09.04.22 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

· GEWINNSPIEL

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

9. April 2022 · Ausgabe KW 14/22 · an alle Haushalte

Coronakrise, Klimakrise,

Ukrainekrise – und bei

manchen Menschen

kommen auch noch persönliche

Probleme dazu:

Da kann einem schon mal

alles über den Kopf wachsen,

zu viel werden. Dann

wird Zuversicht zur Kunst.

Dabei kommt man mit

Optimismus besser durchs

Leben. Doch ist Optimismus

auch in schwierigen

Situationen angebracht?

Ja, sagt die erfolgreiche

Führungskräftetrainerin

und Autorin Andrea Lienhart.

Es geht nicht darum,

alles durch eine rosarote

Brille zu betrachten. Positives

Denken und Handeln

meinen vielmehr ein Einverständnis

mit dem Leben,

sie erhöhen die Lebenszufriedenheit,

setzen Energie

frei und helfen, schwierige

Situationen zu bestehen.

Sie behauptet sogar, man

könne Optimismus und

Selbstfürsorge lernen.

Wie? Das zeigt sie humorvoll,

praxisnah und mit vielen

Beispielen in ihren beiden

neuen Büchern: „Man

muss mit allem rechnen.

Auch mit dem Guten. Die

Kunst der Zuversicht“ und

„Ich bin immer für mich

da. Das Geheimnis der

Selbstfürsorge“ sind kleine

psychologische Ratgeber,

die – zum Beispiel als liebevolles

Geschenk zu Ostern –

zu mehr Lebensfreude und

positivem Denken inspirieren.

In diesem Sinne

wünschen wir Ihnen, liebe

BZ-Leser und -Leserinnen,

ein schönes Osterfest. Tun

Sie, was immer Ihnen Freude

macht! Nur, wenn wir selbst

nicht zu kurz kommen,

können wir auch für andere

da sein.

lindauer_buergerzeitung

Soforthilfe für die Seele

Ein Jahr Krisendienst Schwaben mit steigender Nachfrage nach Unterstützungsangeboten

Seit etwas über einem Jahr

gibt es den Krisendienst

Schwaben, ein kostenloses

Hilfsangebot für Menschen in

psychischen Krisen. Die erfreuliche

Bilanz nach einem

Jahr Soforthilfe für die Seele:

mehr als 4.000 Anrufe von

Menschen in einer Krise und

181 Einsätze mobiler Teams

vor Ort.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 23.04.2022

Samstag, 07.05.2022

Samstag, 21.05.2022

Samstag, 04.06.2022

Die Gründe der Betroffenen

sind vielfältig. Einsamkeit, Zukunftsängste,

Sorge um Angehörige,

die Trauer um einen

geliebten Menschen oder sogar

um das verstorbene Haustier:

Mehr als 4.000 Mal haben

Menschen in Schwaben im

vergangenen Jahr in schwierigen

Situationen den Griff zum

Telefon getan und den Krisendienst

Schwaben angerufen.

Dabei sind die Telefonate für

den Anrufer kostenlos. Aber

die Mitarbeitenden kommen

als mobile Teams, wenn das

nötig ist, auch zu den Betroffenen.

In insgesamt 181 Fällen

leisteten sie Hilfe vor Ort.

„Die Zahlen zeigen, dass

unser unbürokratisches und

niederschwelliges Hilfsangebot

mehr und mehr angenommen

wird“, freut sich Bezirkstagspräsident

Martin Sailer.

Beraten werden die Menschen

in Notlagen und deren

Angehörige von den Fachkräften

aus Sozialpädagogik, Psychologie

und Psychiatrie. Tätig

sind sie alle in Augsburg,

wo die Leitstelle des Krisendienstes

ihren Sitz hat. Seit

dem vergangenen Juli können

Hilfesuchende dieses Angebot

rund um die Uhr zu jeder Tages-

und Nachtzeit nutzen.

Wenn ein hilfesuchender

Mensch anruft, versuchen die

Mitarbeitenden der Leitstelle

zunächst, im Telefongespräch

weiterzuhelfen. Wenn nötig,

vermitteln sie die Anrufenden

dann an die richtigen Ansprechpartner.

Dafür gibt es

eine umfangreiche Netzwerkdatenbank

mit Hilfsangeboten

in ganz Schwaben. Diese

Datenbank wurde eigens für

das Projekt angelegt.

Außerdem können die Mitarbeitenden

mobile Teams

aussenden, die die Hilfesuchenden

innerhalb einer Stunde

erreichen und direkt vor

Ort weiterhelfen. Je nach Bedarf,

Fall und Situation leiten

die mobilen Teams die Menschen,

die in eine Krise geraten

sind, an ambulante oder

stationäre Hilfen weiter. Auch

Fachstellen können sich übrigens

an den Krisendienst

wenden. Diese mobilen

Teams stehen von montags

bis freitags von 9 bis 21 Uhr

zur Verfügung. Am Wochenende

und an den Feiertagen

Die mobilen Teams des Krisendienstes können Betroffene in ganz

Schwaben innerhalb einer Stunde erreichen und direkt vor Ort

weiterhelfen.

Foto: Daniel Beiter

▶ Weiterbildung und Austausch

Vom 10. bis 22. April finden die 72. Lindauer

Psychotherapiewochen als Hybridtagung

statt. Die Leitthemen heißen dieses Mal

„Geschlechter“ und „Verantwortung“. S. 12

Durchschnittlich elfmal am Tag klingelte 2021 bei Gero Smolinsky

und seinem Team der Leitstelle des Krisendienstes Schwaben das

Telefon.

Foto: Sebastian Blum

sind sie von 13 bis 21 Uhr im

Einsatz.

Tanja Bohnert, neue Leiterin

des Haupt- und Rechtsamts

der Stadt Lindau: „Jeder kann

in eine Krise geraten. Auch bei

uns in Lindau raten wir allen

Menschen in Notlagen und

auch deren Angehörigen, das

kostenlose und anonyme Angebot

des Krisendienstes in

Anspruch zu nehmen“.

Der Krisendienst ist ein Hilfesystem,

das der Bezirk

Schwaben zusammen mit den

anderen bayerischen Bezirken

anbietet. Damit besteht bayernweit

ein präventives Hilfeangebot,

das es in dieser Form

in keinem anderen Bundesland

gibt. Anlass für das Projekt

ist das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz.

Es wurde im Jahr 2018 neu

geregelt, um den Bestimmungen

der UN-Behindertenrechtskonvention

nachzukommen

und die Selbstbestimmungsfähigkeit

psychisch

kranker Menschen zu

gewährleisten.

Alle Leitstellen, wie auch

die Leitstelle des Krisendienstes

Schwaben, finanziert der

Freistaat Bayern. Die Kosten

für die mobilen Teams tragen

dagegen die bayerischen Bezirke.

Die Leitstelle in Augsburg

betreiben die Bezirkskliniken

Schwaben, die mobilen

Teams vor Ort stellen die

Fachdienste der Träger der

freien Wohlfahrtspflege in

Schwaben, die Caritas und die

Diakonie. Alle arbeiten mit

dem bereits vorhandenen Versorgungsnetzwerk

eng zusammen.

Die Koordination und die

Weiterentwicklung des Krisendienstes,

die sich am Bedarf

orientiert, liegt beim Bezirk

Schwaben. Der Krisendienst

Schwaben ist Teil des

Netzwerkes der Krisendienste

Bayern. Die Notfallnummer

gilt im gesamten Freistaat und

wurde von März bis Dezember

2021 fast 54.000 Mal gewählt.

Im selben Zeitraum rückten

die mobilen Teams in ganz

Bayern zu 2.340 Einsätzen aus.

Sylvia Ailinger

Immer erreichbar

Krisentelefon 0800 / 655 3000

kostenlos.

Telefonische Beratung im Notfall

rund um die Uhr durch Fachkräfte

aus Sozialpädagogik, Psychologie

und Psychiatrie

Mobile Teams kommen und helfen

vor Ort: Montag bis Freitag

von 9 bis 21 Uhr,

Wochenende und feiertags

von 13 bis 21 Uhr

Mehr Informationen unter

www.krisendienste.bayern.

▶ Musiker spenden für Ukraine-Hilfe

Die BZ verlost Tickets für das Osterkonzert

der Musikkapelle Roggenzell, das unter

dem Thema „Passion – Leid und Leidenschaft“

am 17. April stattfindet. S. 15

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2 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Zusammenschluss: 1000 Ideen für 100 Jahre

Engagement und Einfallsreichtum in der Projektschmiede - Wie sieht das Lindau der Zukunft aus

100 Jahre ist es her, seit die

heutigen Lindauer Stadtteile Aeschach,

Reutin und Hoyren sich

mit der Insel zusammenschlossen,

und damit den Grundstein

für das heutige Lindau legten.

100 Jahre, die ein Grund zu feiern

sind, aber auch, sich Gedanken

zu machen, wie das Lindau

der Zukunft aussehen könnte.

Dazu haben sich mehr als 40

Bürgerinnen und Bürger in einer

Projektschmiede ausgetauscht.

Es war die erste Projektschmiede,

in der sich die Stadtverwaltung

mit einer Fragestellung direkt

an die Bürgerinnen und

Bürger wandte.

Die Perspektive muss stimmen.

Auch für Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons, die ebenso

wie alle anderen Anwesenden

nicht von einer Eingemeindung

der drei damals unabhängigen

Festlandsgemeinden

sprechen will. Es war vielmehr

ein Zusammenschluss. Ein Zusammenschluss,

bei dem jeder

heutige Stadtteil seine charakteristischen

Merkmale miteinbrachte,

die zum Teil heute

noch im Stadtbild zu sehen

sind. Die aber auch, da waren

sich viele Teilnehmer einig, immer

mehr verschwinden. Dies

wird oft als Verlust empfunden.

Wie also umgehen mit diesem

Jubiläum? Die Aktiven an

Ein Spielplatz zum

Toben und Spielen

den drei Thementischen näherten

sich von unterschiedlichen

Seiten. Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn stellte zusammen

mit seinem Stellvertreter

Arnold Weiner die Frage:

„Wie wollen wir das Jubiläum

feiern?“.

Einen Tisch weiter suchte

Carsten Holz, Geschäftsführer

der Lindauer Tourismus- und

Kongress GmbH (LTK), Antworten

auf die Frage, wie das Jubiläum

auch Impulse in die Zukunft

setzen kann, und letztendlich

zu noch mehr Lebensqualität

in Lindau – gerade für

die Einheimischen.

Geschichten sind Schätze

Noch konkreter wurden Alexandra

Abbrederis und Isabella

Natter-Spets. Sie wollen mit ihren

Erzähl-Cafes in den Stadtteilen

einen verborgenen Schatz

heben: Die Geschichten der dort

lebenden Menschen. Alltägliche

Geschichten, die etwas über das

Leben im Stadtteil, aber auch

über seine Bewohnerinnen und

Bewohner erzählen.

Drei Annäherungen, die in

drei Diskussionsrunden engagiert

und sehr konstruktiv diskutiert

wurden. Aber auch drei

Fragen, die bei aller Unterschiedlichkeit

zumindest im

Kern ähnliche Antworten

brachten: Die Menschen wollen

die Möglichkeit zur Begegnung

haben, möglichst in ihrem

Stadtteil.

Die Stadtteile im Fokus

Der Fokus soll weniger häufig

auf der Insel liegen, sondern

auch auf den Stadtteilen. Klar

wurde, dieses Fest und auch der

weitere Weg in die Zukunft können

nur gelingen, wenn sich die

Lindauerinnen und Lindauer

selbst engagieren und einbringen.

Zudem sollten alle (Verwaltungs-)

Hürden so niedrig, wie

möglich sein.

Für das Team des Kulturamtes

heißt dies zu überlegen, welche

Form des Feierns dem Anlass

entspricht. Natürlich ist

denkbar, dies mit einem Festakt

zu tun. Aber Warmbunn und

Weiner gingen auch der Frage

nach, wie sie private Initiativen

in den Stadtteilen besser unterstützen

können. Weiner fasste

es so zusammen: „Wir empfanden

den Abend als sehr informativ

und harmonisch. Gleichzeitig

konnten wir eine Menge

kreativer Vorschläge und Ideen

zur Planung unserer 100-Jahre-

Feierlichkeiten mitnehmen.“

Die Kinderherzen in Oberreitnau

schlagen seit einigen Tagen höher.

Mit der offiziellen Eröffnung des

neuen Spielplatzes im Pfarrweg wurde

ein langgehegter Wunsch Wirklichkeit.

Kletterturm, Rutsche und

Schaukel wurden von den Kleinen

aus dem Kindergarten Oberreitnau

gleich mit großer Freude ausprobiert.

Ein gelungener Treffpunkt für

alle Kinder des Ortes, so Kai Kattau

von den Garten- und Tiefbaubetrieben

Lindau, die den Spielplatz in

sechs Wochen reiner Bauzeit erstellt

haben. Passend zum schönen Wetter

hat Oberbürgermeisterin Claudia Alfons

allen Kindern zur Eröffnung ein

Eis spendiert. Tarja Prüss Foto: Enola Brög

Marion Maucher wird neue

Leiterin des Bürger- und Ordnungsamts

der Stadt Lindau.

Dies hat der Stadtrat in seiner

Sitzung am Dienstagabend

(29. März) beschlossen. Damit

folgt sie auf Tanja Bohnert, die

vom 1. Mai an die Leiterin des

Haupt- und Rechtsamts der

Stadt Lindau ist.

Künftig stehen an der Spitze

der Lindauer Stadtverwaltung

somit neben der Oberbürgermeisterin

zwei weitere Frauen

in leitender Verantwortung.

Maucher hat seit November

2010 die Abteilung Öffentliche

Sicherheit und Ordnung

bei der Stadt Lindau geleitet.

Sie ist Dipl.-Verwaltungswirtin

(FH) und hat ihren Abschluss

an der Hochschule für

öffentliche Verwaltung in

Ludwigsburg gemacht. Ihr

Amt wird sie antreten, sobald

ihre bisherige Abteilungsleiterstelle

neu besetzt ist. Bis dahin

wird die bisherige Amtsinhaberin,

Tanja Bohnert, das

Amt noch interimsweise leiten.

„Mit Marion Maucher haben

wir eine hervorragende Besetzung

für die Nachfolge von

Tanja Bohnert gefunden“, sagt

Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons. „Sie zeichnet

eine hohe fachliche und soziale

Kompetenz aus, für die sie innerhalb

wie außerhalb der Verwaltung

sehr geschätzt wird.“

Mit „Freude und Respekt“

geht Maucher ihr neues Amt

an. „Ich bin aber sicher, dass

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons begrüßte die Teilnehmenden

bei der Projektschmiede.

Foto: Jürgen Widmer

Schwarmintelligenz öfter nutzen

Warmbrunn schloss sich an:

„Ich war begeistert, überrascht

und verblüfft von der guten Energie

und den guten Beiträgen

der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

der Projektschmiede.“

In seiner Zusammenfassung

regte er an „diese Schwarmintelligenz

auch von städtischer

Seite noch häufiger zu nutzen“.

Eine Botschaft, die auch die beiden

Moderatoren Maite Ulaiza

und Florian Oberforcher erfreut

zur Kenntnis nahmen.

Für Carsten Holz ergaben sich

auch direkte Impulse für die Arbeit

der LTK: „Bei den Teilnehmern

habe ich den großen

Wunsch wahrgenommen, dass

in Lindau zukünftig den einzelnen

Stadtteilen viel mehr Beachtung

zukommt, etwa in der

Schaffung von attraktiven Begegnungsorten

oder dem Abbau

von Barrieren. Ich habe eine große

Bereitschaft für eine aktive

Beteiligung zur Gestaltung eines

inklusiven, lebendigen Miteinanders

in ganz Lindau wahrgenommen,

für das es allerdings

unbedingt eine verlässliche

Plattform mit koordinierenden

Ansprechpartnern braucht.“

Er sieht schon konkrete

nächste Schritte: „Als nächstes

gilt es, die Ideen weiter zu sortieren,

zu bewerten und mögliche

Zuständigkeiten zu klären.

Ganz wertvoll wird es sein, die

Ergebnisse in den Prozess zum

Aufbau eines vor allem nach innen

gerichteten aktiven Stadtmarketings

in unserer Stadt mit

einzubringen.“

Feste Ansprechperson notwendig

Für Alexandra Abbrederis

mich meine Kolleginnen und

Kollegen hervorragend unterstützen

werden.“

Zusatzinfo:

Das Bürger- und Ordnungsamt

ist der Begleiter der Lindauerinnen

und Lindauer

durch nahezu alle Lebenslagen.

So gehören unter anderem das

Standesamt, das Bürgerbüro,

die Straßenverkehrsbehörde

und auch der Friedhof mit dem

Krematorium zum Bürger- und

Ordnungsamt. Jürgen Widmer

kommt es darauf an, die richtige

Mischung aus vorgegebenem

Rahmen bieten und freiem Gestalten

für Interessierte zu finden.

„Wir wollen mit den Menschen

und Vereinen vor Ort arbeiten.

Außerdem ist uns klar

geworden, dass es eine feste Ansprechperson

braucht und dass

die Orte, an die wir einladen,

sehr wichtig sind.“

Jetzt werden die drei Projektgeber

die Erkenntnisse auswerten.

Danach geht es schrittweise

in die Umsetzung und eventuell

nochmal in eine Projektschmiede.

Denn das Fest kann

nur gelingen, wenn die Lindauerinnen

und Lindauer sich

einbringen können.


Jürgen Widmer

Weiterführendes:

• Die nächste Projektschmiede

findet bereits am Mittwoch, 6.

April, 18 Uhr in der Inselhalle

statt. Ein Projekt ist der Europa

Werte Wanderweg“. Das

überregionale Projekt kommt

Ende dieses Jahres nach Bayern

und kommende Woche in

die Projektschmiede mit der

Frage: „Wie finde ich Mitstreiter,

um den Europa-Werte-Weg

für Lindau gemeinsam gut vorzubereiten?“

• Mehr zur Projektschmiede auf

der Website www.stadtlindau.

de unter Bürgerbeteiligung.

