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Taxi Times München - 1. Quartal 2022

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1. QUARTAL 2022 3,50 €

www.taxi-times.taxi

MÜNCHEN

MODULZUWEISUNG PER

FAHRER-APP

DIGITALER

FLUGHAFEN

TARIFANPASSUNG

Argumente und

Ängste

ISARFUNK INFORMIERT

Vermittlung von

Inklusionstaxis

ELEKTRO-TAXIS

Münchner Händler und

Lieferzeiten


Aus Fahrgästen

Freunde machen

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gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen.

Das in dieser Darstellung gezeigte Fahrzeug und seine Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm

abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Stand 12/2021.

1 Zzgl. Überführungspauschale und Zulassungskosten. Bonität vorausgesetzt. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

mahag.de

taxi@mahag.de

MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG

Volkswagen Zentrum München

Schleibingerstr. 12–16, 81669 München

Ihre Ansprechpartner:

Bernd Obkirchner

Tel. 089 48001 166

Johannes Huber

Tel. 089 48001 578


INHALT

DIGITAL – FATAL – EMOTIONAL

Irgendwann werden die Fluggastzahlen am Münchner Flughafen

wieder das Niveau aus dem Jahr 2019 erreichen! – Hinter dieser

Aussage steckt aktuell mehr Hoffnung als Gewissheit. Trotzdem

wird das Münchner Taxigewerbe auf jene Momente vorbereitet

sein, wenn Passagiere nicht mehr tröpfchenweise vom Ausgang

in Richtung Taxistandplatz gehen, sondern im großen Pulk. Wenn

dann innerhalb kürzester Zeit die vorderen Taxis „weggezogen“

werden und es darum geht, dass aus den Speichern schnellstmöglich

die Nachrücker in die Module fahren, wird dieser organisatorische

Ablauf auf digitalem Weg über eine Fahrer-App abgewickelt.

Wie das genau passiert, beschreiben wir ab Seite 5.

Seit Februar hat sich das neue System im Terminal 1 bewährt,

ab März soll es dann auch im Terminal 2 umgesetzt werden.

Parallel dazu will man dann auch wieder Halteplätze für Elektro-

Taxis installieren. Diese Maßnahme soll ein weiterer Anreiz für

Taxiunternehmer zum Umstieg auf E-Taxis sein. Ein Anreiz, den

die Stadt schon seit Jahren schafft. Das entsprechende Förderprogramm

wurde kürzlich um ein weiteres Jahr bis Ende 2022

verlängert.

Mittlerweile ist auch die Auswahl an taxitauglichen Modellen

deutlich angewachsen, ebenso die Reichweiten und die Lademöglichkeiten.

Doch was nützt all das aktuell, wenn die Fahrzeuge

wegen der bekannten Lieferschwierigkeiten erst Monate nach

der Bestellung ausgeliefert werden oder wenn sich die Hersteller

nicht dazu entscheiden wollen, ein Taxipaket entwickeln zu lassen?

Diese fatale Gleichgültigkeit ist schwer verständlich.

Ab Seite 21 listen wir auf, welche Hersteller und welche Münchner

Händler beim Umstieg auf Elektro-Taxis verlässliche Partner

sind und wer wenig bis kein Interesse am Elektro-Taxi-Verkauf

zeigt.

Über mangelndes Interesse an der aktuellen Diskussion um

eine (notwendige) Anpassung des Taxitarifs können sich die

Münchner Gewerbevertreter derzeit wahrlich nicht beschweren.

Während die Befürworter die Notwendigkeit einer Tarifanpassung

mit Fakten und Zahlen begründen, tragen die Gegner meist emotionsgeladene

Gründe vor. Zwischen Rationalität und Emotion einen

Konsens zu finden, ist schwer. Über Fakten und Emotionen zum

Thema Tarifanpassung berichten wir ab Seite 8 – inklusive eines

Kommentars sowie eines Statements des Taxi Verbands Bayern

auf dessen redaktionell eigenverantwortlichen Seiten.

SPENDENAKTION

4 Tragischer Silvester-Unfall

DIGITALER FLUGHAFEN

5 Nachrücken über die Fahrer-App

6 So funktioniert die Fahrer-App

7 Neues bei der Kurzfahrten-Regelung

TAXITARIF

8 Fakten gegen die Ängste einer Erhöhung

10 Kommentar zur Tarifdiskussion

TAXI VERBAND BAYERN (TVB)

12 Tarifanpassung ist alternativlos

POLITIK

14 Münchner Politiker im Bundestag

16 Münchner Landkreispolitiker in Berlin

INKLUSION

17 Förderung: Lockerung beantragt

ISARFUNK TAXIZENTRALE

18 Vermittlung von Inklusionstaxis

19 Neuer Mitarbeiter bei IsarFunk

20 Fortschritte beim „Courier“

E-TAXI

21 Drei wichtige Fragen an die Autohäuser

25 Die neue Art des Fahrzeug-Verkaufs

ZU GUTER LETZT

26 Die letzte Schicht nach 66 Jahren

26 Impressum

Gute Unterhaltung beim Lesen wünscht

TITELFOTO: FMG Stephan Görlich, IsarFunk

– die Redaktion –

TAXI 1. QUARTAL 2022

3


SPENDENAKTION

Ertekin Kocer und Jörg Wohlfahrt

von der Taxi München eG

überreichten Anja Alici einen

Scheck zur Linderung der größten

finanziellen Not. Christian

Hess von IsarFunk (rechts) hatte

von der TAXIstiftung und seiner

Zentrale weitere 6.000 Euro

überwiesen.

BREITE UNTERSTÜTZUNG

NACH EINEM

TRAGISCHEN UNFALL

Als der Taxifahrer Basar Alici in der Silvesternacht einem verletzten Passanten

helfen wollte, wurde er selbst Opfer eines Verkehrsunfalls und lag wochenlang im

Koma. Von den Kollegen bekam er bemerkenswerte Unterstützung.

Es war die Neujahrsnacht um ca.

1.45 Uhr, als der 41-jährigeTaxifahrer

Basar Alici trotz umsatzstarker

Nacht sein Taxi rechts ranfuhr, um einem

19-jährigen, schwer verletzten Betrunkenen

nach einem Sturz auf dem Gehsteig

der Münchner Ludwigstraße zu helfen. Als

der Taxilenker ein ziviles Polizeifahrzeug

bemerkte, das mit Blaulicht und Martinshorn

unterwegs war, stellte er sich auf die

Straße, um dieses anzuhalten.

Der 30-jährige Polizist, der zu einem

anderen Einsatz unterwegs war, bemerkte

den Taxifahrer im Dunkeln offenbar zu

spät. Er konnte zwar noch ausweichen,

erwischte dennoch Basar Alici mit der linken

Fahrzeugfront. Der Taxifahrer wurde

auf die Straße geschleudert, erlitt ein

schweres Schädel-Hirn-Trauma und mehrere

Frakturen. Es folgten

nach der anschließenden

Not-OP in der

Neujahrsnacht

noch mehrere

Operationen. Er

lag seit dem

Unfall mehrere

Wochen im Koma.

Basar Alici wollte helfen und

wurde dabei selbst schwer verletzt.

Mittlerweile ist der Kollege zwar aus dem

Koma erwacht und konnte in ein Spezialkrankenhaus

ins oberbayerischen Murnau

verlegt werden. Er musste sich dort

allerdings noch weiteren Operationen

unterziehen. Zum Redaktionsschluss dieser

Ausgabe war der Zustand des Kollegen

immer noch sehr kritisch.

HILFE VON KOLLEGEN

Basar Alici wird seiner Arbeit monatelang

nicht nachgehen können. Somit fällt

der vierfache Familienvater als alleiniger

Ernährer für seine Familie aus. Zudem ist

eines seiner Kinder schwer erkrankt und

nimmt seit geraumer Weile an einer zeitintensiven

Therapie teil. Deshalb ist es Alicis

Frau unmöglich, selbst einem Beruf nachzugehen

und einen Beitrag zum Familienunterhalt

zu leisten.

Die Taxi München eG hat deshalb unmittelbar

nach dem tragischen Unfall ein

Spendenkonto für die geschädigte Familie

eingerichtet, um dieser unter die Arme zu

greifen. Der Vorstand der Taxi München

eG, Thomas Kroker, freute sich über die

große Resonanz seines Spendenaufrufs.

Am 14. Februar konnte der Familie ein

Spendenscheck im Wert von 13.500 Euro

überreicht werden. Neben zahlreichen

Taxiunternehmern und -fahrern haben

sich auch manche Taxizentralen außerhalb

Münchens an der Aktion beteiligt.

Alle Spenden sind in vollem Umfang der

Familie zugute gekommen – es entstanden

keinerlei Verwaltungsgebühren oder sonstige

Verluste.

Auch die TAXIstiftung Deutschland

sicherte Hilfe im Wert von 5.000 Euro zu,

um die familiäre Notsituation mit abzufangen.

Unter der Obhut des Bundesverbands

Taxi und Mietwagen e. V. werden

solche Schicksale wie die von Basar Alici

zur Chefsache erklärt. Michael Oppermann,

Geschäftsführer des Verbands, betont:

„Die Unterstützung der TAXIstiftung im

Fall Alici ist ausdrücklich als Soforthilfe

gekennzeichnet und kann bei Bedarf weiter

ausgebaut werden. Es handelt sich um

einen besonders dramatischen und tragischen

Fall, den wir im Auge behalten werden.“

In einem Schreiben an die Presse

betonte er, dass die Münchner Taxizentrale

IsarFunk, bei der Alici als Fahrer angeschlossen

ist, sich in der Vergangenheit als

einer der größten Unterstützer der Stiftung

hervorgetan hat.

Auch Taxi Times hat sich mit

einer Geldspende an der ins Leben

gerufenen Aktion beteiligt. Die

Redaktion wünscht dem Kollegen

und seiner Familie alles Gute und eine

schnelle, vollständige Genesung ohne

Folgeschäden. nu

FOTOS: privat, Taxi München eG

4 1. QUARTAL 2022 TAXI


FLUGHAFEN

DIGITALER

FLUGHAFEN

Die IsarFunk Taxizentrale setzt bei der Organisation

des Taxiverkehrs am Münchner Flughafen verstärkt

auf digitale Lösungen. Seit Kurzem werden die

Aufstellung und das Nachrücken am gesamten

Terminal 1 über eine Fahrer-App koordiniert.

Bei Rückfragen zum Ablauf und

zur Nutzung der Fahrer-App für

den Flughafen steht das IsarFunk-

Personal am Taxi Service Point

im Terminal 2 zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten sind Mo–Fr

von 7–21.30 Uhr. Telefon 089/

45054-306 (24/7, außerhalb der

Öffnungszeiten wird auf die Dispo

umgeleitet.) Mail: muc@isarfunk.de

Während man bei IsarFunk für

die Fahrtenvermittlung im

Stadtgebiet längst auf vollautomatisierte

Fahrtenvermittlung setzt, ist

man für die Organisation des Nachrückens

und Aufstellung der vielen Taxis bis vor

Kurzem noch auf Manpower angewiesen

gewesen. Im Zentralbereich sowie im Terminal

1 hat sich das bereits geändert. Dort

kommt eine neue Funktionalität der Isar-

Funk-Fahrer-App zum Einsatz. Für das Terminal

2 ist sie ab März geplant.

Von der digitalen Lösung verspricht man

sich, dass die Abläufe am Flughafen Franz-

Josef-Strauß neu organisiert und deutlich

effektiver werden. Das bringt nicht nur Vorteile

für die Fahrgäste, sondern auch für die

Fahrer mit sich, die häufig mehrere Stunden

auf eine Fahrt warten müssen. Bislang

war es so, dass man, nachdem man sich am

Speicher aufgestellt hatte, warten musste,

bis dann die ganze Reihe aufgerufen wurde.

