02.03.2022 Aufrufe

FINE - Das Festivalmagazin

Magazin zum 25. Rheingau Gourmet & Wein Festival

Magazin zum 25. Rheingau Gourmet & Wein Festival

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

DAS FESTIVALMAGAZIN

MAGAZIN ZUM 25. RHEINGAU

GOURMET & WEIN FESTIVAL


VERLEGER UND HERAUSGEBER

Ralf Frenzel

ralf.frenzel@fine-magazines.de

REDAKTION

Judith Herfurth-Völkel, Susanne Grendel

ART DIRECTION

Guido Bittner

MITARBEITER DIESER AUSGABE

Kristine Bäder, Jürgen Dollase, Sigi Hiss,

Dr. Stefan Pegatzky, Michael Schmidt

FOTOGRAFEN

Guido Bittner, Rui Camilo, Johannes

Grau, Alex Habermehl, Arne Landwehr

VERLAG

Tre Torri Verlag GmbH

Sonnenberger Straße 43

65191 Wiesbaden

www.tretorri.de

Geschäftsführer: Ralf Frenzel

ANZEIGEN

Judith Herfurth-Völkel

Tre Torri Verlag GmbH

+49 611-57 990

anzeigen@fine-magazines.de

VERANSTALTER

RGWF GmbH & Co. KG

Rheinallee, 65347 Eltville-Hattenheim

Telefon +49 67 23-640

info@kronenschloesschen.de

www.kronenschloesschen.de

www.rheingau-gourmet-festival.de

GESCHÄFTSFÜHRUNG &

KONZEPTION RHEINGAU

GOURMET & WEIN FESTIVAL

Hans B. Ullrich, Johanna Ullrich

PRESSEKONTAKT

KPRN network GmbH

Hamburger Allee 45

60486 Frankfurt a. M.

Telefon +49 69-71 91 36 25

ernst.miriam@kprn.de

www.kprn.de

DRUCK

Eversfrank Berlin GmbH

Stand: Februar 2022

Änderungen vorbehalten

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Der

Verlag haftet nicht für unverlangt eingereichte

Manuskripte, Dateien, Datenträger und Bilder.

Alle in diesem Magazin veröffentlichten Artikel

sind urheberrechtlich geschützt.

5

7

8

10

24

30

38

46

52

56

62

68

74

78

80

82

INHALT

Editorial

Hans B. Ullrich & Johanna Ullrich

Einleitung

Ralf Frenzel

Die Welt von FINE

FINE Das Weinmagazin

Festivalprogramm

Rheingau Gourmet & Wein Festival 2022

Im Festspielhaus der Weinkultur

Jürgen Dollase isst bei Roland Gorgosilich im Eltviller »Kronenschlösschen«

Die Ribera del Duero

Kaum eine Weinregion scheint besser für die Zukunft gerüstet

Unter Giganten

Legenden in der Weinwelt: Der Scharzhofberg und der Bernkasteler Doctor

Winzer + Weingüter

Rheingau Gourmet & Wein Festival 2022

Das gewisse Etwas

Der FINE CLUB

Wein und Sauer stoff

Praxistest: So wirkt Sauerstoff im Wein

Köche

Rheingau Gourmet & Wein Festival 2022

Champagner

Unsere große Verkostung Teil 3

Moderatoren

Rheingau Gourmet & Wein Festival 2020

Köche 1997–2020

Rheingau Gourmet & Wein Festival

Winzer + Weingüter 1997–2020

Rheingau Gourmet & Wein Festival

Adressen

Rheingau Gourmet & Wein Festival 2021

INHALT | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

3


R H E I N G A U G O U R M E T & W E I N F E S T I V A L

Liebe Freunde des Festivals,

Seit über

150 Jahren

in den besten

Hausern der Welt:

HENNESSY X.O

25 Jahre Rheingau Gourmet & Wein Festival: Unglaublich, wenn

man Revue passieren lässt, welche Veränderungen es in nur

2 ½ Jahrzehnten in der Welt der Gastronomie gegeben hat. Als

wir vor 25 Jahren mit dem Festival begannen, haben wir die

Exotik in die deutsche Gastronomie gebracht. Bereits das erste

Festival stellte Kalifornien mit seinen grandiosen Weingütern und

Winzern in den Vordergrund, die 1997 alle – meist zum ersten

Mal– persönlich in den Rheingau kamen, u. a. Chuck Wagner mit

Caymus, Paul Draper mit Ridge, Jim Clendenen, Robert Talbott

und Christian Moueix mit Dominus. Dazu kalifornische Chefs,

die uns mit ihren unkonventionellen Menüs verzauberten, an

der Spitze Thomas Keller aus dem Napa Valley, der später die

Nr. 1 in der Weltrangliste der Köche wurde und auch als Superstar

noch viele Male zum Festival in den Rheingau kam. Und in

dieser Art reihten sich Jahr für Jahr große Namen aus aller Welt

in das Festivalprogramm.

Die Kochstile änderten sich nahezu jährlich, die Entwicklung

war atemberaubend. Selbst die Molekularküche hatte letztlich

ihr Gutes, denn viele neue Erkenntnisse wurden im Lauf der

Jahre weiterentwickelt und fanden Eingang auch in die traditionelle Küche. Faszinierend war es

für unsere Gäste, miterleben zu können, wie unterschiedlich die Chefs aus aller Welt ihre Menüs

konzipierten und kochten. Spannend war der Vergleich der Kochstile aus Frankreich, Italien, Spanien,

den Niederlanden, aus Österreich, der Schweiz und aus Deutschland mit den nordischen Ländern,

deren Stars aus Schweden und Dänemark kamen – geschweige denn mit den Chefs der Liste „50 Best

Restaurants of the world“ aus Südafrika, Mexico, Chile, China, Hongkong, Japan, Singapur und

Peru. Aus vielen weit entlegenen Ländern kamen Chefs und Winzer in den Rheingau: Wie schön,

dass wir das alles in den vergangenen Jahren beim Festival erleben konnten.

Das Festival 2021 musste komplett abgesagt und in das Jahr 2022 verlegt werden, wobei wir

uns Anfang letzten Jahres nicht vorstellen konnten, auch jetzt noch mit dem Thema „Corona“ zu

tun zu haben. In diesem Jahr ist die Situation anders als in 2021, durch die Impfung und 2G+ sowie

tagesaktuellen Schnelltest ist es möglich, unsere Veranstaltungen so sicher wie möglich durchzuführen,

mit Abstand und verminderten Personenzahlen.

Freuen wir uns also auf 21 Festivaltage mit großartigen Köchen und Winzern, die uns mit

ganz unterschiedlichen Kochstilen, Weinen, Champagnern und alkoholfreien Cuvées verwöhnen!

Die meisten Veranstaltungen sind bereits ausgebucht. Aber wir haben das Festival um drei Tage

verlängert, und für die neu hinzugekommenen Events gibt es noch Plätze (z. B. Dinner mit den

2-Sterneköchen Paul Stradner (Villa René Lalique, Vogesen), Ralf Berendsen (La Butte aux Bois,

Belgien) und mit Juan Luis Fernandez aus Cádiz, der zehn Jahre lang Küchenchef eines spanischen

3-Sterne-Kochs war – und Lunches mit den Themen „Vietnam“ und „Russian Cuisine“ sowie mit

dem Netflix-Star Dario Cecchini aus dem Chianti.

Wir freuen uns auf Sie!

Hennessy empfiehlt massvoll-geniessen.de

Hans B. Ullrich & Johanna Ullrich

Hotel Kronenschlösschen

Eltville-Hattenheim

EDITORIAL | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

5


FINE

DAS WEINMAGAZIN

F I N E D A S F E S T I V A L M A G A Z I N

Liebe Gäste, liebe Leserinnen und Leser,

der Rheingau ist eine glückliche Region: Seit 25 Jahren darf

er neben einem renommierten Musik- auch das ebenso hochklassige

Rheingau Gourmet & Wein Festival erleben. Dieses

Privileg verdankt er Hans Burkhard Ullrich, dem es nicht

genügt hat, in seinem Hattenheimer Kronenschlösschen

erstklassig kochen zu lassen und eine der glanzvollsten Weinkarten

Deutschlands aufzubauen. Als er 1997 erstmals seinen Traum von den

kulinarischen Festspielen verwirklichte, durfte ich ihm als Geschäftsführer von

Grand Cru Select den einen oder anderen Kontakt vermitteln und so meinen

kleinen Beitrag zum großen Werk leisten. Freudig gratuliere ich nun zum Jubiläum,

wünsche weiterhin Erfolg und Gesundheit und ziehe den Hut davor, welch eine

Elite von Winzern und Köchen jedes Frühjahr in dem charmanten Hotel mit

Rheinblick und an anderen Schauplätzen wie Kloster Eberbach, Villa Mumm,

Schloss VAUX und dem Weingut Georg Müller Stiftung zusammenkommt. Das

Ambiente des Hauses, das mittlerweile von Hans Burkhard Ullrichs Tochter

Johanna geführt wird, die Kochkunst von Roland Gorgosilich sowie der fabelhaft

gefüllte Keller prädestinieren in unseren Augen das Kronenschlösschen für

eine gastronomische Partnerschaft: Es gehört neuerdings zu den Clubhouses, in

denen FINE CLUB Members einen besonderen Service genießen.

Ihr Ralf Frenzel

Verleger und Herausgeber Tre Torri

SCHLAGEN SIE ZU

UNTER DEM STICHWORT »ACHTFUERSECHS«

BESTELLEN SIE IM ABONNEMENT ACHT AUSGABEN

ZUM PREIS VON SECHS FÜR NUR € 90,–

INKL. VERSAND (D) | BESTELLUNG PER TELEFON +49 611 50 55 840,

FAX +49 611 50 55 842 ODER PER E-MAIL ABO@FINE-MAGAZINES.DE

EINLEITUNG | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

7


BORDEAUX | ARCHITEKTUR, DESIGN, WEIN

ROBERT PARKER UND DIE WEINWELT | LAGENKARTE BORDEAUX | PAUILLAC

Château Lafite Rothschild | PAUILLAC Château Mouton Rothschild | SAINT ESTÈPHE Château

Cos d’Estournel | PAUILLAC Château Duhart-Milon | PAUILLAC Château Latour

| PAUILLAC Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande | PAUILLAC Château

Pichon Longueville- Baron | PAUIL-

LAC Château Gruaud

Larose | MARGAUX

Château Margaux | MARGAUX Château

Palmer | MAR-

GAUX Château Brane-

Cantenac | MAR- GAUX Château

Cantenac-Brown | MARGAUX

Château Rauzan-Ségla |

MARGAUX Château

Giscours | POME- ROL Château

L’Église Clinet | POMEROL Château

Le Pin | PO- MEROL Château

L’Évangile | POME- ROL Château La

Conseillante | SAINT-

ÉMILION Château

Cheval Blanc | SAINT-ÉMILION

Château Figeac | SAINT-

ÉMILION Château

FINE DAS WEINMAGAZIN

FÜR ALLE, DIE WEIN LIEBEN

Seit mehr als 50 Ausgaben erzählt FINE Das

Weinmagazin die Geschichten der großen

Weine der Welt, über die Menschen dahinter,

ihre Leidenschaft und Begeisterung, mit denen sie

aus Trauben den bestmöglichen Wein machen. FINE-

Autoren gehören zu den besten Journalisten Deutschlands.

Sie nehmen sich viel Zeit für ihre Recherche

und erzählen zeitlose Geschichten, die man weder

in anderen Zeitschriften noch im Internet findet.

Unsere Fotografen besuchen jedes einzelne Weingut

und entwickeln eine Bildsprache für ein opulentes

Layout, das Landschaften, Menschen und Weine

auf eine großzügige Art und Weise in Szene setzt.

Auf diese Weise ist FINE zum meinungsführenden

Weinmagazin im deutschsprachigen

Raum geworden. Der Kopf dahinter ist der Verleger

Ralf Frenzel, der wie kein zweiter die internationale

Weinszene kennt und seit mehr als 40 Jahren nicht

nur beobachtend, sondern auch gestaltend in Sachen

Wein, Genuss und Kulinarik tätig ist.

Seit 2010 erscheint FINE auch als Sonder beilage

zur Süddeutschen Zeitung mit einer Auflage von

mehr als 560 000 Exemplaren und mehr als 60 000

digitalen Abonnenten. Neben Wein begibt sich FINE

dabei auch auf neues Terrain: Duft, Mode und Reisen.

Ebenso tiefgründig und anspruchsvoll wie beim

Thema Wein.

Lust auf mehr FINE? Unsere Abo-Angebote finden Sie unter www.fine-magazines.de

Angélus | SAINT-ÉMI-

LION Château Ausone

| SAINT-ÉMILION Château La Gaffelière | GRAVES / PESSAC LEAGNON Château Haut-Brion |

GRAVES / PESSAC LEAGNON Château La Mission Haut-Brion | GRAVES / PESSAC LEAGNON Château

Haut-Bailly | GRAVES / PESSAC LEAGNON Château Smith Haut Lafitte | GRAVES / PESSAC LEAGNON

Domaine de Chevalier | SAUTERNES Château d’Yquem | SAUTERNES Château Rieussec

BORDEAUX

276 Seiten I zahlr. Farbfotos

28 x 29 cm I Hardcover

69,90 (D) I 71,90 (A)

ISBN: 978-3-96033-111-7

tretorri-shop.de

TRE TORRI Verlag GmbH | Sonnenberger Straße 43 | 65191 Wiesbaden | Telefon 0 611/50 55 8-40 | Telefax 0 611/50 55 8-42 | info@tretorri.de | www.tretorri.de

8 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN |


25. RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL

DONNERSTAG, 24. FEBRUAR – MITTWOCH, 16. MÄRZ 2022

DAS GENUSSPROGRAMM 2022

24. FEBRUAR | DONNERSTAG

19:00 bis 23:30 UHR | OPENING Laiendormitorium, Kloster Eberbach € 195,–

WELCOME zum 25jährigen Jubiläumsfestival

Die legendäre Eröffnungsveranstaltung in der atemberaubend

schönen Atmosphäre von Kloster Eberbach. Es kochen acht

internationale und nationale Kochstars jeweils ein Gericht live

an ihren Ständen. Ab 22.30 Weißwürste, Brezn und süßer Senf

von der Metzgerei Brauer (Wiesbaden-Delkenheim). Dazu 30

Sekt- und Weinstände, alle von den Winzern persönlich betreut.

Für eine ausgelassene Stimmung sorgt als Walkin’ Act die

fantastische Band „Bamsi Kosaken“ aus Hamburg.

KÖCHE Rolf Fliegauf ★★ (Ecco Hotel Giardino, Ascona) und Daniel

Zeindlhofer ★ (Igniv by Andreas Caminada, Zürich), Vincenzo Candiano ★

(Ragusa, Sizilien) | Benedikt Faust (TV- & Starkoch) | Silvio Lange ★ (Alte

Pfarrey, Neuleiningen) | Dirk Schröer ★ (Weinschänke Schloss Groenesteyn,

Kiedrich) | Jonathan Schatz (Jøway, Nürnberg) sowie Roland Gorgosilich

(Kronenschlösschen, Hattenheim).

Ab 22:30 Uhr Weißwürste, Brez’n & süßer Senf von der Metzgerei Brauer

(Wiesbaden-Delkenheim)

25. FEBRUAR | FREITAG

WEINE & WEINGÜTER Sektkellerei Geldermann, Baden, mit Carte Blanche Brut. Aus dem Rheingau: Allendorf

(2019 Charta Riesling + 2016 Quercus Spätburgunder) | Bardong (2014 Erbacher Honigberg Extra Brut + 2001 Bardong

Reserve Brut) | Bibo Runge (Provokateur rosa Riesling Sekt + 2018 Kleiner Revoluzzer Riesling) | Georg Breuer (2019

Estate Lorch Riesling trocken + 2019 GB Charme Rheingau Riesling halbtrocken + 2018 Spätburgunder Pinot Noir

Rheingau trocken) | Corvers-Kauter (2019 Rauenthaler Baiken Riesling Terroirwein trocken + 2017 Rüdesheimer Berg

Roseneck VDP.Große Lage trocken) | Diefenhardt (2019 Charta Riesling + 2017 Martinsthaler Wildsau Pinot Noir) |

Carl Ehrhard (2017 Rüdesheim Berg Rottland Riesling trocken + 2017 Rüdesheim Berg Roseneck Riesling trocken VDP.

Große Lage) | Jung (2019 Erbacher Steinmorgen Riesling trocken VDP.Erste Lage + 2016 Alexander Johannes Spätburgunder)

| Graf von Kanitz (2019 Lorcher Pfaffenwies Riesling trocken Schiefer + 2018 Lorcher Bodental-Steinberg

Riesling trocken Quarzit) | Kaufmann (2018 UNO Weißburgunder & Chardonnay + 2018 Riesling Kabinett feinherb)

| Kloster Eberbach (2019 Wiesbadener Neroberg Crescentia Riesling trocken VDP.Erste Lage + 2019 Domäne Bergstraße

Weißburgunder trocken VDP.Gutswein) | Robert König (2017 Frankenthal Spätburgunder Empor + 2017 Höllenberg

Spätburgunder Empor) | Peter Jakob Kühn (2018 Oestricher Klosterberg Riesling VDP.Erste Lage + 2018 Hallgarten

Riesling Rheinschiefer VDP.Ortswein) | Künstler (2019 Hochheimer Herrnberg Riesling trocken VDP.Erste Lage

+ 2019 Hochheimer Hölle Im Neuenberg Riesling trocken VDP.Erste Lage + 2019 Kostheim Weiß Erd Riesling trocken

VDP.Große Lage + 2018 Hochheimer Stein Spätburgunder trocken VDP.Erste Lage) | Leitz (2019 Magic Mountain +

2016 Berg Rosenecik GG Rüdesheim Riesling trocken Katerloch) | Mohr (2019 Rheingau Riesling trocken Alte Reben

+ 2019 Rheingau Weißburgunder trocken bio) | Georg Müller Stiftung (2018 Hallgartener Jungfer Riesling GG VDP.

Große Lage + 2018 Auxerrois VDP.Gutswein + 2017 Art Edition Pinot Noir VDP.Gutswein) | Schloss Schönborn (2018

Hattenheimer Pfaffenberg RGG + 1997 (erstes Festivaljahr) Hattenheimer Pfaffenberg EG) | F.B. Schönleber (2019 Alte

Reben Oestricher Klosterberg Riesling trocken, VDP.Erste Lage + Cuvée Katharina Riesling Sekt Brut VDP.Gutssekt) |

Robert Weil (2019 Kiedrich Turmberg Riesling trocken) | Y|The Flying Winemakers (Y Riesling Gold 2015 Hattenheimer

Wisselbrunnen | Hattenheimer Schützenhaus Rheingau Qualitätswein trocken, Doppelmagnum + Y Pinot Noir Reserve

2015 Rheingau QbA trocken, Doppelmagnum). Aus Franken: Bürgerspital zum Hl. Geist (2019 Würzburger Silvaner

trocken VDP.Ortswein + 2019 Würzburger Pfaffenberg Silvaner trocken VDP.Erste Lage + 2018 Würzburger Stein-Harfe

Silvaner trocken VDP.Große Lage) | Fürstlich Castell’sches Domänenamt (2019 Kugelspiel Silvaner VDP.Erste Lage)

| Aus Rheinhessen: St. Antony (2019 Rotschiefer, Riesling trocken VDP.Gutswein + 2019 Orbel Riesling trocken VDP.

Große Lage) | Thörle (2017 Saulheim Spätburgunder Kalkstein trocken + 2018 Schlossberg Riesling trocken) | International:

Frescobaldi (2019 Alie Rosé Toscana IGT + 2016 Nipozzano Vecchie Viti Chianti Rufina Riserva + 2016 Tenuta

Perano Chianti Classico Riserva DOCG) | Marqués de Riscal (2020 Sauvignon Blanc Organic, Rueda + 2015 Marqués

de Riscal Reserva XR + 2016 Próximo by Marqués de Riscal) | Masi (2016 Campofiorin Rosso del Veronese IGT + 2019

Masianco Pinot Grigio delle Venezie DOC + 2019 Rosa dei Masi Rosato Trevenezie IGT).

Alkoholfrei Dr. Peter van Nahmen präsentiert sortenreine Spezialitäten aus seiner berühmten Obstkelterei vom

Niederrhein.

MUSIK Bamsi Kosaken, Hamburg

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 175,–

SÜDAFRIKA-LUNCH

Südafrikanische Raritäten zum Aperitif: Pongracz Rosé Sekt Méthode Classique

Pinot Noir und Inverroche Verdant Gin mit Fitch & Leedes Indian Tonic Water mit

Eis und großer Zitruszeste. Als alkoholfreie Version: John Ross VirGin distilled

botanicals mit Barker & Quin Indian Tonic. Das Menü begleiten Johann de Wet,

der aus seinem Weingut De Wetshof zeigt: 2016 The Site Chardonnay W.O.

Robertson + 2019 Limestone Hill Chardonnay W.O. Robertson. Zum Zwischengang

2017 Klein Constantia Metis Sauvignon Blanc Western Cape und 2019

Hope Marguerite, Beaumont Family Wines, Walker Bay. Exklusiv für Deutschland

präsentiert Stefan Doktor, Geschäftsführer der Domäne Schloss Johannisberg,

den Riesling 2017 Silberlack GG sowie später 2012 Rosalack Auslese. Zum

Hauptgang südafrikanische Rotweine von Meerlust (2010 Rubicon) und Mont

Du Toit 2007, Magnums.

Digestif Cruxland Gin (Südafrika), aromatisiert mit Kalahari Trüffel

Moderation Giuseppe Lauria, Chefredakteur WeinWisser

16:00 UHR | MASTERCLASS Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 85,–

SAFFREDI VERTIKALE, Fattoria Le Pupille (8 Jahrgänge)

Die Inhaberin der Fattoria Le Pupille, Elisabetta Gepetti, vereint

in unnachahmlicher Weise Qualitätsstreben und absolute

Leidenschaft. Mit Saffredi, dem Kultwein ihres Weinguts Le

Pupille, hat sie einen der berühmten „Super Tuscans“ geschaffen.

Heute präsentiert sie acht Jahrgänge ihres so raren Spitzenweines:

2018 | 2015 | 2014 | 2012 | 2008 | 2004 | 2001 | 2000.

MODERATION

Giuseppe Lauria, Chefredakteur WeinWisser

19:00 UHR | RARITÄTENDINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 1.495,–

HARLAN – 15 Jahrgänge dieses Kultweines

Limitierte Personenzahl

Harlan Estate, 1984 von Bill Harlan gegründet, umfasst 100 ha,

davon sind 17 ha mit Weinreben bepflanzt, traumhaft gelegen

in den Hügeln von Oakville, oberhalb von Martha’s Vineyard.

Bill Harlans Ziel war, einen kalifornischen Rotwein aus den

klassischen Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet

Franc zu produzieren, der es mit den allerbesten 1er Grand

Crus aus Frankreich aufnimmt. Die Vision wurde umgesetzt,

bereits der erste Jahrgang 1990 sorgte für Furore. Schnell

war auch Robert Parker begeistert: „Individualität, Kraft und

Eleganz“, oft mit 100 Punkten bewertet. Die Nachfrage stieg

explosionsartig, es gibt lange Wartelisten für eine einzige Flasche.

Auch die Preise stiegen ins Unermessliche, insbesondere in den letzten Monaten: Die jüngsten Jahrgänge kommen zu Preisen

von 1600 Euro pro Flasche auf den Markt und sind sofort ausverkauft – ältere Jahrgänge sind überhaupt nicht zu bekommen.

15 Raritäten 2016 | 2015 | 2014 | 2012 | 2011 | 2009 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 1999 | 1998 |

1993 | 1992

Aperitif 2012 Ermitage Brut, Roederer Estate

Süßwein 1994 Beerenauslese Grand Cuvée Kracher, Magnum

Digestif Etter Vielle Orange

Das 5-Gänge-Menü kochen 2-Sterne-Chef Rolf Fliegauf ★★ (Ecco Hotel Giardino, Ascona) und Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen,

Hattenheim)

MODERATION Florian Richter, Head Sommelier Kronenschlösschen

25. FEBRUAR | FREITAG

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 265,–

ROLF FLIEGAUF★★ & KÜHN | SAUER | KUHN | LE PUPILLE

Rolf Fliegauf★★ ist im Sommer Küchenchef im Ecco in Ascona

(Hotel Giardino), im Winter im Ecco in St. Moritz. Seit 2011

hält er, mit damals 29 Jahren jüngster Chef in Europa, zwei

Michelin-Sterne für beide Betriebe. Mit seiner „puristischen

Aromenküche“ behält jedes Produkt seinen eigenen Geschmack,

raffiniert aufeinander abgestimmt, Meisterwerke für Auge

und Gaumen.

26. FEBRUAR | SAMSTAG

Nach dem Aperitif mit Champagne Charles Heidsieck präsentieren zur Vorspeise Peter Bernhard Kühn aus seinem

Familienweingut Peter Jakob Kühn (5 Trauben Gault&Millau = Weltklasse) 2018 Hallgartener Hendelberg VDP.Erste Lage

und Sandra Sauer (Winzerin des Jahres) aus ihrem Weingut Horst Sauer (4 Trauben Gault&Millau) 2018 Escherndorf am

Lumpen 1655 Silvaner GG. Zum ersten Zwischengericht folgen 2018 Doosberg GG (Weingut Peter Jakob Kühn) und Philipp

Kuhn mit 2018 Schwarzer Herrgott Riesling GG (Weingut Philipp Kuhn, Pfalz). Zum zweiten Zwischengericht 2017 Kirschgarten

Pinot Noir GG (Weingut Philipp Kuhn) und zum Hauptgang präsentiert die Inhaberin Elisabetta Geppetti aus ihrer

berühmten Fattoria Le Pupille 2016 Poggio Valente, Magnumflaschen, und 2016 Saffredi, einen der „Super Tuscans“. Zum

Dessert folgt die prachtvolle 2019 Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese (Weingut Horst Sauer).

Digestif Etter Vieux Poire Williams

MODERATION Hendrik Thoma, Master Sommelier, Hamburg

11:30 UHR | RARITÄTENLUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 595,–

KULTWEINE: Chardonnay & Cabernet Sauvignon

Limitierte Personenzahl

Vincenzo Candiano★ (Locanda Don Serafino, Ragusa, Sizilien)

und Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen) kochen ein

4-Gänge-Gourmetmenü. Roland Gorgosilich, in Österreich

geboren, hat eine faszinierende Karriere gemacht, u. a. in Schloss

Fuschl/Salzburg, AQUA/Wolfsburg, Schlosshotel Friedrichsruhe,

bevor er zwölf Jahre lang Chef im Bosman’s im Grand Roche/

Paarl, Südafrika, war. Seit dem 1. Februar 2020 ist er Chef im

Kronenschlösschen. In einer spektakulären Blindprobe mit 30

Kultweinen stimmen Sie über Ihren persönlichen Favoriten

ab. Nach dem Aperitif mit Champagne Laurent- Perrier

Prestige Cuvée Grand Siècle starten wir mit einer Vorspeise,

dazu das Tasting der Weißweine. Es folgen Zwischengericht

und Hauptgang, nach der Verkostung der Rotweine das Dessert.

15 Chardonnay Jahrgang 2015 Bentrock, Sandhi Wines, California | Bilaud-Simon, Burgund, Chablis Grand

Cru Bougros | Domaine Bouchard, Burgund, Meursault 1er Cru Genevries | Clay Shales, Südafrika Crystallum | Marc

Colin, Burgund, Chassagne Montrachet 1er Cru Les Caillerets | Ebner-Ebenhauer, Österreich, Black Edition | Faiveley,

Burgund, Corton-Charlemagne | Gran Moraine, Oregon | Huber, Baden, Bienenberg | Louis Jadot, Burgund, Beaune

1er Cru Bressandes | Jülg, Pfalz, Schweiger Sonnenberg | Künstler, Rheingau | Monteverro, Toskana | Wittmann,

Rheinhessen, Chardonnay Reserve

15 Cabernet Sauvignon Jahrgang 1997 Bacio Divino, California | Beringer, California, Private Reserve |

Dominus, California, Napanook | Frescobaldi, Toskana, Mormoreto | Haut Brion, Graves | Margaux (RP 100) |

Marqués de Grinon, Spanien, Emeritus | Montelena, California | Mouton Rothschild | Musar, Libanon | Opus One |

Pichon Comtesse de Lalande | Palacios, L’Ermita | Ridge, California, Montebello | San Leonardo, Trentino

DIGESTIF Ramos Pinto 1994 Single Quinta de Evamoira, Vintage Port

MODERATION Jan Erik Paulson, Raritätenhändler und internationaler Weinexperte

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 175,–

VINCENZO CANDIANO★ & FRESCOBALDI | MOLITOR | VAN VOLXEM

Der sizilianische Sternekoch (Relais&Châteaux Locando Don

Serafino, Ragusa) hatte seine Koch-Philosophie schon lange,

bevor man über Regionalität sprach, auf alte sizilianische

Kulturen ausgerichtet. Heute kocht er sein Menü für die

großen Rotweine des Hauses Frescobaldi und für deutsche

VDP-Spitzenweine. Nach dem Aperitif 2015 Frescobaldi Leonia

Rosé Pomino Spumante DOC zeigen Markus Molitor 2018 Pinot

Blanc Einstern + 2018 Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese

trocken sowie Roman Niewodniczanski aus seinem Weingut

Van Volxem 2018 Riesling Alte Reben trocken + 2018 Goldberg

Riesling VDP.Große Lage.

Zum Zwischengericht und Hauptgang präsentiert Marchese Lamberto Frescobaldi persönlich seinen 2016 Mormoreto

Toscana IGT + 2016 Montesodi Toscana IGT sowie 2015 Castelgiondo Brunello di Montalcino DOCG + 2015 Lamaione

Toscana IGT. Zum Abschluss dieser phantastischen Samstagmittag-Veranstaltung 2015 Graacher Himmelreich Riesling

Auslese, Weingut Markus Molitor, Mosel.

DIGESTIF Frescobaldi Castel Giocondo Grappa di Brunello

MODERATION Hendrik Thoma, Master Sommelier, Hamburg

19:00 UHR | WELTRARITÄTENDINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 695,–

KLOSTER EBERBACH & GRANGE (5 Jahrgänge)

Limitierte Personenzahl

Wir begrüßen Sie zum Einstieg in einen faszinierenden Abend

mit 2012 Steinberger Riesling trocken Goldkapsel. Zum

6-Gänge-Menü von Roland Gorgosilich und seinem Team

(Kronenschlösschen) präsentiert Dieter Greiner, Geschäftsführer

des Weinguts Kloster Eberbach, einzigartige, mehr als

70 Jahre gereifte Raritäten aus der wertvollsten deutschen

Wein-Schatzkammer, die z. T. Versteigerungsraritäten am

05.03.2022 sind. Höhepunkt dieses Dinners ist die Weltrarität

1952 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Cabinet,

die bei der Versteigerung der Benefizwein sein wird.

Neben den Raritäten der Staatsweingüter gibt es einen Flight mit dem australischen Kultwein GRANGE in fünf Jahrgängen

1994 | 1993 | 1992 | 1991 | 1990.

Flight 1 Hochheimer Domdechaney trocken aus dem Cabinetkeller: 2012 GG (wird am 05.03. als 6 Liter-Flasche

versteigert) | 2008 EG | 1958 | 1952 | 1949

Flight 2 Rüdesheimer Berg Schlossberg Spätlese 2017 (wird am 05.03. als 6 Liter-Flasche versteigert) | 1998 |

1967 | 1966 | 1953

Flight 3 Assmannshäuser Höllenberg Frühburgunder 2019 | 2016 | 2009 | 1964 | 1948

Unikat: 1952 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Cabinet

Flight 4 Penfolds Grange 1994 | 1993 | 1992 | 1991 | 1990

Weingang 2019 Erbacher Marcobrunn Riesling Trockenbeerenauslese Goldkapsel

Flight 5 Erbacher Marcobrunn Riesling Eiswein 1992 | 1988 | 1985 | 1984

DIGESTIF Penderyn Madeira Finished, Welsh Single Malt Whisky

MODERATION Dieter Greiner, Geschäftsführer des Weinguts Kloster Eberbach und Jan Erik Paulson, internationaler

Weinexperte

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 290,–

ERIK VAN LOO★★ & NIEPOORT | WEIL | DR. LOOSEN | JOH. JOS. PRÜM

Der Sternekoch Erik van Loo★★ zählt nicht nur zu den besten

Köchen in den Niederlanden, sondern in ganz Europa. In Grundzügen

kocht er die klassische französische Küche, allerdings

auf heutigem höchstem Stand, raffiniert und filigran. Zweimal

bereits hat er in früheren Jahren unsere Festival-Gäste

begeistert, die sich wünschten, ihn beim 25-jährigen Jubiläum

wieder erleben zu können. Nach dem Aperitif mit Champagne

Alfred Gratien präsentiert Dr. Katharina Prüm aus ihrem noblen

Weingut J.J. Prüm zur Vorspeise 2016 Zeltinger Sonnenuhr

Spätlese + 2003 Wehlener Sonnenuhr Auslese. Zum ersten

Zwischengericht zeigt Erni Loosen 2018 Kinheimer Rosenberg

Riesling GG.

Zum zweiten Zwischengericht folgen 2014 Ürziger Würzgarten GG Reserve Alte Reben (Weingut Dr. Loosen) und Wilhelm

Weil mit 2017 Kiedrich Gräfenberg Riesling trocken GG, Weingut Robert Weil. Zum Hauptgang präsentiert Dirk van der

Niepoort, vierte Generation der Gründerfamilie und für seine beeindruckenden Weine als „Winzer des Jahres“ ausgezeichnet,

seine Rotweine Poirinho Garrafeira 2015 + Batuta 2014. Zum Abschluss des Menüs 2016 Kiedrich Gräfenberg Riesling Eiswein

(Weingut Robert Weil) und Port Vintage 2015 + Colheita 1997, Niepoort.

DIGESTIF Penderyn Portwood Edition, Welsh Single Malt Whisky

MODERATION Ingo Swoboda, Weinjournalist und Autor

10 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM FESTIVALPROGRAMM | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

11


27. FEBRUAR | SONNTAG

11:45 UHR | RARITÄTENLUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 695,–

CHÂTEAU PICHON LONGUEVILLE COMTESSE DE LALANDE (PAUILLAC) IN 25 JAHRGÄNGEN

Limitierte Personenzahl

Nach dem Aperitif mit Champagne Veuve Clicquot Prestige

Cuvée 1993 La Grande Dame und einem Flight mit zwei Großen

Gewächsen präsentiert Nicolas Gluminieau (Geschäftsführer &

Önologe von Pichon Comtesse) 25 Jahrgänge seines Châteaus.

JAHRGÄNGE 2017 | 2014 | 2010 | 2009 | 2008 | 2005 | 2003 | 2002 | 2000 | 1999 | 1997 | 1996 | 1995 |

1990 | 1989 | 1988 | 1986 | 1985 | 1982 | 1981 | 1975 | 1966 | 1949 | 1947 | 1945

Zum Abschluss ein Süßwein aus Sauternes, 1998 Château Suduirault.

Roland Gorgosilich und sein Team kochen ein auf die Raritäten perfekt abgestimmtes 5-Gänge-Menü.

MODERATION Jan Paulsson, internationaler Weinexperte und Florian Richter, Head Sommelier Kronenschlösschen

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 185,–

ERIK VAN LOO★★ & LES GRANDS CHAIS DE FRANCE

Der holländische Sternekoch Erik van Loo★★ (Parkheuvel,

Rotterdam) begeisterte bereits 2016 + 2017 unsere Gäste.

Sein raffiniertes Gourmetmenü wird begleitet von Weinen der

Elsässer Weinmacherfamilie Helfrich, eine der heute führenden

Weinfamilien Frankreichs, die über weltweit führende Weinmarken

sowie zahlreiche Weingüter von Elsass über Burgund,

von der Rhône bis ins Languedoc-Roussillon und von der

Loire bis Bordeaux verfügt. Der Fokus der Probe liegt auf den

Bordelaiser Besitzungen und lädt zur Entdeckungsreise kleiner

und großer Châteaux-Weine ein.

Neben dem Sommelier-Weltmeister Markus Del Monego wird ein Mitglied der Inhaberfamilie Helfrich die Weine präsentieren.

Nach dem Aperitif mit MOILLARD Crémant de Bourgogne Chardonnay Brut Prestige folgen zur Vorspeise 2019 Confidence

de Bastor Lamontagne, Bordeaux blanc + 2018 Château Saint Robert – Poncet Deville, Grave blanc, zum Zwischengang

2018 Château FAIZEAU, Montagne, Saint Emilion + 2018 Château CANTIN, Saint Emilion Grand Cru, zum Hauptgericht

Château SERGANT, Lalande Pomerol + Château CLOS BEAUREGARD, Pomerol, sowie zum Dessert die Sauternes

Château BASTOR LAMONTAGNE 2017 und 2005. Aus dem heimischen Rheingau ist das Weingut Graf von Kanitz vertreten

mit 2018 Lorcher Bodental Steinberg Riesling trocken Quarzit VDP.Erste Lage + 2017 Lorcher Krone Riesling Auslese

fruchtig VDP.Erste Lage.

DIGESTIF Macvin du Jura, Domaine de Savigny

MODERATION Markus Del Monego, Sommelier-Weltmeister

16:30 UHR | TASTING Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 125,–

ORNELLAIA IN ALLEN FACETTEN

Limitierte Personenzahl

Zum 25. Festival-Jubiläum lässt es sich Axel Heinz, der langjährige

Patron der Tenuta dell’Ornellaia, nicht nehmen, eine

großartige Verkostung der legendären Tenuta dell’Ornellaia zu

präsentieren. Im Detail vorstellen wird er zwei Jahrgänge des

extrem raren Ornellaia bianco, drei ausgesuchte Millesimes von

Ornellaia und dreimal Le Serre Nuove dell’Ornellaia. Die Jahrgänge

selbst bleiben bis zum Event das Geheimnis von Axel

Heinz, aber wer das Festival und Ornellaia kennt, weiß, welch

großartige Veranstaltung ihn erwartet.

MODERATION

Giuseppe Lauria, Chefredakteur WeinWisser

19:30 UHR | GALADINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 285,–

VINCENZO CANDIANO★ & ORNELLAIA

Sternekoch Vincenzo Candiano★, gebürtiger Sizilianer, führt

das Restaurant im faszinierenden Relais&Châteaux Locanda

Don Serafino in Ragusa/Sizilien, Teil des Weltkulturerbes der

Unesco. In jungen Jahren haben ihn die Großmütter und Tanten

mit ihren alten Familienrezepten versorgt, inzwischen gehen

seine Inspirationen weit darüber hinaus, ohne die sizilianischen

Wurzeln zu vergessen. Bereits 2020 kochte er beim Festival,

und die Gäste waren begeistert.

28. Februar | MONTAG

Nach dem Aperitif mit Champagne Roederer Rosé begleitet die Vorspeise 2018 Poggio alle Gazze dell’Ornellaia, zum

ersten Zwischengericht präsentieren Maximin von Schubert 2017 Abtsberg Riesling GG (Weingut Maximin Grünhaus)

und Felix Prinz zu Salm-Salm 2015 Wallhausen Felseneck Riesling GG (Weingut Prinz Salm). Zum Zwischengang jeweils

aus Doppelmagnums die Jahrgänge 2018 + 2014 Le Serre Nuove dell’ Ornellaia, zum Hauptgang Ornellaia der Jahrgänge

2017 + 2014. Zum Dessert 2018 Herrenberg Riesling Auslese Nr. 72 (Maximin Grünhaus) und 2018 Bingen Scharlachberg

Riesling Auslese (Prinz Salm) sowie 2016 Ornus dell’Ornellaia.

Digestif Eligo dell’Ornellaia Grappa

MODERATION Martin Maria Schwarz, Journalist

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 150,–

„Grüner Sternekoch“ Sebastian Junge★ & Gewürzmühle Rosenheim

Ein sehr spannender junger Chef, der vom Michelin eine

ganz besondere Auszeichnung erhalten hat: einen „grünen“

Stern. Sebastian Junge★ (Restaurant Wolfs Junge, Hamburg)

liegt damit voll im Trend der Zeit. Partner des Lunchs ist die

Gewürzmühle Rosenheim, dessen Inhaber Simon Mendel das

Thema „König der Gewürze – Pfeffer“ in das Menü einbettet:

Botanische Diversifizierung (echte/unechte Pfeffer; Pfeffer

grün, weiß und rot) | kulinarische Vielfalt und Verwendung

(Aromenbilder) | Verkostung verschiedener Pfeffersorten |

Heilkraft + traditionelle Medizin.

Nach dem Aperitif mit Creation Riesling/Spätburgunder Brut VDP.Gutssekt (Weingut F.B. Schönleber) präsentieren Familie

Schönleber 2019 Alte Reben, Oestricher Klosterberg Riesling trocken VDP.Erste Lage und Ahmet Yildirim (Y|Wine &

Kitchen) Y Riesling Alte Reben 2018 Lorcher Schlossberg VDP.Erste Lage aus der Imperial-Großflasche. Zum Zwischengericht

zeigen Désirée Freifrau von Knyphausen aus ihrem Weingut August Eser (Rheingau) 2017 Rauenthaler Rothenberg

Riesling trocken VDP.Erste Lage und Urban Kaufmann aus seinem Weingut 2018 Uno Chardonnay & Weißburgunder, zum

Hauptgang folgen 2018 Pinot Noir (Weingut Kaufmann) und Ahmet Yildirim mit Y Noir Cuvée Reserve 2016, Pfalz aus der

Imperial. Zum Abschluss 2011 Hattenheim Wisselbrunnen Riesling Auslese edelsüß VDP.Große Lage, Weingut August Eser.

DIGESTIF Etter Aprikose Royal Luizet

MODERATION Simon Mendel, Inhaber Gewürzmühle Rosenheim

16:30 UHR | WORKSHOP Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 48,–

GEWÜRZMÜHLE ROSENHEIM

Ein Familienunternehmen seit mehr als 60 Jahren, das altes

Wissen und solides Handwerk vereint. Gewürze werden hier

mit Fokus auf die Verwendung bester Qualität in traditionellen

handwerklichen Prozessen mit Sachverstand und Herz erzeugt.

Erfahren Sie mehr über Sensorik, die Geschichte der Mühle

und das Erleben der Gewürze.

Es ist pure Natur: Blüten, Pollen, Rinden, Wurzeln – die Kraft aus der Erde, dem Meer, den Bergen, der Sonne und dem Wind.

Duftende Kräuter, feurige Chilis oder die Mischung ferner Länder – tauchen Sie ab in die Welt der Gewürze.

Nach dem Aperitif mit Geldermann Brut gibt es kleine Gerichte und Fingerfood, zu denen Matthias Crass 2019 Erbacher

Riesling trocken und 2016 Erbacher Siegelsberg Riesling Schatzkammer fruchtig aus seinem Weingut Crass präsentiert.

MODERATION Simon Mendel, Inhaber Gewürzmühle Rosenheim

28. Februar | MONTAG

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 290,–

TOHRU NAKAMURA★★ & CHÂTEAU PICHON LONGUEVILLE COMTESSE DE LALANDE

Tohru Nakamura★★ zählt seit Jahren zu den besten Chefs

in Deutschland, schon lange auf dem Weg zum dritten

Stern. Nach der Corona-bedingten Schließung seines bisherigen

Restaurants Werneckhof by Geisel hat er jetzt eine

neue kulinarische Heimat gefunden: Am 1.10.2020 eröffnete

er sein eigenes Pop-up-Gourmetrestaurant Salon Rouge

in der Münchner Altstadt. Zuletzt wurde er ausgezeichnet

mit zwei Michelin-Sternen, 19 Punkten im Gault&Millau und

als „Koch des Jahres“ in Deutschland. Im Juni 2020 erhielt er

vom japanischen Ministerium die Auszeichnung als „Japanese

Cuisine Goodwill Ambassador“.

1. MÄRZ | DIENSTAG

Nach seinen Engagements bei einigen der besten Köchen der Welt, u. a. bei den 3-Sterne-Köchen Joachim Wissler ★★★ (La

Vendôme, Bergisch-Gladbach) und Sergio Herman ★★★ (einer von zwei Köchen weltweit mit 20/20 Punkten Gault&Millau,

Restaurant Oud Sluis, Niederlande), wo er 2011 Souschef wurde, war er 2012 für Praktika in Tokio, u. a. im 3-Sterne-

Restaurant Ishikawa. Bereits seit 2013 fasziniert er mit seiner französisch-asiatischen Küche.

Nach dem Aperitif mit Champagne Roederer Blanc de Blancs Brut begleiten TOP-Weißweine der Weingüter Emrich-Schönleber

(Nahe), Balthasar Ress und Georg Müller Stiftung (Rheingau), vertreten durch ihre Inhaber, Vorspeise und Dessert.

Frank Schönleber präsentiert 2019 Monzinger Niederberg Riesling VDP.Erste Lage, Christian Ress lässt aus der 12-Liter-

Flasche 2016 Hattenheimer Nussbrunnen GG ausschenken und Peter Winter 2017 Hattenheimer Hassel Riesling GG VDP.

Großes Gewächs, Magnum. Als Wein-Gang folgt ein 2015 Hommage à George, Auxerrois in Doppelmagnums – vom Weingut

Georg Müller Stiftung als Pendant zu einem Corton Charlemagne konzipiert – und damit ein idealer Übergang zu den

französischen Rotweinen. Monsieur Glumineau reist aus Bordeaux an, um aus seinem Haus zu den weiteren drei Menü-

Gängen große Rotweine vorzustellen: Château de Pez 2015 + 2016 | Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande

„Réserve de la Comtesse“ 2017 + 2016 sowie Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande der großen Jahrgänge

2005 + 2010. Nach dem Hauptgang folgen 2016 Halenberg Riesling Auslese VDP.Große Lage (Weingut Emrich-Schönleber),

1992 Doosberg Riesling Auslese (Weingut Balthasar Ress) und 2015 Hattenheimer Nussbrunnen Riesling Auslese

Goldkapsel VDP.Große Lage (Weingut Georg Müller Stiftung).

DIGESTIF Delamain Pale & dry Centenaire

MODERATION Giuseppe Lauria, Chefredakteur WeinWisser

12:00 UHR | LUNCH Schloss VAUX, Eltville € 145,–

SCHLOSS VAUX & ROLAND GORGOSILICH

In die elegante BEL ETAGE bittet die traditionsreiche Eltviller

Sektmanufaktur Schloss VAUX zu einem erlesenen Gourmet-

Lunch, begleitet von Sekt-Raritäten aus großen Rheingauer

Weinberglagen. Nikolaus Graf von Plettenberg empfängt

seine Gäste in den Sektgewölben mit einem live degorgierten

Aperitif-Sekt und weiht ein in die hohe Kunst des Sekthandwerks.

Als Champagnerhaus 1868 im französischen Metz gegründet, stellt Schloss VAUX noch heute alle seine Sekte nach der

traditionellen Methode der klassischen Flaschengärung her.

Nach dem Aperitif mit Schloss VAUX Blanc de Blancs Brut kocht Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen) ein 4-Gänge-

Gourmetmenü, das in den eleganten Salons serviert wird, perfekt abgestimmt auf die vom klangvollen Terroir geprägten

Premium-Sekte Erbacher Marcobrunn Riesling Brut, Geisenheimer Rothenberg Riesling Brut, eigenes Großes Gewächs,

Assmannshäuser Spätburgunder Brut sowie Rosé Reserve Spätburgunder Brut aus eigenen Weinbergen. Zum Abschluss

Riesling Reserve Brut, ebenfalls aus eigenen Weinbergen. Streng limitiert, tragen die exquisiten Lagensekte als sichtbares

Prädikat die handgefertigten VAUX-Siegel.

MODERATION Nikolaus Graf von Plettenberg, Schloss VAUX

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 265,–

Starköchin CORNELIA POLETTO & andere POWER FRAUEN

Die langjährige Sterneköchin ist nicht nur durch ihre Kochkunst

und ihre vielfältigen Kochkurse berühmt, sondern auch

durch ihre TV-Präsenz. In unzähligen Shows hat sie mitgewirkt

(NDR + SR, „Lanz kocht“, im ZDF „Küchenschlacht“ und „Topfgeldjäger“,

ARD-Buffet und auch als Coach und Jurorin war

sie unterwegs: „The Taste“.) Heute kocht sie ein raffiniertes

Gourmetmenü in fünf Gängen.

2. MÄRZ | MITTWOCH

Nach dem Aperitif mit Bailén Oloroso Sherry von Rocio Osborne aus dem Familienweingut Osborne, begleiten das Menü

Caroline Diel („Winzerin des Jahres“, Schlossgut Diel, Nahe) mit 2018 Cornelia Poletto & Diel Riesling Sonderabfüllung /

Theresa Breuer („Winzerin des Jahres“, Weingut Georg Breuer, Rheingau) mit 2018 Terra Montosa und 2016 Berg Roseneck

/ Julia Walch aus dem Familienweingut Elena Walch (die einzige Frau, die sich in der Südtiroler Weinwelt einen Namen

machen konnte, sie findet inzwischen weltweit Bewunderung) 2018 Pinot Grigio Vigna Castel Ringberg + 2016 Lagrein

Riserva Vigna Castel Ringberg / Valentina Abbona (Inhaberin des weltberühmten Familienweinguts Marchesi di Barolo,

Piemont) zeigt ROERO ARNEIS 2019 + BARBERA D’ALBA PEIRAGAL 2017 sowie zum Hauptgang BAROLO SARMASSA

2014 + BAROLO SARMASSA 10 years Edition 2010 sowie Rocio Osborne mit 2011 Montecillo Gran Reserva, Rioja. Zum

Abschluss Caroline Diel mit 2013 GOLDLOCH Riesling Auslese.

DIGESTIF Carlos I 1520 Brandy de Jerez Gran Reserva, Osborne

MODERATION Desiree Schröder, Sales & Marketing Weingut Dr. Loosen

12:00 UHR | LUNCH Villa Mumm, Eltville € 195,–

OTTO GOURMET: 5 Länder – 5 Spezialitäten

Eines der schönsten Häuser am gesamten Rheinufer ist die

Villa Mumm in Eltville. Die Firma Rotkäppchen-Mumm öffnet

ihre sorgsam renovierte Villa im zauberhaften Park, unmittelbar

am Rheinufer gelegen, für diese exklusive Veranstaltung des

Festivals. Die zauberhafte Villa mit dem Flair der Jahrhundertwende

entspricht dem, was heute Mittag an bester Kulinarik

geboten wird: Die Gebrüder Otto hatten die Idee, „jeder soll

an jedem Ort eine exzellente Fleischqualität haben können“

und gründeten 2006 den ersten Online Shop in Deutschland

für Fleisch der weltweit besten Züchter.

Heute präsentieren Inhaber Wolfgang Otto und „Lucki“ Maurer (bestens bekannt aus vielen TV Berichten SAT1 und N-TV

über seine Zucht von Wagyu Rindern („Kobe Rind“) auf ökologischer Basis und für seinen Wagyu-Meeting-Point STOI)

das Menü „5 Länder – 5 Spezialitäten“ in fünf Gängen: Joselito Iberico Bellota (Spanien), Tatar vom Hereford Prime Beef

(Irland) / Kabeljau (Portugal), Mieral Schwarzfederhuhn (Frankreich), US Beef (Uruguay). Nach dem Aperitif mit 2018

MASI Moxxé Spumante Brut präsentiert das Weingut Markgraf von Baden Durbacher Schloss Staufenberg Sauvignon

Blanc VDP.Erste Lage + Durchbacher Schloss Staufenberg „K“ Klingelberger Riesling. Raffaele Boscaini aus dem familieneigenen

Weingut Masi (Venetien) zeigt 2019 Rosa dei Masi Rosato Trevenezie + 2019 Colbaraca Soave Classico Superiore

DOCG / 2016 Campofiorin Rosso del Veronese IGT + 2016 Brolo Campofiorin Oro Rosso del Veronese IGT / 2015 Angelorum

Recioto della Valpolicella DOCG.

DIGESTIF Sibona, Grappa di Barolo Invecchiata 5 Anni

MODERATION Wolfgang Otto, Inhaber Otto Gourmet und „Lucki“ Maurer, Züchter

16:30 UHR | MASTERCLASS Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 38,–

DOMAINE DU COMTE DE THUN, GAILLAC

Zehn Weine aus der Region Gaillac im Südwesten Frankreichs. WEINE Décroche la Lune 2019 (Sauvignon Blanc, Chardonnay, Sémilion) | Chope le Coc 2017 | La Parrazal 2012 +

2010 | La Maze (Merlot) 2012 + 2009 | La Cabane (Cabernet Franc) 2012 + 2010 | La Tarabelle (Syrah) 2012 + 2008)

MODERATION Frank Roeder, Master of Wine

12 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM FESTIVALPROGRAMM | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

13


2. MÄRZ | MITTWOCH

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 265,–

HANS STEFAN STEINHEUER★★ & CHRISTIAN BINDER★★

Paso Robles, Rhône & Rheinhessen

Das Restaurant Zur Alten Post, Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ausgezeichnet

mit 19 Punkten im Gault&Millau und zwei Michelin-

Sternen. Hans Stefan Steinheuer★★ und sein Schwiegersohn

Christian Binder★ zählen zu den besten Köchen Deutschlands.

3. MÄRZ | DONNERSTAG

Nach dem Aperitif mit Champagne Pol Roger Brut Reserve Étuis, Magnums, folgen aus California Tablas Creek mit Esprit

de Tablas blanc 2016 und von der Rhône Maison Les Alexandrins mit Hermitage 2018. Philipp Wittmann präsentiert 2018

Westhofener Riesling trocken VDP.Erste Lage + 2018 Chardonnay Reserve, Weingut Wittmann. H. O. Spanier zeigt 2018

Frauenberg GG Riesling + 2018 Pinot Blanc Louis aus seinem Weingut Battenfeld-Spanier. Es folgen drei Rotweingänge

von der Rhône und aus Kalifornien: Brezeme Côtes du Rhône 2016 (Domaine de Bréseyme) + Patelin de Tablas 2017 |

Crozes-Hermitage rouge 2016, Maison Les Alexandrins + Tablas Creek Syrah 2017 sowie Côte Rôtie 2018, Maison Les

Alexandrins + Esprit de Tablas 2014.

DIGESTIF Domaine Tariquet, Armagnac XO

MODERATION Kai Schattner, Sommelier des Jahres

11:30 UHR | MASTERCLASS Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim nur TASTING € 58,–

Anschließend LUNCH nur LUNCH € 145,–

Chianti Classico Revival – Rocca delle Macie & Carmelo Greco★ reduzierter Gesamtpreis € 195,–

Sternekoch Carmelo Greco★, dessen Frankfurter Spitzenrestaurant

seit mehr als zehn Jahren mit einem Michelin-Stern

und hohen Bewertungen im Gault&Millau ausgezeichnet wird,

gehört zu den besten Italienern in Deutschland. Er widmet

seine Küche klassischen italienischen Gerichten, aber ganz

aktuell zubereitet.

Heute kocht er einen raffinierten Lunch, begleitet von Franciacorta Ricci Curbastro, 2015 Cabernet Sauvignon von Roccato

und 2012 Vin Santo del Chianti Toscana.

WEINE 2019 Chianti Classico Famiglia Zingarelli DOCG | 2018 Chianti Classico Tenuta Sant’Alfonso DOCG | 2017

Chianti Classico Famiglia Zingarelli Riserva | 2015 Chianti Classico Riserva Sergioveto DOCG | 2016 Chianti Classico

Gran Selezione Riserva di Fizzano DOCG | 2015 Chianti Classico Gran Selezione Riserva di Fizzano DOCG | 2016

Chianti Classico Gran Selezione Sergio Zingarelli DOCG | 2015 Chianti Classico Gran Selezione Sergio Zingarelli DOCG

MODERATION Giuseppe Lauria, Chefredakteur WeinWisser

16:30 UHR | TASTING Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 38,–

SHERRY OSBORNE

Osborne,1772 vom Engländer Thomas Osborne gegründet,

ist eines der ältesten Familienunternehmen in Spanien. Es

ist eine mehr als 200 Jahre alte Erfolgsgeschichte für Sherry:

Grundprodukt ist ein Weißwein aus Andalusien, der im Solera-

Verfahren verarbeitet wird. Den Namen Sherry darf er nur tragen,

wenn er aus dem Dreieck um Jerez de la Frontera kommt.

Symbol für den Osborne-Sherry ist der schwarze Stier, er vermittelt das Image: kraftvoll, stolz und leidenschaftlich.

