PDF zum Download - Kliniken des Bezirks Oberbayern

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KBO Kurier

Nr. 8 // 2010

Haar II verkauft

Gerhard Polt übernimmt Schirmherrschaft

Viele Läufer beim 6. Haarathon

Erfolgreiches Audit im Inn-Salzach-Klinikum

KBO-Fachsymposium Herausforderung Alter(n)

Jubiläum auf der Rottmannshöhe

10 Jahre Psychiatrie in Garmisch-Partenkirchen


Josef Mederer

Bezirkstagspräsident von

Oberbayern

Verwaltungsratsvorsitzender

Kliniken

des Bezirks Oberbayern

Kommunalunternehmen“

Fragen, Anregungen,

Kommentare

Sie haben Fragen zum

aktuellen KBO Kurier

oder Vorschläge für die

nächste Ausgabe? Dann rufen

Sie uns an unter

089 5505227-17 oder -19

oder schreiben Sie uns per

E-Mail an kontakt@kbo-ku.de.

Wir freuen uns, von Ihnen

zu hören.

KBO Kurier

Grußwort

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach vier Jahren KBO, vier Jahren gemeinsamer

Erfolgsgeschichte der Kliniken des Bezirks Oberbayern,

möchte ich mich ausdrücklich bedanken.

Ich möchte mich bedanken bei jeder einzelnen

Mitarbeiterin, jedem einzelnen Mitarbeiter und allen

Unterstützern, die mit ihrem Einsatz zu diesem

Erfolg beigetragen haben.

Nicht nur aus der Sicht des Verwaltungsrates

erfährt das KBO eine enorme Entwicklung. Die

Außensicht, die an mich herangetragen wird, ist

durchweg positiv: teils überrascht, vor allem aber

beeindruckt. Beeindruckt von der Leistung, die hier

in wenigen Jahren erbracht wurde, von der Leistung,

die selbst anfängliche Skeptiker überzeugt hat.

Und auf diese Leistung können wir stolz sein, denn

sie gibt uns Sicherheit. Die wirtschaftlich gesunde

Basis ermöglicht uns, die Herausforderungen im

Gesundheitswesen erfolgreich zu meistern und zu

gestalten. Sie gewährleistet die hochwertige Versorgung

unserer Patientinnen und Patienten, rund

um die Uhr, sieben Tage in der Woche.

Unsere KBO-Kliniken sind nicht nur gesellschaftsrechtlich

als GmbHs selbstständig geworden. Sie

haben durch ihr erfolgreiches Handeln zusätzliche

Unabhängigkeit erworben. Die gezielte Reinvestition

aller Gewinne erlaubt die aktive Gestaltung

des stationären, teilstationären und ambulanten

Angebotes. Daneben stehen Maßnahmen zum

strategischen Ausbau des Unternehmens KBO im

Fokus, wie die Erarbeitung eines Personalentwicklungskonzeptes.

Auch der Fachwelt ist das KBO ein Begriff. Hierzu

tragen unter anderem die Informationsveranstaltungen

in den einzelnen Kliniken, die KBO-Symposien

sowie die Vorträge und Veröffentlichungen

unserer Experten bei.

Lesen Sie in dieser Ausgabe (Auszug):

Im Gespräch mit Vorstand Martin Spuckti ...... 3

Rückblick und Aktuelles . ............................ 5

Neue Angebote im KBO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Kurz gemeldet ........................................ 8

Demenztag am Inn-Salzach-Klinikum . .......... 10

5. Münchner Forensiksymposium ................ 11

3. Psychiatrisches Symposion in Freilassing . ..... 12

1095 Tage Hilfe in der Krise ....................... 12

Das KBO unterwegs . ...............................14

Fit wie ein Turnschuh . .............................. 15

Fragestellungen zur Psychosomatik werden ebenso

berücksichtigt wie die Behandlung und Betreuung

von beispielsweise älteren und alten Menschen

oder Menschen mit Autismus. Nicht zu vergessen

die Versorgung von psychisch schwer kranken

Menschen, die im Rahmen eines KBO-Fachtages

in Kooperation mit der Freien Wohlfahrt und dem

Bezirk Oberbayern Anfang 2011 diskutiert werden

wird.

Es ist beachtlich, wie viel Initiative unter den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herrscht. Mit

Begeisterung, Engagement und Kreativität machen

sie sich jeden Tag aufs Neue für die Sache stark.

Sie tragen dazu bei, dass sich die uns anvertrauten

Menschen gut aufgenommen fühlen und Vorurteile

in der Gesellschaft abgebaut werden.

Nach den Jahren der Findung beschäftigt sich das

KBO derzeit intensiv mit der Frage nach der eigenen

Identität, nach den Gemeinsamkeiten, Stärken

und der Interaktion zwischen den unterschiedlichen

Kliniken, Gremien, den internen und externen

Zielgruppen.

Als Vorsitzender des Verwaltungsrates habe

ich mich bei allen Veranstaltungen und zu allen

Anlässen im KBO immer sehr willkommen gefühlt.

Diese Nähe ist mir sehr wichtig. Daher freue ich

mich, dass die Kommunikation und der Austausch

wichtige Aspekte im Prozess der Markenbildung

KBO sein werden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gutes

und gesundes Jahr 2011.

Ihr Bezirkstagspräsident Josef Mederer

Vorsitzender des Verwaltungsrates

Gerhard Polt übernimmt Schirmherrschaft .....17

Bezirksmedaille verliehen . ........................ 18

Sommerfest der Pflegeschulen .................. 18

Jubiläen im KBO ..................................... 19

Das KBO macht Musik ............................. 19

Lernen für den gemeinsamen Erfolg . ............ 21

Personalien .......................................... 22

Vorschau. ............................................. 23


Im Gespräch mit ...

Redaktion Herr Spuckti, vor wenigen Wochen

wurde der geprüfte Jahresabschluss 2009 des KBO

veröffentlicht – mit einem sehr positiven Ergebnis.

Martin Spuckti Das ist richtig. Und wir haben viel

Lob für diese Leistung erhalten, nicht nur im Verwaltungsrat.

Dieses Lob möchte ich gerne an alle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeben und

mich für die Unterstützung bedanken.

Redaktion Was passiert mit den Gewinnen, die in

den KBO-Kliniken und -Gesellschaften erwirtschaftet

werden?

Martin Spuckti Wir investieren alle Gewinne ausschließlich

dort, wo sie erzielt wurden. Es erfolgt

keine Umschichtung auf andere Einrichtungen

oder eine Erhöhung der Umlage aufgrund besserer

Ergebnisse.

Redaktion Schwarze Zahlen entlasten die öffentlichen

Kassen …

Martin Spuckti Natürlich erfüllen wir mit einem

positiven Ergebnis unseren Auftrag, sparsam mit

den von der Gesellschaft bereitgestellten Ressourcen

umzugehen. Außerdem sichert es die hochwertige

Versorgung unserer Patienten und somit

auch die Arbeitsplätze im KBO.

Redaktion Welche Vorteile sehen Sie darüber

hinaus in den guten Ergebnissen?

Martin Spuckti Investitionen werden stärker als

bisher aus den Eigenmitteln der Kliniken finanziert.

Dadurch wachsen unsere Unabhängigkeit und

unsere Innovationskraft.

Beispielsweise können kurzfristige Stationsumbauten

oder -erweiterungen zur Verbesserung der

Patientenversorgung auch dann umgesetzt werden,

wenn diese nicht unter die Förderrichtlinien fallen.

Redaktion Verfolgen Sie auch KBO-weite Planungen

mit den Gewinnen?

Martin Spuckti Zusätzlich zu den Investitionen vor

Ort sind wir im Bereich der Unternehmensentwicklung

aktiv.

Mit Zustimmung des Verwaltungsrates wird derzeit

ein Gutachten zum Thema Personalentwicklung

erstellt. Basierend darauf werden wir in gezielte

Maßnahmen investieren, die die Bindung und Gewinnung

qualifizierter Mitarbeiter gewährleisten.

... Vorstand Martin Spuckti

Redaktion In der letzten Ausgabe haben Sie über

das Projekt der Markenbildung berichtet. Zu

Beginn sollte eine Befragung stattfinden. Gibt es

bereits Erkenntnisse?

Martin Spuckti In der Befragung spiegeln sich viele

Ergebnisse der KBO-Mitarbeiterbefragung wider,

auch wenn es sich um eine qualitative Erhebung

handelte. Es wurden also keine statistischen Werte

ermittelt, sondern ein Meinungsbild.

Redaktion Wie ist das Meinungsbild der Befragten?

Martin Spuckti Wichtig sind den Mitarbeitern

beispielsweise ihre Arbeit und die Versorgung der

Patienten vor Ort, die Zusammengehörigkeit als

Team sowie die Verfügbarkeit und Vielfalt unserer

Leistungen. Schwieriger wurde es bei den Aussagen

zu den Aufgaben und Tätigkeiten des Kommunalunternehmens.

Die Einschätzungen sind deutlich

weniger präzise, obwohl bei der Erwartung an die

steuernde und Qualität sichernde Funktion wieder

große Einigkeit besteht.

Redaktion Welche Erwartungen haben Sie an

diesen Prozess?

Martin Spuckti Die Ausformulierung und Vereinbarung

unseres Auftrages, unserer Gemeinsamkeiten in

allen Einrichtungen, unserer Stärken und Ziele sind

wesentliche Anliegen der Markenbildung. Wir wollen

zeigen, was wir machen und wie wir es machen.

Redaktion Warum sind das wesentliche Anliegen

der Markenbildung?

Martin Spuckti Unsere gemeinsame Ausrichtung ist

eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren

unseres Verbunds, für das Personalentwicklungskonzept

und für die Erarbeitung von Führungsleitlinien.

Und natürlich dafür, dass die Mitarbeiter sich mit

dem KBO identifizieren und die Patienten wissen,

dass sie sich auf uns verlassen können.

Redaktion Wer wurde befragt?

Martin Spuckti Der Schwerpunkt lag bei unseren

Mitarbeitern. Befragt wurden Vertreter unterschiedlicher

Berufsgruppen, Hierarchieebenen, Einrichtungen

und Standorte. Unter den Interviewten waren

auch externe Partner, wie Zuweiser, komplementäre

Anbieter, Interessensvertreter und Politiker.

Die Rückmeldungen beider Gruppen zu unseren

Stärken und Schwächen stimmten jedoch zu großen

Teilen überein.

Diplom-Volkswirt Martin

Spuckti

Vorstand „Kliniken des

Bezirks Oberbayern

Kommunalunternehmen“

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KBO Kurier

Redaktion Wie binden Sie die Mitarbeiter in die

Markenbildung ein?

Martin Spuckti Für das erste Quartal 2011 planen

wir Informationsveranstaltungen zu den bisherigen

Ergebnissen und Maßnahmen.

Ich freue mich auf die aktive Beteiligung aller Mitarbeiter

in einem Prozess, der in Abstimmung mit

der Lenkungsgruppe, den Führungskräften sowie

Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen, wie der

Öffentlichkeitsarbeit, vorbereitet wurde. Aktuell erarbeitet

ein Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen

die Grundlagen für gemeinsame, praxisnahe Leitlinien.

Redaktion Gab es weitere Fragestellungen, mit denen

Sie sich in 2010 besonders beschäftigt haben?

Martin Spuckti Wie bereits in den vergangenen

Jahren, wurde eine Fülle von Themen behandelt.

Hierzu zählen die Durchführung eines Fachsymposiums

zum Thema Gerontopsychiatrie-Geriatrie,

die Konkretisierung neuer Versorgungsmodelle,

die Erstabstimmungen zu einem gemeinsamen

Baustandard und die Gründung der Servicestelle

BIDAQ, um nur einige zu nennen.

Vor allem mit dem bundesweiten Projekt „Einführung

der neuen Entgelte in der Psychiatrie“ haben

wir uns in 2010 intensiv auseinandergesetzt.

Redaktion In diesem bundesweiten Projekt wurde

gerade der so genannte Prätest, eine Art „Probelauf“,

beendet. Was ist dabei herausgekommen?

Martin Spuckti Vom beauftragten Institut für das

Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) wird der

Prätest als Erfolg bewertet. Es habe sich gezeigt,

dass eine Kalkulation der Entgelte in der Psychiatrie

technisch umsetzbar ist. Unterschiedlicher

Aufwand ließe sich mit den gewählten Modellen

und Kalkulationsansätzen abbilden.

Redaktion Sie scheinen nicht vollkommen überzeugt

zu sein?

Terminhinweis

Am 17. Februar 2011 veranstaltet der Verband der

Bayerischen Bezirke ein Fachsymposium unter dem

Titel „Psychotherapie-Psychosomatik-Psychiatrie –

Sprechende Medizin heute“. Die Veranstaltung in

der Wappenhalle, München-Riem, wird im Auftrag

aller Kliniken der Bezirke – also auch unter aktiver

Mitwirkung der KBO-Kliniken – durchgeführt.

Auf dem Fachsymposium werden Entwicklungen

und Konzepte der Kliniken der Bezirke zu Psychotherapie

und Psychomatik vorgestellt und diskutiert.

Martin Spuckti Wir haben genauer hingeschaut

und sehen den Erfolg dieses Prätests eher kritisch.

Insgesamt sind wir im KBO aber sehr froh, dass

das Klinikum München-Ost am Prätest teilgenommen

hat. Durch den Austausch mit dem InEK und

den anderen Prätest-Kliniken sind wir sehr nah an

der Entwicklung eines lernenden Systems und an

aktuellen Informationen.

