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Georg 2-22

DER KLEINE GEORG ist eine Fachzeitschrift für den Pferdefreund, welche im Raum zwischen Harz und Heide sowie in der Umgebung und im westlichen Sachsen-Anhalt vertrieben wird. Hier wird über Pferdesport und Zucht in allen Facetten berichtet. Dabei macht die bunte Mischung aus überwiegend regionaler und überregionaler Berichterstattung sowie diversen Fachartikeln DER KLEINE GEORG so einzigartig.

DER KLEINE GEORG ist eine Fachzeitschrift für den Pferdefreund, welche im Raum zwischen Harz und Heide sowie in der Umgebung und im westlichen Sachsen-Anhalt vertrieben wird. Hier wird über Pferdesport und Zucht in allen Facetten berichtet. Dabei macht die bunte Mischung aus überwiegend regionaler und überregionaler Berichterstattung sowie diversen Fachartikeln DER KLEINE GEORG so einzigartig.

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DER KLEINE GEORG

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

2/2022

Ausgabe

April/Mai

€ 3,00

M&M Auktions-Premiere

Herpes-Impfpfllicht für Turnierpferde ab 2023

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In dieser Ausgabe:

Letzte Meldung 2

Gefahr Wolf - Sorge vor

Übergriffen auf Pferde 3

Die M&M Auktionspremiere -

Ein Rundum-Erfolg 6

Touchieren von Pferden am Sprung

soll verboten werden 7

Indoorvielseitigkeit in Verden 8

RFV Vorsfelde 9

Dressurturnier des RFV Vorsfelde 11

White Turf 2022 14

200 Jahre Galopprennsport

in Deutschland 17

Reitsportmosaik 18

Die Rechtsseiten 23

Infektionskrankheiten beim Pferd 24

Statt Barren prof. Touchieren 26

Aktuelle Anhängerlasten für

den Pferdeanhängerbetrieb 28

Herpes-Impffplicht für

Turnierpferde ab 2023 29

Neues von der IG Classic 32

Meisterlich bestandene Prüfung 34

Wir gratulieren 34

U25 Bundestrainer

Sebastian Heinze zu Gast auf der

Anlage des RFV Hildesheim 36

Erfolgreicher Dressurlehrgang

in Osloß 37

‚Londontime‘ wieder im

Deckeinsatz 38

Immer einsatzbereit 38

Hengstschau des LG Celle in

Verden - das Züchterhighlight 40

Die Bücherecke 42

Vorschau: Endlich wieder ein

großes Dressur- und Springturnier

beim RuF Westercelle/Altencelle 44

Vorschau: 5. internationale Arena

Polomeisterschaft Braunschweig 46

Vorschau: RFV Klötze 46

Vorschau: RFV Cremlingen u.U. 48

Vorschau: Brookser Stuten- und

Fohlenevent 49

Ausschreibungen 50

Termine 52

Vorschau/Impressum 54

Zum Titelfoto:

‚Londontime‘, bisheriger

Celler Landbeschäler, ist

jetzt in Sachsen-Anhalt

im Deckeinsatz

Foto: Marianne Schwöbel

Letzte Meldung

Die Trakehner Zucht hat nach einem

länger als drei Jahre dauernden

Bewerbungsverfahren die Aufnahme

in das Bundesweite Verzeichnis des

Immateriellen Kulturerbes geschafft.

Die Entscheidung der

Kulturministerkonferenz und der

Beauftragten der Bundesregierung

für Kultur und Medien fiel auf

Empfehlung des unabhängigen

Expertenkomitees für Immaterielles

Kulturerbe der Deutschen UNESCO-

Kommission der Länder am 9. März

und ist in der deutschen Pferdeszene

einzigartig. Die Trakehner Zucht ist

die erste Pferdezucht und das erste

deutsche Immaterielle Kulturerbe mit

hippologischem Hintergrund. Mit der

Spanischen Hofreitschule in Wien und

der klassischen Reitkunst des Cadre

Noir in Saumur wurden zuvor bereits

Stätten der klassischen Reiterei

mit jahrhundertealter Tradition von

der UNESCO als Immaterielles

Kulturerbe anerkannt.

„Die Aufnahme verleiht der

Besonderheit der Trakehner Zucht

Ausdruck“, kommentierte der

Zuchtleiter und Geschäftsführer

des Trakehner Verbandes, Lars

Gehrmann. „Die Geschichte und die

Zuchtmethodik der Reinzucht sind

bis heute Alleinstellungsmerkmale

unserer Zucht, die neben der

Traditionspflege stets und innovativ

den Blick nach vorn richtet. Sie

bringt heute nicht nur moderne

Reitpferde hervor, sondern ist mit

zahlreichen Bildungsangeboten,

aktiver Jugendarbeit und Offenheit

für neue Mitglieder zukunftsorientiert

ausgerichtet.“ Das Markenzeichen der

edlen Trakehner Pferde, die „doppelte

Elchschaufel“ ist nahezu global und

keineswegs nur unter Pferdeleuten

bekannt.

Die Trakehner Zucht ist

immaterielles Kulturerbe

Im mehrstufigen nationalen

Bewerbungsverfahren, das im

zweijährigen Turnus stattfindet und von

einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe mit

fördernder Unterstützung der Stiftung

Trakehner Pferd bearbeitet wurde,

galt es mehr als zwanzig umfassende

Fragestellungen zu beantworten: unter

anderem zur Geschichte durch fast

drei Jahrhunderte unter verschiedenen

politischen Systemen, zur Organisation

und zu Besonderheiten der Zucht,

zur heutigen Praxis, Tierschutz

und Weitergabe an kommenden

Generationen. Jedes Bundesland trifft

eine Vorauswahl und kann bis zu

vier Bewerbungen an das Sekretariat

der Kultusministerkonferenz

weiterleiten, wo der Antrag vom

Expertenkomitee Immaterielles

Kulturerbe der deutschen UNESCO-

Kommission geprüft wird. Der

Empfehlung des Expertenkomitees

folgten dann schlussendlich die

Kulturministerkonferenz und die

Beauftragten der Bundesregierung

für Kultur und Medien mit der

Aufnahme der „Trakehner Zucht“

ins Bundesweite Verzeichnis. Neben

den Trakehnern gelang die Aufnahme

aktuell ganzen vier weiteren

Kulturformen.

Das Expertenkomitee würdigte

ausdrücklich das Engagement, mit

dem die Trakehner Zucht betrieben

wird sowie die Dokumentation und

Weitergabe von Wissen und Können

seit nunmehr drei Jahrhunderten. Das

Komitee begründete seine positive

Entscheidung zudem mit der offenen

Praxis, dem grenzüberschreitenden

Austausch und den umfangreichen

Bildungs- und Informationsangeboten

für Mitglieder und Öffentlichkeit. Mit

der Aufnahme in das Bundesweite

Verzeichnis des Immateriellen

Kulturerbes wird die „Trakehner

Zucht“ unter www.unesco.de/ike mit

Text und Bild dargestellt.

Trakehner Verband

Foto: Moin Moin Design,

Katharina Walkemeyer

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Aktuelles

Gefahr Wolf: Sorge vor Übergriffen auf Pferde

Position und Aktivitäten der FN zur Rückkehr des Wolfes

Foto: Anne Friesenborg

Seit einigen Jahren ist der Wolf

in Deutschland wieder heimisch

geworden. Meldungen über Wolfsrisse

geben auch Pferdehaltern allen Grund

zur Sorge. Annähernd 1.500 Wölfe

leben laut Hochrechnungen zum

Ende des Wolfsjahres (30.4.2021) in

Deutschland. Und es werden - derzeit

völlig unkontrolliert - immer mehr.

Der Bestand wächst jährlich um etwa

30 %. Ebenso wächst die Zahl der

Übergriffe auf Weidetiere, unter den

Opfern sind auch immer mehr Pferde

und Ponys. Wiederholt setzt sich die

FN zusammen mit den Verbänden

des Aktionsbündnisses Forum Natur

(AFN) von der Politik für ein aktives

Wolfsmanagement zum Schutz der

Weidetiere ein.

Auch die Sorge davor, dass Pferde in

Panik vor dem Wolf durch Weidezäune

brechen, auf Straßen laufen und für

Mensch und Tier tödliche Unfälle

verursachen könnten, ist immens. An

den Diskussionen zum Thema Wolf

beteiligt sich die Deutsche Reiterliche

Vereinigung (FN) bereits seit dem Jahr

2015 sehr intensiv. Die FN vertritt

eine klare Position zur Rückkehr des

Wolfes (siehe auch Positionspapier

„10-Punkte-Programm zur Zukunft

des Wolfes in Deutschland“): Sie

darf nicht auf Kosten von Hausund

Nutztieren geschehen. Die

FN steht bei der Debatte über das

Raubtier in engem Schulterschluss

mit anderen Interessenvertretern

wie dem Aktionsbündnis Pro Pferd,

dem Deutschen Bauernverband

und verschiedenen Nutztier-

Zuchtverbänden. Gemeinsam stehen

die Verbände in einem intensiven

Austausch mit den zuständigen

Ministerien und Behörden und setzen

sich dafür ein, dass die Belange der

Tierhalter berücksichtigt werden.

Laut der sogenannten Flora-Fauna-

Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie)

ist der Wolf eine besonders geschützte

Art, die nicht bejagt werden darf.

Auch 2021 führte die FN zusammen

mit dem AFN Gespräche mit dem

Bundesumweltministerium (BMU)

sowie dem Bundesministerium

für Ernährung und Landwirtschaft

(BMEL), um zu erreichen, dass der

Wolf neben dem Naturschutzrecht

auch in das Jagdrecht aufgenommen

wird.

Die Ausgangslage:

Artenschutzklassifikation des Wolfes

Derzeit ist es noch so, dass der

Wolf entsprechend des EU-

Rechts in die höchste Kategorie

aller schützenswerten Tier- und

Pflanzenarten eingestuft ist. Dies

ist die Gruppe IV und in dieser gilt

absoluter Schutz vor menschlichen

Eingriffen. Etwas weniger streng

ist die Gruppe V, die es unter

bestimmten Voraussetzungen

gestattet, „Tiere oder Pflanzen zu

entnehmen“, wie es heißt. Der Wolf

hat vor allem durch diese aktuelle

Artenschutzklassifikation und das

derzeit geltende generelle Jagdverbot

bedingt keine natürlichen Feinde. Er

verliert demnach zunehmend seine

ohnehin kaum vorhandene Scheu

und dringt immer wieder - auch

potentiell menschengefährdend - in

bewohnte Gebiete ein. Die FN will

erreichen, dass der Wolf von Gruppe

IV nach V wechselt, aber das ist ein

langwieriger Prozess auf EU-Ebene.

Die FN begrüßt deshalb jüngste

Vorstöße, eine punktuelle Bejagung

des Wolfes bei Bedarf zuzulassen.

Anlässlich der Amtschefkonferenz

der Agrarministerien Anfang 2019

forderte das Aktionsbündnis Forum

Natur (AFN), zu dessen Mitgliedern

auch die FN zählt, eine Bejagung

des Wolfes nach dem Vorbild

der skandinavischen Schutzjagd.

Grundlage dafür soll eine sogenannte

wildökologische Raumplanung sein.

Für die sich schnell ausbreitenden

Wölfe empfiehlt das Forum außerdem

3

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Aktuelles

einen Akzeptanzbestand. Die Verbände

unter dem Dach des AFN haben dazu

ein neues Managementkonzept für den

Wolf vorgelegt und fordern für die

Zukunft ein aktives Eingreifen in die

Wolfsbestände.

Die AFN-Verbände haben zudem die

Initiative „WOLF BLEIBT WOLF –

Verantwortung für Mensch, Tier und

Natur!“ ins Leben gerufen, um aktiv über

den Wolf in Deutschland aufzuklären.

Ziel ist ein praxisorientiertes

Wolfsmanagement zur Erhaltung

der Kulturlandschaft. Dabei soll ein

konfliktfreies Zusammenleben der

ländlichen Bevölkerung und dem Wolf

sichergestellt werden. Mehr dazu:

www.wolfbleibtwolf.de

Konsequenter Schutz von

Weidetieren vor dem Wolf

Zur Umweltministerkonferenz im Mai

2017 formulierte die FN mit den bereits

angesprochenen Interessenvertretern

eine gemeinsame Erklärung über

die Ausbreitung des Wolfes, in

der die Verbände deutlich den

konsequenten Schutz der Weidetiere

vor dem Wolf einfordern. Tenor: Die

Wiederansiedlung des Raubtieres Wolf

darf nicht uneingeschränkt und um

jeden Preis vorangetrieben werden.

Aktivitäten auf politischer Ebene

Ein Jahr später, zur

Umweltministerkonferenz 2018, legten

die Verbände ihren „Aktionsplan Wolf“

vor. Gemeinsam forderten sie von

den Umweltministern von Bund und

Ländern, dass der Schutz des Menschen

eindeutig Priorität vor der Ausbreitung

des Wolfes in Deutschland habe und

die Weidetierhaltung flächendeckend

möglich bleiben muss.

Zur Sitzung des Bundestagsausschusses

für Umwelt, Naturschutz, Bau und

Reaktorsicherheit im April 2018

legte die FN eine Stellungnahme zur

„Gefahr Wolf“ vor. Eine der zentralen

Forderungen darin ist, dass der Schutz

der Weidetierhaltung Kernanliegen des

Naturschutzes werden muss und nicht

dem „Wolfsschutz“ untergeordnet oder

gar geopfert werden darf.

Im Mai 2019 wenden sich zehn

nordrhein-westfälische Pferdezuchtund

Pferdesportverbände, darunter die

Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN),

aufgrund der Ausbreitung des Wolfs

an Politik und Öffentlichkeit. „Wir

sind in Sorge um die uns anvertrauten

Pferde und Ponys, deren Wohl und

Schutz unsere Aufgabe ist“, heißt es in

der Stellungnahme. Das Papier richtet

sich vor allem an Bundes-, Landesund

Kommunalpolitiker in Nordrhein-

Westfalen.

Eine Frage der Entschädigung

Diese Sitzung zeigte, dass sich auch

in der Politik etwas tut. Es wird sich

damit auseinandergesetzt, dass der

Wolf in Deutschland angekommen ist

und sich ausbreitet. In dieser Debatte

spielt neben Schafen und Ziegen auch

das Pferd zunehmend eine Rolle. Es

passiert also etwas, aber noch nicht

genug. Zum Beispiel werden im Fall der

Fälle derzeit in einigen Bundesländern

ausschließlich gewerbliche Pferdehalter

entschädigt. Von Beginn der Debatte an

war es aber die Forderung der FN, dass

alle Pferdehalter entschädigt werden

müssen. Daran arbeiten die Verbände

auf politischer Ebene intensiv weiter.

Hauptstadtbüro, Parlamentskreis,

Runder Tisch - der Wolf ist Thema

in der Politik

Seit November 2017 ist die FN

mit einem Hauptstadtbüro in

Berlin vertreten. Dadurch kann

der Verband noch intensiver in

DER KLEINE GEORG

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oder

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unmittelbarer Nähe zu den politischen

Entscheidungsträgern die Interessen

der Pferdehalter vertreten. Dazu gehört,

dass diese vor Wolfsangriffen geschützt

und im Fall der Fälle angemessen

entschädigt werden. Die Gründung

des Parlamentskreises Pferd zeigte,

dass die FN mit ihrer Arbeit auf dem

richtigen Weg ist und ihre Argumente

im politischen Berlin gehört werden.

Dies geschieht übrigens auch am

„Runden Tisch“ zum Thema Wolf, den

das Bundesumweltministerium 2014

ins Leben rief. Dort tauschen sich alle

Interessensgruppen aus, die sich mit

dem Thema Wolf beschäftigen, auch

die FN. Ebenso lädt die FN jedes Jahr

Abgeordnete des Bundestages zu ihrem

„Parlamentarischen Abend“ in Berlin

ein und bringt den Politikern in großer

Runde und im persönlichen Gespräch

die Interessen der Pferdehalter näher.

Hoffnung in Forschungsprojekt zum

Thema Wolf und Pferde

Im November 2018 organisierte die

FDP-Landtagsfraktion im schleswigholsteinischen

Landtag eine

Veranstaltung zum Thema „Wolf neu

denken. Von Wolfsgebieten lernen“.

An der Diskussion beteiligte sich auch

FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau.

Er brachte dort eine der größten Sorgen

der Pferdehalter zur Sprache, nämlich

davor, dass Pferde in Panik vor dem

Wolf durch Weidezäune brechen, auf

Straßen laufen und für Mensch und Tier

tödliche Unfälle verursachen könnten.

Auch mit Praktikern wie Friedrich

Noltenius, Wolfssachverständiger in

Sachsen, der einen Impulsvortrag im

Rahmen dieser Veranstaltung hielt,

steht die FN in engem Austausch.

Die FN setzt Hoffnung in ein neues

Forschungsprojekt, das von der

Hochschule für Wirtschaft und

Umwelt in Nürtingen-Geislingen

wissenschaftlich begleitet wird.

Die FN unterstützt das Projekt auch

finanziell und erhofft sich fundierte,

wissenschaftliche Erkenntnisse

darüber, wie Pferde auf die Anwesenheit

und Bedrohung durch Wölfe reagieren.

Mit Hilfe der Ergebnisse können

hoffentlich noch weitere und gezieltere

Maßnahmen zum Schutz der Pferde

entwickelt werden.

4

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FN richtet Sonderkonto ein

Die steigende Zahl an Wölfen und

Übergriffen auf Weidetiere betrifft nicht

nur die Pferdehaltung, sondern hat auch

Auswirkungen auf die Pferdezucht, den

Turniersport, den Freizeitpferdesport

und den Pferdetourismus. Anfang 2021

richtet die FN deshalb ein Sonderkonto

ein und ruft zur Unterstützung

Aktuelles

ausgewiesener Projekte beim Schutz

von Pferden vor dem Wolf durch die

Pferdeleute auf. Damit soll die Arbeit

des AFN bzw. die dort beheimatet

pAG (projektgesteuerte Arbeitsgruppe)

Wolf mitfinanziert werden. Dort laufen

die registrierten Wolfsrisse zentral

zusammen und es werden Statistiken

geführt.

Handlungsleitfaden Wolf jetzt verfügbar

2021 beteiligt sich die FN inhaltlich,

strukturell und ideell durch den Leiter

des Hauptstadtbüros, Bernhard Feßler,

an der Erstellung eines wissenschaftlich

und fachlich fundierten

Handlungsleitfadens Wolf sowie der

Entwicklung eines Entnahmemodells

mit gleichzeitiger Bestandssicherung.

Der Leitfaden wurde Anfang 2022

veröffentlicht.

Basis für deutschlandweit einheitliches Wolfsmanagement geschaffen

Pferde und Ponys, die von Wölfen gerissen wurden, sind in Deutschland keine

Seltenheit mehr. Längst hat sich der Wolf in weiten Teilen der Bundesrepublik

wieder angesiedelt und ausgebreitet, auch in bevölkerungsreichen Regionen. Doch

wie kann eine Koexistenz von Weidetieren und dem Raubtier aussehen? Dafür gibt

es in Deutschland bisher wenig rechtssichere Regelungen.

Der Handlungsleitfaden Wolf in seiner 3., völlig neu bearbeiteten Auflage schafft

nun eine umsetzbare Grundlage für ein einheitliches Vorgehen in dieser Frage. Die

Verbände des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) beschreiben darin, wie ein

aktives, mit dem EU-Recht konformes Wolfsmanagement in Deutschland möglich

gemacht werden kann; nämlich indem einerseits der Wolfsbestand gesichert und

andererseits der Schutz von Weidetieren erhöht wird.

10 Spitzenverbände, deren Mitglieder in und mit der Natur arbeiten, bilden

das Aktionsbündnis Forum Natur. Dazu gehört auch die Deutsche Reiterliche

Vereinigung (FN). Ziel der Verbände ist es, die Natur nachhaltig zu nutzen, zu

bewirtschaften und sie damit gleichzeitig zu schützen. Zum Beispiel gehört zu einer fachgerechten Pferdehaltung die tägliche

freie Bewegung auf der Weide. Nach zunehmenden Meldungen über Wolfsrisse stellen mehr und mehr Pferdehalter ihre

Tiere aber nur noch mit einem unguten Gefühl nach draußen. Deshalb muss klar definiert und gesetzlich geregelt werden,

wie viele Wölfe in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands leben können und wann ein Akzeptanzbestand, also

eine definierte Grenze an Wölfen erreicht ist. Ist diese Grenze erreicht, muss eine aktive Entnahme von Wölfen über eine

Abschussquote möglich sein. Unter Mitwirkung renommierter Wildbiologen haben die Verbände ein Berechnungsmodell

für eine solche Quote erstellt, die auf die jeweiligen Regionen heruntergebrochen wird. Das Modell baut auf den offiziellen

Wolfszahlen und Gutachten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auf.

„Aktives Wolfsmanagement bedeutet Herdenschutz und Bestandsregulierung der Wölfe aus einem Guss. Dass beim

Thema Wolf Handlungsbedarf besteht, ist längst in der Politik angekommen. Jetzt können wir den Entscheidungsträgern

in den zuständigen Behörden unseren Leitfaden und ein Berechnungsmodell an die Hand geben. Damit unterbreiten wir

ihnen konkrete Vorschläge, was zu tun ist, um unsere Pferde und andere Weidetiere zu schützen“, sagt FN-Generalsekretär

Soenke Lauterbach.

Der Handlungsleitfaden bietet neben wissenschaftlichen Informationen über den Wolf wie etwa seine Verhaltensweisen,

sein Beuteschema und sein Jagdverhalten, auch Zahlen zu Rissstatistiken sowie zur Populationsentwicklung in Europa

und zur Bestandsentwicklung in Deutschland. Auf dieser Grundlage wird definiert, welche Zahl an Wölfen in Deutschland

akzeptabel ist und wie diese Zahl erreicht werden kann, etwa durch die Ausweisung von Wolfsgebieten und wolfsfreien

Zonen, in denen Weidetiere mehr oder weniger unbehelligt von Wolfsangriffen leben können. Auch auf andere große

Themenfelder wie Schutzmaßnahmen für Weidetiere und Entschädigungszahlungen im Falle von Wolfsrissen geht der

Leitfaden ein.

Der Leitfaden steht im FN-Shop als Download zur Verfügung:

https://www.pferd-aktuell.de/shop/pferd-natur/wildtiermanagement-wolf-handlungsvorschlag.html

Wildtiermanagement Wolf - Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft

Deutschlands

Herausgeber: Aktionsbündnis Forum Natur (AFN)

Stand: Januar 2022 (3. Auflage, vollständig überarbeitet)

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Aktuelles

Die M&M Auktions-Premiere - ein Rundum-Erfolg!

Foto: Tina Kaina-Keppel

Foto: hannokeppel.de

Axel Milkau Hilmar Meyer Tjark Nagel

Eigentlich sollte die weltweite

Hybrid-Auktion für Ausnahmetalente

des Springsports im großen Rahmen

des Veolia CLASSICO 2022

stattfinden. Doch nach der erneuten

Verschiebung des Reitsportevents

wurde das Auktionslot bei der

M&M CLASSICO Auction direkt

in der Halle des LöwenClassics

Sportzentrums in Braunschweig

präsentiert und versteigert. Und diese

M&M Auktions-Premiere sorgte für

hochzufriedene Gesichter bei den

Machern, Axel Milkau, Hilmar Meyer

und Tjark Nagel.

Schließlich fanden 10 sorgfältig

ausgewählte und behutsam

vorbereitete angehende Springathleten

im Alter zwischen 4 und 6 Jahren einen

neuen Besitzer und erzielten einen

Durchschnittspreis von 65.000,00

Euro. Der 4-jährige ‚Tangelo vd

Zuuthoeve’-Sohn ‚Billy’ wurde von

Auktionator Henrik Schulze Rückamp

für den Höchstpreis von 100.000,00

Euro zugeschlagen.

Dabei waren Interessenten aus

Spanien, Schweden und Irland nach

Braunschweig gereist und Online-

Gebote gab es beispielsweise aus dem

Iran, Italien und Hongkong, insgesamt

wurden Gebote aus 15 Nationen

abgegeben. Überhaupt habe das

Event enorme Beachtung im Internet

erfahren: Mehr als 3 Millionen

Menschen erreichte die Premiere der

M&M Auktion auf diesem Weg.

