ST:A:R_65-66

geraldkofler

ST/A/R Nr. 65/66

1

ST/A/R

Nr. 65 / 66Preis: € 4.-

Nr. 65


2 ST/A/R Nr. 65/66

Frankenstein, Faust und die vermeintliche

Eroberung des Weltraums

Andreas F. Lindermayr

+

Denkt man an Frankenstein, so denkt man unwillkürlich an Boris Karloff, beziehungsweise den gleichnamigen

Film von 1931.

Dabei spielt Karloff nur das steife, verunstaltete Monster und nicht dessen eloquenten Schöpfer, Doktor

Derselbe, ein Spross aus wohlhabender deutscher Familie, wandelt auf den Spuren des berühmten Doktor

Faust und scheitert bei seinem ehrgeizigen Versuch, einen Menschen nach seinen Vorstellungen zu

Im Blade Runner kommt es zum Kampf–Voight–Test, um einen Replikanten, Leon, als einen solchen zu

Wenn man, wie Kierkegaard, davon ausgeht, dass der Mensch eine Synthese aus Körper, Seele und Geist

Wenn die Seele bloss eine Erscheinungsform der Materie sein soll, dann partizipiert der Mensch nur

Und das ist der Stoff aus dem im Wesentlichen der wissenschaftliche Fortschritts–Aberglaube besteht. –

Utopien von künstlichen Menschen, von Weltraumfähren, von Weltraumflügen, die sich von Galaxie zu

Fabelwesen, Dämonen und Götter des historischen Homo Religiosus mutieren zu Replikanten, Androiden

und Aliens. Und den lieben Gott scheint man durch einen technischen Fortschritt ohne Ende ganz

Doch Hand aufs Herz liebe Zeitgenossen, ist das nicht eine trostlose Aussicht? Wäre es nicht viel besser

auf derartige Eroberungszüge vorläufig zu verzichten und erst einmal als ganzer Mensch hier auf Erden

Wäre es nicht höchste Zeit, umzukehren und die ganze Energie, die dafür aufgewendet wird, den Weltraum

zu erforschen, nach innen zu richten und sich selbst zu erkennen, sich selbst zu erforschen? Oder

in den Worten des Evangelisten: Was hülfe es, die ganze Welt zu gewinnen, wenn man dabei Schaden

Frankenstein.

bilden.

Hier schon wirft sich

die entscheidende Frage auf, ob das

überhaupt möglich ist?

Könnte man einen Menschen tatsächlich

biotechnisch erzeu-

gen? Ich insistiere auf Mensch und

nicht auf Roboter!

Das frühe 19. Jahrhun-

dert jedenfalls hat dies für nicht ausgeschlossen

betrachtet

und diese Ansicht dürfte sich bis auf

den heutigen Tag in be-

stimmten Köpfen erhalten haben.

Wie sonst wäre es zu

einer derartigen Flut an Literatur zu

diesem Thema gekom-

men?

Der Mensch aus der Re-

torte ist das Thema von Mary Shelley

bis zu Philip K. Dick, der

mit seinem Roman „Träumen Androiden

von elektrischen

Schafen?“ die Vorlage für den Film

„Blade Runner“ ge- schaffen hat.

In dieser Grauzone der

Wissenschaft zeichnet sich wie nirgendwo

sonst ab, was

Nietzsche die Exstirpation des Geistes

nannte. Und es stellt

sich die Gretchenfrage, ob es trotz aller

Unkenrufe, dass Gott

tot ist, eine unsterbliche Seele gibt.

Was unterscheidet Le-

ben von toter Materie?

überführen. Aber wären derartige Tests nicht von vornherein überflüssig?

ist, schon.

Wenn es nur geben darf, was die Naturwissenschaften hieb– und stichfest beweisen können, nicht.

noch am Ewigen, indem er es von seinem Inneren nach aussen und ins All verlegt. Endlos.

Galaxie erstrecken.

los zu werden.

anzukommen?

nähme an seiner Seele?


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3

x

FRED GWYNNE

.. - ~~

.... -

~

P. S. Die Titelmelodie zu Space Odyssee von Stanley Kubrick ist das Thema von „Also sprach Zarathustra“

von Richard Strauss. Es verweist auf Nietzsches Übermenschen, wie man weiss.

Doch Nietzsche, obwohl am Ewigen beharrend, bestritt die Unsterblichkeit der Seele. Das war aus

• ....

seiner Position heraus konsequent, aber falsch. Kubrick lässt in

·-~~- -

-

seiner ,, ' Space Odyssee analog dazu

die Menschwerdung - - ,-· - -- . -

. - .. • ·-...- sich über die Evolution vollziehen. Und blendet weitgehend die Individuation

aus. (Er deutet sie • • .,,.,.

an, geht aber nicht darauf ein) Doch nur eine abgeschlossene

• .. .

-

,.

Individuation würde

die Re–Integration ·- • •'

.,.

-----

• ..

und Heimkehr in den Kosmos bedeuten. Und das ist • schließlich das wahre

Thema aller Religionen.

••

- -- .. . - -- -

_... ... .. .... ...


4 ST/A/R Nr. 65/66

Galerie Wald/Jaschke, Unterretzbach

Freiluftinstallation


ST/A/R Nr. 65/66

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Gerald Kofler

Der Baum der Sinnlichkeit


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Monika


±

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7

gTRUE BLUE

Mit Arbeiten von

Edelgard Gerngross

Olivier Hölzl

Cyril Helnwein

Nubauer

Gert Resinger

Anny Wass

Erwin Wurm

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Wolfgang-Schmälzl-Gasse 19

1020 Wien

OPENING: 15. November 2019 um 19.00 Uhr

zur Ausstellung: Ursula Tuczka, Kuratorin

Preopening: 12. November 2019 ab 18.00 Uhr

Ausstellung: 12.11.-19.11.2019

Öffnungszeiten: 11-18 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

unter 06604288438

Laaout: Kofler / Gerngross, 03:12h


8 ST/A/R Nr. 65/66

Gerald Kofler, Redaktion, Layout

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ST/A/R Nr. 65/66

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Rudolf Gerngross, Art Direktion


10 ST/A/R Nr. 65/66

ausgezeichnert

AUSGEZEICHNET! ~~:.-::~::_--

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Jeder

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ST/A/R Nr. 65/66

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Strich ist ein Satz


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Oben: Anastasia Jermoleva

Unten: Cleopatra Jaremenko

Kopfskulptur von Heidulf Gerngross, nach dem Selbstprotrait

von 1955


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14 ST/A/R Nr. 65/66

Städteplanung / Architektur / Religion

MUSEUM

FRIDERICIANUM

KASSEL

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Buch X ST/A/R 1

MARCUS HINTERTHÜR

TELEKINETISCHES EXPERIMENT NR. #1- NR. #5


ST/A/R Nr. 65/66

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J:laBMA CapKMCA H, AMPBKTOP MYAPa 1947- 2010

From places where culllvated people adm1re the past. museums are

transforming into places where energetic peop le experiment w ith the future .

