26.03.2022 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

Ausgabe KW12

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

26. März 2022 · Ausgabe KW 12/22 · an alle Haushalte

Die Qualität auf der Insel sichern

Gestaltungsrichtlinie soll bei der Gestaltung der Außenflächen helfen

Es bringt nicht den

gewünschten Energieeinspar-Effekt

und kaum

einer will es mehr, weil es

bei einigen Menschen und

Tieren gehörig den inneren

Takt durcheinander bringt:

Trotzdem wird in der Nacht

von Samstag, 26. März, auf

Sonntag, 27. März, wieder

mal an der Uhr gedreht.

Wir stellen den Zeiger von

morgens 2 Uhr auf 3 Uhr

vor, die sogenannte Sommerzeit

beginnt.

Am Laptop:

Kein Problem, der regelt das

selbst.

Bei der Wanduhr:

Kurz runter nehmen und

eine Stunde vor stellen.

Am Herd:

Gebrauchsanleitung rauskramen

und nachschauen,

wie es geht.

Im Auto:

Zu kompliziert, einfach

sieben Monate warten!

Vom 29. zum 30. Oktober

dann die Zeitumstellung in

die andere Richtung...

Da kann man dem Verfasser

dieses frechen Reimes seine

Worte wirklich nicht

verübeln:

„Lästig wie ‘ne Scheißhausfliege

oder eine Meckerziege

nervt sie schon

seit vielen Jahren

riesengroße Menschenscharen.

Bringt uns ständig

aus dem Trott,

nervt wohl auch

den lieben Gott.

Sie ist störend wie

‘ne Prellung:

diese blöde Zeitumstellung.“

(Norbert van Tiggelen)

lindauer_buergerzeitung

Qualität statt Wildwuchs – so

lässt sich das Ziel der Gestaltungsrichtlinie

für Sondernutzungen

zusammenfassen,

über die der Stadtrat am

Dienstag, 29. März, abstimmen

soll. Mit der Richtlinie

bekommen Händler und Gastronomen

auf der Insel einen

Leitfaden an die Hand,

der zusammenfasst, was im

Bereich der Sondernutzung

demnächst möglich ist. Das

Presseamt (PA) der Stadtverwaltung

fasst im Gespräch

mit Stadtbaumeister Kay Koschka

die wichtigsten Punkte

zusammen.

Presseamt: Was bedeutet eigentlich

Sondernutzung?

Kay Koschka: Normal sind

die Flächen auf den Straßen,

Wegen und Plätzen auf der Insel

für die Öffentlichkeit da.

Wenn jemand diese nutzt, um

beispielsweise Tische und

Stühle aufzustellen, Waren zu

präsentieren oder eine Veranstaltung

durchzuführen, dann

befindet er sich im Bereich der

Sondernutzung. Dabei muss er

unter anderem auch Rettungswege

beachten. Er muss aber

auch bestimmte Vorgaben einhalten,

was die Gestaltung der

Flächen dann angeht.

Presseamt: Das heißt, diese

Richtlinie gilt zunächst nur

für die Insel?

Kay Koschka: Ja, die Insel

mit ihrer historischen Altstadt

ist das Herz unserer Stadt. Die

historischen Gassen und Plätze

sollen natürlich auch wirken

können. Viele Händler

und Gastronomen haben in

qualitätsvolle Außenbestuhlung

und ansprechende Präsentationsmöglichkeiten

für ihre Waren

investiert. Mit der Gestaltungsrichtlinie

verhindern wir

jetzt, dass beispielsweise jemand

kommt und mit billigen Plastikstühlen

dieses Bild zunichte

macht. Wir wollen so die Qualität

auf der Insel sichern.

Damit die Insel auch so schön bleibt, wie sie ist, befasst sich der Stadtrat am Dienstag, 29. März, mit

einer Gestaltungsrichtlinie für Sondernutzungen.

Foto: Stadt Lindau

Presseamt: Was regelt die Gestaltungsrichtlinie?

Kay Koschka: Vereinfacht,

alles was zeitweise im öffentlichen

Raum aufgestellt werden

kann. Gastronomiebestuhlung,

Kundenstopper, Warenauslagen

– also Verkaufsständer und

Präsentationstische außerhalb

des Ladengeschäfts.

Presseamt: Die Kundenstopper

sorgten immer wieder für Debatten.

Wie sieht die Regelung

jetzt aus?

Kay Koschka: Wir wollen

in der Maximilianstraße und

der Cramergasse für die anliegenden

Geschäfte keine Kundenstopper

mehr zulassen, um

das Stadtbild zu beleben.

Presseamt: Müssen sich die

Gäste jetzt auf Einheitsmöbel

vor den Gaststätten einrichten?

Kay Koschka: Nein, hier

haben wir erarbeitet, dass die

Möblierung aus nachhaltigen,

hochwertigen Materialien bestehen

soll. Dies kann beispielsweise

Holz oder Aluminium

sein. Es muss jetzt niemand

seine vorhandenen Möbel

wegwerfen und neue kaufen,

weil wir auch eine Übergangsfrist

für die Gastronomen

eingearbeitet haben.

Presseamt: Wie sieht es mit

Warenauslagen aus?

Kay Koschka: Hier war der

Vorschlag der Stadtverwaltung

ursprünglich, maximal

50 Prozent der Geschäftsfront

und eine Obergrenze bei zwei

Quadratmetern. Wir hatten

aber eine Arbeitsgruppe mit

einer Vertreterin des Handels,

der IHK und der Verwaltung.

Hier hat die Diskussion ergeben,

dass jetzt die Warenauslage

eine Länge von zwei Dritteln

der Geschäftsfront einnehmen

darf, allerdings maximal

fünf Meter lang.

Presseamt: Das heißt, die Richtlinie

ist unter Mitwirkung der

Betroffenen entstanden?

Kay Koschka: Ja, wir hatten

insgesamt drei Arbeitsgruppensitzungen.

Diese waren sehr

konstruktiv, auch wenn es natürlich

immer wieder auch unterschiedliche

Positionen gab.

Aber ich denke, wir haben ein

praktikables Ergebnis gefunden.

Zumal sich gar nicht so

viel ändert. Bislang haben wir

jeweils nach Einzelfall entschieden.

Jetzt wollen wir hier

eine für alle Seiten klare Richtlinie

haben, wobei wir dennoch

jederzeit auch gesprächsbereit

sind.

Presseamt: Ist Lindau die einzige

Stadt mit einer solchen Gestaltungsrichtlinie?

Kay Koschka: Nein, viele

Städte mit einer historischen

Altstadt haben eine solche

Richtlinie, so z.B. Bayreuth,

Ravensburg und Erlangen.

Jürgen Widmer

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 09.04.2022

Samstag, 23.04.2022

Samstag, 07.05.2022

Samstag, 21.05.2022

▶ Neu in der Denkfabrik 99

Frank Gottschlich und Illia

Kowallick haben ein Hörgerätezentrum

eröffnet: Keiner sieht, dass

ihre Kunden wieder gut hören. S. 13

▶ Bio: Jetzt auch beim Zahnarzt?

Dr. Claudia Rieder schwört seit fünf

Jahren in ihrer Lindauer Praxis auf

die einfühlsame Biologische Zahn-

m

medizin S. 16/17

In dieser

Ausgabe mit der

Seite:

Aus dem Stadtrat


2 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

„Das Wichtigste ist Begegnung“

OB Claudia Alfons zu Gast bei Bundespräsident Steinmeier

Der Krieg in der Ukraine und

die Corona-Krise sind die bestimmenden

Themen in der

Auftaktveranstaltung zu „Ortszeit

Deutschland“ gewesen.

Bundespräsident Frank-Walter

Steinmeier hatte dazu unter

anderem Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons eingeladen.

Ihr Thema: Der Weg

aus der Corona-Krise. Denn

hier hat sich Lindau früh auf

den Weg gemacht.

Lindaus Oberbürgermeisterin Claudia Alfons durfte bei Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier zu Gast sein

Foto: Privat

Es sind turbulente Zeiten. Krieg

folgt auf Corona, die Verunsicherung

wächst, und vielerorts

die Distanz zwischen Bürgerschaft

und Politik. Wohl auch,

weil während er Corona-Pandemie

auch die Distanz zwischen

den Menschen gewachsen

sei, wie der Bundespräsident

zu Beginn des Gesprächs

mit der Lindauer Oberbürgermeisterin

vermutete. Aber wie

gegensteuern?

„Das Wichtigste ist Begegnung

zu ermöglichen, in den

Austausch miteinander zu

kommen“, so das Lindauer

Stadtoberhaupt. Es sei notwendig,

die Identifikation der Bürgerinnen

und Bürger mit der

Stadt weiter zu stärken.

„Jeder Bürger soll sich nicht

nur als eine Art Konsument der

Infrastruktur fühlen, sondern

sich auch fragen, wie er die

Stadt mitgestalten könne“, formulierte

Alfons eines der Ziele

der Stadtverwaltung Lindau.

Steinmeier hieb später in die

gleiche Kerbe: „Ich sage immer,

das Grundgesetz kennt keine

Staatskunden, sondern nur

Staatsbürgerinnen und Bürger.“

Bürgerinnen und Bürger, auf

die sich Lindau während der

Pandemie verlassen konnte.

Denn trotz der Nähe zur

Schweiz hätten die Lindauerinnen

und Lindauer nicht neidisch

zu den Eidgenossen geschielt,

konnte sie eine entsprechende

Nachfrage Steinmeiers

beantworten.

Neue Wege auch in der

Bürgerbeteiligung

Es sei aber auch gelungen,

trotz der Pandemie, immer

wieder Aufbruchsstimmung zu

erzeugen. Sie erinnerte an die

Gartenschau und die Chagall-

Ausstellung, aber auch an das

Engagement der Sportvereine,

die digitale Angebote geschaffen

hätten. „Viele sind neue

Lindau digitalisiert weiter die Schulen

Gutes Netzwerk und genügend Geräte – Alle Förderprogramme ausgeschöpft

Die Digitalisierung an den

Grund- und Mittelschulen der

Stadt Lindau ist aktuell in vollem

Gang. Das Konzept sieht

vor, an den Schulen Computer-Netzwerke

zu installieren

und auszubauen, beispielsweise

für WLAN oder digitale

Schultafeln. So soll an den

Lindauer Schulen eine Infrastruktur

für den digitalen Unterricht

aufgebaut werden.

Der Anfang wurde bereits im

vergangenen Monat an der

Grundschule Insel gemacht.

Jetzt folgt die Grundschule

Zech. Im Lauf des Jahres sollen

dann auch die Installationen

an den anderen Schulen

fertig werden.

Um eine zeitgemäße und

gut funktionierende Infrastruktur

an den Schulen aufzubauen

und Geräte für den

(Distanz-)Unterricht anzuschaffen,

haben Bund und

Land in den letzten Jahren eine

Reihe von Förderprogrammen

aufgelegt. Die Stadt Lindau

wird alle Förderverfahren

ausschöpfen und umsetzen.

Der Lindauer Stadtrat hat

im vergangenen Juli das Digitalisierungskonzept

für die

Schulen beschlossen. Für die

Kosten zur Umsetzung des

Konzepts hat der Stadtrat eine

Million Euro genehmigt. Basis

für diese Summe war die Kostenschätzung

des Fachunternehmens,

das das Digitalisierungskonzept

mitentwickelt

hat. Daraufhin hat die Verwaltung

den Förderantrag für das

Programm „DigitalPakt Schule“

gestellt und mit der Realisierung

des Digitalisierungskonzeptes

begonnen.

Nun wird die Infrastruktur

nacheinander an den einzelnen

Schulen eingerichtet.

Konkret geht es beispielsweise

um Strom- und Datenleitungen

oder um Hotspots für das

WLAN. Dafür gibt es einen detaillierten

Projektablaufplan.

Ziel ist, die Netzwerkverkabelung

an den Schulen auszubauen,

herzustellen oder zu

verbessern.

Zum Digitalisierungskonzept

gehört auch die Anschaffung

von Geräten für den digitalen

Unterricht. Deshalb haben

die städtischen Schulen

in den vergangenen zwei Jahren

bereits mehr als 370 Geräte

erhalten, wie zum Beispiel

Lehrerlaptops und Schülertablets.

Das Konzept sieht vor,

weitere rund 1000 Geräte für

Wege gegangen“, lobte sie.

Neue Wege waren auch der

Grund für die Einladung an die

Stadt Lindau gewesen. In Berlin

waren die neuen Bürgerbeteiligungsmodelle

der Stadt positiv

aufgefallen.

Claudia Alfons hat sich beim

Treffen im Schloss Bellevue

auch mit First Lady Elke Büdenbender

und anderen jungen

Bürgermeisterinnen ausgetauscht.

Dabei ging es vor allem

um die Hürden, die es abzubauen

gilt, damit sich mehr

Frauen in der Politik engagieren.

Einig waren sie sich, dass

Sitzungen häufig nicht familienfreundlich

sind und die Diskussionskultur

in politischen

Gremien nach wie vor männlich

geprägt ist. Wahllisten mit

der gleichen Anzahl von Frauen

und Männern könnten ein

erster wichtiger Schritt sein,

damit mehr Frauen für die Politik

gewonnen werden.

Jürgen Widmer

die Schulen zu beschaffen.

Dies soll Schritt für Schritt bis

Mitte 2024 erledigt werden.

Welche Geräte im ersten

Schritt beschafft werden, wurde

mit jeder einzelnen Schule

individuell abgestimmt.

Zur Beschaffung läuft gerade

eine europaweite Ausschreibung,

die sich auf PC-

Technik, Präsentationstechnik,

Tablets und LAN-Technik

bezieht. Die Stadt Lindau

rechnet Ende April mit Ergebnissen.

Auch für die IT-Administration

an Schulen gibt es seit August

vergangenen Jahres ein

Förderprogramm. Schulaufwandsträger,

also auch die

Stadt Lindau, können mit diesen

Mitteln sowohl eigenes

Personal finanzieren als auch

Administrations- und Supportverträge

mit externen

Dienstleistern abschließen.

Derzeit prüft das Landratsamt

Lindau, ob bei den Kommunen

Interesse besteht, die

IT-Administration ins Medienzentrum

des Landratsamtes

zu integrieren. Die Stadtverwaltung

Lindau ist bereit, an

einem Arbeitskreis zur Umsetzung

teilzunehmen. Parallel

dazu prüft die Verwaltung, ob

alternativ ein Systemhaus als

externer Dienstleister in Frage

kommt und welche Kosten

entstehen.

Über diesen aktuellen

Stand rund um das Thema Digitalisierungskonzept

an den

Lindauer Schulen hat die

Stadtverwaltung den Hauptausschuss

des Stadtrates in seiner

jüngsten Sitzung informiert.

Sylvia Ailinger

Bürgerbüro eingeschränkt

geöffnet

Wegen einer internen Schulungsveranstaltung

hat das Bürgerbüro

der Stadt Lindau am Montag,

28. März, und am Donnerstag, 7.

April, nur mit einer kleinen Besetzung

geöffnet. An beiden Tagen

ist daher mit längeren Wartezeiten

zu rechnen. Wenn es sich nicht

um einen Notfall oder ein dringendes

Anliegen handelt, sollte

ein Besuch im Bürgerbüro besser

verschoben werden.

pat

Klick dich rein und du weißt mehr!

www.stadtlindau.de

Die Stadt Lindau ist Ansprechpartner für Ihre rund 25.000 Einwohner. Als

Auszubildender (m/w/d) lernst du die für deinen Ausbildungsberuf wichtigen

Bereiche bei den Garten- und Tiefbaubetrieben kennen. Spannende

und vielseitige Aufgaben warten auf dich.

Du möchtest ein Teil unseres Teams werden? Dann bewirb dich als

Auszubildender

KFZ-Mechatroniker (m/w/d)

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann bewirbt dich gleich

über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 17.04.2022.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Licht aus für Frieden und Klimaschutz

Licht aus für einen friedlichen und lebendigen Planeten. Die Stadt

Lindau beteiligt sich an der WWF Aktion und schaltet am Samstag,

26.3., um 20.30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtung von Löwe und

Leuchtturm aus. Wegen des Krieges in der Ukraine soll die Earth

Hour dieses Jahr zugleich ein gemeinsames Zeichen für Frieden

sein. Helfen Sie mit und schalten Sie für eine Stunde ebenfalls das

Licht aus: für Frieden und Klimaschutz. Text: Tarja Prüss/Logo: WWF


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

Neu: Lindau fürs Klima

Lokale Plattform motiviert, eigenes Handeln positiv zu verändern

Der neue Bericht des Weltklimarats

IPCC führt uns schonungslos

vor Augen, dass die

menschengemachte Klimakrise

längst da ist. Ihre Auswirkungen

sind für Menschen und

Ökosysteme deutlich spürbar.

Die Experten warnen eindrücklich:

Es bleibt nicht mehr viel

Zeit. Das Fenster, das uns

bleibt, um das Ruder herumzureißen,

schließt sich. „Die

Auswirkungen, die wir heute

sehen, treten viel schneller

auf und sind zerstörerischer

und weitreichender als vor 20

Jahren erwartet“, berichtet

der Weltklimarat.

Der CO 2

-Ausstoß muss also

deutlich reduziert werden. Dazu

braucht es jeden und jede von

uns. Jeder Beitrag, weniger

Strom, weniger Müll, weniger

Brennstoffe zu verbrauchen,

hilft. Deswegen hat die Stadt

Lindau mit klima.stadtlindau.de

eine lokale Klimawebseite erstellt,

um ganz konkrete und

niederschwellige Tipps und Anregungen

zu geben, wie man seinen

Alltag klimaschonender gestalten

kann.

Praxisnah und konkret zeigt

sich der Servicebereich für lokales

Einkaufen (Hofläden,

Wochenmärkte etc) und CO 2

-

freundliche Mobilität. Auf der

mobile-freundlichen Seite sind

zudem die bisherigen Aktivitäten

rund um den Klimaschutz

ebenso wie die Arbeit des Klima

beirates zusammengefasst.

