Download Ausgabe September 09 - Spix eV

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Download Ausgabe September 09 - Spix eV

Lesen Sie in dieser Spix-Info:

Der Runde Tisch/

Behandlungsvereinbarung/

Chefarzt-Visite 1-2

Behandlungsvereinbarung mit

dem St. Vinzenz Hospital 3

Portrait 4

Interview mit Thorsten Kaufmann 5

Bericht des Werkstattrates 6

Gruppenangebote 7

Angebote von Spix 8

Veranstaltungen/Fortbildungen 9

Adressen-/Telefonliste 10

Werkstattausflug/LVR Besuch 11

Nutzerversammlung BeWo/

Tag der Begegnung 12

Angehörigengruppe/

Online Beratung/PPP Tage 13

Personelles 14

LT24 stellt sich vor 15

Verabschiedung 16

Die Vereinszeitung der

Sozialpsychiatrischen Initiative Xanten

4. Jahrgang - Ausgabe 15 vom September 2009 - Geschäftsstelle Wesel - Tel. 0281/16333-0

Liebe Liebe Leserinnen Leserinnen und und Leser, Leser, liebe liebe Freunde Freunde von von Spix!

Spix!

Wenn eine seelische Krankheit sich

akut zuspitzt, kann oft nur ein Krankenhaus

ausreichend helfen: es

bietet einen sicheren Ort, leistet die

Grundversorgung und stellt vor allem

eine intensive therapeutische

Begleitung sicher. Die zuständigen

Krankenhäuser in unserem Versorgungsgebiet

sind daher wichtige

Partner für Spix: das St. Nikolaus

Hospital in Kalkar, das St. Nikolaus

Hospital in Rheinberg und für die

meisten unserer Klienten das St.

Vinzenz Hospital in Dinslaken. Mit

dem Chefarzt der dortigen psychiatrischen

Abteilung Herrn Dr. Schröder

haben wir Vereinbarungen getroffen,

wie wir unsere Zusammenarbeit

weiter vertiefen können.

Der Runde Tisch

Wer unter einer seelischen Krankheit

leidet, muss sein Leben neu

organisieren. Krankheitsfördernde

Risiken müssen erkannt und vermieden

werden, gesundheitsfördernde

Einflüsse gilt es zu stärken.

Als Profis sollten wir diesen Prozess

nach den Prinzipien des Recovery-Konzepts

begleiten:

• Anerkennung und Wertschätzung

für bereits geleistete Schritte vermitteln,

• Zuversicht vermitteln, dass weite-

re Besserung möglich ist

• und mit den Klienten Handlungsalternativen

erarbeiten, damit diese

zwischen verschiedenen Möglichkeiten

entscheiden können. Nur

wenn Wahlmöglichkeiten entwickelt

und auch „Umwege“ respektiert

werden, können Autonomie und

Selbstbefähigung (Empowerment)

weiter wachsen.

Der Runde Tisch ist eine gute Möglichkeit,

Recovery in diesem Sinne

zu fördern. Er findet nicht in einer

Krise, sondern in einer stabilen

Phase statt, weil man dann besser

planen kann. Am Runden Tisch versammeln

sich alle, die für den

Klienten oder die Klientin wichtig

sind: Betreuer/in, weitere Helfer und

Angehörige. Auch bei einer

„schwierigen“ Beziehung lohnt es

sich, Angehörige einzubeziehen,

wenn auf diese Weise eine belastete

Beziehung wieder

normalisiert

werden kann. Stabile

emotionale Beziehungen

wirken

krankheitsvorbeugend,

während emotional

belastende

Beziehungen das

Rückfallrisiko erhöhen.

Der Runde Tisch

dient dazu, die Le-

Kostenlose Informationsschrift für Klient/innen und ihre Angehörigen, Mitarbeiter/innen und Freunde von Spix

einzusehen auch unter www.Spix-ev.de


1. September Internes Spix-Info - Seite 2

bensplanung in den verschiedenen

Bereichen anzusprechen, über

verschiedene Handlungsoptionen

zu beraten und Vereinbarungen

zu treffen. Es gibt bereits ein

gutes Instrument zur Anleitung

und Dokumentation einer solchen

Planung: den Individuellen Hilfeplan.

Er konzentriert sich allerdings

vorwiegend auf die sozialen

Auswirkungen der Krankheit und

die dadurch erforderlichen Hilfen.

Genauso wichtig für die Planung

eines Lebens mit Krankheit sind

Beruf und Behandlung.

Der Landschaftsverband Rheinland

will zukünftig die Koordination

von beruflicher und sozialer Planung

fördern, etwa durch die Zusammenlegung

von Fachausschuss

(Planung beruflicher Hilfen)

und Hilfeplankonferenz

(Planung sozialer Hilfen). Besonders

schwierig ist es, auch die

ärztliche Behandlung in die Planung

einzubeziehen, weil niedergelassene

Psychiater nur eine

Pauschale von ca. 20 € pro Patient

im Quartal bekommen und dadurch

wenig Zeit investieren können.

Auch in den psychiatrischen

Institutsambulanzen (PIA) ist die

Zeit knapp.

Es ist daher ein sehr erfreuliches

Angebot von Herrn Dr. Schröder,

dass die Patienten der PIA des St.

Vinzenz Hospitals die PIA auch für

Runde-Tisch-Konferenzen nutzen

können, soweit dies erforderlich

und erfolgversprechend ist. Die

Vorbereitung erfolgt durch Klient/in

und Spix- Mitarbeiter/in: eine

Checkliste erstellen, alle wichtigen

Personen einladen, den Termin

koordinieren. In der PIA findet

dann ein Runder Tisch statt, an

dem alle therapeutischen, beruflichen

und sozialen Aspekte der

Krankheitsbewältigung besprochen

werden können. Die Ärztin

oder der Arzt der PIA moderiert

das Gespräch.

Behandlungsvereinbarung

Klienten, die schon einmal im St.

Vinzenz Hospital behandelt wurden,

können zukünftig mit den Ärzten

des St. Vinzenz Hospitals nach

Anmeldung bei Herrn Schröder

eine Behandlungsvereinbarung

abschließen. Betreuer/in, Spix-

Mitarbeiter/in oder auch andere

Vertrauenspersonen können daran

mitwirken.

In einer Behandlungsvereinbarung

werden Wünsche für den Fall einer

erneuten stationären Behandlung

– auch bei Zwangsbehandlung

– verbindlich vereinbart. Auf

diese Weise können Entscheidungen

auch für Zeiten getroffen werden,

in denen krankheitsbedingt

die Fähigkeit zu eigenen Entscheidungen

eingeschränkt ist. Oft ist

das Aushandeln einer Verhandlungsvereinbarung

ein wichtiger

Schritt der Auseinandersetzung

mit der eigenen Krankheit. Der

Patient fühlt sich ernst genommen,

kann für ihn belastende Erlebnisse

der letzten stationären Behandlung

besprechen und eventuelle

Missverständnisse klären. Behandlungsvereinbarungen

dienen

der Vertrauensbildung, fördern die

Compliance und die Eigenverantwortung

im Umgang mit der

Krankheit.