Redaktion Was sind die nächsten Schritte zur

Einführung der neuen Entgelte?

Martin Spuckti Das InEK plant im Dezember 2010

Informationsveranstaltungen für alle Kliniken, die

sich als Kalkulationshäuser bewerben möchten.

Laut Zeitplan soll mit den Daten des Jahres 2011

die Grundlage für die budgetneutrale Einführung

im Jahr 2013 berechnet werden. Die künftigen

Kalkulationshäuser haben also nur wenig Zeit, sich

gründlich vorzubereiten.

Redaktion Was bedeutet das für die KBO-Kliniken?

Martin Spuckti Die Mitarbeiter in unseren Kalkulationskliniken,

also dem Klinikum München-Ost und

dem Heckscher-Klinikum, müssen wissen, dass gute

Dokumentation im Jahr 2011 besonders wichtig

ist. Die Qualität der Dokumentation hat sehr

großen Einfluss darauf, ob die kommenden neuen

Entgelte unsere Leistungen in der Patientenversorgung

angemessen abbilden werden oder nicht.

Redaktion Und Ihre Erwartungen an das Jahr

2011?

Martin Spuckti Ich hoffe, dass sich die positive

Entwicklung fortsetzt und sich das Miteinander im

KBO weiter intensiviert. Viele unserer aktuellen

Projekte erfordern eine längerfristige Konzeption,

sind jedoch von grundsätzlicher Bedeutung. Hier

setze ich auf die Unterstützung und Kooperation

aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Redaktion Vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Michaela Suchy, KBO-Unternehmenskommunikation.

Neben „Genialen Macken von Prominenten“

werden Vorträge wie „Wann macht Arbeit krank –

wann hält sie gesund“ oder „Frauen hungern,

Männer trinken – Geschlechterspezifische

Unterschiede in der Psychotherapie“ diskutiert.

Ferner ist das Thema „Zuhören“ als professionelle

Aufforderung im Sinne „Hört die Signale – das

Symptom als Botschaft“ neben kreativen Tönen zu

beachten. Weitere Informationen zur Veranstaltung

finden Sie im Vorfeld unter www.bay-bezirke.de.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


Rückblick und Aktuelles

Verwaltungsrat

18. Mai 2010

Die 2. Sitzung des Verwaltungsrates fand am

Standort Agatharied der Lech-Mangfall-Kliniken

statt. Gemeinsam mit dem Direktorium stellte

Geschäftsführer Gerald Niedermeier aktuelle

Projekte, wie die Inbetriebnahme der Tagklinik am

Krankenhaus Peißenberg, vor.

Weitere Tagesordnungspunkte waren unter anderem

die Standortplanung Altötting, die Korruptionsprävention

im KBO, die Nachbearbeitung und

Maßnahmen zur KBO-Mitarbeiterbefragung und

die Umstellung des Datenschutzes im KBO auf

Konzerndatenschutz.

15. Juni 2010

In der außerordentlichen Sitzung Mitte Juni erfolgte

die Bestellung der neuen Pflegedirektorin für

die Lech-Mangfall-Kliniken, Heidi Damböck (siehe

„Personalien“).

Darüber hinaus wurde ein Verfahren zur Stellenbesetzung

von Geschäftsführern, Ärztlichen

Direktoren und Pflegedirektoren im KBO verabschiedet.

Dieses sieht grundsätzlich die persönliche

Vorstellung der in der engeren Wahl stehenden

Kandidaten entsprechend der durch die Findungskommission

festgelegten Rangfolge im Verwaltungsrat

vor.

Sabine Brüchmann, Vorsitzende des RegAu am

Klinikum München-Ost, vertritt seit Mitte Juni die

Interessen der KBO-Mitarbeiter im Verwaltungsrat.

27. Juli 2010

Zu Beginn der Sitzung, die im Heckscher-Klinikum

stattfand, stellte sich Dr. Michael Raus als neuer

Leiter der IT-Organisation vor (siehe „Personalien“).

Im Anschluss stellten Geschäftsführer Anton

Oberbauer und Hans-Ulrich Neunhoeffer, Direktor

für Pflege und Erziehung, aktuelle Entwicklungen

dar, wie die Bau- und Sanierungsmaßnahmen am

Standort Deisenhofener Straße oder die Genehmigung

einer Ambulanz in Ingolstadt.

Es erfolgte eine Stichprobenprüfung zur Situation

der Hygiene im KBO durch die Interne Revision

und das Qualitätsmanagement des Kommunalunternehmens.

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Hygieneprozesse

in allen Kliniken gut organisiert und

etabliert sind. Es ist bei allen Berufsgruppen ein

hohes Engagement in der Hygiene festzustellen.

Die gute Anleitung der Stationen durch die

Hygiene beauftragten und Hygienefachkräfte unterstützt

die Kliniken sehr gut.

05. Oktober 2010

Die 4. nicht öffentliche Sitzung 2010 des Verwaltungsrates

fand im SPZ-Treff, der Tagesstätte des

Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ), in Haar

statt. Geschäftsführer Markus Witzmann stellte

unter anderem die Planungen für die Ausschreibung

eines Oberbayerischen Kunstförderpreises

für Menschen mit Psychiatrieerfahrung vor. Träger

des durch Spenden und Eigenmittel finanzierten

Projektes wird das SPZ sein. Die Preisverleihung

werden Bezirkstagspräsident Josef Mederer und

Schirmherr Gerhard Polt vornehmen.

Der Jahresabschluss des KBO einschließlich aller

Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2009

wurde durch den Abschlussprüfer Solidaris

Revisions-GmbH uneingeschränkt testiert. Für das

Konzernergebnis ist eine deutliche Verbesserung

gegenüber 2008 aufgrund gesteigerter Erlöse aus

Krankenhausleistungen und ambulanten Nutzungsentgelten

zu verzeichnen. Der Konzernabschluss

weist zum 31. Dezember 2009 einen Jahresüberschuss

in Höhe von 4.200.451,88 EUR aus.

Als weitere Maßnahme infolge der KBO-Mitarbeiterbefragung

wurde ein Gutachten zur Personalentwicklung

im KBO beauftragt. Darauf aufbauend

wird ein strategisches Personalentwicklungskonzept

zur Personalgewinnung und -bindung in

Verbindung mit einem Kontrollsystem zur Darstellung

und Überprüfung der Wirksamkeit aller

Maßnahmen etabliert werden.

Wie bereits in den vorangegangenen Sitzungen

befasste sich der Verwaltungsrat mit dem Markenbildungsprozess

und den weiteren Projektschritten.

2011 auf dem Titel des

AntiStigma-Kalenders:

„Landschaft mit Sonne“ von

Flavia Zimmermann. Der

Kalender ist ein Projekt

des SPZ und wird von den

Teilnehmern der Kunstwerkstatt

gestaltet.

Für Bestellungen wenden

Sie sich bitte an

Dr. Dr. Peter Vaitl, SPZ Geschäftsstelle,

Telefon 089 4562-3448,

E-Mail: peter.vaitl@spz-obb.de.

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Das Team des

Traumazentrums unter

Leitung von Oberärztin

Ulrike Nowottny

KBO Kurier

Neue Angebote im KBO

Traumazentrum am Klinikum München-Ost eröffnet

Immer mehr schärft sich heutzutage der Blick für

die gravierenden psychischen Folgen traumatischer

Ereignisse. Natürlich haben verstörende Erfahrungen

wie Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse,

Unfälle und Vergewaltigungen das menschliche

Dasein seit jeher begleitet, aber erst in letzter Zeit

werden die Art und Schwere der resultierenden

Symptomatik sowie der ursächliche Zusammenhang

wahrgenommen.

Das Klinikum München-Ost bietet diesen Patienten

ein neues Therapiezentrum: am Mittwoch, den

09. Juni 2010, eröffnete das neue Traumazentrum.

Mehr als 150 „Profis“ informierten sich über das

neue Angebot und besichtigten auch die wunderschöne

Villa, in der das Traumazentrum untergebracht

ist.

Es ist zentrale Anlaufstelle für traumatisierte Patienten

aus München, den umliegenden Landkreisen

und auch für Patienten aus Oberbayern. Neben

der stationären Therapie bietet das Traumazentrum

eine tagesklinische und ambulante Therapie

an.

Damit schließt das Klinikum München-Ost eine

zentrale Versorgungslücke für diese Patienten, die

dringend eine umfassende Behandlung benötigen.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer lobte, dass das

Klinikum München-Ost sich dieser verantwortungsvollen

Aufgabe stellt.

Das Traumazentrum verfügt über 16 Betten im

vollstationären Bereich und kann sieben tagesklinische

Plätze sowie ambulante Vorgespräche mit

Diagnostik und Beratung und prä- und poststationäre

Behandlung anbieten.

Das Behandlungsspektrum umfasst PTSD (Posttraumatische

Belastungsstörung), komplexe PTSD,

dissoziative Störungen und traumaassoziierte

Angst-, Somatisierungs- und depressive Störungen.

Die psychosomatische Station arbeitet mit

traumatherapeutischen Verfahren auf analytisch

orientierter Basis.

Am 21. Juli 2010 lud das Traumazentrum zu einem

Tag der offenen Tür ein. Interessierte, Betroffene

und Angehörige konnten das Zentrum besichtigen

und sich vor Ort mit Ärzten und Therapeuten

austauschen.

Henner Lüttecke

Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost


Ambulanz für Multiple-Sklerose

am Klinikum München-Ost eröffnet

Ab sofort haben Patienten mit Multiple Sklerose

(MS) die Möglichkeit, sich ambulant im Klinikum

München-Ost behandeln zu lassen. „Patienten

können sich nach einer Überweisung durch ihren

Haus- oder Facharzt bei uns behandeln lassen“,

erläutert Priv. Doz. Dr. Hans-Hermann Fuchs, Chefarzt

der Klinik für Neurologie, das neue Angebot.

Alle notwendigen Untersuchungen können in der

Ambulanz durchgeführt werden. Wunsch von Dr.

Fuchs ist es, den Patienten eine komplexe Behandlung

anbieten zu können: In der Ambulanz werden

bei Bedarf Ergo-, Physio- und Schlucktherapie

ebenso angeboten wie Logopädie und Urologie.

„Natürlich können wir bei Bedarf Patienten auch

stationär aufnehmen“, betont Dr. Fuchs.

Die Ambulanz ist montags bis freitags geöffnet.

Termine können über die Aufnahmenummer der

Neurologie vereinbart werden: 089 4562-3900.

Informationen zu MS

In der Bundesrepublik leiden etwa 150.000

Menschen unter Multiple Sklerose (MS), mehr

Frauen als Männer erkranken. Trotz intensiver

Forschung ist unklar, warum MS überhaupt ausbricht.

Experten vermuten ein Bündel an Gründen,

zum Beispiel die genetische Disposition

oder ein falsch programmiertes Immunsystem.

MS ist nach dem heutigen Stand nicht heilbar.

Die Krankheit verläuft bei jedem Patienten

anders und wird unter anderem auch deswegen

die „Krankheit der 1000 Gesichter“ genannt.

Für weitere Fragen steht Ihnen Priv. Doz. Dr.

Hans-Hermann Fuchs unter der Telefonnummer

089 4562-3884 gerne zur Verfügung.

Betreutes Wohnen für Menschen mit Autismus

Das Autismuskompetenzzentrum Oberbayern

bietet seit Oktober 2010 ein neues Angebot an:

das ambulant betreute Wohnen für Menschen

mit Autismus. Das Angebot richtet sich an Menschen

mit den Diagnosen Asperger-Autismus und

High-Functioning-Autismus in München und im

Landkreis München. Das Angebot wird von einem

Sozialpädagogen fachlich begleitet. Ein Hauptziel

des neu geschaffenen Angebotes ist die Ermöglichung

eines selbstbestimmten Lebens in der eigenen

Wohnung mit einer bestmöglichen Inklusion*

in den verschiedensten Lebensbereichen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Christine

Schulz, fachliche Leitung Autismuskompetenzzentrum

Oberbayern gemeinnützige GmbH, unter der

Telefonnummer 089 452258716 oder per

E-Mail an info@autkom-obb.de.

Sozialpädiatrische Sprechstunde gestartet

Anfang Juni 2010 startete die sozialpädiatrische

Sprechstunde des Kinderzentrums München in der

kinderärztlichen Bereitschaftspraxis auf dem Gelände

des Klinikums München-Schwabing.

Die sozialpädiatrische Sprechstunde wurde im

Rahmen der Kooperation zwischen der Kinderklinik

München-Schwabing und dem Kinderzentrum

München eingerichtet. Ein Team aus Kinderarzt und

Diplom-Psychologe steht für Familien mit entwicklungsauffälligen

Kindern zur Verfügung. Weitere

Berufsgruppen werden bei Bedarf aus dem Kinderzentrum

oder der Kinderklinik München-Schwabing

zur weitergehenden Diagnostik und Therapie

einbezogen.

Termine können montags und freitags von

9.00 Uhr bis 17.00 Uhr angeboten werden. Für

die Untersuchung ist ein Überweisungsschein des

niedergelassenen Kinderarztes erforderlich.

Kontakt:

Telefon: 089 71009-193

E-Mail: spz@kinderzentrum-muenchen.de

Weitere Informationen

finden Sie im Internet

unter www.kinderzentrummuenchen.de.