Da zeigte sich CLASSICO-Chef Axel

Milkau erleichtert: „Wir konnten

vor der Auktion wirklich nicht

einschätzen, was passieren wird“, gab

er zu. Wegen der Pandemie hätten

einige Interessenten, die eigentlich

vor Ort sein wollten, nicht kommen

können. „Und die momentane

Weltlage hat auch im Online-Markt

für Zurückhaltung gesorgt.“

Übrigens: Der Erfolg der Premiere

war für Milkau und sein Team auch

mit Blick auf 2023 wichtig. Viele

Partner des Veolia CLASSICO-

Turniers waren vor Ort und

begeistert und unterstützen mit

vereinten Kräften die Idee, die M&M

CLASSICO Auktion im nächsten

Jahr wie geplant im Rahmen des

internationalen Vier-Sterne-Turnier

auf ganz großer Bühne zu feiern.

Und Milkau verrät schon jetzt: „Das

Auktionslot wird im kommenden Jahr

noch etwas größer sein und neben

den Nachwuchspferden wird es auch

den ein oder anderen Springsportler

geben, mit dem man direkt auf dem

nächsten Turnier losreiten kann.“

Und da sich Axel Milkau und Hilmar

Meyer schon seit Jahren für die

Förderung junger Nachwuchsreiter

einsetzen, hatten sie diese auch bei

der CLASSICO Auction im Blick.

„Von dem Erlös aus dieser Auktion

fließt wieder ein Teil in die LC

Sportförderung, also für die Förderung

der Jugend ab“, erklärt Milkau.

Preisspitze ‚Billy’

K.B.

6

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Warendorf (fn-press). Die

Trainingsmethode des Touchierens

von Pferden am Sprung soll verboten

werden. Dies hat das Präsidium der

Deutschen Reiterlichen Vereinigung

(FN) entschieden. Es folgt damit

der einstimmigen Empfehlung der

Kommission Ausbildungsmethoden,

die sich mit diesem Thema ausführlich

beschäftigt hat. Das FN-Präsidium hatte

die Kommission Anfang 2021 mit dem

Auftrag einberufen, das Touchieren

und auch andere Ausbildungs- und

Trainingsmethoden auf den Prüfstand

zu stellen. Das FN-Präsidium wird nun

im FN-Beirat Sport den Antrag stellen,

ein Verbot des Touchierens am Sprung

auch im Training in das Turniersport-

Regelwerk Leistungsprüfungsordnung

(LPO) aufzunehmen.

In den entscheidenden Sitzungen

hielten Präsidium und Kommission

fest:

Für alle Beteiligten steht das Wohl des

Sportpartners Pferd an oberster Stelle.

Es herrscht Einigkeit darüber, dass ein

fairer Pferdesport nur in Partnerschaft

und mit einer vertrauensvollen

Beziehung zwischen Mensch und

Pferd möglich ist. Grundlage dafür

ist die klassische Reitlehre, die in den

Richtlinien für Reiten und Fahren

beschrieben ist.

Die fachgerechte Anwendung des

Touchierens am Sprung im Sinne der

Richtlinien ist nach Auffassung der FN

nach wie vor nicht tierschutzrelevant.

Aktuelles

Touchieren von Pferden am Sprung soll verboten werden

FN-Präsidium folgt Empfehlung der Kommission

Ausbildungsmethoden

Die Ausbildungskommission kam

jedoch zu der Erkenntnis, dass bei

der Ausführung des Touchierens am

Sprung in der Praxis das Risiko einer

Abweichung von der Beschreibung

in den Richtlinien hoch ist. Die

Möglichkeit, dass beim Touchieren am

Sprung Fehler gemacht werden, besteht.

Bei dieser Methode gibt es fast keine

Fehlertoleranz. Kleine Abweichungen

können negative Folgen für das Pferd

haben.

Selbst Fachleuten fällt es oft schwer zu

veranschaulichen und zu vermitteln,

wo die Grenze des bisher erlaubten,

fachgerechten Touchierens am

Sprung ist. Es gibt in der Praxis keine

einheitliche Auffassung über das

korrekte Touchieren von Pferden im

Sprungablauf.

Aufgrund der Komplexität des

Touchierens am Sprung und der

enorm hohen Anforderungen an die

Akteure kann selbst eine Schulung eine

korrekte Umsetzung in der Praxis nicht

garantieren.

Kommission und Präsidium kamen

deshalb zu dem Schluss, dass im Sinne

der Pferde künftig auf diese Methode

verzichtet werden soll. Nur durch ein

Verbot des Touchierens am Sprung

können die Pferde vor einer falschen

Anwendung und alle Akteure vor den

Konsequenzen einer versehentlichen

Falschanwendung geschützt werden.

Das Verbot des Touchierens am

Sprung steht im Einklang mit dem

internationalen Regelwerk.

Hintergrund: Die Trainingsmethode des

Touchierens von Pferden am Sprung

war in Folge der sogenannten „Barr-

Affäre“ in den 1990er Jahren in die

FN-Richtlinien für Reiten und Fahren

aufgenommen worden. Schon damals

hatte sich eine Expertenkommission

ausführlich damit beschäftigt und

war zu dem Schluss gekommen,

dass gegen diese Trainingsmethode,

sofern unter bestimmten Bedingungen

durchgeführt, keine Bedenken

bestehen. Durch die Aufnahme in die

Richtlinien für Reiten und Fahren

wurde das Touchieren am Sprung zu

einer anerkannten Trainingsmethode

von Pferden, die nur im Training und

nicht auf Turnieren angewendet werden

durfte. In Abgrenzung zum Touchieren

am Sprung ist das Barren, das zu

erheblichen Schmerzen beim Pferd

7

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führt, als tierschutzwidrige Methode

seit vielen Jahren in den Leitlinien für

den Tierschutz im Pferdesport definiert.

Wichtiger Hinweis: Es ist nicht Aufgabe

der Kommission Ausbildungsmethoden,

die im RTL-Beitrag vom 11. Januar

2022 gezeigten Bilder juristisch zu

Verden hatte am ersten Märzwochenende

die Vielseitigkeit im Visier.

Den Auftakt zum Verdener

Vielseitigkeits-Event am 5.März

machten Springprüfungen der Klassen

E, A und L mit Geländehindernissen.

Für rasante Spannung war gesorgt: Der

Parcours führte durch die Auktionsund

durch die Abreitehalle.

Das Stilspringen der Klasse E entschied

Celina Weis (RV Zeven) mit ihrem

erfahrenen ‚Vivaldi 106’ v. ‚Van Gogh’

für sich. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten

Jule Koch (RFV Wechold-Martfeld)

mit ‚Mephisto’ v. ‚Mentos’ und Lucy

Luckat (RSG Sudwalder Land) mit

‚Grandios B’ v. ‚Gavi’.

Aktuelles / Regionaler Turniersport

bewerten und Ordnungsmaßnahmen

auszusprechen. In dem Beitrag

wurde die mutmaßliche Anwendung

unerlaubter Trainingsmethoden

gezeigt. Für mögliche verbandliche

Ordnungsverfahren wäre die FN-

Disziplinarkommission zuständig.

Die FN prüft weiter, ob sich aus den

Indoorvielseitigkeit in der Verdener Halle

Das A- Springen sah Linn Sophie

Mauchert (RVgV Mulsum) mit ‚Lou

Daymen’ v. ‚Landor S’ auf dem

Siegertreppchen. Melanie Kosse (RFV

Harsum) und ‚Lacatuss’ v. ‚Lordanos’

und Lena Brieke (RV Harsefeld) und

‚Camira P’ v. ‚Cent’ folgten auf den

Plätzen.

Spannend wurde es in der Klasse L. Hier

führte der Parcours durch beide Hallen.

In atemberaubendem Tempo bewältigte

Nana Naemi Eckert (RFV Gerhard

v. Scharnhorst- Bordenau) mit ihrer

vollblutgeprägten

‚Lena’ v.

‚Seigneur d

´Alleray xx’ die

Bildern der Vorwurf einer Verletzung

der Leistungsprüfungsordnung (LPO)

ergibt und wird sich zu den laufenden

Ermittlungen nicht äußern.

FN-press

Aufgabe fehlerfrei und ließ sich den

Sieg nicht nehmen. Dichtauf folgte

Stephan Dubsky (RV Aller-Weser) mit

den beiden bildschönen ‚Perigueux’-

Töchtern ‚Perle’ und ‚Peppermint

Patty’ auf Platz 2 und 3. Letztere darf

aufgrund ihrer hervorragenden Qualität

seit kurzem das Kürzel FRH des

Hannoveraner Verbandes führen.

Danach ludt der Hannoveraner

Verband zu einer Züchterdiskussion

ein. Im Forum der Niedersachsenhalle

drehte sich dann alles um die Zucht

Stephan Dubsky mit ‚Perle’

Nana Naemi Eckert mit ‚Lena’

8

und ‚Peppermint Patty’

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von Vielseitigkeitspferden mit dem

Schwerpunktthema „Vollblut in der

Zucht von Vielseitigkeitspferden“.

Zu Gast war Anna Siemer, die im

vergangenen Jahr mit ihrer ‚FRH

Butt’s Avondale’ Silber bei der

Europameisterschaft in Avenches/

SUI gewann. Sie präsentierte und

„Dafür, dass wir jetzt seit 2019 kein

Hallenturnier gemacht haben, kann

man einfach sagen, der Start in die

Saison ist einfach gut gelungen“, freute

sich Manfred Rose, 1. Vorsitzender

der RFV Vorsfelde am Ende des

Hallenspringturniers in Vorsfelde.

Dabei war der Verein auch vom 19. -

20.03.2022 nicht von den Auswirkungen

der Coronapandemie verschont

blieben, da einige Helfer aufgrund eines

positiven Testergebnisses die Anlage

nicht betreten durften. „Wir hatten

ein bisschen Personalmangel“, erklärt

Rose, so dass ein ganz besonderes

Dankeschön an die verbliebenen

Helfern geht, „die das alles kompensiert

haben, so dass wirklich alles noch

gut über die Bühne ging, wir haben

es wirklich geschafft, dass das keiner

merkte und deswegen geht dieses Jahr

ein ganz besonderer Dank an die Helfer,

die noch zur Verfügung standen. Die

hatten eine hohe Belastung und haben

alles kompensiert.“

Regionaler Turniersport

kommentierte ihren Geländeritt beim

Championat während der Veranstaltung.

Durch den Abend führten Iris Schless

und Zuchtleiter Ulrich Hahne.

Das Vielseitigkeitsevent wurde durch

einen 3-tägigen Trainingslehrgang

mit Jörn Warner abgerundet, der

viele Jahre in Großbritannien

RFV Vorsfelde

Springturnier begeistert zum Saisonauftakt

Außerdem durften sich die Veranstalter

in den 10 bis zur Klasse M*

ausgeschriebenen Prüfungen erneut

über „schönen Sport“ und „ein gutes

Teilnehmerfeld“ freuen. „Gerade in

den höheren Prüfungen und auch bei

den Springpferdeprüfungen hatten wir

unheimlich viele Noten über 8“, so der

1. Vorsitzende. Dabei hatte man zwar

die Teilnehmerzahlen etwas begrenzt,

dennoch konnte man die Nennungen

in etwa mit 2019 vergleichen. „Ein

paar fehlen, dafür sind ein paar andere

gekommen, die noch nie hier waren.

Von daher gleicht sich das alles aus“,

zeigte sich Manfred Rose zufrieden.

gelebt und geritten hat. Teilnehmen

konnten erfahrene Reiter und auch

Einsteiger, die die Faszination dieses

abwechslungsreichen Sports mit ihrem

Pferd entdecken wollten.

Text und Fotos: Marianne Schwöbel

Maja Weinkopf dominiert

das M-Springen

Äußerst zufrieden zeigte sich auch

Maja Weinkopf. Denn nach dem die

Amazone vom RFV Helmstedt e. V.

mit ‚Namib W WE’ und Platz 7 bereits

im L-Springen am Sonntag erfolgreich

war, drückte sie auch dem M-Springen

ihren Stempel auf. Gleich als 3.

Starterin legte sie im Sattel von ‚Izmir

9’ die zu schlagende Bestzeit auf 51,37

Sekunden fest. Eine zu hohe Meßlatte

für die 22 folgenden Starter, von denen

nur 3 weitere ebenfalls fehlerfrei

bleiben konnten. Dabei war auch der

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Christoph Schlomm und ‚Forrest 45‘ waren im L-Springen am

Sonntag nicht zu schlagen

9

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Regionaler Turniersport

Julius Bescht dominierte die Springpferdeprüfungen

für seine schnellen Ritte bekannte

Joachim Winter (RFV Westercelle/

Altencelle) im Sattel von ‚Pyppa’ flott

unterwegs, doch er benötigte für den

von Jens Hasfeld gebauten Parcours

60,84 Sekunden. Gleich danach sauste

Maja Weinkopf mit ihrem ‚Quaid’s

Crazy Son’ nach 50,67 Sekunden ins

Ziel und verwies Winter, der dieses

Springen schon mehrfach für sich

entscheiden konnte, auf Rang 3.

Dabei hatte die strahlende Siegerin

vor ihrem Start „gar nicht so große

Erwartungen, weil es erst das 2.

Hallenturnier war. Ich bin in der

Hallensaison jetzt erst seit 1 -

1,5 Monaten wieder losgefahren.

Zwischendurch hatten sie auch noch

einmal eine kleine Pause durch

eine Verletzung. Deswegen bin

ich eigentlich ohne Erwartungen

losgefahren und dafür war es sehr

erfolgreich.“ freute sie sich. Jetzt

wird die Amazone „nächste Woche

noch ein Turnier in der Halle reiten

und dann wahrscheinlich in die

Draußensaison starten.“

Positives Turnierfazit

So zog auch Manfred Rose ein rundum

positives Fazit des Hallenturniers.

„Also, wir haben hier gute Sportler

gesehen, gute Pferde gesehen. Und

mir hat es wirklich Spaß gemacht!“

Allerdings bleibt dem 1. Vorsitzenden

und seinem T eam kaum Zeit zum

Auch Melissa Fricke (hier auf ‚Clinton‘s Edelbiene FRH‘)

konnte sich mehrfach platzieren

Durchatmen. Denn bereits 1

Woche später stand schon das

Hallendressurturnier auf dem

Programm.

Allerdings musste das für April

geplante Voltigierturnier leider

abgesagt werden. „Wir haben

krankheitsbedingte Ausfälle, unsere

können nicht teilnehmen und die

anderen konnten ja gar nicht trainieren

aufgrund der Pandemie, da ist das

Voltigiertrunier einfach zu früh“,

erklärt Rose kündigt aber an, das

Turnier im Herbst nachzuholen.

Text und Fotos: K.B.

10

Maja Weinkopf und ‚Quaid’s Crazy Son’ auf dem Weg zum Sieg

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Dressurturnier des RFV Vorsfelde

Toller Sport und Vereinserfolge

Nach dem sich der 1. Vorsitzende des

RFV Vorsfelde, Manfred Rose, bereits

beim Springturnier über einen „einfach

gelungenen Start in die Saison“ freuen

konnte, sorgten bereits 1 Woche

später auch die Dressurreiter für

strahlende Gesichter. Dabei wurden die

Veranstalter laut Rose allerdings von

der „ unheimlich großen Starterfüllung

ein bisschen überrascht, weil wir

aufgrund unserer Erfahrungen mit

der Zeiteinteilung geplant haben,

wie immer, jetzt sind sehr viel mehr

gekommen. Das freut uns auf der einen

Seite, hat uns aber natürlich auch ein

bisschen Flexibilität abgefordert.“

Denn wie bereits 1 Woche zuvor

gab es auch beim Dressurturnier

aufgrund einiger positiver Coronatests

Personalprobleme, so dass man

etwas umplanen musste und es für

die verbliebenen Helfer doch ganz

schön stressig wurde. Allerdings ist

sehr zur Freude des 1. Vorsitzenden

„nichts nach außen gedrungen. Weder

Zuschauer noch Reiter haben das

gemerkt. Alle haben gesagt, das war

ein tolles Turnier wie immer. Da muss

ich auch wirklich Danke sagen an

alle Helfer, die so flexibel waren und

diese beiden Turniere so durchgezogen

haben, wo die Belastung doch wirklich

Regionaler Turniersport

größer war, als geplant.“ Dabei hatten

die Veranstalter erneut die Nennungen

begrenzt, doch „die Erfüllung war

einfach bombastisch. Gestern ging

das noch, aber ab L war das dann ganz

anders. Das freut uns natürlich, wenn

die gerne zu uns kommen.“

So gab es auch vom 26. - 27.03.2022

in den 10 bis zur Klasse M*

ausgeschriebenen Prüfungen gutem

Sport zu sehen. Hier zeigten dann die

Reiter des gastgebenden Vereins, dass

sie sich über die Wintermonate sehr gut

vorbereitet hatten und sammelten zur

Freude des 1. Vorsitzenden am Samstag

zahlreiche Platzierungen. „Das bringt

auch gute Stimmung bei den Helfern,

die dann heute helfen“, stellte er

lachend fest.

In der A-Dressur waren die Reiter des gastgebenden Vereins mehr als erfolgreich

und belegten die Plätze 1 (Emily Tronnier/‚Fantissima 6’),

2 (Lena Baruschke/‚Darcey 5’) und 5 (Nina Zimmermann /‚Famous Spirit’, Mitte)

Michael Edzards von der Pferde-Sport-Gem. Nienhagen e.V. und ‚Ludwig 303‘

siegten in der Dressurpferdeprüfung Klasse A

11

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Regionaler Turniersport

Und auch am Sonntag sprangen

für die Gastgeber ein Sieg und

weitere Platzierungen heraus. So

übernahm Anneke Fröling mit der

selbstgezogenen ‚La Vida F’, mit der

sie bereits die L-Dressur gewinnen

konnte, mit 65,505 % auch in der

abschließenden M*-Dressur erst einmal

die Führung. Doch kurz darauf erhielt

die für den RFV Isernhagen startende

Sinja Küppers für ihre Vorstellung von

‚Dancing Queen 206’ von den Richtern

Artur Rauth, Gisela Gunia und Susanne

Borchers 68,990 %. Und diese Vorgabe

sollte dann keiner mehr knacken. Am

dichtesten dran kam Hilke Bentes

vom RV Boitzenhagen e.V., die mit

‚Heideprinzessin 3’ 68,283 % erzielte.

Rang 3 holte sich Lena Drebenstedt auf

‚Descara de Luxe’ (RFV Königslutter

u.U. e.V.)

„Das Turnier ist wirklich super

organisiert gewesen. Die letzte Prüfung

hatte ein bisschen Verzögerung, das

wurde einem aber auch mitgeteilt,

so dass sich die Reiter entsprechend

vorbereiten konnten. Die Bewirtung -

top, die Bodenverhältnisse - wirklich

sehr, sehr gut, das kann man nicht besser

machen“, schwärmte Sinja Küppers am

Sonntagabend. Dabei waren die Beiden

zwar „gut in Form, aber natürlich ein

bisschen aufgeregt, weil das letzte

Anneke Fröling war ‚La Vida F’ mehrfach erfolgreich

Turnier war letztes Jahr im Juli. Da ist

eine lange Zeit dazwischen gewesen,

da weiß man nie, was kommt. Aber,

wir haben das trotzdem irgendwie auf’s

Pakett gebracht“, lacht Küppers und fügt

hinzu: „Das war ja ein super Auftakt in

die Saison und wir wollen hoffen, dass

das jetzt so erfolgreich weiter geht.“ So

möchte die Amazone auch im nächsten

Jahr gerne wiederkommen, wenn sie

„dann startklar“ sind.

Doch nicht nur die strahlende Siegerin

zeigte sich begeistert. Auch Manfred

Rose stellte zufrieden fest: „Also

das war ein gelungener Tag heute.

Wir haben guten Sport gesehen und

letztendlich sind wir froh, dass wir

auch so schönes Wetter hatten, was

natürlich zu dieser Starterfüllung

beigetragen hat. Die Stimmung ist gut

gewesen auf dem ganzen Turnier, die

Reiter haben sich hier wohl gefühlt und

haben gesagt, ‚tolles Turnier, wir sind

froh, dass Ihr wieder so etwas macht’.“

Und da nach dem Turnier auch vor dem

Turnier ist, gehen bereits in der nächsten

Woche die Planungen für das große

Sommerturnier des RFV Vorsfelde los.

Da hoffen die Veranstalter natürlich,

dass die Pandemie ihnen dann „nicht

mehr in die Karten guckt.“

Foto: Katarina Blasig

(Alle Ergebnisse gibt es unter:

www.rfv-vorsfelde.de)

K.B.

Fotos: Moin Moin Design,

Katarina Walkemeyer,

12

Sinja Küppers und ‚Dancing Queen 206’ waren in der M*-Dressur

nicht zu schlagen

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Promis


Auch wir lesen DER KLEINE GEORG

Foto: Katarina Blasig

Sandra Auffarth

Ludger Beerbaum

Yjsbrand Chardon

Andreas Dibowski

Paul Schockemöhle

Philipp Weishaupt

Fotos: Petra Beinecke und Günter Blasig

Ursula von der Leyen Ministerpräsident Stephan Weil Isabell Werth

13

Promis Georg 2-22.indd mit DKG.indd 13 1 29.03.22 01.04.22 23:19 10:44


Galoppsport

White Turf 2022

114 Jahre Internationale Pferderennen auf Schnee

in St. Moritz

Bereits seit über einem Jahrhundert

haben die Internationalen

Pferderennen von St. Moritz Tradition.

Und der White Turf, der immer auch

ein gesellschaftliches Highlight vor

märchenhafter Kulisse im Engadin ist,

zählt längst zu den Top Ereignissen

in der Schweiz. So durften sich die

Veranstalter auch in diesem Jahr über

erlesene Starterfelder in den insgesamt

18 Flach-, Trab- und Skikjöring-

Rennen an den 3 Rennsonntagen

freuen. Dabei zeichnete sich bereits

nach dem 1. Nennungsschluss für den

Höhepunkt des White-Turf-Meetings

ein starkes internationales Feld

mit Teilnehmern aus Deutschland,

England, Frankreich und der Schweiz

ab. Insgesamt wurden 20 Vollblüter

aus 6 Ländern für den mit 100.000,00

Franken dotierten Grossen Preis

von St. Moritz eingeschrieben. „Mit

9 Kandidaten stellen die Schweizer

Rennställe den Hauptharst. Dazu

kommen Pferde aus führenden Turf-

Nationen wie England, Frankreich

oder Deutschland, aber auch aus

weniger bekannten Rennsportländern

wie Spanien und Ungarn“, freute

sich die Leiterin des Rennbetriebs,

Annina Widmer. Und auch wenn

Spanien und Ungarn normalerweise

14

im Galopprennsport keine Hauptrolle

spielen, sollte man ihre Starter nicht

unterschätzen. „Ungarische Pferde

sind immer wieder für Überraschungen

gut - auch in St. Moritz“, betont

Annina Widmer und verweist z.B.

auf den hochüberlegenen Sieg von

‚Ryan’s Gift’ unter Albert Klimscha

im GP des Jahres 1992.

Heimsieg für Sibylle Vogt

Am 06.02.2022 war es dann endlich

soweit, nach der pandemiebedingten

Pause 2021 zog es über 7.000

Zuschauer auf den St. Moritzersee.

Allerdings konnten die Rennen zum

Auftakt des Meetings aufgrund

erschwerter Witterungsbedingungen

nicht wie geplant durchgeführt

werden. Sie wurden auf 800 Meter

verkürzt und mit der Flagge gestartet.

Das Skikjöring wurde beritten

durchgeführt. Diese Tatsache sorgte

auch dafür, dass im Hauptrennen

des Tages, das als „Testlauf“ für

den Großen Preis von St. Moritz am

20.02.2022 galt, letztlich nur 4 der

10 gemeldeten Pferde an den Start

gingen. Denn aufgrund der um 1.000

Meter verkürzten Distanz hatten sich

alle Schweizer Trainer kurzfristig

gegen die Teilnahme ihrer Schützlinge

entschieden. Am Ende sicherte sich

die Schweizer Amazone Sibylle Vogt

den Sieg. Dabei übernahm sie mit

dem von Milton Harris trainierten

‚Mordred’ sofort die Spitze und

wehrte die Angriffe des aus Ungarn

angereisten ‚Arktisz’ erfolgreich ab.

Platz 3 ging an ‚De La Fayette’ (Mario

Hofer) unter Hugo Besnier.

