Brustgesundheit

leiner

Brustgesundheit

Ihr Beitrag, um Ihr

Krebsrisiko zu senken

1. Betreiben Sie viel Sport. Vier Stunden Sport in der Woche

senken das Brustkrebsrisiko um 61 %.

2. Versuchen Sie ein normales Körpergewicht

(Body-Mass-Index bis 25) Ihr ganzes Leben zu halten.

3. Eine Gewichtsabnahme nach dem Wechsel

von 10 kg vermindert das Brustkrebsrisiko um 50 %.

4. Essen Sie Sojaprodukte. Sie können dadurch

Ihr Brustkrebsrisiko verringern.

5. Nehmen Sie mindestens 1g Kalzium pro Tag zu sich.

Damit schützen Sie sich vor Osteoporose und Darmkrebs

und beugen dem prämenstruellen Syndrom vor.

6. Essen Sie genügend Salat bzw. Gemüse. Derzeit geht

man davon aus, dass Folsäure vor Brustkrebs schützt.

7. Eine Reihe von Obst und Gemüsearten,

z.B. Tomaten, Kohlgemüse

und Weintrauben,

sowie

grüner Tee

scheinen durch

spezielle Inhaltsstoffe

generell gesundheitsfördernd

zu sein. Insgesamt nimmt man

heute an, dass Antioxidantien

(u.a. Vitamin C und E) gesundheitsfördernde

Wirkung haben.

8. Bereiten Sie Ihr Essen schonend zu. Es gibt starke Hinweise,

dass Grillen, Frittieren und zu starkes Braten zu einer Erhöhung

Ihres Krebsrisikos führen kann.

Leider gibt es keine Lebensund

Ernährungsweise,

■ die sicher vor Krebs schützt

■ die Krebs, wenn er einmal

aufgetreten ist, heilt.

Es gibt aber Hinweise, dass fettarme Ernährung

nach Brustkrebs das Risiko für ein Wiederauftreten senkt.

Zusätzlich sollten Sie manche Dinge vermeiden:

1. Hören Sie mit dem Rauchen auf – Sie verringern nicht

nur Ihr Lungenkrebsrisiko, sondern auch Ihr Risiko für andere

Krebsarten wie z.B. Gebärmutterhalskrebs. Wenn Sie schon

jetzt nicht (mehr) rauchen: herzlichen Glückwunsch!

2. Trinken Sie wenig Alkohol (max. 1/8 l Wein pro Tag),

vor allem wenn Sie eine Hormonersatztherapie bekommen.

Weitere Informationen zum Thema Brusterkrankungen

finden Sie auf unserer Homepage www.brustgesundheit.at

Privatstiftung für Brustgesundheit

Schottenring 14, A-1010 Wien

Email: office@bruststiftung.at

T +43-1-587 12 66

www.brustgesundheit.at

Wie können Sie spenden:

Bankinstitut:

Gutmann Bank AG

Schwarzenbergplatz 16, 1010 Wien

Kontonr. 464 74/18047, Blz: 19140

Wohlfühlen für

einen guten Zweck!

Handtuch. E 5,99

Badetuch. E 14,99

Bademantel. E 49,90

kika/Leiner unterstützt

die Privatstiftung für

Brustgesundheit.

Bei Brustkrebs gilt:

Früherkennung rettet Leben.

Aus diesem Grund ist es kika/Leiner

ein besonderes Anliegen die Brustkrebsforschung

zu unterstützen.

Mit dem Verkauf von Bademänteln,

Bade- und Handtüchern wird die

Privatstiftung für Brustgesundheit

unterstützt. Mit Hilfe der Stiftung

sollen Projekte zur Prävention und

zur Behandlung von Brustkrebs

realisiert werden.

Mit dem Kauf eines Artikels

aus der Pink Ribbon Frottee-Serie

bei kika/Leiner tragen Sie zur

Brustkrebsforschung bei.

Visuelle Gestaltung: angelika@kratzig.at

Foto: Andreas H. Bitesnich

Privatstiftung* für

Brustgesundheit

*gemeinnützige

office@bruststiftung.at

www.brustgesundheit.at

Die Linke unterscheidet

sich von der Rechten

durch einen Knoten.

Aktion

Brustgesundheit

www.kika.at

www.leiner.at


Liebe Leserin,

die Brust ist das wichtigste Symbol der Weiblichkeit und hängt

stark mit der Identität als Frau zusammen. Ihre Gesundheit

als Frau beinhaltet auch immer die Gesundheit Ihrer Brust.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

In Österreich erkrankt jede 9. Frau daran.

Früherkennung rettet Leben!

Heute ist Brustkrebs schon sehr gut behandelbar,

wenn er rechtzeitig entdeckt wird.