*Inklusion

= Teilhabe, Gleichstellung

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Foto: Wolfgang Englmaier

KBO Kurier

Kurz gemeldet

Rund um die Uhr erreichbar

Anfang Oktober startete die neue IT-Hotline, ein

Servicetelefon für alle Probleme rund um den

PC-Arbeitsplatz, am ersten Standort des KBO: Die

Mitarbeiter des Klinikums München-Ost, des SPZ,

der KBO-Service und der KBO-Management-Holding

können seither rund um die Uhr an sieben

Tagen in der Woche telefonisch den so genannten

„User Help Desk“ (UHD) kontaktieren.

Dort werden alle Anfragen persönlich aufgenommen,

Hilfestellungen gegeben und Lösungen

Jugendstilpark verkauft

Das Gelände Haar II, der Jugendstilpark des

Klinikums München-Ost mit einer Größe von ca.

22,5 ha Neubau- und Bestandsfläche, geht nach

abgeschlossenem europaweiten Bieterverfahren

an zwei Immobilienfirmen. Die Bestandsflächen

mit einer Größe von ca. 11,7 ha werden an ein

deutschlandweit führendes Projektentwicklungsunternehmen

mit dem Fokus auf die Revitalisierung

und Sanierung von hochwertigen Immobilien

veräußert.

Die Neubauflächen mit einer Größe von ca.

10,8 ha gehen an die Oberbayerische Heimstätte

Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH und deren

Tochter Deutsches Heim Wohnungsbaugesellschaft

mbH. Hinsichtlich der erzielten vertraglichen

Regelungen wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Krankenhausgelände wird nach und nach

geräumt und den Investoren bis Ende 2016 vollständig

übergeben. Als Erste packten die Lehrer

und Schüler der Berufsfachschulen für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe ihre Umzugskartons:

Sie sind seit Anfang Oktober in Haus 25 auf dem

Gelände Haar I beheimatet.

Im Rahmen der Umstrukturierung werden mehr

als 400 Betten in den nächsten Jahren in wohnortnahe

Kliniken umgesiedelt. Unter anderem steht im

beauftragt. Die Einführung des UHD an allen

Standorten des KBO wird voraussichtlich im ersten

Quartal 2011 abgeschlossen sein.

Jahreskrankenhausbauprogramm 2012

Das bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung am

13. Juli 2010 die Förderung für den Neubau Psychiatrie,

Modul A und den Verbindungsbau Süd am

Klinikum München-Ost des Isar-Amper-Klinikums,

mit einer Summe von 16,13 Mio. Euro für das

Jahreskrankenhausbauprogramm 2012 vorweg

festgelegt.

November der Spatenstich in Schwabing an. Die

Außenstelle ZAK, ein Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen

und Krisen, wird um zwei Stationen

für Patienten mit psychischen Erkrankungen

erweitert.

Entsprechend der städtebaulichen Rahmenplanung

der Gemeinde Haar ist überwiegend Wohnnutzung

auf dem Gelände des Jugendstilparks

vorgesehen. Das „Kleine Theater“ sowie die Kirche

„Mariä Sieben Schmerzen“ bleiben in Besitz des

Bezirks Oberbayern und stehen somit auch zukünftig

für jeden offen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet

unter http://www.bezirk-oberbayern.de/Presse.

Neuer Internetauftritt

Unter www.inn-salzach-klinikum.de erreichen Sie

ab sofort den neuen Internetauftritt des Inn-Salzach-Klinikums

mit seinen Standorten in Wasserburg

am Inn, Rosenheim und Freilassing.

Umbenennung AmBado-Servicestelle

Die Servicestelle trägt künftig den Namen „Bayerisches

Institut für Daten, Analysen und Qualitätssicherung“

(BIDAQ).


Qualitätssicherung im KBO

Erfolgreiche Zertifikatsüberprüfung

im Inn-Salzach-Klinikum

Ein gutes Ergebnis des Überwachungsaudits Anfang

Juli 2010 konnten Geschäftsführer Dr. Theodor

Danzl und seine Mitarbeiter zufrieden und ein

wenig stolz entgegennehmen.

Vor fünf Jahren wurde am Klinikum ein Qualitätsmanagementsystem

eingeführt und das Zertifikat

nach der internationalen Norm DIN ISO

9001:2001 erworben. Damit ging die Klinikleitung

die Verpflichtung ein, dass das Klinikum einer jährlichen

Überprüfung unterzogen wird.

In der ersten Juliwoche 2010 war es wieder so

weit: Ein Auditorenteam eines unabhängigen und

speziell dafür zugelassenen Unternehmens stellte

alle im Klinikum angebotenen Leistungen und

Tätigkeiten auf den Prüfstand. Schwerpunktmäßig

wurden die für die Behandlung bedeutsamen

Prozesse untersucht.

Die Krankenhausleitung und die Mitarbeiter aus

den verschiedensten Bereichen des Krankenhauses,

wie dem ärztlichen und pflegerischen Bereich,

der Therapie, der Diagnostik, der Verwaltung und

Versorgung, mussten sich den kritischen Fragen

der Auditoren stellen.

Ein besonderes Augenmerk legten die Prüfer

darauf, ob die Umsetzung der Norm zu Verbesserungen

führt, die sich zugunsten der Patienten

Erfolgreiche Zertifizierung

und Rezertifizierung

Nur zwei Jahre nach seiner Gründung wurde das

Autismuskompetenzzentrum Oberbayern (autkom)

Anfang Oktober 2010 erfolgreich nach der

Norm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Intensiv

hatte sich das Team auf die Zertifizierung vorbereitet

und konnte sich über die positive Beurteilung

durch die Auditorin freuen.

Drei Jahre nach der Erstzertifizierung stand Ende

Oktober das Rezertifizierungsaudit im Kinderzentrum

München an. Auch hier wurde die gründliche

Vorbereitung der Mitarbeiter mit der erfolgreichen

Überprüfung nach der neuen Norm DIN EN ISO

9001:2008 und viel Lob seitens der Auditoren

belohnt. Die Norm wurde um die Überprüfung

der Effektivität von durchgeführten Verbesserungsmaßnahmen

als Qualitätsmerkmal erweitert.

auswirken. Dass das im Inn-Salzach-Klinikum der

Fall ist, bestätigten die Auditoren ausdrücklich.

Die diesjährige Zertifikatsüberprüfung orientierte

sich bereits an der neu überarbeiteten Norm, der

DIN EN ISO 9001:2008, die strengere Qualitäts-

kriterien anlegt. Auch diese Hürde konnte erfolgreich

genommen werden, so dass am Ende ein

rundum positives Ergebnis stand.

Rudolf Höfler, Qualitätsmanagementbeauftragter

Inn-Salzach-Klinikum

+++ Blitzlicht +++

Von 06. bis 14. Oktober 2010 fand die 2. Münchner

Woche für Seelische Gesundheit statt. Unter

dem Motto „Seelische Gesundheit leben!“ wurden

zahlreiche Informationsveranstaltungen angeboten.

Wie bereits im vergangenen Jahr beteiligte sich das

Klinikum München-Ost des Isar-Amper-Klinikums

wieder aktiv an der Durchführung. Denn: Die Prävention

und Aufklärung sind dem Klinikum genauso

wichtig wie die Versorgung der Patienten, so Prof.

Dr. Dr. Margot Albus, Ärztliche Direktorin.

Die Veranstalter hatten in diesem Jahr besonderen

Anlass zur Freude: Das Münchner Bündnis gegen

Depression wurde für das Projekt „Münchner

Woche für Seelische Gesundheit – Seelische

Gesundheit leben!“ mit dem zweiten Platz beim

Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis

BGPP 2010 geehrt.

Foto: Prof. Dr. Gerd Laux,

Inn-Salzach-Klinikum

Prof. Dr. Dr. Margot Albus,

M. Sc., bei der Pressekonferenz

anlässlich der

Eröffnung der Woche für

Seelische Gesundheit

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Dr. Dirk K. Wolter

KBO Kurier

Veranstaltungen im KBO

Demenztag am Inn-Salzach-Klinikum zeigt:

„Hoffnungslosigkeit ist fehl am Platz“

Am 19. Juni 2010 lud das Inn-Salzach-Klinikum

zu einem Demenz-Tag ein. Während am Vormittag

rund 60 Ärzte und andere Professionelle ein

intensives Fortbildungsprogramm wahrnahmen,

konnten sich am Nachmittag über 100 betroffene

Familienangehörige und andere interessierte Laien

über das Thema Alzheimer informieren.

Demenzerkrankungen sind häufig: in Deutschland

sind mittlerweile ca. 1,2 Mio. Menschen betroffen.

Verschiedene Krankheiten können zu einer

Demenz führen. Für die meisten Demenzformen

gibt es bisher keine kausale Therapie. Das gilt auch

für die häufigste Ursache, die Alzheimer-Krankheit.

Man kann jedoch Symptome lindern und den Verlauf

verlangsamen. Die Behandlung wird allerdings

schwierig, wenn gleichzeitig belangvolle körperliche

Krankheiten vorliegen. Welche Wege dann

einzuschlagen sind, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Walter

Hewer aus Rottweil den interessierten Ärzten am

Vormittag. Dr. Hewer ist nicht nur Psychiater, sondern

auch Internist und gilt als führender Spezialist

auf dem Gebiet der so genannten Komorbidität

von psychischen und körperlichen Erkrankungen.

Medikamente sind nur eine Säule der Demenzbehandlung

– über die wichtigen nicht-medikamentösen

Therapieansätze informierte anschließend Prof.

Michael Hüll aus Freiburg, der an den kürzlich veröffentlichten

wissenschaftlichen Leitlinien Demenz

mitgearbeitet hat. Psychiatrische Begleitsymptome

von Demenzen wie Ängste oder Unruhe stellen

oft ein größeres Problem dar als die Gedächtnisstörungen

selbst. Dr. Dirk Wolter, Chefarzt des

Fachbereiches Gerontopsychiatrie am Inn-Salzach-

Klinikum, fasste zum Abschluss des Vormittags

zusammen, welche therapeutischen Möglichkeiten

hierbei bestehen.

Der Nachmittag startete mit Kurzvorträgen über

die (Früh-)Erkennung einer Demenz und über

Behandlungsmöglichkeiten, über Hilfsmöglichkeiten

für die betroffenen Familien sowie Neuerungen in

der Pflegeversicherung. Auf dem Podium standen

nicht nur die Referenten, sondern auch Vertreter

von Organisationen in der Region dem Publikum

Rede und Antwort: neben den Fachleuten des Inn-

Salzach-Klinikums waren die Gerontopsychiatrischen

Fachdienste, die Alzheimer-Gesellschaft und

das Netzwerk Demenz Rosenheim präsent.

Die Möglichkeit, sich an den Infotischen mit

Broschüren einzudecken und im persönlichen Gespräch

Fragen zu klären, wurde von den Besuchern

intensiv genutzt. Besonderen Anklang fanden die

Vorführung der tiergestützten Physiotherapie, die

einen Einblick in die Praxis der Demenztherapie

ermöglichte, aber auch die „10 Gebote zum Umgang

mit Demenzkranken“ und die Informationen

über die Gedächtnissprechstunde des Inn-Salzach-

Klinikums.

Hoffnungslosigkeit ist fehl am Platz, wie Dr. Wolter

unterstrich. Trotz der Zunahme der Demenzerkrankungen

gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten

und die belastenden psychiatrischen

Begleitsymptome der Demenz zeigen zum größten

Teil eine deutliche Besserungstendenz, auch wenn

die Gedächtnisstörungen zunehmen. Und Gerhard

Wagner, der Vorsitzende der Bayerischen Alzheimer-Gesellschaft,

machte den Zuhörern klar, dass

Familienangehörige von Demenzkranken sich nicht

aus Scham verstecken und die Krankheit verheimlichen

sollten.

Dr. med. Dirk K. Wolter, Chefarzt des Fachbereichs

Gerontopsychiatrie, Inn-Salzach-Klinikum

Literaturhinweis

Dirk K. Wolter

Sucht im Alter – Altern und Sucht

Grundlagen, Klinik, Verlauf und Therapie

Suchterkrankungen im Alter wurden von der

Medizin lange Zeit vernachlässigt. Trotz kontinuierlicher

Fortschritte bestehen nach wie vor große

Wissenslücken, Vorurteile und unzureichende

Versorgungsangebote. Dieses Werk präsentiert die

aktuellen Erkenntnisse zum Thema Sucht im Alter

und schlägt eine Brücke zwischen Suchtmedizin

und Altersmedizin bzw. Gerontopsychiatrie. Neben

dem „klassischen“ Substanzmissbrauch von Alkohol,

Schlaf- und Beruhigungsmitteln werden auch

Nikotin, Schmerzmittel und illegale Drogen behandelt.

Grundlagen, Diagnostik, Klinik und Therapie

werden konkret praxisorientiert dargestellt.

Aspekte der psychischen und körperlichen Entwicklung

im Alternsprozess, die im Zusammenhang

mit Suchterkrankungen im Alter von besonderer

Relevanz sind, werden umfassend behandelt. Ein

Fokus liegt auf den Zusammenhängen von Suchtmittelkonsum

und kognitiven Beeinträchtigungen

bzw. Demenz.

ISBN 978-3-17-020904-6

Preis: 39,90 Euro, 304 Seiten


5. Münchner Forensiksymposium

Das seit 2006 jeden Sommer im Klinikum München-Ost

stattfindende Münchner Forensiksymposium

jährte sich heuer zum 5. Mal und kann somit

allmählich den Ruf einer Traditionsveranstaltung

beanspruchen.

