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Mythos Sweets 2022

fng Themenheft 1

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Themenheft 1/2022 EURO 3,00 CHF 4,00 ISSN 0949-3581 ZKZ14137 Dr. harnisch Verlag

MYTHOS

Sweets

THEMENHEFT

2022


SCHOKOLIE

KOMBINI

SCHON

PROBIER

Seeberger. Macht Appetit auf

Süße Verführu

für alle N

Schokoladenlie

Nur 3 Komponenten: Zartbitter Cranberries,

Honig-Salz-Mandeln, geröstete Cashewkerne

Hochwertig schokolierte Cranberries aus

der hauseigenen Seeberger-Manufaktur

Zipperverschluss sorgt für flexiblen Genuss

#App


EDITORIAL

ERT.

ERT.

Gibt es genügend

Schoko-

Osterhasen?

f Natur.

T?

ng

uss- und

bhaber

etitAufNatur

Das Osterfest naht und damit für die Süßwarenindustrie

nach Weihnachten die zweitwichtigste

Geschäftsphase des Jahres. Doch diesmal

stehen dunkle Wolken über der Branche. Lieferengpässe,

steigende Rohstoffpreise und die Corona-Pandemie

bereiten dem Wirtschaftszweig erhebliche Sorgen.

Der Markt für notwendige Rohstoffe sei leergefegt,

langjährige Lieferketten funktionierten nicht mehr,

sagte kürzlich der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes

der Deutschen Süßwarenindustrie, BDSI,

Carsten Bernoth. Und er schloss nicht aus, dass bei der

Versorgung mit Süßigkeiten ein Engpass droht, dass

etwa nicht genügend Schoko-Osterhasen rechtzeitig in

den Regalen des Handels stehen.

Neben der dramatischen Steigerung der Rohstoffpreise

machen der Branche auch die Kosten für

Energie, Logistik und Verpackungsmaterial schwer zu

schaffen. Hinzu kommt erheblicher Mehraufwand für

Arbeitsschutz und Personal. Diese Belastungen, so

Bernoth, seien in diesem Ausmaß bislang einmalig.

Da kann man nur wünschen, dass die Äußerungen

des BDSI-Hauptgeschäftsführers ein wenig zu pessimistisch

ausgefallen sind. Denn im Grunde ist die deutsche

Süßwarenindustrie hervorragend aufgestellt. Trotz

aller Widrigkeiten wegen der Pandemie ist der Umsatz

2021 um 2,2 Prozent auf mehr als 13 Milliarden Euro

gestiegen. Auf die Produktionsmenge bezogen bedeutet

dies einen Zuwachs von 1,3 Prozent auf 3,9 Millionen

Tonnen.

Auch der Export hat kräftig zugelegt. Mehr als 50

Prozent der in Deutschland hergestellten Süßwaren gehen

ins Ausland. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz

im wichtigen Exportgeschäft bei 8,9 Milliarden Euro,

eine Steigerung von satten 4,2 Prozent. Der Umsatz erreichte

damit das Niveau von 2019, also vor Ausbruch

der Pandemie.

Höchst beachtlich finde ich, dass es der Koelnmesse

trotz der Corona-Einschränkungen gelungen ist,

die Internationale Süßwarenmesse in den Hallen am

Rhein auf die Beine zu stellen. Immerhin 1.100 Unternehmen

aus 56 Ländern haben dort ihre Süßwaren

und Snacks präsentiert. Der Chef der Kölner Messe,

Gerald Böse, bezeichnete den Verlauf der viertägigen

Veranstaltung unter den schwierigen Hygienebedingungen

denn auch als absolut positiv. (Lesen Sie dazu

auch das Interview mit Gerald Böse auf Seite 14)

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

Im Trend bei Süßwaren liegen derzeit Produkte

mit natürlichen Zutaten wie Nüsse, getrocknete Beeren

oder Sesam. Immer mehr Hersteller setzen also auf

pflanzliche Proteinquellen, zum Beispiel auf Hafer, Sonnenblumenkerne,

Soja, Linsen oder Erbsen. Dies spiegelte

sich auch auf der ISM wider. So haben die Produktneuheiten

auf der Messe gezeigt, dass der Hang

unter den Konsumenten zu zuckerreduzierten oder rein

pflanzlichen Varianten stetig zunimmt. Die Hinwendung

zu Artikeln, bei denen Natürlichkeit und Gesundheit

im Fokus stehen, werden auch vor dem Hintergrund

der langen Lockdowns und der Einschränkungen

des sozialen Lebens immer kaufentscheidender.

Die deutsche Süßwarenindustrie beschäftigt übrigens

rund 50.000 Menschen. Im Lebensmittelhandel

hat das Süßwarensortiment einen Umsatz von etwa

zehn Prozent. Und der BDSI vertritt die Interessen von

über 200 Unternehmen.

Und nun wünsche ich Ihnen gute Unterhaltung bei

unserer Vorstellung neuer und bekannter Kreationen

aus der Süßwarenbranche.

Philipp Hirt-Reger

Chefredakteur

3


4 MYTHOS SWEETS 2022


Mythos Sweets Ausgabe 2022

Lesen Sie in dieser Ausgabe…

neuheiten: für sie probiert 6

Dem Naturbelassenen gehört die Zukunft, den Produkten ohne Zusatzstoffe, künstliche

Aromen und Gentechnik. Was dem Snack-Spaß wahrlich keinen Abbruch beschert, wie

so manche Neuheiten im Verkaufsregal beweisen…

Talk mit Gerald Böse 14

„Mit der Bilanz der ISM sind wir unter diesen Rahmenbedingungen absolut zufrieden!“…

mit Gerald Böse, Geschäftsführer der Koelnmesse, sprach Philipp Hirt-Reger.

inhalt

8 Genuport Häegen-Dasz I Nature Valley

Pretzel pete I Bonne Maman I marabou

KAMBLy I fonzies I cote d'or I mc vitie's

RIGONI di asiago I sour patch

Manner I Rübezahl|Riegelein I seeberger I zentis

hej natural I Lambertz I Guylian

14 Talk mit Gerald Böse

16 wage zu denken!

22 kontrapunkt

besonders vielschichtig!

• Besonders knusprige Waffeln

mit feinster Cremefüllung und

knusprigen Haselnuss-/

Gebäckstücken

• Bester Geschmack

durch beste Zutaten mit

100% Fairtrade-Kakao

NR. 1

Marktführer

mit 16,9 %

Marktanteil*

• Attraktives und auffallendes

Packungsdesign

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

Quelle: * IRI, YTD Dezember 2021, Waffeln total,

LEH gesamt inkl. A/L/N

5


Neuheiten für Sie probiert

Ob crunchig-crem

hin zu feurig-scharf:

Dem Naturbelassenen

gehört die Zukunft,

den Produkten ohne

Zusatzstoffe, künstliche

Aromen und

Gentechnik. Was dem

Snack-Spaß wahrlichkeinen

Abbruch beschert,

wie so manche

Neuheiten im Verkaufsregal

beweisen.

machen das Ren

Für die einen sind sie soul food, für andere Seelentröster,

die süßen Verführer und verführerischen

Snacks, die über manchen Frust hinweghelfen

können. Auch in Pandemie-Zeiten, wo nicht nur

mehr genascht, sondern auch mehr denn je gesnackt

wurde und wird. Sehr bewusst versteht sich, denn der

Anspruch an Qualität ist hoch und wohl dem Hersteller,

der nur beste Inhaltsstoffe und eine nachvollziehbare,

nachhaltige Produktion bieten kann.

Neue Marken bei GENUPORT

GENUPORt Rohstoffengpässe, gestiegene Preise

für Verpackungsmaterial und Lieferschwierigkeiten

bis hin zu einer teils angespannten Warenverfügbarkeit,

auch für GENUPORT, eine der größten und

modernsten Marketing- und Vertriebsorganisationen

für internationale und nationale Food-Marken in

Deutschland, sind die Zeiten herausfordernd, wie

Andreas Nickenig, Geschäftsführer der GENUPORT

TRADE GMBH betont. Nichtsdestotrotz setzen sie

auf Wachstum mit immer wieder neuen Marken und

innovativen Produkten. So steuert GENUPORT seit

diesem Jahr den exklusiven Vertrieb und die Vermarktung

der Marken HÄAGEN-DAZS und NATURE

VALLEY in Deutschland. Ebenfalls neu im Sortiment

der Norderstedter sind die italienische Snack-Ikone

FONZIES, die US-amerikanische Marke PRETZEL

PETE sowie die feinen französischen BONNE MA-

MAN Gebäcke. Bereits im letzten Jahr wurden die

US-amerikanischen Schokoladen-Ikonen REESE‘S

und HERSHEY‘S sowie die Marken FAZER, B.YOND

und MYMOTTO mit in den Vertrieb aufgenommen.

Insgesamt steuert GENUPORT die Distribution und

absatzfördernde Vermarktung von aktuell über 50

nationalen und internationalen Food-Marken. Zum

Portfolio gehören verschiedene Kategorien von Süßwaren

und Frühstücksprodukten über Tiefkühlkost

bis hin zu Functional Food.