Familie Schiergen dominiert

den ersten Rennsonntag

Zum Mann des Tages avancierte

Dennis Schiergen. Dreimal stieg der

Wahl-Schweizer in den Sattel, dreimal

verließ er als Sieger die Bahn. Dabei

setzte er sich zuerst mit ‚Identified’

(Karin Suter-Weber) gegen ‚Echo

Beach’ mit Maxim Pecheur und

‚Dhalam’ mit Carina Schneider durch,

bevor er im berittenen Skikjöring

mit Ehefrau Valeria und der Stute

‚Turandot’ zum Sieg kam und sich im

letzten Rennen mit ‚High Hope’ Start-

Ziel gegen ‚Fleur d‘Ipanema’ (Am.

Ella Muntwyler) sowie ‚Modulation’

(Sibylle Vogt), die sich im toten

Rennen Rang 2 teilten, durchsetzte.

Sibylle Vogt und ‚Mordred’ erneut

nicht zu schlagen

Am 13.03.2022 warteten dann wieder

perfekte Bedingungen auf die Starter,

so dass alle 6 Rennen wie geplant

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Galoppsport

stattfinden konnten. Dabei lockte

herrliches Wetter 9.000 Zuschauer auf

den See, die vor allem mit den Trabern

mitfieberten, deren Rennen traditionell

am 2. Renntag im Mittelpunkt stehen.

Bei den Galoppern waren Sibylle

Vogt und ‚Mordred’ erneut nicht

zu schlagen. Dabei übernahm die

Schweizerin sofort die Führung und

gab diese auch nicht mehr ab. Platz 2

ging erneut an ‚Arktisz’ mit Jaroslav

Linek vor dem ehemaligen Sieger

des Grossen Preises von St. Moritz,

‚Nimrod’ unter Maxim Pecheur.

‚Vienna Woods’ gewinnt

das Credit Suisse Skikjöring

Das erste offizielle Skikjöring

wurde eine sichere Beute von

‚Vienna Woods’ mit dem 10-fachen

Skikjöring-Champion Jakob „Köbi“

Broger an den Fahrleinen. Dabei

übernahm die 8-jährige von Carina

Fey trainierte Stute in der 2. Runde

der 2.700 Meter-Prüfung Führung und

setzte sich sicher gegen ‚Sociopath’

mit Erich Bottlang sowie ‚Atlantico’

mit Valeria Walther durch.

Peter Schiergens ‚Turandot’, die

lange die Führung inne hatte, landete

mit Valeria Schiergen auf dem

undankbaren 4. Platz.

Großes Pech hatte Franco Moro, für

den es seine 100. Fahrt werden sollte.

Denn der 61-jährige verlor in der

Startmaschine die Zügel von Christian

von der Reckes Favorit ‚Praetorius’.

Furioser Sieg im LONGINES 82.

Grossen Preis von St. Moritz

Auch am finalen Rennsonntag, an

dem strahlender Sonnenschein über

13.000 Zuschauer auf den gefrorenen

St. Moritzersee lockte, boten die

Galopper, Traber und Skikjörer noch

einmal spannenden Sport. Hier bildete

der LONGINES 82. Grosser Preis von

St. Moritz den Höhepunkt und der

endete mit einer dicken Überraschung.

Denn nicht etwa ‚Mordred’, der mit

Rene Piechulek im Sattel als Favorit

Holz Janik

in das mit 100.000,00 Schweizer

Franken dotierte Rennen gegangen

war, stand am Ende vorne, sondern der

spanische 14:1 Außenseiter ‚Furioso’

unter dem Tschechen Vaclav Janacek.

Dabei setzte sich der Schützling

von Guillermo Arizkorreta Elosegui

auf der Zielgeraden deutlich ab und

galoppierte einem überlegenen Sieg

entgegen. 4 Längen dahinter belegte

‚Mordred’ Rang 2 vor dem von Peter

Schiergen trainierten ‚Nubius’, der

von Bauyrzhan Murzabayev geritten

wurde.

Übrigens: Dass Guillermo Arizkorreta

Elosegui, der erstmals am White Turf

teilnahm, seine Auslandreisen nicht

aus touristischen Gründen unternimmt,

zeigte er bereits im September 2021,

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15

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als er in Baden-Baden mit ‚Rodaballo’

und ‚Kitty Marion’ gleich 2 Gruppe-

Rennen gewinnen konnte.

11. Skikjöring-Titel für Köbi Broger

Nach dem Riesenpech in der Vorwoche

konnte das Gespann ‚Praetorius’ und

Franco Moro das abschließende

Skikjöring-Rennen eindeutig für

Galoppsport

sich entscheiden. Zum „König des

Engadin“ wurde allerdings Jakob

„Köbi“ Broger mit ‚Vienna Woods’

ausgerufen, dem nach seinem Sieg eine

Woche zuvor ein 2. Platz zum Gewinn

der Gesamtwertung reichte.

Damit bildeten zwei Skikjöring-

Legenden die Zweierwette. Franco

Moro schaffte beim 101. Rennen

den 20. Sieg. Und Jakob Broger, der

25 seiner 60 absolvierten Rennen

gewinnen konnte, wurde zum 11. Mal

König des Engadin als Gesamtsieger

der Skikjöring-Serie.

K.B.

Fotos: swiss-image/Andy Mettler

Franco Moro feierte mit ‚Praetorius’ (vorne links) am

20.02.2022 seinen 20. Sieg im Skikjöring

Das Dream Team von St. Moritz:

‚Mordred’ und Sibylle Vogt (vorne rechts)

Der spanische Außenseiter ‚Furioso‘ sicherte sich unter

Vaclav Janacek den 82. GP von St. Moritz

Der König des Engadin: Jakob Broger mit ‚Vienna Woods‘

‚Kiss Forever H.C.’ (Walter Theiler, li) ließ der Konkurrenz

gleich bei seinem 1. Einsatz auf Schnee keine Chance und

setzte sich im Haupttrabrennen gegen ‚Sonny Club’

sowie ‚Doum Jenilou’ durch

16

Dennis Schiergen beendet Rennkarriere

Dennis Schiergen (hier links auf ‚High Hope’) ritt beim

White Turf Meeting 2022 auf einer Erfolgswelle. Nach

254 gewonnenen Rennen beendete der 27-jährige Wahl-

Schweizer seine Rennkarriere. Dabei bestritt der Sohn des

Championtrainers von 2021, Peter Schiergen, bereits mit

15 Jahren sein 1. Rennen, gewann 1 Jahr später sein 1.

Amateurchampionat und sicherte sich auch in den Jahren

2012 und 2013 diesen Titel. Außerdem gewann er 2013 den

GP von Berlin - als weltweit bisher einziger Amateurreiter.

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Der Galopprennsport ist die älteste

organisierte Sportart in Deutschland

und feiert in diesem Jahr sein 200.

Jubiläum. Denn genau vor 200 Jahren,

am 10. August 1822, fanden in Doberan

an der Ostsee die ersten Galopprennen

mit englischen Vollblütern statt. Ziel

der Rennen war die Zuchtverbesserung

der Rasse „Englisches Vollblut“. Daran

hat sich bis heute nichts geändert,

denn auch 200 Jahre später hat der

Dachverband Deutscher Galopp die

Zuchtauswahl und Zuchtverbesserung

durch Leistungsprüfungen als oberstes

Ziel festgeschrieben, so wie es der

staatliche Auftrag des Tierzuchtgesetzes

vorsieht und wie es die Rennen in

Doberan vormachten.

Klar, dass dieses einzigartige Jubiläum

gebührend gefeiert wird. So werden

knapp 30 Rennvereine im kleineren

oder größeren Rahmen den runden

Geburtstag feiern. „Über das gesamte

Jahr wird es für Interessierte, Aktive,

Freunde und Fans des Galoppsports

Feiern und Partys auf den deutschen

Galopprennbahnen geben. Den

Höhepunkt werden die Feierlichkeiten

Mitte August rund um die Rennbahn

Berlin-Hoppegarten erreichen“,

wirft Dr. Michael Vesper, Präsident

Deutscher Galopp e.V., einen Blick auf

die Rennsaison 2022.

Denn nach 2 Jahren, die stark von

der Corona-Pandemie und von dem

Verbot oder der Beschränkung der

Rennbahnbesucher geprägt waren,

kommt der Galopprennsport in

Deutschland rechtzeitig zu seinem

200-jährigen Jubiläum wieder auf

Touren. Dabei waren bereits im Jahr

2021 gegenüber 2020 positive Trends

im Hinblick auf die Anzahl der

Renntage und Rennen oder die Höhe der

Rennpreise festzustellen, wenngleich

das Niveau des Vor-Corona-Jahres

2019 insgesamt noch nicht wieder

erreicht werden konnte. Und auch 2022

wird es mehr Renntage geben, aktuell

sind 136 Renntage geplant, und es

werden deutlich mehr Rennpreise als

im Jahr 2021 ausgeschüttet.

Allerdings wird das vergangene Jahr

trotz der Einschränkungen durch

Galoppsport

200 Jahre Galopprennsport in Deutschland

Der Galopprennsport ist die älteste organisierte Sportart in Deutschland

und feiert in diesem Jahr sein 200. Jubiläum

Corona in die Geschichtsbücher der

deutschen Vollblutzucht eingehen.

Denn der im Gestüt Erftmühle in

Bergheim bei Köln aufgewachsene

Hengst ‚Torquator Tasso’ (‚Adlerflug’-

‚Tijuana’) erzielte (als erst 3. deutsches

Pferd überhaupt) einen spektakulären

Sieg im Prix de l’Arc de Triomphe,

dem bedeutendsten Galopprennen

Europas. Dabei sind dieser Sieg des in

Mülheim von Marcel Weiss trainierten

Hengstes sowie die vielen weiteren

herausragenden internationalen Erfolge

deutscher Vollblüter in der jüngeren

Vergangenheit umso bemerkenswerter,

da die deutsche Vollblutzucht im

internationalen Vergleich jedes Jahr

viel weniger Pferde hervorbringt als

zum Beispiel Großbritannien oder

Frankreich. So kamen in 201, dem

Geburtsjahr von ‚Torquator Tasso’,

lediglich 861 registrierte Vollblutfohlen

in Deutschland zur Welt, während in

Großbritannien 4.778, in Frankreich

5.578 und in Irland sogar 9.689

Vollblüter geboren wurden (Quelle:

Jour de Galop, 03.03.2022)!

Quelle: Deutscher Galopp

Foto: Marc Rühl

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17

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CSI** Riesenbeck

Hochkarätige Reiter zu Gast an der Surenburg

Reitsportmosaik

Nicht erst seit den großartigen

Europameisterschaften der Springreiter

2021 ist das Reitsportzentrum

Riesenbeck International wohl jedem ein

Begriff. Schließlich fanden hier bereits

die Deutschen Jugendmeisterschaften

sowie die internationalen Deutschen

Meisterschaften der Springreiter statt

und die schon traditionellen Riesenbeck

International Indoors** locken immer

wieder Topreiter aus dem In- und

Ausland in die Veranstaltungshalle des

Reitsportzentrums.

„Wir wollen ein Treffpunkt der

nationalen und internationalen

Pferdeszene sein und unterschiedliche

Angebote für den Profisport machen,“

sagt Turnierleiter Karsten Lütteken,

der mit seinem Team von allen

Seiten Lob für die Ausrichtung der

Europameisterschaften erhalten

hat, und fügt hinzu: „Nach der

Europameisterschaft, die wirklich

toll gelaufen ist, bemühen wir uns,

weiterhin hochkarätige Turniere zu

organisieren und freuen uns natürlich,

wenn es uns gelingt, den Zuschlag für

das eine oder andere Championat zu

erhalten.“ Mittlerweile steht auch fest,

dass in Riesenbeck im August 2023

die FEI-Europameisterschaften in der

Dressur und Para-Dressur stattfinden

werden.

So gibt es seit November 2021

ein neues attraktives Angebot

für die Springreiter. An 2

aufeinanderfolgenden Wochenenden

werden regelmäßig CSI**-Turniere

veranstaltet, die die regelmäßigen Late-

Entry-Turniere ergänzen. „Mit dieser

Art von Veranstaltung möchten wir

die sogenannten ‚Arbeitsturniere’ auf

die nächste Stufe, auf internationales

Niveau, heben. Wir sind sicher, dass sich

diese regelmäßigen CSI**-Turniere als

wichtiger Faktor des professionellen

Pferdesports in der Region etablieren

werden“, erklärt Turnierleiter Karsten

Lütteken.

Übrigens: Die neuen festen

Stallungen machen es möglich, dass

die Pferde der nationalen und weit

angereisten Teilnehmer während

der freien Turniertage zwischen den

Veranstaltungen sehr gut untergebracht

sind. Außerdem besteht auf den

Reitplätzen und den beiden Hallen

des weitläufigen Reitsportzentrums

genügend Platz für die tägliche

Trainingsarbeit.

So startete auch das Jahr 2022 im Februar

mit einem CSI**, bei dem wieder

einige hochkarätige Reiter, zu denen

u.a. Reitsportlegende John Whitaker,

die Niederländer Jeroen Dubbeldam

(Olympiasieger) und Gerco Schröder

(2-facher WM-Mannschaftssieger)

sowie die Championatsreiter Marcus

Ehning, Marco Kutscher, Christian

Kukuk und Carsten-Otto Nagel

gehörten, ihre Pferde gesattelt hatten.

Überhaupt durften sich die Veranstalter

sowohl vom 03. - 05.02.2022 als auch

vom 10. - 12.02.2022 über Teilnehmer

aus 14 Nationen freuen. „An jedem

Wochenende erwarten wir zwischen 90

und 100 Reiter, die 312 Boxen sind

damit voll belegt“ , erklärte Karsten

Lütteken im Vorfeld.

Benjamin Wulschner siegt im

Großen Preis von Riesenbeck

Dabei hatte Parcourschef Peter

Schumacher den 50 Starterpaaren bereits

im 1. Großen Preis am 05.02.2022 eine

ganz harte Nuss zum Knacken gegeben.

Wie immer baute er einen schweren,

aber fair zu reitenden Umlauf, mit

einer zweifachen Kombination, einer

Dreifachen, häufigen Handwechseln,

einem Steilsprung mit Planke direkt am

Ein- und Ausritt, und einem überbauten

Wasser-Steilsprung als Schluss-

Hindernis.

So dauerte es auch bis zum 16. Reiter

bis das Publikum die 1. Nullrunde

feiern konnte. Und auch nach Geritt

Nieberg und ‚Ben’ gelang es nur noch

4 Paaren fehlerfrei zu bleiben. Nicht

zu viele Nuller, guter Sport, spannend

bis zum Schluss - das gefiel dem

Parcourschef und seinen Mitarbeitern,

den Veranstaltern und auch den

Zuschauern!

Am Ende war dann Benjamin

Wulschner nicht zu schlagen. Im

Sattel von ‚Prieuré’ sauste er in 33,76

Sekunden über die Ziellinie und ließ

seinen Konkurrenten keine Chance.

Platz 2 sicherte sich in 35,55

Sekunden John Whitaker mit ‚Unick

Du Francport’, einem Pferd seiner

18

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Frau Clare. Dabei zeigte sich die

66-jährige Reitsportlegende aus

Großbritannien bei seinem ersten

Besuch bei Riesenbeck International

völlig unaufgeregt und sympathisch.

Cool wie immer, mit Zug in Richtung

Sprung, eng gerittenen Kurven und

großem Überblick im Parcours, dann

dem Blick auf die Uhr und einem

kurzen Gruß mit der linken Hand ins

Publikum beim Verlassen der Bahn.

Übrigens: Ludger Beerbaum und John

Whitaker verbindet eine Jahrzehnte

währende Freundschaft, die über die

gemeinsame Turnierzeit gewachsen ist.

John Whitaker: „Ich erinnere mich an

unser erstes Treffen, als er in Dortmund

als Junger Reiter am Start war. Seitdem

sind wir gute Freunde.“ Bereits 1999,

als der Brite das Vorwort in Beerbaums

Buch „Erfolg ist kein Zufall“ verfasste,

lobte er: „Ludger arbeitet mit seinen

Pferden, er kämpft nicht gegen sie.“

Und weil es ihm so gut gefiel, und

ihn eine jahrzehntelange Freundschaft

mit dem Hausherrn Ludger Beerbaum

verbindet, sattelte

John Whitaker

auch vom 10. -

12.02.2022 seine

Pferde beim CSI**.

Rang 3 ging an

Gerrit Nieberg mit

‚Ben’.

ist, zeigte im Finale der Mittleren Tour,

wie schnell sie in der Lage ist, sich auf

neue Pferde einzustellen. Sie gewann

mit ‚Lucato Mad Jo’ (0/24,27) vor

Benjamin Wulschner mit ‚Bangkok Girl

PP’ (0/24.29) und dem Niederländer

Albert Zoer auf ‚Jackpot’ (0/25,03).

3. Großer Preis in Folge

für Christian Ahlmann

Am 2. Wochenende freute sich Hausherr

Ludger Beerbaum über ein illustres

Teilnehmerfeld, das jedem 5-Sterne-

Event alle Ehre gemacht hätte. Dabei

war der Turniertermin offensichtlich

gut gewählt, denn einige der Reiter

nutzten das Turnier als Vorbereitung

für die Veranstaltung in Doha in der

kommenden Woche - und zudem

schätzen die Reiter die Bedingungen

in der Veranstaltungshalle und in den

neuen, festen Stallungen.

Reitsportmosaik

John Whitaker und Ludger Beerbaum

Benjamin Wulschner und ‚Prieuré’

Übrigens: Alexa

Stais, die seit kurzem

als Bereiterin im

Stall von Meredith

Michaels-Beerbaum

und Markus

Beerbaum angestellt

Klar, dass auch hier wieder

anspruchsvolle Kurse auf die Teilnehmer

warteten. Im abschließenden Großen

Preis erreichten 12 der 56 Paare das

Stechen, in dem sich dann 5 Starter

aus Schweden, 3 deutsche Reiter,

2 Holländer, ein Ire und ein Reiter

aus Großbritannien eine spannende

Entscheidung über Sieg und Platzierung

lieferten. Hier übernahm zunächst John

Whitaker die Führung, der mit ‚Unick

Du Francport nach 44,29 Sekunden

über die Ziellinie ritt. Doch kurz darauf

stellte Christian Ahlmann im Sattel von

‚Mandato Van de Neerheide’ erneut

unter Beweis, dass er und seine Pferde

sich zur Zeit in bestechender Form

befinden und ließ als letzter Starter die

Konkurrenz wieder einmal hinter sich

(43,13). Damit feierte Ahlmann seinen

3. Sieg in einem Großen Preis innerhalb

von 3 Wochen - und das jedes Mal mit

einem anderen Pferd!

Rang 3 ging an den Niederländer Gerco

Schröder auf ‚Glock’s Lausejunge’, der

nach 46,64 Sekunden zu Hause war.

Dennoch zeigte sich John Whitaker

mehr als zufrieden: „Ich hatte 2

schöne Wochenenden hier. Das ist

ein super Turnier, die Bedingungen

sind fantastisch und die Arena ist

wunderschön. Ich bin glücklich

darüber, wie meine Pferde sprangen.“

19

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Reitsportmosaik

Übrigens: Für Generationen von

Springreitern gilt John Whitaker als

Vorbild und lebende Legende. Seine

ruhige Art zu reiten, das Gefühl für und

die Symbiose mit dem Pferd faszinierte

sowohl die Kollegen als auch

hunderttausende von Zuschauern auf

den Turnierplätzen dieser Welt. Doch

nicht nur im Sattel gewann der 66 Jahre

alte Brite, Sohn eines Milchbauern

aus Huddersfield, die Herzen des

Publikums. Er ist auch bekannt für

seine nette Art und den trockenen

Humor. Beispiel gefällig? Nachdem er

1984 in Los Angeles mit dem braunen

Wallach ‚Ryan´s Son’ Olympia-Silber

mit der Mannschaft gewann, und 1987

mit dem Schimmel ‚Milton’ Einzel- und

20

Mannschafts-Europameister geworden

war, fragten Journalisten nach dem

Unterschied der beiden Pferde. John

Whitakers Antwort war kurz

und prägnant: „The colour“.

K.B.

Fotos: RI

VR CLASSICS meets FEI Dressage World Cup

Jessika von Bredow-Werndl dominiert in Neumünster

„Das ist für die Pferdesportfans und

auch für uns als Veranstalter eine

große Enttäuschung, aber die aktuelle

Situation der Corona-Pandemie lässt

keine andere Entscheidung zu“, erklärte

Turnierchef Francois Kasselmann und

fügte hinzu: „Bis zuletzt hatten wir

alle Möglichkeiten in Betracht gezogen

und gehofft, unserem einzigartigen begeisterungsfähigen

Neumünsteraner

Publikum unbeschwerte, gesellige

Stunden und unvergessene Momente

bei absolutem Spitzensport in Springen

und Dressur bieten zu dürfen.“

Allerdings gab es auch eine gute

Nachricht. Denn der FEI Dressage

World Cup durfte stattfinden, da

es Kasselmann und seinem Team

gelungen war, auf Initiative der aktiven

Reiter und mit Unterstützung privater

Mäzene aus dem Reitsport in einem

gemeinsamen „Schulterschluss“ mit

dem Weltverband FEI, den langjährigen

Sponsoren & Partnern sowie der Stadt

Neumünster den FEI Dressage World

Thomas Scholz

Pferdewirtschaftsmeister FN

Beritt - Turniervorstellung -

Dressurlehrgänge -

Unterrichtserteilung

bis zur schweren Klasse

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30938 Burgwedel

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Cup in Neumünster 2022 zu sichern.

Dabei waren kurzfristig sogar wenige

hundert Zuschauer vor Ort zugelassen

und alle Prüfungen waren über den

Livestream bei ClipMyHorse.TV zu

sehen.

Und da Neumünster die vorletzte

Weltcup-Station vor dem großen Finale

in Leipzig war, zog es auch vom 19. -

20.02.2022 Europas Dressurstars in die

Holstenhallen. Klar, dass die Freude

über die VR CLASSICS meets FEI

Dressage World Cup mit erstklassiger

Besetzung und auch neuen Reiter/

Pferd-Paaren nicht nur bei den

Veranstaltern, sondern auch bei den

Jurymitgliedern groß war. So stellte

Chefrichterin Katrina Wüst begeistert

fest. „Die Veranstalter haben ein

solches Top-Feld verdient.“

Start-Ziel-Sieg für

Jessica von Bredow-Werndl

Dabei startete

Jessica von Bredow-

Werndl im Sattel

von ‚TSF Dalera

BB’ nach einer

3-monatigen

Turnierpause gleich

mit einem Sieg im

Kurz-Grand Prix

am Samstag in

das Jahr 2022. Die

Beiden wurden für

ihre Vorstellung mit 84,39 % belohnt.

Bemerkenswert, denn in der letzten

Woche war die Olympiasiegerin krank

und ist „einige Tage gar nicht geritten,

deshalb war es nicht klar, ob ich in

Neumünster starten kann.“ Doch nach

dem von Bredow-Werndl erst am

Montag vor dem Turnier wieder in den

Sattel gestiegen war, klappte dann in der

Holstenhalle alles wie am Schnürchen.

„ ‚Dalera’ ist wie eine beste Freundin,

die mir sagt, komm, wir schaffen das

schon“, schwärmt sie.

Mit deutlichem Abstand behaupteten

sich Isabell Werth und der

‚Quaterback’-Sohn ‚DSP Quantaz’, der

seit dem CHIO Aachen im September

2021 keinen Turnierplatz mehr gesehen

hatte, auf Rang 2. „ ‚Quantaz’ ist ein

unheimlich starkes Pferd, er präsentiert

sich gerne als Macho“, sagt Werth über

den athletischen Hengst, der nun wieder

mehr Turnierroutine bekommen müsse.

So standen für sie auch die Aufgaben

für die Weltcup-Kür am Sonntag

fest - Fehler vermeiden, Glanzpunkte

herausstreichen.

Platz 3 ging an Dänemarks Nanna

Skodberg Merrald mit ‚Atterupgaards

Orthilia’.

Alle drei Reiterinnen betonten

wie wichtig und gut die Initiative

der Veranstalter ist, die Weltcup-

Qualifikation in Neumünster

Foto: Katarina Blasig

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Foto: Katarina Blasig

Reitsportmosaik

Jessica von Bredow-Werndl und ‚TSF Dalera BB’ waren das Maß der Dinge in Neumünster

zusammen mit den weiteren

Dressurprüfungen zu ermöglichen.