Rocio Osborne, Mitglied der Eigentümerfamilie, präsentiert sechs Sherrys im Tasting: Fino Quinta | 10 RF Medium halbtrocken

| Bailén Oloroso sowie Rare Oloroso Medium mit den Solera-Verfahren BC200 | PAP und India.

MODERATION Rocio Osborne, Mitglied der Eigentümerfamilie

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 250,–

TRÜFFELDINNER: THOMAS MARTIN★★, RALF BOS & WEINE AUS GAILLAC (COMTE DE THUN)

Thomas Martin arbeitete mit den Besten der Besten zusammen:

Peter Wehlauer | Lothar Eiermann | Eckart Witzigmann | Dieter

Kaufmann, bevor er 1997 Jacobs Restaurant (Hotel Louis C.

Jacob, Hamburg) übernahm. Seit 2011 mit zwei Michelin-

Sternen ausgezeichnet, „Koch des Jahres“ und 18 Punkte

im Gault&Millau. Dreimal schon hat er unsere Festivalgäste

begeistert. Heute kocht er ein 5-Gänge-Galadinner, bei dem

Trüffel-Papst Ralf Bos persönlich diese so raren Delikatessen

über die Menü-Spezialitäten hobelt. Ralf Bos beliefert mit

seinem marktführenden Unternehmen BOS FOOD ca. 12 000

Spitzenköche mit Trüffeln und vielen anderen Kostbarkeiten.

Schwarze Périgord-Trüffel aus Frankreich zählen neben den

Weißen Trüffeln aus Italien zu den hochwertigsten, teuersten

Trüffelsorten der Welt.

4. MÄRZ | FREITAG

Nach dem Aperitif mit Franciacorta Ricci Curbastro begleiten das Menü charaktervolle Weine von der Domaine du Comte

de Thun, Gaillac, Château de Frausseilles, Sud Ouest Frankreich. Comte de Thun und Riccardo Cotarella produzieren finessenreiche,

elegante Weine im eleganten Stil der jeweiligen Rebsorte (Syrah, Merlot, Cabernet Franc) mit der typischen Gaillac-

Würze. La Maze 2012 + La Cabane 2012 | La Cabane 2010 + La Tarabelle 2008 | La Tarabelle 2007 + La Maze 2001. Vorspeise

und Dessert begleiten die Rheingauer Weingüter Künstler (Gunter Künstler präsentiert 1998 Hochheimer Kirchenstück

Riesling Auslese trocken aus der Doppelmagnum + 2018 Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese) und Allendorf: Önologe

& Kellermeister Max Schönleber zeigt 2017 Winkler Riesling aus der Jeroboam und 2018 Hasensprung Riesling Auslese.

DIGESTIF Lustau Brandy de Jerez, Solera Gran Reserva

MODERATION Ralf Bos, Inhaber BOS FOOD, und Frank Roeder, Master of Wine

11:45 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 210,–

LEGENDÄRER LUNCH: DIE BESTEN DEUTSCHEN SPÄTBURGUNDER & ROLAND GORGOSILICH

Deutsche Spätburgunder genießen mittlerweile Weltruf.

Sie stehen auf gleicher Qualitätsstufe mit den berühmten

Burgundern aus Frankreich, die preislich unerschwinglich

geworden sind. In Deutschland liegen die Handelspreise für

Top-Spätburgunder mittlerweile auch zwischen 35 und 100

Euro – und sind stets sofort ausverkauft. Die Crème de la Crème

der deutschen Pinot-Noir-Winzer präsentiert heute persönlich

ihre so raren Spätburgunder. 20 Winzer, ein einzigartiges

Erlebnis für die Fans deutscher Rotweine.

Roland Gorgosilich und sein Team (Kronenschlösschen) kochen ein Gourmetmenü in perfekter Abstimmung zu den Pinot

Noirs von: Allendorf, Rheingau (2017 Assmannshäuser Frankenthal VDP.Erste Lage Spätburgunder) | Bercher, Kaiserstuhl

(2013 Burkheim Feuerberg Kesselberg Spätburgunder GG VDP.Große Lage) | Schlossgut Diel, Nahe (2017 Pinot Noir Caroline)

| Dr. Heger, Baden (2016 Ihringen Vorderer Winklerberg Spätburgunder VDP.Große Lage) | Huber, Baden (2017 Bienenberg

Spätburgunder GG) | Jülg, Südpfalz (2018 Spätburgunder Sonnenberg trocken) | Jakob Jung, Rheingau (2015 Alexander

Johannes „R“ Spätburgunder) | Kleinmann, Pfalz (2017 Signatur Spätburgunder Birkweiler Kastanienbusch QbA trocken)

| Knipser, Pfalz, (2014 Kirschgarten Spätburgunder trocken GG) | Robert König, Rheingau (2016 Pinot Noir Edition B QbA

trocken) | Künstler, Rheingau (2016 Hochheimer Reichestal Spätburgunder GG) | Philipp Kuhn, Pfalz (2017 Pinot Noir

Kirschgarten GG) | Kloster Eberbach, Rheingau (2015 Assmannshäuser Höllenberg Crescentia Spätburgunder trocken

Goldkapsel „Versteigerungsrarität“) | Meyer-Näkel, Ahr (2018 Pfarrwingert Spätburgunder GG) | Georg Müller Stiftung,

Rheingau (2017 Hommage à George, VDP.GUTSWEIN Spätburgunder | Schnaitmann, Württemberg (2018 Lämmler Spätburgunder

VDP.Großes Gewächs) | Seeger, Baden (2018 Heidelberger Herrenberg Blauer Spätburgunder trocken VDP.Erste

Lage) | Jean Stodden, Ahr (2018 Herrenberg Spätburgunder GG) | Martin Waßmer, Baden (2017 Ehrenstetter Ölberg

Spätburgunder GC trocken) | Ziereisen, Baden (2017 Jaspis Pinot Noir).

MODERATION Kai Schattner, Sommelier des Jahres

4. MÄRZ | FREITAG

19:00 UHR | RARITÄTENDINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 275,–

SCHATZKAMMER-WEINE KLOSTER EBERBACH & CASTELLO FONTERUTOLI

Limitierte Personenzahl

Versteigerungsraritäten

Ein Raritätendinner in fünf Menügängen von Roland Gorgosilich

(Kronenschlösschen), begleitet von einem Feuerwerk an

Schatzkammerweinen. Eine exklusive Selektion dieser

Spitzengewächse kann am Samstag, den 5. März 2022, in

der Kloster Eberbacher Weinversteigerung ersteigert werden.

Das italienische Weingut Fonterutoli ist Partner des Raritätendinners.

Seit Jahrhunderten gehört das Weingut, in der Region

zwischen Florenz und Siena gelegen, den Marchesi Mazzei. Die

Weine werden weltweit geschätzt und setzen in der Region

Chianti Classico Maßstäbe.

KOCH Roland Gorgosilich, Kronenschlösschen

APERITIF 2017 Rüdesheimer Hinterhaus Crescentia Riesling trocken Goldkapsel

Flight 1 Steinberger Crescentia Riesling trocken Goldkapsel Jahrgänge 2012 (Versteigerungswein 2022), 2015,

2017 und 2019

Flight 2 Steinberger Riesling Kabinett 1988 & 1989 sowie die beiden Versteigerungsweine 2022 der Jahrgänge 2002

+ 2017

Flight 3 Castello di Fonterutoli 1988 Concerto | 1996 Castello di Fonterutoli | 2005 Siepi | 2016 Ipsus

Flight 4 Riesling Eisweine aus dem Jahr 1992: Heppenheimer Centgericht | Hochheimer Domdechaney | Erbacher

Marcobrunn | Steinberger

Flight 5 Große Gewächse des Jahrgangs 2012: Hochheimer Domdechaney Riesling GG | Rüdesheimer Berg Schlossberg

Riesling GG | Rüdesheimer Berg Schlossberg Spätburgunder GG | Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder

GG (Versteigerungswein 2022)

Weingang 1972 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Eiswein-Auslese (Versteigerungswein 2022)

Dessert Riesling Trockenbeerenauslesen 2011 Steinberger und 2011 Baiken

DIGESTIF Lustau Rare Amontillado „Escuadrilla“

MODERATION Markus Del Monego, Sommelier-Weltmeister und Dieter Greiner, Geschäftsführer des Weinguts

Kloster Eberbach

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 225,–

Rui Silvestre★ & ERRAZURIZ

Rui Silvestre★ (Vistas, Vila Nova de Cacela) wurde in Valongo

im Norden Portugals geboren, lebt aber seit seinem zehnten

Lebensjahr an der Algarve. Um Motivation für neue Gerichte

und gastronomische Entwicklungen zu gewinnen und andere

Kulturen und Geschmäcker zu entdecken, arbeitete er sieben

Jahre in französischen, schweizerischen und ungarischen

Restaurants. Im Jahr 2015 erhielt Rui seinen ersten Michelin-

Stern und wurde der jüngste portugiesische Sternekoch aller

Zeiten (mit 29 Jahren).

5. MÄRZ | SAMSTAG

Durch die Verwendung französischer Techniken und die Verschmelzung ungewöhnlicher Aromen liebt Rui es, die besten

Produkte aus der Erde und dem Meer auf innovative Weise zu verschmelzen, die alle Sinne anspricht. Sein Ziel ist, den

authentischen Geschmack der außergewöhnlichen lokalen Zutaten perfekt zu bewahren. Jedes Gericht drückt den Reichtum

jeder Zutat aus, um die es herum gebaut wurde. Heute kocht er ein einzigartiges Menü in fünf Gängen.

Nach dem Aperitif mit 2015 Gusbourne Rosé Brut präsentieren zur Vorspeise Johannes Eser 2015 Rüdesheim Berg

Rottland Riesling GG VDP.Große Lage (Weingut Johannishof) und Alexander Jung 2016 Hohenrain Riesling GG VDP.Große

Lage (Weingut Jakob Jung). Es folgen zum ersten Zwischengericht Las Pizzaras Chardonnay Jahrgänge 2017 + 2016,

zum zweiten Zwischengericht Las Pizzaras Pinot Noir + Syrah 2017 und zum Hauptgang 2015 Don Maximiano Founder’s

Reserve + 2015 Kai Carmenere. Zum Dessert 2018 Johannisberger Hölle Riesling Auslese (Weingut Johannishof) + 2011

Erbacher Michelmark Riesling Auslese „S“ VDP.Erste Lage (Weingut Jakob Jung).

DIGESTIF Benromach Distillery, 15 years Single Malt Whisky Scotch Speyside

MODERATION Ingo Swoboda, Weinjournalist und Autor

ab 9:30 UHR Laiendormitorium, Kloster Eberbach inkl. Vorprobe € 50,–

Weinversteigerung: Weingut Kloster Eberbach, Weingüter VDP.Rheingau Limitierte Personenzahl nur Vorprobe € 30,–

9:30 bis 11:30 Uhr Vorprobe zur Weinversteigerung im Laiendormitorium Kloster Eberbach.

ab 10:15 Uhr

Führungen durch das Kloster

11:30 Uhr Mittagstisch: Eintopf und ein Glas Wein für die Versteigerungsteilnehmer/-innen im Gesellschaftsraum

„Gästehaus Kloster Eberbach“ (nicht im Kartenpreis enthalten).

13:00 bis ca. 16:30 Uhr Weinversteigerung im Laiendormitorium Kloster Eberbach, Auktionator: Prof. Dr. Leo Gros

Information und Anmeldung: Weingut Kloster Eberbach, Telefon 06723 60 46 225 | weinhold@weingut-kloster-eberbach.de

11:30 UHR | RARITÄTENLUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 495,–

30 KULTWEINE, 15 RIESLINGE UND 15 PINOT NOIRS Limitierte Personenzahl

Begleitet von einem Gourmetmenü in vier Gängen, stimmen

Sie in einer Blindprobe über Ihren persönlichen Favoriten

ab, das Ergebnis wird zum Ende der Veranstaltung bekannt

gegeben. Nach dem Aperitif mit Champagne Pol Roger Prestige

Cuvée Sir Winston Churchill starten wir mit einer Vorspeise,

dann folgt das Tasting der Weißweine. Nach dem Zwischengericht

und Hauptgang folgt die Verkostung der Rotweine, zum

Abschluss das Dessert. Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen)

hat das raffiniertes 4-Gänge-Menü perfekt auf diesen

Anlass abgestimmt.

Rieslinge Jahrgang 2012 Battenfeld-Spanier, Rheinhessen, C.O. Liquid Earth | Georg Breuer, Rheingau, Berg

Schlossberg | Schlossgut Diel, Nahe, Burgberg GG | Dönnhoff, Nahe, Felsenberg Felsentürmchen GG | Forstmeister

Geltz-Zilliken, Mosel, Rausch GG | Eva Fricke, Rheingau, Lorcher Schlossberg | Hirtzberger, Wachau, Singerriedel

Smaragd | Kloster Eberbach, Rheingau, Berg Schlossberg GG | Kühn, Rheingau, Doosberg GG | Künstler, Rheingau,

Hochheim Hölle GG | Dr. Loosen, Mosel, Ürziger Würzgarten GG Alte Reben | Fürst Löwenstein, Franken, Coronilla |

F.X. Pichler, Wachau, Loibner Berg Smaragd | Horst Sauer, Franken, Escherndorfer Lump GG | Robert Weil, Kiedrich

Gräfenberg GG

Pinot Noir Jahrgang 2011 Henri Boillot, Burgund, Volnay 1er Cru Les Caillerets | Meo Camuzet, Burgund, Clos

de Vougeot GC | Joseph Drouhin, Clos de Vougeot | Joseph Faiveley, Burgund, Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les

Damodes | Fürst, Franken Centgrafenberg GG | Gantenbein, Graubünden | Dr. Heger, Baden, Ihringen Winklerberg GG

trocken | Kloster Eberbach, Rheingau, Assmannshäuser Höllenberg Cabinetkeller Mauerwein GK, Versteigerungsrarität

| Huber, Baden, Bienenberg GG | Knipser, Pfalz, Kirschgarten GG | Künstler, Rheingau, Reichesthal EG | Kusuda,

Neuseeland | Meyer-Näkel, Ahr, Kräuterberg GG | Markus Molitor, Mosel, Brauneberg Klostergarten ★★ | Schnaitmann,

Württemberg, Bergmandel GG

DIGESTIF Port Fonseca Guimaraens 10 Years Tawny

MODERATION Florian Richter, Head-Sommelier Kronenschlösschen

12:00 UHR | LUKULLISCHE MATINEE Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 165,–

CORDO TRIFFT ÖSTERREICH WEIN

Sternekoch Yannic Stockhausen★ (Cordo, Berlin) ist nach

Stationen im Manoir de Rétival★ (Normandie), Haerlin★★ im

Vier Jahreszeiten (Hamburg) und dem Aqua im Ritz Carlton

(Wolfsburg) seit 2019 im Cordo, der weiterentwickelten ehemaligen

Kultweinbar in Berlin Mitte. Gerhard Retter, Miteigentümer

des Cordo, beschreibt die Küchenlinie als „nordisch by

nature“, geprägt von der Heimat des gebürtig norddeutschen

Chefs Yannic Stockhausen.

Österreichische Weine sind die perfekten Begleiter zu dieser Küche: das freut Gerhard Retter besonders, den gebürtigen

Steirer, Spitzensommelier und Österreich-Experten.

Nach dem Aperitif mit 2016 Österreich Fuchs & Hase im Wunderland begleiten die Vorspeise 2019 Südsteiermark DAC

Sauvignon Blanc Ried Czamillonberg (Weingut Potzinger) + 2019 Thermenregion Zierfandler Ried Hofbreite (Weingut

Leo Aumann). Zum Zwischengang 2019 Wachau Grüner Veltliner Kellerberg (Weingut Pichler-Krutzler) + 2019 Wachau

Smaragd Weißburgunder Ried Kollmütz (Weingut Rudi Pichler). Der Hauptgang mit 2017 Burgenland Blaufränkisch Ried

Gloriette (Weingut Tinhof) + 2017 Carnuntum Cuvée Ried Rosenberg 1ÖTW (Weingut Markowitsch), zum Dessert 2017

Burgenland No. 4 Zweigelt Trockenbeerenauslese (Weingut Kracher) + 2017 Burgenland Ruster Ausbruch Pinot Cuvée

(Weingut Feiler Artinger).

MODERATION Gerhard Retter, Cordo, Berlin

14 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM FESTIVALPROGRAMM | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

15


5. MÄRZ | SAMSTAG

16:00 UHR | LESUNG Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 48,–

„DRAUSSEN NUR KÄNNCHEN“

Ein amüsanter literarischer Streifzug durch die wundersame

Welt der Kulinarik, mit den Journalisten und Autoren Martin

Maria Schwarz und Ingo Swoboda.

Zur Begrüßung als Aperitif Barth Sekt Riesling Extra Brut, Wein- und Sektgut Barth, zur Lesung Fingerfood & Riesling vom

Wein- und Sektgut Barth.

16:30 UHR | TASTING Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 68,–

ERRAZURIZ

Das chilenische Weingut wurde 1870 gegründet und gilt als

eines der besten in Südamerika. Die klimatischen Verhältnisse

sind perfekt: wärmer als im Bordelais, aber kühler als in

Kalifornien, geschweige denn in Australien. Deshalb sagt der

Inhaber Eduardo Chadwick (in fünfter Generation): „Wir wollen

nicht Bordeaux oder Kalifornien kopieren, sondern wir wollen mit

unseren Weinen die Eleganz der Bordeaux-Weine mit der Frucht

der Weine aus Kalifornien oder Australien kombinieren: also

keine exotischen Fruchtbomben, sondern Weine mit Finesse,

Eleganz und charmanter Frucht.“ Insbesondere die Pizzaras-

Weine aus den besten Schiefer-Parzellen der Aconcagua Costa

sind streng limitiert, rar und wertvoll, erst recht La Cumbre und

Kai (bereits im Handel zwischen 65 und 130 Euro).

ACHT WEINE 2017 Las Pizzaras Chardonnay | 2017 Aconcagua Costa Pinot Noir | 2015 Las Pizzaras Pinot Noir |

2016 Max Reserva Shiraz | 2014 Aconcagua Costa Syrah | 2017 Las Pizzaras Syrah | 2013 Errazuriz Shiraz La Cumbre

| 2016 Kai Carmenere

MODERATION Jan Koppenhöfer, Brand Manager Schlumberger Vertriebsgesellschaft

19:00 UHR | SPEISEN & WEIN Gutshaus Balthasar Ress, Eltville-Hattenheim € 85,–

Rheingauer Rundgang

Der Rheingauer Volksbank liegt „ihre“ Region am Herzen, sie

fördert das regionale Event im Kaminsaal des historischen

Gutshauses der Familie Ress. An verschiedenen Ständen gibt

es Rheingauer Weine und Gerichte von einigen der Besten

Rheingauer Restaurants. Memphis und seine Gitarre sorgen

für eine ausgelassene Stimmung …

Fünf heimische Winzer (Bausch | Dillmann | Egert | George | Balthasar Ress) sowie fünf Köche (Kazuja Fukuhira,

Kazuja, Schlangenbad | Roland Gorgosilich, Kronenschlösschen, Hattenheim | Josef Laufer, Zum Krug, Hattenheim |

Dirk Schritt, Restaurant 22, Geisenheim | Gabi Würtz, Catering Ress, Hattenheim.

Musik Memphis Selinger

19:30 UHR | GALADINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 225,–

DOMINIK KÄPPELER★: SIZILIEN | RHEINGAU | PFALZ

Nach Stationen am Tegernsee kam Dominik Käppeler★

2015 nach München ins legendäre Schweiger2 und erkochte

sich sofort einen Michelin-Stern. Wenig später kaufte er es

zusammen mit seiner Frau und führt es seit 2017 selbstständig:

persönlich und familiär. Münchens kleinstes Sterne-

Restaurant ist ein angesagter Hot Spot. Er nannte es showroom,

eine Show für alle Sinne. Bereits zweimal hat er beim

Festival unsere Gäste begeistert.

6. MÄRZ | SONNTAG

Nach dem Aperitif mit Champagne Roederer Brut Vintage 2012 begleiten die sizilianischen Weißweine 2018 Etna Bianco

Santo Spirito BIO + 2018 Etna Bianco Calderara Sottana (Tenuta delle Terre Nere) die Vorspeise. Zum ersten Zwischengericht

zeigen Fred Prinz seinen 2017 Hallgartener Hendelberg Riesling trocken VDP.Erste Lage (Weingut Prinz, Rheingau)

und Alexander Koch aus dem Pfälzer Familienweingut Bernhard Koch 2019 Chardonnay Reserve trocken. Zum zweiten

Zwischengericht folgen aus Sizilien 2016 Hugonis Cabernet Sauvignon Nero d’Avola IGT (Tenuta Rapitala) + 2017 Calderara

Sottana Etna Rosso (Tenuta delle Terre Nere) sowie 2017 Pinot Noir Reserve trocken (Weingut Bernhard Koch). Zum

Hauptgang 2018 Idda Etna Rosso, Gaja und zum Abschluss 2015 Jungfer Riesling Auslese VDP.Große Lage, Weingut Prinz

DIGESTIF Grappa di Barbaresco, Gaja

MODERATION Kai Schattner, Sommelier des Jahres

TASTING Kloster Eberbach, Laiendormitorium € 32,–

VDP.RHEINGAU UND DAS GASTLAND ÖSTERREICH

Rund 65 Weingüter (VDP.Rheingau & Gastregion Österreich)

präsentieren auf historischem Rheingauer Weinboden im Laiendormitorium

von Kloster Eberbach ihre Spitzenrieslinge der

VDP.Große Lagen und VDP.Erste Lagen, von edelsüßen Spitzenbis

hin zu raren Spätburgundern.

2 Zeitzonen: 10:30–13:30 Uhr

14:00–17:30 Uhr

Bitte nennen Sie bei Buchung Ihre gewünschte Zeitzone

Anwesend sind 36 österreichische Weingüter, aus dem Burgenland (Wachter Wiesler | Kiss | Esterhazy | MAD Haus

Marienberg | Triebaumer Günter + Regina | Triebaumer Ernst | Wellanschitz | Hundsdorfer | Zantho | Umathum und

Nittnaus), Carnuntum (Netzl | Böheim), Kamptal (Weixelbaum | Schloss Gobelsbeurg), Kremstal (Bründlmayer | Nigl),

Thermenregion (Johanneshof Reinisch | Biegler), Wachau (Fischer | Alzinger | Domäne Wachau), Wagram (Berhard Ott

| Stift Klosterneuburg), Weinviertel (Taubenschuss | Dürnberg | Jungmayr), Südsteiermark (Muster.Gamlitz | Gross |

Sattlerhof), Vulkanland Steiermark (Krispel | Winkler-Hermaden), Weststeiermark (Langmann), Wien (Fuhrgassl-Huber

| Mayer am Pfarrplatz & Rotes Haus). Dazu 30 Weingüter aus dem Rheingau: Familie Allendorf | Wein- und Sektgut Barth

| Diefenhardt | August Eser | Fendel | Flick | Alexander Freimuth | Georg Müller Stiftung | Hamm | Kloster Eberbach

| Johannishof | Toni Jost | Jakob Jung | Kaufmann | August Kesseler | Baron Knyphausen | Krone | Peter Jakob Kühn

| Künstler | Leitz | von Oetinger | Prinz | Prinz von Hessen | Balthasar Ress | Schloss Johannisberg | Schloss Vollrads

| Wein- und Sektgut F. B. Schönleber | Josef Spreitzer | Wegeler | Robert Weil | Domdechant Werner’sches Weingut

11:30 UHR | RARITÄTENLUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 490,–

BURGUND IN FÜNF GÄNGEN – EXTREM RAR & WERTVOLL

Limitierte Personenzahl

Neun weiße Burgunder aus: Chablis | Pouilly Fuissé | Meursault

| Puligny-Montrachet | Chassagne-Montrachet | Clos des

Mouches | Corton. Acht rote Burgunder der Lagen: Mercurey

| Gevrey-Chambertin | Mazis-Chambertin | Corton | Echézeaux.

Nach dem Aperitif mit der Prestige Cuvée Pol Roger Winston Churchill folgen:

Vorspeise Domaine Billaud Simon mit 2018 Chablis Montée de Tonnere + 2016 Chablis Valmur.

2. Vorspeise Château Fuissé mit 2012 Pouilly Fuissé Vieilles Vignes | Domaine Francois Mikulski 2005 Meursault

Charmes 1er Cru, | Domaine Faiveley mit 2018 Meursault + 2019 Puligny-Montrachet Champ Gain 1er Cru

Erstes Zwischengericht Drouhin mit 2009 Clos de Mouches | Antonin Guyon 2017 Corton Bressandes Grand

Cru white

Zweites Zwischengericht Domaine Faiveley mit 2018 Mercurey Le Clos du Roy 1er Cru | Benjamin Leroux 2018

Gevrey-Chambertin | Domaine Henri Magnien mit 2018 Gevrey-Chambertin Vieille Vignes + 2018 Gevrey-Chambertin

Les Cazetiers 1er Cru

Hauptgang Benjamin Leroux: 2017 Corton rouge | Domaine Faiveley 1998 Corton Clos des Cortons Faiveley

Monopole Grand Cru + 1999 Mazis-Chambertin Grand Cru + 2003 Clos de Béze Grand Cru | Mongeard Mugneret 1975

Echézeaux Grand Cru

Dessert Benjamin Leroux mit 2017 Chassagne-Montrachet Les Embazées.

Die Weine begleitet ein feines Menü von Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen)

MODERATION Florian Richter, Head Sommelier, Kronenschlösschen

6. MÄRZ | SONNTAG

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 185,–

JEAN-CLAUDE BOURGUEIL & FAZ: „UNSERE WEINLIEBLINGE DES JAHRES 2021“

Bereits 1987 wurde Jean-Claude Bourgueil (Restaurant Im

Schiffchen, Düsseldorf, Kaiserswerth) mit drei Michelin-Sternen

ausgezeichnet, die er 19 Jahre lang unangefochten hielt. Heute

kocht er besser denn je. Zu seinem raffinierten Gourmetmenü

präsentiert Silvio Nitzsche die Weine, die in der Weihnachtsausgabe

2021 der FAZ Sonntagszeitung als „Unsere Lieblinge

des Jahres“ vorgestellt werden.

„Sekt des Jahres“: Theresa Breuer (Weingut Georg Breuer, Rheingau) ist nicht

nur berühmt für ihre trockenen Rieslinge, sie produziert auch einen der feinsten

deutschen Sekte: eine Cuvee aus Spät-, Grau- und Weißburgundern, die sich im

Jahrgang 2009 mit Fülle, Struktur und Finesse präsentiert.

„Lieblingsweißwein und Innovation“: Ein 770 Jahre altes Weingut (Weingut Burg Ravensburg) präsentiert eine der

interessantesten Neuerscheinungen des Jahres: HK3. Betriebsleiter Claus Burmeister hat eine Riesling Cuvee aus der

GROSSEN LAGE Husarenkappe aus den drei Jahrgängen 2011, 2015 und 2016 entwickelt, die einen puren Terroir-Charakter

zeigt, die er zum Lunch präsentiert.

„Heimlicher Liebling“: Aus der Steillage Würzburger Stein stammen immer herausragende Weine, berühmt vor allem für

seine Silvaner. Gutsdirektor Robert Haller (Weingut Bürgerspital zum Hl. Geist, Franken) präsentiert 2020 Würzburger

Stein-Harfe Silvaner GG VDP.Grosses Gewächs.

„Winzer des Jahres“: Der charismatische Helmut Dönnhoff hat seinem Sohn Cornelius Dönnhoff ein großes Erbe übergeben:

Weine von Weltruf. Cornelius Dönnhoff hat diese Aufgabe nicht nur bravourös gemeistert, sondern mit höchster

Qualität weiterentwickelt. Aus seiner berühmtesten Lage präsentiert er zum Lunch 2013 Niederhäuser Hermannshöhle

GG Riesling trocken in Magnums.

„Lieblingsrotweinmacherinnen des Jahres“: Meike und Dörte Näkel (Weingut Meyer-Näkel, Ahr) wurden mit ihren Familien

so hart getroffen. Gerade waren die Weine des Jahrgangs 2019 in einer überragenden Qualität abgefüllt, wurden sie von der

großen Flut weggespült - wie auch alles andere. Das Weingut muss jetzt wieder aufgebaut werden. Das Festival nimmt aus

Kronenschlösschen-Beständen aus früheren Jahrgängen Spätburgunder, um sie heute zum Hauptgang zu präsentieren:

2014 Pfarrwingert Spätburgunder GG

MODERATION Silvio Nitzsche, Sommelier, Weinspezialist, Wein/Kultur/Bar, Dresden

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 250,–

ANDREAS DÖLLERER & ÖSTERREICH

Vor den Toren Salzburgs bietet Andreas Döllerer (Genusswelten,

Golling) seinen Gästen Hochkultur auf dem Teller.

Mit seiner „Cuisine alpine“ und regionalen Zutaten aus Tälern,

Flüssen, von den Bergen und Almen hat er sich an der Spitze

aller Restaurantführer platziert. Ausgezeichnet wurde er mit

der Trophée Gourmet für kreative Küche, als Koch des Jahres

(Gault&Millau) und als Gastronom des Jahres (Falstaff).

7. MÄRZ | MONTAG

Der Restaurantführer A la carte kürte ihn dreimal in Folge als

„Bestes Restaurant in Österreich“, Falstaff vergibt an ihn die

Höchstwertung mit 99 Punkten.

Sein 5-Gänge-Menü Oberjoch begleiten die österreichischen Weingüter Hannes Schuster (2019 Burgenland Cuvée Aus

den Dörfern) | Gross (2018 Südsteiermark DAC Ehrenhausen Weißburgunder) | Lichtenberger-Gonzales (2019 Leithaberg

DAC Weiß-Neuburger) | Johanneshof-Reinisch (2016 Thermenregion Rotgipfler Ried Satzing) | Erwin Sabathi (2018 Südsteiermark

DAC Grauburgunder Ried Jägerberg 1STK) | Kollwentz (2017 Burgenland Chardonnay Ried Katterstein) | Uwe

Schiefer (2017 Burgenland Weißer Schiefer S) | Ott (2015 Wagram Grüner Veltliner Ried Rosenberg) und Ploder Rosenberg

MODERATION Alexander Koblinger, Master Sommelier und sechsfacher „Sommelier des Jahres“ in Österreich

12:00 UHR | TASTING & LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 135,–

RIEDEL GLAS

Erleben Sie die herausragende Wein- & Glas-Philosophie

des Hauses RIEDEL. Nach einem Aperitif am Tisch mit 2014

Assmannshäuser Hinterkirch, Blanc de Noirs Brut (Sektmanufaktur

Bardong) präsentiert Christian Kraus,

Geschäftsführer Riedel Glas Deutschland, die neue Gläser-

Kollektion PERFORMANCE der Tiroler Glasmanufaktur Riedel.

Bei der Glas-Weinprobe werden zwei Weißweine sowie zwei Rotweine

aus insgesamt vier unterschiedlichen Gläsern verkostet.

Die danach folgende Kombination von Wein/Schokolade/Glas

zeigt, wie Sie ein perfektes Foodmatch sicherstellen. Erleben

Sie, wie sich Duft und Geschmack eines Weines verändern, je

nachdem, welches Glas Sie verwenden. Sie müssen kein Weinexperte

sein, um diese Verkostungen zu genießen.

Im Anschluss an das Tasting wird ein feines 3-Gänge-Menü von Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen) serviert, mit speziell

dazu ausgesuchten Weinen. Zwei Rotweine aus Ribera del Duero: 2016 Silvanus Crianza, Bodegas Asenjo & Manso | 2013

Yotuel Finca de Valdepalacios, Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero. 2019 Chardonnay im Holzfass ausgebaut, Weingut

Künstler, Rheingau und Riesling vom Weingut St. Antony

MODERATION Christian Kraus, Geschäftsführer Riedel Glas Deutschland

16:30 UHR | MASTERCLASS Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 38,–

RIBERA DEL DUERO

Das Weinbaugebiet im Norden Spaniens hat eine lange Tradition,

richtig „entdeckt“ wurde es jedoch erst in den 1980er- und

1990er-Jahren. In dem kargen Hochlandklima östlich von

Valladolid, durchzogen vom Rio Duero, sind die Tage extrem

heiß, die Nächte kalt. Ideale Bedingungen für die Rebsorte

Tempranillo, die sich hier unglaublich konzentriert entwickelt. Bei

geringen Erträgen sind die Weine fast schwarz und sehr kraftvoll.

Neben weltberühmten Namen wie Vega Sicilia und Pingus gibt es eine große Zahl kleinerer, oftmals nicht bekannter

Weingüter, deren Qualität hoch ist. Diese Weine aus der Rebsorte Tempranillo, andere Rebsorten gibt es hier kaum, sind

die Klassiker unter den spanischen Rotweinen. Im Tasting zehn Rotweine der Bodegas: Pinea del Duero | Virtus | Trus

| Peñafiel | Hnos. Pérez Pascuas | Dehesa de los Canónigos | Bodegas y Viñedos Valderiz | Lagar de Proventus |

Dominio Basconcillos | Explotaciónes Valduero.

MODERATION David Schwarzwälder, Fachjournalist für Iberische Weine

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 320,–

Nicolai Nørregaard★★ & RIBERA DEL DUERO

Es ist uns gelungen, für dieses Dinner ganz große Kochstars aus

Dänemark zu verpflichten: die Sterneköche des Restaurants

Kadeau, das sowohl auf der Insel Bornholm als auch in Kopenhagen

ansässig ist. Diese junge, faszinierende skandinavische

Küche ist der Trendsetter schlechthin, ein Magnet für Gourmets.

Die Natur Bornholms bildet das Rückgrat dieses Küchenstils:

wild und dennoch kultiviert. Die Küche ist regional, von der

ganzen Welt inspiriert und folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten.

Einheimisches Obst, Kräuter und Beeren werden gepickelt,

getrocknet und eingesalzen, sie sind einzigartige Geschmacksträger

zu Meeresfrüchten, Fisch- oder Fleischspezialitäten.

2011 wagte das Trio, mit dem Erfolg des Bornholmer Kadeau im Rücken, den Schritt in die Hauptstadt Kopenhagen. Schnell

wurden sie mit einem Michelin-Stern belohnt, 2018 folgte der zweite Stern. Sie müssen nicht die langwierige Anreise nach

Bornholm oder nach Kopenhagen machen: Beim Festival können Sie diese einzigartige Küche hier im Rheingau genießen!

Nach dem Aperitif mit Champagne Bollinger Special Cuvée zu Amuse Gueules gibt es zur Vorspeise zwei trockene Weißweine

aus der Appellation Ribera del Duero, die erstmalig seit 2019 dort angebaut werden, eine Premiere für Deutschland

(2019 López Cristóbal Albillo, Bodegas López Cristóbal + 2019 Nabal Albillo, Bodegas Navarro Balbas). Große Tempranillo-

Rotweine aus Ribera del Duero begleiten das erste und zweite Zwischengericht sowie den Hauptgang (2017 Protos ’27 |

2018 Tercera Generación, Casado Alvides | 2015 Hacienda Vitulia, Bodegas Vitulia | 2018 Proventus, Lagar de Proventus

| 2014 Viñas Viejas Viña Valera, Bodega Coop. Virgen De La Asunción | 2014 Pinna Fidelis Gran Reserva, Cocope | 2017

Dominio Romano, Dominio Romano | 2014 Virtus Alma, Bodegas Virtus | 2014 Jacobus, Comenge Bodegas y Viñedos

| 2012 Figuero Tinus, Viñedos y Bodegas García Figuero. Zum Dessert edelsüße Raritäten: 2012 Oestricher Lenchen Auslese

VDP.Große Lage (Weingut Spreitzer) und 2015 Geyersberg Auslese (Weingut Dreissigacker).

DIGESTIF Nonino Grappa Riserva, 8 Jahre alt

MODERATION David Schwarzwälder, Fachjournalist für Iberische Weine

16 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM FESTIVALPROGRAMM | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

17


8. MÄRZ | DIENSTAG

11:30 UHR | MASTERCLASS & LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim nur TASTING € 85,–

nur LUNCH € 125,–

GRAF NEIPPERG – Comte de Neipperg & Roland Gorgosilich Reduzierter Gesamtpreis € 195,–

Tasting mit acht Weinen aus dem Neipperg Portfolio Deutschland,

Bulgarien und Frankreich, vom Grafen persönlich präsentiert.

Den Lunch in vier Gängen kocht Roland Gorgosilich.

Schlossberg Weißburgunder GG 2019 | Clos Marsalette Blanc 2018 | Schlossberg Spätburgunder GG 2018 | Schlossberg

Lemberger GG 2018 | Château d’Aiguilhe 2016 | Enira Reserve 2015 (Domaine Bessa Valley, Bulgarien) | Château

Canon La Gaffelière 2011 | La Mondotte 2011. Im Anschluss kochen Roland Gorgosilich und sein Team (Kronenschlösschen)

einen exklusiven Lunch begleitet von 2019 Neipperger Sauvignon Blanc, VDP.Ortswein, 2016 Clos Marsalette rouge,

Pessac-Leognan und 2016 Petit Guiraud, Sauternes.

DIGESTIF Nonino Grappa Il Merlot Monovitigno

MODERATION Florian Richter, Head-Sommelier, Kronenschlösschen

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 320,–

CHRISTIAN BAU★★★ & COMTE DE NEIPPERG

Christian Bau★★★ (Victor’s Fine Dining, Perl/Nennig), seit

2005 mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet und zum 16.

Mal beim Festival dabei – sein Stil wird von unseren Gästen

geliebt –, zählt zu den besten Köchen der Welt. Seine Küche

ist weltoffen, leicht und zeitgemäß. Inspiriert von japanischer

Küche und Philosophie vollendet er den Brückenschlag von

europäischer zu asiatischer Kochkultur höchst raffiniert und

unnachahmlich.

9. MÄRZ | MITTWOCH

Nach dem Aperitif mit Champagne Roederer Blanc de Blancs Brut begleiten die Vorspeise Dorothee Zilliken (Weingut

Geltz-Zilliken) mit 2010 Rausch Riesling Auslese und Helmut Dönnhoff (Weingut Dönnhoff, Nahe) mit 2007 Oberhäuser

Brücke Riesling Auslese, zum ersten Zwischengericht folgen 2015 Roxheimer Höllenpfad Riesling trocken, Weingut

Dönnhoff und 2009 Rausch Riesling GG, Magnum, VDP.Große Lage Weingut Geltz-Zilliken. Zum zweiten Zwischengericht

präsentiert Graf Neipperg persönlich seine 2014 Clos d’Oratoire, 2016 Château d’Aiguilhe, und 2018 Schlossberg Lemberger

GG, Weingut Graf Neipperg sowie zum Hauptgericht Château Canon La Gaffelière 2016 + 2011. Zum Dessert

2017 Château Guiraud, Sauternes.

DIGESTIF Etter Vielle Kirsch

MODERATION Armin Diel, Journalist und Autor

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 295,–

CAVIAR & CHAMPAGNER: CAVIAR HOUSE & PRUNIER – CHAMPAGNE ROEDERER

Kaviar steht für Genuss schlechthin, aber wild aus dem

Kaspischen Meer gibt es ihn kaum noch. Genießen Sie heute

großzügig vier Sorten Prunier Caviar, begleitet von feinsten

Champagnern aus dem Hause Roederer. Nach dem Aperitif

mit Champagne Roederer Brut Premier präsentiert Frank

Brömmelhaus, Geschäftsführer von Caviar House & Prunier,

die Degustation. Jeder Gast erhält seine eigene 15-Gramm-

Dose von jeder Kaviar-Sorte. Zu jedem Caviar gibt es einen

speziellen Champagner, fein abgestimmt.

Prunier Caviar Ossietra & 2012 Roederer Brut | Prunier Caviar Tradition & 2014 Roederer Brut Rosé | Prunier Caviar St.

James & 2013 Roederer Blanc de Blancs Brut | Prunier Caviar Malossol & 2012 Roederer Brut Nature.

Nach der Degustation folgt ein 3-Gänge-Menü von Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen) mit Balik-Lachs Tsar Nikolaj,

einem absoluten Luxusprodukt – nicht vergleichbar mit einem „normalen” Räucherlachs. Balik kommt mit nichts anderem

in Berührung als mit Quellwasser, Salz und Rauch aus einem Holzfeuer, das nach altem russischem Brauch mit eigens dafür

ausgesuchtem Holz entfacht wird. Als Hauptgang traditionell Steinbutt mit reichlich Prunier Caviar Tradition sowie ein

Dessert. Zum Menü präsentiert Caroline Spanier- Gillot aus ihrem Weingut Kühling Gillot 2016 Nierstein Riesling trocken

+ 2016 Hipping Riesling GG. Von der Domaine Heritiers de Comtes de Lafon 2018 Mâcon-Uchizy Les Maranches + 2018

Pouilly Fuissé. Zum Dessert 2017 Pettenthal Riesling Auslese, Weingut Kühling Gillot.

MODERATION Frank Brömmelhaus, Geschäftsführer Caviar House & Prunier

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 275,–

THOMAS KELLERMANN★ und KATE & KON:

CHAMPAGNE AYALA | DOMAINE GIRARDIN | CHÂTEAU FIGEAC | HEIDI SCHRÖCK

Thomas Kellermann★ wurde bereits 2003 als „Berliner Meisterkoch“

mit einem Stern ausgezeichnet, 2011 sodann mit zwei

Sternen. 2018 wechselte er ins Relais&Châteaux Egerner Höfe

am Tegernsee, wo er weiterhin mit einem Stern gekrönt ist.

Unsere Festivalgäste lieben seine feine, raffinierte Küche.

KATE & KON (Konstantin Wolf), das in zweiter Generation von

Katharina, Florian (ihrem Mann) und Konstantin Wolf geführte

Familienunternehmen, ist spezialisiert auf Wein, Champagner

und Feinkost.

10. MÄRZ | DONNERSTAG

Die Weinexperten vom österreichischem Attersee haben aus ihrem Programm vier ihrer großen Winzer zum Jubiläumsfest

vermittelt.

Nach dem Aperitif mit Champagne AYALA Brut Majeur aus der 3-Liter-Flasche präsentiert Marco Caschera (Exportleiter

von Girardin) aus seiner Domaine Girardin zur Vorspeise und zum ersten Zwischengang Puligny-Montrachet 2017 und

Meursault 1er Cru Les Perrières 2015 sowie Puligny-Montrachet 1er Cru Les Combettes 2013 und Corton-Charlemagne

Quintessence 2016. Den zweiten Zwischengang und das Hauptgericht begleitet die Familie Manoncourt mit Weinen aus

ihrem Château Figeac zusammen mit Direktor Frederic Faye: Petit Figeac Vintage 2016 + 2014 sowie Figeac Vintage 2011

und der großartige 2009er. Zum Abschluss eine edelsüße Spezialität von Heidi Schröck: 2017 Ruster Ausbruch Auf den

Flügeln der Morgenröte.

DIGESTIF Trausner’s Reserve aus dem Barrique,1995 Zwetschge

MODERATION Ingo Swoboda, Journalist und Autor

11:30 UHR | MASTERCLASS & LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim Tasting € 65,–

„Petit Dejeuner à la Bourgogne“ – Lunch € 115,–

von Chablis bis Beaujolais mit Joseph Drouhin Reduzierter Gesamtpreis € 165,–

Die Maison Joseph Drouhin, 1880 in Beaune gegründet und

heute in vierter Generation von der Familie geleitet, steht

für die Vielfalt des Burgunds. Beste Lagen in mehr als 90

Appellationen, die den Weinen durch das Terroir einen einzigartigen

Charakter verleihen. Ausgeprägte Mineralität mit

reifen Aromen – fruchtig und elegant.

Jolana Novotna (Domaine Joseph Drouhin) präsentiert acht Weine im Tasting: 2018 Chablis Reserve de Vaudon + 2018

Chablis Premier Cru Montmais | 2017 Côte de Beaune blanc + 2017 Chassagne-Montrachet blanc | Fleurie, Hospices de

Belleville + 2016 Côte de Beaune rouge | 2016 Vosne-Romanée + 2016 Beaune 1er Cru Cras.

Anschließend ein 3-Gänge-Lunch von Roland Gorgosilich und seinem Team (Kronenschlösschen) mit traditionellen

burgundischen Gerichten, zeitnah interpretiert, begleitet von 2017 Pouilly-Vinzelles blanc | 2017 Savigny-Les-Beaune Clos

de Godeaux und 2016 Gevrey-Chambertin. Zum Dessert eine Riesling-Auslese aus dem Rheingau und ein Marc de Bourgogne.

MODERATION Ingo Swoboda, Journalist und Autor

10. MÄRZ | DONNERSTAG

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 250,–

HUMMER DINNER & DOMAINE LEFLAIVE (Burgund)

Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen) kocht ein formidables

5-Gänge-Dinner mit Hummern aus den berühmten Fanggebieten

in Maine (USA), in der Bretagne (Frankreich) und

in Irland.

11. MÄRZ | FREITAG

Nach dem Aperitif 2018 Mâcon-Verze, Magnum, präsentiert Monsieur Brice de la Morandière, Geschäftsführer der Domaine

Leflaive, Spitzenweine aus der Domaine Leflaive: 2018 Mâcon-Verzé Les Chênes + 2018 Mâcon-Verzé Le Monté | 2018

Pouilly-Fuissé | 2015 Auxey-Duresses + 2017 Rully 1er Cru. Zum Abschluss eines grandiosen Gourmet-Abends folgt 1997

Château Sigalas Rabauld, Sauternes.

DIGESTIF Penderyn Icon of Wales Rhiannon Single Malt Whisky

MODERATION Florian Richter, Head Sommelier, Kronenschlösschen

11:45 bis 15:00 UHR | RARITÄTENLUNCH Villa Mumm, Eltville 1.590,– €

JAHRHUNDERTJAHRGANG 1961: RARITÄTEN AUS ALLER WELT

Limitierte Personenzahl

Die Firma Rotkäppchen-Mumm öffnet ihre sorgsam renovierte

Villa im zauberhaften Park, unmittelbar am Rheinufer gelegen,

für diese exklusive Festival-Veranstaltung. Die beeindruckende

Villa Mumm mit dem Flair der Jahrhundertwende ist der

passende Rahmen für die Raritäten zum erlesenen Gourmetmenü

von Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen).

APERITIF Champagne Piper Heidsieck Prestige Cuvee 2006 Rare

Amuse 1961 Champagne Roederer Cristal | 1961 Champagne Dom Perignon | 1961 Steinberger Riesling Cabinet,

Weingut Kloster Eberbach | 1961 Berg Bronnen Cabinet, Weingut Wegeler

Flight 1 Château Giscours, Margaux | Château Cantenac Brown, Margaux | Château Rauzan-Segla, Margaux |

L’Église Clinet, Pomerol

Flight 2 Château Lagrange, St. Julien | Château Branaire Ducru, St. Julien | Château Ducru Beaucaillou, St. Julien |

Château Leoville Las Cases, St. Julien

Flight 3 Château Phelan Segur, St. Éstèphe | Château Cos d’Estournel, St. Éstèphe | Château Fombrauge, Saint

Emilion | Château Figeac, Saint Emilion

Flight 4 Château Lafite-Rothschild, Pauillac | Latour, Pauillac | Château Ausone, Saint Emilion | Château Margaux,

Margaux

Flight 5 Vosne-Romanée La Grande Rue 1er Cru Domaine Henri Lamarche | Clos de Vougeot Grand Cru, Poulet Père

et Fils | Pommard, Domaine Leroy

Flight 6 Clos du Bourg Moelleux, Domaine Huet, Loire | Port

Digestif Rémy Martin LOUIS XIII, der beste und teuerste Cognac der Welt. Der Rolls Royce unter den Cognacs wurde

nach dem französischen König Louis XIII benannt. Seit 1894 wird die Cuvee aus den besten, ca. 50 Jahre alten Cognacs

komponiert. Pro Jahr kommen nur 1000 Flaschen in den weltweiten Handel, extrem rar und wertvoll, ein unvergessliches

Trink-Erlebnis.

MODERATION Jan Erik Paulson, Raritätenhändler und internationaler Weinexperte

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 145,–

VON CIDRE BIS CHAMPAGNER BRATBIRNE – die neue Welt der leichten Essensbegleiter

Bretagne – Normandie – Schwäbische Alb – Schweizer Jura – Taunus - Niederrhein

Es ist der Trend: rare Obst-Spezialitäten, z.T. mit jahrhundertealten

Bäumen, werden nach bio-dynamischen und biologischen

Methoden mit ganz geringen Erträgen, alles in Handarbeit,

gepflegt und geerntet. Das Ergebnis dieser harten Arbeit

sind einzigartige Spezialitäten mit berauschendem Aroma

nach reifem Obst, gepaart mit feiner Säure. In ganz Europa

gibt es Spezialisten, die sich mit diesem Thema erfolgreich

beschäftigen.

Peter van Nahmen vom Niederrhein präsentiert zum feinen 4-Gänge-Menü von Roland Gorgosilich als Aperitif Frucht-

Secco Apfel-Quitte und Sparkling Juicy Tea Rose-Darjeeling-Rhabarber aus seiner Obstkelterei van Nahmen. Es folgen die

weiteren Stars der Branche mit ihren Spezialitäten: Johanna Cécillon ist die Cidre-Entdeckung des Jahres. In der Bretagne

bewirtschaftet sie mit ihrem Mann neun verschiedene Apfelgärten, aus denen sie faszinierende Cidres komponiert, rein

biologisch, auf Insektizide und Pestizide wird selbstverständlich verzichtet. Heute präsentiert sie 2018 „Cidre Divona“ (die

keltische Göttin der heiligen Quellen) + 2018 Perry Bélénos. Die Obstbäume der Cidrerie du Vulcain wachsen im Schweizer

Jura nahe dem Lac de Neuchatel. Sein Besitzer Jacques Perritaz zeigt zwei seiner weltweit begehrten, außergewöhnlichen

Cidres: Premiers Emois 2019 + Trois Pépins (Cuvee aus Apfel, Birne, Quitte) 2018. Der seit Jahren hoch renommierte Eric

Bordelet produziert in der Normandie große Schaumweine aus den Früchten seiner Obstgärten: 2010 Sydre Argelette

+ 2008 Sydre Argelette, die gibt es heute jeweils aus Magnums. Jörg Geiger von der Schwäbischen Alb zählt zu den

besten Produzenten in Europa für Schaumweine,- mit und ohne Alkohol. Er zeigt seine berühmte Champagner Bratbirne

(einen Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner Bratbirne), Ernte 2003, naturherb, Zero Dosage, und eine neue,

entalkoholisierte Variante, aus der Magnum. Last but not least ergänzt Andreas Schneider von seinem Obsthof am Steinberg

die phänomenale Auswahl an Cidres mit 2019 Ananasrenette + 2008 Bohnapfel 47.

MODERATION Andreas Schneider, Obsthof am Steinberg

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 250,–

KIM TORO & CALIFORNIA

Kim Toro, Chef im exklusiven Hotel Reserva Rotana (Manacor,

Mallorca), kocht ein feines 5-Gänge-Menü, perfekt auf die

raren kalifornischen und Rheingauer Spezialitäten abgestimmt.

12. MÄRZ | SAMSTAG

Nach dem Aperitif Roederer Estate Sparkling präsentiert Johannes Leitz seine Rarität 2009 Berg Kaisersteinfels Riesling

aus Magnumflaschen (Weingut Leitz). Es folgen 2018 Twomey Cellars Sauvignon Blanc + 2018 Spottswoode Sauvignon

Blanc | 2018 Merry Edwards Sauvignon Blanc + 2018 Kistler Chardonnay Les Noisetiers | 2018 Merry Edwards Pinot

Noir Sonoma County + 2018 Merry Edwards Pinot Noir Russian River | Lyndenhurst Cabernet Sauvignon Jahrgänge 2014

+ 2015. Zum Dessert 2018 Rüdesheimer Drachenstein Riesling Auslese (Weingut Leitz).

DIGESTIF Heaven’s Door Bourbon Whiskey

MODERATION Martin Maria Schwarz, Journalist

11:45 UHR | RARITÄTENLUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 650,–

CALIFORNIA – SPEKTAKULÄRE KALIFORNIER, BEST OF

Limitierte Personenzahl

Kalifornien im Glas bedeutet eine abenteuerliche, spannende

und wechselhafte Weinbaugeschichte von den ersten

missionarischen Reben im 18. Jahrhundert bis heute. Als

kalifornische Cabernets und Chardonnays in der legendären

Pariser Blindprobe „The Judge“ 1976 die großen Namen aus

Bordeaux und Burgund auf die hinteren Plätze verwiesen, war

der Aufschrei groß – und die Aufmerksamkeit internationaler

Weinliebhaber spontan da. Seither gibt es einen meist respektvollen

und freundschaftlichen Wettkampf um die besten Weine

der Welt. Genießen wir zusammen „Best Of“, spektakuläre

Weine Kaliforniens.

Michael Grimm aus Rottweil (Bacchus Vinothek), der sich auf Bordeaux und Kalifornien (mehr als 300 Weine) spezialisiert

hat, präsentiert nach dem Aperitif mit Sparkling Chardonnay Blanc de Blancs Santa Rita Hills, Sandhi Wines, Santa Barbara,

„das Beste vom Besten“ aus Kalifornien zum 5-Gänge-Gourmetmenü von Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen).

Flight 1 2018 Sauvignon Blanc Fidelio, Realm Cellars, Napa Valley | 2014 Chardonnay Private Reserve, Beringer |

2006 Chardonnay Mount Eden Valley | 2006 Chardonnay Ritchie Vineyard, Ramey

Flight 2 Jahrgang 1999 Château Montelena | Dunn Howell Mountain | Phelps Insignia | Dominus | Caymus Special

Selection und Opus One

Flight 3 jeweils aus den Jahrgängen 2006 und 2005 Caymus Special Selection | Dominus | Opus One

Flight 4 Die 99 + 100 PP-Weine von Verité: 2008 La Muse (Merlot) | 2008 La Joie (Cabernet Sauvignon) | 2008 Le

Desir

MODERATION Michael Grimm, Dipl. Önologe, Bacchus Vinothek, Rottweil

18 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM FESTIVALPROGRAMM | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

19


12. MÄRZ | SAMSTAG

12:00 UHR | LUNCH Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim € 125,–

OYSTERS & FINGERFOOD – SPARKLINGS AUS FRANKREICH (DOYARD) UND ENGLAND (GUSBOURNE)

Eine Auswahl feinster Austern (FrischeParadies) & Fingerfood

serviert als Flying Buffet aus der Kronenschlösschen-Küche,

begleitet von spektakulären Sparklings.

Carole Doyard präsentiert aus ihrem Weingut Champagne Doyard Mahé: Cuvée Empreinte Blanc de Blancs Brut 1er Cru

| Cuvée Desir Blanc de Blancs Extra Brut 1er Cru | Brut Rosé 1er Cru und 2014 Millésime Blanc de Blancs Extra Brut 1er

Cru. Gusbourne Estate aus der Grafschaft Kent produziert „English Sparkling“, erstmals 2010 vorgestellt mit der Vision,

zu den besten Schaumweinen der Welt zu gehören. Die klassischen Champagner-Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und

Pinot Meunier werden auf 93ha eigenen Weinbergen angebaut, die Qualitäten Gusbourne Brut Réserve, Rosé Brut und

Blanc de Blancs Brut vermitteln ein faszinierendes Geschmacksbild: kraftvoll und konzentriert, gleichzeitig geschmeidig

und elegant. Sie sind rar und wertvoll, Händlerpreise ca. 60 Euro je Flasche.

MODERATION Florian Richter, Head-Sommelier, Kronenschlösschen

12:00 UHR | TASTING & LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 145,–

ROCHELT – DIE EINZIGARTIGE KUNST DES SCHNAPSBRENNENS

Alexander Rainer, Inhaber der weltweit berühmten Schnapsbrennerei

Rochelt, präsentiert seine so raren und wertvollen

Spezialitäten: Wachauer Marille | Schwarze Ribisel | Weichselkirsche

| Gravensteiner Apfel | Williamsbirne | Muskattraube und

Mirabelle. Erlesenes, perfekt gereiftes Obst wird in exquisite

Brände verwandelt, die Aromen verbinden sich mit dem Alkohol

und bilden eine köstliche Harmonie.

