Ist das Gottes Wille?

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Ist das Gottes Wille?

Lebensplatz

Ein Platz zum Leben?

Ist das

Gottes Wille?

Die Tragödie von Brasov

,,Denn jede Seele zählt “

Eine Informationsbroschüre vom

TIERSCHUTZPROJEKT UNGARN e.V. Heft 09-2009


,,Denn jede Seele zählt “

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 3

Nicht weit weg von Ungarn 4

Kastrationen – die einzige Lösung 9

Eine große Aufgabe 10

Mitgliedsantrag 15

Patenschaftsantrag 16

Überweisungsvordruck 17

Winterleid 19

Wieder einmal ... 21

Hilferufe aus Ungarn 27

Impressum / in eigener Sache 31


Vorwort

Erschießungen von Hunden und Katzen mit Giftpatronen auf öffentlichen Straßen: Ist das Gottes Wille? Ich

kann mir nicht vorstellen, dass Gott so etwas wollen kann, dass das Leben – von ihm gegeben – so beendet

wird. In weiten Teilen unserer Gesellschaft scheint ein Leben nicht mehr viel wert zu sein. Viele schweigen,

sehen tatenlos zu oder schließen ihre Augen vor den grausamen Dingen, die tagtäglich in vielen Ländern

Osteuropas passieren.

Unsere Politiker treffen sich mit ihren Amtskollegen in Ungarn, Rumänien und Bulgarien, doch das Thema

„Tierschutz“ ist ausdrücklich nicht erwünscht und steht daher nicht auf der Tagesordnung. Vor Wahlen will

man uns glauben machen, dass man sich für die Belange der Bürger einsetzt. Fragt man nun nach, bekommt

man abweisende Antworten.

Aber: Sind wir selbst denn frei von Schuld? Wir verbringen unseren Urlaub in Ländern, die zur Staatengemeinschaft

Europas gehören und in denen dennoch tagtäglich unsagbares Leid und Elend geschieht. Doch

das qualvolle Sterben der Tiere am Straßenrand und in den Tötungsstationen verdrängen viele lieber.

Sowohl in Deutschland als auch im Ausland werden gigantische Stadien gebaut, in denen wir uns von Fußballspielern

mit Spitzenverdiensten unterhalten lassen. Milliarden geben wir aus und werden ausgegeben für

unsere Unterhaltung – doch für die medizinische Versorgung der Tiere und für Futter reicht es nicht.

Ich bitte Sie inständig: Helfen Sie uns weiter bei unserer Arbeit! Unterstützen Sie das Tierschutzprojekt

Ungarn, um den Tieren eine Stimme zu geben – sonst wird niemand von deren Leid erfahren! Helfen Sie

uns dabei, das so wichtige Kastrationsprojekt durchzuführen. Nur so können die unkontrollierte Vermehrung

und weiteres Leid der Tiere verhindert werden. Denken Sie an die unendlich vielen Tiere, die auch in diesem

Winter bitteren Hunger leiden. Mit meinen Gedanken bei diesen Tieren wünsche ich Ihnen gesegnete Weihnachten

und ein gutes neues Jahr.

Ihr

Wolfgang Stephanow

3


Nicht weit weg von Ungarn ...

Die Tragödie von Brasov

Die Bilder auf der Titelseite machen

nachdenklich und betroffen. Ist das

Gottes Wille? Den Hunden, die Sie

auf den Fotos sehen, wird diese Frage

nicht mehr helfen. Die Bilder entstanden

kurz vor ihrem Ende. Grausam

und brutal wurden sie getötet von profitgierigen

Schergen eines korrupten

und lebensverachtenden Politikers aus

Rumänien. Von unserem Partner, dem

Europäischen Tier- und Naturschutz

e.V. (ETN), wurde ich im August dieses

Jahres nach Rumänien gesandt, um mit

dem verantwortlichen Bürgermeister

der Stadt Brasov Gespräche zu führen,

damit das Töten der Straßenhunde

dort endlich aufhört. Mithilfe von Maja

4

Prinzessin von Hohenzollern, die uns

bei dieser Aktion begleitete, konnten

wir tatsächlich einen vorläufigen Stopp

der Tötungskampagne erreichen. Doch

das, was ich in Brasov sah, verschlug mir

die Sprache. Auf den folgenden Seiten

lasse ich Sie an meiner Reise und meinen

Eindrücken teilhaben. Doch nicht

nur in Rumänien gehört das Töten der

Hunde zur Tagesordnung – man nennt

es Problemlösung – auch in Ungarn wird

diese Art der „Problemlösung“ in 84

staatlichen Anlagen tagtäglich praktiziert.

Es gibt Menschen, die behaupten,

Rumänien sei das Armenhaus Europas –

ich denke, sie haben recht. Doch noch

ärmer sind die Tiere dort. Am Samstag,

den 8.8.2009, kamen wir mit dem

Flugzeug in Bukarest an. Schon hier

sah ich sie: Hunderte Straßenhunde,

halb verhungert an den Straßenrändern,

immer auf der Suche nach dem

wenigen Futter. Und wir sahen auch

die, die es nicht mehr geschafft hatten,

den rasenden Autos auszuweichen.

Zahllos lagen sie verkrümmt und zerfetzt

von Autoreifen am Wegesrand.

Prinzessin Maja von

Hohenzollern bei einem

angefahrenen, langsam

verblutenden Straßenhund


Wir waren einem Hilferuf rumänischer

Tierschützer gefolgt, die uns vom

grausamen Hundemord in ihrer Stadt

Brasov berichteten. Begleitet wurden

wir bei dieser ETN-Aktion von Frau

Maja Prinzessin von Hohenzollern, die

eine aktive und begeisterte Unterstützerin

des ETN ist. Sie sagte sofort zu,

als ich ihr von dem unendlichen Elend

Ehemaliger Tanzbär

der Tiere berichtete und von unserem

Vorhaben, mit ihrer Unterstützung

den dortigen Bürgermeister vom Töten

der Straßenhunde abzubringen.

Wir verließen also Bukarest und machten

uns auf den etwa 160 Kilometer

weiten Weg nach Brasov. Nach zweieinhalb

Stunden Fahrt – immer vorbei

an lebenden und toten Streunern – kamen

wir dort an. Brasov ist eine schöne

Stadt mit etwa 280.000 Einwohnern

und voller historischer Bauwerke; überall

verkündeten große Plakate, dass hier

die Europäische Union Fördermittel

einsetzt, um denkmalgeschützte Häuser

zu erhalten und die Infrastruktur

auszubauen. Doch wir sahen auch das

andere Brasov: totgefahrene Hunde, an

denen die Spaziergänger achtlos vorbei-

gingen, selbst wenn noch ein wenig Leben

in ihnen steckte. Armut überall und

die Ärmsten der Armen sind die Tiere.

Empfangen wurden wir von Frau

Cristina Lapis. Sie ist die Frau des französischen

Honorarkonsuls in Brasov und

leitet hier ihr eigenes Tierheim mit zurzeit

über 500 Hunden. Außerdem betreut

sie eine Bären- und Wolfsstation.

Täglich führt sie den Kampf um das

Überleben der ihr anvertrauten Tiere.

Doch damit nicht genug, ihre Organisation

– eine Partnerin des ETN – geht

tagtäglich auf die Straßen, um dort nach

verletzten Hunden und Katzen zu sehen,

um sie zu versorgen und gegebenenfalls

einzufangen und zu kastrieren.