Dabei freute sich Madeleine Winter-

Schulze, Prüfungsmäzenin und

nicht zuletzt Besitzerin etlicher

Spitzenpferde, wieder für Isabell

Werth die Daumen drücken zu können

und auch für Stefan Fundis geht von

Neumünster ein wichtiges Signal aus

- Sport möglich zu machen. Doch

Turnierleiter Francois Kasselmann

weiß: „Ohne das Engagement der

Partner und der Sponsoren hätte wir es

ja nicht geschafft, wir alle sind wirklich

dankbar für diese Unterstützung.“

Weltcup-Sieg für

Jessica von Bredow-Werndl

Und auch in der Weltcup-Kür am

Sonntag zeigten sich Jessica von

Bredow-Werndl und ‚TSF Dalera BB’

in bestechender Form. Leichtfüßig,

elegant und fehlerfrei, so wie sich

die ‚Easy Game’-Tochter auch im

Championatsjahr 2021 mit mehreren

Goldmedaillen bei den Olympischen

Spielen und der Europameisterschaft

präsentiert hatte, tanzte sie zur

Musik des Musicals „La La Land“

durch die Lektionen und wurde mit

90,161 Prozent belohnt. „Das Jahr

hätte nicht besser beginnen können,

‚Dalera’ ist fokussiert, sie liebt es sich

zu präsentieren“, sagte Jessica von

Bredow-Werndl, die lediglich einen

kleinen Fehler in den Einerwechseln

bilanzieren musste.

Als starke Konkurrenz zeigten

sich wieder einmal die dänischen

Teilnehmerinnen. So belegte Cathrine

Dufour mit dem bewegungsstarken

‚Vitalis’-Sohn ‚Vamos Amigos’ Rang

2 (86,725 %) vor Nanna Skodborg

Merralt auf ‚Atterupgaards Orthilia’.

Dabei zeigte sich nicht nur die

Bronzemedaillengewinnerin der EM,

die das 1. Mal in den Holstenhallen

zu Gast war beeindruckt: „Ich wollte

schon häufiger hierher, aber nicht

jedes Pferd arrangiert sich mit so einer

Arena“, mit ‚Vamos Amigos’ habe ich

mich getraut und ich bin sehr, sehr

zufrieden mit ihm“, so Dufour. Ab

sofort zähle sie zu den VR CLASSICS-

Fans und freue sich, wenn 2023 das

volle Programm stattfinden könne.

Auch bei der Siegerin hinterließen die

wenigen hundert Zuschauer „mächtig

Eindruck. Das war sofort zu spüren,

es war so eine knisternde, elektrisierte

Atmosphäre”, erklärte Jessica von

Bredow-Werndl und fügte hinzu: „Ich

möchte mich gern im Namen aller

Reiterinnen und Reiter bedanken, denn

es ist wirklich nicht selbstverständlich,

dass Sponsoren unter doch solch

schwierigen Bedingungen so eine

Chance möglich machen.“

Francois Kasselmann blick voraus

So zog Turnierleiter Francois

Kasselmann eine positive Bilanz, auch

weil das gemeinsame Engagement von

Veranstaltern, Sponsoren und Stadt die

Realisierung der VR CLASSICS meets

FEI Dressage World Cup ermöglicht

hat. Jetzt geht sein Blick bereits voraus

in Richtung April, denn dann steht

in Hagen a.T.W. Horses & Dreams

meets Canada an. Dort findet sowohl

das Finale der BEMER Riders Tour,

als auch die erste Etappe der neuen

Tour-Saison statt. „Wir freuen uns jetzt

schon, im Februar 2023 alle hier wieder

zu sehen“, so Kasselmann.

K.B.

Foto: Stefan Lafrentz

21

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Ingrid Klimkes ‚Braxxi’ lebt nicht mehr

Vierbeiniger Vielseitigkeits-Held wurde 25 Jahre alt

Reitsportmosaik

Ingrid Klimkes Olympiapferd ‚FRH

Butts Abraxxas’ lebt nicht mehr. Nach

fast 20 gemeinsamen Jahren beschloss

die Reiterin ihr „Familien- und

Herzenspferd“ aufgrund einer akuten

altersbedingten Herzschwäche gehen

und nicht leiden zu lassen. ‚Braxxi’

wurde 25 Jahre alt. „Wir verdanken dem

kleinen Kämpfer mit seinem riesigen

Herz unzählige Glücksmomente“,

schreibt sie auf ihren Social-Media-

Kanälen.

nach Umstieg vom Pony zu ersten

Erfolgen bei den Junioren verhalf. Unter

anderem starteten die beiden 2 Mal

beim Bundesnachwuchschampionat

Vielseitigkeit in Warendorf und

beim U16-Bundesfinale, bevor Greta

Busacker mit anderen Pferden im

internationalen Sport durchstartete.

fn-aktuell

2005 übernahm Ingrid Klimke den

‚Heraldik xx’-Sohn aus der Zucht des

verstorbenen Friedrich Butt aus Bülkau.

Albert Habermann hatte den Rappen

zuvor in den Sport gebracht. Mit

‚Abraxxas’ feierte die Reitmeisterin ihre

bis dahin größten Erfolge. 6 Jahre lang

gehörten die beiden ununterbrochen

einem deutschen Championatsteam

an, 2 Mal gewann das Dream-Team

Mannschafts-Gold bei Olympischen

Spielen (2008 und 2012), holte Team-

Gold bei den Europameisterschaften

2011 und wurde Deutscher Meister

2009. In seiner letzten gemeinsamen

Saison 2013 nahm das Paar noch einmal

die renommierten Topprüfungen in

England in Angriff - Badminton und

Burghley - und beendete seine Karriere

mit einem 5. Platz in Burghley.

Foto: Katarina Blasig

Im Jahr darauf wurde der dann

17-jährige Hannoveraner beim

internationalen Vielseitigkeitsturnier in

Luhmühlen offiziell verabschiedet. Mit

dabei war Ingrid Klimkes langjährige

Stallmanagerin Carmen Thiemann.

„Mit großer Leistungsbereitschaft,

Ausdauer, Härte und Willensstärke

hast Du jeden Ausbildungsschritt

mit Bravour gemeistert. Carmen,

die zu deiner besten Freundin und

Vertrauten wurde, hat dich dabei immer

bestmöglich unterstützt, gepflegt und

aufgebaut. Dein Dank an uns war deine

unerschütterliche Gesundheit“, schreibt

Klimke über ‚FRH Butts Abraxxas’

auf ihrer Website. Mit dabei in

Luhmühlen war auch Klimkes Tochter

Greta Busacker, mittlerweile U21-

Doppeleuropameisterin, der ‚Braxxi’

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22

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präsentiert die Rechtsseiten

Foto: Katarina Blasig

Wiederbeschaffungswert

bei Pferdeverlust

von stud. jur. Kati Spierling

Der Sachverhalt

Ein Dressurpferd verstarb überraschend

nach einer durch den Tierarzt

durchgeführten homöopathischen

Eigenblutbehandlung. Daraufhin

forderte die Halterin und zugleich

Klägerin Schadensersatz i.H.v. 1,7

Millionen EUR. Das Landgericht

München sprach der Klägerin jedoch

„nur“ 250.000,00 EUR zu. Nach Ansicht

des Gerichts könne die Anfälligkeit des

Pferdes aufgrund der Nichtkenntnis für

die Schadensregulierung dahinstehen.

Es ergebe sich kein wertmindernder

Faktor.

Daraufhin wies das Oberlandesgericht

(OLG) die Berufung des Tierarztes

zurück.

Der beklagte Tierarzt begehrte schon

zuvor eine Klageabweisung, soweit

die Klage auf eine Zahlung von über

50.000,00 EUR gerichtet ist.

Die Zivilprozessordnung sieht

jedoch vor, dass die Bemessung einer

Schadensersatz-summe in erste Linie

den Tatrichtern obliegt. Die Richter

am BGH können nur unter bestimmten

Umständen die Höhe des Anspruchs

revisionsrechtlich überprüfen.

Die Bemessung ist zum Beispiel

überprüfbar, wenn der Tatrichter

entscheidende Informationen der

Parteien nicht berücksichtigt oder

Rechtsgrundsätze der Schadensbemessung

verkannt hat.

Nach Ansicht des BGH war das hier

der Fall. Für die Bemessung des

Schadens bei Verlust einer Sache sind

die objektiven Eigenschaften zugrunde

zu legen. So bietet zum Beispiel der

Marktpreis einen Anknüpfungspunkt

für die zu ersetzende

Sache an. Es komme

gerade nicht auf die

Kenntnis gewisser

Eigenschaften

an. Andernfalls

würde die Klägerin

bessergestellt,

als sie ohne das

schädigende

Ereignis stünde.

Aus diesem Grund

verwies der BGH die

Sache zur erneuten

Verhandlung an

das OLG München

zurück.

und das wohl bis dato teuerstes

Dressurpferd der Welt. Auch nach

seinem Tod geht das Millionengeschäft

mit dem Jahrhundertpferd weiter.

Vor ca. einem Jahr hatte das

Landgericht in Oldenburg eine

einstweilige Verfügung zu Gunsten

von Paul Schockemöhle erlassen.

Die einstweilige Verfügung sah vor,

dass der vorherige Eigentümer Kees

Visser das Sperma, den er noch

von dem Hengst Totilas hatte, nicht

weiterverkaufen darf. Nach Ansicht

von Paul Schockemöhle habe er die

alleinigen Zuchtrechte.

Der Niederländer Visser ging

gerichtlich dagegen vor und nun ist die

Angelegenheit bei dem Landgericht

Gelderland (NEL) anhängig. Wer Recht

bekommt, bleibt abzuwarten. Das

Landgericht hat den Streitgegenstand

auf 3,5 Millionen EUR festgesetzt.

Die Rechtsseiten

Entscheidung des BGH

Nun musste sich der BGH

(BGH, Urt. v. 09.11.2021- VI

ZR 87/20) durch die eingereichte

Nichtzulassungsbeschwerde wieder

mal mit einem Pferderechtsstreit

auseinander-setzen. Vor dem Gericht

in Karlsruhe ging es diesmal aber nur

um die genaue Höhe der Zahlung. Dass

der Tierarzt seine Aufklärungspflicht

verletzt hatte, war nunmehr unstreitig.

Akte „Totilas“-

neue Forderung

in Millionenhöhe

von stud. jur. Kati

Spierling

Der Sachverhalt

Totilas, der

Wunderhengst

23

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Neben pferdegerechter Haltung und

Fütterung spielt die Gesundheitsvorsorge

eine wichtige Rolle für die Erhaltung

der Gesundheit und Leistungsfähigkeit

des Pferdes. Nur selten leben Pferde in

konstanten Pferdebeständen, sondern

verlassen für Ausritte, Training oder

Turnier den Stall und treffen in der Regel

auch auf andere Pferde. Durch Ausflüge

oder Transporte wird das Immunsystem

gefordert und die Wahrscheinlichkeit,

mit neuen Krankheitserregern in

Kontakt zu kommen, steigt. Auch über

den Menschen, Gerät und Utensilien

können Krankheitserreger von einem

Stall in den nächsten getragen werden.

Beim Pferd gibt es verschiedene

Infektionskrankheiten und Tierseuchen.

Die häufigsten Infektionskrankheiten

beim Pferd sind Influenza, Herpes

und Druse, diese sind weder anzeige-,

noch meldepflichtig. Im Bereich

der Tierseuchen sind die Equine

Infektiöse Anämie und das West-

Nil-Fieber zu nennen, beide fallen

unter die Anzeigepflicht. Bei den

meldepflichtigen Infektionskrankheiten

ist die Kontagiöse Equine Metritis ein

Beispiel.

Wie erkenne ich eine

Infektionskrankheit?

Es gibt verschiedene Punkte am

Pferdekörper, die Hinweise darauf

geben können, dass etwas mit dem

Pferd nicht stimmt bzw. dass es sich mit

einer Infektionskrankheit angesteckt

hat. Wenn der Verdacht besteht, sollte

der Pferdehalter den Tierarzt rufen und

erste Hygienemaßnahmen einleiten.

Auf folgende Punkte sollte man

besonders achten:

Fachartikel

Infektionskrankheiten beim Pferd

Wie erkenne ich sie und was kann ich dagegen tun?

Der erste Blick auf das Pferd:

Wie verhält es sich? Aufmerksam und

munter oder matt und teilnahmslos?

Wie ist die Körperhaltung des Pferdes?

Spitzt es die Ohren und hebt den Kopf,

wenn es jemanden sieht oder steht es

ohne Reaktion mit gesenktem Kopf in

der Ecke?

Blick auf den Kopf:

Wie sind die Nüstern? Ist Nasenfluss

vorhanden? Alarmzeichen sind

weißlich, gelber bis grünlicher

Nasenausfluss, zäh, aus einem oder

beiden Nasenlöchern. Ein weiterer

Hinweis sind geblähte Nüstern im

Ruhezustand.

Einen weiteren Hinweis liefern

Lymphknoten am Kopf des Pferdes.

Recht leicht zu ertasten sind die

sogenannten Mandibularlympfknoten,

die zwischen den Unterkieferästen des

Pferdes liegen. Weitere Lymphknoten

liegen in der Ganaschenregion. Sind sie

klein, weich-elastisch, verschieblich,

schmerzunempfindlich und gleich auf

beiden Seiten? Oder geschwollen,

vergrößert, schmerzhaft?

Atmung des Pferdes:

Normal sind acht bis 16 Atemzüge

pro Minute, beim gesunden Pferd

verläuft die Atmung eher unauffällig.

Stellt man sich seitlich ans Pferd,

kann man beobachten, wie sich die

Flanken leicht heben und senken. Wird

die Atmung schon im Ruhezustand

deutlich sichtbar oder nutzt das Pferd

die sogenannte Bauchpresse, also aktiv

die Bauchmuskeln um zu atmen, sind

es Hinweise, dass etwas nicht stimmt.

Temperatur des Pferdes:

Infektionskrankheiten äußern sich in der

Regel immer zuerst durch einen Anstieg

der Körperkerntemperatur. Die rektale

Messung der Temperatur mit einem

handelsüblichen Fieberthermometer ist

ausreichend, es gibt aber auch spezielle

Großtierthermometer. Wenn man

unerfahren oder das Pferd vielleicht

etwas nervös ist sollte man sich eine

Hilfsperson dazu holen. Die Temperatur

sollte regelmäßig gemessen werden und

Routine für Mensch und Tier werden.

Dabei kann man z.B. etwas Melkfett

auf die Spitze des Thermometers

auftragen, sollte seitlich am Pferd

stehen und den Schweif zur Seite

nehmen. Dann wird das Thermometer

rektal bis etwa zur Hälfte eingeführt.

Das Thermometer soll leicht schräg

gehalten werden, so dass die Darmwand

berührt wird. Dann das Thermometer

gut festhalten und den Messvorgang

starten. Wenn das Thermometer nicht

richtig sitzt, wird nicht die korrekte

Temperatur gemessen! Im Anschluss

an den Messvorgang das Thermometer

reinigen und desinfizieren. Normal sind

beim Pferd 37° bis 38°C, ab 38,5°C

spricht man von erhöhter Temperatur.

Hygiene und Vorsorge

Immer dann, wenn Pferde aus

unterschiedlichen Beständen

zusammenkommen, gilt es, ein

besonderes Augenmerk auf die Hygiene

und Vorsorge zu legen. So kann die

Gesundheit der Pferde am besten

geschützt werden. Schließlich steht

das Wohl der Pferde an erster Stelle.

Neben Impfungen helfen bestimmte

Maßnahmen, das Infektionsrisiko

möglichst gering zu halten.

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24

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Folgende Punkte sollten stets beachtet

werden:

- Die Gesundheit der Pferde täglich

überprüfen (Fressverhalten,

Gesamteindruck)

- Bei Kenntnis von Ausbrüchen in der

Umgebung regelmäßiges Fiebermessen

- Bei Symptomen, wie etwa Fieber,

Abgeschlagenheit, Husten und

Nasenausfluss, das erkrankte Pferd

von anderen Pferden separieren und

einen Tierarzt hinzurufen

- Mit erkrankten Pferden oder augenscheinlich

gesunden Pferden aus

Betrieben, in denen kranke Pferde

stehen, nicht zu Turnieren oder

anderen Veranstaltungen fahren

- Ausschließliches Benutzen der

eigenen Ausrüstung (Eimer, Halfter,

Stricke, Decken, usw.), also Pferde

nicht aus gemeinsamen Tränken

Fachartikel

trinken lassen und nur aus dem

eigenen Eimer fressen lassen

- Immer dann, wenn mehrere Pferde

aus unterschiedlichen Ställen

aufeinandertreffen, steigt der

Infektionsdruck. Deshalb sollten neue

Pferde, die in einen Stall kommen,

zunächst isoliert und der gesamte

Bestand genau beobachtet werden.

- Auch Menschen können das Virus

über Hände, Kleidung und

Ausrüstungsgegenstände

weitertragen, deshalb sind hier

Hygiene und Desinfektion besonders

wichtig.

Hygiene auf dem Turnier:

- Gesundheitscheck am Tag des Turniers

Ist das Pferd fit? Hat es gefressen? Wie

ist die Körpertemperatur? Macht es einen

munteren Eindruck? Nur gesunde

und fitte Pferde dürfen an Turnieren

teilnehmen!

- Voraussetzung für die Turnierteilnahme

ist darüber hinaus, dass unter den

übrigen Pferden im Herkunftsstall

keine ansteckende Krankheit kursiert.

- Direkter Kontakt zwischen den Pferden

sollte auf dem Turnier vermieden

werden, ebenso sollten die Kontakte

zwischen Menschen und fremden

Pferden auf das Nötigste beschränkt

werden. Teilnehmer*innen und

Helfer*innen kümmern sich um ihre,

möglichst aber nicht um fremde

Pferde.

- Nur eigene mitgebrachte Utensilien

und Ausrüstung sollten benutzt werden.

Keine gemeinsame Benutzung von

Tränken oder Trögen.

- Besonders bei Übernachtungsturnieren

empfohlen: Tägliches Messen und

Aufzeichnen der Körpertemperatur zur

Überwachung des Pferdes. Plötzliches

Auftreten von Fieber, Durchfall, Husten

oder Ataxie muss Turniertierärzt*in/

Veranstalter*in gemeldet werden.

„Hygieneleitfaden Pferd - Biosecurity im Stall und unterwegs“

Ob Herpes oder Druse - ansteckende Krankheiten sind

der Albtraum eines jeden Pferdebesitzers. Wie Reiter,

Pferdehalter, Reitställe und andere pferdehaltende

Betriebe Krankheiten vorbeugen können, erklärt dieser

Hygieneleitfaden.

- Wie müssen der Stall, die Weide und der Betrieb aussehen,

damit sie hygienisch sind und der Ausbruch von

ansteckenden Krankheiten vermieden werden kann?

- Was ist zu tun, wenn doch ein Pferd krank wird?

- Wie sollte ein Pferd geimpft und entwurmt werden?

Diese umfassende Broschüre gibt Antworten auf all

diese Fragen und ist Hilfestellung für jeden, der mit der

Pferdehaltung, dem Pferdesport oder der Pferdezucht in

Verbindung steht

Diese und weitere Informationen zum Hygienemanagement

im Stall und unterwegs enthält der FN-Hygieneleitfaden,

den es unter https://www.pferd-aktuell.de/shop/

broschuren-formulare-vertrage-unterrichtsmaterial/

veterinarmedizin/hygieneleitfaden-pferd-download.html

als kostenlosen Download gibt.

25

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Statt Barren professionell touchieren -

und mit einem Begriff den anderen degradieren

Was dürfen wir fordern, und dabei noch fluchen,

tun sich die Pferde die Arbeit selber aussuchen?

Es ist schon immer so gewesen, auch als Sportler

sind es Lebewesen

Fachartikel

Ja, es war mutig,

aus Sicht der

Pferde bedeutende

Zivilcourage, eine

„Trainingsmethode“

mal wieder

öffentlich an den

Pranger zu stellen. In

der Folge bekommt

einer, stellvertretend

für viele, die Härte

der öffentlichen

Meinung zu spüren

und mal wieder

sind der „große

Sport“ und seine

Vorbildfunktion

m a s s i v

angeschlagen.

Es wird auch nicht

besser, wenn die

Dachorganisation

ihre „Helden“

schützt, indem sie

die Ergebnisse von

Wortfindungskursen

bemüht: Statt

Rollkur LDR,

statt Barren lieber

touchieren, nur um

zu sensibilisieren…

Sensibilisiert ist

in erster Linie die

Öffentlichkeit für

die Kontroversen

aus Tatsachen und

Taten im Profisport: Gerne sieht sich

Deutschland, und im Zweifel hat man

auch keine Hemmungen sich selbst

ganz oben zu platzieren, auf der Liste

der Reitsportnationen.

Man kann sich in dieser

Reitsportnation, besonders in

der leistungssportorientierten

Warmblutzucht den Luxus einer

messerscharfen Selektion erlauben und

gerade der sogenannte große Sport hat

die finanziellen Möglichkeiten, sich

die Elite der elitären Sportpferdezucht

unter den Sattel zu holen.

Da sitzen die Profis auf vierbeinigen

Topathleten, und dann reicht das

reiterliche Vermögen nicht aus,

diese Talente sinnvoll und intelligent

in den Hochleistungsbereich zu

fördern? Da muss man sich perfider,

hinterhältlerischer u. letztlich

tierschutzrelavanter

bedienen?

Methoden

Das ist doch die Bankrotterklärung

der eigenen reiterlichen Fähigkeiten

und Möglichkeiten. Und die

Dachorganisation rechtfertigt

das mit den Ergebnissen ihrer

Wortfindungskurse. Erstaunlich,

mit welcher Vehemenz der Begriff

„professionell“ in die Entwertung

gezogen wird.

Müssen denn die Pferde sensibilisiert

werden, wo sie doch von den Profis

als Topathleten entdeckt wurden?

Aus dem Buch:

Die klassische Reitlehre-Ein Gedicht von Ralf Döringshoff

26

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Die Pferde würden ihre Beine von

den Stangen fernhalten, wenn die

entsprechende Muskulatur schnell u.

ausreichend genug arbeiten könnte.

Aber wenn sie durch das grundsätzliche

Reiten verspannt, dann wird mit dem

„Touchieren“ letztlich den Pferden in der

Landephase die logische Konsequenz

von reiterlichen Fehleinwirkungen vor

die Beine geschlagen.

Yve Ehler-Klatte:

Was mag das wohl für die Pferde und

ihre hochsensible Psyche bedeuten?

Insbesondere vor dem Hintergrund

betrachtet, dass Pferde immer wieder

durch ihre bedingungslose Partnerschaft

und dem Bestreben seinem Menschen

zu gefallen , beeindrucken. (Siehe

Artikel zur Hilfengebung in Der kleine

Georg 01/2022)

Die Frage nach den Beweggründen

wird laut - was bringt Menschen dazu,

sobald es um Sporterfolge Ansehen

Fachartikel

und Geld geht, sich solcher Methoden

wie Barren, LDR usw. zu bedienen

und den gesunden Menschenverstand

auszuschalten? Man muss weder

studiert noch lebenslange Erfahrung

mit Pferden haben, um feststellen zu

können, dass Trainingsmethoden, die

auf Angst und /oder Schmerz basieren,

ein Spiegelbild der inneren Haltung der

jeweiligen Person sind. Mit Verlaub

- da interessieren weder Name noch

Prestige - falsch bleibt falsch.

Wir schreiben das Jahr 2022 und sind in

der misslichen Lage selbst noch heute,

wo wissenschaftliche Forschung, ja

sogar Messgeräte und ein riesiges

Netzwerk an echten Pferdefachleuten

der Standart sind, mit Petitionen und

Aufdeckungsjournalismus eindeutig

missbräuchliche Trainingsmethoden

ans Licht zu bringen und Verbote zu

erwirken.

Dieser Umstand an sich ist absurd. Wir

haben regulative Dachverbände und

das Tierschutzgesetz - es wird endlich

Zeit für eindeutige Verbote und Strafen

der längst und mehrfach bewiesenen

schädlichen Trainingsmethoden.

Sowohl die funktionelle Anatomie,

Biodynamik und Pferdepsyche

sind eindeutige Parameter für

pferdegerechtes Training und Leistung.

Reitweisen- und Meinungsunabhängig.

Das ist Biologie und Wissenschaft und

nicht persönlich interpretierbar bis

zur völligen Umkehr. Individualität

- Ja! Aber bitte im Rahmen des

pferdegerechten Umgangs.