David Sarkisyan, D1rector MUAR 1947-2010

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events in Moscow on Tom

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MocKsa 2008 David Sarkisyan and

Pet&r Noever, Moscow 2008

Cl:loTO Ti,w.a 6ayl0uaw:r09 Phol:o: Tk'la ~-

friends

Ha ~Torpa4)MJ• 1. ,QaBHA CapKMCAH 8 CBoeM

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16 ST/A/R Nr. 65/66


ST/A/R Nr. 65/66

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Ziehung vom 3, Februar 2019

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Jaremenklo 2019


18 ST/A/R Nr. 65/66

test_unlimited

west / bretterbauer

1994 wurde die große Installation test am Dach des MOCA in Los Angeles gezeigt. Sie bestand aus 28 von Franz West entworfenen großformatigen Sitzbänken,

die Gilbert Bretterbauer mit Textilarbeiten überzogen hat.

Da die Originalcovers der Installation nicht mehr existieren, wurde Gilbert Bretterbauer im Mai 2018 von den Galerien Hauser & Wirth, sowie David Zwirner

eingeladen, für alle Möbelstücke neue Covers zu entwerfen und auszuführen.

Diese Neuauflage der Gemeinschaftsarbeit wurde im Mai 2019 auf der Art Basel unlimited ausgestellt und an Maja Hoffmann für die LUMA Foundation verkauft.

Die nun im Verlag SCHLEBRÜGGE.EDITOR herausgegebene Publikation über diese wichtige Werkgruppe zeigt Ansichten der Installation in Basel, alle 28 (+3)

genähten Textilbezüge, Zeichnungen jedes einzelnen Textildesigns, sowie Textilcollagen bestehend aus Stoffsamples die jeweils den einzelnen Covers zugeordnet

sind.

In der Ausstellung „test_unlimited“ west / bretterbauer in der Galerie Konzett, wird nun die gesamte Kollektion der 28 (+3) kleinformatigen Bunstiftzeichnungen

neben einer Reihe von Textilcollagen gezeigt und zum Verkauf angeboten.

Anlässlich dieser Ausstellung entwickelte Gilbert Bretterbauer ein neues Cover für die Westcouch der Galerie Konzett, sowie einen, zur damaligen Zeit gemeinsam

mit Franz West angedachten, mit einer textilen Sitzfläche ausgestatteten „Fußschemel“.

Ausstellungseröffnung mit Buchpräsentation und Lesung

Du

5. Dezember 2019 um 19 Uhr

DU

Ausstellungsdauer: 6. - 21. Dezember 2019

KDNZETT

KUNSTHANDEL I GALERIE

Galerie Konzett | Spiegelgasse 21 | A-1010 Wien | www.artkonzett.com


ST/A/R Nr. 65/66

19

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Foto © Sandro E.E. Zanzinger / Konzett Gallery

Mary Bauermeister | Joseph Beuys | Gilbert Bretterbauer | Günter Brus |

Christian Eisenberger | Johann Hauser | Richard Hoeck | Hofstetter Kurt |

Martin Kippenberger | Otto Muehl | Hermann Nitsch | Rita Nowak | Friederike

Pezold | Rudolf Polanszky | Arnulf Rainer | Paul Renner | Christian Rosa |

Dieter Roth | Rudolf Schwarzkogler | Miroslav Tichý | Franz West | Heimo Zobernig

KDNZETT

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Galerie Konzett | Spiegelgasse 21 | A-1010 Wien | www.artkonzett.com

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20 ST/A/R Nr. 65/66

Frederick Kiesler: Face to Face with the Avant-Garde

Essays on Network and Impact

Hrsg. v. Peter Bogner und Gerd Zillner

Basel: Birkhäuser, 2019

Friedrich Kiesler lernt posthum den Archiquant kennen

Friedrich Kiesler war ein engagierter Netzwerker und stand mit dem Who’s who der Avantgarde in

regem Austausch. Er war ein wichtiger Vermittler zwischen den visionären Ideen der europäischen

Moderne und der aufstrebenden New Yorker Kunstszene.

21 Beiträge verorten sein schillerndes Leben und sein facettenreiches Werk in verschiedenen Kontexten

und setzen Kiesler in einen Dialog mit den bedeutendsten Künstlern und Architekten seiner

Zeit: Bauhaus, Surrealismus und New York School sowie zu Persönlichkeiten wie Hans Arp, Theo van

Doesburg, Marcel Duchamp, Sigfried Giedion, Arshile Gorky, Piet Mondrian.

Preis: 38,95 Euro


ST/A/R Nr. 65/66

21

Die Breite ist der Radius

Die Tiefe ist der Goldene Schnitt

www.kiesler,org


22 ST/A/R Nr. 65/66

ARCH.SLAM - Und Stadtplanung bewegt sich doch!

Du kennst doch Poetry-Slams als Wettstreit der Poesie in einem

literarischen Vortragswettbewerb, bei denen selbstgeschriebene

Texte präsentiert werden.

DIE FRAGE:

Geht das auch in der Stadtentwicklung?

UNSERE ANTWORT:

Ja, wir starten einen ARCHITEKTUR SLAM.

WIE GEHT DAS:

Ziel ist es, den Prozess der Stadtplanung im Rahmen des

ARCH.SLAM. erlebbar zu machen und durch dieses EXPERIMENT

gängige Praktiken zu hinterfragen, um neue Möglichkeiten für

INTERAKTIVE STADTENTWICKLUNG aufzuzeigen.

WAS KOMMT HERAUS:

INTERDISZIPLINÄRE TEAMS erarbeiten in drei WORKSHOPS

Lösungsansätze zur Stadtentwicklung für ein exakt deniertes

GEBIET. Die Ergebnisse der WORKSHOPS werden in einem

RÄUMLICHEN MODELL dargestellt, präsentiert und diskutiert.

Ein PUBLIKUMSVOTING kombiniert die interessantesten Elemente

aus den Modellen dann im Rahmen des ARCH.SLAM.

live vor Publikum zu einem HYBRID.

