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CityGlow Hamburg April 2022

Erstellt für die, die eine gute und exklusive Mischung aus regionalen Themen aus Hamburg und Umgebung schätzen. Hier erfahren Sie nicht nur das Neuste aus der Mode und Luxuswelt sondern auch Freizeit, Kunst, Kultur, Wohnen und kulinarisches findet hier Platz. Genießen Sie jede Seite unseres April Magazins.

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4.2022

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CITYGLOW

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Hamburg

Weil Engel

gebraucht

werden

FREIHEIT

IM KOPF

Über die Arbeit des

deutsch-türkischen

Tierschutzvereins

Fünf Jahre

VAMENIA

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“The journey within, the inner connection to

ourselves equips us with a foundation where

we can express our love through compassion.”

Radhanath Swami

S. 16

S. 4

S. 20

S. 8

Zurzeit erreichen uns täglich Nachrichten, die uns beunruhigen und

betroffen machen können. Keiner kann sich den Ereignissen des Krieges

in der Ukraine wirklich entziehen, manche haben aufgrund von

persönlichen Beziehungen eine größere Nähe dazu als andere.

Viele Menschen, auch und besonders in der kreativen Szene treibt die

Situation um und bei vielen Künstlerinnen und Künstlern entstand der

Impuls, zu helfen. Auch an einigen Hamburger Kreativen ist die Situation

nicht spurlos vorbei gegangen und es ist zu beobachten, wie sich

daraus das Engagement für die Menschen vor Ort und die Geflohenen

entwickelt und eine Welle aus Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ausgelöst

wird.

Mit Veranstaltungen wie “Kunst mit Haltung” und der Ausstellung “26”

von Joschua Gumpert wurde die Kraft der Kreativität genutzt, um u.a.

auch mithilfe von prominenten Gästen Tausende von Euro an Spenden

zur Unterstützung der Betroffenen zu sammeln. Mehr dazu finden Sie

in dieser Ausgabe der CityGlow.

Eure Brigitte Sely!

S. 18

S. 9

S. 12


KÜNSTLER JOSCHUA GUMPERT

lud zur Ausstellung „26“ in die Barlach Halle K

Stefanie Volkmer Otto, Joschua Gumpert, Iryna Thater,

Claudia Obert, Susanne Daubner

Hamburg, 6. März 2022: Was haben Kunst und Farben gemeinsam? Sie können ein

Statement sein. Genau aus diesem Grund lud der Hamburger Künstler Joschua Gumpert

(26) am Freitagabend in die Barlach Halle K in Hamburg ein. Rund 80 Gäste aus

der Hamburger-Gesellschaft folgten der Einladung und genossen nicht nur die atemberaubende

Kunst, sondern engagierten sich auch für die Ukraine. Blitzlichtgewitter

am Klosterwall: Star-Pianist Justus Frantz, Top-Model Berit Heitmann (in Ella Deck

Couture), Moderatorin Jenny Elvers, Unternehmerin Claudia Obert, Designerin Ella

Deck, Unternehmerin und Influencerin Iryna Thater, Generalkonsulin der Ukraine

Dr. Iryna Tybinka, Profitänzerin Christine Deck, Star-Visagistin Alicja Lisiak und

viele mehr, waren sich auf dem Red Carpet einig: „Wir wünschen uns Frieden!“.

Tamasi Usojan Designer VAMENIA mit Michael Eck Geschäftsführer

vom Möbelhaus "Die Wäscherei"

Joschua Gumpert, Ella Deck und Iryna Thater

DJ PVLZ

Fotos: © Stephan Wallocha

Promis sammelten

Spenden für

die Ukraine

Über 5.500 Euro

kamen zusammen

„Auch in diesen schwierigen Zeiten, kann meine Kunst helfen!“, sagt der 26-jährige

Künstler Joschua Gumpert. Bei einer Auktion würde ein Sonderwerk versteigert.

Höchstbietender war Chris Riechmann (Geschäftsführer SPIN MODEL MANAGE-

MENT), der am Abend nicht vor Ort sein konnte, daher nahm stellvertretend das

Top-Model Berit Heitmann das Kunstwerk entgegnen. Die 4.500 Euro gehen an „hilfe-ua.de“.

Auch Mode-Unternehmerin Claudia Obert, spendete direkt 1.000 Euro.

Viele der Gäste beteiligten sich online und haben direkt gespendet, daher kann eine

genaue Spendensumme nicht beziffert werden. Aber eins ist klar, jeder Euro zählt,

der gezielt eingesetzt werden kann. So kamen an diesem Abend über 5.550 Euro zusammen.

Statements auf dem Red Carpet, die Ukrainerin Iryna Thater und die gebürtige Russin

und Designerin Ella Deck trugen ihre Landesfarben. Und zeigten damit auch

ihre Freundschaft. Die beiden Freundinnen kennen sich schon viele Jahre. „Ich bin

Russland geboren, aber ich bin nicht für die Politik in diesem Land verantwortlich.

Ich bin für Frieden!“, sagt Ella Deck. „Ich bekomme im Moment so viele Hilfsangebote

von meinen Mitmenschen, hier spielt die Herkunft überhaupt keine Rolle. Alle

haben das gleiche Ziel, sie möchten helfen!“, sagt Iryna Thater. Die Generalkonsulin

Dr. Iryna Tybinka, zeigte sich sehr gerührt an diesem Abend und bedankte sich für

die große Unterstützung.

Für Ablenkung sorgte das nächste große Projekt von Joschua Gumpert,

welches exklusiv in einer Präsentation vorgestellt wurde. In den nächsten

Monaten wird der Künstlerin sich auf dieses Projekt fokussieren.

DJ PVLZ war für die Musik verantwortlich und für eine Abkühlung

sorgte „Eishunger“ mit seinen köstlichen Eis-Kreationen. Neben Finsbury-Gin-Tonic,

Weißwein und Crémant genossen die Gäste hochwertiges

Fingerfood.

Über den Künstler – Joschua Gumpert

Wie wollen wir leben? Wie verhalten wir uns angesichts Tierleids, Verschmutzung

der Ozeane, Verlust der Biodiversität, Ressourcenabbau, und

Klimawandel? Der Hamburger Künstler Joschua Gumpert (*21.01.1996)

verhandelt nicht nur die großen zivilisatorischen Themen der Zeit, er

Drängt auch auf Lösungen.

Mit 16 Jahren malt er Porträts. Gandhi, Ai Weiwei oder Dave Grohl von

den „Foo Fighters“. Letzterer wird es ihm live on stage signieren. Ein

Schlüsselmoment: Wo Aufmerksamkeit ist, lässt sich dieselbe auch um-

Ausstellung „26“ in die Barlach Halle K von Künstler Joschua Gumpert

4 CITYGLOW CITYGLOW

Künstler Joschua Gumpert

5


SEIN WERK IST ANKLAGE UND

VERHEISSUNG ZUGLEICH.

Fotos: © Stephan Wallocha

Jenny Elvers

Künstler Joschua Gumpert mit Claudia Obert

leiten, etwa auf gesellschaftspolitische Missstände.

Mit 20 Jahren initiiert er seine erste

Einzelausstellung. Ein Suchender, dessen

Talent und Beharrlichkeit bereits das Interesse

von Kunstsammlern wecken. Er nimmt

die Schriften des Dalai Lama in sich auf;

akustisch im Studio, während er malt. Ganz

Autodidakt. Mit 25 Jahren macht Gumpert

im Rahmen einer großen Werkschau von

sich reden.

Farben können

ein Statement sein

Die Ausstellung „InHuman – Our Decision‘“(2021)

in der Hamburger Barlach Halle

K changiert zwischen Utopie und Dystopie,

ist ebenso wissenschaftsgetrieben wie ästhetisch

opulent, teils daliesk anmutend. 40 Gemälde,

Acryl auf Leinwand, freischwebend

und paarweise arrangiert. Miteinander korrespondierende

Motive, Rücken an Rücken,

laden zu einem Perspektivwechsel ein. Joschua

Gumperts „Statement-Art“ eröffnet

Story-Sequenzen, die sich auf eine Frage

hinbewegen, sie betrifft uns alle: Wie gestalten

wir unsere Zukunft? Hier präsentiert

sich ein Künstler, der Haltung bezieht und

zum Handeln auffordert: „Jetzt und sofort.