Zunächst präsentiert Alexander Rainer einen Aromen-Kalender mit der Beschreibung der heute angebotenen Schnäpse,

und anschließend gibt es zu jedem der sieben Obstbrände eine geschmacklich raffinierte, fein abgestimmte kleine Köstlichkeit

aus der Kronenschlösschen-Küche von Roland Gorgosilich in sieben Gängen: Melone & Joselito Schinken > Muskattraube

| gebratene Gänseleber > Williamsbirne | Jacobsmuschel > Mirabelle | geschmortes Reh > Schwarze Ribisel |

gratinierter Ziegenkäse > Wachauer Marille | karamellisierte Apfeltarte > Gravensteiner Apfel | Schwarzwälder Kirschtörtchen

> Weichselkirsche. Als Aperitif zur Begrüßung am Tisch empfangen wir Sie mit Champagne Taittinger Brut Réserve,

Magnum, und als Tischweine zum Menü gibt es vom Weingut Winzerhof Stahl 2019 Chardonnay Fass 500 und Sauvignon Blanc.

MODERATION Martin Maria Schwarz, Journalist

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 245,–

HUBERT OBENDORFER★★ | FISCH & KRUSTENTIERE | DOMAINE OTT & DELAS

Hubert Obendorfer★★ aus dem Gourmetrestaurant Eisvogel

in seinem Landhotel Birkenhof, Neunburg vorm Wald, kocht

ein raffiniertes 6-Gänge-Menü.

13. MÄRZ | SONNTAG

Nach dem Aperitif mit Champagne Roederer Rosé Brut Vintage 2014 folgen zu den fünf Menügängen 2017 Condrieu La

Galopine + 2017 Condrieu Cru Clos Boucher (Delas Frères) | 2019 Domaines Ott Blanc Clos Mireille + 2019 Domaines

Ott Rosé Clos Mireille | 2017 Hermitage Blanc Domaine des Tourettes + von Domaines Ott Rosé Romassan sowie 2019

Étoile Rosé | 2018 Abtsberg Spätlese Maximin Grünhaus.

DIGESTIF ROCHELT, Wachauer Marille, präsentiert vom Inhaber Alexander Rainer

MODERATION Erwin Seitz, Gourmetjournalist und Kulturhistoriker

11:45 UHR | RARITÄTENLUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 1.490,–

DOMAINE ROMANÉE CONTI

Limitierte Personenzahl

Ein absolutes Top-Ereignis der Wein-Szene: Das renommierteste

Weingut der Welt, dessen Weine extrem rar und gesucht sind,

ist nach 2006 zum zweiten Mal zu Gast beim Festival.

Nach dem Aperitif mit Champagne Agrapart & Fils Terroirs Extra Brut Blanc de Blancs Grand Cru in Magnumflaschen,

begleiten ein weiterer High-Class-Champagner und absolute Grand-Cru-Raritäten der Domaine Romanée Conti aus dem

Jahrgang 2014/2018 das feine Menü von Andree Köthe ★★ und seinem Küchenchef Yves Ollech ★★ (Essigbrätlein, Nürnberg)

sowie Roland Gorgosilich (Kronenschlösschen): zur Vorspeise Champagne Agrapart & Fils Minéral Extra Brut Blanc de

Blancs Grand Cru, zum ersten Zwischengericht Echézeaux und Grand Echézeaux; zum zweiten Zwischengericht Romanée

Saint Vivant und Corton (2018), zum Hauptgang Richebourg und La Tâche, jeweils von der Domaine Romanée Conti. Zum

Dessert Traginer Bayuls Rimage 2018 und AOC Montlouis sur Loire Cuvée des Loups 2018, Domaine De La Taille aux Loups.

Moderation Albert Kierdorf, Inhaber KIERDORFWEIN und Alleinimporteur DRC

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 185,–

ANDREE KÖTHE★★: Champagne | Franken | Rheingau | Rioja

Andree Köthe★★ (Essigbrätlein, Nürnberg) zählt gemeinsam

mit seinem Küchenchef Yves Ollech zu den besten Köchen

Deutschlands. Seit mehr als zehn Jahren werden sie mit zwei

Michelin-Sternen und mit 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet.

Sie haben sich der Gemüse-Küche verschrieben,

ergänzt durch etwas Fisch und Fleisch. Im Vordergrund steht

der unnachahmliche Geschmack unverfälschter Natur.

Nach dem Aperitif mit Champagne Laurent-Perrier La Cuvée präsentiert Eva Fricke 2019 Kiedrich Riesling trocken und

2018 Seligmacher Riesling feinherb | Andrea Wirsching zeigt aus ihrem Weingut 2017 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner

GG trocken. Zum Zwischengericht präsentieren Philipp Luckert seinen 2017 Weingut Zehnthof Sulzfelder Spätburgunder

und Jose Luis Muguiro vom Weingut Marqués de Riscal 2018 Baron de Chirel Verdejo Viñas Centenarias. Zum Hauptgang

die Rotweine 2015 Baron de Chirel Reserva, Rioja + 2014 Marqués de Riscal Gran Reserva, Rioja DOCa, Marqués de Riscal.

Zum Dessert 2018 Iphöfer Scheurebe Auslese, Weingut Wirsching.

DIGESTIF Nonino Grappa di Picolit Monovitigno

MODERATION Erwin Seitz, Gourmetjournalist und Kulturhistoriker

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 225,–

ANDALUSIEN: Galadinner mit Juanlu Fernández★

Juanlu Fernández★ begann seine Ausbildung als Konditor, bevor

er seine Karriere als Koch startete. Schon mit 18 Jahren war

sein Lehrmeister der 3-Sterne-Koch Martin Berasategui★★★,

für den er fünf Jahre arbeitete (Lasarte und Tenerife) und der

ihm Technik, Präzision und Entschlossenheit beibrachte. Mit

23 Jahren wurde er Küchenchef von einem weiteren 3-Sterne-

Koch (Angel León★★★ in Cadiz im Restaurant Aponiente).

Zehn Jahre lang leitete er dieses herausragende 3-Sterne-

Restaurant, bevor er sich mit 33 Jahren entschloss, sein eigener

Herr zu werden: 2018 eröffnete er sein eigenes Restaurant

LÚ Cocina y Alma in seiner Heimatstadt Jerez. Bereits nach

wenigen Monaten wurde er mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Juanlu Fernandez selbst beschreibt seinen Kochstil

als „rearguard vanguard“ – klassische Haute Cuisine vermischt

mit Innovationen der traditionellen Küche seiner Heimat

Andalusien. Er und sein Team machen einen Restaurantbesuch

zu einem unvergesslichen Erlebnis, heute zu erleben beim

Rheingau Gourmet & Wein Festival.

Nach dem Aperitif mit der Spezialität aus der Heimatstadt Jerez, Sherry San Léon Manzanilla (Weingut Herederos de

Argüeso, Sanlúcar de Barrameda), gibt es zur Vorspeise die Weißweine La Malvar de Más que Vino 2019 (Bodegas Más que

Vinos, Toledo) und Blanco Capellania Reserva 2016 (Marqués de Murietta). Es folgen Sherry Manzanilla Papirusa Lustau

Solera Familiar und aus ihrem Weingut Bibo & Runge präsentiert das Ehepaar Bonsel 2018 Romantiker Riesling aus dem

Hendelberg sowie 2018 Hargadun Riesling aus dem Würzgarten. Stefan Müller von der Saar zeigt seine 2020 Krettnacher

Altenberg Riesling trocken und 2020 Krettnacher Euchariusberg Riesling Spätlese Alte Reben (Weingut Stefan Müller,

Mosel-Saar). Zum Hauptgang gibt es die Rotweine Castillo Ygay (Marqués de Murietta) und Roda I (Bodegas Roda). Zum

Dessert Sherry Don PX Gran Reserva 1994 (Bodegas Toro Albalá, D.O. Montilla-Moriles).

MODERATION David Schwarzwälder, Journalist und Spezialist für iberische Weine

14. MÄRZ | MONTAG

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 165,–

VIETNAM: ASIATISCH-FRANZÖSISCHE FUSION-KÜCHE

Die beiden Brüder Thi und Vu Nguyen haben mit ihrer

vietnamesischen Küche (Brasserie Thi, München) ihrer Koch-

Leidenschaft ein Denkmal gesetzt. Elegantes Design, entspannte

Atmosphäre und eine authentische vietnamesische

Küche mit französischem Einfluss setzt weniger auf Schärfe,

hier wird mit frischen Kräutern wie Koriander, Basilikum, Dill,

Kresse, Schnittlauch und Minze gewürzt – Grünes gibt den

Ton an! Kontraste sind dabei ein wichtiger Bestandteil: Die

fünf wichtigsten Aromen süß, sauer, salzig, scharf und bitter

werden absichtlich nicht zu einem Ganzen abgestimmt. Es

wird so gekocht, dass die Aromen einzeln wahrgenommen

werden können. Wie passt das zum französisch-angehauchten

Brasserie-Konzept? Als die Franzosen das Land im 19. Jahrhundert

kolonisierten, brachten sie natürlich auch ihr Essen mit.

Um den französischen Gerichten eine besondere lokale

Note zu verleihen, ergänzten sie die Rezepte um regionale

Zutaten – Fischsauce statt Crème und Butter! Übrigens: „Pho“,

das ultimative Nationalgericht Vietnams, trägt seinen Namen

von „Pot au feu“. Moderiert wird der Lunch von Sommelier und

Restaurantleiter Martin Zieglmeier – bestens bekannt in der

Münchner Gastroszene, in der er die Weinszene aufmischt und

stets unterwegs ist, um kulinarische Highlights aufzuspüren.

Nach dem Aperitif mit 2019 J’S Vintage Riesling Sekt brut, Johannisberger Sekthaus, präsentieren Philipp Corvers 2020

Erbacher Marcobrunn Riesling feinherb Große Lage und 2018 Oestricher Doosberg Riesling Auslese Große Lage (Weingut

Dr. Corvers-Kauter), Friedrich Keller zeigt aus seinem Weingut Franz Keller Schwarzer Adler 2019 Weißburgunder

Pulverbuck VDP.Erste Lage und 2016 Spätburgunder Kirchberg GG, Ulrike Burmeister präsentiert ihre 2011 Husarenkappe

Riesling VDP.Große Lage (Weingut Burg Ravensburg) sowie 2017 Heinberg Chardonnay GG (Weingut Heitlinger).

Die Familie Wellanschitz präsentiert aus ihrem Weingut Wellanschitz (Burgenland) Blaufränkisch Ried Sonnensteig 2017

und aus ihrem weiteren Weingut Kolfok Neckenmarkter Blaufränkisch 2018.

MODERATION Martin Zieglmeier, Sommelier und Weinfachberater

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 275,–

Ralf Berendsen★★: EIN HIGHLIGHT!

Ralf Berendsen★★, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen,

kocht im gleichnamigen Restaurant des Relais&Châteaux La

Butte aux Bois in Lanaken, das zu den führenden Lifestyle- und

Gourmethotels in Belgien zählt. Das historische Landgut hat

die „Schönste Restaurant-Terrasse“ (Gault&Millau) und ist in

den Sommermonaten der Genuss-Hot-Spot Nr. 1 in Flandern.

Ralf Berendsen wird seit 2017 mit zwei Sternen im Michelin

ausgezeichnet, trotzdem lautet sein Credo: „Nichts ist so gut,

dass es nicht verbessert werden könnte.“

Bereits 2020 begeisterte Ralf Berendsen unsere Festival- Gäste –

und es gab „Standing Ovations“. „Koch zu sein, ist für mich der

schönste Job der Welt“, dieses Gefühl setzt der Niederländer

mit seiner raffinierten Küche perfekt um.

15. MÄRZ | DIENSTAG

Nach dem Aperitif mit Champagne Happersberger folgen vom Gut Hermannsberg (Nahe) 2018 Steinberg Niederhausen

Riesling GG und 2016 Kupfergrube Schlossböckelheim Riesling GG, Jürgen Düringer und Sabine Mosbacher-Düringer

präsentieren aus ihrem Weingut Georg Mosbacher (Pfalz) 2018 Ungeheuer Forst Riesling GG und 2013 Kieselberg Deidesheim

Riesling GG. Andreas Ehl vom Weingut Winzerhof Stahl reicht 2019 Chardonnay Fass 500 und Sauvignon Blanc. Dr.

Leon Femfert zeigt aus seinem Familienweingut Fattoria Nittardi Casanuova di Nittardi 2019 Doghessa Chianti Classico

DOCG und Nectar Dei 2015 Maremma, Toscana.

MODERATION Ingo Swoboda, Journalist & Autor

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 165,–

CREATIVE RUSSIAN CUISINE MIT STERNEKOCH ALEXANDER WULF★

Alexander Wulf★ ist der weltweit einzige Sternekoch mit

russischen Wurzeln. 1992 kam er als Zehnjähriger nach

Deutschland – in ein fremdes Land mit einer Sprache, die er

nicht verstand. Nach dem Schulabschluss organisierte er sein

Leben und fasste nach Ausbildung und ersten Erfahrungen

als Koch im Alter von nur 22 Jahren den mutigen Entschluss,

Sternekoch zu werden. Bereits 2008 erkochte Wulf seinen

ersten Michelin-Stern im Gourmetrestaurant St. Jacques in

Heinsberg. Zehn Jahre später übernahm er das Restaurant in

Eigenregie und gründete 2021, zusammen mit Ronny Schreiber

und Marcel Kokot, seinen Geschäftspartnern und besten

Freunden, das eigene Restaurant Troyka by Burgstubenresidenz

in Erkelenz-Neu Immerath. Wulf und Kokot verfeinern den

klassisch französischen Küchenstil zur filigraneren Seite der

russischen Haute Cuisine. Troyka bedeutet im Russischen:

ein Dreigespann. Für die beiden Küchenchefs Alexander Wulf

und Marcel Kokot sowie den Sommelier Ronny Schreiber

bedeutet dieses Wort aber noch viel mehr: Freundschaft, Familie,

Zusammenhalt, Kraft, Energie und Respekt.

Das Restaurant ist ein Ort, der kulinarische, sinnliche und grenzüberschreitende

Geschmackswelten für seine Gäste bereithält

– die CREATIVE RUSSIAN CUISINE. Alexander Wulf ist

in TV-Shows und Kochduellen zu sehen. Neben seiner Tätigkeit

als Fernsehkoch im WDR konnte er bei Shows wie „Das

perfekte Dinner“ oder „ready to beef“ als Sieger vom Platz

gehen. Eine besondere und unvergessliche Herausforderung

war das Duell mit Tim Mälzer im Rahmen der sechsten Staffel

von „Kitchen Impossible“.

Lassen Sie sich heute von einem faszinierenden 4-Gänge-

Menü der CREATIVE RUSSIAN CUISINE verwöhnen.

Nach dem Aperitif Champagne Rothschild Rosé präsentiert Quirin Fleischmann seine 2020 Weißer Burgunder trocken +

2018 Symphonie Grauer Burgunder trocken (Weingut Fleischmann, Rheinhessen), Vodka Stolichnaya, Krimsekt Krimskoye

und 2 Rotweine aus dem Weingut Braunewell (Rheinhessen): 2015 Essenheimer Spätburgunder, Magnum, und 2019

Francois Reserve.

MODERATION Ronny Schreiber, Head Sommelier und Geschäftsführer, Troyka

20 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM FESTIVALPROGRAMM | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

21


15. MÄRZ | DIENSTAG

19:30 UHR | DINNER Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 275,–

Paul Stradner★★ & Nyetimber | California | Rheingau | Sauternes

Die Karriere von Paul Stradner★★ wurde durch höchste Qualitätsansprüche

in 3-Sterne-Restaurants geprägt. Nach sieben

Jahren mit Harald Wohlfahrt in der Traube Tonbach wechselte

er 2009 zu Jean-Georges Klein★★★ ins 3-Sterne-Restaurant

L’Arnsbourgh in Baerenthal. 2012 übernahm er das Restaurant

in Brenner’s Park-Hotel, Baden-Baden, wo er 2015 zum ersten

Mal selbst mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Ende 2017

wechselte er in das noble Restaurant Villa René Lalique, um dort

als Tandem gemeinsam mit Jean-Georges Klein die Küchenbrigade

zu führen.

16. MÄRZ | MITTWOCH

In den Jahren der gemeinsamen Zusammenarbeit haben beide eine persönliche und kulinarische Verbundenheit entwickelt,

die von kreativer Küche und leidenschaftlichem Kochen geprägt ist. Seit 2021 hat Paul Stradner die alleinige Führung in

der Villa René Lalique übernommen.

Nach dem Aperitif mit Nyetimber Classic Cuvée, Magnum, begleiten das 5-Gänge-Menü: 2016 Hommage à George,

Auxerrois, Georg Müller Stiftung, Rheingau, und Black Stallion, Kalifornien, mit Limited Release Chardonnay | 2016

Château Lafaurie Peyraguey blanc 2018 | Château Faugères, Grand Cru Classé 2016 + 2016 Hommage à George Spätburgunder,

Weingut Georg Müller Stiftung | Black Stallion Limited Release Cabernet Sauvignon 2017 | Château Lafaurie

Peyraguey 2016, 1er Grand Cru Classé, Sauternes.

MODERATION Armin Diel, Journalist und Autor

12:00 UHR | LUNCH Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 165,–

DARIO CECCHINI – CHIANTI & BOLGHERI

Dario Cecchini, der „Gott der Bistecca“, ist der wohl berühmteste

Metzger der Welt. Über sich selbst sagt Dario: „Ich bin kein

Koch, kein Chef – ich bin ein Fleischer!“ Netflix drehte über ihn

eine faszinierende Doku, und in zahlreichen Kochbüchern von

Weltstars wie Anthony Bourdain und Jamie Oliver wird Dario

Cecchini gewürdigt.Bereits seit dem Jahr 1976 führt Dario die

Antica Macelleria Cecchini in achter Generation. Tradition und

Innovation sind seine Leitmotive, und das Fleisch spielt in seiner

Metzgerei und seinen vier Restaurants die absolute Hauptrolle.

Wir sind stolz, Dario beim Festival persönlich begrüßen zu dürfen. In vier Menügängen präsentiert er seine einzigartigen

Spezialitäten, so wie er es auch in seinen Restaurants „unter Freunden“ serviert – an langen Tafeln im Family Style.

Nach dem Aperitif mit Franciacorta Bellavista Alma Gran Cuvée Brut DOCG begleiten das Menü Wein-Spezialitäten aus

dem Chianti: Vicky Schmitt-Vitali präsentiert aus ihrem Weingut Le Fonti (Panzano) Chianti Classico Riserva 2017 DOCG

und Chianti Classico Gran Selezione 2016 DOCG, Josephin Peränen präsentiert aus ihrem Weingut Candialle (Panzano)

2018 La Misse Chianti Classico DOCG und 2016 Circe, Toskana IGT und Massimo Basile zeigt von der Tenuta Argentiera

aus Bolgheri Villa Donoratico 2019 DOC und Argentiera 2018 Superiore DOC.

MODERATION Hendrik Thoma, Master Sommelier, Hamburg

19:00 UHR Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim € 175,–

FAREWELL Party

Das Festival swingt aus. Speisen und Getränke werden an den

insgesamt ca. 30 Ständen von den Köchen und den Winzern

ausgegeben. Zur musikalischen Unterhaltung spielen Flavius &

Eurosound und Dr. Feelgood jr. & Friends, von unseren Gästen

seit Jahren geliebt. Es kochen acht internationale und nationale

Kochstars live an ihren Ständen. Die Gastköche geben ihre

individuell zubereiteten Gerichte an ihren Ständen aus: Küche

| Patisserie | Kochschule | Festzelt | Restaurant | Bistro | Rheinsaal

| Roter Salon | Gelber Salon und Hotelhalle. Es kochen

der „Beste-Metzger-der-Welt“ Dario Cecchini aus Panzano

(Chianti), berühmt aus der Netflix- Serie „Chef’s Table“ und

die Sterneköche Wolfgang Becker★ (BECKERS, Trier), André

Großfeld★ (Villa Merton, Frankfurt) und Philipp Liebisch★

(Ritter von Kampski Privathotels, Stolberg) | Beate Braun (stanley,

Frankfurt) | Anton de Bruyn (Emma Metzler, Frankfurt) |

Maximilian Schmidt★ (Roter Hahn, Regensburg) sowie Roland

Gorgosilich (Kronenschlösschen, Hattenheim), am Grill Otto

Gourmet mit den legendären Wagyu-Beef-Burgern | von der

Firma FrischeParadies Tsarskaya Austern.

24 Weingüter und Winzer Sektkellerei Geldermann, Baden, mit Carte Blanche Brut. Aus dem Rheingau: Barth

(BARTH Pinot Rosé Brut | 2013 BARTH ULTRA Pinot Brut Nature) | Bausch (2019 Rheingau Ortswein Hattenheimer

Riesling trocken + 2015 Hattenheimer Wisselbrunnen Riesling Spätlese) | Crass (2019 Erbacher Steinmorgen Riesling

trocken + 2018 Erbacher Michelmark Merlot trocken) | Domdechant Werner’sches Weingut (2015 Hochheimer

Domdechaney VDP.Erste Lage + 2018 Hochheimer Hölle Riesling Spätlese) | August Eser (2019 Vom Löss Oestrich

Riesling trocken VDP.Ortswein + 2019 Rauenthaler Riesling feinherb VDP.Ortswein) | Joachim Flick (2020 Gelber

Muskateller trocken + 2017 Wicker Nonnberg Riesling trocken) | Kloster Eberbach (2019 Wiesbadener Neroberg

Crescentia Riesling trocken VDP.Erste Lage + 2019 Domäne Bergstraße Weißburgunder trocken VDP.Gutswein) |

Johannishof (2019 Johannishof Charta Riesling + 2019 Finesse Riesling feinherb VDP.Ortswein | Georg Müller Stiftung

(2019 Hattenheimer Wisselbrunnen Riesling GG + 2019 Perfect match VDP.Gutswein + 2018 DANIEL, Spätburgunder

trocken VDP.Gutswein) | Prinz (2019 Sauvignon Blanc trocken VDP.Gutswein + 2017 Hallgartener Hendelberg Spätburgunder

Rotwein trocken VDP.Erste Lage) | Prinz von Hessen (Riesling Classic VDP.Gutswein + Prinz von Hessen Rosé

feinherb VDP.Gutswein) | Schloss Schönborn (2009 Hochheim Domdechaney Riesling EG in der 12-Liter-Flasche +

2019 Rüdesheim Berg Rottland Riesling trocken) | Sohns (2018 Geisenheimer Kläuserweg Riesling Alte Reben + 2019

Geisenheimer Riesling trocken) | Spreitzer (2019 Oestrich Muschelkalk VDP.Ortswein + 2019 Riesling 101 VDP.Gutswein

+ 2017 Charta Riesling) | Balthasar Ress (2019 Hattenheim Riesling VDP.Ortswein + 2018 Hattenheimer Engelmannsberg

Riesling trocken VDP.Erste Lage) | Schloss Vollrads (2019 Schloss Vollrads Riesling trocken + 2014 Schloss Vollrads

Riesling Kabinett). Aus der Pfalz: Metzger (2019 Chardonnay St. Stephan Réserve + 2017 Pinot Noir Arthos) | Neiss

(2018 Weißburgunder Schlossberg Alte Reben + 2018 Frühburgunder Vogelsang). Von der Mosel: Mönchhof Erben (2019

Ürziger Würzgarten Spätlese trocken, Alte Reben + 2019 Ürziger Würzgarten Spätlese feinherb, Fass 33). Von der Saar:

Weingut Stefan Müller (2020 Krettnacher Euchariusberg Riesling Kabinett feinherb). Aus Rheinhessen: Gunderloch

(2016 Rothenberg Riesling GG + 2016 Rothenberg Riesling Spätlese VDP.Große Lage). International: Louis Vale, Südafrika.

Alkoholfrei: Obsthof am Steinberg | DR. HÖHL’S alkoholfreier Bio-Aperitif

Live Bands Flavius & Eurosound | Dr. Feelgood jr. & Friends

Château Bastor-Lamontagne

AOP SAUTERNES

Château Saint-Robert

Poncet-Deville

AOP GRAVES

Château Faizeau

AOP MONTAGNE-SAINT-EMILION

Château Cantin

AOP SAINT-EMILION GRAND CRU

Château Sergant

AOP LALANDE DE POMEROL

Clos Beauregard

AOP POMEROL

Am Anfang stand ein Mann mit einem starken Willen,

einer Leidenschaft und einer Vision, dessen Geschichte und

Lebensweg durch eine vier Jahrzehnte lange, enge Verflechtung

mit dem Weinbau maßgeblich geprägt wurde.

Heute wird diese Leidenschaft und Vision von einer großen,

engagierten Familie weitergetragen, stark verbunden mit

jedem einzelnen Terroir, mit der Verpflichtung, nur das Beste aus

jedem Ihrer Weingüter unter der einzigartigen Signatur «Family

Helfrich» zu vereinen.

Entdecken Sie wahre Schätze in einer nicht alltäglichen,

kulinarischen Verkostung! Wir freuen uns auf Sie!

CORONA-Sonderbedingungen

Gesetzliche Vorgaben werden vom Veranstalter genau beachtet. Werden Veranstaltungen vom Gesetzgeber untersagt oder nur eingeschränkt zugelassen, ist der Veranstalter nicht nur berechtigt, sondern

verpflichtet, die entsprechenden Folgerungen zu ziehen. Wird eine gebuchte Reservierung aus Corona-Gründen, die vom Gesetzgeber vorgegeben sind, storniert, hat der Kunde keinen Erfüllungsanspruch.

In diesem Fall stehen dem Kunden nach seiner Wahl folgende Ersatzansprüche zu: Entweder nimmt er in Höhe seiner bereits geleisteten Zahlung zu 100% vom Veranstalter einen Gutschein entgegen, der

innerhalb von 36 Monaten wahlweise beim Festival oder im Hotel Kronenschlösschen in Anspruch genommen werden kann (jeweils auch in Teilbeträgen), oder er erhält eine sofortige Rückzahlung in Höhe

von 85% der geleisteten Summe.

Programm-Änderungen sind vorbehalten.

La passion du vin est celle qui nous lie

Contact : Sandra Gless Sales Team Manager On Trade : sandra.gless@lgcf.fr

22 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVALPROGRAMM


JÜRGEN DOLLASE

WEIN & SPEISEN

IM FESTSPIELHAUS

DER WEINKULTUR

JÜRGEN DOLLASE ISST BEI ROLAND GORGOSILICH

IM ELTVILLER »KRONENSCHLÖSSCHEN«

Fotos GUIDO BITTNER

Das »Kronenschlösschen« in Eltville-Hattenheim

im Rheingau ist mittlerweile eine der

wenigen legendären Adressen Deutschlands,

wenn es um Wein und Speisen geht. Grundlage dafür

ist vor allem die Begeisterung für gute Weine und

Gastronomie, die Hans B. Ullrich nach der Übernahme

des ehemaligen Hotels »Ress« im Jahre 1990 ausgelebt

hat. Nach Renovierung und Eröffnung zwei Jahre

später entwickelte sich der Betrieb in zwei Richtungen.

Auf der einen Seite entstand unter dem Koch Franz

Keller ein Gourmetrestaurant mit einer der besten

Weinsammlungen des Landes. Diese Sammlung wird

bis auf den heutigen Tag intensiv gepflegt und glänzt

sowohl durch eine große Breite (vor allem bei den

Rheingau-Weinen und Bordeaux) als auch durch

eine erhebliche Tiefe mit vielen, oft seltenen Jahrgängen,

die Ullrich durch seine guten Beziehungen

zur Szene und oft auch aus Auktionen bezieht. Auf

der anderen Seite ging es zügig an die Gründung des

»Rheingau Gourmet & Wein Festivals«, das dieses

Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Was dieses Festival auszeichnet, ist nicht nur

das Auftreten von absoluten Spitzenköchen aus aller

Welt, sondern auch ein vinologisches Programm,

über das selbst Spezialisten immer wieder nur

staunen können. Ullrich bringt die besten Güter

der Welt dazu, nicht bloß Weine für die Menüs zu

liefern, sondern sogar häufig einen tiefen Griff in

ihre Schatzkammern zu tun. Es spricht für sich, dass

die Raritätenproben – die wie alle Veranstaltungen

hier immer von Fachleuten und Weinjournalisten

kommentierend begleitet werden – stets sofort ausverkauft

sind.

Am Herd des heute von Ullrichs Tochter Johanna

geführten »Kronenschlösschens« steht seit 2020 als

Nachfolger von Berühmtheiten wie Franz Keller

und dem langjährigen Küchenchef Patrik Kimpel

der hochtalentierte ROLAND GORGOSILICH.

Der 1978 geborene Österreicher begann seine Laufbahn

16-jährig in der »Residenz Dolezal« am Neusiedler

See, hat danach zum Beispiel im »Schloss

Fuschl« in Salzburg, bei Sven Elverfeld im Wolfsburger

»Aqua« und in der »Villa Hammerschmiede«

in Pfinztal gearbeitet, bevor er insgesamt fast 14 Jahre

in Südafrika gekocht hat, zuletzt als Executive Head

Chef in »Bosman’s Restaurant« im »Grande Roche

Hotel« in Paarl – in dieser Funktion war er auch einmal

Teilnehmer des »Rheingau Gourmet & Wein

Festivals«. Gorgosilich pflegt in der Küche seine

österreichischen Wurzeln, ergänzt sie aber immer

wieder mit präzise eingebauten Einflüssen aus aller

Welt. Typisch sind Elemente einer Art hochfeinen

Rustikalität, die bewirkt, dass Gerichte wie seine

schon vielfach hoch gelobte Taube mit Kohlrabi,

Semmelstoppelpilz und Schalotte bei aller Finesse

immer sehr süffg schmecken.

Sommelier dieser Ausgabe von »Wein und

Speisen« ist der aus dem Elsass stammende

LENNART SPEIKAMP ( Jahrgang 1994), der an

der Seite von Florian Richter für die anspruchsvolle

Weinbegleitung im »Kronenschlösschen« und

beim Festival zuständig ist. Speikamp begann mit

einer Ausbildung zum Hotelfachmann, befasste sich

aber seit seiner Arbeit im französisch orientierten

Restaurant »M Belleville« in München zunehmend

mit dem Wein. Nach einer Station in der Baiersbronner

»Schwarzwaldstube« kam er 2019 ins

»Kronenschlösschen«.

24 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | WEIN & SPEISEN WEIN & SPEISEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

25


JÜRGEN DOLLASE

WEIN & SPEISEN

Hummer – Butternut, Grünkohl, Kürbiskern

Die seltene Kombination von Hummer und Grünkohl

ist hier eher mild inszeniert. Es gibt die Hälfte

eines in Gänsefett konfierten Hummerschwanzes,

daneben einen Streifen von Kürbismousse mit

diversen kleinen Elementen obendrauf und zwischen

beiden eine Emulsion von Verjus, die ebenfalls einen

sehr mild schmeckenden Anteil an Grünkohl enthält.

Der Hummer zeigt eine dezent individuelle

Aromatisierung, der im Prinzip ebenfalls milde

Ergänzungen gegenüberstehen. Mit der krossen

Textur der frittierten Grünkohlstücke muss man

im Akkord allerdings etwas vorsichtig sein, weil

sie schnell dominant wird. Es empfiehlt sich eher,

Hummer und Begleitung im Wechsel zu essen, um

alle Nuancen präzise auskosten zu können.

WEIN 1 Ein 2019er Chenin Blanc, Luddite

Wines, Bot River, Südafrika. Serviertemperatur: 10

Grad bei einer Raumtemperatur von 23 Grad. Der von

einem winzigen Gut stammende Chenin blanc wirkt

in der Nase ausgesprochen seriös, mit begrenzten

Spuren seiner acht Monate im Holz. Am Gaumen

zeigt er eine klare Frucht und schmeckt sehr viel

gemüsiger, als anhand der Nase zu erwarten wäre.

Insgesamt ist dies ein wirklich als Chenin blanc entwickelter

Wein und kein Versuch, in irgendwelche

probaten Weißweinmuster zu verfallen. Mit dem

Hummer und etwas Sauce ergibt sich schon in der

Nase ein breiterer, angereicherter Akkord. Mit

den anderen Aromen gibt es eine leichte Blockade

durch die Süße der Kürbismousse. Ein Vollakkord

mit einem großen Hummeranteil und einer um etwa

zehn Sekunden verlegten Kontaktstelle schmeckt

ebenfalls breiter, aber einen Tick weniger elegant

als der Wein allein.

WEIN 2 Ein 2016er As Sortes, Val do Bibei/

Valdeorras von Rafael Palacios, A Rúa, Spanien.

Serviertemperatur: 10 Grad. Dieses Weißwein-Flaggschiff

aus dem Priorat duftet als reiner Rebsorten-

Wein (Godello) deutlich individuell und kräftig. Am

Gaumen verstärkt sich eine mittige Frucht, und das

Holz tritt zurück. Der Wein zeigt im Glas eine weitere

Zunahme der Fruchtnoten und schmeckt dann –

bei aller Anmutung eines großen Weißweins – vor

allem kräftig. Mit dem Hummer und etwas Sauce

ist der Wein eindeutig der kräftigere Partner, der

vom Essen angereichert wird. Die Süße der Kürbismousse

ergibt aber auch bei ihm eine gewisse Verschlankung.

Wenn man im Vollakkord den Mousse-

Anteil reduziert und eine gute Balance zwischen

Hummer und den begleitenden Aromen sucht,

ergibt sich wieder ein gutes, aber nicht unbedingt

spektakuläres Zusammenspiel.

Die Begleitung durch diese beiden interessanten

Weine bringt klar unterschiedliche Schwerpunkte.

Eine Konstante ist allerdings die Reaktion beider

Weine auf die Kürbismousse. Hier empfiehlt sich

ganz einfach, die Masse an Mousse zu reduzieren,

vielleicht auf etwa die halbe Höhe des Streifens. Die

Koordination von Küche und Wein kann es in solchen

Fällen dem Gast leichter machen, der ansonsten

Gefahr läuft, sich einfach ein Stück von dem Aromenund

Texturstreifen abzuschneiden und damit zu viel

Süße für einen optimalen Akkord zu bekommen.

Beide Empfehlungen sind also gut, könnten aber

von etwas mehr Feinabstimmung noch profitieren.

Heilbutt – Topinambur, Spitzkohl, Boudin Noir

Mit dem Heilbutt und seiner sehr feinen Integration

auch rustikaler Aromen wie der Blutwurst und eines

Sauerkraut-Cannelono ist Gorgosilich ein großer

Wurf gelungen. Das Filet ist angenehm fest gegart

und hat ein exzellentes Aroma. Die Topinambur-

Emulsion als Sauce schmeckt wie eine Beurre-blanc-

Variante. Die Begleitung hat aromatisch und texturell

eine große Bandbreite, glänzt aber vor allem durch

hervorragend abgestimmte Proportionen, die nachhaltig

beweisen, dass es eben zwischen allen möglichen

Zutaten Schnittstellen gibt – wenn man die

denn durch optimale Dosierung genau triff. Im

Akkord mit den fein dosierten rustikalen Aromen

(die Blutwurstscheiben sind hauchdünn) profitiert

der Fisch von seiner guten Festigkeit. Er bleibt

immer das Hauptprodukt.

WEIN 1 Ein 2017er Macon-Chardonnay »Les

Crays«, Bret Brothers, Vinzelles, Burgund. Serviertemperatur:

11 Grad. In der Nase geht es erst einmal

um eine klare Chardonnay-Fruchtigkeit, nicht

um Holznoten. Der von 35 Jahre alten Stöcken

stammende Wein ist spontan vergoren, entwickelt

am Gaumen aber dennoch nur eine begrenzte Säure.

Die Fruchtnoten zeigen sich anfangs eher als dezente

Kopfnote, nehmen dann aber im Glas in wenigen

Minuten deutlich zu. Mit der Sauce ergibt sich erst

einmal eine sehr schöne Trockenreaktion, bei der

die Frucht reduziert wird und die Noten aus der

spontanen Gärung eine größere Rolle spielen. Mit

dem Fisch und dann auch den rustikalen Elementen

bleibt es in dem »Trockenbereich«, der sich als ein

Mix aus den Noten von Frucht und Gärung ergibt.

Der Wein verändert sich also mit dem Essen.

WEIN 2 Ein 2011er Oestricher Doosberg Riesling

trocken vom Weingut Peter Jakob Kühn, Rheingau.

Serviertemperatur: 11 Grad. Er zeigt eine

leichte Reifenote bei der Farbe und in der Nase,

dort mit einer Art individueller Petroleum-Note.

Am Gaumen beginnt es mit Fruchtigkeit, es folgt

etwas Petroleum und dann eine elegante Süße.

Der Wein wirkt dabei so stabil, dass man ihn wohl

eher angereift als reif nennen muss. Mit der Sauce

ergibt sich für einige Sekunden ein überraschendes

Tabak-Aroma, das wohl im Zusammenhang mit dem

Topinambur-Anteil entsteht. Mit Sauce, Fisch und

den rustikalen Elementen gibt es eine gleichbleibend

schöne Ergänzung, die nicht plakativ wirkt, sondern

sich eher harmonisch in das Gesamtbild einfügt.

Zwei gute Empfehlungen, mit denen man zu

ganz unterschiedlichen Geschmackserlebnissen

kommt, die sich aber jeweils in großer Präzision

und Stabilität einstellen. Der Riesling passt dabei

besser zu den rustikalen Elementen, also zum

eher regionalen Anteil, der Chardonnay mehr zum

französisch-internationalen Bild vom Fisch und der

einer klassischen Beurre blanc ähnlichen Sauce. Die

größere Flexibilität hat der Riesling, auch wenn

der Chardonnay eine eigene, neue Note entwickelt.

26 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | WEIN & SPEISEN WEIN & SPEISEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

27


JÜRGEN DOLLASE

Taunus-Reh – Schwarzwurzel, Rosenkohl, Brombeere

Was bei diesem Gericht wie eine Art neoklassische

Kombination klingt, entpuppt sich im Detail wieder

als die überzeugende Leistung eines sehr guten Kochs.

Wie beim Heilbutt geht es nicht nur um die Produkte,

sondern vor allem um deren präzise Positionierung

in den Akkorden, also um die Proportionen, die sich

ja immer aus der aromatischen und der texturellen

Wirkung zusammensetzen. Die Basis aus einem vorzüglich

schmeckenden Rehrücken wird durch ein

abermals fein-rustikales Spiel erweitert, bei dem

weder die Kohlnoten noch die Fruchtnoten zu stark

in den Vordergrund rücken, sondern sich vor allem

ein süffges, angereichertes Bild ergibt. Durch die

ungewöhnlich gute Einbindung der Fruchtnoten

wird dieses Bild auch durchaus individuell.

WEIN 1 Ein 2001er Barbaresco, Giorgio

Pelissero, Piemont. Serviertemperatur: 16 Grad. In

der Nase zeigt sich schnell eine große Kirschnote,

aber auch Komplexität und Tiefe. Am Gaumen

schmeckt man zwar den reifen Nebbiolo mit dunklen

Noten aller Art, aber zugleich nach wie vor eine

gewisse jugendliche Kraft, die noch viele gute Jahre

erwarten lässt. An der Luft entwickelt sich mehr

Vielfalt, die in Richtung eleganter Zwischennoten

geht. Mit dem Fleisch allein zeigt sich schon in

der Nase eine sehr angenehme Ähnlichkeit zum

Essen. Der Wein ist insgesamt ein echter Mitspieler,

auch wenn er in der Intensität manchmal vielleicht

einen Tick dominant wird. In allen Akkorden einschließlich

einem Vollakkord kommt es zu engen

Verzahnungen, bei denen allgemein ein wenig Luft

nach dem Bissen (etwa Kontaktstelle plus zehn

Sekunden) von Vorteil ist.

WEIN 2 Ein 2015er Pinot Noir »Caroline«

vom Schlossgut Diel, Nahe. Serviertemperatur:

16 Grad. Dieser noch jugendlich wirkende Wein

ist von der Charakteristik »Blut« geprägt, also einer

Fruchtnote, die ein wenig in diese Richtung geht. Er

wirkt nicht so tief wie der Barbaresco, entwickelt

aber im Glas schnell deutlich kräftigere, zunächst

sehr kulinarisch wirkende Noten. Auch der Pinot

Noir schmeckt mit dem Fleisch zusammen sehr ähnlich,

passt also sehr gut. Mit anderen Elementen

greift die Frucht jeweils schnell, verliert sich dann

aber mangels weiterer Substanz ebenso zügig. Auch

eine deutliche Verlegung der Kontaktstelle um etwa

20 Sekunden bringt die Aromen des Weins nicht

komplett zurück.

Die anfängliche Affnität des Pinot Noir zu dem

Gericht kann dazu führen, dass man ihn im ersten

Moment für sehr gut geeignet hält. Ein solcher Effekt

kann sich immer wieder ergeben, und zwar sowohl

bei der Auswahl der Weine als auch bei der späteren

Einschätzung. Dieser Wein ist dennoch für dieses

Essen letztlich keine gute Lösung. Der Barbaresco

dagegen ist eine exzellente Wahl, bei der die ganze

Komplexität inklusive der Reifenoten in eine klare

kulinarische Funktion kommt und die Kraft gleichzeitig

sicherstellt, dass er in der Handhabung durch

den Gast immer seine Struktur und Funktion behält.

Manjari-Schokolade –

Rote Bete, Himbeere, Malz

Desserts mit Roter Bete gehören zu jenen Crossover-Kombinationen,

die in den letzten Jahren sehr

viel an Selbstverständlichkeit gewonnen haben.

Neben der Schokoladencreme steht hier quasi eine

Variation von Roter Bete im Mittelpunkt, die eng an

Variationen von Himbeere gekoppelt ist. Die Aromen

verzahnen sich zu einem engen, aber immer in sich

changierenden Spektrum, das von den unterschiedlichen

Texturen und Temperaturen aufgelockert

wird. Das Himbeer-Sorbet hat eine kräftige Frucht

und Säure, es wirkt dadurch vor allem sehr frisch.

WEIN 1 Ein 1995er Vintage Port, Guimaraens,

Fonseca Cellars, Vila Nova de Gaia, Portugal. Serviertemperatur:

16 Grad. Schon in der Nase zeigt er

neben einer dezenten Reife noch viele frische

Noten, was bei einem Vintage Port dieses Alters

nicht ungewöhnlich ist. Am Gaumen entwickelt

sich zügig ein komplexer Körper mit so etwas wie

einem Hauch von Whiskyfass-Noten im Hintergrund.

Die Affnität zu Schokoladenaromen ist wegen der

Komplexität nicht so deutlich wie bei jüngeren Portweinen,

etwa Ruby Ports. Mit dem frischen Himbeer-

Sorbet entsteht wegen der Kälte zuerst einmal eine

Wand von Kontrast, die sich in eine Art vorsichtige

Annäherung an die Aromen verwandelt. Im Vollakkord

dominiert zuerst ein alkoholischer Eindruck,

ehe der Portwein mit etwas Distanz zum Essen eine

gut harmonierende, aromatische Charakteristik zeigt.

WEIN 2 Ein 1994er Assmannshäuser Höllenberg,

Spätburgunder Weißherbst Trockenbeerenauslese

vom Weingut August Kesseler, Rheingau. Serviertemperatur:

12 Grad. Schon in der Nase zeigt sich

eine erstaunliche Präsenz mit einer präzisen, aber

noch längst nicht beendeten Reife. Am Gaumen wird

klar, dass man sich von der Rebsorte weniger beeinflussen

lassen sollte als vom Terroir und der Machart

einer gut gereiften Rheingau-Trockenbeerenauslese.

Wegen seiner Kraft und sozusagen eines

eigenen Säurespiels wirkt der Wein immer üppig –

auch im Zusammenhang mit dem Sorbet. In diversen

Akkorden gibt er teilweise einen guten Rahmen, zeigt

manchmal aber auch eine gewisse Dominanz, die

jedoch immer als angenehm erlebt wird.

Zwei hochinteressante Empfehlungen, die ein

ganz unterschiedliches Spiel mit diesem kulinarisch

so homogenen, aber komplexen Dessert zeigen.

Der Akkord mit dem Vintage Port hat dabei eher

mentalen Charakter, man genießt den Port als eine

Art von distanziertem Begleiter. Die Trockenbeerenauslese

ist da ganz anders, sie verträgt eine enge

Begleitung und kann sich in den Akkord einmischen.

Natürlich lässt sich auch ein solcher Wein als Dessertbegleiter

ein Stück von der direkten Auseinandersetzung

entfernen und als »vin de méditation« mit

Distanz genießen. Gerade bei Desserts liegt eine

solche Funktion immer sehr nahe.

WEIN & SPEISEN

FAZIT Die Kombination von Wein und Speisen

findet im »Kronenschlösschen« eine exzellente

Basis: Dank einer der besten Weinkarten Deutschlands

können die Gäste nicht nur mit Weinen jeglicher

Provenienz, sondern auch in ganz unterschiedlichen

Reifegraden rechnen. Die Küche unter Roland

Gorgosilich ist nicht nur gut, sondern hat den Weg

zu einer hervorragenden Entwicklung eingeschlagen.

Die Weine treffen so auf Differenzierungen und

aromatische Schattierungen, die für eine adäquate

Wirkung der Empfehlungen die Voraussetzung

sind. Die Weinbegleitung dieses Menüs war ebenso

spannend wie kurzweilig und in ihren unterschiedlichen

Blickwinkeln immer auch anspruchsvoll. Die

Möglichkeiten des »Kronenschlösschens« zu nutzen,

bedeutet hier immer auch, die Spezialisten machen

zu lassen.

28 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | WEIN & SPEISEN WEIN & SPEISEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

29


DIE RIBERA DEL DUERO

DIE KARGHEIT DER KASTILISCHEN HOCHEBENE FORDERT

WINZER UND REBEN BESONDERS HERAUS – UND TREIBT

SIE ZU HÖCHSTLEISTUNGEN AN. KAUM EINE WEINREGION

SCHEINT BESSER FÜR DIE ZUKUNFT GERÜSTET.

Von SIGI HISS

Fotos RUI CAMILO und GUIDO BITTNER

Der Klimawandel macht leider keinen Bogen um den Weinbau. Im Gegenteil, er hat

massive Auswirkungen auf das Weinmachen in seiner kompletten Breite. Infolgedessen

ändern sich Charakter und Stil der Weine wie von selbst: Schnell wird aus präziser Kraft

eine übermäßige Wucht und die sonst feine Frucht hinterlässt einen – im fast wahrsten

Sinne des Wortes – umwerfenden Abgang.

Doch was die Weinmacher entlang des Duero

in jener 115 Kilometer langen und bis zu

über 35 Kilometer breiten Weinbauregion

Altkastiliens vorfinden, ist ein Versprechen an die

Zukunft. Vor ihrer Haustür liegen Antworten, um die

sie in der Weinwelt beneidet werden: Ein perfektes

Zusammenspiel von Böden, alten »Tinta del país«-

Reben und schwindelnden Höhen.

Ribera del Duero ist alles andere als eine neue,

wie aus dem Nichts aufgetauchte Weinregion, die

plötzlich den Markt mit Trendweinen überrascht.

Schon vor vier Jahrhunderten produzierte man hier

unter der Regentschaft der Habsburger hochwertige

Weine. Im vergangenen Jahrhundert hingegen lag

das Gebiet bis Ende der 1970er mehr als brach. Erst

1980 wurde die Region aus ihrem Dornröschenschlaf

geweckt: Sechs Bodegas und drei Kooperativen mit

insgesamt 8000 Hektar betagter Rebstöcke legten

den Grundstein für eine neue Ära der Region. Schon

zwei Jahre später erhielt die Region den D.O.P-

Status. Bemerkenswert ist, wie der Name zustande

kam: Die Bodegas Protos, ehemals eine Genossenschaft

und heute einer der größten Betriebe der

Region, stellte die Bezeichnungen seines Markenweins

»Ribera Duero« für die Namensgebung der

Weinregion zur Verfügung. Doch vor allem Weingüter

wie Vega Sicilia oder Alejandro Fernandez

hatten an dieser Renaissance einen großen Anteil

und gelten bis heute als Referenzen für die große

Qualität der Weine.

Vom Kalk dominiert

Die vier Provinzen Soria, Burgos, Segovia und

Valladolid strukturieren die Region Ribera del Duero,

doch eine topografische Abgrenzung in drei Gebiete

ergibt aus weinbaulicher Sicht mehr Sinn. Da ist

einmal Soria im Osten mit gerade mal fünf Prozent

der 23 353 Hektar und einem überdurchschnittlich

hohen Anteil an alten Reblagen, aber auch dem

harschesten Klima. Seit einigen Jahren schon weckt

das große Potenzial dieser Region das Interesse der

bekannteren Bodegas im Westen. Geografischer und

weinbaulicher Mittelpunkt der Region ist Burgos mit

Zweidrittel der gesamten Rebfläche: Jedes noch so

kleine Dorf ist hier mit dem Tempranillo verbunden.

Burgos ist der wirtschaftliche Motor und unverkennbar

auch das Herz des Ribera del Duero. Doch was

das Renommee der Bodegas betriff, kann es weder

Soria noch Burgos mit dem Westen aufnehmen. Jene

knapp 5000 Hektar sind derart vom Kalk dominiert,

dass man meint, mitten in der Champagne zu stehen.

Die Kreideformationen strahlen mit den berühmten

Namen Protos, Alejandro Fernandez, Emilio Moro,

Hacienda Monasterio, Aalto, Arzuaga und den zwei

Ikonen, Dominio de Pingus und Vega Sicilia, um

die Wette.

Wie eine Lebensader durchquert der Duero von

Osten nach Westen die Hochebene Kastiliens und

bietet an seinen Flanken fabelhafte Bedingungen

für den Weinbau. Während der Fahrt von Madrid

Richtung Nordwesten lässt sich der Wandel der Landschaft

bestaunen: Mit jedem zurückgelegten Kilometer

wird es spürbar rauer und karger. Aus sanften

Hügeln und grünen Flächen wird mehr und mehr

ein eher schroffer, felsiger Landstrich mit kleinen,

verlassen wirkenden Dörfern – authentisch und

ungeschminkt und weit weg vom trubeligen Leben

in Madrid. Doch nicht nur die Landschaft, auch das

Klima ändert sich dramatisch. Spätestens beim ersten

Espresso-Stopp in luftiger Höhe erscheinen lange

Hosen und Jacke wie eine gute Idee. Überhaupt,

viel ausgeprägter kann kontinentales Klima kaum

sein: Die jährlichen Niederschläge von 400 Millimeter

im Mittel treffen auf beachtliche 2400 Sonnenstunden.

Sanfte Übergänge der Jahreszeiten kennt

man hier nicht und Früh- und Spätfröste lassen die

Winzer unruhig schlafen. Die Meseta, das kastilische

Hochland, fordert Mensch und Rebe durch ihre

permanente Unberechenbarkeit – und treibt so

beide zu Höchstleistungen. Zum Tausch gibt sie

den Winzern einzigartige Instrumente in die Hand,

um unter diesen Bedingungen bestmögliche Ergebnisse

zu erzielen.

Da wären zum Beispiel die enormen Temperaturamplituden,

die großen Unterschiede von Tages- zu

Nachttemperaturen. Bei Tagestemperaturen bis zu

38 Grad Celsius und mehr wird dem Rebstock einiges

abverlangt. Über Nacht fällt dann das Thermometer

mitunter um 20 Grad und die Rebe hat Zeit sich zu

erholen. Ein weiterer großer Pluspunkt sind die

Böden, die einen außergewöhnlich hohen Anteil an

gelöstem Kalk aufweisen. In dieser gelösten Form

kann die Wurzel des Rebstocks ihn gut aufnehmen;

eine Tankstelle für Mineralstoffe.

Die Vielfalt des Tempranillos

Ähnlich wirkt sich auch die Höhe der Lagen aus,

die sich auf 700 bis 1050 Meter über dem Meeresspiegel

befinden. Je höher desto kühler, die Reife der

Trauben vollzieht sich dadurch langsamer und wird

nicht von Hitzewellen getrieben. Doch wie zeigt

sich das alles im Wein? Mittels einer animierenden

Säure, komplexer Mineralität sowie – trotz der Kraft

und dem reifen Tanningerüst – einer erstaunlichen

Frische. Die Weine der Ribera del Duero sind kraftvolle

und dichte Crus mit Spannung und Struktur.

Nase wie Gaumen wirken frisch und kühl und zeigen

keine Schwere oder klebrige Süße.

Der Bestand alter Rebstöcke – jene 8000 Hektar,

mit denen in den 1980ern der Neuanfang begann –

war zugleich Startkapital und Versprechen an die

Zukunft. Ein Drittel der Reben hat inzwischen

ein Alter von 45 Jahren erreicht, man findet tatsächlich

auch Anlagen, die vor einem Jahrhundert

gepflanzt wurden. Eine wichtige Eigenschaft alter

Rebstöcke ist ein natürlicher niedriger Ertrag und

somit eine sagenhafte Qualität der Trauben. Die

von der Kontrollbehörde vorgegebenen erlaubten

Mengen von maximal 7000 Kilogramm pro Hektar

werden daher nie auch nur annähernd erreicht. De

facto liegt der durchschnittliche Ertrag der vergangenen

15 Jahre bei 4200 Kilo, und damit etwa

auf dem Niveau burgundischer Grand Crus.

Unangefochtener Platzhirsch der Region mit 96

Prozent der gesamten Rebflächen ist der Tempranillo,

auch »Tinta del País«, »Tinto Fino« oder »Tinta

Roriz« genannt. Perfekt an das raue Klima und

Wetter angepasst und mit besonders dicker Schale

ausgestattet, ist er einerseits vor der immensen

Sonnenstrahlung geschützt und verleiht andererseits

dem Wein den besonderen und klar erkennbaren

Charakter: viel reifes Tannin, eine tiefe, fast

schwarze Farbe zusammen mit einer dichtmaschigen,

kompakten Frucht. Pinot Noir-Trauben würden aufgrund

ihrer dünnen Haut in der Sonne Kastiliens

einfach gekocht.

Für den Reifeprozess und die Lagerung im

Fass und auf der Flasche gibt es eine klare Klassifizierung:

Der »Joven« hat keine oder nur maximal

sechs Monate Fassreife und kommt meist im Jahr

nach seiner Lese in den Verkauf. »Crianza« kommt

frühestens nach 24 Monaten auf den Markt, wovon

mindestens zwölf Monate im Fass vorgegeben sind.

Eine »Reserva« reift 36 Monate mit ebenfalls

mindestens zwölf Monaten im Fass. »Gran Reservas«

reifen 60 Monate, davon sind mindestens 18 im Fass

vorgeschrieben. Die Zeit der Reife im Fass und die

Ruhe auf der Flasche während der Lagerung sind

gerade für den kraftvollen und anfangs kantigen Stil

eines Ribera del Duero wichtig.

Inzwischen erscheinen auch die ersten Einzellagen-

Weine auf dem Markt, man geht also parallel zum

eigenen System auch den Weg der burgundischen

Grand-Cru-Klassifizierung. Dieses Herausarbeiten

einzelner Terroirs scheint ein zarter Trend zu sein,

der ohne Frage weiterverfolgt und ausgebaut werden

sollte. Ebenso ein erster Fingerzeig ist das vereinzelte

Wiederauftauchen des traditionellen Rosado, dem

Clarete, für den weiße und rote Trauben zusammen

vergoren und ausgebaut werden. Damit ist das große

Potenzial im Ribera del Duero jedoch längst nicht

ausgeschöpft, viele Crus liegen noch brach, vor allem

im Osten der Region.

Das Versprechen in die stark vom Klimawandel

begleitete Zukunft ist kein leeres: Die Höhenlage,

der große Temperaturunterschied von Tag zu Nacht,

die oftmals kalkhaltigen Böden und der hohe Anteil

alter »Tinta del País«-Rebstöcke bürgen dafür. Wer

kraftvolle und doch frische Tempranillos liebt, wer

das Raue und Unerbittliche von 1000 Metern über

dem Meer im Wein sucht, wer die Meseta schmecken

möchte, findet im Ribera del Duero sein Weinglück.

30 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | RIBERA DEL DUERO RIBERA DEL DUERO | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

31


Hiss verkostet

FINETASTING|Sigi 40 Weine

2019 Fuentespina 3 Meses

Bodega Avelino Vegas

87 P

Ungemein frischfruchtige, mit roten wie schwarzen Früchten und zugleich

dezent grünen, herben Kräutern versehene Nase. Trotzdem ist da eine schöne

Dichte und nie dünne Aromatik vorhanden. Knackig wie rassig. Am Gaumen

dann grüne Oliven, rote Brombeere und etwas Kirschkerne, eine sehr schön

saftige, aber straffe Säure als Rückgrat. Gute Struktur durch sehr dezentes Holz,

eine klare Präzision. Tiefe und Frische!