Hierbei wird sie seit Längerem vom

ETN unterstützt, der gezielte Kastrationsaktionen

in Brasov und Umgebung

durchführt und finanziert. Das größte

Problem in Brasov stellt jedoch der

Bürgermeister dar. Er ist unter anderem

für die Hundefänger-/Tötungsanlage

in seiner Stadt verantwortlich.

Rumänien hat seit 2004 (!) ein Tierschutzgesetz,

das 2008 noch einmal überarbeitet

wurde und zu den modernsten

Tierschutzgesetzen in Europa gehört. Es

verbietet das sinnlose Töten von Straßentieren

und erlaubt nur in besonderen

Fällen die Tötung von aggressiven oder

sehr kranken Tieren. Doch die Realität

sieht ganz anders aus. Nach Recherche

rumänischer Tierschützer wurden seit

2004 über 1 Million Hunde in Rumänien

bestialisch ermordet. Und allein in Brasov

wurden im Jahr 2008 etwa 9.000

Hunde auf Befehl des Bürgermeisters

getötet. Dass es sich hierbei um einen

kriminellen Akt handelt, interessiert niemanden.

Und auch nicht, dass der Bürgermeister

2008 über 300.000 Euro für

den Betrieb der Hundefänger-/Tötungsanlage

erhielt – doch wofür eigentlich?

Seiner Meinung nach brauchen Hun-

de, die sowieso getötet werden, weder

Futter noch Wasser. Und so weigert er

sich einfach, die eingefangenen Hunde

zu versorgen! Wenn nicht Cristina Lapis

mit ihren Leuten täglich die Versorgung

übernehmen würde, müssten diese Tiere

qualvoll verhungern und verdursten. Wir

waren angemeldet, als wir mit Prinzessin

Maja von Hohenzollern die Hundefängeranlage

offiziell besuchten. Der Leiter

dieser Anlage, Herr Flavius Barbulescu,

war bereits mit seinen Schergen vor Ort

und hatte „gesäubert“. Es verschlug uns

die Sprache. Etwa 160 Hunde fanden wir

vor, darunter zweiwöchige Welpen mit

ihrer Mutter, die aufgrund ihrer Unterernährung

keine Milch mehr geben konnte.

Ausgemergelte Körper, die halb tot

vor uns lagen. Die Anlage bestand aus

vielen einzelnen Zwingern der Größe 3

mal 4 Meter, darin bis zu zehn Hunde je

Einheit. Ein Anblick, den wir wahrscheinlich

niemals vergessen werden. Flehende,

hungrige Augen starrten uns an und

5


daneben ein süffisant lächelnder Henker,

der immer wieder betonte, dass er hier

ja nur seine Arbeit mache. Ich sah die Tränen

in den Augen der Prinzessin und ich

sah den Tod überall, in jedem Zwinger.

Eine unendliche Wut überkam mich und

ich musste mich sehr beherrschen, um

den Henkern nicht das Gleiche anzutun

wie das, was sie ihren „Job“ nannten.

Nach Aussage der Tierschützer wur-

den hier, natürlich unter Ausschluss der

Öffentlichkeit, vor einigen Wochen in

einer Nacht annähernd 200 Hunde unter

dem Vorwand getötet, dass sie krank

seien. Doch kein Tierschützer bekam die

Gelegenheit, dies zu überprüfen. Der Veterinär,

der die Diagnose stellte, ist ein

Angestellter des Bürgermeisters – und

6

nur der hat hier das Sagen. Für ihn bedeutet

dieses Elend bares Geld. Denn

nicht genug damit, dass er die Hunde

aus dem Stadtgebiet Brasovs einfängt, er

hat auch Verträge mit den umliegenden

Städten und Gemeinden abgeschlossen

und bekommt nun zusätzlich noch einmal

Geld, um deren Hunde einzufangen

und zu töten. Dieses Grauen geschieht

zwei Flugstunden von Deutschland ent-

fernt in einem EU-Mitgliedstaat, der unter

anderem Fördermittel aus unserer

„Wertegemeinschaft“ bezieht. Niemand

außer den Tierschützern interessiert

sich für diesen illegalen Massenmord

an den Hunden Rumäniens. Auch von

der Präsenz des Kamerateams, das uns

bei dieser ETN-Aktion wieder einmal

begleitete, ließen sich die Verantwortli-

chen nicht beeindrucken. Man erklärte

uns, dass hier ordnungsgemäß gearbeitet

werde, und lächelte dabei in die Kamera.

An diesem Tag konnten wir gemeinsam

mit dem Team von Cristina Lapis 21

Hunde, darunter einige Welpen, aus der

Anlage retten und in das nahe gelegene

Tierheim der Tierschützerin bringen.

Doch den Rest – fast 140 Hunde – mussten

wir zurücklassen. Ich glaube nicht,

dass die flehenden Gesichter, die mich

dort ansahen, heute noch leben. Eine

Tragödie, die nicht zu beschreiben ist.

Der ETN und die Prinzessin verlangten

eine Stellungnahme des Bürgermeisters,

doch der zog es vor, an dem vereinbarten

Termin plötzlich verreisen zu müssen.

Und nun musste sein sichtlich genervter

Stellvertreter mit uns ein Gespräch im


Die Tötung in Brasov: In dunklen, ehemaligen Schweinemastanlagen warten sie auf den Tod

Rathaus führen. Angesichts der Fernsehkameras

und der Medienpräsenz machte

er nach fast zwei Stunden Besprechung

gequält einige Zugeständnisse: Die Verträge

mit den umliegenden Gemeinden

sollen gekündigt werden, die lokalen und

internationalen Tierschutzorganisationen

Zugang zur Tötungsanlage erhalten und

Kastrationsaktionen in Brasov zukünftig

genehmigt werden. Der ETN und die

Tierschützer vor Ort werden diese Zusagen

dokumentieren und überwachen.

7


Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag

wurden diese Themen ausführlich

behandelt und wir stellten fest, dass es

bei den rumänischen Medien durchaus

Interesse für den Tierschutz gibt.

Ein Lichtblick an diesem Tag war der

Besuch der Stadt Cristian in der Nähe

Brasovs. Der dortige Bürgermeister weigert

sich, Hunde töten zu lassen, und

bat den ETN um Hilfe. Wir besuchten

das ETN-Ärztepoolteam unter der Leitung

von Herrn Dr. Antov Konstantin,

das hier seit zwei Wochen im Auftrag

des ETN Kastrationen von Straßenhun-

8

den durchführt. Nach einem Aufruf des

Bürgermeisters lassen aber auch die Einwohner

Cristians nun ihre Hunde und

Katzen kastrieren und behandeln. Hier

fanden wir in dem Bürgermeister einen

einsichtigen Mann, dem Begriffe wie

Würde und Ethik nicht fremd sind und

der sich gegen den Massenmord an den

Straßenhunden auflehnt. Nur die Kastration

kann und wird das Problem der

Straßenhunde in Rumänien lösen. Doch

dafür ist die Hilfe der Verantwortlichen

erforderlich. Die Kastration und das anschließende

Aussetzen der Straßentiere

an den gleichen Plätzen sind unabding-

,,Denn jede Seele zählt “

Den Film zum Hundemassaker in Brasov finden Sie im Internet unter www.etn-bonn.de

bar und dafür setzt sich der ETN europaweit

ein. Kastrationsteams, die aus

den Ärzten des ETN bestehen, kämpfen

überall in Europa gegen das Tierelend.