Sie zeigt, wo wir jetzt stehen

und wo es hingehen soll. Transparenz

und Bedienungsfreundlichkeit

der Seite sind dabei

wichtige Voraussetzungen. Bei

der Erstellung der Webseite

wurde auch darauf geachtet,

dass sie klimaneutral und barrierefrei

ist.

Ergänzt wird das Angebot

durch einen Veranstaltungskalender

mit klimarelevanten

Terminen und Events – wie etwa

die „Earth hour“ am Samstag

(26. März), Filme der Lokalen

Agenda Lindau oder das

Pendlerfrühstück. Die Seite ist

als dynamisch wachsende Seite

gedacht, bei der sich die Bürgerinnen

und Bürger aktiv mit

Tipps, Vorschlägen und Ergänzungen

einbringen können.

„Auch wenn uns die Pandemie

weiter im Griff hat und der

Ukraine Krieg derzeit alles

überlagert, verliert der Klimaschutz

nicht an Dringlichkeit.

Wir müssen hier dringend auf

allen Ebenen noch mehr tun.

Uns ist wichtig, auch für unsere

Bürgerinnen und Bürger, die

sich fragen, was sie tun können,

ein umfassendes Angebot

zu schaffen – vom Einkaufen

über Mobilität bis hin zu Veranstaltungs-

und Klimatipps“,

Primeln als Frühlingsgruß

Seniorennachmittag im Sommer geplant

Auch in diesem Frühjahr kann

der Seniorennachmittag der

Stadt Lindau wegen Corona

nicht stattfinden.

Doch gibt es gute Nachrichten:

In der Hoffnung auf niedrige

Fallzahlen verschieben die Verantwortlichen

der Stadt den

Seniorennachmittag in den

Sommer.

Für die kleinen Primeln, die

in der Stadtgärtnerei der Garten-

und Tiefbaubetriebe Lindau

unter anderem von Gärt-

Die neue Webseite „Lindau fürs Klima“ gibt Tipps, wie jeder seinen

Alltag klimafreundlicher gestalten kann.

Fotos: Stadt Lindau

ner Benny Görnitz mit viel

Liebe gezogen und beim Seniorennachmittag

verschenkt

werden, ist es dann schon zu

spät. Wie schon im Jahr zuvor

verteilte deshalb die Stadtgärtnerei

die Primeln als Frühlingsgruß

direkt an die Seniorenheime

im Stadtgebiet und machten

den die Seniorinnen und

Senioren so eine kleine Freude.

Das genaue Datum und das

Programm des Seniorennachmittags

2022 wird noch bekannt

gegeben.

Pat

sagt Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

Jeder einzelne kann seinen

Teil dazu beitragen. Klimaschutz

bedeutet nicht automatisch

Verzicht, sondern kann

im Gegenteil mehr Lebensqualität

bedeuten. Und den Geldbeutel

schonen. Wenn man auf

dem Fahrrad den Frühling riechen

kann - statt mit dem Auto

an der Ampel im Stau steht.

Wenn man sich der Frische der

Lebensmittel auf dem Wochenmarkt

sicher sein kann –

statt Gemüse aus dem Supermarkt

mit einem gewaltigen

CO 2

-Rucksack.

„Wir können nicht die ganze

Welt verbessern, aber jeder

kann ein kleines Stückchen dazu

beitragen, dass die Welt ein

kleines Stück besser wird“, sagt

Klimaschutzmanagerin Danielle

Eichler. Tarja Prüss

GTL-Mitarbeiter Benny Görnitz

hat mitgeholfen, die kleinen

Primeln groß zu ziehen. Foto: GTL

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

Bundespräsident Frank-Walter

Steinmeier hat vergangenen

Freitag einen bemerkenswerten

Satz gesagt: „Das Grundgesetz

kennt keine Staatskunden,

sondern nur Staatsbürgerinnen

und -bürger.“

Für mich heißt das: Wir sollen

den Staat nicht als Dienstleister

sehen, dessen Angebote

und Infrastrukturen wir

nutzen, sondern wir sollen

uns einbringen, engagieren

und so unser Land, unsere

Stadt stärken und mitgestalten.

Dies verlangt viel persönliches

Engagement. Ganz so,

wie wir es derzeit bei der Hilfe

für die Geflüchteten aus der

Ukraine erleben. Diese privaten

Hilfen entlasten auch

Stadt und Landratsamt. Nur

durch das koordinierte Miteinander

zwischen privaten

Initiativen und den zuständigen

Behörden kann das breite

Hilfsangebot entstehen, das

wir jetzt brauchen.

Da wir als Stadtverwaltung

rein formal keine Kompetenzen,

sprich keine gesetzliche

3

Legitimation und kein personelle

oder finanzielle Ausstattung

für die Aufnahme von Geflüchteten

haben, unterstützen

wir, wo immer es geht beim Zusammenführen

und Koordinieren

der vielfältigen Angebote

und Bedarfe. Wir stehen im regelmäßigen

Austausch mit dem

Landratsamt und haben auf unserer

Internetseite alle wichtigen

Informationen, Adressen

und Webseiten zu den Hilfsangeboten

zusammengetragen,

die wir fortlaufend aktualisieren.

Neben der Errichtung von Notunterkünften

ist es wichtig nun

auch mittelfristig Wohnraum

für die Geflüchteten bereitzustellen.

Denn einige, die in der

ersten Not geholfen haben,

können die Geflüchteten nicht

über Wochen und Monate bei

sich wohnen lassen. Wir helfen

hier mit unserer städtischen

Wohnungsgesellschaft GWG,

die einige Wohnungen zur Verfügung

stellen kann. Doch dies

allein reicht leider nicht aus.

Daher habe ich eine Bitte an alle

Besitzer von Ferien- und Zweitwohnungen:

Wären Sie bereit,

diese an Geflüchtete bzw. das

Landratsamt zu vermieten? Ich

weiß, es ist eine ungewöhnliche

Bitte, aber wir leben auch in ungewöhnlichen

Zeiten. Die Wohnungsangebote

können Sie unter

www.ukraine-hilfe.bayern.

de melden.

Ich danke allen Helferinnen

und Helfern für Ihre Einsatzbereitschaft

und Ausdauer und

freue mich über die phantastische

Hilfsbereitschaft bei uns in

Lindau!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Neue Projektschmiede

100 Jahre Geschichte für die Zukunft

Die Stadtverwaltung, das Kulturamt

und die Lindauer Tourismus-

und Kongress GmbH

laden am Mittwoch, 30. März,

um 18 Uhr zu einer Projektschmiede

in die Inselhalle

ein. Anlass ist der Zusammenschluss

der Festlandgemeinden

Aeschach, Hoyren und

Reutin mit der Insel vor 100

Jahren.

Davor bestand Lindau nur aus

der Insel. Dieses Jubiläum will

die Stadt aber nicht nur zur

Rückschau nutzen, sondern

sich mit den Lindauerinnen

und Lindauern gemeinsam

aufmachen, um Ideen für die

Zukunft der gesamten Stadt zu

sammeln.

Die Projektschmiede Lindau

bringt engagierte Projektgeber

mit interessierten Bürgerinnen

und Bürger zusammen.

In einem dreistündigen

Workshop werden Themen

aus verschiedenen Perspektiven

beleuchtet und neue Impulse

gesammelt. Begleitet

wird der Abend von einem engagierten

Moderationsteam.

Das Team bittet um Anmeldung

unter projektschmiede@

lindau.de

Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Miteinander

unsere Stadt

gestalten.

Projektschmiede Lindau – Der Denkraum für gemeinnützige Projektideen

Copyright: Projektschmiede Lindau

Immeryvony188:00y-y21:15yUhr

deryBodenseeregionyfindenySieyunter:

www.~projektschmiede.~cc

TreffpunktyZech,yAdelheid-Donderer-Str.~y1

E-Mail:yprojektschmiede@ºlindau.~de

Website:ywww.~stadtlindau.~de


4 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Sophia Weßling ist Sportlerin des Jahres

Claudia Alfons lobt Arbeit der Vereine

Die Skibergsteigerin Sophie

Weßling vom DAV Lindau ist

Lindaus Sportlerin des Jahres

2021. Die Sechste der Olympischen

Jugendspiele im Sprint

nahm die Auszeichnung von

Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons entgegen. Erstmals

fand die Verleihung im

Foyer der Inselhalle statt.

Das Programm, das Christiane

Geiser aus dem Schul- und

Sportamt der Stadt mit ihren

Kolleginnen organisiert hatte,

bildete einen unbeschwerten

Rahmen und lässt sich wohl

am treffendsten als Herausragende

Mannschaftsleistung

bezeichnen. Die Musikschule

sorgte für den passenden Rahmen,

der Zauberer Thomaselli

Die geehrten Sportlerinnen und Sportler der Stadt Lindau.

für verblüffende Momente.

Er hielt auch die Laudatio

auf Sophia Weßling. Weßling

gehört zu den deutschen Olympiahoffnungen

für 2026 in

Mailand. Dann wird ihre Disziplin,

Skibergsteigen, erstmals

olympisch. Die Kombination

aus Klettern und Skifahren vereint

den Leistungssport mit

dem Alpinismus und verlangt

einen hohen Trainingsaufwand

und eine große Selbstdisziplin.

Tugenden, die Weßling mitbringt.

2019 war sie Gesamtsiegerin

im Alpencup und Deutsche

Meisterin ihrer Altersklasse

im Sprint. 2020 nahm sie an

den Olympischen Spielen der

Jugend teil und erreichte zweimal

einen Platz unter den besten

Zehn. Nach dem Abitur

möchte die 19-Jährige bald mit

ihrem Medizin-Studium beginnen.

Im vergangenen Jahr musste

die Ehrung wegen der Pandemie

ausfallen. In 2020 und

2021 war die Arbeit der Vereine

nicht einfach, wie Alfons anmerkte,

denn „Vereine leben

von der Gemeinschaft“. Doch

angesichts der aktuellen Weltlage

zeige sich auch die wichtige

Funktion des Sports, der einen

Wettkampf mit friedlichen

Mitteln ermögliche.

Obwohl in den vergangenen

beiden Jahren Wettkämpfe nur

eingeschränkt möglich waren,

durfte Alfons, unterstützt vom

Sportbeauftragten der Stadt,

Uli Gebhard, 45 Medaillen ver-

Oberbürgermeisterin Claudia Alfons (links) und Sportbeauftragter

Uli Gebhard zeichneten Lindaus Sportlerin des Jahres, Sophia

Weßling, aus.

Fotos: Stadt Lindau/Widmer

geben – entsprechend den Kriterien

für Erfolge auf Welt-, Europa-,

Bundes- oder Landesebene.

Dabei waren alle Generationen

vertreten: Von der 14-jährigen

Tennisspielerin Lotte

Helmensdorfer über die 16-jährigen

Kim-Emma Bürge, die

mit der deutschen Eishockey-

U16 bei den Olympischen

Spielen der Jugend 2020 in Lausanne

am Start war, bis hin zu

Fritz Ilgen (88). Er hatte sich im

Vorjahr die österreichischen

Meistertitel über 50 Meter und

100 Meter Rücken gesichert.

Herausragend auch wieder

die sportliche Leistung von

Tischtennis-As Thomas Brüchle.

Er sicherte sich bei den Paralympics

die Silbermedaille.

Alfons erinnerte auch an Oscar

Ilgen, den die Lindauer

Sportwelt nur unter dem Namen

„Ossi“ kennt. Der Stammgast

im Kreise der geehrten

Sportler ist vor wenigen Monaten

verstorben.

Jürgen Widmer

Erfolgreichste Sportler im Jahr 2020 und 2021, 47. Sportlerehrung 11. März 2022

2020

EV Lindau „Islander“ e. V – U17

Bayerischer Meister Eishockey U17

Anton Bibischew, Reto Bürge, Kilian

Harpeng, Jan Krassnig, Tarik Kurtzweg, Eric

Ockert, Timo Polzer, Leon Saam,

Luca Tomas, Nicola Tomas, Kevin Volkmer,

Noah Wagner, Mike Wilhelm, Corvin Wucher,

Robin Wucher, Daniel Zawisz, Fabian

Zeiske

Kim-Emma Bürge

Teilnahme mit der U16 Nationalmannschaft

an den Youth Olympic Games 2020 in

Lausanne

TSV Lindau 1850 e. V – Abt. Judo

Elis Bonitz

3. Platz Württembergische Einzelmeisterschaft

(U18)

in Leipzig

3. Platz Süddeutsche

Einzelmeisterschaft

1. Platz Deutsche

Einzelmeisterschaft (U18)

Lindauer Segler-Club e. V

Maria Gerstner

73. Platz Europameisterschaft in

Vilamoura/Portugal –

Laser 4.7

TSG Lindau - Zech e.V. – Abt. Wassersport

Gerd Schmitzer

Tina Vercourteren

3. Platz Deutsche Bestenermittlung

in Travemünde –

Formula 18 Katamaran

TC Lindau 1930 e.V.

Lotte Helmensdorfer

2. Platz Süddeutsche Meisterschaft

in Stuttgart

2. Platz Bayerische Meisterschaft

in Fürth

Deutscher Alpenverein Sektion Lindau e. V.

Sophia Weßling

2020

10. Platz Skibergsteigen Individual

7. Platz Skibergsteigen Sprint

5. Platz Skibergsteigen mixed Staffel

ESV Lindau – Ski Alpin

Heinz Angele

5. Platz Winter World Masters Games

Innsbruck-Seefeld: Super G

7. Platz Winter World Masters Games

Innsbruck-Seefeld:

Vielseitigkeit

8. Platz Winter World Masters Games

Innsbruck-Seefeld:

Riesenslalom

2021

TSV Lindau 1850 e. V – Abt. Judo

Elis Bonitz

1. Platz Württembergische

Einzelmeisterschaft

1. Platz Süddeutsche

Einzelmeisterschaft

5. Platz Deutsche

Einzelmeisterschaft

TSV Lindau 1850 e.V. – Abt. Schwimmen

Sandra Bandlow-Albrecht AK 50

2 x 3. Platz Deutsche Meisterschaf:

100 m Schmetterling +

200 m Rücken

2 x 4. Platz Deutsche Meisterschaft:

200 m Freistil + Lagen

Fritz Ilgen AK 85

2 x 1. Platz Internationale

Österreichische

Meisterschaften:

50 m + 100 m Rücken

Violeta Mihut AK 45

2. Platz Deutsche Meisterschaft:

50 m Schmetterling

3. Platz Deutsche Meisterschaft:

200 m Lagen

3 x 4. Platz Deutsche Meisterschaft:

50 m + 100 m Freistil +

100 m Schmetterling

Beate Schulz AK 50

2. Platz Deutsche Meisterschaft Freiwasser:

2,5 km Open Water

3. Platz Deutsche Meisterschaft Freiwasser:

5 km Open Water

Alfred Seeger AK 80

3 x 1. Platz Deutsche Meisterschaft:

2 x 200 m + 1 x 100 m

div. Disziplinen

6 x 2. Platz Deutsche Meisterschaft:

2 x 50 m +

3 x 100 m + 1 x 200 m

div. Disziplinen

11 x 1. Platz Deutsche Meisterschaft

„Kurzbahn“: 4 x 50 m +

5 x 100 m + 2 x 200 m div.

Disziplinen

1. Platz Deutsche Meisterschaft Freiwasser

2,5 km Open Water

7 x 1. Platz Intern. Österreichische

Meisterschaft: 3 x 50 m +

4 x 100 m

div. Disziplinen

1. Platz Bayerncup Open Water:

2,5 km Open Water

Lasse Batke

2. Platz Bayerncup (Wöhrsee):

2,5 km Open Water

Merle Batke

1. Platz Bayerncup (Wöhrsee):

2,5 km Open Water

Lois Debruyne

1. Platz Bayerncup (Wöhrsee):

2,5 km Open Water

Matthis Debruyne

2. Platz Bayerncup (Wöhrsee):

2,5 km Open Water

Eduard Ejstrich

2. Platz Bayerncup (Wöhrsee):

2,5 km Open Water

Lindauer Segler-Club e. V

1. Platz EM Esse 850 Gardasee

Martin Buck, Fabian Gielen, Yannick Netzband

Maria Gerstner

42. Platz Laser WM Silver Fleet

Fabian Gielen

31. Platz Moth-WM Gardasee

Veit Hemmeter

1. Platz Schweizer Meisterschaft

Lacustre

Tischtennis Deutsches Nationalteam

Thomas Brüchle

2. Platz Paralympics- 2021 in Tokio:

Tischtennis Doppel

Leichtathletik

Otto Hörmann (M 65)

7. Platz Masters-Berglauf-

Europameisterschaften

in Valtramontina (Italien)

Wolfgang Wäger

1.Platz Masters-Berglauf-Europameisterschaften

(AK M40) i

n Valtramontina (Italien)

(gesamt Platz 7)

Deutscher Alpenverein Sektion Lindau e. V.

Sophia Weßling

6. Platz Weltcup ITA Sprint

7. Platz Weltcup ITA Individual

6. Platz Weltmeisterschaft Andorra

Gesamtzahl der geehrten Sportler

25 für 2020 + 20 für 2021 = 45 Sportler


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

Zigarettenstummel sind Abfall

Weggeworfene Kippen können für Kinder lebensbedrohlich sein

Zigarettenstummel, achtlos auf

die Straße oder unter Parkbänke

geworfen, sind nicht nur

umweltbelastend und hässlich,

sie können auch für Kinder sehr

gefährlich werden. Wie sehr,

das weiß Kinderarzt und Stadtrat

Dr. Klaus Adams, der im BZ-

Interview erklärt, warum ein

einziger Zigarettenstummel bei

Kindern zu Vergiftungserscheinungen

führen kann.

Was ist als Ersthilfe

angeraten?

