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tassilo - das Magazin rund um Weilheim und die Seen - Ausgabe März/April 2022

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Ausgabe 41

März / April 2022

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: mauritius images / Udo Siebig

Weiher am Eckenbichl, Obersöchering

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Über den Wolken

An Bord eines Ultraleichtflugzeugs

Mit Sonderteil

BAUEN &

WOHNEN

im Tassiloland

Auf der Roten Couch

Der Kreishandwerksmeister erzählt


Oberammergau

Unabhängig · Selbstständig · Sicher

10 Gute Gründe

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Appartement

sichern!

im SeniorenWohnen

Oberammergau zu leben

Bei uns wohnen Sie abseits von Lärm und Hektik der Stadt am Rande des Naturparks Ammergauer

Alpen. Genießen Sie Möglichkeiten, die Ihnen der weltbekannte Passionsspielort Oberammergau

mit seinen kulturellen und naturnahen Angeboten bietet. Unser Haus passt sich dem alpinen Baustil

der Umgebung an und bietet ein komfortables Zuhause in unmittelbarer Nähe zum Ortszentrum.

ESSEN

Wer sich gerne an einen gedeckten Tisch setzt, ist bei uns richtig! Unser

freundliches Servicepersonal freut sich auf Ihren Besuch in unserem Restaurant.

Unsere Küche ist auch verantwortlich für das „Essen auf Rädern“

des BRK-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen im Ammertal.

GESELLIGKEIT

Individualität und Gemeinschaft, das ist bei uns kein Widerspruch. In

Ihrem Appartement können Sie ganz für sich sein, in unseren gemeinschaftlichen

umen wie dem Kaminzimmer, den Restaurants und im

Garten können Sie die Hausgemeinschaft erleben.

WOHNUNGEN

Das SeniorenWohnen Oberammergau

bietet 75 Appartements mit Wohnflächen

zwischen 30 und 70 m². Alle Appartements

sind ausgestattet mit einer praktischen Miniküche

und eigenem Bad. In Ihren eigenen

vier Wänden können Sie schalten und walten,

wie Sie es gewohnt sind. Unsere hauswirtschaftlichen

Mitarbeiterinnen übernehmen

gerne die Pflege Ihres Appartements.

SERVICE

Unsere Rezeption und Verwaltung ist an

allen Werktagen geöffnet und steht Ihnen

mit Rat und Tat zur Seite, sei es für Informationen

rund um unser Haus und unsere

Angebote oder den richtigen Ansprechpartner

für Ihr Anliegen zu finden. Auch

unser Haustechniker ist von Montag bis

Freitag im Haus.

PFLEGE UND

WOHLBEFINDEN

Eine pflegerische Unterstützung in Ihrem neuen

Zuhause ist in unserem Hause frei wählbar. Unser

eigener Ambulanter Pflegedienst steht Ihnen gerne

zur Verfügung. In unserer Massagepraxis können Sie

sowohl medizinische wie auch dem persönlichen

Wohlbefinden dienende Leistungen buchen. Das

Friseurstüberl ist einmal wöchentlich für Sie geöffnet.

SICHERHEIT

RUND UM DIE UHR

Unser Ambulanter Pflegedienst ist täglich von 6.00

Uhr bis 20.00 Uhr im Haus erreichbar. Zusätzlich verfügt

jedes Appartement über eine Notrufeinrichtung,

die 24 Stunden aktiv ist und an den Notruf des Bayerischen

Roten Kreuzes angeschlossen ist.

VERANSTALTUNGEN

Wir haben ein abwechslungsreiches monatliches Veranstaltungsprogramm,

das regelmäßige Bewegungsangebote und gesellige Anlässe

bietet, sowie Highlights wie Konzertnachmittage, Ausflüge in die nähere

Umgebung oder gemeinsame Feste im Jahreslauf. Auch Gottesdienste

werden in unserem Haus in wöchentlichem Wechsel gefeiert.

FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE

Im SeniorenWohnen kennt man sich! Hier die freundliche Begrüßung,

dort die Nachfrage nach dem Befinden: Unsere Bewohner und Besucher

schätzen unsere familiäre Atmosphäre und das gute Miteinander

zwischen allen Beteiligten.

BARRIEREFREIHEIT

Unser Haus hat Geschichte. Schon in den 1930er Jahren war es als Hotel

ein beliebter Ort für Urlauber aus aller Welt. Dennoch bewegen Sie sich

sicher: die Zugänge zu unserem Haus sowie alle Räumlichkeiten sind

nahezu alle barrierefrei und mit Rollator oder Rollstuhl gut zu erreichen.

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH

SeniorenWohnen Oberammergau · St.-Lukas-Straße 15, 82487 Oberammergau

Birgit Krebs, Kundenberatung · Tel. 08822 918-155 · birgit.krebs@ssg.brk.de · www.seniorenwohnen.brk.de


Eine Bereicherung fürs Leben

Hobbygärtner fürchten sie:

Nacktschnecken. Oft reicht

ihnen eine nasse Nacht, um

komplette

Salatbestände

kaputtzufressen. In unserer

März / April-Ausgabe

mit

Sonderthemen zu en, Wohnen und Energie“

spricht ein Experte

„Bau-

über wertvolle Tipps

im Umgang mit diesen

glitschigen „Feinden des

Selbstangebauten“ – und rät

i n

in erster Linie zu Geduld.

Ähnlich unangenehm in

der menschlichen Wahrnehmung:

Silberfischchen. Wie

diese winzigen, aus der Urzeit stammenden Insekten

überhaupt in Häuser gelangen? Ob sie Krankheitserreger

auf uns Menschen übertragen? Und materiellen

Schaden in Wohnungen anrichten? In diesem Falle

klärt ein erfahrener Kammerjäger auf. Noch kleiner,

weil mit menschlichem Auge gar nicht zu sehen: Legionellen,

die im Trinkwasser vorkommen, und grippeähnliche

Erkrankungen sowie schwere Lungenentzündungen

hervorrufen können. Nun aber genug der

„gefährlichen“ Insekten und Bakterien. Auf der Roten

Couch geht es diesmal um ehrliche Arbeit. Dafür haben

wir Michael Andrä aus Obersöchering besucht.

Der Zimmerer, Bautechniker, Energieberater und Unternehmer

wurde vergangenes Jahr zum Kreishandwerksmeister

für Weilheim-Schongau und Garmisch-

Partenkirchen gewählt. Im großen Interview spricht er

über eine Sonderrolle des Handwerks in der Region,

warum der Bauboom auch die kommenden Jahre andauern

wird, die Energiewende mit wesentlich mehr

Augenmaß betrieben werden muss und das Thema

„Fachkräftemangel“ auch aus einer ganz anderen,

im Grunde positiven Perspektive betrachtet werden

kann. Außerdem verrät uns der 39-Jährige, dass seine

Reden im Dialekt recht positiven Anklang finden bei

hiesigen Handwerkern. Obwohl, oder gerade weil er

entgegen vieler Politiker auch mal kritische Themen

laut ausspricht und beim Namen nennt? Die Antwort

lesen Sie, liebe Leser, ab Seite 9.

Unmittelbar davor stoßen Sie auf einen Bericht über

einen mutigen Mann, der nach einem Kanada-Urlaub

eine neue Leidenschaft entdeckte, aus der ein immer

intensiveres Hobby wurde, und schließlich ein Vollzeitjob.

Die Rede ist von Tom Huber aus Antdorf, Experte

für Ultraleichtflugzeuge, der im nordwestlichen

Gewerbegebiet seines beschaulichen Heimatortes ein

kleines aber feines Imperium aufgebaut – und dafür

seinen ersten Beruf als selbstständiger Zimmerer aufgegeben

hat. Viel Zeit und Geld können Bauherren

Altlasten kosten. Wir haben das komplexe Thema auf

ein einfach verständliches Level heruntergebrochen

und einen wertvollen Tipp für alle, die sich in Zukunft

ein Grundstück kaufen oder bauen möchten. Im Falle

eines Baumhaus-Baus sollte belastetes Material keine

„böse Überraschung“ darstellen. Felix von Scheffer

hat schon mehrere gebaut – und große Visionen, die

diese hektische Welt ein bisschen lebenswerter machen

würden. Passend dazu: Die Liebe und Lebensfreude,

die von Kindern mit Trisomie 21 ausgeht. Vor

zehn Jahren gründete sich ein rühriger Verein, der

betroffenen Familien mit tollen Projekten und Erfahrungswerten

im Alltag unterstützt. Dieser sei anstrengend,

aber äußerst lebensbereichernd, wie aus erster

Hand erfahren durfte,

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Schwedischer Rocker

aus 1800 — in einem

einzigartigen Skimuseum

Seite 6

Über einen Antdorfer

Busch-Piloten: Gelebter

Traum in ultraleicht

Seite 9

Auf der Roten Couch:

Kreishandwerksmeister

Michael Andrä

Seite 14

Bakterien im Duschkopf!

So gefährlich sind

Legionellen

Seite 18

Eklige Schimmelpilz-Fresser:

Silberfische in Badezimmer,

Küche und Waschraum

Seite 20

Kostenfalle Altlasten:

So vermeiden Sie

„böse Überraschungen“

Seite 24

Feind des Selbstangebauten:

Wertvolle Tipps im Umgang

mit Schnecken

Seite 32

In einem Tiny House

am Ammersee: Das

Museum der Liebe

Seite 34

Vorsorge für den Ernstfall:

Katastrophenschutz

warnt vor „Blackout“

Seite 36

Lebensbereichernde

Schicksale — über „einfach

mehr“ und Trisomie 21

Seite 38

Abschalten auf einer anderen

Ebene: Kunsthandwerker baut

professionelle Baumhäuser

Seite 44

Bunte Eier aus natürlichen

Zutaten: Ostern mit der

Hauswirtschafterei

Seite 50

Veränderte Rollenverteilung?

Chancengleicheit am

Ausbildungsmarkt

Seite 52

Allerlei Literarisches:

Druckfrische Bücher

zu gewinnen!

märz / april 2022 | 3


Skimuseum mit einzigartigen Exponaten

Schwedischer „Rocker“ aus 1800

Peiting | Mit 36 Weltcup-Siegen,

einem WM-Titel und drei olympischen

Goldmedaillen ist Katja

Seizinger die erfolgreichste deutsche

Skirennfahrerin aller Zeiten.

Obwohl die aus dem nordrheinwestfälischen

Datteln stammende

49-Jährige bereits im April 1999

ihre aktive Karriere beendet hatte,

sind ihre Erfolge bis heute unvergessen.

Unter anderem auch dank

eines in der Region einzigartigen

Museums – dem Skimuseum im

Peitinger Klösterle. Auf 90 Quadratmetern

Ausstellungsfläche zu

sehen: Drei Paar Völkl-Rennski und

eine in Rennanzug und Abfahrtshelm

eingekleidete Schaufenster-

Puppe – alles Original-Ausstattung

von Katja Seizinger. Dabei sind

diese fünf Unikate nur ein winzig

kleiner Ausstellungs-Ausschnitt

des Peitinger Skimuseums, das

insgesamt mehr als 500 Exponate

beherbergt. Angefangen mit einem

der ältesten Skier in der Geschichte

der Menschheit: Ein aus Schweden

stammender Eschenholzski, hergestellt

im Jahre 1800! Er ist rund zwei

Meter lang, besitzt weder Taillierung,

Stahlkante noch Sicherheitsbindung,

stattdessen eine einfache,

von Hand fixierte Schlaufe, in

die man Badeschlappen-ähnlich

mit einem warmen Winterschuh

hineinschlupfen konnte. „Ein Ski,

der natürlich zum Fortbewegen

und Jagen gedacht war, keiner zum

Abfahren“, sagt Heinrich Bittner,

Museums-Archivar und einer derjenigen,

der den Hauptinitiator des

Peitinger Skimuseums persönlich

kannte: Erich Sanktjohanser. Der

hatte über mehrere Jahre hinweg

historisch wertvolle, zum Teil uralte

und seltene Exponate rund ums

Thema Ski zusammengesammelt.

4 | tassilo

Mehr zum Jagen als Abfahren: Im Peitinger Skimseum sind unter rem uralte Schneeschuhe und Skier aus Skandinavien

ande-

ausgestellt.

Und zwar vorwiegend aus Skandinavien

und Tschechien. 16 Paar

Wander- und Alpinski aus Esche,

Eiche oder Rotbuche, gebaut zwischen

1850 und 1935, mal mit, mal

ohne Riemen-Bindung, stammen

beispielsweise aus Südmähren.

Pioniere der

Sicherheitsbindung

Über die Jahre hinweg wurde die

Ansammlung von Sanktjohanser,

der leider exakt ein Jahr nach offizieller

Museums-Eröffnung verstorben

ist, durch andere rührige

Peitinger schrittweise erweitert.

Zum Beispiel um den längsten Ski

mit 2,85 (!) Metern. Oder um 305

Bindungen vom namhaften Hersteller

Marker. Darunter auch: Die

revolutionäre Vier-Punkt-Sicherheitsbindung,

deren ursprüngliche

Entstehungsgeschichte einen

fast schon tragischen Hintergrund

hat: Hannes Marker verdiente

nach dem Zweiten Weltkrieg sein

„täglich Brot“ als Sportjournalist

in Garmisch-Partenkirchen. Und

als Skilehrer für US-Soldaten, die

sich in den Bayerischen Alpen erholten.

Allerdings verlor er diesen

Job um ein Haar, weil sich die Soldaten

reihenweise Füße und Beine

gebrochen hatten, deren General

infolgedessen das ihm viel zu verletzungsgefährliche

Skifahren verbieten

wollte. Dann erwischte es

auch den Vorzeige-Skifahrer selbst

– nach einem schweren Sturz lag

Hannes Marker mit Rippen- und

Beckenbruch wochenlang im Krankenhaus,

fing allerdings noch im

Krankenbett an zu grübeln: „Wie

kann ich eine bereits herumgeisternde

Idee, den Skisport sicherer

zu machen, in die Tat umsetzen?“

Letztlich hatte er riesengroßen Erfolg:

Die Firma Marker ist bis heute

Weltmarktführer im Skibindungsbereich.

Und ist dank einer Niederlassung

in Penzberg auch nach

wie vor im bayerischen Oberland

vertreten. Ähnlich faszinierend

wie die Hannes-Marker-Geschichte

ist die vom ersten Schnallenski-

schuh. Dessen Erfinder heißt Otto

Mathé, ein in Innsbruck geborener

Tausendsassa, unter anderem als

Rennradfahrer und Motorsportler

erfolgreich. Im Rahmen eines

Sandbahnrennens verletzte er

sich jedoch derart schwer, dass

seine rechte Hand für immer gelähmt

bleiben sollte. Doch anstatt

zu resignieren, stand er bereits

den darauffolgenden Winter auf

Skiern, „wofür ich im Grunde ja

nur meine Beine brauche“. Das

kräftige Zubinden seines dama-

ligen Skischuhs war ihm mit nur

einem gesunden Arm jedoch

unmöglich. Seine Lösung des

Problems: Pro Schuh drei Federstrammer

annieten, womit

der erste Schnallenskischuh

geboren war.

Insofern ist das Peitinger

Skimuseum vollgepackt mit

überregionalen und internationalen

Besonderheiten,

wobei die markteigene Historie

nicht zu kurz kommt.

Dort, wo in Peiting heute

Lidl-Kunden

Lebensmittel

einkaufen, stand vorher

eine Skifabrik. Sie hieß

Hofbauer und produzierte

unter gleichem Namen

zahlreiche

Pistenmodelle

für Hobbysportler und

Rennfahrer, später international

zugelassene Eisstöcke.

Wer unter den an

Wand und Decke hängenden

Hofbauer-Skiern weiterschreitet,

gelangt jedoch

in einen Museums-Bereich,

der nur noch indirekt etwas

mit Skisport zu tun hat: Die

Michael-Dacher-Stube, die

unter anderem wetterfeste

Jacken, Steigeisen, Pickel


und ein Foto von Dacher

und Reinhold Messner zeigt.

Letzteres wurde am 8611

Meter hohen K2 geknipst.

Der zweithöchste Berg der

Welt gilt als wesentlich anspruchsvoller

als beispiels-

weise der mit 8 848 Metern

höchste Berg der Welt, der

Mount Everest. Beim Verlassen

der Extrembergsteiger-Ecke

stechen dagegen

wieder weitere,

außergewöhnliche Skisporterfindungen

ins Auge.

Zum Beispiel ein Skischuh

aus 1956, der sowohl vorne

als auch hinten ein Schnürsystem

zu bieten hatte – und

zu dieser Zeit das Topmodell

schlechthin gewesen sein

muss. Schließlich wurde damit

die damalige Deutsche

Nationalmannschaft für die

Olympischen

Winterspiele

in Cortina d’ Ampezzo ausgestattet.

Oder ein Klappski,

dessen Baujahr zwar unbekannt

ist, jedoch aufgrund

Bauweise und lederner

Riemenbindung viele Jahre

zurückliegen muss. Und genau

das macht das Peitinger

Skimuseum auch für jüngere

Menschen so interessant:

Immer wieder entdeckt

der Besucher 50, 80, 100

oder gar 170 Jahre alte Skimodelle,

Bindungen und

Schuhe, deren Aufbauten

und Formen verblüffende

Ähnlichkeiten mit aktuellen

„Innovationen“ haben.

Eine slowenische Edel-

Im Original: Drei Paar Rennski sowie Rennanzug

und Sturzhelm von Katja Seizinger.

firma hat erst im vergangenen

Winter einen pistenorientierten

Klappski, der platzsparender zu

verstauen und transportieren ist,

herausgebracht. Wer dann beim

Durchschlendern des Peitinger Skimuseums

das gleiche Bau-Prinzip

aus längst vergangener Zeit entdeckt,

reibt sich verwundert die

Augen und kommt immer wieder

zum Entschluss: Vom Grundprinzip

her hat sich im Bereich Ski

und Skisport wenig verändert die

vergangenen Jahrzehnte. Ein weiteres

Paradebeispiel dafür: Das seit

Corona (wieder) schwer beliebte

Splitboard, womit Snowboarder

Tourenski-mäßig aufsteigen können.

Auch das ist keine Neuheit,

sondern gab’s bereits um 1991.

Und dann wäre da nochmals dieser

aus Schweden stammende Uralt-Ski

aus dem Jahre 1800 gesondert

hervorzuheben. Der hat eine

ziemlich starke, weit nach hinten

aufgebogene Skischaufel. Insofern

genau das, was im 21. Jahrhundert

als „revolutionäre Rockertechnik“

angepriesen wird – und inzwischen

in nahezu allen Skiern zum

leichteren Einsteuern in die

Kurve sowie besseren Aufschwimmen

im Tiefschnee

verbaut ist. Eine tatsächliche

Weltneuheit war dagegen

der Doppelkanten-Carvingski

der österreichischen Firma

Kneissl. „Der soll auch

super funktionieren, Kosten

und Wartungsaufwand seien

jedoch zu hoch gewesen,

um sich auf dem Skimarkt

durchzusetzen“, sagt Klaus

Hilgner, Vorsitzender des

Peitinger Museumsvereins.

Zu sehen ist dieses exotische Exemplar

übrigens direkt neben

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den ausgestellten Rennskiern von

Katja Seizinger. Und schräg gegenüber

dieser umfangreichen

Skibindungs-Sammlung von Marker.

An der war übrigens auch

Markus Wasmeier interessiert,

der mit zwei Olympischen Gold-

Medaillen, einem WM-Gold und

neun Weltcup-Siegen ähnlich erfolgreich

war wie Seizinger. „Wenn

wir keinen ehrenwerten Platz für

die Marker-Bindungen gefunden

hätten, würden sie jetzt in seinem

Bauernhof- und Wintersportmuseum

in Neuhaus am Schliersee

zu sehen sein“, erinnert Heinrich

Bittner an den Besuch von Markus

Wasmeier, der persönlich ins Klösterle

gekommen war, dabei jedoch

feststellen musste: Die Peitinger

haben nicht nur Platz für 500 Ski-

Exponate aus Deutschland, Österreich,

Schweiz, Italien, Japan,

Kanada, Finnland, Frankreich, Norwegen,

USA und der ehemaligen

DDR, sondern hegen und pflegen

sie auch mit größter Sorgfalt. js

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Das Peitinger Skimuseum an der Kapellenstraße 1 hat jeden

Mittwoch von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Informationen zu

aktuellen Corona-Regeln hält die örtliche Tourist-Information

unter 08861 / 59961 oder touristinfo@peiting.de bereit.

Dort können auch Termine für Sonderführungen an anderen

Tagen und zu anderen Uhrzeiten vereinbart werden.

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6 | tassilo

Antdorf | Gegenhanglandung auf

dem Zugspitzplatt, Vermisstensuche

in der Sahara, Landung auf

einem fahrenden Lkw, Flugbegleitung

des größten Schlittenhunde-Rennens

der Welt – dem

Yukon Quest aus Alaska bis nach

Kanada: Tom Huber lebt seinen

Traum, hat sich mit viel Fleiß,

Mut, Können und einer gesunden

Prise positiver Verrücktheit

ein kleines aber feines Imperium

aufgebaut. Eines mit motorisierten

Ultraleichtflugzeugen. Geparkt

sind seine 470 bis 600 Kilogramm

schweren Schmuckstücke in einem

Hangar nordwestlich von Antdorf.

Genaugenommen am Rande des

Gewerbegebiets am Steinbacher

Weg, von wo der Blick in Richtung

Süden kitschiger nicht sein könnte:

Erst unberührte Felder, dann

die beschaulichen Hausdächer

Antdorfs, überragt vom örtlichen

Kirchturm, und im Hintergrund die

mit Neuschnee überzogenen Gipfel

von Benediktenwand, Jochberg

und Heimgarten. „Diese traumhafte

Lage hier war mir lange Zeit

weder bewusst noch wichtig“, gibt

der inzwischen 50-jährige Pilot,

Mechaniker und Piloten-Ausbilder

offen und ehrlich zu. Denn alles,

was er vor rund 15 Jahren gesucht

hat: Eine „einigermaßen“ ebene

Freifläche zum Starten und

Landen. „Hab damals meinen

Flieger in den Anhänger gepackt,

bin durch den Landkreis getourt,

habe nach potentiellen Wiesen

gesucht und versucht, die Grundstückseigentümer

ausfindig zu

machen.“ Ein schwieriges Unterfangen,

weil sich in Deutschland

Begeisterung und Verständnis für

Hobby-Fliegerei in Grenzen hält.

„Luxus! Nur was für Reiche!“,

sind die weitverbreiteten Meinungen.

In Antdorf allerdings war das

anders. „Kaum Gegenwind aus

der Bevölkerung.“ Und das große

Glück, dass auf dieser Fläche am

Steinbacher Weg mal ein Kieswerk

stand, seit Wiederaufschüttung

des Areals der Boden nicht mehr

so fruchtbar, insofern uninteressanter

für landwirtschaftliche

Nutzung ist. So kam Tom Huber

letztlich zu seinem eigenen Reich,

das inzwischen aus Wohn- und

Geschäftshaus, Werkstätte, Hangar

sowie einer 480 Meter langen und

zwanzig Meter breiten Start- und

Landebahn besteht.

Pilotenschein in Kanada

Aufgewachsen in Uffing am Staffelsee,

lernte Tom Huber von klein

auf die Natur schätzen und lieben.

Mit der Fliegerei hatte er allerdings

überhaupt nichts am Hut.

Kanufahren war das Hobby seiner

Eltern, die ihn regelmäßig nicht

nur auf den Staffelsee, sondern

auch nach Kanada mitgenommen

haben, wo die Landschaft wesentlich

unberührter und größer ist.

Und der Weg von einem Einsiedlerhaus

zur nächsten größeren

Stadt mit Einkaufsmöglichkeiten

verdammt weit sein kann. „Deshalb

besitzt in Kanada fast jeder

abseitswohnende einen eigenen

Flieger, um schneller von A nach

B zu kommen.“ Insofern sind Motorflieger

in Kanada ein wichtiges

Mittel zum Zweck, haben dort

einen ähnlich hohen Stellenwert

wie für die Deutschen das Auto.

Mit dem Flieger-Virus infiziert hat

sich Tom Huber im Rahmen seines

zweiten Kanada-Urlaubs – nach

einer längeren Autofahrt aus der

Provinz in eine nächstgrößere Ortschaft

mit Lebensmittelgeschäften,

wo er angrenzend einen kleinen

Hangar mit Motorflugschule entdeckte.

„Lockere Typen, keiner

älter als 25 und im Hintergrund

lief Countrymusik.“ Dieser lässige

Lifestyle hat den Uffinger sofort

gepackt. So sehr, dass er kurzerhand

seinen Kanada-Aufenthalt

auf insgesamt sechs Monate verlängerte,

dort die Pilotenschule

besuchte

und eine weltweit

gültige Fluglizenz

erwarb. Zurück in

Deutschland wäre

er gerne geflogen,

konnte aber nicht,

weil er weder einen

eigenen Flieger

noch Geld für einen

hatte. Die einzige

Lösung: Arbeiten,

arbeiten, arbeiten.

Sparen, sparen, sparen.

Und zwar in seinem

gelernten Beruf

als Zimmerer, dem

er den Meister obendrauf setzte

und schließlich seinen eigenen

Ein-Mann-Betrieb gründete. Mit

einem Ultraleichtflugzeug kam

er schließlich um 1996 erstmals

in Berührung. „Eine innovative

Alternative zur klassischen Cessna,

was damals etwas ganz besonderes

war.“ Ebenso die Ikarus

Comco C22 – sein erstes eigenes

Flugzeug.

Die ersten Jahre mit eigenem Flieger

waren ein aufregendes Hobby

für Tom Huber. Dass er damit mal

hauptberuflich sein Geld verdienen

würde? „Damals undenkbar.“

Bis er einen Anruf eines Kumpels

bekam, der Wüsten-Rallyes

durch die Sahara betreute. Nicht

die weltberühmte Rallye von Dakar,

aber eine für ambitionierte

Hobby-Fahrer, rund 500 Kilometer

weit, zwei Wochen lang und voller

Tom Huber hat sein Hobby zum Beruf gemacht.


Ein Highlight: Alpenüberquerung im Dreier-Team.

Action, Adrenalin und Gefahren.

„Die haben damals einen Motorradfahrer

vermisst und auf eigene

Faust nicht mehr gefunden.“

Erst durch einen aufwändigen,

extrem kostspieligen Militäreinsatz

konnte der Vermisste doch

noch gefunden werden. Da fiel

diesem Rallye-Betreuer ein, dass

sein Kumpel Tom Huber ja einen

Pilotenschein besitze – und somit

die Rallye doch von der Luft aus

als Beobachtungsflieger begleiten

könne. Gesagt getan. Tom Huber

zerlegte seinen damaligen Flieger

in sämtliche Einzelteile und packte

ihn – kein Witz – auf einen Pick-

Up, um mit diesem aus dem bayerischen

Oberland bis nach Afrika

zu fahren. „Eine Vollkatstrophe –

wir sind in einen heftigen Sandsturm

geraten, hatten fast nichts

zu essen, tagelang Durchfall und

als die Rallye begann, konnten

wir aufgrund eines technischen

Defekts den Flieger nicht starten!“

Das noch größere Problem: Die

Rallye-Verantwortlichen meldeten

erneut einen vermissten Starter.

„Daraufhin haben wir den Flieger

irgendwie versucht zu reparieren,

sind losgeflogen und haben den

Vermissten tatsächlich gefunden.“

Insofern wurde Tom Huber, der

diesen Horror-Trip am liebsten für

immer vergessen gemacht hätte,

doch noch zum gefeierten Helden –

und kam aus dieser Flugbegleitungs-Nummer

nicht mehr raus.

Er forderte vom Veranstalter einen

größeren, geländetauglichen LKW

für den Transport des Fliegers,

und bekam diesen auch in Form

eines alten Feuerwehrgerätefahrzeugs,

das er wiederum von KFZ

Kohler in Schongau transport- und

reisegerecht umbauen ließ. Ein

Jahr später ging’s somit erneut

nach Afrika. Heute blickt Tom Huber

sogar auf sieben erfolgreiche

Rallye-Teilnahmen zurück.

Erlebnisberichte

für Fachmagazine

Gegenhanglandung auf einem Gletscher.

Weil Tom Huber nicht nur fliegen,

schrauben und retten, sondern

das Erlebte auch in bewegenden

Worten zu Papier bringen

kann, baten ihn Fachzeitschriften

aus der Welt der Fliegerei: „Bitte

schreib uns doch Erlebnisberichte

von deinen spektakulären Rallye-

Einsätzen.“ Das wiederum sorgte

dafür, dass Tom Huber in der internationalen

Fliegerszene plötzlich

bekannt war wie ein sprichwörtlicher

bunter Hund. Im Zuge dessen

kam eines Tages auch ein Italiener

auf ihn zu, der Ultraleichtflugzeuge

in Tschechien produziert – und

für Süddeutschland einen Partner

brauche, der ihm diese Flieger

vertreibt. Huber nahm dieses Job-

Angebot an, hatte damals aber

noch keinen eigenen Hangar. Paterzell,

Kempten und Rosenheim

waren drei Standorte, an denen

er die neubestellten Flieger zwischenlagern

konnte. „Unter diesen

Umständen wurde mir endgültig

klar, dass was Eigenes her

muss.“ Inzwischen vertreibt Tom

Huber nicht nur Ultraleichtflugzeuge

an Kunden aus dem kompletten

deutschsprachigen Raum

und darüber hinaus. Er baut sie

auch nach individuellen Kundenwünschen

eigenhändig auf. Sein

persönliches Schmuckstück ist ein

amerikanisches Modell: Sieben

Meter lang, zweieinhalb Meter

hoch und zehn Meter Spannweite.

