Wichtig

automation.siemens.com

Wichtig

Funktionsbeschreibung Ausgabe 06/2003

motion control

information system

TDI Ident Connection

SINUMERIK 840D/840Di/810D


Sinumerik 840D/840Di/810D

Motion Control Information

System

TDI Ident Connection

Funktionsbeschreibung

Gültig für

Steuerung Softwarestand

Sinumerik 840D/840Di/810D 1

Ausgabe 06.03

Systemüberblick 1

Installation 2

Konfiguration 3

PLC-Schnittstelle im

DB19

4

Kommandocodes 5

Parameter 6

Dienste 7

Dienste starten 8

Beispiele 9

Anhang A

Index I


SINUMERIK®-Dokumentation

Auflagenschlüssel

Die nachfolgend aufgeführten Ausgaben sind bis zur vorliegenden Ausgabe erschienen.

In der Spalte "Bemerkung" ist durch Buchstaben gekennzeichnet, welchen Status die bisher erschienenen

Ausgaben besitzen.

Kennzeichnung des Status in der Spalte "Bemerkung":

A .... Neue Dokumentation.

B .... Unverändeter Nachdruck mit neuer Bestell-Nummer.

C .... Überarbeitete Version mit neuem Ausgabestand.

Ausgabe Bestell-Nr. Bemerkung

06.03 6FC5297-1AE60-0AP0 A

Dieses Buch ist Bestandteil der Dokumentation auf CD-ROM (DOCONCD)

Ausgabe Bestell-Nr. Bemerkung

11.02 6FC5 298-6CA00-0AG3 C

Marken

SIMATIC®, SIMATIC HMI®, SIMATIC NET®, SIROTEC®, SINUMERIK® und SIMODRIVE® sind eingetragene

Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Druckschrift können Marken sein, deren

Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen können.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

http://www.ad.siemens.de/mc

Die Erstellung diese Unterlage erfolgte mit WinWord V 8.0 und

Designer V 7.0 und dem DokuTool AutWinDoc .

Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und

Mitteilung ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich

zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle

Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patenterteilung oder

GM-Eintragung.

© Siemens AG 2003. All Rights Reserved.

Bestell-Nr. 6FC5297-1AE60-0AP0

Printed in the Federal Republic of Germany

Es können weitere, in dieser Dokumentation nicht beschriebene Funktionen

in der Steuerung lauffähig sein. Es besteht jedoch kein

Anspruch auf diese Funktionen bei Neulieferung bzw. im Servicefall.

Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen

Hard- und Software geprüft. Dennoch können

Abweichungen nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in dieser

Druckschrift werden regelmäßig überprüft, und notwendige

Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten. Für

Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Technische Änderungen vorbehalten.

Siemens-Aktiengesellschaft.


06.03 Vorwort

Vorwort

Gliederung der Dokumentation

Adressat

Hotline

Die SINUMERIK-Dokumentation ist in 3 Ebenen gegliedert:

• Allgemeine-Dokumentation

• Anwender-Dokumentation

• Hersteller/Service-Dokumentation

Nähere Informationen zu Druckschriften über SINUMERIK 840D/810D sowie

Druckschriften, die für alle SINUMERIK-Steuerungen gelten, erhalten Sie von Ihrer

SIEMENS-Niederlassung.

Die vorliegende Dokumentation wendet sich an den Hersteller von

Werkzeugmaschinen mit SINUMERIK 840D bzw. SINUMERIK 810D und

SIMODRIVE 611D.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Hotline:

A&D Technical Support Tel.: +49 (0) 180 / 5050 - 222

Fax: +49 (0) 180 / 5050 - 223

E-Mail: adsupport@siemens.com

Bei Fragen zur Dokumentation (Anregungen, Korrekturen) senden Sie bitte ein Fax

an folgende Faxadresse oder email:

Fax: +49 (0) 9131 / 98 -2176

E-Mail: motioncontrol.docu@erlf.siemens.de

Faxformular: siehe Rückmeldeblatt am Schluss der Druckschrift.

Internetadresse SINUMERIK

http://www.ad.siemens.de/mc

SINUMERIK 840D powerline

Seit 09.2001 steht die

• SINUMERIK 840D powerline und

• SINUMERIK 840DE powerline

mit verbesserter Performance zur Verfügung. Eine Auflistung der verfügbaren

powerline-Baugruppen finden Sie in folgender Hardware-Beschreibung:

Literatur: /PHD/ , Handbuch Projektierung SINUMERIK 840D

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 v


Vorwort 06.03

SINUMERIK 810D powerline

Seit 12.2001 steht die

• SINUMERIK 810D powerline und

• SINUMERIK 810DE powerline

mit verbesserter Performance zur Verfügung. Eine Auflistung der verfügbaren

powerline-Baugruppen finden Sie Sie in folgender Hardware-Beschreibung:

Literatur: /PHC/ , Handbuch Projektierung SINUMERIK 810D

Angabe des SW-Standes

Die in der Dokumentation angegebenen SW-Stände gelten für die Steuerungen

SINUMERIK 840D und SINUMERIK 810D. Die Softwarestände stehen in

Beziehung zueinander, siehe Tabelle 0-1.

Tabelle 0-1

SINUMERIK

840D

SINUMERIK

810D

SINUMERIK

810D

powerline

SINUMERIK

840Di

6.3 (09.01) entspricht - 6.1 (12.01) 2.1 (07.01)

5.3 (04.00) entspricht 3.3 (04.00) - 1.1 (07.00)

3.7 (03.97) entspricht 1.7 (03.97) -

An wen wendet sich das Handbuch?

• Projekteure

• Elektriker und Monteure

• Service- und Betriebspersonal

Gegenstand des Handbuches

Die Druckschrift ist die Inbetriebnahmeanleitung für "TDI Ident Connection".

Die Inbetriebnahmeanleitung erläutert die Funktionalität der Software "TDI Ident

Connection" und wie ein PLC-Programm diese nutzen kann.

! Wichtig

Diese Inbetriebnahmeanleitung ist gültig für:

TDI Ident Connection V1.01

Suchhilfen

Zu Ihre besseren Orientierung wird Ihnen ein Inhaltsverzeichnis angeboten sowie

die Anhänge:

• Literaturverzeichnis

• Index

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vi Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 Vorwort

Gefahr- und Warnkonzept

In dieser Druckschrift werden folgende Gefahr- und Warnhinweise verwendet.

Hier die Symbolerläuterung:

! Gefahr

Dieser Warnhinweis bedeutet, dass Tod, schwere Körperverletzung oder

erheblicher Sachschaden eintreten werden, wenn die entsprechenden

Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

! Warnung

Dieser Warnhinweis bedeutet, dass Tod, schwere Körperverletzung oder

erheblicher Sachschaden eintreten können, wenn die entsprechenden

Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

! Vorsicht

Dieser Warnhinweis (mit Warndreieck) bedeutet, dass eine leichte

Körperverletzung oder ein Sachschaden eintreten kann, wenn die

entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

Vorsicht

Dieser Warnhinweis (ohne Warndreieck) bedeutet, dass ein Sachschaden

eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen

werden.

Achtung

Dieser Warnhinweis bedeutet, dass ein unerwünschtes Ereignis oder ein

unerwünschter Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis nicht

beachtet wird.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 vii


Vorwort 06.03

Weitere Hinweise

! Wichtig

Dieser Hinweis bedeutet, dass ein wichtiger Sachverhalt zu beachten ist.

Hinweis

Dieses Symbol erscheint in dieser Dokumentation immer dann, wenn

weiterführende Sachverhalte angegeben werden.

Maschinenhersteller

Das abgebildete Symbol erscheint in dieser Dokumentation immer dann, wenn

der Maschinenhersteller das beschriebene Funktionsverhalten beeinflussen oder

verändern kann. Beachten Sie die Angaben des Maschinenherstellers!

Bestelldaten-Ergänzung

Sie finden in dieser Dokumentation das abgebildete Symbol mit dem Hinweis auf

eine Bestelldaten-Ergänzung. Die beschriebene Funktion ist nur lauffähig, wenn

die Steuerung die bezeichnete Option enthält.

Wirksamkeit von Änderungen

Warenzeichen

Nach dem Ändern von Daten (z.B. von Maschinendaten) ist zusätzlich noch deren

Wirksamwerden (z.B. nach Power On oder Sofort) zu beachten. Der Zeitpunkt ist

deshalb immer mit angegeben.

IBM ist eingetragenes Warenzeichen der International Business Corporation. MS-

DOS und WINDOWS TM sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft

Corporation.

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viii Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 Inhalt

Inhalt

1 Systemüberblick .............................................................................1-13

1.1 Das Produkt TDI Ident Connection ...............................................1-14

1.1.1 Motion Control Information System (MCIS) ...............................1-14

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI) ..................................1-16

1.2.1 Modulübersicht...........................................................................1-16

1.2.2 Einsatzmöglichkeiten .................................................................1-18

1.2.3 Lösungsvarianten.......................................................................1-19

1.2.4 Grundlagen ................................................................................1-20

2 Installation .......................................................................................2-21

2.1 Systemvoraussetzungen...............................................................2-22

2.1.1 MMC103.....................................................................................2-22

2.1.2 PCU50........................................................................................2-22

2.1.3 Werkzeugverwaltung .................................................................2-22

2.1.4 Leitrechnerdienste .....................................................................2-22

2.1.5 Erweiterung des DB19 ...............................................................2-22

2.2 Ausführen der Installation .............................................................2-23

2.2.1 Hinweise zur Installation ............................................................2-23

2.2.2 Installationsverlauf .....................................................................2-23

2.2.3 Auswahl des Codeträger-Lesegerätes ......................................2-24

2.2.4 Eingabe der Be- /Entladeplatz-Nummer....................................2-27

3 Konfiguration...................................................................................3-29

3.1 IdentCon.INI ..................................................................................3-30

3.2 TMS.INI .........................................................................................3-32

3.3 COMTDS.INI .................................................................................3-33

3.3.1 Festlegung des verwendeten Lesegerätes................................3-33

3.3.2 Balluff-V24 Lesegerät ................................................................3-33

3.3.3 Barcode Lesegerät.....................................................................3-34

3.3.4 Lesegerät an der PLC................................................................3-34

3.3.5 Parametrierung der COM-Schnittstelle......................................3-35

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt................................3-36

3.4.1 Beispiele für Beschreibungsdateien ..........................................3-42

3.5 Werkzeugdaten-Initialisierungsdatei DefToolDat.txt.....................3-45

4 PLC-Schnittstelle im DB19 .............................................................4-47

4.1 Aufbau ...........................................................................................4-48

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 ix


Inhalt 06.03

4.2 Belegung der PLC-Schnittstelle von TDI Ident Connection ..........4-49

4.3 Übergabe- und Rückgabeparameter der Dienste.........................4-49

4.4 Schnittstelle des PLC-Programms (ParamTM-Interface) .............4-51

5 Kommandocodes ............................................................................5-53

5.1 Beschreibung ................................................................................5-54

6 Parameter.........................................................................................6-55

6.1 Beschreibung ................................................................................6-56

7 Dienste .............................................................................................7-57

7.1 Beladen vom Codeträger ..............................................................7-58

7.2 Entladen auf den Codeträger ........................................................7-59

7.3 Beladen aus dem Werkzeugschrank ............................................7-60

7.4 Entladen in den Werkzeugschrank ...............................................7-63

7.5 Beladen vom Fertigungsleitrechner ..............................................7-64

7.6 Entladen in den Fertigungsleitrechner ..........................................7-65

7.7 Entladen aller Werkzeuge in den Werkzeugschrank ....................7-66

7.8 Werkzeug beladen ........................................................................7-67

7.9 Werkzeug entladen .......................................................................7-68

7.10 Leerplatzsuche............................................................................7-69

7.11 Werkzeug im NCK löschen .........................................................7-70

7.12 Werkzeug in der Datenbank löschen ..........................................7-70

7.13 Export von Werkzeugdaten.........................................................7-71

7.14 Import von Werkzeugdaten .........................................................7-73

7.15 Codeträger aktualisieren.............................................................7-73

7.16 Lesen der Daten vom Codeträger...............................................7-74

7.17 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK.........................................7-75

8 Dienste starten ................................................................................8-77

8.1 Dienste über die PLC-Schnittstelle ausführen ..............................8-78

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x Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 Inhalt

8.2 Dienste über Standard-Werkzeugverwaltung ausführen ..............8-79

9 Beispiele...........................................................................................9-81

9.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle .........................9-82

9.2 Entladen auf den Codeträger über PLC-Schnittstelle...................9-84

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus ....................................9-86

9.3.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle......................9-86

9.3.2 Entladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle.....................9-87

9.3.3 Beladen über Standard-WZV-Bedienoberfläche (ParamtTM)...9-89

9.3.4 Entladen über Standard-WZV-Bedienoberfläche (ParamtTM)..9-91

A Anhang ............................................................................................A-93

A.1 Fehlercodes ..................................................................................A-93

A.2 PLC-Datentypen ...........................................................................A-100

A.3 Abkürzungen.................................................................................A-101

A.4 Literaturverzeichnis.......................................................................A-102

I Index ..................................................................................................I-115

I.1 Stichwortindex................................................................................I-115

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 xi


Inhalt 06.03

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xii Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 1 Systemüberblick

1.1 Das Produkt TDI Ident Connection

1 Systemüberblick

1.1 Das Produkt TDI Ident Connection ...............................................1-14

1.1.1 Motion Control Information System (MCIS) ...............................1-14

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI) ..................................1-16

1.2.1 Modulübersicht...........................................................................1-16

1.2.2 Einsatzmöglichkeiten .................................................................1-18

1.2.3 Lösungsvarianten.......................................................................1-19

1.2.4 Grundlagen ................................................................................1-20

1

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 1-13


1 Systemüberblick 06.03

1.1 Das Produkt TDI Ident Connection

1.1 Das Produkt TDI Ident Connection

"TDI Ident Connection" ist ein Modul aus dem Paket TDI Tool Data Information

(TDI). TDI ist Bestandteil von "Motion Control Information System" (MCIS) für Bearbeitungsmaschinen.

1.1.1 Motion Control Information System (MCIS)

Das Motion Control Information System (MCIS) ist ein zuverlässiges, flexibles und

benutzerorientiertes Informationssystem für die mechanische Fertigung. Es sind

Anschlusstechniken für numerische und speicherprogrammierbare Steuerungen

vorhanden, mit der sich einzelne Bearbeitungsmaschinen, Zellen, Linien und ganze

Anlagen vernetzen lassen. Als integrierte Lösung über mehrere Aufgabengebiete

hinweg, stellt MCIS eine Steuerungs-, Erfassungs- und Auswerteplattform innerhalb

der Produktion zur Verfügung

Verschiedene Bereiche von automatisierten Produktionssystemen:

• Bearbeitungszentren, CNC-Serienmaschinen

• Flexible Linien

• Transferstraßen

• Sondermaschinen

• Montagelinien

• Lader und Portale

Das MCIS setzt sich aus Funktionspaketen zusammen, die sowohl in der Produktionsvorbereitung,

als auch direkt an den Fertigungseinheiten zum Einsatz kommen.

Die einzelnen Pakete sind skalierbar, funktional aufeinander abgestimmt und können

je nach Funktionsanforderungen eingesetzt werden.

Durch den Einsatz dieser Pakete im Rahmen der Fertigung wird ihre Produktionsanlage

zum integralen Bestandteil der DV-Landschaft.

Mit den MCIS-Paketen steht ein modernes Lösungskonzept bereit, das sowohl auf

der Hardwareseite mit international anerkannten Techniken arbeitet, als auch in

den Software-Modulen und -Verfahren sowie den Schnittstellen weltweite Standards

einsetzt. Mit einer Palette von Prozess-Schnittstellen wird die Vernetzung

und Integration von Automatisierungsgeräten und Produktionseinrichtungen in

idealer Weise unterstützt. Die einheitlichen, standardisierten Schnittstellen sorgen

zusammen mit der Standard-Software für Investitionssicherheit und Erweiterbarkeit

in späteren Ausbaustufen.

Mit diesem Informationsverbund stehen benötigte Fertigungsdaten und –informationen

an den jeweiligen Arbeitsplätzen der Planungs- und Produktionsebene

schnell und immer aktuell zur Verfügung.

Die Auslastung, Verfügbarkeit der Maschinen und die Gesamtanlageneffektivität

kann dadurch deutlich verbessert und die Produktivität erhöht werden.

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1-14 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 1 Systemüberblick

1.1 Das Produkt TDI Ident Connection

Dabei werden folgende Funktionspakete unterschieden:

Bild 1-1 Übersicht der MCIS-Funktionspakete

Produktion Data Aquisition (PDA)

Produktionsdatenmanagement zur Erfassung, Auswertung und Visualisierung von

maschinen-, teile- und auftragsbezogenen Daten und Informationen.

Nutzen: Transparenz in der Fertigung.

Direct Numeric Control (DNC)

NC-Programmmanagement zur Verwaltung, Archivierung und Übertragung von

NC-Programmen.

Nutzen: Reduzierung der Kosten in der NC-Programmorganisation

Tool Data Information (TDI)

Werkzeugmanagement zur Visualisierung des Werkzeugbestandes und rechtzeitigen

Bereitstellung der benötigten Werkzeuge an der Maschine.

Nutzen: Reduzierung des umlaufenden Werkzeugbestandes und Minimierung von

Maschinenstillständen.

Total Productive Maintenance (TPM)

Instanthaltungsmanagement zur Unterstützung der vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen

an der Anlage.

Nutzen: Erhöhung der Maschinenverfügbarkeit.

Remote Control System (RCS)

Servicemanagement zum weltweiten Steuerungszugriff und zur automatischen

Störungsmeldung per Email oder SMS im Servicefall.

Nutzen: Verkürzung der Stillstandzeiten durch schnelle Reaktion auf Störungen.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 1-15


1 Systemüberblick 06.03

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI)

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI)

Zielsetzung

Zu den zentralen Aufgaben in der CNC-Fertigung zählt das Tool Data Management.

Gefordert sind reibungslose Abläufe im Werkzeughandling und ein hoher

Rationalisierungsgrad.

Hier setzt nun das MCIS TDI an. Es macht diese Rationalisierungspotentiale transparent

und bietet Funktionen, die helfen, die erkannten Einsparungsmöglichkeiten

zu nutzen.

• Ob für eine Einzelmaschine, flexible Transferlinien oder für einen gesamten

Maschinenpark,

• ob für die hochautomatisierte NC-Steuerung SINUMERIK 810D/840D/840Di

oder für SIMATIC S7 basierte Steuerungen,

• ob für die Integration von Schneideneinstellgeräten oder werksübergreifenden

Werkzeugmanagementsystemen, wie TDM der Fa. Walter.

MCIS TDI hat die richtigen Anschlusskonzepte und Funktionen für den kompletten

Überblick der eingesetzten Werkzeuge und für einen geschlossenen Werkzeugdatenkreislauf

in der Fertigung.

1.2.1 Modulübersicht

MCIS TDI ist ein Baukastensystem, aus dem Sie für jeden Automatisierungsgrad

die richtigen Module zusammenstellen können.

Folgende Module stehen zur Verfügung:

Bild 1-2 Modulübersicht MCIS-TDI

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1-16 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 1 Systemüberblick

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI)

TDI Cell / Plant

TDI Planning

TDI Overview

TDI Interface Client

TDI Toolhandling

TDI Machine

Zusammenfassung der vorhandenen Funktionen auf einem Server und netzweiter

Betrieb der Client basierten Oberflächen.

• TDI HMI: Zusätzliche Bedienoberfläche für TDI Plant auf einem Client-PC

Planung des Werkzeugbedarfs auf Basis des aktuellen Werkzeugbestandes.

Erfassung der Werkzeug-Istdaten, Auswertemöglichkeiten über den aktuellen

Werkzeugbestand durch Filter und manuelle Werkzeug-Istdatenbeeinflussung. (Die

Funktionalität für eine Einheit ist in der Standardlizenz von Transline HMI ab Version

3.1 enthalten).

Anschluss von externen Werkzeugmanagement- und Planungssystemen.

Bedienergeführtes Be- und Entladen von Werkzeugen an der SINUMERIK

810D/840D/840Di und der automatischen Datenübernahme in Verbindung mit der

Schnittstelle zum Scheideneinstellgerät.

Eigenständiges nicht vernetzbares Funktionspaket für Werkzeugplanung und

Kopplung zu Schneideneinstellgeräten für die Werkzeugdatenübernahme. (Diese

Funktion findet in Transline -Projekten keine Verwendung und wird deshalb im

Weiteren nicht näher beschrieben).

TDI Ident Connection

Eigenständiges Funktionspaket zur Anbindung von Werkzeug-Identsystemen an

SINUMERIK 810D/840D/840Di über Profibus oder V.24 zum Schreiben und Lesen

von Werkzeugdaten, sowie zum Be- und Entladen von Werkzeugen über die PLC

oder die Standard-Software "ParamTM".

TDI Toolplan Generation

Hilfsmodul zur Erstellung von Werkzeugplänen auf Basis der Simulation der entsprechenden

NC-Programme.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 1-17


1 Systemüberblick 06.03

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI)

1.2.2 Einsatzmöglichkeiten

Produktionsebene

Alle TDI-Module (Ausnahme sind, die nur einer Maschine zuordenbaren Module

TDI Machine und TDI Ident Connection) sind so konzipiert, dass sie auf einer Einzelmaschine,

wie auch im netzwerkbasierten Verbundbetrieb laufen können.

Bild 1-3 Systemstruktur, Einsatzmöglichkeiten

Durch den konsequenten Aufbau als Client-Server-Lösung und die Verwendung

modernster Kommunikationsmechanismen auf Basis von HTTP/XML ist es möglich,

die Module variabel im Netz zu verteilen und von jeder Stelle aus darauf zuzugreifen.

Dies bedeutet, immer dort die aktuellen Informationen zu Verfügung zu

haben wo man sie benötigt.

In der Produktionsebene können alle MCIS TDI Module zum Einsatz kommen. Die

Module bieten auf der eine Seite integrierte Schnittstellen (IFC) zur Kommunikation

mit den Steuerungen, auf der anderen Seite Oberflächen an, mit denen er sich

über alle Werkzeugdaten informieren, den Einsatz der Werkzeuge planen und die

Werkzeuge datentechnisch bewegen kann.

MES-Ebene (Manufacturing Execution System

Je nach Größe der Anlage kann die Serverfunktionalität (zentrale Datenbank,

Netzwerkfähigkeit aller installierten TDI-Module) auf einem Rechner dieser Ebene

installiert werden. Auch hier hat der Bediener die Möglichkeit alle Funktionen der

einzelnen Module aufzurufen.(Ausnahme TDI Ident Connection, TDI Machine)

Über die TDI Interface Clients können Schnittstellen zu anderen MES-Systemen

wie überlagerte Werkzeugmanagementsysteme (z.B. TDM der Fa. Walter Infosysteme)

oder Auftragsplanungssysteme (MCIS PDA) zur Verfügung gestellt werden.

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1-18 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 1 Systemüberblick

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI)

ERP-Ebene (Enterprise Rescources Planning

Die ERP-Ebene besteht aus übergeordneten Serversystem mit Datenbank z.B. das

Produktionsplanungssystem (PPS) SAP.

In der ERP-Ebene erfolgt die Kundenabwicklung, Buchhandling und Fertigungsund

Personalplanung.

Durch die variable Oberflächengestaltung können die Oberflächen sowohl auf einem

Windows-PC, wie auch auf den Bedienfeldern der Sinumerik im Standardsowie

im Transline HMI Pro Umfeld laufen.

1.2.3 Lösungsvarianten

In jeder Stufe besteht über die Customizing -Funktion (online, sowie offline am

PG/PC) die Möglichkeit Grundeinstellungen, sowie Funktionsfreigaben komfortabel

vorzunehmen.

Bild 1-4 Lösungskonzept mit MCIS TDI

Auf Basis der vorhandenen TDI Module, können über die Serverfunktionalität von

TDI alle Einheiten vernetzt werden, so dass z.B. eine Übersicht aller Werkzeug-

Istdaten an einer Kopfsteuerung oder an einem Leitsystem angezeigt werden

kann.