Chefarzt-Visite

Um den Informationsaustausch bei

stationären Behandlungen unserer

Klienten zwischen den Kollegen im

Krankenhaus und denen von Spix

weiter zu verbessern, kann zukünftig

ein Vertreter von Spix an

der Chefarztvisite von Herrn Dr.

Schröder teilnehmen, soweit die

Klientin oder der Klient einverstanden

ist. Für ambulant von Spix begleitete

Klienten ist dafür die Leiterin

der Gemeindepsychiatrischen

Dienste Frau Jöhren-Bauer zuständig,

für Klienten aus unseren

Wohnheimen deren kommissarische

Leiterin Frau an de Meulen.

Das Angebot gilt auch für gemein-

depsychiatrische Dienste von anderen

Trägern.

Wir danken Herrn Dr. Schröder

und seinem Team ausdrücklich,

dass sie trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen

im Krankenhaus

diese zusätzlichen Leistungen für

psychisch kranke Bürger unserer

Region ermöglichen!

Herzliche Grüße

Jo Becker

Impressum

Spix-Info

Herausgeber

Spix e.V.

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Tel.: 0281/16333-0

Fax: 0281/16333-29

E-mail: redaktion@spix-ev.de

Verantwortlich

Dr. Jo Becker

Redaktionsteam

Michaela Jöhren-Bauer

David Kalberg

Carolin Buß

Uschi Grolms

Mitarbeit an dieser Ausgabe

Claudia Ehret, Carola Bleckmann,

Rainer Tebbe, Willie Kuhmann, Michael

Mielke, Christine Schmitz,

Kathrin Grimm, Alexandra Hönnekes-Bathel

Layout & Gestaltung

David Kalberg

d.kalberg@spix-ev.de

Druck

Wittfeld – Wohnverbund

Uerdinger Str. 105 /

47441 Moers.

Tel: 02841/395539

Eine Einrichtung der

Grafschafter Diakonie

E-Mail:

wwvdruckerei@t-online.de

Auflage & Erscheinungsweise

500 Exemplare - erscheint vier Mal/

Jahr.


1. September Internes Spix-Info - Seite 3

Seit einiger Zeit bemüht sich die Angehörigengruppe

von Spix darum, eine Behandlungsvereinbarung

mit dem Chefarzt vom Vinzenz Hospital

Dr. Schröder auszuhandeln. In dieser Behandlungsvereinbarung

kann der psychisch

Behinderte, wenn es ihm/ ihr gut geht, bestimmen,

wie und wo er im Krisenfall behandelt

werden will. Diese Vereinbarung bezieht sich

nur auf die Behandlung im Vinzenz Hospital.

Es geht darum, dass er/ sie z.B. festlegt, auf

welcher Station er/ sie aufgenommen werden

will, welche Medikamente er/ sie nimmt oder

welche er nicht verträgt. Außerdem kann er in

gesunder Verfassung erklären, welche nicht

medikamentösen Behandlungsformen er/ sie

im Krisenfall möchte oder was das Krankenhauspersonal

bei einer Zwangsbehandlung

beachten soll. Er/ sie kann im voraus angeben,

welche Maßnahmen bezüglich Wohnung,

Bürotechnik

Inh. Heinz-Georg Kubasch

46485 Wesel Rudolf-Diesel-Str.54 ���� 0281 / 21503

46446 Emmerich Ossenbruch 1 ���� 02822 / 97007

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Fahrzeugen und auch eventuell vorhandenen

Kindern zu treffen sind. Diese Vereinbarung

soll eine Hilfe sein, den Wünschen des/ der

Betroffenen im Krisenfall, wenn er nicht mehr

seine Situation überblickt, gerecht zu werden.

Auch soll sie die Angst vor einem Klinikaufenthalt

mindern.

Wer sich eine Behandlungsvereinbarung ansehen

will, kann dieses bei Claudia Ehret in

der WfbM tun. Telefonnummer:

0281/31928510

Wer sich für die Behandlungsvereinbarung

dann interessiert, kann sich bei Dr. Jo Becker

telefonisch unter folgender Nummer melden:

0281/163311 oder direkt bei der Sekretärin

von Herrn Dr. Schröder, Chefarzt des St. Vinzenz

Hospitals in Dinslaken: 02064/441223.

Claudia Ehret


1. September Portrait Spix-Info - Seite 4

Mein Name ist Judith Schiemes, ursprünglich

stamme ich aus Krefeld, lebe aber seit Januar

2008 mit meinem Partner in Wesel. Darüber bin

ich sehr froh, ich habe nämlich vorher zwei Jahre

lang in Rheinberg - Borth gelebt. Wer den Niederrhein

und die Verkehrsgepflogenheiten desselbigen

kennt, ahnt vielleicht, was es heißt, ohne Auto

in Borth zu leben???!!!! Kontakte zur alten Heimat

„Krefeld“ gibt es durch meine Schwester,

meine Nichte und meinen Neffen. Ich bin 50 Jahre

alt, habe drei Kinder und zwei Enkelkinder.

Den Verein Spix habe ich über das Internet kennen

gelernt und seit Januar 2008 bin ich Besucherin

der Tagesstätte und fühle mich dort sehr

wohl.

Zu meinen Hobbys gehört es, Musik zu hören und

am PC zu sitzen. Ich habe Anfang des Jahres

entschieden, mich freiwillig zu engagieren, weil

ich insbesondere das Angebot der Treffs am Wochenende

und an den Feiertagen für sehr wichtig

halte. Viele Besucher – mich eingeschlossen –

wissen gerade an den freien Tagen nicht, was sie

unternehmen sollen und empfinden Langeweile.

Oft fehlt es außerdem an den finanziellen Voraussetzungen,

etwas zu unternehmen.

Mein Name ist Vanessa Krauß, ich bin 22 Jahre alt (und somit

die Jüngste Ehrenamtliche im Verein).

Geboren bin ich in Dinslaken und wohne in Voerde / Friedrichsfeld.

Im März 2008 kam ich als Tagesstättenbesucherin zu Spix

und bin seit einiger Zeit auch Nutzersprecherin der Tagesstätte.

Im Januar dieses Jahres wurde mein Interesse am Ehrenamt

geweckt und seit dem 1. Juli übernehme ich gemeinsam mit Frau

Schiemes offene Treffs an den Wochenenden und Feiertagen.

Nun ja, neben meiner freiwilligen Tätigkeit bei Spix übe ich seit

Januar 2007 eine weitere ehrenamtliche Aufgabe aus, nämlich

bei der Johanniter Hilfe in Dinslaken. Dort übernehme ich meist

an den Wochenenden den Sanitätsdienst, ich bin zum Beispiel

auf Großveranstaltungen dabei, um direkt vor Ort Menschen zu

helfen, die sich verletzt haben. Neben dem Hobby „Johanniter“

gibt es noch einige andere Sachen, die ich gerne mache.

Ich lese gerne, höre gerne Musik, gehe auf viele Konzerte, treffe

mich gerne mit meinen Freunden zum Bowlen, Kochen und DVD

Abend und sitze gerne am Computer.

Seit vier Jahren bin ich schon mit meinem Freund zusammen

und wir verbringen sehr viel Zeit miteinander. Und da gibt es da

noch meinen Hamster, dem ich viel Zeit widme und natürlich

nicht zuletzt meiner Familie!