Zunächst kann versucht

werden, eventuelle Tabakreste

oder den Zigarettenstummel

mit dem Finger aus dem Mund

des Kindes zu entfernen. Die

Eltern sollten sich dann bei einer

Informationszentrale für

Vergiftungsfälle erkundigen,

was in ihrem speziellen Fall zu

veranlassen ist. Für unseren

Einzugsbereich ist dies der

„Giftnotruf München“ unter

der Telefonnummer 089

19240. Unter Umständen

5

muss eine primäre Giftentfernung

in der nächstgelegenen

Kinderklinik durchgeführt

werden durch Magenspülung

oder induziertes Erbrechenlassen

des Kindes unter klinischer

Überwachung.

pat

Warum sollte man

keine Zigarettenstummel

auf die Erde werfen?

Zunächst einmal: Zigarettenstummel

oder Kippen sind

Abfall und gehören ordentlich

entsorgt. Das ist aber nur eine

Seite der Medaille. Zigarettenstummel

enthalten Giftstoffe,

v.a. Nikotin, die für ein Kleinkind

lebensbedrohlich sein

können.

Sind Zigaretten für Kinder

tödlich?

Die Menge an Nikotin, die in

einer Zigarette enthalten ist,

kann für ein Kleinkind tödlich

sein. Für Kinder unter einem

Jahr kann schon das Nikotin

eines Drittels einer Zigarette zu

Verg if t u ngserscheinu ngen

führen. Zigarettenstummel,

die auf dem Boden herumliegen,

werden von Kleinkindern

oft in den Mund genommen,

da dies ihre Art ist, Dinge zu erkunden.

Was passiert, wenn Kinder

Tabak und/oder Zigarettenstummel

verschlucken?

Ausbeutung bei der Ernte

Lokale Agenda Lindau zeigt „Das neue Evangelium“

Der Film „ Das neue Evangelium“

wird im Club Vaudeville

am 5. April 2022 um 20 Uhr

(Einlass 19 Uhr) gezeigt.

Kinderarzt und Stadtrat Dr.

Klaus Adams

Foto: cf

Das Nikotin wird über

Schleimhäute (Mund und Magen)

aufgenommen und kann

zu folgenden Vergiftungserscheinungen

führen: Übelkeit,

Erbrechen, Durchfälle, kolikartige

Bauchschmerzen, Speichelfluss,

Unruhe und Zittern.

Bei größeren aufgenommenen

Mengen treten Herzrhythmusstörungen,

Kreislaufkollaps,

Krämpfe, Bewusstlosigkeit und

schließlich eine zentrale Atemlähmung

auf. Gefährlich kann

für Kinder auch das Trinken

von sogenanntem Tabaksud

sein, wenn z.B. Zigarettenstummel

in einem Gefäß mit

Wasser schwimmen. Das Nikotin

liegt dann schon in gelöster

Form vor und wird so schneller

resorbiert. (Anmerkung: besonders

gefährlich sind hier

auch die Liquids für E-Zigaretten,

die eine hohe Nikotinkonzentration

aufweisen).

Vor allem unter den Parkbänken sammeln sich viele Zigarettenkippen an.

Foto: Herpich

Er spielt auf dem Hintergrund

der Leidensgeschichte der Migranten,

die übers Mittelmeer

kommend, in Apulien landen

und dort bei der Obst-, Olivenund

Tomatenernte unter menschenunwürdigen

Bedingungen

arbeiten und hausen.

Der bekannte Filmemacher

und Theaterintendant („Das

Kongotribunal“) Milo Rau inszenierte

2019 einen Film mit

dem schwarzen Gewerkschafter

als Jesus, der sich von der

unmenschlichen Situation

herausfordern ließ und 2017

eine Initiative „Revolte der

Würde“ gründete, um die dortigen

mafiösen Verhältnisse zu

ändern. Die „No Cap“ Initiative

gegen die Ausbeutung ist zunehmend

erfolgreich - auch

dank der Unterstützung aus

Österreich und Deutschland –

und bekam durch den Film

deutlich mehr Einfluss.

Filmplakat Foto: Port au Prince Pictures 2020

Tomatenprodukte von „No

Cap“ werden nach dem Film

zum Kauf von der Lokalen

Agenda 21 verkauft. Tarja Prüss

Reservierung für „Mythos Natur“ startet

Das Reservierungssystem für die diesjährige Lindauer Sonderausstellung

„Mythos Natur – von Monet bis Warhol“ ist freigeschaltet.

Damit können Museumsbesucher jetzt unter www.reservierung.kultur-lindau.de

ein Zeitfenster von 45 Minuten buchen. Das

Zeitfenster kann aber auch telefonisch unter +49 8382 8899900

reserviert werden. Damit der Ausstellungsbesuch reibungslos

ablaufen kann, sollten sich Besucherinnen und Besucher zehn

Minuten vor der gebuchten Zeit beim Museumspersonal melden.

Falls die Reservierung nicht wahrgenommen werden kann,

sollte sie über den Link in der Bestätigungsmail oder per Telefon

storniert werden. Die diesjährige Sonderausstellung im Lindauer

Kunstmuseum wird vom 30. April bis zum 3. Oktober zu sehen

sein und zeigt rund 45 Originalwerke namhafter Künstler, vom

Impressionismus bis zur Moderne.

Text: Sylvia Ailinger/Foto: Stefanie Bernhard-Lentz


6 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

„Es ist deine Stadt! Mach was draus!“

Stadt fördert Jugendprojekte mit 20.000 Euro

„Es ist deine Stadt! Mach was

draus“ - das ist das Motto des

Lindauer Jugendbudgets. Für

junge Ideen lobt die Stadt

Lindau insgesamt 20.000 Euro

aus. Menschen zwischen

12 und 27 Jahren können sich

noch bis Ende März für das Jugendbudget

bewerben. Über

die Verwendung des Geldes

entscheiden die Jugendlichen

selbst bei der Jugendwerft Anfang

Mai.

Auch dieses Jahr vergibt die

Stadt Lindau wieder das Jugendbudget:

20.000 Euro stehen

bereit für junge Ideen aus

Lindau. Bewerben kann sich

jeder/jede zwischen 12 und 27

Jahren noch bis 1. April einfach

online auf der Webseite

der Offenen Jugendarbeit Lindau.

Beantragen kann man

Förderbeträge zwischen 100

und 10.000 Euro. Inhaltlich

kann sich das Projekt mit politischer

Bildung, Freizeitaktivitäten,

Orte für Jugendliche

u.v.m. befassen: Workshop,

Veranstaltung oder der eigene

Bau einer Graffitiwand.

Unterstützung bei

Antragstellung

Sollte das Projekt noch nicht

ganz ausgereift oder noch Unterstützung

nötig sein für den

Antrag, dann helfen die Maker-Space-Veranstaltungen.

Wichtig

• Die Bewerber müssen

zwischen 12 und 27 Jahre

alt sein

• Sie müssen aus Lindau/

Umgebung kommen

• Das Projekt muss jungen

Lindauerinnen und Lindauern

zugutekommen

• Die Projektgruppe ist

zuständig, das Projekt auf

Machbarkeit hin zu prüfen

und es innerhalb eines

Jahres umzusetzen

Der nächste Maker-Space ist

am Mittwoch, 27. April von 17

bis 20 Uhr im Jugendzentrum

X-tra. Dabei helfen sich die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

gegenseitig, die Projekte

weiterzuentwickeln. Alternativ

kann man auch zur

Lindauer Projektschmiede gehen.

Da unterstützen sich Lindauerinnen

und Lindauer von

Jung bis Alt bei unterschiedlichen

Ideen.

Welche Projekte zum Zug

kommen, darüber stimmen die

Jugendlichen selbst ab. Und

zwar bei der Jugendwerft 2022

am 11. Mai im Club Vaudeville

in Lindau. Dort werden alle

Projektideen gezeigt. Die Projekte,

die bei der digitalen Abstimmung

die meisten Punkte

erhalten, bekommen Geld aus

dem 20.000 Euro Fördertopf.

Tarja Prüss

Mit 5.000 Euro aus dem Jugendbudget

2021 errichten Jugendliche

derzeit im Jugendzentrum

Xtra ein Tonstudio.

Foto: Offene Jugendarbeit Lindau

Ab April: Leuchtturm wieder offen

Zweijährige Corona-Pause geht zu Ende

Er ist mit dem Löwen zusammen

das Lindauer Wahrzeichen:

der Leuchtturm am Hafen.

Zwei Jahre war er wegen

der Maßnahmen gegen Corona

gesperrt. Ab 1. April ist der

Besuchermagnet wieder für

Besucherinnen und Besucher

geöffnet.

Eines ist geblieben: Wer die

139 Stufen erklommen hat,

wird mit einem imposanten

Panoramablick über die Stadt

und den Bodensee bis hin zu

den Alpen belohnt.

Ferner steht der Leuchtturm

auch für besondere, ausgefallene

Momente zur Verfügung.

Ingrid Buchholz und

Margit Fuchs, die beiden

L e uc ht t u r mw ä r te r i n ne n,

Regionale Produkte genießen,

frisches Obst und Gemüse einkaufen,

Bekannte treffen und

dabei den Sonnenuntergang

unter Platanen am Kleinen See

genießen – all das bietet ab

13. April das neue Konzept des

Lindauer Mittwochsmarktes.

Um noch mehr Interessierten

die Gelegenheit zum Einkauf

auf dem Markt zu geben, haben

die Verantwortlichen des Kulturamtes

jetzt beschlossen, den

Markt vom Vormittag auf den

Nachmittag bzw. den Abend zu

verlegen. Von Mitte April bis

September findet der Lindauer

Abendmarkt darum immer

mittwochs von 16 bis 21 Uhr

am Kleinen See (unterhalb des

durften schon oft Zeuginnen

eines besonders originellen

Heiratsantrages werden. Auf

dem Leuchtturm liegt Lindau

den Verliebten zu Füßen. Der

beeindruckende Ausblick, gerade

auch bei Sonnenuntergang

und am späten Abend,

bietet Romantik pur.

Wer den Leuchtturm für

einen unvergleichlichen Moment

für sich haben möchte,

kann ihn nach Absprache mit

den Leuchtturmwärterinnen

gegen ein Entgelt von 150

Euro buchen. Anfragen unter

der Telefonnummer 0160-

2132350.

Der Leuchtturm ist bei

schönem Wetter täglich von

10 bis 18 Uhr geöffnet.

Sylvia Piehl

Der Lindauer Abendmarkt

Einkaufen, Verweilen und Genießen

Klick dich rein und du weißt mehr!

Der Leuchtturm ist ab 1. April

wieder geöffnet.

Foto: Stadt Lindau/Pellot

Therese-von-Bayern Platzes),

also bei der Inselhalle statt.

Der Markt soll als Abendmarkt

zum Einkaufen, Verweilen,

Probieren, Genießen dienen

und Treffpunkt sein, für

Lindauerinnen, Lindauer und

Gäste. Dabei könnte die Kulisse

kaum schöner sein, denn auf

dem Nobelpreisträger-Steg, der

hinter der Inselhalle in den

kleinen See führt, kann man

einen wunderbaren Sonnenuntergang

genießen. Unter den

etwa 20 Marktständen werden

zum Beispiel Anbieter für Fisch,

italienische Feinkost und Antipasti

sein, aber natürlich auch

für Obst, Gemüse und Brot.

Der beliebte Samstagsmarkt

findet weiterhin immer samstags

von 7 bis 13.30 Uhr (ganzjährig)

statt.

Wichtiges in Kürze:

Zeitraum: Der Markt

findet erstmals am 13. April

statt und dann immer mittwochs

(bis Ende September).

Uhrzeit: 16 – 21 Uhr

Ort: Kleiner See

(unterhalb des Therese-von-

Bayern Platzes)

Was: 18 Stände – Imbiss

(Fisch, Currywurst, Food

Truck), italienische Feinkost,

Schafwollprodukte, Kaffee

Rädle, Käse, Obstbrände,

Gewürzgurken, das Umweltmobil)

sowie Getränke.

www.stadtlindau.de

Stefanie Bernhard-Lentz

Schüttstelle in Zech ist verlegt

Die Schüttstelle für Wohnmobile am Interimsparkplatz ist verlegt

worden. Dies teilt die Stadtverwaltung mit. Die Schüttstelle

befindet sich jetzt zwischen Interimsparkplatz und der TSG-

Vereinsgaststätte „Brauner Hund“. Sie ersetzt die Schüttstelle am

Jugendzentrum „Fresh“.

Text/Foto: Patricia Herpich

Stadt Lindau

(Bodensee)

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Chelles - Lindau (B) findet voraussichtlich

vom 31. Juli bis 07. August 2022 ein

Ferienaufenthalt

nahe der Partnerstadt Chelles (Jablines)

statt.

Teilnehmer: 15 Jugendliche im Alter von 12 - 14 Jahren.

Reisepreis: 8 Tage (inkl. An- und Abreisetag) 270,– €

Anmeldung: Stadtverwaltung Lindau (B)

Abteilung Kinder, Jugend, Sport

Bregenzer Str. 6, 2. Stock

Tel. 08382 918127

Schulverwaltung@lindau.de


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

Ukraine: Hilfe für Geflüchtete

Großes Engagement von ehrenamtlichen und professionellen Helfern

Putins Krieg gegen die Ukraine

dauert nun schon vier Wochen

und er trifft ganz Europa - auch

uns, unsere Werte und unsere

Stadt.

Der Angriffskrieg Putins gegen

die Ukraine hat unglaubliches

Leid produziert und ein Teil der

Ukrainerinnen und Ukrainer

kommt jetzt zu uns, sucht

Schutz und Zuflucht. Seit Ausbruch

des Krieges sind bisher

rund 300 Menschen aus der

Ukraine im Landkreis Lindau

aufgenommen worden. Wie

das Landratsamt Lindau mitteilt,

wurden sie bereits registriert.

152 ukrainische Flüchtlinge

haben schon einen Aufenthaltstitel

beziehungsweise

haben eine Arbeitserlaubnis

beantragt. Hinter diesen Zahlen

stehen Menschen und ihre

Schicksale. Sie brauchen unsere

Hilfe, unsere Unterstützung

und unsere Solidarität.

Viele Behörden und Fachämter

sind nötig, um nun die

Unterbringung und Unterstützungsmöglichkeiten

zu koordinieren

und zu organisieren.

Das Ausländeramt hat eine

Hotline eingerichtet, die

Flüchtlingsbetreuung vermittelt

Wohnraum und unterstützt

Gastfamilien, das Team

im Sozialamt hilft bei der Beantragung

von Sozialleistungen.

Das Landratsamt versucht

das wiederum mit den unzähligen

privaten Hilfsangeboten

und außerordentlichem ehrenamtlichen

Engagement vieler

Menschen zu koordinieren

und bittet um Verständnis,

wenn manches ein wenig dauert.

Aktuell laufen Vorbereitungen

auf vielen Ebenen: Kindertagesbetreuung,

Einschulung

der schulpflichtigen Kinder,

Schwangerenberatung und

Sprachlernangebote. Örtliche

Sportvereine haben ebenfalls

bereits ihre Unterstützung signalisiert.

Welche Hilfsangebote

es bereits gibt und wo

noch Hilfe gebraucht wird, all

das erfahren Sie auf den

Webseiten des Landratsamtes

und der Stadt Lindau. Auch

Antworten auf häufig gestellte

Fragen sind dort zu finden. Die

7

Auf den Webseiten des Landkreises

und der Stadt Lindau

sind viele hilfreiche Informationen

zusammengestellt

Copyright: Stadt Lindau

Homepages werden ständig aktualisiert.

Tarja Prüss

Vereine nutzen Inselhalle vermehrt

Insgesamt 77 Veranstaltungen für 2022 geplant

Lindau nach zwei einschränkenden

Corona-Jahren als attraktiven

Tagungs- und Kongressstandort

wiederbeleben,

das ist das Ziel der Inselhalle

für 2022. Ein Ziel, was insbesondere

der touristischen

Nebensaison zugutekommen

wird. Geplant sind bislang 77

Veranstaltungen an 182 Tagen,

insgesamt werden über 30.000

Teilnehmende vor Ort erwartet.

Neben den vielen großen, überregionalen

Veranstaltungen

finden auch die kommunalen

und lokalen Veranstaltungen

in der Inselhalle Lindau ihren

Platz, von Bürgerbeteiligungsformaten

über die monatlichen

Stadtratssitzungen bis zu Vereinsversammlungen.

„Trotz

unseres international anerkannten

Renommees liegt uns

die Inselhalle als lebendiger

Begegnungsort für Lindauerinnen

und Lindauer am Herzen“,

sagt Carsten Holz, Geschäftsführer

der Lindau Tourismus

und Kongress GmbH, die die

Inselhalle betreibt. Einige ortsansässige

Vereine führen bereits

ihre Jahreshauptversammlung

in der Inselhalle durch.

„Wir würden uns freuen, in

Zukunft noch mehr Vereinsveranstaltungen

durchführen

zu können.“, erklärt Holz.

Im vergangenen Jahr hatte

das Team der Inselhalle Lindau

in Zusammenarbeit mit externen

Dienstleistern kleinere digitale

oder hybride Veranstaltungen

auf die Beine gestellt,

die aus dem Veranstaltungshaus

hinaus zu den Teilnehmenden

übertragen wurden.

Doch jetzt ist die Sehnsucht

nach Präsenzveranstaltungen

wieder sehr groß.

Dementsprechend voll ist

der Veranstaltungskalender der

Inselhalle. Die Lindauer Psychotherapiewochen

sind vom

10. bis 22. April geplant. Die

Veranstalter hoffen, den derzeit

auf 300 Personen vor Ort begrenzten

Teilnehmerkreis noch

deutlich erweitern zu können.

Die 71. Lindauer Nobelpreisträgertagung

zum Thema Chemie

findet vom 26. Juni bis 1. Juli

statt. Auch die wirtschaftswissenschaftliche

Tagung der Nobelpreisträger,

die im dreijährigen

Turnus durchgeführt wird,

steht für dieses Jahr vom 23. bis

zum 27. August im Veranstaltungskalender.

Die Inselhalle Lindau hat einen gut gefüllten Veranstaltungskalender für 202

Foto: Aldo Amoretti

Religions for Peace trifft

sich wieder vom 17. bis 20. Oktober

in hybrider Form und

bringt wie gehabt Menschen

unterschiedlichster Religionen

aus aller Welt zusammen

– ein in diesen Zeiten wohltuender

Ausblick auf eine friedensstiftende

Tagung. Die Internationale

Gesellschaft für

Tiefenpsychologie (IGT) tagt

vom 30. Oktober bis 3. November.