Ohne Wenn und Aber.“

Christine Deck und Damian Mahlstedt (TeamBodyCoach)

Mit seiner in Produktion befindlichen Videoinstallation

„InHuman – Our Decision

| A Multimedia Experience“ überführt der

Mittzwanziger zehn seiner Hauptwerke ins

Dreidimensionale, gesteigert zu einem multimedialen

Erlebnis. Realisiert im Team, als

interdisziplinär agierendes junges Künstlerkollektiv.

„Seit vier Jahren träume ich davon, auf nie dagewesene Art und Weise,

diese Geschichte zu erzählen und dabei Musik und Sounddesign, 3D Animation

und Malerei zu verschmelzen.“ (Joschua Gumpert) Joschua Gumpert belebt

die traditionelle Ausdrucksform der Malerei mit dem revolutionären Geist seiner

Generation wieder. Damit ist der mitunter als Speaker auftretende Mitbegründer

der Organisation „One Planet“ für manche folgerichtig „auf dem Weg,

so etwas wie ein Vorzeigekünstler der Fridays-for-Future-Bewegung zu werden“

(WELT). Doch ein Protestkünstler will er nicht sein. Die Ästhetisierung des

Politischen oder – je nach Blickwinkel – die Politisierung der Ästhetik mündet

im Diskurs; hoffnungsvoll. Mit seiner Ausstellung „26“ gewährt der Hamburger

Künstler Joschua Gumpert einen intimen Einblick in die unterschiedlichen Stadien

seines bisherigen Schaffens, einer bunten Konzeption aus Techniken und

Motiven, welche mit einem verheißungsvollen Ausblick in die Zukunft schließt.

Mandy Ahrenhold Kunstmanagerin, Tim Petersen PR Profi und

Künstler Joschua Gumpert

Berit Heitmann in Ella Deck Couture und Joschua Gumpert

6 CITYGLOW

CITYGLOW 7


Foto: © NDR Thorsten Jander

„Spontan wechselte er

ins ernste Fach und

moderierte die

Tagesschau“

- das schrieb eine große deutsche Boulevard-Zeitung

kürzlich über André

Schünke. Darauf angesprochen, muss

der blonde Wahl-Hamburger schmunzeln.

„Ich schreibe und moderiere seit

über 20 Jahren Nachrichten in Radio

und Fernsehen - und habe MANCH-

MAL eine Nebenrolle in einer Radio-Comedy“.

Tatsächlich spricht

Schünke mit leichtem Ruhrpott-Dialekt

den „Bernhard“ in der Radiopreis-gekrönten

Comedy „Wir sind die Freeses“

bei NDR2. Allerdings nur alle paar Monate

mal. Sonst ist der 42jährige vor allem

ein Nachrichten- Profi. Von einem

Wechsel ins ernste Fach kann deshalb

keine Rede sein. Spontan war sein Auftritt

in der berühmten 20 Uhr-Ausgabe

der tagesschau im ERSTEN dennoch. Es

war der 25. November 2021: Eine Weile

vor Beginn der Sendung hatte sich angedeutet,

dass es offenbar ein Problem

im Einsatzplan der Sprecherinnen und

Sprecher gab. Der eigentlich eingeplante

Kollege wusste offenbar nichts von seinem

Einsatz. „Doch die endgültige Entscheidung,

dass ich kurzfristig einspringen

soll, fiel erst gut eine Viertelstunde

vor der Sendung“, berichtet Schünke. Da

sei er noch ganz ruhig geblieben. Doch

als ihm Redakteurinnen und Redakteure

auf dem Weg zum Studio dann aufmunternd

auf die Schulter klopften, sei der

Puls doch langsam gestiegen. Fast kam

er sich vor, wie ein Boxer auf dem Weg

in den Ring.

„Da geht einem ganz

schön die Pumpe!“

„Ich stand zwar schon hundertmal im

tagesschau-Studio, aber für ‚die 20 Uhr‘

fühlt es sich doch anders an. Man spürt

die Millionen Zuschauer. Da geht einem

ganz schön die Pumpe.“, schrieb Schünke

hinterher auf Twitter. Erst, als Begrüßung

und erste Moderation geschafft

waren und der erste Beitrag lief, habe

der Puls sich beruhigt. In der Verabschiedung

brachte er sogar seine persönliche

Formulierung unter und wünschte

den Zuschauerinnen und Zuschauern

keinen „guten“, sondern einen „angenehmen

Abend!“. Das hätte auch nach

Hinten losgehen können, doch: Nach

der Sendung passierte der ARD, was ihr

sonst selten geschieht: Es hagelte Lob!

Die Verantwortlichen sprachen hinter

den Kulissen gar von einem „regelrechten

Candystorm“. Kaum eine Zeitung,

die nicht sofort online oder spätestens

am nächsten Tag lobend über Schünkes

Spontan-Einsatz schreibt. Die Süddeutsche

fordert gar in ihrer Überschrift

„Schünke, übernehmen sie!“.

Für den Wahl-Hamburger fühlt sich das

an wie ein Ritterschlag: „Dass jemand

so etwas Nettes über sie schreibt, dafür

hätten andere Geld bezahlt“, lacht

der 42jährige. Dabei geht es ihm nicht

um seine Person, sondern darum, gut

recherchierte Nachrichten für jede

und jeden verständlich zu transportieren.

Kaum ein Norddeutscher, der

seine Stimme nicht aus dem Radiosender

NDR2 kennt. Seit über 5 Jahren ist

Schünke auch im TV zu sehen: Aktuell

im nachtmagazin im ERSTEN, bei „NDR

Info“ im NDR Fernsehen und vor allem

beim ARD-Nachrichtensender tagesschau24,

der aus den blauen Studios der

tagesschau in Hamburg Lokstedt sendet.

Gerade ist die ARD dabei, den Kanal

weiter auszubauen. Die ARD-Intendantinnen

und Intendanten wünschen sich

eine Art „deutsches CNN“. Und da ist

Schünke genau der richtige Mann im

Studio: Schnell, aber trotzdem erfahren

und besonnen.Von Effekthascherei hält

Schünke wenig, das wird im Gespräch

mit dem ausgebildeten Journalisten

schnell deutlich. „Be first - but first be

right“, dieses alte tagesschau-Motto hat

er sich im Laufe seiner Karriere immer

mehr zu eigen gemacht. „Die Welt ist

kompliziert - deshalb liebe ich es, Fragen

zu stellen. Meine Lieblingsfrage ist ganz

kurz - und hilft immer: Warum?“ Dabei

wäre der gebürtige Lübecker fast beim

Zirkus gelandet! „Als Kind wollte ich

noch Zauberer oder Zirkusdirektor werden,

doch mein artistisches Talent hielt

sich in Grenzen“, sagt der 42jährige und

lächelt. Als Teenager dann wurde schnell

klar: Schünke wollte Moderator werden.