Marion Maucher übernimmt Bürger- und Ordnungsamt

Diplom-Verwaltungswirtin folgt auf Tanja Bohnert - Neben Oberbürgermeisterin zwei Frauen in leitender Position

Marion Maucher

Foto: privat


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

3

Neuer Quartiersparkplatz

245 Parkplätze für Bewohner und Beschäftigte sind bald fertig

Der neue Quartiersparkplatz auf

der Hinteren Insel wird bis voraussichtlich

Ende April fertig

sein. Dann stehen dort bis zum

Beginn der geplanten Bebauung

für Bewohner und Beschäftigte

der Insel 245 Stellplätze zur Verfügung.

Einer Schrankenanlage

sichert den neuen Parkplatz.

Außerdem wird es außerhalb

dieser Schrankenanlage 30 gebührenpflichtige

Kurzzeitstellplätze

geben für Besucher

der Einrichtungen der Hinteren

Insel wie IHK, VHS oder

Ärzte. Die Parkzeit dort liegt

bei höchstens zwei Stunden

und kostet 1,60 Euro pro Stunde.

Für die Nutzung des Quartiersparkplatzes

auf der Hinteren

Insel muss mit der Stadt Lindau

ergänzend zu den Parkgenehmigungen,

die dort bereits erteilt

sind, eine vertragliche, kennzeichenbezogene

Vereinbarung geschlossen

werden. Die Voraussetzungen

für die Erteilung von

Parkkarten für den Quartiersparkplatz

sind vergleichbar mit

den bisherigen Regelungen für

das Sonderparkrecht für Bewohner:

Haupt- oder Nebenwohnsitz

auf der Insel, kein eigener Stellplatz/Garage

vorhanden, das

Für die kommende Sonderausstellung 2022 im Kunstmuseum Lindau

suchen wir vom 30. April bis 3. Oktober 2022 Unterstützung im Bereich

Besucherservice/Aufsicht.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Aufsichtskraft oder Securitypersonal (m/w/d)

in Voll- /Teilzeit oder geringfügige Beschäftigung

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 10.04.2022.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Als kommunaler Arbeitgeber mit hoher sozialer Verantwortung bieten wir

spannende und vielseitige Aufgaben in einem kollegialen Arbeitsumfeld.

Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten mit mobilem Arbeiten und der

bestmöglichen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Sie möchten Teil unseres Museumsteams werden? Dann bewerben Sie sich als

Wissenschaftlicher Volontär (m/w/d)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 24.04.2022.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Chancen im Streuobstbau

Geführte Wanderung von Obstbaumwart Martin Lein

Streuobstwiesen sind prägende

Bestandteile unseres

Landschaftsbildes, ein wichtiger

Lebensraum für Tiere und

Pflanzen und aus verschiedenen

Gründen stark gefährdet.

Sie verschwinden mehr und

mehr, da sich Lebensgewohnheiten

verändert haben, Bautätigkeit

viel Fläche verbraucht

und die Landwirtschaft mittlerweile

hoch spezialisiert ist.

In Oberreitnau befindet

sich einer von insgesamt sieben

Streuobstwanderwegen

Fahrzeug muss auf den Antragsteller

zugelassen sein oder es

muss eine Überlassungsbescheinigung

vorgelegt werden, keine

Beschränkung auf ein Parkausweis

pro Haushalt. Der Antrag

muss schriftlich gestellt werden.

Bewohner der Hinteren Insel

bezahlen für die Nutzung

ihres Sonderparkrechts auf

dem Quartiersparkplatz mit

Hauptwohnsitz weiterhin 30

Euro pro Jahr. Bewohner der

Vorderen Insel bezahlen 90

Euro pro Jahr. Bewohner der

Vorderen und Hinteren Insel

mit Nebenwohnsitz bezahlen

250 Euro im Jahr. Die Gültigkeit

bezieht sich ausschließlich

auf den Bereich der Quartiersgarage

auf der Hinteren Insel.

Nach der Einfahrt in den

Parkplatz muss während des

Parkens eine zusätzliche kennzeichenbezogene

Karte hinter

der Windschutzscheibe ausgelegt

werden. Mit dieser neuen

Parkkarte können Bewohner

der Vorderen Insel, die bereits

im Besitz des Sonderparkrechtes

für 30 Euro sind, gegebenenfalls

dann weiterhin auch

im Inselkern parken.

Voraussetzungen für Beschäftigte

der Insel: Das Fahrzeug

muss auf den Antragsteller

zugelassen sein oder es

muss eine Überlassungsbescheinigung

vorliegen, ebenso

ein Arbeitgebernachweis.

Der Beschäftigte muss in mindestens

anderthalb Kilometern

Entfernung zum Arbeitsplatz

auf der Insel wohnen.

Auch hier muss der Antrag

schriftlich gestellt werden.

Die Kosten hierfür liegen weiterhin

bei 250 Euro pro Jahr.

Alternativ bleiben den Bewohnern

und Beschäftigten

der Vorderen Insel bis auf Weiteres,

wie auch schon in der

Vergangenheit, die jeweiligen

Möglichkeiten zum Parken

am P3 Karl-Bever-Platz oder in

den Straßenbereichen Hasenweidweg,

Aeschacher Ufer,

Heckenweg (Beschäftigte

auch Bregenzer Straße) zu den

jeweils gültigen Konditionen.

Im Bereich Hasenweidweg

im Landkreis Lindau. Martin

Lein, Obstbaumwart der Stadt

Lindau, zeigt auf dieser Wanderung

durch das Hinterland

des Bodensees Chancen und

Wege auf, wie artenreiche

Obstwiesen für zukünftige

Generationen gesichert werden

können. Die Tour führt

unter anderem vorbei an städtischen

Kompensationsflächen,

auf denen Obstwiesen

als Ausgleichsmaßnahmen

für Bauvorhaben angelegt

wurden.

Aufgrund der unsicheren Pandemie-Lage

kann sich der Termin

noch verschieben, dies

wird auf der Homepage der

Stadt Lindau bekannt gegeben.

Wann: Samstag, 23. April

9 bis 12 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz am Freizeitzentrum

Oberreitnau

Mitzubringen: festes Schuhwerk,

Getränk

Die Wanderung findet nur bei

gutem Wetter statt.

Anmeldung: bis 21.04.2022

erforderlich unter: martin.

lein@lindau.de Tarja Prüss

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

die Aufgaben in einer Stadtverwaltung

sind so abwechslungsreich

und breitgefächert

wie das Leben selbst. Dies ist

mir diese Woche mal wieder

so richtig klar geworden, als

der Stadtrat unsere geschätzte

Kollegin Marion Maucher zur

neuen Leiterin des Bürgerund

Ordnungsamtes ernannt

hat.

Zum einen freu ich mich,

dass es viele Möglichkeiten

gibt, sich innerhalb der Verwaltung

weiterzuentwickeln.

Zum anderen zeigt es, was

viele – gerade junge Menschen

– verstärkt und verständlicherweise

bei der Auswahl

des Berufes suchen: Ein

abwechslungsreiches Arbeitsfeld,

in dem man sich selbst

einbringen und einen rele-

wurde am 31. März wieder der

Busparkplatz aktiviert - dieser

darf daher nicht mehr zum

Parken von Fahrzeugen benutzt

werden.

Die Antragsformulare stehen

ab Mittwoch, 20. April,

vanten gesellschaftlichen

Beitrag leisten kann. Arbeiten

in und für die Stadt hat viel

mit Sinnstiftung und Erfüllung

zu tun. Sich engagieren

für die Gemeinschaft und die

Welt um uns herum nachhaltig

zum Positiven gestalten –

sei es den Bürgern im Bürgerbüro

oder im Standesamt in

fast allen Lebenslagen weiterzuhelfen;

sei es im Bauamt

dazu beizutragen, Wohnraum

zu schaffen und das Erscheinungsbild

der Stadt weiterzuentwickeln

oder auch als

Stadtgärtnerin oder als Erzieher

in unseren städtischen Kindergärten.

Wir bieten für viele Berufe Karrierechancen

und die Möglichkeit,

an einem der – wie ich finde

– schönsten Orte zu arbeiten:

Die altehrwürdigen Toskana-

Gebäude strahlen nicht nur einen

einzigartigen Charme aus,

von hier sind es auch nur wenige

Schritte zum See. Wir sind

ein Arbeitgeber mit sozialer Verantwortung,

der flexibles und

mobiles Arbeiten ermöglicht,

Sicherheit und ein kollegiales

Umfeld bietet und mit dem sich

Beruf, Familie und Kinder vereinbaren

lassen. Zudem bilden

wir natürlich selbst auch aus,

denn uns ist wichtig, dass

Schulabgänger hier vor Ort eine

Perspektive haben und sich für

ihre Stadt einbringen können.

Im Übrigen gilt bei uns der

Grundsatz: Gleiche Arbeit, gleiches

Gehalt. Und Frauen haben

in der Lindauer Verwaltung

ebenso gute Karrierechancen

wie Männer: Mit Marion Maucher

und Tanja Bohnert als

künftiger Hauptamtsleiterin

hat der Stadtrat zuletzt zwei

wichtige Ämter mit Frauen besetzt.

Den beiden Kolleginnen

danke ich für Ihre hohe Einsatzbereitschaft

sowie die bisherige

gute Zusammenarbeit und

wünsche Ihnen für Ihre neuen

Aufgaben ein glückliches Händchen!

Wenn Sie auch zu unserem

Team gehören wollen oder sich

für eine Ausbildung interessieren,

dann schauen Sie auf unsere

Webseite oder melden sich

einfach bei unserer Personalabteilung.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Als kommunaler Arbeitgeber mit hoher sozialer Verantwortung bieten wir

spannende und vielseitige Aufgaben in einem kollegialen Arbeitsumfeld

im historischen Toskana-Park direkt am Bodenseeufer. Profitieren Sie

von flexiblen Arbeitszeiten mit mobilem Arbeiten und der bestmöglichen

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Abteilungsleitung (m/w/d)

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 20.04.2022.

auf der Homepage der Stadt

Lindau unter www.stadtlindau.de

→ Bürger, Politik &

Verwaltung → Formulare &

Anträge → P wie Parkrecht zur

Verfügung.


Michael Stiefenhofer

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Lindau setzt weiterhin auf Schutz vor Corona

FFP2-Maskenpflicht und 3G-Regel bleiben bestehen in allen Gebäuden der Stadtverwaltung mit Außenstellen

Corona und die damit verbundenen

Regelungen und Maßnahmen

haben alle in den vergangenen

zwei Jahren ziemlich

gefordert. Am 2. April sind

die bestehenden gesetzlichen

Regelungen zum Infektionsschutz

ausgelaufen.

Um dem aktuell besorgniserregenden

Infektionsgeschehen

mit seiner großen Zahl an

Der Lindauer Stadtrat hat in

seiner jüngsten Sitzung am

Dienstagabend vier Empfehlungen

des Klimabeirats abgesegnet.

Die vier Maßnahmen

sehen den Waldumbau, mehr

Stadtbäume sowie Konzepte

für eine Schwammstadt und

Starkregenereignisse vor.

Aus der Klimawandelstudie für

Lindau hatte der Klimabeirat

vier Empfehlungen erarbeitet,

die nun dem Stadtrat zur Abstimmung

vorgelegt wurden.

1. Stadtbäume: Schon jetzt

setzen die Stadtgärtner jedes

Jahr zwischen 60 und 70 Bäume.

Oft geht es dabei um den

Ersatz alter Bäume, die wegen

Krankheit oder anderer Gründe

gefällt werden mussten.

Der Klimabeirat empfiehlt,

darüber hinaus jedes Jahr

rund 50 zusätzliche Bäume zu

pflanzen. Bäume können CO2

speichern. Um Hitzeinseln zu

vermeiden und die Aufenthaltsqualität

im Stadtgebiet zu

Erkrankungsfällen weiterhin

Rechnung zu tragen, gelten

bei der Stadt Lindau und den

anderen Verwaltungsgebäuden

zum Schutz der Beschäftigten

sowie der Besucherinnen

und Besucher seit dem 4.

April deshalb folgende Regelungen:

Auf Grundlage des Hausrechts

gilt weiterhin in allen

Gebäuden der Verwaltung,

steigern, empfiehlt der Klimabeirat

ein Pflanzkonzept zu

erarbeiten.

2. Klimarobuster Mischwald:

Die städtischen Waldflächen

sollen weiter zu einem

klimaangepassten Mischwald

umgebaut werden. Rund 28

Hektar Wald besitzt die Stadt

Lindau. Mit dem Beschluss des

Stadtrates werden nun klimaresistente

Sorten gepflanzt

und der schon begonnene

Umbau vorangetrieben. Ein

artenreicher Wald kann seine

Schutzfunktionen viel besser

wahrnehmen. Er schützt vor

Geröll, Schneelawinen und

Bodenerosion, reinigt die

Luft, reguliert den Wasserhaushalt

und bietet Schutz für

viele Tier- und Pflanzenarten.

3. Starkregenkonzept:

Gemäß der Klimawandelstudie

werden die Starkregenereignisse

in den kommenden

Jahren und Jahrzehnten zunehmen.

Damit sind häufigere

Hochwasserereignisse zu

auch in allen Außenstellen, eine

FFP2-Maskenpflicht mit Bedeckung

von Mund und Nase.

Die Türen der Stadtverwaltung

und der anderen Verwaltungsgebäude

bleiben geschlossen,

um die Besucherzahl

zu steuern und den Zutritt

zu kontrollieren. Für Besucherinnen

und Besucher

der Verwaltung und aller Außenstellen

gilt weiterhin die

befürchten. Deswegen sollen

entsprechende Simulationen

erarbeitet werden, die dann

in die Notfallpläne der Stadt

Lindau eingearbeitet werden.

So kann sichergestellt werden,

dass man die potentiellen

Gefährdungsstellen

kennt, die Wasserwege besser

identifizieren und entsprechend

präventiv besser reagieren

kann.

4. Schwammstadt: Für die

Schwammstadt soll ein Konzept

erarbeitet werden. Bei der

Schwammstadt wird anfallendes

Regenwasser nicht nur kanalisiert

und abgeleitet, sondern

aufgenommen und gespeichert.

Stadtbäumen

kommt dabei eine besondere

Rolle zu.

„Bei drei Empfehlungen des

Klimabeirates geht es um Bäume.

Bäume stehen seit jeher

für den ewigen Kreislauf des

Lebens. So sagt ein chinesisches

Sprichwort: Planst Du

ein Jahr, so säe Korn, planst

3G-Regel. Der Zutritt ist auch

künftig nur mit einem gültigen

3G-Nachweis möglich.

Die Klärung und Erledigung

der Bürgeranliegen sollte

wo möglich telefonisch,

schriftlich oder per Mail erfolgen.

Anliegen, bei denen es

nötig ist, dass Bürgerinnen

und Bürger persönlich in die

Stadtverwaltung kommen,

müssen zuvor telefonisch oder

per Mail abgestimmt werden.

Ausnahmen gelten für das Gebäude

der Stadtverwaltung in

der Bregenzer Straße 12 mit

Bürgerbüro, Standesamt, Verkehrsbehörde

und Rechtsamt.

Hier regelt ein Sicherheitsdienst

den Besuchereinlass.

Für die Außenstellen gelten

unter Umständen ebenfalls

Sonderregelungen.


Patricia Herpich

Stadtrat beschließt Klimaschutz-Maßnahmen für Lindau

Mehr Stadtbäume und ein klimarobuster Wald - Vier Empfehlungen des Klimabeirats wurden abgesegnet

Genießen beim Abendmarkt


Foto: Kulturamt

Um geflüchtete Schülerinnen

und Schüler aus der Ukraine

aufnehmen zu können, werden

derzeit an den Schulen in ganz

Bayern pädagogische Willkommensgruppen

eingerichtet.

Regionale Produkte genießen,

frisches Obst und Gemüse einkaufen,

Bekannte treffen und

dabei den Sonnenuntergang unter

Platanen am Kleinen See genießen

–das ist das neue Konzept

des Lindauer Mittwochsmarktes

ab Mittwoch, 13. April.

Um noch mehr Interessierten

die Gelegenheit zum Einkauf

auf dem Markt zu geben, haben

Weitere Klimatipps gibt es auf klima.stadtlindau.de


Foto: Tarja Prüss (lokaleklimawebseite.png)

Du ein Jahrtausend, so pflanze

Bäume“, sagt Lindaus Klimaschutzmanagerin

Danielle

Eichler.

Tarja Prüss

Abendmarkt in Lindau ist Treffpunkt für alle

Jeden Mittwoch Einkaufen, Verweilen und Genießen - Kulisse ist Sonnenuntergang

Diese Willkommensgruppen sollen

den Kindern und Jugendlichen

Halt und Geborgenheit geben

und den Familien das Ankommen

erleichtern. Dafür

sucht das Bayerische Staatsministerium

für Unterricht und Kultus

(StMUK) bayernweit Personal,

die sogenannten Willkommenskräfte.

Die Stadt Lindau

unterstützt die Suche des StMUK

nach Menschen, die sich als

Willkommenskraft einbringen

möchten.

Durch die Willkommensgruppen

ist für die Kinder und

Jugendlichen eine erste schulische

Integration möglich und sie

können beim Spracherwerb unterstützt

werden. Interessierte

Menschen, die sich an den Lindauer

Schulen engagieren möchten,

gelangen mithilfe des angefügten

QR-Codes auf die Landingpage

für Willkommenskräfte

www.km.bayern.de/willkommenskraft,

wo alle weiteren Informationen

zum Thema zu finden

sind. Dort können sich engagierte

Lindauerinnen und Lindauer

auch ins Bewerberportal

eintragen. Informationen gibt es

auch telefonisch unter der Nummer

089/72 08 05 68 oder über

ukraine-hilfe@stmuk.bayern.de.

Enola Brög/Sylvia Ailinger

die Verantwortlichen des Kulturamtes

jetzt beschlossen, den

Markt vom Vormittag auf den

Nachmittag beziehungsweise

den Abend zu verlegen. Von

Mitte April bis September findet

der Lindauer Abendmarkt darum

immer mittwochs von 16 bis

21 Uhr am Kleinen See unterhalb

des Therese-von-Bayern

Platzes bei der Inselhalle statt.

Unter den etwa 20 Marktständen

sind Anbieter von

Fisch, italienischer Feinkost und

Antipasti, Schafwollprodukten

und Obstbränden, aber auch

von Obst, Gemüse, Käse, Brot

und Getränken. Auch das Kaffee

Rädle und das Umweltmobil gehören

zum Abendmarkt.

