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Die 100 besten Salate

Knackiger Genuss – die bunte Salatvielfalt Manchmal muss es einfach Salat sein – egal ob als frische Beilage, grüner Hauptakteur auf dem Teller oder sogar als Dessert! Das neue Standardwerk trumpft mit einer köstlichen Rezeptvielfalt auf. Von A… wie Artischocke bis Z… wie Zucchini. Geliefert werden neben klassischen Rezepten insbesondere spannende Neuinterpretationen wie ein Kürbis-Kichererbsen-Salat mit Feta und Cashews. Dabei immer im Fokus: Saisonale Blattsalate, Rohkost- und Gemüsesalate, Carpaccios, Salatbowls und Obstsalate kombiniert mit Hülsenfrüchten, Getreide, Fleisch und Fisch. Wer einen Blick über die heimische Salatschüssel werfen und sich international durchschlemmen möchte, ist hier ebenfalls genau richtig. Tipps zum Frischhalten und Zubereiten der Dressings runden das Buch ab.

Knackiger Genuss – die bunte Salatvielfalt

Manchmal muss es einfach Salat sein – egal ob als frische Beilage, grüner Hauptakteur auf dem Teller oder sogar als Dessert! Das neue Standardwerk trumpft mit einer köstlichen Rezeptvielfalt auf. Von A… wie Artischocke bis Z… wie Zucchini. Geliefert werden neben klassischen Rezepten insbesondere spannende Neuinterpretationen wie ein Kürbis-Kichererbsen-Salat mit Feta und Cashews. Dabei immer im Fokus: Saisonale Blattsalate, Rohkost- und Gemüsesalate, Carpaccios, Salatbowls und Obstsalate kombiniert mit Hülsenfrüchten, Getreide, Fleisch und Fisch. Wer einen Blick über die heimische Salatschüssel werfen und sich international durchschlemmen möchte, ist hier ebenfalls genau richtig. Tipps zum Frischhalten und Zubereiten der Dressings runden das Buch ab.

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HEIDE VOGEL

DIE 100 BESTEN

SALATE

VON A WIE AVOCADO-GARNELEN-SALAT

BIS Z WIE ZUCCHINI-SALAT


INHALT

INHALT

EINFÜHRUNG

REZEPTE

Die wichtigsten Blattsalate 10

Salatkräuter 17

Essig und Öl 21

Süßungsmittel und Aromaten 27

Erste Hilfe 29

Basic-Salatsaucen 30

Utensilien 32

Bevor es losgeht 33

Salat-Baukasten 34

Dressing-Baukasten 35

Blattsalate 39

Rohkost 63

Gemüse 87

Kartoffeln und Pasta 107

Quinoa, Reis und Co. 125

Hülsenfrüchte 145

Fisch, Fleisch und Eier 163

Bowls 187

Carpaccios 201

Obstsalate 213

Saisonkalender 36

Register 230

4

5


DIE WICHTIGSTEN BLATTSALATE

SALATKRÄUTER

KRÄUTER

feine Aromageber

Spinat

Das wahrscheinlich einst aus Persien nach Spanien

mitgebrachte Blattgemüse ist als Beilage von

Fisch, Fleisch und als Füllung von salzigen Backwaren

ausgesprochen vielseitig. Je nach Sorte gibt es

Spinat fast das ganze Jahr über aus dem Freiland.

Zum Rohverzehr eignen sich ganz besonders junge

Pflanzen oder Babyspinat-Sorten, deren mundgerechte

und feine Blätter einen kräftigen, leicht

säuerlich-frischen Geschmack haben. Ähnlich wie

der Feldsalat ist Spinat sehr wandelbar und lässt

sich wunderbar mit fruchtigen sowie herzhaften

Zutaten und Salatsaucen kombinieren. Um einige

Beispiele zu nennen: Er harmoniert sehr gut mit

Speck, Feta, Aprikosen, Beeren und Zitrusfrüchten,

aber auch mit Granatapfelkernen, Pinienkernen

oder Sesamsamen. Dressings und Vinaigrettes

lassen sich mit orientalischen Gewürzmischungen

oder asiatischen Saucen verfeinern. Wie auch

beim Feldsalat gilt: stoßfest kühl lagern und innerhalb

von zwei bis vier Tagen verbrauchen.

