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Britisch Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Benjamin Hulett, Tenor Christian Lampert, Horn Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim Douglas Bostock, Leitung Programmheft zum Konzert am 21. November 2021

Benjamin Hulett, Tenor
Christian Lampert, Horn
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Douglas Bostock, Leitung
Programmheft zum Konzert am 21. November 2021

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BRITISCH<br />

Sonntag, Sonntag, 21. November xx. xx 2021<br />

CongressCentrum <strong>Pforzheim</strong>, Großer Saal<br />

xx Benjamin xx Hulett Tenor<br />

Christian Lampert Horn<br />

Douglas Bostock Leitung<br />

Douglas Bostock Leitung


BRITISCH<br />

3<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Benjamin Hulett Tenor<br />

Christian Lampert Horn<br />

Douglas Bostock Leitung<br />

Hubert H. Parry 1848-1918<br />

An English Suite<br />

1 Prelude. Lively<br />

2 In Minuet Style. Allegretto molto grazioso<br />

3 Saraband. Slow<br />

4 Caprice. Allegro scherzando<br />

5 Pastoral. Andantino quasi allegretto<br />

6 Air. Slow<br />

7 Frolic. Molto vivace<br />

Benjamin Britten 1913-1976<br />

Serenade für Tenor, Horn und Streicher <br />

1 Prologue. Andante<br />

2 Pastoral. Lento<br />

3 Nocturne. Maestoso<br />

4 Elegy. Andante appassionato<br />

5 Dirge. Alla marcia grave<br />

6 Hymn. Presto e leggiero<br />

7 Sonnet. Adagio<br />

8 Epilogue. Andante<br />

PAUSE 20 Minuten<br />

Douglas Bostock signiert Ihre CD.


ZU DEN<br />

WERKEN<br />

5<br />

Karl Jenkins *1944<br />

Palladio<br />

Concerto Grosso für Streichorchester<br />

1 Allegretto<br />

2 Largo<br />

3 Vivace<br />

Granville Bantock 1868-1946<br />

Scenes from the Scottish Highlands<br />

Suite für Streichorchester<br />

1 Strathspey “The braes o‘ Tullymet“<br />

Animato (Tempo giusto)<br />

2 Dirge “The Isle of Mull“ (A cronan Muillach)<br />

Lento molto sostenuto<br />

3 Quickstep “Inverness Gathering“<br />

Energico<br />

4 Gaelic melody “Baloo, baloo“<br />

Cantabile Sostenuto<br />

5 Reel “The de‘il among the tailors“<br />

Vivo, con spirito<br />

Das heutige Programm steht in direktem Zusammenhang<br />

mit der CD-Reihe des Südwestdeutschen <strong>Kammerorchester</strong>s<br />

<strong>Pforzheim</strong>, in der „British Music for Strings“<br />

präsentiert wird. Das Orchester füllt damit eine echte<br />

Lücke, denn die britische Orchestermusik ist völlig zu<br />

Unrecht unterrepräsentiert im Konzertleben und – nicht<br />

ganz so eklatant – auf dem CD-Markt. Ein wenig spiegelt<br />

das Schattendasein, das weite Teile der britischen Musik<br />

fristet, auch die Problematik wider, die die „eigene“<br />

Musik immer wieder auf „ihrer“ Insel hatte – auf der<br />

über Jahrhunderte hinweg immer wieder „Zugereiste“<br />

die musikalische Entwicklung repräsentierten …<br />

Hubert H. Parry<br />

An English Suite<br />

Mit freundlicher Unterstützung durch<br />

Ein besonderer Kenner dieser Problematik ist Charles<br />

Hubert Hastings Parry, dessen „An English Suite“ in<br />

diesem Konzert erklingt. Parry gehörte als Sohn eines<br />

vermögenden Großgrundbesitzers zu einer privilegierten<br />

Gesellschaftsschicht. Dass er, natürlich exzellent<br />

akademisch ausgebildet, letztlich Musiker wurde, stieß<br />

in seinem direkten Umfeld nicht gerade auf Gegenliebe.<br />

Parry betrieb seine Musikstudien in Oxford allerdings<br />

mit Verve – und erweiterte seinen Musikhorizont systematisch<br />

durch Reisen ins Ausland und durch die Auseinandersetzung<br />

mit den großen Deutschen Bach,<br />

Beethoven, Schumann, Brahms, Wagner…. Früh setzte<br />

er sich wissenschaftlich mit der Geschichte von Musik,<br />

ihren Formen und ihren Komponisten auseinander, weswegen<br />

er auch von Sir George Grove als Mitarbeiter an<br />

dessen großem Musiklexikon gewonnen wurde. Und<br />

folgerichtig wurde er 1883 – ein Jahr nach der Gründung<br />

dieses längst überaus renommierten Musikinstituts –<br />

erst zum Dozenten, später zum Leiter des neuen Royal<br />

College of Music London berufen.


7<br />

FEDERNDES GOLD<br />

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an, umarmt Dich. Bei jeder Berührung, jeder Bewegung erinnert<br />

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Die Umbruchsituation der englischen Musik im ausgehenden<br />