6 MYTHOS SWEETS 2022


neuheiten für sie probiert

Favorites Collection mit vier Minibechern à 95 Milliliter,

kommen ab März 2022 die beiden HÄAGEN-DAZS -Eissorten

Duo Vanilla Hazelnut & Caramel Crunch sowie

Duo Vanilla Brownie & Raspberry Crunch (im 420-Milliliter-Becher)

dazu. Bereits im Handel erhältlich sind

die Duo-Varianten Duo Belgian Chocolate & Strawberry

Crunch sowie Duo Dark. Darüber hinaus bietet HÄAGEN-

DAZS die Premiumeissorten Strawberries & Cream, Belgian

Chocolate, Cookies & Cream, Strawberry Cheesecake,

Dulce de Leche und Peanut Butter Crunch (jeweils im

460 Milliliter-Becher) sowie die Classic Collection mit

vier Minibechern à 95 Milliliter an.

Crunchig-cremig –

Riegel gehen neue Wege

ig bis

Snacks

nen

Premiumeis,

nicht nur für Sonnentage!

GENUPORT/HÄAGEN-DAZS Europäisch

sollte der Name klingen und an die Tradition und

Handwerkskunst über dem Großen Teich erinnern, so

die Intension 1960 bei der Gründung des heute weltweit

agierenden Eiscremeherstellers HÄAGEN-DAZS,

der inzwischen auch Eiscafés unter dieser Marke betreibt.

Ob diesseits oder jenseits des Großen Teichs,

Eisliebhaber ist der Name inzwischen längst vertraut

und steht für sie für Eiscreme aus hochwertigen Zutaten

mit, je nach Sorte, hohem Anteil an Früchten

oder Nüssen. Für Eis ohne künstliche Stabilisatoren

und Emulgatoren. Seit diesem Jahr gehören

nun auch die HÄAGEN-DAZS Premiumeissorten

in Form von Bechereis und Eis im Minicup zum

Vertrieb von GENUPORT. Zum Kernsortiment mit Salted

Caramel, Macadamia Nut Brittle, Vanilla und Vanilla

Caramel Brownie (jeweils im 460 Milliliter-Becher) sowie

GENUPORT /NATURE VALLEY Weniger ist

oft mehr, auch bei NATURE VALLEY, die weltweit führende

„Better for You“-Riegelmarke, die nur wenige und gesunde

Zutaten zu leckeren Snacks kombiniert. Zu glutenfreien

Proteinriegel mit gerösteten Erdnüssen oder auch

zu hochwertigen Müsliriegel in der Produktlinie Crunchy,

deren knusprig gebackene Riegel aus natürlichen Vollkorn-Haferflocken

bestehen. Ab April neu im Sortiment

ist die Müsliriegel-Produktlinie Full Mix in den Sorten

Cranberry und Blueberry. Die Riegel sind vollgepackt mit

hochwertigen und natürlichen Zutaten wie Beeren, Nüsse,

Samen, Erdnüsse, Vollkornhafer, Erdnussbutter und

Honig. Das bringt ein crunchig-cremiges Mundgefühl

(Multipack mit drei Riegeln zu je 40 Gramm). Übrigens:

die NATURE VALLEY Riegel gibt’s nicht nur als Multipacks,

sondern auch als Einzelriegel, für jeden Wunsch

und Anlass passend. Und: alle Produkte sind frei von

künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen.

Italo-Snack erobert deutschen Markt

GENUPORT/FONZIES Sie haben nicht die

typische Chips- oder Flipsform und doch fallen sie

im Snackregal auf. Sei es nun wegen ihrer Signalfarben

oder auch deshalb, weil man sie schon im

Italien-Urlaub mit Leidenschaft gesnackt hat, die

FONZIES. Der leckere Mais-Snack mit Käse, in Italien

die Nummer 1, ist im Gegensatz zu herkömmlichen

Snacks nicht frittiert sondern gebacken und wird mit

echtem Käse und zu 100 Prozent mit Sonnenblumenöl

hergestellt (im 100 Gramm-Beutel). Damit nicht nur

Italo-Fans den Snack entdecken sind umfangreiche

POS-Aktivitäten, Verbraucher-Promotions und reichweitenstarke

Social-Media-Maßnahmen für den Launch in

Deutschland im ersten Quartal 2022 geplant.

Brezeln kommen auf den Geschmack

GENUPORT/PRETZEL PETE Sie ist ein

urdeutsches Erzeugnis, wobei nicht eindeutig geklärt

ist, ob es die Schwaben sind oder die Bayern,

die die beste Brezel haben. Brezelfans schert das

wenig, im Gegenteil, so manchen inspiriert sie zu

Neukreationen, beispielsweise zu „Pretzel Pieces“,

Brezelstückchen Made in USA, ab diesem Jahr auch

hierzulande erhältlich. So kommt die Brezel wieder

zurück wenn auch in anderer Form, denn die Brezel-

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

7


neuheiten für sie probiert

Orange sorgen beim neuen hauchzarten Knusperspaß

von MARABOU dafür, dass die Wahl auch schon mal

zur Qual werden kann. Die runde Form eignet sich übrigens

auch perfekt zum Dekorieren von Kuchen oder

Torten (jeweils in der 150 Gramm-Packung).

Schokogenuss in Bioqualität

stückchen der Marke Pretzel Pete, einem Familienunternehmen

aus Pennsylvania (USA), baden förmlich

im Geschmack und überraschen mit Sorten wie Honey

Mustard & Onion, Cinnamon Brown Sugar, Smokey

Bacon Cheddar und – in der feurig-scharfe Variante –

mit Buffalo Blue. Ein Wow-Erlebnis mit jedem Bissen

(jeweils im 160 Gramm-Beutel).

Très bonne –

Süßes genießen à la française

GENUPORT/BONNE MAMAN So gut

wie bei Mama: die BONNE MAMAN Gebäcke sind

nicht nur typisch französisch, sie schmecken auch

wie selbstgemacht bei Maman. Die Marke BON-

NE MAMAN repräsentiert zu 100 Prozent Frankreich

und ist über die Grenzen hinaus für ihr

rot- kariertes Muster auf den Produkten bekannt.

À la française sind die französischen Butterkekse

Galettes fines mit 26 Prozent Butter,

wie auch die die kleinen gefüllten Mürbetörtchen

Tartelettes. Ebenfalls zu den Butterkeksen

gehören Sablés in verschiedenen Sorten sowie

Cookies. Schon längst ein Klassiker sind die

Madeleines, die Eierfeingebäcke in typischer

Muschelform in den Sorten Natur, mit Schokoladenboden

und fruchtig mit Zitronen-, Blaubeeren-

oder mit Himbeerkonfitürenfüllung. Très bonne

auch die feinen Kuchen: Quatre Quarts Sandkuchen,

Petits Cakes mit Früchten, Petits Marbrès Marmorkuchen

und Financier mit Mandeln sowie Petits Muffins

mit Vanille oder Schokolade. Alle Madeleines und Kuchen

sind einzeln verpackt, das hält sie länger frisch

und: gut für unterwegs!

Neue Produkte bei GENUPORT

Hauchzarter Knusperspaß

GENUPORT/MARABOU

Noblesse oblige – und verführt bei

Marabou Noblesse zum Schwachwerden.

Zarte Schokolade trifft hier auf

Knuspermais und sorgt so für einen

ganz besonderen crispy Genuss. Die

drei leckeren Sorten Original, Sea Salt und

GENUPORT COTE D’OR Ob sich der Gründer

der Schokoladenfabrik Côte d’Or Ende des 19. Jahrhunderts

wohl von der Goldküste inspirieren ließ? Es wird

wohl sein Geheimnis bleiben.

Im Jetzt mit allen Sinnen erlebbar

ist dagegen der intensive

exklusive Schokoladengenuss

von COTE D’OR, vereint

in dünnen, feinherben Schokoladenstücken

in bewährt belgischer

Qualität. Jetzt gibt es,

entsprechend der steigenden

Nachfrage nach biologischen

Produkten, den beliebten

Schokoladengenuss auch in

Bio-Qualität und zwar in den

drei Sorten COTE D’OR Noir

70%, COTE D’OR Noir 85%

und COTE D’OR Noir Pointe de

Sel/Meersalz (je 90-Gramm-

Tafel).

Schoko

fürs Bretzli

GENUPORT/KAMBLY Süße Brezeln? Warum

nicht! Beim Schweizer Gebäckspezialisten KAMBLY

heißen sie KAMBLY Bretzeli au Chocolat und werden

ab dem zweiten Quartal 2022 auch deutsche Gebäckfreunde

verwöhnen. Bei der Feingebäckneuheit sind

die Gebäcktäfelchen des Klassikers Bretzeli mit bester

Schweizer Schokolade veredelt und ohne Palmöl, Konservierungsstoffe,

gehärtete Fette und Farbstoffe hergestellt

(in der 100 Gramm-Packung).

