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BR-Extrablatt_April 2022

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Das Magazin der CDU Berlin<br />

www.cdu.berlin<br />

extrablatt<br />

Die CDU Berlin macht konkrete<br />

Vorschläge, um der Flüchtlingskrise<br />

Herr zu werden. Der<br />

Landesverband fordert die Einberufung<br />

eines Runden Tisches<br />

mit den Betreibern aus dem Gastgewerbe.<br />

Aktuell sind in Berlin die<br />

Hotels und Hostels nur zu 15 bis<br />

20 Prozent ausgelastet. Tausende<br />

Betten wären sofort verfügbar,<br />

um die Flüchtlinge menschenwürdig<br />

unterzubringen.<br />

Zudem müssen die Geflohenen<br />

binnen 24 Stunden registriert<br />

werden. Dabei muss eine gesundheitliche<br />

Ersteinschätzung<br />

vorgenommen werden, um sie<br />

medizinisch versorgen zu können.<br />

Der Schutz geflohener Kinder<br />

und Frauen hat für die CDU<br />

Priorität. Deshalb fordert sie die<br />

<strong>April</strong> <strong>2022</strong><br />

„Flüchtlinge schnell in leere Hotels bringen“<br />

Die CDU Berlin will die A 100<br />

so fertigbauen, dass sie infrastrukturellen<br />

wie auch klimapolitischen<br />

Anforderungen gerecht<br />

wird und zur Klimaautobahn wird.<br />

Dies hat der Landesvorstand auf<br />

seiner Klausurtagung in Rheinsberg<br />

beschlossen. Der Beschluss<br />

Einrichtung eines Schutzbereichs<br />

bereits an den Ankunftsstellen,<br />

von wo aus eine lückenlose Begleitung<br />

bis hin zum Unterbringungsort<br />

gewährleistet werden<br />

kann. „Die Unterbringung und<br />

Versorgung der Kriegsflüchtlinge<br />

aus der Ukraine ist eine Aufgabe<br />

von nationaler Tragweite. Diese<br />

Hilfe muss schnell und unbürokratisch<br />

erfolgen“, unterstreicht<br />

CDU-Landeschef Kai Wegner.<br />

CDU fordert: A 100 soll Klimaautobahn werden<br />

fordert unter anderem die Schaffung<br />

innerstädtischen Grüns durch<br />

Ausgleichsflächen im Rahmen des<br />

Weiterbaus. Gleichzeitig sollen verkehrsberuhigende<br />

Maßnahmen in<br />

den umliegenden Stadtteilen durchgeführt<br />

werden. Der Senat soll prüfen,<br />

wie ein parallel zum 17. Bauabschnitt<br />

geführter Radschnellweg<br />

zusätzlich geplant werden kann.<br />

Für aktuellen Nutzungen der Ausbauflächen<br />

müssen Alternativen<br />

gefunden werden. Insbesondere<br />

Räume der Kreativwirtschaft und<br />

der Clubkultur müssen neue, zentrale<br />

Standorte erhalten, um ihre<br />

Existenzgrundlage zu erhalten.<br />

IBA 2030<br />

Das Hansa-Viertel als<br />

Schwerpunkt einer Internationalen<br />

Bauausstellung<br />

(IBA) kennt man. Nach 1957<br />

und einer weiteren 1987 in<br />

Berlin soll nun eine neue IBA<br />

im Jahr 2030 in Berlin-Brandenburg<br />

stattfinden fordert die<br />

CDU der Hauptstadt. Schwerpunkt<br />

soll die Regionalentwicklung<br />

und Dekarbonisierung in<br />

der Metropolregion sein.


Das Magazin der CDU Berlin<br />

www.cdu.berlin<br />

extrablatt<br />

<strong>April</strong> <strong>2022</strong><br />

Entlastung bei der Energiepreis-Explosion<br />

Dieser Krieg darf nicht die kleinen<br />

Leute treffen,“ sagt der<br />

Landesvorsitzende der CDU Berlin<br />

Kai Wegner. Er betont: „Auch in<br />

Krisenzeiten müssen ganz normale<br />

Menschen, die tagtäglich hart<br />

für ihr Geld arbeiten gehen, ihr<br />

Auto volltanken können. Der Bund<br />

muss schnell die Mehrwertsteuer<br />

auf Energie senken. Es darf nicht<br />

sein, dass der Staat auch noch an<br />

den höheren Preisen mitverdient.“<br />

Die CDU Berlin will die Menschen<br />

entlasten. Mit dem Positionspapier<br />

„Der soziale Frieden<br />

darf nicht Opfer von Putins Krieg<br />

werden: Entlastung - aber richtig“<br />

will die Partei die sozialen<br />

Folgen des Ukraine-Krieges abfedern.<br />

Dazu gehört die Einführung<br />

einer Energiepreisbremse,<br />

eine Energiepreispauschale für<br />

Rentner und Studenten sowie<br />

die Einrichtung eines Härtefallfonds<br />

für Heiz- und Stromkosten.<br />

Leistungsempfänger sollen durch<br />

einen Inflationsmechanismus entlastet<br />

werden. Darüber hinaus<br />

Meinungsstarke CDU-Mitglieder<br />

soll der Umstieg auf öffentliche<br />

Verkehrsmittel attraktiver werden,<br />

indem dauerhaft ein 365-Euro-Jahrestickets<br />

für den ÖPNV<br />

eingeführt wird.<br />

men Innere Sicherheit (38%) und<br />

Wirtschaft/Arbeit (37,3%). Betrachtet<br />

man nur die Antworten<br />

der Frauen, so liegt allerdings<br />

die Innere Sicherheit (35,6%) vor<br />

der Außenpolitik (33,8%). Und bei<br />

den bei den über 60-Jährigen<br />

landet das TOP-Thema „Außenund<br />

Sicherheitspolitik“ mit deutlichem<br />

Abstand nur auf Platz 4.<br />

Bei den Schwerpunkten auf Berliner<br />

Ebene sehen die Mitglieder<br />

die Bekämpfung der Wohnungsnot<br />

(55,2%) auf Platz 1, gefolgt von der<br />

Stärkung der Inneren Sicherheit<br />

(48,7%); dahinter Modernisierung<br />

der Verwaltung (42,6%), Bildung<br />

(31,9%) und Verkehr (22,9%).<br />

Die Mitglieder der CDU Berlin unterscheiden<br />

deutlich zwischen<br />

der Bundes- und Landespolitik.<br />

Dies ergab die jüngste Umfrage<br />

des Landesverbandes. Erwartbar<br />

sehen 42,1 % der Befragten auf<br />

Bundesebene in der Außen- und<br />

Sicherheitspolitik den wichtigsten<br />

Schwerpunkt, gefolgt von den The-<br />

IMPRESSUM<br />

CDU-Landesverband Berlin<br />

Steifensandstraße 8, 14057 Berlin,<br />

Tel.: 030 32 69 04 -0, cduberlin@cdu.berlin;<br />

REDAKTIONSLEITUNG: Stefan Evers;<br />

CHEFREDAKTEUR: Dirk Reitze;<br />

REDAKTION: Ralf Jaksch, Janine Remme;<br />

SATZ/BILD: André Laurman-Urbanski

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