Der Abendmarkt soll nicht

nur zum Einkaufen, sondern

auch zum Verweilen, Probieren

und Genießen dienen und Treffpunkt

für Lindauerinnen, Lindauer

und Gäste sein. Dabei

könnte die Kulisse für den

Abendmarkt kaum schöner sein,

denn auf dem Nobelpreisträger-

Steg, der hinter der Inselhalle in

den kleinen See führt, lässt sich

der Sonnen untergang genießen.

Der Samstagsmarkt findet

weiterhin das ganze Jahr über

samstags von 7 bis 13.30 Uhr

statt. Stefanie Bernhard-Lentz

Ukrainische Kinder sollen Geborgenheit und Halt bekommen

Willkommenskräfte gesucht: Mit QR-Code auf die Landingpage und zum Bewerberportal

Mit diesem QR-Code erfahren

interessierte Menschen alles

über Willkommensgruppen


121

9

11

14

16

18

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

5

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 33 „Lehmgrubenweg“,

1. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2

BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 29.03.2022 in seiner

öffentlichen Sitzung den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 33

„Lehmgrubenweg“, 1. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ in

der Fassung vom 10.03.2022 beschlossen. Zugleich wurde vom

Stadtrat der Stadt Lindau (B) die öffentliche Auslegung gemäß §

3 Abs. 2 BauGB und parallel dazu die Beteiligung der Behörden

und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB

beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt, in

dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits vorhandenen

Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen Verkehrsaufkommen

in anderen Bereichen des Stadtgebietes. Daher

ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur Bundesautobahn 96

und Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer hierfür zielführend.

Des Weiteren sind großflächige und vor allem flache Grundstücke

von Nöten, um die Erfordernisse der Gewerbebetriebe erfüllen

zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

et waige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“ soll überwiegend

kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit bieten,

sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln. Außerdem ist die

verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante Erweiterung

des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell als landwirtschaftliche

Fläche genutzt. Diese befinden sich nicht im Eigentum

der Stadt Lindau und werden in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung

stehen.

Josephine-Hirner-Straße

1876/2

1671/10

1778/2

Bregenzer Straße

4

1771

1778/6

1772/2

1769/1

1767

zu

1778/2

1778/2

1671/9

123

zu

1771

1771/1

1666/1

1769/2

1665

1772

1666

1671/7

B12

10

1769/3

15

3 5

1665/1

1767/8

1767/7

1767/5

1767/6

1309/1

1767/4

1767/4

1871/1

38

17

1309/1

1872

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die bauleitplanerisch

gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros vorbehalten

bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen Flächen sollen

nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe besteht

zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes nur ein sehr

geringer Versorgungsbedarf, zum anderen wird durch die Auslagerung

dieser Betriebe die Nahversorgung in Innenstadtbereichen

gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn zieht

insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisende für Zwischenübernachtungen

oder Geschäftsreisende) an, welche nicht den

Tourismusstandort Lindau als solchen nutzen. Des Weiteren besteht

die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes schützenswerte

Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden Betriebe

einschränken. Den bestehenden Betrieben soll aber ausreichend

Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen Änderungen ihrer

Produktionsabläufe, gewährleistet werden. Außerdem sollen sie

gegebenenfalls erweitern können, wenn hierfür noch ausreichend

Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus aufgeführten

Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben, vorzugsweise

produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen. Eine

Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele durch

Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich südlich der Bundesstraße B12 im östlichen

Teilbereich des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße

im Stadtteil Reutin und umfasst eine Größe von ca. 2,6 ha. Das

Plangebiet grenzt im Norden an zwei sich ebenfalls in Aufstellung

befindliche Bebauungspläne an. Diese Bebauungspläne setzen

ebenfalls Gewerbegebiete mit Einschränkungen bestimmter Nutzungsarten

fest. Im Süden wird der Geltungsbereich durch das gewerblich

genutzte Firmengelände von Cooper Standard begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch einige Baulücken vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke

mit den Fl.-Nrn.: 1309/1 (Teilfläche), 1767, 1767/4 (Teilfläche),

1767/5, 1767/6, 1771 (Teilfläche), 1771/1, 1772 (Teilfläche),

1772/2, 1777/110 (Teilfläche), 1778/2 (Teilfläche), 1778/6, 1870,

1871, 1871/1, 1871/2 (Teilfläche), 1872 und 1873/1 (Teilfläche),

Gemarkung Reutin.

Umweltbezogene Stellungnahmen und Informationen

Die bisherige Umweltprüfung, in deren Rahmen der Umweltbericht

erstellt wurde, hat ergeben, dass für die Umweltschutzgüter keine

erheblichen, nachteiligen Umweltauswirkungen durch die 1.

Änderung „Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr. 33

„Lehmgrubenweg“ zu erwarten sind.

Die Umweltprüfung enthält Untersuchungen zu

– dem Schutzgut Tiere und Pflanzen und Biodiversität mit Aussagen

zur Flächennutzung, Biotopstruktur und Habitatstruktur

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge und zu

Altlasten

1661

Lehmgrubenweg

40

1777/12

1873

1870

1871

1767/4

1871/2

1644/1

1646/2

Robert-Bosch-Straße

zu

1871/2

1873/1

1646/3

zu

1777/110

1777/110

– dem Schutzgut Wasser mit Aussagen zum Grundwasser und

Oberflächengewässern

– dem Schutzgut Klima und Luft und Erhaltung der Luftqualität

mit Aussagen zum Kleinklima, zur Lufthygiene und zur Emissionssituation

– dem Schutzgut Landschaft mit Aussagen zur landschaftsbezogenen

Erholungsnutzung und zum Landschaftsbild

– dem Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit mit Aussagen

zur Erholungseignung, Lärmemissionen und Wohn- und

Aufenthaltsfunktion

– dem Schutzgut Kultur- und Sachgüter.

Weitere Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen

der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange liegen nicht vor. Von Seiten der zuständigen Stellen

wurden bisher keine Einwände zur Planung, was Umweltbelange

angeht, vorgebracht.

Folgende Gutachten mit Umweltbezug liegen vor:

– Artenschutzrechtlicher Kurzbericht von Sieber Consult GmbH

vom 09.03.2022

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 10.03.2022 liegt

mit seiner Begründung und dem Umweltbericht in der Zeit von

Dienstag, den 19.04.2022 bis einschließlich

Freitag, den 20.05.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach

Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der

Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden. Aufgrund des

derzeit eingeschränkten Publikumsverkehrs bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung, falls eine

persönliche Einsichtnahme gewünscht ist.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den Festsetzungen

verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8,

88131 Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung

nach § 3 Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind,

können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 33

„Lehmgrubenweg“, 1. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ unberücksichtigt

bleiben, sofern die Stadt Lindau deren Inhalt nicht

kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die

Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist (§ 3

Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung

werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat

zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei,

ob die Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes

führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage

der Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen &

Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Verfahrensvermerke

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in der Sitzung vom 24.06.2020 die Aufstellung des Bebauungsplanes

beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 11.07.2020 ortsüblich bekannt gemacht.

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

§ 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................... öffentlich ausgelegt.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können

Sie sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Iris

Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an

stadtplanung@lindau.de wenden.

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................

beteiligt.

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

§ 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................... erneut

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

öffentlich ausgelegt.

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom

.............................. bis ............................ erneut beteiligt.

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung, Umwelt und Vermessung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

Die Stadt Lindau (B) hat mit Beschluss des Stadtrats vom ............................... den Bebauungsplan gemäß

§ 10 Abs. 1 BauGB in der Fassung vom ............................... als Satzung beschlossen.

Ausgefertigt

Lindau (B), den ..........................

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

............................

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Datenschutz

Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan wurde am .......................... gemäß § 10 Abs. 3 Halbsatz 2

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und

dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der

Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt

„Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Der Bebauungsplan ist damit in Kraft getreten.

Lindau (B), den ..........................

............................

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

0 10 20 30 40 50 m

Geltungsbereich zum Entwurf der 1. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr. 33 „Lehmgrubenweg“ mit Stand

vom 10.03.2022 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

M = 1:1.000

Katasterstand April 2020

Lindau (B), den 30.03.2022

STADT Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Textliche Festsetzungen

Die Stadt Lindau erlässt den Bebauungsplans Nr. 33 “Lehmgrubenweg“, 1. Änderung “Beherbergungsbetriebe“

gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung.

Rechtliche Grundlagen:

• Gemeindeordnung (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl. S. 796, BayRS

Zeichnerische Festsetzungen

Planzeichenverordnung vom 18. Dezember 1990 (BGBl. 1991 I S. 58), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom

14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist


38

TÜV

47

57b

55

40

53

57a

42

44

63

65

7

67

69

13

19

17

27

23

14

12

29

2

20

18

16

1a

1

22

THW

3

98

1

5

3

7

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9

15

6

4

1

8

2a

2

St. Wolfgang

109

114a 114

26

28

116

3

5

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25

24

6

9

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4

2

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1

2

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6

31

15

21a

21

13

33

23

1

2

123

6 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Schwärzergraben

521 522 523

533/12

533/6

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 73 „Erweiterung des

Gewerbegebietes“,

8. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2

BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 29.03.2022 in seiner öffentlichen

Sitzung den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 73 „Erweiterung

des Gewerbegebietes“, 8. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

in der Fassung vom 10.03.2022 beschlossen. Zugleich

wurde vom Stadtrat der Stadt Lindau (B) die öffentliche Auslegung

gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und parallel dazu die Beteiligung der Behörden

und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.

2 BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt, in

dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits vorhandenen

Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen Verkehrsaufkommen

in anderen Bereichen des Stadtgebietes. Daher

ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur Bundesautobahn 96

und Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer hierfür zielführend.

Des Weiteren sind großflächige und vor allem flache Grundstücke

von Nöten, um die Erfordernisse der Gewerbebetriebe erfüllen

zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

et waige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“ soll überwiegend

kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit bieten,

sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln. Außerdem ist die

verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante Erweiterung

des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell als landwirtschaftliche

Fläche genutzt. Diese befinden sich nicht im Eigentum

der Stadt Lindau und werden in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung

stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die bauleitplanerisch

gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros vorbehalten

498

498

550/111

497

525

Auenstraße

533/14

550/113

531

496/4

496

532/23

55a

524

526/4

526/2

532/30

532/32

1736/42

532/4

532/5

533/18

531/2

528/2

527/4

532/25

532/24

Eichwaldstraße

527/7

532/27

532/16 532/15

533/19

530

527/3

532/26

Heuriedweg

532/12

Bregenzer Straße

550/107

533/5

527/6

532/11

532/10

532/9

532/8

532/17

Auenstraße

1719/6

Auenstraße

Heuriedweg

1719/2

1737/4 1737/3

1728/2

1731/2

1726/1

1718/1

1722

1726

Feuerwehr

1733

1721

1323/4

1709/1

1732

1332/10

1332/9

Robert-Bosch-Straße

1729

Von-Behring-Straße

1731/3

1732/1

1332/7

1733/1

1702/1

1323/1

1711/4

1323/5

1323/2

1709

1695/1

1695

1695/4

Bayerstraße

1708

Moschee

1705

Bösenreutiner Tobelbach

bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen Flächen sollen

nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe besteht

zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes nur ein sehr

geringer Versorgungsbedarf, zum anderen wird durch die Auslagerung

dieser Betriebe die Nahversorgung in Innenstadtbereichen

gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch

attraktiven Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn zieht

insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisende für Zwischenübernachtungen

oder Geschäftsreisende) an, welche nicht den

Tourismusstandort Lindau als solchen nutzen. Des Weiteren besteht

die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes schützenswerte

Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden Betriebe

einschränken. Den bestehenden Betrieben soll aber ausreichend

Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen Änderungen ihrer

Produktionsabläufe, gewährleistet werden. Außerdem sollen sie

gegebenenfalls erweitern können, wenn hierfür noch ausreichend

Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus aufgeführten

Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben, vorzugsweise

produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen. Eine

Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele durch

Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im zentralen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin

und umfasst eine Größe von ca. 17,10 ha. Das Plangebiet grenzt

im Südosten an einen sich ebenfalls in Aufstellung befindlichen

Bebauungsplan an. Sowohl im Westen als auch im Osten werden

Strukturen des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße fortgeführt.

Im Norden befindet sich die Feuerwehr der Stadt Lindau

und im weiteren Verlauf nach Osten landwirtschaftlich genutzte

Flächen. Im Südwesten wird der Geltungsbereich durch die Bregenzer

Straße begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch Baulücken vorhanden, welche für

weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung stehen.

1700

1695/2

1330

1706/1

Robert-Bosch-Straße

1704/1

1371

1316/4

1706

1699/3

1704

Rickenbacher Straße

1316/6

1692/2

1699

1699/4

Mühlweg

1262/2 1262

528 1318

532/19

532/14

532/31

532/13

550/114

1736/6

532/18

532 1304/1

1722/1

1719/5

531/1

550/103

1720

1717/4

1716/1

1323/3

1715

1714

1713

1712

1711

1712

1332

1326

1331

1327

1328

1329

1319

1316/2

1316/7

1671/14

1319/2

1317

1316/8

1316/5

1315

1690/1

1320

1316/9

1316/1

1314

1699/5

1316

1374

1316/3

Robert - Bosch - Straße

1311

1310

1699/2

Bachweg

1677

zu 1308

1692 1308

1736/2

1671

1736/29

1671/20

550/115

1671/19

1736/30

1746/11

1750/7

1750/3

1674

0 50 1736/31 100 150 m

1671/5

1736/32

1750/6

1736/33

1688/5

1671/23

1746/16

1736/34

M = 1:2.500

1688/3

1736/35

1671/2

1736/38

1746 Katasterstand April 2020

1746/8

Geltungsbereich zum Entwurf der 8. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr. 73

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Textliche Festsetzungen

Zeichnerische Festsetzungen

„Erweiterung des Gewerbegebietes“ mit Stand vom 10.03.2022 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäb-

Die Stadt Lindau erlässt den Bebauungsplans Nr. 73 “Erweiterung des Gewerbegebietes“, 8. Änderung

Planzeichenverordnung vom 18. Dezember 1990 (BGBl. 1991 I S. 58), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom

“Beherbergungsbetriebe“ gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung.

14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist

lich)

Rechtliche Grundlagen:

• Gemeindeordnung (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl. S. 796, BayRS

2020-1-1-I), die zuletzt durch § 1 des Gesetzes vom 9. März 2021 (GVBl. S. 74) geändert worden ist

• Baugesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634), das zuletzt

durch Artikel 1 des Gesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2939) geändert worden ist

• Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke, Baunutzungsverordnung in der Fassung der

Bekanntmachung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786), die durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. Juni

2021 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist

• Bayerische Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007 (GVBl. S. 588,

BayRS 2132-1-B), die zuletzt durch § 4 des Gesetzes vom 25. Mai 2021 (GVBl. S. 286) geändert worden ist

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Grenze des räumlichen Geltungsbereiches der 8. Änderung des

Bebauungsplanes Nr. 73 "Erweiterung des Gewerbegebietes"

1677

zu

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1307/1

1304

Anton-Gies-Straße

1674/3

132

Breite Straße

Innerhalb des Änderungsgeltungsbereiches befinden sich folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 1305 (Teilfläche), 1307/2

(Teilfläche), 1308 (Teilfläche), 1310 (Teilfläche), 1314 (Teilfläche),

1315 (Teilfläche), 1323/1 (Teilfläche), 1323/2 (Teilfläche),

1323/3, 1323/5 (Teilfläche), 1667 (Teilfläche), 1677 (Teilfläche),

1681, 1681/7 (Teilfläche), 1688/2, 1688/3 (Teilfläche), 1688/4,

1688/8, 1690 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche), 1691, 1692,

1692/2 (Teilfläche), 1694, 1695, 1695/1, 1695/2,1695/4, 1699,

1699/2 (Teilfläche), 1699/3

Verfahrensvermerke

(Teilfläche), 1699/4, 1699/5

(Teilfläche), 1699/6, 1700,

1702/1, 1702/2, 1704,

1704/1, 1705, 1706, 1706/1

1264/1

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beteiligt.

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(Teilfläche), 1708 (Teilfläche),

1711/4, 1712 (Teilflä-

1266/6

öffentlich ausgelegt.

1321

che), 1713 (Teilfläche), 1714

(Teilfläche), 1715 (Teilfläche),

1716/1, 1717/4, 1719,

Ausgefertigt

1719/3 (Teilfläche), 1719/5,

1719/6 Lindau (B),(Teilfläche), den .......................... 1726

(Teilfläche), 1726/1 (Teilfläche),

............................ 1726/3, 1729, 1731/3,

Dr. Claudia Alfons

1732, 1732/1, 1733 und

Oberbürgermeisterin

1733/1, Gemarkung Reutin.

1295/1

1636/5

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1640/2

Umweltbezogene Stellungnahmen

und Informationen

Die bisherige Umweltprüfung,

in deren Rahmen der Umweltbericht

Dr. Claudia erstellt Alfons wurde, hat

............................

Oberbürgermeisterin

ergeben, dass für die Umweltschutzgüter

keine erheblichen,

nachteiligen Umweltauswirkungen

durch die 8. Änderung

„Beherbergungsbetriebe“ des

Bebauungsplanes Nr. 73 „Erweiterung

des Gewerbegebietes“

zu erwarten sind.

1642

Die Umweltprüfung enthält

Untersuchungen zu

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge und zu

Altlasten

– dem Schutzgut Wasser mit Aussagen zum Grundwasser und

Oberflächengewässern

– dem Schutzgut Klima und Luft und Erhaltung der Luftqualität

mit Aussagen zum Kleinklima, zur Lufthygiene und zur Emissionssituation

– dem Schutzgut Landschaft mit Aussagen zur landschaftsbezogenen

Erholungsnutzung und dem Landschaftsbild

– dem Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit mit Aussagen

zur Erholungseignung, Lärmemissionen und Wohn- und

Aufenthaltsfunktion

– dem Schutzgut Kultur- und Sachgüter.

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in der Sitzung vom 24.06.2020 die Aufstellung des Bebauungsplanes

beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 25.07.2020 ortsüblich bekannt gemacht.

Weitere Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen

der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange liegen nicht vor. Von Seiten der zuständigen Stellen

wurden bisher keine Einwände zur Planung, was Umweltbelange

angeht, vorgebracht.

Folgende Gutachten mit Umweltbezug liegen vor:

– Artenschutzrechtlicher Kurzbericht von Sieber Consult GmbH

vom 09.03.2022

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

§ 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................... öffentlich ausgelegt.