Viel Spaß noch hier bei Spix!!!

Meine Entscheidung für die ehrenamtliche Mitarbeit bei

Spix ist nicht ganz uneigennützig, denn ich brauche eine

Aufgabe und Motivation, um endlich aktiv zu werden.

Ich freue mich auf viele ausgefüllte Wochenenden und

gemeinsame Treffs!


1. September Internes Spix-Info - Seite 5

Wo kommst du her?

Ich wohne in Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen)

Es ist dort sehr schön.

Was ist dort besonders schön?

Die Natur, die ruhige Lage und das ich dort viele

Freunde habe.

Was hast du früher beruflich gemacht?

Ich habe eine 3-jährige Lehre im Bergwerk gemacht.

Anschließend habe ich 14 Jahre Untertage in der Vermessung

gearbeitet. Als ich das Bergwerk verließ arbeitete

ich 2 Jahre als Verkaufsfahrer und betreute

bis zu 18 Kunden täglich. Dann habe ich eine Umschulung

zum Arbeitspädagogen gemacht.

Wie kommt es, dass du in der WfbM arbeitest und

wie wurdest du auf Spix aufmerksam?

Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten. Durch

Ralf Gerpheide (mit dem ich zusammen die Schulbank

drückte) wurde ich auf Spix aufmerksam. Ich

habe bei Spix hospitiert und es gefiel mir sehr gut.

Auf welche Schule bist du denn mit Herrn

Gerpheide gegangen?

Auf die FAA in Gelsenkirchen, wir haben zusammen

die Umschulung zum Arbeitspädagogen gemacht.

Was ist deine Aufgabe?

Menschen in unserer WfbM zu unterstützen. Sie zu

fördern und helfen, mit ihnen zu arbeiten und versuchen

sie zu stärken.

Was für Aufträge gab es schon in deiner Gruppe?

Wir haben Lampenfassungen, Mantelleitungen und

Laufrollenhalterungen montiert. Die Teile dann entweder

mit Kabelbindern zu 10t abgepackt und in Kartons

verpackt oder in Folien eingeschweißt. Auch Webcams

haben wir schon verpackt und Kartonagen aufgerichtet

als Vorarbeit für die Fa. Norgren, für die wir

auch schon pneumatische Baugruppen u. a. Montagearbeiten

gemacht haben.

Wie lange arbeitest du schon in der WfbM?

Ca. 3 1/2 Jahre.

Deine Tätigkeit hier?

Gruppenleiter in der Verpackung und Montage.

Wieviele Klienten hast du zur Zeit in deiner Gruppe?

Zur Zeit sind es 13 an der Zahl.

Bist du verheiratet, hast du Kinder und wie alt bist

du?

Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und bin 42 Jahre

alt.

Dein Lieblingsessen?

Pferdeklöpse und Pommes.

Was sind denn Pferdeklöpse?

Das sind Frikadellen aus Pferdefleisch

Deine Hobbys?

Meine Hobbys sind Fussball, lesen, spazieren gehen

und gammeln.

Ich habe gehört, du bist Trainer, welche Mannschaft

trainierst du denn?

Ich trainiere die SV Titania 26 Erkenschwick und meine

Spix-Mannschaft.

(Zur Erklärung: als begleitende Maßnahme biete ich

einmal in der Woche eine Fussballgruppe an.)

Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine Frau, mein Kind, eine Badehose.

Dein Lebensmotto?

Wenn man was verändern will, dann muss man bei

sich selbst anfangen.

Was magst du überhaupt nicht?

Langeweile, wenn meine Fussballmannschaft verliert

und wenn meine Lieben krank sind.

Carola Bleckmann


1. September Internes Spix-Info - Seite 6

Claudia Ehret und Reiner Tebbe waren am 29.06

bis 30.06.2009 bei diesem Seminar in Bielefeld –

Bethel. Um 10.00 Uhr wurde dieses Seminar mit

Grußworten von dem Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft

(LAG), dem Vertreter des

Bundesverbandes der Werkstatträte und des

Moderators des Seminars eröffnet.

Als erstes wurde die neue UN-Konvention - Übereinkommen

über die Rechte von Menschen

mit Behinderungen - vorgestellt. Diese wurde am

Dezember 2006 von der UN verabschiedet und

ist am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft getreten.

Sie ist verbindliches Recht.

Die UN überprüft alle 4 Jahre ob die 192 Mitgliedsstaaten

der UN die Konvention umsetzen.

Die Inhalte sind:

• Es ist normal verschieden zu sein Vielfalt

statt Einfalt

• Behindert ist man nicht, behindert wird man

Barrierefreiheit ( Zugänglichkeit) für alle

Behinderten

• Selbstbestimmt mit allen Rechten und

Pflichten

• Nichts ohne uns über uns

• Mittendrin statt nur am Rand

• Alle haben die Wahl , Teilhabe und Inklusion

selbstbestimmt

• Bildung: Gleiche Bildungschancen, lebenslanges

Lernen, dort wo alle lernen

• Uneingeschränkte Bürgerrechte für alle

Um 14.00 Uhr sollten hierzu Leistungsträger wie

der Landschaftsverband und die Arbeitsagentur

Stellung beziehen. Leider sind keine Vertreter

persönlich erschienen. Herr Lippert vom LWL

wurde zitiert:

• die UN-Übereinkunft ist geltendes Recht,

aber sie bietet keine konkrete Anspruchslage.

• Erst wenn sich die Leistungsgesetze ändern,

ändert sich auch etwas in der Verwaltung.

• Der Bund sollte mehr leisten und ein Bundesteilhabegeld

einführen.

• Wir wollen Vertreter von Selbsthilfegruppen

und Verbänden verstärkt einladen und mit

Ihnen reden

• Beteiligung und persönliche Anwesenheit

der Betroffenen an Planungs- und Entwicklungsgesprächen

• Teilnahme an den Sitzungen des Fachausschusses

in der Werkstatt

• Förderungen des persönlichen Budgets

• Hilfen sollen verlässlich sein (Zitat Ende)

Anschließend nahmen die Vertreter der BVWR

zu diesem Thema Stellung.

In Arbeitsgruppen wurde ermittelt, wie die Werkstatträte

die UN-Konvention vorantreiben können

und wo man sie eher bremsen sollten.

Am 2ten Tag stellte Thomas Fonck

(Fachberatung für Arbeits- und Firmenprojekte)

den Kombilohn WfbM vor. Der Werkstattrat von

SPIX wurde diesbezüglich noch in der eigenen

Werkstatt informiert.

Danach hielt Herr Niermann ein Rückblick über

die Geschichte der LAG NRW. Anschließend

wurde diese LAG aufgelöst. Wie geht es weiter?

Geplant ist eine Neugründung am

31.05.2010 in Düsseldorf. Sie soll aus 17 Vertretern

aus Werkstatträten aller Wohlfahrtsverbände

in NRW bestehen. Die genaue Aufteilung ist:

• Paritätischer Wohlfahrtsverband (7 Sitze)

• Caritas (3 Sitze)

• Diakonie (4 Sitze)

• AWO (2 Sitze)

• DRK (1 Sitz)

Die neu gewählte Landesarbeitsgemeinschaft

stellt 2 Vertreter für den Bundesverband der

Werkstatträte.