„Und das ist ja im Grunde manchmal

wie im Zirkus“, grinst Schünke. Mit 17

schrieb er schon seinen ersten Zeitungsartikel,

mit 19 begann er seine Ausbildung

beim Radio. Erst später studierte

er - immer parallel zum Schichtdienst

- Politikwissenschaften und digitialen

Journalismus. Doch neben all der Arbeit

im Schichtdienst liebt Schünke auch die

schönen Seiten des Lebens: Theaterbesuche,

Familie, Freunde, Sport und: Bunte

Socken! Auf Instagram (@andreschuenke)

zeigt er den Nutzerinnen regelmäßig,

was er im Tagesschau-Studio „untenrum

trägt“: Ob bunte Punkte, Streifen, Palmen,

Tiere, Kekse oder Burger: Hauptsache

farbenfroh, lautet das Motto. An

die hundert Paare füllen in Schünkes

Zuhause am Rand von Eimsbüttel mittlerweile

fast drei große Schubladen. „Die

coole Socke von der Tagesschau“, schrieb

die BILD-Zeitung kürzlich. Nach Ausbruch

des Ukraine-Krieges unterbrach

Schünke die liebgewonnene „Tradition“

erschien ihm irgendwie nicht mehr

angemessen. Doch die Reaktion der

Mehrheit der Zuschauer war eindeutig,

so Schünke: „Dutzende haben mir geschrieben,

dass sie gerade jetzt ein wenig

Buntes vermissen. Ich möge doch bitte

weitermachen.“

Foto: © Tim Hoppe HMS

Künstlerin Jeannine Platz, Mode-Influencerin Iryna Thater mit VAMENIA Designer Tamasi Usojan

Fünf Jahre VAMENIA

Eine echte Erfolgsgeschichte

VAMENIA steht für höchste Qualität und das Luxuslabel feierte jetzt seinen

fünften Geburtstag. Natürlich nicht, ohne dieses besondere Jubiläum gebührend

zu feiern. Rund 150 Gäste wollten sich das Event in der Barlach Halle

K nicht entgehen lassen. RTL-Moderatorin Susanne Böhme führte durch die

Veranstaltung und für die musikalische Untermalung sorgte DJ Kai Schwarz.

Das Luxuslabel VAMENIA hat sich insbesondere mit hochwertigen Lederaccessoires

für Männer einen Namen gemacht. Diese werden aus feinstem

Kalbsleder produziert und neben Aktentaschen, Rucksäcken und Geldbörsen,

können Männer auch ansprechende Gürtel vom Qualitätslabel beziehen. Hinter

VAMENIA steht der Wahlhamburger Tamasi Usojan.

Der Designer hat seine Marke vom Geheimtipp unter Prominenten und Influencern,

zum echten Trendsetter etabliert. Nach einer langen Entwicklungsphase

sorgte er mit seinen Kollektion „Handmade in Germany“ für einen

Paukenschlag in der Branche. Das Niveau der Produkte muss sich hinter der

internationalen Konkurrenz nicht verstecken, werden die Kollektion doch

in einer der letzten Ledermanufakturen Deutschlands hergestellt. Dennoch

bleiben die Kollektionen im Gegensatz

zur Konkurrenz bezahlbar. Das

charakteristische „V“ ist eben nicht

nur Alleinstellungsmerkmal, sondern

auch Qualitätsversprechen. Neben

der hochwertigen Verarbeitung,

setzt Usojan bei seinen Kollektionen

auf top-modische Farben wie Petrol,

Smaragdgrün oder Grau.

Model Lysann Geller, Designer

Tamasi Usojan VAMENIA

Profi Taenzerin Christine Deck

und Designerin Ella Deck

Manuel Koch Börsenexperte, Tim Petersen PR Profi

und Andre Schuenke Tagesschausprecher

Fotos: © Stephan Wallocha

8 CITYGLOW

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Lieber vortäuschen

als zu enttäuschen!

Moderatorin Susanne Boehm

Marco Heik mit Viola Moebius

Ich komme, ich komme, Stöhn!

Was für Zahlen, denn laut einer Studie

täuschen 80% der Frauen ihren Orgasmus vor,

um ihrem Sexpartner:in einen Gefallen zu tun.

Jedoch warne ich davor: Durch das Theater

im Bett wird der Sex auf Dauer immer

unbefriedigender - für alle Beteiligten.

Ich komme…nicht!

Es ist immer wieder für mich erschreckend feststellen zu müssen,

dass Frauen ihre eigene Bedürfnisse hinten anstellen. Im

Bett agieren sie nach dem Motto „Hauptsache er kommt.“ Und

das im Jahr 2022, wo wir Frauen mehr emanzipieren, selbstbewusster

und stärker als den je sind.

Genau hier liegt auch der entscheidende Punkt: Viele Männer

wissen gar nicht, worauf ihre Partnerin beim Sex steht. Damit

das männliche Ego jedoch nicht angeknackt wird, wird von ihr

schauspielerisch gestöhnt.

Sexualberatung by

Mignon Kowollik

Foto: © Anri Coza

Gleich doppelten Grund zur Freude

Nicht nur das 5-jährige Jubiläum des Labels VAMENIA stand

bei der Veranstaltung im Mittelpunkt, auch ein ganz neues

Zeitalter wurde eingeläutet. Zum ersten Mal hat Tamasi Usojan

nämlich Produkte für Frauen entworfen. Er erklärt das so:

„Wir haben in den letzten Monaten gemerkt, dass die Nachfrage

nach Damentaschen immer größer wurde. Genau aus

diesem Grund haben wir den Wunsch unserer Kunden umgesetzt!“

In der Fashion Show wurden die 15 Modelle erstmals

einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die geladenen Gäste

zeigten sich begeistert. Dazu gehörten unter anderem: Tagesschau-Sprecher

André Schünke, DAS-Moderator Hinnerk

Baugarten, Kunstagentin Jenny Falckenberg mit ihrem Partner

Alexander Franke, Sexual-Beraterin Mignon Kollowik,

Wäscherei-Chef Michael Eck, Model Lysann Geller, Künstlerin

Egzona Popocvi, Make-Up-Artist Alicja Lisiak, Autorin

Viola Möbius mit ihrem neuen Partner Marco Heik, Unternehmer

Jürgen Hunke, Geschäftsführer Chris Riechmann

(Spin Model Management), Börsen-Experte Manuel Koch,

Honorarkonsul Heiko Hecht, Inselmakler Farhad Vladi, Golfplatzbetreiber

Martin Thater mit seiner Ehefrau Iryna Thater

und viele Weitere.

Obwohl es viel Grund zur Freude gab, gerieten auch die ernsten

Themen nicht in Vergessenheit. Am Ende der Fashion

Show wurde ein VAMENIA-Weekender von der Hamburger

Statement-Künstlerin Jeannine Platz bemalt. Dieser wird nun

zugunsten der Ukraine-Hilfe (hilfe-ua.de) versteigert. Die

Veranstaltung war ein voller Erfolg und wird den Gästen sicherlich

noch lange Zeit in guter Erinnerung bleiben.

Jo Groebel und Grit Weiss

Janika Jaecke und Kai Schwarz

Designer Tamasi Usojan, Society-Lady Jenny Falckenberg

und Alexander Franke

Fotos: © Stephan Wallocha

Frauen und ihre mögliche Rolle

Aber warum tun Frauen das? Viele Frauen fühlen sich schuldig,

weil sie mit dem traditionellen Rollenbild groß geworden

sind und dieses auch für sich weiter verfolgen. Um ihren „entmannten“

Partner (im wahrsten Sinne) wieder aufzurichten,

bekommt der Mann Komplimente, um ihn als Super-Liebhaber

darzustellen. Jedoch geht dies, wie sooft bei Täuschungen

oder Lügen, nur für eine gewisse Zeit gut. In dem Moment

des Vorspiels denkt der Mann, er habe alles richtig gemacht

und macht weiter so, wie gehabt. Er fühlt sich mit seinem Tatendrang

und Vorgehensweise bestätigt, obwohl es für sie grottenschlecht

war. Des Weiteren strengt er sich auch nicht mehr

groß an. Denn warum sollte er was ändern, wenn alle Parteien

glücklich sind?

Diverse Frauen halten ihren eigenen Orgasmus für nicht so

wichtig und fühlen sich beim Geschlechtsverkehr gegenüber

ihrem Partner in der Bringschuld. Da stellt sich schnell ein

Opferdenken ein, was ganz schlecht ist. Opfer geben nämlich

ihr Leben aus der Hand. Das ist konträr zu einer gleichberechtigten,

selbstbewussten Sexualität.

Gründe zum Vortäuschen

Das Ego des Mannes ist schnell angekratzt, wenn sie die Frau

nicht zum Orgasmus bekommen. Sie sehen es schnell als ein

persönliches Versagen an. Frauen kennen Männer oder besser

gesagt, ihren Mann und täuschen daher einen Orgasmus für

ein gutes Gefühl vor. Jedoch ist dies nicht der einzige Grund,

warum Frauen einen Orgasmus vortäuschen. Frauen täuschen

auch den Orgasmus vor, damit sie den Sexakt verkürzen können,

um sich oder ihrem Partner zu erlösen.

