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gab Mai 2022

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MAI 2022 І HEFT 288

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART

COMMUNITY

IDAHOBIT*

im GAB-

Land

Hier geht’s um

ESSEN & TRINKEN SPEZIAL

GENUSS!

PARTY UND POLITIK

Die CSD-Saison

startet in Wiesbaden

und Limburg

INTERVIEWS: 20 JAHRE SHOWGIRLS FRANKFURT | TILDA SWINTON | MICHELLE

SAM VANCE-LAW | HE/RO | HARRY STYLES | TASH SULTANA


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INTRO 3

Inhalt

SZENE

4 Frankfurt

12 Rhein-Main-

Neckar

16 Mannheim

18 Stuttgart

20 Essen & Trinken

Spezial

LEBEN

• Musik

• Film

28 Kultur

38 Party

42 Party-Rückblick

44 Pink Pages

50 Homoskop

LIEBE GAB-LESER*INNEN,

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*phobie IDAHOBIT* hat

sich in den vergangenen Jahren immer mehr zum politischen Ableger der CSD-

Feste entwickelt. Am oder rund um den 17.5. werden empowernde Workshops

organisiert, es gibt Gedenkveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Forderungen

rund um queere Rechte – und das weltweit. Auch im GAB-Land finden in

diesem Jahr wieder vermehrt Veranstaltungen statt. Alle Infos dazu gibt’s natürlich

in dieser Ausgabe des GAB Magazins. Auch die CSD-Saison startet bereits im

Mai: mit dem CSD Wiesbaden und der Premiere des CSD in Limburg. Dazu gibt’s

unser Essen & Trinken Spezial, das ganz im Zeichen kulinarischer Genüsse steht,

und den bunten Mix aus Community-News, Kultur- und Partytipps – et voilà!

Viel Spaß mit der Mai-Ausgabe des GAB Magazins! Achtet weiterhin auf euch und

die anderen – und bleibt gesund!

Björn Berndt

Kostenlos

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Alle Magazine

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als App!

IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

Chefredakteur:

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

KONTAKT:

Frankfurt: T: 069 83044510

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F: 040 28008178,

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Köln: T: 0221 29497538,

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c.lohrum@rik-magazin.de

München: T: 089 5529716-10,

redaktion@leo-magazin.de

REDAKTION:

Chefredaktion Frankfurt:

Björn Berndt (bjö)

Mitarbeiter: Frank Daschmann

(fd), Christian K. L. Fischer (fis),

Patrick Heidmann, Benjamin

Hofmann (Horoskop), Christian

Knuth (ck), Dagmar Leischow,

Leander Milbrecht, Jessica

Purkhardt (jp), Dirk Rueder (dr),

Marcel Schilling (mas, Termine,

online), Peter Zamer (pez)

Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

Grafik: Susan Kühner,

Janis Cimbulis,

Cover:

Ridofranz / istockphoto.com

ANZEIGEN:

Berlin: Christian Fischer (cf):

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Martin Naujoks:

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Dirk Baumgartl (dax):

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blu media network GmbH,

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24784 Westerrönfeld

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4 FRANKFURT

Kolumne

ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS

FOTO: RAPHAEL RENTER, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

„Frankfurt hat keinen Platz für

Queerfeindlichkeit“, hieß es

neulich in einem Redebeitrag

auf der Solidaritäts-Demo

gegen gewalttätige Übergriffe

auf queere Menschen in der

Mainmetropole. Ich würde sagen:

Doch! Und Frankfurt hat

auch einen Namen für diesen

Platz. Die Konstablerwache,

am Wochenende zwischen

Mitternacht und dem Tagesanbruch.

Ort und Zeit sind

bekannt und nicht neu. Seit

mindestens drei Jahrzehnten

ist das so. Zwischendurch hatten

die Übergriffe deutlich abgenommen,

doch die homound

transfeindliche Gewalt

steigt seit Jahren unübersehbar

an. Dass man nicht noch

öfter demonstrieren muss

und die behördlich erfassten

Hassdelikte gegen Queers in

der Frankfurter Innenstadt

wie die Polizei mitteilt „im

mittleren einstelligen Bereich“

rangieren, liegt daran, dass

sich die Szene anders als die

Mehrheitsgesellschaft nicht

der bequemen Illusion hingibt,

dass es keine Orte gibt, die

bestimmte Personengruppen

schlichtweg meiden müssen,

um Anfeindungen und Gewalt

aus dem Weg zu gehen. Es ist

queeres Frankfurter Allgemeinwissen,

dass man sich

lieber was leiht, als nachts

nochmal zum Geldautomaten

an der Konstablerwache

zu müssen und sich alleine

in diesem Bereich besser

mit dem Taxi fortbewegt.

Damit sich das ändert, ist ein

erster Schritt, sich von lieb

gewonnenen Floskeln

zu verabschieden, die

Realität in den Blick

zu nehmen und Lösungen

zu finden …

... weiterlesen auf

www.männer.

media/regional/gab

COMMUNITY

IDAHOBITA*

Nach den Online-Formaten in den vergangenen

zwei Jahren organisiert das Bündnis

Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt in diesem

Jahr erstmals wieder ein großes IDAHOBITA*-

Live-Programm mit Diskussionen, Aktionen

und Infoständen auf der Frankfurter Hauptwache.

„Gerade jetzt ist eine Veranstaltung im

Herzen Frankfurts wichtig“, so Sue Ehmisch,

Lucas Nikodym und Josefine Liebing vom

Bündnis. „Zum einen möchten wir mit unseren

zwei Podiumsdiskussionen Themen sexueller

und geschlechtlicher Identität in den

Fokus rücken, die sonst eher weniger Berücksichtigung

finden. Zum anderen setzen wir

ein Zeichen gegen queer*feindliche Gewalt“.

Erwartet werden Vertreter*innen aus Politik,

Queerer* Community und Künstler*innen aus

Frankfurt und Umgebung. Damit möglichst

viele teilnehmen können, findet das Festival

am Samstag nach dem offiziellen IDAOHO-

BIT*-Datum statt.

Um den IDAHOBITA* herum organisiert

das Bündnis außerdem

erstmals die Queeren Frankfurter

Aktionstage, eine

Veranstaltungsreihe im Mai

und Juni, die mit einem

Weiterbildungs- und Sensibilisierungsprogramm

das

queere Netzwerk Frankfurts

unterstützen möchte. Mit

2022

Der 17.5. als Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*-

Feindlichkeit – kurz IDAHOBIT* – erinnert jedes Jahr an den 17. Mai 1990.

An diesem Tag wurde Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation

WHO aus der Liste der Krankheiten gestrichen. In Frankfurt wird der

IDAHOBIT* seit einigen Jahren um den Buchstaben „A“ erweitert – A steht

für Asexuellen*feindlichkeit.

FOTO: BJÖ

Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden

soll unter anderem eine Stärkung

des Zusammenhalts Frankfurter queerer

Organisationen, Vereine und Einzelpersonen

erreicht werden. Der erste Teil im Mai ist für

Mitglieder* des Bündnis gedacht, vom 3. bis

6. Juni sind dann alle Interessierten eingeladen.

Mehr Infos liefert die Website. *bjö

21.5., IDAHOBITA*, Hauptwache,

Frankfurt, 14 – 21 Uhr, Frankfurter Queere

Aktionstage: 7. und 8.5. für Mitglieder*

des Bündnis Akzeptanz und Vielfalt,

3. – 6.6. für alle Interessierten. Infos

und Anmeldung (wichtig!) über

www.vielfalt-frankfurt.de


COMMUNITY

IDAHOBITA*:

Das Ende des

Schweigens

FRANKFURT 5

FOTOS: GM FILMS

Im Rahmen der Aktionstage zu Akzeptanz

und Vielfalt Frankfurt präsentiert

SwitchKultur den Dokufilm „Das Ende

des Schweigens“ von Regisseur van-Tien

Hoang.

Der Film beleuchtet ein dunkles Kapitel

der Frankfurter Geschichte: Zu Beginn

der 1950er Jahre führten in Frankfurt

Staatsanwälte und die Polizei regelrechte

Verfolgungsjagden auf schwule

Männer – nach damals geltem Recht

des §175. Rund 100 Männer wurden verhaftet.

Eine Schlüsselfigur der „Frankfurter

Prozesse“ war der Stricher Otto

Blankenstein, dessen Notizbuch mit

den Namen seiner Kunden der Polizei

als Informationsquelle diente. Viele der

Verurteilten von damals schwiegen über

das Erlebte, die Prozesse gerieten lange

Zeit in Vergessenheit. Mit der Doku „Das

Ende des Schweigens“, einer Mischung

aus Interviews und Spielszenen, arbeitet

der Filmemacher van-Tien Hoang nun

die Jahre der Frankfurter Verfolgungen

ausführlich auf. Zu Wort kommen unter

anderem die Historiker Gottfried Lorenz,

Marcus Vellke und Christian Setzepfandt

sowie der inzwischen verstorbene

Zeitzeuge Wolfgang Lauinger, der als

„Halbjude“ und Homosexueller bereits in

der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt

und Anfang der 1950er erneut wegen

homosexueller Handlungen verhaftet

wurde – aufgrund von Otto Blankensteins

Denunziation. Zur Filmvorführung

werden Regisseur van-Tien Hoang und

Christian Setzepfandt vor Ort sein. *bjö

15.5., Eldorado,

Schäfergasse 29,

Frankfurt,

16 Uhr, www.

frankfurtaidshilfe.de/

switchboard

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6 FRANKFURT

Community

FOTO: FVV

COMMUNITY

FOTO: BJÖ

CITY-GUIDE VEGA

Die mondäne Vega kommt

zwar aus der Travestie, trotzdem

hat sie immer wieder

neue Ideen, wie ihre einzigartigen

Stadtführungen. Im

Mai und Juni bietet sie Touren

durch die neue Frankfurter

Altstadt mit lokalen

Sagen und Legenden – vom

Muhklab und Kettenesel bis

zu Mama Goethe und der

verschlafenen Königsnacht.

Startpunkt ist das Kellertheater,

wo Vega auch als

Schauspieler*in zu erleben

ist. Tipp: Im Juli gibt es dort

auch wieder den traditionellen

CSD-Kaffeeklatsch.

26.5., 28.5. und 23.6.,

Treffpunkt Eingang Kellertheater,

Mainstr. 2, Frankfurt,

18 Uhr (im Juni um

19 Uhr), Tickets und Infos

über www.kellertheaterfrankfurt.de

CSD 2022:

Jetzt zur Demo anmelden!

FOTO: KELLER THEATER

Die Vorbereitungen zum Communityfest laufen auf Hochtouren.

Schon jetzt kann man sich zur Demo am 16. Juli anmelden – auch

Trucks sind zugelassen!

CSD PARTYNIGHTS

Die Partymacher stecken

schon in den Vorbereitungen

für die CSD-Nächte

2022. Neben der GRIND

mit ihrem kinky XXL-Special

und der Atomic mit einem

Two-Floors-CSD-Special

geht auch die Delicious-Party

im Klub Gibson nach der

Corona-Zwangspause wieder

an den Start. Hier wird großes

Kino aufgefahren: Zwei Floors

mit vier DJs, dazu spektakuläre

Live-Acts auf der Bühne

und im Publikum. Der

Delicious-VVK startet sogar

schon am 20. Mai! *bjö

www.delicious-party.de,

www.facebook.com/

AtomicVonHerzen,

www.grind-frankfurt.de

Nach einigen Diskussionen findet die

Frankfurter CSD-Demo nun doch nicht

ausschließlich mit Fußgruppen statt; Trucks

werden in diesem Jahr wieder zugelassen.

Damit die LKWs gut durch die engen Gassen

der Frankfurter City kommen, wurde

die Demoroute etwas geändert: Start ist

nicht mehr auf dem Römerberg, sondern

in unmittelbarer Nachbarschaft am

Mainkai / Eiserner Steg. Von dort geht es

über den Untermainkai und die Neue Mainzer

Straße, die Weißfrauen- und Bethmannstraße

in die Braubachstraße und dann

weiter wie gewohnt durch die Innenstadt.

Der CSD-Verein bittet darum, alle Fahrzeuge

sowie Fußgruppen ab 10 Personen

anzumelden; das Anmeldungsformular ist

seit dem 19. April auf der Website abrufbar.

Um die Kosten des CSDs und der Demo zu

stemmen, bittet der Verein um Spenden.

Außerdem kann man den Verein als Demohelfer

unterstützen.

Auf dem Römer wird am CSD-Samstag,

dem 16. Juli, vor Demostart zur Kundgebung

geladen – inklusive Musik, Redebeiträgen,

der traditionellen Schweigeminute

sowie dem Hissen der Regenbogenflagge

vom Römer-Balkon aus. Die Demo und

der CSD starten unter dem Motto „30

Jahre und kein bisschen leise“ – der CSD

Frankfurt feiert in diesem Jahr seinen 30.

Geburtstag.

EUROPRIDE FRANKFURT?

Für Verwirrung und Unmut sorgte derweil

eine eigentlich gute Idee: Die Grünen im

Römer hatten einen Antrag eingebracht,

Frankfurt an der Bewerbung als Austragungsort

des Europride 2025 teilnehmen

zu lassen; damit wollte man ein deutliches

Zeichen gegen Homo- und Transphobie

setzen. Verwundert war der CSD-Verein,

der in die Pläne der Stadt nicht eingebunden

war: „Mit uns hat niemand darüber

gesprochen“, sagt Andreas Gerlach vom

Verein. Aufgrund dieser organisatorischen

Ungereimtheiten und der knappen Zeit,

um eine ordentliche Bewerbung vorzubereiten

– immerhin feiert der CSD Frankfurt

zusätzlich in diesem Jahr sein 30. Jubiläum

– wurde der Antrag in der entsprechenden

Ausschusssitzung der Stadt letztendlich

abgelehnt. Grundsätzlich vom Tisch ist

die Idee damit nicht – Gerlach schlug vor,

vielleicht für einen der übernächsten Europrides

eine Bewerbung Frankfurts ins Auge

zu fassen. *bjö

15. – 17.7., CSD Frankfurt,

Anmeldung für die Demo am 16.7. über

www.csd-frankfurt.de


VORMERKEN

Ein Schiff namens Linda

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, dass das Party-Schiff

des Schwejk – passend betitelt als „Ein Schiff namens

Linda“ – in See gestochen ist. Aber das Warten hat ein

Ende: Der nächste Stapellauf ist für den 3. Juli geplant,

mit vollem Schlagerprogramm, guter Laune sowieso

und jeder Menge Servus, Grüezi und Hallo! Wer klug ist,

besorgt sich schon jetzt ein Ticket im Schwejk oder in

der Amsterdam Sauna für die Bootspartie; der Vorverkauf

ist Mitte April gestartet. *bjö

BILDUNG

Queer-feministisch im

Jüdischen Museum

FRANKFURT 7

FOTO: NORBERT MIGULETZ

3.7., Ein Schiff namens Linda, Eiserner Steg,

Frankfurt, Abfahrt pünktlich um 17 Uhr,

www.schwejk-frankfurt.de

ILLUSTRATION: M. GRAMSCH

Das neue Jüdische Museum setzt

verstärkt auf Kommunikation und

Austausch. Denn nur so lassen

sich Vorurteile aufweichen und

Geschichte lebendig vermitteln.

Zum neuen Konzept gehören auch

queer-feministische Führungen

durchs Museum. Im Mai startet

eine neue Reihe der Sonderführungen

mit Irina Ginsburg und Michal

Schwartze durch die Dauerausstellung

„Wir sind jetzt“. Dabei wird

unter anderem das queere und

feministische Engagement von

Jüd*innen sowie deren Perspektiven

insbesondere im deutschsprachigen

Raum damals und heute gezeigt.

Dazu werden die Entwicklung

der Vorstellungen von Geschlecht,

Geschlechterverhältnis und Sexualität

in den modernen Judentümern

reflektiert und heteronormative

Vorstellungen von Gender und Sexualität

problematisiert. Die Reihe

ist beliebt – rechtzeitige Reservierung

wird daher empfohlen! *bjö

22.5., Jüdisches Museum,

Bertha-Pappenheim-Platz 1,

Frankfurt, 15 Uhr, weitere

Termine: 26.6. sowie am 15.7.

„Queer-feministische Perspektiven

auf das jüdische Leben in

der frühen Neuzeit“ im Museum

Judengasse, mehr Infos über

www.juedischesmuseum.de

/


8 FRANKFURT

Community

FLC OUTDOOR

Im Mai geht der FLC, der

Leder- und Fetischclub fürs

Rhein-Main-Gebiet, auf Tour:

Am 15. Mai führt der Clubausflug

2022 in den hessischen

Luftkurort Weilburg. Teilnehmen

können alle Fetischkerle

– auch Nicht-Vereinsmitglieder;

eine schöne Gelegenheit,

einen gemeinsamen Tag in

Fetishgear zu verbringen. Wer

sich vorab informieren möchte,

kann dies beim offenen Clubabend

des Vereins am 4. Mai

im Lucky’s tun. Der Stammtisch

trifft sich dort jeden

ersten Mittwoch im Monat. Da

wird dann unter anderem auch

besprochen, wie der FLC am

CSD Wiesbaden teilnehmen

wird – der steht Ende Mai

nämlich auch ins Haus.

Mehr Infos über

www.flc-frankfurt.de

FOTO: FLC

COMMUNITY

Cheers Queers*!

Mit zwei Soli-Kundgebungen auf der Konstablerwache und am Klaus-Mann-Platz

verbunden mit einem Mini-Dragwalk durch die Frankfurter Innenstadt reagierte

das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt auf erneute gewalttätige Übergriffe gegen

Mitglieder der queeren Community. Rund 100 Teilnehmende kamen zusammen.

FOTO: BJÖ

LIBS IN THE CITY

Die Frankfurter Lesben

Informations- und Beratungsstelle

LIBS bietet regelmäßig

Stadtspaziergänge an, die

die lesbische Geschichte

Frankfurts beleuchten. Denn

natürlich hinterlassen auch

Lesben in Frankfurt seit Jahrzehnten

ihre Spuren – leider

wird ihre Historie nur selten

entsprechend dokumentiert

und erzählt. Auf der zweistündigen

Tour lernt man

daher viel über bekannte und

weniger bekannte Frankfurter

Frauen und Orte lesbischen

Lebens. *bjö

19.5., Start- und Treffpunkt

LIBS, Alte Gasse 38,

Frankfurt, 18 Uhr, Anmeldung

über info@libs.w4w.net,

www.libs.w4w.net

Bereits vor knapp einem Jahr fand eine ähnliche

Kundgebung unter dem Motto „Gemeinsam

gegen queer*feindliche Gewalt“ an der

Hauptwache statt; verändert hat sich in der

Zwischenzeit offenbar kaum etwas.

Das Entsetzen über die queer*feindlichen

Übergriffe und die Solidarität mit den Opfern

ist bei allen anwesenden Politiker*innen groß

– die Lösungsansätze sind eher langfristig

gedacht: Frankfurts Dezernentin für Diversität

Nargess Eskandari-Grünberg kündigt in

ihrer Rede zum Beispiel an, eine Stabstelle für

Diversität einzurichten, damit man solchen

Vorfällen besser nachgehen kann. Daneben

wolle man mehr in Bildung investieren.

Die Forderung nach mehr Polizeipräsenz

wird ebenfalls geäußert. „Wir müssen jetzt

handeln“, fordert Dragqueen Electra Pain, die

selbst Opfer einer Attacke wurde. „Ich frage

mich, was noch passieren muss? Muss erst

jemand sterben, bevor sich etwas ändert?“,

fragt Feeby Fergison in ihrer Rede und bemängelt

fehlende Zivilcourage – zu viele

schauen weg, zu wenige helfen. „Mit Diskriminierung

ist das so: entweder du bist dafür

oder du bist dagegen. Und wenn du neutral

bleibst, dann bist du dafür“, bringt es Fergison

auf den Punkt. Ivo Gorisch vom Lucky’s beklagt

auch die fehlende Toleranz innerhalb

der Community: Sprüche wie „Wer so auf die

Straße geht, darf sich nicht wundern“ höre er

immer wieder. „Die Community fordert Toleranz,

aber es muss erst einmal Toleranz innerhalb

der Community geschaffen werden“,

sagt Gorisch.

Die Hoffnung bleibt, dass die Ankündigungen

der Politiker*innen mehr als Lippenbekenntnisse

sind; bis dahin gilt: Erhöhte Vorsicht und

die Entschlossenheit, sich nicht einschüchtern

zu lassen: „Ihr werdet unsere Liebe

niemals erlöschen – vor allem nicht mit euren

Fäusten“ ist auf einem Plakat des Dragwalks

zu lesen, „Unser Mut ist stärker als deine Gewalt“

steht auf einem anderem. *bjö

Ansprechpersonen bei der Polizei Frankfurt

für LSBTIQ*: Felicia Krapp und Alexander

Brandau, Polizeipräsidium, Adickesallee 70,

Kontakt: 069 75566999 (Frau Krapp) und

069 75566777 (Herr Brandau),

E-Mail: rainbow.ppffm@polizei.hessen.de,

ppffm.polizei.hessen.de


SPORT

LIEBE

KENNT

KEINE

PAUSE

Das Turnier

FRANKFURT 9

FOTO: PHILIPP GÄRTNER

Seit der Bekanntgabe,

die Fußball-WM 2022

finde in Katar statt, reißen

die Diskussionen um den Austragungsort

nicht ab – unter anderem wegen der

schlechten Lage der Menschenrechte im

Wüstenstaat. Zum Beispiel ist Homosexualität

im Emirat verboten und soll auch

während der WM möglichst nicht gezeigt

werden. Bereits seit Frühjahr 2021 engagiert

sich der Frankfurter und damalige

Mr Gay Germany Benjamin Näßler zusammen

mit der Bernd Reisig Stiftung

für das Ende der Diskriminierung mit ihrer

Aktion „Liebe kennt keine Pause“ samt

Unterschriften-Petition. „Es kann nicht

sein, dass sich während eines Weltturniers

Menschen wegen ihrer geschlechtlichen

Orientierung ausgegrenzt fühlen und

Angst um ihre Versehrtheit haben müssen,

nur weil sie homosexuell sind“, sagt Näßler.

ILLUSTRATIONEN: LIEBE KENNT KEINE PAUSE

Die Petition zählt inzwischen über 35.000

Unterzeichnende und konnte bislang

knapp 60 prominente Botschafter*innen

gewinnen – unter anderem Bundeskanzler

Olaf Scholz, Politiker*innen wie Volker

Bouffier, Kai Klose, Nancy Faeser, Angela

Dornoder, Tarek Al-Wazir oder den geouteten

Ex-Fußballer Marcus Urban.

