Gesundheitsvorsorge

Mediaplanet.Oesterreich

Wir merken erst, wie wertvoll die eigene Gesundheit ist, wenn wir Gefahr laufen, diese zu verlieren.

In der Kampagne „Gesundheitsvorsorge“ geht es darum, Erkrankungen vorzubeugen, Beschwerden entgegenzusteuern, progressive Krankheitsverläufe zu hemmen, Therapieziele zu setzen und einzuhalten.

EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

GESUNDHEITS-

VORSORGE

FOTO: TIM CAVADINI

„Man lebt nur einmal.“

Die Frage ist: Wie?

Lebensqualität: jeden Tag und für jede:n

Krebsvorsorge:

Weil Früherkennung Leben

retten kann

Inklusive Hautcheck-

Special mit Marije Kruis

von Spot the Dot

HingescHaut:

Neurodermitis, Urtikaria

und Co. im Spotlight

Lunge & Allergie:

Für einen entspannten

Alltag trotz Pollenallergie –

auch in Pandemiezeiten


2 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Was bedeutet

Gesundheit für dich?

Der Wert der Gesundheit

lässt sich erst durch

Krankheit erkennen.

Nach über 40 Jahren

mit Neurodermitis habe

ich heute zu einem

beschwerdefreien,

glücklichen Leben gefunden.

Karin Hafner, ehemalige Neurodermitis-

Patientin und Gründerin von Hautinfo.at

Gesund sein bedeutet für

mich: Körper, Geist und

Seele im Einklang zu halten,

da ich an eine holistische

Lebensweise glaube.

Sophie Müller, Lektorin

Gesund sein heißt, mich

geistig, seelisch und

körperlich wohl zu fühlen.

Das ist mehr als nur nicht

krank zu sein. Es ist ein

allgemeines Wohlbefinden.

Philipp Jauernik, Journalist

Gesund sein bedeutet

für mich, den Körper mit

der richtigen Pflege vor

externen Gefahren zu

schützen. So kann er weiter

tägliche Höchstleistungen

erbringen!

Stefan Edlinger, HNO-Facharzt

Gesund sein heißt für mich,

dass ich mich fit und wohl

fühle. Damit dies so bleibt,

sorge ich vor, indem ich mich

impfen lasse und regelmäßig

Vorsorgeuntersuchungen

wahrnehme!

Renée Gallo-Daniel, Präsidentin des

Österreichischen Verbandes der

Impfstoffhersteller

So klischeehaft es klingen

mag: Gesund zu sein heißt

für mich, dass Körper, Geist

und Seele im Einklang sind.

Jacqueline Wilk, Verantwortliche dieser

Ausgabe

Gesund sein heißt: frei von

körperlichen Sorgen und

Schmerzen zu sein.

Anton Ponholzer, Generalsekretär der

Österreichischen Gesellschaft für Urologie

Gesundheit ist das höchste

Gut im Leben, das man

leider erst schätzt, wenn

man es verloren hat!

Helga Thurnher, Obfrau der Allianz

onkologischer Patient:innenorganisationen

und Präsidentin der Selbsthilfe Darmkrebs

Gesund sein heißt für mich,

die Chancen zu nutzen, mit

Orientierung an Common

Sense und Fitness.

Norbert Weigler, Prostatakrebs-Betroffener

Gesund sein bedeutet für

mich, aus jedem Moment

das Beste herauszuholen.

Maximilian Daucher, Verantwortlicher dieser

Ausgabe

ONLINE-SCHULUNGEN

DER LUNGENUNION

Die Österreichische Lungenunion organisiert in

Pandemiezeiten regelmäßige Online-Treffen und

-Informationsveranstaltungen mit Expert:innen via

Videokonferenz. Die Teilnahme ist kostenlos.

TERMINE

30. 3. 2022, 18:00 Uhr:

Lungenkrebs – Was nun?

Referent: Prim. Assoc. Prof. Dr. Peter Errhalt, Universitätsklinikum Krems

Jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr:

Atem- und Inhalationstraining

Referentin: Sonja Pollak, Wien

Nächster Termin: 6. 4. 2022

DARMKREBSMONAT MÄRZ

Das Darmkrebs-Vorsorge-Telefon der

Selbsthilfe Darmkrebs ist wieder da!

TERMINE

Dr. Friedrich Anton Weiser

Experte für Endoskopien (Leiter der Gruppenpraxis „Medico Chirurgicum“)

Jeden Montag (14./21./28. März 2022; 4. April 2022)

18:00 bis 21:00 Uhr

0664/307 85 85

Helga Thurnher

Präsidentin der „Selbsthilfe Darmkrebs“

Jeden Montag (14./21./28. März 2022; 4. April 2022)

09:00 bis 11:00 Uhr

0676/934 07 46

Dr. Katayoun Tonninger-Bahadori

Expertin für Endoskopien (in eigener Endoskopie-Praxis)

Jeden Freitag (11./18./25. März 2022; 1./8. April 2022)

09:00 bis 11:00 Uhr

0664/313 63 48

WEITERE

PARTNER:

Bleiben Sie in Kontakt:

@Mediaplanet Austria

@austriamediaplanet

Industry Manager: Jacqueline Wilk, BA Project Manager: Maximilian Daucher, BA Business Developer: Kerstin Köckenbauer

Content and Production Manager: Viktoria Pisker, BA Layout: Juraj Príkopa Lektorat: Sophie Müller, MA Managing Director: Bob Roemké

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH • Bösendorferstraße 4/23 • 1010 Wien • ATU 64759844 • FN 322799f FG Wien Impressum: mediaplanet.com/at/impressum/

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. & Co.KG Distribution: Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.

Kontakt bei Mediaplanet: Tel: +43 676 847 785 119 E-Mail: jacqueline.wilk@mediaplanet.com ET: 24.03.2022


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 3

Sponsored by Vamed

health. care. vitality.

FOTO: TEAM GESUND

Gesundheit für die ganze

Familie in Wien Oberlaa

Ein breites Gesundheitsangebot für Jung und Alt, umfassende medizinische

Leistungen auf einem Top-Niveau sowie eine optimale öffentliche

Verkehrsanbindung – das alles findet man in Wien Oberlaa.

Was haben wir nicht alles in

den vergangenen zwei Jahren

erlebt: Lockdowns, Beschränkungen

des sozialen Lebens,

tägliche Updates zu Infektionszahlen und

viele bedrückende Meldungen über deren

Folgen. Die Corona-Pandemie hat den letzten

zwei Jahren ohne Zweifel einen Stempel

aufgedrückt, der uns in Erinnerung bleiben

wird.

Selten haben Themen rund um die

Gesundheit einen so zentralen Stellenwert

eingenommen wie in dieser Zeit. Vieles

wurde kontrovers diskutiert, aber eines

war doch klar: Gesundheit ist das höchste

Gut und ein Thema, das uns alle betrifft.

Vorsorge, Behandlung und Betreuung

waren und sind entscheidende Fragen

in unser aller Leben, auch abseits jeder

Pandemie.

So passt es sehr gut, dass die VAMED –

weltweit führendes Unternehmen bei

Gesundheitsdienstleistungen – und die

Wiener Städtische Versicherung im Juni

2021 gemeinsam ein neues Projekt vorstellten,

das TEAM GESUND Medizin

Zentrum Wien Oberlaa. Dieses Modell trifft

den Zeitgeist – ein genauerer Blick auf die

Leistungen und das Umfeld lohnt sich.

Denn das Zentrum von Ärzt:innen und das

Ambulatorium mit den Schwerpunkten

Kinderheilkunde und Allgemeinmedizin

sind an sieben Tagen in der Woche geöffnet

und bieten neben medizintechnischer

High-End-Ausstattung mit 13 Untersuchungs-

und Behandlungsräumen ein

medizinisches Versorgungsangebot auf

höchstem Niveau. In Wien Oberlaa findet

die ganze Familie – vom Baby bis zum

Erwachsenen – auf insgesamt 6.000 m²

exzellente multidisziplinäre Diagnose- und

Therapiemöglichkeiten, Röntgen sowie

Labormöglichkeiten, ohne zusätzliche

Wege. Dies ist eine enorme Erleichterung

für Patient:innen, denn Wien ist eine

Millionenstadt und dementsprechend groß.

Das heißt, wer zu mehreren Ärzt:innen

oder Untersuchungen muss, braucht ausreichend

Zeit. In Wien Oberlaa findet man

aber alles an einem Platz. So macht die Apotheke

am Standort sogar den oft auf einen

Besuch bei Ärzt:innen folgenden Medikamenteneinkauf

ohne Umweg möglich.

Durch eine vertrauensvolle und entspannte

Atmosphäre sowie personalisierte

und fächerübergreifende medizinische

Begleitung auf Augenhöhe fühlen sich

Groß und Klein beim TEAM GESUND gut

aufgehoben. Das Medizinzentrum verfügt

außerdem über ein exzellentes Netzwerk,

das eine multidisziplinäre Zusammenarbeit

mit anderen Ärzt:innen sowie medizinischen

Einrichtungen ermöglicht. Vor

Ort sind Fachärztinnen und -ärzte vieler

Richtungen verfügbar – und zwar an sieben

Tagen in der Woche, also auch am Wochenende

sowie an den Tagesrandzeiten. Und

ein intelligentes Terminmanagement auf

Basis von künstlicher Intelligenz minimiert

Wartezeiten.

Die Kinder stehen im Mittelpunkt

Kinderheilkunde ist gerade für Eltern und

Angehörige ein besonders emotionales

Thema. Die Gesundheit der heranwachsenden

Generationen steht im TEAM GESUND

im Vordergrund, denn speziell in diesem

Bereich ist das volle Behandlungsspektrum

inklusive vieler Spezialleistungen vorhanden.

Es können Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen,

Impfungen und Impfberatungen,

Herzultraschall, hämatologische Diagnostik,

Schlafberatung, Entwicklungsdiagnostik

und vieles mehr in Anspruch genommen

werden.

Doch auch die Erwachsenen sind in

Wien Oberlaa bestens aufgehoben, denn

Allgemeinmediziner:innen bieten ein

umfangreiches medizinisches Angebot, das

von der raschen Abklärung und Therapie

von allgemeinmedizinischen Beschwerden,

Blutzuckerbestimmung, Streptokokken-

Schnelltests, Verabreichung von intravenösen

Medikamenten und Schmerzmitteln,

Harndiagnostik, bis hin zur telemedizinischen

Beratung reicht. Viele darauffolgende

Untersuchungen und Therapien können am

Standort direkt mit Wahlärzt:innen unterschiedlicher

Fachrichtungen besprochen

und durchgeführt werden.

Durch das jahrelange Engagement der

VAMED ist in Wien Oberlaa ein richtiges

„Gesundheitsviertel“ für die ganze Familie

entstanden. Mit der U1-Station Oberlaa ist

die öffentliche Anbindung optimal. Auch

für eine exzellente Erreichbarkeit mit dem

Pkw ist gesorgt – in der Parkgarage der

Therme Wien stehen über 600 Stellplätze

zur Verfügung. Neben dem wunderschönen

Kurpark Oberlaa liegen außerdem gleich

mehrere Einrichtungen, die sich dem

menschlichen Wohlbefinden verschrieben

haben. Das TEAM GESUND Medizin

Zentrum grenzt an die Therme Wien,

die modernste Stadttherme Europas mit

Schwefelheilquelle und Wellness-, Fitness-,

Freizeit-, Sauna- und Massageangebot für

alle Altersgruppen. In der Therme Wien

Med finden Patient:innen unter anderem

ein umfangreiches Rehabilitationsangebot

in den Bereichen Orthopädie, Pneumologie,

Stoffwechsel, Herz-Kreislauf, Onkologie,

Neurologie und Long-COVID.

In unmittelbarer Nähe befindet sich auch

die Vitality Residenz Am Kurpark Wien, die

der älteren Generation ein komfortables,

individuelles und aktives Wohnen in einem

selbstbestimmten Umfeld ermöglicht, ein

reichhaltiges Kultur- und Aktivitätenprogramm

bietet sowie alle Aspekte der

Gesundheitsversorgung vor der Haustür

ermöglicht. Und sobald der Frühling wieder

da ist, sind gemeinsame Familienspaziergänge

im Kurpark Oberlaa gleich umso

schöner.


4 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

EXPERTISE

FOTO: JACEK DYLAG ON UNSPLASH

Schnupfen, Corona

oder doch Allergie?

