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Handwerk-MG 1/2022

HANDWERK MG Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach Februar/März 2022. Klimaschutz ist unser Handwerk.

HANDWERK MG Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach Februar/März 2022.
Klimaschutz ist unser Handwerk.

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HANDWERK MG

Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach Februar | März 2022

Klimaschutz

ist unser

Handwerk

u Seite 6: Ausbildung zu Akteuren

der Energiewende

u Seite 8: Umsetzung von Umweltund

Klimaschutzzielen

u Seite 10: Qualifikation in der

Gebäudeenergieberatung


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Mönchengladbach

Editorial

Die Politik muss der beruflichen Bildung

höchste Priorität zumessen!

Die Zahl der unbesetzten Stellen – und

zwar nicht nur der offenen Ausbildungsstellen

– im Handwerk nimmt zu, inzwischen

fehlen Fachkräfte in einem Umfang,

der das Wachstum enorm bremst. Zirka

50 Prozent der Betriebe beklagen Schwierigkeiten,

offene Stellen zu besetzen. Ob

Auszubildende, Gesellen oder Meister –

der Mangel zieht sich mittlerweile durch

alle Positionen, Gewerke und Regionen.

Um die Fachkräftelücke zu schließen,

müssen wir in Deutschland mehr junge

Menschen zu qualifizierten Facharbeitern

ausbilden. Die berufliche Bildung gehört

als höchste Priorität in den Fokus des

politischen Handelns, die Politik muss die

berufliche Bildung mehr fördern.

In Sachen Klimaschutz und Klimawandel

hat sich die Politik sehr ambitionierte Ziele

gesetzt. Diese Ziele zu erreichen, geht

nicht ohne das Handwerk. Handwerk

gestaltet die Zukunft. Wir machen zur Realität,

was politisch in Sachen Klimaschutz

und Klimawandel gefordert wird. Nur mit

beruflich qualifizierten Fachkräften des

Handwerks sind die Klimaschutzziele, die

Energieeffizienzziele, die E-Mobilität sowie

der Ausbau der Ladesäulen und der Infrastruktur

möglich. Derzeit sind im Handwerk

zirka 2,5 Millionen Mitarbeiter in den

Bereichen Klimaschutz und Umweltschutz

tätig. Für die politisch gewünschten Ziele

reicht das jedoch nicht aus, hier bedarf es

einer höheren Mitarbeiterzahl. Bundesweit

werden die Klimaziele nicht umgesetzt

werden können, da schlichtweg die

Mitarbeiter für diese Aufgaben fehlen.

Es braucht eine gezielt auf den Fachkräftemangel

zugeschnittene Fachkräfteinitiative.

Daher lauten die zentralen Forderungen

des Handwerks:

- Die berufliche Ausbildung braucht wieder

mehr gesellschaftliche Anerkennung

und die berufliche Tätigkeit als qualifizierte

Fachkraft mehr Wertschätzung. Hier muss

alles darangesetzt werden, so rasch wie

möglich die tatsächliche Wende hinzubekommen

zu mehr Wertschätzung der

beruflichen Ausbildung, aber auch ganz

konkret hin zu mehr jungen Menschen,

die sich für den beruflichen Ausbildungsweg

entscheiden. Diese Wende muss uns

schnell gelingen, damit wir nicht in die

Situation geraten, unser Land nicht mehr

mit ausreichend handwerklichen Dienstleistungen

und Produkten versorgen zu

können.

- Ferner muss die Attraktivität des dualen

Ausbildungssystems nachhaltig gestärkt

werden. Der vom Handwerk geforderte

Berufsbildungspakt muss nun auch mit

Leben gefüllt werden. Dazu gehört unter

anderem eine Finanzierung der beruflichen

Bildung auf Augenhöhe mit der akademischen

Bildung, bedeutet, die über 600

Berufsbildungszentren des Handwerks

auf den neuesten Ausstattungsstand zu

bringen und die Fortbildung zum Meister

kostenlos anzubieten. In der Regel wird

ein Studium ebenfalls kostenlos angeboten.

Auch müssen zukünftig die Berufskollegs

stärker finanziert werden.

- Das Handwerk muss wieder in den

Fokus der Jugendlichen rücken. Die zahlreichen

Ausbildungsberufe des Handwerks

bieten hervorragende und vielfältige Karriere-,

Fortbildungs- und Berufschancen.

Um diese vielfältigen Karrierewege jungen

Menschen bekannt zu geben und nahe

zu bringen, muss in die Berufsberatung

für Schülerinnen und Schüler intensiviert

werden, auch und gerade an Gymnasien.

Bei dieser Berufsberatung muss den jungen

Menschen nachvollziehbar dargelegt

werden, dass es ein Trugschluss ist zu

glauben, im Handwerk ließe sich nicht

gutes Geld verdienen. Die Einkommenssituation

eines Handwerksmeisters liegt

im Verlaufe eines Berufslebens auf Augenhöhe

mit denen von Bachelor-Absolventen.

Es ist auch eher unwahrscheinlich, mit

einem Meistertitel arbeitslos zu werden als

mit einem akademischen Abschluss.

Aus den vorgenannten Gründen muss

die Politik die berufliche Bildung mehr

fördern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Stefan Bresser

Geschäftsführer

2 3

Impressum

Das Magazin HANDWERK MG ist das Mitteilungsmagazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

(Herausgeber). Verantwortlich für den Inhalt zeichnet Kreishandwerksmeister

Frank Mund. Das Magazin erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 3.500 Stück, das

nächste Mal am 19. April 2022. Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Beitrag enthalten.

Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Platz des Handwerks 1 . 41065 Mönchengladbach

Tel.: 02161 4915-0 . Fax: 02161 4915-50

info@kh-mg.de . handwerk-mg.de



Wir sind für Sie und Ihre Interessen da

Aus dem Inhalt

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

ist die Geschäftsstelle von

17 engagierten Innungen in Ihrer Region.

Es gibt viele gute Gründe, die eine

Innungsmitgliedschaft interessant und

empfehlenswert machen:

• Kostengünstige Versicherung

• Kostenfreie Rechtsberatung

• Reduzierte Lehrgangsgebühren

für Ausbildungsbetriebe

• Umfassendes Lehrgangs- und

Seminarangebot

• Effektives Forderungsmanagement

• Abmahnung von Wettbewerbsverstößen

• Bessere Werbung und Öffentlichkeitsarbeit

• Wirksame Interessenvertretung

Nutzen auch Sie die Vorteile eines

starken Partners vor Ort und werden Sie

Innungsmitglied!

Als neues Mitglied

begrüßen wir herzlich

in der Innung Sanitär-Heizung-Klima

Mönchengladbach

Kreishandwerksmeister

Frank Mund

Tel.: 02161 4915-0

info@kh-mg.de

Geschäftsführung

Allgemeine

Rechtsberatung

Stefan Bresser

Tel.: 02161 4915-25

info@kh-mg.de

Kassenleiter

René Jansen

Tel.: 02161 4915-27

jansen@kh-mg.de

Stellvertretender

Kreishandwerksmeister

Reinhard Esser

Tel.: 02161 4915-0

info@kh-mg.de

Stellvertretende

Geschäftsführung

Rechtsberatung

und Schiedsstellen

Claudia Berg

Tel.: 02161 4915-26

berg@kh-mg.de

Kassen- und

Rechnungswesen

Michaela

Vanflorep

Tel.: 02161 4915-21

m.vanflorep@kh-mg.de

Titel:

Maurer-Azubi Joel Schwarz wurde

mit freundlicher Genehmigung

der Schotes Hochbau GmbH

von Isabella Raupold fotografiert.

Titelthema: Klimaschutz ist unser Handwerk

Ausbildung zu Akteuren der Energiewende Seite 6

Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzzielen Seite 8

Qualifikation in der Gebäudeenergieberatung Seite 10

Betriebsjubiläum bei Roemer Rassmanns Seite 18

Ehrenurkunde für Günther Schellenberger Seite 20

50 Jahre Genuss bei der Metzgerei Becker Seite 22

Fest- und Feiertage Seite 24

Handwerk MG Kosmos

Das Handwerk gedenkt der Verstorbenen Seite 26

Reinhard Esser im Obermeister-Porträt Seite 28

Ausstellung der Kleinen Gesellenstücke Seite 30

Events & Service

Einladung: Wettbewerb DesignTalente 2022 Seite 33

Foto-Fundstück: Innungsausflug 1959 Seite 34

Imran Özdemir

IMA-TEC Gebäudetechnik

Oststr. 56

41065 Mönchengladbach

Handwerksrolle

AU-Beauftragte

Cornelia Lemkens

Tel.: 02161 4915-25

lemkens@kh-mg.de

Lehrlingsrolle

Organisation

überbetrieblicher

Unterweisungsmaßnahmen

Claudia Bihn

Tel.: 02161 4915-42

bihn@kh-mg.de

Inkasso und

Jubiläen

Saalmiete

Catrin Hammer

Tel.: 02161 4915-55

hammer@kh-mg.de

Lehrlings- und

Prüfungswesen

Birgitt Schoenen

Tel.: 02161 4915-41

schoenen@kh-mg.de

Handwerk MG Kosmos

30 neue Anlagenmechaniker

Sanitär-Heizung-Klima Seite 11

Im Dialog mit dem Bauordnungsamt Seite 13

Ehrungen der Maler- und Lackierer-Innung Seite 14

Online-Gesellenprüfung der Kfz-Mechatroniker Seite 16

25 Jahre GfW Service für Wärmetechnik Seite 17

Baurechtstipp zur Mangelhaftung Seite 35

Steuertipp: Immobilienübertragungen Seite 36

Konjunktur-Blitzlicht: Metall-Handwerk NRW Seite 38

Baurechtstipp: Anforderung an Kaltkeller Seite 39

Moderne Organisation der Lagerhaltung Seite 40

Innovation: UV-C-Virenschutzwände Seite 42

zdi-Zentrum: Förderung für MINT-Berufe Seite 44

IKK classic: der digitale Gesundheitstag Seite 45

SIGNAL IDUNA: Risikolebensversicherung Seite 46

Auszubildende im

Büromanagement

Lara Safarik

Tel.: 02161 4915-22

safarik@kh-mg.de

4 5



Wir machen Gladbach fit!

Die Nachwuchskräfte des Mönchengladbacher Handwerks leisten einen entscheidenden Beitrag für

mehr Lebensqualität in der Stadt. Sie bauen Straßen und Häuser, designen Objekte und Lebensräume,

digitalisieren Wohn- und Arbeitsbereiche und sorgen einfach dafür, dass es läuft.

Joel Schwarz ist Maurer-Azubi im zweiten

Lehrjahr. Er lernt bei der Mönchengladbacher

Schotes Hochbau GmbH. Die Fotos

zeigen ihn Ende Januar auf einer Baustelle

im Ortsteil Großheide. Hier entsteht ein

großes, topmodernes Einfamilienhaus.

Das Kellergeschoss ist gerade fertiggestellt,

die Wärmeschutzfenster sind gesetzt

und nun wird noch eine Wärmedämmung

aus Styrodur-Platten angebracht – ein

wesentlicher Schritt, um den sogenannten

Transmissionswärmeverlust gering zu

halten, also möglichst zu verhindern, dass

die Wärmeenergie bei einer beheizten

Immobilie über die Gebäudehülle nach

außen verloren geht.

Das ist eine gute Sache, anderen

Menschen ein neues, warmes Zuhause

aufzubauen. Ich bin schon gespannt

darauf, wie es am Ende aussieht. Und ich

komme auch bestimmt in ein paar Jahren

noch mal hier vorbei. Dann kann ich

mir sagen: Das ist auch mein Werk!“

Joel ist 19 Jahre alt. Zwischen Schule und

Lehre hat er sich in verschiedenen Handwerksberufen

ausprobiert. Den Ausschlag

für den Maurer gab schließlich, dass sein

Vater ebenfalls in diesem Beruf arbeitet

und dessen Arbeitgeber großes Interesse

für Joels Bewerbung zeigte.

„In der Bewerbungsphase musste

ich viel Eigeninitiative entwickeln.

Aber das war auch richtig so. Ich weiß

jetzt, was ich tue, und bin außerdem in

einem Unternehmen mit freundlichem

Betriebsklima angekommen. Mit den

Kollegen verstehe ich mich nicht nur auf

der Baustelle gut, wir treffen uns am

Wochenende auch mal privat und

haben einfach Spaß.“

Ausbildungsberuf: Maurer

Mit Deinem handwerklichen Geschick bist Du als Maurer von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung eines

Neubaus unverzichtbar und stets mit dabei. Deine Tätigkeitsspanne reicht von der Einrichtung einer Baustelle bis

zur Planung und Herstellung von Untergründen, Wänden und Decken. Du kannst Wände abdichten, Schalungen

herstellen und Öffnungen im Mauerwerk überdecken. Du arbeitest selbstständig, egal ob von Hand oder mit der

Maschine.

Die Arbeit als Maurer bedeutet für Dich ständig neue Aufgaben auf wechselnden Baustellen, meistens im Freien.

Dort arbeitest du mit anderen Handwerkern, Architekten und Bauleitern zusammen.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer Gesellenprüfung ab.

Entdecke weitere Berufe im Handwerk: Der Berufe-Checker auf der Internetseite Handwerk.de stellt sie Dir vor.

Foto: Isabella Raupold

Klimaschutz ist unser Handwerk

Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten in über 130 verschiedenen Berufen und sind Umsetzer

von Umwelt- und Klimaschutzzielen. Auch junge Menschen können diese Chance ergreifen, selbst

zu Akteuren der Energiewende werden und so die Zukunft aktiv mitgestalten.

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Tradition. Innovation. Strom.

Ein guter Ruf ist der beste Verteiler

Die Mönchengladbacher Handwerksbetriebe

setzen viele Umweltschutzmaßnahmen

nicht nur im eigenen Betrieb um. Sie

kaufen regionale Materialien und setzen

auf kurze Transportwege. Sie bringen

klimafreundliche Technologien zu ihren

Kunden und sind kompetente Berater vor

Ort. Klimaschutz kann ohne das Handwerk

nicht funktionieren.

Eine Ausbildung im Handwerk ist für junge

Menschen, die Wert auf Nachhaltigkeit

und Umweltschutz legen, eine Chance

zum Machen. Wer beim Klima nicht nur

reden und demonstrieren will, installiert

und packt mit an. Die Umsetzung der

Energiewende kann nur mit dem Handwerk

gelingen.

Azubis von heute sind die Fachkräfte von

morgen. Sie arbeiten in der Zukunft Kundenaufträge

ab und bilden selbst aus. Immer

wichtiger werden dabei Handwerkerinnen

und Handwerker, die verschiedene

Handwerksbereiche miteinander verbinden

und vernetzt denken. Wer neue Ideen hat

und diese umsetzen möchte, kann dies im

Handwerk tun.

Energieeffizienz bei Neubauten ist ein

wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Je niedriger der Gesamtenergiebedarf der

Immobilie und je besser die Wärmedämmung

der Gebäudehülle, desto höher

ist schließlich auch der Wert des Hauses.

Beim Bauen und Sanieren lässt sich die

Zukunft unserer Nachbarschaft „in echt“

mitgestalten. Das zeigt Joel Schwarz aus

Mönchengladbach im Azubi-Porträt.

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6

7



Der Beitrag zum Klimaschutz

durch energetische Sanierung

Immobilien gelten als einer der wichtigsten Bereiche, wenn Europa seine Klimaschutzziele erreichen

will. Bis 2050 soll die Union klimaneutral sein, so sieht es das verschärfte Klimaschutzgesetz vor.