Ein System, das knapp zwanzig Jahre gut

funktioniert hat, aber auch seine Nachteile

hatte. So musste der Fahrer immer in

unmittelbarer Nähe vom Auto sein. Jetzt

erhält jeder Fahrer individuell seinen Aufruf

zur Vorfahrt an das entsprechende

Modul des Terminals 1 (siehe Seite 6).

MEHR TRANSPARENZ

Für IsarFunk-Vorstand Christian Hess ist

die Digitalisierung ein wichtiger Schritt in

die Zukunft des Taxigewerbes: „Die App

trägt maßgeblich dazu bei, den Ablauf am

Flughafen zu straffen und transparent zu

organisieren. Die Umsetzung ist eine

beachtliche Teamleistung von den Mitarbeitern

am Taxi Service Point und der Isar-

Funk-Disposition und ist in der Form in

Deutschland bislang einmalig.“

Das notwendige Know-how kommt vom

Partner fms, der bereits für die Flughäfen

in Wien und Zürich eine vergleichbare

Lösung entwickelt hat. Beide Flughäfen dienen

als Vorbild für die speziell auf die

Münchner Bedürfnisse adaptierte Lösung.

Die derzeit verwendete Technologie hat

bereits im Praxistest bewiesen, dass sie

ohne Probleme ihren Dienst verrichtet. Sie

ist als Erweiterung in die IsarFunk-Fahrer-

App integriert. Für Fahrer, die aktuell den

Zentralbereich und das Terminal 1 ansteuern,

ist die Aufstellung ohne die App nicht

mehr möglich.

Voraussetzung, um die App nutzen zu

können, ist ein Smartphone mit einem

Betriebssystem ab Android 4 (ein iPhone

ist aktuell noch nicht praxistauglich). Neben

mobilen Daten ist auch der Zugang zum

Google Play Store erforderlich, da sonst die

GPS-Funktion nicht hinreichend funktioniert.

Wer den Zugang zur IsarFunk-Fahrer-App

bereits nutzt, kann das neue System

sofort ausprobieren. Wichtig ist natürlich,

die aktuellste Version der App über den

von IsarFunk bereitgestellten Downloadlink

he runterzuladen und zu installieren. Aktuell

wird die Version v3.7.4.21 vorausgesetzt.

Bislang hat sich die Erprobung als klarer

Erfolg herausgestellt. Das Ziel, die digitale

Fahrzeugaufstellung auf das Terminal 2

auszuweiten, ist in greifbare

Nähe gerückt. Dazu

Christian Hess: „Wenn

die Pilotphase weiterhin

so erfolgreich läuft, dann

werden wir noch in der

ersten Jahreshälfte 2022

die App für die Vermittlung

am gesamten Flughafen

einsetzen.“ sg

Anleitung

zur Nutzung

der MUC-

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FOTO: FMG Stephan Görlich, IsarFunk

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TAXI 1. QUARTAL 2022

5


FLUGHAFEN

SO FUNKTIONIERT

DIE FAHRER-APP

AM FLUGHAFEN

Wer sich mit seinem Taxi am Terminal 1 des Münchner

Flughafens aufstellen will, muss dazu seit Kurzem eine

Fahrer-App benutzen. Für die Fahrer erfolgte eine

ausführliche Einweisung.

Die Infos zum Nachrücken an die Module

laufen jetzt über das Smartphone.

Für den Zugang zur App muss zunächst

der Username und die entsprechende

PIN eingegeben werden. Der Nutzername

beginnt immer mit den Ziffern 4505.

Für den Fall, dass der Unternehmer mehrere

Fahrzeuge mit der Flughafenplakette ausgestattet

hat, wählt man nach dem Klick auf „Weiter“

das entsprechende Fahrzeug aus. Nach

einem Klick auf die grün hinterlegte Schaltfläche

„Log-in“ kann die App genutzt werden.

Für den korrekten Betrieb ist es notwendig,

in den Berechtigungen die Standort-

Erfassung auf „immer zulassen“ zu setzen.

Will man die App beenden, dann wählt man

über das „Burgermenü“ mit den drei horizontalen

Strichen den Punkt „App beenden“

aus. Eine Aufstellung am Flughafen ist dann

natürlich nicht mehr möglich.

Direkt nach dem Log-in-Vorgang kann

man sich bereits an einem Speicher einloggen.

Derzeit können neben dem Zentralbereich

auch die einzelnen Module am

Terminal 1 angewählt werden (Bild 4).

Wenn man eine Kurzstreckenberechtigung

hat, kann man sich zusätzlich auch

in den entsprechenden Modulen anmelden.

Wichtig ist, dass man nach der Ankunft

am Speicher in der App auf „Eingetroffen“

klickt (Bild 6). Erst dann kann der Wagen

zugewiesen werden. Der Aufruf, um in die

einzelnen Module zu fahren, erfolgt dann

ausschließlich über die App. Ein Aufruf

über Lautsprecher gibt es dann genauso

nicht mehr wie die Orientierung am Vordermann.

Wenn das Flugaufkommen wieder

zunimmt, wird der Speicher spezielle

Fahrspuren haben, die ähnlich wie bei einer

Rettungsgasse auf der Autobahn jedem Taxi

zu jeder Zeit den Weg frei machen.

PER APP ZUM MODUL

Kommt der Aufruf, zum Modul zu fahren,

muss dieser im System bestätigt werden.

Zwischen dem Aufruf und der Ankunft

am Modul hat jeder Taxifahrer nur ein

bestimmtes Zeitfenster. Es wird in der App

angezeigt und zählt wie ein Countdown runter.

„Die Zeit, die der Fahrer für die Anfahrt

zum Modul hat, ist variabel und kann/wird,

wenn nötig, geändert“, erläutert IsarFunk-

Mitarbeiter Levent Yerdekalmaz. Erreicht

der Flughafenfahrer das Modul nicht rechtzeitig,

geht die Aufforderung zum Nachrücken

an den nächsten Kollegen in der Reihe.

Kommt man rechtzeitig an, wird automatisch

eine Position zugewiesen. Ab diesem

Punkt rücken die Autos wie gehabt nach.

Verlässt man den Speicher, bevor man einen

Aufruf bekommen hat, verfällt die Position.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass

durch die Nutzung der App natürlich die

Flughafen-Plakette und auch die Registrierung

an der Moduleinfahrt nicht ersetzt

wird. Neu ist jetzt allerdings, dass beim

Passieren der Modul-Schranke an der Einfahrt

die Buchung vorgenommen werden

muss. Das ist notwendig, um gegebenenfalls

den Anspruch auf eine Kurzfahrt zu

bekommen (siehe gegenüberliegende Seite).

Gleiches gilt auch für die Fahrer, die sich als

Kurzfahrer aufstellen. Der zweite Platz am

Modul und der erste Platz hinter der Schranke

(meist an siebter Position) sind entsprechend

für die Kurzfahrer vorbehalten.

Sobald ein Fahrgast aufgenommen wird,

muss das durch Klicken auf „Besetzt ein“

bestätigt werden. Die Eingabe des Fahrtziels

ist nicht zwingend notwendig. sg

Der Nutzername

beginnt immer

mit den Ziffern

4505.

Hier wählt der

Fahrer das

Modul aus, in

dem er sich

aufstellen

möchte

Nach der

Ankunft am

Speicher

klickt man auf

Eingetroffen

FOTOS: Taxi Times, IsarFunk

6 1. QUARTAL 2022 TAXI


FLUGHAFEN

NEUERUNGEN BEI DER

KURZFAHRTENREGELUNG

Eine Fahrt vom Terminal ins nähere Umfeld des Flughafens hat die Taxifahrer

bislang immer zeitlichem Druck ausgesetzt. Das wird nun anders.

FOTO: IsarFunk

Die durchschnittliche Wartezeit

auf eine Tour beträgt bei

Taxifahrern am Münchner

Flughafen meist mehrere Stunden. Um

diejenigen Kollegen, die dann nur eine

Fahrt in die unmittelbare Umgebung

bekommen, zu entschädigen, wurde vor

vielen Jahren eine Kurzfahrtenregelung

eingeführt. Wer innerhalb von 20 Minuten

wieder am Terminal eingetroffen

war, durfte sich wieder vorne einreihen.

Das Prozedere dieser Regelung wird

künftig nicht mehr über einen analogen

Kurzfahrtautomaten, sondern rein

digital über die App abgewickelt. Damit wird der Ablauf deutlich

transparenter und sicherer. Das Kurzfahrtgebiet wurde ausgeweitet

und auf einen größeren Umkreis im Umfeld des Flughafens

(siehe Abbildung) festgelegt. Der jetzt deutlich größere Bereich

wird zur Folge haben, dass die Anzahl der Kurzfahrtenberechtigungen,

nach denen eine priorisierte Aufstellung erlaubt ist, deutlich

wachsen wird.

Die bisherige Zwanzig-Minuten-Regel wird deshalb in Zukunft

Geschichte sein und damit auch die Gefahr, dass einzelne Fahrer

durch überhöhte Geschwindigkeit versuchen, innerhalb des Countdowns

wieder am Terminal zu sein. Der Fahrgast kann dank der

Digitalisierung angemessen und ohne Zeitdruck am Ziel abgesetzt

werden.

Für den Fahrer ist wichtig, dass er gleich zu Beginn seiner Abfahrt

in der App auf „Besetzt ein“ schaltet. Nachdem er dann am Ende

der Fahrt „Besetzt aus“ gedrückt hat, wird automatisch vom System

überprüft, ob man einen Anspruch auf eine Kurzfahrt hat. Die Meldung

darüber wird direkt auf das Handy geschickt. Dank GPS kann

die App automatisch eine priorisierte Vorfahrt am Modul regeln.

Die Kurzfahrtzone wurde deutlich ausgeweitet.

KRITERIEN FÜR KURZFAHRT

Um den Anspruch auf einen Vorrang nach einer Kurzfahrt zu

erhalten, müssen mehrere Kriterien erfüllt sein:

1. Das Fahrtziel liegt innerhalb der Kurzfahrtzone.

2. Vor Fahrtantritt hatte das Auto eine Position am Modul.

3. Die Buchung wurde bei Einfahrt an der Schranke

vorgenommen.

Ist man wieder am Flughafen, kann man sich, wenn Plätze frei

sind, direkt am Modul anmelden. Achtung, es gibt für die Kurzfahrer

eine spezielle Anmeldung. Kurzfahrer, die beispielsweise

am Modul C im Terminal 1 Fahrgäste aufnehmen wollen, wählen

anstatt „Modul C“ dann „Kurz C“. Ist das Modul nicht frei, muss

man sich wieder am Speicher einloggen. Auch dort gibt es eine

spezielle Kurzfahrer-Anmeldeoption (SP. CK). Egal welcher Fall

eintritt, nach der Ankunft im Speicher oder Modul muss man das

unbedingt mit „Eingetroffen“ bestätigen.

Auch wenn das System, wie es die Kollegen von Taxi Service

Point bestätigen, alle Tests bestanden hat, können die Fahrer

selbstverständlich eine Nachprüfung beantragen. Das ist ausschließlich

über die App möglich. Will

man seinen Anspruch auf eine Kurzfahrtberechtigung

erneut überprüfen

lassen, muss man in der App die

Funktion „SMS an Zentrale“ nutzen.

In der Nachricht sollte das Datum,

der Fahrtbeginn und die Taxinummer

vermerkt sein. Nach dem Bestätigen

mit „O. K.“ muss noch die Schaltfläche

„Prüfung Kurzfahrt“ angeklickt

werden und die Mitteilung wird versendet.

Die Zentrale überprüft dann

manuell, ob eine Kurzfahrtberechtigung

besteht.

sg

Hinweis der Redaktion: Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses

dieser Ausgabe war die digitalisierte Kurzfahrtenregelung noch

auf das Terminal 1 und den Zentralbereich beschränkt. Im Laufe

des März soll sie auch im Terminal 2 eingeführt werden.