2

NEU DABEI:

Aus allen drei Entwürfen wird ein Ergebnis, das die besten Ideen

kombiniert, - und der Prozess dazu läuft öffentlich vor Publikum

und damit nachvollziehbar ab.

ARCH.SLAM in Aktion

EINZIGARTIG:

Diese Form der Entwicklung und Generierung eines Projektes der

Stadtplanung gibt es noch nicht, es ist absolut neu.

BEIM ARCH.SLAM 2019 ging es um die Remodellierung des

Handelskais zwischen Reichsbrücke und Brigittenauer Brücke

sowie um die Entwicklung eines physischen Umgebungsmodells

für das genannte Gebiet anhand von 3 PARADIGMEN:

Paradigma LEBENSQUALITÄT, Workshop 1: In diesem Entwurf

steht die Maximierung der Lebensqualität im Vordergrund.

Paradigma FUNKTIONALITÄT, Workshop 2: In diesem Entwurf

geht es um die möglichst rationale Kombination von Wohnen,

Arbeiten und Leben in der Stadt.

Paradigma SOZIALWELTEN, Workshop 3: Hier stehen die

Gemeinschaft und die soziale Funktion des Lebens in einem

integrativen Stadtteil Wiens im Zentrum.

Das Modell entsteht und verändert sich LIVE in der Diskussion

Endergebnis im Zusammenspiel aller 3 Workshops, initiiert durch die PROJEKTGRUPPE ARCH.SLAM:

Quirin Krumbholz, Gerhard Franz Roth, Philipp Schnell, Camillo Spiegelfeld, Markus Spiegelfeld, Rupert Zallmann


ST/A/R Nr. 65/66

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Elisabeth Ponker on

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24 ST/A/R Nr. 65/66


ST/A/R Nr. 65/66 Zeitung für Hochkultur, Mittelmaß und Schund

25

Bild: © Mandhana Tische

HEINRICH BÜCHEL

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

Preis: € 4.-

Nr. 66


26 ST/A/R Nr. 65/66

Neuer Wiener Wohnbau: Bessere Wohnungen

zum gleichen Preis aufgrund außergewöhnlicher

Raumkonfigurationen, entworfen von

ARCHITEKT HEINRICH BÜCHEL.

Derzeit in Bau.


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RAUMMODELL IM MASSTAB 1 : 33 1/3

ARCHITEKT HEINRICH BÜCHEL


28 ST/A/R Nr. 65/66

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LICHT - RAUM -TURM

RAUMMODELL IM MASSTAB 1 : 33 1/3

ARCHITEKT HEINRICH BÜCHEL


ST/A/R Nr. 65/66

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JULIA

FOTO HEINRICH BÜCHEL


30 ST/A/R Nr. 65/66

Foto: „ OTTObar in Venice“,

Andreas Sternecker uns


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Architekt Friedrich Kurrent

und

Filmemacher Peter Kubelka

Geburtstagsfeier zum 88´er von Friedrich Kurrent, im Gasthaus Ubl, Wien,

Gaste u.A. Hermann Czech, Sabine Götz, Gunther Wawrik, Margherita Spiluttini, Daniel Büchel, Andreas Holzapfel, Julia

Jarrrett, Mona Myry, Karin Bergmann, Luigi Blau, Otto Kapfinger, Hans Puchhammer, Otto Häuslmayer, Heinrich Büchel,

Matthias Mulitzer, Gabriele Kaiser,...


32 ST/A/R Nr. 65/66

Tale Banicevic, wichtiger Träger der Wiener Kunst- und Kulturszene, Eigentümer von

Salzamt (Restaurant und Bar) und Wunderbar (entworfen vom bedeutenden Architekt

Hermann Czech).

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ST/A/R Nr. 65/66

33


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Helmut Redl

JOHANN SCHEFER GMBH

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1040 Wien

Tel: +43 1 587 85 57

Fax: +43 1 587 85 95

E-Mail: office@steineundfliesen.at

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Bei der Entwicklung

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Gerngrossfliese


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36 ST/A/R Nr. 65/66

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DIE GERNGROS

iC Plan HEINRICH BÜCHEL für HEi[


ST/A/R Nr. 65/66

37

HEIDULF GERNGROSS:

KULTUR IST

DAS WAS MAN

MACHT.

MACHT

MILAN MIJALKOVIC VON MAKEDONIEN:

KULTUR IST

DAS WAS MAN

NICHT KENNT.

DAS WAS


EIN FREUND DES ST/A/R IMPERIUMS

38 ST/A/R Nr. 65/66

+

EIN NEUES BUCH VON

MILAN MIJALKOVIC

Milan Mijalkovic und der Kunsthändler und Sammler

Philipp Konzett bei der Buchpräsentation des Werkes

“Allumfassende Zufriedenheit: Über das Apolitische”.

Galerie Konzett, am 27.09.2019, in Wien. Foto: Joanna Pianka


ST/A/R Nr. 65/66

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„EIN GÖTTERFUNKE.“

Der Band „Allumfassende Zufriedenheit: Über das

Apolitische“ ist die Weiterbearbeitung einer performativen

Rede des Künstlers und Architekten Milan

Mijalkovic. 25 Minuten gesprochenes Wort auf 300

Seiten Buch werden zu Fragmenten, Wortbildern,

Poesie. Die Rezeption selbst zur Performance.

In der gleichnamigen Rede, gehalten am 9. Mai

2019 in einem kleinen Wiener Gassenlokal, bezieht

sich Milan Mijalkovic von Makedonien auf die

Ursprünge der Demokratie, auf ihr Wechselspiel mit

Menschheitsgeschichte und Naturereignissen, auf ihre

Rituale in der Öffentlichkeit und ihre Erscheinungsbilder

im Alltag. Die politische Rede wird dabei zur Kunstform,

zum ästhetischen Material.


Wer soll über Demokratie sprechen, wenn nicht

er, die Demokratie selbst.“ Spasija Šuškalo


Ein Götterfunke.“ Heidulf Gerngross


40 ST/A/R Nr. 65/66

+

Michael Schluder


ST/A/R Nr. 65/66

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Murat Tabanlioglu


42 ST/A/R Nr. 65/66

Lieber I-Ieidulf Gerngross ,

Wien am, 2019.11.16

anbei senden wir dir wie besprochen die Liste mit den Wettbewerben der Bildungsbauten, die

unser Architekturbüro in den letzten Jahren gewonnen hat.