Knusprig meets süß

GENUPORT/McVITIE’S Brezeln und Schokolade

sind auch das Erfolgsgeheimnis bei McVITIE’S,

der Kultmarke aus den USA. Bei McVITIE’S Flipz trifft

Schokolade auf Brezel und damit eine knusprige Textur

auf süß-salzigen Geschmack. Ein nicht alltägliches

Geschmackserlebnis, das in den Sorten Milk Chocolate

und Salted Caramel angeboten wird. Ebenfalls angesagt

sind die neuen McVITIE’S Cracker. Die Cracker

Crisps werden nicht frittiert sondern knusprig gebacken

und besitzen damit weniger Fett als zum Beispiel

Chips. Eine gute Snack-Alternative die übrigens

gleichzeitig den aktuellen Health Trend bedient, denn

das Neuprodukt kommt ohne Palmöl und künstliche

Aromen aus. McVITIE’S Cracker gibt es in den drei

populären Sorten Sour Cream & Schnittlauch,

Smokey Barbecue und Thai Sweet Chili (jeweils

im 110 Gramm-Beutel).

8 MYTHOS SWEETS 2022


fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

9


neuheiten für sie probiert

Specials fürs Frühstücksbrot

GENUPORT/RIGONI DI ASIAGO Leckerer Kakao trifft auf

feinste gehackte Haselnüsse und zaubert so eine cremige und zugleich

knusprige Textur in Bioqualität: Wer mit der Nuss-Nougat-Creme Nocciolata,

ab Januar auch in der Variante Crunchy erhältlich, in den Tag startet,

bekommt den Gute-Laune-Bonus gratis dazu (im 270 Gramm-Glas).

Lieber ein wenig exotischer? Die Special

Edition Range der RIGONI DI ASIA-

GO Fiordifrutta Biofruchtaufstriche wurde

jetzt um die Sorte Granatapfel, Aloe und

Hibiskus erweitert. Süß und erfrischend

zugleich und ein willkommener Kick am

Morgen. Und dabei alles andere als alltäglich,

denn eines macht die Special

Edition Range von RIGONI DI ASIAGO

so speziell: es ist Biofruchtgenuss zu 100

Prozent aus Früchten in Kombination mit

wohltuenden aromatischen Kräutern.

Und das Ganze ohne zusätzlichen Zucker

(im 250 Gramm-Glas).

Süß trifft sauer

GENUPORT/SOUR PATCH Lieber süß

oder lieber sauer? Mit den Sour Patch Kids hat

man nicht die berühmte Qual der Wahl. „Sour

then sweet“ ist die Devise bei den weichen, sauersüßen

Fruchtgummis aus Großbritannien. Dort

schon der Trend, bei uns erst jetzt neu im Handel.

Der anfänglich saure Geschmack wird von einer

überraschenden Süße abgelöst. Jede Tüte enthält

einen fruchtig-leckeren Fruchtgummi-Figuren-Mix in

den Geschmacksrichtungen Limette, Zitrone, Orange,

schwarze Johannisbeere und Himbeere. (jeweils

mit 140 Gramm in der Tüte). Alle Marken und neuen

Produkte unter www.genuport.de

Knusper Knusperwaffel Limette

MANNER Lust auf Sommer auf der

Zunge macht der Spezialist für Waffeln,

Schnitten, Dragees und Schaumwaren mit

einer neuen, fruchtigen Waffelvariante:

der MANNER Knuspino Limette. Exotisch,

erfrischend und dank dem Aroma der

Limette mit ganz viel Süden-Feeling, das

sind die Neuen aus der Wiener Traditions-

Waffelbäckerei. Typisch für Knuspino ist die Kombination

aus drei Lagen zarten Waffeln und zwei Schichten

feinster Creme. Der Cremeanteil von 75 Prozent sowie

die zarte Knusprigkeit der Waffeln, gepaart mit ausgewogener

Süße, schaffen den besonders harmonischen

Waffelgeschmack. Die MANNER Knuspino Sorten Haselnuss

und Limette sind, wie auch die Original Neapolitaner

MANNER Schnitte, vegan. Jede Knuspino Packung

enthält 12 längliche Waffeln, für zwischendurch

oder auch super lecker zum Eisdessert. Und noch etwas

macht die Waffeln so besonders: MANNER Knuspino

Haselnuss und MANNER Knuspino Schokolade sind

schnittig fair, denn sie tragen das bekannte Fairtrade

Gütesiegel für zertifizierten Kakao (110 Gramm Packung).

Für mehr Komfort im Handel bringt MANNER sein rosa Europaletten-

Display in zwei Sortierungen in den Markt, eines für den Sommer und eines

für den Winter. Eine Vielfalt an Packungsgrößen (von 110 bis 400 Gramm)

für unterschiedlichste Verwendungsanlässe und mit unterschiedlichen

Preispunkten, deckt die verschiedenen Kundenbedürfnisse ab. Das ansprechende

Design ist mit wenigen

Handgriffen am POS platziert.

www.manner.com

Neuer Name für bewährten

Genuss

RÜBEZAHL/RIEGELEIN Weseke Dragees

werden zu RIEGELEIN: der Relaunch

der Dragees steht bei der RÜBEZAHL-

RIEGELEIN -Gruppe 2022 im Mittelpunkt.

So wurden die Packungs-Designs

der Dragee-Produkte in den verschiedenen

Artikelkategorien (beim

125 Gramm-Flowpack, beim 200

Gramm-Clipbeutel und bei der 175

Gramm-Spitztüte) überarbeitet und

werden nun unter dem Dach der Marke

RIEGELEIN angeboten. Die traditionell

im Kupferkessel über offenem Feuer

gebrannten Mandeln und Erdnüsse sind

ebenso ein Genuss wie die in Schokolade

dragierten Haselnüsse, Paranüsse sowie

dragierte Mandeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen,

wie beispielsweise

Vanille-Mandeln oder Sahne-Kakao Mandeln,

die das Sortiment abrunden. Mit einem

Display in Holz-Optik soll der Konsument in

die Welt der Jahrmarkts- und Weihnachtsmärkte

entführt werden.

Weihnachtsmänner jetzt auch vegan

...

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann,

bei RIEGELEIN absolut im Mainstream!

Nach dem veganen Adventskalender

2021, gibt sich der Bärtige 2022 vegan

die Ehre (70 Gramm-Schokolade). Hochwertige

Zutaten wie unter anderem Reissirup,

Erdmandelmehl und Haselnusspaste verleihen

ihm eine süße, milde Kakaonote. Der

Kakaoanteil an der veganen Hohlfigur beläuft

sich auf 37 Prozent.

... oder crazy im Fußballfieber

Süßes Trostpflaster für alle, die nicht vor Ort

bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar sein

können: Zwei stylische Fußball-Weihnachtsmänner,

der eine cool und lässig, der andere glamourös,

versetzen auch in der Vorweihnachtszeit in

Fußballstimmung. Die Exotik des Austragungsorts

Katar spiegelt das auffällige Display wider:

Während das Podest das Wüsten-Ambiente

repräsentiert, ergeben die einzelnen Trays und

das Topschild einen funkelnden und exotisch

anmutenden Tower, der die außergewöhnliche,

exklusive Welt Katars ins winterliche Deutschland

bringt. Die Achtelpalette „Fußball-Weih-

10 MYTHOS SWEETS 2022


neuheiten für sie probiert

nachtsmann 90g“ (30 Prozent Kakao) wird inklusive Podest und Topschild

mit einem Inhalt von vier Kartons (à 38 Stück/zwei Motive) angeboten.

(Launchtermin KW39/2022).

Osterhasen mit neuem Look

Zu jedem Anlass der richtige Begleiter: passend zum Frühjahr und damit

auch zu den ersten Frühlingsblühern präsentiert sich der Osterhase

2023 mit neuem Look. Dezent und doch voll im Design-Trend mit einem

blumig-frischen Outfit in zeitlosen Farben. www.rk-schoko.de

Einkaufen und gewinnen!