Die Lösung

Die bessere Lösung für alle Beteiligten wäre natürlich, wenn

man ehrlich darüber kommuniziert. „Schatz, heute geht es mir

nicht gut, mach du einfach.“ Denn schließendlich ist das ein

Akt gegenüber sich selbst: Finde deinen Sex und lerne es an

erster Stelle zu setzen.

Alle Frauen werden einmal zu den Punkt kommen und sich

fragen, ob es wirklich alles gewesen ist. Sie erkennen dann, wie

falsch es war, ihrem Mann etwas vorzuspielen. Natürlich ist

es dann verzwickt, aus der Situation rauszukommen, da Frau

gestehen muss, dass der Sex die letzten Male/Jahre nicht gut

war. Daher mein Tipp, versetzt dich in die gegenüberliegende

Person und näher dich langsam mit der Wahrheit ran. Fang

mit folgendem an: „Schatz, die letzten Mal bin ich nicht zum

Orgasmus gekommen. Ich würde gern mal was neues mit dir

ausprobieren.“ Somit verschaffst du deinem Partner die Möglichkeit,

sein Gesicht zu wahren und neues mit dir

auszuprobieren.

Der Sex kann dann potenziell haben, besser zu werden, wenn

keine Routine reinkommt. Nichts ist heutzutage geschenkt,

auch guter Sex nicht. Hier steckt Arbeit drin. Die Verliebtheitshormone

vom Anfang verschwinden mit der Zeit und daher

ist die Kommunikation mit dem Sexpartner wichtig. Denn

wenn wir ehrlich sind, wollen wir alle ein Happy End erleben

und am besten sogar noch gemeinsam :-)

In Love Mignon

Sexualberatungbymignon.de

CITYGLOW 11

10 CITYGLOW


KÜNSTLER

Charity

UNTERSTÜTZEN

Hamburger Kunstszene

engagiert sich

DIE MENSCHEN

IN DER UKRAINE

Foto: © Cetin Yaman

Laura Barrios, Generalkonsulin von Argentinien,

Carmen Palomino, Fashion Consultant, Danial

Ilkhanipour, Hamburger Bürgerschaftsabgeordneter

(SPD) und Dr. Hanieh Erdmann, Klinikchefin und

Kosmetikproduzentin.

Veranstalterin Brigitte Sely mit dem internationalen Model Zoe Helali und

NDR TV-Moderator Hinnerk Baumgarten.

Foto: © Cetin Yaman

Ausgerichtet wurde das Event von Brigitte Sely, Inhaberin

der PR-Agentur “BE COMMUNICATED”, der freischaffenden

Hamburger Künstlerin Lotte Hauss und dem

Designer und Unternehmer Marc Thaddäus Süß. Die

Moderation übernahm Didine van der Platenvlotbrug,

bekannt u.a. auch aus der Radiosendung “2 Stimmen im

Fummel”. Unter den vertertenen Künstler und Künstlerinnen

waren neben Lotte Hauss und Thaddaueus Suess

auch Grafy, Levke Leiss, Siva Paris, Manuela Rathje, Thomas

Stoess, Carina Stöwe und Janosch Weiss.

Um in Zeiten des Krieges in der Ukraine zu helfen,

setzen sich viele Menschen auf verschiedene Weise

ein Auch in Hamburg fanden sich verschiedene

Künstler bei der Charity-Veranstaltung “Kunst mit

Haltung” zusammen, um zu Spenden zu sammeln,

die dem Norddeutschen Ukrainischen Hilfsstab

zugutekommen., der aus einem Zusammenschluss

von verschiedenen gemeinnützigen Vereinen in

Abstimmung mit dem Generalkonsulat der Ukraine

und der ukrainischen Kirche Hamburgs gegründet

wurde. Unter dem Motto #STANDWITHUKRAI-

NE fand im Loft in Winterhude zu diesem Zweck

eine Versteigerung von Werken bekannter und aufstrebender

Künstler und Künstlerinnen statt. Man

wolle mit vereinten Kräften “das Schöne mit dem

dringenden Imperativ zu helfen verbinden”, hieß es

in einer Mitteilung.

Veranstalterin Brigitte Sely mit Künstlerin Siva

Besucherinnen der Gala KUNST MIT HALTUNG: Reality-TV-Star

Claudia Obert und Schauspielerin/Model Yvonne Woelke.

Die Generalkonsulin der Ukraine, Dr. Iryna Tybinka (2.v.re.) mit den Veranstaltern Brigitte Sely (li.), Lotte Hauss und

Thaddäus Süß (beiden zuletzt genannten auch Künstler, vertreten mit eigenen Werken auf der Auktion an dem Abend).

Illustre Gäste

bei Spendengala

Zudem zeigten sich auch einige

Stargäste auf der Veranstaltung und

sorgtenfür Glamour, wie etwa das

Model Zoe Helali und TV-Bekanntheit

Dany Michalski. Außerdem

waren auch die bekannten Hamburger

Gesichter Monika Landsky und

Daniel Plettenberg. Die Besucher

zeigten sich gut gelaunt und froh,

Teil der Veranstaltung sein zu dürfen.

So wurde es ein unterhaltsamer,

angenehmer Abend für die gute Sache.

Mit dem Spendenbetrag soll die

Unterbringung und Versorgung der

Schutzsuchenden sowie der Transport

von Hilfsgütern ins Krisengebiet

organisiert werden, darüber hinaus

ist die Einrichtung von Sammelstellen

geplant.

12 CITYGLOW CITYGLOW 13

Foto: © Cetin Yaman

Foto: © Cetin Yaman


Dies ist nur eine Geschichte von so

vielen, denen das Team von Melek

e.V. tagtäglich gegenübersteht, denn

die Mitglieder der Hilfsorganisation

haben es sich zur Aufgabe gemacht,

diesem Elend ein Ende zu bereiten,

indem sie eine kleine Zuflucht für

Straßentiere aufbauten. Besonders in

der momentanen Zeit, welche durch

die Einschränkungen durch die Corona

Pandemie geprägt ist die Arbeit des

Vereins wichtiger denn je. Hinzu kamen

die verheerenden Feuer, welche auch

den Stützpunkt und die Unterkunft

von Melek e.V. in diesem Spätsommer

niederbrannten und vielen Tieren das

Leben kostete. Doch der Vorstand lässt

sich nicht unterkriegen. Und so ließen

sich die taffen Frauen einiges einfallen.

Das Ergebnis: Viele unglaublich tolle,

hochwertige Produkte, dessen Umsätze

die Arbeit des Vereins unterstützen und

individuell gestaltet werden können.

Von Pullovern, über Schlüsselanhänger,

Schutzhüllen für den Impfausweis,

große und kleine Taschen, Rucksäcke,

Regenschirme. Weitere Produkte zu

finden au Facebook unter „Melek`s

Fanshop“

Charity

Weil Engel gebraucht werden

Über die Arbeit des deutsch-türkischen Tierschutzvereins

„Es ist kalt, so verdammt kalt und ich weiß noch immer nicht,

wo ich heute Nacht schlafen werde... Ich renne so schnell es

geht, denn mein Kopf dröhnt noch immer von den Tritten

und all den Beschimpfungen. Und da erinnerte ich mich:

Nein diese Menschen werden mir nicht helfen..."verschwinde

Straßenköter" haben sie gesagt. Wissen sie denn nicht, dass ich

früher ein Zuhause hatte?

Ich hatte vielleicht kein kuschliges Bett, aber dafür eine Aufgabe,

nämlich auf Haus und Hof aufzupassen und das habe ich

getan...So lange bis meine Knochen nicht mehr wollten und

ich jeden Tag ein bisschen langsamer wurde. Außerdem höre

ich nicht mehr so gut, dann habe ich verloren, was für mich

meine Welt bedeutete...- meine Aufgabe, mein Zuhause und

das Schlimmste: Meine Familie.