Für die Kinder und Jugendliche unserer Stadt, Plätze und Räume planen und gestalten zu

dürfen, macht uns eine große Freude und wir sind sehr dankbar diese Freude hier im ST/ A/ R

teilen zu können.

Hier die Liste:

2019

2018

2017

2017

2017

2016

2015

Bildungscampus+ Inn erfavoriten

Neue Mittel- und Volksschule Grundäckergaße

Neue Mittelschule Favoriten - Biotope City

Mittel- und Volksschule Jochbergengaße

Neue Mittel- und Volksschule Langobadenstraße

Kindergarten Pötzleinsdorfer Straße

Volksschule Christian Bucher Gasse

1. Platz

1. Platz

1. Platz

1. Platz

1. Platz

1. Platz

1. Platz

Anbei erhältst du auch Bildmaterial zu den Projekten, die wir zusammen mit unseren

türkischen Kooperationspartner und Freunden Tabanlioglu Architekten erarbeitet haben.

An diese Stelle wünschen wir dir alles Gute zum 80. Gebur tstag und sagen Danke für deinen

unerschöpflichen Elan und die Arbeit, die du geleistet hast und stets unermüdlich leistest, für

die Architektur, für die Kunst, für die Literatur, für die österreichische Kulturszene und

überhaupt für die Menschlichkeit per se.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Sehluder

www.architecture.at

Haus der Geschichte, Wien

Linke Wienzeile, Wien

Haus der Statistik, Berlin


ST/A/R Nr. 65/66

43

Wien am, 2019.11.16

Lieber Heidulf Gerngross,

Wir sind uns leider bisher persönlich noch nicht begegnet. Unser gemeinsamer Freund Michael

Sehluder bat mich um ein paar Worte zu der großen österreichisch - türkischen Freundschaft

die sich im Laufe der Jahre entwickelt hat.

Ich habe in Istanbul die deutsche Schule besucht und bin Anfang der 1980er Jahre für mein

Architekturstudium nach Wien, an die Technische Universtität, gekommen. Ich hatte das große

Glück bei Profe ssor 1-Iiesmayr und Profe ssor Puchhammer zu lernen . Mein Diplom habe ich

bei Profe ssor Schweighofer gemacht und meine Arbeit bei Walter Stelzhammer. In dieser Zeit

hat sich eine intensive Freundschaft zu Architekt Sevki Pekin entwickelt, der seinerzeit bei

Professor Plischke studiert hat.

Meine Freundschaft zu Michael Sehluder begann zu dieser wunderbaren Zeit an der TU

Wien. Ich bin noch heut e sehr dankbar, dass ich bei diesen Persönlichk eiten lernen durfte . Wie

es im Leben manchmal ist, haben sich dann unsere Laufbahnen getrennt. Jahre später haben

Michael und ich uns wieder in meinem Büro in Istanbul getroffen und sofort entschieden

zusammen zu arbeiten. Gemeinsam haben wir uns an mehr eren Wettbewerben in Wien und

Berlin beteiligt.

Wie besprochen teilen wir dir die nachfolgende Liste der Projekte,

auf welche wir sehr stolz sind:

2019 Sabiha Gokcen Flughafen Istanbul

2017 AKM - Ataturk Kultur Zentrum (im Bau)

2017 Beyazit Staatsbibliothek Renovation

2017 Astana Bahnhof

2015 Tersane Istanbul - Halic Shipyards Masterplan (im Bau)

2015 Bodrum Loft by Macakizi (im Bau)

2014 Dakar Kongresszentrum

2012 Bodrum Flughafen

2004 Istanbul Modem Museum

Ich wünschen Ihnen alles erdenklich Gute!

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I

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Herzlichst

Murat Tabanlioglu

www.tabanlioglu.com

Rathausstrasse 1, Wien

AGORA, Lassallestraße, Wien

Europäische Kommission, Brüssel


44 ST/A/R Nr. 65/66

Vladimir Macura, Kunstsammler, Mäzen,

Museumsgründer. Hier als Bauherr

mit den Kindern des Architekten

Milan Mijalkovic von Makedonien.


ST/A/R Nr. 65/66

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BERGSTADT

eine fiktion

Von

gunther wawrik


46 ST/A/R Nr. 65/66


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Konrad

Frey

Konrad

Frey

2


48 ST/A/R Nr. 65/66


ST/A/R Nr. 65/66

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Da kam ich von Wien nach Graz, um das neue Haus von Konrad Frey erstmals live

zu erschauen, zu erleben, zu fühlen. Ist doch das Erleben von Architektur ein außen

und innen Sein, wo aus allen Bereichen Freude und Philsophie, geistige Nähe und

Wohlbefinden ausstrahlt und die gemeinsame Freude bei jedem Detail, das immer

neue Entdeckungen birgt. Das Räumliche in der Landschaft, das räumliche im Inneren,

im Ganzen, im Großen und Kleinen reine Freude und das Spüren einer geistig

seelischen Verwandtschaft mit der Freyschen vornehmen Zurückhaltung die sein

Werk ins Immer treibt.

Heidulf

USEFUL DELIGHTFUL LOW PRICE

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50 ST/A/R Nr. 65/66

Galerie und Intimität

Prototyp des Low Budget Loft

Hauses von Konrad Frey*, in

Hart bei Graz.

Zu besichtigen unter:

+43 664 1327053

http://konradfrey.tugraz.at

Konrad Frey, geboren 1934!!!

Für mich mit einer der großen

Architekten des 20. u. 21. Jahrhunderts.

Weltarchitektur für

Jedermannundfrau 2019

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Dachkante

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* Erbauer des ersten Solarhauses Österreichs

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ST/A/R Nr. 65/66

51

Der Blick in die Ferne ist etwas Kostbares. Die weite Sicht, die frische, kühle Luft, die Dramatik des

Wetters, die Phantastik der Wolken – nach diesen Vorzügen des Berges, die ich als Kind intensiv erlebte,

habe ich heute noch Sehnsucht. Städte in den Bergen gibt es seit Menschengedenken, aber

mit Fluss und Eisenbahn ist die Stadtentwicklung mit gutem Grund stark auf die Ebene fixiert. Mich

reizt am Gedankenspiel einer Bergstadt – es ist keinesfalls ein Projekt – vor allem die intensive Auseinandersetzung

mit der Topografie.

Der Berg zwing zur äußersten Ökonomie und bietet in seiner Theatralik totale Verschwendung.