Im Mai lädt „Liebe kennt keine Pause“

zu einem Fußballturnier auf den Plätzen

vor dem Deutsche Bank Park Stadion. 16

Teams können daran teilnehmen – und

dazu sind alle Kicker im Amateur- und

Freizeitsport eingeladen, ein solidarisches

Zeichen für Akzeptanz und Toleranz zu

setzen. Ein weiteres sportlich-solidarisches

Zeichen setzt der Artiva Charity-

Lauf, der vor dem Turnier stattfindet Auch

passive Sportler*innen (die Zuschauenden!)

kommen auf ihre Kosten: Bei freiem

Benjamin (links) mit Unterstützern seiner Aktion Enderson, Thierry, Lauritz, Wolfgang und Marc

Eintritt zu den Vorrunden- und Final-Spielen

wird jede Menge Fußballspaß in den

Vorrunden- und KO-Spielen geboten. Im

Anschluss an das Turnier steigt in den VIP-

Räumen des Stadions die „Players Night“

Party mit satter Siegerehrung und Planet

Radio-DJ Mark Hartmann an den Decks;

Party-Tickets gibt’s im VVK über die „Liebe

kennt keine Pause“-Website. *bjö

28.5., Liebe kennt keine Pause –

Das Turnier, Deutsche Bank Park,

Mörfelder Landstr. 362, Frankfurt,

10 Uhr Artiva Charity-Lauf, 12 Uhr

Turnierstart, ab 20 Uhr „Players Night“

Finals-Party mit DJ Mark Hartmann

(Planet Radio) im Welcome-Bereich

der VIP-Lounge des Stadions,

www.liebekenntkeinepause.de,

www.instagram.com/liebe_kennt_

keine_pause/

MIT ODER OHNE....

KIND? NEIN, ES GEHT UM HAARE!

Sie machen uns nicht glücklicher, nicht sympathischer,

und auch nicht zwangsläufig attraktiver, aber man(n)

möchte sie doch trotzdem gerne behalten und das

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10 FRANKFURT

FOTO: YOGENDRA SINGH, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

FOTO: DE-DA PRODUCTIONS

TANZEN

FÜR ECHTE KERLE

Manuel Gaubatz

Echte Kerle tanzen nicht? Von

wegen! Die Dresden Frankfurt

Dance Company bietet im Rahmen ihres

vielfältigen Education Programms einen

Tanzworkshop, der das Gegenteil beweist!

Im Interview erklärt Manuel Gaubatz,

Education Manager der Company, um was

es im kommenden „Workshop zeitgenössischer

Tanz für Männer“ geht.

Manuel, warum hast du dich entschlossen,

einen Tanzworkshop nur

für Männer anzubieten?

Ich habe das Workshop-Format von meiner

Vorgängerin Sarah Weber übernommen, und

ich hatte ich mich in der Tat auch schon

gefragt, wieso man dann nicht auch einen

Workshop nur für Frauen anbietet; das konnte

ich mir dann aber selbst beantworten:

In den meisten Workshops sind die Frauen

sowieso schon in der Überzahl. Viele Männer

aber trauen sich nicht zu tanzen, weil sie

entweder Angst haben oder sich noch nie

so bewegt haben. Man weiß nicht, was auf

einen zukommt: Was erwartet mich, wie sehr

muss ich mich vielleicht öffnen?

Und Frauen haben weniger Ängste

oder Bedenken?

Tatsächlich haben Frauen im Bereich Tanz

weniger Probleme. Ich glaube, Frauen haben

einen anderen Bezug zu ihrem Körper

und definieren sich tatsächlich auch ein

bisschen mehr über Bewegung. Männer

in Deutschland oder Europa sind weniger

tanzlustig. Natürlich es gibt auch einige

Männer, die gerne tanzen. Warum es da

aber oft diese Scheu gibt, weiß ich nicht.

Aber vielleicht finden wir das ja zusammen

raus. Ich biete zum ersten Mal diesen Männer-Workshop

an, für mich ist das auch ein

neues Format.

Wie wird dein Männer-Workshop

aussehen?

Es ist so ähnlich wie bei unseren anderen

Workshops auch. Ich werde zum Beispiel

auf die Meißner-Technik zurückgreifen, die

aus dem Schauspiel kommt, wo es unter

anderem darum geht, im Moment zu sein

und den inneren Instinkten freien Lauf zu

lassen, ohne das zu bewerten. Das wird am

Anfang vielleicht nicht jedem leichtfallen,

aber wir erarbeiten das unter anderem mit

geschlossenen Augen. Ich finde, wenn man

die Augen schließt, kann man viel mehr bei

sich sein und man bewertet sich weniger.

Beim Tanzen kommt es auch nicht unbedingt

immer darauf an, wie ‚schön‘ es aussieht.

Wenn du dir heutige Contemporary

Performances anschaust, zeigen die auch

nicht ausschließlich ‚schöne‘ Bewegungen.

Lernt man auch eine richtige

Tanz-Choreografie?

Ja, es gibt auch eine kleine Choreografie, die

ich der Gruppe beibringen werde. Sie wird

sehr einfach gehalten sein, also keine Angst.

Es wird auch auf Improvisation eingegangen

und es wird verschiedene Positionsaufgaben

geben, zum Beispiel Impulse von einer

Person zu bekommen und sie im Körper

weiterführen. Die Impulse können auch von

der Musik kommen. Ich möchte mich auch

auf das Thema „Emotionen“ fokussieren;

wir schauen dann, wie die Choreografie in

verschiedener Art und Weise von Musik

oder inneren Ereignissen beeinflusst wird

und dann anders getanzt werden kann.

Klingt nach einem strammen Programm

für zwei Abende! Braucht

man Vorkenntnisse?

Nein, man braucht keine Vorkenntnisse.

Wenn du als Mann deinen Körper einfach

mal neu erfahren möchtest und die

eigenen Barrieren, die man sich im Kopf

aufstellt, brechen willst, dann musst du

in den Workshop kommen! Ich denke, wir

kommen da gut durch und ich freue mich

auch sehr darauf.

Was muss man an Equipment mitbringen?

Wichtig sind die Socken: Keine dünnen

Socken, weil die nicht so gut rutschen und

man dann zum Beispiel keine Drehungen

machen kann. Etwas festere Socken wie

Tennissocken sind zum Beispiel super.

Ansonsten bequeme Kleidung, in denen du

dich wohl fühlst, eine Flasche Wasser zum

Trinken – that’s it!

*Interview: Björn Berndt

Das komplette Interview gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

16. und 17.5., Workshop zeitgenössischer

Tanz für Männer, Tanzstudio der Dresden

Frankfurt Dance Company, Schmidtstr.

12, Frankfurt, jeweils 19:30 – 21 Uhr, Infos

und Anmeldung über www.dresdenfrankfurtdancecompany.com/de/education/


FRANKFURT 11

FVV

Sommer, Sonne, Outdoor-Sport

Mit der Rückkehr der Sommerwärme wollen auch Sportler*innen raus

an die frische Luft. Der FVV hat reagiert und auf der Website alle Outdoor-Sportarten

zusammengefasst – und da kommt eine ganze Reihe

an Fitnessangeboten zusammen.

FOTO: RUN 4 FFWPU, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Allen voran natürlich der Laufsport: Der

FVV-Lauftreff startet jeden Mittwoch

um 18:30 Uhr am Literaturhaus (Alter

Portikus) am nördlichen Mainufer; die

10 Kilometer lange Sommerstrecke

führt mainaufwärts bis zum Offenbacher

Hafen und wieder zurück.

Die Nordic Walker sind eigentlich bei

jedem Wetter draußen unterwegs; im

Sommer macht das Ganzkörpertraining

natürlich noch mehr Spaß – aber

die Technik des schnellen Gehens

mit Stöcken will gelernt sein. Treff ist

mittwochs um 19 Uhr an der Ecke

Grüneburgpark / Eingang Palmengarten

in der Siesmayerstraße. Wer noch

mehr in der Natur unterwegs sein

will und die schönsten Landschaften

Hessens erkunden möchte, sollte eine

der beliebten FVV-Radwandertouren

ausprobieren. Die Strecken variieren

zwischen 40 und 90 Kilometern und

führen durchs Rhein-Main-Gebiet,

den Taunus, das Hessische Ried, den

Odenwald oder Ziele in Südhessen. Die

Geschwindigkeit wird so angepasst,

dass alle in der Gruppe mithalten

können. Alle, die es im Sommer ans

Wasser zieht, könnten sich vielleicht

auch für’s Rudern begeistern. Egal ob

als Einzelsportler*in oder im Team:

Rudern bietet ein anspruchsvolles

Workout, das auch Ausdauer und

Koordination trainiert. Der FVV bietet

seinen Kurs in Zusammenarbeit mit

dem Frauen-Rudersportverein „Freiweg“

an. Für die Schwimmer*innen

startet ab Mitte Mai die Freibadsaison

mit einem Sprung ins Riedbad in

Bergen-Enkheim. Donnerstags und

samstags findet hier ein je nach Leistungsstand

differenziertes Training

statt – gute Schwimmkenntnisse sind

allerdings die Voraussetzung. Auch

andere Sportarten wie Volleyball, Tennis

oder Yoga wechseln im Sommer

an die frische Luft: Die Volleyballer*innen

werden auf weichem Sand zu

Beach-Volleyballer*innen, Tennis wird

auf dem roten Sandplatz gespielt

und die Yoga-Gruppen nehmen einen

tiefen Atemzug auf den Wiesen am

Grüneburgpark und dem Unicampus.

Da die Outdoor-Sportarten nicht an

die Schulhallen gebunden sind, finden

sie in der Regel auch in den Schulferien

statt. Wer sich für eine Abteilung

begeistert und dort beim Outdoorsport

einsteigen möchte, sollte sich

allerdings vorab bei den jeweiligen

Abteilungsleiter*innen informieren:

Manche Sportarten sind zuschlagpflichtig

oder können nur an bestimmten

Stichtagen neue Mitglieder

aufnehmen. *bjö

Mehr Infos über

www.fvv.org/sport/outdoor/

FOTO: PIXABAY.COM, GEMEINFREI

FOTO: DEX EZEKIEL, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

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12 RHEIN-MAIN NECKAR

COMMUNITY

10 JAHRE CSD WIESBADEN gratuliert

Das Communityfest der hessischen Landeshauptstadt feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum – geplant

sind neben der traditionellen Demo auch wieder ein Sommerfest und eine Abschlussparty.

FOTO: BNS-PHOTOGRAPHY

Bewusst hat man sich im CSD-Orga-

Team des Vereins Warmes Wiesbaden

gegen ein Motto für den Jubiläums-CSD

entschieden: „In Anbetracht der vielen

aktuellen und vor allem

dynamischen Themen

erschien es uns

nicht richtig, dem CSD einen einzelnen

inhaltlichen Akzent zu geben“, heißt es

dazu in einer Erklärung des Vereins. „Hinzu

kommt, dass jeder Christopher Street Day

bereits eine klare Botschaft hat, nämlich

die LGBTQIA+ Community sichtbar und

auf den deren Lebenssituation in der Gesellschaft

aufmerksam zu machen“.

Die CSD-Demo startet um 14 Uhr am

Warmen Damm und schlängelt sich

zunächst bis zum Marktplatz. Neu ist,

dass in diesem Jahr erstmals zwei Wagen

mit Musik an der Demo teilnehmen. Am

Marktplatz wird es eine Kundgebung mit

verschiedenen Redebeiträgen geben,

bevor der Zug weiter zum Kulturpark am

Kulturzentrum Schlachthof zieht. Der CSD

ist eine Gemeinschaftskooperation von

Warmes Wiesbaden und dem Schlachthof.

Das dortige Sommerfest bietet ab 15 Uhr

neben Essen und Getränken auch Infostände

verschiedener Vereine und Organisationen.

Der komplette CSD will sich als

Safe Space verstehen und bietet Infos und

Hilfe am Awareness-Stand. Das Bühnenprogramm

wird moderiert von Chardonnay

von Tain und zeigt Performances von unter

anderen Kelly Heelton, Dahlia Danger,

LéLé Cocoon, Gina Glamour und Alice

Poison. Musikalisch sorgen Beni Fehr, die

queere Band Sado Opera aus St. Petersburg,

die Wiesbadener Singer/Songwriterin

Evou und die DJane*s Frau Laura und Käry

für Stimmung. Zum Anschluss steigt im

Schlachthof die große CSD-Abschlussparty

auf mehreren Floors. *bjö

28.5., CSD Wiesbaden, 14 Uhr:

Demo ab Warmer Damm, 16 Uhr: Sommerfest

im Kulturgarten Schlachthof,

22 Uhr: Abschlussparty im Schlachthof,

www.csd-wiesbaden.de

COMMUNITY

IDAHOBIT* Wiesbaden

Für den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und

Trans*phobie haben sich vier Wiesbadener Organisationen zusammengetan:

Warmes Wiesbaden, die AIDS-Hilfe, die Jugendkirche

KANA und das Queere Zentrum wollen mit vereinten Kräften

ein Zeichen setzen. Die Hauptveranstaltung wird eine große

Kundgebung auf dem Mauritiusplatz sein. Neben Sprecher*innen

der ausrichtenden Organisationen wird auch Wiesbadens Sozialdezernent

Christoph Manjura sich für mehr Sichtbarkeit und

Akzeptanz queerer Lebensweisen und gegen Queer*feindlichkeit

aussprechen. Fürs Publikum gibt’s außerdem eine Mitmachaktion.

Im Anschluss geht’s dann zum Come-together in der

Badhausbar. *bjö

17.5., Mauritiusplatz, Wiesbaden, 15 – 18 Uhr, ab 19 Uhr Come

together in der Badhausbar, Häfnergasse 3, Infos und Updates

über www.warmeswiesbaden.de, www.aidshilfe-wiesbaden.de,

www.jugendkirche-wiesbaden.bistumlimburg.de

FOTO: WARMES WIESBADEN


Der erste CSD Limburg

„Queeres Leben gibt es auch auf dem Land“ – mit dieser einfachen

wie wahren Erkenntnis startet am 14. Mai der erste

CSD im mittelhessischen Limburg.

Sichtbarkeit und Vernetzung

spielt insbesondere in queeren

Communitys der Provinz eine

besonders große Rolle – denn

trotz Internet und Co gibt es

dort einfach weniger Angebote

und Safe Spaces für queere

Menschen. Mit dem ersten CSD

in Limburg soll ein klares Zeichen

gesetzt werden: Die Gassen der

Altstadt, der Domplatz und die

Innenstadt sollen dafür mit Regenbogenfarben

gefüllt werden.

Natürlich gibt es auch eine Demo

durch die Innenstadt, die auch

am Limburger Dom vorbeiführt;

die Abschlusskundgebung

bietet ein abwechslungsreiches

Bühnenprogramm mit Redebeiträgen

und Livemusik, moderiert

von Miss Kelly Heelton. An vielen

Infoständen kann man außerdem

die queeren Akteure und

Macher*innen aus der Umgebung

kennenlernen. Besonders

spannend wird auch werden, wie

die katholische Kirche auf den

Communitytag reagiert; immerhin

ist die queere Jugend des

Bistums in die Organisation des

CSD eingebunden. Das Projekt

„CSD Limburg – Queeres Leben

auf dem Land“ ist ein gefördertes

Projekt der Partnerschaft

für Demokratie Limburg, das im

Rahmen des Bundesprogramms

„Demokratie Leben!“ durch das

Bundesministerium für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend

unterstützt wird. Auf in die

Provinz! *bjö

14.5., CSD Limburg, 13 Uhr:

Demo durch die Innen- und

Altstadt, 14 – 17 Uhr: Kundgebung

auf dem Europaplatz,

www.queere-jugend.

bistumlimburg.de

RHEIN-MAIN NECKAR 13

FOTO: MIKHAIL NILOV, PEXELS.COM, GEMEINFREI


14 RHEIN-MAIN NECKAR

Community

FOTO: THOMAS HOLSTEIN

IDAHOBIT* MAL ANDERS

Der umtriebige Verein Queer

Main-Kinzig möchte den

diesjährigen IDAHOBIT* mal

etwas anders gestalten: Unter

dem Motto „Celebrate the

Power of Love“ soll es in der

Event-Location „District 44“

in Gründau-Lieblos eine Art

Feier geben, die mit einigen

Grußworten startet und dann

ein kulturelles Programm mit

Musik und Gedichten folgen

lässt. *bjö

17.5., District 44, An der Sportanlage

14, Gründau, 18 Uhr,

www.queermainkinzig.de

SCHWUGUNTIA

Start in den Mainzer

COMMUNITY-

SOMMER

FOTO: JIROE (MATIA RENGEL), UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

CSD IN DER REGION

4.6. CSD Karlsruhe,

csd-karlsruhe.de

11.6. CSD Kassel,

csdkassel.wordpress.com

18.6. CSD Augsburg,

facebook.com/csdaugsburg

25.6. CSD Freiburg,

freiburg-pride.de

25.6. CSD Mittelhessen /

Gießen, csdmittelhessen.de

9.7. Dorfpride: CSD Ladenburg,

dorfpride.de

9.7. CSD Würzburg,

queerpridewue.de

15. – 17.7. CSD Frankfurt,

csd-frankfurt.de

30.7. CSD Stuttgart,

csd-stuttgart.de

6.8. Sommerschwüle /

CSD Mainz, csd-mainz.de

13.8. CSD Rhein-Neckar /

Mannheim, csdrn.de

20.8. CSD Darmstadt,

csd-darmstadt.de

September: CSDs im

Werra-Meißner-Kreis,

facebook.com/

csdwerrameissnerkreis

Der Mainzer Verein Schwuguntia groovt sich

und die lokale Community auf die CSD-Saison

ein. Im Mai gibt’s dafür zwei Events: Am

5. Mai nutzt Schwuguntia die monatliche

Afterwork-Pride Veranstaltung „Queer & Quirlig“

in der Kulturei Mainz, um das diesjährige

Motto, die politischen Forderungen und das

Programm der Sommerschwüle 2022, dem

Mainzer CSD, vorzustellen. „Queer & Qurlig“

findet jeden ersten Donnerstag im Kulturzentrum

Kulturei Zitadelle Mainz statt; ein Teil der

Einnahmen des Abends kommt dabei der Bar

jeder Sicht zugute.

Am 21. Mai ist Schwuguntia dann zu Gast im

Mainzer Kultur-Club „Schon Schön“ und lädt

zur CSD-Warm-up Party unter dem Motto

KARLSRUHE

Autoren-Frühstück

mit Jan Ranft

„Ganz! Schön! Anders!“ – als Zeichen für ein

vielfältiges Mainz. Die Draginvasion-Combo

zeigt mit ihrer glamourösen wie coolen Mitternachtsshow,

wie „Anders“ aussehen kann.

DJ Alex sorgt für den passenden Mix auf der

Tanzfläche. „Alleine feiert es sich schlecht -

let’s do it geMAINZam!“, meint Schwuguntia

zur CSD-Warm-up Party.

Die Mainzer Sommerschwüle findet übrigens

am 6. August statt. *bjö

5.5., Queer & Quirlig, Kulturei Zitadelle,

Zitadellenweg, Mainz, 17 Uhr

21.5., Ganz! Schön! Anders!, CSD-Warm-up

Party, Schon Schön, Große Bleiche 60 – 62,

Mainz, 23 Uhr, www.schwuguntia.de

Der rheinland-pfälzische Autor Jan Ranft ist Genussmensch

und kocht sehr gerne. Und da man ja weiß,

dass Liebe durch den Magen geht, schlägt sich das

auch in seinen beiden Anthologien „Himbeerjoghurt

mit Sahne“ und „Zitronenjoghurt mit Buttermilch“ nieder –

zwei Sammlungen von Kurzgeschichten, die queeres Leben

beschreiben, von Coming-out- und Coming-of-age-Erzählungen über deutsch-deutsche

Beziehungen bis hin zu Fantasy-Episoden und amüsanten Alltagsbetrachtungen. Unterhaltsam

geschrieben, manchmal mit bittersüßen Erkenntnissen garniert und gerne mit einem

Augenzwinkern gedacht. In Karlsruhe liest Jan Ranft zur besten Matinee-Zeit im Kaffeehaus

Schmidt – wer möchte, kann gleichzeitig Frühstücken. *bjö

29.5., Kaffeehaus Schmidt, Kaiserallee 69, Karlsruhe, 11 Uhr, um vorherige Reservierung

wird gebeten, www.kaffeehaus-schmidt.de

FOTO: RICH SERRA, WWW.RICH-SERRA.DE


RHEIN-MAIN NECKAR

15

FOTO: ALICE POISON

Der Kia EV6.

„Auto des Jahres 2022.“*

MAINZ

Bingo-Fieber

Bingo liegt im Trend: Das in den USA etablierte Lotteriespiel

spanischer Einwanderer wurde insbesondere in England zu

einem gesellschaftlichen Ereignis kultiviert. Die Regeln sind

kinderleicht: Bingo-Balls mit Ziffern werden gezogen, jede

gezogene Ziffer wird auf dem persönlichen Bingo-Spielschein

abgehakt. Wer zuerst alle Felder, oder alternativ ein vorher

ausgegebenes Muster seines Spielscheins, abgehakt hat, hat

gewonnen. Aber nicht vergessen: Lautes „Bingo“ Rufen gehört

unbedingt dazu – das besagt die Regel. In queeren Räumen

wird das Spiel gerne mit Dragshows ummantelt. Die Bar jeder

Sicht ist vorne dabei und präsentiert ihr Drag Bingo im Mai mit

einer Show von Alice Poison und Kym Tara Bell. *bjö

21.5., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, 19 Uhr,

www.barjedersicht.de

FOTO: HR/NORBERT KLOEPPEL

Jetzt für:

€ 41.990,‐

Kia EV6

58-kWh-Batterie RWD

NACHRUF

Sag beim Abschied

leise Servus …

Ende März ist die Travestie-Ikone des Rhein-Main-Gebiets

Gerda Ballon gestorben. Gerhard „Gerda“ Stein gründete

1985 in Mühlheim das Travestie-Theater „Gerda’s kleine

Weltbühne“ – in einer Zeit, als man als Homosexueller

noch öffentlich beschimpft wurde und die Stadt spezielle

Abgaben für das Travestietheater verlangte. Mit Beharrlichkeit

hat Stein über die Jahre hinweg nicht nur eine Bresche

für Travestie und queere Kultur geschlagen, sondern auch

ihr Theater über die Grenzen Mühlheims hinaus bekannt

gemacht; nicht zuletzt auch durch die „Rosa Wölkchen“-Faschingssitzung,

die auch beim hr zu sehen war. Inzwischen

auch von städtischer Seite wertgeschätzt, wurde Gerda’s

der Mühleimer Kulturpreis 2004 verliehen. Immer an Gerdas

Seite – auf der Bühne wie im Privatleben – war Jürgen Peusch

alias Jutta P.; die beiden heirateten 2007. Gesundheitlich angeschlagen

zog Gerda Ballon sich in den letzten Jahren mehr

und mehr aus dem Rampenlicht zurück und überließ Jutta P.

die Shows in Gerda’s kleiner Weltbühne. *bjö

Abbildung zeigt kostenpflichtige Sonderausstattung.