Des weiteren kann die Funktionalität durch "TDI Interface Client" (IFC) zur Kopplung

an andere Systeme ergänzt werden.

Das Modul TDI Cell / Plant wird in zwei Varianten angeboten:

1. TDI Cell: Einplatzsystem für den Anschluss bis max. 16 Maschinen

2. TDI Plant: Mehrplatzsystem mit der Möglichkeit des Zusammenschlusses

von mehreren TDI Cell´s

Mit der TDI Cell / Plant-Funktionalität ergeben sich nicht nur Auswerte- und Überwachungsmöglichkeiten

im Meisterbüro oder Bürobereich, sondern im gesamten

Netzbereich. Der modulare Aufbau lässt die Realisierung von kleinen oder großen,

über mehrere Fertigungsbereiche verteilte Anlagen zu.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 1-19


1 Systemüberblick 06.03

1.2 Systemaufbau Tool Data Information (TDI)

In solch einer vernetzten Lösung können unter dem Modul TDI Plant mit dem Modul

TDI HMI alle im System installierten Funktionen auf weiteren Client-PC`s als

Bedien-Frontend installiert werden.

1.2.4 Grundlagen

PLC-Anbindung

ParamTM-Interface

Mit "TDI Ident Connection" können Werkzeuge be- und entladen werden. Die

Werkzeuge können aus dem Werkzeugschrank, vom Codeträger oder aus dem

Leitrechner in den NCK beladen werden. Außerdem können die Werkzeuge aus

dem NCK in den Werkzeugschrank, auf den Codeträger oder in den Leitrechner

entladen werden.

Darüber hinaus stehen Dienste zur Verfügung, mit denen Werkzeugdaten aus dem

Werkzeugschrank gelöscht oder auf eine Datei exportiert bzw. aus einer Datei in

den Werkzeugschrank importiert werden können. Weiterhin können Werkzeuge im

NCK gelöscht und die Daten auf dem Codeträger aktualisiert werden.

"TDI Ident Connection" wird über eine PLC-Anbindung parametriert und der auszuführende

Dienst gestartet. Die PLC-Anbindung erfolgt über die PLC-Schnittstelle

im Datenbaustein DB19. Der Aufbau der PLC-Schnittstelle wird in Kapitel 4 erläutert.

Der auszuführende Dienst wird durch den Kommandocode festgelegt, der im

Schnittstellen-Datenbaustein eingetragen wird. Die Bedeutung der verschiedenen

Kommandocodes wird in Kapitel 5 beschrieben. Die zu den Kommandocodes gehörenden

Dienste werden in Kapitel 7 erläutert. Für die einzelnen Dienste müssen

im Schnittstellen-Datenbaustein ebenfalls die benötigten Parameterwerte festgelegt

werden; diese werden in Kapitel 6 beschrieben.

Wie der Aufruf und die Quittierung eines Dienstes durchgeführt werden müssen,

wird in Kapitel 8 beschrieben. Anhand von Beispielen wird in Kapitel 9 gezeigt, wie

die Parameter der verschiedenen Dienste belegt werden können.

"TDI Ident Connection" ist für den M:N-Betrieb vorbereitet, so dass zwei Steuerungen

die PLC Schnittstelle gleichzeitig ansprechen können.

Die Kommunikation zwischen "TDI Ident Connection" und Fertigungsleitrechner

findet über "SINCOM" statt.

Für die PLC-Anbindung sind Programmierkenntnisse in Step 7 notwendig, da "TDI

Ident Connection" über eine PLC-Schnittstelle kommuniziert.

Über diese Schnittstelle werden die Dienste parametriert und gestartet. Außerdem

wird der Status des Dienstes und Fehlermeldungen zur Verfügung gestellt. In Kapitel

4 wird die Schnittstelle detailliert beschrieben.

"TDI Ident Connection" bietet für die Standard-Software "ParamTM" ein eigenes

COM-Interface an.

Über dieses Interface können Daten vom bzw. auf den Codechip eines Werkzeugs

gelesen bzw. geschrieben werden.

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1-20 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 2 Installation

2.1 Systemvoraussetzungen

2 Installation

2.1 Systemvoraussetzungen...............................................................2-22

2.1.1 MMC103.....................................................................................2-22

2.1.2 PCU50........................................................................................2-22

2.1.3 Werkzeugverwaltung .................................................................2-22

2.1.4 Leitrechnerdienste .....................................................................2-22

2.1.5 Erweiterung des DB19 ...............................................................2-22

2.2 Ausführen der Installation .............................................................2-23

2.2.1 Hinweise zur Installation ............................................................2-23

2.2.2 Installationsverlauf .....................................................................2-23

2.2.3 Auswahl des Codeträger-Lesegerätes ......................................2-24

2.2.4 Eingabe der Be-/Entladeplatz-Nummer .....................................2-27

2

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 2-21


2 Installation 06.03

2.1 Systemvoraussetzungen

2.1 Systemvoraussetzungen

2.1.1 MMC103

2.1.2 PCU50

"TDI Ident Connection" kann auf den Siemens SINUMERIK 840D/810D Steuerungen

MMC103 bzw. PCU50 installiert werden. Diese müssen unterschiedliche Voraussetzungen

erfüllen.

Auf MMC103 steht die Anbindung an die Siemens WZV-Bedienoberfläche (ParamTM)

erst ab MMC103-SW 05.03.20 zur Verfügung.

Auf PCU50 steht die Anbindung an die Siemens WZV-Bedienoberfläche (ParamTM)

erst ab HMI-Advanced 06.02.10 zur Verfügung.

Die angegebenen Werte für benötigten Festplattenspeicher beziehen sich auf die

für die Installation benötigte Speichermenge. Es sollte aber noch genügend freier

Speicher zum korrekten Funktionieren von Windows® zur Verfügung stehen.

• MMC-Umgebung Version 05.03.14 oder höher muß installiert sein.

• Ca. 30MB freier Festplattenspeicher auf Laufwerk C: verfügbar.

• HMI-Umgebung Version 06.00.29 oder höher muß installiert sein.

• Ca. 20MB freier Festplattenspeicher auf Laufwerk E: verfügbar.

• Ca. 10MB freier Festplattenspeicher auf Laufwerk F: verfügbar.

2.1.3 Werkzeugverwaltung

Auf der Steuerung muß die SINUMERIK 840D Werkzeugverwaltung installiert und

konfiguriert sein, bevor "TDI Ident Connection" installiert wird. Die Werkzeugverwaltung

ist optional für die SINUMERIK 840D erhältlich und muß daher separat

erworben werden.

2.1.4 Leitrechnerdienste

"TDI Ident Connection" bietet Dienste für das Be- und Entladen von Werkzeugen

über einen Fertigungsleitrechner. Hierfür wird zusätzlich die Software SINCOM

(V2.0 oder höher) für die Rechnerkopplung benötigt. Diese ist nicht im Lieferumfang

von "TDI Ident Connection" enthalten und muß daher separat erworben und

installiert werden, um die Leitrechnerfunktionalität nutzen zu können. Die Installation

von SINCOM muß ebenfalls erfolgt sein, bevor "TDI Ident Connection" installiert

wird.

2.1.5 Erweiterung des DB19

Falls der PLC-Datenbaustein DB19 noch nicht über die PLC-Schnittstelle für "TDI

Ident Connection" verfügen sollte, muß dieser vor der ersten Inbetriebnahme von

"TDI Ident Connection" erweitert werden. Hierfür steht auf der Installations-CD im

Verzeichnis DB19 eine AWL-Datei zur Verfügung. Anhand dieser Datei kann der

DB19 für "TDI Ident Connection" vorbereitet werden.

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2-22 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 2 Installation

2.2 Ausführen der Installation

2.2 Ausführen der Installation

2.2.1 Hinweise zur Installation

MMC103

PCU50

Da die meisten Steuerungen über kein CD-ROM-Laufwerk verfügen, empfiehlt es

sich, den Inhalt der Installations-CD über ein PG auf die Festplatte der Steuerung

in ein separates Verzeichnis zu kopieren und von dort aus zu starten. Dieses Verzeichnis

sollte nach der Installation wieder gelöscht werden, um zusätzlichen Speicherplatz

auf der Festplatte freizugeben.

Sollte die Steuerung in ein Netzwerk integriert sein, kann die Installation auch von

dort aus gestartet werden.

Für die Installation ist Windows® im Service-Mode über das Service-Menü zu

starten (Windows® mit MMC-Treibern) und anschließend SETUP.EXE der Installations-CD

auszuführen.

Windows® wird im Service-Mode gestartet und der Inhalt der Installations-CD in

das Verzeichnis D:\Install der PCU50 kopiert. Danach wird Windows® neu gestartet,

wobei während dem Bootvorgang das Setup automatisch gestartet wird.

Die Installation von "TDI Ident Connection" verläuft nach dem Start des Setups nahezu

automatisch. Während der Installation braucht nur das verwendete Codeträger-Lesegerät

ausgewählt und konfiguriert und die Standarddialoge quittiert zu

werden.

Der Installationspfad wird automatisch ermittelt und die Version der installierten

MMC- bzw. HMI-Umgebung überprüft. Sollte keine der in Kapitel 2.1 angegebenen

Softwareversionen installiert sein, wird das Setup mit einem entsprechenden Hinweis

beendet.

2.2.2 Installationsverlauf

Nach der Auswahl der Setup-Sprache und anschließendem Quittieren des Willkommensdialogs

wird die Installation in folgenden Schritten durchgeführt:

1. Zustimmung zur Lizenzvereinbarung

2. Benutzerregistrierung

3. Ermittlung der installierten MMC- bzw. HMI-Umgebung mit anschließender

Versionskontrolle

4. Auswahl des Codeträger-Lesegerätes

5. Je nach Lesegerät: Auswahl des Schnittstelle, an der das Lesegerät angeschlossen

ist, oder Konfiguration der PLC-Schnittstelle (Kapitel 2.2.3)

6. Eingabe der Nummer des Be-/Entladeplatzes im Belademagazin

7. Anzeige der Zusammenfassung des Installationsablaufs

8. Installation von DCOM95 (nur auf MMC103), wonach das Setup für das Herunterfahren

mit anschließendem Neustart von Windows® beendet wird. Der

Neustart muß über das Service-Menü erfolgen (nicht über

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 2-23


2 Installation 06.03

2.2 Ausführen der Installation

StartShutDownRestart !!!). Nach dem Neustart im Service-Mode wird das

Setup automatisch fortgesetzt.

9. Installation der Microsoft® Datenbankzugriffskomponenten

10. Installation der "TDI Ident Connection"-Softwarekomponenten und benötigter

Systemdateien

11. Aktualisierung der REGIE.INI im Verzeichnis \Add_on

12. Aktualisierung der installierten INI-Dateien

13. Beenden des Setups

Nach dem die Installation abgeschlossen wurde, sollten die Einträge für das ausgewählte

Lesegerät in der Datei COMTDS.INI kontrolliert werden, bevor Windows®

heruntergefahren und die MMC- bzw. HMI-Umgebung gestartet wird.

! Wichtig

Auf manchen Systemen kann es nach der Installation der Microsoft ® Datenbankzugriffskomponenten

vorkommen, daß ein Systemreset durchgeführt wird. In

diesem Fall muß Windows ® wieder im Service-Mode gestartet werden. Danach

wird das Setup mit dem Parameter /continue gestartet, wodurch das Setup an der

Stelle fortsetzt, an der die Installation abgebrochen wurde.

Aufruf-Beispiel: C:\Tmp\CDIdentCon\setup.exe /continue

Hinweis

Wenn beim Beenden der Installation ein Setup-Dialog angezeigt wird, der einen

Neustart von Windows ® vorschlägt, sollte dieser Neustart auch durchgeführt werden.

Nach dem Quittieren dieses Dialogs wird das Setup automatisch den Windows

® Neustart ausführen.

2.2.3 Auswahl des Codeträger-Lesegerätes

Der Dialog zur Auswahl des verwendeten Codeträger-Lesegerätes bietet drei verschiedene

Typen zur Auswahl an (siehe Bild 2-1). Anhand des ausgewählten Lesegerätes

wird während der Installation die Konfiguration der von "TDI Ident Connection"

verwendeten Softwarekomponenten durchgeführt.

Die Auswahl der Schnittstelle, an der das Lesegerät angeschlossen ist, erfolgt anschließend

an die Auswahl des Codeträger-Lesegerätes, wenn dieses über die serielle

Schnittstelle betrieben wird. Es kann zwischen den beiden seriellen Schnittstellen

COM1 und COM2 gewählt werden (siehe Bild 2-2).

Sollte das Lesegerät z.B. über den Profibus an die PLC angeschlossen sein, folgt

ein Dialog zum Auswählen der Anzahl der verwendeten Leseköpfe (siehe Bild 2-3).

Für jeden Lesekopf folgt ein separater Dialog (Bild 2-4), in dem der PLC-

Datenbaustein, der Offset und die Anzahl der Bytes festgelegt werden können. Die

Anzahl der Bytes hängt mit den Einstellungen der Datei Wkonvert.txt zusammen,

die ebenfalls installiert wird. Bei mehreren Leseköpfen schlägt das Setup Einstellungen

vor, so daß die Datenbereiche der einzelnen Leseköpfe nacheinander in

der PLC liegen.

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2-24 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 2 Installation

2.2 Ausführen der Installation

Nach dem Beenden von Setup sollten in der Datei COMTDS.INI die Parameter für

das Lesegerät überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Diese Datei befindet

sich in \Add_on\IdentCon\ und sollte vor dem Neustart der MMC- bzw. HMI-

Umgebung überprüft werden.

Bild 2-1 Auswahl des Codeträger-Lesegeräts

Bild 2-2 Auswahl der Schnittstelle des Lesegeräts

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2 Installation 06.03

2.2 Ausführen der Installation

Bild 2-3 Auswahl der Anzahl verwendeter Lesegeräte (-köpfe)

Bild 2-4 Konfiguration des PLC-Lesegerätes

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2-26 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 2 Installation

2.2 Ausführen der Installation

2.2.4 Eingabe der Be-/Entladeplatz-Nummer

Dieser Dialog bietet zwei Felder zur Eingabe der Beladeplatznummer und der Entladeplatznummer

im Belademagazin an (siehe Bild 2-5). Anhand der angegebenen

Platznummer wird während der Installation die Konfiguration der von "TDI Ident

Connection" verwendeten Softwarekomponenten durchgeführt.

Diese Plätze werden entsprechend als Quelle bzw. als Ziel der Belade- und Entladevorgänge

in/aus dem Realmagazin verwendet.

Für die korrekte Angabe dieser Daten ist die Kenntnis der Magazinkofiguration der

Standardwerkzeugverwaltung notwendig (siehe NCK-Variablen: $TC_MDP1[] in

TO_INI.INI). Durch den Setup werden jeweils die Plätze mit der Nummer 1 vorgeschlagen.

Falls diese Werte nachträglich geändert werden sollen, kann dies manuell in der

Datei TMS.INI vorgenommen werden. Danach muss die PCU50 bzw. MMC103

neu hochgefahren werden.

Die dafür vorgesehenen Einträge heissen :

[Load-Magazine]

LoadPlaceNo=1

UnloadPlaceNo=2

Bild 2-5 Eingabe der Nummer des Be-/Entladeplatzes

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2 Installation 06.03

2.2 Ausführen der Installation

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2-28 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.1 IdentCon.INI

3 Konfiguration

3.1 IdentCon.INI ..................................................................................3-30

3.2 TMS.INI .........................................................................................3-32

3.3 COMTDS.INI .................................................................................3-33

3.3.1 Festlegung des verwendeten Lesegerätes................................3-33

3.3.2 Balluff-V24 Lesegerät ................................................................3-33

3.3.3 Barcode Lesegerät.....................................................................3-34

3.3.4 Lesegerät an der PLC................................................................3-34

3.3.5 Parametrierung der COM-Schnittstelle......................................3-35

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt................................3-36

3.4.1 Beispiele für Beschreibungsdateien ..........................................3-42

3.5 Werkzeugdaten-Initialisierungsdatei DefToolDat.txt.....................3-45

3

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 3-29


3 Konfiguration 06.03

3.1 IdentCon.INI

3.1 IdentCon.INI

Die Konfiguration von "TDI Ident Connection" erfolgt über die Datei IdentCon.INI.

Diese Datei befindet sich im Verzeichnis \Add_on und kann mit einem Texteditor,

z.B. NOTEPAD, geändert werden. Sie ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die

unterschiedliche Einträge beinhalten. Die Sektionen und ihre Einträge werden in

folgender Tabelle beschrieben.

Tabelle 3-1 IdentCon.INI

Abschnitt Eintrag Bedeutung

Global

FileName

DataBlocks

ServiceTopic Service-Topic für die DDE-Verbindung zum

NCDDE-Server, z.B. ncdde

NCUName Name der Default-NCU, z.B. NCU840D

MmcHome Wurzelverzeichnis der MMC- bzw. HMI-

Software ohne abschließenden Backslash ( \ ),

z.B. C: bzw. F:

COMTDSHome Verzeichnis, in dem die Komponente COMTDS

abgelegt ist

TimeOut Maximale Zeit für die Ausführung eines Dien-

DisablePLC Interface

stes in Sekunden

Deaktivierung der PLC-Nahtstelle, wenn z.B.

nur das ParamTM-Interface genutzt werden

soll

MoveToolPLC Werkzeug über PLC-Programm zum Lesegerät

verfahren (ParamTM-Interface)

MoveToolFirst Werkzeug zuerst verfahren (ParamTM-

Interface)

MoveToolCancel Werkzeug Verfahren abbrechen (ParamTM-

Interface)

Prefix Präfix der Import bzw. Export-Dateien, der

durch den Übergabeparameter FileIndex ergänzt

wird und so den gesamten Dateinamen

ergibt, z.B. Tools_

Extension Erweiterung für die Import-/Exportdateien, z.B.

txt

ToolsHome Verzeichnis für die Import-/Export-Dateien

ohne abschließenden Backslash ( \ ), z.B.

C:\ToolData

Interface Datenbaustein der PLC-Nahtstelle

Parameter Datenbaustein der Parameter der PLC-

Nahtstelle

InterfaceOffset Offset der PLC-Nahtstelle im Datenbaustein

Parameter Offset Offset des Parameterbereichs im Datenbaustein

PLCInterface Datenbaustein der PLC-Schnittstelle des PLC-

Programms für das ParamTM-Interface

PLCParameter Datenbaustein der Parameter für das PLC-

Programm (ParamTM-Interface)

PLCInterface Offset der PLC-Schnittstelle des PLC-

Offset

PLCParameter

Offset

Programms für das ParamTM-Interface

Offset der Parameter für das PLC-Programm

(ParamTM-Interface)

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3-30 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.1 IdentCon.INI

Abschnitt Eintrag Bedeutung

Logging

LogLevel Modus für das Logging (0...2)

0: Fehler, Warnungen und Nachrichten

1: Trace-Level 1

2: Trace-Level 2

MaxFileSize Maximale Größe der Logdatei in Kilo-Byte

Sollte die Ausführung der Dienste wegen Zeitüberschreitung abgebrochen werden,

kann über den Eintrag "TimeOut" eine längere Zeit festgelegt werden. Eine Zeitüberschreitung

kann z.B. auftreten, wenn das Beladen eines Werkzeugs vom Bediener

nicht quittiert wird. Standardmäßig ist eine Zeit von 300 Sekunden für die

Ausführung der Dienste vorgesehen.

Die Einträge "DisablePLCInterface", "MoveToolPLC", "MoveToolFirst" und "Move-

ToolCancel" sind für die Anbindung an SINUMERIK Standard-Software "ParamTM"

relevant. Über "DisablePLCInterface=true" kann festgelegt werden, daß

"TDI Ident Connection" nur über ParamTM durch Softkey-Bedienung angesprochen

werden soll; die PLC-Nahtstelle zum Anstoss der Dienste durch Angabe von

K-Code wird dann deaktiviert. Der Eintrag "MoveToolPLC=true" wird verwendet,

wenn das Werkzeug vor dem Lesen oder Schreiben der Daten vom bzw. auf den

Codechip zum Lesegerät transportiert werden muß. In diesem Fall kommuniziert

"TDI Ident Connection" über die "ParamTM"-PLC-Schnittstelle mit dem PLC-

Programm, das den Werkzeugtransport durchführt. Mit "MoveToolFirst=true" wird

das Werkzeug vor dem Lesen oder Schreiben zum Codechip gefahren, ansonsten

nach dem Lese- bzw. Schreibvorgang. Ist das Lesegerät an der PLC (z.B. Profibus)

angeschlossen, hat der Eintrag bei "MoveToolFirst"t keine Auswirkung. In diesem

Fall sollen die WZ-Daten durch das PLC-Programm im Schnittstellen-DB vor

dem Lesen übergeben bzw. nach dem Schreiben von dort entnommen werden. Mit

MoveToolCancel=true kann das Warten aufs Bewegungsende des Werkzeugs

sofort von ParamTM abgebrochen werden ohne dabei die Fehlermeldungen zu

generieren. Dabei wird das Cancel-Bit (DB19.DBX259.2) unabhängig von diesem

Eintrag von "TDI Ident Connection" in der "ParamTM"-PLC-Schnittstelle gesetzt.

Die Namen der Import- und Exportdateien für das Importieren bzw. Exportieren von

Werkzeugdaten setzen sich aus den Einträgen "Prefix" und "Extension" und dem

Übergabeparameter "FileIndex" zusammen. Diese Dateien befinden sich nach dem

Export in dem Verzeichnis, das in "ToolsHome" angegeben wird, und werden für

den Import auch von dort gelesen. Dieses Verzeichnis muß bereits vorhanden

sein, da es nicht automatisch angelegt wird. Eine Exportdatei könnte z.B.

Tools_4711.txt heißen, wenn die obigen Angaben verwendet werden und als "FileIndex

4711“ angegeben wird.

Der Bereich "DataBlocks" braucht normalerweise nicht vorhanden zu sein, da "TDI

Ident Connection" standardmäßig die in den folgenden Kapiteln beschriebenen

Datenbausteine und Offsets verwendet. Diese werden durch die mitgelieferte AWL-

Datei in der PLC eingerichtet (siehe Kapitel 2.3).

Je höher der Eintrag von "LogLevel" ist, desto mehr Meldungen werden in der Log-

Datei IdentCon.Log abgelegt. Diese Datei dient der Diagnosezwecken und enthält

z.B. Hinweise auf fehlerhafte Übergabeparameter. Parallel zu dieser Log-Datei

wird die Fehlerdatei IdentCon.err angelegt, die nur Fehlermeldungen enthält.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 3-31


3 Konfiguration 06.03

3.2 TMS.INI

3.2 TMS.INI

In der Datei "TMS.INI" kann mit den Einträgen von "MergeDBData" bzw. "MergeNCKData"

festgelegt werden, ob die Werkzeugdaten des Werkzeugs mit Daten

aus dem Werkzeugschrank oder aus dem NCK (Werkzeugliste) gemischt werden

sollen, falls diese Daten nicht mit dem Werkzeug geliefert werden.

In der Standardeinstellung werden die nicht auf der Datenquelle (Codeträger, Importdatei

oder Fertigungsleitrechner) vorhandenen Werkzeugdaten mit den aus

dem File "DefToolDat.txt" stammenden Default-Daten vorbelegt (siehe Kapitel 3.5).

Darüber hinaus können in der Datei "TMS.INI" die während der Installation vorgenommenen

Eingaben der Be- und Entladeplatznummer des Belademagazins mit

den Einträgen von "LoadPlaceNo" und "UnloadPlaceNo" geändert werden (siehe

Kapitel 2.2.4).

