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Bauer aktuell 2022-1

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Ausgabe 1/2022

2021 - Rekordjahr für BTS!

Bereichen des Unternehmens und

die hohe Verfügbarkeit haben sich

bewährt. Mit unserem hoch motivierten

Team werden wir weiterhin

Gas geben, um den Erfolg unserer

Kunden zu garantieren.

Liebe Leserinnen und Leser,

die unruhigen Zeiten nehmen

kein Ende – eine Krise jagt die

nächste, eine Schreckensnachricht

folgt der anderen. Das Leid

der Menschen in der Urkaine

geht uns nahe, die Lieferengpässe

und steigenden Preise

für Material und Energie

stimmen nicht gerade hoffnungsvoll.

Aber gerade jetzt ist es notwendig,

den Kopf hoch zu halten

und nicht in den Sand zu stecken!

Die Auftragsbücher sind gut

gefüllt, die Mitarbeiter sind

motiviert und gemeinsam sind

wir mit kreativen Ideen und

innovativen Lösungen in das Jahr

2022 gestartet.

Egal ob es neue Beschaffungswege

für kritische Bauteile

sind, alternative Energie-

Konzepte für ein Firmen-BHKW

oder kreative Methoden, um die

Kundenwünsche doch noch

fristgerecht zu erfüllen – es gibt

immer einen Weg, der nach

vorne und weiter führt. Das ist

unsere Aufgabe dieses Jahr, die

Kraft und Mut gibt. Lasst es uns

gemeinsam anpacken!

Geschäftsführer Ferdinand Ücker hat allen Grund

zur Freude. Das Jahr 2021 hat alle Erwartungen

übertroffen.

„Trotz der großen Probleme bedingt

durch die Corona-Pandemie, den

starken Einschränkungen in der

vertrieblichen Betreuung, den

Materialengpässen und den damit

verbundenen Lieferproblemen

konnten wir die Ergebnisse der Vorjahre

deutlich übertreffen“, so

Geschäftsführer Ferdinand Ücker.

„Es war uns möglich, die Verkaufspreise

stabil zu halten und damit die

Auslieferungen stark zu steigern.

Mit einem Umsatzplus von ca. 20

Prozent ist es uns gelungen, das

umsatzstärkste Geschäftsjahr in der

Firmengeschichte der BTS GmbH zu

erzielen und damit ein Rekordergebnis

zu erreichen. Meine Mitarbeiter

haben Tolles geleistet und so

konnten wir knapp 50.000 Turbolader

an unsere Kunden ausliefern.

Die Investitionen der letzten Jahre

in vielen

www.bauer-gruppe-weilheim.de

Wir werden unsere Logistik weiter

optimieren, stellen dazu weiteres

Personal ein und erschließen zusätzliche

Produkt-und Tätigkeitsfelder.

Unser Technik-Kompetenzteam

erfährt hervorragenden Zuspruch

von Werkstätten, die Unterstützung

bei der Diagnose, Technik und bei

Schulungen benötigen.

Auch unseren Vertrieb verstärken

wir nochmals, hierfür haben wir

bereits weitere erfahrene Vertriebsmitarbeiter

bei BTS eingestellt, die

unsere Großhandelskunden bei der

Markterschließung tatkräftig unterstützen.

Ebenfalls gute Fortschritte macht

unser Werkstattkonzept, der “Turboexperte“

- hier haben wir bereits

über 2500 Werkstätten angebunden.

Wir freuen uns über das hervorragende

vergangene Jahr aber

auch auf ein erfolgreiches 2022.“ AH

Bauer Campercenter

Neue Betriebsärztin

Neuer Geschäftsführer bei BMT

17 Ziele

Effizienztipp im Frühling

Neuigkeiten von den OLW


Bauer Campercenter wird weiter ausgebaut

Wir investieren weiter in unsere

Werkstattausstattung! Für unsere

Kunden, unsere Mitarbeiter und unsere

Umwelt.

Nach dem ersten Umbau unserer

Werkstatt 2011/2012, steht nun die

nächste Ausbaustufe in den Startlöchern:

Um unserem weiter wachsenden

Kundenstamm im Bereich Wohnmobil

und Camper, sowie großen

Transportern noch besser gerecht

zu werden, erweitern wir kräftig in

die Infrastruktur unserer Werkstatt.