59 Jurymitglieder. 22 europäische Länder. 1 Gewinner.

Der vollelektrische Crossover Kia EV6 überzeugte

durch sein mutiges Design und seine technischen

Innovationen. Erlebe auch du jetzt den Kia EV6 oder

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Reduktionsgetriebe); 125 kW (170 PS): Stromverbrauch

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* Alle Informationen zur Auszeichnung Car of the Year 2022 unter

www.caroftheyear.org.

1 Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind

nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken

zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

2 Die Reichweite wurde nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren

ermittelt. Die individuelle Fahrweise, Geschwindigkeit,

Außentemperatur, Topografie und Nutzung elektrischer Verbraucher

haben Einfluss auf die tatsächliche Reichweite und können diese

u. U. reduzieren.


16 MANNHEIM

FOTO: MATTHIAS BECHER, QUEERTOUR

QUEER FESTIVAL

FOTO: QUEER FESTIVAL HEIDELBERG

QueerTour-Leiter Steffen Schmid

BILDUNG

QueerTour

zum

IDAHOBIT*

Für den Heidelberger Stadtguide

Steffen Schmid und

seine QueerTour Heidelberg ist

die Saison bereits gestartet:

Bis Oktober gibt es fast jeden

Monat einen Termin – im Mai

passenderweise zu IDAHOBIT*

am 17. Mai. Auf der gut zweieinhalbstündigen

Tour „kreuz

und queer“ durch Heidelberg

erfährt man Interessantes

und Wissenswertes über die

der Neckarstadt, ihre queeren

Persönlichkeiten, wichtige Orte

und Lokale sowie Berichte über

unbekannte Menschen, deren

Schicksale exemplarisch für

den Umgang mit Queers stehen

und daher erzählenswert

sind. Die Spanne reicht vom

Barock bis in die Neuzeit. Und

am Ende gibt’s für alle eine

süße Überraschung … *bjö

17.5., QueerTour Heidelberg,

Treffpunkt Karlsplatz, Heidelberg,

11 Uhr, Reservierungen

über www.queertourheidelberg.de

„We are everywhere“

Unter diesem Motto startet das diesjährige Queer Festival

Heidelberg, das im gesamten Mai queere Kunst, Kultur und

Bildung präsentiert.

Das Motto stammt aus einem Zitat aus dem

Jahr 1978 von Harvey Milk, dem ersten offenen

schwulen Politiker der USA und legendären

Bürgermeister von San Francisco.

Um mehr Sichtbarkeit queeren Selbstverständnisses

und queerer Selbstverständlichkeit

kümmert sich seit 2008 das Heidelberger

Queer Festival mit einer ganzen Reihe von

Veranstaltungen, die sich in diesem Jahr durch

den gesamten Mai ziehen.

Ein deutliches Zeichen setzen die Plakate in

der Heidelberger Innenstadt, die Motive des

diesjährigen Fotowettbewerbs des Festivals

zeigen. Künstler*innen waren aufgerufen,

Fotos zum Thema „We are everywhere“ einzureichen.

Die Arbeiten sind neben der Plakataktion

auch im Haus am Wehrsteg und im

Festivalzentrum Karlstorbahnhof zu sehen.

Dort wird zur Ausstellungseröffnung am 6. Mai

unter anderem Heidelbergs Oberbürgermeister

Eckart Würzner sprechen.

Musikalisch gibt’s mit der kanadischen Queer-

Ikone Peaches schon am 4. Mai den ersten

Knaller. Weitere Konzerthöhepunkte kommen

mit der Singer/Songwriterin Wilhelmine, DJ

und Produzent Kiddy Smile, der kolumbianischen

Sängerin Lido Pimienta oder der

amerikanischen Dark Wave Band Boy Harsher.

Einen Überblick über das Programm mit Kinofilmen,

Workshops, Performances und Diskussionsrunden

zu vielfältigen Aspekten queerer

Realität gibt die Festivalwebsite – unbedingt

durcharbeiten, um nichts zu verpassen! *bjö

4. – 28.5., Festivalzentrum Karlstorbahnhof,

Am Karlstor 1, Heidelberg,

www.queer-festival.com

O7, 20 (Quadrate), Mannheim

www.galileo-sauna.de

REVUE

Regenbogen-Benefizgala

Normalerweise lädt das Nationaltheater Mannheim am

1. Dezember zum Welt-AIDS-Tag zur Benefizgala. Wegen

Corona musste der Event im Dezember kurzfristig abgesagt

werden, aber das Team lässt nicht bis zum nächsten Welt-

AIDS-Tag auf sich warten: Die Gala findet nun am 17.5. statt, anlässlich

des IDAHOBIT*. „Das Nationaltheater Mannheim bleibt divers

und offen für alle“ heißt es dazu auf dem Flyer zur Veranstaltung. Auf der Bühne gibt es eine

abwechslungsreiche Revue mit Künstler*innen aus allen Sparten des NTM. Als Headliner und

Special Guest ist der queere Schauspieler und Comedian Marcel Mann (Foto) dabei. Die Erlöse

des Abends gehen an den Verein Benefiz Rhein-Neckar, der sich für Menschen mit HIV

und Aids engagiert. *bjö

17.5., Nationaltheater, Goetheplatz, Mannheim, 19:30 Uhr, www.nationaltheater.de

FOTO: ROBERT MASCHKE


FOTO: FREIBEUTER FILM

KINO

IDAHOBIT*: Große Freiheit

Anlässlich des IDAHOBIT* zeigt das Cinema Quadrat den

Spielfilm „Große Freiheit“. Für den schwulen Hans Hoffmann

bringt das Kriegsende 1945 keine wirkliche Befreiung: Bereits

unter dem Nazi-Regime wurde er wegen § 175 verhaftet; und

da der Paragraf weiterhin besteht, kommt er direkt vom KZ

ins Gefängnis. Obwohl er dort als „Perverser 175er“ gilt, befreundet

er sich mit dem wortkargen Mörder Viktor. Sebastian

Meises Film spielt fast ausschließlich im Gefängnis – und bleibt

trotz verstohlen-zärtlicher Liebesszenen und der sensibel

inszenierten Männerfreundschaft so bedrückend, dass zum

Glück keine Spur falscher Knastromantik aufkommt. Herausragend

sind die beiden Hauptdarsteller: Franz Rogowski als

Hans, und Georg Friedrich als grantelnder Viktor, der in Hans

einen echten Freund findet. *bjö

17.5., Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim, 19:30 Uhr,

www.cinema-quadrat.de

FOTO: CAFÉ SOLO

Let’s date

happy.

COMMUNITY

Café Solo trifft

Queer im Schloss

Das Team vom Café Solo plant derzeit fleißig an kommenden

Events; und weil man so lange auf die quirligen Feste

verzichten musste, gibt’s im Juni ein extragroßes Bonbon:

Die Café Solo Schiffsparty steigt am 18.6., und das kann

man sich gerne jetzt schon mal vormerken. Derweil hat

sich im Solo ein Stammtisch etabliert: Die Studierendengruppe

„Queer im Schloss“ trifft sich hier jeden Donnerstag.

„Hier finden junge LGBTIQA* aus der ganzen Welt

einen Safe Space, wo man sich bei einem Cocktail über

Erfahrungen und neue Projekte austauschen kann“, so

Alejandro vom Solo. *bjö

Café Solo, U4 15 – 16, Mannheim, www.facebook.com/

SoloMannheim/


18 STUTTGART

FOTO: P.JACOBS

Community

COMMUNITY

HOSCH LUSCHD?

Stuttgarter Bärentreffen

FOTO: PHOTOMENIA

VIOLON D’INGRES

Mit wechselnden Ausstellungen

bereichert die Galerie

50qm in der Stuttgarter Pfarrstraße

das Leonhardsviertel.

Hinter dem Projekt steckt

Stuttgarts Szene-Mutter und

inzwischen auch Kommunalpolitikerin

Laura Halding-

Hoppenheit. Im Mai wird

es besonders familiär in der

Galerie: Lauras Lebenspartner

Peter Jacobs stellt Skulpturen,

Fotografien und Zeichnungen

aus. Jacobs möchte seine

Kunst auf vielfältige Art und

Weise ausdrücken – in den hier

gezeigten Arbeiten beschäftigt

er sich mit Körpern.

5.5., Vernissage, Galerie

50qm, Pfarrstr. 15, Stuttgart,

19 Uhr

gratuliert

FOTO: TOM’S BAR

4 JAHRE TOM’S BAR

Die kleine, feine Bar im

Stuttgarter Leonhardsviertel

hat sich zu einem bunten

Ort der Stuttgarter Szene

entwickelt. Sie ist eines der

Projekte von Szene-Mutter

Laura Halding-Hoppenheit. Für

die gute Laune sorgt Barmann

Torsten, der sich schon auf die

Geburtstagssause freut – für

alle Gäste gibt’s anlässlich des

Geburtstags einen Tom’s Kuss

aufs Haus. Außerdem plant

Tom’s Bar einige Neuerungen:

Für die zweite Jahreshälfte

ist ein Umzug in neue Räume

geplant; aber keine Angst: Dem

Leonhardsviertel bliebt Tom’s

Bar erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

*bjö

27.5., Tom’s Bar, Pfarrstr. 13,

Stuttgart, ab 17 Uhr,

www.facebook.com/

Toms.Bar.Stuttgart/

Schon mächtig aufgeregt und voller Vorfreude sind die Stuttgarter Bären:

Vom 26. bis 29. Mai wird in der Schwabenmetropole zum Bärentreffen 2022

geladen; es ist das erste Bärentreffen seit 2019!

Obendrein ist das diesjährige Treffen das

15. Event der Gruppe in Stuttgart. Erwartet

werden wieder bärige Kerle und ihre Freunde

aus ganz Deutschland. Und für die hat sich

das Team ein abwechslungsreiches Programm

ausgedacht: Eine stramme Vatertags

Wanderung durch die Wälder des Stuttgarter

Westens mit anschließender Vesper, eine

Architekturführung durch Stuttgart oder ein

Besuch des Mercedes Benz Museums stehen

ebenso auf dem Programm wie Spaß im

Mineralbad Berg oder der Viva Sauna.

Auch die lokale Gastro-Szene wird miteinbezogen:

Kerl hat die Wahl zwischen einem

Karaoke-Abend im reBOOTS, Bärentratsch im

Rubens oder verschiedenen Schlemmerangeboten

in Stuttgarter

Restaurants, Cafés

und Bars. Insgesamt

13 Punkte zählt das

Programm der vier

Tage – langweilig wirds

da bestimmt nicht!

Ein Höhepunkt wird

die Bärendisko am

Samstag, die in diesem

Jahr im Fellbacher Klub

„Make“ steigt. Nach

kurzer S-Bahn-Fahrt

und kleinem Fußmarsch

erwartet

hier die Gäste

ein Bären-Eldorado

mit Klub,

Bar, Dancefloor

und einem

Außenbereich, der beschallt und teilweise

überdacht ist. Musikalisch steuern die von

der Lovepop bekannten DJs NT und Andy RX

ihren Mix aus Pop, Dance und elektronischen

Tunes bei. Wer Lust auf intensivere Gespräche

hat, kann sich im „Make“ in einen abgedunkelten

Raum zurückziehen.

Den Abschluss findet das Bärentreffen am

Sonntag mit einem gemeinsamen Brunch

und einem Quizabend im reBOOTS.

Alles in allem ein feines Programm – wer

sicher gehen will, nichts zu verpassen, sollte

sich vorab für seine Lieblingsevents anmelden;

für einige Angebote gilt eine begrenzte

Teilnahmezahl. *bjö

26. – 29.5., 15. Stuttgarter Bärentreffen

28.5., Bärendisko, Klub Make, Salierstr. 46,

Fellbach, 20 Uhr, Infos und VVK über

www.stuttgarter-baeren.de


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20 ESSEN & TRINKEN SPEZIAL

Hier geht’s um

Genuss

FOTO: KRAKENIMAGES, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Ob herzhaft und gutbürgerlich

oder edel und raffiniert,

Fisch, Fleisch oder vegetarisch,

vom Grill oder aus dem

Kochtopf: Auf den folgenden

Seiten haben wir eine ganze

Reihe von Tipps für vielfältige

kulinarische Freuden versammelt

– die Getränke dürfen

da nicht fehlen. Unser Essen

& Trinken Spezial macht Lust

auf Schlemmen und Genießen

– am besten zu zweit oder

gemeinsam mit den besten

Freunden. Zum Wohl und

guten Appetit! *bjö

ZÜNFTIG

Speisen wie die Klosterbrüder

Wer Lust auf eine deftige Mahlzeit

verspürt, ist im urigen Klosterhof im Gebäudekomplex

des Karmeliterklosters

unweit der Frankfurter Oper, Schauspiel,

Komödie und der Schmiere genau richtig.

Die Speisekarte orientiert sich gerne an

Leckereien aus der historischen internationalen

Klosterküche: Sie verrät uns, dass

FOTO: BJÖ

zum Beispiel gefüllte Rinderroulade in

Biersoße mit Rotkraut und Kartoffelklößen

eine Leibspeise des Baumeisters der

Benediktinerabtei Weltenburg war. Wem

das für einen Nach-Theater-Happen zu

mächtig erscheint: Viele Gerichte gibt es

auch als kleine Portion. Chef Maximilian

Schneider hat das Lokal im Dezember

übernommen: „Wir haben am Konzept

nichts geändert“, erklärt der gelernte

Koch, der in seiner Zeit vor dem Klosterhof

bereits als Küchenchef gearbeitet

hat. Sein Geheimtipp: Das Trappistenschnitzel

mit Schinken und Trappistenkäse

überbacken – und als Nachtisch

vielleicht einen Kaiserschmarrn? Auch

verschiedene Grüne Soße-Spezialitäten

auf der Tageskarte sollte man probieren.

Schneider empfiehlt außerdem das naturtrübe

Hausbier und die leckeren Klosterschnäpse

aus dem Europaklostergut

Aich am Wolfgangssee. Alle Fleisch- und

Wurstwaren bezieht der Klosterhof vorwiegend

aus einer ökologischen Familienmetzgerei

aus dem Hochtaunus. Serviert

werden die Leckereien im holzgetäfelten

Gastraum oder auf der gemütlichen

Terrasse, wo man sogar bis Mitternacht

draußen sitzen kann. *bjö

Restaurant Klosterhof,

Weißfrauenstr. 3, Frankfurt,

Mo – Sa 12 – 24 Uhr, Tel: 069 91399000,

www.klosterhof-frankfurt.de


ESSEN & TRINKEN SPEZIAL 21

FEINKOST

Mediterrane

Lust

FOTO: LAVI PERCHIK, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Die Frühlingssonne macht

Lust auf mediterranes

Lebensgefühl – gutes Essen

und Trinken gehört da auf

jeden Fall dazu. Kosmidis

Feinkost im Frankfurter

Westen bietet alles was

man dazu braucht, zum Beispiel

auch spritzige Weine

und Proseccos aus Italien,

Griechenland und Spanien.

Dabei ist Kosmidis nicht nur ein Großlieferant

für Frankfurter Gastronomen. Ein

Besuch im freundlich und hell gestalteten

Ladengeschäft lohnt sich: Hier finden

sich ausgewählte Spezialitäten soweit das

Auge reicht – aber eben auch für die private

Küche in haushaltsgerechten Portionen.

Beeindruckend ist die Wein- und Spirituosenabteilung

mit ausgesuchten Tropfen

für jeden Geschmack. Jetzt im Frühjahr

und Sommer ist die richtige Saison für

Roséweine. Die Weine aus blauen Trauben

überzeugen vor allem durch ihr frisches

Aroma; noch edler sind sie als Rosé-Sekt

oder -Champagner. Auf jeden Fall genau

das richtige für ein beschwingtes Glas im

Sonnenschein. Was viele nicht wissen:

Trotz ihrer Leichtigkeit haben Roséweine

nicht automatisch einen geringeren

Alkoholgehalt, erklärt Thomas Kosmidis.

Er bietet hauptsächlich Rosés aus Italien,

Spanien und Griechenland an, aber auch

französische Sorten findet man bei Kosmidis.

Tipp vom Chef: Ganz neu auf dem

Markt ist der Prosecco-Rosé, der insbesondere

in Italien bereits sehr beliebt ist.

Zusammen mit der Obst- und Gemüseabteilung

sowie der großen Auswahl an

mediterranen Spezialitäten, insbesondere

frischer Fisch, Scampi oder Tintenfisch

sowie Fleisch und leckere Wurstwaren,

eingelegte Oliven und Käse in allen Variationen.

Das gibt genügend Inspiration für

ein leckeres Grill- oder Frühlingsbuffet.

Und wenn‘s mit den Ideen hakt: Thomas

Kosmidis und sein geschultes Team helfen

gerne weiter, geben Tipps und zeigen die

besonderen Spezialitäten, die es vielleicht

noch zu entdecken gilt. *bjö

Kosmidis Feinkost,

Morsestr. 36 – 42, Frankfurt,

www.facebook.com/KosmidisFeinkost

GOURMET MARKT & DELI

GRÜNEBURGWEG 35

- W E S T E N D -

60322 FRANKFURT

ÖFFNUNGSZEITEN:

MO - FR 10 - 18 UHR

SA 10 - 16 UHR

KULINARISCHE GESCHENKBOXEN MIT STIL

FEINKOST - GESCHENKE - DELI

TELEFONNUMMER: 069 272 900 19


22 ESSEN & TRINKEN SPEZIAL

FOTOS: GOOSE GOURMET

GENUSSKULTUR

GOOSE

eine Frankfurter

Erfolgsgeschichte

Alles begann 2014 mit süßen und

herzhaften Waffeln, zubereitet und

verkauft vom sympathischen Liebespaar

Gökhan Kaba und Patrik Bruch in

einem gansgrauen Oldtimer-Foodtruck

auf Frankfurter Wochenmärkten. Heute

gehört zu GOOSE ein Cateringservice sowie

ein Feinkostgeschäft mit Mittagstisch.

Und den alten Truck gibt es immer noch!

Den gansgrauen Oldtimer, lange Zeit das

Erkennungszeichen der beiden passionierten

Gastronomen, kann man jederzeit für

Caterings buchen. Die heutige GOOSE-

Zentrale mit einem Eventmanager-Team,

einer Küche samt Spitzenköche-Team

sowie einem 300 Quadratmeter großen

Eventraum liegt inzwischen in den Adlerwerken,

unweit der Galluswarte. Genauso

behutsam und sorgfältig wie Gökhan und

Patrik selbst vorgehen, hat sich ihre Idee

über die Jahre weiterentwickelt: „Wir wurden

von den Kunden an unserem Wagen

öfters angesprochen, ob man uns mit

dem Foodtruck nicht auch mieten kann“,

erinnert sich Gökhan an

die Anfänge. Inzwischen

bieten die beiden Caterings

im Fullservice an: Von

Fingerfood- Büffets bis

zu exklusiven Menüs für

Events wie Geburtstage,

Hochzeiten, Sommerfeste

oder Firmentreffen kann

man sich von GOOSE auch

die komplette Veranstaltung

ausrichten lassen

– inklusive Location, Einrichtung,

Dekoration, Essen

und Trinken. Neben dem

eigenen schicken Eventraum

in den Adlerwerken

pflegen GOOSE gute Connections

zu weiteren spektakulären

Partnerlocations im gesamten

Rhein-Main-Gebiet: das Städelmuseum,

der „Out-of-Office“ Roofgarden, das Alte

Auktionshaus in Mainz oder das Gewächshaus

am Fürstenlager in Bensheim,

um nur einige zu nennen.

Seit 2020 betreiben Gökhan und Patrik

im Frankfurter Grüneburgweg außerdem

GOOSE Garden, ein Feinkostgeschäft mit

Leckereien aus aller Welt sowie einem

täglich frisch zubereiteten Mittagstisch

zum Vor-Ort-Verzehr oder zum Mitnehmen.

„Essen ist für uns Inspiration“,

erklärt Patrik zu GOOSE Garden. „Und wir

möchten hier Qualität und Ästhetik in

Einklang bringen“. Gleiches gilt natürlich

auch für den GOOSE Catering-Service:

Das „perfekte Catering“ beinhaltet neben

speziellen Wünschen der Kundschaft

immer auch die eigene Leidenschaft für

gutes Essen. „Selbst wenn wir zum Beispiel

asiatische Küche zubereiten, achten

wir immer darauf, trotzdem regionale

Zutaten zu verwenden“, erklärt Gökhan.

Der nächste Zweig des GOOSE-Unternehmens

steht ebenfalls schon in den

Startlöchern: Unter dem Titel „GOOSE

Goods“ folgt demnächst ein Feinkost-

Onlineshop.

Zur Gastronomie kamen die beiden als

Quereinsteiger: Gökhan arbeitete zuvor im

Marketing, Patrik im der Modebranche. Ihre

Passion für gutes Essen und gemeinsame

Dinnerabende mit Freunden haben sie

erfolgreich zum Beruf gemacht. Eben eine

echte Frankfurter Erfolgsgeschichte! *bjö

GOOSE Gourmet – Catering und Events,

Kleyerstr. 15, Frankfurt,

www.goosegourmet.de

GOOSE Garden – Feinkost, Geschenke,

Mittagstisch, Grüneburgweg 35, Frankfurt,

www.goosegarden.de


ESSEN & TRINKEN SPEZIAL 23

FOTOS: FISCH BRENNER, DE.FREEPIK.COM

Bekannt: Der Neon-Werbekabeljau

DELIKATESSEN

Chef Oliver Schulz

Fisch Brenner: Für Genuss-Angler

Die Frankfurter Institution für

Seefischhandel schreibt ihre kulinarische

Erfolgsgeschichte schon seit

128 Jahren: In der Frankfurter Altstadt

eröffnete Ludwig Brenner 1894 die erste

von sieben Verkaufsstellen. Unter leuchtendem

Neon-Werbekabeljau standen

die Kunden Schlange für die begehrten

Delikatessen.

Im Laufe der Jahre expandierte das Unternehmen

stetig. Seit 2018 sind deshalb der

Großhandel für Meeresspezialitäten sowie

die gastfreundliche Fischfeinschmeckerei

in Bad Vilbel-Massenheim zu Hause. In

architektonisch puristischem Ambiente

lädt Brenner’s Fischfeinschmeckerei zum

Einkaufen sowie zu genussreichen Pausen

im hauseigenen Bistro. Die meisten Fische

– wie Lachs, Thunfisch, Dorade oder Garnelen

– sind in hochwertiger Sushi-Qualität,

also sogar zum rohen Verzehr geeignet.

Leidenschaftliche Grillfans finden hier die

verschiedensten Edelfischspieße sowie die

legendär-leckeren Klassiker fertig zubereitet

– auch mit köstlicher hausgemachter

Marinade. Im Mai schmecken natürlich

Maischolle und original Holländische Matjes

einfach unwiderstehlich. Die aktuellen

Tagesempfehlungen bieten außerdem

Fischvariationen mit abwechslungsreichen

Beilagen. Echter Geheimtipp ist der megaschmackhafte

Pot-au-feu – denn nichts

verrät deutlicher, wie gut ein Restaurant ist,

als die hauseigene Fischsuppe.

