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Paralympic News - Zusammenfassung PEKING 2022 - Ausgabe 2/2022

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Frühjahr 2022

Paralympic

News

Das Magazin des Österreichischen Paralympischen Committees

XIII. WINTER-PARALYMPICS BEIJING 2022

GLÄNZEND GELAUFEN!

Foto: GEPA pictures

EMOTIONEN

13 MEDAILLEN UND

IHRE GESCHICHTEN

BILANZEN

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Liebe Leserin,

lieber Leser!

Nie war eine paralympische Mission schwieriger. Die Covid-19-

Restriktionen und der Krieg in der Ukraine haben die Vorfreude auf

die Paralympischen Winterspiele in Peking gedämpft. Aber die Befürchtungen

bewahrheiteten sich nicht, jedenfalls die Einschränkungen

in der Corona-Bubble betreffend. Mehr als eine halbe Million

Coronatests wurden vorgenommen, davon waren sechs positiv.

Mit dem Ausschluss von Russland und Weißrussland im zweiten

Anlauf hat das Internationale Paralympische Committee ein

weltweites, wichtiges Symbol gesetzt und dafür gesorgt, dass

der Sport, die Wettkämpfe und vor allem die Leistungen der

AthletInnen in den Mittelpunkt gerückt wurden.

Erfolg durch

Miteinander

Sportlich hat sich das Paralympic Team Austria im Winter

kaum je erfolgreicher präsentiert, gewann an 10 Wettkampftagen

13 Medaillen und belegte im Medaillenspiegel

Rang 6 – vor Deutschland,

Norwegen, Italien. Das haben wir nicht

erwartet und auch nicht damit gerechnet.

Aber diese 13 Medaillen sind auch und

vor allem ein Beleg dafür, was möglich ist,

wenn alle Räder ineinandergreifen. Das

beginnt bei der fortschreitenden Professionalisierung

für Training und Vorbereitung, die

Hand in Hand geht mit der gezielten Förderung

für den paralympischen Spitzensport, und

der beruflichen Absicherung durch Bundesheer,

Zoll und Polizei vieler AthletInnen und Guides und reicht

bis zum positiven Teamspirit, der maßgeblichen Anteil an den Erfolgen

in China hatte, so wie auch die TrainerInnen und

BetreuerInnen, die Serviceleute, Ärzte und

PhysiotherapeutInnen.

Danke auch an das ÖPC-Team, das immer

zur Stelle war, sei es als Unterstützung

oder wenn eine helfende Hand benötigt

wurde, und so die Betreuung vor Ort auf

eine neue Stufe gehoben hat. Auch ihr

habt euch eine Goldmedaille verdient!

Das Paralympic Team

Austria hat Geschichte(n)

geschrieben. Erfolgsgeschichten.

Und Schlagzeilen.

In Österreich und der

Welt. Im Mittelpunkt standen natürlich

die 13 Medaillen, die unser Team

in Peking gewinnen konnte. Aber es ist uns diesmal nicht nur in

der sportlichen Berichterstattung ein großer Schritt nach vorn

gelungen. Die Geschichten haben nicht mehr nur ausschließlich

von Bestzeiten und Erfolgen gehandelt, sondern auch von den

Menschen und ihren Geschichten. Und das ging weit über Sportsendungen

und die Sportseiten hinaus.

Medaillen und

Menschen

Markus Salcher, Medaillengarant bei Paralympischen

Spielen seit Sochi 2014, hat nicht nur

zwei Silbermedaillen gewonnen, er ist auch

in seiner Rolle als AthletInnensprecher

angekommen und hat klar Stellung zum

Thema Klassifizierung bezogen. Carina

Edlinger hat auf ihrem Weg zu den

Winterspielen alle Hürden genommen,

sich ihren Gold-Traum erfüllt und mit

Begleithund „Riley“ nicht nur ein chinesisches

Millionenpublikum verzaubert.

Und dann waren da die Erfolge der Familie

Aigner. Barbara, Veronika und Johannes

sollten erste paralympische Erfahrungen sammeln, aber

sie sammelten Medaillen. Und wurden dank ihrer Top-Leistungen

berühmt – von der „New York Times“ über BBC und Channel 4 bis

hin zu „Kyodo News“ berichteten alle großen Networks über die

Geschwister aus Gloggnitz, die stellvertretend für den Umbruch

im österreichischen Para-Wintersport stehen.

Wir sind überzeugt, dass wir in vier Jahren in Mailand und

Cortina weitere neue Gesichter sehen werden, weil in den letzten

Jahren Strukturen geschaffen werden konnten, die sehr gut funktionieren.

Und weil die Erfolge von Peking eine Strahlkraft haben,

um noch mehr Nachwuchs zu generieren.

Zum Beispiel bei unserem Talent Day am 27. Juni im

BSFZ Südstadt, wo wir nicht nur Bewusstseinsbildung

betreiben, sondern Kindern und Jugendlichen die

Möglichkeit geben, gemeinsam mit erfolgreichen

AthletInnen neun Sportarten auszuprobieren.

Weil für uns ganz klar ist: Wir ruhen uns auf den

Erfolgen von Peking nicht aus, sie sind vielmehr

Auftrag und Ansporn, dass wir den eingeschlagenen

Weg konsequent weitergehen.

Ihre Maria Rauch-Kallat,

Präsidentin

Ihre Petra Huber,

Generalsekretärin

Herausgeber und Medieninhaber Österreichisches Paralympisches Committee (ÖPC), Clemens-Holzmeister-Straße 6, 1100 Wien, Tel.: +43/5/93 93-20330,

E-Mail: office@oepc.at, Internet: www.oepc.at Redaktion Petra Huber, Julia Wenninger, Christof Domenig, Matthias Nemetz, Stephan Schwabl

Fotoredaktion Thomas Polzer Fotos GEPA pictures Art-Direktion und Produktion Christoph Geretschlaeger Anzeigen Peter Wolf, Tel.: +43/664/357 38 48,

E-Mail: pepewolf@a1.net Herstellung Druck Styria GmbH & Co KG

impressum


inhalt

10

Johannes Aigner und

Guide Matteo Fleischmann

als Österreichs

Fahnenträger bei der

Schlussfeier

10 Star der Spiele

Fünffach-Medaillengewinner Johannes

Aigner mit Guide Matteo Fleischmann

14 Die Medaillenserie hält

Zweimal Silber – Markus Salcher schlug

wieder doppelt zu

18 Der goldene „Sister Act“

Veronika, Barbara und Elisabeth

komplettierten die „Aigner-Festspiele“

20 Golden Girl

Carina Edlinger fand mit Guide Lorenz

Lampl auf die Siegerstraße zurück

24 Bretter, die die Welt bedeuten

Die Bilanz der Snowboarder René

Eckhart und Bernhard Hammerl

28 Best of Beijing

Was in Peking sonst abging, als

emotionaler Bildrückblick

30 Alle Ergebnisse

Von Österreichs AthletInnen in Peking

32 Täglich ein voller Erfolg

Warum das virtuelle Österreich-Haus

mehr als ein Ersatz war

36 Vorbildwirkung

Vizekanzler und Sportminister Werner

Kogler über Peking und die Zukunft

38 Neue Rolle, selbe Leidenschaft

Ex-Paralympionike Patrick Mayrhofer

ist Prothetik-Experte bei Ottobock

46 Am Podium

Bettina Glatz-Kremsner vom ÖPC-

Sponsor Österreichische Lotterien

Foto: GEPA pictures

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6 ÖPC-news

focus


König der Spiele

Der Norweger Jesper Pedersen war mit vier Gold- und einer Silbermedaille

der erfolgreichste Athlet der Paralympischen Winterspiele

in Peking. Der 22-jährige Ausnahmeskifahrer widmete seine Erfolge

Vater Bjorn, der vor eineinhalb Jahren verstorben ist – und in Yanqing

dennoch stets dabei war: auf Fotos am Monoski. „Ohne ihn

wäre ich heute nicht hier, er hat mich im Alter von zwei Jahren zum

Skifahren mitgenommen. Das war der Anfang, ich habe ihm alles zu

verdanken“, so Pedersen. Erfolgreichste Athletin war die US-Amerikanerin

Oksana Masters, die in den Loipen von Zhangjiakou sieben

Medaillen gewann, drei davon in Gold.

Foto: Simon Bruty for OIS

ÖPC-news 7


focus

Heimlicher Star

Ob „Riley“ ahnte, was er da um den Hals trägt? Wie wertvoll sein neues Halsband ist?

Als Carina Edlinger ihren reinrassigen Labrador zur Siegerehrung nach ihrem Gold-

Triumph mitbrachte, kannte der Hype keine Grenzen. „Riley war in den Tagen danach

der meistgesuchte Begriff in China, wurde millionenfach geklickt“, lacht die Salzburgerin,

die seit 2019 mit dem Burgenländer ein unzertrennliches Duo bildet – und auch

schon bei anderen Gelegenheiten die große Bühne erleben durfte, zum Beispiel bei

der Lotterien Sporthilfe Gala. Fortsetzung folgt … garantiert!