Das Thema lautete diesmal „Therapie im Maßregelvollzug“

und machte klar, dass die baulichtechnischen

Sicherungen der Forensik zwar gut

sichtbar sein mögen, dass aber ihr Herzstück die

Behandlung und damit das Bemühen um eine

Dr. Herbert Steinböck

Besserung des Zustandes ist, der die deliktische

Rückfallgefährdung des forensischen Patienten ausmacht.

Ähnlich wie in den letzten Jahren war das

Symposium mit etwa 230 Teilnehmern wieder gut

besucht und auch heuer setzte sich das Auditorium

neben Kollegen unserer Klinik aus Mitarbeitern

verschiedenster Einrichtungen zusammen, mit

denen wir auch in der Praxis eng verbunden sind:

Mitarbeiter von anderen Bezirkskliniken, Landgerichtsärzte,

Justizvollzugsmitarbeiter, Bewährungshelfer,

Mitarbeiter aus Einrichtungen des betreuten

Wohnens und Arbeitens, Rechtsanwälte, Richter

und Vertreter von Politik und Verwaltung des

Bezirks Oberbayern.

In ihren Begrüßungsworten wies Prof. Dr. Dr.

Margot Albus, M. Sc., Ärztliche Direktorin, auf die

erreichte Entwicklung unseres Maßregelvollzugs zu

einer modernen forensischen Versorgungsstruktur

hin, zu der insbesondere auch die forensische

Ambulanz mit ihrer neuesten Errungenschaft gehört,

nämlich einer Dependance in der Münchner

Innenstadt. Vielleicht wird eine weitere in Ingolstadt

folgen.

Nach einigen grundsätzlichen Überlegungen zur

Frage, ob bzw. inwiefern der freie Wille innerhalb

der forensischen Psychiatrie überhaupt einen Platz

habe (Dr. Herbert Steinböck, Chefarzt Forensik),

erläuterte Georg von Vopelius-Feldt, Oberarzt

Forensik, die Notwendigkeit der Weiterentwicklung

des Instruments der Therapiepläne, sowohl unter

dem Aspekt der verantwortlichen Einbeziehung

des Patienten in die Behandlung als auch unter

dem Gesichtspunkt der zu erwartenden Einführung

eines Bayerischen Maßregelvollzugsgesetzes.

Dipl.-Psychologin Margot Lihl und Oberarzt

Gerhard Wildenhof berichteten über die bisher

gemachten Erfahrungen mit störungsspezifischen

Gruppentherapien (SOTP, R&R), Musiktherapeut

Günther Basmann erläuterte sein musiktherapeutisches

Konzept und führte einige akustische

Beispiele dazu vor. Oberarzt Markus Schlie zeigte

anhand einer eindrucksvollen Kasuistik, welche

verschlungenen Wege forensisch-psychiatrische

Karrieren durchlaufen können und wie zentral es

ist, sich dabei um ein psychodynamisches Verständnis

zu bemühen.

Besonders erfreulich war die engagierte Teilnahme

der Pflege an diesem Symposium, einmal durch

einen Vortrag von Johannes Thalmeier, Nachfolger

von Hans Mühlbauer als Bereichspflegedienstleitung

Forensik ab November dieses Jahres, wobei

Johannes Thalmeier nicht nur die Bedeutung, sondern

auch das Spannungsverhältnis der Milieutherapie

unter besonders gesicherten Bedingungen

darstellte. Zum Zweiten durch einen Vortrag von

Georg Clarke, der in sehr anschaulicher Weise eine

von Andrea Gerum, Künstlerin und Kunsttherapeutin

im Fachbereich Forensik, aufbereitete Interpretation

von Patientenbildern vorstellte.

Die beiden Vorträge über medikamentöse Behandlung,

einmal von Oberarzt Dr. Wolfgang Krahl

in Bezug auf § 64 StGB-Patienten, zum anderen

durch Dr. Christian Graz zum State of the Art der

antihormonellen Behandlung von Sexualstraftätern,

machten deutlich, dass die verschiedenen Dimensionen

unserer therapeutischen Bemühungen,

der medikamentösen ebenso wie der psychotherapeutischen

und Milieubehandlung, zu einer

gemeinsamen, auch voneinander abhängigen und

ineinander greifenden Ganzheit zusammengeführt

werden müssen, und wie sehr dies deren Effektivität

erhöht.

Den Abschluss bildete ein Vortrag von Dr. Verena

Klein aus unserer „Schwesterklinik“ Taufkirchen

(Vils), die über frauenspezifische Therapieansätze

im Maßregelvollzug sprach und trotz vieler Überschneidungen

mit Problemen, wie wir sie auch in

der Haarer Forensik vorfinden, doch mit dem Fazit

schließen konnte: „Frauen sind eben anders“.

Dr. med. Herbert Steinböck, Chefarzt Forensik

Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost

10 | 11


Von Anfang an gut

angenommen: das Angebot

der psychiatrischen Klinik

in Freilassing.

KBO Kurier

3. Psychiatrisches Symposion in Freilassing

Am 12. Juni 2010 fand in der Psychiatrischen Klinik

Freilassing des Inn-Salzach-Klinikums das 3. Psychiatrische

Symposion statt. In diesem Jahr wurde dem

zahlreich erschienenen interessierten Fachpublikum

ein psychotherapeutisch orientiertes Schwerpunktprogramm

offeriert. Trotz Wochenende, Fußballweltmeisterschaft

und Hitzewelle zeigten sich die Teilnehmer

höchst interessiert an den gebotenen Themen.

Nach einleitenden Worten durch Chefarzt Dr. Marcus

Neumann referierte Andrea Eisenberg, Leitende

Oberärztin des Klinikums Nürnberg Nord, über das

Thema „Körper und Seele – somatoforme Störungen

erkennen und behandeln“. Neben einer Übersicht

über die spezifischen Störungen thematisierte Andrea

Eisenberg therapeutische Herangehensweisen aus

psychotherapeutischer Sicht im Spannungsfeld zwischen

somatischer Medizin und psychiatrischpsychotherapeutischem

Behandlungsangebot.

Hierbei profitierten die Zuhörer vom weitreichenden

Erfahrungsschatz der Referentin. In eindrucksvollen

Demonstrationen, zum Beispiel anhand

kunsttherapeutischer Patientenwerke, wurden die

psychodynamischen Zusammenhänge alltagsnah und

auch für den Praktiker verständlich vermittelt.

1095 Tage Hilfe in der Krise!

„Krisendienste stärken …“ – so der Titel des Fachtags

am 14. Juli 2010 anlässlich des dreijährigen Bestehens

des Krisendienstes Psychiatrie München (KPM).

Seit dem 01. April 2007 sorgt der KPM dafür, dass

Menschen mit Wohnort in der Landeshauptstadt in

seelischen Krisen und psychischen Notlagen schnelle

Hilfe zuteil wird.

Auf dem Fachtag zogen Experten des Münchner und

Nürnberger Krisendienstes Bilanz. Beide Einrichtungen

berichten über eine steigende Inanspruchnahme:

im Münchner Krisendienst gibt es pro Monat inzwischen

ca. 800 Telefonkontakte, dazu ca. 70 mobile

Einsätze und persönliche Krisenberatungen. Die

Anrufer sind oft Betroffene selbst (ca. 50 %), Angehörige

(ca. 35 %), aber auch Fachstellen, Therapeuten,

Ärzte, Behörden usw. Die Anrufe stiegen von 2008

auf 2009 um 30 %.

Es könnte noch mehr Menschen geholfen werden:

Bisher ist die Telefonnummer 089 7295960 an sieben

Tagen pro Woche von 9 Uhr bis 21 Uhr erreichbar.

„Wir wissen aber, dass viele Betroffene auch in den

späten Abendstunden noch unsere Hilfe bräuchten“,

sagt Dr. Michael Welschehold, ärztlicher Leiter des

KPM. „Die Ausweitung unserer Öffnungszeiten bis

24 Uhr ist deshalb eines unserer wichtigsten Ziele.“

Nicht wenige Anfragen kommen aus dem bisher

nicht zum Einzugsgebiet des KPM gehörenden Landkreis

München. Geht es nach den Verantwortlichen,

ist eine Ausweitung des Angebots des Krisendienstes

auf diese Region unbedingt zu wünschen – und auch

leistbar, sobald die dafür erforderlichen Personal-

Im Anschluss präsentierte Dr. Maria Rolvering-

Dijkstra, Oberärztin der Psychiatrischen Klinik

Freilassing, ihren Vortrag zum Thema „Burnout: Nur

eine Krankheit für Manager?“. Neben dem aktuellen

Stand zur Definition des Krankheitsbildes, den psychologischen

Zusammenhängen in der Genese und

Aufrechterhaltung des Burnout-Syndroms sowie

Schutz- und Hilfsmöglichkeiten gab es einen Exkurs

zu Burnout bei helfenden Angehörigen oder aber

auch helfenden Berufen.

Die Zuhörer hatten die Möglichkeit, die kritische

Selbstreflexion aus ihrer alltäglichen Arbeitserfahrung

einfließen zu lassen. So blieb auch das Interesse des

Publikums bis zur letzten Minute der Veranstaltung

wach, so dass die Runde im Anschluss bei einem

gemeinsamen Buffet den gelungenen Vortrag in einer

fachlichen Diskussion ausklingen ließ.

Insgesamt zeigte auch diese gelungene Veranstaltung

den Bedarf nach Austausch auf fachlicher Ebene über

Leistungsträger- und Spezialisierungsgrenzen hinweg.

Dr. med. Marcus Neumann, Chefarzt Psychiatrische

Klinik Freilassing des Inn-Salzach-Klinikums

ressourcen zur Verfügung stehen. Voraussetzung für

die erfolgreiche Arbeit des KPM sind gut funktionierende

Kooperationen und verbindliche Verabredungen.

Das Klinikum München-Ost als Teil des KBO ist

mit seinem seit Jahren auf psychiatrische Krisenversorgung

spezialisierten Atriumhaus einer von fünf

Verbundpartnern*, die durch Zusammenlegung ihrer

krisenspezifischen Ressourcen den KPM als eigenständiges

Hilfeangebot etabliert haben. Zur Gewährleistung

ärztlich-psychiatrischer Kompetenz, insbesondere

bei Einsätzen vor Ort, wurde darüber hinaus

ein Kooperationsabkommen zwischen KPM und der

Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns geschlossen.

Beim Fachtag bestand Konsens: Krisendienste sind

dort, wo sie eingerichtet wurden, aus der psychiatrischen

Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken.

Insbesondere angesichts der seit vielen Jahren

ständig zunehmenden Zahl psychischer Erkrankungen

ist das niedrigschwellige Angebot professioneller Krisenhilfe,

die leicht und zuverlässig erreichbar ist und

verbindliche Unterstützung leisten kann, von größter

Bedeutung.

Weitere Informationen zum Krisendienst Psychiatrie

erhalten Sie im Internet per E-Mail an

info@krisendienst-psychiatrie.de oder unter

www.krisendienst-psychiatrie.de.

*Weitere Verbundpartner des Krisendienstes sind: Caritasverband

der Erzdiözese München und Freising e. V., Diakonie Hasenbergl,

Projekteverein gemeinnützige GmbH, Soziale Dienste

Psychiatrie gemeinnützige GmbH.


Fallkonferenz

„Differenzialdiagnose psychotischer

Symptome bei Menschen mit

Intelligenzminderung“ mit den Kollegen

der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu

Langzeitverläufen

Laut WHO haben Menschen mit Intelligenzminderung

global ein um das drei- bis vierfach erhöhtes

Risiko für psychische Störungen. Im Einzelfall

bestimmt das Bild im Erwachsenenalter meist ein

komplexes Gefüge von Wechselwirkungen zwischen

der Ursache der Behinderung, der psychiatrischen

und somatischen Komorbidität, aber auch

von Umweltfaktoren, wie einer mangelhaften oder

sehr erfolgreichen Förderung und Therapie.

Besonders einzelne Fälle mit sehr schweren, therapieresistenten

Verläufen und/oder differenzialdiagnostischen

Fragestellungen lenken eine verschärfte

Aufmerksamkeit auf das Studium der Vorgeschichte

und werfen bezüglich der Einflussmöglichkeiten

auf den Langzeitverlauf zahlreiche Fragen und

Überlegungen auf, die speziell im Kontext von Autismusspektrumstörungen

eine konstante Herausforderung

darstellen. Umgekehrt mag die Kenntnis

des weiteren Verlaufes im Erwachsenenleben für

die Kinder- und Jugendpsychiatrie von Interesse

sein.

Viele Patienten des Spezialbereiches „Psychiatrische

Therapie für Menschen mit geistiger Behinderung“

am Isar-Amper-Klinikum wurden vormals im

Fachbereich Entwicklungsstörungen im Heckscher-

Klinikum behandelt.

Einen gemeinsamen Blick mit Kollegen der Kinder-

und Jugendpsychiatrie auf spezielle Langzeitverläufe

zu werfen, stand lange auf der Wunschliste für die

Fallkonferenzen und wurde zum Ausgangspunkt

der letzten Fallkonferenz „Differenzialdiagnose

psychotischer Symptome bei Menschen mit Intelligenzminderung“

am 28. April 2010 im Isar-Amper-

Klinikum.

Hierzu eingeladen waren Dr. med. Martin Sobanski,

Oberarzt am Heckscher-Klinikum, und Veronika

Hermes, Diplompsychologin. Die Darstellung von

drei Fällen aus Sicht des jeweiligen Behandlungsabschnittes

mit ihren Hypothesen und Fragezeichen

mündeten in einer spannenden interdisziplinären

und multiprofessionellen Diskussion.