(auszug aus einem gespräch zwischen gabriele kaiser und gunther wawrik in BAUFORUM 10/2019)

„Diese Daten sind Eigentum der Urheber der Idee Low-Cost-Loft-Haus. Alle Werknutzungsrechte verbleiben

den Verfassern des Projekt. Jede weitere Verwendung (Weiterverarbeitung oder Veränderung, Vervielfältigu

Weitergabe an Dritte etc.) bedarf der Zustimmung der Urheber „

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52 ST/A/R Nr. 65/66


ST/A/R Nr. 65/66

53

Bäume pflanzen, beton auffreissen,

alte wunden lecken. nicht

aufregenwald - so kennen sie

mich ---- fick dicj - sieg jesus ---

heil heidulf..... scheiss patriachat

scheiss unterwerfung,... verwüste

die wüste.... nixbüchxser schwur

NEIN DANKESCHÖN,,,, wennn

ich mich irre auch maultirre.

Mim mulli is nicht weit heer..

Die tarnung fliegt auf. wirus alle

zebrasteiffffffffffffen


54 ST/A/R Nr. 65/66

+

POP-UP!

TOURISMUS

Eine Idee, zwei Leben:

vorgefertigte Apartment-Module werden temporär

in Städten oder Landschaften aufgestellt und an

Tourist~:~innen vermietet. Im Innern können die Bereiche

Wohnen, Kochen,Schlafen, Hygiene mit einem Handgriff

flexibel verschoben werden (elastic Living®).

Nach einer bestimmten Zeit verlegt man die Module

und baut sie zu einem dauerhaften Gebäude für

leistbares Wohnen zusammen. So fördert Tourismus

den sozialen Wohnbau. Social Elastic Living by

Angela Roventa®Arch itekt/Wi en/Vora rlberg.

so c ial

elalsiti u:i n

www.elasticliving.eu

g


ST/A/R Nr. 65/66

55

Die vorgefertigten, kompakten und

flexiblen Wohnmodule werden für eine

bestimmte Zeit an attraktiven Orten

in einer Stadt oder in der Landschaft

aufgestellt und dienen als privilegierte

Ferienwohnungen. Diese Standorte

beherbergen somit ein temporäres Netzwerk

von Touristenwohnungen. Gleichzeitig

werden Standorte in der Stadt oder

in der Region identifiziert, die für den

endgültigen Bau von leistbarem Wohnraum

in Frage kommen. Nach der

abgelaufenen Zeit werden die Wohnmodule

verlegt und zu einem permanenten

Wohngebäude zusammengebaut.

Die Flexibilität der Wohnmodule macht

diese Transformation möglich.

Die Abmessungen der Raummodule

können in Breite und Tiefe variieren, um

die Bebauung von verschieden grossen

Baugrundstücken zu ermöglichen. Es

können damit auch städtische Baulücken

geschlossen werden. Die Grösse der

Module ist so geplant, dass sie per LKW

transportiert und vor Ort per Kran

aufeinandergestapelt werden können.

- - !. - !. - - - !. - !

Die vorgefertigten Apartments bieten den

selben Wohnkomfort auf kleinerem Raum.

Der Bewohner genießt das selbe Wohngefühl.

Gegenüber einem gängigen Grundriss bietet

elastic living• ein Dreifaches an Wohnnutzfläche.

Die Innenräume der Apartments können bei

Bedarf vergrössert oder verkleinert werden,

wodurch die Raum- nutzung maximiert wird.

Verschiebbare Raummodule ermöglichen es den

Bewohnern, mit einem Handgriff unterschied

liehe Räume zu schaffen. Im Gegensatz zu

kompakten Wohnungen wird der Raum buchstäblich

dorthin „verlagert", wo er gerade

benötigt wird.

----

-- .......

-- _:>

- Die einzelnen Wohnungen/Apartments

werden als vorgefertigte Raummodule

aus leichten, nachhaltigen Baustoffen

hergestellt. Diese Module können auf

einfachen Fundamenten aufgebaut und

übereinander gestapelt werden. Die

vorgefertigten Einrichtungsmodule

werden aus nachhaltigen Baustoffen

hergestellt. All das ermöglicht es, die

Einheiten in kurzer Zeit zu montieren und

auszuliefern.

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> -e--..


Gegenüber einem gängigen Grundriss

bietet elastic living® einen Energie

gewinn und eine Reduktion der C02

Emissionen mit dem Faktor 3.


56 ST/A/R Nr. 65/66

Freinde der Nacht,

es ist vollbracht


ST/A/R Nr. 65/66

57

Familien gehen ineinand er,

wie Feuersalamander


Bi

s

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58 ST/A/R Nr. 65/66

o-


ST/A/R Nr. 65/66

In diesem Sinne `- PROST

59

Nur 30 Jahr wird ein Pferd, das nie ein Bierfass hat gelehrt.

Mit 20 sterben Schaf und Ziegen, die keinen Schnaps zu trinken

kriegen.`

Die Kuh säuft Wasser ohne Rum und fällt nach 18 Jahren um.

Mit 15 muss der Hund dahin, ganz ohne Whiskx, Korn und Gin.

Die Katze schleckt Milch allein und geht schon mit 12 Jahren ein.

Das Huhn legt Eier für Likör, 10 Jahre lang, dann geht´s nicht mehr.

Sie alle überleben wir, mit Wein und Sekt, mit Schnaps und Bier.

Drum greife unbesorgt zum Glas, so macht das Lieben viel mehr

Spaß


60 ST/A/R Nr. 65/66

Der B´suff mit seiner Schlampen

Der B´suff mit seiner Wampen, wohnt bei seiner ausg´mergelten Schlampen.

In Kagran is sie daham.

Ihre Wohnung is zwoar klan und verdreckt, weil sie net die sauberste is, mit ihrem verschlampten G´fries.

Er is trotzdem froh, dass er sie hat.

Aa wenn sie oft a, zwa Tag net hamkummt.

Des is eam wurscht.

Do hot er wenigstens sei Ruah von der Hur.

Sie treibt si mit de tiafsten Tschecheranten herum .

Wer ihr zwa Schnaps und Wein, kann sie abschleppen.

Aber sie kummt immerwieder ham und haut die Bude zsam.

Er, der B´suff geht am liebsten bei seine Stammtischbriada.

Da dominiert des Bier und der Schnaps, beim Karten spielen.

Mit seiner Schlampen red er net vü

Wann´s aber wirklich um was geht, san´s wiar a Herz und a Sö.

In Kagran und überall.

Ein für alle Mal.

Thomas Frechberger

Nachsatz: Ich geh kurz auf Streife. Wenn sich zwei streifen, freuen sich die Zebras.


