Rosenheimer Südseiten 1_2022
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Rosenheimer
aUSGABE 1/2022
SüdSeiten
Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
15 Jahre Stadtteilverein Happing
Neues aus dem AWO-Kinderhort in Happing
Ein neues Gesicht bei der Beratungsstelle
18 Jahre ZEIT & LUST
Ein guter Geist hört auf
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
15 Jahre Stadtteilverein Happing
Das ist schon der Erwähnung wert
Begonnen hat alles
im Mai 2007. Damals
fanden sich
engagierte Bürger
und Bürgerinnen
zu sammen, um das Zusammenleben
im Stadtteil zu verbessern sowie
Menschen unterschiedlichster Herkunft,
Alters gruppen und Nationalitäten
zusam menzubringen. Vorsitzende
waren zunächst Otto Schmeing
und nach seinem plötzlichen Tod
Bianca Kaindl, damals noch Bianca
Balle. 2018 übernahm dann Sabine
Schmitz die Leitung des Vereins.
Viele Jahre sind seit der Gründung
vergangen und viele Projekte wurden
ins Leben gerufen. Seit 2015 ist
das Bürgerhaus zentraler Treff- und
Mittelpunkt der Stadtteilarbeit.
Mit Begeisterung erinnert sich die
Vorsitzende Sabine Schmitz z.B. an
fröhliche Kinder bei den Ferienangeboten,
schwungvolle Senioren beim
Tanztee, die interessanten Menschen
anderer Kulturen beim internationalen
Kochprojekt oder an den Happinger
Adventsmarkt, der dieses Jahr
we gen Corona leider ausfallen musste.
Wenn auch hie und da kleinere
Schwie rigkeiten zu überwinden waren,
gab es letztendlich viele fröhliche
und zufriedene Gesichter nach
den gelungenen Aktionen, ob Osterbrunch
oder Tanztee, freut sich die
2. Vorsit zende Ilona Begici.
Mit einem niederschwelligen Angebot
alle Altersgruppen glücklich machen
zu können, ist auch Erika Trapp
ein Anliegen. Besonders hilfreich für
berufstätige Eltern findet sie das Ferienprogramm
und die Betreuungsangebote
an schulfreien Tagen.
Als jüngstes Vorstandsmitglied ist
Oliver Borsos sehr stolz darauf, in
der letzten Mitgliederversammlung
zum Beisitzer gewählt worden zu
sein. Er freut sich darüber, Tanztees,
Törggelen-Abende und Flohmärkte
mitorganisieren zu dürfen und hofft,
wie alle anderen, dass der Stadtteilverein
neue aktive Mitglieder ge winnen
kann, damit sich die Arbeit auf
viele Schultern verteilt.
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Jeder kann seine Interessen, Begabungen
sowie Kontakte einbringen
und einen Beitrag leisten. Vor allem
für das Ferienprogramm und die Betreuung
der Website www.wir-happinger.de
werden noch engagierte
Bür ger und Bürgerinnen gesucht.
Denn letzten Endes profitiert jeder
persönlich von seinem Engagement,
entwickelt sich weiter und kommt
mit Menschen und Ideen in Kontakt,
die man sonst nicht kennengelernt
hätte.
Christine Huber
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Mein Alltag in der ChillMill
Ich wollte nach meinem Abitur nicht sofort ins Studienleben
weiterrücken, ein Jahr mit Nichtstun versandeln
war mir zu langweilig. Also beschloss ich, einen Bundesfreiwilligendienst,
kurz BFD, zu absolvieren. Da es
mir schon längere Zeit sehr wichtig war, mich sozial
zu engagieren, wollte ich dieses Jahr in einer sozialen
Ein richtung verbringen. Beim Stadtjugendring war ich
schon ein paar Jahre mit an Bord und so hat es sich
angeboten, dort meinen BFD anzutreten.
Ich bin Miguel, Bayern-Amateure-Fan, von Psychologie
begeistert und neuer Bufdi in der ChillMill. Nun, nach
meinen ersten Wochen, habe ich mich gut in den Alltag
des JUZ eingelebt. Langsam sind meine Billardkünste
nicht mehr ganz so eingerostet und meine Toleranz gegenüber
Deutsch-Rap ist gestiegen. Bei Ersterem ist jedoch
noch viel Luft nach oben.
Was ansonsten zu meiner sogenannten Bürozeit gehört,
ist unter anderem die Planung von Projekten. Denn
ich als Bufdi werde aktiv dazu motiviert, mich einzubringen
und mit eigenen Ideen das Angebot für die
Jugend in Rosenheim zu erweitern.
Eins dieser Projekte, welches sich gerade in Arbeit befindet,
sind Fahrradausflüge. Ich plane, besonders im
Sommer, mit interessierten Jugendlichen Badeausflüge
zu veranstalten, samt gemeinsamem Picknick. Auch
Ausflüge, beispielsweise nach Bad Aibling ins Kino oder
ein Besuch in der Eisdiele, werden möglich sein. Dabei
gilt, dass die Jugendlichen ein Mitspracherecht haben
und aktiv an dem Gelingen dieses Angebotes beteiligt
sein sollen.
