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13. Februar 2022

- Rückkehr der Grazer Stadtteilzentren - Stadt: auch ohne ÖBB-Card zum Senioren-Tarif - Gefährlicher Radweg in der Waagner-Biro-Straße - Valentinstag: Grazer stehen auf Online-Dating

- Rückkehr der Grazer Stadtteilzentren
- Stadt: auch ohne ÖBB-Card zum Senioren-Tarif
- Gefährlicher Radweg in der Waagner-Biro-Straße
- Valentinstag: Grazer stehen auf Online-Dating

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Zweisamkeit

Kurios: Kurz vor dem morgigen Valentinstag

melden sich deutlich mehr

Grazer auf Dating-Portalen an. 20

Gerechtigkeit

Die Stadt, der Verkehrsverbund und die

ÖBB arbeiten an einer neuen Regelung

für Seniorentickets der Grazer Öffis. 6

Finanzierung massiv aufgestockt:

Die „Rückkehr“

der Stadtteilzentren

Nachbarschaftlich. Nach einer Kürzung der finanziellen Mittel in der letzten Periode stockt die Stadt Graz das Budget für die Stadtteilzentren

wieder auf. Damit soll kompetentes Personal gesichert werden – gleichzeitig wird es die neue Schiene der „Stadtteiltreffs“ geben. SEITEN 4/5

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www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Die Pandemie

der Femizide

geht weiter

I

m Vorjahr starben in

Österreich 30 Frauen

gewaltsam. Nirgendwo

sonst in Europa wurden im

Verhältnis zur Einwohnerzahl

so viele Femizide verzeichnet.

Schon nach wenigen Wochen

im neuen Jahr steht fest: Das

war keine Ausnahme, kein

statistischer Zufall. Denn es

geht genau in dieser Tonart

weiter. In Graz ermordete vor

wenigen Tagen ein Mann eine

Frau auf besonders bestialische

Weise. Er stach 140 Mal

mit einer Schere auf sie ein.

Selbst als sie schon tot war, ließ

er offenbar nicht von ihr ab

und verstümmelte sie weiter.

Der Grund: Frauenhass.

Obendrein erinnerte ihn das

Opfer an seine Ex-Freundin,

wie der mutmaßliche Täter bei

der Polizei angab. Die Frau

musste einfach nur deshalb

sterben, weil sie eine Frau war.

Die Corona-Pandemie wurde

oft als Brennglas bezeichnet.

Bereits bestehende soziale

Probleme und Ungerechtigkeiten

wurden dadurch sichtbarer

– und sie wurden vergrößert.

Nach Schätzungen der

Vereinten Nationen werden

weltweit täglich 137 Frauen

von einem Familienmitglied

oder (Ex-)Partner getötet, rund

60 Prozent aller getöteten

Frauen weltweit. Und fast alle

Täter geben an, aus Liebe

getötet zu haben. Diese

Ausrede darf niemals gelten.

Denn niemand tötet aus Liebe.

Es geht ausschließlich um

Macht, um Unterordnung und

sadistische Kontrolle.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Gastronom Thomas Liu

Der Gastro-

Unternehmer

Thomas Liu ist

zwar eigentlich

kein großer

Frühstücker, mit

uns hat er bei

Tee und Gebäck

aber trotzdem

über Graz und

China, Erfolg

und die Familie

geplaudert.


SCHERIAU

Im April sperrt der gebürtige Chinese sein elftes Lokal in Graz auf,

hier erzählt er von seiner Liebe zur Stadt, Hobbys und Erfolgsmottos.

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

Ich brauche nicht viel Schlaf und bin spätestens

um sieben Uhr wach. Auch in der Nacht stehe ich

oft um drei Uhr auf und schaue mir die Aktienkurse

in China an.

Dann aber viel Kaffee stattdessen?

Auch nicht, eher Tee – aber am liebsten trinke ich

einfach Wasser. Auch frühstücken tue ich sehr selten.

Wie sind Sie nach Graz gekommen?

Durch meine Frau nach der Hochzeit vor fast

zwölf Jahren. Graz ist eine sehr lebenswerte Stadt

und in Österreich gibt es das beste Sozialsystem

der Welt. Und die Menschen sind so höflich, jeder

begegnet jedem mit Respekt, egal ob man ihn

kennt oder nicht.

Was vermissen Sie an China am meisten?

Meine Eltern. Ich bin ja Einzelkind – in China gab

es ja die Ein-Kind-Politik. Das letzte Mal war ich

vor fünf Jahren dort. Wegen Corona, aber auch,

weil ich nicht viel Zeit habe. Als Unternehmer hat

man ja eine große Verantwortung den Mitarbeitern

gegenüber. Da nehme ich mir weniger Zeit

für mich selbst. Aber meine Eltern kommen uns

normalerweise einmal im Jahr besuchen.

Und an die Kleinstadt haben Sie sich gewöhnt?

Inzwischen ja! Am Anfang war es mir ein bisschen

zu klein. Ich war nicht gewohnt, dass am Abend

kaum Leute auf der Straße sind, gerade in den

Randbezirken – ich wohne in Gösting. Meine Heimatstadt

Dalian ist im Vergleich zu Beijing oder

Shanghai zwar klein, aber mit acht Millionen Einwohnern

noch immer so groß wie ganz Österreich!

Wollten Sie schon immer Gastronom werden?

Nein, nein, gar nicht. Ich habe früher in einer

Bank mit Aktien gearbeitet. Erst durch meine

Frau bin ich zur Gastronomie gekommen.

Bald eröffnet das Laozi in Waltendorf. Dann

haben Sie mit elf Lokalen so viele wie niemand

sonst in Graz. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Die Gesellschaft braucht Wachstum und Innovation.

Wenn man nicht nach vorne schaut und sich

auf seinen Lorbeeren ausruht, geht man unter. Deshalb

haben wir auch modernes Sushi nach Graz

geholt und Roboter im Service eingesetzt. Anfang

April eröffnen wir außerdem in Reininghaus den

ersten Selbstbedienungssupermarkt in Österreich.

Wie können Sie entspannen?

Wenn ich alleine eine Stunde wo etwas trinke, ist

das für mich schon ein Genuss. Ich bin vom Charakter

eher ruhig und brauche keine Partys. Am

liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie

und spiele mit den Kindern. Das passiert eh viel

zu selten, da habe ich oft Gewissensbisse.

Und haben Sie sonst Hobbys?

Wandern und hin und wieder ein bisschen in die

Sauna gehen. Ich höre auch gerne Musik, leichte

Musik. Am liebsten chinesische. Das größte Hobby

ist aber Spielen mit den Kindern. VERENA LEITOLD

Thomas Liu wurde am 30. Oktober 1982 in Dalian

in China geboren. Er arbeitete zunächst als Manager

für Internationale Währung und Aktienverkauf,

bevor er vor fast zwölf Jahren nach Graz kam. Hier

eröffnet er im April (nach Sakana, Yamamoto, Momoda

und Co) sein mittlerweile elftes Lokal. Er ist

verheiratet und hat zwei Kinder (6 und 10 Jahre).


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www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

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Stadt erhöht Finanzierung:

Ich bin ein Amtssteirer!“

Bundespräsident Alexander Van der

Bellen bekam in Graz den Ehrenring

des Landes Steiermark verliehen. Sein zweiter

Amtssitz liegt im Jagdschloss Mürzsteg. FISCHER

Das große Comeback

Hannes Amesbauer, Astrid Schleicher

und Mario Kunasek (v. l.)HAUSJELL

Mehr Sicherheit

in der Steiermark

■ Die steirischen Freiheitlichen

rund um Obmann Mario

Kunasek präsentierten

eine neue Sicherheitsoffensive.

In einer App kann man

jetzt Angsträume melden und

Verbesserungen vorschlagen:

beispielsweise für finstere Unterführungen

oder schlecht

beleuchtete Parks. Außerdem

wird ein Ausbau der Grazer

Ordnungswache und des

Heimwegtelefons gefordert.

Dazu gibt es demnächst mehre-

Energie-Steiermark-Vorstandsduo

Christian Purrer & Martin Graf LEX KARELLY

Nachhaltigkeits-

Rating: Bestnote

Stadtteilzentren wie das STZ Triester (oben beim „Triester Hafenfest“) oder das NaNet Floßlend (unten) leisten wichtige

Arbeit für ihr Umfeld in den Stadtteilen. Die Mittel dafür werden nun wieder erhöht. VEREIN JUKOS, STZ TRIESTER, CHRISTIAN JUNGWIRTH

derGrazer

Blitzumfrage

Wie wichtig ist Ihnen Ihre Nachbarschaft?

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

■ Bereits seit 2019 nimmt die

Energie Steiermark am jährlichen

„Global Real Estate

Sustainability Benchmark Rating“

(GRESB) teil. Auch heuer

schließt die Energie Steiermark

an ihre Erfolge der letzten Jahre

an und erreicht bei einer

Teilnehmerzahl von rund 550

internationalen Unternehmen

die Bestnote von fünf Sternen

– im Ranking bedeutet das erneut

einen Platz unter den Top

20 Prozent.

„Sie zu kennen

ist mir schon

wichtig. Ein

freundlicher

Tratsch im

Stiegenhaus tut

immer gut.“

Naomi Ernst, 23,

Studentin

„Eigentlich ganz

wichtig, momentan

habe

ich allerdings

leider keine

Nachbarn bei

mir im Haus.“

Adam Druzkovski,

59, Verkäufer

„Ich brauche

keinen engen

Kontakt zu meinen

Nachbarn,

Höflichkeiten

am Gang sollten

aber sein.“

Alina Pail, 22,

Studentin

„Sehr wichtig.

Vor allem versuche

ich für alle

meine Nachbarn

selbst ein

guter Nachbar

zu sein.“

Alexander Jodl,

48, Standler

„Ich finde, man

sollte seine

Gegend rundum

sehr gut pflegen

und seine Nachbarn

unbedingt

kennen.“

Sonja Kerschbaumer,

45, selbstständig


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

ASFINAG, FF DEUTSCHFEISTRITZ

Heldenhafter Einsatz verhinderte Schlimmes

Asfinag-Mitarbeiter Christian Pirolt reagierte

blitzschnell und stoppte mit seinem Lkw einen

Geisterfahrer auf der Autobahn bei Übelbach.

Drei tödliche Verkehrsunfälle

Im Straßenverkehr verstarben diese Woche

im Raum Graz gleich drei Autofahrer

(teilweise nach medizinischen Notfällen).

FLOP


der Stadtteilzentren

Kurz gefragt …

TOLL. Den Stadtteilzentren

steht bald wieder

mehr Geld zur Verfügung.

Neben „Stadtteiltreffs“

soll im Südwesten ein

neues Projekt entstehen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Ziemlich genau drei Jahre ist

es her, da haben drastische

Kürzungen des Budgets für

Stadtteilzentren unter der damaligen

Regierung stattgefunden.

Jetzt tut sich aber wieder was:

Schon im Regierungsprogramm

der neuen Koalition wurde eine

„Aufwertung“ der Stadtteilzentren

angekündigt, nun teilt Bürgermeisterin

Elke Kahr mit: „Wir

werden die Finanzierung der bestehenden

Stadtteilzentren wieder

deutlich anheben.“ Neu soll es

außerdem sogenannte „Stadtteiltreffs“

geben.

Nötig sei die Aufstockung, weil

die Stadtteilzentren durch das

reduzierte Budget in den letzten

Jahren nicht mehr wirklich als

Stadtteilzentren arbeiten konnten

– notwendiges fixes Personal war

nicht finanzierbar. Mit dem neuen

Budget werden ab dem zweiten

Halbjahr nun das „STZ Triester“,

das „NaNet Floßlend“, das „SMZ

Jakomini“ und „EggenLend“ wieder

als Stadtteilzentren beauftragt.

„Sie haben einen sehr großen

sozialen Auftrag“, erzählt Jutta

Dier, Geschäftsführerin des Grazer

Friedensbüros und für die

Koordination der Stadtteilarbeit

zuständig. Die Zentren brauche

es in Gebieten, in denen Menschen

weniger Ressourcen haben

– und größere Bedürfnisse, „von

Gesundheitsberatung bis zu finanzieller

Beratung“, so Dier. Eine

Erhebung der Stadt habe gezeigt,

dass es meist vor allem in Gebieten

mit hoher Bevölkerungsdichte

und wenig Grünflächen viele

Konflikte gebe – und Bedarf an

Stadtteilzentren. „Da hat sich im

Wesentlichen nicht viel verändert,

außer dass zum Teil noch

Gebiete dazugekommen sind“, so

Kahr. Viel sei gebaut worden, viele

Menschen zugezogen.

In den Stadtteilzentren soll es

durch die Anhebung des Budgets

ermöglicht werden, fixe Mitarbeiter

zu finanzieren, um Menschen

einbinden und unterstützen zu

können – gerade Vernetzung und

Weitervermittlung zählen zu den

zentralen Aufgaben. „Deshalb

braucht es entsprechendes Personal“,

erklärt Kahr.

Stadtteiltreffs

Daneben plant die Stadt noch

eine neue Schiene, sogenannte

„Stadtteiltreffs“. Damit sollen bestehende

Vereine oder Institutionen,

die gerne Nachbarschaftstreffs

umsetzen würden und

über Räumlichkeiten verfügen,

eine geringe Finanzierung erhalten.

