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DorfStadt 03-2022

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Ausgabe 03/22 · vom 17. Februar 2022 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

BLANKENESE: S.2

Lindenterrasse für

den Hirschpark

RISSEN: S.4

Streetdander mit

Musik im Blut

BLANKENESE: S.8

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räumt auf!«

Deutschlands größte Stadt -

putz aktion „Hamburg räumt

auf!“ findet endlich wieder

im Frühjahr statt. Dazu

anmelden kann man sich

seit Montag, dem 14. Feb -

ruar, auf der Website

hamburg-raeumt-auf.de. Die

Aktion selbst startet – wenn die

Pandemie es erlaubt – am 25.

März. Zehn Tage lang, bis zum

3. April, werden dann wieder

zigtausende Hambur gerinnen

und Hamburger unter Ein -

haltung der aktuellen Corona-

Regeln ihre Stadt frühjahrsfein

machen. Jetzt ist es an der Zeit,

sich schon mal Gedanken zu

machen, mit wem und wo man

seine ganz persönliche öffentliche

Fläche in Hamburg in diesem

Zeitraum auf Hochglanz

bringen möchte.

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Foto: SRHH

Foto: Screenshot

Osterfeuer werden brennen

Feuerbauer, Bezirksamt Altona und Bezirksversammlung ziehen an einem Strang

„Die Bezirksversammlung

Alto na steht weiterhin hinter

dem Altonaer Konsens

zu den Blankeneser Oster -

feuern aus dem Jahr 2018

und erachtet die Osterfeuer

am Elbstrand als eine bewährte

Tradition für Groß und Klein,

die aus dem gesamten Bezirk

und Stadtgebiet Menschen an -

zieht und damit zu einem un -

verzichtbaren Bestandteil der

Stadt(teil)- Kultur geworden ist“.

Das beschloss der Hauptaus -

schuss der Bezirksversammlung

am 10. Februar einstimmig und

stellte sich damit hinter die

Feuerbauer, die mit dem Bau

der Osterfeuer in Blankenese

eine lange Familientradition

aufrecht erhalten. Gleichzeitig

forderten die Bezirksabge ord -

neten aller Fraktionen den Se -

nat und weitere betroffene Be -

hör den dazu auf, die Durch füh -

rung der Blankeneser Oster -

feuer sicherzustellen. Insbe son -

dere forderten die Abgeord ne -

ten, die Gelder für Sicherheit

und Sauberkeit zur Verfügung

zu stellen. Finanzsenator An -

dre as Dressel hatte laut früherer

Medienberichte bereits eine

auskömmliche Finanzierung in

Aussicht gestellt.

Somit werden in diesem Jahr

nach einem Jahr Corona-

Zwangs pause am Ostersonn -

abend wohl wieder Oster feuer

an der Elbe statt finden.

Schon 2018 war in einem

Konsens zwischen Feuerbauern

und Bezirksamt festgelegt worden,

in welchem Umfang die

Familien aus Blankenese in die

Verantwortung eingebunden

werden: Darin ist gemeinsam

festgelegt worden, dass feste

BLANKENESE

Ansprechpartner der Feuer -

bauer eng mit dem Bezirksamt

und den Sicherheitsbehörden

zusammenarbeiten, um größtmögliche

Sicherheit der Be -

sucherinnen und Besucher am

Elbstrand gewährleisten zu

können. Die Feuerbauer sollen

zudem sicherstellen, dass in

einer Größenordnung von

sechs Personen Helfer bereitgestellt

werden, die sicherstellen,

dass kein Unbeteiligter zu

Scha den kommt.

Die endgültige Entscheidung

über das Abbrennen der Feuer

trifft nach dieser Vereinbarung

der Bezirk unter fachlicher Ein -

beziehung von Polizei, Feuer -

wehr, HPA und Vertreter der

Feuerbauer. Dazu gehört vor

allem eine Einschätzung, aus

welcher Richtung und in welcher

Stärke der Wind weht,

damit die Flammen nicht in

Richtung der angrenzenden,

teilweise reetgedeckten Häuser,

schlagen.

Die Bezirksamtsleiterin hatte

zuvor in einem Pressegespräch

erklärt, sie wolle keine Tradi -

tion zerstören, sehe aber weiter

Sicherheitsbedenken, vor allem

vor dem Hintergrund des 2020

geänderten Gesetzes zum

Schutz der öffentlichen Sicher -

heit und Ordnung (SOG). Die

neuen Regeln sollen Unglücke

wie die bei der LoveParade im

Juli 2021 in Duisburg verhindern

helfen. Das SOG werde

aber bei der Brauchtumspflege

nicht angewandt, hieß es.

Es bestehen trotzdem immer

noch Bedenken im Rathaus,

weil angrenzende Häuser am

Elbstrand und Besucherinnen

und Besucher möglicherweise

nicht ausreichend geschützt

werden könnten.

Zudem sah von Berg die Feuer -

bauerinnen und Feuerbauer in

der Pflicht, für Sauberkeit und

Ordnung zu sorgen, indem sie

sich beispielsweise an den

Kosten z.B. für Sanitär con -

tainer, Straßensperrungen oder

die Bereithaltung von Spezial -

fahrzeugen für eine mögliche

kalte Abräumung der Feuer

beteiligen. Vierzig bis sechzigtausend

Euro waren im Ge -

spräch. Die Reaktion in den

Medien war verheerend. Doch

nun scheint die Bezirksamts -

leiterin umgeschwenkt zu sein.

Die Feuerbauer zeigten sich

nach einer fast zweistündigen

Konferenz im Altonaer Rat -

haus, die ebenfalls am 10.

Februar stattfand, erleichtert

über eine „einsichtige“ Bezirks -

amtsleiterin, die zudem auch

„gesetzlich verpflichtet ist,

Beschlüsse der Bezirksver -

sammlung zu befolgen und

umzusetzen“.

Aufgrund der Sicherheits be -

denken im Altonaer Rathaus

wird es trotzdem einige Ände -

rungen geben: So wird das

Bezirksamt darauf hinwirken,

dass die Osterfeuer nicht mehr

auf den Websites und Bro -

schüren der Hansestadt beworben

werden. Der Alkohol aus -

schank vor Ort soll nicht mehr

gestattet werden. Ziel dieser

Maßnahmen ist es, dafür zu

sorgen, dass die Anzahl der

Besucherinnen und Besucher

am Elbstrand reduziert werden.

Eine Absperrung des Strandes

wird es indes nicht geben.

Markus Krohn

Foto: Picture & Publicity/Adobe Stock

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Nachbarschaft ge schah, denn

sie ha ben den Leser-Brief

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Jeden Freitag in formiere ich

kurz und knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger

Westen und den Elbvororten per E-Mail. Veranstaltungstipps

und Verlosungen runden das Angebot ab.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.

dorfstadt.de an (am unteren Bildschirm rand im Käst chen).

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

Die Zeiten, in denen phantasievolle

Brauchtümer wie Oster -

feuer oder Treffen von Gleich -

gesinnten wie das Oldtimer-

Treffen auf dem Blankeneser

Marktplatz einfach mal so veranstaltet

werden können, sind

wohl vorbei. Die Planung und

Durchführung wird zunehmend

durch Bürokratie und Geld -

auflagen erschwert. Dabei stehen

hier keine kommerziellen

Interessen im Vordergrund,

sondern menschliche Bedürf -

nisse nach Orientierung und

gesellschaftlichem Halt. Wie

wäre es mit weniger Bürokratie

und mehr gesellschaftlicher

Verantwortung aller? Ich finde,

darüber lohnt es sich, jetzt zu

diskutieren – bevor es zu spät

ist und wir Lebensqualität verlieren!

Ihr Markus Krohn

Stellflächenmangel

wegen Lastenrad-Boom

Die Hansestadt hat in den vergangenen

Jahren intensiv den

Kauf von Lastenrädern gefördert

– um Abstellmöglichkeiten

hat sich dagegen keiner ge -

kümmert. Laut Schätzungen

sind mittlerweile weit mehr als

10.000 Lastenräder in Hamburg

unterwegs – dem gegenüber

stehen 19 neu geschaffene

Stell plätze in ganz Hamburg.

Dies ergab eine Senats-Anfrage

der CDU-Wahlkreisab geord ne -

ten Dr. Anke Frieling.

„Kein Wunder, dass sich Hilfe -

rufe aus den Stadtteilen mehren

und sich die Beschwerden weg -

en behindernd und auch gefährdend

abgestellter Lastenräder

häufen. Aus einigen Stadtteil -

zentren kamen schon Vor schlä -

ge für Stellflächen – die wurden

einfach abgeschmettert. Der

Senat muss mit den Bezirken

dringend solche Abstellflächen

schaffen und ausweisen – am

besten unter Einbeziehung von

Bürgerinnen und Bürgern vor

Foto: privat

Ort. Die kennen die Situation

häufig am besten!“, meint Anke

Frieling.

Mehr Bewohnerparken

Der Landesbetrieb Verkehr

(LBV) erweitert am 28. März

2022 das Bewohnerparkgebiet

Ottensen. Mit der Einführung

der Bewohnerparkzonen am

Altonaer Kinderkrankenhaus

und in der Röhrigstraße wirkt

der LBV der vorherrschenden,

schwierigen Parksituation in

dem Gebiet entgegen.

Hintergrund ist die schwierige

Parksituation in den Straßen.

Parksuchverkehr und Falsch -

parkende sorgen zudem für

eine Beeinträchtigung der Ver -

kehrssicherheit. Die zulässigen

Dimensionen der Bewohner -

parkzonen sind durch die

Straßenverkehrsordnung rechtlich

auf 1.000 Meter pro Sei -

tenlänge begrenzt. Demzufolge

müssen in Ottensen zwei neue

Bewohnerparkzonen eingeführt

werden, um damit das gesamte

Gebiet abzudecken.

Bündnis für Radund

Fußverkehr

Der Anteil der umweltverträglichen

Verkehrsmittel, der sogenannte

Umweltverbund, soll bis

2030 auf 80% des gesamten

Verkehrsaufkommens steigen.