Auch für dieses Jahr konnten

einige neue Kunden für die Inselhalle

gewonnen werden. So

finden gleich mehrere Tagungen

2022 erstmalig in der Inselhalle

statt, wie beispielsweise

die GLE International (29. April

bis 1. Mai), der 3-Länder-Kopfschmerz-Kongress

(12. bis 14.

Mai) und die Tagung der Bayerischen

Urologenvereinigung

und der Österreichischen Gesellschaft

für Urologie (19. bis

21. Mai). LTK

Lindau bekommt finanzielle Zuwendung für Cavazzen

Projektförderung: Sanierung und Neugestaltung des städtischen Museums

Für die Sanierung und Neukonzeption

des „Haus zum

Cavazzen“ erhält die Stadt

Lindau von der Regierung von

Schwaben eine finanzielle

Zuwendung in Höhe von einer

Million Euro. Die Summe

dient der Projektförderung

für das Städtische Museum

(Cavazzen) auf der Lindauer

Insel. Sie stammt aus Mitteln

des Kulturfonds Bayern.

Mit diesem Zuschuss ermöglicht

der Kulturfonds die Umsetzung

eines bedeutenden

Die Arbeiten am neuen Stadtmuseum laufen

Foto: Museum Lindau

Bau- und Kulturprojekts: Die

Sanierung des Hauses „Cavazzen“

sowie die Neugestaltung

des darin untergebrachten

Museums. Dort wird die Geschichte

der Stadt Lindau bewahrt

und vermittelt.

„Wir freuen uns ganz außerordentlich.

Der Cavazzen

ist ein Vorhaben, das eine

kleine Stadt wie Lindau aufgrund

der Dimension und

Komplexität niemals allein

aus eigener Kraft stemmen

könnte,“ bedankte sich Lindaus

Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons auch im Namen

der Stadt bei der Regierung

von Schwaben und beim

Bayerischen Staatsministerium

für Wissenschaft und

Kunst.

Nun wird mit dem „Cavazzen“

ein herausragendes süddeutsches

Baudenkmal bald

wieder in seiner (spät-)barokken

Pracht erstrahlen und die

b a y e r i s c h e M u s e u m s -

landschaft als moderne Begegnungsstätte

und Bildungsort

bereichern.

Jürgen Widmer


8 26. März 2022 • BZ Ausgabe KW 12/22

AUS DEM STADTRAT

Bürgerbeteiligung

LI

J. Müller

Bundespräsident Frank-Walter

Steinmeier hatte zu einem

Treffen von Kommunalpolitikerinnen

und –politikern

nach Berlin eingeladen. Unsere

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons nahm an der Veranstaltung

im Hinblick auf

Lindauer Bürgerbeteiligungsmodelle wie Projektschmiede

und Losland-Initiative teil. Wir tragen

diese Initiativen mit, sind aber der Meinung, dass

es Entscheidungen in unserer Stadt gibt, die eine

breitere Basis benötigen oder nach einiger Zeit hinterfragt

werden sollten. Ein gutes Beispiel hierzu

ist der Rahmenplan Westl. Insel, der eine massive

Bebauung des ehemaligen Parkplatzes vorsieht.

Diese Frage sollte der Gesamtheit der Bürgerinnen

und Bürger vorgelegt werden. In einem vom Stadtrat

auf den Weg gebrachten Ratsbegehren könnten

die Bürger entscheiden, ob sie eine massive Bebauung

oder eine Erweiterung des Bürgerparks wünschen.

Sollte der Stadtrat diesen Weg nicht gehen

wollen, wäre ein Bürgerbegehren die konsequente

Folge.

Erscheinungsbild Insel?

CSU

T. Hummler

Sind Gestaltungsrichtlinien

für die Insel notwendig? Wir

meinen ja und haben deshalb

vor zwei Jahren einen Antrag

zur Überarbeitung der bestehenden

Richtlinien gestellt.

Bewusst rechtzeitig um Handel

und Gastronomie darauf

vorzubereiten damit auch hier über die Verbände

Einfluss genommen werden kann. Grundsätzlich

sind die Gewerbetreibenden damit einverstanden.

Ziel ist es, hier für alle Beteiligten einheitliche Regelungen

zu finden. Dabei werden viele Punkte

wie z. B. die Nutzung des öffentlichen Raumes, die

Außenflächen und dessen Gestaltung, aber auch

die Gebühren dafür festgesetzt. Gerade in Zeiten

von Corona hat die Gastronomie unter Auflagen

gelitten, hier wurden seitens der Stadt vorübergehend

großzügige Flächenerweiterungen zugestanden

und hier und da ein Auge zugedrückt. Für die

Zukunft sollten wir uns aber einig werden und diese

Satzung zeitnah verabschieden, so dass sich alle

entsprechend darauf vorbereiten und umsetzen

können. Dies wird nur in einem Miteinander gelingen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

SPD

G. Fehrer

Angesichts der aktuellen politischen

Lage fällt es einem

schwer, über Stadtratsthemen zu

schreiben. Im Moment hat man

das Gefühl, dass wir von einer

Krise in die Nächste schlittern.

Da gibt es das Dauerthema Umweltkrise,

die Flüchtlingskrise,

die Coronakrise und jetzt die Ukrainekrise. Hört das

denn gar nicht mehr auf? Für die Stadtratsarbeit und

die Arbeit in den Ausschüssen macht einen diese Situation

fast ein wenig demütig. Ich werde nicht mehr

murren, wenn wir uns zum x-ten Male stundenlang

mit dem Thema „Parken“ auseinandersetzen müssen,

ich werde nicht mehr murren, wenn… Wenn wir in

der Stadtratsarbeit z.B. die Weichenstellungen für eine

neue Schule setzen und uns Gedanken zu machen,

wie dort modernes Lernen stattfinden kann oder

wenn wir uns damit beschäftigen, wie wir Kinderspielplätze

attraktiver und sicherer machen können,

dann sind das Themen, die einen fast dankbar machen.

Wie schön, dass es auch noch solche Themen

gibt! Und was die neueste Krise anbelangt, kann man

nur darum beten, dass sich vielleicht doch noch eine

überraschende Wende zum Guten ergibt und dass das

Leiden der betroffenen Menschen so schnell wie möglich

beendet wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Am 18. März 2012,

also vor 10 Jahren haben wir

Lindauer Bürger*innen im

Bürgerentscheid über den

Hauptbahnhof entschieden.

Mit großer Mehrheit wurde

FDP

U. Jöckel

dabei Reutin gewählt. Die

Aufgabe lag nun bei der Stadt

und der DB, aus der vom damaligen

bayerischen FDP-

Wirtschaftsminister Martin Zeil konstruierten

Kombilösung, ein optimales Konzept für Lindau

zu „zimmern“. Das gelang nur zum Teil, denn am

Berliner Platz wurde keine Fläche für eine vernünftigere

Verkehrslösung geschaffen. Es wurden keine

Gleise nach Süden verschoben, obwohl in Reutin

alle Gleise und Oberleitungen neu gebaut wurden.

Die „gleisfrei-werdenden“ Flächen und das HBF-

Gebäude auf der Insel sind noch nicht verhandelt

und erworben, es wurde aber der Rahmenplan für

die hintere Insel mit einer massiven Bebauung für

über 700 Wohnungen beschlossen. Für das alte

Bahnhofsgelände in Reutin will das Bauamt in einem

nächsten städtebaulichen Wettbewerb die Bereiche

und Flächen neugestalten.

Die Bahn wird mit den Verkäufen den Bahnknoten

Lindau gegenfinanzieren. Es muss eine winwin-Situation,

auch für unser Lindau entstehen,

aber bitte nicht in sehr teuren Mietverträgen!

Junges Lindau

Seit dem vergangenen Jahr

gibt es in unserer Stadt das Jugendbudget,

welches jährlich

20.000 Euro umfasst. Dieses

Geld dient der Umsetzung

JA

J. Sommerweiß

Kippenplage

Der Nikotinkonsum ist seit

Jahren rückläufig. Also gibt es

vermutlich weniger

Raucher:innen in Lindau.

Man sollte meinen, dass wir

das auch beim Blick auf die

ÖDP

C. Norff

von Projektideen von jungen

Lindauerinnen und Lindauern.

Über das Jugendzentrum

Xtra können Projekte eingereicht

und gemeinsam in MakerSpaces weiterentwickelt

werden. Bei der jährlich stattfindenden Jugendwerft

entscheiden anschließend alle teilnehmenden

Jugendlichen und ein begleitender Fachkreis

über die eingereichten Projekte und deren

Förderung.

Du möchtest was in unserer Stadt verändern?

Dann los. Es ist Dein Projekt. Dein Jugendbudget.

Und Dein Lindau. Mach was draus!

Informationen gibt es beim Jugendzentrum Xtra

unter: www.jugend-lindau.de

Lindauer Straßen, Wege und

Plätze sehen können: leider

Fehlanzeige! Es liegen nach

wie vor viele achtlos weggeworfene Zigarettenkippen

auf Lindauer Boden. Dabei ist die schädliche

Wirkung von Nikotin für Menschen, Tiere und

Umwelt bekannt. Bei einem Kleinkind kann eine

verschluckte Zigarettenkippe zu gefährlichen Vergiftungssymptomen

führen. Dass auf Spielplätzen

nicht geraucht werden darf, versteht sich von

selbst. Aber auch Tiere haben durch herumliegende

und gefressene Kippen das Risiko sich zu vergiften.

Und durch Regen werden Schadstoffe ins

Grundwasser gespült und verseuchen unsere Erde.

Dieser Sondermüll gehört also definitiv in Abfallbehälter

(auf der Insel ausgestattet mit einem eigenen

Zigaretteneinwurf) und nicht in die Umwelt!

Daher mein Appell: Die Kippen in die Abfallbehälter

entsorgen und auf keinen Fall einfach in die

Umwelt werfen! Bitte auch an (noch) unwissende

Raucher:innen weitergeben. Danke

Planlos?

BU

U. Schöffel

Nein! Pläne gibt es in Lindau

viele. Vieles wurde auch

schon umgesetzt in den vergangenen

Jahren. Und dennoch

scheint es unendlich

schwierig, klare Linien in der

Planung zu vermitteln. Von

Gesprächen ist zu hören, von

komplizierten Verhandlungen

und von stockenden Prozessen. Zu spüren und zu

sehen sind dann für uns Lindauer Verzögerungen,

Stillstand, Ratlosigkeit. Drängende Fragen lassen

sich nicht immer zufriedenstellend beantworten;

weil Entscheidungen ausgesetzt sind, weil -einmal

mehr- erst noch Gutachten erstellt werden sollen,

weil diese noch nicht die erhofften Ergebnisse liefern

oder weil punktuelle Überlastung eine zügige

Bearbeitung verhindert. Sicher, all das ist irgendwie

erklärbar, manches verständlich, vieles ärgerlich.

Die Vermittlung klarer und nachvollziehbarer Linien

bei der Planung der dringlichsten Aufgaben,

bei ihrer Priorisierung, ihrer zeitlichen Dimensionen

und ihrer Fortschritte, ist eine zentrale Aufgabe,

der sich eine Gemeinde und ihre Vertreter stets

aufs Neue stellen müssen.

Ukrainekrieg - Zeitenwende?

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg

von Putin auf die

Ukraine hat uns bis ins Mark

erschüttert. Seit Jahrzehnten

gefühlte Sicherheiten sind

plötzlich in Frage gestellt. Die

BL

U. Lorenz-Meyer

Antwort darauf kann nicht im

weiteren Hochrüsten und Milliardenbeträgen

für den Militärhaushalt

bestehen, sondern in möglichst effektiven

Wirtschaftssanktionen. Dazu müssen wir

auch hier vor Ort Energie einsparen und unsere

Energiequellen schnellstmöglich regenerativ,

nachhaltig und damit geopolitisch unabhängig

ausbauen.

Groß ist die Solidarität mit der Ukraine, auch in

Lindau. Darüber sind wir dankbar und froh

Zur Historie und zum Hintergrund veranstaltet die

Bunte Liste gemeinsam mit den Linken, den Grünen

und Friedensorganisationen einen Vortrag

mit anschließender Diskussion mit dem renommierten,

unabhängigen Journalisten Andreas Zumach.

Am 30. März um 19.30 Uhr im Club Vaudeville

Sie sind herzlich eingeladen

FW

A. Reich

Geht‘s noch?

Parkplatzdiskussionen auf der

Insel sind nichts Neues, aber

jede Menge Parkplätze, die

von der geplanten und erlaubten

Benutzergruppe nicht genutzt

werden und von denen,

die sie dringend bräuchten,

nicht genutzt werden dürfen,

ist selbst für Lindau ein Novum.

Am Kirchplatz auf der Insel stehen täglich

viele Parkplätze rund um die Uhr frei, da die Inselkunden

die Parkplätze nicht belegen. Parallel suchen

die Inselbewohner verzweifelt Parkplätze,

dürfen dort aber nicht parken. Möglich geworden

ist der aktuelle Zustand durch einen Vorschlag der

Bürgerunion mit Unterstützung der SPD. Vernünftige

Lösungen und Bürgerfreundlichkeit sehen anders

aus. Den Parkraum bedarfsgerecht und nachhaltig

aufteilen ist richtig und wichtig. Täglich

aber ca. 20 Parkplätze aufgrund einer sinnfreien

Regelung leer stehen zu lassen geht gar nicht!

Wir wollen das Thema noch einmal politisch angehen

und eine nachhaltige bürgerfreundliche Lösung

finden. Dazu benötigen wir Ihr kurzes Feedback

um ein Stimmungsbild zu bekommen. Besuchen

Sie uns dazu gerne auf Facebook Freie Wähler

Lindau e.V.

Schönere Grillstelle Wäsen!

Sitzgelegenheit, ein paar Felsbrocken

um eine wilde Feuerstelle

und ein WC-Häusle, dessen

Graffiti-Sprühereien zumindest

mal wieder übermalt

AFD

Dr. R. Rothfuß

wurden. Die Insel bekommt

alle Aufmerksamkeit unserer

Verwaltung. Der bei uns Lindauern

sehr beliebte, da naturnahe

Wäsen gehört zum Landschaftsschutzgebiet

Bayerisches Bodenseeufer. Jegliche Entwicklung

sollte daher im Einklang mit dem einzigartigen

naturnahen Charakter dieses an eine Wildnis

in Kanada erinnernden Uferabschnitts erfolgen.

Doch es wäre wünschenswert, wenn die Verwaltung

mal ein Konzept entwickeln würde, wie dieser

lauschige Ort in direkter Ufernähe zu einem

schöneren Begegnungsort für Familienfeiern,

Klassenfeten, Grillparties und einfach zur Erholung

aufgewertet werden könnte. Mit minimalem

Kostenaufwand könnte hier ein Kleinod entstehen,

das uns Lindauern den Sommer über die Verbindung

von Geselligkeit mit Naturerlebnis eröffnet.

Drei Tische mit Sitzbänken aufstellen, vielleicht

eine Schaukel und Rutsche dazu, damit auch

Kinder ihren Spaß haben.

Sirenen

FB

A. Jäger

Von ehemals 25 Sirenen, verteilt

über das Stadtgebiet,

wurden die letzten beiden im

Oktober 2021 abgebaut. Für

die Warneinrichtungen aus

den 60er Jahren waren keine

Ersatzteile mehr zu bekommen.

In der jüngsten Sitzung

des Hauptausschusses wurde

über eine Ersatzbeschaffung diskutiert. Es wurde

beschlossen, sich auf ein Sonderprogramm des

Freistaats zu bewerben, bei dem die Anschaffung

von Bevölkerungswarneinrichtungen deutlich bezuschusst

wird. Als Freie Bürger begrüßen wir diese

Entscheidung, vor allem da hierzu nicht wieder

ein teures Gutachten in Auftrag gegeben werden

muss. Mit den Sirenen können in einem Ereignisfall,

einer Ad-hoc-Gefahrenlage, große Teile der

Bevölkerung schnell und in weitem Radius effizient

gewarnt werden. Auch für die Feuerwehr können

die Sirenen als Rückfallebene bei digitalen

Ausfällen / Störungen wichtig sein. Sicher stellt

sich die Frage, ob es heute nicht modernere Möglichkeiten

zur Gefahrenwarnung geben würde.

Die Sirenen bieten umfassende Warnmöglichkeiten,

sind schnell realisierbar, verhältnismäßig

günstig und sind eine Ergänzung anderer Warneinrichtungen.

LINDAUER

www.bz-lindau.de

lindauer_

buergerzeitung


ENERGIE, WASSER UND VERKEHR 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

9

– Anzeige –

Uns macht es Spaß, Wasser zu trinken

Bei den Stadtwerke Lindau ist das ganze Jahr „Weltwassertag“

Jedes Jahr im März rufen die

Vereinten Nationen zum Weltwassertag

auf und wollen damit

auf den besonderen Stellenwert

des Wassers aufmerksam

machen. Für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Stadtwerke

ist sauberes Trinkwasser

eine der wichtigsten Aufgaben

der Daseinsvorsorge – jeden

Tag des Jahres, 24 Stunden lang.

Aber sie kümmern sich nicht

nur darum, sondern zapfen es

während der Arbeit auch selbst

gern und literweise…

„Das Trinkwasser in Deutschland

und besonders bei uns

am See ist von höchster Qualität“,

betont Georg Gewinner,

Leiter des Seewasserwerkes in

Nonnenhorn. „Damit das auch

so bleibt, sollten wir besonders

sorgsam damit umgehen. Verschmutzungen,

zum Beispiel

durch Nitrateinträge oder Arzneimittelrückstände,

gilt es dringend

zu verringern.“

Wasser muss optimal gewonnen,

gefiltert und mit größter

Sorgfalt aufbereitet werden.