Zentraler Bestandteil dabei ist die

Anschaffung einer zusätzlichen

4-Säulen Hebebühne, mit der es zukünftig

möglich sein wird, Fahrzeuge

bis zu 12 Tonnen und sehr

langen Radständen zu heben. Damit

eine Hebebühne dieser Größe installiert

werden kann, bauen wir ein

zusätzliches Werkstatttor ein.

Außerdem ist ein weiterer Arbeitsbereich

zur Montage, zum Wuchten

von Reifen und zur Lagerung unserer

Betriebsausstattung geplant.

So können wir Reparaturen und Servicearbeiten

in Zukunft erheblich

effizienter durchführen - und auch

für unsere Monteure wird es deutlich

ergonomischer.

Ein weiterer erfreulicher Vorteil

dieses Umbaus ist die Verbesserung

unserer Energieeffizienz. Durch die

Optimierung der Druckluftversorgung

und die Umstellung auf

stromsparende LED-Beleuchtung

arbeiten wir weiter daran, unsere

Energieeinsparziele zu erreichen.

Die Vorbereitungsarbeiten sind

bereits voll im Gange. Jetzt müssen

nur noch alle Materialien vollständig

angeliefert werden – und sobald

die Witterung es zulässt, legen wir

mit Vollgas los! JI, CR


ARKU Maschinenbau, ein Partner mit Potenzial.

Seit einigen Jahren gehört die Firma

ARKU zu unseren TOP Kunden.

Das Unternehmen hat sich in den

letzten fünfzig Jahren zum Marktund

Innovationsführer von

Richtmaschinen für Stahlbleche entwickelt.

Von Baden Baden aus beliefern

sie die ganze Welt und sind mit

Niederlassungen in Kunshan in

China und Cincinnati in den USA für

die Zukunft gut aufgestellt.

Ziel ist es langfristig den kompletten

EB 4000 zu bauen.

Dieser wurde speziell für den Einsatz

nach dem Brennschneiden entwickelt.

Die Maschine entgratet und

verrundet Brennteile bis 100 mm Dicke.

Der Bandspeicher aus einer massiven

Stahlkonstruktion hat einen

Durchmesser von ca. 6 Meter. Hier

werden große Mengen Stahlblech

gespeichert um eine kontinuierliche

Produktion sicher zu stellen.

In zwei Sparten unterstützen die

Maschinologen die Firma Arku als

Partner:

Ein relativ neuer Bereich sind die

Entgratmaschinen. Hier hat sich

Arku für die nächsten Jahre das Ziel

gesetzt, die Weltmarkführerposition

zu übernehmen. Hierfür fertigen

wir Baugruppen für die Maschinen

EB 3000 und EB 4000.

EdgeBreaker

Ein weiterer kleiner, aber sehr interessanter

Bereich sind die Anlagen

für die Stahlumformung, wie z.B. für

die Firma Welser. Hier dürfen wir

Bandspeicher fertigen, die z.B. vor

unseren TUO Anlagen stehen.

Montage des Bandspeichers

Das wertvolle an diesen Anlagen ist,

dass bei der Produktion alle unsere

Prozesse einfließen können. Somit

hat sich die Firma Arku Maschinenbau

GmbH in den letzten Jahren zu

einem wertvollen Partner der Maschinologen

entwickelt. SG

Aus @bauer-weilheim.de wird @maschinologen.de

Trotz allem bleibt natürlich die

Firma Bauer Maschinen und Technologie

GmbH & Co. KG bestehen.

Dies ist das Unternehmen, das über

unserer Marke steht und diese

repräsentiert.

In vielen Bereichen unserer Firma ist

unser Markenname Maschinologen

bereits schon präsent, z. B. an den

Hallenmauern, auf der Homepage

und bei der Worldchallenge.

Anfang des Jahres haben wir uns

dazu entschieden, auch unsere

E-Mailadressen, auf

@maschinologen.de zu ändern.

Es gibt zwei Gründe warum wir diesen

Weg gehen:

Zum einen möchten wir damit unsere

Markenbekanntheit weiter

steigern, zum anderen ist unsere E-

Mail Adresse an die Domain unserer

Website gekoppelt.

Da diese seit einigen Jahren

www.maschinologen.de lautet, haben

wir konsequenter Weise auch

die Mailadressen angepasst.

„Maschinologen“ wurde 2016 offizielle

beim deutschen Patent- und

Markenamt eingetragen und ist

somit rechtlich geschützt.