Nun aber weg vom Theoretischen, hin zum Praktischen.
Um 16 Uhr öffnen wir von Dienstag bis Freitag
unsere Türen für jeden Jugendlichen, der ein warmes
Wohnzimmer sucht, schnelles Internet, Strom für das
Handy, Lust zum Spielen hat, sich etwas zu essen oder
zu trinken machen will, Zeit mit Freunden verbringen
will, mal von zuhause weg muss oder jemanden zum
Reden braucht.
Genau dafür sind wir da. Wir bieten Hilfestellung, wie
zum Beispiel bei Bewerbungsschreiben oder Hausaufgaben
an. Aber auch ganz ohne solche Anliegen können
sich die Jugendlichen an uns wenden und werden,
wenn gerade nichts „brennt“, auf jeweils zwei offene
Ohren stoßen. Vieles lässt sich bei einer Partie Billard,
an dem Tresen oder vor der Tür an der frischen Luft
bereden. All das kann bis 20 Uhr ausgeschöpft werden,
dann heißt es Feierabend und „Bis morgen!“, beziehungsweise
„Ein schönes Wochenende!“ Manchmal
wird’s ein paar Minuten später, denn das letzte Billardspiel
muss schließlich noch entschieden werden.
Wie sieht mein Alltag aus? Normalerweise komme ich
gegen 12 Uhr in die ChillMill und erledige dort Arbeiten
im und ums Haus. Ist eine Kickerfigur locker, dann
wird sie wieder festgemacht. Hat ein Billardqueue die
Spitze verloren, wird schnell wieder eine neue draufgeschraubt.
Ist der Hof mit Müll übersät, wird mal eben
durchgekehrt. Aber auch Oberflächen desinfizieren gehört
in den heutigen Zeiten zu meinen Aufgaben.
Zum Schluss will ich noch einen kleinen Einblick in
unsere letzte Hausversammlung geben. Bei dieser Versammlung
darf jede Besucherin und jeder Besucher
kommen und hat eine Stimme, welche eingesetzt werden
kann, um das JUZ zu verbessern. Ausflugswünsche
wurden fleißig geäußert, wobei die Therme Erding und
eine Woche Berlin am häufigsten genannt wurden. Alles
in allem genug Input, um uns eine Zeit auf Achse
zu halten.
Ich freue mich, die nächsten Monate als Bufdi in der
ChillMill zu arbeiten und viele schöne Eindrücke mitzunehmen,
bevor für mich die Zeit an einer Universität
beginnt.
Miguel Wittenberg
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Neues aus dem AWO-Kinderhort in Happing
Zum Abschluss des Kurses haben alle Teilnehmer eine
Urkunde erhalten. Wir blicken auf einen sehr interessanten
und tollen Kursnachmittag zurück und freuen
uns, diesen im neuen Hort-Jahr wieder anbieten zu
können.
Tanja Rose, Leitung des Kinderhorts
Im Januar dieses Jahres fand unser erster Trau-Dich-
Kurs im Hort statt. Dabei haben die Kinder elementare
Regeln der Ersten Hilfe kennengelernt. Gemeinsam wurde
anhand von Bildergeschichten spielerisch die Versorgung
eines Verletzten erarbeitet. Selbstständig, aber
im Beisein der Kursleiterin, durften die Kinder üben, wie
Verbände an Kopf, Fuß und Ellenbogen angelegt werden
und wie ein Pflaster an der richtigen Stelle eingeschnitten
wird, damit es die Wunde gut abdecken kann.
In einem kleinen Rollenspiel wurde geübt, wie ein Notruf
funktioniert. Was muss ich am Telefon sagen?
Je früher Kinder an die Erste Hilfe herangeführt werden,
desto selbstverständlicher wenden sie diese dann
auch später als Erwachsene an.
Die Leitstelle stellt fünf W-Fragen:
Wo geschah es? Was geschah? Wie viele Verletzte?
Welche Art von Verletzungen? Warten auf Rückfragen!
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Ehrenamt macht glücklich!
„Lehrgang zum ehrenamtlichen Qualipaten“ startet im Mai 2022
Seit 2005 engagieren sich die ehrenamtlichen
Qualipat*innen an den
Rosenheimer Mittelschulen als außerfamiliäre
Ansprechpartner. Sie
begleiten Schüler*innen ab der 7.
Klasse auf ihrem Weg zum Schulabschluss,
geben ihnen ganz individuell
Hilfestellung bei der Berufsorientierung
und unterstützen sie
bei der Suche nach einem geeigneten
Ausbildungsplatz. Ziel ist es die
Jugendlichen zu stärken und sie dabei
zu unterstützen, ihr Leben selbst
in die Hand zu nehmen.
Gerade junge Menschen suchen Anerkennung,
Bestätigung und Wertschätzung.
So sind nicht nur Offenheit
und Toleranz, sondern auch ausreichend
Geduld und Einfühlungsvermögen
wichtig um den Übergang
von Schule und Beruf gemeinsam
gut zu meistern. Zuhören und Motivieren
gehören hier ebenso dazu,
wie Unterstützung beim Bewerben
und Lernen. Wer sich bei den Qualipat*innen
ehrenamtlich engagieren
möchte, sollte aber vor allem
Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen
haben. Sollten Sie sich hiervon
angesprochen fühlen und darüber
hinaus ca. 1– 2 Stunden pro Woche
Zeit zur Unterstützung der Jugendlichen
haben, sind Sie bei uns genau
richtig!