Rainer Tebbe & Claudia Ehret

Spix plant im September eine Ferienfreizeit an die

Ostsee, nach Kreuzkamp, in die Nähe von Lübeck.

Lübeck hat viele schöne Sehenswürdigkeiten,

die wir entdecken dürfen. Es wurde eine Pension

angemietet mit schönen Zimmern und einen

Ausblick auf See. Es ist eine Selbstversorger-

Freizeit, das heißt wir kochen selber oder werden

auch mal grillen, wenn das Wetter mitspielt. Es

gibt auch einen Vogelpark in der Nähe und vieles

mehr, was wir bei hoffentlich gutem Wetter entdecken

und besuchen können. Unsere Reisegruppe

besteht aus 18 Personen inklusive drei Betreuern.

Als Betreuer fahren mit: Gertraud Heyermann,

Peter Sprenger und Uwe Ehringfeld.

Wie es war und was wir alles unternommen haben,

berichten wir euch dann im nächsten Heft.


1. September Gruppenangebote Spix e.V. Spix-Info - Seite 7

Wir Wir sind sind 365 365 Tage Tage im im Jahr Jahr für für Sie Sie Sie da!

da!

Gruppenangebote in Wesel

SPZ - Sozialpsychiatrisches Zentrum

Kaiserring 16

46483 Wesel

Tel: 0281/1633316

(Teilnahme nach Vorgespräch)

Angehörigengruppe

Montags: 19:00—20:30 Uhr 1. Montag im Monat

Infos unter: 0151/51414073 Hr. Nobis (Sprecher der Angehörigengruppe)

Gesprächsgruppe

Montags: 17:00 – 18:30 Uhr 1. und 3. Montag im Monat

ab April 2009 ist die Gruppe für neue Teilnehmer offen!

Infos unter: 0281 / 1633316 Andrea Sanders / Katrin Grimm

Sportgruppen in Wesel

Dienstags: 20:00 - 21:30 Uhr Frau Riehl

Mittwochs: 16:30 - 17:30 Uhr Frau Reitz

Selbsthilfegruppen in Wesel

(Kaiserring 16, 46483 Wesel)

Selbsthilfegruppe „Spieler“

Montags: 19:00—21:00 Uhr jeden 2. und 4. Montag im Monat

Kontakt/Infos unter 0162/3497488

Selbsthilfegruppe „Hoffnungsschimmer“ (psychosomatische Beschwerden)

Dienstags: 19:30 – 21:30 Uhr in Wesel

FÜR NEUEINSTEIGER JEDER 1. DIENSTAG IM MONAT

Infos unter: 02064/7744033 oder 0281/63805

Internet: www.selbsthilfegruppe-wesel.de

Selbsthilfegruppe „Finsterlicht“ (Ängste / Depressionen)

Mittwochs: 19:30 – 21:30 Uhr in Wesel

Infos unter: 0281 / 3191126 oder 0176 / 27140419

Internet: www.shg-finsterlicht-info.de.vu

Selbsthilfegruppe „Das Ohr“ (Ängste / Depressionen)

Donnerstags: 19:00 – 21:00 Uhr in Wesel

Infos unter: 0281 / 2065833 Frau Czarkowski

Selbsthilfegruppe „Tinnitus“

Freitags: 19:00—21:00 3. Freitag im Monat

Infos unter: 0281 / 2065833 Frau Czarkowski

Selbsthilfegruppen in Xanten

(Marsstr. 70, 46509 Xanten, Tel: 02801/6611)

Selbsthilfegruppe „Adipositas“

Dienstags: 19:00—22:00 Uhr jeden 2. Dienstag im Monat

Infos unter: 02801/9881626 Fr. Dams

Angehörigengruppe für Ehe– und Lebenspartner

Montags: 19:00—20:30 Uhr jeden 2. Montag im Monat

Kontakt über Martin van Staa/Kathrin Grimm KBZ Xanten


1. September Angebote Spix e.V. Spix-Info - Seite 8

Angebote und Öffnungszeiten

Der Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ)

SPZ Wesel

Kaiserring 16

46483 Wesel

0281/1633316

Montags :

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

15:00–19:00 Uhr Treff

Dienstags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

15:00–19:00 Uhr Treff

Mittwochs:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

Donnerstags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

15:00–19:00 Uhr Treff

Samstags:

10:00-12:00 Uhr Präsenzdienst

BeWo Augustastr. 12

0281/1549070

11:00-15:00 Uhr Treff

am Kaiserring 16

Sonntags:

10:00-12:00 Uhr Präsenzdienst

BeWo Augustastr. 12

0281/1549070

11:00-15:00 Uhr Treff

am Kaiserring 16

SPZ Xanten

Marstraße 40-42

46509 Xanten

02801/6611

Montags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

11:00–15:00 Uhr Treff

Dienstags:

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

11:00–15:00 Uhr Treff

Mittwochs:

11:00-12:00 Uhr Treff

11:00-12:00 Uhr Sprechstunde

Freitags:

14:00-18:00 Uhr Treff

SPZ Schermbeck

Weseler Str. 5a

46514 Schermbeck

02853/912353

Dienstags:

10:00-13:00 Uhr Sprechstunde

Donnerstags:

16:00-19:00 Uhr Sprechstunde


1. September Veranstaltungen Spix-Info - Seite 9

Datum Uhrzeit Veranstaltungen

28.09.09 18.00 bis 20.00 Uhr

26.10.09 18.00 bis 20.00 Uhr

28.11. -

29.11.09

Psychoseseminar, „Was ist meine Seele wert?“ – Lebensperspektiven in

der Leistungsgesellschaft, SPZ Dinslaken

Psychoseseminar, „Wie können wir uns helfen?“ – Angehörige und Betroffene,

SPZ Wesel

11:00 bis 20:00 Uhr Adventsmarkt am Dom in Wesel

30.11.09 18.00 bis 20.00 Uhr Psychoseseminar, Themensammlung 2010, SPZ Dinslaken

Rehabilitation von psychisch kranken Straftätern:

Erstellen von Risikoprofilen und individuellen

Betreuungsvereinbarungen

Referent: Dr. Jo Becker

08.09.2009

Sozialrechtliche Fragen in der Gemeindepsychiatrie

Referent: Bernd-Ulrich Drost

16.11.2009

In dieser Fortbildung geht der Referent auf sozialrechtliche

Fragen z.B. zu folgenden Themen ein:

• Aufnahme von Klienten und Klärung der Kostenträgerschaft

• Rechtslage bei Klienten, die über Eigenmittelverfügen,

sozialrechtliche Fragen zu Einkommen und

Vermögen

• Sozialrechtliche Fragen beim Übergang vom Arbeitslosengeld

I zum Arbeitslosengeld II, z.B. bei

längerfristiger Krankheit

Anmeldungen und Fragen bitte an:

Kathrin Grimm

Tel.: 0281/1633316

e-mail: k.grimm@spix-ev.de

Selbstsicher und kompetent

Referent: Eva Schoofs

16.09. + 17.09.2009

Selbstsicheres und authentisches Verhalten vereinfacht

viele Situationen und macht das Leben leichter. Doch

um selbstbewusst anzukommen, muss ich wissen wer

ich bin, was ich kann und was ich will. Aufgrund von hohen

Anforderungen und zu viel Arbeit, Stress und Konkurrenz

vergessen wir oft, was unsere Ressourcen und

Ziele sind.