Wir versuchen mit unserer Marke

einen Name zu schaffen, der einzigartig

ist und somit bei allen im Kopf

bleibt. Sie soll ein Alleinstellungsmerkmal

sein und uns von Konkurrenten

abheben, so wie dies bei

namhaften Marken, wie z.B. Nivea

oder Tesa der Fall ist.

Genau diese Bekanntheit wollen

wir in unserer Branche mit den

Maschinologen erreichen:

Eine starke Marke, die

jeder kennt. SB


Neuer Geschäftsführer bei BMT - Lutz Lindner im Interview

Seit dem 01.03.2022 hat Bauer Maschinen

und Technologie einen

neuen Geschäftsführer. Kurz nach

Antritt seiner neuen Position hat

Herr Lindner mit uns ein Interview

geführt:

Bauer Aktuell:

Hallo Herr Linder, zuerst möchten

wir Sie recht herzlich bei der Firma

Bauer begrüßen und ihnen viel

Erfolg in ihrer neuen Position als

Geschäftsführer wünschen. Vielen

Dank, dass Sie am Interview für die

Bauer aktuell teilnehmen.

Sie sind ja jetzt schon ein paar Tage

bei der Firma Bauer. Wie waren ihre

ersten Tage bis jetzt und wie ist ihr

erster Eindruck von den Maschinologen?

Lutz Lindner:

Ein sehr freundliches und respektvolles

Umfeld, ich habe mich von

Anfang an wohl gefühlt.

Ich bin begeistert von der Vielfalt

der Produkte, des Angebotes und

der Kernkompetenzen von BMT.

Hervorzuheben sind die Mitarbeitenden,

die viel Wissen und Erfahrung

in ihrem jeweiligen Bereich

mitbringen.

BMT ist ein tolles Unternehmen mit

einem soliden Fundament und

enormen Potenzial. Es gibt noch

viele Möglichkeiten das Unternehmen

weiter zu entwickeln und zu

optimieren.

Mir persönlich ist es noch etwas zu

ruhig. Ich wünsche mir mehr Aufbruchsstimmung.

Bauer aktuell:

Welche Ausbildung haben Sie gemacht?

Lutz Lindner:

Ich habe das Gymnasium in Penzberg

besucht. Nach meinem Abitur

habe ich meinen Wehrdienst als

Gebirgsjäger in Mittenwald geleistet

und hier auch den LKW Führerschein

gemacht. Im Anschluss habe

ich an der FH Rosenheim Wirtschaftsingenieurwesen

mit Schwerpunkt

industrielle Technik (Fertigungsverfahren)

studiert. Während meiner

Berufstätigkeit habe ich viele

Schulungen bekommen und bilde

mich auch aktuell in einer Abendschule

zu Geschäftsführerthemen

fort.

Bauer aktuell:

In welcher Firma haben Sie zuletzt

gearbeitet und in welcher Position?

Lutz Lindner:

Nach meinem Studium habe ich

meine erste Stelle bei der Firma

BAUER KOMPRESSOREN in München

als Projekt- und Vertriebsingenieur

für Sonderanlagen angenommen.

Nach zwei Jahren bin ich zum

Vorstandsassistent für Marketing

und Vertrieb in die BAUER COMP

HOLDING, der Muttergesellschaft

von BAUER KOMPRESSOREN, berufen

worden. Aufgrund vieler beruflicher

Einsätze in den Vereinigten

Arabischen Emiraten wurde mir

dann die Position des Geschäftsführers

der Niederlassung in Dubai angeboten,

die ich auch angenommen

habe. Aus privaten Gründen - wir

haben damals unser erstes Kind bekommen

- habe ich zu einer Unternehmensberatung

nach München

(KBC) gewechselt. Hier habe ich ein

sehr großes Beratungsprojekt bei

BMW geleitet. Die BAUER COMP

HOLDING hat mich dann wieder

zurück geworben. Hier habe ich bis

zuletzt unter anderem den weltweiten

Vertrieb, die Geschäftsentwicklung

sowie die Unternehmensstrategie

der BAUER COMP GRUPPE mit

150 Mitarbeitenden und ca. 200

Mio. Jahresumsatz verantwortet.

Bauer aktuell:

Das hört sich nach einem sehr spannenden

Lebenslauf an. Haben Sie

sich schon Vorsätze und Ziele in

ihrer neuen Position als Geschäftsführer

gesetzt und wenn ja welche?