Um Sie als zukünftige Qualipat*innen
bestmöglich auf Ihre Arbeit
mit den Jugendlichen vorzubereiten,
ver anstaltet, Pro Arbeit Rosenheim
e.V., im Mai 2022 den „Lehrgang
zum ehrenamtlichen Qualipaten“.
Alle Module finden bei Pro
Arbeit Rosenheim e.V, Landwehrstraße
7, 83022 Rosenheim statt.
Eine Verpflichtung, sich hinterher
als Qualipat*in zu engagieren besteht
nicht. Jede*r Teilnehmer*in erhält
am Ende des Lehrgangs ein
Zertifikat. Der Lehrgang ist kostenfrei
und die Module können auch
einzeln besucht werden.
Der Lehrgang im Überblick
Modul 1:
Do. 5. Mai 18:00 Uhr -20:00 Uhr
Pubertät / digitale Lebenswelten
Modul 2:
Di. 10. Mai 18:00 Uhr -20:00 Uhr
Schulabschlüsse und Bewerbung
Modul 3:
Di. 17. Mai 18:00 Uhr -20:00 Uhr
Qualipat*in – wie geht das?
Modul 4:
Sa. 21. Mai 10:00 – 14:00 Uhr
Resilienz und Motivation
Haben wir Interesse geweckt? Anmeldung
zu den einzelnen Modulen
bei Katrin Halden-Spindler, Projektkoordination,
unter 08031-806
96 36 oder per Email unter katrin.
halden-spindler@pro-arbeit-rosenheim.de.
Katrin Halden-Spindler
Das Ei
Ein Huhn bracht` es ans Tageslicht,
mit viel Gegacker, das ist Pflicht.
Das - ein Kind fand es im Stroh.
Jetzt kann ich’s bemalen, ruft es froh.
Und ab ins Körbchen, dann ins Haus!
Das Kind denkt sich ein Muster aus.
Das - es wird bemalt, beklebt, glasiert
und gut verpackt, dass nichts passiert.
Dann wird´s im Garten gut versteckt,
damit man es nicht gleich entdeckt.
Das - hübsch kunterbunt verziert -
ein Hund verspeist`s, ganz ungeniert.
Das - gedacht als Osterschmaus,
haucht so profan sein Leben aus.
Ramadama
glasl
radl
plastiktaschn
pizzaschachtln
wassaflaschn
laare tragl
a paar maskn
oide jackn
schirm mit zackn
so vui kram
helf ma zamm
is koa drama
rama dama
Christine Huber und Renate Tilchner
Sabine Schmitz
Christine Huber
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Frühjahrsputz in Happing
Pünktlich vor dem Frühjahrsbeginn
war in Happing wieder mal ein
„Groß reinemachen“ angesagt: Beim
gemeinsamen Ramadama wurden
am 11. März Wegränder, Rabatten
und die Umgebung des Bürgerhauses
vom angesammelten Unrat befreit.
Besonders die Kinder vom
AWO-Hort „Taka-Tuka-Land“ sowie
einige Anwohner waren fleißig bei
der Sache.
Auch die Kinder aus dem Kindergarten
Heilig Blut hatten schon vormittags
drei Säcke gefüllt; zusammen
waren es am Ende 70 kg Müll
von der Zigarettenkippe über vergammelte
Plakate bis zum total verbogenen
Fahrrad.
Heinz Krauth vom Interkulturellen
Stadtteilgarten, der das Ganze mitorganisiert
hatte, brachte alles mit
seinem Anhänger zum Wertstoffhof.
Als kleine Belohnung hatten die Damen
vom Stadtteilverein und der
KBE Happing Kaffee, kalte Getränke,
selbstgebackenen Kuchen und
Muffins für die Kinder und Erwachsenen
vorbereitet.
Bei schönstem Wetter saßen alle
noch in der Sonne vor dem Bürgerhaus
und freuten sich über die getane
Arbeit. Die Aktion wurde von
der Sozialen Stadt Rosenheim über
den Bürgerfonds finanziell unterstützt.
Probieren Sie es doch auch einmal,
wenn Sie das nächste Mal im Stadtteil
spazieren gehen: Einfach eine
Mülltüte mitnehmen, vielleicht einen
Handschuh und alles aufsammeln,
was da nicht hingehört!
Sabine Schmitz
Ein neues Gesicht bei der Beratungsstelle
Unterstützung für Eltern, Kinder und Jugendliche
Seit November ist Monika Stumpf bei
der Beratungsstelle der Caritas im
„Roten Haus“ in der Reichenbachstraße
und im Sozialraum Ost tätig.
Als Familientherapeutin und selbst
Mutter dreier Söhne berät sie Eltern,
Familien, aber auch Kinder und Jugendliche
bei vielen Fragen und Problemen.
Eltern werden beispielsweise bei Erziehungsfragen,
Trennungsproblemen
oder bei Familienkrisen beraten.