Werden die allein knapp 20 Millionen Wohngebäude in Deutschland nicht schnell deutlich sparsamer,

ist das nicht zu schaffen.

Sanierung von außen nach innen

Ob und wann sich eine Sanierung für den Besitzer lohnt, hängt

von vielen Faktoren ab und erfordert deshalb immer eine Einzelfallbetrachtung.

Wenn möglich, sollte die Sanierung eines Hauses

von außen nach innen vorangetrieben werden. Heißt: Zuerst

sollten die Eigentümer die Gebäudehülle dämmen. Bei Fenstern

gilt: Sie sollten nicht besser sein als die Außenwand, weil sich

sonst Feuchtigkeit an den Wänden niederschlagen und Schimmel

entstehen könnte.

Mitte Dezember 2021 wurde der zweite Teil des EU-Klimaschutz-

Pakets veröffentlicht. Ziel des Pakets ist es, bis zum Jahr 2050

Klimaneutralität und bis 2030 eine Reduktion der Treibhausgasemissionen

um 55 Prozent innerhalb der EU sicherzustellen. Entsprechend

ambitioniert sind die Ziele in diesem Bereich: Etwa 120

Millionen Tonnen an Treibhausgasen stieß der deutsche Gebäudesektor

im Jahr 2018 aus, bis 2030 soll der Wert mit 67 Millionen

Tonnen nur noch gut halb so hoch sein.

Am 1. November 2020 ist dafür in Deutschland das Gebäudeenergiegesetz

GEG in Kraft getreten. Es ersetzt das vormalige

Energieeinsparungsgesetz EnEG, die Energieeinsparverordnung

EnEV und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG.

Das GEG enthält Anforderungen an die energetische Qualität von

Gebäuden, die Erstellung und die Verwendung von Energieausweisen

sowie den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden.

Die neue Ampel-Regierung kündigte in ihrem Koalitionsvertrag

eine wirtschaftlich effiziente, sozialverträgliche Umsetzung der

Klimaschutzziele an, die sich an der eingesparten Tonne CO 2

orientiert. Dabei setzt sie auf technologieoffene Maßnahmen

aus Optimierung der Gebäudehülle, der technischen Anlagen

zur Erzeugung und Versorgung mit erneuerbaren Energien am

Gebäude und Quartierslösungen.

Künftig soll möglichst Geld dorthin fließen, wo sich noch vergleichsweise

günstig viel erreichen lässt: bei der Sanierung bestehender

Gebäude. Bislang gehe es gerade dort viel zu langsam voran, sagen

Experten. So werde derzeit nur knapp ein Prozent der Gebäude jährlich

energetisch saniert, nötig wäre aber mindestens das Doppelte.

Die Dämmung der Gebäudehülle erfolgt in der Regel von außen.

Auf das Mauerwerk werden zunächst Dämmplatten, dann eine

Armierungsschicht und schließlich der Oberputz aufgebracht. Dadurch

kann das Mauerwerk als Speichermedium genutzt werden

und die Wärme bleibt länger im Raum.

Bei historischen und denkmalgeschützten Fassaden mit Stuck-,

Klinker- oder Fachwerkelementen wäre das Überdecken mit

einem Wärmedämmverbundsystem natürlich ein Frevel. Hier

können die Räume alternativ von innen gedämmt werden.

Das ist zwar deutlich aufwendiger und aus bauphysikalischer

Sicht kein gleichwertiger Ersatz, aber mit Blick auf das Erscheinungsbild

des Gebäudes und zusätzliche Behaglichkeit im

Wohnbereich ein annehmbarer Kompromiss.

Fotos: Archiv/Detlef Ilgner

Fünf Fragen an Tim Froitzheim, Maurermeister

aus Mönchengladbach, Betriebswirt und seit 2020

zertifizierter Gebäudeenergieberater im Handwerk

8

Wie groß ist das Interesse an energetischer

Sanierung vor Ort?

Das Potenzial ist jedenfalls groß, weil wir

in Mönchengladbach mit den vielen noch

nicht modernisierten Nachkriegsbauten

einen regelrechten Sanierungsstau haben.

Die steigenden Energiekosten bringen viele

Eigentümer dazu, über Einsparpotenziale

nachzudenken. Gerade findet auch ein

Generationswechsel statt. Ich habe aktuell

zum Beispiel aus meinem Freundeskreis

viele Anfragen, was und wie sich da in der

Energiebilanz etwas verbessern ließe.

Ende Januar sorgte der Stopp der

KfW-Förderung für Schlagzeilen.

Was bedeutet das für die energetische

Sanierung?

Vom Förderstopp nicht betroffen sind Sanierungsmaßnahmen,

die das Bundesamt

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, abgekürzt

BAfA, im Bereich der Gebäudehülle

umsetzt. Gefördert werden auf diesem

Weg Einzelmaßnahmen, die zur Erhöhung

der Energieeffizienz beitragen, zum Beispiel

Fenster oder Türen sowie Dämmung

der Außenwände oder des Dachs. Anträge

können übrigens nicht nur von Privatleuten

und Wohnungseigentümergemeinschaften,

sondern auch von Unternehmen

gestellt werden. Der Fördersatz beträgt

20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Alternativ dazu gibt es für private Eigentümer

die bekannten steuerlichen Erleichterungen

bei Handwerksleistungen.

Welche Rechengrößen gelten bei der

Energieeffizienz von Gebäuden?

Die sind im Energieausweis beziffert. Dort

wird angegeben, welchen Energiebedarf

ein Wohngebäude hat. Das ist zum einen

von der Art und Menge der Energiezufuhr,

zum anderen von der Dämmfähigkeit der

Gebäudehülle abhängig, ausgedrückt im

sogenannten Transmissionswärmeverlust.

Seit 2020 wird im Energieausweis auch die

Treibhausgasemission angegeben. Das ist

vor diesem Hintergrund nur ein anderer,

aber kein total neuer Rechenfaktor. Der

CO 2

-Ausstoß wird in erster Linie vom

Heizungssystem bestimmt. Im Baugewerbe

setzen wir den Schwerpunkt darauf, wie

sich die Gebäudehülle optimieren lässt.

Mit welchen Maßnahmen sollte eine

energetische Sanierung beginnen?

Heizung und Energieversorgung bieten

immer das größte Potenzial. Aber auch

an der Gebäudehülle lässt sich so einiges

optimieren, zum Beispiel mit Dämmung

der Außenwände und des Dachs oder der

Erneuerung von Fenstern und Eingangstüren.

Gebäudeenergieberater helfen einem

dabei, die Auswirkung von Investitionen

zu bewerten und einen vernünftigen

Sanierungsplan zu entwickeln.

Ist das Hinzuziehen eines Gebäudeenergieberaters

Pflicht?

Wenn man sich das Sanierungsvorhaben

mit Fördermitteln unterstützen lassen will,

dann ja. Die Vorschriften der Fördermittelgeber

sind sehr präzise, was den Umfang,

die Ausführung und den Effekt einer Sanierungsmaßnahme

betrifft. Das lassen sie

von zertifizierten Sachverständigen prüfen.

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Gebäudeenergieberater im Handwerk

Weiterbildung

Mit dieser Weiterbildung durch die Handwerkskammer Düsseldorf sind die Absolventen in der Lage,

eine genaue Analyse und Bewertung eines Gebäudes unter energetischen Aspekten vorzunehmen.

Tim Froitzheim hat den Abschluss zum Gebäudeenergieberater im Handwerk

Anfang 2020 gemacht. Sein nächstes Ziel ist der öffentlich bestellte und

vereidigte Sachverständige. Foto: Archiv/HWK Düsseldorf

Rund zwei Drittel des Gebäudebestands in Deutschland wurden

vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr

1977 errichtet. Bezüglich der wärmetechnischen Ausstattung dieser

Gebäude besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf. Gebäudeenergieberater

im Handwerk haben mit ihren Kompetenzen gute

Chancen, neue Kunden zu gewinnen. Der berufsbegleitende Fortbildungslehrgang

richtet sich vornehmlich an Handwerksmeister

des Bau-, Ausbau- SHK-, Maler-/Lackierer- und Elektrogewerbes.

Zertifizierung durch die Handwerkskammer

Die Berufsbezeichnung Gebäudeenergieberater ist durch den

Abschluss bei der Handwerkskammer (HWK) geschützt. Der Lehrgang

erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 260 Stunden in

zwölf Monaten. Er vermittelt umfassende bauphysikalische und

energetische Kenntnisse und versetzt die Teilnehmer in die Lage,

die Dämmqualitäten der Gebäudehülle und den Wirkungsgrad

der Anlagentechnik zu beurteilen und den Kunden auf der Basis

dieser Ergebnisse optimal zu beraten. Dies wird in drei separaten

Klausuren zu jeweils 90 Minuten geprüft.

Der Vorteil für den Kunden: Der Berater hat nicht allein das eigene

Gewerk im Blick, sondern ist in der Lage, den Energieverbrauch

eines Gebäudes ganzheitlich unter verschiedenen Aspekten vom

Dach bis zum Keller zu betrachten. Entsprechend können fundierte

Tipps zur Sanierung gegeben werden, die den Immobilienbesitzern

helfen, Energie und damit auch Kosten zu sparen, und somit auch

den Immobilienwert steigen lassen.

30 Gesellenabschlüsse Sanitär-Heizung-Klima

Am 31. Januar gab es für 29 junge Männer und eine junge Frau

im Haus des Handwerks Grund zum Jubeln: den erfolgreichen

Abschluss ihrer Ausbildung, den sicheren Anschluss mit einem

Arbeitsvertrag in ihrem Beruf und für jeden ein hochwertiges

Baustellenradio als Geschenk der Innung obendrauf.

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

leisten signifikante Beiträge, wenn es um mehr Nachhaltigkeit

beim Thema Wohnen und um Energieeinsparung in der Hausund

Gebäudetechnik geht. Auch deshalb freut sich das Mönchengladbacher

Handwerk über seine leistungsstarken Nachwuchskräfte.

Ihre Ausbildung dauerte dreieinhalb Jahre. Den ersten

Teil der Gesellenprüfung haben sie schon vor Ende des zweiten

Ausbildungsjahrs absolviert. Die Note geht mit 30 Prozent

in die Bewertung der Gesamtleistung ein. Alle Azubis, die im

Januar zum zweiten Teil antraten, hatte daher schon „ein Erbe

im Genick“.

Von 41 Prüflingen schafften schließlich 30 den Gesellenabschluss.

„Ein starker Jahrgang“, befand der Prüfungsausschuss.

Jahrgangsbester wurde Mohammad Reza Bagheri, ausgebildet

bei der Ralf Roßo GmbH. Die traditionelle Lossprechungsfeier

musste ausfallen. Stattdessen gab es für jeden zusätzlich zur

Bescheinigung über die bestandene Prüfung ein persönliches

Gratulationsschreiben. Die Zeugnisse und Gesellenbriefe folgten

anschließend per Post.

Beratung und Förderung

Mitarbeiter weiterbilden -

das lohnt sich doppelt

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qualifizieren können - und wie Sie dabei finanziell

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Ihnen als Inhaber eines Betriebes ist klar: Wenn Sie ausfallen, ist Ihr

Betrieb schnell in seiner Existenz bedroht. Mit der Inhaber-Ausfallversicherung

sichern Sie sich gegen den eigenen unfall- oder krankheitsbedingten

Ausfall ab und können so die finanziellen Einbußen

einer Arbeitsunfähigkeit auffangen. Informieren lohnt sich.

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Verlässlicher Partner vor Ort seit 125 Jahren

Die Geschichte der Gebr. Laumans GmbH & Co. KG reicht bis in den Dezember 1896 zurück, als

Stephan Laumans in Brüggen mit der Herstellung von Tondachziegeln begann. Nachhaltigkeit,

Innovationskraft und Heimatverbundenheit bestimmen seither die Ausrichtung des Unternehmens.

ren interessieren sich zusehends für ökologische

Baustoffe und nachhaltiges Bauen.

Sie erkennen nicht nur die Notwendigkeit

ökologischen Handelns, sondern auch

den damit verbundenen Mehrwert, da die

Errichtung von Gebäuden unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten

den Wert einer

Immobilie dauerhaft steigert. Mit Dachziegeln

unserer PREMIUM Produktlinie DACHZIEGEL GREENER SEIT 1896 hat

der Dachdeckermeister ein konkretes, auf

EPD-Daten basierendes Angebot für den

interessierten Kunden an der Hand und

kann sich hiermit PREMIUM nicht DACHZIEGEL nur als SEIT fortschrittliches

Unternehmen präsentieren, sondern

1896

aktiv etwas für den Umweltschutz tun.“

Das Handwerk im Dialog

mit dem Bauordnungsamt

Zu einem konstruktiven Gedankenaustausch trafen sich Anfang Dezember Vertreter des Mönchengladbacher

Handwerks mit den Führungskräften des Fachbereichs Bauordnung und Denkmalschutz

der Stadt Mönchengladbach.

Foto: Laumans

Ton hat in der Familien- und Unternehmensgeschichte

von Laumans von jeher

die entscheidende Rolle gespielt. Bereits

der Firmengründer hat die Themen Umweltschutz

und Nachhaltigkeit vorangetrieben

und beispielsweise die ausgetonten

Gruben rekultiviert. Die dritte Generation

des Unternehmens brachte 1996 ein innovatives

Solardachziegel-System auf den

Markt, das die Schutz- und Nutzfunktion

des Daches über die Integration von Solarzellen

in den Dachziegel mit der Ästhetik

vereinte.

Diesem Erbe der Vorfahren fühlt sich auch

die aktuelle Geschäftsführung in vierter

Generation verpflichtet: Gerald Laumans

leitet das Dachziegelwerk mit 85 Mitarbeitern

am Traditionsstandort Brüggen heute

zusammen mit Thomas Piper von der

Piper-Gruppe, dem führenden Anbieter für

Wand- und Dachkeramik in Skandinavien.

Dachziegel sind durch die Verwendung

des natürlichen Rohstoffs Ton, die

ressourcenschonende Herstellung, die

lange Lebensdauer und den natürlichen

Alterungsprozess eine nachhaltige Wahl.

Das wurde Laumans jüngst auch durch die

EPD (Environmental Product Declaration)

bescheinigt: Die Produktion der Modelle

IDEAL VARIABEL, TIEFA XLTOP, RHEIN-

LANDVARIABEL und MULDENVARIABEL

hat eine einwandfreie Ökobilanz.

Insbesondere die innovative Brenntechnologie

des aufrechten, berührungslosen

Brennens der Dachziegel im Tunnelofen,

bei der auf zusätzliche Brennmittel verzichtet

werden kann, führt zu enormer Einsparung

von CO2-Emissionen. Im Vergleich

zu Produkten aus Produktionsanlagen

mit anderen Brenntechnologien stößt die

Herstellung der Dachziegel bei Laumans

ein Drittel weniger Kohlendioxid aus. Die

neue nachhaltige Produktlinie GREENER

wird ausschließlich mit grünem Strom und

Biogas hergestellt und reduziert damit den

CO2-Fußabdruck des Unternehmens, das

unter anderem Mitglied in der Deutschen

Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ist,

um insgesamt 60 Prozent.

Warum sollten sich Dachdecker

künftig mehr mit nachhaltigen

Produkten beschäftigen?