Die Fallkonferenz war ein Highlight in der Reihe

der seit 2006 zweimal jährlich stattfindenden

Fallkonferenzen.

Dr. med. Franziska Gaese, Oberärztin Psychiatrische

Therapie für Menschen mit geistiger Behinderung,

Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost

Tag der offenen Tür im

Kinderzentrum München

Am Samstag, den 09. Oktober 2010, veranstaltete

das Kinderzentrum München einen Tag der offenen

Tür. Das Schwerpunktthema lautete „Therapie im

Sozialpädiatrischen Zentrum: Indikationsstellung

und inhaltliche Schwerpunkte der Behandlung“.

Dazu fanden eine Reihe von Vorträgen und Präsentationen

statt. Zum Beispiel wurde die sozialpädiatrische

Sprechstunde Schwabing, die es seit

Mitte dieses Jahres gibt, den Gästen vorgestellt.

Auch alle weiteren Fachabteilungen im Kinderzentrum

präsentierten anschaulich ihre diagnostischen

und therapeutischen Fachangebote und

ermöglichten den Besuchern einen lebendigen

Einblick in die Arbeitsweise des Sozialpädiatrischen

Zentrums und der Fachklinik. Besucher konnten

so die zahlreichen Arbeitsbereiche des Kinderzentrums

kennen lernen, zum Beispiel die medizinische

Genetik, die Phoniatrie und Pädaudiologie sowie

die Neurophysiologie.

Zum Mitmachen lud Lach-Yoga-Therapeut Christoph

Emmelmann von der Münchner Lachschule

(www.muenchner-lachschule.de) ein. 30 Minuten

standen unter dem Motto „Lebe Dein Lachen“.

Die Malerin Hildegard Mühlich stellte Bilder aus,

die von Kindern mit Behinderung gemalt wurden.

Darüber hinaus konnten Eltern mit ihren Kindern

aktiv werden und selbst malen, es wurde Kinderschminken

angeboten und Spiele für Groß und

Klein mit den „Grünen Damen“ auf der Eltern-

Kind-Station.

Insgesamt war der Tag ein bunt gemischtes kurzweiliges

Programm, das zur Freude von Geschäftsführerin

Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach mehr

als 200 interessierte Besucher ins Kinderzentrum

München lockte. Auch 2011 wird es wieder einen

Tag der offenen Tür geben.

Am Tag der offenen Tür

konnten sich die Besucher

über die Angebote des

Kinderzentrums informieren

und bei zahlreichen

Programmpunkten selbst

aktiv werden.

12 | 13


Hermann Schmid, Pflegedirektor,

Judith Illner, Stv.

Leiterin der Krankenpflegeschule,

Leila Kos und

Jennifer Hörl, beide

Krankenpflegeschülerinnen,

am Infostand der Klinik

Taufkirchen (Vils)

(von links nach rechts)

Reges Interesse zeigten die

Besucher an den

Informationen der Kliniken.

KBO Kurier

Das KBO unterwegs

Erfolgreicher Messeauftritt in Dorfen

Resümee zur Teilnahme der Pflegedirektion und der Krankenpflegeschule der Klinik

Taufkirchen (Vils) an der Gewerbeschau Dorfen 2010

„Verkaufen Sie Strom?“ Mit der Frage wurden die

Aussteller des Standes des Isar-Amper-Klinikums,

Klinik Taufkirchen (Vils), des Öfteren konfrontiert.

Der neue Klinikname hat im Bewusstsein der

Bevölkerung in der Region noch nicht die „alten“

Bezeichnungen wie „das Schloss“ oder „Bezirks-

krankenhaus“ abgelöst. Umso erfreulicher ist in

diesem Zusammenhang, dass zwar nicht der Name

unserer Klinik allgemein bekannt ist, jedoch die

hier geleistete Arbeit durchgängig positiv assoziiert

wird. Viele Standbesucher äußerten, dass Personen

Lech-Mangfall-Kliniken zu Gast auf der GAP EXPO

Mit dem Thema „Geriatrie, Gerontopsychiatrie

und Demenz“ haben sich die Lech-Mangfall-Kliniken

auf der größten Regionalmesse des Werdenfelser

Landes, der GAP EXPO, von 16. bis 19.

September 2010 erfolgreich am Hausberggelände

in Garmisch-Partenkirchen präsentiert. Unter der

Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten

Horst Seehofer haben rund 230 Aussteller

aus 28 verschiedenen Branchen auf 6.000 Quadratmeter

Ausstellungsfläche in zwölf Hallen ihre

Erzeugnisse und Dienstleistungen präsentiert.

Demenz ist ein Überbegriff für eine Vielzahl von

Erkrankungen. Um den Messebesuchern einen Einblick

in die Befindlichkeit der visuellen Wahrnehmung

von Menschen mit Altersschwäche zu geben,

wurde dies unter anderem durch den Einsatz

unterschiedlicher Simulationsbrillen vermittelt.

Die verschiedenen Therapieformen der Klinik

fanden sich in der Ausstellung von Arbeiten aus

den Bereichen Steinbildhauerei, Kunsttherapie

aus ihrem sozialen Umfeld, die Patienten waren

oder sind, eine gute Behandlung erhalten hätten.

Auffallend hierbei war, dass von einigen explizit

die gute Pflege, die an der Klinik Taufkirchen (Vils)

geleistet wird, benannt wurde. Dass die fachlichqualitative

Seite des Pflegeberufs in dieser Weise

von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ist

sicher nicht selbstverständlich.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass

zwar auch das ursprünglich anvisierte Ziel, Personalgewinnung

im weitesten Sinne zu betreiben, erreicht

wurde (so gab es beispielsweise einige sehr

konkrete und gezielte Informationsgespräche seitens

der Krankenpflegeschule vor allem mit Eltern

bzw. Großeltern von potenziellen Auszubildenden),

das Schwergewicht bildeten allerdings Gespräche

„allgemeiner, aufklärender“ Art zur Klinik.

Nach Meinung des Autors sollten ähnliche Gelegenheiten

im regionalen Kontext, auch ohne

direkten fachlichen Bezug, zur Präsentation der Klinik

und zur Personalgewinnung unbedingt genutzt

werden.

Christian Hampel

Wissensmanagement und Personalentwicklung,

Isar-Amper-Klinikum, Klinik Taufkirchen (Vils)

und Ergotherapie wieder, auch der Sozialdienst

informierte alle Interessenten ausführlich über die

psychosoziale Betreuung und Beratung. Darüber

hinaus wurde im Forum-Pavillon der Messe das

Programm mit Vorträgen des Chefarztes Dr. Josef

Scherer zum Thema „Lernen im Schlaf“, des Oberarztes

Dr. Werner Schmaus zum Thema „Kopfschmerz“

sowie des Oberarztes Dr. Peter Dobmeier

zum Thema „Was ist Stress“ abgerundet.

Die Messe verzeichnete in diesem Jahr über

30.000 Besucher. Der Geschäftsführer der Lech-

Mangfall-Kliniken gGmbH, Gerald Niedermeier,

unterstützte das Messeteam und stand interessierten

Besuchern gerne Rede und Antwort. Der

Messestand wurde von den Besuchern sehr gut

angenommen. In zwei Jahren wird die Klinik sicherlich

wieder auf der GAP EXPO vertreten sein.

Brigitte Hebel

Lech-Mangfall-Kliniken


Fit wie ein Turnschuh

Erfolgreicher Gesundheitstag am Klinikum München-Ost

Massagen, CO²-Messung (nicht nur für Raucher),

Fitnessangebote, Cardio-Check und vieles mehr:

Kaum war das Programm des Gesundheitstages für

Mitarbeiter veröffentlicht, meldeten sich zahlreiche

Interessierte bei Gabriele Richter-Steininger an.

Haarathon etabliert sich

Rund 800 Läufer haben am Sonntag, den 26. September

2010, am Haarathon teilgenommen. Trotz

bedecktem Himmel und kühlem Wetter ließen

es sich die Sportler nicht nehmen, bereits zum

sechsten Mal für den guten Zweck zu laufen. Der

Erlös des Haarathons geht in diesem Jahr an die

Sporttherapie des Isar-Amper-Klinikums, Klinikum

München-Ost zum Ausbau der Kletterwand.

Schnellste Frau im Halbmarathon war Cornelia

Firsching. Sie erreichte nach 01:31:39 Stunden

das Ziel. Sieger des Halbmarathons war Andreas

Allwang in einer Zeit von 01:18:24 Stunden. Den

10,25-Kilometer-Lauf gewann Bettina Hiebl mit

einer Zeit von 00:45:28 Stunden, schnellster Mann

war Tobias Lau mit einer Zeit von 00:37:24 Stunden.

Weitere Laufergebnisse und Informationen

finden Sie unter www.iak-kmo.de/haarathon.

Schirmherr der Veranstaltung war Bezirkstagspräsident

und Verwaltungsratsvorsitzender Josef

Mederer, der selbst als Läufer am Start war. Neben

mehreren Kollegen vom Bezirk Oberbayern und

aus dem KBO war auch Prof. Dr. Dr. Margot Albus,

M. Sc., Ärztliche Direktorin des Klinikums München-Ost,

unter den Teilnehmern.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten wie immer

das eingespielte Organisationsteam und zahlreiche

Helfer sowie Freunde des Klinikums München-Ost.

Und auch im nächsten Jahr wird es wieder einen

Haarathon geben. Vielleicht laufen Sie ja auch

(wieder) mit?

Rückblick 2009

Unter den Helfern war auch das Team vom

autkom, dem die Erlöse des 5. Haarathons zugute

kamen. Unterstützt wurde das autkom mit einem

neuen, großzügigen Pavillion-Zelt im Wert von

über 1000 Euro, das schnell zusammengebaut und

auf Messen und Veranstaltungen genutzt werden

kann.

Die meisten kostenlosen Angebote waren innerhalb

kurzer Zeit vergriffen. Die Mitarbeiter des

Klinikums waren begeistert von dem Tag. „Wunderbar,

dass das Klinikum so was anbietet“, freute

sich eine Kollegin. Organisiert wurde der Tag von

der Personalabteilung.

Als Schirmherr auch in diesem Jahr wieder mit am Start: Bezirkstagspräsident

Josef Mederer.

Das autkom (Autismuskompetenzzentrum Oberbayern

gemeinnützige GmbH) ist eine Kontakt-

und Beratungsstelle für Menschen mit Autismus,

deren Angehörige, Partner und Bezugspersonen

sowie für Fachleute. Wesentliche Leitungsangebote

sind Beratung, Informationsbereitstellung

und Vermittlung zu den Angeboten der Kooperationspartner

und anderen autismusspezifischen

Einrichtungen.

Jörg Hemmersbach, Gaby

Schneider (beide Klinikum

München-Ost) und Markus

Witzmann (autkom) bei

der Übergabe der Sachspende

(von links nach

rechts)

14 | 15


Hans-Georg Zander

mit seinem Team:

Elisabeth Lehmann (DA),

Kathrin Schneider (DA)

und Duska Tomic (DA)

(von links nach rechts)

KBO Kurier

Sporttherapie des Inn-Salzach-Klinikums

nutzt die neue Kletterwand

Als neues Angebot in der Sporttherapie steht den

Patienten des Inn-Salzach-Klinikums in Wasserburg

seit kurzem eine große, moderne Kletterwand zur

Verfügung.

Kletterwände kommen in vielen Kliniken zum Einsatz,

da sie sich durch ihre mannigfaltigen Verwendungsmöglichkeiten

hervorragend für die Therapie

eignen. So kann die Behandlung von Patienten mit

Angst- und Panikstörungen, Körperschemastörungen,

Essstörungen und Depressionen unterstützt

werden. Durch das Klettern an der Wand werden

nicht nur die Muskeln beansprucht, sondern auch

die Sinnesorgane sensibilisiert und die Körperwahrnehmung

geschult.

Geklettert werden kann nach Farben, in verschiedene

Richtungen, mit bestimmten Techniken oder

Am 27. April 2010 fand zum dritten Mal ein

Informationstag zum Thema Diabetes mellitus statt.

Er wurde organisiert von den Diätassistenten der

Abteilung V – Catering.

mit eingebauten Schwierigkeiten. So werden die

Bereiche der Kognition, Emotion, Affekte, Motorik

und der Wahrnehmung gefördert. Die Patienten

lernen zum Beispiel beim Klettern, wie schnell man

an eigene Grenzen stoßen kann und beginnen

dadurch, an Problemlösungen zu arbeiten. Ebenso

kommen Gefühle wie Glück, Zufriedenheit, aber

auch Ängstlichkeit zum Tragen.

Die Erprobungsphase mit Kindern und Erwachsenen,

vor allem auf der Mutter-Kind-Station, war von

Erfolg gekrönt. Hier zeigte sich, wie stark sich das

Verhalten der Mütter beim Klettern auf ihre Kinder

auswirkt – sowohl im positiven wie negativen Sinn.

Weiter war es ein Erlebnis, die Unbekümmertheit

der Kinder zu sehen, die ihrem Bewegungsdrang

freien Lauf lassen und ihr Selbstvertrauen steigern

konnten.

Aus dem Erfahrungsbericht einer Patientin geht

hervor, dass sie zwar sehr viel Ausdauer benötigte,

um die Aufgaben zu bewältigen, sich aber frei und

selbstbewusster fühlte, als sie es geschafft hatte.

Auch körperliche Beschwerden seien gelindert

worden und das steigere natürlich wiederum die

Motivation. Festzuhalten ist, dass sich bei allen

Patienten mit der Zeit die Sicherheit, das Selbstvertrauen

und das körperliche Wohlbefinden gesteigert

haben. Klettern ist also auch für Personen

mit psychischen und neurologischen Problemen

geeignet.