Theater-Seminar

Referent: Detlef Fuchs

08.10.2009

Die Theaterarbeit ist in besonderer Weise geeignet, in

einem Prozess lebendigen Lernens einen Raum zur Verfügung

zu stellen, in dem Menschen sich ausprobieren,

selbst erfahren, ausdrücken und wachsen können. Die

Teilnehmer/innen werden zuerst in die Grundlagen der

schauspielerischen Arbeit eingeführt. Hauptmerkmale

der theatralen Methode sind die Veränderung der Wahrnehmung

und die Arbeit an der Weiterentwicklung und

Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.


1. September Spix — Adressen Spix-Info - Seite 10

Spix e.V.

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Zentrale/Verwaltung 0281/16333-0

Fax 0281/16333-29

Geschäftsführer:

Dr. Jo Becker 0281/16333-0

j.becker@spix-ev.de

Verwaltung:

Karin Weis (Sekretariat) 0281/16333-0

k.weis@spix-ev.de

Renee Löhr-Sanders (Personal) 0281/16333-40

r.loehr-sander@spix-ev.de

Irina Santroch (Buchhaltung) 0281/16333-41

i.santroch@spix-ev.de

Gemeindepsychiatrische Dienste

Fachbereichsleitung:

Michaela Jöhren-Bauer 0281/16333-15

m.joehren@spix-ev.de

Sozialpsychiatrisches Zentrum

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Ansprechpartner:

Martin van Staa 0281/16333-17

m.vanstaa@spix-ev.de

Tagesstätte

Kaiserring 16, 46483 Wesel

Ansprechspartner:

Andrea Wagmann 0281/16333-13

a.wagmann@spix-ev.de

STOP NRW

Kaiserring 10, 46483 Wesel

Telefon 0281/1548950

Betreutes Wohnen (BeWo)

Augustastr. 12, 46483 Wesel

Telefon 0281/154907-0

Wohnheime und tagesstrukturierende

Angebote

Wohnheim „Haus Vivaldi“

Friedenstr. 46, 46483 Wesel

Zentrale/Verwaltung: 0281/82513

Kommissarische Heimleitung:

Elke an de Meulen 0281/82513

e.meueln@spix-ev.de

Tagesstrukturierende Angebote

Bereichsleitung:

Alexandra Hönnekes-Bathel 0281/9599188

a.hoennekes@spix-ev.de

Wohnheim „Haus Alia“

Salzwedeler Str. 23-25, 46485 Wesel

Bereichsleitung:

Franz Niederstrasser 0281/1633806

f.niederstrasser@spix-ev.de

Fachbereich Arbeit

Fachbereichsleiter:

Ralf Hahn

r.hahn@spix-ev.de

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

Bocholter Str. 8, 46487 Wesel

Zentrale/Verwaltung: 0281/31928510

Werkstattleitung:

Ralf Hahn 0281/31928512

Sozialer Dienst:

Gertraud Heiermann 0281/31928513

g.heiermann@spix-ev.de

Integrationsfachdienst (IFD) Wesel

Augustastr. 12, 46483 Wesel

Ansprechpartner:

Ute van Suntum 0281/16468-0

ute.vansuntum@ifdwesel.de

Institut

Marsstr. 70, 46509 Xanten

Telefon: 02804/219465

Geschäftsführerin:

Irmy Schwarzer

Einladung zur Nutzerversammlung

des Betreuten Wohnens

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

zur Nutzerversammlung laden wir Sie herzlich ein.

Dienstag, 8 September 2009 um 17.00 Uhr

möchten wir bei Snacks und Getränken folgende

Themen besprechen:

Vorstellung neuer Mitarbeiter

Wahl der Nutzersprecher

Planungen der kommenden Monate

Ihre Wünsche

Ihre Fragen

Anregungen & Kritik

Wir treffen uns in den Räumen des BeWo in der

Augustastr. 12, 3. Etage.

Für einen Fahrdienst ist gesorgt.

Bitte sprechen Sie uns an ……… ☺

Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr

freuen

Ihr Team vom Betreuten Wohnen der Spix


1. September Internes Spix-Info - Seite 11

Bei Sonnenschein ging es am 24.06.2009,

8.30 Uhr, mit 2 Bussen der Fa. Termath,

Hamminkeln, nach Münster. 1 Bus fuhr mit 22

Beschäftigten und Betreuern in die Innenstadt

von Münster, 42 Beschäftigte zzgl. Betreuer fuhren

zum Allwetterzoo, um dort einen schönen

Tag zu verbringen. Hierüber sei nachstehend

berichtet.

Gegen 10.00 Uhr trafen wir am Zoo ein. Dort

machten sich mehrere Gruppen zu einem Rundgang

auf. Der Allwetterzoo, der 1974 eröffnet

wurde, verdankt seinen Namen den Allwettergängen,

das sind 1 km überdachte Wege, die

vor Regen und heißer Sonne schützen. Im Winter

sind die 12 großen begehbaren Tierhäuser

beheizt. Manche, beispielsweise die ZoORANGerie

oder das Tropenhaus, ließen mit ihrer üppigen

Bepflanzung beinahe Urlaubsstimmung

bei uns aufkommen .

Tiere aus aller Welt, insgesamt 3.500 an der

Zahl, waren "hautnah" zu bestaunen. So

konnten wir klettergewandte Orang-Utans,

schnellfüßige Geparden, sprunggewaltige Tiger

oder schwergewichtige Nashörner bewundern.

Ich, Michael Mielke, bin Nutzer des Betreuten

Wohnens (BeWo) und der Tagesstätte von Spix

e.V.

Am 7. Mai besuchte uns Herr Berensmeier, der

Kreisdirektor von Wesel. Besucher der Tagesstätte,

Herr Burghardt und Frau Kraus, berichteten

zusammen über die Tagesstätte, das Betreute

Wohnen und das Sozialpsychiatrische Zentrum.

Am 2. Juni besuchte uns der Landschaftsverband

Rheinland. Bei diesem Besuch habe ich

kurz beschrieben, wie und warum ich vom BeWo

betreut werde und die Tagesstätte besuche.

Erzählt habe ich zum Beispiel vom Hilfeplan. Ferner

noch vom Haushaltsnahen Dienst, da ich

auch den in Anspruch nehme. Außerdem habe

ich die Freizeitmöglichkeiten angesprochen. Des

Weiteren haben mich noch zwei weitere Nutzer

der Tagesstätte und des Sozialpsychiatrischen

Zentrum bei der Vorstellung unterstützt.

Die gepflegte Parklandschaft mit ihren Picknickplätzen

lud zum verweilen und zur Einnahme einer

Mahlzeit ein.

Wir sorgten aber nicht nur für unser eigenes

leibliches Wohl, sondern auch, wo das möglich

war, für das der Tiere. So war es eine besondere

Attraktion die Elefanten zu füttern, die kunterbunten

Loris konnten leider an diesem Tag

nicht mit Nektar verwöhnt werden.