Kinder und Jugendliche können sich
bei Schwierigkeiten mit den Eltern,
Geschwistern oder Freunden, aber
auch schulischen Problemen und aktuellen
Krisen an sie oder jemanden
aus dem Team wenden.
Wie bekommt man Kontakt?
Schreiben Sie eine Mail an czrosenheimeb@caritasmuenchen.de
oder
rufen Sie unter 08031 203740 an:
Sie können anonym bleiben und am
Telefon Beratung suchen oder einen
Termin vereinbaren und im persönlichen
Gespräch eine Problemlösung
finden.
Auch eine Onlineberatung, anonym
wenn gewünscht, ist unter diesem
Link möglich: https://beratung.caritas.de
Die Beratung ist kostenfrei
und datensicher.
Nehmen Sie das Angebot an: Im Gespräch
findet man oft eine Lösung
und alles ist nicht mehr ganz so
schlimm!
Sabine Schmitz
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Ein guter Geist hört auf
Erwin Gallmann engagiert sich seit 20 Jahren ehrenamtlich
als Mitglied der Stadtteilversammlung. Beruflich
war er als Hausmeister bei der GRWS tätig und
betreute unter anderem auch unser Bürgerhaus. Er
ging im April dieses Jahres in den Ruhestand. Aus diesem
Grund habe ich mit ihm ein kleines Interview geführt:
Erwin, erzähl mal ein wenig über Dich
Ich werde in Kürze 64 Jahre alt und arbeite seit über
31 Jahren als Hausmeister. Ich bin seit 2011 für die
GRWS tätig und betreue neben dem Bürgerhaus noch
weitere zwei Wohnanlagen mit insgesamt 102 Wohneinheiten.
Ursprünglich komme ich aus dem rumänischen
Banat, lebe aber schon über 33 Jahre in Rosenheim.
Ich bin von der Ausbildung her Elektriker und
habe dadurch wahrscheinlich die nötigen Erfahrungen,
um so einen vielfältigen Beruf auszuüben.
Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?
Oh, der ist vielfältig. Mir obliegt die Pflege der Außenanlagen,
was viel Zeit kostet und was ich auch sehr gerne
mache. Dann versuche ich alle technischen Anlagen
in den Häusern und Tiefgaragen am Laufen zu halten.
Was ich kann, bringe ich selber in Ordnung; bei größeren
Schäden sorge ich für die Koordination der verschiedenen
Gewerke und Handwerksfirmen, in Abstimmung
mit der GRWS.
Was macht Dir Spaß, was ärgert Dich?
Spaß macht mir der Umgang mit Menschen, die meisten
sind ja nett und lassen auch mit sich reden. Besonders
schön ist es, wenn ich Menschen helfen oder sie
beraten konnte.
Allerdings ärgere ich mich, wenn keine Rücksicht auf
Eigentum genommen wird und manche die Hausordnung
immer wieder ignorieren. Manchmal sieht es im
Innenhof zwischen Bürgerhaus und Jugendzentrum
und auf dem Parkplatz schlimm aus, dafür fehlt mir
je des Verständnis. Am meisten stören mich die bespuckten
Scheiben am Bürgerhaus und die zerschlagenen
Flaschen auf dem gesamten Gelände. Da verliert
man manch mal die Lust. Ich kann es nicht verstehen,
dass viele Leute, die im Bürgerhaus tätig sind oder in
von mir betreuten Wohnanlagen leben, sich nicht an
diesen Umständen stören. Das Bürgerhaus ist doch eine
Begegnungsstätte, die allen Bewohnern des Stadtteils
zugutekommen sollte. Es ist sehr schade, wenn man
zulässt, dass eine Handvoll Unbelehrbarer das Erscheinungsbild
dieses sehr gut gelungenen Bürgerhauses
immer wieder beschädigt.
Auch die Mülltrennung in der von mir betreuten Anlagen
ist so ein Thema. Es wird viel über Umweltschutz
geredet, es werden große Projekte angestoßen die uns
Milliarden von Euro kosten und wir kriegen das Einfachste,
die Mülltrennung, nicht hin. Hier könnte man
durch konsequentes Handeln viel bewirken und viel
Restmüll sparen. Diese Themen liegen mir besonders
am Herzen. Mir gefällt es halt, wenn alles ordentlich ist
und auch gut aussieht.
Was sind Deine Hobbys, wie stellst Du dir die Zeit in
der Rente vor?
Ich habe drei Enkel, die ich sehr gerne mag und mit
denen ich dann viel mehr Zeit verbringen möchte. Ich
fotografiere gerne und gestalte Fotobücher. Weitere Hobbys
sind Wandern und Radfahren, da hoffe ich, dass in
der Rente zeitlich mehr machbar ist. Und meine Frau
hat mir schon jede Menge Arbeiten in Auftrag gegeben,
also bei mir kommt bestimmt keine Langeweile auf.
Ich gehe aber mit einem weinenden und einem lachenden
Auge in Rente, denn mir hat die Arbeit schon viel
Spaß gemacht. Meinem Nachfolger wünsche ich ein gutes
Händ chen und den Bewohnern der Wohnanlagen als
auch allen, die das Bürgerhaus nutzen, eine noch bessere
Betreuung als ich sie leisten konnte.