In der Fischfeinschmeckerei kann man also

nicht nur maritime Finessen kaufen und

sich an der Frisch-Fisch-Theke persönlich

beraten lassen – man kann auch gleich im

Bistro vor Ort essen. Bei sonnigem Wetter

unter blauem Himmel draußen fehlt dann

eigentlich nur noch das Meeresrauschen …

Guten Appetit! *dr

Brenner’s Fischfeinschmeckerei,

Zeppelinstr. 5, Bad Vilbel,

Di – Fr 9:30 – 18 Uhr, Sa bis 14 Uhr,

www.fisch-brenner.de

Horst-Schulmann-Straße 3,

60314 Frankfurt am Main

www.kuechenplan.com


24 ESSEN & TRINKEN SPEZIAL

FOTOS: ST. KILIAN DISTILLERS

SPIRITS

ST. KILIAN

Whisky aus dem Odenwald

Ja, richtig gelesen: Mitten im Odenwald

befindet sich die traditionsreiche

Whisky-Destillerie St. Kilian. Andreas

Kreser erklärt die historischen Hintergründe

und gibt Einblicke in die Kunst des

Whiskybrennens. *bjö

Whisky wird in der Regel mit Irland

oder Schottland in Verbindung gebracht;

dabei liegt der Ursprung des

Whiskys genau genommen in Nahen

Osten, richtig?

Es wird angenommen, dass die Kunst der

Destillation aus dem asiatischen Raum in

den Nahen Osten kam und dann durch die

Kreuzzüge ihren Weg in die Klöster Irlands

und Schottlands fand. Über die Jahre hat

sich Whisky global etabliert, unterscheidet

sich allerdings regional.

Für den berühmten Scotch Single Malt

Whisky nutzt man ausschließlich gemälzte

Gerste, Hefe und Wasser. Das durch Fermentation

entstandene Bier wird zweimal

destilliert. Dies steht im Gegensatz zum

irischen Whiskey, welcher dreimal destilliert

wird. St. Kilian arbeitet nach dem schottischen

Prinzip. Unsere Pot-Still Brennblasen

wurden aus Kupfer in Schottland von Hand

gefertigt, auch unsere Washbacks – für einen

intensiveren Geschmack aus Holz gefertigt

– stammen aus Schottland. Neben

der schottischen DNA wurde die Bandbreite

deutscher Ingenieurskunst genutzt,

um einen unverwechselbaren Charakter

zu kreieren. Dies spiegelt sich auch in der

Experimentierfreude wider: Während man

in Schottland – durch strenge Regeln – auf

wenige Fassarten beschränkt ist, kann St.

Kilian deutlich innovativer und kreativer

arbeiten. Aktuell haben wir über 290

verschiedene Fassarten unter den circa

8.500 Fässern, dies reicht weit über die

standardmäßig verwendeten ex-Bourbon,

bzw. ex-Sherry Fässer hinaus. Wir nutzen

zum Beispiel eine Vielzahl von Fässern mit

verschiedenen Vorbelegungen (Süßweine,

regionale Weine, Liköre), Fässer verschiedener

Größen (von 20 bis 700 Liter) sowie

Fässer aus ungewöhnlichen Hölzern wie

Akazie, Maulbeerbaum oder Schweizer

Birnbaum.

Dass ihr mitten im Odenwald

Whiskys herstellt, entspringt einer

ähnlichen Tradition; wie ist St. Kilian

entstanden?

Im Auftrag des Papstes zog der irische

Mönch Kilian mit seinen zwei Begleitern

Kolonat und Totnan ins unterfränkische

Würzburg, um die Region zu christianisieren.

Nach Überlieferungen gelang ihm dies,

indem er das „Wasser des Lebens“, den

Vorläufer des heutigen Whiskys herstellte.

Der heidnische Frankenkönig Gosbert war

von dem Geschmack derart angetan, dass

die drei Mönche die Region christianisieren

durften, sofern sie weiterhin das alkoholische

Getränk produzierten. Die irische

Master Distiller Legende David F. Hynes,

ehemaliger Direktor der Brennereien

Kilbeggan und Connemara, übernahm die

Planung unserer Destillerie und brachte so

die Jahrhunderte alte Tradition der Whiskyherstellung

nach Deutschland.

Was sind eure derzeitigen Highlights?

Als größte deutsche Whiskydestillerie

konnten wir mit unseren Abfüllungen

schon zahlreiche internationale Preise

gewinnen und begeistern regelmäßig

Whiskyexperten und Einsteiger gleichermaßen.

Größter Erfolg bisher war die Auszeichnung

der Signature Edition Four als

Whisky des Jahres bei der London Spirits

Competition 2020 sowie die Auszeichnung

Whisky des Jahres für die Signature

Edition Eight bei den China Wine & Spirits

Awards. Jede Abfüllung unserer Signature

Edition Serie zeichnet sich durch eine

individuelle Fasszusammensetzung aus

und ist in limitierter Auflage verfügbar. Bei

der Jubiläumsausgabe - der Signature Edition

Ten – haben wir zudem verschiedene

Malzsorten verwendet, um hier ein besonderes

Geschmackserlebnis zu erzeugen.

Neben der Signature Edition kreieren

wir noch die Bud Spencer und Terence

Hill Whiskys, unsere Heavy Metal Edition,

Liköre auf Basis unseres Destillats sowie

exklusive Sondereditionen. Zudem kann

man sich bei uns den Traum des eigenen

Whiskyfasses verwirklichen: Wir bieten

eine Vielzahl verschiedener 30-Liter Fässer,

welche nach der Lagerdauer von drei

Jahren fassstark abgefüllt werden.

Das komplette Interview gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

St. Kilian Distillers, Hauptstr. 1 – 5,

Rüdenau, St. Kilian gibt’s deutschlandweit

im Spirituosenhandel und im

hauseigenen Onlineshop; auf der

Website findet man auch Termine

für Führungen und Whisky-Tastings,

www.stkiliandistillers.com


ESSEN & TRINKEN SPEZIAL 25

FOTOS: LEIB & SEELE 21WEST

GUTBÜRGERLICH

Leib & Seele:

Der „Ei gude, wie?“-Charme

Das Leib & Seele kennt man aus der Frankfurter Innenstadt;

bekannt ist es für seine leckeren Schnitzel-Gerichte und die

familiäre Atmosphäre. Im Senckenberg-Quartier in Bockenheim

hat nun ein zweites Restaurant eröffnet.

Seefeld Frankfurt | Scheffelstraße 1

60318 Frankfurt am Main | Tel.: 0 69/95 50 86 39

Restaurant & Biergarten

www.seefeld-frankfurt.de

willkommen@seefeld-frankfurt.de

F E I N K Ö S T L I C H E S A U S T I R O L ,

S A I S O N A L U N D I M M E R F E I N –

M I T H E R Z & G E N U S S !

Hochwertige Frankfurter Küche, die mit Bio-Produkten und

exzellentem Kochhandwerk alle saisonalen Möglichkeiten

für kulinarische Genüsse, inklusive veganer Küche nutzt und

zu fairen Preisen anbietet – dafür steht das Restaurant Leib

& Seele auch in seinem vor kurzem neu eröffneten Lokal im

Senckenberg Quartier. Zusätzlich zur üppigen Speisekarte

findet man auch eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte

sowie eine „Empfehlungskarte“, die hochwertige Fleischgereichte

sowie fangfrischen Fisch anbietet. Hier wird die Küche

kreativ und verlässt die hessische Hausmannskost. Genießen

kann man auch im für 150 Plätze angelegten Terrassenbereich

im hinteren,

ruhigen Teil des

Quartiers.

„Aufgrund der Lage

und der Größe des

neuen Lokals ist

das Leib & Seele

bei weitem nicht

nur der Treffpunkt

innerhalb

des Senckenberg

Quartiers, sondern

lädt Anwohner aus

Bockenheim und

dem angrenzenden Westend zu Frühstücken, Mittagessen,

Treffen zum Feierabend oder zum Abendessen ein“, erklärt

Inhaber Gerd Streit. „Der Grundgedanke ist, durch unser

‚familiäres miteinander‘ innerhalb unseres Teams und dem ‚Ei

gude, wie?‘-Charme Frankfurts unseren Gästen das Gefühl

zu vermitteln, dass sie nicht nur essen gehen, sondern etwas

für sich selbst tun – eben für Leib und Seele“. Dafür sorgt

auch die große Auswahl an Bieren vom Fass und ausgesuchten

Weinen sowie die leckeren Cocktails.

Das neue Lokal hat Zukunftsperspektive: „Der neue Standort

soll das neue Haus des Leib & Seele sein, da wir am alten

Standort nach über 30 Jahren, wenn man das Vor-Projekt

‚Lux‘ miteinrechnet, den Mietvertrag nicht verlängert bekommen“,

erklärt Gerd Streit. Auf zu neuen Ufern! *bjö

FISCHFEINSCHMECKEREI

GUTES & MEER: QUALITÄT AUS TRADITION – SEIT 1894

Leib & Seele 21West, Senckenberganlage 21, Frankfurt,

069 713768290, Mo – Fr 8 – 24 Uhr, Sa und So 10 – 24 Uhr,

www.leibundseele-frankfurt.de


26 ESSEN & TRINKEN SPEZIAL

FOTO: LOREY

FOTO: LOREY / KILNER

FRÜHLINGSBOTEN

Starke Stangen in Pink und Grün

Im Mai erlebt der Rhabarber seine Hochsaison: Ob als Kuchen, Kompott oder Sirup sind die

pink-grünen Stangen erfrischende Frühlingsboten. Bei Lorey findet man die richtigen Backformen,

Karaffen und Einmachgläser, um den Rhabarber-Auftritt stilvoll zu präsentieren.

Wer wusste, dass Rhabarber wie Artischocken

und Spargel kein Obst ist,

sondern ein Stangengemüse? Wir nicht.

Und ähnlich wie der Spargel ist auch die

Rhabarberzeit begrenzt: Von April bis zum

24. Juni, dem Johannistag, hat er Saison.

Beliebt ist das Rhabarber-Kompott, die

Stangen mit ihrem charakteristisch leicht

säuerlichen Geschmack lassen sich aber

auch wunderbar zu einer Tarte verarbeiten;

die pinken und grünen Rhabarberstangen

kann man dafür mit etwas kreativem Geschick

zu tollen geometrischen Mustern

auf dem Tarteboden arrangieren – viel zu

schade, um unter einer Schicht Streusel

zu verschwinden. Lorey empfiehlt dafür

die klassische Tarteform der französischen

Firma Pillivuyt oder – wer kleine Küchelchen

für ein Picknick backen möchte – die

Mini-Tarteförmchen von LeCreuset. Tipp:

Aus den Rhabarber-Schalen lässt sich ein

leckerer Sirup zubereiten, der aufgegossen

mit Sprudel oder anderen prickelnden

Getränken zum erfrischenden Frühlingsboten-Drink

wird. Besonders toll lässt

der sich im Vintage Getränkespender von

Kilner oder in der ovalen Karaffe von Eisch

servieren. All das plus eine große Auswahl

an Trinkgläsern, Karaffen, Getränkespendern,

Tarte- und Kuchenformen und

Einmachgläsern findet man natürlich bei

Lorey. *dr

Lorey, 1. Etage MyZeil, Zeil 106,

Frankfurt, www.lorey.de

Das Rezept für die leckere

Rhabarber-Tarte gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

DRAUSSEN

Der Hilton Wegbier-Kiosk

Wer kennt das nicht: Plötzlicher Heißhunger auf einen Snack

oder ein kühles Getränk? Meist hilft dann der nächste Kiosk –

und Cornering kommt ja gerade jetzt mit der warmen Jahreszeit

wieder in Mode.

Wer es etwas eleganter möchte, sollte

samstags oder sonntags auf der Terrasse

des Hilton Frankfurt City Center vorbeischauen.

Dort öffnet an Wochenenden der

Wegbier-Kiosk, hübsch in Regenbogenfarben

verziert, und versorgt Flaneure und

Spaziergänger*innen mit frisch gezapftem

hellem Fassbier oder einem Blonden aus

der Flasche. Natürlich gibt’s auch erfrischende

Soft Drinks, cremige Milkshakes

und für den kleinen Hunger Burger, Hot

Dogs und andere Snacks – alles to go

zum Mitnehmen oder zum Verzehr beim

Loungen auf der Hilton-Terrasse, inklusive

Blick ins Grün. Der Hilton Wegbier-Kiosk ist

FOTO: HILTON FRANKFURT CITY CENTER, CLAUDIA SIMCHEN

eine Kooperation

mit der Frankfurter

Brauunion,

die unter

anderem zur

CSD-Saison ihre

limitierte Bier-

Sonderedition

„FXXXXFXXXXR

Buntes“ mit Regenbogen-Etikett herausbrachte,

die es natürlich auch im Wegbier-

Kiosk gibt. Im Rahmen der Kooperation mit

dem Hilton wird es auf der Hotel-Terrasse

außerdem Live-Musik und DJ-Sounds

geben. Checkt das! *bjö

Wegbier-Kiosk auf der Terrasse des

Hilton Frankfurt City Centre, Hochstr. 4,

Frankfurt, Zugang auch über die Bockenheimer

Anlage, bei schönem Wetter

samstags und sonntags von 14 bis 20

Uhr, www.frankfurt.hilton.com


ESSEN & TRINKEN SPEZIAL 27

DESIGN

Zum Wohlfühlen:

echt.zeit.küche

Wer zu Hause für sich oder Freud*innen gerne kocht, weiß

um die Annehmlichkeiten einer schönen wie funktionalen

Küche. Die Designs von Sebastian Bachs echt.zeit.küche

sind inspiriert von handwerklich verarbeitetem Naturholz,

smarten Funktionen und einem ökologischen Lebensstil.

RESTAURANT und BIERGARTEN

FOTOS: TEAM7 / ECHT.ZEIT.KÜCHE

Schon seit 1936 wird im Klosterhof

nach alter Sitte deftig gebrutzelt und

gekocht. Im schönen holzgetäfelten

Ambiente lässt es sich urgemütlich

schlemmen und entspannen.

Aus Massivholz gefertigt vermitteln sie schon allein durch

ihr Material ein behagliches Gefühl und sind gleichzeitig eine

moderne Interpretation von klassischen Naturholzmöbeln.

Und sie haben es in sich: Variable Besteckeinsätze, eine

Kochmesserlatte mit Magneteinsatz, ein Tablarauszug für

Küchengeräte und passende Nischenelemente bringen effiziente

Ordnung. Ebenso durchdacht sind die herausnehmbaren

Boxen des Vorratsschranks. Sie sorgen für optimale

Belüftung ungekühlter Nahrungsmittel und erweisen sich

zusammen mit der antibakteriell beschichteten und feuchtigkeitsregulierenden

Wirkung des Naturholzes als perfekter

Lagerplatz für Obst und Gemüse. Die Kochinsel überzeugt

mit drei ergonomisch angeordneten Arbeitsbereichen, an denen

sie rundum zugänglich ist und damit mehrere Menschen

gleichzeitig arbeiten können. Da lädt man

sich doch gerne jemanden schon zur

Dinnerzubereitung ein! *bjö

Klosterhof am Karmeliterkloster

Weißfrauenstr. 3, 60311 Frankfurt, Tel. (069) 91 39 9000

www.klosterhof-frankfurt.de

Mehr Infos über

www.team7-home.com


28 KULTUR

DRAG

FOTO: HANS LECHNER

SHOW

GIRLS

Iconic

Vanessa P. feiert im Mai den

20. Geburtstag ihrer Showgirls-

Show. Im Interview erklärt das selbsternannte

„Chamäleon der Travestie“,

um was es eigentlich geht! *bjö

Vanessa, erkläre doch bitte allen, die

noch keine Showgirls-Show gesehen

haben, was die Showgirls sind!

Ich startete Showgirls in der Brotfabrik vor

20 Jahren als eine Plattform für Travestiekünstler

und solche die es noch werden

wollten. Damals gab es so etwas noch

nicht. Ich merkte nach kurzer Zeit, dass

meine Idee und mein Konzept mir Recht

gaben: Die Show fand ziemlich schnell eine

Fangemeinde. Der Erfolg gab mir Gelegenheit,

mit meinen Showgirls immer wieder

an neuen Ideen zu spinnen. Es entstanden

Showgirls Deluxe, der Showgirls Grand Prix,

angelehnt an den ESC mit verrückt inszenierten

Persiflagen und Publikumsvoting,

unser eigenes Musical„ die „Bettshow“ und

viele, viele andere Produktionen. Bis heute

ist Showgirls eine Travestieshow mit vielen

Talenten, individuell und originell. Die Mischung

zwischen den alten Hasen und den

Newcomern macht den besonderen Reiz

aus und war seit Beginn mein Motto.

Was sind die Vorteile als „alter Hase“

im Showgeschäft?

Ja, ja der alte Hase … Einer der Vorteile ist,

dass man sich einen Namen gemacht hat.

Man ist auch nicht mehr so hysterisch,

sondern macht sein Ding entspannter und

kann es eher genießen. Einerseits ist es

genial, weil man schon einiges erlebt hat

und einen so schnell nichts mehr umhauen

kann. Auf der der anderen Seite steht

man sich selbst im Weg mit bestimmen

Ideen und Vorstellungen, wie eine Produktion

zu sein hat.

Drag erlebt seit einigen Jahren ein

echtes Revival und wird derzeit

immer populärer. Bist du Teil des

„neuen“ Drag-Booms und wie unterscheiden

sich die jungen Drags?

Ich finde es großartig. Endlich mal was los

in good old Germany. Aber leider wird so

viel abgekupfert von unseren Kolleg*innen

aus den Staaten. Ich wünschte mir eher

was Eigenes. Viele orientieren sich an

RuPaul, dadurch schwindet so ein wenig

das Individuelle. Jede zweite Queen sieht

gleich aus. Ich kann manchmal nicht

unterscheiden, ist es Lulu oder Zsa Zsa ?

Es fehlt mir so ein bisschen Personality.

Aber grundsätzlich finde ich es toll, dass es

populärer wird, denn wir werden sichtbarer

für die Gesellschaft, so kommen Drag

Queens zum Beispiel auch in TV Werbespots

vor; sowas könnte gerne mehr sein!

Hast du dir für die Jubiläumsshow

„Iconic“ einen neuen Look zugelegt

– eine Mischung aus Cabaret und

Monroe?!

Um einen Look zu kreieren braucht es

keine Jubiläumsshow. Kreationen und

Styles werden innerhalb der verschiedenen

Shows mehrmals gewechselt, als

Chamäleon der Travestie hat man niemals

gratuliert

nur einen Style. Cabaret und Monroe

finde ich beides gut und sind natürlich

ins Repertoire aufgenommen. Danke für

die Anregung, eine Mischung daraus zu

erschaffen.

Was gibt’s sonst zur Jubiläumsshow?

Torten, Feuerwerk, eine

Revue mit allen Showgirls-Gästen

der vergangenen 20 Jahre?

Es wird eine Achterbahn der Gefühle und

ein Revuepassieren der letzten Jahre. Da

ich die Festhalle nicht bekommen konnte,

wird es eine kleine Runde auf der Bühne,

da kann man sich auf das Wesentliche

konzentrieren, denn es waren in 20 Jahren

über 80 verschiedene Künstler auf der

Showgirls Bühne. Was die Torten und das

Feuerwerk angeht, lasse ich mich gerne

überraschen. Cheers!

28.5., Iconic – 20 Jahre Showgirls,

Galli Theater, Hamburger Allee 45,

Frankfurt, 20 Uhr,

www.showgirls-frankfurt.com


KULTUR 29

WETTBEWERB

Drag Slam

Hier kommt der Drag-Nachwuchs zu Wort und Tat: Beim

Drag Slam steigen vor allem Drag-Neulinge in den Ring und

stellen sich dem Urteil des Publikums. Bewerben können

sich alle contestbereiten Queens. Pro Show werden sechs

Kandidat*innen eingeladen, alle weiteren Bewerber*innen

können zur nächsten Show kommen. Als Preise winken

250 Euro, ein Drag-Package im Wert von 50 Euro sowie

eine Beratung von Ursula Haas und ein Rabatt-Gutschein

für Cortes Wigs und Jazz Nails. Durch den Abend führt die

schlagfertige Giselle Hipps, unterstützt von Miss Jessica

Walker. Tipp: Im Anschluss an den Drag Slam steigt im Orange

Peel die Milk’n’Cream-Party, zu der alle Gäste des Drag

Slams herzlich eingeladen sind. *bjö

7.5., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 20 Uhr,

www.dragslam.de

FOTO: OVERLINE.TV

Beste Frankfurter Küche und Apfelwein

aus eigener Herstellung

www.bembelkultur.de / info@homburgerhof.com

069 95 41 62 42

Lohstraße 13

61118 Bad Vilbel

Reservierungen:

Tel. 06101-12 72 83

Öffnungszeiten:

Di–Fr: 11–22 Uhr,

Sa/So/Feiertag:

10–22 Uhr

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www.altemuehle.net

auch vegetarische und vegane Speisen

Frühstück • Mittag • Kaffee/Kuchen • Abendessen

NUR IN

FRANKFURT

ALTE GASSE 29

REVUE

Night Queens

Travestie, Komik und Parodie: Night Queens ist Frankfurts

erfolgreiche monatliche Dragshow mit Host und Gastgeberin

Jessica Walker. Für jede Revue holt sich die Mutter der

Frankfurter Drag-Szene drei Gast-Queens auf die Bühne. Im

Mai ist das Kelly Heelton, mit der als Schauspielerin, Sängerin,

Tänzerin und Entertainerin ein wahres Multitalent die Bühne

stürmt. André Kastell ist Vertreter der klassischen Travestie

und überrascht immer wieder mit Rollen und Charakteren

zwischen der Königin der Nacht bis zur biederen Hausfrau.

Miss Jazz Cortes ist das Küken der Mai-Truppe und mischt

Lipsync-Nummer mit Voguing- Einlagen. Mit ihren Shops

„Cortes Wigs“ und „Jazz Nails“ entwirft sie außerdem aufsehenerregende

Drag-Perücken und fantasievolle Nail-Art und

versorgt damit die hiesige Szene. *bjö

14.5., Moxy Frankfurt East, Hanauer Landstr. 162, Frankfurt,

20 Uhr, www.nightqueens.de

FOTO: OVERLINE.TV

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Unser Gold-Kombi-Angebot

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30 KULTUR

THEATER

AMERICAN SON

Der Broadway- und Film-Erfolg „American

Son“ steht ab dem 6. Mai auf dem Spielplan

des English Theatre.

