Referat Toni Eder - Wer ist RAILplus

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Referat Toni Eder - Wer ist RAILplus

Schweizerische Eidgenossenschaft

Confédération suisse

Confederazione Svizzera

Confederaziun svizra

Eidgenössisches Departement für

Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Bundesamt für Verkehr

Interoperabilität von

Normalspurbahnen und

Besonderheiten der

Meterspurbahnen

18.10.2012

Toni Eder, Vizedirektor

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Bahnreform aus Schweizer Sicht

• Der EU geht es bei der

Bahnreform vor allem um

Marktöffnung und mehr

Wettbewerb in der

Eisenbahnbranche

• Die Schweiz will

Einbindung ins

europäische Verkehrsund

Zulassungssystem

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Ziele der Bahnreform

1. Attraktives und leistungsfähiges Bahnsystem fördern

(inkl. Aufrechterhaltung der Sicherheit)

2. Effizienz des Zugverkehrs (öV und GüterV) steigern

3. Gewährleisten/Optimieren des grenzüberschreitenden

Zugverkehrs (Abbau/Vermeiden von

Verkehrshindernissen)

4. Abbau technischer Handelshemmnisse für Bahnen,

grössere Absatzmärkte für Industrie, Prüf- und

Zertifizierungsstellen

5. Stärken der Sicherheit (oder Verbesserung ohne

Mehrkosten)

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Zentrale Massnahmen der

Interop-Richtlinie („reine Lehre“)

• Einheitliche technische

Anforderungen (TSI)

• Europäisch vereinheitlichte

Bewilligungsverfahren

mittels Konformitätsbewertungsstellen

(Reduktion von

Mehrfachprüfungen)

• Abweichungen von TSI:

EU-Zustimmung

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Zentrale Massnahmen der

Safety-Richtlinie

• Vorgaben an Eisenbahn-

Unternehmen zur

Organisation und zum

Sicherheitsmanagement

(für Si-Ge und Si-Be)

• Gemeinsame Sicherheitsziele,

-indikatoren und

-methoden

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Geltungsbereich der Interop-Richtlinie

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Meterspurbahnen und

Interoperabilität

• Sinnvolle technische

Einheitlichkeit zwischen

den Bahnen

• Fahrzeugtypen freizügig

verwendbar, keine

Spezialentwicklung mehr

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Meterspurbahnen und

Interoperabilität

• Die Interop-Richtlinie der

EU ist nicht anzuwenden

• Die Safety-Richtlinie der

EU ist in angemessener

Form anzuwenden

• Systemseitiger

Sicherheitsnachweis

(CSM, CST)

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Meterspurbahnen und

interoperable Waren

• Das BAV definiert die

Standards für die

Zugsicherungssysteme der

Meterspurbahnen

• Ziel: Anwendung

gemeinsame Standards,

kein technischer

Wildwuchs

• Verwendung interoperabler

Komponenten © Siemens Schweiz

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Grenzüberschreitender Verkehr

bei Meterspurbahnen

• Bilaterale Verträge und

Abkommen zu definierten

Verkehren

• TSI-Vorgaben und

Prozesse gelten nicht

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Die FABI-Vorlage

• Gegenentwurf zur VCS-

Initiative

• Botschaft wurde im

Januar dem Parlament

unterbreitet

• Parlamentarische

Beratung im Ständerat

bis Ende Jahr

• Volksabstimmung:

ev. 2014

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Übersicht FABI

Botschaft

zur Volksinitiative

„Für den öffentlichen Verkehr“

und zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur, FABI

Ablehnung

der Initiative

«für den

öffentlichen

Verkehr»

Direkter Gegenentwurf

Finanzierung

Bahninfrastruktur

Strategisches

Entwicklungs-

Programm

Bahninfrastruktur

Ausbauschritt

2025

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


ZEB neu und Ausbauschritt 2025

Angebotsverbesserungen

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Maximaler

Fahrkostenabzug

Bundessteuer

Bahninfrastrukturfonds BIF

LSVA

Mineralölsteuer

Mehrwertsteuer

(bisher: FinöV-Fonds)

Allgemeine

Bundesmittel

Neue Quelle

Einlagen Entnahmen

BIF

Einnahmen =

Ausgaben

Entlastung BIF (Trassenpreis / Beitrag Kantone)

Zinsen und Bevorschussung

Rückzahlung Bevorschussung

Erweiterungen / Ausbau

Infrastrukturbetrieb

Substanzerhalt

(einschliesslich

Folgekosten)

Betrieb, Substanzerhalt, Ausbau

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


FABI: Planungsprozess – Schema mit Beteiligten

Angebotswünsche

der Kantone

Regionale

Planungsgruppen

(RPV-Konzepte)

Botschaft

BAV

Phase 2

Phase 3

Phase 4 + 5

Vorgaben BAV

Planungsablauf

und Koordination

BAV

Phase 1

Phase 3

Phase 4 + 5

Ausbauten in Umsetzung

Phase 4 + 5

Planungsphasen BAV:

1Strategische Angebotsplanung für FV und GV

/ Begleitung RPV

2Grobe Angebots- und Infrastrukturplanung

inkl. RPV

���� Ausbauschritt STEP

3Konkretisierung Infrastruktur

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012

und Überprüfung Angebote

4Vorprojekt, Vereinbarung

5PGV, Umsetzung, Controlling

FV

(SBB)

GV

( ? )


Chance für langfristige Lösung

ergreifen

• Finanzierung

Bahninfrastruktur wird

langfristig gesichert

• Es gibt keinen

gleichwertigen Plan B

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012


Schweizerische Eidgenossenschaft

Confédération suisse

Confederazione Svizzera

Confederaziun svizra

Eidgenössisches Departement für

Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Bundesamt für Verkehr

Vielen Dank!

Bundesamt für Verkehr, Toni Eder

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18.10.2012

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