Gewalt bleibt Gewalt - ob es sich nun

um Minuten oder Stunden handelt,

psychisch oder physisch angewendet

wird . Nimmt man vergleichende

Bilder oder Situationen mit Menschen,

so reagiert fast jeder alarmiert bei

27

Georg 2-22.indd 27 01.04.22 10:44


der Vorstellung und positioniert sich

sofort! In Anbetracht dessen, dass

Pferde hochsoziale Lebewesen sind

, über das gleiche Nervensystem wie

wir Menschen verfügen und eine große

Bandbreite an Emotionen erleben,

bleibt doch nur noch die Frage, wie

man es wagen kann so einen großen

Unterschied zu machen?

Gewalt darf keinen Platz im Umgang

mit Pferden haben, weder im

Freizeitreiter- noch im Sportbereich.

Das ist die absolute Verantwortung des

Menschen dem Pferd gegenüber!

Wir wissen, jede Szene hat ihren

Wahnsinn, in jedem Bereich des

Reitsports finden wir empfehlenswerte

aber auch sehr fragwürdige Versionen

von Umgang und Training.

Wir dürfen auch wissen, dass Pferd

ist grundsätzlich ein sanftes und sehr

empfindsames Lebewesen.

Diese Sanftmut, diese Geduld und

Gutmütigkeit des Pferdes weiß der

Die Turnier- und Reisesaison mit

Pferden ist nicht mehr weit. Und manch

einer plant vielleicht den Ankauf eines

für ihn passenden Pferdeanhänger-

Zugfahrzeuges. www.mit-Pferdenreisen.de

hat auf Basis einer aktuellen

ADAC-Liste eine Tabelle mit rund

500 Zugfahrzeugen ab 1.600 kg

Anhängelast zusammengestellt.

Wer nur selten mit einem Pferd

unterwegs ist und einen Pferdeanhänger

mietet, braucht dafür keinen Audi Q7,

Fachartikel

Mensch sehr wohl zu schätzen, wenn

er das Pferd therapeutisch einsetzt

zugunsten von benachteiligten und

traumatisierten Menschen. Da hilft das

Pferd.

Susanne Moersener:

Wenn wir das Pferd im therapeutischen

Einsatz betrachten, dann wird das

Wertvolle und hoch Empathische

sichtbar. Und es sind wahre

Glücksmomente, wenn wir beobachten

können, wie Menschen sich verändern

und wachsen. Wenn wir dem Pferd

auf Augenhöhe begegnen und seine

wunderbaren Fähigkeiten für uns

nutzen, dann wird umso klarer, wie

sehr wir selbst in der Pflicht stehen, das

zurück zu geben und uns auf die Suche

zu machen, nach einer guten Lehre, die

uns befähigt mit dem Pferd zu arbeiten

und ihm das zu geben, was es verdient,

nämlich Sicherheit und Vertrauen.

Das Pferd ist eines der tiefgründigsten

Wesen, dem wir begegnen können und

BMW X5 oder Toyota Landcruiser. Wer

allerdings regelmäßig unterwegs mit

Pferdeanhänger unterwegs ist, sollte

sich hinsichtlich der Anhängelasten für

den Pferdeanhängerbetrieb genau über

die für seinen Zweck und sein Budget

passenden Zugfahrzeuge informieren.

493 Modelle mit Anhängelasten ab 1,6

Tonnen

Die auf www.mit-Pferden-reisen.de

veröffentlichte Tabelle enthält 493

welches unsere Seele auf die ehrlichste

Art und Weise berührt. Somit sind

wir dem Pferd gegenüber verpflichtet,

mit diesem Geschenk, achtsam und

dankbar umzugehen. Dafür braucht

es Empathie für sich selbst und das

Gegenüber.

Vom Pferd können wir lernen, unsere

Bedürfnisse zu erkennen und sie zu

benennen. Wir können lernen unsere

eigenen und die fremden Grenzen

wahrzunehmen.

Würden wir Menschen uns nur etwas

mehr Mühe geben, das Pferd so zu

verstehen, wie es uns versteht, wäre das

schon ein wesentlicher Schritt hin zu

mehr Tierschutz und Tiergerechtigkeit.

Wir alle dürfen wohl öfter mal zum

Pferd gehen und „Danke“ sagen.

©Yve Ehler-Klatte, Susanne Moersener,

Ralf Döringshoff

Aktuelle Anhängelasten für den Pferdeanhängerbetrieb:

493 Pferdeanhänger-Zugfahrzeuge ab 1,6 Tonnen

Fahrzeuge mit den neben Anhängerspezifischen

Daten wie Anhänge- und

Stützlast auch Informationen zur

Antriebsart, Leistung in kW und PS

und den Preis (Stand 2021).

Einige Beispielfotos für Zugfahrzeuge

mit Pferdeanhänger finden Sie in der

Dropbox:

Doris Jessen, Mit Pferden reisen

Leergewicht 780 kg,

zulässiges Gesamtgewicht 2.000 kg

UME 2er Pferdetransporter mit Frontausstieg

- Dank seines Fahrgestells aus Aluminium ist der Anhänger leicht, robust u. stabil.

- Der Boden des Anhängers ist von einer herausnehmbaren Gummimatte bedeckt

- Vorne am Anhänger befindet sich ein Sichtfenster, durch das man bei der Fahrt

die Kontrolle über die Pferde behalten kann.

- Die Reifen sind neuwertig und auch Bremsen und Licht sind ohne Mängel.

Der Anhänger ist in einen guten Zustand, wurde kaum genutzt und steht ansonsten

nur in der Garage. Er wurde 1994 gebaut, hat noch TÜV bis 05/2023 und ist noch

angemeldet.

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28

Georg 2-22.indd 28 01.04.22 10:44


Ein Jahr ist es her, dass ein Ausbruch

des Equinen Herpesvirus EHV-1 die

Pferdewelt in Europa erschüttert und

dazu geführt hat, dass zahlreiche

Pferdesportveranstaltungen abgesagt

werden mussten. Pferde mit teils

schweren neurologischen Verläufen

der Krankheit standen in Tierkliniken,

einige mussten sogar ihr Leben lassen.

Mittlerweile hat der FN-Beirat Sport

nach ausführlicher Diskussion eine

Impfpflicht für Turnierpferde gegen

das Herpesvirus beschlossen. Diese

tritt zu Jahresbeginn 2023 in Kraft. Dr.

Henrike Lagershausen, Leiterin der

FN-Abteilung Veterinärmedizin und

Tierschutz, spricht im Interview über

die Hintergründe und darüber, warum

es wichtig ist, bereits jetzt mit der

Grundimmunisierung zu beginnen.

Es ist beschlossene Sache: Alle Pferde,

die am Turniersport teilnehmen,

müssen ab kommendem Jahr gegen

Herpes geimpft sein. Warum ist das

notwendig?

Dr. Henrike Lagershausen: Ganz

knapp gesagt, aus Gründen der

Infektionsprophylaxe. Herpesviren

kommen mit unterschiedlichen

Krankheitsbildern bei Pferden auf der

ganzen Welt vor. Das tückische dabei:

Bildrechte ungeklärt, da nicht rekonstruierbar.

Gut gelaunt versichert.

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Fachartikel

Herpes-Impfpflicht für Turnierpferde ab 2023

Jetzt mit Grundimmunisierung gegen

Herpes beginnen

Ein einmal mit Herpesviren infiziertes

Pferd bleibt lebenslang latent infiziert

und ist damit Virusträger, auch

wenn es selber nicht erkrankt oder

die Erkrankung bereits überstanden

hat. Ca. 80 bis 100 Prozent unserer

Pferde tragen das Virus in sich.

Unter ungünstigen Umständen, wie

zum Beispiel Stress durch einen

Stallwechsel, Veränderungen in der

Herde oder andere Erkrankungen, kann

es zu einer Reaktivierung des Virus im

Pferdekörper kommen, die zu einer

massiven Ausscheidung des Erregers

führt und eine Infektionsquelle

für andere Pferde darstellt. Die

Impfpflicht trägt dazu bei, die Menge

an zirkulierenden Herpesviren zu

reduzieren und somit Infektionsketten

zu unterbrechen und Erkrankungszahlen

zu senken. Mit der Impfung schützen

wir unsere Turnierpferde, die dadurch,

dass sie auf Veranstaltungen unterwegs

sind und dort mit Pferden aus fremden

Beständen zusammenkommen, in

besonderem Maße gefährdet sind. Mit

der Entscheidung eine Impfpflicht

einzuführen, folgt der FN-Beirat

Sport im Übrigen den Empfehlungen

der Ständigen Impfkommission

Veterinärmedizin (StIKo Vet), die

die Impfung gegen Herpes zu den

sogenannten „Core-Komponenten”

zählt, gegen die jedes Pferd zu jeder

Zeit geschützt sein muss.

Wenn Herpesviren so häufig

vorkommen und auch die StIKo Vet zu

einer Impfung rät, wäre es dann nicht

sinnvoll, eine generelle Impfpflicht zu

erlassen, also auch für Pferde, die nicht

im Turniersport aktiv sind?

Dr. Lagershausen: Sinnvoll wäre

das sicherlich, allerdings kann die

FN das nicht tun, da ihr dazu die

Befugnisse fehlen. Die FN kann über

die Leistungs-Prüfungsordnung (LPO)

zwar Impfbestimmungen erlassen,

diese greifen dann allerdings nur

für die Gruppe der Turnierpferde.

Andere Pferdegruppen werden nicht

erreicht. Erfahrungsgemäß haben die

Impfvorgaben für Turnierpferde aber

auch eine Abstrahlwirkung in andere

Bereiche hinein, also auf die Pferdezucht

und den Freizeitpferdesektor. Aus

tierärztlicher Sicht ist die Impfung des

gesamten Pferdebestands für jeden

Betrieb absolut sinnvoll.

Wie genau hilft die Impfung denn nun

meinem Pferd?

Dr. Lagershausen: Hier müssen wir

ehrlich kommunizieren und erklären:

Die Impfung kann das einzelne Pferd

nicht sicher vor einem Ausbruch der

Krankheit schützen. Aber und das ist

das große Ziel der Impfung: Betroffene

Pferde scheiden deutlich weniger Viren

aus und somit sinkt die Gefahr, andere

Pferde mit dem Virus zu infizieren. Der

Infektionsdruck wird gesenkt. Darüber

hinaus kann die Impfung im Falle

einer Erkrankung die Symptome wie

beispielsweise Atemwegsbeschwerden

abmildern und das Risiko für schwere,

neurologische Verläufe senken. Das

bedeutet aber auch, dass wir beim Thema

Herpesvirus weniger auf das einzelne

Pferd als auf den Gesamtbestand an

Tieren schauen müssen.

Wenn wir das richtig verstanden haben,

ist es also wichtig, dass möglichst viele

oder sogar alle Pferde in einem Stall

geimpft sind?

Dr. Lagershausen: Genau so ist es. Die

Herpesimpfung greift vor allem dann,

wenn alle Pferde eines Bestands geimpft

sind. Hier ist daher auch die Solidarität

der Pferdebesitzer untereinander

gefragt. Die Herpesimpfpflicht

für Turnierpferde stellt unter dem

Strich den ersten wichtigen Schritt

in Richtung möglichst vieler

durchgeimpfter Bestände dar. Wobei

auch klar sein muss, dass eine Impfung

immer nur eine von verschiedenen

bestandshygienischen Maßnahmen

ist, um Infektionserkrankungen

vorzubeugen.

Was sind das denn für Impfstoffe, mit

denen gegen Herpes geimpft wird?

Dr. Lagershausen: In Deutschland

gibt es derzeit 3 zugelassene und

verfügbare Herpes-Impfstoffe für

Pferde. Dabei handelt es sich um einen

29

Georg 2-22.indd 29 01.04.22 10:44


Lebendimpfstoff, bei dem das Virus

in abgeschwächter Form vorliegt,

und 2 Inaktivatimpfstoffe, sprich

Totimpfstoffe, die Viren in inaktivierter

Form enthalten. Alle 3 zugelassenen und

verfügbaren Impfstoffe sind laut StIKo

Vet sicher und sinnvoll einzusetzen.

Alle 3 haben gemeinsam, dass die

Impfung regelmäßig aufgefrischt

werden muss.

In den letzten Jahren gab es immer

wieder Meldungen über Lieferengpässe

bei den Impfstoffen für die

Herpesimpfung. Wie sieht die Situation

hier aktuell aus?

Dr. Lagershausen: Zwingende

Voraussetzung für die Einführung

der Impfpflicht ist die ausreichende

Verfügbarkeit von Impfstoffen. Bei den

Herpes-Impfstoffen war diese in der

Vergangenheit nicht immer gegeben.

Gespräche mit den Impfstoffherstellern

haben ergeben, dass für die Versorgung

mit Impfstoffen eine Vorlaufzeit

erforderlich ist. Zudem ist es wichtig,

dass jeder, der am Turniersport

teilnehmen möchte, ausreichend Zeit

hat, das Pferd gegen Herpes impfen

zu lassen. Daher tritt die Impfpflicht

auch erst mit Jahresbeginn 2023 in

Kraft. Ab dann muss jedes Pferd,

das an einer Turnierveranstaltung

gemäß LPO teilnimmt, gegen EHV-

1 geimpft sein. Ich kann daher nur

allen Pferdebesitzern raten, sollten die

Pferde noch nicht korrekt gegen Herpes

geimpft sein, rechtzeitig und zwar nicht

erst im Herbst, sondern am besten

jetzt, mit der Grundimmunisierung zu

beginnen.

Wie muss die Grundimmunisierung

gegen EHV-1 erfolgen und wie

30

häufig sind Wiederholungsimpfungen

notwendig?

Dr. Lagershausen: Das

vorgegebene Impfschema für

die Grundimmunisierung richtet

sich danach, ob ein Lebend- oder

Inaktivatimpfstoff verabreicht

wird. Eine Grundimmunisierung

besteht jeweils aus 3 Impfungen

mit vorgegebenen Mindest- und

Maximalabständen. Im Falle der

Verwendung eines Lebendimpfstoffes

müssen zwischen der 1. und 2.

Impfung der Grundimmunisierung

mindestens 3 bis maximal 4 Monate

liegen. Wird ein Inaktivatimpfstoff

verwendet, sind zwischen der 1. und

2. Impfung mindestens 28 bis maximal

42 Tage einzuhalten. Wichtig ist, dass

für die ersten beiden Impfungen der

Grundimmunisierung der gleiche

Impfstoff verwendet wird. Nach den

ersten beiden Impfungen, also ab der

3. Impfung der Grundimmunisierung,

ist ein Wechsel zwischen Lebendund

Inaktivatimpfstoff möglich. Die

Teilnahme an Turnieren ist bereits

14 Tage nach der 2. Impfung der

Grundimmunisierung möglich. Die

3. Impfung sowie alle weiteren

Wiederholungsimpfungen sind in

einem Abstand von maximal 6 Monaten

plus 21 Tagen zu verabreichen.

Nun gibt es auch Pferdebesitzer, die

eine Impfung scheuen, da ihr Pferd

besonders stark mit Impfreaktionen

zu kämpfen hat. Was entgegnen Sie

diesen?

Dr. Lagershausen: Die in Deutschland

zur Anwendung zugelassenen

Impfstoffe sind sicher und wirksam.

Die Hürden zur Zulassung eines

Impfstoffes sind sehr hoch, viele

Voruntersuchungen, die über mehrere

Jahre angefertigt werden müssen,

sind erforderlich. Der allergrößte

Anteil der Impfungen verläuft ohne

Impfnebenwirkungen, allenfalls sind

nur milde Symptome wie Mattigkeit,

leicht erhöhte Temperatur oder eine

Schwellung der Einstichstelle zu

verzeichnen. Diese verdeutlichen,

dass sich der Organismus mit der

Impfung auseinandersetzt und das ist

ein Stück weit normal. In der Regel

sind diese Symptome nach wenigen

Tagen vergessen. Der Tierarzt prüft

das Pferd am Tag der Impfung durch

eine allgemeine Untersuchung auf

seine Impffähigkeit. Ist das Pferd nicht

fit, sollte es nicht geimpft werden.

Wichtig ist es, Entwurmungen etc.

vorab durchzuführen und dem Pferd

nach der Impfung ausreichend Ruhe zu

gönnen und Stress zu vermeiden. Hat

ein Pferd im Vorfeld auf Impfungen

heftiger reagiert, kann der Haustierarzt

entscheiden, wie das Pferd im Einzelfall

unterstützt werden kann.

Wie sieht es denn mit

Ausnahmeregelungen von der

Impfpflicht aus?

Dr. Lagershausen: Diese wird es nicht

geben. Jedes Pferd, das ab 01.01.2023

an einer Turnierveranstaltung gemäß

LPO teilnimmt, muss korrekt gegen

EHV-1 und natürlich wie bisher auch

gegen Influenza geimpft sein.

Interview: Maike Hoheisel-Popp.

Weitere Infos zur Impfung von Pferden

gibt es unter: www.pferd-aktuell.de/

ausbildung/pferdehaltung/impfung

Herpes-Impfpflicht: „Eigentlich sollten alle Pferde geimpft sein“

Einschätzung und Empfehlung der Ständigen

Impfkommission Veterinärmedizin

Zum 1. Januar 2023 tritt für

Turnierpferde in Deutschland die

sogenannte Herpes-Impfpflicht in

Kraft. Weshalb diese Pflicht sinnvoll

ist, wovor die Impfung schützen

kann und weshalb Pferdebesitzer

keine Sorge vor Impfreaktionen

haben müssen, erklärt Prof. Dr.

Fachartikel

Karsten Feige. Er ist Direktor

der Klinik für Pferde an der

TiHo Hannover und Vorsitzender

des Arbeitskreises Pferd in der

Ständigen Impfkommission

Veterinärmedizin (StIKo Vet), die

die Herpes-Impfung für alle Pferde

empfiehlt.

fn-press

Weshalb empfiehlt die StIKo Vet die

Impfung gegen das Herpesvirus bei

Pferden?

Prof. Dr. Karsten Feige: Die

ständige Impfkommission empfiehlt

Impfungen gegen Erkrankungen,

die entweder sehr schwer verlaufen

Georg 2-22.indd 30 01.04.22 10:44


- ein Beispiel dafür wäre die

Herpesvirus-Infektion - oder gegen

Erkrankungen, von der sehr viele

Pferde innerhalb einer Pferde-

Population betroffen sind und die in

der Folge sehr hohe wirtschaftliche

Schäden verursachen. Das wäre zum

Beispiel die Influenza. Pferde sollten

grundsätzlich gegen Herpesvirus-

Infektionen geimpft sein. Die

Herpesvirus-Infektionen kommen

zwar üblicherweise nur regional

vor, aber sie können einen sehr

schweren Verlauf nehmen. Etwa 20

bis 40 % der Pferde, je nachdem,

welches Virus ursächlich ist,

können sogenannte neurologische

Verlaufsformen durchmachen.

Das heißt, es kommt zu

Ausfallerscheinungen der Nerven,

die Pferde leiden unter einer Ataxie,

können Bewusstseinsstörungen und

Gehirnnervenausfälle entwickeln

und in der Folge sogar sterben.

Dieser schwerwiegende Verlauf

begründet die Impfempfehlung.

Vor welchen Folgen durch eine

Herpesvirusinfektion kann die

Impfung schützen?

Prof. Dr. Karsten Feige: Neben der

neurologischen Verlaufsform kann

es auch zu Aborten (Fehlgeburten,

Anm. d. Red.) kommen. Das ist ein

weiterer wesentlicher Grund für die

Impfempfehlung. Aborte treten in

der Regel in der Spätträchtigkeit

auf, also im letzten Drittel der

Trächtigkeit. Für die Stute ist es

gar nicht so dramatisch, es verläuft

üblicherweise wie eine Geburt, aber

das Fohlen ist nicht lebensfähig.

Hier kann in einem Zuchtbestand

durchaus ein großer Anteil an Tieren

betroffen sein, das sind zum Teil

50 % der Pferde, oder noch mehr,

sodass da insgesamt ein sehr großer

emotionaler und wirtschaftlicher

Schaden entsteht.

Die FN kann eine Impfpflicht über

ihr Regelwerk nur für Turnierpferde

einführen. Viele Freizeitpferde

Fachartikel

bleiben vielleicht ungeimpft.

Weshalb macht die Impfpflicht für

Turnierpferde trotzdem Sinn?

Prof. Dr. Karsten Feige: Der

Transport zum Turnier, der

Aufenthalt auf dem Turnier, der

Kontakt mit anderen Pferden auf

dem Turnier und schließlich die

sportliche Belastung auf dem

Turnier bedeuten Stress für das

Immunsystem, sodass diese Pferde

sehr schnell eine Herpesvirus-

Infektion entwickeln können bzw.

Herpesvirus ausscheiden können.

Und dann stellen sie eine Gefahr

für andere Pferde dar, die unter

Umständen mit ihnen in Kontakt

kommen. Das kann sowohl auf

dem Turnier sein oder wenn sie in

den Heimatstall zurückkommen.

Aus dem Grund ist es wichtig,

dass Turnierpferde unbedingt

geimpft sein sollten. Die Impfung

von Turnierpferden kann deshalb

mindestens einen Beitrag leisten,

dass die Ausbreitung der Erkrankung

innerhalb einer Pferdepopulation

minimiert wird. Grundsätzlich ist

aber klar: Es sollten eigentlich

alle Pferde und nicht nur die

Turnierpferde geimpft sein. Die

Impfung der Turnierpferde leistet

aber mindestens einen Beitrag zu

einer Verbesserung der Gesundheit

der Pferdepopulation.

Kann die Impfung einem Pferd auch

schaden? Mit welchen Folgen einer

Impfung ist zu rechnen?

Prof. Dr. Karsten Feige:

Grundsätzlich muss in der Folge

einer Impfung unterschieden

werden zwischen Impfreaktion und

Nebenwirkung. Impfreaktionen

können sein: eine Schwellung an

der Injektionsstelle, Inappetenz

(Appetitlosigkeit, Anm. d. Red.),

Abgeschlagenheit über ein paar

Tage, das kann auch mal zu

Lahmheiten führen über wenige

Tage, auch Fieber kann vorkommen.

Aber diese Impfreaktion ist zu

erwarten und grundsätzlich ein

gutes Zeichen. Eine Impfreaktion

heißt immer, dass sich der Körper

mit der Impfung auseinandersetzt

und einen Impfschutz aufbaut. Das

ist also durchaus etwas Positives

und diese Impfreaktion kann

dann durchaus akzeptiert werden.

Unterschieden werden davon

müssen Nebenwirkungen. Dies

kann auch eine Schwellung an

der Injektionsstelle sein, die auch

eitrig werden kann. Das ist dann

eine echte Nebenwirkung. Das ist

natürlich nicht gewünscht. Grund

für solch eine eitrige Schwellung

an der Injektionsstelle ist das

Verbringen von Bakterien aus der

Haut in die Muskulatur, also da,

wo der Impfstoff wirken soll. Das

kann im Einzelfall nicht verhindert

werden bei der Impfung. Andere

Nebenwirkungen sind Nesselfieber

oder sogar eine Schockreaktion.

Aber diese Nebenwirkungen sind

ausgesprochen selten und können

tatsächlich vernachlässigt werden.

Weiterführende Informationen:

Podcast „Herpesvirusinfektionen“

der Gesellschaft für

Pferdemedizin

(GPM):

https://open.spotify.com/epis

ode/76M8IQ08d57BdDR6jt

dL5f?si=058219e1e2b84b90

https://pferdemedizin-heute.

podigee.io/1-neue-episode/

embed?context=external

In dieser Folge spricht Professor

Dr. Karsten Feige darüber, warum

Herpes so gefährlich ist, welche

Symptome typisch sind für diese

Erkrankung und warum Impfungen

des gesamten Bestands so wichtig

sind. Es geht auch darum, wie es zu

Herpesausbrüchen trotz Impfungen

kommt und warum die Behandlung

von Herpes ein Wettlauf gegen die

Zeit werden kann.

fn-press

31

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Aus den Vereinen/ Personalien

Neues von der IG Classic

großrahmige, 117 cm große Rapphengst

zeigt sich mit energischem Ablauf

im Trab. Besitzerin ist Rebecca Otto,

Timmdorf.

2 Classic-Pony-Hengste am

13.02.2022 in Elmshorn gekört

Zur Körung des Pferdestammbuch

Schleswig-Holstein/Hamburg auf

der Anlage des Holsteiner Verbandes

in Elmshorn am 13. Februar 2022

wurden zwei Classic-Pony-Hengste

des Züchters Dirk Lüth in Krummesse

gekört, die beide von Rebecca Otto

überzeugend vorgestellt wurden.