19. Jahrhundert war ihm nicht nur bewusst,<br />

er steuerte sie als Komponist, Wissenschaftler und<br />

Lehrender einer neuen Generation auch wesentlich mit:<br />

Nach der Blütezeit britischer Musik im 17. Jahrhundert,<br />

als ein Henry Purcell mit höchster Genialität auch weit<br />

über die Inselgrenzen hinaus leuchtete, hatte sich<br />

bald eine Kultur der Nichtachtung und Minderpflege<br />

britischer Musik auf der Insel breit gemacht. Und es<br />

sollte fast dreihundert Jahre dauern, bis sich die englische<br />

Musik auf eine eigene Sprache rückbesann. In<br />

einer Kantate „Invocation to Music“ aus dem Jahr 1895<br />

thematisierte Parry dieses Empfinden, dass mit dem<br />

Tode Purcells 1695 die Muse der Musik aus Britannien<br />

ausgezogen sei und nun zurückkehren müsse um sich<br />

wieder zu ihren Schwestern Poesie und Freiheit zu<br />

gesellen, denn: Die Landschaft, die Natur, das Meer,<br />

der britische Geist – alle bedürften einer eigenen<br />

Musik. Der große Ethiker Parry befasste sich auch<br />

literarisch und philosophisch mit den künstlerischen<br />

Äußerungen Britanniens. Kunst und Musik waren<br />

ihm über allen Dingen angesiedelte Größen. Gegen<br />

Ende des 1. Weltkrieges schrieb er: „Musik ist einer<br />

der wichtigsten Funktionsträger der Zivilisation.<br />

Und wenn die Zivilisation bedroht ist, wie zur Zeit<br />

durch einen schrecklichen Rückfall zu Methoden<br />

von Gewalt und Zerstörung, ist es die Pflicht derjenigen,<br />

die sich mit den geistigen Werten unserer<br />

Zivilisation befassen, ihre Bemühungen bis zum<br />

Äußersten fortzusetzen.“<br />

Nicht nur die Brutalität des Krieges und das damit<br />

verbundene Sterben so vieler Menschen, vor allem<br />

so vieler begabter Künstler schmerzte ihn, sondern<br />

wesentlich auch die Tatsache, dass der Krieg von<br />

Deutschland ausging, das für Parry doch vor allem<br />

das Land herausragendster künstlerischer Größen war.<br />

Es erstaunt daher umso mehr, dass Parry in den Jahren<br />

1914 bis 1916 seine „English Suite“ komponierte, die<br />

eine leichtfüßige und anrührende musikalische Liebeserklärung<br />

an sein England ist und ganz bestimmt „eigene“<br />

Musik. Ihre Uraufführung erlebte Parry nicht mehr, er<br />

erlag 1918, kurz vor Kriegsende, der Spanischen Grippe.<br />

Die Suite wurde posthum von seiner Schülerin und Assistentin<br />

Emily Daymond, für deren Streichorchester die<br />

meisten der Sätze komponiert worden waren, zu einem<br />

Ganzen zusammengefügt. Einzig die „Pastorale“ ist<br />

älteren Datums und könnte aus Parrys erster Streichersuite,<br />

die er 25 Jahre früher für die orchesterleitende<br />

Gemahlin des V. Earl of Radnor komponierte, stammen.