Lieber Erwin, für Deine weitere Zukunft wünsche ich
Dir alles Gute und vor allem Gesundheit.
Heinz Krauth
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
ASV Happing 1960 e.V.
Neuigkeiten rund um den Sportverein in Ihrer Nähe
Ehrung eines „Urgesteines“ unseres
Sportvereins
Unsere Rosa Behnke feierte im März
einen runden Geburtstag! Bei Damen
schweigt man ja über das Alter und
man sieht es ihr und ihren gesamten
Aktivitäten auch nicht an. Sie hält
bereits seit 47 Jahren dem Verein die Treue und wurde
2021 zum Ehrenmitglied ernannt. Feste und Turniere wären
ohne Rosa und ihr glückliches Händchen im Service
nicht denkbar, die Fußballer treten immer in sauberen
Trikots an und die ganzen organisatorischen Ar beiten
rund um die Damengymnastik erfüllt sie ebenso mit
Stolz und Hingabe. Seit 1993 ist sie Abteilungsleiterin.
Egal, wer oder wo sie gebraucht wird – sie hilft ohne
lange zu fragen und man kann sich immer hundertprozentig
auf sie verlassen. Wobei wir nicht der einzige
Verein in Happing sind, der von ihrem unermüdlichen
Einsatz profitiert. Ob Dorffest in Happing oder Frauenverein
– Rosa packt überall mit an. Dafür danken wir
ihr von Herzen.
Es ist sehr schön und bewundernswert, dass es immer
wieder Menschen gibt, die dem Ehrenamt so aufgeschlossen
gegenüberstehen. Nur so können Vereine in
unserer Zeit noch weiterbestehen. Wir wünschen uns
alle, dass sie uns noch lange unterstützt und mit uns
noch viele tolle Feste feiern wird.
Vereinsarbeit im Zeichen von „Corona“
Nach über 2 Jahren sehnt sich wohl Jeder zur Normalität
zurück. Wir hoffen natürlich alle, dass wir ab dem
Frühjahr wieder unser komplettes Programm anbieten
können. Größere Festivitäten oder Turniere haben wir
derzeit aber noch nicht geplant. Wir werden kurzfristig
reagieren, wenn sich Möglichkeiten auftun.
Hier noch in eigener Sache:
Wollen Sie es unserer Rosa gleichtun und den Verein
unterstützen? Wir suchen immer Freiwillige in den unterschiedlichsten
Positionen. Ob Kassier, Schriftführer,
Vorstand oder Pressewart. Wir freuen uns darauf, Dich
kennen zu lernen.
Die Vorstandschaft des ASV Happing 1960 e.V.
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Trotzdem bieten wir natürlich Sportmöglichkeiten in
vielfältiger Weise an. Ob Tennis auf unserer schön gelegenen
Anlage, mal Stockschießen testen auf 3 Bahnen
oder sich auspowern bei vielen Angeboten im Bereich
Damenfitness. Gerade nach den langen Wintermonaten
ist vielleicht eine körperliche Aktivität wieder
willkommen. Auch Fußball, TaiChi, Kinderturnen und
die Mutter-/Kindgruppe bieten umfangreiches Trainingsprogramm
an.
Bleiben sie auf dem Laufenden. Besuchen Sie uns und/
oder schauen Sie mal auf unserer Internetseite www.
asvhapping.de vorbei. Wir haben tolle Kurse und Programme
für das ganze Jahr und für jedes Alter.
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Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Interview mit Matthias Bichler vom Antragsprojekt
Immer montags, 10-12 Uhr im Bürgerhaus Happing
Herr Bichler, was darf ich mir unter dem Antragsprojekt
vorstellen?
Wir helfen Menschen beim Ausfüllen von Anträgen. Wer
Fragen hat, kann mit den Papieren zu uns kommen.
Wo arbeiten Sie und wer finanziert das alles?
Eigentlich arbeite ich in der Flexiblen Jugendhilfe des
Diakonischen Werkes Rosenheim, also meistens mit Kindern,
Jugendlichen und Familien. Aber durch die Sozialraumorientierung
sind eben solche Projekte für die
Stadt Rosenheim möglich, die nicht nur Jugendlichen
und Familien zugutekommen.
Wer darf alles zu ihnen kommen?
Jeder und jede.
Welche Anträge haben Sie schon bearbeitet?
Wir sind in Deutschland, hier gibt es fast für jede Lebenssituation
ein eigenes Formular. Ich persönlich
habe schon sehr viele Anträge gesehen, von Kindergeld
bis Witwenrente, aber das waren sicher noch nicht
alle.
Ja,ja, wie heißt das Sprichwort? „Von der Wiege bis zur
Bahre – Formulare, Formulare!“
Und wenn jemand noch gar nicht weiß, was es für Hilfen
gibt?
Leider ist das Antragsprojekt keine umfängliche Lebensberatung,
wir helfen lediglich die Formulare auszufüllen,
die die Leute dabeihaben.
Welche Hauptschwierigkeiten haben die Menschen, die
zu ihnen kommen?