Ich bin müde vom Laufen, müde vom Leben, meine Gelenke

schmerzen...Ich habe Hunger. Doch viel schlimmer ist der

Durst …Ich durchsuche die Mülltonnen, ab und zu finde ich

ein Stück schimmliges Brot...Heute nicht, heute waren die

jungen Streuner schneller, heute beißen sie mich weg...“Hau

ab, wir waren zuerst hier…

Ich träume von den Menschen, die mich lieben, so sehr wie

ich sie lieben würde... Bis zum letzten Atemzug...“

Eine der Hauptaufgaben ihrer Arbeit besteht in der Kastration

der Streunertiere, Hunde und Katzen, denn jedem Tier soll ein gesundes

und glückliches Leben ermöglicht werden. Dies kann jedoch nur umgesetzt

werden, wenn das unkontrollierte Vermehren eingedämmt wird,

um weiteres Leid sowie sich ausbreitende Krankheiten und Hunger zu

verhindern. Außerdem werden Kranke oder verletzte Tiere, gemeldet

und medizinisch versorgt, entwurmt und von Parasiten befreit. Um dem

Freiheitsdrang der Straßentiere gerecht zu werden und das gewohnte

Umfeld zu erhalten, wird vorrangig versucht, die Tiere an ihren Lebensplätzen

zu lassen. Denn nicht jedem Tier ist mit einer fremden Umgebung

geholfen. Lieber werden feste Futterstellen eingerichtet, ebendort

können die ehrenamtlichen Helfer vor Ort die Tiere auch im Blick behalten,

sodass auffälliges oder ungewöhnliches Verhalten sofort auffällt, und

medizinische Bedarf umgehend bemerkt wird. Ganz besondere Notfälle,

wie ausgesetzte Welpen oder Junghunde, die allein nicht zurecht-kommen

würden, angefahrene oder schwer verletzte Tiere, die mit einem

Handicap nicht zu ihrem Rudel zurückkehren können, werden in Pflegestellen

aufgenommen und in ein neues Zuhause vermittelt. Ein Glücksfall

ist, wenn sich eine solch Möglichkeit vor Ort bietet, sehr häufig findet sich

aber auch in Lebensplatz außerhalb der Türkei.

Touristen, die sich in einen einsamen Streuner verlieben und ihn gern zu

sich nach Deutschland holen möchten, sind wir gern behilflich bei den

erforderlichen Formalitäten und der Suche nach einer Pflegestelle bis zur

Ausreise ihres zukünftigen Familienmitgliedes. Alle Helfer bei MELEK

e.V. arbeiten ehrenamtlich und jeder Cent wird ausschließlich für das

Wohl der Tiere ausgegeben.

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Drohnen aus Hamburg schwärmen aus,

um die Landwirtschaft zu unterstützen

Analoges Erlebnis und digitale Vielfalt

Hier verstaubt keine alte Kunst. Hier entsteht ihr digitales

Gegenstück. Im ersten Content-Museum Hamburgs haben

Besucher die Möglichkeit, in eine Welt voller bunter Umgebungen

und kunstvoller Installationen einzutauchen. In der

HafenCity können nun nicht nur reichweitenstarke Influencer

neue Meisterwerke erstellen, hier kann sich jeder kreativ

austoben. Sogar die ganze Familie. Es sind nicht nur die außergewöhnlichen

Endergebnisse, sondern vor allem das gemeinsame

Erlebnis, was die unterschiedlichsten Menschen

zusammenbringt.

23 unterschiedliche Sets auf 800 Quadratmetern laden die Besucher

dazu ein, sich fotografisch auszutoben. Der Spaß an

der Sache steht klar im Vordergrund. Es kommen beispiels-

weise Menschen vorbei, die einen Junggesellenabschied feiern

oder Bloggerpärchen, die ihre nächsten Posts erstellen wollen.

Wer nicht über eigenes Equipment verfügt oder einfach Aufnahmen

von einem echten Profi haben möchte, kann optional

einen Fotografen dazu buchen.

Das Ehepaar Ann-Christin und Björn Wolf betreibt das moderne

Selfiemuseum. Ein Familienbetrieb, der die Generation

TikTok mit der Generation Walkman/Schallplatte zusammenbringen

will. Generationsübergreifender Spaß für die

ganze Familie.

www.museumofpopcorn.de

Überseeboulevard 5, 20457 Hamburg

Fotos: © Patrick Lipke

Foto: stock.adobe.com/Ruslan Ivantsov

Bodenerosion, Überschwemmungen und Dürren: Das sind

die Herausforderungen für viele Landwirte, die auch durch

den Klimawandel zustande kommen. Auch das Bevölkerungswachstum

zählt mit Blick auf einen produktiven und gleichzeitig

nachhaltigen Anbau von Lebensmitteln dazu. Besonders

in Schwellenländern und strukturschwachen Regionen sind

diese Folgen jeden Tag spürbar. Daher unterstützt die Ernährungs-

und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten

Nationen (FAO) Regierungen in

den betroffenen Gebieten.

Das 2015 gegründete Hamburger

Unternehmen FlyNex liefert nun

die Technologie, um bei diesem

Unterfangen zu helfen. Gemeinsam

mit der lateinamerikanischen

Asociacíon de Profesionales

de Drones (APD) arbeitet die

Drohnen-Management-Plattform

aktuell daran, ein Informationssystem

mit Daten über betroffene

oder gefährdete landwirtschaftliche

Flächen aufzubauen. Drohnen

werden etwa eingesetzt, um strukturelle

Veränderungen des Bodens

und der Wälder zu erkennen, die

für den Anbau und die frühzeitige Erkennung von Ernteschäden

erforderlich sind. Die gesammelten Daten können von

KI-Systemen ausgewertet werden, um so Prognosen für die

Zukunft zu erstellen.

Verlust von Anbauflächen verhindern

Der FAO-Koordinator für Klimamanagement in Kolumbien,

Jorge Gutiérrez, erklärt: „Der Einsatz von Drohnen zur

Bewertung landwirtschaftlicher Flächen, die bei Erdrutschen

oder Überschwemmungen nicht zugänglich sind, ermöglicht

es uns, in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten detailliertere

Informationen zu erhalten, landwirtschaftliche Verluste zu

vermeiden, die Unsicherheit zu verringern und vor allem die

Ernährungssicherheit in gefährdeten Gebieten Kolumbiens zu

erhöhen.“ Die Drohnen sammeln die erforderlichen Bilddaten.

Das erste Pilotprojekt wird Daten aus den Departements

Huila, Nariño und Boyacá umfassen, wo die APD derzeit

Expert/-innen für den Einsatz der Drohnen, der Software

und der Analyse der Daten schult. Die von FlyNex zur

Verfügung gestellte Technologie soll zukünftig dabei helfen,

die Entwicklung von Böden und Flächen zu antizipieren. So

können spezifische Maßnahmen ergriffen werden, um die

Vorgehensweise vor Ort anzupassen und den weiteren Verlust

von Anbauflächen etwa durch Erosion, Schädlingsbefall oder

Nährstoffmangel zu verhindern.

All-in-One Plattform

Durch die Kombination von

Drohnen und KI können Planung,

Sammlung und Analyse von Daten

automatisiert werden. Durch die

Bündelung aller Arbeitsschritte und

-ergebnisse in einer sicheren Cloud

kann weltweit auf die Daten zugegriffen

werden.

Komplexe Drohnenprojekte wie in

Südamerika lassen sich so mit wenigen

Klicks planen, beliebig oft automatisiert

wiederholen und dann per

KI auswerten. Ein Arbeitsprozess,

der besonders effizient und kostensparend

ist. Darüber hinaus können

die Experten und Expertinnen vor Ort Gebiete identifizieren,

die durch den Klimawandel gefährdet sind. Software-Tools für

Künstliche Intelligenz helfen später dabei, die gesammelten

Aufnahmen der Drohnen vollautomatisch zu analysieren und

auszuwerten. So können Nutzpflanzen typisiert oder Pflanzenkrankheiten,

die Ernte mindern können, erkannt werden.