Mit dem Eintrag von Messaging kann festgelegt werden, welche Meldungen in der

Protokoll-Datei "TMS.Log" abgelegt werden. Diese Datei dient der Diagnosezwekken

und enthält z.B. Hinweise auf die Ursachen der aufgetretenen Fehler. Parallel

zu dieser Protokoll-Datei wird die Fehlerdatei "TMS.err" angelegt, die nur Fehlermeldungen

enthält. Durch die Einstellung "Messaging=3" wird zusätzlich die Datei

"TMS.txt" angelegt, die die Werkzeugdaten in der bekannten NC-$-Syntax beinhaltet,

die mit den Diensten von "TDI Ident Connection" übertragen worden sind.

Hinweis

Aus Gründen der Performance soll der Eintrag "Messaging =3" nicht im Normalbetrieb

sondern nur zur Fehlersuche verwendet werden.

Ggf. sind dann die Dateien "TMS.Log", "TMS.sav", "TMS.txt" und "TMSalt.txt" der

Hotline zu Diagnosezwecken zu übersenden.

Die Dateien "TMS.INI" sowie "DefToolDat.txt" befinden sich im Verzeichnis

\Add_on\IdentCon.

! Wichtig

Für ein korrektes Funktionieren von "TDI Ident Connection" sollten nur die in Tabelle

3-2 beschriebenen Einträge geändert werden.

Tabelle 3-2 Aufbau der Initialisierungsdatei TMS.INI

Abschnitt Eintrag Bedeutung

Load-

Magazine

Uninit-Tool-

Data

LoadPlaceNo Diese Platznummer im Belademagazin wird bei

Beladevorgängen ins Realmagazin benutzt.

UnloadPlaceNo Diese Platznummer im Belademagazin wird bei

Entladevorgängen aus dem Realmagazin benutzt.

MergeDBData Ist dieser Eintrag auf „1“ gesetzt, werden die nicht

vorhandenen Daten des Werkzeugs mit Daten

aus dem Werkzeugschrank initialisiert.

MergeNCKData Wenn dieser Eintrag auf „1“ gesetzt ist, werden

die nicht vorhandenen Daten des Werkzeugs mit

Daten aus der NC (Werkzeugliste) initialisiert.

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3-32 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.3 COMTDS.INI

Trace-

Logging

3.3 COMTDS.INI

Messaging Modus für das Logging (0...3)

0: Fehlermeldungen und Warnungen

1: zusätzlich Protokoll der aufgerufenen Dienste

2: zusätzlich Protokoll der internen Dienste

3: zusätzlich Werkzeugdaten in der Datei TMS.txt

LogFileSize Maximale Größe der Logdatei in 10 Kilo-Byte

Die Datei "COMTDS.INI" enthält die Parameter für die Komponente, die mit dem

Lesegerät kommuniziert. Sie ist in verschiedene Abschnitte (Sektionen) unterteilt,

die abhängig vom Lesegerät konfiguriert werden. Es werden jedoch nicht alle Sektionen

für jedes Lesegerät benötigt. Diese Datei ist ebenfalls im Verzeichnis

\Add_on\IdentCon zu finden.

! Wichtig

Diese Datei muss normalerweise nicht verändert werden, da bei der Installation

alle Standardeinstellungen automatisch durchgeführt werden.

3.3.1 Festlegung des verwendeten Lesegerätes

In der Sektion GLOBAL wird der Typ des verwendeten Lesegeräts festgelegt. Dieser

Eintrag bestimmt die Sektion, in der die Parameter des Lesegeräts abgelegt

sind. Tabelle 3-3 zeigt die möglichen Einträge dieser Sektion.

Tabelle 3-3 Festlegung des verwendeten Lesegeräts, GLOBAL

Abschnitt Eintrag Bedeutung

GLOBAL DEVICE Festlegung des verwendeten Lesegeräts

Balluff_V24: Balluff-V24

Datalogic-DL910: Barcode-Leser

PLCDATA-DDE: Lesegerät an der PLC

3.3.2 Balluff-V24 Lesegerät

In der Sektion Balluff_V24 wird die Zeichenfolge, die das Ende der übertragenen

Zeichenkette darstellt, festgelegt. Tabelle 3-4 enthält den Default-Wert dieses Eintrags.

Tabelle 3-4 Festlegung des verwendeten Lesegeräts, Balluff-V24

Abschnitt Eintrag Bedeutung

Balluff_V24 EOT Ende der übertragenen Zeichenkette

Default: EOT = 0x2F2F

Für dieses Lesegerät muss außerdem die COM-Schnittstelle parametriert werden,

an der das Lesegerät angeschlossen ist.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 3-33


3 Konfiguration 06.03

3.3 COMTDS.INI

3.3.3 Barcode Lesegerät

Die Sektion Datalogic-DL910 enthält die Angaben für die Endekennung des übertragenen

Zeichenstroms (siehe Tabelle 3-5).

Tabelle 3-5 Barcode Lesegerät

Abschnitt Eintrag Bedeutung

Datalogic-

DL910

EOT Ende der übertragenen Zeichenkette

Default: EOT = 0x0A0D

Für dieses Lesegerät muß außerdem noch die COM-Schnittstelle parametriert

werden, an der das Lesegerät angeschlossen ist.

3.3.4 Lesegerät an der PLC

In der Sektion PLCDATA-DDE werden Angaben zur PLC-Schnittstelle des Lesegeräts

gemacht. Für jeden Lesekopf wird ein eigener Bereich in dieser Schnittstelle

für die Daten reserviert. In der folgenden Tabelle (3-5) sind die erforderlichen Parameter

dargestellt.

Tabelle 3-6 Lesegerät an der PLC

Abschnitt Eintrag Bedeutung

PLCDATA-

DDE

Units Anzahl der verwendeten Leseköpfe

Default: Units = 1

Linktopic1 LinkTopic für die DDE-Kommunikation

Default: Linktopic1 = ncdde|ncu840d

DataBlockn PLC-Datenbaustein, der die Daten des Lesekopfs n

enthält (n = 1...4)

Offsetn Offset der Daten des Lesekopfs n

MAX_CC_ Maximale Anzahl an Daten des Lesekopfs n in Bytes

CAPACI-

TYn

EOTn Endekennung der übertragenen Zeichenkette von Lesekopf

n

Default: EOTn = 0x2F2F

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3-34 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.3 COMTDS.INI

3.3.5 Parametrierung der COM-Schnittstelle

Für das Balluff-V24 und das Barcode Lesegerät muß die verwendete COM-

Schnittstelle im Abschnitt COMPORT parametriert werden. Die erforderlichen Einstellungen

werden in Tabelle 3-6 gezeigt, wobei für die beiden Lesegerät Typen

die Defaultwerte angegeben werden.

Tabelle 3-7 Parametrierung der COM-Schnittstelle

Abschnitt Eintrag Bedeutung

COMPORT

PORT Index der verwendeten COM-Schnittstelle.

1: COM1

2: COM2

Default:

Balluff-V24: PORT = 1

Barcode: PORT = 1

Baud Baudrate, mit der die Daten übertragen werden.

0: 300

1: 1200

2: 2400

3: 4800

4: 9600

5: 19200

6: 38400

7: 57600

8: 115200

Default:

Balluff-V24: Baud = 4

Barcode: Baud = 4

DataBits Anzahl der Datenbits pro übertragenem Byte

0: 5 Datenbits

1: 6 Datenbits

2: 7 Datenbits

3: 8 Datenbits

Default:

Balluff-V24: DataBits = 3

Barcode: DataBits = 3

Parity Angabe zur Paritätsprüfung

0: keine

1: gerade Parität

2: ungerade Parität

Default:

Balluff-V24: Parity = 1

Barcode: Parity = 0

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 3-35


3 Konfiguration 06.03

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

COMPORT

StopBits Anzahl der Stopbits pro übertragenem Byte

0: 1 Stopbit

1: 2 Stopbits

Default:

Balluff-V24: StopBits = 0

Barcode: StopBits = 0

FlowControl Angabe zur verwendeten Datenflußkontrolle

0: keine

1: Xon/Xoff

2: RTS/CTS

Default:

Balluff-V24: FlowControl = 0

Barcode: FlowControl = 2

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Beschreibungsdatei

Alle Daten auf dem Codeträger sind in einer bestimmten Reihenfolge hinterlegt.

Dies wird bei der Inbetriebnahme des Codeträgersystems definiert. Damit die

Werkzeugverwaltung diesen Datenstrom lesen bzw. schreiben kann, gibt es eine

Konvertierungsvorschrift in Form einer Beschreibungsdatei. Diese Beschreibungsdatei

besteht aus genau festgelegten Werkzeug– und Schneiden–Dialogdaten. Nur

diese Dialogdaten können von der Werkzeugverwaltung auch tatsächlich verarbeitet

werden. Alle anderen Daten auf dem Codeträger dürfen keiner Dialogvariablen

zugeordnet werden; sie werden dann von der Standardversion nicht verarbeitet.

Die "TDI Ident Connection" bietet jedoch die Möglichkeit an, optionale Software-Komponenten

anzubinden. Diese Komponenten realisieren dann die Anpassung

dieser Codeträger-Sonderdaten an den SINUMERIK-Standard. So können

sowohl kundenspezifische Codeträger-Formate von der Werkzeugverwaltung gelesen

und geschrieben werden als auch eine besondere Logik in den Transportabläufen

der WZ-Daten realisiert werden (z.B.: Berücksichtigung der Schwesterwerkzeuge

in der NC, Anlegen von zusätzlichen Schneiden, u.s.w.).

Bestelldaten-Ergänzung

Falls Sie die Erweiterung der Standardversion von "TDI Ident Connection" mit

optionalen Komponenten wünschen zwecks Anpassung an Ihre kundenspezifische

Codeträger-Formate oder wegen Berücksichtigung der besonderen

Abläufe in Ihrer Werkzeugverwaltung, kontaktieren Sie bitte das :

"Competence Center for machine tools and special machines"

unter der e-Mail-Adresse : Info.mc-hmi-oa@siemens.com

oder setzen Sie sich mit Ihrem Siemens-Vertriebspartner in Verbindung.

Die Beschreibungsdatei kann als ASCII–Datei mit einem Standard Texteditor erstellt

werden. Der Pfad und der Name der Beschreibungsdatei steht in der Datei

"TMS.INI" beim Eintrag „WkonvertFile“.

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3-36 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Werkzeug–Dialogdaten

Die Werkzeug–Dialogdaten sind folgendermaßen definiert:

Tabelle 3-8 Werkzeug-Dialogdaten

Dialog–

Variable

Datentyp

Bezeichnung Zuordnung $TC...

T1 String Werkzeugname, max. 32 Stellen $TC_TP2

T2 Integer Duplonummer $TC_TP1

T3 Integer Anzahl Schneiden $P_TOOLND[tnr]

tnr=Werkzeugnum

mer

T4 Integer Werkzeuggröße links in Halbplätzen $TC_TP3

T5 Integer Werkzeuggröße rechts in Halbplätzen $TC_TP4

T6 Integer Werkzeuggröße oben in Halbplätzen $TC_TP5

T7 Integer Werkzeuggröße unten in Halbplätzen $TC_TP6

T8 String Magazinplatztyp $TC_TP7*

T9 Integer Werkzeugstatus $TC_TP8

T10 Integer Art der Werkzeug–Überwachung $TC_TP9

T11 Integer Art der WZ–Suche $TC_TP11

T12** Integer Magazinplatztyp $TC_TP7

* Der Zeichenstring, der dort abgelegt wird, ist ein MMC–interner Platztyp, der

dem Wert in $TC_TP7 zugeordnet ist. Dieser Text wird über Inbetriebnahme

WZV festgelegt und ist in der Datenbank abgelegt.

** Diese Zahl entspricht dem String aus T8 und ist alternativ zu T8 zu verwenden.

Schneiden–Dialogdaten

Tabelle 3-9 Schneiden-Dialogdaten

Dialog–

Variable

Datentyp

Bezeichnung Zuordnung $TC...

C1 Integer Subtyp $TC_DP1

C4 Integer Schneidenlage $TC_DP2

Geometrie–Werkzeuglängenkorrektur

C5 Double Länge 1 $TC_DP3

C6 Double Länge 2 $TC_DP4

C7 Double Länge 3 $TC_DP5

Geometrie–Werkzeugradiuskorrektur

C8 Double Länge 1 $TC_DP8

C9 Double Länge 2 $TC_DP9

C10 Double Radius 1 $TC_DP6

C11 Double Radius 2 $TC_DP7

C12 Double Winkel 1 $TC_DP10

C13 Double Winkel 2 $TC_DP11

Verschleiß–Werkzeuglängenkorrektur

C14 Double Länge 1 $TC_DP12

C15 Double Länge 2 $TC_DP13

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 3-37


3 Konfiguration 06.03

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Dialog–

Variable

Datentyp

Bezeichnung Zuordnung $TC...

C16 Double Länge 3 $TC_DP14

Verschleiß–Werkzeugradiuskorrektur

C17 Double Länge 1 $TC_DP17

C18 Double Länge 2 $TC_DP18

C19 Double Radius 1 $TC_DP15

C20 Double Radius 2 $TC_DP16

C21 Double Winkel 1 $TC_DP19

C22 Double Winkel 2 $TC_DP20

C23 Double

Basis–/Adaptermaß–

Werkzeuglängenkorrektur

Basis–Länge 1 $TC_DP21

C24 Double Basis–Länge 2 $TC_DP22

C25 Double Basis–Länge 3 $TC_DP23

C26 Double Freischneidwinkel $TC_DP24

C27 Integer Überkopfeinsatz $TC_DP25

C28 Integer Schneidennummer - für Adressierung -

der Variablen

C29* Integer Standzeit in Minuten $TC_MOP2

C30* Integer Vorwarngrenze Standzeit in Minuten $TC_MOP1

C31* Integer Stückzahl $TC_MOP4

C32* Integer Vorwarngrenze Stückzahl $TC_MOP3

C33 Double Soll Standzeit in Minuten $TC_MOP11

C34* Integer Soll–Stückzahl $TC_MOP13

C35 Double Vorwarngrenze Verschleiß $TC_MOP5

C36 Double Verschleiß $TC_MOP6

C37 Double Soll–Verschleiß $TC_MOP15

C38* Double Standzeit in Minuten $TC_MOP2

C39* Double Vorwarngrenze Standzeit in Minuten $TC_MOP1

C40* Double Stückzahl $TC_MOP4

C41* Double Vorwarngrenze Stückzahl $TC_MOP3

C42* Double Soll-Stückzahl $TC_MOP13

Die Dialogvariablen C2 und C3 werden nur intern verwaltet.

* siehe folgenden Hinweis

Hinweis

C38 und C39 können nur alternativ zu C29 und C30 verwendet werden sowieC40,

C41 und C42 können nur alternativ zu C31, C32 und C34 verwendet

werden.

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3-38 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Datentypen

Schlüsselworte

Hochkomma

Datalen

Für Codeträger werden jetzt auch WZ–Anwenderparameter und die neuen Überwachungsparameter

verwendet. Für die Datei wkonvert.txt stehen folgende neuen

Projektierungsvariablen zur Verfügung:

A1 - A10: Anwender–Werkzeugdaten (siehe $TC_TPCx[t])

U1 - U10: Anwender–Schneidendaten (siehe $TC_DPCx[t,d])

S1 - S10: Anwender-Überwachungsdaten (siehe $TC_MOPCx[t,d])

Diejenigen Daten auf dem Codeträger, die für die Werkzeugverwaltung nicht relevant

sind aber beim Schreiben auf den Codeträger nicht verändert werden dürfen,

werden in der Beschreibungsdatei mit dem Strich ( - ) anstelle der Dialogvariable

bezeichnet (s.g. Datenlücken).

Die Datentypen der Dialogvariablen sind festlegt:

• Integer: Wertebereich –32768 bis 32767

• Double: Fließkomma doppelt genau

• String: Zeichenfolge aus ASCII–Zeichen

Über die Codeträger–Beschreibungsdatei erfolgt die Zuordnung der Codeträgerdaten

zu den Dialogdaten. Als ASCII–Datei kann sie mit Standard–Editoren erstellt

bzw. verändert werden. Die Codeträger–Beschreibungsdatei ist zeilenweise aufgebaut,

wobei jede Zeile durch eines der folgenden Schlüsselworte eingeleitet wird:

Das ’ (Hochkomma) ist ein Kommentarbeginn. Die nachfolgenden Zeichen bis

Zeilenende werden überlesen.

Beispiel:

’ Dies ist ein Kommentar

Hinweis

Die Form des Hochkommas als Kommentarbezeichnung gibt es nur in der Be

schreibungsdatei für Codeträger. Sonst wird der Beginn eines Kommentars mit

Strichpunkt (Semikolon) eingeleitet.

DATALEN=CONST | VARIABLE 0x

Die nachfolgenden Daten haben konstante (CONST) oder variable (VARIABLE)

Datenlänge. Daten mit variabler Länge werden mit 0x abgeschlossen.

Beispiel:

DATALEN=VARIABLE 0x0A ’ variable Datenlaenge, Trennzeichen LF

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 3-39


3 Konfiguration 06.03

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Item

BItem

Block

Item=

:= laufende Nummer des Codeträgerdatums, lückenlos aufsteigend ab 1

:=

:

: Zuordnung Codetäger– zu Dialogdatum

Wenn unmittelbar vor Item ein Anwender–Schlüsselwort keyword definiert

wurde, hat den Wert

Konvertierungsvorschrift für Codeträgerdatum

Beispiel:

Item1 32 ASCII T3 ’ Werkzeug–Bezeichner umsetzen nach/von

’ Werkzeug–Dialogdatum 3

BItem=

:= laufende Nummer des Codeträgerdatums innerhalb Block, lückenlos

aufsteigend ab 1

:= analog Item

Konvertierungsvorschrift für Codeträgerdatum innerhalb eines Blocks. Wird

dem Codeträgerdatum ein Werkzeug–Dialogdatum T zugeordnet, wird dem

Dialogdatum der erste Wert des Codeträgerdatums im Block zugewiesen.

Beispiel:

BItem1 1 BCD C1

Block

:= laufende Nummer des Blocks, lückenlos aufsteigend ab 1

:= * Item

Es folgt ein Block von Daten BItem (bis Schlüsselwort End_Block), die

entsprechend auf dem Codeträger abgelegt sind / werden.

Hinweis

Bei Block * Item muss Item vor Block definiert sein.

Beispiel:

Block1 * Item6 ’ Block1 entspr. dem Wert von Item6 wiederholen

End_Block

End_Block

Endekennung für einen mit Block definierten Datenblock.

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3-40 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Codeträger–Datenformate

Es werden folgende Codetäger–Datenformate unterstützt:

(vergl. für Item / BItem)

Tabelle 3-10 Codeträger-Datenformate

Datenformat Erläuterung

ASCII ASCII–Zeichensatz

INT 16 Bit Integer (Intel–Format)

• Wertebereich –32768


3 Konfiguration 06.03

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Dialogvariable

:= [=()] [, [=()] [,

[&]=()] [, [=()]

:= T | C | –

T = Werkzeugdatum (tool data),

C = Schneidendatum (cutting edge data),

index = Index innerhalb Werkzeug–/Schneiden–Dialogdaten

– = keine Zuordnung zu einer Dialogvariablen

&= : Umsetzvorschrift gilt für und

uv :=

Tetn := n. Tetrade in Bytefolge

Byte1, = Tet1 und Tet2

Byte2, = Tet3 und Tet4

Aufteilung der Tetraden der Codeträgervariablen (im BCD–Format) auf Dialogvariable.

Beispiel:

T5=(Tet1), T6=(Tet2), T7=(Tet3), T8=(Tet4)

Hat die Codeträgervariable z.B. den Wert 0x1234, erhält die Dialogvariable T5 den

Wert 1, die Dialogvariable T8 den Wert 4.

3.4.1 Beispiele für Beschreibungsdateien

Name der Beschreibungs– bzw. Konvertierungs–Datei

Der Dateiname muß in die ...\user\mmc.ini bei WToolIdSysKonv = wkonvert.txt

eingetragen werden.

Standard für SINUMERIK 840D mit "TDI Ident Connection"

Der Name der Datei ist nach der Installation wkonvert.txt

Tabelle 3-11 Wkonvert.txt

Codeträger–

Variable

Länge

(Bytes)

Daten

Format

Dialog–

Variable

Kommerntar

Item1 32 ASCII T1 ’ Bezeichner

Item2 3 BCD T2 ’ Duplo

Item3 2 BCD T4=(Tet1),T5=(Tet2),T6=(Tet3),

T7=(Tet4)

’WZ–Groesse: links, rechts, oben, unten’

Item4 32 ASCII T8 ’ Platztyp

Item5 2 BCD T9 ’ Status

Item6 1 BCD T3 ’ Anz. Schneiden

Item7 1 BCD T10 ’ Art der WZ–Ueberwachung

Item8 1 BCD T11 ’ Art der WZ–Suche

’Schneidendaten

Block1 * Item6

Bitem1 2 BCD C1 ’ Subtyp, Typ

Bitem2 1 BCD C4 ’ Schneidenlage

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3-42 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

’ WZ–Laengen–Korr.

Bitem3 4 BCD C5 ’ Länge 1

Bltem4 4 BCD C6 ’ Länge 2

Bltem5 4 BCD C7 ’ Länge 3

’WZ–Radius–Korrektur

Bltem6 4 BCD C8 ’ Länge 1

Bltem7 4 BCD C9 ’ Länge 2

Bltem8 4 BCD C10 ’ Radius 1

Bltem9 4 BCD C11 ’ Radius 2

Bltem10 4 BCD C12 ’ Winkel 1

Bltem11 4 BCD C13 ’ Winkel 2

’Verschleiss–Laengenkorrektur

Bltem12 4 BCD C14 ’ Länge 1

Bltem13 4 BCD C15 ’ Länge 2

Bltem14 4 BCD C16 ’ Länge3

’Verschleiss–Radius–Korrektur

Bltem15 4 BCD C17 ’ Länge 1

Bltem16 4 BCD C18 ’ Länge 2

Bltem17 4 BCD C19 ’ Radius 1

Bltem18 4 BCD C20 ’ Radius 2

Bltem19 4 BCD C21 ’ Winkel 1

Bltem20 4 BCD C22 ’ Winkel 2

’Basismass–Laengenkorrektur

Bltem21 4 BCD C23 ’ Basis–Länge 1

Bltem22 4 BCD C24 ’ Basis–Länge 2

Bltem23 4 BCD C25 ’ Basis–Länge 3

Bltem24 4 BCD C26 ’ Freischneidewinkel

Bltem25 1 BCD C27 ’ Ueberkopfeinsatz

Bltem26 2 BCD C29 ’ Standzeit in Minuten

Bltem27 2 BCD C30 ’ Vorwarngrenze Standzeit

Bltem28 2 BCD C33 ‘Soll-Standzeit in Minuten

Bltem29 2 BCD C31 ’ Stueckzahl

Bltem30 2 BCD C32 ’ Vorwarngrenze Stückzahl

Bltem31 2 BCD C32 ’ Soll-Stückzahl

End_Block1

Beispiel mit Werkzeug- und Schneiden-Oem-Daten sowie Datenlücken

Tabelle 3-12 Beispiel

Codeträger–

Variable

Länge

(Bytes)

Daten

Format

Dialog–

Variable

Kommentar

Item1 32 ASCII T1 ’ Bezeichner

Item2 3 BCD T2 ’ Duplo

Item3 2 BCD T4=(Tet1),T5=(Tet2),T6=(Tet3),

T7=(Tet4)

’WZ–Groesse: links, rechts, oben, unten’

Item4 32 ASCII T8 ’ Platztyp

Item5 2 BCD T9 ’ Status

Item6 1 BCD T3 ’ Anz. Schneiden

Item7 1 BCD T10 ’ Art der WZ–Ueberwachung

Item8 1 BCD T11 ’ Art der WZ–Suche

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3 Konfiguration 06.03

3.4 Aufbau der Beschreibungsdatei wkonvert.txt

Item9 5 ASCII - ‘ Werkzeug-Datenlücke

Item10 4 BCD A1 ’ Werkzeug OEM-Datum 1

’Schneidendaten

Block1 * Item6

Bitem1 2 BCD C1 ’ Subtyp, Typ

Bitem2 1 BCD C4 ’ Schneidenlage

’ WZ–Laengen–Korr.