Nikolaus Liebhart, Sporttherapie

Dagmar Kießling, Öffentlichkeitsarbeit

Inn-Salzach-Klinikum

3. Diabetestag am Klinikum München-Ost

Die Präsentation im Foyer des Personalcasinos war

interessant gegliedert. So konnten die Mitarbeiter

sich bei den Diätassistenten zum Thema informieren

oder griffen auch gerne zu den reichlich

ausgelegten Broschüren und Fachbeiträgen. Ferner

gab es ein Büffet, auf dem die Diätassistenten nicht

nur kleine Häppchen offerierten, sondern sie auch

in Zusammenhang zu Kohlehydraten, Berechnungseinheiten

und glykämischen Index setzten.

Den größten Zuspruch fand – wie immer – die

Blutzuckermessung. Über Stunden hielten Kathrin

Schneider, Elisabeth Lehmann und Duska Tomic

dem Ansturm stand und freuten sich über das rege

Interesse.

Hans-Georg Zander

Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost


Das KBO feiert

Gerhard Polt übernimmt

SPZ-Schirmherrschaft

Mehr als 150 Gäste waren am 28. Juli 2010 ins

TamS-Theater in Schwabing gekommen – und sie

bereuten es nicht. Gerhard Polt, der bayerische

Kabarettist schlechthin, übernahm an diesem

Abend die Schirmherrschaft der Kunst-, Kultur-

und Freizeitprojekte des Sozialpsychiatrischen

Zentrums (SPZ).

Seit mehr als 20 Jahren kennt Polt das SPZ: Seit er

1990 im Kleinen Theater in Haar auftrat. Damals

spendete er seine Gage. Der Künstler unterstützt

das SPZ seit vielen Jahren. Unter anderem beteiligt

er sich am AntiStigma-Kalender, der jährlich erscheint.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer dankte Gerhard

Polt deshalb an diesem Abend für sein außergewöhnliches

Engagement, das den Klienten direkt zugute

kommt. Umrahmt wurde die Feier von einem bunten

Am Ende war es ein knappes Rennen: gemeinsam

haben Aurelia Nurse (Klinikum München-Ost) und

Christian Hampel (Klinik Taufkirchen (Vils)) den

hervorragenden dritten Platz beim Wettbewerb

„Beste psychiatrische pflegerische Arbeit“ erreicht,

der von der Bundesvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen

der Psychiatrie e. V. erstmals

ausgeschrieben wurde. Überreicht wurde der Preis

für das Projekt „Implementierung von Pflegediagnosen

in der Praxis am Isar-Amper-Klinikum“ auf

dem Bundestreffen am 22. April 2010 in Brandenburg.

Im November 2009 hatten Aurelia Nurse

und Christian Hampel bereits den bayerischen

Pflegepreis gewonnen. Alle eingereichten Projekte

überzeugten die Jury durch ihre Professionalität

und Innovativität. „Sie alle sind wichtige Meilensteine

zur Professionalisierung der Pflege insgesamt“,

betont Josef Kolbeck, Pflegedirektor des Klinikums

München-Ost.

Die Jury lobte insbesondere die gute Projektplanung

und gelungene Umsetzung durch die beiden

Preisträger. Eine besondere Herausforderung lag

auch darin, dass das Projekt an zwei Standorten

unterschiedlicher Größe und Mitarbeiterkultur

sowie in unterschiedlichen QM-Systemen umgesetzt

wurde. Pflegediagnosen sind Beschreibungen

konkreter pflegerischer Einschätzungen von

menschlichen, gesundheitsbezogenen Verhaltens-

und Reaktionsweisen im Lebensprozess auf wis-

Programm mit Musik, Theater, Kunstausstellung und

geselligem Beisammensein im Garten des TamS.

Im Anschluss ließ es sich der Schirmherr nicht

nehmen, die Regenschirme mit seiner Unterschrift

an die Gäste zu verkaufen. Die Schirme

fanden reißenden Absatz, die Einnahmen gehen

an das SPZ.

Henner Lüttecke

Isar-Amper-Klinikum gewinnt 3. Platz beim

Bundespflegepreis Psychiatrie

senschaftlicher Basis. Die Sprache der Pflege wird

dadurch vereinheitlicht und klar definiert.

Die Jury vergab den 2. Platz an Manuela Lehr,

Elbe-Elster-Klinikum Finsterwalde, für das Projekt

„Angehörigenarbeit – Ein Qualitätsmerkmal der

Psychiatrie“, den 1. Platz belegte Dr. Michael Schulz,

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bethel,

mit dem Projekt „Adherence Therapie als psychotherapeutische

Kurzintervention durch Pflegende

in der stationären Psychiatrie“. Der Pflegepreis soll

künftig im zweijährigen Rhythmus ausgeschrieben

werden. Weitere Informationen finden Sie in Kürze

auf der Seite www.bflk.de.

SPZ Geschäftsführer

Markus Witzmann, Schirmherr

Gerhard Polt, KBO-

Vorstand Martin Spuckti,

Bezirkstagspräsident Josef

Mederer, Dr. Dr.Peter Vaitl,

fachlicher Leiter SPZ (Foto

links, von links nach rechts)

„Herrschaft, a Schirm!“

Gerhard Polt und Martin

Spuckti bei der Übergabe

(Foto oben, von links nach

rechts)

Stolz auf die Auszeichnung:

Josef Kolbeck, Pflegedirektor

Klinikum München-Ost,

Aurelia Nurse, Christian

Hampel und Hermann

Schmid, Pflegedirektor

Taufkirchen (Vils)

(von links nach rechts)

16 | 17


Freuten sich gemeinsam

– von links nach rechts,

stehend:

Bezirkstagspräsident

Josef Mederer,

Geschäftsführer

Isar-Amper-Klinikum

Jörg Hemmersbach,

Prof. Dr. Dr. Margot Albus,

M.Sc., Ärztliche

Direktorin Klinikum

München-Ost,

Martin Spuckti,

Vorstand KBO

(früher Isar-Amper-Klinikum,

hat das Museum

tatkräftig unterstützt),

sitzend:

Pfarrer Albert Schamberger,

Alma Midasch,

Ferdinand Ulrich und

Günter Goller

KBO Kurier

Hohe Auszeichnung

verliehen

Gesammelt, gesichtet und geordnet: Gemeinsam

haben Alma Midasch, Ferdinand Ulrich und Günter

Goller das Psychiatrie-Museum am Klinikum

München-Ost vor fünf Jahren aufgebaut. Pünktlich

zum 100. Geburtstag des Klinikums München-Ost

im Jahr 2005 wurde auch das Psychiatrie-Museum

eröffnet. Mit viel Liebe zum Detail hat das Museumsteam

eine kleine Schatzkammer geschaffen, die

einen eindrucksvollen Blick auf 100 Jahre Psychiatrie

in Haar ermöglicht.

Therapie und Behandlung haben sich in den

vergangenen 100 Jahren stark gewandelt, und dies

wird beim Rundgang durch das Museum spürbar.

Mehr als 9000 Gäste haben inzwischen das Museum

besucht und sind fachkundig geführt worden.

Grund genug, dem gesamten Team die Bezirksmedaille

zu verleihen.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer dankte in seiner

Laudatio allen drei Mitarbeitern für ihr Engagement.

„Ferdinand Ulrich hat als Motor das Projekt

angestoßen und gemeinsam mit Alma Midasch und

Günter Goller Exponate gesammelt, katalogisiert

und präsentiert.“ Alma Midasch und Günter Goller

waren selbst seit 1960 bzw. seit 1970 im Klinikum

tätig und engagierten sich in ihrem Ruhestand

ehrenamtlich.

Das Museum leistet ebenso einen wichtigen

Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte des

Klinikums. „Die drei haben einen wesentlichen

Beitrag zur Aufarbeitung geleistet. Es gelingt ihnen,

zum Teil aus eigener Anschauung die enormen

Veränderungsprozesse in der Psychiatrie bis hin

zur Entwicklung einer modernen Sozialpsychiatrie

aufzuzeigen“, lobte Mederer.

Auch Krankenhauspfarrer und Seelsorger Albert

Schamberger, der seit 35 Jahren in Haar wirkt, bekam

die Medaille verliehen. Dem Klinikum verbunden

blieb er auch nach seiner Verrentung vor vier

Jahren. Dafür waren ihm die Menschen, Patienten

und Mitarbeiter gleichermaßen zu wichtig. „Wir

ziehen den Hut vor Ihrem außerordentlichen

Engagement für die Menschen, für die Sorge um

ihre Seelen! Möge ihnen Ihr segensreiches Wirken

noch lange erhalten bleiben“, dankte der Bezirkstagspräsident.

Henner Lüttecke

Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost

Gemeinsames Sommerfest der Pflegeschulen

Erstmalig in der Geschichte der Krankenpflege-

und Krankenpflegehilfeschulen des KBO feierten

die Schüler aus dem Inn-Salzach-Klinikum, dem

Klinikum München-Ost und der Klinik Taufkirchen

(Vils) am 09. Juli 2010 ein gemeinsames Sommerfest

auf dem Gelände des Klinikums München-Ost.

Ein überdimensionales „Kicker-Spiel“, in dem verschiedene

Schülerteams und ein Lehrerteam zum

Wettkampf aufeinander trafen, forderte von allen –

bei über 30° C im Schatten – sportliche Höchstleistungen.

Die Kollapsprophylaxe hatte zum Glück

die Werksfeuerwehr mit reichlich kaltem Wasser

übernommen.

Ein stellenweise wirklich schwieriges Quiz, zu dem

alle Fragen beigesteuert hatten, brachte schließlich

die Entscheidung. Als klare Gewinner stellten

sich die Schüler der Berufsfachschulen am Inn-

Salzach-Klinikum heraus. Sie konnten den von der

Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums München-Ost

gestifteten und von der Arbeitstherapie gestalteten

Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Das

Sommerfest wurde übrigens von den Schülern der

Kliniken gemeinsam organisiert – herzlichen Dank

an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Jürgen Helfrich, Leiter des Bildungszentrums,

Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost


10-jähriges Jubiläum in Garmisch-Partenkirchen

Am 21. April 2010 feierten die Lech-Mangfall-Kliniken

am Klinikum Garmisch-Partenkirchen (Foto) ihr

10-jähriges Bestehen. Mit derzeit 80 vollstationären

Betten, einer Tagesklinik mit 15 Behandlungsplätzen,

einer großen Institutsambulanz sowie einem neurophysiologischen

Labor kann auf 10 Jahre erfolgreiche

Arbeit zum Wohle der Patienten zurückgeblickt

werden. Und die Nachfrage steigt kontinuierlich.

Eröffnet wurde die Feierstunde mit Grußworten

von Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Landrat

Harald Kühn, Gerald Niedermeier, Geschäftsführer

25 Jahre Rottmannshöhe

Auch das Heckscher-Klinikum hatte Grund zum

Feiern: Am 09. Juli 2010 fand ein Festakt anlässlich des

25-jährigen Bestehens der Abteilung Rottmannshöhe

statt. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer

Anton Oberbauer referierte Prof. Dr. med. Franz

Joseph Freisleder, Ärztlicher Direktor des Heckscher-

Klinikums, über 25 Jahre Jugendpsychiatrie auf der

Rottmannshöhe.

Es folgten die Grußworte von Ihrer Königlichen Hoheit

Prinzessin Ursula von Bayern, Bezirkstagspräsident

Josef Mederer und KBO-Vorstand Martin Spuckti.

Das KBO macht Musik

Jazz im Schloss 2010

Im 11. Jahr organisierte SOVIE e. V. im Rahmen des

„Taufkirchner Kultursommers“ (unterstützt unter

anderem von der Münchner Flughafengesellschaft

FMG und der Brauerei Taufkirchen) das bewährte

„Jazz im Park“ am 03. und 04. Juli 2010 erstmals als

„Jazz im Schloss“. Die Veranstalter wollten damit

wegen der oft regenreichen Geschichte dieser

Open-Air-Veranstaltung im Park der Klinik Taufkirchen

von klimatischen Unwägbarkeiten unabhängig

sein. Aber wie so oft im Leben: kaum hat man

sich (mit der Möglichkeit, bei schlechtem Wetter

in den „Fuggersaal“ im Wasserschloss Taufkirchen

auszuweichen) auf ein Ereignis vorbereitet, tritt es

gar nicht ein.

Und so konnten begeisterte Besucher am Samstagabend

auf der malerischen Schlossterrasse „Jazz

an einem Sommerabend“ mit dem betörenden

Nordland-Charme der finnischen Sängerin Tuija

Komi und ihrem Trio genießen. Ab Sonntagmittag

wurden die Gäste bei anhaltend sommerlichem

Wetter kulinarisch durch das SOVIE-Team mit

einem köstlichen und reichhaltigen Buffet sowie

der Lech-Mangfall-Kliniken, und Dr. Josef Scherer,

Ärztlicher Direktor der Klinik in Garmisch-Partenkirchen.

Den Fachvortrag „Psychiatrie – Gestern,

heute und in der Zukunft – von der Dementia

praecox zum Burn out“ hielt Prof. Dr. med. Hans

Förstl, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie,

Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität

München.

Anschließend hatten die Gäste Gelegenheit, sich

bei einem kleinen Imbiss auszutauschen und sich

über das Angebot der Klinik zu informieren.

