28.01.2022 Aufrufe

Land & Leben Februarausgabe

Das Regionalmagazin im Elbe Weser-Dreieck. Mit Veranstaltungskalender Job- und Ausbildungsteil und lokalen Berichten für junge und alte Menschen.

Das Regionalmagazin im Elbe Weser-Dreieck. Mit Veranstaltungskalender Job- und Ausbildungsteil und lokalen Berichten für junge und alte Menschen.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

REGIONALE BERICHTE

Breitbandausbau schreitet voran

Nun macht auch der Highspeed-Glasfaser-Ausbau in Rotenburg und Sottrum richtig Sinn

So funktioniert das neue

Breitband-Glasfaser-Konzept

bis direkt in die Haushalte.

Die Breitbandinitiative in Niedersachsen

zeigt Wirkung. In unserer Region schreitet

der Ausbau zügig voran, allerdings ist es

auch höchste Zeit und immer noch viel zu

tun. Durch die Förderung, bestehend aus Zuschüssen

und Darlehen des Landes, mit beratender

Tätigkeit der „NBank“, können die

verschiedenen „Förderachsen“ und die Unterstützung

bei der Inanspruchnahme der

Breitbandförderung des Bundes effizient miteinander

verknüpft werden. Erst dann kommt

es zu den zahlreichen Baumaßnahmen, die

mittlerweile angelaufen sind.

Breitband bietet höhere Übertragungsrate

Unter Breitband versteht man einen Zugang

zum Internet mit einer hohen Datenübertragungsrate.

Eine allgemeingültige Definition

gibt es nicht. Breitband-Internet-Anschlüsse

können über verschiedene sowohl kabelgebundene

als auch kabellose Technologien realisiert

werden. Die Definition von Datenübertragungsraten,

die einem Breitbandanschluss

entsprechen, hat sich im Laufe der Zeit mehrfach

verändert. Einfach gesagt, aktuell ist die

Förderfähigkeit eines Privatanschlusses gegeben,

solange eine Geschwindigkeit von 30

Megabits pro Sekunde im Download nicht

erreicht wird (sog. „Aufgreifschwelle“).

Masterplan Digitalisierung seit 2018

In Niedersachsen spielen die Landkreise und

kreisfreien Städte die entscheidende Rolle

beim Ausbau der Gigabit-Infrastruktur. Die

Förderung findet in zwei Fördermodellen

statt. 27 Landkreise und kreisfreie Städte fördern

im „Wirtschaftlichkeitslückenmodell“

und 15 Landkreise und kreisfreie Städte im

200

„Betreibermodell“. Im August 2018 hat das

Land Niedersachsen den „Masterplan Digitalisierung“

veröffentlicht und damit seine

Strategie zur digitalen Transformation dargelegt.

Auf www.niedersachsen.de liest man

hierzu: „Das Land Niedersachsen wird in den

nächsten Jahren über eine Milliarde Euro für

das Gelingen der Digitalisierung investieren.

Dabei setzen wir vor allem auf eine flächendeckende

Wirkung der Maßnahmen, um einer

digitalen Spaltung des Landes von Anfang

an entgegenzuwirken. Darüber hinaus

stärken wir unsere besondere niedersächsische

Kompetenz in einzelnen Feldern der Digitalisierung,

um national und international

Leuchtturm zu bleiben bzw. zu werden. Neben

einer flächendeckenden guten digitalen

Infrastruktur ist die digitale Kompetenz aller

Menschen der Schlüsselfaktor für eine gute

digitale Perspektive des ganzen Landes. Das

haben digitale Nationen wie Estland vorgemacht.

An diesen digitalen Vorreitern orientieren

wir uns. Im Kontext der europäischen

Digitalstrategie unterstützen wir in Niedersachsen

daher explizit Maßnahmen, die die

Menschen im Alltag mit der Digitalisierung

und insbesondere dem niedersächsischen

Know-how in Berührung bringen.“

Breitbandatlas schafft Überblick

Auf www.bznb.de kann man sich in den

Breitbandatlas klicken und sieht die aktuelle

Versorgungslage in der gewünschten Region.

Hier sieht man, dass es beispielsweise in Zeven

gut aussieht (mit bis zu 1000 Mbit/s und

mehr), in Brümmerhof aber katastrophal, mit

kleiner als 30 MBit/s.

Gigabit-Ausbau in Rotenburg und Sottrum

Seit Mitte November laufen die Arbeiten in

Rotenburg unter dem Sammelbegriff „Glasfaser

Nordwest“, um mehr als 9000 Haushalten

und Unternehmen einen schnellen

Glasfaser-Anschluss zu bringen. Die Gemeinschaftsaktion

von EWE und Telekom trifft

auf breite Zustimmung und Freude in der

Bevölkerung, die nun hofft, schnellstmöglich

einen zeitgemäßen Internet-Anschluss zu erhalten.

FTTH ist das Stichwort

Glasfaser direkt ins Haus – ohne lästige Kupferkabel,

die das Internet wieder langsamer

machen würden – das ist der Sinn von FTTH

(Fiber To The Home). Und das funktioniert

folgendermaßen: Der Kabelweg bis zum Glasfaseranschluss

verläuft über drei Stationen/

Komponenten. In Station 1 nimmt der HÜP

(Hausübergabepunkt) das Glasfaserkabel im

Gebäudeinneren auf und übergibt das Signal

über ein weiteres Kabel an die Station 2, den

GF-TA (Glasfaser-Teilnehmeranschluss. Von

hier aus wird das Signal weitergeleitet an die

3. Komponente, den NT (Netzanschluss). Die-

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!