Bitem3 4 BCD C5 ’ Länge 1

Bltem4 4 BCD C6 ’ Länge 2

Bltem5 4 BCD C7 ’ Länge 3

’WZ–Radius–Korrektur

Bltem6 4 BCD C8 ’ Länge 1

Bltem7 4 BCD C9 ’ Länge 2

Bltem8 4 BCD C10 ’ Radius 1

Bltem9 4 BCD C11 ’ Radius 2

Bltem10 4 BCD C12 ’ Winkel 1

Bltem11 4 BCD C13 ’ Winkel 2

’Verschleiss–Laengenkorrektur

Bltem12 4 BCD C14 ’ Länge 1

Bltem13 4 BCD C15 ’ Länge 2

Bltem14 4 BCD C16 ’ Länge3

’Verschleiss–Radius–Korrektur

Bltem15 4 BCD C17 ’ Länge 1

Bltem16 4 BCD C18 ’ Länge 2

Bltem17 4 BCD C19 ’ Radius 1

Bltem18 4 BCD C20 ’ Radius 2

Bltem19 4 BCD C21 ’ Winkel 1

Bltem20 4 BCD C22 ’ Winkel 2

’Basismass–Laengenkorrektur

Bltem21 4 BCD C23 ’ Basis–Länge 1

Bltem22 4 BCD C24 ’ Basis–Länge 2

Bltem23 4 BCD C25 ’ Basis–Länge 3

Bltem24 4 BCD C26 ’ Freischneidewinkel

Bltem25 1 BCD C27 ’ Ueberkopfeinsatz

Bltem26 2 BCD C29 ’ Standzeit in Minuten

Bltem27 2 BCD C30 ’ Vorwarngrenze Standzeit

Bltem28 2 BCD C33 ‘Soll-Standzeit in Minuten

Bltem29 2 BCD C31 ’ Stueckzahl

Bltem30 2 BCD C32 ’ Vorwarngrenze Stückzahl

Bltem31 2 BCD C32 ’ Soll-Stueckzahl

Bltem32 4 BCD U1 ’ Schneiden-OEM Datum 1

Bltem33 3 BCD - ’ Schneiden- Datenlücke

End_Block1

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3-44 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 3 Konfiguration

3.5 Werkzeugdaten-Initialisierungsdatei DefToolDat.txt

3.5 Werkzeugdaten-Initialisierungsdatei DefToolDat.txt

Mit diesen in der Datei "DefToolDat.txt" enthaltenen Default-Daten werden bei den

Diensten von "TDI Ident Connection" diejenigen Werkzeugdaten initialisiert, die in

der Datenquelle nicht vorhanden sind. Diese Situation kann beim Lesen vom

Codeträger, aus einer Import-Datei oder vom Fertigungsleitrechner auftreten.

In dieser Datei befinden sich die Daten eines Default-Werkzeugs mit einer Schneide

in der bekannten NC-$-Syntax. Nach der Installation von "TDI Ident Connection"

sind alle optionalen Werkzeugdaten ( d.h. alle OEM-Daten, Schneiden-

Überwachungsdaten sowie die ortsabhängigen Summenkorrekturen ) in dieser

Datei mit Kommentarzeichen (;) versehen und so in ihrer Funktion deaktiviert.

Deshalb soll der Inhalt von "DefToolDat.txt" vom Anwender angepasst werden.

Durchs Entfernen der Kommentarzeichen vor den entsprechenden optionalen

Werkzeugdaten soll ihre Anzahl an die vorhandene NCK-Konfiguration angepasst

werden. Auch diesen Werkzeugdaten in der Datei zugewiesenen Werte können

nach den Anforderungen des Anwenders modifiziert werden.

Übersteigt die Anzahl der aktiven optionalen Werkzeugdaten in DefToolDat.txt die

Zahl der entsprechenden in der NC konfigurierten Daten, werden beim Start von

"TDI Ident Connection" die MMC-Alarme 121005 – 121009 generiert.

Diese Alarm-Nummern werden folgendermaßen den einzelnen Datengruppen zugeordnet

:

• Alarm-Nr. 121005 - Werkzeug-OEM-Daten

• Alarm-Nr. 121006 - Schneiden-OEM-Daten

• Alarm-Nr. 121007 - Schneiden-Überwachungsdaten

• Alarm-Nr. 121008 - Schneiden-OEM-Überwachungsdaten

• Alarm-Nr. 121009 - Schneiden-Summenkorrekturen

Die diesen Alarmen zugeordnete Texte können in den Dateien "Alm_xx.com" vom

Anwender festgelegt werden.

Ist dagegen die Anzahl dieser in der NC konfigurierten Werkzeug- bzw. Schneiden-

Daten grösser als die Zahl der entsprechenden aktivierten Daten in DefToolDat.txt,

werden bei den Diensten von "TDI Ident Connection" zum Teil ungültige negative

Datenwerte zum Datenziel übertragen. Dies ermöglicht die nicht initialisierten

Werkzeugdaten aufzusuchen.

! Wichtig

Das Beladen eines Werkzeug ins Magazin, das ungültige Daten von Typ Double

enthält, verursacht den NC-Alarm 1019.

Die Datei DefToolDat.txt befindet sich im Verzeichnis \Add_on\IdentCon.

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3 Konfiguration 06.03

3.5 Werkzeugdaten-Initialisierungsdatei DefToolDat.txt

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3-46 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 4 PLC-Schnittstelle im DB19

4.1 Aufbau

4 PLC-Schnittstelle im DB19

4.1 Aufbau ...........................................................................................4-48

4.2 Belegung der PLC-Schnittstelle von TDI Ident Connection ..........4-49

4.3 Übergabe- und Rückgabeparameter der Dienste.........................4-49

4.4 Schnittstelle des PLC-Programms (ParamTM-Interface) .............4-51

4

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4 PLC-Schnittstelle im DB19 06.03

4.1 Aufbau

4.1 Aufbau

Die Software "TDI Ident Connection" wird über eine PLC-Schnittstelle, die sich im

Datenbaustein DB19 befindet, angesprochen und mit Daten versorgt (siehe Bild 4-

1).

Ein weiterer Bereich beinhaltet die Übergabe- und Rückgabeparameter für die verschiedenen

Dienste.

Weiterhin ist eine separate PLC-Schnittstelle für das "ParamTM"-Interface von

"TDI Ident Connection" vorhanden, die für die Kommunikation mit einem PLC-

Programm verwendet wird. Die Parameter für dieses PLC-Programm und die Status-Bits

befinden sich ebenfalls in diesem Bereich.

Bild 4-1 Aufbau der PLC-Schnittstelle

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4-48 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 4 PLC-Schnittstelle im DB19

4.2 Belegung der PLC-Schnittstelle von TDI Ident Connection

4.2 Belegung der PLC-Schnittstelle von TDI Ident Connection

Diese Schnittstelle ist aktiv, wenn der Eintrag "DisablePLCInterface=false" in der

Datei "IdentCon.ini" vorhanden ist.

Tabelle 4-1 Belegung der PLC-Schnittstelle von "TDI Ident Connection"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

DBX 250.0 Request BOOL TRUE, FALSE Anforderung des Auftrages

DBB 251 K_Code BYTE 0...127 Kommandocode

DBX 252.0 Done BOOL TRUE, FALSE Auftrag erfolgreich beendet

DBX 252.1 Error BOOL TRUE, FALSE Auftrag mit Fehler beendet

DBX 252.2 Active BOOL TRUE, FALSE Auftrag wird ausgeführt

DBX 252.3 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 252.4 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 252.5 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 252.6 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 252.7 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBB 253 K_CodeError BYTE 0...127 K-Code im Fehlerfall

DBW 254 Error_Code INT -32768...32767 Fehlercode

Während des Hochlaufs von "TDI Ident Connection" wird das Request-Bit auf "0"

gesetzt, damit kein unbeabsichtigter Dienst ausgeführt wird, wenn z.B. die Steuerung

während der Ausführung eines Dienstes abgeschaltet wurde.

Sollte das Request-Bit bereits gesetzt sein, wird es zurückgesetzt und der Fehlercode

0xFFFF in das Error_Code-Wort in der PLC geschrieben.

4.3 Übergabe- und Rückgabeparameter der Dienste

Tabelle 4-2 Belegung der PLC-Schnittstelle von "TDI Ident Connection"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 140 Subtype INT -1...32000 Subtyp des Werkzeugs

DBW 142 Duplo INT -1...32000 Duplo-Nummer des

Werkzeugs

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Bezeichner des Werkzeugs

DBW 178 TNumber INT -1...32000 T-Nummer des Werkzeugs

DBW 180 Magazine INT -1...32000 Magazinplatz-Nummer

Place

des Werkzeugs

DBW 182 Magazine INT -1...32000 Größe des Werkzeugs

PlaceType

( Magazinplatztyp )

DBB 184 ToolSize_

Upper

BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben in

Halbplätzen

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 4-49


4 PLC-Schnittstelle im DB19 06.03

4.3 Übergabe- und Rückgabeparameter der Dienste

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

DBB 185 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten in

Down

Halbplätzen

DBB 186 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in

Left

Halbplätzen

DBB 187 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts

Right

in Halbplätzen

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer des

Werkzeugs

DBB 189 Loading BYTE 1...127 Nummer des Be-

Place

/Entlade-platzes im Belademagazin

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer des

Werkzeugs

DBB 192 Unit BYTE 1...127 Nummer des Werkzeug-

Codeträgers

DBB 193 NCU_Index BYTE 32 Zeichen Name der NCU

DBW 194 FileIndex INT 0...32000 Datei-Index für Import/Export

DBX 196.0 Active Enable BOOL TRUE, FALSE Ausblenden des NCK-

Statusbits "WZ aktiv"

DBX 196.1 Override BOOL TRUE, FALSE Datei überschreiben,

falls vorhanden?

DBX 196.2 LoadTool BOOL TRUE, FALSE Werkzeug nach dem

Anlegen beladen

DBX 196.3 DeleteTool BOOL TRUE, FALSE Werkzeug nach dem

Entladen löschen

Tabelle 4-3 Belegung der PLC-Schnittstelle für die Rückgabeparameter

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT -1...32000 Subtyp des Werkzeugs

DBW 200 Duplo INT -1...32000 Duplo-Nummer des

Werkzeugs

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Bezeichner des Werkzeugs

DBW 236 TNumber INT -1...32000 T-Nummer des Werkzeugs

DBW 238 ToolState INT -1...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 Magazine INT -1...32000 Größe des Werkzeugs

PlaceType

( Magazinplatztyp )

DBB 242 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben in

Upper

Halbplätzen

DBB 243 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten

Down

in Halbplätzen

DBB 244 ToolSize_ Left BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in

Halbplätzen

DBB 245 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts

Right

in Halbplätzen

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4-50 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 4 PLC-Schnittstelle im DB19

4.4 Schnittstelle des PLC-Programms (ParamTM-Interface)

DBB 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer des

Werkzeugs

DBB 248 Magazine INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

Place

des Werkzeugs

Die für die einzelnen Dienste zulässigen Parameterwerte können variieren und

werden daher in Kapitel 7 für jeden Dienst separat angegeben.

4.4 Schnittstelle des PLC-Programms (ParamTM-Interface)

Diese Schnittstelle ist erst dann aktiv, wenn der Eintrag MoveToolPLC=true in der

Datei IdentCon.ini vorhanden ist. Dies betrifft nicht die PLC-Eingangsbits vom

DBB259, die unabhängig von diesem Eintrag durch "TDI Ident Connection" gesetzt

werden.

Tabelle 4-4 Belegung der PLC-Schnittstelle von "TDI Ident Connection"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich

Bedeutung

Interface

DBX 256.0 Req BOOL TRUE, FALSE Anforderung an PLC-

Programm zum Verfahren

des WZ ans Lesegerät

DBB 257 Reserve BYTE -128...127

DBX 258.0 Done BOOL TRUE, FALSE Verfahr-Auftrag von der

PLC erfolgreich beendet

DBX 258.1 Error BOOL TRUE, FALSE Verfahr-Auftrag von der

PLC mit Fehler beendet

DBX 258.2 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 258.3 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 258.4 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 258.5 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 258.6 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 258.7 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 259.0 Read BOOL TRUE, FALSE Die WZ-Daten werden

von CT gelesen

DBX 259.1 Write BOOL TRUE, FALSE Die WZ-Daten werden

auf CT geschrieben

DBX 259.2 Cancel BOOL TRUE, FALSE Lese-/Schreibvorgang

von Bediener abgebrochen

DBX 259.3 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 259.4 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 259.5 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 259.6 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBX 259.7 Reserve BOOL TRUE, FALSE

DBW 260 Error_Code INT -32768...32767 Fehlernummer der PLC

Übergabeparameter

DBW 262 PMagazine INT 0...32000 Magazin-Nummer des

Werkzeugs

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 4-51


4 PLC-Schnittstelle im DB19 06.03

4.4 Schnittstelle des PLC-Programms (ParamTM-Interface)

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich

Bedeutung

DBW 264 PMagazine INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

Place

des Werkzeugs

DBW 266 PTnumber INT 0...32000 T-Nummer des Werkzeugs

Die Werte für die Magazin-, Magazinplatz- und T-Nummer des Werkzeugs werden

nur beim Beschreiben des Codeträgers (z.B. beim Entladen des WZ mit "ParamTM")

in diese PLC-Schnittstelle von "TDI Ident Connection" geschrieben.

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4-52 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 5 Kommandocodes

5.1 Beschreibung

5 Kommandocodes

5.1 Beschreibung ................................................................................5-54

5

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 5-53


5 Kommandocodes 06.03

5.1 Beschreibung

5.1 Beschreibung

Tabelle 5-1 Beschreibung der Kommandocodes

K-Code Beschreibung

0 Beladen vom Codeträger

1 Entladen auf den Codeträger

2 Beladen aus dem Werkzeugschrank

3 Entladen in den Werkzeugschrank

4 Beladen vom Fertigungsleitrechner

5 Entladen in den Fertigungsleitrechner

6 Entladen aller Werkzeuge in Werkzeugschrank

7 Werkzeug beladen

8 Werkzeug entladen

9 Leerplatzsuche

10 Werkzeug im NCK löschen

11 Werkzeug in der Datenbank löschen

12 Export von Werkzeugdaten

13 Import von Werkzeugdaten

14 Codeträger aktualisieren

15 Lesen der Daten vom Codeträger

16 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK

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5-54 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 6 Parameter

6.1 Beschreibung

6 Parameter

6.1 Beschreibung ................................................................................6-56

6

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 6-55


6 Parameter 06.03

6.1 Beschreibung

6.1 Beschreibung

Tabelle 6-1 Beschreibung der Parameter

Parameter Beschreibung

ActiveEnable Übernahme des WZ-Statusbits aus der Datenbank in den

NCK (TRUE) / Ausblenden des Statusbits während der

Übernahme (FALSE)

Channel Kanalnummer

DeleteTool Werkzeug nach dem Entladen löschen (TRUE) / nicht

löschen (FALSE)

Duplo Duplonummer

FileIndex Index der Datei von der importiert bzw. in die exportiert

werden soll. Der Dateiname, der durch den Index erweitert

wird, kann in der INI-Datei vorgegeben werden.

Ident Werkzeugname

LoadingPlace Nummer des Be-/Entladeplatzes im Belademagazin

LoadTool Werkzeug nach dem Lesen beladen (TRUE) / nicht

beladen (FALSE)

Magazine Magazinnummer

MagazinePlace Magazinplatznummer des Werkzeugs

MagazinePlaceType Magazinplatztyp

NCU_Index Index der NCU, die beim Auftrag angesprochen werden

soll. Folgende Werte sind zulässig:

0 NCU-Name aus IdentCon.INI

1 NCU1

2 NCU2

>2 MachineSwitch

Die Namen für NCU1 und NCU2 werden aus der Datei

NETNAMES.INI ermittelt.

Override Exportdatei überschreiben (TRUE) / erweitern (FALSE)

Subtype Subtyp bzw. Typ

TNumber T-Nummer

ToolSize_Down Werkzeuggröße unten in Halbplätzen

ToolSize_Left Werkzeuggröße links in Halbplätzen

ToolSize_Right Werkzeuggröße rechts in Halbplätzen

ToolSize_Upper Werkzeuggröße oben in Halbplätzen

ToolState Werkzeugstatus

Unit Codeträger-Einheit (Lese-/Schreibkopf), von der gelesen

bzw. auf die geschrieben werden soll. Je nach Gerät: 1..4

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6-56 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.1 Beladen vom Codeträger

7 Dienste

7.1 Beladen vom Codeträger ..............................................................7-58

7.2 Entladen auf den Codeträger ........................................................7-59

7.3 Beladen aus dem Werkzeugschrank ............................................7-60

7.4 Entladen in den Werkzeugschrank ...............................................7-63

7.5 Beladen vom Fertigungsleitrechner ..............................................7-64

7.6 Entladen in den Fertigungsleitrechner ..........................................7-65

7.7 Entladen aller Werkzeuge in den Werkzeugschrank ....................7-66

7.8 Werkzeug beladen ........................................................................7-67

7.9 Werkzeug entladen .......................................................................7-68

7.10 Leerplatzsuche............................................................................7-69

7.11 Werkzeug im NCK löschen .........................................................7-70

7.12 Werkzeug in der Datenbank löschen ..........................................7-70

7.13 Export von Werkzeugdaten.........................................................7-71

7.14 Import von Werkzeugdaten .........................................................7-73

7.15 Codeträger aktualisieren .............................................................7-73

7.16 Lesen der Daten vom Codeträger...............................................7-74

7.17 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK .........................................7-75

7

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-57


7 Dienste 06.03

7.1 Beladen vom Codeträger

7.1 Beladen vom Codeträger

Liest die Werkzeugdaten vom Codeträger, dessen Einheit mit "Unit" angegeben

wird. Danach wird das Werkzeug angelegt, wenn es noch nicht im NCK vorhanden

sein sollte. Außerdem wird es beladen, wenn "LoadTool" gesetzt wurde. Dazu wird

die Nummer des Beladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace" verwendet,

wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird der Wert

aus dem Schlüsselwort "LoadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Beladeplatznummer

benutzt.

Der Index der NCU, die Kanal-Nummer (Channel) und die Magazin-Nummer (Magazine)

müssen angegeben werden.

Wird der Parameter "Magazine" mit "0" belegt, wird das Werkzeug in dem Magazin

beladen, in dem ein Leerplatz gefunden wird.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug auf diesen Magazinplatz

zu beladen.

Tabelle 7-1 Parameter für "Beladen vom Codeträger“

PLC-

Datum

Bezeichner Typ Wertebereich

Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 180 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 LoadingPlace BYTE 1...127 Beladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 192 Unit BYTE 1...127 Nummer des Lesekopfs

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196.

2

LoadTool BOOL TRUE,

FALSE

Werkzeug nach dem Anlegen

beladen?

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT 1...32000 Subtyp

DBW 200 Duplo INT 0...32000 Duplo-Nummer

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 236 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 238 ToolState INT 0...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatztyp

Type

DBB 242 ToolSize_ Upper BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben in

Halbplätzen

DBB 243 ToolSize_Down BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten in

Halbplätzen

DBB 244 ToolSize_Left BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in Halbplätzen

DBB 245 ToolSize_Right BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts in

Halbplätzen

DBW 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBW 248 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

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7-58 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.2 Entladen auf den Codeträger

7.2 Entladen auf den Codeträger

Entlädt das Werkzeug mit der in "Ident" angegebenen Bezeichnung. Die Magazin-

Nummer, die Kanal-Nummer, die "Duplo"-Nummer und der Index der NCU müssen

angegeben werden. Wenn "DeleteTool" gesetzt ist, wird das Werkzeug aus dem

NCK gelöscht.

Wenn der Parameter "Magazine" mit "0" belegt wird, wird das Werkzeug aus einem

beliebigen Magazin entladen.

Wenn die Parameter "Magazine" und "MagazinePlace" > 0 sind, wird versucht das

Werkzeug zu entladen, das sich auf diesem Platz befindet. Die Parameter "Duplo"

und "Ident" werden dann nicht berücksichtigt.

Dabei wird die Nummer des Entladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace"

verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird

der Wert aus dem Schlüsselwort "UnloadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Entladeplatznummer

benutzt.

Tabelle 7-2 Parameter für „Entladen auf den Codeträger“

PLC-Datum Bezeichner

Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 Loading- BYTE 1...127 Entladeplatz-Nummer

Place

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 192 Unit BYTE 1...127 Nummer des Lesekopfs

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196.3 DeleteTool BOOL TRUE, FALSE Werkzeug nach dem Entladen

löschen?

Rückgabeparameter

keine

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-59


7 Dienste 06.03

7.3 Beladen aus dem Werkzeugschrank

7.3 Beladen aus dem Werkzeugschrank

Dieser Dienst eignet sich hauptsächlich zur Verwendung in Zusammenhang mit

dem Dienst "Lesen von Codeträger" (Kap. 7.16) wenn nur Teilinformationen auf

dem Codechip enthalten sind.

Dies ist in der Regel immer dann der Fall, wenn kostengünstige readonly Codechips

verwendet werden.

Liest die Werkzeugdaten aus der Datenbank und legt das Werkzeug im NCK an,

falls es noch nicht vorhanden sein sollte. Die Parameter "Subtype", "Duplo und

"Ident" müssen nicht unbedingt belegt werden. Sollen "Subtype" und Duplo nicht

belegt werden, müssen diese mit "-1" angegeben werden. Bei "Ident" wird ein

Leerstring angegeben, wenn dieser nicht belegt werden soll.

Wenn "Subtype", "Ident" oder "Duplo" nicht eindeutig vergeben werden, können

mehrere Werkzeuge in der Datenbank gefunden werden.

Wird die T-Nummer mit "0" angegeben, wird die T-Nummer vom NCK vergeben.

Bei der Angabe einer T-Nummer größer "0", wird versucht, das Werkzeug mit dieser

Nummer anzulegen und zu beladen. Falls diese T-Nummer nicht verwendet

werden kann, wird diese vom NCK vergeben.

Wenn durch diesen Dienst mehrere gewählte Werkzeuge beladen werden sollen

und die T-Nummer größer "0" angegeben wird, wird intern die gewünschte Werkzeugnummer

fortlaufend inkrementiert. Hierbei wird jedoch nicht überprüft, ob diese

inkremetierten Werkzeugnummern im NCK frei sind.

Der Parameter "TNumber" hat keine Auswirkung, wenn das Werkzeug bereits in

der Werkzeugliste existiert.

Durch den Parameter "ActiveEnable" wird die Behandlung des Werkzeug-

Statusbits "WZ aktiv" festgelegt. Ist dieser Parameter gesetzt (TRUE), wird dieses

Statusbit unbeeinflußt aus der Datenbank in den NCK übernommen. Ist "ActiveEnable"

jedoch FALSE, wird dieses Statusbit beim Lesen aus der Datenbank ausgeblendet

und so im nicht gesetzten Zustand in die NCK eingetragen.

Wenn die Magazin-Nummer mit "0" angegeben wird, wird das Werkzeug bzw. werden

die Werkzeuge in dem Magazin beladen, wo ein Leerplatz gefunden wird,

wenn LoadTool gesetzt ist. Dazu wird die Nummer des Beladeplatzes im Belademagazin

aus "LoadingPlace" verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber

"LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird der Wert aus dem Schlüsselwort "LoadPlaceNo"

in der Datei TMS.INI als Beladeplatznummer benutzt.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug auf diesen Magazinplatz

zu beladen.

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7-60 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.3 Beladen aus dem Werkzeugschrank

Die Parameter dieses Dienstes werden in Tabelle 7-3 dargestellt. Je nach Parameterwert

können auch mehrere Werkzeuge auf einmal aus der Datenbank im

NCK beladen werden. Daher wird in Tabelle 7-4 eine Übersicht möglicher Parameterwerte

gegeben.

