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2022-03_RegioBusiness

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SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

KONJUNKTUR

Die Erwartungen

sind getrübt SEITE 3

swp.de/regiobusiness

ERFOLG

Kärcher ist auf

Rekordkurs SEITE 5

MÄRZ 2022

NEUBAU

HBC entschärft den

Platzmangel SEITE 16

Nr. 233 / Jg. 19 [1,75 EUR]

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Angriff auf

die Freiheit

Mit der Invasion in der Ukraine wirft

Russland die Ordnung Europas um.

Die Kampfhandlungen sind nicht nur eine

humanitäre Katastrophe, sondern stellen

auch Wirtschaft und Gesellschaft vor

gigantische Herausforderungen. SEITE 6

Illustration: Max Meschkowski, mediaservice ulm

BILANZ

Schwierigkeiten

gemeistert

Würth Industrie Service aus

Bad Mergentheim wächst. Der

C-Teile-Experte erreicht im vergangenen

Geschäftsjahr historische

Bestmarken. Seite 4

AUSZEICHNUNG

Attraktive

Brötchengeber

Focus Business kürt die besten

Arbeitgeber des Landes. Auch

zahlreiche Firmen aus der Region

Heilbronn-Franken schaffen es

wieder auf die Liste. Seite 9

FINANZEN

Kreditgeschäft

brummt

Die Sparkasse Schwäbisch

Hall-Crailsheim trotzt der

Corona-Pandemie. Das Bankhaus

kann seine Erfolgsgeschichte

fortschreiben. Seite 19

Arbeit in der Cyber-Welt

Vor einem Jahr wurde am Campus das Institut für Intelligente Cyber-Physische-Systeme

ins Leben gerufen. Seitdem sind vielversprechende Forschungsprojekte gestartet.

Ein Jahr ist vergangen, seit

am Campus Künzelsau der

Hochschule Heilbronn

(HHN) das Institut für Intelligente

Cyber-Physische-Systeme

(ICPS) ins Leben gerufen wurde.

Unter der Leitung von Professor

Alexander Jesser setzt das Institut

Kooperationen mit forschenden

Institutionen und Unternehmen

aus der Region in den Bereichen

intelligenter Systeme in

verschiedenen Branchen um.

Seit der Gründung konnte das

ICPS mit dem Unify-Projekt insgesamt

über zwei Millionen Euro

einwerben. Damit war es der

Forschungseinrichtung möglich,

personell stark zu wachsen und

spannende Forschungsprojekte

zu beginnen. Diese werden

beauftragt und gefördert von regionalen

Unternehmen und auch

vom Land Baden-Württemberg.

Wissen: Die Einrichtung an der Reinhold-Würth-Hochschule forscht in den Bereichen der Künstlichen

Intelligenz und Industrial Internet.

Foto: EPStudio20 /shutterstock.com

AUSBLICK Auch für das zweite

Jahr des Instituts blickt Professor

Alexander Jesser optimistisch

in die Zukunft. Die Nachfrage

aus der bundesweiten

Industrie sei enorm und die Zusammenarbeit

funktioniere äußerst

gut. „Wir können uns auch

in diesem Jahr auf einige Überraschungen

gefasst machen“,

prognostiziert Jesser.

So nimmt der Aufbau eines „wissenschaftlichen

Kompetenz-Centrums

für Digitalisierung und

Data Science“ die ersten Züge

an. Weitere Projekte sind etwa

die „Entwicklung einer Maschine

Learning/KI-Methoden-basierten

Lösung zur Ermittlung einer

Ähnlichkeitsmetrik für Ersatzteile

im Maschinenbau“ oder

die „Automatische Erkennung

von Spanwicklungen und Qualitätsmerkmalen

auf Basis von

KI-Algorithmen.“

ANWENDUNGEN Bei intelligenten

cyber-physische Systemen

handelt es sich um vernetzte

informations- und softwaretechnische

Systeme, die mit

mechanischen Komponenten

verbunden sind. Für die Industrie

4.0 sowie das Internet der

Dinge spielen diese Systeme eine

zentrale Rolle. Sie kommen unter

anderem in der Logistik, der

Industrieproduktion, der Medizin-

aber auch der Umwelttechnik

zum Einsatz. pm/ina

www.hs-heilbronn.de

Ein Ort der

Inspiration

Im Bahnhof von Lauda soll die Brainstation

entstehen – ein Innovations- und Austauschzentrum

für die Region. VON LINDA HENER

Der Wunsch, ein Innovationszentrum

zu gründen,

wurde bei Dr. Gunther

Wobser 2018 immer größer,

nachdem er nach einem über

einjährigen Aufenthalt im Silicon

Valley nach Deutschland zurückkehrte.

Dadurch sei beim geschäftsführenden

Gesellschafter

von Lauda die Idee gereift, selbst

einen „Kristallisationspunkt für

neue Impulse“ aufzubauen.

KONZEPT Passend dazu wurde

damals der Investorenwettbewerb

für den Verkauf des Bahnhofs in

Lauda gestartet, den der Investor

gewann. Es entstand das Konzept

der „Brainstation“: ein Zentrum

mit Co-Working-Bereich, Kreativorten,

Café, Boardinghouse zum

Übernachten, Technologiemuseum

und modernen Büroflächen

für Unternehmen.

Mit Lisa Straub als Geschäftsführerin

hat Wobser eine Expertin

Glücksgriff: „Der ideale Ort für

ein solches Vorhaben“, sagt Dr.

Gunther Wobser über den

Bahnhof in Lauda. Foto: Lisa Straub

gefunden, die während ihrer Zeit

in einem Innovation Lab in Kanada

den Mehrwert gemeinsamer

Innovationsprojekte erleben

konnte. Freiwillige Helfer können

sich bei ihr unter lisa.straub@

brainstation.online melden.

www.brainstation.online

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02 Politik & Wirtschaft

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Arbeitsmarkt zeigt sich weiter stabil

Die Zahl der Arbeitslosen ist erneut gesunken. Die Agentur will die „stille Reserve“ mobilisieren, um den Fachkräftebedarf zu decken.

Im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen

im Agenturbezirk

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

auf 10 198 gesunken.

Das sind 273 Arbeitslose (2,6

Prozent) weniger als im Januar,

und 2716 (21 Prozent) weniger

als im Februar 2021.

Die Arbeitslosenquote ist um 0,1

auf 3 Prozent gesunken. In Baden-Württemberg

liegt die Arbeitslosenquote

bei 3,5 Prozent

(Januar 3,6 Prozent). „Der Arbeitsmarkt

zeigt sich zwar weiterhin

stabil, doch die Dynamik

nimmt ab. Im Vergleich zum Vorjahr

haben aktuell weniger Arbeitslose

eine Arbeitsstelle gefunden“,

erklärte Elisabeth Giesen,

Vorsitzende der Geschäftsleitung

der Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim.

Arbeitgeber melden

mehr freie Stellen

„Der Arbeitsmarkt

zeigt sich

zwar weiterhin

stabil, doch die

Dynamik nimmt

ab. Im Vergleich

zum Vorjahr

haben aktuell

weniger Arbeitslose

eine Arbeitsstelle

gefunden.“

Aktionswoche im Rahmen des Weltfrauentages

Um den Fachkräftebedarf zu decken, will die Agentur die „stille Reserve“

mobilisieren. Das sind meist Frauen, die nach einer familiären

Auszeit den beruflichen Wiedereinstieg planen. Für sie bietet die

Agentur am 7. März, von 9 bis 11 Uhr, eine Telefonaktion an. Unter

Telefon: 07 91 / 97 58-321 oder 071 31 / 969-300 geben Susanne

Ehrmann und Elena Krüger Auskunft. Außerdem startet am 14.

März ein Teilzeitseminar in Crailsheim, in dem es um digitale Basiskompetenzen

für den beruflichen Wiedereinstieg geht.

Im Februar wurden 1826 neue Arbeitsstellen

gemeldet, 736 (67,5

Prozent) mehr als im Januar, und

635 (53,3 Prozent) mehr als im

Februar 2021. Insgesamt waren

7596 Stellen gemeldet, 332 (4,6

Prozent) mehr als im Januar, und

2719 (55,8 Prozent) mehr als im

Februar 2021. „Bei den Stellenmeldungen

verzeichnen wir einen

konstanten Anstieg. Eine allmähliche

Erholung aus der Pandemie

ist in Sicht. Das wirkt sich auf

den Fachkräftebedarf aus. Dieser

steigt stetig und wir müssen alle

Hebel in Bewegung setzen, damit

die Firmen ihren Personalbedarf

decken können. So nutzen wir

beispielsweise den Weltfrauentag

am 8. März, um die sogenannte

Stille Reserve anzusprechen“, erklärt

Gießen. (Siehe Infokasten)

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis

liegt die Arbeitslosenquote

bei 2,9 Prozent (Januar: 3 Prozent).

Im Februar waren 141

Menschen arbeitslos gemeldet (4

Prozent) als im Januar und 770

(18,5 Prozent) weniger als vor einem

Jahr. Auffällig: Die Arbeitgeber

haben 716 Stellen gemeldet,

348 (94,6 Prozent) mehr als im

Januar und 58,1 Prozent mehr als

im Februar 2021.

HOHENLOHEKREIS Hier liegt

die Arbeitslosenquote bei 2,8 Prozent

(Januar: 2,7 Prozent). Im Februar

waren 1877 Menschen arbeitslos

gemeldet, 4 (0,2 Prozent)

mehr als im Januar und 517

(21,6 Prozent) weniger als im Februar

2021. Arbeitgeber haben

308 Stellen gemeldet, 112 (57,1

Prozent) mehr als im Januar und

73 Prozent mehr als im Februar

2021.

MAIN-TAUBER-KREIS Die Arbeitslosenquote

liegt wie schon

im Januar bei 2,9 Prozent. Im Februar

waren 2238 Menschen arbeitslos

gemeldet, 39 (1,7 Prozent)

weniger als im Januar und

736 (24,7 Prozent) weniger als

im Februar 2021. Arbeitgeber haben

557 Stellen gemeldet, 187

(50,5 Prozent) mehr als im Januar

und 50,9 Prozent mehr als im

Februar 2021.

Der Anteil der Arbeitslosen aus

dem Bereich der Grundsicherung

(SGB II) am gesamten Bestand

des Agenturbezirks beträgt 44,2

Prozent.

KURZARBEIT Vor Beginn von

Kurzarbeit müssen Betriebe eine

Anzeige über den voraussichtlichen

Arbeitsausfall erstatten.

Nach aktuellen Daten zu geprüften

Anzeigen wurde im Agenturbezirk

im Januar für 987 Personen

konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt.

Aktuelle Daten zur tatsächlichen

Inanspruchnahme

stehen bis August 2021 zur Verfügung.

So haben im August im Bezirk

der Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim

5243 Arbeitnehmer in 771 Betrieben

oder Betriebsabteilungen

kurzgearbeitet. pm

www.arbeitsagentur.de

Impressum

STANDPUNKT

Marius Stephan

Redakteur

Mit aller Härte

Nur wenige Tage ist es her, da ist das Undenkbare

doch passiert: Russische Panzer

rollen in die Ukraine. Der erste Angriffskrieg

nach dem zweiten Weltkrieg in Europa, noch

dazu mit einer Großmacht auf der einen Seite.

Wladimir Putin begründet seinen Krieg

zwar jeden Tag etwas anders, Genozid an der

russischen Bevölkerung im Donbass, Sicherheit

für Russland, eine Kampagne zur „Entnazifizierung“

der ukrainischen Regierung

oder seit Neustem auch angebliche Atomambitionen

der Ukraine. Im Hintergrund vermuten

Experten aber auch wirtschaftliche Interessen,

nämlich den Umsatz der russischen

Gas- und Ölexporte zu schützen. Der Anspruch

auf alte sowjetische oder gar zaristische

Grenzen kann nur als (schlechter) Witz

gelten: Man kann nur hoffen, Mario Draghi

kommt nicht auf die Idee, die Grenzen des

Römischen Reiches um das Jahr 150 für Italien

einzufordern.

Für das enorme menschliche Leid im zweitgrößten

Land Europas und auch die kaum

absehbaren wirtschaftlichen Schäden tragen

wir im Westen tatsächlich einen

Teil der Verantwortung. Nicht weil

die NATO zu hart mit Russland

war. Weil wir als Wertegemeinschaft

zu weich waren.

Sind wir mal ehrlich mit uns selbst: Die

Sanktionen nach der Besetzung der Krim

haben Putin eines ganz deutlich vor Augen

geführt – die Haltung der Europäischen

Union und der Westlichen Welt lässt

Foto: Marc Weigert

sich unter „Wir finden das jetzt wirklich nicht

toll, aber es ist uns dann tatsächlich doch

nicht so wichtig, als dass wir uns nun wirkliche

Umstände machen würden“ subsummieren.

Acht Jahre ist das jetzt her. Und die Geschichte

mit Georgien wollen wir auch nicht

vergessen. Da kann man als Machtmensch

mit territorialen Ambitionen schon mal auf

die Idee kommen, dass das nochmal funktioniert.

Das sieht heute glücklicherweise etwas

anders aus und die meisten Nationen haben

sich nach nur kurzem Zögern auf harte

Bestrafungsmaßnahmen einigen können.

Den Preis bezahlen wir alle: Die IHK Heilbronn-Franken

erwartet für ihre Mitgliedsbetriebe

gravierende Folgen: „Die wirtschaftlichen

Auswirkungen sind bislang nur schwer

abzuschätzen. Sie werden aber in jedem Fall

weitreichend sein. Die Betroffenheit bei den

Betrieben in unserer Region reicht von Imund

Exportgeschäften über Niederlassungen

mit eigenen Mitarbeitern bis hin zu steigenden

Energiepreisen“, teilt die Kammer in einem

Statement mit.

Auch aus dem privatwirtschaftlichen Sektor

kommen Botschaften, die für Putin Gegenwind

bedeuten. UEFA-Finale in Sankt Petersburg

– findet nun in Paris statt. F1-Grand Prix

von Russland – abgesagt. Ausschluss von den

olympischen Spielen. So ziemlich jeder Sportverband

der Welt zeigt klare Kante. Milliarden

an Sponsorengeldern stehen dabei auf der

Kippe. BP trennt sich von allen Anteilen der

russischen Energiekonzerns Rosneft. Recht

so, auch Deutschland sollte schnellstmöglich

seine Energieimporte verringern oder

gar kappen, um nicht mit den Petrorubel den

Krieg auch noch weiter zu finanzieren.

Bewundernswert ist auch die Hartnäckigkeit,

mit der die Ukrainer ihr Land verteidigen.

Zivilisten stellen sich mit bloßen Händen

vor Militärfahrzeuge und versuchen, sie

an der Weiterfahrt zur hindern. Das verdient

Respekt! Kaum jemand hätte wohl gedacht,

dass die Ukraine der mächtigen russischen

Armee Einhalt gebieten könnte, am wenigsten

wahrscheinlich der Kreml selbst. In der

ganzen Region Heilbronn-Franken organisieren

Privatpersonen, Sportvereine (unter anderem

die Hakro Merlins) Hilfe für die Menschen

in der Ukraine. Firmen schicken Geld

oder Sachspenden, der Handelskonzern Berner

zum Beispiel. Oder Würth, hier ging eine

Million Euro über verschiedenste Hilfsorganisationen

an das kriegsgebeutelte Land.

Wohin man auch blickt, zeigt sich aktuell ein

breites Band der Solidarität mit den Menschen

und auch dem Staat Ukraine. Gut so,

auch wenn es die unsere Versäumnisse, vor

acht Jahren genug gesellschaftlichen, politischen

und wirtschaftlichen Druck auszuüben,

nicht wieder gut macht. Wir sind es nicht nur

dem ukrainischen Volk, sondern auch der

Idee von Frieden in Europa, die vor 83 Jahren

bereits mit Blut erkauft wurde, schuldig,

hier eine Linie zu ziehen. Und dabei muss es

egal sein, ob uns dies am eigenen Geldbeutel

zwackt.

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

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Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

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Marius Stephan (mst)

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Adina Bauer (ina)

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Anzeigen

Mario Bayer (verantw.)

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Peer Ley (verantw.)

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Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich in

Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Politik & Wirtschaft 03

Bewölkt mit vereinzelten Lichtblicken

Omikron, Lieferengpässe und steigende Preise belasten die Wirtschaft – so die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfragen.

In der Konjunkturumfrage der

IHK Heilbronn-Franken zum

Schlussquartal 2021 beurteilen

die regionalen Unternehmen

ihre aktuelle Lage etwas ungünstiger

als im Vorquartal. 49 Prozent

(Vorquartal 50 Prozent) bezeichnen

den aktuellen Geschäftsverlauf

als gut, 11 Prozent (Vorquartal

10 Prozent) sind unzufrieden.

Auch die Erwartungen für die

nächsten zwölf Monaten fallen erneut

weniger optimistisch als im

Vorquartal aus: 32 Prozent (Vorquartal

34 Prozent) der Betriebe

blicken zuversichtlich in die Zukunft.

13 Prozent (Vorquartal 9

Prozent) erwarten einen ungünstigeren

Geschäftsverlauf.

RISIKEN Materialengpässe, steigende

Energie- und Rohstoffpreise,

die neue Corona-Variante

Omikron sowie ein zunehmender

Fachkräftemangel belasten

derzeit die Unternehmen.

So sind durch die Lieferschwierigkeiten

drei Viertel der Betriebe

erheblich von steigenden Preisen

und 58 Prozent stark von längeren

Warte- und Lieferzeiten

betroffen. Als größtes Geschäftsrisiko

betrachten zwei Drittel (Vorquartal

64 Prozent) die hohen

Energie- und Rohstoffpreise. Die

Einstellungsbereitschaft ist per

saldo leicht gesunken. 26 Prozent

(Vorquartal 29 Prozent) der Betriebe

planen Neueinstellungen,

während wie im Vorquartal rund

jeder Zehnte einen Personalabbau

in Betracht zieht.

Besser lief es im Handwerk: Trotz

vieler Unsicherheiten bewerten

die meisten Betriebe ihre Geschäftslage

in der Konjunkturumfrage

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken zum Schlussquartal

2021 als gut. Zwei Drittel

berichteten im vierten Quartal

2021 von einer guten Geschäftsentwicklung

(66,2 Prozent, Vorjahr:

61,9 Prozent). Rund ein

Fünftel war zufrieden (21,8 Prozent,

Vorjahr: 19,9 Prozent). Etwa

jeder Achte klagte über schlechte

Geschäfte (12,1 Prozent, Vorjahr:

18,3 Prozent). Für die nächsten

Wochen rechnet jeder Sechste mit

besseren Geschäften (16,6 Prozent,

Vorjahr: 11,4 Prozent), nur

jeder Zehnte erwartet, dass sie

sich verschlechtern (10 Prozent,

Vorjahr: 34,8 Prozent).

Auch im benachbarten Mittelfranken

hat die konjunkturelle Erholung

der Wirtschaft durch Corona-Ausfälle,

Preissteigerungen

und gestörte Lieferketten im letzten

Quartal 2021 an Fahrt verloren.

Trotzdem ist die Situation im

Vergleich zum Vorjahr etwas entschärft:

Der IHK-Konjunkturklimaindex

liegt zu Jahresbeginn

2022 mit 109,4 Punkten zwar um

8 Punkte unter dem Stand vom

Herbst 2021, doch immerhin um

fast 25 Punkte höher als vor einem

Jahr.

STAGNATION Auch im mittelfränkischen

Handwerk stagniert

der Erholungsprozess. 37,8 Prozent

der befragten Betriebe (Vorquartal:

47 Prozent, Vorjahr: 37,7

Prozent) befinden sich demnach

in einer guten wirtschaftlichen Situation.

37,7 Prozent (Vorquartal:

38,4 Prozent, Vorjahr: 35,3

Prozent) sehen ihre Situation als

befriedigend an und 24,5 Prozent

(Vorquartal: 14,7 Prozent,

Vorjahr: 26,9 Prozent) geht es

schlecht. Zusammengefasst zeigt

die Einschätzung, dass 75,5 Prozent

(Vorquartal: 85,4 Prozent)

der Handwerksbetriebe ihre Auftragslage

als zufriedenstellend

oder gut betrachten. pm

www.heilbronn.ihk.de

www.hwk-heilbronn.de

www.hwk-mittelfranken.de

www.ihk-nuernberg.de

Hier stimmt was nicht!

Das Handwerk hat eine Image-Kampagne gestartet, die ein Umdenken fordert. Für die großen

Ziele der Bundesregierung brauche es Leute, die sie anpacken und umsetzen: Handwerker.

Werbewirksam: Im neuen TV-Spot zeigen Kinder, dass Handwerk in

der menschlichen Natur liegt.

DHKT/handwerk.de

Deutschland steht vor großen

Herausforderungen:

beim Klimaschutz, bei der

Digitalisierung, bei der Modernisierung

der Infrastruktur und im

Wohnungsbau. Und diese Aufgaben

können nicht warten. Entsprechend

große Ziele hat sich

die neue Bundesregierung bei

diesen Themen gesteckt.

Erreicht werden können sie aber

nur mit Handwerkerinnen und

Handwerkern, die die Vorhaben

praktisch umsetzen. „Fachkräfte

sichern heißt daher Zukunft

und Wohlstand in unserem Land

zu sichern“, betont Ulrich Bopp,

Präsident der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken. Bereits

heute werden in vielen Handwerksberufen

mehr Fachkräfte

gebraucht und Kunden müssen

teils lange Wartezeiten in Kauf

nehmen.

Rund 250 000 Fachkräfte fehlen

deutschlandweit im Handwerk

– Tendenz steigend. Denn jährlich

bleiben rund 20 000 Ausbildungsplätze

unbesetzt. Auch

in der Region waren Ende 2021

noch fast 600 freie Lehrstellen

bei der Kammer gemeldet. Dabei

bietet das Handwerk jungen

Menschen beste Zukunftsaussichten.

Eine ungebrochen hohe

Nachfrage, eine deutlich niedrigere

Arbeitslosenquote als in

den meisten akademischen Berufen,

hervorragende Möglichkeiten

sich selbständig zu machen

oder einen etablierten Betrieb

zu übernehmen sowie gute

Verdienstmöglichkeiten, die denen

von Hochschulabsolventen

nicht nachstehen. Dennoch finden

immer weniger junge Menschen

den Weg ins Handwerk.

Liegt es an mangelnder

Wertschätzung?

Ein Zwiespalt, den auch die Zahlen

einer Forsa-Studie aus dem

Herbst 2021 untermauern. So

geben 93 Prozent der befragten

Deutschen an, dass Handwerk

für sie persönlich sehr wichtig

ist. Und über 80 Prozent schreiben

dem Handwerk sichere Arbeitsplätze

und gute Zukunftschancen

zu. Gleichzeitig schätzen

nur 36 Prozent der Befragten

das Ansehen des Handwerks

als hoch ein.

„Hier stimmt was nicht“, macht

das Handwerk daher mit einer

bundesweiten Kommunikationsoffensive

deutlich und will eine

Gesellschaft zum Umdenken aufrufen,

die jahrzehntelang Wissen

über Können gestellt hat. „Eine

berufliche Ausbildung ist genauso

viel wert wie eine akademische.

Das muss endlich in den

Köpfen ankommen“, fordert Ulrich

Bopp. „Dafür braucht es

mehr Wertschätzung für die Berufe

und die Menschen, die sie

ausüben. Sie müssen spüren,

wie wichtig sie für die Zukunft

des Landes sind.“

Damit sich wieder mehr junge

Menschen für das Handwerk

entscheiden, braucht es ein Umdenken

auf breiter Ebene: Die

Politik muss die berufliche Bildung

gleichwertig zur akademischen

Bildung anerkennen und

fördern. In den Schulen gilt es,

auch wieder praktische Fertigkeiten

zu fördern und im Rahmen

der Berufsorientierung die

Karrieremöglichkeiten im dualen

Bildungssystem als echte Alternative

zum Studium aufzuzeigen.

Und nicht zuletzt sollten Eltern

ihren Kindern die Möglichkeit

geben, ihre Stärken frei zu

entfalten und geistige wie manuelle

Fähigkeiten gleichermaßen

fördern. Denn Handwerk

liegt in der Natur der Menschen.

Es muss gelingen, dass wieder

mehr Menschen es auch zum

Beruf machen.

Die aktuelle bundesweite

Imagekampagne ruft angesichts

des Fachkräftebedarfs mit einer

provokanten Frage zu gesellschaftlichem

Umdenken auf:

„Handwerk liegt in der Natur des

Menschen. Was hindert so viele

daran, es zum Beruf zu machen?“

Seit dem 11. Februar ist

die Kampagne auf Großplakaten

auch in der Region zu sehen.

Über TV-Spots sowie im Internet

soll die neue Botschaft die Menschen

ebenfalls erreichen. pm

www.hwk-heilbronn.de/

imagekampagne.

Den Suchradius aufs

Ausland ausdehnen

Die Handwerkskammern greifen in einem Webinar

praktische Fragen der Rekruitierung auf.

Wertschätzung ist eine der

Stellschrauben, an der

es zu drehen gilt; die Bereitschaft

der Handwerksbetriebe,

Fachkräfte im Ausland zu suchen,

eine andere. Doch wie geht

das? Und wer steht als Ansprechpartner

zur Verfügung, wenn es

Fragen gibt?

Diese Fragen will eine Webinar-Reihe

der Handwerkskammer

Ulm aufgreifen. Auch die

HWK Heilbronn steht als Ansprechpartner

an erster Stelle und

kann auf ein verzweigtes Netz an

Koordinationsstellen zurückgreifen.

Das wurde schon in der Auftaktveranstaltung

der Webinar-Reihe

„Ausländische Fachkräfte – eine

Chance für das Handwerk“ deutlich,

zu dem sich Interessierte

kostenfrei zuschalten konnten.

Denn eines wird bei der Veranstaltung

schnell klar: An Stolpersteinen

auf dem Weg zur erfolgreichen

Integration von jungen

Azubis oder Fachkräften aus dem

Ausland mangelt es nicht. Die Probleme

beginnen beim Aufenthaltsrecht

und setzen sich bei Sprachbarrieren

und unterschiedlichen

religiösen Gepflogenheiten fort.

Doch die Gesprächspartner im

Webinar konnten auf positive Beispiele

verweisen, wie diese Dinge

angegangen und gelöst werden

können.

Auch die Regionale Koordinationsstellen

Fachkräfteeinwanderung

(RKF) unterstützt die Handwerksfirmen:

bei der internationalen

Ausschreibung von Stellen,

bei benötigten Vollmachten,

der Übersetzung von Zertifikaten

und Zeugnissen, bei der Anerkennung

von Ausbildungen, sagt Figen

Sülün, die dafür in der Region

Heilbronn-Franken zuständig ist.

Sie verweist auch auf eine Podcast-Reihe

(https://anchor.fm/

dieregionimohr) in der Spezialisten,

beispielsweise zu rechtlichen

Fragen zu Wort kommen. Auch

mit im Boot ist das Welcome-Center

Heilbronn-Franken. Es berät

zu Fragen der Rekrutierung, bei

der Klärung der Einreisebestimmungen

(Visa) aber auch bei Fragen

des Familiennachzugs oder

geeigneten Sprachkurse. Und last

but not least kann auch die Kontaktstelle

Frau und Beruf eingeschaltet

werden, insbesondere

wenn es um die Integration von

Frauen in den Arbeitsmarkt geht.

Die nächste Webinar-Veranstaltung

findet am 5. April, 11 bis 12

Uhr statt und steht unter dem Thema

„Biete Arbeitsplatz im Handwerk!“

und geht um die Kontaktaufnahme

zur Zielgruppe der

Zuwanderer und Geflüchteten. do

www.handwerk2025.de/webseminare


04 Industrie

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Krisenfestes C-Teile-Management

Würth Industrial Network schließt 2021 weltweit mit 1,911 Milliarden Euro Umsatz ab – davon 663 Millionen Euro in Deutschland.

Weltweit verzeichnete das

Würth Industrial Network

(Winwork) im Geschäftsjahr

2021 einen Umsatz von 1,911

Milliarden Euro. Die Würth Industrie

Service aus Bad Mergentheim

wuchs in Deutschland um 23,7

Prozent auf einen Umsatz von 663

Millionen Euro und erzielt damit

eine historische Rekordmarke. In

Summe blickt das Unternehmen

trotz des durch Covid-19-Pandemie

geprägten Marktumfeldes auf

ein erfolgreiches Geschäftsjahr

2021 zurück.

MARKTSITUATION „Das vergangene

Jahr war in jeder Hinsicht

herausfordernd“, gibt Rainer

Bürkert, Mitglied der Konzernführung

der Würth-Gruppe,

zu: Von der anhaltenden Pandemie

über politische Unsicherheiten,

Naturkatastrophen, bis hin

zu einer vorher nie dagewesene

und volatilen Situation auf dem

Beschaffungsmarkt. Auch 2022

wird die Situation auf dem Beschaffungsmarkt

angespannt bleiben.

„In dieser Marktsituation

bleibt die Liefersicherheit für unsere

globalen Kunden das maßgebliche

Fokusthema“, so Martin

Jauss, Geschäftsführer der Würth

Industrie Service.

DIGITALISIERUNG Auch 2021

hat gezeigt, wie wichtig ein krisenfestes

C-Teile-Management ist.

Mit automatisierten, digitalen und

kontaktlosen Technologien lassen

sich Prozesse schnell und frühzeitig

an unerwartete Bedarfsrückgänge

oder Bedarfsspitzen anpassen.

Im Fokus des Unternehmens

stehen daher Technologien und

Systeme, die ein Höchstmaß an

Innovationskraft versprechen, wie

beispielsweise der Smart Workplace.

Am Montageplatz der Zukunft

arbeiten Menschen Hand in

Hand mit selbstauslösenden Bestellsystemen.

STANDORT Das moderne Logistikzentrum

in Bad Mergentheim

bildet die Grundlage für die Versorgung

aller europäischen Kunden.

Für eine maximale Versorgungssicherheit

investierte das

Unternehmen seit den Aufbaujahren

bis heute über 392 Millionen

Vernetzung: Am Arbeitsplatz der Zukunft arbeiten Menschen Hand in Hand mit selbstauslösenden Bestellsystemen

und autonomen Fahrzeugen.

Foto: Würth Industrie Service

Euro. Neben dem konsequenten

Ausbau der Lagerkapazität, wurden

die bestehenden Anlagen um

innovative Technologien ergänzt.

Um Prozesse zu automatisieren,

setzt die Würth Industrie Service

mittlerweile neun Roboter in der

Logistik zur Unterstützung bei der

Kommissionierung sowie Palettierung

ein.

Außerdem wurde im Jahr 2021

das erste Mal in der Geschichte

der Würth Industrie Service ein

produzierender Bereich in Betrieb

genommen: Mit dem neuen

Systemwerk in Boxberg geht

es um die Bündelung aller Kompetenzen

und Produktionsaktivitäten

zur automatisierten Materialversorgung

für Hilfs- und

Betriebsstoffe. Mit diesen Maßnahmen

stellt das Unternehmen

bedeutende Weichen für die Kundenversorgung

der Zukunft und

erschließt damit die Potenziale in

den Bereichen Automatisierung,

Digitalisierung und Industrie 4.0.

BELEGSCHAFT Winwork beschäftigt

weltweit mehr als 6000

Mitarbeitende. In Deutschland

beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten

auf über 1700. Im

Hinblick des demografischen

Wandels und des damit einhergehenden

Fachkräftemangels setzt

die Würth Industrie Service auf

die Ausbildung im eigenen Unternehmen.

Als Meilenstein konnte

2021 die 900. Auszubildende eingestellt

werden. Dabei durchlaufen

in 21 Berufsbildern rund 200

Kollegen eine Ausbildung oder ein

Duales Studium.

AUSBLICK Aktuell stehen die

Unsicherheiten aufgrund der geopolitischen

Lage in Russland und

der Ukraine weltweit im Fokus.

Auch die Situation auf dem Beschaffungsmarkt

wird weiterhin

angespannt bleiben. Trotz dieser

Unwägbarkeiten ist der Beginn

des ersten Quartals 2022 von einer

stabilen Nachfrage im Marktumfeld

geprägt, die das Unternehmen

optimistisch in die nächsten

Monate blicken lässt. Mit einer

soliden, finanziellen Basis und einem

starken Industrie-Netzwerk

ist das Unternehmen gut aufgestellt,

um seinen Kunden mit innovativen

Systemlösungen und Produkten

verlässlich und sicher zur

Verfügung zu stehen.pm

www.wuerth-industrie.com

Mitte März wird’s spannend

Die IG Metall setzt große Hoffnungen auf die Betriebsratswahl bei EBM-Papst.

In den vergangenen Monaten

war die IG Metall häufig

vor den Werkstoren von

EBM-Papst in Mulfingen vor Ort

und suchte dort das Gespräch

mit den Arbeitnehmern. Die Metaller

machten dabei ein negatives

Stimmungsbild beim Ventilatorenbauer

aus – von Personalmangel,

hohem Arbeitsdruck

und Unzufriedenheit mit dem

„Bündnis für Arbeit“, dem Vergütungssystem

LeiV und auch

dem bisherigen Betriebsrat war

die Rede. (wir berichteten). Ziel

der Gewerkschaft ist es daher,

gemeinsam mit den Beschäftigten

einen neuen Betriebsrat aufzubauen.

Hierfür stehen vom 21.

bis 23. März die Wahlen an.

Aus insgesamt zehn Listen können

die Beschäftigten dann ihre

Vertretung wählen. „Allein schon

diese außergewöhnlich hohe

Zahl zeigt die Unzufriedenheit

der Beschäftigten“, ist Uwe Bauer,

erster Bevollmächtigter der

IG Metall Schwäbisch Hall, überzeugt.

Die Metaller präferieren

Persönlichkeitswahlen, bei der

die einzelnen Kandidaten per

Mehrheit ins Gremium berufen

werden. Bei der Verhältniswahl

wie sie nun bei EBM-Papst stattfindet,

hat der Wähler nur eine

Stimme und muss sich für eine

der eingereichten Vorschlaglisten

entscheiden. Bauers Einschätzung:

„In 80 bis 90 Prozent

der Betriebe finden Persönlichkeitswahlen

statt.“

Die Gewerkschaft tritt mit 14

Kandidaten auf der Liste 6 „Team

IG Metall“ an. „Das sind engagierte

Kollegen, mit dem Anspruch

mehr Mitbestimmung im

Betrieb zu fördern“, fasst Bauer

zusammen. Die IG Metall wird

ihre Kandidaten beim Wahlkampf

tatkräftig unterstützen.

Bauer prophezeit: „Sicherlich

wird nun die Angst vor der Gewerkschaft

geschürt. Die ist aber

unbegründet. Eine gute Arbeitnehmervertretung,

gute Arbeitsbedingungen,

ein Tarifvertrag

und wirtschaftlicher Erfolg sind

kein Widerspruch, sondern entsprechen

einer zeitgemäßen Unternehmenskultur.“

Und sein Fazit

lautet: „Wir teilen mit den Beschäftigten

die große Hoffnung,

dass jetzt alles anders wird.

Schließlich ist die IG Metall der

Weltmarktführer der Mitbestimmung.

Wir können was!“

EINSCHÄTZUNG Aus Unternehmenssicht

fällt die Einschätzung

der Betriebsratswahl und

vor allem des Klimas innerhalb

der Firma anders aus. Hauke

Hannig, Bereichsleiter Unter-

VON ADINA BAUER

Verhältniswahl: Mitte März wird beim Ventilatorenbauer über die Mitglieder des Gremiums abgestimmt.

Die Beschäftigten können sich hierbei für eine von zehn Listen entscheiden.

Foto: Jonas Walzberg

nehmenskommunikation und

Politik, erklärt: „Ein Großteil

der Listenvertreter beziehungsweise

deren Stellvertreter waren

oder sind im aktuellen Betriebsratsgremium

vertreten und stellen

sich nun mit einer eigenen

Liste zur Wiederwahl.“

Die Vorwürfe der Gewerkschaft

weist er zurück: „Eine kürzlich

vom Betriebsratsgremium

erhobene unabhängige Abfrage,

bei der alle Mitarbeitende

zum ;Bündnis der Arbeit’ befragt

wurden, zeigt ein ganz anderes

Bild. 1621 Mitarbeitende von

insgesamt 3600 nahmen daran

teil, mit dem Ergebnis, dass

95 Prozent unserer Mitarbeitenden

die Vorteile des Bündnisses

für wichtig halten. Wir haben bei

EBM-Papst eine Kultur, die die

Menschlichkeit und den Respekt

jedes Einzelnen in den Fokus unseres

Handelns setzt.“ Das Unternehmen

will weiterhin ein

starkes Betriebsratsgremium

und stellt eine demokratische

Wahl sicher.

www.igmetall.de

www.ebmpapst.com

37 Kandidaten

Bei Procter & Gamble in Crailsheim wurde

Anfang März ein neuer Betriebsrat gewählt.