SEEBERGER Keine Osterhasen dafür eine ganz

besonderes „Osterei“ legt SEEBERGER den Kunden

sprichwörtlich in den Korb. Denn wer zwischen März

und April drei SEEBERGER Produkte kauft und den

Kassenbon auf der Aktionsseite www.genussmitseeberger.de

hochlädt, bekommt als kleines „Dankeschön“

ein personalisiertes Frühstücksbrettchen. Dabei

kann der Kunde aus drei verschiedenen Designs

sein Lieblingsmotiv auswählen, das ihm dann an eine

Wunschadresse in Deutschland oder Österreich zugesandt

wird. Eines der SEEBERGER Produkte könnte

dabei der neue Genuss-Kerne-Mix Tomate & Hanf

sein, der ab Anfang März zu haben ist. Der Kerne-

Mix Tomate & Hanf besteht aus crunchy Hanfsamen,

mild-nussigen Sonnenblumenkernen, fruchtigen

Tomatenstücken, knackigen Kürbiskernen und gerösteten

Sojakernen. Ein genussvolles Topping-

Highlight, das Salat, Suppen oder Backwaren

verfeinert und aufwertet und auch durchaus

pur schmeckt. www.seeberger.de

GeNUSSvoll mit viel Nuss

ZENTIS Auf die Nuss oder genauer gesagt

auf die Haselnuss ist ZENTIS gekommen,

mit den neuen ZENTIS 45% Haselnuss

Cremes in den Sorten Creamy und Crunchy,

ganz im Zeitgeist mit modernem, frischem

Design. Und mit überraschend viel Nuss. Ob

als zarter Streichgenuss oder mit knackigen

Haselnussstückchen, die neuen Nuss-Cremes

im Premiumsegment machen die Wahl nicht

leicht. Was sie gemeinsam haben: Mit einem Nussanteil von 45 Prozent

sind die ZENTIS 45% Haselnuss Cremes Creamy und Crunchy gut doppelt

so nussig wie eine klassische Nuss- oder Nuss-Nougat-Creme. Beste Rohstoffe

wie hochwertiges Sonnenblumenöl statt Palmöl und der Verzicht

auf den Zusatz von Kakao garantieren außerdem für ein durch und durch

geNUSSvolles Erlebnis, egal für welche Sorte man sich entscheidet. Durch

die auffällige Farbcodierung der ZENTIS 45% Haselnuss Cremes in Grün

und Gelb lassen sich die zwei Sorten Creamy und Crunchy leicht unterscheiden.

www.zentis.de

ohne Hafer schlaff“... Dass Hafer auch für den Menschen gut ist und Riegel

auch ihnen gut schmecken, haben die beiden schwäbischen Cleverle seinerzeit

nicht geahnt. S‘Äffle und s’Pferdle, die schwäbisch sprechenden Zeichentrickfiguren

des SWR, sind Vergangenheit und trotzdem immer noch

Kult – der neue Haferriegel HEJ OAT ist auf dem besten Weg dahin. Denn

er ist alles andere als gewöhnlich. Gelauncht in den drei leckeren Trendgeschmäckern

Chocolate-Hazelnut, Red Berries und Choco-Banana erfährt

jeder Fan von #bessersnacken eine wahre Geschmacksexplosion im Mund.

Grundzutat ist das Superfood der heimischen Felder: Hafer, verfeinert

mit Nussmus und 40 Prozent weniger Zucker. Die Basis aus Bio-Vollkorn-

Haferflocken und Nussmus liefert eine gesunde Portion an Energie, die

direkt ins Blut übergeht und die nötige Kraft für

den Tag liefert – ein richtig kleines Kraftpaket. Mit

den Trendsorten Choco-Hazelnut, Red Berries und

Choco-Banana bietet er eine Snackalternative, die

den Körper mit Ballaststoffen sowie einer extra Portion

Power versorgt, und das 100 Prozent glutenfrei.

Und auch für die Umwelt hat er noch ein Plus auf

Lager: der Riegel ist palmölfrei.

Wer’s schokoladiger mag: HEJ Natural

bringt den heiß begehrten Black Friday Limited Edition-Riegel

zurück, jetzt bekannt als HEJ Bite Dark

Chocolate. Genau das Richtige für Snackbegeisterte

Chocoholics oder auch für vielbeschäftigte Foodies,

die auch bei ihren Snacks keine Kompromisse eingehen

möchten, ganz nach dem Motto #bessersnacken.

Und da er komplett ohne tierische Produkte

auskommt, ist der Riegel auch eine ideale Stärkung

für Veganer, ganz ohne schlechtes Gewissen, denn

die süße Black Edition Sünde enthält keinerlei raffinierten

Zucker. Sie bekommt ihren angenehmen

Geschmack durch die natürliche Süße der Agave.

Außerdem ist HEJ Bite Dark Chocolate der erste

Nussriegel auf dem Markt, der in kompletter Kokosblütenzucker-Schokoladenhülle

daherkommt und so zum Favoriten

wird für alle, die auf der Suche sind nach einer leichten Mahlzeit für

zwischendurch.

Der Kick am Morgen: Crunch Müsli

Sweet dreams erwünscht? Mit den HEJ Bars in sieben köstlichen

Sorten kommen die bestimmt. Naschkatzen werden bei den Varianten

Brownie, Chocolate Chip oder Cookies & Cream fündig. Der fruchtige

Hunger kann mit Apple Cinnamon oder Strawberry Jogurt gestillt werden.

Mehr als nur Spuren von Nüssen enthalten dagegen Chocolate &

Almonds sowie Chocolate & Peanuts.

Nicht knusprig genug? Dann sind die Crispy Protein Bars genau das

Richtige. Acht proteingeballte Powerriegel in vielversprechenden Namen

wie zum Beispiel Cookie Dough, Lemon

Riegelsnacks – kleine

Kraftpakete für den Tag

HEJ NATURAL „Das ischt der

Haferblues“, singt das Pferdle im

Hafer- und Bananablues, „Hafer,

das ischt, was man haben muss“.

Und s’Äffle weiß: „jedes Pferd ischt

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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neuheiten für sie probiert

Cheesecake, White Chocolate Peanut oder Blueberry Chocolate. Nuss-bewusst

dagegen ist die perfekte Beschreibung für die Pure Natural Snacks:

Sowohl Peanut Butter als auch Almond Butter sind eine Snack-Symphonie,

bestehend aus nur sieben gesunden Zutaten. Dazu Bio-zertifiziert und

vegan. Dank der HEJ Bites ist Nusspower garantiert. Almond & Sea Salt,

Organic Cocanut oder Vanilla & Cocoa Nibs sind nur drei der sieben nussbasierten

Riegel, die lediglich mit Agave gesüßt sind. Early Birds unter den

Snackfans sei das Natural Crunch Müsli empfohlen, ein echter Lieferant

an Vitaminen, Mineralstoffen sowie natürlichen Ballaststoffen. Es enthält

mehr als 20 Prozent Proteine und 30 Prozent weniger Zucker als herkömmliche

Knuspermüslis, da es mit Datteln gesüßt ist. Der Energiekick für den

Start in den in den Sorten Apfel-Zimt, Blaubeere-Mandel, Schoko-Cashew,

Kokos-Goji und Erdbeer-Banane.

Der HEJ Bite und der HEJ Crispy sind die Ballaststoffkönige unter den

gesunden Snackalternativen. Mit 14 Gramm hochwertigen Proteinen und

nur 1,8 Gramm Zucker ist der HEJ Crispy genau die richtige Wahl für alle,

die auf eine Runde Ausdauer- oder Kraftsport am Tag nicht verzichten

können. Der Riegel ist mit einer zartschmelzenden Creme gefüllt und mit

feinster Schokolade überzogen. Die kleinen Soja-Crispies garantieren einen

ordentlichen Crunch und einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Mit Sorten

wie Blueberry-Chocolate, Caramei-Peanut, Lemon- Cheesecake oder Cookies

and Cream werden die Energiereserven gefüllt und eine ballaststoffreiche

Ernährung gefördert. Der HEJ Bite enthält nur das Beste aus der Natur:

Hochwertige Nüsse sind die Hauptzutat Sie liefern sowohl ungesättigte

Fettsäuren als auch einen enormen Anteil an Ballaststoffen: Mit 14g pro

100 Gramm gehören Mandeln hier zu den absoluten Spitzenreitern. Übrigens,

Mandeln sind in jedem HEJ Bite enthalten und fördern damit eine

ausgewogene Ernährung. Ein weiterer Pluspunkt: Die Riegel sind bio, vegan

und glutenfrei.

www.hej-natural.de

Viel Neues im Bio-Gebäck-Regal

LAMBERTZ Bio ist nicht nur weltweit d a s Thema, Bio, Fairtrade und

Nachhaltigkeit sind auch bei LAMBERTZ schon lange im Produktionsalltag

angekommen. Bio ist auch in Deutschland längst kein Nischenthema mehr,

sondern hat sich vielmehr zum Ernährungstrend gewandelt. Und weil die

Nachfrage nach Bio-Produkten stetig steigt, sind Bio-Produkte sind längst

nicht nur in speziellen Biomärkten erhältlich, sondern haben inzwischen

einen beachtlichen Anteil im Angebot des LEH, wo das Sortiment kontinuierlich

erweitert wird, auch im Bio-Gebäcksegment. Entsprechend der Nachfrage

hat LAMBERTZ, deutscher Marktführer im Segment Bio-Gebäcke, sein

Bio-Sortiment um neue, attraktive Bio-Varianten erweitert. Beispielsweise mit

den neuen LAMBERTZ Bio Ähren. Die Kekse bestechen nicht nur durch ihre

Optik in Form einer Ähre, sondern vor allem durch das, was in ihnen steckt:

Hochwertige Zutaten wie Buchweizen und Dinkel, 100 Prozent Bio und ohne

tierische Bestandteile, somit vegan sowie reichhaltig an Ballaststoffen.

„Tradition zeitgemäß vermarkten“ –

unter diesem Motto stehen zahlreiche

Produktneuheiten und Innovationen aus

dem Saison- sowie Ganzjahressegment der

LAMBERTZ-Gruppe, die diese unter ihren

verschiedenen Marken für 2022 vorstellt.