Tabelle 7-3 Parameter für "Beladen aus dem Werkzeugschrank"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 140 Subtype INT -1, 1...32000 Subtyp

DBW 142 Duplo INT -1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 178 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 180 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 Loading-

Place

BYTE 1...127 Beladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196.0 ActiveEn- BOOL TRUE, FALSE Ausblenden des NCKable

Statusbits "WZ aktiv"?

DBX 196.2 LoadTool BOOL TRUE, FALSE Werkzeug nach dem Anlegen

beladen?

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT 1...32000 Subtyp

DBW 200 Duplo INT 0...32000 Duplo-Nummer

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 236 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 238 ToolState INT 0...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 MagazinePlaceType

INT 0...32000 Magazinplatztyp

DBB 242 ToolSize_ Up- BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben in

per

Halbplätzen

DBB 243 ToolSize_Down BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten in

Halbplätzen

DBB 244 ToolSize_Left BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in Halbplätzen

DBB 245 ToolSize_Right BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts in

Halbplätzen

DBW 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBW 248 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-61


7 Dienste 06.03

7.3 Beladen aus dem Werkzeugschrank

Tabelle 7-4 Parameterkombinationen für "Beladen aus dem Werkzeugschrank"

PLC-Datum Bezeichner

DBW 140 Subtype

DBW 142 Duplo

DBW 144 Ident

DBW 178 TNumber

DBW 180 MagazinePlace

DBW 190 Magazine

Wert Bedeutung

-1 Es können mehrere Werkzeuge in der Datenbank

gefunden werden.

>0 Werkzeug(e) mit diesem Subtyp werden beladen.

-1 Es können mehrere Werkzeuge in der Datenbank

gefunden werden.

>0 Werkzeug(e) mit dieser Duplo-Nummer werden

beladen.

"" Es können mehrere Werkzeuge in der Datenbank

gefunden werden.

Name Werkzeug(e) mit diesem Namen wird beladen.

0 Der NCK vergibt eine freie T-Nummer.

>0 Es wird versucht, das Werkzeug mit dieser T-

Nummer anzulegen und zu beladen.

0 Das Werkzeug wird auf einem vom NCK vorgegebenen

freien Magazinplatz beladen.

>0 Es wird versucht, das Werkzeug auf dem angegebenen

Magazinplatz zu beladen.

0 Das Werkzeug bzw. die Werkzeuge werden in

einem beliebigen Magazin beladen.

>0 Das Werkzeug bzw. die Werkzeuge werden in

dem angegebenen Magazin beladen.

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7-62 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.4 Entladen in den Werkzeugschrank

7.4 Entladen in den Werkzeugschrank

Dieser Dienst eignet sich hauptsächlich zur Verwendung in Zusammenhang mit

dem Dienst "Lesen von Codeträger" (Kap. 7.16) wenn nur Teilinformationen auf

dem Codechip enthalten sind.

Dies ist in der Regel immer dann der Fall, wenn kostengünstige readonly Codechips

verwendet werden.

Entlädt das mit "Ident" bezeichnete Werkzeug aus dem NCK in den Werkzeugschrank.

Die Parameter "NCU", "Channel", "Ident", "Duplo" und "Magazine" müssen

belegt werden.

Wird bei Magazin-Nummer "0" angegeben, wird das Werkzeug aus einem beliebigen

Magazin entladen.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug von diesem

Magazinplatz zu entladen.

Dabei wird die Nummer des Entladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace"

verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird

der Wert aus dem Schlüsselwort "UnloadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Entladeplatznummer

benutzt.

Nach dem erfolgreichen Entladen wird das Werkzeug im NCK gelöscht, wenn

"DeleteTool " gesetzt wurde.

Tabelle 7-5 Parameter für "Entladen in den Werkzeugschrank"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 Loading-

Place

BYTE 1...127 Entladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196.3 DeleteTool BOOL TRUE,

FALSE

Rückgabeparameter

keine

Werkzeug nach dem Entladen

löschen?

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-63


7 Dienste 06.03

7.5 Beladen vom Fertigungsleitrechner

7.5 Beladen vom Fertigungsleitrechner

Fordert die Daten für das mit "Ident" bezeichnete Werkzeug vom Fertigungsleitrechner

an und legt es im NCK an, wenn es noch nicht existieren sollte. Die Parameter

NCU_Index, Channel, Ident, "Duplo" und Magazine müssen belegt werden.

Wenn die Magazin-Nummer mit "0" angegeben wird, wird das Werkzeug in dem

Magazin beladen, wo ein Leerplatz gefunden wird, wenn LoadTool gesetzt ist. Dazu

wird die Nummer des Beladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace"

verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird

der Wert aus dem Schlüsselwort "LoadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Beladeplatznummer

benutzt.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug auf diesen Magazinplatz

zu beladen.

Tabelle 7-6 Parameter für "Beladen vom Fertigungsleitrechner"

PLC-Datum Bezeichner

Typ Wertebereich

Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 Loading-

Place

BYTE 1...127 Beladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196. LoadTool BOOL TRUE, Werkzeug nach dem Anlegen

2

FALSE beladen?

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT 1...32000 Subtyp

DBW 200 Duplo INT 0...32000 Duplo-Nummer

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 236 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 238 ToolState INT 0...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 Magazine-

Place Type

INT 0...32000 Magazinplatztyp

DBB 242 ToolSize_ BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben in

Upper

Halbplätzen

DBB 243 ToolSi- BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten in

ze_Down

Halbplätzen

DBB 244 ToolSi- BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in Halbze_Leftplätzen

DBB 245 ToolSi- BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts in

ze_Right

Halbplätzen

DBW 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBW 248 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

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7-64 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.6 Entladen in den Fertigungsleitrechner

7.6 Entladen in den Fertigungsleitrechner

Entlädt das mit "Ident" bezeichnete Werkzeug aus dem NCK und überträgt die

Daten an den Fertigungsleitrechner. Die Parameter NCU_Index, Channel, Ident,

"Duplo" und Magazine müssen belegt werden.

Wird bei Magazin-Nummer "0" angegeben, wird das Werkzeug aus einem beliebigen

Magazin entladen und anschließend gelöscht, wenn DeleteTool gesetzt ist.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug von diesem

Magazinplatz zu entladen.

Dabei wird die Nummer des Entladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace"

verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird

der Wert aus dem Schlüsselwort "UnloadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Entladeplatznummer

benutzt.

Tabelle 7-7 Parameter für "Entladen in den Fertigungsleitrechner"

PLC-

Datum

Bezeichner Typ Wertebereich

Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 Loading-

Place

BYTE 1...127 Entladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196

.3

Rückgabeparameter

keine

DeleteTool BOOL TRUE,

FALSE

Werkzeug nach dem Entladen

löschen?

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-65


7 Dienste 06.03

7.7 Entladen aller Werkzeuge in den Werkzeugschrank

7.7 Entladen aller Werkzeuge in den Werkzeugschrank

Mit diesem Dienst kann der Anwender auf einfache Weise sein Magazin leerfahren

und die Werkzeugdaten in den Werkzeugschrank sichern.

Die Daten aller im angegebenen Magazin beladenen Werkzeuge werden aus der

NCK gelesen und in die Datenbank geschrieben. Anschließend werden die Werkzeuge

aus dem Magazin entladen und gelöscht.

Die Parameter "NCU_Index", "Channel "und "Magazine" müssen belegt werden.

Wird Magazin mit "0" belegt, werden die beladenen Werkzeuge aus allen im NCK

vorhandenen Magazinen entladen, wobei das Spindelmagazin ebenfalls berücksichtigt

wird. Die Reihenfolge beim Entladen entspricht der Reihenfolge, mit der die

Werkzeuge beladen wurden.

Tabelle 7-8 Parameter für "Entladen aller Werkzeuge in den Werkzeugschrank"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DB

W

190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

Rückgabeparameter

keine

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7-66 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.8 Werkzeug beladen

7.8 Werkzeug beladen

Ein in der Werkzeugliste existierendes Werkzeug wird auf einen Magazinplatz beladen.

Das mit "Channel", "Duplo" und "Ident" spezifizierte Werkzeug wird in dem mit Magazine

festgelegten Werkzeugmagazin beladen. Mit "NCU_Index" wird die NCU

festgelegt.

Wird "0" als Magazin-Nummer angegeben, wird der nächste freie Magazinplatz gesucht,

der für das Werkzeug verwendet werden kann.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug auf diesen Magazinplatz

zu beladen.

Dazu wird die Nummer des Beladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace"

verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird

der Wert aus dem Schlüsselwort "LoadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Beladeplatznummer

benutzt.

Tabelle 7-9 Parameter für "Werkzeug beladen"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich

Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 Magazine-

Place

INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 Loading- BYTE 1...127 Beladeplatz-Nummer

Place

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

Rückgabeparameter

Keine

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-67


7 Dienste 06.03

7.9 Werkzeug entladen

7.9 Werkzeug entladen

Das mit "Channel", "Duplo" und "Ident" spezifizierte Werkzeug wird aus dem Magazin

entladen und anschließend gelöscht, wenn der Parameter "DeleteTool" gesetzt

ist.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug von diesem

Magazinplatz zu entladen.

Dabei wird die Nummer des Entladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace"

verwendet, wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird

der Wert aus dem Schlüsselwort "UnloadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Entladeplatznummer

benutzt.

Tabelle 7-10 Parameter für "Werkzeug entladen"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 LoadingPlace BYTE 1...127 Entladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196.3 DeleteTool BOOL TRUE,

FALSE

Rückgabeparameter

keine

Werkzeug nach dem

Entladen löschen?

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7-68 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.10 Leerplatzsuche

7.10 Leerplatzsuche

Sucht in dem angegebenen Magazin nach einem freien Werkzeugplatz, für das mit

"TNumber" oder mit "Ident"und "Duplo" spezifizierte Werkzeug.

Bei der Angabe von "TNumber" werden die erforderlichen Werkzeugdaten aus der

Werkzeugliste geholt und ein freier Werkzeugplatz gesucht.

Wenn Magazine mit "0" belegt werden, wird in allen Magazinen nach dem nächsten

freien Werkzeugplatz gesucht.

Tabelle 7-11 Parameter für "Leerplatzsuche"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 178 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT 1...32000 Subtyp

DBW 200 Duplo INT 0...32000 Duplo-Nummer

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 236 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 238 ToolState INT 0...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 MagazinePlace

Type

INT 0...32000 Magazinplatztyp

DBB 242 ToolSize_ Up- BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben

per

in Halbplätzen

DBB 243 ToolSize_Down BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten

in Halbplätzen

DBB 244 ToolSize_Left BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in

Halbplätzen

DBB 245 ToolSize_Right BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts

in Halbplätzen

DBW 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBW 248 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-69


7 Dienste 06.03

7.11 Werkzeug im NCK löschen

7.11 Werkzeug im NCK löschen

Löscht das mit "TNumber" oder mit "Ident" und "Duplo" angegebene Werkzeug im

NCK, wenn dieses nicht beladen ist.

Bei der Angabe einer T-Nummer größer "0", wird versucht, das Werkzeug mit dieser

Nummer im NCK zu löschen.

Wenn aber "TNumber" = 0 gesetzt ist, wird versucht, das Werkzeug mit der angegebenen

und "Duplo" im NCK zu löschen.

Tabelle 7-12 Parameter für "Werkzeug im NCK löschen"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 178 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

Rückgabeparameter

keine

7.12 Werkzeug in der Datenbank löschen

Löscht die Daten von Werkzeugen in der Datenbank. Beim Löschen wird überprüft,

ob Werkzeuge des angewählten Bereichs im NCK beladen sind. Die Daten von

beladenen Werkzeugen werden nicht in der Datenbank gelöscht.

Die Parameter "Subtype", "Ident" und "Duplo" müssen nicht unbedingt belegt werden.

Wenn "Subtype" und "Duplo" nicht belegt werden sollen, müssen diese den

Wert "-1" erhalten. Für "Ident" wird der Leerstring verwendet, wenn kein bestimmtes

Werkzeug gelöscht werden soll.

Wird der Subtyp nicht belegt, können mehrere Werkzeuge gelöscht werden.

Wenn "Duplo" nicht belegt wird, werden alle Werkzeuge mit dem entsprechenden

Bezeichner und Subtyp in der Datenbank gelöscht. Wird bei der "Duplo"-Nummer

"0" angegeben, werden sowohl Stamm- als auch Einsatzdaten gelöscht.

Werden "Duplo" und "Ident" nicht angegeben, werden alle Werkzeuge des entsprechenden

Subtyps im Schrank gelöscht.

Ist der Subtyp < 10 und ggf. "Duplo" und "Ident"nicht belegt, wird der Werkzeugtyp

gelöscht. Z.B. werden beim Wert "1" alle Fräswerkzeuge gelöscht.

Wenn beim Subtyp "-1", beim Bezeichner ein Leerstring und bei der "Duplo"-

Nummer "-1" angegeben wird, wird der gesamte Werkzeugschrank gelöscht.

Ist der Subtyp "-1", der Bezeichner ein Leerstring und die "Duplo"-Nummer "0",

wird der gesamte Werkzeugkatalog und der Werkzeugschrank gelöscht.

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7-70 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.13 Export von Werkzeugdaten

Tabelle 7-13 Parameter für "Werkzeug in der Datenbank löschen"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 140 Subtype INT -1, 1...32000 Subtyp

DBW 142 Duplo INT -1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

Rückgabeparameter

keine

Tabelle 7-14 Parameterkombinationen für "Werkzeug in der Datenbank löschen"

PLC-Datum Bezeichner Wert Bedeutung

DBW 140 Subtype >0

DBW 142 Duplo -1

DBB 144 Ident Name

DBW 140 Subtype >0

DBW 142 Duplo 0

DBB 144 Ident Name

DBW 140 Subtype >0

DBW 142 Duplo -1

DBB 144 Ident ""

DBW 140 Subtype


7 Dienste 06.03

7.13 Export von Werkzeugdaten

Ist der Subtyp kleiner als "10" und "Duplo" und "Ident" sind nicht belegt, wird der

gesamte Werkzeugtyp exportiert. Z.B. werden beim Wert "1" alle Fräswerkzeuge

exportiert.

Die gesamte Datenbank wird exportiert, wenn der "Subtyp" "-1", der Bezeichner ein

Leerstring und "Duplo" "-1" ist.

Alle Werkzeuge des angewählten Bereichs werden in der Datei gespeichert, deren

Index in FileIndex angegeben wird. Hierbei wird überprüft, ob einige der Werkzeuge,

deren Daten exportiert werden sollen, im NCK beladen sind. Die aktuellen Daten

von beladenen Werkzeugen werden aus dem NCK gelesen und die Datenbank

aktualisiert, bevor diese Daten in die Datei geschrieben werden.

Tabelle 7-15 Parameter für "Export von Werkzeugdaten"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 140 Subtype INT -1, 1...32000 Subtyp

DBW 142 Duplo INT -1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 194 FileIndex INT 0...32000 Datei-Index für Export

DBX 196.1 Override BOOL TRUE, FALSE Datei überschreiben, falls

vorhanden?

Rückgabeparameter

keine

Tabelle 7-16 Parameterkombinationen für "Exportieren von Werkzeugdaten"

PLC-Datum Bezeichner Wert Bedeutung

DBW 140 Subtype >0

DBW 142 Duplo -1

DBB 144 Ident Name

DBW 140 Subtype >0

DBW 142 Duplo -1

DBB 144 Ident ""

DBW 140 Subtype


06.03 7 Dienste

7.14 Import von Werkzeugdaten

7.14 Import von Werkzeugdaten

Importiert aus einer Datei im "NCK-INITIAL.INI"-File Format in die Datenbank.

Als Parameter wird nur der Index der Datei in "FileIndex" angegeben, von der die

Daten importiert werden sollen.

Der Import erfolgt grundsätzlich nur in den Werkzeugschrank. Sollte ein Werkzeug

noch nicht in der Datenbank bekannt sein, wird es zusätzlich in den Katalog importiert.

Wenn von den zu importierenden Werkzeugen bereits welche im NCK beladen

sein sollten, wird der Import des Datensatzes dieser Werkzeuge mit einer Fehlermeldung

abgelehnt und ein Alarm über den Alarm-Server ausgelöst. Die entsprechenden

Datensätze werden im Importfile übersprungen.

Tabelle 7-17 Parameter für "Import von Werkzeugdaten"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 194 FileIndex INT 0...32000 Datei-Index für Import

Rückgabeparameter

keine

7.15 Codeträger aktualisieren

Aktualisiert die Daten auf dem Codeträger.

Die Daten des mit "NCU_Index", "Channel", "Duplo", "Ident", "Magazine" und "MagazinePlace"

spezifizierten Werkzeugs werden aus dem NCK gelesen und auf den

Codeträger des Werkzeugs geschrieben. Der Codeträger wird über Unit festgelegt.

Wenn bei Magazine "0" übergeben wird, wird das Werkzeug in allen Magazinen

gesucht. Ist zusätzlich "MagazinePlace" = 0 angegeben, wird das mit "Duplo" und

"Ident" spezifizierte Werkzeug nur in der Werkzeugliste gesucht.

Wenn die Parameter Magazine und "MagazinePlace" > 0 sind, wird versucht die

Daten des Werkzeugs zu lesen, das sich auf diesem Platz befindet. Die Parameter

"Duplo" und "Ident" werden dann nicht berücksichtigt.

Tabelle 7-18 Parameter für "Codeträger aktualisieren"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 142 Duplo INT 1...32000 Duplo-Nummer

DBB 144 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 180 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-73


7 Dienste 06.03

7.16 Lesen der Daten vom Codeträger

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 192 Unit BYTE 1...127 Nummer des Lesekopfs

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

Rückgabeparameter

keine

7.16 Lesen der Daten vom Codeträger

Lesen der Daten vom CodeträgerLesen der Werkzeugdaten vom Codeträger und

schreiben der Rückgabeparameter in die PLC. Der Codeträger wird über "Unit"

festgelegt.

Damit ist es z.B. möglich von einem Codechip auf dem nur die "Duplo"-Nummer

und der Werkzeugbezeichner gespeichert sind, diese zwei Daten zu lesen. Danach

kann man dann z.B. die Dienste "Be-/Entladen aus dem Werkzeugschrank" (Kap.

7.3 und Kap.7.4) aufrufen.

Damit können auch kostengünstige "readonly" Codechips verwendet werden.

Tabelle 7-19 Parameter für "Lesen der Daten vom Codeträger"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBB 192 Unit BYTE 1...127 Nummer des Lesekopfs

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT 1...32000 Subtyp

DBW 200 Duplo INT 0...32000 Duplo-Nummer

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 236 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 238 ToolState INT 0...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 MagazinePlace

Type

INT 0...32000 Magazinplatztyp

DBB 242 ToolSize_ Up- BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben

per

in Halbplätzen

DBB 243 ToolSize_Down BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten

in Halbplätzen

DBB 244 ToolSize_Left BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in

Halbplätzen

DBB 245 ToolSize_Right BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts

in Halbplätzen

DBW 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBW 248 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

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7-74 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 7 Dienste

7.17 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK

7.17 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK

Legt das Werkzeug im NCK an, das zuvor vom Codeträger eingelesen wurde. Der

Index der NCU und die Kanal-Nummer (Channel) müssen angegeben werden.

Wenn "LoadTool" gesetzt ist, wird das Werkzeug auch gleich beladen. Dazu wird

die Nummer des Beladeplatzes im Belademagazin aus "LoadingPlace" verwendet,

wenn "LoadingPlace" > 0 ist. Ist aber "LoadingPlace" = 0 gesetzt, wird der Wert

aus dem Schlüsselwort "LoadPlaceNo" in der Datei "TMS.INI" als Beladeplatznummer

benutzt.

Wird der Parameter Magazine mit "0" belegt, wird das Werkzeug in dem Magazin

beladen, in dem ein Leerplatz gefunden wird.

Ist der Wert für "MagazinePlace" > 0, wird versucht, das Werkzeug auf diesen Magazinplatz

zu beladen.

Nach dem Ausführen des Dienstes werden die aktuellen Werkzeugdaten in den

Rückgabeparametern zurückgegeben.

Tabelle 7-20 Parameter für "Ablegen der Werkzeugdaten im NCK"

PLC-Datum Bezeichner Typ Wertebereich Bedeutung

Übergabeparameter

DBW 180 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

DBB 188 Channel BYTE 1...127 Kanal-Nummer

DBB 189 LoadingPlace BYTE 1...127 Beladeplatz-Nummer

DBW 190 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBB 193 NCU_Index BYTE 0...127 Index der NCU

DBX 196.2 LoadTool BOOL TRUE,

FALSE

Werkzeug nach dem

Anlegen beladen?

Rückgabeparameter

DBW 198 Subtype INT 1...32000 Subtyp

DBW 200 Duplo INT 0...32000 Duplo-Nummer

DBB 202 Ident String 32 Zeichen Werkzeugbezeichner

DBW 236 TNumber INT 0...32000 T-Nummer

DBW 238 ToolState INT 0...32000 Status des Werkzeugs

DBW 240 MagazinePlace

Type

INT 0...32000 Magazinplatztyp

DBB 242 ToolSize_ Up- BYTE 1...127 Werkzeuggröße oben

per

in Halbplätzen

DBB 243 ToolSize_Down BYTE 1...127 Werkzeuggröße unten

in Halbplätzen

DBB 244 ToolSize_Left BYTE 1...127 Werkzeuggröße links in

Halbplätzen

DBB 245 ToolSize_Right BYTE 1...127 Werkzeuggröße rechts

in Halbplätzen

DBW 246 Magazine INT 0...32000 Magazin-Nummer

DBW 248 MagazinePlace INT 0...32000 Magazinplatz-Nummer

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 7-75


7 Dienste 06.03

7.17 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK

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7-76 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 8 Dienste starten

8.1 Dienste über die PLC-Schnittstelle ausführen

8 Dienste starten

8.1 Dienste über die PLC-Schnittstelle ausführen ..............................8-78

8.2 Dienste über Standard-Werkzeugverwaltung ausführen ..............8-79

8

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 8-77


8 Dienste starten 06.03

8.1 Dienste über die PLC-Schnittstelle ausführen

8.1 Dienste über die PLC-Schnittstelle ausführen

Die Dienste werden in folgender Reihenfolge über die PLC-Schnittstelle ausgeführt:

1. Kommandocode festlegen

2. "Request"-Bit setzen

3. Warten bis das "Done"-Bit gesetzt wurde

4. Fehlercode überprüfen

5. "Request"-Bit zurücksetzen

Diese Sequenz wird in Bild 8-1 durch ein Impulsdiagramm dargestellt, wobei

ebenfalls die Bits dargestellt werden, die während der Ausführung des Dienstes

von "TDI Ident Connection" gesetzt und zurückgesetzt werden.

Dienste über die PLC-Schnittstelle ausführen.

Bild 8-1 Impulsdiagramm

Durch Setzen des "Request"-Bits (Req) wird der Dienst gestartet, der über den

Kommandocode festgelegt wurde. Danach wird das "Active"-Bit gesetzt, um anzuzeigen,

daß der Auftrag in Bearbeitung ist. Wurde der Auftrag fehlerfrei beendet,

wird das "Done"-Bit gesetzt und das "Active"-Bit zurückgesetzt.

Im Fehlerfall wird das "Error"-Bit gesetzt und eine Fehlermeldung in das entsprechende

PLC-Word geschrieben; das" Active"-Bit wird auch in diesem Fall zurückgesetzt.

Nach dem das Request-Bit von der PLC zurückgesetzt wurde, wird das "Done"bzw.

"Error"-Bit wieder zurückgesetzt. Außerdem wird das "Error"-Word auf „0“ gesetzt,

d.h. daß die PLC vor dem Zurücksetzen des Request-Bits die Fehlermeldung

auswerten muß.

! Wichtig

Während der Ausführung des Dienstes darf das "Request"-Bit nicht von der PLC

zurückgesetzt werden. Das Zurücksetzen darf erst dann erfolgen, wenn das "Active"-Bit

von "TDI Ident Connection" zurückgesetzt und das "Done"- oder "Error"-

Bit gesetzt wurde.