Darum investieren die Stadtwerke

regelmäßig in neue Technologien

und in die Sanierung

und Modernisierung von

Technik, Geräten, Hochbehältern

und Rohren: „Damit bieten

wir unseren Kundinnen

und Kunden Trinkwasser von

absolut reiner, natürlicher Qualität

und stellen zu jeder Zeit

die Versorgung sicher.“

Lebensnotwendiges Nass

Der Körper eines Erwachsenen

besteht zu rund 65 Prozent

aus Wasser. Über Nieren,

Lunge, Darm und Haut scheidet

der Mensch täglich etwa

zweieinhalb Liter Wasser aus.

Noch mehr ist es bei körperlicher

Anstrengung, bei Hitze

oder bei Fieber. Der menschliche

Stoffwechsel funktioniert

nur, wenn dem Körper ausreichend

Wasser zur Verfügung

steht. So braucht es Wasser,

um über die Nieren das Blut

täglich etwa 300-mal zu reinigen.

Und der Wasseranteil im

Blut sorgt dafür, dass Sauerstoff,

Nährstoffe und Botenstoffe

transportiert werden.

Wasser hält das Gehirn fit und

Knorpel und Gelenke elastisch.

„Und weil der Mensch

Wasser nicht speichern kann,

braucht er ständig Nachschub“,

weiß Georg Gewinner. Viele

„vergessen“ das und trinken zu

wenig. Die Folge sind dann

Konzentrations- und Kreislaufbeschwerden,

Müdigkeit und

Kopfschmerzen. Wer wartet, bis

er Durst hat, tut sich keinen

Gefallen: Durst ist bereits ein

Warnsignal des Körpers – es

droht Wassermangel. Und Ausdauer-Profi

Georg Zeh ergänzt:

„Unser Körper braucht in jeder

Lebenslage gesunde Muskeln.

Trinkt man nicht genug, arbeiten

unsere Muskeln nicht richtig.

Besonders Sportler sollten

nicht erst kurz vor dem Training

viel trinken, sondern über

den ganzen Tag verteilt viel Flüssigkeit

zu sich nehmen.“

Trinkwasser aus der Leitung:

günstig, umweltfreundlich

und von allerbester Qualität

Dass Wasser zu trinken auch

richtig Spaß machen kann, zeigen

die Stadtwerke-Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beim

täglichen Marsch an die Trinkwassersäulen

in den Betriebsgebäuden.

Auch in vielen Schulen, Kindergärten

und sozialen Einrichtungen

der Region haben

die Stadtwerke Trinkwassergeräte

installiert. „Wir sind jedes

Mal begeistert, wie gerne schon

die Kleinsten auf Zuckerwasser

in Flaschen verzichten und auf

Wasser aus der Leitung – mit

oder ohne Blubber‘ – umsteigen“,

berichtet Projektleiter Georg

Zeh. Ja dann: Zum Wohl!

manu

Alle Infos rund um Energieversorgung,

Wasser und

Verkehr finden Interessenten

auf der Homepage der

Stadtwerke Lindau:

@ www.sw-lindau.de

Fotos: Stadtwerke Lindau

„Wasser ist durch nichts zu

ersetzen. Wir öffnen täglich

mehrfach den Wasserhahn und

erhalten bestes Trinkwasser –

ob beim Duschen, Kochen, Zähne

putzen oder wenn wir die

Klospülung drücken.

Ein Privileg und Luxus, den

wir uns öfter vor Augen halten

sollten!“

Günter Baumann

Marketing

„Meine Freunde haben früher

immer geschmunzelt, weil sich in

meinem Auto die leeren Pfandflaschen

von der Arbeit ansammelten.

Ich trinke relativ viel und

da kam im Laufe der Zeit dann

immer ordentlich was zusammen.

Seit ich bei den Stadtwerken

arbeite, freue ich mich über die

Zapfsäule. Das Wasser schmeckt

deutlich besser als aus den

Plastikflaschen und mein Auto ist

endlich ordentlich.“

Moni Aichele

Vertrieb

„Dank Wassersprudler erspare

ich mir das Transportieren von

schweren Getränkekisten und

habe eine umweltfreundliche

Alternative zu PET-Flaschen.“

Hannes Rösch

Geschäftsführer

„Immer, wenn ich längere Zeit im

Ausland unterwegs war, wo die

Wasserqualität nicht so gut ist

wie bei uns, freue ich mich auf

unser Leitungswasser.“

Julia Steinhoff

IT-Business-Analystin

„Wasser hilft, gut auszusehen

und macht müde Muskeln

munter…“

Georg Zeh

Projekt „Neue Energien“

„Trinkwasser ist gegenüber

Mineralwasser bestimmt hundertmal

günstiger und durch akkreditierte

Labore besser überwacht

und geprüft.“

Sylvia Bienert

Leiterin Netze und Anlagen

Gas, Wasser, Wärme

„Mein Beruf, mit Trinkwasser zu

arbeiten, war für mich immer

eine Berufung. Ich bin froh und

glücklich, unsere Kunden und

Kundinnen täglich mit Trinkwasser

in bester Qualität versorgen

zu dürfen“.

Georg Gewinner

Leiter Seewasserwerk


10 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

GESCHÄFTSLEBEN

EXPERTEN-

TIPP

Seit Jahresbeginn haben

die weltweiten Börsen

stark korrigiert.

Hohe Energiepreise,

anhaltende Inflationsraten

und der Ukraine-Konflikt

sorgen für Verunsicherung.

Was tun, wenn man Geld

am Kapitalmarkt anlegen

möchte?

Vermögensverwalter oder

Vermögensberater

Beide Varianten haben

Vor- und Nachteile.

Während in einer professionellen

Vermögensverwaltung

ausschließlich

Spezialisten global und

über mehrere Vermögensklassen

hinweg für Sie

arbeiten, sind Sie ohne

Verwalter auf sich gestellt

und treffen Entscheidungen

zu Kosten, Titel und

Depotstruktur selbst.

Fragen Sie sich also, wie

viel private Zeit Sie für Ihr

Vermögensmanagement

aufbringen können.

Anlagejahr 2022: Was tun?

Kosten im Blick behalten

Ein Vermögensverwalter handelt

im Auftrag und nach Vorgabe

des Kunden und verlangt hierfür

eine jährliche Verwaltungsgebühr.

Es fallen also keine weiteren

Kosten wie Ausgabeaufschläge,

Depotgebühren oder Kaufspesen

an.

Handeln Sie selbst günstige

Anlageinstrumente wie zum

Beispiel ETFs oder Einzelaktien,

kann dies aus Kostensicht

zwar vorteilhafter sein, setzt

aber eine tiefe Marktkenntnis

voraus.

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

Das Team vom Fliesenparadies Lindau

braucht Verstärkung.

Mitarbeiter für Lager und Ausfuhren

auf Stundenbasis gesucht, FS KL BE erforderlich.

Neubau, Umbau,

Energieeffizienz & Finanzierung

BAUMESSE

www.hausplus-rv.de

Q2 2022: Chance oder Risiko?

Die Berichtssaison der

Unternehmen ist in der Breite

robust verlaufen und wird

aktuell durch den Ukraine-

Konflikt überschattet.

Eine oft zitierte Börsenweisheit

lautet allerdings:

„Politische Börsen haben kurze

Beine.“ Das will heißen, dass

die Politik es in der Regel nicht

vermag, Kapitalmärkte dauerhaft

in die eine oder andere

Richtung zu beeinflussen.

KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon:

00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

Ausbildung im Paradies

wir bieten eine Stelle für die Ausbildung zum

Kaufmann für Groß- und

Außenhandels Management (m/w/d)

8. – 10. April

Oberschwabenhalle

Ravensburg

10 bis 18 Uhr

’22

Karriere statt Krise

IHK Schwaben 700 offene Ausbildungsplätze

Nach wie vor sind in den vier Allgäuer

Landkreisen und drei kreisfreien

Städten der Region noch

viele Ausbildungsplätze unbesetzt.

Peter Leo Dobler, Vorsitzender der

IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren

und Ostallgäu, appelliert

an die Schulabsolventen von Buchloe

bis Lindau, diese Gelegenheit

zu ergreifen: „Die Allgäuer Wirtschaft

setzt gerade in wirtschaftlich

herausfordernden Zeiten auf

gut ausgebildete Fachkräfte. Eine

Ausbildung bietet daher hervorragende

Perspektiven.“

Anzeigen












2021 wurden in Bayerisch-Schwaben

mehr als 8.300 Ausbildungsverträge

in IHK-Berufen

neu abgeschlossen, davon

knapp 3.400 im Ost-, Unterund

Oberallgäu, in Kaufbeuren,

Memmingen, Kempten und

Lindau. Dabei sind im Vorjahr

sogar viele Ausbildungsplätze

unbesetzt geblieben, da es an

Bewerbungen mangelte.

„Auch in diesem Jahr läuft

der Ausbildungsmarkt erst langsam

an. Die Corona-Beschränkungen

sorgten erneut dafür,

dass die Ausbildungsunternehmen

und die Bewerberinnen

und Bewerber nicht zusammenkommen

konnten“, erklärt

Thomas Holderried, der

Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung

Lindau, diese Entwicklung.

Die Ausbildungsbereitschaft

der annähernd 1.800 ausbildenden

Unternehmen im Allgäu

ist ungebrochen hoch.

„Jugendliche sollten sich jetzt

für den Ausbildungsstart noch

im Jahr 2022 bewerben, es gibt

noch viele Angebote“, betont

Andrea Thoma-Böck, Vorsitzende

der IHK-Regionalversammlung

für Memmingen

und das Unterallgäu. Sie weist

unter anderem auf die IHK-

Lehrstellenbörse hin, wo derzeit

700 offene Stellen im Allgäu

bei Unternehmen aus Produktion,

Handel und Dienstleistungen

zu finden sind. Unter

www.ihk-lehrstellenboerse.de

lassen sich Ausbildungsplätze

nach Ort und Wunschberuf

suchen.

„Die IHK Schwaben unterstützt

die Bewerberinnen und

Bewerber sowie die Unternehmen,

damit es mit der Ausbildung

noch in diesem Jahr

klappt. Die Tür für einen Start

in den Beruf steht weit offen“,

sagt Markus Brehm, der Vorsitzende

der IHK-Regionalversammlung

Kempten und

Oberallgäu. Besonders viele

offene Stellenangebote im Allgäu

gibt es derzeit im Einzelhandel,

im Ausbildungsberuf

des Industriemechanikers bzw.

der Industriemechanikerin sowie

bei den Elektronikern bzw.

Elektronikerinnen für Geräte

und Systeme.

Der Fachkräftemangel ist

eines der größten Risiken für

die wirtschaftliche Entwicklung

der Allgäuer Unternehmen, die

sich seit zwei Jahren mit Erfolg

gegen die wirtschaftlichen

Folgen der Corona-Krise stemmen

und weiter ausbilden.

BZ

Anzeige

lindauer_buergerzeitung


GESCHÄFTSLEBEN 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

Türkise Flotte mit neuer Bordtechnik ausgestattet

Stadtbus Lindau Lesegeräte für E-Cards an allen Türen installiert – Neue Info-Monitore am ZUP montiert

In den vergangenen Wochen wurde

in allen Bussen des Stadtbusses

Lindau neue Hard- und

Software für die Bordtechnologie

installiert, getestet und angepasst.

Im laufenden Betrieb

wurde die türkise Flotte nach

und nach mit neuer Technik und

mit Lesegeräten ausgestattet.

Die Bordrechner steuern beispielsweise

die Haltestellenansagen

und Verlaufsanzeigen,

kommunizieren mit den Ampelsystemen

und der Stadtbus-App

und ermöglichen das E-Ticketing.

Die ausgefeiltere Technik

mit stärkeren Signalen soll die

technischen Probleme der vergangenen

Monate lösen. „Das

ist eine super Technik, die top

funktioniert“, ist Fahrmeister

Gebhard Lindhorst begeistert.

„Jetzt ist alles aufeinander abgestimmt,

die Kommunikation

in alle Richtungen funktioniert

und die Bedienung ist einfach

und klar.“

Lesegeräte für den Check-In

und den Check-Out wurden an

allen Türen installiert, so dass

die Fahrgäste sich jetzt nicht

mehr bis nach vorne zum einzigen

Lesegerät beim Busfahrer

durchkämpfen müssen, wenn

sie mit ihrer E-Card auschecken

wollen.

Auch vom Zentralen Umsteigepunkt

(ZUP) in der Anheggerstraße

gibt es gute Nachrichten:

Dort mussten die Monitore Ende

Januar abmontiert werden, weil

zwei davon mutwillig zerstört

worden waren. Jetzt konnten die

Geräte, die nun durch Scheiben

geschützt werden, wieder

angebracht werden.

Die Anzeige der Monitore

geht automatisch in Betrieb,

wenn die Busse am ZUP einfahren

und zeigt die tatsächliche

Reihenfolge der Linien an.

So sehen die Fahrgäste beim

Umsteigen mit einem Blick

nach oben sofort, wo ihr Anschlussbus

steht.

BZ

BZ-Fotos: SWLi

Anzeigen



11

Anzeige


12 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

WISSENSWERTES

Erste Hilfe bei Lernlücken

Studienkreis Lindau lädt zu kostenlosen Online-Kursen ein

Schülerinnen und Schüler der

Klassen 5 bis 13, die Lücken in Mathematik,

Deutsch oder Englisch

haben, können jetzt kostenlos an

einem oder mehreren von zahlreichen

Online-Wiederholungskursen

der Nachhilfeschule teilnehmen.

Gut die Hälfte aller Eltern mit

schulpflichtigen Kindern glaubt,

dass die Pandemiezeit mit

Homeschooling und Wechselunterricht

bei ihrem Kind zu

Lernrückständen geführt hat.

Je nach Fach vermuten 20 bis

29 Prozent der Eltern sogar

große bis sehr große Lernlücken,

so das Ergebnis einer aktuellen

Forsa-Umfrage im Auftrag des

Nachhilfeinstituts Studienkreis.

Entsprechend ist die Nachfrage

nach Lernförderung auch beim

Studienkreis in Lindau deutlich

angestiegen.

Schülerinnen und Schüler

der Klassen 5 bis 13, die Lücken

in Mathematik, Deutsch oder

Englisch haben, können jetzt

kostenlos an einem oder mehreren

von zahlreichen Online-

Wiederholungskursen der Nachhilfeschule

teilnehmen. Jeder

Kurs dauert 90 Minuten.

Den meisten Stoff haben

Schülerinnen und Schüler nach

Einschätzung ihrer Eltern in

den Fremdsprachen verpasst:

29 Prozent glauben laut der

Studienkreis-Forsa-Umfrage,

dass die Lernrückstände ihrer

Mit der Teilnahme an einem Crashkurs können Lernlücken nicht komplett

geschlossen werden. Sie bietet aber eine erste Hilfe. BZ-Foto: Studienkreis











Kinder in diesen Fächern groß

oder sogar sehr groß sind.

Noch ausgeprägter ist dieser

Eindruck bei Eltern von 10- bis

14-Jährigen: 39 Prozent von

ihnen vermuten große oder

sehr große Lernlücken.

„Mit unseren Crashkursen

lassen sich massive Lernlücken

nicht auf einen Schlag schließen“,

sagt Thomas Momotow

vom Studienkreis. „Aber sie sind

gut als erste Hilfe geeignet, um

Stoff aufzuarbeiten, der einem

Schwierigkeiten bereitet oder

im Distanzunterricht auf der

Strecke geblieben ist.“ Während

die Jüngeren in Mathematik

ihr Wissen über die Grundrechenarten

und geometrische Figuren

auffrischen, erfahren Oberstufenschüler,

wie das noch mal

mit den Exponentialfunktionen

und dem Satz des Pythagoras

war. In Englisch wiederholen

die Kinder und Jugendlichen

z.B. „Tenses“, „If-Clauses“ und

„Text Analysis“. Wer in Deutsch

Probleme mit der Groß- und

Kleinschreibung hat, bekommt

ebenso schnelle Unterstützung

wie diejenigen, die wissen wollen,

wie ein Drama aufgebaut ist.

Die Kursteilnehmerinnen und

-teilnehmer können im Chat

Fragen stellen und erhalten

Übungen zur Vertiefung. Eine

Themen- und Terminübersicht

sowie die Anmeldemöglichkeit

gibt‘s auf: www.studienkreis.de/

crashkurse-online

BZ

Anzeigen

Unbekannte Schätze des Bodensees

Örtliche Berufsfischer und

Gastronomiebetriebe in Lindau,

Wasserburg, Nonnenhorn,

Kressbronn, Moos (Untersee) und

Krumbach (Vorarlberg) veranstalten

vom 1. bis zum 17. April

2022 internationale Bodensee-

Rotaugen-Wochen.

Der internationale Verein Bodenseefisch

e.V. wird am 1. April

2022 im Gasthaus „Zur Kapelle“

in Nonnenhorn die internationalen

Rotaugen-Wochen eröffnen.

Während Rotaugen vor allem in

Osteuropa als Speisefisch noch

Bedeutung haben, ist der Fisch

in Deutschland eher unbekannt.

Mit zahlreichen Tricks und Hilfsmitteln

lassen sich jedoch diverse

kulinarische Köstlichkeiten zaubern.

Bei einigen Berufsfischern

und Gastronomen werden die

Rotaugen mittlerweile als „Bratfisch

von Bodenseefischen“,

„Bodenseefisch nach Matjes Art“,

Rotaugenfilet sauer eingelegt

(ähnlich Brathering), frittierte

Bodenseefisch-Knusperle auf

Kräutersalat oder „Bodenseefischfrikadelle“

(mit goldener

Auszeichnung der Landzunge als

regionales Produkt) angeboten.

Am bayerischen Bodensee mussten

die Fischer (alles Familienbetriebe

seit mehreren Generationen)

erhebliche Einbußen bei

der Fangmenge in Kauf nehmen.

Diese wurden vor allem durch

veränderte ökologische Bedingungen

hervorgerufen. Dies betrifft

besonders das Felchen, den

„Brotfisch“ der örtlichen Fischer

(früher ca. 2/3 Anteil am Gesamtfang;

heute werden 30% Felchen,

30% Rotaugen gefischt, der Rest

sind andere Fischarten), welcher

auch über die Grenzen der Region

hinaus bekannt ist.