Lutz Lindner:

Mir ist es wichtig, nicht Standard-

Methoden und Prozesse auf BMT zu

übertragen, sondern zu lernen, wie

das Unternehmen funktioniert und

was den Erfolg des Unternehmens

ausmacht. Darauf basierend sollen

dann individuelle Maßnahmen abgeleitet

werden. Am schwierigsten

und gleichzeitig am wichtigsten ist,

dass man diese auch umsetzt. Daher

möchte ich noch nicht zu viel vorweggreifen.

Generell bin ich sehr stark mit der

Umgebung, dem blauen Land, verbunden

und mir ist es wichtig, die

Arbeitsplätze langfristig zu sichern,

auszubauen und das Unternehmen

zusammen mit den Inhabern und

dem Team weiter auf Wachstumskurs

auszurichten. Ich denke, es gibt

noch viele Kunden, die wir gewinnen

und welche von einer Zusammenarbeit

mit BMT profitieren können.

Auch eine Erweiterung der Geschäftsbereiche

ist möglich.

Aufgrund der Situation in den letzten

Jahren – Corona und Lieferengpässe

– ist das Ergebnis negativ und

BMT wird von der Bauer Unternehmensgruppe

getragen. Das möchte

ich innerhalb der nächsten zwei

Jahre ändern. Zudem werden wir als

BMT gemeinsam mit den Inhabern


eine mittelfristige und langfristige

Strategie für das Unternehmen erstellen

und die Ziele auf die einzelnen

Bereiche herunter brechen. Ich

möchte, dass alle Bereiche das gleiche

Ziel vor Augen haben.

Bauer aktuell:

Nun habe ich noch ein paar Fragen

zu ihrem Privatleben. Wie ist ihr

Familienstand?

Lutz Lindner:

Ich bin verheiratet und habe zwei

Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren.

Bauer aktuell:

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Lutz Lindner:

Ich liebe die Berge und die Natur.

Wir sind sehr oft in den Bergen und

machen eigentlich fast alles, was

man auf diesem riesigen Spielplatz

so anstellen kann.

Bauer aktuell:

Wo sind Sie aufgewachsen und wo

wohnen Sie aktuell?

Lutz Lindner:

Ich bin in Freiburg im Breisgau geboren

und seit meinem 5ten Lebensjahr

in Penzberg aufgewachsen. Hier

habe ich auch meine Frau vor 22

Jahren kennen gelernt. Als junges

Paar lebten meine Frau und ich in

München und ich dann zweitweise

alleine in Dubai. Seit 11 Jahren wohnen

wir in Obersöchering.

Bauer aktuell:

Nun zu meiner letzten Frage. Haben

Sie ein Lebensmotto oder Zitat und

wenn ja welches?

Lutz Lindner:

Genau drei:

Egal was kommt, es gibt für alles

eine Lösung.

Geht nicht gibt’s nicht.

…und…

It’s not about ideas. It’s about making

ideas happen.

Bauer aktuell:

Vielen Dank für das Interview. SB

Wir stellen vor:

Severin Meitner

IT-Korrespondent

BUG

Volker Sack

Account Manager

BTS

Stephan Kessler

Lagerist

BTS

Ludwig Perzl

Leiter Teiledienst

MB

Konrad Heller

Kfz-Meister

MB

Martin Gragert

Fahrer

MB

Frau Schweiger wird neue Betriebsärztin

Petra Schweiger

Unser langjähriger Betriebsarzt Dr.

Johannes Langer, der sich seit

Anfang der 90er Jahre um die medizinischen

Belange der Bauer Unternehmensgruppe

gekümmert hat,

hat sich zum Jahreswechsel

2021/2021 aus der Betriebsarzt-

Tätigkeit zurückgezogen.

Wir bedanken uns herzlich für die

jahrzehntelange hervorragende

Zusammenarbeit und wünschen

Herrn Dr. Langer alles Gute für die

Zukunft.

Gleichzeitig freuen wir uns, mit Frau

Petra Schweiger eine mehr als würdige

Nachfolgerin gefunden zu

haben und heißen sie herzlich bei

uns willkommen.

Frau Schweiger, die seit mehreren

Jahren ebenfalls in der Hausarztpraxis

in der Oberen Stadt in Weilheim

tätig ist, verfügt über alle notwendigen

Qualifikationen zur Betriebsärztin

und bringt darüber hinaus viele

zusätzliche Erfahrungen mit.