Meiner Meinung nach wirken Anträge abschreckend
durch schwer zu verstehende Formulierungen und durch
den bloßen Umfang der gestellten Fragen. Daraus entsteht
oft eine Unsicherheit, bei der die Menschen meinen:
„Wenn ich nur ein Kreuz falsch setze, dann wird
mein ganzer Antrag abgelehnt.“
Ist das der Fall?
Nein, oft ist es so: Wenn man etwas vergessen hat,
dann meldet sich das Amt und gibt konkret an, welche
Informationen es noch braucht. Wer dann noch unsicher
ist, sollte nachfragen, nachfragen, nachfragen!
Und wenn der Antrag abgelehnt wurde?
Dann gibt es oft die Möglichkeit des Widerspruchs.
Matthias Bichler und Andrea Dörries
Zu diesem Artikel haben wir die Kernaussage in verschiedene
Sprachen übersetzen lassen:
Wir helfen Menschen beim Ausfüllen von Anträgen.
We help people to fill in application forms.
Aiutiamo le persone nella compilazione di moduli.
Segítünk az embereknek a kéréseket kitöltésében.
Biz basvurunuzu doldurmada yardimci oluyoruz.
Nous aidons les gens à remplir des formulaires de
demande.
Tunasaidia watu kwa kujaza Fomu za Maombi.
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Rund um das Bürgerhaus
Endlich gibt es im Bürgerhaus Happing
wieder neue Plakate und Angebote
im Schaufenster! Auch wenn
die Lockerungen nun doch langsamer
kommen als erhofft, freuen sich
Haupt- und Ehrenamtliche, dass sie
überhaupt wieder loslegen dürfen.
Schon seit Januar ist das Bürgerhaus-Café
jeden Dienstag von 14
bis 16 Uhr wieder geöffnet. Entsprechend
den gültigen Coronaregeln
(z.Z. 2G) treffen sich die Gäste im
Bürgersaal oder bei gutem Wetter
draußen, um bei selbstgebackenen
Kuchen von der KBE und dem Stadtteilverein
Happing zu plaudern und
Kaffee zu trinken.
Am 13. März organisierte der Stadtteilverein
Happing zwei gut besuchte
Flohmärkte. Dies hatten die Rosenheimer
Bürger lange vermisst.
Morgens konnten Familien günstig
und umweltschonend Kinderbekleidung
und Spielzeug kaufen und verkaufen.
Nach einer kleinen Pause
mit Möglichkeit zum Mittagsimbiss
gab es sodann einen „Flohmarkt für
Schnäpp chenjäger“: Von Bekleidung
über Kunst & Krempel bis Schmuck
& Technik war alles dabei.
Das Wetter spielte wunderbar mit
und viele genossen noch die Möglichkeit,
frisch gebackene Waffeln,
Kuchen, Butterbrezn oder ein paar
Wiener „to go“ zu genießen, bevor
es wieder heimging. Und nicht nur
einmal hörten wir die Frage: Könnte
man das nicht öfter machen?
Am „Tag der Nachbarn“, 20./21. Mai,
dürfen Sie sich wieder auf ein paar
Überraschungen im Stadtteil freuen!
In der Amperstraße und drumherum
organisieren Anwohner einen Hofflohmarkttag
am 21. Mai: Machen
Sie doch auch mit oder kommen Sie
zum Stöbern und Kaufen.
Für die Sommerferien organisieren
die Ehrenamtlichen vom Stadtteilverein
Happing wieder schöne und
spannende Aktionen für Kinder. Ab
dem 16. Juli können Sie Ihre Kinder
für das Ferienprogramm Ois is! 2022
anmelden. Das Kurzprogramm finden
Sie in der Sommerausgabe der
Rosenheimer Südseiten und das ausführliche
Programmheft unter www.
wir-happinger.de.
Die Rosenheimer Südseiten werden finanziert über den
Bürgerfonds Happing.
Wenn Sie selbst noch ein Angebot
für die Ferien machen können, senden
Sie bitte eine Mail bis Ende April
an sabine.schmitz@wir-happinger
oder rufen Sie unter der Tel. 08031
2068186 an.
Sabine Schmitz
Stadtteilverein Happing e.V.
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Olaf Fröhlich
neuer Radverkehrsbeauftragter der Stadt Rosenheim
Rosenheim. Die Stadt Rosenheim
hat mit Olaf Fröhlich einen neuen
Radverkehrsbeauftragten. Mit ihm
soll auch weiterhin den Belangen
der Radfahrerinnen und Radfahrer
Rechnung getragen werden. Fröhlich
folgt auf Eva-Maria Mayr, die
das Amt aus privaten Gründen aufgegeben
hatte.
Fröhlich möchte sich „einbringen,
um bei erfolgreicher Arbeit seiner
Heimatstadt etwas zurückzugeben“.
Dabei will er als Radverkehrsbeauftragter
alle Sichtweisen der Verkehrsteilnehmerinnen
und Verkehrsteilnehmer
unter einen Hut bringen.