Gewicht: 600 Kilogramm. Leistung

des Vier-Zylinder-Benzin-Motors:

115 PS. Mögliche Spitzengeschwindigkeit:

bis zu 180 Stundenkilometer.

Sitzplätze, in diesem Falle

nebeneinander: Zwei. Es gibt aber

auch Ultraleichtflugzeuge, deren

Sitzplätze hintereinander gereiht

sind. Und welche, die nur 472

Kilogramm wiegen. Die Bauweisen

jedoch sind, unerheblich der

Gewichtsklasse, immer ähnlich:

Entweder aus Kohlefasern, sprich

Voll-Carbon. Oder, die von Huber

bevorzugte Bauweise: Aus Mischmaterial

mit Stahl-Gerippe sowie

Aluminium und Holz, über das

eine extrem belastbare Kunststofffolie

gezogen wird. „Hat den Vorteil

im Vergleich zu Voll-Carbon,

dass sie im Falle eines Einschlags,

eines Lochs, ohne großen Arbeitsund

Kostenaufwand geflickt werden

können.“

märz / april 2022 | 7

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Passiert ist Tom Huber in all den

Jahren nichts – beide Notlandungen

auf einem freien Feld, einmal

aufgrund zu dichtem Nebel, einmal

aufgrund Unwetter, gingen

glimpflich aus. Und den Lastenfallschirm,

der in allen Ultraleichtflugzeugen

für Notfälle verbaut ist?

„Habe ich Gott sei Dank auch noch

nicht gebraucht.“ Trotzdem ist dieser

Schirm eines von mehreren

Schwerpunktthemen im Rahmen

der Buschpiloten-Ausbildung. Die

beinhaltet nicht nur eine Mindestanzahl

an praktischen Flugund

theoretischen Unterrichtsstunden,

„sondern so viele, wie der

jeweilige Schüler wirklich braucht,

um sicher starten, landen und

fliegen zu können“. Aerodynamik,

Technik, Navigation, Meteorologie,

Luftrecht, menschliche Leistungsfähigkeit

sowie Pyrotechnik sind

die Fächer. Letzteres hängt wieder

mit diesem Lastenfallschirm zusammen,

der im Notfall via Rakete

durch das Fliegergehäuse regelrecht

hindurchgeschossen wird.

Der dafür notwendige Hebel ist im

Cockpit verbaut und sowohl vom

Piloten als auch Mitfliegenden jederzeit

greif- und ziehbar. „Das ist

ein großes Plus an Sicherheit, dass

du bei einem Passagierflugzeug

nicht hast.“ Wer diesen Schirm mit

einer Kappenfläche von 105 Quadratmetern

tatsächlich in Anspruch

nimmt, hat gute Chancen, einigermaßen

sanft zu Boden zu gleiten,

und sich dabei nicht

schwerer zu verletzen.

Vor Corona unterrichtete

Tom Huber drei bis vier

Schüler pro Jahr, seit

Pandemiebeginn keinen

einzigen. Arbeitsaufträge

hat der verheiratete Vater

zweier Kinder (14 und 6)

trotzdem „ohne Ende“.

Neben dem Verkauf und

Bau neuer Ultraleichtflieger,

der jährlichen

TüV-Abnahme sowie Reparaturen

aller Art macht

er auch Rundflüge mit

Touristen, Waldbeobachtungsflüge

mit Revierförstern sowie Ausflugsflüge

in Zweier- und Dreierteams

bis nach Italien und Tschechien.

Außerdem bietet er Unterstellmöglichkeiten

an – aktuell stehen

zehn Ultraleichtflugzeuge in seinem

Hangar. Zwei gehören ihm

und seiner Familie, die anderen

acht sind sogenannte Einsteller.

„Werkzeug zum Sammeln

von Erlebnissen“

Darüber hinaus bietet sein Areal

Platz für zwei weitere Flieger – in

der Werkstätte zwischen Hangar

und Wohnhaus. Am allerliebsten

aber ist Tom Huber nicht beim

Schrauben, sondern in der Luft.

„Die wilden Zeiten mit Flugfiguren

und Höchstgeschwindigkeiten sind

Gott sei Dank vorbei“, sagt er kurz

nach dem geglückten Start. An diesem

Dienstagabend geht gerade

die Sonne unter, als er nach einer

90 Grad Rechtskurve auf Kochelund

Walchensee zusteuert. „Unsere

Heimat aus dieser Perspektive zu

sehen, ist für mich das allergrößte

Geschenk.“ In der Tat sieht man an

diesem Abend aus rund 850 Metern

Höhe jeden Baum, jede Straße,

jeden Zaunpfahl – und deren

von der tiefstehenden Abendsonne

auf den Boden geworfenen Schatten.

Erstaunlich ist aber auch, dass

an den Gipfeln um Jochberg und

Heimgarten trotz idealem Wetter

kaum eine Menschenseele unterwegs

ist. „Die sind schon wieder

auf dem Runterweg, weil’s früh

dunkel wird“, meint Tom Huber,

als er seinen „Ami“ in stoischer

Ruhe nördlich der Benediktenwand

vorbeisteuert. „Da ich im

Flieger nur sitze, gehe ich auch

wahnsinnig gerne zu Fuß in die

Berge – ein guter Ausgleich.“

Dann hält er wieder inne, genießt

den Moment. Roche, Osterseen,

Staffelsee, Ammersee, Starnberger

See und München – alles auf

einen Blick. In diesem fast schon

meditativem Zustand würde wohl

auch der größte Feind des Fliegens

verstehen, warum Tom Huber sein

Flugzeug als „Werkzeug zum Sammeln

von Erlebnissen“ bezeichnet.

Normalerweise würde er an diesem

Abend auch wesentlich länger

und weiter fliegen, unter anderem

über die Zugspitze. Doch die Zeit

drängt. Um 19 Uhr ist Stammtisch

beim Antdorfer Dorfwirt. Den will

er nicht verpassen. Vorausgesetzt,

die Landung klappt. „Falls die

Sonne noch zu hoch steht und

blendet, starten wir durch, drehen

um und landen von der anderen

Seite.“ Wie im Schlaf senkt er seine

Maschine, setzt die basketballgroßen

Ventilreifen sanft auf den

gefrorenen Grasboden, zieht die

mit Griff und Seilzug verbundene

Landeklappe nach oben, stellt den

Carbon-Propeller ab und sorgt so

für einen erstaunlich kurzen Landeweg.

„Auch das ist

ein Riesenvorteil von

Ultraleichtflugzeugen“,

sagt der Mann, der aufgrund

Gegenhanglandungen

auf Skipisten,

Tiefflügen über die Sahara

und Notlandungen

bei dichtem Nebel und

Unwetter ganz andere

Herausforderungen gewohnt

ist.

js

Über der Sahara: Tom

Huber als Flugbegleiter

einer Amateur-Rallye.

8 | tassilo


Auf der Roten Couch

Repräsentant des

hiesigen Handwerks

Unternehmer, Zimmerer, Bautechniker,

Energieberater, Obermeister

der Zimmererinnung und

Kreishandwerksmeister: Langweilig

wird es Michael Andrä aus

Obersöchering sicher nicht. Zum

großen Interview auf der Roten

Couch durften wir in die Abbundhalle

seines Betriebes in Eglfing.

Privat wohnt der Vollbluthandwerker

im benachbarten Obersöchering.

Foto: Felix Baab

märz / april 2022 | 9


Eglfing / Obersöchering | Sie gilt

als wichtiges Bindeglied zwischen

hiesigem Handwerk und Politik:

Die Kreishandwerkerschaft Oberland,

der aktuell 780 Betriebe aus

den Landkreisen Weilheim-Schongau

und Garmisch-Partenkirchen

angehören. Deren Vorsitzender

seit Juni 2021: Michael Andrä, 39,

ledig, wohnhaft in Obersöchering

und Inhaber einer Zimmerei in

Eglfing. Im großen Interview auf

der Roten Couch spricht der leidenschaftliche

Zimmerermeister,

Bautechniker und Energieberater

über die Sonderrolle des Handwerks

in der Region, warum er

auf Freisprechungsfeiern kein

Blatt vor den Mund nimmt, neue

Technologien körperlich schwere

Arbeiten erleichtern und der Fachkräftemangel

mit ganz anderen

Augen betrachtet werden kann –

fernab der gängigen Gründe wie

demografischer Wandel, besserbezahlende

Industriebetriebe und

Akademiker-Denke.

Zwischen Abbundhalle und Büro: Kreishandwerksmeister Michael Andrä

(links) undtassilo“-Redakteur Johannes Schelle im Gespräch.

10 | tassilo

Herr Andrä, welche Bedeutung hat

das hiesige Handwerk fürs bayerische

Oberland?

In den Landkreisen Weilheim-

Schongau und Garmisch-Partenkirchen,

dem Einzugsgebiet der

Kreishandwerkerschaft Oberland,

haben wir 780 organisierte Handwerksbetriebe

mit mehr als 4 800

Männern und Frauen, die in rund

20 verschiedenen Handwerksberufen

tätig sind. Hinzu kommen

zahlreiche weitere Betriebe, die

nicht Teil unserer Organisation

sind. Allein diese Zahlen zeigen,

welch große Bedeutung Handwerk

für unsere Region, für uns

als Wirtschaftsstandort hat. Hinzu

kommt, dass wir eine Urlaubsregion

sind, deshalb nicht nur Wert

auf Funktionalität und Qualität

gelegt wird, sondern auch auf ein

schönes Äußeres – riesige Schirmbretter,

Balkone aus Holz, hochwertige

Außenschalungen sowie

von Hand geschweißte Wendeltreppen

aus Stahl sind nur wenige

Beispiele, die bei uns sehr häufig,

in anderen Bundesländern und

Regionen dagegen wenig bis gar

nicht zu sehen sind. Heißt: Handwerk

ist bei uns auch ein Stück

Kulturgut und Lebensgefühl. Vor

allem die letzten Jahre erweckt

es den Eindruck, dass auch jüngere

Leute wieder mehr Wert auf

Handgemachtes legen, insofern

auch exotischere Handwerksberufe

wie Säckler oder Schuhmacher

eine Art Renaissance erleben, getreu

nach dem Motto: Lieber mehr

Geld für was Gescheites ausgeben,

als Billigware bei Amazon

bestellen.

Wie steht es um die Frauenquote im

hiesigen Handwerk?

Die ist an sich gering, trotzdem

werden es immer mehr Frauen,

die im Handwerk tätig sind. Als ich

damals gelernt habe, so um 2002,

waren Frauen äußerst rar gesät

in unserer Branche, Mädchen in

der Berufsschule fast schon exotisch.

Inzwischen haben wir pro

Lehrjahr, allein bei den Zimmerern,

ein, zwei Mädels. Und: Es

gibt inzwischen sogar Leiterinnen

von Handwerksbetrieben in unserer

Region, zum Beispiel Renate

Christa von Christa Blockhaus in

Steingaden.

Zimmerer, Zimmerermeister, Bautechniker,

Energieberater, Gründer

einer eigenen Zimmerei: Warum

haben Sie diesen handwerklichen

Weg damals eingeschlagen, und bis

heute konsequent weiterverfolgt?

Mein Vater war Fliesenleger und

Ofensetzer. Mein Opa gelernter

Schreiner, der in einer Zimmerei

gearbeitet hat – als Kind war

ich ständig auf seinem landwirtschaftlichen

Anwesen, habe ihm

bei Arbeiten mit Holz geholfen

und war begeistert davon, wie

er sich selbst zu helfen wusste.

Insofern war mir schon sehr früh

klar, dass ich auch ein Handwerk

erlernen möchte. Das war sicherlich

auch der Grund dafür, dass

ich nach zwei Jahren Gymnasium

auf die Realschule gewechselt bin

und nach Abschluss der Mittleren

Reife eine Zimmerer-Ausbildung

im Betrieb meines Onkels begonnen

habe, ohne davor auch nur

ein einziges Praktikum absolviert

zu haben. Im Nachhinein kann ich

sagen, dass es die absolut richtige

Entscheidung war, die ich bis heute

nicht bereue.

Ein Mann der Praxis: Michael Andrä in der Werkstätte seines Betriebes.

Hier sägt er gerade ein Vollholzbrett aus Buche.

Ihr bisheriges Baustellen-Highlight?

Wir haben vor einigen Jahren

mal ein neues Starthaus für die

Kandahar-Rennen in Garmisch-

Partenkirchen gebaut, unter anderem

bei einem halben Meter

Neuschnee.

Dazu braucht es gute Mitarbeiter.

Haben Sie auch mit Fachkräftemangel

zu kämpfen?

Ich sehe das Problem mit dem

Fachkräftemangel, der grundsätzlich

ja alle Branchen betrifft, mit

etwas anderen Augen und gar

nicht so tragisch, wie häufig in der

Öffentlichkeit dargestellt. Es fehlt

uns nicht unbedingt an Leuten,

sondern wir haben schlichtweg

brutal viel Arbeit – so viel wie nie

zuvor, was im Grunde ja ein großer

Segen ist.

Was sind die Gründe für diesen seit

mittlerweile mehr als 15-Jährigen

Bauboom?

Es gibt einerseits viele Vermögende,

die aufs Land ziehen und

neu bauen. Aber auch, speziell

in unserer Region, immer mehr

ältere Menschen, die im Laufe

ihres Lebens gut gespart haben

und sich sagen: Jetzt bauen wir,

gemeinsam mit der jüngeren

Generation, doch nochmals um,

an oder aus. Hinzu kommt, dass

speziell in Weilheim-Schongau

und Garmisch-Partenkirchen eben

nicht nur viel, sondern auch sehr

hochwertig und nachhaltig gebaut

wird. Heißt: Ein Bauprojekt

im bayerischen Oberland dauert

von Haus aus länger als beispielsweise

Fertigbetonbauweisen in

größeren Städten oder anderen

Regionen Deutschlands.

Wie lange wird dieser Boom noch

andauern?

Eine langfristige Prognose ist immer

schwierig. Aber allein aus

oben genannten Gründen ist die

kommenden Jahre kein Einbruch

zu erwarten. Zumal die neue Regierung

ja auch noch 400 000

Wohnungen pro Jahr bauen möchte,

und dafür auch wir Handwerker

sicherlich gefragt sein werden.

Trotz dieser grandiosen Auftragslage

wird dem Handwerk immer wieder

ein Image-Problem nachgesagt.

Unter anderem, weil Industriebetriebe

bei geregelteren Arbeitszeiten

besser bezahlen und körperlich

weniger anstrengende Aufgaben

anzubieten haben.

Ein Image-Problem des hiesigen

Handwerks sehe ich im Großen

und Ganzen ehrlich gesagt auch

nicht. Rauer Umgangston und

Saufereien, wie es in den 1970er

Jahren noch gang und gäbe war

auf dem Bau, gibt es heutzutage

kaum noch. Und auch der von Politik

und Wirtschaft angepriesene


Akademiker-Status, wonach alles

außer Abi und Studium nichts

wert sei in unserer Gesellschaft,

ist nicht mehr so stark ausgeprägt

wie noch vor einigen Jahren und

Jahrzehnten. Natürlich können wir

mit Gehältern von beispielsweise

Roche nicht mithalten. Die andere

Frage ist aber auch: Werden die

Handwerker, die in die Industrie

wechseln, auch glücklicher? Ich

kenne mehrere Fälle, bei denen

genau das nicht der Fall ist – sie

haben zwar mehr Geld auf dem

Konto, dafür einen wesentlich einseitigeren

Arbeitsalltag, der meist

täglich im gleichen Gebäude an

der gleichen Maschine stattfindet.

Und in Sachen körperlich schwere

Arbeit?

Hat sich die vergangenen Jahre

Gewerke-übergreifend sehr viel

getan, in dem durch Technologisierung

Arbeitsverfahren deutlich

erleichtert wurden. Das beginnt

bereits bei uns Zimmerern mit

CNC-gesteuerten Abbundanlagen.

Es gibt mobile Kräne, gute Gerüste

für eine wesentlich höhere

Arbeitssicherheit, die Abstürze

mit schweren Verletzungsfolgen

verhindern. Anlagenmechaniker

müssen Rohre nicht mehr heiß

verschweißen, sondern können

sie kalt verpressen. Maurer haben

Silos, müssen ihren Mörtel nicht

mehr von Hand anrühren. Intelligente

Versetz- und Hebegeräte.

Da gibt es wirklich so viele kleine

Verbesserungen, weshalb man einen

Handwerksberuf in heutiger

Zeit auf jeden Fall bis ins Rentenalter

gut ausüben kann.

Was zeichnet denn einen Handwerksberuf

generell aus?

Es handelt sich um einen sehr

abwechslungsreichen und dank

der hervorragenden Auftragslage

auch krisensicheren Beruf. Man

ist wahnsinnig viel draußen an

der frischen Luft, was gesund ist,

das Immunsystem stärkt und in

Zeiten von Corona den Vorteil hat,

nicht den ganzen Tag mit Maske

rumlaufen zu müssen. Man kann

im Falle eines kulanten Arbeitgebers

auch privat sehr viel für sich

Daheim machen, weiß sich sozusagen

in vielen Lebenssituationen

zu helfen. Davon abgesehen ist

Handwerk keine Sackgasse, bietet

zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten

– der Weg vom Hauptschüler

bis zum Ingenieur steht

jedem offen. Hinzu kommt, dass

gute Handwerker auch in anderen

Branchen und Berufen gefragt

sind. Ich kenne zum Bespiel eine

Tiefbaufirma, die für den Beruf des

Bauleiters ganz gezielt Zimmerer

einstellt. Deren Begründung: „Die

haben von der Tiefbau-Materie

eigentlich gar keine Ahnung, können

aber super gut organisieren.“

Außerdem steht Handwerk für Beständigkeit.

Beständigkeit?

Wir können in Zeiten des Aufschwungs

vielleicht nicht wesentlich

höhere Löhne auszahlen,

schmeißen dafür unsere Mitarbeiter

im Falle einer kleineren Krise

aber auch nicht am erstbesten Tag

raus. In der Industrie sind viele

Angestellte nur Nummern, bei uns

dagegen geht’s wesentlich familiärer

zu.

Seit Corona sind viele wichtige Themen

in den Hintergrund geraten.

Wie sieht es in Sachen „Integration

von Flüchtlingen“ in hiesigen Handwerksbetrieben

aus?

Da haben wir die vergangenen

Jahre einige positive Erfahrungen

gemacht. Viele Betriebsleiter

schwärmen davon, dass es sich bei

Menschen mit Fluchthintergrund

häufig um diejenigen handelt, die

in der Früh als erstes da sind, am

Abend als letztes nach Hause gehen

und sich dazwischen für keine

Arbeit zu schade sind. Das ist wirklich

eine Bereicherung für unsere

Branche und meiner Meinung

nach auch die einzige Chance, zu

uns geflüchtete Menschen integrieren

zu können – wir müssen

sie in Lohn und Brot bringen und

für deren langfristige Aufenthaltsgenehmigung

kämpfen, damit

sie sich etwas Eigenes aufbauen

können.

Wie steht es um die Ausbildung im

hiesigen Handwerk?

Heizung und Sanitär sowie Elektro

sind momentan regelrechte

Boom-Berufe, weil es sich um

hochtechnologische, zeitgemäße

Berufsbilder mit unglaublich

großem Entwicklungspotential

handelt. Ähnlich beliebt sind die

Lehrberufe Schreiner und Zimmerer,

weil das Arbeiten mit Holz,

diesem warmen, sehr weich zu

verarbeitendem Werkstoff unglaublich

viel Spaß macht,


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man sich obendrein gestalterisch

und künstlerisch verwirklichen

kann. In der Lebensmittelbranche

dagegen, sprich Bäcker und Metzger,

haben Unternehmer schon

mehr zu kämpfen, junge Leute zu

finden. Wobei wir auch da dank

guter, kreativer Betriebe wesentlich

besser aufgestellt sind als es

in anderen Regionen Bayerns oder

Deutschlands der Fall ist.

Welche Bedeutung hat an dieser

Stelle die neue Berufsschule am

Narbonner Ring in Weilheim?

Der Neubau war allerhöchste Eisenbahn,

insofern gut investiertes

Geld – und ist für viele junge Menschen

ein guter Grund, eine Lehre

im Handwerk anzutreten, weil

man eben nicht bis nach München

oder noch weiter zur Berufsschule

fahren muss. Wobei natürlich nicht

alle hiesigen Handwerksberufe

in Weilheim unterrichtet werden.

Bäcker, Metzger und Frisöre sind

in Garmisch-Partenkirchen. Elektroniker

in Schongau. Exotischere

Berufe wie Spengler in München.

Säckler und Sattler sogar in

Mainburg. Schreiner, Zimmerer,

Maurer, Maler- und Lackierer, Kfz-

Mechatroniker, sämtliche Metallberufe

sowie Anlagen-Mechaniker

dagegen in Weilheim.

Nicht weit davon entfernt: Die Kreishandwerkerschaft

Oberland. Wofür

steht diese Organisation?

Jedes Handwerk hat eine eigene

Innung, vertreten durch einen

Obermeister und eine eigene

Vorstandschaft. Und all diese Innungen

sind wiederum gebündelt

unter dem Dach einer Kreishandwerkerschaft,

die diese Innungen

sozusagen verwaltet. In unserem

Falle betrifft das alle Innungen in

den Landkreisen Weilheim-Schongau

und Garmisch-Partenkirchen.

Die Kernaufgaben der Kreishandwerkerschaft

Oberland?

Wir sind einerseits das Bindeglied

zwischen Handwerk und Politik,

haben beispielsweise bei gewissen

Corona-Maßnahmen den

Obrigkeiten der Politik gesagt: So

nicht! Zum Beispiel als es hieß:

Berufsschule mit 3G, überbetriebliche

Ausbildung jedoch nur mit

2G, was kompletter Schwachsinn

war, den wir Gott sei Dank kippen

konnten.

Und andererseits?

Stehen wir unseren 780 Mitgliedsbetrieben

bei allen möglichen

unternehmerischen und technologischen

Fragen mit Rat und Tat

zur Seite. Zum Beispiel in Sachen

Rechtsberatung, Ausbildungsberatung,

Vertragsberatung oder

Energieeffizienz. Außerdem sind

wir so etwas wie eine Schlichtungsstelle

– wenn es mal zwischen

Lehrling und Ausbildungsbetrieb

zu Streitigkeiten kommen

sollte, versuchen wir das Problem

durch vernünftige Gespräche auf

Augenhöhe möglichst einvernehmlich

und außergerichtlich zu

lösen. Letztlich können wir auf ein

riesengroßes Netzwerk mit fachkompetenten

zurückgreifen.

Ansprechpartnern

Sind diese Beratungen kostenlos?

Für Mitgliederbetriebe der Kreishandwerkerschaft,

die einen jährlichen

Innungsbeitrag, der von

Gewerk zu Gewerk total unterschiedlich

hoch sein kann, sind die

Beratungen bis zu einem gewissen

Rahmen immer kostenlos.

Sitz der Kreishandwerkerschaft Oberland

ist eben auch in Weilheim,

genaugenommen an der Kerschensteinerstraße,

mit Roland Streim als

Geschäftsführer, der wiederum tatkräftig

unterstützt wird von den drei

Büro-Damen Prestele, Kammerlander

und Schmid. Vorsitzender und

somit Kreishandwerksmeister sind

seit 14. Juni 2021 jedoch Sie. Wie

kam’s dazu?

2011 bin ich als Unternehmer zur

Zimmererinnung gegangen. Kurz

darauf wurde ein Nachfolger als

Obermeister für die Zimmererinnung

gesucht, wofür mich mehrere

Mitglieder vorgeschlagen haben –

damit war der Helm im Grunde

schon gepresst und ich wurde

einstimmig gewählt. Schon lange

vorher, seit 2004, bin ich auch

im Gesellenprüfungs-Ausschuss,

hatte insofern schon immer eine

Bindung zur Innung gehabt. 2019

standen schließlich Neuwahlen

der Kreishandwerkerschaft Oberland

an, bei der Stellvertreter

gesucht wurden, jedoch keiner

so wirklich Ambitionen gehabt

hatte. Insofern habe ich mich als

einer der jüngsten zur Verfügung

gestellt und wurde zum Vize gewählt.

Seit den Neuwahlen am

14. Juni 2021 bin nun ich der neue

Vorsitzende der Kreishandwerkerschaft

Oberland, genannt Kreishandwerksmeister,

der von seinen

Stellvertretern Thomas Rutz, Elektromeister

aus Oberammergau und

Bertl Romberg, Schreinermeister

aus Bernbeuren, hervorragend

unterstützt wird.

Ihre Aufgaben als Kreishandwerksmeister?

In erster Linie bin ich Repräsentant

des hiesigen Handwerks nach

außen, halte Reden auf beispielsweise

Freisprechungsfeiern von

Berufsschulen. Ich treffe mich mit

politischen Interessensvertretern.

Bin aber auch Mitglied im Verwaltungsausschuss

der Agentur

für Arbeit sowie im Beirat der AOK

und im regelmäßigen Austausch

mit Wirtschaftsförderern. Und

natürlich so etwas wie das Bindeglied

zwischen Landratsämtern

und Obermeister der einzelnen

Innungen.

Schreiben Sie Ihre Reden selbst?

Ja, was ich ehrlicherweise auch

muss, da ich dahingehend sehr

konzeptgebunden bin. Wobei

meine Reden im Dialekt sicherlich

ganz gut ankommen. Ich versuche

jedenfalls immer ganz bewusst auf

die jungen Leute einzugehen, fern-


Ausdruck von Begeisterung: Michael Andrä spricht über das Handwerk.

ab von den Grußworten der Politiker,

die, sind wir ehrlich, niemand

mehr hören kann. Und ich bin jemand,

der auch mal kritische Dinge

beim Namen nennt und Sachen

anspricht, die andere sich nicht

aussprechen trauen – da geht’s

auch mal gegen die Politik oder

um offensichtliche Missstände.

Zum Beispiel?

Im Rahmen einer Freisprechungsfeier

habe ich zu den frischgebackenen

Gesellen mal gesagt, dass

sie vielleicht nicht immer die sein

werden, die am meisten Geld verdienen,

dafür aber zufriedener

leben können wie beispielsweise

so mancher Bänker, der Dinge verkaufen

muss, nach denen er sich

selbst nicht mehr anschauen kann

im Spiegel.

Hart, aber ehrlich. Arbeiten Sie in

der Kreishandwerksmeister-Funktion

auch von Weilheim aus?

Mein Amt ist ein Ehrenamt, insofern

arbeite ich für die Kreishandwerkerschaft

Oberland überwiegend

von meinem Firmenbüro in

Eglfing aus.

Wie sieht ein klassischer Arbeitsalltag

von Ihnen aus?

Wir fangen in der Früh um sieben

bei uns im Betrieb mit Baustellenbesprechung

und Mitarbeitereinteilung

an. Dann geht’s für mich

hinauf ins Büro, Mails checken, Telefonate

führen, Arbeitsvorbereitungen

treffen, Planen, Konstruieren,

schauen, dass Abrechnungen

rechtzeitig rausgehen, hinzu kommen

Baustellenbesichtigungen,

Angebotserstellungen und vieles

mehr. Insofern sehr vielschichtig,

wobei ich mittlerweile nicht mehr

so oft rauskomme aus dem Büro.

Und wie sehr spannt Sie der Vorsitz

der Kreishandwerkerschaft ein?

Manchmal wird dafür zwei Tage

lang nichts anderes gemacht.

Dann gibt es wieder Wochen, wo

ich regelmäßig nur mit Roland

Streim telefoniere, ansonsten aber

nichts anfällt. Hinzu kommen feste

Termine wie Versammlungen.

Wie viele Stunden arbeiten Sie?

Je nachdem, wie viel geboten ist,

zwischen zehn und 14 Stunden am

Tag, zwischen 50 und 75 Stunden

die Woche.

Bleibt da noch Zeit für Hobbys?

Wesentlich weniger als früher. Ich

bin bei der Söcheringer Feuerwehr

noch als aktiver Atemschutzgeräteträger

sowie beim Trommlerzug

dabei, allerdings nicht mehr als

Major. Ich war auch mal für zwölf

Jahre im Söcheringer Gemeinderat

und habe aktiv Theater gespielt.

Wird’s Ihnen trotz reduzierter Hobbys

nicht trotzdem mal zu stressig?

An manchen Tagen kommt man

schon auf dem sprichwörtlichen

Zahnfleisch daher. Ende vergangenen

Jahres haben wir die Tage bis

Weihnachten im wahrsten Sinne

gezählt – nach dem letzten Arbeitstag

war der Dampf dermaßen

raus, dass wir nur noch besenrein

sauber gemacht haben im Betrieb.

Wie gehen Sie mit Druck und Verantwortung

um?

Ich bin jemand, der manche Dinge

auch mal lockerer sieht, Mut zur

Lücke hat und sagt: Bevor wir es

halbscharig machen, lassen wir

es lieber bleiben. Auch hilfreich:

Zu Feierabend eine Halbe trinken,

sich mit Kollegen oder Vereinskameraden

unterhalten. Da

bekommst du dann mit, dass im

Grunde jeder so seine Päckchen

zu tragen hat, was deinen eigenen

Stress wiederum etwas relativiert.