Die Altonaer GRÜNEN unterstützen

das Bündnis und haben

mit SPD und CDU eine Stel -

lung nahme erarbeitet, der in

der Bezirksversammlung am

27. Januar alle Fraktionen

zustimmten.

Es gibt aber noch Ergän zungs -

wünsche, u. a. in den Bereichen

neue Führungsformen des Rad -

verkehrs und Bilanzierung der

ausgebauten Kilometer, Perso nal

und Beteiligung der Bezirke.

Weitere Themen sind Fahr rad -

bezirksrouten, Schulwege, Digi -

talisierung des Radverkehrs,

eine Fußverkehrsstrategie und

mehr.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Mundschenk, Soltau

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 10. März, Redaktionsschluss: 03.03.2022

Elbvororte

50 Jahre Wildgehege – Grund zum Feiern?

Naturschutzverbände fordern Neuausrichtung mit wesentlich weniger Tierarten | Markus Krohn

1972 wurde im Rissener

Klövensteen das Wild ge he -

ge eröffnet. Seitdem haben

mehrere Generationen die

Wildschweine besucht, die

Frettchen und die Waschbären

erlebt oder Rehe gefüttert.

Minutenlang versuchen die

großen und kleinen Besucher -

innen und Besucher die Uhus in

ihren Verstecken zu finden.

Und das in natürlicher Umge -

bung des Klövensteen, das

ohne Eintrittsgelder allen Ham -

bur gerinnen und Hamburgern

offen steht. Die Waldschule am

Eingang des Wildgeheges steht

Schülerinnen und Schülern

aller Hamburger Schulen zur

Verfügung und vermittelt den

Kindern in natürlicher Umge -

bung die wertvolle Wirkungs -

weise des Waldes.

Das Wildgehege ist in dieser

Form ein Kleinod. Doch die

maroden Gehege, das Konzept,

die aktuelle Gesetzgebung und

die Finanzierung passen nicht

mehr zusammen. Ein erster

Versuch, das Wildgehege zu

sanieren und wirtschaftlich

sicher aufzustellen, misslang.

Anwohner befürchteten mehr

Verkehr, Tierschützer meldeten

Bedenken an, hier solle ein Zoo

entstehen, der nicht notwendig

sei, um Naturerfahrungen zu

vermitteln. Ist das Wildgehege

schon nach 50 Jahren am

Ende?

RISSEN

Bezirks- und Landespolitiker

wollten sich bislang nicht dazu

äußern, wie es mit dem Wild -

gehege weiter gehen soll. Ein

neues Gutachten sollte Klarheit

bringen, konnte aber die verschiedenen

Interessengruppen,

die um die Zukunft des

Wildgeheges ringen, nicht

befrieden.

In einem sind sich Politiker und

Akteure einig: Das Wildgehege

soll erhalten bleiben. Es gibt

aber sehr unterschiedliche Po -

sitionen dazu, in welcher Form

dies erreicht werden soll. Die

einen Träumen von sanierten

und artgerecht eingerichteten

Gehegen und Volieren, in

denen die Tiere besser untergebracht

werden als jetzt. Auch

für die Menschen, die das

Wildgehege besuchen, sollen es

besser haben: Mit einem

sanierten Parkplatz und sauberen

Toiletten beispielsweise.

Mehrere Naturschutzverbände

aus Hamburg und dem Umland

unter der Leitung des NABU

haben sich jetzt zusammengeschlossen

und fordern eine

Neuausrichtung als informeller

Lernort mit Naturbeob achtun -

gen und Bewegung in der

Natur. Das würde das Aus für

die meisten Tierarten im Wild -

gehege bedeuten. Der NABU

schlägt vor, sich auf die Hal -

tung von Rot, Dam- und

Rehwild sowie Wildschweinen

und Waschbären zu konzentrieren

und sich von Uhus, Nerzen,

Frettchen, Lachshühnern, Pom -

merngänsen, Sikawild, Muff -

lon, Greifen und Eulen zu trennen.

Mit einem Konzept zur Natur -

beob achtung käme das Wild -

gehege mit wesentlich weniger

Steuergeld für den Betrieb aus,

allerdings würden damit nicht

diejenigen Menschen erreicht,

die nicht so nah an der Natur

leben und sozial benachteiligt

sind, befürchten die Befür wor -

ter einer umfassenden Sanie -

rung und Weiterentwicklung

des bisherigen Konzepts.

Erst im März will sich der

Grünausschuss der Bezirksver -

sammlung Altona mit dem

Thema beschäftigen. Doch ob

der Bezirk diese Aufgabe allein

lösen kann, ist fraglich, denn

die notwendigen Mittel für eine

Sanierung oder den weiteren

Betrieb stehen wahrscheinlich

in der notwendigen Höhe gar

nicht zur Verfügung. Genauge -

nommen kennt die genauen

Kosten im Augenblick niemand.

Die Zeit drängt, denn die Ge -

hege verfallen weiter, zudem

laufen im Sommer 2022 die

befristeten Verträge mit einigen

Tierpflegern des Wildgeheges

aus. Wie es dann mit dem

Wild gehege weiter gehen soll,

ist ungewiss. Und das im Jahr

des Jubiläums…

Neue Lindenterrasse für den Hirschpark

Historische Gartenanlage soll wiederhergestellt werden. Rhododendren bereits zurückgeschnitten | Konrad Matzen

Der Hirschpark wird noch

in diesem Jahr als Aus -

flugs ziel weiter aufgewertet.

Die Lindenterasse östlich

der Rhododen dron -

wiese soll als repräsentativer

Platz wieder aufleben.

Dort entsteht eine neue Trep -

penanlage mit Stützmauern,

Platz und Hirschplastiken in

Anlehnung an fotografische

Ansichten um Mitte der 1920er

Jahre.

Eigentlich wollte der Verein der

Freunde des Hirschparks bereits

zum 60-jährigen Jubiläum vor

zwei Jahren die neue Linden -

terrasse präsentieren. Dazu kam

es aber nicht. Die Planungen

zogen sich zu lange hin.

Die Lindenterrasse mit ihrer

massiven Treppe und den

Hirschplastiken wurde zwischen

1948 und 1963 rückgebaut.

Die ‚Lindenterrasse’ ist

gegenwärtig als Geländeprofil

und nunmehr mit nur noch

einer abgängigen Linde bestanden

kaum mehr erkennbar, ihre

architektonische Gestaltung

unter dem ehemaligen Altonaer

Gartendirektor Ferdinand Tu -

tenberg und die Funktion eines

zentralen Aussichtsplatzes für

das Hirschgehege hat sie vollständig

verloren.

Ziel der aktuellen Maßnahme

BLANKENESE

Die Wildschweine fühlen sich im Wildgehege »sauwohl«. Wie lange noch?

Ansicht der Lindenterrasse in den 1930er Jahren

ist es daher, die Terrasse ein -

schließ lich der Treppe sowie

den Bezug zur zentralen

Sichtachse über die Linden -

terrasse zum französischen

Gartenteil wiederherzustellen.

Auf eine Wiederherstellung der

Rosenallee mit den orthogonalen

Wegen und Solitärgehölzen

aus den 1920er Jahren wird

jedoch verzichtet.

Im Frühjahr 2021 wurde als

vorbereitende Maßnahme

bereits ein Rhododendron rück -

schnitt durchgeführt. Die

Rhododendren, die gegen Mitte

Foto: Bezirk Altona

Foto: Privatarchiv Albrecht

des 19. Jahrhundert als damals

exotische Pflanzen in den Park

kamen, wuchsen nicht nur zu

stattlichen Exemplaren heran, ,

ihre auf dem Boden wurzelnden

Zweige bewurzelen sich und

wuchsen sich zu großen

Beständen aus. Mit mehreren

Schnitten seit den 2010er

Jahren soll die ursprünglich

offene Charakter der Fläche

zurückgewonnen werden.

Für Feb ruar 2022 ist die

Fällung der erwähnten Linde

und einer Hainbuche im

Bereich der Terrasse vorgesehen.

Für die Neuanpflanzung

der beiden Linden ist sichergestellt,

dass die Bäume aus der

laufenden Anzucht einer Ham -

burger Baumschule mit genetisch

identischem Pflanzenma -

terial erfolgt.

Die Baukosten für den Bau der

neuen Lindenterrasse werden

ca. 80.000 Euro betragen. Die

Finanzierung erfolgt aus Mit -

teln der Umweltbehörde sowie

aus Spendenmitteln des Hirsch -

parkvereins.

www.hirschparkverein.de


Elbvororte DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022 • 3

Bezirk startet XXL Waldumbau

Auch Forstwege werden saniert | Konrad Matzen

Der Klimawandel macht

auch vor unseren Wäldern

nicht Halt – deswegen müssen

sie geschützt und auf

die Zukunft vorbereitet

werden. Aus diesem Grund

beginnt das Bezirksamt Altona

in diesen Tagen mit Waldar -

beiten im Forst Klövensteen.

Dabei werden rund 30 Hektar

Wald umgebaut.

Bei dem mehrmonatigen Pro -

jekt wird darauf geachtet, dass

der Wald langfristig auf den

Klimawandel eingestellt wird.

Aus diesem Grund sollen in

dem Fichten- und Kiefernwald

artenreiche, anpassungsfähige

und standortgerechte Laub -

misch wälder etabliert werden,

die den Herausforderungen des

Klimawandels bestmöglich ge -

wachsen sind. Um der Nadel -

holzdominanz entgegenzuwirken

werden in den kommenden

Monaten zwischen 75.000 und

150.000 Laubbäume gepflanzt.

Darüber hinaus wird im Rah -

men der Waldarbeiten dafür

gesorgt, dass das Blätterdach

aufgebrochen wird, so dass

mehr Licht den Waldboden

erreichen kann und neue

Baumarten den Forst bereichern

können.

RISSEN

Schon im letzten Jahr pflanzten Dr. Stephanie von Berg

(Bezirksamtsleiterin Altona) und Jens Kerstan (Umweltsenator)

die ersten von 70.000 Bäumen im Klövensteen

Foto: Krohn

Parallel zu dem Waldumbau

werden Arbeiten an den

Forstwegen durchgeführt, um

das Wegenetz nachhaltig zu

ertüchtigen. Dabei werden insgesamt

drei Kilometer Waldweg

saniert.