Die 1200 Beschäftigten

am Crailsheimer Werk

von „Procter & Gamble“

(P&G) waren Anfang März

dazu aufgerufen, einen neuen Betriebsrat

zu wählen. Das Ergebnis

stand bei Redaktionsschluss noch

nicht fest. Um trotz Pandemiebedingungen

eine hohe Wahlbeteiligung

zu erreichen, hat der amtierende

Betriebsrat unter Vorsitz

von Andreas Augner alle Wahlberechtigten

angeschrieben.

Außerdem hat Augner in einem

Podcast erklärt, dass Wahlen anstehen

und worum es geht. Auch

hatten Augner und seine Kollegen

einen Online-Sharepoint mit den

wichtigsten Infos zum Betriebsrat

eingerichtet, Werbeplakate

im ganzen Werk aufgehängt und

zusammen mit den Briefwahlunterlagen

verschickt und ihren

E-Mail-Verteiler personalisiert,

sodass jeder Empfänger mit Vornamen

angesprochen wird.

ERREICHT In einer ersten Einschätzung

kurz vor der Stimmauszählung

sagte Augner: „Es

war eine gute Idee, eine Briefwahl

anzubieten. Der größere Anteil

an Stimmabgaben kam über

die Briefwahl.“ Addiere man die

Wahlbeteiligung vor Ort mit den

Schätzungen der Briefwahl, werde

das Ziel einer Wahlbeteiligung

von mindestens 50 Prozent

erreicht. 37 Kandidaten standen

für das 15-köpfige Gremium zur

Auswahl. 22 von ihnen stellten

sich neu zur Wahl, hinzu kamen

alle Mitglieder des bisherigen Betriebsrats.

Hinsichtlich des Alters

und der Abteilungszugehörigkeit

Repräsentanten: Andreas

Augner (Vorsitzender) und

Bettina Riedel vom bisherigen

Betriebsrat.

Foto: Frank Lutz

sei ein guter Querschnitt erreicht

worden. 8 von den 37 Kandidaten

waren weiblich.

Zu den wichtigsten Baustellen für

den neugewählten Betriebsrat

zählen die dauerhafte Standortsicherung.

Weitere wichtige Themen:

die Zukunft des Homeoffice

nach der Pandemie, Ausbildung,

Einstellungsverfahren und

Arbeitsplatzsicherung. flu

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März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Industrie 05

Kärcher auf Rekordkurs

Zweistelliges Wachstum im Jahr 2021: Winnender Reinigungsspezialist setzt erstmals über drei Milliarden Euro um.

Kärcher hat 2021 erstmals

in der Unternehmensgeschichte

die Umsatzschwelle

von drei Milliarden Euro innerhalb

eines Geschäftsjahrs überschritten.

Mit 3,092 Milliarden

Euro übertraf der Winnender Reinigungsspezialist

den letztjährigen

Rekord um 13,6 Prozent. Der

Erfolg ist gleichmäßig auf alle Regionen

und Produktgruppen verteilt.

Währungsbereinigt wuchs

Kärcher in den beiden coronageprägten

Jahren ganze 25 Prozent.

Auch die Mitarbeiterzahl ist mit

über 900 Neuzugängen im letzten

Jahr deutlich angestiegen: 14 400

Beschäftigte arbeiten jetzt in 150

Firmen und 78 Ländern für das

Familienunternehmen.

Hochstimmung: Hartmut Jenner (re.) freut sich über den Erfolg, zu dem auch Neuheiten wie die Scheuersaugmaschine BR 30/1 beitrugen.Fotos: Kärcher

HERAUSFORDERND „Kärcher

ist 2021 außergewöhnlich gewachsen

– in einem Jahr, das

kaum herausfordernder hätte

sein können“, sagt der Vorstandsvorsitzende

Hartmut Jenner. „Die

gravierenden Einschränkungen

durch Corona, vor allem die teils

drastischen Verwerfungen in der

Lieferkette – bei den Transporten,

die Materialknappheit und

die rasant angestiegenen Rohstoffpreise

– haben uns sehr viel

abverlangt. Nur die harte engagierte

Arbeit aller Beschäftigten

in sämtlichen Unternehmensbereichen

hat das Geschäftsjahr für

Kärcher so erfolgreich gemacht.“

Als Dank erhielten alle Mitarbeiter

zum wiederholten Mal Corona-Prämien

– über sechs Millionen

Euro gingen allein an die Belegschaft

in Deutschland (mehr

zum Geschäftsjahr 2021 und zur

Entwicklung in der Region siehe

Text unten).

Die zentrale Produktneuheit im

Endkundensegment war 2021

eine Hochdruckreiniger-Serie mit

App-Anbindung via Bluetoothschnittstelle.

Im professionellen

Anwendungsbereich brachte

Kärcher mit der CVS 65/1 seine

erste Teppichkehrsaugmaschine

heraus – als einziges Modell

am Markt mit Lithium-Ionen-Akku.

Die Scheuersaugmaschinen

erhielten Zuwachs von zwei kleineren

Modellen, BR 30/1 und BR

30/4 sowie von der großen Aufsitz-Scheuersaugmaschine

B 110.

Kärcher Futuretech konnte im

vergangenen Jahr zwei Großaufträge

gewinnen, die sich auf einen

knapp dreistelligen Millionenwert

summieren: Die niederländische

Armee bestellte ein großes Kontingent

an Wasserversorgungssystemen,

die deutsche Bundeswehr

mobile Ausrüstungssätze.

Hartmut Jenner fasst zusammen:

„2021 war ein Jahr, das uns nach

vorne gebracht hat; wir sind deutlich

stärker als der Reinigungsmarkt

gewachsen.“

Zudem vergrößerte Kärcher seinen

Firmenverbund durch den

Kauf von Unternehmen: So erweiterte

die Akquisition der spanischen

SAP- und Public-Cloud-Beratung

„3Hold“ die IT-Kompetenz

der Gruppe. Zu dieser zählt

seit letztem Jahr auch die neu

gegründete Kärcher Municipal

GmbH, die sämtliche Kompetenzen

im Bereich Kommunaltechnik

vereint. Das Geschäftsfeld „Wasser

und Luft“ bekommt neue Impulse

durch eine Beteiligung an

dem finnischen Wassersprudler-Start-up

Mysoda.

Zudem will sich Kärcher künftig

am Luftreiniger-Start-up Wairify

beteiligen. Kerntechnologie des

jungen Berliner Unternehmens ist

die Plasmareinigung, mit der die

Innenraumluft auf hoch effiziente

Weise von Schadstoffen und Verunreinigungen

gereinigt wird. Das

Besondere am Luftreinigungssystem

von Wairify: Es arbeitet ohne

regelmäßig zu erneuernde Filter,

wodurch Abfall vermieden und

die Umwelt geschont wird. Der

Vollzug der Beteiligung steht noch

unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen

Freigabe.

Dank seiner Nachhaltigkeitsstrategie

durfte sich Kärcher zum

Ende des letzten Jahres über zwei

weitere Erfolge freuen: die erreichte

CO 2

-Neutralität aller Werke

weltweit und die Auszeichnung

mit dem renommierten Deutschen

Nachhaltigkeitspreis für

einen vorbildlichen Umgang mit

Ressourcen. Zudem stellte Kärcher

bei der Flutkatastrophe im

letzten Sommer Technik im Wert

von 250 000 Euro zur Verfügung

und schickte eine eigene Feldküche

und ein Team von Mitarbeitenden

ins Krisengebiet, um vier

Wochen lang die Hilfsorganisationen

vor Ort zu bekochen.

HISTORISCH Auch kostenlose

Reinigungsaktionen zum Erhalt

historischer Monumente

sind Teil des Nachhaltigkeitskonzepts.

Die unternehmenseigenen

Reinigungsexperten sind 2021

etwa zum Kölner Dom gereist,

um den historischen Sandsteinund

Mosaikboden restauratorisch

zu reinigen und damit nachhaltig

zu schützen. Im französischen

Vouglans ist zusammen mit dem

Künstler Klaus Dauven ein riesiges

Reverse Graffiti auf einer Staumauer

entstanden. Aktuell engagiert

sich Kärcher am Obelisken

auf der Place de la Concorde in

Paris, wo das Unternehmen die

komplette Restaurierung finanziell

trägt und die Reinigung selbst

ausführt. Für dieses Jahr ist ein

Einsatz an der Christusstatue in

Rio de Janeiro geplant. pm

www.kaercher.com/de

Auch in der Region alle Zeichen auf Wachstum

Fast die Hälfte der Investitionen von 125 Millionen Euro ist bei Kärcher 2021 in die hiesigen Standorte geflossen: Die umfangreichen Baumaßnahmen

im Logistikzentrum Obersontheim, im Werk Bühlertal und am Servicecenter in Ahorn sollen nächstes Jahr abgeschlossen sein. VON FRANK LUTZ

Historischer Rekordumsatz

und fast 14 Prozent Wachstum

in 2021 – wie ist das

Kärcher gelungen? Noch dazu

im herausforderndem Umfeld

der Corona-Krise? Hartmut Jenner

holt etwas weiter aus: „2020

war sehr stark geprägt durch

die verlangsamte Entwicklung

im B2B-Bereich“, sagt der Vorstandsvorsitzende

des Winnender

Reinigungsspezialisten. „Aber

es gab ein gutes Wachstum insgesamt,

da der Consumer-Bereich

das überkompensiert hat.“ 2021

habe sich der B2B-Bereich wieder

erholt, B2C habe weiter zugelegt.

„Wir sind in allen Regionen,

Ländern und Produktsegmenten

gewachsen“, erklärt ein zufriedener

Jenner. „Das gibt es nur sehr

selten – das habe ich in über 20

Jahren als CEO und über 30 Jahren

in der Firma noch nie erlebt.“

Dennoch: Corona sei bisher die

schwierigste Krise, die er miterlebt

habe. Aus mehreren Gründen:

„Sie dauert schon zwei Jahre.

Sie belastet die Menschen durch

Einschränkungen, die auch das

Privatleben betreffen.“ Und auch

die Störungen in der Lieferkette

wirken sich aus, da viele Materialien

für die Produktion nicht geliefert

werden konnten. Hier hat

das Unternehmen, so gut es ging,

vorgesorgt – durch die grundsätzliche

Strategie, Vormaterialien

möglichst in der Nähe der Werke

zu besorgen, durch die Verwendung

neuer und nachhaltiger Materialien,

durch alternative Lieferanten

und Ressourcen und nicht

zuletzt, indem Lager für Vormaterial

angelegt wurden.

ORDENTLICH Die allgemeine

Materialknappheit sowie die hohen

Material- und Transportpreise

sieht Jenner auch in diesem

Jahr als große Herausforderung

– neben der hohen Inflation und

der dramatischen Entwicklung in

der Ukraine (siehe dazu Seite 7).

Trotz allem erwartet Hartmut Jenner

eine „ordentliche Entwicklung,

aber mit nervösen Rahmenbedingungen“.

.

Meilenstein: Im Logistikzentrum Obersontheim werden aktuell das Hochregallager erweitert und die

bestehenden Lagerkapazitäten verdreifacht.

Foto: Kärcher

Und wie entwickeln sich die hiesigen

Standorte? Von 125 Millionen

Euro Gesamtinvestitionen

im vergangenen Jahr floss beinahe

die Hälfte – 60 Millionen Euro

– in die Region: Im Logistikzentrum

Obersontheim werden aktuell

das Hochregallager in zwei

Bauabschnitten um 32 000 neue

Gitterplätze erweitert und die bestehenden

Lagerkapazitäten verdreifacht

(Investitionssumme: 15

Millionen Euro). Das benachbarte

Werk Bühlertal, Kärchers größter

und modernster Produktionsstandort,

wird ausgebaut (15 Millionen

Euro), zudem soll ein Teil

der Produktionslinien umstrukturiert

werden und es soll neue Produktionslinien

geben (10 Millionen

Euro). In Ahorn im Main-

Tauber-Kreis entsteht ein neues,

zentrales Servicecenter, in

dem Produkte aus zehn europäischen

Ländern gewartet und repariert

werden sollen (20 Millionen

Euro).

Alle Baumaßnahmen verlaufen

planmäßig und sollen im kommenden

Jahr abgeschlossen sein:

die Umstrukturierung der Produktionslinien

im Bühlertal bis

Jahresende, das Servicecenter bis

zum Sommer, die restlichen beiden

Projekte schon im Frühjahr.

Und das soll noch lange nicht

das Ende der Fahnenstange sein:

Wenn die Produktivität entsprechend

gesteigert werde, sei etwa

ein dritter Bauabschnitt im Logistikzentrum

denkbar.

ZUWACHS Bezüglich der Mitarbeiterzahl

ist Kärcher im vergangenen

Jahr auch in der Region

gewachsen: 1664 Frauen und

Männer beschäftigte der Reinigungsspezialist

zum Jahresende in

Heilbronn-Franken – etwas mehr

als ein Jahr zuvor. Durch die Baumaßnahmen

entstehen perspektivisch

noch weitere Arbeitsplätze:

Allein in Ahorn sollen es mittelfristig

insgesamt bis zu 120 sein.

Nur eine Schwierigkeit gibt es:

Findet Kärcher genug neue Mitarbeiter?

Nicht umsonst steht das

Unternehmen auch in der Region

vor dem Problem des allgemeinen

Fachkräftemangels: Neben klassischen

Facharbeitern fehlen neuerdings

auch Hilfskräfte.

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06 Blickpunkt

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Krieg in Europa

Russland greift die Ukraine an – das weckt hierzulande die Angst

vor wirtschaftlichen Auswirkungen. VON ADINA BAUER

Seit etwas mehr als einer Woche

scheint nichts mehr, wie

es war: Russland hat unter

Präsident Wladimir Putin die Ukraine

überfallen, es tobt ein Krieg

auf Europas Boden. Und die Angst

hat die Menschen fest im Griff –

nicht nur in der Ukraine, wo die

Versorgungslage der Bevölkerung

immer dramatischer wird.

Die Angriffe Putins auf die Städte

nehmen zu, Menschen verschanzen

sich seit Tagen in Bunkern –

Meldungen und Bilder, die kaum

zu ertragen sind. Und die auch bei

uns Ängste schüren. Furcht vor

Krieg und Zerstörung etwa durch

Nuklearwaffen, aber auch Sorgen

vor den wirtschaftlichen Auswirkungen.

Es besteht kein Zweifel daran,

dass der Ukraine-Krieg und die

damit verbundenen Sanktionen

gegen Russland auch für die deutsche

Wirtschaft – und die exportstarke

Region Heilbronn-Franken

– schmerzhaft werden können.

So ist davon auszugehen, dass der

Handel mit Russland durch die Finanzsanktionen

weitgehend zum

Erliegen kommen dürfte.

EINORDNUNG Russland ist

die elftgrößte Volkswirtschaft der

Welt. Das Land hat sogar ein geringeres

Pro-Kopf-Einkommen

als Italien. „Russland ist ökonomisch

betrachtet ein Entwicklungsland,

das vom Export von

Rohstoffen lebt“, so die Einschätzung

von Klaus-Jürgen Gern, Experte

für internationale Entwicklungen

im Konjunkturteam des

Kiel Instituts für Weltwirtschaft

(IfW Kiel).

Bereits seit der Krim-Krise haben

sich deutsche Firmen immer

mehr aus Russland zurückgezogen,

die Direktinvestitionen

sind gering und die Exporte aus

Deutschland nach Russland machen

nur einen sehr kleinen Teil

der Wirtschaftsleistung aus. Dennoch

ist Russland – wie auch die

Ukraine – ein wichtiger Lieferant

von Energie, Rohstoffen und Vorprodukten.

Der Wegfall dieser

Lieferungen kann die deutsche

Wirtschaft vor große Herausforderungen

stellen und die Lieferkettenproblematik

nochmals verschärfen.

SANKTIONEN Der Westen hat

sich zu harten Wirtschaftssanktionen

gegenüber Russland entschlossen,

darunter der partielle

Ausschluss von russischen Banken

aus dem internationalen Finanz-Kommunikationssystem

Swift, ein Ausfuhrverbot für Güter,

Technologien und Dienstleistungen

für die Luft- und Raumfahrtindustrie

sowie weitere Maßnahmen

gegen Politiker, Geschäftsleute

und Oligarchen.

Und diese Strafen könnten auch

für den Rest der Welt nicht ohne

Folgen bleiben. „Jede Sanktion

zum Schaden Russlands ist auch

eine Sanktion, die dem Rest der

Welt schadet“, ist Klaus-Jürgen

Gern überzeugt. Schon jetzt zeichne

sich ab, dass der russische

Einmarsch in der Ukraine die Erholung

der Weltwirtschaft von den

Folgen der Corona-Krise bremsen

könnte.

Gefahr: Europa und Deutschland sind extrem abhängig vom russischen Gas. Entsprechend groß ist die

Furcht, dass Putin den Hahn komplett zudreht.

Foto: imago-images

GAS Denn trotz der vergleichsweise

geringen Wirtschaftsleistung

Russlands ist Europa und

speziell Deutschland in Form von

Gaslieferungen extrem abhängig

von dem autokratisch regierten

Staat. Die Energiekosten sind bereits

in den vergangenen beiden

Jahren explodiert. „Vor der Pandemie

bewegte sich der Preis pro

Megawattstunde zwischen 15 und

20 Euro. Seit der Pandemie, besonders

zum Ende 2021, ist er auf

mehr als 70 Euro gestiegen“, fasst

Thomas Obst, Konjunkturexperte

am Institut der Deutschen Wirtschaft

in Köln (IW) zusammen.

Diese Entwicklung wurde durch

den Ukraine-Krieg noch einmal

entscheidend vorangetrieben.

Dieser Tage stiegen die Preise für

niederländische Gas-Futures zeitweise

über 50 Prozent an. Auch

die Ölpreise zogen an: Das Barrel

der Nordseesorte Brent kostet

zwischenzeitlich mehr als 100

US-Dollar.

INFLATION „Diese Preissteigerungen

werden früher oder später

auch an die Endverbraucher

weitergeben und damit die Inflation

weiter anheizen“, zeigt sich

der Experte vom IW überzeugt.

Schon jetzt ist die Inflation auf einem

Rekordhoch, weitere Steigerungen

werden die Kaufkraft der

Verbraucher zusätzlich schwächen

und den konjunkturellen

Aufschwung, der sich nach dem

Winter mit dem sich abzeichnenden

Ende der Omikron-Welle zunächst

andeutete, schwächen.

ZINSEN In der Folge der steigenden

Inflation könnten auch

die Notenbanken gezwungen werden,

einzugreifen. Die US-Notenbank

Federal Reserve reagierte

bereits und kündigte an, die aktuellen

Entwicklungen in die kommenden

Zinsentscheidungen mit

einzubeziehen: Die Auswirkungen

des russischen Angriffs auf

den mittelfristigen Wirtschaftsausblick

der USA würden zur Bestimmung

der angemessenen Geschwindigkeit

der Zinserhöhungen

auch berücksichtigt. Die Europäische

Zentralbank (EZB) tagt

am 10. März.

Bei diesen Aussichten bleibt nur

die Hoffnung, dass die Sanktionen

schnell Wirkung zeigen, die

russische Bevölkerung den Druck

auf ihren Präsidenten erhöht und

die Verhandlungsrunden schnell

Früchte tragen. Das unermessliche

Leid der Ukrainer muss

schnell ein Ende haben.

Das Wichtigste sind belastbare Informationen

Unternehmen mit Handelsbeziehungen zu Russland haben jetzt viele Fragen: Die IHK veröffentlicht aktuelle Infos online. INTERVIEW VON KERSTIN DORN

REGIOBUSINESS Welche Rolle

spielen Russland und die Ukraine

als Handelspartner für deutsche

Firmen in der Region?

ELKE DÖRING Die Unternehmen

in der Region Heilbronn-Franken

haben zu beiden

Ländern traditionell gute Handelsbeziehungen.

Im letzten Jahr

wurden zwischen Russland und

Deutschland Waren im Wert von

rund 60 Milliarden Euro gehandelt,

was in etwa 2,3 Prozent des

deutschen Außenhandels entspricht.

Das Handelsvolumen mit

der Ukraine betrug 8,5 Milliarden

Euro. Russland liegt damit

auf Rang 15 der wichtigsten deutschen

Absatzmärkte und die Ukraine

auf Rang 41.

Die Region Heilbronn-Franken

hat seit Jahren einen Exportanteil

von rund 50 Prozent und liegt

damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Unsere Mitgliedsunternehmen

sind also von internationalen

Krisen tendenziell stärker

betroffen als andere.

REGIOBUSINESS Wie hat sich

das Handelsvolumen seit der

Krimkrise 2014 entwickelt?

ELKE DÖRING Das Handelsvolumen

zwischen Russland und

Deutschland hat sich seit der

Jahrtausendwende fast jährlich

erhöht und erreichte 2012 mit

rund 81 Milliarden Euro seinen

Höchststand. Durch die widerrechtliche

Annexion der Krim und

die wechselseitigen Wirtschaftssanktionen

fiel der Wert 2014 auf

68 Milliarden Euro und erreichte

2016 mit 48 Milliarden Euro seinen

vorläufig tiefsten Stand. Dieser

Wert war aber immer noch

besser als nach der Weltfinanzkrise

2009. Im Jahr 2021 betrug

das Handelsvolumen 60 Milliarden

Euro, was ein beachtliches

Plus von rund 33 Prozent gegenüber

dem Vorjahr war.

REGIOBUSINESS Welche Erfahrungen

mussten die deutschen

Firmen mit dem damaligen Embargo

machen? Haben sich russische

Firmen dann eher chinesischen

Konkurrenten zugewendet?

Oder die Produktion im eigenen

Land verstärkt, so dass deutsche

Unternehmen als Handelspartner

dauerhaft wegfielen?

ELKE DÖRING Die wechselseitigen

Wirtschaftssanktionen haben

den Warenhandel natürlich deutlich

erschwert, aber nicht völlig

unmöglich gemacht. Die Unternehmen

mussten sehr genau prüfen,

was und an wen man noch

liefern durfte. Dafür benötigte

man viel Zeit und gut ausgebildetes

Fachpersonal. Das schreckte

vor allem kleinere Unternehmen

ab. Wer aber die Mühen auf sich

nahm, konnte – von kritischen

Waren abgesehen – noch gute

Geschäfte machen. Der russische

Markt hat aber nie mehr die Bedeutung

erlangt, den er vor zehn

Jahren noch hatte. Ein sehr guter

Indikator hierfür ist beispielsweise

die Anzahl deutscher Niederlassungen

in Russland. Laut

AHK Russland hat sich ihre Zahl

seit 2011 annähernd halbiert und

liegt aktuell bei rund 3600 Betrieben.

Durch die Embargomaßnahmen

mussten sich die russischen

Unternehmen notgedrungen nach

neuen Lieferanten umschauen

und sind dabei sicherlich auch

in China fündig geworden. Auch

hat die russische Regierung große

Anstrengungen unternommen,

um von Importen unabhängiger

zu werden. Es gab Zeiten, da wurden

selbst einfache Lebensmittel

wie Milchprodukte im großen Stil

vom Ausland bezogen. Das wurde

deutlich reduziert.

Gefordert: Elke Döring, die

Hauptgeschäftsführerin der IHK

Heilbronn-Franken, sieht jetzt

großen Beratungsbedarf. Foto: IHK

REGIOBUSINESS Welche Auswirkungen

haben die jetzt beschlossenen

Wirtschaftssanktionen

auf deutsche Unternehmen?

ELKE DÖRING Die USA und Europa

haben die weitreichendsten

Wirtschaftssanktionen erlassen,

die die Staatengemeinschaft

je beschlossen hat. Sie betreffen

einzelne Duma-Abgeordnete

und Oligarchen, kritische Hightech-Produkte

für den Luftfahrtund

Energiesektor, vor allem aber

den Finanz- und Zahlungsverkehr.

Das Einfrieren von russischen

Vermögenswerten und der teilweise

Ausschluss aus dem

SWIFT-Zahlungssystem dürften

die gravierendsten Folgen haben

und letztendlich dazu führen, dass

der gesamte Warenhandel mit

Russland zum Erliegen kommt.

Hiervon sind dann natürlich alle

Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken

betroffen, die mit

Russland Handel treiben. Das

sind nach unseren Informationen

rund 500 Betriebe, wobei klar

ist, dass nicht jedes Unternehmen

gleich stark betroffen ist.

REGIOBUSINESS Wie wird sich

der Verzicht auf Nord Stream 2

auf die Energiepreise auswirken?

Droht durch den SWIFT-Ausschluss

ein Energienotstand?

ELKE DÖRING Die Energiepreise

steigen schon seit Wochen dramatisch

an, obwohl durch Nord

Stream 2 noch nie Gas transportiert

wurde. Die Märkte reagieren

sehr sensibel auf die politische

Lage und das führt zu steigenden

Preisen, auch wenn es

bislang noch zu keinen Lieferausfällen

gekommen ist. Natürlich

ist die Sorge groß, dass Russland

jetzt den Gashahn zudreht, nachdem

die USA und die EU weitreichende

Sanktionen verhängt haben.

Der Ausschluss aus dem Zahlungssystem

SWIFT wurde jedoch

bewusst nur partiell vorgenommen,

so dass wir weiterhin unsere

Gaslieferungen begleichen können

und wir Russland keinen Anlass

für Gegenmaßnahmen bieten.

Wir möchten uns im Augenblick

gar nicht ausmalen, welche Konsequenzen

ein Lieferstopp für unsere

Energieversorgung hätte. Die

Folgen wären mit Sicherheit sehr

schwerwiegend.

REGIOBUSINESS Haben die

andauernden Konflikte Auswirkungen,

beispielsweise auf deutsche

Niederlassungen in Russland?

Welche Probleme ergeben

sich dort konkret?

ELKE DÖRING Wie bereits erwähnt,

ziehen sich deutsche Unternehmen

schon seit rund zehn

Jahren aus Russland zurück. Aufgrund

der aktuellen Situation gehen

wir davon aus, dass sich dieser

Trend weiter verstärken wird.

Hinsichtlich der Ukraine gab es

sogar eine eindringliche Aufforderung

des Auswärtigen Amtes an

alle Deutschen, das Land zu verlassen.

In den Niederlassungen

werden deshalb wahrscheinlich

nur noch Ortskräfte beschäftigt

sein - wenn aufgrund des Krieges

überhaupt noch ein Betrieb möglich

ist. Diesen Ortskräften gilt natürlich

die größte Sorge.

REGIOBUSINESS Mit welchen

Fragen wenden sich die Firmen

jetzt am häufigsten an Sie?

ELKE DÖRING Die Anfragen

haben sich gewandelt. Vor dem

Überfall auf die Ukraine wollten

die Unternehmen beispielsweise

wissen, ob man noch in bestimmte

Regionen liefern darf, ob

die Verkehrsverbindungen sicher

sind und wie man den Zahlungsverkehr

abwickeln soll.

Durch die schrecklichen Kriegsbilder

in den Nachrichten hat ein

völliges Umdenken stattgefunden.

Die Unternehmen möchten jetzt

wissen, wie sie sich von ihren vertraglichen

Pflichten wieder lösen

können.

REGIOBUSINESS Wo können

Sie unterstützen?

ELKE DÖRING Das wichtigste

sind jetzt belastbare Informationen.

Unser Dachverband DIHK

in Berlin arbeitet deshalb eng mit

dem Auswärtigen Amt, dem BAFA

sowie den Auslandshandelskammern

in Moskau und Kiew zusammen.

Die neuesten Informationen

werden umgehend auf der

Sonderseite www.dihk.de/russland-krise

veröffentlicht. Die AHK

Moskau bietet einen kostenlosen

Sanktions-Newsletter aus erster

Hand. Für Mitgliedsunternehmen

hat das Team International der

IHK Heilbronn-Franken eine Hotline

einrichtet.


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Blickpunkt 07

Wenn das Geschäft zur Nebensache wird

Die Sorge um ihre Mitarbeiter vor Ort steht für die heimischen Unternehmen mit Niederlassung in der Ukraine derzeit im Vordergrund.

Über die langfristigen Auswirkungen des Kriegs auf ihre Geschäfte wollen die meisten noch keine Vorhersage treffen. VON FRANK LUTZ

Tief schockiert zeigen sich

die heimischen Unternehmen

vom Angriff Russlands

auf die Ukraine. In dieser dramatischen

Situation rücken die Geschäfte

mit dem für viele lukrativen

osteuropäischen Markt in den

Hintergrund. Was nun zählt, sind

die Sorge um die Mitarbeiter vor

Ort und der Wunsch, in irgendeiner

Weise Hilfe zu leisten.

BESORGT Kärcher etwa bezeichnet

Russland und die Ukraine in

einem Statement zwar als „traditionell

wichtige Länder“: In beiden

Staaten ist der Winnender Reinigungsspezialist

mit mehreren

Standorten in Heilbronn-Franken

Marktführer, in beiden sind seine

Vertriebsgesellschaften im letzten

Jahr zweistellig gewachsen. Doch

heißt es weiter: „Aktuell richten

wir aber unseren Blick mit Sorge

auf unsere 220 ukrainischen

Kolleginnen und Kollegen, die

im Hauptsitz in Kiew und in den

15 eigenen Kärcher-Centern im

Land beschäftigt sind.“ Alle Mitarbeiter

seien zu ihrer eigenen Sicherheit

zu ihren Familien nach

Hause geschickt worden. Derzeit

würden die offenen Stellen

im Vertrieb und Service in ganz

Osteuropa analysiert, „um umzugsbereiten

Kolleginnen und

Kollegen einen schnellen internen

Erschütternd: Angesichts des Leids vieler Menschen in der kriegsversehrten Ukraine rücken Verkaufs- und

Umsatzzahlen für die Unternehmen in den Hintergrund.

Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa

Wechsel etwa nach Polen, Tschechien,

Moldawien oder in die Slowakei

zu ermöglichen“.

Auch EBM-Papst bezeichnet die

Entwicklung im Ukraine-Russland-Konflikt

als „höchst besorgniserregend“

und verurteilt die

„kriegerische Handlung der russischen

Regierung“. Neun Mitarbeiter

beschäftigt der Mulfinger

Ventilatorenspezialist in seiner

Vertriebsgesellschaft in der ukrainischen

Hauptstadt Kiew. „Mit

ihnen stehen wir im engen Kontakt

und verfolgen die Situation“,

schreibt das Unternehmen. Teilweise

befänden sie sich inzwischen

außerhalb der Stadt oder

auf der Flucht: „Unsere Gedanken

sind bei ihnen.“ In seinen russischen

Vertriebsgesellschaften in

Moskau und im Ural beschäftigt

das Unternehmen 54 Frauen und

Männer.

„Unser Markt in Russland und

der Ukraine beinhaltet Ventilatoren

für den Bereich der Kälte-

und Klimatechnik, zum Beispiel

für Ausstattung von Supermärkten“,

heißt es weiter. Auf

die Geschäfte des Mulfinger Ventilatorenspezialisten

schlägt sich

die aktuelle Situation direkt nieder:

Die Lieferungen an Russland

und die Ukraine sind bis auf

Weiteres ausgesetzt, die ukrainische

Tochtergesellschaft wurde

aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Die weltweiten Auswirkungen

des Konflikts auf die Lieferketten

seien indes noch nicht absehbar.

„Wir haben uns jedoch bereits im

Vorfeld mit verschiedenen Szenarien

beschäftigt und in Gesprächen

mit Lieferanten eventuelle

Auswirkungen bewertet“, schreibt

EBM-Papst. Ein gravierender Lieferengpass

wird nicht befürchtet.

Schockiert zeigt sich der zweite

große Ventilatorenbauer in der

Region: „Es geht um Menschen,

es ist Krieg in der Ukraine. Der

Schock, dass einfach Menschen

gerade andere Menschen umbringen,

der sitzt so tief, dass die wirtschaftlichen

Auswirkungen erstmal

nachgeordnet sind“, zitiert

der SWR Rainer Grill, Unternehmenssprecher

von Ziehl-Abegg.

BETROFFEN Vier Mitarbeiter

beschäftigen die Künzelsauer

in ihrem Vertriebsbüro in Kiew.

Der Geschäftsbetrieb in der Ukraine

sei formell eingestellt worden.

„Die Ziehl-Abegg-Kollegen

dort sind für das Militär rekrutiert

worden“, wird Grill zitiert.

30 Mitarbeiter hat die Moskauer

Niederlassung mit angeschlossener

Produktion. Auch dort sei

tiefe Betroffenheit über den Krieg

zu spüren. Nach Russland liefert

Ziehl-Abegg Elektromotoren, die

vor Ort fertiggebaut werden. Das

Unternehmen hofft, dass der dortige

Geschäftsbetrieb weiterlaufen

kann. Nicht zuletzt weil die 30 Beschäftigten

auf ihre Löhne angewiesen

seien.

Über die Folgen der wirtschaftlichen

Sanktionen gegen Russland

will bei Ziehl-Abegg noch niemand

spekulieren. Nach Inkrafttreten

des Embargos nach der

Krim-Annexion 2014 seien allerdings

Aufträge weggebrochen.

Zum Teil indirekt: Unternehmen

in verschiedenen Ländern, die

Ziehl-Abegg beliefert, verkaufen

ihre Produkte in Russland. Der

direkte Umsatz mit Russland liegt

laut Grill im einstelligen Prozentbereich

(mehr zu Ziehl-Abegg siehe

Text unten).

BEWEGT Auch Würth ist von der

Zuspitzung der Lage in der Ukraine

direkt betroffen: Der Konzern

beschäftigt in dem Land 118 Mitarbeiter.

„Die Situation in der Ukraine

bewegt mich zutiefst und

bereitet mir große Sorgen. Unsere

Gedanken sind bei unseren

Beschäftigten und deren Familien

sowie allen Menschen, die sich

vor dem Krieg in Sicherheit bringen“,

so Reinhold Würth. Es wurde

beschlossen, eine Million Euro

zur schnellen Hilfe zur Verfügung

zu stellen. Zudem sammelt das

Unternehmen Sachspenden.

Auch die Berner Group, die keine

Standorte in Russland und der

Ukraine unterhält, engagiert sich:

Der Künzelsauer Großhändler

unterstützt die Zivilbevölkerung

in der Ukraine mit einer Spende

über 200 000 Euro.

www.berner-group.com

www.ebmpapst.com

www.kaercher.com/de

www.wuerth.de

www.ziehl-abegg.com

Eine Region rückt in den Fokus

Mittelosteuropa ist die unmittelbare Nachbarregion der Ukraine. Der Kriegsausbruch hat daher auch Auswirkungen auf die Länder der Region –

und auf die teilweise sehr engen Geschäftsbeziehungen hiesiger Unternehmen dorthin. VON FRANK LUTZ

Mit dem Kriegsausbruch in

der Ukraine rückt auch

deren westliche Nachbarregion

in den Fokus: Die mittelosteuropäischen

Staaten, von denen

die meisten direkt an die Ukraine

grenzen, spielen in diesen

Tagen eine Schlüsselrolle bei der

Aufnahme von Kriegsflüchtlingen.

Doch was bedeuten die dramatischen

Entwicklungen im östlichen

Nachbarland für sie in wirtschaftlicher

Hinsicht? Und was sind die

Auswirkungen für die Geschäfte

hiesiger Unternehmen mit der Region

Mittelosteuropa (MOE)?

PRAGMATISMUS Klara Denzin

kennt die Region bestens:

Die Schwäbisch Haller Unternehmensberaterin,

die das Unternehmen

„Klara Denzin Cross Culture

Consulting“ betreibt, ist seit 1999

schwerpunktmäßig in ihrem Geburtsland

Ungarn aktiv, steht aber

auch mit Menschen aus der Slowakei,

der Tschechischen Republik,

Polen und Rumänien in geschäftlichem

Kontakt.

Als interkulturelle Beraterin begleitet

sie Unternehmen und Führungskräfte

mit Beratungsdienstleistungen

für die MOE-Region.

Als interkulturelle Trainerin und

Teamentwicklerin steht sie multikulturellen

Teams auch in Ungarn

zur Seite, die entweder bei Tochterunternehmen

deutscher Firmen

oder bei einheimischen Unternehmen

arbeiten. An der ungarischen

Arbeitskultur gefällt

ihr besonders den Pragmatismus,

also die Herangehensweise,

Aufgaben nach dem Prinzip „Trial

& Error“ zu bewältigen. Besonders

erfolgreich in der Zusammenarbeit

mit ungarischen Geschäftspartnern

seien daher deutsche

Unternehmen aus Branchen,

in denen Pragmatismus gefordert

werde – etwa IT-Branche oder

Automobilindustrie.