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TAXI 1. QUARTAL 2022

7


TAXITARIF

FAKTEN GEGEN

DIE ANGST

Weil in Deutschland sowohl die Inflationsrate als auch der Mindestlohn kräftig

steigen, wird in München eine Preisanpassung beim Taxitarif nötig sein. Wie hoch

darf die ausfallen?

Der Gesetzentwurf liegt vor und wird wohl auch demnächst

so beschlossen werden: Die neue Bundesregierung will

zum 1. Oktober den gesetzlichen Mindestlohn auf zwölf

Euro erhöhen, gleichzeitig die Minijob-Grenze auf 520 Euro anheben.

Legt man den aktuellen Mindestlohn von 9,82 Euro zugrunde,

bedeutet das eine Erhöhung um 22 Prozent. Betroffen sind davon

jene Branchen, in denen mehrheitlich der Mindestlohn bezahlt

wird – dazu zählt auch die Taxibranche. Nicht etwa, weil sich der

Taxiunternehmer als Arbeitgeber auf diese Art und Weise eine goldene

Nase verdient, sondern weil er an einen Taxitarif gebunden

ist, dessen Kalkulation auf Mindestlohnhöhe basiert.

Doch dieses Lamentieren hilft den klassischen Mindestlohnbranchen

nicht weiter, deren Gewinnspanne von einer 22-prozentigen

Lohnerhöhung aufgefressen wird. Dazu zählt aus den oben genannten

Gründen leider auch die Taxibranche. Die Personalkosten in

den Betrieben betragen 60 bis 70 Prozent der Gesamtkosten, rechnen

diverse Taxiverbände vor, unter anderem auch der Taxiverband

Bayern auf Seite 13 dieser Ausgabe. Um das aufzufangen, muss der

Taxitarif um 11,7 Prozent steigen. Parallel haben sich in den letzten

Monaten auch die sonstigen Lebenshaltungskosten verteuert. Laut

Statistischem Bundesamt lag die Inflationsrate im Januar 2022 bei

4,9 Prozent. Einen Bärenanteil daran tragen die Energiekosten, zu

denen auch der Spritpreis zählt. Das trifft abermals die Taxibetriebe.

Florian Bachmann vom TVB fasst Mindestlohn- und Spritpreiserhöhungen

zusammen: „Rein rechnerisch ergibt sich dadurch eine reine

Kostensteigerung allein in diesem Jahr um mehr als 15 Prozent.“

Alleine das ist schon ein schlagkräftiges Argument für eine

Erhöhung des Münchner Taxitarifs. Und es ist beileibe nicht das

einzige. Der Schutz vor dem Corona-Virus und die damit verbundenen

Lockdowns in Dauerschleife ließen deutschlandweit die

Umsätze zusammenbrechen. Um das zu überstehen, haben viele

Taxibetriebe ihre Reserven aufbrauchen müssen. Deshalb müssen

die aktuellen Kostensteigerungen jetzt kompromisslos eins zu eins

weitergegeben werden.

HÖHERE PREISE – WENIGER NACHFRAGE?

Die Angst vieler Taxiunternehmer und -fahrer, Preiserhöhungen

würden zu einem Nachfragerückgang führen, weil dann weniger

Menschen mit dem Taxi fahren, erweist sich in den meisten Fällen

als unbegründet. Das Taxi zählt sowieso unter allen öffentlichen

Mobilitätsangeboten zu den hochpreisigen Varianten. Wer

trotzdem darauf zurückgreift, macht dies in den meisten Fällen

mangels einer anderen praktikablen Alternative. Dort, wo also das

Taxi alternativlos ist, wird man auch den höheren Preis bezahlen

– erst recht dann, wenn es sich im Rahmen von Anpassungen

gestiegener Kosten bewegt.

Florian Bachmann ist sich sicher, „dass unsere Kunden für die

Weitergabe gestiegener Kosten jede Menge Verständnis mitbringen“.

Das sehen auch andere Landesverbände so. „Die Bürger in

Deutschland haben Parteien gewählt, die hohe Mindestlöhne und

mehr Klimaschutz versprochen haben“, schreibt beispielsweise

der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes e. V. (LTV).

Beides koste und bringe dem Staat sowie den Bürgern mehr Geld.

Das Gewerbe bräuchte folglich kein schlechtes Gewissen zu haben,

die Preise den Kosten anzupassen. „Gehen Sie selbstbewusst auf

Ihre Kunden zu, denn Sie können auch selbstbewusst sein“, rät

FOTO: Pixabay

8

1. QUARTAL 2022 TAXI


TAXITARIF

der LTV. Wenn nicht jetzt, wann dann? Dieses Motto galt bereits

2015. Mit der damaligen Ersteinführung des gesetzlichen Mindestlohns

(8,50 Euro pro Stunde) waren flächendeckend in Deutschland

fast alle Kommunen dem Wunsch des Taxigewerbes nach

Tariferhöhungen gefolgt. „Im betrachteten Zeitraum vom 1. Oktober

2014 bis zum 30. September 2015 änderten sich bundesweit

knapp 80 Prozent aller Taxitarife“, hatte damals das Taxiportal

„Innenspiegel“ recherchiert. Im Durchschnitt seien die Tarife um

knapp 20 Prozent erhöht worden – mit deutlichen Abweichungen

nach oben und nach unten. „Unter Berücksichtigung der Laufzeiten

der Vortarife und der Entwicklung der relevanten Preisindizes

reduziert sich der Mindestlohneffekt

für den Beobachtungszeitraum auf knapp

zwölf Prozent, analysierte der „Innenspiegel“

die Auswirkungen vor sieben Jahren.

Wer jetzt nicht reagiert, wird später

umso mehr erhöhen müssen. Und dann ist

der Sprung tatsächlich zu hoch. In Erfurt

waren die Tarife im Jahr auf einen Schlag

um 40 Prozent angehoben worden. Die Grundgebühr lag daraufhin

bei 4,70 Euro, der Kilometerpreis bei drei Euro. Nachts jeweils

20 Cent mehr. Damit wurden vor allem die Kurzfahrten massiv

verteuert. Dies habe dann kurzfristig zu einem Auftragsrückgang

von etwa 30 bis 40 Prozent geführt, was allerdings nicht nur an

der Erhöhung lag, sondern auch an der Tatsache, dass aufgrund

der nicht rechtzeitig geeichten Taxameter die Fahrten in den ersten

Wochen mit einer behördlich genehmigten Handtabelle abgerechnet

wurden. „Das hat viel Vertrauen gekostet“, blickt die

Verantwortliche einer Erfurter Taxizentrale zurück. Trotzdem war

die Erhöhung alternativlos, „denn die verbliebenen Fahrten waren

»Sie können

selbstbewusst sein.«

Aus einer Mitgliederinfo des

Thüringischen Taxiverbands zum Thema

Tariferhöhung

dadurch wenigstens wirtschaftlich“, bestätigt ein Erfurter Taxiunternehmer.

„Der Umsatz, für den man vorher 100.000 Kilometer

fahren musste, wurde seitdem bereits nach 60.000 Kilometern

erreicht.“

ÖFFENTLICHE TEILFINANZIERUNG

Trotz alledem ist allen Verantwortlichen bewusst, dass eine unaufhörliche

Aufwärtsspirale beim Taxipreis nicht möglich ist. Vom

Bundesverband Taxi und Mietwagen (BVTM) kommt daher die

Anregung für eine öffentliche Teilfinanzierung des Taxis. Was

damit gemeint ist, erläutert BVTM-Geschäftsführer Michael Oppermann

gegenüber Taxi Times: „Im Zuge der

PBefG-Novelle wurde im Regionalisierungsmittelgesetz

klargestellt, dass Taxis Teil des

ÖPNV sind. Das Regionalisierungsmittelgesetz

ist ein Geldverteilungsgesetz, das

Bundesmittel an die Länder gibt, damit die

einen angemessenen ÖPNV und Infrastruktur

bereitstellen. Wo sich das Taxi aus sich

heraus nicht trägt, ist es also mehr als angemessen, eine entsprechende

Finanzierung bereitzustellen. Bislang gibt es dafür noch

keine Blaupause, aber wir werden im ersten Halbjahr Vorschläge

dazu vorstellen. Denkbar sind beispielsweise Zuschüsse für

unwirtschaftliche Bereitschaftszeiten oder eine Subventionierung

des Tarifs. Das Taxi ist ÖPNV und muss deshalb auch an der ÖPNV-

Finanzierung partizipieren.“

Laut BVTM hätte die Bundesregierung hier also ein starkes

und verlässliches Instrument zur Hand, die entsprechenden

Vo raussetzungen zu schaffen, die dann schlussendlich auch die

Erwirtschaftung des Mindestlohns ermöglichen.

jh

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FOTO: Daimler Ag.


TAXITARIF

BEDENKEN BEI (K)EINER

TARIFERHÖHUNG

Gegen einen höheren Münchner Taxitarif formiert sich Widerstand. Diskutiert wird

meist sehr emotional. Die Gewerbevertreter tun jedoch gut daran, mit Blick auf

das Gesamtwohl der Branche zu entscheiden.

EIN KOMMENTAR VON JÜRGEN HARTMANN

Taxifahren wird teurer.“ – Solche Schlagzeilen liest keiner

gerne. Der Kunde nicht, weil er für die gleiche Leistung mehr

Geld bezahlen muss, der Taxifahrer nicht, weil er befürchtet,

dass ebendiese Kunden sich dann andere Alternativen suchen.

Womit wir schon beim ersten Argument der brancheninternen

Gegner einer Tariferhöhung wären: „Wenn das Taxi noch teurer

wird, steigen noch mehr Fahrgäste auf Uber und Free Now um,

weil die ja dann im Vergleich noch billiger werden.“ Dem kann

man sachlich entgegenhalten, dass die Gründe, die das Taxigewerbe

zu einer Preisanpassung zwingen, auch für alle Mietwagenunternehmen

gelten, die für Uber & Co. unterwegs sind: Auch dort

müssen die Angestellten künftig mit mindestens zwölf Euro pro

Stunde bezahlt werden und auch dort kostet der Diesel 1,60 Euro

pro Liter. Wenn Uber und Free Now auch im Herbst unveränderte

Dumping-Preise anbieten, hätte jeder Partner der Plattform einen

drastischen Rentabilitätsverlust.

Es wäre dann ein klares Indiz dafür, dass diese Unternehmer

illegal agieren und somit die dringende Aufgabe der Münchner

Finanz- und Aufsichtsbehörden, dagegen einzuschreiten.

ZAHLEN SPRECHEN EINE ANDERE SPRACHE

„Wenn der Taxitarif steigt, verliert die Branche Kunden.“ – Bei Gegnern

einer Tariferhöhung ist diese Befürchtung meist nur ein Gefühl.

Verlässlich belegbar wäre es aber nur durch Zahlen. Und genau diese

Zahlen sprechen eine andere Sprache. Weder die Tarifreform letztes

Jahr noch vorherige Münchner Tariferhöhungen haben zu einem

unmittelbaren Einbruch der Vermittlungszahlen geführt. Das bestätigen

sowohl die IsarFunk Taxizentrale als auch die Taxi München eG.

Auch in den aktuellen Gutachten zur Funktionsfähigkeit findet

man diesen Zusammenhang nicht. Dort allerdings wird beobachtet,

dass die Anzahl der Taxi-Einzelunternehmer steigt, die unplausible

Umsätze angeben. Das jedoch pauschal mit illegalen

Machenschaften gleichzusetzen, wäre falsch. Ein kleiner Anteil

Münchner Einwagenbetriebe ist wirtschaftlich nicht mehr auf das

Taxifahren angewiesen. Das zeigt sich daran, dass diese Kollegen

nur mehr drei bis vier Stunden pro Tag unterwegs sind, dabei

hauptsächlich Stammkundschaft oder feste Touren fahren.

DIE STÄRKE UND DIE SCHWÄCHE

Es ist die Stärke der Taxibranche, dass sie in ihrer Kleinteiligkeit

und Vielschichtigkeit auch vielen (Einzel-)Unternehmern den

Raum für deren freie Berufswahl- und -gestaltung lässt. Es ist aber

auch die Schwäche der Branche, dass diese Unternehmer aufgrund

ihrer Mitgliedschaft und dem daraus resultierenden Stimmrecht

zu sehr Einfluss nehmen wollen.

Für das Gesamtgewerbe wäre es deshalb fatal, wenn die Branchenverantwortlichen

auf jede Gegenmeinung Rücksicht nehmen

würden. Die Bedenken bei keiner Tarifanpassung sind höher einzuschätzen

als die Bedenken bei einer Erhöhung. Ein Taxitarif

darf nicht nach den Leitlinien derjenigen (Solo-)Selbstständigen

definiert werden, deren Wirtschaftlichkeit nur gegeben ist, weil

der Unternehmer vom guten Verdienst des Lebenspartners profitiert

oder das eigene Taxiunternehmen aufgrund von Einnahmen

aus anderen Geschäftsbereichen quersubventioniert wird.

Ebenso wenig darf ein Taxitarif auf Selbstausbeutung und auf

Beugung bestehender Gesetze aufgebaut sein, auch nicht auf einer

schlechten Kranken- und Pflegeversicherung sowie einer nicht

vorhandenen Rentenversicherung. „Es ist die Aufgabe des Verbands,

auch diejenigen Unternehmen zu schützen, die aufgrund

von jahrzehntelangen Gepflogenheiten und einer Betriebsblindheit

den tatsächlichen wirtschaftlichen Bedarf verkennen“, hatte es

kürzlich ein Münchner Gewerbevertreter formuliert. Man müsse

den Widerstand deshalb ernst nehmen, aber auch standhaft dagegenhalten.

Keine leichte Aufgabe …

jh

FOTO: Pixabay

10

1. QUARTAL 2022 TAXI


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TARIFANPASSUNG

IST KEINE ERHÖHUNG

Mit steigendem Mindestlohn und Spritpreisen kommt auf das Münchner

Taxigewerbe eine Kostenerhöhung von 15 Prozent zu. Eine Tarifanpassung

ist daher ein notwendiges Übel.

FOTO: Adobe Stock / tournee

Die neue Koalition hatte sich ja

schon auf die Erhöhung des Mindestlohnes

geeinigt, nun hat sie

mit dem 1. Oktober 2022 ein konkretes

Datum folgen lassen. Dieser Termin ist für

das Taxigewerbe eine echte Herausforderung,

dauert die Genehmigung von Anträgen

zur Tarifanpassung in der Regel bis

zu einem Jahr.

Natürlich muss auch das Münchner

Taxigewerbe die Erhöhung des Mindestlohnes

an die Kunden weitergeben. Im

Vergleich zum aktuellen Mindestlohn von

9,82 Euro beträgt die geplante Erhöhung ab

Oktober genau 22,2 Prozent. Die Personalkosten

in den Betrieben belaufen sich auf

60 bis 65 Prozent der Gesamtkosten. Das

bedeutet, dass die pure Umlage der erhöhten

Lohnkosten eine Anpassung des Tarifs

notwenig macht.

SPRIT UM 18 % TEURER

Genau genommen werden die Taxitarife

damit nicht erhöht, sondern lediglich die

gestiegenen Kosten weitergegeben, also

angepasst. Da sich in den letzten zwölf

Monaten aber auch die Treibstoffpreise um

18 Prozent erhöht haben und weder eine

Subventionierung für das Taxigewerbe in

Sicht ist noch ein Sinken der Treibstoffpreise

erwartet werden kann, müssen auch

diese Mehrkosten anteilig zu den Gesamtkosten

an die Kunden weitergegeben werden.

Da ist von steigender Inflationsrate (sie

liegt aktuell bei über 5 Prozent!) noch gar

nicht die Rede. Rein rechnerisch ergibt sich

dadurch eine reine Kostensteigerung allein

in diesem Jahr um mehr als 15 Prozent.

All das haben wir als Taxiverband Bayern

gemeinsam mit den beiden Münchner

Zentralen IsarFunk und Taxi München eG

dem KVR inzwischen mitgeteilt und dabei

die berechneten Zahlen vorab weitergeleitet.

Ein konkreter Antrag auf Tariferhöhung

mit den detaillierten Berechnungen

aus den Betrieben wird demnächst folgen.

In den nächsten Wochen und Monaten stehen

uns also viele Gespräche mit dem KVR

und der Stadtpolitik bevor, aber auch mit

Die Kosten für

den Betrieb

eines Taxis

gehen steil

nach oben.

vielen Taxiunternehmern und -fahrern.

Ein paar wenige Einzelunternehmer stellen

sich ziemlich stur und diskutieren an

den Standplätzen meist ziemlich unsachlich

gegen die Notwendigkeit der Weitergabe

steigender Kosten. Bei allem Verständnis

muss es darum gehen, gegen die meist emotional

gesteuerten Argumente mit echten

Fakten dagegenzuhalten.

Erstens müssen auch andere konkurrierende

Unternehmen, deren Vermittlung auf

Plattformen basiert, die steigenden Kosten

weitergeben. Gerade diese Unternehmen

arbeiten fast ausschließlich mit Personal.

Die Angst vor Kundenverlusten brauchen

wir also nicht zu haben, denn auch dort

müssen die Preise steigen.

Zweitens ist den meisten Einzelunternehmern

klar, dass das Taxigeschäft ohne die

angestellten Fahrer in München nicht funktionieren

würde. Jeder (Einzel-)Unternehmer,

der unternehmerisch kalkuliert, muss

auch für sich selbst Lohnkosten berechnen.

Die Höhe eines Taxitarifs darf nicht darauf

basieren, dass der einzelne Unternehmer

zwölf und mehr Stunden arbeiten muss und

sich damit weit weniger als den Mindestlohn

pro Stunde zugesteht.

MEHR ZEIT FÜR DIE FAMILIE

Wenn manche Einzelunternehmer schon

nicht auf „die da oben von den Verbänden

und Zentralen“ hören wollen, sollten sie

wenigstens ihren Kolleg*innen glauben,

die im selben Boot sitzen: „Wenn eine Tarifanpassung

kommt, dann habe ich wieder

mehr Zeit für meine Familie, ist ja auch

nicht schlecht“, formuliert es eine Einzelunternehmerin

kurz und bündig.

Drittens bekommt jeder Kunde mit, dass

Mindestlohn und Spritkosten in die Höhe

schnellen. Sie werden deshalb für die Weitergabe

gestiegener Kosten Verständnis

aufbringen. Vor allen Dingen dann, wenn

dabei sachlich und gut argumentiert wird.

Künftige teurere Taxipreise sind keine

Tariferhöhung, damit der Unternehmer

mehr Gewinn macht, es sind Tarifanpassungen

an politisch gewollte und verursachte

Kostensteigerungen.

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Tel. / Verband: +49 (0)89 / 45 05 41 13

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Presserechtlich verantwortlich für

die TVB-Seiten: Florian Bachmann

Redaktion: Florian Bachmann (fb)

TAXI 1. QUARTAL 2022

13


POLITIK

MÜNCHNER POLITIKER

IN BERLIN

Der im Herbst 2021 gewählte

20. Deutsche Bundestag besteht aus

736 Abgeordneten. 13 davon kommen

aus München, acht aus den Wahlkreisen

Erding, Freising und München-Land.

Wo liegen deren Themenschwerpunkte

und wie stehen sie zum Taxigewerbe?

Diese Frage stellte die Redaktion der Taxi Times zu Jahresbeginn

über 700 Bundestagsabgeordneten, darunter

auch jenen aus den vier Münchner Wahlkreisen und aus

den umliegenden Landkreisen (siehe Kasten). Sieben von ihnen

sind als Direktkandidaten in den Bundestag eingezogen, nachdem

sie in ihrem Wahlkreis die meisten Stimmen erhalten haben. Die

anderen schafften den Einzug über eine gute Position auf den

Landeslisten ihrer Parteien.

Wir stellen die Volksvertreter in alphabetischer Reihenfolge

vor. Deren Themenschwerpunkte lassen sich anhand

der Mitgliedschaft in einem oder mehreren Ausschüssen des

Bundestags definieren. Sofern die Politiker sich zum Taxigewerbe

positioniert haben, werden ihre Statements zusätzlich

aufgeführt.

jh, ar

Petr Bystron, AfD:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Nord; AfD-Obmann im Ausschuss für Auswärtiges. Keine

Antwort auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: petr.bystron@bundestag.de

Daniel Föst, FDP:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Nord; FDP-Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung,

Bauwesen und Kommunen; ordentliches Mitglied im

Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen.

Keine Antwort auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: daniel.foest@bundestag.de

Nicole Gohlke, Linke:

eingezogen über die Landesliste als

Vertreterin des Wahlkreises München-West/Mitte;

stellvertretende

Vorsitzende der Linksfraktion, Bildungs-

und Wissenschaftspolitische

Sprecherin der Linksfraktion;

ordentliches Mitglied im Ausschuss

für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

Ihr Statement zum

Thema Taxi: „Taxis gehören zu unseren

Städten wie Bus und Bahn. Der öffentliche Nahverkehr und die

Bevölkerung brauchen die Taxis. Auch zukünftig stehe ich an der

Seite der Taxler, wenn sie sich gegen den Preiskampf von Konzernen

wie Uber & Co. zur Wehr setzen. Ich trete für gute Arbeitsbedingungen

und einen fairen Wettbewerb ohne Dumpinglöhne

ein.“ Nicole Gohlke trat im Juni 2019 bei der Münchner Taxidemo

im Rahmen der damaligen „Scheuerwehr“-Tour als Rednerin auf.

Kontakt: nicole.gohlke@bundestag.de

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14

1. QUARTAL 2022 TAXI


POLITIK

Dieter Janecek, Grüne:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter

des Wahlkreises München-West/

Mitte. Statement aus seinem Büro zum

Thema Taxi: „Herr Janecek ist davon

überzeugt, dass das Taxigewerbe auch

und gerade in einer sich rapide veränderten

Verkehrswelt in einer Großstadt wie

München wichtige Funktionen erfüllt, sei es für

den Arztbesuch bei hochbetagten Senioren oder natürlich für die

gerade in München außerhalb von Pandemiezeiten zahlreichen

Geschäftsreisenden. Wichtig ist dabei, auch im Taxigewerbe die

Chancen der Digitalisierung für den Kundenservice erfolgreich

einzusetzen, gerade auch mit Blick auf internationale Gäste und

Geschäftsreisende.“

Kontakt: dieter.janecek@bundestag.de

Lukas Köhler, FDP:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter

des Wahlkreises München-West/Mitte; stellvertretender

Fraktionsvorsitzender; Generalsekretär

der FDP Bayern. Keine Antwort auf

Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: lukas.koehler@bundestag.de

Bernhard Loos, CSU:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Nord; ordentliches Mitglied im Petitionsausschuss und

im Ausschuss für Wirtschaft. Keine Antwort auf Anfrage von

Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: bernhard.loos@bundestag.de

Jamila Schäfer, Grüne:

eingezogen als Vertreterin des Wahlkreises München-Süd und erstes

direkt gewähltes bayerisches Grünen-Mitglied; stellvertretende

Parteivorsitzende; ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss

und im Ausschuss für Auswärtiges. Keine Antwort auf Anfrage

von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: jamila.schaefer@bundestag.de

Wolfgang Stefinger, CSU:

eingezogen als direkt gewählter Vertreter des Wahlkreises München-Ost;

Unions-Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung; ordentliches Mitglied im Ausschuss

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Keine Antwort auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: wolfgang.stefinger@bundestag.de

Claudia Tausend, SPD:

eingezogen über die Landesliste als Vertreterin

des Wahlkreises München-Ost; ordentliches

Mitglied im EU-Ausschuss und im

Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung,

Bauwesen und Kommunen. Keine Antwort

auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: claudia.tausend@bundestag.de

Wolfgang Wiehle, AfD:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Süd; ordentliches Mitglied im Verkehrsausschuss und

im Haushaltsausschuss. Keine Antwort auf Anfrage von Taxi Times

zum Taxigewerbe.

Kontakt: wolfgang.wiehle@bundestag.de

FOTOS: Bündnis 90-Die Grünen München, Adobe Stock / anweber, Bayern-SPD

Stephan Pilsinger, CSU:

eingezogen als direkt gewählter Vertreter des Wahlkreises München-West/Mitte;

ordentliches Mitglied im Gesundheitsauschuss

und im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Keine

Antwort auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: stephan.pilsinger@bundestag.de

Sebastian Roloff, SPD:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter

des Wahlkreises München-Süd;

ordentliches Mitglied im Wirtschaftsausschuss.

Sein Statement zum Thema

Taxi: „Ich [...] freue mich, den Münchner

Süden in Berlin vertreten zu dürfen.

Dort bin ich als Mitglied des Wirtschaftsausschusses

für eine Vielfalt von Themen

zuständig. Mir ist dabei wichtig, für die

Beschäftigten in den verschiedenen Gewerben

einzutreten. In den ersten Monaten meines Amts habe ich im

vergangenen Jahr bereits die Münchner Taxizentrale besucht und

hatte dort einen guten Austausch zu vielen verschiedenen Fragen.

Ich möchte mich dabei insbesondere für die Fahrerinnen und

Fahrer einsetzen, aber auch dafür sorgen, dass das Taxigewerbe

weiterhin konkurrenzfähig zu neu hinzugekommenen Anbietern

von Fahrten bleibt.“

Kontakt: sebastian.roloff@bundestag.de

Thomas Sattelberger, FDP:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Süd; Parlamentarischer Staatssekretär für Bildung und

Forschung, daher nicht von Taxi Times angeschrieben.

Kontakt: thomas.sattelberger@bundestag.de

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TAXI 1. QUARTAL 2022

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POLITIK

MÜNCHNER LANDKREIS-

POLITIKER IN BERLIN

Die Direktmandate in den Landkreisen Erding, Freising und München gehörten

den jeweiligen CSU-Kandidaten. Über die Landeslisten sind allerding noch fünf

weitere Politiker in Berlin vertreten.

Leon Eckert, Grüne:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter

des Wahlkreises Freising; ordentliches Mitglied

im Ausschuss für Inneres und Heimat und im

Rechnungsprüfungsausschuss. Keine Antwort

auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: leon.eckert@bundestag.de

Florian Hahn, CSU:

eingezogen als direkt gewählter Vertreter des

Wahlkreises München-Land; ordentliches Mitglied

im Verteidigungsausschuss und Europapolitischer

Sprecher der Unionsfraktion. Keine Antwort auf Anfrage

von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: florian.hahn@bundestag.de

Anton Hofreiter, Grüne:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Land; Vorsitzender des EU-Ausschusses und dort auch

ordentliches Mitglied. Keine Antwort auf Anfrage von Taxi Times

zum Taxigewerbe. Kontakt: anton.hofreiter@bundestag.de

Johannes Huber, fraktionslos:

eingezogen über die AfD-Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

Freising, Ende 2021 Parteiaustritt. Keine Antwort auf Anfrage von

Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: johannes.huber@bundestag.de

Erich Irlstorfer, CSU:

eingezogen als direkt gewählter Vertreter des Wahlkreises Freising;

ordentliches Mitglied im Auschuss für Tourismus. Keine

Antwort auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: erich.irlstorfer@bundestag.de

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Andreas Lenz, CSU:

eingezogen als direkt gewählter

Vertreter des Wahlkreises Erding –

Ebersberg; ordentliches

Mitglied im Ausschuss für

Klimaschutz und Energie.

Keine Antwort auf Anfrage

von Taxi Times zum

Taxigewerbe.

Kontakt: andreas.

lenz@bundestag.de

Andreas Mehltretter, SPD:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

Freising; ordentliches Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz

und Energie. Sein Statement zum Thema Taxi: „Die Verkehrsanbindung

der Zentren Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen

als auch der vielen kleinen Ortschaften in

meinem Wahlkreis unterscheidet sich sehr

stark. Während entlang der Bahnlinien,

insbesondere entlang der S-Bahn,

eine sehr gute Anbindung an München

besteht, sind viele Ortschaften

kaum mit dem Bus zu erreichen. Klimaneutrale

Mobilität braucht aber

einen erreichbaren, zuverlässigen

und gut ausgebauten ÖPNV. Dafür

müssen wir in dieser Wahlperiode die

Weichen stellen.

Das Taxigewerbe wird dabei sicher eine Rolle

spielen. Nicht nur, weil es bequem ist. Taxis sorgen dafür, dass

Menschen zum Arzt kommen. Sie fahren dorthin, wo Busse nicht

hinfahren. Und sie fahren auch dann, wenn keine Busse mehr

fahren. Das Taxigewerbe nimmt seinen gesetzlichen Versorgungsauftrag

wahr und kann den Angestellten verlässliche Arbeitsbedingungen

bieten, die Plattformen wie Uber, Free Now oder Bolt

nicht bieten.

Ich verstehe mich als Abgeordneter meiner Region. Ich will

Ansprechpartner sein, auch für das Taxigewerbe. Und ich will

klimaneutrale Mobilität voranbringen, gerne im Gespräch mit

dem Taxigewerbe. Sprechen Sie mich an. Ich freue mich darauf.“

Kontakt: andreas.mehltretter@bundestag.de

Gerold Otten, AfD:

eingezogen über die Landesliste als Vertreter des Wahlkreises

München-Land; ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss.

Keine Antwort auf Anfrage von Taxi Times zum Taxigewerbe.

Kontakt: gerold.otten@bundestag.de

ar

FOTOS: Landeshauptstadt München / Herrn W. Stoiber, Felix Huber

16

1. QUARTAL 2022 TAXI


POLITIK

Die Initiatoren eines Antrags für mehr Modellauswahl bei der

Anschaffung von Inklusionstaxis: Oswald Utz, Sofie Langmeier und

Andreas Schuster (v. l. n. r.).

Der Münchner LEVC-Fahrer Johannes-Meier Credner

fährt seine Rollstuhlgäste über

eine seitliche Rampe in das Taxi.

ANTRAG AUF LOCKERUNG

Zwei Münchner Stadtratsabgeordnete fordern von der Stadtverwaltung

eine Lockerung bei den Förderbedingungen für Inklusionstaxis.

Nutznießer wäre das London-Taxi.

In München werden seit geraumer Zeit

Taxibetriebe bei der Umrüstung eines

Taxis für die rollstuhltaugliche Beförderung

finanziell unterstützt. Pro Taxi

werden dabei die Umrüstkosten mit bis zu

10.000 Euro bezuschusst. Nicht förderfähig

war bisher das Modell TX von LEVC,

bekannt als „London Taxi“. Diese Fahrzeuge

sind serienmäßig barrierefrei, erfüllen

aber nicht alle Kriterien, die als Voraussetzung

für eine Förderung definiert sind.

Die Münchner Stadträtin Sofie Langmeier

von den Grünen und ihr SPD-Kollege Andreas

Schuster haben deshalb gestern beantragt,

dass die Landeshauptstadt München

die Voraussetzungen schaffen soll, „dass

der Erwerb eines sogenannten London Taxis

durch das Förderprogramm zur Umsetzung

des zweiten Aktionsplans zur Umsetzung der

UN-Behindertenrechtskonvention gefördert

werden kann. Hierfür sollen die Förderbedingungen

insofern angepasst werden, dass

auch barrierefreie Fahrzeuge ohne Kopf-

Rücken-Stütze förderfähig sind“.

Bei ihrer Begründung zählen Langmeier

und Schuster die Vorteile des britischen

Modells auf, bei dem die barrierefreie Ausstattung

serienmäßig vorhanden ist, und

nennen die Unterscheidungsmerkmale zu

jenen rollstuhltauglichen Fahrzeugen, bei

denen der Umbau meist im Heck des Fahrzeugs

vorgenommen wird.

ROLLSTUHLRAMPE INKLUSIVE

So verfüge der TX über eine seitlich ausklappbare

Rampe, die das Einfahren von

Menschen mit Rollstuhl vom Gehweg aus

erlaubt. Eine Trittstufe erleichtere zudem

das Einsteigen für all jene, die sich mit

höheren Schwellen schwertun. Drittens

schaffen im Innenbereich umklappbare

Sitze und Sicherungsgurte sicheren Raum

für Kinderwägen, Rollstühle und sogar

E-Rollstühle.

Unterstützt wurden die Fraktionen, die

im Münchner Stadtrat über die Stimmenmehrheit

verfügen, von Oswald Utz, dem

Behindertenbeauftragten der Stadt München.

Für Utz, der selbst im Rollstuhl sitzt,

zählt, dass der großzügige Innenraum eine

gesellige Fahrt „auf Augenhöhe“ von Menschen

mit und ohne Rollstuhl in Fahrtrichtung

ermögliche. Er sitzt während der Fahrt

im Fahrgastraum. Bis zu zwei weitere Passagiere

können dort ebenfalls noch Platz

nehmen. Utz kritisierte während eines

Mediengesprächs an den Vorgaben, dass

man die Förderung durch großzügige Auslegungen

nicht einfach laufen lasse, sondern

vielmehr darüber nachdenke, durch

welche Bestimmungen man sie nicht doch

noch verhindern könne.

Es ist nun Aufgabe der Behörden, die

Forderungen des Antrags detailliert auszuarbeiten

und einen Entwurf zu erstellen,

über den dann wiederum der Münchner

Stadtrat abstimmt. Dies wird laut Prognosen

nicht vor Sommer passieren.

Den Beteiligten ist auf Nachfrage von

Taxi Times die Dringlichkeit bewusst, denn

die Inklusionstaxi-Förderung ist zunächst

bis Ende 2022 limitiert.

jh

FOTOS: Taxi Times

TAXI 1. QUARTAL 2022

17


ISARFUNK TAXIZENTRALE

»ENDLICH ’MAL KEIN

VIEHTRANSPORTER«…

… war die erstaunlichste Reaktion

eines Kunden, der in seinem

Rollstuhl saß und sich über die

Ankunft seines Taxis freute. Seit

November 2021 vermittelt die

IsarFunk-Taxizentrale Fahrten

für Fahrgäste, die auch während

der Beförderung im Rollstuhl

sitzen müssen.

Horst Wiegand berät in seiner Funktion als Inklusionsbeauftragter

der IsarFunk-Taxizentrale auch Münchner Taxiunternehmer

und deren Angestellte, hier bei einer Infoveranstaltung im

Münchner Taxizentrum, die künftig auch zwei Inklusionstaxis

(mit Elektroantrieb) einsetzen.

Im Fachjargon spricht man hier von nicht umsetzbaren Fahrgästen.

Da damit den Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen

sind, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

ermöglicht wird, ist diese Art der Beförderung ein wichtiger Baustein

in Richtung „Inklusion“, also der vollständigen Gleichstellung

mobilitätseingeschränkter Personen. Entsprechend werden

solche Taxis auf politischer Ebene als „Inklusionstaxis“ bezeichnet.

Auch in schwierigen Zeiten:

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Mit jedem Inklusionstaxi gewinnt das Münchner Taxigewerbe

neue Kunden hinzu. Das bestätigt auch Max Jung-Grundmann, der

bereits seit Mitte 2018 Menschen im Rollstuhl sitzend befördert.