Foto: Thomas Lovelock for OIS

8 ÖPC-news


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schwerpunkt

Der

Star

de

Foto: GEPA pictures

Foto: GEPA pictures

10 ÖPC-news


Spiele

Der Sport schreibt außergewöhnliche

Geschichten. Wie jene von Johannes

Aigner. Der 16-jährige Niederösterreicher

avancierte zum Superstar der Paralympics

und gewann als erster Österreicher

bei einem Event Medaillen in allen fünf

Alpin-Bewerben.

Johannes Aigner

(r.) und Matteo

Fleischmann

wurden in Peking

zu Superstars.

s„Schön langsam begreife ich, was da in Peking passiert ist“,

sagt Aigner mit etwas Abstand. „Es ging alles Schlag auf

Schlag, obwohl es ganz schön anstrengend war. Die Tage

waren lang, aber wir haben es gut über die Runden gebracht.“

Zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze brachte

der Schüler aus Peking heim nach Gloggnitz, im Nationen-

Medaillenspiegel hätte er damit den 13. Platz belegt.

Begonnen hat alles mit einer großen Überraschung. Eigentlich

mag Aigner die technischen Disziplinen am liebsten,

erst bei einem Speed-Training in Saalbach wenige Wochen vor

dem Beginn der Spiele entschloss er sich mit Guide Matteo

Fleischmann, auch die Abfahrt in Angriff zu nehmen. „Im Training

in Saalbach hat es von Beginn an viel Spaß gemacht. Die

Strecke haben wir dann bei den Olympischen Spielen beobachtet

und waren fast enttäuscht, dass die Sprünge für uns abgetragen

wurden“, so Aigner. Guide Fleischmann fügt trocken an: „Der

Hansi ist einfach ein wilder Hund.“ Das sollte er auf der Piste

namens „Rock“ beweisen. In der ersten Abfahrt seines Lebens

gewann Aigner auf Anhieb Paralympics-Gold. „Als wir im Ziel

abgeschwungen haben und Matteo gesagt hat, dass wir vorn

sind, habe ich geglaubt, er will mich ärgern. Aber dann habe ich

gemerkt, dass es wahr ist – die Freude war riesengroß!“

Hans im Glück

Das gesamte Team freute sich mit „Hansi“. Einzig Vater Christian

schaffte es nicht rechtzeitig zur Strecke, er hatte beim

Abflug in Wien den falschen Reisepass eingesteckt und war

verspätet nach China angereist. Während des Gold-Coups

seines Sohnes saß er gerade im Bus vom Flughafen in Peking

nach Yanqing. Der Freude tat dies keinen Abbruch, Aigner

jubelte: „Mit der Medaille habe ich das Ziel schon erreicht,

alles, was jetzt noch folgt, ist Draufgabe.“

Es sollte noch einiges folgen. Nach Bronze im Super-G

und Silber in der Superkombi war der persönliche Medaillensatz

komplett, Aigner spätestens dann ein international gefragter

junger Mann. ARD, BBC, „New York Times“, Kyodo News

die größten Medien der Welt berichteten über den 16-jährigen

Niederösterreicher und seine Geschwister. Aigner: „Es ist

schon komisch, wenn sich plötzlich alle um dich reißen. Es ist

anstrengend, so viele Interviews zu geben, aber gleichzeitig

auch irrsinnig schön.“

ÖPC-news 11


schwerpunkt

In Hirscher-Manier

Nach anstrengenden und kräfteraubenden Tagen in Yanqing

setzte Aigner im Riesenslalom noch ein großes Rufzeichen.

Im Finale zeigte der Youngster, nach dem ersten Durchgang

noch auf Platz zwei, einen Husarenritt im Stile von Marcel

Hirscher und wurde für das Risiko belohnt. Selbst ein kleiner

Fehler im unteren Teil konnte das Duo Aigner/Fleischmann

nicht stoppen. Der Italiener Giacomo Bertagnolli,

nach dem ersten Durchgang noch 1,03 Sekunden vorn,

konnte nicht mehr dagegenhalten und kam mit 1,68 Sekunden

Rückstand ins Ziel – das zweite Gold für Aigner war

fixiert. „Wir wollten im Finale all-in gehen, weil wir nichts zu

verlieren hatten. Das dürfte uns ganz gut gelungen sein“,

schmunzelte Aigner.

Auf der Tribüne feierte die gesamte Familie mit: Mama

Petra, die Schwestern Elisabeth, Veronika und Barbara und

auch Papa Christian. Ebenfalls unter den ersten GratulantInnen:

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-

Generalsekretärin Petra Huber.

Besondere Belohnung

Die unglaubliche Stockerl-Serie von Johannes Aigner und

Matteo Fleischmann hielt auch im abschließenden Slalom.

Der Gloggnitzer und sein Guide boten auf der „Ice River“-

Im Stil von Marcel Hirscher

carvte Johannes Aigner zu Gold

im Riesenslalom.

Rennstrecke noch einmal eine spektakuläre Ski-Show –

und lieferten sich ein packendes Duell mit dem Italiener

Giacomo Bertagnolli (Guide: Andrea Ravelli), in dem der Italiener

um 0,23 Sekunden die Skispitzen vorn hatte. Silber!

„Wir sind mit dem Ziel nach China geflogen, dass wir eine

Medaille gewinnen möchten. Dass wir hier so abräumen,

damit war nicht zu rechnen. Ausschlaggebend war sicher

Abfahrtsgold, weil es völlig unerwartet war, danach ist alles

viel leichter gegangen.“

Neben den Medaillenprämien vom Österreichischen

Paralympischen Committee – für Gold gibt es 12.000 Euro,

Silber ist mit 10.000 Euro dotiert und Bronze mit 8.000 Euro

– hat sich Aigner die schönste Belohnung für seine Erfolge

selbst gemacht: „Nach den Paralympics hatte ich noch eine

Woche schulfrei. Jetzt muss ich schauen, dass schulisch

auch so viel weitergeht wie bei den Paralympics. Einmal

schauen, ob das auch so aufgeht. Jedenfalls bin ich jetzt

nicht mehr der Paralympics-Star, sondern einfach wieder

der Hansi.“

Oben: Johannes Aigner mit seiner

beeindruckenden Medaillensammlung;

rechts: Das gesamte Paralympic Team

Austria freute sich mit.

Fotos: GEPA pictures

12 ÖPC-news


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schwerpunkt

Die

Medaillenserie

hält

Markus Salcher und

Paralympische Spiele –

das passt einfach.

Mit Silber in der Abfahrt

und im Super-G komplettierte

der Kärntner

seinen paralympischen

Medaillensatz.

vVor mittlerweile zwölf Jahren feierte Markus Salcher in Vancouver sein Paralympics-Debüt,

zwei Jahre später stieg er in Sochi mit zweimal Gold und einmal

Bronze zum Superstar auf. Vor vier Jahren in Pyeongchang gewann er zweimal

Bronze, in Peking setzte er seine beeindruckende Medaillenserie fort und holte

zweimal Silber. Der Kärntner und die Paralympics – das passt einfach!

In der Abfahrt zeigte Salcher eine starke Leistung und musste sich nur dem

Franzosen Arthur Bauchet um 0,33 Sekunden geschlagen geben. „Ich bin mit

dieser Medaille überglücklich, jetzt habe ich den paralympischen Medaillensatz

komplettiert. Bei der WM war ich drei Zehntel vor Arthur, jetzt ist er vorn. So

gleicht sich das aus.“ Gleichzeitig begab sich der 30-Jährige auf die Suche nach

dem Rückstand: „Ich habe die Ausfahrt in den Schlussteil nicht sauber erwischt.

Da ist man im Rennen mit etwas mehr Tempo hingekommen, mein schlechter

Fuß ist außen, da habe ich einfach Nachteile.“

Foto: GEPA pictures

14 ÖPC-news


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schwerpunkt

Markus Salcher

mit seinen beiden

„Silber-Schätzen“

Foto: ÖPC

Foto: GEPA pictures

Silber mit Beigeschmack

Im Super-G bot sich für Salcher die nächste Chance. Diesmal

sollte er Bauchet hinter sich lassen, jedoch überraschte

der Chinese Liang Jingyi mit Startnummer 1 auf dem von

seinem Trainer gesetzten Kurs alle und schnappte Salcher

die Goldmedaille weg. „Das hat sicher einen Beigeschmack,

denn er ist so gut wie nie im Weltcup unterwegs“, so Salcher.