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

§ 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................... erneut

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom

.............................. bis ............................ erneut beteiligt.

Die Stadt Lindau (B) hat mit Beschluss des Stadtrats vom ............................... den Bebauungsplan gemäß

§ 10 Abs. 1 BauGB in der Fassung vom ............................... als Satzung beschlossen.

Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan wurde am .......................... gemäß § 10 Abs. 3 Halbsatz 2

BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Der Bebauungsplan ist damit in Kraft getreten.

Lindau (B), den ..........................

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 10.03.2022 liegt

mit seiner Begründung und dem Umweltbericht in der Zeit von

Dienstag, den 19.04.2022 bis einschließlich Freitag,

den 20.05.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach

Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der

Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden. Aufgrund des

derzeit eingeschränkten Publikumsverkehrs bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung, falls eine

persönliche Einsichtnahme gewünscht ist.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den Festsetzungen

verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8,

88131 Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung

nach § 3 Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind,

können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr.

73 „Erweiterung des Gewerbegebietes“, 8. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Lindau

deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren

Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von

Bedeutung ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung

werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat

zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei,

ob die Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des

Bebauungsplanes führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage

der Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen &

Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können

Sie sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Iris

Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an

stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung, Umwelt und Vermessung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB

und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis

der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem

Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

– dem Schutzgut Tiere und

Lindau (B), den 30.03.2022

Pflanzen Bebauungsplan und Biodiversität Nr. 73 "Erweiterung STADT Lindau (Bodensee)

mit Aussagen

des

zur Flächennutzung,

Biotopstruktur

Gewerbegebietes", gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

und Habitatstruktur

8. Änderung

"Beherbergungsbetriebe"


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6

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

7

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 79

„Rickenbacher Wiesen“, 6. Änderung

„Beherbergungsbetriebe“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2

BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 29.03.2022 in seiner öffentlichen

Sitzung den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher

Wiesen“, 6. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ in

der Fassung vom 10.03.2022 beschlossen. Zugleich wurde vom

Stadtrat der Stadt Lindau (B) die öffentliche Auslegung gemäß

§ 3 Abs. 2 BauGB und parallel dazu die Beteiligung der Behörden

und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB

beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt, in

dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits vorhandenen

Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen Lage

stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet Lindau zur

Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die vorhandenen

Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung zu sichern.

Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben ist vor allem der

Schutz vor Immissionen und einem hohen Verkehrsaufkommen in

anderen Bereichen des Stadtgebietes. Daher ist eine überörtliche

Verkehrsanbindung zur Bundesautobahn 96 und Bregenzer Straße

bzw. den Autobahnzubringer hierfür zielführend. Des Weiteren sind

großflächige und vor allem flache Grundstücke von Nöten, um die

Erfordernisse der Gewerbebetriebe erfüllen zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie sie

im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen gewerblichen

Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine etwaige

Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“ soll überwiegend

kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit bieten, sich an einem

Gewerbestandort anzusiedeln. Außerdem ist die verkehrliche

Erschließung nicht vergleichbar mit der des Gewerbegebietes an

der Robert-Bosch-Straße. Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes

an der Autobahn wird aktuell als landwirtschaftliche Fläche

genutzt. Diese befinden sich nicht im Eigentum der Stadt Lindau und

werden in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die bauleitplanerisch

gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros vorbehalten

bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen Flächen sollen

nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe besteht

zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes nur ein sehr geringer

Versorgungsbedarf, zum anderen wird durch die Auslagerung dieser

Betriebe die Nahversorgung in Innenstadtbereichen gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch

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Auenstraße

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Bregenzer Straße

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Robert-Bosch-Straße

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1769

Bregenzer Straße

attraktiven Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn zieht

insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisende für Zwischenübernachtungen

oder Geschäftsreisende) an, welche nicht den

Tourismusstandort Lindau als solchen nutzen. Des Weiteren besteht

die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes schützenswerte

Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden Betriebe

einschränken. Den bestehenden Betrieben soll aber ausreichend

Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen Änderungen ihrer

Produktionsabläufe, gewährleistet werden. Außerdem sollen sie

gegebenenfalls erweitern können, wenn hierfür noch ausreichend

Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus aufgeführten

Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben, vorzugsweise

produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen. Eine

Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele durch

Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im östlichen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin und

umfasst eine Größe von ca. 11,15 ha. Das Plangebiet grenzt im

Nordwesten, Nordosten sowie Südosten an drei sich ebenfalls in

Änderung befindliche Bebauungspläne an. Diese Bebauungspläne

setzen ebenfalls Gewerbegebiete mit Einschränkungen bestimmter

Nutzungsarten fest. Im Südwesten wird der Geltungsbereich

durch die Bregenzer Straße begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch einige Baulücken (ca. 2,4 ha)

vorhanden, welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung

stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke

mit den Fl.-Nrn.: 1308 (Teilfläche), 1640/2 (Teilfläche),

1661, 1662/4, 1663/1, 1663/2, 1663/3, 1665, 1665/1, 1666,

1666/1, 1671, 1671/1, 1671/2, 1671/3, 1671/4, 1671/5, 1671/6,

1671/7, 1671/8, 1671/9, 1671/10, 1671/11, 1671/12, 1671/1,

1671/14, 1671/15, 1671/16, 1671/17, 1671/18, 1671/19, 1671/20,

1671/21, 1671/22, 1671/23, 1674, 1674/3 (Teilfläche), 1675,

1675/1, 1675/2, 1675/3, 1676, 1676/1, 1677 (Teilfläche), 1681/1,

1681/3, 1681/4, 1681/5, 1681/6, 1681/7 (Teilfläche), 1681/8,

1688/5, 1688/11 (Teilfläche), 1690 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche),

1692/2 (Teilfläche), 1720/2 (Teilfläche), 1767/8 (Teilfläche),

1769, 1769/1, 1769/2 und 1769/3, Gemarkung Reutin.

Umweltbezogene Stellungnahmen und Informationen

Die bisherige Umweltprüfung, in deren Rahmen der Umweltbericht

erstellt wurde, hat ergeben, dass für die Umweltschutzgüter keine

erheblichen, nachteiligen Umweltauswirkungen durch die 6. Änderung

„Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher

Wiesen“ zu erwarten sind.

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Die Umweltprüfung enthält Untersuchungen zu

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge und zu Altlasten

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Josephine-Hirner-Straße

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1674

1674/3

1635

1636/14

Anton-Gies-Straße

1636/4

40

1636/5

1640

1640/2

1642

1870

1642/2

1767/4

1871

1636/10

1871/2

Lehmgrubenweg

1873

HsNr. 3

1636/6

1630/1

1640/1

1642/1

1644/1

1646/2

Robert-Bosch-Straße

1873/1

1636/7

1636

1646/3

1630

1636/17

1636/18

1636/15

Robert-Bosch-Straße

A 96

1631

1636/13

0 50 100 150 m

Geltungsbereich zum Entwurf der 6. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher Wiesen“ mit

Stand vom 10.03.2022 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

M = 1:2500

Katasterstand April 2020

1638

1636/16

– dem Schutzgut Wasser mit Aussagen zum Grundwasser und

Oberflächengewässern

– dem Schutzgut Klima und Luft und Erhaltung der Luftqualität mit

Aussagen zum Kleinklima, zur Lufthygiene und zur Emissionssituation

– dem Schutzgut Tiere und Pflanzen und Biodiversität mit Aussagen

zur Flächennutzung, Biotopstruktur und Habitatstruktur

– dem Schutzgut Landschaft mit Aussagen zur landschaftsbezogenen

Erholungsnutzung und Landschaftsbild

– dem Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit mit Aussagen

zur Erholungseignung, Lärmemissionen und Wohn- und

Aufenthaltsfunktion

– dem Schutzgut Kultur- und Sachgüter.

Weitere Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der

Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange liegen nicht vor. Von Seiten der zuständigen Stellen wurden

bisher keine Einwände zur Planung, was die Umweltbelange angeht,

vorgebracht.

Folgende Gutachten mit Umweltbezug liegen vor:

– Artenschutzrechtlicher Kurzbericht von Sieber Consult GmbH

vom 30.09.2021

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 10.03.2022 liegt mit

seiner Begründung und dem Umweltbericht in der Zeit von

Dienstag, den 19.04.2022 bis einschließlich

Freitag, den 20.05.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden

zur Niederschrift abgegeben werden. Aufgrund des derzeit

eingeschränkten Publikumsverkehrs bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung, falls eine persönliche

Einsichtnahme gewünscht ist.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den Festsetzungen verwiesen

wird, stehen beim Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8, 88131

Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3

Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind,

können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 79

„Rickenbacher Wiesen“, 6. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ unberücksichtigt

bleiben, sofern die Stadt Lindau deren Inhalt nicht

kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die

Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist (§ 3

Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung

werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat

zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei, ob die

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes

führen.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der

Verfahrensvermerke

Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen & Bauen

– Öffentliche Der Aufstellungsbeschluss Auslegungen) wurde am 11.07.2020 eingesehen ortsüblich bekannt werden.

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in der Sitzung vom 24.06.2020 die Aufstellung des Bebauungsplanes

beschlossen. gemacht.

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom 08.06.2020 wurde mit der Begründung gemäß

§ Für 3 Abs. 2 Fragen BauGB in der zum Zeit vom Inhalt 20.07.2020 des bis 21.08.2020 Entwurfs öffentlich ausgelegt. des Bebauungsplanes können

Sie sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Iris

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom 08.06.2020 wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 15.07.2020 bis 21.08.2020 beteiligt.

Möller, unter der Telefonnummer 08382 / 918 615 oder an

Äußerung stadtplanung@lindau.de und Erörterung für den Vorentwurf des wenden.

Bebauungsplans in der Fassung vom 10.09.2021 hat in der

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB mit Unterrichtung sowie Gelegenheit zur

Zeit vom 08.11.2021 bis 08.12.2021 stattgefunden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

für den Vorentwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom 10.09.2021 hat in der Zeit vom 03.11.2021 bis

08.12.2021 stattgefunden.

Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung, Umwelt und Vermessung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

§ 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................... öffentlich ausgelegt.

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................

beteiligt.

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

§ 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................... erneut

öffentlich ausgelegt.

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom

.............................. bis ............................ erneut beteiligt.

Die Stadt Lindau (B) hat mit Beschluss des Stadtrats vom ............................... den Bebauungsplan gemäß

§ 10 Abs. 1 BauGB in der Fassung vom ............................... als Satzung beschlossen.

Ausgefertigt Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und

dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der

Oberbürgermeisterin Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt

„Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den ..........................

............................

Dr. Claudia Alfons

Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan wurde am .......................... gemäß § 10 Abs. 3 Halbsatz 2

BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Der Bebauungsplan ist damit in Kraft getreten.

Lindau (B), den ..........................

............................

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Lindau (B), den 30.03.2022

STADT Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Textliche Festsetzungen

Die Stadt Lindau erlässt den Bebauungsplans Nr. 79 “Rickenbacher Wiesen“, 6. Änderung

“Beherbergungsbetriebe“ gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung.

Zeichnerische Festsetzungen

Planzeichenverordnung vom 18. Dezember 1990 (BGBl. 1991 I S. 58), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom

14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist


8

1

4

3

25

1630/2

1

2

4

7

2

9

4

6

8

8 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 96 „Gewerbegebiet an

der Autobahn“,

2. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2

BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 29.03.2022 in seiner

öffentlichen Sitzung den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 96

„Gewerbegebiet an der Autobahn“, 2. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

in der Fassung vom 10.03.2022 beschlossen. Zugleich

wurde vom Stadtrat der Stadt Lindau (B) die öffentliche Auslegung

gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und parallel dazu die Beteiligung der Behörden

und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.

2 BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt, in

dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits vorhandenen

Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen Verkehrsaufkommen

in anderen Bereichen des Stadtgebietes. Daher

ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur Bundesautobahn 96

und Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer hierfür zielführend.

Des Weiteren sind großflächige und vor allem flache Grundstücke

von Nöten, um die Erfordernisse der Gewerbebetriebe erfüllen

zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

etwaige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“ soll überwiegend

kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit bieten,

sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln. Außerdem ist die

verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante Erweiterung

des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell als landwirtschaftliche

Fläche genutzt. Diese befinden sich nicht im Eigentum

der Stadt Lindau und werden in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung

stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die bauleitplanerisch

gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros vorbehalten

bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen Flächen sollen

nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe besteht

zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes nur ein sehr

10

Moschee

1688/8

1756

1688/4

1688/3

Robert-Bosch-Straße

1705

1681

550/81

1695/2

1681/6

1688/11

1681/5

1688/5

15

14

1681/8

17

1700

16

1671/2

1704/1

1671/3

1671/12

18

1671/11

1699/3

1706

1704

1681/3

1681/1

1769

1706/1

26

28

21

20

19

Josephine-Hirner-Straße

1671/13

1671/10

1692/2

1671

23

1699

1699/4

1690

1681/4

1671/1

1671/14

1720/2

1671/9

22

1699/6 1699/5

1690/1

26a

Robert - Bosch - Straße

24

1671/6

1671/8

1676/1

1666/1

1671/15

1665

1769/2

1671/19

30

10

1311

1699/2

1310

1677

29

zu

1308

1692 1308

1671/7

1666

1691

1676

1671/23

1671/4

1671/20

1665/1

1769/3

1675/2

1671/21

1671/18

29a

1671/22

1671/5

1767/4

38

28

1675

1662/4

1308

1675/1

31

1307/2

33

1661

1637

1637/1

1675/3

1674

1637/2

1674/3

1629

1636/17

Anton-Gies-Straße

1636/4

40

1636/5

1640

1640/2

1642

1870

1635

1636/14

1642/2

1871/2

1636/10

1636/6

1630

1630/1

1640/1

1642/1

1646/2

1644/1

geringer Versorgungsbedarf, zum anderen wird durch die Auslagerung

dieser Betriebe die Nahversorgung in Innenstadtbereichen

gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn zieht

insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisende für Zwischenübernachtungen

oder Geschäftsreisende) an, welche nicht den

Tourismusstandort Lindau als solchen nutzen. Des Weiteren besteht

die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes schützenswerte

Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden Betriebe

einschränken. Den bestehenden Betrieben soll aber ausreichend

Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen Änderungen ihrer

Produktionsabläufe, gewährleistet werden. Außerdem sollen sie

gegebenenfalls erweitern können, wenn hierfür noch ausreichend

Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus aufgeführten

Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben, vorzugsweise

produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen. Eine

Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele durch

Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im östlichen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin und

umfasst eine Größe von ca. 13,09 ha. Das Plangebiet grenzt im

Westen an zwei sich ebenfalls in Aufstellung befindliche Bebauungspläne

an. Diese Bebauungspläne setzen ebenso Gewerbegebiete

mit Einschränkungen bestimmter Nutzungsarten fest. Im

Süden befindet sich eine Auffahrt und im Osten eine Abfahrt der

Bundesautobahn 96. Der Geltungsbereich grenzt im Norden an

landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch einige Baulücken vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 1308 (Teilfläche), 1619 (Teilfläche),

1619/2, 1630 (Teilfläche), 1631 (Teilfläche), 1632, 1632/1,

1634/ 1635, 1636, 1636/3, 1636/4, 1636/5, 1636/6, 1636/7,

1636/8, 1636/9, 1636/10, 1636/11, 1636/12, 1636/13, 1636/14,

1636/15, 1636/16, 1636/17, 1636/18, 1637 (Teilfläche), 1637/1,

1637/2, 1638, 1638/2, 1640, 1640/1, 1640/2, 1642, 1642/1,

1642/2, 1643 (Teilfläche), 1644 (Teilfläche), 1644/1 (Teilfläche),

1646/2, 1646/3, 1674/3, 1675/1, 1720/2 (Teilfläche) und 1767/4

(Teilfläche), Gemarkung Reutin.

Umweltbezogene Stellungnahmen und Informationen

Die bisherige Umweltprüfung, in deren Rahmen der Umweltbericht

erstellt wurde, hat ergeben, dass für die Umweltschutzgüter

keine erheblichen, nachteiligen Umweltauswirkungen durch die

2. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr.

96 „Gewerbegebiet an der Autobahn“ zu erwarten sind.

1636/7

1636

1767/4

1646/3

1636/17

1636/18

1636/15

zu

1630

1631

1631

1636/13

1638

11

1636/16

10

1636/8

1636/9

1619/2

1644

1623

1622

1621 1620

1632

1645

1646

1634

1636/12

1636/11

1638/2

1636/3

1632/1

1619

1643

1643

1645/1

26

1557/3

1600

28

1557/2

Oberhochstegstraße

Die Umweltprüfung enthält Untersuchungen zu

– dem Schutzgut Tiere und Pflanzen und Biodiversität mit Aussagen

zur Flächennutzung, Biotopstruktur und Habitatstruktur

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge und zu

Altlasten

– dem Schutzgut Wasser mit Aussagen zum Grundwasser und

Oberflächengewässern

– dem Schutzgut Klima und Luft und Erhaltung der Luftqualität

mit Aussagen zum Kleinklima, zur Lufthygiene und zur Emissionssituation

– dem Schutzgut Landschaft mit Aussagen zur landschaftsbezogenen

Erholungsnutzung und zum Landschaftsbild

– dem Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit mit Aussagen

zur Erholungseignung, Lärmemissionen und Wohn- und

Aufenthaltsfunktion

– dem Schutzgut Kultur- und Sachgüter.

Weitere Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen

der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange liegen nicht vor. Von Seiten der zuständigen Stellen

wurden bisher keine Einwände zur Planung, was Umweltbelange

angeht, vorgebracht.

Folgende Gutachten mit Umweltbezug liegen vor:

– Artenschutzrechtlicher Kurzbericht von Sieber Consult GmbH

vom 09.03.2022

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 10.03.2022 liegt

mit seiner Begründung und dem Umweltbericht in der Zeit von

Dienstag, den 19.04.2022 bis einschließlich Freitag,

den 20.05.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach

Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der

Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden. Aufgrund des

derzeit eingeschränkten Publikumsverkehrs bitten wir zu den vorgenannten

Zeiten um telefonische Terminvereinbarung, falls eine

persönliche Einsichtnahme gewünscht ist.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den Festsetzungen

verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8,

88131 Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung

nach § 3 Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind,

können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 96

„Gewerbegebiet an der Autobahn“, 2. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Lindau deren

Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt

für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung

ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung

werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat

zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei,

ob die Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes

führen.