Bürgervertrag ignoriert?

Planung zum Bau einer S-Bahnbrücke weiter vage | Markus Krohn

Die Erschließungsplanung

des neuen Wohngebietes

durch die SAGA nördlich

des Asklepios Westklini -

kums wurde im Oktober

letzten Jahres der Bezirkspolitik

erstmals vorgestellt. Darin enthalten

ist auch die neue Er -

schließungstrasse nördlich des

Krankenhausgeländes, die von

der Straße Sieversstücken

durch das neue Wohngebiet

führt. Die Planung der SAGA

sieht vor, dass diese Erschlie -

ßungsstraße kurz vor der Straße

„Suurheid“ in einem Wende -

hammer endet und die Durch -

fahrt für den motorisierten

Individualverkehr gesperrt ist

(offen nur für Radverkehr und

Busse). So sieht es auch der

Bürgervertrag aus dem Sommer

2016 vor.

RISSEN

Die SAGA-Planung hat die

Bezirksfraktionen von SPD und

GRÜNEN jedoch offensichtlich

nicht überzeugt und so wurde

ein gemeinsamer Antrag im

Verkehrsausschuss eingebracht

und mehrheitlich verabschiedet,

dass diese Erschlie ßungs -

straße nicht geschlossen wird.

VIN Rissen, der den Bürger -

vertrag ausgehandelt hatte,

befürchtete, dass damit Pla -

nung und Bau einer S-Bahn -

brücke auf Höhe des Sülldorfer

Brookswegs umgangen werden

sollte. Dies war eine der Kern -

forderungen von VIN. Die von

SPD und GRÜNEN vorgelegte

Planung mit einer Erschlie -

ßungsstraße, die nach Westen

offen ist, hätte bedeutet, dass

vermutlich ein Großteil des

zukünftigen Baustellenverkehrs

nach Westen über die Straßen

Achtern Sand und/oder Marsch -

weg abfließen würde, anstatt

wie vereinbart über den Bahn -

übergang. Durch die Hintertür

Während dieser Waldpflege -

maß nahmen kommt es im Forst

Klövensteen zu temporären

Sperrungen der Wege, das

Bezirksamt Altona bittet um

Verständnis.

wäre damit ein Provisorium

geschaffen worden, das den

Bau der Brücke hätte überflüssig

machen können.

VIN hat sich daher an die

Mitglieder der BV gewandt und

einen alternativen Antragstext

vorgeschlagen, der klarstellt,

dass es hier nur um eine temporäre

Öffnung gehen darf und

die laut Bürgervertrag zugesagte

Erschließung über die Brücke

über die S-Bahn erfolgen muss.

Letztlich beschloss die Bezirks -

versammlung in ihrer Januar-

Sitzung nun einstimmig die

Version, die VIN Rissen als

Alternative eingebracht hatte,

weil sich die Partien durch die

Intervention von VIN Rissen

wieder an den Bürgervertrag

erinnerten. Die Planung wird

zurzeit auf Basis eingegangener

Rückmeldungen noch einmal

überarbeitet.

Jäger erhalten Kopfweiden

Knickpflege wichtig für Flora und Fauna in der Feldmark | Konrad Matzen

In Norddeutschland kennt

sie jedes Kind – die

knorrigen Gestalten an

den Grä ben und in den

Knicks, die ihre struppigen

„Frisuren“ aus Ästen,

Trieben und Blättern in den

oft grauen Himmel recken. Die

Rede ist von den Kopfweiden,

die bei uns so typisch sind für

das Landschaftsbild. In vergangenen

Zeiten wurden sie regelmäßig

„abgeerntet“, um aus

den elastischen Trieben Korb -

waren zu flechten, ihre Äste

wurden zu Werkzeugstielen

verarbeitet und die stärkeren

SÜLLDORF

Einweisung der Jäger durch Landwirt Heinz Behrmann

Exemplare dienten als Zaun -

pfähle an den Viehweiden – wo

sie nicht selten wieder ausschlugen

und innerhalb kurzer

Zeit neue Bäume wachsen

ließen. Heute haben andere

Materialien die Weidenruten

fast vollständig verdrängt, die

Bäume werden nicht mehr

beschnitten und wuchern aus,

zerbrechen schließlich in den

Winterstürmen. Ein typisches

Landschaftsmerkmal geht so

verloren – und eine wichtige

ökologische Ressource gleich

mit. Denn die von Men schen -

hand geschaffenen Kopfbäume

– hauptsächlich Weiden, aber

auch Eschen, Pappeln, Eichen

und andere Arten – bieten vielen

Tieren Schutz und Lebens -

raum, angefangen bei Insekten,

die den hohen Totholzanteil

zersetzen, über Reptilien und

Kleinsäuger bis hin zu Stein -

kauz und anderen Höhlen brü -

tern, die gern die Baumhöhlen

bewohnen. Aber auch Fleder -

mäuse, Siebenschläfer, Stein -

marder und andere finden in

den „Köpfen“ Unterschlupf.

Deshalb setzen sich die Süll -

dorfer Bauern zusammen mit

den Jägern ein für den Erhalt

dieser kleinen Bio-Paradiese.

Und das bedeutet viel Arbeit.

Landwirt Heinz Behrmann:

„zuerst beschneiden wir die

Bäume grob, das erledigen wir

heute mit speziellen Forst ma -

Fakten zu Knicks:

Foto: PR

schinen, die die herausgeschnittenen

Äste gleich sauber

in Haufen legen. Danach

kommt die Handarbeit: Schnitt -

flächen müssen begradigt,

Bruchstellen beseitigt werden

um einen sauberen Neuaustrieb

zu fördern“. Das Schnittgut

wird anschließend gehäckselt

und größtenteils als CO²-neutrales

Heizmaterial verwendet.

Ein kleinerer Teil geht als

Totholz in den Knick zurück,

ebenso wie die Stammstücke,

die die Jäger neben den Kopf -

weiden aufgeschichtet haben.

Bernd Neumann vom Lan des -

jagd- und Naturschutzverband:

„Um die Stapel herum wachsen

schnell Gräser, Kräuter und

Gehölze. Wir schaffen damit

neben den Kulturflächen Bio -

top-Inseln für die unterschiedlichsten

Tiere, bis hin zu Hasen

und Rehen, die hier vor

Störungen durch Witterung,

Hunden und Menschen sicher

sind“. Warum tun Bauern und

Jäger das? Behrmann und

Neumann sind sich einig: „Wir

leisten damit einen Beitrag zum

Schutz der Artenvielfalt. Die

bäuerliche Kulturlandschaft mit

ihren vielfältigen Strukturen ist

ein wertvoller Schatz für die

Biodiversität in unserem Land.

Den wollen wir erhalten!“

Die Knicks wurden nach einer „Agrarreform“ in den Jahren

nach 1770 angelegt, um die Felder und Weiden voneinander

abzugrenzen, den Wind abzuhalten und das Vieh einzuzäunen.

Heute sind sie unverzichtbar für den Artenschutz: sie

vernetzen die Landschaft und bilden Biotopverbindungen,

schützen vor Erosion und bieten aufgrund ihrer waldrand -

ähnlichen Struktur vielen Tieren und Pflanzen ideale Lebens -

bedingungen.

Klassische Knick-Gehölze sind Hasel, Schlehen, Weißdorn

und Holunder. Andere Arten wie Esche, Erle oder Birke

gesellen sich ergänzend hinzu. Oft werden in größeren

Abständen Eichen als „Überhälter“ stehen gelassen.

In der Sülldorf-Rissener Feldmark sind noch rund 54 Kilo -

meter Knick erhalten geblieben, anderenorts sind sie sehr

bedroht und gelten deshalb aufgrund ihrer Bedeutung für

den Naturhaushalt nach dem Bundesnaturschutzgesetz als

„geschützter Landschaftsbestandteil“.

Alle 10–15 Jahre muss ein Knick „geknickt“ werden, um ein

Auswuchern und Verkahlen zu verhindern: die Gehölze werden

über dem Boden auf Kniehöhe herunter geschnitten

(„auf den Stock gesetzt“) und treiben von neuem aus. Das

bedeutet, dass die Bauern in Sülldorf und Rissen zur Pflege

der Landschaft jährlich etwa 7 Kilometer Knicks schneiden.

Eine Arbeit, die gemeinhin wenig Beachtung findet und sich

finanziell nicht auszahlt, denn der „Ertrag“ durch die Brenn -

holzgewinnung deckt noch nicht einmal die erforderlichen

Maschinenkosten.

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4 • DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022

Sport

Rissener Streetdancer haben Musik im Blut

Dritter Hip Hop-Kurs für 5–7-Jährige wegen des großen Erfolges | Markus Krohn

Coole Musik und einfache

Choreografien, die sich

wie derholen und einprägen:

Das mögen Rissener

Kids! Vor allem Kinder zwischen

fünf und elf Jahren lieben

Hip Hop. Jeden Montag

treffen sich die Kinder in zwei

unterschiedlichen Gruppen in

der Halle Marschweg 75 (oben),

um sich kräftig auszupowern.

RISSEN

Herzschlagfinale

Sieg in letzter Sekunde!

Polos 1. Herren haben Ende

Januar für einen emotionalen

und versöhnlichen Ab -

schluss der Hallensaison

gesorgt. Im letzten Spiel der

Gruppenphase der Nord-Liga

siegte das Team von Coach

Matthias Witthaus nach 3:6-

Rückstand noch mit 7:6 gegen

den Uhlenhorster HC. Das

Siegtor fiel eine Sekunde vor

Ende der Partie durch Polo-

Torjäger Paul Smith, der insgesamt

dreimal für sein Team traf.

OSDORF

Volkstänzerin und Hip Hop

Instruktorin Anka Umlandt.

Foto: privat

BRING ES

ZUM LAUFEN!

Sie tanzen nach bekannten

Hits, die die Kinder aus dem

Radio oder verschiedenen Se -

rien kennen, treffen sich mit

Gleichgesinnten und bewegen

sich mit dem gesamten Körper.