Ein besonderer Höhepunkt unseres Zoobesuches

waren die Vorführungen im Delphinarium. Delfine

und Seelöwen zeigten ihre Kunststücke unter Anleitung

ihrer Trainer, und auch sie wurden dafür

mit einer "Mahlzeit" belohnt.

So ging die Zeit im Fluge vorbei, so dass wir noch

nicht einmal alles gesehen hatten. Gegen 15.30

Uhr trafen wir uns wieder an unseren Bussen

und traten die Heimreise an.

Es war ein toller Werkstattausflug !!!

Willi Kuhmann

Die Besucher vom Landschaftsverband und des

Kreises schauten sich danach auch die Werkstatt

und die Wohnheime an.

Michael Mielke


1. September Internes Spix-Info - Seite 12

Am 16. Juni fand die erste Nutzerversammlung

für dieses Jahr statt. Zu Beginn stellten sich

zwei neue Mitarbeiter vor. Das Team von Herrn

Heidemeyer wird nun durch Herrn Moshref und

Frau Buß unterstützt.

Die Aufgaben eines Nutzersprechers wurden

durch Frau Buß noch einmal vorgestellt. Zudem

rührte sie die Werbetrommel für dieses

Amt. Alle Interessenten können sich gerne mit

ihr in Verbindung setzen, um nähere Infos über

dieses Amt zu erhalten. Herr Sendner ist bisher

der einzige, der das Amt des Nutzersprechers

bestreitet. Am 8. September 2009 um 17:00

Uhr wird die nächste Nutzerversammlung erfolgen,

hier findet auch eine Nutzersprecherwahl

statt.

Unter dem Motto „Barrierefreies Europa" hatte

der Landschaftsverband Rheinland am 16. Mai

2009 von 11 bis 18 Uhr zum 12. LVR-Tag der

Begegnung eingeladen. Im Archäologischen

Park Xanten feierten rund 30.000 Gäste das

große, deutschlandweit einmalige Fest für

Menschen mit und ohne Behinderungen. Bunte

Aktionen, Musik – u.a. traten die Gruppen Klee

und BASTA auf –, Informationen und jede Menge

Spaß zum Nulltarif gab es für Groß und

Klein im LVR-Römerzentrum.

Bei Deutschlands größtem Familienfest gab es

Aktionen von A wie A capella-Singen über

Sportaktionen bis Z wie Zirkusvorstellungen.

Ein Höhepunkt war das Offene Singen im Amphitheater.

Unter dem Motto „Europa klingt"

sind fast 1 000 Sängerinnen und Sänger von

verschiedenen Chören zusammenkommen.

Gemeinsam mit der Kölner Gruppe BASTA und

den Gästen des Festes haben sie Stücke aus

dem klassischen Volksliedgut bis zur modernen

Pop-Musik aufgeführt. Ein weiteres Highlight

war das Konzert der Gruppe Klee. Die Gruppe

hatte für den Tag der Begegnung ein eigenes

Lied geschrieben. Neben der Musik war mit viel

Theater, Tanz, Zirkus, europäischen Künstler-

Weitere Themen der Versammlung waren Wünsche

und Kritik der Nutzer. Unter anderem wurde

um mehr Gruppenangebote gebeten. Bemängelt

wurde die Teilnahme an der Nutzerversammlung,

hier wünschen sich die Nutzer für die Zukunft

regere Beteiligung der Nutzer.

Ein Info-Abend zum Thema Behandlungsvereinbarung

wird für alle Nutzer und Interessierte im

August stattfinden. Dort stellt Dr. Jo Becker die

Behandlungsvereinbarung vor und beantwortet

Fragen hierzu.

Der Termin für das Sommerfest wurde noch einmal

bekannt gegeben. Es wird am 21. August im

Garten des SPZ, am Kaiserring 16 stattfinden.

Bis zur nächsten „gut besuchten“ Nutzerversammlung

am 8. September 2009, 17:00Uhr.

Carolin Buß

gruppen, Sport zum Mitmachen und Zuschauen,

einem Römerlager, einem Kochzelt mit europäischen

Köstlichkeiten und vielem mehr bestimmt

für jeden Besucher etwas dabei.

Natürlich war unser Verein auch wieder mit dem

großen „Spix-Zelt“ vor Ort und bot - neben einem

Grillstand und dem heißbegehrten Glücksrad -

auch diverse selbstgefertigte Werkstücke aus

den Kreativbereichen des „Hauses Vivaldi“, der

WfbM und der Tagesstätte zum Verkauf an.

Dank des heiteren Wetters und der vielen bekannten

Gesichter von Nutzern, Beschäftigten

und Mitarbeitern des Vereins, war das Fest wieder

ein voller Erfolg. Wir freuen uns schon auf

den nächsten Tag der Begegnung 2010 - dann in

der Kulturhauptstadt Essen.

Christine Schmitz (Quelle: www.lvr.de)


1. September Internes Spix-Info - Seite 13

Bericht der neuen Angehörigengruppe für

Ehe- und Lebenspartner psychisch kranker

Menschen.

Durch die lokale Nachrichtenzeitung erfuhren

wir, dass Spix e.V. ab Januar 2009 ein neues

Angebot für Ehe- und Lebenspartner psychisch

kranker Menschen bereithielt.

Nach den anfänglichen Bedenken, sich mit

einem bis heute tabuisierten Thema ein Stück

weit in die Öffentlichkeit zu trauen, entstand

ein monatliches Treffen in einer vertrauensvollen

und geborgenen Atmosphäre. Die Angehörigengruppe

in Xanten gibt uns die Möglichkeit

uns über psychische Erkrankungen zu

informieren, untereinander Erfahrungen im

Umgang mit unseren Partnern auszutauschen

und uns gegenseitig zu unterstützen.

Das Wissen darüber, dass alles Besprochene

höchst vertraulich behandelt und nicht nach

Die Teilnahme am Projekt „Gesundheit online“,

gefördert vom BKK Bundesverband, ermöglicht

Spix unter kompetenter Anleitung

von „beranet“ den schnellen und professionellen

Einstieg in die Online-Beratung.

Seit dem 01.08.2009 findet man auf der Internetpräsenz

des Vereins www.spix-ev.de einen

Link zu dem neuen Angebot. Nach einer

kurzen Registrierung, in der keinerlei persönliche

Daten abgefragt werden, kann es losgehen.

Es besteht die Wahl zwischen einer zeitversetzten

und verschlüsselten E-

Mailberatung oder der Inanspruchnahme eines

buchbaren Einzelchattermins.

Die Online-Beratung ist eine Ergänzung unserer

bisherigen Kontakt- und Beratungsformen

und spricht insbesondere Menschen an,

die aufgrund von Angst und Scham eine Distanz

zum Berater benötigen. Weiterhin ist diese

Beratungsform optimal für Menschen, die

lieber schreiben als reden oder die eine klare

Fragestellung haben aber einen großen Aufwand

scheuen. Die Beratung im Internet bietet

maximalen Komfort, da sie räumlich und

zeitlich unabhängig ist und ein Höchstmaß an

Anonymität bietet. Voraussetzungen zum Besuch

unserer virtuellen Beratungsstelle sind

ein internetfähiger PC und geringe Grundkenntnisse

im Bereich Internet/Mail.