Nun aber hat der Krieg in der Ukraine

gravierende Folgen für ihre

Kunden, meint Klara Denzin: Sowohl

für die deutschen Betriebe

mit Auslandsstandort in Ungarn

als auch für die ungarischen Unternehmen

seien ukrainische Arbeitskräfte

bisher „ein wesentlicher

Bestandteil der Mannschaft“

gewesen. Die jüngsten Entwicklungen

stellten die Kunden vor

sehr große Herausforderungen.

Das habe auch Folgen für ihr eigenes

Geschäft: „Dadurch steht

die internationale Personalentwicklung,

in der ich tätig bin, momentan

nicht mehr so stark im

Fokus. Die Bewältigung der Krise

hat Vorrang.“

POTENZIAL Tief betroffen ist

auch David Gdynia: „Es ist eine

schlimme menschliche Tragödie

am Laufen. Mir tun die ganzen

Menschen sehr leid“, sagt der

Geschäftsführer der „Superfeuer

Beraterin: Als interkulturelle Trainerin und Teamentwicklerin begleitet Klara Denzin (2. v. re.) multikulturelle

Teams auch in Ungarn bei ihrer Entwicklung.

Foto: Klara Denzin Cross Culture Consulting

GmbH“. Zum Portfolio des Crailsheimer

Spezialisten für Brenner,

Grillanzünder und weitere brennbare

Waren gehörte bisher auch

Brennholz aus der Ukraine. Eine

Ware, die nun wegbricht: „Mit der

Ukraine sind gerade jetzt keine

Geschäfte möglich.“ Seine einzige

Hoffnung ist, „dass der Krieg bald

endet und man wieder mit den

Menschen von dort zusammenarbeiten

kann.“

Denn Gdynia, dessen Eltern aus

Polen stammen, schätzt die osteuropäische

Region. Einmal für ihr

wirtschaftliches Potenzial: „Man

kann dort gut Rohstoffe einkaufen

und alles, was arbeitsaufwendig,

aber technisch nicht zu kompliziert

in der Produktion ist, da

die Arbeitskosten bei 20 bis 40

Prozent von unseren Arbeitskosten

liegen.“ Aber ihm gefällt auch

die Mentalität der Menschen: „Die

haben andere Werte als wir hier.

Manches ist besser, herzlicher,

aber auch chaotischer.“ Jetzt

bleibt ihm immerhin noch die Zusammenarbeit

mit Polen, denn

von dort bezieht Gdynia Fenster

und Haustüren, die er ebenfalls

verkauft.

Auch bei den großen Unternehmen

in der Region herrscht Entsetzen

über den Krieg: „Es ist zu

früh, um das ganze Ausmaß der

Tragödie einschätzen zu können.

Auf jeden Fall geht es zuerst um

die Menschen, besonders um unsere

Kollegen in der Ukraine“,

sagt Rainer Grill, Unternehmenssprecher

von Ziehl-Abegg. Er erinnert

sich: „Bei unseren Vertriebstreffen

saßen der Geschäftsführer

aus Russland und der Geschäftsführer

aus der Ukraine

immer beieinander: sie sind mehr

als Kollegen, sie sind Freunde.“

Neben der Ukraine und Russland

hat Ziehl-Abegg auch in Polen und

Tschechien Niederlassungen und

unterhält im ungarischen Marcali

seit Mitte der 90er-Jahre sogar

das größte Produktionswerk außerhalb

Deutschlands. Von Österreich

aus bedient der Ventilatorenspezialist

Länder wie Rumänien

und Bulgarien, von Tschechien

aus die Slowakei bedienen.

Die Geschäfte in all diesen Ländern

laufen sehr gut: „Der Markt

für effiziente Elektromotoren und

leise Ventilatoren boomt. Moderne

Ventilatoren gibt es für vielfältige

Anwendungen: Tierställe werden

belüftet, Krankenhäuser erhalten

sterile Operationssäle oder

Rechenzentren werden gekühlt.

Zudem arbeiten Ventilatoren in

Milchwerken, Lackieranlagen

und Schlachthöfen.“ Ziehl-Abegg

profitiere in den osteuropäischen

Ländern besonders von den Produktionswerken

großer europäischer

und globaler Unternehmen

und damit der Nähe zu den Kunden

aus der Industrie.

POSITIV „Gute Arbeitskräfte,

Nähe zu Deutschland und Mitteleuropa,

Wachstumspotenzial“

sind es vor allem, was Christoph

Schaupp, geschäftsführender Gesellschafter

von Sigloch Distribution,

am tschechischen Markt

schätzt. Der Blaufelder Logistikdienstleister

hat seit 2006 eine

Niederlassung in der westböhmischen

Stadt Horšovský Týn, in der

Dienstleistungen im Bereich Distribution

angeboten werden. Die

Geschäfte hätten sich in den letzten

Jahren „sehr positiv“ entwickelt.

Die Situation in der Ukraine

wirke sich bislang nicht aus.

www.klaradenzin.eu

www.sigloch.de

www.superfeuer.de


08 Firmen & Märkte

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Innovation in Form gegossen

Mit dem 70-Millionen-Euro-Projekt will Würth die Innovationszyklen in den Geschäftsbereichen verkürzen sowie Neu- und

Weiterentwicklungen noch schneller und kundenspezifischer auf den Markt zu bringen.

Mit dem Bau des Innovationszentrums

errichtet

die Adolf Würth GmbH

& Co. KG auf 15 000 Quadratmetern

am Hauptsitz in Künzelsau eines

der weltweit leistungsfähigsten

Testzentren für Befestigungstechnik

mit eigenem zertifizierten

Dübellabor: modernste Werkstätten,

Prüffelder, Klimakammern,

3D-Drucktechnik, Seismik-Prüfstände

für die Dübeltechnik sowie

ein Internet-of-Things-Labor

treiben die anwendungsorientierte

Forschung und Entwicklung

nachhaltig voran. Das Investitionsvolumen

beläuft sich auf rund

70 Millionen Euro. Die Eröffnung

ist für das dritte Quartal 2022 geplant.

„Das Innovationszentrum ist nicht

nur klares Bekenntnis des Unternehmens

und der Familie Würth

zum Standort Hohenlohe, sondern

hat starke Signalwirkung

für die Leistungsfähigkeit und damit

die Zukunft der Marke Würth

– vor allem, was die Region als

Wirtschaftsstandort anbelangt“,

so Thomas Klenk, Geschäftsführer

der Adolf Würth GmbH & Co. KG

für Einkauf, Produkt, Marketing

und Divisionen, beim Baustellenrundgang.

Ziel des Innovationszentrums ist

es, die Innovationszyklen in den

Bereichen Verbindungstechnik,

Schrauben, Dübel, Chemie, Ma-

Ausbau: Mit dem Innovationszentrum fügt das Unternehmen ein weiteres Gebäude zum umfangreich

bebauten Firmensitz hinzu. Der Neubau bietet 15000 Quadratmeter Fläche für die Forschung.

Foto: Würth

schinen und Systeme zu verkürzen

sowie Neu- und Weiterentwicklungen

noch schneller und

kundenspezifischer auf den Markt

zu bringen. Auch die Digitalisierung

hat ihren Schwerpunkt: Erst

die Vernetzung macht die Produkte

intelligent. Durch IoT hat der

Kunde die Möglichkeit der vollumfänglichen

Verwaltung seines

Maschinenparks, da Lager- und

Bevorratungsmanagement selbstständig

miteinander kommunizieren.

Innovationskraft durch

Nähe zum Kunden

„Das schaffen wir über die Vernetzung

von Kundenanwendung,

akademischer Forschung und eigenem

Produktions-Know-how“,

erklärt Klenk. Rund 250 Mitarbeitende

aus der Produktentwicklung

von Würth und den Produktionsgesellschaften

des Konzerns

treffen über Hochschulkooperationen

mit dem Karlsruher Institut

für Technologie KIT und der Universität

Stuttgart auf externe Wissenschaftler.

„Über dieses Netzwerk

stärken wir die eigene Herstellerkompetenz

und Innovationskraft.“

Die Einbindung der Kunden in die

Weiterentwicklung der Produkte

und Services über die interaktiven

Werkstätten steht im Fokus. Als direkte

Schnittstelle bilden diese die

Anwendungswelten der Kunden in

der Realität ab. „Die direkte Übertragbarkeit

aus der Forschung in

die industrielle Umsetzung ist

wichtiges Kernelement“, erklärt

Klenk. Würth Produkte sollen genau

die Anforderungen erfüllen,

die Würth-Kunden haben. „Wir

haben über unsere 3200 Außendienstmitarbeitenden

und über

550 Niederlassungen deutschlandweit

das Ohr am Markt – direkt

beim Kunden. Kundenzufriedenheit

und Begeisterung erzielen

wir im professionellen Handwerk

mit vorausschauenden, maßgeschneiderten

Lösungen, nicht

mit Standards“, erläutert Dr. Heiko

Roßkamp, Leiter Forschung

und Entwicklung der Adolf Würth

GmbH & Co. KG.

„Über das Innovationszentrum

holen wir weitere hervorragend

ausgebildete Fachkräfte nach Hohenlohe“,

freut sich Roßkamp.

Bis zur Eröffnung sollen über 40

neue High Potentials, insbesondere

technische Spezialisten für Mechatronik,

Chemie, Softwareentwicklung/IoT

und Befestigungstechnik,

eingestellt werden. Über

die Kooperation mit den Hochschulen

werden Studierende direkt

angesprochen und können

Forschungserfahrung im industriellen

Umfeld sammeln. „Attraktive

Arbeitsplätze im technischen Umfeld

mit neuesten Kollaborationsmöglichkeiten

anzubieten, sehen

wir als große Chance“, sagt Roßkamp.

Umweltfreundliche

Stromproduktion

Durch Fotovoltaik-Anlagen wird

das Potenzial eigener Stromproduktion

voll ausgeschöpft. Geplant

sind Anlagen auf einer Gesamtfläche

von 1800 Quadratmetern.

Der Hauptsitz ist bereits

komplett auf Ökostrom umgestellt.

Damit fügt sich der Bau des

Innovationszentrums in die Nachhaltigkeitsstrategie

des Unternehmens

ein.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG

mit Sitz in Künzelsau ist ein führender

Hersteller von Befestigungstechnik

für die professionelle

Anwendung. Sie beschäftigt

deutschlandweit über 7500 Mitarbeiter

von weltweit über 83 000

Mitarbeitern der Würth-Gruppe.

Sie ist das größte Einzelunternehmen

der weltweit tätigen Gruppe,

die im Geschäftsjahr 2021

(gemäß vorläufigem Jahresabschluss)

einen Umsatz von weltweit

17,1 Milliarden Euro erwirtschaften

konnte.pm

www.wuerth.de

Bürger baut Standort massiv aus

Die Bürger GmbH & Co. KG hat der Corona-Pandemie getrotzt und konnte Umsatz und Produktionsmenge steigern. Nun baut das Unternehmen den

Standort Crailsheim aus. Schon in Bälde sollen dort noch mehr Menschen beschäftigt sein. VON HERIBERT LOHR

Trotz der Corona-Pandemie

kann die Bürger GmbH &

Co. KG mit seinem Stammsitz

in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg)

erneut auf ein sehr erfolgreiches

Geschäftsjahr zurückblicken.

Nach dem Lockdown-bedingten

Einbruch im Jahr

2020 erholte sich der Marktführer

für schwäbische Teigwaren im

zweiten Krisen-Jahr und steigerte

seinen Umsatz auf nun 216,6 Millionen

Euro. „Trotz aller Herausforderungen

haben wir das vergangene

Geschäftsjahr gut gemeistert

und konnten die Produktionsmenge

um acht Prozent

steigern, was nach dem Jahr 2020

ohne Mengenzuwachs sehr erfreulich

ist“, bewertet Geschäftsführer

Martin Bihlmaier das Ergebnis.

Absatz konnte deutlich

gesteigert werden

Bürger produzierte im Werk

Crailsheim sowie am Firmensitz in

Ditzingen insgesamt 88 622 Tonnen

hochwertige Lebensmittel;

was einem Gewicht von 222 Jumbo-Jets

entspricht. Zum Vergleich:

Im Jahr 2020 waren nur 81 325

Tonnen von den Bändern gelaufen.

„Weiter stark gewachsen sind

unsere beliebten Produkte im Lebensmittel-Einzelhandel

und in

den Discount-Märkten“, erläutert

Martin Bihlmaier und führt

die Entwicklung teilweise auf „die

veränderten Gewohnheiten der

Verbraucher während der Corona-Pandemie“

zurück.

Der Bürger-Geschäftsführer sieht

zudem auch eine „gewisse Erholung“

im Großverbraucher-Geschäft,

also bei den Kunden aus

Gastronomie, Kantinen, Mensen

und Heimen.

Die starke Nachfrage vor allem

in der zweiten Jahreshälfte 2021

führte sogar auch im Werk Crailsheim

zu gelegentlichen Produktions-Engpässen

und Ditzingen. Um

diese zu reduzieren, baut Bürger

aktuell zusätzliche Produktionsanlagen

auf, zudem werden einzelne

Linien automatisiert. Etwas

gebremst wurde die gute Wirtschaftliche

Lage durch die zum

Teil stark gestiegenen Preise für

Rohstoffe, Energie und Transport.

„Auch 2021 waren unsere Produkte

für eine conveniente Zubereitung

bei den Verbrauchern

sehr gefragt. Sehr beliebt sind unsere

Maultaschen, Schupfnudeln,

Spätzle und andere Teigwaren aus

unserem abwechslungsreichen

Sortiment,“, stellt Vertriebschef

Boris Bauer fest.

Neben den traditionellen Produkten

aus dem Familien-Unternehmen

kamen vor allem vegetarischen

und veganen Spezialitäten,

wie den veganen Eierspätzle,

Zufrieden: Martin Bihlmaier, Geschäftsführer des Teigwarenproduzenten Bürger GmbH & Co. KG, lehnt im

Lager auf einer Palette mit Bürger-Produkten.

Foto:Marijan Murat

Schupfnudeln und Maultaschen,

den Dinkel-Grießklößchen, den

Maultaschen 2.0 oder den erfolgreichen

Gnocchi-Varianten bei

den Verbrauchern bestens an und

„werden immer stärker nachgefragt“.

Für das laufende Jahr 2022 bleibt

Geschäftsführer Martin Bihlmaier

vorsichtig optimistisch und geht

davon aus, dass der Trend zu frischen

und schnell zuzubereitenden

Produkten weiter anhält.“

Wie gewohnt will das Unternehmen

in den nächsten Monaten

mit neuen Produkte aufwarten.

„Unabhängig vom weiteren Verlauf

der Pandemie“ wird kräftig

in die Weiterentwicklung seines

Unternehmens investiert, „um für

die kommenden Herausforderungen

gerüstet zu sein“. Dazu will

Bürger seine intern etwas martialisch

als „Attacke Deutschland“

bezeichnete Wachstumsstrategie

weiter fortschreiben. Das Ziel:

schwäbische Spezialitäten noch

mehr als bisher den Verbrauchern

im Westen, Norden und Osten

von Deutschland „schmackhaft

zu machen“.

Produkt-Klassiker

sind sehr gefragt

Dazu wurde kräftig ins Unternehmen

investiert. Nach dem im Jahr

2020 begonnenen Neubau der

energieeffizienteren Kältezentrale

im Werk Crailsheim, die noch

in diesem Jahr in Betrieb gehen

soll, startete dort im Sommer der

Bau des neuen Logistikzentrums,

dessen Fertigstellung für Anfang

2023 geplant ist. Mit 45 Millionen

Euro ist das Projekt die größte

Einzelinvestition in der Firmengeschichte.

Zudem wird in Crailsheim eine

neue Anlage für Beilagen installiert.

Im Werk Crailsheim läuft

seit 1983 der Großteil der Bürger-Produkte

vom Band. Am Firmensitz

in Ditzingen ist die Verwaltung

angesiedelt; zudem werden

dort ausgewählte Lebensmittel

hergestellt, vor allem

tiefgekühlte Fertiggerichte.

Zum Jahresanfang beschäftigte

das Familienunternehmen 1012

Mitarbeitende, davon 818 in

Crailsheim und 194 in Ditzingen.

Das waren 32 Mitarbeitende mehr

als vor einem Jahr. „Wir würden

an beiden Standorten, vor allem

in Crailsheim, weiter personell

expandieren, aber auf dem heimischen

Arbeitsmarkt sind kaum

mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

zu gewinnen“, sieht Martin

Bihlmaier vor allem im Fachkräftemangel

eine große Herausforderung,

für die weitere gute Entwicklung

des Standortes in der

Horaffenstadt.

www.buerger.de


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Politik & Wirtschaft 09

Erstklassige Firmen in der Region

Focus Business hat in Zusammenarbeit mit dem Recherche-Institut Factfield die besten Arbeitgeber gekürt. VON MARIUS STEPHAN

Eine groß angelegte Untersuchung

brachte erfreuliche

Ergebnisse für die Region

Heilbronn-Franken zutage: über

30 Unternehmen mit Sitz in der

Region – oder ganz in der Nähe –

zählen laut Focus Business zu den

besten Arbeitgebern des Landes.

Basis der Erhebung sind mehr als

550 000 Bewertungen von Arbeitnehmern

und vorhandene Onlinebewertungen

zu über 38 000 Unternehmen.

Die Factfield GmbH hat im Auftrag

von Focus Business eine groß angelegte

Befragung unter Arbeitnehmern

in Deutschland durchgeführt,

die ab diesem Jahr den

Hauptbestandteil der Datenerhebung

darstellt. Die Befragung

wurde über diverse Kanäle verteilt,

um möglichst alle Unternehmen

in Deutschland zu erreichen.

Die Ergebnisse der Befragung

wurden zudem um vorhandene

Onlinebewertungen der Plattform

Kununu ergänzt.

Die Bewertungen unterliegen gewissen

Kriterien, zum Beispiel

muss es eine bestimmte Zahl an

Onlinebewertungen geben und

diese müssen aktuell sein.

Jeder Arbeitgeber erhält einen

Punktwert zwischen 100 und 200,

der sich aus zwei Faktoren ergibt:

aus dem Bewertungsschnitt und

der Anzahl aller eingegangenen

Bewertungen.

Ausgezeichnet: Die Bauunternehmung Leonhard Weiss belegt bereits zum neunten Mal einen Platz auf der

Bestenliste von Focus Business.

Foto: Leonhard Weiss

Um sicherzustellen, dass Unternehmen

mit vielen Mitarbeitern

(die mehr Bewertungen abgeben

können) nicht automatisch bessergestellt

sind als Unternehmen

mit weniger Mitarbeitern, wurden

alle Arbeitgeber in Größenklassen

sortiert und innerhalb dieser verglichen

und bewertet.

Die innerhalb der Gruppen generierten

Punktwerte werden anhand

der jeweiligen Minimal- und

Maximalbewertungen ermittelt.

Die rund 1000 Arbeitgeber mit

den besten Punktwerten über alle

Gruppen schaffen es in das Ranking

„Top Arbeitgeber National“.

16 Unternehmen aus der Region

schafften den Sprung in die besten

1000. In einem zweiten Ranking

„TOP Arbeitgeber Mittelstand“

umfasst die Liste rund 4000 Unternehmen

– 18 davon kommen

aus der Region.

DAUERKARTE Bereits zum

neunten Mal ist die Bauunternehmung

Leonhard Weiss aus Satteldorf

in den Listen der Erhebung

zu finden. „Wir leben aktiv unser

Leitbild ,Freude am Bauen´“,

sagt Alexander Weiss, Gesellschafter

und Geschäftsführer Personal

und Kommunikation. „Viele positive

Rückmeldungen unserer

Mitarbeiter bestärken uns in unserer

Personalarbeit und geben

uns im offenen Austausch immer

wieder Anregungen, um als Arbeitgeber

noch besser zur werden.

Der Dank für diese Auszeichnung

gilt deshalb der ganzen Leonhard-Weiss-Familie,

denn jede

einzelne Meinung trägt zu diesem

Ergebnis bei.“ Die Gründe

für das gute Abschneiden sieht

Weiss in der DNA des Unternehmens:

„Unsere internen Methoden

sind geprägt von hoher Agilität

und stetigen Verbesserungsprozessen.

Dabei steht das Team

und dessen Zufriedenheit immer

im Fokus. Auf Basis unserer aktiv

gelebten Werte Vertrauen, Respekt

und Offenheit, gepaart mit

der ziel- und stärkenorientierten

Mitarbeiterentwicklung in der eigenen

LW-Akademie sowie Mitarbeiterevents

schaffen wir gemeinsam

einen starken Teamspirit und

eine familiäre Atmosphäre.“

www.focusbusiness.de

Gastkommentar

Was jetzt zu tun bleibt

Walter Döring: 30 Jahre Vertrag von Maastricht: Anlass, Bilanz zu ziehen und vor allem engagiert nach vorne zu blicken.

Zweifellos hat der Vertrag

von Maastricht die Voraussetzungen

für ein stabileres,

stärkeres und geeinteres Europa

geschaffen: Er ebnete den Weg für

den europäischen Binnenmarkt,

für die Schaffung einer einheitlichen

Währung für Europa: den

Euro. Zudem legte er den Grundstein

für die Europäische Zentralbank

(EZB), sowie das Europäische

System der Zentralbanken,

deren Aufgaben er festschrieb

mit den Zielen Preisstabilität und

Wahrung des Wertes des Euros.

Maastricht legte fünf Stufen fest:

1. Freier Kapitalverkehr 2. Engere

Zusammenarbeit der nationalen

Zentralbanken 3. Schrittweise

Einführung des Euro, einheitliche

Geldpolitik unter Verantwortung

der EZB 4. Festlegung der Kriterien,

die die Länder für die Einführung

des Euro erfüllen müssen 5.

Ziel von 1 bis 4: Europäische Integration.

Der Maastricht-Vertrag hat auch

einen wichtigen Beitrag für ein

soziales Europa geleistet. Darunter

die Gleichstellung von Frauen

und Männern sowie eine „saubere“

Ausgestaltung von „menschengerechten“

Arbeitsplätzen.

Keine Frage: alles wichtig und

wertvoll, insgesamt ein Meilenstein!

Nun aber gilt es, die Konsequenzen

aus der Tatsache zu ziehen,

dass das Europäische Parlament

das einzige von den EU-Bürgerinnen

und Bürgern direkt legitimierte

respektive gewählte

EU-Organ ist, das mehr Rechte

und mehr Gestaltungsmöglichkeiten

erhalten muss: Dazu gehören

ein Initiativrecht im Gesetzgebungsprozess

sowie bei Haushaltsfragen.

Vor allem darf es nicht wieder

dazu kommen, dass die Präsidentin

oder der Präsident der

EU-Kommission wie zuletzt im

Falle von Frau von der Leyen

von nationalen Regierungschefs

„ausgekungelt“ wird (Macron

und Merkel), sondern dass diese

Spitzenposition aus dem Kreis

der Spitzenkandidatinnen und

Spitzenkandidaten gewählt wird.

Und: Diese Kandidatinnen und

Kandidaten sollten künftig auch

mit transnationalen Listen in den

Wahlkampf ziehen.

Ganz wesentlich ist auch, dass die

Politikbereiche Wirtschaft, Soziales

und Außen- sowie Sicherheitspolitik

stärker aufeinander abgestimmt,

verzahnt werden.

Die Vorsitzenden der Europäischen

Bewegungen in Deutschland,

Frankreich und Italien, Linn

Selle, Yves Bertoncini und Pier

Virgilio Dastoli haben anlässlich

des 30. Jahrestags des Maastrichter

Vertrags im Februar 2022 erklärt:

„Auch wenn dieser Vertrag

vor dreißig Jahren die richtigen

Grundlagen für die Europäische

Union schaffte, so sind noch

längst nicht alle Vorhaben umgesetzt.

Die Ziele der kollektiven Sicherheit

sind nicht erreicht. Im

Bereich der Gemeinsamen Außen-

und Sicherheitspolitik werden

die notwendigen institutionellen

Voraussetzungen zu langsam

geschaffen, um den europäischen

Zielen und Werten gerecht

werden zu können“.

Die aktuelle geopolitische Instabilität

– Ukraine-Krise, Syrien,

Mali, Nordkorea – erfordert ein

geschlossenes und konsequentes

sowie wirksames Vorgehen

in einer Welt, die sonst von China

und den USA dominiert zu werden

droht – mit einem zunehmend

aggressiver auftretenden

Putin „auf dem Sprung“. Gerade

Putin zeigt täglich, dass er die Europäische

Union in Sicherheitsfragen

nicht ernst nimmt. Angela

Merkels Abgang hat hier als „anerkannte

Stimme Europas“ eine

bisher nicht geschlossene Lücke

hinterlassen.

Jean Asselborn, dienstältester

Aussenminister Europas, warnte

jüngst obendrein: „Wir laufen

eindeutig Gefahr, dass die beiden

großen Wirtschaftsmächte China

und die Vereinigten Staaten der

Versuchung erliegen, ihre Volkswirtschaften

zu entkoppeln, was

im schlimmsten Fall auf eine Aufspaltung

der globalisierten Wirtschaft

in zwei konkurrierende

Räume hinauslaufen könnte. Der

eine geführt von China, der andere

von den Vereinigten Staaten.

Die Gefahr: Es kommt zu

zwei getrennten Märkten mit immer

wasserdichteren technologischen,

rechtlichen und finanziellen

Mauern. Für die Europäische

Union – eine Wirtschaftsmacht,

die darum ringt, sich in ein politisches

Schwergewicht zu verwandeln

– wäre dies eine echte Katastrophe“.

Auch deshalb muss der europäische

Binnenmarkt, der gerade

sein 30-jähriges Jubiläum feiert,

dringend vertieft werden. Gerade

für die kleineren und mittelständischen

Unternehmen ist es von

entscheidender Bedeutung, dass

Handelshemmnisse jeder Art abgebaut,

abweichende nationale

Regelungen „vereinheitlicht“ werden.

Maastricht war ein Meilenstein -

aber diesem müssen weitere folgen!

Forderung: Der europäische Binnenmarkt muss weiter vertieft

werden. Gerade für die kleineren und mittelständischen Unternehmen

ist es wichtig, dass Handelshemmnisse jeder Art abgebaut werden.

Foto: NPG-Archiv/dpa/Jean-Francois Badias

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter Dr. Walter Döring war

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996

bis 2004 Wirtschaftsminister. Heute arbeitet der

67-Jährige als Consultant, hält Vorlesungen an

Hochschulen, ist Gemeinderat in Schwäbisch Hall

und im Kreistag für die Freien Demokraten aktiv

und ist zudem Mitglied der Regionalversammlung

des Regionalverbandes Heilbronn-Franken.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des Kongresses

„Gipfel der Weltmarktführer“ in Schwäbisch

Hall und gründete die Akademie Deutscher Weltmarktführer.


10 Personalmanagement

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Dynamische Entwicklung

Bundesagentur für Arbeit fasst aktuelle Situation in der Zeitarbeitsbranche zusammen.

Im Corona-Jahr erfolgten 17 Prozent der Beschäftigungsaufnahme in die Zeitarbeit.

Gefragt: In der Informationstechnik ist der Anteil an Jobangeboten

für Leitungspositionen am höchsten.

Foto: Annette Riedl

Immer mehr

Chefs gesucht

Personaldienstleister schreiben fast jede dritte

Stelle für Führungskräfte aus.

Neues Jahr, viele Jobangebote:

Im Januar 2022

war die Nachfrage nach

neuen Mitarbeitern groß. Über

213 000 Unternehmen schrieben

deutschlandweit rund 1,5

Millionen Stellen aus, das sind

6,8 Prozent mehr Positionen

als im Dezember – so lautet das

Ergebnis einer Untersuchung

des Bundesarbeitgeberverbandes

der Personaldienstleister

(BAP). Besonders Führungskräfte

seien dabei derzeit

sehr begehrt: Jede achte Stelle

richtete sich im Januar an Geschäftsführer,

Bereichs- und

Abteilungsleiterinnen oder Projektleiter.

Insgesamt wurden im ersten

Monat des Jahres 2022 rund

180 500 Jobangebote für Führungskräfte

ausgeschrieben.

Davon richteten sich nur rund

5600 Jobs an die oberste Hierarchieebene

Vorstände und

Geschäftsführer, das entspricht

0,4 Prozent am Gesamtmarkt.

9200 Jobs wurden für Bereichsleiter

veröffentlicht, rund

0,6 Prozent aller Stellen. Abteilungsleiter

konnten aus knapp

64 000 Stellen (4,2 Prozent)

im Januar wählen. Der weitaus

größte Anteil richtete sich an

Projektleiter: Mehr als 102 000

Stellen (6,7 Prozent) wurden

hier veröffentlicht.

Top-Branchen für

Führungskräfte

Im Bereich Informations- und

Kommunikationstechnik (IKT)

ist der Anteil an Jobangeboten

für Führungskräfte insgesamt

am höchsten und liegt bei

19,1 Prozent. Auch im Gastgewerbe

gab es im Januar viele

ausgeschriebene Führungspositionen,

denn es richtete

sich fast jede fünfte Position an

eine Führungskraft. Gleichzeitig

wurde in dieser Branche zu Beginn

des Jahres das anteilsmäßig

größte Angebot für Abteilungsleiter

und Geschäftsführer

veröffentlicht. Die Branchen

freiberufliche, wissenschaftliche

und technische Dienstleistung

(17,4 Prozent) und Energieversorgung

(17,2 Prozent)

bieten am dritt- beziehungsweise

viertmeisten Stellen für Leitungspositionen.

Auch in diesen

beiden Branchen ist ein hoher

Anteil der Jobangebote Projektleitern

vorbehalten.

Regional starke

Unterschiede

Die Stadtstaaten locken mit einem

besonders großen Stellenangebot

für leitende Fachkräfte

und Vorstände. Mit fast

jedem fünften Jobangebot für

Führungskräfte liegt Berlin dabei

an der Spitze, gefolgt von

Hamburg mit 17,7 Prozent.

Eine große Auswahl an Jobs haben

Führungskräfte ebenfalls

in Hessen (14,4 Prozent), Bremen

(13,3 Prozent) und Baden-Württemberg

(12,4 Prozent).

Die beiden größten Bundesländer

Bayern (12,3 Prozent)

und Nordrhein-Westfalen

(12 Prozent) liegen im Mittelfeld,

während in Thüringen

(8,8 Prozent) und Sachsen-Anhalt

(8,3 Prozent) derzeit deutlich

weniger Stellen in Führungsebenen

besetzt werden.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis

der Analyse: Unternehmen nehmen

für die Akquise von Führungspersonal

verstärkt die Expertise

der Personalexperten in

Anspruch. Fast jede dritte Stelle

für eine Führungskraft wurde

im Januar von einem Personaldienstleistungsunternehmen

ausgeschrieben. pm/ina

www.personaldienstleister.de

Zeitarbeit ist mittlerweile eine

feste Größe am deutschen

Arbeitsmarkt. Die flexible

Beschäftigung von Arbeitnehmern

ermöglicht es den Unternehmen,

ihren Personalbedarf zügig an

Auftragsschwankungen anzupassen.

Die Arbeitnehmerüberlassung

reagiert frühzeitig auf Änderungen

der konjunkturellen Rahmenbedingung

und kann daher

ein Frühindikator für die Entwicklung

am Arbeitsmarkt sein – das

ist auch der Bundesagentur für

Arbeit bewusst. In ihrem Bericht

„Entwicklungen in der Zeitarbeit“

von Januar 2022 fasst sie die Situation

der Branche zusammen.

KONJUNKTUR Dabei lauten die

wichtigsten Ergebnisse: Nach einer

langen Wachstumsphase setzte

im Jahr 2018 in der Zeitarbeit

ein Beschäftigungsrückgang ein,

der anfangs auch mit den gesetzlichen

Regulierungen wie „Equal

Pay“ und der neuen Höchstüberlassungsdauer

von 18 Monaten

zusammenhängen dürfte. Die im

zweiten Halbjahr 2018 einsetzende

Abschwächung der konjunkturellen

Dynamik dürfte diesen zunächst

verstärkt und dann abgelöst

haben. Nach 2019 war die

Ursache für den Rückgang überwiegend

in der konjunkturellen

Entwicklung zu sehen.

PANDEMIE Die Auswirkungen

der Corona-Krise spiegeln sich

auch in den Zahlen zur Leiharbeit

wider. Für den gesamten Wirtschaftszweig

der Zeitarbeit zeigten

sich seit Frühjahr 2020 deutliche

Einbußen. Gegen Ende des Jahres

zeichnete sich allerdings bereits

eine positive Tendenz ab, die

sich bis ins erste Halbjahr 2021

erstreckt.

Im Corona-Jahr erfolgten zwölf

Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit

aus Beschäftigung am ersten

Arbeitsmarkt, aber 17 Prozent

Flexibilität: Dank Arbeitnehmerüberlassung können Unternehmen zügig auf Schwankungen reagieren.

Zugleich gilt der Wirtschaftssektor als Frühindikator für den Arbeitsmarkt.

Foto: Unikims GmbH

„Nach dem pandemiebedingten

Rückgang nahm

der Kräftebedarf

der Branche im

Laufe des Jahres

2021 wieder

deutlich zu.“

der Beschäftigungsaufnahme in

die Zeitarbeitsbranche. Nachdem

die Stellenzugänge coronabedingt

deutlich eingebrochen waren,

nahm der Kräftebedarf der Branche

im Laufe des Jahres 2021 wieder

deutlich zu. Das Vorkrisenniveau

wird allerdings noch nicht

wieder erreicht.

STRUKTUR Im Jahresdurchschnitt

waren bis Juni 2021

784 000 Leiharbeiternehmer

und Leiharbeitnehmerinnen in

Deutschland sozialversicherungspflichtig

oder ausschließlich geringfügig

beschäftigt. Ihr Anteil an

der Gesamtbeschäftigung liegt bei

2,1 Prozent. Leiharbeitnehmer

arbeiten häufiger in Tätigkeiten,

die mit einem niedrigen Anforderungsniveau

verbunden sind:

Mehr als jeder Zweite übt eine

Helfertätigkeit aus.

Die Mehrzahl der Zeitarbeiter ist

männlich und jünger. Personen

ohne Berufsabschluss sind anteilig

deutlich häufiger vertreten als

bei den Beschäftigten insgesamt.

Auch der Ausländeranteil ist höher.

Zeitarbeit bietet damit jungen

Menschen, Geringqualifizierten

und Ausländern eine Einstiegsmöglichkeit

in den Arbeitsmarkt.

75 Prozent der Personen, die aus

Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung

in der Zeitarbeit aufgenommen

haben, sind sowohl nach

sechs als auch nach zwölf Monaten

sozialversicherungspflichtig

beschäftigt, teilweise auch in anderen

Branchen.

LOHN Die Bruttoarbeitsentgelte

in der Zeitarbeit liegen deutlich

unter dem Durchschnitt. Bei

der Interpretation ist allerdings

zu berücksichtigen, dass sich die

Beschäftigungsstruktur in der Arbeitnehmerüberlassung

merklich

unterscheidet. So übt in der

Zeitarbeit mehr als die Hälfte aller

Vollzeitbeschäftigten eine Helfertätigkeit

aus. Mit überdurchschnittlichen

Verdiensten verbundene

Expertentätigkeiten machen

hingegen gerade einmal rund

zehn Prozent aus. pm/ina

www.statistik.arbeitsagentur.de

Jobandtalent ist weltweit führend in

der digitalen Personaldienstleistung.

Wir erschließen diese Technologie und

Innovationskraft nun für die Region

Heilbronn-Franken – und weit darüber

hinaus. Denn der Arbeitskräftemangel

betrifft mittlerweile alle Berufe und es

braucht neue Wege, um ihm zu begegnen.

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März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Personalmanagement 11

Gut durch die Krise

Franz & Wach aus Crailsheim ist „Unternehmen des Jahres“.

Der Personaldienstleister

Franz & Wach aus Crailsheim

wurde vom Magazin

Focus Money als „Unternehmen

des Jahres“ ausgezeichnet.

Grundlage bildet eine bundesweite

Studie, deren Ergebnisse nun

vorliegen.

Die Wirtschaft in Deutschland

wurde durch die Corona-Pandemie

ordentlich durchgeschüttelt.

„Viele Unternehmen haben massive

Einbußen erlitten, was Absatz,

Umsatz und Ertrag angeht. Diese

Erschütterungen machen im Jahr

2022 einen Neustart erforderlich“.

Mit diesen Worten begründen

die Autoren von Deutschlandtest

den Ausgangspunkt für eine

Studie, deren Ergebnisse im Januar

im Magazin Focus veröffentlicht

wurden. Wissenschaftler hatten

dazu eine umfangreiche Analyse

von öffentlich zugänglichen

Quellen im Internet durchgeführt

sowie die Ergebnisse vorangegangener

Studien zu Kundenservice,

Preis-Leistungs-Verhältnis und

Nachhaltigkeit einfließen lassen.

GEWINNER Unangefochtener

Sieger in der Branche Zeitarbeit

und Personaldienstleistungen ist

die Franz & Wach Personalservice

GmbH. Das Crailsheimer Unternehmen

konnte sich auch in der

Corona-Phase sehr gut behaupten

und das Geschäft sogar ausbauen.

Nach Unternehmensangaben entwickelten

sich sowohl Umsatz als

auch Mitarbeiterzahl trotz zwischenzeitlicher

Kurzarbeit positiv

über die Jahre 2020 und 2021

hinweg. Geschäftsführer Andreas

Nusko macht dafür vor allem die

breite Aufstellung im Markt verantwortlich.

„Glücklicherweise

hängen wir nicht am Tropf einer

bestimmten Branche, sondern haben

Kundenunternehmen in ganz

unterschiedlichen Bereichen.

Überzeugt: Mit breitem Kundenportfolio sieht sich der Personaldienstleister gut aufgestellt.

Wenn der eine Kunde gerade einen

Auftragseinbruch hat, profitiert

dafür ein anderer von der allgemeinen

Situation und braucht

zusätzliches Personal. Und da

wir einen Maschinenbediener in

Kurzarbeit aus Heilbronn nicht

zum Einsatz in der Lebensmittelherstellung

nach Nürnberg

schicken können, mussten wir

zwangsweise mehr Menschen beschäftigen.“

Unterm Strich steuert

das Unternehmen daher mit mehr

Mitarbeitern und sogar mehr

Kunden auf das Ende der Pandemie

zu.

pm

www.franz-wach.de

Foto: Franz& Wach

Bera zählt bundesweit zu den Top-Arbeitgebern

Der Schwäbisch Haller HR-Dienstleister trägt das Siegel „Leading Employer“ und ist für den „Großen Preis des Mittelstands“ nominiert.

Das Arbeitgeber-Bewertungssystem

„Leading Employers“

zeichnet jährlich

anhand vielfältiger Qualitätskriterien

die besten Unternehmen

aus. Auch der HR-Dienstleister

Bera aus Schwäbisch Hall gehört

wieder zum Top-Arbeitgeber in

Deutschland.

Für das Qualitätssiegel wurden

rund 160 000 Unternehmen untersucht,

mehr als 200 internationale

Quellen berücksichtigt und

10 Millionen Datenpunkte analysiert.

Ausgezeichnet werden Unternehmen,

deren herausragende

Positionierung als Arbeitgebermarke

durch die unabhängige

Analyse bestätigt wird. „Wir

sind sehr stolz, erneut zu den besten

ein Prozent aller Arbeitgeber

Deutschlands zu gehören und

eine solch wichtige Auszeichnung

erhalten zu haben“, so Geschäftsführer

Bernd Rath. „Der Erfolg

der Bera GmbH basiert auf den

Werten Partnerschaft, Nachhaltigkeit

und Innovation, die unsere

tägliche Arbeit prägen und gerade

in der sich stark wandelnden

Arbeitswelt einen wichtigen Kompass

bilden.“

AUSGEZEICHNET Die Bera

wurde in der Vergangenheit bereits

mehrfach als besonderer

Arbeitgeber ausgezeichnet –

zum Beispiel als „Top-Arbeitgebern

des Mittelstands“ vom Wirtschaftsmagazins

Focus Business

oder als „Deutschlands begehrteste

Arbeitgeber“ vom FAZ-Institut.

Zudem ist der inhabergeführte

HR-Dienstleister ganz aktuell

wieder für den „Großen Preis

des Mittelstandes“ vorgeschlagen.

Die von der Oskar-Patzelt-Stiftung

vergebene Auszeichnung genießt

höchstes Ansehen und gilt

als Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis.pm/ina

www.beragmbh.de

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temPERSO mit Rekordjahr

Der Personaldienstleister erzielt in 2021 höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte

temPERSO – ein Unternehmen,

das in den letzten 14 Jahren seines

Bestehens stetig gewachsen ist und

in 2021 nochmals einen enormen

Sprung gemacht hat. 2021 zählt

zu dem erfolgreichsten Jahr seit

Unternehmensgründung: neue

Kunden wurden gewonnen, die

Nachfrage nach Mitarbeitern ist

immens gestiegen, der Bereich

Personalvermittlung wird immer

wichtiger. Mittlerweile gehört tem-

PERSO zu den größten Arbeitgebern

in der Region Hohenlohe und das

Unternehmen wächst weiter. Neue

Standorte sind bereits in Planung.

Die Geschäftsführer Jochen Rummel

und Tobias Glass haben viel

vor, aber sie wissen auch: Größe ist

nicht alles.

„Wir legen Wert auf individuelle

Lösungen und persönliche Betreuung“,

so Jochen Rummel, „wir

können nur so gut sein wie unsere

Mitarbeiter“. Aus diesem Grund

erweitern die Geschäftsführer ihren

eigenen Personalbereich stetig und

suchen für ihre internen Teams

motivierte Mitarbeiter, die im Sinne

der temPERSO-Vision das Team

gemeinsam erfolgreich voranbringen:

Team wie temPERSO. Der

Personaldienstleister will für die

zukünftigen Aufgaben gerüstet sein

und legt darum auch großen Wert

auf den eigenen Nachwuchs. Denn

Ausbildung ist eine Investition in

die Zukunft. Aus diesem Grund hat

die Ausbildung junger Menschen

einen sehr hohen Stellenwert bei

temPERSO. Das Unternehmen

bildet die Berufsbilder Kaufleute für

Büromanagement sowie Personaldienstleistungskaufleute

aus.

11 Niederlassungen in Baden-Württemberg und Bayern, sechs

Unternehmen in Deutschland und Rumänien, mehr als 14 Jahre

Recruiting-Erfahrung, knapp 800 Mitarbeiter und einem Rekordjahr

in 2021 mit über 33 Millionen Umsatz. Der Erfolg spricht für

sich.

Foto: temPERSO

„Nicht nur die Qualität unserer

Mitarbeiter ist uns wichtig, sondern

auch die unserer Produkte“,

berichtet Geschäftsführer Tobias

Glass. Die Produkte werden bei

temPERSO stetig weiterentwickelt,

so auch die auf die jeweiligen

Kunden individuell abgestimmten

Master-Vendor-Konzepte. Mit

seinem Master-Vendor-Tool „tVMS“

bildet temPERSO den gesamten

Arbeitnehmerüberlassungsprozess

ab und bietet somit seinen Kunden

höchste Transparenz. Das webbasierte

Programm vereint von der

Meldung einer offenen Stelle des

Kunden, Kandidatenauswahl, Terminvergabe

eines Vorstellungsgespräches

bis hin zur Überwachung

der Höchstüberlassungsdauer mit

automatischem E-Mail-Versand.

„Das „Simplyfying“ aller Verwaltungstätigkeiten

rund um den

Bereich Arbeitnehmerüberlassung

wird somit erreicht“, berichtet

Tobias Glass.

Aber hier ist noch lange nicht

Schluss mit dem Qualitätsstreben

von temPERSO. Dies ist auch

der Grund, weshalb temPERSO

seit 2020 ISO-zertifiziert ist. Die

Zertifizierung hilft Potentiale bei

Bestandskunden auszubauen und

zu festigen. Ein Qualitätsmanagement

und eine ISO 9001-Zertifizierung

bietet eine Risikominimierung

und Rechtssicherheit zugleich.

[pm]

Der Erfolg gibt dem Team

von temPERSO Recht. Im

Sinne der temPERSO-Vision

ist das Team gemeinsam

erfolgreich – Team wie

temPERSO. temPERSO steht

für individuelle Personallösungen.

Die Geschäftsführer

und ihre Teams an 11

Standorten setzen sich Tag

für Tag für innovative Lösungen

für ihre Kunden ein.

temPERSO steht für seinen

Slogan „gute Arbeit“.

www.temperso.de

Jochen Rummel

Geschäftsführer

Alles aus einer Hand

Der gesamte Arbeitnehmerüberlassungsprozess

in einem

Tool vereint.

Tobias Glass

Geschäftsführer

Personalüberlassung & -vermittlung

von gewerblichem Personal sowie Fach- und Führungskräften

aus dem kaufmännischen und technischen Segment.

Master Vendor

temPERSO übernimmt als alleiniger Ansprechpartner die komplette

Personalsteuerung im Namen des Kunden und bündelt

als Generalunternehmen die eigenen Dienstleistungen mit denen

anderer Serviceunternehmen von gewerblichem Personal

sowie Fach- und Führungskräften aus dem kaufmännischen

und technischen Segment. Damit bleibt alles in einer Hand:

Recruiting, Sourcing, Disposition und Abwicklung.


12 Sport & Wirtschaft

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Es geht darum, sich weiterzuentwickeln

Basketball-Bundesliga: Sebastian Gleim hat als Head-Coach der Hakro Merlins Crailsheim in kurzer Zeit Akzente gesetzt.

Ein Gespräch über eine Spielzeit mit enormen Herausforderungen und einem vollgepackten Spielplan. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR

Die Hakro Merlins spielen

erneut eine beeindruckende

Saison. Großen Anteil

daran hat Sebastian Gleim. Der

Headcoach kam im vergangenen

Sommer aus Frankfurt in die

Horaffenstadt. Er formte mit seinem

Trainerstab ein Team, das

sich durch beeindruckende Physis

und variabler Spielweise auszeichnet.

REGIOBUSINESS Wie fühlt

es sich für einen persönlich an,

wenn man mit seiner Mannschaft

in einem Top-Four-Finale steht

und vorab die Nationalhymne gesungen

wird?

SEBASTIAN GLEIM Ein Finale,

ein Spiel um den zweithöchsten

Titel in Deutschland, war für uns,

die Hakro Merlins Crailsheim, ein

toller Moment. Es hat in der Halle

geknistert, wir waren voll da und

haben ein tolles Spiel abgeliefert.

Wir haben mit unserem Team, unserem

Verein, allen Mitarbeitern

und unseren einzigartigen Fans

eine riesige Verbundenheit und

große Energie verspürt.

REGIOBUSINESS In einem Finale

zu stehen ist für die meisten

Teams alles andere als alltäglich.

Was nimmt man für die eigene Arbeit

gerade auch als Trainer mit,

wenn es am Ende nicht ganz gereicht

hat?

SEBASTIAN GLEIM Wir haben

vielleicht eines der stärksten Spiele

in der Merlins-Geschichte abgeliefert

und eines der stärksten

in unserer laufenden Saison. Wir

haben eine Championship-Leistung

abgerufen, die am Ende nicht

ganz gereicht hat, uns aber sehr

stolz macht. Das hat gezeigt, was

in uns steckt.

REGIOBUSINESS In der Spitzengruppe

der Liga im Rennen

um die Play-offs, im Fiba-Cup im

Viertelfinale, im Pokal im Finale.

Hat das Team das Potenzial, dieses

Niveau über den Rest der Saison

zuhalten?

SEBASTIAN GLEIM Es geht

nicht darum etwas zu halten, sondern

weiterzuentwickeln und

von Spiel zu Spiel zu denken. Die

Teams treffen in verschiedenen

Leistungskurven aufeinander und

diese Challenge muss man jeden

Tag neu annehmen und an seinem

Limit trainieren.

REGIOBUSINESS Bald alle drei

Tage ein Spiel und das auf höchstem

Niveau. Für einen Trainer

eher Fluch oder Segen?

SEBASTIAN GLEIM Weder

noch. Das bedeutet, dass wir viele

Chancen haben uns zu beweisen,

an den Herausforderungen

zu wachsen und uns von Spiel zu

Spiel weiterzuentwickeln.

REGIOBUSINESS Die Spielzeit

ist ja rein sportlich bereits

jetzt ein riesiger Erfolg. Wo gibt

es kleine Bausteine, die sich noch

verbessern lassen, um diese Erfolge

zu verstetigen?

SEBASTIAN GLEIM Wir wollen

nicht nur zurückzublicken, sondern

besonders die nächsten Wochen

unsere gemeinsame Leidenschaft

genießen und Basketball

spielen. Das ist in der jetzigen Zeit

ein Privileg.

Betrachtet man die aktuelle Situation,

können wir jeden Tag,

an dem wir in die Halle können,

sehr wertschätzen. Bei Vereinen,

Teams, Spieler, Coaches, gegen

die wir in dieser Saison bereits

antreten durften, hat sich von

heute auf Morgen alles gedreht

und sie bangen mit ihren Familien

um ihr Leben. Das ist schrecklich

und wir sind als Sportler mit unseren

Gedanken bei Ihnen. Dieser

Krieg muss gestoppt werden!

Wechselspiel: Sebastian Gleim coacht an der Seitenlinie sehr emotional. Für die laufende Analyse während

des Spieles gilt es dann, auch für sich die innere Ruhe zu finden. Foto: Eibner-Pressefoto/Uwe Koch www.hakro-merlins.de

PARTNER DER HAKRO MERLINS

Wir haben viel gemeinsam.

Aus kleinen Anfängen, mit dem Willen zum

Erfolg und der Ausrichtung auf die Zukunft.

Dabei nie den Spaß aus den Augen verlierend.

Otto Throm

IVT Otto Throm GmbH

FLAIR PARK-HOTEL

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seit 150 Jahren

Im Verbund der SÜDWEST PRESSE

Außenanlagen GmbH


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Bott schafft Arbeitsplätze

Firmen & Märkte 13

Gut ausgebildet

Die Bott-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen.

Sie investiert in den Standort Gaildorf und in eine Auslandsgesellschaft in den USA.

Die Bott Gruppe hat das Geschäftsjahr

2021 erfolgreich

abgeschlossen. Der

Systemanbieter bietet Fahrzeugund

Betriebseinrichtungen, die

perfekt aufeinander abgestimmt

sind. Damit lässt sich beispielsweise

der Stauraum im Servicefahrzeug

optimal nutzen. Bott erwirtschaftete

einen Umsatz von

170 Millionen Euro. Das entspricht

einem Wachstum von

etwa 27 Prozent gegenüber dem

Vorjahr.

Bekenntnis zum

Standort in Gaildorf

Übersicht: Die moderne Bott-Anlage arbeitet mit Lichtsignalen, die

den Bediener führen, ohne dass dieser den Kopf bewegen muss.

Durch den Zukauf der Elabo im

Februar 2021 setzte das Unternehmen

ein weiteres Zeichen in

seiner Wachstumsstrategie. Das

Produktportfolio Laborarbeitsplätze,

Mess- und Prüftechnik

sowie Testanlagen von Elabo ergänzt

die bestehende Bott-Produktpalette

perfekt. Durch die

Übernahme wächst die Mitarbeiteranzahl

der Bott Gruppe auf

1300 weltweit. Mit dem Spatenstich

zum neuen Einbaucenter

unterstreicht die Firma das Bekenntnis

zum Standort Gaildorf

und schafft neue Arbeitsplätze

in der Region. Das erworbene

Grundstück umfasst 40 000

Quadratmeter. Im ersten Bauabschnitt

werden davon je 6000

Quadratmeter für das Einbaucenter

und für Parkplätze für

Kundenfahrzeuge genutzt. Ende

2022 soll das neue Einbaucenter

bezugsfertig sein. Die Investitionen

in das Vorhaben liegen im

zweistelligen Millionenbereich.

Neue Module

erfolgreich eingeführt

Die nächste Fahrzeugeinrichtungsgeneration

„modulo3“

wurde im März 2021 erfolgreich

in Großbritannien und Frankreich

eingeführt. Das Produkt

bietet Handwerkern die Möglichkeit,

Fahrzeugeinrichtungsmodule

einfach über die Onlineplattform

Smartvan zu konfigurieren

und zum Selbsteinbau zu

bestellen.

2022 stehen die Zeichen auf

Wachstum und Internationalisierung.

So soll eine weitere Auslandsgesellschaft

in den USA zur

Vermarktung von Mobilitätslösungen

gegründet werden. pm

Neubau: Das Einbaucenter in Gaildorf nimmt Konturen an:

Ende des Jahres sollen hier 110 Mitarbeiter arbeiten. Fotos: Bott www.bott.de

SVZ Maschinenbau ist Arbeitgeber eines

Prüfungsbesten der Handwerkskammer.

SVZ hat sich mit einem breiten

Portfolio am Verpackungsmaschinenmarkt

etabliert. Kartonauf-

Seit drei Jahren bildet der in

Satteldorf-Gröningen ansässige

Verpackungsmaschinenhersteller

SVZ Maschinenbau

im technischen Bereich aus.

Das kleine Unternehmen in der

Maschinenbaubranche begleitete

zum ersten Mal zwei Azubis in

der Ausbildung zum Mechatroniker.

Marcel Krauss schloss nun

seine Ausbildung als Prüfungsbester

der Handwerkskammer ab.

Die Geschäftsführer der SVZ freuen

sich nicht nur über die erfolgreiche

Entwicklung des Unternehmens,

sie sind auch ein wenig

stolz auf die hervorragende

Leistung ihres jungen Mitarbeiters.

„Wir freuen uns, dass er seine

außerordentliche Begabung in

den Dienst der Firma stellt in der

auch seit Jahren bereits sein Vater

arbeitet“, bekunden die Inharichtemaschinenber

der SVZ, Walter Volz, Sieghard

Schwarz und Matthias Zaiss.

„Die Herausforderungen im umkämpften

Markt und die stetige

technische Weiterentwicklung erfordern

eine weitsichtige personelle

Planung, um auch zukünftig

dem Anspruch an Innovation und

Qualität gerecht zu werden und

den Mitarbeitern eine interessante

Zukunftsperspektive zu bieten“,

ergänzen die Unternehmer.

Auszeichnung: Mechatroniker

Marcel Krauss hat bei den

Prüfungen den Spitzenplatz

eingenommen.

Foto: SVZ

automatische

Packer, Palettierer und hochmoderne

flexible Roboteranlagen

stoßen bei Kunden auf Interesse.

Das Unternehmen hat sich laut

eigener Aussage durch ein hohes

Maß an Flexibilität , Zuverlässigkeit

und einem schnellen und

professionellen Service in der

Branche einen Namen gemacht

und will nun mit mehr Mitarbeitern

weiter wachsen.pm

www.svz-maschinenbau.de

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vorausgesetzt. Zudem

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Bei der Ersatzinvestition in energieeffiziente

Gabelstapler kann sehr viel Energie und CO 2

-

Emissionen eingespart werden. Daneben wirkt

sich die Selbstnutzung der im eigenen Betrieb

erzeugten Erneuerbaren Energien besonders

positiv auf die Höhe der staatlichen Förderung

aus und bietet einen zusätzlichen Anreiz zur

Investition. Denn zur Verringerung des klimaschädlichen

CO 2

-Ausstoßes wird immer häufiger

die staatliche Unterstützung abhängig von

der zu erwartenden CO 2 -Einsparung gemacht.

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14 Bauwirtschaft

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

NEWSLINE

Gerhard Neidling an der Spitze

REGION. Wechsel an der Gewerkschaftsspitze: Gerhard

Neidling ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands

Stuttgart der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(IG BAU) gewählt worden. Der 55-Jährige kümmert

sich ab sofort um

die Interessen von

Bauarbeitern, Reinigungskräften

und

Beschäftigten aus

der Land- und Forstwirtschaft

auch im

Foto: IG BAU

Kreis Schwäbisch

Hall. Neidling ist gelernter

Maurer und

war viele Jahre lang

Betriebsrat. pm

Wolfgang Maier überträgt seiner

Tochter mehr Verantwortung

LANGENBURG. Wolfgang Maier nimmt das 25-jährige

Farmbau-Bestehen im Jahr 2022 zum Anlass und beruft

zusammen mit Geschäftsführer Tobias Knülle seine Tochter

Diandra Maier in die Geschäftsführung von Farmbau

und KommInvest. „Es ist an der Zeit, der nächsten Maier-Generation

mehr

Verantwortung zu

übertragen. Mir ist

es wichtig, dass die

Firmen zusammen

mit Tobias Knülle

von der Familie weitergeführt

werden –

so stellen wir die

optimalen Weichen

für die Zukunft.“,

teilt Wolfgang Maier mit. Diandra Maier ist seit 2012 im

Farmbau-Team und hauptsächlich für den Vertrieb der

Hybridmodule verantwortlich.

pm

Farmbau

Boom: 2021 gab es acht Prozent mehr Neubaufreigaben als im Jahr zuvor. Den stärksten Zuwachs gab es bei Zweifamilienhäusern. Foto: NPG-Archiv

Mehr Baugenehmigungen

Die steigende Nachfrage ist ein gutes Signal an die Branche – ob wirklich gebaut wird,

hängt aber auch an der Förderung für energieeffiziente Neubauten.

Die Nachfrage nach Neubauwohnungen

in Baden-

Württemberg ist ungebrochen.

Allein im Dezember gab es

im Vergleich zum Vorjahresmonat

18 Prozent mehr Neubauwohnungen,

die zum Bau freigegeben

wurden. Dies entspricht 4251

Wohneinheiten. Über das gesamte

Jahr 2021 hinweg waren es

47 367 Neubaufreigaben, 8 Prozent

mehr als 2020. Der stärkste

Anstieg mit plus 22 Prozent verzeichnete

der Zweifamilienhausbau.

Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer

der Bauwirtschaft

Baden-Württemberg, wertet die

gestiegene Nachfrage als ein gutes

Signal: „Es zeigt, dass der Baubedarf

in unserem Land riesig ist

und dass die Menschen durch die

Investition in Immobilien trotz hoher

Baukosten noch immer Vertrauen

in die Zukunft haben. Leider

haben klimagerechtes Bauen

und energetische Sanierung

ihren Preis. Und deshalb darf der

Staat nicht nur fordern, sondern

muss auch sinnvoll fördern. Das

jetzt neu aufgelegte KfW-Förderprogramm

sollte daher nicht nur

für die Sanierung älterer Gebäude

gelten, sondern muss auch finanzielle

Unterstützung für energieeffiziente

Neubauten bereithalten.“

Oft seien die Bauwilligen in

ihrer Baufinanzierung auf diese

Fördergelder angewiesen. Möller

gibt zugleich zu bedenken, dass

Baugenehmigungen noch nicht

zwangsläufig bedeuten, dass letztlich

auch tatsächlich gebaut wird.

Wenn der Anreiz wegfalle, stehe

so manches Bauvorhaben auf

der Kippe. Grundsätzlich sieht der

Hauptgeschäftsführer in der energetischen

Sanierung von Gebäuden

einen wichtigen Beitrag zum

Klimaschutz. Mindestens genauso

essentiell sei aber auch der Bau

von neuen Häusern, die bereits

in ihrer Entstehungsphase durch

entsprechende Baumaterialien

beziehungsweise Bauweisen wie

etwa der sogenannten Bauteilaktivierung

das Wärme- und Kälteverhalten

eines Gebäudes positiv

beeinflussen. „Hier muss man

sicherlich während der Bauphase

zunächst etwas mehr investieren.

Mit einer klugen Förderpolitik

können wir aber die Menschen

vom Mehrwert solcher Maßnahmen

überzeugen und sie mitnehmen

auf den Weg in ein klimagerechteres

Bauen.“

pm

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März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Firmen & Märkte 15

Bechtle wächst weiter

Der IT-Spezialist mit Sitz in Neckarsulm konnte sein Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr deutlich steigern. Der Auftragsbestand

erreicht zum Stichtag einen neuen Höchstwert in der Firmengeschichte.

Die Bechtle AG hat auch im

Geschäftsjahr 2021 ihren

Erfolgskurs entschlossen

weiterverfolgt, trotz der erheblichen

Lieferprobleme in der IT-Industrie.

Nach vorläufigen Zahlen

stieg der Umsatz weitestgehend

organisch mit über 7 Prozent auf

rund 6,25 Milliarden Euro, nach

5,82 Milliarden Euro im Vorjahr.

Der Auftragsbestand lag zum Jahresende

mit einem historischen

Höchstwert von rund 1,8 Milliarden

Euro rund 80 Prozent über

Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis

wuchs um 18 Prozent auf 320

Millionen Euro. Die EBT-Marge

beläuft sich damit voraussichtlich

auf rund 5 Prozent. Zum Stichtag,

dem 31. Dezember 2021,

beschäftigte der IT-Spezialist mit

12 880 Mitarbeitern insgesamt

700 Menschen mehr als im Vorjahr

(12 180 Mitarbeiter).

Bechtle wird im Jahresabschluss

2021 seine Bilanzierungsmethode

beim Handel mit Standardsoftwarelizenzen

umstellen. Danach

werden erhebliche Teile der auf

diese Geschäfte entfallenden Umsätze

nicht mehr komplett, sondern

nur noch in Höhe der erzielten

Bruttomarge ausgewiesen.

Das eigentliche Geschäftsvolumen,

insbesondere aber die Erträge

der Bechtle-Gruppe bleiben

davon unberührt. Die ausgewiesene

Marge steigt dadurch spürbar.

UMSTELLUNG Im Geschäftsbericht

2020 und dem Halbjahresbericht

2021 hat Bechtle erläutert,

dass es bezogen auf den

Umsatzausweis beim Handel mit

Wachstum: Grund zur Freude in der Bechtle-Zentrale – das Unternehmen gedeiht.

Softwarelizenzen unterschiedliche

Auslegungen gibt. Der Hintergrund

der Umstellung ist, dass

zwischenzeitlich eine Konkretisierung

der entsprechenden Regelungen

der International Financial

Reporting Standards (IFRS)

durch das IFRS Interpretations

Committee (IFRS IC) stattgefunden

hat. Vor diesem Hintergrund

hat Bechtle eine Neubeurteilung

Foto: Bechtle

vorgenommen. Soweit Bechtle

nach dieser neuen Beurteilung

der Anwendung von IFRS 15 bei

Umsätzen mit Standardsoftwarelizenzen

als so genannter „Agent“

und nicht als „Prinzipal“ zu qualifizieren

ist, wird Bechtle den Umsatz

mit Standardsoftwarelizenzen

nicht mehr komplett, sondern

nur noch in Höhe der erzielten

Bruttomarge ausweisen. Der Umsatzausweis

im Berichtsjahr ändert

sich infolgedessen voraussichtlich

in einer Größenordnung

von rund 930 Millionen Euro. Das

Umsatzwachstum im Geschäftsjahr

2021 wird nach dieser Umstellung

voraussichtlich bei rund

fünf Prozent liegen. „Hintergrund

für diesen Unterschied im Vergleich

zur Entwicklung des Geschäftsvolumens

ist vor allem das

überaus starke Wachstum unserer

Gesellschaft Bechtle Clouds,

deren Umsätze wir künftig auch

zu einem Großteil als Agent klassifizieren

und daher nicht mehr in

gewohnter Höhe ausweisen. Bruttoergebnis,

EBIT und EBT sind

von dieser Änderung nicht betroffen,

was zu spürbar höheren Margen

führen wird.

So wird die EBT-Marge 2021 nach

der neuen Bilanzierungslogik bei

ca. 6 Prozent liegen“. teilt das Unternehmen

mit.pm

www.bechtle.com

Kriwan-Gruppe steigert Umsatz

Die Forchtenberger Unternehmensgruppe produziert Sensoren und Elektronik zum Schutz von Verdichtern, Pumpen und Ventilatoren.

In Kürze will das Unternehmen seine Produktionskapazitäten massiv ausbauen.

Die Kriwan-Gruppe aus

Forchtenberg blickt zufrieden

auf das vergangene

Jahr 2021 zurück: „Der Umsatz

der Gruppe konnte in Deutschland

und den sechs Auslandstöchtern

auf knapp 30 Millionen Euro

gesteigert werden und wir sind

mit der Ertragslage der Gruppe

aktuell zufrieden“ freut sich

der Geschäftsführer Dr. Christian

Ellwein.

HERAUSFORDERUNGEN „Im

vergangenen Jahr haben uns Materialengpässe

und Preiserhöhungen

bei den Komponenten sehr

herausgefordert. Durch die tolle

Teamleistung unserer Mitarbeiter

konnten wir mit sehr guter Qualität

und Lieferfähigkeit wichtige

International: Die Firma betreibt sechs Auslandsgesellschaften.

zusätzliche Aufträge für 2022 gewinnen.“

Die Gruppe produziert Sensoren

und Elektronik zum Schutz

und zur Digitalisierung von Verdichtern,

Pumpen und Ventilatoren

und führt im firmeneigenen

Testzentrum vor allem EMV- und

Umwelttests für Automotive und

Industrie durch. Insbesondere

Foto: Kriwan Gruppe

durch neue Schutzrelais für Wasser-

und Abwasserpumpen und

neue Sensoren für den Ölstand

in Verdichtern erwartet sich die

Gruppe weiter überdurchschnittliches

Wachstum auch im Jahr

2022. „Im kommenden Jahr werden

wir auch massiv in die Produktion

am Standort Forchtenberg

investieren. Insbesondere

die Erweiterung unserer vollautomatischen

Fertigung von Temperatursensoren

auf höchstem Qualitätsniveau

ist einer der wichtigen

Schwerpunkte. Wir planen mit

dem größten Investitionsbudget

der Firmengeschichte.“ bestätigt

der Vorsitzende des Beirats, Dr.

Hans-Hinrich Kruse.

STRATEGIE Kriwan setzt auch

2022 weiter die eingeschlagene

Strategie um: bei den Elektronikkomponenten

für Pumpen wird

eine erste Produktlinie für Chemiepumpen

mit ATEX-Zulassung

in den Markt eingeführt. In der

Kälte- und Klimatechnik liegt ein

wichtiger Schwerpunkt auf weiteren

Produkten für die neuen

Kältemittel wie CO 2

oder Propan.

Weiterhin wird ein neuer Windsensor

mit sehr hoher Korrosionsbeständigkeit

speziell für Offshore-Windkraftanlagen

eingeführt.

Im Testzentrum werden die

Fähigkeiten für Hochvolt-Prüfungen

erweitert. „Insbesondere Prüfungen

und Tests von Komponenten

für Nutzfahrzeuge, Kraftfahrzeuge,

Bahn und andere mobile

Anwendungen sind unsere Stärke“,

verdeutlicht der Geschäftsführer

des Testzentrums, Professor

Elmar Zeitler.

pm

www.kriwan.com

Volle Bücher bei Stahl

Intelligente Lösung ist Ihr Komfort

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Terrassenüberdachungen•Carports•Markisen

R. Stahl kann den Auftragseingang steigern, Ergebnis sinkt jedoch.

Überdachungen Markisen Carports Verglasungen Raffstores

Sitz: Stahl in Waldenburg Foto: Stahl

Der Explosionsschützer R.

Stahl veröffentlichte kürzlich

vorläufige Zahlen für

das Geschäftsjahr 2021. Die sich

im Jahresverlauf abzeichnende

Erholung der Auftragslage beschleunigte

sich mit einem Auftragseingang

von 68,9 Millionen

Euro im vierten Quartal 2021

und führte zu einem Anstieg des

Auftragseingangs auf insgesamt

261,3 Millionen Euro (2020:

248 Millionen Euro). Der Auftragsbestand

stieg zum 31. Dezember

2021 auf 72,2 Millionen

Euro, nach 64,5 Millionen Euro

im Vorjahr.

Mit einem leichten Wachstum

von 1,6 Millionen Euro auf

248,1 Millionen Euro lag der

Umsatz im Korridor der im November

angepassten Prognose.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen

konnte mit 17,9 Millionen

Euro den prognostizierten

Rahmen von 14 bis 16 Millionen

Euro übertreffen. Das Konzernergebnis

verringerte sich um 1,4

Millionen Euro auf minus 4,9

Millionen Euro (2020: minus

3,5 Millionen Euro).

„Die durch die Covid-19-Pandemie

unverändert bestehenden

Beeinträchtigungen in wichtigen

Absatzmärkten sowie Materialverknappungen

führten 2021

nach vorläufigen Berechnungen

zu einem moderaten Ergebnisrückgang.“

Dabei wirkten sich

stabile Personalkosten sowie

Einsparungen ergebnissichernd

aus, teilt das Unternehmen mit.

Bedingt durch das negative Konzernergebnis

und höhere Investitionen

infolge der konsequenten

Umsetzung der Unternehmensstrategie

ging der Free

Cashflow auf minus 6,3 Millionen

Euro (2020: 5,7 Millionen

Euro) zurück. Entsprechend erhöhten

sich die Nettofinanzverbindlichkeiten

zum 31. Dezember

2021 auf 18,3 Millionen

Euro (31. Dezember 2020: 5,8

Millionen Euro).pm

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16 Firmen & Märkte

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Größtes Bauprojekt der Firmengeschichte

Erweiterung: Mit einem dreistöckigen Neubau bekämpft der Crailsheimer Funksteuerungsspezialist HBC seinen Platzmangel.

Das neue Gebäude soll Ende des Jahres bereits fertiggestellt sein. VON MARIUS STEPHAN

Das Geschäft läuft sehr gut,

trotz Corona- und Materialkrise“,

sagt Thomas Roels,

Vertriebsleiter und Mitglied

der Geschäftsleitung des mittelständischen

Unternehmens. Deshalb

ist es die Zielsetzung des

Neubauprojektes, mehr moderne

Produktionsfläche aufzubauen.

„Natürlich schaffen wir auch

neue Arbeitsplätze“, kündigt Roels

an. Er will sich noch nicht auf

eine genaue Zahl festlegen, spekuliert

aber im zweistelligen Bereich

für die Zeit nach der Fertigstellung.

Rund elf Millionen Euro investiert

HBC in den Ausbau des Standortes

in der Crailsheimer Emil-Rathenau-Straße.

Es ist das größte Bauprojekt

in der Geschichte des Unternehmens,

das 1947 gegründet

wurde und mittlerweile rund 460

Mitarbeiter beschäftigt. Vor wenigen

Tagen begannen die Erdarbeiten.

Die Fertigstellung ist für Ende

2022 geplant.

Die neu entstehende Fläche, rund

5500 Quadratmeter über drei

Stockwerke und den Keller, soll

auch genutzt werden, um die Situation

am Hauptsitz in der Haller

Straße und in den benachbarten

Hallen bei HBC components zu

entzerren. Arbeitsplätze von dort

werden in den Neubau verlagert,

sodass überall etwas mehr Platz

entsteht. Bei Vollauslastung bietet

das Gebäude Raum für 80 Arbeitsplätze

in der Montage, die sich

über zwei Ebenen des Neubaus

erstreckt. Hinzu kommt das obere

Stockwerk, das in Zukunft Büros

und Besprechungsräume beherbergt.

Zusätzlich entstehen ein

kleines Logistikgebäude auf dem

Gelände sowie 134 Parkplätze.

„Wir werden nicht gleich nach

Fertigstellung Vollauslastung erreichen“,

erläutert Roels, der

das Bauprojekt vonseiten der Geschäftsleitung

verantwortet. „Wir

werden noch Platz für weiteres

Wachstum haben. Der Neubau

am Standort Emil-Rathenau-Straße

mit knapp 6000 Quadratmetern

ermöglicht uns eine Vergrößerung

der Fläche für Fertigungskapazität

und Logistik. Die Belegschaft

an diesem Standort, die

heute rund 170 Mitarbeiter zählt,

wird um 25 bis 30 Prozent steigen.

Wir bauen dort auch unser

Logistikzentrum und Hauptlager

auf, um das Wachstum an anderen

Standorten zu unterstützen. Seit

Jahren wächst die HBC-Firmengruppe

im zweistelligen Bereich,

mit ein paar Ausnahmen wie etwa

dem Corona-Jahr, auch an unseren

anderen deutschen Standorten

in Dortmund und Zwönitz im

Repräsentativ: Der geplante Neubau überragt die bisherigen Hallen und soll das neue Gesicht des

Standortes im Crailsheimer Westen werden.

Erzgebirge sowie im Ausland. Die

Erweiterung ist für uns eine Investition

in die Zukunft.“

UNIKATE HBC fertigt Funksysteme

zur Steuerung von Maschinen

und Geräten – zum Beispiel

für Krane auf Baustellen oder in

Werkshallen. Ein weiteres Beispiel

sind Baumaschinen des Global

Players Caterpillar, die mit

Funktechnik aus Crailsheim ausgestattet

sind. Aber auch besondere

Projekte und Unikate rüstet

der Mittelständler mit komplexen

Funksteuerungsmöglichkeiten

aus. So zuletzt eine Segelyacht, die

vor kurzer Zeit erst in den Medien

präsent war. Hier lieferte HBC das

Grafik: HBC

Steuersystem für die Bewegungen

des Mastkorbes und das automatisierte

Segelsetzen auf dem über

120 Meter langen Schiff.

Roels sieht Nachhaltigkeit als einen

entscheidenden Erfolgsfaktor

von HBC. Funksteuerungen

herstellen könnten viele Unternehmen,

aber die Qualität, Zuverlässigkeit

und Innovationskraft

von HBC erreiche kaum ein Mitbewerber.

„Die Qualität steht absolut

im Fokus“, sagt Roels. Deshalb

arbeite HBC auch mit einer

enormen Fertigungstiefe. Das Unternehmen

stellt so viele Komponenten

der Systeme wie möglich

selbst her, kauft kaum zu.

Neben der Langlebigkeit der Systeme

gehören für ihn vor allem

auch die Sicherheit für den Bediener,

leichte und intuitive Bedienbarkeit

sowie die Stabilität

und Präzision der Funksysteme zu

den Qualitätsmerkmalen, die das

Crailsheimer Unternehmen so erfolgreich

am Markt machen. Die

Erfahrung mache hier den Unterschied,

nicht wenige Produkte

des Hauses HBC werden seit Jahrzehnten

verfeinert und weiterentwickelt.

2020 traf die Corona-Pandemie

das Unternehmen und ließ Auftragseingang

und Umsatz stocken.

„Das haben wir deutlich gespürt.

Die Kurve ging erst stark nach unten,

dann aber auch wieder steil

nach oben“, sagt Roels. Viele Firmen

waren vor zwei Jahren im

Produktionsstopp, es herrschte

allgemein „eine große Unsicherheit“.

Relativ schnell habe die Situation

aber wieder die enorme

Dynamik erreicht, die auch vor

der Pandemie herrschte. Auch

während der Krise baute HBC

deshalb seine Kapazitäten aus. 37

neue Arbeitsplätze kamen zuletzt

im Jahr 2021 hinzu – ein Plus bei

den Mitarbeitern von nicht ganz

zehn Prozent.

Als größte Herausforderung sieht

Roels aktuell die Materialknappheit.

Dies betrifft vor allem Elektronikbauteile,

aber auch andere

Bereiche rücken hier in den Fokus.

Es sei gerade extrem schwierig

für alle Hersteller, die Elektronik

verbauen. Der Vertriebsleiter

bemerkt hier auch eine gewisse

Sicherheitsmentalität, welche die

Firmen 20 Prozent mehr Material

als benötigt kaufen lässt – was die

Knappheit weiter verschärft.

Die Einweihung der neuen Flächen

steht dieses Jahr bei den Feierlichkeiten

im Unternehmen nur

an zweiter Stelle. HBC will Mitte

Juli sein 75-jähriges Bestehen

groß feiern – wenn es die Corona-Lage

zulässt.

www.hbc-radiomatic.com

Trendsetter der Wirtschaft

Ventilspezialist GEMÜ vom Institut der FAZ ausgezeichnet.

Zukunft selbst gestalten.

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Das Ingelfinger Technologieunternehmen

GEMÜ

wurde vom F.A.Z.-Institut

als „Trendsetter der deutschen

Wirtschaft 2021“ ausgezeichnet

und erzielt in der Kategorie

Messtechnik den zweiten Platz.

Mit dieser Auszeichnung würdigt

das Institut Unternehmen,

die ihre strategischen Entscheidungen

und Planungen besonders

erfolgreich und zukunftsweisend

an globalen Megatrends

ausrichten und sich so neue Geschäftsfelder

erschließen.

Dafür hat das Zukunftsinstitut

zwölf Megatrends wie zum

Beispiel Gesundheit, Mobilität

oder auch die Silver Society, mit

den Auswirkungen des demografischen

Wandels, definiert,

die sich langfristig auf die Geschäftsfelder

von Unternehmen

auswirken.

AUSZEICHNUNG Das

F.A.Z.-Institut hat anschließend

in dem Zeitraum von August

2020 bis Juli 2021 in Zusammenarbeit

mit dem IMWF

Institut für Management- und

Wirtschaftsforschung mehr als

20.000 Unternehmen und Marken

daraufhin untersucht, wie

erfolgreich sie sich an Megatrends

ausrichten. Mit 96,8 von

100 möglichen Punkten erreichte

GEMÜ Platz 2 im Bereich

Messtechnik.

„Die Auszeichnung „Trendsetter

der deutschen Wirtschaft

2021“ bestärkt uns darin, auch

in Zukunft neue Ideen zu entwickeln

und damit in neue Märkte

zu gehen und so Trends zu setzen.

Unser Ziel ist es, vorauszugehen

und innovative Produkte

sowie wegweisende Lösungen zu

entwickeln, um langfristig unseren

Beitrag für Gesellschaft und

Wirtschaft zu leisten,“ so Gert

Müller, geschäftsführender Gesellschafter

der GEMÜ Gruppe.

UNTERNEHMEN Die GEMÜ

Gruppe entwickelt und fertigt

Ventil-, Mess- und Regelsysteme

für Flüssigkeiten, Dämpfe

und Gase. Bei Lösungen für sterile

Prozesse ist das Unternehmen

Weltmarktführer. Das global

ausgerichtete, unabhängige

Familienunternehmen wurde

1964 gegründet und wird seit

2011 in zweiter Generation von

Gert Müller als geschäftsführendem

Gesellschafter gemeinsam

mit seinem Cousin Stephan Müller

geführt.

Die Unternehmensgruppe erzielte

im Jahr 2021 einen Umsatz

von über 450 Millionen

Euro und beschäftigt heute weltweit

über 2200 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, davon mehr als

1200 in Deutschland. Die Produktion

erfolgt an sechs Standorten:

Deutschland, Schweiz

und Frankreich sowie in China,

Brasilien und den USA. Der

weltweite Vertrieb erfolgt über

27 Tochtergesellschaften und

wird von Deutschland aus koordiniert.

Über ein dichtes Netz

von Handelspartnern ist GEMÜ

in mehr als 50 Ländern auf allen

Kontinenten aktiv. pm

www.gemu-group.com

Stammsitz: Das Unternehmen wurde in Ingelfingen gegründet und

hat seinen Hauptsitz euch heute noch dort.

Foto: GEMÜ


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Firmen & Märkte 17

Investitionen ins Klima

Rund vier Millionen Euro steckt das Forchtenberger Unternehmen Arnold zwischen

2018 und 2023 ins Energiemanagement mit dem Ziel, den Verbrauch weiter zu senken.

Bei Arnold Umformtechnik

mit Sitz in Forchtenberg

werden regelmäßig Treibhausgasbilanzen

erstellt, um das

Potenzial für Klimaschutzmaßnahmen

im Unternehmen auszuloten.

Seit 2021 gilt bei dem

Hersteller von hochwertigen

Verbindungssystemen und Präzisionsteilen

die Produktion als

klimaneutral.

Dennoch sollen der Energieverbrauch

und somit auch die

Treibhausgasemissionen weiter

sinken. Dabei folge das Unternehmen

dem Dreifachprinzip

aus Vermeiden, Reduzieren und

Kompensieren. Die Kompensation

sei dabei der letzte Schritt,

um aktuell noch unvermeidbare

Emissionen heute schon auszugleichen,

wie Geschäftsführer

Frank Agner betont.

2018 wurde erstmalig für die

Standorte in Dörzbach, Ernsbach

und Neu-Kupfer eine Klimabilanz

aufgestellt. Die Daten

2021 werden derzeit mithilfe der

KlimAktiv Consulting GmbH, einem

Beratungsunternehmen für

individuelle Klimaschutzstrategien

und Klimaneutralität mit Sitz

in Tübingen, erhoben und in einem

Greenhouse Gas Protocol

(GHG) veröffentlicht. Dort werden

die CO 2

-Emissionen in so genannten

Scopes ermittelt: Scope

1 (direkte Emissionen), Scope 2

(indirekte Emissionen aus Energiebezug)

und Scope 3 (vor- und

nachgelagerte indirekte Emissionen).

Scope 1 und 2

liegen aktuell im Fokus

Der Fokus der Klimaneutralität

liegt aktuell auf Scope 1 und 2,

da die Datengrundlage und Beeinflussbarkeit

im Scope 3 aktuell

noch nicht ausreichend gegeben

sind.

Rund vier Millionen Euro investiert

Arnold zwischen 2018 und

2023 in das Energiemanagement.

Aus strategischer Sicht soll

die Transparenz der Energieflüsse

erhöht und der Energieeinsatz

weiter gesenkt werden. Auch

der Beschaffungsgrad von thermischer

und elektrischer Energie

soll weiter sinken, um die

CO 2

-Emissionen noch weiter zu

reduzieren.

Operative Ziele im Energiemanagement

verfolgt Arnold unter

anderem mit einer Optimierung

des Beleuchtungskonzepts

und einer Reduktion des Druckluft-,

Heizöl- sowie Stromverbrauchs.

Das Industrieunternehmen

verspricht sich ebenfalls

viel von einer Wärmerückgewinnung

der Abluft in der Härterei.

Um die CO 2

-Emissionen weiter

zu reduzieren und die klimaneutrale

Produktion zu gewährleisten,

wird Arnold verstärkt auf

den Bezug von Grünstrom setzen.

Die indirekt bezogene Energie

(Scope 2), die für den Unternehmensbetrieb

benötigt wird,

wird heute schon als Energie

aus erneuerbaren Quellen ausgewiesen.

Unvermeidbare Emissionen

in Scope 1 werden seit

2021 durch ein Klimaschutzprojekt

kompensiert.

Allein durch die Installation von

Fotovoltaik-Anlagen wird die Firma

zukünftig insgesamt circa 3,6

Millionen Kilowattstunden pro

Jahr selbst erzeugen. „Wärmetauscher

zur Kühlung der Hydraulik

an der Hydraulikpresse

sind ebenfalls sinnvoll. Wir

planen außerdem den Bau eines

Blockheizkraftwerks mit

Absportionskälte wodurch zusätzlich

ein Gaskessel überflüssig

wird“, betont Agner. Darüber

hinaus werden die Lüftungsanlagen

sukzessive auf keilriemenbetriebene

Ventilatoren umgerüstet,

die energieeffizienter

sind. „Mit dem Austausch der

Leuchtmittel konnten wir bereits

den Energieverbrauch um bis

zu 895 000 Kilowattstunden pro

Jahr reduzieren. Dies entspricht

dem durchschnittlichen Jahresenergie-Verbrauch

von rund 235

Vier-Personen-Haushalten“, betont

der Geschäftsführer. pm

Klimaneutralität: Frank

Agner, Geschäftsführer bei

Arnold, verfolgt ehrgeizige

Ziele.

Foto: Arnold

www.arnold-fastening.com

Anspruch: Das Wald & Schlosshotel steht für eine exzellente

Fünf-Sterne-Superior-Aus- und Weiterbildung.

Foto: Dominik Hotzy

Friedrichsruhe ist

Kaderschmiede

Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe will junge

Talente fördern und fordern.

Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

hat mit der „Kaderschmiede

Friedrichsruhe“ eine

durch die Akademie Würth unterstützte,

eigene Akademie ins

Leben gerufen: Unter der Federführung

von Violeta Pantic vom

Hotelmanagement werden junge

Nachwuchskräfte gefördert.

Mitarbeiter und Azubis bekommen

beispielsweise die Chance,

aus der zweiten Reihe hinter Sternekoch

Boris Rommel hervorzutreten

und ihr Können an ausgesuchten

Abenden Gästen in Eigenregie

zu beweisen. Die Resonanz

der Gäste auf das Nachwuchs-Format

ist groß und die Koch-Events

sind ausgebucht.

Ähnlich gut kommt auch die Aktion

„5 grüne Sterne“ an: Drei

Auszubildende sind hier auf den

„Turndown-Service“ gestoßen.

Gäste können jetzt bewusst auf

den Austausch von Handtüchern

verzichten – zugunsten eines reduzierten

Waschwasser- sowie

Energieverbrauchs. Mit dem eingesparten

Geld sollen beispielsweise

neue Bäume im Schlossgarten

gepflanzt werden. pm

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

ADVERTORIAL

Das Fachkräfte-Netzwerk

Von der Wissensvermittlung bis zur Markenbildung

Die Mitgliedschaft im Fachkräfte-Netzwerk bringt Unternehmen zahlreiche ganz konkrete Vorteile

Hohenlohe Plus präsentiert die

Raumschaft als das, was sie ist:

eine der attraktivsten Regionen

Deutschlands mit herausragender

Lebensqualität und besten

Karriereperspektiven. Firmen

können von der so entstehenden

starken Fachkräftemarke bei ihrer

Suche nach Personal profitieren.

❚ Ursprünglich landwirtschaftlich

geprägt, macht Hohenlohe heute

als wirtschaftsstarke Region von

sich Reden. Die Unternehmen

» Sie machen das

Employer Branding für

Ihr Unternehmen –

wir machen es für die

Region. Martin Buchwitz

rund um Kocher und Jagst bieten

qualifizierten Fachkräften gute

Chancen am Arbeitsmarkt. So ist es

auch wenig überraschend, dass bei

der Gründung von Hohenlohe Plus

vor vier Jahren eine Einwohnerbefragung

der Hochschule Heilbronn

nach dem Hauptgrund für den

Zuzug nach Hohenlohe bei den

26- bis 40-Jährigen einen klaren

Trend erkennen ließ: 47 Prozent

der Befragten gaben an, dass sie

hauptsächlich wegen der Arbeit die

Region als Heimat gewählt haben.

Und dennoch scheint die Strahlkraft

noch nicht genug zu sein.

Leistungen: Mit unterschiedlichsten Projekten unterstützt Hohenlohe Plus seine Mitglieder beim Finden von qualifizierten Angestellten. Darüber

hinaus macht es die Region weiter über die Stadt- und Kreisgrenzen als attraktiven Arbeitsort bekannt.

Foto: NPG-Archiv

Denn eine weitere Umfrage der

Hochschule unter heimischen

Firmenverantwortlichen ergab, dass

86 Prozent von ihnen von einem

spürbaren Fachkräftemangel reden.

22 Prozent der befragten Unternehmenslenker

machen gar ein

branchen- oder standortspezifisches

Fehlen von qualifizierten Arbeitnehmern

aus. Und die Situation hat

sich bis heute weiter verschärft.

Hilfestellung Um dieses Problem

anzugehen, steht das Fachkräfte-

Netzwerk Hohenlohe Plus den

hiesigen Unternehmen als starker

Partner zur Seite. Die Interessenvertretung

arbeitet stetig daran, die

Corporate Identity für die gesamte

Region zu stärken. Geschäftsführer

Martin Buchwitz betont: „Das

Ziel, die Region Hohenlohe Plus

überregional als attraktive Region

für Fachkräfte bekannt zu machen,

kann nur gemeinsam mit all denen

gelingen, denen das Thema auch

wichtig ist und die bereit sind, sich

gemeinsam mit uns dafür einzusetzen:

die Unternehmen, Vereine

und Organisationen des Landstrichs

zwischen Bad Mergentheim,

Crailsheim, Künzelsau, Öhringen

und Schwäbisch Hall.“ Und genau

diese profitieren vom starken „Wir-

Gefühl“ unter der identitätsstiftenden

Dachmarke für die Region.

Buchwitz fasst zusammen: „Die

Mitglieder machen das Employer-

Branding für ihr Unternehmen –

und wir das für die Region.“

Projekte Um das primäre Ziel –

nämlich Fachkräfte für die Unternehmen

und Organisationen in

Hohenlohe Plus zu gewinnen –

zu erreichen, hat das Netzwerk

einige vielversprechende Projekte

ins Leben gerufen. Dazu zählt zum

einen „Hohenlohe 4 Talents“,

ein Fonds zur Unterstützung von

Unternehmensgründungen in der

Region. Den Förderern wird damit

die Chance geboten, sich aktiv für

die Gründerkultur einzusetzen.

Sie bekommen frühzeitig Zugang zu

Start-ups und können die regionale

Entwicklung mitsteuern.

Die Gründer wiederum haben die

Chance, nicht nur Fördermittel zu

bekommen, sondern auch mit den

etablierten heimischen Firmen in

Kontakt zu treten. Ein weiteres

Instrument ist der Fachkräftepool.

Er soll abgelehnte Bewerber in

Hohenlohe halten. Falls sich eine

Fachkraft auf eine konkrete Stellenausschreibung

beworben hat,

sich der Arbeitgeber aber für einen

anderen Bewerber entscheidet,

kann der Kandidat auch weiterhin

Teil eines Online-Pools bleiben, aus

dem sich andere Firmen mit denselben

Anforderungen „bedienen“

können.

Nicht zuletzt unterstützt Hohenlohe

Plus mit einer Vielzahl an Veranstaltungen

die Wissensvermittlung in

der Region. Im März stehen gleich

zwei Termine auf der Agenda: Im

Webinar „Fachkräfte finden im

ländlichen Raum – (un)möglich?!“

gibt Zuzana Blazek vom Kompetenzzentrum

Fachkräftesicherung

am Donnerstag, 10. März ab 15 Uhr

Tipps für eine strategische Herangehensweise

an Personalarbeit.

Und am Donnerstag, 24. März, lädt

Hohenlohe Plus gemeinsam mit

dem Bildungswerk der Baden-

Württembergischen Wirtschaft

Verantwortliche aus HR und Personalmanagement,

Marketingleiter

sowie Mitglieder der Geschäftsführung

zum Webinar „Fachkräftegewinnung

aus dem In- und Ausland“

ein. Sandra Kraut erläutert dann,

wie die MINT-Brücke 2.0 Talente

und Unternehmen Baden-Württembergs

zusammenbringt. Karin Nagel

von career-in-bw zeigt Best Practice

Beispiele von Recruiting bis Income.

Hohenlohe Plus versteht sich

als gemeinschaftliche Interessenvertretung

für einen

Raum mit rund 385 000 Einwohnern

und einer starken

mittelständisch geprägten

Wirtschaft mit mehr als 100

Technologie- und Weltmarktführern.

Kontakt: Geschäftsführer

Martin Buchwitz

Geschäftsstelle

Stauffenbergstraße 35–37

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/ 5801-22

www.hohenlohe.plus


18 Journal

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

NEWSLINE

„Koch des Jahres“

FRIEDRICHSRUHE. Mützen, Kochlöffel, Diamanten und

zwei Michelin-Sterne – Boris Rommel hat sich in seiner

noch jungen Kulinarik-Karriere bereits jede Menge Auszeichnungen

erkocht. Jetzt ist noch ein Titel hinzugekommen:

Der Chefkoch des Gourmet-Restaurants Le

Cerf im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe ist „Koch des

Jahres 2022“. Dazu hat ihn der Große Restaurant & Hotel

Guide gewählt. Der 37-Jährige ist bekannt für seine

Fusionsküche aus französischer Haute Cuisine, regionalen

Produkten und frischen Zutaten direkt aus dem hoteleigenen

Bauerngarten. Und damit hat er die Jury auf

ganzer Linie überzeugt, denn in ihrer Urteilsbegründung

schreibt sie: „Rommel begeistert Menschen, die der

klassischen Küche verbunden sind ebenso wie jene, die

kulinarisch eher mit ‚Hip-Hop‘ aufgewachsen sind.“ Tatsächlich

spricht Rommel mit seinen einzigartigen Kreationen

ein breites Publikum an.

pm

Nachhaltigkeit in Unternehmen

SCHWÄBISCH HALL. Über Möglichkeiten und Chancen,

mehr Nachhaltigkeit auf Unternehmensebene zu etablieren,

tauschte sich Jutta Niemann, grüne MdL im

Wahlkreis, mit Sabine Gauger, Management Support

Manager bei Optima

und Vorstand vom

Packaging Valley

Germany, aus. Beide

waren sich einig,

dass Produkte, die

auf mehr Nachhaltigkeit

setzen, zunehmend

nachgefragt

werden. Und:

„Damit gibt es einen starken Impuls in den Unternehmen,

sich noch mehr zu engagieren.“ Sabine Gauger

sprach auch das Thema Kreislaufwirtschaft an. „Die Herausforderung

ist, Wertstoffe im Kreislauf zu behalten.“

Und nicht nur im Produktionsprozess oder bei den Produkten

spielt Nachhaltigkeit eine Rolle. „Auch im Bereich

der Mitarbeitenden kann mehr Nachhaltigkeit gelebt

werden“, so Jutta Niemann.pm

Foto: privat

Klärle wird DHBW-Präsidentin

WEIKERSHEIM/STUTTGART. Senat und Aufsichtsrat

der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)

haben Professorin Martina Klärle aus Weikersheim im

vergangenen Oktober zur neuen DHBW-Präsidentin gewählt.

Die Umweltwissenschaftlerin trat nun im Februar

die Nachfolge von Professor Arnold van Zyl an. Ihre

Amtszeit beträgt sechs Jahre. „Die DHBW ist eine Hochschule,

die die Regionen stärkt, und ich freue mich, jetzt

ein Teil des Ganzen zu sein“, betont Klärle. Ihre Hauptaufgabe

als Präsidentin sieht sie darin, „den ,Laden zusammen

zu halten’ und die Verbindung zur Landespolitik,

den Ministerien sowie den Wirtschafts- und

Sozialverbänden zu stärken. Außerdem gilt es sicherzustellen,

dass das Land Baden-Württemberg das duale

Studienmodell als Exportschlager in die Welt trägt“. pm

Authentische Einblicke in die

Berufswelt dank Partnerschaft

NIEDERSTETTEN. Seit 2013 besteht eine Bildungspartnerschaft

zwischen dem Bildungszentrum Niederstetten

und der Firma EBM-Papst. In ihrem Rahmen sammeln

Schüler der Klassenstufe 8 praktische Erfahrungen in der

Ausbildungswerkstatt der Partnerfirma. So erhalten sie

sozusagen „aus erster Hand“ Einblicke in Ausbildungsziele

und Abläufe in der Azubi-Werkstatt. Im aktuellen

Schuljahr fertigten die Schüler Bluetooth-Lautsprecher.

Schüler sowie Auszubildende und Kooperationspartner

waren sich einig, dass dieses Projekt wieder einmal gewinnbringend

für beide Seiten war. Namens der Schule

bedankte sich Techniklehrer Uwe Jantschek bei den Partnern

von EBM-Papst: „Die Erfahrungen, die die Schüler

in den Werkstätten der Bildungspartner vor Ort machen,

sind als Ergänzung zum Technikunterricht und für den

weiteren Weg der Schülerinnen und Schüler von unschätzbarem

Wert.“ Die Partnerschaft wird fortgeschrieben

und soll auch künftigen Schülergenerationen

einen Einblick in die Berufswelt ermöglichen. pm

Sicherung von Nachwuchs

Vier neue Betriebe aus der Region Heilbronn-Franken tragen nun das Qualitätssiegel

„Top-Ausbildungsbetrieb“ der Handwerkskammer.

Das Siegel „Top-Ausbildungsbetrieb“

der Handwerkskammer

wird seit

sechs Jahren an Betriebe verliehen,

die ihre Ausbildung einem

Qualitätscheck unterziehen.

Vier Betriebe aus der Region haben

die Zertifizierung 2021 erfolgreich

durchlaufen: die Albert

Amos GmbH aus Brackenheim,

die Heyd GmbH aus Heilbronn,

die Hieber Installationen und

Handel AG aus Weikersheim und

die Johann Stumpf GmbH aus Bad

Mergentheim. „Insgesamt gibt es

damit inzwischen fast 50 Top-Ausbildungsbetriebe

in der Region

Heilbronn-Franken“, freut sich

Marion Christ, Ausbildungsberaterin

der Handwerkskammer.

Alle verantwortlichen der zertifizierten

Betriebe sind sich sicher:

Eine gute Ausbildung sichert

Zusammenhalt: Bei der Johann Stumpf GmbH werden alle Mitarbeiter an der Ausbildung beteiligt.

Sie zeigen sich entsprechend stolz über die Auszeichnung.

Foto: Johann Stumpf GmbH

Fachkräfte. Das Siegel kann dabei

helfen als attraktiver Arbeitgeber

wahrgenommen zu werden. Zudem

erhalten Betriebe durch die

Beratungs- und Reflexionsgespräche

mit der Kammer neue Ideen

und Anregungen und können somit

die Ausbildung der Fachleute

Neuer Wächter über

Regularien und Richtlinien

Harald Rudelgass, langjähriger

Technikleiter der Systemair

GmbH, hat zum

1. Januar auf die Konzernebene

der weltweit agierenden Systemair-Gruppe

gewechselt. Im Unternehmen

für Kälte,- Klima- und

Lüftungstechnik ist er als Group

Compliance Director nun für die

Einhaltung aller Richtlinien und

Regularien der produzierenden

Systemair-Standorte innerhalb

Europas verantwortlich.

Harald Rudelgass ist bereits seit

1998 für die Systemair GmbH

aktiv. Im Laufe seiner 24-jährigen

erfolgreichen Tätigkeit, ist

Rudelgass mit dem Unternehmen

gewachsen und hat stets

zur Weiterentwicklung des Systemair-Standorts

in Windischbuch

beigetragen. Nachdem Rudelgass

jahrelang seine Kenntnisse

als technischer Leiter der GmbH

einbrachte und bereits auf Konzernebene

den Bereich Public Affairs

für Ventilatoren und Wohnraumlüftung

übernahm, wechselte

der 51-Jährige nun vollständig

auf Konzernebene. pm

von morgen noch attraktiver gestalten.

pm

Langjähriger Technikleiter Harald Rudelgass wechselt bei Systemair auf die Konzernebene.

www.systemair.com

Auszeichnung: Wilhelm Beck gehört zu den Jubilaren. Der Crailsheimer

hat den Diamantenen Meisterbrief erhalten.

Foto: privat

Verantwortung: Harald Rudelgass ist nun Group Compliance Director

an den europaweiten Standorten.

Foto: Systemair

Andauerndes

Engagement

Altmeister aus dem Kreis mit Urkunden geehrt.

Der Goldene (50), Diamantene

(60) und der Eiserne

(65) Meisterbrief ist

eine Anerkennung für die verantwortungsvoll

geleistete Arbeit im

Handwerk. Die Urkunden erhielten

die Jubilare der Kreishandwerkerschaft

Schwäbisch Hall in den

vergangenen Wochen. Der Goldene

Meisterbrief ging an: Johannes

Siller, Bäcker (Bühlerzell); Karl-

Heinz Mietz, Steinmetz- und Steinbildhauer

(Crailsheim); Eberhard

Busch, Kfz-Mechaniker (Ilshofen);

Eginhard Wolf, Radio- und

www.hwk-heilbronn.de

Fernsehtechniker (Kirchberg);

Karl Hannemann, Kfz-Mechaniker

(Künzelsau); Wilhelm Ilgenfritz,

Maurer (Rot am See); Friedrich

Ströbel, Maurer (Rothenburg);

Reinhold Köngeter, Friseur; Christa

Rohde, Friseurin; Helmut Kühne,

Gas- und Wasserinstallateur

(alle Hall).

Den Diamantenen Brief erhielten:

Fritz Stein, Maler (Braunsbach);

Kurt Höflinger, Maler;

Werner Kranz, Metzger; Wilhelm

Beck, Radio- und Fernsehtechniker

(alle Crailsheim); Wilhelm

Eberle, Glaser (Forchtenberg);

Wilhelm Hofmann, Maurer

(Kreßberg); Alfred Ehrler, Tischler

(Mulfingen); Günther Class,

Buchbinder; Friedrich Drechsler,

Zimmerer (beide Hall).

Den Eisernen Brief erhielten: Wilhelm

Faasen, Raumausstatter (Ilshofen);

Friedrich Mayer, Maler

(Obersontheim) und Günther

Scheuermann,

(Schrozberg).

Raumausstatter

pm


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Kapital & Finanzen 19

Ein Erfolgsmodell hat sich bewährt

Die Sparkasse Tauberfranken erreicht in der Pandemie erneut ein sehr gutes Ergebnis.

VON HERIBERT LOHR

Geschäftsjahr 2021

Geschäftsvolumen* 3,63

Bilanzsumme* 3,45

Kredite* 2,03

Einlagen* 2,55

Beschäftigte 479

Filialen 24

*Angaben in Milliarden Euro

RB Grafik: JS, Quelle: Sparkasse Tauberfranken

Tendenz

Rückschau: Die Vorstände Peter Vogel und Wolfgang Reiner (v. li.) beim Pressegespräch, das coronabedingt

in digitaler Form angeboten wurde.

Foto: Sparkasse Tauberfranken

Die Sparkasse Tauberfranken

hat auch das zweite

Geschäftsjahr in der Pandemie

mit einem „sehr guten Ergebnis

abgeschlossen“, erläuterte

der Vorstandsvorsitzender Peter

Vogel beim jüngsten Pressegespräch.

Gemeinsam mit seinem

Vorstandskollegen Wolfgang Reiner

zog er das übergeordnete Fazit:

„Wir haben unseren Kunden

in der Corona-Krise weiterhin

umfassend geholfen.“

Die beiden Vorstände zeigten sich

auch deswegen zufrieden, weil

das Umfeld nicht einfach war. So

konnte sich die Wirtschaft nach

dem Einbruch im Jahr 2020 zwar

etwas erholen; die Wirtschaftsleistung

hat das Vorkrisenniveau aber

noch nicht wieder erreicht. Seit

Anfang Februar sind an den Finanzmärkten,

fast schlagartig größere

Bewegungen zu verzeichnen.

Die US-Notenbank Fed und viele

andere Zentralbanken, zuletzt

sogar die Europäische Zentralbank

(EZB), haben inzwischen

signalisiert, dass sie die expansive

Geldpolitik schneller als bislang

gedacht beenden wollen. Obwohl

das historisch niedrige Zinsniveau

nahezu alle Geschäftsbereiche

tangierte, konnte sich die

Sparkasse Tauberfranken „aufgrund

strategischer Planung in

den meisten Kerngeschäftsfeldern

verbessern.“ So wuchs etwa die

Bilanzsumme um mehr als neun

Prozent auf nun 3,45 Milliarden

Euro.

Das Kreditvolumen erhöhte sich

um 4,8 Prozent auf 2,03 Milliarden

Euro und Einlagen wuchsen

auf 2,55 Milliarden Euro. „In der

Pandemie wurde das Geschäftsmodell

der Sparkassen einmal

mehr bestätigt“, sagt Peter Vogel.

Dies zeigt auch die Vertrauensfrage,

die im Rahmen des „Vermögensbarometers

2021“ unter

mehr als 4800 Menschen vom

Meinungsforschungsinstitut Kantar

bundesweit durchgeführt wurde.

Getrieben wurde das Geschäft

von der hohen Kreditnachfrage.

Die Zusagen für Darlehen beliefen

sich zuletzt auf 396 Millionen

Euro. Damit vergab die Sparkasse

an jedem Werktag rund 1,5 Millionen

Euro an Krediten.

Groß war auch die Nachfrage

nach Fördermitteln. Insgesamt

wurden 84,2 Millionen Euro zur

Bewilligung bearbeitet. Das Gesamtvolumen

an öffentlichen Förderkrediten

stieg damit auf über

353 Millionen Euro. Einer der

Motoren war hier der private

Wohnungsbau. Hier wurden zuletzt

172 Millionen Euro ausgereicht.

Auch die Immobilienvermittlung

lief gut. Wolfgang Reiner:

„Unsere ImmobilienCenter haben

ihre Vermittlungstätigkeit erneut

gesteigert und mit 72 Objekten

ihre Ausnahmestellung im regionalen

Markt bestätigt. Das vermittelte

Volumen lag bei 18,7 Millionen

Euro.“

Die Entwicklung an den Kapitalmärkten

sorgten auch für einen

starken Zuwachs bei den Vermögensanlagen.

Mit „einer Wertpapier-Nettoersparnis“

von über

91,5 Millionen Euro wurde eine

neue Rekordmarke erreicht. Der

Wertpapierumsatz stieg auf 442,2

Millionen Euro. Ein Zuwachs von

fast 32 Prozent.

Auch das weitere Provisionsgeschäft

entwickelte sich ordentlich,

auch wenn die Nachfrage nach

Bausparverträgen, mit einer Bausparsumme

von 59,6 Millionen

Euro etwas geringer ausfiel als im

Jahr zuvor. Dafür erreichten die

Berater im Sach- und Lebensversicherungsbereich

ein Plus von

bis zu sieben Prozent. Bei der Vermittlung

von Konsumentenkrediten

(Autokredite und Privatkredite)

belegte Tauberfranken unter

allen Sparkassen in Baden-Württemberg

mit einem Netto-Volumen

von über 14,4 Millionen

Euro gar den vierten Rang.

Daneben investiert die Sparkasse

auch in den Filialen kräftig

in die digitale Infrastruktur.

Dadurch wird unter anderem

„die Videoberatung optimiert“,

17 neue Geldautomaten haben

eine NFC-Schnittstelle erhalten,

die kontaktloses und damit wesentlich

schnelleres Geld abheben

ermöglicht und 29 Geldautomaten

verfügen nun über eine Audiounterstützung

für Menschen

mit Sehbehinderung. Aktuell beschäftigt

die Sparkasse Tauberfranken

479 Personen und stellt

dabei 32 Ausbildungsplätze.

Die Zahl der Nutzer der Sparkassen-App

ist mittlerweile auf über

19 400 angestiegen. Online-Banking

betreiben bereits mehr als

46 000 Kunden. Mehr als 3,9 Millionen

Zahlungen wurden bargeldlos

abgewickelt. Der Anteil

der kontaktlosen Kartenzahlungen

liegt mittlerweile bei 72 Prozent.

Nach dem Spatenstich im

Mai 2020 wurde jetzt die neue

Filiale in der Bahnhofstraße in

Wertheim fertiggestellt. Mit der

Eröffnung der neuen Filiale wurde

das größte Bauprojekt der Sparkasse

in den vergangenen 20 Jahren

nun abgeschlossen. Auf rund

1250 Quadratmetern Nutzfläche

wird in elf Beratungszimmern

und neun Mehrpersonenbüros

der komplette Service an Bankdienstleistungen

geboten. Mit der

Eröffnung der neuen Filiale werden

die Selbstbedienungs-Zweigstellen

in Urphar und Mondfeld,

sowie die Filiale in der Rathausgasse

geschlossen.

Bei der Immobilienstrategie der

Sparkasse Tauberfranken liegt

der Fokus auf einem größeren

Angebot an bezahlbarem Wohnraum.

Derzeit befinden sich zwei

Wohngebäude in Igersheim und

Hardheim in der Umsetzung.

Darüber hinaus ist eine weitere

Bau-Investition in Lauda-Königshofen

geplant. Mit einer Investition

von mindestens 20 Millionen

Euro sollen über 50 Wohnungen

entstehen.

„Die Kundinnen und Kunden

konnten auch während der Pandemie

auf uns zählen“ bilanziert

Peter Vogel abschließend: „Insbesondere

viele unserer Firmenkunden

haben in den vergangenen

zwei Jahren oft schwere Zeiten

durchmachen müssen. Wir haben

in vielen Einzelgesprächen helfen

können, indem wir zusätzliche

Kredite vergeben oder auch Finanzierungen

gestundet haben.“

www.sparkassetauberfranken.de

Das Kreditgeschäft brummt richtig

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim trotzt den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie.

VON HERIBERT LOHR

Die Corona-Krise hat in

der Bilanz der Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

für das Geschäftsjahr 2021

allenfalls positive Spuren hinterlassen.

„Wir konnten unsere Erfolgsgeschichte

der letzten Jahre

weiter fortschreiben“, fasst

der Vorstandsvorsitzende Thomas

Lützelberger die Ergebnisse

in Gänze zusammen.

GEWINN Auch mit den Zahlen

unter dem Strich ist der erfahrene

Bankenlenker mehr als zufrieden:

„Vor dem Hintergrund von

Pandemie, Niedrigzinsphase und

viel Regulatorik haben wir ein annehmbares

Ergebnis erzielt.

Die Bewertung „annehmbar“ bei

einem Gewinn in doppelstelliger

Millionenhöhe, wählt Thomas

Lützelberger bewusst: „Wer seine

mittelständischen Kunden umfassend

bedienen will, braucht eine

gewisse Ertragsstärke, die ist gegeben.

Mit perspektivischem

Geschäftsjahr 2021

Bilanzsumme * 4,4

Kredite * 2,6

Einlagen * 2,7

Mitarbeiter 556

Filialen 40

*Angaben in Milliarden Euro

RB Grafik: JS, Quelle: Sparkasse SHA-CR

Tendenz

Blick nach vorne, darf es aber etwas

mehr sein.“

Bereits der kurze Blick auf ein

paar Rahmendaten macht deutlich,

dass die Sparkasse vor dem

Hintergrund „eines wirklich

schwierigen Marktumfeldes“ so

„richtig gut dasteht“. Ein Bilanzwachstum

von neun Prozent auf

jetzt 4,4 Milliarden Euro kann

sich ebenso sehen lassen, wie die

Steigerung der Kredite um 7,8

Prozent auf nun 2,6 Milliarden

Euro. Damit hat das Kreditinstitut

im Geschäftsjahr 2021 an jedem

Arbeitstag 2,7 Millionen Euro an

Krediten in den heimischen Wirtschaftskreislauf

gegeben.

Allein bei der Kreditvergabe an

die Unternehmen betrug der Zuwachs

rund 4,3 Prozent. Thomas

Lützelberger: „Wir haben damit

unsere führende Position als

Hausbank des regionalen Mittelstandes

weiter gefestigt.“

STEIGERUNG Sogar noch etwas

besser lief es im Privatkunden-Geschäft.

Hier wurde mit einer Steigerung

bei den Krediten von 12,2

Prozent in den zurückliegenden

zwölf Monaten wieder „eine neue

Bestmarke“ erreicht.Die treibende

Kraft für diese gute Entwicklung

war auch hier der anhaltende

Boom am heimischen Immobilienmarkt.

So übertraf die Nachfrage

nach Baufinanzierungen alle

Erwartungen. Je Arbeitstag wurden

von dem Kreditinstitut mehr

als 1,2 Millionen Euro an Privatkunden

geleistet.

Auch in der Immobilienvermittlung

lief das Geschäft auf Hochtouren.

Thomas Lützelberger:

„Das war as dritte Rekordjahr in

Folge. Der Trend der hohen Nachfrage

sowohl in der Eigennutzung

als auch durch die Kapitalanleger

hat sich fortgesetzt und es wäre

noch mehr möglich gewesen,

wenn es noch geeignete Objekte

am Markt gäbe.“

Auch wenn die Preise für Eigenheime,

Wohnungen oder Bauplätze

zuletzt regelrecht explodierten,

sieht Thomas Lützelberger

noch keine Anzeichen für eine Abschwächung.

Seine Einschätzung:

„Wir sind ein Landkreis, dessen

Einwohnerzahl kontinuierlich zunimmt

und deswegen wird in diesem

Segment auch auf Sicht noch

viel Dynamik sein.“

Anspruch: Die Sparkasse

versteht sich nicht nur als Bank,

sondern auch als Förderer von

Kultur und Sport. Vorstandsvorsitzender

Thomas Lützelberger

bei der „Jubelausstellung“, bei

der 82 angekaufte Kunstwerke

gezeigt wurden, die in der

Region entstanden. Foto: Hans Kumpf

ANLAGEN Das vergleichsweise

moderate Wachstum bei den Einlagen

ist für den Vorstand der Suche

nach Solidität geschuldet: „In

Krisenzeiten wird mehr gespart

und auch mehr für das Alter zurückgelegt.“

Ein gutes Vermittlungsgeschäft

(Bausparverträge,

Versicherungen und Kapitalanlagen)

sicherte der Bank die notwendigen

weitere Erträge. Dass

auch diese Quelle kräftig sprudelte,

lag unter anderem daran, dass

immer mehr Sparkassenkunden

Aktien und Wertpapiere als Kapitalanlage

für sich entdecken.

Dass dabei der hauseigene Fonds

„Weltinvest Nachhaltigkeit“, abgekürzt

„WIN“ „richtig gut angenommen“

wurde, freut Thomas

Lützelberger besonders.

AUSRICHTUNG Die Erfolge im

Markt kommen nicht von ungefähr.

Die Bank, die aktuell 556

Menschen beschäftigt, hat dazu

auch ihre internen Strukturen

nachhaltig überarbeitet und an

die Gegebenheiten am Markt angepasst.

So ist der Bereich Immobilien

seit Anfang Januar nun

ein eigenständiger Geschäftsbereich

und zudem hat die Sparkasse

ihre „Beratungskompetenz“ intensiv

geschärft.

Das Kreditinstitut wurde bereits

zum wiederholten Male durch das

Deutsche Institut für Bankentests,

einem Partner der renommierten

Tageszeitung „Die Welt“, ausgezeichnet

und erhielt in den Bereichen

Privatkunden, Firmenkunden,

Baufinanzierung und Private

Banking die Note „sehr gut“. Im

Bereich der Baufinanzierung wurde

die Sparkasse gar zur „besten

Bank in Baden Württemberg

und Deutschland“ erkoren. Als

Erfolgsmodell sieht der Vorstand

hier die Trennung der Tätigkeiten

als Makler und Baufinanzierer.

Um sich weitere Markterfolge zu

erarbeiten, wird derzeit die Philosophie

für das Privatkundengeschäft

in Teilen neu gedacht. „Wir

wollen davon wegkommen, dass

etwa Wertpapieranlagen in erste

Linie etwas für ein vermögendes

Klientel sind. Privatkunden

sind für eine Sparkasse aber eben

auch die kleinen Leute, denen wir

attraktive Produkte und intensive

Beratung bieten.“

DIGITALISIERUNG Im Alltagsgeschäft

ist die Digitalisierung

weiter auf dem Vormarsch. So

zählte die Internet-Filiale zuletzt

über vier Millionen Besucher.

Mehr als 60 Prozent der Kunden

nutzen das Online-Banking, bei

den Gewerbetreibenden sind es

bereits über 82 Prozent. Trotzdem

soll die Sparkasse „auch künftig

eine Präsenzbank“ bleiben mit 30

Beratungscentern und Filialen als

direkte Anlaufstellen.

Thomas Lützelberger betont: „Natürlich

müssen die Technik und

die Standorte immer wieder auch

unter ökonomischen Gesichtspunkten

betrachtet werden, aber

am Ende wird es immer eine Mischung

aus digitaler und direkter

persönlicher Ansprache sein, mit

der wir die Beziehung zu unseren

Kunden und Geschäftspartnern

intensiv pflegen.“

www.sparkasse-sha.de


20 Kapital & Finanzen

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Richtig viel in Bewegung

Die Volksbank Hohenlohe nutzt ihre guten wirtschaftlichen Entwicklungen für spezielle Angebote für Mitglieder und Anleger.

Weitere Kooperation im Geschäftsfeld Bauen & Wohnen mit der Volksbank Flein-Talheim. VON HERIBERT LOHR

Was macht eine Genossenschaftsbank

aus? Laut

klassischer Definition ist

sie gut überregional vernetzt, demokratisch

organisiert, lokal verankert

und ihren Mitgliedern verpflichtet,

schließlich gehört ihnen

die Bank. Soweit so gut. Bei allgemeinen

Statements will es die

Volksbank Hohenlohe im zweiten

Quartal dieses Jahres nicht belassen

und hält für „ihre Hohenloher“

besondere Highlights bereit.

„Als weltweit älteste Genossenschaftsbank

sind wir stolz auf das

wohl beste Geschäftsjahr in der

fast 180-jährigen Ära“, berichtet

Vorstandsvorsitzender Dieter Karle

stolz. Erstmals konnte die Marke

von rund einer Milliarde Euro

Kreditvolumen geknackt werden,

ein Ziel, das eigentlich erst für das

Jahr 2024 eingeplant war.

Die Volksbank Hohenlohe wuchs

in den zurückliegenden Jahren

dynamisch, auch ein Erfolg

der konsequent durchgeführten

Transformation – seit dem Jahr

2018. Das traditionsreiche Bankhaus

rüste sich für die Zukunft

dabei ist die Bezeichnung „THE

BÄNK“ mehr als nur ein hipper

Slogan, sondern auch Vision ist

Programm. Als Zeichen der „sehr

guten Geschäftsentwicklung“ geht

die Bank in diesen Tagen mit einem

außergewöhnlichen Angebot

an den Markt. Mitglieder, die

aktuell nur einen Geschäftsanteil

besitzen, können vom 1. April.

bis 31. Dezember dieses Jahres

einen weiteren Geschäftsanteil

zeichnen. So können die Mitglieder

in Zeiten von Niedrigzinsen

noch mehr von der deutlich

über dem Markt liegenden Dividende

des Bankhauses profitieren.

„Unsere Mitglieder sind Privatkunden

oder kommen aus dem

Mittelstand. Sie zu fördern ist ein

bestimmender Anteil unserer Arbeit“,

so der Vorstandsvorsitzende.

„Wir stellen wichtige Weichen

und gestalten unsere Geschäftspolitik

vorausschauend, statt nur auf

den permanenten Wandel zu reagieren“,

erläutert Vorstand Harald

Braun den Schritt

Im vergangenen Jahr arbeiteten

rund 270 Mitarbeitende bei der

Geno-Bank . Allein im Jahr 2021

gab es 45 Neueinstellungen, darunter

zehn Auszubildende und

Studierende. Auch dieses Jahr ist

der Aufbau weiterer Arbeitsplätze

geplant. „Wir übernehmen aktiv

Verantwortung vor Ort. Wir, als

Zusammenarbeit: Die Vorstände Dr. Matthias Haug, Fabian Schnabel

(Volksbank Flein-Talheim), Dieter Karle, Harald Braun und der

Generalbevollmächtigte Jörg Thollembeek (Volksbank Hohenlohe, v. li.)

agieren künftig gemeinsam.

Foto: privat

Bank in Hohenlohe, stärken und

fördern unsere Region nicht nur

als erster Ansprechpartner unserer

Mitglieder und Kunden, sondern

auch durch unsere Aufgabe

als wichtiger Arbeitgeber. Dafür

bieten wir sichere Beschäftigung

und beste Perspektiven“, erklärt

Harald Braun weiter.

Auch für Anleger haben die Vorstände

wichtige Information im

Gepäck. So werden schon zum 1.

April dieses Jahres für alle Privatund

Firmenkunden, die eine aktive

Geschäftsbeziehung zur Bank

unterhalten, keine Verwahrentgelte

mehr erhoben. Die Kundenorientierung

hat die Geschäftsleitung

nach anderen Lösungen suchen

lassen. „Mit unserer Neuausrichtung

wollen wir als Genossenschaftsbank

ein Zeichen setzten“,

sagt Harald Braun „Ohne das starke

Maß an Unterstützung und das

Vertrauen, das wir bei unserem

Vorhaben erfahren haben, wären

wir jetzt nicht dort wo wir heute

sind. Dafür möchten wir unseren

Kunden, Mitgliedern und Vertretern

danken“, schließt Karle ab,

„denn durch den starken Rückhalt

unserer Mitglieder und Kunden

ist uns diese enorme Entwicklung

gelungen.

Dazu hat die Volksbank für den

Geschäftsbereich „Bauen & Wohnen“

mit der Raiffeisenbank Tüngental

ein Kooperationsmodell

angestoßen. Nun sind die Hohenloher

eine weitere Partnerschaft

eingegangen. Der Heilbronner

Immobilienmarkt ist durch eine

attraktive Wirtschaftslage und einer

steigenden Nachfrage gekennzeichnet.

Deshalb trat der Vorstandsvorsitzende

Dieter Karle mit

den beiden Vorständen Dr. Matthias

Haug und Fabian Schnabel

von der Volksbank Flein-Talheim

in Kontakt. Entstanden ist dabei

eine weitere Partnerschaft.

Kooperationen haben viel Potenzial,

wenn sich die Partner auf

Augenhöhe begegnen. Aus dieser

Überzeugung heraus haben

die Volksbank Hohenlohe und

die Volksbank Flein-Talheim beschlossen,

künftig im Bereich

Bauen und Wohnen gemeinsam

aufzutreten. „Diese Form der Zusammenarbeit

ist ein Zukunftsmodell,

das beide Bankhäuser

voranbringen wird“, ist Vorstand

Harald Braun überzeugt

Auch Dieter Karle sieht die Zusammenarbeit

mit der Volksbank

Flein-Talheim eine Stärkung beider

Partner. Jörg Thollembeek,

Generalbevollmächtigter der

Volksbank Hohenlohe und Geschäftsführer

der Volksbank Immobilien

GmbH, sieht den Vorteil

für beide Banken darin, dass vor

allem die Sympathie zueinander

stimme und diese für die folgenden

Projekte eine gute Basis bildet.

Zudem sei die Erweiterung

des Netzwerkes im Immobilienbereich

ein großer Vorteil, der auch

das Silo-Denken verhindert. Was

die Volksbank Flein-Talheim vor

allem ausmacht, ist ihre Entscheidungsstärke

und Zuverlässigkeit,

sagt Dr. Matthias Haug.

Fabian Schnabel ist sich sicher,

dass beide Häuser in der Zusammenarbeit

„voneinander lernen

werden“, da auch er im Bereich

Bauen und Wohnen im Heilbronner

Immobilienmarkt ein großes

Marktpotenzial sieht. „Auch

in Sachen Vermarktungsstrategien“,

so der Immobilienfachmann,

„haben wir nun die große Chance

neu Wege zu gehen.“

www.vh-hohnelohe.de

www.vb-flein-talheim.de

ADVERTORIAL

Crailsheim nimmt sich Zeit

Viele gute Ideen für ein Mehr an Attraktivität

Mit übergreifenden Themen-Samstagen will Crailsheim eine neue Form von Einkaufs- und Aufenthaltserlebnis schaffen.

Der Verein für Stadtmarketing will

mit außergewöhnlichen Aktionen

die Attraktivität von Crailsheim

steigern und die Innenstadt nachhaltig

mit Leben füllen.

Stadtmarketing Crailsheim e.V.

Schweinemarktplatz 3

74564 Crailsheim

Volkmar Stanoschek

Geschäftsführer

Büro: +49 7951 3009391

Mobil: +49 173 5459984

E-Mail: v.stanoschek@stm-cr.de

www.stadtmarketingcrailsheim.de

Stadtmarkting Crailsheim e. V: Engagiert für die Belebung der Stadt.

❚ Dazu sollen ab Mai an jedem ersten

Samstag im Monat Kooperationen

von Einzelhandel, Dienstleistern und

Gastronomie angestoßen werden.

Die Geschäftsleute sind aufgerufen,

die Chance zu nutzen, sich und ihre

Stärken so zu präsentieren, dass

die Stärken der örtlichen Geschäfte

deutlich werden, wie sie der Kunde

in reinem Online-Kontakt so nicht

erfahren kann. Es geht darum,

Erlebnisse zu schaffen, die den

Kunden und Besuchern in Erinnerung

bleiben, um auch langfristige Anreize

für einen Besuch der Innenstadt zu

schaffen. „Das geht natürlich nur,

wenn sich die potentiell Beteiligten

auch wirklich einbringen“, sagt

Geschäftsführer Volkmar Stanoschek:

„Es gilt, diese Idee mit Leben zu

füllen, denn nur so kann sie auch

langfristig gelingen“. Um Interessenten

ausführlich zu informieren und

weiter Ideen aufzugreifen und zu

diskutieren, findet am 9. März, um

19.30 Uhr im Ratssaal in Crailsheim

ein Informationsabend zum Projekt

„Crailsheim nimmt sich Zeit“ statt.

Mottos und Beispiele für Kooperationsmöglichkeiten

werden ausführlich

dargestellt und erläutert. Hier die

wichtigsten Punkte in einer Übersicht:

Der Titel: „Crailsheim nimmt sich

Zeit“ ist Motto für das angedachte

Samstags-Erlebnis-Konzept, das in

dieser Form im gesamten Bundesgebiet

wohl einmalig ist. Jeder

erste Samstag im Monat, beginnend

ab dem 7. Mai, steht unter einem

eigenen Motto, das durchgehend in

Geschäften, Dienstleitungsbetrieben

und in der Gastronomie wiederzufinden

sein wird.

Das Besondere: Händler, Gastronomen

und Dienstleister arbeiten

zusammen und verstärken gegenseitig

das Einkaufserlebnis.

Angedacht sind deshalb auch Kernöffnungszeiten

an diesen Samstagen

bis 16 Uhr im Einzelhandel und bis

18 Uhr in der Außengastronomie.

Durch das aktive Miteinander wird

der Erlebnisgehalt gesteigert und es

werden deutliche Anreize und Vorteile

für Besucher in der Innenstadt

geschaffen.

Es geht nicht um klassische Rabattoder

Give-away-Aktionen, sondern

Foto: NPG-Archiv

darum die Stärken, die Individualität

aber auch die Kernkompetenzen

der heimischen Betriebe sichtbar zu

machen und herauszuarbeiten.

Der Stadtmarketingverein bietet

allen Teilnehmern ein umfangreiches

Kommunikations- und Marketingkonzept

zu „Crailsheim nimmt sich Zeit“,

das in der Region um Crailsheim

ausgespielt wird.

Der Verein bietet zudem Starthilfe bei

der Umsetzung von Kooperationsideen

und in der Zusammenarbeit.

In der Anfangsphase unterstützt

der Verein die Betriebe auch bei der

Suche nach Partnerfirmen.

„Mit der Aktion „Crailsheim nimmt

sich Zeit“ bieten wir einen Rahmen,

der den Geschäften hilft, ihre Stärken

in den Vordergrund zu stellen“,

erklärt Geschäftsführer Volkmar

Stanoschek und macht deutlich, dass

es dabei um ein nachhaltiges Engagement

geht: „Wir werden sicherlich

einen längeren Atem benötigen, bis

sich diese Themensamstage etabliert

haben und bei den Kunden und

Besuchern auch im Gedächtnis sind.

Aber das Konzept ist in dieser Art

und Weise einmalig und wir sind von

einem Mehrwert für Crailsheim und

die Innenstadt überzeugt.“

Ähnlich argumentiert auch der erste

Vorsitzende des Stadtmarketingvereins

Jürgen Ulrich: „Die Besucher

brauchen ein breites Spektrum an

Angeboten. Je mehr Kunden diese

Angebote nutzen, desto attraktiver

und lebendiger gestaltet sich dann

auch das Umfeld. So entsteht eine

anziehende Wechselwirkung mit

entsprechendem Langzeiteffekt.“

Der Unternehmer macht deutlich:

„Wir alle wollen etwas Wirksames

für unsere Innenstadt tun. Jetzt

bietet sich dazu eine hervorragende

Gelegenheit.“ Deshalb fordert

Jürgen Ulrich auch alle Gastronomen,

Einzelhändler und Dienstleister dazu

auf, sich an der Aktion „Crailsheim

nimmt sich Zeit“ zu beteiligen.

Geschäftsführer Volkmar Stanoschek

fügt hinzu: „Kommen sie zum Informationsabend

am Mittwoch, 9. März

in den Ratssaal oder kontaktieren sie

den Verein“.

Gemeinsam für Crailsheim:

Der Crailsheimer Stadtmarketingverein

Der Stadtmarketing Crailsheim e.V., gegründet

2019, ist eine Initiative mit dem

Ziel, die Attraktivität der Stadt Crailsheim

als Lebens, Wirtschafts-, Einkaufs-, Tourismus-

und Erlebnisstandort zu fördern

und damit die Zukunftsfähigkeit Crailsheim

nachhaltig zu sichern. Ein (nicht nur

räumlicher) Schwerpunkt liegt dabei auf

der Stärkung und Vermarktung der gesamten

Stadt. Daher gehören, im Gegensatz

zu klassischen Gewerbevereinen, Unternehmen

aus ganz Crailsheim zu den Vereinsmitgliedern.

Aktuell sind es rund 150

Firmen aus nahezu allen Branchen wie Industrie,

Handwerk, Dienstleistung, Handel

und Gastronomie.

Stadtretter, Stadtsommer, Adventscarré,

Wirtschaftspreis, Gutscheinsystem Heimatkaufen,

Crailsheim nimmt sich Zeit – das

sind nur einige Beispiele für Aktionen und

Projekte, an denen der Stadtmarketing

Crailsheim e.V. Hand in Hand mit der Stadtverwaltung

Crailsheim und natürlich den

Mitgliedern arbeitet. In mehreren Arbeitskreisen

wie zum Beispiel „Handel & Gastronomie“

oder „Innenstadtentwicklung“

bringen sich die Unternehmen ein und setzen

Akzente. Das geschieht „Gemeinsam

für Crailsheim“ wie es auch der Slogan des

Vereins unterstreicht.

Crailsheim hat ungeheures Potenzial, viele

engagierte Menschen und gute Ideen.

Diese Kräfte gilt es in der gemeinsamen

Organisation zu bündeln. Der Stadtmarketing

Crailsheim e.V. nimmt diese Rolle mit

seinem hauptamtlichen Geschäftsführer

wahr. Der Verein versteht sich als Impulsgeber,

Ideenlieferant und Verbindungsglied

zwischen den politischen, bürgerlichen,

kulturellen und wirtschaftlichen Akteuren

in Crailsheim.

Offen steht der Verein dabei nicht nur Unternehmen;

Privatpersonen, andere Vereine

und jeder, der ein Interesse an der Attraktivitätssteigerung

der Stadt hat, kann Mitglied

im Stadtmarketing Crailsheim e.V.

werden.


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Firmen & Märkte 21

ADVERTORIAL

Die Transformation

in der M+E Industrie

Herausforderung und Chance zugleich.

Leistungen der Arbeitgeberverbände

Heilbronn-Franken

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner an

ihrer Seite. Juristen, Ingenieure und Bildungsexperten beraten

und unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit, angefangen

bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht über organisatorische

Aspekte bis hin zur Fachkräftesicherung.

Vier Juristinnen und Juristen beraten die Region

in einem Netzwerk von baden-württembergweit

mehr als 90 Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsund

Sozialrecht. Dies betrifft alle Bereiche des

Individualarbeitsrechts, von der Arbeitsvertragserstellung

bis hin zum Zeugnis. Weiterer zentraler Punkt ist die

Beratung bei der betrieblichen Mitbestimmung sowie juristische

Begleitung von Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften.

Daneben vertritt der Verband Mitgliedsunternehmen in allen

Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte. Seminare, Leitfäden und

Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen

runden das Leistungsangebot ab. Die Mitgliedsunternehmen

können dabei auf eine jahrzehntelange Erfahrung vertrauen.

Der Verbandsingenieur unterstützt in einem

Netzwerk von baden-württembergweit insgesamt

19 Ingenieurinnen und Ingenieuren zum Beispiel

bei der Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung oder

der Optimierung von Arbeitsbedingungen. Auch

die Themen Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement sowie

Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement sind

im Dienstleistungskatalog enthalten. Ziel ist der Erhalt der internationalen

Wettbewerbsfähigkeit.

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und Fachkräftemanagement

sind wichtige Tätigkeitsfelder der

Arbeitgeberverbände. Dafür setzen sie sich in der

Politik und in der Selbstverwaltung der Agentur

für Arbeit ein.

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen

sich mit Fragen der Berufsausbildung

und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte

entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten

und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum

Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme

und setzen sich für deren Interessen in Politik und

Gesellschaft ein. So wurden die Standpunkte und

Forderungen der Mitgliedsunternehmen zuletzt

im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 mit der Reihe „Wirtschaft

erklärt“ aufgegriffen und an die Parteien und die Öffentlichkeit

kommuniziert. https://heilbronn.suedwestmetall.de/bundestagswahl-2021

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen

Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.

Neben aktuellen Informationen zu

Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeits-und

Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung und

Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen und Veranstaltungen

teilnehmen. Die Rundschreiben können von mehreren

Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert werden.

2020 waren noch über 90 % der

Arbeitsplätze im Bereich der Automotivindustrie

vom Verbrenner

abhängig. Insofern muss sich

die gesamte Region als Transformationscluster

beweisen, um so

viele Industriearbeitsplätze wie

möglich zu sichern. Das Bündnis

für Transformation bietet dabei

ein konsensfähiges Fundament.

Der Rahmen ist gesetzt, wurde

doch im vergangenem Jahr mit

dem Projekt TRANSFORMO-

TIVE ein Förderantrag bei der

Bundesregierung gestellt, der

im Erfolgsfall eine zweistellige

Millionensumme für Heilbronn-

Franken garantiert.

Um den Industriestandort sichern

und Fachkräfte in der Region

halten zu können, ist aber eine

ganzheitliche Strategie und

ein einheitliches regionales

Zusammenwirken im zentralen

Bereich der (Um)qualifizierung

unausweichlich. Hier sind Sozialpartner,

Betriebsparteien und

öffentlich-rechtliche Körperschaften

ebenso gefragt wie Wirtschaftsförderungen

und Politik.

Bei richtigen Rahmenbedingungen

kann die Transformation eine

Erfolgsgeschichte für die gesamte

Region werden. Reine Partikularinteressen

und Kirchturmdenken

sind nicht der Schlüssel zum

Erfolg.

Sind Unternehmen der Metall- und

Elektroindustrie fit für Transformation?

M+E-Branche investiert in Weiterbildung ihrer Beschäftigten.

Die M+E-Industrie ist für Baden-Württemberg

mehr als nur

ein Wirtschaftszweig. Sie ist die

Schlüsselbranche des Landes

und stellt 21,1 Prozent der sozialversicherungspflichtigen

Jobs.

Und sie ist die Branche mit dem

größten Substituierbarkeitspotenzial.

genen Qualifikationsbedarf im

Bereich digitaler Technologien

sehen. Jedes zehnte Unternehmen

markiert sogar einen

Weiterbildung muss passgenau sein

Doch Weiterbildung kann nicht

auf der grünen Wiese stattfinden.

Sie muss passgenau und Teil einer

zukunftsfähigen Unternehmensstrategie

sein. Das heißt: Unternehmensleitungen

und Personalverant-

wortliche müssen in erster Linie das

Geschäftsmodell und die Vision des

Unternehmens genau anschauen

und folgende Fragen mit Blick auf

die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter

beantworten (siehe unten):

deutlich gestiegenen Bedarf.

Dies ist natürlich kein selbstloser

Akt: Nicht auf der Stelle

zu treten, der Wunsch weiter

Dazu müssen individuelle „Firmen-

Formate“ entwickelt werden: Denn

wie kein Ei dem anderen gleicht,

gleicht auch keines der rund 5.000

M+E-Unternehmen in Baden-

Württemberg dem anderen. In

Zeiten der Transformation und sich

ändernder Geschäftsmodelle gilt

dies sogar noch verstärkt.

Anders ausgedrückt: Die Unternehmen

brauchen einen differenzierten

und liberalen Weiterbildungsmarkt

Jörg Ernstberger

Geschäftsführer

Das Bündnis für Transformation ist eine Initiative, die den beginnenden Transformationsprozess

insbesondere in der Automobilindustrie, der Metall- und Elektroindustrie und dem

Maschinenbau durch die Zusammenarbeit entscheidender regionaler Akteure in der Region

Heilbronn-Franken unterstützen soll. Südwestmetall ist Gründungsmitglied.

Mehr Informationen zum Bündnis für Transformation und dem Projekt TRANSFORMOTIVE

finden Sie hier:

https://buendnis-fuer-transformation.de/buendnis-fuer-transformation.html

zu kommen, wurzelt tief in der

Branche. Und hat sie erst zu der

gemacht, die sie heute ist und

auch in Zukunft sein will.

– möglichst frei von politischer

Überregulierung. Denn: Wandel

bedeutet Flexibilität. Nicht jede

„Transformation“ ist heute schon

abzusehen. Nicht jede Gefahr

kann heute erkannt, nicht jedes

Potenzial morgen gehoben werden.

Der größte Irrglauben, dem man

anhängen könnte, ist ein sich so

dynamisch entwickelndes Umfeld

mit zu starren gesetzlichen Regeln

beherrschen zu wollen.

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.

Heilbronn / Region Franken

Ferdinand-Braun-Straße 18

74074 Heilbronn

Telefon 07131/9449-19

ernstberger@suedwestmetall.de

https://heilbronn.suedwestmetall.de

Twitter: J_Ernstberger

LinkedIn: Bezirksgruppe Heilbronn-Franken

Vor diesem Hintergrund ist

es nur konsequent, dass die

baden-württembergischen M+E-

Unternehmen nicht nur die große

Bedeutung einer Mitarbeiter-

Weiterbildung anerkannt haben,

sondern bereits seit Jahren auch

konsequent in diese investieren.

Eine aktuelle Befragung der

baden-württembergischen M+E-

Unternehmen zeigt, dass

fast 70 Prozent einen gestie-

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken

Für Beschäftigte gilt:

Weiterbildung ist Pflicht,

keine Kür

Gleichzeitig ist jedes noch so

ausgeklügelte Angebot nur dann

erfolgreich, wenn es von den

Beschäftigten angenommen

wird. Fakt ist: Wer zu betrieblich

erforderlicher Weiterbildung nicht

bereit ist, riskiert sehenden Auges

die eigene Beschäftigungslosigkeit.

Wie sich also die Grundeinstellung

zum Thema Weiterbildung

bei den Beschäftigten verbessern

lässt, ist daher eine ebenso wichtige

Frage wie die nach zukunftsfähigen

Geschäftsmodellen und

passgenauen Weiterbildungsangeboten.


22 Handelsregister

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Neueintragung

HRB 743657 – 25. Januar 2022

ST Holding UG (haftungsbeschränkt),

Wallhausen, Prior-Löß-Weg 10, 74599 Wallhausen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 15.12.2021. Geschäftsanschrift:

Prior-Löß-Weg 10, 74599 Wallhausen.

Gegenstand: Das Halten und Verwalten von

Beteiligungen an anderen Gesellschaften, die

Gründung, der Erwerb und die Veräußerung

von Beteiligungen an Unternehmen, sowie die

eigene Vermögens- und Immobilienverwaltung.

Dienstleistungen oder Tätigkeiten auf

fremde Rechnung sind nicht Gegenstand des

Unternehmens. Stammkapital: 1.000,00 EUR.

. Geschäftsführer: Steinbach, Timo Karl, Wallhausen,

*01.10.1976.

VR 722081 – 26. Januar 2022

Förderverein Familienfreibad Hengstfeld

e.V., Wallhausen (Wallhausen).

HRB 783150 – 31. Januar 2022

Kilic Schadenservice GmbH, Neuenstein,

Öhringer Straße 50, 74632 Neuenstein.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.10.2021. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.01.2022 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von München

(Amtsgericht München HRB 270355) nach

Neuenstein verlegt. Sitz verlegt; nun: Neue

Geschäftsanschrift: Öhringer Straße 50, 74632

Neuenstein. Gegenstand: Erkennung, Bewertung

und Beseitigung von Schäden aller Art

an Gebäuden (einschließlich deren Inhalt)

sowie alle damit im Zusammenhang stehenden

Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,00 EUR. .

Bestellt als Geschäftsführer: Kilic, Erkan, Aalen,

*26.06.1975, einzelvertretungsberechtigt. Nicht

mehr Geschäftsführer: Odefey, Paul, München,

*31.07.1988.

HRB 783156 – 31. Januar 2022

KingzZ GmbH, Öhringen, Meisterhausstraße

23, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.01.2022. Geschäftsanschrift: Meisterhausstraße

23, 74613 Öhringen. Gegenstand:

Der Betrieb einer Gastronomie - Shisha Lounge

sowohl Bar, als auch Restaurant. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Nowak, Daria,

Öhringen, *15.10.1995.

HRB 783189 – 2. Februar 2022

Hönes Beteiligungs GmbH, Künzelsau,

Bolehofstraße 13, 74653 Künzelsau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.11.2021 mit Nachtrag vom

12.01.2022. Geschäftsanschrift: Bolehofstraße

13, 74653 Künzelsau. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung und der

Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende geschäftsführende Gesellschafterin an

der Hönes Verwaltungs GmbH & Co. KG mit dem

Sitz in Künzelsau. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Hönes, Uwe, Künzelsau,

*04.06.1967, einzelvertretungsberechtigt.

HRA 738792 – 2. Februar 2022

Seewiesen Power GmbH & Co. KG 2,

Schwäbisch Hall, Herdegert 7, 74523 Schwäbisch

Hall. Kommanditgesellschaft. Neue Geschäftsanschrift:

Herdegert 7, 74523 Schwäbisch

Hall. Personenbezogene Daten geändert bei

Persönlich haftender Gesellschafter: Windrad

Hohenlohe 1 GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht

Stuttgart HRB 782880). Der Sitz ist von

Niederstetten (Amtsgericht Ulm HRA 723899)

nach Schwäbisch Hall verlegt.

HRB 743718 – 3. Februar 2022

Breakpoint Solutions UG (haftungsbeschränkt),

Creglingen, Torstraße 10, 97993

Creglingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 12.01.2022.

Geschäftsanschrift: Torstraße 10, 97993 Creglingen.

Gegenstand: Erbringung von Dienst- und

Beratungsleistungen im Bereich der Informationstechnologie,

insbesondere die Erstellung,

die Implementierung und der Vertrieb von

Software, Apps und Webanwendungen. Stammkapital:

1.500,00 EUR. . Geschäftsführer: Mödl,

David, Hettstadt, *22.09.1996, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 783200 – 3. Februar 2022

Machine Pioneers GmbH, Vellberg, Dürrschingring

3/1, 74541 Vellberg. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.10.2018. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.01.2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziff. 2 beschlossen. Der

Sitz ist von Heidenheim an der Brenz (Amtsgericht

Ulm HRB 737823) nach Vellberg verlegt.

Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:

Dürrschingring 3/1, 74541 Vellberg. Gegenstand:

Das Gründen, der Erwerb, das Halten, das

Verwalten und das Veräußern von Kapitalgesellschaften.

Engineering, planen und bauen von

Anlagen. Lieferung von Servicedienstleistungen.

Stammkapital: 25.002,00 EUR. Geschäftsführer:

Jakob, Stephan, Vellberg, *25.07.1966.

HRB 783202 – 3. Februar 2022

Balz Ventures GmbH, Gaildorf, Gottlieb-

Rau-Straße 14, 74405 Gaildorf. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.01.2022 mit Änderung vom 26.01.2022.

Geschäftsanschrift: Gottlieb-Rau-Straße 14,

74405 Gaildorf. Gegenstand: die Gründung, der

Erwerb, die Finanzierung, die Veräußerung, das

Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen

Unternehmen und die Geschäftsführung

von Tochterunternehmen sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere der Erwerb,

die Nutzung, die Vermietung und Verpachtung,

das Halten und Verwalten von eigenen Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. . Geschäftsführerin:

Balz, Maja Theresa, Gaildorf,

*18.08.1992, einzelvertretungsberechtigt.

HRA 738802 – 8. Februar 2022

Beck Besitz GmbH + Co. KG, Kupferzell,

Flurweg 21, 74635 Kupferzell. (Die Verwaltung

eigenen Vermögens). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Flurweg 21, 74635 Kupferzell.

Persönlich haftender Gesellschafter: Beck

Verwaltungs-GmbH, Kupferzell (Amtsgericht

Stuttgart HRB 580838).

HRB 783291 – 8. Februar 2022

Bernd Dermann UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Altstadt 35, 74613

Öhringen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 13.01.2022.

Geschäftsanschrift: Altstadt 35, 74613 Öhringen.

Gegenstand: Betrieb einer Gastronomie

sowie logistische Analysen und Beratung für

Unternehmen. Stammkapital: 1.250,00 EUR..

Geschäftsführer: Dermann, Bernd Johannes,

Neuenstein, *31.01.1964.

HRB 783331 – 9. Februar 2022

Fabia Bengs Holding GmbH, Bretzfeld, In

der Wanne 9, 74626 Bretzfeld. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

19.01.2022. Geschäftsanschrift: In der Wanne 9,

74626 Bretzfeld. Gegenstand: Die Verwaltung des

eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Bengs, Fabia, Öhringen,

*25.09.1997.

HRB 783336 – 9. Februar 2022

Hera GmbH, Zweiflingen, Klingenäcker

2, 74639 Zweiflingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.01.2022. Geschäftsanschrift: Klingenäcker

2, 74639 Zweiflingen. Gegenstand: Der Erwerb

sowie die Errichtung, Verwaltung, Vermietung

und Verpachtung eigener Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schweinle, Alexander Gerhard Gustav,

Öhringen, *07.04.1989; Schweinle, Patrick,

Zweiflingen, *30.08.1993, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 743756 – 9. Februar 2022

Mykonos UG (haftungsbeschränkt),

Weikersheim, Hauptstraße 24, 97990 Weikersheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 10.01.2022. Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 24, 97990 Weikersheim.

Gegenstand: Der Betrieb einer Schank- und

Speisewirtschaft, insbesondere für griechische

Spezialitäten. Stammkapital: 1.200,00 EUR. .

Geschäftsführer: Boyko, Nataliya, Rothenburg,

*01.06.1983.

HRB 783342 – 9. Februar 2022

KLINGLER Finanz UG (haftungsbeschränkt),

Michelfeld, Im Buchhorn 2,

74545 Michelfeld. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 24.01.2022.

Geschäftsanschrift: Im Buchhorn 2, 74545

Michelfeld. Gegenstand: die Vermittlung von

Finanzierungen und Versicherungen. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Geschäftsführer: Klingler,

Hendrik, Schwäbisch Hall, *05.04.1996;

Klingler, Simon, Schwäbisch Hall, *02.08.1983,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 783350 – 10. Februar 2022

Heinrich Vermögensverwaltungs GmbH,

Künzelsau, Emil-Nolde-Straße 24, 74653 Künzelsau.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 07.02.2022. Geschäftsanschrift:

Emil-Nolde-Straße 24, 74653

Künzelsau. Gegenstand: Die Verwaltung von

firmeneigenem Vermögen, insbesondere Immobilien

und Grundstücke. Stammkapital:

25.000,00 EUR. . Geschäftsführer: Heinrich,

Eugen, Künzelsau, *08.01.1986.