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8-78 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 8 Dienste starten

8.2 Dienste über Standard-Werkzeugverwaltung ausführen

8.2 Dienste über Standard-Werkzeugverwaltung ausführen

Die Siemens Standard-Werkzeugverwaltung (ParamTM) bietet ab HMI-Advanced

SW 06.02.10 sowie ab MMC103 SW 05.03.20 die Möglichkeit an, die Dienste von

"TDI Ident Connection" zum Lesen und zum Schreiben der Werkzeugdaten von

bzw. auf Codeträger durch Bediener über Softkey-Betätigung anzustossen.

Diese Dienste werden auch über die Bedienoberfläche der Standard-

Werkzeugverwaltung im Zusammenhang mit Werkzeug-Beladen vom Codeträger

und mit Werkzeug-Entladen auf den Codeträger von "ParamTM" aufgerufen.

Die ggf. notwendige Kommunikation von "TDI Ident Connection" mit dem PLC-

Anwenderprogramm wird über den "ParamTM"-Interface abgewickelt (siehe Kapitel

4.4).

Die dazu gehörenden Abläufe und die entsprechenden Impulsdiagramme werden

anhand von Beispielen in den Kapitel 9.3.3 und 9.3.4. näher erläutert.

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 8-79


8 Dienste starten 06.03

8.2 Dienste über Standard-Werkzeugverwaltung ausführen

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8-80 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 9 Beispiele

9.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle

9 Beispiele

9.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle .........................9-82

9.2 Entladen auf den Codeträger über PLC-Schnittstelle...................9-84

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus ....................................9-86

9.3.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle......................9-86

9.3.2 Entladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle.....................9-87

9.3.3 Beladen über Standard-WZV-Bedienoberfläche (ParamtTM)...9-89

9.3.4 Entladen über Standard-WZV-Bedienoberfläche (ParamtTM)..9-91

9

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 9-81


9 Beispiele 06.03

9.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle

9.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle

In diesem Beispiel werden von einem Codeträger die Daten des imaginären Werkzeugs

"WZ_Test13" gelesen, das Werkzeug im NCK angelegt und beladen. Das

Werkzeug soll im Magazin "1" der Standard-NCU im Kanal "1" beladen werden.

Der Vorgang soll über den Beladeplatz "1" des Belademagazins abgewickelt werden.

Die für diesen Dienst erforderlichen Übergabeparameter werden in Tabelle 9-1

dargestellt. Die von TDI Ident Connection gelieferten Rückgabeparameter zeigt

Tabelle 9-2.

Vor dem Ausführen des Dienstes wird von der PLC der Wert "0" in das Kommandocode-Byte

(K_Code) der PLC-Schnittstelle im Datenbaustein DB19 geschrieben.

Danach wird dieser Dienst durch Setzen des Request-Bits gestartet. Wenn das

Active-Bit zurückgesetzt und das Done-Bit gesetzt wurden, kann das Fehler-Byte

von der PLC ausgewertet werden. Anschließend muß das Request-Bit wieder zurückgesetzt

werden. Dieser Ablauf soll durch Tabelle 9-3 verdeutlicht werden.

Tabelle 9-1 Übergabeparameter für "Beladen vom Codeträger"

PLC-Datum Bezeichner Wert

DBW 180 MagazinePlace 0

DBB 188 Channel 1

DBB 189 LoadingPlace 1

DBW 190 Magazine 1

DBB 192 Unit 1

DBB 193 NCU_Index 0

DBX 196.2 LoadTool TRUE

Tabelle 9-2 Rückgabeparameter von "Beladen vom Codeträger"

PLC-Datum Bezeichner Wert

DBW 198 Subtype 120

DBW 200 Duplo 1

DBB 202 Ident WZ_Test13

DBW 236 TNumber 289

DBW 238 ToolState 14

DBW 240 MagazinePlaceType 1

DBB 242 ToolSize_Upper 1

DBB 243 ToolSize_Down 1

DBB 244 ToolSize_Left 1

DBB 245 ToolSize_Right 1

DBW 246 Magazine 1

DBW 248 MagazinePlace 1

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9-82 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 9 Beispiele

9.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle

Tabelle 9-3 Ablauf von "Beladen vom Codeträger"

TDI Ident Connection PLC

...wartet auf Anforderung durch PLC

(Request-Bit von 0->1)

...erhält die Anforderung von der PLC

und startet den Dienst, wenn ein gültiger

Kommando-Code angegeben wurde.

Andernfalls wird das Error-Bit gesetzt

und eine Fehlermeldung in das

Error_Code-Wort geschrieben.

...setzt Active-Bit (Active-Bit = "1")

...liest die Daten vom Codechip bzw.

aus dem PLC-Datenbaustein (je nach

Lesegerät)

...belädt das Werkzeug im NCK

...wartet auf Quittierung des PI-

Dienstes durch die PLC

...schreibt den Fehlercode in das Error_Code-Wort

der PLC-Schnittstelle

(ungleich 0 im Fehlerfall)

...setzt das Done- bzw. Error-Bit

(Done-Bit = "1" oder Error-Bit = "1")

...setzt Active-Bit zurück

(Active-Bit = "0")

...wartet auf Anforderungsende (Request-Bit

von 1->0)

...erhält Anforderungsende

(Request-Bit = "0")

...setzt Done- und Error-Bits zurück

(Done-Bit = "0" und Error-Bit = "0")

...löscht Error-Code

(Error_Code-Wort = "0")

...wartet auf Anforderung durch PLC

(Request-Bit von 0->1)

: :

...schreibt den Kommando-Code "0" in

das PLC-Schnittstellen-Byte K_Kode

...setzt das Anforderungbit der PLC-

Schnittstelle (Request-Bit = "1")

...wartet bis Active-Bit gesetzt wurde

(Active-Bit von 0->1)

...wartet bis Active-Bit zurückgesetzt

wurde (Active-Bit von 1->0)

...quittiert PI-Dienst

...wertet Done- und Error-Bits und evtl.

Error_Code aus

...setzt Request-Bit zurück

(Request-Bit = "0")

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 9-83


9 Beispiele 06.03

9.2 Entladen auf den Codeträger über PLC-Schnittstelle

9.2 Entladen auf den Codeträger über PLC-Schnittstelle

Das im vorangegangenen Beispiel beladene Werkzeug soll entladen und die aktuellen

Daten auf den Codeträger geschrieben werden. Nach dem Entladen wird das

Werkzeug im NCK gelöscht. Der Vorgang soll über den Entladeplatz "2" des Belademagazins

abgewickelt werden.

Die hierfür erforderlichen Übergabeparameter sind in Tabelle 9-4 dargestellt. Dieser

Dienst liefert keine Parameter zurück, wodurch keine neuen Werte in den

Rückgabeparametern der PLC-Schnittstelle stehen.

Vor der Ausführung des Dienstes muß der Kommandocode "1" in das entsprechende

PLC-Byte (K_Code) geschrieben werden. Der Start des Dienstes und die

weitere Vorgehensweise ist äquivalent zu der Vorgehensweise in 9.1. Der Ablauf

soll durch Tabelle 9-5 verdeutlicht werden.

Tabelle 9-4 Übergabeparameter für "Entladen auf Codeträger"

PLC-Datum Bezeichner Wert

DBW 142 Duplo 1

DBB 144 Ident WZ_Test13

DBW 180 MagazinePlace 1

DBB 188 Channel 1

DBB 189 LoadingPlace 2

DBW 190 Magazine 1

DBB 192 Unit 1

DBB 193 NCU_Index 0

DBX 196.3 DeleteTool TRUE

Tabelle 9-5 Ablauf von "Entladen auf Codeträger"

TDI Ident Connection PLC

...wartet auf Anforderung durch PLC

(Request-Bit von 0->1)

...erhält die Anforderung von der PLC

und startet den Dienst, wenn ein gültiger

Kommando-Code angegeben wurde.

Andernfalls wird das Error-Bit gesetzt

und eine Fehlermeldung in das

Error_Code-Wort geschrieben.

...setzt Active-Bit (Active-Bit = "1")

...schreibt die Daten auf den Codechip

bzw. in den PLC-Datenbaustein (je

nach Lesegerät)

...entlädt das Werkzeug aus dem NCK

...schreibt den Kommando-Code "1" in

das PLC-Schnittstellen-Byte K_Kode

...setzt das Anforderungbit der PLC-

Schnittstelle (Request-Bit = "1")

...wartet bis Active-Bit gesetzt wurde

(Active-Bit von 0->1)

...wartet bis Active-Bit zurückgesetzt

wurde (Active-Bit von 1->0)

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9-84 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 9 Beispiele

9.2 Entladen auf den Codeträger über PLC-Schnittstelle

...schreibt den Fehlercode in das Error_Code-Wort

der PLC-Schnittstelle

(ungleich 0 im Fehlerfall)

...setzt das Done- bzw. Error-Bit

(Done-Bit = "1" oder Error-Bit = "1")

...setzt Active-Bit zurück

(Active-Bit = "0")

...wartet auf Anforderungsende (Request-Bit

von 1->0)

...erhält Anforderungsende

(Request-Bit = "0")

...setzt Done- und Error-Bits zurück

(Done-Bit = "0" und Error-Bit = "0")

...löscht Error-Code

(Error_Code-Wort = "0")

...wartet auf Anforderung durch PLC

(Request-Bit von 0->1)

: :

...quittiert PI-Dienst

...wertet Done- und Error-Bits und evtl.

Error_Code aus

...setzt Request-Bit zurück

(Rquest-Bit = "0")

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 9-85


9 Beispiele 06.03

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

In diesem Beispiel werden die Werkzeugdaten zwischen "TDI Ident Connection"

und dem Codeträger ( z.B.: Moby E ) über den je nach Länge der in wkonvert.txt

projektierten Daten entsprechend dimensionierten DB126 ausgetauscht.

Es wird vorausgesetzt, dass der Codeträger vor dem Lesen bzw. Schreiben zum

Lesekopf durch das PLC-Programm verfahren werden soll.

Das Be- und Entladen der Werkzeuge über "TDI Ident Connection" ist sowohl von

der PLC aus als auch über die WZV-Standardoberfläche möglich.

Im Folgenden werden die zwei Möglichkeiten erläutert :

• Be-/Entladen über PLC-Schnittstelle

• Be-/Entladen über "ParamTM" (WZV-Oberfläche)

9.3.1 Beladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle

Ablaufsequenz

Die WZ-Daten müssen beim Beladen vor Anstoß des Auftrags in den DB126 durch

das PLC-Programm eingetragen werden.

MMC NCK PLC

Request

K-Code = 0 (DB19.DBB251)

DB19.DBX250.

PI Beladen

Active

Quittung PI Beladen

CT-Daten lesen

Done

Error

Bild 9-1 Ablaufsequenz, beladen

Beladen

Quittung FC8

DB19.DBX252.

DB126

DB71.DBX0.1

DB71.DBX34.0

DB19.DBX252.

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9-86 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 9 Beispiele

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

1

MMC.A_ReqMMC1

DB19.DBX250.0

WZ-Daten in DB126

MMC.A_K_Code=0

DB19.DBB251

MMC.E_Active 2

DB19.DBX252.2

MMC.E_Done

DB19.DBX252.0

TMLoadlf.IfNo(2)

DB71.DBX0.1

TMLoadlf.If(2).Loading

DB71.DBX34.0

Quittung FC8

Funktionsanstoss Anwender

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 9-87

3

3

Rückmeldung von "TDI Ident Connection"

Beladeauftrag von "TDI Ident Connection" über NCK generiert

Quittierung Beladeauftrag Anwender

Signalwechsel durch PLC-Grundprogramm

Quittierung durch Anwender

Rücksetzen von "TDI Ident Connection"

Bild 9-2 Impulsdiagramm, beladen

9.3.2 Entladen vom Codeträger über PLC-Schnittstelle

Ablaufsequenz

Beim Entladen werden die Daten in den DB126 nach Auftragsstart von "TDI Ident

Connection" eingetragen.

MMC NCK PLC

Request

K-Code = 1 (DB19.DBB251)

DB19.DBX250.0.

PI Entladen

Active

Quittung PI Beladen

CT-Daten schreiben an PLC

Done

Error

Bild 9-3 Ablaufsequenz, entladen

Entladen

Quittung FC8

2

4

5

6

7

DB19.DBX252.2

DB126

DB71.DBX0.1

DB71.DBX34.1

DB19.DBX252.0


9 Beispiele 06.03

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

Impulsdiagramm

MMC.A_ReqMMC1

DB19.DBX250.0

WZ-Daten in DB126

(schreibt IdenCon)

MMC.A_K_Code=1

DB19.DBB251

MMC.E_Active

DB19.DBX252.2

MMC.E_Done

DB19.DBX252.0

TMLoadlf.IfNo(2)

DB71.DBX0.1

TMLoadlf.If(2).Loading

DB71.DBX34.1

Quittung FC8

6

2

1

8

Funktionsanstoss Anwender

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

9-88 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03

3

3

Rückmeldung von "TDI Ident Connection"

Beladeauftrag von "TDI Ident Connection" über NCK generiert

Quittierung Beladeauftrag Anwender

Signalwechsel durch PLC-Grundprogramm

Quittierung durch Anwender

7 Rücksetzen von "TDI Ident Connection"

8 "TDI Ident Connection" liest WZ-Daten und schreibt sie in DB

Bild 9-4 Impulsdiagramm, entladen

2

4

5

6

7


06.03 9 Beispiele

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

9.3.3 Beladen über Standard-WZV-Bedienoberfläche (ParamtTM)

Ablaufsequenz

Ab HMI-Advanced SW 06.02.10 bzw. ab MMC103 SW 05.03.20 kann per Softkey

aus der Standard-WZV-Oberfläche das Beladen der Werkzeuge vom Codeträger

angestoßen werden. Dabei kann der zu beladende Magazinplatz über die Standard-WZV-Oberfläche

bestimmt werden. Diese Beladevorgänge werden über die

separate Schnittstelle im DB19 ("ParamTM"-Interface) an die PLC ausgegeben.

MMC

Softkey "Werkzeug auf CT"

NCK PLC

Req = 1

DB19.DBX256.

Meldebox "Codeträgerbearbeitung

läuft"

Read

DB19.DBX259.

Softkey "Start" erscheint

Softkey "Start" bestätigt

PI Beladen Beladen

Quittung PI Entladen

Active 1)

Quittung FC8

DB126

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 9-89

Done

Error

Req = 0

CT-Daten lesen

1) wird von "TDI Ident Connection" nicht ausgewertet

Bild 9-5 Ablaufdiagramm, beladen über Standard-WZV

DB19.DBX258.

WZ-Daten von

CT in Maschine

lesen

DB19.DBX258.

DB19.DBX258.

DB19.DBX256.

DB71.DBX0.1

DB71.DBX34.0


9 Beispiele 06.03

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

Impulsdiagramm

Softkey "Daten auf CT"

Meldebox "CT-

Bearbeitung läuft"

MMC.E_Req

DB19.DBX256.0

MMC.E_Read

DB19.DBX259.0

Maschine:WZ-Daten

von CT

MMC.A_Done

DB19.DBX258.0

WZ-Daten in DB126

Softkey "Start"

TMLoadlf.IfNo(2)

DB71.DBX0.1

TMLoadlf.If(2).Loading

DB71.DBX34.0

Quittung FC8

2

1

3 5

Funktionsanstoss von "TDI Ident Connection"

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

9-90 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03

4

Aktion Anwender

positive Quittung von PLC: CT gelesen und WZ-Daten bereitgestellt

Signalwechsel durch "TDI Ident Connection"

Zurücksetzen der Quittierung nach Signalwechsel

Beladeauftrag von "TDI Ident Connection" über NCK generiert

Quittierung Beladeauftrag Anwender

Signalwechsel durch PLC-Grundprogramm

Bild 9-6 Impulsdiagram, beladen über Standard-WZV

2

6

6

7

8


06.03 9 Beispiele

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

9.3.4 Entladen über Standard-WZV-Bedienoberfläche (ParamtTM)

Ablaufsequenz

Ab HMI-Advanced SW 06.02.10 bzw. ab MMC103 SW 05.03.20 kann per Softkey

aus der Standard-WZV-Oberfläche das Entladen Werkzeugeder Werkzeuge auf

Codeträger angestoßen werden. Dabei kann der zu entladende Magazinplatz über

die Standard-WZV-Oberfläche bestimmt werden. Beim Entladen wird das gewünschte

Werkzeug in der Magazinliste selektiert und auf Codeträger entladen.

Diese Entladevorgänge werden über die separate Schnittstelle im DB19 ("ParamTM"-Interface)

an die PLC ausgegeben.

Softkey "Daten auf CT"

Meldebox "Codeträger-

bearbeitung läuft"

MMC NCK PLC

PI Entladen Entladen

Quittung PI Entladen

CT-Daten schreiben

Req = 1

Quittung FC8

DB126

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 9-91

Write

Active 1)

Done

Error

Req = 0

1) wird von "TDI Ident Connection" nicht ausgewertet

Bild 9-7 Ablaufsequenz, entladen über Standard-WZV

DB71.DBX0.1

DB71.DBX34.1

DB19.DBX256.

DB19.DBX259.

DB19.DBX258.

DB19.DBX258.

DB19.DBX258.

DB19.DBX256.


9 Beispiele 06.03

9.3 Be-/Entladen mit Codeträger am Profibus

Impulsdiagramm

Softkey "Daten auf CT"

Meldebox "CT-

Bearbeitung läuft"

WZ-Daten in DB126

MMC.E_Req

DB19.DBX256.0

MMC.E_Write

DB19.DBX259.0

Maschine:WZ-Daten

auf CT schreiben

MMC.A_Done

DB19.DBX258.0

TMLoadlf.IfNo(2)

DB71.DBX0.1

TMLoadlf.If(2)

Unloading

Quittung FC8

1

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

9-92 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03

4

5

2

7

6 8

Entladeauftrag von "TDI Ident Connection" über NCK generiert

Quittierung Beladeauftrag Anwender

Signalwechsel durch PLC-Grundprogramm

Funktionsanstoss von "TDI Ident Connection"

Aktion Anwender

1

positive Quittung von PLC: WZ-Daten abgeholt und CT beschrieben

Signalwechsel durch "TDI Ident Connection"

Zurücksetzen der Quittierung nach Signalwechsel

Bild 9-8 Impulsdiagramm, entladen über Stadard-WZV

3


06.03 A Anhang

A Anhang

A.1 Fehlercodes

Die Fehlercodes, die im PLC-Byte "K_CodeError" bzw. PLC-Wort "Error_Code" der

PLC-Nahtstelle abgelegt werden, liegen im hexadezimalen Format vor und weisen

auf die Stelle hin, an der die Ausführung des Auftrags mit einem Fehler

abgebrochen wurde.

Sollte der Fehlercode dezimal dargestellt werden, muss dieser in das

hexadezimale Format konvertiert werden, um die Fehlerursache aus den Tabellen

A-1 bis A-8 zu ermitteln.

Der Fehlercode in "K_CodeError" identifiziert den Kommandocode, bei dem der

Fehler aufgetreten ist.

Tabelle A-1 Kommandocodes des Auftrags im Fehlerfall

K_Code Error Dienst

00 Kein Fehler

01 Beladen vom Codeträger

02 Entladen auf den Codeträger

03 Beladen aus dem Werkzeugschrank

04 Entladen in den Werkzeugschrank

05 Beladen vom Fertigungsleitrechner

06 Entladen in den Fertigungsleitrechner

07 Entladen aller Werkzeuge im Werkzeugschrank

08 Werkzeug beladen

09 Werkzeug entladen

0A Leerplatzsuche

0B Werkzeug im NCK löschen

0C Werkzeug in der Datenbank löschen

0D Export von Werkzeugdaten

0E Import von Werkzeugdaten

0F Codeträger aktualisieren

10 Lesen der Daten vom Codeträger

11 Ablegen der Werkzeugdaten im NCK

... Reserve

F0 Ungültiger Kommandocode

... Reserve

A

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-93


A Anhang 06.03

Die Fehlercodes "Error_Code" setzen sich aus einem High-Byte und einem Low-

Byte zusammen, die eine unterschiedliche Bedeutung haben. Das High-Byte (XX)

identifiziert die Fehlerartgruppe, in der der Fehler aufgetreten ist. Anhand des Low-

Byte (YY) wird die Fehlerursache spezifiziert, die für den Abbruch des Auftrags

verantwortlich ist.

Format von Error_Code

XX YY

Die Inhalte von XX = 00 und YY = 00 bedeuten, dass kein Fehler aufgetreten ist.