Kathrin Grimm

Außen getragen wird ist für uns sehr wichtig.

Eine anonyme Teilnahme ist möglich.

Wir möchten mit diesem Artikel andere Ehe-

und Lebenspartner von psychisch kranken

Menschen ansprechen, die das fehlende Verständnis

der Mitmenschen kennen und auf der

Suche nach einem Ort sind, an dem man ihre

Gedanken, Gefühle und Ängste kennt und teilt.

Jeder ist herzlich eingeladen an unserer Angehörigengruppe

teilzunehmen.

Die Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat

im SPZ Xanten, Marsstr. 70 unter der Begleitung

von Sozialarbeiter Martin van Staa (0281

– 16 333 17) und Sozialpädagogin Kathrin

Grimm (0281 – 16 333 16).

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter gerne

telefonisch zur Verfügung.

Die Angehörigengruppe Xanten

32. 32. PPP PPP-Tage PPP Tage in der Weseler

Innenstadt

Innenstadt

Pauken, Plunder, Promenade… Gleich drei Veranstaltungen

auf einmal wurden uns vom 31.07. bis

zum 02.08.2009 in Wesels Innenstadt geboten:

Das Stadtfest mit Live-Musik und abwechslungsreichem

Programm, einen der größten Trödelmärkte

am Niederrhein und die bunte Promenadenkirmes.

Eine gelungene Premiere feierte das Drachenfest.

In sommerlicher Atmosphäre war am Freitagabend

mit dem Ballonglühen der Startschuss für ein optisch

imposantes und eindrucksvolles Ereignis gefallen.

Der Flugplatz am Römerwardt stand an diesem Wochenende

ganz im Zeichen der Flugdrachen. Eine

Vielzahl an farbenfrohen Luftgleitern konnte am

Himmel über der Rheinaue bewundert werden.

Am Samstag war auch Spix auf dem Vereinsfest in

der Innenstadt mit einem Informationsstand vertreten.

In der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr durften

wir sowohl einige Interessierte und Freunde unseres

Vereins, als auch Wesels Bürgermeisterin Ulrike

Westkamp und Herrn Hermsen, Leiter des Stadtmarketings,

an unserem Stand begrüßen.

Am Samstagabend gegen 22 Uhr fand dann wieder

das traditionelle Feuerwerk statt, das den Rhein in

ein leuchtendes Farbenmeer tauchte. Tausende

Besucher ließen es sich nicht nehmen das Lichtspektakel

am Weseler Nachthimmel zu verfolgen.

C. Schmitz (Quelle: RP)


1. September Personelles Spix-Info - Seite 14

Neueinstellungen

Vivaldi Blommen, Julia Heilerziehungspflegerin

im Anerkennungsjahr zum 01.07.2009

Vivaldi Daum, Inken Familienpflegerin im Anerkennungsjahr zum 01.10.2009

IFD Erdmann, Sarah Raumpflegerin zum 01.08.2009

WfbM Brücker, Ulrich Gruppenleiter zum 15.08.2009

BeWo Schuyesmans, Pia Praktikantin im Rahmen

der Ausbildung „Sozialpädagogik SPH“ zum 01.09.2009

BeWo Küppers, Tanja Dipl.-Soz.-Arbeiterin

im Anerkennungsjahr zum 01.10.2009

TS Karmann, Viktoria Praktikantin Rahmen

der Ausbildung „Sozialpädagogik SPH“ zum 01.09.2009

TS Gamert, Celia Praktikantin im Rahmen

der Ausbildung „Sozialpädagogik SPH“ zum 01.09.2009

Ausgeschiedene bzw. Aussscheidende

Vivaldi Hilbert, Margret Heimleitung zum 30.06.2009

Vivaldi Hitz, Christine BL zum 30.09.2009

Alia Lenninger, Seb. Lebensbegleiter zum 30.06.2009

IFD Erdmann, Carolin Raumpflegerin zum 31.07.2009

BeWo Hieronimus, Miriam Praktikantin zum 15.08.2009

BeWo Graff, Viktor BL zum 30.09.2009

WfbM Kaminski, Karl Heilerziehungspfleger

im Anerkennungsjahr zum 30.09.2009

Bereichswechsel

Hasselmann, Claudia wechselte vom SPZ zum Haus Vivaldi zum 04.06.2009

Garwermann, Sascha wechselte von Vivaldi zur WfbM

mit 15 Wochenstunden zum 01.07.2009

Oesterschmidt, Anne wechselte von Vivaldi zum Haus Alia zum 01.07.2009

Ebbinghaus, Enomiya wechselt von der TS zum BeWo zum 01.09.2009

Angenendt, Sefefanie wechselt vom BeWo zur WfbM zum 01.10.2009

Neue Leitung der Spix-Wohnheime

Zum 1.7.09 wurde Elke an

de Meulen, die langjährige

stellvertretende Heimleiterin,

mit der kommissarischen

Leitung der Wohnheime

und tagesstrukturierenden

Angebote betraut.

Sie vertritt ihren Bereich in

der Betriebsleitung von

Spix.

Der Kollege Tobias Blommen aus

dem Haus Vivaldi ist am 15.06.2009

zum ersten Mal Vater geworden. Seine

Frau brachte um 0.06 Uhr den

kleinen Vincent (3750gr/53cm) zur

Welt.

Alle Mitarbeiter von Spix wünschen

der jungen Familie nur das Beste.


Das Haus Vivaldi bietet

innerhalb seiner Räumlichkeiten

die tagesstrukturierende

Maßnahme des

LT24 an.

Die Führung dessen oblag

bis Juni diesen Jahres Sascha

Garwermann, der

den Bereich mit Leben

und Struktur gefüllt hat,

der aber auch andere Bereiche

des Vereins kennen

lernen wollte und nun dort

tätig ist.

Anne Köster verließ LT24

bereits im Februar diesen

Jahres, um sich der Gastronomie

zuzuwenden, so

dass jetzt ein völlig neues

Team innerhalb des Bereichs

tätig ist:

Alexandra Hönnekes-

Bathel (Dipl.-Sozialarbeiterin)

ist bereits seit

Mai als Leitung des Bereichs

LT23/24 im Einsatz

und war vorangehend mit

der Bereichsleitung Wohnbereiche

Haus Vivaldi betraut.

Manuela Ilgen (Dip.-

Sozial-Wissenaschaftlerin)

stieg zeitgleich ein und

war ebenso Wohnbereichsleitung.

Neu im Team ist seit Juni

09 Claudia Hasselmann

als Ergotherapeutin, die

sicherlich dem einen oder

anderen noch aus der

Alexandra Hönnekes-Bathel

1. September Internes Spix-Info - Seite 15

Tagesstätte bekannt ist und die nun ihren Erziehungsurlaub

beendet hat. Unterstützt werden sie

derzeit von einer Honorarkraft und einer Praktikantin.

Die gute Besetzung der letzten zwei Monate sowie

die gute Arbeit des Vorgängerteams machten

es möglich auch räumliche Veränderungen auf den

Weg zu bringen. Der Bereich der Beschäftigung

wurde in den hinteren Teil des Hauses Vivaldi, der

auch an den Garten angrenzt, verlegt und bietet nun

mehr Licht und mehr Platz. Auch das Büro ist nun

im hinteren Bereich untergebracht.