„Besonders während der Lockdowns haben mir meine Rollstuhlkunden

sehr geholfen. Die menschlichen Erfahrungen, die ich nach

der Geschäftserweiterung seit zwei Jahren dabei mache, möchte

ich nicht missen. Es sind zufriedene und dankbare Kunden.“

KARENZZEIT 45 MINUTEN

Aufgrund der noch begrenzten Anzahl von geeigneten Fahrzeugen

wird das Angebot bei IsarFunk auf werktags von 8 bis 20 Uhr zeitlich

begrenzt. Seit November muss der Fahrtwunsch mindestens

eine Stunde vor dem gewünschten Fahrtermin bei der Zentrale

eingegangen sein. Der/die Fahrer/in hat eine Karenzzeit von 45

Minuten. Die Bereithaltung von Inklusionstaxen vor 8 Uhr ist

allerdings schwierig, da Rollstuhltaxis morgens häufig mit Festfahrten

unterwegs sind. Ab März werden mindestens vier weitere

Inklusionstaxis die Flotte ergänzen, die dringend benötigt werden.

Seit kurzem werden bei IsarFunk auch die Fahrtziele der vorbestellten

Inklusionsaufträge ausgewiesen. Damit können die

Taxifahrer*Innen ihre Touren besser disponieren und so mög-

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GEWERBES

Die IsarFunk-Taxizentrale vermittelt seit 2020 Inklusionstaxis.

Seit einem Jahr unterstützt die Zentrale das „Taxi für

alle“, indem es noch bis mindestens Jahresende 2022 bei

Inklusionstaxis keine Vermittlungsgebühren einzieht.

IsarFunk bleibt damit seiner Linie treu. Schließlich hatte

man bereits in der AG-Taxi des Behindertenbeirates maßgeblich

mitgearbeitet und dazu beitragen, dass immer

mehr Menschen, die nicht umsetzbar an den Rollstuhl

gebunden sind, mit in einem Taxi befördert

werden können. hw

FOTO: MTZ

18 1. QUARTAL 2022 TAXI


ISARFUNK TAXIZENTRALE

DER NEUE

Seit Januar vervollständigt David

Böttger das Marketing-Team von

IsarFunk. Er ist der neue Social-

Media-Beauftragte und wird

zudem im Marketing und in der

Kundenbetreuung tätig sein.

Das rollstuhlgerechte Taxi von Max Jung-Grundmann war

eines der ersten Inklusionstaxis bei der IsarFunk-Taxizentrale.

Die Flotte wächst…

licherweise Auftragsketten kreieren. So wird manche Kurzfahrt

zum begehrten Schnäppchen für zwischendurch.

Trotz der Coronapandemie wurden 2021 immerhin neun Förderanträge

zur Umrüstung zu Inklusionstaxis gestellt. Seit Auflegung

der Förderung wurden zwölf umgerüstet. Damit stehen

noch immer genügend Gelder für Inklusionstaxis zur Verfügung.

Die derzeitige Förderung durch das Sozialreferat stellt eine

zeitlich begrenzte Anschubfinanzierung für die kostenintensiven

Umbauten dar. Damit diese sich auch in der Zeit ohne diesen Obolus

refinanzieren können, sollte künftig der Großraumzuschlag so

definiert sein, dass er auch bei Menschen zur Anwendung kommt,

die sitzend im Rollstuhl befördert werden. Das unterstreicht auch

Max Jung-Grundmann aufgrund seiner Erfahrungen: „Ohne den

Großraumzuschlag rechnet es sich langfristig nicht!“

Das würde auch eine Abwanderung in den Mietwagensektor

verhindern. In der Vergangenheit gab es Unternehmen, die ihre

Taxis von sich aus mit Rollstuhlrampen ausgerüstet hatten, um

schließlich die gewonnene Kundschaft in Mietwagen umzusetzen,

weil sie alleine mit der Anwendung des Taxitarifs ohne Zuschläge

kalkulatorisch nicht zurechtkamen. Hier müssen Gewerbe, Politik

und Verwaltung eine praktikable Regelung finden. hw

Der 38-jährige gelernte Schreiner sattelte, am

Anfang seines beruflichen Werdegangs, ziemlich

schnell auf Hotelfachmann um. Anschließend

arbeitete der gebürtige Thüringer sechs Jahre als Eventmanager

für IT-Events, wobei er auch seine Liebe für den

Bereich „Social-Media“ entdeckte. Dennoch zog es ihn vorerst

zurück in die Hotelbranche. Da der Schichtdienst auf

Dauer nicht familienkompatibel gewesen sei, wechselte er

in die Kundenbetreuung.

Seit Anfang Januar dieses Jahres unterstützt er tatkräftig

das IsarFunk-Team in den Bereichen Social-Media,

Marketing und Kundenbetreuung. Der

zweifache Familienvater freut sich

über „das kleine, kreative Team“,

das „innovativ, nicht so eingefahren“

sei, „bei dem man was

bewegen kann“. Kundenzufriedenheit

läge bei David Böttger

an erster Stelle. „Nicht stur im

Büro sitzen, mal raus zu den

Kunden“ - das wäre besonders

reizvoll an diesem Job.

Dass er das Taxigewerbe bisher von

der Hotellerieseite kenne, spiele ihm zudem den Vorteil

ein, den Kunden auf Augenhöhe zu begegnen: „Ich weiß

zum Beispiel ganz gut, wie man sich nach einer anstrengenden

Nachtschicht fühlt. Man muss sich mit gegenseitigem

Respekt behandeln. Das gilt auch fürs Taxigewerbe.“

Oberste Priorität habe für ihn auch das Taxiimage. „Taxifahrer

sind immer da - Pandemie hin oder her - und sie

machen einen guten Job. Das Gute soll mehr nach außen

getragen werden.“

if

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TAXI 1. QUARTAL 2022

19


ISARFUNK TAXIZENTRALE

EIN PÄCKCHEN

HOFFNUNG

Vor bald einem Jahr hat die

IsarFunk Taxizentrale einen

Kurierservice ins Leben gerufen.

Was hat sich seitdem getan?

Eine Unternehmensplanung zu Corona-Zeiten ähnelt einem

Blick in die Glaskugel. Schwer lassen sich die Märkte einschätzen.

Doch den wechselhaften Umständen zum Trotz

konnte sich die neue Unternehmenssparte „IsarFunk Courier“

behaupten.

Wichtigste Zielgruppe war zunächst die

Gastronomie, die sich von ihren Lieferdiensten

enttäuscht zeigte. Deftige Gebühren – bis

zu 30 % vom Warenwert – und die mangelhafte

Zuverlässigkeit sorgten für Verdruss.

Mit dem Lieferservice TEN, der einen Pauschalpreis

für Expresslieferungen bis 3 Kilometer

bietet (Abholung binnen 10 Minuten),

hoffte IsarFunk, bei den Wirten zu punkten. Es gelang. TEN brachte

die Besorgungsfahrten auf ein neues Rekordniveau.

Die Verantwortlichen bei IsarFunk freute dieser schnelle

Erfolg. Klar war aber auch: Er konnte nur ein Etappenziel sein.

Mit einer Entspannung der Corona-Situation würde die Nachfrage

nach Essenslieferungen sinken. Es galt also, klassische Kurierkunden

zu werben. Mit den Tarifen COURIER und TOUR zielte

man auf diese eher preisbewusste Zielgruppe. Es gelang abermals.

IsarFunk gewann auch hier immer mehr Kunden. Besonders

erfolgreich war man bei Labordiensten, welche die hohe Zuverlässigkeit

schätzen. Im weiteren Verlauf kamen auch Anwaltskanzleien

und Unternehmensberatungen hinzu.

Um das Tempo zu steigern, entschied man sich Ende 2021,

Online-Werbung zu schalten. Mit Erfolg: Weitere Branchen wurden

aufmerksam: Werbeagenturen, Verlage und Druckereien sind

heute Teil des Kundenstammes.

BESSER SCHNELL ALS GÜNSTIG: TEN GEWINNT

Doch nicht jede Erwartung wurde erfüllt: Der überwältigende

Teil der Kundschaft bevorzugt nach wie vor den TEN-Tarif.

Der günstige und als vermeintlicher Gamechanger angetretene

COURIER-Tarif hingegen war als Tiger gesprungen und als Bettvorleger

gelandet. Er sollte dem Kunden einen günstigeren Preis

»Die Abholzeit ist

wirklich kaum zu

toppen.«

EQT Partners GmbH

bieten, wenn die Abholung und Zustellung binnen 60 Minuten

erfolgen darf.

Offensichtlich ist den Kunden aber Schnelligkeit wichtiger. So

schrieb die Schwabinger Unternehmensberatung EQT Partners

GmbH: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit

und sind sehr zufrieden mit den ersten

Aufträgen, die wir erstellt haben. Die

Abholzeit ist wirklich kaum zu toppen :-)“

Dennoch: Nur der Tarif COURIER bietet

die Möglichkeit, Fahrten zu bündeln, damit

der Taxifahrer einen erhöhten Erlös pro Kilometer

erzielen kann. Verfehlt IsarFunk also

das Ziel, den Fahrern mit den Kurieraufträgen

lukrative Zusatzeinnahmen zu tätigen?

Eine Analyse der Aufträge im Januar 2022 ermittelt, dass der

Durchschnittsumsatz bei Taxifahrten bei 2,90 Euro pro Kilometer

lag, während sich der Mittelwert bei den Kurierfahrten bei

3,34 Euro einpendelt (alle Beträge netto). Der Kurierauftrag sieht

sich hier als klarer Sieger, was sicherlich auf die vergleichsweise

kurzen Fahrstrecken zurückzuführen ist.

FÜNFFACHE STEIGERUNG

Bei IsarFunk zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden. Die

Bestellzahlen haben sich entgegen der Konjunkturlage verfünffacht.

Die Rentabilität der Fahrten ist zufriedenstellend.

Wie geht es weiter? Zwei Aufgaben sieht IsarFunk für 2022

zu bewältigen. Um den Kundenkreis zu erweitern, hält man es

für unumgänglich, zusätzlich Fahrzeuge mit größeren Laderäumen

in die Flotte einzubinden. Caddys und Transporter sind

zum Beispiel bei Druckereien und Verlagen gefragt. Nach unten

soll die Kurierflotte mit Radlern und Lastenbikes für die schwer

zugänglichen Innenstadtbereiche ergänzt werden. Außerdem gilt

es noch in diesem Jahr, die Preise dem Anstieg der Energie- und

Lebenshaltungskosten bzw. dem neuen Mindestlohn anzupassen.

Was in immer noch unsteten Zeiten wieder einem Blick in die

Glaskugel gleichkommt.

jd

FOTO:A dobe STock / Jenny Sturm

20 1. QUARTAL 2022 TAXI


E-TAXI

DIE DREI

WICHTIGSTEN

E-TAXI-FRAGEN

FÜR MÜNCHEN

WAS?

WER?

WANN?

Startet der Wandel zur Elektromobilität jetzt noch einmal so richtig durch? Für

die Münchner Taxiunternehmer sind bei der Suche nach dem passenden Modell

drei Aspekte elementar wichtig: Taxipaket – Lieferzeit – regionaler

Ansprechpartner. Eine Übersicht.

Die Stadt München hat ihre Taxiförderung verlängert (siehe

QR-Code). Viele Münchner Taxiunternehmer denken

dadurch über den Wechsel vom Verbrenner zu Elektro

nach. Doch welches Modell soll’s denn sein? Im Vergleich zum

Start der Förderung hat sich die Zahl der taxitauglichen Modelle

vervielfacht, jetzt mischen sogar endlich auch die bisherigen Taxi-

Marktführer Mercedes und Volkswagen mit.

Als problematisch erweist sich dagegen bei vielen Herstellern

die aktuell sehr lange Lieferzeit sowie die Tatsache, dass werkseitig

kein Taxipaket angeboten wird. Bei manchen Importeuren sind

auch deren Münchner Autohäuser wenig bis gar nicht auf das

Thema Taxi vorbereitet.