2019 Finca Resalso

Bodega Emilio Moro

87 P

Dezente speckige wie auch erdige Aromen, gepaart mit etwas Unterholz, Oliven

und einer dunkelwürzigen, leicht ätherischen Kühle. Ein satter Stil, noch kompakt

und fest, mit leicht sperrigem aber dezentem Holz, etwas Eichenwürze, einem

Hauch schwarzer Pfeffer und einer tollen, weil saftigen Säure – die bringt den

Trinkspaß. Auch wenn er jung und nicht der komplexeste ist, so hat dieser

Tinta del País doch Trinkfreude, zugleich fehlt es nicht an Seriosität und Qualität.

Geradlinig.

2019 Vitulia Frutal

Bodegas Vitulia

89 P

Die rote, knackige und schlanke Frucht dominiert in einer feingliedrigen Nase.

Sauerkirsche, dazu etwas Fruchtiges und Würziges und eine sehr leichte, stimmige

Holznote. Mit der Zeit zeigt sich eine ätherische Kühle. Rassig, zugleich mit

spürbarer Kraft am Gaumen. Recht kalkig, schmeckbarer, sehr mineralischer

Unterbau, erdig und mit einer herben Walnuss zu den Aromen der Nase. Kraftvoll

aber stimmig.

2018 Dos Mundos

Bodega y Viñedos Milénico

90 P

Feine, schwarzpfeffrige Nase mit etwas Muskat und einer zwar warmen und

rotbeerigen Frucht, die jedoch sehr elegant und stimmig. Betörende Kühle

und eine recht mineralische, pfeffrige Note. Präzision auch am Gaumen, eine

herrliche Säure, tolle Rassigkeit, mit feinem ziseliertem Tannin, straff und in

sich stimmig. Dazu mit Frische, Mineralität und Balance bestens ausgestattet,

die Komplexität und Tiefe wird sich in einigen Jahren noch zeigen. Klasse!

aus der Ribera del Duero

2018 Hito

Bodegas Cepa 21

90 P

Rote florale Noten dominieren, etwas Rosenwürze, aber auch eine passende

Herbheit mit Wacholderbeeren und grünen Oliven. Im Glas verschließt sich die

Nase etwas und verliert das Florale. Fast puristisch der Gaumen, fordernde rassigmineralische

Art mit einem leicht kalkig-staubigen Eindruck. Dazu ziselierte,

wenn auch fordernde aber feingliedrige Säure. Da haben sich Frische, ein eigener

Stil und Power zur Klasse zusammengefunden. Alles andere als einfach, vor

allem für Liebhaber der runden Stilistik. Potenzial.

2018 Tercera Generación

Casado Alvides

89 P

Kühle und deutlich rote und florale Noten mit einem Hauch Brotrinde und

trockener Zimtnote. Die warme, vollreife Nase zeigt auch etwas Kirschmarmelade,

Amarenakirschen und ausreichend Tiefe und Komplexität. Hingegen kommt

der Gaumen mit Kraft aber nie Bulligkeit daher, von Frische und unheimlich

saftiger Säure ausbalanciert. Er zeigt eine grüne Herbe mit Stangenbohnen,

etwas grüner Walnuss und Kräutern. Fordernd, durchaus kraftvoll und mit

Reifepotenzial.

2018 Proventus

Lagar de Proventus

90 P

Tiefe und warme, dunkle Frucht, warmes Brot und Brotrinde, Nougat, Schattenmorellen

und Schokolade, schwarzer Pfeffer, leicht ätherisch mit hintergründigen

Aromen von Teer und Lakritze. Eigener Stil, aber in sich sehr stimmig. Sehr

strukturierter Gaumen mit feinsandigem Tannin, einer knackigen Säure und

sehr griffger Mineralität. Nase und Gaumen sind etwas konträr, Luftkontakt

tut ihm absolut gut. Kann noch zulegen.

2018 Heredad de Peñalosa

Bodegas Pascual

89 P

Typische, klassische Nase, die durchaus an eine traditionelle Reserva erinnert.

Erdiges und Unterholz, eingelegte schwarze Beeren und feines Nougat. Reife

Pflaumen, leicht süßlicher Zimt gepaart mit weitereren leicht süßlichen Würznoten.

Sehr komplex und tief, aber auch noch distanziert. Am Gaumen kalkig

mit frische Säure, mineralischem Kern, Kraft und Würze. Kann noch etwas

reifen und dann hat man einen klassischen Ribera del Duero im Glas.

2018 12 Linajes

D.O.5. Hispanobodegas

90 P

Erdige und dezente Kühle mit etwas Kalkstein, Schwarzpulver, Süßholz und

einer schönen Tiefe und Balance. Hochinteressante und recht charaktervolle

Aromatik – eigen, stimmig und straff. Sehr frische Säure mit klarer und gradliniger

Art, schlanker und zugleich kraftvoller Gaumen. Die gute Balance zeigt

sich mit einer gewissen Trinkigkeit, knackig, aber mit Grip und noch etwas

leicht sperrigem Holz. Zur Nase kommen noch Pfeffriges und Muskatiges und

Sauerkirsche. Fordernd und nicht einfach – aber mit Charakter.

2018 Viña Mayor

Grupo Bodegas Palacio 1894

88 P

Recht offene Nase mit zuerst deutlich animalischen Aromen wie geräucherten

Wurstwaren, Rauchspeck, aber auch süßlich-würzigen Noten, Zimt und weißem

Pfeffer. Beeindruckend dichte Nase mit Tiefe und Konzentration. Seidige Opulenz

mit Druck und Kraft am Gaumen, dazu eine recht schmeichlerische und samtige

Frucht, die ihn zum perfekten Crowdpleaser auf hohem Niveau macht. Da ist

einerseits Charme, aber auch Qualität und damit Anspruch.

2017 Cruz de Alba Crianza

Bodegas Cruz de Alba

90 P

Dezente und animierende Frucht mit feinem, weißem und schwarzem Pfeffer, sehr

frischen roten Beerenfrüchten und zarter, leicht röstiger aber nie erdrückender

Holznote. Klar und reintönig, frisch und animierend – ein moderner Vertreter mit

Qualität. Geschliffenes Tannin und saftige Säure, dazu diese eher rote und sehr

klare Frucht. Nicht die aromatische Dichte der Klassiker, sondern für die Region

eine trinkige Leichtigkeit. Moderne und gekonnte Handschrift, rassiger Stil.

2017 Valdubón Crianza

Bodegas Valdubón

89 P

Offene und tiefe Frucht mit viel ätherischer und dunkler Würze, herbe, dezente

Süße von frisch geriebenem Muskat. Wacholder- und Holunderbeeren plus einen

Touch Unterholz und Barriquewürze. Kraftvoller wie strukturierter Gaumen

mit zwar sattem, aber reifem Tannin und, im Gegensatz zur Nase, mit mehr

roten und schwarzen Waldfrüchten. Die saftige, erfrischende Säure, Grip und

Biss, sowie eine nicht überbordende Kraft sind die Charaktermerkmale dieser

animierenden Crianza. Kann noch lange reifen.

2017 14 Meses en Barrica Crianza

Bodegas & Vinedos Monteabellon

90 P

Dichte und recht kompakte, noch leicht verschlossene Nase mit etwas roten,

vor allem aber schwarzen Waldbeeren und gut dosiertem Barrique. Aber auch

etwas Kakao und Schokolade gepaart mit Unterholznoten. Tiefe und Komplexität.

Am Gaumen mit zwar gebändigter, aber doch spürbarer Kraft, die sich

jedoch bestens einfügt und sich mit weiterer Reife noch dezenter zeigen wird.

Reifes und kompaktes Tannin und eine saftige, fast leichtfüßige Säure sind der

Gegenpol zu dem jungen wilden Kerl.

2017 Alvides Crianza

Casado Alvides

91 P

Nicht weit weg von einer Burgundernase mit roten, reifen und mürben Früchten.

Da sind Walderdbeeren und Johannisbeere, feinwürziges, warmes Holzofenbrot

unterlegt mit einer weißen, pfeffrigen Note. Tief, komplex und nicht gerade

typisch, doch richtig gut, weil präzise und glasklar. Kraftvoll, fast wuchtig, eine

gute, nicht zu straffe Säure, sandiges und dichtes Tannin. Leicht floral und blaue

Aromen, dazu noch Astwerk, herbe Kräuter und Wacholder.

2017 Erial Tradición Familia

Bodegas Epifanio Rivera

92 P

Feine trockene Würze mit deutlichen Noten von Kalkstaub und etwas weißem

Gemüse, Wacholderbeeren und Pflaumenschale. Sehr geschliffen und mineralisch,

mit einer mentholigen Kühle, dabei recht kraftvoll. Sehr satter Gaumen, der nie

scharf oder aus der Balance ist. Kompaktes, sich wie ein Zaum um die Frucht

legendes, körniges Tanningerüst, das Zeit und Luft benötigt. Mit der Säure

und dem mineralischen Unterbau ist das ein Wein mit langem Potenzial zum

Reifen – oder über Nacht in der Karaffe lassen.

2017 Tr3Smano

Lagar de Proventus

RIBERA DEL DUERO | FINE TASTING

91 P

Sehr eigene, interessante Nase mit viel ätherischer Frische, herb-medizinaler

Salbeinote, fruchtig-herben Kirschkernen, Walderdbeeren, nicht süßem Zimt

und Waldboden. Satte wie kompakte Frucht. Nicht anders der Gaumen, der sehr

druckvoll und ebenso bone dry daherkommt, auch weil das Barrique noch die

Zügel hält. Dagegen stehen jetzt schon die prägnante, weil sehr frische Säure

und eine, zugegebenermaßen sehr versteckte, animierende rote Frucht. Easy

going geht anders, Charakter und Reifepotenzial geht so.

32 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | RIBERA DEL DUERO RIBERA DEL DUERO | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

33


FINE TASTING | RIBERA DEL DUERO

RIBERA DEL DUERO | FINE TASTING

2017 Protos 27

Bodegas Protos

91 P

2016 12 Linajes Crianza

D.O.5. Hispanobodegas

89 P

2016 La Capilla Vendimia Selccionada

Bodegas Finca la Capilla

95 P

2014 Mibal Selección Crianza

Bodega Hornillos Ballesteros

93 P

Wunderbare Frucht von reifen Heidelbeeren und nassem schwarzem Schiefer,

dazu Holundersaft mit einem Hauch Schwarzer Johannisbeere. Daneben zeigen

sich dezente Barriquewürze, Pfeffer und etwas herbe Kräuter. Dicht und tief.

Ein kraftstrotzender Bursche mit sattem Tannin und animierender Säure. Das

Herbe und nach Wacholder schmeckende nimmt ihm das allzu Fruchtige. Tolle

Balance, auch wenn alles noch sehr jung wirkt. Sehr druckvoller, leicht kalkiger

Abgang. Eigener Stil und ein gewagter Mittelweg zwischen Frucht und Seriosität

– ein gelungener!

2016 Silvanus

Bodegas Asenjo & Manso

93 P

Die Nase mit vegetabilen und herben, frischen Aromen wie Salbei, Efeu aber

auch Maulbeeren und einer kamilligen und jodigen Note. Dadurch wirkt die

Frucht leicht abweisend und verschlossen. Am Gaumen kommt die laserartige

und frische Säure an erster Stelle. Zu den Aromen der Nase gesellt sich eine deutliche

Erdigkeit, etwas herbe Nuss und Tabaknoten. Aktuell eher ein ungalanter,

ruppiger Geselle, wenn auch mit Manieren. Gewagte Prognose, aber in fünf

Jahren fängt er an erwachsen zu werden und dann wird er großartig – ein langlebiger

echter Cru!

2016 La Capilla Crianza

Bodegas Finca la Capilla

93 P

Florale Noten, etwas Heidelbeeren und etwas von röstigen Brotkrumen mit

saftigen Sauerkirschen in der Nase. Sehr druckvoller aber noch verschlossener

Gaumen, jung, wild und aktuell mit Ecken und Kanten. Die gradlinige, für

2016 typische Säure frischt den Gaumen auf. Das exakt ist die Qualität dieses

Weines, nicht mastig oder plump, sondern kraftvoll und trotzdem rassig und

mit enormer Frische. Wacholder, leicht unreife Kirschen und Holunderbeeren

belegen die Jugendlichkeit und Direktheit eines 2016er. Zeit geben, entweder

über Nacht in der Karaffe oder Jahre im Keller.

2016 Virtus La Vigna d’Oro

Bodegas Virtus

92 P

Feingliedrige Nase mit roter wie auch schwarzer reifer Frucht, etwas Brotkrume,

schwarze Oliven und etwas Cassis, kalter Tabakrauch und dezent bittere

Schokolade. Recht tief und auch mit gut integriertem Barriqueausbau. Sehr

druckvoller und anfangs etwas wuchtiger Gaumen, der sich jedoch mit der Zeit

deutlich balancierter zeigte – Balance auf kraftvollem Level. Das straffe und noch

etwas kernige Tannin, die herrlich frische Säure und die Verschlossenheit zeigen

ein sehr gutes Lagerpotenzial an. Liegen lassen oder über Nacht in die Karaffe.

Ein typischer 2016er mit herber und erdiger Frucht und aktuell dezent roten

Früchten. Viel frische Kräuter, ein Hauch Holzwürze mit mentholiger Frische.

Modern; mit Luft öffnet sich die Nase mit auch dunkleren, dezent brombeerigen

Noten. Am Gaumen eine Stufe mehr von Allem, schöne Fruchtnoten, mehr

Charme und rote, auch erdige Noten. Wunderbare Frische am Gaumen durch

das sehr saftige Säuregerüst und den direkten, sehr präzisen Stil.

2016 Dominio Fournier Crianza

Dominio Fournier

91 P

Sehr dezent und mit edler Kühle, dabei recht mineralische Noten, auch Erdiges

und etwas Schwarzpulver mit einem leicht teerigen Touch. Etwas Kakao und

schwarze Brombeeren zeigen sich mit etwas Zeit im Glas, alles sehr stimmig

und balanciert. Mit der Zeit gewinnt er deutlich an Tiefe und Komplexität. Am

Gaumen ist er das Abbild der Aromen der Nase, zusätzlich eine feine, noble

hochprozentige Bitterschokolade. Wunderbar gegensätzlich die Kraft zu den

zwar dichten aber sehr seidigen Tanninen und der sehr saftigen Säure. Diese

Melange lässt ihn schlanker und rassiger erscheinen.

2016 Marqués de Velilla Crianza

Grandes Bodegas

92 P

Dunkle Früchte dominieren erst mit schwarzer Brombeere, vollreifen Zwetschgen,

sogar Zwetschgenmus und etwas Holunderbeeren. Dann kommen noch Muskat,

schwarzer Pfeffer im Hintergrund und etwas Kakao und eine trockenwürzige

Note. Stimmige und elegante Nase. Mit der trockenen Würze geht es am Gaumen

weiter, viel erdig-kalkige Aromen, zusammen mit gradliniger, saftiger Säure

ergibt das einen sehr mineralischen Stil. Dagegen wiederum steht die Kraft

und das satte, sehr mürbe Tannin und summiert sich zu einem komplexen und

dichtmaschigen Ribera del Duero. Hat Noblesse.

2016 Secreto Viña Mayor Crianza

Grupo Bodegas Palacio 1894

95 P

Kühle, leicht pflanzliche Nase mit Pflaumenschale, einem Hauch Salbei, weißem

Pfeffer und Granatapfelkernen. Auch Bitterschokolade und etwas Lakritze.

Durchaus kontroverse Richtungen, aber in sich stimmig und sehr komplex. Am

Gaumen mit knackiger und saftiger Säure, einer kühlwürzigen, vibrierenden

Frische und viel erdigen und mineralischen Aromen. Dabei zeigt sich die Kraft

bestens balanciert, aber die sehr fordernde Stilistik mit Tannin, Säure und

Mineralität macht ihn aktuell nicht zum Charmebolzen. Rasse und Gradlinigkeit

lassen ihn aber lange reifen. Für Puristen!

Feine rassige und erdige Nase mit deutlich trockener Würze von Muskat, rotem

wie schwarzem Pfeffer, etwas Oregano und dezenter Holzwürze. Dazu eine

mentholige Kühle und Blaubeeren, alles tief und kompakt. Straffer Gaumen

mit Kraft und einer herrlich erfrischenden Säurestruktur. Zudem bringt sie

die ohnehin schon deutliche Mineralität und Erdigkeit des Weins noch mehr

zur Geltung. Bone dry mit Biss und Grip, einem sandigen Tannin und aktuell

noch leicht sperrigem Gaumengefühl, weswegen man ihm unbedingt Zeit an

der Luft geben sollte. Dazu Walnussschalen, Astwerk und auch etwas Eichenholzwürze.

Nicht einfach, aber große Klasse.

2016 Pico de Luyas Cosecha

Bodegas Trus

94 P

Eine dichtmaschige, aber nie überkonzentrierte Nase. Klare und sehr reintönige

rote wie schwarze Beerenfrucht, aber auch eine mineralische Komponente. Kalkstaub

und Kieselsteine, dezent Holunder und rote florale Noten, Schokolade

und reife Walnüsse. Direkt beim Einschenken zeigt sich die enorme Kraft, der

noch etwas zugeschnürte Gaumen, aber auch die sehr klare Frucht. Reifes

Tannin und Struktur dominieren, dagegen zeigt die knackige Säure schon die

animierende Frische im Wein. Ein echter Cru in Kinderschuhen.

2016 Buen Camino Cosecha

Pagos de Vallejo

90 P

Dunkle, sehr ätherische Aromen mit Teer und leicht salzigem Lakritz, laktischer

und herber Holzwürze und unreifer Walnuss. Nougat und vollreife, saftige

Pflaumen ergänzen die Nase. Bone dry der Gaumen, mit saftig-knackiger

Säure, aber auch feinem, geschliffenem Tannin. Ein Schmeichler, ein Lieblingsschwiegersohn

mit Klasse. Saftig mit Noten von warmen Backwaren, Zimt

und roter Kirschfrucht. Crowdpleaser im klassischen Anzug.

2015 Selección Viña Valera Cosecha

Bodega Coop. Virgen De La Asunción

92 P

Engmaschige Nase mit viel animalischer Aromatik. Dann mit mehr Luft in

Richtung von dezenten Teernoten, reifen Brombeeren, etwas Holundergelee

und einem Hauch Schwarztee. Auch etwas von einem warmen Schokoladenkuchen,

dabei tief und kompakt. Das zwar satte, aber bestens gereifte, leicht

nussige Tannin bringt eine feine Mürbe und samtige Struktur mit sich und bindet

die spürbare Kraft sehr gut ein. Ein Kraftprotz, aber auch ein Schmeichler mit

Charme und gewisser Saftigkeit, zudem mit Manieren ausgestattet ist.

Mentholige Kühle mit steiniger Würze, fast einer salzigen Note und nassem Kalkstein,

dazu herbe Aromen wie Pinienkerne und etwas Wacholder. Hier ist Rasse

und Mineralität in purer Ausprägung, was sich in schlanker, gradliniger und

sehr präziser Aromatik ausdrückt. Auch den Gaumen dominiert Gradlinigkeit

und Präzision, gepaart mit Frische und knochentrockener Art. Zur Nase dann

sowas wie Salzstangen und knackige Pflaumen. Sehr fordernd, viel Luftkontakt

tut ihm sehr gut. Wird nie ein Schmeichler, dafür ein Purist auf ewig. Potenzial.

2014 Viña Viejas Viña Valera

Bodega Coop. Virgen De La Asunción

92 P

Zwar eine verhaltene, reife Nase, aber mit tiefdunklen Aromen wie Teer, Süßholz,

einer nicht süßen Lakritze, Tiefe, saftigen Schwarzkirschen und etwas Maulbeere.

Aber auch mit etwas gekochtem hellem Gemüse und – mit Luft – einem

Touch Rumtopf. Am Gaumen zeigt sich die feste Säure, eine relativ schlanke Art.

Und doch ist er fordernd, trotz der Kraft meint man Salziges und Pumpernickel

zu schmecken. Ein fein verwobenes, sandiges Tannin und die nussige Würzigkeit

zeigen ihn auch im Abgang sehr elegant, zugleich fordernd. Ein Gentleman!

2014 Guademeya Cosecha

Pagos de Vallejo

90 P

Warmes röstiges Holzofenbrot, reife rote Kirschfrucht, aber auch Oregano und

schwarze Oliven. Fast samtig-seidig in der Nase, tolle Feingliedrigkeit, bringt aber

auch eine rustikale, knackige Frucht mit sich. Das setzt sich direkt am Gaumen

fort, mit animierender Saftigkeit, unterstützt durch feines, elegantes Tannin

und einer animierenden, lebendigen Säure, die ihn fast leichtfüßig erscheinen

lässt. Ein eher burgundischer Stil, der mit ausreichend Kraft und Dichte eines

Ribera del Duero ausgestattet ist.

2014 Pinna Fidelis Gran Reserva

Cocope

92 P

Erst etwas Schwarztee und Astwerk, Kalkstaub und Wacholderbeeren, um

dann mit mehr Luftkontakt Schwarzkirschen, schwarzen Pfeffer und auch

Schattenmorellen nachzuschieben. Sehr druckvoller und aktuell noch etwas

wuchtiger Gaumen, wird sich im Laufe der Jahre noch deutlich balancieren.

Dafür sorgt die durchaus feste und präsente Säure mit dem drahtigen Tanningerüst

für Struktur und somit für ein sehr gutes Reifepotenzial. Aktuell tun ihm

einige Stunden in der Karaffe sehr gut. Nicht Charmeur, sondern ein fordernder

Kraftprotz mit Benimm.

34 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | RIBERA DEL DUERO RIBERA DEL DUERO | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

35


FINE TASTING | RIBERA DEL DUERO

2014 Protos Reserva

Bodegas Protos

90 P

2015 Viña Magna Reserva

Dominio Basconcillos

90 P

In Zusammenarbeit mit

Warmer Schokoladenkuchen, etwas Zimt, ein Hauch Vanilleschote, aber auch

grünherbe Noten wie Astwerk und Moos. Auch Bitterschokolade, sogar ein

Touch würzige Cola und frische knackige Brombeere. Schlank und sehr wohltuend,

nicht dick und konzentriert. Das wirkt am vorderen Gaumen auch noch,

dann schiebt die wuchtige Power hinterher, obwohl er diese ganz gut verpackt.

Zu den Aromen der Nase kommen im Abgang noch etwas reife dunkle Früchte

wie Brombeere und Waldhimbeere. Eine ungewöhnlich kräftige Reserva aus 2014.

2013 Yotuel Finca de Valdepalacios Cosecha Roble

Bodegas & Vinedos Gallego Zapatero

93 P

Frische Pflaumen, eine herbale und leicht medizinisch-kräutrige Nase, die

dazu noch mit Luft an Unterholz, blauen floralen und erdigen Aromen zulegt.

Jung und gradlinig, ätherisch frisch und eigen, deswegen ist eine Karaffe nötig.

Dieser Charakter setzt sich am Gaumen fort, denn auch hier dominiert die Rasse

und Straffeit, die gebündelte Kraft und die Kühle, die Tiefe und die Dichte.

Griffges aber reifes Tannin und eine ziselierte Säure bringen das Ganze ins

Gleichgewicht. Wird sich einige Jahre weiter halten.

2012 Dominio Fournier Reserva

Dominio Fournier

91 P

Feine reife Noten von Nougat, warmem Zigarrenrauch, etwas Zimtwürze und auch

einem Touch Trüffel. Darunter eingelegte Kirschen, Walnüsse und Eukalyptus.

Alles recht gut balanciert und stimmig, man könnte von einer seidigen Nase

sprechen, wenn es sowas denn gäbe – Eleganz triff es besser. Ein warmer kraftvoller

Gaumen mit zwar mürbem aber präsentem Tannin und einem immens

druckvollen Abgang, der die Eleganz der Nase nicht ganz halten kann.

2011 6 Años Reserva Premium

Bodegas Valduero

94 P

Recht typische, mit erster Reife versehene Ribera del Duero Aromatik, die weder

auf der strikt traditionellen, aber auch nicht auf der supermodernen Seite steht.

Ein sehr gelungener Mix aus beidem! Warme dichte Würze mit Zimt, reifen

Zwetschgen, etwas echte Vanille plus Noten von Zigarrenkistchen. Am Gaumen

trotz der Kraft balanciert und mit komplexer, satt verwobener Struktur neben

der durchaus cremigen Frucht. Der Wein ist auf dem Punkt mit mindesten

einem weiteren Jahrzehnt an Genuss.

Dichtmaschige rot- wie schwarzbeerige Frucht mit Brombeeren, Schwarzkirsche

und einem Touch reife Zwetschgen. Aber nie plump oder dicklich, sondern mit

gewisser Eleganz und schön ausbalanciert. Dazu ätherische Noten mit Salbei,

dezent Balsamischem und herbem Schwarztee. Samtiger Gaumen mit seidigen,

etwas süßlichen Tanninen und reifer, saftiger Säure, die als Hinweis auf einen

heißeren Jahrgang dient. Dass genügend Kraft vorhanden ist, versteht sich von

selbst, doch erstaunlicherweise auch eine sehr schöne Trinkigkeit. Spaß auf

sehr hohem Niveau.

2014 Alvar Nuñez Reserva

Bodegas Valtonar

90 P

Herrlich rassige wie auch ätherische Aromen, die noch verhalten und mit feinwürzigen

dunklen Kräutern überzeugen. Da ist auch etwas Schokoladiges und

zugleich Trockenes, wie ganz dunkles Kakaopulver und bittere Lakritze. Mit

Luft kommen süßliche Gewürznoten und vollreife Brombeeren dazu. Kraftvoller

und noch sehr junger, wilder Gaumen, trotzdem mit erster Reifenote und

samtigem, leicht schokoladigem Tannin. Auch etwas Schmelz mit einem Hauch

Rosinen zeigen seinen Charakter – ein in sich stimmiger Schmeichler mit Power.

2012 Viña Pedrosa Gran Reserva

Bodegas Hnos. Pérez Pascuas

92 P

Traditionelle und zugleich dezente, aber doch intensive und erstmal abweisende

Nase. Harte, fast scharfe Aromatik mit Teer, Lakritze, sehr dunkler Bitterschokolade

und schwarzen Oliven. Nach einigen Stunden in der Karaffe zeigt

er sich charmanter. Knochig und sperrig, spröde und kraftvoll mit Säure, die

alles gradliniger und lebendiger macht. Man sollte sich Zeit für das Anfreunden

nehmen, denn da ist ein Sturkopf im Glas, den man mögen muss – eben ein

Spanier der ganz alten und traditionellen Schule!

2010 Dehesa de los Canónigos Gran Reserva

Bodega Dehesa de los Canónigos

94 P

Sehr beeindruckende, ungemein dichte wie auch opulente Frucht in der Nase,

zudem mit enormer Tiefe und Komplexität. Deutliche, lebendige Reife mit

etwas getrockneten Blutorangen und getrocknetem Laub, das Würzige von

rostigem Eisen, etwas Pflaumenmus und Nougat, angetrockneten Kirschen und

Kakaopulver. Der Gaumen ist kein Leichtgewicht, Druck von allen Seiten, eingepackt

in das Samtige und die feine Reife. Power und viel reifes, seidiges und

walnussiges Tannin, aber auch die erstaunliche Säure, welche diesem 2010er die

nötige Frische bringt. Viel pfeffrig-muskatige Kühle im Abgang. Ein gereifter

Schwarzenegger im Maßanzug.

Edgar Degas, Tänzerinnen in Grün (Detail),1877-1879 © Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid

Emotionen zu wecken

braucht Zeit

Es erfordert viel Geduld, Leidenschaft und großen Respekt,

ganz gleich, ob wir alte Kunstwerke bewahren oder neue

Meisterwerke schaffen.

In der Ribera del Duero teilen wir diesen Gedanken mit der

Restaurierungswerkstatt des Thyssen-Bornemisza Museums in Madrid.

geschaffen,

um zu begeistern

36 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | RIBERA DEL DUERO


UNTER GIGANTEN

Foto: Guido Bittner

Geht es um Legendenbildung in der Weinwelt, liegen zwei Giganten ganz vorn: Der

Scharzhofberg und der Bernkasteler Doctor zählen zu den wohl besten und berühmtesten

Weinbergen Deutschlands. Während sich einige Rivalen ihre Sporen erst in den vergangenen

30 oder 40 Jahren verdient haben, kommt man bei diesen beiden Ausnahmelagen

an Saar und Mosel nicht an einer Betrachtung ihrer langen und ereignisreichen

Geschichte vorbei. Material für ein ausführliches Quellenstudium gibt es reichlich, und je

mehr man sich in die Materie vertieft, desto mehr Respekt gewinnt man für die Berichterstatter,

die mit viel Aufwand und Akribie historische Dokumente und Urkunden aufgespürt

und ausgewertet haben.

Von MICHAEL SCHMIDT

Beim Versuch, dem Charakter dieser Weinberge

nachzuspüren, waren einige Quellen

besonders hilfreich. Das Buch »Könige des

Rieslings« von Peter Sauerwald und Edgar Wenzel,

Franz Irsiglers »Die Privatisierung des Scharzhofes

zu Beginn des 19. Jahrhunderts«, Roland Klingers

Porträt »Der Bernkasteler Doctor, ein Weinberg

mit interessanter Geschichte« sowie »Bernkasteler

Doctor, der kurfürstliche Weinberg« aus der Feder

von Dr. Helmut Prößler.

Derlei Verfasstes gibt es für die Begründung

des Weinbaus an Mosel, Saar und Ruwer durch

die alten Römer natürlich nicht, dafür aber Funde

von Weinparaphernalien wie einem Rebmesser bei

Kobern oder dem Relief eines Winzers am Rebstock

auf einer spätrömischen Grabplatte in Trier, die sich

auf das 1. Jahrhundert datieren lassen. Schriftliches

Zeugnis vom Weinbau an der Mosel gibt es aber

schon vom 6. Jahrhundert an, als der Dichter und

spätere Bischof Fortunatus sich in einem Bericht

über seine Moselreise im Jahr 588 begeistert über

die Weinlandschaft bei Trier und die harte Arbeit

der Winzer äußerte. Nach dem Rückzug der Römer

aus der Region begannen sich die Klöster der Rebkultur

anzunehmen.

Bernkastel, Heimat des Doctors, findet erstmals

im 7. Jahrhundert als römisches Kastell Princastellum

Eintrag in die Geschichtsbücher, Mauerreste von

dieser Anlage deuten auf seine Existenz im 3. Jahrhundert

hin. Die früheste urkundliche Erwähnung

vom Weinbau in Berncastell stammt aus dem Jahr

1228, und 1286 wurde in Berencastel amtlich verbrieft

ein Weinzehnter erhoben. Nachdem Bernkastel

jahrhundertelang zum Bistum Trier gehörte,

befand es sich von 1794 bis 1814 unter französischer

Verwaltung, bis die Gemeinde auf dem Wiener

Kongress dem Königreich Preußen zugeschlagen

wurde.

Beim Scharzhof nimmt man hingegen an, dass er

möglicherweise schon bei der Gründung des Trierer

Klosters St. Marien ad martyres im Jahr 700 zu dessen

Ausstattung gehörte. Eine urkundliche Bestätigung

der Besitzungen und Ländereien des Klosters in

Wiltingen durch den Erzbischof von Trier gibt es aus

dem Jahr 1030. Vom Mittelalter bis Ende des 18. Jahrhunderts

war Wiltingen gemeinsam mit dem Nachbarort

Kanzem im Kurfürstentum Trier eine Enklave

des Herzogtums Luxemburg. Diese Eigenständigkeit

endete 1794 mit der französischen Besetzung

der Region, 1815 wurde Wiltingen dann Teil der

preußischen Rheinprovinz.

38 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

39


Der Scharzhofberg übt eine mystische

Faszination auf eine Fangemeinde von Weinliebhabern

aus. Die Art, wie sie dieser Lage

huldigen, kommt einem religiösen Kult gleich.

Foto: Arne Landwehr

Angefangen hatte alles, wie könnte es anders

sein, mit den alten Römern. Ausgrabungen

haben ergeben, dass es in der Gegend der

Gemeinde Wiltingen im 4. Jahrhundert mehrere

römische Landgüter gegeben haben muss, und der

nicht weit davon gemachte Fund eines Ringrebenmessers

aus der gleichen Zeit lässt darauf schließen,

dass man sich auch damals schon mit dem Anbau

von Reben beschäftigte.

Nach dem Abzug der Römer aus dem linksrheinischen

Germanien begannen sich die verschiedenen

religiösen Orden des Weinbaus anzunehmen.

Möglicherweise gehörte der Scharzhof

schon zur Grundausstattung des um 700 gegründeten

Benediktinerklosters St. Marien ad martyres, nach

einer anderen Theorie soll es sich um eine spätere

Schenkung des Bistums Trier an das Kloster

gehandelt haben. Die erste namentliche Erwähnung

des eigentlichen Scharzhofbergers findet sich in

einem Dokument aus dem Jahr 1314, in dem der

Kanoniker Ulricus aus dem lothringischen Longyon

dem Kloster vier Jurnalia Weinbergsland »in monte

nuncupato schayrth« schenkte.

Wie der Scharzhof die Wirrungen des Dreißigjährigen

Krieges überstand, ist umstritten. In

einer 1860 verfassten Abhandlung vermutete der

Historiker Jakob Marx, dass mindestens ein Teil

des Weinberggeländes der Verwüstung anheimfiel.

Dagegen spricht, dass im Grundstein eines über dem

Weinkeller errichteten Verwaltungsgebäudes die

Jahreszahl 1709 eingemeißelt ist, was auf Weinbau

in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts schließen

lässt. Das Kloster St. Marien blieb bis 1795 Besitzer

des Scharzhofbergs, wurde dann aber im Zuge der

napoleonischen Säkularisierung enteignet, seine

Ländereien von der französischen Verwaltung zum

Staatseigentum erklärt. Am 29. Juli 1797 wurde das

Gut in Luxemburg im Rahmen einer Versteigerung

zum Kauf angeboten, und was sich mit Gewissheit

sagen lässt, ist, dass es von dem Wiltinger Bürger

und späteren Bürgermeister Jean Jacques Koch

erworben wurde, der schon 1796 einen Pachtvertrag

dafür abgeschlossen hatte. Aus welchen Quellen

er den Kauf finanzierte, wurde zum Gegenstand eines

jahrelangen Rechtsstreits, der damit endete, dass ihn

die französische Gebietsverwaltung letztendlich als

rechtmäßigen Eigentümer des Scharzhofs bestätigte.

Es wird vermutet, dass der Scharzhofberg

schon vor 1797 mit Rieslingreben bepflanzt war,

denn mit einer minderwertigeren Sorte wie Elbling

hätte Koch nicht die hohen Fuderpreise erzielen

können, die es ihm ermöglichten, das Gut weiter

SCHARZHOFBERG

Der Scharzhofberg, auf Etiketten oft auch als Scharzhofberger bezeichnet, ist eine der aufzubauen und die Anbaufläche von 1796 bis zu

seinem Ableben 1830 von 8 auf 16 Hektar zu verdoppeln.

Die Leitung des Hauses hatte Koch schon

berühmtesten Weißweinlagen der Welt. Das hat viel mit den astronomischen Preisen

zu tun, die seine edelsüßen Rieslinge vom Wiltinger Weingut Egon Müller auf Weinversteigerungen

über viele Jahrzehnte hinweg immer wieder erzielt haben. Aber bekannt übertragen. 1837 wurde der Scharzhof nach Jahren

einige Jahre vor seinem Tod seinem Schwiegersohn

Felix Müller, dem Mann seiner Tochter Elisabeth,

gerichtlichen Tauziehens zwischen den fünf überlebenden

Kindern Kochs aufgeteilt.

war der Weinberg auch schon davor.

Die Weine des Guts wurden zumeist auf den

seit den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts regelmäßig

in Trier stattfindenden Weinauktionen versteigert.

Die damals noch Altscharzberger genannten

Gewächse erfreuten sich höchster Wertschätzung.

1834 wurden für ein Fuder (850 Liter) Scharzberger

100 Friedrichsdor bezahlt, was auf heutige Verhältnisse

umgelegt rund 29 000 Euro entspricht.

Beginn einer Weltkarriere

Mosel und Saar waren zwischen 1857 und 1862 mit

hervorragenden Jahrgängen gesegnet, was dem

Absatz ihrer Weine ungemein förderlich war. Bei den

Weltausstellungen 1862 in London und 1867 in Paris

wurden die vorgestellten Weine von Mosel und Saar

mit hohen Ehren ausgezeichnet. Den wahren Grundstein

für den Weltruhm des Scharzhofberger legte ab

den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts Egon Müller

I, der Sohn von Felix und Elisabeth Müller. 1892

und 1893 waren schon sehr gute Jahre für ihn, aber

1895 und 1897 übertrafen alles bisher Dagewesene.

Der um die damalige Jahrhundertwende als

unbestritten beste Weinbergslage der Saar geltende

Scharzhofberg befand sich aber nur zu einem Fünftel

im Besitz von Egon Müller. Weitere Eigentümer

waren J. Koch und die Geschwister Appolinarius

Koch aus Wiltingen sowie das Domkapitel Trier.

Letzteres hatte Anfang der 1850er-Jahre die Anteile

von Jean Jacques jüngster Tochter Clara wie auch die

ihres verstorbenen Bruders Josef Koch erworben.

Allerdings waren es die Scharzhofberger Egon

Müllers I, die bei den Weltausstellungen von Paris

1900, St. Louis 1904 und Brüssel 1911 jeweils erste

Preise einheimsten. Für ein Fuder Scharzhofberger

feinste Auslese 1895 wurden im Folgejahr 10 500

Goldmark bezahlt, und der Scharzhofberger 1911,

der sogenannte Kometenwein, brachte Müller

1913 sogar 10 600 Goldmark ein. Auch das Rebland

selbst wurde teuer gehandelt. Eine Parzelle

von 3053 Quadratmeter (0,3 Hektar), die erst 1844,

und dann wieder 1896 (zum Preis von 90 000 Goldmark)

zum Verkauf kam, erfuhr binnen 52 Jahren

eine sechzehnfache Wertsteigerung.

Insgesamt war die Lage der Winzer Anfang des

20. Jahrhunderts aber nicht rosig, und Egon Müller

war der einzige renommierte Weingutsbesitzer an

der Saar, der allein von den Erträgen seiner Weinberge

leben konnte. Egon Müller II waren ab 1936

nur fünf Jahre als Gutsleiter vergönnt, danach führte

seine Witwe das Unternehmen weiter. Auch in diesen

wirtschaftlich schwierigen Zeiten gab es hervorragende

Jahrgänge, von denen 1921,1925, 1929,

1934 und 1937 erwähnenswert sind. Egon Müller III

wurde bei seinem Einstieg als Gutsleiter 1947 direkt

von der Weinmuse geküsst, die ihm einen hervorragenden

Jahrgang bescherte, der aber von dem als

Jahrhundertwein apostrophierten 1949er noch einmal

übertroffen wurde. Ein Fuder dessen feinster

Auslese wurde 1951 für 10 150 D-Mark versteigert.

Mit 1953 und 1959 folgten weitere Ausnahmejahrgänge.

Eine 1959 Scharzhofberger Trockenbeerenauslese

kam 1968 für unglaubliche 242 D-Mark pro

Flasche unter den Hammer. Mit den Jahrgängen 1971

und 1976 sollte Egon Müller III erneut ein großer

Wurf gelingen. Seit 1991 wird das Gut von Egon

Müller IV geführt, zu dessen Alleinbesitzer er 2001

nach dem Tod seines Vaters aufstieg.

Riesling auf Rekordjagd

Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden.

2015 erzielten 22 Flaschen Scharzhofberger Riesling

Trockenbeerenauslese aus dem Jahrgang 2003

einen Endpreis von 14 994 Euro pro Flasche, aber

auch 240 Euro für eine Flasche »einfaches Kabinettchen«

Riesling Alte Reben 2017 bei der Versteigerung

2018 sind nicht zu verachten, wenn man bedenkt,

dass 1200 Flaschen zu diesem Preis verkauft wurden.

Durch das unselige Weingesetz von 1971

wurde die 18 Hektar umfassende historische Lage

des Scharzhofbergers auf 28,1 Hektar erweitert.

Der größte Teilbesitzer ist heute Egon Müller IV

mit 8,4 Hektar. Aber auch die Bischöflichen Weingüter

Trier, Reichsgraf von Kesselstatt, von Hövel,

van Volxem und die Vereinigten Hospitien sind mit

mehreren Hektar vertreten. Während Egon Müller

sich weiterhin auf die Erzeugung von Weinen mit

Restsüße beschränkt, beweisen von Kesselstatt und

von Hövel, besonders aber van Volxem mit ihren

Großen Gewächsen, dass der Scharzhofberger

auch im trockenen Bereich zur Crème de la Crème

Deutschlands gehört.

Der Scharzhofberger übt eine mystische

Faszination auf eine Fangemeinde von Weinliebhabern

aus, die man wegen ihrer Verehrung des Rieslings

aus dieser Lage beinahe als religiösen Orden

bezeichnen könnte. Auch einem erfahrenen Verkoster

werden von edlen Gewächsen wie diesen

immer wieder die Grenzen von Weinbeschreibungen

aufgezeigt. Ihre Finesse und filigrane Struktur

kommen durch das Zusammenwirken von Boden

und Klima zustande. Sie setzen aber das Verständnis

des Winzers voraus, der diese Vorgaben perfekt

miteinander vereinen muss.

Der Boden des Scharzhofbergs besteht aus

devonischem Schieferverwitterungsmaterial

mit hohem Eisenanteil, dazu kommen

kleinere Anteile von Silt (Schluff ) und Lehm. Diese

Beschaffenheit vereint gute Niederschlagsaufnahme

mit hoher Wasserspeicherkapazität, was dem Weinberg

besonders in trockenen Jahren zugutekommt.

Die Lage ist hauptsächlich nach Süden ausgerichtet,

einige Parzellen wölben sich nach Südsüdost und

Südsüdwest. Im jährlichen Mittel fängt der bis zu 60

Prozent steile und über 100 Meter hohe Hang 1600

Sonnenstunden ein, deren Wärme tagsüber vom

Schiefer gespeichert und nachts wieder abgegeben

wird. Trotzdem ist der Scharzhofberg bedingt durch

vom Hunsrück herüberwehende kalte Luftströme

eine der kühlsten Spitzenlagen der Saar. Dabei

gereicht ihm diese vermeintliche Widrigkeit nur

zum Vorteil. Die einfallenden Winde bewirken eine

schnelle Trocknung der Reben und Trauben nach

Niederschlägen, und mit der von ihnen erzeugten

Kühle sorgen sie für ein geruhsames Heranreifen der

Frucht, was zu schnelle Zuckerbildung verhindert

und damit die Entwicklung feiner und komplexer

Aromen fördert.

40 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

41


Foto: Alex Habermehl

Weine aus dem Bernkasteler

Doctor können

vielleicht nicht heilen,

aber das körperliche und

seelische Wohlbefinden

seiner Getreuen verbessern

sie allemal.

BERNKASTELER DOCTOR

Der Bernkasteler Doctor ist ein Monument unter den deutschen Weinbergen. Wohl kein

zweiter hat in der Geschichte des deutschen Weins mehr für das weltweite Ansehen von

Riesling und der Mosel als Anbaugebiet getan als diese schon vom Namen her faszinierende

Lage. »Nomen est Omen«, und der Doctor deutet allein mit seinem Titel schon darauf

hin, dass der von dort stammende Wein der Förderung des körperlichen und geistigen

Wohlbefindens dient.

Wie er zu seinem Namen kam, darüber gibt

es mehr als eine Sage. Am bekanntesten

ist wohl die Geschichte vom Kurfürsten

und Erzbischof Bohemund II von Trier, der angeblich

durch den Genuss eines oder mehrerer Becher

Bernkasteler Weins von einem langen und schweren

Gebrechen geheilt wurde. Der Erzbischof soll

daraufhin verfügt haben, dass der Weinberg, aus

dem der Wundertrank stammte, von da an den

Namen »Doctor« tragen sollte. Berechtigte Zweifel

an der Wahrheit dieser Legende sind jedoch allein

schon deswegen angebracht, weil Bohemund im

14. Jahrhundert lebte, die Bezeichnung »Doctor«

für die ursprünglich als »Weißenstein« bekannte

Lage aber erst 1677, also 300 Jahre später, erstmals

auftaucht.

Historisch belegt ist, dass die Bernkasteler

Lage, die später einmal als Doctor bekannt werden

sollte, im 16. Jahrhundert zum Weinbergsbesitz des

rheinisch moselländischen Adelsgeschlechts Cratz

von Scharfenstein gehörte, bevor sie um die Zeit

des Dreißigjährigen Krieges in das Eigentum des

Reichsritters und Kurfürsten Philipp Christoph

von Soetern überging. 1656 wurde der Weinberg

dann durch kaiserlichen Beschluss den Erben des

Geistlichen Rats Dr. Heinrich von Linden als Entschädigung

für dessen zuvor erfolgte mehrjährige

Einkerkerung durch von Soetern zugesprochen.

1663 veräußerte die Familie Linden ihren Weinbergsbesitz

an den Trierer Grafen Carl Caspar von

der Leyen, in den Akten bezüglich dieses Verkaufs

findet sich 1677 erstmals die Bezeichnung Doctor

für eine bestimmte Anzahl von Parzellen, die zu der

Gesamtlage »in der badstub« gehörten. Weniger

kurzweilig als die Bohemund Legende, aber wahrscheinlicher

ist daher auch die Vermutung, dass das

Umtaufen des besagten Weinbergs auf Doctor im

Gedenken an Dr. Linden von dessen Erben vorgenommen

wurde.

Nach einer Erhebung 50 Jahre später umfasste

der Doctor geschätzte 6000 Rebstöcke, wobei sich

neben Riesling auch noch rote Trauben im Anbau

befanden. Dass der daraus hergestellte Wein schon

besondere Wertschätzung genoss, lässt sich daraus

ersehen, dass es zu dem Weinberg einen verschließbaren

Eingang gab. Da man aber aus der bestehenden

Anlage nicht mehr als ein Fuder Wein gewinnen

konnte, wurde die Rebfläche des Doctors in den

folgenden Jahren von den Grafen von der Leyen

mit großem finanziellen Aufwand durch Zukäufe

angrenzender Parzellen und den Abbruch des

Weißensteins, eines massiven Schieferfelsens im

oberen Bereich, verdoppelt.

Krieg den Palästen

Nach der Besetzung der Region durch die

französische Revolutionsarmee Ende des 18. Jahrhunderts

wurde jeglicher Adelsbesitz – und somit

auch der Doctor – erst konfisziert und anschließend

versteigert. So gelangte er in den Besitz des Bürgermeisters

von Bernkastel, Anton Cetto. Der verstarb

1823, nach dem Tod seiner Frau 1855 wurden im

Flurbuch seine Söhne Nicolaus Carolus und Otto

Franciscus mit jeweils 5982 und 4000 Quadratmeter

als Eigentümer eingetragen, womit die Gesamtfläche

des Doctors zu diesem Zeitpunkt 9982 Quadratmeter

betrug. Bevor Otto 1863 starb, hatte er in

seinem Testament seiner Frau Angela für ihre Lebzeiten

zwar das Nutzungsrecht an seinem Anteil

vermacht, das Eigentum daran jedoch auf seinen

Bruder übertragen, sodass dieser zum Alleinbesitzer

des Doctors wurde. Ottos Witwe Angela wiederum

heiratete 1871 den Bernkasteler Bürgermeister

Peter Wilhelm Kunz, der von da an im Rahmen

des seiner Frau zugesprochenen Nutzungsrechts

den ehemaligen Doctoranteil ihres ersten Gatten

bewirtschaftete. Das Eigentum am Doctor hingegen

ging nach dem Tod von Nicolaus Cetto zunächst

auf seine Schwägerin Franziska Griebler über und

nach deren Ableben 1873 auf deren drei Söhne.

Diese wiederum veräußerten am 5. Juni 1882 die

vormals Nicolaus Carolus Cetto gehörende Rebfläche

an Dr. Hugo Thanisch, einen Angehörigen

der schon seit 1636 in Bernkastel bekannten Winzerfamilie,

deren ursprünglicher Name Taners Anfang

des 18. Jahrhunderts in Thanisch umgewandelt

worden war. Schien der Kaufpreis von 17,24 Mark

pro Quadratmeter für damalige Verhältnisse schon

außergewöhnlich hoch, so sollten die Gebrüder

Griebler Jahre später ein noch wesentlich besseres

Geschäft machen, als sie die verbliebenen 4 Ar, den

früheren Anteil von Franciscus Otto Cetto, an den

Ehegatten seiner Witwe Angela, Peter Wilhelm

Kunz, verkauften. Dieser bezahlte für die von ihm

schon über viele Jahre hinweg bewirtschaftete

Fläche 60 Mark pro Stock.

Diese Preise ließen sich nur erzielen, weil die

Rieslingweine aus dem Bernkasteler Doctor zu jener

Zeit bereits Kult waren – und somit nicht nur vorteilhaft

für das Renommee der Besitzer, sondern auch

eine gewinnbringende Geldanlage. Mit der ersten

Bestellung aus dem britischen Königshaus 1892 stieg

die Nachfrage im Ausland rasant an, besonders beim

englischen Adel. Edward VII, der Sohn von Queen

Victoria und später selbst König, war als bekennender

Liebhaber und regelmäßiger Genießer von Weinen

aus dem Doctor bekannt. Auch in den USA, wo

man sich zu jener Zeit den Weingeschmack des Vereinigten

Königreichs zum Vorbild nahm, bildete

sich eine regelrechte Liebhabergemeinde um den

Doctor. Internationale Spitzenhotels wie das Savoy

in London und das Ritz in Paris führten die Bern-

42 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

43


Goldener Boden: Die Preise für Rebflächen

im Doctor stiegen mit denen der Weine. Ihr

Marktwert erreichte früh astronomische

Summen, bis heute hat der Weinberg einen

verschließbaren Eingang.

Foto: Johannes Grau

Philipp und Ferdinand von Thun

Château Frausseilles, Plateau Cordais, Gaillac

Graf Ferdinand von Thun

kasteler Spitzenlage auf ihren Weinlisten und verlangten

für sie oft mehr als für Premiers Crus aus

Bordeaux.

Das war auch der renommierten Weinhandelsfirma

und Sektkellerei Deinhard & Co. aus Koblenz

nicht entgangen. Im Jahr 1900 machte ihr Mitinhaber

Julius Wegeler Bürgermeister Kunz ein Angebot,

dem dieser nicht widerstehen konnte. Für sage und

schreibe 100 Mark pro Quadratmeter verkaufte er

Deinhard seinen 43,22 Ar umfassenden Anteil am

Doctor, womit der Marktwert der gesamten Lage

einer für die damalige Zeit astronomischen Summe

von mehr als 1 Million Mark entsprach.

Noch ein Doctortitel

Es gab aber noch einen weiteren Weinberg, der

den Doctortitel für sich in Anspruch nahm. Im

Jahr 1813 kaufte Johann Jakob Thanisch, Dr. Hugo

Thanischs Großvater, von den Erben des Kölner

Kaufmanns Pleunissen (Plenius) einen 3000 Reben

(rund 2800 Quadratmeter) umfassenden, direkt an

Anton Cettos »wahren« Doctor angrenzenden Weinberg,

der schon seit Ende des 18. Jahrhunderts als

»im sogenannten Doctor« bekannt war und in der

Verkaufsurkunde als »Doctor hinterm Graben« eingetragen

wurde. Nachdem sich Deinhard 1900 für

teures Geld in den Doctor eingekauft hatte, klagte

man gegen den Besitzer des »Plenius Doctor«

Anton Thanisch auf Unterlassung der Verwendung

des Namens. Der Prozess endete 1910 damit, dass

Thanisch seine Parzellen samt Felsenkeller an die

Firma Deinhard verkaufte, worauf diese durch ein

Ortsstatut den Begriff Doctor auch auf diese im Kaufvertrag

nun mit 32,54 Ar ausgewiesene Fläche ausdehnen

ließ. Deinhard besaß jetzt rund 0,75 Hektar

des Doctor und damit knapp mehr als die Hälfte

der Gesamtfläche. Diese belief sich einschließlich

zweier Miniparzellen, die den Familien Lauerburg

und Dillinger 1882 aus der Erbmasse der Gebrüder

Cetto zuteil geworden war, sowie ein paar Rebzeilen

der Heilig Geist Stiftung Bernkastel, auf 1,4 Hektar.

Den Anteil der Dillingers erwarb Deinhard im Winter

1917/18.

An dieser Größe der Lage und ihren Besitzverhältnissen

sollte sich bis zur unseligen Reform der

Weingesetzgebung 1971 nicht viel ändern. In ihrer

Folge aber kam es zu einer sogenannten Lagenvereinfachung,

bei der Tausende von Einzellagen zu

Großlagen zusammengefasst wurden. Beim Doctor

führte das zu einer Aufblähung auf 3,32 Hektar, indem

man ihn nach Westen um Teile des Bernkasteler

Grabens erweiterte.

Heute gehören den Weingütern Wegeler etwas

mehr als 1 Hektar des Doctor, Witwe Dr.

H.Thanisch Erben Thanisch und das von

Peter Mertes 2018 erworbene Gut Wwe. Dr. H.

Thanisch Erben Müller-Burggraef besitzen jeweils

0,9 Hektar, den verbleibenden Rest teilen sich Patrick

Lauerburg (0,2 Hektar) und die Heilig-Geist-Stiftung

(0,26 Hektar), die ihre Reben seit 2016 von Markus

Molitor und Schloss Lieser bewirtschaften lässt.

Der Doctor liefert mit seiner Südsüdwestlage

und einer Hangneigung zwischen 35 und 45 Grad

ideale Voraussetzungen für eine ganztägige Sonneneinstrahlung.

Seine klimatisch begünstigte Position

gegenüber den Nachbarlagen ist auch daran zu sehen,

dass winters im Doctor der Schnee immer zuerst

abtaut. Der Schieferverwitterungsboden des Weinbergs

erwärmt sich schnell in der Sonne, fördert das

Wachstum und speichert die Wärme. Die Mineralität

des Schiefers spiegelt sich auch in den einzigartigen

rauchigen Aromen des Weins wider. Während der

Ruhm des Doctors in seiner langen Vergangenheit

hauptsächlich auf fruchtigen und edelsüßen

Kreszensen begründet war, ist er in den vergangenen

Jahren mit seinen Großen Gewächsen zudem in die

Spitzengruppe der trockenen deutschen Rieslinge

vorgedrungen.

Auch als politische Geheimwaffe wurde der

Bernkasteler Doctor schon eingesetzt. Der erste

deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer war nicht

nur ein ausgesprochener Liebhaber der Weine aus

dieser Lage, er soll damit auch Vorteile für sein Land

auf dem diplomatischen Parkett herausgeholt haben.

1955 reiste er mit mehreren Flaschen 1950er Doctor

Spätlese im Gepäck nach Moskau, um die sowjetische

Führung um Bulganin, Chruschtschow und Molotow

gewogen zu stimmen, 1962 bedachte er noch großzügiger

den amerikanischen Präsidenten Dwight D.

Eisenhower mit einer Kiste Doctor Trockenbeerenauslese

aus dem hervorragenden 1959er Jahrgang.

Der Bundesrepublik hat es nicht geschadet.

DOMAINE DU COMTE DE THUN

1998 begeisterte sich Graf Ferdinand von Thun für ein herrlich gelegenes

Weingut im Süd-Westen Frankreichs, in der Region Gaillac.

Die Domaine du Comte de Thun produziert heute eine ganze Palette

hervorragender Weine. Sie ist sogar die eigentliche Lokomotive des

„Plateau de Cordais“ geworden, dem besten Terroir der Region.

GAILLAC, EINE EINZIGARTIGE REGION

Seit Ende des 19. Jahrhunderts schlummert die heutzutage relativ

unbekannte, von der Geschichte stark mitgenommene Weinregion

Gaillac jedoch einen Dornröschenschlaf. Und doch ist Gaillac eines

der ältesten Weinbaugebiete weltweit und war einst in ganz Europa

hoch angesehen – ganz besonders die Unterregion «Plateau Cordais»

im Norden des Gaillac. Weinkenner wissen um ihre Einzigartigkeit.