Verfahrensvermerke

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in der Sitzung vom 24.06.2020 die Aufstellung des Bebauungsplanes

beschlossen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 11.07.2020 ortsüblich bekannt gemacht.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB mit Unterrichtung sowie Gelegenheit zur

der Äußerung Stadt und Erörterung Lindau für (B) den Vorentwurf (unter des Bürger, Bebauungsplans Politik in der Fassung & Verwaltung vom 10.09.2021 – hat Planen in der &

Zeit vom 08.11.2021 bis 08.12.2021 stattgefunden.

Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB

Für für den Fragen Vorentwurf des zum Bebauungsplans Inhalt in des der Fassung Entwurfs vom 10.09.2021 des hat Bebauungsplanes in der Zeit vom 03.11.2021 bis können

Sie sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Iris

08.12.2021 stattgefunden.

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

Möller, § 3 Abs. 2 BauGB unter in der Zeit der vom .............................. Telefonnummer bis ............................... 08382 öffentlich / 918 ausgelegt. 615 oder an

Zum Entwurf des Bebauungsplans der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

stadtplanung@lindau.de

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2

wenden.

BauGB in der Zeit vom .............................. bis ............................

beteiligt.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

§ 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom .............................. bis ...............................

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom .............................. wurde mit der Begründung gemäß

erneut

öffentlich ausgelegt.

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt.

..............................

Stadtplanung,

bis ............................

Umwelt

erneut beteiligt.

und Vermessung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

Zum Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom ........................... wurden die Behörden und sonstigen

Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB in der Zeit vom

Die Stadt Lindau (B) hat mit Beschluss des Stadtrats vom ............................... den Bebauungsplan gemäß

§ 10 Abs. 1 BauGB in der Fassung vom ............................... als Satzung beschlossen.

Ausgefertigt

oder per E-Mail an:

Lindau (B), den ..........................

stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

............................

Dr. Claudia Alfons

Die

Oberbürgermeisterin

Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und

dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

BauGB abgeben, ortsüblich bekannt erhalten gemacht. Der Sie Bebauungsplan keine ist Mitteilung damit in Kraft getreten. über das Ergebnis der

Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan wurde am .......................... gemäß § 10 Abs. 3 Halbsatz 2

Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt

„Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleit-

Lindau (B), den ..........................

planverfahren” das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Robert-Bosch-Straße

1765

1769/1

1771/1

1871

1871/1

1646/1

0 50 100 150 m

Geltungsbereich zum Entwurf der 2. Änderung „Beherbergungsbetriebe“ des Bebauungsplanes Nr. 96 „Gewerbegebiet an der Autobahn“

mit Stand vom 10.03.2022 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

M = 1:2.500

Katasterstand April 2020

............................

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Lindau (B), den 30.03.2022

STADT Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Textliche Festsetzungen

Die Stadt Lindau erlässt den Bebauungsplans Nr. 96 “Gewerbegebiet an der Autobahn“, 2. Änderung

“Beherbergungsbetriebe“ gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung.

Rechtliche Grundlagen:

Zeichnerische Festsetzungen

Planzeichenverordnung vom 18. Dezember 1990 (BGBl. 1991 I S. 58), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom

14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 9. April 2022 • BZ Ausgabe KW 14/22

9

Bekanntmachung

Vorhabenbezogener Bebauungsplan

Nr. 130 „Kemptener Straße 56“

– Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2

BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner öffentlichen Sitzung

am 27.10.2021 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans

Nr. 130 „Kemptener Straße 56“ gemäß § 2 Abs. 1 BauGB

beschlossen und am 06.11.2021 bekannt gemacht. Die frühzeitige

Unterrichtung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB sowie die

frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte im Zeitraum vom

08.11.2021 bis 08.12.2021.

In öffentlicher Sitzung vom 29.03.2022 hat der Stadtrat den Entwurf

zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 130 „Kemptener Straße

56“ in der Fassung vom 29.03.2022 gebilligt. Zugleich wurde vom

Stadtrat die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und

parallel dazu die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB beschlossen.

Geltungsbereich

Der räumliche Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes

umfasst eine Fläche von 1.298 m² und befindet sich im bebauten

Innenbereich der Stadt Lindau im Kreuzungsbereich der Kemptener-

und Reutiner Straße. Das Plangebiet beinhaltet vollständig die

Fl.-Nr. 35 und eine Teilfläche der Fl.-Nr. 26/4, jeweils der Gemarkung

Reutin. Der Geltungsbereich ist im nachfolgenden Lageplan dargestellt.

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung

Mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr.

130 „Kemptener Straße 56“ sollen die baurechtlichen Voraussetzungen

insbesondere für die Bereitstellung von Wohnraum sowie die

Neuordnung und Gestaltung des Bereichs um die Köchlinkreuzung

entsprechend des Rahmenplans geschaffen werden. Der Planbereich

ist im jetzigen Zustand mit einem Wohngebäude und einem Stadel

bebaut, die abgerissen werden. Die Flächen sind derzeit nahezu vollständig

versiegelt, erhebliche Umweltauswirkungen sind daher nicht

zu erwarten.

Im Flächennutzungsplan sind die Flächen überwiegend als „gemischte

Bauflächen“ dargestellt, was der geplanten Nutzung entspricht.

Eine Berichtigung des Flächennutzungsplanes ist nicht erforderlich.

Vorhabenbeschreibung

Das Vorhaben umfasst die Errichtung eines Gebäudes mit einer Nutzungsmischung

aus Dienstleistung, Gewerbe und Wohnen sowie die

Attraktivierung der Freiflächen entsprechend des Rahmenplanes.

Das Erdgeschoss soll, entsprechend der Mischgebietsnutzung, Gewerbe

oder Dienstleistungen aufnehmen. In den Obergeschossen

befinden sich insgesamt 15 Wohneinheiten – ein Mix aus Zwei- bis

Vierzimmerwohnungen. Alle Wohnungen sind barrierefrei bzw. barrierearm

vorgesehen und mit einem Aufzug erreichbar. Die Zufahrt

zur Tiefgarage mit Rampe ist ins Gebäude integriert und erfolgt von

der Reutiner Straße aus über die Ostseite.

Verfahrensart

Die Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 130

„Kemptener Straße 56“ erfolgt im beschleunigten Verfahren gemäß

§ 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs.

4 BauGB. Das Verfahren wird für die Wiedernutzbarmachung, die

Nachverdichtung oder weitere Maßnahmen der Innenentwicklung

angewandt.

Öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Der Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan, bestehend

aus Planzeichnung mit textlichen Festsetzungen, Vorhaben- und

Erschließungsplan, liegt mit seiner Begründung sowie den wesentlichen

bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen im

Rahmen der öffentlichen Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der

Zeit von

Dienstag, den 19.04.2022 bis einschließlich Freitag, den 20.05.2022

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich

am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen können

während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden

zur Niederschrift abgegeben werden.

Der Inhalt der Bekanntmachung und die nach § 3 Abs. 2 BauGB auszulegenden

Unterlagen sind auch im Internet auf der Homepage der

Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen & Bauen

– Öffentliche Auslegungen) veröffentlicht.

Es werden zusätzlich folgende bisher verfügbaren umweltbezogenen

Informationen mit ausgelegt:

– Gutachten zu Artenschutz, Immissionsschutz, Baugrund, Brandschutz

– die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen von

Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange zu den

Themen Geräuschemissionen und -immissionen, Entwässerung/

Abwasser, Lufthygiene, Klima und erneuerbare Energien, Naturund

Biotopschutz, Artenschutz, Bodenschutz, Denkmalschutz,

Altlasten, verkehrliche Erschließung, Flächeninanspruchnahme,

Brandschutz.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf denen in den Festsetzungen verwiesen

wird, stehen beim Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8, 88131

Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3

Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung

über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan unberücksichtigt

bleiben, wenn die Stadt den Inhalt nicht kannte und

nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit

des vorhabenbezogenen Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden

vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat zur

Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei, ob die

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes

führt.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können Sie

sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Anja Köhler, unter

der Telefonnummer 08382 / 918 623 oder an stadtplanung@lindau.

de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8

88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an:

stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem

BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben,

erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche

Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Geltungsbereich mit Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 130 „Kemptener Straße 56“ (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

Lindau (B), den 01.04.2022

STADT Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom

01.02.2022 bis zum 25.03.2022 folgende Fundgegenstände

abgegeben:

- verschiedene Schlüssel

- Rucksack mit Inhalt

- einzelner Ohrring

- Hörgerät

- Smartphones

- Modeschmuck (Ohrringe, Armband)

- Brille

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer

Beschreibung des Fundgegenstandes und des Verlustortes

von Mo. – Fr. 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr und Mittwoch

von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Tel: 08382/918-317

Fax: 08382/918-328

E-Mail: fundamt@lindau.de

Fahrräder werden bei der GTL verwahrt und registriert;

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an die

GTL, Robert-Bosch-Str. 8,

Telefon 08382 / 96410.

Prüfung der Grabsteine auf Standsicherheit

Die Grabsteine auf den städtischen Friedhöfen werden im Zeitraum von

11.04. – 28.04.2022 durch Mitarbeiter der GTL (Friedhofsgärtner) auf ihre

Standsicherheit geprüft.

Die Überprüfung erfolgt mit Drucktester und dient ausschließlich der

Sicherheit und der Verhütung von Unfällen durch nicht mehr standsichere

Grabsteine. Bei festgestellten Mängeln werden die Grabnutzungsberechtigten

von der Friedhofsverwaltung angeschrieben.

Lindau (B) den 09.04.2022

M. Rankl, Leiterin der Friedhofsverwaltung


10 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

GESCHÄFTSLEBEN

EXPERTEN-

TIPP

Krieg in Europa – furchtbar

und wieder ein Grund

für Anleger, vor Angst zu

erstarren oder emotional

gesteuert, ungünstige Entscheidungen

zu treffen.

Doch wer langfristig sein

Kapital schützen und vermehren

möchte, sollte

einen kühlen Kopf bewahren

– oder Finanzberater/-innen

zur Seite haben, die ihre

Klienten vor Fehlentscheidungen

schützen und sicher

durch Krisen navigieren.

Denn es gab und wird immer

politische, wirtschaftliche,

sozial-gesellschaftliche,

gesundheitliche, persönliche

und umweltursächliche

Krisen geben.

Der allererste Schritt:

Zuerst das Ziel festlegen!

Angst zu haben, ist

kein Ziel.

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Geld anlegen: Warum und wozu?

Geld in bestimmten Anlageformen

anzulegen, ist auch kein

Ziel, sondern Spekulation.

Ein Ziel ist immer konkret und

vorstellbar und auch realistisch

erreichbar und es beschreibt

immer das, was man mit dem

Geld später mal machen möchte.

Man stelle sich einfach stets nur

die beiden Fragen:

Warum? Und: Wozu?

Damit kann man sich ein konkretes

Ziel erarbeiten. Erst

danach werden die Anlageklassen

und passenden Produkte

ausgesucht und zielgerichtet

angelegt und überwacht. MKW

Rechts in der Tabelle finden Sie

Beispiele.

* Von wirklich unabhängigen Beratern

ermitteln lassen oder selbst ausrechnen.

Bei Verbraucherzentralen oder

auch im Internet bei Finanztip.de gibt‘s

entsprechende Rechentools.

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin

Manuela Klüber-

Wiedemann

Das sind keine Ziele

(beantworten nicht die Fragen: Warum? Wozu?)

Sparen

(Ohne Ziel ist Sparen sinnlos.)

Altersvorsorge

(irgendwas machen)

Geld anlegen

Beteiligungen kaufen

Spekulieren

Vermögen aufbauen

Immobilie

Kapitalanlage mit Immobilien

Das sind echte Ziele

(konkrete Vorstellungen)

6 Monatseinkommen Liquiditätsreserve aufbauen,

um immer „flüssig“ zu sein.

Sparen für Anschaffungen, Dinge usw.

Ab Alter xyz ein lebenslanges Einkommen von

Summe x erhalten.

Krisensicher Geld anlegen, dass es nach

Inflation und Kosten mindestens die Kaufkraft

langfristig erhält, um damit … zu machen.

Langfristig Vermögen für die finanzielle Unabhängigkeit

und Freiheit bilden. Dafür habe ich

xyz Jahre Zeit… Die hierzu nötige Rendite beträgt

xyz Prozent. *

Mietfrei wohnen ab dem Lebensjahr xyz.

Die Immobilie soll zum Rentenbeginn abgezahlt

sein und trotzdem soll eine Altersvorsorge

vorhanden sein.

Mietrendite muss langfristig nach Abzug von

Steuern, Renovierungsrücklagen und Kosten

über der Inflationsrate liegen.

Wenig Arbeit mit der Immobilie haben.

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Kinderkleiderbasar in Schlachters

Am Sonntag, 24. April 2022,

findet von 10 bis 12 Uhr in

Schlachters im Haus des Gastes

am Bahnweg 2 ein Baby- und

Kinderkleiderbasar statt.

Verkauft werden saubere und

gut erhaltene Saisonware bis

Gr. 176, Schuhe, Sportartikel

und Sportbekleidung, Erstlingsausstattungen,

Umstandsmode,

Spielzeug, Bücher,

Kinderfahrzeuge, Kinderwagen

und Autositze.

Einlass für Schwangere (mit

Mutterpass) und jeweils einer

Begleitperson ab 9.30 Uhr.

Es gibt einen Kuchenverkauf

(Kuchen nur zum Mitnehmen).

Es gelten die aktuellen Corona-

Bestimmungen.

BZ

Friedensweg

Jedes Jahr am Ostermontag

treffen sich in einer Stadt am

Bodensee Menschen, um für

Frieden, Gerechtigkeit und

eine gute Zukunft für alle Menschen

und gegen Krieg und

Zerstörung unserer Umwelt

zu demonstrieren. In diesem

Jahr findet der Bodensee-

Friedensweg am 18. April von

14 bis 17 Uhr in Bregenz statt.

Mehr Infos: www.bodenseefriedensweg.org

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Zur Verstärkung unseres

Reinigungsteams suchen wir

für unser Objekt in Lindau

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GESCHÄFTSLEBEN 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

11

Auch der Club Vaudeville darf sich über Spende freuen

Tanner AG Belegschaft unterstützt sieben gemeinnützige Organisationen mit mehr als 6.500 Euro

Seit Jahren unterstützt die Belegschaft

der Tanner AG gemeinnützige

Organisationen durch Verzicht

auf das Weihnachtsgeschenk. Pandemiebedingt

konnte die Spendenaktion

nun zum zweiten Mal nicht

bei der traditionellen Weihnachtsfeier

stattfinden, sodass dafür ein

neuer Rahmen geschaffen wurde.

Insgesamt werden sieben gemeinnützige

Organisationen in diesem

Jahr mit einer Spende der Tanner-

Belegschaft unterstützt.

Mit einer frischen Umsetzungsidee

und großem Engagement

veranstaltete Tanner die Spendenaktion

2022 und erhöhte

dabei sogar den üblichen Gesamtspendenbetrag

von 5.000

auf über 6.500 Euro.

In Form von individuellen

Videobotschaften konnten die

Mitarbeitenden ihre Kolleginnen

und Kollegen auf gemeinnützige

Organisationen und

Projekte, die ihnen am Herzen

liegen, aufmerksam machen.

Danach wurde über die Spendenhöhe

für die vorgestellten

Projekte entschieden. Alle Mitarbeitenden

konnten den

Spendenbetrag für ihre drei

Projektfavoriten mit 5 Euro, 10

Euro und 20 Euro per Stimmabgabe

beeinflussen. Aufgrund

der hohen Teilnahme

erhöhte sich der Gesamtspendenbetrag

auf über 6.500 Euro.

Je eine Spende zwischen

500 und 2.000 Euro erhielten

das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe,

der Club Vaudeville

aus Lindau, die Geschichtswerkstatt

Sachsenburg, das

Kinderhilfswerk Plan International,

die Rettungshundestaffel

Oberland, der Sportverein

Deuchelried und die Schweizer

Organisation SwissLimbs.

„Die Lage vieler gemeinnütziger

Institutionen ist während

der zwei Pandemie-Jahre und

durch den Krieg in der Ukraine

nicht einfacher geworden“,

sagt Vorstand Stefan Kügel.

„Darum freue ich mich sehr,

dass die Spenden diesen vielfältigen

Projekten und Organisationen

zugute kommen.“

Die Tanner AG ist führender

Dienstleister für Technik-Kommunikation

und unterstützt

Konzerne und mittelständische

Unternehmen seit mehr als 35

Jahren als Komplett-Anbieter

für Technische Dokumentation,

beim Technischen Marketing

und mit Automatisierungslösungen.

Hauptsitz der Tanner

AG ist Lindau. Darüber hinaus

hat das Unternehmen neun

weitere Niederlassungen in

Deutschland sowie Tochterunternehmen

in Vietnam und in

der Schweiz und beschäftigt

derzeit mehr als 180 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

BZ

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12 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

WISSENSWERTES

Lebendige Fort- und Weiterbildung

72. Lindauer Psychotherapiewochen Fachtagung für Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatik

Vom 10. bis 22. April 2022 finden

die 72. Lindauer Psychotherapiewochen

(LP) statt. Sie werden

als Hybridtagung angeboten. Das

heißt, es findet eine Präsenztagung

in Lindau statt. Es wird

aber auch ein Onlineprogramm

angeboten, so dass Teilnehmer

per Livestream Veranstaltungen

verfolgen können und sich via

Chat oder auch per Video an Diskussionen

beteiligen können.

Die erste Woche der Tagung

(10. bis 15. April) steht unter

dem Thema „Geschlechter“.

Die zweite Woche (17. bis 22.

April“ wird sich schwerpunktmäßig

mit „Verantwortung“

befassen.

Die Lindauer Psychotherapiewochen

sind als Fachtagung

in erster Linie für die psychotherapeutische

Fortbildung

und Weiterbildung von Ärztinnen

und Ärzten, Diplom-

Psychologinnen und Psychologen

sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

aller

Psychotherapierichtungen gedacht.

Traditionell sind die Therapiewochen

tiefenpsychologisch

orientiert, darüber hinaus bieten

sie aber auch ein breites

Spektrum in unterschiedlichen

Methoden und Verfahren der

Psychotherapie an.