FOTO: ZACH MENDEZ / @THEZACHMENDEZ

Die Ehe von Kendra und Scott, einer

erfolgreichen Psychologin und einem aufrichtigen

FBI-Agenten, scheint vorbildlich,

und auch ihr gemeinsamer Sohn Jamal

bekommt sein Know-how fürs Leben auf

einer der besten Privatschulen des Landes

beigebracht. Bis Jamal eines Abends

unerwartet verschwindet. Als Kendra eine

Vermisstenanzeige aufgibt, sieht sie sich

mit heftigem Alltagsrassismus konfrontiert:

Bei der Polizei ist man der Meinung,

Jamal gehöre zu einer Gang – allein weil er

ein schwarzer Jugendlicher ist. Im Verlauf

der Suche nach ihrem Sohn muss das

Elternpaar feststellen, dass ihre uralten

Differenzen bezüglich ihrer Hautfarbe und

Herkunft wieder aufbrechen.

Das English Theatre zeigt das Kammerstück

„American Son“, das bereits

erfolgreich am Broadway lief und auch

schon für den TV-Kanal Netflix ebenso

erfolgreich verfilmt wurde. Beim English

Theatre heißt es im Übertitel „An American

Tragedy“. *bjö

6.5., The English Theatre, Gallusanlage 7,

Frankfurt, 19:30 Uhr, das Stück ist bis

3. Juni zu sehen. www.english-theatre.de

PERFORMANCE

Tanz‘ die neue Ära

Auftritte und Performances sind Teil der

Ausbildung an der Frankfurter Hochschule

für Musik und darstellende Kunst

HfMDK – die Tanzabteilung präsentiert

mehrmals im Jahr verschiedene Abende

mit Tanzprogrammen.

„Dances for a new era” lautet der dramatische

Titel des neuesten Programms,

das Einblicke in unterschiedliche choreografische

Ansätze, Arbeitsweisen und

Handschriften gibt. Gezeigt wird zum

Beispiel eine neue Choreografie des

für seine ekstatischen Performances

bekannten österreichischen Musikers,

Tänzers und Choreografen Simon Mayer, Arbeiten

der HfMDK-Absolvent*innen Anton Valdbauer

und Sada Mamedova mit den Studierenden

sowie Ausschnitte aus Stücken von

Ivan Perez oder William Forsythe. Ein

abwechslungsreicher Tanzabend,

der facettenreich die Tanz- und

Spielfreude der nächsten Tanzgeneration

widerspiegelt. *bjö

20. – 22.5., Frankfurt LAB,

Schmidtstr. 12, Frankfurt,

19:30 Uhr,

www.tanzplattformrheinmain.de

FOTO: MACIEJ RUSINEK

FOTO: ANDREAS ETTER

BALLETT

Le Sacre

Das international erfolgreiche belgische

Choreographen-Duo Koen Augustijnen

und Rosalba Torres Guerrero

zeigt in seiner zweiten Arbeit für das

tanzmainz-Ensemble Igor Strawinskys

anarchische Komposition „Le sacre du

printemps“, in der eine Gruppe Männer

und Frauen dem Frühlingsgott ein

Menschenopfer in der Hoffnung auf

eine reiche Ernte darbringen, transportiert

in eine prosperierende Subkultur

des New Yorker und Londoner Nachtlebens;

auf der Suche nach Selbstbestimmung

und der eigenen Identität

werden gesellschaftliche Normen und

Geschlechterrollen hinterfragt und neu

bewertet, in der „Weihe“ liegt die neue

Freiheit. Auf der Bühne wird die gesamte

Compagnie zu erleben sein, am Pult

des Philharmonischen Orchesters des

Staatstheaters waltet Generalmusikdirektor

Hermann Bäumer. *mas

30.4., Staatstheater Mainz,

Gutenbergplatz 1, Mainz, 19:30 Uhr,

weitere Vorstellungen am 3., 6., 7.,

13., 15. (14 Uhr), 21., 31.5.,

www.staatstheater-mainz.com


KULTUR 31

FOTO: ROS KAVANGH

FOTO: JÖRG BRÜGGEMANN

„MÁM“: Tanz von Michael Keegan-Dolan und Teaċ Daṁsa aus Irland.

WIESBADEN

Das Berliner

Ensemble spielt

Brechts Dreigroschenoper.

Kultureller Hochgenuss:

INTERNATIONALE MAIFESTSPIELE

Nach zwei Jahren pandemiebedingten

Einschränkungen

können die Internationalen

Maifestspiele in Wiesbaden in

diesem Jahr wieder voll aufblühen: Über

900 Künstler*innen aus verschiedenen

europäischen Ländern wie Italien, Irland,

Polen, der Ukraine, der Schweiz, Österreich,

Spanien, Frankreich, Armenien,

Großbritannien und Deutschland sind zu

Gast und bieten äußerst abwechslungsreichen

Kulturgenuss aus allen Sparten.

Passend zur aktuellen Lage der Welt

liegt ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf

großen kunst- und geistesgeschichtlichen

Aufbrüchen, betont Intendant

Uwe Laufenberg in der Pressekonferenz

zum Festival. Ein Höhepunkt wird da

die Oper „Babylon“ von Jörg Widmann,

der gekonnt die babylonische Sprachverwirrung

in Musik umgesetzt hat.

Beschrieben wird eine Liebesgeschichte,

aber auch ein religionsgeschichtlicher

Bogen von der Entzweiung der Menschheit

vom Göttlichen bis zur aufgeklärten

Gesellschaft. Es singen unter andrem

Opernstars wie Otto Katzameier und

Ralf Rachbauer. Aber fehlen dürfen auch

nicht Klassiker wie die Oper „Der Freischütz“,

ein Schlüsselwerk der Romantik,

in der konzertanten Bearbeitung des

Freiburger Barockorchesters mit René

Jacobs, der sich auf Alte Musik und

historisch informierte Aufführungspraxis

spezialisiert hat, oder Brechts Dreigroschenoper

des Berliner Ensembles.

Im Bereich Tanz kann man sich auf die

international gefeierte Choreografie

„MÁM“ von Michael Keegan-Dolan und

der Irischen Company Teaċ Daṁsa freuen

– eine Mischung aus irischer Tradition und

zeitgenössischem Tanz, die erstmals in

Deutschland zu sehen sein wird. Viel Spaß

beim Durchforsten des Programms! *bjö

30.4. – 31.5., Internationale Maifestspiele,

Festivalzentrum Hessisches Staatstheater,

Christian-Zais-Str. 3, Wiesbaden,

www.staatstheater-wiesbaden.de/

internationale-maifestspiele/

3DVD &

3Blu-ray

ab 24. Juni

erhältlich!

2 CD

4 Vinyl (limitiert)

www.eurovision.tv · www.universal-music.de/eurovisionsongcontest

2 MC (limitiert)


32 KULTUR

UMDENKEN

ist angesagt

AUSSTELLUNG

FOTO: STUDIO OSSIDIANA

Studio Ossidiana, Variations on a Bird Cage, 2021, Installation

Die Ausstellung „Wandelmut“ im Museum Sinclair Haus in Bad Homburg möchte Mut machen zur gesellschaftlichen

und ökologischen Veränderung. Interaktion ist dabei gefragt.

Die Ausstellung findet auf zwei Ebenen

statt: Im ersten Stock Beispiele für gelebten

veränderten Umgang mit ökologischen

Systemen gezeigt. Die Architekten

Alessandra Covini und Giovanni Bellotti

alias Studio Ossidiana zeigen Modelle

vogelfreundlicher Architektur; Fotos dokumentieren

die Umsetzung ihrer Entwürfe.

Der Künstler Herwig Turk beschäftigt sich

seit über sechs Jahren mit dem Tagliamento,

einem Fluss in der oberitalienischen

Region Friaul, der zu einer der wenigen

nichtregulierten Flüssen Europas gehört.

Wie sich das Leben mit dem „wilden“ Fluss

gestaltet, dokumentiert er unter anderem

in Filminterviews mit Anwohnern.

Im Erdgeschoss wird’s konkreter: Im sogenannten

„Wandelsalon“ ziehen im Laufe

der Ausstellungsdauer unterschiedliche

Institutionen ein, die die Besucher*innen

spielerisch an Wandel und Veränderung

heranführen. Nach dem „Klimaparlament

Rhein-Main“, der „Ständigen Vertretung

sämtlicher Wesen und Unwesen“, steht ab

dem 11. Mai das Gärtnern im Mittelpunkt

des Wandelsalons – Akteure sind hier die

Mitarbeiter*innen des Museum Sinclair

Haus selbst. Dazu werden verschiedene

Begleitveranstaltungen angeboten;

zum Beispiel am 18. Mai unter dem Titel

„Das Grün, die Stadt und seine Parzellen“

zwischen 19 und 21 Uhr mit Texten und

Gesprächen zum Thema „Gärtnern in der

Stadt“. Empfehlenswert sind auch die

öffentlichen Führungen mit unterschiedlichen

Guides zu ausgewählten Schwerpunkten

der Ausstellung. *bjö

Noch bis 31.7., Museum Sinclair Haus,

Löwengasse 15, Bad Homburg, mehr

Infos zu Einzelterminen des „Wandelsalon“

über www.museum-sinclair-haus.de

AUSSTELLUNG

Grüner Himmel, blaues Gras

FOTO: WOLFGANG GÜNZEL

Die erfolgreiche Ausstellung im Frankfurter Weltkulturen

Museum ist verlängert worden und lädt auf eine erstaunliche

Entdeckungsreise.

Noch bis Ende August kann man hier ein

Phänomen entdecken: Obwohl rein naturwissenschaftlich

gesehen alle Menschen

Farben gleich wahrnehmen, benutzen

sie für ein und dasselbe Farb-Phänomen

nicht nur unterschiedliche – zum Teil auch

unterschiedliche viele – Wörter, auch Bedeutungen

und Assoziationen für Farben

variieren zwischen den Kulturkreisen.

Schon der Titel der Ausstellung „Grüner

Himmel, blaues Gras“ verdeutlicht das

Phänomen: In der japanischen Dichtung ist

oft von blauem Gras und grünem Himmel

die Rede; diese Zuschreibung stimmt mit

den europäischen

Sehgewohnheiten

nicht

überein. Das

japanische „aoi“

steht eigentlich

für „himmelblau“,

aber gleichzeitig auch für die komplette

Farbpalette zwischen grün und blau;

Gras wird zum Beispiel dann als „blau“

bezeichnet, wenn Nässe das Grün besonders

leuchtend erscheinen lässt. Eine

Ausstellung, bei der sich genaues Hinschauen

lohnt und zu der die zusätzlichen

Informationen des Begleitheftes oder einer

Führung insbesondere für ethnologische

Laien empfehlenswert ist. *bjö

Noch bis 22. August, Weltkulturen

Museum, Schaumainkai 29, Frankfurt,

www.weltkulturenmuseum.de


FOTO: ROLF K. WEGST

OPER

Jacks und

Ennis‘

unerfüllte

Sehnsucht

Internationale

Mai

fest

Brokeback Mountain, die zeitlose Geschichte

der Cowboys Jack und Ennis,

die im homophoben gesellschaftlichen

Umfeld Wyomings der 1960er

Jahre an unerfüllter Sehnsucht und

angstgetriebener Selbstverleugnung

scheitern, zählt dank Ang Lees preisgekrönter

Verfilmung von 2005 zu

den Klassikern der queeren Literatur.

Basierend auf ihrer eigenen Kurzgeschichte

hat Annie Proulx das Libretto

zur Veroperung des Stoffes durch

den 2020 verstorbenen Komponisten

Charles Wuorinen verfasst, die 2014 in

Madrid uraufgeführt wurde.

Bereits nach den ersten schroffen

Akkorden zeigt sich, wie herausfordernd

die der musikalischen Moderne zuzurechnende

abstrakte Komposition Wuorinens

für Ensemble und Orchester ist.

Der Wohlfühlfaktor der schwelgerischen

Verfilmung ist hier nicht zu erwarten.

Stattdessen wirkt die streng an der

Wortmelodie orientierte Musiksprache

expressionistisch-harsch und spröde,

gleichsam als Klang des mythisch verklärten

Berges als Ort der Sehnsucht,

die sich nie erfüllen kann. Intendantin

Cathérine Miville inszeniert Proulxs

Drama atmosphärisch dicht und, anders

als der musikalische Part es vermuten

lässt, bewusst lokalkolorisch illustrativ

und dadurch anrührend menschlich.

Leider gibt es nur noch zwei Gelegenheiten

für einen Besuch dieser lohnenswerten

Produktion. *mas

29.4. und 12.5., Stadttheater,

Südanlage 1, Gießen, 19:30 Uhr,

www.stadttheater-giessen.de

spiele

Gestaltung: formdusche.de

OPER

A Midsummer

Night´s Dream

FOTO: KIRINI KOPCKE

Schelmische Elfenzauber,

seidengesponnene Intrigen,

Verwirrungen, Verirrungen

und Verwechslungen: William

Shakespeare rührt in seiner

amourösen Märchenkomödie

um drei unglückliche Paare „Ein

Sommernachtstraum“ all die

dramaturgischen Zutaten durcheinander,

aus denen auch heute

noch jeder noch so abgeschmackte

Schwank gebraut wird. Dem britischen

Komponisten Benjamin Britten

gelang in seiner 1960 uraufgeführten

Version eine gleichwohl kongeniale

Bearbeitung, der aufgrund ihrer sinnvollen

textlichen Verknappung und der

sphärenhaft-überirdischen Orchestrierung

ein verdienter Platz im Repertoire

beschieden ist.

Während der vergangenen zwanzig

Jahre hat die Oper Frankfurt Brittens

Opernschaffen beinahe zur Gänze auf

die Bühne gebracht. Mit der Premiere

des „Sommernachtstraums“ im Bockenheimer

Depot schließt sich im Mai eine

weitere Lücke. Als Gäste sind unter

anderem der Countertenor Shabazi

als Oberon und der Schauspieler Frank

Albrecht als Puck zu sehen. *mas

11.5., Bockenheimer Depot,

Carlo-Schmid-Platz 1, Frankfurt,

19 Uhr, weitere Vorstellungen:

13. - 18.5., 20., 23. und 25.5.,

www.oper-frankfurt.de

Countertenor

Cameron Shabazi

Wiesbaden

30.4.— 30. 5. 22

Oper | Konzert |

Schauspiel |

Performance| Tanz |

Junges Theater


34 KULTUR

FOTO: UNIVERSAL, LAURA BECKER

ESC

FOTO: EUROVISION.TV / SVT

PUBLIC VIEWING:

ESC LIVE

Zum Schwejk, Schäfergasse

20, Frankfurt, 20 Uhr,

www.schwejk-frankfurt.de

ESC LIVE

Switchboard, Alte Gasse

36, Frankfurt, 20:15 Uhr,

www.switchboard-ffm.de

Malik Harris möchte für Deutschland mit seiner Power-Ballade „Rockstars“ überzeugen

Singt für Schweden: Cornelia Jakobs mit „Hold me closer“

FOTO: EUROVISON.TV / BOGDAN CHILLDAYS PLAKOV

Mahmood & Blanco singen „Brividi“ für Italien

ESC-SHOWTIME MIT LIVE-

STREAM UND DRAGSHOW

als Warm-up zur Goethe

Gönn Dir-Party, Studierendenhaus

Campus Bockenheim,

Frankfurt, 20 Uhr

ESC SHOW UND

LIVE-STREAM

mit Igitte von Bingen,

Chardonnay von Tain und

Alice Poison, Bar jeder

Sicht, Hintere Bleiche 29,

Mainz, 20 Uhr,

www.barjedersicht.de

GERMANY 12 POINTS

Vom 10. bis 14. Mai findet der diesjährige Wettbewerb

der europäischen Pop- und Rockschlager statt – it’s

Eurovision time again! Für Deutschland steigt Malik

Harris in die Arena des PalaOlimpico in Turin.

Mit seiner Power-Ballade „Rockstars“ und seiner Mischung aus

Pop, Rap, Folk und elektronischer Musik möchte Malik Harris beim

großen Finale des ESC am 14. Mai im italienischen Turin überzeugen.

Der leidenschaftliche Musiker hat sich das Spielen von

Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Bass selbst beigebracht und veröffentlichte

im August vergangenen Jahres sein Debütalbum. Ihm

persönlich bedeute der Song unglaublich viel, „der gerade in dieser

für uns alle weltweit so schwierigen Zeit einen Hoffnungsschimmer

bietet und gleichzeitig zeigen soll, dass wir alle im selben

Boot sitzen“, so der 24-Jährige über „Rockstars“. ESC-Experte

Bernd Ochs, Leiter der Regionalgruppe Frankfurt des Eurovision

Club Germany e. V., meint: „Malik Harris muss zeigen, dass er auch

auf der Bühne brilliert“; dann sieht Ochs eine sichere Platzierung

in der oberen Hälfte. „Nicht wenige Insider glauben, dass die

Ukraine in diesem Jahr den ESC zum dritten Mal gewinnen wird“,

so Ochs weiter. „Auch wenn ich das Lied ganz schrecklich finde,

verstehe ich, dass es zum einen Anhänger hat, aber zum anderen

sicherlich aus der aktuellen Sympathie heraus ganz weit vorne

landen wird.“ Weitere Favoriten der ESC-Insider sind die schwedische

Sängerin Cornelia Jakobs („alles richtig gemacht“) sowie

der Beitrag des ESC-Gastgeberlands Italien, Mahmood & Blanco:

„‚Brividi‘ ist eine moderne Ballade, in der die komplizierte Liebesbeziehung

zweier Personen beschrieben wird“, erklärt Bernd

Ochs. „Ein schwuler Bezug ist nicht von der Hand zu weisen.“

Mahmood hatte mit seinem Song „Soldi“ bereits beim ESC 2019

den zweiten Platz belegt. Let the votes begin! *bjö

14.5., Eurovision Song Contest,

Liveübertragung des Finales ab 20:15 Uhr über Das Erste.

Die ESC-Halbfinal-Shows am 10. und 12.5. gibt’s jeweils ab

21 Uhr live bei ONE zu sehen, www.eurovision.de

Regenbogen-Benefizgala

Ein glitzernder Galaabend aller Sparten zur

Unterstützung des Benefiz Rhein-Neckar e.V.,

der ehrenamtlich Hilfe für Menschen mit HIV

und AIDS leistet und Projekte zur AIDS-

Prävention fördert.

Engagieren Sie sich mit uns

und freuen Sie sich auf eine

regenbogenbunte Show mit

viel Musik, Charme und

Überraschungen!

Special Guest:

Marcel Mann

Di, 17.05.2022

Nationaltheater Mannheim

Am Goetheplatz

68161 Mannheim

Kartentel. 0621 1680 150

www.nationaltheater.de

© Robert Maschke


LESUNG

Bubikopf und Bleistift

Im Rahmen der Reihe „Frankfurt liest ein Buch“ präsentiert

SwitchKultur den Entertainer Jo van Nelsen, der in seiner

„Grammophonlesung“ Autorinnen der Weimarer Republik

vorstellt – eine spannende Auswahl meist unbekannter Texte

über die Frau der 20er Jahre. Eine Zeit des Umbruchs: 1918

bekamen Frauen das Wahlrecht und viele arbeiteten weiterhin

in den Berufen, in denen sie für die im Krieg kämpfenden

Männer eingesprungen waren. Mit dem aufkommenden Nationalsozialismus

fanden viele aufstrebende Autorinnen-Karrieren

allerdings ein jähes Ende. Zwischen den Texten gibt’s

Schellackschätzchen von Claire Waldorff, Marlene Dietrich

und Raie da Costa, live vom roten Koffergrammophon abgespielt.

*bjö

12.5., Switchboard, Alte Gasse 36, 20 Uhr,

www.frankfurt-aidshilfe.de/switchboard

FOTO: KATRIN SCHANDER, FOTOWERKSTATT-SCHANDER.DE

KONZERT

Liederliche Lesben:

Held*innen wider Willen

KULTUR 35

Der Frankfurter Lesbenchor „Liederliche Lesben“ unternimmt

in seinem neuesten Programm „Held*innen wider Willen“ einen

Ausflug ins Fantasy-Genre: Eine Dorfgemeinschaft bunt zusammengewürfelter

Zwerginnen, Elfen und Amazonen lebt friedlich

im Wald zusammen – bis sie sich gegen zerstörerische Mächte gemeinsam

zur Wehr setzen muss. Die Bewohnerinnen verlassen das

Dorf und begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse, auf der viele

Aufgaben, Rätsel und Proben zu bestehen sind. Das Programm

wurde 2019 uraufgeführt und musste wegen Corona bis jetzt auf

seine Wiederaufführung warten. Enjoy! *bjö

8.5., Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt, 18 Uhr,

www.gallus-theater.de, www.liederliche-lesben-ffm.de

FOTO: LIEDERLICHE LESBEN

BROKEBACK

MOUNTAIN

Oper von Charles Wuorinen | Libretto von Annie Proulx

zum letzten Mal

12.05.22 | 19.30 Uhr

„enervierendes, kraftvolles und auf

ungewöhnliche Art faszinierendes

Musiktheater “

stadttheater-giessen.de


36 KULTUR

FILMFESTIVAL

Nippon

Connection:

„What she likes“

FOTO: NC22 CINEMA

Das Festival für aktuelle

japanische Filmkultur

steigt wieder mit echten

Kinovorführungen. Im

Programm finden sich auch queere

Themen, wie das schwule Comingout

Drama „What she likes“ von

Shongo Kusano.

Jun ist schwul. Sein inneres Coming-out

hatte der introvertierte Teenager schon

längst, allerdings weiß niemand um sein

Geheimnis: „Distanz bringt Sicherheit“

lautet einer seiner strengen Vorsätze, um

sich zu verstecken. Mit seinem „Boyfriend“

trifft er sich heimlich – offiziell

lebt dieser mit Frau und Kind. Als Jun

zufällig in einem Buchladen über seine

Mitschülerin Sae stolpert, offenbart sie

ihm eher unfreiwillig eine eigenartige

Leidenschaft: Sie schwärmt für schwulerotische

Mangas und träumt sich in eine

homosexuelle Fantasiewelt, ohne jemals

einen „echten“ Schwulen getroffen zu

haben. Jun ist fasziniert und wähnt in Sae

eine Verbündete. Und Sae hegt Gefühle

für Jun. Ohne zu ahnen, dass Jun schwul

ist, gesteht sie ihm ihre Liebe und Jun

lässt sich auf eine Beziehung ein – nicht

nur, weil er sie mag, sondern auch, um

seine Kumpels zufrieden zu stellen. Das

geht nicht lange gut …

Eindringlich und gefühlvoll beschreibt

Regisseur Shongo Kusano, wie Jugendliche

mit ihren Sturm-und-Drang-Gefühlen

in der konservativen japanischen

Gesellschaft jonglieren müssen, um

wieviel schwieriger sich hier ein Coming-out

gestaltet und welches Maß an

Eigenkontrolle, Distanzierung und Selbstunterdrückung

nötig sind, um bloß nicht

unangenehm aufzufallen. Obwohl es zu

dramatischen Szenen kommt und sogar

das versöhnliche Ende eine bittersüße

Note enthält, ist „What she likes“ kein bedrückender

Film. Das liegt vor allem daran,

dass Jun und Sae selbstbewusst über sich

selbst hinauswachsen und der Film ein

starkes Plädoyer für die Liebe ist. *bjö

24. – 29.5., Nippon Connection

Filmfestival, Festivalzentrum Mousonturm,

Waldschmidtstr. 4, Frankfurt.