Text

Magdalena Reiter-

Reitbauer

Wenn der Frühling nicht nur

mit steigenden Temperaturen

beginnt, sondern auch mit

laufenden oder verstopften

Nasen, ist das für viele Betroffene nicht nur

unangenehm, sondern speziell in Pandemiezeiten

auch beunruhigend. Hinter

Symptomen wie Schnupfen oder Müdigkeit

können eine Erkältung, eine virale Infektion

wie COVID-19, eine Influenza oder auch

eine Pollenallergie – umgangssprachlich

gerne als Heuschnupfen bezeichnet –

stecken.

Niesen, Juckreiz und Müdigkeit

Viele Menschen, die an einer Pollenallergie

leiden, wissen gar nichts von ihrer saisonalen

Überempfindlichkeit gegen bestimmte

Pflanzenpollen. Eine verstopfte, laufende

oder juckende Nase sowie anfallsartiges

Niesen können gerade in den Frühlingsmonaten

auf eine Pollenallergie hinweisen.

Zu den Symptomen dieser sehr häufig

vorkommenden Allergie zählen aber auch

juckende, gerötete oder tränende Augen.

Dazu können außerdem noch Kribbeln an

den Schleimhäuten im Mund und Rachen,

Müdigkeit, schlechter Schlaf und allgemeine

Abgeschlagenheit die Lebensqualität

von Betroffenen beeinträchtigen. Welche

dieser Symptome auftreten und wie stark

sie sich bei Menschen mit einer Pollenallergie

äußern, ist sehr unterschiedlich.

Schließlich kommt es auch darauf an, auf

welche Pflanzenpollen man genau allergisch

reagiert. Von frühblühenden Bäumen

wie Birke, Hasel oder Erle, über Gräser und

Roggen bis hin zu Kräutern wie Ambrosia

oder Beifuß können die Auslöser einer

Pollenallergie sehr vielfältig sein.

COVID-19 vs. Allergie

Einzelne Symptome der Pollenallergie

ähneln aber durchaus auch jenen anderer

Atemwegserkrankungen, die ebenso mit

einem Krankheitsgefühl einhergehen.

Gerade während der Corona-Pandemie

lassen verschiedene Erkältungssymptome

schnell aufhorchen – aus Sorge, sich mit

dem COVID-19-Virus infiziert zu haben.

Hinter Schnupfen und Abgeschlagenheit

könnten neben einer COVID-19-Infektion

auch eine Influenza-Erkrankung oder

andere virale Infekte stecken. Diese können

durch etwaige Tests bzw. Untersuchungen

diagnostiziert oder ausgeschlossen

werden. Parallel dazu besteht auch die

Möglichkeit, Allergie-Symptome ärztlich

abklären zu lassen – insbesondere gerade

dann, wenn sie von Frühjahr zu Frühjahr

als Erkältungssymptome fehlinterpretiert

worden sind. Denn eine wichtige und relativ

einfach zu erkennende Unterscheidung

zwischen einer COVID-19- oder Influenza-

Erkrankung und einer Pollenallergie ist

nämlich der plötzliche Krankheitsbeginn

bei einer Virusinfektion, während bei einer

Pollenallergie die Symptome immer ungefähr

zur gleichen Zeit auftreten.

Im Frühling wieder durchatmen

Für Allergiker:innen ändert sich die

Intensität ihrer Beschwerden im Laufe der

Allergiesaison immer wieder. Deshalb ist es

umso wichtiger, die Symptome ärztlich

abklären zu lassen – auch um eine virale

Atemwegserkrankung ausschließen zu

können. Allergien können dank modernster

Diagnoseverfahren heute schnell erkannt

werden. Damit werden aber nicht nur

spezifische Pollen-Allergene, sondern auch

komplexere Kreuzreaktionen erkannt und

aufbauend darauf geeignete und zielgerichtete

Therapieoptionen eingesetzt. So

können Folgeerkrankungen wie Asthma

und auch akute Krankheiten bestmöglich

vermieden und die Lebensqualität beeinträchtigende

Beschwerden gelindert

werden.

Nasenspray

bei Heuschnupfen

Nicht die Allergie,

Du bestimmst!

Schützt vor Allergenen

Lindert Nasenverstopfung

Wirkt lokal, ohne vom Körper

aufgenommen zu werden

Macht nicht müde

Ergänzt das orale

Antihistaminikum

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses

Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

Medizinprodukt

MAT-AT-2100171-1.0-02/2021

allenasal_ins266x138_mediaplanet_0322.indd 1 08.03.22 14:57


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 5

INSPIRATION

5 Tipps für einen entspannten

Alltag trotz Pollenallergie

Pollenfluginformation

beachten

Für Pollenallergiker:innen ist es wichtig zu wissen, auf

welche Pollen man selbst besonders reagiert und wann deren

Blütezeit ist. Je nach Belastung der Luft kann so der ideale

Zeitpunkt für einen längeren Aufenthalt oder gar Sport im

Freien bestimmt werden. Auch direkt nach einem Regenschauer

ist die Luft reingewaschen und damit optimal für

Pollenallergiker:innen.

Richtiges Lüften

In modernen Autos schützen uns Pollenfilter, doch wie

sieht das zuhause aus? Gerade bei falschem Lüften kann die

Pollenkonzentration in den eigenen vier Wänden sehr hoch

sein. Wer jedoch in der Früh oder spät abends lüftet und die

Fenster sonst geschlossen hält, kann die Konzentration verringern.

Auch spezielle Pollenschutzgitter vor den Fenstern

helfen.

Pollenhygiene im

Schlafzimmer

Besonders im Schlafzimmer sollte man darauf achten,

möglichst wenige Pollen zu verteilen. Daher ist es ratsam,

die Kleidung nicht im Schlafzimmer auszuziehen, denn sie

ist nach dem Tragen voll mit Pollen. Ebenso wichtig ist das

Haarewaschen vor dem Zubettgehen, da sich andernfalls

Pollen auf dem Kopfpolster verteilen und einen erholsamen

Schlaf verhindern.

Putzen und Saugen

Regelmäßiges Staubsaugen und Wischen sorgt für eine geringere

Konzentration von Pollen in den Wohnräumen – sofern

der Staubsauger mit einem Schwebstofffilter ausgestattet ist

und die Staubtücher in der Lage sind, die Pollen elektrostatisch

anzuziehen und nicht zu verwirbeln. Ebenso kann ein

Gerät zur Luftreinigung die Konzentration von Pollen in der

Atemluft in Innenräumen merklich senken.

Richtiges Verreisen

Vielleicht gelingt es, genau dann Urlaub zu machen, wenn in

der Heimat jene Pollen Hochsaison haben, auf die der Körper

besonders reagiert. Und auch der Urlaubsort kann in Hinblick

auf die Pollenkonzentration ausgewählt werden. So ist diese

am Meer deutlich geringer als bei uns; und auch im Hochgebirge,

weil dort die Bandbreite der blühenden Pflanzen

aufgrund der Höhe und des Klimas geringer ist.

Text

Lukas Wieringer

Grafik zur Verfügung gestellt von www.pollenwarndienst.at

Allergie?

Lutschtablette zum Diätmanagement

bei allergischer Rhinitis

zum Beispiel bei

Tierhaarallergie

Für Erwachsene und Kinder ab 3 Jahre,

laktosearm und glutenfrei.

Weitere Informationen entnehmen Sie

der Packungsbeilage.

Milbenallergie

Pollenallergie

Erhältlich

in der

Apotheke!

A/43/22-A/11_11

Bencard Allergie GmbH · Stiftgasse 18/5-6 · 1070 Wien · www.bencard.com

Bencard Allergie Österreich ProBio – Anzeige immunoBON – Pollen • Mediaplanet Kampagne Gesundheitsvorsorge · 266 mm (b) x 138 mm (h)

im Satzspiegel


6 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

EXPERTISE

Immer der

Nase nach

Oberarzt Dr. Stefan

Edlinger

HNO-Facharzt

FOTO: AUGENBLICK STAINZ

Was sind Nasenpolypen? Und was sollten

Leser:innen darüber wissen?

Nasenpolypen sind gutartige Gewebewucherungen

der Nasenschleimhaut.

Sie können im Bereich der Nase und der

Nasennebenhöhlen vorkommen. In sehr

ausgeprägten Fällen können Polypen auch

aus der Nase wachsen und mit freiem Auge

zu sehen sein. Wichtig zu sagen ist, dass

Folgendes davon abgegrenzt werden muss:

die „kindlichen Polypen“ und die sogenannten

Darmpolypen. Erstere, die vergrößerten

Rachendachmandeln (auch adenoide

Vegetationen genannt), werden umgangssprachlich

gerne als Polypen bezeichnet,

wobei echte Nasenpolypen im Kindesalter

sehr selten sind. Darüber hinaus haben

Nasenpolypen nichts mit Darmpolypen

gemeinsam.

Der Entstehungsmechanismus von

Nasenpolypen ist bis heute noch nicht

eindeutig geklärt. Bewiesen ist, dass von

Nasenpolypen gehäuft Allergiker:innen und

Asthmatiker:innen betroffen sind und viele

unterschiedliche Entzündungsmechanismen

dazu führen können. Beim Großteil

der Fälle ist zu Beginn eine chronische Entzündung

der Nasen- und Nasennebenhöhlenschleimhaut

(chronische Rhinosinusitis)

zu finden. Die chronische Rhinosinusitis

stellt dabei eine heterogene Erkrankung

dar. Sie betrifft bis zu zehn Prozent der Allgemeinbevölkerung

und ist somit eine der

häufigsten Erkrankungen der oberen Atemwege.

Durch die anhaltende Entzündung

kann es zu einer Umwandlung des Gewebes

kommen und Nasenpolypen entstehen.

Dann wird von einer chronischen Rhinosinusitis

mit Nasenpolypen gesprochen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt

es bei Nasenpolypen und wie laufen diese

ab?

Die akute, meist im Rahmen eines viralen

Infektes der oberen Atemwege auftretende,

Rhinosinusitis heilt meistens spontan

bzw. mit begleitenden Maßnahmen nach

wenigen Tagen ab. Im Gegensatz dazu

stellen chronische Formen nicht selten eine

therapeutische Herausforderung dar und

zeigen häufig eine hohe Rezidivneigung

(sprich, ein wahrscheinliches Wiederauftreten).

Für diese Fälle gibt es nun eine

neue konservative und vielversprechende

Therapieoption. Bisherige Therapieansätze

beschränkten sich auf den Einsatz von kortisonhaltigen

Nasensprays, systemischem

Kortison, antiallergischen Medikamenten

bzw. Nasenpflege mit Nasenspülungen und

-sprays. Der Einsatz von Antibiotika zur

Behandlung der chronischen Rhinosinusitis

wird kontrovers diskutiert. Eindeutige

positive Effekte können nur selten gesehen

werden. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos,

kann eine OP hilfreich sein. Bei diesen

Operationen werden die Polypen entfernt

und Engstellen in der Nase gezielt erweitert.

Nach erfolgter Operation sollte eine

lokale Therapie mit lokalem Kortison und

Nasenspülungen fortgeführt werden. Leider

besteht auch bei optimal durchgeführten

Operationen und fortgeführter Lokaltherapie

ein Rezidivrisiko. Das heißt, auch mehr

als zehn Operationen sind keine Seltenheit.

Eine neue Gruppe von Medikamenten soll

hier nun Abhilfe leisten.

Wie sieht der Weg ohne OP aus und welche

Vorteile bietet er?

Eine neue Medikamentengruppe (Biologika)

stellt aus Sicht von HNO-Ärzt:innen

eine neue, vielversprechende Therapiealternative

zur Operation in der Behandlung der

wiederkehrenden Nasenpolypen dar.

Angriffspunkt dieser seit 2019 zugelassenen

Medikamentengruppe ist direkt die den

Polypen zugrundeliegende chronische

Entzündung. Es konnte gezeigt werden,

dass es sich dabei um die gleichen Entzündungsmechanismen

wie in den unteren

Atemwegen handelt. Auch die verantwortlichen

Mediatoren sind bei der Entstehung

von Nasenpolypen und Asthma die

gleichen. So konnten mit Biologika in den

letzten Jahren bereits reichlich Erfahrungswerte

zu Wirk- und Nebenwirkungsprofil

gesammelt werden. In Österreich sind im

Moment zwei Präparate – jeweils in Form

einer subkutanen Injektion (ähnlich einer

Thrombosespritze) – alle zwei bzw. vier

Wochen erhältlich. Studien zu weiteren

Präparaten werden derzeit noch durchgeführt.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

sind selten beschrieben und konnten bisher

nicht beobachtet werden. Leichte Nebenwirkungen

waren zu sehen, jedoch nicht

von Dauer und gut therapierbar. Über

welchen Zeitraum die Therapie mit

Biologika durchzuführen ist bleibt abzuwarten;

es scheint aber eine Dauertherapie

erforderlich zu sein. Erste Studien und

klinische Erfahrungen zeigten eine deutliche

Reduktion der Polypengröße und eine

Verbesserung der Lebensqualität bei der

Mehrheit der Patient:innen während der

Therapie.