Ursache für die verringerten

Fangmengen beim Felchen ist

der verringerte Nährstoffeintrag

durch die Reinigung der regionalen

Abwässer in Kläranlagen.

Dadurch wurde zwar die Wasserqualität

im Bodensee erheblich

verbessert, gleichzeitig aber die

Nahrungsgrundlage für die heimischen

Fischarten beschnitten. Um

die wirtschaftlichen Einbußen der

Fischer auszugleichen, sollen

bislang wirtschaftlich weniger

bedeutende Arten wie das Rotauge

in den Vordergrund gerückt

werden. Es gehört zur Familie der

karpfenartigen Fische, die sehr

anpassungsfähig sind und deren

Population von der Nährstoffarmut

im See profitiert.

„Das Rotauge ist geschmacklich

ein ausgezeichneter Fisch, der

fangfrisch als Wildfang aus dem

Bodensee kommt. Er wird durch

Veredelungsschritte wie das

Schröpfen so vorbereitet, dass

seine Filets in der Küche genauso

verarbeitet werden können wie

anderer Fischarten. Wir möchten

ihn mit unseren Bodensee-

Rotaugen-Wochen bewussten

Verbrauchern näher bringen“, so

Berufsfischer Bernd Kaulitzki aus

Wasserburg.

BZ

BZ-Foto (Rotaugenfilet „Gärtnerinnen Art“:

BZ-Archiv_Fischerei Stohr, Wasserburg

Anzeige


GESCHÄFTSLEBEN 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

Keiner sieht, dass ihre Kunden wieder gut hören

Hörgerätezentrum Lindau Neueröffnung in der Denkfabrik in der Kemptener Str. 99 – Im-Ohr-Manufaktur

Jeder Mensch hat ganz eigene

Hörvoraussetzungen und Hörvorlieben.

Ein Im-Ohr-Hörgerät kann

eine exakt auf die individuellen

Bedürfnisse abgestimmte Hörlösung

sein. Im-Ohr-Manufakturen

wie das neue, inhabergeführte

Hörgerätezentrum Lindau, sind Experten

für diese unauffälligen und

dennoch leistungsstarken Hörlösungen.

Die Natur ist ein Wunder. Sie

hat dem Menschen das Hören

ermöglicht und während der

Evolution das Ohr entwickelt.

Treten bei einem Menschen

Hörprobleme auf, ist nichts

natürlicher, als bei der Verbesserung

des Hörens so viel wie

möglich vom Ohr zu nutzen.

Hörgerätezentrum Lindau

Die Im-Ohr-Manufaktur

in der Denkfabrik

Kemptener Str. 99

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/99 64 000

E-Mail: info@hgz-lindau.de

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr

und von 14 bis 18 Uhr

Sa. nach Vereinbarung

@ www.hgz-lindau.de

Im-Ohr-Hörlösungen machen

genau das. Sie nutzen die anatomische

Beschaffenheit des

Ohres. Damit gelingt ihnen,

was sich Menschen auf dem

Weg zu einer Hörverbesserung

mittels eines Hörgerätes stets

wünschen: natürliches Hören,

so unsichtbar wie nur möglich.

„Im-Ohr-Hörlösungen sind

sehr klein und unauffällig.

Wie der Name schon sagt, sitzen

sie im Gehörgang. Sie werden

nach einem Ohrabdruck

individuell maßgefertigt. Im

Gehörgang schmiegen sie sich

ihrem Träger bzw. ihrer Trägerin

an und nutzen alle Vorzüge

der Anatomie“, erläutert Hörakustik-Meister

Illia Kowallick.

„Das Im-Ohr Hörgerät nimmt

Sprache und Klänge, wie auch

bei Menschen, die normal hören

können, im Gehörgang auf.

Die Form der Ohrmuschel ermöglicht

räumliches Hören

und erkennt, aus welcher Richtung

die Geräusche kommen.

Diesen Effekt nutzen die Im-

Ohr-Systeme. Und sie nutzen

den Schutz der Ohrmuschel

vor lästigen Windgeräuschen.

Das ermöglicht ihren Trägern

in lauten Situationen, wie zum

Beispiel bei einem Restaurantbesuch

oder bei stürmischem

Wetter im Freien besser hören

zu können“, ergänzt Hörakustik-Meister

Frank Gottschlich.

Die Spezialisten der Im-Ohr-

Manufaktur im Hörgerätezentrum

Lindau können Interessenten

genau sagen, ob sie für

ein persönliches Im-Ohr-System

die nötigen Voraussetzungen

haben und erläutern alle

Möglichkeiten der verschiedenen

Bauformen und Größen.

Die Preise sind von Modell

zu Modell unterschiedlich

und variieren unter anderem

aufgrund der Auswahl an Zubehör

und Funktionen. Die

Funktionen werden individuell

an die Befürfnisse jedes Kunden/jeder

Kundin angepasst.

„Es gibt für jeden Geldbeutel

das passende Produkt, egal ob

Kassentarif oder Premium-Segment“,

versichern die Inhaber

des Hörgerätezentrums Lindau.

Sie freuen sich über Interessenten,

denen sie gern alle Besonderheiten,

Vorteile und weitere

Informationen zu den unauffälligen

Im-Ohr-Hörsystemen

erläutern dürfen. Gern kann

man für eine persönliche Beratung

vorher einen Termin reservieren.

Die Räumlichkeiten

des Hörgerätezentrums Lindau

sind barrierefrei zugänglich.

Kunden-Parkplätze stehen im

Parkhaus vor der Denkfabrik

zur Verfügung.

HGF

Inhabergeführtes Unternehmen

Illia Kowallick und

Frank Gottschlich haben in der

Denkfabrik das Hörgerätezentrum

Lindau eröffnet.

Die beiden Hörakustik-Meister

verfügen über jahrzehntelange

Erfahrung in der Branche und

begleiten nun in ihrem eigenen

Unternehmen Menschen professionell

rund um die Themen

Hören und Hörgeräte.

Ihre Leidenschaft und ihr

Anspruch: „Bei uns steht der

Mensch mit seinen Hörbedürfnissen

im Mittelpunkt – egal,

ob er sich für ein Null-Tarif-

Hörgerät oder ein High-End-

Modell entscheidet.“

Frank Gottschlich ist seit 1993

in der Hörakustik-Branche

tätig. Er wohnt seit 2010 mit

seiner Familie in Nonnenhorn.

Illia Kowallick arbeitet seit

2002 in der Hörakustik-Branche.

Seit 2021 ist Lindau seine

neue Heimat.

13

Anzeige

Liebe geht durch

die Ohren!Kleinste Hörgeräte schon

Wenn Sie sich über schöne Komplimente und Liebesgeflüster

freuen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Ohren diese auch

jederzeit verstehen können.

Fast unsichtbare Im-Ohr-Hörlösungen vom Fachbetrieb sorgen für

ein neues Verstehen. Testen Sie jetzt bei uns kostenlos kleinste

Hörgeräte - damit keiner sieht, wie gut Sie hören!

Jetzt neu in Lindau!

ab 0,- € Zuzahlung!*

zB. das Starkey Muse 1000

IN DER DENKFABRIK

Inhabergeführter Meisterbetrieb | Kostenlose Parkplätze

Hörgerätezentrum Lindau | Kemptener Str. 99 | 88131 Lindau

Tel. 0 83 82 - 99 64 000 | www.hgz-lindau.de

Wir sind Teil der Im-Ohr-Manufaktur!

*nur gültig für gesetzlich Versicherte bei Vorlage einer ohrenärztlichen Verordnung

zzgl. 10,- € gesetzl. Zuzahlung je Ohr. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.

Privatpreis 750,- € je Ohr. Gültig bis 31.05.2022. Bild: Starkey Laboratories

(Germany) GmbH


14 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

WISSENSWERTES

Mitten ins Herz der barocken Blütezeit

Theater Lindau Exzellenter Hornist musiziert mit „Chaarts“

Mit „Seelenlust“ begeben sich

Felix Klieser und das große Kammerensemble

„Chaarts“ am Montag,

28. März, um 19.30 Uhr im

Theater Lindau musikalisch mitten

in das Herz der barocken und klassischen

Blütezeit.

Spätestens mit den Werken der

beiden Wiener Meister Mozart

und Haydn wurde das Horn

zum gleichwertigen Soloinstrument

im Reigen von Flöte,

Violine, Klavier und Cello und

wurden für das frühere „Signalinstrument“

eine Fülle herausragender,

jedoch immer noch

wenig bekannter Kompositionen

geboren. Die Musik vermochte

sogar die technische

Entwicklung des Horns voran

zu treiben, musste doch bis zur

Entwicklung der Ventile Ende

des 18. Jahrhunderts jeder Ton

alleine mit der Lippenspannung

gespielt werden.

Die barocken Arien aus

Felix Kliesers CD-Projekt „The

Singing Horn“ fördern einen

gänzlich neuen Aspekt des

Horns zutage: In barocken

Arien und Chorälen der großen

Meister Johann Sebastian

Bach, Antonio Vivaldi und

Georg Friedrich Händel nimmt

das Horn die Rolle der menschlichen

Stimme ein. Das Horn

qualifiziert sich in besonderem

Maße als Gesangsinstrument

mit Nähe zur menschlichen

Stimme.

Einem Meister des Instrumentes

wie Felix Klieser gelingt

es hier auf neue Weise,

melodische Bögen schwerelos

und in nuancierten Klangfarben

zur schieren Seelenlust zu

machen.

BZ

BZ-Foto: Julia Wesely

Legendärer Broadwayklassiker

Mit ihrer Version des legendären

Broadwayklassikers

„My Fair Lady” reißt die

Kammeroper Köln die Zuschauer

von den Sitzen! Am

Sonntag, 3. April, sollte das ab

19.30 Uhr im Theater Lindau

zu erleben sein. Dann wird

dort die Geschichte erzählt,

ob es möglich ist, aus einem

einfachen Blumenmädchen

der Londoner Slums innerhalb

kürzester Zeit eine High-

Society-Lady zu machen?

Phonetikprofessor Henry

Higgins geht die Wette ein. Er

ist überzeugt, dass allein die

Sprache der Schlüssel zu gesellschaftlicher

Anerkennung

ist. Eliza Doolittle aus Mayfair

wird zu seinem wissenschaftlichen

Versuchsobjekt und er

quält die Tochter eines Müllkutschers

Tag und Nacht mit

abstrusen Sprachübungen:

„Es grünt so grün, wenn

Spaniens Blüten blühen“...

Hier wird charmanter Humor

zwischen pointierter Sozialromantik

und bissigem Sittengemälde

geboten – ein von

allen Generationen geliebter

Musical-Klassiker mit Live-

Orchester. Karten sind an der

Theaterkasse erhältlich.





BZ-Foto:actorsphotography






















Baldauf-Brüder auf der Zeughaus-Bühne

Saisonstart mit zwei Bands, in denen Lindauer spielen

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de

Bevor die Saison traditionell am

ersten Sonntagnachmittag im Mai

auf dem Unteren Schrannenplatz

mit einem Open Air eröffnet wird,

feiert der Lindauer Zeughausverein

am Samstag, 30. April, um 20

Uhr eine Vor-Eröffnung mit zwei

Bands mit Lindaubezug.

Mal akustisch und mal elektrisch

verpassen die beiden

Musiker von „The Grand Final“

(mit dem ehemaligen Lindauer

Markus Achatz) ausgesuchten

Liedern aus Indie, Pop und

Folk ein neues Outfit. Heraus

Anzeigen

OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

www.obi.de

Badmöbel Einbauschränke

maßgeschreinerte Lösungen

Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

Sandgraben 3 88142 Wasserburg Tel. 08382-88 70 64 www.schreinerei-zapf.de

kommen eindringliche und

verdichtete Versionen von Songs

ganz ohne Konvention und

ganz für sich.

Unter dem Namen „Los Mumpitz!“

treten danach die drei

Lindauer Baldauf-Brüder Tommi,

Andy und Christian erstmals

gemeinsam auf einer Bühne

auf. Mit reichlich Gitarren

und allerlei anderem Instrumentarium

knöpfen sie sich

Hits und verkannte Perlen der

Rock- und Popgeschichte vor.

„Das darf schon mal in Harmonien

schwelgen, muss aber

auch unbedingt rocken und

schräg daher rollen. Zu laut

fürs Wohnzimmer - perfekt fürs

Zeughaus-Opening!“, schreiben

die Veranstalter in ihrer Ankündigung.

Der Eintritt ist frei – um

Spenden wird gebeten.

Anzeigen

Auto

Lindau

83/

www.unterberger.cc

BZ

BZ-Foto: Los Mumpitz!

WAS IST IHRE IMMOBILIE WERT? KOSTENLOSE MARKTWERT-EINSCHÄTZUNG VOM PROFI

BÜRO LINDAU, Michaela Beinke

Friedrichshafener Str. 2 · 88131 Lindau/Bodensee

Tel +49 (0) 8382 2808440 · Mobil +49 (0) 151 67205863

BÜRO OBERSTAUFEN, Marc Korte

Kalzhofer Straße 1 · 87534 Oberstaufen

Tel +49 (0) 8386 9919007 · Mobil +49 (0) 171 7756555

www.korteimmobilien.de


WISSENSWERTES 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

15

Baustellen-Führung im „Cavazzen“

Am Mittwoch, 30. März 2022,

haben Freunde des Museums

Lindau im Cavazzen die Möglichkeit,

das derzeit wegen

Sanierung geschlossene Gebäude

von innen zu erleben:

Kultur- und Bauamt bieten

Führungen über die Baustelle

an, die die Teilnehmer ins

Keller- und Erdgeschoss des

Cavazzen führt.

Der Beginn ist am späten

Nachmittag.

Die Teilnehmerzahl ist für

jede Tour auf wenige Personen

begrenzt.

Die Führungstermine werden

gestaffelt in kleinen Gruppen

in Abständen von 15 Minuten

stattfinden.

Eine Voranmeldung ist unabdingbar:

entweder mit einer formlosen

E-Mail an: museum@lindau.de

oder unter Telefon:

0 83 82/27 75 65 21

Jazzclub präsentiert Konzert

Die Führungen sind kostenfrei.

Es gilt die 2G Regelung.

Spenden zugunsten des Fördervereins

Cavazzen sind willkommen.

BZ-Fotos: Kulturamt Lindau/C. Flemming

Am Samstag, 2. April, präsentiert

der Jazzclub Lindau um 20 Uhr im

Kleinen Zeughaus (Eingang am Paradiesplatz

4 auf der Lindauer Insel)

Vocal Jazz mit der Stuttgarter

Jazzsängerin Anne Czichowsky.

Sie ist Gewinnerin diverser

internationaler Jazzpreise und

Jazzpreisträgerin des Landes

Baden-Württemberg 2011. Mit

dem Quartett „Czichowsky, Petrocca

& Friends“ präsentiert sie

ein Projekt, das pure Spielfreude

verkörpert. Einlass/Abendkasse

ab 19 Uhr. Verbindliche Karten-

Reservierungen unter info@

jazzclublindau.de; 2G-Regelung

und FFP2-Maskenpflicht BZ

Lindauer

Geschichtsbilder

Am Freitagabend, 1. April

2022, geben Dr. Katharina

Weigand (LMU München),

Barbara Reil (Stadtmuseum

Lindau) und Heiner Stauder

(Stadtarchiv Lindau) Einblicke

in die „Werkstatt der

Historiker“. Sie werden über

das Bismarck-Denkmal, den

„Trommlerbuben“ am Kinderfestbrunnen

und die Fassadenmalerei

des Alten Rathauses

sprechen und damit Lindauer

Geschichtsbilder vom späten

19. Jahrhundert bis in die

Gegenwart vorstellen.

Der öffentliche Vortragsabend

beginnt um 20 Uhr im

Plenarsaal der Inselhalle.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung steht im

Zusammenhang mit einer

Konferenz von Historikerinnen

und Historikern, Lehrerinnen

und Lehrern, Archivarinnen

und Archivaren, Archäologen

und Kunsthistorikerinnen,

die vom 1. bis 2. April

in der Inselhalle tagen. Auf

Initiative des Münchner Historikers

Dr. Peer Frieß wollen

sie die Grundlagen für die

Gestaltung einer modernen,

facettenreichen Stadtgeschichtsschreibung

Lindaus

legen. Ihr Ziel ist es, der Inselstadt

nach über 100 Jahren

wieder eine zeitgemäße Stadtgeschichte

zu geben. BZ

Anzeige

Themen-Führungen in Lindau

Gästeführerin Ursula Ippen bietet

Themen-Führungen an:

Nachtwächterführungen (ab 12 J.)

jeweils freitags und samstags

08. bis 30. April um 19.30 Uhr

06. bis 28. Mai um 20 Uhr

03. Juni bis 30. Juli um 20.30 Uhr

05. August bis 30. September

um 20 Uhr

„Nobel, eine Tagung für den

Frieden“

Geschichte des Nobelpreises

und der Lindauer Nobelpreisträgertagung



jeweils donnerstags um 19 Uhr

14.4. / 21.4. / 12.5. / 26.5. /

09.6. / 23.6. / 14.7. / 11.8. /

25.8.

„Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglaube,

Tod und Teufel

jeweils donnerstags

5.5. / 2.6. / 7.7. um 19 Uhr

4.8. / 1.9. um 18.30 Uhr

„Villen- und Parkgeschichten –

Bayerische Riviera“

jeweils donnerstags um 10.30 Uhr

19.5. / 30.6. / 28.7. / 22.9.











„Die Leuchttürmerin“

Unterhaltsame Kostümführung

in das 19. Jh.

jeweils donnerstags um 20 Uhr

16.6. / 21.7. / 18.8. / 15.9.