Die Filme werden außerdem in verschiedenen

Frankfurter Kinos gezeigt,

vom 30.5. bis 6.6. sind ausgewählte

Filme nachträglich als Nippon

Connection on Demand verfügbar,

Infos und alle Termine ab Mitte Mai

unter www.NipponConnection.com

FOTOS: LICHTER FILMFEST

EXPERIMENT

Lichter Filmfest: Queer Double Feature

Experimentelles queeres Kino bietet das

Lichter Filmfest im Rahmen seiner 15.

Jubiläumsausgabe. Der brasilianische

Kurzfilm „Venus in Nykes“ ist eine heiße

erotische Eskapade: Ein junger Mann

berichtet einer Psychoanalytikerin von

seinen geheimsten sexuellen Fantasien,

die die Ärztin schlichtweg überfordern. In

der Darstellung äußerst explizit lässt Regisseur

André Antonio Referenzen zu den

poetischen Filmen von Kenneth Anger

und Derek Jarman erkennen, unterlegt

seinen Film aber mit einem pulsierenden

Technosoundtrack. Obendrein spielt

Antonio sowohl die Rolle des Fetischisten

als auch die der Psychoanalytikerin. Ebenfalls

außergewöhnlich kommt der Film

des ägyptischen Regisseurs Mohammed

Shawky Hassan daher: In „Shall I compare

You to a Summer’s Day“, ein abgewandeltes

Zitat aus Shakespeares Sonetten,

vermischen sich queere Zuneigung,

nicht-normative Beziehungen, Poesie und

Pop zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk,

inklusive eines griechischen

Männerchors, der die unterschiedlichen

Geschichten des Films besingt. Beide

Streifen werden als Double-Feature gezeigt.

*bjö

12.5., Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6,

Frankfurt, 21:45 Uhr,

www.lichter-filmfest.de


COMING-OF-AGE

Ciné Club: Lola und das Meer

Die 18-jährige Lola ist mit ihren pinkfarbenen Haaren eine

auffällige Erscheinung. Sie steckt mitten in ihrer Ausbildung

zur Veterinär-Assistentin als ihre Mutter Catherine stirbt.

Damit kehren Lolas familiäre Probleme zurück – vor allem

mit ihrem Vater Philippe, der seit Lolas trans* Coming-out

den Kontakt zu seinem ehemaligen Sohn abgebrochen hat.

Chaterines letzter Wille besagt, dass ihre Asche in den Dünen

ihres Elternhauses an der belgischen Küste beigesetzt

werden soll – und zwar von Vater und Tochter gemeinsam.

Lola ist entschlossen, den letzten Wunsch ihrer Mutter zu

erfüllen. Vater und Tochter machen sich eher widerwillig auf

die Reise. Mya Bollaers wurde für die gefühlvolle Darstellung

der Lola als erste offene Trans* Person mit dem belgischen

Filmpreis Magritte ausgezeichnet. Das Cinema Quadrat

zeigt den Film in seiner Reihe Ciné Club. *bjö

19.5., Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim, 19:30 Uhr,

www.cinema-quadrat.de

FOTO: SALZGEBER

FOTO: SALZGEBER

FAMILIE

queerfilmnacht: Eine total

normale Familie

KULTUR 37

Die 11-jährige Emma glaubt, dass ihre Familie wie alle anderen ist.

Bis sich ihr Vater als trans* outet und fortan als Frau lebt. Zuerst

stürzt für Emma eine Welt zusammen – sie braucht Zeit, um

mit der neuen Situation umgehen zu können. Doch je mehr sich

Emma mit der Idee ihres Vaters als elegante Agnete anfreundet,

entsteht eine ganz neue Tochter-Vater-Beziehung. Und Emma

lernt, dass Veränderungen vielleicht das „normalste“ der Welt sind.

Regisseurin Malou Reymann zeichnet ihr Familienportrait mit Feingefühl

und Humor, was den dänischen Film zu einer besonderen

Familien-Tragikomödie macht. Zu sehen in der queerfilmnacht im

Mai. *bjö

10.5. Cineplex Mannheim, 18.5. Mal seh’n Kino Frankfurt, 25.5.

im Delphi Arthaus Stuttgart, 27. und 28.5. im Kommunalen Kino

Weiterstadt, weitere Termine über www.queerfilmnacht.de


38 PARTY

FOTO: C. LORENZ, DRESDEN

JUBILÄUM

25 Jahre LFCD e. V. und 30 Jahre BUNKER

Wir gratulieren zu diesem

schwulen Doppelgeburtstag!

Die Männer vom Leder- und

Fetischclub Dresden e. V. und

das Team vom BUNKER feiern jahrzehntelangen

Community- und Partyerfolg.

Und das wird vom 20. bis zum 22. Mai groß

in Dresden gefeiert: „Los geht’s Freitagabend

bei uns im BUNKER, Samstag gibt’s

tagsüber eine große Stadtrundfahrt im

Doppeldeckerbus, und das Highlight wird

die große Fetischparty am Samstagabend

ab 21 Uhr im Klub Arteum, in dem bis zu

800 Leute feiern und Spaß haben können.

Dort gibt es eine Lounge-Zone, einen

Dancefloor mit drei DJs und einen Cruising-Bereich“,

so David Zastrow vom LFCD

via E-Mail. „Sonntag lassen wir dann alles

bei einem ausgiebigen Brunch ausklingen,

und abends gibt’s noch die Abschlussparty

im BUNKER.“ Über die Geschichte

des Klubs und der Location erzählt er auch

etwas: „Bereits 1991 hat sich eine Gruppe

innerhalb der Aids-Hilfe Dresden in den

Kellerräumen der Aids-Hilfe getroffen und

somit wurde der BUNKER, unser Vereinslokal,

geboren. Der Leder- und Fetischclub

Dresden e. V., früher nur Lederclub

Dresden e. V., wurde 1996 gegründet, 1997

sind wir dann in unseren neuen BUNKER in

die Dresdner Neustadt gezogen.“ Schwule

Fetische aller Art haben hier ein Zuhause

gefunden: Sportswear, Leder, Gummi und

Neopren, Pup Play, Scally, aber auch Unterwäsche,

Bären und Workwear … *rä

geburtstag.lfc-dresden.de

BRANDNEU

GurLZzz Girl-Power

Frauenpartys sind in Frankfurt rar gesät. GurLZzz will

das ändern: Die neue monatliche Party in Frankfurt

für Lesbians* and Friends* geht im Mai in die zweite

Runde. Und mit Käry steht hier eine erfolgreiche

DJane an den Decks, die mit ihrem Mix aus aktuellen

Mainstream-Chart-Tunes und tanzbaren Electrobeats

schon seit Jahren Resident-DJane der monatlichen

Partyreihe „Buntes Rauschen“ in Karlsruhe ist. An ihrer

Seite steht Lisa La Vocal, die seit 2012 mit insbesondere

Electro und Hip Hop die Szene aufmischt, aber auch

Chart- und Club-Hits, 90er Kracher und Reggaeton

in ihre Playlist packt. Das Talent hat sie übrigens von

ihrem Vater geerbt, der auch schon als DJ unterwegs

war. Gute Mischung, gute

Stimmung, guter

Termin. *bjö

21.5., Orange

Peel, Kaiserstr.

39,

Frankfurt,

22 Uhr,

www.

gurlzzz.de

FOTO: GURLZZZ

STUDIPARTY

Goethe und die Golden Twenties

Wie das zusammenpasst? Kein Problem: Die queere Studiparty „Goethe

Gönn Dir! (und die andern auch)“ feiert ihr Shutdown-Comeback

unter dem Motto „Golden Twenties“. Und da Kreativität und genderübergreifende

Lust hier zu Hause sind, kann man sich auf einen Abend

freuen mit flirrenden Charleston-Kleidern, glitzernden Fascinatern

und anderem opulentem Kopfschmuck, Zigarettenspitzen, burschikosen

schwarz-weiß-Kombinationen und allem, was zum Tanz auf

dem Vulkan passt. Wie immer gilt: alles kann, nichts muss, aber immer

mit Respekt. Für die passenden Sounds sorgt das DJane* Team Rose

Nylund, VivLaVul/Clit*Za und SÔNJAR. Tipp: Bereits vor der Party gibt‘s

eine Live-Übertragung des ESC, garniert mit Dragshows – ein fulminantes

Double-Feature! *bjö

14.5., Café KoZ, Mertonstr. 25 – 28, Frankfurt, 24 Uhr, ab 20 Uhr

im Studierendenhaus: ESC-Liveübertragung mit Dragshow,

www.facebook.com/GoetheGoennDir/

FOTO: TEAM GOETHE GÖNN DIR


FOTO: MILK’N’CREAM

POP

Das Land, wo Milch

und Honig fließt

Na, bei der Milk’n‘Cream geht’s eher um weltliche Genüsse:

Die Power-Party entwickelt sich zur offiziellen After-Sause

des Drag Slam, Frankfurts offener Bühne für Nachwuchs-

Drags, die in der Regel vor dem Milk’n’Cream-Partystart im

Orange Peel stattfindet. Drag Slam-Gäste sind herzlich eingeladen,

und natürlich sind auch alle Drags mit dabei – allen

voran Miss Jessica Walker, die das Hosting der Party übernimmt.

Und auch an den Decks steht im Mai eine Dragqueen:

Miss Delicious aus Köln weiß genau, wie sie mit ihrem Mix

aus Pop, Charts und House alle Perücken zum Fliegen und

Heels zum Klackern kriegt. Wie immer erste Sahne! *bjö

7.5., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 23 Uhr,

www.milkncream.de

PARTY 39

KINIKY

GRIND XXL Wonderland

Zu früh gefreut? Frankfurts queere

Dresscode-Party hatte ihr Comeback

für den 30. April geplant; nun wird

der sleazy Spaß auf den 25. Mai (Vorfeiertag!)

verschoben.

Bedeutet: Verlängertes Vorspiel bis

zum großen Bang! Also: Rein ins XXL-

Format auf drei Floors samt Playund

Outdoor-Area des Klubs K39;

so nennt sich der Zusammenschluss

der Locations in der Kaiserstraße 39

(Orange Peel, der Outdoor-Innenhof

und Tokonoma Club im Basement).

Der Spirit der Party bleibt sexy, und

das heißt, Eintritt nur in Fetisch-,

Drag- oder Kinky Outfit – wer in

Jeans und T-Shirt kommt, zieht sich

einfach aus! Drinnen erwartet die

Gäste ein queeres Wonderland mit

lasziven Performern und viel Raum

zum Tanzen, Spielen und Forschen.

Musikalisch gibt’s Circuit, Tech- und

Progressive-House auf dem Hauptfloor

und House, Dance und Pop auf

den weiteren Floors. Als DJs sind

am Start: Sharon O’Love aus UK, DJ

Skippo aus Köln, DJ Hollywood Tramp

aus Hamburg (Foto), Drag DJane

Miss Onyx aus Mannheim sowie die

GRIND-Residents Mark Hartmann

und Dommy Dean. Sleaze me baby

one more time! *bjö

25.5., K39, Kaiserstr. 39, Frankfurt,

22:30 Uhr, Tickets im VVK mit

bevorzugtem Einlass über

www.grind-frankfurt.de

DJ Hollywood Tramp

FOTO: GRIND


40 PARTY

Party-Tipps

QUEER AM BOSPORUS

Die 1001 Oriental Night ist

nach wie vor Frankfurts

einzige Party, wo Orient und

Okzident musikalisch gemeinsam

auf dem Dancefloor

feiern. Für den einzigartigen

Mix aus orientalischem,

türkischem, arabischen und

westlichem Pop, verfeinert

mit Balkan-Beats, House,

R’n’B und Chart-Hits sorgen

Resident-DJ Kanun aus Köln

und Newcomer Mesut aus

Duisburg. Alle sind willkommen,

egal ob straight oder

queer, und genauso offen

soll es dann auch laufen. Wer

sich’s vormerken möchte: Die

1001 Oriental Night steigt

immer am zweiten Samstag

des Monats.

14.5., Orange Peel, Kaiserstr.

39, Frankfurt, 23 Uhr,

www.1001orientalnight.de

WILDSTYLE

JUBILIERET!

Geburtstagskind Lovepop Stuttgart

gratuliert

FOTO: LOVEPOP.INFO

FOTO: 1001 ORIENTAL NIGHT

DEEP HOUSE CLASSICS

Back on the Block ist DJ

Mr. Biró mit seiner neuen

Partyreihe „Deep”, die über

die Sommermonate exklusiv

im Yachtklub steigt. Aus

den Boxen pumpen House

Classics, neue Tunes und

treibende Electrobeats – eine

wunderbare Möglichkeit,

auf dem sich leicht mit den

Mainwellen schwankenden

Dancefloor in lauen Sommernächten

zu grooven. A deeper

love is in da house! *bjö

20.5., Yachtklub, Tiefkai am

Deutschherrnufer 12, Frankfurt,

22 Uhr

FOTO: BIRO

WIESBADEN

11 Jahre

Let’s Go Queer

Quasi als Warm-up zum CSD Wiesbaden feiert die

Party-Sause „Let’s go Queer“ Anfang Mai ihren

11. Geburtstag. Die Party des Vereins Warmes Wiesbaden

im Kesselhaus des Kulturzentrums Schlachthof in

der Nähe des Hauptbahnhofs öffnet regelmäßig ihre Tür für

eine bunte Gästeschar von überall. Genauso bunt ist auch der

Musikmix auf dem Dancefloor: Gay-Disco, Euro-Dance, Pop-Hits

und Elektro-Remixe. Das kommt an! Glückwunsch! *bjö

Die Lovepop-Stuttgart feiert im Mai ihren

14. Geburtstag. Nach Partys in Hamburg

und Augsburg kam das queere Partyvergnügen

2008 endlich auch nach Stuttgart

und sorgte mit seiner Mixed-Music-Playlist

und der dazu passenden, diversen „queer,

straight, whatever“-Policy für Furore. Und

da in den letzten zwei Jahren der Lovepop-

Geburtstag ausfallen musste, ist es nun an

der Zeit, richtig auf den Putz zu klopfen.

Partymacher Dirk freut sich schon: In der

Bar des White Noise sind DJane Käry und DJ

Matthew Black das Geburtstags-Team, das

mit Wildstyle Pop, Dance, Queer Classics

und Black Sounds rocken wird. Auf dem

Clubfloor des White Noise geht’s elektronischer

zur Sache: Dort ziehen die Romantica-Macherin

Femcat und der Lovepop-

Resident Martin Rapp (Foto) die Regler. Für

alle Gäste gibt’s außerdem Welcomedrinks

bis Mitternacht, Sweets, Giveaways und

eine ordentliche Jubel-Deko. Schon mal

vormerken: Im Sommer geht die Lovepop

wieder raus an die frische Luft und lädt vom

26. bis 28. August zu einem dreitägigen

queren Festival auf Fridas Pier. Aber jetzt

heißt es erstmal: Happy Birthday! *bjö

7.5., White Noise, Eberhardstr. 35, Stuttgart,

22 Uhr, www.lovepop.info/stuttgart

gratuliert

FOTO: KAMAIJ OGINO, PEXELS.COM, GEMEINFREI

7.5., Schlachthof, Murnaustr. 1, Wiesbaden, 23 Uhr, mehr Infos auf Facebook


ROCKPOP

Atomic for Queers and Folks

Hier trifft fetter Gitarrensound à la Nirvana oder Mando Diao

auf 80er Hits von Whitney und Cyndi, dazu gibt’s eine ordentliche

Portion uplifting Electro-Remixe und Glamour-Pop von

Madonna, Rihanna, Britney und Beyoncé – im Mai zusammengestellt

von Atomic-Macherin Trust.The.Girl und DJ-Gast

barbecute björn. Als extra-Bonbon präsentiert die Atomic-

Bühne zur Peak-Hour eine Power-Dragshow. Im Mai flippen

hier Giselle Hipps, bekannt als Moderatorin des Drag Slam,

und Feeby Fergison über die Bretter. Strike a Pose! *bjö

13.5., Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str. 45, Frankfurt,

23 Uhr, www.facebook.com/atomicvonherzen

25 Jahre LFCD e.V.

30 Jahre BUNKER

20.-22.05.2022

Dresden

3 Tage 4 Locations 5 Events

PARTY 41

FOTO: HIPPS

mit großer Fetischparty am

Samstag im angesagten

Club Arteum mit Dance

Floor, Cruising Area und

Lounge

Tickets nur online unter

geburtstag.lfc-dresden.de

Pure Gay Clubbing

Urban, cool, flirty und sympathisch – so kennt man die

Pure-Party im Klub Karlson. Dazu passt der Soundtrack aus

smoothen Grooves, elektronischen Beats und lässigen Poptunes.

Im Mai werden sie serviert vom DJ-Trio Mark Hartmann,

Vim und dem Berliner DJonas auf dem House-Mainfloor.

Der kuschelige Pop-Barfloor gehört DJ S.A.. Alle die bis

23 Uhr vor Ort sind, bekommen einen Free-Drink aufs Haus

– und dann immer schön locker aus der Hüfte raus. *bjö

21.5., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt, 22:30 Uhr,

www.facebook.com/PureGayClubbing

FOTO: HARTMANN


42 PARTY-RÜCKBLICK

FOTOS: OVERLINE.TV

JFC OSTER-

SHOW

MILK’N’CREAM

ATOMIC

PINK


PARTY-RÜCKBLICK 43

FOTOS: FD

Aktuelle Club- & Dance-Hits aus den Charts.

www.GAYFM.de

Jetzt kostenlos

downloaden

Jetzt ist es soweit: NORBERT, ex-Salt & Pepper, -Blue Angel,

-Comeback, -Tangerine, -Monte Carlo und -Hähnchengrill,

momentan noch im Babylon am Allerheiligen Tor beschäftigt,

geht im Mai in Rente. Wir wünschen alles Gute und vielleicht

sehen wir uns irgendwo mal wieder. (Foto 1). Im SCHWEJK

läuft alles gut, hier ein paar Schnappschüsse mit Jarmal und

den Jungs beim Feiern (Fotos 2 und 3). Und bitte daran denken:

Das Schwejk Schiff findet in diesem Jahr statt, und bitte

daran denken, frühzeitig Karten dafür zu reservieren, da es

immer schnell ausverkauft ist. Aus der Rubrik „Siggi on Tour“,

hier ist sie mit ihrer Gang zum Geburtstag in der KRAWALL-

SCHACHTEL (Foto 4); vorher wurde noch bei Torsten Dornberger

in der SCHÖNEN MÜLLERIN gegessen – empfehlenswert!

Hoffe, wir sehen uns alle bald wieder.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Frank

FRANKS

Szenebommel

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FRANKFURT

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FRANKFURT

SZENE

BARS

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Große Eschenheimer Straße

S

CENTRAL 9

Elefantengasse 11,

(069) 292926,

Mo-Do 20 – 2 Uhr,

Fr+Sa 20 – 3 Uhr,

bei Messen bis 4 Uhr.

Moderne, schlichte Bar:

blau und dunkel. Junges,

urbanes Publikum, beliebt.

Do 20 Uhr Mädelsabend

COMEBACK 1

Alte Gasse 33,

tägl. ab 17 Uhr, modernes,

gemütliches Ambiente,

regelmäßige Getränkespecials.

Geburtstags- und

Privatpartys mögl., Musikwünsche

EAST GRAPE

www.eastgrape.de

Louis-Appia-Passage 12,

(069) 17526232, Di-Do

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,

moderne, gesellige Weinbar

im Ostend: echt, ehrlich

und entschleunigt, 150

Weinsorten, Snacks, Wine-

Tasting-Abende

KRAWALLSCHACHTEL 13

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So

19-1, urig gemütliche Kneipe

für jung und alt in einem

der historischsten Gebäude

Frankfurts.

LUCKY´S 3

www.luckys-frankfurt.com

Große Friedberger Str. 26

(Arabella Passage),

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

(069) 284919, tägl. ab

15 Uhr, Kaffee, Kuchen,

Di + 2.Sa Karaoke, Mi

Longdrinktag, Do Cocktailspecial,

1.Sa Bearlounge

NA UND? 43

Klapperfeldstr. 16, täglich

ab 15 Uhr bis open end,

gemütliche Bar, nettes

Stammpublikum aller

Altersklassen, Raucherlokal

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Alte Gasse 34, Di-Sa

20-5 Uhr, junge Szenebar

im Herzen Des Bermudadreiecks

mit Gästen jeden

Alters

SCHWEJK 40

www.schwejk-frankfurt.de

Schäfergasse 20, (069)

293166, Di-Do 16 – 1,

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo

Ruhetag, wechselnde Deko,

buntes, kontaktfreudiges

Publikum jeden Alters, Mi

20-22 Uhr After-Work mit

halben Preisen

TANGERINE 11

Bleichstraße

Elefantengasse 11, tägl. ab

16 Uhr, gesellige, gemütliche

Bar mit gemischtem

Publikum

SWITCHBOARD 7

www.switchboard-ffm.de

Alte Gasse 36, (069)

40586817, Di-Do 19-24

Uhr, Fr 19-1 Uhr, Sa 20-24

Uhr, So 14-23 Uhr. Cafe

der AHF, Treffpunkt vieler

Gruppen. Gelegentlich Veranstaltungen.

Die Barleute

arbeiten ehrenamtlich!

Wechselnde Aktionen; So

14 Uhr Cream-Team (nicht

im Sommer). 1.+3. Di 15-18

Uhr Café Karussell für

Schwule ab 60.

Stephanstraße

Brönnerstraße

Töngesgasse

Berliner Straße

WEISSGOLD

www.weissgold-bar.de

Berger Str. 251, (069)

24742766, Mo-Do 17-0

Uhr, Fr+Sa 17-1 Uhr, So

17-23 Uhr, moderne,

gesellige Weinbar mit

Küche im Alt-Bornheimer

Kiez, im Sommer mit Terrasse,

große Auswahl an

Weinen, variantenreiche

Speisekarte mit Tapas,

POKÉ und mehr

LESBEN-BARS

LA GATA

Facebook: Club-La-Gata

Seehofstr. 3, (069) 614581,

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,

Fr+Sa 21 – open end,

So+Di geschlossen, Ricky

leitet Frankfurts legendäre

Lesben-Kneipe, in der auch

Schwule herzlich willkommen

sind

PARTYLOCATIONS

CLUB 78

www.club78.de

Europas langjährigste

schwul-lesbische 70er,

80er, 90er Party findet 5

bis 7 mal im Jahr statt

DELICIOUS

www.delicious-party.de

Neue, opulente House-

Party mit DJs und Show-

Acts, mehrmals im Jahr im

chicen Gibson Club, Zeil 77,

mitten in der City.