Die Tätigkeiten innerhalb des Bereichs orientieren

sich teilweise an den bestehenden Bereiche der

WfbM: Küchenbereich, Gartenarbeit, Verpackung

und Beschäftigung bieten den hier Tätigen Abwechslung

innerhalb ihrer Tagesstruktur und die

Möglichkeit unterschiedliche Fähigkeiten zu fördern,

um lebenspraktische Fähigkeiten zu verbessern oder

auf eine Tätigkeit in der WfbM vorzubereiten.

Der Tag im LT24-Bereich beginnt um 08:00 Uhr mit

einem gemeinsam zubereiteten

Frühstück und

dem Austausch über die

Ereignisse des vorangegangenen

Tages, wobei

auch ein Arbeitsbeginn um

10:00 Uhr für „Nicht-

Frühaufsteher“ möglich ist.

Nachdem der Letzte dann

durch das Frühstück und

den damit verbundenen

Kaffee erwacht ist, startet

um 09:00 Uhr die eigentliche

Arbeit in den unterschiedlichen

Bereichen in

Arbeitseinheiten von 45

Minuten und einer dann

stattfindenden Pause.

Um 12:30 Uhr kommen

dann alle wieder zum ge-

meinsamen Mittagessen

zusammen, das vorangehend

von Teilnehmern

gekocht worden ist. Der

Eine oder Andere geht im

Anschluss um 13:00 Uhr

schon in den verdienten

Feierabend. Der Rest genießt

die Mittagspause bis

13:30 Uhr und startet

dann „voller Elan“ noch

einmal bis 15:00 Uhr

durch.

Als neue Leitung des Bereichs

bleibt mir an dieser

Stelle noch eins zu sagen:

DANKE Sascha, DANKE Anne!


1. September Spix-Info - Seite 16

Viktor Graff hätte zu Beginn seines beruflichen Werdegangs

wohl nicht gedacht, dass er einmal mit und für seelisch

kranke Menschen arbeiten würde – obwohl er sich in

seinem Zivildienst auch für behinderte Menschen eingesetzt

hat. Aber zunächst absolvierte er eine Ausbildung

zum Einzelhandelskaufmann, um dann den mütterlichen

Betrieb zu übernehmen, einen Getränkehandel. Später

schulte er zum Tischler um und erwarb die Ausbilderberechtigung.

Durch persönliche Kontakte erfuhr er, dass Spix im Rahmen

einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme „ arbeitsorientierte

Beschäftigungsangebote“ für psychisch kranke

Menschen entwickeln wollte. Er übernahm das Projekt im

Oktober 1988 und fand Spaß an der Kombination seiner

bisherigen beruflichen Kenntnisse mit pädagogischer Arbeit.

Durch Zusatzausbildungen bildete er sich fort und

blieb bei Spix, zunächst im „ Projekt Arbeit und Beschäftigung“

und später in der neu gegründeten Tagesstätte. Mit

hohem persönlichen Engagement und viel Kreativität richtete

er mit den Klienten eine Holzwerkstatt ein, in der in

der Folgezeit Igel

und Giraffen, aber

auch Gartenmöbel

und Schachbrett–Tischeentstanden.

Nicht nur bei

Klienten war Viktor

Graff sehr beliebt,

auch die

Kolleginnen und

Kollegen schätzen

Margret Hilbert hat einen

vielfältigen Berufsweg als

Sozialarbeiterin durchlaufen.

Zunächst war sie

12 Jahre in einer Jugend-

und Drogenberatungsstelle

tätig, bei der

die Beratung gefährdeter

und kranker junger Menschen

im Vordergrund

stand. Nach ihrem Zusatzstudium

der Supervision

in Amsterdam

machte sie sich selbständig

und lernte in den folgenden

Jahren als Supervisorin

fast alle Felder

der sozialen Arbeit kennen, wobei Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie

ihren Schwerpunkt bildeten. Auf diese

Weise kam sie auch zu Spix und Spix lernte ihre Arbeit

schätzen. Nach dem Ausscheiden der früheren Heimleitung

2005 bewarb sie sich um diese Stelle. Sie übernahm

die Leitung von Haus Vivaldi mit seinen Außenwohngruppen

ab April 2005.

Personelles

ihn wegen seiner besonnen

Art, Probleme ganz in

Ruhe von allen Seiten zu

betrachten und dabei seine

Pfeife nicht ausgehen

zu lassen. So wählte man

ihn auch bald zum Betriebsratsvorsitzenden,

ein Amt, das er auf seine

hartnäckige und ausgleichende

Art viele Jahre

erfolgreich ausübte.

In den Folgejahren suchte

er bei Spix weitere berufliche

Herausforderungen.

Er wechselte in das Betreute

Wohnen und übernahm

dort die Bereichsleitung. Den schwierigen Prozess

der Umstellung von einer pauschalen Finanzierung zum

System der Fachleistungsstunden löste er mit großem

Engagement, wobei ihm Klienten wie Mitarbeiter gleichermaßen

am Herz lagen. Ihm ist es wesentlich zu verdanken,

dass Spix heute mit 18 Mitarbeitern und 90 Klienten

einer der größten Anbieter des Betreuten Wohnens im

Kreisgebiet ist.

Viktor Graff wechselt zum 01.10.2009 auf eigenen

Wunsch zu einem großen Wohlfahrtsverband, der ihn

zum Aufbau eines neuen gemeindepsychiatrischen Projekts

gewinnen konnte. Wir danken Viktor für seine langjährigen

herausragenden Dienste bei Spix und wünschen

ihm für seine berufliche und private Zukunft Glück, Gesundheit

und Erfolg.

Jo Becker

Als Heimleiterin gestaltete sie den schwierigen Prozess

der Veränderung unserer Bewohnerstruktur. Bewohnerinnen

und Bewohner, die in den 90er Jahren im Rahmen

des „Enthospitalisierungsprogramms“ aufgenommen worden

waren, benötigten zunehmend altengerechte Betreuungsangebote,

während auf frei werdende Plätze jüngere,

oft besonders schwer erkrankte Menschen einzogen. Die

Weiterentwicklung und Differenzierung der Versorgung ist

unter ihrer Leitung vorbildlich gelungen. Ein besonderes

Anliegen war ihr, neben der hohen Fachlichkeit eine Atmosphäre

des Respekts und liebevoller Wertschätzung

zu pflegen und jeden kranken Menschen in seiner besonderen

Art anzunehmen und zu fördern. Nicht zuletzt die

Organisation individueller Feiern und gemeinsamer Feste

haben zu dieser Atmosphäre, dem „Geist vom Haus Vivaldi“,

beigetragen.

Margret Hilbert ist zum 30. Juni 2009 auf ihren Wunsch

ausgeschieden, um sich neuen beruflichen Herausforderungen

in ihrer Heimatstadt Essen zu stellen. Wir danken

Margret für ihre engagierte Arbeit für unsere Bewohnerinnen

und Bewohner und wünschen ihr für die Zukunft

alles Gute.

Jo Becker

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