Dass der Sieger die Quali-Punkte vorwiegend bei Rennen im

asiatischen Raum geholt hatte, störte den nun siebenfachen

Paralympics-Medaillengewinner weniger als dessen Klassifizierung,

um die es in den letzten Monaten viele Diskussionen

gab: „Auf dem Papier haben wir die gleiche Behinderung,

aber er wurde innerhalb kürzester Zeit vier Mal neu

eingestuft. Wir haben dagegen vor der Saison auch Protest

eingelegt, denn das dürfte es eigentlich nicht geben.“

Versöhnlicher Nachsatz: „Klar ist es für mich ärgerlich,

aber er war am Start und ist ein verdienter Sieger.“

Mit seiner Fahrt im Super-G zeigte sich der Kärntner

sehr zufrieden: „Ich war vor dem Rennen etwas angespannt,

habe auch bei der Besichtigung relativ lange gebraucht,

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat zeigte sich stolz:

„Markus begleitet uns schon mehrere Jahre und ist ein

absoluter Vorzeige-Athlet.“

aber ich konnte es gut umsetzen, auch die Funksprüche.

Alles in allem war der Super-G fast besser als die Abfahrt.“

Bis auf eine Kurve in der spektakulären Bowl. „Ich weiß gar

nicht, ob das mit dem schlechten Bein überhaupt gelingen

kann, aber wenn der Cheftrainer (Markus Gutenbrunner;

Anm.) einmal zufrieden ist, dann heißt das was. So emotional

wie nach dem Super-G habe ich ihn noch nie erlebt.“

Mailand kann kommen

Mit zwei Silbernen bilanzierte Salcher in Peking glücklich:

„Man muss der Realität ins Auge schauen: Wir haben eine

sehr starke Gruppe, da kann einiges passieren. Deswegen

habe ich vor den Spielen eine Medaille als Ziel ausgegeben,

jetzt sind es zwei geworden. Ich bin mit meiner Ausbeute

überglücklich. Man muss ja auch bedenken, dass viel passieren

kann. Von zu Hause gibt es einen gewissen Druck,

weil ich immer als Mitfavorit am Start stehe. Die vielen

Nachrichten sind zwar lieb gemeint, machen es aber nicht

immer leichter. Ich bin froh, dass ich wieder einmal zur

Stelle war, als es darauf angekommen ist.“

Sieben Paralympics-Medaillen hat Salcher nun zu

Hause hängen. Wenn es nach ihm geht, sollen noch einige

dazukommen. Die Spiele 2026 in Mailand/Cortina sind fix

eingeplant: „Wenn es mir körperlich weiterhin gutgeht und

keine Verletzungen dazwischenkommen, möchte ich dabei

sein. Natürlich braucht man dazu auch den nötigen Rückhalt

von daheim. Der Sport entwickelt sich ständig weiter,

ich bin nicht mehr in der Blüte, aber ich kann immer noch

mithalten. Nach Spielen in Kanada, Russland, Südkorea und

China würde ich gern Paralympics in Italien bestreiten, dort

herrscht sicher eine große Skibegeisterung.“

Abschließend richtet Salcher noch einen Appell an die

Verantwortlichen: „Wir sind bereits einige Schritte in die

richtige Richtung gegangen, aber es gibt noch viel Luft nach

oben. Ich hoffe, dass wieder viele Menschen gesehen haben,

was wir leisten. Es ist Spitzensport, ohne vollen Fokus auf

das Training und die Rennen kannst du nicht mehr mithalten.

Dazu benötigen wir eine gewisse Absicherung. Gewisse

Dinge müssen angesprochen und neu aufgestellt werden,

der Prozess läuft. Dann können wir auch in Zukunft

Top-Leistungen erbringen.“

16 ÖPC-news


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schwerpunkt

Oben (v. l. n r.):

Guide Elisabeth

Aigner und

Veronika Aigner,

Guide Klara

Sykora und

Barbara Aigner;

unten: Veronika

Aigner fand auf

der „Ice River“-

Piste die

Ideallinie.

eDer goldene

„Sister-Act“

Eine Familie, neun Medaillen. Die Aigners haben bei den

Paralympics in Peking abgeräumt. Neben Johannes mit

fünfmal Edelmetall glänzten Veronika mit zweimal Gold

und Barbara mit Silber und Bronze.

Im Riesenslalom war Veronika mit Guide Elisabeth eine

Klasse für sich. Bereits im ersten Durchgang erwischte sie

einen Traumlauf: Mit Startnummer 13 knallte die Niederösterreicherin

auf der Piste in Yanqing eine Bestzeit in den

Schnee und lag über drei Sekunden vor der Konkurrenz.

„Wir konnten uns das selbst nicht erklären. Unsere Trainer

sagen immer: Schnell ist nicht immer schön. So muss es

gewesen sein, denn die Technik war nicht perfekt. Es ist

einfach voll aufgegangen. Als mir Lisi im Ziel gesagt hat,

dass wir gewonnen haben, mussten wir beide plärren.“ Am

Ende lag Veronika Aigner 7,31 Sekunden vor der Chinesin

Zhu Daqing. Dass Barbara mit Guide Klara Sykora Bronze

holte, machte das Familienglück perfekt.

Der „Sister-Act“ ging im Slalom in die zweite Runde.

Wieder war es Veronika, die nicht zu schlagen war, Barbara

holte Silber. Dabei hätte es das Gold-Duo Aigner/Aigner

beinahe wieder nicht zu den Paralympics geschafft.

War „Vroni“ vor vier Jahren in Pyeongchang noch um

eineinhalb Monate zu jung für eine Teilnahme, musste

sie diesmal vor Peking einen Fitness test bestehen, um

überhaupt an den Start gehen zu können. Anfang 2021 war

sie bei einem Abfahrts training schwer zu Sturz gekommen –

Kreuzband, Seitenband und Meniskus in beiden Knien waren

gerissen. Ihr Comeback im November 2021 wurde durch

einen unverschuldeten schweren Autounfall auf dem Weg

zum Rennen gestoppt, auch die Para-Ski-WM musste sie

auslassen.

Erst in letzter Sekunde gab es grünes Licht – und im

ersten Rennen gleich Paralympics-Gold. „Ich habe schon

zwischen den Durchgängen an die harte Zeit denken müssen,

weil ich die Knie ein bisschen gespürt habe. Es war ein

sehr durchwachsenes Jahr, aber ich wollte unbedingt nach

Peking. Es ist sehr emotional, wenn ich daran zurückdenke.

Ich muss mich bei vielen Leuten bedanken, vor allem bei

meiner Familie. Es ist großartig, dass wir in Peking gemeinsam

auf dem Podest stehen konnten.“

Foto: GEPA pictures

18 ÖPC-news


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schwerpunkt

aAller Anfang war schwer. Und für Carina Edlinger waren

die Paralympischen Winterspiele in Peking ein Neuanfang.

Nach der Weltmeisterschaft in Lillehammer, zu der sie

ohne Guide hin- und ohne Medaille heimfuhr, drückte die

Salzburgerin den Reset-Knopf, stellte ihr Team komplett

neu auf. Und traf mit Guide Lorenz Lampl die richtige

Personalentscheidung.

Auch wenn es zunächst nicht danach aussah, denn die

ersten beiden Rennen in Zhangjiakou konnte das Duo nicht

beenden. „Aufgegeben wird ein Brief. Wir arbeiten unglaublich

hart und wollen uns dafür belohnen“, meinte der Niederösterreicher

vor dem Langlauf-Sprint, in dem Edlinger

den größten Erfolg ihrer ohnehin schon erfolgreichen und

bei Weltmeisterschaften bereits mehrfach vergoldeten

Karriere feiern sollte.

Golden Carina

Mit der „Suche nach der

Nadel im Heuhaufen“ hatte

Carina Edlinger die Suche

nach einem neuen Guide heuer

verglichen. „Last Minute“

wurde sie fündig. Umso heller

strahlten Gold und Bronze.

Girl

Edlinger und Guide

Lorenz Lampl jubelten

über die langersehnte

Goldmedaille.

Foto: GEPA pictures

20 ÖPC-news


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3

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Fotos: Simon Bruty for OIS, GEPA pictures

schwerpunkt

Oben: mit letzter Kraft ins Ziel –

Carina Edlingers großer Moment!

Rechts: spektakuläre Kulisse für spektakuläre

Langlaufrennen in Zhangjiakou

Die 23-Jährige machte die körperlichen

Probleme der ersten Rennen vergessen

und stürmte zu Gold. Endlich Paralympics-Siegerin!

Ein Ziel, das sie bereits in

Pyeongchang formuliert hatte, damals noch

mit Bruder Julian an ihrer Seite. „Die Beine

waren schwer, es war ein Kampf, aber ich

wusste, dass der Sprint meine größte Medaillenchance ist.

Jetzt kann man sagen, dass sich die Anstrengungen der

letzten Wochen und Monate ausgezahlt haben“, strahlte

Edlinger im Ziel.