Brustkrebs < 5mm

Ausgezeichnete Prognose

erkennung durch

Mammografie, Ultraschall

oder Magnetresonanz.

Brustkrebs 1 cm bis 2 cm

gute Prognose

erkennung durch regelmäßige

Selbstuntersuchung

Je kleiner der entdeckte Knoten ist, desto größer sind die

Heilungschancen. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige

Früherkennung sehr wichtig.

Dieser Folder soll Ihnen Informationen zu den Früherkennungsmethoden,

Risiko- und Schutzfaktoren bieten. Falls Sie weitere

Fragen haben sollten, können Sie sich gerne an die Stiftung für

Brustgesundheit oder an Ihren Arzt / Ihre Ärztin wenden.

Ihr kika-Team

Ihr Leiner-Team

Brustkrebs 5mm bis 1 cm

Sehr gute Prognose

erkennung durch

Mammografie, Ultraschall

oder Magnetresonanz.

UnterSUchUng wIe oft

Selbstuntersuchung monatlich

Tastuntersuchung beim Arzt jährlich

Mammografie ab 50 Jahren

Brustultraschall ab 50 Jahren

Brustkrebs 2 cm bis 3 cm

Mäßige Prognose

erkennung durch unregelmäßige

Selbstuntersuchung.

Ihre

Stiftung für Brustgesundheit

Mammografie

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der die

Brust zwischen zwei Plexiglasscheiben zusammengedrückt wird.

Das kann unangenehm oder sogar schmerzhaft sein, ist aber

notwendig, um das Mammografiebild gut beurteilen zu

können. Außerdem kann durch die Kompression eine niedrigere

Strahlendosis verwendet werden.

ohne Kompression

mit Kompression

Brustultraschall

Ist Mammografie schädlich?

Jedes Röntgen ist Strahlung, die in ganz

seltenen Fällen auch schädlich sein kann.

Daher sollte man keine unnötigen

Röntgenuntersuchungen durchführen

lassen. Jedoch ist das Risiko durch eine

Mammografie Schaden zu erleiden sehr

gering: Eine Mammografie erhöht das

Brustkrebsrisiko nur um weniger als 0,01%.

Jedoch ist die Chance, einen möglicherweise

auftretenden Brustkrebs in einem heilbaren

Stadium zu erkennen, durch regelmäßige

Mammografie deutlich erhöht. Die

Sterblichkeit an Brustkrebs wird so um 25

bis 30 % gesenkt!

Bei dieser Methode wird die Brust mit Hilfe von Ultraschallwellen

untersucht. Dabei wird zuerst Gel auf die Haut aufgetragen,

dann wird mit einem Schallkopf über die Brust gestrichen.

Diese Untersuchung ist besonders wichtig bei dichtem

Brustgewebe. Die Ultraschalluntersuchung (=Mammasonografie)

verursacht keine Strahlenbelastung und ist schmerzfrei.

Mammografie und Ultraschall zusammen erkennen mehr als

9 von 10 Brusttumoren.

Selbstuntersuchung

1

2

3

Der beste Zeitpunkt für die

Selbstuntersuchung ist etwa

1 Woche nach dem Einsetzen

der Regelblutung.

1 Stellen Sie sich vor den Spiegel,

heben Sie Ihre Arme über Kopf

und betrachten Sie Ihre Brüste.

■ Ist eine Brust auffällig größer

oder kleiner geworden?

■ Hat sich die Oberfläche verändert?

Orangenhaut, Dellen oder

Vorwölbungen, Einziehungen,

insbesondere der Brustwarze?

2Stemmen Sie jetzt Ihre Arme in

die Hüfte, betrachten Sie Ihre

Brüste und achten Sie ebenfalls auf

die oben genannten Punkte.

Abtasten im Stehen: Legen Sie 3 die Fingerkuppe von Zeige-,

Mittel- und Ringfinger flach nebeneinander

und üben Sie in kreisenden

Bewegungen Druck auf die Brust

aus. Setzen Sie weniger Druck ein,

um Veränderungen unter der Haut

zu spüren. Für tiefere Gewebebezirke

brauchen Sie mehr Druck. Tasten Sie

die gesamte Brust ab, am besten

systematisch vom Schlüsselbein bis

unterhalb der Brust und von der

Brustaußensseite bis in die Mitte

des Brustkorbs. Die Lymphdrüsen

unter den Achseln nicht vergessen.

4Abtasten im Liegen: Legen Sie sich auf den Rücken

und legen Sie ein Kissen unter die Schulter der

Brustseite, welche Sie untersuchen wollen. Untersuchen

Sie nun wiederum mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger

systematisch Ihre Brust- und Achselhöhle.

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