Wir wünschen ihr viel Erfolg in ihrer

neuen Position.

Lutz Lindner

Geschäftsführer

BMT

Maximilian

Neumayer

Monteur BMT

Oleksandr Godunov

Lagerist

BMT

Elias Hartwig

Monteur

BMT


17 Ziele – eigentlich ein alter Hut und doch aktueller denn je!

„17 Ziele“ - Was ist das? Noch nie

gehört – Ach, Nachhaltigkeit - ah ja,

schon klar… der neueste Schmarrn,

muss jetzt ja irgendwie jeder was haben

und was dazu schreiben.

Ja, das war auch meine erste Reaktion!

Wenn man es aber schafft, die

Vorbehalte gegen den Begriff „Nachhaltigkeit“

beiseite zu schieben und

sich etwas mehr damit zu beschäftigen,

stellt man fest, dass diese Themen

wichtiger denn je sind! Die 17

Ziele der Agenda für nachhaltige Entwicklung,

2015 von der UN herausgegeben,

betreffen jeden Einzelnen

von uns, nicht nur „die Firma“ oder

„den IMS-Kreis“.

Traut man sich dann noch ein bisschen

tiefer in die Materie einzutauchen,

stellt man sogar fest, dass ein

paar dieser Nachhaltigkeitsziele auch

in den ganz persönlichen Lebenszielen

jedes Einzelnen auftauchen, einfach

nur unter anderem Namen.

Nehmen wir Ziel Nr.

1: „Keine Armut“:

Frei übersetzt ist es

das persönliche Ziel,

sich sein Leben so zu

finanzieren und entsprechende

Rücklagen bilden zu können, um

auch im späteren Ruhestand gut zu

leben. Im Firmenkontext würde

dieses Ziel vielleicht folgendermaßen

lauten: Gewinn erwirtschaften,

um Investitionen in Infrastruktur,

Maschinen und Arbeitskräfte leisten

und Rücklagen für schlechtere

Zeiten bilden zu können.

Daran lässt sich erkennen, dass

diese Ziele für jeden persönlich relevant

sind, aber auch von jedem

Einzelnen verschieden interpretiert

werden können. Jeder kann die

Themen und Maßnahmen herauspicken,

die für ihn wesentlich und

wichtig sind. Das gilt für ein Unternehmen

genauso wie für eine

Privatperson. Es gibt kein richtig

oder falsch, sondern nur tun oder

nicht tun.

Gerade im Firmenkontext ist „die

Nachhaltigkeit“ in der Bauer Unternehmensgruppe

nicht die nächste

Sau, die durchs Dorf getrieben wird,

sondern bereits seit Jahrzehnten in

der DNA des Unternehmens

verwurzelt. Wenn hier nicht in der

Vergangenheit nicht nachhaltig gehandelt

worden wäre, könnten wir

nicht seit über 70 Jahren erfolgreich

sein. Gerade bei klein- und mittelständigen

Unternehmen gab es „die

Nachhaltigkeit“ schon immer!

Neu ist nur, dass „die Nachhaltigkeit“

öffentlich in den Vordergrund

gerückt ist, oft zu Marketingzwecken

verwendet wird und so in der

Wahrnehmung nach vorne gerückt

ist und präsent ist. Manchmal auch

über die Schmerzgrenze hinaus.


Wichtig und aktuell sind die „17

Ziele“ trotzdem! Wir leben in einer

Luxusgesellschaft und erachten

viele dieser Ziele als selbstverständlich,

daher es trifft uns umso mehr,

wenn dies eben nicht mehr so ist!

Beispiele? Gerne:

Ziel 3: „Gesundheit

und Wohlergehen“:

Vor Corona oft

selbstverständlich

und unsichtbar,

jetzt viel diskutiert und überall

präsent.

Ziel 16: „Frieden,

Gerechtigkeit und

starke Institutionen“

In Europa lange Zeit nahezu eine

Selbstverständlichkeit, seit Kurzem:

alles anders!

Ja, es stimmt, die Themen sind unendlich

komplex und bei vielen Dingen

beschleicht einen das Gefühl,

nichts daran ändern zu können, weil

die Politiker oder das Land XYZ nicht

mitmacht oder ja sowieso noch viel

schlimmer ist, als man selbst. Und

überhaupt, sollen die Anderen

schon mal anfangen, dann mach ich

auch mit. Dumm nur wenn alle so

denken!