Und vergaß auch nicht auf die Menschen hinter der

Medaille: „Es war eine Teamleistung. Danke an Lorenz, die

Coaches und Physios und das gesamte ÖPC-Team. Wirklich

alle haben mitgeholfen!“ Guide Lampl in ungewohnter

Rolle, war er doch in der Qualifikation nur Zuschauer und

Motivator am Streckenrand und in der Entscheidung nicht

Vorläufer, sondern Nebenmann: „Ich habe immer gesagt,

dass es nicht um mich geht, sondern darum, Carina bestmöglich

zu unterstützen. Wir haben uns für diese Strategie

entschieden, das war goldrichtig.“

Dass Edlinger nach der verpatzten WM gar nicht nach

Peking fliegen wollte: vergessen! „Die letzten Jahre waren

verdammt hart, ich musste viele Hürden nehmen, habe oft

gezweifelt“, hatte die zweimalige „Sportlerin des Jahres“ oft

zu kämpfen. Auch in der Vorbereitung. „Mir ist es nicht gut

gegangen, ich bin nicht nur einmal zusammengebrochen.

Aber ich habe immer gewusst, dass ich es noch kann.

Umso schöner, dass ich es hier, auf einer der größten

Sportbühnen der Welt, wieder zeigen konnte.“

Entscheidenden Anteil daran hatte auch Blindenhund

„Riley“. „Er spielt in meinem Leben eine sehr große Rolle,

ohne ihn wäre ich nicht nach China gereist. Er ist mehr als

ein Hund, er ist mein Begleiter und bringt mich auch an den

härtesten Tagen zum Lachen“, so Edlinger, die sich längst

damit arrangiert hat, dass ihr Begleiter mindestens so viele

Selfie-Wünsche erfüllen muss wie sie: „Mir kommt manchmal

vor, er ist der eigentliche Star. Aber es ist okay, wenn

ich die Nummer zwei bin. Alle wollen Fotos mit ihm, Riley

war im Dorf bekannter als der chinesische Präsident.“

Und nach der Bronzemedaille über die Langlauf-

Mitteldistanz stieg der Labrador endgültig zum Superstar

auf, wurde zum meistgesuchten Begriff in chinesischen

Suchmaschinen. Auch weil er Frauchen Carina nach einem

weiteren körperlichen Grenzgang liebevoll unterstützte,

als die nach einem packenden Finale völlig erschöpft im

chinesischen Frühlingsschnee lag.

„Es war ein grausames Rennen, aber das Schlimmste

wäre gewesen, wenn ich wie vor vier Jahren noch einmal

Vierte geworden wäre“, siegte auf den letzten Metern Kopf

über Körper. „Ich bin unglaublich dankbar, dass es nach dem

Auf und Ab in der Vorbereitung und auch bei den Paralympics

zwei Medaillen geworden sind. Ende gut, alles gut!“

22 ÖPC-news


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schwerpunkt

Bretter,

Keine Medaillen, aber jede

Menge Erfahrung konnten

die Snowboarder René

Eckhart und Bernhard

Hammerl sammeln. Die

Bilanz beider fiel überaus

positiv aus.

die die Welt bedeuten

Bernhard Hammerl (li.)

und Rene Eckhart

(re.) im Genting

Snow Park

Fotos: GEPA pictures

dDabei sein war alles. Also wirklich ALLES! Und die Snowboarder

René Eckhart und Bernhard Hammerl genossen

jede Sekunde ihrer paralympischen Debüts, das den beiden

Tirolern je zwei Rennen bescherte. Nämlich im Snowboardcross

und im Banked Slalom, jener Disziplin, in der Patrick

Mayrhofer vor vier Jahren mit Silber die erste und bislang

einzige Snowboard-Medaille für Österreich bei Paralympischen

Winterspielen gewonnen hatte.

Für Eckhart kam im Snowboardcross im Viertelfinale

das Aus – Top-16. Im Banked Slalom fuhr der 35-Jährige

mit einem starken zweiten Run auf Rang 12. „Danke Mama!

Und liebe Grüße ins Kaunertal“, schallte es durch den Zielraum

im Genting Snow Park. Die Touristiker in seiner Heimat

haben sich über die Grußbotschaft mindestens genauso

gefreut wie Mama Irmgard. „Ich wollte keine Schleichwerbung

machen, aber ich war in dem Moment so überglücklich,

dass ich gar nicht anders konnte, als mich zu

bedanken“, grinste der Paralympics-Rookie.

Ein besonderer Dank galt auch dem eingangs erwähnten

Patrick Mayrhofer, der nicht nur für ottobock im Paralympischen

Dorf als Techniker im Einsatz war, sondern seine

Nachfolger auch als Servicemann unterstützte. „Patrick

hat mich im Vorfeld der Paralympics kontaktiert, ob er uns

helfen kann und ist uns mit Rat, Tat und seiner ganzen Ex-

24 ÖPC-news


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schwerpunkt

pertise zur Seite gestanden“, so Eckhart, der eine mehr als

positive Bilanz zog.

„Es waren meine ersten Paralympics – und sicher

nicht meine letzten! Die Erfahrungen, die ich aus Peking

mitnehmen, waren einfach unglaublich. Das will ich auch in

Mailand und Cortina erleben“, hofft der leidenschaftliche

Snowboarder, der ohne Schienbeinknochen zur Welt kam

und dem im Alter von neun Monaten der Unterschenkel

amputiert werden musste, auf einen Platz im Heeressport,

um sich noch professioneller auf die nächsten Paralympics

vorbereiten zu können.

„Wir haben super Unterstützung vom ÖSV und vom

ÖPC, aber ich arbeite drei Tage die Woche und fahre bei den

Paralympics gegen Vollprofis. Das chinesische Team zum

Beispiel hat im Vorfeld der Winterspiele 400 Einheiten im

Fitnesscenter absolviert und war 250 Tage auf Schnee“, erzählt

der Kaunertaler, der mit dem chinesischen Nationaltrainer,

einem Serben, noch in China ein Trainingscamp

vereinbart hat.

Meine ersten und sicher

nicht letzten Paralympics.

Die Erfahrungen aus Peking

sind unglaublich wertvoll.“

René Eckhart

Schneller Trafikant

Für Bernhard Hammerl, den zweiten Snowboarder im Paralympic

Team Austria, kam die Chance, in Peking an den

Start gehen zu können, gänzlich unverhofft.

„Am 31. Jänner habe ich die Nachricht bekommen,

dass ich genügend Punkte für einen Start habe, am 1. Februar

war die Deadline. Natürlich habe ich mir diese Chance

nicht entgehen lassen. Es war klar, dass ich bei meinen

ersten Paralympics noch nicht um die Medaillen mitfahren

kann, aber ich habe eine Riesenfreude, dass ich überhaupt

dabei sein konnte“, sagt der Tiroler.

Und setzte nach einem frühen Aus im Snowboardcross

und Platz 24 im Banked Slalom einen drauf: „Die Kurse waren

super, ich habe unglaublich viele neue Menschen kennengelernt,

meine ersten Interviews gegeben und bin umso

motivierter für alles, was kommt“, hat Hammerl seine Leistungssport-Karriere

erst im Oktober so richtig begonnen.

„Am Anfang war ich froh, dass ich so einen Kurs überhaupt

runtergekommen bin, aber mittlerweile kann es gar

nicht schnell genug sein für mich“, so der 44-Jährige, der

seit letztem Jahr in Fügen am Dorfplatz eine Trafik betreibt

– und von seinen MitarbeiterInnen nicht nur unterstützt,

sondern nach den Spielen auch schon wieder sehnsüchtig

erwartet wurde. „Auf meinem Schreibtisch hat sich die Arbeit

gestapelt, aber ich möchte keine Sekunde missen. Das

waren die schönsten zwei Wochen meines Lebens!“

Links: Rene Eckhart schickte nach dem Rennen

Grüße in die Heimat. Rechts: Bernhard Hammerl

ist der schnellste Trafikant Österreichs.

Fotos: GEPA pictures

26 ÖPC-news


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impressionen

Best of

Die Paralympics in Peking

sind Geschichte. Sie waren

emotional, erfolgreich und

spektakulär. Wir blicken mit

den besten Bildern zurück.

Ready, set, go! Thomas

Grochar stößt sich aus

dem Starthaus.

Beijing

Carina

Edlinger

und Hund

Riley begeisterten

die Welt.

Elisabeth und

Veronika Aigner

hatten viel

Grund zum

Jubeln.

6 Uhr Früh: Die Aigners auf dem Weg zur Gondel.

Wenige Stunden später holten sie Gold.

Barbara Aigner (li.), Guide

Klara Sykora und ein ganz

besonderer Moment.

28 ÖPC-news


Es glänzt und funkelt! Im

Medaillenspiegel hätte es

die Familie Aigner in die

Top-10 geschafft.

Hände hoch, Part 1! Bernhard

Hammerl fliegt durch den

Snowboardcross-Kurs.