XX = 01 : Allgemeinfehler-Gruppe

Tabelle A-2 Low-Byte (YY) des Allgemeinfehlercodes

Fehlerursache

01 Fehler beim Lesen der Parameter aus DB19

02 Fehler beim Aufruf des internen Dienstes

03 Zeitüberschreitung bei der Ausführung des Dienstes

04 Es wurden noch keine Werkzeugdaten ermittelt

05 Fehler beim Ausführen des internen Dienstes

... Reserve

Fehler in Übergabeparameter

10 Subtype

11 Duplo

12 Ident

13 TNumber

14 MagazinePlace

15 MagazinePlaceType

16 ToolSize_Upper

17 ToolSize_Down

18 ToolSize_Left

19 ToolSize_Right

1A Channel

1B Magazine

1C Unit

1D NCU_Index

1E FileIndex

1F ActiveEnable

20 Override

21 LoadTool

22 DeleteTool

23 Länge von Ident

... Reserve

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A-94 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

XX = 02: Codeträgerfehler-Gruppe

Tabelle A-3 Low-Byte (YY) des Codeträgerfehlercodes

Fehlerursache

01

Balluff-Fehler

Kein Codeträger vorhanden

02 Fehler beim Codeträger lesen

03 Lesen abgebrochen, da Codeträger entfernt wurde

04 Fehler beim Codeträger beschreiben

05 Schreiben abgebrochen, da Codeträger entfernt wurde

06 Schnittstellenfehler vom Toolidentsystem erkannt

07 Telegrammformatfehler zum Toolidentsystem

08 Prüfsummenfehler zwischen Server und Toolidentsystem

09 Kabelbruch des Schreib/Lesekopfes

0A Sprach-DLL (Fehlertexte) konnte nicht geladen werden

0B COM-Port kann nicht geöffnet werden

0C Kommandostring unbekannt

0D Anzahl Byte unzulässig

0E Nicht-BCD-Zeichen in empfangenen Schreibdaten gefunden

0F COM-Port kann nicht geschlossen werden

10 Fehler beim Parametrieren des COM-Ports

11 Fehler beim Empfangen vom COM-Port

12 Fehler beim Senden zum COM-Port

13 Startadresse + Anzahl Byte > MAX_CC_CAPACITY in Comtds.ini

End Balluff-Fehler

14 CMD ACK timeout

15 Write ACK timeout

16 Hardware Fehler im Lesekopf

17 Ungültige Daten

18 Gerät nicht vorhanden

19 Timeout

1A Hardware Fehler

1B Ungültige Kopfnumber

1C Lesekopf nicht angeschlossen

1D Paritätsfehler an der seriellen Schnittstelle

1E Vom Gerät kann nur gelesen werden

1F Allgemeiner Lesefehler

20 Allgemeiner Schreibfehler

28 Unbekannter Fehler

Bilz-Fehler

65 Anfangsadresse AA zu gross

66 Angeforderte Länge LN in Byte 13,14 des BIK = 0

67 Länge LN ist für die gewaehlte Anfangsadresse zu gross

68 Kein Datenträger erkannt (Lesen/Schreiben, erste Seite)

69 Kein Datenträger erkannt (Lesen/Schreiben Folgeseite)

6B Prüzifferfehler (Lesen, erste Seite, Prüfziffer falsch)

6C Prüfzifferfehler (Lesen, Folgeseite, Prüfziffer falsch)

6D Kein Datenträger erkannt (Schreiben, erste Seiten)

6E Kein Datenträger erkannt (Lesen vor Schreiben)

6F Kein Datenträger erkannt (Schreiben letzte Seite)

70 Vergleichsfehler beim Schreiben

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-95


A Anhang 06.03

Fehlerursache

71 Prüfzifferfehler (Lesen vor Schreiben)

72 Vergleichsfehler (Schreiben letzte Seite)

73 Nicht-BCD-Zeichen in empfangenen Schreibdaten gefunden

74 BCD-Format lesen: Nicht-BCD-Zeichen im Datenträger gefunden

75 Unbekanntes Kommando, nicht aus der Menge 'I', 'O'

76 Gewünschte Anfangsadresse bei Kode 2 nicht gefunden

77 Die angegebene Länge konnte nicht gelesen werden

78 Die angegebene Länge konnte nicht geschrieben werden

79 Endekennung \264//\264 wurde nicht gefunden (DB-Format)

7A Endekennung \264//\264 nicht gefunden. Länge nicht gelesen

7B Unbekannte Kennung im Protokoll-D-Kopf

7C Datenendekennung '/' nicht gefunden, Datenlänge > 31

7D Adressendekennung ',' nicht gefunden, Adresslänge > 31

7E Angeforderte Adresse wurde nicht gefunden (Lesen)

7F Formatkonflikt, Zielfeld war zu kurz

80 Bedingt angeforderte Daten wurden nicht geschrieben

81 Wegen Platzmangel konnten Daten nicht geschrieben werden

82 Unbedingt angeforderte Daten nicht gefunden (Schreiben)

83 Festkodedaten sind zu lang, Formataenderung nicht möglich

84 Nach F20 trat F24 auf

85 Adresslänge zu groß

86 Formatparameterfehler

87 Formatkennungsfehler

88 Vorzeichenfehler bei Formaten ohne Vorzeichen

89 Anzahl folgender Adress-Format-Blöcke AFA = 0 gefunden

8A Nach F20 keine Adress- oder Datenendekennung gefunden

8B Protokoll D ist nicht installiert

8C Nichtdezimalziffer wurde im Dezimalfeld gefunden

8D Fehlerhafter Zugriff auf Datenträger

8E Daten im Datenträger sind unvollstaendig

8F Adressfehler, Zugriff auf Adresse >= 122 beim TDTI256

90 Unbekannte Funktionskennung bei Protokoll 0

91 Datenlängenfehler, TZVI-Antworttelegramm ist zu kurz

92 Kein Datenträger vorhanden

93 Hochfrequenzfehler TZVI

94 Syntaxfehler im CISCP-Kommando_Telegramm

95 Andere T-Nr im Datenträger (Protokoll CISCP)

96 Schreibgeschütztes Feld angesprochen (Protokoll CISCP)

B4 TDS-Station sendet zuviele STX ohne DLE als Antwort

B5 Telegramm-Kollision zwischen Steuerung und TDSE

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A-96 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

XX = 05 : NCK-Fehler-Gruppe

Tabelle A-4 Low-Byte (YY) des NCK-Fehlercodes

Fehlerursache

00 Verbindungsaufnahme zur gefordeten NCU fehlgeschlagen

05 Lesen der NCK-Konfiguration fehlgeschlagen

0A Eine ungültige Kanal-Nummer wurde im Auftrag angegeben

3C Eine ungültige Magazin-Nummer wurde im Auftrag angegeben

3E Eine ungültige Magazinplatz-Nummer wurde im Auftrag angegeben

3F Eine ungültige Schneiden-OEM-Überwachungsparameter-Nummer

wurde im Auftrag angegeben

41 Der MMC-Semaphore für das Werkzeug-Suchen/-Anlegen schon

belegt

46 Das mit Ident und Duplo angegebene Werkzeug wurde nicht im

NCK gefunden

47 Das mit T-Nummer angegebene Werkzeug wurde nicht im NCK

gefunden

48 Keine Werkzeuge wurden im angegebenen Magazin gefunden

49 Auf dem angegebenen Magazinplatz ist kein Werkzeug beladen

4A Das mit Ident und Duplo angegebene Werkzeug konnte nicht

eindeutig im NCK ermittelt werden

4B Anzahl der gefundenen Werkzeuge konnte nicht im NCK gelesen

werden

50 Das mit Ident und Duplo angegebene Werkzeug wurde nicht im

NCK angelegt

55 Das angegebene Werkzeug ist im Magazin bereits beladen

5A Die WZ-Schneide mit der angegebenen Nummer ist nicht im NCK

angelegt worden

5B Die WZ-Schneide mit der angegebenen Nummer ist nicht im NCK

gelöscht worden

5C Die angegebene Schneide ist nicht im NCK vorhanden

5D Die angegebene WZ-Schneidennummer ist nicht gültig

5E Die angegebene Schneide ist schon im NCK vorhanden

5F Werkzeug-Zustand konnte nicht im NCK gelesen werden

64 Der MMC-Semaphore für die Leerplatzsuche schon belegt

69 Ein Magazin-Leerplatz konnte im NCK beim Beladen nicht

gefunden werden

6E Überprüfung des angegebenen Magazin-Platzes zum Beladen

negativ quittiert

73 Der MMC-Semaphore für das Werkzeug-Be-/Entladen schon belegt

78 Das Magazin gesperrt oder nicht zum Beladen freigegeben

7D Der Werkzeug-Beladevorgang wurde mit Fehler beendet

82 Die Magazin-Nummer des Werkzeugs konnte nicht im NCK gelesen

werden

87 Das angegebene Werkzeug ist nicht im NCK beladen

8C Das angegebene Werkzeug ist im anderen Magazin beladen

8E Das angegebene Werkzeug ist auf anderem Magazinplatz beladen

91 Magazin-Zustand konnte nicht im NCK gelesen werden

96 Das Magazin nicht in Beladeposition oder nicht zum Entladen

freigegeben

9B Der Werkzeug-Entladevorgang wurde mit Fehler beendet

A0 Das Werkzeug konnte nicht im NCK gelöscht werden

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-97


A Anhang 06.03

Fehlerursache

A5 Das Werkzeug ist im NCK aktiv ! Das Werkzeug konnte nicht im

NCK gelöscht werden

D2 Das angegebene Werkzeug ist im NCK beladen! Das Werkzeug

wurde nicht im DB gelöscht

XX = 07 : Datenbankfehler-Gruppe

Tabelle A-5 Low-Byte (YY) des Datenbankfehlercodes

Fehlerursache

00 Das Werkzeug in DB schon vorhanden aber seine Daten nicht

update-bar

05 Das Werkzeug in DB schon vorhanden aber seine OEM-Daten nicht

update-bar

0A Die Schneide in DB schon vorhanden aber ihre Daten nicht updatebar

0F Die Schneide in DB schon vorhanden aber ihre OEM-Daten nicht

update-bar

11 Die Schneide in DB schon vorhanden aber ihre OEM-

Überwachungsdaten nicht update-bar

12 Das Werkzeug wurde nicht in die DB eingetragen ! Werkzeug mit

gleichem Namen und anderem SubTyp schon in der DB vorhanden

14 Für das gewählte Werkzeug konnten keine Daten in DB gefunden

werden

19 Für das aus DB gelesene Werkzeug konnten keine OEM-Daten

gefunden werden

1E Für das aus DB gelesene Werkzeug konnten keine Schneidendaten

in DB gefunden werden

23 Für das aus DB gelesene Werkzeug konnten keine OEM-

Schneidendaten gefunden werden

28 Für das aus DB gelesene Werkzeug konnten keine OEM-

Überwachungsdaten gefunden werden

2D Für das Werkzeug ist das angegebene Schneiden-OEM-

Überwachungsdatum nicht im NCK vorhanden

32 Für das Werkzeug konnte das angegebene Schneiden-OEM-

Überwachungsdatum nicht im NCK gelesen bzw. geschrieben

werden

XX = 08 : TDS-Fehler-Gruppe

Tabelle A-6 Low-Byte (YY) des TDS-Fehlercodes

Fehlerursache

00 Fehler beim Wandeln, Lesen oder Schreiben der Werkzeugdaten

vom COM-TDS-Server

05 Keine gültige Werkzeugdaten im COM-TDS-Server vorhanden

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A-98 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

XX = 09 : Leitrechnerfehler-Gruppe

Tabelle A-7 Low-Byte (YY) des Leitrechnerfehlercodes

Fehlerursache

00 Status des SINCOM-Servers konnte nicht gelesen werden

05 Daten-Übertragung von SINCOM-Server noch aktiv ! Auftrag

abgebrochen

0A Befehl T_DATA_H konnte nicht vom SINCOM-Server ausgeführt

werden

0F Status der Daten-Übertragung konnte nicht im NCDDE-Server

gesetzt werden

14 Die Datenübertragung konnte nicht beendet werden bzw. wurde mit

Fehler beendet

19 WZ-Daten-Filename konnte nicht im SINCOM-Server gelesen bzw.

ermittelt werden

1E Werkzeug-Daten-File konnte nicht geöffnet werden

23 Der Werkzeug-Daten-File ist leer

2D Keine Werkzeug-Daten im File des Leitrechners vorhanden

32 Befehl R_DATA_H konnte nicht vom SINCOM-Server ausgeführt

werden

XX = 0A : Filefehler-Gruppe

Tabelle A-8 Low-Byte (YY) des Filefehlercodes

Fehlerursache

00 Kein Filename für Import- bzw. Export-Auftrag vorhanden

05 Werkzeug-Daten-File konnte nicht geöffnet werden

0A Der Werkzeug-Daten-File ist leer

0F Werkzeug-Daten-File konnte nicht angelegt werden

14 Der angegebene Werkzeug-Daten-File existiert bereits und ist nicht

leer

19 Werkzeug-Daten-File konnte nicht beschrieben werden

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-99


A Anhang 06.03

A.2 PLC-Datentypen

In Tabelle A-3 werden die verwendeten PLC-Datentypen und wie diese von "TDI

Ident Connection" interpretiert werden beschrieben.

Tabelle A-9 verwendete PLC-Daten

Datentyp Wertebereich Bemerkung

BOOL TRUE, FALSE Wird verwendet, wenn einzelne Bits in der PLC

gesetzt werden sollen.

(TRUE: Bit = 1, FALSE: Bit = 0)

BYTE -128...127 PLC-Byte

INT -32768...32767 PLC-Wort, dessen erstes Byte das High-Byte und

das zweite Byte das Low-Byte beinhaltet.

Beispiel:

PLC-Wort 140 setzt sich aus den beiden PLC-Bytes

140 und 141 zusammen und soll den Wert 120

zugewiesen bekommen.

Byte 140: 0

Byte 141: 120

String xx Zeichen Strings belegen in der PLC xx+2 Bytes, da die

ersten beiden Bytes die maximale Länge und die

aktuelle Länge des Strings beinhalten. Der

eigentliche String beginnt dadurch erst ab dem 3.

Byte. Die einzelnen Zeichen werden als ASCII-

Code in den entsprechenden Bytes abgelegt.

PLC-Strings brauchen nicht mit Null terminiert zu

werden, da die aktuelle Länge immer im 2. Byte des

Strings mitgeliefert wird.

Beispiel:

"Hallo" soll in einem String gespeichert werden, der

bei PLC-Byte 144 beginnt und maximal 32 Zeichen

lang sein darf. Daraus ergibt sich folgende

Belegung der Bytes:

Byte 144 = 32 Max. Länge des Strings

Byte 145 = 5 Aktuelle Länge des Strings

Byte 146 = 72 H

Byte 147 = 97 a

Byte 148 = 108 l

Byte 149 = 108 l

Byte 150 = 111 o

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A-100 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

A.3 Abkürzungen

ASCII American Standard Code for Information Interchange

BA Betriebsanleitung

CD Compact Disc

COM Communications

COM Component Object Model (Programmiermodell von Microsoft ® )

CT Codeträger (Werkzeugdaten-Träger in Chipform)

DB Datenbaustein

DCOM Distributed Component Object Model

HMI Human Machine Interface

INT Integer

MB Mega Byte

MMC Men Machine Communication

NC Numerical Control

NCK Numerical Control Kernel

NCU Numerical Control Unit

ParamTM SINUMERIK Standard Werkzeugverwaltung

PCU Personal Computer Units

PG Programmiergerät

PLC Programmable Logic Control

ROM Read Only Memory

SINCOM Sinumerik Communication

TDI Tool Data Information System

TDS Tool Data System

VB Visual Basic

VC Visual C++

WZV Werkzeugverwaltung

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-101


A Anhang 06.03

A.4 Literaturverzeichnis

Allgemeine Dokumentation

/BU/ SINUMERIK & SIMODRIVE, Automatisierungssysteme für

Bearbeitungsmaschinen

Katalog NC 60

Bestellnummer: E86060-K4460-A101-A9

Bestellnummer: E86060-K4460-A101-A9-7600 (englisch)

/IKPI/ Industrielle Kommunikation und Feldgeräte

Katalog IK PI

Bestellnummer: E86060-K6710-A101-B2

Bestellnummer: E86060-K6710-A101-B2-7600 (englisch)

/ST7/ SIMATIC

Produkte für Totally Integrated Automation und Micro Automation

Katalog ST 70

Bestellnummer: E86060-K4670-A111-A8

Bestellnummer: E86060-K4670-A111-A8-7600 (englisch)

/Z/ MOTION-CONNECT

Verbindungstechnik & Systemkomponenten für SIMATIC, SINUMERIK,

MASTERDRIVES und SIMOTION

Katalog NC Z

Bestellnummer: E86060-K4490-A001-B1

Bestellnummer: E86060-K4490-A001-B1-7600 (englisch)

Elektronische Dokumentation

/CD1/ Das SINUMERIK-System (Ausgabe 11.02)

DOC ON CD

(mit allen SINUMERIK 840D/840Di/810D/802- und

SIMODRIVE- Schriften)

Bestellnummer: 6FC5298-6CA00-0AG3

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

A-102 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

Anwender-Dokumentation

/AUK/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 09.99)

Kurzanleitung Bedienung AutoTurn

Bestellnummer: 6FC5298-4AA30-0AP2

/AUP/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 02.02)

Bedienungsanleitung Grafisches Programmiersystem AutoTurn

Programmieren / Einrichten

Bestellnummer: 6FC5298-4AA40-0AP3

/BA/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 10.00)

Bedienungsanleitung MMC

Bestellnummer: 6FC5298-6AA00-0AP0

/BAD/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Bedienungsanleitung HMI Advanced

Bestellnummer: 6FC5298-6AF00-0AP2

/BAH/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 06.02)

Bedienungsanleitung HT 6

Bestellnummer: 6FC5298-0AD60-0AP2

/BAK/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 02.01)

Kurzanleitung Bedienung

Bestellnummer: 6FC5298-6AA10-0AP0

/BAM/ SINUMERIK 810D/840D (Ausgabe 08.02)

Bedienen/Programmieren ManualTurn

Bestellnummer: 6FC5298-6AD00-0AP0

/BAS/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Bedienen/Programmieren ShopMill

Bestellnummer: 6FC5298-6AD10-0AP1

/BAT/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 06.03)

Bedienen/Programmieren ShopTurn

Bestellnummer: 6FC5298-6AD50-0AP2

/BEM/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 11.02)

Bedienungsanleitung HMI Embedded

Bestellnummer: 6FC5298-6AC00-0AP2

/BNM/ SINUMERIK 840D840Di//810D (Ausgabe 11.02)

Benutzeranleitung Messzyklen

Bestellnummer: 6FC5298-6AA70-0AP2

/BTDI/ SINUMERIK 840D840Di//810D (Ausgabe 04.03)

Motion Control Information System (MCIS)

Benutzerhandbuch Tool Data Information

Bestellnummer: 6FC5297-6AE01-0AP0

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-103


A Anhang 06.03

/CAD/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 03.02)

Bedienungsanleitung CAD-Reader

Bestellnummer: (ist Bestandteil der Online-Hilfe)

/DA/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Diagnoseanleitung

Bestellnummer: 6FC5298-6AA20-0AP3

/KAM/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 04.01)

Kurzanleitung ManualTurn

Bestellnummer: 6FC5298-5AD40-0AP0

/KAS/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 04.01)

Kurzanleitung ShopMill

Bestellnummer: 6FC5298-5AD30-0AP0

/KAT/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 07.01)

Kurzanleitung ShopTurn

Bestellnummer: 6FC5298-6AF20-0AP0

/PG/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Programmieranleitung Grundlagen

Bestellnummer: 6FC5298-6AB00-0AP2

/PGA/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Programmieranleitung Arbeitsvorbereitung

Bestellnummer: 6FC5298-6AB10-0AP2

/PGK/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 10.00)

Kurzanleitung Programmierung

Bestellnummer: 6FC5298-6AB30-0AP0

/PGM/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (11.02 Edition)

Programming Guide ISO Milling

Bestellnummer: 6FC5298-6AC20-0BP2

/PGT/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (11.02 Edition)

Programming Guide ISO Turning

Bestellnummer: 6FC5298-6AC10-0BP2

/PGZ/ SINUMERIK 840D840Di//810D (Ausgabe 11.02)

Programmieranleitung Zyklen

Bestellnummer: 6FC5298-6AB40-0AP2

/PI/ PCIN 4.4

Software zur Datenübertragung an/von MMC-Modul

Bestellnummer: 6FX2060-4AA00-4XB0 (dt., engl., frz.)

Bestellort: WK Fürth

/SYI/ SINUMERIK 840Di (Ausgabe 02.01)

Systemüberblick

Bestellnummer: 6FC5298-6AE40-0AP0

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A-104 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

Hersteller-/Service-Dokumentation

a) Listen

/LIS/ SINUMERIK 840D/840Di/810D

SIMODRIVE 611D

Listen

Bestellnummer: 6FC5297-6AB70-0AP3

(Ausgabe 11.02)

b) Hardware

/ASAL/ SIMODRIVE (Ausgabe 06.03)

Projektierungsanleitung Allgemeiner Teil für Asynchronmotoren

Bestellnummer: 6SN1197-0AC62-0AP0

/APH2/ SIMODRIVE (Ausgabe 07.03)

Projektierungsanleitung Asynchronmotoren 1PH2

Bestellnummer: 6SN1197-0AC63-0AP0

/APH4/ SIMODRIVE (Ausgabe 07.03)

Projektierungsanleitung Asynchronmotoren 1PH4

Bestellnummer: 6SN1197-0AC64-0AP0

/APH7/ SIMODRIVE (Ausgabe 06.03)

Projektierungsanleitung Asynchronmotoren 1PH7

Bestellnummer: 6SN1197-0AC65-0AP0

/APL6/ SIMODRIVE (Ausgabe 07.03)

Projektierungsanleitung Asynchronmotoren 1PL6

Bestellnummer: 6SN1197-0AC66-0AP0

/BH/ SINUMERIK 840D840Di//810D (Ausgabe 11.02)

Handbuch Bedienkomponenten

Bestellnummer: 6FC5297-6AA50-0AP2

/BHA/ SIMODRIVE Sensor (Ausgabe 03.03)

Benutzerhandbuch (HW) Absolutwertgeber mit Profibus-DP

Bestellnummer: 6SN1197-0AB10-0YP2

/EMV/ SINUMERIK, SIROTEC, SIMODRIVE ( Ausgabe 06.99)

Projektierungsanleitung EMV-Aufbaurichtlinie

Bestellnummer: 6FC5297-0AD30-0AP1

Die aktuelle Konformitätserklärung finden Sie im Internet unter

http://www4.ad.siemens.de

Bitte geben Sie dort die ID-Nr.: 15257461 in das Feld "Suche" ein (rechts

oben) und klicken Sie auf "go".

/GHA/ SINUMERIK/ SIMOTION (Ausgabe 02.03)

ADI4 - Analoge Antriebsschnittstelle für 4 Achsen

Gerätehandbuch

Bestellnummer: 6FC5297-0BA01-0AP1

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-105


A Anhang 06.03

/PFK6/ SIMODRIVE (Ausgabe 05.03)

Projektierungsanleitung Drehstrom-Servomotoren 1FK6

Bestellnummer: 6SN1197-0AD05-0AP0

/PFK7/ SIMODRIVE (Ausgabe 01.03)

Projektierungsanleitung Drehstrom-Servomotoren 1FK7

Bestellnummer: 6SN1197-0AD06-0AP0

/PFS6/ SIMODRIVE (Ausgabe 06.03)

Projektierungsanleitung Drehstrom- Servomotoren 1FS6

Bestellnummer: 6SN1197-0AD08-0AP0

/PFT5/ SIMODRIVE (Ausgabe 05.03)

Projektierungsanleitung Drehstrom-Servomotoren 1FT5

Bestellnummer: 6SN1197-0AD01-0AP0

/PFT6/ SIMODRIVE (Ausgabe 06.03)

Projektierungsanleitung

Drehstrom-Servomotoren 1FT6

Bestellnummer: 6SN1197-0AD02-0AP0

/PHC/ SINUMERIK 810D (Ausgabe 11.02)

Handbuch Projektierung (HW)

Bestellnummer: 6FC5297-6AD10-0AP1

/PHD/ SINUMERIK 840D (Ausgabe 10.02)

Handbuch Projektierung NCU 561.2-573.4 (HW)

Bestellnummer: 6FC5297-6AC10-0AP2

/PJAL/ SIMODRIVE (Ausgabe 01.03)

Projektierungsanleitung Drehstrom-Servomotoren

Allgemeiner Teil für 1FT- / 1FK-Motoren

Bestellnummer: 6SN1197-0AD07-0AP0

/PJFE/ SIMODRIVE (Ausgabe 02.03)

Projektierungsanleitung Synchron-Einbaumotoren 1FE1

Drehstrommotoren für Hauptspindelantriebe

Bestellnummer: 6SN1197-0AC00-0AP4

/PJF1/ SIMODRIVE (Ausgabe 12.02)

Montageanleitung Synchron-Einbaumotoren 1FE1 051.-1FE1 147.