Andreas Dunsch, CEO von FlyNex, sagt: „Drohnendaten

stellen schon heute einen enormen Mehrwert für die Steuerung

und das Management von Umwelt- und Landwirtschaftsmaßnahmen

weltweit dar. Wir sind zuversichtlich, dass

die betroffenen Regionen sehr schnell von dieser neuen Art

der Erfassung und Verarbeitung wichtiger Daten profitieren

werden. Die Zusammenarbeit mit APD zur Unterstützung der

FAO ist nur ein erster Schritt für gemeinsame Aktivitäten in

ganz Lateinamerika und der Karibik.“

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Die aktuellen Geschehnisse setzen einem ganz schön zu. Der kollektive

Wunsch nach Frieden ist präsenter denn je. Außerdem kommt

in fast jedem Gespräch, das länger als 5 Minuten dauert, das Wort

"Freiheit" vor. Ob Impfpflicht, freie Meinungsäußerung und einfach

mal wieder ohne Probleme reisen zu dürfen. Der Freiheit wird ein

immer größerer Wert beigemessen. Doch gibt es die begehrte Freiheit

überhaupt? Und wo fängt diese an? Mit diesem wichtigen Thema beschäftigt

sich die Künstlerin Evelina Arakelyan.

evelina.arakelyan.official

FREIHEIT

IM KOPF

Von der BWL-Masterabsolventin zur freischaffenden Künstlerin -

der Drang nach Freiheit ist bei Evelina bereits nach einem kurzem

Blick auf ihren Lebenslauf ersichtlich. Ihre bunten und sinnreichen

Kunstwerke symbolisieren das wichtige Thema in unterschiedlichen

Facetten. Laut der in Hamburg lebenden Künstlerin fängt die begehrte

Freiheit übrigens im Kopf an: "Wir Menschen sind Träumer UND

Macher. Zu jedem Herzenswunsch gibt es den dazugehörigen Weg.

Doch viele von uns trauen sich oft nicht, diese unkalkulierbare Reise

anzutreten. Die Angst und die Grenzen existieren dabei doch nur im

Verstand. Ein "Kopf-Gefängnis", welches uns nicht die Träume leben

lässt. Erkennt man es als solches an, kann man sofort an einem Fluchtplan

arbeiten. Die Flucht in die Freiheit, die wundervolle Freiheit im

Kopf." Evelina kreiert ihre Freiheitssymbole mit Acryl auf Leinwand.

Die Entstehung nimmt aufgrund der geometrisch-figurativen Technik

teilweise mehrere Monate in Anspruch. Durch Auftragsarbeiten

erfüllte sie bereits vielen Kunden den Wunsch nach einem individuellen

Kunstwerk und somit der immerwährenden Freiheit in den eigenen

vier Wänden.

Mehr Kunstwerke gibt es auf Evelina's Website (https://www.evelina-arakelyan.com/freiheit-katalog)

oder bei Instagram(https://www.

instagram.com/evelina.arakelyan.official) zu bewundern. Doch mit

ihren neuen NFTs feiert die in Taschkent

geborene Künstlerin nun auch ihr Debüt

in der digitalen Kunst-Szene. NFTs sind

non-fungible-tokens, also nicht austauschbare

Güter. Die neue NFT-Welt

macht digitale Kunst zu erwerbbaren

Unikaten, deren Besitzer schnell und

einfach identifiziert werden können.

Die aktuelle NFT-Serie von Evelina

Arakelyan trifft mitten in das Herz des

Zeitgeistes und appelliert an den Frieden

zwischen Russland und der Ukraine.

"Ich bin in der ehemaligen Sowjetunion

geboren. Die aktuelle Situation löst in

mir einen vielseitigen Schmerz aus. Der

Samen für jegliche Form der Freiheit

wird in unserem Verstand gepflanzt. Der

Samen für den Frieden in unserem Her-

zen. Daher war es mir überaus wichtig,

diese NFT-Collection zu schaffen."

Die sieben unterschiedlichen und emotionsreichen

Matryoschkas symbolisieren

die Geburt des Friedens zwischen

den beiden Völkern. Die vielversprechende

Kollektion aus 7 NFT's kann auf

dem größten virtuellen NFT-Marktplatz

Open Sea(https://opensea.io/Evelina_Arakelyan)

im Tausch gegen Kryptowährung

bezogen werden. 50% des

Erlöses werden für die in Kriegsgebieten

lebenden Menschen gespendet. Der Betrag

für die humanitäre Hilfe wird nach

jedem erfolgreichen Kauf des NFTs an

das offizielle "Krypto-Konto" des ukrainisches

Ministeriums überwiesen. Die

neue Blockchain-Technologie ermöglicht

dem Käufer sekundengenau, den

Weg seines Spendenanteils zu überwachen.

Spenden auch Sie. "Auf den Frieden

und auf die Freiheit im Kopf!"

Mehr Infos zu Evelina Arakelyan und ihren

Freiheits-Projekten finden Sie unter

www.evelina-arakelyan.com.

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TITEL: SCHWÄBISCHE ALB

TITEL: BAOBAB FAMILIE

“WISSEN IST DIE BASIS, FREIHEIT DIE KUNST.”

DIE KUNST, IMMER

WIEDER NEU DENKEN

Ihr Atelier ist gleichzeitig ihr (Lebens)Raum. Allein diese Tatsache sagt viel über die

Industriedesignerin und ihre Kunst aus. Sybs ist ein Mensch, der für das kreative geboren

wurde, dem ein Blick für Ästhetik und Farbgebung in die Wiege gelegt wurde.

Ihre Kunstwerke entstehen nicht in einer Industriehalle oder ihrem Atelier. Sie werden

dort gefertigt, wo die Künstlerin selbst Kraft und Inspiration findet. Unabhängig

von Kunst oder Auftragsarbeit, sie lässt sich stets von der Natur inspirieren. Sie fängt

die Stärke und die Urgewalt der sie umgebenden Bäume und Strukturen ein. Macht

sie als Produktdesignerin nutzbar oder als Künstlerin an der Wand erlebbar. Eine Abstraktion

der natürlichen Schönheit. Eine Anlehnung an die Vielfalt unserer Umwelt.

Aus ihrer Perspektive liegt die gesamte Weisheit des Universums in den Dingen, die

uns umgeben. Es ist an uns Menschen, diese zu entdecken. Und es sind Forscher,

Entdecker und Kunstschaffende, wie Sybs, die diese Kraft für uns alle zugänglich machen.

Mit Pinsel oder Bleistift legt sie das Göttliche und das Verborgene offen. Ihre

Werke fangen die Bewegungen der Äste, den Sog des Windes und die Ästhetik der

sie umgebenden Natur ein.

Sybs Bauer über ihre Kunst:

"Göttergleich erinnert uns

jeder Baum an unsere

natürliche Heimat.”

Ihre Arbeit spielt in zwei parallelen Feldern. Design & Kunst. Unabhängig vom Projekt

oder dem verwendeten Material, die Natur ist stets ihre größte Inspiration. Sei es

nun Form, Farbe oder Funktion. Unsere Umwelt bietet eine schier unendliche Auswahl

an Vorbildern.

TITEL: SPIEGLUNG

Neben dem gestalterischen Bereich ist die Wissensvermittlung ein wichtiger Drehund

Angelpunkt in ihrem Leben. Nach einer Karriere in Designbüros und der Industrie,

führte ihr Lebensweg sie bereits als Moderatorin auf Bühnen oder als Professorin

in die internationalen Hörsäle. Sie ist stets ein Mensch der versucht, das Gesamtbild

zu betrachten. Diesen ganzheitlichen Ansatz vermittelt sie Kunden bei der Entwicklung

ihrer Marken genauso, wie bei der Arbeit als Coach.

designkunst, Dr.-Ing. Sybs Bauer MA(RCA), Dipl. Designerin

Steintorweg 2, 20099 Hamburg, Tel.: 040 2369 0894

sybs@designkunst.com, www.designkunst.com

TITEL: PAPPEL

Bilder: ©Sybs Bauer

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Kolumne von Jando

jando_autor_official

Moin! Das erste große Fest in diesem Jahr steht

bevor und wir können es nach Herzenslust

feiern. Eine freie Osterparty nach zwei Jahren

Pandemie. Endlich wieder lodernde Flammen,

ausgelassene Stimmung und coole Musik, die

live von den Bühnen kommt. Das Leben hat uns

wieder- doch ist das wirklich so? Die schrecklichen

Bilder aus der Ukraine lassen sich nicht so

einfach wegdenken! Aber Ostern ist doch das

„weltweite Friedensfest“, oder? Also lasst es uns

in seiner wahren Bedeutung feiern. Als Fest für

den Glauben an das Gute und die Hoffnung.