Neben den Neuheiten im Bio- und Vegan-

Bereich gehören unter anderem auch saisonale

Klassiker in handwerklichen Konditoren-Schalen,

exklusive Mischungen mit

Gebäck-Lieblingsstücken dazu. Aber auch

feine Mozartkugeln in einer hochwertigen

Metalldose, Mandel-Splitter mit Vollmilch-

Schokolade und Haselnuss-Splitter mit Zartbitter-Schokolade

sowie saisonale Bastelsets

mit Lebkuchengebäcken.

150 Jahre KINKARTZ

Die Traditionsmarke KINKARTZ, bekannt für hochwertige Lebkuchen-

Spezialitäten und seit 1999 unter dem Dach der LAMBERTZ Unternehmensgruppe,

feiert 2022 ihr 150jähriges Bestehen. Die Verbindung von

Tradition, Genuss und Modernität ist es, die die LAMBERTZ UNTERNEH-

MENSGRUPPE ausmacht und die bei der Übernahme der Traditionsmarke

KINKARTZ im Jahr 1999 eine Rolle spielte, wie LAMBERTZ -Inhaber Professor

Hermann Bühlbecker hinsichtlich des anstehenden Jubiläums betont.

„Diese Verantwortung bedeutet vor allem“, so Bühlbecker, „dass wir diese

alte, bedeutende Traditionsmarke nicht einfach nur übernommen haben,

sondern sie weiterhin optimal pflegen, weiterentwickeln und zeitgemäß

aufladen. Diese Individualität und Eigenständigkeit in der respektvollen

Bewahrung sowie Fortführung dieser Markenwerte ist eine unserer zentralen

Stärken. Diesbezüglich ist die Marke KINKARTZ weiterhin eine der elementaren

Säulen in unserem abwechslungsreichen Gesamtportfolio, das

konstant über einen hohen Bekanntheitsgrad, eine starke Marktposition

und viele Verbraucherfans verfügt.“

www.lambertz.de

Auf Erfolgskurs mit neuer

Markenidentität

GUYLIAN Ein Klassiker erfindet sich neu: Mit einer überarbeiteten Rezeptur

und einem neuen Verpackungsdesign hat GUYLIAN den Original belgischen

Meeresfrüchte-Pralinen eine neue Markenidentität verliehen. Und

das nach fast 60 erfolgreichen Jahren. „Durch die Veränderung unseres Designs

und unserer Marke wollen wir den unvergleichlichen Geschmack von

Schokoladen- Meeresfrüchten einer breiteren Zielgruppe näherbringen“, so

Tom Snick, CEO von GUYLIAN. „Die Verpackung hat ein moderneres und

frischeres Design, während das luxuriöse Aussehen beibehalten wird.“

In der Zukunft setzt GUYLIAN bewusst auf ein begrenzteres Sortiment,

das ganzjährig erhältlich sein soll. Im Fokus stehen dabei die Original Belgischen

Meeresfrüchte-Pralinen und Seepferdchen sowie die Temptations

(einzeln verpackte Seepferdchen) und die GUYLIAN Premium Tafelschokolade.

Darüber hinaus plant GUYLIAN thematische Angebote zu Ostern, Muttertag,

Valentinstag und Weihnachten. Bei allem steht dabei das Thema Nachhaltigkeit

ganz oben auf der Agenda. „GUYLIAN entscheidet sich bewusst für

eine Pionierrolle, indem wir in Bezug auf Rohstoffe, Verpackungsdesign, CO2-

Emissionen und fairen Handel ganz auf Nachhaltigkeit setzen,“ so CEO Tom

Snick. So verpflichtet sich GUYLIAN beispielsweise zu 100 Prozent mit Fair

Trade-Kakao zu arbeiten, bei dem den Lieferanten ein fester Kakaopreis garantiert

wird. Und auch die neuen Verpackungen sind so konzipiert, dass sie

vollständig recycelbar sind. Seit diesem Jahr ist außerdem der Produktionsstandort

in Sint-Niklaas vollständig klimaneutral, in dem die CO2-Emissionen

auf das kleinstmögliche Maß reduziert wurden und alle anderen Emissionen

kompensiert werden. Ganz abgesehen davon, dass bei der Produktion weder

Palmöl noch Soja verwendet wird, um so die

Abholzung von Wäldern zu verhindern.

Auch auf die traditionelle Rezeptur haben

sich die Neuerungen bei GUYLIAN ausgewirkt.

So ist es die Mischung aus dunkler, weißer und

Vollmilchschokolade sowie die Pralinenfüllung,

die die Schoko-Meeresfrüchte so besonders

machen. „Und, so verrät Ludwig De Kesel,

GUYLIAN Master Chocolatier, „es werden nur

Haselnüsse bester Qualität mit einer Mindestgröße

verwendet. Indem wir sie in der Schale

rösten, verleihen sie unserer Pralinenfüllung ein

starkes und einzigartiges Haselnussaroma, das

zudem weniger süß schmeckt.“

www.guylian.com

12 MYTHOS SWEETS 2022


fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

13


Talk mit gerald böse

Gerald Böse:

ISM sind wir

Rahmenbedingungen

Zur Person:

Gerald Böse ist Chef der Koelnmesse

und blickt auf mehr als drei

Jahrzehnte Erfahrung im internationalen

Messegeschäft zurück. Der

heute 60jährige Betriebswirt steht

seit März 2008 an der Spitze der

Kölner Messe. Nach Überwindung

der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise

ist das Unternehmen

kontinuierlich gewachsen. 2019,

also noch vor der Corona-Pandemie,

war eines der gewinnstärksten Jahre

in der Geschichte der Koelnmesse.

Ein fng-Gespräch mit Gerald Böse, Geschäftsführer der

Koelnmesse, über die Internationale Süßwarenmesse.

fng: Gerade erst ist die Internationale

Süßwarenmesse, ISM, in

Köln zu Ende gegangen. Sind Sie

mit der Bilanz zufrieden?

» Medial war die

ISM in diesem

Jahr mehr denn je

im Fokus«

Gerald Böse: Die ISM ist mit

rund 15.000 Fachbesucher:innen

aus 100 Ländern zu Ende gegangen. Mit dieser Bilanz

sind wir unter diesen Rahmenbedingungen absolut

zufrieden. Dies ist nicht zuletzt auch ein wichtiger Verdienst

der ausstellenden Unternehmen, die an der 51.

Ausgabe der Messe teilgenommen haben. Natürlich

haben wir keine Messe der Superlative und neuen Rekorde

erwartet, aber das Stattfinden

der ISM 2022 verdeutlicht einmal

mehr, dass Messen mit klarem

Businessfokus in Pandemiezeiten

sicher durchführbar sind und ihren

jeweiligen Branchen die dringend

benötigte Bühne zum Auf- und

Ausbau des internationalen Geschäfts bieten.

fng: Vor der Veranstaltung hatten Sie gesagt, Köln

werde mit der ISM als Leuchtturm der Messewirtschaft

international im Blickpunkt stehen. Hat sich Ihre Prophezeiung

bewahrheitet?

14 MYTHOS SWEETS 2022


TALK MIT gerald böse

„Mit der Bilanz der

unter diesen

absolut zufrieden!“

Gerald Böse: Insbesondere die deutsche Messewirtschaft

hat auf uns geschaut und war teilweise

auch selbst vor Ort, um sich den Ablauf und unser

Konzept anzuschauen. Auch medial war die ISM in

diesem Jahr mehr denn je im Fokus. Entscheidend

ist, dass die erfolgreiche Durchführung der Weltleitmesse

für Süßwaren und Snacks nicht nur für andere

Branchen eine wichtige Signalwirkung hat, sondern

der gesamten Messewirtschaft Zuversicht und Optimismus

für die Durchführung ihrer Veranstaltungen

gibt.

fng: Fast alle großen Messen wurden in letzter

Zeit wegen der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben.

Was hat Sie bewogen, an dem Termin für die

ISM festzuhalten?

Gerald Böse: Grundsätzlich

ist die Durchführung von B2B-

Messen, also Veranstaltungen

mit einem klaren Fachbezug und

strikter Fachbesucherausrichtung,

laut der aktuellen Coronaschutzverordnung

des Landes NRW gestattet.

Damit hat die Politik der

Wirtschaft die Möglichkeit gegeben,

auch in diesen Zeiten Messen zu machen und

setzt mit dieser Entscheidung bewusst auf das Fortlaufen

und den Ausbau der Geschäfte. Wir haben die

Entscheidung zur Durchführung der ISM nicht nur in

enger Abstimmung mit der Branche, sondern vor

allem auf Basis des guten Anmeldestandes mit viel

Bedacht getroffen. Wie Sie wissen, präsentierten sich

auf der Messe rund 1.100 Aussteller aus 56 Ländern

auf 90.000 Quadratmetern. Diesen Ausstellern hatten

wir eine Verantwortung gegenüber, denn für die

überwiegende Mehrheit war das Stattfinden der ISM

essenziell für den wirtschaftlichen Erfolg des eigenen

Geschäfts. Die Weltwirtschaft wird auf absehbare

Zeit mit Virus-Varianten leben müssen. Wir sehen uns

als internationaler Messeveranstalter in der Pflicht,

auch in diesen Zeiten Märkte abzubilden und Angebot

und Nachfrage weiterhin unter sicheren Rahmenbedingungen

zusammenzubringen.

fng: Die ISM hat auf die 3G-Regel gesetzt. Das

heißt, auch Ungeimpfte durften die Messe besuchen,

wenn sie negative Tests vorweisen konnten. Hat das

Hygiene-Konzept gut geklappt?