Fotos: ÖPC, GEPA-Pictures, OIS

Und zack! Manuel Rachbauer

bei der Zieleinfahrt.

Pater Johannes Paul Chavanne führte im

Paralympischen Dorf durch den Gottesdienst.

Gruppenkuscheln!

Elina Stary

und Guide

Celina

Arthofer

gratulierten

Barbara

Aigner und

Klara

Sykora.

Hände hoch, Part 2!

Geballte Frauen-

Power am Internationalen

Frauentag.

ÖPC-news 29


ergebnisse

Thomas Grochar

– Platz 6 in der

Superkombi als

Top-Resultat

Biathlon

Carina Edlinger

Guide: Lorenz Lampl

Carina Edlinger

Guide: Lorenz Lampl

Sprint – Klasse B2

12,5 km Freistil –

Klasse B2

DNF

DNF

Rot-weiß-rote

Foto: GEPA-Pictures

Ergebnistafel

Langlauf

Carina Edlinger

Guide: Lorenz Lampl

Carina Edlinger

Guide: Lorenz Lampl

Carina Edlinger

Guide: Lorenz Lampl

15 km klassisch –

Klasse B2

Sprint Freistil –

Klasse B2

10 km Freistil –

Klasse B2

DNF

Nico Pajantschitsch

Nico Pajantschitsch

Superkombination –

Klasse LW6/8-2

Riesenslalom –

Klasse LW6/8-2

9. Platz

9. Platz

Nico Pajantschitsch Slalom – Klasse LW6/8-2 DNS

Roman Rabl Abfahrt – Klasse LW12-1 DNS

Barbara Aigner

Guide: Klara Sykora

Barbara Aigner

Guide: Klara Sykora

Johannes Aigner

Guide: Matteo Fleischmann

Johannes Aigner

Guide: Matteo Fleischmann

Johannes Aigner

Guide: Matteo Fleischmann

Johannes Aigner

Guide: Matteo Fleischmann

Johannes Aigner

Guide: Matteo Fleischmann

Veronika Aigner

Guide: Elisabeth Aigner

Veronika Aigner

Guide: Elisabeth Aigner

Riesenslalom –

Klasse B2

Slalom – Klasse B2

Abfahrt – Klasse B2

Super-G – Klasse B2

Superkombination –

Klasse B2

Riesenslalom –

Klasse B2

Slalom – Klasse B2

Riesenslalom –

Klasse B2

Slalom – Klasse B2

Thomas Grochar Super-G – Klasse LW2 13. Platz

Thomas Grochar

Thomas Grochar

Ski alpin

Superkombination –

Klasse LW2

Riesenslalom –

Klasse LW2

6. Platz

DNF

Roman Rabl

Roman Rabl

Manuel Rachbauer

Super-G –

Klasse LW12-1

Riesenslalom –

Klasse LW12-1

Riesenslalom –

Klasse LW9-2

DNS

DNS

27. Platz

Manuel Rachbauer Slalom – Klasse LW9-2 21. Platz

Markus Salcher

Markus Salcher

Markus Salcher

Michael Scharnagl

Guide: Florian Erharter

Michael Scharnagl

Guide: Florian Erharter

Abfahrt – Klasse LW9-1

Super-G – Klasse LW9-1

Riesenslalom –

Klasse LW9-1

Abfahrt – Klasse B2

Slalom – Klasse B2

11. Platz

DNS

DNS

Christoph Schneider Abfahrt – Klasse LW6/8-2 23. Platz

Christoph Schneider

Elina Stary

Guide: Celine Arthofer

Elina Stary

Guide: Celine Arthofer

Super-G –

Klasse LW6/8-2

Riesenslalom –

Klasse B2

Slalom – Klasse B2

26. Platz

4. Platz

6. Platz

Thomas Grochar Slalom – Klasse LW2 DNF

Eva-Maria Jöchl

30 ÖPC-news

Riesenslalom –

Klasse LW6/8-1

DNF

Eva-Maria Jöchl Slalom – Klasse LW6/8-1 DNF

Nico Pajantschitsch Abfahrt – Klasse LW6/8-2 10. Platz

Nico Pajantschitsch

Super-G –

Klasse LW6/8-2

16. Platz

Snowboard

René Eckhart

René Eckhart

Bernhard Hammerl

Bernhard Hammerl

Snowboardcross –

Klasse SB-LL1

Banked Slalom –

Klasse SB-LL1

Snowboardcross –

Klasse SB-LL2

Banked Slalom –

Klasse SB-LL2

12. Platz

12. Platz

21. Platz

24. Platz


Reisen in Deutschland

mit eingeschränkter Mobilität

Fränkisches Seenland, Steg am Altmühlsee © DZT/Jens Wegener

Gäste mit eingeschränkter Mobilität finden in Deutschland eine Vielzahl von Urlaubsmöglichkeiten. Von der

barrierefreien Unterkunft bis hin zu außergewöhnlichen Freizeitangeboten – vieles können Sie ohne Stufen

erreichen und mit viel Platz und Komfort genießen.

BARRIEREFREI FÜR GÄSTE

MIT EINGESCHRÄNKTER MOBILITÄT

In Deutschland erleben Sie vielfältige Kultur- und Natur-

erlebnisse auf engem Raum. Ob beim Museumsbesuch, beim

Shopping, beim Wandern oder Radfahren – entspannen Sie!

Sie werden merken: an vielen Orten ist man bereits genau auf

Ihre Bedürfnisse vorbereitet.

Viele Anbieter versuchen, den Zugang für alle zu ermöglichen.

Historische Gebäude wurden allerdings früher oftmals nicht

barrierefrei erbaut und dürfen heute aufgrund der Vorgaben

des Denkmalschutzes nicht nach Belieben umgebaut werden.

Deshalb kommt es immer wieder vor, dass Rollstuhlfahrer z. B.

nicht durch den Haupteingang in ein Gebäude gelangen können.

Oft ist allerdings ein Nebeneingang ohne Stufen und mit ausreichender

Türbreite vorhanden. Es gibt viele Initiativen und

Möglichkeiten auch für Gäste mit eingeschränkter Mobilität –

nicht nur in Städten, sondern auch in Naturräumen wie

Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate. Informieren

Sie sich am besten im Vorfeld über die Gegebenheiten.

Das Angebot an barrierefreien Unterkünften wird kontinuierlich

ausgebaut. Pflegebetten gehören in Pflegehotels bereits

zur Grundausstattung oder können auf Wunsch organisiert

werden. Immer mehr Unterkünfte bieten eine größere Anzahl

an barrierefreien Schlafmöglichkeiten, sodass auch Gruppen

von Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut untergebracht

werden können.

Nutzen Sie die Datenbank „Reisen für Alle“ mit einer Vielzahl

von Tourismusangeboten für Ihre individuelle Suche!

www.germany.travel/barrierefrei


treffpunkt ö-haus

Aus der (Pandemie-)Not geboren, erwies

sich das Virtuelle Österreich-Haus auch in

BEIJING als Erfolgsformat. Der Paralympic

Report bot Österreichs SportlerInnen Tag für

Tag eine tolle Bühne für ihre Leistungen.

vollerErfolg

Täglich ein

öÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat hatte im Vorfeld der

Paralympics in Toyko vor allem die Chancen betont, die

sich aus einem Virtuellen Österreich-Haus ergeben würden:

„Die virtuelle Form steht neun Millionen Österreicherinnen

und Österreichern offen. Alle können von zu Hause

aus mit den Sportlerinnen und Sportlern mitleben.“ Nach

den zweiten Paralympics in Asien innerhalb von sechs

Monaten mit jeweiliger Ausstrahlung eines täglichen

Paralympic Report“-Live streams lässt sich sagen:

Der Plan ist voll aufgegangen.

Bei den Paralympics BEIJING 2022 kamen die fast

täglichen Medaillenmeldungen als Ansporn dazu, jeden Tag

um 19.30 Uhr live dabei zu sein. Die Paralympics begannen

mit Gold und Silber für Österreich am ersten und endeten

mit einer Silbermedaille am letzten Wettkampftag – der

rot-weiß-rote Medaillenspiegel, von Moderator Markus Floth

stets gleich zum Einstieg jedes „Paralympic Reports“ präsentiert,

verzeichnete Tag für Tag Zuwachs. Floth begrüßte

in dem Format jeweils nicht nur die aktuellen MedaillengewinnerInnen

von Wien aus in den Studios in Yanqing und

Zhangjiakou – die fünffach mit Edelmetall dekorierten Johannes

Aigner und Guide Matteo Fleischmann waren fast

schon Stammgäste –, auch viele andere AthletInnen aus

dem Team Austria kamen ausführlich zu Wort. So zeigte

sich etwa Michael Scharnagl nach seinem schweren

Trainingssturz sichtbar gezeichnet, aber schon wieder

guter Dinge.