Talent,<br />

Technik,<br />

Schnelligkeit<br />

Ultrapräzision<br />

Manches bleibt eben ...<br />

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Benjamin Britten<br />

Serenade für Tenor, Horn und Streicher<br />

Benjamin Britten, fünf Jahre vor Parrys Tod geboren,<br />

war von dessen Musik durchaus beeinflusst und teilte<br />

als überzeugter Pazifist seine Ablehnung von Hass, Krieg<br />

und Gewalt. Und er war wie Parry ein großer Kenner der<br />

englischen Musikgeschichte ebenso wie der britischen<br />

Literatur und ein großer Bewunderer Henry Purcells, über<br />

den er schrieb: „Für uns heute liegt die wohl wichtigste<br />

Bedeutung Purcells in seiner beispielhaft behandelten<br />

Prosodie. Eindeutig ist hier der Weg gewiesen, die englische<br />

Sprache im Gesang zu neuem Leben zu wecken.<br />

Purcell war erfolgreich in jeder Art von Prosodie: in<br />

der naturgegebenen Deklamation, in den kunstvollen<br />

Koloraturen wie in schlichtesten Liedern. Kein Komponist<br />

kann seine Muttersprache so geliebt haben wie er.“<br />

(Britten in „Musik der Zeit“, Heft 7)<br />

Nun, man muss sagen: Britten vielleicht doch! Die Liebe<br />

zur Literatur und zum gesungenen Wort war Britten bereits<br />

von früher Kindheit an von seiner singenden Mutter<br />

mitgegeben worden. Und er eiferte Purcell sehr wohl in<br />

ganz neuer Weise nach in der Kunst, Prosa und Lyrik in<br />

adäquate Klänge zu kleiden. Spätestens seit dem Beginn<br />

seiner Beziehung zu dem Tenor Peter Pears verknüpfte<br />

Britten damit auch die Beachtung der stimmlichen Besonderheiten<br />

der je den Stücken zugedachten Sängern.<br />

Ein besonders eindrückliches Zeugnis ist in diesem Sinne<br />

die 1943 für Peter Pears komponierte „Serenade“. Britten<br />

hatte dafür, neben Gedichten des Hochromantikers<br />

William Blake und des Barockdichters Charles Cotton,<br />

Texte aus verschiedensten Epochen über die Facetten<br />

der Nacht aus einer in Großbritannien sehr verbreiteten<br />

Anthologie („The Oxford Book of English Verse 1250–<br />

1900“) zusammengestellt. Aus der freundlichen Abendunterhaltung<br />

einer klassischen Serenade à la Mozart wird<br />

nun ein überaus vielseitiges Kaleidoskop der Möglichkeiten<br />

von Erfahrungen mit der Dunkelheit – Bedrohung,<br />

Todesnähe, aber auch ausgelassenes Fest oder Meditation.<br />

Nahm sich Britten für den Vokalpart die Stimme<br />

von Peter Pears zum Vorbild, so ist der Hornpart für<br />

den Hornisten Dennis Brain geschrieben, der Britten<br />

ein Jahr früher ausführlich in die Möglichkeiten und<br />

Besonderheiten seines Instrumentes eingeführt hatte.<br />

9


10 11<br />

B. Britten<br />

Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streichorchester<br />

PROLOG<br />

Pastoral<br />

(Text von Charles Cotton, 1630-1687)<br />

The day‘s grown old; the fainting sun<br />

Has but a little way to run,<br />

And yet his steeds, with all his skill,<br />

Scarce lug the chariot down the hill.<br />

The shadows now so long do grow,<br />

That brambles like tall cedars show;<br />

Mole hills seem mountains, and the ant<br />

Appears a monstrous elephant.<br />

A very little, little flock<br />

Shades thrice the ground that it would stock;<br />

Whilst the small stripling following them<br />

Appears a mighty Polypheme.<br />

And now on benches all are sat,<br />

In the cool air to sit and chat,<br />

Till Phoebus, dipping in the West,<br />

Shall lead the world the way to rest.<br />

Nocturne<br />

(Text von Lord Alfred Tennyson, 1809-1892)<br />

The splendour falls on castle walls<br />

And snowy summits old in story:<br />

The long night shakes across the lakes,<br />

And the wild cataract leaps in glory:<br />

Blow, bugle, blow, set the wild echoes flying,<br />

Bugle, blow; answer, echoes, dying, dying, dying.<br />

O hark, O hear how thin and clear,<br />

And thinner, clearer, farther going!<br />

O sweet and far from cliff and scar<br />

The horns of Elfland faintly blowing!<br />

Blow, let us hear the purple glens replying:<br />

[Blow, bugle;]2 answer, echoes, dying, dying, dying.<br />

O love, they die in yon rich sky,<br />

They faint on hill or field or river:<br />

Our echoes roll from soul to soul<br />

And grow for ever and for ever.<br />

Blow, bugle, blow, set the wild echoes flying,<br />

[And]2 answer, echoes, dying, dying, dying.<br />

Pastorale<br />

Der Tag ist alt geworden, die bleichende Sonne<br />

Hat nur noch einen kurzen Lauf vor sich<br />

Doch Phöbus‘ Rosse, trotz seiner Kunst,<br />

ziehen den Wagen nur mühsam hinab.<br />

Die Schatten wachsen jetzt so lang,<br />

dass Sträucher hoch wie Zedern aussehen:<br />

Maulwurfshügel sind wie Berge, und die Ameise<br />

Erscheint wie ein ungeheurer Elefant.<br />

Eine winzig kleine Herde<br />

Beschattet dreimal mehr an Boden als sonst,<br />

und der kleine Knabe, der ihr folgt,<br />

erscheint wie ein mächtiger Polyphem.<br />

Nun haben sich alle auf die Bänke gesetzt,<br />

um in der kühlen Luft zu sitzen und zu plaudern,<br />

bis Phöbus im Westen untertaucht<br />

und der Welt den Weg zu Ruhe weist.<br />

Nocturne<br />

Der Glanz fällt auf die Mauern des Schlosses<br />

Und schneeige Gipfel, sagenhaft alt;<br />

Die lange Nacht zieht über die Seen,<br />

der wilde Wasserfall springt herrlich auf:<br />

Blas, Hifthorn, blas! Laß die wilden Echos fliegen!<br />

Blas, Hifthorn! Antwortet, Echos, ersterbend!<br />

O horch, o hör, wie fein und klar,<br />

und feiner, klarer, weiter fort!<br />

Wie süß und fern von Klippen und Felsen<br />

Die Hörner Elflands leise herüberblasen.<br />

Blas, laß die purpurnen Schluchten widerhallen,<br />

Blas Hifthorn! Antwortet, Echos, ersterbend!<br />

O Lieb, sie sterben in dem reichen Himmel,<br />

verklingen über Hügeln, Feldern und Flüssen:<br />

unsere Echos hallen von Seele zu Seele<br />

und wachsen immerfort.<br />

Blas, Hifthorn, blas! Laß die wilde Echos fliegen!<br />

Gebt Antwort, Echos, ersterbend!


12 13<br />

Elegy<br />

(Text von William Blake, 1757-1827)<br />

O Rose, thou art sick!<br />

The invisible worm<br />

That flies in the night,<br />

In the howling storm,<br />

Has found out thy bed<br />

Of crimson joy:<br />

And his dark secret love<br />

Does thy life destroy.<br />

Dirge<br />

(Text von Anonymous, 15. Jahrhundert)<br />

This ae nighte, this ae nighte,<br />

Every nighte and alle,<br />

Fire and fleete and candle-lighte,<br />

And Christe receive thy saule.<br />

When thou from hence away art past,<br />

Every nighte and alle,<br />

To Whinnymuir thou com‘st at last;<br />

And Christe receive thy saule.<br />

If ever thou gav‘st hos‘n and shoon,<br />

Every nighte and alle,<br />

Sit thee down and put them on;<br />

And Christe receive thy saule.<br />

If hos‘n and shoon thou ne‘er gav‘st nane,<br />

Every nighte and alle,<br />

The winnies shall prick thee to the bare bane;<br />

And Christe receive thy saule.<br />

From Whinnymuir when thou may‘st pass,<br />

Every nighte and alle,<br />

To Brig o‘ Dread thou com‘st at last;<br />

And Christe receive thy saule.<br />

From Brig o‘ Dread when thou may‘st pass,<br />

Every nighte and alle<br />

To Purgatory fire thou com‘st at last<br />

And Christe receive thy saule.<br />

If ever thou gav‘st meat or drink,<br />

Every nighte and alle,<br />

The fire shall never make thee shrink;<br />

And Christe receive thy saule.<br />

If meat or drink thou ne‘er gav‘st nane,<br />

Every nighte and alle,<br />

The fire will burn thee to the bare bane;<br />

And Christe receive thy saule.<br />

Elegie<br />

O Rose, du bist krank!<br />

Der unsichtbare Wurm,<br />

der in der Nacht fliegt,<br />

im heulenden Sturm,<br />

entdeckte dein Bett<br />

der roten Freuden,<br />

und seine dunkle, heimliche Liebe<br />

zerstört dein Leben.<br />

Trauergesang<br />

Diese Nacht, vielleicht schon diese Nacht<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

liegst du im Sarg bei Kerzenlicht,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du von hinnen gefahren bist<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

so kommst auf die Dornenheide,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du jemals Rock und Schuhe schenktest<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

setz dich nieder und zieh sie an,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du niemals Rock und Schuhe schenktest<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

werden die Dornen dich bis auf die Knochen stechen<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du die Dornenheide verlassen darfst<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

kommst du zur Brücke des Schreckens,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du die Brücke des Schreckens verlassen darfst<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

kommst du ins Fegefeuer,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du jemals zu Essen und Trinken schenktest<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

wird das Feuer dich nicht versengen,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Wenn du niemals zu Essen und Trinken schenktest<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

wird das Feuer dich auf die Knochen brennen,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.