ST/A/R Nr. 65/66

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62 ST/A/R Nr. 65/66

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ST/A/R Nr. 65/66

Mit Biwi und Mahtab in Eriwan

63


64 ST/A/R Nr. 65/66


ST/A/R Nr. 65/66

65

Heinrich Büchel im Vestiblül der

Biblioteca Medicea Laurenziana von

Michelangelo Bounarrotti in Florenz.


66 ST/A/R Nr. 65/66

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68 ST/A/R Nr. 65/66

Contemporary Matters. Über die Dringlichkeit zu stören

Wie können Studierende ihren Lehrplan und die Forschung aktiv mitgestalten? Wie kann man die Schwelle zwischen

Theorie und Praxis verringern? Und wie kann “die“ Kunstgeschichte umgeschrieben und neu gedacht werden? Diese

und weitere Fragen bildeten den Ausgangspunkt für Contemporary Matters, eine lose am Institut für Kunstgeschichte

der Universität Wien verortete und von Studierenden gegründete Plattform. Gemeinsam will die Initiative das kritische

Bewusstsein für die Rolle des “Zeitgenössischen” im zunehmend transdisziplinären Bereich der Kunstgeschichte schärfen.

Dies erfordert, etablierte Hierarchien, Narrative und Strukturen der historischen Kulturwissenschaften, aber auch der

pragmatischen Hochschulpolitik, zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Contemporary Matters fördert diesen Diskurs

durch regelmäßige Veranstaltungen, Debatten, Podcasts sowie einem Peer Reviewed Journal. Der Arbeitsprozess wächst

organisch und zeichnet sich durch Kollektivität sowie einer basisdemokratischen und unhierarchischen Vorgehensweise

aus, mit dem Ziel, das Gefühl von Solidarität auch über die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen hinauszutragen.

Die kollektive Struktur der Initiative erlaubt es allen Beteiligten autonom zu handeln, was wiederum zu einem thematischen

und methodischen Pluralismus führt. So liegt der Fokus im Wintersemester 2019/2020 beispielsweise auf der Veranstaltungsreihe

Politik als Versprechen. Kunst als Werkzeug, die sich aus Lesekreisen, kritischen Spaziergängen in Begleitung

von Expert*innen sowie einer Podiumsdiskussion zusammensetzt. Thematisch wird in der Veranstaltungsreihe

der Frage auf den Grund gegangen, welche Positionen es aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive zu rechtsextremen

Aktionsformen, Kunstpraktiken und kontroversen Erinnerungsorten gibt. Weiters organisiert Contemporary Matters das

Symposium Biodiversity and the Cultural Landscape, das am Mittwoch, 15. Januar 2020, ganztägig in der Aula am Campus

der Universität Wien stattfinden und am Vorabend mit einer Filmvorführung im mumok kino eröffnet wird. Ziel des

Symposiums ist es, den vom Klimawandel verursachten Verlust von Biodiversität zu diskutieren und künstlerische, aktivistische

und kulturwissenschaftliche Positionen zu dem sogenannten sechsten großen Massensterben aufzuzeigen.

Contemporary Matters ist eine offene Plattform, der jede*r stets beitreten kann. Wir treffen uns jeden zweiten Dienstag um

18 Uhr zum Stammtisch im Café Heumarkt und freuen uns über Beiträge jeglicher Art. Mehr Informationen zu unseren

Veranstaltungen findet sich auf www.contemporarymatters.org.


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69


70 ST/A/R Nr. 65/66

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71

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Skulptur mit Elisabeth Penker

Projekt Schule für Archtektur in Melk, mirt

Franz Wesrt Museum.. ~2016


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lebe hoch, Heidulf!


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Andreas Treusch h gratuliert

Andreas Treusc m 80. Geburtstag

Heidulf Gerngross zum 80. Geburtstag

mit einer Zeichnung Ze1c . .

aus

New York, Amerika

in dem Jahr ich . Heidulf H e1 "dulf kennenlernt

1991 ...

L


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Fertig

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Herbert Flois, Galerie Feichtinger

Herbert Flois, Galerie Feich-

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Metzger - Mensch Metzger - Mensch


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mit Fridl Prasenc - Gaft&Onion Graz

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®

Luftraum

Luftraum

ZUR VERFÜGUNG STEHENDER BAUPLATZ TEILUNG DES BAUPLATZES UND AUFNAHME DER BESTEHENDEN RAUMKANTEN SCHAFFUNG DES FEHLENDEN KOPFES INNENHOF ENTSTEHT DURCH OPTIMALE GEBÄUDETIEFE ANHEBUNG DES OBERSTEN GESCHOSSES UND SCHAFFUNG GRÜNDECK ÖFFNUNG ZUR FREIFLÄCHE VERBINDUNG DER ÄULEN MIT GRÜNDECK FLÄCHENRESERVEN FÜR UMNUTZUNG ALS NMS

Mit der Konzeption als Hofhaus wird ein

vielfältiges, in seinen Qualitäten reich differenziertes

Angebot an Freifl ächen in die

Baustruktur eingeschrieben. Die Cluster

des 1. Obergeschoßes sowie über Freitreppen

auch die Cluster des 2. Obergeschoßes

erhalten ruhige,von Imissionen

der anliegenden, stark befahrenen Straßen

geschütze Freiräume. Eine weitere Freitreppe

führt hinab in den kleinen Innenhof,

der ein räumlich reizvolles Spiel zwischen

Innen und Außen in Bezug auf die angrenzende

Aula und den Speisesaal entfaltet.

LAGEPLAN M=1:500

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ANSICHT WEST M=1:200 ANSICHT SÜD M=1:200

Hans-Weiner-Di

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Malfattigasse

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Stein

• funktionierende Außenbezüge, insbesondere maximal mögliche Freifl ächen durch Erhaltung der östlichen

Gartenfläche und Anordnung von Dachgärten, Spielfl ächen und Terrassen im Bereich der Lernzonen.