Man müsse die unterschiedlichen
Bedürfnisse kennen und verstehen
um gute Lösungen zu finden. Nur so
kann der Versuch, möglichst allen
gerecht zu werden, gelingen. „Ein
Gegeneinander, Fahrradfahrer oder
Autofahrer gegen den Rest, kann
nicht erfolgreich sein“, sagt Fröhlich.
Olaf Fröhlich bringt dabei einen
ganzen Ideenkatalog mit, um das
Fahrradfahren im Rosenheimer
Stadtgebiet attraktiver und sicherer
zu machen. Ein besonderes Anliegen
ist ihm eine zu gründende Kampagne
um im kommenden Herbst/
Winter zur Verbesserung der Fahrradbeleuchtung
und der Verkehrssicherheit,
speziell bei Fahrrädern
von Schülern. Außerdem wünscht
er sich gesonderte Abstellmöglichkeiten
für E-Bikes, eine Verbesserung
der Verkehrswege und Lastenräder
zum Ausleihen. „Ziel ist dabei
immer, da, wo es sinnvoll und möglich
ist, die Mobilität stärker auf das
Fahrrad zu bringen“, so der Radverkehrsbeauftragte.
Des Weiteren sollen
auch Maßnahmen aus dem Radentscheid
zügig umgesetzt werden.
„Wenn wir in den kommenden Jahren
viele Dinge gestalten und umsetzen
und dadurch viele Menschen
für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel
begeistern können, wäre dies
für den Einzelnen und für die Stadt
Rosenheim ein Gewinn“, so Fröhlich.
Fröhlich, der vor 22 Jahren aus dem
Münchner Umland nach Rosenheim
kam, ist 55 Jahre alt. Der Ausbildungsmeister
fährt auch in seiner Freizeit
viel mit dem Fahrrad und widmet
sich dem Bau von Modellbahnen.
Der neue Radverkehrsbeauftrage der
Stadt Rosenheim ist unter radverkehrsbeauftragter@rosenheim.de
zu erreichen.
Siegerfoto „Sommer in Happing“
„Da läuft mir doch gleich das Wasser
im Mund zusammen“, scheint
sich die Hundedame Mia beim Anblick
des Preises zu denken, der ihr
als Gewinnerin bei unserem Foto-
Wettbewerb „Sommer in Happing“
überreicht wurde. Viele Happinger
haben uns mit ihren kreativen Einsendungen
überrascht, so dass die
Auswahl der Gewinner nicht leicht
fiel.
Wenn Sie diesmal auch einen Überraschungs
preis gewinnen möchten,
dann können Sie sich gerne an unserem
Osterhasen-Wortsuchspiel auf
der rechten Seite beteiligen.
Christine Huber
Lösung
von Ostereier-Logical auf Seite 13:
Es ist das rechte Ei mit der hellblauen
Blume und den grünen Blättern
auf gelbem Hintergrund.
12
Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Ostereier-Logical
Was liegt denn da im Nest? Willst du dem Osterhasen
helfen? Lies genau, dann kannst du die Eier richtig anmalen.
Auf dem mittleren Ei ist ein Hase abgebildet.
Er hat dieselbe Farbe wie das rechte Ei.
Auf dem rechten ist eine Blume aufgemalt.
Das erste Ei hat Punkte.
Der Hintergrund auf dem Ei mit der Blume ist gelb.
Das Ei ganz links ist rot.
Die Blume hat die Farbe des mittleren Eis.
Die Punkte auf dem roten Ei sind schwarz.
Ganz rechts gibt es noch grüne Blätter.
Das mittlere Ei ist hellblau.
Das Ei, auf dem drei verschiedene Farben verwendet
wurden, gefällt dem Hasen am besten. Welches ist das?
Christine Huber
Preisrätsel:
Was versteckt sich alles im Wort „Osterhasen“?
Wollen Sie auf Suche gehen und einen Überraschungspreis
gewinnen? Das Osterfest ist ja traditionell eine gute
Zeit zum Suchen!
Dann los! Werfen Sie alle Buchstaben durcheinander
und setzen Sie sie neu zusammen. Sie werden stau nen.
Ein OsterRätselspaß für die ganze Familie!
Ein paar Beispiele gefällig? Hast, Hose, Ast, rasen, er...
Wer findet die meisten Wörter und gewinnt unseren
Überraschungs preis? Wir sind gespannt! Noch ein Tipp:
50 sollten es schon sein …
Senden Sie Ihre Ergebnisse bis zum Ende der Osterferien,
24. April 2022 bei uns ein: Bürgerhaus Happing,
Happinger Straße 83, 83026 Rosen heim, stadtteilbuerohapping@cablenet.de
Die Lösung des Rätsels „RaubtiereKrimi“ aus der letzten
Ausgabe finden Sie unter www.wir-happinger .de
Christine Huber
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Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Ich pflück mir ein Stück Katzenglück
Stubentiger muntern Senioren auf
Die Begegnung mit Tieren bringt
Abwechslung in den Alltag von Senioren
und sorgt für deutliche Entspannung.
Körperliche Beschwer den
werden beim maunzenden Besuch
oft in den Hintergrund gedrängt und
Patienten, die unter Demenz leiden,
tauen sichtlich auf und nehmen ihr
Umfeld bewusster wahr.