Doch bevor ich meine Gedanken schweifen

lassen kann und die gute alte Tradition losgeht,

kommen schon wieder die ersten Quälgeister

aus ihren digitalen Ecken! Nun fangen sie an,

sich unserer liebgewonnen Gebräuche - unserer

Kultur zu erledigen. Osterfeuer sei nicht

mehr zeitgemäß. Das ganze CO2 welches durch

das Verbrennen des Holzes in die Atmosphäre

geballert wird, schadet der Natur. Das stimmt

- ohne Frage! Aber mal ganz im Ernst: Muss alles

liebgewonnen der Vernunft weichen? Reicht

Ich

komme

um zu

bleiben…

es nicht, dass wir die Hexenverbrennung aus

dem Mittelalter abgeschafft haben? Na ja, so

ganz erledigt haben wir uns dieser Verfolgung

doch noch nicht. Inzwischen sind moderne

Hexen alte, weiße Männer - kurzum auch Hexer,

oder Zinker genannt. Verbrannt wird trotz

der Gleichberechtigung im wahren Leben zum

Glück keiner mehr, während aber in den sozialen

Medien über dieses Thema weiterhin ein

wahrer Feuersturm tobt. Der Einzigen, denen

im echten und digitalen Leben alles anscheinend

egal ist, ist die gute alte Kirche. Verbrennt

sie sich seit Jahren doch schon selbst und seien

wir mal ehrlich: Wer wünscht es sich nicht, dass

einige christliche schwarze Würdenträger- Entschuldigung-

Schwanzträger, nicht am eigenen

Leib Christi spüren, was sie so vielen unschuldigen

Kindern angetan haben?

Aber werfen wir doch lieber die schlechten Gedanken

in das Feuer und schauen positiv nach

vorne. Ich für mich möchte einfach mal wieder

so richtig feiern und das nicht nur an Ostern.

Mehr als zwei Jahre musste ich auf Konzerte,

Theater, Lesungen, Partys und große

Events verzichten. Dankbar war und bin

ich für die zahlreichen Kulturveranstaltungen,

die während dieser Zeit im Internet

stattfanden - und finden. Doch

ist es immer noch etwas anderes, wenn

man unter vielen Gleichgesinnten großartige,

besondere Ereignisse „live und

in Farbe“ erlebt - und dieses Gefühl von

Freiheit möchte ich mir nicht mehr nehmen

lassen. Damit ihr mich richtig versteht:

Ich finde es wichtig, sich mit den

Problematiken unserer heutigen Zeit

auseinanderzusetzen, doch bin ich nach

zwei schweren langen Jahren Pandemie

und der momentanen bedrohlichen

Lage in der Welt einfach nur froh, mich

einige Tage zwanglos treiben zu lassen

und nicht darüber nachzudenken, welche

nächste Katastrophe auf uns wartet.

Ohne diese Wohlfühloasen oder simplen

Ablenkungen können wir Menschen

nicht überleben. Oder leben. Aber das

wollen und sollen wir auch.

Das irgendetwas passieren wird ist so

klar, wie es bei Instagram bald weitere

Filter gibt, die aus sechzigjährigen Damen

und Herren, junge Topmodels machen.

Vermutlich ist dieses schon passiert,

während ihr meine Kolumne lest.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit

und sollten lernen, uns Auszeiten zu

nehmen. Uns Raum zu schaffen, indem

wir versuchen, das zu machen, was uns

Freude bereitet. Lernen wir doch einfach

mehr zuzuhören und auch gegensätzliche

Meinungen zu respektieren. Ich bin

mir sicher, sollte es ein jeder von uns

versuchen, könnten wir ausgeglichener,

weitsichtiger werden. So könnte es auch

gelingen, der momentanen Empörungskultur

ein Schnippchen zu schlagen!

Mir helfen zum Runterkommen immer

gute Bücher und Filme und deswegen

möchte ich zwei davon vorstellen.

Buch: Markus, mach mal!

Ein Buch, das Mut macht, dass Veränderungen

eben auch Chancen sind. Der

Schauspieler Markus Majowski steht

während der Lockdowns vor den gleichen

Problemen wie viele seiner Kolleginnen

und Kollegen: Es sind keine

Engagements möglich, das Geld wird

knapp. Was also tun.

Das Leben im Lockdown – eine Katastrophe?

Die Karriere – am Ende? Berufsaussichten

– keine? Hmmm. Vielleicht

doch nicht. Der unter anderem durch

die Telekom-Werbung bekannte Schauspieler,

Regisseur und Produzent Markus

Majowski ist geübt im Improvisieren

und erfindet sich in der Coronakrise

neu: als Sicherheits- und Alarmexperte

und Installateur. Er verliert seine Angst

vor der Arbeitslosigkeit und beginnt

sein Leben noch einmal von vorn. Nach

einer Umschulung ist der Mann mit den

von ihm so bezeichneten „polnischen

Patschehändchen“ nun zertifizierter

Handwerker. Und durch seinen neuen

Job kehren Sicherheit und Zuversicht

zurück. In seinem Buch erzählt er humorvoll,

aber auch nachdenklich seine

Geschichte – wie er seine Chance ergriff

und seine Ängste meisterte.

Für mich ein Buch mit der richtigen

Prise Ironie und dem Hinweis, es geht

weiter…

Film: Der Pfad

„Der Pfad“ ist ein spannender, historischer

Abenteuerfilm über Flucht, Freiheit,

Solidarität und Freundschaft, der

bis in die kleinste Rolle perfekt besetzt

ist. Ein Film für die ganze Familie, der

trotz des ernsten Themas auch den Humor

nicht zu kurz kommen lässt.

Das aus einer kindlichen Perspektive gedrehte

Historiendrama basiert auf einer

wahre Geschichte, nach dem gleichnamigen

Roman von Rüdiger Bertram.

Gerade in diesen nicht leichten Zeiten

ist „Der Pfad“ ein empfehlenswerter

Film, der aufgrund der grandiosen

Landschaftsaufnahmen, unbedingt noch

im Kino gesehen werden sollte.

Im Jahr 1940 sieht der kritische Journalist

Ludwig Kirsch nur einen Ausweg,

um mit seinem zwölfjährigen Sohn Rolf

aus dem von den Nazis kontrollierten

Europa zu fliehen. Ein Pfad von Südfrankreich

nach Spanien über die Pyrenäen

kann die beiden in die Freiheit führen

und schließlich nach New York, wo

bereits Rolfs Mutter sehnsüchtig darauf

wartet, sie wieder in ihre Arme schließen

zu können. Das elternlose zwölfjährige

Mädchen Núria soll Rolf und Ludwig

über die gefährliche Trasse führen.

Als Rolf bei einem Zwischenfall von

seinem Vater getrennt wird, sind die beiden

Kinder völlig auf sich allein gestellt

und lernen schnell, dass man in dieser

Situation nur dann überlebt, wenn man

zusammenhält und sich aufeinander

verlassen kann.

www.korosnord-gmbh.de

Sauna und

Strandkorb

in einemmit

Blick auf die Ostsee

Entspannt im Strandkorb sitzen, den

Blick auf die Ostseeküste schweifen

lassen und dabei die wohlige Wärme

einer Sauna genießen, danach evtl.

noch einen Sprung ins kühle Nass

wagen-das ist ab dem 1. April 2022 in

der ersten Strandkorbsauna der Ostseeküste

Schleswig-Holsteins in Grömitz

möglich.