Gilt für alle Führungen:

Eine Anmeldung ist erforderlich

(dabei erfährt man den Treffpunkt)

per Telefon: 0 83 82/2 73 56 30

oder Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

Anzeigen









Jetzt bei uns:

Gerichte mit

frischem Bärlauch

Mittag von 11:30 bis 13:30

Abend ab 17 Uhr

Dienstag Ruhetag

Reservierung unter 0043 5574 44 222

A-6911 Lochau | Hofriedenstraße 1 | www.reiner-lochau.at


16 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

WISSENSWERTES

Bio: Jetzt auch noch beim Zahnarzt?

Zahnärztin Dr. Claudia Rieder aus Lindau schwört seit fünf Jahren auf die einfühlsame Biologische Zahnmedizin

Weil ein Besuch beim Zahnarzt

auf der Wunschliste der meisten

Menschen nicht an oberster Stelle

steht, ist die Biologische Zahnmedizin

der beste Weg, um den

Zahnarztbesuch so angenehm wie

möglich zu machen, versichert

Dr. Claudia Rieder: „Mein Team

und ich behandeln unsere Patienten

mit Fürsorglichkeit und Aufmerksamkeit,

die nicht nur den

Zähnen, sondern der ganzen Person

gelten. Sie sollen sich aufgehoben,

gut betreut und wohl

fühlen.“

Geboren und aufgewachsen ist

Claudia Rieder in Lindau.

Nach ihrer Ausbildung zur

Zahntechnikerin und einigen

Jahren praktischer Tätigkeit im

Beruf hat sie in München studiert

und ihr Studium der

Zahnmedizin mit der Promotion

abgeschlossen. Seit mehr als

20 Jahren ist sie nun schon

zahnärztlich tätig – anfangs als

Assistenzzahnärztin in München

und seit über zehn Jahren

in ihrer Heimatstadt Lindau.

Hier hat sie im April 2017

die Praxis von Dr. Cantner

übernommen. In ihrer eigenen

Praxis schwört sie seit fünf

Jahren auf die einfühlsame

Biologische Zahnmedizin. „Unsere

Patienten sind begeistert“,

versichert Dr. Rieder.

Die Biologische Zahnmedizin,

wie sie Dr. Rieder praktiziert,

greift in viele Bereiche der konventionellen

Zahnmedizin ein,

um die Vorgehensweise bei der

Behandlung, die Auswahl der

Materialien und die ganzheitliche

Betrachtung des Patienten

so gut wie möglich in Einklang

mit dem menschlichen

Körper zu bringen: Der Bohrer

läuft langsamer. Der Kontakt

von Metall mit dem Zahnfleisch

wird vermieden. Auf Löten wird

verzichtet. Das Einspritzen des

Anästhetikums zur Schmerzausschaltung

wird hier immer

mittels einer speziellen Atemtechnik

und mit viel Feingefühl

vorgenommen. Digitales Röntgen

vermindert die Strahlenbelastung.

Beim Material für Implantate

und Restaurationen

wird auf die individuelle Verträglichkeit

jedes Patienten geachtet.

Das Ziel der „Biologischen

Zahnmedizin“ ist es, wenn möglich

metallfreie Versorgungen zu

verwenden. Dies betrifft Füllungen,

Kronen und Brücken aus

Keramik und auch Keramikimplantate.

Damit lässt sich der

Einfluss der Materialien im

Mund und somit über den

Darm im gesamten Körper auf

ein Minimum reduzieren. „Für

operative Eingriffe zum Beispiel

verwenden wir körpereigene,

aus Eigenblut erstellte Membranen

und Flüssigkeiten, die

eine schmerz- und komplikationsarme

Heilung ermöglichen“,

erläutert die Zahnärztin

den biologischen Schwerpunkt

ihrer Praxis.

Die „Umweltzahnmedizin“

hingegen kommt in der Praxis

Dr. Rieder ins Spiel, wenn bei

Patienten bereits Beschwerden

bestehen. Denn Allergien und

Sensibilisierungen spielen auch

in der Zahnmedizin eine zunehmende

Rolle. Bleiben sie unberücksichtigt,

können sie zu

Anzeigen

Ganz in Ihrem Element!

Ganz in Ihrem Element!

Das qualifizierte, engagierte und professionell eingespielte Praxisteam kümmert sich um eine Rundum-

Zahnbehandlung seiner Patienten: Dr. med. dent. Claudia Rieder (vorn), Bärbel Wahl (li.), Anja Kunzmann

und Sabine Hemkens (re.).

BZ-Fotos: Privatarchiv Norbert Rieder

chronischen Erkrankungen führen

oder chronische Erkrankungen

verschlimmern. Die Umweltzahnmedizin

sieht den Patienten

ganzheitlich und befasst

sich mit den Fragen, wie

Allergie-Patienten und chronisch

Kranke optimal zu behandeln

sind und wie das Risiko

von Sensibilisierungen prophylaktisch

vermieden werden

kann.

Bei manchen chronisch erkrankten

Patienten spielen die

Belastung durch Zahnersatz

(Metallversorgungen), Füllungen

(Amalgam, Kunststoffe) oder

Wurzelbehandlungen eine Rolle

in der Entwicklung der Krankheit.

Die Fremdstoffe, die bei

der Zahnbehandlung in den

Mundraum eingebracht werden,

wirken sich auf bestehende Entzündungen

aus. „Chronische

Erkrankungen und Beschwerden

unklarer Ursache können

sehr oft mit Materialien im

Mund, die meist über viele

Jahre und Jahrzehnte bestehen,

in Verbindung gebracht werden“,

weiß Dr. Rieder. „Metalle

spielen da eine besonders

große Rolle. Sie gelangen über

den Darm in den Körper und

verändern oder blockieren

viele enzymatische Prozesse.

Durch eine umweltzahnmedizinische

Anamnese schauen

wir, ob ein Zusammenhang

zwischen der Versorgung im

Mund und dem Beschwerdebild

bestehen kann. Dazu haben

wir vielerlei Untersuchungsmöglichkeiten.

Wir können

über den Speichel, über das

Blut und auch über den Spalt

zwischen Zahnfleisch und

Zahn Messungen vornehmen,

Anzeigen

die uns über die Belastungen

im Körper informieren. So erkunden

wir Schritt für Schritt

mögliche Ursachen und können

im Zuge einer Sanierung

ein weiteres Fortschreiten der

Beschwerden verhindern oder

eine Heilung ermöglichen“,

beschreibt Dr. Rieder die besondere

Vorgehensweise in

ihrer Lindauer Zahnarztpraxis.

Passend zur Biologischen Zahnmedizin

und der Umweltzahnmedizin,

die in der Praxis von

Dr. Rieder praktiziert werden,

wird auch die Amalgamentfernung

angeboten. Amalgam ist

eines der ältesten und umstrittensten

Füllungsmittel in der

Zahnmedizin. Denn Amalgam

besteht zu 50 Prozent aus

Quecksilber und zu 50 Prozent

aus anderen Metallen wie Silber,

Kupfer, Zinn und Zink.

Quecksilber ist das giftigste,

nicht radioaktive chemische

Element und wird mit vielen

chronischen Erkrankungen in

Verbindung gebracht.

(Fortsetzung nächste Seite)










Wir Wir gratulieren gratulieren zu den

neuen Räumlichkeiten

und wünschen

und wünschen dem

Tollhaus weiterhin viele nette

viel Kunden! Erfolg!


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

5 Jahre Praxis

Dr. Claudia Rieder

Noch auf der

Suche nach

schönen

Druck sachen?

Rufen Sie

uns gerne an

07528-9290

Hauptstr. 4 | 88239 Wangen

www.druckerei-kleb.de

Wir wünschen der Zahnarztpraxis

Dr. Claudia Rieder weiterhin viel

Erfolg und bedanken uns für das

Vertrauen!

Holbeinstr. 3

88212 Ravensburg

Tel. 0751 35589 911

info@cz-maklerbuero.de

www.cz-maklerbuero.de




Dr. med. dent. Claudia Rieder

Ihre Zahnärztin

Biologische Zahnmedizin

Umweltzahnmedizin

Bregenzer Straße 35

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/58 95

E-Mail: info@zahnarzt-dr-rieder.de

Sprechzeiten:

Montag:

8 bis 12 Uhr und 14 bis 19 Uhr

Dienstag/Donnerstag:

8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr

Mittwoch/Freitag:

8 bis 14 Uhr

@ www.zahnarzt-dr-rieder.de


WISSENSWERTES 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

Metall im Mund?

Praxis Dr. Rieder betreibt Umweltzahnmedizin

Die Praxis präsentiert sich in einem modernen Wohlfühl-Ambiente.

Statt steriles Weiß dominieren in den Räumen ein frisches Apfelgrün

und ein leuchtendes Magenta. Die Patienten sollen sich wohl fühlen.

Post-COVID: Was kann man tun?

Im Rahmen der 7. Allgäuer

Lungentage veranstaltet das

Klinikum Kempten in Kooperation

mit den Waldburg-Zeil

Fachkliniken Wangen drei

Online-Patientenvorträge zum

Thema Post-COVID.

Das Post-COVID Syndrom kann

nach überstandener COVID-19-

Erkrankung auftreten. Bisher

ist das Beschwerdebild der

Betroffenen vielschichtig und

komplex und leider immer noch

zu wenig verstanden.

In drei Patientenvorträgen

widmen sich Allgäuer Mediziner

diesem hochaktuellen Thema

und bieten die Möglichkeit zur

Information und Diskussion im

virtuellen Raum.

Zum Auftakt am 28. März wird

Dr. Lutz Menthel über seine

Erfahrungen aus der hausärztlichen

Praxis berichten.

Am 30. März berichtet die Lungenfachärztin

Dr. Kim Husemann

(MVZ Klinikum Kempten) über

die Ansätze und Ideen im Bereich

der speziellen Diagnostik

zu Post-COVID und über den

notwendigen Forschungsbedarf.

Im letzten Vortrag am 1. April

werden die Rehabilitationsmediziner

Dr. Andreas Wagner

(Allgäu Klinik, Pfronten) und

Dr. Nora Volmer-Berthele

(Rehabilitationsklinik für

Kinder- und Jugendliche,

Waldburg-Zeil Fachkliniken

Wangen) über die möglichen

Auswirkungen von Post-COVID

und über ihre Erfahrungen in

der Unterscheidung zwischen

Post-COVID und long lockdown

berichten.

Die Vorträge beginnen jeweils

um 19 Uhr. Die Teilnahme an

den Vorträgen erfolgt über die

Webadresse:

www.klinikverbund-allgaeu.de

oder man nutzt den nachfolgenden

QR-Code.

Nach den Vorträgen besteht die

Möglichkeit, im Live-Chat mit

den Referenten in Kontakt zu

kommen und Fragen zu stellen.

17

BZ

BZ-Foto: WZK

Fortsetzung:

Meist treten erst Jahre oder

sogar Jahrzehnte nach dem

Legen der Füllungen Symptome

auf, die mit dem Amalgam

dann nicht mehr in Verbindung

gebracht werden. Wegen

dieses Risikos möchten viele

Patienten ihre Amalgamfüllungen

entfernen lassen.

Das Leistungsspektrum der

Zahnarztpraxis Dr. Rieder umfasst

weiterhin die Prophylaxe

(Professionelle Zahnreinigung),

die Ästhetische Zahnheilkunde,

Service • Netzwerke

Administration • Server

WORTMANN AG

IT. MADE IN GERMANY.

die Implantologie (Implantate

oder künstliche Zahnwurzeln),

die Endodontologie (Wurzelbehandlung)

und die Parodontologie

(Zahnfleischbehandlung).

Übrigens, wer meint, eine

teamfähige, hilfsbereite und

freundliche Ergänzung für das

harmonische Team der Praxis

Dr. Rieder sein zu können: Derzeit

würde man sich dort über

Verstärkung (Zahnmedizinische/-r

Verwaltungsassistent/-in (ZMV)

und Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r

(ZMF)) freuen.

HGF

Anzeigen

WR - EDV

Wolfgang Rößler EDV

Motzacher Weg 24

88131 Lindau/Bodensee

Tel. 08382 977 731

m. 0171 365 82 10

roessler@wredv.de







Weißensberger

Kinderkleiderbasar

Der Weißensberger Kinderkleiderbasar

Frühjahr/Sommer

2022 des Kinder- und Jugendhilfevereins

Weißensberg

findet am Sonntag, 27. März

2022, von 11 bis 13 Uhr in

der Festhalle Weißensberg

statt. Das Angebot umfasst

gut erhaltene Frühjahrs- und

Sommerbekleidung bis

Gr. 176, Schuhe, Spielsachen,

Kinderwagen und Kinderfahrzeuge.

Einlass für

Schwangere bei Vorlage des

Mutterpasses: ab 10.30 Uhr.

Die Warenannahme erfolgt

am Samstag, 26. März, von

15 bis 17 Uhr. Die Abholung

der nicht verkauften Ware

erfolgt am Sonntag, 27. März,

von 17.30 bis 18 Uhr.

Es wird ein Kuchenverkauf

angeboten.

Der Einlass erfolgt unter

der 3G-Regelung. Es besteht

FFP2-Maskenpflicht. Die aktuellen

Corona-Maßnahmen

veröffentlicht der Veranstalter

auf: www.kujhvw.de BZ

Nutzgartenseminar von der Anbauplanung bis zur Ernte

Die Volkshochschule Bodenseekreis

bietet einen Vortrag zum

Thema „Biogarten: Beerenobst

und Gemüse aus dem eigenen

Garten“ an.

In dem Nutzgartenseminar

erfahren Interessenten viel

Wissenswertes von der Anbauplanung

bis zur Ernte. Es geht

um die umweltgerechte und

zeitsparende Bewirtschaftung

des Biogartens mit Gemüse,

Beeren, Kräutern und Blumen

und um natürliche Maßnahmen

gegen Schnecken, Läuse, Mehltau

& Co.

Signatur-Förderpreis

für Literatur

Bereits zum 10. Mal schreibt

die literarische Vereinigung

Signatur e.V. (Tettnang) zusammen

mit der Volksbank

Friedrichshafen-Tettnang eG

einen Förderpreis für Literatur

aus. Das Thema des

diesjährigen Wettbewerbs

lautet: „und plötzlich war

alles anders“.

Es können bisher unveröffentlichte

erzählende, lyrische

oder szenische Texte

in deutscher Sprache eingesandt

werden. Teilnehmen

können Autorinnen und

Autoren mit Wohnsitz und

Geburtsort in der Bodenseeregion

Deutschlands, Österreichs

und der Schweiz sowie

in Oberschwaben und dem

Allgäu. Den Gewinnern

winken Geldpreise von 500,

300 und 200 Euro.

Die detaillierte Ausschreibung

mit den genauen Teilnahmebedingungen

findet

sich unter: www.signaturliteratur.de

BZ

Inhalte des Seminars:

Anbauplan, Reihenmischkultur,

Fruchtfolgen, Nachbarschaftswirkungen,

Erhalt der Bodenfruchtbarkeit

durch Düngung,

Bodenbearbeitung, Bewässerung,

Flächenkompost (Mulch),

natürliche Schädlingsabwehr,

Jauchen und Brühen, Kultur von

Beeren, Besonderheiten von

Gemüse und Kräutern.

Geleitet wird das Seminar von

Gerlinde Heumesser, technische

Lehrerin für Hauswirtschaft,

Landwirtschaftsamt Bodenseekreis.

16. Skulptura in

Wasserburg

Mit mehr als 90 Skulpturen im

öffentlichen Raum und fast 40

Werken in den Innenräumen des

Kunstvereins Wasserburg e.V.

(KuBa) gehört die 16. Skulptura

(17.05. bis 27.11.2022) mit

zu einer der größten Skulpturenausstellungen

im deutschsprachigen

Raum. Sie gibt dem Luftkurort

Wasserburg ein neues

Gesicht, verwandelt ihn in einen

einzigartigen Skulpturenpfad.

Es werden Werke von 13

Künstlerinnen und Künstlern

aus Deutschland, Österreich,

Schweiz, Italien und Tschechien

gezeigt, die den Dialog zwischen

„Mensch und Moderne“

oft erst bei genauerer und

intensiver Betrachtung erkennen

lassen, sodass sich Raum

für eigene Interpretationen

ergibt. Die Herangehensweisen

und die daraus entstandenen

Arbeiten sind in Material,

Größe, Ausführung und künstlerischem

Ausdruck so unterschiedlich

wie die Menschen,

die sie geschaffen haben. BZ

Der Kurs findet am Dienstag,

29.03.2022, von 19 bis 21.15

Uhr im Bildungszentrum Parkschule,

Raum 125, EG, Maicherstr.

15, in Kressbronn statt.

Nähere Informationen gibt es

unter:

ww.vhs-bodenseekreis.de

Eine Anmeldung ist direkt

online möglich oder telefonisch

bei der der Außenstellenleiterin

in Kressbronn, Ulrike Martin,

Tel.: 0 75 43/50 09 56 (ggf.

Mailbox) oder

per E-Mail an: kressbronn@vhsbodenseekreis.de

BZ


18 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

GESUND LEBEN

Hilfe bei Osteoporose der Wirbelsäule

Orthopädisches Wirbelsäulenzentrum Bodensee Spezialisierte Einrichtung in der Asklepios Klinik Lindau

Das Orthopädische Wirbelsäulenzentrum

Bodensee der Asklepios

Klinik Lindau ist eine spezialisierte

Einrichtung, in der u.a.

osteoporothische Wirbelbrüche

behandelt werden. Die Experten

beraten jeden Patienten individuell,

ob und in welcher Form

eine operative Therapie sinnvoll

ist. Für alle Formen der operativen

Versorgung gebrochener

Wirbel stehen hier minimalinvasive

Verfahren zur Verfügung.

Dr. Stephan

Werle, Chefarzt

der Abteilung

Orthopädisches

Wirbelsäulenzentrum

Bodensee

der Asklepios

Klinik Lindau

Die Verminderung der Knochendichte

ist im Alltag von Orthopäden

und Unfallchirurgen

häufig Grund

für Behandlungen.

Solche Vorgänge

setzen

die Belastbarkeit

der Skelettanteile

herab.

Es kann zu Knochenbrüchen

kommen. Andererseits

ist

durch diese Veränderungen

die Behandlung

von verschleißbedingten

Beschwerden

erschwert.