Und falls doch mal alles zu viel wird?

Gehe ich in die Berge. Mal nur aufs

Hörnle, mal was Größeres im Wettersteingebirge

oder Karwendel.

Beim Bergsteigen oder Radfahren

komme ich am besten runter.

Robert Habeck hat neulich ein ambitioniertes

Wirtschaftsprogramm für

Deutschland vorgestellt. Was sagen

Sie als Energieberater (IHK) dazu?

Dass wir das Thema Klimawandel

mit wesentlich mehr Augenmaß

betreiben müssen. Das geht bereits

damit los, dass wir sehr viel gute

Bausubstanz kaputt machen. Dass

wir Kraftwerke, die gut in Schuss

sind, abschalten, obwohl die Alternativen

noch nicht mal geplant

sind! Allein beim Beispiel „täglicher

Spritverbrauch“ müssen wir

uns mal vor Augen führen, wie viel

elektrische Energie dafür als Ersatz

notwendig wäre – so viele Kraftwerke

können wir gar nicht bauen.

Wo sollte unsere Gesellschaft stattdessen

ansetzen?

Zu allererst müssen wir davon

wegkommen, mit dem Finger auf

andere zu zeigen und erstmal unseren

eigenen Energieverbrauch

runterschrauben. Riesen Beleuchtungen

in Industriegebieten, mit

Spots beleuchtete Gärten – brauchen

wir das!? Unser ganzes

Konsumverhalten: Billig kaufen,

wegschmeißen, billig kaufen, wegschmeißen

– warum machen wir

das!? Thema Handys und Tablets –

was die an Strom fressen, was für

die Herstellung dafür an Rohstoffvorkommnissen

zerstört werden –

Wahnsinn! Oder auch beim Thema

Klamotten-Verschleiß: Früher war

es normal, dass Handwerker mit

geflickter Hose und gestopftem Socken

zur Baustelle gekommen sind.

Heute wird man dafür ausgelacht.

Wie oft komme ich in Wohnungen,

in denen es heiß ist, dass es dich

schier umhaut, nur weil die Heiz-

Anlage nicht richtig eingestellt ist!?

Muss ich, selbst auf dem Land, immer

mit dem Auto zum Einkaufen

fahren?! Kurzum: Es gibt so viele

Möglichkeiten, wo wir ansetzten

könnten, angefangen bei sich

selbst – Nachhaltigkeit im Kleinen

ist der erste Schlüssel zum Erfolg.

Und welche Rahmenbedingungen

braucht das hiesige Handwerk für

eine noch stärkere Zukunft?

Neben der betrieblichen und berufsschulischen

Ausbildung für uns

ganz wichtig: Die überbetriebliche

Ausbildung, wofür wir ein neues

Zentrum brauchen, und womöglich

schon bald auch eines bekommen

werden. Da laufen gerade die

Grundstücksverhandlungen. Und

auch ganz wichtig: Eine gute Infrastruktur

mit stabilen Straßen und

Wegen, auf denen auch mal ein

Sattelschlepper fahren kann oder

ein Krantransport möglich ist –

insbesondere in Neubaugebieten

müssen wir von Straßen wegkommen,

auf denen nur noch Pkw und

Fahrräder fahren können.

js

märz / april 2022 | 13


Wie gefährlich sind Legionellen?

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Bakterien im Duschkopf

Tassiloland | Legionellen, bewegliche

Stäbchenbakterien, fühlen

sich in warmem Wasser wohl. Mit

einer Dicke von weniger als einem

Mikrometer sind sie hundertmal

dünner als ein menschliches

Haar. Legionellen können in Seen

und im Meer vorkommen und im

Grund- und Trinkwasser. In natürlichen

geringen Konzentrationen

sind sie für Menschen ungefährlich.

Geraten größere Konzentrationen

aber in die Lunge, lösen sie

Krankheiten aus. Die sogenannte

Legionärskrankheit – benannt

nach der „Amerikanischen Legion“,

einer Veteranenorganisation

in den USA, in der die Krankheit

1976 erstmals nachgewiesen wurde

– ist eine schwere Lungenentzündung,

die tödlich verlaufen

kann. Häufiger führen Legionellen

zum „Pontiac-Fieber“, eine harmlosere

grippeähnliche Erkrankung,

die meist nach wenigen Tagen

abklingt. Vor allem ältere Menschen,

Raucher sowie Menschen

mit geschwächtem Immunsystem,

wie an Diabetes Erkrankte, sind

betroffen. Kinder hingegen nur

sehr selten.

Die gute Nachricht: Wer Legionellen

trinkt, auch in stärkerer Konzentration,

kann sich so gut wie

nicht infizieren. Versprüht aber

eine Dusche, ein Whirlpool, eine

Fontäne im Schwimmbad oder ein

Rasensprenger aufgrund des hohen

Wasserdrucks feine lungengängige

Aerosole, können Legionellen

leicht eingeatmet werden.

Auch Klimaanlagen oder Kühltürme

von Fabriken können ein Infektionsrisiko

verursachen. Daher

ist es unbedingt empfehlenswert,

Legionellen vorzubeugen. Das

macht man am besten, indem

man Wasser im Haus nie zu lange

stagnieren lässt. „Betreibt man

also beispielsweise eine nicht immer

belegte Ferienwohnung oder

ein selten genutztes Gästebad im

Keller, sollte man an der Entnahmestelle

möglichst alle drei Tage

so viel Wasser ablaufen lassen, bis

das warme Wasser richtig warm

und das kalte Wasser richtig kalt

ist“, empfiehlt Wolfgang Tilgner

vom Gesundheitsamt in Weilheim.

„Die Kalt- und Warmwasserleitung

sollte man dabei getrennt

spülen, zunächst das Warmwasser,

dann das Kaltwasser.“

Vorsicht nach

(längeren) Urlauben

Auch nach eigener Abwesenheit,

zum Beispiel aufgrund eines Urlaubs,

sollte man Wasser erst

entsprechend laufen lassen, ehe

man duscht. Weiterhin empfehlen

Experten, die Wasserinstallation

im Haus regelmäßig prüfen und

warten zu lassen. Vor allem dann,

wenn sich Wassertemperaturen

nicht mehr so richtig einstellen

lassen. Das merkt man schon als

Laie: Warmwasser sollte nach einem

Ablauf von höchstens drei

Litern über 55 Grad heiß werden –

das ist dann dampfend und so

heiß, dass man mit der nackten

Hand schnell zurückzuckt. Kaltwasser

hingegen sollte unter

25 Grad warm sein, sich

also erfrischend kühl anfühlen.

Denn diese Tem-

peraturbereiche

sind

für Legionellen Gift:

Unter 25 Grad vermehren

sie sich wenig,

unter 20 kaum.

Und ab 60 Grad wer-

den sie rasch abgetötet – so

heiß ist das Wasser im Speicher,

wenn es später am Zapfhahn gut

55 Grad misst. Ein fachkundiger

Handwerker kann die Temperaturen

auch an anderen Stellen in

der häuslichen Wasserversorgung

messen, sowie Zirkulationspumpe

und -leitungen überprüfen.

Sicherheit, was die Legionellen

Konzentration angeht, schafft eine

Testuntersuchung. Bei Betrieben

und Unternehmen, die Wasser

erhitzen, ist eine solche Untersuchung

einmal im Jahr Pflicht.

Zum Beispiel in Krankenhäusern,

Schulen, Kindergärten, Hotels und

Pflegeheimen, Schwimmbädern

sowie Saunabetrieben, Sportanlagen

und Fitnessstudios, sofern sie

Duschen bereitstellen. Seit 2011

müssen auch Besitzer und Vermieter

von Mehrfamilienhäusern,

sowie Wohnungsbaugesellschaften

und Hausverwaltungen alle

drei Jahre Legionellen-Testungen

durchführen lassen. Die dafür zugelassenen

Trinkwasseruntersuchungsstellen

finden sich auf einer

Liste auf der Internetseite des Bayerischen

Landesamts für Gesundheit

und Lebensmittelsicherheit

(LGL). In Ein- oder Zweifamilienhäusern

besteht keine Untersuchungspflicht.

Eine vorbeugende

14 | tassilo


und regelmäßige Kontrolle und

Wartung der Wasseranlage aber

sind hier ebenso anzuraten.

Wenn man auf Legionellen testet,

entscheidet das Ergebnis über das

weitere Vorgehen: Ab einem Wert

von 100 KbE pro 100 Milliliter, (KbE

sind Kolonie bildende Einheiten,

eine Maßeinheit für die Anzahl der

Bakterien), müssen die Mieter und

das Gesundheitsamt informiert

werden. Durch eine Fachfirma

muss eine technische Prüfung der

Wasserinstallation (Gefährdungsanalyse)

erfolgen. Sind die technischen

Ursachen für die Legionellenvermehrung

behoben, folgen

drei Nachuntersuchungen, um

sicherzustellen, dass die Konzentration

wieder dauerhaft unter 100

KbE / 100 ml liegt. Misst man allerdings

beim ersten Test schon einen

Wert von über 10 000 KbE / 100 ml,

so ist die Infektionsgefahr derart

groß, dass das Gesundheitsamt

neben den weiteren Untersuchungen

auch sofortige Maßnahmen

wie Duschverbote verhängen

kann. Wenn auch nicht oft – solch

hohe Konzentrationen werden immer

wieder nachgewiesen.

Wie häufig Erkrankungen durch

Legionellen hierzulande sind, ist

nicht eindeutig geklärt. Pro Jahr

werden etwa 1500 schwere Lungenentzündungen

gemeldet. Mit

Legionellen infizieren sich tatsächlich

aber deutlich mehr Menschen,

schon allein weil harmlosere

Krankheitsverläufe nicht

erkannt oder nicht erfasst werden.

Allerdings sind an Legionellen

erkrankte Menschen nicht ansteckend.

Einer der letzten größeren

Fälle mit Legionellen in nicht allzu

weiter Ferne liegt elf Jahre zurück.

Im Januar 2010 infizierten sich im

Raum Ulm durch ein Rückkühl-

werk 65 Menschen, fünf davon

starben. Einer der weltweit größten

Vorfälle ereignete sich 1999 im

niederländischen Bovenkarspel.

Durch einen Test nachgewiesene

Legionellenkolonie (links).

Auf einer Blumenschau wurden

durch Whirlpools und einen Befeuchter

im Ausstellungsbereich

Legionellen verteilt. Über 200

Erkrankungen und 22 Todesfälle

waren die Folge. Allerdings wurde

die Schau von insgesamt 80000

Menschen besucht.

Experten wie Wolfgang Tilgner

betonen, dass es im Kampf gegen

Legionellen keine hundertprozentig

zuverlässigen technischen

Schutzmaßnahmen gibt, obgleich

diese von manchen Firmen angepriesen

werden. Viel wichtiger

seien Vorbeugung und in vorgeschriebenen

Fällen regelmäßige

Testungen.

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märz / april 2022 | 15


Bad & Spa in Zeiten von Corona

Wellness Dahoam

Tassiloland | Ob Plantsch in Schongau,

Rigi-Rutsch’n in Peißenberg

oder die größeren Thermalbäder

in Schwangau und Bad Wörishofen:

Sie alle hatten coronabedingt

immer wieder über längere Zeit

geschlossen, allen voran in Zeiten

der Lockdowns. Gleiches gilt

für Wellness-Hotels, Sonnen- und

Massagestudios. Von den wirtschaftlichen

Einbußen der direkt

Betroffenen abgesehen, übertrug

sich dieses Dilemma auch auf zahlreiche

Privatpersonen: Wer zum

Ausgleich eines stressigen Berufslebens

regelmäßig Schwimmen

oder Saunieren geht, um Geist

und Körper Gutes zu tun, konnte

dies seit Eintritt der Pandemie über

viele Wochen und Monate hinweg

nicht mehr. Die einzige Alternative:

Wellness Dahoam. „Die Leute

sind so viel Zuhause wie lange

nicht, hocken in ihrer Wohnung

und fangen an, sich Gedanken zu

machen“, sagt Michael Gailler. Der

Spezialist für Bad- und Spa-Gestaltung

hat sich vor mehr als elf Jahren

selbstständig gemacht – und

seit Beginn der Corona-Pandemie

„so viel Arbeit wie nie zuvor“.

Seine Hauptaufgabe: Sanierungen

von Bädern in Privathaushalten,

die allerdings meist über die

standardmäßige Installation von

Waschbecken, Toiletten und Duschen,

optional auch Badewannen,

hinausreichen. Aufblasbare Whirlpools

für Terrasse oder Balkon sind

zwar nicht das Steckenpferd von

Michael Gailler. Dafür jede Menge

festverbaute Wellness-Highlights,

die preislich bei Summen für den

kleineren Geldbeutel beginnen –

und nach oben hin keine finanziellen

Grenzen kennen. Entsprechend

breit gestreut ist das Klientel des

Raistingers, der konkrete Namen

nicht nennen darf und will. Einerseits

aus datenschutzrechtlichen

Gründen. Andererseits, weil Badezimmer

in Privathaushalten die intimsten

umlichkeiten überhaupt

darstellen, Diskretion bei diesem

Thema oberstes Gebot sei. Produkt-Highlights

darf der Experte

selbstverständlich trotzdem beim

Namen nennen. Und beschreiben,

wie die auf die Gesundheit von uns

Menschen wirken.

Infrarot und Aquamoon

Angefangen bei einer „Sunshower“

– eine klassische Dusche, jedoch

kombiniert mit Infrarotlicht,

das in Form eines rund 80 Zentimeter

langen Lichtstrahlers seitlich

neben dem Duschkopf in die

Wand verbaut wird. „Diese Kombination

stärkt das Immunsystem,

entspannt die Muskulatur und

entgiftet die äußerste Schicht des

Körpers, wodurch Hautprobleme

abnehmen“, sagt Michael Gailler,

der selbst auf eine regelmäßige

Dusche mit Infrarot-Einheit

schwört. Im Idealfall so: Nach einem

gestressten Arbeitstag sich

die „Sorgen des Alltags“ kurz vom

Körper duschen, anschließend an

diesem Infrarotlicht, das eine intensive

Tiefenwärme erzeugt und

einen richtig zum Schwitzen bringt,

entspannen, die Gedanken schweifen

lassen, abschließend nochmals

kalt abduschen, wodurch das Immunsystem

aufgeweckt, aktiviert

und nachhaltig gestärkt wird. „Das

sind zwar Kleinigkeiten, die ausreichend

Schlaf, ausgewogene Ernährung

und gute Therapeuten nicht

ersetzen können, aber in Summe

die Lebensqualität in jedem Falle

erhöhen.“ Und zwar zu einem

durchaus erschwinglichen Aufpreis

von gut 1 000 Euro. Bereits in der

oberen Liga in Sachen Wellnesseffekt

und Preisklasse spielt dagegen

eine Liegedusche. „Kann

man sich ein wenig wie einen Altar

im Zentrum des Badezimmers

vorstellen“, sagt Michael Gailler.

Die Vorzüge: „Sich komplett fallen

lassen können, theoretisch sogar

im Schlafen duschen und somit

extrem gut entspannen.“ Bei wem

Geld wenig bis gar keine Rolle

spielt, dürfte auch das Duschsystem

„Aquamoon“ Begehrlichkeiten

wecken. „Ein Extrembeispiel was

Luxus und Preiskategorie betrifft.“

So ein System hat Michael Gailler

auch erst ein einziges Mal verbaut.

Es handelt sich um eine Erlebnisdusche,

edel eingebettet in perfekt

aufeinander abgestimmter Architektur,

gepaart mit faszinierenden

Lichtspielen. Das Besondere ist allerdings

der Duschkopf in Form eines

Vollmondes mit facettenreichen

Strahlfunktionen nach Kneipp, die

Geist und Körper wacher, gesunder,

fitter und entspannter machen

können. Zum Beispiel mit wildem

Gewitterregen. Einem an die Körperpartien

angepassten Wasserfall,

der im Kopfbereich einen sanften,

im Schulter- und Nackenbereich

dagegen sehr kräftigen Wasserdruck

ausübt. Oder mittels „Gefühl

der Geborgenheit“, das so erzeugt

wird: Das aus dem „Vollmond“

fallende Wasser legt sich wie eine

dicke Schutzhülle um den kompletten

Körper, lediglich der Kopf bleibt

frei. „Das Duscherlebnis ist hierbei

wirklich genial und der Wellnesseffekt

enorm“, sagt Michael Gailler,

der an dieser Stelle aber auch den

Nachteil dieses Systems offen und

ehrlich anspricht: „Ein sehr hoher

Wasserverbrauch, was in Zeiten

der Klimaerwärmung ein immer

wichtigeres Thema ist – und auch

der Grund, warum viele Menschen

eine Badewanne durch eine bodenebene,

begehbare Dusche mit

geringerem Wasserverbrauch ersetzen

wollen.“

Gießrohre für

Kneipp-Anwendungen

Neben Wellness-Duschen sind in

Zeiten von Corona auch Saunen und

Dampfbäder für den Privathaushalt

auffallend stärker gefragt, die aus

Platzgründen allerdings selten

in Badezimmern selbst verbaut

werden. „Keller, Garten oder Nebengebäude

sind beliebte Plätze“,

sagt Michael Gailler, der den Gesundheitsaspekt

von Saunen oder

Dampfbädern als „unbestritten“

bezeichnet und anfügt: „Gerade

zur kalten Jahreszeit, wo der Körper

mehr Ruhe und Pflege braucht, ist

saunieren natürlich ideal.“ Poren

der Haut öffnen sich, Muskeln entspannen,

„Gift“ wird aus dem Körper

geschwitzt, das Immunsystem

in Kombination mit kalter Dusche

gestärkt. Wiederum für den kleineren

Geldbeutel wertvoll: Gießrohre,

die an Dusche, Waschbecken

oder Badewanne angebracht werden

können und sich hervorragend

für Hydrotherapie eignen. Darunter

sind Anwendungen mit warmem

und kaltem Wasser zu verstehen,

„wie sie bereits im antiken Rom

praktiziert wurden“. Eine Zeit lang

geriet diese Methode zwar in Vergessenheit,

bis sie schließlich von

Pfarrer Sebastian Kneipp wiederentdeckt

und perfektioniert wurde.

Kneippgüsse und Barfußtreten in

seichten Kaltwasserbecken sind

heutzutage jedem bekannt. Es hilft

zur Schmerzlinderung bei Rheuma,

beim Behandeln von Verbrennungen,

kann den Kreislauf anregen,

Muskulatur entspannen, den

Blutdruck senken und Abwehrkräfte

stärken. Eben jene Dinge,

die mit einem vom Fachmann installierten

Gießrohr auch zuhause

erreicht werden können – und

wenigstens ein Stückweit den im

Lockdown ausgefallenen bis dato

gewohnten Sauna- und Schwimmbadbesuch

ersetzen.

js

märz / april 2022 | 17


Silberfische in Badezimmer, Speisekammer und Küche

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Tassiloland | Kurz nach Mitternacht:

Die Blase drückt, zwingt einen zum

Aufstehen. Schlafwandlerisch tastet

man sich im Dunkeln zwischen

Wand und Bettkante bis zur Tür,

schleicht vorsichtig den Gang hinaus,

weiter bis zum Bad, öffnet vorsichtig

die dortige Tür und drückt

den innenliegenden Lichtschalter.

Just in diesem Moment huscht,

parallel zur hellgrauen Fuge, ein

winziges, grauweißes Ding in blitzartiger

Geschwindigkeit Richtung

linke Zimmerecke. Ein Silberfisch!

Um dieses flügellose, lichtscheue

Insekt mit sechs Beinen, zwei längeren

Tastfühlern am Kopf sowie

drei Fadenanhängen am Hinterleib

ranken sich seit jeher Gerüchte.

Er sei gesundheitsgefährdend für

Menschen. Und richte in Häusern

massive Schäden an. „Alles nicht

richtig“, sagt Jakob Kaiser, der

seit mittlerweile über 30 Jahren

als Kammerjäger tätig ist. Und in

all dieser Zeit auch immer wieder

wegen Silberfischen gerufen wurde.

„Vergangenes Jahr hatten wir

einen größeren Fall in Weilheim,

wo sich in einem Wohnblock mit

acht Parteien tatsächlich auffallend

viele Silberfische aufgehalten

haben.“ Noch weniger lange her

seien Einsätze in Bad Bayersoien

und Urspring. Schlimm gewesen?

„Grundsätzlich überhaupt nicht“,

sagt der Experte, der an dieser

Stelle ausdrücklich betont, dass von

diesen bis zu elf Millimeter kleinen

Insekten weder eine gesundheitliche

Gefahr für Menschen, noch

eine ernstzunehmende Bedrohung

für das Zerstören von Einrichtungsgegenständen,

Klamotten und

Lebensmitteln in Wohnungen ausgehe.

„Theoretisch könnte man sie

einfach leben lassen.“ Doch dafür

sind diese nachtaktiven Sechsbeiner

für die meisten Männer, Frauen

und Kinder dann doch zu ekelerregend.

Eingeschleppt über

Einkaufstüten?

Der Ursprung von Silberfischchen,

so der eigentlich korrekte Name,

reicht mehr als 300 Millionen Jahre

zurück. Das zeigt, wie wenig sie

zum Überleben brauchen. Wobei

sie in Sachen Lebensraum so anspruchslos

nicht sind. Sie lieben

es warm und feucht, kommen deshalb

im Süden Europas auch häufig

draußen in der Natur, zum Beispiel

in Biotopen, vor. Im Bereich gemäßigter

Klimazonen wie hier im

Tassiloland leben sie jedoch überwiegend

in gut beheizten Badezimmern,

Küchen und Waschräumen.

Genaugenommen, weil dunkelaktiv,

verstecken sie sich tagsüber in

kleinen Höhlen hinter leicht eingerissenen

Fugen, unter Türstöcken

oder Sockelleisten. „Überall dort,

wo Ecken und Kanten nicht sauber

abgedichtet sind, es trotzdem

schön warm ist, im Idealfall so 20

bis 30 Grad“, sagt Jakob Kaiser, der

auch sagen kann, wie Silberfischchen

überhaupt in Häuser gelangen.

„Häufig beim Abverpacken

von Lebensmitteln, zum Beispiel in

Getreidemühlen, von wo die Ware

dann an Supermärkte gelangt. Von

dort verkriechen sich die Fischchen

wiederum in Einkaufstüten, die

18 | tassilo


vom Kunden schließlich mit nach

Hause geschleppt werden.“ Im

Haus eingelebt, starten die Männchen

zur Fortpflanzung einen Tanz,

laufen anschließend gemeinsam

mit einem Weibchen erregt umher

und legen schließlich ein Spermabeutelchen

auf dem Boden ab.

Das Weibchen wiederum nimmt

das Beutelchen auf, befruchtet

die rund 20 darin abgelegten Eier

und versteckt sie nun in Spalten

und Ritzen, wo die Temperatur

zwischen 25 und 30 Grad beträgt.

Bleibt die Temperatur stabil und

die Luft feucht genug, sollten nach

rund 20 Tagen Junge schlüpfen, die

wiederum selbst nach rund einem

Jahr und acht (!) Häutungen geschlechtsreif

sind. Auf dem Speiseplan

von Silberfischchen stehen

bevorzugt stärkehaltige Stoffe wie

Brot, Nudeln, Reis, Mais, Erbsen

oder Kartoffeln. Sie mögen aber

auch Zucker, Haare, Hautschuppen

und Hausstaubmilben, sind

außerdem nicht abgeneigt von

Baumwolle, Leinen, Seide, Papier

und Kunstfaser sowie Dextrin (in

Klebstoffen), unter anderem in

Bucheinbänden enthalten. Beim

Lesen des Speiseplans wirft die

Kammerjäger-Aussage „im Grunde

harmlos“ neue Fragen auf. Aber:

„Die Mengen, die von Silberfischchen

gefressen werden, sind sehr

gering, werden kaum bemerkt.“

Auch deshalb, weil sie dank körpereigener

Cellulasen über einen

Zeitraum von mehreren Monaten

ohne Ernährung auskommen.

Hilfreich bei

Schimmelbefall?

Doch zurück zum mitternächtlichen

Klogang: Obwohl von Silberfischen

keine wirkliche Gefahr ausgeht,

möchte sie am Ende des Tages niemand

freiwillig als Haustiere halten.

Weder im Badezimmer, noch

in Küche, Waschraum oder Speisekammer.

„Viele verbinden Silberfische

auch mit Unreinheit, sehen

sie als Indikator für eine zu unhygienische

Wohnung und fürchten

teilweise sogar ein Imageproblem

unter Freunden, Nachbarn und Bekannten,

die dann nicht mehr zu

Besuch kommen wollen“, sagt Jakob

Kaiser. Das erste, was er beim

Betreten einer von Silberfischchen

bewohnten Wohnung macht: Die

Anwohner beruhigen und darüber

aufklären, dass von Silberfischchen

eben keine Gefahr ausgeht.

Trotzdem weiß der Experte natürlich,

wie man sie wieder loswird.

Klebefallen, an denen sie beim

nächtlichen Ausschwärmen haften

bleiben. Köderdosen, in denen sich

Lockstoffe sowie ein für Silberfischchen

tödliches Gift befindet. Oder

Spraydosen, deren Inhalt man beispielsweise

auf Sockelleisten sprühen

kann. „Von diesen Spraydosen

bin ich allerdings kein großer Fan,

da sie von Privatleuten oft zu intensiv

eingesetzt werden, sie sich

damit im wahrsten Sinne selbst

vergiften – hier sollte äußerst

punktuell und dosiert vorgegangen

werden.“ Die einfachste und

ungiftigste Vernichtungsmethode

von Silberfischen wäre ein klassisches

Zerdrücken. Oder? „Wenn

man nur hin und wieder mal einen

sieht, es nicht zu viele werden und

sich nicht in übertriebenem Maße

davor ekelt, spricht absolut nichts

dagegen, sie in Frieden zu lassen“,

sagt Jakob Kaiser. Auch vor dem

Hintergrund, dass sie im Falle des

Falles sogar nützlich werden können.

Denn: Sollten aus einzelnen

Fischchen plötzlich doch mehrere

oder gar ganze Scharen werden,

stecken oft Schimmelbildung oder

Wasserschaden dahinter, was von

Menschen nicht immer rechtzeitig

entdeckt wird. Außerdem mildern

Silberfischchen Schimmelbefall,

da sie sich von dessen Pilzen ernähren.

Gleiches gilt für Hausstaubmilben,

die bei Menschen

Allergien auslösen können. Und,

um Kaisers Entwarnung ein letztes

Mal zu bekräftigen: Silberfischchen

sind auch keine Krankheitsüberträger.

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Tassiloland | Vor 30 bis 50 Jahren

ist die Bevölkerung ziemlich

sorglos mit der Entsorgung von

Hausmüll und Gewerbeabfällen

umgegangen. „Man hat vieles

einfach in eine Kiesgrube gekippt,

auf einen Bauschutthaufen am

Rande des Ortes oder sogar in

den eigenen Garten – Gedanken

über mögliche negative Folgen

machte sich damals niemand“,

so einhellige Erzählungen hiesiger

Opas und Omas. Die Rede ist

beispielsweise von Asche, Hausbrand,

Bauschutt, Asbest, Altöl,

Teer, Lacke, chemischen Farben

oder Reinigungsmittel, deren giftigen

Inhaltsstoffe, ob fest, flüssig

oder gasförmig, eine schädliche,

gesundheitsgefährdende, ja sogar

tödliche Gefahr für Pflanzen, Tiere

und Menschen darstellen – sie

können unter anderem Krebserkrankungen

auslösen, fruchtbare

Böden zerstören sowie auf Feldern

und in Gärten wachsendes,

einst gesundes Getreide oder Gemüse

verderben. Noch problematischer:

Regen, der diese giftigen

Stoffe durch den Boden hindurch

ins Grundwasser schwemmt und

damit die Grundlage eines jeden

Lebens verseuchen kann.

Bundesweite

Regelung seit 1999

Erst Anfang der 1990er Jahre ging

dieser sorglose Umgang mit Giftmüll

nicht mehr spurlos an allen

Menschen in der Bevölkerung

vorbei. So trat 1996 ein Kreislaufwirtschaftsgesetz

in Kraft. Und es

wurden wissenschaftliche Untersuchungen

unternommen. Aus

deren alarmierenden Ergebnissen

resultierte wiederum ein neues,

bundesweit gültiges Gesetz – das

Bundesbodenschutzgesetz, verabschiedet

am 1. März 1999. Darin ist

für ganz Deutschland, Bayern und

somit auch die Region ziemlich

genau definiert, wie Flächen zu

schützen, und wie im Boden versteckte

Altlasten aus vergangener

Zeit zu untersuchen und zu behandeln

sind. Dabei hilfreich: Ein

über die Jahre hinweg angelegtes

Altlastenkataster. Hierbei handelt

es sich um auf Landkreisebene heruntergebrochene

Landkarten mit

Flurnummern, auf denen, basierend

auf rückwirkender Recherche

in einzelnen Gemeinden, Altlastenverdachtsflächen

eingezeichnet

sind. „Hier reden wir insbesondere

von Flächen ehemaliger

Hausmülldeponien sowie industriell

und gewerblich genutzten

Grundstücken, zum Beispiel chemische

Reinigungen, Tankstellen

oder Kfz-Werkstätten, aus denen

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Böse Überraschung? Im Zuge eines Aushubs

werden immer wieder mal Altlasten entdeckt.


mögliche Giftstoffe ausgelaufen

und in den Böden gelangt sind“,

sagt Irmgard Gugger, Sachbearbeiterin

für Altlasten im Weilheim-Schongauer

Landratsamt,

die beim Thema „Altlasten“ allen

voran potentielle Grundstückskäufer

und Bauherren sensibilisieren

möchte – völlig gleich ob privat

oder gewerblich. „Viele haben

das Thema Altlasten nicht auf dem

Schirm und werden im Falle eines

unerwarteten Fundes häufig mit

massiven Mehrkosten belastet.“

Altlastenuntersuchung

in vier Schritten

Im Kataster als Altlastenverdachtsfläche

hinterlegte Grundstücke

müssen vor offiziellem Spatenstich

immer auf mögliche Gefahrenstoffe

im Boden untersucht werden.