Sogar Dr. Jules Guyot (1807-1872), der bedeutendste – bis heute gelehrte

– Weinbau-Fachmann des 19. Jahrhunderts war seinerzeit vom

Terroir der Hochebene begeistert: „... einfach perfekt für die Kultivierung

von Syrah, Merlot und Cabernet Franc – das beste Klima, das

man sich für diese Rebsorten vorstellen kann.“

ANBAUFLÄCHE 30 ha

shop-comtedethun.com

BODEN überwiegend Kalk und Lehm

REBSORTEN Cabernet Franc, Merlot, Syrah, Pinot Noir, Chardonnay, Sauvignon Blanc

EINE VISION WIRD WIRKLICHKEIT

Ganz in diesem Sinne steckten sich Ferdinand von Thun und sein

langjähriger Freund Dr. Riccardo «II Mago» Cotarella kein geringeres

Ziel als große Gewächse aus eben diesen Rebsorten anzubauen:

Rebsorten, die laut Guyots Aufzeichnungen mindestens seit dem 19.

Jahrhundert in der Region kultiviert wurden – höchstwahrscheinlich

aber schon viel länger. Die Rebsorten, die die Domaine du Comte de

Thun anbaut, sind sehr eng mit der Geschichte der Region verbunden.

Diese Idee verfolgt nun auch Philipp von Thun mit Leidenschaft.

Das Ergebnis sind große, lagerfähige Weine, die ihre Herkunft mit

Finesse und Eigenständigkeit zum Ausdruck bringen. Kraftvoll

und mit einer eleganten Struktur, die an einen

Bordelais erinnert, aber mit einer ganz eigenen,

kühleren Würze und Mineralität. Die Weine von

«Comte de Thun» sind eine zeitgemäße Version

der «Vins de Coq» und der Auftakt zur Renaissance

der Spitzenweine aus dem Gaillac.

* Aktionszeitaum bis 30.04.22. Kann nicht mit anderen Rabatten und Vorteilen kombiniert werden, nur einmal pro Bestellung möglich, kein Mindestbestellwert.

JETZT

ENTDECKEN!

15 % Rabatt auf

Ihre Bestellung*

CODE: FINE15

44 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | DEUTSCHLANDS BESTE LAGEN


NATIONAL I BADEN

Weingut Martin Waßmer

Bad Krozingen

Seit 1997 baut Martin Waßmer seine Weine in Baden im Anbaugebiet Markgräflerland aus. Die Sehnsucht nach großen

Burgundern entwickelte sich durch ein Praktikum in Burgund. So ist in den Jahren ein klarer vom Burgund geprägter

doch ganz unabhängiger Stil entstanden, der den Weinen eine feine Prägung gibt.

Bei Lagen wie Dottinger Castellberg, Schlatter Maltesergarten, Ehrenstetter Ölberg oder Roten Bur in Glottertal

wachsen teils bis zu 40 Jahre alte Rebstöcke. Die Lagenvielfalt mit ihren diversen Bodenformationen spiegelt sich in

den charaktervollen Weinen. Spätburgunder macht einen Hauptanteil des gesamten Rebsortenspektrum mit 60 Prozent

im Weingut aus.

weingut-wassmer.de

NATIONAL I RHEINGAU

Sektkellerei Bardong

Geisenheim

Norbert Bardong gründete das Sekthaus 1984 in historischen Gewölben, die bereits im 19. Jahrhundert für die Sektbereitung

errichtet wurden. Neben Tradition und Qualität pflegt Bardong konsequent den Manufaktur-Gedanken und

legt größten Wert auf erstklassige Grundweine, die nach der traditionellen Methode der klassischen Flaschengärung

zu Sekt veredelt werden. Zur Philosophie des Hauses gehört, rebsortenreine Jahrgangs- und Lagensekte herzustellen,

in denen sich der unverfälschte Charakter des jeweiligen Weins und des jeweiligen Jahres wiederfindet. Eine weitere

Besonderheit: Die Sekte sind charaktervolle Individualisten. Sie reifen mindestens 36 Monate auf der Hefe und entwickeln

so ihre Feinperligkeit, das besondere Bukett und einen wunderbaren Schmelz.

bardong.de

Weingut Georg Breuer

Rüdesheim

Das 1880 gegründete Weingut befindet sich seit mehr als 100 Jahren im Familienbesitz. Die Rebflächen mit insgesamt

rund 33 Hektar liegen in besten Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen. Seit den 1980er-Jahren konnte das Weingut

dank der Visionen und des Engagements von Bernhard Breuer, dem Sohn von Georg Breuer, hohe nationale und internationale

Anerkennung für seine trockenen Spitzenrieslinge gewinnen. Das Weingut wird inzwischen von Bernhards

Tochter Theresa mit der Unterstützung ihres Betriebsleiters Hermann Schmoranz und Kellermeister Markus Lundén

geführt. Deren Gefühl für die natürliche Balance von Süße und Säure, Reife und Aromatik dominiert die Stilistik der

unter ihrem Einfluss entstehenden Weine.

georg-breuer.de

WEINGÜTER

Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach

Eltville

Das Weingut des 1136 gegründeten Klosters Eberbach ist eines der traditionsreichsten Weingüter der Welt. Neben

den klassischen trockenen Rieslingen sind die edelsüßen Spitzengewächse besonders bemerkenswert. Es gibt kein

Weingut, das einen solchen Bestand an herausragenden Raritäten, zurück bis 1706, in seiner Schatzkammer hat. Im

Bewusstsein, dass die Grundlage für höchste Qualität im Weinberg liegt, wurden seit den Zisterziensern beste Lagen

erworben, wodurch Kloster Eberbach über einen beispiellos wertvollen Weinbergbesitz an der Hessischen Bergstraße

und im Rheingau verfügt. Modernste Technik unterstützt beim sorgsamen Ausbau der Weine mit dem Ziel, die im Weinberg

gewachsene Qualität im Keller kompromisslos zu erhalten.

kloster-eberbach.de

Weingut Balthasar Ress

Eltville-Hattenheim

1870 gründete der mutige junge Mann Balthasar Ress, seines Zeichens gelernter Metzger, den „Gasthof Ress“ in

Hattenheim im Rheingau. Angetrieben von seiner Urmotivation, ein guter Gastgeber zu sein, feine Weine und feine

Momente zu kreieren, legte er den Grundstein, nicht nur für eine lange gastronomische Tradition und Hospitalität

im Rheingau, sondern auch für das heutige VDP-Weingut Balthasar Ress. Das Gastgeber-Gen liegt Familie Ress im

Blut – deshalb folgt sie dieser Motivation noch heute mit Freude. Das Weingut hat sich über die Jahre zum ökologisch

wirtschaftenden VDP-Betrieb gewandelt und ist auch heute, gut 150 Jahre nach der Gründung, noch in Besitz der Familie

Ress. 2010 übernahm Christian Ress in fünfter Generation die Geschäftsführung des Familienbetriebs. Seine Vision

ist, gemeinsam mit seinem Team die feinsten Rieslinge und Pinot Noirs zu kreieren und unverwechselbare Momente

an den schönsten Plätzen der Welt zu erschaffen.

balthasar-ress.de

Weingut Robert Weil

Kiedrich

Das Weingut Robert Weil gehört mit seinem Château-Charakter zu den Aushängeschildern des deutschen Weinbaus.

Seit vier Generationen widmet sich das Weingut auf 90 Hektar ausschließlich dem Riesling in allen seinen Spielarten

und ist mittlerweile sowohl im Inland als auch in den wichtigen Exportmärkten ein strahlendes Symbol deutscher Riesling-Kultur.

Beste Lagen im Kiedricher Berg, streng qualitätsorientierte Arbeit im Weinberg und schonender Ausbau

im Keller sind die Garanten für die Erzeugung individueller und großer Weine. Weingut Weil vinifiziert den Riesling vom

Gutswein über den großen trockenen Wein, das Große Gewächs aus der Grand-Cru-Lage Kiedrich Gräfenberg, bis hin

zu den edelsüßen Prädikaten.

weingut-robert-weil.com

46 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVAL WEINGÜTER FESTIVAL WEINGÜTER | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

47


Weingut Georg Müller Stiftung

Eltville am Rhein

Weingut Mayer am Pfarrplatz

Wien

„Die besten Weine Deutschlands“, Gault & Millau Deutschland, November 2021: „Mittlerer Rheingau, oberstes Niveau:

Die Stiftung von Georg Müller, Enkel des Eltviller Sektfabrikanten Matheus Müller, vor 100 Jahren als Weingut zur

Unterstützung für Bedürftige seiner Heimatgemeinde übertragen, wurde 2003 von Peter Winter übernommen und

zu neuen Höhen geführt. Betriebsleiter Tim Lilienström verantwortet heute ein famoses Portfolio trockener und edelsüßer

Rieslinge, von den Spätburgundern einmal ganz zu schweigen.“

georg-mueller-stiftung.de

Weingut Kaufmann

Eltville-Hattenheim

Wer träumt nicht davon, eines schönen Tages seinen lang gehegten, ganz großen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen?

Für den Schweizer Urban Kaufmann war das die Vision vom eigenen Weingut. Bis ins Jahr 2013 hinein war er Inhaber

einer der erfolgreichsten Appenzeller-Käsereien. Jahrelang ist er durch die besten europäischen Weinbaugebiete gereist,

um den idealen Ort für seinen Traum aufzuspüren. Fündig geworden ist er im Rheingau. Zusammen mit Eva Raps, die

viele Jahre lang die Geschäfte des VDP geführt hat, setzt er seine Vorstellungen vom Rheingauer Wein in seinem biologisch

zertifizieren Weingut. Das Hattenheimer Gespann widmet sich dabei dem Rheingau-Klassiker Riesling sowie

der Pinot-Familie rund um Weiß- und Grauburgunder und ganz besonders dem Pinot Noir. kaufmann-weingut.de

Sektmanufaktur Schloss VAUX

Eltville am Rhein

Mit dem Einsatz traditioneller, hochwertiger Methoden der Sektbereitung folgt Schloss VAUX der 150-jährigen Maxime:

Das Beste, was einem Wein passieren kann.“ Als Berliner Champagnerhaus im französischen Metz gegründet, produziert

Schloss VAUX seit 1868 alle seine Sekte nach der klassischen Flaschengärung.

Die terroirgeprägten Lagen-Sekte aus renommierten Rheingauer Weinbergen, wie Erbacher Marcobrunn Riesling Brut

und die Reserve-Sekte aus dem Weingut, tragen als sichtbares Prädikat die Kellertafel mit handgefertigtem Siegel.

Im Spiel sämtlicher Qualitätsregister von der Traube bis zum Sekt im Glas macht Schloss VAUX als Aushängeschild

deutscher Sektkultur eine exzellente Figur.

schloss-vaux.de

NATIONAL I MOSEL

Weingut Stefan Müller

Konz

In der mittlerweile dritten Generation bewirtschaftet Familie Müller das 11 Hektar große Weingut in Krettnach an der

Saar. Hauptdarsteller im Keller: der Riesling. Er macht 90 Prozent des Rebsortenspiegels aus. Beim An- und Ausbau

der Weine liegt der Fokus auf höchster Qualität und Handarbeit. In den Weinbergen wird generell auf Herbizide und

synthetisch hergestellte Dünger verzichtet; nur die besten Trauben werden gelesen, um Spitzenweine zu erzielen. Alle

Weine werden mit wilden Hefen vergoren und erhalten keinerlei Schönungsmittel. Bis kurz vor der Füllung lagern die

Weine auf der Vollhefe, in traditionellen Fuderfässern oder Edelstahltanks. Das Ergebnis: Die Weine stehen für Leichtigkeit,

Spritzigkeit und Knackigkeit, die man nirgendwo anders findet als an der Saar.

weingutmueller-saar.de

NATIONAL I FRANKEN

Weingut Horst Sauer

Volkach

Mit ihrem Weingut begibt sich die Familie Horst Sauer jedes Jahr aufs Neue auf die Suche nach dem perfekten Wein.

Ein Weg, der vielleicht nie endet, aber mit Leidenschaft und Kreativität, vor allem aber kompromisslosem Qualitätsbewusstsein

im Weinberg und Keller, beschritten wird.

Die erstklassige Steillage Escherndorfer Lump und die Hanglage Fürstenberg bieten ideale Voraussetzungen für frische,

athletische Weine, in denen Winzerkunst, Begeisterung und harte Arbeit stecken.

weingut-horst-sauer.de

INTERNATIONAL I ÖSTERREICH

Domäne Wachau

Dürnstein

Die Domäne Wachau zählt mit einer Vielfalt an herkunftsgeprägten Weinen und einem bunten weintouristischen Angebot

unter der Führung von Weingutsleiter und Master of Wine Roman Horvath sowie Kellermeister Heinz Frischengruber

zu den bedeutendsten Weingütern Österreichs. Die Kleinstparzellen in den steilen Terrassenlagen entlang der Donau

werden von den Winzerfamilien, den Helden des Weinguts, in aufwendiger Handarbeit bewirtschaftet.

Handwerk, Nachhaltigkeit und die einzigartige Biodiversität sind elementare Säulen in ihren Weingärten. Weltberühmte

Rieden wie Achleiten, Kellerbergs und Singerriedel stehen nur stellvertretend für die Fülle an Top-Lagen, die die Domäne

Wachau vinifiziert.

domaene-wachau.at

Das traditionsreiche Weingut Mayer am Pfarrplatz keltert seit 1683 besten Wiener Wein in Döbling. Die Rebflächen

befinden sich zur Gänze innerhalb der Wiener Stadtgrenze im 17. und 19. Bezirk. Wien ist die einzige Metropole weltweit,

die nennenswerten Weinbau innerhalb ihrer Stadtgrenzen aufweist und in ihrem Terroir einzigartig ist. Die besten Lagen

Wiens herauszuarbeiten und damit besondere charakterstarke, finessenreiche und langlebige Weine auszuzeichnen, das

ist die Zielsetzung der Wiener Traditionsweingüter. Die Lagenklassifikation ist ein Qualitätssiegel für Lagen, die durch

ihren alten Rebbestand, die Bodenstruktur, die Exposition, die Höhenlage und das Mikroklima über Jahrzehnte großartige

Weine hervorbringen. Die Ortsweine des Weinguts kommen aus den Lagen Grinzing, Hernals und vom Wiener Nussberg.

Als Erste Lage klassifiziert sind die Weine aus den Rieden Preussen und Langteufel. weingut-mayer-am.pfarrplatz.at

Weingut Josef Fischer

Rossatz

Rossatz am idyllischen Südufer der Wachau ist das Zuhause des Weinguts Josef Fischer seit fünf Generationen. Bereits

im Jahr 1898 wurde das Weingut erstmals urkundlich erwähnt. Mittlerweile wird auf einer Fläche von rund 11,5 Hektar

Wein angebaut. Tradition mit modernen, durchdachten Ideen zu verbinden, Handwerk zu bewahren, aber Innovation

zu leben, auf die Natur zu achten und mit bestem Gewissen zu wirtschaften – das ist der Weg der Familie Fischer. Fünf

verschiedene Einzellagen bieten unterschiedliche Klima- und Bodenverhältnisse, die den Weinsorten individuellen

Charakter verleihen. Hergestellt werden Grüner Veltliner, Riesling und Gelber Muskateller.

huchenfischer.at

INTERNATIONAL I FRANKREICH

Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande

Pauillac

Geistige Unabhängigkeit, Hingabe, Streben nach Exzellenz – so definiert sich die Essenz von Pichon Comtesse seit 1850.

Virginie de Pichon-Longueville, angeheiratete Comtesse de Lalande, war eine unermüdliche Pionierin bei der Förderung

des Ansehens ihrer Weine. Sie verlieh dem Weingut, das später Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande

werden sollte, das beeindruckende Renommee. In idealer Lage in Pauillac, an den Ufern der Gironde-Mündung, ist das

Anwesen mit einem außergewöhnlichen 100-Hektar-Anwesen gesegnet. Von der Umstrukturierung des Weinbergs bis

zum Bau moderner technischer Anlagen wird alles getan, damit das Terroir von Pichon Comtesse voll zum Ausdruck zu

bringen: ein großer Pauillac-Wein, mit Eleganz und Gleichgewicht zwischen Kraft und Raffinesse. pichon-comtesse.com

Château de Beaucastel

Courthézon

Château de Beaucastel ist eines der traditionsreichsten und bedeutendsten Weingüter in der Appellation Châteauneufdu-Pape

im südlichen Rhônetal. Seine Geschichte geht zurück auf das Jahr 1549, als der Adelige Pierre de Beaucastel

eine Scheune mit den umgebenden Ländereien erwarb. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Weinberge von der

Reblaus verwüstet, und der damalige Besitzer verkaufte die Rebflächen 1909 an Pierre Tramier, der alles neu anlegte.

Tramier übertrug das Weingut seinem Schwiegersohn Pierre Perrin, der – wie auch später Jacques Perrin – Château de

Beaucastel zu großen Erfolgen verhalf. Heute wird das Familienweingut von Jacques Perrins Söhnen Jean-Pierre und

François geleitet, unterstützt von der fünften Generation, die die gemeinsamen Werte in den Weinbergen umsetzt.

Famille Helfrich

beaucastel.com

Petersbach

Am Anfang stand ein Mann mit einem starken Willen, einer Leidenschaft und einer Vision, dessen Geschichte und

Lebensweg durch eine vier Jahrzehnte lange, enge Verflechtung mit dem Weinbau maßgeblich geprägt wurde. Heute

wird diese Leidenschaft und Vision Joseph Helfrichs von einer großen, engagierten Familie weitergetragen, stark verbunden

mit jedem einzelnen Terroir, mit der Verpflichtung, nur das Beste aus jedem ihrer Weingüter unter der einzigartigen

Signatur „Famille Helfrich“ zu vereinen. Von den 70 Gütern, die sie in ganz Frankreich besitzt, tragen 22

exzellente Weingüter, die in den letzten vier Jahrzehnten mit sehr viel Know-How und Liebe zum Detail perfektioniert

wurden, dieses exklusive Siegel.

helfrich-wines.com

Domaine Les Alexandrins

In Tain l‘Hermitage im nördlichen Rhônetal entstand die Maison und Domaine aus dem Zusammenschluss dreier leidenschaftlicher

und neugieriger Menschen: Nicolas Jaboulet, Guillaume Sorrel und Alexandre Caso. Ihr gemeinsames Wissen

über die Terroirs und Weine der Region bringt wahre Schätze hervor! Ihr Anspruch ist, Weine in der puristischen Tradition

der Appellationen Crozes-Hermitage und Saint-Joseph zu erzeugen. Die Böden werden daher so bearbeitet, dass die

Artenvielfalt zum Leben erweckt wird und den Trauben zugutekommt. Einige der jahrhundertealten Rebstöcke in den

Parzellen in Crozes-Hermitage haben so die Zeiten überdauert und können immer noch ihr Bestes geben. Jahr für Jahr

unterstreicht die Domaine Les Alexandrins ihr Know-how im Weinbau und im Keller, wodurch zwei Weine von großer

Klassik entstehen.

lesalexandrins.com

48 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVAL WEINGÜTER FESTIVAL WEINGÜTER | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

49


Domaine de Bréseyme

Die 1999 von der Familie Gresse gegründete Domaine bewirtschaftet derzeit 4 Hektar Côtes du Rhône Brézème und

4,5 Hektar, auf denen die IGP-Weine Collines Rhodaniennes angebaut werden. Mit einer Landreserve von 16 Hektar an

einem nach Süden ausgerichteten Steilhang, der aus Lehm und Kalkstein besteht, wird das Weingut weiter wachsen

können. Obwohl die Reben auf halber Strecke zwischen der nördlichen und südlichen Rhône liegen, erinnern die Rebsorten

– Syrah für die Rotweine und Roussane, Marsanne und Viognier für die Weißweine – an die nördlichen Weinlagen.

Eine Wiederentdeckung der geschmacklichen Vielfalt der Weinlage Brézème!

lesalexandrins.com

INTERNATIONAL I ITALIEN

Fattoria Le Pupille

Grosseto

Der harten Arbeit Elisabetta Geppetti ist es zu verdanken, dass durch die Fattoria Le Pupille die toskanische Küstenregion

Maremma auf der Liste der “Landkarte der Feinen Weine” landete. Das Weingut produziert seit Mitte der 1980er-

Jahre auf 75 Hektar eine erkleckliche Zahl wunderbarer Weine – vom Morellino di Scansano bis zum Super Tuscan

Saffredi. Der Cabernet Sauvignon Blend ist unter den Kennern bereits seit Langem eine Legende.

Clara und Ettore, zwei der fünf Kinder von Elisabetta Gepetti, arbeiten heute ebenfalls mit in der Fattoria, um weiterhin

Spitzenweine zu erzeugen und die Fattoria mit neuen Projekten auf höchstem Niveau zu halten. fattorialepupille.it

INTERNATIONAL I SPANIEN

D.O. Ribera del Duero

Ribera del Duero

Die Weine der Ribera del Duero zählen zum Besten, was Spanien zu bieten hat. Das vom Río Duero durchflossene

kontrollierte Herkunftsgebiet liegt in der Region Kastilien-León, rund 200 Kilometer nördlich von Madrid. Die Trauben

in der Ribera del Duero reifen in bis zu 1100 Metern Höhe ergeben vielschichtige und ausgewogene Weine. Die Region

ist vor allem bekannt für ihre Rotweine. Die Palette reicht von jungen, fruchtbetonten bis zu eleganten und komplexen

Weinen mit besonderem Lagerungspotenzial. Die dominierende Rebsorte ist die Tempranillo, in Ribera del Duero auch

Tinta del País oder Tinto Fino genannt. Neben den Rotweinen werden in der Region Rosés produziert. Seit 2019 sind

auch Weißweine aus der autochthonen Rebsorte Albillo Mayor zugelassen.

riberadelduero.es

INTERNATIONAL I USA

Tablas Creek

Adelaide RD

Tablas Creek, das ist die Zusammenführung von zwei international führenden Weinfamilien und ihrem Know-how:

Familie Perrin gehört Château de Beaucastel, und Robert Haas ist Gründer der Vineyard Brands. 1989 erwarben sie

eine 120 Hektar große Parzelle, die etwa 20 Kilometer vom Pazifischen Ozean im Westen von Paso Robles liegt, südlich

von San Francisco. Dort begannen sie den langwierigen Prozess, ein Weingut im Châteauneuf-du-Pape-Stil mitten

in der Neuen Welt zu schaffen: Tablas Creek Vineyard. Das Weingut übernimmt die Jahrhunderte alte Châteauneufdu-Pape-Tradition,

wie die Rebsorten verschnitten werden, und erzielt so Weine, die komplexer und eleganter, ausgewogener,

voller und intensiver sind als Weine aus nur einer Rebsorte.

tablascreek.com

SONSTIGE

Lavazza

Frankfurt

Dieser Name verkörpert original italienischen Espressogenuss: Seit über 120 Jahren bringt Lavazza Tag für Tag ein Stück

des Lebensgefühls, der Kultur und Tradition Italiens in zahllose Espressotassen und überzeugt Kaffeeliebhaber auf der

ganzen Welt. Um Genießer mit dieser Qualität verwöhnen zu können, achtet Lavazza sorgfältig auf jeden einzelnen Verarbeitungsschritt

– vom Anbau der Bohnen, über die Ernte und die Aufbereitung bis hin zur Röstung durch erfahrene

Meister. Dies sorgt seit jeher für eine enge Verbindung von Lavazza zur Spitzengastronomie. Denn was passt besser

zum Abschluss eines exzellenten Menüs als ein ebenso exzellenter Espresso?

lavazza.de

Wäschekrone

Laichingen

Gourmets wissen: Für den vollendeten Gaumenschmaus darf bei einem exquisiten Menü die korrespondierende Weinbegleitung

nicht fehlen. Unvergesslich wird der Abend, wenn die lukullischen Genüsse zudem in ein harmonisches

Tischambiente eingebettet sind. Das Laichinger Traditionsunternehmen Wäschekrone steht für hochwertige Hotelund

Gastronomiewäsche, darunter ein umfangreiches Sortiment an exzellenter Tischwäsche. Elegante Damast- oder

Leinentischdecken von klassisch bis modern, edle Stoffservietten und Accessoires wie Kissen unterstützen Gastronomen

dabei, ihre textile Gastlichkeit bis ins kleinste Detail harmonisch zu leben.

waeschekrone.de

50 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVAL WEINGÜTER


Im Februar ging es dann weiter mit 12 Jahrgängen Monteverro im FINE CLUB

Clubhouse Alter Haferkasten in Neu-Isenburg. Obwohl erst 10 Jahrgänge

Monteverro in den Handel gekommen sind, durfte der FINE CLUB für sein

Format „Das Große Dutzend“ bereits den noch nicht in den Verkauf gegebenen

2018 und eine Fassprobe von 2020 seinen Members darreichen. Den 2019er

haben wir bewusst ausgelassen, weil er gerade erst abgefüllt wurde und sich

etwas Ruhe verdient hat. Es war eine einzigartige Zeitreise, die eindrucksvoll

die Weinbergs- und Kellerarbeit über die Zeit demonstrierte und unseren Teilnehmern

greifbar machte.

Clubs mit exklusiven Mitgliedschaften gibt es viele, überall

auf der Welt – viele haben wir selbst besucht. Dabei fehlte

uns oft das gewisse Etwas: Worin lag der wahre Mehrwert

der Mitgliedschaft? Wo gab uns der besondere Service

einen echten Grund, regelmäßig mit Geschäftspartnern

oder guten Freunden wiederzukommen? Wo konnten

wir noch etwas lernen und trafen wirklich interessante

Menschen, um ausführliche Gespräche unter Gleichgesinnten

zu führen? Warum konnten wir nirgends

über die Clubmitgliedschaft auch neue Gastronomien

und Gastgeber kennenlernen? Warum gab es keine

gemeinsamen Reiseerlebnisse, und warum wurden keine

Türen geöffnet, die ansonsten verschlossen bleiben?

Auf keine dieser Fragen fanden wir gute Antworten,

und so wurde die Idee zum FINE CLUB geboren.

Exklusivität und Regionalität schließen einander nicht aus, davon sind wir überzeugt.

Nach unserem Konzept können unsere Mitglieder nicht bloß ein Clubhouse

besuchen, sondern mittelfristig bis zu 100 davon. Dort schaffen wir

lebensfrohe Momente auf hohem Niveau und achten konsequent auf perfekt

inszenierte Gastfreundschaft. Dabei sind FINE CLUB Events und FINE CLUB

Travels stets locker und unkompliziert. Wir möchten gemeinsam erleben und

nicht belehren.

Und so starteten wir ins Jahr 2022 gleich mit ganz

besonderen Veranstaltungen

Im Januar 2022 verkosteten wir gemeinsam mit den Mosel-Winzerpersönlichkeiten

Hanno Zilliken, Carl von Schubert (Weingut Maximin Grünhaus),

Michael Burgdorf (Weingüter Wegeler) sowie dem Kellermeister der Bischöflichen

Weingüter Trier gleich 60 erlesene Weine aus den Jahrgängen 1949-

2020 im FINE CLUB Clubhouse „Kronenschlösschen“ in Eltville-Hattenheim.

Mit dabei waren Weine sämtlicher Prädikatsstufen vom Gutsriesling, Kabinett

und Auslesen über BA und TbA bis zum Eiswein.

Am 11. Februar fand dann die wohl weltweit größte Vertikale der Pomerol-

Legende Château L’Eglise Clinet als Hommage an Dennis Durantou und Hardy

Rodenstock im Hotel Post in Lech am Arlberg statt:

L’Eglise Clinet entstand in den 1880er-Jahren. Die Familie Durantou erwarb

damals einige Hektar von Château Clinet und Chateau Clos L’Eglise. Auf den

Radar der internationalen Weinwelt kam das Château erst sehr viel später. In

den 90ern ersteigerte Hardy Rodenstock viele sogenannte „mixed lots“ bei

Christie‘s in London. So ergab es sich, dass Rodenstock und Ralf Frenzel bei der

Ankunft der vielen hundert Weine aus England den großen Johnson, damals

einzigen Ratgeber für Weine, zur Hand nahmen. Sie stellten enttäuscht fest,

dass die eine Seite, die Johnson damals über Pomerol schrieb, nicht viel half.

Weine wie Trotanoy oder Lafleur waren gar nicht erwähnt. Nachdem alles eingeräumt

war, öffnete Hardy Rodenstock eine Flasche 1947 L’Eglise Clinet: eine

wirkliche Erweckung.

Schnell erkannten Rodenstock und Frenzel das unglaubliche Potential gereifter

L’Eglise Clinet und die Geschichte nahm seinen Lauf. In der legendären Pomerol

Probe 1995 im Königshof vergab Robert Parker 2 × 100 Punkte für den 1921er

und 1947er, 99 Punkte für den 1945er und 1949er. Eine Legende war geboren,

und es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen Rodenstock und

Denis Durantou, der das Weingut der Familie 1983 übernahm und zur alten

Größe zurückführte.

Als Hommage an Denis Durantou (gestorben 2020) und Hardy Rodenstock

(gestorben 2018) veranstaltete der FINE CLUB mit Ralf Frenzel und Torsten

Görke, Sohn von Hardy Rodenstock, eine weltweit einmalige Vertikale von 45

Jahrgängen L’Eglise Clinet. Diese Vertikale wird es wahrscheinlich in dieser

Form nie mehr geben, da viele der alten Jahrgänge schlichtweg ausgetrunken

sind. Verkostet wurden die 100-Parker-Punkte-Klassiker wie 2010 und 2005

und viele der alten Jahrgänge, die das Château so berühmt gemacht haben,

wie 1955, 1961, 1983 und 1985. Höhepunkt war eine 3 Liter Doppelmagnum

des legendären 1949er.

52 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FINE CLUB FINE CLUB | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

53


UNVERBINDLICH AUSPROBIEREN

Lerne jetzt den FINE CLUB unverbindlich kennen und buche Dich einmalig auch ohne Mitgliedschaft auf eine unserer exklusiven

Veranstaltungen ein. Die bevorstehenden Veranstaltungen findet Ihr hier.

07. März 2022 | 18:30 Uhr | Frankfurt

Château Smith Haut Lafitte

@ ROOMERS The Legend (Frankfurt)

ROOMERS Frankfurt The Legend, Gutleutstraße 85, Frankfurt am Main

WINE TO SKY: Unkompliziertes Tasting mit Ludovic Fradin vom Château

Smith Haut Lafitte in der Skylounge mit Blick auf die Skyline Frankfurts und

anschließendem Sharing Dinner (Best of Burbank)

Empfang mit Champagner aus der Magnum | Menü als Sharing Table

STARTER Taco Asada | Burbank House Salad | Guacamole | Tartar Imperial |

Oyster Shots | Sake Aburi | Chili Honey Prawns | Peanut Sate Chicken

2019 Petit Haut Lafitte Blanc | 2015 Petit Haut Lafitte

MAIN1

MAIN2

SIDES

SWEETS

Black Cod

2017 Smith Haut Lafitte Blanc

Filet Mignon Celery & Polenta

2014 Smith Haut Lafitte | 2010 Smith Haut Lafitte

Japanischer Reis | Süßkartoffeln | Gebratenes Gemüse

Pineapple | Chocolate & Banana | Crack Pie

Überraschung aus der Magnum

€ 250 p.P. (10% Partnerrabatt) | Menüpreis inkl. Wasser und Kaffee

Members: € 200 p.P. (20% Partnerrabatt)

09. März 2022 | 18:30 Uhr | Wiesbaden

Château Smith Haut Lafitte @ FINE CLUB

CLUBHOUSE Das Goldstein (Wiesbaden)

Goldsteintal 50, 64207 Wiesbaden

Empfang mit Champagner aus der Magnum

Hausgeräucherter Bachsaibling – Tomate | Rucola | Meerrettich

2019 Petit Haut Lafitte Blanc

Fischeintopf von Edelfischen – Gemüse | Pernod | Safran

2017 Smith Haut Lafitte Blanc

Pochiertes Freilandei – Rahmspinat

2015 Petit Haut Lafitte

Gebratenes Filet vom heimischen Reh – Rahmlinsen

2014 Smith Haut Lafitte

Sauerbraten von der Rehkeule – Spitzkraut

2010 Smith Haut Lafitte

€ 250 p.P. (10% Partnerrabatt) | Menüpreis inkl. Wasser und Kaffee

Members: € 200 p.P. (20% Partnerrabatt)

08. März 2022 | 18:30 Uhr | München

Château Smith Haut Lafitte

@ GAGGENAU Showroom (München)

Gaggenau Showroom München, Arabellastraße 30A, 81925 München

Empfang mit Champagner aus der Magnum

4-Gänge Menü:

Gebackene Kartoffel-Ravioli | Pilzragout | Feldsalat

2019 Petit Haut Lafitte Blanc | 2017 Smith Haut Lafitte Blanc

Skrei | Blutwurst | Apfel | Risotto

2015 Petit Haut Lafitte | 2014 Smith Haut Lafitte

Geschmorrte Rinderbacke | Rote Zwiebel | Topinambur

2010 Smith Haut Lafitte

Weiße Schokoladentarte | Zwergorangen-Kompott

Überraschung aus der Magnum

€ 250 EUR p.P. (10% Partnerrabatt) | Menüpreis inkl. Wasser und Kaffee

Members: € 200 p.P. (20% Partnerrabatt)

11. März 2022 | 12:00 Uhr | Köln

Caviar-Lunch mit Château Smith Haut

Lafitte Begleitung

@ FINE CLUB CLUBHOUSE Prunier Cologne

Am Hof 48, 50667 Köln

Château Direktor Ludovic Fradin präsentiert 5 beeindruckende Jahrgänge des

Château Smith Haut Lafitte (Cru Classé).

Empfang mit Champagner aus der Magnum

Velouté von Tsarskaya Austern, Blumenkohl und Kombu Algen mit Prunier Kaviar

Petit Haut Lafitte Blanc 2019 – 3h karaffiert

Sashimi von der Tristan Languste mit Avocado, Ingwer und Prunier Kaviar

Smith Haut Lafitte Blanc 2017 – 3h karaffiert

Tranche vom Steinbutt auf Krustentierrisotto mit wildem Brokolli und weisser

Kaviarbutter

Smith Haut Lafitte 2014 – 5h karaffiert

Filet vom Kalb auf Pinienkernpolenta mit bretonischen Artischocken und

Trüffeljus

Smith Haut Lafitte 2010 – 5h karaffiert

Moelleux von der Virungaschokolade mit Himbeeren und Sauerampfer

Überraschung aus der Schatzkammer

€ 250 p.P. (10% Partnerrabatt) | Menüpreis inkl. Wasser und Kaffee

Members: € 200 p.P. (20% Partnerrabatt)

Der FINE CLUB ist mehr als ein Members Club. Im Mittelpunkt unseres Konzepts

stehen Wein und Genuss – als willkommene Anlässe sich zu treffen, und

zugleich als Bindeglieder zwischen unseren Members, unseren Ambassador und

deren Clubhauses. Er vernetzt seine Mitglieder unter-einander. Der FINE CLUB

selektiert wirklich besondere Weine und bringt sie zu bezahlbaren Preisen in seine

Clubhouses. Auch hilft der FINE CLUB seinen Members bei der Beschaffung

besonderer Weine, schwer zu findenden Raritäten oder Wunschjahrgängen.

In einem geschlossenen Shopping Club (Members only) werden fortlaufend

interessante Offerten angeboten, die wir direkt aus den Kellern der Weingüter

bekommen und die im freien Handel kaum erhältlich sind.

Werde Teil dieser Gemeinschaft. Erlebe den feinen Unterschied. fine-club.de

54 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FINE CLUB


WEIN

UND

SAUER-

STOFF

Im Grunde mag ihn kein Winzer: Sauerstoff sorgt für braune Farbe im Rotwein

und für ein tiefdunkles Gelb bei Weißem, er verändert die Haltbarkeit und den

Geschmack, im schlimmsten Fall verwandelt er den Flascheninhalt in Essig.

Trotzdem ist er wichtig, denn er hilft dem Wein auch, sein bestes Gesicht zu

zeigen. Es kommt nur auf die passende Dosis und den richtigen Zeitpunkt an.

Von KRISTINE BÄDER

Fotos ARNE LANDWEHR

Die Beziehung ist kompliziert. Kaum sind die Trauben

gepresst und der Most fließt ab, beginnt der Sauerstoff

sein Werk und fordert den Winzer heraus, genau dies

nicht zuzulassen. Oder zumindest nur so weit, wie es den Weinen

guttut. Was aber welchem Wein wann wirklich hilft, dafür gibt

es keine Blaupause. Denn die Reaktion hängt von vielen unterschiedlichen

inneren und äußeren Voraussetzungen ab: Hefe

und Schwefel, Temperatur, Tannine und ihre Herkunft, die Anund

Abwesenheit von Säure, deren Menge und Beschaffenheit

beeinflussen, wie Sauerstoff im Wein wirken kann. Schon

daraus wird klar, dass Weiß- und Rotweine grundverschieden

auf Sauerstoff reagieren. Es ist allerdings keine Überraschung,

dass, grob zusammengefasst, Rotwein den Sauerstoffontakt

grundsätzlich besser verkraftet und Weißwein durch diesen

deutlich schneller altert. Doch was passiert, wenn man einen

fertig gefüllten Wein »atmen« lässt? Wenn man ihn dekantiert

beziehungsweise karaffert? Profitiert der Wein davon? Oder

schadet man ihm? Ein Patentrezept gibt es nicht, leider.

Grundsätzlich dienen Dekantieren und Karafferen ganz

unterschiedlichen Zwecken. Dekantieren kommt vom französischen

Begriff décanter und bezeichnet den Vorgang des Trennens

und Abgießens. Gerade bei Rotweinen sammelt sich über

die Jahre am Flaschenboden das Depot. Im Prinzip ist dieser

Bodensatz ein Qualitätsmerkmal, das allerdings ziemlich bitter

schmeckt und nicht besonders appetitlich aussieht. Daher

dient das Dekantieren dazu, den Wein vom Depot zu trennen.

56 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | TASTING TASTING | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

57


Dazu sollte man ihn in der

Flasche schon einige Tage vor

dem geplanten Genuss aufrecht

hinstellen, damit sich

das Depot am Flaschenboden

absetzen kann. Beim anschließenden

Dekantieren ist es vor

allem wichtig, die Flasche nur

sehr vorsichtig zu bewegen,

um den Bodensatz nicht wieder

auf zu wirbeln. Klassisch

hält man den Flaschen hals

beim Umfüllen des Weins

über eine Kerze – eine andere

Lichtquelle tut es aber auch –

und beobachtet so, wann sich

die ersten Anzeichen des

Depots im Flaschenhals zeigen. Da das Dekantieren in seiner

ursprünglichen Form nichts mit Be atmen zu tun hat, sollte

man dabei sehr umsichtig vorgehen und den Wein vorsichtig

am Rand des Dekanters hinabfließen lassen. Beim Karafferen

hingegen geht es um das gezielte Belüften des Weins, um ihn

nach Wochen, Monaten oder Jahren in der Flasche mit viel

Sauerstoff in Kontakt zu bringen. Das soll ihn dabei unterstützen,

sich zu öffnen. Dazu wird der Wein mit Schwung in eine

breite Karaffe geschüttet, die ein wenig an einen Eisstock erinnert

und im unteren Drittel so breit ist, dass der Wein eine große

Oberfläche für den Kontakt mit Sauerstoff hat.

Die Meinungen über die Vor- und Nachteile dieses Verfahrens

gehen weit auseinander. Dass Sauerstoff den Wein

nach dem Öffnen, Dekantieren oder Karafferen beeinflusst,

lässt sich aber nicht bestreiten:

Sauerstoff verbindet sich

mit den Tanninen, dem Alkohol,

den Farbstoffen und den

für die Aromen zuständigen

Kohlenwasserstoffen. Tannine

werden so im Idealfall

weicher, Aromen komplexer

und feiner. Ausschlaggebend

für die Veränderung ist

die Zeitspanne, die man dem

Wein lässt, um den Sauerstoff

zu verarbeiten. Die geruchsaktiven

Aromastoffe im Wein

reagieren unmittelbar mit

dem Sauerstoff und zeigen

daher auch eine relativ schnell

wahrnehmbare Veränderung.

Phenole hingegen benötigen

länger Zeit, um den Sauerstoff

Es ist von Bedeutung, wie sehr ein Wein

während des Ausbaus und der Flaschenreife

mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Im

Vergleich zu Kork verlängert ein Schraubverschluss

– entgegen jeder romantischen

Vorstellung – die Lebensdauer eines Weins.

zu verarbeiten, und zeigen eine Transformation erst nach vielen

Stunden oder auch Tagen. Dass ein Wein innerhalb weniger

Stunden durch Luftkontakt eine geschmacklich wahrnehmbare

Alterungsnote zeigt, ist eher unwahrscheinlich.

In einer groß angelegten Verkostung haben wir zwölf verschiedene

Weine unterschiedlich langem Sauerstoffontakt ausgesetzt

und dann verkostet. Vier Weiß- und acht Rotweine aus

unterschiedlichen Regionen und Jahrgängen wurden je 24 und

12 Stunden vor der Verkostung doppelt karaffert, die dritte

Flasche erst direkt vor der Probe geöffnet. Die Verkostung

bestätigte vor allem den Einfluss des Karafferens auf den Wein –

und zwar in unterschiedlicher Weise.

Grundsätzlich profitierten alle mehr oder weniger stark vom

Belüften. Zu den bemerkenswerten Beobachtungen gehörte

die Entwicklung eines 2018er Chablis. Der deutliche Holzeinfluss

blieb über die ganze Probe hinweg nahezu unberührt

und bestätigte damit die wissenschaftliche Untersuchung, dass

Tannine aus dem Holzfassausbau den Wein mehr vor Oxidation

schützen als die flavonoiden. Ebenfalls auffällig war die Entwicklung

eines 2013er Ornellaia. Direkt nach dem Öffnen

zeigte der Wein eine deutlich überreife Note und war ohne

jede Frucht und Aromatik eher uncharmant. Schon mit zwölf

Stunden Luftkontakt waren die Alterungsnoten komplett verflogen

– 24 Stunden nach dem Öffnen präsentierte sich der

Wein mit großer Fülle, viel Frucht und wunderbar eleganter

Struktur. Bei den Weißweinen vollzogen die beiden Rieslinge die

positivste Entwicklung. Während der 2018er Kiedrich Gräfenberg

vom Weingut Weil über die Zeit an Länge und Struktur

zulegte, offenbarte der 2018er Bernkasteler Doctor der Weingüter

Wegeler neben seiner süßlich geprägten Art zunehmend

auch mineralische Komplexität.

Bäder verkostet

FINETASTING|Kristine

zwölf Weine nach

2018 Kiedricher Gräfenberg GG Weingut Robert Weil, Rheingau

NACH DEM ÖFFNEN

Die Nase mit einer hellen Frucht von

Pfirsich und grünem Apfel. Dazu deutliche

Mineralität und eine Note von

Schieferstein. Am Gaumen würzigpfeffrig,

mit crisper Struktur. Betonte

Säure und eine leichte, aber angenehme

Bitternote im Abgang.

NACH 12 STUNDEN

Sehr fruchtige Nase, viel Exotik, am

Gaumen füllig und mit viel Saft, immer

noch betonte Säure und dabei sehr

schlotzig. Die pfeffrig-würzige Art hat

sich gehalten, der Abgang ist lang. Hoher

Spaßfaktor.

2018 Bernkasteler Doctor Riesling GG Weingüter Wegeler, Mosel

NACH DEM ÖFFNEN

Eine ganz klare Nase mit Aromen von

reifem gelbem Steinobst wie Aprikose

und Mirabelle, dazu eine mineralische

Note. Am Gaumen mild und mit molligem,

leicht süßlichem Körper, hat etwas von

Honig und Karamell, auch Anflüge von

Tabak. Ein warmer Wein mit guter Säurestruktur

im Abgang.

NACH 12 STUNDEN

Die Nase mit einer deutlich pfeffrigen

Note, dazu viel exotische Frucht.

Am Gaumen mit viel Volumen und

Mineralität; sehr saftig mit animierender,

crisper Säure, dazu eine weiche Textur.

Langer, fülliger Abgang.

NACH 24 STUNDEN

Aromen von süßer Zitrusfrucht, reifer

Pink Grapefruit, aber auch etwas Tabak.

Die Mineralität zeigt sich wieder deutlich.

Am Gaumen mit Fülle und Eleganz.

NACH 24 STUNDEN

Entwickelt sich zunehmend zu einer

salzig-mineralischen Art, verliert am

Gaumen aber nicht sein Volumen und

bleibt saftig und füllig. Die leichte Süße

schlägt nun voll durch, zeigt Länge, Saft,

Opulenz und wird von der crispen Säure

getragen.

2018 Montée De Tonnerre Chablis 1er Cru Domaine Louis Michel & Fils, Burgund

NACH DEM ÖFFNEN

Sofort als Chardonnay aus Burgund

erkennbar. Wirkt reif mit Noten von

kaltem Rauch in der Nase, eher würzig

und mit wenig Frucht. Am Gaumen mit

milder Säure, weicher Textur und einer

deutlichen, geradlinigen Mineralität.

Erdig im Abgang.

NACH 12 STUNDEN

Das Rauchige bleibt erhalten, es zeigt sich

aber nun auch eine reife, gelbe Frucht,

dazu kommen Aromen von hellem Tabak

und Toffee. Am Gaumen mit viel Saft,

mollig und sehr voluminös. Weiche

Textur und die milde Säure werden durch

die crispe Mineralität aufgefangen. Im

Abgang erdig.

2018 Vorberg Weißburgunder Cantina Terlan, Südtirol

NACH DEM ÖFFNEN

Duftet eher nach Muskateller als nach

Weißburgunder: sehr ausdrucksstark mit

floralen Noten von Rose. Am Mund sehr

würzig und pfeffrig mit einem spürbaren,

aber dezenten Holzeinfluss.

NACH 12 STUNDEN

Der Eindruck der Bukettsorte bleibt,

der Wein wird aber komplexer: Aromen

von Cassis, florale Noten. Am Gaumen

salzig-jodig mit einer crispen Säure. Das

Ganze wirkt sehr geradlinig und ein wenig

reduziert, der fast kalkig wirkende Abgang

verleiht ihm eine zurückhaltende Eleganz.

2018 Spätburgunder Centgrafenberg GG Weingut Rudolf Fürst, Franken

NACH DEM ÖFFNEN

Duftet sehr intensiv floral nach Veilchen,

am Gaumen dominiert der Holzeindruck,

die Tannine sind reif, aber jung, dazu

kommt ein wenig Tabak. Alles in allem

karg, reduziert und viel zu jung. Bleibt

an der Oberfläche.

NACH 12 STUNDEN

Noch immer viel florale Aromatik, wirkt

aber etwas offener mit einem kalkigmineralischen

Charakter am Gaumen,

salziger Frische und einer duftigen Art.

Dazu etwas Grafit und eine sehr elegante

Tanninstruktur.

2017 Nuits-St-Georges Domaine Faiveley, Burgund

NACH DEM ÖFFNEN

Gibt sich verhalten und verschlossen,

dezente Frucht von (Sauer-)Kirsche.

Wirkt am Gaumen kalkig, der Holzeinfluss

ist deutlich spürbar, dazu eine gute

Säurestruktur.

NACH 12 STUNDEN

Eine weiche, mollige Nase, dazu auch

etwas grünliche Aromatik, der Gaumen

mit weicher Textur, immer noch Holz.

Grünlicher Abgang, der noch etwas

unharmonisch wirkt.

ihrem Belüften

NACH 24 STUNDEN

Im Ausdruck geprägt von Holz, rauchigen

Noten und Toffee und noch einer Spur

der gelbfleischigen Frucht. Am Gaumen

weiche Textur und milde Säure, weiterhin

ausbalanciert mit der feinen Säurestruktur.

Langer Abgang.

NACH 24 STUNDEN

Nun dominieren wieder florale Noten

von Rose, Flieder und Veilchen, das geht

fast schon ins Seifige. Am Gaumen wirkt

der Wein mit seiner pfeffrigen Würze fast

schon »laut«, eine reife Zitronenaromatik

verleiht ihm etwas Frische.

NACH 24 STUNDEN

Die Frucht bleibt weiter im Hintergrund,

dafür zeigt sich das Holz wieder deutlich.

Am Gaumen rauchig, etwas ruppig, die

Veilchenaromatik dominiert den langen

Abgang.

NACH 24 STUNDEN

Die Nase zeigt sich jetzt mit viel Küchenkräutern

wie Petersilie und Majoran, dazu

kommt eine dezente Frucht. Am Gaumen

eine anregende grünlich-fruchtige

Mischung mit weicher Textur und guter

Säurestruktur.

58 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | TASTING TASTING | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

59


FINE TASTING | LUFTPROBE

2015 Radici Taurasi DOCG Riserva Mastroberardino, Kampanien

NACH DEM ÖFFNEN

In der Nase Aromen von dunklen Beeren,

Brombeere, Waldbeere, auch etwas

würzig, Tabak und Rauch. Am Gaumen

dann deutliches Holz, viele junge Tannine,

Aromen von Kirschkern. Im Abgang

etwas trocknend.

NACH 12 STUNDEN

Wirkt immer noch rauchig, die dunkle

Frucht wird von einer tollen Saftigkeit

getragen. Die Tannine haben spürbar

gewonnen, wirken reifer und sehr

ansprechend, dazu eine deutliche Würze,

gute Säurestruktur und ein langer Abgang.

Immer noch stark adstringierend.

NACH 24 STUNDEN

Duftet nun extrem ausdrucksstark, fast

fleischig. In der Nase fast fett, am Gaumen

dann aber überraschend karg-reduziert

mit animierender Säure, ätherischen

Noten von Mandel und Marzipan, ein

säurebetonter, rauchig-karger Abgang.

Spannende Entwicklung.

2017 Purgatori Torres, Katalanien

NACH DEM ÖFFNEN

Betört die Nase mit intensiver Waldfrucht,

die fast schon an Marmelade erinnert. Am

Gaumen frisch und saftig. Gutes Holzmanagement,

Aromen von Sauerkirsche,

dazu junge Tannine und ein langer Nachhall.

Etwas trocknend. Zeigt sich direkt

nach dem Öffnen sehr zugänglich.

NACH 12 STUNDEN

Die Nase nun mit einer opulenten Frucht,

Aromen von Rumtopf, Zimt und Gewürzbrot.

Am Gaumen ausgewogen und süßlich,

dazu eine sanfte, harmonische Säure.

Orangeat, Schokolade, dazu Länge und

Opulenz. Kraftvoller Wein.

NACH 24 STUNDEN

In der Nase viel reife Frucht. Am Gaumen

saftig und mit toller Aromatik. Weiche

Textur. Mürbe Tannine. Fast süßlich, die

würzige Art und die feste Struktur verhindern,

dass der Wein plump wirkt.

2010 Faustino Uno Gran Reserva Faustino, Rioja

NACH DEM ÖFFNEN

In der ausdrucksstarken Nase eine eher

florale Art mit Aromen von Veilchen und

Hibiskus. Auch am Gaumen floral, dazu

eine weiche Textur, reife Tannine, etwas

pfeffrig und würzig. Schon gut trinkbar.

NACH 12 STUNDEN

Zeigt eine reife, saftige Art mit fast aristokratischer

Eleganz, am Gaumen fein

und elegant mit mürber Textur. Leidet

in diesem Flight ein wenig unter der

dominanten Art seines Vorgängers.

2015 Château Lynch-Bages, 5er GCC Château Lynch-Bages, Bordeaux

NACH DEM ÖFFNEN

Eine opulente Nase mit Aromen von

dunklen Früchten, Brombeere, Pflaume,

dazu Rumtopf, Gewürzschokolade, Zimt.

Wirkt sehr rund. Am Gaumen etwas

karger, mit viel Saft und guter Säurestruktur,

Aromen von Tabak. Im Abgang

adstringierend.

NACH 12 STUNDEN

Widersprüchliche Nase, weich und grün

zugleich. Aromen von Schwarzkirsche,

Brombeere, Rumtopf und Schokolade.

Das alles aber sehr feinduftig und elegant.

Am Gaumen würzig und adstringierend,

reife, feine Tannine, elegante Textur.

Etwas grünliche Aromen im Abgang

und noch viel zu jung.

NACH 24 STUNDEN

Die Nase zeigt eine intensive rote Frucht.

Wirkt klar. Am Gaumen mit einer sehr

saftigen Art, dazu gute Tannine, ein

weicher, molliger Körper, eine mürbe

Struktur. Langer Abgang.

NACH 24 STUNDEN

Hat sich zu deutlich mehr Reife entwickelt.

Intensiv-fruchtige Nase, am

Gaumen saftig und geradlinig mit guter

Tanninstruktur, Aromen von Tabak und

einem adstringierenden Abgang.

N

ach dem großen Erfolg der ersten beiden Bände folgt nun mit Frenzels Weinschule 3 die Fortsetzung der

Bestseller-Reihe im Weinkosmos. Der opulente Band trumpft dabei auf mit weiterführendem, detaillierten

Weinwissen rund um die aktuellen Entwicklungen der Weinszene, neuen Rebsorten und vielem mehr auf,

das sowohl ambitionierte Einsteiger als auch Experten begeistert. Ein Must-Have für Wein-Liebhaber und das

perfekte Geschenk!

2018 Luce Luce della Vite, Toskana

NACH DEM ÖFFNEN

Eher grüne Aromen von Paprika, Gras

und Heu in der Nase, aber auch eine

grünliche Frucht von Johannisbeere

und Weichsel. Am Gaumen dann mit

überraschend weicher Textur, zugleich

noch unausgewogen ruppig und durch

den trocknenden Abgang sehr fordernd.

2013 Ornellaia Ornellaia, Toskana

NACH DEM ÖFFNEN

Ein deutlicher Reifeton in der Nase, wirkt

müde und alt. Mit etwas Mühe lassen sich

noch Aromen von reifer, mürber Frucht,

Tabak und dunkler Schokolade finden,

wirkt aber über den Zenit.

60 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | TASTING

NACH 12 STUNDEN

Ein etwas ungewöhnlicher Duft nach

künstlichem Flieder, dazu satte Kirschfrucht

und Schattenmorellen. Am

Gaumen nun mit deutlichen, reifen

Tanninen, sehr geradlinig, sehr karg,

jedoch mit langer und toller Struktur.

NACH 12 STUNDEN

Welch Wiederauferstehung: Eine weiche

Beerenfrucht in der Nase, wirkt fast süßlich

und voll aromatisch, hat auch etwas

Parfümiertes von Veilchen mit einem

Hauch süßer Schokolade. Am Gaumen

eine sehr mürbe Textur, die dann doch

das Alter verrät, aber auf eine gute Weise.

Dazu eine weiche und angenehme Säure,

etwas Pfeffriges. Leicht adstringierend.

NACH 24 STUNDEN

Erstaunliche Entwicklung hin zu

einer tollen Nase mit Aromen von viel

Schokolade und reifer, saftiger Waldfrucht,

Brombeere und Pflaume, dazu viel

Würze und Tabak. Am Gaumen mit reifen

und mürben Tanninen, kühle Würze und

Frische, etwas adstringierend. Profitiert

enorm von der Luft.

NACH 24 STUNDEN

Die lange Beatmung ist zu viel des Guten:

In der Nase noch mit Aromen von Rumtopf

und Schwarzbrot, auch ein bisschen

Veilchen und Orangeat. Duftet verhalten

würzig und ätherisch, die Säure wirkt

etwas spitz. Noch trinkbar, aber nicht

mehr auf dem Höhepunkt.

NEU

FRENZELS WEINSCHULE BAND 3

304 Seiten | zahlreiche Farbfotos

28,0 × 29,0 cm | Hardcover mit Lasercut

€ 69,90 (D) | € 71,90 (A)

ISBN: 978-3-96033-124-7

FRENZELS WEINSCHULE BAND 2

280 Seiten | zahlreiche Farbfotos

28,0 × 29,0 cm | Hardcover

€ 69,90 (D) | € 71,90 (A)

ISBN: 978-3-96033-060-8

Tre Torri Verlag GmbH | Sonnenberger Straße 43 | 65191 Wiesbaden | info@tretorri.de | www.tretorri.de

FRENZELS WEINSCHULE BAND 1

280 Seiten | zahlreiche Farbfotos

28,0 × 29,0 cm | Hardcover mit Lasercut

€ 69,90 (D) | € 71,90 (A)

ISBN: 978-3-96033-008-0


KÖCHE

Christian Bau

Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl/Nennig

Christian Bau startete seine Karriere in den Schwarzwaldstuben

bei Harald Wohlfahrt und stieg rasch zu dessen

Sous-Chef auf. Nach vier Jahren wechselte Christian

Bau und übernahm 1998 als Küchenchef und Gastgeber

Schloss Berg in Perl/Nennig an der Mosel. Sofort erhielt

er einen Michelin-Stern, 1999 wurde er Deutschlands

jüngster 2-Sterne-Koch, und im Jahr 2005 mit dem

dritten Michelin-Stern ausgezeichnet.