Auf der Couch im Studio in Wien nahmen ebenso

täglich interessante Gäste – Freunde, Sponsoren und

Partner des paralympischen Sports in Österreich – Platz:

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler gratulierte

Carina Edlinger nach ihrer Goldenen im Langlauf-Sprint.

Von Sponsorenseite waren etwa Bettina Glatz-Kremsner

von den Österreichischen Lotterien und Alexander Bernart

von der AUVA zu Gast.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

Alpinski-Experte Thomas Sykora bewies sein Fachwissen

auch in Bezug auf den paralympischen Sport – ist

Premium-Partner: Top-Partner: Fördergeber:

seine Tochter Klara Sykora doch Guide von Barbara Aigner.

Der aktuelle Olympia- und Paralympics-Pater Johannes

Paul und sein langjähriger Vorgänger Pater Bernhard

tauschten ihre Eindrücke zwischen Wien und Yanqing aus.

Wie schon während der Tokyo-Paralympics war Gottfried

Der doppelt Silberne

Markus Salcher im

Studio in Yanqing,

Moderator Markus

Floth in jenem in Wien

32 ÖPC-news


Johannes Aigner

und Matteo

Fleischmann

hatten ob ihrer

Leistungen ein

Abo im „Paralympic

Report“.

Die virtuelle Variante des beliebten

Österreich-Hauses wird auch in Peking

wieder der Treffpunkt für AthletInnen

mit Partnern und Freunden des

paralympischen Sports.

Thomas Grochar und Christoph Schneider,

Veronika und Elisabeth Aigner; ÖPC-Präsidentin

Maria Rauch-Kallat (rechts im unteren

Bild) und -Generalsekretärin Petra Huber:

„Danke an alle, die das Virtuelle Haus

ermöglicht und umgesetzt haben.“

Fotos: ÖPC

ÖPC-news 33


treffpunkt ö-haus

Bestens aufgelegt:

Manuel Rachbauer

und Eva-Maria

Jöchl, Barbara

Aigner und Klara

Sykora

Foto: ÖPC

Gansterer von den Tourismusschulen Modul zu Gast, der

schon viele Male im echten Österreich-Haus die Gäste

kulinarisch verwöhnt hat und dieses Mal virtuell zum

Apfelstrudel lud.

Das Team des „Paralympic Reports“ hatte außerdem

jeweils die Bilder des Tages ausgewählt, es wurden spannende

Eindrücke vom Leben in den paralympischen Dörfern

vermittelt sowie vorbereitete Porträts der österreichischen

SportlerInnen eingespielt, die an den entsprechenden

Tagen im Einsatz waren. Für gute Laune sorgte während

jeder Folge auch das Spiel „It’s a Match“, wo jeweils zwei

TeampartnerInnen unter Beweis stellen durften, wie gut

sie harmonieren.

Mit Kompetenz und Witz punktete auch Gastgeber

Markus Floth, der wesentlich dazu beitrug, dass das Virtuelle

Österreich-Haus seine in Tokyo begonnene Erfolgsgeschichte

fortsetzte. So tiefe Einblicke in das paralympische

Geschehen auch über das rein Sportliche hinaus gab

es zuvor tatsächlich nicht, zumindest nicht für alle Fans in

der Heimat. Im letzten „Paralympic Report“ während BEIJING

2022 waren ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und

Generalsekretärin Petra Huber zu Gast und verwiesen auch

auf das erfreulich große österreichische und internationale

Medieninteresse an den österreichischen SportlerInnen bei

diesen Paralympics. „Und auch der ‚Paralympic Report‘

trägt wesentlich dazu bei, dass wir unsere Botschaften

verbreiten können. Ihr habt großartige Arbeit geleistet“,

bedankte sich Petra Huber bei allen, die das Virtuelle

Österreich-Haus ermöglicht und umgesetzt haben.

Auf ein Neues im Österreich-Haus während PARIS

2024 – in echter oder virtueller Form, im Idealfall in beiden

Varianten.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

Sponsoren und

Fördergeber:

34 ÖPC-news


Entgeltliche Einschaltung

Fotos: GEPA pictures/ Ch. Kelemen

Rehabilitation und

Behindertensport

Eine erfolgreiche Rehabilitation begnügt sich nicht mit der Wiedereingliederung in

Gemeinschaft und Beruf, sondern sorgt auch in weitergehender Betreuung und

Unterstützung dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderungen zum gemeinsamen

bei den Sportnachmittagen Zugang zum Behindertensport.

www.auva.at


interview

Vizekanzler und Sportminister

Werner Kogler über seine Peking-

Bilanz, den paralympischen Spirit

und den Blick nach vorne.

Vorbild

wirkung

h

Herr Vizekanzler, sind Sie eher Sommer- oder Wintersportler?

Werner Kogler: Leider insgesamt wenig Sportler, aber was

in beiden Saisonen geht, ist langes Spazieren und Wandern.

Das ist meine Hauptbetätigung an freien Wochenenden.

Radfahren und Langlaufen geht auch, bei vielen anderen

Sportarten rächt sich leider mein Fußballerknie.

Für die Paralympischen Spiele in Tokio haben Sie die

eine oder andere Nachtschicht verlängert. Wie haben

Sie die Winterspiele in Peking mitverfolgt?

Aufgrund der weltpolitischen Umstände leider nicht ganz so

intensiv, wie ich es gehofft habe. Aber durch die mediale Berichterstattung

ist man an den Paralympics und den Erfolgen

der österreichischen Sportlerinnen und Sportler nicht

vorbeigekommen – und das auf allen Kanälen.

Vor allem an den Aigner-Geschwistern ist man nicht

vorbeigekommen …

Das Phänomen der Familie Aigner hinterließ nicht nur in den

heimischen Medien Spuren, sondern wurde auch international

registriert. „Sie sind wie ein Blizzard über die Paraski-

Szene hinweggefegt“, hat zum Beispiel die New York Times

in einer Aufmacher-Geschichte angemerkt. Dank ihr weiß

ich jetzt auch, wie viele Hühner am Hof der Aigners leben.

Wie wertvoll sind die 13 österreichischen Paralympics-

Medaillen von Peking für den heimischen Sport?

Die Athletinnen und Athleten haben eine Vorbildwirkung, die

weit über den Sport hinausgeht. Carina Edlinger ist ein gutes

Beispiel dafür. Sie ist in den ersten beiden Rennen nicht ins

Ziel gekommen, hatte mit körperlichen Problemen zu kämpfen

und ist dann zu Gold gelaufen. Um diesen Spirit, diese

Never-Give-Up-Mentalität geht es. Und in Zeiten, in denen

wir mit einer Pandemie und den Folgen eines Krieges in Europa

zu kämpfen haben, ist es umso hoffnungsgebender.

Blicken wir in die Zukunft: Welche Schwerpunkte wird

das Ministerium im Bereich Inklusion setzen?

Grundsätzlich ist es so, dass die Inklusion seit dem Start der

Regierung ein Schwerpunkt in unserem gemeinsamen Programm

ist. Wir sind da sehr gut unterwegs, nämlich im Spitzensport,

wie der Blick auf den Medaillenspiegel zeigt, aber

auch im Breitensport.

Was bedeutet das in Zahlen?

Bei der athletenspezifischen Spitzensportförderung haben wir

bei den Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinnern

eine Gleichstellung vorgenommen, für die Fachverbände gibt

es eine halbe Million Euro zusätzlich für die Verbesserung von

Trainingsbedingungen, für die Stärkung der Struktur, die es

zweifellos auch braucht. Um bei den Zahlen zu bleiben: Im

Vergleich zum letzten Jahr ist die Förderung im Behinderten-Spitzensport

um etwa 90 Prozent gestiegen. Das zeigt:

Der Behindertensport ist uns wirklich ein Anliegen!

Und wie sieht es mit der Nachwuchsförderung aus?

Die Paralympics in Tokio und Peking haben gezeigt, dass die

Professionalisierung im Behindertenspitzensport stetig zunimmt.

Wir wollen den Sportlerinnen und Sportlern in Österreich

alle Werkzeuge in die Hand geben, um mithalten zu

können. Deshalb stehen die Erfolgsmodelle wie Nachwuchskompetenzzentren

oder Spezial-Schulmodelle auch

dem Behindertensport zur Verfügung. Weil klar ist: Es kann

nicht jeder Paralympics-Sieger werden, es braucht eine

zweite Verankerung im Leben. Deshalb ist diese Ausbildungsschiene

so wichtig.

36 ÖPC-news


asCest oditaquiate

nobis in consed

quunt remod

quassinctem. Itaspeditat

la dionsequam

faccullibus

modis reius que

Vizekanzler und

Sportminister

Werner Kogler:

„Es geht um

den Spirit, die

Never-give-up-

Mentalität.“

Fotos: GEPA-Pictures

ÖPC-news 37


partner

Das Ottobock-Team

kümmerte

sich rund um

die Uhr um

die Bedürfnisse

der

AthletInnen.