Rassesieger wurde der 104 cm große

windfarbene ‚Jackpot von Krummesse‘

(von Jackson‘ a.d. ‚Memory vom

Morit‘zberg‘, MV: ‚Jamil vom

Moritzberg‘), der insbesondere mit

seinem überragenden Bewegungsablauf

punkten konnte (Schritt 9, Trab

8). Der Richterkommentar: „Ein

wunderschöner Hengst, wie gemalt,

mit Mechanik bergauf trabend und

im Galopp sicher umspringend

und wendig.“ Besitzer dieses

vielversprechenden Hengstes ist Dirk

Lüth, Krummesse.

‚Jackpot von Krummesse‘

Fotos: Stefanie Michalowski

Auch der weitere Hengst ‚Just Black

von Krummesse‘ (V: ‚Janosch

von Krummesse‘ a.d. ‚Mary von

Krummesse‘, MV: ‚Jim Beam vom

Moritzberg‘) bot viel Qualität. Der

Jahreshauptversammlung 2022

Luisa Heinich neue 1. Vorsitzende

der IG Classic

Endlich mal wieder eine Jahreshauptversammlung

der Interessengemeinschaft

Deutsches Classic-Pony, die an

Vor-Corona-Zeiten erinnerte. Jörg

Wolting-Dieckmann hatte alles gut

organisiert, und am späten

Samstagmorgen fanden sich die ersten

Mitglieder ein, um seine Classic-Ponys

und die gelungene Stallanlage zu

begutachten. Bei einem Mittagsimbiss

frischte man alte Bekanntschaften auf

und lernte neue Mitglieder kennen.

Der anschließende Besuch im

Dressurpferde Leistungszentrum

Lodbergen, einem hoch modernen

Ausbildungs- und Verkaufszentrum

mit angegliederter Hengststation,

überzeugte uns durch die

Hochwertigkeit und Ausgeglichenheit

der dort stehenden Hengste. Der Leiter

der Station, Wolfgang Stagge, führte

uns selbst durch die großzügige Anlage.

Ziel der Ausbildung ist es, ausgesuchte

Pferde bis zur Teilnahme an Grand Prix

Prüfungen zu fördern.

Danach, kaum im Hotel angekommen,

stand eine Planwagenfahrt durch und

um Löningen herum an. Strahlender

Sonnenschein, Glühwein und

‚Just Black von Krummesse‘

alkoholfreie Getränke, gut gelaunte

Mitglieder und interessante Gespräche,

gepaart mit Ausblicken auf die

umliegende Landschaft, ließen den

Nachmittag schnell vorüber gehen.

Anschließend führte uns der Inhaber

des Planwagenbetriebs in seinen Stall

und zeigte uns seine Kutschpferde,

alles gut ausgebildete Alt-Oldenburger.

Er ließ es sich auch nicht nehmen,

uns noch seine zahlreichen

Kutschen vorzuführen. Neben

einer Hochzeitskutsche waren auch

historische Kutschen zu bewundern.

Die anschließende Präsentation seines

metallverarbeitenden Betriebes musste

aus Zeitgründen kurz ausfallen.

Gerne hätte er uns noch ausführlicher

32

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Fotos: Stefanie Michalowski

Ponybesuch bei Jörg Wolting-Dieckmann

informiert und zu einem Umtrunk

eingeladen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen

im Tagungshotel fand der beliebte

Abend der Freunde des Classic-Ponys

statt. Nach 2 Jahren ohne gemütliches

Beisammensein wegen der Corona-

Einschränkungen gab es nun endlich

die Gelegenheit, alle Neuigkeiten

ausführlich zu besprechen. Auch

unsere Classic-Ponys waren ein

beherrschendes Thema.

Am nächsten Tag, dem 06.03.2022,

folgte der offizielle Teil. Gerda

Zimmermann begrüßte zum letzten

Mal in ihrem Amt als 1. Vorsitzende die

25 Anwesenden.

Aus den Vereinen/ Personalien

Ovations gab es von

den Mitgliedern und

mit einem Geschenk

der IG wurde Gerda

Zimmermann aus

dem Vorstand

entlassen. Natürlich

bleibt sie der IG

Classic treu und wird

zur Unterstützung

des Vorstands die

Geschäftsstelle der

IG Classic führen.

Meike Schirmer war bereit, das Amt für

die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

weiterhin auszuüben und wurde

einstimmig wiedergewählt.

Nach ausführlicher Diskussion über das

Silver Gen wurde beschlossen, einen

Antrag bei der FN zu stellen, dass sich

zukünftig alle neu gekörten Hengste

und auch die Althengste auf das

Silver Gen testen lassen müssen. Die

Kenntnis, ob das Silver Gen vorhanden

ist, ermöglicht es, Anpaarungen mit

dem Risiko etwaiger Augenanomalien

bei den Nachkommen zu vermeiden.

Für Stuten wird eine freiwillige

Testempfehlung ausgesprochen.

Erstmalig wurde ein Zuchtausschuss für

die Beobachtung der Zuchtentwicklung

der Rasse und die Erarbeitung von

Beschlussempfehlungen für die

Mitgliederversammlung der IG

gewählt. Bestellt werden Reinhard

Cramer, Werner Firsching, Kurt

Heusohn, Johannes Janssen und

Alexandra Maier.

Auch nach Ende der Versammlung

nutzten die Anwesenden beim und

nach dem gemeinsamen Mittagessen

die Gelegenheit, über Classic-Ponys zu

fachsimpeln.

Fotos: Stefanie Grober

Nach dem ausführlichen

Vorstandsbericht über Ereignisse

des vergangenen Jahres folgten

turnusgemäß die Wahlen von

2 Vorstandsmitgliedern. Gerda

Zimmermann machte nach 22 Jahren

Vorstandsarbeit, davon 6 Jahre als 1.

Vorsitzende, den Weg frei für Luisa

Heinich aus Bielefeld. Ralf Grober

dankte im Namen der Mitglieder für

die hervorragende Arbeit, die Gerda

Zimmermann für die IG seit ihrer

Gründung geleistet hat. Standing

Luisa Heinich, Gerda Zimmermann, Ralf Grober

Termine der IG Classic:

Am 3. September 2022 findet die Europa-Hengstschau der IG Classic in Löhlbach in Zusammenhang

mit dem Kutschenkorso statt. Der Veranstalter hofft auf zahlreiche Nennungen nicht nur aus den

den Mitgliederreihen. Ein hohes Nennungsergebnis bietet die Gelegenheit, den hohen Stand der

Classic-Pony-Zucht zu dokumentieren. Es wird auch eine Verwendungsklasse für Wallache und nicht

gekörte Hengste angeboten.

Die IG-Classic ist eine zuchtverbandsübergreifende Interessenvertretung für die Kleinponyrasse „Deutsches Classic-Pony“.

Bei Fragen zum Deutschen Classic-Pony oder Fragen zu einer Mitgliedschaft kontaktieren Sie bitte: www.classic-pony.com

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33

Georg 2-22.indd 33 01.04.22 10:45


Meisterlich bestandene Prüfung -

Neue Pferdewirtschaftsmeisterin Ann-Kristin Arnold

Nach 2 arbeitsintensiven Jahren erhielt

Ann-Kristin Arnold die Qualifikation

zur Pferdewirtschaftsmeisterin

klassische Reitausbildung. Im Rahmen

der Sportfördergruppe der Bundeswehr

in Warendorf legte sie die Prüfung

zur Pferdewirtin ab und hatte damit

zunächst eine Voraussetzung erfüllt.

Eine weitere Voraussetzung war

die 2-jährige Berufserfahrung als

Pferdewirtin.

Alle Voraussetzungen erfüllend meldete

sie sich dann zum Meisterlehrgang

an der Deutschen Reitschule in

Warendorf an. Der Lehrgang bestand

aus 3 Teilen, wobei nicht nur das

reiterliche Können, sondern auch die

Arbeitspädagogik und Teilbereiche

der Betriebswirtschaftslehre abgefragt

bzw. geprüft wurden. In Zeiten von

Corona fand der Unterricht online am

Abend nach getaner Arbeit statt. In

allen 3 Teilen musste eine Klausur und

eine Facharbeit geschrieben werden.

Der 1. Teil besteht aus der Ausbildung

des Pferdes. Das jeweilige Pferd

muss mindestens in dem Zeitrahmen

von 1 Jahr auf M* Niveau mit einer

vielseitigen Arbeit (Dressurarbeit,

springgymnastische Arbeit und

Elemente der Geländearbeit)

Eigentlich prägen Autos, Busse und

Straßenbahnen das Innenstadtbild von

Braunschweig. Doch immer wieder

gibt es in der Löwenstadt auch einen

besonderen Hingucker, wenn Karl

Milkau mit seiner Kutsche durch die

Stadt fährt.

Denn Pferde sind seine Leidenschaft

und begleiten ihn schon von

Kindesbeinen an. „Ich habe als

10-jähriger Junge während des Krieges

beim Kohlenhändler Spengler Kohle

eingeschaufelt, Pferde geputzt und

34

Aus den Vereinen/ Personalien

ausgebildet werden. Am 1. Prüfungstag

wird die zu absolvierende Aufgabe

geritten. Der 2. Prüfungstag besteht

aus einer springgymnastischen

Arbeit mit Bezug zur dressurmäßigen

Arbeit, um das Pferd mit den selbst

gewählten Lektionen noch mehr

an der Durchlässigkeit zu arbeiten.

Zusätzlich wird in diesem Teil in der

Deutschen Reitschule in Warendorf

nicht nur das Können als Trainer mit

einem Fremdreiter auf dem eigenen

Pferd beurteilt, sondern auch in einem

Fachgespräch das eigene Verständnis

der Reitlehre abgefragt.

Der betriebswirtschaftliche 2. Teil

besteht aus einer Klausur und einer

Facharbeit, welche innerhalb von 6

Monaten geschrieben werden musste.

Unternehmens- und Mitarbeiterführung

wurde in dem 3. und letzten Teil

abgefragt. Dazu zählten wiederum

eine Klausur, eine Fallstudie und

eine Arbeitsunterweisung. In der

Fallstudie musste nach bestem

Wissen ein vorgegebenes Problem

gelöst werden. Die praktische

Arbeitsunterweisung bestand aus einer

zugeteilten Aufgabe, welche mit der

Unterweisung eines Auszubildenen

absolviert wurde. Nach Beendigung

und Bestehen aller Teilbereiche erhält

dann durfte ich mitfahren. So bin ich

zu den Pferden gekommen“, erzählt

Karl Milkau. Dabei hatte seine Mutter

eigentlich ganz andere Pläne für ihn.

„An sich hatte mich meine Mutter

beim MTV zum Turnen angemeldet,

beim Turnlehrer Fritz Stamm. Aber ich

war so steif und ich hatte keine Lust

zum Turnen. Sonnabends haben wir

immer bei dem Schlachter Appel in

der Böcklerstraße eingekauft, bei dem

arbeitete Frau Dehring, die Schwester

von Fritze Stamm. Meine Mutter sagte

dann eines Tages beim Einkaufen, ‚Frau

man die Qualifikation sein Wissen an

Auszubildene weiterzugeben.

Mit der abgelegten und bestandenen

Prüfung an der Deutschen

Reitschule erlangt Ann- Kristin

Arnold nun als frischgebackene

Pferdewirtschaftsmeisterin die

Qualifikation einen Ausbildungsbetrieb

zu führen.

Wir gratulieren

Pferde- und Kutschenfan Karl Milkau feiert

90. Geburtstag

Text und Foto: Monika Arnold

Dehring, fragen Sie doch mal Ihren

Bruder, wie sich mein Sohn so macht’.

Am nächsten Sonnabend habe ich dann

zu meiner Mutter gesagt, ‚Mutti, ich bin

krank’, da kam die Sache raus“ lacht er.

Dennoch ist er „bei den Pferden

geblieben“ und als er sich dann später

selbstständig machte, hat er „als erstes

den Reiterhof Mascherode gekauft.“

So ist auch sein Sohn Axel, der damals

ungefähr 4 Jahre alt war, auf’s Pferd

gekommen. Und Karl Milkau denkt

noch heute gerne an die gemeinsamen

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Aus den Vereinen/ Personalien

Ausritte zurück. „Ich habe ihn rechts

an die Seite genommen und wir

sind zusammen durch den Forst in

Mascherode geritten.“

Doch schon damals war er auch

begeistert vom Fahrsport. „Ich hatte

2 Norweger ‚Julika’ und ‚Jargo’, die

habe ich gerne angespannt vor dem

Bortfelder Landratswagen von 1910,

den ich heute noch habe“, erzählt

Milkau nicht ohne Stolz. „Und seit

dem fahre ich eigentlich. Als wir

Mascherode aufgegeben haben war

das Wichtigste für mich, wo ich meine

Kutsche unterstellen kann. Deshalb bin

ich bei Bewig gelandet und nicht bei

Walkemeyer.“

Foto: Uta Cassel

Zwar hat der Kutschenfan mittlerweile

einige seiner Gefährte verkauft, doch

mit den verbliebenen 7 ist er immer

noch jeden Tag unterwegs. „Ich fahre ja

jeden Morgen. Bei jedem Wetter spanne

ich morgens um 9.00 Uhr an. Dann fahre

ich so 1,5 Stunden 10 km“, erzählt er

nicht ohne Stolz. Und da Karl Milkau,

der Ende März seinen 90. Geburtstag

feiern konnte, auch nach der Abgabe

seiner langjährigen Weggefährten

‚Maxi‘ & ‚Moritz‘ noch lange nicht ans

Aufhören denkt, stehen seit 2 Jahren

die beiden Schwarzwälder Füchse ‚Sir

Mentor‘ und ‚Don Camillo‘ bei ihm im

Stall. Denn die Verbindung zum Tier

und die frische Luft hält ihn fit. „Ich

werde jetzt 90, manch anderer schafft

das gar nicht, und ich fahre immer noch

mit dem Fahrrad nach Wolfenbüttel

und zurück. Und das möchte ich auch

bis ins Hohe Alter weiter machen, so

lange ich laufen kann“, betont er.

K.B.

Karl Milkau mit ‚Sir Mentor‘ und ‚Don Camillo‘

Lange Jahre ein Team: Karl Milkau und ‚Maxi‘ & ‚Moritz‘

Foto: Katarina Blasig

Foto: ACP Andreas Pantel

DER KLEINE GEORG

Wir haben die Region

immer im Blick

Eine Besonderheit ist sicher die Motorkutsche, mit der Karl Milkau, wie hier bei

der Verabschiedung von Hans Günter Winkler aus dem Organisationsteam der

Löwen Classics, auch heute noch „überall auf Veranstaltungen“ fährt.

35

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U25 Bundestrainer Sebastian Heinze zu Gast

auf der Anlage des RFV Hildesheim-Gut Steuerwald

Am 25. und 26.2.2022 veranstaltete

der Reit- und Fahrverein Hildesheim

e.V. einen Dressurlehrgang mit dem

U25-Bundestrainer Sebastian Heinze.

Die Ausbildung und Arbeit mit

Dressurpferden ist Heinzes grosse

Leidenschaft. In Niedersachsen

absolvierte er seine Ausbildungszeit

bei Hans-Jürgen Armbrust in Soltau

sowie bei Heike Kemmer in Winsen/

Aller. Eine weitere Station war der

Dressurstall von Michael Klimke

in Münster. Zusammen mit Klaus

Balkenhol coachte er über mehrere

Jahre hinweg seine damalige Partnerin

und Ehefrau Helen Langehanenberg

u.a. bei den Olympischen Spielen

2012 in London. Seit Ende 2016

ist der Pferdewirtschaftsmeister

verantwortlich für das Training am

Bundesleistungszentrum in Warendorf

und für den Kreis der Piaff-Förderpreis-

Reiter.

Mittlerweile ist Sebastian Heinze der

Bundestrainer der U25 Reiter, begleitet

diese zu Europameisterschaften und

trainiert weitere hochkarätige Reiter.

Ann-Kristin Arnold lernte

Sebastian Heinze im Rahmen ihrer

Sportförderung der Bundeswehr in

Warendorf am DOKR kennen. Die

dortigen Sportsoldaten wurden von

Heinze in der dressurmäßigen Arbeit

betreut. Seit nun 6 Jahren unterstützt

Sebastian Heinze Ann-Kristin in der

Ausbildung ihrer eigenen Pferde und

ihrer Berittpferde.

ZÄUNE UND TORE

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36

BERATUNG VOR ORT

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Auf Grund der langjährigen und

guten Zusammenarbeit zwischen

Arnold und Heinze wurde trotz

des vollen Terminkalenders seitens

des Bundestrainers, ein geeigneter

Termin für einen Dressurlehrgang

in Steuerwald gefunden. Sebastian

Heinze war sichtlich beeindruckt von

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Aus- und Fortbildung

Ein tolles Team: Ann-Kristin Arnold und Sebastian Heinze

(hier bei der Verleihung des Goldenen Reitabzeichens in Warendorf)

der Kulisse, die

der Reitverein auf

dieser Anlage bietet.

Der sehr gefragte

Lehrgang war so gut

besucht, sodass es

eine Warteliste gab.

Demnach konnte

großartiges Training

an Vereinsangehörige

und auswärtige

Reiter weitergegeben

werden.

Das Wichtigste am Training ist in erster

Linie die Kommunikation zwischen

Trainer und Reiter. Je besser der

Reiter die Hilfestellungen des Trainers

umsetzten kann, desto besser gestaltet

sich die Trainingseinheit und darauf

aufbauend der weitere Werdegang.

Zum Abschluss waren sich alle darüber

einig, dass es dahingehend zu einer

Wiederholung kommen sollte.

Monika Arnold

Fotos: Kiki Beelitz

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Erfolgreicher Dressurlehrgang in Osloß

Am 12. - 13. März veranstaltete

der Reit- und Fahrverein Osloß

einen Dressurlehrgang mit

Pferdwirtschaftsmeisterin Silke

Cartsburg. Bei strahlendem

Sonnenschein waren 14 Reiterinnen

aus dem Verein, dem Landkreis Gifhorn

aber auch Salzwedel und Königslutter,

angereist, um ihr Reiten zu verbessern.

Frau Cartsburg stellte sich schnell auf

die unterschiedlichen Reiter-Pferd-

Paare von E - M Niveau ein und arbeitete

gezielt mit jedem Einzelnen. Dabei

wurde mit der gleichen Freude am

Unterrichten sowohl am runden Zirkel

als auch am fliegenden Wechsel gefeilt.

Immer wieder wanderte der Fokus

auch auf den Sitz des Reiters, hier ein

bisschen mehr die Schulter eindrehen,

dort ein bisschen mehr aufrichten - die

Pferde reagierten prompt.

Reiten macht Spaß, dem Reiter, dem

Pferd und auch dem Unterrichtenden -

das konnte man an diesem Wochenende

erleben. Dennoch war mancher nach

seiner 30-minütigen Einheit aus der

Puste - anstrengend ist es trotzdem.

Nicht zuletzt dank der

(coronakonformen) Versorgung mit

Speis und Trank kamen auch die

Zuschauer auf ihre Kosten. So stand

am Ende der 2 Tage fest: Gerne wieder!

Text und Fotos Nicole Falke

Aus- und Fortbildung

Silke Cartsburg und Carina Gurka

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DER KLEINE GEORG

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37

Georg 2-22.indd 37 01.04.22 10:45


Der bisherige Celler Landbeschäler

‚Londontime’ (v. ‚Londonderry’

- ‚Walt Disney I’ - ‚Trapper’ -

‚Nurmi’; Z.: Christina Hellwege-

Tiedemann, Oberndorf) hat nach

Sachsen-Anhalt gewechselt und

steht ab sofort auf dem Gestüt

Rödgen bei Andreas Koch in

Mansfeld auf Station.

Zucht

‚Londontime’ wieder im Deckeinsatz

Als Preisspitze der Verdener

Eliteauktion in Jahr 2006 verließ

der Hannoveraner Hengst mit der

Rekordsumme von 510.000 Euro

die Niedersachsenhalle. Niemals

zuvor erreichte eine deutsche

Verbandsauktion eine solche

Summe, wie mit dem damals

4-jährigen Hengst ‚Londontime.’

Nach

seiner

Bundeschampionatsteilnahme war

der Hengst in Dressurprüfungen

bis zur Klasse S** unter Wolfhard

Witte erfolgreich.

Foto: Marianne Schwöbel

Seine züchterische Bilanz weist

neben 13 gekörte Söhnen, 76

Staatsprämienstuten auch 40 bis zur

Klasse S platzierte Dressurpferde

aus.

Immer einsatzbereit

Diacontinus mit Grande-Preis ausgezeichnet

Im Rahmen der Hengstschau des

Landgestüts Celle in Verden wurde

Landbeschäler Diacontinus mit dem

Grande-Preis geehrt. Er sorgt sowohl

mit seiner Eigenleistung als auch mit

seinen überragenden Nachkommen

für Furore. Züchter Klaus Jürgens

aus Sehnde-Bolzum nahm die

Auszeichnung entgegen.

Diacontinus wurde 2010 bei Klaus

Jürgens in Sehnde-Bolzum geboren

und erregte erstmals als Prämienhengst

der Körung 2012 die Aufmerksamkeit

der Züchter. Über den Hengstmarkt

38

wechselte der sprunggewaltige

Diarado/Contendro-Sohn ins

Landgestüt Celle. Ein Jahr später

gewann er mit überragenden Noten

den 70-Tage-Test in Adelheidsdorf.

Für diese Leistung wurde er mit dem

Stakkato-Preis ausgezeichnet. Bereits

Diacontinus‘ erster Jahrgang glänzte

bei der Hengstkörung mit drei gekörten

Söhnen und einem Prämienhengst.

Seine Töchter stehen dem in Nichts

nach. Von den 162 in Hannover

eingetragenen Zuchtstuten dürfen 73

Stuten den Titel der Prämienstute bzw.

Prämienanwärterin in ihrem Namen

führen. Darunter auch die Siegerin

der springbetonten Stuten der Herwart

von der Decken-Schau 2017, Hann.

Pr.St. Dinara. Die Nachkommen des

Schimmels zeichnen sich nicht nur

durch überragendes Vermögen und

tadellose Manier aus, sondern glänzen

außerdem mit modernem Typ. Über

90 Diacontinus-Nachkommen wurden

über eine Verdener Auktionen verkauft.

Auf der Elite-Auktion 2019 avancierte

DJ zur gefeierten Preisspitze der

Springpferde. Die ersten Nachkommen

feiern Erfolge in schweren Springen.

Die 340 bei der FN registrierten

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Zucht

Turnierpferde erzielten bislang eine

Lebensgewinnsumme von 93.386 Euro.

Diacontinus selbst gewann 2015 die

Bronzemedaille beim Hannoveraner

Springpferdechampionat und hat mit

Heiko Tietze seine Platzierungsliste mit

zahlreichen Erfolgen bis 1,45 Meter

dekoriertsagt der Gestüthauptwärter

und lobt die Charakterstärke und

Härte des Hengstes: „Er ist immer

einsatzbereit und war noch nie krank.“

Foto: Marianne Schwöbel

Seit Jahren zählt Diacontinus

in der FN-Zuchtwertschätzung

Jungpferdeprüfungen

der

Springhengste zu den Top 1 Prozent

und befindet sich mit einem Zuchtwert

von 153 aktuell auf Rang drei. Auch

in der FN-Zuchtwertschätzung

Jungpferdeprüfungen

der

Dressurhengste gehört Diacontinus

mit einem Zuchtwert von 129 in den

Top 10 Prozent. Das Pedigree von

Diacontinus ist hochinteressant. Seine

Mutter Hann.St.Pr. Carentina führt mit

Contendro einen der einflussreichsten

Springpferdevererber Hannovers

und mit Muttervater Argentinus den

mit

‚Diacontinus‘ mit seinem Reiter Heiko Tietze, Präsidiumsmitglied Hergen

Forkert, Züchter Klaus Jürgens und Dr. Hinni Lührs-Behnke, Präsident des

Hannoveraner Verbandes

Hannoveraner Hengst des Jahres

2005 in den Genen. Am Beginn des

Erfolgspedigrees steht Pension, auf

die auch die Celler Landbeschäler

Perpignon, Willem‘s As und Foxhunter

zurückgehen sowie die Herwart von der

Decken-Schausiegerstute German Girl.