Winterpostelein

Das feine, winterharte zur Portulak-Familie angehörige

Kraut hat seinen Ursprung in Nordamerika und

wird auch Tellerkraut oder Kubaspinat genannt.

Erntefrisch ist er ungefähr in den Monaten Oktober

bis April aus dem Freiland erhältlich. Er erinnert

von der Form her an Feld- und geschmacklich

an Kopfsalat, ist aber viel zarter und säuerlicher,

auch muss er weniger geputzt werden. Vom

Portulak sind alle Teile verwertbar: Stiele und

Blätter ergeben einen schmackhaften Salat oder

ein Pesto, die Blüten sind sehr dekorativ. Ältere

Blätter lassen sich wie Spinat dünsten. Unbedingt

nur kurz erwärmen, um die filigrane Struktur nicht

zu zerstören! Man kann mit ihnen auch Gnocchioder

Spätzleteig grün färben und diesem so eine

interessante Note geben. Die Wurzeln lassen sich

mit den Blättern zu einer Suppe verarbeiten. Im

Kühlschrank ca. fünf bis sechs Tage und am besten

in einer Schüssel aufbewahren, damit er nicht zerdrückt.

Sie spielen mit die schönsten und aromatischsten

Nebenrollen in Salaten. Grundsätzlich ist frisch

geerntet die beste Wahl, denn viele Kräuter,

bis auf wenige Ausnahmen, verlieren getrocknet

an Geschmack und Kraft. Erhältlich sind sie

auf Wochenmärkten, in Gemüsefachgeschäften

und Supermärkten. Zu Hause in ein Glas Wasser

stellen oder mit einem feuchten Tuch vorsichtig in

Zeitungspapier, eine Tüte oder einen Behälter im

Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren. Sind sie

bereits verpackt, zum Beispiel aus dem Supermarkt,

halten sie gekühlt ebenso einige Tage.

Eine weitere Möglichkeit sind Kräuter im Töpfchen.

Man kann sie in einen größeren Topf mit

Erde pflanzen, so halten sie sich je nach Sorte

über längere Zeit und wachsen immer wieder nach.

Auch das Selbstziehen aus Samen in Töpfen auf

der Fensterbank, in Balkonkästen oder Gärten

ist eine Möglichkeit, immer frische Kräuter zu

haben. Bleiben Kräuter übrig, gibt es verschiedene

Methoden, um sie haltbar zu machen: Als Pesto

verarbeitet halten sie sich mehrere Wochen im

Kühlschrank. Dabei darauf achten, dass das Pesto

immer mit Öl bedeckt ist. Blattkräuter kann man

als ganzes Bund in einem Behälter einfrieren und

sich bei Bedarf davon etwas abzupfen oder bereits

geschnitten portionsweise in einem Eiswürfelbehälter

aufbewahren. Bohnenkraut, Rosmarin

oder Thymian als Sträuchen zusammenbinden, gut

trocknen lassen und in einem luftdicht verschlossenen

Schraubglas ins Gewürzfach stellen. Einige

Kräuter, wie zum Beispiel Basilikum oder Minze

eignen sich auch hervorragend zum Recrowing,

also einfach die Stängel in Wasser Wurzeln ziehen

lassen und dann als Stecklinge in Erde setzen.

16

17


UTENSILIEN

BEVOR ES LOSGEHT

32

DIE WICHTIGSTEN

UTENSILIEN

Die Basics

Um richtig gute Salate zu machen, braucht es

eigentlich nicht viel. Must-Haves sind zwei oder

drei scharfe, größere und kleinere Messer, ein

Schneidebrett, ein Sieb und eine große Salatschüssel.

Alles andere unterliegt persönlichen Vorlieben,

dem Geldbeutel oder Platz in der Küche.