Taxi Times listet nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge die

taxitauglichen Elektrofahrzeuge auf und nennt deren Münchner

Autohäuser. Die Redaktion hat dort die Anfrage nach einem möglichen

Taxipaket und nach der aktuellen Lieferzeit für Neufahrzeuge

gestellt. Dort, wo trotz Nachfrage keine Antwort kam, muss man

wohl davon ausgehen, dass man kein Interesse am Taxiverkauf hat.

CITROËN

Modelle: ë-Berlingo, ë-Jumpy/ë-SpaceTourer

Münchner Händler und Ansprechpartner: (siehe Peugeot)

FORD

Modell: Mustang Mach-E (siehe QR-Code)

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Kuttendreier GmbH, Drosselweg 21, Markus Strnad, Telefon:

089 / 45312 -38, markus.strnad@kuttendreier.de

• Die Lieferzeit liegt nach Auskunft von Markus Strnad bei 27

bis 30 Wochen. Die Umbaumöglichkeit müsse vom Taxiunter- u

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TAXI 1. QUARTAL 2022

21


E-TAXI

nehmer selbst geprüft werden, eine werkseitige Freigabe zur

Umrüstung ist vorhanden (siehe QR-Code).

Der Mach-E bietet

ausreichend Platz

für fünf Personen.

HYUNDAI

Modelle: IONIQ 5 + IONIQ

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Hyundai leidet aktuell sehr unter den langen Lieferzeiten, die

beim IONIQ 5 derzeit bei 8 bis 14 Monaten liegen. Vielleicht ist

das der Grund, warum weder das Autohaus Hemmerle noch die

Auto-Arena auf unsere Anfrage reagiert haben. Einzig das Autohaus

Mükra hat geantwortet. Man sei für Hyundai allerdings nur

Servicepartner und verkaufe deshalb keine Neufahrzeuge, habe

aber Tageszulassungen und Jahreswagen von Hyundai da. Kontakt:

siehe Nissan

KIA

Modell: EV6

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Auto Schmid GmbH, Landsberger Straße 432, Ansprechpartner

ist Michael Wolf, Telefon: 089 / 452425-67, m.wolf@autoschmidgmbh.de.

„Wir konnten schon erfolgreich zwei Kia EV6 mit

Taxiausstattung auf dem Münchner Markt platzieren“, berichtet

Michael Wolf von Auto Schmid gegenüber Taxi Times. Die Umrüstung

erfolgt über das Oldenburger Unternehmen INTAX, was auch

für den Kia e-Soul und den e-Niro gilt. Das Taxipaket kostet für

beide Modelle inklusive Folierung 1.200 Euro.

• Lieferzeit: Laut Michael Wolf sei diese aktuell sehr schwierig

zu benennen: „Bedingt durch die Halbleiterkrise und Lieferkettenunterbrechungen

sind keine verlässlichen Aussagen zu treffen.“

Der Hersteller Kia sei sehr bemüht, aktuelle Bestellungen noch

dieses Jahr zur Auslieferung zu bringen. Für den Kia EV6 und

Soul kommuniziere man das zweite Halbjahr 2022.

LEVC (LONDON TAXI)

Modell: TX

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Autohaus München (lokaler exklusiv-Händler für LEVC), Showroom

LEVC, Friedenstr. 18a; Dieter Grünhage, Telefon: 089 /

889494-74, d.gruenhage@autohaus-muenchen.de

Die Umrüstung zum Taxi ist über die Firma Adler möglich. Die

Lieferzeit für LEVC liegt laut Aussage von Herrn Grünhage bei

zwölf Wochen für Neufahrzeuge, Lagerfahrzeuge sollen innerhalb

von zwei Wochen verfügbar sein.

Der IONIQ 5

basiert auf der

gleichen Plattform

wie der Kia EV6.

Leider erfüllt

der TX nicht die

Vorgaben der

Münchner E-Taxi-

Förderung.

JAGUAR

Modell: I-PACE

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Avalon Premium Cars GmbH, Moosacher Str. 58; Frank Muggenthaler,

Telefon: 089 121532-113, frank.muggenthaler@avalonmuenchen.de

• Die Lieferzeit liegt laut Auskunft von Herrn Muggenthaler bei

3 bis 5 Monaten. Die Taxiumrüstung erfolgt über das Oldenburger

Unternehmen Intax und kostet 3.590 Euro.

MERCEDES-BENZ

Modelle: eVito, EQV

Münchner Niederlassung und Ansprechpartner:

• Mercedes-Benz Niederlassung München, Landsberger Str. 382.

Leider hat die Niederlassung München unsere Frage an die Pressestelle

nach Stuttgart weitergeleitet, von dort kam lediglich die

Auskunft, dass man ein werkseitiges Taxi- und Mietwagenpaket

zum Festpreis anbietet und man sich bezüglich der Lieferzeiten

bei der Niederlassung in der Arnulfstraße erkundigen solle. Eine

weitere Nachfrage in München dazu blieb unbeantwortet.

Das I-PACE-Taxi

gehört in München

bereits zum

Straßenbild dazu.

Der EV6 konnte

im Taxi Times-Test

überzeugen.

Der Mercedes

eVito lässt sich

auch zum Rollitaxi

umrüsten.

NISSAN

Modelle: Leaf, nicht mehr gebaut wird der e-NV200

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Autohaus Mükra, Zamdorfer Straße 90; Harald Kapeindl, Telefon

089 / 930094-76, harald.kapeindl@autohaus-muekra.de

- Auto Auch, Zweigniederlassung der Autohaus MKM Huber GmbH,

Hufelandstraße 31+33; Richard Auch, Telefon: 089 / 3706338-222,

r.auch@autoauch.de

• Auto Schmid GmbH, Landsberger Straße 432; Michael Wolf,

Telefon: 089 / 452425-67, m.wolf@autoschmidgmbh.de

• Das Autohaus Osterholzer in Karlsfeld fungiert nur als Nissan-

Servicepartner, hier werden keine Neufahrzeuge verkauft.

Zu unseren Fragen haben sich Harald Kapeindl, Richard Auch und

FOTOS: Taxi Times, INTAX, Jaguar Land Rover, LEVC, AMF Bruns

22 1. QUARTAL 2022 TAXI


E-TAXI

Michael Wolf nahezu identisch geäußert: Das Taxipaket ist kostenlos,

die Umrüstung erfolgt über das Oldenburger Unternehmen

INTAX. „Das bestellte Fahrzeug wird ab Werk direkt zu INTAX

geliefert. Dem Taxiunternehmer entstehen hierbei keine Extrakosten“,

beschreibt Richard Auch das Prozedere. Er sieht eine

Umrüstung in Eigenregie als schwieriger an.

Mükra gibt hierzu an, auch schon über einen Anbieter aus

München einige Taxis umgerüstet zu haben.

• Infos zur Lieferzeit: Beim Leaf ist das Modell mit dem kleineren

Akku (40 kWh) verfügbar, zudem verweist Mükra auf „interessante

Tageszulassungen aus Dezember 2021“. Beim großen Akku

(62 kWh) beträgt die Lieferzeit laut MKM je nach Konfiguration

6 bis 9 Monate. Mükra könnte hier mit „sehr jungen Dienstwagen

vom Hersteller“ helfen. Für zugelassene oder gebrauchte Fahrzeuge

gäbe es allerdings kein werkseitiges Taxipaket.

Der e-NV200 EVALIA wird nicht mehr gebaut, in der Nissan-

Gruppe habe man allerdings noch rund ein Dutzend Modelle, dann

sei endgültig Schluss. Im Sommer wird es mit dem Townstar einen

Nachfolger geben – mit einem 42-kWh-Akku.

Der Nissan Leaf

ist mit zwei

unterschiedlichen

Batterievarianten

erhältlich.

OPEL

Modelle: Combo-e Life, Zafira-e Life, Vivaro-e

Münchner Händler und Ansprechpartner:

Leider hat kein einziger Münchner Opel-Händler auf unsere Anfrage

reagiert. Taxiunternehmer, die sich für E-Taxi-Modelle interessieren,

können sich allerdings an folgende bundesweit engagierte

Händler wenden:

• Autohaus Henke, 02956 Niesky; Martin Henke, Telefon: 03588

/ 250972, martin.henke@aco-live.com

• Huber Automobile, 94060 Pocking; August Huber, Telefon:

08531 / 9028-16, august.huber@huber-automobile.com

Laut Auskunft von Martin Henke wird der Zafira-e Life ab

Bestelldatum etwa nach vier Monaten ausgeliefert. Das Autohaus

im Nordosten Deutschlands kümmert sich auch um die Taxiumrüstung

und hat „zum Kennenlernen“ ein besonderes Angebot:

Für monatlich 750 Euro kann das Großraumtaxi Zafira-e Life ohne

Kilometerbegrenzung inklusive aller Nebenkosten (exklusive

Strom) als Taxi genutzt werden.

Bei Huber-Automobile sind aktuell zwei Opel Combo-e Life für

einen lokalen Taxibetrieb im Vorlauf. Zudem hat August Huber,

der auch Fahrzeuge von Hyundai und Mitsubishi verkauft, einen

Zafira-e Life geordert, der neben einer Taxiausstattung auch eine

Umrüstung zu einem Rollstuhltaxi bekommt. Die Autos werden

bei INTAX in Oldenburg mit Taxipaket versehen und gehen dann

zum Rollstuhlumbauer MobiTEC nach Berkheim im Allgäu.

Der Zafira-e Life

wird von einer

E-Maschine mit

100 kW Leistung

angetrieben.

PEUGEOT

Modelle: e-Rifter, e-Expert/e-Traveller

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Autohaus Fenner GmbH, Gautinger Straße 38 in Neuried,

Ansprechpartner: Andreas Sokolowski, Telefon 089 / 790864-41,

andreas.sokolowski@autohaus-fenner.de. Zu unseren Taxi-Fragen

hat Herr Sokolowski leider keine Stellung bezogen.

• Stellantis & You, Frankfurter Ring 193, 80807 München; Unsere

Anfrage wurde von der Münchner Niederlassung an den Hauptsitz

in Köln weitergeleitet. Von dort kam das Feedback: „Zurzeit

haben wir keine Kapazitäten, Ihre Anfrage zu bearbeiten.“

POLESTAR

Modell: Polestar 2

Münchner Händler und Ansprechpartner: siehe Seite 25

SKODA

Modell: ENYAQ

Der Skoda ENYAC

verfügt über einen

größeren Kofferraum

als sein

Schwestermodell

VW ID.4.

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TAXI 1. QUARTAL 2022

23


E-TAXI

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Auto & Service PIA GmbH, Frankfurter Ring 218

Seitens der Geschäftsführung kam leider keine Resonanz auf unsere

Anfrage, ein ebenfalls kontaktierter „Verkaufsberater Gewerbekunden“

sieht sich als nicht zuständig.

TESLA

Modelle: Model S, 3, X, Y

Münchner Händler und Ansprechpartner: siehe Seite 25

von Jens Linden im Verkaufspreis enthalten. Die Lieferzeit liegt

bei 12 Monaten.

Der Volvo XC40

wurde bereits

von der Taxi-

Times-Redaktion

getestet (siehe

QR-Code).

TOYOTA

Modelle: Mirai, Proace (Verso) Electric

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• DIT GmbH, Landsberger Str. 222, Atilla Döger, Telefon:

089 / 547177-211, atilla.doeger@toyota-dit.de

Der Mirai ist in dieser Auflistung das einzige aufgeführte Wasserstoff-Taxi.

Es hat laut Auskunft von Atilla Döger eine Lieferzeit

von fünf bis sechs Monaten. Das Taxipaket (über die Firma Intax)

kostet 2.790 Euro.