“Nasenpolypen

fühlen sich an, als

würde ich ersticken.”

Kennen Sie dieses Gefühl?

Erfahren Sie mehr über die

Fortschritte in der Behandlung

von Nasenpolypen auf

Sanofi.at/Therapiegebiete

MAT-AT-2100413 V1.0 04/2021


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 7

INSIGHT

Wussten Sie, dass…?

Fakten zum Nierenzellkarzinom

Die Nieren sind zwei bohnenförmige,

paarig angelegte Organe, die sich

beiderseits der Wirbelsäule in Höhe der

unteren Rippen befinden. Das

Nierengewebe besteht aus einer

Außenschicht (Nierenrinde) und einer

Innenschicht (Nierenmark).

Nierenkrebs wird als Nierenzellkarzinom

bezeichnet, da er von den Zellen der

Nierenrindenzone ausgeht. In 75 % der

Fälle tritt er als klarzellige Variante auf.

Nierenkrebs tritt am häufigsten zwischen

dem 50. und 70. Lebensjahr auf.

Die Entstehungsursachen sind zwar

unbekannt, als Risikofaktoren gelten

jedoch Zigarettenrauchen, langdauernder

Schmerzmittelmissbrauch, häufiger

Kontakt mit Petroleumprodukten,

fettreiche Ernährung und Übergewicht

(Fettleibigkeit) sowie langjährige Dialyse

und Zystenbildung.

Hohe Blutsenkung, Hämaturie (Blut im

Harn) ohne Schmerzen, Schmerzen in der

Flanke im Rücken, unklare Fieberschübe,

Blutarmut, Müdigkeit, Appetitlosigkeit,

Gewichtsverlust und tastbare Masse im

Bauchraum sind eher als Spätsymptome

aufzufassen. Frühzeichen von Nierenkrebs

sind sehr selten.

Die Diagnose wird bei 95 % der Fälle durch

die Ultraschalluntersuchung ermöglicht.

Bei mehr als 40% der Patienten wird die

Diagnose im fortgeschrittenen Stadium

gestellt.

Quelle: www.krebshilfe.net/information/krebsformen/nierenkrebs#c660

ICONS: GETTY IMAGES

Sponsored by MSD

Große Fortschritte in der

Behandlung von Nierenkrebs

Die Nierenkrebs-Expertin Univ.-Prof. Dr. Manuela Schmidinger klärt

im Interview über Behandlungsoptionen und die Wirksamkeit neuer

Immuntherapiemöglichkeiten auf.

Univ.-Prof. Dr.

Manuela

Schmidinger

Nierenkrebs-

Expertin

FOTO: FEEL VON FELICITAS MATERN

Welche Fachärzte sind bei der Diagnose

und in der Behandlung des Nierenzellkarzinoms

eingebunden?

Die Diagnose erfolgt häufig als Zufallsbefund

im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung

beim Urologen. Wenn der

Nierentumor durch einen Ultraschall an der

Niere festgestellt wird, werden Patienten an

eine urologische Abteilung zugewiesen. In

der Regel wird dann dort entschieden, dass

der Tumor operativ entfernt wird. Nur bei

sehr kleinen Tumoren und bei älteren Menschen

reicht mitunter eine reine Beobachtung

aus. Für die Operation sind in erster

Linie Urologen zuständig; mit der weiteren

medikamentösen Therapie befassen sich

medizinische Onkologen oder Urologen.

Außerdem sind noch Pathologen und

Radiologen für die Diagnostik zuständig.

Wie sieht die operative Behandlung des

Nierenzellkarzinoms aus?

Prinzipiell wird bei der Operation des

Nierentumors angestrebt, die Niere zu

erhalten, weil Patienten damit in Bezug auf

Herz-Kreislauferkrankungen langfristig

eine bessere Prognose haben. Ob nierenerhaltend

operiert werden kann, ist jedoch

von der Lage des Tumors innerhalb der

Niere und von seiner Größe abhängig.

Bestehen hier Probleme, wird die Niere

komplett entfernt. Für die Operation gibt

es unterschiedliche Techniken – offen

oder nur mit einem sehr kleinen Schnitt

(laparoskopisch).

Wie geht es nach einer Operation weiter?

Kommen medikamentöse Therapieformen

zum Einsatz?

Der weitere Verlauf hängt von der Größe

und der Aggressivität des Tumors ab. Bei

sehr aggressiven Tumoren wird heute eine

vorbeugende Immuntherapie angeboten,

die die Wahrscheinlichkeit, ein Rezidiv oder

Metastasen zu entwickeln, reduziert. Diese

modernen Immuntherapien ermöglichen es

den körpereigenen Abwehrzellen, mikroskopische

Metastasen zu vernichten. Eine

solche Therapie wirkt also nicht direkt auf

den Tumor, sondern über die Aktivierung

des körpereigenen Abwehrsystems. Bei

weniger aggressiven Tumoren wird nur

nachbeobachtet, was mit regelmäßigen

Computertomographien geschieht.

Es wurden also in den letzten Jahren große

Fortschritte in der medikamentösen

Behandlung erzielt?

Ja, es hat sich sehr viel getan, wenn wir vom

Metastasen-Stadium sprechen. Bereits vor

15 Jahren gab es einen ersten großen

Durchbruch mit einer Gruppe von Medikamenten,

die durch Verminderung der

Durchblutung das Wachstum von Tumoren/Metastasen

verringern. Der zweite

Durchbruch fand vor sieben bzw. fünf

Jahren mit der Einführung der bereits

erwähnten Immuntherapie statt. Diese

wurde zunächst allein verabreicht. Heute

kommen vor allem Kombinations-Immuntherapien

zur Anwendung. Seither haben

sich die Überlebenszahlen der Patienten

signifikant verbessert. Lag das mediane

Überleben im Metastasen-Stadium vor 20

Jahren noch bei 13 Monaten, liegt es heute –

nach der Einführung der Immuntherapie-

Kombination – schon bei über fünf Jahren.

Das sind unglaubliche Fortschritte!

AT-NON-01408


8 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

INSIGHT

FOTO: STEVE BARKER VIA UNSPLASH

Prostatakrebsvorsorge

in der Pandemie

Priv.-Doz. Dr. Ponholzer, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft

für Urologie, über die Entwicklung der Prostatakrebsvorsorge während der

Pandemie und was man in Zukunft machen kann, damit mehr Männer zur

Vorsorge gehen.

Primarius Priv.-Doz.

Dr. Anton Ponholzer

Abteilung für Urologie

der Barmherzigen

Brüder Wien,

Generalsekretär der

Österreichischen

Gesellschaft für

Urologie

FOTO: FELICITAS MATERN

Grundsätzlich ist das Prostatakarzinom,

mit zuletzt 6.000 neu

diagnostizierten Fällen, allein

in Österreich der mit Abstand

häufigste Tumor, der beim Mann entdeckt

wird. Diese Situation zeigt sich nicht nur

in Österreich oder Europa, sondern in

den allermeisten entwickelten westlichen

Industrienationen. Während die Häufigkeit

leicht zuzunehmen scheint, ist als

positive Nachricht jedoch zu vermerken,

dass heutzutage immer mehr Menschen in

frühen Stadien ihre Diagnose erhalten und

insofern eine hohe Wahrscheinlichkeit für

eine Heilung besteht. Außerdem werden die

Behandlungsmöglichkeiten, egal ob Operation

oder Bestrahlung, immer schonender

und auch weiterführende medikamentöse

Therapieformen immer verträglicher und

wirksamer.

Laut österreichischem Krebsreport sind

während der Pandemie weniger Menschen

zur Krebsvorsorge gegangen. Wie

haben Sie die Situation erlebt?

Leider gibt es zu dieser Frage keine offiziellen

und harten Zahlen der österreichischen

Gesundheitsvorsorgemedizin. Es ist jedoch

davon auszugehen, dass speziell zu Beginn

der Pandemie die meisten Patienten nach

Möglichkeit darauf verzichtet haben, zu

Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und es

eine große Lücke an Früherkennungsuntersuchungen

und Routineuntersuchungen

bei Männern bzgl. der Prostatakarzinomvorsorge

gibt.

Frauen gehen eher zur Krebsvorsorge als

Männer, woran liegt das in Ihren Augen?

Auch hier gibt es keine offiziellen Daten.

Aufgrund der von der Österreichischen

Krebshilfe durchgeführten repräsentativen

Untersuchungen, die regelmäßig in

Österreich durchgeführt werden, zeigt sich

jedoch, dass wahrscheinlich 50-80 % der

Männer zu regelmäßigen urologischen Vorsorgeuntersuchungen

gehen. Dies bezieht

sich auf Männer ab dem 50. Lebensjahr. Wir

gehen davon aus, dass noch ein großer Teil

der Männer diese Angebote nicht in Kauf

nimmt. Männer sind bekanntlich weniger

sorgsam als Frauen, was die Gesundheitsbelange

betrifft. Die Gründe dafür sind

aus meiner persönlichen Sicht wahrscheinlich

ein gewisses Maß an Bequemlichkeit,

leider Gottes noch ein gewisses

Maß an nicht korrekter Information bzgl.

der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit

von Vorsorgeuntersuchungen sowie das

klassische männliche Weltbild, das dem

Motto entspricht „Solange mir nichts

weh tut, brauche ich keinen Arzt“. Diese

Haltung ist jedoch aus urologischer Sicht

besonders schade, da wir wissen, dass man

durch Früherkennungsmethoden sehr viele

fortgeschrittene Erkrankungen vermeiden

kann und dem Menschen sehr wohl eine

bessere Lebenserwartung bzgl. verschiedener

Krebsdiagnosen anbieten kann.

Wie könnte man Ihrer Meinung nach die

Motivation für Männer steigern, zur Prostatavorsorgeuntersuchung

zu gehen?

Das ist eine besonders gute Frage, die wir

uns im Rahmen der Österreichischen

Gesellschaft für Urologie und Andrologie

auch in Zusammenarbeit mit der Österreichischen

Krebshilfe seit Jahren intensiv

stellen. Eine Möglichkeit ist aus unserer

Sicht die Information. Hier gibt es eine

eigene Kampagne, die von der Österreichischen

Krebshilfe entwickelt worden ist, und

zwar die loose-tie-Kampagne. D. h., was wir

in letzter Zeit ebenso versuchen, ist es, den

Männern die vielleicht vorhandene Angst

vor der Untersuchung zu nehmen. Es ist

ausdrücklich eine Untersuchung, die nur

sehr kurz dauert und von den Männern als

nicht unangenehm beschrieben wird. In

jedem Fall wird an dieser Frage intensiv

weitergearbeitet, und wir versuchen

weiterhin, möglichst viel Information,

Aufklärung und auch die Zerstreuung der

eventuell bestehenden Sorgen in der

österreichischen männlichen Bevölkerung

zu schaffen.

Mit freundlicher Unterstützung von MSD

AT-LYN-00264 ERSTELLDATUM 03/2022


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 9

INSPIRATION

Prostata-Tagebuch

Männer und Vorsorge – das war lange Zeit ein ganz spezielles

Thema, auch für mich, und dazu noch Prostata! Ein Versuch der

Bestandsaufnahme eigener Erfahrungen.

Norbert Weigler

Studiendirektor i. R.

FOTO: SATU SIEGMUND

Generell geht man beim stereotypen

Männerbild davon aus, dass

Männer bei ihrem Auto wesentlich

mehr Wert auf Vorsorge legen als

bei ihrem eigenen Körper. Das gilt insbesondere

für die Prostatavorsorge. Der

Gang zur Urologin oder zum Urologen ist

oft ein Problem, weil man sich damit auch

eingestehen muss, zu einer Altersklasse zu

gehören, die gemeinhin schon in der zweiten

Hälfte des Lebens verortet wird.

Meine erste Tastuntersuchung fand im

Rahmen eines Checks bei einem Internisten

statt, der meinte, es wäre langsam Zeit

dafür. In der Folge beschloss ich, mir eine

urologische Praxis in der Nachbarschaft

zu suchen. Dort erfuhr ich, dass für die

Prostatagesundheit auch der PSA-Wert eine

entscheidende Rolle spielt. Dieser PSA-Wert

misst die Höhe des prostataspezifischen

Antigens. Ab dieser Untersuchung war ich

einige Jahre beruhigt, einen Wert unter 1,0

zu haben.

Mit ca. 60 Jahren tauchte eine deutliche

Blasenschwäche auf; nachts musste ich

zuerst einmal, später auch häufiger auf die

Toilette. Der PSA-Wert stieg mittlerweile

auf Werte über 1,x, was immer noch kein

Problem war. Mit 64 Jahren kam dann ein

abrupter Anstieg, zunächst auf 2,x, dann auf

4,x. In mir wuchs die innere Unruhe und ich

versuchte mich zu beruhigen; sagte mir, es

könnte auch mit einer Prostataentzündung

zusammenhängen. Die Ultraschalluntersuchung

brachte auch keine spezifischen

Erkenntnisse. Meine Nervosität stieg und

wurde zur existenziellen Krise. Das Bewusstsein,

dass man ein Karzinom in sich tragen

könnte, lag wie ein bleierner Schatten

über mir. Es wurde also ein MRT gemacht

und auch hier gab es keine entwarnenden

Ergebnisse. Dennoch hoffte ich noch bis zur

Biopsie, dass die Chance auf eine andere

Erklärung bestünde. Und dann war es aber

bedrohende Gewissheit: Ich hatte Prostatakrebs.

Das ist ein Gefühl, als würde man

den Boden unter den Füßen verlieren. Eine

solch greifbare Gefährdung meines Lebens

hatte ich noch nie zuvor erlebt.

Nun tauchten Fragen auf: OP oder

Bestrahlung? Ich entschied mich für eine

OP. Langsam aber sicher kehrte mein

Glauben an das Prinzip Hoffnung zurück.

Gestärkt durch meine Frau und die gesamte

Familie überstand ich ebenso die Komplikationen

einer Lymphozele. Regelmäßige

Nachsorge inklusive PSA-Tests ergaben

große Erleichterung: Der PSA-Wert war

wieder unter der Nachweisgrenze. Es

bestand Hoffnung, dass dieser Wert nie

wieder zu Panikattacken führen würde. Die

Vorsorge hatte sich also ausgezahlt. Wie

wäre der Krankheitsverlauf gewesen, wenn

ich nicht zur Vorsorge gegangen wäre? Ich

wage gar nicht daran zu denken, was

passiert wäre. Deshalb mein Rat von

Herzen: Lasst uns die Möglichkeiten der

modernen Medizin nutzen und gehen wir

zur Vorsorge!

Sponsored by Janssen

Die Lebensqualität

erhalten trotz

Prostatakrebs

FOTO: GETTY IMAGES

Eine frühe Diagnose kann

die Heilungschancen bei

Prostatakrebs erhöhen.

Auch in Pandemiezeiten

sind regelmäßige

Vorsorgeuntersuchungen ab

45 Jahren deshalb essenziell.

Dr. Holger Bartz

Medical Director bei

Janssen Austria

FOTO: LENA GRIPSHOEFER

Die bei Männern in Österreich am

häufigsten auftretende Krebsart

ist Prostatakrebs 1 . Derzeit leben

mehr als 70.000 Österreicher

mit dieser Diagnose 1 .Es ist daher wichtig,

die Möglichkeiten zur Früherkennung zu

nutzen: Hierzulande ist der PSA-Test, ein

einfacher Bluttest, für alle Männer ab 45

kostenfrei. Je früher ein Prostatakarzinom

erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen.

„Bitte gehen Sie auch gerade

jetzt, wenn Corona unser aller Leben dominiert,

regelmäßig zu Ihren Vorsorgeuntersuchungen“,

mahnt Dr. Holger Bartz, Medical

Director von Janssen Austria.

Eigeninitiative zählt

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein

Schock. Doch Patienten können aktiv dazu

beitragen, ihr primäres Ziel zu erreichen:

ein möglichst langes Überleben bei guter

Lebensqualität. Daher gilt es trotz Corona-Pandemie,

den mit dem Team aus

Ärzt:innen erstellten Therapieplan und

die Kontrolltermine einzuhalten. „Therapietreue

ist ausschlaggebend für den

Therapieerfolg. Auch eine Anpassung des

Lebensstils mit gesunder Ernährung, regelmäßiger

Bewegung und Beckenbodentraining

kann die Lebensqualität von Patienten

spürbar verbessern. Nehmen Sie das Steuer

in die Hand, denn Eigeninitiative zahlt

sich aus!“, so Mag. Christoph Slupetzky,

Patient Engagement and Advocacy Lead bei

Janssen Austria.

Therapieoptionen

Es gibt effektive Behandlungen, von der

Operation bis zur Strahlen- oder Hormontherapie,

oft kombiniert mit einer Hormonentzugstherapie.

Die Hormontherapie

unterdrückt die Wirkung der männlichen

Geschlechtshormone wie z. B. Testosteron

im Körper, die auch das Tumorwachstum

begünstigen 2 . Der gemeinsam mit den

Ärzt:innen erstellte Therapieplan bildet die

bestmögliche Behandlung für jeden Patienten.

Es ist deshalb wichtig ihn einzuhalten:

Studien belegen, dass Krebspatienten, die

ihre Medikamente wie vorgeschrieben

einnehmen, mit deutlich besseren Überlebenschancen

rechnen können 3 . „Wenn es

schwerfällt, nehmen Sie Hilfe in Anspruch,

zum Beispiel psychoonkologische Beratung –

das ist ein Zeichen von Stärke“, so Slupetzky.

Gerade Männer tun sich oft schwer,

Unterstützung anzunehmen. Depressionen

nach einer Krebsdiagnose sind recht häufig,

aber nur einer von zehn Betroffenen holt

sich professionelle Hilfe 4 .

Patient im Mittelpunkt

Janssen bringt bereits seit Jahrzehnten

Innovationen wie die Hormontherapie für

Krebspatienten auf den Markt, um zu

helfen, das Wohlbefinden bei Krebsbehandlungen

bestmöglich zu erhalten und die

Überlebenszeit zu verlängern. Darüber

hinaus werden Betroffene mit Ratgebern

und Online-Informationen unterstützt.

„Egal, gegen welche Erkrankung ein

Mensch kämpft: Jeder hat die bestmögliche

Behandlung verdient, die das Leiden heilt

oder lindert“, betont Bartz. Mit einem

jährlichen Investment von knapp neun

Milliarden Euro und mehr als 11.000

Beschäftigten in Forschung und Entwicklung

lebt Janssen diesen Anspruch.

1

Statistik Austria. Krebsprävalenz (31.12.2019)

unter http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/

krebserkrankungen/krebspraevalenz/index.

html (zuletzt aufgerufen am 7.3.2022)

2

Österreichische

Krebshilfe. Prostatakrebs

Therapie. https://www.krebshilfe.net/information/krebsformen/prostatakrebs#c699

(zuletzt aufgerufen am 7.3.2022)

3

Hershman

DL: J Clin Oncol 2016;34(21):2440–

2442.

4

Merckaert I et al. Psychooncology

2010;19(2):104-149

FOTO: KLAUS RANGER

CP-301216

Mag. Christoph

Slupetzky

Patient Engagement

and Advocacy Lead

bei Janssen Austria


10 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

INSPIRATION

FOTO: TIM CAVADINI

Mit Spielerischer

Aufklärung

zur richtigen

Hautuntersuchung


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 11

FOTO: TIM CAVADINI

Hautkrebs gehört zu den drei

häufigsten Krebsarten unter

jungen Erwachsenen. Zur Hautkrebsvorsorge

gehört neben dem

Schutz vor schädlichem UV-Licht und der

jährlichen Untersuchung bei der Hautärztin

oder beim Hautarzt auch die monatliche

Selbstuntersuchung. Dabei sollte man

jedes Muttermal und jeden Fleck nach den

ABCDE-Regeln beurteilen. Das Gratis-

Online-Spiel check das mal des Vereins Spot

the Dot hilft nun, diese ABCDE-Regeln spielerisch

zu verinnerlichen. Ziel des Spiels ist

es, verdächtige Muttermale so schnell wie

möglich zu erkennen, wodurch man Punkte

sammeln und sich einen Platz in der Highscore-Liste

sichern kann.

Marije Kruis, Gründerin von Spot the Dot

erklärt: „Wir hoffen, dass die vermittelten

ABCDE-Regeln dabei helfen, die eigene

Haut jeden Monat von Kopf bis Fuß zu

untersuchen. Der Selbst-Check ersetzt zwar

nicht die jährliche Hautuntersuchung

durch eine Ärztin oder einen Arzt, bietet

aber die beste Möglichkeit, frühe Anzeichen

von Hautkrebs zu erkennen. Werden

Veränderungen an einem Muttermal

festgestellt oder wird ein neues entdeckt,

das verdächtig aussieht, ist der Gang zur

Ärztin bzw. zum Arzt ratsam.”

Sobald Sie bemerken, dass sich ein

Muttermal in Größe, Form oder Farbe

verändert, oder wenn ein Muttermal

anfängt zu jucken oder zu bluten, sollten

Sie einen Termin für eine Untersuchung

bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt

vereinbaren.

ÜBER SPOT THE DOT

Spot the Dot ist ein kleiner Verein, der mit

Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen

Welt zusammenarbeitet, um das Bewusstsein

für Melanome und andere Arten von Hautkrebs

zu schärfen. Ziel der Projekte ist es, die Menschen

zu ermutigen, mit ihren Angehörigen (und

ihrer Ärztin/ihrem Arzt) ein Gespräch über die

Bedeutung der Prävention und der Erkennung

von Hautkrebs zu beginnen.

Ein Gratis Online-Spiel

Scannen & Spielen

check das mal ist

kostenlos und kann

auf jedem Gerät mit

Internetzugang gespielt

werden. Über

www.spotthedot.

org/checkdasmal

kann das Spiel im

Webbrowser gespielt

werden.

Erfahre mehr auf:

www.spotthedot.org

www.instagram.com/

spot.the.dot

www.fb.com/

spotthedotcampaign

Sehen Sie die verdächtigen Muttermale?

Auflösung: II, V

FOTO: ZVG

Hier die ABCDE-

Regeln erklärt:

A wie Asymmetrie

Muttermale sollten eine gleichmäßige runde oder ovale Form

haben. Solltest du ein ungleichmäßiges, also asymmetrisches

Mal entdecken, ist eine Untersuchung bei einer Hautärztin oder

einem -arzt angeraten.

B wie Begrenzung

Die Ränder von harmlosen Muttermalen sind scharf begrenzt

und glatt. Wirken die Ränder verwaschen, ausgefranst, uneben

oder rau, sollte eine Hautärztin oder ein -arzt aufgesucht werden.

C wie Colour

Hat ein Muttermal eine unregelmäßige Färbung, schwankt es

zwischen hell und dunkel oder weist andersfarbige Flecken auf,

dann ist auch hier eine Untersuchung bei einer Hautärztin oder

einem -arzt wichtig.

D wie Durchmesser

Beträgt der Durchmesser einer Hautveränderung mehr als sechs

Millimeter oder ist die Form des Mals halbkugelig, sollte zur

Abklärung eine Hautärztin oder ein -arzt konsultiert werden.

E wie Entwicklung

Verändert sich ein Muttermal in Größe, Form oder Farbe oder

fängt es an zu jucken oder zu bluten, dann sollte auch in diesem

Fall ein Termin für eine Untersuchung bei einer Hautärztin oder

einem -arzt vereinbart werden.


12 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

INSPIRATION

Hautsache richtige Pflege!

Sie bedeckt fast 100 Prozent unseres Körpers – nicht zuletzt

deshalb wird unsere Haut auch als „Visitenkarte“ bezeichnet. Damit unsere Haut

schön bleibt, ist aber die richtige Pflege entscheidend.

Bianca Jantscher

Gründerin des Blogs

@haut.gefluester

Christina Karner

Hauttyp: Sensibel

FOTO: MARIA FERRO FOTO: KERSTIN BRETTERBAUER

Wie hat sich deine Haut nach dem Absetzen

der Pille verändert? Wie äußerte sich

Akne bei dir?

Zu Beginn zeigten sich trockene und gerötete

Hautstellen, Pickel kamen zum Vorschein.

Es folgten große Unterlagerungen,

die teilweise mein Gesicht verformten und

in weiterer Folge unglaubliche Schmerzen

verursachten. Schon bald wurde eine der

schlimmsten Akne-Formen diagnostiziert.

Bei Acne conglobata – eine sehr starke

Form der Akne – treten große entzündliche

Knoten, Papeln und Pusteln auf. Es

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist

eine nicht ansteckende, chronisch-entzündliche

Hauterkrankung, die schubweise

auftritt. Durch die gestörte Hautbarriere ist

man anfällig für viele Einflüsse und Reize

von außen; die Haut ist sehr trocken, gerötet,

nässt und juckt meist sehr stark.

Wie wichtig sind dir bei der Hautpflege

die Inhaltsstoffe von Produkten und warum?

Worauf achtest du?

Neurodermitis ist (noch) nicht heilbar. Aber:

Mit dem richtigen Therapiemix lassen sich

Christina, was bedeutet „sensible Haut“

für dich?

Schon meine Mutter hatte sensible Haut,

und auch mich betrifft das Problem seit meiner

frühen Kindheit. Von der Sonne bin ich

sofort rot geworden. Bestimmte Waschmittel

oder Sonnencremes, Polyester in der Kleidung,

Chlor sowieso – alle diese Faktoren

sorgen bei sensibler Haut für Hautirritationen.

Ich bade deshalb lieber im Meer als in

einem Pool und wenn ich mich verletze, sind

Wunden oder blaue Flecken intensiver da.

können sich auch Abszesse bilden, die

zusammenfließen und extreme Schmerzen

verursachen. Weiters drohen erhebliche

Vernarbungen.

Wie wichtig sind dir bei der Hautpflege

die Inhaltsstoffe von Produkten und warum?

Worauf achtest du?

Meine größten Erfolge erzielte ich durch

den ganzheitlichen Ansatz der Traditionell

Chinesischen Medizin. Von außen achte ich

auf eine reizarme Reinigung und Feuchtigkeitspflege.

Wirkstoffe wie Retinol und

die Symptome lindern – bestenfalls bis hin

zu langfristiger Beschwerdefreiheit, wie ich

sie erlebe. Die Behandlung sollte immer in

Absprache mit der Dermatologin oder dem

Dermatologen erfolgen, denn die Neurodermitis

zeigt sich bei jeder Person anders,

sodass auch die Behandlung individuell sein

muss. Basis der Neurodermitis-Therapie

ist die tägliche Hautpflege, die die Haut

reinigt, rückfettet und befeuchtet. Sie hält

die gestörte Hautbarriere halbwegs intakt

und sollte auch in erscheinungsfreien Zeiten

konsequent weitergeführt werden, da so

neuen Schüben vorgebeugt werden kann.

Wie wichtig sind dir die Inhaltsstoffe

deiner Hautpflegeprodukte und warum?

Worauf achtest du?

Ich achte darauf, dass sie keine Silikone,

keine Farb- und Duftstoffe und wenig Alkohol

enthalten. Wenn möglich, benutze ich

Hautpflege, die auf Wasserbasis beruht. Den

Unterschied merke ich sofort: Bei qualitativ

hochwertigen Produkten habe ich deutlich

weniger Rötungen der Pickel, die Poren

werden kleiner und die Haut ist beruhigter.

Niacinamid setze ich sehr gezielt ein.

Chemische Peelings (AHA, BHA) verwende

ich regelmäßig; dabei werden Hautschuppen,

die die Poren blockieren,

abgetragen und Talg kann somit besser

abfließen. Ohne Sonnenschutz – ohne

mich! UV-Licht kann Akne-Bakterien

triggern. Die Ölproduktion steigt durch

UV-Licht an, erhöhte Reaktionen sind die

Folge. Das tägliche Tragen eines Lichtschutzfaktors

verhindert Schäden, die zu

Falten, Hautkrebs und Hyperpigmentierung

führen können.

Grundsätzlich sollte man hautreizende

Inhaltsstoffe wie Farb- und Duftstoffe sowie

ein Zuviel an Konservierungsstoffen

meiden. Ratsam ist außerdem ein niedriger

Wasser- und hoher Ölanteil bei Cremes.

Bewährt hat sich das Vitamin B12, um die

Entzündung und den mit ihr einhergehenden

Juckreiz zu hemmen. Glycerin befeuchtet

die Haut, Dexpanthenol hilft ihr, sich zu

regenerieren. Harnstoff (Urea) stärkt die

Fähigkeit der Haut, Wasser zu speichern.

Aber Vorsicht: Auf akut entzündeter Haut

sollte Harnstoff nicht verwendet werden, da

dieser dann brennt.

Wie geht es dir heute allgemein mit der

Hautpflege?

Ich achte aus gesundheitlichen Gründen

darauf, aber es hat auch andere Vorteile: Ich

schütze meine Haut besonders und prüfe

genau, was ich an sie heranlasse und was

nicht. Meine Mutter sagt immer, dass meine

Haut es mir danken wird, wenn ich älter

sein werde. Und sie selbst ist der beste

Beweis dafür!

FOTO: HAUTINFO.AT

Mag. Karin Hafner

Gründerin von

Hautinfo.at

Sponsored by Eau Thermale Avène

Eau Thermale Avène. Gesunde Haut ist Selbstvertrauen.

Das Avène Thermalwasser ist für seine beruhigende und reizlindernde Wirkung auf die Haut

weltweit bekannt. Die Expert:innen von Avène haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich den

Bedürfnissen der empfindlichen Haut zu widmen und ihr Wohlbefinden wiederherzustellen.

Denn gesunde Haut ist Selbstvertrauen.

FOTO: PIERRE FABRE

Die Reise des Avène Thermalwassers

Die natürliche Thermalwasserquelle von

Avène befindet sich im Herzen des Naturparks

Haut-Languedoc. Auf einer mehr als

50-jährigen Reise gelangt dort jeder Regentropfen

bis in eine Tiefe von 1.500 Metern

und reichert sich dabei mit zahlreichen

Mineralien und Spurenelementen an. Dank

dieses natürlichen Vorgangs erhält das

Avène Thermalwasser seine beruhigenden,

reizlindernden und entzündungshemmenden

Eigenschaften, die durch mehr als 150

klinische Studien bestätigt wurden.

Das Avène Thermalwasser wird unter

sterilen Bedingungen direkt an der Quelle

abgefüllt. Dies garantiert seine biologische

Reinheit und unverfälschte Wirksamkeit.

Aus der einzigartigen im Avène Thermalwasser

enthaltenen Mikroflora aqua.

dolomiae wurden drei postbiotische

Aktivstoffe entwickelt, die in verschiedenen

Pflegeprodukten von Avène zum Einsatz

kommen: I-modulia®, [C+-Restore] und

D-Sensinose.

I-modulia®

Der erste antiirritative biotechnologische

Aktivstoff lindert den Juckreiz und stimuliert

die Abwehrkräfte der Haut. I-modulia®

ist eine Komponente unserer Pflegelinie

XeraCalm A.D und wurde spezifisch für

sehr trockene, atopische Haut entwickelt.

Dank einer Dreifachwirkung gegen

Juckreiz, Entzündungen und bakterielle

Superinfektion werden die Symptome der

Neurodermitis bekämpft.

[C+-Restore]

Dieser reparierende postbiotische Wirkstoff

der neuen Generation beschleunigt

die natürliche Hautregeneration und ist in

der Akutpflegelinie Cicalfate+ enthalten.

In Kombination mit einem antibakteriellen

Kupfer-/Zink-Komplex regeneriert das

beruhigende, reizlindernde Avène Thermalwasser

irritierte, empfindliche Haut

innerhalb von 48 Stunden.

D-Sensinose

Der neueste postbiotische Aktivstoff ist

essenzieller Bestandteil der Pflegelinie

Tolérance Control und wurde mit dem Ziel

entwickelt, durch eine direkte Wirkung auf

die sensorischen Nervenzellen die Hyperreaktivität

von überempfindlicher Haut zu

regulieren und ihr sofortige Beruhigung zu

verleihen. Die Haut wird innerhalb von 30

Sekunden beruhigt und die Hautbarriere

binnen 48 Stunden wiederhergestellt.

Lesen Sie mehr unter

www.eau-thermale-avene.at


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 13

INSIGHT

Mag. Karin Hafner: ehemalige Neurodermitis-Patientin

und Gründerin von Hautinfo.at

FOTO: HAUTINFO.AT

Neurodermitis: Nicht

nur der Körper sondern

auch die Seele leidet

Neurodermitis geht im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“.

Denn die Beschwerden belasten nicht nur den Körper sondern auch

die Psyche, erklärt Mag. Karin Hafner, ehemalige Neurodermitis-

Patientin und Gründerin von Hautinfo.at. Die von der chronischen

Erkrankung sichtlich gezeichnete Haut entspricht nicht dem

angesagten Schönheitsideal – was Betroffene oft unter Druck setzt:

Sie fühlen sich stigmatisiert und sozial ausgegrenzt.

Text

Doreen Brumme

Neurodermitis und Stress – wie hängen

die beiden Faktoren zusammen?

Grundlegende Lebensthemen, wie zum

Beispiel die geeignete Berufswahl, Partnerschaft

oder Sexualität, werden im

Zusammenhang mit der Erkrankung häufig

als Belastung empfunden und führen bei

Betroffenen zu großen Verunsicherungen

im Alltag.

Die typischen Neurodermitis-Symptome

– trockene, gerötete und nässende Haut –

sind nach außen für alle sichtbar und verursachen

deshalb inneren Stress. Betroffene

sorgen und ängstigen sich in Bezug auf die

Ungewissheit, wann der nächste Schub

kommt, und zweifeln daran, dass sie den

normalen Alltag meistern. Darüber hinaus

schämen sie sich aufgrund ihrer sichtbaren

Hautveränderungen. Meist fühlen sie sich

der Erkrankung hilflos ausgeliefert. Dieser

Stress wiederum beeinflusst den Verlauf

der Neurodermitis negativ, löst einen neuen

Schub aus oder verstärkt einen laufenden.

Wie lässt sich dieser Stress-Teufelskreis

durchbrechen?

Indem man sich neben einer maßgeschneiderten

medizinischen Behandlung bei der

Dermatologin oder dem Dermatologen auch

um die persönliche Krankheitsbewältigung

kümmert. Wenn der Selbstwert leidet und

auch die Seele „weh tut“, ist es wichtig, sich

mitzuteilen und dem Schmerz Ausdruck zu

verleihen. Ein:e auf Haut-Psyche-Stress spezialisierte:r

Psychotherapeut:in oder Coach

kann helfen, eine individuelle Strategie im

Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.

Was können Eltern tun, wenn ihr Kind

einen Neurodermitis-Schub hat?

Bei Neurodermitis gilt es, die Symptome

zu lindern, allen voran den Juckreiz. Denn

wenn die Haut weniger juckt, kratzt sich das

Kind auch weniger und provoziert somit

weniger Hautentzündungen.

Im akuten Schub muss der erste Weg

daher zur Dermatologin oder zum Dermatologen

führen, um eine sofortige medizinische

Behandlung zu starten. In akuten wie

in schubfreien Phasen sollte die trockene

Kinderhaut zweimal täglich von Kopf bis

Fuß gut eingecremt werden, um sie mit

ausreichend Feuchtigkeit (Rückfeuchtung)

sowie Lipiden (Rückfettung) zu versorgen

und damit geschmeidig zu halten. Diese

Basispflege kann die bei Neurodermitis

gestörte Hautbarriere langfristig verbessern,

wodurch Juckreiz und Krankheitsschübe

gelindert werden können. Fragen

Sie am besten die Dermatologin oder den

Dermatologen nach individuell passenden

Produkten zur Basispflege.

Welche Tipps helfen Kindern, den Alltag

mit Neurodermitis zu meistern?

Kinder mit Neurodermitis haben es in

einigen Lebenssituationen schwerer als

gesunde Kinder. Der Schlafmangel infolge

von nächtlichen Juckreiz-Kratz-Attacken

macht das Konzentrieren in der

Schule schwer. Dazu können aufgrund des

„anderen Erscheinungsbildes“ im Vergleich

zu hautgesunden Kindern psychische

Probleme auftreten. Suchen Sie hier bitte

unbedingt rechtzeitig das Gespräch mit

dem Lehrpersonal, um etwaigen Schulstress

– inhaltlichen wie sozialen – für Ihr

Kind möglichst zu lindern.

Des Weiteren lege ich den Eltern dringend

ans Herz, bei allen Verboten (Achten

auf bestimmte Nahrungsmittel) und

Geboten (tägliche Hautpflege) nicht zu

vergessen, dass ihr Kind immer noch Kind

ist. Lachen und Spaß am Leben sorgen für

eine stabile Psyche, was wiederum für den

Selbstheilungsprozess notwendig ist.

Wichtig ist, dass auch ein Kind mit Neurodermitis

lernen darf, ein halbwegs normales

Leben zu führen!

Lesen Sie mehr unter

www.hautinfo.at

Neurodermitis

Das juckt

mich nicht

mehr!

Deine Neurodermitis lässt dich aus der Haut fahren?

Die Forschung macht große Fortschritte und es gibt neue Behandlungen –

gegen quälenden Juckreiz und für eine Verbesserung der Haut.

Finde gemeinsam mit deinem Hautarzt eine passende Lösung!

Mach dich schlau: www.neurodermitis-online.at


14 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

EXPERTISE

Urtikaria: von Stress

und Brennnesseln

Wer mit der juckenden Hautkrankheit Urtikaria lebt, muss nicht nur mit stressigen Ausschlägen

im Alltag klarkommen, sondern auch mit dem Gefühl, sich ständig in Brennnesseln zu setzen.

Text Magdalena Reiter-Reitbauer

Chronisch, aber nicht ansteckend

Die Hauterkrankung Urtikaria wird auch als Nesselsucht

oder Nesselfieber bezeichnet. Ihren Namen

hat sie von „urtica“, dem lateinischen Wort für

Brennnessel. Die Hautirritationen, die nach dem

Kontakt mit der bekannten Pflanze vom Wegesrand

auftreten, sind nämlich den Symptomen der Urtikaria

ähnlich. Während die Irritationen durch die

Berührung mit der Brennnessel relativ rasch wieder

abklingen, ist die Urtikaria jedoch eine chronische,

krankhafte Reaktion der Haut. Urtikaria ist dabei

weder ansteckend noch vererbbar.

SYMPTOME: Bläschen, Rötungen und

Juckreiz

Urtikaria ist eine Überempfindlichkeitsreaktion

der Haut. Die Symptome der Nesselsucht

äußern sich mit Bläschen, Quaddeln,

Rötungen und Juckreiz auf der Haut. Der

intensive, juckende Hautausschlag zeigt

sich mit blassen oder roten kleinen Schwellungen,

die im weiteren Krankheitsverlauf

größer werden oder an einer anderen Stelle

wieder auftreten können. Urtikaria kann

den ganzen Körper betreffen. Lebensgefährlich

wird die Nesselsucht dann, wenn sie

durch die vermehrte Ausschüttung von

Histamin auch auf den Schleimhäuten

in Mund und Hals aufritt und dort im

schlimmsten Fall zu Atemnot führt.

VERLAUF: wenige Stunden bis mehrere

Wochen

Der Hautauschlag bei Urtikaria kann

akut oder chronisch auftreten. Die beiden

Formen unterscheiden sich durch den zeitlichen

Verlauf. Eine akute bzw. spontane

Urtikaria dauert zwischen wenigen Stunden

und zwei Wochen an; bei der chronischen

Verlaufsform können Quaddeln und Juckreiz

auch länger als sechs Wochen anhalten.

Auslöser für das Auftreten der Nesselsucht

können neben Allergenen auch Autoimmunerkrankungen

oder Infektionen sein.

HAUTKRANKHEITEN: Stress für Körper und

Psyche

Hauterkrankungen stellen für viele Betroffene

eine große psychische Belastung und Einschränkung

ihrer Lebensqualität dar. Auch bei Urtikaria

sind die überfallsartig auftretenden und juckenden

Quaddeln, die noch dazu gerne im Gesicht

auftreten, nicht nur eine physische, sondern auch

eine psychische Herausforderung. Akute Schübe

und die Unberechenbarkeit des Auftretens können

nicht nur das Alltagsleben von Betroffenen

auf den Kopf stellen, sondern auch zu Schlafproblemen

und Konzentrationsschwierigkeiten

führen. Eine akute oder chronische Urtikaria

kann Betroffene in vielen verschiedenen Lebensbereichen

enorm beeinträchtigen. Zusätzlich

dazu wirken sich psychische Faktoren wie Stress

negativ auf das Auftreten und den Verlauf von

Urtikaria aus. Parallel zu den Symptomen selbst

können daher noch psychische Begleiterkrankungen

wie Ängste oder Depressionen hinzukommen.

THERAPIE: akute und langfristige Behandlung

von Urtikaria

Obwohl Urtikaria nicht heilbar ist, kann die Hautkrankheit

heute dank moderner Medikamente

gut behandelt werden, um die Symptome akut zu

lindern, langfristig in Schach zu halten bzw. zu

kontrollieren. Die verfügbaren Therapieoptionen

zielen darauf ab, Menschen mit Urtikaria einen

Alltag ohne Beschwerden zu ermöglichen. Da die

Schübe der Nesselsucht spontan und überfallsartig

auftreten können, gibt es darüber hinaus auch Notfall-Sets

für Betroffene.

INFORMIEREN: Diagnose und Aufklärung helfen

Damit Menschen, die an Urtikaria leiden, möglichst

schnell zu einer geeigneten Therapie kommen,

müssen sie überhaupt erst richtig diagnostiziert

werden. Information und Aufklärung über die

chronische Hautkrankheit ist daher entscheidend –

auch um bei ersten Anzeichen eine Hautärztin oder

einen Hautarzt aufsuchen und Symptome auf eine

Urtikaria sowie auf mögliche Auslöser hin abklären zu

können. Urtikaria-Expert:innen sprechen dann mit

Patient:innen über geeignete Behandlungsoptionen

sowie begleitende Therapiemaßnahmen, um einen

Weg zu finden, damit Betroffene beschwerdefrei

durchs Leben gehen können.

FOTOS: SHUTTERSTOCK


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 15

PANEL

Wohlfühlen trotz Stress? Diese

fünf Tipps helfen garantiert!

Entspannung ist das beste Mittel gegen Stress. Mit diesen fünf Tipps sorgen Sie auch in stressigen

Zeiten für Ihr Wohlbefinden.

Wenn wir in eine Situation geraten, die wir

für nicht bewältigbar halten, reagiert unser

Körper darauf – physisch und psychisch: Er

versetzt sich in eine angespannte Alarmbereitschaft

und stellt sich auf Höchstleistungen

ein. Anders ausgedrückt: Er hat – wir

haben – Stress. Hier gilt zu beachten: Was

akut von Vorteil ist, macht auf Dauer krank.

Wird Stress chronisch, schwächt er Körper

und Psyche. Was wir nun dagegen tun können,

ist uns zu entspannen. So geht’s:

1. Werden Sie achtsam(er)!

Lernen Sie, im Augenblick zu leben und

diesen zu genießen. Wer auch sich selbst

im Hier und Jetzt achtsam wahrnimmt,

erkennt bei Stress eigene Reaktionsmuster

besser und kann gelassener reagieren.

2. Atmen Sie richtig!

Viele atmen nicht (mehr) tief in den Bauch,

sondern nur noch kurz und flach in die

Brust. Unter Stress ist das fatal. Es kommt

noch weniger Sauerstoff im Blut an, sodass

der körperliche Stress wächst. Trainieren

Sie tief in Bauch, Brust, Rücken und Schultern

zu atmen, um sich umzugewöhnen. Bei

Stress atmen Sie bewusst tief und entspannen

sich. Alternativ: Summen Sie ein Lied!

3. Lächeln Sie!

Wer im Stress innehält und eine Minute

lang lächelt, signalisiert dem Hirn: Ich habe

gute Laune! Der Körper beendet daraufhin

den Alarmmodus.

4. Greifen Sie zu diesen drei Anti-Stress-

Snacks!

Naschen Sie Haferflocken, Nüsse oder

Bananen. Darin stecken Vitamin B, Mineralien,

Eiweiße und langkettige Kohlenhydrate,

die als Nervenfutter gelten.

5. Machen Sie Pausen!

Legen Sie in Stresszeiten immer wieder

Pausen ein. Ein Spaziergang, ein wohltuendes

Bad oder auch ein kurzes Schläfchen

sind wahre Stresskiller. Auch Sport kann

zur Stresspause werden.

Text

Doreen Brumme

Alida Oorburg

Physiotherapeutin

www.imfitooorburg.at

FOTO: PRIVAT

Warum ist regelmäßige Bewegung so

wichtig für die Gesundheit?

Für mich als Physiotherapeutin und Expertin

für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit

des Bewegungsapparates von

Patienten ist klar, dass unser Körper vor

allem dazu gemacht ist, bewegt zu werden.

Das Skelett mit seinen über 120 Gelenken,

die mehr als 650 Muskeln sowie die Versorgung

über Organe und Blut – all dies

dient dazu, dass der Körper sich von Natur

aus und ausdauernd bewegen kann. Kleine

Kinder sind das beste Beispiel dafür.

Doch welche Bewegung bzw. wie viel

Sport ist je nach Person angemessen?

Ähnlich wie bei einer gesunden Ernährung

braucht unser Körper ein abwechslungsreiches

Angebot an Bewegung. Dies kann

von Person zu Person variieren. Büroangestellte

lassen sich vielleicht eher für eine

Runde Joggen oder Spazieren motivieren.

Handwerker, die an sich schon viel Bewegung

machen, würde ich als Ausgleich eher

Pilates oder Yoga empfehlen.

Wichtig ist, dass Bewegung nicht nur

eine Notwendigkeit ist, sondern auch Spaß

machen soll.

„Einmal in der Woche Sport machen

bringt gar nichts, oder?“

Ich sehe immer wieder, wie Teilnehmer aus

meinen Pilatesgruppen mit der Zeit beweglicher

werden und sich bei den Übungen

leichter tun, obwohl sie „nur“ einmal pro

Woche Pilates machen. Auch ich selbst

kann feststellen, dass ich beim Klettern

meine Kraft und das Niveau gut halten

kann, obwohl ich nicht mehr als einmal in

der Woche klettere.

Mein Tipp deshalb in Bezug auf unseren

Bewegungsapparat: Lebe nach dem Motto

„Use it or lose it“. Wenn eine Funktion nicht

genutzt wird, geht sie früher oder später

verloren.

Lesen Sie mehr unter

physioaustria.at

RÜCKEN-FIT-WOCHE

• 7 Übernachtungen mit Vollpension

• Ärztliche Betreuung

• Wirbelsäulentraining

• Moor- oder Medizinalbäder

• Heilmassagen uvm.

ab € 1.025,– pro Person

START IN EIN GESÜNDERES LEBEN

Sie wollen bewusst etwas für sich tun, um möglichst lange aktiv und gesund zu bleiben? Sie wollen Ihren Lebensstil

und Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern? Dann ist ein „Gesundheitsvorsorge Aktiv“-Aufenthalt im Moorheilbad

Harbach oder Lebens.Resort Ottenschlag genau das Richtige für Sie! Das erklärte Ziel ist, Krankheiten entgegenzusteuern

und den Grundstein für gesunde Lebensjahre zu legen.

Moorheilbad Harbach

3970 Moorbad Harbach im Waldviertel

02858/5255-1620

info@moorheilbad-harbach.at

www.moorheilbad-harbach.at

Gesundheitsvorsorge wirkt

Im Moorheilbad Harbach und Lebens.Resort Ottenschlag

kann das 3-wöchige Programm „Gesundheitsvorsorge

Aktiv“ (GVA) sowohl von Erwerbsfähigen als auch von

Personen im Ruhestand in Anspruch genommen werden.

Neben der Behandlung von beginnenden Beschwerden im

Bewegungs- und Stützapparat liegt der Schwerpunkt auf

der Verbesserung des Lebensstils. Denn mit regelmäßiger

Bewegung, mentaler Erholung und ausgewogener Ernährung

können Sie selbst viel dazu beitragen, um möglichst

lange gesund zu bleiben.

Individuelles Therapieprogramm

Durch den modularen Aufbau kann das Therapieprogramm

individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Je nach

Fitnesszustand erlernen Sie unter Anleitung der Therapeuten,

die für Sie richtige Bewegung. Wenn Ihnen beginnende

psychische Belastungen zu schaffen machen, gibt es den

Betreuungsschwerpunkt „Mentale Gesundheit“. In Workshops

und Schulungen erhalten Sie wertvolle Tipps. Dabei

ist auch gesunde Ernährung ein wichtiges Thema. Weitere

physikalische Therapien runden das Angebot ab.

Unsere Kompetenz für Ihre Gesundheit

Die Patienten schätzen nicht nur die langjährige Erfahrung,

sondern auch die hohe medizinische und therapeutische

Kompetenz im Moorheilbad Harbach und Lebens.Resort

Ottenschlag sowie die Herzlichkeit unserer Mitarbeiter.

Zudem bietet die herrliche Landschaft des Waldviertels

das ideale Umfeld, um neue Kraft zu tanken. Bei xundem

Genuss mit regionalen, biologischen Produkten und entlang

vieler Wander- und Laufwege kann das Erlernte gleich

in die Tat umgesetzt werden.

So erfolgt die Antragstellung

Kontaktieren Sie Ihren Arzt bezüglich der Antragstellung

und geben Sie als Wunschort „Moorheilbad Harbach“ oder

„Lebens.Resort Ottenschlag“ an.

Die beiden Gesundheitsbetriebe sind Partner der österreichischen

Sozialversicherungen und bieten auch private

Gesundheitsaufenthalte an.

AKTIV.WOCHE

• 7 Übernachtungen mit Vollpension

• Heilgymnastik-Einheiten

• Kraft- und Sensomotoriktrainings

• Therapiekletterwand

• Heilmassagen uvm.

ab € 955,– pro Person

Lebens.Resort Ottenschlag

3631 Ottenschlag im Waldviertel

02872/20 0 20-500

info@lebensresort.at

www.lebensresort.at

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezieht sich jede personenbezogene Formulierung ausdrücklich auf Frauen und Männer.


16 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

INSPIRATION

Sponsored by myBioma

FOTO: ZVG

Text

Philipp Jauernik

Der Körper „denkt“

mit dem Darm

„Ich habe ein gutes Bauchgefühl dabei“ –

eine Redewendung, die jede:r von uns schon

häufiger gehört hat. Wir beschreiben damit ein

Wohlbefinden, das wir bei einem bestimmten

Gedanken haben – was wiederum weniger zufällig

ist, als wir glauben.

Das Bauchgefühl ist kurzgefasst

eine Einschätzung, die auf

Intuition und nicht auf rationalen

Überlegungen beruht. Diese

Einschätzung speist sich aus Gefühlen –

was zufällig klingt aber nicht der Fall ist.

Denn längst ist bekannt, dass beim Wohlbefinden

des Menschen Geist und Körper

zusammenspielen, einander ergänzen und

beeinflussen. Eine Schlüsselrolle wird dabei

dem Darm zugeschrieben: Er ist über den

Vagusnerv mit dem Gehirn verbunden.

Dieser Nerv ist wie eine Highspeed-Datenleitung,

die Informationen austauscht.

Glück, Sorgen, Ängste – oft ist der

Zusammenhang direkt sichtbar. So haben

etwa manche Menschen vor Prüfungen

Durchfall. Umgekehrt weisen Reizdarmpatient:innen,

die eine Psychotherapie oder

eine Hypnosetherapie erhalten haben,

oftmals deutlich weniger Beschwerden

auf. Das Reizdarmsyndrom ist dabei keine

Seltenheit mehr: Etwa fünf bis 20 Prozent

aller Menschen leiden an ihm.

Und auch auf psychische Erkrankungen

können wir hier stoßen, denn es bestehen

Wechselwirkungen zwischen Antidepressiva

und dem Darm. Einige Wirkstoffe

werden hier freigesetzt, einige Medikamente

haben Einfluss auf die Magen-Darm-Flora.

Eines ist sicher: Die Darm-Hirn-Achse

spielt eine ganz wesentliche Rolle für unser

Wohlbefinden.

Auch von großer Bedeutung ist die

Darm-Haut-Achse. Haut und Darm sind

jene Körperteile mit der größten Oberfläche.

Hier wird aktuell besonders stark geforscht.

So können etwa Krankheiten, die ihren

Ursprung im Darm haben, letztlich auf der

Haut sichtbar werden.

Das ist aber nicht der einzige Zusammenhang.

Aus mehreren Studien wissen

wir heute, dass Menschen mit sensibler

Haut auch eine veränderte Darmflora

aufweisen. Wenn der Darm nicht richtig

funktioniert, zeigt sich das bald auch auf

der Haut. Neben allergischen Reaktionen

können auch Pickel, Hautunreinheiten und

Akne zu den Folgen gehören – ebenso die

Schuppenflechte.

Hier stoßen wir auf altbekanntes Wissen:

Dass falsche Ernährung Auswirkungen auf

die Haut haben kann, ist keine Neuigkeit.

Und: Im Darm entsteht Vitamin B7, das für

glänzende Haare und straffe Haut sorgt. Wir

sehen also, dass die Darm-Haut-Achse nicht

zu unterschätzen ist.

Die Verbindungen zu Hirn und Haut sind

also zwei Möglichkeiten, die Bedeutung

des Darms für unsere Gesundheit festzumachen.

Das ist auch für das Immunsystem

wichtig. Immerhin befinden sich rund 70

Prozent aller Immunzellen in Dünn- und

Dickdarm. Hier laufen mehr als drei Viertel

unserer Abwehrreaktionen ab.

Im Darm wird der vom Magen hergestellte

Speisebrei in seine Bestandteile zerlegt.

Das sind Fett- und Aminosäuren, Wasser,

Zucker, Vitamine und diverse andere

Flüssigkeiten. Über die Schleimhäute des

Dünndarms werden Nährstoffe ins Blut

weitergegeben, die so für die Körperzellen

bereitstehen. Außerdem beherbergt der

Dickdarm sogenannte Lymphfollikel, deren

Aufgabe es ist, Viren und Bakterien zu

bekämpfen. Das komplettiert die zentrale

Rolle des Darms für unser Gesundheitsund

Immunsystem.

FOTO: SHUTTERSTOCK

„Der gesunde Darm

ist die Wurzel aller

Gesundheit“

Das sagte bereits der griechische

Mediziner Hippokrates rund 300 vor

Christus. Was bereits vor tausenden von

Jahren erkannt wurde, wird heute durch

die Fortschritte in der Wissenschaft

bestätigt: Der Darm ist nicht nur für die

Verdauung und Nährstoffaufnahme

zuständig, sondern spielt auch eine

entscheidende Rolle bei der Abwehr

von Krankheitserregern und dem Erhalt

unserer Gesundheit.

Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt

eine Armee von Billionen Mikroorganismen, die in

unserem Darm leben – auch bekannt als Darm-

Mikrobiom oder umgangssprachlich Darmflora.

Das Darm-Mikrobiom besteht aus Bakterien, Viren und

Pilzen, wobei die Bakterien den Großteil ausmachen. Sie

machen uns Nährstoffe zugänglich, trainieren unser Immunsystem,

produzieren wichtige Hormone und Botenstoffe und

kommunizieren sogar mit unserem Gehirn. Geht es unseren

unsichtbaren Darmhelferlein nicht gut, leidet auch unser

Wohlbefinden.

Das unsichtbare Organ sichtbar machen

Wenn dieses Superorgan eine so entscheidende Rolle

spielt, warum beschäftigt sich dann kaum jemand mit dem

eigenen Darm? Der Grund dafür könnte sein, dass der Darm

und seine Helferlein für niemanden sichtbar sind. Dieser

Problematik haben sich Dr. Barbara Sladek und Dr. Nikolaus

Gasche angenommen und myBioma gegründet. Die Mission:

„Jedem Menschen den Zugang zur modernsten Darm-Mikrobiom-Analyse

zu ermöglichen“.

myBioma analysiert mittels modernster Methoden die

Gesamtheit der Bakterien in Darm. Zusammengefasst in

einem umfangreichen Bericht erfährt man nicht nur, welche

Bakterien im Darm leben, sondern auch, wie sie sich auf die

eigene Gesundheit auswirken. Angefangen bei der mikrobiellen

Zusammensetzung, über die Nahrungsverwertung und

unterschiedliche Gesundheitszustände wie Reizdarmsyndrom,

bis hin zu Darm-Hirn-Achse oder Darm-Haut-Achse

enthält der Bericht auch personalisierte Ernährungsempfehlungen,

um das Mikrobiom weiter zu fördern oder wieder ins

Gleichgewicht zu bringen. Denn: Die Basis eines gesunden

Mikrobioms liegt in der richtigen Ernährung. So kann nun

jede Person die eigene Darmgesundheit und das eigene

Wohlbefinden selbst in die Hand nehmen!

Erhältlich ist die Analyse über die Webseite von myBioma.

Über diese kann das Kit in ganz Europa direkt nach Hause

bestellt werden. Mit dem beiliegenden Stuhlröhrchen entnimmt

man eine winzige Probe und sendet diese zurück an

myBioma. Nach ca. vier Wochen ist das Ergebnis abrufbar.

myBioma ermöglicht so einen Einblick in die unsichtbare

Welt des eigenen Darm-Mikrobioms und gibt jedem Menschen

die Möglichkeit, das eigene Wohlbefinden von zu

Hause aus zu verbessern.

Erfahren Sie jetzt, ob Ihr Mikrobiom im Gleichgewicht ist,

und bestellen Sie Ihr persönliches myBioma-Kit bequem

nach Hause. Weil Ihre Gesundheit im Darm beginnt!


Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info 17

Unterstützt von Novo Nordisk

FOTO: SHUTTERSTOCK

Wieso fällt Abnehmen

eigentlich so schwer?

Ein Gespräch mit der Medizinerin und Stoffwechselexpertin Dr. Petra Fabritz

über Abnehmmythen und was die Wissenschaft zum Wunschgewicht

beitragen kann.

AT22OB00032 NOVO NORDISK PHARMA GMBH, 1220 WIEN, DONAU-CITY-STR.7

Es ist ein Dienstagmorgen und Dr.

Petra Fabritz fährt den Computer in

ihrer Ordination in Wien Alsergrund

hoch. Der erste Termin des

Tages: Eine Patientin kommt zur Erstuntersuchung

für die Abnehmtherapie. Damit ist

sie kein Einzelfall – immer mehr Menschen

entscheiden sich dazu, sich beim Abnehmen

von Spezialistinnen und Spezialisten

unterstützen zu lassen. „Wenn Übergewichtige

zu mir kommen, haben sie häufig

schon viele gescheiterte Abnehmversuche

hinter sich“, erzählt die Internistin. Studien

zeigen, dass etwa 90% der Diäten scheitern.

Hauptgrund dafür ist oft der Hunger.

Besonders gefährlich sind laut der Expertin

die sogenannten Crashdiäten, bei der man

in erster Linie Muskelmasse verliert und

schlussendlich einen größeren Fettanteil im

Körper hat als vorher. Hunger-Sättigungs-

Kreislauf und Fettstoffwechsel kommen

ebenfalls durcheinander. „Hier kann man

das Wort Crash tatsächlich wörtlich nehmen.

Wenn der Hunger-Sättigungs-Kreislauf

aus dem Gleichgewicht gerät, nimmt

man schneller zu und isst auch viel öfter.

Das wird dann rasch zum Teufelskreis.“

Petra Fabritz beginnt bei der ärztlich

begleiteten Abnehmreise mit einer gründlichen

Untersuchung der Patientin. „Es

gibt eine Reihe von Ursachen, die erbliche

Komponente beispielsweise oder den Hormonhaushalt.

Bei Frauen hat das vor allem

in zwei Lebensphasen ungünstige Auswirkungen

auf das Gewicht: Rund um die

40 ändert sich der Stoffwechsel zum ersten

Mal, im Zusammenhang mit der Menopause

sinkt der Bedarf an Energie dann noch

einmal. Passt man seine Ess- und Bewegungsgewohnheiten

nicht an, sammeln

sich rasch überschüssige Kilos.“ Fabritz

klärt ihre Patientin auch darüber auf, dass

Fett im Körper den Hunger fördert. Dieser

Zusammenhang entsteht durch das sogenannte

Viszeralfett. „Das sind die Fettzellen,

die sich im Bauch rund um die Organe

legen. Viszeralfett ist nicht nur gefährlich

für die Gesundheit, es ist auch hormonaktiv

und schickt Heißhungersignale ans Gehirn.

So treibt es den Hunger in die Höhe und

sorgt dafür, dass man mehr isst.“

In der Behandlung von zu hohem Gewicht

setzen Medizinerinnen und Mediziner deshalb

oft genau dort an. In der Wissenschaft

hat es bei den Behandlungsmethoden

über die letzten Jahre große Fortschritte

gegeben. Neben einer Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten

können Ärztinnen und

Ärzte heute bei ihren Patientinnen und

Patienten auf die Methoden der modernen

Abnehmmedizin zurückgreifen.

Eine Anpassung des Lebensstils ist für Petra

Fabritz immer eine essenzielle begleitende

Maßnahme bei einer Behandlung mit der

modernen Abnehmmedizin. „Bewegung

ist ein sehr wichtiger Faktor, das muss man

ehrlich sagen. Das Ziel dabei ist, Muskeln

aufzubauen. Damit habe ich einen doppelten

Effekt: Ich verbrenne Kalorien durch

die Bewegung, und meine aufgebauten

Muskeln verbrauchen ebenfalls Kalorien für

ihren Stoffwechsel.“

Aber zurück in die Ordination. Fabritz hat

die Untersuchung abgeschlossen und

verabschiedet sich von ihrer Patientin. „Mir

ist es wichtig, dass meine Patientinnen und

Patienten wissen, dass sie nicht ‚schuld‘ an

ihrem Übergewicht sind und wir gemeinsam

etwas tun können.“ Besonders wichtig

ist der Ärztin auch, dass Abnehmwillige

wieder ein normales Verhältnis zum Essen

bekommen und sich nicht durch Hungerdiäten

quälen. „Jeder Mensch sollte Essen

genießen können und nicht etwa Familienfeiern

meiden, in der Angst, zu reichlich

zuzugreifen.“

Expertinnen und Experten sprechen bei Übergewicht

und Adipositas von einer chronischen

Stoffwechselerkrankung. Behandlungen sind

vielfältig – jetzt informieren:

abnehmen.at

FOTO: MASCHA VERKOOIJEN

Dr. Petra Fabritz

Fachärztin für Innere

Medizin und Expertin

für Präventivmedizin


18 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

INSPIRATION

Impfkalender für

Kinder und Jugendliche

7. Lebenswoche

3.

4.

5.

Lebensmonat

10–11

12–14

15–16

7–15

10–12

11–13

Lebensjahr

6-fach-Impfung 1

1.

2.

3.

Rotavirus

1.

2. 3.

Pneumokokken

Influenza 2

MMR (Mumps, Masern, Röteln)

HPV

Meningokokken ACWY

1.

2.

3.

ab 7 Monaten einmal jährlich

1. 2. 3.

1. 3 2.

1.

ICONS: SERGEY CHEREDNICHENKO VIA SHUTTERSTOCK

1

Diphterie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelithis, Haemophilus Influenza B, Hepatitis B

2

Kostenfrei bis zum 31. März 2022

3

Zwei Impfungen im Abstand von sechs Monaten

Quellen: https://www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/impfen/kalender/kleinkinder.html

https://www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/impfen/kalender/schulkinder.html

Impfen in Österreich

Im Interview spricht Renée Gallo-Daniel, Präsidentin des Österreichischen

Verbandes der Impfhersteller, über Impfungen, die in Österreich wichtig sind.

Mag. a rer. nat.

Renée Gallo-Daniel

Präsidentin Österreichischer

Verband

der Impfstoffhersteller

FOTO: CHRIS SAUPPER & KOMPLIZEN

1. Welche Kriterien muss ein Impfstoff erfüllen,

damit er zugelassen wird?

Sehr einfach gesprochen: Damit ein Impfstoff

bei der EMA (Europäische Zulassungsbehörde)

zugelassen wird, müssen Daten

zur Sicherheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit

– die im Rahmen von klinischen

Studien evaluiert wurden – eingereicht

werden. Die EMA prüft diese Daten im Rahmen

des „zentralen Zulassungsverfahrens“

sehr genau. Es gibt hierzu ein vorgegebenes

Prozedere. Bei Unklarheiten bzw. Fragen

gibt es einen sogenannten „Clock-Stop“ und

der/die Hersteller:in muss die Fragen beantworten,

danach läuft der Prozess weiter.

2. Welche Impfungen sind neben der

Corona-Schutzimpfung in Österreich besonders

relevant?

Das ist eine sehr umfassende Frage. Generell

werden viele Impfungen im „Impfplan

Österreich“ für alle Altersgruppen empfohlen.

Welche davon besonders wichtig

sind, hängt mitunter von den individuellen

Bedürfnissen jeder oder jedes Einzelnen

ab. Für den Erwachsenenbereich sind

aber die sogenannten Booster-Impfungen

Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und

Kinderlähmung, die in einem 4-fach-

Impfstoff enthalten sind, die jährliche

Influenza-Impfung, die FSME-Impfung

und auch die Pneumokokken-Impfung sehr

empfehlenswert.

Im Kinder- und Jugendalter haben wir

das österreichische Gratis-Kinderimpfkonzept.

Hier werden Kindern bis zum 15.

Lebensjahr viele Impfungen kostenfrei zur

Verfügung gestellt:

• 6-fach-Impfungen (Diphtherie, Tetanus,

Keuchhusten/Pertussis, Kinderlähmung/

Polio, Hämophilus, Hepatitis B)

• Rotaviren

• Pneumokokken

• Influenza

• MMR (Mumps-Masern-Röteln)

• HPV

• Meningokokken ACWY

3. Was ist das Grundprinzip hinter einer

Auffrischungsimpfung?

Eine Auffrischungsimpfung – auch Booster-Impfung

genannt – ist eine neuerliche

Impfung gegen einen oder mehrere Krankheitserreger

(bei Kombinationsimpfstoffen),

die nach einer vollständigen Grundimmunisierung,

die bereits länger zurückliegt,

durchgeführt wird.

Booster-Impfungen sind deshalb notwendig,

weil Impfungen keinen lebenslangen

Impfschutz erzeugen. Damit weiterhin

Impfschutz und Schutz vor Erkrankung

erreicht werden kann, braucht es bei

gewissen Impfindikationen (z. B. bei FSME)

immer wieder einen Booster. Die Auffrischungsimpfung

unterscheidet sich von der

Grundimmunisierung dadurch, dass nur

ein Impfstich ausreicht, um wieder Schutz

gegen den oder die Krankheitserreger

aufzubauen.


PRÄVENTION statt REHABILITATION!

Prävention und Rehabilitation sind zwei Seiten derselben Medaille - unserer Gesundheit. Motivationsparolen

wie „Betreiben Sie ein bisschen Sport in der Natur“ reichen nicht mehr. Es gilt: Prävention vor Rehabilitation!

Dabei stellen sich gleich mehrere

Fragen. Was ist denn eigentlich Prävention?

Was kann ich für den Erhalt

meiner Gesundheit tun? Und

woher bekomme ich Hilfe und Informationen?

Der Begriff Prävention steht für

zielgerichtete Maßnahmen und

Aktivitäten, um Krankheiten oder

gesundheitliche Schäden zu vermeiden

bzw. das Risiko einer Erkrankung

zu verringern.

Das Ziel ist, die Lebensqualität und

das Wohlbefinden zu steigern, sowie

die in Gesundheit verbrachte

Lebenszeit zu verlängern.

Grundvoraussetzungen dafür sind

eine gesunde Lebensweise, mentale

Gesundheit und die Fähigkeit

gesundheitsbezogene Entscheidungen

zu treffen.

Resilienzpark Sitzenberg

Das Resilienzpark Sitzenberg bietet

im Herzen von Niederösterreich

(Bezirk Tulln) die idealen Rahmenbedingungen,

um qualitätsvolle

Prävention zu forcieren und zu

etablieren. Der im letzten September

neu eröffnete Resilienzpark ist

spezialisiert auf eine nachhaltige

Lebensstiloptimierung und hat das

Konzept der stationären Gesundheitsförderung

und Prävention in

Österreich weiterentwickelt.

Der Aufenthalt umfasst drei Wochen

und ist im Gegensatz zu anderen

stationären Aufenthalten

zweigeteilt. Er gliedert sich in einen

zweiwöchigen Basisaufenthalt und

eine Folgewoche nach drei Monaten.

Die Zeit zwischen den beiden

Aufenthalten dient dazu, das Gelernte

aus dem Basisaufenthalt in

den Alltag zu integrieren.

Am Beginn des Aufenthaltes stehen

eine umfangreiche Diagnostik

Gesundheitszentrum

Resilienzpark Sitzenberg

und Einzelgespräche mit den hauseigenen

Expertinnen und Experten.

Daraus resultierend werden die

Schwerpunkte und Maßnahmen für

den Aufenthalt geplant.

Maßnahmenumsetzung

Die Maßnahmenumsetzung basiert

auf drei Modulen, die jeweils unterschiedliche

Ziele verfolgen.

Basismodul

Im Rahmen des Basismoduls werden

Grundlagen zu den Themenbereichen

Bewegung, Ernährung,

Sozialkapital, mentale Gesundheit

und Gesundheitskompetenz vermittelt.

Kernmodul

Auf Grundlage der bereits vor dem

Aufenthalt erhobenen Daten und

der Diagnostik besteht das Kernmodul

aus zielgruppenorientierten

Maßnahmen in Form von Trainings

und Workshops.

Wahlmodul

Die Wahlmodule richten sich nach

den Präferenzen in den Bereichen

Kreativität, Kultur, Sport, Ernährung,

aber auch nach möglichen

bereits bestehenden Erkrankungen

(z.B. körperliches Training bei Zuckerkrankheit).

3454 Sitzenberg-Reidling, Gesundheitsplatz 1

Telefon: 050405-86035, e-Mail: gz.sitzenberg@bvaeb.at

Website: www.gz-sitzenberg.at oder www.bvaeb.at

© ZOOM visual project

Schwerpunkte

des Aufenthaltes

Bewegungsförderung

Ernährungsoptimierung

Sozialkapitalerhöhung

Stärkung der mentalen Gesundheit

Gesundheitskompetenzsteigerung

Long-Covid-Nachsorge

Jetzt Kurantrag stellen

Für alle Kassen

„Aktiv für die eigene Gesundheit“

Beantragen Sie jetzt Ihren Aufenthalt wie eine Kur!

Präventiv oder nach einer Covid-19-Infektion

So kommen Sie zu Ihrem Aufenthalt

Füllen Sie gemeinsam mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt das Formular

„Kurantrag“ aus (steht als Download auf der Website zur Verfügung) und

beantragen Sie den stationären Gesundheitsaufenthalt wie eine Kur. Nachdem

der allgemeine Kurantrag von Ihrem Sozialversicherungsträger bewilligt wurde,

erhalten Sie eine Einladung mit allen wichtigen Informationen und einem Fragebogen.

Der Fragebogen gibt Aufschluss über Ihre Zielsetzungen, Ihren Gesundheitszustand

und Ihren Lebensstil. Auf Basis der Ergebnisse des Fragebogens erfolgt eine

Gruppeneinteilung und Sie erhalten die Termine für Ihren Aufenthalt.

Den Kurantrag sowie weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.gz-sitzenberg.at

Schwerpunkte des Aufenthaltes

Bewegungsförderung

Körperliches Training zählt zu den

wesentlichsten Maßnahmen, die

Gesundheit nachhaltig zu fördern.

Während Ihres Aufenthaltes lernen

Sie, Bewegung als wertvoll und als

etwas, das Spaß macht anzusehen.

Ernährungsoptimierung

Ausgewogene Ernährung ist ein

Grundpfeiler eines gesunden Lebens.

Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten

auf, selbstbestimmt und

bewusst einen gesunden Ernährungsstil

für sich zu finden und in

Ihr Leben aufzunehmen.

Sozialkapitalerhöhung

Sozialkapital umfasst alle Ressourcen,

die in zwischenmenschlichen

Beziehungen verankert sind. Sie

lernen, das eigene Sozialkapital zu

reflektieren und Strategien zur Erhöhung

des Sozialkapitals zu entwickeln.

Stärkung der mentalen Gesundheit

Eine wichtige Gesundheitsressource

ist die mentale Widerstandsfähigkeit,

auch Resilienz genannt.

Gemeinsam entwickeln wir Strategien,

die zum Aufbau Ihrer Resilienz

beitragen.

Gesundheitskompetenzsteigerung

Nach Ihrem Aufenthalt können Sie

selbstbestimmt Entscheidungen

treffen, die Ihre Gesundheit verbessern

und es Ihnen ermöglichen, sich

im Gesundheits- und Krankheitsversorgungssystem

zu orientieren.

„Im Gesundheitszentrum Resilienzpark

Sitzenberg unterstützen wir

die Menschen nachhaltig auf ihrem

Weg zu einem gesunden und aktiven

Lebensstil.“


20 Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info

Eine Themenzeitung von Mediaplanet

Weitere Magazine dieses Users