Als Messer eignen sich am besten ein kleineres

für Schäl- und die feinen Schnippelarbeiten sowie

ein großes, um Salate, Gemüse usw. zu zerteilen

und Kräuter zu hacken. Sehr praktisch ist auch ein

handliches Messer mit Wellenschliff. Damit lassen

sich beispielsweise Tomaten und Paprika leichter

schneiden oder auch Brot zerkleinern.

Ein Schneidebrett kann je nach Vorliebe aus Plastik

oder Holz sein, Holzbretter sind im Allgemeinen

schonender für die Messerklingen. In jedem Fall

darauf achten, dass sich das jeweilige Schneidebrett

auch (sehr) heiß reinigen lässt!

Ein Sieb ist praktisch, um gewaschenen Salat, Produkte

aus Glas oder Dose abtropfen zu lassen.

Mit einer großen Salatschüssel fängt man gleich

mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie eignet sich

sehr gut sowohl zum Waschen als auch zum Mischen

sowie Servieren der Salate.

Sieb vs. Salatschleuder

Wer viel und gern Blattsalate isst und oft mit

Kräutern kocht, dem ist eine Salatschleuder zu

empfehlen. Ein Sieb tut es aber selbstverständlich

auch, dabei den Salaten etwas Zeit geben, um gut

abzutropfen oder sie darin trocken schütteln. Ist

es nicht ausreichend groß genug, die Blattsalate in

2 Portionen trocknen und mit einem Deckel oder

Tuch abdecken, damit auch alles IM Sieb bleibt.

Alternativ kann man die Salate auch in einem

sauberen Geschirrtuch trocken schütteln.

Alles von Hand schneiden?

Übung macht bekanntlich den Meister: Je mehr

man Gemüse und Kräuter von Hand schneidet

und die Technik verfeinert, desto schneller wird

man mit der Zeit. Etwas gleichmäßiger werden

Karottenjulienne und Gurkenscheiben mit einer

Küchenmaschine oder einem Hobel. Mit einer

Vierkantreibe lässt sich Gemüse grob oder fein

raspeln sowie in Scheiben hobeln. Eine Aufschnittmaschine

schneidet Wurst und Käse für Salat oder

Gemüse für Carpaccio in Scheiben. Mit dem Sparschäler

schält man nicht nur die äußere Haut ab,

sondern kann auch Obst, Gemüse oder Kartoffeln

in breite Streifen schneiden. Ein Hobel bietet je

nach Hersteller, Ein- und Aufsätzen, manuell oder

gar elektrisch, noch mehr Schneide-Möglichkeiten.

Das gilt ebenfalls für Küchenmaschinen. Befindet

sich letztere bereits im Haushalt, ist es vielleicht

höchste Zeit, die Gemüseschneideaufsätze hervorzuholen

und loszulegen.

Bei einer größeren Anschaffung lohnt es sich auf

jeden Fall, sich im Haushaltsfachgeschäft kompetent

beraten zu lassen und Dinge nur für seinen

individuellen Bedarf anzuschaffen.

BEVOR ES NUN ENDLICH LOSGEHT –

ÜBER MENGEN UND PRODUKTE

Die Rezepte sind nach bestem Wissen und Gewissen ausprobiert

und geschrieben worden. Da es sich bei Salaten, Essig- und

Ölsorten um Naturprodukte handelt, können Mengen schwanken

und geben einen durchschnittlichen Richtwert an.

Bei Blatt- und Schnittsalaten spielen Größe, Frische und Beschaffenheit

eine wesentliche Rolle. Wie groß ist der Kopf, und

wie viel Erde haftet vielleicht noch an ihm? Wie viele der äußeren

Blätter muss man entfernen? Wie schwer ist der Strunk? Diese

sind alle zu beachten, weshalb die Kopf- und Blattsalatangaben

nur in der ungefähren Menge angegeben sind.

Bei Essig und Öl kommt es auf die Sorte und den Hersteller an.

Wie sauer sind die Essigsorten? Wie stark kommt der Eigengeschmack

des jeweiligen Öls hervor? Dies liegt auch im Ermessen

des individuellen Geschmacks, ob man mildere oder kräftigere

Salate bevorzugt. Die Salatsaucen der Rezepte haben einen

durchschnittlichen Öl- und Säuregehalt.