Zunächst im Rahmen einer historischen

Erkundung, die oftmals

im jeweiligen Landratsamt bereits

vorliegt. „Durch Recherchen in

beispielsweise Gemeindearchiven

sollen ausreichende Erkenntnisse

über Standortbedingungen sowie

frühere und aktuelle Nutzungen

erhoben werden, um eine erste

Abschätzung des Gefährdungspotenzials

der jeweiligen Altlastenverdachtsfläche

vornehmen zu

können“, sagt Eckhard Hopf, Geschäftsführer

eines in Eching am

Ammersee ansässigen, auf Altlasten,

Baugrund und Umwelttechnik

spezialisierten Ingenieurbüros,

dessen Mitarbeiter auch in Weilheim-Schongau

regelmäßig tätig

sind. Auf diese historische Erkundung

folgt schließlich eine orientierende

Untersuchung draußen

vor Ort – sie dient zur Feststellung,

ob sich der Verdacht einer Altlast

bewahrheitet. Zum Beispiel durch

Begutachtung von Probeaushüben

mittels Bagger sowie geophysikalischer

Messungen, der Entnahme

von Wasser, Bodenluft und Bodenproben,

aber auch chemischer

Analysen. Sollte sich nach Auswertung

dieser Untersuchungen

der Altlastenverdacht endgültig

bestätigen, ist eine Detailuntersuchung

des jeweiligen Grundstücks

unumgänglich. Rasterbeprobungen

in Form von vielen, aneinandergereihten

Bohrungen sowie

Grundwasseruntersuchungen sind

an dieser Stelle nur zwei Beispiele.

Und abschließend? „Gilt es unter

anderem einen Sanierungsplan zu

erstellen“, sagt Eckhard Hopf.

Im schlimmsten Falle muss der

komplette Boden ausgetauscht

und fachgerecht entsorgt werden,

zum Beispiel in auf Altlasten

spezialisierte Deponien. „So ein

kompletter Bodenaustausch kann

extrem teuer werden, bei großen

Flächen sogar in Millionenhöhe

gehen“, sagt Irmgard Gugger, der

an dieser Stelle ein konkretes Beispiel

aus der Region einfällt: „Das

Gelände eines ehemaligen Gaskraftwerks

an der Krumpperstraße

mitten in Weilheim, wo tatsächlich

so ein Bodenaustausch durchgeführt

werden musste.“ Eine kostengünstigere

Alternative, sofern

es die jeweiligen Untersuchungsergebnisse

zulassen, kann eine

Versiegelung des mit Altlasten

verseuchten Bodens sein – durch

den Bau einer wasserdichten

Schutzschicht mit Drainagen, zum

Beispiel in Form eines Parkplatzes,

wird Regenwasser gezielt um

im Boden befindliche Giftstoffe

herumgeleitet und dadurch eine

Verseuchung des Grundwassers

verhindert. „Fachliche Unterstützung

leisten hierbei Wasserwirtschaftsämter,

sowie nach Bundesbodenschutzgesetz

zugelassene

Sachverständigenbüros“, sagt Eckhard

Hopf. Außerdem haben Kommunen

über die Gesellschaft für

Altlastensanierung, kurz GAB, die

Möglichkeit auf finanzielle Förderung.

Grundsätzlich hängt die Intensität

von Untersuchung und Sanierung

einer Altlastenverdachtsfläche

auch immer mit der in Zukunft

geplanten Nutzung des jeweiligen

Grundstücks ab.

Kostenlose Einsicht

ins Kataster

„Eine Fläche, auf der ein Wohnprojekt

mit Kinderspielplatz auf

Naturrasen entstehen soll, oder

Nutzpflanzen für die Herstellung

von Lebensmitteln angebaut werden,

muss wesentlich sorgfältiger

begutachtet und saniert werden

als beispielsweise ein industriell

genutztes Gewerbegebiet mit

großflächiger Versiegelung“, so

Irmgard Gugger. Unabhängig davon

rät die Expertin allen zukünftigen

Häuslebauern, sich in Sachen

Altlastenverdacht immer rückzuversichern

– auch bei vermeintlich

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Ihre Essgruppe nach Maß gefertigt – jede Tischplatte ein Unikat.

naturbelassenen, unkritischen

Böden. „Mit einer Vollmacht des

jeweiligen Grundstückseigentümers

können Bürger sich jederzeit

bei uns im Landratsamt

unter den allgemein bekannten

Kontaktdaten melden und eine

kostenlose Auskunft aus dem Altlastenkataster

erfragen.“ Wobei

diese Auskunft noch lange nicht

ausschließt, am Ende des Tages

doch auf „böse Überraschungen“

zu stoßen, die im Falle eines geplanten

Einfamilienhauses häufig

mit 25 000 bis 50000 Euro an

Mehrkosten verbunden sind. „Wir

haben immer wieder mal Fälle,

wo kein Altlastenverdacht besteht,

im Zuge des Aushubs dann doch

belastetes Material wie Teerrückstände

zum Vorschein kommen

und somit fachgerecht entsorgt

werden muss.“ Letztlich haben

die jeweiligen Grundstückskäufer

oder Bauherren immer selbst zu

entscheiden, ob sie das Risiko unbekannter

Altlasten in Kauf nehmen,

oder im Rahmen eines im

Voraus klärenden Gutachtens auf

Nummer sicher gehen.

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märz / april 2022 | 21


Werden Ölheizungen ab 2026 verboten?

„Energiemix

ist die Zukunft“

Tassiloland | Heizöl dient seit Jahrzehnten

als verlässlicher Brennstoff,

um für wohlige Wärme in

Haus und Wohnung zu sorgen.

Rund 20 Millionen Menschen

in Deutschland nutzen eine Öl-

Zentralheizung. Sobald Temperaturen

rapide fallen, vermittelt

dieser Energievorrat im Keller ein

sicheres Gefühl. Doch das neue

Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG,

das am 8. August 2020 zur „Einsparung

von Energie und zur Nutzung

erneuerbarer Energien zur

Wärme- und Kälteerzeugung in

Gebäuden" auf den Weg gebracht

wurde, hat zahlreiche Betreiber

von Ölheizungen verunsichert.

Sogar in Medien war von einem

Verbot von Heizungssystemen mit

Öl ab dem Jahr 2026 die Rede.

Dass dem nicht so ist, erklärt Peißenbergs

Bezirksschornsteinfeger

Dieter Wenzl: „In den meisten

Fällen brauchen Besitzer von ölbeheizten

Häusern hinsichtlich

des GEG nichts zu unternehmen.

Lediglich Anlagen, die mehr als

30 Jahre alt sind, müssen unter

bestimmten Umständen ausgetauscht

oder nachgerüstet werden.

Und es gelten Anforderungen,

wenn ein Haus in größerem Umfang

modernisiert werden soll.“

Die Regelungen

des GEG im Einzelnen

Tankwagenfahrer werden auch in Zukunft für volle Öltanks in hiesigen

Haushalten sorgen. In Zukunft womöglich mit sogenannten E-Fuels.

Mehr als 30 Jahre alte ölbetriebene

Standardheizkessel dürfen

laut Gesetzgeber also nicht mehr

betrieben werden. Ausgenommen

sind jedoch Ein- und Zweifamilienhauseigentümer,

die ihr

Haus seit 1. Februar 2002 selbst

bewohnen. Auf sie käme der Austausch

des Heizungssystems erst

mit einem Hausverkauf, also Eigentümerwechsel,

zu. Heißt: Bis

zum 31. Dezember 2025 ist der

Einbau einer neuen Ölheizung in

einem Bestandsgebäude wie bisher

möglich, da es sich bei diesen

Modellen um Niedertemperaturoder

Brennwertgeräte handelt, die

bereits einen geringen Verbrauch

sowie niedrige Emissionswerte

garantieren. Sollte jedoch ab dem

1. Januar 2026 der Einbau einer

neuen Ölheizung geplant sein,

muss anteilig erneuerbare Energie,

zum Beispiel in Form einer

Photovoltaikanlage, eingesetzt

werden. Die genaue Zusammensetzung

dieser Einbindung wurde

allerdings noch nicht festgelegt.

Dies soll mit der nächsten Novellierung

des GEGs, voraussichtlich

noch in diesem Jahr, festgeschrieben

werden. So oder so der richtige

Ansprechpartner in diesen Fällen:

Der Bezirksschornsteinfeger,

der heizungstechnische Anlagen

überprüft und abklärt, ob etwaige

Nachrüstverpflichtungen notwendig

sind, oder Anforderungen bei

Neuinstallation einer Heizanlage

eingehalten werden.

Klimafreundlich

in die Zukunft

Unabhängig davon zählen fossile

Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle

zu den sogenannten Klimakillern,

weshalb die Industrie an einer

Alternative namens „E-Fuels“ arbeitet.

Dabei handelt es sich um

klimaneutrale flüssige Kraftstoffe,

22 | tassilo


Für synthetische Brennstoffe namens E-Fuels kann die gesamte struktur einer Ölheizung genutzt werden — inklusive

Infra-

Tank.

die aus erneuerbaren Energien

hergestellt werden.

Dr.-Ing. Bernd Hartmann, einer

der beiden Geschäftsführer der

Mineralöl Harrer GmbH in Weilheim,

sagt dazu: „Ich bin davon

überzeugt, dass die Energiewende

ohne synthetische Kraft- und

Brennstoffe nicht durchführbar ist.

Für eine Produktion von E-Fuels

in industriellem Maßstab gibt

es aber hoffnungsvolle Projekte.

Derzeit arbeiten der Sportwagenhersteller

Porsche und Siemens

Energy im chilenischen Punta

Arenas an der weltweit ersten

integrierten kommerziellen Anlage

zur Herstellung von E-Fuels.“

Grundlage für die Produktion von

diesen synthetischen Brennstoffen

namens E-Fuels ist die Umwandlung

elektrischer Energie in Flüssigkeit.

Dabei wird zunächst aus

Wasser via Elektrolyse und unter

Verwendung erneuerbar erzeugten

Stroms Wasserstoff gewonnen.

Mittels eines technischen Verfahrens

wird daraus, in Verbindung

mit Kohlendioxid aus der Luft, ein

treibhausgasneutraler flüssiger

Brennstoff „synthetisiert“. Der so

gewonnene Treibstoff kann letztlich

Heizöl beigemengt werden

oder es sogar zu 100 Prozent ersetzen.

Noch besser: Diese klimaneutrale

Heizöl-Alternative sei

ohne aufwändige Umrüstung einer

Ölheizung einsetzbar. „Wann

E-Fuels auf den Markt kommen,

ist allerdings noch ungewiss“, so

Dr.-Ing. Bernd Hartmann. „Wir

erwarten, dass die Europäische

Union E-Fuels demnächst offiziell

als klimaneutral einstuft. Erst

ab diesem Zeitpunkt ist mit einer

kommerziellen und breitflächigen

Produktion der synthetischen

Treibstoffe zu rechnen, dann aber

auch mit massiven Investitionen.“

E-Fuels

in den Tank?

Da synthetische Brennstoffe

mit herkömmlichen

Ölfeuerungen kompatibel

sind, ist die effiziente und

klimaneutrale Wärmeversorgung

auch über das

Jahr 2026 hinaus sichergestellt.

Für Verbraucher

bedeutet das, dass sich in

der komfortablen Nutzung

ölbetriebener Zentralheizungen

nichts ändert.

Der Ölbrenner kann wie

bisher verwendet werden

und statt des Heizöls

käme in Zukunft synthetischer

Brennstoff in den

Tank. „Der große Vorteil

der synthetischen Brennstoffe

liegt darin, dass die

gesamte bisherige Infrastruktur

weiterhin genutzt werden

kann“, bekräftigt Dr.-Ing. Bernd

Hartmann. Zur Preisgestaltung

lässt sich dahingehend jedoch wenig

sagen, lediglich mutmaßen.

Namhafte Forschungsinstitute belegen

aber, dass der Herstellungspreis

von E-Fuels bei rund einem

Euro pro Liter liegen wird. Wobei

mit diesem Preis erst gerechnet

werden kann, sofern politische

Rahmenbedingungen gegeben

sind und erste industrielle Produktionsanlagen

in Betrieb gehen.

„Die Ölheizung wird für die nächsten

zehn bis 20 Jahre im Energiemix

eine Zukunft haben“, gibt

sich auch Dieter Wenzl überzeugt.

Dafür sei eine Investition in die

Modernisierung einer Öl-Brennwertheizung

sinnvoll. Schließlich

überzeugt Ölfeuerung schon seit

Jahrzehnten mit Kosteneffizienz

sowohl bei der Anschaffung als

auch Wartung. Außerdem wandelt

sie Energieträger wie Heizöl oder

eben E-Fuels zu fast 100 Prozent in

nutzbare Wärme um. Ölheizungen

und Klimaschutz schließen sich insofern

nicht aus.

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Moderne Öl-Brennwertheizungen können

ohne jede Einschränkung und ohne Befristung

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märz / april 2022 | 23


Wertvolle Tipps im Umgang mit Schnecken

Der Feind des

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24 | tassilo

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Tassiloland | Weltweit existieren

mehr als 100000 Arten. Sie leben

im Wasser, auf dem Land und

unter der Erde. „Insofern ist es

zwecklos, ihnen aus dem Weg zu

gehen, sie sind im Grunde überall.“

Johann-Christian Hannemann

spricht in diesem Falle mit einem

Augenzwinkern. Wobei dem Kreisfachberater

für Gartenkultur, der

nebenbei eine solidarische Landwirtschaft

betreibt, das Lachen

gehörig vergangen ist beim Thema

Schnecken. „Im ersten Jahr unserer

SoLaWi haben sie den Salatbestand

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nahezu vollständig kaputtgefres-

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sen.“ Genau davor fürchten sich die

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meisten Gartenbesitzer in der Region:

Dass ihr eigens angebauter Salat

nicht überlebt, weil über ihn, oft

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viele Schnecken herfallen, dass für

Stand: 21.09.2020 um 15:25:01

den Menschen nichts mehr übrigbleibt.

Grundsätzlich können diese

schleimigen Kriechtiere unterteilt

werden in Nacktschnecken und Gehäuseschnecken.

Zu letzteren gehören

unter anderem die geschützte

Weinbergschnecke, die kleine,

gelbe

Gartenschnirkel-Schnecke,

die Hainschnirkel-Schnecke sowie

seit über 25 Jahren in Peißenberg

die seltenere Turmschnecke, die

Ihre Kanzlei für fast alle Rechtsgebiete

jedoch eher an Felsen, Bäumen

oder hohen Sträuchern vorzufin-

Unverschuldeter Unfall?

den ist. Die größte Gefahr fürs

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garteneigene Gemüsebeet geht

jedoch von den Nackigen aus.

Martin Trautmann Victoria Trautmann-Reßler Hauptschädling in der Region: Die

Fachanwalt für Erbrecht Fachanwältin Verkehrsrecht für Verkehrsrecht Gemeine Wegschnecke, meistens

Familienrecht und Sozialrecht Unfallbearbeitung rotgelb, ziegelbraun oder braun

und bis zu 15 (!) Zentimeter lang.

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ckenarten, die jeder Hobbygärtner

schon mal gesehen haben wird:

Die Rote Wegschnecke, die drei

bis fünf Zentimeter große, marmorierte,

grau bis dunkelgraubraune

und gestreifte Gartenwegschnecke,

sowie die eher bleiche, beigefarbene

Ackerschnecke, die mit drei

bis sechs Zentimetern ebenfalls

zu den kleineren gehört. Allen

voran im Vergleich zum König der

Schnecken – dem in Leopardenmuster

geschmückten Tigerschnegel,

der zwischen zehn und 20 (!)

Zentimeter groß wird. Und mehr

Nützling als Schädling ist, „weil er

bevorzugt andere Schnecken frisst,

Pflanzen dagegen eher seltener“.

Ähnlich wertvoll ist an dieser Stelle

auch die bereits erwähnte Weinbergschnecke,

die sich ganz gerne

auch mal von Eiergelegen anderer

Schnecken ernährt.

Tote Schnecken

locken lebendige an

Die ersten wichtigen Erkenntnisse

beim Thema Schnecken sind also

Folgende: „Man muss mit

Schnecken leben,

insbesondere

in unserer,

ver-

gleichsweise niederschlagsreichen

Region, wo Böden oft dauerfeucht

sind und den Schnecken somit einen

idealen Lebensraum bieten.

Sie können aber auch, wie am Beispiel

Tigerschnegel und Weinbergschnecke,

nützlich sein.“ Letzteres

gilt auch für den Kompost. „Wo sie

als Müllabfuhr organischer Abfälle

akribische Helfer bei der Umsetzung

zu Humus sind.“ Ein weiterer

wichtiger Tipp vom Fachberater:

„Sich in Geduld üben und den

Kampf gegen Schnecken immer als

mittel- bis langfristiges

Projekt in Betracht ziehen.“

Natürlich gebe es

zig Hilfsmittel und Methoden,

Schnecken kurzfristig

auszubremsen. Zum

Beispiel ein Kupferband um

Hochbeete, das Schnecken

das Hochkriechen erschweren

soll. „Kann helfen, so

lange es trocken ist, bei

anhaltender

Nässe

Nützlich:

Der Tigerschnegel


QUALITÄT

Davor fürchtet sich jeder Hobby-Gärtner: Frischgewachsene Salatpflanzen,

über Nacht kaputtgefressen von Dutzenden Nacktschnecken.

kriechen sie jedoch einfach drüber.“

Es gibt Giftköder und Streumittel,

die auch helfen können,

jedoch die Gefahr mit sich bringen,

dass man auch andere Tiere damit

tötet, oder sogar sein eigenes Ge-

müse damit belastet“. Eine brutale,

aber chemiefreie Alternative dazu:

Einen täglichen Rundgang machen,

Schnecken suchen, aufsammeln

und in kochendem Wasser, in konzentrierter

Essiglösung oder

durch Zerschneiden töten.

„Wobei auch hier oft große

Fehler gemacht werden“, warnt

Johann-Christian Hannemann. Tote

Schnecken ziehen nämlich lebendige

Schnecken, ausgestattet mit

einen ausgeprägten Geruchsinn,

intensiv an. „Wichtig wäre deshalb,

vernichtete Schnecken der

Natur zurückzugeben – entweder

in den eigenen Kompost, oder

vom eigenen Garten entfernt, zum

Beispiel auf Wiesen oder in Wäldern.“

Es gibt aber auch elektronische

Schneckenzäune, die ähnlich

funktionieren wie ein Weidezaun.

„Da muss ich mir aber ernsthaft

die Frage stellen: Will ich meinen

Garten mit Strom verbarrikadieren,

den auch andere Lebewesen, womöglich

sogar die eigenen spielenden

Kinder zu spüren bekommen.“

Letztlich sind Schneckenbekämpfungsmethoden

auch eine Frage

des Geldes, und eine Frage der

Philosophie.

Artenvielfalt der

Schlüssel zum Erfolg?

Wer langfristig Erfolg haben will,

braucht einen ausgeprägten Sinn

für Ökologie. Denn: Je naturbelassener

ein Garten gestaltet ist,

desto mehr Pflanzen, Kräuter und

Tiere fühlen sich darin wohl. Und je

höher die Artenvielfalt ist, desto

größer sind die Chancen, dass

selbstangebaute Salate von Schnecken

verschont bleiben. Zum Beispiel

dank natürlicher Fressfeinde

von Schnecken. Neben dem artengleichen

Tigerschnegel sind

hier Igel, Kröten, Blindschleichen

sowie größere Laufkäfer ganz entscheidend.

„Sofern sie überhaupt

in einen Garten kommen.“

Löcher im Zaun sind an

dieser Stelle ganz wichtig.

Ebenso kleinere Haufen aus

Laub und Totholz, in denen

diese wertvollen Fressfeinde

Flucht- und Schutzräume

finden. Auch hilfreich:

Eine abwechslungsreiche

Bodenbeschaffenheit. Man

kann zum Beispiel zwischen

fruchtbarer, naturbelassener

Bodenkultur,

auf der man Gemüse anbaut,

schmale Kieswegerl anlegen,

über die Schnecken an trockeneren

Tagen schlecht drüber kommen.

„Sie brauchen zur Fortbewegung

nämlich immer selbstproduzierten

Schleim – bei Regen fast gar keinen,

bei anhaltender Trockenheit

jedoch sehr viel, manchmal sogar

zu viel.“ Auch hilfreich: Zwischen

den Gemüsebeeten Holzbretter

auslegen, unter denen sich Schnecken

gerne verstecken und, Männlein

wie Weiblein, bis zu 400 Eier

ablegen. „Die Bretter kann man

dann im Rahmen eines täglichen

Rundgangs umdrehen und nach

Schnecken sowie Eiergelegen absuchen.“

Johann-Christian Hannemann und

seine SoLaWi-Mitstreiter haben ihren

Salat im zweiten Jahr an einer

anderen, wesentlich fruchtbareren

und naturbelasseneren Fläche angebaut.

Und dadurch den Salatausfall

aus dem Vorjahr in Ertrag

umwandeln können. Ein „Luxus“,

den sich Gartenbesitzer nicht leisten

können – sie haben schließlich

nur diese eine Fläche vor und um

ihr Haus, aus der sie jedoch verdammt

viel herausholen können.

Wer weitere Tipps und Tricks in

Sachen Humusaufbau, Umgang

mit Schnecken und Anlage eines

Naturgartens braucht? Johann-

Christian Hannemann empfiehlt

einen Besuch der Aktionstage des

Netzwerks „Gartenwinkel Pfaffenwinkel“.

Und den Kontakt zu

lokalen Obst- und Gartenbauvereinen.

js

Die artengeschützte Weinbergschnecke

frisst Eiergelege anderer Schnecken.

märz / april 2022 | 25

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ALLERLEI IM TASSILOLAND

Für Jugend, Jagd und Forschung

Luftqualität in Klassenzimmern erforschen

Spionageschutz & Heimatkunde – die Gewinner

Tassiloland | „Sicheres Klassenzimmer“ heißt

ein überregionales Forschungsprojekt, das

auf Initiative der Münchner Hochschulen

sowie des Max-Planck-Instituts für Chemie

in Mainz zu Beginn des Jahres ins Leben

gerufen wurde. Ziel des

Projekts: Bis Ende des

aktuellen Schuljahres die

Luftqualität in Klassenzimmern

zu messen. An

dieser Studie beteiligen

sich unter anderem auch

elf weiterführende Schulen

sowie drei Förderzentren

aus dem Landkreis

Weilheim-Schongau. Zur

Messung der Luftqualität

– CO 2 , relative Feuchte und Temperatur

– wird eine handtellergroße Sensorbox inklusive

Bewegungsmelder verwendet. Über

diese Messungen können wiederum unterschiedliche

Lüftungskonzepte wie Fensterlüften,

mobile Raumluftreiniger

oder dezentrale

Lüftungsanlagen analysiert

werden. Aber auch

witterungsbedingte Einflüsse

der kalten und

warmen Jahreszeiten auf

die Luftqualität sowie

das daraus resultierende

Corona-

risiko.

Infektionsjs

Tassiloland | Bereits in unserer November/Dezember-Ausgabe

haben wir aus dem Hause „Ostenrieder Design & Marketing“ so-

genannte WebcamSafes zum Schutz vor möglicher ge über Tablet oder PC-Bildschirm verlost. Die glücklichen

Gewinner von je 100 Stück, passend mit dem jeweiligen

Firmenlogo bedruckt: „Knauer Motorsport & more“ mit Sitz

in Birkland, die Arbeitsgemeinschaft „Evangelische Erwach-

Spionasenenbildung“

in Weilheim sowie die Zimmerei „Roland Goth“ in Peißenberg.

In unserer Januar/Februar-Ausgabe wurden dagegen drei Exemplare des neuen

heimatkundlichen Jahrbuchs „Lech-Isar-Land“ verlost. Was Johnny Cash mit dem

bayerischen Oberland zu tun hatte? Warum die Gebrüder Zimmermann als Baumeister

des Rokoko gelten? Welche Beziehungen hiesige Klöster zu namhaften

Weingütern in Südtirol hatten? Diese und viele weitere Fragen können sich Mi-

chael Rudy aus Feldafing sowie Alois Franz und Andrea Kammerlander, beide

aus Weilheim, nun selbst beantworten. Unter zahlreichen Einsendungen

war das Losglück diesmal auf deren Seite. Wir gratulieren recht

herzlich und wünschen viel Spaß beim Lesen!

js

Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche

Tassiloland | Die landkreisweite

Koordinierungsstelle

für Bürgerengagement,

kurz KOBE, bietet im Rahmen

ihres Vereinsforums

auch im Jahr 2022 wieder

kostenlose Fortbildungen

für Vereine, gemeinnützige

Institutionen und

ehrenamtlich engagierte

Männer, Frauen und Jugendliche im Weilheim-Schongauer kreis an. Themen sind unter anderem: Steuerrecht für Vereine,

Landsind

der Internetseite des Landratsamtes (www.weilheim-schongau.de)

unter dem Reiter „Bürgerservice“ zu entnehmen.

Oder direkt bei Utta Pollmeier unter 0881 / 681-1519

Vereinsverwaltungsprogramme, Vereinsgründung, Mitgliedergewinnung,

Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Praxistipps für

generationenübergreifendes Miteinander im Verein. Näheres zu

Terminen, Inhalten, Veranstaltungsorten und Anmeldmodalitäten

oder ehrenamt@lra-wm.bayern.de.

js

26 | tassilo


Wertvolle Hilfe bei Krankheit und Lebenskrise

Tassiloland | Verstanden

zu werden, ohne viel

erklären zu müssen?

Dafür stehen Selbsthilfegruppen.

Diabetes,

Rheuma, Multiple Sklerose,

Krebserkrankung,

Depression, Suchterkrankung,

Lebenskrisen,

Trauer und – ganz aktuell

– Long-Covid: Die Liste der Neuauflage hiesiger

Selbsthilfegruppen ist lang, umfasst insgesamt

rund 90 verschiedene Angebote. Das Verzeichnis

wurde in Kooperation aus Telezentrum Herzogsägmühle,

Caritasverband

Weilheim-Schongau und

Selbsthilfebüro des Gesundheitsamtes

aufgelegt.

Für Ärzte, Therapeuten,

Beratungsstellen sowie

sozial engagierte und interessierten

Menschen ist

die neue Broschüre, die

laufend aktualisiert wird,

kostenfrei unter 0881 / 6811616 oder selbsthilfebuero@lra-wm.bayern.de

sowie im

Internet unter www.sozial-atlas.de hältlich.

erjs

*Rechtsberater

Neuer Jagdberater für den Landkreis

Weilheim-Schongau | Abschussplanung, Fütterung

und Schonzeitverkürzung von Reh- und Rotwild

sind nur drei Themenschwerpunkte, um die sich

ein Jagdberater in enger Absprache mit Unterer

Jagdbehörde und Jagdbeirat fachlich auseinanderzusetzen

hat. Für Weilheim-Schongau übernimmt

diese Aufgabe nun Stefan Zimmermann aus Antdorf.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit

Herrn Zimmermann und bedanken uns, dass er

sich für dieses wichtige Amt zur Verfügung stellt –

die Herausforderungen im Themenfeld Wald

und Jagd sind vielfältig und umfangreich“, sagte

Landrätin Andrea

Jochner-Weiß zum

Antritt der fünfjährigen

Amtszeit von

Stefan Zimmermann,

der damit in die Fußstapfen

von Klaus

Thien aus Schongau

tritt. Und witziger-

weise genau so heißt wie sein namensgleicher

Stellvertreter – Stefan mann aus Raisting.

Zimmerjs

Dr. Maria Hagenauer*

Fachanwältin für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

Verwaltungsrecht

Linda Heidemann

Rechtsanwältin

Allgemeines Zivilrecht,

Miet- und Wohnungseigentumsrecht

T 0881 / 63 80 90 Mittlerer Graben 18

F 0881 / 9 23 27 44

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info@kanzlei-weilheim.de www.kanzlei-weilheim.de

Pascal de Coulon*

Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

Fachanwalt für Bau- und

Architektenrecht

Jugendarbeit in den Fokus rücken

Tassiloland | Unter dem Hashtag #RestartJugendarbeit

möchte der Landkreis junge Menschen

dazu bewegen, wieder verstärkt an gemeinsamen

Projekten und Aktionen zu arbeiten. Konkretisiert

werden soll dieses Vorhaben im Rahmen eines dezentralen,

landkreisweiten „Tag der Jugend“, der

sowohl am Freitag, 18. März, als auch Samstag,

19. März, in allen 34 Landkreis-

Gemeinden stattfinden sollen.

Heißt: Mitglieder aus Vereinen,

Jugendzentren, Jugendtreffs,

aber auch Jugendreferenten

sowie Initiativen für Jugendarbeit

werden mit öffentlichkeitswirksamen

Aktionen an und

in beispielsweise Rathäusern, Jugendzentren, Vereinsheimen,

Sportvereinen oder Feuerwehrhäusern

auf sich und ihre Ideen aufmerksam machen.

Ziel der Aktionstage unter anderem: Unter Jugendlichen

eine starke Gemeinschaft schaffen. „Wir

wollen mit dieser Initiative unter anderem auch die

Jugendlichen stärken, die unter den sozialen Einschränkungen

der Coronapandemie

gelitten haben“, sagt

Wolfgang Herz von der Kommunalen

Jugendarbeit. Nähere

Infos zum „Tag der Jugend“

auch Online unter

sog.de

tagder.jugendwmjs

märz / april 2022 | 27


Für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Weilheim-Schongau

„Haben alles auf Herz und Nieren geprüft“

Sonderveröffentlichung der

Schongau / Weilheim | An den bisherigen

Standorten festhalten,

oder ein neues Zentralkrankenhaus

bauen? Um die Zukunft der Gesundheitsversorgung

im Landkreis Weilheim-Schongau

zu sichern, haben

Prof. Dr. Norbert Roeder und sein

Team ein umfangreiches Gutachten

erstellt. Im Interview spricht der

externe Experte von einem eindeutigen

Ergebnis – und davon, was

mit den Krankenhäusern in Weilheim

und Schongau passieren wird.

Herr Prof. Dr. Roeder, die Krankenhaus

GmbH hat bei Ihnen ein Gutachten

zur Gesundheitsversorgung

im Landkreis Weilheim-Schongau

in Auftrag gegeben. Was ist der

Hintergrund?

Die Welt verändert sich und wir mit

ihr. Wer die Gesundheitsversorgung

für diesen Landkreis sicherstellen

will, muss die geänderten

Rahmenbedingungen beachten

und jetzt handeln, denn nur so

lässt sich der Prozess für die Zukunftssicherung

der Versorgung

gestalten.

Von welchen Bedingungen

sprechen Sie?

Der medizinische Fortschritt hat

es mit sich gebracht, dass die

Medizin immer mehr ambulantisiert

wurde. Ehemals 18 Tage auf

Station sind auf ein Drittel, also

sechs Tage, zusammengeschmolzen.

Insofern können heutzutage

viele Leistungen auch ambulant

erbracht werden. Darüber hinaus

stellt die Politik immer höhere Anforderungen,

wie zum Beispiel die

Vorgabe nach Mindestmengen bei

Behandlungen, Erreichbarkeit oder

der Qualität, was von kleinen Krankenhäusern

kaum noch zu leisten

ist. Obendrein laufen wir auf einen

gigantischen Fachkräftemangel zu

dies betrifft sowohl die Medizin

als auch die Pflege. Hier müssen

wir unser personengebundenes

Know-how bündeln und zielgerichtet

einsetzen.

Wie sieht Ihr Lösungsvorschlag aus?

Der Landkreis Weilheim-Schongau

sollte an einen hochmodernen

Krankenhausstandort denken, der

aus allen Teilen des Landkreises gut

erreichbar ist und die Bedürfnisse

einer Klinik nach aktuellem Standard

abdeckt. Leider sind wir zu

dem Ergebnis gekommen, dass weder

der Standort in Weilheim noch

der in Schongau dafür geeignet ist –

im Rahmen unseres Gutachtens

haben wir sprichwörtlich alles auf

Herz und Nieren geprüft, wodurch

wir zu klaren Empfehlungen für die

langfristige Zukunftssicherung der

kommunalen Gesundheitsversorgung

auf höchstem medizinischem

Niveau im Landkreis Weilheim-

Schongau gekommen sind. Eine

Informationsbroschüre dazu ist auf

der Internetseite www.meinkrankenhaus2030.de

jederzeit abrufbar.

Was bedeutet dieses Gutachten-

Ergebnis für die Standorte Weilheim

und Schongau. Schließlich wurde

in den vergangenen Jahren in beide

Standorte viel investiert?

Man muss bedenken, dass der Bau

eines neuen Krankenhauses Jahre

braucht, bis er von der Planung

über den Bau bis zur Einrichtung in

Betrieb gehen kann. Wir denken da

an rund zehn Jahre. Bis dahin sind

die Investitionen von gestern schon

wieder veraltet.

Weilheim hat sich in den vergangenen

Jahren sehr gut entwickelt mit

Prof. Dr. Norbert Roeder

dem Ausbau der Inneren Medizin,

der Robotik in Endoprothetik und

Allgemein- und Viszeralchirurgie

sowie der Geriatrie. Die Kooperation

mit dem Universitätsklinikum

rechts der Isar in München

bringt universitäre Medizin aufs

Land. Aber der innerstädtisch liegende

derzeitige Standort hat im

Gegensatz zu dem von uns empfohlenen

Neubau im Charakter

eines Gesundheitscampus keine

Entwicklungsperspektive — ein

Hubschrauberlandeplatz wäre dort

zum Beispiel nicht möglich.

Für den Standort Schongau denken

wir an eine Fortentwicklung

des derzeitigen Angebots hin zu

einem Ambulanzzentrum mit verschiedenen

Facharztpraxen und

einem ambulanten OP-Zentrum.

Zudem bietet Schongau sehr gute

Voraussetzungen für ein Ausbildungszentrum,

das es für die

Pflege ja bereits gibt und noch um

weitere Ausbildungen erweitert

werden soll.

Die Vorteile eines Ambulanzzentrums?

So ein Ambulanzzentrum erfüllt

die Ansprüche des wandelnden

Gesundheitswesens mit Fachärzten

vor Ort, viele andere Regionen in

Deutschland machen oder haben

sich hier schon auf den Weg gemacht.

Patienten schätzen die Termintreue

und die guten Abläufe in

so einem ambulanten Facharztzentrum.

Hier wird vor Ort der weitere

Weg für den Patienten zügig entschieden

und eine eventuell stationäre

Behandlung in dem dann neu

geschaffenen Landkreisklinikum

veranlasst, bis hin zur reibungslosen

Verlegung in das Universitätsklinikum

rechts der Isar, sofern dies

nötig wird. Auch für Mitarbeitende

ist ein Ambulanzzentrum mit vielen

Vorteilen verbunden und schafft

Zukunftsperspektiven für die Personalgewinnung.

Zum Beispiel

durch Vereinbarkeit von Familie

und Beruf, sowie eine bessere

Work-Life-Balance ohne Schichtund

Nachtdienste. Viele Mitarbeiter

zeigen hierfür schon jetzt ein hohes

Interesse.

Wie lautet die Zukunfts-Parole für

eine qualitativ gute und verantwortbare

gesundheitliche Versorgung im

Landkreis Weilheim-Schongau?

Zukunft gestalten statt Vergangenes

verwalten. Die Entwicklung

ist nicht aufzuhalten, weshalb der

Landkreis agieren und den Prozess

mitgestalten sollte. Auf die Karte

Hoffnung kann man beim Thema

Gesundheit nicht setzen, das wäre

den Menschen im Landkreis gegenüber

nicht verantwortlich. Deshalb

freut es mich außerordentlich,

die breite Zustimmung aus dem

Kreistag und dessen Wahrnehmung

der Verantwortung vernommen

zu haben.


– ANZEIGE –

Neue Facharztpraxis für Viszeralchirurgie und Proktologie

Ein Konzept, das sich bewährt

Schongau | Im Oktober vergangenen

Jahres hat im Schongauer

Krankenhaus die neue Facharztpraxis

für Viszeralchirurgie und

Proktologie ihren Betrieb aufgenommen.

Deren Leiter, Dr. Rolland

Rosniatowski, ist auf den

Bauchraum (Reflux, Gallenbeschwerden,

Bauchschmerzen, Magen-,

Darm- und Enddarmkrebs),

Hernien (Leisten, Nabel, Narben

und Zwerchfell), Proktologie und

chronische Wunden spezialisiert.

Die Bilanz des Facharztes nach

den ersten Monaten: „Ich bin regelrecht

begeistert, wie schnell so

viele Patienten unsere neue Praxis

gefunden haben – der Bedarf ist

in der Proktologie und bei Leistenbrüchen

offensichtlich

besonders hoch.“ Mit

dieser Schwerpunktpraxis,

die durch eine Sonderbedarfszulassung

der

Kassenärztlichen Vereinigung

eröffnen konnte,

geht für den Facharzt

ein großer Wunsch in Erfüllung.

„Gemeinsam mit der Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau möchte

ich dazu beitragen, die ambulante

Chirurgie und die Kurzzeitchirurgie

Claus Rauschmeier

in Schongau zu etablieren“, so Dr.

Rosniatowski, der bereits seit 2002

Facharzt für Chirurgie und seit

2004 Facharzt für Viszeralchirurgie

» Das Ambulanzzentrum in Schongau

ist ein wichtiges zukünftiges

Gesundheitsangebot für alle Bürger.

Claus Rauschmeier, stellv. Geschäftsführer

ist. Nach langjährigen Stationen

als Oberarzt und Chefarzt in Rheinland-Pfalz,

sowie als Konsiliararzt

an der Universitätsklinik Marburg,

ist Dr. Rosniatowski nun seit 2017

leitender Oberarzt an der Klinik für

Allgemein- und Viszeralchirurgie

in der Krankenhaus GmbH.

Letztlich schließt dieses Angebot

eine Versorgungslücke, da dort

viele Krankheiten ambulant behandelt

werden können. Gleichzeitig

sind aber auch stationäre

Aufenthalte möglich, sofern sie

notwendig sein sollten.

Neben der Praxis für Neurologische

Wirbelsäulenchirurgie von Chefarzt

Dr. Florian Soldner und der orthopädischen

Praxis von Dr. Immanuel

Neuwirth ist die neue Praxis für

Dr. Rosniatowski in seiner Praxis

Viszeralchirurgie und Proktologie

nun die dritte Facharztpraxis am

Standort – damit geht das Krankenhaus

Schongau einen weiteren

Schritt in Richtung Facharztzentrum.

„Wir schaffen

attraktive Voraussetzungen

und bieten Raum, dass sich

Fachärztinnen und Fachärzte

bei uns mit ihrer Praxis

niederlassen können“,

sagt Claus Rauschmeier,

stellvertretender Geschäftsführer

der Weilheim-Schongauer Krankenhaus

GmbH, der sich unter

anderem auch für den Aufbau des

Ambulanzzentrums am Standort in

Schongau verantwortlich zeichnet.

Das Ambulanzzentrum setzt sich

aus dem Facharztzentrum und dem

Ambulanten OP-Zentrum zusammen

– ein Konzept, das sich bewährt

hat, da die Patienten gut vorbereitet

zur OP kommen und sich

anschließend in ihrem vertrauten

Umfeld auskurieren können. Insofern

sind weitere Facharztpraxen in

Planung. „Wir werden diesen Prozess

in den nächsten Monaten und

Jahren kreativ gestalten und wollen

eine Vorreiterrolle in Bayern einnehmen“,

sagt Claus Rauschmeier.

LEISTUNGSSPEKTRUM

BAUCHRAUM

· Reflux, Sodbrennen, Magenu.

Bauchschmerzen, Durchfall,

Verstopfung, Blähungen

· Gallensteine, Gallenkoliken,

Appendizitis, Divertikulitis

· Magen-, Darm- und Enddarmkrebs

HERNIEN

· Leistenhernie, -schmerzen

und -schwellung

· Nabelhernie, -schmerzen und

-schwellung

> > > KONTAKT

Facharztpraxis für Viszeralchirurgie & Proktologie

im Krankenhaus Schongau

· Narbenhernie, -schmerzen

und -schwellung

· Zwerchfellhernie, -bruch,

Hiatushernie

ENDDARM

(Proktologie)

Hämorrhoiden, Analfissur,

Analfisteln, Marisken, Analekzem,

Feigwarzen/Kondylome,

Analfibrom, Analpapille,

Analpolyp, Schmerzen,

Brennen, Nässen, Jucken,

Blut im Stuhl

Das Team der Facharztpraxis für Viszeralchirugie & Proktologie.

Dr. med. Rolland Rosniatowski

Facharzt für Viszeralchirurgie

Marie-Eberth-Straße 6, 86956 Schongau

Telefon 08861 / 9094266, E-Mail praxis@rosniatowski.com

Mehr unter www.meinkrankenhaus2030.de

märz / april 2022 | 29


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DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Ein ziemlich

besonderer Stein

Tassiloland | Inmitten des „tassilo“-

Verteilgebiets steht am Rande

einer stärker frequentierten Straße

ein Stein, der aufgrund seiner

Form und Aufschrift ins Auge sticht

und durchaus „offiziell“ wirkt. Ihn

genauer zu beschreiben würde sicherlich

zu viel verraten. Fakt ist,

dass er in jedem Falle nicht immer

schon an dieser Straße stand und

zu seinen besten Zeiten in anderer

Funktion durchaus – wenn auch

nur indirekt – viele Blicke auf sich

zog. Nun möchten wir im Rahmen

unseres neuen Heimaträtsels von

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,

wissen: Was hat es auf sich mit diesem

Stein an einer Bundesstraße

mitten im Tassiloland und welche

Geschichte hat er zu erzählen?

Schicken Sie uns bis Dienstag,

15. März, eine Postkarte

mit der Lösung

und dem Stichwort

„Heimaträtsel“ an

tassilo“, Birkland

40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail

an info@tassilo.de.

Absenderadresse mit Telefonnummer

an dieser Stelle bitte nicht

vergessen, damit wir Sie gut erreichen

können. Letztlich entscheidet

unter allen richtigen Einsendungen

das Los, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Zu gewinnen gibt es auch diesmal

einen sündhaft leckeren Spezialitäten-Korb

der Schönegger Käse-

Alm. Er heißt, passend zum bevorstehenden

christlichen Fest der

Auferstehung Jesu am Sonntag,

17. April: Buntes Osternest. Dar-

in enthalten sind unter anderem

Almblütenkäse, Allgäuzeller, Alprahmkäse,

Bärlauchfrühling und

gefüllte Kirschpaprika. Wir wün-

schen viel Erfolg!

js

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Einen mit Holzzaun umbauten Teich hatten wir in unserer Januar/

Februar-Ausgabe abgebildet, gekennzeichnet mit einem weißroten

Hinweisschild und der Aufschrift „Löschwasser-Entnahmestelle“.

Von Ihnen, liebe Leser, wollten wir wissen, wo sich dieser

künstlich angelegte Löschwasserteich befindet. Unter mehreren

Einsendungen mit der richtigen Lösung – am Oberhausener Ortsteil

„Berg“ – war das Losglück diesmal auf Seiten von Helga Kölbl.

Wir gratulieren der Huglfingerin recht herzlich zum Gewinn des

„Feinschmecker“-Spezialitätenkorbs der Schönegger Käse-Alm

und wünschen maximalen Genuss beim Verzehr!

Euer Bowling Center

in Andechs

Gewerbegebiet Rothenfeld

Bowling-Spaß &

leckeres Essen

... aber sicher!

> > > IMPRESSUM

tassilo

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im Februar 2022

Auflage: 43 000 Exemplare

Änderungen und Fehler vorbehalten.

tassilo“ ist ein Medium von

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Mai / Juni 2022:

Freitag, 29. April 2022 (Anzeigenschluss: 11. April 2022)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Christian Rauch, Hubert Hunscheidt

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler, Christian Lechner

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an

alle Haushalte rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche

Auslegestellen im Verteilgebiet.

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Bettina

Eder, Kurt Zarbock, Christian Rauch, PIPER Verlag, Andrea

Otto, kompetenzz.de, www.schongauer-ausbildungsmesse.

de, Thomas Bauer, Leichtflugzeuge Huber GmbH, Felix von

Scheffer, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit,

Hubert Hunscheidt, Schaufel & Gabel GbR,

Landratsamt Weilheim-Schongau, Musikschule Pfaffenwinkel,

ulligunde.com, Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau,

Ulrich Pölert, Elektromaschinenbau Schmid, „einfach mehr“

Menschen mit Trisomie 21 im Pfaffenwinkel e.V

märz / april 2022 | 31

Alle Infos unter:

www.bowling-islands.de


In einem Tiny House am Ammersee

Das Museum der Liebe

AUSBILDUNG oder DUALES STUDIUM ?

Ihr

...in die berufliche...

Ausbildungsangebote für 2023

Bewerbungsschluss: 30. April 2022*

• Berufsausbildung zum/zur

Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

• Ausbildung zum/zur Verwaltungswirt/in (m/w/d)

Studienangebot für 2023

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2022*

• Praxisorientiertes Fachhochschulstudium

zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) (m/w/d)

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Aufgabengebiete

zukunftssichere

Karrierechancen

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Studiums

*Bitte beachten Sie jeweils die konkrete Stellenausschreibung auf www.weilheim-schongau.de!

Mehr Infos erhalten Sie unter der Nummer 0881/681-1135 bei

Frau Steidl oder im Internet unter www.weilheim-schongau.de

AUSSTELLUNG

der Verbraucherzentrale

7. April bis

9. Mai 2022

Dießen | Schon als Jugendliche

und Studentin hob Luise Loué alle

ihre persönlichen Gegenstände

auf. Freundschaftsbekundungen,

Liebesbriefe und Bastelarbeiten,

die sie geschenkt bekam. Irgendwann

begann sie ihre eigenen

Liebesgeschichten aufzuschreiben.

Angefangen mit der Liebe zur ersten

besten Freundin und mit dem

ersten Flirt. „Den hatte ich mit 12,

als mir ein 14-jähriger Junge während

der Kinderfreizeit auf rosa

Papier schrieb, er träumte davon,

mich zu treffen, mir eine Blume

zu bringen und mich sanft zu küssen,

denn ich wäre seine bis dahin

größte Liebe“, erzählt die heute

45-Jährige mit einem Schmunzeln.

Damit wuchs ihre Neugier, auch

die Liebesgeschichten anderer zu

erfahren. Luise Loué, die ihren

wahren Namen ungern verrät,

traf Freunde und Familienmitglieder,

die ihr Erlebnisse zum Thema

„Liebe“ anvertrauten und ihr Erinnerungsstücke

und gesammelte

Objekte zeigten oder gar schenkten.

Dann schaltete sie Zeitungsannoncen

und prompt meldeten

sich auch fremde Menschen, die

ihre Geschichten erzählten und

wieder allerlei Persönliches mitbrachten.

Mit der Zeit wuchs die

Sammlung von Luise Loué auf 130

Liebesobjekte. Im Sommer 2016

stellte sie diese erstmals aus, in einem

Galerieraum in München. Die

Erlebnisse hielt sie in einem Buch

fest, der unter dem Titel „Vergiss

die Liebe nicht – Liebesobjekte &

ihre Geschichten“ erschien.

Weit mehr

als körperlich

Seit drei Jahren kann man Luise

Loués Sammlung am Ammersee

in ihrem „Museum der Liebe“ besichtigen.

Am Triebhof zwischen

Utting und Dießen steht ihr Tiny

House, ein fahrbares Häuschen auf

Rädern, in dem sie Gäste begrüßt

und sie durch die facettenreiche

Welt der Liebe führt. Denn mit

„Liebe“ meint Luise Loué nicht nur

partnerschaftliche und körperliche

Liebe. Auch zur Liebe zu Freunden,

zu den Kindern, zu Oma und

Opa und zu Geschwistern hat sie

bewegende Geschichten gesammelt.

So von einer Frau, die in ihrer

Kindheit ihrem kleinen Bruder

ein Fotobuch aus Stoff nähte. Der

Bruder war damals zwei Jahre alt

und durch einen Unfall schwerstbehindert.

Die Ärzte gaben ihm

nur mehr vier Jahre zu leben. Doch

der Junge dachte gar nicht daran,

die Prognose zu erfüllen. Als die

Frau das Büchlein dem „Museum

der Liebe“ stiftete, war ihr Bruder

30 und quicklebendig! Ein anderes

Ausstellungsstück zeigt ein

dickes, gelb bemaltes und vergoldetes

Brett mit Schnürsenkeln.

Luise Loué bekam es von einem

Mann, der das Brett für seinen

Sohn gebaut hatte, als der in den

Kindergarten gekommen war. Der

Kleine konnte sich noch nicht die

Schuhe binden und hatte Angst

davor, dass alle anderen Kinder es

könnten und er nicht. Mit dem liebevoll

bemalten Brett aber konnte

er üben und bald schaffte er einen

Knoten in nur drei Sekunden.

Doch natürlich geht es in dem Museum

vor allem um die romantische

Liebe. Davon zeugt eine fast

mannsgroße Giraffe aus Pappmaché,

die ein Liebender einst seiner

Geliebten zum Heiratsantrag

gebastelt hatte. Oder die sechs

Frösche in einer Schachtel, der ein

Brief beiliegt: „Es heißt, man muss

viele Frösche küssen, bis der Prinz

erscheint.“ Dazu die Bitte, die

Angebetete möge erst die sechs

Frösche küssen und es danach mit

ihm probieren. Und an der Wand

des kleinen Museums hängt ein

weißes Papier mit der Aufschrift

„Willst Du meine Frau werden?“

Auf den ersten Blick nichts Besonderes,

doch dann weist Luise

Loué darauf hin, dass der Zettel

in Laminat eingeschweißt ist.

www.stadtmuseum-weilheim.de

Marienplatz 1

82362 Weilheim

32 | tassilo


„Vergesst die Liebe nicht!“ Louise

Loué (Künstlername) am Eingang

ihres mobilen Museums.

Denn er diente zum Heiratsantrag

unter Wasser zwischen zwei

leidenschaftlichen Tauchern. Viel

erzählen kann eine Papierrolle,

auf der eine 70-Jährige die vielen

Männer in ihrem Leben auf

viereinhalb Metern verewigt hat.

Und was es mit dem herzförmigen

Fenchel, den ein Amorpfeil durchbohrt,

auf sich hat, erzählt Luise

Loué unter dem Stickpunkt „Betrogen

werden, drüber hinwegkommen

und sich selbst lieben.“

Wer das „Museum der Liebe“ besuchen

will, kann auf der Internetseite

www.museumderliebe.de

verschiedene Pakete buchen.

Picknick, Comedy

und Corona

Von der Online-Führung über

Zoom und vom persönlichen

Reinschnuppern und einer kurzen

Führung bis zum Picknick mit Kaffee,

Tee und eingebauter Comedy.

Denn Luise Loué tritt leidenschaftlich

gerne auf. Des Öfteren stand

sie schon mit dem Münchner Musiker

und Liedermacher Stefan Noelle

auf der Bühne vor großem Publikum.

Auch ins eigene Zuhause

kann man die Liebesexpertin holen.

Bei einer Goldenen Hochzeit,

so erzählt sie, sollte sie einmal ein

kulturelles Programm beitragen.

Luise Loué besuchte das Ehepaar

und fragte, welche Erinnerungsstücke

die beiden denn so aufgehoben

hätten. „Eigentlich nichts“,

hieß es erst. Doch nach zwei

Wochen bekam Luise Loué einen

Anruf. Man hätte doch noch eine

Kiste gefunden. Schließlich, kurz

vor der Feier, wurde klar, dass,

unter allerlei Hausrat aus vielen

Jahrzehnten, noch etliche Stücke

in Kisten im Keller lagerten. Damit

baute Luise Loué in der Wohnung

der Eheleute kurzerhand ein kleines

Privatmuseum zu der 50 Jahre

währenden Ehe auf.

Die Corona-Krise hat das Museum

der Liebe stark ausgebremst. Nur

wenige Auftritte waren möglich,

Ausstellungen musste Luise Loué

auf Jahre verschieben. Daher arbeitet

sie momentan parallel in einer

Firma für Laserkommunikation

in Gilching. Dort kümmert sie sich

auch um Teambuilding und achtet

auf ein gutes Betriebsklima mit

ausreichend Nächstenliebe. Ihr

Traum aber ist es, in den nächsten

Jahren wieder in ihrem Tiny House

herum zu fahren und an belebten

Plätzen für jeweils einige Wochen

oder Monate auszustellen. Inmitten

von Städten und Ortschaften

und mittendrin im Leben. cr

Die Partnachklamm.

Wilde Wasserfälle, unzählige Regenbogen im Sonnenlicht

des Sommers oder funkelnde Eiszapfen und erstarrte

kristallene Kaskaden im Winter, begleitet

von beeindruckendem Getöse und Naturgewalt pur!

Lass dich verzaubern!

www.partnachklamm.de

märz / april 2022 | 33


Katastrophenschutz warnt vor „Blackout“

Vorsorge für den Ernstfall

Tassiloland | Im Falle eines länger

anhaltenden, flächendeckenden

Stromausfalls, zum Beispiel in

ganz Deutschland, ja sogar Europa,

ist von einem „Blackout“ die

Rede. Er kann ausgelöst werden

durch menschliches Versagen.

Zum Beispiel in Form von Fehlschaltungen,

oder weil aufgrund

krankheitsbedingter Personalausfälle

ganze Kraftwerke abgeschaltet

werden müssen. Andere

Auslöser könnten technische Probleme

aufgrund Materialverschleiß

alter Anlagen sein. Unwetter mit

Wirbelstürmen oder massiven

Schneefällen, die Stromleitungen

zerstören. Die Energiewende, im

Zuge derer bewährte Atom- und

Kohlekraftwerke abgeschaltet

und durch regenerative Lösungen

ersetzt werden sollen. Aber

auch durch Terroranschläge oder

Cyber-Attacken. „Was leider sehr

realistisch ist in unserem digitalen

Zeitalter“, sagt Dr. Sandra Kreitner

aus Hohenpeißenberg, die sich

als selbstständige Notfall- und

Krisenmanagerin auf das Thema

„Blackout“ spezialisiert hat. Gemeinsam

mit dem Katastrophenschutz

für Weilheim-Schongau

möchte sie hiesige Gemeinden

und Bürger auf dieses Thema

aufmerksam machen und sensibilisieren.

„Weil es die meisten

Menschen in unserer Bevölkerung

nicht auf dem Schirm haben, obwohl

inzwischen länderübergreifend

Experten davon ausgehen,

dass ein flächendeckender, länger

anhaltender Stromausfall bereits

in den kommenden Jahren wahrscheinlich

ist.“ Wann genau und in

welchem Ausmaß, kann niemand

vorhersagen. „Darauf reagieren,

wenn es bereits passiert, ist allerdings

zu spät.“ Denn eines ist

klar: Lebensmittelversorgung, Infrastruktur,

ja das komplette gesamtgesellschaftliche

Leben hängt

von Stromversorgung ab. Und die

kann aus oben genannten Gründen

weder deutschland- noch

europaweit mehr rund um die Uhr

garantiert werden. Bereits im September

2003 kam es beispielsweise

in ganz Italien zu einem rund

zwölfstündigen Stromausfall, weil

eine Leitung aus Frankreich und

der Schweiz wegen eines Unwetters

kaputtgegangen und dadurch

das komplette Netz in Richtung

Süden lahmgelegte hatte.

Lebensmittelvorrat und

Notstromaggregate

Für den Fall der Fälle sollte jeder

Privathaushalt gerüstet sein. Eine

Möglichkeit: Eine Photovoltaikanlage

mit Inselbetrieb, die jedoch

ziemlich teuer ist und Sonnenschein

voraussetzt. Eine andere:

Diesel- oder Benzin-betriebene

Notstromaggregate, die je nach

Variante Stromausfall von ein bis

drei Tagen kompensieren können.

„Es gibt manuelle Varianten

sowie festinstallierte, die automatisch

zuschalten“, sagt Christian

Schmid, Inhaber eines Elektromaschinenbaubetriebs

in Eglfing

sowie aktives Mitglied des Arbeitskreises

„Blackout“ vom Katastrophenschutz

des Landratsamts

Weilheim-Schongau. Dank seiner

Notstrom-Aggregate konnten

vergangenen Sommer zahlreiche

Milchkühe von schier unerträglichem

Leid befreit werden – aufgrund

eines schweren Unwetters

mit massivem Hagelschaden viel

in Egfling, Tauting, Obersöcherung

und Umgebung für längere

Zeit der Strom aus, damit auch

die Melkanlagen dortiger Landwirte,

weshalb die prallgefüllten

Euter der Kühe im wahrsten Sinne

drohten zu Platzen. Wiederum

für uns Menschen extrem

wichtig: Lebensmittelvorräte für

mindestens zehn Tage, eher zwei

Wochen. „Weil ein Blackout immer

über drei Phasen geht – erst

ist der Strom komplett weg, nach

drei, vier Tagen in Teilen wieder

verfügbar, doch bis die Logistik

und Infrastruktur wieder hochfährt,

dauert es zwei Wochen“,

sagt Dr. Sandra Kreitner, die, gemessen

an einer Person für zehn

Tage, folgendes empfiehlt: 20 Liter

Wasser, 3,5 Kilogramm Getreideprodukte

wie Brot, Kartoffeln,

Nudeln und Reis. 4 Kilogramm

Gemüse sowie (vorgekochte) Hülsenfrüchte

in Dosen und Gläsern.

2,5 Kilogramm Obst und Nüsse,

ebenfalls in Dosen und Gläsern

verpackt, zum Teil aber auch als

Frischware, die zeitnah verbraucht

und regelmäßig nachgekauft wird.

2,6 Kilogramm Milchprodukte wie

Hartkäse und H-Milch. 1,5 Kilogramm

Fisch, Fleisch, Wurst und

Eier, im Idealfall auch langhaltbar

verpackt in Dosen oder Gläser.

400 Gramm Fette und Öle. Sowie

jede Menge weitere, gut haltbare

Lebensmittelvorräte wie zum Beispiel

Fertiggerichte, Zucker, Honig,

Mehl, Brühe, Kekse, Salz und

Pfeffer. Außerdem hilfreich: Batteriebetriebenes

Radio, Powerbanks

zum Laden von Smartphones und

Tablets, Taschenlampen, Kerzen,

Feuerzeuge, Campingkocher, Gasoder

Kohlegrill, Bargeld in kleinen

Scheinen und Münzen, warme

Decken, gut gefüllte Hausapotheke,

Hygieneartikel, Klopapier und

Küchenrollen.

Kompletter Stillstand?

Im Zuge der kommenden Bürgermeisterdienstbesprechung

am

4. März geht der Katastrophenschutz

Weilheim-Schongau mit

dem Thema „Blackout“ auf alle

Landkreisgemeinden zu. Eine

34 | tassilo


„Seit Corona

häufen sich die

Kundenanfragen“:

Christian Schmid

aus Eglfing ist

Spezialist für Notstromversorgung

mit Aggregaten.

schwerpunktmäßige Anregung

dann: Das Einrichten eines Katastrophenschutz-Leuchtturms

an einer

zentralen Stelle im jeweiligen

Ort, an die sich Bürger im Falle

eines Stromausfalls wenden können,

wertvolle Infos und Anweisungen

an die Hand bekommen

sowie untereinander Hilfe organisieren

können, zum Beispiel für

Alleinstehende und Pflegebedürftige.

Denn eines ist klar: Sollte

es tatsächlich zu einem flächendeckenden

Stromausfall in ganz

Deutschland kommen, hätte das

nach nur wenigen Tagen massive

Auswirkungen auf Leib und Leben

von uns Menschen, weil eben

die komplette Infrastruktur, das

komplette gesellschaftliche Leben

auf Basis von ununterbrochener

Stromversorgung aufgebaut ist.

Licht, Heizung, Herd, Kühlschrank,

Telefon, Fernsehen, Internet und

Radio, sofern nicht batteriebetrieben,

fallen sofort aus. Das

Handynetz bricht nach spätestens

einigen Stunden zusammen. Ampeln

schalten nicht mehr, Schienenverkehr

kommt zum Erliegen,

Aufzüge bleiben stehen, elektronische

Türen lassen sich nicht mehr

öffnen. Lebensmittelmärkte sind

somit nicht mehr zugänglich, die

darin lagernde Ware kann nicht

mehr kühl gelagert, nicht mehr

frischgehalten werden, und falls

Kunden doch in den Laden gelangen

die Lebensmittel sind in kürzester

Zeit ausverkauft, wobei das

elektronische Bezahlsystem an der

Kasse ohnehin nicht funktioniert.

Auch die Wasser- und Abwasserversorgung

wird ohne adäquate

Notstromversorgung ausfallen.

Heißt: Kein sauberes Leitungswasser

zum Trinken und Kochen,

kein Spülwasser für den Klogang,

kein Warmwasser zum Duschen

und Heizen, was insbesondere

an kalten Wintertagen schnell zur

Tortur werden würde. Und selbst

Krankenhäuser, die gesetzlich zur

Einrichtung einer Notstromversorgung

(Dieselaggregate) verpflichtet

sind, können einen Notbetrieb nur

zeitlich begrenzt aufrechterhalten –

so lange, bis der gelagerte Treibstoff

aufgebraucht ist. Denn tanken

ohne Strom? Nicht möglich. js

Und wer kümmert sich

jetzt um mich?

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Tassiloland | Menschen mit Trisomie

21 haben Eigenschaften, auf

die ein Großteil der Gesellschaft

neidisch sein muss: Sie schätzen

die kleinen Dinge des Lebens, sehen

nahezu immer das Positive

und haben unglaublich viel Liebe

zu verschenken. Vermeintlich Banales

wie das Scheinen der Sonne,

das sanfte Herabfallen kristallener

Schneeflocken oder das in die Hand

drücken einer frischgeschnittenen

Scheibe Salami empfinden sie nicht

als alltäglich, sondern lassen sie

aufblühen und erstrahlen – Dinge,

die viele Erwachsene, gefangen im

Hamsterrad der Hochleistungsgesellschaft,

nicht mehr wahrnehmen

und zu schätzen wissen. „Insofern

sind Kinder mit Down-Syndrom

keine Last, sondern eine Bereicherung

für uns, für unsere Familien

und die Gesellschaft“, sagen

Regina Fath und Daniela Kalisch.

Beide gehören zu den Gründungsmitgliedern

des Vereins „einfach

mehr – Menschen mit Trisomie 21

im Pfaffenwinkel e.V.“. Und beide

haben selbst ein Kind mit Down-

Syndrom, jeweils elf Jahre jung.

Dabei handelt es sich nicht um eine

Krankheit, sondern eine Anomalie

des Erbguts, wonach die genetische

Ausstattung vom „Normalzustand“

abweicht – in allen oder

einigen Körperzellen der Menschen

mit Down-Syndrom finden sich drei

anstatt zwei Exemplare vom Chromosom

21. Daher auch der Name

„Trisomie“ 21. Und da es sich nicht

um eine Erbkrankheit handelt, Trisomie

21 im Grunde zufällig entsteht,

kann theoretisch auch jede

schwangere Frau davon betroffen

sein. Was einem dann, bei aller positiver

Lebensenergie, die Trisomie-

21-Kinder ausstrahlen, erstmal den

Boden unter den Füßen wegzieht.

„Ich hatte nicht mal ein persönliches

Gespräch mit dem Arzt, sondern

bekam lediglich ein kleines

Buch und einen Flyer mit Infos zu

Trisomie 21 in die Hand gedrückt –

da stehst du erstmal da mit deinem

Schicksal und weißt nicht mehr wo

oben und unten ist“, erinnert sich

Regina Fath noch ganz genau an

jenen Moment im Krankenhaus,

kurz nachdem ihr Sohn zur Welt

gekommen war. Noch kurioser ist

die Geschichte von Daniela Kalisch.

„Wir haben erst vier Monate nach

der Geburt erfahren, dass unser

Sohn das Down-Syndrom hat – rein

optisch hatte er damals noch keine

Anzeichen gehabt.“ Solch mangelnde

und unzureichende medizinische

Aufklärung und Untersuchung

sind auch mitentscheidende

Gründe gewesen, warum Fath, Kalisch

und sieben weitere Familien

aus Weilheim-Schongau und Umgebung

aus einem kleinen Privat-

Treff zum regelmäßigen Austausch

einen richtigen Verein gegründet

haben. Genaugenommen wurde

„einfach mehr“ am 21. März 2012

ins Leben gerufen, somit vor exakt

zehn Jahren.

Vor 30 Jahren noch

verpönt

Zum Vereinsjubiläum haben die

Vorsitzenden bereits vor längerer

Zeit den Ballenhaus-Saal in

Schongau reserviert. Da jedoch die

Chancen coronabedingt schlecht

stehen, diesen auch nutzen zu können,

wurde noch kein konkretes

Rahmenprogramm ausgearbeitet.

Umso wertvoller ist Pressearbeit

und der Verweis aufs Internet

(www.einfachmehr.org) sowie Facebook

und Instagram, um auf dieses

sensible Thema „Trisomie 21“

hinzuweisen. „Ein Thema, das vor

30, 40 Jahren noch verpönt war in

unserer Gesellschaft“, sagt Daniela

Kalisch. Damals habe man in vielen

Fällen gar nicht gewusst, dass

Kinder mit Trisomie 21 existieren.

„Aus Angst, vor der Gesellschaft

nicht akzeptiert zu werden, wurden

Kinder mit Down-Syndrom im

wahrsten Sinne zuhause eingesperrt.“

In Sachen Akzeptanz hat

sich die vergangenen Jahre, auch

dank Aktivitäten des Vereins „einfach

mehr“, viel getan. „Das Ziel

für Kinder mit Trisomie 21 muss

grundsätzlich sein, sie so normal

wie möglich aufwachsen und entwickeln

zu lassen“, sagt Regina

Fath. Insbesondere in jungen Jahren

ist es inzwischen Standard,

dass Kinder mit Down-Syndrom

mit rund drei Jahren in einen Regelkindergarten

kommen, und mit

sechs, sieben oder acht Jahren in

eine Grundschule. „Natürlich können

sie nicht das Leisten, wozu

Kinder ohne Beeinträchtigung im

Stande sind, aber allein das Ge-

36 | tassilo


Familienwochenende: Kinder mit

und ohne Downsyndrom malen an

einem gemeinsamen Projekt.

fühl, fester Bestandteil des Großen

und Ganzen zu sein, hilft ihnen

ungemein weiter.“ Insbesondere

durch Begleitung und Zutrauen

von Mitmenschen können Kinder

mit Trisomie 21 weit mehr leisten

und lernen, als ihnen über Jahre

und Jahrzehnte hinweg zugetraut

wurde. Im Schulalltag hilft beispielsweise

ein Schulbegleiter, bezahlt

vom Bezirk von Oberbayern.

Und ein aufklärendes Gespräch

von Sigune Echter, Vorsitzende des

Vereins „einfach mehr“, Mutter eines

Kindes mit Down-Syndrom und

Grundschullehrerin, insofern die

ideale Frau, um Eltern, Mitschülern

und Lehrer-Kollegen etwaige Sorgen

zu nehmen.

Workshops und

Therapeuten-Netzwerk

Nichtsdestotrotz ist der Alltag von

Familien mit Trisomie-21-Kindern

ein anderer. „Wir haben unglaublich

viel Spaß, können viel lachen,

brauchen aber auch verdammt

viel Geduld und starke Nerven,

weil Kinder mit Down-Syndrom

schlichtweg länger brauchen, um

Dinge zu verstehen und umzusetzen“,

sagt Daniela Kalisch. Ganz

wichtig seien auch regelmäßige

Therapien, damit die Kinder ihr gesamtes

Potential entfalten können.

Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie

und Therapieklettern sind

nur vier Beispiele. „Für uns ideal

sind zwei Therapien die Woche“,

sagt Regina Fath. Es gehe darum,

die Kinder in Maßen zu fördern,

nicht zu überfordern. Gleichzeitig

sollte genug Zeit und Raum übrigbleiben,

um sie im „normalen“ Alltag

reifen zu lassen. Zum Beispiel

durch Spielen mit Geschwistern

und Freunden. Letztlich richtet sich

die ganze Familie immer nach dem

schwächsten Glied, weshalb stets

abgewogen wird: „Können wir das

machen, und wenn ja, in welcher

Form?“ Für Mama, Papa, Bruder

oder Schwester eines Kindes mit

Down-Syndrom heißt das vor allen

Dingen eines: Verzicht. „Deshalb

klärt unser Verein nicht nur über

Trisomie 21 auf, sondern setzt sich

auch gezielt für Eltern und Geschwister

ein.“ Es gibt einerseits

regelmäßige Familientreffen und

Tagesausflüge, wo Gleichgesinnte

unter sich eine wunderbare Zeit

miteinander verbringen und oft

wertvolle Freundschaften fürs Leben

entstehen. Aber eben auch

Treffen, Seminare und Workshops,

die explizit nur für Mütter, Väter

und Geschwisterkinder stattfinden.

Coronabedingte Einschränken

erschweren diese regelmäßigen

Tages- und Wochenend-Aktionen

zwar, hält die einfach-mehr-Verantwortlichen

jedoch nicht davon

ab, auch für 2022 coole Events

auf die Beine zu stellen. Im Sommer

beispielsweise ist ein Familien-Wochenende

im Gästehaus

Adlerhorst geplant, unweit des

oberen Drehhüttenparkplatzes

bei Schwangau. Kurzum: Der Verein

„einfach mehr“ ist in vielerlei

Hinsicht ein Vorbild für gelebte

Inklusion, der Betroffenen und Interessierten

in allen Lebenslagen

entscheidend weiterhelfen kann.

Auch zum Thema Bluttest im Falle

einer Schwangerschaft, der inzwischen

von Krankenkassen bezahlt

wird und ermöglicht, Trisomie 21

weit vor der Geburt festzustellen.

„Wir verfügen über ein großes

Netzwerk an guten Therapeuten,

kennen uns mit staatlichen Fördermitteln

aus, wissen, was Krankenkassen

übernehmen und was nicht.

Wir haben wertvolle Tipps für den

alltäglichen Umgang mit Menschen,

die mit Trisomie 21 geboren

wurden, besitzen zahlreiche Leihmedien

und -spielsachen und setzten

uns aktiv für Inklusion ein“, so

Regina Fath über das breite Spektrum

von „einfach mehr“, das sich

offensichtlich herumgesprochen

hat. Aus den neun Gründungsfamilien

sind inzwischen 32 mit

insgesamt 52 aktiven Mitgliedern

geworden. Die meisten kommen

aus Altenstadt, Schongau, Peiting,

Peißenberg und Weilheim, wobei

sich das Einzugsgebiet inzwischen

bis nach Bernried, Buchloe, Dießen

am Ammersee, Unterammergau,

Kaufering und Bernbach bei

Bidingen erstreckt. Hinzu kommen

41 Fördermitglieder, die den Verein

finanziell unterstützen. Und sicherlich

auch von der unbegrenzten Lebensfreude

und Liebe von Kindern

mit Trisomie 21 profitieren. js

märz / april 2022 | 37


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Dießen | Felix von Scheffer verwirklicht

Kindheitsträume. „Früher

habe ich zwei Bretter zwischen

zwei größeren Ästen gelegt und

mit einer Schnur festgebunden –

die Bauweise heute ist eine andere,

wesentlich professioneller, die

Philosophie dahinter jedoch die

gleiche.“ Die Rede ist von Baumhäusern,

in denen Kinder wie

Erwachsene eintauchen können

in eine andere Welt, ohne dafür

eine weite Reise auf sich nehmen

zu müssen. „Die Kraft des Windes,

das Rauschen der Blätter,

der Gesang der Vögel –

all das nimmt man

dort oben viel intensiver

wahr.“ Man werde

quasi eins mit der Natur,

befinde sich nicht

nur physisch, sondern

auch mental auf einer

anderen Ebene. „Insofern

ein guter Ort, um

dem Trubel unseres

hektischen Alltags zu

entfliehen.“ Fasziniert

von der Natur, dem

Rohstoff Holz sowie

vom Handwerk an sich

war Felix von Scheffer

schon als Kind. Allein

deshalb, weil sein Vater

Schreinermeister, seine

Mutter Gärtnerin ist.

„Und einen das kunsthandwerklich

geprägte

Umfeld in Dießen am

Ammersee ohnehin

formt.“ Trotzdem entscheidet

er sich nach

dem Abitur gegen eine

38 | tassilo

Steiles Schindeldach, Terasse mit

Geländer und Holztreppe als Zugang:

Dieses Baumhaus wurde auf Stelzen und

zwischen mehreren Bäumen erbaut.

Ausbildung im Handwerk, gegen

ein Studium in Architektur. „Ich

absolvierte zunächst ein freiwilliges

soziales Jahr im Senegal, war

dort in einem Kindergarten tätig.“

Eine Zeit, die ihn bis heute nicht

loslässt. „Die Mehrheit der dort

lebenden Menschen haben materiell

gesehen wenig, leben im

Grunde von der Hand im Mund,

und sind trotzdem so viel dankbarer,

glücklicher und zufriedener

als wir.“ Felix von Scheffer

schwärmt insbesondere von einer

„unbeschreiblichen“ Herzlichkeit

und Gastfreundlichkeit dieser in

Armut lebenden Menschen. „Nach

diesem Jahr wollte ich begreifen,

warum unsere Welt so ungerecht

ist, und wie diese Unterschiede

zwischen Arm und Reich zustande

kommen.“ Er studiert Internationale

Entwicklung in Wien, wo

genau solche Fragen beantwortet,

aber auch Konzepte entwickelt

werden, die die Welt ein bisschen

besser machen sollen. „Irgendwann

war ich aber an einem

Punkt, wo ich gemerkt habe:

Den ganzen Tag nur über

das Leben nachdenken

und sich den Kopf über

Ungerechtigkeiten zu zerbrechen

bringt dich auch

nicht weiter – ich muss

wieder ins Schaffen kommen.“

Mit Lärchenholz und

Spezialschrauben

Schon vorher, in den Semesterferien,

durfte Felix

von Scheffer einem Zimmerer

beim Bau eines

gigantischen Teehauses

auf einem großen Areal

in Breitbrunn am Ammersee

helfen. „Was mir

unglaublich viel Spaß bereitet

hat.“ Und im Grunde

die Initialzündung für sein

heutiges Baumhausbauen

im kompletten bayerischen

Oberland war.


Wahrgewordener Kindheitstraum, den auch Erwachsene zu schätzen

wissen. Die Baumhäuser von Felix von Scheffer sind aus Lärchenholz.

Sein erstes eigenes Projekt: Ein

barrierefreies Baumhaus an einer

Förderschule in München, gefolgt

von einem halben Dutzend privater

Baumhaus-Projekte im Wert

zwischen 5 000 und 30 000 Euro,

unter anderem auch in Weilheim.

Als Rohstoff verwendet Felix von

Scheffer nahezu ausschließlich

Lärchenholz. „Das besitzt einen

hohen Harzanteil, macht es somit

besonders stabil und witterungsresistent.“

Befestigt werden seine

Baumhäuser mit Spezialschrauben

aus legiertem Stahl, 35 (!) Millimetern

Durchmesser und konischer

Form – die erreichen bei einer Einschraubtiefe

von zehn Zentimetern

eine Traglast von bis zu acht (!)

Tonnen. Und verletzen den Baum

dank professioneller Abdichtung

auch nicht. Doch der Reihe nach:

Im Falle einer neuen Anfrage für

den Bau eines Baumhauses trifft

sich Felix von Scheffer mit den

Auftraggebern immer vor Ort, bespricht

deren Wünsche. „Für erste

Skizzen beziehe ich in der Regel

auch die Kinder der Bauherren

bewusst mit ein.“ Dann gilt es den

Garten, die vorgesehenen Bäume,

die das spätere Haus tragen sollen,

zu begutachten. „Man kann

ein Baumhaus an einem, aber

auch zwischen zwei oder mehreren

umen fixieren.“ Letztere

Variante erfordert nicht nur eine

maßgenaue Ausrichtung, sondern

auch die Einkalkulierung eines

durch Wind erzeugten Spiels –

je nach Baumart, Stammdicke und

Höhe bewegen sich Bäume im

Falle eines Sturmes unterschiedlich

stark. „Deshalb sind unsere

Spezialschrauben auch immer mit

einem Spiel versehen, das diese

naturgegebenen Bewegungen

ausgleicht.“

„Tree-Office“ und

Ferienwohnung

Steht der Baumhaus-Plan, muss

Felix von Scheffer abklären, ob

eine behördliche Genehmigung

notwendig ist. „Grundsätzlich sind

umbaute Räume bis 75 Kubikmeter

genehmigungsfrei.“ Letztlich

sei das Bauen von Baumhäusern

eine rechtliche Grauzone, „in der

die greifenden Gesetze sehr stark

vom jeweiligen Standort abhängig

sind“. Sobald der finale Bauplan

steht, wird Material wie eben Lärchenholz

und Spezialschrauben

bestellt. Die zum Bau notwendigen

Baufachlich auf hohem Niveau,

naturblassen in der Wirkung.

Maschinen und Werkzeuge besitzt

Felix von Scheffer dagegen selbst:

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aber auch Klettergurt

und Seile. Letzteres

braucht er insbesondere

zu Beginn des

Baumhausbaus. „Bis

die Plattform steht,

muss man sich unbedingt

sichern.“ Darüber

hinaus dienen

Seile zum Hochziehen

von Werkzeugen,

handlichen Maschinen

sowie einzelnen Holzelementen,

aus denen

ein Baumhaus Schritt

für Schritt errichtet

wird – und zwar immer

direkt vor Ort. Insofern

besitzt Felix von

Scheffer ausschließlich

eine mobile

Werkstätte in Form eines großen

Anhängers, wo all sein Equipment

verstaut ist. Sobald die Plattform

des Baumhauses samt Unterboden,

Terrassenbelag und Geländer

steht, kann der Vollbluthandwerker

dann ungesichert weiterarbeiten:

Außen- und Innenwände,

Dachstuhl, Schindeldach (ebenfalls

aus Lärche), Fenster, Türe, Bett,

Strickleiter oder Wendeltreppe

als Zugang sowie alles, was sich

der Kunde so wünscht. „Stromund

Wasseranschluss sind auch

kein Problem“, meint der Mann,

Der Mann hinter den Baumhäusern: Felix von Scheffer aus

Dießen, handwerklich begabt und weltoffen.

der vom Baumhausbau alleine

nicht leben kann, deshalb auch

Tiny-Häuser, Geräteschuppen und

Gartenhäuser baut, obendrein mit

Handwerksbetrieben aus der Region

zusammenarbeitet.

Baumhäuser als

Ferienwohnungen?

Langfristig möchte er jedoch

nichts anderes mehr bauen als

diese märchenhaften Häuschen in

drei, vier, teilweise sogar zehn (!)

Metern Höhe. Er spricht nicht nur

von Wohnräumen und

Spielhäusern für Privatpersonen,

sondern

auch vom Tree-Office

(Büro auf Bäumen) in

beispielsweise Parks

oder stillgelegten Industriebrachen,

sowie

vom Baumhaus als

Alternative zu Ferienwohnungen.

„Allein

in Dießen gibt es

mehr als 100 Ferienwohnungen,

die das

halbe Jahr unbewohnt

sind und man doch

auch wohnungssuchenden

Familien

für ein ganzjähriges

Zuhause zur Verfügung

stellen könnte.“

Urlauber könnten stattdessen einen

unvergesslichen Aufenthalt

in einem Baumhaus verbringen.

Wie genial sich ein Leben darin

anfühlt? Nach dem Studium, „ich

hatte wenig Geld“, lebte Felix von

Scheffer nicht nur in einem eigens

gebauten Tiny-House, sondern

schlief auch regelmäßig in einem

Baumhaus. Mitten im Wald, sieben

Meter hoch. Wo genau, möchte

der Vater zweier kleiner Kinder

nicht verraten. Nur so viel: Das von

vielen so ersehnte „wieder bei sich

sein“ sei dort oben garantiert. js

Bau einer Plattform, unter anderem mit Akkuschrauber, Zimmererhammer, Schrauben und Wasserwaage.

40 | tassilo


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Neue Messe im Andechser Florian-Stadl

Hochzeitstrends

am Heiligen Berg

Andechs | Hochzeiten können nicht

früh genug geplant werden – allen

voran in Zeiten von Corona, wo

insbesondere zur ungemütlichen

und kühlen Jahreszeit – Herbst,

Winter, Frühjahr – Zusammenkünfte

größerer Menschenmassen

kaum möglich sind. Mit der

Hoffnung, im Sommer 2022 die

Pandemie größtenteils überstanden

zu haben, ist Josef Hofrichter,

Inhaber der renommierten Starnberger

EventAgentur, sein jüngstes

Projekt angegangen: Eine neue

Hochzeitsmesse. Sie heißt „Herzerl-Tage“

und wird, sofern es die

pandemische Lage zulässt, am

Wochenende des 19. und 20. März

2022 im Kloster Andechs stattfinden.

„In einer der schönsten Locations

Deutschlands“, schwärmt

der Organisator. Im von vielen

Märkten und Konzerten bekannten

Florian-Stadl werden an diesen

zwei Tagen zahlreiche regionale

Aussteller aus allen hochzeitsrelevanten

Branchen Produkte, sowie

Dienst- und Serviceleistungen den

Besuchern präsentieren. Insofern

gilt diese Messe als ideale Plattform

für glückliche Paare, die sich

eine gemeinsame Zukunft vorstellen

können – und den Bund der

Ehe im Rahmen einer großen oder

kleinen, in jedem Falle angemessenen

Feier eingehen möchten.

Dass hierfür ziemliche viele, auch

organisatorische Punkte zu beachten

und keinesfalls zu unterschätzen

sind, wird im Rahmen einer

Hochzeitsmesse ebenfalls deutlich.

Beginnend bei der Suche nach einem

traumhaftschönen Brautkleid,

Fast zu schön um reinzubeißen: Auch Konditoren werden im Rahmen

der neuen Hochzeitsmesse in Andechs vor Ort sein.

im Idealfall maßgeschneidert. Wobei

es bei weitem nicht in klassischem

Weiß sein muss. „Hierfür

haben wir Maßschneider vor Ort,

die sich nicht nur mit dem Brautkleid

an sich, sondern auch Trends

im Bereich Hochzeitsmode bestens

auskennen“, sagt Josef Hofrichter.

Insofern sind die Maßschneider

im Rahmen der „Herzerl-Tage“

auch eine interessante Anlaufstelle

für die Herren der Schöpfung, die

mit passgenauer Tracht oder schickem

Anzug ihrer fesch gekleideten

Braut rein optisch betrachtet in

nichts nachstehen werden.

Torten, Wurfsträuße

und Fotoshootings

Wenige Meter weiter wird die

Versuchung groß sein, nicht hinzulangen:

Caterer stellen sündhaft

leckere Menüs vor. Konditoren

Hochzeitstorten mit feinsten Zutaten

und außergewöhnlichen

Designs – und werden sicherlich

das eine oder andere kulinarische

Schmankerl zum Probieren

bereitstellen. Theoretisch könnte

die Hochzeitstorte sogar farblich

mit der Dekoration des vorgesehenen

Saals, der Tische, der Bar

und des Brautautos abgestimmt

werden. Anregungen in Hülle und

Fülle bieten die „Herzerl-Tage“

auch hierfür zu Hauf. Zum Beispiel

im Bereich „Floristik“ – Brautstrauß,

Wurfstrauß, Ministräuße

für Brautjungfern, Anstecker für

Bräutigam, Trauzeuge, Eltern des

Brautpaars, Haarblumen, Altar-

Blumen oder Blumenschmuck im

Gang zum noch exquisiter dekorierten

Saal? Die Liste der Dekorationsmöglichkeiten

ist verdammt

42 | tassilo


lang, geht dank Lichterketten,

Lampions, Folienballons, Kerzenständer,

Laternen, Vasen, Tischläufern,

Servietten, Untersetzern

und speziellen Tischnummern

weit über das Schmücken mit Blumen

hinaus.

Doch was bringt all die wundervolle

Dekoration ohne Erinnerungen,

die ganz gewiss für immer

bleiben? Selbstverständlich werden

im Rahmen der „Herzerl-Tage“

auch auf Hochzeiten spezialisierte

Fotografen vor Ort sein. Ein

Shooting am Starnberger See, am

Ammersee, im und am Kloster Andechs?

Passend zur Lage der neuen

Hochzeitsmesse wären das in

jedem Fall drei tolle Örtlichkeiten

für ein Brautpaar-Shooting. Doch

auch hier gilt das Motto der „grenzenlosen

Kreativität“, eng abgesprochen

mit dem Brautpaar, dass

sich im Moment des Fotoshootings

nicht nur an unverstellt freche,

breitgrinsende Blicke in Richtung

Kameraobjektiv gewöhnen muss –

auch der Blick auf die eigenen

fünf Finger wird ein ganz anderer

sein. Schließlich wurde erst vor

wenigen Minuten oder Stunden

vom jeweils Liebsten ein Ehering

angesteckt. Der kann schlank und

schlicht, aber auch breit und protzig

sein – oder sogar handeigen

hergestellt? Juweliere stehen auch

dahingehend mit Rat und Tat zur

Seite.

Mit Moderatorin

Andrea Otto

Fehlt nur noch die passende Musik,

für die DJ FRED aus Starnberg

sowie die Koitaboch Musi aus Garmisch-Partenkirchen

sorgen wird.

Und ein abwechslungsreiches

Rahmenprogramm. Zum Beispiel

mit Brautmodenschau, Kinderbetreuung

und Zaubershow. Insofern

ist an diesem März-Wochenende

für Besucher allen Alters jede

Menge geboten. Auch preislich.

Zwar kostet der Eintritt 12 Euro an

der Tageskasse und zehn Euro im

Vorverkauf (www.hochzeitsmessestarnberger-see.de;

Kinder bis zum

zwölften Lebensjahr sind frei). Dafür

profitieren Gäste bei allen Ausstellern

von Messerabatten. Und

mit etwas Glück von Gewinnen im

Rahmen einer großen Tombola –

auch hierfür stellen alle Aussteller

je einen großen Verlosungspreis

zur Verfügung. Und dann wäre da

noch Andrea Otto. Richtig gelesen:

Die aus Funk und Fernsehen bekannte

Moderatorin, die auch im

Rahmen der Herzerl-Tage ein Mikrofon

fest in ihren Händen halten

wird – und Besucher wie Aussteller

mit reichlich Sachverstand und

Wortwitz verbal durch diese neue

Hochzeitsmesse begleiten wird.

Genaugenommen am Samstag,

19. März, von 12 bis 18 Uhr. Und

am Sonntag, 20. März, von 10 bis

17 Uhr. Jeweils im Florian-Stadl,

Bergstraße 2, in Andechs, der sich

nicht im Kloster selbst, sondern am

Fuße des Heiligen Bergs, nordöstlich

des Areals, befindet. Wobei

Plakate und Hinweisschilder

ohnehin dafür sorgen, dass auch

Andechs-Neulinge ohne kräfteraubenden

Umweg direkt hinfinden

zu den Herzerl-Tagen – vorausgesetzt

natürlich, die Coronapandemie

lässt diese vielversprechende

Veranstaltung zu. js

Moderatorin Andrea Otto.

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märz / april 2022 | 43


Saisonal und regional – Ostern mit der Hauswirtschafterei

Bunte Eier aus

natürlichen Zutaten

Peiting | In Zeiten des Klimawandels

sollte auch das Eierfärben

überdacht werden – weg von

knalligen, künstlich hergestellten

Supermarktfarben, hin zu naturbelassenen

Pastelltönen? Wie das

Ostereierfärben mit Mitteln aus

der Natur funktioniert, haben die

drei Damen der Hauswirtschafterei

eigenhändig ausprobiert. Und

dabei Folgendes festgestellt: „Grüne

Kräuter, Spinat, Kaffeesatz und

schwarzer Tee haben sich nicht

bewährt. Umso idealer geeignet

sind dafür Blaukraut, Kurkuma,

Johannisbeernektar und Zwiebelschalen.“

Im Idealfall werden weiße

Eier verwendet, auf denen die

Naturfarben besser zum Tragen

kommen – und so für ein buntes,

jedoch nicht kitschiges Osterfest

44 | tassilo

sorgen. Zum feierlichen Brunch

am Ostersonntag, an dem gläubige

Christen die Auferstehung

von Jesus Christus feiern, darf

neben selbstgefärbten Eiern auch

ein traditionelles Osterlamm nicht

fehlen. Wem das frischgebackene

Lamm jedoch zu wenig deftig ist

im Rahmen des Osterbrunchs: Mit

„Sauce á la Tartare“ empfehlen

Silvia Schlögel, Christine Schilcher

und Bettina Eder auch etwas

Herzhaftes. „Ein Rezept, das sich

außerdem ideal dazu eignet, übriggebliebene

Ostereier sinnvoll zu

verarbeiten.“ In diesem Sinne: Viel

Spaß beim Eierfärben, Osterlamm

backen und Tartare kreieren.

Ostereier färben – mit

Farben aus der Natur

Eier färben gehört zu Ostern wie

das Plätzchenbacken zu Weihnachten.

Gerade in Zeiten von

Corona und Klimawandel lohnt

es sich doppelt, nicht einfach auf

gewohnte Farben aus dem Supermarkt

zurückzugreifen. Doch was

eignet sich überhaupt als natürliche

Alternative zum Ostereierfärben?

Laut Selbstversuch der

Hauswirtschafterei ideal: Blaukraut,

Kurkuma, Johannisbeernektar

und Zwiebelschalen. Doch

Vorsicht vor falschen Erwartungen:

Die oben genannten Zutaten

umfärben die Eier mit wunderschönen

Pastellfarbtönen. Wer jedoch

auf knallige Eier steht, wird

beim „Eierfärben mit der Natur“

eher enttäuscht. Ein umso wichtigerer

Nebeneffekt: Mutter, Vater

und Kinder wissen in diesem Falle,

was drinsteckt, nämlich nichts

Künstliches.

Außerdem haben insbesondere

Kinder mehr Spaß, da das Eierfärben

mit selbstkreierten Farben

aus natürlichen Zutaten etwas

länger dauert. In diesem Sinne:

Lasset das Eierfärben beginnen!

Färben mit Zwiebelschalen

Einfach die Schalen von mehreren

roten oder braunen Zwiebeln in

Wasser 10 Minuten kochen und

dann die Eier direkt darin kochen.

Färben mit Blaukraut

Ein Stück Blaukraut (ca. 150 g)

klein schneiden und in 500 ml

Wasser mind. 10 Minuten kochen

lassen. Die Eier auch direkt darin

kochen.


Färben mit Kurkuma

10 g Kurkuma in 0,5 l Wasser aufkochen

und dann die Eier direkt

darin färben.

mit dem Sauerstoff in der Luft, was

zu einem ranzigen Geruch und seifigen

Aroma führen kann.

Osterlamm

ZUTATEN:

2 Eier

1 Prise Salz

125 g Butter

125 g Puderzucker

2 EL Vanillezucker

180 g Mehl

1 TL Backpulver

4 EL Eierlikör

Zum Verzieren:

50 g Puderzucker

dabei darauf achten, dass keine

Hohlräume bleiben.

Die Backzeit beträgt rund 40

Minuten bei einer Temperatur

von 180 °C (160 °C Heißluft).

4. Die Form ca. 30 Minuten abkühlen

lassen und dann erst öffnen.

Das Osterlamm mit Puderzucker

bestäuben.

Sauce á la Tartare

Färben mit Johannisbeernektar

Eier kochen und noch heiß nacheinander

in 200 ml warmen Johannisbeernektar

10 Minuten färben.

TIPP: Selbstgefärbte Ostereier wirken

schöner, wenn sie mit Speiseöl

oder Speck abgerieben werden.

Allerdings sollten sie erst kurz vor

dem Essen so behandelt werden.

Sonst könnte es sein, dass das Ei

unangenehm schmeckt, wenn es

nach dem Abreiben länger aufgehoben

wird. Das Fett oxidiere dann

ZUBEREITUNG:

1. Die Eier trennen und das Eiweiß

mit dem Salz steif schlagen.

2. Die Butter mit dem Puderzucker

und dem Vanille-Zucker sehr

schaumig schlagen. Das Eigelb

nacheinander unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen

und im Wechsel mit dem Eierlikör

unterheben. Das Eiweiß

unterheben.

3. Die Osterlammform gut einfetten

und nach Anleitung zusammensetzen.

Den Teig einfüllen,

ZUTATEN:

3 gekochte Eier

1 kleine Zwiebel

3 TL Kapern

3 Essiggurken

200 g Schmand

1 EL Kräutersenf

Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG:

Die Eier schälen und mit den restlichen

Zutaten sehr fein schneiden.

Alles mit Schmand und Senf

mischen und pikant abschmecken.

Mit Gemüsesticks und Schinken

servieren.

Die Sauce á la Tartare passt auch

gut zu gekochten Kartoffeln oder

Fondue.

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Bundesweiter Aktionstag

mit regionaler Strahlkraft

Tassiloland | Die Idee stammt aus

den USA, hieß ursprünglich „take

our daughter to work day“ und

wurde dort erstmals im Jahre 1993

umgesetzt. Seit 2001 gibt es den

„Girls’ Day“ auch in Deutschland.

Ein bundesweiter Aktionstag, der

immer am vierten Donnerstag des

Aprils stattfindet. Sein Ziel: Mädchen

ab der fünften Schulklasse

ermöglichen, in technische und

naturwissenschaftliche Berufe, in

sogenannte Männerberufe, hineinzuschnuppern.

„Aufgrund des

demografischen Wandels und des

damit verbundenen Fachkräftemangels

nutzen diesen Tag auch

immer mehr Betriebe in unserer

Region“, sagt Maria Vogel von

Weilheims Agentur für Arbeit, die

diesen Tag aktiv bewirbt, in dem

sie sowohl Schulen als auch hiesige

Unternehmer darauf aufmerksam

macht und motiviert, mitzumachen.

Ein regionaler Betrieb der

sprichwörtlichen ersten Stunde:

Die Firma Zarges in Weilheim. „Im

letzten Jahr mussten wir pandemiebedingt

einmal aussetzen. Daher

freuen wir uns in diesem Jahr

umso mehr, wieder teilnehmen zu

können“, sagt Stefanie Happach

aus der Zarges-Personalabteilung.

Zwar stünde noch offen, ob digital

oder in Präsenz, „wobei wir die Option

vor Ort ganz klar präferieren“.

In jedem Falle geht es um den

Beruf der Industriemechanikerin,

der anhand eines Praxisbeispiels

hautnah vorgestellt wird. „Unser

Ziel ist, dass die zu uns kommenden

Mädchen am Ende des Tages

selbstständig sowie mit Unterstützung

von Ausbildern und Azubis

eine eigene Uhr bauen.“ Hierfür

durchlaufen die Mädels verschiedene

Stationen, an denen unter

anderem gebohrt, gedreht, gefräst

und montiert wird. Mit nachhaltigem

Erfolg? „Meist resultierte aus

diesem Tag heraus ein mehrtägiges

Praktikum, aus dem sich wiederum

das eine oder andere Mädchen tatsächlich

für eine Ausbildung zur

Industriemechanikerin entschieden

hatte.“ Auch aus anderen Betrieben

in der Region ist zu hören, dass

Frauen in „Männerberufen“ zwar

nach wie vor in (deutlicher) Unterzahl,

aber eben keine absolute

Ausnahme mehr sind – auch dank

praxisbezogener Einblicke im Rahmen

des bundesweiten Girls’ Days.

Radar zeigt

teilnehmende Betriebe

Vor einigen Jahren noch war die

Agentur für Arbeit eine entscheidende

Schnittstelle, um Schüler

und Unternehmen zusammenzubringen

für diesen Schnuppertag.

Inzwischen wird nahezu alles über

die Internetseite www.girls-day.de

abgewickelt. Heißt: Betriebe, die

am 28. April ihre Pforten öffnen

möchten, können sich jederzeit

auf dieser Onlineplattform mittels

kurzer Firmen- und Ausbildungsberufsbeschreibung

registrieren,

geben außerdem an, wie viele

Praktikumsplätze sie für diesen

einen Tag zur Verfügung stellen

und was sie in Sachen Rahmenprogramm

so anzubieten haben.

Schülerinnen können sich wiederum

auf gleicher Plattform dann in

aller Ruhe umschauen, den für sie

interessantesten Betrieb oder Beruf

herausfiltern und auch gleich

anmelden – vorausgesetzt, es sind

noch Plätze frei. Über einen „Radar“,

rechts oben auf der Startseite

von www.girls-day.de zu finden,

werden alle am Girls’ Day teilneh-

Faszination Technik, dank Girls' Day auch für Mädels erlebbar.

46 | tassilo


Jungs können am 28. April in soziale Berufe hineinschnuppern.

menden Betriebe in Form eines

orangefarbenen Punktes auf einer

Landkarte angezeigt. Beim Klick

auf einen dieser Punkte sehen die

Schülerinnen auf einen Blick, wie

viele Plätze ein Betrieb in welchem

Beruf zur Verfügung stellt,

und wie viele davon bereits belegt

sind. Noch wichtiger für alle am

Girls’ Day interessierten Mädels:

Ihr jeweiliges Vorhaben rechtzeitig

mit der Schule abzusprechen, um

für diesen einen Tag auch wirklich

freigestellt zu werden. „In der

Regel machen fast alle Schulen in

der Region mit, gehen von sich aus

rechtzeitig auf die Schülerinnen zu

und setzen für diesen Tag auch keine

Proben und Schulaufgaben an.“

Nur das eigentliche Ziel, dass bereits

Mädchen ab der fünften Klasse

schnuppern dürfen, klappe laut

Maria Vogel in der Praxis nicht so

wirklich, zumindest hier in der Region.

„Viele Betriebe wollen ältere

Schülerinnen, die sich schon bald

für eine Ausbildung entscheiden

müssen. Dabei wäre die konsequente

Umsetzung ab der bereits

fünften Klasse durchaus sinnvoll,

da die jungen Mädchen so über

mehrere Jahre hinweg Erfahrung

in technischen und naturwissenschaftlichen

Berufen sammeln

könnten“, sagt Maria Vogl, die den

Girl’s Day trotzdem als „Bereicherung

für Region“ betrachtet.

Aufruf zur Anmeldung!

Stand Mitte Februar beteiligen sich

am diesjährigen Girls’ Day unter

anderem auch die Unternehmensgruppe

Bauer zum Thema „Ich

werde Chefin“, die Polizeiinspektion

Weilheim mit der Ausbildung

zur Polizistin sowie die in Weilheim

ansässige Handwerkskammer mit

den Berufen Maurerin, Malerin,

Elektronikerin, Kfz-Mechatronikerin,

Feinwerkmechanikerin und

Anlagenmechanikerin. Aber auch

Roche in Penzberg ist mit einer

ganzen Reihe an naturwissenschaftlichen

Ausbildungsberufen,

zum Beispiel dem zur Chemikantin,

dabei. Ebenso Carmen Wegge

aus Starnberg, die zu „Ein Tag im

Büro einer Bundestagsabgeordneten“

ihre Pforten öffnet.

Maria Vogl rechnet damit, dass

bis Ende März noch wesentlich

mehr Unternehmen aus dem Tassiloland

auf dieser Radar-Karte

in Form eines orangefarbenen

Punkts aufploppen. „Weil sich die

Unternehmen auch noch kurzfristig

anmelden können.“ Das gilt

übrigens auch für Einrichtungen

und Betriebe aus dem Sozialen

Bereich. Denn wie es sich in Zeiten

der Emanzipation gehört,

sollten in diesem Falle auch die

männlichen Schulabgänger von

Morgen und Übermorgen nicht zu

kurz kommen. Für sie wurde das

Pendant zum Girls’ Day, der „Boys’

Day“ eingeführt. Zunächst mehr

auf Initiative einzelner Personen

und Arbeitsgruppen, die Jungs

im Zuge des Girls’ Day-Hypes als

ungerecht behandelt angesehen

hatten. Heute gibt es auch für

den Boys’ Day, der ebenfalls am

Donnerstag, 28. April, stattfinden

wird, eine eigene, bundesweit zugängliche

Internetseite, im Grunde

baugleich mit der Girls’ Day-Seite.

Unter www.boys-day.de bietet zum

Beispiel die Lebenshilfe in Starnberg

einen Schnupperplatz für einen

Heilerziehungspfleger an, das

Mütterzentrum in Weilheim zwei

Plätze zum Erzieher, Roche 40 (!)

Plätze als Biologielaborant. Die

Unfallklinik in Murnau acht Plätze

als Pflegefachmann. Oder die

Emanuel-von-Seidel-Grundschule

zwei Plätze als Grundschullehrer.

Wer sich am vom Bundesministerium

für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend geförderten

Aktionstag dieses Jahr noch beteiligen

möchte: Anmelden! Das gilt

sowohl für hiesige Behörden, Einrichtungen

und Betriebe als auch

für Schülerinnen und Schüler, die

Lust haben, in einer vom jeweils

anderen Geschlecht dominierten

Berufswelt hautnahe Eindrücke zu

gewinnen.

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märz / april 2022 | 47


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Schongau | Ehemalige Besucher,

teilnehmende Betriebe und Veranstalter

sind sich nach wie vor

einig: Die erstmals im Jahr 2017 ins

Leben gerufene Schongauer Ausbildungsmesse

ist durch ein Online-Angebot

nicht zu ersetzen. Es

fehlt das bunte Treiben von Alt und

Jung, das Anfassen von Produkten,

das Vier-Augengespräch zwischen

Schülern und Azubis, zwischen

Schülern und Ausbildern. Und

dennoch wird auch die SAM2022

wieder als Ausbildungsmarkt im

Internet stattfinden müssen. „Nach

Abwägung aller Corona-bedingten

erforderlichen Maßnahmen

und in enger Absprache mit dem

Landratsamt Weilheim-Schongau

sind wir zu dem Entschluss gekommen,

auch im Frühjahr 2022

keine Präsenzmesse in der Schongauer

Lechsporthalle durchführen

zu können“, sagt Alexander

Berndt, Messe-Organisator von

Ostenrieder Design & Marketing.

Was jedoch nicht heißt, dass die

künftigen Schulabgänger hiesiger

Mittelschulen, Realschulen und

Gymnasien weniger gute Aussichten

auf eine berufliche Ausbildung

oder ein (duales) Studium haben.

Allein deshalb nicht, weil aufgrund

des seit Jahren anhaltenden

und auch immer stärker werdenden

Fachkräftemangels das

Angebot an Ausbildungsplätzen

größer ist als die Nachfrage. Aktuelle

Zahlen der Agentur für Arbeit

in Weilheim bestätigen diese

Entwicklung. Obendrein bietet der

Schongauer Ausbildungsmarkt als

Online-Variante viele Vorteile, die

48 | tassilo

eine Präsenzveranstaltung nicht

zu bieten hat: Aussteller und Besucher

sind nicht an einen fixen

Termin gebunden – während die

Präsenzveranstaltung an einem

halben Tag über die Bühne geht,

ist die Online-Messe von Anfang

März bis Ende des Jahres rund um

die Uhr unter www.schongauerausbildungsmarkt.de

abrufbar.

Insofern können sich zukünftige

Schulabgänger, aber auch Lehrer

und Eltern in aller Ruhe durch

die Seiten klicken und sich über

zahlreiche Ausbildungsangebote

von hiesigen Firmen, Behörden

und Fachschulen informieren. Und

zwar bequem von Zuhause aus,

aber auch von unterwegs oder

vom anderen Ende der Welt, sofern

PC, Tablet oder Smartphone

mit Internetanschluss oder mobilem

Datennetz greifbar sind.

Laut Veranstalter werden dieses

Jahr rund 80 Teilnehmer aus den

Branchen Handwerk, Industrie,

Gesundheit, Handel, Gastro- und

Hotellerie sowie öffentlicher und

sozialer Bereich ihr Ausbildungsangebot

im Rahmen der SAM2022

online präsentieren.

Erst klicken, dann

schnuppern

Die meisten Teilnehmer kommen

aus dem Landkreis Weilheim-

Schongau, einige aber auch aus

den benachbarten Landkreisen

Ostallgäu, Landsberg am Lech und

Garmisch-Partenkirchen, vereinzelt

sogar aus Kempten, Rosenheim

und Bad Wörishofen. Wie

gut die erste Online-Messe im

vergangenen Jahr angenommen

wurde, zeigt eine vom Veranstalter

durchgeführte Webseiten-

Auswertung via Analyse-Tool.


Demnach hatte der Schongauer

Ausbildungsmarkt 2021 mehr als

3 000 Aufrufe zu verzeichnen,

und somit einige hundert „Besucher“

mehr als die jüngste Präsenzveranstaltung

in Schongaus

Lechsporthalle im Frühjahr 2019.

Wer erstmals auf www.schongauer-ausbildungsmarkt.de

klickt,

findet ab Anfang März gleich auf

der Startseite unter anderem den

Reiter „Ausbildungsplätze“. Beim

Klick auf diesen öffnen sich die

Rubriken Industrie, Handwerk,

Handel, Gesundheit sowie öffentlicher

und sozialer Bereich, hinter

denen wiederum alle teilnehmenden

Firmen und Behörden,

ihrer jeweiligen Branche zugeteilt,

vorzufinden sind. Welche Firma

sich wie präsentiert? „Das kann

im Detail ganz unterschiedlich

sein“, sagt Alexander Berndt. Vom

schlichten Internetauftritt mit den

wichtigsten Informationen rund

um Ausbildungsangebote, bis hin

zu herzergreifenden wie packenden

Image-Filmen ist alles dabei.

Das allerwichtigste aber für die

Azubis von Morgen: Direkte Kontaktdaten

zur Personal- oder Ausbildungsabteilung

der Betriebe,

um via E-Mail oder Telefonat ins

Gespräch zu kommen mit den jeweiligen

Ausbildern der Betriebe.

iPad zu gewinnen

Aus den so entstehenden Kontakten

resultieren oft Praktikumsplätze

und Schnuppertage, die unter

Einhaltung gewisser Hygienemaßnahmen

auch in Zeiten von Corona

vor Ort, nämlich in den Firmen,

stattfinden können.

Auch lohnenswert für Azubis von

Morgen: Ein Blick in die auf der

SAM-Seite hinterlegte Messebroschüre,

ebenfalls in digitaler

Version, in der zahlreiche Beiträge

rund ums Thema Ausbildung

redaktionell aufgegriffen wurden.

Zum Beispiel zu „Schwanger

während der Ausbildung“,

„Berichtsheft“, „Bewerbungsschreiben“

oder „Das perfekte

Bewerbungsfoto“. Außerdem, als

Zuckerl obendrauf, werden die

SAM-Veranstalter wieder ein Gewinnspiel

online stellen: Wer alle

auf der Seite versteckten SAMileys

(gelbe Smileys) findet und seine

Lösung dem Veranstalter mitteilt,

wird in eine große Verlosung mit

aufgenommen. Hauptgewinn: Ein

nigelnagelneues iPad. In diesem

Sinne: Viel Erfolg – insbesondere

bei der Suche nach einem für Euch

perfekt geeigneten Ausbildungsplatz.

js

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märz / april 2022 | 49


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Tassiloland | Vor fünf Jahrzehnten

war es in weiten Teilen der

Gesellschaft selbstverständlich,

dass Männer überwiegend in

handwerklichen und technischen

Berufen eine Ausbildung oder ein

Studium absolviert haben, Frauen

dagegen eher im sozialen, gesundheitlichen

oder kaufmännischen

Bereich. Hinter dieser festgefahrenen

Selbstverständlichkeit

verbargen sich jedoch jede Menge

Ungerechtigkeiten – insbesondere

für Frauen in von Männern

dominierten Berufen. Schlechtere

Bezahlung, höhere Hürden für

betriebsinterne Aufstiege sowie

Sexismus sind nur drei Beispiele

für nichtvorhandene, geschlechterübergreifende

Chancengleichheit

am Arbeitsmarkt. „Auch

nach anhaltenden Debatten über

Diversität sowie dem Abbau genderspezifischer

Berufswahlklischees

gelingt es noch nicht in

allen Branchen und Regionen,

die beruflichen Chancen für junge

Männer und Frauen tatsächlich

zu vereinheitlichen“, sagt Petra

Callwitz, Teamleiterin in der Berufsberatung

der Agentur für Arbeit

in Weilheim. Zunehmend sei

jedoch erkennbar, dass sich der

hiesige Ausbildungsmarkt immer

stärker für Diversität öffne. „In

den letzten zehn Jahren ist eine

Veränderung der Rollenverteilung

in verschiedenen Branchen

erkennbar – es gibt zum Beispiel

mehr männliche Pflegekräfte,

medizinische Angestellte oder

Frisöre, sowie junge Frauen, die

eine Ausbildung im Handwerk,

Frauen in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen? Sind im

21. Jahrhundert keine Seltenheit mehr, Tendenz steigend.

in Metall- oder Kfz-Berufen absolvieren.“

Das liegt auch daran,

dass sich aufgrund des seit Jahren

anhaltenden Fachkräftemangels

Arbeitgeber in gewisser Weise

für neue Dinge öffnen müssen,

um überhaupt an Auszubildende

zu kommen. Vor 20 Jahren hatten

gute Firmen noch die Qual der

Wahl, weil auf eine offene Lehrstelle

mehrere, zum Teil Dutzende

Bewerbungen eingegangen sind.

Genommen wurde letztlich der

gepflegte Junge mit gutem Notendurchschnitt,

anständiger Kurzhaarfrisur

und präsentiertauglichem

Kleidungsstil. Dass dieses

gepiercte Mädchen mit türkisgefärbten

Haaren und Springerstiefeln

sogar die besseren Noten in

Mathe und Physik hatte, technisch

nicht weniger begabt war und

rein fachlich betrachtet sogar die

idealere Mitarbeiterin hätte werden

können?

Weniger Wert auf

Äußerlichkeiten

„Nach meiner Erfahrung ist die

Arbeitswelt beim Thema Äußerlichkeiten

tatsächlich sehr viel toleranter

geworden“, sagt an dieser

Stelle Maria Vogl, Beauftragte

für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt,

ebenfalls tätig bei der


Agentur für Arbeit in Weilheim.

„Wir alle unterliegen heute durch

soziale Netzwerke und neuen Medien

so vielen Einflüssen, dass

sich auch hier die Unternehmen

angepasst haben und liberaler

zeigen.“ Vor 20 Jahren sei es noch

ein No-Go gewesen, mit sichtbarem

Piercing oder Tattoo zum

Kunden zu gehen. „Daran stört

sich heute kaum noch jemand.“

Petra Callwitz unterstreicht diese

Entwicklung: „Tattoos und

Piercings sind wesentlich gesellschaftsfähiger

als noch vor

einigen Jahren. Allein deshalb,

weil im einundzwanzigsten Jahrhundert

auch viele Menschen mit

Vorbildcharakter tätowiert oder

gepierct sind.“ Selbst in Banken,

in denen der strenge Anzug-und-

Krawatte-Dresscode bereits vor

einigen Jahren aufgelockert wurde,

arbeiten immer häufiger junge

Männer und Frauen, die nicht

mehr dem einstigen Idealbild

entsprechen. „Manchmal sollen

Tattoos auf Wunsch von Arbeitgebern

zwar nach wie vor durch

Kleidung überdeckt werden, viele

setzen solche Merkmale aber

auch gezielt ein, um beispielsweise

jüngere Zielgruppen wie

Jugendliche besser und auf Augenhöhe

zu erreichen.“

Zahlreiche offene

Lehrstellen

Bessere Chancen, eine Ausbildungsstelle

zu bekommen, haben

laut Petra Callwitz inzwischen

auch junge Menschen mit Fluchtoder

Migrationshintergrund.

„Selbst junge Männer und Frauen

mit nicht so guten Noten und

Sprachkenntnissen haben insbesondere

im Einzelhandel oder Hotel-

und Gaststättenbereich eine

Ausbildungsstelle gefunden, weil

aufgrund des Fachkräftemangels

Motivation und persönliche Kompetenzen

mehr in den Entscheidungsfokus

fallen als noch vor

zehn bis 15 Jahren.“

Besonders erfreulich für junge

Männer und Frauen: Trotz erschwerter

Bedingungen aufgrund

der Corona-Pandemie ist das

Ausbildungsangebot hiesiger Betriebe

nur leicht zurückgegangen.

„Für September 2022 sind zum

aktuellen Zeitpunkt – wie üblich –

viele Ausbildungsstellen aus allen

Branchen offen“, sagt Fabian

Schiebelsberger, Teamleiter im

Arbeitgeberservice der Weilheimer

Agentur für Arbeit. Darüber

hinaus seien sogar noch Lehrstellen

für das bereits im September

2021 begonnene Ausbildungsjahr

nachzubesetzen, allen voran in

Handwerksberufen sowie im Steuerfach.

Wobei dieses Ungleichgewicht

auch wieder ein nicht zu

unterschätzendes Problem darstelle.

„Viele Ausbildungssuchende

haben aufgrund des Überangebots

mit Orientierungslosigkeit

zu kämpfen und wissen nicht so

recht, welcher Ausbildungsberuf

nun der bessere für sie wäre“,

sagt Petra Callwitz. Dabei immer

hilfreich: Gesunde Selbsteinschätzung

sowie Selbstvertrauen, was

auch beim Thema Chancengleichheit

am Ausbildungsmarkt eine

ganz zentrale Rolle spielt. „Junge

Frauen, die sich ihrer Stärken

bewusst sind, haben heutzutage

die gleichen Chancen wie Männer,

sich im Beruf zu entwickeln.

Leider unterschätzen sich Frauen

hier häufig, geben sich oft mit

geringer qualifizierten und damit

auch weniger gut bezahlten Stellen

zufrieden“, sagt Maria Vogl,

die an dieser Stelle ausdrücklich

betonen möchte, „dass junge

Frauen genauso viel Potential haben

wie Männer“. Und zumindest

während einer Lehre auch gleich

viel verdienen müssen wie berufsgleiche

männliche Kollegen. „Die

Vergütung von Auszubildenden

ist gesetzlich geregelt und geschlechterunabhängig“,

sagt Petra

Callwitz. Völlig gleich, ob mit

oder ohne Piercings, Tattoos und

gefärbten Haaren.

js

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- UND

WIR

STUDIENPLÄTZE

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- BIETEN AUSBILDUNGS-

AN:

UND

STUDIENPLÄTZE AN:

UND

WIR STUDIENPLÄTZE

Ausbildungsbeginn

BIETEN AUSBILDUNGS- AN:

1. September 2023

UND

Ausbildungsbeginn 1. September 2023

STUDIENPLÄTZE Ausbildungsbeginn 1.

AN:

September 2023

Ausbildungsbeginn 1. September 2023

• Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

• Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

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• Ausbildungsbeginn zum Verwaltungswirt 1. September 2023 (m/w/d)

Ausbildungsbeginn Ausbildungsbeginn zum

Verwaltungsfachangestellten Verwaltungswirt 1.

1.

September

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2023

2023

(m/w/d)

• zum Verwaltungswirt (m/w/d) (m/w/d)

(Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des

• (Erfolgreiche Ausbildungsbeginn

zum Teilnahme Verwaltungswirt 1. September

am Auswahlverfahren 2023

Ausbildungsbeginn 1. September 2023 (m/w/d) des

Landespersonalausschusses erforderlich)

Ausbildungsbeginn Landespersonalausschusses (Erfolgreiche Teilnahme

1. September am Auswahlverfahren

erforderlich) 2023

des

(Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des

Ausbildung (Erfolgreiche Landespersonalausschusses

zum Teilnahme Verwaltungswirt am Auswahlverfahren erforderlich)

Landespersonalausschusses erforderlich) (m/w/d) des

• Ausbildungsbeginn Landespersonalausschusses Duales Studium zum 1. September Diplom-Verwaltungswirt erforderlich) 2023

(FH) (m/w/d)

Studienbeginn 1. Oktober 2023

(Erfolgreiche Studienbeginn Duales Studium

Teilnahme 1. Oktober zum Diplom-Verwaltungswirt

am 2023

(FH) (m/w/d)

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Studienbeginn 1. Oktober 2023 Auswahlverfahren erforderlich) des (FH) (m/w/d)

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Studium Teilnahme zum Diplom-Verwaltungswirt am Auswahlverfahren erforderlich)

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Kerstin Johanna Lehmeier Brauer (-77234) (-77506)

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ausbildung@LRA-starnberg.de

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Wolleschak Starnberg 2 (-77831)

82319

Landratsamt

82319

Starnberg

Starnberg

Strandbadstr. Starnberg

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Strandbadstr.

Starnberg

2

ausbildung@LRA-starnberg.de

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82319 Starnberg

2

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Landratsamt Starnberg

Strandbadstr. 2

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märz / april 2022 | 51


ALLERLEI ZUM LESEN

Druckfrische Literatur

regionaler Autoren

In 80 Rätseln um die Erde

Tutzing | Der in Tutzing lebende Weltenbummler

Thomas Bauer hat mal wieder

ein neues Buch auf den Markt gebracht. Es

heißt „Neugier auf die Welt – in 80 Rätseln

um die Erde“. Hierfür hat der Autor

höchstpersönlich 24600 Kilometer auf allen

Kontinenten dieser Erde zurückgelegt,

davon 3812 auf dem Postrad sowie 175 mit

einem Hundeschlitten. Er fuhr aber auch

per Fahrradrikscha von Laos nach Singapur,

folgte der Donau im Padelboot zum

Schwarzen Meer, streifte ein Vierteljahr durch

Südamerika, ging zweieinhalbtausend Kilometer

auf Jakobswegen durch Europa und beobachtete

im Himalaya einen der letzten Schneeleoparden.

Neugierig geworden? Erhältlich ist das 320 Seiten

starke Werk im Din-A4-

Format in allen regionalen

Buchhandlungen,

online sowie unter www.

neugier-auf-die-welt.de.

>>> Bücher zu gewinnen

Ihr Regionalmagazin verlost

zwei Exemplare von

„Neugier auf die Welt“.

Schicken Sie uns bis 15.

März eine Postkarte mit dem Stichwort „80 Rätsel“

an „tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine

E-Mail an info@tassilo.de. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlos-

sen. Viel Erfolg!

js

Sei mutig, schau hin und versteh‘ mich!

Polling | Zwischen 1996 und 2014 arbeitete die

Ergo- und Psychotherapeutin Sabine Berndt in

Hamburg, zog von dort nach Polling, eröffnete

eine eigene Praxis, hat sich in zahlreichen Bereichen

weiterqualifiziert und wiederum daraus

eigene Therapiekonzepte entwickelt, die sie an Erzieher,

Lehrer und Eltern, aber auch an Therapeuten

und Ärzte im In- und Ausland weitervermittelt.

Die Rede ist von „lösungsorientiertem Verhaltenstraining“

sowie „elementarem Bindungsaufbau“,

was sie selbst an Säuglingen und Kleinkindern

sowie Jugendlichen und Erwachsenen mit großem

Erfolg anwendet. Spezialisiert ist sie obendrein

auf Therapiearbeit mit traumatisierten Kindern

und Säuglingen sowie Kindern mit Down-Syndrom

oder autistischen Spektrumsstörungen. In

ihrem Buch „Sei mutig, schau hin und versteh‘

mich!“, 236 Seiten dick, erhältlich

in allen regionalen

Buchhandlungen, online

sowie unter www.lovt-tebaberndt.de

greift sie ihre

Therapieformen umfassend

auf – ein Buch für Eltern

und Fachleute, zahlreiche

Praxisbeispiele inklusive. js

>>> Bücher zu gewinnen

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost zwei Exemplare

von „Sei mutig, schau hin und versteh‘ mich!“

Schicken Sie uns bis 15. März eine Postkarte mit

dem Stichwort „Verhaltenstraining“ an

tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de.

52 | tassilo


Endlich wieder was zu Lachen

Peiting | In Zeiten von Corona hält sich die Lebensfreude

bei vielen Menschen in Grenzen.

Umso lohnender ist der Blick in das neue Buch

von Kreisrat Hans Schütz. Es heißt dichte“ und umfasst 120

„Scherzgeger

und satirischer Texte

in Reimform. Die ersten

Werke handeln eher aus

Erlebnissen in seiner heimischen,

schwäbisch-oberbayerischen

Grenzregion.

Im zweiten Kapitel reichen

seine Versinhalte auch mal

weit über die Heimatregion

hinaus. Erhältlich ist das im

Eigenverlag erschiene Werk

des in Peiting lebenden Autors in nahezu allen

regionalen Buchhandlungen, sowie auf seiner

Seiten voller lustiger,

aber auch hintergründi-

Internetseite www.hansschuetz.de.

js

Hans Schütz

>>> Bücher zu gewinnen

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost zwei Exemplare

des neuen Schütz-Buches. Schicken Sie uns bis

15. März eine Postkarte mit dem Stichwort „Scherzge-

dichte“ an „tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de.

Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Die Männer der Désirée

Polling | Der neue Roman des Pollinger Autors

Hans-Peter Grünebach verspricht Spannung. Er

handelt von „Désirée“, einer tablettenabhängigen

Besitzerin einer Trachtenmodenkette, die

den traumatisierten, kletterbegeisterten Münchner

Modenfrey-Erben Klement heiratet. Erst steuert

diese Ehe in eine Katastrophe, dann stürzt

Klement auch noch in den Tod. Désirée tröstet

sich mit ihrem spielsüchtigen Personenschützer

sowie einem charmanten

Berufskavalier

hinweg – jedoch

mit tödlichen Folgen

für sie und ihre Männer.

128 Seiten umfasst

das Werk „Die

Männer der Désirée“,

erhältlich in allen regionalen

Buchhandlungen

sowie online

und als E-Book.

js

>>> Bücher zu gewinnen

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des neuen Grünebach-Romans. Schicken Sie

uns bis 15. März eine Postkarte mit dem Stichwort

„Désirée“ an „tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.

de. Das Los entscheidet, der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Lernen Sie unseren neuen Oberarzt kennen:

Lernen Dr. Severin Sie unseren Weigand Leitenden Arzt der Abteilung

Sportorthopädie Oberarzt Kardiologie && Schulterchirurgie Innere Medizin kennen:

Priv.-Doz. sowie Leitung Dr. Schrittmacher- Tim Saier und ICD-Therapie

Mehr Infos unter: www.sportorthopädie-tutzing.de

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Schulterluxation und

nicht mehr ausreichen?

Schulterinstabilität:

Tutzinger

Gesundheitsforum

Tutzinger

Gesundheitsforum

ONLINE

ONLINE

Was tun, wenn die üblichen Medikamente

Welche Dienstag, Therapieformen 26.04.2022 haben um 17.00 sich Uhr bewährt?

„Hohe Wogen“ – der neue Alpen-Krimi von Nicola Förg

Prem / Bernried | Bestseller-Autorin Nicola Förg

bringt mit „Hohe Wogen“ ihren 13. Alpen-Krimi auf

den Markt. Ermittlerin Irmi Mangold wird diesmal

an den Starnberger See gerufen. Der Grund: Eine

auf einem SUP liegende, regungslos im Wasser vor

sich hin treibende Frau, ermordet mit einem Fünf-

zack! Die Tote war wohl als

übergriffige Frau bekannt,

beruflich als Locationscout

für einen Filmdreh stets

auf der Suche nach den

schönsten Orten. Ob sie

dabei ihre Nase etwas zu

tief in anrüchige Dinge

gesteckt hatte? „Hohe

Wogen“ umfasst 320 Seiten,

ist ab sofort in allen regionalen Buchhandlungen

erhältlich und wird von Nicola Förg höchstpersönlich

auch mitten im Tassiloland vorgestellt: Und

zwar am Samstag, 12. März, um 16 Uhr in Bernrieds

Gemeindebücherei, Dorfstraße 26. Nähere Infos sowie

Tickets unter 08158 / 922234.

js

>>> Bücher zu gewinnen

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Exemplare des neuen Alpen-Krimis von Ni-

cola Förg. Schicken Sie uns bis 15. März eine

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an info@tassilo.de. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen viel Erfolg!

Dienstag, 15. März 2022, um 17.00 Uhr

Teilnahme:

Die Teilnahme erfolgt ganz einfach online.

Teilnahme:

Für die Anmeldung schicken Sie Ihre E-Mail-Adresse an

Die gesundheitsforum-bkt@artemed.de, Teilnahme erfolgt ganz einfach online. und Sie erhalten

Für den die Teilnahmelink.

Anmeldung schicken Sie Ihre E-Mail-Adresse an

gesundheitsforum-bkt@artemed.de, und Sie erhalten

Für Rückfragen: Tel. 08158 23-722

den Teilnahmelink.

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

www.krankenhaus-tutzing.de/gesundheitsforum

www.gesundheitsforum.online

märz / april 2022 | 53


ONLINE

AB MÄRZ

BIS ENDE 2022

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Initiiert und unterstützt von:

In ganz besonderer Weise wird der Schongauer Ausbildungsmarkt von folgenden Unternehmen unterstützt:

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der Wirtschaft

im Bereich Schongau

MÄRZ/

Kreishandwerkerschaft

Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel eG

Durchführende Agentur im Auftrag von Landratsamt und Informationskreis der Wirtschaft: Ostenrieder Design & Marketing - Birkland 40 - 86971 Peiting

Oberland

Sparkasse

Oberland


Veranstaltungskalender

1. März bis 30. April 2022

Stand 10.02.2022 – kurzfristige Absagen, Änderungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind möglich!

DI 01.03.

Faschingsdienstag

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Dienstag

STARNBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „malerisch! Villen

und Künstler*innen am Starnberger

See“ im Museum. Anmeldung

unter 08151 / 4477570, bis 6.3.

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Die Pinguine retten

die Welt“ von Sebastian Jung

im Museum. Anmeldung unter

08151 / 4477570, bis 5.6.

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Winter im Schlossmuseum

Murnau“. Eintritt: 6 €,

weitere Infos unter schlossmuseum-murnau.de,

bis 27.3.

BERNRIED

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Chinesische Bauernmalerei“

im Buchheim Museum.

Eintritt: 10 €, Infos unter www.

buchheimmuseum.de, bis 6.3.

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Brücke Secession“

im Buchheim Museum. Eintritt:

10 €, Infos unter www.buchheimmuseum.de,

bis 26.6.

APRIL

PÄHL

2022

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Gasthof

Neue Post

MI 02.03.

MURNAU

13.30 bis 16.00 Uhr

Aschermittwoch

Hinterglasmalerei „Die Drachen

DIESSEN

und Ungeheuer sind los!“ im

Schlossmuseum. Für Kinder ab 8

8.00 bis 14.00 Uhr

Jahren. Kosten: 13 €, Anmeldung

Viktualienmarkt in der Von-Eichendorff-Straße

1. Jeden Mittwoch

und Infos unter 08841 / 476207

RAISTING

MURNAU

19.00 Uhr

8.00 bis 13.00 Uhr

Offener Stammtisch für Künstler &

Wochenmarkt in der Fußgängerzone.

Jeden

Kunstinteressierte im Gasthof Drexl

Mittwoch

15.00 bis 19.00 Uhr

Offene Werkstatt / Bastelclub im

Erlhaus. Eintritt frei, Infos und

Anmeldung unter www.erlhaus.de

oder 08841 / 2656. Jeden Mittwoch

TUTZING

14.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „blauer Himmel,

blaue Wogen – Musikgeschichte

am Starnberger See“ im Museum.

Eintritt: 2 €, weitere Infos unter

www.tutzing.de, bis 3.4.

DO 03.03.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz.

Jeden Donnerstag

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Donnerstag

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz.

Jeden Donnerstag

FR 04.03.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz.

Jeden Freitag

IFFELDORF

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Sportheim

ANDECHS

20.00 bis 24.00 Uhr

Party Bowling mit DJ und Animation

im Bowling Islands. Weitere

Infos und Anmeldung unter www.

bowling-islands.de. Jeden Freitag

FELDAFING

8.00 bis 12.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz.

Jeden Freitag

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt an der Kirche

St. Ulrich. Jeden Freitag

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 05.03.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

EGLFING

9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08847 / 6174

ANDECHS

20.00 bis 24.00 Uhr

Party Bowling mit DJ und Animation

im Bowling Islands. Weitere

Infos und Anmeldung unter www.

bowling-islands.de. Jeden Samstag

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

MURNAU

SO 06.03.

10.30 bis 12.00 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus. Anmeldung

unter www.murnau.de, Kosten: 8 €,

jeden Freitag

ANDECHS

10.00 bis 13.00 Uhr

Sonntagsfrühstück im Bowling

Islands. Anmeldung unter www.

bowling-islands.de. Jeden Sonntag

TUTZING

10.30 Uhr

Geh-Meditation an der Brahmspromenade.

Treffpunkt am

Dampfersteg. Anmeldung unter

08158 / 906944, Spendenbasis

MO 07.03.

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

PÖCKING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Kirchplatz

19.30 bis 21.00 Uhr

Kulturmontag „Magic Violin“ im

beccult. Einlass: 19 Uhr, Eintritt frei,

Anmeldung und Infos unter www.

beccult.de

MI 09.03.

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl in der Tagesbar auf

Gut Kerschlach

EBERFING

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbundes im

Gasthof Zur Post

märz / april 2022 | 55


FR 11.03.

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 12.03.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Gratwanderung –

Radierungen und Skizzen“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum.

Weitere Infos unter www.tusculummurnau.de,

bis 27.3.

BERNRIED

16.00 Uhr

Krimi-Lesung „Hohe Wogen“ mit

Bestsellerautorin Nicola Förg in

der Bücherei. Einlass: 15.30 Uhr,

Karten: 10 € unter 08158 / 922234,

weitere Infos siehe Seite 53

EBERFING

20.00 Uhr

Führung „Mond – bei erstem

Viertel sind die Einzelheiten

besonders gut zu beobachten.“

in der Sternwarte. Nur bei klarem

Himmel. Eintritt frei, Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit Mona Asuka im

Bibliotheksaal. Tickets ab 31,90 €,

weitere Infos unter 089 / 9829280

oder www.hoertnagel.de

WESSOBRUNN

9.00 bis 11.30 Uhr

Kinderbasar in der Mehrzweckhalle

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

16.00 bis 18.30 Uhr

Kreativer Schreibworkshop für

Erwachsene und Jugendliche

in der Textstube. Ab 17 Jahren,

Anmeldung unter 08158 / 9643

SO 13.03.

PENZBERG

15.00 bis 17.00 Uhr

Vortrag „Da liegt der Hund begraben

– deutsche Redewendungen

und ihre Herkunft“ im Rot-Kreuz-

Haus. Eintritt: 3 €

19.00 Uhr

Konzert mit Francoise-Xavier Lacroux

und dem Ensemble aus Langon

/ Sauternes in der Stadthalle.

Tickets: 22 €, weitere Infos unter

www.musikfreunde-penzberg.de

MO 14.03.

ANTDORF

16.30 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Sportheim. Für Kinder

ab 6 Jahren

DI 15.03.

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

in der Schule. Für Kinder ab

6 Jahren

TUTZING

17.00 Uhr

Online-Gesundheitsforum zum

Thema „Schulterluxation und

Schulterinstabilität“ im Benedictus

Krankenhaus. Weitere Infos

siehe Anzeige Seite 8

MI 16.03.

OBERSÖCHERING

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Pfarrheim. Für Kinder ab

6 Jahren

TUTZING

17.00 Uhr

Online-Gesundheitsforum zum

Thema „Wenn die Beine nicht

mehr tragen.“ im Benedictus

Krankenhaus. Weitere Infos siehe

Anzeige Seite 36

DO 17.03.

EGLFING

16.00 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Sportheim. Für Kinder

ab 6 Jahren

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit dem Simply Quartet

im Bibliotheksaal. Tickets

ab 31,90 €, weitere Infos unter

089 / 9829280 oder www.hoertnagel.de

FR 18.03.

PENZBERG

14.30 bis 17.30 Uhr

Reparatur-Café in der Christianstraße

8. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08856 / 6391

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Haus der Arbeiterwohlfahrt.

Für Kinder ab 6 Jahren

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 19.03.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

16.00 Uhr

Vernissage „EnFace“ im Kulturforum

Blaues Haus. Eintritt frei,

bis 27.3.

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

20.00 Uhr

Konzert mit „I am from Austria“

Europas größte Austro-Pop-Show

im Kultur- und Tagungszentrum.

Einlass: 19 Uhr, Tickets und Infos

unter www.ktm-murnau.de

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzert mit De

la Rosée Consort im Gemeindezentrum.

Infos und Karten unter

08856 / 3695 oder www.iffeldorfermeisterkonzerte.de

ANDECHS

MÄRZ/

12.00 bis 18.00 Uhr

Hochzeitsmesse im Florian-Stadl.

Eintritt: 12 €, VVK: 10 €, weitere

Infos siehe Seite 42 / 43

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

SO 20.03.

DIESSEN

11.00 bis 18.00 Uhr

Carl Orff Museum geöffnet. Anmeldung

unter 08807 / 91981

ANDECHS

10.00 bis 17.00 Uhr

Hochzeitsmesse im Florian-Stadl.

Eintritt: 12 €, VVK: 10 €, weitere

Infos siehe Seite 42 / 43

TUTZING

10.30 Uhr

Geh-Meditation an der Brahmspromenade.

Treffpunkt am

Dampfersteg. Anmeldung unter

08158 / 906944, Spendenbasis

MO 21.03.

SEESHAUPT

19.30 bis 21.30 Uhr

Multivisionsshow „Queensland –

Australien im Kleinformat“

mit Harald Mielke im Festsaal

der Seeresidenz. Kosten: 5 €,

Anmeldung bei der VHS unter

08856 / 3615

WIELENBACH

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Feuerwehrhaus. Für

Kinder ab 6 Jahren

IFFELDORF

18.00 Uhr

Frühlingskonzert der Musikschule

Penzberg in der Mehrzweckhalle

56 | tassilo


DI 22.03.

WEILHEIM

19.00 Uhr

Infoabend der Hauswirtschaftsschule

im Amt für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten. Infos

unter www.aelf-wm.bayern.de

PÄHL

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Gemeindezentrum. Für

Kinder ab 6 Jahren

MI 23.03.

PÖCKING

20.00 bis 21.30 Uhr

Kulturmontag „Klaus Hoffmann

singt Brel“ im beccult. Einlass: 19

Uhr, Tickets unter www.beccult.de

DO 24.03.

PENZBERG

15.00 bis 17.00 Uhr

Beratung für Menschen mit

Hörbehinderung im Rathaus.

Kostenfrei

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert „3 Männer nur mit Gitarre:

Oana muass ja macha“ in der

Stadthalle. Tickets: 26,50 € unter

www.kultur-ticketshop.de

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

in der Grundschule. Für

Kinder ab 6 Jahren

FR 25.03.

APRIL 2022

PENZBERG

15.00 bis 18.00 Uhr

Energieberatung der Verbraucherzentrale

Bayern in der VHS. Anmeldung

unter 0800 / 809802400

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Feuerwehrhaus. Für

Kinder ab 6 Jahren

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 26.03.

PEISSENBERG

10.00 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

in der Bücherei. Für Kinder

ab 6 Jahren

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

9.00 bis 11.30 Uhr

Kindersachenbasar im Gymnasium.

Verkauf von gebrauchten

Baby- und Kindersachen. Weitere

Infos unter www.mueze.planetrock.org

oder 0152 / 55310277

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert „Alpin Drums: Der Berg

groovt!“ in der Stadthalle. Tickets:

26,50 € unter www.kultur-ticketshop.de

EBERFING

20.00 Uhr

Führung „Galaxien – die größten

Sterneninseln in den Weiten

des Weltalls“ in der Sternwarte.

Nur bei klarem Himmel. Eintritt

frei, Infos unter www.sternwarteeberfing.de

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Der Räuber Hotzenplotz“

im Rathaus. Für Kinder ab

6 Jahren

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

SO 27.03.

WEILHEIM

11.00 Uhr

Seniorenstammtisch im Ristorante

Vinothek da Alberto. Anmeldung

unter 0881 / 92793424

DI 29.03.

WEILHEIM

19.00 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

im 2. Stock des Caritasverbands.

Eintritt frei, weitere Infos unter

www.leseratten-pfaffenwinkel.de

19.30 Uhr

Vortrag „Wie vererbe ich richtig?“

mit Caroline Kistler im Dachs

Bräustüberl. Weitere Infos unter

089 / 59997373

DO 31.03.

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Pfarrheim

FR 01.04.

PENZBERG

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert „Cubaboarische Tradicional:

eine Reise nach Cuba“ in der

Stadthalle. Tickets: 31,80 € unter

www.kultur-ticketshop.de

MURNAU

9.30 bis 12.00 Uhr

Geführte Wanderung „Drachenstich

Rundweg“. Treffpunkt an der

Tourist-Info. Kosten: 10 €, Anmeldung

unter www.murnau.de

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de

IFFELDORF

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Sportheim

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit Leia Zhu & Benjamin

Engeli im Bibliotheksaal.

Tickets ab 31,90 €, weitere Infos

unter 089 / 9829280 oder www.

hoertnagel.de

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

SA 02.04.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

ANTDORF

13.00 bis 17.00 Uhr

Weidenflechtkurs im Feuerwehrhaus

EGLFING

9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08847 / 6174

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Kirchplatz

ANDECHS

20.00 Uhr

Konzert „Wuide unterwegs“ mit

Georg Ringsgwandl im Florian-

Stadl. Nachholtermin: Karten aus

2020 behalten ihre Gültigkeit. Einlass:

19 Uhr, Infos und Karten unter

www.bee-veranstaltung.de

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

SO 03.04.

WEILHEIM

9.00 bis 17.00 Uhr

Palmmarkt in der oberen Stadt

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

PENZBERG

19.00 Uhr

Konzert „Wolfgang Amadeus

Mozart – Requiem“ in der Stadtpfarrkirche

Christkönig. Tickets:

28 €, weitere Infos unter www.

musikfreunde-penzberg.de

POLLING

16.00 Uhr

Konzert mit dem Castalian

String Quartet im Bibliotheksaal.

Tickets ab 31,90 €, weitere Infos

unter www.hoertnagel.de oder

089 / 9829280

TUTZING

10.30 Uhr

Geh-Meditation im Kustermannpark.

Treffpunkt an der Seewiese.

Anmeldung unter 08158 / 906944,

Spendenbasis

märz / april 2022 | 57


MO 04.04.

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

DI 05.04.

PÄHL

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Gasthof

Neue Post

MI 06.04.

MURNAU

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de

18.00 bis 19.30 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 8 €, Anmeldung unter

www.murnau.de

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl in der Tagesbar auf

Gut Kerschlach

DO 07.04.

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Rettet die Welt ...

zumindest ein bisschen“ der

Verbraucherzentrale im Stadtmuseum.

Eintritt frei, siehe Anzeige

Seite 32, bis 9.5.

PENZBERG

20.00 bis 22.00 Uhr

Lesung „Hinter dem Lächeln“ mit

Michaela May in der Buchhandlung

Rupprecht. Eintritt: 12 €,

weitere Infos unter 08856 / 4344

RAISTING

19.00 Uhr

Offener Stammtisch für Künstler &

Kunstinteressierte im Gasthof Drexl

FR 08.04.

MURNAU

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 09.04.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

15.00 bis 18.00 Uhr

Vernissage „Im Vorbeigehen –

Handyskizzen und Gemaltes“ im

Gemeinschaftsatelier Tusculum.

Weitere Infos unter www.tusculummurnau.de.

Bis 24.4.

EBERFING

20.30 Uhr

Führung „Mond mit seinen

Meeren, Kratern und Bergen –

Verdeutlichung der Entstehung“

in der Sternwarte. Nur bei klarem

Himmel. Eintritt frei, Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

16.00 bis 18.30 Uhr

Kreativer Schreibworkshop für

Erwachsene und Jugendliche

in der Textstube. Ab 17 Jahren,

Anmeldung unter 08158 / 9643

MO 11.04.

PÖCKING

19.30 bis 21.00 Uhr

Kulturmontag „Eisbären im Norden

Kanadas“ im beccult. Einlass:

19 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung und

Infos unter www.beccult.de

MI 13.04.

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Anmeldung

unter www.murnau.de, Kosten: 19 €

18.00 bis 19.30 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 8 €, Anmeldung unter

www.murnau.de

EBERFING

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbundes im

Gasthof Zur Post

19.00 Uhr

Dämmerschoppen der Weinfreunde

im Weinkeller des Rathauses

FR 15.04.

Karfreitag

PENZBERG

14.30 bis 17.30 Uhr

Reparatur-Café in der Christianstraße

8. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08856 / 6391

MURNAU

9.30 bis 12.00 Uhr

Geführte Wanderung „Drachenstich

Rundweg“. Treffpunkt an der

Tourist-Info. Kosten: 10 €, Anmeldung

unter www.murnau.de

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de

SA 16.04.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

58 | tassilo

MÄRZ/


STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

10.00 bis 11.00 Uhr

Kinderführung durch Murnau.

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung

unter www.murnau.de,

Kosten: 8 €

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

SO 17.04.

Ostersonntag

TUTZING

10.30 Uhr

Geh-Meditation im Kustermannpark.

Treffpunkt an der Seewiese.

Anmeldung unter 08158 / 906944,

Spendenbasis

MI 20.04.

MURNAU

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de

18.00 bis 19.30 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 8 €, Anmeldung unter

www.murnau.de

MURNAU

FR 22.04.

10.00 bis 12.30 Uhr

APRIL 2022

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 23.04.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

EBERFING

23.00 Uhr

Führung „Doppelsterne – Sternsysteme

in denen sich zwei oder

mehrere Sterne umkreisen“ in

der Sternwarte. Nur bei klarem

Himmel. Eintritt frei, Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

SO 24.04.

WEILHEIM

11.00 Uhr

Seniorenstammtisch im Ristorante

Vinothek da Alberto. Anmeldung

unter 0881 / 92793424

ANDECHS

20.00 Uhr

Konzert „Danzn Tour 2020“ mit

LaBrassBanda im Florian-Stadl.

Nachholtermin: Karten aus 2020

behalten ihre Gültigkeit. Einlass: 18

Uhr, weitere Infos und Karten unter

www.bee-veranstaltung.de

MO 25.04.

ANTDORF

16.30 Uhr

Kinderkino „Petterson und

Findus: kleiner Quälgeist – große

Freundschaft“ im Sportheim

DI 26.04.

WEILHEIM

19.00 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

im 2. Stock des Caritasverband.

Eintritt frei, weitere Infos unter

www.leseratten-pfaffenwinkel.de

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Petterson und

Findus: kleiner Quälgeist – große

Freundschaft“ in der Schule

TUTZING

17.00 Uhr

Online-Gesundheitsforum zum

Thema „Herzschwäche“ im Benedictus

Krankenhaus. Weitere Infos

siehe Anzeige Seite 53

MI 27.04.

MURNAU

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Anmeldung

unter www.murnau.de, Kosten: 19 €

18.00 bis 19.30 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 8 €, Infos und Anmeldung

unter www.murnau.de

OBERSÖCHERING

15.30 Uhr

Kinderkino „Petterson und

Findus: kleiner Quälgeist – große

Freundschaft“ im Pfarrheim

DO 28.04.

PENZBERG

15.00 bis 17.00 Uhr

Beratung für Menschen mit

Hörbehinderung im Rathaus.

Kostenfrei

EGLFING

16.00 Uhr

Kinderkino „Petterson und

Findus: kleiner Quälgeist – große

Freundschaft“ im Sportheim

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Gasthof zur Post

FR 29.04.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

MURNAU

9.30 bis 12.00 Uhr

Geführte Wanderung „Drachenstich

Rundweg“. Treffpunkt an

der Tourist-Info. Anmeldung unter

www.murnau.de, Kosten: 10 €

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino „Petterson und

Findus: kleiner Quälgeist – große

Freundschaft“ im Haus der

Arbeiterwohlfahrt. Für Kinder ab

6 Jahren

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

tassilo

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen

SA 30.04.

WEILHEIM

7.00 bis 16.00 Uhr

Frühjahrsflohmarkt am Festplatz

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Gesprächskonzert mit Detlev

Eisinger in der Tiefstollenhalle.

Einlass: 19 Uhr, weitere Infos unter

www.tiefstollenhalle.de

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

Änderungen und Fehler vorbehalten

Stand 10.02.2022 – kurzfristige

Absagen, Änderungen und

Einschränkungen aufgrund der

Corona-Pandemie sind möglich!

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 31.

märz / april 2022 | 59


EINEN ZUG VORAUS.

MIT LOBSTER.

IT VON MORGEN ENTSTEHT IN TUTZING.

Mitten in Tutzing, direkt am Bahnhof, entsteht derzeit die neue Lobster Firmenzentrale.

Inklusive eigenem Restaurant. Deshalb suchen wir als Softwarehersteller

nicht nur IT-affine Bewerber*innen, die sich für Digitalisierung, Industrie 4.0 oder

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schlägt. Im Gegenzug bieten wir das ideale Umfeld für eine erfolgreiche, berufliche

Zukunft. Und qualifizierte Unterstützung – vor allem für unsere Auszubildenden.

Egal, ob in den neuen Büros oder im Lobster Restaurant.

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KOCH (m/w/d) für unser neues Restaurant

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Alles zu innerbetrieblichen Aufstiegschancen, mobilem Arbeiten, Mitarbeiter-

Events oder ÖPNV-Zuschüssen findest Du auf unserer Website.

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