Auf diese Frage antwortet Geschäftsführer

Gerald Laumans: „Aus unserer Sicht ist

Nachhaltigkeit einer der Mega-Trends unser

Zeit. Institutionelle Bauherren, Städte

und Gemeinden wie auch private Bauher-

Natürlich nachhaltige Premium

Dachziegel mit radikal reduziertem

CO 2

-Fußabdruck. Gefertigt mit

klimaneutralem Biogas und Strom

klimaneutralem Biogas und Strom

aus Wasserkraft.

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laumans.de/nachhaltigkeit

* Im Vergleich zu konventionell hergestellten Dachziegeln

Nach einleitenden Worten von Kreishandwerksmeister

Frank Mund und Stadtdirektor

Dr. Gregor Bonin berichtete die Leiterin

des Fachbereichs, Miriam ten Busch, über

den Verfahrensstand bei den Bauanträgen.

Sie ging bei ihrem Bericht insbesondere

auf die Komplexität des Verwaltungsrechts,

die große Menge der Verfahren

sowie die erheblichen Probleme bei der

erfolgreichen Besetzung von Verwaltungs-

und Ingenieurstellen ein. Die vom

Gesetzgeber in der Landesbauordnung

vorgegebenen Laufzeiten der Verfahren

ab Vollständigkeit bis zur Entscheidung

würden zu 95 Prozent eingehalten. Sie

wies auf den Umstand hin, dass zahlreiche

Bauanträge unvollständig eingereicht

würden und dies die Laufzeiten unnötig

verlängere. Ihr dringender Appell an die

Bauherren und

Architekten sei, die

auf der Homepage

des Amts zur Verfügung

gestellten

Flyer zu nutzen.

Die in der Videokonferenz zugeschalteten

Handwerker stellten fest, dass die Bearbeitungszeit

auch von „kleinen“ Bauanträgen

häufig extrem lang sei und der

Zwischenstatus erst mit großer Verspätung

im Web-Portal des Amts hinterlegt werde.

Außerdem erfolge der Postversand mit

Nachforderungen so spät an die Bauherren,

dass die Gefahr von Fristversäumnissen

bestehe.

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Fachbereichsleiterin ten Busch stellte dar,

dass für das Jahr 2022 die nächsten Schritte

der Digitalisierung geplant seien und

dann auch eine digitale Gebäudeakte zur

Verfügung stehen werde.

Im Konsens wurde vereinbart:

1. Der Fachbereich überprüft die Möglichkeiten,

„kleine“ Bauanträge unabhängig

von komplexen Bauanträgen

schneller zu bearbeiten.

2. Nachforderungen zu Bauanträgen

sollen zukünftig vorab per E-Mail zugestellt

werden.

3. Die Handwerker werden im Dialog mit

den Architekten auf eine Vollständigkeit

von Bauantragsunterlagen hinwirken.

4. Im Frühjahr 2022 soll der offene Dialog

zwischen dem Handwerk und dem

Fachbereich weiter fortgesetzt werden.

12 13



Ehrungen der Maler- und Lackierer-Innung

Mit verkürztem Programm, aber großer Wiedersehensfreude trafen sich die Maler und Lackierer am

13. Dezember 2021 zur Innungsversammlung im Haus des Handwerks. Drei Jubilare wurden mit

Urkunden der Handwerkskammer geehrt.

Für Hartmuth Hübsch (unteres Foto) hatte die Selbstständigkeit

zunächst keinen allzu großen Reiz. Er arbeitete nach der Prüfung

gern und zufrieden als angestellter Malermeister. Das änderte sich

erst, als seine Arbeitstage regelmäßig 12 Stunden erreichten – ein

Aufwand, den er dann doch lieber in eine eigene Firma investieren

wollte. Mit dieser ist er heute an der Krefelder Straße 55 in

Mönchengladbach ansässig. Neben hochwertigen Fassaden und

Ausstattungen für Privathäuser hat er eine besondere Leidenschaft

und Expertise für Beschichtungstechniken mit Lehm- und

Naturfarben entwickelt.

Fotos: Detlef Ilgner

Maler und Lackierer

leisten Flut-Hilfe für

das Ahrtal

Einladung

zum Handwerker-Golfcup

Mönchengladbach 2022

Harald Engländer erhielt mit Gratulation und Präsent von Obermeister

Marco Bönnen eine Ehrenurkunde zum 100-jährigen

Betriebsjubiläum der Malerwerkstatt Heinrichs, die heute in

Mönchengladbach-Eicken ansässig ist. Gegründet wurde sie am

24. August 1921 von Malermeister Mathias Heinrichs in Hardterbroich.

Nach ihm hatten seine drei Söhne die Geschäftsleitung

inne. Harald Engländer übernahm das Familienunternehmen dann

im Jahr 1988 mit voller Belegschaft. Heute ist es im Schwerpunkt

auf hochwertige Renovierungen und exklusive Ausstattungen von

Neubauten privater Bauherren ausgerichtet.

Achim Janßen und Hartmuth Hübsch legten beide am 15. Oktober

1996 die Meisterprüfung ab. Das 25-jährige Jubiläum dieses

Tages wurde auf der Innungsversammlung mit Silbernen Meisterbriefen

gewürdigt. Achim Janßen erhielt direkt nach der

Meisterprüfung von seinem mittlerweile verstorbenen Chef Arno

Schwade das Angebot, als Partner mit in das Geschäft einzusteigen.

2002 kam es zur Firmierung als Schwade & Janßen GmbH,

die ihren Firmensitz an der Ueddinger Straße in Mönchengladbach

hat, vorrangig aber in Düsseldorf für eine große Wohnungsgenossenschaft

bei Sanierung und Neubau tätig ist.

Fotos: Detlef Ilgner

Die Spende für den guten Zweck hat bei der Maler- und

Lackierer-Innung Mönchengladbach eine lange Tradition.

Und so war es auch bei der Innungsversammlung im

Dezember 2021 selbstverständlich, sich mit finanzieller

Unterstützung den Mitmenschen zuzuwenden, die in

Bedrängnis und Not geraten sind. Obermeister Marco

Bönnen und sein Stellvertreter Udo Nösen freuten sich

über eine große Spendenbereitschaft, die eine stolze

Summe von 1.000 Euro möglich machte.

Die Spende floss der Flut-Hilfe für das Ahrtal zu, das von

der Hochwasserkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den

15. Juli 2021 schlimm getroffen wurde. Die Flutwelle hat

neben vielen Teilen des Tals, der Infrastruktur, der Häuser,

Autos und Brücken auch viele private und berufliche

Existenzen zerstört.

Weil die Gelder von Bund, Land und den Versicherungen

nur langsam fließen, waren es vor allem Spenden, mit

denen Soforthilfe und Katastrophennachsorge geleistet

werden konnten. Jetzt geht es um den Wiederaufbau,

und auch da ist eine Summe wie die der Maler- und

Lackierer-Innung hoch willkommen.

Nachdem das beliebte Turnier, das 2019 sein 10. Jubiläum

feierte, durch die Pandemie gleich zweimal abgesagt werden

musste, setzen Reiner Brenner (Obermeister der Karosserieund

Fahrzeugbauer-Innung) und Marco Bönnen (Obermeister

der Maler- und Lackierer-Innung) nun fest auf das kommende

Frühjahr. Ihr Motto: „Was lange dauert, wird endlich gut!“

Turnierbegeisterte Golfer aus dem Handwerk und dessen

Partnerunternehmen werden gebeten, sich den Termin schon

einmal in den Kalender einzutragen:

Der 11. Handwerker-Golfcup Mönchengladbach wird

ausgetragen am Montag, 30. Mai 2022, ab 12 Uhr auf

dem 18-Loch-Meisterschaftsplatz des Golf- und Landclubs

Schmitzhof e. V., Arsbecker Str. 160, 41844 Wegberg.

Zum Ausklang des Turniertages laden die Organisatoren zum

gemeinschaftlichen Abendessen mit Siegerehrung im Club-

Restaurant ein.

Die Anmeldung zum Event ist bereits jetzt über das Kontaktformular

auf der internet-Seite handwerker-golf-cup.de

möglich.

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Schneller, besser, digital: Gesellenprüfung online

36 Kfz-Mechatroniker wurden Anfang Dezember in Mönchengladbach mit der im Handwerk

einmaligen Online-Gesellenprüfung am Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik geprüft.

Mit viel

Ehrgeiz zum

verdienten

Erfolg

Am 4. Dezember 2021 hatten die Auszubildenden im nordrheinwestfälischen

Kfz-Handwerk den zweiten Teil der landeseinheitlichen

Gesellenprüfung zu absolvieren. Auch dieses Mal setzten

viele Standorte wieder auf das neue digitale Prüfungsformat des

Fachverbands KFZ NRW. Erstmals mit dabei war Mönchengladbach.

Live vor Ort im Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik beobachteten

Verbandspräsident und Kreishandwerksmeister Frank Mund

(im Bild 1. v. r.), Schulleiter des Berufskollegs Sven May (2. v. l.),

Obermeister der Innung Peter Fischer (2. v. r.) und Kfz-Bildungsgangleiter

Thomas Freitag den Ablauf.

Frank Mund zeigte sich begeistert: „Die Digitalisierung der Ausbildung

ist ein wegweisender Schritt für die gesamte Branche. Das

Team unserer Innung und die Prüfer vor Ort haben eine herausragende

Performance bewiesen. Dafür gilt mein großer Dank.“

Sven May ist davon überzeugt, „dass die Digitalisierung des

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Prüfungswesens in der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung ein starkes

Signal für den Stellenwert digitaler Schlüsselkompetenzen ist.

Deren Vermittlung muss ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung

werden.“ Peter Fischer sieht seine Innung auf dem richtigen Weg:

„Die anspruchsvolle, spannende und teilweise auch emotionsgeladene

Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker findet in der Online-

Prüfung den adäquaten Abschluss.“ Sehr zufrieden war auch

Thomas Freitag, dessen Erwartungshaltungen an die technische

Performance der Prüfungssoftware übertroffen wurden: „Der gesamte

Ablauf war stimmig, die Prüflinge und meine Kollegen vom

BKfT sind von dem Rundum-Paket von Innung und Kfz-Verband

vollkommen überzeugt.“

Die Auswertung der zirka 180.000 Prüfungsfragen bei landesweit

fast 1.000 Prüflingen der diesjährigen Gesellenabschlussprüfung

lag innerhalb von knapp zwei Stunden nach Beendigung der

Prüfungen vor. Die Prüfungsplattform von KFZ NRW ist damit ein

zentraler Baustein in der Digitalisierung der kompletten Ausbildung

von der Prüfungsvorbereitung über die Prüfung bis hin zu

den Erfordernissen des lebenslangen Lernprozesses. Die Nachbearbeitung

und der Qualitätscheck werden schneller und einfacher.

Statistische Auswertungen sorgen auf Knopfdruck für den fortwährenden

Optimierungsprozess der Ausbildung im modernen

Kfz-Gewerbe. Eine Option, die bei der reinen Papierprüfung noch

nicht möglich gewesen ist.

Hans-Peter Schwoll ist von Hause aus Kaufmann. 1982 stieg

er beim Schweizer Unternehmen Oertli ein, das in Mönchengladbach-Giesenkirchen

einen Hersteller hochwertiger Brenner

übernommen hatte und von dort aus den deutschen Markt

erschließen wollte. Damals wurden Brenner und Kessel noch

getrennt produziert, erklärt Schwoll. Die Zusammenführung war

Sache der Heizungsmonteure, seine neuen Kollegen. Es begann

eine spannende Zeit. Oertli erzielte unter anderem Aufträge für

große Industrieanlagen in der ehemaligen DDR. Schwoll stieg bis

zum Geschäftsführer auf. 1996 kam es zur Übernahme durch

die französische de Dietrich Gruppe. Der hiesige Standort sollte

aufgelöst werden. Schwoll erhielt den Auftrag, einen Käufer für

das Ersatzteillager und den Kundendienst zu suchen. Im Anschluss

sollte er innerhalb des Konzerns auf eine andere Position

in Süddeutschland oder der Schweiz wechseln. Schwoll verbrachte

einige unruhige Nächte. Gerade hatte er ein Haus gebaut,

sein Sohn steckte mitten im Abitur, seine Tochter war als Dressur-

Reiterin mit dem regionalen Reitsport verbunden. Sollte er das

alles aufgeben? Nein, entschied er – und übernahm die Sparte

kurzerhand selbst. So kam es zur Gründung der GfW Service für

Wärmetechnik OHG.

Die Verbindung zum Produzenten Oertli blieb. De Dietrich

fusionierte 2004 außerdem mit Remeha, so kamen auch Werkverträge

mit diesem Hersteller hinzu. Um die Jahrtausendwende

wurde es Zeit, Pläne für die Zukunft zu schmieden. Sohn Henning

hatte bereits seinen eigenen Weg außerhalb des Unternehmens

gefunden, Tochter Regina wollte sich nach dem Abitur den Traum

von einer Karriere als Architektin verwirklichen. Sie absolvierte zunächst

eine Ausbildung als Bauzeichnerin, fand dann aber keinen

Studienplatz. Das war der Wendepunkt, an dem sie entschied,

ihren Weg im Unternehmen ihres Vaters fortzusetzen.

Um sich in dieser Männerdomäne zu behaupten, in der sie die

meisten Monteure allein in der Körpergröße um das Doppelte bis

Dreifache überragen, setzte Regina Schwoll auf Fachwissen und

Leistung. Bei der GfW und bei einem Sanitär-Kollegen absolvierte

sie eine zweite, auf zwei Jahre verkürzte Ausbildung als Anlagenmechanikerin

Heizung-Sanitär und legte 2008 die Gesellenprüfung

ab. Zur Vertiefung ihrer Kenntnisse in der Heizungstechnik

Vater Hans-Peter Schwoll und seine

Tochter Regina Schwoll-Köchlin

haben beide im Handwerk ihr Glück

gemacht, obwohl ihre jeweilige Berufsplanung

ganz andere Wege vorhersah.

Ihre Firma GfW Service für

Wärmetechnik OHG ist mittlerweile

25 Jahre erfolgreich am Markt.

Fachhochschule Aachen auf. Die Vereinbarung mit ihrem Vater:

Sie schafft den Abschluss in der Regelstudienzeit von drei Jahren.

Ihr eigener Anspruch: ein Abschluss mit Bestnoten. Im ersten

Semester waren sie noch fünf junge Frauen unter lauter Männern,

am Ende war sie die einzige weibliche Absolventin ihres

Jahrgangs. Ihr Vater war sehr stolz, aber auch in ständiger Sorge,

weil seine erfolgreiche Tochter in dieser Zeit viele attraktive Job-

Angebote bekam, unter anderem aus der Kernkraft. Doch wie er

ist sie bodenständig und in der Heimat verwurzelt geblieben. Wie

geplant stieg sie nach dem Studium in den väterlichen Betrieb

ein und hat Schritt für Schritt die Geschäftsleitung übernommen.

Hans-Peter Schwoll ist mittlerweile 74 Jahre alt, kann und will

aber seine Tochter noch nicht mit der ganzen Arbeit alleine lassen.

Denn Aufträge gibt es reichlich in ihrem Hauptgeschäft, der

Gas-Heizungstechnik. Die meisten kommen von der Stadt, aber

sie arbeiten auch für viele Privatleute und bedienen außerdem

nach wie vor den Kundendienst für Oertli und Remeha.

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nahm sie im Anschluss ein Studium im Maschinenbau an der

16 17

Foto: Isabella Raupold



Mit dem Erfolg familiärer Anlagen

Seit 2008 ist Christian Roemer Geschäftsführer der Roemer & Rassmanns GmbH in Mönchengladbach-Hardt.