In unserer globalisierten Welt kommt man um das Thema Bio

und Nachhaltigkeit nicht mehr herum. Es liegt in der persönlichen

Verantwortung, welche Produkte man kauft und wie viel

man davon isst, denn auch wir als Verbraucher sind gefragt, unseren

Beitrag zu leisten. Deshalb sollte man bevorzugt saisonal,

regional und wenn möglich Bioqualität kaufen, kleinere Produzenten

sowie Familienbetriebe unterstützen, auf Tierwohl- bzw.

Nachhaltigkeitssiegel bei Fisch- und Fleischprodukten achten.

In diesem Buch sind auch Rezepte mit Südfrüchten und exotischeren

Lebensmitteln enthalten, die unter Umständen von

weither kommen. Da lohnt es, sich in den Fachgeschäften zu

erkundigen oder im Internet zu stöbern, ob es sie vielleicht auch

aus deutschem oder europäischem Anbau gibt, wie zum Beispiel

Kurkuma und Ingwer aus der Lüneburger Heide oder Kiwis und

Papaya aus dem Süden Europas. Ebenso gibt es die Möglichkeit,

auf Internetplattformen wie Crowdfarming direkt beim Erzeuger

zu kaufen, um faire und nachhaltige Projekte zu unterstützen.

Gutes Gelingen!

33


SALAT-BAUKASTEN

DRESSING-BAUKASTEN

SALAT-BAUKASTEN

Pro Person als Hauptspeise

DRESSING-BAUKASTEN

Pro Person als Hauptspeise

2 Handvoll Blattsalate

Asia-Salate, Babyleafs, Batavia, Chicorée, Chinakohl, Eichblatt (grün oder rot),

Eisberg, Endivie, Feldsalat, Frisée, Kopfsalat, Kraut (diverse Sorten), Löwenzahn,

Lollo Bianco/Rosso, Radiccio, Romanasalat, Rucola, Spinat, Winterpostelein,

Zuckerhut

+

1 Handvoll Gemüse und Obst (roh oder gekocht)

Gemüse (Avocado, Bimi, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Gurke, Karotte,

Kohlrabi, Kürbis, Mais, Paprikaschoten, Radieschen, Rettich, Spargel (grün/weiss),

Tomaten, Zucchini), Obst (Apfel, Beeren, Birne, Feigen, Melone, Pflaumen, Trauben,

Zitrusfrüchte)

+

1 Handvoll (4–5 EL)

Eiweiß und/oder Kohlenhydrate (gebraten, gekocht, geräuchert)

Fisch, Krustentiere (Garnelen, Krabben, Lachs, Thunfisch aus der Dose), Fleisch,

Wurst (Hühnchen, Pute, Rind, Schinken, Schwein), Getreide, (Pseudo)-Getreide

(Buchweizen, Hirse, Quinos, Reis), Hülsenfrüchte (Bohnen, Kichererbsen, Linsen),

Käse (Bergkäse, Emmentaler, Feta, Gauda, Mozzarella, Ziegenkäse), Kartoffeln,

Nudeln, Pilze, Seitan, Sojaprodukte (Tempeh, Tofu)

+

1–2 EL Topping

Artischoken in Öl, Brotwürfel, getrocknete Tomaten in Öl, Granatapfelkerne,

Kapern, Keime und Sprossen (Alfalfa, Bambus, Bockshornklee, Brokkoli, Erbsen,

Mungobohnen, Radieschen, Rettich, Sojabohnen, Sonnenblumenkerne, Weizen), Kerne

(Cashewkerne, Kürbiskerne, Mandeln, Sonnenblumenkerne), Kresse, Maroni, Nüsse

(Erdnüsse, Haselnüsse, Macadamianusskerne, Walnüsse), Oliven, Samen (Chiasamen,

Hanfsamen, Leinsamen, Sesamsamen)

2 EL Essig bzw. Säure

Essig (Apfelessig, Balsamicoessig, Estragonessig, Fruchtessige, Kräuteressige, Reisessig,

Sherryessig, Weinessige), Limettensaft, Zitronensaft

+

3 EL Öl bzw. Fett

Öl (Arganöl, Avocadoöl, Chiliöl, Kürbiskernöl, Kräuteröle, Leinöl, Olivenöl, Rapsöl,

Sesamöl, Sonnenblumenöl, Walnussöl), Mayonnaise, saure oder süße Sahne,

Schmand, Crème fraîche

+

½–1 TL Süße

Dicksäfte (Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Birnendicksaft), Honig, Sirups (Ahornsirup,

Dattelsirup, Reissirup, Zuckerrübensirup), Zucker (Birkenzucker, brauner Zucker, Haushaltszucker,

Kokosblütenzucker, Rohrohrzucker, Vollrohrzucker)

+

½ TL Würze

Chiliflocken, Currypulver, Paprikapulver, gehackter Knoblauch, getrocknete

Kräuter, Kreuzkümmelpulver, Kümmel(pulver), Salatkräutermischung,

Sardellen, Senf, Tomatenmark

+

½ –1 EL Aromaten

Frische Kräuter (Bärlauch, Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Estragon, Kerbel, Koriander,

Liebstöckel, Minze, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Sauerampfer, Schnittknoblauch,

Schnittlauch, Thymian, Rucola), Zwiebel (Frühlingszwiebel, rote Zwiebel, Schalotte,

weiße Zwiebel)

+

Salz, Pfeffer

Menge nach eigenem Ermessen

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35


BLATTSALATE

Frühlingsblattsalat . gebratener Spargel .

Rhabarber 40

Kopfsalat . Frühlingskräuter .

Balsamico-Zitronen-Vinaigrette 43

Kopfsalat . Hühnchen .

Erdbeere 44

Eichblattsalat . Paprika . Manchego 47

Winterblattsalat . Ziegenkäse .

karamellisierte Zwiebeln 48

Babyspinat . Burrata . Tomate . Traube .

Cantuccini 51

Lollo Rosso . Hirtenkäse . Wassermelone .

Gurke 52

Rucola . Gorgonzola . Birne . Walnüsse 52

Feldsalat . Kartoffel . Kürbiskerne .

Kürbiskernöl 55

Romanasalat . Tempeh . süß-scharfes

Dressing 56

Frisée-Salat . Granatapfel . frittierter

Knoblauch 59

Bataviasalat . Lachsrogen . Sprossen.

Sardelle 59

Feldsalat . Quitte . Griebenwurst .

Kracherle 60

38

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BLATTSALATE

Kopfsalat . Hühnchen . Erdbeere

Für ca. 4 Portionen . GLUTENFREI

SALAT

2 EL Mandelblättchen

½ Kopfsalat (ca. 250–300 g)

400 g Erdbeeren

2 Frühlingszwiebeln

400 g Hühnerbrustfilets

2 EL Pflanzenöl zum Braten

Salz

BALSAMICO-VINAIGRETTE

6 EL Olivenöl

2–3 EL Balsamicoessig

1–2 EL Wasser

Salz, Pfeffer

Für den Salat die Mandelblättchen ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne goldbraun rösten.

Den Salat putzen, Strunk sowie äußere Blätter entfernen, in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und

trocken schleudern. Die Erdbeeren putzen, waschen und in Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen,

waschen und alles in feine Ringe schneiden.

Die Hühnerbrust waschen, mit Küchenpapier abtupfen und würfeln. In einer Pfanne im heißen Öl, je nach

Größe der Würfel, ca. 5–7 Minuten braten, herausnehmen und leicht salzen.

Für die Balsamico-Vinaigrette alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz sowie frisch gemahlenem

Pfeffer würzen.

Den Kopfsalat mit einem Teil der Vinaigrette mischen und auf Teller verteilen. Erdbeeren sowie Hühnerbrustwürfel

darauf anrichten, mit der restlichen Vinaigrette beträufeln und mit Mandelblättchen bestreut sofort

servieren.

Anstelle von Hühnerbrust kann man auch Putenbrust- oder Schweinefilet verwenden. Sehr lecker

schmecken dazu auch andere Blattsalate der Saison wie grüner oder roter Eichblattsalat.

44

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KARTOFFELN

UND PASTA

Pasta . Karotte . Erbsen . Schinken 108

Farfalle . Tomate . Mozzarella . Oliven 111

Schwarze Spaghetti . Calamaretti .

Petersilie 112

Gnocchi . Paprika . Knoblauch . Parmesan 115

Kartoffel . Riesenbohnen . Mortadella .

Kapernäpfel 116

Kartoffel . Zwiebel . Speck 119

Kartoffel . Gurke . Meerrettich 120

Kartoffel . Ei . Karotte . Erbsen .

Gewürzgurke 123

106

107


KARTOFFELN UND PASTA

Gnocchi . Paprika . Knoblauch . Parmesan

Für ca. 4 Portionen

SALAT

je 1 rote, grüne und gelbe Paprika

1 große Zwiebel

3 Knoblauchzehen

ca. 3 EL Pflanzenöl zum Braten

Salz

500 g Gnocchi aus dem Kühlregal

30 g Parmesan

BALSAMICO-KRÄUTER-VINAIGRETTE

½ Bund gemischte Kräuter (z. B. Basilikum,

Rosmarin, Schnittlauch, Thymian usw.)

3–4 EL Olivenöl

2–3 EL weißer Balsamicoessig

Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Paprikaschoten putzen, Strunk, Kerne sowie weiße Innenhäute entfernen, waschen und in Streifen

schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen. Die Zwiebel in Streifen, den Knoblauch in Scheiben schneiden.

Alles mit ca. 1 EL Öl mischen, leicht salzen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im

Ofen je nach gewünschter Konsistenz ca. 15–25 Minuten bissfest oder weich garen.

Die Gnocchi nach Packungsangabe in ausreichend kochendem Salzwasser weich kochen, abschütten und

gut abtropfen lassen. Die Gnocchi in einer Pfanne mit ca. 1–2 EL Öl goldbraun braten und auf Küchenpapier

abtropfen lassen. Den Parmesan auf einer Reibe grob raspeln.

Für die Balsamico-Kräuter-Vinaigrette die Kräuter waschen, die Blättchen von den Stängeln zupfen und

hacken, in Streifen oder Röllchen schneiden. Alle Vinaigrette-Zutaten miteinander vermischen und mit etwas

Salz sowie frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Die Paprika-Zwiebel-Streifen mit den Gnocchi in eine große Schüssel geben, mit Vinaigrette übergießen und

noch einmal abschmecken.

Vor dem Servieren den Salat mit Parmesanspänen bestreut anrichten, lauwarm oder kalt genießen.

Anstelle der Gnocchi schmecken auch Schupfnudeln hervorragend.

114

115


FLEISCH,

FISCH UND

EIER

Lyoner . Käse . Zwiebel . Gewürzgurke 164

Maultaschen . Endiviensalat . Petersilie 167

Weißkohl . Hühnerbrust .

Mungobohnenkeimlinge . Erdnüsse 168

Eisbergsalat . Rinderhack . Cheddar .

Tortilla-Chips 171

Rindfleisch . Rote Bete . Koriander . Minze 172

Orange . Zitrone . Chorizo . Ei 175

Ei . Karotte . Radieschen . Rucola 176

Romanasalat . Ei . Sardelle .

grüne Bohnen . Thunfisch . Oliven 179

Tomate . Garnele . Salzzitrone 180

Nordseekrabbe . Gurke . Dill 180

Salzhering . Kartoffel . Speck .

Zwiebel . Apfel 183

Räucherforelle . Staudensellerie .