Wolfgang Becker

BECKERS Hotel & Restaurant, Trier

Einen Stern im Guide Michelin, 18 Punkte im Gault Millau,

3,5 F und Koch des Monats im Feinschmecker – das ist

die derzeitige Bilanz von Wolfgang Becker. Doch der Beruf

des Küchenchefs reicht dem gebürtigen Trierer nicht:

Wenn Wolfgang Becker nicht gerade in der Küche des

Gourmetrestaurants steht, keltert der gelernte Winzer im

Keller die eigenen Weine, ist in den Weinbergen unterwegs

oder geht als Hoteldirektor des BECKERS Hotel dem Tagesgeschäft nach. Langeweile

kommt bei dem 2-Sterne-Koch nie auf. „Irgendwo ist immer etwas zu tun“, erklärt

er. „Es ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung für mich, meine verschiedenen

Rollen unter einen Hut zu bringen. Aber alle drei Aufgaben machen mir einfach Spaß!“

Ralf Berendsen

Restaurant La Source, Domaine La Butte aux Boix, Lanaken, Belgien

»Nichts ist so gut, als dass es nicht noch verbessert

werden könnte«, lautet das Credo des gebürtigen

Niederländers Ralf Berendsen, seit 2011 treibende Kraft

hinter den Kulissen des La Source. Bereits 2013 wurde

Berendsens Haute Cuisine mit dem ersten Michelin-

Stern ausgezeichnet. Seit 2017 krönen zwei Sterne von

Michelin Berendsens Kochkünste.

Jean-Claude Bourgueil

Restaurant Im Schiffchen, Düsseldorf-Kaiserswerth

Einer der erfolgreichsten kulinarischen Botschafter

Frankreichs ist Jean-Claude Bourgueil. Bereits 1974

wurde er mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

1977 übernahm er das Restaurant Im Schiffchen in

Düsseldorf-Kaiserswerth, das er in kürzester Zeit zu

einer der besten Gourmet-Adressen in Deutschland

machte. Seine Geschmackskompositionen sind virtuos

und vereinen perfekt Tradition und innovative Kraft.

Vincenzo Candiano

Ristorante Locanda Don Serafino, Ragusa Ibla, Italien

Der gebürtige Sizilianer Vincenzo Candiano führt das

Restaurant im faszinierenden Relais&Chateaux Locanda

Don Serafino in Ragusa auf Sizilien. In jungen Jahren

haben ihn Großmütter und Tanten mit traditionellen

Familienrezepten versorgt, inzwischen gehen seine

Inspirationen weit darüber hinaus, ohne die sizilianischen

Wurzeln zu vernachlässigen. 2007 wurde er mit dem

ersten Stern ausgezeichnet, seit 2013 hat er zwei Michelin-Sterne.

Dario Cecchini

Panzano in Chianti, Italien

Dario Cecchini, vermutlich der weltweit berühmteste

Vertreter seiner Zunft, repräsentiert die 8. Generation

einer Familie toskanischer Metzger in Panzano, einem

kleinen Ort im Herzen des Chianti. Seine Welt dreht sich

um seinen Laden und drei Restaurants – vor allem aber

um das Chianina, die einzigartige Rinderrasse der Toskana,

die „Bistecca alla Fiorentina“ sowie die Umsetzung der

Nose-to-Tail-Philosophie. Seine Mission, die er auch bei Netflix’ Chef’s Table vertritt:

Respekt vor den Tieren!

Foto: Neuseelandhirsch

Anton de Bruyn

Restaurant Emma Metzler, Frankfurt am Main

Eine Neo-Bistro-Küche, also ein typisches Bistro: „einfach“

im besten Sinne, mit Speisen für jede und jeden, mit

einem hohen Anspruch an den Service, das handwerkliche

Können, eine gewisse Raffinesse und die Qualität

der Produkte. Alle Produkte sind sorgfältig ausgewählt,

das Fleisch kommt ausschließlich direkt vom Bauern oder

Jäger, dazu gilt das Nose-to Tail-Prinzip, sodass hauptsächlich

ganze Tiere in der Küche verarbeitet werden. Handwerklich hergestellte

Weine aus Frankreich, Deutschland, Österreich und Ungarn prägen die Weinkarte,

mit einem Schwerpunkt auf die junge deutsche Naturweinszene.

Andreas Döllerer

DÖLLERER Genießerrestaurant, Golling, Österreich

Vor den Toren der Festspielstadt Salzburg bietet Andreas

Döllerer seinen Gästen Hochkultur auf dem Teller und

im Glas. Mit Zutaten aus den Bergen, Tälern, von Almen

und aus den Flüssen der Umgebung formuliert der in

allen Restaurantführern an der Spitze platzierte Küchenchef

seine „Cuisine Alpine“. Hier staunt der Gast über in

Gletscherschliff vom Großglockner gebackenen Fenchel

oder freut sich über die Zartheit der Saiblinge und Forellen aus dem Bluntautal. Döllerer

führt dank zweier Generationen angehäuften Weinwissens eine der besten Weinkarten

des Landes. Wer nach dem Weingenuss lieber im Haus übernachtet, auf den

wartet am Morgen ein Feinkost-Frühstück.

Benedikt Faust

KUNO 1408, Würzburg

1993 begann Faust eine Ausbildung zum Koch im Weinhaus

Anker in Marktheidenfeld. Seit 1996 arbeitete er

als Commis de Cuisine, Demi Chef de Partie, Chef de

Partie und Sous-Chef in verschiedenen erstklassigen

Restaurants. Im April 2013 wurde Benedikt Faust

Küchenchef des Würzburger Restaurants Kuno 1408.

Hier verwöhnt der Sternekoch seine Gäste mit avantgardistischer

Feinschmeckerküche aus saisonalen, regionalen Zutaten. Seine zahlreichen

Auszeichnungen stehen für die Kontinuität bester Leistungen auf höchstem

Niveau.

Juanlu Fernández

LÚ Cocina y Alma, Jerez de la Frontera, Spanien

Mit gerade einmal 18 Jahren beginnt Juanlu Fernández

bei dem großen Meister Martín Berasategui zu arbeiten

und lernt alles, was er über Technik, Präzision und Entschlossenheit

wissen muss, um in einem Restaurant

dieses Kalibers zu arbeiten. Im Alter von 21 Jahren

zieht er nach Teneriffa, um seine Arbeit mit Martin

Berasategui fortzusetzen und jeden Tag mehr über

Kochen, Management und Führung zu lernen. Nach nur zwei weiteren Jahren beginnt

er im Aponiente als Chefkoch. Nachdem er zehn Jahre lang die Küche von Ángel León

leitete, beschließt er, sich selbstständig zu machen und eröffnet das LÚ Cocina y

Alma in seiner Heimatstadt Jerez de la Frontera. In weniger als einem Jahr erkocht er

seinen ersten Michelin-Stern, ein Beispiel für Hingabe, Ausdauer und Leidenschaft.

Rolf Fliegauf

Ecco Ascona/Ecco St. Moritz, Ascona/Champfèr-St. Moritz, Schweiz

Von Kritikern als einer der größten Köche seiner

Generation bezeichnet, ehemals jüngster 2-Sterne-

Koch Europas und ziemlich bodenständig: Rolf Fliegauf

ist Gründer und Executive Chef der Ecco Restaurants

in Ascona und St. Moritz. Und sein Stil ist einzigartig.

Er spielt, kombiniert und experimentiert mit Texturen –

wie ein Musiker mit Noten. Die Zutaten behalten dabei

ihren ursprünglichen Geschmack. Diese „puristische Aromaküche“ hat ihm bereits

zum wiederholten Mal zwei Sterne im Guide Michelin und 18 Punkte im Gault &

Millau beschert.

62 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVAL KÖCHE FESTIVAL KÖCHE | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

63


Roland Gorgosilich

Thomas Kellermann

Tohru Nakamura

Dirk Schröer

Hotel Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim

Kastell, Burg Wernberg

Werneckhof, München

Weinschänke Schloss Groenesteyn, Kiedrich

Roland Gorgosilich, seit Anfang 2020 Küchenchef im

Kronenschlösschen, repräsentierte vor zehn Jahren beim

Rheingau Gourmet Festival seine damalige „Heimat“ Südafrika.

Der geborene Österreicher kann eine bemerkenswerte

Vita vorweisen. Zu seinen Stationen gehören das

Aqua, Schloss Fuschl, Friedrichsruhe, Villa Hammerschmiede

und danach zwölf Jahre in Südafrika als Chef

im Grand Roche/Paarl Restaurant Bosman’s. Da das Grande Roche verkauft wurde,

entschloss sich der Spitzenkoch zur Rückkehr nach Europa. Sein Küchenstil im

Kronenschlösschen ist europäisch geprägt, mit Aromen und Einflüssen aus aller Welt.

Regionale Produkte von kompromissloser Qualität, präzises Handwerk und zeitgemäße

Zubereitungstechniken stehen im Vordergrund. Seine Menüs bieten abwechslungsreiche

kulinarische Entdeckungsreisen, perfekt ergänzt durch die Weinauswahl des

Serviceleiters und Head-Sommeliers Florian Richter.

Carmelo Greco

Restaurant Carmelo Greco, Frankfurt am Main

Der im Piemont aufgewachsene Sizilianer Carmelo Greco

war schon als Kind fasziniert von der Welt des Kochens.

Nach Lehrjahren im legendären 2-Sterne-Restaurant Da

Guido in Costigliole d’Asti kam Greco Anfang der 1990er-

Jahre nach Deutschland und bewies, dass italienische

Küche mehr zu bieten hat als Pizza Quattro Stagioni

und Spaghetti Bolognese. 2011 wurde Carmelo Greco

für sein Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Der Feinschmecker

zählt ihn zu den Top Drei der italienischen Restaurants in Deutschland, und vom

Busche Verlag wurde er zum „Ausländischen Restaurant des Jahres 2014“ ernannt.

André Großfeld

Villa Merton, Union International Club, Frankfurt am Main

Die schlichte Eleganz der Restaurants in den historischen

Räumen der Villa Merton spiegelt sich auch auf den Tellern

wider. Das Küchenteam unter der Leitung von Sternekoch

André Großfeld bietet von montags bis freitags ein

wöchentlich wechselndes Lunchmenü mit zwei oder

drei Gängen an. Sein Kochstil ist raffiniert, kombiniert

klassisch Französisches mit regionalen Elementen.

Vegetarische 5-Gang-Menüs überraschen ebenso wie die ausgefallenen saisonal

inspirierten Speisen mit acht Gängen. Die erlesene Weinkarte ist weitgefächert

zwischen Rheingau, Steiermark und Frankreich.

Sebastian Junge

Restaurant Wolfs Junge, Hamburg

Es ist schlichtweg DAS Bio-Restaurant Hamburgs. Handfeste

Klassiker bereitet der Sternekoch Sebastian Junge

ebenso raffiniert zu wie seine Menüs mit drei bis fünf

Gängen. Sein Credo: Die Speisen sollen Seele, Geist und

Geschmack gleichermaßen erfreuen. Die Speisekarte ist

klein, der Saison angepasst und wechselt wöchentlich,

mit Produkten aus dem Umland, direkt bezogen von

den Bio-Bauernhöfen. Saisonale Spezialitäten wie Wildaustern oder Forellenkaviar

gibt es genauso wie verführerische vegetarische Snacks, selbst gebackenes Sauerteigbrot

und hausgemachte Petit Fours.

Dominik Käppeler

Showroom, München

Im Jahr 2017 übernahm Dominik Käppeler das mit einem

Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant schweiger2

in München. Schon seit 2015 verteidigt der Küchenchef

den Michelin-Stern des Hauses und sorgt nun höchstpersönlich

auch im Showroom für Kontinuität und Identität.

Seine Küche spielt gekonnt mit Aromen, Texturen

und außergewöhnlichen Kombinationen.

Foto: Ansgar Pudenz

Thomas Kellermann zählt mit zu den besten Köchen

Deutschlands. Nach seiner Ausbildung arbeitete er u. a.

zusammen mit Hans Haas im Münchner Tantris. Seit

2008 verwöhnt er seine Gäste auf Burg Wernberg mit

seiner hervorragenden Küche. Wie kaum ein anderer

deutscher Koch beschäftigt sich Kellermann mit der

Gemüsevielfalt und scheut sich nicht, traditionelle „Beilagen“

in den Mittelpunkt seiner Gerichte zu stellen.

Andree Köthe

Essigbrätlein, Nürnberg

Andree Köthe zählt zu den herausragendsten Köchen

Deutschlands. Seit mehr als zehn Jahren mit zwei

Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault & Millau

ausgezeichnet, auch als „Koch des Jahres“, hat er sich

der kreativen Gemüseküche verschrieben, ergänzt durch

einzelne Fisch- und Fleischgerichte. Gemüse und Kräuter

holt er täglich selbst bei den fränkischen Bauern, darunter

oft seltene Sorten und Varianten.

Silvio Lange

Landgasthof Alte Pfarrey, Neuleiningen

Silvio Lange war schon von 2006 bis 2013 Küchenchef

und Geschäftsführer im Restaurant & Hotel Alte Pfarrey

und entschied sich dann 2015, gemeinsam mit seiner

Frau Bettina das Haus eigenverantwortlich zu übernehmen.

Von 2013 bis August 2015 war er Küchendirektor

im Hotel an der Wasserburg in Wolfsburg, für

das er in dieser Zeit auch den Michelin-Stern holte. Die

Alte Pfarrey krönt zum zehnten Mal in Folge der Michelin-Stern und ist in den Top

130 der besten Restaurants in Deutschland etabliert.

Josef Laufer

Hotel und Weinhaus Zum Krug, Eltville-Hattenheim

Nach lehrreichen Ausbildungs- und Wanderjahren

im Sternerestaurant Ente im Wiesbadener Nassauer

Hof sowie als Koch bei Johann Lafer und in anderen

deutschen Spitzenküchen, nach Recherche-Reisen

vom Tegernsee bis Australien, fügte Josef Laufer ein

weiteres Mosaiksteinchen der Krug-Philosophie hinzu:

„Die Vielfalt des Reinen, des Ursprünglichen, des klaren

Geschmacks. Die Vielfalt des Einfachen wiederzuentdecken, ist unsere Forderung

und unser Ziel.“ In dritter Generation führt Josef Laufer das Hotel und Weinhaus seit

2003 in seiner Rolle als Küchenchef, Gastgeber und Sommelier. Dabei kombiniert

er – mutig, sorgsam und bedacht – die Vergangenheit mit neuen Ideen und seinen

Erfahrungen. Dieses Zusammenspiel ist erfolgreich: Jedes Gericht bietet eine Vielfalt

von Aromen, die sich am Gaumen miteinander verbinden und zu einem besonderen

Geschmackerlebnis entfalten.

Thomas Martin

Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob Hamburg, Hamburg

Bescheidenheit, Geradlinigkeit und Bodenständigkeit

zeichnen den Küchenchef Thomas Martin aus. Mit dieser

Handschrift prägt er seit 1997 die kulinarischen Geschicke

im Jacob. Seine leichte Küche mit französischem Akzent

hat ihren Ursprung in zahlreichen Reisen ins Nachbarland.

Aber auch die großen Meister der deutschen

Küchenkunst hinterließen ihre Spuren in seiner Vita.

Der Perfektionist ist für seine Kreativität beim Austüfteln neuer Gerichte ebenso

bekannt wie für seine Akkuratesse bei deren Zubereitung.

Tohru Nakamura ist Sohn eines japanischen Vaters und

einer deutschen Mutter. Seine Ausbildung absolvierte

er bei einigen der besten Köche der Welt: Nach der

Lehre bei Martin Fauster (Königshof, München) war er

zwei Jahre bei Joachim Wissler (La Vendôme, Bergisch-

Gladbach), anschließend ging er zu dem legendären Koch

Sergio Herman. 2012 war er für Praktika in Tokio, u.a. im

3-Sterne-Restaurant Ishikawa. Seit 2013 ist er Chef im Münchener Werneckhof und

fasziniert mit seiner französisch-asiatischen Küche.

Thi Nguyen

Brasserie Thi, München

Französische Küche trifft auf Asia-Aromen. Thi Nguyen

zelebriert in München mit seinem Küchenteam klassische

vietnamesische Gerichte, leidenschaftlich modern veredelt.

Die Brasserie THI, nach dem mit 15 Punkten im

Gault&Millau bewerteten TiVu das zweite Restaurant

der Brüder Thi und Vu Nguyen, begeistert die Gäste

mit saisonalen Zutaten und raffinierten Kombinationen,

sprich: besonderen Geschmacksmomenten – ohne Schnickschnack, aber stets

besonders. Dazu passend: eine Weinkarte für Kenner mit Schwerpunkt Frankreich.

Hubert Obendorfer

Obendorfers Restaurant Eisvogel, Neunburg vorm Wald

In seinem Restaurant Eisvogel präsentiert Hubert

Obendorfer fantasievolle Kreationen. Nach seiner Kochlehre

wechselte er unter anderem zu Schwarzwälder in

München, ins Hilton Mainz und ins Restaurant Krebs in

Regensburg. Zudem absolvierte er die Küchenmeisterprüfung.

Im August 1997 eröffnete er dann das eigene

Landhotel Birkenhof bei Neunburg vorm Wald. Sein

Restaurant Eisvogel wird seit 2008 alljährlich mit einem Stern im Guide Michelin

ausgezeichnet.

Cornelia Poletto

Cornelia Poletto, Hamburg

Cornelia Polettos Küchencredo, „Wirklich gutes Essen,

kann nur aus wirklich guten Produkten entstehen“, wird

in ihrer Restaurantküche Tag für Tag gelebt. Unter der

Leitung der Spitzenköchin und ihrem Küchenchef Robert

Stechmann landen nur beste Zutaten in den Pfannen

und Töpfen, um als fertiges Gericht auf den Tellern der

Gäste zu überzeugen. Diese lassen sich von einem Mix aus

mediterraner, purer italienischer Küche und fein dosierten nordischen Komponenten

begeistern. Neben Klassikern findet sich immer wieder Neues, Außergewöhnliches

auf der Karte.

Dirk Schritt

Restaurant Zwei und Zwanzig, Geisenheim

Hochgenuss aus besten regionalen Produkten, saisonal

und möglichst aus biologischer Erzeugung und – vegan.

Dafür steht Dirk Schritt mit seinem Restaurant Zwei und

Zwanzig. Seit der Eröffnung im Jahr 2015 wiederholt

sich kein Tagesgericht, die veganen Speisen überzeugen

durch die Aromen und ihren sensationellen Geschmack.

Im Gault Millau seit 2019 geführt und im Falstaff ebenso

positiv bewertet, erfreuen sich im „einst als Studentenlokal konzipierten Restaurant“

vor allem (nicht-vegane) Feinschmecker an Küche und Weinkarte.

Dirk Schröer kocht so, wie er ist, ehrlich, einfach, authentisch.

Oder, wie er über sich selbst sagt: „Ich koche keinen

bestimmten Stil, ich koche meinen.“ Das heißt in diesem

Fall frische saisonale Küche auf höchstem Niveau. Die

zelebriert der Sternekoch in der Kiedricher Weinschänke

seit 2018 so überzeugend, dass er bereits kurz nach der

Übernahme vom Guide Michelin ausgezeichnet wurde.

Bei seinen Kreationen kombiniert er Herzhaftigkeit mit Raffinesse, mit ausgeprägter

Aromatik.

Rui Silvestre

VISTAS Rui Silvestre, Vila Nova de Cacela, Portugal

Bereits im Jahr 2015 erhielt Rui Silvestre seinen ersten

Michelin-Stern und war mit seinen 29 Jahren der jüngste

portugiesische Koch aller Zeiten, der diese begehrte

Auszeichnung erhielt. Seit seiner Kindheit lebt Rui

Silvestre an der Algarve, sodass sein Fokus auf den außergewöhnlichen

lokalen Zutaten liegt. Den authentischen

Geschmack und die Aromen zu bewahren, gelingt ihm

durch seine kreative Art zu kochen. Sein Ziel: Mit Sorgfalt, ausgewogenen Aromen und

technischer Finesse den authentischen Geschmack der außergewöhnlichen lokalen

Zutaten perfekt zu bewahren, bis das Gericht vor dem Gast auf dem Tisch steht.

Kim Toro

La Reserva Rotana Restaurante, Manacor, Mallorca

Kim Toro, ausgezeichneter Küchenchef im Golf-Resort

La Reserva Rotana in Mallorcas Osten, stand schon in

etlichen Gourmetrestaurants in Deutschland sowie im

legendären sternegekrönten Tristan in Portals Nous am

Herd. In seiner Küche verwendet er möglichst regionale

und frische saisonale Zutaten, teilweise sogar aus dem

Gemüsegarten und von den Feldern der historischen Finca.

Erik van Loo

Restaurant Parkheuvel, Rotterdam, Niederlande

Nachdem er im In- und Ausland Erfahrungen gesammelt

hatte, eröffnete Erik van Loo sein eigenes Restaurant

in Wijk bij Duurstede, De Duursteder, wo er seinen

ersten Michelin-Stern kochte. Seit 2006 ist er Inhaber

des Rotterdamer Restaurants Parkheuvel, das mit zwei

Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. In den Niederlanden

ist er heute auch als Kochbuchautor sowie als

„Meister der Sauce“ bekannt.

Gabi Würtz

Gabi Würtz Catering, Eltville-Hattenheim

Die gelernte Hotelfachfrau mit jahrzehntelanger

Erfahrung in der Sterne-Gastronomie arbeitet als selbstständige

Dienstleisterin und Catering-Verantwortliche für

das Weingut Balthasar Ress. Mit ihren überraschenden,

hausgemachten Kreationen, die das Bodenständige des

Rheingaus mit Einflüssen aus aller Welt kombinieren, sorgt

Gabi Würtz das ganze Jahr über für das leibliche Wohl

ihrer Gäste: vom exklusiven Dinner, über Buffets, Fingerfood bis hin zu großen BBQs.

Daniel Zeindlhofer

Igniv by Andreas Caminada, Zürich, Schweiz

Nachdem er zwei Jahre bei Thomas Dorfer im Landhaus

Bacher in der Wachau, einem der besten österreichischen

Restaurants, tätig war, hat sich der Österreicher Jahr für

Jahr weiterentwickelt, schaffte es in Fürstenau bis zum

Sous-Chef und lenkte anschließend vier Jahre lang die

kulinarischen Geschicke des Restaurant VISTA in Sagogn,

Schweiz. Seit Februar 2020 führt der Sternekoch nun

als Küchenchef das IGNIV by Andreas Caminada in Zürich.

64 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVAL KÖCHE FESTIVAL KÖCHE | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

65


Die Köche der Welcome Party

Vincenzo Candiano★

Relais & Châteaux Locanda

DON SERAFINO, Sizilien

Benedikt Faust★

KUNO 1408,

Würzburg

Rolf Fliegauf★★

Ecco Ascona/Ecco St. Moritz, Ascona/

Champfèr-St. Moritz, Schweiz

Roland Gorgosilich

Kronenschlösschen,

Eltville-Hattenheim

Silvio Lange★

Landgasthof Alte Pfarrey,

Neuleiningen

Jonathan Schatz

Jøway, Nürnberg

Dirk Schröer★

Weinschänke Schloss

Groenesteyn, Kiedrich

Daniel Zeindlhofer★

Igniv by Andreas Caminada,

Zürich, Schweiz

Die Köche der Haus- und Küchenparty

Wolfgang Becker★

BECKERS Hotel & Restaurant,

Trier

Beate Braun

Stanley, Frankfurt

Anton de Bruyn

Restaurant Emma Metzler,

Frankfurt am Main

Dario Cecchini

Panzano in Chianti, Italien

André Großfeld ★

Villa Merton, Union International

Club, Frankfurt am Main

Roland Gorgosilich

Kronenschlösschen,

Eltville-Hattenheim

Philipp Liebisch★

Naturresort Schindelbruch, Südharz

Hubert Obendorfer★★

Obendorfers Restaurant

Eisvogel, Neunburg vorm Wald

Maximilian Schmidt★

Roter Hahn, Regensburg

66 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | FESTIVAL KÖCHE


CHAMPAGNER

DIE 100 WICHTIGSTEN MAISONS,

WINZER UND KOOPERATIVEN

UNSERE GROSSE VERKOSTUNG TEIL 3

MOËT & CHANDON

Grand Vintage 2012 Extra Brut

Marktführer Moët & Chandon verkörpert wie kaum eine andere Maison die Champagne als Ganzes – nicht

zuletzt, weil er Trauben von 90 Prozent aller Gemeinden der Region verarbeitet. Auch die Stilistik ist klassisch

für einen Négociant, so die Verwendung der drei Hauptrebsorten der Champagne, Ausbau in Inox, Durchlauf

der Malo und hoher Anteil von Reserveweinen im Blend der Non-Vintages.

2012 ist der 74. Grand Vintage des Hauses, und wegen der exzeptionellen Qualität des Pinot Meunier beträgt

dessen Anteil diesmal hohe 26 Prozent (Ch 41 %, PN 33 %). Entsprechend ist die Nase geprägt von reifem

Pfirsich, Walnuss und Brioche. Auch am Gaumen sehr stimmig: feine, harmonische Textur mit schöner

Frische, Komplexität und erfreulich niedriger Dosage von nur fünf Gramm.

Kostspielig und begehrt: Jahrgangs-Champagner und Prestige-Cuvées stehen für die qualitative

Spitze der Champagnerproduktion. Dabei sind sie nur in wenigen Fällen repräsentativ für

die jeweiligen Häuser und deren spezifischen Stil. Nun trauen sich erste Cuvées als eigenständige

Marken in die Selbstständigkeit. Nur ein Zufall oder schon ein Trend?

Mit Dom Pérignon fing alles an. Nicht nur war

der gleichnamige Schaumwein 1936 die

erste kommerziell vermarktete Prestige-

Cuvée der Champagne − Dom Pérignon war auch

die erste Marke, die nach der Abspaltung von Moët &

Chandon um 1996 als eigene Maison Unabhängigkeit

erlangte. 2018 folgte das Haus Piper-Heidsieck

diesem Beispiel, indem es seine Spitzen-Cuvée Rare

ausgliederte.

Doch selbst wenn das Scheinwerferlicht oft auf

solche Ikonen fällt: Tatsächlich beruht das Grundgeschäft

der Champagnerproduzenten auf ihren jahrgangslosen

Standard-Cuvées. Diese machen rund

80 Prozent aller Champagner aus, in sie wird die

meiste Werbung investiert, und entsprechend bilden

sie die Visitenkarte jeder Maison. Es sind Verschnitte

nicht nur unterschiedlicher Jahrgänge, sondern in

der Regel auch unterschiedlicher Traubensorten und

verschiedener Regionen der Champagne. Die jährliche

Assemblage, also die Zusammenstellung der

zahlreichen Grundweine vor der Flaschengärung,

stellt für viele Produzenten immer noch die eigentliche

Kunst der Champagnerproduktion dar.

Diese Perspektive ähnelt der von hochwertigen

Spirituosen wie Cognac, weswegen beide

Industrien viele Berührungspunkte haben, vor allem

in ihrem Markenverständnis. Der Blick vom Wein

auf Champagner bevorzugt dagegen eine stärkere

Individualisierung der Produkte, insbesondere hinsichtlich

der Jahrgänge, Rebsorten und Terroirs.

Tatsächlich verdanken die Vintages, die Blancs de

Von STEFAN PEGATZKY

Fotos GUIDO BITTNER

Blancs (Champagner ausschließlich aus weißen Rebsorten)

oder Cuvées Parcellaires (aus Einzellagen)

ihre Existenz dem Verständnis von Champagner als

Wein. Auf die Spitze getrieben wurde diese Idee,

als einige Produzenten von Winzerchampagner die

burgundische Philosophie »eine Traube, ein Terroir,

ein Jahrgang« übernahmen.

Prestige-Cuvées bewegen sich in diesem

Spannungsfeld zwischen Assemblage-Philosophie

und Individualisierung. Beinahe alle Vertreter ihrer

Art sind Vintage-Champagner. Rebsortenreine

Cuvées sind immer noch in der Minderheit, und

wenn es sie gibt, bestehen sie ausschließlich aus

Chardonnay. Noch seltener sind klassische Prestige-

Cuvées aus einer Einzellage. Herstellern von Winzerchampagner

ist das Konzept der Prestige-Cuvée

dagegen eher fremd, selbst wenn sie längst Produkte

auf diesem Niveau anbieten. Bemerkenswerterweise

entsteht der teuerste Winzerchampagner überhaupt,

der Selosse Millésime, inzwischen nicht mehr als

Mono-Cru aus Avize, sondern aus Erträgen ganz

unterschiedlicher Weinberge – gewissermaßen eine

Rückkehr zur klassischen Assemblage.

Für die Kraft der Marke und die Kundenbindung

sind auf diesem Level stilistische Fragen eher zweitrangig.

Tatsächlich verwandelt sich Champagner als

Prestige-Cuvée von einem Getränk in ein Luxusprodukt.

Wie der Name schon sagt, geht es nicht einfach

um den besten Wein des Hauses (die »Tête de

Cuvée«), sondern um Image und Exklusivität. Und so

schlagen in Zeiten, in denen sich das Ultra-Premium-

Weinsegment immer mehr vom klassischen Portfolio

abzulösen beginnt, in den Champagnerhäusern die

Herzen für das Basisprodukt und für die Prestige-

Cuvée nicht immer im Gleichklang. Während der

Verkauf von Standardabfüllungen gerade im Kernland

Frankreich seit Jahren sinkt, notieren Spitzenchampagner

derzeit Zuwächse wie kein anderes

vergleichbares Segment der Weinbranche (gemäß

der Fine-Wine-Handelsplattform Liv-ex). In allen

großen Häusern wird sich daher das Gewicht

zugunsten der High-End-Produkte verschieben –

und die Ausgliederungen von Dom Pérignon und

Rare werden nicht die letzten gewesen sein.

CHAMPAGNER

Die 100 wichtigsten Maisons, Winzer und Kooperativen

Von Stefan Pegatzky

240 Seiten · zahlr. Farbfotos · 28 × 29 cm · Hardcover

tretorri-shop.de ISBN 978-3-96033-119-3

POL ROGER

Blanc de Blancs 2013 Brut

Die Maison Pol Roger aus Épernay verkörpert die klassischen Tugenden der Grandes Marques der Champagne:

Seit über 170 Jahren Anhänger der Assemblage-Philosophie von Trauben unterschiedlicher Rebsorten und

Regionen, unter Einsatz modernster Technik, wenn es der Qualität zugutekommt (Zweistufen-Kaltvorklärung,

Ausbau in Inox samt Malo) und dem Festhalten am Besten der Vergangenheit, wie – als Letztem der Großen –

dem vollständigen Rütteln von Hand.

Üblicherweise präferiert das Haus bei den Vintage-Champagnern Pinot Noir mit 60 bis 70 Prozent gegenüber

dem Chardonnay. Hochwertiger Zukauf an der Côtes des Blancs, vor allem in Cramant, führte zum

Blanc de Blancs ab dem 1959er-Jahrgang. In der Nase wechseln sich feine Zitronen-, Mandarine- und

Apfelnoten nacheinander ab, unterlegt von Haselnuss und Brioche. Es folgt eine sehr pure, konzentrierte

Intensität am Gaumen. Die strahlende Säure verheißt ein langes Leben.

DEUTZ

William Deutz Millésimé 2008 Brut

William Deutz ist die klassische Prestige-Cuvée des traditionsreichen Hauses in Aÿ, die nach dem großen Erfolg

des Amour de Deutz freilich ein wenig in den Hintergrund getreten ist. Tatsächlich dominiert hier der Pinot Noir

(62 %, aus Aÿ, Bouzy, Ambonnay und Verzenay, dazu 34 % Chardonnay aus Avize und Le Mesnil-sur-Oger

und 4 % Pinot Meunier aus Pierry). Klassischer Ausbau in Inox und realisierter Malo, 2008 mit moderater

Dosage (8,8 Gramm) und zehn Jahren Hefelager.

Die Maison hat den William Deutz 2008 als eine der letzten Prestige-Cuvées erst im Winter 2020 freigegeben,

entsprechend hoch waren die Erwartungen. Für einen Champagner aus diesem Jahrgang wirkt der Wein

jedenfalls ungewöhnlich reif, mit gelben Früchten wie Mirabellen und Honigmelone sowie einem zarten

Oberton von Himbeeren, dazu Hefe und Brioche. Weiniges Mundgefühl, mit intensiv cremiger Textur und

guter Frische, aber noch etwas verhalten.

68 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | CHAMPAGNE

Die Traubensorten werden wie folgt abgekürzt: Pinot Noir = PN, Pinot Meunier = PM, Chardonnay = Ch.

CHAMPAGNE CHAMPAGNE | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

69

Bei der Dosage bezieht sich die Grammangabe immer auf das Verhältnis pro Liter.


LAURENT-PERRIER

Grande Cuvée Grand Siècle Brut No 24

Die Maison hat ihren Namen vom Kellermeister und späteren Besitzer Eugène Laurent und seiner Ehefrau

Mathilde-Émilie Perrier, doch ihr heutiges Renommee verdankt sie der Familie de Nonancourt. Seit

den 1950er--Jahren steht das Haus für einen sehr modernen frischen und reduktiven Champagnerstil, mit

Chardonnay als Leitrebsorte und Edelstahl im Keller. »Wir suchen nicht nach Kraft, und Holz gehört nicht zu

unserem Wortschatz«, lautet ein Bekenntnis.

Der Grand Siècle ist ein Blend dreier Jahrgänge – jeweils einer für Struktur, Finesse und Frische. Das

Bukett zeigt sich überraschend dunkel und nahezu ohne primäre Fruchtelemente (55 % Ch und 45 % PN),

dagegen dominieren autolytische Aromen, die durch das lange Hefelager entstanden sind: Trockenblumen,

gerösteter Sesam und Brioche, dazu leicht laktische Noten. Am Gaumen zeigen sich eine ultrafeine Mousse,

vornehme Textur und eine noch etwas undurchdringliche Komplexität.

RUINART

Dom Ruinart Blanc de Blancs 2007 Brut

Das älteste Haus der Champagne besitzt nur 18 Hektar eigene Reben, vor allem in Sillery am Nordrand der

Montage de Reims. Aber diese mit Chardonnay bepflanzten Flächen haben entscheidende Bedeutung für die

Stilistik der Prestige-Cuvée Dom Ruinart, fügen sie doch den dominierenden, mineralisch geprägten Weinen

von der Côte des Blancs etwas Körper und Volumen hinzu. Klassischer Ausbau in Inox samt Malo, neun Jahre

»sur lattes«, niedrige Dosage von fünf Gramm.

100 Prozent Grand-Cru-Weine: 2007 mit 75 Prozent aus Chouilly, Le Mesnil, Oger und Avize sowie 25 Prozent

aus Sillery, Puisieulx und Verzenay. Zunächst etwas unruhig in der Nase; bald setzen sich klassische

Aromen wie Limone, grüner Apfel, Mandeln und Brioche durch. Feinste Perlage, sehr elegantes Mundgefühl,

dabei lang anhaltend und »silbrig« im Charakter, im Gegensatz zum eher »goldenen« Nachfolger

aus dem reiferen Jahrgang 2009.

LOUIS ROEDERER

Cristal Vintage 2012 Brut

Die Maison Roederer betont gerne, dass sie, abgesehen vom Einstiegs-Brut, eigentlich das Selbstverständnis

einer Domäne hat, die nur eigenes Lesegut verarbeitet. In besonders markanter Weise betriff diese »Winzer-

Philosophie« die Top-Cuvée Cristal, etwa durch Trauben von biologisch zertifizierten Lagen oder die parzellengenaue

Vergärung mit eigenen Hefen. Ansonsten gilt für den Cristal: Ausbau in Inox (Reserven lagern im Holz),

keine Malo und lange Reife auf der Hefe.

Drei Worte, so Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon, beschreiben den Cristal: »Finesse, Finesse, Finesse«.

Dem ist nur hinzuzufügen, dass die Cuvée (60 % PN, 40 % Ch) sich im Jahrgang 2012 durchaus von ihrer

kraftvollen Seite zeigt – die tänzerische Brillanz ist eher die eines Fechters als einer Ballerina. Edle Perlage,

im Bukett weißer Pfirsich, Apfel, Limone, Blüten und Biskuit, am Gaumen dicht und tiefschichtig, mit

kraftvoller Säure. Wird durch Lagerung noch gewinnen.

DOM PÉRIGNON

Dom Pérignon Vintage 2010 Brut

Der Klimawandel hat auch seine guten Seiten: So produziert Dom Pérignon seine Prestige-Cuvée nun in jedem

Jahr. Tatsächlich kann die Maison aus dem überwältigenden Weinbergbesitz der Mutter Moët & Chandon

schöpfen. Das klassische Yin und Yang des »Dompy« zwischen Chardonnay und Pinot Noir ist in diesem Jahr mit

54 Prozent etwas zugunsten der weißen Trauben verschoben. Klassischer Ausbau im Stahl mit malolaktischer

Gärung, schlanke Dosage von 5,3 Gramm.

Etwas heller als üblich, mit der gewohnt ultrafeinen Mousse. Wirkt in der Nase jung und reif zugleich: mit

exotischem Obst wie Ananas, Mandarine und Melone (aber ohne die klassischen roten Früchte), dazu Toast

und Sauerteig-Baguette. Auch am Gaumen überraschend offen und »fruit-driven«, dabei harmonisch, mit

gut integrierter Säure und samtiger Textur, bei mittelgewichtigem, muskulösem Körper. Die dritte Probe

des 2010ers innerhalb von drei Monaten zeigt den Wein in sehr guter Form.

RARE

Millésime 2006 Brut

Bis 2019 war dies die Cuvée de prestige von Piper-Heidsieck, bis entschieden wurde, Rare als eigene Maison unter

Chef de Cave Régis Camus zu führen, ähnlich wie Moët & Chandon mit Dom Pérignon verfahren war. Trotz

entsprechendem Ausbau unterscheidet sich Rare markant vom Pinot-Noir-dominierten einstigen Mutterhaus,

spielt hier doch der Chardonnay mit 70 Prozent gegenüber 30 Prozent Pinot Noir die Hauptrolle – bemerkenswerterweise

zumeist von den kühlen Montagnes de Reims.

Rare 2006 ist der Nachfolger des großen 2002ers und unterscheidet sich von ihm durch einen höheren

Chardonnay-Anteil von der Côte des Blancs (Avize und Vertus) neben Villers-Marmery von den Montagnes,

der Pinot stammt aus Ambonnay und Aÿ. Auch der wärmere Jahrgang prägt deutlich die Cuvée mit wuchtiger,

fast exotischer Aromatik von Pfirsich, Ananas und Brioche. Auch am Gaumen wirkt der Champagner sehr

hedonistisch, bei niedriger Säure und recht hoher Dosage.

KRUG

Grande Cuvée 168ème Édition ID 319031 Brut

Bei Krug hat der Brut ohne Jahrgang den Rang einer Prestige-Cuvée, weil das Haus die jährliche Assemblage

der besten Weine eines Jahrgangs mit geeigneten Reserveweinen als immer neue Herausforderung begreift, einen

vollkommenen Champagner zu kreieren. Entsprechend verfügt das Haus über 400 in Edelstahl gelagerte Grundweine

– zuvor ausgebaut in 4700 205-Liter-Eichenfässern, meist ohne Malo. Flaschenlagerung mindestens

sieben Jahre, niedrige Dosage.

Die Edition 168 besteht aus 52 Prozent Pinot Noir, 35 Prozent Chardonnay und 13 Prozent Pinot Meunier

und ist ein Blend von 58 Prozent des Jahrgangs 2012 und 42 Prozent Reserven, konkret: 198 Grundweinen

aus elf Jahrgängen ab 1996. Im Bukett trumpft der Pinot Noir deutlich auf, mit roten Früchten, gerösteten

Nüssen und Brioche. Am Gaumen komplex, harmonisch und vielschichtig, mit reifer Säure, schöner Cremigkeit

und sehr feiner Mousse. Am besten eine Flasche heute trinken und eine zweite tief im Keller vergraben.

70 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | CHAMPAGNE CHAMPAGNE | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

71


VEUVE CLICQUOT

Extra Brut Extra Old 2

Einen ganz anderen Weg, die »Essenz« ihrer überall in der Welt als »Carte jaune« oder »Yellow Label«

bekannten Cuvée in Flaschen zu füllen, geht Veuve Clicquot: ein Champagner, der ausschließlich aus Reserve-

Weinen assembliert wurde, in der »Version 2« aus acht Jahrgängen zwischen 1990 und 2012. Ansonsten der

klassische, ebenfalls Pinot-Noir basierte Blend eines Reimser Traditionshauses: PN 45 %, PM 28 % und CH

27 % sowie Ausbau im Edelstahl und verlängertes Hefelager von vier Jahren.

Der bereits 11/2018 degorgierte Champagner überrascht mit seiner dunklen Aromatik, in der sich neben

gerösteten Nüssen auch Süßholz und ein Hauch Lakritz finden. Wirkt überhaupt nicht so trocken, wie

es die Dosage von 3 Gramm vermuten lässt. Nicht unbedingt für Finesse-Liebhaber, stattdessen weinig,

breitbeinig und muskulös. Ein guter Essensbegleiter mit Potenzial zur Lagerung.

TAITTINGER

Comtes de Champagne Blanc de Blancs

Grands Crus 2008 Brut

Comtes de Champagne 2008 war zuletzt international der am meisten gehandelte Champagner. Keine Frage,

das seit 2006 wieder in Familienbesitz befindliche Haus ist derzeit in der Erfolgsspur. Aushängeschild ist wie

bei Ruinart eine Blanc-de-Blancs-Vintage-Cuvée von Grand-Cru-Gemeinden, hier allerdings ausschließlich

von der Côte des Blancs. Einen kleinen Sidekick zur klassischen Methode (Inox, Malo) leistet sich die Maison

mit dem Ausbau der Weine aus Chouilly (5 %) in Neuholz.

Aus den fünf Grand-Cru-Gemeinden stammen die Grundweine des 2008er-Jahrgangs, wobei neben Cramant,

Oger und Chouilly insbesondere Avize und Mesnil-sur-Oger mit gut 60 Prozent das Rückgrat bilden.

Im Bukett grüne Äpfel, Zitrusfrüchte, Brioche, Mandeln und Toast. Raffnierte Perlage, sehr elegante,

von feinster Säure getragene Textur mit einer enormen inneren Dichte, die völlig unangestrengt wirkt.

Moderate Dosage.

SALON

Cuvée S Le Mesnil Blanc de Blancs 2007 Brut

Salon war schon früh eine Legende: der wohl erste kommerziell produzierte Blanc de Blancs, dazu ein Mono-

Cru, also aus einer einzigen Gemeinde stammend, und immer als Vintage produziert, wiewohl nur in Ausnahmejahren.

Im Grunde also der erste Champagner, der dem heute als »Burgund-Philosophie« bezeichneten

Dreiklang »eine Traube, ein Terroir, ein Jahrgang« folgte. Nicht zuletzt unterscheidet sich Salon durch die

blockierte Malo (bei Ausbau in Inox) von seinen Konkurrenten.

2007 gehört bei Salon zu einer Übergangszeit, weil die hauseigene Lage Le Jardin de Salon neu bepflanzt

und daher bis 2012 deklassifiziert wurde; die Trauben stammen daher von 19 bis zu 90 Jahre alten Parzellen

exklusiver Vertragswinzer in Le Mesnil. Sehr präsente Aromen von Limone, grünen Äpfeln, weißen

Blüten und Biskuit. Sehr schönes Säurerückgrat, bei fast üppigem Mundgefühl, trotz niedriger Dosage

von fünf Gramm, die wie Babyspeck wirkt. Aber ein Salon muss eben reifen!

72 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | CHAMPAGNE


MODERATOREN

Armin Diel

Giuseppe Lauria

Gerhard Retter

Kai Schattner

Als Winzer an der Nahe kennt Armin Diel alle Facetten

der Weinherstellung. Mehr als zwei Jahrzehnte war er

außerdem Vorsitzender der Vereinigung Deutscher

Prädikatsweingüter (VDP) an der Nahe, bis 2019 im

Präsidium des Bundesverbandes tätig. Seit Langem

zählt Armin Diel auch zu den anerkannten Weinpublizisten

Deutschlands; u. a. war er 16 Jahre

lang Herausgeber des Gault & Millau WeinGuide.

Als Stammautor des Weinmagazins FINE ist er auf

feinste Kreszenzen aus Bordeaux, dem Burgund und der Champagne spezialisiert.

Christoph Graf

Als ausgebildeter Winzer und diplomierter Betriebswirt

blickt Christoph Graf auf eine langjährige Karriere

und viel Erfahrung in der Weinbranche zurück. Vor

seinem Eintritt bei Schloss VAUX war er Vertriebsleiter

und geschäftsführender Gesellschafter des

Weinguts Reichsrat von Buhl in Deidesheim. Nach

acht Jahren in der Geschäftsführung und Vertriebsleitung

führt er nun als Vorstand die Geschicke des

renommierten Sekthauses im Rheingau. Mit seiner

Expertise verbindet sich für ihn bei VAUX alles, wofür er brennt: richtig gutem

deutschen Sekt ein Gesicht zu geben.

Michael Grimm

In eine Holzfassküfer-, Weinhandels- und Weingastrofamilie

hineingeboren, liegt es Michael Grimm

quasi in den Genen, sich mit dem komplexen Thema

Wein zu beschäftigen. Nach seiner Ausbildung zum

Weinhandelsküfer studierte er Getränketechnologie

in Geisenheim und schloss sein Studium als Diplom-

Oenloge in Gießen ab. Nach vier Jahren Tätigkeit bei

den Kellereien Mövenpick in Stuttgart übernahm er

1995 mit seiner Frau Nina die Bacchus-Vinothek in

Rottweil, eine kleine und feine, auf Bordeaux spezialisierte Weinfirma. Heute

findet sich in dieser Vinothek mit über 700 Weinen aus Bordeaux und mehr

als 500 aus Kalifornien das wohl umfangreichste Sortiment dieser Regionen.

Alexander Koblinger

Als einziger seines Zeichens in Österreich tätiger

Master Sommelier und Sake Samurai ist Alex

Koblinger seit 2016 als Chefsommelier beim Döllerer

in Golling beschäftigt sowie als Service- und Qualitätsmanager

für Döllerers Weinhaus in Kuchl bei

Salzburg. Seine berufliche Laufbahn führte ihn

zuvor bereits auf drei verschiedene Kontinente, wo

er mit seinem beeindruckenden Sommelier-Können

überzeugen konnte. Neben seinem Titel als Master

Sommelier, den bis dato weltweit nur insgesamt 267 Personen tragen dürfen,

beweisen zahlreiche Auszeichnungen wie neunfacher Sommelier des Jahres

(u. a. Rolling Pin, FAZ, Falstaff, Gault & Millau) seine Faszination für das Thema

Wein und sein stetiges Bestreben andere mit dieser Leidenschaft anzustecken.

Der Chefredakteur des Weinfachmagazins WEIN-

WISSER ist als Kommunikationsberater, Medientrainer

und Führungskräfte-Coach (FH) tätig. Seit

über 15 Jahren publiziert Guiseppe Lauria als Kenner

der deutschen und internationalen Weinszene in

mehreren führenden internationalen Weinmagazinen

mit Fokus auf exklusive Raritäten- und Vertikalverkostungen

internationaler Spitzenweine. Als Jurymitglied

beurteilt er darüber hinaus mit großer Fachkenntnis

Weine in Blindverkostungen und moderiert regelmäßig anspruchsvolle

Degustationen und Wein-Events.

Markus Del Monego

Bereits ein Jahr nach seinem Abitur konnte Markus

Del Monego 1986 beim Nachwuchswettbewerb des

Deutschen Weininstituts den ersten Platz erringen.

Es folgten Erstplatzierungen bei der Tropheé Ruinart

1987 und von Sopexa 1991 als »Mellieur Sommelier

d’Allemagne« sowie weitere Auszeichnungen bei

den Wahlen »Meilleur Sommelier d’Europe« und

»Concours du Meilleur Sommelier du Monde«, den

er 1998 als erster Deutscher gewann. 2003 schloss

er die Ausbildung zum »Master of Wine« in London ab. Del Monego spricht

vier Sprachen fließend und berät als Geschäftsführer eines Consulting-Unternehmens

weltweit Privatkunden, Weingüter und Firmen.

Silvio Nitzsche

Seit nahezu einem Vierteljahrhundert in der Weinbranche

ist er als Sommelier tätig, arbeitete in verschiedenen

Sternerestaurants im In- und Ausland,

bevor er schließlich 2007 seine Dresdner

WEIN|KULTUR|BAR eröffnete. Über zwei

Dutzend Auszeichnungen zeugen von seinem

brancheninternen Renommee. Neben unzähligen

Publikationen, Projekten, Moderationen und Veröffentlichungen

nennt er jüngst einen Podcast „Wein

und Weltfrieden“ sein Eigen. Mit der Firma Zieher arbeitet er im Rahmen der

Weinglasserie „Vision“ zusammen und startete mit dem Unternehmen im April

2021 die YouTube Reihe „Zieher Wine Lovers Experience”.

Jan-Erik Paulson

In Schweden geboren und aufgewachsen, hat Jan

Paulson in London/England studiert, heiratete eine

Malteserin und lebt heute in Niederbayern. Nach

dem Studium der Zahnmedizin arbeitete er als Zahnarzt,

bevor er sein Hobby Wein endgültig zum Beruf

machte und eine Weinhandlung mit den exquisiten,

raren Weinen dieser Welt eröffnete. Er veranstaltet

Tastings in aller Welt, sitzt in Jurys und kommentiert

fachkundig Blindproben. Sein Wissen über Wein und

seine Kenntnis darüber sind grenzenlos, im wahrsten Sinne des Wortes.

Wirtshauskind aus der Steiermark, lebt und liebt

die Arbeit als Maître und Sommelier. Sein weitreichendes

Wissen, die langjährige Erfahrung und

der austriakische charmante „Schmäh“ machen

ihn zum gefragten Ratgeber, beliebten Redner und

eloquenten Trainer für Gastronomie und Hotellerie.

Gerhard Retter bewegt sich stilsicher zwischen

München, der Berliner Weininstitution Cordo sowie

seinen Kunden in Deutschland, Österreich und ganz

Europa.

Florian Richter

Das Lieblingsbuch von Florian Richter? Die vielfach

prämierte Weinkarte des Kronenschlösschen

mit ihren rund 2000 Positionen. 2015 belegte der

Herr über vier Weinkeller mit insgesamt rund 45 000

Flaschen den ersten Platz des »VDP.Traubenadler

Sommelier«. Es folgten weitere Auszeichnungen,

unter anderem die »Spanien Trophy«. Der Oberpfälzer

ist gelernter Hotelfachmann und sammelte

bereits Erfahrung in großen Hotels und namhaften

Restaurants in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese sowie seine

umfassende Kenntnis über den passenden Wein zum Menü kommt nun seit

2013 den Gästen des Hotels Kronenschlösschen zugute. Seit 2015 ist Florian

Richter Maître und gibt in Weinschulungen sein Wissen an interessierte Teilnehmer

weiter.

Frank Roeder MW

Als dritter Deutscher erwarb Frank Roeder 2009 den

Titel Master of Wine (MW). Weltweit gibt es derzeit

rund 420 Personen, die diese als schwierigste Prüfung

in der Weinbranche erfolgreich absolviert haben und

damit den Titel MW tragen dürfen. Der Saarländer

führt seit 1990 im Saarland seinen eigenen Weinhandel,

der mehrfach prämiert und ausgezeichnet

wurde. Nomen est omen: Der MASTERWEIN Fachhandel

beliefert bundes- und europaweit Weinliebhaber

im gleichnamigen Webshop. Frank Roeder MW berät und beliefert

zudem Restaurants und gastronomische Betriebe, seine Expertise für die

Kombination von Speisen und Wein wird überregional geschätzt. Als Juror

in Weinwettbewerben im In- und Ausland sowie als Berater genießt er internationales

Ansehen.

Kai Schattner ist ausgebildeter Restaurantfachmann

und staatlich geprüfter Sommelier. Nach Stationen

im Romantikhotel Ritter St. Georg in Heidelberg und

im Château Eze (Côte d’Azur) sowie einem Praktikum

im Weingut – Franz Keller in Oberbergen/Kaiserstuhl

prägte er jahrelang als Chef Sommelier den großen

Ruf des Restaurants Ente im Hotel Nassauer Hof in

Wiesbaden. Er gründete den Weinhandel »Schattners

Weinwelt« und trat regelmäßig als Sommelier in der

Kochsendung »VOXKochduell« auf. Kai Schattners Weinkeller in Wiesbaden,

in dem rund 70 000 Flaschen lagern, wurde – als einziger in Deutschland – mit

dem »Grand Award« des US Wine Spectator ausgezeichnet.

Andreas Schneider

Bio-Obstbauer, Apfelwinzer und Moderator aus

Leidenschaft. Andreas Schneiders seit 1994

kontrolliert biologisch geführtes Familienapfelgut

„Obsthof am Steinberg“, unweit von Frankfurt am

Main, beheimatet 250 Obstsorten, darunter 135

Apfel- und 40 Birnensorten in historischen, teils vom

Aussterben bedrohten Varietäten. Seit 1993 vinifiziert

er sortenreine Apfelweine, die bereits mehrfach

mit internationalen Auszeichnungen prämiert

wurden, sowie Cidre mit Terroir-Charakter und lotet dabei ständig die Grenzen

der Apfelweinbereitung aus. Bei internationalen Gourmetveranstaltungen

unterschiedlichster Ausrichtung konnte er reichhaltige Erfahrungen sammeln.

Schneider hat sich die Anhebung der Apfelweinkultur auf die Fahne geschrieben

und gibt seinen tiefgründigen Fundus an Wissen eloquent, kurzweilig und

lebendig zum Besten.

Martin Maria Schwarz

In Frankfurt geboren, absolvierte Martin Maria

Schwarz ein geisteswissenschaftliches Studium in

Marburg, Bordeaux und Mainz. Im Jahr 1996 schloss

sich ein Volontariat im Hörfunk des Hessischen Rundfunks

an, wo er bis heute für hr2 Kultur als Moderator

und Autor arbeitet. Daneben hat er sein seit jeher

bestehendes Interesse für Kulinaria in seine Arbeitsfelder

integriert. Seit 2006 schreibt Schwarz regelmäßig

für die Rubrik »Leben« der Frankfurter Allgemeinen

Sonntagszeitung über Strömungen, Innovationen und Widersprüche

der zeitgenössischen Gourmandise.

Foto: fotografie Prisma Foto: Paavo Blofield

74 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | MODERATOREN MODERATOREN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

75


Erwin Seitz

1958 geboren im fränkischen Wolframs-Eschenbach,

besuchte Erwin Seitz die Benediktinerschule

in Plankstetten, lernte Metzger und Koch, studierte

Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in

Berlin und Oxford und promovierte mit einer Arbeit

über Goethes Autobiographie. Seitz war von 2002

bis 2008 Herausgeber von »Cotta ́s kulinarischem

Almanach« und lebt als freier Journalist und Buchautor,

Gastronomiekritiker und Kulturhistoriker in

Berlin. Er schreibt unter anderem für die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«

und die »Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung«.

Ingo Swoboda

Geboren und aufgewachsen in Eltville am Rhein,

absolvierte Ingo Swoboda nach dem Studium in

Mainz und Dijon ein Volontariat in Frankfurt am Main.

Nach mehrjähriger Tätigkeit als Redakteur und stellvertretender

Chefredakteur veröffentlichte er seine

ersten Bücher, einige davon wurden auf der Frankfurter

Buchmesse, in London und in der Schweiz mit

Preisen ausgezeichnet. Swoboda ist als Journalist

und Moderator tätig, konzipiert spektakuläre Lichtund

Ton-Shows und hat im Jahre 2020 die SEEFOOD Company gegründet, die

sich auf vielfältige und ungewöhnliche Art und Weise mit Kulinarik beschäftigt.

Hendrik Thoma

Hendrik Thoma begann seine Laufbahn als Koch. Die

Entscheidung zur Ausbildung als Sommelier fasste er

nach einem Aufenthalt im kalifornischen Napa Valley.

1999 bestand er in London die Prüfung zum Master

Sommelier, von denen es bislang insgesamt nur rund

267 weltweit gibt. Nachdem er 13 Jahre lang als

Chef Sommelier im renommierten Hamburger Hotel

Louis C. Jacob dessen Weinwelt prägte, machte er

sich 2009 selbstständig und setzt seitdem auf vielfältige

Art und Weise neue Akzente in der Weinbranche.