„Die Idee der Tagung ist, die

Teilnehmer in den Vorlesungen

und Vorträgen intellektuell zu

fordern, ihnen Gelegenheit zu

geben, sich auszutauschen und

einander zu begegnen und

dabei den Wohlfühlfaktor Lindaus

zu genießen“, so Verena

Kast über die Lindauer Psychotherapiewochen.

Der Kongress, der seit 1950

einmal jährlich im April in Lindau

stattfindet, wird seit 1967

von der Vereinigung für psychotherapeutische

Fort- und Weiterbildung

e.V. veranstaltet.

Wissenschaftliche Leiter sind

Prof. Dr. phil. Cord Benecke

(seit 2020), Prof. Dr. med. Peter

Henningsen (seit 2011) und

Prof. Dr. med. Dr. phil. Dorothea

Huber (seit 2017). Prof. Dr. phil.

Cord Benecke, als neues Mitglied

der Wissenschaftlichen

Leitung, übernahm die Leitung

von Prof. Dr. phil. Verena Kast,

die seit 2000 Mitglied der Leitung

war und Ende April 2020

ausgeschieden ist.

Zu den Hauptthemen des

Fortbildungsprogramms bieten

ausgewiesene Referentinnen

und Referenten Vorlesungen,

Vorträge und Seminare

an. Zusätzlich zu den Leitthemen

werden Workshops angeboten,

die thematisch zu einer

Fortbildung in spezifischen

psychotherapeutischen Methoden

und Behandlungstechniken

gehören oder Kenntnisse

über grundsätzliches psychotherapeutisches

Wissen auf den

neuesten Stand bringen. Die

Psychotherapiewochen verstehen

sich schulenübergreifend,

einem psychodynamischen Ansatz

verpflichtet, im Austausch

mit anderen psychotherapeutischen

Grundorientierungen.

Sie wollen auch den Raum bieten,

unkonventionelle Therapieansätze

kennen zu lernen oder

unterschiedliche psychotherapeutische

Therapietraditionen,

wie z.B. Verhaltenstherapie vs.

psychodynamische Theorien,

zueinander in Beziehung zu

setzen.

Leitthema „Geschlechter“

Auf der Basis eines bahnbrechenden

Urteils des Bundesverfassungsgerichts

kam Ende

2018 ein neues Gesetz heraus,

das es ermöglichte, eine weitere

Geschlechtsidentität anzugeben.

Seitdem gibt es nun offiziell

– neben männlich und weiblich

– divers als drittes Geschlecht.

Das Bemühen um

Geschlechtergerechtigkeit

und Gleichberechtigung hat

auch in unsere Sprache Einzug

gehalten, ob Gendersternchen,

Doppelpunkt oder das gesprochene

Gendergap. Nicht wenige

sehen hier allerdings eher

Sprachverhunzung und Cancel

Culture statt Fortschritt. Auch

in der Medizin dominieren noch

immer männliche Normen und

Vom 10. bis 22. April finden die 72. Psychotherapiewochen statt. Einige Teilnehmer/-innen kommen zu

den Präsenzveranstaltungen nach Lindau, andere nutzen das Onlineprogramm der Tagung. BZ-Foto: Archiv/Lptw

Medikamente werden überwiegend

an Männern getestet.

„Wie weit sind diese Themen

in der Psychotherapieausbildung

integriert? Haben wir im

Blick, welche Gegenübertragungsgefühle

bei einem Cis-

Therapeuten (bisher Therapeut

genannt) gegenüber einem

Trans-Patienten entstehen?

Sind unsere bisherigen Konzepte

da noch ausreichend?“

Das sind die Fragestellungen,

mit denen sich die Teilnehmer/-innen

in der ersten Woche

mit dem Thema „Geschlechter“

beschäftigen.

Leitthema „Verantwortung“

„Die aktuell existenzielle Bedeutung

von ‚Verantwortung‘

möchten wir zum Anlass nehmen,

uns diesem Thema von

möglichst vielen Seiten zu

nähern und freuen uns auf rege

Diskussionen dazu“, heißt

es in der Programm-Ankündigung

für die zweite Woche der

Psychotherapietagung 2022.

Denn: „‚Die Verantwortung

übernehmen‘ ist seit geraumer

Zeit sehr häufig zu hören, meist

im Sinne einer Aufforderung an

bestimmte Gruppen oder Einzelpersonen:

Die Jungen sollen

Verantwortung für die Alten in

der Pandemie übernehmen,

Politiker sollen die Verantwortung

für ihr Fehlverhalten

übernehmen, wir alle sollen

Verantwortung für den Klimawandel

und die nachfolgenden

Generationen übernehmen.

Gleichzeitig scheint eine

Tendenz sichtbar, Verantwortung

eher von sich zu weisen,

sich ‚den Schuh nicht anziehen‘

zu wollen und stattdessen mit

dem Finger auf andere zu zeigen.

Verantwortung ist eng mit

Schuld verknüpft: Wir tragen

Verantwortung für andere Menschen

und wenn wir dieser Verantwortung

nicht gerecht werden,

machen wir uns schuldig.

Verantwortung heißt dann auch

zu versuchen, etwas wieder ‚gerade

zu biegen‘.

Insbesondere im Kontext

des in jüngster Zeit sehr spürbaren

Klimawandels entsteht

für jeden Einzelnen aber ein

nur schwer lösbares Dilemma:

Verantwortung drängt uns zum

Umdenken und Andershandeln,

gleichzeitig ist klar, dass das

individuelle Handeln die globalen

Prozesse kaum bis gar

nicht beeinflussen kann, was

massive Ohnmacht auslöst. So

bleiben wir allzu oft auf Schuld

und Hilflosigkeit sitzen, was

viele von uns dazu bringt, die

eigene Verantwortung wieder

ganz weit von sich zu weisen

und eventuell sogar diejenigen

zu bekämpfen, die noch nicht

resigniert haben und Verantwortung

und Veränderungen

einfordern. Wie ersichtlich, berührt

uns das Thema ‚Verantwortung‘

unabweisbar – und

es fordert uns auch in unseren

Therapien.“

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WISSENSWERTES 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

13

„Young Spirit – Skilled Hands“

Internationales Festival stellt junge Violinvirtuosen in den Focus

Vom 13. bis 24. April 2022 veranstalten

der Internationale Konzertverein

Bodensee e.V. und birdmusic

das 24. Internationale Festival

junger Meister, das zum 10. Mal

hochbegabte, junge ViolinvirtuosInnen

in den Focus stellt.

Hochbegabungen aus aller

Welt werden dieses Jubiläum

in der Bodenseeregion musikalisch

feiern und dabei ihr

großartiges Können in Recitals,

Kammermusikabenden,

Orchesterkonzerten und einem

öffentlichen Meisterkurs

vielfältig präsentieren. Im Mittelpunkt

steht ein etwa einwöchiger

Meisterkurs im Festivalzentrum

Langenargen.

Eröffnet wird das Jubiläumsfestival

am Mittwoch, 13. April,

um 19.30 Uhr mit einem ersten

Violinrecital im Schloss Montfort

in Langenargen. Es folgen

Orchesterkonzerte (16. April im

Inselhotel Konstanz, 17. April

im Konzerthaus Ravensburg,

18. April im Kleinen Goldenen

Saal in Augsburg, 23. April im

Konzil Konstanz und am 24.

April im GZH Friedrichshafen),

ein weiteres Violinrecital (am

19. April in Schloss Montfort in

Langenargen), Kammermusikabende

„Young Spirit – Skilled

Hands“ (am 20. April im

Kreuzherrnsaal Memmingen

und am 21. April im Theater

Lindau) und das Abschlusskonzert

des Meisterkurses am

22. April im Schloss Montfort

Langenargen. Die öffentlichen

Meisterkurse im Festivalzentrum

Langenargen finden vom

14. bis 22. April werktags von

14 bis 17 Uhr statt.

Im Rahmen dieses Festivals

feierte im Jahr 2020 ein neues

Kammermusikprojekt Premiere.

Unter dem Motto „Young Spirit

– Skilled Hands“ vereint es

langjährige Kammermusik-erfahrung

auf höchstem Niveau

mit Esprit und frischer Musizierlust

junger Meister. Volodia

Mykytka, Viola, aus Lemberg,

Alexey Stadler, Violoncello,

aus St. Petersburg und der US-

Amerikaner mit türkischen

Wurzeln Özgür Aydin, Klavier,

sind auf den großen Podien

der Welt zu Hause und leben

ihre Begeisterung für Kammermusik

seit vielen Jahren mit

namhaften Kollegen, wie Janine

Jansen, Midori, Nurit Stark, Mischa

Maisky, Clemens Hagen, Igor

Levit, Rudolf Buchbinder oder

dem Karol Szymanowski Quartet

aus. Auch sind sie als Pädagogen

tätig und geben ihr Wissen

in Meisterkursen oder an

Hochschulen an junge Musiker

weiter. Sie werden mit den für

dieses Projekt ausgewählten

jungen, bereits mehrfach preisgekrönten

Geigerinnen Cosima

Soulez Larivière aus Holland/

Frankreich sowie Yoshie Okura

und Natsuki Gunji aus Japan

die Klavierquintette A-Dur op.

81 von Antonín Dvořák und

g-Moll op. 57 von Dmitri Schostakowitsch

intensiv proben

und gemeinsam aufführen.

Dabei agieren die etablierten

Musiker einerseits als Dozenten,

die ihre langjährige Erfahrung

in Interpretation, Zusammenspiel

und Bühnenpräsenz

teilen. Andererseits lassen sie

sich als gleichberechtigte Partner

in der Kammermusik auf

die hochbegabten Studenten

ein, die neben technischer Brillanz

auch Neugier, Frische und

jugendliche Begeisterung beitragen.

Der Kammermusikabend

„Young Spirit – Skilled Hands“

ist am Donnerstag, 21. April 2022,

als Bereicherung des Rahmenprogramms

der 72. Lindauer

Psychotherapiewochen um

20.30 Uhr auch im Theater

Lindau zu erleben.

Karten gibt es:

im Lindaupark am i-Punkt;

Tel.: 0 83 82/27 75 60,

an der Theaterkasse in Lindau

Tel.: 0 83 82/9 11 39 11

sowie online unter:

www.reservix.de

und bei allen Reservix-

Vorverkaufsstellen

„Feuerwerk“ mit Katona Twins

Theater Lindau präsentiert eines der besten Gitarrenduos der Welt

Am Donnerstag, 14. April, gastiert

um 20.30 Uhr im Theater

Lindau mit den Katona Twins

eines der besten klassischen

Gitarrenduos der Welt. „Feuerwerk“

haben Peter und Zoltan

Katona ihren Konzertabend

überschrieben.

Peter und Zoltan Katona





















BZ

Die Zwillingsbrüder haben die

traditionellen Grenzen ihrer

Besetzung längst gesprengt

und begeistern mit ihrer einzigartigen

Bühnenpräsenz, technischer

Brillanz und ihrem

Crossover zu populären Stilrichtungen.

Ihr breites Repertoire

reicht von Bach über Piazollas

Tangos bis zu Klassikern

der Popmusik.

Die Katona Twins konzertieren

mit renommierten Solisten

wie Yo-Yo Ma und Orchestern

wie dem BBC Concert

Orchestra oder der London Sinfonietta.

Als klassische Solisten

der „Night of the Proms“

spielten sie europaweit in über

40 Arenen und begeisterten

ein riesiges Publikum.

„Treibende Riffs, pulsierende

Percussion-Elemente auf dem

Korpus der Gitarre, dazu ein

satter Melodiesound und griffige

Improvisationen. Da kommt

Freude auf. Und die blieb den

ganzen Abend über. Denn die

beiden Brüder scheinen einander

geradezu blind zu verstehen,

kennen keine spieltechnischen

Grenzen und legen

ihren Bearbeitungen von Werken

des Barock, des spanischen

Impressionismus, Astor Piazzollas

oder eben der Beatles eine

Kreativität an den Tag, die

ebenso überraschend wie erfrischend

ist“, schrieben die Kollegen

des Flensburger Tagblatt

über einen Konzertabend im

Rahmen des Schleswig Holstein

Musik Festivals.

BZ

BZ-Foto: Peter Goodbody

Eine mentalmagische Reise

„Kraft der Träume“ ist das

dritte Soloprogramm von Andy

Häussler überschrieben, in

dem es ums Unbewusste und

um Träume geht. Die mentalmagische

Reise ins Unbewusste

kann man im Rahmen der Lindauer

Psychotherapiewochen

am Sonntag, 17. April 2022, um

20.30 Uhr im Theater Lindau

erleben. Der Künstler präsentiert

Phänomene der Suggestion

und liest die Gedanken

seines Publikums. Er findet

Träume seiner Zuschauer heraus

– einem Glücklichen erfüllt

er den Traum zu gewinnen –

und deutet Handschriften.

In einem tranceähnlichen Zustand

löst er den Rubik’s Cube

mit geschlossenen Augen.

Im Schlaf hat er sein Gehirn

trainiert. Er kann sich Dinge

merken, von denen andere

nur träumen. Er beeinflusst

das Unterbewusstsein seiner

Zuschauer und lässt auch sie

erstaunliche Dinge vollbringen.

Er nutzt seine fünf Sinne, um

die Wirkung eines sechsten

Sinnes zu erzeugen.

Zwischen seinen unglaublichen

mentalmagischen Experimenten

erfahren die Zuschauer allerlei

erstaunliche, kuriose und auch

heitere Dinge über unsere

Träume.

Andy Häussler ist zweifacher

Deutscher Meister der Mentalmagie

und Preisträger bei den

Weltmeisterschaften. Er war zu

Gast in TV-Shows mit Harald

Schmidt, Jürgen von der Lippe

und Thomas Gottschalk.

BZ-Foto: Bertram Schädle

Das Römerbad am Seehafen in Lindau ist ein Kleinod -


01. Mai 2023 für seinen Kiosk







Zeughaus zu Gast im Weinrädle

Martin Bechler, Sänger der deutschen

Indiepopband „Fortuna

Ehrenfeld“, hat zusammen mit

Sophia Fritz einen Weinführer

„der anderen Art“ geschrieben.

Das Buch mit dem Titel „Kork“

präsentieren sie auf einer Lese-/

Konzertreise quer durch Deutschland,

die sie zum Abschluss in das

Weinrädle von Teresa Deufel in

Schachen führen wird, die in dem

Buch vorkommt. Veranstaltet wird

der Abend vom Zeughausverein.

Neben dem Buch werden Songs

von Martin Bechler präsentiert.

Die Konzertlesung findet am

Ostermontag, 18. April, um 20 Uhr

statt. Tickets: an der Theaterkasse,

im Lindaupark sowie online: www.

zeughaus-lindau.de und reservix.de

Eventuelle Restkarten gibt‘s an

der Abendkasse. BZ-Foto: Artist

Anzeigen


14 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

WISSENSWERTES

Der Osterhase – ein misslungene s Ostergebäck?

Bunte Eier: Geht das Färben auf die Fastenzeit zurück oder sind sie ein Symbol für die Auferstehung Jesu?

Warum versteckt ausgerechnet

ein Hase zu Ostern die Eier? Und

warum werden die bunt bemalt?

Zu dieser Tradition gibt es verschiedene

Geschichten. In einer

davon wird behauptet, der Osterhase

sei ein misslungenes Ostergebäck.

Ursprünglich galt das Lamm

als österliches Symbol. Deshalb

werden auch heute noch

zur Osterzeit Brot und Kuchen

in Lämmerform gebacken. Irgendwann

soll es sich jedoch

begeben haben, dass sich beim

Backen ein Osterlamm im Ofen

so verformt hat, dass es einem

Hasen ähnelte.

Eine nette Geschichte. Aber

wahrscheinlicher ist, dass der

Osterhase, der die Eier färbt

und versteckt, wohl ein protestantischer

Brauch ist, der sich

im 18. Jahrhundert vor allem

in städtischen Regionen durchsetzte.

Denn um 1800 entstand

in bürgerlichen Kreisen eine

romantische, sentimentale Welt,

in der sich die Ostereiersuche

zu einem nichtkirchlichen, familiären

Festtagsbrauch herauskristallisierte.

Seitdem setzte

sich die Idee, Ostereier über

die Feiertage an Kinder zu verschenken,

durch.

Der Brauch, dass verschiedene

Tierarten – und nicht nur

der Osterhase – für das Färben

und Verstecken der Eier zuständig

sind, soll bis ins 16.

Jahrhundert zurückreichen.

Demnach legte in Tirol lange

Zeit die Osterhenne die Eier, in

Schleswig-Holstein, Westfalen,

Niedersachsen und Bayern

meinte man damals, der Fuchs

oder der Osterhahn sind für

die Ostereier zuständig. In der

Schweiz soll der Kuckuck die

Eier versteckt haben und in

Thüringen sogar der Storch.

Dass schließlich der Feldhase

zum Spezialisten fürs Eierfärben

und -verstecken wurde, hat

sicherlich auch damit zu tun,

dass er für seine Fruchtbarkeit

bekannt ist. Häsinnen können

nämlich in einem Wurf fünf

Junge zur Welt bringen.

Wer schon mal ein Häschen

in freier Wildbahn beobachten

konnte, weiß, dass sie bei vermeintlicher

Gefahr still in einer

Mulde verharren und erst im

letzten Moment flink davonhoppeln.

Also hat man in dieses

Verhalten hineingedeutet,

dass die Hasen an dieser Stelle

die bunten Ostereier versteckt

haben...

Ab Beginn des 13. Jahrhunderts

sind in Deutschland gefärbte

Eier bekannt. Auch der

Ursprung dieses Brauchs ist

nicht gesichert. Hier zwei Thesen

zur Frage: Warum färben

wir Ostereier?

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Vielleicht haben ja unsere jüngsten „Leser“ Lust, dem Osterhasen beim Bemalen der Eier zu helfen,

damit er sie pünktlich zum Osterfest verstecken kann.

Der Grund dafür könnte in

der Fastenzeit liegen, die vom

Aschermittwoch bis zum Karsamstag

andauert. Früher nahmen

die Menschen das Fasten

sehr ernst. Sie verzichteten auf

Fleisch und Wein und aßen

auch keine tierischen Produkte

wie Eier. Allerdings hielt das

die Hühner nicht davon ab,

jeden Tag Eier zu legen. Damit

sich die Eier länger hielten, wurden

sie gekocht. Man nimmt

an, dass die Hausfrauen die

Eier färbten, indem sie sie in

Zwiebelschalen oder roter Bete

kochten, um sie von den rohen

Eiern unterscheiden zu

können. Nach dem Ende der

Fastenzeit aßen die Menschen

ihre gefärbten Eier.