Im Anschluss stellte Prof. Dr. med. Hans-Jürgen

Möller, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie

und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-

Universität München, die problematische Beziehung

zwischen König Ludwig II. und Bernhard von

Gudden dar, bevor Annette Kienzle M. A., Historikerin

und Leitung Kulturamt der Stadt Starnberg,

mit einer „Landpartie“ in Form einer Schilderung

der historischen Entwicklung der Kulturlandschaft

Starnberger See zum gemeinsamen Sommerfest

überleitete.

musikalisch durch die „Isar-Amper Jazz Company“

verwöhnt.

„Jazz im Park/Schloss“ ist weltweit die einzige Jazzveranstaltung,

die organisiert und gastronomisch

einschließlich des Services von einem „Integrationsprojekt

für psychisch Kranke“, SOVIE e. V.,

Bezirkstagspräsident Josef

Mederer

Foto: Prof. Dr. Gerd Laux

Das Jazz-Festival in

Taufkirchen lockte wieder

zahlreiche Besucher an.

Foto: bodo@gsedl.de

18 | 19


Andreas Fröschl

verzauberte das Publikum.

KBO Kurier

betreut wird und auf dem Gelände und unter Beteiligung

der Patienten einer psychiatrischen Klinik

stattfindet. Die dadurch ganz besondere Stimmung

von „Jazz im Park/Schloss“ spiegelte sich in gelöster,

sommerlicher Stimmung, zufriedenen Gesichtern

und begeistertem Applaus der Besucher wider.

Freitag, 23. Juli 2010, 20.00 Uhr. Gespannte Erwartung

im festlich dekorierten Saal. Ein Raunen geht

durch die Reihen. Dr. Stefan Piehler, Kaufmännischer

Leiter und Mitglied des Veranstaltungsteams,

kündigt mit kurzen, aber treffenden Worten den

jungen Künstler an und begleitet vom Applaus

im ausverkauften Festsaal tritt dieser vor seine

erwartungsvollen Klassikliebhaber. Fingerfertig,

mutig und brillant meisterte er die schwierigsten

Passagen. Von Bach über Schubert und Liszt bis zu

Brahms reichte seine Darbietung. Als Zugabe wählte

er Rachmaninow. Die Stücke untermalten des

Künstlers Engagement, Temperament, Leidenschaft

und Können.

Andreas Fröschl zieht durch sein hinreißendes

Spiel treue, mittlerweile fast Stammpublikum zu

nennende Zuhörer in seinen Bann, durch sein

virtuoses Können folgen weitere Bewunderer. Die

fasziniert und andächtig lauschenden Zuhörer

sind sich nach dem Konzert einig, sie haben einem

weiteren souveränen Auftritt des jungen Pianisten

beiwohnen dürfen. Es lässt ahnen, dass die Zukunft

für Andreas Fröschl noch Überragendes bereit hält.

Wir werden noch viel von ihm und seinem bereits

jetzt großartigen Können zu hören bekommen.

Freuen wir uns darauf!

Vielen Besuchern ist das frühere Kulturprogramm

noch in guter Erinnerung. Früher als „Gabersee

live“ bekannt, wird diese Veranstaltungsreihe unter

dem Namen „Inn-Salzach-Live“ weitergeführt.

Der Festsaal am Inn-Salzach-Klinikum ist ein Ort

der Begegnung, für Mitarbeiter, für Patienten, für

die Bevölkerung. Diese Veranstaltungen sind ein

Wer’s verpasst hat – schade. Aber vielleicht im

nächsten Jahr? „Jazz im Park/Schloss“ in Taufkirchen

hätte es verdient.

Prof. Dr. med. Matthias Dose, Ärztlicher Direktor,

Isar-Amper-Klinikum, Klinik Taufkirchen (Vils)

Erlebnisbericht über einen begeisternden Klavierabend

Motor für die Öffnung des Klinikums nach außen.

Zum Abbau von Klischees, Vorurteilen und für eine

gemeinsame Annäherung zwischen der Bevölkerung

und der Psychiatrie, bedingt dadurch eine

weitere Entstigmatisierung dieses Themas, das in

der heutigen Zeit immer mehr an Wert gewinnt.

P. S. : Aus dem Kreis des Veranstaltungsteams hörte

man verlauten, Andreas Fröschl werde vermutlich

auch 2011 wieder ein Gastspiel geben …

Vita Andreas Fröschl

Andreas Fröschl wurde am 09. September 1988

in München geboren. Im Alter von sechs Jahren

erhielt er den ersten Klavierunterricht, bevor er

1996 an die städtische Musikschule Landshut zu

Tanja Wagner wechselte. In den folgenden Jahren

konnte er zahlreiche Erfolge feiern, so wurde er

unter anderem im Bundeswettbewerb „Jugend

musiziert“ 2005 als Klaviersolist mit dem ersten

Preis ausgezeichnet. 2006 war mit dem Gewinn

des „Kleinen-Schumann-Wettbewerbs“ in Zwickau,

dem Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft

und dem Carl-Schroeder-Preis in Sondershausen

ein besonders erfolgreiches Jahr.

Mit 13 Jahren gab Andreas Fröschl sein Klavierabend-Debüt

in Landshut, drei weitere Recital-

Programme folgten in den nächsten Jahren. Er gab

Konzerte mit dem Jugendstreichorchester der

Städtischen Musikschule (Leitung Herbert Gill), mit

dem Schulorchester des Hans-Carossa-Gymnasiums

(Leitung Peter Röckl) und mit der Max-Bruch-

Philharmonie, Sondershausen. Auch der bayerische

Rundfunk wählte ihn mehrfach für Produktionen

aus. Im Herbst 2007 wirkte Andreas Fröschl bei

der Produktion „Ein Winter auf Mallorca“ im Landestheater

Niederbayern mit.

Der Rotary-Club verlieh Andreas Fröschl den

Jugendkulturpreis 2006 und würdigte damit seine

außergewöhnlichen musikalischen Leistungen. Seit

Oktober 2008 studiert Andreas Fröschl an der

Musikhochschule Wien bei Professor Oleg Maisenberg

das Konzertfach Klavier.

Dagmar Kießling, Veranstaltungsteam/Unternehmenskommunikation

Inn-Salzach-Klinikum


Lernen für den gemeinsamen

Erfolg

Professionelles Deeskalationsmanagement eingeführt

Bereits 2005 brachte die Pflegedirektion des Inn-

Salzach-Klinikums die Einführung eines professionellen

Deeskalationsmanagements erfolgreich auf

den Weg. Ziel ist es, die Kompetenzen der Mitarbeiter

im Umgang mit Patienten in Spannungssituationen

dauerhaft zu fördern und zu stärken.

Bei der Personalauswahl für die Multiplikatoren

bewies der stellvertretende Pflegedirektor Clemens

Kraus ein glückliches Händchen: Theresa Mittermaier

(Krankenschwester für Psychiatrie DKG), Patrick

Beham (Gesundheits- und Krankenpfleger), Peter

Berger (Gesundheits- und Krankenpfleger DKG)

und Ludwig Kern (Gesundheits- und Krankenpfleger,

Stationsleitung) wurden am Institut für Deeskalationsmanagement

in Wiesloch zu Deeskalationstrainern

nach ProDeMa ® ausgebildet. Seither geben sie

ihr Wissen in dreitägigen Seminaren an alle Mitarbeiter

aus den medizinischen, pflegerischen, therapeutischen

und diagnostischen Bereichen weiter, die in

direktem Patientenkontakt stehen.

Umfassende Schulungen

Inhaltlich bearbeiten die Schulungen ein weites

Feld. Behandelt werden unter anderem die

Umstände, die zu Wut und aggressivem Verhalten

führen können, die Gesprächsführung in Konfliktsituationen

und die verbale Deeskalation, aber auch

das Verhalten im Falle eines Übergriffs auf Kollegen.

Rollenspiele machen bewusst, wie Gesprächssituationen

sich aufschaukeln und Spannungssituationen

eskalieren können. Hierzu erarbeiten die Teilnehmer

gemeinsam mit den Trainern Lösungsstrategien.

Zusätzlich bereichern die Mitarbeiter den Kurs

mit praktischen Erfahrungen und Beispielen.

Auch die Selbst-Reflexion spielt eine bedeutende

Rolle: „Was löst der Patient in mir aus, was löse ich

im Patienten aus?“ Die verbale, ebenso aber auch

die non-verbale Kommunikation, erlebte Situationen

aus der Vergangenheit, persönliche Einstellungen

und eigene Gefühle – alles muss auf den Prüfstand,

um zu verstehen, was sich zwischen Team und

Patient abspielt.

Vernetztes Arbeiten im Team

Dabei bestätigt sich im gegenseitigen Austausch

der Teilnehmer stets aufs Neue die Wichtigkeit der

multiprofessionellen Zusammenarbeit. Zieht das

Team an einem Strang, profitieren Patienten und

Mitarbeiter gleichermaßen.

Wie das Klinikum in Wasserburg sind auch die

Tagklinik in Rosenheim und die Klinik Freilassing in

das Deeskalationsmanagement eingebunden. Fast

alle Mitarbeiter aus der Pflege und viele weitere

Kollegen wurden bereits geschult. Für nicht-therapeutische

Berufsgruppen, die nahe am Patienten

arbeiten, wie Patientenbegleiter oder Mitarbeiter

des Reinigungsdienstes, werden mittlerweile zwei

halbtägige Schulungen angeboten.

Mit das wichtigste Grundelement des Deeskalationsmanagements

ist die multiprofessionelle Teamarbeit.

Die gegenseitige Information, etwa in Form von

adäquater Übergabe und Dokumentation, ist dabei

ebenso wichtig wie die einheitliche professionelle

Haltung zum Patienten und zueinander. Vernetzungen

zu den Berufsfachschulen für Krankenpflege und

Pflegeassistenz im Hause stellen sicher, dass auch

unsere Auszubildenden praktische Kompetenzen im

Deeskalationsmanagement erwerben.

Viel Lob für die Trainer

Seit Beginn der Schulungen in 2006 haben die vier

Trainer unermüdlich und in sehr hoher Qualität

in bisher 65 Seminaren 830 Kollegen geschult. Im

Mittelwert erhielten die Trainer bei der Evaluation

aller bisher geleisteten Schulungen im Bereich der

Trainerkompetenzen ein sehr positives Feedback

durch die Teilnehmer. Was besonders motivierend

für die Trainer ist: Zusätzlich zur sehr guten Bewertung

im Fragebogen wurde über hundertmal

im Freitext gelobt: Engagement und Motivation

lohnen sich eben doch.

Nach dem Motto: „Du kannst in anderen nur

entzünden, was in Dir selber brennt“ (Augustinus),

haben die Trainer im ganzen Haus anständig

„gezündelt“. Das verdient viel Anerkennung und

Respekt. Die konsequente Evaluation der Seminare

im Rahmen der klinikinternen Fortbildung in

Zusammenarbeit mit Dipl.-Psych. Dr. Sissi Artmann

(Basisdokumentation, Statistik) hat sich bewährt.

Mitarbeiter haben mit ihren wertvollen Rückmeldungen

im Freitext dazu beigetragen, dass Seminarunterlagen

verbessert, Didaktik und Methodik

überprüft wurden und das Deeskalationsmanagement

im Haus immer mehr Substanz gewonnen

hat. So wurden zum Beispiel gemeinsam mit der

Medizinprodukteverantwortlichen Marion Maurer

Fixiersysteme überprüft. Eine interdisziplinäre

Projektgruppe hat ein Konzept zur Ersthilfe nach

traumatischen Ereignissen für die Mitarbeiter erarbeitet.

Auch hier waren die Deeskalationstrainer

mit ihrer Fachkompetenz eingebunden.

Aktuell sind alle Kurse in 2010 ausgebucht und

interdisziplinär besetzt: Das sagt etwas aus!

Katja Danninger

Betriebliche Bildungsreferentin Inn-Salzach-Klinikum

Theresa Mittermaier

Ludwig Kern

Patrick Beham

Peter Berger

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Heidi Damböck

Dr. Michael Raus

Katja Verago

KBO Kurier

Personalien

Neue Pflegedirektorin

Zum 01. August 2010 hat Heidi Damböck die

Position der Pflegedirektorin für die Lech-

Mangfall-Kliniken übernommen. Heidi Damböck

verfügt durch ihre langjährige Tätigkeit als Fachkrankenschwester

für Psychiatrie und Pflegedienstleitung

im früheren Bezirkskrankenhaus Haar und heutigem

Klinikum München-Ost über einen erheblichen

Erfahrungswert. Des Weiteren arbeitete sie nunmehr

zehn Jahre in der Sozialverwaltung des Bezirks

Oberbayern als Koordinatorin für den Fachbereich

Psychiatrie (Region 10). Neben ihrem Studium zur

Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen hat

Heidi Damböck den Studienlehrgang zur Krankenhausbetriebswirtin

erfolgreich absolviert.

Unterstützt wird Heidi Damböck von den Leitungen

des Pflegebereiches vor Ort: Gertraud

Setzensack (Agatharied), Susanne Jost (Landsberg

am Lech) und Hans-Jürgen Donabauer (Garmisch-

Partenkirchen und Peißenberg).

Sie erreichen Heidi Damböck per E-Mail an

heidi.damboeck@khagatharied.de sowie telefonisch

unter 08026 393-4540.

Zentraler Ansprechpartner IT im KBO

Am 17. Mai 2010 hat Dr. Michael Raus seine Tätigkeit

als Leiter der EDV-Organisation aufgenommen.