PURE GAY CLUBBING

www.facebook.com/

PUREgayclubbing

Zeil

Monatliche House-Party

im Klub On, Karlstr. 17,

urbaner, cooler Szenetreff

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

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Juni-Ausgabe der gab:

Große Eschenheimer Straße

S

13.5.2022

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

32

Hasengasse

Bleichstraße

Schäfergasse

Alte Gasse

Große Friedberger Straße

Elefantengasse

Stephanstraße

40

Brönnerstraße

45

Töngesgasse

3

Berliner Straße

Battonnstraße

RESTAURANTS/

CAFÉS

BEI FRAU NANNA

www.beifraunanna.de

Ernst-Achilles-Platz 3,

(069) 48000335, Tapas,

Mezze, Drinks and more,

modernes Ambiente,

cooler Hang-out

ESTRAGON

www.estragon-frankfurt.de

Jahnstr. 49, (069) 5978038,

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,

französische Küche mit

mediterranem Einschlag,

stilvolles Ambiente.

GRÖSSENWAHN

www.cafe-groessenwahn.de

Lenaustr. 97, (069) 599356,

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-

1 Uhr, Restaurant im Nordend

mit entspanntem Publikum

& familiärer Atmosphäre,

Reservierung empfohlen.

HUÉ

www.restaurant-hue.de

Schopenhauerstr. 5,

(069) 432500, täglich

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.

Hervorragendes vietnamesisches

und thailändisches

Restaurant, Sommergarten

GLUTENFREIE KAFFEE-

BAR BY ALEX

www.glutenfrei-byalex.de

Hanauer Landstr. 50

(069) 76025728, Mi-So

ab 9 Uhr, Alles glutenfrei:

Gemütliches Szenecafé mit

selbstgebackenen Kuchen,

leckerem Kaffee, außergewöhnlichen

Teesorten und

Weinen eines jungen Winzers

aus Rheinhessen.

THAI ART

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Konrad-Adenauer-Straße

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Kurt-Schumacher -Straße

Oeder Weg 61, (069)

90554820, tägl. ab 11:30

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Seilerstraße

Konstablerwache

Klingerstraße

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Uhr, frische, aromatische

und leckere Thai-Küche,

Gerichte auch zum Mitnehmen.

TAVERNE AMSTERDAM

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23,

So 13:30-22 Uhr, schwules

Restaurant mit gutbürgerlicher

Küche, reichhaltiger

Auswahl und sep. Raucherraum.

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Baumweg 12, (069)

432069, tägl. 16-24 Uhr,

Traditionelles Apfelweinlokal

mit hessischen Spezialitäten

SAUNEN

GAYSAUNA AMSTERDAM

www.gaysaunaamsterdam.com

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23

Uhr, So 13:30-22 Uhr.

Schwule Sauna für Männer

jeden Alters mit Restaurant,

Whirlpool, Turbobräuner

und Sommer-garten. Di-Fr

ab 15 Uhr Massagen, letzter

Freitag Gratis-Buffet.

METROPOL SAUNA 51

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Schäfergasse

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Bleichstraße, Aids-Memorial

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RADIO SUB

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(069) 95678004, queere

Radiosendung auf Radio X,

Mo 20-22, Wdhlg: Di, 11-13,

FM 91,8, Livestream auf

radiosub.de und in der

Mediathek radiox+7

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Uhr, Fr 9-14 Uhr, Anonyme

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9-21 Uhr, Sa+So 12-14 Uhr

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Uhr ohne Anmeldung, an

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Frankfurt und dagnä

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21243270, Aids- und STI-

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Theodor-Stern-Kai 7,(069)

63017478, Forschungs- und

Behandlungszentrum für

HIV am Universitätsklinikum.

ARBEIT & BERUF

VK FRANKFURT

www.vk-online.de

Verband schwuler

Führungskräfte

GAYFARMER

www.gayfarmer.de

bundesweite Organisation

der Schwulen und Lesben in

grünen Berufen

REGENBOGEN RÖMER

Lesben und Schwule in der

Stadtverwaltung,

Treff: 1.Mittwoch im Monat,

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4

BERATUNG

ANSPRECHPARTNER

BEI DER POLIZEI

www.polizei.hessen.de/

rainbow

Adickesallee 70, bei Diskriminierung

oder Gewalt

gegen LSBTIQ: Felicia

Krapp (069) 75566-777

und Alexander Brandau

(069) 75566-999, rainbow.

ppffm@polizei.hessen.de

GEWALTFREILEBEN

www.gewaltfreileben.org

Kasseler Str. 1A,

(069) 43005233,

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Personen sowie Beratung

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und Familie

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Ausländerrecht

Arbeitsrecht

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für Stricher,

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Beratung: Mo+Di 14-18,

Do 16-20, Mi+Fr nur nach

Vereinbarung. Tagesruhebetten:

Mo+Di 9-17, Mi+Fr

9-14, Do 9-19 Uhr

COMMUNITY

CSD FRANKFURT E.V.

www.csd-frankfurt.de

c/o Uwe Koppens,

Am Webergarten 4,

Bad Vilbel, das Orga-Team

des CSD Frankfurt

LSKH 44

www.lskh.de

Klingerstr. 6, (069) 2977296,

Lesbisch-schwules Kulturhaus.

Raum für Veranstaltungen,

Gruppen, Events,

Partys, Theater, Musik,

Spieleabende, Gespräche

TRANSMAIN

www.transmain.de

Klingerstr. 6, Gruppe für

Transmänner. Treff 1. Mi

19:30 Uhr im LSKH

ERMIS

www.ermis.de

Griechische Lesben und

Schwule

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FORUM

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Schwule Männer ab 40

CAFÉ KARUSSELL

www.schwule-seniorenfrankfurt.de/cafe-karussell

Alte Gasse 36, (069)

13387930, Offener Treff

für Schwule ab 60, 1.+3. Di

15-18 Uhr im Switchboard.

ROSA PATEN

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 40586835, Ehrenamtlicher

Besuchsdienst

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für ältere Homosexuelle

QUB – QUEER &

BEHINDERT

www.qub-frankfurt.de

Gesprächsgruppe für

Lesben, Bisexuelle und

Trans* mit Behinderung,

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,

LSKH, Klingerstr. 6

SPES

Selbsthilfegruppe für

Schwule mit Depressionen

und Ängsten,

spes_ffm@web.de,

Treff: 1. Do, 19:30 Uhr,

Switchboard, Alte Gasse

36

YACHAD

Queere Jüdinnen und Juden

in Frankfurt, lockerer Treff,

Austausch, Gemeinsamkeit,

Stammtisch: letzter So, 14

Uhr, Café Morcolade, Infos

über joan-aaron@gmx.de

FRAUEN

AFLR

www.aflr.de

Mertonstr. 26-28, (069)

79823095, Autonomes

FrauenLesben Referat. Do

18-20, im Frauenraum des

StudentInnenhauses

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

FrauenLesben-Sportverein.

Mehr Infos unter SPORT

BROKEN RAINBOW

www.broken-rainbow.de

Kasseler Str. 1a,

(069) 70794300,

Lesbische Anti-Gewalt-

Arbeit, Opferberatung,

Selbsthilfegruppen,

Vernetzung und Politik.

FRAUEN IN BEWEGUNG

www.fraueninbewegung.com

Baumweg 8 HH, (069)

4950710, Selbstverteidigung

und Gewaltprävention

von Frauen für Frauen und

Mädchen.

FRAUEN MUSIK BÜRO /

MELODIVA

www.melodiva.de

Roßdorfer Str. 24, (069)

4960848, Vernetzung von

musikmachenden Frauen

FRAUENVEREIN FÜR

SELBSTVERTEIDIGUNG

www.wendo.de

Baumweg 10, (069) 7411419,

Selbstbehauptungs- und

-verteidungskurse

LIBS 5

www.libs.w4w.net

Alte Gasse 38, (069)

282883, Lesben Informations-

und Beratungsstelle,

mehrere Gruppen für Lesben

verschiedenen Alters,

Mi, Do, Fr 14-19 Uhr: JuLe

- offener Treff für Mädchen

zw. 14 und 20 Jahren, Do

19-21 Uhr: Gruppe für junge

Frauen zw. 14 und 25 Jahren

LLL - LESBENARCHIV 44

www.lll-frankfurt.de

Klingerstr. 6, (069)

293044, Lebendiges

Lesben Leben im LSKH (2.

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi

17-20 Lesbische Literatur

und Filme in entspannter

Atmosphäre. So ab 16 Uhr

Frauentreffpunkt LesCafé

(Spiele, Infos, Gespräche)

NAHAL

libs.w4w.net

Hohenstaufenstr. 8, (069)

282883, Für Frauen liebende

Migrantinnen und

Flüchtlingsfrauen. 4. So

16-19 Uhr, Frauenschule

WIRTSCHAFTSWEIBER

www.wirtschaftsweiber.de

Netzwerk lesbischer Fachund

Führungskräfte

JUGEND &

FAMILIE

ILSE HESSEN

www.ilse.lsvd.de

(069) 94549616, Initiative

lesbischer & schwuler Eltern

KUSS41 55

www.kuss41.de

Kurt-Schumacher-Str. 41,

(069) 29723656, Queeres

Jugendzentrum. Café

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22

Uhr) und Beratung für

queere Jugendliche bis 27.

Ansprechpartner: Oliver

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:

our generation e.V.

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeterfrankfurt.de

Alte Gasse 36, (0172)

9602103, Treff 1.+3. Fr,

20 Uhr imSwitchboard

SCHLAU HESSEN 55

www.schlau-hessen.de

c/o our generation e. V.,

Kurt-Schumacher-Str. 41,

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt

zu

geschlechtlichen Identitäten

und sexuellen Orientierungen

für Schulklassen.

KIRCHE & GLAUBE

HUK FRANKFURT

www.huk.org

Frankenallee 150, (069)

5974376, Homosexuelle

und Kirche, Treff: 1. + 3. So

16 in der Friedensgemeinde

PROJEKT: SCHWUL UND

KATHOLISCH

www.psk-ffm.de

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:

1. So 18:30 Uhr in

der Pfarrkirche Maria Hilf

PROJEKTGEMEINDE (MCC)

www.projektgemeindefrankfurt.de

Eckenheimer Landstr.

90, Gottesdienste 1. + 3.

Sa 18 Uhr, Gethsemane-

Gemeinde

YACHAD

Treff für jüdische Lesben

und Schwule, Infos:

Yachad-Frankfurt bei

Facebook oder

joan-aaron@gmx.de

SPORT

FVV

www.fvv.org

Gartenstr. 145, (069)

21995890, Schwuler

Sportverein mit gut 30

Sportarten im Angebot

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

Spohrstraße 3, (069)

289060, FrauenLesben-

Sportverein mit vielen

Sportarten

GOC GAY OUTDOOR CLUB

www.gocrheinmain.jimdo.com

(069) 563456, Schwule

Wander- und Freizeitgruppe.

PINK TIGERS

www.schwarzgold.de

Wittelsbacherallee 6-12,

(0177) 3253690, Schwule

Showtanzgruppe. Training

Mo 20-22 Uhr in der Turnhalle

der Herderschule.

REGENBOGENADLER

www.regenbogenadler.de

Lesbisch-schwuler Eintracht

Frankfurt Fußball-Fanclub

VOLLESROHR

www.vollesrohr.de

Alte Gasse 36, (0173)

3225108, Freundeskreis

schwuler Motorradfahrer.

1. Di, 20h, Switchboard.

Touren und Trainings siehe

Homepage

POLITIK

AG QUEER

www.gruene-frankfurt.de

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe

des Kreisverbands der

Frankfurter Grünen, Kontakt:

kreisverband@gruenefrankfurt.de

LSU HESSEN

www.lsuhessen.de

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,

Lesben und Schwule

in der Union, Kontakt:

Landesvorsitzender.

Hessen@lsu-online.de.

LISL HESSEN

www.lisl-hessen.de

Liberale Schwulen und Lesben

(FDP), Landesverband

Hessen

DIE LINKE.QUEER HESSEN

www.die-linke-hessen.de/

lagqueer3

Große Seestr. 29, LAG der

Schwulen, Lesben, Trans-,

Bi- und Intersexuellen in

der Linken Hessen. Treff

3. Di 19:30 im Switchboard.

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www.spdqueer.spd.de

Hessen-Süd: (069)

299888140, Hessen-Nord:

Hessen-Nord@schwusos.de,

Arbeitsgemeinschaft für

Akzeptanz und Vielfalt

LSVD HESSEN

www.hessen.lsvd.de

3

P3

(069) 94549616, Lesbenund

Schwulenverband

STUDENTEN / UNI

FRANKFURTER SCHWULE

www.fs-gu.de

Mertonstr. 26 – 28, Studierendenhaus

Raum B102,

autonomes queerfeministisches

Schwulenreferat

VORLIEBEN &

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FLC – DER FETISCHCLUB

IM RHEIN-MAIN GEBIET

www-flc-frankfurt.de

Treff: 1. Mi, 20-22 im Lucky‘s

WIESBADEN

SZENE

BARS

BADHAUS.BAR

www.facebook.com/

christian.badhaus

Häfnergasse 3, Szene-Bar,

Di-Do 20-2, Fr+Sa 20-3

NARRENKÄFIG

www.facebook.com/

narrenkaefig/

Adolfsallee 44, tägl. ab 16

Uhr, gute Laune mit Bernd

TREND

www.trend-wi.de

Am Römertor 7, (0611)

373040, Bistro-Bar für Gays,

Lesbians und aufgeschlossene

Leute, Mo-Sa ab 16 Uhr

BUSINESS

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-KINOS

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www.sex-sinne.de

Rheinstr. 27, (0611) 5806766,

2

P4

Cahn-Garnier-Ufer

Friedrichsring

P5

Bismarckstraße

5

P6

Planken

Kunststraße

Mo-Sa 10-22. Erotikshop mit

Kino und Darkroom

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE WIESBADEN

www.aidshilfe-wiesbaden.de

Karl-Glässing-Str. 8, (0611)

302436, Beratung: (0611)

19411, Mo, Di, Do + Fr

10-14, Mo auch 19-21, Prävention,

HIV-Testangebote,

Rechtsberatung, Coming-

Out, TransAlive, Frauen,

Betreutes Wohnen, Rosa

Paten

COMMUNITY

Collinistraße

6

WARMES WIESBADEN

www.warmeswiesbaden.de

Stammtische, Jugend- und

Beratungsangebote, Partyreihe

„Let’s Go Queer!“,

Veranstalter des CSD,

Wanderungen, gesellschaftspolitische

Arbeit

uvm. Aktuelle queere Infos

im Telegram-Kanal: https://

t.me/WaWiPublic

LSBT*IQ-KOORDINIE-

RUNGSSTELLE

www.wiesbaden.de

Schlossplatz 6, (0611)

314048, Schnittstelle

zwischen Politik, Stadtverwaltung

und Community.

Beratung und Akzeptanzförderung

von LSBT*IQ

im Wiesbadener Rathaus,

Mo-Do 9:30-16:30, Termine

nach Vereinbarung.

BERATUNG

DIE BUNTE NUMMER

P7

(0611) 309211, Beratung bei

Fragen zum Coming-Out;

jeden Di+Do 19-21 Uhr

JUGEND & FAMILIE

BIRDS OF PRIDE

www.warmeswiesbaden.de/

jugendgruppe/

Offene Treffen für

LSBT*IQ-Jugendliche im

Alter von 14 bis 27 Jahren

4

Hebelstraße

20

Kaiserring

8

Goethestraße

Reichs

jeden zweiten Do von

18-20 Uhr, Jungbrunnen

- Haus der Jugendorganisationen,

Saalgasse 11.

SPORT

WAWI SPORTS

www.warmeswiesbaden.de/

sportangebote/

Lauftreff: Di 19 Uhr, Kurpark

Wiesbaden, weitere

Fitness-Angebote für

LGBTIQ* & Friends

POLITIK

REFERAT FÜR GLEICH-

GESCHLECHTLICHE

LEBENSWEISEN

www.hsm.hessen.de

Hessisches Ministerium

für Soziales und Integration,

Dostojewskistraße 4,

(0611) 817-0

LSU WIESBADEN

www.lsuhessen.de

Kreisverband der Lesben

und Schwulen in der Union,

Kontakt über stefanloewer@lsu-online.de

MAINZ

SZENE

BARS

CHAPEAU

www.chapeau-mainz.de

Kleine Langgasse 4, (06131)

223111, tgl. 18 Uhr-open

end, Stimmung bis tief in

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.

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Dominikanerstr. 5, (06131)

214750, Mo-Sa 9-23,

So 13-23. Gay-Erlebniskino,

8 Programme.

FUNTOY

www.funtoy.de

Friedrichsplatz

Frauenlobstr. 14a,

(06131) 3276883,

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,

Kino/Gloryhole

Seckenheimer Straße

Schwetzinger Straße

25

kanzler-Müller-Straße

Bassermannstraße

Kolpingstraße

Augustaanlage

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSBERATUNG LAND-

KREIS MZ-BINGEN

Große Langgasse 29,

(06131) 693334258, Beratung,

Aufklärung, kostenloser

HIV-Test.

AIDS-HILFE MZ

www.aidshilfemainz.de

Mönchstr. 17, (06131)

222275, Tel. Beratung

Mo 12-17, Di-Do 10-17

und Fr 10-15. Außerdem

betreutes Wohnen und

Präventionsarbeit

COMMUNITY

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www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29,

(06131) 5540165,

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.

Kulturzentrum, anonyme

Beratung nach tel. Vereinbarung

(0174) 4985286

oder per Mail beratung@

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff

und Kneipe

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ab 50, Treffen in der Bar jeder

Sicht, Termine online

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Selbsthilfegruppe für transidente

Menschen, Stammtisch:

4. So, 19 Uhr, Bar

Jeder Sicht, Kontakt über

info@sichtbar-mainz.de.

MEENZELMÄNNER

www.meenzelmaenner.de

Heinrich-Wothe-Str. 2,

(0171) 6840826, Schwullesbischer

Mainz-05-Fanclub

SCHWUGUNTIA

www.schwuguntia.de

PF 3643, Verein für Vielfalt

und Akzeptanz in Mainz,

Veranstalter der Sommerschwüle,

Tanzkurse, Wan-

derungen, Treff: 1.Di,

19:30 Uhr in der Bar

jeder Sicht

FRAUEN

ALLEFRAUENREFERAT

frauenreferat-mainz.de

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(06131) 3924713, Plenum:

Mo 18:30. Ausleihe Mo,

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.

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großer Bestand

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Kaiserstr. 59 – 61, (06131)

221263, Feministisches

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.

Frauencafé Mi

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,

20h Lesbengruppe.

Lesbische Mütter:

1. Sa 14 Uhr.

NKAL

www.netzwerkkatholischer-lesben.de

PF 2844, Netzwerk

katholischer Lesben

JUGEND & FAMILIE

ILSE MZ

www.ilse.lsvd.de

(06131) 3367075, Initiative

lesbischer und schwuler

Eltern. Treff 3. So.

J.I.M.

www.jugendinmainz.jimdo.com

Jugend in Mainz, Treff für

Jugendliche in der Bar jeder

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis

21 Jahre

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeter.org/

mainz

(06130) 207261, Treff 4. Di,

18 Uhr in der Bar jeder Sicht

ELTERNGRUPPE

Treff für Eltern von homo-,

bi- und transsexuellen Kindern

in der Bar jeder Sicht,

in ungeraden Monaten am

3.Di 19:30 Uhr

KULTUR

DIE UFERLOSEN

www.uferlose.de

(06131) 235671,

Schwullesbischer Chor.

SPORT

KDO KINDER DES OLYMP

www.kinder-des-olymp.org

Hintere Bleiche 29,

Schwullesbische Sportgruppe:

Badminton, Fußball,

Laufen, Nordic Walking,

Radfahren, Schwimmen,

Volleyball. Stammtisch in

der Bar jeder Sicht.

STUDENTEN / UNI

SCHWULENREFERAT MZ

schwulenreferat-mainz.de

Staudinger Weg 21, (06131)

3926851, Treff und Beratung:

Mi 18 Uhr

MANNHEIM

SZENE

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Mo-Do 17-0, Fr 17-3,

Sa 18-3, So 14-23, stylishe

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CAFÉ LEGENDÄR 21

www.facebook.com/

cafeLegendaer

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und vor Feiertagen 16-5,

So + Feiertag geschlossen,

Stimmungsvolle Raucherbar

mit gemischtem Publikum

jeden Alters, direkt am

Wasserturm

CAFÉ SOLO 3

www.facebook.com/

SoloMannheim

U4 15-16, Café-Bar,

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,

Mo Ruhetag, Terrasse mit

Blick auf den Neckar

CAFÉ KLATSCH 4

www.facebook.com/

CafeKlatschMA

Hebelstr. 3, (0621) 76049737,

Mo-Do 18-1 Uhr, Fr

18- mind.1 Uhr, Sa+So

16-mind.1 Uhr, gemütliches

Theater-Café und legendäre

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Sonntags Kaffeeklatsch

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Berliner Str. 17, (0621)

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Vita in abgefahren-gemütlichem

Ambiente. Exzellente

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FETISCH-BARS

JAILS

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Angelstr. 33, (0621),

8544146, Bar- und Cruising-Area

im MS Connexion-Komplex,

wechselnde

Fetisch-Partys, Do ab 17,

Fr+Sa ab 21, So ab 18 Uhr

PARTYLOCATIONS

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www.ponyclub-mannheim.de

T6, 14, (0621) 3974270,

Sa 22-o.e. Neuer Club (ex-

T6/Hans), Sa „Ponyclub“-

Party für Gays and Friends.

MIXED CLUB ACTION 2

www.club-action-disco.de

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So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa

22-12 Uhr. tgl. mixed Music

mit wechselnden DJs, am

Wochenende After Hour.

GAYWERK

www.gaywerk.de

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Mega-Gay-Party im Club

MS Connexion

SAUNEN

ATLANTIS SAUNA

www.atlantis-sauna.de

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(0621) 54590137,

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1

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Anonyme Beratung unter

(0621) 68567514.

AIDSHILFE HD

www.aidshilfe-heidelberg.de

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,

(06221) 19411,

Telefonberatung: Mo 10-14

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18

Uhr, Checkpoint: Anmeldung

über Aids-Beratung

Gesundheitsamt HD

ARBEIT & BERUF

VK RHEIN-NECKAR

www.vk-online.de

Mannheimer Regionalgruppe

des Netzwerks für schwuler

Führungskräfte und Selbstständige,

Stammtisch-Info

siehe Website

BERATUNG

PLUS BERATUNG

www.plus-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

3362110, Psycholog. Lesben-

und Schwulenberatung,

aktuelle Gruppen und

Angebote siehe Website

COMMUNITY

QZM 1

www.qzm-rn.de

G7, 14, (0157) 89044039,

Das Queere Zentrum in

Mannheim, Gruppentreff,

Veranstaltungen, offenes

Café (geplant)

CSD RHEIN NECKAR E.V.

www.csd-rhein-neckar.de

M2, 1, (0621) 21755,

CSD-Parade- und CSD-

Fest-Organisation

GAY & GREY

Gruppe für ältere junggebliebene

Schwule in

Mannheim / Ludwigshafen

/ Heidelberg. Treff: zwei Mal

im Monat, Infos über

gay.and.grey@web.de

LSBTI-BEAUFTRAGUNG

www.mannheim.de/lsbti

Rathaus E5, (0621)

293-2004 und 293-

2003, städtische Stelle

für LSBTI-Themen,

Ansprechpartner*innen:

Margret Göth, Sören Landmann.