Die Leidenschaft für den Anlagenbau hat er von seinem Onkel Karl-Heinz Roemer geerbt,

der die Firma 1981 mit seinem damaligen Geschäftspartner Franz-Dieter Rassmanns gründete.

Karl-Heinz Roemer wurde 1952 als einer von fünf Söhnen eines

Bäckermeisters im Ortsteil Ohler geboren. Mit 16 schickte ihn sein

Vater in die Lehre bei Erdmann Sanitär-Heizung, praktischerweise

nur ein Stück die Straße runter gelegen. Der Junge tat, was man

ihm sagte. Zusammen mit seinen Brüdern sollte er in den darauffolgenden

Jahren mehrere Häuser für die Familie bauen, da war

seine Ausbildung genau die richtige. Auf den privaten Baustellen

war auch Neffe Christian Roemer von Kindesbeinen an mit dabei.

„Ich konnte schon immer gut aufstehen und fand das alles super,

vom Start mit einem gemeinsamen Frühstück über das Sandschaufeln

bis hin zum zufriedenen Kaputtsein am Abend. Ein paar

Mark Taschengeld gab’s außerdem.“ Diese frühen positiven Erfahrungen

hätten wohl später auch seine Berufswahl beeinflusst,

resümiert der 46-Jährige heute.

Fotos: Isabella Raupold

Doch noch mal zurück zum Onkel: Er lernte und arbeitete insgesamt

12 Jahre bei Erdmann und legte in dieser Zeit auch die

Prüfung als Gas- und Wasserinstallateurmeister ab. Dann erlag

er dem „Reiz der Selbstständigkeit“ und gründete 1980 seine

eigene Firma. „Hat man einmal ein Rennpferd großgezogen, geht

es laufen“, soll Hermann Erdmann damals geschimpft haben,

konnte dem Jungmeister aber nicht lange grollen. In der Buchhaltung

wurde Karl-Heinz Roemer ab Beginn von seinem Bruder

Paul unterstützt. 1981 schloss er sich außerdem mit Franz-Dieter

Rassmanns zusammen, weil sich beide mit ihren Tätigkeitsschwerpunkten

so gut ergänzten: Rassmanns war reiner Heizungsbauer

und am liebsten draußen auf den Baustellen unterwegs, während

Roemer auch Sanitär beherrschte und sich im geschäftlichen

Bereich am wohlsten fühlte. Private Berührungspunkte gab es

kaum, aber betrieblich funktionierte die Partnerschaft so gut,

dass sie sich als Marke etablierte und Rassmanns‘ Name über sein

Ausscheiden in den Ruhestand hinweg bei der GmbH verblieb.

Blickt Christian Roemer heute auf seine Schulzeit zurück, hat

er sich da „mehr so durchgeschlängelt“. Die Ergebnisse waren

ganz okay, doch eine akademische Laufbahn, wie sein Vater sie

eingeschlagen hatte, stand erst gar nicht zur Diskussion. Weil er

schon Praktikumserfahrung bei Roemer & Rassmanns gesammelt

Heizungen sind Christian Roemers Steckenpferd. Er ist die zweite Generation

im Familienbetrieb, sein Sohn wird vielleicht die dritte.

hatte, ließ er sich zu einer Ausbildung als Anlagenmechaniker mit

der Perspektive motivieren, eines Tages ins Unternehmen seines

Onkels einzusteigen. Dann legte er richtig los: Die Gesellenreife

im Bereich Sanitär erlangte er bei Steup, bei Hermanns lernte er

Heizungstechnik, bei Labbé vertiefte er seine Kenntnisse. An der

Meisterschule hatte er Elmar van Florep als Kollegen und Detlef

Poullie als Ausbilder. Durch diese ganzen Kontakte wuchs er wie

selbstverständlich in die Innung Sanitär-Heizung-Klima Mönchengladbach

hinein, die ihn schließlich im November 2021 in ihren

Vorstand wählte.

Die Geschäftsführung der Roemer & Rassmanns GmbH hat

Christian Roemer seit 2008 inne, seit 2010 sind sie an der Vorster

Straße in Mönchengladbach-Hardt ansässig. Bei vielen Arbeiten

im Büro wird er von seiner Frau Claudia Roemer unterstützt.

Auch Onkel Karl-Heinz Roemer ist in beratender Funktion noch

immer regelmäßig vor Ort. Tochter Jana, 14 Jahre alt, interessiert

sich aktuell mehr für Architektur, aber Sohn Tom, 11 Jahre alt,

fährt schon gelegentlich mal mit raus zu einer Baubesprechung

und guckt sich an, was seinen Vater so am Heizungsbau und der

Heizungssanierung begeistert.

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Seit 60 Jahren Meister im Schuhmacherhandwerk

Mitte Dezember erhielt Günther Schellenberger, Obermeister der Schuhmacher-Innung, anlässlich

seines 60-jährigen Meisterjubiläums den Diamantenen Meisterbrief der Handwerkskammer.

Günther Schellenberger ist ein Meister

alter Schule. Schon mit 13 Jahren begann

er seine Ausbildung. Anfangs wollte er

Koch oder Konditor werden. „Aber 1952

war kein Jahr der großen Möglichkeiten,

man konnte es sich nicht aussuchen“,

erzählt der mittlerweile 84-Jährige.

„Schließlich habe ich bei meinem Onkel

in Hammelburg bei Bad Kissingen eine

Ausbildung zum Schuhmacher angefangen.

Meine fünfjährige Gesellenzeit habe

ich danach in Bad Dürkheim und Meerbusch-Büderich

verbracht. 1961 ging ich

zur Meisterschule nach Hannover. Bis dahin

hatte sich die Situation in Deutschland

für das Handwerk so positiv verändert,

dass ich mich auf jeden Fall selbstständig

machen wollte.“

An der Kaarster Straße in Osterath fand

er Anfang 1962 dann ein schönes kleines

Ladenlokal mit Wohnung in einem geschichtsträchtigen

Haus, das schon von

1854 bis 1935 als Schuhmacherbetrieb

genutzt wurde. Vor dem Einzug musste

Günther Schellenberger aber noch eine

besondere Herausforderung meistern:

„Der Eigentümer bestand darauf, dass

meine Frau und ich zuerst heiraten. Deshalb

mussten wir schnell zum Standesamt,

bevor wir den Mietvertrag unterschreiben

konnten. Meine Frau hat mich vom ersten

Tag an großartig unterstützt.“

Sein ehrenamtliches Engagement ist

legendär. Seit 24 Jahren macht er sich

bereits als Obermeister für seine Schuhmacher-Innung

stark. 2011 wurde ihm unter

anderem dafür das Goldene Ehrenzeichen

der Handwerkskammer Düsseldorf

verliehen. Nun jährte sich seine erfolgreich

bestandene Meisterprüfung zum 60. Mal.

Dazu überreichten ihm Kreishandwerksmeister

Frank Mund (rechts im Bild) und

dessen Stellvertreter Reinhard Esser den

Diamantenen Meisterbrief, den die Handwerkskammer

Düsseldorf stellvertretend

für seine damalige Meisterschule ausgestellt

hatte. Die Ehrung fand im Rahmen

der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach am

16. Dezember statt.

65. Geburtstag Adam Sautner

Der Obermeister der Metall-Innung Mönchengladbach/Rheydt

vollendete am 27.

Januar sein 65. Lebensjahr. Adam Sautner

ist in der Geschichte seines eng mit der

Handwerksorganisation verbundenen

Familienbetriebs bereits der dritte dieses

Namens. Der erste hatte das Obermeisteramt

der Metall-Innung von 1946 bis

60. Geburtstag Joachim Rütten

Der Obermeister der Raumausstatter- und

Sattler-Innung Mönchengladbach vollendete

am 16. Februar sein 60. Lebensjahr.

Joachim „Achim“ Rütten ist seit 2000

im Vorstand der Innung und übernahm

im Jahr 2003 das Obermeisteramt – wie

zuvor sein Vater Karl und sein Großvater

Friedrich „Fritz“ Rütten. Er ist Mitglied im

Prüfungsausschuss der Fahrzeugsattler bei

der Handwerkskammer Erfurt und Delegierter

zum Bundesverband Fahrzeugausstattung

und Reitsportausrüstung (BVFR).

Er ist verheiratet und hat drei erwachsene

Kinder. In seiner Freizeit hat er sich kürzlich

den Wunsch erfüllt, wieder mit dem

Segeln anzufangen.

1947 inne. Der zweite war als Mitglied des

Prüfungsausschusses der Handwerkskammer

Düsseldorf für die Innung tätig. Der

heutige, dritte Adam Sautner ist seit 2021

Obermeister und seit 2015 außerdem Vorstandsmitglied

der Kreishandwerkerschaft

Mönchengladbach.

Konrad Lambertz feiert 90. Geburtstag

Der Ehrenobermeister der Fleischer-Innung Mönchengladbach vollendet am 1. März sein

90. Lebensjahr. Er blickt auf ein erfolgreiches Berufsleben und einen verdienstvollen Einsatz

für ehrenamtliche Aufgaben der Handwerksorganisation zurück. Bereits im Jahr 1975

trat Konrad Lambertz dem Vorstand der damaligen Fleischer-Innung Rheydt bei, wurde

1978 zunächst ins Amt des stellvertretenden Obermeisters und 1987 schließlich ins Amt des

Obermeisters gewählt. Nach dem Zusammenschluss der Innungen Mönchengladbach und

Rheydt übernahm Konrad Lambertz im Jahr 1990 auch in dieser Organisation die Aufgaben

des Obermeisters. Gleichzeitig wurde er Geschäftsführer der Fleischer-Einkauf GmbH

Mönchengladbach. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben würdigte die

Innung 2002 seine Verdienste im Ehrenamt mit der Ernennung zum Ehrenobermeister.

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20 21



Frischer Genuss aus Meisterhand

Die Metzgerei Becker steht seit 50 Jahren und mit Achim Becker in mittlerweile dritter Meistergeneration

für regionale Fleisch- und Wurstwaren aus handwerklicher Produktion. Mutter Sonja ist seit

der Gründung Rückgrat und gute Seele des Geschäfts.

Die Fleischermeister-Tradition der Familie Becker reicht bis zum

Großvater zurück. Er gab die Leidenschaft für Fleisch- und Wurstwaren

an seinen Sohn Hans-Peter weiter. Der war während seiner

Lehrjahre viel auf Wanderschaft und ließ sich währenddessen

auch zum Koch ausbilden – ein Umstand, dem die Metzgerei

Becker bis heute viele besondere Rezepturen verdankt. Seine

Frau Sonja lernte er in einem belgischen Städtchen im Hohen

Venn kennen. Binnen eines Jahres waren sie verliebt, verlobt und

verheiratet. Sonja Becker widmete sich ab diesem Moment mit

ganzer Aufmerksamkeit der Metzgerei und der deutschen Küche.

Zunächst wurden sie im Mönchengladbacher Ortsteil Hamern

sesshaft. Dort kamen die beiden Kinder Achim und Katja zur

Welt. Nach 15 Jahren stand im benachbarten Venn ein Gebäude

aus der Jahrhundertwende zum Verkauf, das auch schon zuvor als

Metzgerei genutzt wurde. Die Familie Becker erhielt den Zuschlag

und zog um. Viele Stammkunden sind ihnen damals gefolgt,

viele neue kamen in den vergangenen 35 Jahren dazu, die sie

nun schon am Stationsweg 166 ansässig sind. „Für die Verbundenheit

sind wir unseren Kunden sehr dankbar“, betont Sonja

Becker. Während sie heute als Fleischerei-Fachgeschäft nahezu

Exklusivität genießen, gab es Mitte der 1970er-Jahre allein in ihrer

Umgebung sieben Metzgereien. Von diesen haben sie sich Schritt

für Schritt mit fachlicher Kompetenz, persönlicher Beratung

und eigenen Spezialitäten abgesetzt. Der „Venner Schinken“

zum Beispiel wird noch nach alter Handwerkskunst im eigenen

Buchenrauch verfeinert.

Fotos: Isabella Raupold

kleine Gruppen mit 30 Personen genauso gut feiern wie große

mit bis zu 120 Personen, besonders wenn im Sommer noch der

150 Quadratmeter große Garten unter anderem zum Grillen mit

genutzt werden kann. Nicht umsonst gehören die Bratwurst, die

Meister-Currywurst und der Schwenkbraten „Marke Becker“

ebenfalls zu den Spezialitäten des Hauses – gewürzt mit einer

gesunden Portion Tradition und persönlicher Note, wie man sie

seit 1972 auch heute noch, aber eben nur vom Fachgeschäft vor

Ort erwarten kann.

Mit dem Partyservice ging es in den 1990er-Jahren los. Den

Anfang machte die klassische „kalte Platte“, später schafften sie

Kupferkessel an und liefern seither auch warme Speisen außer

Haus. Außerdem geht jeden Tag frisch Gekochtes über die Theke

des Ladengeschäfts. Das sei seit jeher vor allem bei jüngeren Kunden

beliebt, beobachtet Sonja Becker. „Die Jungen wollen noch

mal so essen wie bei Muttern“, erklärt sie sich das.

Hans-Peter Becker war es immer ein Anliegen, jungen Menschen

zum Start in ein erfolgreiches Berufsleben zu verhelfen. Rund 20

von ihnen wurden in der Vergangenheit ausgebildet, darunter

auch der eigene Sohn Achim. Da dieser vor 47 Jahren quasi in

die Metzgerei hineingeboren wurde, stellte sich ihm nie die Frage,

einen anderen Beruf zu ergreifen oder wie seinerzeit der Vater

auf Wanderschaft zu gehen. Nur für die Meisterprüfung 1996

war er in Frankfurt. „Sonst war er immer hier, er wurde immer

gebraucht“, erklärt seine Mutter. Seit er die Leitung des Familienbetriebs

übernommen hat, sorgt er dafür, dass in der Bandbreite

der hausgemachten Produkte immer auch moderne und schnelle

Gerichte für jüngere Genießer zu finden sind.

METZGEREI & PARTYSERVICE

BECKER

...EINFACH LECKER.

Seit 50 Jahren bietet Ihnen unser Familienbetrieb täglich frische

Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung. Unser Fleisch

kommt aus kontrollierter Haltung und regionaler Schlachtung.

Spezialitäten: Bratenaufschnitt, ´ Venner Schinken ´, Dauerwurst

(Naturreifeverfahren), Wild. Für Sie zubereitet haben wir leckere

Fertiggerichte und Salate. Für Ihre Veranstaltungen bieten wir

unseren Partyservice und Menüs (ab 20 Personen). Gerne

vermitteln wir Ihnen einen Partyraum in unserer Nähe.