• Umsetzung der Kriterien der Barrierefreiheit und des Brandschutzes

• klare Trennung der Schulen und optionale Nachnutzung der BS als NMS

Orientierung, Funktionalität und Funktionserweiterungen im Inneren

Die Architektur ist auf eine optimale Umsetzung folgender Parameter ausgelegt:

• Erfüllung des Raum- und Funktionsprogramms

• gute Orientierbarkeit und Übersicht in den Erschließungsbereichen

• gute Belichtung sämtlicher Nutzfl ächen

• Mufu-Flächen mit hoher Funktionalität, Übersichtlichkeit, Flexibilität und direkter Anbindung an die Bildungsräume

In den beiden oberen Geschoßen ist die Berufsschule 1 untergebracht. Wie bereits zu den städtebaulichen

Überlegungen ausgeführt, wird auf der Ebene des 3. OG eine Fuge ausgebildet, eine räumliche Zäsur, die den

Klassentrakt der BS 1 von der Volksschule abhebt. Der Zwischenraum wird einerseits genutzt, um die Erschließung

der Berufsschule im 4. OG durch eine Aula und Garderobe zu vervollständigen. Andererseits sind hier das

Lehrerzimmer und die Übungsfi rma samt Präsentationsraum untergebracht. Der Pausenraum sowie die großzügige

Terrasse werten die Nutzfl ächen im 3. OG entsprechend auf und bieten ein hochwertiges Ambiente für

Präsentationen und Schulveranstaltungen im Umfeld der Übungsfi rma. Bei Bedarf bietet das 3. OG Flächenreserven

für eine allfällige Erweiterung des Raumangebots, z.B. bei Umnutzung des Berufsschultrakts als NMS.

Die horizontal geschichtete, von schmalen Fensterbändern und Beschattungselementen bestimmte Fassade

wird bewusst von der modular und kleinteilig gegliederten Fassade der Volksschule abgesetzt.

SCHWARZPLAN M=1:5000

Das Entwurfskonzept schlägt in diesem Sinne ein

kompaktes, mit Freiräumen auf drei Ebenen durchsetztes

Hofhaus im Bereich des bestehenden Hartplatzes

vor, das den östlichen Teil des Planungsgebiets

mit seinem Baumbestand als Freifl äche des

Schulstandortes unbebaut lässt. Die Entwicklung des

Baukörpers mit der Öffnung des Hofraums nach Osten

und der im 3. OG gesetzten räumlichen Zäsur

vermittelt die architektonische Differenzierung der

beiden Schultypen, zwischen dem Sockel der Volksschule

und dem darüber schw bend gehaltenen Ring

des Klassengeschoßes der Berufsschule 1.

+4,50

+/-0,00

-3,00

SCHNITT 1-1 M=1:200

SCHNITT 2-2 M=1:200

Die Intention des Entwurfs ist es, mit der Konfi guration

des Baukörpers die funktionelle Struktur des Hauses

im öffentlichen Raum abzubilden und eine identitätstiftende

Geste in einem heterogenen städtischen

Umfeld zu setzen.

+12,50

+8,50

Funktionen in die Stadt einschreiben -

Schule als Ort der Identifikation

+17,00

REALISIERUNGSWETTBEWERB ERWEITERUNGSBAU VS + BS LÄNGENFELDGASSE 13-15

+21,00

KASKADENARTIGE BESPIELBARE FREITREPPE

ÖFFNUNG ZUR STADT

Realisierungswettbewerb Schule Längenfeldgasse, Wien

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REICH DIFFERENZIERTES ANGEBOT AN FREIFLÄCHEN

0 2 5 10 15

20m

CLUSTER M=1:100

274380

Die Mufu-Flächen werden jeweils in ein dem Hof zugewandtes Zentrum und ein bis zwei

Subzentren unterteilt. Die größeren Flächen können durch entsprechende Möblierung weiter

geteilt werden, sind aber grundsätzlich so angeordnet, dass über den Gang hinweg eine

Interaktion zwischen Mufu-Bereichen möglich ist. Die Bildungsräume sind so ausgerichtet,

dass eine gleichmäßige Belichtung gewährleistet und die Problematik der sommerlichen

Überwärmung minimiert ist. Je zwei von vier Bildungsräumen sind zum Hof bzw. Garten

orientiert. Den Mufu-Zentren sind Terrassen vorgelagert; vom 2. OG führen Freitreppen auf

die große Hoffl äche im 1.OG. Über die Haupttreppe ist die Dachterrasse samt Hartplatz auf

kurzem Wege erreichbar.

Ankündigung, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm

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Realisierungswettbewerb Schule Spielmanngasse, Wien

mit Fridl Prasenc & Martin Brischnik Graz


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A-6912 Hörbranz

Tel.: 0664 46 4 7 987

Email: office@gottfriedbe.chtold.at


86 ST/A/R Nr. 65/66

— if you are chosen

und die Zeit reif ist,

macht sich alles von

selber —

Text:

OFROOM — Christine Bärnthaler

Mini Book #001

LOA - Land of Architecture

←—

Archiquant —

Collage von Varan Gerngross

— Wie in seinen postsuprematistischen

Datenblättern sticht

Heidulf durch die

Materie, den Raum,

die Theorie und denkt

hinten weiter. —

DU SAU

... überlässt er die Autorenschaft

eines Romans, dem Volksbuch,

einem Computer, der erste

Computerroman entsteht. Kunst

- Heidulf durchmischt Gegenständliches

und Autorenschaften in seinen

Werken. KünstlerInnen werden zu

seinen Co-Autoren, seinem Werkzeug

oder umgekehrt. Vordergrund

und Hintergrund sind als Variable

dem Betrachter zu definieren überlassen.

Wie in der Gerngross Säule

von Franz West z.B. Architektur

- LOA. Land of Architecture. Das

Raumalphabet wird zum Tempel,

der Stadtbaukasten zur Skulptur, die

Freundschaft zu Franz West und Tamuna

Sirbiladze zum Monument, der

Heimatort zum Pilgerweg. ... Heidulf

arbeitet an den Grenzen des Raums

und der Konvention ...

Zu seinem 80. Geburtstag

das erste Haus —

verbindet sich Heidulf mit einer

Hollywood Story. Cheeta. 2011

hieß es, Cheeta, der Affe aus den

Tarzan Filmen, sei im Alter von 80

Jahren verstorben. Das ist doppelt

so alt, wie die Lebenserwartung von

Schimpansen in freier Natur. Und

Cheeta malte. Doch die dem Affen

in der Presse zugeordneten Bilder

stammen von einem Schimpansen

in Palm Springs der noch lebt, der

im Guinnes Buch als ältester Affe

eingetragen ist und auf Wikipedia als

vermeintlich letzter noch lebende

Affe aus den Tarzan Filmen gelistet

wird. Hier verschwimmt die Wahrheit

zugunsten einer Story, die zu gut ist,

um losgelassen zu werden.