Fotos: ÖPC

Neue Rolle,

selbe Leidenschaft

38 ÖPC-news

pPatrick Mayrhofer verbindet eine besondere Beziehung zu

den Paralympics. Vor vier Jahren erfüllte sich der gebürtige

Oberösterreicher seinen großen Traum: Snowboard-Silber

im Banked Slalom. In Peking war er wieder dabei, allerdings

in ganz anderer Funktion.

Der 34-Jährige kümmerte sich als Teil des Ottobock-

Serviceteams darum, dass die Prothesen und Sportgeräte

der AthletInnen stets das machen, was sie sollten. „Die

Athleten kommen zu uns, wenn ihre Prothesen nicht funktionieren.

Mit dem Cheftechniker wird dann besprochen,

ob man reparieren, austauschen oder gar nichts machen

kann“, erklärt Mayrhofer. „Letzteres kommt aber zum Glück

selten vor.“

24/7

Von 8 bis 21 Uhr sind die Werkstätten bei den Paralympics

geöffnet. Bei Notfällen sind die Ottobock-SpezialistInnen

aber rund um die Uhr erreichbar. Erstmals gab es bei

Paralympischen Winterspielen drei vollumfängliche Service-

Werkstätten. Mayrhofer war in jener im Paralympischen

Dorf in Zhangjiakou, wo neben den SnowboarderInnen auch

die Nordischen zu Hause waren.

Seine Doppelrolle als ehemaliger Paralympionike und

Prothetik-Experte half ihm beim Einsatz in China: „Ich kenne

die Bedürfnisse der Athleten genau: die Anforderungen an die

Technik, die Anspannung vor dem Wettkampf, den Zusammenhalt

– all das macht die Magie der Paralympics aus.“

Genauso schön auch die Momente, wenn der gelernte

Elektrotechniker dem Genting Snow Park näher kam. Dort

kämpften die Snowboard-Asse um Gold, Silber und Bronze.

Und dann wurde aus Mayrhofers Doppelrolle eine dreifache:

Er kümmerte sich schließlich – neben Headcoach Noah

Abdel Aziz – auch um die Beschaffenheit der „Bretter“ der

beiden Österreicher Bernhard Hammerl und René Eckhart.

„Entscheidung nie bereut, aber …“

Ob es ihn selbst auch manchmal juckt, sich auf dem Snowboard

die Strecke hinunterzustürzen? „Ich habe die letzten

drei Jahre meinen Entschluss aufzuhören nicht bereut. Es

war die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt“, so

der Silbermedaillengewinner von Pyeongchang. Nachsatz:

„Als ich den Snowboardcross und Banked Slalom hier gesehen

habe, habe ich eine riesengroße Lust verspürt, selbst

runterzubretteln.“

Inzwischen sei die Leistungsdichte sehr hoch. Nach

längerer Zeit ohne Training wäre Mayrhofer nicht mehr konkurrenzfähig:

„Ich denke, dass ich sicher noch in der Lage

wäre, die Kurse zu fahren. Wahrscheinlich aber nicht mehr

in einer Zeit, die für die Top 10 reichen würde.“ Und so gilt

Mayrhofers voller Fokus seiner neuen Rolle: die AthletInnen

bestmöglich zu unterstützen – ob als Ottobock-Techniker,

Teilzeit-Servicemann oder Hobbypsychologe.

Patrick Mayrhofer unterstützte die Boarder René

Eckhart (l.) und Bernhard Hammerl (r.).

Der Ursprung der O

Antike li

lich im 2. Jahrtaus

re


paralympisch

© GEPA pictures/Patrick Steiner

Der Ursprung der Olympischen Spiele der Antike liegt vermutlich

im 2. Jahrtausend v. Chr. Die Siegerlisten reichen bis ins Jahr 776

v. Chr. zurück und wurden im 4. Jahrhundert v. Chr. rekonstruiert.

Die Zählung nach Olympiaden war ein Zeitmaß im gesamten

antiken Griechenland. „Olympiade“ ist somit – entgegen einem

heute weit verbreiteten Irrtum – nicht synonym mit „Olympische

Spiele“, sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit

den Spielen beginnt. Die Olympischen Spiele, benannt nach ihrem

Austragungsort Olympia im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes,

waren Teil eines Zyklus, der drei weitere Panhellenische Spiele

umfasste: Die Pythischen Spiele in Delphi, die Nemeischen Spiele

in Nemea und die Isthmischen Spiele auf dem Isthmus von Korinth.

In der Anfangszeit gab es nur einen Wettlauf über die Distanz

des Stadions (192,24 Meter). Die Spiele erhielten mit der Zeit

eine immer größere Bedeutung. Sie waren aber keine „Sportveranstaltung“

in unserem heutigen Sinne, sondern ein religiöses Fest

zu Ehren des Göttervaters Zeus und des göttlichen Helden Pelops.

In ihrer Blütezeit dauerten die Spiele fünf Tage – der erste Tag war

bestimmt von kultischen Zeremonien wie Weihehandlungen und

dem Einzug der Athleten, Betreuer, Schiedsrichter und Zuschauer

in den heiligen Hain von Olympia. Neben den Wettkämpfen – zuletzt

waren es 18 in den Sportarten Leichtathletik, Schwerathletik,

Pentathlon und Reiten – waren musische Wettbewerbe ebenso

© GEPA pictures/Patrick Steiner

GLÜCK IST,

WENN EINSATZ

BELOHNT WIRD

© GEPA pictures/Matic Klansek

© GEPA pictures/Patrick Steiner

© GEPA pictures/Patrick Steiner

„Glücksspiel mit Verantwortung“ ist Leitgedanke für alle unsere wirtschaftlichen Aktivitäten. Die gesellschaftliche Verantwortung der

Österreichischen Lotterien geht daher weit über den Spielerschutz hinaus. So sind wir der größte und wichtigste Sportfinanzier des

Landes. Dazu zählt unsere Partnerschaft mit dem Österreichischen Paralympischen Committee (ÖPC). Ohne unsere langjährige

Unterstützung wären den Paralympics-TeilnehmerInnen viel engere Grenzen gesetzt. Wir sind stolz darauf, damit einen Beitrag zu den

Medaillenerfolgen der österreichischen SportlerInnen geleistet zu haben. Wir gratulieren den Athletinnen undw Athleten ganz herzlich

zu ihren großartigen Erfolgen!

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v. Chr.

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Griechenland. „Olympiade“ ist

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ort Olympia im Nordwesten der

Halbinsel Peloponnes, waren

Teil eines Zyklus, der drei

weitere Panhellenische Spiele

umfasste: Die Pythischen

Spiele in Delphi, die Nemeiin

Nemea und die

In der Anfangszeit gab es

nur einen Wettlauf über die

Distanz des Stadions (192,24

Meter). Die Spiele erhielten mit

der Zeit eine immer größere

Bedeutung. Sie waren aber

eine „Sportveranstaltung“

nne,


talent day 2022

Am 27. Juni 2022 geht der

Talent Day in eine neue Runde.

Foto: GEPA pictures

Talent Day

250 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren mit

einer Körper- oder Sehbehinderung waren 2019 beim erstmals

ausgetragenen Pionierprojekt TALENT DAYS powered

by Ottobock und den Österreichischen Lotterien dabei. Sie

konnten eine von zehn paralympischen Sportarten unter

250

Anleitung von Paralympics-MedaillengewinnerInnen ausprobieren

sowie jede Menge Spaß und Bewegungsfreude

erleben. Jetzt gibt es eine Neuauflage des erfolgreichen

Projekts: Am 27. Juni 2022 von 9 bis 17 Uhr geht der

TALENT DAY des Österreichischen Paralympischen

Committees im BSFZ Südstadt in eine neue Runde.

Es geht dabei aber nicht nicht „nur“ um Talentfindung

oder darum, paralympische SiegerInnen von morgen zu

casten, die einst in die Fußstapfen der großen Vorbilder

treten sollen. „Wir wollen mit dem TALENT DAY auch ganz

allgemein Bewusstsein für die Bedeutung von Bewegung für

Kinder und Jugendliche mit Behinderung schaffen“, erklärt

ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber.

Dass sich dafür die paralympischen Sportarten Badminton,

Bogenschießen, Leichtathletik, Radfahren, Rollstuhl-Basketball,

Rollstuhl-Tennis, Schwimmen, Segeln und

Tischtennis sehr gut eignen, hat sich bei den vergangenen

TALENT DAYS gezeigt. Wie damals werden auch jetzt wieder

reloaded

viele der besten paralympischen Sportler Innen Österreichs

als Coaches und Motivatoren fungieren, von Walter Ablinger

bis Markus Salcher. Am Vormittag ist ein Schwerpunkt für

Schulkassen vorgesehen, am Nachmittag können nach

Anmeldung alle Interessierten teilnehmen, Sportarten

ausprobieren, Kontakte knüpfen und Freude an Bewegung

erfahren.