TROYKA

Für das Dreigespann, Küchenchefs Alexander Wulf,

Marcel Kokot und Sommelier Ronny Schreiber

bedeutet TROYKA: Freundschaft, Familie, Zusammenhalt,

Kraft, Energie und Respekt. Im Oktober 2021

wurde mit dem Bau ihres ersten eigenen Smart

Restaurants ihr erstes eigenes Projekt fertig. Was

sich bereits in den Jahren zuvor gefestigt hatte, hat

nun einen Namen bekommen: TROYKA – ein Sinnbild

für die unumstößliche Freundschaft zwischen

Alexander (bis vor kurzem einziger Sternekoch mit russischen Wurzeln), Marcel

und Ronny. Gemeinsam schaffen sie einen Ort für Begegnungen und Genuss,

vor allem aber für ihre kulinarischen Visionen und eine Creative Russian Cuisine.

Kronenschlösschen – das zauberhafte Landhotel vor den Toren Frankfurts

Kronenschlösschen, Rheinallee, 65347 Eltville-Hattenheim

Telefon: +49 (0) 67 23 640 · Telefax: +49 (0) 67 23 76 63

info@kronenschloesschen.de · www.kronenschloesschen.de


KÖCHE Rheingau Gourmet & Wein Festival 1997 – 2020

AUSTRALIEN

Bone, Geoffrey. . . . . . . . . . . 1999

Hancey, Don . . . . . . . . . . . . . 1999

Howard, Peter . . . . . . . . . . . 1999

Lester, Karl . . . . . . . . . . . . . . 1999

Lozey, Bert . . . . . . . . . . . . . . 1999

BELGIEN

Berendsen, Ralf . . . . . . . . . . 2020

Bril, Nik . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Chastro, Frederic . . . . . . . . . 2019

CHILE

Gúzman, Rodolfo . . . . . . . . 2017

CHINA/HONG KONG

R, Jin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007

Ekkebus, Richard . . . . . . . . . 2015

DÄNEMARK

Poulsen, Allan . . . . . . . . . . . 2011

Schmidt, Thorsten . . . . . . . 2011, 2010

Andersen, Henrik Yde . . . . . 2017

FRANKREICH

Crotet, Guillaume . . . . . . . . 1998

Hebet, Daniel . . . . . . . . . . . . 1999

Gagnaire, Pierre . . . . . . . . . . 2016

Klein, Jean-Georges . . . . . . 2019, 2014, 2013, 2012,

2011, 2010, 2009, 2008,

2007

Loubet, Edouard . . . . . . . . . 2015, 2008

Muller, Philipp . . . . . . . . . . . 2016

Piège, Jean-Francois . . . . . 2010, 2009

Putelat, Frank . . . . . . . . . . . . 2014

Zanoni, Simone . . . . . . . . . . 2017, 2016

GROSSBRITANNIEN

Antona, Andreas . . . . . . . . . 2014

Bhatia, Vineet . . . . . . . . . . . 2020, 2018, 2017

Mosimann, Anton . . . . . . . . 2012

INDONESIEN

Salans, Chris . . . . . . . . . . . . . 2010

ITALIEN

Arnolfo, Gaetano . . . . . . . . . 2006

Baumgartner, Hans . . . . . . . 1998

Bologna, Giuseppe . . . . . . . 1998

Candiano, Vincenzo . . . . . . 2020

Cerea, Enrico & Roberto . . 2019, 2014, 2013, 2012

Cracco, Carlo . . . . . . . . . . . . 2010

D’Amato, Giovanni . . . . . . . 2016

Magada, Michel . . . . . . . . . . 1998

Niederkofler, Norbert . . . . . 2006, 2005

Sestito, Giuseppe . . . . . . . . 2017

Trafoier, Jörg . . . . . . . . . . . . . 2012, 2005

Trovato, Gaetano . . . . . . . . . 2006

Wieser, Gerhard . . . . . . . . . . 2016, 2014, 2013

JAPAN

Koyama, Hirohiso . . . . . . . . 2011

Shibuya, Yoshinori . . . . . . . 2013

Uemura, Shiro . . . . . . . . . . . 2011

LUXEMBURG

Linster, Lea . . . . . . . . . . . . . . 1999

LIBANON

Figovc, Thomas . . . . . . . . . . 2017, 2016

MAURITIUS

Coonjan, Vikash . . . . . . . . . . 2019

Pacary, Simon . . . . . . . . . . . 2019

MEXICO

Olvera, Enrique . . . . . . . . . . 2015

NEUSEELAND

Brown, Graham . . . . . . . . . . 2013

NIEDERLANDE

Bahadoer, Soenil . . . . . . . . . 2020

Kokmeijer, Onno . . . . . . . . . 2016, 2015

Van Loo, Erik . . . . . . . . . . . . . 2017, 2016

Vinke, Edwin. . . . . . . . . . . . . 2020

ÖSTERREICH

Wagner-Bacher, Lisl . . . . . . 2011, 2000

Buchinger, Manfred . . . . . . 2000

Döllerer, Andreas . . . . . . . . . 2018

Fasching, Hubert . . . . . . . . . 2000

Gradwohl, Joachim . . . . . . . 2004, 2000

Haselwanter, Thomas . . . . . 2005

Huber, Heino . . . . . . . . . . . . 2000

Mörwald, Toni. . . . . . . . . . . . 2019

Petz, Christian . . . . . . . . . . . 2004

Plankensteiner, Günther . . 2005

Schachner, Michaela . . . . . 2000

Schinko, Sebastian . . . . . . . 2017

Schmutzer, Ute . . . . . . . . . . 2000

Taxacher, Simon. . . . . . . . . . 2017

Trettl, Roland . . . . . . . . . . . . 2007

Wörther, Jörg . . . . . . . . . . . . 2009

Zeißl, Martin . . . . . . . . . . . . . 2019

PORTUGAL

Koschina, Dieter . . . . . . . . . 2011, 2008

Neuner, Hans . . . . . . . . . . . . 2013

Rittmeyer, Jens . . . . . . . . . . 2008

RUMÄNIEN

Vidican, Raul. . . . . . . . . . . . . 2019

SCHWEDEN

Ek, Magnus . . . . . . . . . . . . . . 2009

Husa, Anton . . . . . . . . . . . . . 2019

SCHWEIZ

Achtien, Jeroen . . . . . . . . . . 2020

Bischofberger, Jürg . . . . . . . 2001

Bumann, Daniel . . . . . . . . . . 2007

Ceylan, Moses . . . . . . . . . . . 2019, 2018, 2017

Grandits, Tanja . . . . . . . . . . . 2016, 2013

Jaeger, André . . . . . . . . . . . . 2011, 2005, 1998

Jochim, Tobias . . . . . . . . . . . 2016

Mathis, Reto . . . . . . . . . . . . . 2015, 2014

Vorbusch, Andy . . . . . . . . . . 2017

Zier, Sebastian . . . . . . . . . . . 2019, 2017

SLOWENIEN

Roš, Ana . . . . . . . . . . . . . . . . 2019

SPANIEN

Andrés, José Ramon . . . . . . 2002

Arjona, Miguel Angel . . . . . 2011

Compoviejo, José Antonio 2002

Dominguez, Sergio Lopéz . 2002

Fosh, Marc . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2017, 2015, 2009,

2008

Garcia, Abraham . . . . . . . . . 1998

Gil, Teresa . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Iturri, Martin . . . . . . . . . . . . . 2002

Knöller, Bernd H . . . . . . . . . 2014

Pellicer, Xavier . . . . . . . . . . . 2009

Santamaria, Santi . . . . . . . . 2008

SÜDAFRIKA

Gorgosilich, Roland . . . . . . . 2012

Grobelaar, Henrico . . . . . . . 2013

Janse, Margot . . . . . . . . . . . . 2016

Masekwameng, Benny . . . . 2016, 2015

Riffel, Reuben . . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018

Tempelhoff, Peter . . . . . . . . 2014

Zlomke, Frank . . . . . . . . . . . . 2001

TANSANIA

Ramkalawon, Anuraag . . . . 2018

SINGAPUR

Stroobant, Emmanuel . . . . 2016

THAILAND

Homsombat, Renu . . . . . . . 2015

Mukura, Vichit . . . . . . . . . . . 2009

USA

Boulud, Daniel . . . . . . . . . . . 2010

Benno, Jonathan . . . . . . . . . 2006

Citrin, Josiah . . . . . . . . . . . . 2003

Doumani, Lissa . . . . . . . . . . 2003

Grosjean, Christophe . . . . . 2010

des Jardins, Traci . . . . . . . . . 1997

Keller, Thomas . . . . . . . . . . . 2006, 2001, 1999, 1997

Kinch, David . . . . . . . . . . . . . 2016, 2015

Mosblech, Timothy . . . . . . . 2008, 2007

Oaks, Nancy . . . . . . . . . . . . . 2003, 1997

Splichal, Joachim . . . . . . . . 2003, 2000, 1997

Sone, Hiro . . . . . . . . . . . . . . . 2003

Stamenov, Cal . . . . . . . . . . . 2016, 2014, 2006, 2004,

2002, 2001, 1999, 1998,

1997

Steinebach, Ted . . . . . . . . . . 2019

Trotter, Charlie . . . . . . . . . . . 2009

Yasunaga, Katsuhiro . . . . . . 2003

DEUTSCHLAND

Amador, Juan . . . . . . . . . . . . 2002

Antoniewicz, Heiko . . . . . . . 2009

Bacher, Margarete . . . . . . . . 2000

Bau, Christian . . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017,

2016, 2015, 2014, 2013,

2012, 2011, 2010, 2009,

2008, 2007, 2006, 2005

Baumann, Sonja . . . . . . . . . 2018

Becker, Wolfgang . . . . . . . . 2019, 2012

Bey, Ralf . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Bittner, Patrick . . . . . . . . . . . 2013, 2012, 2011, 2010,

2009, 2008, 2007, 2005

Böhler, Matthias . . . . . . . . . 2005

Bomke, Jens . . . . . . . . . . . . . 2004

Bourgueil, Jean-Claude . . . 2020, 2019, 2018, 2017,

2016, 2015, 2014, 2013,

2012, 2011, 2010, 2009,

2007, 2006, 2004, 2003

Brand, Christof . . . . . . . . . . 2018

Brandt, Tristan . . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018

Bräuer, Martin . . . . . . . . . . . 2005, 2004, 1999

Brühl, Denis . . . . . . . . . . . . . 2017

Buchholz, Frank . . . . . . . . . . 2020, 2011, 2009

Budde, Daniel . . . . . . . . . . . 2020

Buggle, Joachim . . . . . . . . . 2018, 2015

Bühner, Thomas . . . . . . . . . 2015, 2014, 2013, 2012,

2011, 2010, 2009, 2008,

2007, 2006, 2005, 2004

Ceylan, Moses . . . . . . . . . . . 2020

Dressel, Alexander . . . . . . . 2011

Eis, Gerd . . . . . . . . . . . . . . . . 2005, 2003,

2002

Elverfeld, Sven . . . . . . . . . . . 2019, 2017, 2016, 2015,

2013, 2012, 2011

Engelhard, Egbert . . . . . . . . 1999, 1998, 1997

Erfort, Klaus . . . . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017,

2016, 2015, 2014, 2013,

2012, 2011, 2010

Faust, Benedikt . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017,

2016

Fauster, Martin . . . . . . . . . . . 2018

Feckl, Franz. . . . . . . . . . . . . . 2001

Fehling, Kevin . . . . . . . . . . . 2015, 2014

Fehrenbacher, Daniel . . . . . 2012

Fell, Michael . . . . . . . . . . . . . 2011, 2005

Frank, René . . . . . . . . . . . . . . 2017

Frank, Sebastian . . . . . . . . . 2020, 2018, 2017

Friedrich, Alfred. . . . . . . . . . 1997

Fuchs, Karl Josef . . . . . . . . . 2011, 1999

Fukuhira, Kazuya . . . . . . . . . 2004, 2003, 2002, 2001,

1999

Gartner, Gerhard . . . . . . . . . 1999, 1997

Gaul, Mirko . . . . . . . . . . . . . . 2019

Gerlach, Andreas . . . . . . . . . 2012, 2004

Göschel, Martin . . . . . . . . . . 2009, 2008, 2002

Greco, Carmelo . . . . . . . . . . 2019, 2018, 2017, 2016,

2014, 2011

Großfeld, André . . . . . . . . . . 2019, 2018, 2017, 2016,

2015, 2014, 2013, 2012,

2011, 2010, 2009

Güzelcoban, Serkan . . . . . . 2019

Haas, Hans . . . . . . . . . . . . . . 2003

Hadrys, Sebastian . . . . . . . . 2012

Hartmann, Florian . . . . . . . . 2014

Heberlein, Oliver . . . . . . . . . 2016, 2015, 2014, 2013,

2012, 2011, 2010, 2009,

2008, 2007, 2005

Helbig, Ludger . . . . . . . . . . . 2012

Henkel, Nils . . . . . . . . . . . . . 2011, 2010, 2009, 2008,

2007

Herrmann, Alexander . . . . . 2011, 2010, 2009, 2005

Herrmann, Stefan . . . . . . . . 2000

Hessler, Doris Katharina . . 1998

Hillejan, Andreas . . . . . . . . . 2011

Hirschmann, Florian . . . . . . 2016

Hoffmann, Michael . . . . . . . 2007

Hohlwein, Alexander . . . . . 2019

Horberth, Hans . . . . . . . . . . 2008, 2007

Jorra, Nils . . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2012

Kaiser, Joachim . . . . . . . . . . 2012

Kammermeier, Michael . . . 2019, 2018, 2017, 2016,

2015, 2013, 2012, 2011,

2010, 2009, 2008

Karr, Rudolf. . . . . . . . . . . . . . 2013

Kaufmann, Dieter . . . . . . . . 2000

Käppeler, Domink . . . . . . . . 2020, 2018

Kellermann, Thomas . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017

Kempf, Michael . . . . . . . . . . 2012

King, Johannes . . . . . . . . . . 2014, 2012, 2010, 2009,

2005, 2002

Kimpel, Patrik . . . . . . . . . . . . 2013, 2012, 2011, 2010,

2009, 2008, 2007, 2006,

2005, 2004, 2003, 2002,

2001, 2000, 1999, 1998,

1997

Koch, Jürgen . . . . . . . . . . . . 2005

Köthe, Andree . . . . . . . . . . . 2020

Krolik, Andreas . . . . . . . . . . 2018, 2017, 2014

Kunz, Alexander . . . . . . . . . 2004

Kutzner, Ralf. . . . . . . . . . . . . 2013, 2008

Lafer, Johann . . . . . . . . . . . . 2000, 1998, 1997

Langendorf, Herbert . . . . . . 1997

Leimeister, Hartmut . . . . . . 1999

Lange, Silvio . . . . . . . . . . . . . 2020, 2019

Laudenbach, Rolf . . . . . . . . 2004, 2003, 2002, 2001

Laufer, Josef . . . . . . . . . . . . . 2005

Lohninger, Mario . . . . . . . . . 2018, 2017, 2015, 2014,

2013, 2012, 2011, 2010,

2009, 2008, 2007

Lorenz, Maximilian . . . . . . . 2019

Lühr, Sebastian . . . . . . . . . . 2014, 2013

Macyszin, Thomas . . . . . . . 2015, 2014, 2013

Martin, Thomas . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018

Mathis, Valéry . . . . . . . . . . . . 2020

Maurer, Ludwig . . . . . . . . . . 2019

Michel, Torsten . . . . . . . . . . 2020

Mittermeier, Matthias . . . . 2019

Moshe, Gal Ben . . . . . . . . . . 2019, 2018, 2017

Müller, Dieter . . . . . . . . . . . . 2008, 2006, 2005, 2004,

2003, 2002

Müller, Marco . . . . . . . . . . . . 2012

Nakamura, Tohur . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017

Nagaya, Yoshizumi . . . . . . . 2014

Nagy, Markus . . . . . . . . . . . . 2008, 1999

Neugebauer, Stefan . . . . . . 2020

Neumann, Toni . . . . . . . . . . 2019

Obendorfer, Hubert . . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017

Ogdan, Alan . . . . . . . . . . . . . 2009

Ottenbacher, Christian . . . 2008, 2005

Öxle, Martin . . . . . . . . . . . . . 1998

Pape, Alexandro . . . . . . . . . . 2013

Pattis, Mario . . . . . . . . . . . . . 2005, 004, 2001, 2000

Philipp, Michael . . . . . . . . . . 2012, 2011, 2010

Poletto, Cornelia . . . . . . . . . 2008

Potthast, Nils . . . . . . . . . . . . 2001

Prüssmann, Sebastian . . . . 2017, 2016

Quendler, Michael . . . . . . . . 2011

Rainer, Christoph . . . . . . . . 2017, 2014, 2013, 2012,

2011, 2010, 2009

Raneburger, Franz . . . . . . . . 1998

Raue, Tim . . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2008

Reis, Michael Simon . . . . . . 2016, 2015

Richter, Marco . . . . . . . . . . . 2013

Rittmeyer, Jens . . . . . . . . . . 2008

Rottner, Stefan . . . . . . . . . . 2008

Röder, Oliver . . . . . . . . . . . . . 2018

Rüssel, Harald . . . . . . . . . . . 2009, 2006, 2005, 2004,

2001, 1999

Sackmann, Jörg . . . . . . . . . . 2018, 2015, 2010, 2003

Sarpong, Anthony . . . . . . . . 2020

Saward, Ricky . . . . . . . . . . . . 2017

Scharff, Martin . . . . . . . . . . . 2013

Scheffler, Erik . . . . . . . . . . . 2018

Schicker, Frank . . . . . . . . . . 2004

Schmaus, Anton . . . . . . . . . 2017, 2012

Schmidt, Matthias . . . . . . . 2012, 2011

Schnurr, Peter Maria . . . . . . 2013

Schork, Burkhard . . . . . . . . 2015

Schwarz, Manfred . . . . . . . . 1998

Schwekendiek, Achim . . . . 2012

Schwingshackl, Erich . . . . . 2009

Siefert, Bernd . . . . . . . . . . . . 2008, 2007, 2006, 2005

Siewert, Ronny . . . . . . . . . . . 2019

Sgroi, Anna . . . . . . . . . . . . . . 2011, 1998

Stein, Philipp . . . . . . . . . . . . 2018

Steiner, Martin . . . . . . . . . . . 2014

Steinheuer, Hans Stefan . . 2014, 2011, 2006, 2000,

1999, 1997

Stemberg, Sascha . . . . . . . . 2014, 2011

Stiller, Stefan . . . . . . . . . . . . 2001

Stirnal, Simon . . . . . . . . . . . 2020, 2019, 2018, 2017,

2016, 2015

Stowasser, Julian . . . . . . . . . 2019

Straubinger, Rolf . . . . . . . . . 2019, 1999

Strauss, Peter . . . . . . . . . . . . 2011

Strubinger, Annibal . . . . . . . 2003

Stüttgen, Jakob . . . . . . . . . . 2011

Thewes, Rudolf . . . . . . . . . . 2013

Unger, Benjamin . . . . . . . . . 2013

Urbansky, Diethard . . . . . . . 2018

Urru, Claudio . . . . . . . . . . . . 2012

Viehauser, Josef . . . . . . . . . . 2003, 2000

Walter, Matthias . . . . . . . . . 2017

Weiß, Falko . . . . . . . . . . . . . . 2019

Werner, Bernd . . . . . . . . . . . 2005, 1999

Wieland, Birgit . . . . . . . . . . . 2019

Wildbrand, Christopher . . . 2019

Winkler, Heinz . . . . . . . . . . . 2008, 2006, 2005, 2004,

1997

Wehmann, Heinz. . . . . . . . . 1998

Wickboldt, Tom . . . . . . . . . . 2017, 2016

Wieser, Gerhard . . . . . . . . . . 2018

Wissler, Joachim . . . . . . . . . 2013, 2012, 2010, 2009,

2008, 2007, 2006, 2004,

1999, 1998, 1997

Wohlfahrt, Harald . . . . . . . . 2016, 2015, 2014, 2013,

2012, 2011, 2010, 2009,

2008, 2007, 2006, 2005,

2004, 2003, 2002

Wolter, Rainer. . . . . . . . . . . . 2012, 1999

Wulf, Alexander . . . . . . . . . . 2018

Wussler, Tobias . . . . . . . . . . 2017

Zier, Sebastian . . . . . . . . . . . 2020, 2018

Zogbaum, Gerald . . . . . . . . . 2014

Das Wiener Traditionsweingut. Seit 1683.

Lernen Sie Wien von seiner

schönsten Seite kennen!

Die Geschichte des traditionsreichen Weingutes Mayer am Pfarrplatz ist der

Inbegriff der Wiener Weinkultur und geht bis auf das Jahr 1683 zurück.

Im denkmalgeschützten Haus im ehemaligen Wiener Vorort Heiligenstadt,

lebte einst Ludwig van Beethoven und arbeitete an seiner neunten Symphonie.

Die Rebflächen des Weingutes befinden sich zur Gänze innerhalb der Wiener

Stadtgrenzen. Die besten Weingärten liegen am renommierten Nussberg,

mit einem traumhaften Blick über die gesamte Donaumetropole.

Der „Wiener Gemischte Satz“ steht seit jeher im Mittelpunkt des Weingutes.

Diese Spezialität bündelt die Charaktere mehrerer Rebsorten, die gemeinsam

in einem Weingarten wachsen, geerntet und vinifiziert werden. Seit mehr als

10 Jahren führt Gerhard J. Lobner das Weingut. Er und sein Team sind ganz

wesentlich am Aufstieg des Wiener Weins beteiligt. „Wien mit seinem besonderen

Terroir zählt sicher zu den spannendsten und charmantesten Orten,

um besondere Weine entstehen zu lassen“, schwärmt Lobner.

Das Weingut ist Mitglied der renommierten

Österreichischen Traditionsweingüter.

78 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | KÖCHE 1997–2020

www.pfarrplatz.at

weingutmayerampfarrplatz


ARGENTINIEN

Andeluna . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Bodegas Catena Zapata . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Chacra . . . . . . . . . . . . . . . . . . Piero Incisa della Rocchetta . . 2015

Terrazas de los Andes . . . . Hervé Birnie-Scott . . . . . . . . . 2012

Cheval des Andes . . . . . . . . Nicolas Audebert . . . . . . . . . . . 2012

AUSTRALIEN

BRL Hardy . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Domaine A Stoney . . . . . . . Peter Althaus . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Cape Mentelle . . . . . . . . . . . Rob Mann . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Haselgrove . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Henschke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2010

Leeuwins Estate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Lindemans . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Penfolds GRANGE . . . . . . . Justin Knock . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2007,

1999

Petaluma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Rosemount Estate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

Yalumba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1999

CHILE

Arboleda . . . . . . . . . . . . . . . . Rodrigo Plass . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2009

Eduardo Chadwick . . . . . . . Rodrigo Plass . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Viña Errázuriz . . . . . . . . . . . Rodrigo Plass . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2016,

2013

Sena . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rodrigo Plass . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2009

FRANKREICH

Bordelet . . . . . . . . . . . . . . . . Eric Bordelet . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2014,

2012

Château d’Aiguilhe . . . . . . . Comte Stephan de Neipperg 2014

Château Angelus . . . . . . . . Bernard Grenier . . . . . . . . . . . . 2007, 2006

Château de Beaucastel . . . Matthieu Perrin . . . . . . . . . . . . . 2020

Château Beausejour . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Château Beausejour-Becot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Château Branaire . . . . . . . . Philippe Dhalluin . . . . . . . . . . . 1998

Château Cantemerle . . . . . Philippe Dambrine . . . . . . . . . . 2017

Château Canon . . . . . . . . . . John Kolasa . . . . . . . . . . . . . . . . 2010, 2008,

2006

Château Calon-Ségur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Château Canon-La-Gaffelière . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Comte Stephan von Neipperg 2014, 2009,

2004, 1998

Château Cheval Blanc . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Château Cos d’Estournel . Jean Guillaume Prats . . . . . . . . 2018, 1998

Château de L’Oratoire . . . . Comte Stephan de Neipperg 2014

Château de Pez . . . . . . . . . . Edouard Moueix . . . . . . . . . . . . 2007

Château de Pibarnon . . . . . Eric de Saint Victor . . . . . . . . . 2001

Château Domaine de L’Eglise Peer Pfeiffer . . . . . . . . . . . 2017

Château Figeac . . . . . . . . . . Thierry Manoncourt . . . . . . . . . 2018, 2006

Château Gazin . . . . . . . . . . Nicolas de Bailliencourt . . . . . 1998

Château Grand-Puy-Lacoste Xavier Borie . . . . . . . . . . . . 2016

Château Haut Batailley . . . Xavier Borie . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2016

Château Haut-Brion . . . . . Jean-Philipp Delmas . . . . . . . . 2013, 2010

Château Hosanna . . . . . . . . Edouard Moueix . . . . . . . . . . . . 2008

Château La Mission Haut-Brion Jean-Philipp Delmas . 2010

Château Lafleur . . . . . . . . . Jacques Guineaudeau . . . . . . . 2018, 2009

Château Latour a Pomerol Edouard Moueix . . . . . . . . . . . . 2018, 2008

Château La Mondotte . . . . Comtes Stephan von Neipperg 2014, 2009

Château La Nerthe . . . . . . . Alain Dugas . . . . . . . . . . . . . . . . 2008

Château Lynch Bages . . . . Jean-Michel Cazes . . . . . . . . . 2018, 1999

Château Magdelaine . . . . . Edouard Moueix . . . . . . . . . . . . 2008

Château Margaux . . . . . . . . Rene Lambert . . . . . . . . . . . . . . 2001

Château Mont-Redon . . . . Jérome Abeille . . . . . . . . . . . . . 2015

Château Palmer . . . . . . . . . Bernard de Laage de Meaux . 2012

Château Pétrus . . . . . . . . . . Christian Moueix . . . . . . . . . . . 2007

Château Pichon Comtesse Lalande Do Chi Nam . . . . . . 2010, 2009

Château Pichon Comtesse Lalande Elaine de Lencquesaing 1997

Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nicolas Glumineau . . . . . . . . . . 2018

Le Pin . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thiepont . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Château Pontet Canet . . . Michel Tesseron . . . . . . . . . . . . 1998

Château Rauzan-Segla . . . John Kolasa . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2010,

2008, 1997

Château Smith Haut Lafitte Daniel Cathiard . . . . . . . . . . 2013, 1998

Château Trotanoy . . . . . . . . Edouard Moueix . . . . . . . . . . . . 2008

Château Trottevieille . . . . . Edouard Moueix . . . . . . . . . . . . 2006

Château Valandraud . . . . . Jean-Luc Thuneville . . . . . . . . 2011

Clusel-Roch . . . . . . . . . . . . . Brigitte Roch . . . . . . . . . . . . . . . 2017, 2016

Delas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Herve Robert . . . . . . . . . . . . . . . 2009

Domaine Chapoutier . . . . . Michel Chapoutier . . . . . . . . . . 1999

Domaine Clusel-Roch . . . . Roch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Domaine Comte de Vogué Jean-Luc Pepin . . . . . . . . . . . . . 2004,

1997

Domaine de la Rectorie . . . Marc Parcé . . . . . . . . . . . . . . . . . 2010, 2001

Domaine de Bellene . . . . . Nicolas Potel . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Domaine de Chevalier . . . . Bernard Olivier . . . . . . . . . . . . . 2007

Domaine de Trevallon . . . . Eloi Dürrbach . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2004

Domaine Deiss . . . . . . . . . . Marcel Deiss . . . . . . . . . . . . . . . 2004

Domaine Gauby . . . . . . . . . Mélanie Gauby . . . . . . . . . . . . . 2014

Domaine Joseph Drouhin . Frédéric Drouhin . . . . . . . . . . . 2018, 1998

Domaine de L’Horizon . . . . Thomas Teibert . . . . . . . . . . . . . 2014

Domaine Drouhin-Vaudon

Jean François Curie, Frédéric Drouhin

2011, 2010,

2008

Domaine Faivelay . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2019

Domaine Guigal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Domaine Paul Jaboulet . . . Frédéric Jaboulet . . . . . . . . . . . 2018, 2000

Domaine les Enfant Sauvages Nikolas Bautlin . . . . . . . . 2014

Domaine Louis Latour . . . . Fabrice Louis Latour . . . . . . . . 2012, 2008

Domaine Méo-Camuzet . . Jean-Nicolas Méo . . . . . . . . . . 2016

Domaine Michel Niellon . . Michel Niellon . . . . . . . . . . . . . . 2018

Domaines Ott . . . . . . . . . . . Marion Ott . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2007

Domaine Romaneé Conti . Aubert de Villaine . . . . . . . . . . 2006

Domaine Rostaing . . . . . . . René Rostaing . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2014

Domaines Schlumberger . Jean Marie Winter . . . . . . . . . . 2018, 2012,

2011

Domaine Trimbach . . . . . . . Francois Wilhelm . . . . . . . . . . . 2012, 2011,

2008

Domaine Vacheron . . . . . . Jean-Laurent Vacheron . . . . . 2013

Domaine Weinbach . . . . . . Colette Faller . . . . . . . . . . . . . . . 2011, 2008

Domain Zind-Humbrecht Olivier Humbrecht . . . . . . . . . . 2013, 2011

Champagne Billecart-Salmon Éric Calzolari . . . . . . . . . . . 2018

Champagne Delamotte . . . Thomas Schreiner . . . . . . . . . . . 2020, 2019,

2018

Champagne Dom Pérignon Vincent Chaperon . . . . . . . . 2018, 2011

Champagne Happersberger Hannes Kaltenbrunner . . . . 2018

Champagne Lenoble . . . . . Anne Malassagne . . . . . . . . . . . 2016, 2015

Champagne Laurent-Perrier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Champagne Krug . . . . . . . . Remi Krug . . . . . . . . . . . . . . . . . 2001

Champagne Laurent-Perrier Thomas Schreiner . . . . . . . 2019, 2018,

2016, 2015,

2014, 2013

Champagne Pierre Mignon Pur Meunier . . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Champagne Pol Roger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2019

Champagne Roederer Cristal Frederic Rousseau . . . . . . 2007, 1997

Champagne Roederer Cristal Nicolas Rouzaud . . . . . . . . 2004

Champagne Salon . . . . . . . Thomas Schreiner . . . . . . . . . . . 2020, 2019,

2018

ISRAEL

Adir winery . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Bazelet Hagolan winery . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Ella Valley . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007

Galil Mountain . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007

Maia winery . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Margalit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017, 2007

Recanati . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007

Tulip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017, 2007

Yatir . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007

ITALIEN

Agripunica . . . . . . . . . . . . . . Dr. Sebastian Rosa . . . . . . . . . . 2013

Elio Altare . . . . . . . . . . . . . . Elena Altare . . . . . . . . . . . . . . . . 2009

Anselma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007

Arunda Vivaldi . . . . . . . . . . . Michael Reiterer . . . . . . . . . . . . 2016, 2014,

2012, 2006,

2005

Ascheri . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Avignonesi . . . . . . . . . . . . . . Alessio Guidi, Brett Fleming . 2018, 2016,

2013, 1998

Baron Longo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Baron di Pauli . . . . . . . . . . . Christian Gschnell . . . . . . . . . . 2012, 2005

Bellavista . . . . . . . . . . . . . . . Alberto Chioni . . . . . . . . . . . . . 2010

Bera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ricardo Bera . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2015

Borgo San Daniele . . . . . . . Alessandra Mauri . . . . . . . . . . . 2013

Borgogno . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Enzo, Farinetti Agresta 2013

Braida di Giacomo Bologna

Raffaella Bologna,

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Norbert Reinisch . . . . . . . . . . . . 2016, 2015,

2009, 2008,

2007, 2006,

2004

Brancaia . . . . . . . . . . . . . . . . Martin Kronenberg, Barbara Widmer 2011

Brunnenhof-Mazzon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2005

Candialle . . . . . . . . . . . . . . . Josephin Peränen . . . . . . . . . . . 2017

Cantele . . . . . . . . . . . . . . . . . Cantele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Carpineto . . . . . . . . . . . . . . . Michael Zaccheo . . . . . . . . . . . 2015

Cascina Montagnola . . . . . . Donatella Giannotti . . . . . . . . . 2018

Castello di Ama . . . . . . . . . Lorenza Sebasti Pellanti . . . . . 2016, 2014,

2013, 2012,

2006

Castello di Fonterutoli . . . Marquese Mazzei . . . . . . . . . . . 2004, 1998

Cavalotto . . . . . . . . . . . . . . . Bricco Boschis . . . . . . . . . . . . . 2006

Ceretto . . . . . . . . . . . . . . . . . Roberta Ceretto . . . . . . . . . . . . 2018, 2011

Chiarlo . . . . . . . . . . . . . . . . . Michele Chiarlo . . . . . . . . . . . . 2006

Coppo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Cornell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Corzano e Paterno . . . . . . . Aljoscha Goldschmidt . . . . . . . 2006

Curbastro . . . . . . . . . . . . . . . Ricci Curbastro . . . . . . . . . . . . . 2018, 2014,

2013, 2012,

2011

Cusumanu. . . . . . . . . . . . . . . Diego Cusumanu . . . . . . . . . . . . 2018

Endrizzi . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Paolo Endrizzi . . . . . . . . . . . 2015, 2014

Felsina . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kristjan Ovos . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Foradori . . . . . . . . . . . . . . . . Elisabetta foradori . . . . . . . . . . 2014

Damilano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Erste & Neue Kellerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2006,

2005

Marchesi de Frescobaldi . . Marchese Leonardo de Frescobaldi 2010

Foradori . . . . . . . . . . . . . . . . Elisabetta Foradori . . . . . . . . . . 2007, 1998

Gaja . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Angelo Gaja und Gaia Gaja . . 2018, 2006

Girlan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Franz Haas . . . . . . . . . . . . . . Franz Haas . . . . . . . . . . . . . . . . . 2010, 2009,

2008, 2006,

2005

Haderburg . . . . . . . . . . . . . . Alois Ochsenreiter . . . . . . . . . . 2012

J. Hofstätter . . . . . . . . . . . . . Hofstätter . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017, 2005

Il Vagabondo Wines . . . . . . Jan Hohmeister . . . . . . . . . . . . . 2018

Isole e Elena . . . . . . . . . . . . Paolo Marchi . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Kellerei Kurtatsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Kellerei St. Pauls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Klosterkellerei Muri-Gries . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Kobler . . . . . . . . . . . . . . . . . . Armin Kobler . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Lageder . . . . . . . . . . . . . . . . . Alois Lageder . . . . . . . . . . . . . . . 2005

Losi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petro & Paolo Losi . . . . . . . . . . . 2018

Luce . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michele Drusian . . . . . . . . . . . . 2019, 2018,

2014, 1998

Lucente . . . . . . . . . . . . . . . . Jerome Poisson . . . . . . . . . . . . . 2014

Manincor . . . . . . . . . . . . . . . Michael Graf Goess-Enzenberger 2012,

2005

Montevertine . . . . . . . . . . . . Klaus Reimitz . . . . . . . . . . . . . . 2006

Margreid . . . . . . . . . . . . . . . . Gottfried Pollinger . . . . . . . . . . 2012

Marquesi di Barolo . . . . . . . Dr. Ernesto Abbona . . . . . . . . . 1998

Marquesi di Barolo . . . . . . . Anna Abbona . . . . . . . . . . . . . . 2020

Masseto . . . . . . . . . . . . . . . . Axel Heinz . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2007

Monteverro . . . . . . . . . . . . . Georg Weber . . . . . . . . . . . . . . . 2019, 2014

Morgante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2016

Nittardi . . . . . . . . . . . . . . . . . Stefania Canali, Peter Femfert 2019, 2018,

2017, 2016,

2015, 2014,

2013, 2012,

2011

Nonino Grappa . . . . . . . . . . Antonella Nonino . . . . . . . . . . . 2019, 2016,

2014

Olivini . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Giovanni Olivini . . . . . . . . . . . . . 2020, 2019,

2018

Omina Romana . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2015

Ornellaia . . . . . . . . . . . . . . . . Marquese Lodovico Antinori,

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Axel Heinz . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2013,

1998

Passopisciaro . . . . . . . . . . . . Andrea Francceti . . . . . . . . . . . 2016, 2015

Petra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Francesca Moretti . . . . . . . . . . 2011

Pian dell’Orino . . . . . . . . . . Hendrik Erbach . . . . . . . . . . . . . 2013

Pio Cesare . . . . . . . . . . . . . . Pio Boffa . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020, 2018,

2009

Poderi Colla . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Poggio al Molino . . . . . . . . . Henner Prefi . . . . . . . . . . . . . . . 1998

Poggio al Sole . . . . . . . . . . . Johannes Davaz . . . . . . . . . . . . 2006

Prà . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Graziano Prà . . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Prerostini . . . . . . . . . . . . . . . Marco Persenico . . . . . . . . . . . . 2014

Prunotto . . . . . . . . . . . . . . . . Alfredo Prunotto . . . . . . . . . . . 2018, 1998

Renato Ratti . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2007, 2006

Riecine . . . . . . . . . . . . . . . . . Stefan Kühne . . . . . . . . . . . . . . 2011, 2006

Ritterhof . . . . . . . . . . . . . . . . Ludwig Kaneppele . . . . . . . . . . 2012

Rochelt . . . . . . . . . . . . . . . . . Alexander Reiner . . . . . . . . . . . 2015

Ruggeri. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Russis/Castello di Buttrio . Marco Felluga . . . . . . . . . . . . . . 2005

San Giusto a Rentennano Luca Martini di Zigala . . . . . . . 2006

San Leonardo . . . . . . . . . . . Marquese Guerreri Gonzaga . 2018, 2016,

2013, 2004,

1998

Santo Stefano . . . . . . . . . . . Wolfgang Reitzle, Nina Ruge . 2016

Sassicaia . . . . . . . . . . . . . . . . Marquese/Priscilla Incisa della Roquetta

2016, 2005,

1998

Schreckbichl . . . . . . . . . . . . Wolfgang Raifer . . . . . . . . . . . . 2012, 2006,

2005

Castel Schwanburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006, 2005

Solaia . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marquese Piero Antinori . . . . . 1998

Terlan . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Gasser . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Tolaini . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lia Tolaini . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Toscani . . . . . . . . . . . . . . . . . Oliviero Toscani . . . . . . . . . . . . . 2016

Tramin . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Klotz . . . . . . . . . . . . . 2012, 2006

Tignanello . . . . . . . . . . . . . . . Marquese Piero Antinori . . . . . 2015, 1998

Tenuta di Trinoro . . . . . . . . . Carlo Francchetti . . . . . . . . . . . 2017

Il Vagabondo. . . . . . . . . . . . . Roberto Orsi . . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Varja . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Venica . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ornella Venica . . . . . . . . . . . . . . 2018

Vietti . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mario Codero . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2015,

2014, 2008,

2006

Walch . . . . . . . . . . . . . . . . . . Elena Walch . . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2005

KANADA

Pearl Morissette . . . . . . . . . . Francios Morissette . . . . . . . . . 2018

NEUSEELAND

Babich Wines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Cloudy Bay . . . . . . . . . . . . . . Ian Morden . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2012

Craggy Range . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Elephant Hill . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Felton Road Wines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Johne Estate . . . . . . . . . . . . Patrick Johner . . . . . . . . . . . . . . 2013

Pegasus Bay Winery . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Quartz Reef Wines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Rippon Vineyard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Villa Maria Estate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

ÖSTERREICH

Paul Achs . . . . . . . . . . . . . . . Paul Achs . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2005

Alphart . . . . . . . . . . . . . . . . . Karl Alphart . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Leo Alzinger . . . . . . . . . . . . . Anton Bodenstein, Leo Alzinger 2018,

2013, 2004,

2000

Arachon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Artner . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hannes Artner . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Beck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Judith Beck . . . . . . . . . . . . . . . . 2005

Böheim . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Böheim . . . . . . . . . . 2012, 2010

Bründlmayer . . . . . . . . . . . . Willi Bründlmayer . . . . . . . . . . . 2006, 2000

Domäne Wachau . . . . . . . . . Heinz Frischengruber . . . . . . . . 2018

Feiler-Artinger . . . . . . . . . . Kurt Feiler . . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Freie Weingärtner Wachau Fritz Miesbauer . . . . . . . . . . . . . 2000

Gesellmann . . . . . . . . . . . . . Albert Gesellmann . . . . . . . . . . 2018, 2006,

2004

Geyerhof . . . . . . . . . . . . . . . . Ilse & Josef Maier . . . . . . . . . . . 2013

Grassl . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans Grassl . . . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Gross . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Alois Gross, Michael Gross . . . 2018, 2017,

2013, 2006

Heinrich . . . . . . . . . . . . . . . . Gernot Heinrich . . . . . . . . . . . . 2006, 2005

Hirtl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2019

Hirtzberger . . . . . . . . . . . . . Franz Hirtzberger . . . . . . . . . . . 2018, 2006,

2004, 2000,

1999

Huber . . . . . . . . . . . . . . . . . . Markus Huber . . . . . . . . . . . . . . 2013

Igler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans Igler . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2015

Jurtschitsch . . . . . . . . . . . . . Familie Jurtschitsch . . . . . . . . . 2013

Kirnbauer . . . . . . . . . . . . . . . Walter Kirnbauer . . . . . . . . . . . 2013

Knoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Emmerich Knoll . . . . . . . . . . . . 2018, 2004,

2000

Kollwentz . . . . . . . . . . . . . . . Anton Kollwentz . . . . . . . . . . . 2006, 2000

Kracher . . . . . . . . . . . . . . . . . Alois Kracher, Gerhard Kracher 2013,

2006, 2004,

2000, 1999,

1997

Loimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fred Loimer . . . . . . . . . . . . . . . . 2000

Markowitsch . . . . . . . . . . . . Gerhard Markowitsch . . . . . . . 2012, 2010,

2006

Markowitsch . . . . . . . . . . . . Lukas Markowitsch . . . . . . . . . 2010

Muhr-Niepoort . . . . . . . . . . Dorli Muhr . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Nadler . . . . . . . . . . . . . . . . . . Robert Nadler . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Netzl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Franz Netzl . . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2012,

2010

Netzl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans Netzl . . . . . . . . . . . . . . . . . 2010

Nittnaus . . . . . . . . . . . . . . . . Hans Nittnaus . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2005

Oppelmayer . . . . . . . . . . . . . Franz Oppelmayer . . . . . . . . . . 2012, 2010

Ott . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stefan Ott . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Payr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Robert Payr . . . . . . . . . . . . . . . . 2010

Pelzmann . . . . . . . . . . . . . . . Horst Pelzmann . . . . . . . . . . . . 2010

F.X. Pichler . . . . . . . . . . . . . . F.X. Pichler . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2004,

2000

Prager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anton Bodenstein . . . . . . . . . . . 2018

Pimpel . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerhard Pimpel . . . . . . . . . . . . 2012

Polz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Walter Polz . . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2006,

2000

Preisinger . . . . . . . . . . . . . . . Claus Preisinger . . . . . . . . . . . . 2013, 2005

Prieler . . . . . . . . . . . . . . . . . . Familie Prieler . . . . . . . . . . . . . . 2013

Renner . . . . . . . . . . . . . . . . . Helmut Renner . . . . . . . . . . . . . 2005

Sabathi . . . . . . . . . . . . . . . . . Erwin Sabathi. . . . . . . . . . . . . . . 2018

Sattlerhof . . . . . . . . . . . . . . . Wilhelm Sattler . . . . . . . . . . . . . 2013, 2006,

1998

Schenzel . . . . . . . . . . . . . . . Wilhelm Schenzel . . . . . . . . . . 2010

Schloss Halbturn . . . . . . . . Felix Peters . . . . . . . . . . . . . . . . 2006

Weingut Setzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Stadlmann . . . . . . . . . . . . . . Johann Stadlmann . . . . . . . . . 2013

Gebrüder Stiegelmar . . . . . Axel Stiegelmar . . . . . . . . . . . . 2005, 2000

Szemes . . . . . . . . . . . . . . . . . Tibor Szemes . . . . . . . . . . . . . . . 2000

Taferner . . . . . . . . . . . . . . . . Franz Taferner . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Tement . . . . . . . . . . . . . . . . . Manfred Tement . . . . . . . . . . . . 2013, 2000

Trapl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Trapl . . . . . . . . . . . . . 2012, 2010

Weingut Taubenschuss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020

Triebaumer . . . . . . . . . . . . . . Ernst Triebaumer . . . . . . . . . . . 2017, 2015,

2000

Umathum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2015

Wieninger . . . . . . . . . . . . . . . Fritz Wieninger . . . . . . . . . . . . . 2008, 1999

WienWein . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Christ . . . . . . . . . . . . . . . 2008

WienWein . . . . . . . . . . . . . . . Michael Edelmoser, Richard Zahel 2008

PORTUGAL

Cortes de Sima . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Esporao . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Fonseca Port . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020, 2019

Herdade dos Grous . . . . . . Louis Darte . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Herdade dos Lagos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Monte da Ravasqueira . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Niepoort . . . . . . . . . . . . . . . . Dirk van der Niepoort . . . . . . . 2011, 2004

Quinta do Crasto . . . . . . . . Miguel Roquette . . . . . . . . . . . . 2011, 2004

Quinta do Vale Meao . . . . . Franciso Olazabal . . . . . . . . . . . 2011, 2008,

2004

Qinta do Vale Dona Maria . Cristiano van Zeller . . . . . . . . . 2011, 2004

Quinta do Vallado . . . . . . . . Francisco Ferreira . . . . . . . . . . . 2011, 2004

Ramos Pinto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2015

Symington Family Estate . Dominic Symington . . . . . . . . . 2012

SCHWEIZ

Kellerei Chanton . . . . . . . . . Chosy Chanton . . . . . . . . . . . . . 2009

VINOTIV Bündner Herrschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2011, 2007

Davaz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Davaz . . . . . . . . . . . . . . 2011

Donatsch . . . . . . . . . . . . . . . Martin Donatsch . . . . . . . . . . . 2016, 2011

Eichholz . . . . . . . . . . . . . . . . Irene Grünenfelder . . . . . . . . . 2016, 2011

Fromm . . . . . . . . . . . . . . . . . Geworg Fromm . . . . . . . . . . . . . 2016, 2013,

2011

Gantenbein . . . . . . . . . . . . . Daniel & Martha Gantenbein . 2017, 2011

Hermann . . . . . . . . . . . . . . . Christian Hermann . . . . . . . . . 2016, 2011

Herrmann . . . . . . . . . . . . . . . Roman Herrmann . . . . . . . . . . . 2016, 2011

Obrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2011

Pelizzati . . . . . . . . . . . . . . . . Annatina Pelizzatti . . . . . . . . . 2016, 2011

Rouvinez . . . . . . . . . . . . . . . . Philippe Rouvinez . . . . . . . . . . 2015

Schloss Salenegg . . . . . . . . Helene von Gugelberg . . . . . . 2016, 2011

Sprecher von Bernegg . . . . Jean Domenic Luzi . . . . . . . . . 2011

Stäger . . . . . . . . . . . . . . . . . . Markus Stäger . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2011

Scadenagut . . . . . . . . . . . . . Peter Wegelin . . . . . . . . . . . . . . 2011

SPANIEN

Acustic . . . . . . . . . . . . . . . . . Albert Jané . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Alenza . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Bedogas Beronia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Bhilar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Breton . . . . . . . . . . . . . . . . . . Maria Victoria Breton . . . . . . . 2002

Alto Moncayo . . . . . . . . . . . Jorge Ordonez . . . . . . . . . . . . . . 2011

Anima Negra . . . . . . . . . . . . Miquel Angel Cerdá . . . . . . . . . 2017, 2008

Artadi . . . . . . . . . . . . . . . . . . Juan Carlos Lopez,

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Juan Carlos de la Calle . . . . . . . 2013, 2012,

2002

Beronia . . . . . . . . . . . . . . . . . Matias Calleja . . . . . . . . . . . . . . 2015

Castillo de Perelada . . . . . . Robert Hunter . . . . . . . . . . . . . . 2002

Cellar de Capcanes . . . . . . Inhaber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013, 2009

Bodegas Chivite . . . . . . . . . Fernando Chivite . . . . . . . . . . . 2008, 2002

Cava Recaredo . . . . . . . . . . Alex Bautista . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Cims de Porrera . . . . . . . . . Prof. Perez . . . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Comenge . . . . . . . . . . . . . . . Miguel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2009

Condada de Haza . . . . . . . . Fernandez . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2010

Condada de Haza . . . . . . . . Alejandro Fernandez . . . . . . . . 1998

Contador . . . . . . . . . . . . . . . Benjamin Romeo . . . . . . . . . . . 2008

Clos Erasmus . . . . . . . . . . . . René Barbier . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Clos Figueras . . . . . . . . . . . . Christopher Cannan . . . . . . . . 2017

Clos Martinet . . . . . . . . . . . Prof. Perez . . . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Clos Mogador . . . . . . . . . . . René Barbier . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2010,

2002

Compania de Valenciso . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Cune . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Victor Urratia Ybarra . . . . . . . . 2008

Dehesa La Granja . . . . . . . . Fernandez . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2016,

2010, 2002

Dominio de Valdepusa . . . Carlos Falco . . . . . . . . . . . . . . . . 2005

Don Maximiniano . . . . . . . . Carlos Lopez . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Escuderao . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Es Fangar, Mallorca . . . . . . Katharina Dijon . . . . . . . . . . . . . 2018, 2017

Cava Gramona . . . . . . . . . . . Ana Lopez . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012, 2011

Gelabert. . . . . . . . . . . . . . . . . Miquel Gelabert . . . . . . . . . . . . . 2018

Hacienda Monasterio . . . . Peter Sissec . . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Izadi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

La Rioja Alta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

La Viña Andrés . . . . . . . . . . Benjamin Romeo . . . . . . . . . . . 2008

Lanzaga . . . . . . . . . . . . . . . . Telmo Rodriguez . . . . . . . . . . . . 2008

Los Astrales . . . . . . . . . . . . . Alberto Garcia . . . . . . . . . . . . . . 2005

Manyetes . . . . . . . . . . . . . . . René Barbier . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2008

Marqués de Griñón . . . . . . Carlos Falco . . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Marqués de Murietta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Mas d’en Gil . . . . . . . . . . . . . Pilar Rovita . . . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Mas Que Vinos . . . . . . . . . . Stefan Dorst . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Moncloa . . . . . . . . . . . . . . . . José Manuel Pinedo . . . . . . . . . 2015

Muga . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Manu Muga . . . . . . . . . . . . . . . . 2017, 2002

Numnathia . . . . . . . . . . . . . . Manuel Louzada . . . . . . . . . . . . 2012

Bodegas Alvaro Palacios . . Alvaro Palacios . . . . . . . . . . . . . 2011, 2010,

2005, 2002

Palacios Remondo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2017

Pesquera . . . . . . . . . . . . . . . . Fernandez . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2010,

2002, 1998

Predicador . . . . . . . . . . . . . . Benjamin Romeo . . . . . . . . . . . 2008

Ramón Ramos . . . . . . . . . . . Ramón Ramos . . . . . . . . . . . . . . 2011

Remirez de Ganuza . . . . . . Fernando Remirez . . . . . . . . . . 2011, 2013

Riojanas . . . . . . . . . . . . . . . . Inhaber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2009

Roda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ibone Candina . . . . . . . . . . . . . 2017, 2002

Rodriguez . . . . . . . . . . . . . . . Telmo Rodriguez . . . . . . . . . . . . 2020, 2014,

2008

Terroir al Limit . . . . . . . . . . . Huber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2018, 2013

Ses Talaioles . . . . . . . . . . . . Sebastian Keller . . . . . . . . . . . . 2014, 2013,

2011

Valenciso . . . . . . . . . . . . . . . Luis Valentin . . . . . . . . . . . . . . . 2013

Vega Sicilia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2002

Viña Real . . . . . . . . . . . . . . . Victor Urratia Ybarra . . . . . . . . 2015, 2008

Viña Imperial . . . . . . . . . . . . Victor Zaragossa . . . . . . . . . . . . 2015

Venta d’Aubert . . . . . . . . . . Alexandra Schmedes . . . . . . . . 2014

SÜDAFRIKA

4G Wines . . . . . . . . . . . . . . . Phillip G. Axt . . . . . . . . . . . . . . . . 2019, 2018

Allesverloren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Bouchard Finlayson . . . . . . Peter Finlayson . . . . . . . . . . . . . 2013

Fleur du Cap . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Glenelly . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Jakobsdal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Le Bonheur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Meerlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Meethingshof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Mont du Toit . . . . . . . . . . . . Du Toit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2011, 2015

Springfontein . . . . . . . . . . . Anja Weber . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Uitkyk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2014

Zwalu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Maike Näkel . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

USA

Au Bon Climat . . . . . . . . . . . Jim Clendenen . . . . . . . . . . . . . 2003, 1997

Bacio Divino . . . . . . . . . . . . Markus Geigle . . . . . . . . . . . . . . 2006

Beringer Vineyards . . . . . . . Ed Sbragia, Laurie Hool . . . . . 2018, 2014,

2011, 2003,

1998

Bogle Vineyards . . . . . . . . . Jody Bogle . . . . . . . . . . . . . . . . . 2003

Brewer-Clifton . . . . . . . . . . Greg Brewer . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Caymus . . . . . . . . . . . . . . . . . Chuck Wagner . . . . . . . . . . . . . 2018, 2003,

1997

Chappellet Vineyards . . . . Donn Chappellet . . . . . . . . . . . 2012

Chalone Wine Group . . . . . Robert Farver . . . . . . . . . . . . . . . 2003

J. Christopher . . . . . . . . . . . Jay Christopher . . . . . . . . . . . . . 2016

Cline Cellars . . . . . . . . . . . . Fred Cline . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Duckhorn . . . . . . . . . . . . . . . Margaret Duckhorn . . . . . . . . . 2018, 2013,

2003

Dominus . . . . . . . . . . . . . . . . Christian Moueix . . . . . . . . . . . 2018, 1997

Dunn Vineyards . . . . . . . . . Randy Dunn . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Dutton-Goldfield . . . . . . . . Dan Steve Goldfield . . . . . . . . 2012

Eberle Winery . . . . . . . . . . . Gary Eberle . . . . . . . . . . . . . . . . 2003

Meville Winery . . . . . . . . . . Ron Melville . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

Montelena . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016

Mondavi Wineries . . . . . . . . Robert Mondavi . . . . . . . . . . . . 2001

Château Montelena . . . . . . James Barrett . . . . . . . . . . . . . . 2003

Newton . . . . . . . . . . . . . . . . . Su Hua Newton, Chris Millard 2012, 2003

OPUS ONE . . . . . . . . . . . . . . Roger Asleson . . . . . . . . . . . . . . 2011

Jackson Family Wines. . . . . Barbara Bank . . . . . . . . . . . . . . . 2018

Joseph Phelps . . . . . . . . . . . Tom Shelton . . . . . . . . . . . . . . . 2007, 2003

Mt. Brave Wines . . . . . . . . . . Chris Carpenter . . . . . . . . . . . . . 2018

Roederer Estate . . . . . . . . . . Arnaud Weyrich . . . . . . . . . . . . . 2018

Ridge Vineyards . . . . . . . . . Eric Baugher, Donn Reisen,

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Paul Draper . . . . . . . . . . . . . . . . . 2016, 2007,

2003, 1997

Schug Carneros . . . . . . . . . Walter Schug . . . . . . . . . . . . . . . 2003

Seghesio Family Vineyards Camille Seghesio . . . . . . . . . . . 2003

Sine qua non . . . . . . . . . . . . Manfred und Elaine Krankl . . 2000, 1997

Talbott Vineyards . . . . . . . . . Robert Talbott . . . . . . . . . . . . . . 1997

Testarossa Vineyards . . . . . Rob Jensen . . . . . . . . . . . . . . . . 2003

White Oak Winery . . . . . . . . Bill Myers . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2012

RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL 1997 – 2019

Internationale Weingüter und Winzer (persönlich anwesend)

81

81

80

80 FINE

FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

DAS FESTIVALMAGAZIN |

| FINE

FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

DAS FESTIVALMAGAZIN


ADRESSEN

Köche

Name Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Christian Bau

Victor’s Fine-Dinning by Christian Bau,

Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg

Schloßstraße 27–29 | 66706 Perl-Nennig 06866 79118 victors-fine-dining.de

Wolfgang Becker BECKERS Hotel & Restaurant Olewiger Straße 206 | 54295 Trier 0651 938080 beckers-trier.de