Drehstrommotoren für Huptspindelantriebe

Bestellnummer: 610.43000.02

/PJLM/ SIMODRIVE (Ausgabe 06.02)

Projektierungsanleitung Linearmotoren 1FN1, 1FN3

ALL Allgemeines zum Linearmotor

1FN1 Drehstrom Linearmotor 1FN1

1FN3 Drehstrom Linearmotor 1FN3

CON Anschlußtechnik

Bestellnummer: 6SN1197-0AB70-0AP3

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A-106 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

/PJM/ SIMODRIVE (Ausgabe 11.00)

Projektierungsanleitung Motoren

Drehstrommotoren für Vorschub- und Hauptspindelantriebe

Bestellnummer: 6SN1197-0AA20-0AP4

/PJM2/ SIMODRIVE (Ausgabe 07.03)

Projektierungsanleitung Servomotoren

Drehstrom-Servomotoren für Vorschub- und Hauptspindelantriebe

Bestellnummer: 6SN1197-0AC20-0AP0

/PJTM/ SIMODRIVE (Ausgabe 08.02)

Projektierungsanleitung Einbau-Torquemotoren 1FW6

Bestellnummer: 6SN1197-0AD00-0AP0

/PJU/ SIMODRIVE 611 (Ausgabe 02.03)

Projektierungsanleitung Umrichter

Bestellnummer: 6SN1197-0AA00-0AP6

/PMH/ SIMODRIVE Sensor (Ausgabe 07.02)

Projektierungs-/Montageanleitung

Hohlwellenmesssystem SIMAG H

Bestellnummer: 6SN1197-0AB30-0AP1

/PMHS/ SIMODRIVE (Ausgabe 12.00)

Montageanleitung Messsystem für Hauptspindelantriebe

Zahnradgeber SIZAG2

Bestellnummer: 6SN1197-0AB00-0YP3

/PMS/ SIMODRIVE (Ausgabe 02.03)

Projektierungsanleitung

ECO-Motorspindel für Hauptspindelantriebe

Bestellnummer: 6SN1197-0AD04-0AP0

/PPH/ SIMODRIVE (Ausgabe 12.01)

Projektierungsanleitung 1PH2-/1PH4-/1PH7-Motoren

Drehstrom-Asynchronmotoren für Hauptspindelantriebe

Bestellnummer: 6SN1197-0AC60-0AP0

/PPM/ SIMODRIVE (Ausgabe 11.01)

Projektierungsanleitung

Hohlwellenmotoren für Hauptspindelantriebe 1PM4 und 1PM6

Bestellnummer: 6SN1197-0AD03-0AP0

c) Software

/FB1/ SINUMERIK 840D/840Di/810D/FM-NC (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung Grundmaschine (Teil 1)

(im folgenden sind die enthaltenen Bücher aufgeführt)

Bestellnummer: 6FC5297-6AC20-0AP2

A2 Diverse Nahtstellensignale

A3 Achsüberwachungen, Schutzbereiche

B1 Bahnsteuerbetrieb, Genauhalt und Look Ahead

B2 Beschleunigung

D1 Diagnosehilfsmittel

D2 Dialogprogrammierung

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-107


A Anhang 06.03

F1 Fahren auf Festanschlag

G2 Geschwindigkeiten, Soll-/Istwertsysteme, Regelung

H2 Hilfsfunktionsausgabe an PLC

K1 BAG, Kanal, Programmbetrieb

K2 Achsen, Koordinatensysteme, Frames,

Werkstücknahes Istwertsystem, Externe Nullpunktverschiebung

K4 Kommunikation

N2 NOT AUS

P1 Planachsen

P3 PLC-Grundprogramm

R1 Referenzpunktfahren

S1 Spindeln

V1 Vorschübe

W1 Werkzeugkorrektur

/FB2/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung Erweiterungsfunktionen (Teil 2)

einschließlich FM-NC: Drehen, Schrittmotor

(im folgenden sind die enthaltenen Bücher aufgeführt)

Bestellnummer: 6FC5297-6AC30-0AP2

A4 Digitale und analoge NCK-Peripherie

B3 Mehrere Bedientafeln und NCUs

B4 Bedienung über PG/PC

F3 Ferndiagnose

H1 Handfahren und Handradfahren

K3 Kompensationen

K5 BAGs, Kanäle, Achstausch

L1 FM-NC lokaler Bus

M1 Kinematische Transformation

M5 Messen

N3 Softwarenocken, Wegschaltsignale

N4 Stanzen und Nibbeln

P2 Positionierachsen

P5 Pendeln

R2 Rundachsen

S3 Synchronspindel

S5 Synchronaktionen (bis SW 3 / danach /FBSY/)

S6 Schrittmotorsteuerung

S7 Speicherkonfiguration

T1 Teilungsachsen

W3 Werkzeugwechsel

W4 Schleifen

/FB3/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung Sonderfunktionen (Teil 3)

(im folgenden sind die enthaltenen Bücher aufgeführt)

Bestellnummer: 6FC5297-6AC80-0AP2

F2 3- bis 5-Achs-Transformation

G1 Gantry-Achsen

G3 Taktzeiten

K6 Konturtunnelüberwachung

M3 Achskopplung und ESR

S8 Konstante Werkstückdrehzahl für Centerless Schleifen

T3 Tangentialsteuerung

TE0 Installation und Aktivierung der Compilezyklen

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A-108 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

TE1 Abstandsregelung

TE2 Analoge Achse

TE3 Drehzahl-/ Drehmomentkopplung Master-Slave

TE4 Transformationspacket Handling

TE5 Sollwertumschaltung

TE6 MKS-Kopplung

TE7 Wiederaufsetzen - Retrace Support

TE8 Taktunabhängige bahnsynchrone Schaltsignalausgabe

V2 Vorverarbeitung

W5 3D-Werkzeugradiuskorrektur

/FBA/ SIMODRIVE 611D/SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung Antriebsfunktionen

(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)

Bestellnummer: 6SN1197-0AA80-1AP0

DB1 Betriebsmeldungen/Alarmreaktionen

DD1 Diagnosefunktionen

DD2 Drehzahlregelkreis

DE1 Erweiterte Antriebsfunktionen

DF1 Freigaben

DG1 Geberparametrierung

DL1 MD des Linearmotors

DM1 Motor-/Leistungsteilparameter und Reglerdaten berechnen

DS1 Stromregelkreis

DÜ1 Überwachungen/Begrenzungen

/FBAN/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 DIGITAL (Ausgabe 02.00)

Funktionsbeschreibung ANA-MODUL

Bestellnummer: 6SN1197-0AB80-0AP0

/FBD/ SINUMERIK 840D (Ausgabe 07.99)

Funktionsbeschreibung Digitalisieren

Bestellnummer: 6FC5297-4AC50-0AP0

DI1 Inbetriebnahme

DI2 Scan mit taktilem Sensor (scancad scan)

DI3 Scan mit Laser (scancad laser)

DI4 Fräsprogrammerstellung (scancad mill)

/FBDN/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 03.03)

Motion Control Information System (MCIS)

Funktionsbeschreibung NC-Programmmagagement DNC

Bestellnummer: 6FC5297-1AE80-0AP0

DN1 DNC Plant / DNC Cell

DN2 DNC IFC SINUMERIK, NC-Datenübertragung über Netzwerk

/FBFA/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung ISO-Dialekte für SINUMERIK

Bestellnummer: 6FC5297-6AE10-0AP3

/FBFE/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 04.03)

Funktionsbeschreibung Ferndiagnose

Bestellnummer: 6FC5297-0AF00-0AP2

FE1 Ferndiagnose ReachOut

FE3 Ferndiagnose pcAnywhere

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-109


A Anhang 06.03

/FBH/ SINUMERIK 840D/840Di/810D

HMI-Programmierpaket (Ausgabe 11.02)

Bestellnummer: (ist Bestandteil der SW-Lieferung)

Teil 1 Benutzeranleitung

Teil 2 Funktionsbeschreibung

/FBH1/ SINUMERIK 840D/840Di/810D

HMI-Programmierpaket (Ausgabe 03.03)

ProTool/Pro Option SINUMERIK

Bestellnummer: (ist Bestandteil der SW-Lieferung)

/FBHL/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611 digital (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung HLA-Modul

Bestellnummer: 6SN1197-0AB60-0AP3

/FBIC/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 06.03)

Motion Control Information System (MCIS)

Funktionsbeschreibung TDI Ident Connection

Bestellnummer: 6FC5297-1AE60-0AP0

/FBMA/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 08.02)

Funktionsbeschreibung ManualTurn

Bestellnummer: 6FC5297-6AD50-0AP0

/FBO/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 09.01)

Funktionsbeschreibung Projektierung Bedienoberfläche OP 030

(im folgenden sind die enthaltenen Kapitel aufgeführt)

Bestellnummer: 6FC5297-6AC40-0AP0

BA Bedienanleitung

EU Entwicklungsumgebung (Projektierpaket)

PSE Einführung in die Projektierung der Bedienoberfläche

IK Installationspaket: Softwareupdate und Konfiguration

/FBP/ SINUMERIK 840D (Ausgabe 03.96)

Funktionsbeschreibung C-PLC-Programmierung

Bestellnummer: 6FC5297-3AB60-0AP0

/FBR/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 09.01)

IT-Solutions

Funktionsbeschreibung Rechnerkopplung (SinCOM)

Bestellnummer: 6FC5297-6AD60-0AP0

NFL Nahtstelle zum Fertigungsleitrechner

NPL Nahtstelle zu PLC/NCK

/FBSI/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE (Ausgabe 07.02)

Funktionsbeschreibung SINUMERIK Safety Integrated

Bestellnummer: 6FC5297-6AB80-0AP1

/FBSP SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 05.03)

Funktionsbeschreibung ShopMill

Bestellnummer: 6FC5297-6AD80-0AP1

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A-110 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

/FBST/ SIMATIC (Ausgabe 01.01)

Funktionsbeschreibung FM STEPDRIVE/SIMOSTEP

Bestellnummer: 6SN1197-0AA70-0YP4

/FBSY/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 10.02)

Funktionsbeschreibung Synchronaktionen

Bestellnummer: 6FC5297-6AD40-0AP2

/FBT/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 06.03)

Funktionsbeschreibung ShopTurn

Bestellnummer: 6FC5297-6AD70-0AP2

/FBTC/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 01.02)

IT-Solutions

Funktionsbeschreibung Tool Data Communication SinTDC

Bestellnummer: 6FC5297-5AF30-0AP0

/FBTD/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 02.01)

IT-Solutions

Funktionsbeschreibung Werkzeugbedarfsermittlung (SinTDI)

mit Online-Hilfe

Bestellnummer: 6FC5297-6AE00-0AP0

/FBTP/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 01.03)

Motion Control Information System (MCIS)

Funktionsbeschreibung Vorbeugende Instandhaltung TPM

Bestellnummer: Dokument ist Bestandteil der Software

/FBU/ SIMODRIVE 611 universal/universal E (Ausgabe 02.03)

Funktionsbeschreibung Regelungskomponente für

Drehzahlregelung und Positionieren

Bestellnummer: 6SN1197-0AB20-0AP7

/FBU2/ SIMODRIVE 611 universal (Ausgabe 04.02)

Montageanleitung

(liegt jedem SIMODRIVE 611 universal bei)

/FBW/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 11.02)

Funktionsbeschreibung Werkzeugverwaltung

Bestellnummer: 6FC5297-6AC60-0AP1

/HBA/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 03.02)

Handbuch @Event

Bestellnummer: 6AU1900-0CL20-0AA0

/HBI/ SINUMERIK 840Di (Ausgabe 09.02)

Handbuch SINUMERIK 840Di

Bestellnummer: 6FC5297-6AE60-0AP1

/INC/ SINUMERIK 840D840Di//810D (Ausgabe 06.03)

Systembeschreibung Inbetriebnahme-Tool SINUMERIK SinuCOM NC

Bestellnummer: (Bestandteil der Online-Hilfe des IBN-Tools)

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-111


A Anhang 06.03

/PJE/ SINUMERIK 840D/810D (Ausgabe 08.01)

Funktionsbeschreibung Projektierpaket HMI Embedded

Softwareupdate, Konfiguration, Installation

Bestellnummer: 6FC5297-6EA10-0AP0

(die Schrift PS Projektiersyntax ist Bestandteil der SW-Lieferung

und als Pdf verfügbar

/POS1/ SIMODRIVE POSMO A (Ausgabe 05.03)

Benutzerhandbuch Dezentraler Positioniermotor am PROFIBUS DP

Bestellnummer: 6SN2197-0AA00-0AP5

/POS2/ SIMODRIVE POSMO A (Ausgabe 05.03)

Montageanleitung (liegt jedem POSMO A bei)

/POS3/ SIMODRIVE POSMO SI/CD/CA (Ausgabe 02.03)

Benutzerhandbuch Dezentrale Servo Antriebstechnik

Bestellnummer: 6SN2197-0AA20-0AP4

/POS4/ SIMODRIVE POSMO SI (Ausgabe 04.02)

Montageanleitung (liegt jedem POSMO SI bei)

/POS5/ SIMODRIVE POSMO CD/CA (Ausgabe 04.02)

Montageanleitung (liegt jedem POSMO CD/CAbei)

/S7H/ SIMATIC S7-300 (Ausgabe 2002)

Installationshandbuch Technologische Funktionen

Bestellnummer: 6ES7398-8AA03-8AA0

- Referenzhandbuch: CPU-Daten (HW-Beschreibung)

- Referenzhandbuch: Baugruppendaten

/S7HT/ SIMATIC S7-300 (Ausgabe 03.97)

Handbuch STEP 7, Grundwissen, V. 3.1

Bestellnummer: 6ES7810-4CA02-8AA0

/S7HR/ SIMATIC S7-300 (Ausgabe 03.97)

Handbuch STEP 7, Referenzhandbücher, V. 3.1

Bestellnummer: 6ES7810-4CA02-8AR0

/S7S/ SIMATIC S7-300 (Ausgabe 04.02)

Positionierbaugruppe FM 353 für Schrittantrieb

Bestellung zusammen mit dem Projektierpaket

/S7L/ SIMATIC S7-300 (Ausgabe 04.02)

Positionierbaugruppe FM 354 für Servoantrieb

Bestellung zusammen mit dem Projektierpaket

/S7M/ SIMATIC S7-300 (Ausgabe 01.03)

Mehrfachbaugruppe FM 357.2 für Servo- bzw. Schrittantrieb

Bestellung zusammen mit dem Projektierpaket

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A-112 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 A Anhang

/SP/ SIMODRIVE 611-A/611-D

SimoPro 3.1

Programm zur Projektierung von Werkzeugmaschinen-Antrieben

Bestellnummer: 6SC6111-6PC00-0AA❏

Bestellort: WK Fürth

d) Inbetriebnahme

/BS/ SIMODRIVE 611 analog (Ausgabe 10.00)

Beschreibung Inbetriebnahmesoftware für

Hauptspindel- und Asynchronmotormodule Version 3.20

Bestellnummer: 6SN1197-0AA30-0AP1

/IAA/ SIMODRIVE 611A (Ausgabe 10.00)

Inbetriebnahmeanleitung

Bestellnummer: 6SN1197-0AA60-0AP6

/IAC/ SINUMERIK 810D (Ausgabe 11.02)

Inbetriebnahmeanleitung

(einschl. Beschreibung der Inbetriebnahme-Software

SIMODRIVE 611D)

Bestellnummer: 6FC5297-6AD20-0AP1

/IAD/ SINUMERIK 840D/SIMODRIVE 611D (Ausgabe 11.02)

Inbetriebnahmeanleitung

(einschl. Beschreibung der Inbetriebnahme-Software

SIMODRIVE 611D)

Bestellnummer: 6FC5297-6AB10-0AP2

/IAM/ SINUMERIK 840D/840Di/810D (Ausgabe 11.02)

Inbetriebnahmeanleitung HMI/MMC

Bestellnummer: 6FC5297-6AE20-0AP2

AE1 Aktualisierungen/Ergänzungen

BE1 Bedienoberfläche ergänzen

HE1 Online-Hilfe

IM2 Inbetriebnahme HMI Embedded

IM4 Inbetriebnahme HMI Advanced

TX1 Fremdsprachentexte erstellen

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 A-113


A Anhang 06.03

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A-114 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


06.03 I Index

I Index

I.1 Stichwortindex

A

Alarm-Nummern ................................... 3-45

B

Beladeplatz-Nummer eingeben ............ 2-27

Block ..................................................... 3-40

C

Cell

Einsatz............................................... 1-19

Funktionalität ..................................... 1-17

Codeträger

aktualisieren ...................................... 7-73

Daten lesen ....................................... 7-74

Datenformate..................................... 3-40

Datenzuordnung ................................ 3-41

Lesegeräte auswählen ...................... 2-24

COM-Schnittstelle

für Lesegerät parametrieren.............. 3-35

COMTDS.INI......................................... 3-33

D

Datalen.................................................. 3-39

Datentypen

der Dialogvariablen............................ 3-39

DB19

allgemein ........................................... 4-48

Erweiterung ....................................... 2-22

DefToolDat.txt....................................... 3-45

Dialogdaten

Schneiden.......................................... 3-37

Werkzeug........................................... 3-37

Dialogvariable........................................3-42

Dienste ausführen

über die PLC-Schnittstelle .................8-78

über Standard-WZ-Verwaltung ..........8-79

Direct Numeric Control (DNC)...............1-15

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 I-115

E

Enterprise Rescources Planning (ERP) 1-19

Entladeplatz-Nummer eingeben............2-27

H

Hochkomma ..........................................3-39

I

Ident Connection ...................................1-17

IdentCon.INI ..........................................3-30

Installation

MMC103.............................................2-23

PCU50................................................2-23

Interface Client ......................................1-17

Item........................................................3-40

K

I

Kommandocodes Beschreibung ...........5-54

Konfiguration von TDI Ident Connection3-

30

Konvertierungsvorschrift

für Item und BItem..............................3-41


I Index 06.03

L

Leitrechnerdienste ................................ 2-22

Lesegerät

an der PLC ........................................ 3-34

Balluff-V24 ......................................... 3-33

Balluff-V24-Schnittstelle parametrieren3-

35

Barcode ............................................. 3-34

Barcode-Schnittstelle parametrieren . 3-35

festlegen ............................................ 3-33

M

Machine ................................................ 1-17

Manufacturing Execution System (MES)1-

18

Motion Control Information System (MCIS)

.............................................................. 1-14

O

Overview............................................... 1-17

P

Parameterbeschreibung ....................... 6-56

ParamTM-Interface............................... 4-51

Planning ................................................ 1-17

Plant

Einsatz............................................... 1-19

Funktionalität ..................................... 1-17

PLC-Schnittstelle

TDI Ident Connection-Belegung ........ 4-49

Produktion Data Aquisition (PDA)......... 1-15

Produktionsebene................................. 1-18

Protokoll-Datei TMS.Log....................... 3-32

R

Remote Control System (RCS)............. 1-15

Rückgabeparameter der Dienste.......... 4-50

S

Schlüsselworte...................................... 3-39

Schneiden–Dialogdaten........................ 3-37

Systemvoraussetzung

MMC103 ............................................ 2-22

PCU50 ............................................... 2-22

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I-116 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03

T

TDI Cell / Plant ......................................1-17

TDI Ident Connection ............................1-17

TDI Interface Client ...............................1-17

TDI Machine ..........................................1-17

TDI Overview.........................................1-17

TDI Planning..........................................1-17

TDI Toolhandling ...................................1-17

TDI Toolplan Generation.......................1-17

TMS.INI .................................................3-32

TMS.Log................................................3-32

Tool Data Information (TDI) ..................1-15

Toolhandling..........................................1-17

Toolplan Generation..............................1-17

Total Productive Maintenance (TPM)....1-15

Ü

Übergabeparameter der Dienste...........4-49

W

Werkzeug

auf Magazinplatz beladen ..................7-67

aus Magazin entladen........................7-68

Leerplatzsuche im Magazin ...............7-69

Werkzeug löschen

im NCK...............................................7-70

in der Datenbank................................7-70

Werkzeugdaten

ablegen im NCK .................................7-75

beladen aus dem Werkzeugschrank..7-60

beladen vom Codeträger ...................7-58

beladen vom Codeträger am Profibus,

Beispiel über PLC ...........................9-86

beladen vom Codeträger, Beispiel über

WZV ................................................9-89

beladen vom Fertigungsleitrechner....7-64

entladen aller Werkzeuge in den

Werkzeugschrank ...........................7-66

entladen auf Codeträger, Beispiel über

WZV ................................................9-91

entladen auf den Codeträger .............7-59

entladen in den Fertigungsleitrechner7-65

entladen in den Werkzeugschrank.....7-63

entladen vom Codeträger am Profibus,

Beispiel über PLC ...........................9-87

exportieren .........................................7-71

importieren .........................................7-73

lesen vom Codeträger........................7-74

vom Codeträger beladen, Beispiel.....9-82

vom Codeträger entladen, Beispiel....9-84


06.03 I Index

Werkzeugdaten-Initialisierungsdatei..... 3-45

Werkzeug–Dialogdaten ........................ 3-37

Werkzeugverwaltung ............................ 2-22

wkonvert.txt

Beispiele.............................................3-42

Beschreibungsdatei............................3-36

Datei erstellen ....................................3-36

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Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03 I-117


I Index 06.03

© Siemens AG 2003 All Rights Reserved

I-118 Sinumerik 840D/840Di/810D TDI Ident Connection (FBIC) - Ausgabe 06.03


An

Siemens AG

A&D MC BMS

Postfach 3180

D-91050 Erlangen

Tel. +49 (0) 180 / 5050 – 222 [Hotline]

Fax +49 (0) 9131 / 98 – 2176 [Dokumentation]

E-Mail motioncontrol.docu@erlf.siemens.de

Absender

Name:

Anschrift Ihrer Firma/Dienststelle

Straße:

PLZ: ____________ Ort:

Telefon: __________ /

Telefax: ________ /

Vorschläge und/oder Korrekturen

Vorschläge

Korrekturen

für Druckschrift:

Sinumerik 840D/840Di/810D

Motion Control Information System

TDI Ident Connection

Hersteller-Dokumentation

Funktionsbeschreibung

Bestell-Nr.: 6FC5297-1AE60-0AP0

Ausgabe 06.03

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SINUMERIK

840D/810D

Dokumentationsübersicht SINUMERIK 840D/840Di/810D (06.2003)

Allgemeine Dokumentation

SINUMERIK

840D/840Di/

810D/

Werbeschrift Katalog

Bestellu. NC 60 *)

Anwender–Dokumentation

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Programmieranl.

– Kurzanleitung

– Grundlagen *)

– Arbeitsvorbereit. *)

– Zyklen

– Meßzyklen

– ISO Turning/Milling

SINUMERIK

SIMODRIVE

611D

840D/810D

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Funktionsbeschr. Funktionsbeschr.

Antriebsfunktion *) – Grundmaschine *)

– Erweiterungsfunkt.

– Sonderfunktionen

SINUMERIK

SIMODRIVE

Funktionsbeschr.

SINUMERIK

Safety Integrated

SINUMERIK

SIMODRIVE

840D/840Di/

810D

611, Motoren

SINUMERIK

840D

DOC ON CD *)

Das SINUMERIK–System

SINUMERIK

840D/810D

Bedienungsanl.

– ManualTurn

– Kurzanl. ManualTurn

– ShopMill

– Kurzanl. ShopMill

– ShopTurn

– Kurzanl. ShopTurn

Funktionsbeschr.

Digitalisieren

SINUMERIK

SIROTEC

SIMODRIVE

Zubehör

Katalog

Zubehör NC–Z

Hersteller–/Service–Dokumentation

Hersteller–/Service–Dokumentation

Elektronische Dokumentation

SINUMERIK

840Di

*) Empfohlener Minimalumfang der Dokumentation

Systemüberblick

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Funktionsbeschr.

Werkzeug–

verwaltung

SINUMERIK

SIMODRIVE

Inbetriebnameanl. *)

– 810D

– 840D/611D

– HMI

Anwender–Dokumentation

SINUMERIK

840D/810D/

FM–NC

AutoTurn

– Kurzanleitung

– Programmieren

/Einrichten

SINUMERIK

840D/810D

Projektier–Pkt.

HMI Embedded

840D/840Di

810D

611D

Listen *)

SINUMERIK

840D/840Di

810D

Bedienungsanl.

– HT 6

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Diagnose–

anleitung *)

Hersteller–/Service–Dokumentation

SINUMERIK

Projektierung

(HW) *)

– 810D

– 840D

SINUMERIK

SIMODRIVE

SINUMERIK

840D/810D

Funktionsbeschr.

Projekt. Bedien–

oberfläche OP 030

SINUMERIK

SIMODRIVE

840D

611D

Funktionsbeschr.

Linearmotor

SINUMERIK

840D/810D

Funktionsbeschr.

– ManualTurn

– ShopMill

– ShopTurn

SINUMERIK

SIMODRIVE

840D

611D

Funktionsbeschr.

– Hydraulikmodul

– Analogmodul

Hersteller–/Service–Dokumentation

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Funktionsbeschr.

ISO–Dialekte für

SINUMERIK

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Bedien–

komponenten

(HW) *)

SINUMERIK

840Di

Handbuch

(HW + Inbetriebn.)

SINUMERIK

840D/810D

SINUMERIK

840D/810D

Funktionsbeschr.

Ferndiagnose

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Bedienungsanl. *)

– Kurzanleitung

– HMI Embedded

– HMI Advanced

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Motion Control Info.System

– Rechnerkopplung

– Werkzeugbedarfse.

– NC–Datenverwalt.

– NC–Datenübertrag.

– Tool Data Communica.

Funktionsbeschr.

Synchronaktionen

SINUMERIK

SIMODRIVE

SIROTEC

EMV–Richtlinien

SINUMERIK

840D/840Di/

810D

Handbuch

@ Event


Siemens AG

Automatisierungs- und Antriebstechnik

Motion Control Systems

Postfach 3180, D – 91050 Erlangen

Bundesrepublik Deutschland

www.ad.siemens.de

© Siemens AG 2003

Änderungen vorbehalten

Bestell-Nr.: 6FC5 297-1AE60-0AP0

Gedruckt in der Bundesrepublik Deutschland

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