Die Katzen Lilly und Leila sind Balsam
für die Seelen unserer Heimbewohner
und helfen dabei, den Alltagsstress
zu vergessen und sich zu
entspannen. Der Kontakt zu den Tieren
hilft, Ängste abzubauen und Blockaden
zu lösen.
So schenken Lilly und Leila unseren
Bewohnern Trost, emotionale Ausgeglichenheit
und innere Balance.
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Nah und immer für Dich da – der Markt in Deiner Nachbarschaft
mit kurzen Wegen zum Markt – und kurzen Wegen im Markt
wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Happinger Str. 74 . 83026 Rosenheim . Tel. 08031 7966600
Mail: info@happingernahkauf.de . Angebote: www.nahkauf.de
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Ralf Schwärz
Soziale Betreuung/Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Frohe Ostern
wünscht Ihnen das
nahkauf-Team
Impressum
Herausgeber:
Kontaktstelle Bürgerschaftliches
Engagement im Auftrag der
Sozialen Stadt Rosenheim
Bürgerhaus Happing
Happinger Straße 83
83026 Rosenheim
Tel.: 08031/ 237575,
Fax: 08031/237577
E-Mail: info@freiwillige-rosenheim.de
Internet: https://www.sozialestadt-rosenheim.de/kbe/
Erscheinungsweise 2022
3 Ausgaben, Auflage 4500 Stück,
Ostern, Sommerferien, Herbst
Redaktion:
Andrea Dörries, Christine
Huber, Heinz Krauth, Rosi Raab,
Sabine Schmitz
Die Textbeiträge liegen in der
inhaltlichen Verantwortung der
Autoren. Die Redaktion behält
sich Kürzungen von Artikeln vor.
Fotos:
Andrea Dörries, Heinz Krauth,
Sabine Schmitz, Reinhard Wild,
und andere
Titelbild: Christine Huber und
Dieter Winkler
Anzeigen:
Spezifikationen, Größen und
Preise bei der KBE unter:
info@freiwillige-rosenheim.de
Tel.: 08031/237575
Layout/Satz:
Atelier Winkler,
dieter.winkler@cablenet.de
Druck:
Meissnerdruck
www.meissnerdruck.de
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
18 Jahre ZEIT & LUST
Freizeit und Reisen für alle Junggebliebenen und Neugierigen ab 50
Vor 18 Jahren, im Februar 2004 wurde
die Initiative ZEIT & LUST als
Bürgerfondsprojekt in Happing gegründet
mit dem Ziel, soziale Kontakte
aufzubauen, zu vertiefen und
zu pflegen.
Der Anfang war etwas zäh und es
dauerte eine geraume Zeit, bis sich
eine Gruppe gefunden hatte, die dauerhaft
an den Veranstaltungen teilnahm,
zum Beispiel Kaffeetrinken
im Bürgertreff.
Recht bald aber war uns der Bürgertreff
zu eng und es wurden in
und rund um Rosenheim Stadtführungen
und Tagesausflüge unternommen.
So nach und nach trauten
wir uns auch an Tagesausflüge in
ganz Bayern und mehrtägige Fahrten
nach Österreich und Italien heran.
Jetzt, nach 18 Jahren sind die damals
50-Jährigen auch älter geworden
und somit machen wir heute
Spaziergänge und Wanderungen in
unserer Gegend, so z.B. zum Pestkreuz
im Kielinger Wald oder wir
ge hen den „Wilhelm-Leibl-Weg“ von
Litzldorf nach Kutterling.
Die persönlichen Kontakte dürfen
dabei nicht zu kurz kommen. Aus
diesem Grund kehren wir nach jedem
Treffen gemütlich ein – Zeit zum
Genießen und zum Ratschen.
Das Programm finden Sie im Schaukasten
des Bürgerhauses oder auf
der Homepage der Sozialen Stadt.
Bernd Empt
Projekt ZEIT & LUST
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Eier färben mit Krepp-Papier-Resten
Ihr braucht:
JJ
Eier (auf braunen wirken die Farben sanfter)
JJ
bunte Krepppapierreste
JJ
Zeitungspapier
JJ
Einmalhandschuhe oder Pinzette (es färbt stark!)
Man kann hart gekochte oder ausgeblasene und gut
getrocknete Eier färben.
Die Arbeitsfläche mit einer Plastiktischdecke oder viel
Zeitungspapier abdecken.
Zwei (oder mehr) Farben Krepppapier, z.B. Rot/Gelb
oder Rosa/Blau oder Rosa/Lila in kleine Schnipsel reißen
und auf zwei Unterteller legen. Für jede Farbe ein
flaches Schüsselchen oder einen Unterteller mit Wasser
füllen.
Mit Einmalhandschuhen (oder einer Pinzette) die Schnipsel
kurz durch das Wasser ziehen und auf ein Ei legen.
Erst die helle Farbe, dann die dunklere, bis das Ei bedeckt
ist. Sehr gut trocknen lassen, bis fast alle Papierschnipsel
von selbst abfallen.
Löst alle Papierreste von den Eiern ab und bestaunt euer
Werk! Für mehr Glanz kann man die Eier noch ein ölen.
Sabine Schmitz
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