Die Kids treffen sich demnächst

sogar in drei Gruppen: Um

14:30 Uhr und 15:15 Uhr tanzen

die jüngsten zu aktueller

Charts-Musik, um 16 Uhr starten

dann die 8–11-Jährigen

durch.

Der Hip Hop Tanz besteht aus

einer ganzen Reihe von Street -

dance-Stilen, die hauptsächlich

zur Hip Hop-Musik getanzt

werden oder sich als Teil der

Hip Hop-Kultur entwickelt ha -

ben. Diese entwickelte sich

hauptsächlich in den 1960er

und 1970er Jahren in den USA.

Zunächst entwickelte sich Hip

Hop in den ärmeren Stadt -

vierteln amerikanischer Groß -

städte, wie zum Beispiel New

York oder Los Angeles. Afro -

amerikanische und puertoricanische

Jugendliche erfanden

quasi eine neue Musikrichtung.

DJ’s legten die neue Musik in

den Straßen auf. Aus Break -

dance, Poppin, Locking und

vielen anderen Tanzstilen entwickelten

sich die heutigen Hip

Hop-Choreografien. Da sie

zuerst auf den Straßen getanzt

wurden, gibt es auch keine festgelegten

Regeln.

Bei weißen Jugendlichen wurde

Hip Hop erst in den 1980er

Jahren populär. Durch den Film

„Flashdance“, der 1983 in die

Kinos kam, wurden die Hip Hop

Tanzstile weltweit bekannt.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

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Dadurch entstanden die ersten

Hip Hop-Tanzgruppen in Ame -

ri ka, aber auch in Europa.

Mittlerweile gibt es in vielen

Tanzschulen und Sportvereinen

Hip Hop-Kurse, es entstanden

auch Turniergruppen, die ihre

Teilnehmerinnen und Teilneh -

mer auf Tanzwettbewerbe vorbereiten.

Das ist aber derzeit nicht das

Ziel der Rissener Hip Hop Kids.

Spaß an der Bewegung und der

Musik trifft es wohl eher.

Trainiert werden sie von Anka

Umlandt, einer Studentin aus

Stade, die seit ihrem 4. Le -

bensjahr tanzt – vor allem

Volkstanz aus ihrer Heimat hat

es ihr angetan. Für sie sind die

unterschiedlichen Musikstile

keine Hürde – vor allem, weil

die sich wiederholenden Schrit -

te aus dem Volkstanz auch

beim Hip Hop eingesetzt werden

können – natürlich zur Hip

Hop-Musik!

Der dritte Hip Hop-Kurs startet

am 28. Februar. Zudem bietet

Umlandt allen Tanzfreunden

auch in den Hamburger Ski -

ferien zwei Angebote an. Infos

dazu in Kürze auf der Home -

page

www.rissenersv.de

Fasching für alle Kinder

Inmitten der ersten Früh -

lingsvorboten hat der Ris -

RISSEN

sener SV für seine jüngsten

Mitglieder den Fasching

nicht aus den Augen verloren.

Gilt doch das Verklei dungs -

fest mit viel Gesang und Tanz

fast überall in Deutschland im -

mer noch als Übergang vom

Winter zum Frühling.

Das Schönste: Alle dürfen mitfeiern

(Auch Nichtmitglieder)!

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Gemein sam mit vielen Familien

wird am Sonnabend, dem 26.

Februar zwischen 10 und 12 Uhr

beim Familiensport in der Halle

Voßhagen gefeiert, um den

Fasching ein bisschen nach

Rissen zu holen.

Jeder ist eingeladen sich zu verkleiden.

Die Verantwortlichen

haben tolle Musik und schöne

Spiele vorbereitet und wer weiß,

vielleicht sogar ein paar Über -

raschungen für alle Jecken.

Eine Online-Anmeldung über

rissenersv.de ist erforderlich!

Laufen tut Gutes

Team Westklinikum tritt gegen die Spielvereinigung Blankenese an | Konrad Matzen

Regelmäßige, gesunde Be -

wegung ist die beste Me -

dizin. Sie hält die Gelenke

fit – darauf wollten am Tag

der Arthroskopie die Spiel -

vereinigung Blankenese

und das Asklepios West -

klinikum Hamburg gemeinsam

mit einem Wettkampf aufmerksam

machen.

ELBVORORTE

Foto: Yastremska/AdobeStock

Die Regeln sind einfach: Beide

Organisationen bringen jeweils

drei Wettkämpfer an den Start.

Es werden den gesamten Tag

über alle Schritte der Teil neh -

mer, die an dem Tag gegangen

werden, addiert. Es gewinnt das

Team mit den meisten Schrit -

ten. Für das Asklepios West -

klinikum Hamburg traten Dr.

David Scheuneman (Chefarzt

der Abteilung Orthopädie und

Unfallchirurgie), Dr. Thomas

Weber (Leitender Oberarzt der

Abteilung Orthopädie und Un -

fallchirurgie) sowie Dr. Thomas

Mansfeld (Chefarzt Allgemein-,

Viszeral- und Gefäßchirurgie

und Ärztlicher Direktor am

Asklepios Westklinikum Ham -

burg) an. Die SVB wurde von

Jan-Christoph Brölsch (2. Vor -

sitzender und Teil der Hockey -

abteilungsleitung), Leif Martens

(Tennistrainer) und Andrew

Langenbacher (Trainer der 1.

Herren Fußballmannschaft und

Platzwart) repräsentiert.

„Wir haben uns für den Tag der

Arthroskopie mit der Spiel ver -

einigung Blankenese zusammengeschlossen,

und werden

die gelaufenen Schritte vom 1.

Februar der beiden Teams vergleichen.

Sollte die SVB mehr

Schritte gelaufen sein als wir,

werden wir einen Defibrillator

an den Verein übergeben.“, so

Dr. Thomas Weber, leitender

Oberarzt der Abteilung für

Orthopädie und Unfallchirurgie

am Asklepios Westklinikum

Hamburg im Vorfeld. „Wir

Men schen brauchen körperliche

Bewegung im richtigen Maß,

damit unsere Muskeln und

Knochen auch im Alter gut

funktionieren“, so Weber weiter,

„Das Dasein als Couch-

Potato oder einseitige Fehl- und

Überbelastungen hingegen sind

Gift für die Gelenke.“

Kommt es doch zu Erkran kun -

gen oder Schädigungen der

Gelenke, kann eine Ge lenk -

spiegelung (Arthroskopie) in

Frage kommen oder Abhilfe

schaffen. Dafür wird eine spezielle

optische Stabkamera (Ar -

thros kop) über einen kleinen

Hautschnitt ins Gelenk eingeführt

und der Chirurg kann

nicht nur alles genau untersuchen,

sondern auch mit speziellen

Instrumenten minimalinvasive

Eingriffe durchführen.

Die Blankeneser Sportler gewanen

den Wettbewerb mit einem

klaren Schrittunterschied von

41.669 Schritten...

Dr. Thomas Mansfeld, Andrew Langenbacher, Dr. Thomas Weber

„Wir freuen uns sehr über die

Bereitschaft des Asklepios

West klinikum Hamburg und

hoffen in Zukunft weitere ge -

meinsame Aktionen durchführen

zu können. Sollten

durch diese Aktion Menschen

zum Sport und zur Bewegung

motiviert werden, sind sie herzlich

eingeladen sich auf der

Website der SVB über unser

vielseitiges Angebot zu informieren.“,

so Jendrik Sembdner

- Vereinsmanager der SVB.

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ANZEIGEN Wohnambiente

DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022 • 5

Freiwilligendienst bei den Wasserrettern

Haspa unterstützt Nachwuchsarbeit aus dem Zweckertrag des Lotteriesparens | Konrad Matzen

Einen symbolischen Scheck

über 4.000 Euro überreichte

Laura Rabe, Filial direk -

torin der Haspa-Filiale am

Nienstedtener Marktplatz,

vergangene Woche dem

Bezirksleiter des DLRG Be -

zirk Altona e.V., Arto van der

Meirschen und seinem Stell -

vertreter, Andreas Ritter.

NIENSTEDTEN

Erstmalig erhält der Verein

Mittel aus dem Lotterie Zweck -

ertrag und der Peter-Mähl -

mann-Stiftung (1.500 und zu -

sätz lich 2.500 Euro), nachdem

Laura Rabe auf diese Förder -

möglichkeiten aufmerksam

gemacht hatte.

Der DLRG Altona leistet lebensrettende

Arbeit an der Elbe mit

seinem Wasserrettungsdienst,

finanziert sich ausschließlich

durch Spenden und lebt von

dem Einsatz des Teams, das

sich in seiner Freizeit ehrenamtlich

engagiert. Ein Grund

für Laura Rabe, Unterstüt zung

für die Jugend arbeit und Nach -

Spendenübergabe an den stellvertr. Bezirksleiter Andreas Ritter

(links), Bezirksleiter Arto van der Meirschen (Mitte) durch

Laura Rabe (Filialdirektorin der Haspa Nienstedten) Foto:Haspa

wuchsförderung anzubieten.

Von dem Geld wurden u.a. Ret -

tungs wurfsäcke zur Rettung

von Schwimmern angeschafft.

Für Übungen am Strand ist ein

in Wurfzelt, angeschafft worden,

klein und handlich verpackt,

ist das Zelt schnell aufund

zusammengebaut und bietet

während der Übungspausen

Schutz vor Regen und Kälte.

Die Übergabe fand im Schu -

lungsraum des Vereins statt, im

Beisein der Nachwuchsjugend

zu Beginn des Unterrichts.

Bezirksleiter van der Meirschen

bedankte sich noch einmal für

die großzügige Spende, mit der

einiges bewegt werden kann.

Der Verein ist immer an

Nachwuchs interessiert und

ermuntert Interessierte sich zu

melden. Auch besteht die Mög -

lichkeit, den Bundesfreiwilli -

gendienst im Sommer 2022

hier zu absolvieren.

Derzeit gibt es in Nienstedten

drei junge Menschen, die im

BFD tätig sind. Sie bilden eine

ideale Anlaufstelle für die

jüngsten Mitglieder, die gerade

Schwimmen lernen. Mit dem

durchschnittlichen Alter zwischen

18 und 21 Jahren sind sie

sehr nahe bei den DLRG-

Kindern und werden bereits zu

Beginn ihrer Dienstzeit mit

Schwerpunkt auf Kinder -

schwimm ausbildung ausgebildet.