Nach einer anderen Theorie

färbten Christen die an Ostern

geweihten Eier bunt ein, um sie

von den ungeweihten unterscheiden

zu können. Damals

verwendete man wohl die

Farbe Rot, weil sie die Auferstehung

Jesu symbolisieren sollte.

Außerdem sollen die geweihten

Eier ein beliebtes Geschenk

an Verwandte, Bekannte

oder andere geliebte Menschen

gewesen sein. BZ

€ 129,-

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€ 55,-

€ 30,-

Die Osterfeiertage

Gründonnerstag erinnert an

das letzte Abendmahl, das

Jesus mit seinen Jüngern

einnahm.

Karfreitag erinnert an die

Leidenszeit und den Tod von

Jesus Christus. Gläubige gedenken

an diesem Tag der

qualvollen Kreuzigung ihres

„Erlösers“.

Ostersamstag/Karsamstag

gedenkt die Kirche der Grabesruhe

Christi und erwartet

mit Fasten und Gebeten

seine Auferstehung.

Ostersonntag wird die Auferstehung

von Jesus Christus

zelebriert.

BZ




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· GEWINNSPIEL

WISSENSWERTES 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

Musiker spenden für Ukraine-Hilfe

Musikkapelle Roggenzell: Das Osterkonzert 2022 steht unter dem Thema „Passion – Leid und Leidenschaft“

·

GEWINNSPIEL

LINDAUER

· GEWINNSPIEL

15

Nach zwei Jahren Pandemie bedingter

Unterbrechung bereitet

sich die Musikkapelle Roggenzell

derzeit auf ihr traditionelles

Osterkonzert vor. Am Ostersonntag,

17. April 2022, werden

die Besucher um 20 Uhr unter

dem Thema „Passion – Leid

und Leidenschaft“ in der Festhalle

Neuravensburg willkommen

geheißen. 50 Prozent der

Eintrittsgelder werden an eine

Hilfsorganisation für die Ukraine

gespendet.

Mit dem Osterkonzert wird

Dirigent Thomas Riether seinen

Taktstock nach 17 Jahren

äußerst erfolgreicher Tätigkeit

in Roggenzell an Alisa Heutmann

übergeben. Die gebürtige

Neuseeländerin und studierte

Flötistin und Kammermusikerin

freut sich, sich dem

Konzertpublikum vorzustellen

zu dürfen.

Karten können reserviert werden:

telefonisch bei Ingrid Magino,

Tel.: 0 75 28/74 39. Die

Abholung in der „Alten Schule“

in Roggenzell (gegenüber Kirche)

ist möglich am: 10. April von 10

bis 12 Uhr, Gründonnerstag von

17.30 bis 19.30 Uhr, Karfreitag

von 10 bis 12 Uhr und am Karsamstag

von 14 bis 16 Uhr. Abendkassen-

und Saalöffnung ist ab

19 Uhr. BZ/BZ-Foto: MK RZ

Ostereier bemalen

Buntes Fest am 16. April im Lindaupark

Am 16. April findet von 11 bis 17

Uhr ein buntes Osterfest im Lindaupark

statt. Es stehen eine große Oster-Olympiade

mit Riesen-Ei-Hindernisparcour,

Eier-Zielwurf, Eier-

Fischen, Osterpuzzle uvm. im ersten

Obergeschoss des Centers auf

dem Programm.

Jeder Teilnehmer er

der Oster-

Olympiade erhält eine Urkunde

und einen goldenen Pokal.

Darüber hinaus kommen die

Ostermaskottchen – ein brauner

und ein weißer Osterhase –

zu Besuch. Die beiden Maskottchen

stehen für lustig-verrückte

Erinnerungsbilder zur

Verfügung und haben die ein

oder andere süße Oster-Überraschung

im Gepäck. Zudem

präsentiert sich der Fotobus ab

11 Uhr auf der Plaza des Lindauparks

mit den passenden Re-

quisiten. Nach dem Motto „Bastel

dir frohe Ostern“ gibt es im

Vorfeld die „Oster-Bossel-Boxx“.

Diese Bastel-Box enthält sämtliche

Utensilien für elf österliche

Bastelideen. Einzige Voraussetzung

dafür ist, ein selbstbemaltes

Osterei ab dem 9. April

am i-Punkt abzugeben.

Alle bemalten Ostereier werden

auf dem i-Punkt-Dach ausgestellt.

Freuen dürfen sich die

Besucher auch auf ein österlich

und frühlingshaft dekoriertes

Einkaufszentrum mit neuen

Frühjahrskollektionen und

Lifestyle-Trends.

BZ

BZ verlost Tickets

Die Lindauer Bürgerzeitung

verlost Eintrittskarten für

das Osterkonzert der MK

Roggenzell am 17. April in

Neuravensburg. Wer am Gewinnspiel

teilnehmen möchte,

schreibt bitte bis spätestens

13. April 2022 unter dem

Betreff „Osterkonzert“ an

die Lindauer Bürgerzeitung.

Per E-Mail:

gewinnspiel@bz-lindau.de

(Die Gewinnspielbedingungen

finden Sie auf Seite 19 dieser

BZ-Ausgabe.)

Musik zum Karfreitag in St. Stephan

Musik von Marcello, Bach und

Rheinberger steht bei der

„Musik zum Karfreitag“ am

15. April um 17 Uhr in der

Kirche St. Stephan auf dem

Programm.

Die Lindauer Kantorei singt

das „Stabat Mater“ g-Moll

op. 138 von Josef Gabriel

Rheinberger. Zudem erklingt

das Konzert für Oboe und

Streicher von Alessandro

Marcello. Abgerundet wird das

Programm mit Werken für

Violine und Orgel von Rheinberger

und Bach.

Es musizieren Jörg Spennemann,

Oboe, und Jelena Nerdinger,

Violine. Die Lindauer Kantorei

wird von einem Streichensemble

unter der Leitung von Burkhard

Pflomm begleitet.

Texte und Gebete werden von

Ute Keßler-Ploner gesprochen.

Der Eintritt ist frei.

BZ

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Zeughaus zu Gast im Weinrädle

Martin Bechler, Sänger der deutschen

Indiepopband „Fortuna

Ehrenfeld“, hat zusammen mit

Sophia Fritz einen Weinführer

„der anderen Art“ geschrieben.

Das Buch mit dem Titel „Kork“

präsentieren sie auf einer Lese-/

Konzertreise quer durch Deutschland,

die sie zum Abschluss in das

Weinrädle von Teresa Deufel in

Schachen führen wird, die in dem

Buch vorkommt. Veranstaltet wird

der Abend vom Zeughausverein.

Neben dem Buch werden Songs

von Martin Bechler präsentiert.

Die Konzertlesung findet am

Ostermontag, 18. April, um 20 Uhr

statt. Tickets: an der Theaterkasse,

im Lindaupark sowie online: www.

zeughaus-lindau.de und reservix.de

Eventuelle Restkarten gibt‘s an

der Abendkasse. BZ-Foto: Artist

BUNTES

OSTERFEST

IM LINDAUPARK


OSTER-OLYMPIADE

MIT RIESEN-EI-HINDERNIS-

PARCOURS, OSTERPUZZLE,

EIERFISCHEN UVM.


BESUCH VON DEN

OSTER-MASKOTTCHEN


FOTOBUS


OSTER-ÜBERRASCHUNGEN

WEITERE INFORMATIONEN UNTER:

WWW.LINDAUPARK.DE

SAMSTAG

16.04.

11–17 UHR

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16 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

WISSENSWERTES

Lauftreffsaison gestartet

Die Lauftreffsaison mit dem

TV-Reutin hat in Lindau wieder

begonnen.

Für alle, die sich fit halten

wollen oder fit werden wollen,

ist die Teilnahme am Lauftreff

bestens geeignet.

„Das Training des Herz-

Kreislauf-Systems, die Stärkung

der Muskulatur, Gewichtsreduzierung,

Abschalten nach der

Arbeit, sich an der frischen

Luft bewegen… für all das

spricht die Teilnahme am Lauftreff“,

so Ingrid Bodenmüller-

Bader von der AOK Kempten-

Oberallgäu-Lindau.

Treffpunkt zum Lauftreff mit

dem TV-Reutin ist immer

mittwochs um 18.30 Uhr bei

der Lauftreffhütte, Schönbühl

im Motzacher Wald. Gelaufen

wird im schönen Lindauer

Hinterland.

Dienstags ist um 9 Uhr Treffpunkt

zum Lauftreff bei der

Therme Lindau. Die landschaftlich

einzigartige Strecke

des Dienstag-Lauftreffs führt

entlang des Bodenseeufers

und ist bei jedem Wetter ein

Erlebnis.

Gewalkt und gelaufen wird

jeweils eine Stunde. Danach

wird die Muskulatur gelockert

und gedehnt.

Dank der verschiedenen Leistungsgruppen

kann jeder das

für sich geeignete Walkingoder

Lauftempo aussuchen.

Die Teilnahme am Lauftreff ist

kostenlos. Es ist keine Vereinsmitgliedschaft

erforderlich.

Laufanfänger willkommen!

BZ-Foto: Pixabay

40 Künstler präsentieren 70 Werke

Kunstbahnhof Wasserburg 9. Mitgliederausstellung ist eröffnet

Vom 9. April bis zum 1. Mai wird

im Bahnhof Wasserburg die 9.

Mitgliederausstellung des Kunstvereins

Wasserburg am Bodensee

gezeigt. Sie steht unter dem Thema

„Mensch und Natur“.

Ob bei der Darstellung von

Pflanzen und Tieren oder der

Auseinandersetzung mit Landschaften

– in der Kunst spielt

die Natur seit jeher eine zentrale

Rolle. Sie diente als erhabenes

oder romantisches Vorbild,

wurde idealisiert und als

Paradies dargestellt, doch auch

in ihrer Wildheit und Bedrohlichkeit

thematisiert. Der Mensch

wurde klein und schwach gezeigt,

als wertschätzender Genießer

und ebenso als Bezwinger

und gottgleich. Später setzten

sich Malerei und Fotografie

mit den Veränderungen

infolge von Industrie und

Architektur auseinander, zeigten

Städte, Bauwerke und die

Einflüsse des Menschen, etwa

auf die Umwelt.

In der modernen Malerei

wurde die Natur dekonstruiert

und neu zusammengesetzt,

angereichert mit Träumen,

Gefühlen, Fantasie. Kunstrichtungen

wie die Land Art verorten

ihre Werke direkt in der

Natur, arbeiten mit den dort

vorgefundenen Materialien

und lassen sich auf die temporären

Zustände ein, um unser

Verhältnis zur Landschaft zu

erforschen. Direkt oder indirekt

ist der Mensch in der

Kunst immer Teil der Natur –

eingebettet in die Landschaft

oder zumindest durch die Präsenz

der künstlerischen Handschrift

und die inhaltliche

Auseinandersetzung.

Auch die 40 aktiven Kunstschaffenden

des Kunstvereins

Wasserburg, die mit ihren rund

70 Werken aus Malerei, Fotografie,

Grafik und Objektkunst an

dieser 9. Mitgliederausstellung

teilnehmen, haben sich mit

unserem Verhältnis zur Natur

auseinandergesetzt. Besucher

können sich vom 9. April bis

zum 1. Mai immer freitags,

samstags und sonntags von 15

bis 18 Uhr verzaubern, zum

Staunen und Nachdenken anregen

lassen. „Und lassen Sie sich

auf die Kritik an unserem Umgang

mit der Natur ein, die in

vielen der ausgestellten Kunstwerke

zu sehen und spüren ist“,

empfiehlt der Kunstverein. BZ

Therme Lindau lädt Geflüchtete zum Schwimmen ein

Das Schicksal der ukrainischen

Flüchtlinge bewegt viele Menschen,

die Hilfsbereitschaft ist

groß. Auch die Therme Lindau

möchte einen Beitrag leisten

und den Familien, die nach ihrer

Flucht aus den Kriegsgebieten

im Kreis Lindau gestrandet sind,

eine kleine Auszeit vom Alltag

schenken. Ab sofort können Kriegsflüchtlinge

aus der Ukraine von

Mo. bis Fr. zu den regulären Öffnungszeiten

kostenlos im Sportund

Familienbad schwimmen und

baden gehen. Davon ausgenommen

sind die Feiertage und Ferien.

Der Aufenthalt ist jeweils auf 20

ukrainische Gäste gleichzeitig

und auf zwei Stunden beschränkt.

Voraussetzung ist eine vorliegende

Registrierung als Geflüchtete in

Deutschland und ein Nachweis

über den aktuellen Wohnort im

Landkreis Lindau. Die Eintrittstickets

gibt es vor Ort an der Rezeption

gegen Vorlage der entsprechenden

Dokumente. Begleitpersonen

erhalten ebenfalls

kostenlosen Eintritt und dürfen

kostenlos parken.

BZ

Themen-Führungen in Lindau

Gästeführerin Ursula Ippen bietet

Themen-Führungen an:

Nachtwächterführungen (ab 12 J.)

jeweils freitags und samstags

08. bis 30. April um 19.30 Uhr

06. bis 28. Mai um 20 Uhr

03. Juni bis 30. Juli um 20.30 Uhr

05. August bis 30. September

um 20 Uhr

„Nobel, eine Tagung für den

Frieden“

Geschichte des Nobelpreises

und der Lindauer Nobelpreisträgertagung

jeweils donnerstags um 19 Uhr

14.4. / 21.4. / 12.5. / 26.5. /

09.6. / 23.6. / 14.7. / 11.8. /

25.8.

„Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglaube,

Tod und Teufel

jeweils donnerstags

5.5. / 2.6. / 7.7. um 19 Uhr

4.8. / 1.9. um 18.30 Uhr

„Villen- und Parkgeschichten –

Bayerische Riviera“

jeweils donnerstags um 10.30 Uhr

19.5. / 30.6. / 28.7. / 22.9.

„Die Leuchttürmerin“

Unterhaltsame Kostümführung

in das 19. Jh.

jeweils donnerstags um 20 Uhr

16.6. / 21.7. / 18.8. / 15.9.

Gilt für alle Führungen:

Eine Anmeldung ist erforderlich

(dabei erfährt man den Treffpunkt)

per Telefon: 0 83 82/2 73 56 30

oder Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

Lindauer Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessenten mit

auf eine informative und

unterhaltsame Zeitreise

durch Lindaus Kultur,

Geschichte, Tradition und

Leben.

Lindauer Stadtrundgang

Termine:

12. April bis 28. Oktober 2022

dienstags um 10.30 Uhr

freitags um 14.30 Uhr

17. April bis 30. Oktober 2022

sonntags um 10.30 Uhr

2. Juli bis 10. September 2022

samstags um 15 Uhr

Tickets sind im Vorverkauf

erhältlich in der

Tourist Information

Alfred-Nobel-Platz 1

88131 Lindau/Insel

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

Mehr Informationen gibt es

unter:

www.lindau.de

www-stadtrundgaenge-lindau.de

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WISSENSWERTES 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

Das Königsgemüse für Genießer

Spargel hat bis zum 24. Juni Saison und glänzt als gesundes Gemüse, das vielfältig zubereitet werden kann

Am Montag, 28. März 2022, haben

Bayerns Ministerpräsident

Söder, die Bayerische Landwirtschaftsministerin

Michaela Kaniber

und Kommunalreferentin

Kristina Frank die Spargelsaison

2022 für das Schrobenhausener

Anbaugebiet offiziell eröffnet.

Bis Ende Juni gibt es nun

wieder Spargel aus heimischer

Ernte. Während sich der Beginn

der Spargelzeit nach dem Wetter

richtet, steht das Ende der

Saison jedes Jahr fest: Bis zum

Johannestag am 24. Juni wird in

Deutschland üblicherweise Spargel

gestochen.

Warum nur bis zum 24. Juni

Spargel gestochen wird? So

sind es bis zum ersten Frost

noch mindestens 100 Tage, die

Pflanze hat damit genug Zeit,

zu einem grünen Busch heranzuwachsen

und sich so zu

regenerieren. Dann steht der

Spargelernte im nächsten Jahr

nichts mehr im Wege.

Das Königsgemüse bietet

dem Körper eine Fülle an gesunden

Inhaltsstoffen. Es enthält

reichlich Vitamin C, Folsäure,

Kalium sowie weitere

Vitamine und Mineralstoffe.

Mit 500 Gramm Spargel decken

Frauen die empfohlene

Tageszufuhr an Vitamin C zu

105 Prozent, Männer zu 91

Prozent. Die empfohlene Tagesmenge

an Folsäure wird zu

180 Prozent gedeckt.

„Vitamin C trägt vor allem

zur normalen Immunfunktion

bei und Folsäure ist an der

Blutbildung beteiligt. Kalium

regelt die Aufrechterhaltung

eines normalen Blutdrucks

und ist wichtig für die normale

Muskelfunktion“, erklärt Dr.

Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé

Ernährungsstudio.

Darüber hinaus ist Spargel

für energiebewusste Genießer

ideal: Frischer Spargel besteht

zu 93 Prozent aus Wasser. 500

Gramm haben nur 90 Kalorien.

Genuss in drei Farben

Botanisch gesehen ist Spargel

der Stängelspross der Pflanze.

Die weiße Sorte wächst komplett

unter der Erde und zeichnet

sich durch ein besonders

mildes und zartes Aroma aus.

Der Französische Spargel

wird geerntet, wenn die Köpfe

schon einige Zentimeter aus

der Erde herausragen, seine

Spitzen sind daher vom Licht

violett gefärbt. Er schmeckt etwas

kräftiger und herber als

die weiße Variante.

Grüner Spargel wächst über

der Erde und hat ein würziges

Aroma.

Fest und aromatisch

Damit der Spargel aromatisch

schmeckt, sollte er möglichst

frisch sein. Die Güteoder

Handelsklassen sind kein

Frischebeweis, denn sie geben

hauptsächlich Auskunft darüber,

ob die Stangen gleichmäßig

und gerade gewachsen

sind. Frische Spargelstangen

erkennen Verbraucher an folgenden

Kriterien:

• Die Köpfe sind fest und geschlossen.

• Die Schnittstellen sind feucht

und glänzend.

• Die Stangen sind fest und

lassen sich nicht biegen.

• Der Spargel duftet angenehm

und nicht säuerlich.

• Frische Stangen quietschen

beim Aneinanderreiben.