HRB 743771 – 10. Februar 2022

Yess Pharma GmbH, Crailsheim, Wernervon-Siemens-Straße

5, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.01.2022. Geschäftsanschrift:

Werner-von-Siemens-Straße 5, 74564

Crailsheim. Gegenstand: Der Vertrieb, Handel

sowie Export/lmport von medizinischen Geräten

aller Art, insbesondere Ultraschall-Diagnosegeräten,

wie auch deren Wartung und

Instandhaltung. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Basholli, Arlind, Crailsheim,

*05.03.1991; Ramadani, Blend, Heilbronn,

*12.05.2002, jeweils einzelvertretungsberechtig.

HRB 783368 – 11. Februar 2022

Hestia GmbH, Zweiflingen, Klingenäcker

2, 74639 Zweiflingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.01.2022. Geschäftsanschrift: Klingenäcker

2, 74639 Zweiflingen. Gegenstand: Der Erwerb

sowie die Errichtung, Verwaltung, Vermietung

und Verpachtung eigener Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schweinle, Alexander Gerhard Gustav, Öhringen,

*07.04.1989; Schweinle, Patrick, Zweiflingen,

*30.08.1993, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 783437 – 15. Februar 2022

Krull Holding UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Stauffenbergstr. 35-37, 74523

Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 09.02.2022.

Geschäftsanschrift: Stauffenbergstraße 35-37,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: das Halten

und Verwalten von Beteiligungen. Stammkapital:

5.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krull, Marcel,

Obersontheim, *01.04.1982.

HRB 783500 – 17. Februar 2022

Meprolux Montagetechnik GmbH,

Mulfingen, Kupfergasse 10, 74673 Mulfingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.02.2022. Geschäftsanschrift:

Kupfergasse 10, 74673 Mulfingen.

Gegenstand: Der Verkauf und die Montage von

Industriehallen, Metallprofilen, Trapezprofilen,

Sandwichelementen, Asbestsanierung, Isoverglasungen,

Lichtbändern, Lichtkuppeln, RWA,

Fenstern, Türen, Tore. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Schmitt, Kai, Mulfingen,

*19.11.1957.

HRB 783488 – 17. Februar 2022

tx ocean GmbH, Schwäbisch Hall c/o Martin

Niklas, An der Ziegelhütte 16, 74523 Schwäbisch

Hall. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.12.2021. Geschäftsanschrift:

c/o Martin Niklas, An der Ziegelhütte 16,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: das Eingehen

von Stillhaltergeschäften zur Erzielung von

Einnahmen und die Anlage des Gesellschaftsvermögens

in Termingeschäften, Vermögensanlagen

und Finanzinstrumenten aller Art sowie

der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung

von Beteiligungen an anderen Unternehmen im

eigenen Namen, auf eigene Rechnung, nicht

für Dritte und unter Ausschluss von Tätigkeiten,

die einer Erlaubnis, insbesondere nach dem

Kreditwesengesetz (KWG) oder dem Kapitalanlagegesetzbuch

(KAGB), bedürfen. Gegenstand

des Unternehmens ist der Kauf von bebauten

und unbebauten Grundstücken im eigenen

Namen und auf eigene Rechnung, die Errichtung

von Gebäuden auf solchen Grundstücken,

deren Nutzungsüberlassung, insbesondere deren

Vermietung und Verwaltung, sowie deren

sonstige Verwertung sowie die Beteiligung an

Gesellschaften. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Niklas, Martin, Schwäbisch

Hall, *30.04.1972.

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

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www.temperso.de

HRA 738841 – 18. Februar 2022

Glücksräder e.K., Künzelsau, Waldenburger

Straße 11, 74653 Künzelsau. (Alles rund um das

Auto. Auto- und Anhängerverleih. Auto- und

Gütertransport. Kleine Reparaturen. Autoankauf

und- verkauf auf diversen Online-Plattformen).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Waldenburger Straße 11, 74653 Künzelsau. Der

Inhaber handelt allein. Inhaber: Jerke, Dominik

Rudolf, Künzelsau, *02.12.1995.

HRB 783509 – 18. Februar 2022

Jacob Häussermann GmbH, Künzelsau,

Hauptstraße 14, 74653 Künzelsau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.02.2022. Geschäftsanschrift: Hauptstraße

14, 74653 Künzelsau. Gegenstand: Grundstücke

zu erwerben, zu bebauen, zu vermieten und

zu veräußern. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Häussermann, Frank Nicki,

Künzelsau, *30.07.1987.

HRB 783519 – 18. Februar 2022

MHS Gebäudedienstleistungen GmbH,

Niedernhall, Hintere Gasse 52, 74676 Niedernhall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 09.02.2022. Geschäftsanschrift:

Hintere Gasse 52, 74676 Niedernhall.

Gegenstand: Die Gebäude-, Unterhalts- und

Industriereinigung. Stammkapital: 25.001,00

EUR. Geschäftsführer: Miss, Christian Arno, Niedernhall,

*14.01.1972.

HRB 783570 – 22. Februar 2022

Smart Personnel GmbH, Schwäbisch Hall,

An den Schönäckern 4, 74523 Schwäbisch

Hall. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 02.02.2022. Geschäftsanschrift:

An den Schönäckern 4, 74523

Schwäbisch Hall. Gegenstand: Die Erbringung

von Personaldienstleistungen in den Bereichen

Personalverwaltung inkl. Entgeltabrechnung,

Mitarbeiterbindung, Personalentwicklung und

die Digitalisierung von Personalprozessen für

klein- und mittelständische Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Preiß, Susanne Sonja, geb. Nuding, Schwäbisch

Hall, *12.02.1981.

HRB 783572 – 22. Februar 2022

Rieg & Werz Immobilienkontor GmbH,

Vellberg, Haller Straße 6, 74541 Vellberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.01.2022. Geschäftsanschrift:

Haller Straße 6, 74541 Vellberg. Gegenstand:

Vermittlung des Abschlusses und Nachweises der

Gelegenheit zum Abschluss von Darlehensverträgen

sowie von Verträgen über Grundstücke,

grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume

und Wohnräume sowie der Ankauf, Sanierung

und Verkauf von bebauten und unbebauten

Grundstücken jeglicher Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Rieg, Marco,

Bühlertann, *16.11.1976; Werz, Sebastian,

Schrozberg, *13.08.1987, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 783607 – 24. Februar 2022

Entertainers Online UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Kresswiesen 80,

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

15.02.2022. Geschäftsanschrift: Kresswiesen

80, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Der

Vertrieb von Merchandise-Artikeln sowie Agenturleistungen

und die Beratung im Social Media

Marketing. Stammkapital: 1.500,00 EUR. Geschäftsführer:

Straub, Alexander Werner, Schwäbisch

Hall, *07.03.1995.

HRB 783620 – 24. Februar 2022

André Fleckenstein GmbH, Rosengarten,

Bienenweg 3, 74538 Rosengarten. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.02.2022. Geschäftsanschrift: Bienenweg

3, 74538 Rosengarten. Gegenstand: Die Unternehmensberatung

- jedoch ohne Rechts- und

Steuerberatung -, die Entwicklung Software und

KI sowie diesbezügliche Betreuung von Kunden

und der Support. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Fleckenstein, André, Rosengarten,

*10.02.1975.

HRB 783645 – 25. Februar 2022

Gartenwerk Wolf GmbH, Michelfeld, Mühlstraße

22, 74545 Michelfeld. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

04.02.2022. Geschäftsanschrift: Mühlstraße 22,

74545 Michelfeld. Gegenstand: der Gartenbau,

die Landschaftspflege und die Gestaltung und

Pflege von Grünbereichen und Außenanlagen

sowie alle damit im Zusammenhang stehenden

Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Wolf, Markus, Michelfeld,

*12.05.1977.

Veränderung

HRB 736759 – 25. Januar 2022

Ostinwest GmbH, Satteldorf, Neuweg 7,

74589 Satteldorf. Änderung der Geschäftsanschrift:

Pistoriusstraße 39, 74564 Crailsheim.

Prokura erloschen: Schenn, Jürgen, Satteldorf,

*16.07.1970.

HRB 680234 – 26. Januar 2022

Erwin Landwehr GmbH Gipser- und

Stukkateurgeschäft, Bad Mergentheim,

Hachteler Weg 24, 97980 Bad Mergentheim. Die

Gesellschafterversammlung vom 29.12.2021

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tag -unter Umstellung auf EUR- um

435,41 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht. Gegenstand

geändert; nun: Der Betrieb eines Gipserund

Stukkateurgeschäfts.. Stammkapital nun:

26.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lindner, Tobias

Philip, Bad Mergentheim, *14.12.1992.

HRB 729910 – 26. Januar 2022

BARTELMESS GmbH, Kreßberg, Untere

Hirtenstraße 45, 74594 Kreßberg. Bestellt als

Geschäftsführer: Bröhl, Joshua, Wettringen,

*16.10.1998. Nicht mehr Geschäftsführer: Bartelmeß,

Friedrich, Kreßberg, *11.12.1953.

HRB 739044 – 26. Januar 2022

Lang Logistik und Service GmbH, Frankenhardt,

Wallbergstraße 8, 85221 Dachau.

Bestellt als Geschäftsführer: Lang, Peter Maximilian,

München, *09.09.1962,. Nicht mehr

Geschäftsführer: König, Liliana, Karlsfeld,

*09.10.1972.

HRB 590132 – 27. Januar 2022

Verwaltungsgesellschaft Kocher- Jagst

Transportbeton Vermietungs mbH,

Niedernhall, Salzstr. 17, 74676 Niedernhall.

Geschäftsführer: Kempf, Stephanie Franziska,

Niedernhall, *11.02.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte mit folgenden Gesellschaften

abzuschließen Beton Franken-Hohenlohe

GmbH & Co. KG, Sitz Insingen Beton Franken-

Hohenlohe Verwaltungs GmbH, Sitz Insingen

Kocher-Jagst Transportbeton Vermietungs GmbH

& Co. KG, Sitz Niedernhall Kocher-Jagst Transportbeton

Verwaltungs GmbH, Sitz Niedernhall

Kocher-Jagst Transportbeton GmbH & Co. KG,

Sitz Niedernhall Kocher-Jagst Transportbeton

Crailsheim Verwaltungs GmbH, Sitz Crailsheim

Kocher-Jagst Transportbeton Crailsheim GmbH

& Co. KG, Sitz Crailsheim.

HRB 762682 – 27. Januar 2022

Ambulante Seniorenhilfe GmbH, Öhringen,

Münzstraße 93, 74613 Öhringen. Neue

Geschäftsanschrift: Münzstraße 91, 74613

Öhringen.

HRB 763156 – 27. Januar 2022

BauFreund 7 GmbH, Neuenstein, Vorstadt

11, 74632 Neuenstein. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.01.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz)

und § 5 (Stammkapital) beschlossen. Das

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um

55.000,00 EUR auf 80.000,00 EUR erhöht. Sitz

verlegt; nun: Künzelsau. Geschäftsanschrift:

Kur 2, 74653 Künzelsau. Stammkapital nun:

80.000,00 EUR.

HRB 690255 – 27. Januar 2022

Pfänder GmbH, Rot am See, Bachstraße 15,

74585 Rot am See. Bestellt als Geschäftsführer:

Pfänder, Tobias, Rot am See, *26.03.1989. Nicht

mehr Geschäftsführer: Pfänder, Albert Johannes,

Rot am See, *10.03.1960.

HRB 690412 – 27. Januar 2022

Farmbau Fertigsysteme Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Langenburg,

InnoPark am See 2, 74595 Langenburg. Bestellt

als Geschäftsführer: Maier, Diandra, Langenburg,

*05.12.1988.

HRB 720635 – 27. Januar 2022

eleven teamsports GmbH, Satteldorf, Im

Winkel 1-3, 74589 Satteldorf. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer: Schwerin,

Oliver, Gaildorf, *23.10.1978, einzelvertretungsberechtigt:

Hauck, Matthias, Groß-Umstadt,

*16.01.1981.

HRB 733682 – 27. Januar 2022

11ts Logistik GmbH, Satteldorf, Im Winkel

1-3, 74589 Satteldorf. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:

Schwerin, Oliver, Gaildorf, *23.10.1978,

einzelvertretungsberechtigt: Hauck, Matthias,

Groß-Umstadt, *16.01.1981; Schab, Christian,

Obersontheim, *29.04.1983.

HRB 733807 – 27. Januar 2022

Komminvest Verwaltungs GmbH, Langenburg,

InnoPark am See 2, 74595 Langenburg.

Bestellt als Geschäftsführer: Maier, Diandra,

Langenburg, *05.12.1988.

HRA 738622 – 28. Januar 2022

Schwab 3 GmbH & Co. KG, Mulfingen,

Wertstraße 14, 74673 Mulfingen. Die Eintragung

der Ausgliederung ist im Register des

Sitzes des übertragenden Rechtsträgers „Firma

Roland Schwab e.K.“, Mulfingen (Amtsgericht

Stuttgart HRA 738566 ) am 14.01.2022 erfolgt.

Gemäß § 130 Abs. 2 UmwG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 581087 – 28. Januar 2022

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Prokura

erloschen: Walter, Eberhard, Untermünkheim,

*25.03.1962. Prokura geändert; nun: Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied

oder einem anderen Prokuristen: Öhler,

Philipp Christian, Cleebronn, *01.04.1990.

HRB 741413 – 28. Januar 2022

Gesellschaft für Berufs- und Lebensberatung

mbH, Öhringen, Eichenweg 15, 74613

Öhringen. Nicht mehr Geschäftsführerin, bestellt

als Liquidator: Flachsmann, Petra, Weinsberg,

*24.02.1961. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 670948 – 31. Januar 2022

Telegärtner Elektronik GmbH, Crailsheim,

Hofäckerstr. 18, 74564 Crailsheim. Die

Gesellschafterversammlung vom 27.01.2022

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 11 (Gesellschafterversammlung) beschlossen.

Personenbezogene Daten von Amts wegen

berichtigt bei Geschäftsführer: Brieger, Günther,

Crailsheim, *05.05.1944.

HRB 680784 – 31. Januar 2022

bdtronic GmbH, Weikersheim, Ahornweg 4,

97990 Weikersheim. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Lückenga, Arne Jan, Werbach,

*18.02.1972.

HRB 737558 – 31. Januar 2022

Cambium Handels- und Beteiligungs

UG (haftungsbeschränkt), Langenburg,

Atzenroder Kirchweg 118, 74595 Langenburg.

Änderung der Geschäftsanschrift: Bornaische

Straße 11, 04416 Markkleeberg. Bestellt als Geschäftsführer:

Strauka, Ugnius, Vilnius / Litauen,

*17.02.1971. Nicht mehr Geschäftsführer:

Vogt, Siegfried, Langenburg, *27.07.1956.

HRB 581061 – 31. Januar 2022

SCHEUERLE Engineering GmbH, Pfedelbach,

Otto-Rettenmaier-Straße 15, 74629

Pfedelbach. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schwengsbier, Bernd, Öhringen, *27.11.1959.

HRB 744652 – 31. Januar 2022

R. Stahl Services GmbH, Waldenburg, Am

Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Bestellt als

Geschäftsführer: Merkel, Thomas, Neumark,

*24.01.1976; Öhler, Philipp Christian, Cleebronn,

*01.04.1990, jeweils mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Öztürk,

Ömer, Waldenburg, *04.07.1979. Prokura

erloschen: Walter, Eberhard, Untermünkheim,

*25.03.1962; Öhler, Philipp Christian, Cleebronn,

*01.04.1990.

PR 580003 – 31. Januar 2022

ADVOCA Rechtsanwälte PartGmbB

Hofmann, Krafft, Baumann, Bayer,

Göbel, Heuberger, Öhringen (Schillerstr.

57, 74613 Öhringen). Name geändert; nun:

ADVOCA Rechtsanwälte PartGmbB Hofmann,

Krafft, Baumann, Bayer, Schröther-Weihbrecht,

Mütsch, Heuberger. Eingetreten als Partner:

Mütsch, Christoph Johannes, Rechtsanwalt,

Öhringen, Partner: *15.11.1984; Schröther-

Weihbrecht, Anja Ute, geb. Weihbrecht, Rechtsanwältin,

Schwäbisch Hall, *04.11.1975. Ausgeschieden

als Partner: Göbel, Anna Verena,

Rechtsanwältin, Wallhausen, *15.05.1984.

HRB 732907 – 31. Januar 2022

Fensterbau Hägele GmbH, Gaildorf, Flurstraße

16, 74405 Gaildorf. Prokura erloschen:

Hofelich, Elisabeth, geb. Nonnenmacher, Gaildorf,

*27.03.1962.

PR 721083 – 31. Januar 2022

Hoffmann und Röhrich Steuerberater

PartG, Schwäbisch Hall (Wettbach 1/1,

74523 Schwäbisch Hall). Name geändert;

nun: Hoffmann und Röhrich Steuerberater &

Rechtsanwälte PartG. Gegenstand geändert;

nun: Der Gegenstand der Partnerschaft ist die

gemeinschaftliche Berufsausübung als Steuerberater

oder Rechtsanwalt im Rahmen des

berufsrechtlich zulässigen Umfangs. Eingetreten

als Partner: Metschke, Rainer, Rechtsanwalt,

Schwäbisch Hall, *26.04.1976; Röhrich,

Elko, Rechtsanwalt, Michelfeld, *14.12.1975;

Straub, Alexander, Steuerberater, Crailsheim,

*05.07.1977. Ausgeschieden als Partner:

Röhrich, Roland, Steuerberater, Michelfeld,

*31.10.1951.

HRB 738315 – 1. Februar 2022

Kunder Gartenpflege UG (haftungsbeschränkt),

Fichtenau, Veitswender Straße 18,

74579 Fichtenau. Bestellt als Geschäftsführer:

Kunder, Timo, Fichtenau, *07.01.1999. Nicht

mehr Geschäftsführer: Stegmeier, Klaus, Kreßberg,

*13.11.1954.

GnR 720107 – 1. Februar 2022

s‘Lädle Michelbach am Wald eG,

Öhringen (Keltergasse 15, 74613 Öhringen).

Nicht mehr Vorstand: Stohs, Nicole, Öhringen,

*19.04.1973. Bestellt als Vorstand: Geiger, Carina,

geb. Bertleff, Öhringen, *31.08.1990.

HRA 735544 – 1. Februar 2022

Kühner Besitzgesellschaft UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Künzelsau,

Hauptstraße 1, 74653 Künzelsau. Änderung der

Geschäftsanschrift: Am Stadtgraben 16, 74653

Künzelsau.

HRB 590135 – 1. Februar 2022

Würth – Verwaltungsgesellschaft mbH,

Künzelsau, Reinhold-Würth-Str. 12-17, 74653

Künzelsau. Nicht mehr Geschäftsführer: Lagerbauer,

Ralf, Bad Mergentheim, *21.03.1969.

HRB 768328 – 1. Februar 2022

Kühner UG (haftungsbeschränkt), Künzelsau,

Gaisbacher Straße 1, 74653 Künzelsau.

Neue Geschäftsanschrift: Am Stadtgraben 16,

74653 Künzelsau.

HRB 570225 – 1. Februar 2022

Rüdel Transporte GmbH, Vellberg, Großaltdorfer

Straße 49, 74541 Vellberg. Nicht

mehr Geschäftsführer: Rüdel, Martin, Gaildorf,

*12.11.1960.

HRB 732281 – 1. Februar 2022

Brocat-2008 GmbH, Gaildorf, Im Brühl 2,

74405 Gaildorf. Bestellt als Geschäftsführer: Retter,

Mirko, Gschwend, *08.04.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bromund-Schuh, Helga, Gaildorf, *07.10.1961.

Einzelprokura: Maile, Carolin, Gschwend,

*10.09.1975.

HRB 764529 – 1. Februar 2022

SHF-Präzision GmbH, Gaildorf, Im Brühl

10, 74405 Gaildorf. Neue Geschäftsanschrift:

Karpatenstraße 12, 74405 Gaildorf. Bestellt als

Liquidator: Oberndörfer, Albrecht, Gaildorf,

*28.03.1958, einzelvertretungsberechtigt. Nicht

mehr Geschäftsführer: Oberndörfer, Albrecht,

Gaildorf, *28.03.1958. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 774568 – 1. Februar 2022

A & O Services UG (haftungsbeschränkt),

Wolpertshausen, Hofäckerweg 9,

74549 Wolpertshausen. Bestellt als Geschäftsführer:

Lutz, Stefanie, Ilshofen, *03.12.1987.

Nicht mehr Geschäftsführer: Hofmann, Kurt,

Crailsheim, *29.11.1961.

HRA 670637 – 2. Februar 2022

Kocher-Jagst Transportbeton Crailsheim

GmbH & Co. KG, Crailsheim, Wittauer

Str. 9, 74564 Crailsheim. Vertretungsbefugnis

geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter:

Kocher-Jagst Transportbeton Crailsheim

Verwaltungs GmbH, Crailsheim (Amtsgericht

Ulm HRB 671408), Mit der Befugnis - auch

für die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen, soweit es sich um die nachfolgenden

Gesellschaften handelt: Kocher-Jagst

Transportbeton Crailsheim Verwaltungs GmbH

mit Sitz in Crailsheim (AG Ulm HRB 671408);

Verwaltungsgesellschaft Kocher-Jagst Transportbeton

Vermietungs mbH mit Sitz in Niedernhall

(AG Stuttgart HRB 590132); Kocher-Jagst Transportbeton

Vermietungs GmbH & Co. KG mit

Sitz in Niedernhall (AG Stuttgart HRA 590346);

Kocher-Jagst Transportbeton Verwaltungs GmbH

mit Sitz in Niedernhall (AG Stuttgart HRB

590687); Kocher-Jagst Transportbeton GmbH

& Co. KG mit Sitz in Niedernhall (AG Stuttgart

HRA 590523); Beton Franken-Hohenlohe GmbH

& Co. KG mit Sitz in Insingen (AG Ansbach HRA

4411); Beton Franken-Hohenlohe Verwaltungs

GmbH mit Sitz in Insingen (AG Ansbach HRB

7124).

HRA 727759 – 2. Februar 2022

Pecunia Solis GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Haller Straße 189, 74564 Crailsheim. Personenbezogene

Daten (Firma) geändert, nun:

Persönlich haftender Gesellschafter: Pecunia

Solis Verwaltungs GmbH, Stuttgart (Amtsgericht

Stuttgart HRB 780440).

HRB 4730 – 2. Februar 2022

DHO Verwaltungs-GmbH, Crailsheim, Ludwig-Erhard-Straße

109, 74564 Crailsheim. Bestellt

als Geschäftsführer: Bühring, Eike, Meitingen,

*07.03.1964, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 671240 – 2. Februar 2022

Zuber Betonwerk Verwaltungs GmbH,

Crailsheim, Roßfelder Straße 34, 74564 Crailsheim.

Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt

als Liquidator: Zuber, Laurenz, Crailsheim,

*06.08.1970. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 680783 – 2. Februar 2022

HPS Tauberfranken Treuhand GmbH

Steuerberatungsgesellschaft, Bad Mergentheim,

Mühlwehrstr. 17, 97980 Bad Mergentheim.

Personenbezogene Daten (Name)

von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer:

Kreußer, Marcel, Gaukönigshofen, *30.03.1991,

einzelvertretungsberechtigt.

HRA 590523 – 2. Februar 2022

Kocher-Jagst Transportbeton GmbH &

Co. KG, Niedernhall, Salzstr. 17, 74676 Niedernhall.

Vertretungsbefugnis geändert bei Persönlich

haftender Gesellschafter: Kocher-Jagst

Transportbeton Verwaltungs GmbH, Niedernhall

(Amtsgericht Stuttgart HRB 590687), mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich als Vertreter der - Kocher-Jagst Transportbeton

Crailsheim GmbH & Co. KG, Crailsheim

(Amtsgericht Ulm, HRA 670637) - Kocher Jagst

Transportbeton Crailsheim Verwaltungs GmbH,

Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB 671408)

- Verwaltungsgesellschaft Kocher-Jagst Transportbeton

Vermietungs mbH, Niedernhall (Amtsgericht

Stuttgart HRB 590132) - Kocher-Jagst

Transportbeton Vermietungs GmbH & Co. KG,

Niedernhall (Amtsgericht Stuttgart HRA 590346)

- Kocher- Jagst Transportbeton Verwaltungs

GmbH, Niedernhall (Amtsgericht Stuttgart HRB

590687) - Beton Franken-Hohenlohe GmbH &

Co. KG, Insingen (Amtsgericht Ansbach HRA

4411) - Beton Franken-Hohenlohe Verwaltungs

GmbH, Insingen (Amtsgericht Ansbach HRB

7124) Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Kempf, Stephanie, Niedernhall, *11.02.1971.

HRB 580469 – 2. Februar 2022

Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH, Pfedelbach,

Otto-Rettenmaier-Straße 15, 74629

Pfedelbach. Prokura erloschen: Behr, Christian,

Sulzbach, *01.12.1980.

HRB 581167 – 2. Februar 2022

R. Stahl Beteiligungsgesellschaft mbH,

Waldenburg, Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.

Prokura erloschen: Walter, Eberhard, Untermünkheim,

*25.03.1962.

HRB 590472 – 2. Februar 2022

STAHL CraneSystems GmbH, Künzelsau,

Daimlerstr. 6, 74653 Künzelsau. Bestellt als

Geschäftsführer: Chintapalli, Appal Srinivasa

Kumar, München, *11.05.1975. Nicht mehr

Geschäftsführer: Wagner, Werner, Künzelsau,

*07.06.1959.

HRB 571777 – 2. Februar 2022

Aalberts Surface Technologies GmbH,

Gaildorf, Wilhelm-Bott-Straße 24, 74405 Gaildorf.

Aufgehoben als Zweigniederlassung: 61476

Kronberg im Taunus, Geschäftsanschrift: Niederhöchstädter

Straße 66, 61476 Kronberg im

Taunus. Prokura erloschen: Mayr, Lutz, Alzenau,

*14.08.1973.

HRB 722754 – 3. Februar 2022

beck agrar Verwaltungs-GmbH, Satteldorf,

Im Weiler 28, 74589 Satteldorf. Bestellt als

Geschäftsführer: Fischer, Dominik, Satteldorf,

*25.02.1990. Nicht mehr Geschäftsführer: Beck,

Bernhard Hans, Satteldorf, *23.11.1963.

HRB 737224 – 3. Februar 2022

nito Ingenieurgesellschaft mbH, Kirchberg

an der Jagst, Ockenauer Weg 18, 74592

Kirchberg an der Jagst. Bestellt als Geschäftsführer:

Michl, Achim, Kirchberg an der Jagst,

*20.04.1968. Nicht mehr Geschäftsführer: Friedle,

Benjamin, Obersulm, *19.05.1992.

HRB 590397 – 3. Februar 2022

P + V GmbH Präzisions- und Verbindungstechnik,

Künzelsau, Dornäckerweg

5, 74653 Künzelsau. Bestellt als Geschäftsführer:

Pfeifer, Daniel-Sebastian, Ingelfingen,

*26.11.1982.

HRB 754346 – 3. Februar 2022

Bissinger Saffrich + Partner GmbH

Steuerberatungsgesellschaft, Künzelsau,

Wiesweg 12, 74653 Künzelsau. Bestellt als

Geschäftsführer: Schnell, Daniel Matthias, Untermünkheim,

*23.06.1983. Prokura erloschen:

Schnell, Daniel, Untermünkheim, *23.06.1983.

HRB 764113 – 3. Februar 2022

Fliesen Design Dimartino UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Am Hang 9,

74613 Öhringen. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 01.09.2021 (3 IN 617/18)

ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.

HRA 725391 – 3. Februar 2022

FB Fuchs & Boy UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Bühlerzell, Steinklingenweg

2, 74426 Bühlerzell. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam.

Bestellt als Liquidator: FB Fuchs & Boy Verwaltungsgesellschaft

UG (haftungsbeschränkt),

Bühlerzell (Amtsgericht Stuttgart HRB 734478).

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 570370 – 3. Februar 2022

Breitner Abfüllanlagen Gesellschaft mit

beschränkter Haftung -Maschinenfabrik-,

Schwäbisch Hall, Friedrich-Groß-Straße

5, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 27.01.2022 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Firma geändert; nun: BREITNER Abfüllanlagen

GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Fortführung

und Erweiterung der zuvor von der

Breitner Abfüllanlagen KG, Maschinenfabrik,

betriebenen Herstellung von Flaschenaufstellgeräten

mit Wendestation, Abfüll- und Verschließmaschinen

und hieraus kombinierten

Verpackungslinien sowie deren Vertrieb, einschließlich

dazugehöriger peripherer Komponenten

und deren kompletten elektronischen

Steuerung.


März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Handelsregister 23

HRB 571285 – 3. Februar 2022

KGH Umweltservice GmbH, Schwäbisch

Hall, Raiffeisenstr. 17, 74523 Schwäbisch Hall.

Nicht mehr Geschäftsführer: Müller, Ralf, Ludwigsburg,

*03.08.1965.

HRB 571763 – 3. Februar 2022

Breitner Verwaltungsgesellschaft mbH,

Schwäbisch Hall, Friedrich-Groß-Straße 5,

74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 27.01.2022 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Firma

geändert; nun: BREITNER Verwaltungsgesellschaft

mbH. Gegenstand geändert; nun: Die

Geschäftsführung und Vertretung sowie die Stellung

als persönlich haftende Gesellschafterin in

anderen Gesellschaften.

HRB 734478 – 3. Februar 2022

FB Fuchs & Boy Verwaltungsgesellschaft

UG (haftungsbeschränkt), Bühlerzell, Am

Hohweg 15, 74426 Bühlerzell. Nun bestellt

als Liquidator: Fuchs, Joachim, Bühlerzell,

*12.10.1962. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 768851 – 3. Februar 2022

Hilgerink Consulting GmbH, Schwäbisch

Hall, Im Hardt 56, 74523 Schwäbisch Hall. Änderung

der Geschäftsanschrift: Karl-Kurz-Straße

36, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 671408 – 4. Februar 2022

Kocher-Jagst Transportbeton Crailsheim

Verwaltungs GmbH, Crailsheim,

Wittauer Str. 9, 74564 Crailsheim. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer: Kempf,

Stephanie Franziska, Niedernhall, *11.02.1971,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

folgender Gesellschaften Rechtsgeschäfte

abzuschließen: 1. Kocher-Jagst Transportbeton

Vermietungs GmbH & Co.KG, Sitz Niedernhall

(HRA 590346 AG Stuttgart) 2. Verwaltungsgesellschaft

Kocher-Jagst Transportbeton Vermietungs

mbH, Sitz Niedernhall (HRB 590132 AG

Stuttgart) 3. Kocher-Jagst Transportbeton GmbH

& Co.KG, Sitz Niedernhall (HRA 590123 AG

Stuttgart) 4. Kocher-Jagst Transportbeton Verwaltungs

GmbH, Sitz Niedernhall,( HRB 590687

AG Stuttgart) 5. Kocher-Jagst Transportbeton

Crailsheim GmbH & Co. KG, Sitz Crailsheim

(HRA 670637 AG Ulm). 6. Beton Franken-Hohenlohe

GmbH & Co. KG, Sitz Insingen (HRA

4411 AG Ansbach) 7. Beton Franken-Hohenlohe

Verwaltungs GmbH, Sitz Insingen (HRB 7124

AG Ansbach).

HRB 690342 – 4. Februar 2022

ServoTech GmbH, Langenburg, Bahnweg

62, 74595 Langenburg. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kaske, Lothar, Gerabronn, *27.01.1958.

HRB 721859 – 4. Februar 2022

DIVACO AG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595

Langenburg. Nicht mehr Vorstand: Volz, Arndt,

Crailsheim, *04.09.1979.

HRB 725608 – 4. Februar 2022

Biotop Naturkosthandel Crailsheim

GmbH, Crailsheim, Lange Straße 46, 74564

Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer: Morris,

Katrin Marie, Crailsheim, *05.02.1984. Nicht

mehr Geschäftsführer: Bartels, Hans Hermann,

Crailsheim, *23.12.1970.

HRB 581015 – 4. Februar 2022

R. Stahl Schaltgeräte GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Prokura

erloschen: Walter, Eberhard, Untermünkheim,

*25.03.1962.

HRB 746066 – 4. Februar 2022

R. STAHL LECTIO GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Prokura

erloschen: Walter, Eberhard, Untermünkheim,

*25.03.1962.

HRB 670905 – 7. Februar 2022

Scharfenecker GmbH, Crailsheim, Wittauer

Str. 8, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.12.2021 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und

Sitz) beschlossen. Firma geändert; nun: QUA-

LITY365 GmbH. Vertretungsbefugnis geändert

bei Geschäftsführer: Schildmann, Frank, Unna,

*17.10.1971, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 680641 – 7. Februar 2022

UWH Vermögensverwaltung GmbH, Weikersheim,

Ahornweg 5, 97990 Weikersheim. Die

Gesellschafterversammlung vom 07.12.2021

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 5 (Stammkapital, Stammeinlagen) beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss der

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag

um 241.000,00 EUR auf 352.000,00 EUR erhöht.

Stammkapital nun: 352.000,00 EUR.

HRB 680843 – 7. Februar 2022

Würth IT GmbH, Bad Mergentheim, Drillberg

6, 97980 Bad Mergentheim. Prokura erloschen:

Klemmer, Tobias, Niederstetten, *20.11.1973.

HRB 680887 – 7. Februar 2022

ASSSGroup GmbH, Niederstetten, Sperrlohestraße

6, 97996 Niederstetten. Nicht mehr

Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:

Kleinheinz, Norbert, Niederstetten, *06.10.1951.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 728441 – 7. Februar 2022

BARTEC Top Holding GmbH, Bad Mergentheim,

Max-Eyth-Str. 16, 97980 Bad Mergentheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Dr.

Fritzmann, Thomas Rudolf, Bad Dürkheim,

*23.08.1973.

HRB 743544 – 7. Februar 2022

Stelter Karosserie & Lack GmbH, Bad

Mergentheim, Dainbacher Weg 7/1, 97980 Bad

Mergentheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Dainbacher Weg 5, 97980 Bad Mergentheim.

HRB 590687 – 7. Februar 2022

Kocher-Jagst Transportbeton Verwaltungs

GmbH, Niedernhall, Salzstr. 17, 74676

Niedernhall. Vertretungsbefugnis geändert bei

Geschäftsführerin: Kempf, Stephanie Franziska,

Niedernhall, *11.02.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB für Rechtsgeschäfte

zwischen der Kocher-Jagst Transportbeton

Verwaltungs GmbH und – der Verwaltungsgesellschaft

Kocher-Jagst Transportbeton Vermietungs

mbH, Sitz Niedernhall (AG Stuttgart HRB

590132), - der Kocher Jagst Transportbeton Vermietungs

GmbH & Co. KG, Sitz Niedernhall (AG

Stuttgart HRA 590346), - der Kocher-Jagst Transportbeton

GmbH & Co. KG, Sitz Niedernhall

(AG Stuttgart HRA 590523), - der Kocher-Jagst

Transportbeton Crailsheim Verwaltungs GmbH,

Sitz Crailsheim (AG Ulm HRB 671408), - der Kocher-Jagst

Transportbeton Crailsheim GmbH &

Co. KG, Sitz Crailsheim (AG Ulm HRA 670637),

- der Beton Franken-Hohenlohe Verwaltungs

Kaufen Mieten

Service

GmbH, Sitz Insingen (AG Ansbach HRB 7124), -

der Beton Franken-Hohenlohe GmbH & Co. KG,

Sitz Insingen (AG Ansbach HRA 4411).

HRB 723119 – 7. Februar 2022

Würth Elektronik ICS Verwaltungs-

GmbH, Künzelsau, Reinhold-Würth-Straße

12-17, 74653 Künzelsau. Nicht mehr Geschäftsführer:

Klohe, Jürgen, Krautheim, *01.07.1958.

HRB 745977 – 7. Februar 2022

R. STAHL SUPERA GmbH, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Prokura

erloschen: Walter, Eberhard, Untermünkheim,

*25.03.1962.

HRB 743400 – 7. Februar 2022

Haller Windenergie Beteiligungen

GmbH, Schwäbisch Hall, An der Limpurgbrücke

1, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als

Geschäftsführer: Hoppenz, Thomas, Schwäbisch

Hall, *29.04.1966, mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Gentner, Gebhard, Schwäbisch Hall,

*23.09.1964.