Dier: „Einsamkeit betrifft das

ganze Stadtgebiet – und so haben

wir die Chance, Nachbarschaftsaktivitäten

an mehreren Orten in

Graz anzubieten.“ So könne man

auch abstecken, wo es noch Bedarf

an weiteren Stadtteilzentren

gibt. Das will man sich „anschauen“,

wie Kahr betont. Konkreten

Bedarf gebe es im Grazer Südwesten,

im Bereich Wetzelsdorf/

Straßgang. Zu Beginn wird hier

ein Probebetrieb überlegt.

... Elke Kahr

1

Warum braucht es

Stadtteilarbeit?

Kahr: Damit soll im unmittelbaren

Wohnumfeld, etwa

in größeren Siedlungen, eine

Anlaufstelle für viele Fragestellungen

geschaffen werden, die

im Alltag auftauchen.

2

Was tun Stadtteilzentren?

Kahr: Sie helfen, in Gebieten,

in denen Menschen mit

wenigen persönlichen Ressourcen

leben, soziale Kontakte zu

knüpfen, organisieren Nachhilfe

oder Beratungen, helfen mit,

Konflikte zu vermeiden, veranstalten

Feste und vieles mehr.

3

Wieso wird die

Finanzierung aufgestockt?

Kahr: Die Stadtteilarbeit ist

ganz wichtig für ein gutes Zusammenleben.

Es braucht Planungssicherheit,

damit alle wichtigen

Aufgaben erfüllt werden können.

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6 graz

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

K O M M E N T A R

von

Fabian

Kleindienst

✏ fabian.kleindienst@grazer.at

Gemeinschaft

braucht’s auch

in der Stadt

D

ie Stadt, so hört man

immer wieder, ist

unübersichtlich,

unpersönlich – kein Ort, wo

sich Menschen füreinander

interessieren, umeinander

kümmern. Kein Ort, an dem

man sich kennt. Dass es sich

bei solchen stereotypen

Bildern um eben genau das

handelt, um verallgemeinerte

Klischees, die in vielen Fällen

keinesfalls die Wirklichkeit

abbilden – das zeigen die

verschiedensten Nachbarschaftsinitiativen,

die vielen

Arten der Stadtteilarbeit in

Graz seit Jahren. Eine besondere

Rolle nehmen dabei

Stadtteilzentren ein, die einen

umfangreichen sozialen

Auftrag erfüllen, Menschen

direkt vor Ort unterstützen, ihnen

weiterhelfen und Veranstaltungen

organisieren – von

den Menschen für die

Menschen. Und gerade auf

das kommt es an: Es ist kein

Handeln von oben herab. Die

Stadtteilzen tren leben von der

örtlichen Gemeinschaft,

entstehen aus dem eigenen

Antrieb der Menschen vor Ort.

Eine Erhebung der Stadt

zeigte vor Jahren, dass es

gerade in Gebieten mit hoher

Dichte, wenig Grünflächen

und wenig Ressourcen hohes

Konfliktpotenzial gibt – und

gerade hier braucht es

Angebote, braucht es die

Stadtteilzentren. Schön, wenn

ihre Arbeit die (finanzielle)

Wertschätzung bekommt, die

sie verdient.

ENDLICH. Es kommt Bewegung in den verfahrenen Karren. Stadt Graz, Verkehrsverbund

und die ÖBB selbst peilen ein Ende der derzeitigen Tarifregelung an. Pensionisten,

die günstiger Bim fahren wollen, werden dann keine ÖBB-Vorteilscard mehr benötigen.

Die Situation ärgert die

Grazer Seniorinnen und

Senioren seit Jahren.

Manch einen treibt sie Zornesröte

ins Gesicht. Stein des Anstoßes

ist die Regelung, dass in

Graz Senioren, wenn sie ein Jahresticket

für Straßenbahn und

Bus im städtischen Raum zum

Seniorentarif haben wollen, erst

bei den ÖBB eine Vorteilscard

um 29 Euro kaufen müssen. Erst

dann gibt es die günstigere Fahrt

mit der Bim. Dabei sind viele der

Pensionisten, die mit Straßenbahn

und Bus fahren, gar nicht

interessiert daran, mit der Eisenbahn

zu fahren. Sie brauchen

keine ÖBB-Vorteile, somit auch

keine Card und keinen alljährlichen

Erlagschein. Die Senioren

von Graz wollen in die Zentrale

der Graz Linien gehen, ihren

Pensionistenausweis herzeigen

und dann mit ihrem Pensionisten-Ticket

wieder heimfahren.

Die Holding Graz winkte da

gleich ab, als wir anfragten. „Wir

sind Teil des Verkehrsverbundes,

da geht es um die Kostenauftei-

lung zwischen Mitgliedern. Da

können wir nichts ändern“, sagt

Gerald Zaczek-Pichler.

Alice Saiko, Sprecherin Verkehrsverbund,

klärt auf: „Ziel bei

der Einführung des Verkehrsverbundes

war es, das System der

Berechtigungsausweise steiermarkweit

zu vereinheitlichen

und nur mehr einen Ausweis

als Zugang zur Seniorenermäßigung

zu definieren. Man hat

sich schließlich auf den ÖBB-

Ermäßigungsausweis (später als

VORTEILScard Senior bezeichnet)

geeinigt, da dieser am universellsten

einsetzbar ist. Man

kann die Tarifbestimmungen ändern.

Werden Tarifmaßnahmen

gesetzt, die zu weniger Einnahmen

führen, müssen diese ersetzt

werden.“ Und da liegt noch

ein wunder Punkt. Die ÖBB wollen

hier entgehende Einnahmen

von Stadt und Land rückerstattet

haben. Die Rede ist von rund 1,7

Millionen Euro, die die ÖBB fordern

würden.

Finanzstadtrat Manfred Eber:

„Ja, wir wollen das verhandeln,

es gibt Gespräche mit dem Verkehrsverbund;

mit Land und

ÖBB sind sie geplant.“

Wer als Senior

mit der Bim

günstiger unterwegs

sein will,

benötigt immer

noch eine ÖBB-

Vorteilscard.

Warum eigentlich?

LUEF

Auch ohne ÖBB-Card

zum Bim-Seniorentarif

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Herbert Hofer, Pressesprecher

ÖBB: „Nach Rücksprache

mit dem Regionalmanagement

ÖBB Personenverkehr Steiermark

kann ich Ihnen mitteilen,

dass es bis dato zu keiner diesbezüglichen

Anfrage des Verkehrsverbundes

an uns gekommen

ist und gegebenenfalls an einer

gemeinsamen Lösung gearbeitet

wird.“ Also auf in die Verhandlungen!

Im Städtevergleich

■ Wien Linien: keine VC Senior

Card erforderlich

■ Verkehrsverbund Vorarlberg:

keine Ermäßigung auf Einzelfahrkarten

und Tageskarten für

Senioren

■ Verkehrsverbund Tirol: keine

VC Senior erforderlich

■ Verkehrsverbund Salzburg:

VC Senior erforderlich

■ Verkehrsverbund Oberösterreich:

VC Senior erforderlich

■ Verkehrsverbund Kärnten: VC

Senior erforderlich, in Klagenfurt

benötigt man nur eine

Kundenkarte


derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/

REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6641) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691),

Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/2540976), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME:

Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80

666 6895), Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528 ) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und

Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 7

Eine Million Euro für Kinder

GUT ANGELEGT. Jetzt ist es fix: Die Stadt investiert in diesem Jahr knapp

eine Million Euro in die Sanierung von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Graz wächst und damit

auch die Infrastruktur für

die Kinder. Seit Jahren

baut die Stadt diesen Bereich

kontinuierlich aus. Vor diesem

Hintergrund investiert die Stadt

heuer rund eine Million Euro in

die Sanierung von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Der Stadtsenat

gab die entsprechenden

Mittel jetzt frei. Die baulichen

Erneuerungen werden über die

Sommerferien durchgeführt.

„Die Kinder sind die Zukunft

unserer Stadt. Gerade für sie

brauchen wir die beste Bildung

und Betreuung“, erklärt der zuständige

Stadtrat Kurt Hohensinner.

Besonders vom heurigen

Sanierungspaket profitieren

wird der Standort Dominikanergasse.

Hier wird eine Rundumsanierung

durchgeführt, die

Kosten belaufen sich auf rund

680.000 Euro. Im Kindergarten

Im Kindergarten Schönbrunngasse wird die Heizanlage ausgetauscht. STADT GRAZ

Schönbrunngasse hingegen erfolgt

der Austausch der gesamten

Heizanlage – Heizkessel,

Kamin, Verteiler und Umwälzpumpe.

Die Kosten belaufen

sich auf rund 300.000 Euro. „So

schaffen wir es, dass sich unsere

Kinder in unseren Einrichtungen

bestmöglich entfalten können.“

TS

Finanzminister Magnus Brunner

(l.) und Wolfgang Malik

Malik weiter

Aero-Präsident

■ Wolfgang Malik, selbst Pilot,

Fluglehrer und Flugprüfer mit

aktiven Lizenzen seit knapp 45

Jahren, bleibt weitere drei Jahre

Aero-Club-Präsident der Österreichischen

Sport- und Freizeitluftfahrt,

darauf haben sich

Ende Jänner insgesamt 200 Delegierte

geeinigt. Die wesentlichen

Herausforderungen für

die heutige nationale und internationale

Luftfahrt sieht Malik

in einer aktiven Implementierung

von Drohnen in den Lufträumen

und auf Flugplätzen.

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Beim Apotheken-Eingang:

Kunden plötzlich mitten

Rachlé (rechts) überreichte Milizoffizier

Pergler einen Barockengel. KK

Barockengel für

Militär-Seelsorger

■ In diesen Tagen feierte der

Oberst der Miliz und Unternehmer

Peter Paul Pergler seinen

70. Geburtstag. Die bisherigen

50 Jahre Mitarbeit in der steirischen

Militärseelsorge feiert

Oberst Pergler gleich mit. Die

Freude war groß, als der Oberst

vom Bischofsvikar für Kunst

und Kultur, Christian Thomas

Rachlé, mit einem Barock engel

überrascht wurde. Pergler öffnete

gleich eine Flasche Sekt

und Rachlé wurde zum Geburtstagsbrunch

eingeladen.

Als Fußgänger muss man derzeit in der Waagner-Biro-Straße den Radweg queren und vor der Haltestelle vorbei.KK

Spürhund fand Gräber

Forumchefs Miriam Schmid, Markus

Gönitzer und Robin Klengel (v. l.)BECKER

Forum Stadtpark

Sicherheitszentrum

■ Wir müssen über Sicherheit

reden – aber anders, als dies bis

jetzt der Fall war! Daher erklärt

sich das Forum Stadtpark im Jahr

2022 zum Zentrum für Sicherheit.

Im Herzen der neuen Grazer „Sicherheitszone“

entsteht ein offensubversiver

Think Tank, an dem

Expertisen über menschliche wie

planetare Sicherheitsbedürfnisse

gesammelt und Alternativen und

Utopien formuliert werden. Ab

sofort kann man bis 31. Dezember

2022 die Installation von Catrin

Bolt sehen. Jahresprogramm im

Forum Stadtpark erhältlich.

WICHTIG. Die Suche

nach Gräbern von Nazi-

Opfern in Liebenau geht

weiter. Die Archäologie-

Dogs wurden fündig.

Der Archäologe Dietmar H.

Kroepel hat mit seinem berühmten

Archäo-Dog Flint

mindestens sieben Grabstellen

identifiziert. Insbesondere konnte

das Areal des städtischen Kindergartens

in der Andersengasse, wo

1991 beim Neubau des Gebäudes

die sterblichen Überreste zweier

Mordopfer gefunden und gerichtsmedizinisch

obduziert worden waren,

mit dem Knochenspürhund

begangen werden. Die Ergebnisse

von archäologischen Bodenuntersuchungen

mit Knochenspürhund

am Grünanger, wo das ehemalige

Lager der Nazis stand, waren

Gegenstand einer gestrigen Pressekonferenz,

zu der die Gedenkinitiative

von Rainer und Uschi

Dietmar Kroepel mit seinem Knochenspürhund Flint am Grünanger KK

Possert eingeladen hatte. Die Gedenkinitiative

Graz-Liebenau bemüht

sich seit Jahren um die Suche

nach Opfern des Todesmarsches

ungarischer Jüdinnen und Juden

am Grünanger, dem ehemaligen

Zwangsarbeiterlager Liebenau.

Die ersten Juden befanden sich ab

Jänner 1945 in der Oststeiermark,

die großen Menschentransporte

mit über 10.000 Zwangsarbeitern

trafen zwischen März und Ende

April 1945 im Lager Liebenau ein,

um dann nach Mauthausen zur

Vernichtung weitergetrieben zu

werden. Kroepel wird mit seinem

Hund weitere Feinuntersuchungen

am Grünanger vornehmen. Die bis

jetzt sicher lokalisierten drei Gräber

sowie die sicher vorhandenen

weiteren mindestens vier Gräber

machen weitere Feinsuchen unumgänglich.

Das Opfersuchprojekt

mit dem Archäologiehund wird

sich daher noch bis in den Sommer

2022 erstrecken. VOJO


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 9

am Radweg

GEFÄHRLICH. Ein Radweg

in der Waagner-Biro-

Straße sorgt für haarige

Situationen und führt an

einem Eingang vorbei.

Stadt will das ändern.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Das Grazer Radverkehrsnetz

wird fleißig genutzt, dennoch

gibt es die eine oder

andere Stelle, die sich als äußert

gefährlich herauskristallisiert.