Spargel lagern und zubereiten

„Spargel hält sich im Gemüsefach

des Kühlschranks etwa

zwei bis drei Tage, wenn er vorher

ungeschält in ein feuchtes

Tuch gewickelt wird“, so Dr.

Annette Neubert. Der Spargel

sollte erst vor der Zubereitung

unter fließendem Wasser gesäubert

werden.

Weißer Spargel wird anschließend

mit einem Spargelschäler

vom Kopf aus in Richtung

Schnittfläche geschält.

Bei grünem Spargel genügt

es, nur das untere Drittel zu

schälen. Ist der Spargel an der

Schnittfläche etwas holzig,


17

Die Spargelsaison in Deutschland ist eröffnet. Die hiesigen Hofläden

bieten verschiedene Sorten in bester Qualität an. BZ-Fotos: nestle; Pixabay

wird das Ende einfach abgeschnitten.

Variationen für Spargelfans

Für die Spargelzubereitung

gibt es viele Möglichkeiten:

roh im Salat, mit einem Dip als

Rohkost oder gekocht, als Suppe

oder Ragout. Kombiniert mit

frischen Kartoffeln, gekochtem

Schinken oder Schnitzel

schmeckt Spargel besonders

lecker.

Auch zusammen mit anderen

Gemüsearten, Rinderfilet,

Fisch und Reis oder Risotto

können Spargelfreunde köstliche

und figurfreundliche Gerichte

zaubern.

Für das Kochen von Spargel

eignen sich hohe Töpfe, in die

die Stangen gestellt werden.

Alternativ können die Stangen

in kleinen Bündeln auch liegend

in Salzwasser gegart werden,

falls sich kein flacher Topf

finden lässt. Die Zugabe von

Zucker zum Kochwasser kann

mögliche Bitterstoffe mildern.

Da sich die Kochzeit nach der

Dicke der Stangen richtet, beträgt

die Garzeit bei weißem

und violettem Spargel 10 bis

25 Minuten. Grüner Spargel

ist bereits nach etwa 8 bis 15

Minuten gar.

BZ

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Kinder basteln

für Osterbasar

Der Ukrainekrieg und die Hilflosigkeit

der geflüchteten

Menschen haben auch die

Kinder im Verein Grünes

Klassenzimmer berührt. Auf

kindgerechte Weise wurden

die Themen Krieg, Flucht, Hilfe

aufgearbeitet. Dabei wurde

schnell klar, dass auch die Kinder

vom Grünen Klassenzimmer

helfen möchten. Die erste

Aktion war die Kleider- und

Lebensmittelsammlung. Außerdem

wurden Friedenslichter

gebastelt. Diese Windlichter

gibt es neben Fassdauben,

Ostersträußen oder Tischdekorationen

aus Naturmaterial

beim Osterbasar zugunsten der

Ukraine Hilfe am Freiluftstand

des Grünen Klassenzimmers in

der Anheggerstr. 40 in Lindau.

Geöffnet ist der Stand täglich

bis zum Einbruch der Dunkelheit.

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18 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

WISSENSWERTES

Fanclub spendet für

Nachwuchs-Cracks

Als großer Gewinner der Saisonabschlussfeier

des EV Lindau

Islanders durfte sich der Nachwuchs

des EVL fühlen. Der Jugendabteilung

kam nicht nur der

Erlös der beliebten Trikotversteigerung

zugute, sondern auch

noch ein Scheck über 1.200 Euro

vom Fanklub der Islanders, den

„Bodensee Fighters“. Über

3.000 Euro spülten die Trikots

in die Jugendkasse, allein das

Torwarttrikot von Matthias Nemec

brachte als Höchstgebot 300 Euro

ein.

BZ-Foto: EVL/Betty Ockert

Bodenseebank spendet 3.000 Euro

Große Freude bei der Kinderund

Jugendabteilung des EV

Lindau: Die Vorstände der Bodenseebank,

Dr. Hans-Martin

Blättner und Armin Mesmer,

überreichten einen Scheck in

Höhe von 3.000 Euro für den

EVL-Nachwuchs.

„Wir freuen uns, dass die

Bodenseebank uns auch dieses

Jahr wieder in der Nachwuchsförderung

unterstützt“, erklärt

Nachwuchs Head Coach Spencer

Eckhardt. Nachwuchsleiter

Martin Hummel ergänzt: „Mit

dem Geld werden wir Trainingsanzüge

für unsere Jungs

und Mädchen anschaffen.“

Nachwuchstrainer Eckhardt

ist stolz auf die „Young

Islanders“. Zusammen mit

ehrenamtlichen Co-Trainern

betreut er sage und schreibe

250 Kinder und Jugendliche im

Verein – der Jüngste ist gerade

mal zwei Jahre alt.

BZ-Foto: BoBa/Ulrich Stock

Galerie im Innenhof

Nach längerer Zeit kehrt die

Malerin Lisa Kölbl-Thiele

mit einer Ausstellung in die

Galerie im Innenhof auf der

Lindauer Insel zurück. Die

vielfältige Bilderschau kann

dienstags bis freitags von 11

bis 17 Uhr, samstags von 11

bis 13 Uhr sowie sonn- und

feiertags von 13 bis 16 Uhr

besichtigt werden. BZ-Bild: LKT

Eine Klangreise für die Seele

Eine Stunde mit Texten und Musik

zum Träumen und Meditieren

bieten Markus Kerber (Flöten und

Saxophone) und Robert Haas

(Piano) ihren Zuhörern am

Sonntag, 10. April, um 16 Uhr in

der Kirche St. Josef in Lindau-

Reutin an. Eine Stunde, in der sie

ihre traumhaften Melodien aus

den CDs „Klangreisen“, „Kleine

Tafelmusik“ und „Klangreisen 2“

spielen. Die Musik zur neuen CD

„Klangreisen 2“ entstand für ein

Filmprojekt mit der Fernsehköchin

Sarah Wiener. Sanfte Melodien

verzaubern die Hörer dieser musikalischen

Reise. U.a. kommen

auch indische Bambusflöten zum

Klingen, die Markus Kerber für

das Musical „König der Löwen“

gespielt hat. Liedermacher Haas

stellt bei diesem Konzert auch

einige seiner Lieder aus dem

aktuellen Liederbuch vor. Zudem

lädt er ab 14.30 Uhr zu einem

offenen Singen für den Frieden

„Canta con me“ in der Kirche ein.

Der ist Eintritt frei. Um Spenden

wird gebeten.

BZ-Foto: Haas

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Ralf Petzold Ihr Ansprechpartner vor Ort

BODENSEE ALLGÄU OBERSCHWABEN

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WISSENSWERTES 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

Änderungen bei kostenlosen PCR-Tests

Wie das Landratsamt mitteilt,

wurde die bayerische Teststrategie

angepasst. Danach gilt künftig:

Der grundsätzliche Anspruch

auf einen PCR-Test bleibt zwar

bestehen. PCR-Tests wird es künftig

aber nur noch nach positivem

Antigen-Schnelltest geben. Ein

positives Schnelltest-Ergebnis

reicht nicht aus.

Eine rote Warnmeldung auf der

Corona-Warn-App reicht nicht

mehr aus, um einen PCR-Test zu

bekommen. Ein Anspruch muss

zunächst mit einem Antigen-

Schnelltest abgeklärt werden.

Für das Freitesten, also das vorzeitige

Beenden einer Isolierung

bzw. Quarantäne, reicht der

Antigen-Schnelltest.

Auch Kinder werden weiterhin













Zugang zu PCR-Tests haben.

Bei Diagnose und Auswertung

der PCR-Tests werden Risikopatienten,

Personen in vulnerablen

Bereichen (Pflege, Eingliederungshilfe,

häusliche

Pflege) und in medizinischen

Bereichen (Praxen, Krankenhaus,

Pflege, Rettungsdienste)

bevorzugt. Auch sie benötigen

einen positiven Antigen-Schnelltest,

bevor sie den kostenlosen

PCR-Test machen können. Eine

aktuelle Übersicht der Personen,

die einen kostenlosten PCR-Test

erhalten gibt‘s unter: www.

landkreis-lindau.de/Bürgerservice-

Coronavirus/Coronavirus/

Testmöglichkeiten-im-Landkreis/

Kostenlose-PCR-Tests-fürbestimmte-Personengruppen

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Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

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AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung


Maskenregelung

Bus & Bahn Neue Corona-Verordnung greift

Mit der neuen Coronaverordnung

des Landes Baden-Württemberg

hat sich die bisherige Vorgabe

zum Tragen einer FFP2-Maske im

Öffentlichen Personennahverkehr

(ÖPNV) geändert. Jetzt gilt, dass

mindestens eine medizinische

Maske genutzt werden muss. Für

das bayerische Verbundgebiet,

den Landkreis Lindau, bleibt hingegen

die FFP2-Maskenpflicht bestehen.

Das Land Baden-Württemberg

hat in seiner neuen Corona-

Verordnung eine Veränderung

der FFP2-Maskenpflicht im

ÖPNV festgelegt. So muss mindestens

eine medizinische

Maske beim Benutzen von Bus

und Bahn getragen werden,

nicht mehr zwingend eine

FFP2-Maske.

Die Regelung greift jedoch

nicht für das gesamte bodo-

Verbundgebiet. Die bayerische

Coronaverordnung sieht weiterhin

vor, dass im ÖPNV eine

Pflicht zum Tragen einer FFP2-

Maske besteht.

Die 3G-Nachweispflicht wurde

bereits zum 19. März 2022 verbundweit

abgeschafft.

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

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Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

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Sylvia Ailinger (SA), Tarja Prüss (TP),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

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Mobil: 01 62/2 39 52 37

Die Regelungen gelten bis

auf Weiteres. Folgende Ausnahmen

gelten:

• Kinder unter 6 Jahren sind

grundlegend von der Maskenpflicht

ausgenommen.

• Von der Maskenpflicht befreit

sind zudem Menschen,

denen aus z.B. gesundheitlichen

Gründen das Tragen

einer Maske nicht möglich

ist. Ein entsprechender

Nachweis muss mitgeführt

werden.

• Im bayerischen Verbundgebiet

(Landkreis Lindau)

gilt zudem, dass Kinder und

Jugendliche zwischen dem

6. und dem 16. Geburtstag

nur eine medizinische Gesichtsmaske

tragen müssen.

• Im Fernverkehr ist das Tragen

einer medizinischen Maske

bundesweit ausreichend.

Weitere Informationen gibt

es auch im Web unter www.

bodo.de im Bereich Serviceportal

sowie auf den offiziellen

Webseiten der baden-württembergischen

bzw. bayerischen

Landesregierungen.

BZ

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Verlosungen

Gewinnspielberechtigt ist jede volljährige Person mit Wohnsitz in der BRD,

die alle relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet.

Der oder die Gewinner werden nach dem Einsendeschluss per Los ermittelt

und zeitnah benachrichtigt. Der oder die Gewinner können (sofern kein Widerspruch

vorliegt) in der nächsten Ausgabe der Lindauer Bürgerzeitung mit

vollständigem Namen und Wohnort veröffentlicht werden.

Zum Zwecke der Gewinnspielabwicklung werden die angegebenen Teilnehmerdaten

verarbeitet. Verantwortliche Stelle der Datenverarbeitung ist die Lindauer

Bürgerzeitung GmbH & Co. KG. Der Teilnehmer kann gem. § 21 Abs. 2 DSGVO

der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten an Lindauer Bürgerzeitung

GmbH & Co. KG, in der Denkfabrik, Kemptener Str. 99, 88131 Lindau (B) oder

per E-Mail an gewinnspiel@bz-lindau.de kostenfrei (vor Übermittlungskosten nach

Basistarifen) widersprechen. Mit dem Widerspruch endet die Beteiligung des

Teilnehmers an dem Gewinnspiel, sofern dieses noch läuft.

Hinweis zum Datenschutz:

https://svgruppe.de/datenschutzhinweise-sv-gruppe-schwaebisch-media/

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

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E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

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Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24

ab 01/2022. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum



19


20 9. April 2022 · BZ Nr. 14/22

WISSENSWERTES

Wichtiger denn je...

Friedensräume Start in die Saison 2022 erfolgt am 9. April

Wenn am 9. April die Friedensräume

öffnen, bieten sich wieder

zahlreiche Gelegenheiten, um ins

Gespräch zu kommen und sich mit

kontroversen Themen auseinanderzusetzen.

Die Angebote zum Dialog

erscheinen angesichts des Krieges

in der Ukraine wichtiger denn

je. Das Veranstaltungsprogramm

und die Dauerausstellung in der

Villa Lindenhof nehmen diese Aufgabe

seit über 20 Jahren mit großem

ehrenamtlichen Engagement

wahr.

Höchstleistung der Stimmen

Das Vokalquartett „niniwe“

steht für kunstvolle Arrangements,

die sich nicht von

gängigen Genrebezeichnungen

limitieren lassen.

In seinem Konzertprogramm

„Rhymes of an Hour“ verwebt

das Ensemble Elemente aus

Jazz, Klassik, Pop und Weltmusik

zu einem faszinierenden

Klangereignis und stellt dabei

doch die menschliche Stimme

in all ihrer Ausdrucksfähigkeit

und Empfindsamkeit in den

Mittelpunkt.

Popsongs wie „Babooshka“

von Kate Bush oder „I Burn for

You“ von Sting reihen sich an

modern arrangierte Kompositionen

der Renaissance und

des Frühbarocks sowie feinsinnige

Eigenkompositionen

und erzeugen durch die eindrucksvolle

Interpretation der

Stücke einen Sog, dem sich

das Publikum kaum entziehen

kann.

Seit der Gründung des Ensembles

im Jahr 2002 erhielten die

studierten Jazz-Sängerinnen

internationale Anerkennung,

gewannen zahlreiche Preise

und gastieren in großen

Konzerthäusern sowie auf

renommierten Festivals im

In- und Ausland.

„Ihre Darbietung ist eine

Höchstleistung der Stimmen“,

schrieb die taz. Wer das in

Lindau live erleben möchte,

hat am Sonntag, 10. April

2022, ab 20.30 Uhr im Theater

Gelegenheit dazu.

Die Theaterkasse (An der

Kalkhütte 2a, direkt neben

dem Haupteingang des Stadttheaters)

ist geöffnet: Montag,

Dienstag, Donnerstag, Freitag,

Samstag: 10 bis 13.30 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag:

15 bis 17 Uhr; print@home

Tickets und weitere Infos unter

www.kultur-lindau.de; Karten

außerdem erhältlich bei der

Tourist-Information Lindau und

im Lindaupark. BZ-Foto: Mali Lazell

Die Friedensräume starten am Samstag, 9. April, in ihre diesjährige

Saison und haben ein vielseitiges Programm aufgelegt. BZ-Foto: FR

Das Angebot in diesem Jahr

umfasst die politische Vortragsreihe

„Friedensklima“, mehrere

Konzertlesungen, öffentliche

Aktionen sowie Meditationsund

Dialog-Abende.

Besonders hervorzuheben

ist in dieser Saison die Sonderausstellung

„Homestory Deutschland

– Schwarze Biografien in

Geschichte und Gegenwart“,

die ab dem 20. Juni in den Friedensräumen

zu sehen sein wird.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit

mit dem Integrationsbeirat,

dem Stadt- und

Kreisrat Matthias Kaiser und

dem Valentin-Heider-Gymnasium.

2022 feiert der Arbeitskreis

„Schule ohne Rassismus

– Schule mit Courage“ sein

10-jähriges Bestehen und arbeitet

an dem Thema „Schwarze

Perspektiven in Lindau“. Im

Rahmen dieses Projektes finden

Workshops zum deutschen

Kolonialismus und „Weißen

Privilegien“ statt. Außerdem

wird die Herausgeberin Evein

Obulor das Buch „Schwarz

wird großgeschrieben“ bei der

Ausstellungseröffnung vorstellen.

Seit zwei Jahren kooperieren

die Friedensräume mit

dem Schweizer Henry-Dunant-

Museum in Heiden. Die Ausstellung

über 30 Friedensnobelpreisträger

wird am Internationalen

Museumstag, 15. Mai,

in der Villa Lindenhof gezeigt.

Der bekannte Allgäuer

Autor Leo Hiemer liest am 25.

Mai aus seinem Buch „Gabi.

Geboren im Allgäu. Gestorben

in Auschwitz“.

Mit zwei besonderen Konzerten

laden die Friedensräume

ein, sich dem Thema Krieg

und Frieden auf musikalische

Weise zu nähern. Am Freitag,

17. Juni, ist Professor Kolja Lessing

zu Gast im Alten Rathaus

Lindau. Der renommierte Geiger

und Pianist spielt Musikstücke

von Bach, dazu werden

Texte des jüdischen Dichters

Elazar Benyoetz vorgetragen.

Im Oktober organisiert der

Verein „Friedensregion Bodensee“

in der Stephanskirche ein

Friedenskonzert mit den Musikern

der Cappella Santa

Croce. Das Konzert mit Musik

aus der Zeit des 30-jährigen

Krieges, gestaltet von Manoel

Reinecke und Jonathan Hiese,

findet am 7. Oktober statt.

Die Schreibpädagogin Eva

Maria Dörn aus Vorarlberg bietet

eine Schreibwerkstatt unter

dem Motto „Spurensuchen“

am 25. Juni an.

Im Garten der Villa Lindenhof

gestalten Robert Pakleppa

und Gabriele Wladar am 13.

Juli einen „Dialog am Feuer“.

Die Veranstaltungen der

Friedensräume werden kostenfrei

angeboten. Das gesamte Programm

2022 ist online unter

www.friedens-raeume.de zu

finden und liegt u.a. im Kulturamt,

der Stadtbücherei und

an der Theaterkasse aus. BZ

friedens räume – Villa Lindenhof

Lindenhofweg 25

88131 Lindau/Bad Schachen

Tel.: 0 83 82/2 45 94

E-Mail: info@friedens-raeume.de

Geöffnet:

9. April bis 16. Oktober 2022

dienstags bis samstags von 10

bis 17 Uhr; sonn- und feiertags

von 14 bis 17 Uhr

Führungen: nach Vereinbarung

@ www.friedens-raeume.de

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Ausbildungen berufsbegleitend

Heilpraktiker

Lerncoach-Kinesiologie

Schnupperangebot:

Online im Unterricht ein

paar Stunden dabei sein.

Anfragen an:

lindau@lerninsel.net

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Lindau

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LINDAUER

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