Sowohl im Bezirk Altona

als auch im Landesverband

Hamburg werden laufend neue

BFD gesucht. Die Bewer -

bungsfrist läuft noch bis zum

31. Mai 2022.

altona.dlrg.de

www.haspa.de

Es gibt ein paar Leser, die wissen immer schon am Freitag,

was die Wo che über in ihrer Nachbarschaft ge schah, denn

sie ha ben den Leser-Brief abonniert.

Jeden Freitag in formiere ich kurz und knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger Westen und den Elbvororten

per E-Mail. Außerdem gibts am Ende des News letters regelmäßig

Tipps fürs Wochenende – Veran stal tungs highlights in

den Elbvor orten oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für groß artige

Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.

dorfstadt.de an (am unteren Bildschirm rand im Käst chen).

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

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Intelligente Steckdose mit USB

Laden leicht gemacht: Für Smartphone, Tablet oder Smartwatch | Konrad Matzen

Apple und Samsung haben

es vorgemacht, andere

Hersteller folgen nach:

Künftig sollen immer mehr

Smartphones ohne beiliegendes

Ladegerät verkauft

werden. Begründet wird

dies mit dem Umweltschutz,

denn der Verzicht auf das Netz -

teil reduziere CO2-Emissionen

beim Transport und vermeide

unnötigen Elektroschrott.

Eine ebenso umweltfreundliche

wie platzsparende Alternative

zum Ladegerät bietet das Un -

ter nehmen Jung: SCHUKO®

Steckdosen mit integrierten

USB-Anschlüssen. Die Variante

mit JUNG Quick Charge®, eine

Schnellladefunktion, hat entweder

einen USB-A- oder USB-

C-Anschluss und stellt eine

elektrische Leistung von bis zu

18 Watt bereit. Damit lädt sie

Mobilgeräte wie Smartphone,

Tablet oder Smartwatch in kürzester

Zeit wieder auf. Daneben

bietet Jung auch SCHUKO®

Steckdosen mit zwei USB-

Anschlüssen an (Typ A und Typ

C). Sie ermöglichen eine besonders

platzsparende Elektro in -

stallation und sind die optimale

3-in-1-Lösung zum Laden

mobiler Endgeräte. Mit clever

verteilten Steckdosen befinden

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Mit dieser Lüftung können

Allergiker aufatmen

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Viele Menschen freuen sich

auf den Frühling: Die Son -

ne, die höheren Tempe r a tu -

ren, die erwachende Natur

– all das ist gut fürs Herz.

Doch leider leidet gleichzeitig

ein großer Teil von uns:

Pollen lassen vor allem Aller -

giker nur schwer durchatmen.

Doch clevere Lösungen wie die

I-tec Lüftung von Internorm

sorgen dafür, dass die Betrof fe -

nen verschont bleiben. Dabei

handelt es sich um ein vollständig

in das Fenster integriertes

Lüftungssystem, das

den Raum auch bei geschlossenem

Fenster mit Frischluft versorgt.

Durch den optionalen

Einbau von Filtern können

Allergiker aufatmen, denn diese

vermindern das Eindringen von

Wohnambiente

sich im gesamten Haus stets

genug Anschlussmöglichkeiten

für Smartphone oder Tablet,

ganz ohne Netzteil. Die Jung

SCHUKO® Steckdosen mit USB-

Anschlüssen sind „made in

Germany“ und vom VDE zertifiziert.

Durch einen integrierten

erhöhten Berührungsschutz,

den sogenannten Shutter, ga -

rantieren sie besondere Sicher -

heit. Beide Varianten der USB-

Steckdose eignen sich ideal für

die Nachrüstung und stellen

damit zum Beispiel auch für

das Homeoffice eine perfekte

Lösung dar. Passend zur übrigen

Elektroinstallation sind die

SCHUKO® Steckdosen mit USB

und JUNG Quick Charge in den

Designrahmen der Jung Serien

A und LS erhältlich. Übrigens:

Für die besonders gelungene

Kombination von innovativer

Technik und Design erhielt die

Jung USB-Steckdose gleich drei

Auszeichnungen: den „Archi-

tects‘ Darling Award 2020“,

den vom Bund deutscher In -

nen architekten ausgelobten

„bdia ausgesucht! 2020“ sowie

den „Archiproducts Design

Award 2020“.

Feinstaub und Blütenpollen.

Die Intensität des Luftaus tau -

sches lässt sich individuell be -

stimmen. Die Bedienung der I-

tec Lüftung erfolgt über ein

direkt am Rahmen angebrachtes

Steuerungselement oder via

Tablet oder Smartphone.

Mehr im Internet unter

www.internorm.com.

Klimaschutz im Stadtzentrum

Was ändert sich durch das neue Klimaschutzgesetz? DIEHN informiert | K. Matzen

Das Familienunternehmen

DIEHN Heizungstechnik

berät seit 1984 seine Kun -

den im Hamburger Westen

in allen Fragen rund um die

Heizung. Durch das im

Dezember 2021 in Kraft

getretene Energiewende- und

Klimaschutzgesetz ist nun auch

in Schleswig-Holstein die Nut -

zungspflicht von Erneuerbaren

Energien in der Wärmever sor -

gung ab dem Juli beschlossene

Sache. In Hamburg ist die

Verpflichtung bereits 2021

umgesetzt worden. Im Bereich

Energiewirtschaft stellen sich

für Haus- und Woh nungs be -

sitzer sehr viele Fragen und

Entscheidungen mit Langzeit -

effekt.

Für alle Interessierten hat die

DIEHN Heizungstechnik einen

Info- und Event Pop-Up Store

im Stadtzentrum Schenefeld

direkt am Marktplatz eröffnet.

Neben einer informativen Dau -

erausstellung organisiert das

Unternehmen gemeinsam mit

Partnern wie RENEWA oder der

SCHENEFELD

Hamburger Sparkasse regelmäßig

Fach-Vorträge rund um

die Fragen, die das neue Gesetz

mit sich bringen:

- Was ändert sich durch das

neue Klimschutzgesetz?

- Welche Förder- und Finan -

zie rungsmöglichkeiten bestehen?

- Wie funktionieren die zu -

kunftsorientierten Techni -

ken?

Gardinen • Sonnen- und Insektenschutz • Farben • Tapeten • Designbeläge • Teppichboden

Das Team von DIEN Heizungstechnik erwartet Sie am Marktplatz

im Stadtzentrum Schenefeld.

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Vermieter?

Die genauen Termine finden Sie

im Center, auf der Internetseite

der DIEHN Heizungstechnik

und auf Facebook.

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6 • DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022 Wirtschaft

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Wilhelm-Dähn-Stiftung wird für 11 Mio. € saniert

Wohnhäuser für Menschen mit geringem Einkommen werden energetisch aufgewertet und barrierearm | Markus Krohn

Die Wohnhäuser der Wil -

helm-Dähn-Stiftung in Ris -

sen werden umfangreich

mo dernisiert. Nach sechzig

Jahren werden die Häuser

umfangreich saniert, um Wil -

helm Dähns Erbe an die Stan -

dards des 21. Jahrhunderts an -

zupassen und die Wohnqualität

der Mieter zu verbessern.

Der Stifter gründete am 1. Juli

1908 eine eigene Firma als

Kontrollbüro der Harburger

Oelwerke Brinckmann & Mer -

gell. Nur drei Jahre später fu -

sionierte Dähn mit der Familie

Hamann aus Stettin unter der

Firmenbezeichnung Dähn &

Hamann.

Die gemeinnützige Wilhelm-

Dähn-Stiftung wurde 1934 von

ihm anlässlich des 25-jährigen

Bestehens seiner Firma Dähn &

Hamann gegründet. Ursprüng -

lich kam das Stiftungs ver mö -

gen langjährigen Mitarbeitern

zur Eigenheimfinanzierung zu -

gute, zudem unterstützte Dähn

unverschuldet in Not Geratene

und deren Familienangehörige.

1960 wurden dann die sechs

RISSEN

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Stiftungsgebäude mit ihren

heu te rund 100 Wohnungen in

Rissen er richtet, um Wohnraum

für bedürftige, ältere Menschen

zu schaffen.

Die Wohnhäuser stehen auf

einem fast 14.000 Quadrat me -

ter großen parkähnlichen Areal

am Rand der Rissen-Sülldorfer

Feldmark und dem Na tur -

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der Stiftung, sich künftig nachhaltig

und barrierearm aufzustellen.

Ziel ist es, die Häuser optisch

ansprechend, energetisch nachhaltig

und wirtschaftlich zu

gestalten. Die Modernisie -

rungs arbeiten in den sechs

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Reis

DorfStadt: Herr Moll, warum

engagieren Sie sich für die

Wilhelm-Dähn-Stiftung?

Oliver Moll: Heute ist ein Vier -

tel der Menschen in unserer

Stadt 60 Jahre und älter. Für

viele ältere Menschen ist es

aufgrund ihrer wirtschaftlichen

Situation eine große Heraus -

forderung, eine bezahlbare

Woh nung zu finden. Deshalb

war ich vom Konzept der Wil -

helm-Dähn-Stiftung sofort be -

geistert und bereit, mich hier

mit meinem immobilienwirtschaftlichen

Know-how einzubringen.

Welches Ziel verfolgt Ihre

Stiftung?

Unsere Stiftung bietet Men -

schen ab 54 Jahren, die aufgrund

ihrer wirtschaftlichen

Situation auf dem allgemeinen

Wohnungsmarkt denkbar

schlechte Chancen haben, günstigen

und angemessenen Wohn -

raum.

Warum müssen die Wohnungen

jetzt renoviert werden?

Die Finanzlage der Stiftung ließ

in den vergangenen Jahren um -

fangreiche Modernisierungen

einfach nicht zu. Dies hat dazu

geführt, dass die Kernsubstanz

der Gebäude überaltert ist.