14 15<br />

This ae nighte, this ae nighte,<br />

Every nighte and alle,<br />

Fire and fleete and candle-lighte,<br />

And Christe receive thy saule.<br />

Hymn<br />

(Text von Ben Jonson, 1572-1637)<br />

Queen and huntress, chaste and fair,<br />

Now the sun is laid to sleep,<br />

Seated in thy silver chair,<br />

State in wonted manner keep:<br />

Hesperus entreats thy light,<br />

Goddess excellently bright.<br />

Earth, let not thy envious shade<br />

Dare itself to interpose;<br />

Cynthia‘s shining orb was made<br />

Heav‘n to clear when day did close;<br />

Bless us then with wishèd sight,<br />

Goddess excellently bright.<br />

Lay thy bow of pearl apart,<br />

And thy crystal shining quiver;<br />

Give unto the flying hart<br />

Space to breathe, how short so-ever:<br />

Thou that mak‘st a day of night,<br />

Goddess excellently bright.<br />

Sonnet<br />

(Text von John Keats, 1795-1821)<br />

O soft embalmer of the still midnight,<br />

Shutting with careful fingers and benign,<br />

Our gloom-pleas‘d eyes, embower‘d from the light,<br />

Enshaded in forgetfulness divine:<br />

O soothest Sleep! if so it please thee, close<br />

In midst of this thine hymn my willing eyes,<br />

Or wait the „Amen“ ere thy poppy throws<br />

Around my bed its lulling charities<br />

Then save me, or the passèd day will shine<br />

Upon my pillow, breeding many woes, -<br />

Save me from curious Conscience, that still<br />

lords<br />

Its strength for darkness, burrowing like a mole;<br />

Turn the key deftly in the oilèd wards,<br />

And seal the hushèd Casket of my Soul.<br />

Diese Nacht, vielleicht schon diese Nacht<br />

– Jede Nacht und alle! –,<br />

liegst du im Sarg bei Kerzenlicht,<br />

und Christus nehme deine Seele auf.<br />

Hymne<br />

Königin und Jägerin, keusch und schön,<br />

da nun die Sonne schlafen ging,<br />

von deinem silbernen Thron aus<br />

herrsche in gewohnter Weise:<br />

Hesperus ersehnt dein Licht,<br />

du leuchtend helle Göttin!<br />

Erde laß deinen neidischen Schatten<br />

Nicht kühn dazwischen treten:<br />

Cynthias heller Kreis ist bestimmt,<br />

den Himmel zu erhellen, wenn der Tag vorüber ist;<br />

beglücke uns mit dem erwünschten Anblick,<br />

du leuchtend helle Göttin!<br />

Leg deinen Perlenbogen beiseite,<br />

und deinen kristallglänzenden Köcher,<br />

laß dem fliehenden Hirschen<br />

Zeit zum Atemholen, sei’s auch kurz,<br />

die du zum Tag die Nacht machst,<br />

du leuchtend helle Göttin!<br />

Sonett<br />

Du linder Balsamspender der stillen Mitternacht,<br />

du schließest uns mit sanfter Hand und gütig die Augen,<br />

vom Dunkel beglückt, vorm Licht geschützt,<br />

umschattet von göttlichem Vergessen.<br />

O milder Schlaf! Gefällt es dir, so schließ<br />

Mir mitten in deinem Preisliede die willigen Augen,<br />

oder erwarte das Amen, ehe deine Mohnblüte<br />

um mein Bett ihre einschläfernden gaben ausstreut.<br />

Dann schütze mich, sonst scheint der vergangene Tag<br />

Auf meine Kissen, brütet manschen Jammer;<br />

Schütz mich vor dem nagenden Gewissen, das seine Kraft<br />

Noch bis zur Dunkelheit zurückhält und wie ein<br />

Maulwurf wühlt;<br />

Dreh flink den Schlüssel im geölten Schloß um<br />

Und versiegle den verstummten Schrein meiner Seele.<br />

EPILOG


British Music<br />

for Strings<br />

17<br />

VON HIER<br />

IN DIE WELT!<br />

So wie die Musik über alle Grenzen die<br />

Menschen erreicht, sind wir der verlässliche<br />

Entwicklungs-Partner unserer Kunden weltweit.<br />

Streicherwerke vom Feinsten!<br />

In dieser CD-Serie präsentiert Douglas Bostock viele<br />

Ersteinspielungen bisher wenig bekannter britischer<br />

Kompositionen. Heute wird die dritte CD dieser Reihe,<br />

in der ausschließlich Werke von Komponistinnen zu<br />

hören sind, aus der Taufe gehoben:<br />

Den hiesigen Erfahrungsschatz bewahren<br />

und im globalen Austausch wachsen lassen,<br />

dass ist die hohe Kunst – in der Kultur und<br />

für uns als Experten für das sichere Leiten<br />

von Medien und Energie für Mobilität und<br />

Industrie.<br />

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Die vierte Folge ist bereits aufgenommen und erscheint<br />

voraussichtlich im Frühjahr 2022.<br />

Kostproben aus den beiden bisher veröffentlichten CDs<br />

erklingen heute im Konzert:<br />

„Eine wahre Entdeckungsreise für mich,<br />

das Orchester und die Zuhörer!“<br />

(Douglas Bostock)<br />

Sie können die CDs heute im Foyer käuflich erwerben:<br />

Einzelpreis 15 € / Gesamtpaket (3 CDs) 36 €<br />

Douglas Bostock signiert Ihre CDs in der Pause und<br />

nach dem Konzert!