Unterstützen Sie den ETN bitte dabei,

damit denen eine Stimme geben wird,

die keine haben, und von deren Leid sonst

niemand Kenntnis nimmt. Werden Sie

Mitglied oder helfen Sie mit einer Spende,

damit der Kampf gegen das Tierelend

in Europa fortgeführt werden kann.

Ihr

Wolfgang Stephanow


Kastrationen – die einzige Lösung

Größte Kastrationsaktion in der Geschichte Ungarns geplant

Nach überaus erfolgreichen Kastrationsaktionen,

die unsere Partnerorganisation,

der Europäische Tier- und Naturschutz

e.V. (ETN), in den letzten Jahren in Ungarn

finanziert und durchgeführt hat,

planen wir nun in Zusammenarbeit mit

der ungarischen Regierung und den Veterinärbehörden

des Landes die größte

Kastrationsaktion in der Geschichte

Ungarns. Eigens dafür bildet der ETN

ungarische Tierärzte in modernster Kastrationstechnik

aus, um sie dann – in

Absprache mit uns, dem Tierschutzprojekt

Ungarn – landesweit in ungarischen

Tierheimen einzusetzen. Nur die Kastration

kann auf die Dauer das Problem

der Straßenhunde in Ungarn lösen, denn

sie verhindert ungewolltes neues Leben

und damit verbundenes Elend. Über die

Kastrationen hinaus werden die Tierärzte

bei dieser Aktion aber selbstverständlich

jedem Tier helfen, das Hilfe braucht.

Doch jede einzelne Behandlung kostet

Geld und auch der ETN finanziert sich

,,Denn jede Seele zählt “

durch Spenden vieler tierlieber Menschen.

Daher bitten wir Sie hier gezielt

um eine zweckgebundene Spende, für

unseren Partner den ETN, um dieses so

wichtige Projekt umsetzen zu können.

9


Eine große Aufgabe!

Das neue Tierheimgebäude in Székesfehérvár steht

Es ist soweit, am Freitag, den 4. Septem-

ber 2009, erfolgte der erste Spatenstich

zum Bau unseres neuen Holzhauses

im Tierheim Székesfehérvár in Ungarn.

Nach langem Überlegen und Rechnen

haben wir uns nun doch entschlossen,

das ursprünglich 40 mal 10 Meter große

Gebäude auf 26 mal 10 Meter zu verkleinern:

Rund 260 m2 Nutzfläche, das ist immer

noch viel Platz für viele arme Seelen!

Und wir wollten das Haus noch vor

dem bevorstehenden Winter aufbauen.

Zweifellos eine der größten Herausforderungen,

der sich das Tierschutzprojekt

Ungarn jemals gestellt hat, denn

wir errichteten es – mit Unterstützung

der ungarischen Tierschützer – in Eigenleistung.

Lediglich die Betonarbeiten

für die Bodenplatte wurden von einem

befreundeten Unternehmer ausgeführt.

Wir haben uns nach langen Beratungen

für den schnellen Aufbau entschieden,

weil das einzige vorhandene massive

Gebäude unseres Tierheimes, es steht

uns als Futterlager und Aufenthaltsraum

zur Verfügung, nach Einschätzung der

örtlichen Behörden stark einsturzgefährdet

ist. Der Winter steht vor der Tür und

was ist, wenn das Gebäude unter der

Schneelast zusammenbricht? Eine solche

Gefährdung der Mitarbeiter, die hier die

einzige Möglichkeit haben, um sich etwas

aufzuwärmen und zu waschen, können

wir natürlich nicht hinnehmen. Und wohin

mit dem wenigen Futter, wenn das

einzige massive Haus des Tierheimes

einstürzt? Aufgrund der immer höher

werdenden medizinischen Kosten hatten

wir das Projekt von Monat zu Monat verschoben.

Doch nun mussten wir handeln!

Am Mittwoch, den 30. September, reis-

10


ten unsere Mitglieder Andreas Stellbrink

und Andreas Wichtmann nach Székesfehérvár,

um gemeinsam mit unseren ungarischen

Partnern dieses gewaltige Projekt

in Angriff zu nehmen. Drei Sattelzüge

voll mit Außen- und Innenwänden, Fenstern,

Türen, Dachteilen und weiterem

Material waren schon Anfang 2008 von

Deutschland nach Ungarn transportiert

worden. Bereits in der 7. Ausgabe unseres

„Lebensplatzes“ haben wir über den

Abbau und Transport des Holzhauses,

es handelt sich um eine wahrhaft riesige

Spende, berichtet. Zwischenzeitlich in

einer Lagerhalle außerhalb von Székesfehérvár

eingelagert, wurde es jetzt in

mühsamer Handarbeit wieder verladen

und zum Tierheim transportiert.

Doch nach nur fünf Tagen harter Arbeit

und mit Unterstützung einiger ungarischer

Handwerker war das Wunder

vollbracht. Ein wunderschönes neues

Haus steht nun vor unserem Tierheim.

Zwar konnten wir in dieser kurzen Zeit

nur die Außenwände und das Dach aufbauen,

doch es ist dicht und wir können

jetzt langsam an den Innenausbau gehen.

Der Kraftakt hat nicht nur unsere Helfer

sehr beansprucht, sondern auch

unsere finanziellen Mittel. Leider müssen

wir nun erst einmal „Luft holen“

und überprüfen, wie weit unsere Gelder

für die noch ausstehenden Arbeiten

reichen. Doch das Schwierigste ist

geschafft, ein Anfang ist gemacht und

daher danken wir allen, die dies mit ihren

Spenden erst ermöglicht haben.

Ein gewaltiger Berg von

Baumaterial, vor dem unsere

erfahrenen Aufbauhelfer zunächst

etwas ratlos standen

Die Außenwände sind aufgebaut

11


Vorbereitung zum Aufsetzen der Holzbinder für die Dachkonstruktion

12


Das Dach wird gedeckt

Ganz besonders möchten wir uns

hier bei der Professor Dr. Wolfgang

Böcher Stiftung bedanken, die uns wieder

einmal mit einer Spende unterstützte:

Zweckgebunden für die Erstellung

der Bodenplatte bekamen wir einen

Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro!

Ebenso möchten wir uns bei einem unserer

Mitglieder bedanken, das uns in Form

eines zinslosen Darlehens ebenfalls eine

größere Summe zur Verfügung stellte.

Selbstverständlich werden wir Sie

über alle weiteren Baufortschritte auf

unserer Homepage und im nächsten

„Lebensplatz“ unterrichten. Wir

hoffen auch weiterhin auf Ihre große

Hilfe, damit auch wir helfen können.

Letzte Handgriffe für den Einbau der Fenster

13


Das fertig aufgebaute Haus

14

Hier könnte ein Bild

stehen

,,Ein paar von ihnen... ...bekommen ein zu Hause“

Auch Sie können helfen!


Mitgliedsantrag

Taten statt Reden, Handeln statt Diskutieren –

Hilfe zur Selbsthilfe.

Helfen Sie bitte uns, damit auch wir helfen können!

Werden Sie Mitglied!