Unterschreitet

die Knochendichte ein bestimmtes

Maß, spricht man

von einer Osteoporose.

An der Wirbelsäule führt die

Osteoporose teils zu plötzlichen,

teils zu schleichenden Wirbelveränderungen.

Vom Knochenschwund

betroffen sind dabei

in erster Linie die Wirbelkörper.

Abhängig von der Ausprägung,

kann es bereits unter normalen

alltäglichen Belastungen

zu Wirbelbrüchen kommen.

Eine Gefahr für Nervenbahnen

im Spinalkanal besteht bei

dieser Art der Wirbelveränderungen

meist nicht. Doch ein

Wirbelbruch und die zunehmende

Verformung des Wirbels

führen meist zu heftigen

Schmerzen.

Das Ziel der Behandlung ist

es, zunächst die Schmerzen zu

lindern und außerdem zu vermeiden,

dass sich der betroffene

Wirbel allmählich stark verformt.

„Die Notwendigkeit und

der Nutzen einer Operation

müssen dabei individuell beurteilt

werden. Kriterien sind

u.a. das auslösende Ereignis,

das Alter des Bruches und die

Ausprägung der Osteoporose.

Es ist allerdings sehr wichtig,

den richtigen Zeitpunkt für

eine Operation nicht verstreichen

zu lassen. Denn in den

ersten Wochen ist die Behandlung

des osteoporotischen Wirbelbruches

noch durch ein

einfaches minimalinvasives Verfahren

möglich“, ist von Dr.

Stephan Werle zu erfahren.

Dabei wird der Wirbel durch

Zement stabilisiert. Mit Hilfe

eines Ballons oder mit Implantaten

kann zuvor eine Formveränderung

des Wirbels korrigiert

werden. „Durch diese Verfahren

erreicht man eine unmittelbare

Schmerzlinderung

und die Belastbarkeit ist wieder

gegeben“, so der Experte

weiter. Er empfiehlt: „Man sollte

unbedingt die Ursachen der

Fit durch den Tag

Lauf- und Walkingtreff Lindau

Treffpunkt: Schönbühl/Waldlehrpfad an der

Lauftreffhütte

ab dem 30.3.2022 immer mittwochs, 18:30 Uhr

Zusätzlicher Lauf- und Walkingtreff

Treffpunkt: Therme Lindau

ab dem 05.04.2022 immer dienstags, 09:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.

TV Reutin und

AOK-Direktion Kempten-Oberallgäu-Lindau

Mehr erfahren auf aok.de/bayern/kurse

Anzeige

Osteoporose abklären, nach

Risikofaktoren suchen und

eine angepasste Behandlung

der Knochendichteveränderung

einleiten. Dabei helfen wissenschaftliche

Leitlinien der Osteoporose-Therapie.

Denn die Veränderungen

der Knochendichte

erschweren uns Ärzten häufig

auch die Therapie von verschleißbedingten

Beschwerden

der Wirbelsäule. Medikamente

zur Schmerzlinderung – insbesondere

Kortisonpräparate –

können zusätzlich ungünstig

auf den Knochenstoffwechsel

wirken und die Osteoporose

dadurch verstärken.“ BZ

Osteoporose: Was ist das?

Bei Osteoporose (von altgriechisch

„ostéon“ für „Knochen“

und „poros“ für „Pore“) handelt

es sich um eine Knochenerkrankung,

im Volksmund auch

Knochenschwund genannt.

Damit die Knochen sich optimal

auf die unterschiedlichen Anforderungen

einstellen können,

muss in ihrem Inneren ein perfekt

aufeinander abgestimmtes

Zusammenspiel zwischen

Knochen aufbauenden und

Knochen abbauenden Zellen

stattfinden. Wenn die Balance

zwischen Knochenaufbau und

-abbau nicht mehr stimmt und

der Knochenabbau überwiegt,

lässt die Belastbarkeit nach

und der Knochen wird immer

poröser. Damit steigt das Risiko




Anzeige








Dieses Bild eines osteoporotischen

Wirbelbruchs entstand

während einer Untersuchung der

Wirbelsäule mittels der speziellen

Röntgen-Untersuchungsmethode

Computer-Tomographie.

für Knochenbrüche.

Rund sechs Millionen Menschen

sind allein in Deutschland am

Knochenschwund erkrankt.

80 Prozent aller Osteoporosen

betreffen Frauen nach der

Menopause, wobei vor allem

kleinknochige Nordeuropäerinnen

und Raucherinnen betroffen

sind. Schätzungsweise

30 Prozent aller Frauen und 20

Prozent aller Männer erkranken

an Osteoporose.


Dieses Computertomographiebild

zeigt einen mit Zement stabilisierten

Wirbel. Der Eingriff

konnte mittels eines minimalinvasiven

Verfahrens durchgeführt

werden. BZ-Fotos: Asklepios

Bei der Entstehung der

Osteoporose spielen Alter,

Geschlecht und Veranlagung

eine große Rolle. Dazu kommen

bestimmte Lebensweisen und

Erkrankungen, die den Knochenschwund

auslösen bzw. verstärken

können. Die wichtigsten

Risikofaktoren sind:

▶ Bewegungsmangel

▶ Ernährungsmangel

▶ Östrogenmangel

▶ Alkohol, Koffein, Nikotin

▶ bestimmte Medikamente

(z.B. Kortison, Heparin,

Magensäureblocker, hochdosierte

Schilddrüsenhormone)

Es tut nicht weh, wenn sich die

Knochensubstanz verringert.

Schmerzhaft wird es erst, wenn

sich mit fortgeschrittenem

Knochenschwund die ersten

Frakturen einstellen. Bei der

fortgeschrittenen Osteoporose

sind die Knochen so porös,

dass auch kleinste Belastungen

schlimme Folgen haben können.

BZ

Lindauer „Sternenkinder“

Gedenkfeier am 8. April auf dem Friedhof Lindau-Aeschach

Am Freitag, 8. April 2022, findet

um 11 Uhr auf dem Friedhof

Lindau-Aeschach eine Gedenkfeier

für die Lindauer „Sternenkinder“

statt. Pfarrerin Petra Harring aus

Wasserburg und Pfarrer Darius

Niklewicz von der Pfarreiengemeinschaft

Lindau-Aeschach begleiten

die Beisetzung der „Sternenkinder“

seelsorgerisch.

Die Feier wird von Oberärztin

Carmen Graf und Mitarbeitern

der gynäkologisch-geburtshilflichen

Abteilung der

Asklepios Klinik Lindau organisiert

und mitgestaltet.

Als „Sternenkinder“ werden

Säuglinge bezeichnet, die mit

einem Geburtsgewicht von

weniger als 500 Gramm vor,

während oder nach der Geburt

versterben. Dazu gehören auch

Embryos, die sich innerhalb

des ersten Schwangerschaftsdrittels

nicht weiterentwickeln,

so genannte Fehlgeburten.

Betroffene Familien, deren Angehörige

sowie alle Mitbürger,

die Anteil nehmen möchten,

sind zu der Gedenkfeier eingeladen.

Die Gedenkveranstaltung

ist im Freien geplant, weshalb

keine Anmeldung notwendig

ist. Es gelten die aktuellen

Hygienerichtlinien.

Anzeige





BZ

Gesundheit nehmen wir persönlich.

AOK Bayern. Die Gesundheitskasse.


WISSENSWERTES 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

Ein Zeichen der Solidarität setzen

Verkaufserlös der magnetischen Herzen wird an die Caritas Ukraine gespendet

Mandy Rosenbergs Idee: Magnetische Herzen in den Nationalfarben der Ukraine, die man an seinem Auto

anbringen kann (Carmojis), sollen Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung signalisieren und helfen,

Spenden für die Caritas Ukraine, die den Menschen direkt vor Ort hilft, zu akquirieren.

BZ-Foto: Privat















Anzeigen



GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung


Seit der Krieg in der Ukraine

tobt, ist die Welle der Hilfsbereitschaft

auch von Privatpersonen

und -initiativen groß, der ukrainischen

Bevölkerung beizustehen.

Die einen spenden Lebensmittel

und Dinge des täglichen

Bedarfs, andere nehmen Flüchtlinge

bei sich auf, Kinder basteln

als Zeichen der Solidarität Friedensbotschaften.

OP-Schwester

Mandy Rosenberg will mit magnetischen

Herzen helfen. Wie das

funktionieren soll?

Mandy Rosenberg ist OP-Schwester

in der Bodenseeklinik in

Lindau. In ihrer Freizeit liebt

sie es, die Welt ein bisschen

bunter und schöner zu machen,

indem sie seit ca. zwei Jahren

Magnete gestaltet, mit denen

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Sylvia Ailinger (SA), Tarja Prüss (TP),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/2 79 94 59

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82/ 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62/2 39 52 37

man Autos aufpeppen kann,

sogenannte Carmojis. So möchte

sie mehr Lebensfreude in

den Alltag bringen und gute

Laune beim Auto fahren verbreiten.

„Doch seit kurzem

steht die Welt wegen des Krieges

in der Ukraine Kopf - und

das auch in meiner unmittelbaren

Nähe“, erzählt Mandy. „Ich

habe eine ukrainische Freundin,

die täglich mit ihren Verwandten

und Freunden in ihrer Heimat

Kontakt hat und das ganze Elend

des Krieges mitbekommt. Sie

hat mir von ihren Ängsten und

Sorgen erzählt und ich sehe die

schlimmen Bilder aus der Ukraine

im Fernsehen. Da konnte

ich nicht tatenlos zusehen und

habe kurz entschlossen aus meinen

Magnetherzen, die normalerweise

in Rot leuchten, Herzen

in den Nationalfarben der

Ukraine herstellten lassen.

Diese Magneten sollen ein Zeichen

der Solidarität zur Ukraine

sein“, sagt Mandy.

Wer ein Carmoji-Herz in den

Nationalfarben der Ukraine kauft,

hilft der unter dem Krieg und

seinen Folgen leidenden Bevölkerung

in der Ukraine. Der

gesamte Erlös aus dem Verkauf

dieser Herzen wird vom Carmoji-Team

an die Ukraine-Hilfe

der Caritas International gespendet.

„Von dort geht das

Geld in voller Höhe direkt an

die Caritas Ukraine, die aktuell

an 37 Standorten im Land der

Bevölkerung direkt vor Ort

hilft. Tausende Mitarbeitende

und Freiwillige leisten dort Tag

und Nacht Überlebenshilfe für

Kriegsflüchtlinge“, wirbt Mandy

für ihre Herz(ens)-Aktion. „Es

wäre schön, wenn möglichst

viele Menschen mit dem Ukraine-

Spenden-Herz der Welt zeigen,

dass sie sich mit der ukrainischen

Bevölkerung solidarisieren.“

Wer mehr wissen möchte,

alle Infos dazu gibt‘s unter:

www.car-moji.com

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24

ab 01/2022. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum






19




















































BZ


20 26. März 2022 · BZ Nr. 12/22

WISSENSWERTES

Die Abenteuer einer kleinen Elfe

Die Bodensee Ballettcompagnie

der Volkshochschule

Lindau probt seit drei Wochen

bereits wieder fleißig. Denn

die kleinen und großen Tänzerinnen

und Tänzer können nach

der zwei Jahre langen Corona

bedingten Zwangspause endlich

das 17. Ballettmärchen aus

der Feder von Marion Urbanzyk

aufführen, das ursprünglich

bereits am 8. und 9. Mai 2020

im Theater Lindau gezeigt

werden sollte. Es heißt „Die

neugierige Elfe“.

Im Wald des Abenteuerlandes,

in dem alles möglich ist,

wohnt – umgeben von der

Natur – eine Elfe in ihrer

Blume. Eines Tages beschließt

die Elfe, die sehr neugierig

ist, ihre Blume zu verlassen

und die Welt zu erkunden.

Was sie dabei alles erlebt und

ob sie wieder in den Wald


















www.lindinger-immobilien.de

zurückkehrt... das erfahren die

Besucher der beiden Aufführungen

des Ballettmärchens am

Freitag, 6. Mai 2022, (Premiere)

und am Samstag, 7. Mai 2022,

jeweils ab 19.30 Uhr im

Theater Lindau.

In einem gewohnt aufwendigen

Bühnenbild und in

bezaubernden Kostümen, die

von fleißigen Händen in vielen

Stunden mit Liebe genäht werden,

bringen die 70 mitwirkenden

Tänzerinnen im Alter von

fünf bis 27 Jahren mit Unterstützung

von zwei männlichen

Kollegen das Märchen auf die

Bühne des Stadttheaters.

Der Kartenvorverkauf läuft

bereits. Tickets sind an der

Theaterkasse, im Lindaupark

und über Reservix erhältlich.

BZ-Foto: BBC

Anzeigen



















611 Einladungen ausgesprochen

71. Lindauer Nobelpreisträgertagung Auswahlverfahren beendet

Das Kuratorium für die Lindauer

Nobelpreisträgertagungen hat die

Auswahl der Nachwuchswissenschaftler/-innen

bestätigt und informiert

nun die weltweit 611

Bewerber/-innen über ihre Einladung

zur 71. Lindauer Nobelpreisträgertagung

(Chemie).

Viele der jungen Wissenschaftler/-innen

mussten aufgrund

der Pandemie mehr als zwei

Jahre warten, bis sie endlich

die Inselhalle in Lindau betreten

werden. Doch dieser Moment

ist nun in Reichweite: Vom

26. Juni bis 1. Juli können sich

die Teilnehmer/-innen untereinander

und mit rund 30

Nobelpreisträgern persönlich

austauschen. Die Organisatoren

der Tagung arbeiten daran,

für möglichst viele Wissenschaftler/-innen

eine Teilnahme vor

Ort zu realisieren. Die Tagung

findet im Rahmen der im Juni

geltenden Corona-Vorschriften

statt.

Bettina Gräfin Bernadotte,

Präsidentin des Kuratoriums für

die Lindauer Nobelpreisträgertagungen:

„Wir sind zuversichtlich,

dass die 71. Lindauer Nobelpreisträgertagung

nach einer

langen Zeit der Online-Zusammenarbeit

wieder persönliche

Begegnungen ermöglichen wird.

Die Teilnahme an einer Lindauer

Tagung ist eine einzigartige Erfahrung

für die Teilnehmer und

führt zu langfristigen Kontakten

zwischen den Wissenschaftlern.“

Der Lindauer Jahrgang 2022

besteht zum einen aus den

Wissenschaftlern der Chemie,

die für die interdisziplinäre 70.

Lindauer Nobelpreisträgertagung

ausgewählt worden waren

(im vergangenen Jahr online).

„Es ist uns ein Anliegen,

dass die Wissenschaftler/-innen










dieses Jahrgangs nun auch die

Möglichkeit haben, den ‚Lindau

Spirit‘ vor Ort zu erleben“, so

Gräfin Bernadotte. Der größere

Teil der aktuellen Teilnehmer

(ca. zwei Drittel) hat sich erst

im letzten Herbst beworben,

sodass nun die traditionelle

Zahl von rund 600 eingeladen

werden kann. Die endgültige

Entscheidung über die Auswahl

wurde von den Wissenschaftlichen

Leitern der 71.

Lindauer Tagung, den Kurato-



riumsmitgliedern Wolfgang

Lubitz, Valeria Nicolosi und

Pernilla Wittung Stafshede getroffen.

In seiner Sitzung hat sich

das Kuratorium auch mit den

Auswirkungen des Krieges von

Russland gegen die Ukraine

beschäftigt. Zuletzt hatten die

Lindauer Nobelpreisträgertagungen

– vor dem Hintergrund

der von Otto Hahn

initiierten „Mainauer Erklärung

1955“ – einen Friedensappell

(Call for Peace) von

mittlerweile 150 Nobelpreisträgern

mit unterstützt, den

die Max-Planck-Gesellschaft angestoßen

hat. Das Kuratorium

hat beschlossen, dass bis auf

weiteres die institutionelle

Zusammenarbeit mit den Partnern

in Russland und Weißrussland

ausgesetzt wird.

Gleichzeitig bemüht man sich

von Lindau aus, den individuellen

Kontakt zu den jüngst

ausgewählten Wissenschaftlern

aufrecht zu erhalten.

Unter den jetzt eingeladenen

Nachwuchwissenschaftlern

sind drei aus der Ukraine.

„Die Geschichte der Tagungen

steht von Anfang an dafür,

dass sich Wissenschaftler in

Lindau auch im Sinne der Völkerverständigung

treffen. Wer

bereit ist, grundsätzlich in friedfertiger

Weise mit anderen

Meinungen oder auch Konflikten

umzugehen, der ist uns

in Lindau gerne willkommen“,

erklärt Bettina Gräfin Bernadotte

im Namen des gesamten

Kuratoriums. Vor diesem Hintergrund

ist auch ein Verhaltenskodex

zu sehen, den alle

Tagungsteilnehmer/-innen

anerkennen müssen. Demnach

wird u. a. nicht toleriert,

dass von Teilnehmern Krieg,

Aggression oder Gewaltanwendung

befürwortet werden.

Eingeladene Wissenschaftler/-innen,

die aufgrund von

Corona-Beschränkungen nicht

nach Lindau reisen können oder

wollen, werden online Zugang

zum Großteil des Programms

haben. Das Lindauer Team hat

in den letzten zwei Jahren ausgiebig

Erfahrung mit der

Durchführung von Online-

Veranstaltungen gesammelt.

Dadurch ist eine reibungslose

Integration der Online-Teilnehmer

gewährleistet.

Die gleiche Online-Zugangsmöglichkeit

besteht für die 7.

Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften,

die vom 23.

bis 27. August 2022 stattfindet.

Teilnehmer/-innen

der 71. Tagung

Anzeigen






BZ

611 Nachwuchswissenschaftler/-innen

aus 91

Ländern

46 Prozent mit der Anrede

“sie”

53,5 Prozent als “er”

0,5 Prozent als “divers”

Jüngste Teilnehmerin:

21 Jahre BZ















Wir kaufen Wohnmobile

+ Wohnwagen

Tel.: 03944-36160

www.wm-aw.de Fa.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine