auslands-tierschutz auslands-tierschutz - Bund gegen Missbrauch ...

bmt.tierschutz.de

auslands-tierschutz auslands-tierschutz - Bund gegen Missbrauch ...

Januar 2006

AUSLANDS-TIERSCHUTZ

IM BUND GEGEN MISSBRAUCH DER TIERE E.V.

TIERSCHUTZ OHNE GRENZEN

Alles über die großen

Auslandsprojekte des bmt

bmt-TIERSCHUTZ

UNSERE NSERE ARBEIT RBEIT

IN OSTEUROPA STEUROP

UNGARN

PROJEKTE ROJEKTE IN

IKERVAR KERVAR,

, PECS PECS

UND KISKUNHALAS ISKUNHALAS

RUMÄNIEN

PROJEKT ROJEKT BRASOV RASO

HILFE ILFE FÜR HUNDE UNDE

UND BÄREN ÄREN

BUND GEGEN MISSBRAUCH DER TIERE E.V.


Das Recht der Tiere 3/2005

2

I NHALT

UNGARN

Ungarn soll zum Vorzeigemodell

werden

Der Bund gegen Missbrauch

der Tiere (bmt) hat 1993 mit

seiner Auslandsarbeit in Ungarn

begonnen. Sie gliedert

sich nach heutigem Stand in

drei Schwerpunkte:

1. Projekt Ikervar

In Ikervar (bei Sarvar, nahe der Grenze

zu Österreich) unterhält der bmt eine

eigene, kleine Hundeauffangstation.

Das von der Bevölkerung gut

angenommene Tierheim wird vom

Ehepaar Arpad und Gabi Lukacs geleitet.

2. Projekt Pecs

Der bmt arbeitet mit dem Misina Tierund

Naturschutzverein eng zusammen.

Der ungarische Verband unterhält in

Pecs ein eigenes Tierheim. Der bmt

unterstützt den Verein, der sich auf vorbildliche

Weise für den Kinder- und Jugendtierschutz

stark macht.

TIERSCHUTZ IM AUSLAND

Die großen bmt-Projekte in Ungarn und Rumänien

Es ist eine traurige, aber leider alltägliche Erfahrung, dass Tiere in ost- und

südeuropäischen Ländern noch immer einen sehr geringen Stellenwert

haben. Berichte von systematischer Tötung auf der Straße lebender Hunde,

das Elend der Kettenhunde, der qualvolle Tod vergifteter, überfahrener,

erschlagener Hunde und Katzen sind schockierende Tatsachen, vor

denen kein Tierschützer die Augen verschließen kann und darf.

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) engagiert sich deshalb

seit vielen Jahren mit hohem persönlichem und finanziellem Einsatz in

Ungarn und Rumänien. Mehr zu den Projekten in Brasov (Rumänien),

Ikervar (Nordungarn), Pecs (Südungarn) und Kiskunhalas (Südostungarn)

lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Mit den verantwortlichen Tierschutzverbänden hat der bmt Freundschaftsverträge

geschlossen. Auf Basis dieser festen Partnerschaft werden notwendige Baumaßnahmen

(Quarantäne, Freilaufgehege, Dachabdichtungen etc.) vorangetrieben, die An-

S. 4-5

S. 6-7 S. 8-9

3. Projekt Kiskunhalas

Ehrenamtliche Mitarbeiter des bmt engagieren

sich in ihrer Freizeit für einen

noch jungen Tierschutzverein in Kiskunhalas

(Südostungarn). Sie konnten

erreichen, dass die gefürchtete Hundefängeranlage

geschlossen wurde und

kein Hund mehr sterben musste.

IKERVAR

PECS

BUDAPEST

KISKUNHALAS


stellung von Tierärzten in den Tierheimen ermöglicht,

die monatliche Versorgung und medizinische Behandlung

der aufgenommenen Tiere sicher gestellt.

Für seinen vorbildlichen Auslandstierschutz wurde der

bmt 2003 bereits zum zweiten Mal mit dem

Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Große Anerkennung hat auch Pierre Brice dem

Verband ausgesprochen und zugesichert, die

Bemühungen um bessere Lebensbedingungen für

Tiere gerade in Rumänien zu

unterstützen. Der französische

Schauspieler macht sich seit Jahren

für humanitäre Projekte und besonders

für Kinder in Not stark.

RUMÄNIEN

Dramatische Zuspitzung der Tierschutzproblematik:

Rumänien geht uns alle an

Der bmt unterstützt seit Jahren die rumänische Tierschutzorganisation "Asociatia de

protectie a animalelor" in Brasov. Der Verband, von der Rumänin Cristina

Lapis geleitet, betreibt ein Tierheim in Brasov.

Mit dem bmt hat Cristina Lapis einen verlässlichen Partner an ihrer

Seite. Die bmt-Tierschutzarbeit in Rumänien hat zwei Schwerpunkte:

Hilfe für herrenlose Hunde

Finanzielle Unterstützung des Tierheimbetriebs,

Versorgung der

Hunde, Medikamente, Tierärzte,

Umbaumaßnahmen, Kastrationsaktionen

etc.

Hilfe bei der Rettung und

Betreuung von Bären

S. 12-14

UNGARN

I NHALT

Kennt die schwierigen Lebensbedingungen

für Tiere durch

Dreharbeiten in Rumänien:

Schauspieler Pierre Brice.

S. 10-11

RUMÄNIEN

BRASOV

Mit seiner Auslandsarbeit möchte der Bund gegen Missbrauch der Tiere eine Brücke der Verständigung

zwischen Mensch und Tier schlagen: Tierschutz im Ausland darf niemals an der Bevölkerung

vorbeigehen - er muss gemeinsam mit den Menschen praktiziert werden.

Für bessere Lebensbedingungen von Tieren und Menschen.

BUKAREST

3


4

U NGARN

IKERVAR

Arpad Lukacs

BUDAPEST

1. Projekt Ikervar

Um die Hunde versorgen zu können,

richtete der bmt 1997 in einem ehemaligen

Bauernhof in Ikervar bei Sarvar

ein Tierheim ein.

Diese Anlage hat eine eigene Quarantäne

mit vier hygienischen Quarantänezwingern,

überdachte Außengehege

und einen Freilauf. Alle neu aufgenommenen

Tiere kommen zunächst in

die Quarantäne, werden gebadet, entwurmt,

geimpft und kastriert. Über die

Aufnahme und Abgabe von Hunden

wird wie in Deutschland Buch geführt

und bei erfolgreicher Vermittlung ein

Schutzvertrag abgeschlossen. In diesem

Vertrag ist die Kettenhaltung, die

leider in Ungarn noch üblich und durch

UNGARN - TIERSCHUTZ

UNGARN SOLL ZUM VORZEIGEMODELL WERDEN

Lange Zeit wurden herrenlose

Hunde auf dem Gelände

der städtischen Tierkörperverwertungsanlage

im nordungarischen Sarvar

untergebracht. Nach qualvollem Vegetieren in provisorischen Zwingern und ohne

Versorgung wurden die Hunde getötet. Gegen diese grausame und unhaltbare

Praxis kämpfte der Bund gegen Missbrauch der Tiere mit Erfolg: Das städtische Auffanglager

wurde geschlossen und die Tötung der Tiere eingestellt.

DAS bmt- TIERHEIM IKERVAR

Eigene Hundeauffangstation des bmt

Gabi Lukacs, die Frau

des Tierheimleiters

das Tierschutzgesetz

nicht verboten

ist, untersagt.

Geleitet wird das

Tierheim von dem

aus Rumänien

stammenden Ehepaar

Gabi und

Arpad Lukacs.

Durch seinen Kontakt

zum städtischenHundefänger

ist es ihm

gelungen, dass

die aufgegriffenen

Tiere nicht wie bisher nach einer bestimmten

Frist getötet, sondern ins bmt-

Tierheim mit Außengehegen

Tierheim gebracht werden. Arpad Lukacs

unterstützt außerdem den Misina


OHNE GRENZEN

Kettenhundhaltung und staatliche Hundefänger ...

2000 ist in Ungarn ein Tierschutzgesetz in Kraft getreten, das

ähnlich wie in Deutschland allgemeine Regeln im Umgang

mit Tieren enthält. Doch der Vollzug scheitert häufig an den

mangelnden Möglichkeiten zur Durchsetzung; die Anwendung

des Gesetzes wird nicht kontrolliert und die

Misshandlungen von Tieren nicht als Straftat, eher

als Kavaliersdelikt, angesehen. Erst langsam

werden Verstöße geahndet.

Auch die Kettenhundhaltung ist laut Tierschutzgesetz

erlaubt und wird noch immer verbreitet

praktiziert. Nicht selten

verbringen Hunde,

vom Welpenalter

bis zu ihrem

Tod, jeden

Tier- und Naturschutzverein im Auftrag

des bmt und holt Hunde in sein eigenes

Tierheim, um sie vor Ort zu vermitteln

oder sie nach Deutschland zu bringen.

Mit Hilfe eines ortsansässigen Tierarztes

wirbt der bmt in der Bevölkerung offensiv

für die Kastration von Hunden

und Katzen. Nur so kann die Flut von

überzähligen Heimtieren eingedämmt

und vorhersehbares Tierleid verhindert

werden. Während die Vorurteile

gegenüber einer Kastration bei den

Menschen noch vor Jahren unüberwindbar

schienen, hat durch die Aufklärungsarbeit

und Hilfsangebote des

bmt hier langsam ein Umdenken eingesetzt.

I KERVAR

Tag ihres Lebens an der

Kette. Sie schlafen ohne

Witterungsschutz, haben

keinen Bewegungsspielraum

durch die enge

Anbindehaltung und

werden unzureichend

gefüttert.

Staatlich bestellte Hundefänger

greifen ausgesetzte Tiere sehr schnell auf und verwahren

sie in provisorischen Zwingern. Nach Ablauf einer

vorgeschriebenen Frist, in der die Vierbeiner oft kaum gefüttert

werden, steht dem Hundefänger ein Verwertungsrecht zu.

Tierheime (in Ungarn gibt es ca. 100) erhalten in der Regel

keine finanzielle Unterstützung vom Staat. Lediglich die Hundefänger

bekommen für die 14tägige Erstverwahrung der

Hunde Geld. Erste Beispiele geben Hoffnung, dass die Tierheime

die Verantwortung für die herrenlosen Hunde von Anfang

an übernehmen und dafür staatliche Zuwendungen bekommen

könnten.

Werden Sie Pate!

Mit 15 Euro im Monat sichern Sie das

Überleben eines Hundes im Tierheim

in Ikervar und Pecs (folgende Seiten).

Es ist weitaus weniger, als ein Hund

gemessen an seinen Futterkosten in

Deutschland braucht, aber so viel für

einen ungarischen Vierbeiner: Denn

es sichert seinen Unterhalt im Tierheim

- und gibt ihm damit die Chance,

eines Tages gesund in eine neue

Familie vermittelt zu werden.

Regelmäßige Patenschaften sind die

Basis der bmt-Tierschutzarbeit. Durch

feste monatliche Zahlungen ist es

möglich, Futter und Medikamente in

Ungarn zu kaufen. Anders als in

Deutschland gibt es in Ungarn kaum

Menschen, die Patenschaften übernehmen

oder das Tierheim mit finanziellen

Zuwendungen unterstützen

können oder wollen.

Sie helfen den dortigen Tierheimen

sehr, wenn Sie Pate von einem Hund

werden oder zweckgebunden spenden

für:

� die tierärztliche Betreuung und den

Kauf von Impfstoffen und Medikamenten

(ca. 2.500 Euro/Monat)

� den Kauf von geeignetem Trockenfutter

(ca. 2.000 Euro/Monat)

� die Bezahlung des Pflegepersonals

(1 Tierpfleger: ca. 500 Euro/Monat)

� notwendige Sanierungsmaßnahmen.

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U NGARN

PECS

Die neue Quarantäne

Täglicher Freilauf für die Hunde im alten Hundehaus

2. Projekt Pecs

BUDAPEST

Freundschaftsvertrag: Unterstützung auf Basis einer festen Partnerschaft

Das Tierheim ist das größte in der Region.

Es kann bis zu 300 Hunde auf

dem 6,5 Hektar großen Gelände eines

ehemaligen LPG-Schweinemastbetriebs

aufnehmen. Als der Misina Tierschutzverein

die Anlage mit Hilfe des

bmt, der Pecser Selbstverwaltung und

staatlicher Unterstützung übernahm,

waren die Gebäude marode, die Wände

feucht, die Böden nass, die Dächer

voller Löcher.

Es gab keine Ausläufe, keine Freigehege

und keine Möglichkeiten, unverträgliche

Hunde von der Gruppe zu

trennen. Viele Tiere, die in der ersten

Zeit hier noch provisorisch unterkamen,

starben an den gesundheitlichen

Folgen von Feuchtigkeit, Kälte, Hunger

und nicht zuletzt an den strengen Hierarchiestrukturen

der zwangsweise miteinander

vergesellschafteten Hunde.

Sichtbare Fortschritte

Wer heute über das weitläufige Areal

geht, sieht mit Freude, welche Fortschritte

durch die regelmäßige Unterstützung

des bmt und seiner vielen Auslandsspender

möglich wurden.

Überdachungen, Erneuerung der Wasserleitungen,

Quarantäne, Außenausläufe,

Freigehege für unverträgliche

Hunde, Gemeinschaftszwinger für Welpen

und ein verbesserter Witterungsschutz

- all diese notwendigen Baumaßnahmen

haben nicht nur die

Überlebenschance der Hunde verbessert,

sondern auch den bmt immer enger

mit dem Misina Tierschutzverein,

seinen Aufgaben und Zielen verbunden.

Dank monatlicher Zuwendungen

von Paten können Tierarzt und Medikamente

bezahlt werden.

ZUKUNFTSORIENTIERTES PROJEKT

Seit 1996 ist der Misina

Tier- und Naturschutzverein

Träger des Tierheims

mit Unterrichtszentrum,

Haustierzoo und Wildtierstation.

Das weitläufige

Tierheim liegt am Rande

der Großstadt Pecs im

südungarischen Mecsek

Gebirge.

MISINA TIER- UND NATURSCHUTZVEREIN

Der ungarische Verband, unter Leitung

eines fünfköpfigen Vorstands, hat mit

seinem engagierten Tier- und Naturschutz

viel dazu beigetragen, dass sich

die Einstellung der Bevölkerung zu ihren

Tieren ändert. Die steigenden Besuchszahlen

im Tierheim, allein über

20.000 im Jahr 2004, und die ausgebuchten

Ferienlager für Kinder spiegeln

diese positive Entwicklung wider. Gerade

in der Jugendarbeit leistet der Misina-Tierschutzverein

vorbildliche Aufklärungs-


UNTER QUALIFIZIERTER LEITUNG

Ein Gnadenbrotplatz rettet Leben!

Warum es alte Hunde so schwer haben

und Schulungsarbeit in der von Arbeitslosigkeit

geprägten Region.

Um den Kindern den Umweltschutzgedanken

nahe zu bringen, bietet das

Tierheim Naturforscherlager an. Hier

können Jugendliche unter Anleitung eines

Pädagogen Wild und Vögel in

freier Natur beobachten und bei der

Versorgung der unterschiedlichsten

Tierarten helfen. Denn neben den ausgesetzten

Hunden werden auch verletzte

Wildtiere sachkundig versorgt, in

der Vogelstation Störche, Falken und

Bussarde gepflegt, Ziegen, Esel und

seltene Haustierrassen wie Zackelschafe

gehalten und Reitunterricht

auf geretteten Pferden angeboten.

P ECS

Ein Hund hat in Ungarn seine Funktion zu erfüllen, und wenn er die Leistung als Wachhund nicht mehr erbringt,

wird er gegen einen jüngeren ausgetauscht und ins Tierheim gebracht. Oder sie werden verstoßen,

irren oft ziellos umher, können sich nicht ernähren, werden schwächer und schließlich vom

Hundefänger ins Tierheim gebracht.

Für alle Hunde, die nicht jung, stark, kräftig und widerstandsfähig sind, bedeutet

das Tierheim fast immer die Endstation. Sie haben weder eine

Chance, vermittelt zu werden, noch unbeschadet den harten ungarischen

Winter zu überleben. Alte und schwache Tiere sind die ersten,

die von den Futternäpfen vertrieben werden und die letzten, denen

trockene, geschützte Liegeplätze zugestanden werden.

Helfen Sie mit einer

Patenschaft!

Für ältere Vierbeiner

versucht der bmt Gnadenbrotplätze

in Deutschland

zu organisieren und

den Hunden eine Chance zu

geben, vielleicht sogar noch

über Jahre ein schönes Leben

zu führen.

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit in

Ikervar und Pecs haben, wenden Sie

sich bitte an unsere Auslandstierschutzkoordinatorin

Petra Zipp.

Tel: 07121/820 17 12 oder

0171/200 84 77

eMail: petrazipp@web.de

www.bmt-tierschutz.de/imausland

Büro und Tierheim in Pecs

7691 Pecs-Somogy, Pajtas u.18

Tel: 0036-72-337035

Adrien (deutschsprachig) und Farkas

Tamás

Tel: 0036-72-240758 (abends)

www.misina.hu

Email: misina@axelero.hu

Spendenkonto

Frankfurter Sparkasse

Stichwort Ungarn

Kto. 847 275

BLZ 500 502 01

7


8

U NGARN

Nicht weit von Pecs liegt Kiskunhalas

im Südosten Ungarns.

Im Februar 2003 wurde

hier ein kleiner Tierschutzverein

gegründet, der

die ansässige Hundefängeranlage

übernehmen und ein

Tierheim aufbauen wollte.

3. Projekt:

BUDAPEST

KISKUNHALAS

PROJEKT KISKUNHALAS

Engagierter Aufbau eines Tierheims

Mit Hilfe der Presse gelang es den Tierschützern,

die Stadt zu überzeugen, auf

die bisherige Praxis - die eingefangenen

Hunde nach 14 Tagen Aufbewah-

EHRENAMTLICHE BAUEN TIERHEIM MIT

rungszeit zu töten oder an Versuchslabore

zu geben - zu verzichten. Die Stadt

sagte dem Tierschutzverein eine Starthilfe

und kostenloses Futter von einer

zentralen Verteilstelle für Tierheime zu.

Tierärzte und Helfer arbeiteten

gratis, von Deutschland

unterstützten eine Stiftung

und das bmt-

Tierheim in Kassel

das engagierte

Projekt.

Im Herbst

wurde ein

geeignetes

Tierheimge-

Im Tierheim: Platz für über 50 Hunde

lände gefunden und 8 kleine und 5

große Zwinger errichtet.

Im Frühjahr 2004 verlangte die Stadt

plötzlich hohe Investitionen in die alte

Hundefängeranlage (Ausbau zur Quarantäne

etc.). Der junge Tierschutzverein

Kiskunhalas konnte die Forderungen

nicht erfüllen. Der Vertrag wurde

gekündigt, es gab kein kostenloses Futter

mehr, und der Hundefänger nahm

seine gefürchtete Arbeit am 1. August

wieder auf. Das bmt-Tierheim in Kassel

übernahm nun aus eigener Kraft die

Unterstützung des befreundeten Vereins

mit Futter und Medikamentenspenden.


AUF - AUS FÜR GEFÜRCHTETE HUNDEFÄNGERANLAGE

Im Oktober des Jahres startete

ein Trupp von Ehrenamtlichen

aus Kassel mit einer alten

Zwingeranlage aus dem

bmt-Tierheim in Brinkum bei

Bremen. Die fünf Tierschützer

hatten sich Urlaub genommen,

um dem Tierheim in Kiskunhalas

12 Zwinger von 12 m 2 in Eigenarbeit

aufzubauen. Als sie während

ihres Aufenthaltes die wieder in

Betrieb genommene Hundefängeranlage

besuchten, machten sie eine

fürchterliche Entdeckung: In den Containern

lagen tote Hunde, erschlagen,

verhungert oder von verzweifelten Artgenossen

zerbissen. Die lebenden

Hunde in den Verschlägen hatten kein

Wasser, verdorbene Essensreste und

ranziges Fett.

Die Kasseler und der engagierte Tierschutzverein

intervenierten erfolglos

beim Bürgermeister. Doch dann kam

die unerwartete Wende: Die Stadt gab

am 15. Oktober bekannt, dass die eingefangenen

Hunde nach 14 Tagen

vom Tierheim in Kiskunhalas aufgenommen

werden dürfen. Außerdem

erklärte sich die Administration bereit,

den Tierschutzverein mit umgerechnet

200 Euro zu unterstützen.

Seitdem hat sich die Notaufnahmestation

zu einem kleinen, funktionierenden

Tierheim entwickelt. Der bmt leistet

auch hier über das TH-Kassel Hilfe zur

Selbsthilfe.

K ISKUNHALAS

Dem Tod entronnen: aus der alten Hundefängeranlage in das neue Tierheim gerettet

Wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit in Kiskunhalas haben,

wenden Sie sich bitte an unseren Tierheimleiter Karsten

Plücker (rechts im Bild) in Kassel:

Tel: 0561/ 8615292 oder 0179/ 6866900

eMail: karsten_pluecker@web.de

www.bmt-tierschutz.de/im-ausland

www.halasiallatotthon.hu

eMail: inesstefan@pannorgsm.hu

Spendenkonto

Frankfurter Sparkasse

Stichwort

Ungarn/Kiskunhalas

Kto. 847 275

BLZ 500 502 01

Ansprechpartner

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R UMÄNIEN

Der bmt unterstützt seit Jahren die rumänische Tierschutzorganisation

"Asociatia de protectie a animalelor" in Brasov. Der Verband,

von der Rumänin Cristina Lapis geleitet, betreibt ein Tierheim

am Rande der Stadt.

Die Stadt mit ca. 300 000 Einwohnern liegt am Fuß der Karpaten.

Hier sind die Tierschutzprobleme gravierend: Jagd auf Braunbären,

deren tierquälerische Privathaltung in engsten Drahtkäfigen

oder das grausame Vorgehen gegen die zahlreichen Straßenhunde

- im ehemaligen deutschen Kronstadt ist die Arbeit der

Tierschützer ein täglicher Kampf gegen immer neues Leid.

Und doch

gelingt es

Cristina Lapis

durch

hohen persönlichen

Einsatz, nicht nur vielen Tieren das Leben

zu retten, sondern die Bevölkerung

langsam vom Sinn ihrer Tierschutzarbeit

zu überzeugen. Zugute kommt ihr die

Position ihres Mannes, der als französi-

4. Projekt Brasov

900 Hunde leben durchschnittlich in

dem riesigen Tierheim am Rande der

Stadt Brasov. 17 Mitarbeiter kümmern

sich um die Tiere, drei Tierärzte sind

nahezu rund um die Uhr im Einsatz. Sie

kastrieren alle Vierbeiner, die im Tierheim

aufgenommen werden und führen

zusätzlich Kastrationsaktionen der

frei lebenden Hunde (s. S. 11) durch.

Ca. 30 Hunde können im Monat durch

gezielte Aufklärungsarbeit des Verbandes

vermittelt werden. Cristina Lapis

spricht in Schulen und im Fernsehen,

um ihre Landsleute für das Schicksal

der unzähligen Hunde in ihrem Tierheim

zu interessieren. Ein beschwerlicher

Weg in einem Land, in dem die

meisten Rumänen gleichgültig an an-

RUMÄNIEN GEHT UNS

DRAMATISCHE ZUSPITZUNG DER TIERSCHUTZP

scher Honorarkonsul Kontakte

bis in die Regierungsebene herstellen

und Druck auf Entscheidungsträger

ausüben kann. Das

Ehepaar Lapis genießt für seinen

jahrelangen Einsatz für geschundene

Tiere allgemeine Anerkennung

im Land.

Mit dem bmt hat Cristina Lapis

einen verlässlichen Partner an

ihrer Seite.

HILFE FÜR

HERRENLOSE HUNDE

gefahrenenStraßenhunden vorbeigehen

und verletzte Tiere sich

selbst überlassen.

So angewiesen das

überfüllte Tierheim auf

jede Vermittlung ist, so aufmerksam

wird dennoch auf die

neuen Besitzer eines Hundes geachtet.

Es finden Vorkontrollen statt,

und nicht selten bedingt sich die Tierschützerin

Lapis weitere Besuche aus.

Sie bietet den adoptionswilligen Familien

an, weiter mit ihrem Hund zur medizinischen

Versorgung ins Tierheim zu

kommen. Besonders bedürftigen Menschen

zahlt sie das Hundefutter, damit

die Vermittlung nicht am Geld scheitern

Das goße Tierheim mit

ca. 900 Hunden und Katzen

Schlechte Erfahrungen:

Viele Straßenhunde

fürchten die Menschen

muss.

Seitdem die "Asociatia de protectie a

animalelor" 1998 den ehemaligen

Schweinestall zu einem Tierheim umgebaut

hat, konnten innerhalb von 6

Jahren 8020 Hunde und 2479 Katzen

kastriert werden. Der bmt unterstützt


ALLE AN

ROBLEMATIK

die Organisation seit

ihrer Anfangsphase und

hat u.a. den Bau der dringend

notwendigen Quarantäne

ermöglicht. Im Tierheim

leben im Schnitt ca. 900 Hunde

in Gruppen, die Unverträglichen

oder Schwachen an langen

Ketten mit eigenen Hundehäusern. Viele

von ihnen haben nur drei Beine; oft

wird herrenlosen Hunden von Tierquälern

ein Vorderbein abgeschlagen, um

ihnen die Kraft für den Überlebenskampf

auf der Straße zu nehmen. Doch

die zähen Hunde sterben nicht. Sie

BRASOV

schaffen es trotzdem, sich ihr kärgliches

Futter zusammen zu suchen.

150 Hunde konnte Cristina Lapis im

Jahr nach Deutschland oder Frankreich

ausführen. Mit der neuen EU-Verordnung,

die einen Nachweis des Tollwuttiters

in bestimmten Instituten Europas

vorsieht, ist die Adoption im Ausland

erst einmal unmöglich geworden. Damit

spitzt sich die Situation dramatisch

zu: Denn die Tierschutzorganisation

hat auf die Vermittlung im Ausland gesetzt,

um das stets überfüllte Tierheim

nicht bis an die Grenzen der Auslastung

zu treiben.

H ILFE FÜR H UNDE

Der Kontakt zwischen dem bmt und Cristina Lapis wurde vor Jahren über Frau Dr. Koller

hergestellt. Die Tierärztin aus München engagiert sich seit vielen Jahren für den bmt in

Rumänien. Die Zusammenarbeit mit der rumänischen Tierschutzorganisation intensivierte

sich, als im Frühjahr 2003 die Nachricht über die Tötung der Hunde auf dem Gelände

des Autokonzerns Dacia bis nach Deutschland drang. Gemeinsam haben beide Vereine

Gespräche mit der Konzernleitung gesucht und die Einstellung der Übergriffe

erreicht. Die Hunde durften versorgt und kastriert werden.

Inzwischen hat Cristina Lapis mit ihren Tierärzten

alle Hunde auf dem Firmengelände kastriert

und ihren Landsleuten überzeugend bewiesen,

dass durch Kastrationen der Überpopulation

frei lebender Hunden nachhaltig

begegnet werden kann.

Lebensbedingungen von Hunden langfristig verbessern ...

BUKAREST

Nach

Übergriffen gegen Hunde:

Kastrationsprojekt überzeugt Bevölkerung

Verschärfend kommt noch ein weiterer

Umstand hinzu: In der stadteigenen

Auffangstation für Straßenhunde in

Brasov (City Hall) leben die aufgenommen

Tiere unter erbärmlichsten Bedingungen.

Nach kurzer Zeit werden die

Vierbeiner, auch wenn sie jung und

kräftig sind, getötet. Die "Asociatia de

protectie a animalelor" übernimmt auf

eigene Kosten die zusätzliche Fütterung

und medizinische Betreuung der Tiere.

So viel Hunde wie möglich werden im

eigenen Tierheim in Brasov untergebracht.

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12

R UMÄNIEN

BRASOV

BUKAREST

HILFE FÜR BÄREN

Braunbärin Odi hat 12 Jahre in einem Drahtkäfig

unter freiem Himmel zugebracht. Ohne

Kontakte zu Artgenossen, jeder Witterung

ausgesetzt, vereinsamt, verstört und unterernährt.

Sie ist nur ein Beispiel für unendlich

viele Bären, die in Rumänien artwidrig in

Privathaltung leben.

Zwar ist die private, tierschutzwidrige Haltung

von Bären auch in Rumänien nicht gestattet, doch

kontrolliert der Staat nicht, ob entsprechende Verbote

auch befolgt werden. Dass so viele Bären oft ihr ganzes

Leben in fürchterlichen Gefängnissen ohne ausreichende

Ernährung dahinvegetieren müssen, ist auch eine

Folge des vom Staat geförderten Jagdtourismus.

Die Karpaten mit ihrem hohen Wildbestand

(Wölfe, Braunbären, Luchse etc.)

sind beliebtes Pirschgebiet von Jägern

aus aller Welt. Zurück bleiben die Jungtiere

erschossener Altbären, deren Trophäen

besonders begehrt sind. Allein

2005 wurden 340 Bären von der Regierung

zum Abschuss freigegeben -

ein klarer Verstoß gegen EU-Bestimmungen!

Werden die verwaisten Bärenkinder ge-

ERFOLG: GEPLANTEM BÄRENFREIGEHEGE STEHT

Cristina Lapis setzt sich für misshandelte Bären ein

fangen, landen sie häufig in Privathand.

Isoliert als Touristenattraktion

hinter einem Restaurant oder als Anziehungspunkt

eines kleinen "Tierparks"

gehalten, verkümmern die Bären, die

pro Nacht Wanderstrecken bis zu 15

km zurück legen, an Körper und Seele.

Oft bestehen ihre lebenslangen Gefängnisse

aus einem Drahtverhau, in

dem sie sich kaum umdrehen können.

Sie schlafen auf bloßem Gitterboden,

werden von Tierquälern mit Stangen

durch die Gitterstäbe drangsaliert und

oft schwer verletzt. Die Ernährung ist in

der Regel so schlecht, dass Cristina Lapis

und ihre Mitarbeiter die zusätzliche

Versorgung der Tiere übernehmen.

Auch Odi wurde von der "Asociatia de

protectie a animalelor" über Wochen

regelmäßig gefüttert, bevor sie endlich

nach zähen Verhandlungen mit dem


NICHTS MEHR IM WEGE

Nach 12 Jahren im Drahtkäfig

zum ersten Mal unter freiem

Himmel: Braunbärin Odi

Eigentümer befreit

und umgesiedelt werden

konnte.

Die rumänische Tierschutzorganisation

mit Sitz in Brasov

betreut inzwischen drei Bären,

die nach zähen Verhandlungen

aus fürchterlichen Privathaltungen

befreit werden konnten. Die Bären leben

in größeren Gehegen in der Nähe

von Brasov und werden intensiv von

Tierschützern betreut. Die Unterbringung

der Bären ist nur eine Übergangslösung

- ihre Käfige befinden

sich schon auf dem Gelände des künftigen

Bärenfreigeheges, sind aber erst

noch provisorische Unterkünfte bis zur

Fertigstellung des Parks in zwei Jahren.

Die drei Bären werden aus Furcht vor

tierquälerischen Übergriffen in drei

Schichten rund um die Uhr bewacht.

H ILFE FÜR B ÄREN

Refugium für Bären gesichert - In Rumänien soll

größtes Freigehege Europas entstehen

Am 16. August 2005 wurde der Vertrag für Europas größtes Bärenfreigehege

unterschrieben. Dank eines australischen Investors, der sich mit ca. 1,5

Millionen Dollar an der Errichtung des Bärenparks beteiligt, wird der Verwirklichung

des über Jahre angedachten Projekts nichts mehr im Weg stehen.

Auf dem 70 Hektar großen Gelände in der Nähe von Brasov sollen

misshandelte Bären eine Zuflucht finden und unter artgemäßen Bedingungen

leben können. Im Bärenpark werden Lehrpfade für Besucher und ein

Schulungscenter eingerichtet.

Wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit in Rumänien haben, wenden Sie

sich bitte an unsere Auslandstierschutzkoordinatorin Petra Zipp.

Tel: 0712/820 17 12 oder 0171/200 84 77

eMail: petrazipp@web.de

www.bmt-tierschutz.de/im-ausland

Kontakt zu Cristina Lapis (englisch, französisch, italienisch) können

Sie unter folgender Anschrift aufnehmen:

Asociatia de protectie a animalelor

Strada Rovine Nr.5

500075 BRASOV, Roumanie

Tel. (mobil): 0040 78 84 52 225 oder 0040 78 84 03 494

Tel. (Festnetz): 01035 (Billigvorwahl) 0040 268 47 1202

cristinalapis@9online.fr

Spendenkonto

Stichwort Rumänien

Frankfurter Sparkasse

Kto. 847 275

BLZ 500 502 01

Roger und Cristina Lapis

Ansprechpartner

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14

J AGDTOURISMUS

Einfuhrverbot für Bärentrophäen wieder

aufgehoben!

Skandal: Deutsches Bundesamt für Naturschutz stimmt zu

Der europäische Braunbär gehört nach EU-Richtlinien zu den

streng geschützten Arten. Doch Rumänien ignoriert derartige

Schutzbestimmungen, obwohl es 2007 Mitglied

der Europäischen Union sein wird. Im Vergleich zu

2004 setzte die Regierung die Abschussquote für

Bären für 2005 sogar herauf. Zu der offiziell durch

die Regierung festgelegten Quote von 300 Bären

kamen - nach Einschätzung von Fachleuten - mindestens

doppelt so viele durch unregistrierte Abschüsse

und Wilderei dazu.

Rumäniens Interesse an der Vergabe

von Abschussbewilligungen ist groß:

Denn Jagdtouristen in aller Welt sind

bereit, für ihr perfides Hobby tief in die

Tasche zu greifen. Der Preis für zum Abschuss

stehende Bären liegt je nach Gewicht

und "Präparation" zwischen 5500

und 7500 Euro.

Obwohl die Bestrebungen der rumänischen

Regierung, den Jagdtourismus

nachhaltig zu fördern, der Bundesregierung

bekannt sind, stimmte das

Bundesamt für Naturschutz am 25. Oktober

2005 zu, das Einfuhrverbot von

2003 für Bärentrophäen aus Rumänien,

Bulgarien und Russland wieder aufzuheben.

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere

e.V. kritisiert diese Entscheidung scharf

und verweist auf folgende Probleme:

1. Bestandszahlen zu hoch

angesetzt

Bei der Festlegung der Abschussquoten

stützt sich die Rumänien auf falsche Bestandszahlen.

Man geht von 5.000 Bären

aus (1989 waren es noch 8000 Tiere),

während die Stiftung Aves, die sich

seit vielen Jahren für den Schutz der rumänischen

Braunbären einsetzt, gerade

noch 2.500 Tiere ermittelt hat. Die zu

hohen Zahlen entstehen, weil Jagdhüter

die Bären oft doppelt zählen: Einmal in

ihren Winterquartieren und ebenfalls in

ihren Durchwanderungsgebieten.

2. Bärenjagd als

Tierschutzproblem

Gejagt werden vorzugsweise kräftige,

gesunde Bären (hohe Trophäenbewertung)

und selbst Bärenmütter mit Jungtieren.

Diese Art von Bejagung der Tiere

wirkt sich nicht nur ungünstig auf die

Alterstruktur aus, sondern gleichfalls

geht wertvolles Genmaterial für künftige

Populationen verloren.

� Ein flächendeckendes und den neuesten wissenschaftlichen

Prüfmethoden genügendes Monitoring-System zur

Erfassung der Bärenpopulation einzuführen,

� die Überwachung der verantwortlichen Forst- und Jagdbehörden

zu verbessern,

� die Öffentlichkeitsarbeit zum Schutz der Lebensräume

auszubauen,

Im Fall der Tötung

eines Muttertieres verhungern die Jungtiere

in der Höhle oder fallen Wilderern

in die Hände.

3. Verstoß gegen Berner

Konvention

Die angewandten Jagdmethoden entsprechen

nicht der Berner Konvention,

die die Jagd in Europa regelt.

Zum Beispiel:

� Es wird in den Winterrevieren (vor

den Höhlen der Bären) gejagt,

� die Bären werden durch Auslegung

von Haustierkadavern (oft infiziert) an

Luderplätze gewöhnt, um die Jagd zu

vereinfachen,

� es wird aus geschlossenen Anständen

oder Jagdhäusern gejagt,

� die Jagdtouristen werden in der Regel

von ungenügend ausgebildeten

Jagdhütern betreut.

DER BMT FORDERT DIE REGIERUNG IN BUKAREST AUF:

� ein Verbot des Anfütterns wildlebender Bären zur Sicherung

einer natürlicheren Bestandsentwicklung und auch

zum Schutz der in der Nähe von Bären lebenden Menschen

zu erlassen,

� im Angesicht der künftigen EU-Mitgliedschaft schon jetzt

die EU-Richtlinien einzuhalten, nach denen der europäische

Braunbär streng geschützt ist.


HAUPTGESCHÄFTSSTELLE

Viktor-Scheffel-Straße 15, 80803 München

Tel. (089) 38 39 52-0, Fax (089) 38 39 52-23

Postbank München Kto. 1819 30-807 (BLZ 700 100 80)

VORSTAND

B UND GEGEN M ISSBRAUCH DER T IERE E.V.

MIT 11 GESCHÄFTSSTELLEN , 7 TIERHEIMEN UND EINEM TIERSCHUTZZENTRUM

1. Bundesvorsitzende:

Jutta Breitwieser, „Elisabethenhof“

61203 Reichelsheim, Siedlerstraße 2

Tel. (06035) 96 11 11, Fax (06035) 96 11 18

2. Bundesvorsitzender:

Dr. Jörg Styrie

Alt-Heiligensee 42, 13503 Berlin

Tel. (030) 43 65 58 64, Fax (030) 43 65 58 65

Bundesschatzmeister:

Hans Hoffsümmer, Gierather Str. 51

51469 Bergisch Gladbach

Tel. (02202) 59517, Fax (01805) 62 45 62-11415

Bundesschriftführerin:

Karin Stumpf, Am Heiligenhäuschen 2, 50859 Köln,

Tel. (0221) 950 51 55, Fax (0221) 950 51 57

AUSLANDSTIERSCHUTZKOORDINATION

LV Baden-Württemberg (www.tierschutz-bmt-bw.de)

Tierschutzzentrum Pfullingen Leiter: Dr. Uwe Wagner

Leiterin (TH): Petra Zipp

Gönninger Straße 201, 72793 Pfullingen

Tel. (07121) 820 17 -0, Fax (07121) 820 17 -18

Kreissparkasse Reutlingen Kto. 75 7889 (BLZ 640 500 00)

Hundeauffangstation Ikervar/Ungarn

Petöfi u. 23, H-9756 Ikervar

LV Bayern (www.bmt-bayern.de)

Leiterin: Ewa Gara

Viktor-Scheffel-Straße 15, 80803 München

Tel. (089) 38 39 52-0, Fax (089) 38 39 52-23

Postbank München Kto. 142 20-802 (BLZ 700 100 80)

LV Berlin (www.tierschutz-bmt-berlin.de)

Leiter: Dr. Jörg Styrie

Alt-Heiligensee 42, 13503 Berlin

Tel. (030) 43 65 58 63, Fax (030) 43 65 58 65

Postbank Berlin Kto. 9603-107 (BLZ 100 100 10)

LV Hamburg / Schl.-Holstein (www.franziskustierheim.de)

Leiterin: Angelica Blank, Tel. (040) 55 49 28-34, Fax -32

„Franziskus-Tierheim“, Tel. (040) 55 49 28 37

Leiter (TH): Frank Weber

Lokstedter Grenzstraße 7, 22527 Hamburg

Haspa Kto. 1049220799 (BLZ 200 505 50)