Ja – ich will die Arbeit des Vereins Tierschutzprojekt Ungarn e.V. unterstützen und beantrage

hiermit die Mitgliedschaft, unter Anerkennung der Satzung, mit einem Jahresbeitrag in Höhe von

� 30 Euro (Mindestbeitrag oder nach eigenem Ermessen) � Euro

Name: Vorname:

Geburtsdatum: Telefon:

Straße:

PLZ/Ort:

(Meine persönlichen Daten unterliegen selbstverständlich dem Bundesdatenschutzgesetz.)

Einzugsermächtigung

Der oben angegebene Mitgliedsbeitrag pro Jahr ist jeweils im März eines Jahres abzurufen bei

Geldinstitut:

Kontonummer:

Bankleitzahl:

(Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar.)

Diese Vollmacht für den Bankeinzug kann ich jederzeit widerrufen.

Ort, Datum: Unterschrift:

Tierschutzprojekt Ungarn e.V., Teufelswiese 8, 51688 Wipperfürth

Telefon: (0 22 67) 97 04, Fax: (0 22 69) 79 52

E-Mail: stephanow@t-online.de, Internet: www.tierschutzprojekt-ungarn.de

Kontonummer: 05 319 730 01, Commerzbank (ehemals Dresdner Bank) BLZ: 370 800 40

Wir sind wegen Förderung des Tierschutzes nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid

des Finanzamtes Wipperfürth, Steuernummer 221/5713/1224, vom 14.11.2008 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes

von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

15


Patenschaftsantrag

Unterstützen Sie uns bei unserer wichtigen Arbeit vor Ort und geben Sie den Tieren in Ungarn

eine Stimme! Helfen Sie uns, das bisher Erreichte zu sichern,

und geben Sie uns die Möglichkeit, weitere Projekte durchführen zu können.

16

Mildern Sie Leid und spenden Sie einen Platz zum Leben!

Ich möchte die Tierschutzarbeit des Vereins Tierschutzprojekt Ungarn e.V.

mit einem einmaligen/monatlichen/jährlichen Beitrag in Höhe von Euro

unterstützen (Mindestbeitrag 10,00 €).

Name: Vorname:

Geburtsdatum: Telefon:

Straße:

PLZ/Ort:

(Meine persönlichen Daten unterliegen selbstverständlich dem Bundesdatenschutzgesetz.)

Einzugsermächtigung

Mein oben angegebener Patenschaftsbeitrag ist abzurufen bei:

Geldinstitut:

Kontonummer:

Bankleitzahl:

Diese Vollmacht für den Bankeinzug kann ich jederzeit widerrufen. Nach Eingang meiner

Spende erhalte ich eine Spendenbescheinigung/Jahresspendenbescheinigung zugesandt.

Ort, Datum: Unterschrift:

Tierschutzprojekt Ungarn e.V., Teufelswiese 8, 51688 Wipperfürth

Telefon: (0 22 67) 97 04, Fax: (0 22 69) 79 52

E-Mail: stephanow@t-online.de, Internet: www.tierschutzprojekt-ungarn.de

Kontonummer: 05 319 730 01, Commerzbank (ehemals Dresdner Bank) BLZ: 370 800 40

Wir sind wegen Förderung des Tierschutzes nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid

des Finanzamtes Wipperfürth, Steuernummer 221/5713/1224, vom 14.11.2008 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes

von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.


Wer die

Würde

der Tiere nicht

respektiert,

kann sie

ihnen

nicht

nehmen,

aber er

verliert

seine

eigene.

Albert Schweitzer,

evangelischer Theologe,

Philosoph, Arzt

(1875–1965)

Tierschutzprojekt Ungarn EV

0531973001 37080040

Commerzbank

Tierschutzprojekt Ungarn EV

0531973001 37080040

Commerzbank

17


Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt

Dieser Zahlungsbeleg gilt bis 100,00 € als

Spendenbescheinigung.

1.) Wir sind nach dem letzten uns zugestellten Freistellungsbescheid

des Finanzamtes Wipperfürth vom 14.11.2008 – Steuernummer

221/5713/1224 - wegen Förderung des Tierschutzes nach § 5 Abs. 1

Nr. 9 KStG von der Körperschaftsteuer befreit.

2.) Wir bestätigen, dass wir den uns zugewendeten Betrag zur Erfüllung

der satzungsgemäßen Aufgaben für den Tierschutz in Ungarn

verwenden werden.

Teufelswiese 8, 51688 Wipperfürth

www.tierschutzprojekt-ungarn.de

Liebe Tierfreunde und Unterstützer,

Sie können uns auch durch die Weitergabe

unserer Broschüre helfen. Sie leisten damit

einen wichtigen Beitrag, um unsere zukünftige

Tierschutzarbeit zu sichern und unseren Tieren

einen dauerhaften „LEBENSPLATZ“ zu schaffen.


Winterleid

Wie die Infektionsgefahr gesenkt werden kann

Die kalte Jahreszeit steht wieder vor der

Tür. Es ist die schlimmste Zeit für die Tiere

und auch für uns. Bei der großen Anzahl

von Tieren herrscht im Tierheim ja

immer ein ziemlich hohes Infektionsrisiko.

Es wird wegen der kommenden Nässe

und Kälte jedoch noch dramatisch zunehmen!

Da die aufgenommenen Tiere

meist in einem völlig geschwächten Zustand

sind, ist es nur eine Frage der Zeit,

bis sie, zusätzlich zu eventuell bereits

vorhandenen Krankheiten, auch noch an

Zwingerhusten oder einer Erkältung erkranken.

Für die meisten bedeutet dies

den sicheren Tod, da ihr Körper keine

Abwehrkräfte mehr

hat, um mit einer

Infektion fertig zu

werden. Wir denken

jedes Jahr wieder mit

Grauen an den Winter

und das unendliche

Leid der Tiere.

Haben Sie schon

einmal gesehen, wie

ein Hund mit Zwin-

Und schon treten die ersten Infektionsfälle auf

gerhusten nach Atem ringt? In die- Wir haben mehrere Möglichkeiten

sem Jahr wollen wir aber versu- mit Tierärzten diskutiert, um uns

chen, so vielen Tieren wie möglich dann für ein Mittel zu entscheiden,

dieses grausame Leid zu ersparen. das durch die Gabe von Antikörpern

das Immunsystem massiv unterstützt.

Wir wenden diese Therapie bereits bei

unseren Welpen an, um die Zeit bis zu

ihrer Erstimpfung zu überbrücken. Wir

haben mit dem Mittel sehr gute Erfahrungen

gemacht und können damit auch

bereits erkrankte Tier behandeln, die

eine Impfung nicht verkraften würden.

Das Serum ist sehr gut, wirkt sehr schnell

und ist – wie Sie sich sicher denken können

– demzufolge auch sehr teuer. Eine

Flasche mit 5 ml (je nach Schwere der

Erkrankung reicht dies für ein Tier) kostet

20 Euro! Da wir eine durchschnittliche

Aufnahme von 100 Hunden pro Monat

haben, stellt uns die zusätzliche Summe

von 2.000 Euro im Monat vor ein fast unlösbares

Problem. Zusätzlich zu den Kosten,

die wir für die medizinische Versorgung,

für Operationen, Futter etc. jeden

Monat aufbringen müssen, ist diese Summe

für uns nicht zu finanzieren. Daher

unsere Bitte: Vergessen Sie unsere Tiere

nicht und helfen Sie uns dabei, dass sie

diesen Winter eine Chance bekommen.