Mandarine . Meerrettich 184

162

163


FLEISCH, FISCH UND EIER

Rindfleisch . Rote Bete . Koriander . Minze

Für ca. 4 Portionen . GLUTENFREI

SALAT

1 kleine rote Zwiebel

250 g gekochtes Suppenfleisch

500 g geschälte und gekochte Rote Bete

(vakuumiert oder zubereitet wie

beschrieben auf Seite 206)

KORIANDER-MINZ-VINAIGRETTE

1 kleines Bund Koriander

1–2 Stängel Minze

3 EL Apfel- oder Himbeeressig

6 EL Olivenöl

½ TL gemahlener Kreuzkümmel

Salz

Cayennepfeffer

Für den Salat die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Fleisch evtl. von Fett säubern und in kleine Würfel

schneiden. Die Rote Bete mit Wasser kurz abbrausen, abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Die Rote Bete ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben.

Für die Vinaigrette die Kräuter waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stängeln zupfen und in feine

Streifen schneiden. Alle weiteren Zutaten miteinander verrühren und mit Salz sowie Cayennepfeffer würzen.

Den Salat mit der Vinaigrette in einer großen Schüssel mischen. Ist er zu trocken, ggf. etwas Wasser zufügen.

Vor dem Servieren etwas durchziehen lassen, danach nochmals abschmecken.

Zwei Gerichte in einem: Für das Suppenfleisch am besten die doppelte Menge an Rinderbrust, Querrippe

oder Ochsenschwanz nehmen, damit ca. 250 g übrig bleiben, pro Kilogramm ca. 1,5–2 Stunden mit Suppengemüse

und Gewürzen kochen. Wenn das Fleisch leicht von der Gabel rutscht, ist es gar. Das Fleisch

in der Brühe abkühlen lassen und diese anschließend für eine Suppe oder ein anderes Gericht verwenden.

172

173


OBSTSALATE

Mango . Erdbeere . Schoko-Crunch 214

Beeren . Sahne . Holunderblütensirup 214

Melone . Limette . Minze 217

Pflaume . Mirabelle . Walnüsse 218

Apfel . Birne . Traube . salziges Popcorn 221

Aprikose . Rosmarin . weißes Nougat 221

Erdbeere . Balsamico . Basilikumwaffel 222

Pfirsich . Kirsche . Chili . Vanilleeis 225

Tropische Früchte . Kokos-Chips . Rum 226

Orange . Pistazien . gepuffte Hirse .

Arganöl 226

212

213


HEIDE VOGEL

DIE 100 BESTEN

SALATE

VON A WIE AVOCADO-GARNELEN-SALAT

BIS Z WIE ZUCCHINI-SALAT


IMPRESSUM

Die 100 besten Salate

Herausgeber

Ralf Frenzel

©2022 Tre Torri Verlag GmbH, Wiesbaden

www.tretorri.de

Idee, Konzeption und Umsetzung: Tre Torri Verlag, CPA! Communications-

und Projektagentur, Wiesbaden in Kooperation mit Heide Vogel,

Almendralejo (Spanien)

Gestaltung: Kathrin Brandt, München

Fotografie: Maria Brinkop, Hildesheim

Cover: www.unsplash.de: Dose Juice

Reproduktion: Lorenz+Zeller GmbH, Inning a. A.

ISBN 978-3-96033-133-9

Printed in Slovakia

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ISBN: 978-3-96033-104-9 ISBN: 978-3-96033-085-1

Haftungsausschluss

Die Inhalte dieses Buchs werden von Herausgeber und Verlag sorgfältig erwogen und

geprüft. Dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Die Haftung des Herausgebers

bzw. Verlags für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Für Überarbeitungen und Ergänzungen der vorliegenden Auflage besuchen Sie uns unter:

www.tretorri.de


AUF DEN RICHTIGEN

KNACK

KOMMT ES AN!

Hasenfutter oder Königsdiziplin? Die Meinungen bezüglich des kulinarischen Klassikers

Salat gingen lange Zeit auseinander. Fest steht jedoch, dass sich dieser von einer eintönigen

Beilage zu einer beliebten, bunten und abwechslungsreichen Hauptspeise gemausert hat.

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Standardwerk auf jeden Fall fündig. Trendige Salatbowls und fruchtig-frische Obstsalate

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der Salat zu bitter sein sollten, sorgen für die richtigen Kniffe im Umgang mit Blattsalat & Co.!

An die Schüsseln, fertig, los!

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