» Das Sicherheitsund

Hygienekonzept

der

Koelnmesse hat

sich bewährt «

Gerald Böse: Wie schon bei den Herbstveranstaltungen

hat sich das Sicherheits- und Hygienekonzept

der Koelnmesse bewährt und für einen reibungslosen

Messeablauf gesorgt. Die Sicherheit und Gesundheit

aller Messeteilnehmenden standen für uns an vorderster

Stelle. Die Veranstaltungen fanden unter 3G-

Bedingungen statt, so dass nur Geimpfte, Getestete

oder Genesene Zutritt zur Messe hatten. Auf dem gesamten

Gelände, inklusive der Wartebereiche an und

vor den Eingängen, galt eine Maskenpflicht, lediglich

zur Verkostung durften die Masken abgelegt werden.

Um das Tragen der Masken sicherzustellen, hatten

wir zahlreiche Guards auf dem Gelände im Einsatz,

die das Messegeschehen kontrollieren und bei Missachtung

konsequent auf die Regelung hinwiesen. Um

die Sicherheit und gegebenenfalls

Rückverfolgung der Messeteilnehmenden

zu gewährleisten, erfolgte

der Zutritt zur ISM ausschließlich

über digitale Tickets, die in Form

eines QR-Codes über den Ticket-

Shop auf der Website erworben

werden konnten. So haben wir aktiv

Wartezeiten an den Eingängen

verkürzt sowie große Menschenansammlungen

vermieden. Darüber

hinaus standen auf dem Gelände zwei Test-Zentren

zur Verfügung, die sowohl kostenpflichtige Antigen-

Schnelltests als auch PCR-Tests (zum Beispiel zur Vorlage

bei Flugreisen) angeboten haben.

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

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wage zu denken!

Oliver Numrich:

Fotocredit: Tessiner Innovationstage

Social Media Marketing:

Jeder Hersteller steht

einmal vor der Frage:

Wie begegne ich der

Herausforderung

Social Media? Zwar

haben die meisten

Marken eine eigene

Webseite, aber nicht

jede unterhält eigene

Profile auf Instagram,

tictoc und Co. Fragt

man Kommunikationsexperten,

so

kristallisieren sich

zwei gegensätzliche

Pole heraus.

Die einen sagen: wenn Du nicht auf Social Media

aktiv bist, findet Dein Produkt in der jungen

Generation nicht statt. Die anderen behaupten:

Social Media bildet allenfalls das i-Tüpfelchen in der

Kundenansprache, aber es „verkauft“ nicht.

Social Media erreicht Jugendliche –

aber nicht nur die!

Die Medienforschung hat festgestellt, dass mit 94

Prozent nahezu sämtliche Jugendlichen ein eigenes

Smartphone besitzen und damit täglich im Netz surfen.

Zu ihren beliebtesten Apps gehören Social Media-

Plattformen wie Instagram, TicToc oder YouTube. Wer

auf seinem Profil regelmäßig interessante Bilder und

unterhaltsame Videos präsentiert, den belohnen die Algorithmen

mit einer wachsenden Reichweite. Denn beliebte

Inhalte, die bis zum Ende geschaut, geliked oder

kommentiert werden, werden von den Diensten stärker

verbreitet und auch jenen angezeigt, die noch keine

Fans sind, wodurch die Anhängerschaft nach und nach

wächst. Das Format der Inhalte richtet sich nach dem

genutzten Kanal: Videos werden auf TicToc, Snapchat,

Instagram oder YouTube geteilt, Fotos auf Pinterest,

Flickr oder ebenfalls auf Instagram, Texte werden in

Blogs veröffentlicht und Audiobeiträge in Podcasts.

Für ein Unternehmen, das ein attraktives Profil

aufbauen will, um darüber für sich und seine Produkte

zu werben, bestehen allerdings zahlreiche Herausforderungen:

Es benötigt originelle, das heißt unterhaltsame,

leicht zugängliche Inhalte, darunter vor allem buntes,

schnelles Videomaterial, und – das ist der größere Haken

– eine authentische Persönlichkeit, die das Profil

repräsentiert und aktiv managt. Denn es reicht nicht

aus, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen. Der Profilvertreter

ist „Botschafter“ des Unternehmens und muss

permanent mit der Community im Austausch sein:

Fragen stellen, Kommentare beantworten, auf Profilen

Dritter Likes verteilen und selbst kommentieren. Dabei

kommt es immer auf Schnelligkeit und Gewitztheit an.

Nur derlei Bemühungen steigern die Wahrnehmung des

Profils innerhalb des Kanals und er kann wachsen. Diese

vielfältigen Kommunikationsaufgaben bedürfen einer

umfangeichen kreativen und organisatorischen Freiheit

für den Akteur. Das Unternehmen muss ihm diesen Freiraum

ermöglichen, damit die Social Media-Aktivitäten

überhaupt erfolgreich sein können. Dennoch werden die

meisten Unternehmen nicht darum herumkommen, die

Anzeige der eigenen Inhalte bei Nicht-Followern durch

bezahlte Werbung zu incentivieren.

Große Unternehmen haben es

leichter, kleinere haben Chancen

Wie in so vielen Bereichen haben es eingeführte,

große Markenhersteller auch im Social Web wesentlich

leichter – sie können allein aufgrund ihrer Bekanntheit

viele Fans hinter ihrem Profil sammeln. Jedoch haben

kleinere Unternehmen oder neu gegründete Start-ups

die große Chance, durch Originalität und Authentizität

besonders schnell eine Fangemeinde aufzubauen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Philip Hitschler, der über

sein persönliches Instagram-Profil philip_hitschler fast

täglich mit den Fans seiner Produkte spricht und sie

an vielen Geschehnissen des mittelständischer Süß-

16 MYTHOS SWEETS 2022


Social Media Marketing

Unverzichtbar für Hersteller?

warenherstellers teilhaben lässt. Ein Beispiel für ein

nicht zuletzt durch gezieltes Marketing über tictoc erfolgreich

gewordenes Start-up ist Sugar Daddies mit

dem gekühlten Edel-Keksteig Cookie Bros. (@cookiebros_official).

Nicht immer schießen die Followerzahlen

gleich durch die Decke und das allein sollte nicht als

Kriterium dienen. Trotzdem kann ein Firmenprofil eine

erste Anlaufstelle für diejenigen sein, die nach dem

Unternehmen im Web suchen. Von hier können Kooperationen

und gemeinsame Aktionen mit reichweitstärkeren

Influencern ausgehen, die das Profil dann in ihrem

Post „taggen“, als verknüpfen. Generell kann man

den Tipp geben, dass sich Aktionen wie Verlosungen

sehr gut eignen, um die Anhängerschaft des eigenen

Profils zu mobilisieren und zu vergrößern.

Dabei gilt es, einen Denkfehler auszuräumen: man

erreicht zwar fast alle Jugendlichen über Social Media.

Aber eben auch ältere! Inzwischen tummeln sich hier

fast alle Altersklassen und insbesondere besteht die

Chance, über Social Media nicht nur Verbraucher zu

erreichen, sondern auch Einkäufer, Journalisten, zukünftige

Mitarbeiter und andere potentielle Partner,

die hier Inspirationen sammeln.

Nicht von Erfolgen der Influencer-

Produkte blenden lassen

Oben wurden die Herausforderungen beschrieben,

mit denen ein Hersteller konfrontiert ist, der seine Produkte

via Social Media Marketing bekannter machen

möchte. Das ist nicht zu verwechseln mit dem gegenläufigen

Phänomen: erfolgreiche Social Media-Persönlichkeiten,

so genannte Influencer, kreieren zu ihrem

Profil passende Produkte. Die Produktion erfolgt in der

Regel mit Industriepartnern, der Vertrieb zum Teil mit

Handelspartnern. Wobei die mit Abstand erfolgreichsten

deutschen Influencer hauptsächlich die Themen Sport/

Fitness, Mode/Kosmetik, Humor und Games bedienen.

Keiner ist ausschließlich dem Thema Food zuzuschreiben.

Allerdings kommt das Thema durchaus auf ihren Kanälen

vor. Die reinen Food-Influencer spielen in Deutschland

(noch) in einer anderen, niedrigeren Liga. Unter den

Influencer-Produkten finden sich sehr viele jugendaffine

Warengruppen wie Eistee, Tiefkühlpizza und Proteinriegel.