HRB 778236 – 7. Februar 2022

DAGOE Vermögensverwaltung GmbH,

Braunsbach, c/o Daniel Gölles, Obere Gasse 1,

74542 Braunsbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 01.02.2022 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Sitz) beschlossen.

Sitz verlegt; nun: Rosengarten. Neue Geschäftsanschrift:

Kirchgasse 10, 74538 Rosengarten.

HRB 671362 – 8. Februar 2022

Franz & Wach Personalservice GmbH,

Crailsheim, Rotebachring 14, 74564 Crailsheim.

Einzelprokura: Bach, Martin, Schondorf,

*02.01.1965.

HRB 743718 – 8. Februar 2022

Breakpoint Solutions UG (haftungsbeschränkt),

Creglingen, Torstraße 10, 97993

Creglingen. Einzelprokura mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Kretschmer, Adrian,

Creglingen, *24.08.1994.

HRB 581101 – 8. Februar 2022

GGF - Gesellschaft für Grundstücksvermietung

und Finanzierungsvermittlung

mbH, Waldenburg, Am Bahnhof 30, 74638

Waldenburg. Prokura erloschen: Walter, Eberhard,

Untermünkheim, *25.03.1962.

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HRB 590258 – 8. Februar 2022

Kindtner Kunststofftechnik GmbH, Künzelsau,

Grabenteichweg 30, 74653 Künzelsau.

Prokura erloschen: Kindtner, Martin, Besigheim,

*02.08.1986.

HRB 774249 – 8. Februar 2022

Silverback Knives UG (haftungsbeschränkt),

Forchtenberg, Jagsthäuser Straße

26, 74670 Forchtenberg. Die Gesellschafterversammlung

vom 28.01.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und

Sitz) und § 3 (Stammkapital, Geschäftsanteile)

beschlossen. Das Stammkapital ist durch

Beschluss der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tag um 25.000,00 EUR auf 25.500,00

EUR erhöht. Firma geändert; nun: Silverback

Knives GmbH. Stammkapital nun: 25.500,00

EUR.

HRB 590513 – 8. Februar 2022

Marbet Marion & Bettina Würth Verwaltungs-GmbH,

Künzelsau, Karl-Kurz-Str.

44, 74523 Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schwertfeger, Ingo, Forchtenberg,

*12.10.1970.

HRB 738167 – 8. Februar 2022

Second IT Store GmbH, Schwäbisch Hall,

Steinbeisweg 1, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt

als Geschäftsführer: Wassenhoven, Peter Georg,

Michelbach an der Bilz, *15.02.1965. Nicht

mehr Geschäftsführer: Rössler, Ramona, geb.

Breckner, Schwäbisch Hall, *10.09.1976.

HRA 733054 – 9. Februar 2022

Bürkert Werke GmbH & Co. KG, Ingelfingen,

Christian-Bürkert-Straße 13-17, 74653

Ingelfingen. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem persönlich haftenden Gesellschafter oder

einem anderen Prokuristen: Müller, Stefan,

Öhringen, *15.04.1981.

HRB 580228 – 9. Februar 2022

HOSTI GmbH, Pfedelbach, Emil-Stickel-Str.

6, 74629 Pfedelbach. Bestellt als Geschäftsführer:

Rubrech, Hermanus Johannes Harold,

Schwäbisch Hall, *06.10.1966, einzelvertretungsberechtigt.

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH

Mühlstraße 14

74586 Frankenhardt

Tel.: 07959 / 926940

www.schulz-buerotechnik.de

HRB 590424 – 9. Februar 2022

CSS Computer Software Service Franz

Schneider GmbH, Künzelsau, Robert-Bosch-

Str. 22, 74653 Künzelsau. Erteilt: Einzelprokura:

Geßler, Timo Rolf, Bad Wimpfen, *09.02.1980;

Weiß, Benjamin Hans-Michael, Löwenstein,

*13.03.1979.

HRB 590794 – 9. Februar 2022

Würth Elektronik Verwaltungs-GmbH,

Künzelsau, Reinhold-Würth-Str. 12-17, 74653

Künzelsau. Nicht mehr Geschäftsführer: Klohe,

Jürgen, Krautheim, *01.07.1958.

HRB 775146 – 9. Februar 2022

Berner Management SE, Künzelsau, Bernerstraße

6, 74653 Künzelsau. Bestellt als Vorstand:

Dahmen, Christian, Kaarst, *03.03.1981.

Ausgeschieden als Vorstand: Spitlbauer, Peter,

Mühlheim an der Ruhr, *21.03.1965.

HRB 728862 – 9. Februar 2022

Lotte-Gerok gemeinnützige Gesellschaft

mbH, Schwäbisch Hall, Am Mutter-

Ihr Partner für die Region

Hohenlohe-Franken

haus 1, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.01.2022 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Firma geändert; nun: Diakoneo Dienste für Senioren

Württemberg gGmbH. Gegenstand geändert;

nun: Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich

und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige

und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung

(AO). Zweck der Gesellschaft ist die Förderung

des öffentlichen Gesundheitswesens,

der Jugend- und der Altenhilfe, der Volks- und

Berufsbildung, des Wohlfahrtswesens, die selbstlose

Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im

Sinne von § 53 der Abgabenordnung (AO) ohne

Rücksicht auf deren Staatsangehörigkeit, Religion,

Herkunft, Geschlecht und Wohnsitz. Die

Gesellschaft hat die Aufgabe, durch geeignete

Maßnahmen und Einrichtungen dem helfenden

Dienst der christlichen Liebe auszurichten

und damit in Wort und Tat das Evangelium von

Jesus Christus zu bezeugen. Der Satzungszweck

wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb

von stationären Pflegeeinrichtungen für

alte Menschen. Vertretungsbefugnis geändert

bei Geschäftsführer: Füller, Manuela Maria, geb.

Köcher, Estenfeld, *03.10.1964; Zenker, Jürgen,

Nürnberg, *21.01.1956, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 590215 – 10. Februar 2022

Gebr. Müller GmbH, Ingelfingen, Fritz-

Müller-Str. 6 - 8, 74653 Ingelfingen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Müller, Fritz, Niedernhall,

*02.01.1939.

PR 720172 – 10. Februar 2022

wolf.sedat architekten PartGmbB, Weikersheim

(Georgstr. 24, 88212 Ravensburg). Sitz

verlegt; nun: Ravensburg. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei Partner: Sedat,

Marco, Architekt, Efringen-Kirchen, *03.07.1974;

Wolf, Martin, Architekt, Langenargen,

*26.03.1964, jeweils eizelvertrtungsberechtigt.

HRB 670705 – 10. Februar 2022

Lauton Zugreif-Teppichmarkt GmbH,

Crailsheim, Hofwiesenstraße 40, 74564 Crailsheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Lauton,

Friedrich, Kirchberg an der Jagst, *03.08.1942.

Personenbezogene Daten (Nachname) geändert

bei Geschäftsführer: Lauton, Petra, Kirchberg an

der Jagst, *27.09.1969.

HRB 670730 – 10. Februar 2022

HOMET Metallbearbeitung GmbH,

Crailsheim, Gaildorfer Straße 138, 74564

Crailsheim. Nicht mehr Geschäftsführerin, nun

bestellt als Liquidator: Kern, Ingrid, Crailsheim,

*28.10.1948. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 671366 – 10. Februar 2022

MSP human resources GmbH, Crailsheim,

Untere Gasse 1, 74564 Crailsheim. Berichtigung

zur Geschäftsanschrift: Untere Gasse

64, 74564 Crailsheim.

HRB 731739 – 10. Februar 2022

Hotel Golden Nugget GmbH, Satteldorf,

Marco-Polo-Straße 3, 74589 Satteldorf. unmehr

bestellt als Liquidator: Krauß, Wilhelm, Satteldorf,

*26.11.1951. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 722635 – 14. Februar 2022

Schneider Bauelemente GmbH,

Stimpfach, Heribert-Unfried-Straße 9, 74597

Stimpfach. Bestellt als Geschäftsführer: Schneider,

Michael Franz, Stimpfach, *31.01.1985.

HRB 671344 – 15. Februar 2022

Schneider Holding GmbH, Stimpfach, Rechenberger

Str. 7–9, 74597 Stimpfach. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Sturm, Markus,

Schwäbisch Hall, *25.11.1971.

HRA 722339 – 15. Februar 2022

MM PLAN-Bau Bauträger GmbH & Co.

KG, Crailsheim, Henning-Fahrenheim-Straße

2, 74564 Crailsheim.

HRB 743695 – 15. Februar 2022

GEMÜ Verwaltungs GmbH, Ingelfingen,

Fritz-Müller-Straße 6–8, 74653 Ingelfingen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Müller, Fritz, Niedernhall,

*02.01.1939.

HRB 782393 – 16. Februar 2022

Von Kurt Office UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Meisterhausstraße 23,

74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.01.2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1 (Firma), Ziffer 3

Stammkapital) beschlossen. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf 25.000,00 EUR erhöht.

Firma geändert; nun: Kurt Immobilien

GmbH. Stammkapital nun: 25.000,00 EUR.

HRA 732911 – 16. Februar 2022

Zartgerecht - Das Konzeptfleisch GmbH

& Co. KG, Rosengarten, Wilhelmsglück 1/1,

74538 Rosengarten. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Bestellt

als Liquidator: Dr. Neff, Daniel Johannes,

Rosengarten, *17.01.1981. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 571434 – 16. Februar 2022

GASTI Verpackungsmaschinen GmbH,

Schwäbisch Hall, Raiffeisenstr. 8, 74523 Schwäbisch

Hall. Personenbezogene Daten (Name)

geändert bei Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Nickel, Isabell Anne, Backnang,

*20.06.1979.

HRB 724993 – 16. Februar 2022

Röther Immobilien GmbH, Michelfeld,

Daimlerstr. 71, 74545 Michelfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.02.2022 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 10

(Jahresabschluss, Ergebnisverwendung) beschlossen.

HRA 680737 – 17. Februar 2022

Edelmann OHG, Weikersheim, Hauptstr. 3,

97990 Weikersheim. Rechtsform geändert: Einzelkaufmann.

Firma geändert; nun: Edelmann

e.K. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter:

Edelmann, Hugo, Elektromeister,

Weikersheim. Ausgeschieden als persönlich haftender

Gesellschafter; nun Inhaber: Edelmann,

Jochen Erich, Kaufmann, Bad Mergentheim,

*21.03.1967. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 580667 – 17. Februar 2022

Präzisionsteile Franz Schulz GmbH,

Bretzfeld, Franz-Schulz-Straße 2-8, 74626

Bretzfeld. Bestellt als Geschäftsführer: Wüst,

Christan, Heilbronn, *17.11.1986. Nicht mehr

Geschäftsführer: Kehrs, Christoph, Ginsheim-

Gustavsburg, *06.12.1965.

HRB 779896 – 17. Februar 2022

Volksbank Immobilien GmbH, Öhringen,

Bahnhofstraße 15, 74613 Öhringen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer:

Hetzler, Marcel, Billigheim, *03.12.1992.

HRB 571711 – 17. Februar 2022

MEMORY Fotolabor Verwaltungs

GmbH, Ilshofen, Parkstr. 11, 74532 Ilshofen. .

Bestellt als Liquidator: Schierle, Hella, Wolpertshausen,

*20.04.1947. Nicht mehr Geschäftsführerin:

Schierle, Hella, Wolpertshausen,

*20.04.1947. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 759254 – 17. Februar 2022

Dr. Daniel Neff Verwaltungs GmbH,

Rosengarten, Wilhelmsglück 1/1, 74538 Rosengarten.

. Bestellt als Liquidator: Dr. Neff, Daniel

Johannes, Rosengarten, *17.01.1981. Nicht

mehr Geschäftsführer: Dr. Neff, Daniel Johannes,

Rosengarten, *17.01.1981. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 690341 – 18. Februar 2022

Zimmermann GmbH, Schrozberg, Bartensteinerstr.

9, 74575 Schrozberg. Bestellt als Geschäftsführer:

Zimmermann, Philipp, Schrozberg,

*23.04.1988, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Zimmermann,

Rolf, Künzelsau, *17.01.1956.

HRB 590751 – 18. Februar 2022

ZTO, Zerspanungstechnik Ostertag

GmbH, Schöntal, Poststraße 12, 74214

Schöntal. Bestellt als Geschäftsführer: Ostertag,

Steffen, Schöntal, *22.06.1985. Nicht mehr

Geschäftsführer: Ostertag, Joachim, Schöntal,

*13.07.1958.

HRB 766979 – 18. Februar 2022

hundehübsch UG (haftungsbeschränkt),

Künzelsau, Amselweg 2, 74653

Künzelsau. Änderung der Geschäftsanschrift:

Ricarda-Huch-Straße 7, 27474 Cuxhaven. A.

Nunmehr Liquidator: Blumhagen, Peter, Cuxhaven,

*06.05.1957. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 731309 – 21. Februar 2022

Mindstone Media UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Herrensteige 2,

97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.02.2022 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Firma

geändert; nun: MINDSTONE DIGITAL UG (haftungsbeschränkt).

Gegenstand geändert; nun:

Das Erstellen von Werbematerialien, Internetauftritten

und Kampagnen sowie Beratung im

Bereich Marketing, außerdem die Programmierung.

Beratung und Erbringung von Dienstleistungen

im Bereich Informationstechnologie

(IT) und Telekommunikation (TK). Handel mit

Produkten im IT und TK Bereich.

HRB 690588 – 22. Februar 2022

JAGOTIN Beteiligungsgesellschaft mbH,

Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.

Personenbezogene Daten (Wohnort) und Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer:

Kaske, Siegfried, Crailsheim, *02.01.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:

Volz, Arndt, Crailsheim, *04.09.1979,

einzelvertretungsberechtigt.

HRB 690589 – 22. Februar 2022

DIVAFON Beteiligungsgesellschaft

mbH, Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.

Vertretungsbefugnis und personenbezogene

Daten geändert, nun: Geschäftsführer:

Kaske, Siegfried, Crailsheim, *02.01.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft. Bestellt als Geschäftsführer:

Volz, Arndt, Crailsheim, *04.09.1979,

einzelvertretungsberechtigt.

HRB 721022 – 22. Februar 2022

Zweite BS-Vermögensverwaltungs GmbH,

Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.

Bestellt als Geschäftsführer: Volz, Arndt, Crailsheim,

*04.09.1979, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Personenbezogene Daten von

Amts wegen ergänzt bei Geschäftsführer: Wedenig,

Claudia Ilona, Gerabronn, *22.04.1964.

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HRB 725064 – 22. Februar 2022

DIVACO Beteiligungsverwaltungs GmbH,

Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.

Vertretungsbefugnis und personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:

Kaske, Siegfried, Crailsheim, *02.01.1950, einzelvertretungsberechtigt.

Bestellt als Geschäftsführer:

Volz, Arndt, Crailsheim, *04.09.1979,

einzelvertretungsberechtigt.

HRB 728441 – 22. Februar 2022

BARTEC Top Holding GmbH, Bad Mergentheim,

Max-Eyth-Str. 16, 97980 Bad Mergentheim.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer: Dortmann, Nicolai, Salz,

*29.11.1970.

HRA 734121 – 22. Februar 2022

Subs Michelfeld GmbH & Co. KG, Michelfeld,

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld. Personenbezogene

Daten (Firma, Sitz) geändert bei

Persönlich haftender Gesellschafter: AL Invest

Verwaltungs-GmbH, Filderstadt (Amtsgericht

Stuttgart HRB 755997).

HRB 571450 – 23. Februar 2022

A. Kolbinger GmbH Versicherungs-

Makler, Schwäbisch Hall, Karnier 20, 74523

Schwäbisch Hall. Vertretungsbefugnis geändert

bei Geschäftsführer: Kolbinger, Alois, Schwäbisch

Hall, *03.11.1956. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer: Schneider, Hans-

Friedrich, Obersontheim, *14.10.1990, einzelvertretungsberechtigt.

Sauberkeit & Hygiene

HRB 590628 – 23. Februar 2022

E 3 Energie Effizienz Experten GmbH,

Künzelsau, Eugen-Bolz-Straße 5, 74523

Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:

Klohe, Jürgen, Geschäftsführer, Niedernhall,

*01.07.1958.

HRB 736782 – 23. Februar 2022

Laukenmann Solar GmbH, Schwäbisch

Hall, Brauerstraße 5, 74523 Schwäbisch Hall.

Neue Geschäftsanschrift: Dr.-Jakob-Berlinger-

Weg 1, 74523 Schwäbisch Hall. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer: Dr.

Laukenmann, Stephan, Ilshofen, *25.04.1972,

einzelvertretungsberechtigt.

HRB 571366 – 24. Februar 2022

Profilpas Deutschland GmbH, Obersontheim,

Schubartstraße 8, 74423 Obersontheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Pasquali, Franco,

Vigodarezere (Italien), *19.10.1941.

HRB 778277 – 24. Februar 2022

Realvest Estate GmbH, Gaildorf, Gottlieb-

Rau-Straße 14, 74405 Gaildorf. Vertretungsbefugnis

erweitert bei Einzelprokura Balz, Bernarda,

geb. Schrott, Gaildorf, *08.12.1957.

Löschung

HRB 590527 – 26. Januar 2022

Berlichinger Wohnbau GmbH, Schöntal,

In der Halde 10, 74214 Schöntal. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRA 724963 – 26. Januar 2022

Bürgerwindkraftanlage Lindlein GmbH

& Co. KG, Niederstetten, Schöntaler Berg 13,

97996 Niederstetten. Sitz verlegt; nun: Schwäbisch

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRA 738764).

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 724053 – 27. Januar 2022

Seewiesen Power GmbH & Co. KG 1,

Niederstetten, Schöntaler Berg 13, 97996 Niederstetten.

Sitz verlegt; nun: Schwäbisch Hall

(Amtsgericht Stuttgart HRA 738763). Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 680759 – 2. Februar 2022

WICO KG, Creglingen, Walter-Wirthwein-Str.

2-10, 97993 Creglingen. Die Liquidation ist beendet.

Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 723899 – 3. Februar 2022

Seewiesen Power GmbH & Co. KG 2,

Niederstetten, Schöntaler Berg 13, 97996 Niederstetten.

Sitz verlegt; nun: Schwäbisch Hall

(Amtsgericht Stuttgart HRA 738792). Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 720872 – 4. Februar 2022

Baumaschinen Lang e.K., Kreßberg, Asbach

3, 74594 Kreßberg. Die Firma ist erloschen.

Das Registerblatt ist geschlossen. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 731604 – 4. Februar 2022

Birnstiel GmbH, Crailsheim, Beuerlbacher

Hauptstraße 38, 74564 Crailsheim. Sitz verlegt;

nun: Pforzheim (Amtsgericht Mannheim HRB

742845). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 747765 – 9. Februar 2022

LOGG Personalentwicklung GmbH,

Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße 35-37,

74523 Schwäbisch Hall. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 721209 – 15. Februar 2022

auric Hörzentrum Hohenloher Land

GmbH & Co. KG, Schrozberg, Brunnenstr.

3, 74575 Schrozberg. Berichtigung von Amts

wegen zur Geschäftsanschrift: Brunnenstraße 3,

74575 Schrozberg. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: auric Hörcenter Beteiligungen

GmbH & Co. KG, Rheine (Amtsgericht

Steinfurt HRA 6985); auric Management GmbH,

Rheine (Amtsgericht Steinfurt HRB 7667). Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.

Eine Liquidation findet nicht statt. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRA 721531 – 17. Februar 2022

Meprolux e.K., Mulfingen, Kupfergasse 10,

74673 Mulfingen. Die Firma ist erloschen.

HRB 778759 – 17. Februar 2022

baettergy solutions GmbH, Rosengarten,

Akazienweg 19, 74538 Rosengarten. Sitz verlegt;

nun: Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt

am Main HRB 126363). Das Registerblatt

ist geschlossen.

Von Amts wegen

HRB 755221 – 27. Januar 2022

EC Gastrobetriebs UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Austr. 5, 74613 Öhringen.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG von Amts wegen

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 590354 – 1. Februar 2022

Optik Breuninger GmbH, Künzelsau,

Hauptstr. 10, 74653 Künzelsau. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 775354 – 11. Februar 2022

RG AUTO EXPORT SERVICE UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Am Bahndamm

5, 74613 Öhringen. Die Gesellschaft ist

wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

Ohne Eintrag

HRB 753523 – 2. Februar 2022

Schwäbisch Hall Kreditservice GmbH,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 52,

74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft hat

am 28.01.2022 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

HRB 590167 – 9. Februar 2022

Konrad Hornschuch Aktiengesellschaft,

Weißbach, Salinenstraße 1, 74679

Weißbach. Die Gesellschaft hat am 08.02.2022

die Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

HRB 570105 – 16. Februar 2022

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken -,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft hat am

14.02.2022 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister eingereicht.

HRB 570105 – 21. Februar 2022

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken -,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft hat am

17.02.2022 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister eingereicht.

Berichtigung

HRA 590523 – 7. Februar 2022

Kocher-Jagst Transportbeton GmbH &

Co. KG, Niedernhall, Salzstr. 17, 74676 Niedernhall.

Vertretungsbefugnis von Amts wegen

berichtigt bei Persönlich haftender Gesellschafter:

Kocher-Jagst Transportbeton Verwaltungs

GmbH, Niedernhall (Amtsgericht Stuttgart HRB

590687), mit der Befugnis -auch für die jeweiligen

Geschäftsführer-, im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter der - Kocher-Jagst

Transportbeton Crailsheim GmbH & Co. KG,

Crailsheim (Amtsgericht Ulm, HRA 670637) -

Kocher Jagst Transportbeton Crailsheim Verwaltungs

GmbH, Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB

671408) - Verwaltungsgesellschaft Kocher-Jagst

Transportbeton Vermietungs mbH, Niedernhall

(Amtsgericht Stuttgart HRB 590132) - Kocher-

Jagst Transportbeton Vermietungs GmbH & Co.

KG, Niedernhall (Amtsgericht Stuttgart HRA

590346) - Kocher-Jagst Transportbeton Verwaltungs

GmbH, Niedernhall (Amtsgericht Stuttgart

HRB 590687) - Beton Franken-Hohenlohe

GmbH & Co. KG, Insingen (Amtsgericht Ansbach

HRA 4411) - Beton Franken-Hohenlohe

Verwaltungs GmbH, Insingen (Amtsgericht

Ansbach HRB 7124) Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 670905 – 16. Februar 2022

QUALITY365 GmbH, Crailsheim, Wittauer

Str. 8, 74564 Crailsheim. Firma von Amts wegen

berichtigt in: QUALTY365 GmbH.


24 Politik & Wirtschaft

März 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 233

Wandel mit Mut angehen

Über 200 Teilnehmende informieren sich bei der zweiten Transformationskonferenz des

„Bündnisses für Transformation Heilbronn-Franken“ über das Projekt „Transformotive“.

Mit der zweiten virtuellen

Transformationskonferenz

Anfang Februar hat

das Bündnis für Transformation

Heilbronn-Franken erneut den

dynamischen Wandel der Wirtschaft

und Gesellschaft in den

Blick genommen. Über 200 Teilnehmende

interessierten sich für

die Entwicklungen rund um die

Transformation und leisteten damit

einen Beitrag zum Wissensaustausch

und zur Vernetzung.

Im Mittelpunkt der Diskussion

über die Transformation steht

oftmals die Automobilindustrie

mit ihren Zulieferern. Und erstere

hat zusammen mit verwandten

Branchen auch eine hohe

Bedeutung für Heilbronn-Franken.

Dies bestätigte in ihrem

Eingangsvortrag die Präsidentin

des Verbands der Automobilindustrie,

Hildegard Müller.

Antrieb: Wasserstoff für Nutzfahrzeuge, Elektromobiliät für Pkw – so stellt sich VDA-Präsidentin Hildegard

Müller die Mobilität der Zukunft vor.

Foto: Literator/Shutterstock.com

TEILHABE Für ihre Branche

nannte sie als Ziel der Transformation

eine klimaneutrale Mobilität,

die sicher, effizient, digitalisiert

und im Sinne der Teilhabe

allen zugänglich ist. Im Hinblick

auf die einzelnen Fahrzeugarten

sieht sie trotz einer notwendigen

Technologieoffenheit im

Pkw-Bereich die Elektromobilität

ganz vorne, während bei den

Nutzfahrzeugen eher die Brennstoffzellen

und die Wasserstofftechnologie

verstärkt zum Einsatz

kommen werde. Obwohl die

Transformationen viele Chancen

bietet, wies Müller darauf hin,

dass dieser Prozess auch Verlierer

haben werde. Deshalb sei es

wichtig, gerade im Hinblick auf

die Arbeitskräfte branchenübergreifend

zu denken, weshalb der

Ansatz des Bündnisses für Transformation

Heilbronn-Franken

aus ihrer Sicht zielgerichtet sei.

Der Vorsitzende des Projektbeirats,

Dr. Rudolf Luz, stellte die

Inhalte des in der Ausschreibung

befindlichen Projekts „Transformotive“

vor, mit dem das Bündnis

für Transformation über die

beiden Wirtschaftsförderungsgesellschaften

Wirtschaftsraum

Heilbronn (WFG) sowie Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken

(WHF) den regionalen

Transformationsprozess operativ

begleiten möchte. Dieses Projekt

bindet nach Aussage von Dr.

Luz die Menschen als Mitgestalter

der Transformation direkt in

den Wandlungsprozess mit ein.

PARALLELEN In einem weiteren

Beitrag zog der ehemalige

Hockey-Bundestrainer und dreifacher

Olympiasieger, Markus

Weise, Parallelen zwischen dem

Leistungssport und der Transformation.

Ins Zentrum stellte

er die Leistungskultur, die durch

die Verknüpfung der emotionalen

mit der rationalen Ebene positive

Innovationen hervorbringe.

Seiner Überzeugung nach

gibt es kein Ende der Transformation,

weil weder eine Mannschaft

noch ein Unternehmen

oder eine Organisation jemals

fertig sein werde. Denn selbst

wenn man meine, ganz oben zu

sein, brauche es den Wandel, um

oben zu bleiben.

Der Koordinator des Bündnisses

für Transformation, der Neckarsulmer

Oberbürgermeister

Steffen Hertwig, ging abschließend

auf die zentralen Inhalte

der diversen Arbeitsgruppen ein

und fasste zusammen, dass eine

enge Verbindung der regionalen

Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft,

Verwaltung und Gesellschaft

die Grundlage darstellt,

um die Chancen aus den Herausforderungen

der Transformation

erkennen zu können. Diese

dann in einen strategischen Ansatz

für die Gesamtregion Heilbronn-Franken

zu überführen

sei ein zentraler Anspruch des

Projekts Transformative, zu dessen

Projektstart am 31. Mai dieses

Jahres bereits eingeladen

wurde.

pm

www.buendnis-fuertransformation.de

www.heilbronn-franken.com

www.vda.de

www.wfgheilbronn.de

Denkanstöße

Freiheit unterliegt oft äußeren Einflüssen

„Wie konnte ich nur …“ – so oder

so ähnlich nimmt das Sprichwort

„Hinterher ist man schlauer“ im

Leben zuweilen unsanft bis erschütternd

Gestalt an. Nicht selten bleiben

die sich dabei (mehr oder weniger)

aufdrängenden Fragen unbeantwortet.

Dennoch wäre das Gegenteil

Dr. med. Michael Majer

Facharzt für Chirurgie und

Arbeitsmedizin – Notfallmedizin,

Psychotherapie

natürlich sehr wünschenswert –

Stichwort „Lernen für die Zukunft“.

Wobei wir da von einem Lernen über

sich selbst sprechen. Und je weniger

man über sich selbst weiß (anders

formuliert: sich selbst kennt), desto

mehr ist man sich selbst ein Rätsel.

Dabei ist kaum etwas wichtiger für‘s

(vor allem psychische) Wohlbefinden,

als sich selbst möglichst gut zu

verstehen.

Was hat das mit Freiheit zu tun –

menschliches Verhalten wird zum

größten Teil nicht bewusst („mit

dem Kopf“) gesteuert, sondern folgt

unbewussten Impulsen („aus dem

Bauch“). Diese wiederum unterliegen

unterschiedlichsten Einflüssen. Damit

ist klar, dass Menschen nur selten

frei im Sinne einer rationalen Abwägung

des Für und Wider entscheiden

beziehungsweise sich verhalten.

Zu den Einflüssen, die die Bauchimpulse

determinieren: was kann man

sich darunter vorstellen – rein dem

Wort nach würde man sagen, das

sind äußere Umstände, denen das

Individuum im jeweiligen Moment

ausgesetzt ist und die eine Wirkung

auf seine Bewertung der konkreten

Situation haben; kurz: von außen

kommend und aktuell. Jedoch ist

die menschliche Persönlichkeit

so angelegt, dass das auch viel

weniger greifbare innere Faktoren

sein können: allgemeine Persönlichkeitsmerkmale

(was ist man für

ein „Typ“ Mensch), biografische

Ereignisse (zuweilen schon Jahrzehnte

zurück) oder lebens- und/oder

weltanschauliche Positionen (oft

über Generationen tradiert und nie

wirklich hinterfragt) entscheiden zum

Beispiel darüber, was ein Mensch

tut oder lässt, obwohl das im Licht

des Bewusstseins betrachtet im

Widerspruch zu dem steht, was er

„eigentlich“ für erstrebenswert hält.

Im schlimmsten Fall liegen dem sogenannte

innere Zwänge zugrunde,

die sogar subjektiven Leidensdruck

verursachen und dadurch Krankheitswert

erlangen können.

Aus dem Gesagten wird deutlich,

dass wahre Freiheit voraussetzt, sich

rückblickend zu fragen, unter welchen

Einflüssen man bei getroffenen

Entscheidungen bzw. durchgeführten

Handlungen stand. Denn der zeitliche

Abstand kann es erleichtern zu

erkennen, dass man im betreffenden

Moment nicht wirklich frei war. Ganz

wichtig ist dann aber natürlich noch,

diese Erkenntnis in die Gegenwart

zu übertragen und zu prüfen, wie es

mit dem betreffenden Einfluss in der

Zwischenzeit aussieht. Denn – warum

sollte er plötzlich weg sein?

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, größtmögliche Erkenntnis

darüber, wie frei Sie in Wirklichkeit

sind – gönnen sie sich das.

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Perfekt in Szene setzen als Beruf

Innovationen treffen auf Erfahrung: Die MRG zeigt, wie Veranstaltungen zum Erlebnis werden

Die Media Resource Group (MRG) aus

Crailsheim ist de richtige Ansprechpartner,

wenn es um die Planung und Umsetzung

kreativ-technischer Konzepte für

Veranstaltungen jeglicher Art geht. Seit

über 22 Jahren arbeiten die geschäftsführenden

Gese lschafter Michael Frank

und Steffen Haug mit namhaften Firmen

aus der Region zusammen. Und auch im

Ausland sind sie vertreten.

❚ Gegründet im Jahr 1995 in Langenburg

als „Klangschmiede“ von Steffen Haug

und Michael Frank, verwirklicht das Unternehmen

bis heute Kundenwünsche in

Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.

„2010 haben wir unseren Standort

nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist

unser Wunschstandort. Als wir das 15 000

Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder

Straße gesehen haben, wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.

„Nach über 20 Jahren Innovation,

Das ist es“, sagt Michael Frank, geschäftsführender

Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit

ness ist das Portfolio der Möglichkeiten

Resource Group. Durch die Weiterentwicklung

in a len medialen Bereichen entstand Gese lschafter Steffen Haug. Die Unterneh-

gefächert“, meint der geschäftsführende

im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch

Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige

Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer

Dienstleister kann das Team Kundenwünsche

anhand neuster Medien- und Veran-

individue l zu realisieren, macht uns einzig-

weiterzuentwickeln und Kundenwünsche

staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.

MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung

oder die Präsentation anläss-

Bereich Licht, Ton, Rigging, Video- und Multimedia,

Bühne, Event- und Messebau an. lich einer Messe, die Media Resource

Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für

möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit

wie etwa das Schweben in der Luft, während

eines Bühnenauftritts zu verwirklitern

realisiert das Crailsheimer Unterneh-

der Hakro Arena. Bei einem Termin im Haus

40 festen und bis zu 100 freien Mitarbei-

Sponsorendinner der Crailsheim Merlins in

men Projekte deutschlandweit,

aber auch in Österrei-

wie Andreas Gabalier, Gianna Nannini oder

sei es durchaus möglich, einem Showstar

ch und der Schweiz. Zu den Sarah Brightman über den Weg zu laufen

Kunden zählen regionale – denn immer wieder sind diese in den Probenha

len der MRG unterwegs.

Unternehmen wie die Bausparkasse

Schwäbisch Ha l, „Das Faszinierende dabei ist, egal ob groß

Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le

Volksbank Hohenlohe und Lösungen zu finden“, sagt Steffen Haug.

Würth. Firmen wie „Wenn Events geplant werden, treffen wir

Mercedes Benz, Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen

Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen. Dennoch haben Unternehmer,

auf der Referenzliste. Ein Markenspezialisten und Stars ein verbindendes

Element – ihre Botschaften so len

Großereignis war im letzten

Jahr die Einweihungsveranstaltung

des Carmen Würth dies immer und übera l funktioniere, schaf-

ankommen“, erklärt Michael Frank. Damit

Forums in Gaisbach gewesen.

Im Auftrag der Agentur nische Lösungen. Auch sei der Anspruch

fe die Media Resource Group kreativ-tech-

„marbet“ durfte die Media der Dienstleister ihren Kunden den höchsten

Wirkungsgrad für das eingesetzte

Resource Group das Event

technisch inszenieren. Budget zu bieten. Dabei haben die Unternehmer

ein paar Prinzipien, welche sich Außerdem kümmerten sich

die

Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und Multimedia

Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.

Fotos: Media Resource Group

schreibt: „Uns ist Kreativität und Innovation

sehr wichtig, aber wir müssen bezahlbar

bleiben. Außerdem wo len wir es

unseren Partner so einfach wie möglich

machen, eine Veranstaltung auf die Beine

zu ste len. Frank sagt: „Früher war es die

Faszination Technik, heute begeistert es

mich, wenn wir dabei helfen, Erlebnisse zu

schaffen und Menschen zu bewegen.“

[pm]

Media Resource Group GmbH & Co. KG

Roßfelder Straße 54/5 | 74564 Crailsheim

Fon: 7951 27888100

Fax: 07951 / 27888900

E-Mail: info@mediaresourcegroup.de

Web: www.mediaresourcegroup.de

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Zum Greifen nah

Das Mawell Resort hat sich die Natur als Baumeister gewählt

❚ Idy lisch hoch über der Jagst gelegen, bietet

das Mawe l Resort in Langenburg eine Auszeit

vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie

samt Tagungszentrum und regionale Gastronomie

unter einem Dach vereint, ist perfekt in die

Natur eingebettet.

Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich

durch die Anlage zieht. Von nahezu jedem Platz

aus haben die Besucher einen grandiosen Ausblick

auf das Jagsttal – so wird ein Bewusstsein

für die schöne Landschaft geschaffen. Und

auch im Inneren hat die Natur viel Raum.

Das zeigt sich am deutlichsten im großen Spa-

Bereich: Die Wellness-Landschaft ist nicht einfach

harmonisch in die 240 Mi lionen alte

Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern

geradezu aus ihr erwachsen. Die Natur war hier

Baumeister. Neben dem Naturstein ist Holz ein

bestimmendes Element im Resort. Und auch

das stammt aus den heimischen Wäldern.

Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat

Hausherr Wolfgang Maier viel Wert auf Nachhaltigkeit

gelegt, auch die Energieversorgung

folgt einem ausgeklügelten System. Das

Resort setzt komplett auf regenerative Energien

aus lokalen Quellen. Die benötigte Wärme

liefert ein Blockheizkraftwerk, das mit Biogas

aus Ludwigsruhe betrieben wird. Die Abwärme

des Blockheizkraftwerkes wird direkt vor Ort

verwendet, der Überschuss bringt das ortsan

Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht

entwachsen. Foto: Mawell

des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg

punkten. Hierbei wurde hervorgehoben,

dass ausschließlich regenerative Energien zum

Einsatz kommen und Biogas und Holzenergie in

einem Wärmeverbund optimal integriert sind.

An die regenerative Energieversorgung ist auch

die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,

angebunden. Die Genussmanufaktur verspricht

außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.

Gäste werden direkt in die Kochabläufe einbezogen

– das ist möglich dank der großen Show-

Küche die den Mittelpunkt des Gastraumes

bildet. Und auch hier besteht wieder eine enge

Bindung zur Natur: Kiefernholz aus der Region

sorgt für ein uriges Ambiente.

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Afsoon Kamrani Telefon 07 91 / 4 04-2 45 a.kamrani@swp.de

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