„Die Korbsauna vereint zwei Elemente

miteinander: Unseren beliebten Strandkorb

sowie eine Sauna“, erklärt Martina

Hintz von der Strandkorbvermietung

Seepferdchen. „Was von außen wie

ein klassischer Strandkorb aussieht,

beherbergt im Inneren eine kleine Wellness-Oase.“

Entspannung in Kombination

Zwei Leidenschaften werden auf 2m²

ideal miteinander verbunden und

kombinieren das unbeschwerte Lebensgefühl

des Sommers am Strand mit der

Gemütlichkeit des Winters. Die Sauna

kann für 4 Stunden oder den ganzen

Tag gemietet werden. „Wir freuen uns

sehr über dieses ganz neue Wellness-

Erlebnis direkt am Strand für unsere

Gäste.“, betont Manfred Wohnrade,

Betriebsleiter Tourismus-Service

Grömitz.

Die Korbsauna kann alleine oder zu

zweit genutzt werden – als Strandkorb,

als Sauna, als ideales Domizil für einen

rundum gelungenen Tag am Strand

von Grömitz.

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Sprache formt Realität, so

sagt man. Und dem

gesprochenen Wort

bekommt durch professionelle

und charismatische

Stimmen eine besondere

Bedeutung zu. Egal ob

Tierdokumentation oder

Animationsfilm. Erst die

hinterlegten Sprecher

verleihen dem Film

Information und wahre

Tiefe.

Anna Kumosiak ist ausgebildete Sprecherin und Schauspielerin.

Mit ihrer Stimme und anderen Darbietungsformen, verleiht sie

bewegten Bildern das nötige Etwas um beim Zuschauer im Kopf

zu bleiben. Im Gegensatz zum hartnäckigen Vorurteil gegenüber

Menschen im Rampenlicht, erweist sie sich als Teamplayer. Mit einem

Lächeln und viel Lebensfreude erarbeitet sie gemeinsam die

kreativen Visionen der Regisseure und Drehbuchautoren.

Sie verleiht ihre Stimme im Synchron-,Doku-,Hörspiel- Games

und Werbebereich, u.a. im Zeichentrickfilm Naruto oder League

of Legends und Avengers. Zu hören war sie auch bereits auch in

diversen Funk und TV Spots u.a. Huawei oder Leerdammer.

Anna ist eigentlich der Zweitname, doch ihr eigentlicher Name Agnieszka,

schien ihrem damaligem Management als unvermittelbar.

Er könnte eine nicht vorhandene Sprachbarriere suggerieren. Ursprünglich

kommt die gebürtige Polin aus Kattowitz.

Mit 6 Jahren zog es sie dann als Aussiedler in den Westen. Mit unterschiedlichen

Stationen, vom Asylantenlager bis zur schicken

3-Zimmer-Wohnung, ging es schließlich nach Krefeld. Die ersten

Schuljahre waren geprägt von Mobbing und dem täglichen Kampf

mit der neuen Sprache. Bereits während dieser harten Tage entdeckte

sie ihre Leidenschaft für das Schauspiel. Im (Schul)Theater

fand sie ihre große Leidenschaft. Es war sowohl Inspiration, als

auch ein Booster für ihr Selbstbewusstsein.

Es folgte eine klassische Ausbildung an einer Schauspielschule,

sowie eine Musicalfortbildung in Hamburg, der ehem. Stella Academy.

Es folgten diverse Engagements u.a. an den Bühnen in Köln

oder am Schauspielhaus Hamburg. Es ist die außergewöhnliche

Kombination aus Stimmgewalt und Schauspieltalent, welche sie als

Generalistin so erfolgreich macht.

anna_agnieszka_actress

Wer sich selbst und seine verbalen Fähigkeiten stärken

möchte, der kann sie als privaten Coach oder als Teilnehmer

eines ihrer Sprecherworkshops besuchen.

Mehr auch auf ihrer Homepage: www.anna-kumosiak.de

Hintergrund gelb: adobe.stock/stockphoto-graf

Anna Kumosiak

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Dating in Zeiten

von Corona

Wie sich Beziehungen

verändert haben

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Restriktionen haben sich

gesellschaftlich nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im Privatleben und Beziehungen

ausgewirkt. Nach mittlerweile zwei Jahren hat bei einigen ein Gefühl der

Einsamkeit und der Wunsch nach Nähe eingestellt. Seitdem Begriffe wie Inzidenz

und Lockdown vollkommen normal geworden sind, hat sich vieles verändert.

Auch Dating ist in Corona-Zeiten nicht mehr das, was es einmal war. Doch inwiefern

hat sich das Gefühlsleben verändert – nun, da aus einem Ausnahmezustand

längst Alltag geworden ist? Eine neue Umfrage der führenden Dating-Plattform

für Vergebene, Ashley Madison, hat sich einmal umgehört, wie sich die allgemeine

Stimmung seit dem ersten Jahr der Pandemie entwickelt hat. In einer Umfrage wurden

Mitglieder von Ashley Madison befragt, inwiefern sich ihr Beziehungsleben seit

dem ersten Jahr der Pandemie verändert hat.

Entwicklung der Beziehungen in der Corona-Zeit

Nur 10% der Befragten konnten im zweiten Pandemie-Jahr eine Verbesserung der

Beziehung zu ihrem Partner feststellen. Die meisten gaben an, dass sich die Beziehung

schlichtweg gar nicht verändert hat. Immerhin 24% der Frauen und 19% der

Männer empfanden ihre Beziehung als schlechter. Dennoch gaben nur recht wenige

(4%) an, sich innerhalb des letzten Jahres getrennt oder geschieden zu haben.

Auch wurde gefragt, wie sich die allgemeine emotionale

Verfassung seit dem ersten Jahr der Pandemie

geändert hat:

Keine Veränderung stellten über die Hälfte der

Männer (61%) der Männer, aber nur 45% der Frauen

fest. Tatsächlich scheint sich gerade bei den weiblichen

Mitgliedern, die Stimmung im letzten Jahr

verbessert zu haben. Knapp ein Drittel von ihnen

gaben an, dass sich ihre Gemütslage einigermaßen

oder sogar signifikant verbessert hat im Vergleich

zu 14% der männlichen User. Der eigene Partner

oder Partnerin scheint im Laufe der COVID-19 Zeit

jedoch für die meisten nicht wichtiger geworden zu

sein – denn mehr als die Hälfte der Teilnehmenden

verbrachten nicht mehr Zeit mit ihm oder ihr. Die

Mehrheit (79%) der Frauen und Männer hatten in

Ihrer Ehe zusätzlich weniger Sex als im

ersten Jahr der Corona-Krise

Unterschiedliches Dating-Verhalten

von Männern und Frauen

Auf die Frage, ob sich die Aktivität auf

der Plattform, also das Arrangement

von Seitensprüngen seit dem ersten

Corona-Jahr 2020 verändert habe, antworteten

immer eine von vier Frauen,

dass sie 2021 aktiver waren – was heißt,

dass sich nach der langen Phase der

Pandemie mehr Frauen für körperliche

Nähe bei einem Dating außerhalb der

festen Beziehung entschieden haben.

Außerdem wollte Ashley Madison von

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

einer Umfrage wissen, ob sie im zweiten

COVID-19 Jahr eine virtuell gestartete

Affäre oder Cybersex hatten: Ein Drittel

der Frauen und ein 24% der Männer.

Im Vergleich zum März 2022 bedeutet

das einen Zuwachs von stattlichen 9%.

„Frauen, die sich bereits vor der Pandemie

in ihrer Haupt-Beziehung sexuell

vernachlässigt und unbefriedigt fühlten,

haben in den letzten zwei Jahren die

Hauptlast der häuslichen Verantwortung

getragen. Daher ist es keine Überraschung,

dass sie jetzt ihre Bedürfnisse

an erste Stelle setzen und sowohl aktiver

als auch einfallsreicher sind als Männer“,

beobachtet Christoph Kraemer,

MD Europa bei Ashley Madison.

Illustrationen: ©stock.adobe.com/Visual Generation. Hintergrund: ©stock.adobe.com/vectortwins

Neu im Semperhaus

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Titelfoto: © Sabine Radtke

Seit dem 5. November 2020 für Sie da!

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