Und das ist kein Zufall, denn diese Produkte wiesen

bisher ein Adaptionsdefizit auf, dass die Influencer

erkannten und es mit einem lässigen Image neu aufladen

konnten. Beispiele dafür sind etwa die Eistees von

Capital Bra (BraTee) und Shirin David (Dirtea), die Tiefkühlpizzen

von Capital Bra und ConCrafter Luca mit Gustavo

Gusto oder die Proteinriegel der Fitness-Influencern

Pamela Reif. Auch die übrigen von Influencern vermarkteten

Food-Produkte finden sich vor allem im Snack- und

Süßwarenbereich wie Schokolade, Kaugummi oder Kartoffelchips.

Welche dieser Produkte dauerhaft im Regal

zu finden sein werden, bleibt hingegen abzuwarten.

Nichts ist umsonst –

auch nicht Social Media Marketing

Keine Frage, Social Media Marketing bietet die Chance,

bei der avisierten Zielgruppe Bekanntheit zu generieren

– gerade für kleinere Hersteller. Aber der schnelle Ruhm

mit dem einen Video, das viral geht, ist eher die große

Ausnahme. Vielmehr bedarf es eines beträchtlichen personellen

und materiellen Aufwands,

um am Ende des Tages, einen kontinuierlich

soliden Auftritt abzuliefern,

dessen Inhalte technisch und

künstlerisch mit dem „State oft he

Art“ mithalten können. Schließlich

will man beim Betrachter nicht Mitleid

oder Spott ernten. Beispiele für

misslungene Versuche, das eigene

Unternehmen locker und originell

darzustellen, gibt es im Netz zu

Hauf. Als Nadelöhr entpuppt sich

die passende Persönlichkeit, die alle

Aufgaben vor und hinter der Kamera

bewerkstelligen kann, also kreativ,

vorzeigbar, redegewandt, und

ebenso praktisch genug veranlagt

ist, um eigenhändig Material zu produzieren,

zu schneiden, zu vertonen,

Freigaben einzuholen und so weiter.

Unternehmen, die nicht auf diese

Ressource zurückgreifen können,

sollten sich zweimal überlegen, ins

Social Media Marketing einzusteigen.

Denn: wer vorrangig im Supermarkt

und nicht online verkauft, hat

immer den Medienbruch zu überwinden:

Hier kann Social Media ein

Bestandteil im Marketingmix sein,

zudem aber zwingend weitere Kontaktpunkte

mit dem Verbraucher gehören

wie klassische Werbung oder

zum Point-of-Sale-Marketing.

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

17


MEDIEN

Bernd Siefert (Hrsg.)

Chocolat & Confiserie

mit Kreationen von Daniel Budde, Matthias Frész

240 Seiten

gebunden, durchgehend Farbfotos

ISBN: 978-3-98541-025-5

Euro [D] 79,90

erschienen: 29.12.2020

Verlag: Matthaes/DK Verlag

Die Leidenschaft für Schokolade hautnah erleben

– in „Chocolat & Confiserie“ glaubt man sie schon

auf der Zunge zu haben, die Pralinen, Riegel, Spezialitäten

und mehr. Fünf außergewöhnliche Konditoren,

nämlich Daniel Budde, Matthias Frész, Daniel

Rebert, Felix Vogel und nicht zuletzt Bernd Siefert,

der zu den weltweit renommiertesten Patissiers gehört

und 2015 als Weltkonditor ausgezeichnet wurde,

haben sich zusammengetan, um ein süßes Feuerwerk

an kreativen und teilweise noch nie gesehenen

Schokoladenspezialitäten der modernen Konditorei

und Patisserie abzuzünden. Das Buch umfasst über

70 Rezepte, von der Aprikosen-Olivenöl-Praline über

den Engadiner-Riegel bis hin zur Spezialität Tartelette

Chocolat oder Twister Popcorn. Die Welt der

Schokolade in ihrer höchsten Form.

Martina Meier / Alexander Kühn

Schoggi: Schweizer

Schokolade in Geschichten

und Rezepten

das Backbuch: Zuckerfrei, vegan und glutenfrei backen.

144 Seiten

gebunden

ISBN: 978-3-03902-138-3

Euro [D] 34,-

Verlag: atVerlag

Wer von „Schoggi“ spricht meint Schweizer Schokolade,

der Inbegriff für exzellente Qualität und beste Zutaten.

Chocolate Maker in der ganzen Schweiz haben sich der

Bean-to-Bar-Philosophie (von der Bohne bis zur Tafel-

Philosophie) verschrieben. Ihre Schokolade soll das Terroir

der Bohne widerspiegeln. „Schoggi: Schweizer Schokolade

in Geschichten und Rezepten“ ist 100 Prozent

Schokolade, mit viel Herzblut von der Kakaobohne bis

zur fertigen Tafel produziert. Food-Journalist Alexander

Kühn und Fotografin Martina Meier haben die Menschen

besucht, für die Schokolade Beruf und Berufung

zugleich ist. Auch kreative Köpfe aus der Spitzengastronomie

kommen zu Wort und präsentieren Schokolade.

Wer dabei auf den Geschmack kommt, kann auch

selbst kreativ werden: die Autoren verraten die besten

Rezepte für schokoladige Schlemmereien zu Hause.

Matthias Mittermeier (Hrsg.)

Pralinen, Fours & Co.

Patisserie und Konditorei

232 Seiten

gebunden

durchgehend Farbfotos

ISBN: 978-3-98541-023-1

Euro [D] 69,90

Verlag: Matthaes/DK Verlag

EMPFEHLENSWERT

Sie sind die Highlights in Konditorei

und Patisserie, die Pralinenkreationen,

Petits Fours und all die anderen kleinen

Köstlichkeiten, die zu Kaffee und Tee,

als Dessert oder einfach als kleine Freude

zwischendurch angeboten werden.

„Süßes Fingerfood“ mit hohem Verführungspotential

und absolut im Trend.

Herausgeber Matthias Mittermeier

hat die Crème de la Crème der süßen

Kunst zusammengebracht, um das Thema

ganz neu zu spielen: Ian Matthew

Baker, Nicole Beckmann, René Frank,

Christian Hümbs, Andy Vorbusch und

natürlich Matthias Mittermeier selbst

spiegeln mit ihren Kreationen den aktuellen

Stand der Konditorei-und Patisseriekunst.

Ob Pralinen, Petits Fours,

Cake-Pops, Marshmallows, Cookies, Macarons

oder Bonbons, in diesem Buch

wird jeder fündig!

Ella Lindberg

Das

Leben

braucht

mehr

Schokoguss

384 Seiten,

Taschenbuch

ISBN:

978-3-426-

52692-7

Euro [D] 10,99

Verlag: Droemer Knaur

Nach Feelgood für die Zunge Feelgood zum Entspannen:

„Das Leben braucht mehr Schokoguss“ von

Ella Lindberg ist ein Roman wie Schokolade. Wen

wundert’s, spielt er doch in einer Schokoladen-Manufaktur

in den Schweizer Bergen. Aber was sich für

die Praktikantin Mia in dem süßen Paradies so wunderbar

heil anfühlt, bekommt schnell Risse: Die Manufaktur

hat finanzielle Schwierigkeiten. Widerwillig

lässt sich Mia auf eine falsche Liebesgeschichte ein

... Eine humorvolle Liebesroman in Schweizer Berg-Atmosphäre

für unterhaltsame Lesestunden – mit oder

ohne Schokolade.

18 MYTHOS SWEETS 2022


FOODI MEINT

20 MYTHOS SWEETS 2022


ism auszeichnungen

IMPRESSUM

FNG MAGAZIN ISSN 0949-3581

FOOD, NONFOOD, GETRÄNKE + TOBACCO

Herausgeber:

Dr. Harnisch Verlagsgesellschaft mbH

Eschenstr. 25, 90441 Nürnberg

Telefon: 09 11 20 18-0, Fax: 09 11 20 18-100

fng@harnisch.com I www.fng-magazin.de

Geschäftsführer:

Dr. Claus-Jörg Harnisch

Benno Keller

Redaktionsschluss 21.02.2022

Chefredaktion:

Philipp Hirt-Reger

Redaktion:

Christine Dölle (foodi)

Christiane Ebner

Britta Göpfert

Johanna Hofbaur

Sabine Straka

Büro Hamburg:

Bert Pflüger

bert.pflueger@t-online.de

Redaktion

Hotline

✆ 0911

20 18-250

Phantastische Top-Innovationen aus

Kakao-Frucht, Seetang und Erdmandelmilch

ISM Ein Glanzstück auf der diesjährigen ISM

war einmal mehr der New Product Showcase.

Er ist seit 2009 schon der zentrale Ort für die

Neuheiten der Branche und hat sich als attraktiver

Anziehungspunkt für alle Entscheider auf

der Messe etabliert. In einer hochwertigen Sonderausstellung

konnte sich das Fachpublikum

gezielt über die Innovationen in der Süßwarenund

Snackbranche informieren. Mit 45 Vitrinen

von mehr als 30 Ausstellern aus elf Nationen

und über 50 Produkten bot der New Product

Showcase auch in Pandemiezeiten einen ausgezeichneten

Überblick über Kreationen, die seit

Februar 2021 entstanden sind.