„Der Spirit war unglaublich, die Begeisterung bei

den Kindern und Jugendlichen riesengroß. Das Format

ist weltweit einzigartig, ich freue mich schon auf die

Fortsetzung“, meinte Heinricht Popow, 29-facher

Medaillengewinner bei Großereignissen und mehrfacher

Weltrekordler, nach den letzten Talent Days. Jetzt gibt

es die Fort führung – sei dabei!

WAS: TALENT DAY 2022 des Österreichischen

Paralympischen Committees

WANN: 27.6.2022, 9 bis 17 Uhr

WO: BSFZ Südstadt

WER: Kinder und Jugendliche mit Behinderung zwischen

8 und 18 Jahren & Integrationsklassen

MEHR INFOS: Tel. 05/93 93-20330, talentday@oepc.at

www.talent-day.at


moments

Wo ist Walter?

Diese Frage stellte Paralympics-Sieger Walter

Ablinger seinen Fans in den sozialen Netzwerken

– und nahm die Community zu den verschiedensten

Orten mit: ins Fitnessstudio, zu seinem Bikebauer,

ins Wohnzimmer seiner Eltern, in den

sonnigen Süden. Der Oberösterreicher gab einen

ungefilterten Einblick in sein Leben, zeigte Plätze

und Menschen hinter den unzähligen Handbike-

Erfolgen. Und am Ende die Antwort auf eine andere

Frage, nämlich: Was macht Walter? Ablinger

wird seine Karriere fortsetzen. Das Motto lautet:

Genuss statt Schluss. „Das Feuer ist noch nicht

erloschen“, ist auch Paris 2024 durchaus ein

Thema für den 52-Jährigen.

Foto: GEPA pictures

Post aus Paris

Zàijiàn Běijīng, bonjour Paris!

Während in Peking noch die

Schlussfeier über die Bühne

ging, erreichte das Österreichische

Paralympische

Committee eine digitale

Postkarte aus Frankreich.

Absender: das Organisationskomitee

der Paralympics 2024

in Paris, das Glückwünsche

für die in China erbrachten

Leistungen übermittelte.

„Das Paralympic Team Austria

hat in Peking unglaubliche

Erfolge gefeiert, wir sind

schon sehr gespannt, was

die Zukunft bereithält, und

wünschen alles Gute für die

Vorbereitungen auf Paris

2024“, schreiben die Verantwortlichen.

Die Paralympics in

der französischen Hauptstadt

finden vom 28. August bis

8. September 2024 statt.

Foto: Pawel Goul

Foto: GEPA pictures

Mittendrin

und live dabei

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

Oder in unserem Fall berichten. Auch bei den Paralympischen

Winterspielen 2022 in Peking organisierte

das Österreichische Paralympische Committee wieder

eine Medienreise – und lud Journalisten von „der

Standard“ und „Kleine Zeitung“ nach China ein, um

sich dort ein Bild von den Spielen sowie den Leistungen

und Erfolgen des Paralympic Teams Austria zu

machen. Neben dem Besuch von vielen Entscheidungen

und zahlreichen Interviews stand auch ein Austausch

über die Entwicklung der Paralympics mit

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin

Petra Huber auf dem Programm.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

Ausstatter:


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moments

New York,

Rio, Tokio

Die Erfolgsgeschichten des Paralympic

Teams Austria bei den Paralympischen

Winterspielen in Peking gingen um die

Welt – und das nicht nur sprichwörtlich.

Das ÖPC-Medienteam koordinierte bereits

im Vorfeld der Spiele unzählige Anfragen

aus Europa, Asien und den USA, darunter

von der „New York Times“ oder der BBC.

Und auch in Peking sorgten Familie Aigner

und Carina Edlinger mit Hund „Riley“ für

viel Begeisterung und noch mehr Schlagzeilen.

„Kyodo News“, immerhin die größte

Tageszeitung der Welt, berichtete über

Johannes Aigner & Co. und das chinesische

Staatsfernsehen brachte die rotweiß-

roten Erfolge in Hunderte Millionen

Haushalte.

Das Beste kam zum Schluss

Acht Mal hat Gabriela Jahn für

den ORF von Paralympischen

Spielen – Sommer und Winter –

berichtet. Peking 2022 war der

Schlusspunkt einer intensiven

Reise, auf der die Sportjournalistin

viel dazu beigetragen hat, die

Entwicklung des paralympischen

Sports in Österreich zu unterstützen.

„Ich durfte viele großartige

Menschen kennenlernen, die mit

ihrem Spirit, ihrem Trainingseifer

und ihrer Lebenseinstellung auch

auf meine Arbeit ausgestrahlt haben“,

bedankt sich Jahn zum Abschied

nicht nur bei ihren Teams,

sondern auch bei den SportlerInnen,

„über die ich in den letzten

zwanzig Jahren berichten durfte.

Ihr wart und seid Inspiration und

Vorbild – und nach 13 Medaillen in

Peking braucht man sich um die

sportliche Zukunft keine Sorgen

zu machen!“ Danke, Gabi!

Fotos: GEPA p ictures

Fotos: GEPA p ictures

Auf Nummer sicher

Rechtzeitig mit Beginn der Paralympischen Winterspiele wurde die Partnerschaft zwischen

dem ÖPC und der Allianz Elementar Versicherungs-AG präsentiert. Als neuer Sponsor

stellt das erfolgreiche Unternehmen dem Paralympic Team Austria unter anderem die

komplette Reiseversicherung zur Verfügung.

„Die Allianz unterstützt uns nicht nur finanziell,

sie identifiziert sich auch mit der Idee, uns vor

und nach den Spielen zu begleiten. Das ist uns

besonders wichtig“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria

Rauch-Kallat. Und auch Silke Zettl (Bild links), Head of Market Management der Allianz

Österreich, freut sich über die Zusammenarbeit: „Sport hat auf solch vielfältige Weise

einen positiven Einfluss – er bringt Menschen zusammen, motiviert, inspiriert und fördert

die Gesundheit. Als Gesundheitsversicherer freut es uns deshalb ganz besonders, dass

wir die Athletinnen und Athleten ein Stück weit unterstützen können.“

Wir danken für Ihre Unterstützung!

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am podium

Foto: Christof Wagner

Bettina Glatz-Kremsner

sichtbarkeit

Bettina Glatz-Kremsner hat die Erfolgsgeschichte der Österreichischen Lotterien geprägt – und das seit über

30 Jahren, davon mehr als 10 im Vorstand des Unternehmens. Der Name der 59-jährigen Top-Managerin ist aber

auch untrennbar mit dem Aufstieg und der Entwicklung des Österreichischen Paralympischen Committees verbunden.

Im nächsten Jahr sind es 25 Jahre, dass die Österreichischen Lotterien als wichtigster Förderer des rot-weißroten

Sports mit ihrer finanziellen Unterstützung dafür sorgen, dass die heimischen Paralympics-SpitzensportlerInnen

beste Voraussetzungen für Training und Wettkampf haben und ihrem Glück eine Chance geben können.

„Sport ist ein wichtiger Teilaspekt unseres Lebens, deshalb unterstützen die Österreichischen Lotterien seit

vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen. Der Spitzensport ist dabei ein ganz wichtiger Anker für uns – und

wird es auch in Zukunft bleiben. Aber es geht hier auch um eine gesellschaftspolitische Verantwortung“, sagt

Glatz-Kremsner zum Abschied. Ihr Vertrag als Generaldirektorin der Casinos Austria und Österreichische- Lotterien-

Unternehmensgruppe lief mit 31. März 2022 aus.

Die Paralympischen Winterspiele in Peking waren der perfekte sportliche Schlusspunkt. „Es hat mich sehr gefreut,

dass die Sportlerinnen und Sportler wieder zeigen konnten, was sie draufhaben, und die nächste Generation

ein Rufzeichen setzen konnte. All diese Spitzenleistungen verdienen Sichtbarkeit, die wiederum wichtig ist für die

Sensibilisierung dieses wichtigen Themas – damit es irgendwann keine Rolle mehr spielt, ob man eine Behinderung

hat oder nicht“, hat Glatz-Kremsner stets wertvolle Impulse zum Thema Inklusion und Weiterentwicklung der paralympischen

Idee geleistet.

„Herzlichen Dank für deine engagierte Unterstützung seit der Gründung des Österreichischen Paralympischen

Committees und deinen großartigen Einsatz für die paralympische Bewegung sowie die Gleichstellung für Sportlerinnen

und Sportler mit und ohne Handicap“, hebt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat hervor.

46 ÖPC-news


Passion for

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ottobock.com/paralympics

Patrick Mayrhofer | Pyeongchang 2018 | Getty Images for Ottobock

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