Einzelne Häuser wurden zwar

laufend modernisiert, aber auf

eine neue Heizanlage, das Her -

stellen von Barrierefreiheit oder

das Umsetzen von nachhaltigen,

energetischen Konzepten

musste verzichtet werden. Nun

sind wir bald in der glücklichen

Lage, die entstandenen Miss -

stände beseitigen zu können

Foto: PR

und die Gebäude den Bedürf -

nissen der Bewohner in Bezug

auf Komfort, Barrierearmut

und Energieeffizienz anzupassen.

Warum ist es so schwer, günstigen

Wohnraum zu schaffen?

Projekte sozial, wirtschaftlich

und ökologisch umzusetzen,

stellt Stiftungen oft vor eine

große Herausforderung. Für uns

steht an erster Stelle, dass die

Belastung für die Mieter auch

nach der Modernisierung so

gering wie möglich ist.

Oliver Moll ist Geschäftsführer der Moll & Moll Zinshaus GmbH

und Vorsitzender der Wilhelm-Dähn-Stiftung

Foto: PR

Wie wollen Sie sich zukunftsfähig

aufstellen?

Wenn die Stiftung die Sa nie -

rung ohne Unterstützung hätte

stemmen wollen, wäre sie nur

zu einer bloßen Instandhaltung

in der Lage gewesen. Zu Beginn

der Planung hat die Wilhelm-

Dähn-Stiftung deswegen ge -

meinsam mit FRANK ein ganzheitliches,

nachhaltiges Finan -

zierungskonzept ausgearbeitet,

das unterschiedliche Förder -

mittel einbezieht. Das Team von

FRANK hat dabei genau analysiert,

welche Förderungen für

welche Maßnahmen infrage

kommen, um den maximalen

Effekt im Sinne des Stifters zu

erzielen. Wir setzen dabei auf

drei kompetente Partner, die

KfW-Bank, die Hamburgische

Investitions- und Förderbank

(IFB Hamburg) und das

Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (Bafa). Nur so

gelingt es uns, die Häuser barrierearm

zu gestalten und sie

energetisch zu sanieren. Da -

Häusern in der Hobökentwiete

beginnen voraussichtlich im

Sommer 2022. Die Stiftung

investiert etwas über 11 Mio.

Euro in die Sanierung, mehr als

die Hälfte davon werden durch

Fördermittel aufgebracht. Das

Vorhaben wird vom Hamburger

Projektentwickler FRANK be -

gleitet. „Wir freuen uns, wenn

wir mit unserem FRANKschen

Eco-Prinzip dazu beitragen,

Projekte sozial, wirtschaftlich

und ökologisch umzusetzen“,

sagt Thomas Rolf Hermes,

Geschäftsführer für den Bereich

Eco.

Der 51-jährige Oliver Moll verantwortet

als Stiftungsvorstand

die Vermietung der Woh nun -

gen und präsentierte Anfang

Februar das Sanierungs vor -

haben der Öffentlichkeit. Die

DorfStadt-Zeitung hat mit ihm

gesprochen:

durch werden die Woh nungen

besser vermietbar, das Objekt

produziert nur noch geringe

laufende Kosten und wir werden

unabhängig vom Energie -

markt. Wir setzen in einem

ganzheitlichen Konzept auf

Nachhaltigkeit, moderne Tech -

nik und kluge Lösungen. Da -

durch sind wir zukunftsfähig,

da wir langfristig guten und be -

zahlbaren Wohnraum auf einer

verlässlichen Basis sowohl in

technischer als auch finanzieller

Hinsicht bieten können.

Inwieweit trifft Sie dann der

Förderstopp der KfW?

Der Förderstopp der KfW für

energieeffiziente Gebäude ist

für den Bestand fatal. Während

der Neubau diesen Standard

leicht erreichen kann, ist es im

Bestand fast unmöglich, den

KfW 55 Standard zu erreichen.

Aber wir würden es schaffen.

Das heißt, wir würden genau

dort viel CO2 und Energie einsparen,

wo es eigentlich am

sinn vollsten, aber auch am

schwierigsten ist. Daher ist der

Stopp für uns umso ärgerlicher.

Die umfassenden, kostspieligen

Maßnahmen, die für diesen

Standard im Bestand notwendig

sind, sind für Stiftungen wie

die Wilhelm-Dähn-Stiftung

ohne Förderung unmöglich zu

leisten. Wir sind uns aber si -

cher, dass die Bundesregierung

zügig entscheiden wird, wie es

mit der Förderung weitergeht.

Es wurde bereits ein Nach fol -

geprogramm angekündigt. Hie -

r auf setzen wir im Moment

unsere ganze Hoffnung.

Wie reagieren Ihre Bewohner

auf die Umbaupläne?

Die Mieter freuen sich, dass es

bald losgeht und durch die

Modernisierung ihre Wohn qua -

lität verbessert wird. In vielen

Fällen führt der Umbau dazu,

dass sich Wohnungen vergrößern

und einen Balkon er -

halten. Klar ist aber auch, dass

die Bauzeit mit Unannehm lich -

keiten verbunden ist. Aus diesem

Grund stehen wir seit

Beginn der Planung in einem

intensiven Austausch mit den

Mietern, um ihnen die Bau -

phase so angenehm wie möglich

zu gestalten.

Vom FC Bundestag

zu GURU

Der Kapitän des FC Bun -

destag, Marcus Weinberg,

wechselt zur Hamburger

PR-Agentur GURU-MC. Der

ELBVORORTE

ehemalige CDU-Bundes -

tags abgeordnete aus dem

Hamburger Westen wird die

Agentur im Bereich Public

Affairs als Partner unterstützen

und bringt gleich einen Kunden

mit: Die Christlich-Soziale Volks -

partei (CSV) in Luxemburg

platzierte einen stattlichen Etat

zur strategisch-kommunikativen

Unterstützung der Partei

einschließlich des Wahlkampfes

im Jahr 2023 in der Hamburger

Innenstadt.

Magistralentwicklung

geht voran:

Nachdem das Bezirksamt

Altona mit der Verkehrs be -

ELBVORORTE

hörde und der Stadtent -

wicklungsbehörde einen

Lösungsweg zur planerischen

Ausweisung der von

der Verkehrsbehörde geforderten

Erweiterung der Stra -

ßenverkehrsflächen gefunden

hat, soll der Bebauungsplan

Sülldorf 23/Iserbrook 27 (Gebiet

zwischen Hamburger Konser -

vato rium und S-Bahnbrücke

Iserbrook an der Sülldorfer

Landstraße) nun für die öffentliche

Auslegung vorbereitet werden.

Die Lösung sieht vor, dass

die Verkehrsflächen entlang der

B431 beidseitig um je 2,50

Meter zu erweitern. Im Gespräch

waren bis zu 4 Metern. Das

Bezirksamt empfiehlt zudem,

möglichst bald Infor ma tions ver -

anstaltungen zur Magistral -

entwicklung durchzuführen.

Impfen ohne Termin

Jetzt hat auch im Elbe-Ein -

kaufs zentrum ein neues

OSDORF

Impf zentrum neben der

Markthallte im Erdgeschoss

eröffnet. Dort impft Dr.

med. Annette Wittig mit ihrem

Team von Montag bis

Sonnabend zwischen 10 und 20

Uhr mit Biontec, Moderna oder

Johnson & Johnson. Egal, ob

Sie sich für die Erst-, Zweit-,

oder Boosterimpfung interessieren.

Hier ist es möglich. Sie

müssen nur ein Ausweis doku -

ment und, falls vorhanden,

einen Impfausweis mitbringen.

So einfach geht das!

Blankeneser KJM-Verlag

verstärkt sich

Tobias Schülert (44) tritt

neben Jana Wincheringer

(39) in die Verlagsleitung

des Hamburger Verlages ein,

BLANKENESE

widmet sich dort Lektorat

und Vertrieb mit einem

Schwerpunkt Entwicklung

neue Formate und Ge schäfts -

felder. Er stärkt ab sofort das

Team von Verleger Klaas Jar -

chow (früher Rogner & Bern -

hard sowie Murmann) und Co-

Verleger Dr. Jan Kurz. Schülert

war 13 Jahre lang Redakteur

beim STERN und ist als

Cartoonist bekannt geworden.

KJM verlegt ein ausgewähltes

Vollprogramm von Belletristik,

Sachbuch, illustriertem Buch,

Kinder- und Jugend buch. Seit

2020 gehören Car toon-Bücher

der Zeichnerinnen- und

Zeichner-Gruppe „Ham burger

Strich“ zum Portfolio.

www.kjm-buchverlag.de


Highlights

DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

Sonnenschutz

• Markisen

• Neubespannungen

• Überdachungen

• Fensterbeschattungen

• Wintergartenbeschattungen

• Plissee, Jalousetten u. Rollos

Schenefelder Landstraße 281 · 22589 Hamburg

Tel.: 87 30 32 · www.kohlermann-koch.de

Foto: PR

Spuds & Tatties Tour 2022 mit Guido Plüschke

Songs & Stories from Ireland and Scotland

Auch 2022 geht Guido Plüschke wieder auf Solo Tour! 2018

war es „Das fundierte Halbwissen der irischen Musik“ und seit

2019 ist es die „Spuds & Tatties Tour“.

Aber was sind Spuds & Tatties? Beides sind die irischen und

schottischen Worte für die Kartoffel! Und wenn nicht ein

Deutscher, wer sonst dürfte wohl die Kartoffel als Tour-Motto

nehmen?

Und weil schier unendlich viel gute und schöne Musik aus

Irland und Schottland stammt, hat Guido Plüschke eine erlesene

Auswahl an Stücken aus beiden Regionen für sein

Programm zusammengestellt, die er für sein Publikum neu

arrangiert hat und interpretieren wird.

Termin: 4.3.2022 um 19.30Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt: 15,- €

www.batavia-wedel.de

Foto: Maike Kollenrott

Tratsch op de Trepp – Ohnsorg ünnerwegens

Spritzig, witzig und turbulent: „Tratsch op de Trepp“ – der erfolgreichste

Ohnsorg-Klassiker aller Zeiten! Erleben Sie Heidi

Mahler zum letzten Mal in ihrer Paraderolle der Meta Boldt!

Wer kennt sie nicht – liebe Nachbarn, die einem zu jeder Tagesund

Nachtzeit im Treppenhaus begegnen, einen ausfragen und

stets den neuesten Klatsch und Tratsch parat haben, wobei sie

es mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Ein solches

Exemplar ist Meta Boldt, die regelmäßig an Türen lauscht und

Gerüchte in Umlauf setzt. Sie wohnt mit dem pensionierten

Steuerinspektor Ewald Brummer und der Witwe Knoop in

einem Mietshaus, das Schlachtermeister Tramsen gehört.

Hanne Knoop hat ihre separate Kammer an die junge Heike

Seefeldt, die es zu Hause bei ihrem Vater nicht mehr aushält,

abgegeben. Auch den jungen Dieter Brummer hält nichts mehr

zuhause, und so bezieht er – zum Missvergnügen seines

Onkels Ewald – Quartier in dessen zur Wohnung gehörenden

Kammer – Tür an Tür mit Heike. Und wie sollte es anders sein:

Natürlich werden auch die neuen Bewohner_innen von Meta

Boldt aufs Korn genommen. Und ihre Beschwerden, Intrigen

und Schludereien sorgen stets aufs Neue für amüsante

Verwechslungen, Missverständnisse und Streitigkeiten.

Foto: Inken Rahardt

»Krimioper - Mord auf Backbord«

Boarding Time für einen lustvollen Krimispaß und ein überbordendes

Musikgelage à la Méditerranée, von Opernklassikern

bis zu 50er-Jahre-Schlagerschmacht

Die beliebte Krimioper „Mord auf Backbord“ sticht wieder in

See! Das Opernloft kombiniert darin einmal mehr beliebte

Opernarien mit mediterranem Liedgut an einer Meeresbrise

Schlager – köstliche Mischung! Diesmal geht es auf Kreuzfahrt

ins Mittelmeer. Die Route führt von Spanien nach Italien, vorbei

an Sevilla bis nach Capri und in den Golf von Neapel. Mit an

Bord ist die glamouröse Opernsängerin Aline, die sich eher

unfreiwillig eine Kabine mit der anhänglichen Touristin Rebecca

teilen muss. Doch dann entpuppt sich Rebecca als

Undercover-Ermittlerin, die auf der Jagd nach dem international

gesuchten Verbrecher José ist. Dabei geraten die beiden

Frauen immer wieder in brenzlige Situationen...

Freuen Sie sich auf perfekte Morde aus Leidenschaft, wunderschöne

Stimmen und Mittelmeer- Melodien – von der andalusischen

Habanera bis zur neapolitanischen Canzone sowie Arien

aus Verdis „Il Trovatore“, Bizets „Carmen“, Leoncavallos

„Pagliacci“ und Mascagnis „Cavalleria rusticana“.

Termine: 18.02. und 19.3.2022 jeweils 19:30 Uhr, weitere

Termine folgen!

Ort: Opernloft, Van-der-Smissen-Straße 4

Eintritt: ab 26,– €

www.opernloft.de

Termin: 8. März 2022, 19:30 Uhr

Ort: FORUM Schenefeld, Achter de Weiden 30, Schenefeld

Eintritt: 22,– bis 30,– €

www.forumschenefeld.de

Foto: PR

¡Felicidades Astor Piazzolla!

Dem Meister des Tango Nuevo zum 101. Geburtstag

Eine schummerige Bar, dazu die Schräglage zweier sich dicht

aneinander schmiegender Körper. Bilder, die man mit argentinischem

Tango in Verbindung bringt. Und natürlich den Namen

Astor Piazzolla.

Dieses Jahr würde der legendäre argentinische Komponist und

Bandoneon-Spieler sowie große Erneuerer des argentinischen

Tangos 101 Jahre alt werden. Zu seinem Ehrentag gratulieren

der Akkordeonist, Komponist und Arrangeur Gerhard A.

Schiewe sowie das Piazzolla Project Quartett mit einem

Geburtstagskonzert in der Kulturkirche Altona und feiern den

Maestro des Tango Nuevo mit einem Reigen seiner berühmtesten

Kompositionen, wie z.B. Libertango, Oblivion, Soledad,

Concierto para Quinteto, Escualo, Otono Porteno uvm.

Der von Piazzolla erschaffene „Tango Nuevo“ - eine Musik, die

so charakteristisch ist wie ein Wiener Walzer oder ein ungarischer

Csardas. Musik von herzergreifender Intensität, die die

Künstler*innen an diesem Abend funkeln lassen werden und

die nicht nur ins Ohr, sondern auch ins Herz gehen wird.

¡Felicidades Astor Piazzolla!

Termin: 12.03.2022 um 19.30 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona, Max-Brauer-Allee 199

Eintritt: 15,– €

kulturkirche.de

Foto: B. Rump

»Zwischen Exotik und Realitäten« -

(Post)-koloniale Bildsprache in Film und Kino

Kuratorinnen-Führung

durch die Ausstellung

„Close Up – Hamburger

Film- und Kinogeschichten“

Zu Beginn des 20.

Jahrhundert diente

das Gelände von

Hagenbecks Tierpark

in Hamburg-Stellingen

als Filmset für mehrere Spiel- und Dokumentarfilme, die „exotische“

Orte darstellen wollten. Diese Darstellung bediente sich

an überzeichneten Stereotypen und Vorurteilen, die durch

koloniale Denkmuster bestimmt waren. In einer Zeit, in der das

Reisen ein absoluter Luxus war, wurden diese fiktive Dar-stellung

häufig der erste Berührungspunkt mit außereuropäischen

Kulturen und Schwarzen Menschen. Die Ausstellung „Closeup“

dient als Sprungbrett für eine dialogische Führung, in der

Bilder hinterfragt, Sehgewohnheiten geändert und koloniale

(Dis-) Kontinuitäten identifiziert werden sollen.

Foto: PR

Termin: 26. Februar 2022, 14 Uhr

Ort: Altonaer Museum, Museumstraße 23

Museumseintritt – Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen

beschränkt. Anmeldung unter info@altonaermuseum.de

www.shmh.de/altonaer-museum

Mehr Idiotie wagen!

Kabarett über den Sinn im politischen Irrsinn.

Schnoy ist ein Arbeiterkind aus dem Osten Hamburgs, das

dank seines Fleißes nach Blankenese umziehen konnte. Als

Wanderer zwischen den gesellschaftlichen Schichten hat er

besonders feine Ohren für die Lügen aller politischen Lager

und ihrer Lust an Projektionen. Die Natur ist dort am schönsten,

wo man sie nur zur Erholung aufsuchen muss. Der

Sozialismus am verheißungsvollsten, wenn man über ihn mit

dem iPhone twittern kann. Verzicht macht Spaß, wenn man

alles jederzeit haben kann. Wider besseren Wissens bleibst

dabei, denn eine Ideologie stirbt nie.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Irrweg und je größer der Wille,

desto irriger der Weg. Am Ende werden Sie lächelnd sagen:

Auch in Wahnsinn steckt Sinn.

Termin: 5.3.2022 um 19.30 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt: 24,– €

www.batavia-wedel.de

Foto: PR


8 • DorfStadt-Zeitung 03/2022 • 17.02.2022

Der Arbeitsmarkt ist in Be -

wegung. Stärker als je zu -

vor. Das spüren auch Un -

ter nehmerinnen und Unter -

nehmer in den Elbvororten.

Prof. Dr. med. Kai J. Büh -

ling ging letzte Woche

einen besonderen Weg, um

seine beiden freien Stellen mit

neuen medizinischen Fachan -

gestellten, kurz: MFA, neu zu

besetzen: Er veröffentlichte auf

Facebook ein Video, in dem er

sich als Chef bei seinen künftigen

neuen Mitarbeiterinnen be -

warb. Mit Erfolg: Auf sein

Video gab es über 6.000 In ter -

aktionen und 200 Reaktionen

sowie eine erste Bewerbung

innerhalb weniger Tage.

Arbeitgeber haben es zunehmend

schwer, freie Stellen zu

besetzen. Die Bundesagentur

für Arbeit ermittelt regelmäßig,

wie lange ein Betrieb braucht,

um eine Stelle neu zu besetzen.

Diese sogenannte Vakanzzeit

hat sich in den letzten 12 Jah -

ren deutlich erhöht. Noch 2010

rechneten Jobcenter im Jah -

resschnitt mit einer Vakanz von

57 Tagen, eine Stelle konnte

also in weniger als zwei Mo -

naten besetzt werden. Dieses

Warten auf den passenden

Bewerber hat sich deutlich verlängert.

Zuletzt ist die durchschnittliche

Vakanzzeit auf 102

Tage gesprungen, den höchsten

je ermittelten Wert. Doch diese

Zahl variiert je nach Ort und

Branche. In den Gesundheitsund

Pflegeberufen liegt die

Vakanzzeit aktuell zwischen

131 und 171 Tagen und liegt

damit an der Spitze. Aber auch

im Handwerk und im Ein zel -

handel haben es Arbeitgeber

zunehmend schwer, neue Mit -

arbeiterinnen und Mitarbeiter

zu finden. Teilweise kam es in

den Elbvororten schon zu Fi -

lialschließungen, weil Personal

fehlte.

Dabei gibt es gleichzeitig gute

Chancen für Arbeitgeberinnen

und Arbeitgeber, neue Mitar -

beiterinnen und Mitarbeiter zu

finden, wie die Jobplattform

Stepstone durch eigene Erhe -

bungen herausfand: Demnach

war die Nachfrage auf Step -

stone.de bereits im Frühling

2021, noch mitten im Lock -

down so hoch wie vor Beginn

der Corona-Krise.

„Das Jobwunder hat vor allem

zwei Gründe. Erstens wollen

Unternehmen gestärkt aus der

Krise hervorgehen und Ausfälle

schnellstmöglich kompensieren“,

sagt StepStone Arbeits -

markt experte Dr. Tobias Zim -

mermann. „Zweitens trifft der

Nackrisen-Boom mit einer

Trendwende am Arbeitsmarkt

zusammen. Die Erwerbsbe völ -

kerung in Deutschland wird ab

jetzt kleiner. In Zukunft ist

unsere größte Herausforderung

am Arbeitsmarkt nicht Arbeits -

losigkeit, sondern Arbeiterlo sig -

keit. Dieser Trend wirkt langfristig,

unabhängig von kleineren

Schwankungen wie etwa im

Zuge der Pandemie.“

Zudem hat die Pandemie dazu

geführt, dass sich viele intensiv

mit ihrer beruflichen Situation

auseinandersetzen. Während

einige feststellen, dass ihr Job

nicht krisenfest ist, rückt für

andere die Sinnfrage stärker in

den Mittelpunkt. Manche wiederum

waren vom Krisenma na -

gement ihres Arbeitgebers enttäuscht.

Eine StepStone-Um -

frage vom Sommer 2021 zeigt,

dass jede zweite Arbeitneh -

merin oder Arbeitnehmer die

Jobsuche in diesem Jahr intensivieren

wollte. Viele ziehen

dabei auch einen Berufs- oder

Branchenwechsel in Betracht.

Die Bewerber stehen in vielen

Branchen im Arbeitnehmer -

markt gegenüber künftigen

Arbeitgebern in einer starken

Position. Für Arbeitgeber be -

deutet dies, dass sie ihre Be -

mühungen verstärken müssen,

um motivierte und qualifizierte

Arbeitskräfte zu überzeugen,

sich für ihr Unternehmen zu

begeistern. Das gilt für bestehende

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter genauso wie bei

Neueinstellungen.

Haltung zu zeigen ist ein

Thema, das bereits 2021 bei

immer mehr Unternehmen auf

die Agenda gerückt ist. Diese

Entwicklung hält auch in diesem

Jahr an. Vielfältigkeit,

Nach haltigkeit und soziale Ver -

antwortung spielen eine große

Rolle bei der Suche nach einem

neuen Arbeitgeber. Flexibilität

bei der Arbeitszeit, Urlaubs -

tagen oder Freizeitausgleich

sind ebenfalls Themen, die

neue Mitarbeiter anziehen.

Nicht zuletzt ist das Gehalt das

entscheidende Kriterium bei der

Jobwahl – das sagen neun von

zehn Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer in einer StepSto -

ne-Studie. Jeder Mensch will

von vorneherein wissen, was

seine Leistung wert ist.

Es ist daher nicht ganz neu,

dass sich ein Chef bei seinen

künftigen Mitarbeiterinnen be -

wirbt, wie beim Beispiel des

Gynäkologen aus Blankenese.

Die Kommentare bei Facebook

zeigen, wie gut diese Aktion

vor allem in Fachkreisen an -

kommt: „Total klasse! Wenn es

Im Gespräch

Phantasie beflügelt Personal-Suche

Ein Facebook-Video des Gynäkologen Prof. Bühling findet große Aufmerksamkeit im Netz | Markus Krohn

BLANKENESE

Gefilmt von seiner 13-jährigen Tochter: Prof. Bühling vor seiner

Praxis in Blankenese

Foto: Screnshot

Hier berät Prof. Bühling seine Patientinnen

nicht so weit weg wäre... aber

es tut gut zu sehen, wie unsere

Arbeitskraft gewürdigt wird.“

schreibt eine Arzthelferin in die

Facebook-Kommentare.

Zuvor hatte Prof. Bühling

schon vieles probiert: Anzeigen

in den großen Internet-Job por -

talen, bei Ebay und Google

brachten keinen Erfolg, kosteten

aber viel Geld. Auch das

Jobcenter des Arbeitsamtes war

keine Hilfe. „Ich muss zwei

Stellen sehr schnell nachbesetzen,

weil zwei Mitarbeiterinnen

kurzfristig wegen einer längerfristigen

Krankheit ausgefallen

sind“, erklärt Prof. Bühling

seine Not. Die wenigen Bewer -

berinnen, die sich bei ihm seitdem

vorstellten, waren für die

Aufgabe leider nicht geeignet.

Es muss ihm also gelingen, Ar -

beits kräfte abzuwerben, die in

anderen Praxen oder im

Kranken haus unzufrieden sind.

Dafür macht Prof. Bühling ein

tolles Angebot: Arbeiten in

einer ehrwürdigen Villa inmitten

Blankeneses in einem sympathischen

Team. Außerdem

verspricht der Chef sehr nette

Patientinnen und eine übertarifliche

Bezahlung. Auch ein

Dienstwagen und verschiedene

Fortbildungsmöglichkeiten

werden in Aussicht gestellt.

Wer sich in der Praxis als MFA

bewerben will, sollte neben

sehr guten Deutschkenntnissen

auch gute Englischkenntnisse

vorweisen können, da hier viele

ausländische Patientinnen versorgt

werden. Ein freundliches

und gepflegtes Auftreten sollte

ebenfalls selbstverständlich

sein.

Das Bewerbungsvideo von

Prof. Dr. med. Kai J. Bühling

finden Sie bei Facebook unter

www.facebook.com/professorbuehling.

Bewerbungen

kön nen gern per E-Mail an

anmeldung@prof-buehling.de

geschickt werden.

Weitere Jobangebote finden Sie

auch in unserem wöchentlichen

E-Mailnewsletter »Leser-Brief«,

den Sie auf www.dorfstadt.de

abonnieren können. Arbeit ge -

ber können hier ihre Stel len -

angebote günstig veröffentlichen.

Buchungen unter Tel.: 87

08 01 60.

Foto: Screenshot

Prof. Dr. med. Kai Bühling

Prof. Bühling studierte

Humanmmedizin an der

Universität Hamburg und der

Freien Universität Berlin.

Neben seiner Tätigkeit als

Gynäkologe in der

Privatpraxis in Blankenese

ist Prof. Bühling Leiter der

Hormonsprechstunde der

Klinik und Poliklinik am

UKE. Zudem gehört er dem

Lehrkörper der Universität

Hamburg an.

AH

Moin, liebe Leser,

was schwimmt, das kann auch

fliegen. Mehrere Großree de rei en

betreiben Flugzeuge, um ihren

Kunden umfassende Trans -

portdienste zu bieten. Erst

kürz lich hat Branchenriese

Maersk den deutschen Fluglo -

gistiker Senator International

geschluckt. Nun hat auch der

schweizerische Schifffahrt gi -

gant MSC (Mediterranean Ship -

ping Company) zugeschlagen.

Zusammen mit Lufthansa übernimmt

MSC die Fluglinie ITA

Airways. Das ist der Nachfolger

des finanziell abgestürzten

Staatsunternehmens Alitalia.

So wolle man „positive Syner -

gien in den Bereichen Fracht

und Passagier aktivieren.“ Die

Chefs der zwei Logistikpartner

sind beide Kapitäne: MSC-

Gründer Gianluigi Aponte fuhr

früher zur See und Lufthansa-

Boss Carsten Spohr war Pilot.

Nun haben sie gemeinsam ein

neues weltweites Liefernetzwerk

geschaffen. +++ Und hier aktuelle

Meldungen:

Profitabel

Kopenhagen - Die international

kräftig gestiegenen Trans -

portpreise haben dem dänischen

Branchenriesen Maersk

sprudelnde Einnahmen verschafft.

Laut Geschäftsbericht

hat die Reederei mit den hellblau

gestrichenen Schiffen im

Jahr 2021 einen Gewinn von 18

Milliarden US-Dollar eingestrichen.

So viel Geld hat ein dänisches

Unternehmen niemals

zuvor erwirtschaftet, berichten

Medien. Der Maersk-Umsatz

schnellte auf 61,8 Milliarden

Dollar hoch – ein Plus von

rund 55 Prozent. Zu Maersk

gehört die deutsche Traditions -

reederei Hamburg Süd.

Zukunftsfähig

Lübeck – Die Lübecker Hafen-

Gesellschaft mbH (LHG) verteidigt

ihren Platz als Deutsch -

lands größte RoRo-Hafen be -

trei berin an der Ostsee. RoRo

steht für englisch Roll on Roll

off und beschreibt Schiffe, die

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Baggerschiff „James Cook“ vertieft die Elbe

Foto: Küster

bewegliche Güter wie Fahr -

zeuge über Rampen an und von

Bord bringen. Um zukunftsfähig

zu bleiben, wird die LHG

den Anleger 5 am Lübecker

Skandinavienkai komplett neu

bauen. Dazu erhält sie rund

13,3 Millionen Euro Unter stüt -

zung vom Land Schleswig-Hol -

stein. LHG befördert jährlich

rund 400.000 Passagiere über

die Ostsee und kooperiert mit

Partnerhäfen in Schweden,

Finn land, Lettland, Russland

und Litauen.

Foto: Wiegand

Verärgert

Hannover/Hamburg - Das

Land Niedersachsen ist verärgert

über Pläne aus Hamburg,

ausgebaggerten Elbeschlick vor

der Nordseeinsel Scharhörn

abzulagern. Umweltminister

Olaf Lies (SPD) wirft den

Hanseaten vor, die Maßnahme

unabgesprochen und „gegen die

Bedenken und Interessen“ des

Nachbarbundeslandes durchzupeitschen.

Anders als Ham burg

befürchtet Nieder sach sen negative

Umweltaus wirkungen auf

den benachbarten Natio nal park

Wattenmeer. Scharhörn ist

Hamburgs nördlichster Punkt

und etwa 43 ha groß.

Ungeduldig

Washington – Der Weltschiff -

fahrtsverband WSC drängt auf

Tempo bei der Umsetzung von

Klimazielen in der Seefahrt. Die

Reedereien müssten bereits

2030 ihre Treibhausgasemis -

sionen um 50 Prozent reduzieren

und nicht wie bislang

geplant 2050, sagt WSC-Chef

John Butler. Damit preschen

die Schiffsbetreiber weit vor,

denn die UN-Maritimbehörde

IMO nennt 2050 als Zieljahr.

Hintergrund für die Eile der

Eigner: Viele Reedereien investieren

gerade enorme Summen

in grüne Schifffahrt, während

andere bummeln. Das hat die

Wettbewerbsbedingungen verzerrt:

Diejenigen, die weiter

umweltverpestende Kraftstoffe

nutzen, bieten günstigere

Fracht dienste an.

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