Diacontinus wird die Hannoveraner

Zucht nachhaltig prägen und macht ihn

zu einem würdigen Träger des Grande-

Preises.

Text und Foto: Hannoveraner Verband

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Endlich wieder Hengstschau in Verden,

stellte Landstallmeister Dr. Axel

Brockmann am Freitag, den 18. 3.2022

fest. Die Hengste des Landgestüts

und der Partner Ingo Pape, Mathieu

Beckmann und Thomas Berger wussten

allesamt zu gefallen. Auch Redefin und

Warendorf hatten mit ‚Karat du Plessis’

(v. ‚Padock du Plessis’) ‚Felissimo’ ( v.

‚Franziskus’) und ‚Diro’ (v. ‚Diamant

du Semilly’) interessante Offerten

geschickt.

Zucht

Hengstschau des Landgestüts Celle in Verden -

das Züchterhighlight

5 qualitätsvolle Junghengste stellte

Saskia Kunz altersgerecht und mit

leichter Hand stets vorwärts abwärts

nachgebend vor. Besonders auffallend

der elegante Schimmel ‚Bloomingdale’

v. ‚Belantis’/‚Rubin Royal’. Am

05.03.2022 in Neustadt/Dosse als

Prämienhengst gekört, legte er Zeugnis

ab von der hervorragenden Qualität

der dort im Haupt- u. Landgestüt

gepflegten P-Linie. Obwohl Saskia

Kunz nur 3 Tage Zeit hatte, sich auf

diesen Hengst einzustellen, boten

beide eine absolut harmonische,

von Vertrauen geprägte Vorstellung.

Zudem wusste ‚Bloomingdale’ mit

überragenden Grundgangarten und

einem ebensolchen Exterieur zu

gefallen. Als Pachthengst des Haupt

und Landgestüts Neustadt/Dosse wird

er dieses Jahr den Züchtern in Celle zur

Verfügung stehen.

Ebenfalls einen absoluten Reitmarathon

mit 5 Hengsten musste auch Catja

Thomsen absolvieren. Sie stellte

unter anderen den allseits erwarteten

‚Bonhoeffer’ v. ‚Bon Coeur’/‚Carabas’

vor. Bereits bei der Körung trabte er sich

‚Bloomingdale’ v. ‚Belantis‘ meisterlich in Szene gesetzt von Björn Schröder

‚Bonhoeffer’

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Zucht

in die Herzen der Zuchtinteressierten

und man kann nur feststellen, er hat sich

noch einmal positiv weiter entwickelt.

Doch auf Catja wartete noch eine

Überraschung - bei der Vorstellung

im Spotlicht ihres ‚Vidar’ v.

‚Viscount’/‚Edward’ wurde ihr für die

entsprechenden Erfolge in der Klasse

S, nicht nur in der Dressur, sondern

auch mit ‚Viscount’ im Springen, das

goldene Reitabzeichen verliehen.

Sicher ein Gänsehautmoment für die

talentierte junge Reiterin, als sie durch

die mit goldenen Luftballons bestückte

Ehrengasse der Kollegen ritt.

Am 31.03.2022 wird eines der

Urgesteine des Landgestüts in Pension

gehen. In einer Laudatio würdigte Dr.

Axel Brockmann die Verdienste von

OSM Hans Peter Klaus und dankte für

50 ! Jahre Dienst im Landgestüt Celle.

Mit den Ehrungen ging es Schlag auf

Schlag weiter als ‚Diacontinus’ v.

‚Diarado’ und sein Sohn ‚Diathletico’

die Bahn betraten. ‚Diacontinus’ zeigte

unter seinem ständigen Reiter Heiko

Tietze sein überdurchschnittliches

Vermögen am Sprung. Und das er das

auch weitergibt, davon legte sein Sohn

‚Diathletico’ Zeugnis ab. Allerdings

wurde er von Christian Temme und

nicht von Alexander Ueckermann

vorgestellt, mit dem er seine Erfolge

bei der Weltmeisterschaft in Lanaken

errang.

Zuchtleiter Uli Hahne, Hinni Lührs-

Behnke und Hergen Forkert waren

gekommen, um ‚Diacontinus’ mit dem

Grandepreis zu ehren. Dieser Preis

wird verliehen, für Hengste mit einer

bedeutenden Zuchtperspektive und

Züchter Klaus Jürgens strahlte über das

ganze Gesicht, als er die Auszeichnung

in Empfang nahm.

Kurzfristig als Reiter eingesprungen

war auch Sascha Böhnke und stellte

eine interessante Neuerwerbung

gekonnt vor: ‚Halleluja’ v. ‚Henkie’.

Auf der Vaterseite ‚Gelderläner’ Blut

führend und als Großmutter ‚Donner

Littchen’, die Mutter von ‚Livaldon’,

so stellt der Rheinländer ein Angebot

dar, das Pedigrees beleben kann.

Für das Auktionsteam überreichte

Wilken Treu Dr. Axel Brockmann

den Hans Joachim Köhlerpreis

2021 für einen der erfolgreichsten

Auktionsbeschicker der letzten 10 Jahre.

57 Auktionspferde hat das Landgestüt

in der Zwischenzeit über die Auktion

vermarktet und Dr. Brockmann gab

seiner Hoffnung Ausdruck, dass es auch

in Zukunft mit dieser hervorragenden

Zusammenarbeit weitergehen möge.

Sehr taktsicher zeigte sich der DSP

Hengst ‚Shu Fu’ v. ‚Sezuan’/‚Fürst

Heinrich’ unter dem 1. HSM Wolfhard

Witte. Ebenfalls überzeugen konnte

‚Santos’ v. ‚Secret’ mit Greta Heemsoth

von der Station Pape, der über eine

hervorragende Galoppade verfügt

und mit einer 8,77 bester 3-jähriger

‚Diacontinus’

‚Vaderland’

Junghengst deutschlandweit war. Super

weiter entwickelt zeigte sich auch

‚Vaderland’ v. ‚Vitalis’/‚Krack C’ mit

Friederike Kampmeyer, der für die

Station Beckmann durch das Spotlicht

tanzte.

Nach 3 Stunden Hengstschau mit mehr

als 30 Hengsten haben nun die Züchter

die Qual der Wahl. Qualität war mehr

als genug vorhanden, nun gilt es, sie zu

nutzen.

Text und Fotos: Marianne Schwöbel

41

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Buch-/Kalendervorstellungen

Die Bücherecke

seitdem im Film- und Fernsehgeschäft

als Autorin und Produzentin. ‚Jukli’

oder wie ich einen kleinen Esel an der

Backe hatte und nicht mehr loswurde

ist ihr Debütroman. Sie lebt mit ihrer

Familie und ihren Tieren (nein, keine

Esel - noch nicht!) in Bonn.

‚Jukli’ oder wie ich einen kleinen

Esel an der Backe hatte und nicht

mehr loswurde

42

Umfang: 208 Seiten

Format: 15.3 x 21.5 cm, Hardcover

mit Relieflack

Preis: [D] 15,00 €

ISBN 978-3-7348-4743-1

ab 10 Jahren

Flora lebt mit ihrer Mama und

ihren zwei älteren Brüdern in

einer heruntergekommenen

Hochhaussiedlung am Rande der Stadt.

Sie verbringt mehr Zeit draußen als in

der Schule - aber ganz bestimmt nicht,

weil sie sich so gerne in der Natur

aufhält. Denn Flora wird gemobbt und

reagiert darauf entweder mit Boxen

oder Abhauen oder beidem. Als sie

bei einer ihrer Fluchtaktionen in der

verlassenen Schrebergartensiedlung

auf eine seltsame alte Frau und ihre

beiden Riesenesel trifft, ahnt sie noch

nicht, dass sich ihr Leben ab diesem

Tag schlagartig ändern wird: Mit

dem störrischen Eselfohlen ‚Jukli’ im

Schlepptau erfährt Flora auf einem

Roadtrip quer durch Frankreich viel

über Familienbande, die Kultur der

Roma, über Esel und erstaunlicherweise

auch über sich selbst.

Autorin: Corinna C. Poetter hat

Germanistik und Filmwissenschaften

studiert, ihren Master of Arts in

Neuseeland gemacht und arbeitet

Mareile Braun Nico Lee Gogol

Wie wir bessere Pferdemenschen

werden - Vertrauen schaffen,

gemeinsam wachsen

Umfang: 256 Seiten mit ca. 150 Fotos

Format: 18,5 x 24,2 cm, Hardcover

Preis: 26,00 € (DE) / 26,90 € (AT)

35,00 SFr (CH)

ISBN: 978-3-96747-057-4

Erscheinungsdatum: Mai 2022

2 langjährige Pferdemenschen

und Coaches teilen ihren großen

Erfahrungsschatz und ihr breites

Wissen – und verhelfen damit zu einem

neuen Pferdeverständnis

Wie kann ich gleichzeitig Partner

und Chef meines Pferdes sein? Wie

zur Leitfigur für ein Instinktwesen

werden, dessen Natur ihm diktiert:

Folge keinem, der schwächer ist als

du! Die Lösung liegt im Verstehen

und Verstanden werden. Nur wer in

den Augen seines Pferdes kompetent

und verlässlich erscheint, wird als

Partner auf Augenhöhe akzeptiert. Nur

wem ein Pferd vertraut, dem folgt es

freiwillig. Die Voraussetzung dafür ist

aber, dass wir uns selbst und unseren

Entscheidungen vertrauen.

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Buch-/Kalendervorstellungen

In diesem außergewöhnlichen Buch

teilt die Autorin Mareile Braun,

Journalistin und Coaching- Expertin,

ihre eigene Geschichte, die schon

seit ihrer Kindheit eng mit Pferden

verknüpft ist. Von ihren persönlichen

Erfahrungen, ihrem breiten Sachwissen

und der Expertise als pferdegestützter

Coach profitieren sowohl erfahrene

Reiter und langjährige Pferdebesitzer

als auch Einsteiger.

So unterschiedlich die Trainingsziele,

Rahmenbedingungen

und

Persönlichkeiten von Pferdemenschen

und ihren Tieren auch sein mögen – für

alle gilt: Eine gemeinsame Entwicklung

funktioniert nicht ohne Empathie! Nur

wer die Bedürfnisse seines Pferdes

erkennt und respektiert, wird von ihm

als „Natural Leader“ akzeptiert. Nur

wer mit seinem Pferd auf Augenhöhe

kommunizieren lernt, kann ein

vertrauensvolles und erfolgreiches Team

mit ihm bilden.

Womit die Beziehungspflege mit dem

Pferd beginnt, wie das Lernen für

beide Seiten aussehen kann und wo

Stolpersteine und Irrtümer liegen, wird

in diesem Buch anschaulich vermittelt.

In Interviews kommen namhafte

Experten zu Wort, die den aktuellen

Wissenstand zu interspezifischer

Kommunikation, artgerechter Haltung

und ausgewogenem Training mitteilen.

In einem WORKBOOK geben Braun

und Co-Autor Nico Lee Gogol darüber

hinaus viele praktischer Impulse, von

Reiter-Yoga über Mentaltraining bis

hin zu Bodenübungen mit dem Pferd

– alltagstaugliche Anleitungen, um die

Mensch-Tier-Beziehung zu stärken.

Die Übungen und Selbstcoaching-

Tools kann der Leser per QR Code

herunterladen und zum Bearbeiten

ausdrucken.

Die eindrucksvollen Bilder des

renommierten Pferdefotografen

Jacques Toffi machen dieses Buch auch

optisch zu einem außergewöhnlichen

Lesegenuss.

Die Autoren:

Ponymädchen trifft Pferdeflüsterer

– aus einer Zufallsbekanntschaft

im Stall entstand eine gemeinsame

Geschäftsidee: Die Journalistin

Mareile Braun und der Projektmanager

Nico Lee Gogol entwickeln seit

2016 als „Lee & Brown“ Coaching-

Formate, powered by horses. In ihren

Workshops, Events und Seminarreihen

spielen Pferde die entscheidende Rolle,

indem sie die Selbstreflexionsprozesse

der Teilnehmer unterstützen,

Kommunikations-Skills fördern und

ehrliches Feedback geben.

Kommunikation ist Mareile Brauns

großes berufliches Thema: Nach

zwanzig Jahren in leitenden Positionen

bei Zeitschriftenverlagen ist sie seit

2014 Chefredakteurin des Mindstyle-

Magazins „Slow“ und gibt als Business

Coach, Speakerin und Content Creator

ihr Wissen zu den Themen Storytelling,

Teambuilding, Resilienz und

Führungskräfteentwicklung weiter. Sie

lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern,

einem Hund und Pferd Carinjo im

Hamburger Westen. Wie wir bessere

Pferdemenschen werden ist ihr erstes

Buch.

Nico Lee Gogol hat die Fotoproduktionen

des Buches als Creative Director

unterstützt und sein Pferdewissen ins

Selbstcoaching-Workbook einfließen

lassen. Er arbeitet als Berater und

Coach im Bereich HR sowie in der

strategischen Unternehmensberatung.

Gogol lebt mit seiner Frau und Pferd

Christello in der Lüneburger Heide.

Der Fotograf:

Jacques Toffi ist eine lebende Legende

der Pferdefotografie: In den 80ern

begann der Syrer, der als Kapitän

die Weltmeere bereist hat, auf

dem Poloplatz in den Hamburger

Elbvororten „aus Spaß“ Pferde zu

fotografieren, und zwar auf seine

eigene, unnachahmliche Weise.

Ein „Toffi-Foto“ – das meint einen

besonderen Blick für das spannendste

Detail, den besten Moment und

das schönste Licht. Im Zuge einer

Reportage lernte er Mareile Braun, ihre

Tochter Mia und deren gemeinsames

Pferd Carinjo kennen. Die drei waren

ihm so sympathisch, dass er einwilligte,

die Bilder für dieses Buch zu

fotografieren. Auch Jacques hat dabei

einiges dazugelernt: unter anderem

Yoga-Übungen für Reiter. Besonders

gefallen hat ihm die Pose Happy

Baby“.

43

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Nach einer 2-jährigen Pandemie-

Zwangspause findet im Reit- und

Fahrverein Westercelle/Altencelle

vom 21.04. - 24.04.2022, für alle

Pferdesportinteressierten, endlich

wieder das traditionelle Dressurund

Springturnier zur Eröffnung der

grünen Saison statt. Der Eingang zum

Turnier erfolgt über den Triftweg; der

Eintritt ist kostenfrei! Es gelten die

zum Turnierbeginn aktuellen Corona-

Auflagen.

Der Turnierausschuss tätigt bereits

intensive Vorbereitungen, damit sich

Ross und Reiter wieder wohl fühlen

und die Reitanlage auch weiterhin ein

Vorzeigeobjekt der Stadt Celle bleibt.

Dank vieler fleißigen Hände von

Vereinsmitgliedern und ehrenamtlichen

Helfern und der Unterstützung vieler

treuen Sponsoren, können diesmal

sogar 4 Turniertage stattfinden. Dass die

Reiter gern auf die schön hergerichtete

Vorschau

Endlich wieder ein großes Dressur- und

Springturnier im RuF Westercelle/Altencelle

Anlage kommen, spiegelt sich anhand

der hohen Nennungszahlen wider. Zum

Nennungsschluss Anfang April wird

sich der Veranstalter über ca. 2.000

Nennungen freuen können. Reiter

aus dem gesamten niedersächsischen

Landesreiterverband werden erwartet.

4 Tage hochkarätiger Reitsport stehen

auf dem Programm. Der Donnerstag

steht im Fokus der Jungpferdeprüfungen.

Auf dem Hauptplatz finden

Springpferdeprüfungen bis zur Klasse

M, in der Halle Dressurpferdeprüfungen

bis zur Klasse M satt.

Am Freitag können sich die

Besucher auf dem Hauptplatz auf

Springprüfungen der Klasse A* bis S*

freuen. Bei den Dressurreitern in der

Halle beginnt der Morgen schon mit

2 M-Dressuren und im Anschluss eine

S-Dressur auf Trense.

Der Samstag beginnt auf dem Hauptplatz

mit einer Punktespringprüfung der

Klasse L gefolgt von 3 M-Springen und

20 S-Springen. Im Anschluss findet ein

A*-Springen statt, gefolgt von unserem

traditionellen Flutlichtspringen, einer

Springprüfung der Klasse A** mit

steigenden Anforderungen. In der

Dressur finden 2 L-Dressuren, eine

M-Dressur und ein Dressurreiter-

Wettbewerb statt.

Am Sonntag, dem Haupt- und Finaltag,

wird das Springen mit 2 Prüfungen

der Klasse L begonnen, gefolgt von

2 M-Springen. Weiter geht es mit

dem traditionellen Führzügelklasse-

Wettbewerb für die Kleinsten. Es

folgt der Höhepunkt des Tages, eine

Springprüfung der Klasse S** mit

Stechen. Für den Abschluss und

Ausklang des Turniers sorgt dann eine

Stilspringprüfung der Klasse E, einer

Wertungsprüfung für den KRV-Cup.

Großes Dressur- und Springturnier vom 21. - 24.04. 2022

beim Reit- und Fahrverein Westercelle/Altencelle e.V.

mit Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse S

Dabei bilden

- die Youngster-S Dressur am Freitag

- die Springprüfung Kl.S* und die Punktespringprüfung

Kl.S* für Amateure am Samstag

- die Springprüfung Kl.S** mit Stechen und der

St.Georg Special* am Sonntag

sowie der KRV-Cup & ein Flutlichtspringen

die Höhepunkte

Satz: DER KLEINE GEORG

44

Georg 2-22.indd 44 01.04.22 10:45


Vorschau

In der Dressur beginnt es am Sonntag

mit einer L**-Prüfung. Höhepunkt ist

danach eine Prüfung der Klasse S, einem

St. Georg Special*. Auch hier bildet

den Abschluss eine Wertungsprüfung

für den KRV-Cup, eine Dressurprüfung

der Klasse E.

Neben dem abwechslungsreichen

Reitsportangebot, werden verschiedene

Aussteller ihre Produkte präsentieren

und zum Verkauf anbieten. Auch für

nicht Reitsportinteressierte ist eine

Menge dabei, wie z. B. Kunstgewerbe,

Floristik u.v.m. Für ein vielfältiges

Getränke- und Essensangebot ist ebenso

gesorgt. Am Samstag und Sonntag wird

ein tolles Show-Programm stattfinden.

Lassen Sie sich überraschen! Die

komplette Zeiteinteilung ist auf der

Homepage des RuF Westercelle/

Altencelle einzusehen. www.ruf-wceace.de

Der Veranstalter freut sich über viele

pferdesportbegeisterte Besucher!

Das

Ohr

der

Region

DER

KLEINE

GEORG

45

Georg 2-22.indd 45 01.04.22 10:45


Foto: Walburga Schmidt

5. Internationale Deutsche Arena Polo Meisterschaft in Braunschweig

Polosport für den guten Zweck !

Der Polosport, ein Spiel mit einem

Schläger (Stick) und Ball auf dem

Rücken eines Pferdes, ist die älteste

Teamsportart der Welt. Schließlich

findet sich der Ursprung dieses Sports

um 600 v.Chr. in Persien. Der Name

Polo entstammt dem tibetischen Pulu,

was so viel wie Ball bedeutet.

Bereits damals vertrieben sich

Ziegenhirten die Zeit auf dem Rücken

ihrer Pferde und spielten sich aus

Gras und Ästen geformte Bälle mit

einem Holzschläger zu. Pulu wurde

ein einfacher Wettbewerb unter den

Hirten und etablierte sich im Laufe

der Jahre zu einer Sportart. Während

der Kolonialzeit lernten Engländer

diese Sportart kennen und brachten sie

1871 nach Europa. 1899 wurde dann

in Deutschland der erste Polo Club in

Hamburg gegründet. Nach Ausbruch

RFV Klötze

Großes Jubiläumsturnier zum 100-jährigen Bestehen

Traditionell lädt der Reit- und

Fahrverein Klötze alle 2 Jahre zu seinem

großen Pfingstturnier ein, zu dem Reiter

aus Nah- und Fern immer wieder gerne

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Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Vorschau

des 1. Weltkrieges wurde der Polosport

bis 1925 nicht mehr weiterverfolgt,

jedoch 1936 als olympische Disziplin

auf der Olympiade in Berlin auf dem

Maifeld erfolgreich gespielt. 1939

wurden sämtliche Polo Clubs von den

Nationalsozialisten aufgelöst.

Polo ist eine Teamsportart, die

nur als Einheit zwischen Pferd

und Reiter gelingt. Der Spieler

konzentriert sich auf das Spiel, das

Pferd denkt mit und erlaubt eine hohe

Spielgeschwindigkeit bei komplexer

Taktik. Genau das macht den Polosport

so interessant, eine Freude für Mensch

und Tier.

Bei der 5. Internationalen Deutschen

Arena Polo Meisterschaft des

Deutschen Polo Verband e.V., die vom

20. - 22.05.2022 Am Lünischteich in

38104 in Braunschweig ausgetragen

kommen. Denn sie wissen, dass auf

der Anlage von Carsten Kempf beste

Bedingungen auf sie und ihre Pferden

warten. Außerdem wird in Klötze nicht

wird, gibt es die Möglichkeit,

Polosport hautnah zu erleben.

Gespielt wird mit 8 Top Teams je 3

Spieler auf einer Rasenarena mit den

Maßen 100 x 60 Meter. Alle Spiele

werden moderiert und natürlich gibt

es ein tolles Programm mit vielen

Highlights.

Aufgrund der aktuellen Lage wird

sich der sportliche Ausrichter in

diesem Jahr über die Polo Turniere für

die Ukraine engagieren.

Wir unterstützen das Engagement der

Stiftung Löwenbrücke Braunschweig

Menschen mit körperlichen

Handicaps durch innovative Technik

soziale Teilhabe und Integration zu

ermöglichen.

Weitere Infos zu Spielzeiten und

dem Kartenvorverkauf gibt es unter

https://www.grenzgaenger-gmbh.de/

deutsche-arena-polo-meisterschaft/

Tageskarten für 13,50 Euro sowie

VIP Karten (Freitag 100,00 Euro,

Samstag 120,00 Euro, Sonntag 120,00

Euro) gibt es im Vorverkauf bei der

Konzertkasse.

Die Veranstaltung wird unter den

aktuell gültigen Corona Auflagen

durchgeführt. Sollte die Veranstaltung

coronabedingt abgesagt werden,

werden bereits bezahlte Tickets nicht

zurückerstattet.

nur eine top Pferdesportveranstaltung

organisiert, sondern ein Ausflugsziel

für die ganze Familie geboten.

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Dressur- & Springplätze

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Vorschau

Fotos: Walburga Schmidt

Doch ausgerechnet zum 100-jährigen

Bestehen des Reit- und Fahrverein

Klötze machte die Corona-Pandemie

den Veranstaltern einen Strich durch

die Rechnung, das Pfingstturnier 2021

musste abgesagt werden. Dabei habe

man laut Kempf die Absage „bis zum

Letzten hinausgezogen“, letztlich

war diese jedoch alternativlos. „Da

konnten wir ja zu Pfingsten noch kein

Turnier veranstalten, weil von der

FN 2 gravierende Punkte vorgegeben

wurden, 1. keine Zuschauer und 2. keine

Programm:

Samstag ab 8.00 Uhr

Sonntag ab 8.00 Uhr

Höhepunkte:

Beim Jubiläumsturnier in Klötze werden erneut hochkarätige Spring- und Dressurprüfungen geboten.

Amateure. Deshalb wird das in diesem

Jahr stattfinden. Dann ist Pfingsten

ja relativ spät, am 1. Wochenende im

Juni.“

Vom 04. - 05.06.2022 werden „22

Prüfungen von den Kleinsten bis

zur Klasse S* im Springen und in

der Dressur bis Klasse M* auf dem

Programm stehen und am Sonntag wird

es auch wieder Voltigierprüfungen

geben“, kündigt Carsten Kempf an.

So hoffen die Veranstalter wieder auf

zahlreiche Nennungen in den einzelnen

Prüfungen und auf viele Zuschauer,

die sich auf ein abwechslungsreiches

Programm mit vielen Höhepunkten

freuen können.

Reit- und Voltigierturnier

vom 4. - 5. Juni 2022 in Klötze

K.B.