Er wird insbesondere die Zusammenarbeit der

einzelnen Abteilungen und Bereiche koordinieren

und die Projektplanung weiter vorantreiben.

Das Büro von Dr. Michael Raus erreichen Sie unter

der Telefonnummer 089 287237-100,

Fax: 089 287237-102 oder per E-Mail an

anja.lueer-wesche@edv-obb.de.

Dr. Michael Raus zeichnet für alle strategischen

Fragen verantwortlich. Bei technischen Fragen und

Problemen wenden Sie sich bitte weiterhin an

Ihren lokalen Support.

Assistenz Personal und Finanzen

Nach der Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin

hat Katja Verago in unterschiedlichen Branchen

als Sekretärin und Assistentin Geschäftsführer

unterstützt.

Während ihrer Tätigkeit bei einem Softwarehersteller

von Business Intelligence Lösungen absolvierte

sie das Studium der Betriebswirtschaftslehre

an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie

München und arbeitete anschließend als Consultant.

Aufgabengebiete waren hier die Unterstützung

bei der Implementierung der Software sowie

die Umsetzung betriebswirtschaftlicher Fragestellungen

in die Softwarelösung. Zudem betreute

sie die Hotline und war verantwortlich für die

Erstellung einer Onlinehilfe und den gesamten

Schulungsbereich.

Den Vorstandsbereich III, Personal und Finanzen,

der KBO-Management-Holding unterstützt

Katja Verago seit April 2010. Zu ihren Aufgaben

gehören unter anderem die generelle Steuerung

von Prozessen, die Mitarbeit bei Controllingtätigkeiten

sowie die Strukturierung der Zuarbeiten im

Bereich Personal.

Sachbearbeitung KBO-Vorstandsbereich III

Personal und Finanzen

Holger Mannow machte nach seinem Abitur

zunächst eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten.

Danach besuchte er die Fachhochschule in

Stralsund und schloss das Studium mit den Studienschwerpunkten

Rechnungswesen, Controlling,

Betriebliche Steuerlehre und Revisionswesen als

Diplom-Betriebswirt (FH) ab.

Zuletzt arbeitete Holger Mannow als Verantwortlicher

für Buchhaltung und Controlling bei einer

Film- und Fernsehproduktionsfirma in der Nähe

von München. In der Management-Holding ist Holger

Mannow seit 15. April 2010 als Sachbearbeiter

im Vorstandsbereich III, Personal und Finanzen, tätig.

Dr. med. Franz Joseph Freisleder zum

Honorarprofessor ernannt

Dr. med. Franz Joseph Freisleder,

Ärztlicher Direktor des

Heckscher-Klinikums, das seit

2000 Akademisches Lehrkrankenhaus

der Ludwig-Maximilians-Universität

München

ist, wurde am 12. April 2010

auf Antrag der Medizinischen

Fakultät von Wissenschaftsminister

Dr. Wolfgang Heubisch

zum Honorarprofessor für

Kinder- und Jugendpsychiatrie

an der Ludwig-Maximilians-

Universität München bestellt.

KBO-Teamassistenz

Evelin Eder unterstützt seit

Anfang Juli 2010 das Sekretariat

in der Management-Holding

als Teamassistenz. Zuvor

war sie langjährig als Sachbearbeiterin

für die Münchenstift

gGmbH sowie als Assistentin

der Geschäftsführung im Bereich

Veranstaltung und Facility

Service tätig.

Prof. Dr. med. Franz

Joseph Freisleder

Holger Mannow

Evelin Eder erreichen Sie telefonisch

unter 089 5505227- Evelin Eder

25 oder per E-Mail an evelin.eder@kbo-ku.de.


Vorschau

Menschen mit Autismus in Bayern

In der Versorgungslandschaft für Menschen mit

Autismus, deren Angehörige und Bezugspersonen

hat sich in den vergangenen Jahren in Bayern

viel verändert. Als niederschwellige Anlaufstellen

wurden Autismuskompetenzzentren in jedem

Regierungsbezirk eingerichtet, die neben der fachlichen

Beratung rund um das Thema Autismus eine

Lotsen- und Vermittlungsrolle in das ambulante

und stationäre Versorgungssystem übernehmen.

Damit wurde eine niederschwellige und wohnortnahe

Anbindung für Betroffene und deren Familien

geschaffen. Jedoch stellt sich die Versorgungslandschaft

innerhalb Bayerns sehr unterschiedlich dar.

Nicht überall sind die erforderlichen Angebote

flächen deckend verfügbar.

In Kooperation mit dem Autismuskompetenzzentrum

Oberbayern (autkom) veranstaltet die Hanns-Seidel-

Stiftung am 10. Dezember 2010 eine Fachtagung, um

die Herausforderungen für Wissenschaft, Leistungserbringer,

Politik und Gesellschaft zu diskutieren.

Für weitere Informationen zur Veranstaltung und bei

Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an

das autkom, E-Mail: info@autkom-obb.de, Telefon:

089 4522587-0.

„Meine Welt, deine Welt – Menschen mit

Autismus in Oberbayern

Ab 16. Dezember 2010 sind Exponate aus

mehreren integrativen Malworkshops und aus der

Literaturwerkstatt in den Räumen der Galerie des

Bezirks Oberbayern zu sehen. Der Bezirk Oberbayern

finanziert dieses Projekt mit dem Ziel, die

Bedeutung von Kunst für den Bereich Autismus

sichtbar zu machen.

Ort: Prinzregentenstraße 14, 80538 München.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 Uhr bis

17 Uhr, Freitag 8 Uhr bis 13 Uhr.

KBO-Fachtag „Entwicklungen, Problemlösungen

und Konzepte für psychisch

schwer kranke Menschen“

Auf dem KBO-Fachtag am 11. Februar 2011 im

Festsaal des Inn-Salzach-Klinikums stellen das KBO,

der Fachausschuss Psychiatrie der Arbeitsgemeinschaft

der Freien Wohlfahrtspflege in Oberbayern

und die Sozialverwaltung des Bezirks Oberbayern

bisherige Ergebnisse und Modelle vor und erörtern

mit den Teilnehmern weitere Lösungen.

Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie im

Internet unter www.kbo-ku.de, telefonisch unter

089 5505227-25 oder per E-Mail an

evelin.eder@kbo-ku.de.

KBO-Fachsymposium Gerontopsychiatrie

– Geriatrie: Herausforderung Alter(n)

Die Menschen werden immer älter. Und mit den

Lebensjahren nehmen körperliche und psychische

Erkrankungen zu. Die Zahl der beispielsweise an

Demenz erkrankten Menschen wird sich nach

Schätzungen von Gesundheitsexperten bis 2050

verdoppeln.

Am 01. Dezember 2010 veranstalten die Kliniken

des Bezirks Oberbayern (KBO) das Fachsymposium

Gerontopsychiatrie – Geriatrie „Herausforderung

Alter(n)“ mit Fachvorträgen, Expertendiskussionen,

einem KBO-Klinik-Marktplatz und einer

Darbietung „Alter nachspüren – trotz Jugend“.

Das Symposium findet von 09.00 Uhr bis 16.00

Uhr im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz

statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

erhalten Sie im Internet unter

http://www.kbo-ku.de oder bei Anna Fleischmann,

E-Mail: anna.fleischmann@kbo-ku.de, Telefon:

089 5505227-19. Eine Teilnahme ist ausschließlich

nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die KBO-Berufsfachschulen stellen

sich vor

Die Berufsfachschulen für Krankenpflege und

Krankenpflegehilfe des KBO präsentieren sich auf

der Messe Berufsbildung 2010 in Nürnberg. Von

06. bis 09. Dezember 2010 können sich Besucher

über die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und

Krankenpfleger/in oder zur/zum Pflegefachhelfer/in

(Krankenpflege) informieren. Die Ausbildung wird

an den Standorten Klinikum München-Ost, Klinik

Taufkirchen (Vils) und Klinikum Wasserburg am Inn

angeboten.

Die Berufsbildung ist die größte Messe zum Thema

Ausbildung in Europa. Ideal geeignet also, um

Bewerber auf die Ausbildungsmöglichkeiten im

KBO aufmerksam zu machen. Denn in Zeiten des

drohenden Fachkräftemangels ist es unerlässlich,

qualifizierte Mitarbeiter auszubilden. Nach erfolgreichem

Abschluss können diese an den KBO-

Standorten in ganz Oberbayern viele berufliche

Einstiegsmöglichkeiten mit Perspektive nutzen.

Lernen Sie die KBO Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

persönlich am Messestand in Nürnberg

kennen. Alle Informationen zu unseren Berufsfachschulen

finden Sie auch im Internet unter www.

kbo-ku.de unter „Das Unternehmen“, Rubrik

„Aus-, Fort- und Weiterbildung“.

Alle Informationen und

Terminhinweise finden Sie

im Internet unter http://

www.kbo-ku.de in der

Rubrik Veranstaltungen.

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Leserbefragung:

Wie finden Sie den KBO Kurier?

Vielen Dank, dass Sie an der Umfrage teilnehmen möchten. Für das Ausfüllen des

Fragebogens benötigen Sie ca. 5 Minuten.

Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur anonymisiert ausgewertet. Die Vorschriften

des Bayerischen Datenschutzgesetzes werden eingehalten.

1. Wie oft lesen Sie den KBO Kurier?

n Regelmäßig n Ab und zu n Selten n Ich lese den KBO Kurier nicht.

2. Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit dem KBO Kurier nach der letzen Ausgabe?

(� = vollkommen zufrieden � � = unzufrieden) � � � � � � � weiß nicht

3. Wie zufrieden sind Sie mit folgenden Punkten?

(� = vollkommen zufrieden � � = unzufrieden, � = weiß nicht/

3a. Erscheinungsbild noch nicht genutzt)

Optische Gestaltung (Farbe, Design, Layout) ...........� � � � � � �

Übersichtlichkeit der Seiten. ............................� � � � � � �

Logische Aufteilung und Gliederung der Themenbereiche � � � � � � �

Qualität des Papiers. ....................................� � � � � � �

Handlichkeit des Formates ..............................� � � � � � �

Art der Bilder ...........................................� � � � � � �

Sprache . ................................................� � � � � � �

3b. Inhalt

Aktualität der Beiträge und Artikel. .....................� � � � � � �

Qualität der Beiträge und Artikel .......................� � � � � � �

Vielfalt/Anzahl an Beiträgen und Artikeln ...............� � � � � � �

Menge an Text. ..........................................� � � � � � �

4. Gibt es noch andere Dinge, mit denen Sie beim KBO Kurier besonders zufrieden oder unzufrieden sind?

Zufrieden: _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Unzufrieden: ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

n Nein, keine weiteren Punkte

5. Zu welchem Zweck nutzen Sie den KBO Kurier?

(� = sehr wichtig � � = gar nicht wichtig � = weiß nicht)

Um auf dem Laufenden zu bleiben, sich allgemein

über Neuigkeiten zu informieren .......................� � � � � � �

Wegen der Beiträge und Berichte ......................� � � � � � �

Wegen der Neuigkeiten aus dem Unternehmen .......� � � � � � �

Wegen der Informationen über Kollegen/Mitarbeiter ..� � � � � � �

Wegen der Bilder .......................................� � � � � � �

Wegen der Vorschau ....................................� � � � � � �

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6. Gibt es noch andere Gründe, warum Sie den KBO Kurier lesen?

Ja, und zwar: ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

n Nein

7. Welche der folgenden Eigenschaften treffen auf den KBO Kurier zu?

(� = voll und ganz � � = gar nicht)

Modern. .................................................� � � � � �

Innovativ. ................................................� � � � � �

Aktuell. ..................................................� � � � � �

Informativ ...............................................� � � � � �

Frisch ....................................................� � � � � �

Jung. .....................................................� � � � � �

Kompetent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .� � � � � �

Unabhängig. .............................................� � � � � �

Ausführlich ..............................................� � � � � �

Seriös. ...................................................� � � � � �

Solide. ...................................................� � � � � �

Nutzerorientiert ........................................� � � � � �

Zuverlässig ..............................................� � � � � �

Qualitativ ................................................� � � � � �

Unkompliziert ...........................................� � � � � �

8. Würden Sie den KBO Kurier an Kollegen/Bekannte weiterempfehlen?

(� = Ja, auf jeden Fall � � = Nein, sicher nicht) � � � � � �

9. Sonstige Verbesserungsvorschläge

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Soziodemographie

Wie alt sind Sie?

_________ Jahre

Sind Sie …

n männlich

n weiblich

Sind Sie Mitarbeiter?

n Ja

n Nein

Kliniken des Bezirks Oberbayern

Kommunalunternehmen

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80502 München

Leserbefragung

Bitte senden Sie uns Ihren Fragebogen

auf dem Postweg, zum Beispiel mit Ihrer

Hauspost, bis 15. Januar 2011 zurück.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

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Tel.: 089 5505227-17, -19

Grafik & Design: Andreas von Mendel · http://avm.vonmendel.de

Fotos: Kliniken des Bezirks Oberbayern, Bezirk Oberbayern, iStockphoto

Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in den Texten in der Regel nur die männliche Form verwendet.

Die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

© Kliniken des Bezirks Oberbayern – Kommunalunternehmen · November 2010

Selbstständiges Kommunalunternehmen des öffentlichen Rechts (Art. 75 BezO)

Vorstand: Diplom-Volkswirt Martin Spuckti

Verwaltungsratsvorsitzender: Bezirkstagspräsident Josef Mederer

Sitz: Landeshauptstadt München · HRA 90125, Amtsgericht München · USt-IdNr. DE251869316

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