LV Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland

Geschäftsstelle u. Tierheim „Elisabethenhof“

(www.tierheim-elisabethenhof.de)

Leiterin (Gst und TH): Jutta Breitwieser

“Elisabethenhof”, Siedlerstraße 2, 61203 Reichelsheim

Tel. (06035) 59 16, Fax (06035) 96 11 18

Frankfurter Sparkasse Kto. 5975 (BLZ 500 502 01)

Tierheim „Wau-Mau-Insel“ (www.wau-mau-insel.de)

Leiter (TH): Karsten Plücker

Schenkebier Stanne 20, 34128 Kassel

Tel. (0561) 86 15 680, Fax (0561) 86 15 681

Postbank Frankfurt Kto. 1717 55-608 (BLZ 500 100 60)

AUSLANDSTIERSCHUTZ

Sonderkonto Ausland:

Rumänien und Ungarn

Frankfurter Sparkasse Kto. 847 275 (BLZ 500 502 01)

LV Niedersachsen

1. Geschäftsstelle u. Tierheim „Arche Noah“

(www.tierheim-arche-noah.de)

Leiterin (Gst): Gabi Redeker; Leiterin (TH): Verena Krüpe

Rodendamm 10, 28816 Stuhr/Brinkum

Tel. (0421) 890171, Fax 80 90 553

Kreissparkasse Syke Kto. 113 000 29 57 (BLZ 291 517 00)

2. Geschäftsstelle Vollenborn (Thüringen)

Leiterin: Hannelore Thied, Hauptstraße 7a, 37355 Vollenborn

Tel. (036076) 40 555, Fax (036076) 40 556

„Katzenhaus Luttertal“, (www.katzenhaus-luttertal.de)

Luttertal 79, 37075 Göttingen

Leiterin: Monika Bossmann, Tel. (0551) 2 28 32

Postbank Hannover Kto. 732 223 06 (BLZ 250 100 30)

3. Geschäftsstelle Norden

Leiter: Dieter Kuhn und Ursula Sottmeier

Nordbuscherweg 17, 26553 Dornum

Tel. (04933) 99 28 24, Fax (04933) 99 28 26

Tierheim Hage (www.tierheim-hage.de)

Hagermarscher Str. 11, 26524 Hage

Tel. (04938) 4 25, Fax (04938) 91 49 90

Raiffeisen-Volksbank Fresena e.G. Norden

Kto. 6302020300 (BLZ 283 615 92)

LV NRW

1. Geschäftsstelle u. Tierheim Dellbrück

(www.tierheim-koeln-dellbrueck.de)

Leiterin (Gst): Sylvia Bringmann , Leiter (TH): Bernd Schinzel

Iddelsfelder Hardt, 51069 Köln

Tel. (0221) 68 49 26, Fax (0221) 68 18 48

Postbank Köln Kto. 924 02-505 (BLZ 370 100 50)

2. Geschäftsstelle Issum (www.bmt-nrw.de)

Leiterin: Dagmar Weist

Drosselweg 15, 47661 Issum

Tel. (02845) 3 75 57, Fax (02835) 44 46 99

Sparkasse am Niederrhein

Kto. 111 500 2063 (BLZ 354 500 00)

WEITERE ANSCHRIFTEN VON MITARBEITERN:

Renate Domaschke (Tierschutzlehrerin)

Fam.domaschke@t-online.de

Hassel 2, 21261 Welle

Tel. (04188) 899 434, Fax (04188) 899 435

Claudia Lotz (Redakteurin)

(lotzcl@nexgo.de)

Hugo-Vogel-Str. 5b, 14109 Berlin,

Tel. (030) 80 58 33 38, Fax (030) 80 58 33 39

INTERNET:

http://www.bmt-tierschutz.de

15


Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.

V. (bmt) zählt zu den ältesten und größten

Tierschutzorganisationen in Deutschland.

Ihm gehören über 22.000 Mitglieder an.

Der gemeinnützige Verband ist Mitglied

im Deutschen Spendenrat und als besonders

förderungswürdig anerkannt.

Mit seinen 11 Geschäftsstellen, 7 Tierheimen und einem

Tierschutzzentrum ist der bmt im gesamten Bundesgebiet

vertreten. Zusätzlich zu seinen Tierheimen versorgt der bmt nicht

mehr vermittelbare Tiere in Pflegestellen, auf Gnadenbrothöfen

und in Auffangstationen.

Seit über 50 Jahren kämpft der Verband für verbesserte

Lebensbedingungen von Tieren. Tiertransporte, Tierversuche, die

artwidrige Haltung von Pelztieren, Zirkustieren, die Zunahme

exotischer Wildtiere in Privathaushalten, Missstände in der

Heimtierhaltung und die industrielle

Massentierhaltung sind

gesamtgesellschaftliche Probleme,

die auf politischer Ebene in Berlin

und Brüssel gelöst werden müssen.

Ja,

Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.

Viktor-Scheffel-Straße 15

80803 München

Tel : 089 / 38 39 52 - 0

Fax: 089 / 38 39 52 - 23

Spendenkonto

Postbank München

Kto. 181930-807

BLZ 700 100 80

Spendenkonto Ausland

Frankfurter Sparkasse

Kto. 847 275

BLZ 500 502 01

Mehr zu den

bundesweiten Schwerpunkten unter:

ich unterstütze den

Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. und

unterstütze den Auslandstierschutz

des bmt mit

einer Spenden von ..........

übernehme eine regelmäßige

Patenschaft für

ungarische/rumänische

Hunde

möchte Mitglied beim bmt

werden

Bitte Coupon ausschneiden und absenden an

Tierschutzzentrum Pfullingen

Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.

Gönninger Straße 201

72793 Pfullingen

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