Bei dem Elektromodell Proace (Verso) Electro ist die Lieferzeit

deutlich kürzer. Der Proace mit dem mittleren Radstand L1 würde

laut Atilla Döger im Mai ausgeliefert. Das Taxipaket (Intax) kostet

1.490 Euro. Auch der für Juni geplante BZ4 (ein SUV) wird von

Anfang an ein Taxipaket bekommen.

Auch das Toyota-

Wasserstofftaxi

wird in München

gefördert.

VOLVO

Modell: XC40 Recharge Pure Electric

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• Autohaus Avalon, Moosacher Str. 56, Andreas Dorn, Telefon:

089 / 151232-214, andreas.dorn@avalon-muenchen.de

• Autohaus München, Kreillerstr. 217; Jens Linden,

Telefon: 089 / 444537851, j.linden@autohaus-muenchen.de

Volvo zählt zu den wenigen Importeuren, die ihre Taxis nicht

bei INTAX, sondern bei der Münchner Firma Adler umrüsten lassen.

Das Taxipaket kostet dort 2.999 Euro, ist aber laut Aussage

VOLKSWAGEN

Modelle: ID.3, ID.4, ID.5 Zukunftsmusik: ID. BUZZ + ID. VIZZION

Münchner Händler und Ansprechpartner:

• MAHAG, Schleibinger Str. 16, Johannes Huber, Telefon:

089 / 48001-578 (johannes.huber@mahag.de), Bernd Obkirchner

Telefon 089 / 48001-166; (bernd.obkirchner@mahag.de)

Für Volkswagen-Taxis steht in München an erster Stelle der

Name MAHAG. Das Autohaus hat mit Bernd Obkirchner und Johannes

Huber zwei auf Taxis spezialisierte Verkäufer – sie sind seit Jahren

die Ansprechpartner für Diesel-Taxis. Im Bereich Elektro-Taxis

leiden sie allerdings unter der mangelnden Unterstützung durch

den Konzern. „In München gibt es auch aktuell keine Möglichkeit

zur Umrüstung eines normalen Pkw aus der ID-Familie“, schreibt

Bernd Obkirchner auf Nachfrage von Taxi Times. Er sei zu diesem

Thema aber mit der Bezirksmanagerin in Kontakt. „Ich hoffe, dass

sich da in Zukunft was ergibt, damit wir auch die Münchner Taxiunternehmer

mit Elektrofahrzeugen versorgen können.“

Weitere Münchner VW-Händler, die uns einen Taxi-Ansprechpartner

genannt haben:

• Autohaus Christl, Filchnerstr. 86–88; Ansprechpartner: Deniz

Scheeder, Telefon: 089 / 75902-192, deniz.scheeder@christl.de

• Auto Kölbl GmbH, Westendstraße 219, 80686 München;

Ansprechpartner: Patrick Janzen, Telefon: 089 / 57837367;

p.janzen@autokoelbl.de

Einer dieser Händler hat übrigens hinter vorgehaltener Hand

angedeutet, dass der für 2023 vorgesehene ID. VIZZION auch ein

werkseitiges Taxipaket bekommen soll.

sg, jh

Eines der ersten

ID.4-Taxis wurde

in der Nähe

von Hannover

in Betrieb

genommen.

UNTER

STÜTZER

DES TAXI

GEWERBES

MEHR INFOS FINDEN SIE AUF DER

TAXI TIMES-WEBSITE

Münchner E-Taxi-

Förderung wird

verlängert.

Ford: werkseitige

Freigabe zur

Umrüstung.

Testbericht Volvo

XC40 Recharge

Pure Electric.

FOTOS: Taxi Times, Taxi Hoffmann

24 1. QUARTAL 2022 TAXI


E-TAXI

DIE NEUE

ART DES

EINKAUFENS

Mit der Transformation zur

Elektromobilität wandelt sich auch die

Art des Fahrzeugkaufs. Hersteller

wie Tesla oder Polestar zeigen

die Modelle in Showrooms, verkauft

wird allerdings in der Regel übers Internet.

Den Polestar 2 kann man online konfigurieren und

bezahlen. Die Lieferung erfolgt auf Wunsch direkt

vor die eigene Tür.

Der Elektro-Pionier Tesla hatte seinen Showroom früher

sehr auffällig in der Blumenstraße, mittlerweile ist man

aber in das ehemalige Ausbesserungswerk der Deutschen

Bahn in Neuaubing umgezogen (Ria-Burkei-Straße 5). Im „Triebwerk“

sind Service und Verkauf erstmalig unter einem Dach. Wie

in einem klassischen Autohaus läuft es bei Tesla aber dennoch

nicht. Ein Service-Termin wird per App vereinbart und für kleinere

Reparaturen steht ein Vor-Ort-Service zur Verfügung.

DIE AUSWAHL IST S, 3, X, Y

Für Taxiunternehmer bietet die Marke eine große Auswahl. Neben

dem Tesla Model S sind mittlerweile auch das Model X, Y und das

Model 3 in Hellelfenbein verfügbar. Grundsätzlich ist es so, dass

die Fahrzeuge im Showroom in Augenschein genommen werden

können. Ebenso ist dort eine Probefahrt möglich. Gekauft wird aber

über das Internet. Wichtig zu wissen: Die Lieferzeit steht in Abhängigkeit

vom Modell und von den gewählten Optionen. Deshalb ist

es empfehlenswert, nach jedem Klick im Dokument einen Blick auf

die Lieferzeit zu werfen. Im Nachgang zur Bestellung bekommt man

eine Referenznummer, mit der dann eine Anlieferung in Oldenburg

bei INTAX vereinbart werden kann. Die Umrüstung selbst muss

aber direkt mit INTAX (www.intax.de) vereinbart werden. Beide

Unternehmen arbeiten auf getrennten Rechnungen. Auf der Website

wird 089 55052020 als Kontakt für den Tesla Store und den

Service im „Triebwerk“ genannt.

Ähnlich wie Tesla ist auch Polestar eine Marke, die ausschließlich

Elektrofahrzeuge im Portfolio hat. Polestar gehört ebenso wie Volvo

und LEVC zur Geely Gruppe. Die Fahrzeuge des Elektro-Ablegers sind

online konfigurier- und bestellbar. In einem sogenannten Polestar

Space, ganz zentral in der Hofstatt (Färbergraben 12), können die

ausgestellten Polestar 2 von Montag bis Samstag zwischen 10 und

20 Uhr genauer unter die Lupe genommen werden. Für die Beratung

steht Fachpersonal vor Ort bereit. Alternativ wird auch live über das

Smartphone oder Computer beraten. Preislich startet der Polestar

2 ab 38.235 Euro netto (ohne BAFA Förderung) zuzüglich Überführungskosten.

Die Taxiumrüstung ist dann bereits inklusive. Kunden

aus dem Taxigewerbe können sich direkt mit Dieter Grünhage (Kontaktt

siehe LEVC) in Verbindung setzen. Auch für die Fahrzeugübergabe

geht Polestar einen neuen Weg und bietet auf Wunsch eine

Auslieferung direkt vor der Haustür an. Den Fahrzeugservice oder

die Auslieferung kann beispielsweise das Autohaus München in der

Kreillerstraße durchführen. Ohne die Taxiumrüstung, die in München

bei der Firma Adler durchgeführt wird, soll ein neuer Polestar

2 bereits nach wenigen Wochen beim Händler stehen. sg

LONDON TAXI: SHOWROOM INKLUSIVE PERSÖNLICHER BERATUNG

FOTOS: upklyak / Freepik, Autohaus München

Der Showroom ist direkt hinter dem Ostbahnhof zu finden.

Die Neuauflage des London Taxis des britischen Unternehmens

LEVC hat in München einen exklusiven Showroom

bekommen. In der Friedenstraße 18 A präsentiert sich die

Marke mit ihren Produkten. Der elektrisch angetriebene TX

ist ab Werk mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet und kann

rund 100 Kilometer rein elektrisch fahren, bevor der benzingetriebene

Range Extender die Stromerzeugung übernimmt.

Die Beratung erfolgt durch Dieter Grünhage, sein Arbeitgeber,

das Autohaus München, zeigt sich auch für den Service

verantwortlich. Der Showroom ist langfristig als LEVC-

Standort eingeplant. Besuche sind jederzeit von Montag bis

Freitag, zwischen 9 und 18 Uhr, idealerweise nach Absprache

telefonisch unter 01511 2555557 oder per Mail (s.gruenhage@

autohaus-muenchen.de) möglich. Auch eine Probefahrt mit

dem TX kann vereinbart werden.

sg

TAXI 1. QUARTAL 2022

25


ZU GUTER LETZT

THEO DEGLER:

ÜBER 60 JAHRE

AM TAXISTEUER

Ein echtes Münchner Taxi-Urgestein hat sich in den

Ruhestand verabschiedet: Nach insgesamt 61 Jahren

hinter dem Lenkrad seines Taxis hat Theo Degler jetzt

eine ganz besondere letzte Schicht absolviert.

FOTO: Taxi München eG

IMPRESSUM

Enkel Tobias, Thomas Kroker (Vorstand der Taxi München eG), Theo Degler, Enkel Sebastian,

Tochter Christine Degler und Ehefrau Emmy Degler (v. l. n. r.)

Theo Deglers letzte Tour am Donnerstag,

dem 27. Januar, führte

vom Taxistand Dülferstraße im

Hasenbergl zu einer Apotheke in der Gundermannstraße.

Am Ziel wartete dann eine

große Überraschung: Degler wurde bereits

von seiner Frau Emmy, Tochter Christine,

seinen beiden Enkeln Sebastian und Tobias

sowie Thomas Kroker, Vorstand der Taxi

München eG, erwartet. Der Fahrgast entpuppte

sich nicht nur als Lockvogel, sondern

auch als Marco Ugler, Leiter der

Taxizentrale. Alle zusammen gratulierten

dem echten Münchner Taxi-Urgestein zu

61 erfolgreichen Berufsjahren.

VON 1961 BIS HEUTE = 61 JAHRE!

Seit 1961 ist Theo Degler mit dem Taxi auf

Münchens Straßen unterwegs gewesen,

zunächst in einem gepachteten Fahrzeug

mit der Nummer 263, später mit seiner

eigenen Konzession 1769. Auch nach über

61 Jahren fiel ihm der Abschied vom Taxi,

von seiner Berufung, nicht leicht.

Seine Familie konnte ihn aber anlässlich

der anstehenden Taxischein-Verlängerung

und kurz vor seinem 88. Geburtstag dann

doch davon überzeugen, beruflich kürzerzutreten

und stattdessen mehr Zeit mit seiner

Emmy zu verbringen. Auch ohne hinter

dem Lenkrad zu sitzen wird Theo Degler

weiterhin eng mit dem Taxi verbunden bleiben,

denn seine Liebe zur Personenbeförderung

hat er in der Familie weitergegeben.

Neben seiner Frau Emmy Degler, die jahrzehntelang

mit ihrem Mietwagen Fahrgäste

befördert hat, sind auch seine Tochter

Christine und sein Enkel Sebastian mit dem

Taxi unterwegs.

Christine Degler hat nicht nur die Konzession

ihres Vaters übernommen, sondern

ist schon über Jahre hinweg im Münchner

Taxigewerbe verwurzelt. Als IsarFunk-

Mitarbeiterin hat sie unter anderem

tatkräftig daran mitgewirkt, den Taxi-

Service-Point am Flughafen aufzubauen.

Aktuell ist sie neben den Schichten im Taxi

auch als Disponentin der Taxi München

eG tätig.

Als Zeichen der Wertschätzung für die

jahrzehntelang geleistete Arbeit und für die

„außergewöhnlich lange Treue zur Genossenschaft“

bedankte Thomas Kroker sich

im Namen der Genossenschaft bei Theo

Degler: „Lieber Theo, wir wünschen dir

einen erholsamen Lebensabend, vor allem

aber Gesundheit und weiterhin viel Freude

mit deiner Familie!“

sg

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26 1. QUARTAL 2021 TAXI


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