Denn Veränderung beginnt immer

im Kleinen und sie muss bei jedem

selbst passieren. Genauso verhält es

sich mit den „17 Zielen“. Wenn jeder

seinen persönlichen Teil dazu beiträgt

und sei er noch so klein, so

kann etwas Großes entstehen. JI

Für weitere Infos:

Wir nehmen

Abschied

Mitarbeiterumfrage 2022!

In aufrichtiger Trauer nehmen

wir Abschied von unseren

ehemaligen Mitarbeitern

Herrn Siegfried

Graf

† 14.03.2022

und

Herrn Wilhelm

Albercht

† 30.03.2022

Wir danken Ihnen für die langjährige

Mitarbeit in unserem

Unternehmen. Den Angehörigen

gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.

Bauer Unternehmensgruppe

GmbH & Co. KG

Geschäftsleitung - Belegschaft -

Betriebsrat

Die Mitarbeiterumfrage 2022 ist

abgeschlossen und wir möchten uns

bei allen, die ihren „Senf“ dazu

gegeben haben, ganz herzlich

bedanken!

Von den insgesamt 134 abgegebenen

Bewertungsbögen, was einer

Rücklaufquote von 53,4 % entspricht,

wurden von uns über

15.600 einzelne Datensätze erfasst.

Besonders beeindruckend fanden

wir die über 920 Wortmeldungen

bei den offenen Fragen – die es nun

noch auszuwerten gilt. Das Ganze

wurde mit einer Gratispackung

„Senf“, welche wir in eine der Boxen

gefunden haben, veredelt.

Wir finden es , nicht nur weil

die Senfpackung Gott sei Dank

unbeschädigt geblieben ist.

Die Geschäftsführung, Betriebsräte

und die Abteilungsleiter

werden im April über die

Ergebnisse informiert.

FW


Effizienztipp im

Frühling

Raus aus der Komfortzone! Alle

Geräte jederzeit verfügbar, stets im

Stand-by-Modus. Raumtemperaturen

auf Bademoden Niveau.

Bequeme und individuelle Mobilität

als Selbstverständlichkeit. Auch

wenn in vielen Bereichen im Jahr

2022 Wärme effizient erzeugt wird

und die Ökodesign-Richtlinie dafür

sorgt, dass neue Haushaltsgeräte

und Lampen weniger Energie benötigen,

werden wir in nächster Zeit

die gestiegenen Energiekosten sehr

deutlich am Geldbeutel spüren.

„Verbrauch senken durch umdenken“.

Deshalb: Standby lieber den

Hauptschalter aus, oder gleich den

Stecker ziehen. Raumtemperatur

1°C absenken spart schon 6% Energie

beim Heizen. Individualverkehr

für Kurzstrecken umsatteln und

das Rad benutzen. Geräte effizient

nutzen Wasch- und Spülmaschinen

nur gut gefüllt einschalten.

Alltagspraktiken und Gewohnheiten

ändern und was spricht eigentlich

gegen Schürzen und Kleiderbürsten?

RW

Neues von der Arbeitsgruppe der

Oberlandwerkstätten:

Mein Name ist Lukas Holeczek und

ich bin seit September bei FI Bauer.

Davor habe ich in der Metallbearbeitung

in Polling gearbeitet. Zum

Reinschnuppern habe ich erstmals

zwei Wochen Praktikum gemacht.

Dabei habe ich gelernt die Getränkeautomaten

zu füllen, Hecken zu

schneiden, Mülleimer zu leeren und

verschiedene Montagearbeiten zu

erledigen. Das hat mir so getaugt,

dass ich gleich da bleiben wollte.

Toll finde ich hier den Zusammenhalt

der Gruppe und die Gruppenleiter.

Das Essen finde ich auch super.

Dass ich so viel Neues lernen kann

gefällt mir sehr gut.

Das Stempeln ist mir am Anfang etwas

schwer gefallen, aber mittlerweile

klappt es schon ganz gut.

Auch das Messen der Kühlschmierstoffe

wollte ich lernen und habe

dafür sogar meine Schüchternheit

überwunden. Darauf bin ich stolz.

Mein großes Ziel ist es dass ich auch

mal in der Fertigung oder einer der

Montagehallen mitarbeiten kann.

Bei der Fa. Bauer fühle ich mich

wohl weil die Kollegen und Kolleginnen

alle nett sind und mir auch mal

helfen wenn ich Hilfe brauche. LH

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