19


In diesen Tagen erreichte uns ein Hilferuf

aus dem Tierheim in Szentes. Dort

ist das Tierheimauto ausgebrannt. Das

heißt: Es können keine Tiere und auch

kein Futter mehr transportiert werden!

20

Was dies bedeutet, brauchen wir Ihnen

sicherlich nicht näher zu erläutern.

Wir haben zugesagt, einen neuen Gebrauchtwagen

mitzufinanzieren, und es

wurden mehrere Angebote eingeholt.

,,Denn jede Seele zählt “

Entschieden haben wir uns für ein Dieselfahrzeug

mit einem Kilometerstand von

90.000 km. Dieser Wagen ist zwar recht

„preiswert“ – doch er kostet immer

noch die stolze Summe von 3.850 Euro!

Zur selben Zeit bekamen wir leider

auch die Nachricht, dass das Tierheimauto

im Tierheim Székesfehérvár einen

Motorschaden hat. Was nun? Die Unterstützung

für Szentes hatten wir bereits

zugesagt, aber auch in Székesfehérvár

wird das Auto dringend gebraucht

– um Tiere aus Beschlagnahmungen

abzuholen, um sie zu einer lebensrettenden

Operation in die Klinik nach

Budapest zu bringen oder um Futter zu

transportieren. Wir werden auch hier

helfen! Dürfen wir auch dabei auf Ihre

Unterstützung zählen?


Wieder einmal ...

ist eine Fahrt nach Ungarn unterwegs.

Wie meistens bin ich zu Hause geblieben,

um mich um unsere eigenen sieben

Tiere und unsere Firma zu kümmern.

Meine Arbeit für das Tierschutzprojekt

Ungarn besteht hauptsächlich darin, die

Fahrten zu planen, die Tiere für die Reise

nach Deutschland vorbereiten und

testen zu lassen und dafür zu sorgen,

dass alles so weit wie möglich reibungslos

abläuft. Natürlich war ich schon oft

selbst in Ungarn und ich weiß auch noch,

wie die Situation in den Tierheimen und

Tötungsstationen vor etwa 20 Jahren

einmal war. Manches hat sich verbessert.

Einiges, denke ich, wird noch Jahre

dauern – und es wird nur gelingen,

wenn immer wieder Menschen mutig

und aktiv für Verbesserungen eintreten.

Am letzten Mittwoch im September

sind also, wie Sie bereits in „Eine große

Aufgabe!“ lesen konnten, Andreas

Stellbrink und Andreas Wichtmann zu

den Aufbauarbeiten für das Holzhaus

nach Ungarn abgereist. Mein Mann,

Wolfgang Stephanow, ist dann einen

Tag später mit dem Wagen nach Ungarn

gefahren. Alle erwartet in den

nächsten Tagen ein volles Programm ...

Per Telefon bekomme ich die ersten

Rückmeldungen. Wie klappt der Aufbau

des Hauses? Wie ist die Situation im

Tierheim? Sind die Tiere, die für die Fahrt

Ein toter Straßenhund

nach Deutschland vorgesehen sind, transportfähig?

Hier gibt es die erste schlechte

Nachricht: Einer der Hunde, er heißt

Rex und sollte bereits beim letzten Mal

mitreisen, ist wieder sehr krank. Schnell

wird abgesprochen, ihn am nächsten

Tag nach Budapest zu bringen und dort

noch einmal einem Tierarzt vorzustellen.

Außerdem erfahre ich, dass einige Bauteile

von dem Haus fehlen. Sie müssen

am nächsten Tag noch einmal in der

Lagerhalle in Ungarn gesucht werden.

Schließlich hat mein Mann ein Gespräch

mit einem uns gut bekannten ungarischen

Tierarzt geführt, um die vom

ETN geplanten Kastrationsaktionen

vorzustellen und um erste Kontakte zu

21


knüpfen (lesen Sie dazu den Beitrag

„Kastrationen – die einzige Lösung“).

In den nächsten Tagen bekomme ich

immer wieder aktuelle Informationen

über die Fortschritte der Arbeiten am

Haus, über die Gespräche, die Wolfgang

in verschiedenen Tierheimen ge-

führt hat, und auch über den Stand

der Dinge in der Stadt Baja. Dort soll

die Hundefängeranlage privatisiert werden.

Das heißt: Ein Unternehmer „löst“

für einen Bruchteil des Geldes, das ein

Hundefänger kostet, das Problem der

Streuner- und Abgabetiere. Dies wollen

wir natürlich um jeden Preis verhindern,

denn das ist keine Lösung, sondern

kommerzielles Abschlachten von Tieren

unter Ausschluss der Öffentlichkeit!

Aber nicht nur diese Dinge klingen in den

Telefonaten mit, die ich täglich mit den

Aufbauhelfern und mit meinem Mann

führe, sondern auch die ganz persönliche

Betroffenheit jedes Einzelnen, der wieder

ein schwer krankes Tier oder einen toten

22

Streuner am Straßenrand gesehen hat.

Nach erfolgreichem Aufbau des Hauses

und vielen Gesprächen steht dann am

Wochenende für alle Helfer die Rückreise

nach Deutschland an. Am Abend vor

der Abreise ruft mein Mann mich an und

fragt: „Was soll ich machen? Ich habe hier

zwei Tiere, die mit Sicherheit sterben

werden, wenn ich sie in Ungarn lasse.“ Es

sind der wieder erkrankte Rex, von dem

der Arzt in Budapest sagte, dass er transportfähig

sei, und ein kleiner Hund aus

dem Tierheim Székesfehérvár, der nicht

nur krank ist, sondern auch sehr schwer

gebissen wurde. Außerdem hat uns eine

Bekannte aus Szentes schon vor einiger

Zeit um Hilfe für zwei Tiere gebeten.

Das sind insgesamt also vier Tiere, die

wir hier in Deutschland erst einmal nicht

in einem Tierheim unterbringen können,

weil sie schwer krank sind und eine

„Rund um die Uhr“-Betreuung benötigen.

Mit den beiden aus Szentes hatte

ich gerechnet, aber nicht noch mit zwei

zusätzlichen Hunden. Sollte ich Nein

sagen? Lass sie in Ungarn und sterben?

Ich fragte mich schon, ob ich in der

Lage sein würde, diesen Tieren zu helfen.

Es war mir klar, dass sie es bei uns

vielleicht nicht schaffen und sterben

würden. Konnte ich eine solche Ver-

Oder die Sache

mit der Tierheimleiterin,

deren Tierheim

mein Mann

besucht hat. Sie

weigert sich,

zu kastrieren,

weil sie dann

angeblich die

Tiere nicht mehr

vermitteln kann.

Dafür gibt es

bei ihr unzählige

Welpen, Futter

für die Tiere hat

sie aber nicht!

antwortung übernehmen? Würde ich

die Belastung seelisch aushalten? Die

Nachtwachen bei einem kranken Tier,

von dem man nicht weiß, ob es überlebt.

Das Warten auf eine Nachricht

vom Tierarzt, ob die Operation geglückt

ist. Die unzähligen Fahrten zu Tierärzten

und Kliniken und die Versorgung

der Tiere ... Bitte verzeihen Sie mir, aber

ich habe wirklich gezögert. Viele Dinge

sind mir in sehr kurzer Zeit durch

den Kopf gegangen. Viele Pflegetiere

habe ich auch schon sterben sehen...