19<br />

Karl Jenkins<br />

Palladio<br />

Über Karl Jenkins „Palladio“ zu schreiben mutet heute<br />

fast lächerlich an – längst hat sich dieses moderne<br />

Concerto grosso zu einem Klassik-Hit der ganz besonderen<br />

Art entwickelt. Und das ist durchaus folgerichtig,<br />

denn der erste Satz von „Palladio“ musste reißerisch<br />

und populär sein: Jenkins nutzte ihn 1993 für einen<br />

Werbespot der weltweit führenden Diamantenfirma<br />

De Beers, London, wie er überhaupt in den 1980er<br />

und 1990er Jahren viele Werbemusiken komponierte.<br />

Zu seinem Erfolg trug seine stilistische Bandbreite bei,<br />

die von der Barockmusik bis zu Rock und Jazz reicht.<br />

Drei Jahre nach dem „Diamantenerfolg“ wurde die<br />

gesamte Suite herausgegeben, die Jenkins nach dem<br />

italienischen Architekten Andrea Palladio benannte.<br />

Dieser gilt als der erste „Berufsarchitekt“ und faszinierte<br />

Jenkins wegen seiner Orientierung an den Proportionsgesetzen<br />

der klassischen Antike. In unserem Programm<br />

vertritt der Waliser Jenkins dazu seinen Heimatteil<br />

Großbritanniens.<br />

Granville Bantock<br />

Scenes from the Scottish Highlands<br />

Zum Schluss wenden wir uns wieder der Romantik zu<br />

– oder besser einem Komponisten, für den die Romantik<br />

zeitlebens die entscheidende musikalische Epoche war,<br />

wenn er auch sehr weit darüber hinaus lebte und wirkte.<br />

Was für Parry zum Teil galt, ist für Granville Bantock<br />

noch stärker zu konstatieren: Außerhalb Englands ist<br />

er kaum bekannt. Dabei war er bis in die zweite Dekade<br />

des 20. Jahrhunderts in England einer der führenden<br />

Komponisten – durchaus gleichgeschätzt wie der große<br />

Edward Elgar. Und er hatte sich als Leiter des von ihm<br />

gegründeten Orchesters in Liverpool mit regelmäßigen<br />

Aufführungen „neuer“ britischer Musik um die


ORATORIENCHOR<br />

PFORZHEIM<br />

Johann Sebastian Bach<br />

Weihnachts<br />

Oratorium<br />

Kantaten 1–3<br />

SA, 11. Dez, 19 Uhr<br />

SO, 12. Dez, 16 Uhr<br />

Stadtkirche <strong>Pforzheim</strong><br />

Oratorienchor, Jugendkantorei,<br />

Motettenchor und Bachorchester <strong>Pforzheim</strong><br />

Solisten<br />

Leitung: Heike Hastedt und Kord Michaelis<br />

Karten: VVK-Stellen // Reservix // AK<br />

www.oratorienchor-pforzheim.de<br />

21<br />

Verbreitung der Musik seiner Kompositionskollegen<br />

sehr verdient gemacht. Als Leiter einer Musikschule<br />

und ab 1908 Inhaber der sogenannten Peyton Professur<br />

für Musik an der Universität Birmingham (benannt nach<br />

ihrem finanziellen Stifter) konnte Bantock seine Idee<br />

von Musik nachhaltig weitergeben. Und er befasste sich<br />

– nicht zuletzt wegen seiner schottischen Vorfahren –<br />

mit schottischer Folklore und schottischen Tänzen.<br />

Namentlich in den Jahren 1909 bis 1916 war Schottland<br />

ein Hauptthema in seinem kompositorischen Schaffen.<br />

Für die „Scenes from the Scottish Highlands“ verarbeitete<br />

er folkloristische Melodien als sehr typische<br />

Abbilder schottischer Atmosphäre und ethnischer<br />

Besonderheit.<br />

Der erste Satz „Strathspey“ soll ursprünglich ein Tanz aus<br />

dem Tal des Flusses Spey gewesen sein, rasch und voller<br />

Sprünge und „Snaps“. Es folgt eine Totenklage („Dirge“),<br />

die einer uralten gälischen Tradition entstammt und von<br />

Bantock gleichzeitig als Spiegel der nebligen, einsamen<br />

Inseln im Norden Schottlands komponiert wurde.<br />

„Quickstep“ (ein „Marsch in schnellem Tempo“) ist eine<br />

der bekanntesten schottischen Weisen – Bantock scheint<br />

sie auf den „Inverness Gatherings“, einem Sport- und<br />

Tanzfestival, kennen gelernt zu haben.<br />

Über die folgende „Gaelic melody“ schreibt Bantock, es<br />

handele sich dabei um eine schwermütige alte Melodie<br />

in Form eines Wiegenliedes mit dem traurigen Inhalt,<br />

dass eine Mutter mit ihrem Baby sitzen gelassen wurde.<br />

Die abschließende „Reel“ ist ein sehr rascher Tanz, der<br />

sich auf einen Aufruhr und seine rasche Niederschlagung<br />

durch die Soldaten im London des Jahres 1805 bezieht,<br />

und in seiner Rasanz bildlich mit einem beliebten<br />

Kneipen-Tischkegelspiel namens „Der Teufel unter<br />

den Schneidern“ in Verbindung gebracht wird.<br />

Wer bei den „Szenen aus dem schottischen Hochland“<br />

auf den Bantock-Geschmack gekommen ist, sollte sich<br />

vielleicht im Netz auf die Suche machen, um weitere<br />

Musik von Bantock zu genießen. Douglas Bostock, selbst<br />

Mitglied der Bantock-Gesellschaft, hat sich um diesen<br />

Komponisten bereits mit seinem früheren Schweizer<br />

Orchester Argovia Philharmonic verdient gemacht und<br />

Bantocks Pagan-Symphonie eingespielt – wie man auf<br />

youtube.com hören kann.<br />

Ruth M. Seiler


22<br />

BENJAMIN<br />

23<br />

HULETT<br />

CHRISTIAN<br />

LAMPERT<br />

Christian Lampert erhielt seine musikalische Ausbildung<br />

im Fach Horn bei Francesco Raselli in Basel, Mahir Cakar<br />

in Stuttgart und Prof. Erich Penzel in Köln. Bereits in<br />

jungen Jahren wurde er Stipendiat der Studienstiftung<br />

des deutschen Volkes und Preisträger verschiedener<br />

nationaler und internationaler Wettbewerbe.<br />

Christian Lampert wirkte als Solohornist des Frankfurter<br />

Opern- und Museumsorchesters, des Radio-Sinfonie-<br />

Orchesters Frankfurt und des Orchesters der Bayreuther<br />

Festspiele. 2002 übernahm er eine Hornklasse an der<br />

Musikhochschule Basel, 2004 wurde er als Professor<br />

an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst<br />

Stuttgart berufen.<br />

Neben seinen solistischen Tätigkeiten widmet sich<br />

Christian Lampert besonders der Kammermusik und<br />

spielt in verschiedenen renommierten Ensembles,<br />

darunter bei German Brass, im Linos-Ensemble und<br />

im Avalon-Bläserquintett.<br />

Benjamin Hulett ist Absolvent des New College der<br />

Universität Oxford und studierte weiter bei David<br />

Pollard an der Guildhall School of Music and Drama<br />