Die Auswahl der Top-Innovationen lag wie

stets in Händen einer unabhängigen, fachkundigen

Jury, der Experten aus Industrie und Handel

angehörten, in der aber auch Wissenschaftler vertreten

waren. Das Gremium vergab Platz eins an

die Confiserie Vandenbulcke aus Belgien mit Cabosse,

Platz zwei an das niederländische Unternehmen

Mitsuba für sein Produkt Mitsuba Seaweed

Crisps und Platz drei an Arna Falco mit Toffee Noir.

Die Jury war fasziniert, wie es den Schokokünstlern

der Confiserie Vandenbulcke gelingen

konnte, eine komplette Kakaofrucht in einer

Praline zum Leben zu erwecken. Die belgischen

Chocolatiers haben es geschafft, in der Füllung

von Cabosse die geschmackliche Essence einer

ganzen Kakaoschote mit all ihren Nuancen fruchtig

schokoladig einzufangen und so ein für Pralinen

völlig neues Geschmackserlebnis zu kreieren.

Durch die Nutzung der ganzen Frucht entsteht

nicht nur weniger Abfall, was ja ein ökologischer

Vorteil ist, sondern es bleiben auch sämtliche

Nährstoffe und Mineralien der Schote erhalten.

Seetang ist seit langer Zeit traditioneller Bestandteil

der asiatischen Küche. Doch wie lässt

es sich fertigbringen, diese exotische Zutat in

einen knusprig würzigen Snack zu verwandeln?

Das haben die Spezialisten von Mitsuba mit ihren

Misuba Seaweed Crisps eindrucksvoll unter

Beweis gestellt. Sie zauberten eine Kombination

aus Seetang mit Meersalz, Paprika oder Wasabi,

jedoch ohne die Verwendung von Palmöl und

Geschmacksverstärkern. Der Lohn für die Niederländer

war Rang zwei.

Wie es gelingt, mit einem traditionellen

Schokoladen-Toffee einen Innovationspreis zu

ergattern, haben die spanischen Experten von

Arna Falco auf der ISM gezeigt. Dieser in zartem

Kakaopulver gewälzte Toffee ist ein Erlebnis für

alle Schokoladen-Liebhaber. Aber weil das Produkt

aus Erdmandelmilch hergestellt wird, ist

Toffee Noir ebenfalls eine tolle Alternative für

Veganer.

Auch Edelneuheiten anderer Unternehmen

wurden für die Preisverleihung nominiert. Das

waren Kreationen aus den Häusern Alpha Republic

GmbH, Chickles Gum, Domenico De Lucia

spa und Libeert SA.

Das Teilnehmerfeld in der Kategorie Packaging

war in diesem Jahr wegen zahlreicher

pandemiebedingter Absagen nicht ausreichend

repräsentativ, um den ISM Packaging Award

powered by ProSweets Cologne zu vergeben.

Die Jury entschied sich daher, drei ausstellende

Unternehmen als Finalisten des ISM Packaging

Award mit einer Urkunde zu würdigen. Es sind

die Firmen bscg-group, Chocal Packaging Solutions

GmbH sowie Energy-Bullets.

Büro Leverkusen:

Marie Schäfers

m.schaefers@rheinruhrmedia.de

Büro Offenburg:

Gudrun Schillack

textundpresse@t-online.de

Büro Paris:

Heike Hildebrandt

heike.hildebrandt@hspm-com.eu

Head of Production:

Britta Göpfert

Technische Leitung:

Armin König

Herstellung:

Schleunungdruck GmbH

Eltertstraße 27

97828 Marktheidenfeld

Mediabetreuung:

Anzeigenabteilung:

Telefon: 09 11 2018-245

fngmobile@gmx.de

Thomas Mlynarik

Telefon: 09 11 2018-165

Fax: 09 11 2018-100

mlynarik@harnisch.com

Gabriele Fahlbusch

Telefon: 09 11 2018-275

Fax: 09 11 2018-100

fahlbusch@harnisch.com

Edouard C. Costemend (Frankreich)

Telefon: +33 (0)6 86 64 62 85

edouard.costemend@free.fr

Vertrieb:

Sabrina Maasberg

maasberg@harnisch.com

Erscheinungsweise:

6 x jährlich sowie 6 Themenhefte

Bezugspreise:

Einzelheft: 3,- Euro

Jahresabonnement: Inland: 30,- Euro + 18 Euro

Versandkosten (zzgl. MwSt.)

Ausland: 30,- Euro + 27,- Euro Versandkosten

Die Berichterstattung im Magazin unterliegt

einer unabhängigen Redaktion.

Der Dr. Harnisch Verlag ist Mitglied im

Forum Nachhaltiger Kakao e.V. und im

Deutschen Tiefkühlinstitut e.V.

fng-magazin: Der Markenmonitor

für den Lebensmittelhandel

21


kontrapunkt

von Marie Schäfers

Angst vor dem

Schoko-Schock

Auch das noch: Die Schokohasen werden

vor Ostern knapp. Zeitungen und

Online-Portale unken schon, dass wir vor leeren

Nestern stehen. Man stelle sich die Gesichter

der Kleinen vor: Nur gefärbte Eier drin im grünen

Stroh, keine Süßigkeiten. Ganz so schlimm

ist es nicht, dass wird nach den ersten Zeilen

meist auch deutlich. Die Schokohasen sind

nicht weg, sie werden aber teurer. Rohstoffknappheit

sagt jetzt nicht mehr nur der Industrie

etwas (die sie erleidet), jetzt kennt sie auch

der Endverbraucher. Das ist nicht schön, aber

es macht vielleicht auch deutlich, was hinter so

einem Produkt alles steckt.

Denn der Schokohase ist ja nicht einfach

so da. Er wird aus wertvollen Rohstoffen gemacht,

die angebaut und geerntet werden

müssen. Dafür muss man entsprechende Areale

haben, einen entsprechend fruchtbaren

Boden, Wasser. Dafür müssen Maschinen und

Arbeitskräfte da sein, dafür muss es Logistik

geben. Dafür muss es auch in der weiteren Verarbeitungskette

genug Menschen geben, die

ihren Job machen können. Und weitere Rohstoffe

für Verpackung und Co. braucht es auch.

Das geht bis hin zum Lkw-Fahrer, der die Ware

in den Markt bringt und bis hin zur Aushilfe,

die den Hasen ins Regal einräumt. Was alles

an Aufwand und Material in einem schnöden

Schokohasen steckt, wird vielen Verbrauchern

erst jetzt so richtig bewusst.

Neue Wertschätzung ist möglich

Das muss kein schlechtes Zeichen sein.

Denn dann ist ein (Marken-)Produkt auch wieder

etwas wert, erfährt Wertschätzung, eben

auch in monetärer Hinsicht. Zumindest hat

es das Potenzial dazu. Und auch in anderer

Hinsicht kann man dann – mit Recht – an der

Preisschraube drehen: Alle Welt verlangt in

Umfragen Nachhaltigkeit. Die kostet, das muss

klar sein. Bleibt abzuwarten, ob es so ist wie

beim Fleisch, wo viele Verbraucher für bessere

Haltungsformen und Nachhaltigkeit plädieren,

aber dann am Regal doch wieder den Preis die

Entscheidung treffen lassen.

Neue Denkanstöße

Vergangenes Jahr wurden in Deutschland

zum Beispiel knapp 74.000 Tonnen Kakaoprodukte

mit Fairtrade-Siegel verkauft. Wie

der Verein Fairtrade Deutschland mitteilt, entspricht

das einem Plus von neun Prozent im

Vergleich zum Vorjahr. Zumindest sind inzwischen

viele Verbraucher mit entsprechenden

Produkten einmal in Kontakt gekommen. Und

haben sich vielleicht sogar Gedanken darüber

gemacht, was es heißt, in Westafrika Kakao

anzubauen und zu ernten unter den Bedingungen

der Pandemie.

Mehrkosten zahlt man

doch so oder so

Aber: Wenn die Preise überall bei allem

steigen, wird das Argument kommen, dass

man sich das so nicht leisten könne. Dann hilft

auch kein Verständnis für die Produktionsbedingungen

und gestiegene Rohstoffpreise.

Aber: Den höheren Preis bezahlen wir so oder

so, das sollte man dann auch deutlich machen.

Wenn etwas nicht nachhaltig ist, werden die

Kosten zumindest langfristig anderweitig auf

die Allgemeinheit umgelegt. Auch dieses Bewusstsein

wird stärker – und das ist eine große

Chance. Dazu gehört dann aber auch, dass

man nicht vom Schoko-Hasen-Aus fabuliert.

Sondern einfach nur ehrlich sagt: Leute, es

wird teurer. Aus diesen und jenen Gründen.

Kein Grund zur Panik, muss aber sein. Ehrlichkeit

ist eben auch nachhaltig.

22 MYTHOS SWEETS 2022


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MYTHOS SWEETS 2022

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