Ralf Berendsen Restaurant Ralf Berendsen** Domaine La Butte aux Bois | Paalsteenlaan 90 |

3620 Lanaken | Belgien

Christian Binder Steinheuers Restaurant Zur Alten Post Landskroner Straße 110 | 53474 Bad Neuenahr-

Ahrweiler

Jean-Claude Bourgueil Restaurant „Im Schiffchen“

Kaiserswerther Markt 9 | 40489 Düsseldorf-

Kaiserswerther

+32 89 739770 labutteauxbois.be

02641 94860 steinheuers.de

0211 401050 im-schiffchen.com

Beate Braun Stanley Ottostraße 16–18 | 60329 Frankfurt 069 26942892 stanleydiamond.com

Anton de Bruyn Restaurant Emma Metzler Schaumainkai 17 | 60594 Frankfurt 069 83040094 emmametzler.de

Vincenzo Candiano Ristorante Locanda Don Serafino –

Relais & Châteaux

Via XI Febbraio 15 | 97100 Ragusa Ibla (RG) |

Italien

+39 0932 220065 locandadonserafino.it

Dario Cecchini Panzanese Via XX Luglio | 11 Panzano in Chianti (Fi) | Italien +39 055 852020 dariocecchini.com

Andreas Döllerer DÖLLERER Geniesserrestaurant Markt 56 | 5440 Golling | Österreich +43 62444220 0 doellerer.at

Benedikt Faust

benediktfaust.com

Juanlu Fernández Restaurant LÙ, Cocina y Alma C/ Zaragoza 2 | 11405 Jerez de la Frontera, Cádiz +34 691 726108 lucocinayalma.com

| Spanien

Rolf Fliegauf

Restaurant „Ecco“ im Hotel Giardino

Ascona

Via del Segnale 10 | 6612 Ascona | Schweiz +41 91 785 8888 giardinohotels.ch/ascona/

Kazuya Fukuhira Kazuya Schlangenbader Straße 52 | 65388 Schlangenbad

06129 5371660 gute-zutaten.de

Roland Gorgosilich Hotel Kronenschlösschen Rheinallee | 65375 Eltville-Hattenheim 06723 640 kronenschloesschen.de

Carmelo Greco Ristorante Carmelo Greco Ziegelhüttenweg 1–3 | 60598 Frankfurt 069 60608967 carmelo-greco.de

André Großfeld

Restaurant Villa Merton,

Union International Club

Am Leonhardsbrunn 12 | 60487 Frankfurt 069 703033 restaurant-villa-merton.de

Sebastian Junge Restaurant Wolfs Junge Zimmerstraße 30 | 22085 Hamburg 040 20965157 wolfs-junge.de

Dominik Käppeler SHOWROOM Lilienstraße 6 | 81669 München 089 44429082 showroom-restaurant.de

Thomas Kellermann

Gourmetrestaurant Dichterstub’n

im Relais & Châteaux Park-Hotel

Egerner Höfe

Aribostraße 19–26 | 83700 Rottach-Egern 08022 6660 egerner-hoefe.de

Marcel Kokot TROYKA by Burgstuben Residenz Rurstraße 19 | 41812 Erkelenz Neu-Immerath 02431 9550060 troyka.de

Andree Köthe Restaurant Essigbrätlein Weinmarkt 3 | 90403 Nürnberg 0911 225131 essigbraetlein.de

Silvio Lange Restaurant & Hotel „Alte Pfarrey“ Untergasse 54 | 67271 Neuleiningen 06359 86066 altepfarrey.de

Josef Laufer Hotel und Weinhaus „Zum Krug“ Hauptstraße 34 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 99680 zum-krug-rheingau.de

Philipp Liebisch Naturresort Schindelbruch Schindelbruch 1 | 06536 Südharz | OT Stadt

Stolberg

Erik van Loo Restaurant Parkheuvel Heuvellaan 21 | 3016 GL Rotterdam | Niederlande

034654 808-0 schindelbruch.de

+31 104360766 parkheuvel.nl

Thomas Martin Jacobs Restaurant, Hotel Louis C. Jacob Elbchaussee 401 | 22609 Hamburg 040 822550 hotel-jacob.de

Tohru Nakamura SALON rouge by Tohru Nakamura Burgstraße 5 | 80331 München 089 21529172 salonrouge-muc.de

Thi Nguyen Brasserie Thi Bräuhausstraße 8 | 80331 München 089 59998867 brasserie-thi.de

Nicolai Nørregaard Kadeau Copenhagen Wildersgade 10b | 1408 København | Dänemark +45 33 252223 kadeau.dk

Hubert Obendorfer Obendorfers Eisvogel, Der Birkenhof Hofenstetten 55 | 92431 Neunburg v. Wald 09439 9500 der-birkenhof.de

Cornelia Poletto Cornelia Poleto Eppendorfer Landstraße 80 | 20249 Hamburg 040 4802159 cornelia-poletto.de

Jonathan Schatz Jøway Hutergasse1 | 90403 Nürnberg 0911 24033130 joway.de

Maximilian Schmidt Roter Hahn Rote Hahnengasse 10 | 93047 Regensburg 0941 59509-0 roter-hahn.com

Stefan Schneider Gebrüder Otto Gourmet GmbH Boos-Fremery-Straße 62 | Bizzpark Oberbruch |

52525 Heinsberg

02452 976260 otto-gourmet.de

Dirk Schritt Restaurant Zwei und Zwanzig Lindenplatz 1 | 65366 Geisenheim 06722 7108312 zwei-und-zwanzig.de

Dirk Schröer Weinschänke Schloss Groenesteyn Oberstraße 36/37 | 65399 Kiedrich 06123 1533 groenesteyn.net

Rui Silvestre VISTAS Rui Silvestre Sitio do Pocinho-Sesmarias | Apartado 118 |

8901-907-Vila Nova de Cacela | Portugal

Hans Stefan

Steinheuer

Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ Landskroner Straße 110 | 53474 Bad Neuenahr-

Ahrweiler | OT Heppingen

+351 935370262 vistasruisilvestre.com

02641 94860 steinheuers.de

Köche

Name Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Yannic Stockhausen Cordo Große Hamburger Straße 32 | 10115 Berlin 030 27581215 cordobar.net

Paul Stradner

Hôtel & Restaurant

VILLA RENÉ LALIQUE

18 rue Bellevue | 67290 Wingen-sur-Moder |

Frankreich

Kim Toro La Reserva Rotana Restaurante Camí Bendris, 3 | 07500 Manacor | Mallorca |

Spanien

+33 388719898 villarenelalique.com

+34 971 845685 reservarotana.com

Alexander Wulf TROYKA by Burgstuben Residenz Rurstraße 19 | 41812 Erkelenz Neu-Immerath 02431 9550060 troyka.de

Gabi Würtz Gabi Würtz Catering Weingut Balthasar Ress | Rheinallee 7 | 65347

Eltville-Hattenheim

Daniel Zeindlhofer

Igniv by Andreas Caminada,

Hotel Markgasse

Marktgasse 17 | 8001 Zürich | Schweiz

0171 5505507 balthasar-ress.de

+41 44 266 10 10 igniv.com

Weingüter Rheingau

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Weingut Fritz Allendorf – Georgshof Kirchstraße 69 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 91850 allendorf.de

Weingut August Kesseler GmbH & Co. KG Lorcher Straße 16 | 65385 Rüdesheim am Rhein 06722 9099200 august-kesseler.de

Balthasar Ress Weingut KG Rheinallee 7 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 91950 ress-wine.de

Sektmanufaktur Bardong Bahnstraße 7 | 65366 Geisenheim 06722 47136 bardong.de

Wein- und Sektgut Barth Bergweg 20 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 2514 weingut-barth.de

Weingut Hans Bausch Waldbachstraße 103 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 999203 weingut-hans-bausch.de

Weingut Georg Breuer Geisenheimer Straße 9 | 65385 Rüdesheim 06722 1027 georg-breuer.com

Weingut & Weinhaus Dr. Corvers-Kauter Rheingaustraße 129 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 2614 corvers-kauter.de

Weingut Crass Taunusstraße 2 | 65346 Erbach 06123 63169 weingut-crass.de

Weingut Diefenhardt Hauptstraße 9–11 | 65344 Eltville-Martinsthal 06123 71490 diefenhardt.de

Weingut Dillmann Langestraße 17a | 65366 Geisenheim 06722 81 62 weingut-dillmann.de

Domdechant Werner’sches Weingut Rathausstraße 30 | 65234 Hochheim am Main 06146 835037 domdechantwerner.com

Kloster Eberbach Kloster Eberbach | 65346 Eltville 06723 60460 weingut-kloster-eberbach.de

Weingut Egert Erbacher Landstraße 22 | 65347 Hattenheim 06723 5557 weingut-egert.de

Weingut Carl Ehrhard Geisenheimer Straße 3 | 65385 Rüdesheim 06722 47396 weingut-carlehrhard.de

Weingut August Eser Friedensplatz 19 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 5032 eser-wein.de

Weingut Friedrich Fendel Marienthaler Straße 46 | 65385 Rüdesheim am Rhein 06722 90570 friedrich-fendel.de

Weingut Peter Flick Holger-Crafoord-Straße 4 | 65239 Hochheim am Main 06146 6590 wein-vom-flick.com

Weingut Alexander Freimuth Am Rosengärtchen 25 | 65366 Geisenheim 06722 981070 freimuth-wein.de

Weingut Eva Fricke KG Elisabethenstraße 6 | 65343 Eltville 06123 703658 evafricke.com

Weingut George Winkelerstraße 111 | 65366 Geisenheim 06722 980343 weingut-george.de

Weingut Hamm Hauptstraße 60 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 2432 hamm-wine.de

Weingut Prinz von Hessen Grund 1 | 65366 Geisenheim-Johannisberg 06722 409180 prinz-von-hessen.de

J’S Johannisberger Sekthaus Im Flecken 34 | 65366 Johannisberg 0173 3215454 johannisberger-sekthaus.de

Weingut Johannishof Grund 63 | 65366 Geisenheim-Johannisberg 06722 8216 weingut-johannishof.de

Weingut Toni Jost GbR Oberstraße 14 | 55422 Bacharach 06743 1216 tonijost.de

Weingut Jakob Jung Eberbacher Straße 22 | 65346 Eltville-Erbach 06123 900620 weingut-jakob-jung.de

Weingut Graf von Kanitz Rheinstraße 49 | 65391 Lorch 06726 346 weingut-graf-von-kanitz.de

Weingut Kaufmann | Urban Kaufmann GmbH Rheinallee 6 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 2475 kaufmann-weingut.de

Weingut Baron zu Knyphausen Draiser Hof | Erbacher Straße 26–28 | 65346 Eltville-Erbach 06123 790710 baron-knyphausen.de/

Weingut Robert König Landhaus Kenner 1 | 65385 Rüdesheim-Assmannshausen 06722 1064 weingut-robert-koenig.de

Weingut Krone Assmannshausen GmbH & Co. KG Niederwaldstraße 2 | 65385 Rüdesheim-Assmannshausen 06722 2525 weingut-krone.de

Weingut Peter Jakob Kühn Mühlstraße 70 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 2299 weingutpjkuehn.de

Weingut Künstler Geheimrat-Hummel Platz 1a | 65239 Hochheim 06146 83860 weingut-kuenstler.de

Weingut Leitz KG Theodor-Heuss-Straße 5 | 65385 Rüdesheim 06722 9999100 leitz-wein.de

Fürst von Metternich Winneburg’sche Domäne

Schloss Johannisberg GbR

Schloss Johannisberg | 65366 Geisenheim-Johannisberg 06722 70090 schloss-johannisberg.de

Weingut Mohr Rheinstraße 21 | 65391 Lorch im Rheingau 06726 9484 weingut-mohr.de

Weingut Georg Müller Stiftung Eberbacher Straße 7–9 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 2020 georg-mueller-stiftung.de

Weingut von Oetinger Rheinallee 1 | 65346 Eltville-Erbach 06123 62528 von-oetinger.de

Weingut Prinz Im Flachsgarten 5 | 65375 Hallgarten 06723 999847 prinz-wein.de

BIBO RUNGE Eberbacher Straße 5 | 65375 Oestrich-Winkel- Hallgarten 06723 9986900 bibo-runge-wein.de

Domänenweingut Schloss Schönborn Hauptstraße 53 | 65347 Eltville-Hattenheim 06723 91810 schloss-schoenborn.com

Wein- & Sektgut F.B. Schönleber

Bernd & Ralf Schönleber GbR

Obere Roppelsgasse 1 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 3475 fb-schoenleber.de

Weingut Sohns GbR Nothgottesstraße 33 | 65366 Geisenheim 06722 8940 weingut-sohns.com

82 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | ADRESSEN ADRESSEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

83


Weingüter Rheingau

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Weingut Josef Spreitzer Rheingaustraße 86 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 2625 weingut-spreitzer.de

Sektmanufaktur Schloss VAUX AG Kiedricher Straße 18 a | 65343 Eltville 06123 62060 schloss-vaux.de

Schloss Vollrads GmbH & Co. Besitz KG Vollradser Allee | 65375 Oestrich-Winkel 06723 660 schlossvollrads.com

Weingüter Geheimrat J. Wegeler GmbH & Co. KG Friedensplatz 9–11 | 65375 Oestrich-Winkel 06723 99090 wegeler.com

Weingut Robert Weil Mühlberg 5 | 65399 Kiedrich 06123 2308 weingut-robert-weil.com

Y I THE FLYING WINEMAKERS sowie

Y | Wine & Kitchen GmbH

Rheingau Straße 22 | 65343 Eltville am Rhein 06123 7096563 y-sommelier.de

weitere Weingüter Deutschland

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Weingut BattenfeldSpanier Bahnhofstraße 33 | 67591 Hohen-Sülzen 06135 2333 kuehlingandbattenfeld.de

Weingut Bercher OHG Mittelstadt 13 | 79235 Vogtsburg-Burkheim 07662 212 weingutbercher.de

Weingut Braunewell Am Römerberg 34 | 55270 Essenheim 06136 9999100 braunewell-wein.de

Bürgerspital zum Hl. Geist - Weingut Theaterstraße 19 | 97070 Würzburg 0931 3503-441 buergerspital.de

Schlossgut Diel KG Burg Layen 16 | 55452 Rümmelsheim 06721 96950 diel.eu

Weingut Dönnhoff Bahnhofstraße 11 | 55585 Oberhausen an der Nahe 06755 263 doennhoff.com

Weingut Dreissigacker Untere Klinggasse 4 | 67595 Bechtheim 06242 2425 dreissigacker-wein.de

Weingut Emrich-Schönleber Soonwaldstraße 10a | 55569 Monzingen 06751 2733 emrich-schoenleber.de

Weingut Fleischmann Kloppgasse 8 | 55435 Gau-Algesheim 06725 3276 fleischmann-weine.de

Weingut Joachim Flick Straßenmühle | 65439 Flörsheim-Wicker 06145 7686 flick-wein.de

Fürstlich Castell’sches Domänenamt Schlossplatz 5 | 97355 Castell 09325 60160 castell.de

Geldermann Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH |

Sektkellereistraße 5 | 06632 Freyburg (Unstrut)

034464-340 rotkaeppchen-mumm.de

Weingut Maximin Grünhaus Maximin Grünhaus 1 | 54318 Mertesdorf 0651 5111 maximingruenhaus.de

Weingut Gunderloch Carl Gunderloch Platz 1 | 55299 Nackenheim 06135 2341 gunderloch.de

Champagne Eva Happersberger Seifgrundstraße 2 | 61348 Bad Homburg vor der Hoehe 06172 2656544 happersberger.fr

Weingut Dr. Heger Bachenstraße 19/21 | 79241 Ihringen am Kaiserstuhl 07668 995110 heger-weine.de

Weingut Heitlinger Vinothek | Am Mühlberg 3 | 76684 Östringen-Tiefenbach 07259 4640-120 heitlinger-genusswelten.de/

weingut-heitlinger/

Gut Hermannsberg Weinhandels GmbH Ehemalige Weinbaudomäne | 55585 Niederhausen-Nahe 06758 92500 gut-hermannsberg.de

Weingut Bernhard Huber Heimbacher Weg 19 | 79364 Malterdingen 07644 9297220 weingut-huber.com

Weingut Jülg Hauptstraße 1 | 76889 Schweigen-Rechtenbach 06342 919090 weingut-juelg.de

Weingut Franz Keller Schwarzer Adler Badbergstrasse 44 | 79235 Vogtsburg-Oberbergen 07662 93300 franz-keller.de/weingut

Weingut Ökonomierat Johannes Kleinmann e.K. Hauptstraße 17 | 76831 Birkweiler 06345 3547 weingut-kleinmann.de

Weingut Knipser Hauptstraße 47 | 67229 Lammersheim 06238 742 weingut-knipser.de

Weingut Bernhard Koch Weinstraße 1 | 76835 Hainfeld 06323 2728 weingut-koch.com

Weingut Kühling-Gillot Oelmühlstraße 25 | 55294 Bodenheim 06135 2333 kuehlingandbattenfeld.de

Weingut Philipp Kuhn Großkarlbacher Straße 20 | 67229 Laumersheim 06238 656 weingut-philipp-kuhn.de

Weingut Dr. Loosen St. Johannishof | 54470 Bernkastel-Kues 06531 3426 drloosen.de

Weingut Zehnthof Luckert Kettengasse 3–5 | 97320 Sulzfeld am Main 09321 23778 weingut-zehnthof.de

Markgraf von Baden Markgräflich Badisches Weinhaus GmbH | Schloss Salem |

88682 Salem

07553 91024 markgraf-von-baden.de

Weingut Uli Metzger Langgasse 34 | 67269 Grünstadt-Asselheim 06359 5335 weinmetzger.de

Weingut Meyer-Näkel Friedensstraße 15 | 53507 Dernau 02643 1628 meyer-naekel.de

Weingut Markus Molitor Haus Klosterberg | 54470 Bernkastel-Wehlen 06532 954000 markusmolitor.com

Weingut Mönchhof Mönchhof | 54539 Ürzig 06532 93164 moenchhof.de

Weingut Georg Mosbacher Weinstraße 27 | 67147 Forst 06326 329 georg-mosbacher.de

Weingut Stefan Müller St. Ursula Straße 1 | 54329 Konz-Krettnach 06501 15762 weingutmueller-saar.de

Weingut Neiss Hauptstraße 91 | 67271Kindenheim 06359 4327 weingut-neiss.de

Weingut Joh. Jos. Prüm Uferallee 19 | 54470 Bernkastel-Wehlen 06531 3091 jjpruem.com

Weingut Burg Ravensburg Am Mühlberg 3 | 76684 Östringen-Tiefenbach 07259 9112-0 weingut-burg-ravensburg.de

Weingut Prinz Salm Schloss Wallhausen | Schlossstraße 3 | 55595 Wallhausen 06706 944411 prinzsalm.de

Weingut Horst Sauer Bocksbeutelstraße 14 | 97332 Escherndorf 09381 4364 weingut-horst-sauer.de

Weingut Rainer Schnaitmann Untertürkheimer Straße 4 | 70734 Fellbach 0711 574616 weingut-schnaitmann.de

Weingut Seeger GbR Rohrbacher Straße 101 | 69181 Leimen 06224 72178 seegerweingut.de

St. Antony Weingut GmbH & Co. KG Wilhelmstrasse4 | 55283Nierstein 06133 509110 st-antony.de

Winzerhof Stahl lange Dorfstraße 21 | 97215 Auernhofen 09848 96896 winzerhof-stahl.de

Jean Stodden – Das Rotweingut Rotweinstraße 7–9 | 53506 Rech/Ahr 02643 3001 stodden.de

weitere Weingüter Deutschland

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Weingut Thörle Ostergasse 40 | 55291 Saulheim 06732 5443 thoerle-wein.de

Weingut van Volxem Zum Schlossberg 347 | 54459 Wiltingen/Saar 06501 802290 vanvolxem.com

Weingut Martin Waßmer Am Sportplatz 3 | 79189 Bad Krozingen-Schlatt 07633 15292 weingut-wassmer.de

Weingut Hans Wirsching Ludwigstraße 16 | 97346 Iphofen 09323 87330 wirsching.de

Weingut Wittmann Mainzer Straße 19 | 67593 Westhofen bei Worms 06244 905036 weingutwittmann.de

Weingut Ziereisen Markgrafenstraße 17 | 79588 Efringen-Kirchen 07628 2848 ziereisen.de

Weingut Forstmeister Geltz Zilliken Heckingstraße 20 | 54439 Saarburg 06581 2456 zilliken-vdp.de

Weingüter Österreich

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Weingut Alzinger Unterloiben 11 | 3601 Dürnstein +43 2732 77900 alzinger.at

Weingut Leo Aumann Oberwaltersdorferstraße 105 | 2512 Tribuswinkel +43 2252 80502 aumann.at

Weingut Biegler Wiener Straße 14–18 | 2352 Gumpoldskirchen +43 2252 62196 weingut-biegler.at

Weingut Böheim Hauptstraße 38 | 2464 Arbesthal +43 2162 8859 gut-boeheim.at

Weingut Philipp Bründlmayer Ortsring 44 | 3485 Grunddorf/Grafenegg +43 2735 5112 philipp-bruendlmayer.at

Weingut Dürnberg Neuer Weg 284 | 2162 Falkenstein +43 2554 853550 duernberg.at

Weingut Esterhazy Trausdorf 1 | 7061 Trausdorf an der Wulka +43 664 88348367 esterhazywein.at

Weingut Feiler-Artinger Hauptstraße 3 | 7071 Rust +43 2685 237 feiler-artinger.at

Weingut Josef Fischer Rossatz 58 | 3602 Rossatz +43 2714 58017 huchenfischer.at

Weingut Fuhrgassl-Huber Neustift am Walde 68 | 1190 Wien +43 1 440 14 05 fuhrgassl-huber.at

Weingut Schloss Gobelsburg Schlossstrasse 16 | 3550 Gobelsburg +43 2734 2422 gobelsburg.at

Weingut Gross Ratsch a. d. Weinstrasse 26 | 8461 Ehrenhausen +43 3453 2527 gross.at

Weingut Hundsdorfer Lange Zeile 10 | 7311 Neckenmarkt +43 2610 42034 hundsdorfer.at

Weingut Johanneshof Reinisch Im Weingarten 1 | 2523 Tattendorf +43 2253 814 23 j-r.at

Weingut Jungmayr Falltorstraße 9 | 3711 Ebersbrunn +43 6644 061940 jungmayr.at

Weingut Jurtschitsch Rudolfstraße 39 | 3550 Langenlois +43 2734 2116 jurtschitsch.com

Weingut Kiss Erzherzog-Friedrich-Straße 32 | 7131 Halbturn +43 699 12674845 weingutkiss.at

Weingut Stift Klosterneuburg Rathausplatz 24 | 3400 Klosterneuburg +43 2243 411-522 stift-klosterneuburg.at/

weingut-und-obstgut/

Weingut Emmerich Knoll Unterloiben 7 | 3601 Dürnstein +43 2732 793550 loibnerhof.at/weingut

Weingut Kolfok Lange Zeile 28 | 7311 Neckenmarkt +43 664 4648479 kolfok.com

Weingut Kollwentz Hauptstraße 120 | 7051 Großhöflein +43 2682 65158 kollwentz.at

Weinlaubenhof Kracher Apetlonerstraße 37 | 7142 Illmitz +43 2175 3377 kracher.at

Weingut Krispel Neusetz 29 | 8345 Hof bei Straden +43 3473 7862 krispel.at

Weingut Lichtenberger-González Seestraße 42 | 7091 Breitenbrunn +43 664 3426861 lichtenbergergonzalez.at

Weingut MAD - Haus Marienberg Antonigasse 1 | 7063 Oggau +43 2685 7207 weingut-mad.at

Weingut Gerhard Markowitsch Pfarrgasse 6 | 2464 Göttlesbrunn +43 2162 8222 markowitsch.at

Weingut Mayer am Pfarrplatz Pfarrplatz 2 | 1190 Wien +43 133 60197 pfarrplatz.at

Weingut MUSTER.gamlitz Grubtal 14 | 8462 Gamlitz +43 3453 2300 muster-gamlitz.at

Weingut Franz & Christine Netzl Rosenbergstraße 17 | 2464 Göttlesbrunn +43 2162 8236 netzl.com

Weingut Hans und Anita Nittnaus Untere Hauptstraße 49 | 7122 Gols +43 2173 2248 nittnaus.at

Weingut Bernhard Ott Neufang 36 | 3483 Feuersbrunn/Wagram +43 2738 2257 ott.at

Weingut Pichler-Krutzler Oberloiben 16 | 3601 Dürnstein +43 2732 71806 pichler-krutzler.at

Weingut Rudi Pichler Marienfeldweg 122 | 3610 Wösendorf +43 2715 2267 rudipichler.at

Weingut Ploder Rosenberg Unterrosenberg 86 | 8093 St. Peter am Ottersbach +43 3477 3234 ploder-rosenberg.at

Weingut Stefan Potzinger 8424 Gabersdorf 12 +43 664 5216444 potzinger.at

Brennerei Rochelt GmbH Innstraße 2 | 6122 Fritzens +43 5224 52462 rochelt.com

Weingut Rotes Haus Pfarrplatz 2 | 1190 Wien +43 133 60197 rotes-haus.at

Weingut Erwin Sabathi Pössnitz 48 | 8463 Leutschach a.d.W +43 3454 265 sabathi.com

Weingut Sattlerhof Sernau 2 | 8462 Gamlitz +43 3453 2556 sattlerhof.at

Weingut Uwe Schiefer 7503 Welgersdorf 3 +43 664 5219047 weinbau-schiefer.at

Weingut Heidi Schröck Rathausplatz 8 | 7071 Rust +43 2685 229 heidi-schroeck.com

Weingut Rosi Schuster Prangergasse 2 | 7062 Sankt Margarethen im Burgenland +43 6509 799990 rosischuster.at

Weingut Taubenschuss Körnergasse 2 | 2170 Poysdorf +43 676 7035328 taubenschuss.at

Weingut Erwin Tinhof Eisenstädter Straße 10 | 7061 Trausdorf +43 2682 62648 tinhof.at

Weingut Ernst Triebaumer Raiffeisenstrasse 9 | 7071 Rust +43 2685 528 triebaumer.com

Weingut Günter und Regina Triebaumer Neuegasse 18 | 7071 Rust +43 676 7248797 triebaumer.at

Weingut Umathum St. Andräer Straße | 77132 Frauenkirchen +43 2172 24400 umathum.at

84 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | ADRESSEN ADRESSEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

85


Weingüter Österreich

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Domäne Wachau Dürnstein 107 | 3601 Dürnstein +43 2711 371 domaene-wachau.at

Weingut Wachter-Wiesler Untere Hauptstraße 7 | 7474 Deutsch Schützen +43 3365 2245 wachter-wiesler.at

Weingut Familie Weixelbaum Burgstiege 71 | 3610 Weißenkirchen +43 2715 2577 weixelbaum.at

Weingut Wellanschitz Lange Zeile 28 | 7311 Neckenmarkt +43 2610 42302 wellanschitz.at

Weingut Winkler-Hermaden Kapfenstein 106 | 8353 Kapfenstein +43 3157 2322 winkler-hermaden.at

Weingut Zantho Dammweg 1A | 7163 Andau +43 2176 27077 zantho.com

Weingüter Frankreich

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Champagne Agrapart & Fils Avenue Jean Jaures 57 | 51190 Avize | Grand-Est +33 326 575138 champagne-agrapart.com

Domaine & Maison Les Alexandrins 14, Rue Albert Nicolas | 26600 Tain-l'Hermitage +33 475 086944 lesalexandrins.com

Champagne Ayala 1, rue Edmond de Ayala | 51160 Aÿ +33 326 551544 champagne-ayala.fr

Château Bastor-Lamontagne Domaine de Lamontagne | 33210 Preignac +33 556 632766 chateaubastorlamontagne.fr

Château Clos Beauregard

Lieu-dit Toulifaut | Chemin de la Lamberte | 33500 Pomerol

Champagne Bollinger 16, rue Jules-Lobet B.P. 4 | 51160 Ay Champagne +33 326 533366 champagne-bollinger.com

Château Cantin Cantin | 33330 Saint-Christophe-des-Bardes +33 557 246573

Domaine Johanna Cécillon 20, La Villime | 22250 Sévignac +33 680 404060 domainejohannacecillon.com

Champagne Veuve Clicquot 1, Rue Albert Thomas | 51100 Reims +33 326 895390 veuveclicquot.com

Maison Joseph Drouhin 7, rue d’Enfer | 21200 Beaune +33 3 80 246888 drouhin.com

Château Faizeau

Route de Fontmurée | 33570 Montagne

Château Faugéres Nouvelle-Aquitaine | 33330 Saint-Émilion +33 5 57403499 chateau-faugeres.com

Château de Figeac 33330 Saint-Emilion +33 557 247226 chateau-figeac.com

Delas Frères 40 Rue Jules Nadi | 26600 Tain-l’Hermitage +33 475 089297 delas.com

Maison Vincent Girardin „Les Champs Lins“ | 5, Impasse des Lamponnes BP 26 |

21190 Meursault

+33 380 208100 vincentgirardin.com

Champagne Alfred Gratien 30, Rue Maurice-Cerveaux B.P. 3 | 51201 Epernay Cedex +33 326 543820 alfredgratien.com

Champagne Charles Heidsieck 12 Allée du Vignoble | 51100 Reims +33 326 844300 charlesheidsieck.com

Famille Helfich - Les Gands Chais de France 1, rue de la Division Leclerc | 67290 Petersbach +33 388 717979 groupgcf.com

Domaine Héritiers du Comte Lafon 4, rue Lamartine | 71960 MILLY-LAMARTINE +33 385 377809

Château Lafaurie-Peyraguey Peyraguey | 33210 Bommes +33 556 766054 chateau-lafaurie-peyraguey.

com

Champagne Laurent-Perrier Domaine Laurent-Perrier | 32, Avenue de Champagne |

51150 Tours-Sur-Marne

0611 1575000 laurent-perrier.de

Domaine Leflaive Place du Pasquier de la Fontaine | 21190 Puligny-Montrachet +33 380 213013 leflaive.fr

Champagne Doyard Mahé Moulin d’Argensole | 28, Chemin des Sept Moulins, Vertus |

51130 Blancs Coteaux

Moillard Caveau de Meursault | Route départementale 974 |

21190 Meursault

+33 640 159155 champagne-doyard-mahe.info

+33 380 217044 moillard.fr

Vignobles Comtes von Neipperg Château Canon la Gaffelière | BP 34 | 33330 Saint-Emilion +33 557 247133 neipperg.com

Domaine Ott CLOS MIREILLE | Route du Fort-de-Brégançon |

83250 La Londe-les-Maures

+33 494 015350 domaines-ott.com

Château de Pez Saint-Estèphe | BP 14 | 33180 Saint-Estèphe +33 556 593026 chateaudepez.com

Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande Route des châteaux | 33250 Pauillac +33 556 591940 pichon-comtesse.com

Champagne Piper Heidsieck 12, Allée du Vignoble | 51100 Reims +33 326 844300 piper-heidsieck.com

Champagne Pol Roger 1, Rue Winston Churchill | 51200 Epernay +33 326 595800 polroger.com

Champagne Louis Roederer 21. Boulevard Lundy | CS 40014 | 51722 Reims Cedex +33 326 404211 louis-roederer.com/de

Domaine de la Romanée Conti 1, Pl. de l’Église | 21700 Vosne-Romanée +33 380 624880 romanee-conti.fr

Champagne Baron de Rothschild 2, rue Camille Lenoir | 51100 Reims +33 326 858092 champagne-bdr.com

Château Saint-Robert 8, Saint-Robert | 33210 Pujols Sur Ciron +33 556 766336 chateau-saint-robert.com

Château Sergant

5, Route des Galvesses | 33500 Lalande-de-Pomerol

Château Sigalas-Rabaud 33210 Bommes +33 557 310745 chateau-sigalas-rabaud.com

Château Suduiraut 33210 Preignac +33 556 636192 suduiraut.com

Le Domaine de la Taille aux Loups 8, rue des Aîtres – Husseau | 37270 MONTLOUIS SUR LOIRE +33 247 451111 jackyblot.fr

Champagne Taittinger 9, Place Saint Nicaise | 51100 Reims +33 326 854535 taittinger.fr

Domaine du Comte de Thun Château de Frausseilles | 81170 Frausseilles (Gaillac) +33 563 561402 comtedethun.com

Domaine du Traginer 7, rue Saint-Pierre | 66650 Banyuls sur Mer +33 468 881511 traginer.fr

Weingüter Italien

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Societá Agricola BELLAVISTA S.S Via Bellavista 5 | 25030 Erbusco (BS) +39 030 7762000 bellavistawine.it

Candialle Azienda Agricola S.S.

Via Chiantigiana | SR 222 KM 34,VI | 50020 Panzano in

Chianti (Firenze)

+39 055 852201 candialle.com

Azienda Agricola Gualberto Ricci Curbastro & Figli Villa Evelina | Via Adro, 37 | 25031 Capriolo (BS) +39 0307 36094 riccicurbastro.it

Castello di Fonterutoli

Marchesi de Frescobaldi Marchesi de Frescobaldi | Società Agricola SRL |

50065 Le Sieci

MARCHESI MAZZEI SPA AGRICOLA | Via Ottone III di +39 0577 73571 mazzei.it/it/Tenute/Castellodi-Fonterutoli/La-tenuta

Sassonia n°5, Loc. Fonterutoli 53011 Castellina in Chianti (SI)

+39 055 27141 frescobaldi.com

Gaja Via Torino 5 | 12050 Barbaresco +39 0173 635158 gajawines.com

Le Fonti – Panzano 50022 Panzano in Chianti (FI) +39 055 852194 fattorialefonti.it

Fattoria Le Pupille Piagge Del Maiano, 92A | 58100 Grosseto (GR) +39 0564 409517 fattorialepupille.it

Masi Agricola S.p.A.

Via Monteleone 26 | 37015 Sant’Ambrogiodi Valpolicella

(Verona)

+39 045 6832511 masi.it

Marchesi di Barolo Via Roma, 1 | 12060 Barolo CN +39 0173 564419 marchesibarolo.com

Fattoria Nittardi Località Nittardi | 53011 Castellina in Chianti (Siena) +39 0577 740269 nittardi.com

Tenuta dell’Ornellaia

Località Ornellaia, 191 | Fraz. Bolgheri | 57022 Castagneto

Carducci (LI)

+39 0565 71811 ornellaia.com

Tenuta Rapitalà Contrada Rapitala | 90043 Camporeale (PA) +39 0924 37233 rapitala.it

Rocca delle Macìe loc. Le Macìe 45 | 53011 Castellina in Chianti (SI) +39 0577 7321 roccadellemacie.com

Tenuta delle Terre Nere Contrada Calderara, sn | 95036 Randazzo (CT) - Sicily +39 095 924002 tenutaterrenere.com

Tenuta ARGENTIERA Via Aurelia 412 | 57022 Donoratico (Livorno) +39 0565 773176 argentiera.eu

Weingüter Südtirol

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Weingut Elena Walch Via Andreas Hofer 1 | 39040 Tramin/Termeno +39 0471 860172 elenawalch.com

Weingüter Spanien

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Bodega Coop. Virgen de la Asunción C/ Afueras s/n | 09311 La Horra (Burgos) +34 947 542057 virgendelaasuncion.com

Bodegas Asenjo & Manso Carretera de Palencia | Km. 58, 200 | 09311 La Horra (Burgos) +34 636 972524 asenjo-manso.com

Bodegas Comenge Camino del Castillo s/n | 47316 Curiel del Duero (Valladolid) +34 983 880363 comenge.com

Bodegas Herederos de Argüeso Calle del Mar, 8 | 11540 Sanlúcar de Barrameda Andalucía +34 956 385116 argueso.es

Bodegas López Cristóbal Carretera BU-122, km. 1.5 | 09300 Roa de Duero (Burgos) +34 947 561139 lopezcristobal.com

Bodegas Lustau Calle Arcos, 53 | 11402 Jerez de la Frontiera, Cádiz +34 956 341597 lustau.es

Bodegas Marqués de Murrietta N-232a Km 402 | 26006 Logroño, La Rioja, +34 941 271380 marquesdemurrieta.com

Bodegas Marqués de Riscal Torrea, 1 | 01340 Elciego (Álava) +34 945 606000 marquesderiscal.com

Bodegas Más Que Vinos

Camino De los Molinos, S/N | 45312 Cabañas de Yepes,

Toledo

+34 925 122281 bodegasmasquevinos.com

Bodegas Navarro Balbas La Majada, s/n | 09311 La Horra (Burgos) +34 947 542111 balbas.es

Bodegas Peñafalcon Calle Pisuerga, 42 | 47300 Peñafiel (Valladolid) +34 983 882156 bodegaspenafalcon.com

Bodegas Pinea del Duero, S.L. 15 - 2ª Planta | 47001 Regalado (Valladolid) +34 664 070887 pinea.wine

Bodegas Pinna Fidelis Camino Llanillos s/n | 47300 Peñafiel (Valladolid) +34 983 878034 pinnafidelis.com

Bodegas Protos Calle Bodegas Protos 24-28 | 47300 Peñafiel (Valladolid) +34 983 878011 bodegasprotos.com

Bodegas Roda Avda. Vizcaya | 5. Barrio de la Estación | 26200 Haro (La Rioja) +34 941 303001 roda.es

Bodegas Toro Albalá

Bodegas Trus

Bodegas Valduero

Bodegas Virtus S.L.

Avda. Antonio Sánchez 1 | 14920 Aguilar de la Frontera,

Córdoba

Crta. Pesquera Duero, Encinas, Km 3 | 47316 Piñel de Abajo

(Valladolid)

Carretera de Aranda, s/n | 09443 Gumiel del Mercado,

(Burgos)

Pago de Fuentecilla, s/n (Aldeayuso) | 47300, Peñafiel

(Valladolid)

+34 957 660046 toroalbala.com

+34 609 279275 bodegastrus.com

+34 947 545459 bodegasvalduero.com

+34 625 380813 virtuswine.com

Bodegas Vitulia S.L. Calle Sendín P-49 | 09400 Aranda De Duero (Burgos) +34 947 515051 bodegasvitulia.com

Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero S.L. C/Segunda Travesía de la Olma 4 | 09313 Anguix. (Burgos) +34 648 180777 bodegasgallegozapatero.com

Bodegas y Viñedos Valderiz S.L. Carretera Pedrosa, Km.1 | 09300 Roa (Burgos) +34 947 540460 valderiz.com

Casado Alvides Calle la Uncadilla 3 | 09443 Villalba de Duero (Burgos) +34 947 546480 alvides.com

Dehesa de los Canónigos

Ctra. Renedo-Pesquera Km.37 | 47315 Pesquera de Duero

(Valladolid)

+34 983 484001 dehesadeloscanonigos.com

Dominio Basconcillos 09370 Gumiel de Izán (Burgos) +34 947 473300 dominiobasconcillos.com

Dominio Romano Calles Los Lagares | 47319 Rábano (Valladolid) +34 607 770531 dominioromano.com

86 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | ADRESSEN ADRESSEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

87


Weingüter Spanien

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Hnos. Pérez Pascuas

Avda. Ribera del Duero, 30 | 09314 Pedrosa de Duero

(Burgos)

+34 947 530100 perezpascuas.com

Lagar de Proventus Pago de las Bodegas, s/n | 47314 Padilla de Duero (Valladolid) +34 983 882103 tresmano.com

OSBORNE DISTRIBUIDORA S.A. c/Salvatierra, 6 | 28034 Madrid +34 900 525814 osborne.de

Viñedos y Bodegas Garcia Figuero Ctra. La Horra-Roa km 2,2 | 09311 La Horra (Burgos) +34 947 542127 tintofiguero.com

Weingüter Portugal

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Porto Fonseca Rua do Prior 98 | Vila Nova de Gaia +351 223 742800 fonseca.pt

NIEPOORT (VINHOS) S.A. Rua Cândido dos Reis, 670 | 4400-071 Vila Nova de Gaia +351 223 777770 niepoort-vinhos.com

Ramos Pinto Portugal Av. Ramos Pinto, 380 | 4400-266 Vila Nova de Gaia +351 223 707000 ramospinto.pt

Weingüter Großbritanien

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Gusbourne Estate Kenardington Road | Appledore | Ashford | Kent TN26 2BE +44 1233 758666 gusbourne.com

Nyetimber Gay Street | West Chiltington | West Sussex RH20 2HH +44 1798 813989 nyetimber.com

Weingüter USA

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Black Stallion Estate Winery 4089 Silverado Trail | Napa, CA 94558 +1 707 227 3250 blackstallionwinery.com

Harlan Estate P.O. Box 352 | Oakville, CA 94562 +1 707 944 1441 harlanestate.com

Kistler Vineyards 7095 Trenton Healdsburg Road | Forestville, CA 95436 +1 707 657 7665 kistlervineyards.com

Merry Edwards Winery 2959 Gravenstein Highway North | Sebastopol, CA 95472 +1 707 823 7466 merryedwards.com

Roederer Estate 4501 Highway 128 | Philo, CA 95466 +1 707 895 2288 roedererestate.com

Sandhi Wines 1712 Industrial Way, Suite B | Lompoc, CA 93436 +1 805 500 8337 sandhiwines.com

Spottswoode Estate 1902 Madrona Avenue | St. Helena, CA 94574 +1 707 963 0134 spottswoode.com

Tablas Creek Vineyard 9339 Adelaida Road | Paso Robles CA 93446 +1 805 237 1231 tablascreek.com

Twomey Cellars 1183 Dunaweal Ln | Calistoga, CA 94515 +1 707 942 2489 twomey.com

Weingüter Chile

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Viña Errazuriz S.A Av. Nueva Tajamar 481 | Office 503 Torre Sur |

7550000 Las Condes, Santiago

+56 2 2339 9100 errazuriz.com

Weingüter Australien

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Penfolds Magill Estate Cellar Door | 78 Penfold Road, Magill 5072 +61 8 8301 5569 penfolds.com

Weingüter Neuseeland

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Kusuda 5 Hawkins Drive | 5711 Martinborough Wellington +64 6 306 8083 kusudawines.com

Weingüter Südafrika

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Beaumont Familiy Wines Compagnes Drift Farm | P.O. Box 3 | Bot River, 7185 +27 28 284 9194 beaumont.co.za

De Wetshof Estate R317 road between Robertson & Bonnievale +27 23 615 1853 dewetshof.com

Klein Constantina Klein Constantia Estate | PO Box 375 | Constantia, 7848 +27 21 794 5188 kleinconstantia.com

Meerlust Wine Estate Meerlust Estate Baden Powell Drive P.O. Box 7121 |

Stellenbosch, 7599

+27 21 843 3587 meerlust.co.za

Mont du Toit 119 Blouvlei Rd | Wellington, 7655 +27 21 873 7745 montdutoitwines.co.za

CAVE DE PONGRACZ Distell Limited | Aan-de-Wagen-Road |

Stellenbosch RSA 7600

+27 21 809 7000 pongracz.co.za

Louis Vale PO Box 542 | Devon Valley Road | Stellenbosch, 7599 +27 21 865 2422 louisvale.com

Wein Kontaktdaten

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Bacchus-Vinothek, Weinhandlung Grimm Oberndorfer Straße 2 | 78628 Rottweil 0741 17206 bacchus-vinothek.de

GCFGroup Les Grands Chais de France | 1 Rue de la Division Leclerc |

67290 Petersbach | Frankreich

+33 388 717979 groupegcf.com

Wein Kontaktdaten

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

GRAND CRU SELECT Weinhandelsgesellschaft

mbH

Im Quartier „Die Marzipanfabrik“ | Griegstraße 75, Haus 23 |

22763 Hamburg

040 607728400 grand-cru-select.de

Henkell & Co. Sektkellerei KG Biebricher Allee 142 | 65187 Wiesbaden 0611 630 henkell-sektkellerei.de

Ludwig von Kapff GmbH Speicher I | Konsul-Smidt-Straße 8 J | 28217 Bremen 0421 3994317 ludwig-von-kapff.de

KATE & KON Wolf KG Forstamt 12 | 4853 Steinbach am Attersee | Österreich +43 7663 8902 kateandkon.com

KierdorfWein GmbH & Co. KG Am Sonnenberg 7 | 51580 Reichshof 02297 909070 kierdorfwein.de

Laurent-Perrier Diffusion S.a.r.l. Niederlassung Deutschland | Adolfsallee 14 |

65185 Wiesbaden

0611 1575000 laurent-perrier.de

Österreich Wein Markeitng GmbH Prinz-Eugen-Straße 34 | 1040 Wien | Österreich +43 1 503 9267-0 oesterreichwein.at

Paulson Rare Wine eK. Passauer Straße 27 | 94065 Waldkirchen 08581 910145 rare-wine.com

Reidemeister & Ulrichs GmbH Speicher 1 | Konsul-Smidt-Straße 8 J | 28217 Bremen 0421 39 940 ruu.de

Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH Sektkellereistraße 5 | 06632 Freyburg (Unstrut) 034464 340 rotkaeppchen-mumm.de

Schlumberger Vertriebsgesellschaft mbH & Co KG Buschstraße 20 | 53340 Meckenheim 02225 9250 schlumberger.de

Servino UG Christoph-Probst-Weg 4 | 20251 Hamburg 040 611356-83 servino-marketing.com

VDP.Rheingau Mühlberg 5 | 65399 Kiedrich 06123 676812 vdp.de

Veritable Groupe Hauptstraße 7 | 65347 Eltville 06723 9195500 veritable-groupe.de

Wein Wolf GmbH Königswinterer Straße 552 | 53227 Bonn 0228 44960 weinwolf.de

Moderatoren

Name Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Ralf Bos Bos Food GmbH Grünstraße 24c | 40667 Meerbusch 02132 1390 bosfood.de

Frank Brömmelhaus Caviar House & Prunier GmbH Redcar Straße 2a | 53842 Troisdorf 0800 2225855 caviar-house.de

Armin Diel Schlossgut Diel KG Burg Layen 16 | 55452 Rümmelsheim 06721 96950 diel.eu

Nikolaus Graf von

Plettenberg

Sektmanufaktur Schloss VAUX AG Kiedricher Straße 18a | 65343 Eltville 06123 62060 schloss-vaux.de

Dieter Greiner Kloster Eberbach Kloster Eberbach | 65346 Eltville 06723 60460 weingut-kloster-eberbach.de

Michael Grimm Bacchus-Vinothek, Weinhandlung Grimm Oberndorfer Straße 2 | 78628 Rottweil 0741 17206 bacchus-vinothek.de

Albert Kierdorf KierdorfWein GmbH & Co. KG Am Sonnenberg 7 | 51580 Reichshof 02297 909070 kierdorfwein.de

Alexander Koblinger taste.outside.THE.BOX e.U. Angerstraße 43B | 5071 Wals-Siezenheim |

Österreich

Jan Koppenhöfer

+43 664 917

5432

alexkoblinger.com

Schlumberger Vertriebsgesellschaft mbH Buschstraße 20 | 53340 Meckenheim 02225 9250 schlumberger.de

& Co KG

Christian Kraus Riedel Glas Deutschland Bayerische Glaswerke GmbH | Zacharias-Frank-

Straße 7 | 92660 Neustadt a.d. Waldnaab

Giuseppe Lauria WeinWisser, Chefredakteur Konradin Selection GmbH | Ernst-Mey-Straße 8

| 70771 Leinfelden-Echterdingen

09602 300 nachtmann.com/kontakt/vertrieb/

06131 5841122 weinwisser.com

Ludwig (Lucki) Maurer MeatingPoint by Ludwig Maurer Schergengrub 3 | 94371 Rattenberg 09963 601990 ludwigmaurer.com

Simon Mendel Gewürzmühle Rosenheim Gewürzmühle Simon Mendel GmbH | Im

Gewerbegebiet 2 | 83093 Bad Endorf

08053 5308384 gewuerzmuehle-rosenheim.de

Markus Del Monego tasteTainment GmbH Langenberger Straße 505 | 45277 Essen 0201 54503203 tastetainment.de

Silvio Nitzsche Wein / Kultur / Bar Wittenberger Straße 86 | 01277 Dresden-

Striesen

0351 3157917 weinkulturbar.de

Rocio Osborne OSBORNE DISTRIBUIDORA S.A. c/ Salvatierra, 6 | 28034 Madrid | Spanien +34 900 525 814 osborne.de

Wolfgang Otto Gebrüder Otto Gourmet GmbH Boos-Fremery-Straße 62 | Bizzpark Oberbruch |

52525 Heinsberg

02452 976260 otto-gourmet.de

Jan-Erik Paulson Paulson Rare Wine eK. Passauer Straße 27 | 94065 Waldkirchen 08581 910145 rare-wine.com

Gerhard Retter Cordo Große Hamburger Straße 32 | 10115 Berlin 030 27581215 cordobar.net

Florian Richter Hotel Kronenschlösschen Rheinallee | 65375 Eltville-Hattenheim 06723 640 kronenschloesschen.de

Frank Roeder Frank Roeder GmbH Kreppstraße 6 | 66333 Völklingen 06898 27070 masterwein.de

Kai Schattner

„Sommelier des Jahres“

Andreas Schneider Obsthof am Steinberg Am Steinberg 24 | 60437 Frankfurt/Nieder-

Erlenbach

06101 9875725 obsthof-am-steinberg.de

Ronny Schreiber TROYKA by Burgstuben Residenz Rurstraße 17 | 41812 Erkelenz Neu-Immerath 02431 9550060 troyka.de

Desiree Schröder Weingut Dr. Loosen St. Johannishof | 54470 Bernkastel-Kues 06531 3426 drloosen.de

Martin Maria Schwarz Autor & Moderatoren - hr2 Kultur Frankfurt

David Schwarzwälder Fachjournalist für iberische Weine San Buenaventura 2 | 37008 Salamanca |

Spanien

+34 677 418754 david-schwarzwaelder.de

Dr. Erwin Seitz Gourmetjournalist Arndtstraße 18 | 10965 Berlin erwinseitz.de

Ingo Swoboda

Weinjournalist und Autor

Hendrik Thoma Wein am Limit Erikastraße 47 | 20251Hamburg 040 20201766 weinamlimit.de

88 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | ADRESSEN ADRESSEN | FINE DAS FESTIVALMAGAZIN

89


Bands

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Flavius und Eurosound Showband Flavius Teodosiu | Rosenhügel 114 | 51143 Köln 0171 4553837 flaviuseurosound.com

Gilles-Komi Maglo alias Dr. Feelgood jr. 2 Grand rue | 3394 Roeser | Luxemburg 0172 6117522 gimag.com

Walkin’ Act „Bamsi Kosaken“ Martin Wichmann | Auf der Höhe 4 | 21109 Hamburg 040 7542804 martinwichmann.de

Memphis Selinger 0177 8739078

… und mehr

Restaurant/Weingut Adresse Telefon Web

Benromach Distillery Company Ltd., Invererne Road, Forres | Moray IV36 3EB | Großbritanien +44 1309 675 968 benromach.com

Bodegas Lustau Calle Arcos, 53 | 11402 Jerez de la Frontera (Cádiz) | Spanien +34 956 341597 lustau.es

Bos Food GmbH Grünstraße 24c | 40667 Meerbusch 02132 1390 bosfood.de

Brennerei Rochelt GmbH Innstraße 2 | 6122 Fritzens | Österreich +43 5224 52462 rochelt.com

Castel Giocondo Grappa Marchesi de Frescobaldi | 50125 Firenze | Italien +39 055 27141 frescobaldi.com

Caviar House & Prunier GmbH Redcar Straße 2a | 53842 Troisdorf 0800 2225855 caviar-house.de

Cidrerie du Vulcain Chemin du Clos-d’Illens 11 | 1733 Treyvaux | Schweiz +41 79 663 4245 cidrerieduvulcain.com

Cruxland Gin KWV HEAD OFFICE | La Concorde, 57 Main Rd | Paarl 7646 |

Südafrika

+27 21 807 3911 kwv.co.za

DISTILLERIA SIBONA S.P.A. Via Castellero, 5 | 12040 Piobesi d’Alba (CN) | Italien +39 0173 614914 distilleriasibona.it

Domaine de Savigny 58330 St. Saulge Nièvre, Bourgogne | Frankreich +33 627 451748 domainedesavigny.com

Domaine Johanna Cécillon 20 La Villime | 22250 Sévignac | Frankreich +33 680 404060 domainejohannacecillon.com

Domaine Tariquet

Château du Tariquet | P. Grassa Fille & Fils | 32800 Eauze,

Gers | Frankreich

+33 562 098782 tariquet.com

DR. HÖHL’S GmbH & Co. KG Am Weides 55 | 63477 Maintal 06181 4988919 drhoehls.de

Eric Bordelet Chateau de Hauteville | 53250 Charchigné | Frankreich +33 243 039572 ericbordelet.com

Etter ETTER SOEHNE AG | Chollerstrasse 4 | 6300 Zug | Schweiz +41 41 7485151 etter-distillerie.ch

FrischeParadies GmbH & Co. KG Lärchenstraße 101 | 65933 Frankfurt am Main 069 351026-0 frischeparadies.de

Gaja Via Torino 5 | 12050 Barbaresco | Italien +39 0173 635158 gajawines.com

Gebrüder Otto Gourmet GmbH Boos-Fremery-Straße 62 | Bizzpark Oberbruch | 52525

Heinsberg

Gewürzmühle Rosenheim Gewürzmühle Simon Mendel GmbH | Im Gewerbegebiet 2 |

83093 Bad Endorf

Grappa NONINO NONINO distillatori | Via Aquileia 104 - Fr. Percoto | 33050

Pavia di Udine (UD) | Italien

Heaven’s Door 113–119 W. Hubbard Avenue, 5th Floor, Chicago, IL 60654 |

USA

INVERROCHE DISTILLERY Laurenskirk Estate | R323 | Old Riversdale rd. | Stilbaai 6674,

Western Cape | Südafrika

02452 976260 otto-gourmet.de

08053 5308384 gewuerzmuehle-rosenheim.de

+39 0432 676331 grappanonino.it/de

heavensdoor.com

+27 28 754 2442 inverroche.co.za

John Ross VirGin Unit 2 | Simonsberg Crescent | Klapmuts 7625 | Südafrika johnrossvirgin.co.za

Luigi Lavazza Deutschland GmbH Platz der Einheit 2 | 60327 Frankfurt am Main 069 63155163 lavazza.de

Maison Delamain 7 rue Jacques et Robert Delamain | 16200 Jarnac | Frankreich +33 545 810824 delamain-cognac.com

Manufaktur Jörg Geiger GmbH Eschenbacher Straße 1 | 73114 Schlat bei Göppingen 07161 9990224 manufaktur-joerg-geiger.de

Metzgerei Brauer Burgweg 2 | 65205 Wiesbaden-Delkenheim 06122 3739 metzgerei-brauer.de

Obsthof am Steinberg Am Steinberg 24 | 60437 Frankfurt/Nieder-Erlenbach 06101 41522 obsthof-am-steinberg.de

Obstkellerei Van Nahmen GmbH & Co.KG Diersfordter Straße 27 | 46499 Hamminkeln 02852 960990 vanNahmen.de

Penderyn Distillery Penderyn | Rhondda | Cynon Taf CF44 0SX | Großbritanien +44 1685 813 300 penderyn.wales

Porto Fonseca Rua do Prior 98 | Vila Nova de Gaia | Portugal +351 223 742 800 fonseca.pt

Ramos Pinto Portugal Av. Ramos Pinto, 380 | 4400-266 Vila Nova de Gaia | Portugal +351 223 707 000 ramospinto.pt

Remy Martin LA MAISON RÉMY MARTIN | 20, Rue de la Société Vinicole |

16100 Cognac | Frankreich

+33 545 357666 visitesremymartin.com

Riedel Tiroler Glashütte GmbH Weissachstraße 28–34 | 6330 Kufstein | Österreich +43 5372 64896 riedel.com

Sherry Osborne OSBORNE DISTRIBUIDORA S.A. | c/ Salvatierra, 6 | 28034

Madrid | Spanien

+34 900 525 814 osborne.de

Trausner KG Steindorf 65 | 5570 Mauterndorf | Österreich +43 6472 200 65 trausners.at

Wir danken den Sponsoren für die großzügige Unterstützung:

3-Sterne-Partner★★★

2-Sterne-Partner★★

1-Stern-Partner★

Medienpartner

Partner Vereinigungen

RHEINGAU

Partner des Rheingau Gourmet & Wein Festivals

90 FINE DAS FESTIVALMAGAZIN | ADRESSEN


BESONDERS.

UNIQUE.

EXKLUSIV.

fine-club.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!