Dann aber stand meine Antwort fest:

„Bring sie erst einmal alle mit und dann

sehen wir weiter!“ Nun musste ich ganz

schnell klären, wo und wie ich bei uns zu


Hause vier zusätzliche Tiere unterbringen

konnte, und dann die Plätze für die

Neuankömmlinge mit Körbchen, Decken,

Futter- und Wassernäpfen vorbereiten.

Der Sonntagabend kam und mit ihm

mein Mann und die vier Hunde. Als

ich diese Tiere das erste Mal sah, wusste

ich, dass meine Entscheidung richtig

war, auch wenn in den kommenden

Wochen sicher eine große Belastung

auf mich und meinen Mann zukommen

würde. Ich sah erbärmlich kranke, halb

verhungerte Tiere, die trotz des Leides,

das sie durchgemacht hatten, freundlich

auf mich zukamen. Sie freuten sich über

den warmen Platz und eine eigene Decke.

Ich möchte Ihnen diese Tiere und

ihre Geschichte gerne einmal vorstellen.

,,Denn jede Seele zählt “

Talpi

ist ein kleiner, junger Rüde, der sein Leben

bisher als einer der unzähligen Kettenhunde

fristete. Im letzten Winter waren

ihm an der Kette die Pfoten erfroren. Er

hatte sie sich vor Schmerzen selbst angefressen

und damit in den Vorderpfoten

sogar einen großen Teil der Knochen

zerstört. Von Tierschützern aus Szentes

gerettet, musste ihm auch noch ein Teil

Hier ist Talpi noch mit dem stark entzündeten Stumpf des einen Hinterlaufes zu sehen,

der mittlerweile amputiert wurde.

eines Hinterlaufes amputiert werden. lauf ganz amputieren zu lassen. Schwe-

Die Amputationsnarbe ist jetzt schwer ren Herzens bringen wir Talpi in die Kli-

entzündet, der kleine Talpi halb verhunnik. Inzwischen hatte er sich schon etwas

gert und laufen kann er mit dem am- an uns gewöhnt, freute sich, wenn wir zu

putierten Stumpf auch nicht richtig. Er ihm kamen, und fing auch schon zaghaft

ist verständlicherweise sehr scheu, gerät an, zu spielen. Wie würde er die Opera-

leicht in Panik und will sich immer wieder

verstecken. Dabei tritt er mit dem

tion und den Klinikaufenthalt verkraften?

Stumpf auf, reißt jedes Mal wieder die Mittlerweile ist er wieder bei uns. Er

Narben auf und dann ist alles voller Blut. hat alles gut überstanden. Jetzt müssen

Wir versuchen, die Entzündung mit Anti- die Wunden abheilen und wir müssen

biotika in den Griff zu bekommen. Leider Talpi körperlich und seelisch aufpäp-

breitet sie sich aber immer weiter aus peln. Er ist ein wunderbarer, liebevoller

und ist bald schon im Oberschenkel. Die Hund, der schon ganz gut auf seinen

Gefahr einer tödlichen Blutvergiftung ist drei Beinen laufen kann und selbst bei

sehr groß. Nach Rücksprache mit den den größten Schmerzen nie einen Laut

Tierärzten beschließen wir, den Hinter- von sich gibt. Doch wie wird sein weiteres

Leben aussehen? Wer gibt so einem

Hund eine Chance? Wir haben ihm

auf jeden Fall versprochen, dass er nie

wieder frieren muss! Vielleicht helfen

Sie uns, dieses Versprechen einzulösen?

Ein Röntgenbild von Talpis Vorderpfoten

zeigt deutlich, wie viel er sich vom

Knochen abgefressen hat.

23


Tomi

ist ein kleiner, nahezu blinder Rüde,

der umherirrend auf einer Straße

in der Nähe von Szentes gefunden

wurde. Niemand hatte ihn vermisst...

Als er bei uns ankommt, ist er aufgrund

seiner Behinderung völlig verängstigt und

hat so starke Schmerzen, dass er immerzu

leise wimmert. Der Tierarzt stellt fest,

dass Tomi auf einem Auge blind ist, das

andere Auge ist so schwer verletzt, dass

es bereits ausläuft. Es muss dringend

operiert werden. Außerdem ist Tomi

schwer herzkrank. Sofort machen wir einen

Termin bei einem Augenarzt in einer

Kölner Klinik. Tomi muss direkt dableiben

und soll noch am Nachmittag operiert

werden. Wir wollen versuchen, das verbliebene

Auge zu retten. Vielleicht kann

sogar eine gewisse Sehfähigkeit erhalten

werden? Niemand kann mit Gewissheit

sagen, dass das gelingen und Tomi

die Operation mit seiner Herzkrankheit

überstehen wird. Wir können nur hoffen,

24

,,Denn jede Seele zählt “

dass alles gut geht. Den ganzen Tag über

bin ich mit meinen Gedanken bei Tomi,

kann mich auf nichts richtig konzentrieren...

Am Nachmittag kommt endlich die

erlösende Nachricht: Er hat die Operation

überlebt! Ob sie allerdings ein Erfolg

war, wird sich erst später herausstellen,

wenn das Auge abgeheilt ist. Am Abend

wird Tomi von Martina (sie ist ein Mitglied

unseres Vereins und eine der enga-

giertesten ehrenamtlichen Helferinnen)

aus Köln abgeholt und zu uns gebracht.

Ich nehme ihn mit ins Schlafzimmer, weil

er nicht so richtig wach werden will und

ich ihn nach der Narkose besser unter

Kontrolle haben möchte. Das operierte

Auge wurde zunächst zugenäht und

Tomi hat zusätzlich noch eine „Tüte“ bekommen,

damit er sich mit den Pfoten

die Naht nicht aufreißen kann. Nun ist

er völlig desorientiert. In einer fremden

Umgebung, bei Menschen, die er noch

nicht kennt, hat er mit den Nachwirkungen

der Narkose zu kämpfen. Als Folge

davon schreit er ununterbrochen die

ganze Nacht hindurch und ist nicht zu

beruhigen. Wir können alle nicht schlafen

und machen uns Sorgen, ob er Schmerzen

hat. Ab dem nächsten Tag bekommt

er regelmäßig Augentropfen und Medikamente.

Auch davon ist er nicht begeistert,

aber er lässt es über sich ergehen.

Mittlerweile hat Tomi seinen Tagesrhythmus

gefunden und wir lernen einen Hund

kennen, der vor lauter Lebensfreude bei

Spaziergängen Purzelbäume schlägt. Der

uns begrüßt, indem er Männchen macht

und uns „anlacht“. Auch die Heilung

des Auges verläuft gut, ob er allerdings

damit wieder sehen kann, können wir

noch nicht sagen. Aber ist das wirklich

so wichtig? Er kommt sehr gut damit

zurecht, liebt Spaziergänge und kuschelt

gerne. Tomi ist ein wunderbares, anhängliches

Powerpaket mit Charakter.

Vielleicht der richtige Hund für Sie?


Rex

ist der wieder erkrankte Hund aus dem

Tierheim Székesfehérvár. Gleich bei seiner

Ankunft in der Nacht kann ich sehen,

wie verhungert dieser Hund ist. Noch

auffälliger ist aber der dauernde, quälende

Husten. Er hustet so stark, dass er

weder trinken noch fressen kann. Ständig

ringt er nach Atem. Ich versuche, ihn

zu beruhigen, und nach einiger Zeit wird

es besser. Dann will ich nach den anderen

Hunden sehen, aber Rex kommt

auf mich zu, stupst mich leicht an und

reicht mir seine Pfote. In diesem Moment

verspreche ich ihm, dass ich alles

tun werde, damit er wieder gesund wird.