in London.<br />

Er trat an der Hamburgischen Staatsoper, der Bayerischen<br />

Staatsoper München, der Deutschen Staatsoper Berlin,<br />

am Theater an der Wien, der Oper Lille, dem Teatro<br />

Real Madrid und am Royal Opera House Covent Garden<br />

auf und gastierte bei den BBC Proms und den Festivals<br />

in Glyndebourne, Salzburg, Edinburgh und Baden-Baden.<br />

Als Solist im Konzert arbeitete Benjamin Hulett mit u. a.<br />

mit Los Angeles Philharmonic, dem Boston Symphony<br />

Orchestra und den Berliner Philharmonikern unter<br />

Dirigenten wie Simon Rattle, Roger Norrington, Trevor<br />

Pinnock, Charles Dutoit, Kent Nagano und Vladimir<br />

Jurowski zusammen. Recitals und Liederabende gab<br />

er in der Londoner Wigmore Hall und bei den Festivals<br />

von Aldeburgh, Buxton, Oxford und Leeds.<br />

Benjamin Huletts Aufnahmen erhielten Preise und<br />

Nominierungen u.a. von The Gramophone, vom BBC<br />

Music Magazine und für den Grammy. In der aktuellen<br />

Saison führen ihn Engagements mit dem BBC Scottish<br />

Orchestra zu den BBC Proms, zum Brighton Festival,<br />

an die Dresdner Semperoper und zu den Salzburger<br />

Festspielen.


24 25<br />

DOUGLAS<br />

BOSTOCK<br />

Der britische Dirigent Douglas Bostock wirkt seit Beginn<br />

der Konzertsaison 2019/20 als Künstlerischer Leiter und<br />

Chefdirigent des Südwestdeutschen <strong>Kammerorchester</strong>s<br />

<strong>Pforzheim</strong>.<br />

Zuvor war er von 2001 bis 2019 Chefdirigent des Schweizer<br />

Sinfonieorchesters „Argovia Philharmonic“, das er in<br />

dieser Zeit mit frischen Konzepten und innovativen<br />

Formaten künstlerisch erfolgreich in der Orchesterlandschaft<br />

positioniert hat. Weitere Stationen seiner Laufbahn<br />

waren u. a. die Karlsbader Symphoniker, die<br />

Tschechische Kammerphilharmonie, die Münchner<br />

Symphoniker und das Tokyo Kosei Wind Orchestra.<br />

Sein breites Repertoire umfasst Werke aus allen Epochen<br />

einschließlich einer Vielzahl selten aufgeführter Werke,<br />

zeitgenössische Musik und Opern. Sein Temperament,<br />

sein unverkennbarer Stil und sein Kommunikationstalent<br />

führten ihn als Gast zu bedeutenden Orchestern<br />

in Europa, Amerika und Asien, darunter die Orchester<br />

der BBC, das London Philharmonic Orchestra, das Radio-<br />

Symphonie-Orchester Prag, das National Orchestra<br />

Washington, das Mexikanische Staatsorchester und<br />

das New Japan Philharmonic Orchestra.<br />

Beinahe 100 CD-Aufnahmen dokumentieren das<br />

künstlerische Profil und das vielseitige Repertoire von<br />

Douglas Bostock. Als Gastprofessor, u. a. in Tokyo,<br />

widmet er sich auch der Arbeit mit jungen Musikern<br />

und leitet Kurse und Meisterklassen für Dirigenten.<br />

Mit dem Südwestdeutschen <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

arbeitete er seit 2012 bereits mehrfach als Gastdirigent<br />

zusammen und prägt und entwickelt nun als Künstlerischer<br />

Leiter Klang, Stilistik und Programmatik dieses<br />

ebenso traditionsreichen wie innovativen Ensembles<br />

weiter.


26 27<br />

DAS<br />

SÜDWESTDEUTSCHE<br />

Ein frischer und packender musikalischer Zugriff und<br />

stilistische Vielfalt von der Alten bis zur Neuen Musik<br />

– das sind die konstanten Erkennungszeichen des<br />

Südwestdeutschen <strong>Kammerorchester</strong>s <strong>Pforzheim</strong>.<br />

Das in der Basis mit vierzehn Streichern aus sieben<br />

Nationen besetzte Ensemble ist eines der ganz wenigen<br />

„Full-time“-<strong>Kammerorchester</strong> Europas. So wird eine<br />

außergewöhnliche Homogenität und Flexibilität des<br />

Klangbildes möglich, die auch in größerer Besetzung<br />

mit Bläsern und weiteren Instrumentalisten aus einem<br />

festen Musikerstamm erhalten bleibt.<br />

Gegründet wurde das Südwestdeutsche <strong>Kammerorchester</strong><br />

im Jahr 1950 von dem Hindemith-Schüler<br />

Friedrich Tilegant. Rasch fand das Ensemble internationale<br />

Anerkennung: Man sprach vom „Tilegant-Sound“,<br />

der bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig<br />

und auf weltweiten Konzertreisen zu hören war.<br />

Maurice Andre, Dietrich Fischer-Dieskau, Frans Brüggen<br />

und Yehudi Menuhin waren nur einige der musikalischen<br />

Größen, mit denen das „Südwestdeutsche“<br />

zusammenarbeitete. Nach der Tilegant-Ära wurde das<br />

Orchester vor allem durch Paul Angerer, Vladislav<br />

Czarnecki, Sebastian Tewinkel und Timo Handschuh geprägt.<br />

Mit Beginn der Konzertsaison 2019/20 übernahm<br />

der britische Dirigent Douglas Bostock die künstlerische<br />

Leitung, um seitdem Klang, Stilistik und Programmatik<br />

KAMMERORCHESTER<br />

PFORZHEIM<br />

des Ensembles zu prägen und weiterzuentwickeln.<br />

Auf seinem Erfolgsweg hat das Südwestdeutsche<br />

<strong>Kammerorchester</strong> neben etlichen Rundfunkaufnahmen<br />

etwa 300 Tonträgern eingespielt, von denen eine ganze<br />

Reihe mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.<br />

Zahlreiche Uraufführungen (Jean Françaix, Harald<br />

Genzmer, Enjott Schneider, Mike Svoboda) belegen<br />

seine Kompetenz auch für die zeitgenössische Musik.<br />

Auch in jüngerer Zeit musizierte das <strong>Kammerorchester</strong><br />

mit international bekannten Solisten wie Nigel Kennedy,<br />

Andrea Bocelli, Mischa Maisky, Yuri Bashmet, Christian<br />

Tetzlaff oder Lars Vogt und war in ganz Europa (Festival<br />

Prager Frühling, Schleswig-Holstein-Musikfestival,<br />

Schwetzinger Festspiele, Festival Euro Mediterraneo<br />

Rom, OsterKlang Wien, Sala Verdi Mailand, Auditorio<br />

Nacional Madrid, Berliner Philharmonie), in den USA<br />

und in Japan zu Gast. Daneben erweiterte es seine<br />

Bandbreite durch neue Programmideen und Projekte<br />

in den Bereichen Weltmusik (Giora Feidman), Jazz (Nigel<br />

Kennedy, Sebastian Studnitzky), Crossover (Fools Garden),<br />

Musik und Literatur (Iris Berben, Senta Berger, Hannelore<br />

Hoger), Kabarett (Lars Reichow), Oper (Manfred<br />

Honeck) und Tanz (Nina Corti, Bettina Castaño).


28 29<br />

27. November bis 1. Dezember 2021<br />

<strong>Pforzheim</strong>, CongressCentrum, Mittlerer Saal<br />

INTERNATIONAL CONDUCTING<br />

MASTERCLASS<br />

MIT DOUGLAS BOSTOCK<br />

Kurs-Sessions mit Publikum<br />

Mittwoch, 1. Dezember 2021,19 Uhr<br />

CongressCentrum <strong>Pforzheim</strong>, Mittlerer Saal<br />

DIE KUNST DES<br />

DIRIGIERENS<br />

Abschlusskonzert<br />

Erleben Sie, wie Douglas Bostock zehn vielversprechende<br />

junge Dirigenten aus aller Welt unterrichtet, und das<br />

Programm für das Abschlusskonzert zusammen mit dem<br />

Orchester erarbeitet wird.<br />

Douglas Bostock, renommierter Dirigierpädagoge und viele<br />

Jahre Professor an der Tokyo University of Arts, hat aus einem<br />

großen Bewerberfeld zehn aktive Teilnehmer aus neun Ländern<br />

für seinen ersten Meisterkurs mit dem Südwestdeutschen<br />

<strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong> ausgewählt.<br />

Eine ebenso spannende wie seltene Möglichkeit, zehn<br />

junge Dirigenten in einem einzigen Konzert zu erleben<br />

und die nächste Generation zu beobachten!<br />

Alle zehn aktiven Teilnehmer des Meisterkurses dirigieren<br />

jeweils einen Teil des Konzertprogramms.<br />

Weitere Informationen und Tickets:<br />

www.swdko-pforzheim.de<br />

Leitung aktive Kursteilnehmer<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Gesamtleitung Douglas Bostock<br />

Weitere Informationen und Tickets:<br />

www.swdko-pforzheim.de<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Douglas Bostock Leitung<br />

Montag, 29. November 2021, 15–18 Uhr<br />

J. Haydn Sinfonie Nr. 43 „Merkur“<br />

Dienstag, 30. November 2021, 15–18 Uhr<br />

F. Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur<br />

Edvard Grieg<br />

„Aus Holbergs Zeit“<br />

Suite für Streichorchester<br />

Joseph Haydn<br />

Sinfonie Nr. 43 Es-Dur „Merkur“<br />

Igor Strawinsky<br />

Concerto in D<br />

Franz Schubert<br />

Sinfonie Nr. 5 B-Dur


UNSERE NÄCHSTEN<br />

KONZERTE<br />

DER REGION<br />

31<br />

Nudel-Qualität<br />

aus der Heimat<br />

genießen<br />

Montag, 29. November 2021, 15 Uhr<br />

Dienstag, 30. November 2021, 15 Uhr<br />

<strong>Pforzheim</strong>, CongressCentrum, Mittlerer Saal<br />

International Conducting Masterclass<br />

Kurs-Sessions mit Publikum<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Douglas Bostock, Leitung<br />

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 19 Uhr<br />

<strong>Pforzheim</strong>, CongressCentrum, Mittlerer Saal<br />

Die Kunst des Dirigierens<br />

Abschlusskonzert der Int. Conducting Masterclass<br />

Werke von Grieg, Haydn, Strawinksy und Schubert<br />

Leitung: aktive Kursteilnehmer<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Gesamtleitung: Douglas Bostock<br />

Donnerstag, 6. Januar 2022, 17 Uhr<br />

<strong>Pforzheim</strong>, Matthäuskirche<br />

Konzert zu Dreikönig<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Douglas Bostock, Leitung<br />

Teigwarenfabrik Jeremias GmbH<br />

Industriestr. 13 –19 · 75217 Birkenfeld · www.jeremias.com


32 33<br />

VEREIN ZUR FÖRDERUNG<br />

DES SÜDWESTDEUTSCHEN<br />

KAMMERORCHESTERS<br />

PFORZHEIM E.V.<br />

Der Förderverein<br />

Tradition trifft Innovation – diese drei Worte beschreiben<br />

„unser“ <strong>Kammerorchester</strong> perfekt: die<br />

Verankerung in der reichen klassisch-romantischen<br />

Orchestertradition ebenso wie die Aufgeschlossenheit<br />

für spannende Begegnungen mit Literatur, Jazz,<br />

Weltmusik oder Tanz.<br />

Um die erfolgreiche künstlerische Arbeit des <strong>Kammerorchester</strong>s<br />

für die Stadt <strong>Pforzheim</strong> und ihre Region<br />

weiter zu ermöglichen und auszubauen, ist privates<br />

Engagement unerlässlich. Im Förderverein sammeln<br />

sich daher Freunde und Mäzene, um die kulturellen<br />

Aufgaben des Orchesters ideell und finanziell mitzutragen.<br />

Seien Sie dabei!<br />

Mit seinen Mitteln leistet der Förderverein vielfältige<br />

Unterstützung, zum Beispiel<br />

• bei der Realisierung außergewöhnlicher Konzertund<br />

CD-Projekte<br />

• beim Engagement besonderer Solisten<br />

• bei Kinder- und Schulveranstaltungen<br />

• bei Tourneen und Gastspielreisen im In- und Ausland<br />

• bei der Förderung herausragender junger Musiker,<br />

die mit dem Orchester arbeiten<br />

Der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte<br />

Förderverein erhebt keine Mitgliedsbeiträge. Für<br />

Ihre steuerlich abzugsfähige Spende nach eigenem<br />

Ermessen erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.<br />

Unser Dankeschön:<br />

• Als Mitglied werden Sie regelmäßig über die Konzerte<br />

und Aktivitäten des Orchesters informiert.<br />

• Sie haben Gelegenheit, bei Proben „hinter die<br />

Kulissen“ der Orchesterarbeit zu schauen.<br />

• Wir laden Sie zu einem jährlichen, exklusiven<br />

Sonderkonzert für Mitglieder ein.<br />

Informationen: Tel. (0 72 31) 46 46 44<br />

www.swdko-pforzheim.de/verein<br />

Seien Sie dabei!


CD-AUSWAHL<br />

35<br />

Voll vernetzt<br />

und digital:<br />

Hochschule<br />

<strong>Pforzheim</strong><br />

As You Like It<br />

Englische Streicher- und Oboenmusik<br />

des 20. Jahrhunderts<br />

Werke von Ireland, Elgar, Vaughan<br />

Williams, Britten und Walton<br />

Stefan Schilli, Oboe<br />

Sebastian Tewinkel, Leitung<br />

Referenzen<br />

Werke für Streichorchester von<br />

Britten, Holst und Respighi<br />

Vladislav Czarnecki, Leitung<br />

Antonio Rosetti<br />

Drei Violinkonzerte<br />

Lena Neudauer, Violine<br />

Johannes Moesus<br />

Hochschule <strong>Pforzheim</strong> –<br />

Führend durch Perspektivenwechsel<br />

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Johann Matthias Sperger<br />

Kontrabasskonzerte<br />

Roman Patkoló, Kontrabass<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong><br />

<strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Douglas Bostock, Leitung<br />

Beethoven/Mendelssohn<br />

Klavierkonzerte<br />

Gerlint Böttcher, Klavier<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong><br />

<strong>Kammerorchester</strong> <strong>Pforzheim</strong><br />

Timo Handschuh, Leitung<br />

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Samstag 14.30-18.30 9.00-13.00 Uhr Uhr<br />

07231/451132<br />

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Westliche Sa: 9.00-13.00 257a, 75172 Uhr <strong>Pforzheim</strong> 07231/451132 07231/4438523<br />

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HEUTIGE<br />

KONZERTBESETZUNG<br />

Leitung<br />

Douglas Bostock<br />

Violine I<br />

Maciej Burdzy, Gast-Konzertmeister<br />

Andrzej Brzecki<br />

Florian Bachofer<br />

Verena Boeckenhoff<br />

Leo Esselson<br />

Violine II<br />

Gabriele Etz, Stimmführerin<br />

Eleonore Bodendorff<br />

Claudiu Rupa<br />

Vera Kleimann<br />

Viola<br />

Dariusz Wasiak, Solo<br />

Cheryl Swoboda<br />

Thomas Gerlinger<br />

Violoncello<br />

N.N., Gast-Solo<br />

Konstanze Bodamer<br />

Josef Dragus<br />

Kontrabass<br />

Matthias Botzet, Solo<br />

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GEMISCHTES DOPPEL<br />

AUSSTELLUNG<br />

<strong>Pforzheim</strong> Galerie, 14.11.21 – 23.01.22<br />

VON BACH BIS HAMMER<br />

KAMMERMUSIK FÜR 2 KLAVIERE<br />

Schloss Neuenbürg, Fr. 03.12.21<br />

WINTERCIRCUS-WONDERLAND<br />

WINTERZAUBER VARIETÉ MIT DEN ARTISTOKRATEN<br />

Uhlandbau Mühlacker, Sa. 04.12.21<br />

WEIHNACHTSMARKT MAULBRONN<br />

Klosterhof Maulbronn, Sa. 04.12. + So. 05.12.21<br />

ZAVELSTEINER BURGWEIHNACHT<br />

WEIHNACHTSMARKT<br />

Städtle und Burgruine Zavelstein, Sa. 04.12. + So. 05.12.21<br />

COCKTAILS<br />

MARIONETTENPROGRAMM<br />

Figurentheater <strong>Pforzheim</strong>, Fr. 10.12. + Sa. 11.12.21<br />

THE CAST<br />

WEIHNACHTSSTERNE IN DER OPER<br />

Kulturhaus Osterfeld, So. 12.12.21<br />

MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL (PREMIERE)<br />

LUSTSPIEL-OPERETTE VON PAUL ABRAHAM<br />

Theater <strong>Pforzheim</strong>, Sa. 25.12.21<br />

GEISTREICH<br />

SÜDWESTDEUTSCHES KAMMERORCHESTER PFORZHEIM<br />

CongressCentrum <strong>Pforzheim</strong>, So. 06.02.22<br />

KULTUR.NORDSCHWARZWALD.DE<br />

KONTAKT<br />

Geschäftsstelle<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> <strong>Kammerorchester</strong><br />

<strong>Pforzheim</strong> gGmbH<br />

Westliche Karl-Friedrich-Straße 257a<br />

D-75172 <strong>Pforzheim</strong><br />

Telefon: (0 72 31) 46 46 44<br />

Telefax: (0 72 31) 46 46 43<br />

info@swdko-pforzheim.de<br />

www.swdko-pforzheim.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag/Dienstag/Donnerstag: 10–15 Uhr<br />

Mittwoch/Freitag: 10–12 Uhr<br />

Management<br />

Andreas Herrmann, Geschäftsführer<br />

Anne-Katrin Mücke, Projektmanagement,<br />

Künstlerisches Betriebsbüro, Marketing<br />

Sekretariat, Verwaltung, Kartenservice<br />

Silvia Arnone und Frau Mätschke, Sekretariat,<br />

Verwaltung, Kartenservice<br />

Ornélia Tribet, FSJ Kultur<br />

Bankverbindung<br />

Sparkasse <strong>Pforzheim</strong> Calw<br />

IBAN: DE26 6665 0085 0000 6422 58<br />

BIC: PZHSDE66XXX<br />

IMPRESSUM<br />

Redaktion<br />

Andreas Herrmann<br />

Anne-Katrin Mücke<br />

Gestaltung<br />

Landauer Design Management, <strong>Pforzheim</strong><br />

Fotos<br />

Sebastian Seibel, Lisa Lorch, Anthony Day,<br />

Regine Landauer, Wolfgang Schmidt,<br />

Georg Moritz (<strong>Pforzheim</strong>er Zeitung),<br />

Künstler-Agenturen<br />

Redaktionsschluss<br />

10. November 2021<br />

39


Musik<br />

macht<br />

das Leben<br />

weniger<br />

kompliziert.<br />

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Baugenossenschaft<br />

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