- Sonntag S*-Springen mit Stechen

Großer Preis

Ausflugsziel zu Pfingsten

für die ganze Familie

Foto: rd-pictures

Satz: Katarina Blasig

47

Georg 2-22.indd 47 01.04.22 10:45


Nach 2-jähriger, coronabedingter

Abstinenz wird es in diesem Jahr ein

doppeltes Come Back im Turniersport

geben. Auf der Reitsportanlage des

Reit- und Fahrverein Cremlingen

erwartet Teilnehmer und Zuschauer

diesmal an 2 Wochenenden ein

abwechslungsreiches und spannendes

Reitsportprogramm.

Den Auftakt bildet ein 2-tägiges

Dressurturnier, vom 11. - 12.06.2022

mit Jungpferdeprüfungen und

Dressurprüfungen bis zur Klasse

M*. An dem darauffolgenden

Wochenende, vom 17. - 19.06.2022

findet das Destedter Springturnier

statt. Das Programm beinhaltet

zahlreiche Jungpferdeprüfungen,

Einsteigerprüfungen der Klasse E bis

hin zu Prüfungen der Klasse M*.

Reiter und Pferde, erstmalig beider

Sparten, haben die Gelegenheit

auf dem fast 3.000qm großen,

wunderbar sanierten

Außenplatz vor der

traumhaften Kulisse

des Destedter Guts

mit seinem direkt

angrenzenden Teich,

ihr Können unter

Beweis zu stellen.

Vorschau

Reit- und Fahrverein Cremlingen und Umgebung e. V.

Turniersport an 2 Wochenenden im Juni - erstmals

auch Dressurturnier!

Der Reit- und

Fahrverein

Cremlingen freut

sich schon jetzt auf

5 spannende Tage

Reitsport. Zuschauer

sind herzlich

willkommen,

die zahlreichen

Teilnehmer anzufeuern und bei leckeren

Snacks, erfrischenden Getränken oder

Kaffee und Kuchen tollen Reitsport zu

erleben.

Die Turnierplanung läuft bereits

auf Hochtouren, alle Beteiligten

Nach 2-jähriger Pause erwartet die Zuschauer wieder

hochkarätiger Reitsport in Cremlingen

wünschen sich wieder viele zahlreiche

Besucher und gutes Wetter am

Turnierwochenende.

Weitere Informationen zu den

Turniertagen werden auf der Homepage

www.reitverein-cremlingen.com

und in den Sozialen Netzwerken

veröffentlicht.

Foto: Walburga Schmidt

48

Georg 2-22.indd 48 01.04.22 10:45


Vorschau

Brokser Stuten- und Fohlenevent

Foto: Walburga Schmidt

Foto: Marianne Schwöbel

Das Brokser Stuten- und Fohlenevent

findet am 18./19. Juni in Ochtmanien

auf dem Hof der Familie Brüning

statt. Es wird wieder eine Stutenschau

getrennt für Dressur- und Springstuten

geben. Dazu wird jeweils eine

Stutenleistungsprüfung vorgeschaltet,

deren Teilnahme freiwillig ist. Am

Sonnabend, den 18.Juni konkurrieren

die Dressurstuten, am 19. Juni

Sonntagvormittag die Springstuten.

Nachmittags ist wieder ein

Bezirksfohlenchampionat geplant.

Teilnahmeberechtigt sind die drei besten

Fohlen aus allen Pferdezuchtvereinen

des Bezirksverbandes Hannover.

Der Hannoveraner Verband ist in

diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass ist im Rahmen des

Brokser Stuten- und Fohlenevents ein

feierliches Programm geplant, zudem

alle Züchter herzlich eingeladen sind.

Aufgrund der riesigen Nachfrage suchen wir

dringend Bauern-, Rest- und Pferdehöfe.

Bitte alles anbieten.

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Ausschreibungen

Klötze

101 Jahre Reit- und Fahrverein Klötze e.V.

04.-05.06.2022 LP/WB

Veranstalter: RFV Klötze e.V.

Nennungsschluss: 23.05.2022

Nennungen an:

Jasmin Mausolf

Niemöller Privatweg 4

39167 Niederdodeleben

Tel.: 049/ 015222117842

jasmin.mausolf@gmx.de

Vorläufige ZE:

Sa.vorm.: 1,7,15,16,17;

nachm.: 2,3,5,11,12,20,21

So.vorm.: 6,8,13,14,18;

nachm.: 9,10,4,19,22

Richter/in:

Regina Brohmann, Sven Kroschel,

Dr. Sabine Müller, Thomas Müller,

Jürgen Mund, Volker Tegge

LK-Beauftragter: Jürgen Mund

Parcourschef/in: Jens Hasfeld

PC-Assistent:

Klaus-Peter Klein

TEILNAHMEBERECHTIGT:

Stammitglieder von Vereinen deren LV

Mitglied der FN ist, ausländische Reiter

mit gültiger Gaststartlizenz gem.

LPO.

Besondere Bestimmungen:

- Ansprechpartner: Herr C. Kempf

03909 - 3970 od. 01772628060

- Es werden 1/3 der gestarteten TN

platziert, Geldpreisauszahlung erfolgt

für 1/4 der in der Prüfung gestarteten

TN. Ausnahme Prüfung 21+22: Geldpreisauszahlung

für 1/3 der gestarteten

TN.

- Einsätze/Nenngelder/LK-Abgabe

sind der Nennung als Scheck beizufügen,

oder auf das Konto des RFV

Klötze

IBAN DE 20810555553020001233

BIC NOLADE21SAW bei der

Sparkasse Altmark West einzuzahlen.

Für Bargeld wird keine Haftung

übernommen.

- Je reservierten Startplatz ist 1,00 Euro

LK-Abgabe beizufügen.

- Der Veranstalter behält sich das Recht

vor, einzelne Prüfungen bzw. das Turnier

unter besonderen Umständen

ausfallen zu lassen.

- Zeiteinteilungen werden im Internet

unter www.fn-neon.de veröffentlicht.

- Hunde sind auf dem ges. Gelände

und in der Reihalle an der Leine zu

führen.

- Mit der Abgabe der Nennung erkennt

der Nenner die „Allgemeinen und

Besonderen Bestimmungen“ 2022

der LK Sachsen-Anhalt an.

- Es wird besonders auf die einschl.

Bestimmungen der LPO §§ 66,67

u. ADMR hingewiesen und ausdrücklich

darauf aufmerksam

gemacht, daß sich jeder Nenner

diesen und den dazu erlassenen

Durchführungsbestimmungen -vgl.

Teil D der LPO- unterwirft.

- Der Hufschmied ist über telefonische

Bereitschaft zu erreichen.

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung

gültigen Corona-Schutzbestimmungen,

die unter nennung-online.de/

Teilnehmerinformation veröffentlicht

werden!

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Service in der Region!

Platzverhältnisse:

Dressur: Sand, Sand

Springen: Vorbereitungsplatz Sand,

Turnierplatz Rasen

Dressur: das Prüfungsviereck

kann an beiden Tagen ab

1 Stunde bis 1/2 Stunde

vor Beginn der ersten

Prüfung im Schritt

beritten oder an der Hand

geführt werden.

Das Reiten und Führen

um das Viereck ist

während der gesamten

Veranstaltung verboten.

1. Reitpferdeprüfung

(E + 150,00 €, ZP)

Pferde/Ponys: 3+4 jähr.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-6

Ausr. 70 Richtv: 305

Aufgabe RP 2 Viereck 20x60m

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: N

2. Dressurprüfung Kl.E

(E + 100,00 €, ZP)

Qualifikation zum Altmark Juniorcup

gem. LPO

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.04+jün. LK 6,7

Ausr. 70 Richtv: 402,A

Aufgabe E5

Einsatz: 7,50 €; VN: 15 SF: X

3. Reiter-WB Schritt - Trab - Galopp

(E)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.16-09

LK 0 (ohne),7

Ausr. WB 234 Richtv: WB 234

Aufgabe nach Richterkommando

Einsatz: 5,00 €; VN: 10 SF: J

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4. Führzügel-WB (E)

Pferde: 4j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.18-11

LK 0 (ohne)7

die an keinem weiteren Wettbewerb

teilnehmen.

Ausr. WB 221 Richtv: WB 221

Einsatz: 5,00 €; VN: 10 SF: T

5. Dressurprüfung Kl.A*

(E + 150,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 4j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 3-6

nur Stammmitgl. d. KRZV SAW,

Bördekreis u. SDL startberechtigt.

Ausr. 70 Richtv: 402,A

Aufgabe A5

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: A

Max. Startpl.: 30

6. Dressurprüfung Kl.A* (E +

150,00 €, ZP)

Pferde: 4j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 4-6

Ausr. 70 Richtv: 402,A

Aufgabe A6

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: K Max.

Startpl.: 30

7. Dressurprfg. Kl.L* - Tr.

(E + 200,00 €, ZP)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 3-5

Ausr. 70 Richtv: 402,A

Aufgabe L8 Viereck 20x60m

Einsatz: 12,00 €; VN: 15 SF: U Max.

Startpl.: 30

8. Dressurpferdeprfg. Kl.A

(E + 150,00 €, ZP)

Pferde: 4-6 jähr.gem.LPO

Teiln: Alle Alterskl. LK 2-6

Ausr. 70 Richtv: 353,A

Aufgabe DA3 Viereck 20x60m

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: G

Max. Startpl.: 30

9. Dressurprfg. Kl.L**

(E + 300,00 €, ZP)

- Kandare -

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 3-4

Ausr. 70 Richtv: 402,A

Aufgabe Viereck 20x60m

Einsatz: 14,00 €; VN: 15 SF: Q

Max. Startpl.: 30

10. Dressurprüfung Kl.M*

(E + 750,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 2-4

Ausr. 70 Richtv: 402,A

Aufgabe M6 Viereck 20x60m

Einsatz: 23,00 €; VN: 15 SF: C

Max. Startpl.: 30

11. Stilspringprüfung Kl.E

(E + 100,00 €, ZP)

Quali zum Altmark Juniorcup

gem. LPO

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.04+jün. LK 6,7

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 520,3a

Einsatz: 7,50 €; VN: 15 SF: M

12. Komb.Prüfung Kl.E

(E + 100,00 €, ZP)

Wertung Altmark Juniorcup gem. LPO

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.04+jün. LK 6,7

Nur Stammmitgl. des KRZV SAW und

KRV SDL startberechtigt

Ausr. 70 Richtv: 802,1

Aufgabe besteht aus Prüfung Nr. 2

und 11 Beide Prüfungen müssen

geritten werden, verschiedene Pferde

in den Prüfungen sind erlaubt.

Bewertung: Dressur : Springen = 1 : 1

Bei Gleichheit entscheidet das

bessere Dressurergebnis.

Einsatz: 7,50 €; VN: 15 SF: W

13. Springpferdeprüfung Kl.A** (E

+ 150,00 €, ZP)

Pferde: 4-6j.gem.LPO

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-6

Ausr. 70 Richtv: 363,1

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: I

14. Springpferdeprüfung Kl.L

(E + 200,00 €, ZP)

Pferde: 4-7j.gem.LPO

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-5

Ausr. 70 Richtv: 363,1

Einsatz: 10,50 €; VN: 15 SF: S

15. Punktespringprfg. Kl.A*

mit Joker

(E + 150,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 3-6

Ausr. 70 Richtv: 524

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: E

16. Springprüfung Kl. A**

(E + 150,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 3-6

Ausr. 70 Richtv: 501,A.1

Einsatz: 8,50 €; VN: 15 SF: O

17. Zwei-Phasen-Springprfg.Kl.L

(E + 250,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-5

Lk 1 nur m. Pferden, d. in d.aktuellen

Saison n.n.an 1.-3. Stelle in Kl. M*

oder höher platziert waren.

Ausr. 70 Richtv: 525.1

Einsatz: 12,50 €; VN: 15 SF: F

18. Springprüfung Kl.L

(E + 250,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-5

LK 1 n.m. Pferden, d.in d. aktuellen

Saison n.n.an 1.-3. Stelle in Kl. M*

und höher platziert waren.

Ausr. 70 Richtv: 501,A.1

Einsatz: 12,50 €; VN: 15 SF: P

19. Springprüfung Kl.M*

(E + 500,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-4

Ausr. 70 Richtv: 501,A.1

Einsatz: 18,00 €; VN: 15 SF: B

20. Punktespringprüfung Kl.M*

(E + 500,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-4

Ausr. 70 Richtv: 524

Einsatz: 18,00 €; VN: 15 SF: L

21. Springprfg.Kl.M** m.St.

(E + 1500,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-4

Ausr. 70 Richtv: 501,B.1

Nenng.: 18,00 Startg.: 15,00 €; VN: 15

SF: V

22. Springprfg.Kl.S m.St.*

(E + 4000,00 €, ZP)

Pferde: 7j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK 1-3

Ausr. 70 Richtv: 501,B.1

Nenngeld: 18,00 Startgeld: 35,00 €;

VN: 15 SF: H

Ausschreibungen

51

Georg 2-22.indd 51 01.04.22 10:45


Termine

Datum Kategorie Turnierort

19.04.2022 J.-Stützpunktturnier Hi-Steuerwald

21. - 24.04.2022 D+S bis Kl. S Westercelle

23. - 24.04.2022 D+S bis Kl. M Kirchwalsede

23. - 24.04.2022 D+S bis Kl. L BS-Volkmarode

22. - 24.04.2022 S bis Kl. S Harsum

22. - 24.04.2022 D bis Kl. S** Hof Bettenrode

23.04.2022 Fahren bis Kl. A, Westercelle

KM Fahren (KRV Celle)

30.04. - 01.05.2022 Gel. A+L, Holzerode

Stil Gel. E/A/L

29.04. - 01.05.2022 D+S bis Kl. M Uslar-Eichenhof

29.04. - 01.05.2022 D+S bis Kl. M Hohenhameln

30.04. - 01.05.2022 Viels. bis Kl. A Westergellersen

29.04. - 01.05.2022 D+S bis Kl. S, KM Hi-Steuerwald

(KPSV Hildesheim)

29.04. - 01.05.2022 DL/SM Colbitz (S/A)

30.04. - 01.05.2022 VoltG Magdeburg (S/A)

30.04. - 01.05.2022 DE/SM* Dähre (S/A)

30.04. - 01.05.2022 D+S bis Kl. M Dannenberg

30.04. - 01.05.2022 D bis Kl.M/S Nienhagen

30.04.2022 Volti bis Kl. A, Vorsfelde

WBO

30.04. - 01.05.2022 D bis Kl. M* Woltorf

06. - 08.05.2022 S bis Kl. S Klein Varlingen

06. - 08.05.2022 DL/SS* Derenburg (S/A)

07. - 08.05.2022 DS** Pietzpuhl (S/A)

07. - 08.05.2022 D+S bis Kl. S Verden

07. - 08.05.2022 D+S bis Kl. L Aerzen

07. - 08.05.2022 D+S bis Kl. M Bad Bodenteich

14. - 15.05.2022 DL/SM* Eilsleben (S/A)

06. - 08.05.2022 S bis Kl. S* Harsum

07. - 08.05.2022 D+S bis Kl. M Einbeck

06. - 08.05.2022 D+S bis KL. S Hannover

13. - 15.05.2022 D bis Kl. S Liebenburg

14. - 15.05.2022 D+S bis Kl. M Sprakensehl

15.05.2022 Fahren bis Kl. A Luhmühlen

11.05.2022 +

14. - 15.05.2022 Viels. Kl. E - A, Langenh.-Twenge

RM Viels.

12. - 15.05.2022 S bis Kl. S Westergellersen

21. - 22.05.2022 DWBO/SM* Ausleben (S/A)

21. - 22.05.2022 D bis Kl. L Seesen Bilderlahe

20. - 22.05.2022 S bis Kl. S Harsum

16. - 22.05.2022 S bis Kl. S Westergellersen

27. - 29.05.2022 DS*/SS* Königsborn (S/A)

28. - 29.05.2022 D bis Kl. L Seesen Bilderlahe

28. - 29.05.2022 DL/SM* Wormsleben (S/A)

03. - 05.06.2022 Viels. bis Kl. L Beedenbostel

04. - 05.06.2022 DM*/SS*/VoltG Klötze (S/A)

04. - 06.06.2022 S bis Kl. M; Nesselröden

RM Südniedersachen

02. - 06.06.2022 S bis Kl. S*** Klein Varlingen

04. - 06.06.2022 S bis Kl. S Harsum

4. - 05.06.2022 D bis Kl. M* Lamspringe

06.06.2022 WBO Lamspringe

30.05. - 05.06.2022 D bis Kl. S Westergellersen

10. - 12.06.2022 DS*/SS* Wörmlitz (S/A)

10. - 12.06.2022 S bis Kl. M* Lamspringe

11.06.2022 FHWBO/FGWBO Eilenstedt (S/A)

11. - 12.06.2022 D bis M, Nesselröden

RM Südniedersachsen

10. - 12.06.2022 D +S bis Kl. M/S Springe

06. - 11.06.2022 S bis Kl. S Westergellersen

10. - 12.06.2022 D+S bis Kl. S* Müden/Aller

Nationale und Internationale Turniere:

23. - 24.04.2022 CCI2* - S und VA Westergellersen

16. - 19.06.2022 Longines Luhmühlen Horse Trials

Sonstiges:

- Renntermine Neue Bult

Ostermontag, 18.04.2022

Saisoneröffnung

Sonntag, 01.05.2022

Freitag, 20.05.2022

Pfingstmontag, 06.06.2022

- Renntermine Magdeburger Rennverein

Samstag, 23.04.2022

Donnerstag, 26.05.2022, Christi Himmelfahrt

Stutenpreis

Ich lese

DER KLEINE GEORG

weil ich hier viel über das Vereinsleben

und Pferdesportveranstaltungen

vor meiner Haustür erfahre

52

Georg 2-22.indd 52 01.04.22 10:45


Termine

10.05.2022 PM-Online-Seminar für Jugendliche:

Einstieg in den Turniersport - so geht‘s

20.00 Uhr mit Lucca Aléna Landfried, Leonie Kalthoff

Kosten: PM: 5,00 Euro

Nicht-PM: 10,00 Euro

Anmeldung: seminare@fn-dokr.de,

Tel.: 02581/6362 - 247

17.05.2022 PM-Online-Seminar:

Fütterung von Zuchtstuten und Fohlen

20.00 Uhr mit Dipl. Ing. agr. Daniela Gentz

Anmeldung: seminare@fn-dokr.de,

Tel.: 02581/6362 - 247

30.05.2022 PM-Hybrid-Seminar: Springgymnastik

ab 18.00 Uhr mit Olympiasiegerin Julia Krajewski

Kosten: PM: 25,00 Euro

Nicht-PM: 35,00 Euro

Anmeldung: seminare@fn - dokr.de,

Tel.: 02581/6362 - 247

Sinnvoll aufgebaut und systematisch durchgeführt, ist

Springgymnastik für jedes Pferd und jeden Reiter wertvoll.

Durch die Arbeit mit Stangen, Cavaletti und Hindernissen

lassen sich Geschmeidigkeit, Aufmerksamkeit und

Rückentätigkeit effektiv verbessern. Noch dazu trägt

regelmäßige Springgymnastik zur Förderung der Kondition

und damit zur Gesunderhaltung bei. Auch der Reiter gewinnt

an Gleichgewicht, Losgelassenheit und Bewegungsgefühl

und lernt den Sprungablauf positiv zu beeinflussen. In einem

PM-Hybrid-Seminar zeigt Olympiasiegerin Julia Krajewski

in der Praxis verschiedene Übungen der Springgymnastik,

demonstriert deren Aufbau und stellt Einsatzmöglichkeiten

vor.

Die Veranstaltung findet am Bundesstützpunkt des DOKR

in Warendorf sowie deutschlandweit online statt und wird

moderiert von FN-Ausbildungsbotschafter Christoph Hess.

Die Live-Übertragung wird durch FN-Partner ClipMyHorse.

TV durchgeführt und über einen Chat haben auch die Online-

Teilnehmer die Chance, Fragen zu stellen.

17.06.2022 Vielseitigkeit Luhmühlen -

9.30 - 18.00 Uhr Ein Tag aus Expertensicht

Ort:

Ausbildungszentrum Luhmühlen in

21376 Salzhausen

Referent: Martin Plewa

Kosten: PM 80,00 Euro

Nicht-PM 95,00 Euro

Luhmühlen - das bedeutet Vielseitigkeit pur! Und da

die Vielseitigkeit bekanntermaßen aus drei Disziplinen

besteht, lädt die Turniergesellschaft Luhmühlen die

Teilnehmer dieses PM-Seminars zu einem ganz besonderen

Ganztagesprogramm ein. Dieses umfasst Treffen mit

prominenten Experten, ist gespickt mit Fachinformationen

und bietet Speis und Trank auf VIP-Niveau.

Unter dem Motto „Dressur transparent - Was der

Richter sehen will“ kommentiert der Reitmeister,

Richter und Vielseitigkeitsexperte Martin Plewa die

4*- und 5*-Dressurprüfungen. Bei einem gemeinsamen

Mittagsbuffet inklusive Getränken am im VIP-Zelt

reservierten Tischen können sich die Teilnehmer über ihre

gesammelten Eindrücke austauschen. Am Ende des Tages

geht es nochmals fachkundig begleitet von Martin Plewa

zum „Beine vertreten an den Meßmer Teich“. Bei dieser

Teilbesichtigung der Geländestrecke kommentiert der

Experte die einzelnen Sprünge und Hindernisse und ordnet

die Anforderungen an Pferd und Reiter ein.

53

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In der nächsten Ausgabe von DER KLEINE GEORG lesen Sie u.a. Berichte

über:

- diverse Reitsportveranstaltungen, wie z.B. das Dressur- und Springturnier in

Westercelle, die Reitturniere in Cremlingen oder das Pfingstturnier in Klötze

- Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen

- Fachthemen

Im Reitsportmosaik werden wir u.a. über

- das Multi-Weltcupfinale in Leipzig sowie

- das Deutsche Spring- und Dressur-Derby

berichten.

54

Anmerkung der Redaktion

Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung des Herausgebers und der Redaktion dar.

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Jeder Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung und unter

Quellenangabe gestattet.

Eingesandte Manuskripte unterliegen der eventuellen

redaktionellen Bearbeitung.

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für eingesandtes Material

Druckfehler

„Wenn Sie einen Druckfehler finden,

bitte bedenken Sie,

dass er beabsichtigt war.

Unser Blatt bringt für jeden etwas,

denn es gibt immer Leute,

die nach Fehlern suchen.“

Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen

kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

(Henry Ford)

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www.der-kleine-georg.de

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Verlagsort

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Redaktionsleitung

Katarina Blasig (K.B.)

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Mail: katarina.blasig@der-kleine-georg.de

Verantwortlich für den Inhalt

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Freie Mitarbeiter

Siegfried Glasow

Kerstin Isserstedt (K.I.)

Andreas u. Christine Pantel (ACP)

Marianne Schwöbel (M.S.)

Katharina Walkemeyer (K.W.)

Fachberichte

Ralf Döringshoff,

Anzeigen

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Gestaltung

Die Redaktion

Mail: redaktion@der-kleine-georg.de

Fotos

Matthias Adamek

Katarina Blasig

Petra Beinecke

Anne Friesenborg

Walburga Schmidt

Marianne und Thorsten Schwöbel

Druck

Media-Print-Grunenberg

Mareike Grunenberg

Gr. Vahlberger Str. 2a

38170 Schöppenstedt

Telefon: 05332 / 96 89 14

E-Mail: shop@media-print-grunenberg.de

Erscheinungsweise

Jeweils am 15. Februar, April, Juni,

August, Oktober und Dezember

Bankverbindung

Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter eG,

BIC: GEN0DEF 1WF V,

IBAN. DE68 2709 2555 5012 2720 00

Redaktionsschluss

für die

nächste Ausgabe

08. Mai 2022

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des Reitsports

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Subaru Forester 2.0ie mit 110 kW (150 PS): Nach NEFZ: Kraftstoffverbrauch in l/100 km innerorts: 7,4; außerorts: 6,4; kombiniert: 6,7; CO2-Emission in g/km kombiniert: 154;

Effi zienzklasse: B. Nach WLTP: Kraftstoffverbrauch (l/100 km) kombiniert: 8,1; CO2-Emission (g/km) kombiniert: 185. Abbildung enthält Sonderausstattung. ¹Die Funktionsfähigkeit

des Systems hängt von vielen Faktoren ab. Details entnehmen Sie bitte unseren entsprechenden Informationsunterlagen. ²Apple CarPlay ist ein Markenzeichen von

Apple Inc., eingetragen in den USA und anderen Ländern. ³Android und Android Auto sind Markenzeichen von Google Inc.

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