←—

Die Feier:

am 15. November ab 21.00 Uhr im Aux Gazelles

15. November 24.00 Uhr / 16. November 00.00 Uhr

Laudatio von Milan Mijalkovic zum Geburtstag, Gerngross Säule, Rahlgasse


ST/A/R Nr. 65/66

87

DAS TEURE GERNGROSSBILD

Cheeta, der Schimpanse, der in Palm Springs

mit geschätzten 60 Jahren lebt, hat für Heidulf ein Bild

zum Geburtstag gemalt. Rot Magenta Schwarz. Es wird in

einen Archiquant Rahmen gesetzt und von Heidulf signiert.

Heidulfs Wunsch, das Bild im Rahmen seiner Geburtstagsfeier

als - Cheeta Gerngross Achzig - Werk zu verkaufen,

möchten wir erfüllen. Wir kaufen ihm das Bild gemeinsam

ab und schenken es ihm zurück. Die Namen aller GratulantInnen

werden auf der Rückseite des Bildes aufgedruckt.

Konto:

Heidulf Gerngross

Bank Austria

AT021200010028864378

BKAUATEWXXX

Bilder von Cheeta können auf http://www.cheetathechimp.

org/donate.htm um 140 $ gekauft werden und untersützen

das privat geführte „Tierheim“ und die Haltung der dort

lebenden Affen und Papageien.

Cheeta

Rot Magenta Schwarz, 2019, gemalt für Heidulf Gerngross


88 ST/A/R Nr. 65/66

LEBENS

FREUDE

NACH

MASS


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89

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FURS

www.fuerst-moebel.at


90 ST/A/R Nr. 65/66

K □ NZETT

GALL

HOFSTETTER KURT

EIN HOCH dem Planet der Pendler“

„Buchpräsentation

Donnerstag, 28. November 2019 um 19:00 Uhr“

„Ausstellungsdauer

19. November - 1. Dezember 2019“


ST/A/R Nr. 65/66

91

hovstetter kurt

KURT

öffentlichen Raum - „PLANET DER PENDLER

MIT DEN 3 ZEITMONDEN“. Es geht

um Parallelität und Kreislauf, Zeit und Unendlichkeit,

wie sie den pendelnden

Menschen an diesem Ort bis in die Gegenwart unverändert

betreffen.

Nach mehr als 26 Jahren erscheint nun das gleichnamige

Kunstbuch. Damals

wie heute erweist sich Hofstetter Kurts künstlerisches

Werk als ästhetische

Kommunikation von Seinsphänomenen an Ereignishorizonten,

wie Barbara

Doser in ihrem Essay feststellt.

Anläßlich der Herausgabe dieser Kunstpublikation

im Verlag SCHLEBRÜGGE.EDITOR

präsentiert die Galerie Konzett ausgewählte Arbeiten

von Hofstetter Kurt,

die mit der Evntstehung dieses Pionierwerkes verbunden

sind

und bis in die Gegenwart reichen.


92 ST/A/R Nr. 65/66

Pavel Baxant, Musikintendant

Zum Jubiläumsstar, Gerngross 80

15.11., 21 h - 16.11.

2

-X·PAVEL *

ff P.A.VEL · MONTAG, 4. NC:VEMBER 2D 19 ·

Pavel

~ Schöne Deutseh.e Welle ~

PAVEL ist Teil der "Schöne Deuts che 1Nelle" Bewegung 1 die mit 2013 mit der Elektropop ­

Band DIE D:IPLOM.4.TEN imen Anfang nahm, und ilire multimedialen Show-s von Wien nach

Hannover brachte ,. 201.9 war das Jahr der RückJbesinnung: auf die wahren musikalischen

Wm .zeln, und die Li1veband PAVEL entstand. Ohne Elektronik, nur mit Eass , Gitarre und .

Schlagzeug ,vird ein rochlger Popsound perfonned.

Gleichzeitig nimmt der Sänger die Studioarbeit für sein Soloalb11m bei Kaotika Records auf,

l\10bei er vollständig auf andere Musik er verzichte t, und jeden Ton auf diieser Liederreise

selbst erzeugt„ Die Livetour zum Album starte t Anfang 2020 und. führt die Band PAVEL von

Wien bis in den orde n Deutschlanrls. Es wird bereits mit deutschen Eoohlng;agenturen an

der ersten \\Tien - Eerlin Tour gearbeitet.


ST/A/R Nr. 65/66

93

ST/A/R -

Literatur

Lieber Heidulf,

nette Begegnung gestern auf der Schleifmühlgasse!

-----------------------

Hier also mein Buch — fände es Eingang in ST/A/R ???

LIEBE GRÜSSE,

GABRIELE

„Jemand geht um in Gabriele Petriceks Die Unerreichbarkeit von Innsbruck: Eine Schriftstellerin

wird auf einer Reise, die sie unter anderem nach London, Venedig n-ttN und Stockerau

koNN

~ee e

führt, von einem Unbekannten hartnäckig verfolgt. Obwohl sich hier zunächst ein De-ktektivroman

zu entwickeln scheint, stellt sich bald heraus, dass es sich nicht um gewöhn-

terN kkk

o

rt

koN

liches Beschatten und Beobachten handelt. Durch abrupte Perspektivenwechsel Noerr (…) wird

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t

klar, oder zumindest wahrscheinlich: Eine Schriftstellerin wird hier von einer ihrer Figuren

verfolgt. Gelegentlich dreht sie den Spieß um und verfolgt ihren Verfolger.“ rr0[9r~~ord

e erdkotteN e

elf~JtkokkerN _., __...__

/!

(…)

„Die Unerreichbarkeit von Innsbruck“ präsentiert sich als ein mit viel Lust und Leichtigkeit

in teils wagemutigen Satzkonstruktionen erzählter Prozess der Textproduktion. Die

Schriftstellerin folgt Eingebungen und Einflüsterungen, schaut mal hierhin, mal dorthin

oder entzieht sich als Blinde verkleidet den (eigenen) Blicken und macht die LeserInnen

so zu vergnügten Mitreisenden, die – zusammen mit dem Verfolger – zusehen, wie sie immer

wieder „wechselt von hierorts nach daorts und Hemd und Hose wie Jacke nach Laune

und Lust nachgerade hakenschlagend und nach der Wahrheit längst kräht keiner mehr.“

(Johanna Lenhart

, 10. September 2018, Online-Buchmagazin Literaturhaus Wien)

Nur eins steht außer Streit: Innsbruck bleibt unerreichbar …

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Volksgarten, neue Bar

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Bettina Götz + Richard Manahl


HEIDULF 100

Bild: Sergej Volzhin,

2019

Philosoph, Architekt, Künstler

St. Petersburg

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