Schon lange verärgert ist man etwa

über den Radweg in der Waagner-

Biro-Straße, der erst im Zuge der

Bauarbeiten für die Straßenbahn

überhaupt neu geplant wurde.

„Der Radweg geht direkt bei uns

vorbei. Kommt man also aus der

Apotheke hinaus, steht man plötzlich

mitten am Radweg. Es ärgert

uns massiv, vor allem weil es einfach

extrem gefährlich ist“, erzählt

Claudia Esposito, Geschäftsführerin

der dortigen Turmapotheke.

Warum man nicht bereits im

Vorfeld anders geplant hat, ist für

viele unverständlich, immer wieder

kommt es zu brenzligen Situationen.

Seitens der Stadt gab es

planerisch keine andere Lösung.

„Man könnte zumindest einen

Gehweg markieren oder ein Schild

aufstellen“, schlägt Esposito vor.

Thema in Besprechung

Nun gibt es allerdings Hoffnung:

Man möchte derartige Gefahrenstellen

in der ganzen Stadt überprüfen

und raschest verbessern

lassen. „Diese Radwegführung ist

brandgefährlich für Radler und

Fußgänger und muss entschärft

werden“, so Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, die das Thema

Waagner-Biro-Straße in die nächste

Dienstbesprechung mit den zuständigen

Abteilungen mitnehmen wird.

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10 graz

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Theatercafé: 2G-Regel

Zum Bericht „Ungeimpfte müssen

draußen bleiben“ vom Sonntag,

6. Februar 2022: Seit Beginn der

Maßnahmen gegen das Covid-

19-Virus hält sich das Theatercafé

Graz an alle Regeln der Regierung,

um die Pandemie einzudämmen

– so gilt bis 18. Februar 2022 die

2G-Regel bei Veranstaltungen,

bei der wir – so wie alle anderen

Lokalbetreiber auch – leider keine

Ausnahmen machen können.

Eines ist allerdings klar und darüber

freuen wir uns sehr: Ab 19.

Februar steht einem Kunst- und

Kulturgenuss für alle nichts mehr

im Weg!

Manfred Koch,

Hin und Wider, Graz

* * *

Diese Lösung für Kanal

Zum Thema Speicherkanal: Dieser

wurde von Altbürgermeister

Nagl als „Lösung“ gegen ungefilterte

Abwasserentsorgung, Überschwemmungen

usw. gepriesen.

Diese über 80 Millionen Euro (wie

teuer ist er wirklich?) sind wirklich

für den Kanal! Der Zusammenhang

mit dem Murkraftwerk

(im Winter wird Strom trotzdem

importiert) inmitten der Stadt

(City Beach inklusive), auch finanziell,

scheint völlig klar. Man

zäumt das Pferd von hinten auf.

Was hilft am Ende der Leitungen

ein Speicherkanal, wenn jahrelang

die dringende Sanierung

der 450 km langen Kanäle verabsäumt

wurde? Laut Rechnungshofbericht

2017/1 für Periode

2005–14 (pikanterweise war StR

Riegler 2004-11 RH-Direktor, ab

2017 Finanzstadtrat!) wurden

die Kanalgebühren für den „allgemeinen

Haushalt“ (damals

15,11 Mio € p.a.) nicht für die

Sanierung (nur 21 %) verwendet!

Insgesamt wurden 151,1 Mio €

zweckentfremdet verwendet! Eine

Sanierung des Kanalsystems wäre

bis 2030 möglich gewesen! Alle

paar Jahre kommt es wie im Sommer

2021 im ganzen Stadtgebiet

zu Überschwemmungen, was hilft

am Kanalende der teure Speicher.

Durch das Nichtanschließen z. B.

des Grazbaches fließen ungereinigte

Abwässer in die Mur. Die

Folge war, dass bei dem hochgepriesenen

City Beach das Baden

verboten wurde.

Peter Wochesländer, Graz

* * *

A4-Zettel einfach falten!

Vorerst ein großes Lob für Ihre

Zeitschrift. Es sind immer sehr

gute Artikel für uns Grazer vorhanden

und ich lese die Zeitung

auch immer von vorne bis hinten

aus. Darum verstehe ich nicht,

wie man einen Bericht schreibt,

der nicht stimmt.

Ich beziehe mich auf den Artikel

„A4-Zettel als Bim-Ticket“.

Wenn man den A4-Zettel genau

anschaut, dann sieht man, dass

der Ausweis ausgeschnitten und

zusammengefaltet werden sollte,

dann hat er ein Format von 51

x 82 mm. Ich habe selbst so ein

Ticket, die junge Grazerin wird

doch wohl so gescheit sein, dass

sie diese „Arbeit“ ausführen kann,

ansonsten kann sie sich ja bei mir

melden und ich mache ihr das.

Ich bin zwar schon 78 Jahre, aber

das habe auch ich gesehen und

so ausgeführt. Auf der einen Seite

wollen die jungen Leute immer so

gescheit sein und dann so etwas.

Ilse Scheibl, Graz

* * *

Keine Aufregung nötig

Zu Berichten über die Müllabholpläne

der Holding Graz: Schon

öfter las ich, dass es keine Information

dazu gab, dass die Abholpläne

für die Müllentsorgung

nicht mehr in Papierform an

die Haushalte geliefert werden.

Das ist absolut falsch: Bereits im

Herbst (ich glaube schon im November)

bekam unser Haushalt

ein Informationsblatt mit der

Post, in dem stand, dass man

nach wie vor telefonisch oder per

Mail so einen Plan erhält – was

ich auch gemacht habe. Ich gehe

davon aus, dass nicht ausschließlich

wir dieses Schreiben erhalten

haben. Und der Müll muss auch

nicht bis zum nächsten Termin

liegen bleiben. Es ist schon hier

und da passiert, dass unsere Tonne

übersehen wurde. Ein Anruf

bei der Holding und noch am selben

Tag kommt ein kleines Fahrzeug

zum Ausleeren. Also kein

Grund zur Aufregung.

Maria Egger, Graz

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Thema der Woche

■ In der Nähe der Arche Noah ist

ein Schranken seit Wochen defekt.

Autofahrer nutzen die Situation aus

und verwenden den Geh- und Radweg

als Abkürzung. Die Holding hat

bereits eine Firma mit der Reparatur

beauftragt, Material-Engpässe

verhinderten das bisher aber.

Reaktionen

■ Ein 23-Jähriger tötete am Montag

eine 41-Jährige mit 140 Stichen

mit einer Schere. Die beiden dürften

Alkoholiker gewesen sein und

sich aus dem Bahnhofsmilieu

gekannt haben. Das Motiv: wohl

Hass auf Frauen, ausgelöst durch

seine Ex-Freundin.

Aufreger

■ „Jeder Beitrag für mehr Grüne

Wärme ist willkommen“, so Estag-

Sprecher Urs Harnik auf den in unserer

letzten Printausgabe präsentierten

Vorstoß von Landesrat Seitinger

für drei Biokraftwerke in Graz. Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

und die Stadt wollen prüfen und

noch heuer entscheiden.

KK (2), GETTY


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz 11

Masterplan für Grazer Parks

MEHR GRÜN. Die Freiheitlichen bringen in die kommende Gemeinderatssitzung eine Initiative zur

Verbesserung von Parks nach Welser Vorbild ein. Bauträger sollen zur Kasse gebeten werden.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Angelehnt an den „Masterplan

Parkanlagen“ der

Stadt Wels aus dem Jahr

2016 sowie den Masterplan Stadtpark

Graz von 2010 schlägt die

FPÖ Graz jetzt einen Masterplan

für alle Parks und Grünflächen

der Stadt vor. „Es braucht ein Gesamtkonzept

für den Ausbau und

die Sanierung von bestehenden

Anlagen. Im Stadtpark funktioniert

es ja ganz gut, viele kleine

Anlangen – etwa bei der Endstation

in Gösting – vegetieren aber

einfach vor sich hin“, so Clubobmann

Alexis Pascuttini.

Im Rahmen des „Masterplans

Parkanlagen Graz“ sollen alle bestehenden

Grünflächen geprüft

werden. In einer Bestandsaufnah-

me möchte man klären, wo Sanierung

nötig und Ausbau möglich

ist. In einem Zukunftsplan

sollen neue Parks angelegt und

beispielsweise eruiert werden, wo

alte Fabriksanlagen zu Grünflächen

revitalisiert werden können.

Bereits im Budget 2022/23 fordert

die FPÖ die Bereitstellung der finanziellen

Mittel.

Baufirmen bezahlen

Außerdem sollen analog zum

„Welser Modell“ aber auch Bauträger

und Wohnungsgenossenschaften

zur Kasse gebeten werden.

In Wels sind pro Quadratmeter

Wohnfläche, die neu gebaut wird,

30 Euro an die Stadt zu entrichten,

die wiederum das so eingenommene

Geld für die Errichtung von

Parkanlagen verwenden muss.

Eine solche Zweckwidmung

wünscht man sich auch in Graz

für Restaurierungen, Sanierungen

und den Ausbau von bestehenden

Parkanlagen sowie die Schaffung

von neuen Grünflächen.

Darüber hinaus möchte man

den Grazern selbst die Möglichkeit

geben, in Grünraum zu investieren.

Da schlagen die Freiheitlichen

eine Baumpatenschaft vor:

Für einen einmaligen Betrag von

500 Euro bekommt man eine Plakette

an einem neuen Baum und

eine Urkunde dazu.

Die FPÖ rund um Clubobmann Alexis Pascuttini setzt sich jetzt für ein

Zukunftskonzept für alle Parks und Grünflächen in Graz ein.

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graz

12 www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

12

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

To go ist für mich No-Go!“

Die Klammwirtin im Schweizerhof bei Frohnleiten

liebt ihren Beruf und den Kontakt mit

den Menschen. Und das „Unter den Leuten Sein“ gehört

für Bettina Lankmaier unbedingt dazu. SCREENSHOT ORF

Aus für eine Institution

SCHADE. Nach fast 83 Jahren hat das Zentralkartenbüro zugesperrt. Grund war – wie könnte es anders sein

– Corona. Die Zeiten, in denen Schlange gestanden wurde, sind vorbei. Immer mehr kaufen Tickets online.

einst

heute

Lang, lang ist’s her: Menschenschlangen vor dem Zentralkartenbüro in der

Herrengassenpassage. Alle wollten Karten kaufen. ARCHIV/STEIRISCHER HEBST/PETER PHILIPP

Das kultige Zentralkartenbüro ist Geschichte. Und auch andere Ticket-

Anbieter merken: Immer mehr Grazer kaufen ihre Eintrittskarten online. KK

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Seit ich denken kann, und das

kann ich schon sehr lange,

war das Zentralkartenbüro für

mich ein Begriff. Als Kind bin ich mit

meinen Eltern in die Herrengasse

ins Zentralkartenbüro gegangen,

damals war es nahezu am Eck zum

Hauptplatz. Das Kartenbüro lag etwas

tiefer als die Herrengasse und

man ging über eine Stiege ins Innere,

das bunte, aufregende Filmplakate

an den Wänden hatte. Wir kauften

Karten für Kinovorstellungen. War

ein großer Film, heute heißt es Blockbuster,

im Anrollen, musste man für

Kinotickets im Vorverkauf Schlange

stehen. Mein Vater kaufte mir dort

mein erstes Konzertticket, das war

ein aufregender Moment. Später

arbeitete ich jahrzehntelang eng mit

dem Kartenbüro zusammen.

Legendär: Abendkasse

Theresia Undesser, die das Zentralkartenbüro

in den 50er Jahren

übernommen hatte, war für mich,

als ich Anfang der 70er neben meinem

Zeitungsjob begann, Konzerte

zu organisieren, eine große Hilfe.

Sie zeigte mir, wie man die Karten,

damals alles analog, anlegt, die Abrechnung

macht etc. Bei den Veranstaltungen

selbst saß Undesser

Abend für Abend an der Kasse und

verkaufte die Abendkarten. Annemarie

Friess kam dann Anfang

der 80er, arbeitete etliche Jahre mit

Undesser zusammen, zog mir ihr

in der Passage Herrengasse 7 ein

und setzte, nachdem Undesser ihr

das Kartenbüro übergeben hatte,

die Traditionen fort. Auch Friess bot

jahrzehntelang den Veranstaltern

und vor allem den Kunden ein sehr

persönliches Service. Auch wenn

keiner mehr Kinokarten benötigte,

war das Zentralkartenbüro viele Jahre

die erste Adresse in Graz, wenn es

um Kartenvorverkäufe ging.

Als die Vorrangstellung zu bröckeln

begann, spürte Friess die großen

Veränderungen in der Branche.

Online-Verkäufe boomten, Top-

Stars wie Monika Gruber oder Ed

Sheeran bauten sich ihre eigenen

Kartensysteme. Covid setzte den

finalen Schuss. Annemarie Friess

kann es nicht fassen, das unwiderrufbare

Aus ist ein Schock.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Dort, wo früher alles mit Plakaten

austapeziert war, ist

jetzt alles mit Packpapier

verklebt. Auf der Tür des Zentralkartenbüros

in der Altstadtpassage

steht „Geschlossen“ – und zwar

endgültig, nach fast 83 Jahren!

Die Corona-Pandemie und die

dadurch fehlenden Einnahmen

haben dem Vernehmen nach das

Aus für die einstige Institution bedeutet.

Lange Schlangen hatte es

vor dem Zentralkartenbüro schon

länger keine mehr gegeben. Denn

auch vor der Pandemie hatten

immer mehr Grazer ihre Eintrittskarten

online gebucht.