Ich streichele ihn noch einige Zeit und er

entspannt sich und schläft schließlich ein.

Am nächsten Tag bringen wir ihn zum

Tierarzt, wo er sofort eine Infusion bekommt,

da er vollkommen ausgetrocknet

ist. Die nächsten Wochen geht es

ihm mal besser, mal schlechter. Ein Auf

und Ab – bis zu dem Tag, an dem er

nicht mehr trinkt und auch nicht mehr

frisst. Wenn doch, so würgt er das Futter

sofort wieder aus. Die Erstickungsanfälle

und der Husten hören trotz Antibiotika

und schleimlösender Mittel nicht auf. An

diesem Tag bringen wir ihn in die Tierklinik

nach Bielefeld, zu Hause können wir

ihm nicht mehr helfen. Die ersten Nachrichten

sind niederschmetternd. Rex hat

eine Wasseransammlung am Herzen

und diese löst das Husten und den Wür-

,,Denn jede Seele zählt “

gereiz aus. Als Ursache wird ein Tumor

vermutet. Ich mache mir Vorwürfe: Hatte

ich wirklich alles getan? Am nächsten Tag

gibt es jedoch wieder eine gute Nachricht:

Es wurde kein Tumor gefunden.

Die Wasseransammlung wird punktiert

und Rex bekommt ein Mittel gegen das

Erbrechen. Nach ein paar Tagen ist er

wieder so stabil, dass wir ihn abholen

können. Wie wunderbar ist es, zu sehen,

dass er frisst und trinkt! Rex braucht

sicher noch einige Zeit, bis er wieder

völlig gesund ist, aber er ist auf dem

besten Weg dorthin. Er liebt Spaziergänge

und ist sehr menschenbezogen, ein

wunderbarer, ausgeglichener Begleiter.

Auch er sucht ein liebevolles Zuhause.

25


Watson

Der Rauhaardackelrüde wurde im September

aus der Hundefängeranlage Baja

gerettet. Im Tierheim Székesfehérvár

kam er nach der Quarantänezeit in eines

der Hundehäuser. Hier wurde er

von den anderen Hunden angegriffen

und schwer gebissen. Daraufhin musste

er wieder zurück in eine Einzelbox ...

Auch Watson ist bei seiner Ankunft in

Deutschland halb verhungert, dazu übersät

mit Bisswunden und schwer erkältet.

Er kriecht sofort auf meinen Schoß und

will nur noch gestreichelt werden. Auch

er bekommt sofort am nächsten Tag

bei unserem Tierarzt eine Infusion und

im Gegensatz zu Rex geht es ihm von

Tag zu Tag besser. Der Husten hört auf

und Watson nimmt, dank eines gesegneten

Appetites, kontinuierlich zu. Auch

die Wunden verheilen nach und nach.

Leider hat Watson, bedingt durch

eine Wachstumsstörung, sehr krum-

26

me Beine – selbst für einen Dackel.

Dies könnte nur mit einer großen

Operation korrigiert werden, die wir

ihm aber nicht zumuten möchten.

Er läuft sehr gut auf seinen krummen

Beinen und er hat offensichtlich auch

keine Schmerzen. Er ist sehr lieb und

anhänglich, besitzt aber einen echten

Dackeldickkopf. Alles in allem ein

liebenswerter, selbstbewusster Kerl,

,,Denn jede Seele zählt “

der gerne in ein ebenerdiges Zuhause mit

kleineren Spaziergängen und garantierten

Schmusestunden umziehen würde.

Diese vier Schicksale, liebe Leserinnen

und Leser, stehen stellvertretend für das

Elend, mit dem wir und die Mitarbeiter in

Ungarn tagtäglich konfrontiert werden.

Sie zeigen aber auch, dass es nie falsch

ist, diesen Tieren neue Kraft und Lebensmut

zu geben! Bitte helfen Sie uns mit

Ihrer Spende, damit

wir Talpi, Tomi,

Rex und Watson

und allen, die noch

folgen, die Hilfe

geben können, die

sie verdient haben!

Ihre

Barbara

Stephanow


Hilferufe aus Ungarn

Wir bitten um Ihre Unterstüzung und Hilfe

Ja, liebe Leserinnen und Leser, leider

viel zu oft erreichen uns Hilferufe wie

der von Zsuzsa Hasznos. Leider gehören

sie für die ungarischen Tierschützer

und auch für uns zum Alltag. Das Betteln

um Futter, warme Decken oder die Hilfe

bei einer medizinischen Behandlung

gehört für fast alle ungarischen Tierheime

zum Überlebenskampf dazu, damit

Lieber Herr Stephanow,

seit Wochen verschob ich es immer Ihnen zu

schreiben, obwohl wir lange überhaupt kein Futter

mehr haben.

Und auch jetzt weiss ich nicht, wie ich es Ihnen

schreiben soll, wasfür ein grosses Problem

das ist.

Wie Sie in Ihrer Zeitung von uns geschrieben

haben, weiss ich, dass Sie ganz genau unsere

Lage und auch die Lage der ungarischen Tierheime

kennen, obwohl Sie so wenig Zeit haben.

sie ihre Schützlinge wenigstens am Leben

erhalten können. Um Ihnen, liebe

Tierfreunde, dies einmal näher zu bringen,

haben wir uns entschlossen, einen

dieser Hilferufe hier zu veröffentlichen.

Er erreichte uns als E-Mail und stammt

aus dem Katzenreservat in Szolnok,

welches wir schon wiederholt mit Futterspenden

unterstützt haben. In unse-

Da ich nie gut schlafen kann, sehe ich immer die

Filme an Animal Planet an. Ich kann hier sehen,

was dort die Stiftungen mit 180 Mitarbeiter und

aus Millionen planen oder aufbauen und kann

feststellen, dass wir dasselbe aus nichts schon

gemacht haben. Und es macht mir grosse Freude.

Jetzt aber bin ich so verzweifelt, wie glaub ich

noch nie. Im Sommer haben wir Blut schwitzend

mit über 200 Katzen gegen Viren erfolgreich

gekämpft und jetzt verlassen mich meine Lieben

nacheinander, da ich ihnen kein Futter geben kann.

Sie hungern.

Ja, wir haben die 1 % aus der Steuer bekommen,

von dem ich täglich für 17.000 HUF schlechte

Konserve und Pariser (Extrawurst) kaufen kann.

An Trockenes kann ich gar nicht denken.

rem letzten „Lebensplatz“ finden Sie

einen ausführlichen Bericht dazu. Ganz

bewusst haben wir darauf verzichtet,

die Übersetzungsfehler zu korrigieren.

Wir möchten Ihnen so deutlich machen,

welche menschliche Verzweiflung

sich hinter diesen Hilferufen verbirgt.

In Ungarn gibt es die Möglichkeit,

1 % der persönlichen Steuer an soziale

Vereine zu zahlen.

(17.000 HUF sind ca. 65 Euro.)

27


28

Jetzt habe ich 240 Katzen und das

ist hier alles, was ich für sie täglich

geben kann.

Ausserdem müsste ich noch an die Kastration,

Medikamente und an Tierarzt denken.