Achim Beckers jüngstes Projekt ist die „Vintage-Garage“, die nur

Metzgerei & Partyservice Achim Becker

ein paar Häuser von der Metzgerei entfernt, am Stationsweg

Stationsweg 166

Öffnungszeiten:

118-120, als Partyraum für Familien- oder Firmenfeste gebucht

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werden kann. Früher wurde die etwa 250 Quadratmeter große

Tel.: 02161 51108

8:00 - 13:30 Uhr u. 15:00 - 18:00 Uhr

Halle tatsächlich als Garage genutzt, denn der sympathische

Fax: 02161 8209619

Freitag

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Metzgermeister ist in seiner knappen Freizeit passionierter Oldtimer-Fan

und Bastler. Vor ein paar Jahren hat er das alte Gemäuer

8:00 - 13:00 Uhr

www.metzgerbecker.de

Samstag

liebevoll im Vintage-Industriedesign restauriert. Hier können nun

22 23



GEBURTSTAGE . JUBILÄ EN . GLÜCKWÜNSCHE

Geburtstage

Vorstandsmitglieder

und Obermeister

Geburtstage

Ehrenobermeister

Geburtstage

Innungsmitglieder

60 JAHRE

Betriebsjubiläen

50-JÄHRIGES

Betriebsjubiläen

25-JÄHRIGES

ARBEITNEHMERJUBILÄEN

25-JÄHRIGES

BESTANDENE

MEISTERPRÜFUNGEN

dachdecker

11.03.2022: Reinhard Esser

Dachdeckermeister

Stellvertretender

Kreishandwerksmeister und

Obermeister der Dachdecker-

Innung Mönchengladbach

Geburtstage

Ehrenobermeister

01.03.2022:

90. Geburtstag

Konrad Lambertz

Fleischermeister

Ehrenobermeister der Fleischer-

Innung Mönchengladbach

03.03.2022: Karl Rütten

Raumausstattermeister

Ehrenobermeister der Raumausstatter-

und Sattler-Innung

Mönchengladbach

25.03.2022: Günter Johnen

Friseurmeister

Ehrenobermeister der Friseur-

Innung Mönchengladbach

08.04.2022: Günter Quade

Elektroinstallateurmeister

Ehrenobermeister der Elektro-

Innung Mönchengladbach

Geburtstage

Innungsmitglieder

75 JAHRE

11.04.2022: Erwin Spinnler

Inhaber eines Maler- und

Lackiererbetriebes

Saumstr. 9

41063 Mönchengladbach

65 JAHRE

24.02.2022: Illuminato Sceusi

Radio- und

Fernsehtechnikermeister

Annakirchstr. 210

41063 Mönchengladbach

25.02.2022: Lothar Krause

Inhaber eines

Kraftfahrzeugtechnikerbetriebes

Oststr. 23

41065 Mönchengladbach

16.04.2022: Wolfgang Rippen

Maler- und Lackierermeister

Neusser Str. 253,

41065 Mönchengladbach

17.04.2022: Stefan Jordan

Inhaber eines Servicebetriebes

für Gastronomie

Bahnstr. 194

41069 Mönchengladbach

50 JAHRE

09.03.2022: Holger Fruhen

Geschäftsführer des

Metallbaubetriebes FSD

Fruhen Schulze Dupuis GmbH

Langmaar 7a

41238 Mönchengladbach

01.04.2022: Jörg Olbrich

Installateur- und

Heizungsbauermeister

Geschäftsführer der Siegers-

Haustechnik GmbH & Co. KG

Bergerstr. 37

41068 Mönchengladbach

01.04.2022: Joereßen

Bauunternehmung GmbH

Maurer- und Betonbauerbetrieb

Beltinghovener Str. 23b

41068 Mönchengladbach

01.04.2022: Günter Quade

Elektroanlagen GmbH

Elektrotechnikerbetrieb

Jakobshöhe 82

41066 Mönchengladbach

01.03.2022:

Manfred Thönnißen

Kraftfahrzeugtechnikerbetrieb

Aachener Str. 526

41069 Mönchengladbach

17.03.2022:

Manfred Holthausen GmbH

Dachdeckerbetrieb

Kuhlenweg 89

41236 Mönchengladbach

20.03.2022: Walter Tillmanns

und Joachim Schlagen

Kraftfahrzeugtechnikerbetrieb

Alsstr. 162

41063 Mönchengladbach

01.04.2022: Ludwig Peters

Installateurbetrieb

Oskar-Kühlen-Str. 15

41061 Mönchengladbach

Mike Kramer

war am 02.01.2022 25 Jahre

in der Firma

Gebr. Hartmann GmbH,

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 20,

41199 Mönchengladbach, tätig.

Majid Rassam

war am 13.01.2022 25 Jahre

in der Firma Konditorei Hermann

Heinemann GmbH & Co. KG,

Krefelder Str. 645,

41066 Mönchengladbach, tätig.

Giovanni Stagno

ist am 24.03.2022 25 Jahre

in der Firma Konditorei Hermann

Heinemann GmbH & Co. KG,

Krefelder Str. 645,

41066 Mönchengladbach, tätig.

Sudahan Jashar

INSTALLATEURE UND

HEIZUNGSBAUER

Marius Platt

Bastian Schönfelder

KRAFTFAHRZEUGTECHNIKER

Milan Dawood

Maurice Stabile

Wir erhalten lediglich Informationen

über die vor der Handwerkskammer

Düsseldorf abgelegten

Meisterprüfungen. Wenn aus Ihrem

Betrieb jemand seine Meisterprüfung

vor einer anderen Handwerkskammer

abgelegt und bestanden

hat, bitten wir um einen entsprechenden

Hinweis. Auch diesen Jungmeistern

möchten wir auf diesem

Wege gern herzlich gratulieren.

Unsere

Fachberater

stehen ihnen

gerne zur

Verfügung!

> Farben

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Die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach trauert um ihre verstorbenen Mitglieder Theodor Geisheim,

Hubert Zimmermanns, Norbert Vieten, Manfred Dreßen, Hans-Werner Schmitz und Alfred Held. Wir vermissen diese

besonderen Menschen und werden sie nicht vergessen. Ihren Familien und Freunden gilt unser Mitgefühl.

Unsere Toten sind nicht abwesend,

sondern nur unsichtbar.

Sie schauen mit ihren Augen voller Licht

in unsere Augen voller Trauer.

Augustinus

12. November 2021

Theodor Geisheim

Fliesenlegermeister

im Alter von 92 Jahren

9. Dezember 2021

Hubert Zimmermanns

Tischlermeister

im Alter von 89 Jahren

Kondolenzanschrift:

Bestattungen

Heinrich Winzen/Zimmermanns

Konstantinstr. 166

41238 Mönchengladbach

19. Dezember 2021

Manfred Dreßen

Kraftfahrzeugmechanikermeister

im Alter von 77 Jahren

Kondolenzanschrift:

Dreßen c/o Karl Purrio KG

Andreas-Bornes-Str. 53

41179 Mönchengladbach

20. Dezember 2021

Norbert Vieten

Kraftfahrzeugmechanikermeister

im Alter von 70 Jahren

Kondolenzanschrift:

Brigitte Vieten

Spechtweg 34

41239 Mönchengladbach

Norbert Vieten engagierte sich über 30 Jahre hinweg ehrenamtlich als

Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss und im Gesellenausschuss der

Innung des Kfz-Gewerbes Mönchengladbach. Zuletzt war er außerdem als

Beauftragter für die Überprüfung der von der Innung anerkannten Betriebe

als Werkstatt für die Durchführung von Abgasuntersuchungen und Gassystemeinbauten,

Prüfstützpunkte und Altautoannahmestellen tätig.

Seinen Berufsweg begann Norbert Vieten am 1. April 1966, kurz vor seinem

15. Geburtstag. Während seiner annähernd 50-jährigen Tätigkeit für das

ehemalige Autohaus Schreiber, heute Fleischhauer, begleitete er nach seiner

eigenen Lehre weit über 100 Auszubildende bei deren Start ins Berufsleben.

Für sein vorbildliches Engagement insbesondere in der Nachwuchsförderung

wurde ihm Anfang 2019 von Vizepräsident Karl-Heinz Reidenbach das

Goldene Ehrenzeichen der Handwerkskammer Düsseldorf verliehen.

24. Dezember 2021

Hans-Werner Schmitz

Friseurmeister

im Alter von 81 Jahren

20. Januar 2022

Alfred Held

Bäckermeister

im Alter von 80 Jahren

Foto: Julia Vogel

Kondolenzanschrift:

Hildegard Schmitz

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Kondolenzanschrift:

Bestattungshaus Karl Frentzen &

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Reinhard Esser, Obermeister der

Dachdecker-Innung Mönchengladbach

Fürs Handwerk begeistern!

Gladbachs Handwerker lieben ihren Beruf. Ihre Begeisterung drückt sich bei vielen über ihre Arbeit hinaus in der Übernahme ehrenamtlicher

Aufgaben aus, sei es in Kultur, Sport oder im sozialen Bereich, sei es in der wirtschaftlichen Selbstverwaltung der Handwerksorganisation.

Sie beweisen damit ihre Sympathie für eine Sache durch aktives Tun. Und sie geben damit ihre Begeisterung weiter.

In unserer Serie bitten wir Obermeister der Mönchengladbacher Innungen, ihre Motivation für ihr Engagement im Ehrenamt

und ihre Begeisterung für ihr Handwerk in Worte zu fassen.

D wie Dachdecker

Reinhard Esser blickt bereits auf 35 Jahre Engagement in Ehrenämtern der Handwerksorganisation

zurück. Eins davon ist das des Obermeisters der Dachdecker-Innung Mönchengladbach, in das er

2003 gewählt wurde. Sich einbringen und mitwirken ist für ihn selbstverständlich, über das Handwerk

hinaus zum Beispiel auch im Brauchtum und im Kirchenvorstand. Der 62-Jährige hat zwei erwachsene

Kinder und drei Enkel. Sportlich betätigt er sich am liebsten mit viel Tempo auf dem Wasser und der

Skipiste, und er geht gern auf Reisen in der ganzen Welt.

Warum engagieren Sie sich als Obermeister Ihrer Innung?

Direkt nach meiner Meisterprüfung 1981 hat mein Vater begonnen,

mich zu Innungsversammlungen mitzunehmen. Er war da

selbst über Jahre im Vorstand. Ich dachte mir: Das willst du auch

mal machen. Als Obermeister knüpft man schnell Kontakte in

Wirtschaft und Verwaltung. Türen öffnen sich leichter, und so finden

die Interessen meiner Innung auch besser Gehör. Außerdem

macht es mir Spaß, mit Leuten umzugehen und bei der Lösungsfindung

mitzuwirken, wenn es mal Probleme gibt.

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VIELSEITIGER GEHT‘S NICHT.

Was hat sich an Ihrem Handwerk am meisten verändert?

Im Vergleich zu früher ist das Regelwerk, an das wir uns bei unserer

Arbeit halten müssen, deutlich umfangreicher geworden. Das

hat unter anderem damit zu tun, dass dem Dachdeckerhandwerk

viel Verantwortung übertragen wird. Wir machen ein Gebäude

ja nicht nur zu, sondern auch dicht, und schützen es vor Wetterextremen

wie Starkregen, Hagel oder Winddrucklasten. Wir

sorgen außerdem für Brandschutz, bauen begrünte Dächer auf,

installieren Solaranlagen und so weiter. Das ist mit vielen neuen

Anforderungen verknüpft. Gleichzeitig beherrschen wir natürlich

auch die alten Techniken noch, wenn es zum Beispiel um den

Denkmalschutz geht.

Wenn Sie Werbung für Ihr Handwerk machen, dann sagen Sie ...

Komm doch einfach mal mit mir nach oben und sieh es Dir an.

Willst Du das – oder lieber Dreischichtbetrieb in irgendeiner Fabrik?

Der Beruf ist herausfordernd und total vielfältig, schon allein

durch die Materialien, mit denen wir arbeiten. Und wenn ein

Projekt fertig ist, macht das nicht nur einem selbst, sondern auch

anderen eine Freude.

Wie lautet Ihr Wunsch für die Zukunft?

Ich wünsche mir für mein Handwerk natürlich, dass es fähigen

Nachwuchs rekrutieren kann, und das auch nicht nur aus Meisterfamilien.

Wir müssen den Beruf attraktiv machen. Der Köder

soll schließlich dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Wer Lust

darauf hat, findet im Handwerk Anschluss und wird auch recht

schnell komfortabel mit Geld ausgestattet sein.

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Philip Hermann: Brotkasten in Buche, geölt

Kleine Goldstücke der

Mönchengladbacher Azubis

In Vorbereitung auf ihre Gesellenstücke haben 18 Auszubildende der Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt

in der Vorweihnachtszeit 2021 ihre ersten eigenen Möbelentwürfe gefertigt.

Das Motto lautete: der „Goldene Käfig“. Als Musterbeispiel für praktische Berufsorientierung

fand die Ausstellung in einem Schulzentrum statt.

Als Praxistest für den Abschluss ihrer Lehrzeit im kommenden

Sommer haben die Auszubildenden der Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt

ihr sogenanntes „Kleines Gesellenstück“

gefertigt. Der Projektname stammt daher, dass sich Vorgaben,

Ablauf und Benotung bereits an der Gesellenprüfung orientieren.

Als Besonderheit präsentierten die Azubis ihre Werkstücke vom

6. bis zum 20. Dezember vor den Schülerinnen und Schülern des

Franz-Meyers-Gymnasiums in Giesenkirchen. Sie gaben damit

ein gutes Beispiel für Berufsorientierung vor Ort, ermöglichten

den Jugendlichen, ganz ungezwungen mit ihnen ins Gespräch

zu kommen, und zeigten gleichzeitig, was man mit einer dualen

Berufsausbildung so alles erreichen kann. Die Idee stammte von

Obermeister Hans-Wilhelm Klomp und wurde von Thomas Meisen,

am Gymnasium der Koordinator für Berufliche Orientierung,

mit Begeisterung aufgenommen: „Das war seit vielen, vielen

Monaten wieder unsere erste Präsenzveranstaltung zur Berufsorientierung.

Wir haben uns über den Besuch der Tischler-Innung

und der Auszubildenden sehr gefreut.“

Was die Auszubildenden jeweils daraus gemacht haben, könnte

verschiedener nicht sein. Philip Hermann hat seine Interpretation

des Themas in einem Brotkasten aus geöltem Buchenholz zusammengefasst

und erklärte: „Ich wollte das Aufblühen verschiedener

Hobbys oder Leidenschaften in einer aufgezwungenen Isolation

darstellen. Hier geht es um die Leidenschaft des Backens. Das

goldene Brot – hier Brötchen – landet im Goldenen Käfig, dem

Brotkasten.“ Annika Breuer hat sich für einen Schmuckkasten in

MDF, Eiche, Glas und Lack entschieden. Dahinter steckte die Idee,

„einen Käfig für mein Gold“ darzustellen. Um den Schutz von

Wertgegenständen ging es auch beim minimalistischen Nachttisch

in MDF schwarz mit Eiche-Leisten von Luis Löffler: „Die umlaufenden

Leisten aus Eichenholz in horizontaler Richtung haben den

Anschein eines Käfigs, in dem zum Beispiel persönlicher Schmuck

‚gefangen gehalten‘ wird.“

So unterschiedlich die Entwürfe, ist ihnen doch eins gemein:

Sie wecken schon jetzt die Neugier, was sich die Azubis für ihre

großen Gesellenstücke im kommenden Sommer einfallen lassen

werden.

Fotos: Isabella Raupold

Annika Breuer: Schmuckkasten in MDF, Eiche, Glas und Lack

Luis Löffler: Nachttisch in MDF schwarz mit Eichenleisten

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Die Themenvorgabe für die Kleinen Gesellenstücke kam wie

jedes Jahr von den beiden Lehrerinnen Judith Lieth und Daniela u Die Auszubildenden haben bei der

Absaugen

Steinhauser am Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Ausstellungseröffnung ein kleines Video

Fördern

Medien. Sie erklärten: „In Zeiten von Einschränkungen durch die gedreht, das man sich auf dem YouTube-

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Filtern

Corona-Pandemie fühlen sich viele von uns wie in einem ‚Goldenen

Käfig‘. Da lag es nahe, dieses Thema als kreatives Motto für für Technik und Medien ansehen kann.

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Zerkleinern

die Werkstücke zu wählen.“

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Weitere „Goldene Käfige“ vom Flurmöbel über Nachttisch

und Schmuckschränkchen bis hin zum Poker-Koffer

Wettbewerb für junges Design

im Handwerk 2022

Besondere Gestaltung nicht nur bei den Tischlern, sondern auch in den Gewerken der Raumausstatter

und Sattler, der Maler und Lackierer oder der Metallbauer, steht im Fokus des Wettbewerbs

„DesignTalente Handwerk NRW“. Eingeladen sind Junghandwerker bis 30 Jahre. Sie können sich

noch bis zum 15. Mai online mit Fotos ihrer Arbeiten bewerben.

Gestaltung und Design sind Bestandteile

des Handwerks. Sie machen es besonders

und zeigen, wie viel Qualifikation, Individualität

und Ideenreichtum im Handwerk

stecken. Besonderheiten, die das NRW-

Wirtschaftsministerium alle zwei Jahre

mit dem Wettbewerb „DesignTalente

Handwerk NRW“ auszeichnet und fördert.

Junge Handwerkerinnen und Handwerker

aus ganz NRW – nicht älter als 30 Jahre

– nehmen an dem unter der Schirmherrschaft

von Ministerpräsident Hendrik Wüst

stehenden Wettbewerb teil, indem sie

Fotos ihrer gestalteten Objekte einer unabhängigen

Jury beim Westdeutschen Handwerkskammertag

über die Plattform Designtalente-Handwerk-NRW.de

einreichen.

Im erste Schritt entscheiden die Jurymitglieder

darüber, welche Arbeiten zur

Ausstellung im September/Oktober 2022

zugelassen und in einem exklusiven Katalog

einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt

werden. Zur Siegerehrung am 25. September

werden dann die zuvor von der Jury in

einem zweiten Schritt ausgewählten Siegerarbeiten

in den sechs Themenbereichen

durch NRW-Wirtschaftsminister Andreas

Pinkwart ausgezeichnet. Die Siegerinnen

und Sieger erhalten zusätzlich eine Prämie

in Höhe von jeweils 3.000 Euro.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Ob Geselle, Meister oder Gestalter – alle,

die ein Handwerk erlernt haben, sind

angesprochen, können mitmachen und

sich mit ihren Arbeiten beteiligen. Auch

junge Selbstständige oder Handwerker, die

sich nach ihrer Ausbildung für ein Studium

oder einen anderweitigen Karriereweg

entschieden haben, sind als Teilnehmende

zugelassen. Wichtig ist, dass sie die Altersgrenze

von 30 Jahren bis Ende Mai 2022

nicht überschreiten.

Die eingereichten Objekte müssen nicht

gesondert für den Wettbewerb angefertigt

worden sein – es kann sich auch um Kundenaufträge,

Meister- oder Gesellenstücke

sowie sonstige Arbeiten handeln, die beispielsweise

beim Leistungswettbewerb des

Deutschen Handwerks bereits erfolgreich

abgeschnitten haben. Wichtig ist, dass die

Objekte und Arbeiten für die zweiwöchige

Ausstellung „DesignTalente Handwerk

NRW“ zur Verfügung gestellt werden, die

von Ende September bis Anfang Oktober

2022 in Köln stattfindet.

Themenbereiche

Wettbewerbsarbeiten können in folgenden

Themenbereichen per Foto zur Jurybewertung

online eingereicht werden:

• Kleidung und Textil (auch Wohntextilien)

• Möbel

• Objekt und Skulptur (auch Wandobjekte)

• Schmuck

• Wohnen und Außenbereich (auch

Brunnen, Tore, Zäune)

• Medien (auch digitale Projekte mit

Bezug zum Handwerk)

Eine unabhängige Jury tritt im Juni zusammen

und wählt aus, welche Arbeiten

nominiert sind und zur Ausstellung zugelassen

werden. Im zweiten Schritt werden

dann die Arbeiten der Siegerinnen und

Sieger von der Jury identifiziert und am

25. September von NRW-Minister Andreas

Pinkwart in Köln bekanntgegeben.

u Anmeldeschluss für die Zusendung der

Teilnahmeunterlagen ist der 15. Mai 2022.

Die Teilnahme erfolgt über die Internetadresse

designtalente-handwerk-nrw.de/

anmeldung2022 Ansprechpartner ist der

Westdeutsche Handwerkskammertag

unter der Telefonnummer 0211 3007-732

oder der E-Mail-Adresse designtalente@

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Fotos: Isabella Raupold

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Wie weit geht die Haftung für Mängel?

Im Streitfall über eine Mangelbeseitigung kommt es oftmals auf eine Abwägung aller Umstände an,

um beurteilen zu können, ob der erzielbare Erfolg in vernünftigem Verhältnis zur Höhe des dafür

erforderlichen Geldaufwands steht.

Autor: Dirk Nießner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

BWS legal – Dr. Backes + Partner Rechtsanwälte mbB, niessner@bws-legal.de

Hintergrundbild: psdesign1 - Fotolia.com

Foto-Fundstück: Innungsausflug an den Neckar

Im Mai 1959 besuchte die Klempner- und Installateur-Innung Rheydt die Firma Junkers + Co. in

Wernau. Professor Hugo Junkers, Sohn und Ehrenbürger der Stadt Rheydt, wäre in jenem Jahr 100

Jahre alt geworden.

und Partner mbB

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Rechtsanwalt

Hugo Junkers gilt als Pionier nicht nur des

Flugzeugbaus, sondern auch der Wärmetechnik.

1894 entwickelte er einen „Flüssigkeitserhitzer“

und legte damit das theoretische

Fundament der Brennwerttechnik.

Ab 1932 wurden die Junkers Geräte von

der Firma Bosch hergestellt. Nach dem

Krieg entstand dafür im württembergischen

Wernau eine neue Produktionsstätte,

zu der die Klempner- und Installateur-

Innung Rheydt im Mai 1959 einen Ausflug

unternahm. Als Gastgeschenk überbrachte

deren damaliger Obermeister Rudolf Kamphausen

der Werksleitung im Auftrag des

Oberbürgermeisters der Stadt Rheydt ein

Bronze-Siegel, anlässlich des 100. Geburtstages

von Professor Hugo Junkers, Sohn

und Ehrenbürger der Stadt Rheydt.

Dipl.-Kfm. Dirk Kniebaum 1

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Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Vetten 2

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Dipl.-Betrw. Rudi Meinor

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Dipl.-Wi.Jur. (FH) Markus Coletti 3

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In Wernau wurden seinerzeit Gas- und

Zentralheizungsgeräte sowie Regel- und

Sicherheitseinrichtungen für Gasgeräte

gefertigt. Das traf bei den Innungsmitgliedern

auf großes Interesse, fanden sich

doch in ihren Reihen zunehmend mehr

Vertreter des 1950 begründeten Handwerks

der Zentralheizungs- und Lüftungsbauer.

Auch der damalige Präsident der

Handwerkskammer Düsseldorf, Dipl.-Ing.

Georg Schulhoff, war gelernter Installateur

und Heizungsbauer.

1959 bestand die Klempner- und Installateur-Innung

Rheydt seit 52 Jahren. Durch

die Eigenständigkeit der Stadt gehörte

die Innung zur Kreishandwerkerschaft

Rheydt. Kreishandwerksmeister war zu

jener Zeit Schweißermeister Heinz Gothe,

der als Kupferschmied der Klempner- und

Installateur-Innung angehörte. Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft war

Bernhard Mevissen.

Im Bauvertrag stellt sich bei der Abwicklung

immer wieder die Problematik, ob

das Gewerk mangelfrei ist oder nicht.

Praktisch kein Bauvorhaben wird abgeschlossen,

ohne dass am Ende zumindest

kleinere Mängel festgestellt und noch

abgestellt werden müssen. Kommt man

über die Frage, ob das Gewerk mangelfrei

erbracht worden ist, in Streit, stellt sich

früher oder später auch die Frage, was

der Auftraggeber im Rahmen der Mangelbeseitigung

verlangen kann und ob

die Ansprüche des Auftraggebers, zum

Beispiel auf Kostenvorschuss, der Höhe

nach gedeckelt sind.

GUT BERATEN

IM HANDWERK.

BWS legal

Das Oberlandesgericht Schleswig hatte

sich in seinem Beschluss vom 29.07.2020

unter anderem damit zu befassen, ob die

Mangelhaftung der Höhe nach begrenzt

ist. Die Nichtzulassungsbeschwerde vor

dem Bundesgerichtshof gegen den Beschluss

des Oberlandesgerichts Schleswig

ist Ende des letzten Jahres zurück genommen

worden. In dem zu entscheidenden

Fall hatte der Auftraggeber Mängel

eingewandt und einen Kostenvorschuss

beansprucht. Der Auftragnehmer hat sich

nicht entschieden gegen die Mangelbehauptung

gewandt, sondern sich vielmehr

damit verteidigt, dass der voraussichtliche

Mangelbeseitigungsaufwand

den vereinbarten Werklohn erheblich

übersteige und damit die anfallenden

Mangelbeseitigungskosten nicht mehr in

einem ordnungsgemäßen Verhältnis zu

dem ursprünglich vereinbarten Werklohn

stünden.

Der Auftragnehmer dringt mit seiner Argumentation

nicht durch. Die Haftung für

die voraussichtlichen Mangelbeseitigungskosten

ist grade nicht durch den vereinbarten

Werklohn beschränkt, sondern (fast)

unbegrenzt. Das Oberlandesgericht stellt

vielmehr klar, dass die Nacherfüllung nur

verweigert werden kann, wenn sie dem

Auftraggeber nicht mehr zugemutet werden

kann oder mit unverhältnismäßigen

Kosten verbunden ist. Unverhältnismäßig

sind Kosten allerdings insbesondere dann

nicht, wenn sie den ursprünglich vereinbarten

Werklohn übersteigen. Vielmehr

kommt es in einem solchen Fall darauf an,

dass der mit der Mangelbeseitigung erzielte

Erfolg bei Abwägung aller Umstände

des Einzelfalls in keinem vernünftigen

Verhältnis zur Höhe des dafür erforderlichen

Geldaufwands steht. Hierbei handelt

es sich allerdings namentlich um eine

Ausnahmevorschrift.

Individualvertraglich ist es möglich, die

Haftung für Mängel zu begrenzen. Klauseln

in allgemeinen Geschäftsbedingungen,

wonach die Haftung zum Beispiel auf

die Auftragssumme begrenzt ist, sind allerdings

bereits durch die Rechtsprechung für

unzulässig erachtet worden. Der Verweis

darauf, dass die Mangelbeseitigungskosten

aus Sicht des Auftragnehmers „zu

hoch“ sind, hilft diesem somit fast nie

weiter. Es gibt allerdings durchaus andere

Möglichkeiten, die Mängelbeseitigungsvorschussbegehren

des Auftraggebers

auch erfolgreich entgegen zu treten. Hier

sollte man am besten frühzeitig fachmännische

Hilfe zu Rate ziehen.

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u Dieses Gruppenfoto wurde der Redaktion

dankenswerterweise von Josef

Zollmarsch zur Verfügung gestellt. Die

Angaben zum Jahr 1959 entstammen

verschiedenen Festschriften im Archiv

der Kreishandwerkerschaft, die zu Hugo

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35



Immobilienübertragungen bei vorweggenommener

Erbfolge

Das Augenmerk bei einer Übertragung von Vermögensgegenständen unter Lebenden liegt darauf,

dass die Konzepte unter Berücksichtigung der künftigen Erbfolge bezüglich der Ertrag- und Schenkungsteuer

optimal gestaltet werden.

Autorin: Barbara Moll-Simons, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin, Fachberaterin für Unternehmensnachfolge, zertifizierte Testamentsvollstreckerin

und registrierte Beraterin bei der BAFA

In der Regel sind die Übertragungen von

Vermögensgegenständen unter Lebenden

zivilrechtlich Schenkungen. Die unterschiedlichen

Vertragsgestaltungen sollten

so konzipiert sein, dass alle Beteiligten

– Übergeber, Übernehmer, weitere Erben –

mit dem Ergebnis zufrieden sein können.

Verpflichtet sich der Übernehmende,

Leistungen an den Übertragenden oder

an Miterben zu erbringen, kann entweder

eine Schenkung unter Auflage oder

eine gemischte Schenkung vorliegen. Im

Folgenden werden die ertragsteuerlichen

Rechtsfolgen bei unentgeltlichen und teilentgeltlichen

Übertragungen anhand eines

modifizierten Beispiels dargestellt. Ein

besonderes Augenmerk gilt dem § 23 EStG

(Spekulationsfristen bei Grundstücken).

1. Unentgeltliche Übertragungen

Wird für die Leistung keine Gegenleistung

erbracht, liegt eine unentgeltliche Übertragung

vor. Wiederkehrende Unterhaltsund

Versorgungleistungen gelten nicht als

Gegenleistung und stellen beim Schenker

kein Veräußerungsentgelt und beim Beschenkten

keine Anschaffungskosten dar.

Dipl. Betriebswirt

Barbara Moll-Simons

Wirtschaftprüfer

Steuerberater

Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV)

Zertifizierte Testamentsvollstreckerin (AGT)

Auch die Einräumung von Nutzungsrechten

an den übertragenen Vermögensgegenständen

stellen keine Gegenleistung dar.

2. Teilentgeltliche Übertragungen

In nicht seltenen Fällen wird im Übertragungsvertrag

vereinbart, dass der Beschenkte

an Dritte oder an den Schenker

Gegenleistungen zu erbringen hat, zum

Beispiel

• Ausgleichszahlungen an Geschwister

oder andere Angehörige oder an Dritte,

• einmalige Abstandszahlung an den

Übergeber und/oder

• Übernahme von Schulden des Übergebers.

Beim Übergeber kommt es zu einem Veräußerungsgeschäft

mit der Konsequenz

einer Versteuerung eines eventuellen Veräußerungsgewinns

innerhalb der Spekulationsfrist

von zehn Jahren (§ 23 EstG). Der

Übernehmer hat Anschaffungskosten in

Höhe der Zahlungen beziehungsweise in

Höhe der übernommenen Schulden.

Bei einer teilentgeltlichen Übertragung

erfolgt eine Aufteilung in einen entgeltlichen

und einen unentgeltlichen Teil.

Rechtsfolgen anhand eines Beispiels

zu 1. Unentgeltlichen Übertragungen

Beispiel 1: Ein Mehrfamilienhaus mit einem

Verkehrswert von 1.500.000 € (Anteil

Grund und Boden 300.000 €) wird am

1. Juli 2020 von den Eltern auf die Tochter

übertragen. Erworben wurde der Grundbesitz

von den Eltern am 1. Juli 2014 für

1.000.000 € (Anteil Grund und Boden

200.000 €).

Ertragsteuerliche Auswirkungen:

Nach § 11d EStDV kann die Tochter

die AfA der Eltern fortführen. 2 % von

800.000 € = 16.000 € kann sie jährlich

steuerlich geltend machen.

Hat die Tochter die Absicht, das Mehrfamilienhaus

zu verkaufen, wird ihr der

Anschaffungszeitpunkt der Eltern zugerechnet.

Für die Berechnung des Zehnjahreszeitraums

ist das Jahr 2014 und nicht

das Übertragungsjahr 2020 maßgebend.

Rechtsfolgen anhand eines Beispiels

zu 2. Teilentgeltliche Übertragungen

Beispiel 2: Die Parameter sind die gleichen

wie in Beispiel 1, jedoch muss die Tochter

an ihre Schwester eine Ausgleichszahlung

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(Gleichstellungsentgelt) in Höhe von

750.000 € zahlen.

Der entgeltliche und der unentgeltliche

Teil werden nach dem Verhältnis des Entgelts

zum Verkehrswert des Grundstücks

ermittelt.

Ertragsteuerliche Auswirkungen:

Die Eltern verwirklichen bezüglich des

Gleichstellungsbetrags eine nach § 23

EStG steuerpflichtige Veräußerung in Höhe

von 750.000 €. Grund für diese Rechtsfolge

ist die Grundstücksübertragung

innerhalb der Zehnjahresfrist nach der

Anschaffung in 2014.

Berechnung des Veräußerungserlöses

nach § 23 EstG:

Anschaffungskosten

50 % von 1.500.000 € = 750.000 €

./. AfA (6 Jahre x 16.000 €) = 96.000 €

654.000 €

./. Veräußerungserlös 750.000 €

Steuerpflichtiger

Veräußerungsgewinn

nach § 23 EStG 96.000 €

Aufgrund des Gleichstellungsbetrages

von 750.000 € erwirbt die Tochter das

Grundstück entgeltlich. Die Ermittlung des

möglichen Abschreibungsbetrages muss in

zwei Schritten erfolgen, für den unentgeltlichen

und den entgeltlichen Anteil.

Die AfA für die Tochter berechnet sich

wie folgt:

Unentgeltlicher Anteil: Die Tochter führt

die Abschreibung der Rechtsvorgänger (in

diesem Fall die Eltern) fort. Die Anschaffungskosten

müssen um den Grund- und

Bodenanteil bereinigt werden. Die Bemessungsgrundlage

ist die Hälfte von 800.000 €

= 400.000 € und die AfA beträgt 2 % =

8.000 € jährlich.

Entgeltlicher Anteil: Das Gleichstellungsentgelt

= eigene Anschaffungskosten wird

um den Grund- und Bodenanteil reduziert

(750.000 € - 150.000 € = 600.000 €).

Die AfA beträgt 2 % von 600.000 € =

12.000 € jährlich.

Bei einer geplanten Veräußerung des

Objektes muss die Tochter beachten, dass

nach § 23 EStG eine zweifache Steuerverstrickung

vorliegt. Für den unentgeltlich

erworbenen Anteil beginnt die Zehnjahresfrist

im Juli 2014 (Zeitpunkt der Anschaffung

der Eltern) und für den entgeltlich

erworbenen Anteil im Juli 2020 (Übertragungszeitpunkt).

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Konjunktur-Blitzlicht Metallhandwerk NRW

Das nordrhein-westfälische Metallhandwerk startet mit vorsichtigem Optimismus ins Jahr 2022.

Drei von vier Metallbauern und annährend neun von zehn Feinwerkmechanikern sehen zum Auftakt

des aktuellen Jahres die Aussichten als gleichbleibend oder erwarten eine Verbesserung der

eigenen wirtschaftlichen Lage.

Zum Jahreswechsel vermeldeten die

metallhandwerklichen Unternehmen

eine leichte Verbesserung der eigenen

wirtschaftlichen Lage. Die Hälfte der

Metallbauer bewertete seine Lage als gut

oder besser und nahezu zwei Drittel der

Feinwerkmechaniker als befriedigend oder

besser. Lediglich einer von zehn Metallern

urteilt mangelhaft oder schlechter.

Dazu korrespondiert die durchschnittliche

Umsatzsteigerung von knapp fünf Prozent

im Jahr 2021 – allerdings bei einer erheblichen

Spannbreite der Meldungen. In

Einzelfällen mussten Metaller Umsatzrückgänge

von bis zu 50 Prozent hinnehmen.

Die optimistische Grundstimmung

manifestiert sich auch in der nunmehr

wieder zunehmenden Investitionsneigung.

Deutlich mehr als die Hälfte der Metaller

planen für 2022 Neuinvestitionen,

insbesondere in Produktionsmittel und

EDV. Dazu wollen mehr als 16 Prozent der

Metallbauer und jeder vierte Feinwerkmechaniker

ihr Personal aufstocken.

Herausforderung Nummer eins bleibt

der Fachkräftemangel. Nahezu 90 Prozent

aller Metaller identifizieren Probleme bei

der Mitarbeiterakquisition. Der zunehmende

Preiswettbewerb bei den Kunden

– Platz zwei bei den benannten Herausforderungen

– korrespondiert mit den wahrgenommenen

Preissteigerungen. Mehr

als 44 Prozent der Metaller beobachten

Preissteigerungen jenseits der 20 Prozent

bei Vormaterialien und mehr als die Hälfte

bei Kraftstoffen und Energie. Bei Vorleistungen

sind es lediglich knapp 11 Prozent.

„Das Metallhandwerk startet optimistisch

ins neue Jahr. Das ist die gute Nachricht.

Dabei dürfen wir allerdings nicht die

Augen vor den aktuellen Herausforderungen

verschließen. Die Omikron-Welle führt

auch im Metallhandwerk zu einer Verschärfung

der Belastungen innerhalb der

Unternehmen. Ausfälle sind angesichts der

ohnehin schon weitgehend angespannten

Personalsituation schwer zu verkraften.

Hinzu kommen nach wie vor durch

Probleme bei den Zulieferungen indizierte

Unproduktivitäten in den Fertigungsabläufen“,

kommentiert Stephan Lohmann,

Geschäftsführer des Fachverbands Metall

NW, die Ergebnisse.

Der Fachverband Metall NW vertritt als

Arbeitgeberverband in Nordrhein-Westfalen

mehr als 3.400 mittelständische

Unternehmen des Metallhandwerks. Mit

rund 58.000 Beschäftigten und einem

Jahresumsatz von rund 6,3 Milliarden

Euro erwirtschaften die Unternehmen für

annähernd 150.000 Menschen in NRW

den Lebensunterhalt.

„Kaltkeller“ im Neubau: Trocken muss er sein!

Im Zusammenhang mit dem sogenannten „Bau-Soll“ hat das

Oberlandesgericht Dresden mit Urteil vom 7. August 2020 (Aktenzeichen

22 U 1913/19) klargestellt, dass sich Auftragnehmer

nicht hinter einer vermeintlich eindeutigen Leistungsbeschreibung

verstecken können, wenn die in der Leistungsbeschreibung genannte

Art der Ausführung den vertraglich vorgesehenen Zweck

nicht funktionstüchtig sicherstellt.

Was war passiert? – der Sachverhalt

Die Auftraggeber verlangen vom Auftragnehmer, einem Generalübernehmer,

Kostenvorschuss für die Beseitigung von Mängeln an

einem Neubau, einem Einfamilienhaus, unter anderem bezogen

auf die Kellerwanddämmung. Die Kellerwände, welche aus Beton

errichtet worden sind, verfügen weder über Dämmung, noch sind

sie verputzt. Keiner der Kellerräume ist beheizt, obschon diese

nach der Baubeschreibung teilweise als Wasch- beziehungsweise

Anschlussraum genutzt werden sollen.

Die Auftraggeber sind der Auffassung, dass die Planung und

Ausführung der Kellerräume mangelhaft seien, weil an den

Kelleraußenwänden die Luftfeuchte der Kellerräume kondensiert.

Der Auftragnehmer ist anderer Auffassung und trägt vor, dass gemäß

der Baubeschreibung sämtliche Kellerräume als „Kaltkeller“

geplant und ausgeführt worden seien. Deswegen seien weder

Heizung noch Dämmung geschuldet.

Häufig kommt es vor, dass über das sogenannte „Bau-Soll“,

mithin über die Frage, was konkret und im Einzelnen vertraglich

geschuldet ist, Uneinigkeit besteht. Hier kommt es im Wesentlichen

auf eine Auslegung des Vertrags und der zugrunde liegenden

Leistungsbeschreibung an.

Andreas Hammelstein, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht,

Fachanwalt für Verkehrsrecht, Korn Vitus Rechtsanwälte – die Fachanwaltskanzlei,

Tel. 02161 9203-13, ha@KornVitus.de

Wer hat Recht? – die Entscheidung

Das OLG Dresden ist der Auffassung, dass Planung und Ausführung

der Kellerräume mangelhaft sind. Vorliegend fehle es an der

ausreichenden Dämmung. Zwar könne man unter der Bezeichnung

„Kaltkeller“ grundsätzlich einen unbeheizten Keller, der

nicht für Wohnzwecke oder einen längerdauernden Aufenthalt

von Menschen geeignet ist, verstehen. Mindestens sei jedoch eine

Außenwandisolation geschuldet, damit die Kellerräume zum Waschen

und Trocknen von Wäsche genutzt werden können, ohne

dass sich an den Außenwänden durch Kondensation Schimmel

bildet. Recht bekommt also der Auftraggeber.

Das Fazit

Dem Urteilsspruch des OLG Dresden ist beizupflichten. Die geplante

und durchgeführte Art der Ausführung muss den vertraglich

vorgesehenen Zweck erfüllen und die damit einhergehende

Funktionstauglichkeit dessen sicherstellen. Entscheidend ist stets,

welche Funktionstauglichkeit von Seiten der Auftraggeber nach

der Verkehrsanschauung berechtigterweise erwartet werden

kann. Steht diese zu erwartende Funktionstauglichkeit der durch

den Auftragnehmer erbrachten und gegebenenfalls konkret

beschriebenen Ausführung entgegen, so hat der Auftragnehmer

dennoch die für die geschuldete Funktionstauglichkeit erforderliche

Ausführung zu erbringen.

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findet und rechtzeitig für Nachschub sorgt? Ein intelligentes Modul-System kann Arbeit, Zeit

und Kosten beim Lagermanagement sparen.

Schrauben, Muttern, Dübel, Dichtungen

– Kleinteile müssen groß gedacht werden,

denn sie sind die Rädchen im Getriebe des

Handwerksbetriebs. Wenn eins fehlt, gerät

die Arbeit ins Stocken. Nicht zu vernachlässigen

ist auch der Zeitaufwand für die

Beschaffung. Mit dieser Aufgabenstellung

beschäftigt sich Großhändler Würth seit

mittlerweile 45 Jahren. 1977 hatte man in

Künzelsau die Idee zu einem Regalsystem,

das vor allem darauf ausgerichtet war, den

Handwerksbetrieben eine systematische

und geordnete Lagerung von Kleinteilen

und Befestigungsmaterial zu erleichtern.

Heute ist daraus ein universelles Logistik-

Prinzip geworden, das Beschaffung, Lagerung

und Transport intelligent verzahnt.

Würth nennt es ORSY ® - Ordnung mit

System.

Funktion als Form- und

Strukturgeber

Der System-Gedanke im Lagermanagement

geht räumlich mittlerweile weit über das

Teilelager in der Werkstatt hinaus und

reicht über die Fahrzeugausstattung im

Transporter bis hin zum Container auf der

Baustelle. Entsprechend lang ist die Liste

der Elemente, die so ein Ordnungssystem

umfasst. Es gilt zum einen das Prinzip

„Form folgt Funktion“: Jedes Element ist

so designt, dass es alles leisten kann, was

es leisten soll. Das andere Prinzip wird

vom individuellen Bedarf des Handwerksbetriebs

vorgegeben: Alle Elemente von

der Schrauben-Box über den Regalboden

bis hin zum Werkzeugwagen müssen

möglichst passgenau miteinander kombinierbar

sein. Dafür sorgt ein einheitliches

Rastermaß.

Verbrauch steuert Nachschub

Im Zuge der Digitalisierung werden die

Arbeitsschritte Bedarfsermittlung und

-meldung, Lieferantenanfrage sowie der

Bestellvorgang an sich immer einfacher.

Jede Produkteinheit und auch jeder dafür

festgelegte Lagerplatz ist mit einem

Barcode-Etikett als Informationsträger

gekennzeichnet. Ist eine Nachbestellung

erforderlich, muss einfach nur der Barcode

am Regal oder Produkt abgescannt

werden und kann dann, gegebenenfalls

gesammelt mit anderen Bestellpositionen,

per Internet an den Lieferanten übertragen

werden. Zum Einscannen eignet sich

jedes Smartphone, das mit einer Kamera

ausgestattet ist. Würth bietet mit ORSY ®

aber auch Barcode-Scanner oder RFID-

Leseeinheiten an, die direkt am Lagerplatz

und somit mitten im System installiert sind.

Noch einfacher wird es mit einem Regalsystem,

das die Bestände selbst erkennt

und vollautomatisch nachbestellt. Hier

kommen Sensoren zum Einsatz, die durch

Lichtimpulse prüfen, ob Material an den

einzelnen Lagerplätzen fehlt. Sobald ein

Mindestbestand unterschritten wird, löst

das System eine Bestellung aus. Die Daten

werden gesammelt und vollautomatisch

an den Lieferanten übertragen – täglich,

wöchentlich oder in anderen definierten

Zeitintervallen.

Beitrag zur Nachhaltigkeit

Die allermeisten ORSY ® Module sind

nach CRADLE TO CRADLE ® zertifiziert.

Das Label zeichnet Produkte aus, die in

Design und Produktion ganzheitlich auf

einem geschlossenen Rohstoffkreislauf

beruhen, also mehr als nur entsprechende

Recycling- oder Entsorgungsmöglichkeiten

anbieten. Das Label deckt Materialgesundheit,

Kreislauffähigkeit, saubere Luft und

Klimaschutz, Wasser- und Bodenmanagement

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gerät, wird der Bereich automatisch abgeschaltet. Dies passiert

auch, wenn man hindurch gehen will; man kann sich also im

Raum komplett frei bewegen.

Durch eine innovative Spezialoptik können die geltenden Anforderungen

des Arbeitsschutzes und der dort festgelegten strengen

Expositionsgrenzwerte für UV-Strahlung sowie sonstige rechtliche

Vorgaben eingehalten werden. Zudem wird die Ozonerzeugung

durch eine LED-Lichtquelle und die spezielle Optik vermieden.

Unsichtbare Viren-Schutzwand für Innenräume

Münchner Forscher und ein Start-up-Unternehmen haben einen Raumteiler aus UV-C-Licht entwickelt,

der Aerosole von SARS-CoV-2-Viren befreit. Das Interesse an der neuen Technologie ist weltweit riesig.

Foto: Smart United

Die UV-C-Virenschutzwand kann als unsichtbarer Raumteiler

genutzt werden und größere Räume in kleinere „virtuelle“ Räume

unterteilen, die so lufttechnisch isoliert sind. Damit kann sie kann

ein wichtiger Teil eines Aerosol-Hygienekonzepts für Räume und

Gebäude werden.

Investition und Aufwand für die UV-C-Schutzwand

Reiner Prohaska, gelernter Elektroinstallateur, Techniker und Chef

einer Softwarefirma in München, hat für diese Idee viel Geld

investiert und mit den Forschenden in zwei Jahren die unsichtbare

Schutzwand aus UV-C-Licht entwickelt: „Wir wollten etwas tun,

damit man irgendwann wieder normal leben kann.“ Seit Veröffentlichung

der Erfindung werden die Wissenschaftler und der

Unternehmer von Anfragen aus aller Welt überrannt. Neben anderen

habe auch das Boston Medical Center persönlich gratuliert.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen stellen virenbelastete Aerosole

in Innenräumen immer noch ein wichtiges Problem dar. Eine

von Forschenden des Tropeninstituts am LMU Klinikum und der

Technischen Universität München entwickelte unsichtbare Schutzwand

aus UV-C-Licht könnte hier Abhilfe schaffen und in Zukunft

die Ausbreitung von Viren und anderen Pathogenen in Räumen

zuverlässig eindämmen, ohne die Bewegungsfreiheit der im Raum

befindlichen Menschen einzuschränken.

In ihren Untersuchungen konnten die Forschenden in Kooperation

mit dem Start-up Smart United GmbH zeigen, dass die von ihnen

entwickelte Barriere aus UV-Licht die Ausbreitung von Krankheitserregern

über die Luft in Innenräumen verhindert, indem

sie die auf den Aerosol-Partikeln mitreisenden Erreger abtötet.

Die Schutzrate wurde anhand von Modellorganismen überprüft.

Dazu gehörten ein Kolibakterium, ein Staphylococcus sowie ein

Coronavirus. Bei Luftgeschwindigkeiten von 10 Zentimetern pro

Sekunde werden Inaktivierungsraten von über 99 Prozent erreicht.

Zweifaches Schutzsystem eliminiert über

99 Prozent der Pathogene

„Unser System kann man wie eine Lampe an der Decke aufhängen,

um Räume abzutrennen. Das UV-C-Licht strahlt gebündelt

nach unten ab. Wie mit einem Schutzvorhang werden dabei

Pathogene inaktiviert, sobald sie auf Aerosol-Partikeln ‚hindurchschweben‘“,

erläutert PD Dr. med. Andreas Wieser, Facharzt für

Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie am Tropeninstitut

des LMU Klinikums.

Professor Christoph Haisch vom Lehrstuhl für Analytische Chemie

und Wasserchemie der Technischen Universität München ergänzt:

„Zusätzlich desinfiziert das System mit seinem patentierten

Schutzmechanismus die im Raum befindliche Atemluft durch

Ansaugen und langsames Einblasen in den Leuchtbereich der

UV-C-Lichtwand. Dies verhindert zusätzlich zur direkten Barriere-

Wirkung der Lichtwand eine Anreicherung infektiöser Aerosole im

Raum.“ Das bedeutet desinfizierte Raumluft im laufenden Betrieb.

Sicherer Viren-Ausbreitungsschutz für kleine und große Bereiche

Eine gesundheitliche Gefährdung durch das UV-C-Licht des

Systems wird durch spezielle Abschalteinrichtungen vermieden.

Sobald ein Gegenstand oder Körperteil in den Strahlungsbereich

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Die Kosten für die UV-C-Schutzwände sind allerdings erheblich:

Pro Meter werden ohne die Montage rund 2.000 Euro veranschlagt.

Wie viele der UV-C-Schutzwände nötig sind, hängt von

der Raumgröße ab, von der Anzahl der Personen und von der

Art, wie sich diese im Raum bewegen. Für eine Bäckerei, die den

Bereich der Fachverkäuferinnen von dem der Kunden abtrennen

möchte, wären je nach Länge der Theke sieben bis zehn Meter

nötig, eine Investition von bis zu 20.000 Euro. In Räumen mit

einer Deckenhöhe von mehr als fünf Metern, wie sie zum Beispiel

in Autohäusern zu finden sind, verdoppeln sich die Kosten. Denn

dann werden zwei Geräte übereinander installiert, so dass eines

nach unten und eines nach oben strahlt.

Registrierung für E-Handwerker in Kürze möglich

Anfang April sollen die ersten Systeme ausgeliefert werden. Auf

der internationalen Warteliste stehen zuvorderst Krankenhäuser

und Hotels. Die Geräte werden nach Auskunft von Investor Prohaska

von einem namhaften deutschen EMS-Dienstleister (Electronic

Manufacturing Services) produzieren. Die Firma Smart United

nimmt die Raumplanung vor und wird die Geräte am Schluss testen

und abnehmen. Für die Installation will der Unternehmer ein

Netzwerk an zertifizierten Handwerkern aufbauen, die von Smart

United geschult werden und dann in ihrer jeweiligen Region die

Aufträge übernehmen können. In Kürze soll auf der Webseite des

Unternehmens, Smartunited.com, ein Online-Formular eingerichtet

werden, über das sich Handwerker mit Interesse an einer

Registrierung anmelden können.

Hintergrund

Die Forschungsarbeiten wurden unterstützt durch das Bundesministerium

für Bildung und Forschung (BMBF) und das Deutsche

Zentrum für Infektionsforschung. Die Smart United GmbH unterstützte

das Vorhaben mit Material und technischem Support.

Volkswagen Zentrum

Mönchengladbach

Waldhausen & Bürkel GmbH & Co. KG

Hohenzollernstraße 230, 41063 Mönchengladbach

www.waldhausen-buerkel.de

Volkswagen Zentrum

Viersen

Waldhausen & Bürkel Viersen GmbH & Co. KG

Viersener Straße 137, 41751 Viersen

www.waldhausen-buerkel.de

Projektpartner waren der Lehrstuhl für Analytische Chemie und

Wasserchemie der Technischen Universität München, die Abteilung

für Infektions- und Tropenmedizin des Tropeninstituts am LMU Klinikum

München und das Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig

Maximilians-Universität München sowie die Smart United GmbH.

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Foto: zdi-Zentrum Mönchengladbach

zdi-Zentrum Mönchengladbach:

für Technik begeistern

In diesem Jahr steht ein Budget von 306.000 Euro zur Verfügung, um Mönchengladbacher Schülerinnen

und Schüler mit kreativen Kursformaten für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und

Technik zu begeistern. Davon profitiert auch das Handwerk.

Mit Kursen rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik (kurz: MINT) ist das zdi-Zentrum seit

mehr als zehn Jahren aktiv in der MINT-Förderung. Gemeinsam

mit regionalen Partnern und Unternehmen aus Mönchengladbach

Steigern Sie Ihre Chancen

durch eine Weiterbildung in Ihrem Wunschberuf

beim Berufsbildungszentrum Mönchengladbach

- Partner des Handwerks -

Unser Angebot:

• Friseur/-in (Umschulung, 24 Monate, Vollzeit; 30 Monate, Teilzeit)

• Modulare Weiterbildung Friseur/-in (Für Teilnehmende mit

Gesellenbrief, die längere Zeit nicht als Friseur/-in tätig waren)

• Maler und Lackierer/-in

(Umschulung, 24 Monate)

• Teilqualifizierung zum/zur Maler und Lackierer/-in

(5 Module, verschiedene Laufzeiten)

Auf Anfrage:

• Fachkraft für Metalltechnik (Umschulung, 16 Monate)

• Metallbauer/-in Fachrichtung Konstruktionstechnik

(Umschulung, 28 Monate)

• CNC-Kurse Drehen und Fräsen

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.arbeitsagentur.de | KURSNET

www.bbz-mg.de

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Marion Noathnick

Platz des Handwerks 1

41065 Mönchengladbach

Tel.: 02161 4915-14

personal@bbz-mg.de

Finanziell

gefördert

durch Bildungsgutschein

oder

-chancengesetz

werden kreative Kursformate für Schülerinnen und Schüler ab der

siebten Jahrgangsstufe umgesetzt, um nicht nur für MINT-Berufe

zu begeistern, sondern diese im Sinne einer Berufsorientierung

auch praktisch erlebbar zu machen. Egal ob beim Bau eines Lichtschwertes,

bei der Programmierung eines Microcontrollers oder

beim Arbeiten wie in einem Labor: Unter dem Motto „Learning

by doing“ lernen die Teilnehmer MINT praxisnah kennen.

Das BSO-MINT-Programm wird von der Regionaldirektion NRW

der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Kultur

und Wissenschaft NRW gemeinsam finanziert. Ziel ist es, Jugendlichen

frühzeitig eine vertiefte Berufs- und Studienorientierung im

Bereich der MINT-Fächer zu ermöglichen. Das zdi-Zentrum wird

koordiniert durch das MGconnect-Team der WFMG. Teamleiter

Axel Tillmanns freut sich über die Budgeterhöhung: „Wir konnten

die Fördergelder seit 2017 verzehnfachen. Das freut uns sehr und

ermöglicht es uns, noch mehr spannende MINT-Kurse für Kinder

und Jugendliche in MG anzubieten“. Dazu zählt in diesem Jahr

auch ein offenes zdi-Kursangebot in den Oster-, Sommer- und

Herbstferien.

Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand!

Wir bilden Sie zum Schweißer

in allen gängigen Verfahren aus, unabhängig von Ihrer Vorbildung.

Wir bieten Ihnen:

• über 50 moderne Ausbildungsplätze

• Ausbildung nach den Richtlinien des Deutschen Verbandes

für Schweißtechnik und verwandte Verfahren

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unter bestimmten Voraussetzungen möglich

• Training in virtueller Umgebung (Virtual Reality)

• Eigenes Durchstrahlungslabor im Haus

• Täglicher Lehrgangsbeginn möglich

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0 21 61 / 40 89 60 – www.schweisskurs.de

Förderung der Gesundheit im Berufsalltag

Mit dem digitalen Gesundheitstag hat die IKK classic ein virtuelles Präventionsangebot entwickelt, das

den Beschäftigten jederzeit und überall praxisnahes Wissen rund um das gesunde Arbeiten vermittelt.

Zum Einstieg ins Betriebliche Gesundheitsmanagement

organisiert die IKK classic

seit langem spezielle, auf den Betrieb

zugeschnittene Gesundheitstage. Dabei

werden an verschiedenen Info- und Test-

Stationen, in Vorträgen und Workshops

Wissen sowie praktische Tipps vermittelt,

die unmittelbar umgesetzt werden können

und schnell für mehr Gesundheit im Berufsalltag

sorgen.

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie

und die damit einhergehenden Einschränkungen

für Präsenzveranstaltungen hat

die IKK classic nun auch ein Online-Format

für das praxisnahe Wissen rund um das

gesunde Arbeiten entwickelt: den digitalen

Gesundheitstag. In Anlehnung an das

Prinzip der Hausmesse wurde dafür ein virtuelles

Messegelände angelegt, über das

die Mitarbeitenden mit einem interaktiven

3D-Parcours geführt werden. Sie bekommen

dabei spannende Einblicke in bis zu

vier für den jeweiligen Betrieb besonders

relevante Gesundheitsthemen: Ernährung,

Bewegung, Stress und Schlaf.

Die Teilnehmenden können sich innerhalb

des Parcours frei bewegen. Dabei entdecken

sie an den einzelnen Stationen

zahlreiche Tipps und Tricks, um das eigene

Gesundheitsbewusstsein zu stärken – von

unterhaltsamen Filmbeiträgen über knifflige

Fragen in der Quiz-Arena bis hin zu vertiefenden

Informationen in Broschüren-Form.

Von der Haupthalle abzweigend wurden

in diesem virtuellen Messekonzept acht

gewerke- und berufsspezifische Messehallen

angelegt, die speziell auf den Bedarf

angelegt sind von:

• Baugewerbe

(Dachdecker, Maurer, Maler/Lackierer)

• Elektro/Metall

(Kfz, Elektriker, Heizung-Sanitär)

• Körperpflege/Reinigung

(Friseure, Reinigungskräfte)

• Nahrungsmittel (Bäcker, Metzger, Köche)

• Textil/Leder (Raumausstatter, Sattler)

• Holz (Tischler, Parkettleger)

• Verwaltung/Büro

• Pflege

In einigen dieser acht Hallen sind bereits

ergänzende Informationen der jeweiligen

Berufsgenossenschaft zu finden, aktuell

von BG BAU, BGHM, BGN, BG RCI und

VGB. Darüber hinaus bietet die DGUV

am virtuellen Messestand der IKK classic

übergreifende Informationen an. Diese

Kooperationen sollen Schritt für Schritt

weiter ausgebaut werden.

u Ansprechpartnerin für den digitalen Gesundheitstag der IKK classic ist Kirsten Nowicki,

Gesundheitsmanagerin Prävention, Telefondurchwahl 0241 4776-475046, E-Mail kirsten.

nowicki@ikk-classic.de.

WIR BERATEN,

WIR BERATEN,

BEARBEITEN, KLÄREN,

BEARBEITEN, KLÄREN,

UNTERSTÜTZEN,

UNTERSTÜTZEN,

ÜBERNEHMEN,

ÜBERNEHMEN,

HÖREN ZU UND

HÖREN ZU UND

PACKEN AN.

PACKEN AN.

WIR SIND DA,

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UM FÜR SIE

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DA ZU SEIN.

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Immer und überall an Ihrer Seite.

Sie erreichen uns jederzeit über unsere Onlinefiliale,

Immer unsere kostenlose und überall Servicehotline an Ihrer 0800 Seite. 455 1111 und

unter www.ikk-classic.de

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Bild: IKK classic



Risikolebensversicherung

Die neu gegründete SIGNAL IDUNA Lebensversicherung AG relauncht zum Jahresbeginn auch

ihre Risikolebensversicherung. Diese gibt es nun in drei Varianten: für Familien, Unternehmer

und Immobilienfinanzierer.

Foto: SIGNAL IDUNA

Für ihre neue Risikolebenpolice hat SIGNAL IDUNA das Motto

„Schützen, was mir wichtig ist“ gewählt. „Wir wollen für unsere

Kunden Lebensrisiken gut und transparent absichern, an die niemand

von uns gerne denkt. Wenn aber der Hauptverdiener plötzlich

stirbt, fällt dessen Einkommen von dem Moment an weg,

wodurch die Familie vor großen Problemen steht“, sagt Torben

Wamser, Product Owner Einkommensschutz bei SIGNAL IDUNA.

Eine passgenaue Risikolebensversicherung sei daher elementar.

Sie sollte so bemessen sein, dass sie den Einkommensausfall für

eine längere Zeitspanne nahezu ausgleichen kann.

Die Grundvariante SI Risikofrei Leben bietet Hinterbliebenen und

Geschäftspartnern einen Basisschutz mit einer konstanten Versicherungssumme.

Der vorläufige Versicherungsschutz greift unmittelbar

nach Antragstellung. Die PLUS-Variante bietet mehr Flexibilität.

Sie beinhaltet unter anderem eine Verlängerungsoption ohne

erneute Gesundheitsprüfung, eine vorgezogene Todesfallleistung

bei schwerer Krankheit und einen Kinderbonus. Bei Geburt oder

Adoption eines Kindes wird die Versicherungssumme für sechs

Monate um ein Viertel, maximal um 25.000 Euro, erhöht. Mit der

„Ausbaugarantie“ kann der Versicherungsschutz bei zahlreichen

Ereignissen, wie Heirat oder Geburt eines Kindes, ohne erneute

Gesundheitsprüfung erhöht werden. In den ersten fünf Jahren der

Vertragslaufzeit ist sogar eine Erhöhung ohne konkreten Anlass

möglich – eine interessante Option beispielsweise für Unternehmer,

die noch in der Gründungsphase sind. Die Ausbaugarantie

ist bereits in der Grundvariante SI Risikofrei Leben enthalten.

Für Menschen, die eine Immobilie finanzieren wollen, bietet die

Immo-Variante mit fallender Versicherungssumme und vereinfachter

Gesundheitsprüfung einen passgenauen Schutz. Ein Wechsel

aus dieser Variante in SI Risikofrei Leben mit konstanter Versicherungssumme

ist ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich.

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-Emissionen gewichtet, kombiniert: 227 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO

(EU) Nr. 2017/1153 und VO (EU) Nr. 2017/1151).

*Die Werte wurden nach dem realitätsnäheren Prüfverfahren WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) ermittelt, das das Prüfverfahren unter Bezugnahme auf den

NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ersetzt.

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Standort: Mönchengladbach

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