Eine Entwicklung, die auch die

anderen Ticketing-Firmen seit

Jahren bemerken. Beim Theaterservice

Graz, das ja auch das

Ticketzentrum am Kaiser-Josef-

Platz betreibt, verzeichnet man

inzwischen 33 Prozent Online-

Anteil. In der Oper, dem Schauspielhaus

und im Next Liberty

sind es 28 bis 34 Prozent. Bei den

Spielstätten (Orpheum, Dom im

Berg, Kasematten) sogar 60 Prozent.

Vor zehn Jahren stand man

noch bei sieben (Bühnen) und

zwölf (Spielstätten) Prozent.

Keine Schließung

„Trotzdem werden wir das Ticketzentrum

weiter betreiben. Es

ist die erste Schnittstelle zu unserem

Publikum“, betont Geschäftsführer

Wolfgang Hülbig. Anders

als bei Konzerten, bei denen die

Besucher meist ganz genau wissen,

sie wollen Helene Fischer

oder Die Ärzte sehen, beraten die

Mitarbeiter auch zu passenden

Opern und Theaterstücken. Kundenbefragungen

zufolge ist diese

persönliche Beratung auch ein

besonders wesentlicher Faktor.

„Dennoch sind wir natürlich

bemüht, unser digitales Angebot

ständig zu verbessern“, so Bernd

Pürcher, Leiter des Konzernmarketings.

Für alle ehemaligen

Stammkunden des Zentralkartenbüros:

Im Ticketzentrum am

Kaiser-Josef-Platz gibt es übrigens

Karten nicht nur für Oper und Co,

sondern auch für alle anderen

Konzerte und Events in Graz.


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

szene graz 13

DON CAMILLO, KK

Fritz Walter

Der Gastronom vom „Don

Camillo“ feiert am Dienstag

seinen 61. Geburtstag. Salute!

Katrin Bucher Trantow, Siegfried Nagl, Iris Andraschek, Peter

Piffl-Percevic, Elke Kahr, Karin und Miša Strobl (v. l.) J.J.KUCEK

Super Bowl und super Wein

■ Heute Nacht wird R&B-Star Mary J. Blige in der

Halftime-Show des Super Bowl für ein Spektakel sorgen.

Was viele nicht wissen: Die neunfache Grammy-

Gewinnerin ist nicht nur Sängerin, Songwriterin und

Schauspielerin, sondern auch Winzerin. Und ihre „Sun

Goddess Weine“ gibt’s jetzt auch bei uns: Der Grazer

Alexander Andreadis konnte sie jetzt nämlich exklusiv

für Österreich gewinnen. Der Weinexperte vertreibt

ja mit seiner Firma „Star.Wine“ auch die Tropfen

von Sting, Zucchero, Andrea Bocelli, Francis Ford

Coppola, Richard Branson oder Fernando Alonso.

Der Grazer Künstler Herbert Soltys und Café-Frederik-

Chef Christian Egger im neu gestalteten Lokal

KK

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Stefan Potzinger

Der Winzer und Obmann der

Wein Steiermark darf am Dienstag

auf seinen 47er anstoßen.

Ein „Denk mal“ für Strobl

■ „Auch, wenn du so deine Probleme mit Denkmälern

hattest: Wenn wir das heute als Auftrag sehen und uns

bemühen, deine Art des Denkens fortzusetzen, bist du

auch wieder froh, dass da Strobl steht!“ Diese Worte

richtete Miša Strobl diese Woche an seinen Vater, den

2019 verstorbenen Kulturpolitiker, Humanisten und

Menschenrechtsaktivisten Helmut Strobl. Zur Eröffnung

seines Denkmals im Kunsthaus, das viel mehr

ein Denk-du-mal ist, versammelten sich am Donnerstag

Bürgermeister außer Dienst und Initiator Siegfried

Nagl, Nachfolgerin Elke Kahr, Hausherrin Katrin

Bucher Trantow und Künstlerin Iris Andraschek.

Der Grazer Weinexperte Alexander Andreadis vertreibt

jetzt exklusiv in Österreich die Weine von Mary J. Blige. KK

Café Frederik neu eröffnet

■ Nach mehrmonatigem Umbau öffnete das Café Frederik

von Christian Egger in der Köflacher Gasse 7 wieder

seine Pforten. Kulinarisch hat sich einiges verändert:

Auf der Speisekarte finden sich jetzt neapolitanische

Pizzen, belegt mit Büffelmozzarella, frischem Prosciutto

und Co. Der Pizzaofen wurde dafür extra in Neapel

angefertigt. Mediterranes Flair gibt’s dank dem Grazer

Künstler Herbert Soltys ebenso, er hat die Wände mit

typischen Gebäuden und Motiven unserer südlichen

Nachbarn bemalt. Unter der Woche werden nun Frühstücksgerichte,

Mittagsteller sowie Kaffee und Desserts

Der Grazer G. Roth ist am 7. Februar

im Alter von 79 gestorben.SCHERIAU

Verneigung vor

Gerhard Roth

Wer den Grazer Schriftsteller

Gerhard Roth je

persönlich getroffen hat, der

kann sich glücklich schätzen.

Gerhard Roth war ein Ausnahmemensch,

vor dem man sich

nur respektvoll verneigen kann.

Dein Tod macht traurig. Trost

lässt sich nach einiger Zeit vielleicht

in den tausenden von Zeilen

finden, die du geschrieben

hast. Dein schriftstellerisches

Vermächtnis kann helfen, Bilder

aus alten, schönen Tagen in

Erinnerung zu rufen. Etwa das

Erlebnis, mit dir gemeinsam

unter dem Nussbaum bei St.

Ulrich in Greith zu sitzen, dort,

wo jetzt deine Ruhestätte sein

wird. Danke für die Gespräche,

die Interviews. Du warst einer

der letzten Mohikaner aus

dem Grazer Literatur-Kreis. Ich

dachte immer, du wirst ewig leben.

Was für ein Irrtum.

VOJO RADKOVIC


14

eco

graz

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Fabian Kleindienst

14 fabian.kleindienst@grazer.at

„Dienstbike“ für Unternehmen:

Wir werden da nicht lockerlassen

und werden weiter ausbilden.“

Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) ist sich

bewusst, dass man im Pflegebereich händeringend

Personal sucht, und plant Investitionen. PETER DRECHSLER

Grazer E-Bike-Pionier startet

Gerhard Bauer im Gespräch über den E-Bike-Boom, Expansion und die neu

startende „Dienstbike“-Initiative für Grazer Unternehmen

BAUER’S E-BIKE GMBH

MOBIL. Mit der

„Dienstbike“-Aktion

will Gerhard Bauer Grazer

Unternehmen mit

E-Bikes ausstatten und

weiter expandieren.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Etwa 220.000 E-Bikes werden

in Österreich jährlich

verkauft – und damit ist

das Ende der Fahnenstange noch

lange nicht erreicht. Denn Elektroräder

liegen aktuell im Trend,

wie Gerhard Bauer (Bauer’s E-

Bike GmbH), Grazer E-Bike-Pionier,

bestätigt: „In den nächsten

Jahren wird sich der Verkauf auf

etwa 320–330.000 Räder im Jahr

einpendeln.“ Allein von 2020 auf

2021 verzeichnete sein Unternehmen

eine Verkaufssteigerung

von über 50 Prozent.

Dienstbike & Ausbau

Bauer selbst brachte Anfang

der 2000er die ersten Elektroräder

aus China nach Europa. Der

Beginn einer großen Erfolgsgeschichte,

seit 2010 betreibt er sein

jetziges Center in der Puntigamer

Straße 124.

Sorgte der Betrieb im Vorjahr

mit der Eigenmarke „BauerBikes“

für Aufsehen, will man heuer expandieren.

Einerseits wird ein

Franchise-System ausgerollt, auf

der anderen Seite startet man

in Graz mit einer großen Wirt-

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Preis für axtesys

■ Das Grazer Software-Unternehmen

axtesys gewann kürzlich

den renommierten „HIPE

Award“ und zählt damit zu den

Top-180-Unternehmen, die aus

14.000 branchenübergreifenden

Einreichungen im deutschsprachigen

Raum ausgezeichnet

wurden.

Doris Kampus, Karl-Heinz Snobe, Barbara

Eibinger-Miedl LAND STMK/PETER DRECHSLER

Gonzomedia feiert

CEO Michael Hüttler: Dank an

Team und Kunden für Loyalität.

KK

Center-West-Manager Martin Wittigayer

freut sich über die Aktion.KK

94 Millionen Euro Konzepte und detailverliebte Freikartenverlosung

■ Das Land Steiermark um

Wirtschaftslandesrätin Barbara

Eibinger-Miedl und Soziallandesrätin

Doris Kampus

präsentierte diese Woche gemeinsam

mit AMS-Landesgeschäftsführer

Karl-Heinz Snobe

den mit rund 94 Millionen dotierten

„Schwerpunkt Arbeit 2022“.

Damit will man einerseits auf

Qualifizierung setzen und dem

Fachkräftemangel entgegentreten

und andererseits auch Langzeitarbeitslose,

Menschen über

50 und Frauen unterstützen.

■ Die Grazer Kreativ-Agentur

für Werbung, Promotion, Print,

Social Media, Film und Video

feiert zehnjähriges Jubiläum.

CEO Michael Hüttler zieht Bilanz:

Dank starkem Teamwork

und langjährigen Kundenbeziehungen

sei man trotz Pandemie

immer im vollen Einsatz

gewesen. „Das Portfolio unserer

Agentur konzentriert sich

immer mehr auf innovative

Kooperationen,

Umsetzungen.“

ganzheitliche

■ Am 18. Februar ist Zeugnistag

für die steirischen Schüler.

Als Belohnung nach einer

doch sehr herausfordernden

Zeit lädt das Center West rund

um Centermanager Martin

Wittigayer jetzt in den größten

Trampolinpark Österreichs,

das Flip Lab, ein. Unter www.

centerwest.at/ freudensprung

kommt man zu Freikarten für

die Hüpf-Action – es gibt genau

300 Tickets. Diese sind in den

Ferien von 18. bis 27. Februar

gültig.


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz eco 15


TEURER

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Flugticket +31,8 %

Viele ruft in den Wintermonaten die

Ferne. Flugtickets wurden im Monatsvergleich

aber deutlich teurer.

Hotel 4/5 Sterne –6,5 %

Sich ein wenig Luxus zu gönnen,

wurde im Monatsvergleich etwas

erschwinglicher.

BILLIGER


große Wirtschaftsinitiative

schaftsoffensive. Mit der Aktion

„Dienstbike“ soll es Unternehmen

ermöglicht werden, Mitarbeiter

kostengünstig mit eigens

auf das jeweilige Unternehmen

gebrandeten E-Bikes auszustatten.

Damit will Bauer die Wirtschaft

unterstützen, einen Beitrag

zum Umweltschutz leisten

– gerade im Stadtgebiet können

die Räder mitunter Firmenwägen

gut ersetzen – und den E-Bike-

Trend weiter befeuern. „Wir wollen

Graz und Graz-Umgebung

mit unseren Dienstbikes ausstatten“,

hat er ein klares Ziel vor Augen.

Das Angebot richtet sich dabei

auch an kleine Unternehmen –

die Räder werden gefördert, sind

als Werbeaufwand abschreibbar

und kommen mit einem Service-

Gutschein bei „Bauer’s E-Bike“. In

Summe kosten die leasingfähigen

Räder Unternehmen etwas mehr

als einen Euro pro Tag.

Bauer selbst hat mit seinem

Unternehmen noch viel vor. So

haben Sohn Nico und Tochter

Thea gemeinsam mit dem Marketingprofi

Philip Slapar die

BauerBikes GmbH gegründet –

und sich damit zum Ziel gesetzt,

in den kommenden fünf bis sechs

Jahren flächendeckend Franchise-Verkaufs-

und -Servicecenter

für E-Bikes in Österreich und

Deutschland zu errichten. Mit

der Eröffnung in Villach (März)

sowie in Sankt Margarethen bei

Gleisdorf (April) wird gestartet,

2023 sollen schon weitere fünf Filialen

folgen.

Wenn die Dienstbike-Aktion

so anläuft wie erhofft, soll auch

die Produktion künftig vermehrt

nach Graz verlagert werden. Mit

40 Mitarbeitern könne man in

Graz jährlich 30–40.000 Räder

produzieren, so Bauer. Ein Bekenntnis

zum Wirtschaftsstandort.

Denn in einem ist er sich sicher:

„Der Trend zu E-Bikes wird

weitergehen.“ Und Graz soll, geht

es nach Pionier Bauer, ganz vorne

mit dabei sein.

Um die 1000 Stück der „Dienstbikes“ sind zurzeit in Produktion. BAUER’S E-BIKE GMBH

Ihr neuer Job als

Redakteur (m/w/d)

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16 eco

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Mit einer Industrielehre

KARRIERE. Die Wirtschaft braucht Lehrlinge, gerade in der Industrie sucht man die Fachkräfte der Zukunft.

Lehrlinge erzählen dem „Grazer“ von den Vorzügen der Ausbildung – und ihren eigenen Zielen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Lehre ist – gerade vor

dem Hintergrund des

bestehenden Fachkräftemangels

– aktuell in aller Munde.