Ich muss meine tägliche 2 Kipfeln stehend essen,

da meine Katzen in unsere Teller springen

würden, Kipfeln zu bekommen. So können sie nur

an uns hinaufsteigen. Es ist so sehr traurig und

eggend…

Nicht nur seelisch, sondern auch physikalisch

bin ich am Ende. Ich kann auch krank nicht ruhig

sein, da ich weiss, es macht niemand weiter,

ich möchte nicht mehr wissen, was mit den

Katzen wird, wenn ich nicht mehr bin. Der Stress

ist auch ein Mörder.

Ich habe immer einige Katzen, die mehr Rücksicht

bekommen müssen. Diese habe ich aus

dem Reservat rausgenommen und beheilt und sie

haben auch schön zugenommen. Es gibt zum

Beispiel Cicero, dessen Kopf sein eigenes Herrchen

getreten hat. Seinen Kiefer musste der Arzt

zusammendrahten, er wurde auf seine eine Auge

verblindet, sonst geht ihm aber langsam gut.

Jetzt magern sie alle langsam ab. Ich war immer

stolz darauf, dass bei mir die Katzen bis sie

leben immer glücklich sind. Jetzt sind sie aber

nicht.

Fehlendes Bild

Fehlendes Bild


Fehlendes Bild

Ich muss jetzt jeden Tag ihre betende Augen

sehen und dass sie Tag für Tag magerer und

kraftloser werden. Und das sie an mir enttäuscht

haben.

Während 7 Jahren habe ich nie nein gesagt, wenn

jemand eine Katze gefunden hat und sie zu mir

brachte. In der letzten Zeit musste ich schon

viermals nein sagen.

Einmal wollte jemand, dass ich in Szentes 160

Katzen fasse und zu mir hole, es war ein irrealer

Fall.

Ich habe es versucht überall um Futter zu bitten,

man reagiert aber überhaupt nicht darauf.

Unter Tierheime bin ich gar nicht beliebt, da ich

ganz andere Prinzipien habe (ich lasse die überflüssige

Tiere nie einschläfern, bei mir zahlt

niemand wenn er eine Katze zu mir bringt usw.).

Deswegen habe ich dann solche Schwierigkeiten,

wie auch jetzt.

Vielleicht habe ich Ihnen schon erwähnt, dass

bei mir Katzen von 7 Tierheime leben. Sie haben

diese zu mir gebracht und gesagt, dass ich meinen

Mund halten soll, sonst bekommen sie kein

Kopfgeld nach den Katzen von der Selbstverwaltung.

Ich hätte von ihnen doch eine kleine Hilfe

bekommen können, wenn sie wirklick Tierfreunde

sind.

29


Ich habe 1-2 Freunde im Forum, die wenn ich

wie jetzt überhaupt kein Futter habe, Päckchen

schicken, das reicht aber für einen Tag nicht.

Wenn wir hätten, könnten die Katzen schon täglich

150 Stück Konserve und 25 kg Trockenes

essen.

Was wir Futter so bekommen, ist zwar qualitätlich

gut, aber wenig. So gebe ich dieses diejenigen,

die unbedingt es bekommen müssen. Können

Sie sich Herr Stephanow es vorstellen, was ich

fühle, wenn ich die anderen wegdrängen muss? Es

ist tragisch.

Zwar mache ich es überhaupt nicht gerne: ich

hätte an Sie die Bitte, wenn Sie eine kleine Möglichkeit

dazu haben, schicken Sie bitte uns Futter.

NICHTS ANDERES, nur Futter. Es ist für

mich eine Scham, ich bekomme aber Hilfe nur

aus Aussland.

30

Was wir aus der 1 % geplant haben (Reparatur,

Bauarbeiten usw.) haben wir natürlich verschoben.

Ich habe daraus für mich im chinesischen

Geschäft 2 Paar Patschens gekauft, mein Mann

hat Gehweg 2 meter betoniert.

Über das Dach der Quarantene kommt schon

überall das Wasser rein, ich habe aber Angst dafür

Geld auszugeben, da wir jetzt Futter

Fehlendes Bild

,,Denn jede Seele zählt “

besorgen müssen.

Ich danke Ihnen, dass Sie meinen Brief gelesen

haben und wenn Sie vielleicht helfen können.

Herzliche Grüsse,

Zsuzsa Hasznos

Szolnok, den 29. Oktober 2009

Wir, das Tierschutzprojekt Ungarn e.V.,

haben in diesem Fall versucht, durch die

sofortige Überweisung einer Geldspende

in Höhe von 500 Euro die Not

etwas zu lindern. Außerdem werden

wir in den nächsten Tagen noch einen

Transporter nach Ungarn senden und

mehrere Paletten Katzenfutter in das

Reservat nach Szolnok liefern lassen.

Diese Hilfe ist uns nur durch Ihre Unterstützung

möglich. Darum bitten wir

Sie: Helfen Sie uns weiterhin, damit wir

solche Hilferufe nicht unbeantwortet

lassen müssen.

Ihre

Barbara Stephanow


Eine kurze Bitte unserer „Spendenverwalterin“:

Immer wieder erreichen uns Geldspenden von Ihnen, die wir aufgrund fehlender Adressangaben nicht zuordnen können, da die

Banken im Kontoauszug aus Datenschutzgründen nur noch den Namen angeben. Mit der Angabe „Max Müller“, ohne Ort oder

Straße, haben wir dann keinerlei Möglichkeit mehr, Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen zu lassen. Sie können uns helfen,

indem Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Ihre Adresse bekanntgeben, oder Sie setzen Ihre Adresse im „Verwendungszweck“ der

Überweisung mit ein. Vielen Dank!

,,Denn jede Seele zählt “

Herausgeber und Postanschrift:

Tierschutzprojekt Ungarn e.V., Teufelswiese 8, 51688 Wipperfürth

Wolfgang Stephanow, 1. Vorsitzender, Telefon: 02267-9704,

Andreas Stellbrink, Stellvertretender Vorsitzender, Telefon: 02722-989829

E-Mail: stephanow@t-online.de – Internet: www.tierschutzprojekt-ungarn.de

Redaktionelle Beratung: Lektorats- und Redaktionsbüro Rüdiger Horn, Olpe

Kooperationspartner: Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), Much

Erika Fekete Szegeti, Tierhilfe Ungarn, Hinteregg, Schweiz

Wir sind Mitglied der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft.

Druck: Theissen Medien Gruppe, Monheim

Design: Theissen Medien Gruppe, Monheim

Quellen: Das Copyright für die Bilder der Titelseite, von Seite 2 und 3 gehört dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT),

München.

Copyright: Sämtliche Rechte an Texten und Bildern gehören dem Tierschutzprojekt Ungarn e.V. Vervielfältigung, Text- und

Bildauszüge dieser Broschüre bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Tierschutzprojektes Ungarn e.V.

Hinweis zu unserer Broschüre: Liebe Leserinnen und Leser, unser „Lebensplatz“ soll Ihnen einen Einblick in die Situation

unserer Tiere geben und er finanziert zum großen Teil unsere Tierschutzarbeit. Daher ist er farblich und mit einem entsprechenden

Papier gestaltet. Sie dürfen sich aber sicher sein, dass wir natürlich immer die preiswerteste Möglichkeit zur Herstellung wählen.

31


Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat

zu unserem Gebrauch.

Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.

Arthur Schopenhauer,

deutscher Philosoph (1788–1860)

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