In den vergangenen Wochen widmete

auch der „Grazer“ dem Thema

einen eigenen Schwerpunkt,

nicht zuletzt zu einer Diskussion

mit Vertretern großer Industriebetriebe

am „Runden Tisch“. Der

Tenor dabei war klar: Lehrlinge

werden dringend benötigt – dementsprechend

attraktiv ist mittlerweile

auch das Angebot. Von

hohen Lehrlingsgehältern über

sichere Jobs, erfreuliche Erfolgsquoten

bei Lehrabschlussprüfungen

bis hin zu Aufstiegs- und

Qualifizierungsmöglichkeiten

– in innovativen und zukunftsfä-

higen Branchen. „Die Industrie

setzt auf ihren Fachkräftenachwuchs

– das sieht man am kontinuierlichen

Wachstum bei der

Anzahl der Industrielehrlinge“,

betont dazu Helmut Röck von

der Sparte Industrie der WKO

Steiermark.

Aus der Praxis

„Bisher hat mich die Lehre sehr

überzeugt“, erzählt Andre Reisner,

der aktuell die Lehre zum

Prozesstechniker bei XAL macht.

„Dabei rotiere ich durch die Firma,

durch die verschiedenen

Abteilungen – mir war immer

wichtig, dass meine Arbeit abwechslungsreich

ist.“ Von der

Produktionsplanung über Qualitätsmanagement

bis hin zur mechanischen

Fertigung sei quer

durch die Bank alles dabei.

„Man sieht viel, es ist sehr abwechslungsreich

– und man verdient

sein eigenes Geld“, erzählt

auch Kilian

Marbler, der

bei Roto Frank

eine Doppellehre

zum Mechatroniker

mit

Schwerpunkt

Automatisierungstechnik

und zum Gießereitechniker

macht. Vor der

Lehre besuchte

er eine HTL, „ich habe aber für

mich herausgefunden, dass die

Theorie allein für mich nichts ist

und ich etwas Praktisches brauche“.

Ähnliches berichtet Katharina

Sighiartau, die bei Roto Frank

aktuell eine Doppellehre zur

Nahezu jeder

Lehranfänger in

der Industrie hat einen

positiven Lehrabschluss

und ein gutes Viertel sogar

eine Auszeichnung!“

Helmut Röck, Sparte Industrie

der WKO Steiermark

Konstrukteurin mit Schwerpunkt

Werkzeugbautechnik sowie zur

Fertigungsmesstechnikerin mit

Schwerpunkt

Produktverm

e s s u n g

macht. Sie versuchte

sich erst

an einem Studium,

„ich wollte

aber eine Herausforderung

wagen, Praxiskenntnisse

sammeln und

auch meine

Stärken zeigen“. Da war die Lehre

der logische Schritt.

Chancen nutzen

Mit der Lehre stehen außerdem

„alle Wege offen“, wie Reisner erzählt,

auch die Lehre mit Matura

Ein abwechslungsreicher Job ist Andre Reisner wichtig.

JÜRGEN KURZMANN


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at eco

17

stehen „alle Wege offen“

werde bei XAL unterstützt. „Man

hat top Karrieremöglichkeiten“,

betont auch Marbler, der neben

seinem Lehrabschluss ebenfalls

noch die Matura machen will.

Sighiartau wiederum will sich

stetig fortbilden, im Betrieb bleiben

und sich künftig noch stärker

einbringen. „Ich wurde von Anfang

an gut aufgenommen, kann

mich sehr gut entfalten – die

Lehre wirkt sich insgesamt sehr

positiv auf mein Selbstbild aus.“

Gerade auf Letzteres werde auch

viel Wert gelegt, wie Röck betont:

„In den Lehrwerkstätten wird

auch auf die Persönlichkeitsentwicklung

viel Wert gelegt, denn

es gibt neben der fachlichen Ausbildung

ein breites Spektrum an

Rahmenprogrammen, von Sport

und Gesundheit bis zu Auslandsaufenthalten.“

Auch die Erfolgsbilanz

der Lehrlinge spricht für

sich: Rund 91 Prozent schaffen

die Lehrabschlussprüfung gleich

beim ersten Antreten.

Katharina Sighiartau und Kilian Marbler haben sich für die Lehre auch aufgrund des großen Praxisbezugs entschieden. KK (2)


18 eco

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Top-Karrierechancen nutzen

TOLL. In Zeiten des Fachkräftemangels haben Personaldienstleister eine wichtige Funktion für die Wirtschaft,

auch wenn sie selbst vom Mangel betroffen sind. Für Mitarbeiter bieten sie viele Möglichkeiten.

16.464 offene Stellen vermeldete

das AMS Steiermark

Ende Jänner in der Steiermark,

gleichzeitig lag die Arbeitslosigkeit

auf einem so niedrigen

Niveau wie zuletzt 1991. Immer

mehr zum drängenden Thema

wird gleichzeitig der Fachkräftemangel

– ob im Wirtschaftsbarometer

der WKO Steiermark

oder im Jahresausblick der steirischen

Industriellenvereinigung,

die mangelnde Verfügbarkeit

von Personal gilt mittlerweile als

zentrales Thema der heimischen

Wirtschaft. Bei einer österreichweiten

Erhebung unter rund

1000 Industrieunternehmen

wurde dieser Aspekt als wesentlichste

Herausforderung für den

Standort genannt, in der Steier-

mark vertraten gar 70 Prozent

der befragten Betriebe diese Ansicht.

Für viele Unternehmen ist

die Personalbereitstellung in dieser

Situation eine große Chance,

Projekte dennoch abwickeln zu

können.

Möglichkeit nutzen

„Gerade in dieser Phase, wo

es wenige Mitarbeiter auf dem

Markt gibt, ist die Arbeitskräfteüberlassung

besonders wichtig.

Denn da bekommen Firmen

immer noch Mitarbeiter – die

vielleicht gerade durch den Abschluss

eines Projekts bei einem

anderen Kunden frei werden“,

betont dazu Harald Peter Aspäck

von der Fachgruppe Gewerbliches

Handwerk der WKO.

Personaldienstleister stellen

Mitarbeiter ein, die Arbeit wird

aber bei anderen Unternehmen

für einen gewissen Zeitraum

ausgeführt. Das bietet erhebliche

Vorteile, gerade für Berufseinsteiger

oder Menschen, die

sich umorientieren wollen. Aspäck:

„Durch die Personalbereitstellung

haben Mitarbeiter

die Möglichkeit, verschiedene

Kunden und Tätigkeiten kennenzulernen.“

Oft ergebe sich daraus

auch die Chance, direkt von

Unternehmen übernommen zu

werden – durch die Mitarbeit an

Projekten ergeben sich oft Möglichkeiten,

die aus einem einfachen

Bewerbungsprozess nicht

entstünden. Einsteiger haben so

also die Chance, sich in Betrieben

zu beweisen, zu lernen und

gleichzeitig gutes Geld zu verdienen.

„Das ist eine Win-win-

Situation“, so Aspäck. Mitarbeiter

könnten sich das Umfeld einer

Firma näher anschauen, Betriebe

genau testen, ob ein Mitarbeiter

zu ihnen passt.

Gefördert wird die Ausbildung

zu Fachkräften über den SWF

(Sozial- und Weiterbildungs-

Fonds), in den alle Zeitarbeitsunternehmen

einzahlen. Er ermöglicht

einen geförderten Einstieg

ins Berufsleben, der SWF gleicht

Unternehmen Ausbildungszeiten

während der Arbeitszeit aus.

Ein weiterer zentraler Vorteil

für Mitarbeiter sei die Flexibilität:

Sollte es notwendig sein,

etwa aus privaten Gründen,

Für Mitarbeiter ergeben sich über Zeitarbeit oft neue Möglichkeiten.

GETTY

KK

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Erfolgsmodell für Personal

MLS Personaldienstleistung unterstützt seit 1994.

Seit der Gründung im Jahr

1994 hat sich die MLS

Personaldienstleistung

GmbH, welche österreichweit

über acht Filialen betreibt und

ihren Stammsitz in Kalsdorf

bei Graz hat, kontinuierlich

weiterentwickelt. 2021 konnten

erstmals in der somit über

25-jährigen Firmengeschichte

knapp 60 Millionen Euro Umsatz

erwirtschaftet werden.

Stolz ist man in der Geschäftsführung

auf die Filiale Graz mit

der langjährigen Leiterin Frau

Jacqueline Tihec, welche mit

ihrem vierköpfigen Team für

sämtliche Themen rund um die

Personaldienstleistung gerne

mit Rat und Tat zur Seite steht.

„Bewerber, überlassene Mitarbeiter

sowie Kunden müssen

von uns bestens betreut werden“,

betont Tihec. „Wir freuen

uns darauf, Sie tatkräftig unterstützen

zu dürfen.“

Filialleiterin Jacqueline Tihec

freut sich auf neue Kunden.

MLS Personaldienstleistung

GmbH

Conrad-von-Hötzendorf-Straße 162

8010 Graz

Tel. 0 316 26 77 00

www.mls.at


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at eco

19

über Personaldienstleister

könne man auch zu einem anderen

Kunden, an einem anderen

Standort, wechseln.

Von Mangel betroffen

So wichtig die Personalbereitsteller

in Zeiten des Fachkräftemangels

für den Standort sind,

so sehr spüren sie die aktuelle

Situation aber auch selbst, wie

Aspäck betont: „Es gibt einen

extremen Mangel an Mitarbeitern.

Natürlich haben wir unser

Stammpersonal, aber man bekommt

fast kein neues dazu – dabei

wären die Aufträge in allen

Richtungen da.“

Laut Aspäck bräuchte man

etwa 20 Prozent mehr Mitarbeiter,

um alle Aufträge abdecken

zu können. „Die Arbeitskräfteüberlassung

wird mittlerweile

von extrem vielen Betrieben in

Anspruch genommen – sie ist

eine in alle Richtungen positive

Geschichte.“

Personaldienstleister vermitteln Mitarbeiter an Unternehmen – was aktuell gerade stark gebraucht wird.

GETTY


20

viva

graz

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Valentina Gartner

20 valentina.gartner@grazer.at

Wir dürfen uns nicht in falscher

Sicherheit wiegen.“

Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-

Strauß macht nochmals darauf aufmerksam, dass es

keine Alternative zur Corona-Impfung gibt. KK

Hoch vor Valentinstag: Grazer

stehen auf Online-Dating

INTERNET-LIEBE. Kurz vor dem Valentinstag, dem Tag der Liebe, melden sich Grazer Singles

vermehrt auf Online-Singlebörsen an – rund 1500 mehr als sonst. Die Online-Dating-Expertin Linda

Benz verrät, warum das so ist. Neue Features erleichtern das Kennenlernen während einer Pandemie.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Insgesamt 69.000 Online-

Dater gibt es aktuell alleine

in Graz – Zahlen, die vor allem

um den Valentinstag herum

enorm ansteigen. Zum Vergleich:

Im Jahr 2020 um diese Zeit, also

bevor die Corona-Pamdemie bei

uns schlagartig ausgebrochen

ist, waren es nur 58.000 Online-

Dater.

„Wir konnten feststellen, dass

die Zahlen während Corona in

Graz angestiegen sind. Da im

Lockdown die Kontakte deutlich

eingeschränkt wurden, ist das

Verlangen nach Partnerschaft

und Nähe gestiegen. Auch vorm

Valentinstag ist dies tatsächlich

der Fall“, weiß Online-Dating-Expertin

bei SingleBoerse. at, Linda

Benz.

Durchschnittlich suchen vor

dem „Tag der Liebe“

insgesamt 1500

mehr Singles nach einem Partner

als gewöhnlich. „Durch die viele

Werbung rund um diesen Tag

werden einige Singles wehmütig

und möchten dies ändern“, so die

Expertin.

Impfstatus auf Plattform

Daten während Corona ist nicht

einfach, dennoch boomen Tinder,

Bumble und Co. Diverse

Dating-Plattformen haben sich

deswegen sogar neue Features

ausgedacht, wie beispielsweise

die Funktion zur Videotelefonie.

Man mag meinen, dass das

immer schon gegangen ist, aber

nein, das wurde tatsächlich erst

durch Corona „ermöglicht“.

Aber nicht nur das, auch die

Impfung spielt eine immer größere

Rolle beim Kennenlernen.

Der Status geimpft oder ungeimpft

ist für die Partnerwahl

wichtiger denn je. „Ich finde vor

allem interessant, dass einige

Portale mittlerweile die Möglichkeit

bieten, den Impfstatus anzugeben.

So haben Singles direkt

Gelegenheit, zu überlegen, ob

ein Partner, der nicht geimpft

ist, infrage kommt. Durch

Kleinigkeiten wie diese

kann das Dating auch in

Zeiten einer Pandemie gut

über die Bühne gebracht

werden“, erzählt Benz.

Trost & Ablenkung

Der Valentinstag führt vielen

Singles verstärkt ein

Idealbild von Liebe, Partnerschaft

und Harmonie

vor Augen – sei es durch

mediale Einflüsse oder

auch durch den Freundesund

Familienkreis. Singles

fällt es zu diesem Zeitpunkt

schwerer, nicht auch selbst über

den eigenen Beziehungsstatus

nachzudenken. Online-Dating

bietet einen unkomplizierten

und vor allem schnellen Weg,

sich umzusehen und den Valentinstag

als Anlass zu nehmen,

auch selbst wieder im „Dating-

Game“ mitzumischen. „Beim

Online-Dating kann schnell

Trost und Ablenkung gefunden

werden“, so die Liebesexpertin

abschließend.


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

graz viva 21


IN

GETTY (2)

Kappen

Während die Basecap in Amerika schon

lange ein beliebtes Accessoire ist, ist sie

nun auch bei uns voll im Trend!

Hüte

Kopfschmuck ja bitte, allerdings

bleiben die Hüte heuer in den

Schränken versteckt.

OUT


G E S U N D H E I T

SprechStunde

valentina.gartner@grazer.at

12 Doktoranden-

Stellen an Med Uni

■ Die Medizinische Universität

Graz bietet ein international

prämiertes PhD-Studium, das

eine multidisziplinäre Ausbildung

in einem ansprechenden

internationalen Umfeld umfasst.

Im Rahmen der PhD-Programme

„Molecular Medicine“

(MolMed) und „Immune Modulation

in Respiratory Diseases“

(RESPImmun) sind an der Med

Uni zwölf Stellen mit besonderem

Fokus auf Krebsforschung,

Altern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

ausgeschrieben.

Bewerbungsfrist ist der 28. März.

Das ist nun die erste Intensivstation

auf vier Rädern.

KANIZAJ

Einmalig: mobile

Intensivstation

■ Rund zwei Jahre haben ausgewählte

Experten aus Graz an

der perfekten und österreichweit

ersten mobilen Intensivstation

getüftelt. Passend zum

Welttag der Kranken wurde das

400.000-Euro-Projekt diese Woche

präsentiert und gesegnet.

Die Ausstattung umfasst sämtliche

Geräte, die man auf einer

Intensivstation findet und die

zum Teil auch auf einer ganz

speziellen Liege verbaut sind.

Neue Grazer App:

CarboCeption

■ Manchen leider nicht unbekannt:

Bauchschmerzen, Blähungen,

Übelkeit und Durchfall

nach dem Essen — die Ursache

kann eine Kohlenhydratintoleranz

sein. Forscher der Medizinischen

Universitäten Graz und

Wien entwickelten die Carbo-

Ception-App, die als digitaler

Helfer bei Kohlenhydratintoleranz

dienen soll. Die neue App

soll Diagnostik und Behandlung

der Lebensmittelunverträglichkeit

revolutionieren.

Neue App der Med Uni

MED UNI GRAZ

Karin Modl (links) ist auf über 200

Plasmaspenden pro Jahr angewiesen.

Spenden am

Valentinstag

■ Als Zeichen ihrer Liebe

schenken viele Menschen am

morgigen Valentinstag Blumen

oder laden ihre Lieben zu einem

romantischen Dinner ein.

In diesem Jahr ruft BioLife alle

gesunden Menschen zwischen

18 und 60 Jahren auf, gerade in

dieser Zeit ihre Liebe für Mitmenschen

durch eine wertvolle

Blutplasma-Spende in einem

der zwölf BioLife-Blutplasmazentren

zu zeigen.

BIOLIFE/EDER


22 viva

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Wundermittel aus der Küche

DIY. Macht man Kosmetikprodukte selber, muss man auf einiges achten.

Küchenhelfer wie Honig, Haferflocken oder Honig gehören zu den Favoriten.

Der Trend zu Selbstgemachtem

ist unaufhaltbar

– und zudem nachhaltig

und gut für die Umwelt. Nicht nur

Kleidung wird mittlerweile gerne

immer wieder neu verwendet,

auch im Kosmetikbereich setzen

mehr und mehr Menschen auf

natürliche Zutaten. Um aber auch

wirklich zu wissen, was in seinen

Alltagsprodukten drinsteckt,

setzt man auf Do-it-yourself (auf

Deutsch: Mach es selbst)-Kosmetik.

In Graz gibt es einige Anbieter,

die Neulingen beim Mischen von

Cremen, Deo, Lippenstift und Co

unter die Arme greifen.

Sich im Einmaleins der DIY-Küche

zurechtzufinden, ist nicht immer

ganz einfach. Denn nicht alles,

was man zuhause hat, eignet sich

automatisch für eine gute Hautpflege.

Die wahren Stars unter den

Zutaten sind Honig, Grüner Tee,

Joghurt, Aloe Vera und Haferflocken.

Wir verraten, warum:

➣Honig: Honig ist eine feuchtigkeitsspendende

Zutat für die

DIY-Hautpflege. Zudem kann

Honig Entzündungen entgegenwirken,

was besonders für alle

interessant ist, die mit Hautunreinheiten

zu kämpfen haben.

➣Grüner Tee: Ähnlich wie Honig

kann auch Grüner Tee Entzündungen

vorbeugen, wirkt

antibakteriell und enthält zudem

Antioxidantien. Außerdem ist er

eine beruhigende DIY-Kosmetik-

Zutat, die man gut bei Hautirritationen

anwenden kann.

➣Joghurt: Joghurt schmeckt

nicht nur gut, sondern ist auch

toll für die Haut! Bei leichtem

Sonnenbrand wirkt Naturjoghurt

etwa kühlend. Gemischt mit Ho-

nig, ergibt Joghurt eine klasse

Gesichtsmaske, die der Haut viel

Feuchtigkeit spendet.

➣Aloe Vera: Ein weiterer

Feuchtigkeits-Booster in

der Hautpflege ist Aloe

Vera. Sie wirkt entzündungshemmend

und

ist deshalb ein klasse

Anti-Pickel-Mittel.

➣Haferflocken: Haferflocken

sind für sensible und trockene

Haut eine geniale Kosmetik-Zutat,

die man aus der Küche

entwenden darf. Haferflocken

enthalten Biotin, welches sowohl

die Haut als auch Haare

stärken kann. Darum ist

selbstgemachte Hafermilch

toll als Spülung für die Haare

einsetzbar, die bei trockener

und juckender Kopfhaut Linderung

bringen kann.

GETTY


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at viva

23

Action in den Semesterferien

AUSFLUGSTIPP. Die Semesterferien stehen an und wir haben Tipps für die ganze Familie. Vom Rutschen

in der Therme über SnowTubing bis hin zum Kart-Fahren am Red Bull Ring ist alles dabei.

Noch eine Woche durchbeißen

und dann heißt es

auch für die steirischen

Schüler rein in die wohlverdienten

Semesterferien! Damit diese

aber auch voller Spaß für sowohl

Kinder als auch deren Eltern

werden, haben wir einige Tipps,

was man in der Nähe alles unternehmen

kann.

Wasserratten kommen beispielsweise

in einer der vielen

Thermen in der Steiermark voll

auf ihre Kosten. Während die

Kleinen die Rutschen unsicher

machen und im Wasser toben,

können die Erwachsenen in

Saunalandschaften und Co entspannen

und abschalten. Mit

vier aufregenden Wasserrutschen,

einem Sportbecken mit

Gegenstrom-Anlage, Wasserspielpark

für Kinder ab drei Jahren

und einem Baby-Beach für

die Kleinsten ist etwa das Erlebnisbad

im Thermenresort Loipersdorf

genau das Richtige für

die ganze Familie.

Wer lieber die letzten Schneetage

genießen möchte, fährt in

ein nahe gelegenes Schigebiet.

In nur wenigen Autominuten

kommt man von Graz in wahre

Winterwonderlands. Außer

Schifahren kann man auch einmal

Rodeln oder etwa Snow-

Tubing (zu Deutsch: Reifenrodeln)

probieren. Dabei fährt

man auf einem mit Luft gefüllten

Schlauch und sorgt für etwas

Abwechslung. Spaß mit der

Rätsel-Lösung vom 6. 2. 2022

K O A I P D E

J A H R G A N G S P I L S

U R O O E I U

C L S C H L E I F B A C H

Q U E R G A S S E N E U

L U E G E S T O S S E N

A B G E F E I M T N T V

P R E E R N E U T U A

P I R K A G R N E R N

W E G I T E G E N I E

N B A U A R T C O O K

T A U R T A

L E S L I E H O F Lösung:

I M I E S T KAISER-

E C K E R N S JOSEF- Lösung:

E H E D A E H KAISER-JOSEF-

N E U D O R F

MARKT

ganzen Familie ist garantiert!

Viel los am Spielberg

Der Spielberg lädt seine Besucher

ein, die kalte Jahreszeit mit Spaß,

Action und Sport im Schnee zu

genießen. Wo im Sommer die

Motorsport-Elite um die Weltmeistertitel

kämpft, warten in

den Wintermonaten zahlreiche

unterhaltsame Aktivitäten darauf,

von Groß und Klein auf Herz und

Nieren getestet zu werden.

Im Welcome Center findet

man etwa den Red Bull Ring im

Kleinformat. Auf der Carrera-

Rennbahnversion der Grand-

Prix-Strecke kann man sich spannende

Rennen liefern. Einen

besonderen Spaß für die kleinsten

Gäste, aber auch für junggebliebene

Erwachsene bieten die

„Crazy Karts“. Ab einem Alter von

sieben Jahren kann man damit

in alle Richtungen durch die Boxen

des Red Bull Rings fegen. Mit

den „Kids Racern“ ist auch für

die jüngsten Besucher bestens

gesorgt – sie machen die Box auf

ihren Bobby Cars unsicher.

Geschick ist beim heißen

Draht gefragt: Wer den Draht

fehlerfrei meistert, stellt jede

Menge Geschick unter Beweis

und ist bereit für weitere Herausforderungen

auf schwierigen

Kursen. Geduld braucht man

auch auf der RC-Bahn und viel

Gefühl an den Controllern der

Slot-Car-Bahn in den Boxen des

Red Bull Rings.

Sudoku-Lösung

vom 13. 2. 2022

5 9 3 7 2 4 1 8 6

6 8 2 5 9 1 3 4 7

7 4 1 8 3 6 2 5 9

3 6 4 2 5 9 7 1 8

8 2 9 6 1 7 5 3 4

1 7 5 4 8 3 9 6 2

9 5 8 1 4 2 6 7 3

2 1 7 3 6 8 4 9 5

4 3 6 9 7 5 8 2 1

Kinder finden am Red Bull Ring Spielberg Gefallen am breiten Angebot.

Auf der Mini-Rennstrecke etwa kann man um die Wette düsen. SPIELBERG


viva

24 www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Dachstein-Überquerung wieder möglich:

„Österreichs

Nationalschitour“

ATEMBERAUBEND. Seit kurzem kann man die Dachstein-Überquerung

wieder für eine unvergessliche Schitour nutzen. Ein eigener Shuttlebus

bringt Tourengeher anschließend zurück zum Ausgangspunkt.

Der Dachsteingletscher

hat unzählige verschiedene

Schitouren, Übergänge

und Steilabfahrten zu

bieten. Die herrlichen Winterbedingungen

machen es wieder

möglich, eine der beliebtesten

Touren zu beschreiten:

Seit kurzem ist die Dachstein-

Überquerung wieder möglich.

Sie gilt als eine der schönsten

Schitouren im gesamten Alpenraum

und ist auch bekannt als

„Österreichs Nationalschitour“.

Start der Tour ist auf 2700 Metern

Höhe auf der steirischen

Seite des Dachsteins. Die einzigartige

Überquerung führt auf

einer rund 25 Kilometer langen

Route von der Dachstein-Bergstation

über die Simonyhütte

und Gjaidalm ins Schigebiet

Dachstein Krippenstein hinab

nach Obertraun – für kulinarische

Verschnaufpausen ist auf

jeden Fall gesorgt.

Busshuttle

Für einen sicheren und sorglosen

Rücktransport von Obertraun

nach Schladming sorgen

die Planai-Busse, die mittlerweile

auch wieder im Einsatz

sind. Die Busse fahren jeweils

Dienstag, Samstag und Sonntag

um 15 Uhr von der Talstation

der Seilbahn Obertraun nach

Schladming, Ramsau und zum

Ausgangspunkt, der Dachstein-

Talstation.

Eine Anmeldung für den

Rücktransport ist unbedingt

erforderlich und spätestens am

Vortag bis 16 Uhr bekanntzugeben.

Hinweis: Die Dachstein-

Überquerung ist nur für geübte

Schifahrer empfehlenswert!

Inmitten der Alpen kann

man eine der schönsten

Schitouren Österreichs

bewältigen. MARKUS ROHRBACHER


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

anzeige 25

Semesterferien in der Therme

Loift bei uns! Wetterunabhängig ist im Thermenresort Loipersdorf jeder Tag ein perfekter

Ferientag. Hier gibt’s Attraktionen, die Langeweile erst gar nicht aufkommen lassen.

Das Erlebnisbad mit dem

Spiel- und Sportbecken

bietet Action pur für Gäste

von 0 bis 99 Jahren. Im Fun Park

sorgen fünf Rutschen mit einer Gesamtlänge

von 529 Metern für den

garantierten Adrenalin-Kick. Auch

für die allerkleinsten Besucher gibt

es einiges zu erleben: der Baby-

Beach mit echtem Sand zum Burgenbauen

und Baby-Becken zum

Planschen.

Weiters darf man sich auf ein großartiges

Semesterferien-Programm

freuen! Das Maskottchen Otto hat

sich, gemeinsam mit dem Animations-Team,

einiges einfallen lassen.

Den ganzen Tag, von 11 bis 17 Uhr,

gibt‘s Spiel und Spaß für die Gäste

ab drei Jahren. Die Teilnahme ist

kostenlos.

Während die Kinder im Otto Kids

Club betreut werden, finden Mama

und Papa, Oma und Opa Erholung

im Thermenbad. Den Mittelpunkt

bildet das auf konstant 36° C temperierte

Thermalbecken, das sich

barrierefrei in den Außenbereich

erstreckt. Freunde des Saunierens

nutzen das reichhaltige Angebot im

Saunadorf.

Special: Die Piatnik Familiensuite,

ein exklusiver Rückzugsort für die

ganze Familie im Thermenresort

Loipersdorf. Ruht euch aus, auf

der Relaxliege mit Kuscheldecke,

oder lehnt euch zurück auf der gemütlichen

Couch. Man kann sich

aber auch spielerisch austoben mit

beliebten Brettspielen wie Activity

oder Tick Tack Bumm. Weiters ist

die Suite mit einer Nintendo-Switch-

Spielkonsole inkl. Spielen ausgestattet.

Die Piatnik Familiensuite

ist für einen ganzen Tag buchbar.

Tipp: Den fixen Thermeneintritt

ganz einfach vorab online unter

www.therme.at buchen.

LOIPERSFORF

Die bevorstehenden Semesterferien sind im

Thermenresort Loipersdorf immer ein Erlebnis.

therme.at

SANDSTRAND

WIE IN ITALIEN –

NUR OHNE

EINSCHMIEREN.

Echt echt: Ein Becken voller Meersand und Thermalwasser für die

Kleinsten – zum Gatschen und Matschen, bevor auf reservierten

Relax-Liegen oder in der Familiensuite gekuschelt wird. Oder Mama

liest ein Buch, Papa geht ins Saunadorf und die Kids geben sich noch

mehr Action in Ottos Kids Club. Urlaub für jeden eben.


26 motor

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

Peugeot 308 als

Er schaut einfach faszinierend aus, der alte Peugeot 301, Baujahr 1932,

der im Schauraum des Autohauses Edelsbrunner steht. KK

Vom Peugeot 301 einst

bis zur neuen Generation

FORTSCHRITT. Bei

Peugeot feiert man 90

Jahre 300er-Erfolgs-

Serie vom 301er bis

zum neuen 308er.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Er ist ein Blickfang, der

schwarze Peugeot 301,

der im Autoschauraum

des Autohauses Edelsbrunner

in Graz-Nord steht. Jedes Mal,

wenn ich dort bin, komme ich

an dem alten Wagen nicht vorbei

und muss ihn von allen Seiten

aufs Neue betrachten. Der

Peugeot 301 wurde von 1932

bis 1936 als Limousine, Coupé,

Cabriolet und Roadster gebaut.

Der 301er wurde von einem

Motor mit 1446 ccm Hubraum

mit 35 PS (25 kW) angetrieben

und 70.500 Mal produziert. Der

stolze Besitzer, Klaus Edelsbrunner,

schwört darauf, dass

der alte Knabe durchaus noch

eine gute Figur auf den Straßen

macht. Es sind nur noch einige

Reparaturen zu machen, und

dann kann’s im Frühjahr wieder

hinausgehen. Peugeot hat

übrigens seit 2012 den Namen

301 wieder für neue Modelle

aufleben lassen.

In der 90-jährigen Geschichte

der 300er-Peugeots folgte 1932

auf den 301er der Peugeot 302,

von dem bis 1938 rund 25.000

Exemplare verkauft wurden.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach

die 300er-Serie, und der

303 wurde gar nicht gebaut.

Die Serie wurde dann drei Jahrzehnte

auf Eis gelegt, bis dann

1964 der Peugeot 304 auf dem

Pariser Autosalon vorgestellt

wurde. Zwischen 1969 und 1979

wurden rund 1,2 Millionen Einheiten

produziert. 1977 wurde

als Nachfolger der Peugeot 305

eingeführt. Im Februar 1993

kam die Löwenmarke mit dem

306er heraus. Weitere Generationen-Ablösen

folgten. Von den

ersten beiden Generationen

des Peugeot 308 wurden rund

sieben Millionen Exem plare

verkauft. Die neue aktuelle dritte

Generation des 308 wird im

Werk Mulhouse in Frankreich

hergestellt und trägt das neue

Wappenlogo, das Peugeot 2021

vorgestellt hat. Optisch ansprechend,

leistungsstark und effizient

ist der neue Peugeot 308

in der zehnten Generation einer

der Anwärter auf den Preis

„Car of the Year 2022“.

DYNAMISCH. Der neue Peugeot 308 Plug-in-

Hybrid überzeugt mit Effizienz und viel Komfort.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der 308er mit Stecker. Plugin-Hybrid

ist für viele derzeit

die wohl interessanteste

Antriebsart. Kein reines Elektroauto,

sondern die clevere Kombination

aus Benzinmotor und Elektro-Antriebshilfe.

Dieses System

überzeugt vor allem Autofahrer,

die gegenüber rein elektrischen

Autos noch Berührungsängste haben.

Unser Testauto erwies sich

als Kombination eines PureTech-

Benzinmotors mit 150 PS mit einem

Elektromotor mit 110 PS. Und

wie weit kann man rein elektrisch

fahren? In den Werksangaben sind

hier mehr als 60 Kilometer angegeben.

Wenn man die volle Leistung

des 308ers abruft, reduziert sich die

Reichweite um einiges.

Die Franzosen haben der neuen

Generation des 308er-Modells

auch einen neuen Look verpasst,

und der macht das erfolgreiche

Auto noch um einiges sympathischer.

Vor allem das neue Logo gibt

dem Franzosen charismatischen

Glanz. Das Logo findet sich stolz in


der Mitte des Kühlergrills, ebenso

an den Flanken. Die markanten,

schmalen LED-Tagfahrleuchten erinnern

aber eher an einen Tiger als

an den kultigen Peugeot-Löwen.

Ebenso wie das Äußere des

Franzosen wurde auch das Innere

neu designt. Der Fahrer kann die

Anzeigen auf den über dem typisch

sportlich kleinen Peugeot-Lenkrad

positionierten Armaturen ablesen.

Die Gestaltung der Anzeigen kann

der Fahrer oder die Fahrerin nach

eigenen Wünschen konfigurieren.

Dann ist da noch der mittig

platzierte unvermeidliche Touchscreen.

Und echte Schalter gibt es

auch in der Teilstromer-Ausgabe.

Wenn man „Okay Peugeot“ ruft,

kann man auch mit dem Auto

kommunizieren, und wenn’s

klappt, meistens tut es das, stellt

eine freundliche Frauenstimme

entweder den Radiosender oder

die Temperatur im Innenraum

ein. Der Peugeot 308 Hybrid ist,

was Assistenzhelferleins betrifft,

auf hohem Niveau ausgestattet.

Da gibt es u. a. Rückfahrkamera

mit 180-Grad-Umgebungsansicht,

Einparkhilfe unterstützt durch vier

Peugeot 308 Plug-in-Hybrid

■ MOTOR: 1,6 Liter, 4-Zylinder-Benziner, Hubraum 1598 ccm, Leistung

180 PS (132 kW), 8-Gang-Automatik, Höchstgeschwindigkeit

235 km/h, Beschleunigung 0–100 km/h in 7,5 Sekunden, Direkteinspritzung,

Systemleistung mit E-Motor 225 PS

■ REIN ELEKTRISCHE REICHWEITE: ca. 60 Kilometer

■ VERBRAUCH: WLTP-Gesamtverbrauch 4,3 Liter/100 km, C02-Wert

kombiniert 27 g/km, Tankinhalt 40 Liter

■ ABMESSUNGEN: Länge 4,36 Meter, Breite 1,85 Meter, Höhe 1,44

Meter, Kofferraumvolumen 361 Liter, bei umgelegter Rückbank 1271

Liter, Leergewicht 1633 Kilo

■ PREIS: ab 42.030 Euro

■ AUTOHAUS: Edelsbrunner GesmbH, Grabenstraße 221/226,

Graz-Nord, Tel. 0 316/67 31 07, www.edelsbrunner.at, E-Mail office@

edelsbrunner.at. Den Peugeot 308 Hybrid gibt es auch im Autohaus

Fior, Kärntner Straße 67–73, Graz, Tel. 0 316/27 12 55. www.fior.at


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at motor

27

starker Teilzeitstromer

Kameras, Toter-Winkel-Assistent

und einen halbautonomen Fahrassistenten.

Die Systemleistung von

225 PS sorgt für kraftvollen Fahrspaß.

Der Plug-in-Hybrid überlässt

mir als Fahrer die Wahl, ob ich rein

elektrisch oder mit voller Kraft

beider Antriebswelten durch die

Straßen fege. Der 308er ist auch bei

vollem Druck aufs Gas trotz kraftvoller

Beschleunigung angenehm

leise, im Fahrverhalten flüssig, und

durch weniger Vibrationen ist es

auf Autobahnen auch ein sehr entspannendes

Dahingleiten.

Die Testfahrt war durchwegs

ein Vergnügen, zu meckern gibt

es nichts. Dieser Hybrid-Peugeot

macht Fahrerherzen froh!

Der Peugeot 308 Plug-in-Hybrid macht von außen und innen eine gute

Figur und liefert, was Leistung/Komfort betrifft, eine tolle Performance.

Die Anzeigen lassen sich über das Lenkrad hinweg ablesen. Der größere

Touchscreen lässt sich mit Fingertippen oder Schaltern bedienen.ERWN SCHERIAU (3)

Eine stolze Parade Österreichs

schönster Vorkriegsfahrzeuge. KK

Südsteiermark

Classic feiert 20er

■ Wie schon in den vergangenen

Jahren wird auch heuer

die Südsteiermark-Classic als

größter internationaler Veranstalter

Österreichs für Vorkriegsfahrzeuge

in der Zeit von

20. bis 23. April 2022 die Oldtimer-Saison

in Österreich eröffnen.

Start und Ziel sind wie immer

in Gamlitz. 160 Oldtimer

aus zehn Nationen werden

bei der 20-Jahr-Jubiläumsveranstaltung

an insgesamt drei

Fahrtagen durch die südliche

und östliche Steiermark fahren

und in mehr als 20 Sonderprüfungen

um den Sieg kämpfen.

Bildunterschrift das ist Bildunterschrift das ist Bildunterschrift das ist Bild-


28

sport

graz

www.grazer.at 13. FEBRUAR 2022

In der Vergangenheit zu wühlen, ist

nicht mein Ding.“

Sturm-Trainer Christian Ilzer vor dem gestrigen Frühjahrsauftakt

Fabian Kleindienst

gegen WSG Tirol auf die Frage, warum Sturm in den vergangenen

28 fabian.kleindienst@grazer.at

Jahren oft keinen optimalen Jahresstart erwischte. GEPA

Der größte Erfolg

Mohammed Fuseini unterschrieb

am Deadline Day bei Sturm. SK STURM

Sturm holt Mann

mit Perspektive

■ ▶ Der SK Sturm schlug am

Deadline Day noch einmal zu

und nahm den 19-jährigen

Angreifer Mohammed Fuseini

aus Ghana unter Vertrag.

Er wird zunächst in der Regionalliga

zum Einsatz kommen.

„Er ist ein schneller Spieler

mit gutem Tiefgang“, betont

Sport-Geschäftsführer Andreas

Schicker.

Lesley Varner (links) und der UBSC Graz wollen im Play-off nicht nur dabei sein, sondern ins Semifinale.

GEPA

Keine Partys, kein Favorit

ABGESAGT. Corona macht den Super-Bowl-Partys einen Strich durch die Rechnung. Das Match

zwischen den Los Angeles Rams und den Cincinnati Bengals verspricht dafür Hochspannung.

Wenn Montag um 0.30

Uhr der Kick-off zum

56. Super Bowl erfolgt,

werden auch in Österreich wieder

Unmengen an Sportfans die

Nacht zum Tag machen – pandemiebedingt

aber wieder nur

zuhause und nicht auf einer der

beliebten Super-Bowl-Partys.

Spannung ist aber garantiert,

wenn die Los Angeles Rams im

eigenen Stadion auf die Cincinnati

Bengals treffen. Für Christoph

Schreiner, Ex-Spieler und

Geschäftsführer der Graz Giants

und seit Sommer Mitglied der

Austrian Hall of Fame, ist kaum

ein Favorit auszumachen. „Ich

rechne mit einer engen Partie

auf Augenhöhe.“ Für Los Angeles

spricht die Offensive Line, die

den Quarterback schützt. „Die

ist bei den Rams besser als bei

Cincinnati. Das hat sich die gan-

ze Saison über gezeigt.“ Bengals-

Quarterback Joe Burrow kann

davon ein Lied singen, wurde er

doch so oft zu Boden gebracht

wie kein anderer Quarterback

der ganzen Liga.

Vorteil Los Angeles

Womit wir bei den Spielmachern

sind. „Matthew Stafford von Los

Angeles hat einen sehr starken

Wurfarm und mit Cooper Kupp

auch den Offensivspieler des

Jahres als Anspielstation.“ Seine

Schwachstelle: „Er ist ein Gambler

und nimmt oft Würfe, die er

besser unterlassen hätte.“

Sein Gegenüber Joe Burrow

ist über die Saison immer besser

in Form gekommen. „Gegen

Ende ist er unter den Top 5 der

NFL gewesen“, sagt Schreiner.

Burrows Vorteil: „Er ist extrem

cool.“

Los-Angeles-Quarterback Matthew Stafford soll die Rams zum Sieg im

„Finale dahoam“ gegen die Cincinnati Bengals führen.

GEPA


13. FEBRUAR 2022 www.grazer.at

sport graz 29

OHA! ➜

Special Olympics in Graz

Graz wird, wie zuletzt schon 2017,

2024 Austragungsort der Special-

Olympics-Winterspiele.

Conny Hütters Anzug riss vor Start

Dem heimischen Schi-Ass riss am

Start des Olympia-Super-G der Anzug.

Hütter fuhr auf den achten Platz.

GEPA (2)

macht hungrig auf mehr

OJE!


EINMALIG. Drei

Gründe, warum der

UBSC Graz heuer so

erfolgreich ist und mit

dem Einzug ins Play-off

noch nicht genug hat.

Der Grunddurchgang der

Basketball-Bundesliga ist

zwar noch nicht beendet,

der UBSC Graz kann aber trotzdem

schon feiern. So früh wie

nie haben die Grazer den Einzug

ins Play-off geschafft, sind nicht

mehr aus den Top 6 zu verdrängen.

„Das ist der größte Erfolg

der Vereinsgeschichte“, freut sich

Manager Michael Fuchs, der in

15 Jahren viele schwierige Zeiten

– von Wettbetrugsskandal bis

Corona – erlebt hat.

Zusammenhalt

Warum es gerade heuer so gut

läuft, hat für Fuchs mehrere

Gründe: „Die Legionäre sind gut

und die Mannschaft ist ein echtes

Team. Das merkt man an der

internen Kommunikation und

daran, wie sie miteinander umgehen.

In der Crunchtime, also

wenn es eng wird, macht das den

Unterschied. Dadurch haben wir

enge Partien, die wir früher verloren

haben, eben öfters gewonnen.“

Ein weiterer Grund sind die

jungen Spieler. „Die sind zwi-

schen 16 und 20, haben sich

aber sehr gut weiterentwickelt

und können die Arrivierten im

Training zu noch mehr Leistung

pushen.“ Konkurrenz belebt

eben das Geschäft.

Vor allem aber schwärmt Michael

Fuchs von einem jungen

Mann, Assistant Coach Justin

Schlünken. „Er hat in der Defense

ein paar Dinge umgestellt,

die uns geholfen haben. Was der

mit seinen erst 26 Jahren schon

an Analysen draufhat und wie

professionell er ist, ist wirklich

unglaublich.“

Das Play-off soll für die Grazer

übrigens nicht nur die Draufgabe

sein. „Wir wollen auch dort Erfolg

haben und ins Semifinale einziehen.“

Dafür verstärkt Fuchs die

Truppe von Trainer Ervin Dragsic

noch einmal mit dem 2,10-Hünen

Andrea Donda aus Italien.

„Denn obwohl er erst 23 ist, hat er

schon drei Jahre Erfahrung in der

höchsten italienischen Spielklasse“,

freut sich Fuchs auf Donda,

der den Grazern neue Optionen

im Spiel verleihen soll.

Und wie geht es weiter? Etablieren

sich die Grazer nun im

Vorderfeld in der Liga? „Schwer

zu sagen. Ich möchte den Kader

am liebsten in der Form halten,

aber das wird nicht leicht.“ Das

liebe Geld spielt eben eine große

Rolle. „Viele erkennen nicht,

was werbetechnisch beim Basketball

möglich ist“, hofft Fuchs

bei möglichen Investoren auf ein

Umdenken.

GRAZ IN BEWEGUNG

SportSplitter

fabian.kleindienst@grazer.at

Harte UVC-Woche

■ ■ Die „Uhrturmchicks“ erlebten

am Mittwoch eine knappe,

umkämpfte 1:3-Niederlage

gegen die Cupsiegerinnen von

Sokol/Post, kommenden Samstag

geht es in der Liga weiter

gegen PSV Salzburg. Die Herren

verloren vor dem gestrigen Spiel

gegen Ried am Mittwoch nach

einem starken ersten Satz gegen

Aich/Dob 0:3.

Die UVC-Damen verloren am

Mittwoch nur sehr knapp.

GEPA

Gabriel Suprun verstärkt den GAK

im Frühjahr als Torhüter. GAK 1902

Von Sturm zu GAK

■ ■ Kurz vor dem Ende des

Transferfensters verpflichtete

der GAK 1902 diese Woche noch

Gabriel Suprun vom SK Sturm

Graz II. Der 19-jährige Torwart

unterschrieb einen Leihvertrag

bis Sommer 2022. „Er passt perfekt

in unsere Torwartphilosophie

und wir wollen ihn im Frühjahr

gemeinsam mit den anderen

Spielern aufbauen und ihm unsere

Ansichten des Torwartspiels

näherbringen“, zeigt sich Torwarttrainer

Thomas Queder überzeugt.

AKTION

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grazer graz sonntag

30 www.grazer.at 19. 13. SEPTEMBER FEBRUAR 2022 2012

SO ISST GRAZ

Das neu eröffnete „Wokano“ serviert

ein asiatisches Highlight ...

... Garnelen-Wok

Xiaolin Ye setzt im Wokano jetzt

auf gesunde Bowls wie diese. KK (2)

Erst vorige Woche hat das Wokano

in der Theodor-Körner-Straße aufgesperrt.

Die Familie Ye hat dafür ihr

China-Restaurant „Imperium“, das

es 30 Jahre lang gab, umgebaut und

modernisiert. Jetzt bietet man gesunde

Bowls mit verschiedenen Reis- und

Nudelsorten, Fleisch, Fisch oder Gemüse

sowie Saucen und Toppings.

Für einen gesunden

Lebensstil eignet

sich auch der

Garnelen-

Wok bestens.

Ein Wok wird

traditionell

aus Gusseisen

hergestellt,

heute aber auch

aus Stahlblech, Edelstahl

oder Aluminium. 30 Zentimeter

Durchmesser sind bei den speziellen

Pfannen ein Muss, bis zu einem Meter

kommen in China oft zum Einsatz.


VENA

Zutaten pro Person:

6 Garnelen, 230 g verschiedene Gemüse

nach Wahl (z. B. Zucchini, Karotten,

Brokkoli usw.), 1 bis 2 Knoblauchzehen,

3 EL, Wasser, 1 EL Sojasauce, ein wenig

Öl zum Braten, Salz und Chili nach Geschmack,

eventuell Stärke, Reis als Beilage

Zubereitung:

Garnelen schälen und Knoblauchzehen

klein hacken, beides zusammen anbraten,

bis es leicht nach Knoblauch duftet.

Danach Gemüse sowie Wasser und Sojasauce

hinzufügen und köcheln lassen.

Je nach Geschmack salzen und Chili

hinzufügen. Die Sauce kann man mit

einem halben Teelöffel Stärke binden.

Mit gekochtem Reis servieren.

GRAZWORTRÄTSEL

Grazer

SPÖ-Chef

(2 Wörter)

Fazit der

Grazer Gemeinderatswahl

2021

der

Schöckl

ist der

Grazer ...

Bergweide,

Alm

sterbliche

Überreste

Mittelpunkt,

Zentrum

dürr,

knochig

alpiner

Kletterkünstler

Brutstätten

"Bube"

beim

Schnapsen

Grazer Höhlenforscher

† 1935

(Max)

10 11

6

k. u. k. Hoflieferant

in der Herrengasse

physikalische

Zähleinheit

österr.

Gütesiegel

Traumgespenst

Leiter einer

Hochschule

Zeichen

für Radium

Schiff

Noahs

Längenmaß

seit 1799

8

Fügung,

Schicksal

modern

Quergasse

der Mitterstraße

italien.

Artikel

Geburtsort

Einsteins

2

Textnachricht

via

Handy

"langes I"

Zeichen für

Christus

männliches

Fürwort

Chiromant

Zahlengröße

aus drei

Gliedern

1

Zeichen

für Tellur

Weinernte

9

Gotteshaus

in

Geidorf

13

Hafenstadt

in Israel

Hochschule

in Zürich

Gelder des

Staates

Orient

internat.

Hilfsorganisation

Vizekanzler

aus

Hartberg

(Werner)

7

Kiosk,

Markt-

15

bude

16

Handel,

Geschäft

Schreibweise

umgesetzte

Idee

Gemeinde

bei Graz

Abk. für

"Altes

Testament"

Abk. für

"Kommerzialrat"

Aufsehen,

Skandal

Jupitermond

an dieser

Stelle

Grazer

Autor

(Gerhard)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

14

unbewohnt,

vakant

Vorname

v. Laurel †

Domäne

Österreichs

12

japan.

Karpfen

ein

Umlaut

3

Hauptschlagader

Schnellfeuerwaffe

tropisches

Edelholz

Vorsilbe

für "weg"

13 12 14 15

Grazer

Weltkulturerbe

Grundschlag

bei einem

Song

an dem

Pluspol

Grazer

Maler

1799-1876

(Ignaz)

Lösung der Vorwoche: Kaiser-Josef-Markt Rätsellösungen: S. 23

Aktuelles Lösungswort:

5 9 2 1 6

2 5

8 5

4 5 7

2 6 3

1 7 9 2

8 4 2

3 6 4

SUDOKU

11167

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

spitzen, los geht’s.

Viel Spaß!

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19. 13. FEBRUAR SEPTEMBER 2022 2012 www.grazer.at

grazer graz sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 13. FEBRUAR

Kasperl und der Wackelzahn

Lilobäh, das Drachenkind, nimmt

es mit dem Zähneputzen nicht

sehr ernst. Wen wundert es da,

dass der kleine Drache plötzlich

Zahnweh hat. Kasperl und der Hase

Weißohr begleiten Lilobäh zur

Zahnhexe Kniesebein, dort ist man

immer gut beraten. Die Hexe weiß

auch ganz genau, was man gegen

die Kariesteuferl unternimmt.

Sie erklärt dem kleinen Drachen,

wie es dazu kommen konnte und

was man mit Zahnbürste und

Zahnseide gegen die frechen

Kariesteufel tun kann. Um 16.30

Uhr im Grazer Orpheum.

Salbenrühren nach alter Tradition

In diesem Workshop mit Tina

Rosenkranz alias die Kräutermacherei

lernt man die Grundlagen

des Salbenrührens kennen.

Man erfährt, wie hochwertige

Pflanzenölauszüge hergestellt

und zu Salben weiterverarbeitet

werden. Außerdem lernt man

mehr über unterschiedliche Herstellungsweisen,

Heilwirkungen

und Einsatzmöglichkeiten selbstgerührter

Salben. In

MUSICAL

15 Uhr

Helmut-List-

Halle

Im Musical-Highlight „Tarzan“ erlebt man heute ab 15 Uhr ein

atemberaubendes Dschungel-Abenteuer.

gemütlicher Atmosphäre werden

Ringelblumensalbe, Muskel- und

Gelenkssalbe und Pechsalbe hergestellt.

Von 10 bis 14 Uhr im

Dekagramm (Joanneumring 16).

Anmeldung unter

diekraeutermacherei @gmail.com

oder 0 664/4952655.

Kinderfasching

Die SPÖ Laßnitzhöhe lädt heute

zum Kinderfasching ein. Clown

Jakob sorgt dabei für ganz viel

Spaß für die ganze Familie.

Jedes maskierte Kind

bekommt außerdem

einen Krapfen

geschenkt! Die Kinderdisco

bringt die Kleinsten zum

Tanzen. Ab 14 Uhr geht es beim

Eislaufplatz in der Bahnhofstraße

23 in Laßnitzhöhe los.

NILZ BÖHME; GETTY; ANTON PAAR

Tarzan – das Musical

Aufeinandertreffen zweier

Welten: Im Musical-Highlight

„Tarzan“ erlebt das Publikum

gemeinsam mit dem Titelhelden

ein atemberaubendes Dschungel-

Abenteuer. Spektakuläre

Eigenkompositionen, jede

Menge Spannung und ein

Hauch Romantik sorgen für ein

unterhaltsames Live-Erlebnis für

die ganze Familie! Das für seine

modernen Familienmusicals

bekannte Theater Liberi inszeniert

die hundert Jahre alte Geschichte

von Edgar Rice Burroughs in

einer zeitgemäßen Version.

Fantasievolle Kostüme, eine

verspielte, farbenprächtige Kulisse

und atmosphärische Lichteffekte

erschaffen die Dschungelwelt,

WOHIN AM SONNTAG

in der Tarzan zuhause ist.

Musikalisch wird dem Publikum

eine abwechslungsreiche Reise

durch verschiedene Genres

geboten, die mit imposanten

Arrangements und großen

Emotionen beeindruckt. Ein

bestens ausgebildetes Ensemble

sorgt dafür, dass Charaktere,

Musik und Kulissen auf der Bühne

zu einem einzigartigen Ganzen

verschmelzen. Das Musical

dauert zwei Stunden inklusive 20

Minuten Pause und ist geeignet

für Zuschauer ab vier Jahren. Los

geht’s um 15 Uhr in der Helmut-

List-Halle.

Ausstellung exakt!

Wer misst, erfasst die Welt!

Messen ist heute eine wichtige

Voraussetzung für Fortschritt

und Wohlstand – und das

Grazer Unternehmen Anton Paar

liefert hierfür seit Jahrzehnten

hochpräzise Messgeräte. Was

1922 als Schlosserei begann,

ist längst ein familiär geführter

Weltkonzern. Bei Anton Paar weht

ein besonderer Innovationsgeist,

der das Tüfteln an Hightech-

Lösungen mit dem ursprünglichen

Handwerk verbindet. Dieser Geist

steht im Zentrum der Ausstellung

im GrazMuseum: Was macht

Anton Paar eigentlich und was

macht Anton Paar aus? Was steckt

hinter der Welt des Vermessens

und Messens? Von 10 bis 18

Uhr kann man die Ausstellung

im GrazMuseum Sackstraße

besuchen.

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