OFFENES NETZWERK

LSBTTIQ

www.schlimm-online.de

Überparteiliche Plattform

von Vertreter*innen der

LSBTTIQ-Community

Mannheim (ehemals

SchLIMm)

KOORDINATIONSSTELLE

LSBTIQ+ HD

www.heidelberg.de/lsbtiq

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,

(06221) 58-15225,

städtische Stelle zur

Stärkung von Akzeptanz

und gleichen Rechten von

LSBTIQ* in Heidelberg,

Kontakt: Marius Emmerich

lsbtiq@heidelberg.de

ROSA KEHLCHEN

www.rosakehlchen.de

Gartenstraße 8, schwuler

Chor Heidelberg-Mannheim,

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus

Mannheim-Käfertal

FRAUEN

LESBENRING

www.lesbenring.de

Postfach 11 02 14, Heidelberg,

(0441) 2097137,

Dachverband für lesbische

Frauen, Lesbengruppen

und Organisationen.

JUGEND & FAMILIE

ILSE RHEIN-NECKAR

www.ilserheinneckar.

wordpress.com

Initiative lesbisch-schwuler

Eltern

KIRCHE & GLAUBE

HUK KURPFALZ

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche,

Regionalgruppe Kurpfalz

SPORT

MVD

www.mvd-mannheim.de

gegründet als „Mannemer

Volley Dolls“ bietet der

Verein Menschen der

LSBTT*IQ-Community in

der Rhein-Neckar Region

eine sportliche Heimat.

Abteilungen: Asian Sports,

Badminton, Fitness, Fußball,

Schwimmen, Volleyball

STUDENTEN / UNI

QUEER IM SCHLOSS

www.queerimschloss.

uni-mannheim.de

L9, 7, (0621) 1813380,

SchwuLesBische und

transidente AStA-Gruppe

VORLIEBEN &

FETISCH

LUG MANNHEIM

www.lugman.de

Postfach 102117, (0621)

1221765, Leder-Uniform-

Gummi-Club

DARMSTADT

BUSINESS

BEAUTY

HAIRLOUNGE BY EDDY

Bismarckstr. 21, Lengfeld,

(06162) 72339

BÜCHER

LESEZEICHEN

www.lesezeichendarmstadt.de

Liebfrauenstr. 69

SZENE

BARS

3KLANG

www.3klang-bar.de

Riegerplatz 3, (06151)

6698847, Mo 18-24, Di-Sa

10-1, So 10-24. Szene-Bar,

bunt gemischtes Publikum.

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.

So 10-15 Frühstücksbüffet

(Reservierung erbeten).

KULTUR

RADIO

GANZ SCHÖN QUEER

www.radiodarmstadt.de

(06151) 87000, Schwullesbisches

Radiomagazin,

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio

Darmstadt, UKW 103,4

(Antenne) oder 99,85

(Kabel)

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSHILFE

DARMSTADT E.V.

Elisabethenstr. 45, (06151)

28073, Beratung: Mo, Di,

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,

Fr 9-15 Uhr

COMMUNITY

QUEERES ZENTRUM

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt

In der Oetinger Villa,

Kranichsteiner Str. 81,

zwangloses Beisammensein

für queere Jugendliche

von 14 bis 27 Jahren, Di,

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:

jugend@vielbunt.org

VIELBUNT

www.vielbunt.org

Kranichsteiner Str. 81,

Queeres Zentrum Darmstadt,

Veranstalter des CSD,

der Party „Schrill & Laut“,

Jugend- und Beratungsangebote

u.v.m.

FRAUEN

FRAUENKULTUR-

ZENTRUM

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,

(06151) 714952,

2. So 10:30-13 Uhr Frauenfrühstück;

letzter Sa 21 Uhr

Frauendisco „tanzbar“

KIRCHE & GLAUBE

HUK DARMSTADT

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche

Regionalgruppe Darmstadt,

Treff: Das Offene Haus,

Rheinstr. 31

STUTTGART

SZENE

BARS / CAFÉS

BERNSTEIN

www.bernstein-stuttgart.com

Pfarrstr. 7, Di-So 16-1

GOLDENER HEINRICH

Leonhardtstr. 3, (0711)

66474733, tägl. 12-1

JAKOBSTUBE

www.jakobstube.de

Jakobstr. 6, (0711)

2238995, Tgl. 18-6 Uhr

LIEBLINGSMENSCH

www.facebook.com/

lieblingsmensch0711

Katharinenstr. 3, Mo-Do

12-0, Fr 12-3, Sa 15-3, So

15-0, gemütliche neue Bar

MONROES

www.cafe-monroes.de

Schulstr. 3, (0711)

2262770, Rustikalromantisches

Ambiente

und schöne Terrasse

REBOOTS

www.facebook.com/

rebootsstuttgart

Bopserstr. 9, Di-Do+So

17-1, Fr+Sa 17-3, gemütliche

Bar im Westernstil

RUBENS HOME

www.rubens-home.de

Geißstr. 13, (0711)

5532305, Di-Do 16-1,

Fr 16-3, Sa 14-3

TOM’S BAR

www.facebook.com/

Toms.Bar.Stuttgart

Pfarrstr. 13, Di-Sa 17-1

FETISCH-BARS

EAGLE

www.eagle-stuttgart.com

Mozartstr. 51, (0711)

6406183, Di 20-1, Fr

21-2, Sa 21-2, Lederbar,

Clublokal des LC Stuttgart

CLUB2B

www.club2B-stuttgart.de

Marienstr. 38c, Cruisingbar

K29

www.gaykeller.de

Blumenstr. 29,

(0711) 2333323

SAUNEN

SAUNA CLUB POUR LUI

www.pour-lui.de

Schmidener Str. 51, (0711)

9005391, tägl. 10-2 Uhr,

Sa bis 3 Uhr. Gaysauna in

Cannstatt

VIVA SAUNA

www.vivasauna.de

Charlottenstr. 38, (0711)

2368462, So-Do 14-24,

Fr+Sa 14-2, Gaysauna am

Olgaeck

SEXSHOPS &

-KINOS

BLUEBOX

www.blueboxstuttgart.de

Steinstr. 15, (0711)

4704841, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund

Heterokino auf zwei

Ebenen, mit Cruising Area,

Darkroom und Glory Hole

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Rotebühlplatz 1, (0711)

3514200, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne

Videokabinen, Kino, Gayzone,

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Shop im Tiefgeschoss bei

Dr. Müller

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5094400, Mo-Fr 10-21,

Sa 10-20, Video Lounge,

Samstag Gay-Day

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE STUTTGART

www.aidshilfe-stuttgart.de

Johannesstr. 19, (0711)

22469-0, umfangreiches

Beratungs- und Hilfeangebot,

Mo-Fr 10-12 und

Mo-Do 14–17 Uhr

POLITIK

LADS

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de

www.lads-bw.de

Antidiskriminierungsstelle

Baden-Württemberg im

Ministerium für Soziales und

Integration, Else-Josenhans-

Str. 6, (0711) 123-3990,

beratung@lads-bw.de

SPORT

ABSEITZ

www.abseitz.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, viele Sportarten

ZENTREN

ZENTRUM WEISSENBURG

www.zentrum-weissenburg.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, Mo-Mi+Fr 19-22,

Do 17-22, So 15-22. Stuttgarts

schwules Zentrum

BUSINESS

BÜCHER

ERLKÖNIG

www.buchladen-erlkoenig.de

Nesenbachstr. 52, (0711)

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Buchladen. Mo-Fr 10-19,

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50 HOROSKOP

HOMOSKOP

Mai 2022

VON BENJAMIN HOFMANN

Geburtstagskind des Monats:

TOM DALEY, 21.5.1994

Der britische Wasserspringer ist seit 2009 nicht nur der jüngste Olympiasieger

der Welt, er ist auch einer der wenigen Sportler, die sich während ihrer aktiven

Karriere geoutet haben. 2021 holte er erneut olympisches Gold. Seit 2017 ist er

mit den Oscar-prämierten Regisseur („Milk“) und Queer-Aktivisten Dustin Lance

Black verheiratet. *bjö

FOTO: JIM THURSTON, WIKI-COMMONS

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Dein inneres Barometer steht

auf heiter bis wolkig, das sorgt für angenehme

Gelassenheit und macht dir die

kommenden Wochen stressbefreit(er).

Trübere Tage sind schnell vergangen

und vergessen, denk immer dran.

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Carpe diem: Mit unerschütterlichem

Lebensmut bist du bestens

gewappnet für die Unwägbarkeiten der

Welt. Genieße das Hier und Jetzt, denn

dafür hast du hart und erfolgreich (an dir)

gearbeitet.

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Es lockt die Minne, es lacht

das Herz: Der Frühling ist da und treibt

dich ins Leben und die Natur. Unternimm

was, triff Freunde und genieße die

kleinen Freuden und großen Gelegenheiten

des (Liebes-)Lebens.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Wie wahr: Humor ist, wenn

man trotzdem lacht. Den Spagat zwischen

hektischen und ereignislosen

Tagen bewältigst du mit einer lockeren

Grundeinstellung und im Miteinander mit

Menschen, die dir wirklich guttun.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Dank Merkur löst du eine

Dauerkarte für die Fahrt auf dem Gedankenkarussell,

worauf du gern verzichten

würdest. Mach deine Sorgen nicht mit dir

allein aus und hole dir Rat ein, das rückt

deine Ansichten in ein anderes Licht.

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Venus macht dich gesellig und

spontan, da wird die Nacht schnell zum

Tag. Nutze deine motivierte Offenheit, um

neue Locations zu entdecken, neue Leute

kennenzulernen und genieße diese neue

Lust am Leben!

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Ruhigere Tage zeichnen sich ab,

an denen du mit gutem Gewissen eine

Auszeit einplanen kannst. Zwei, drei Tage

solltest du einfach tun oder lassen, auf

was du Lust hast – am besten mit stummgeschaltetem

Smartphone.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Wie Napoleon folgst auch du

deinem heiter funkelnden Stern, auch

wenn du ihn zeitweise am wolkenverhangenen

Himmel nicht sehen kannst. Ein

positives Lebensgefühl kann nichts so

leicht erschüttern – halte gut daran fest!

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

Im Mai bist du stressanfällig

und hast besser ein Auge auf deine

Gesundheit. Sorge für genug entspannenden

Ausgleich, dann wachsen sich

diese aufwühlenden Phasen auch nicht

zu handfesten Krisen aus.

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

Wer wagt, gewinnt. Die

Sterne meinen es im Lenz sehr gut

mit Wassermann-Singles. In Beziehungen

läuft es vor allem dann rund,

wenn einander Freiräume eingestanden

werden.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Du bleibst auf Erfolgskurs,

geleitet von Jupiter, der dir im Mai zu

beruflichen Durchbrüchen verhelfen

kann. Vertrau auf deine Stärken und

greife beherzt nach dem Glück, wenn

sich dir offensichtliche Chancen bieten.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Alles bleibt im Wandel: Es

wird Zeit, den Fuß von der Bremse zu

nehmen und richtig Gas zu geben. Lass

deine Zurückhaltung auf der Überholspur

hinter dir und wage den lang ersehnten

Neuanfang, im Kleinen oder Großen.

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MUSIK

NACHGEFRAGT

TASH SULTANA

„Es geht nicht darum, anderen zu gefallen“

Tash Sultana ist eher unprätentiös.

Nicht einmal für ihre

MTV Unplugged Session im

vergangenen Jahr im Chapel

Off Chapel in Melbourne hat sich die

Singer/Songwriterin extra aufgebrezelt.

Sie trägt eine bequeme Hose, darüber ein

weites, schwarzes Hemd. Auf dem Kopf

hat sie die für sie obligatorische Baseballkappe.

Statt mit Äußerlichkeiten beeindruckt

die Multiinstrumentalistin lieber

mit ihrem Talent und ihrem Händchen für

ausdrucksstarke Lieder.

FOTO: BEN MCFADYEN

„Blame It On Society“ hebt einen in

höhere Sphären. „Dream My Life Away“

hat eine verträumte Note. Da möchte

man sofort Kerzen und Räucherstäbchen

anzünden. „Greed“ verführt mit seinem

souligen Touch. Vor allem ist jedoch

bemerkenswert, wie schnell Tash Sultana

zum Beispiel bei „Coma“ die Gitarren

wechselt. Wenn die 26-Jährige eingangs

zur akustischen Gitarre greift, wirkt der

Song puristisch, fast zerbrechlich. Er

lässt der Stimme genug Raum, damit sie

sich in ihrer vollen Schönheit entfalten

kann. Später werden die Riffs fetter, die

Nummer driftet ins Epische ab.

Dieses Stück mag Tash Sultana am liebsten,

das erzählt sie im Zoom-Interview, für

das sie allerdings die Kamera abgeschaltet

hat. „Coma“ stammt aus ihrer Frühphase.

Damals setzte sie auf akustische Musik

– ohne dass jemand Notiz von ihr nahm.

„Erst als ich zur elektrischen Gitarre

wechselte, interessierten sich die Leute

bei meinen Straßenkonzerten für mich“,

erzählt sie. Dabei wurde ein Element

essentiell: ihre Loopstation, die ihr Vater

ihr zu ihrem 18. Geburtstag geschenkt

hatte. Sie brachte zum Beispiel ihren

Hit „Jungle“ hervor. „Plötzlich galt ich

als Looperin“, ereifert sie sich. „Dabei

finde ich gerade die Lieder am besten,

die meinen Gesang und die akustische

Gitarre in den Fokus rücken. Sie haben so

etwas Rohes, hinter ihnen kann ich mich

nicht verstecken.“

Hauptsächlich das Looping war allerdings

das, was Tash Sultana Vergleiche mit Ed

Sheeran einbrachte. Sie lacht, bevor sie

energisch klarstellt: „Wir spielen nicht

in derselben Liga. Ed Sheeran ist ein

Megastar, ich nicht.“ Das ist natürlich

tiefgestapelt. Zumindest in ihrer Heimat

hat die Australierin längst Popstarstatus.

Ihr Debüt „Flow State“ schaffte es 2018

auf Platz zwei der Albumcharts, „Terra

Firma“ schoss gut drei Jahre später auf

die Spitzenposition. Diese Platte nahm

Tash Sultana während der Pandemie

auf, außerdem produzierte sie ihr MTV

Unplugged Album während des Lockdowns

und mischte es sogar selber ab:

„Ich hatte Langeweile, darum musste ich

mich irgendwie beschäftigen.“

Ansonsten kümmerte sie sich in dieser

Phase um ihre Tiere, sie ging surfen oder

verbrachte Zeit mit ihrer Familie. Des

weiteren arbeitete sie an sich. „Man sollte

sein, wer man ist“, grübelt sie. „Um sich

tatsächlich des eigenen Ichs bewusst

zu werden, braucht man aber wohl ein

ganzes Leben.“ Eins hat sie immerhin

schon erkannt: „Es geht nicht darum,

anderen zu gefallen. Selbstakzeptanz

ist total wichtig.“ Gerade der LGBTQIA-

Community rät Tash Sultana deshalb:

„Liebt euch selber. Wer euch nicht so

annimmt, wie ihr seid, gehört nicht in

euren Freundeskreis.“ Da spricht die

Musikerin vermutlich aus persönlicher

Erfahrung. Was sie besonders stört, ist

das ewige Schubladendenken. „Es wird

viel zu viel gelabelt“, regt sie sich auf.

Oftmals auch noch falsch: „Ich bezeichne

mit nicht als nichtbinär, sondern als

genderfluid. Letztlich existiere ich aber

einfach als Person.“

*Dagmar Leischow


Harry’s House

Das neue Album von

HARRY STYLES

Ab dem 20. Mai überall


MUSIK

INTERVIEW

HE/ROs

FOTO: M. RÄDEL

Statement zur Diversität und gegen Homophobie

Wir telefonierten mit den

beiden Musikern Roman und

Heiko, die einst als „Die Lochis“

Social-Media-Rekorde brachen.

Seit letztem Jahr legen die Zwillinge

erfolgreich als HE/RO los. Gerade

erschien ihr Album „Teen Star

Dilemma“.

Definiert der Titel des Albums auch

gleich die Zielgruppe?

Roman: Nein, unsere Fans sind mit uns

älter geworden, sind nun auch keine

Teenager mehr. Die sind die Allerliebsten,

aufgeklärt und tolerant.

Heiko: Der Albumtitel beschreibt eher

das Klischee unseres früheren Lebens,

aber auch die Entwicklung, die jeder

auf dem Weg zum Erwachsenwerden

durchmacht.

„F___ U“ ist ein sehr ungewöhnliches

Liebeslied, oder? Eher eine

toxische Person, die da angehimmelt

wird, oder?

Roman: Fuck you! Ja, man kann manchmal

einer Person nicht widerstehen,

obwohl man weiß, dass sie einem nicht

guttut. Aber man hat eben immer wieder

eine geile Zeit zusammen! Dieser Song

hat etwas total Naives, er beschreibt den

Zustand der rosaroten Brille … (lacht)

Heiko: Gift kann so lange guttun, bis

es nachlässt. Man verliebt sich nach

Scheißsituationen immer wieder neu.

„Kuss an Dich“ hat das Zeug zum

Partykracher. Wie ist es entstanden?

Roman: Das Lied geht nicht an einen

Menschen.

Heiko: Es ist eine Hymne an die Leichtigkeit,

geschrieben 2021, als alle wegen

COVID-19 pissed waren.

Roman: Lasst uns alle miteinander küssen

war eine Metapher, dass wir uns alle wieder

mehr lieb haben sollten, auch wenn der

Alltag einen runterzieht.

Musikalisch pendelt ihr zwischen

Trap, Hip-Hop und auch mal Punk

Rock. Sind das auch privat eure

bevorzugten

Musikarten?

Heiko: Auf jeden

Fall. Wir lieben

Popmusik und sind

auch damit groß

geworden. Alles, was

man zwischen dem

8. und 14. Lebensjahr

hört, prägt einen ja

fürs ganze Leben.

Bei uns war das „The

golden age of Pop“,

wir lieben gute, freshe

Popmusik.

Roman: Was wir am Ende auf dem Album

mit diesen Einflüssen gemacht haben, ist,

sie mit anderen Musikarten, Elementen zu

verbinden. Metal, Hyper Pop, alles, was uns

gefällt, kam mit rein.

Heiko: Als wir fünf oder sechs waren,

hörten wir viel Rock, wir waren dann auch

in Deutschland eine der ersten Bands, die

wieder die echten Instrumente zurück in

aktuelle Musik gebracht haben.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit

LGoony?

Heiko: Ich war schon immer ein großer

Fan von ihm. Als 13-Jähriger habe ich

seine Mixtapes ständig gehört. Als wir mit

unseren Produzenten geredet haben, kam

dann auch LGoony ins Spiel …

Roman: Wir haben zusammen im Studio

Songs gehört und es hat sich ergeben,

dass er mit auf dem Album ist. Ihm ging es

einfach um die Musik, er fand das Lied gut,

bei dem er nun mit drauf

ist. Das fanden wir geil.

Wie politisch seid

ihr?

Roman: Wir sind nicht

die, die Politik krass zum

Thema machen. „Kuss

an Dich“ etwa, da hat

jeder mit jedem rumgemacht

im Video, das

war schon bewusst ein

Statement zur Diversität

und gegen Homophobie.

Heiko: Wenn es um Dinge wie Werte,

Toleranz und Mobbing geht, positionieren

wir uns auf jeden Fall. Dass Homophobie

und Ausgrenzung überhaupt noch so

ein Riesenthema ist, ist zum Kotzen. Wir

versuchen da etwas zu bewegen.

*Interview: Michael Rädel


SOUL

Würdigung einer Großen

Mary Wilson war 1959 bei der

The-Supremes-Gründung ** in

Detroit dabei, arbeitete mit den anderen

Sängerinnen und dem Team vom Plattenlabel

Motwon in der US-Autostadt daran,

dass man endlich den ersten Hit landen

konnte.

MUSIK

Das gelang 1962 mit „Let Me Go the

Right Way“ in den R ’n’ B-Charts. Ab

1964 folgten dann Nummer-eins-Hits

wie „Stop! In the Name of Love“, „I Hear a

Symphony“ oder auch „Someday We’ll Be

Together“.

Zur Frontfrau wurde Diana Ross aufgebaut,

die 1970 das Trio verließ und eine über alle

Maßen erfolgreiche Solokarriere startete,

Mary Wilson blieb der Band bis zur

Trennung 1977 treu und landete mit ihren

Kolleginnen weitere Hits, etwa „Floy Joy“.

Am 8. Februar 2021 verstarb Mary Wilson,

etwa ein Jahr später erscheint nun das

Album „The Motown Anthology“, das

ihre musikalische Karriere würdigt. Und

den Menschen hinter dem Star: die

Friedens- und HIV-Aktivistin, Autorin

und Modeikone, Schauspielerin und Kulturbotschafterin,

Rednerin und Tänzerin,

Mutter, Groß- und auch Urgroßmutter,

Freundin und Wegbereiterin. Unsere

Anspieltipps sind „Automatically Sunshine

(2021 Alternate Mix)“, „Pretty Baby“

und „Red Hot (The Eric Kupper Remix)“.

Eine klasse Zusammenstellung mit

vielen Liedern, die man (so) noch nicht

bekommen konnte. Und eine gelungene

Würdigung einer großen Soul-, Discound

Pop-Sängerin, deren Musik bis heute

dunkle Gedanken vertreibt. *rä

** Anfangs noch The Primettes

SAM VANCE-LAW

DAS NEUE ALBUM

„GOODBYE“

AB 06/05 ÜBERALL ERHÄLTLICH AUF

LIMITED COLOURED VINYL,

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MUSIK

SAM VANCE-LAW:

„Man kann hier

INTERVIEW

anders sein“

FOTO: ALEXANDER COGGIN

Er spricht ganz ausgezeichnet

Deutsch. Das zeigt sich beim

Interview im Konferenzraum seiner

Berliner Plattenfirma binnen weniger

Minuten. „Ich wohne seit zwölf

Jahren in Berlin und setzte es mir

zum Ziel, schnellstmöglich Deutsch

zu lernen“, sagt der Kanadier. „Außerdem

habe ich jetzt einen deutschen

Freundeskreis.“

Sam Vance-Law begeisterte sich bei seiner

allerersten Reise nach Berlin sofort für diese

Metropole. „Eigentlich wollte ich nur meinen

Kumpel für eine Woche besuchen“, erzählt

er. „Doch dann bin ich einfach geblieben.“

Die ersten beiden Nächte verbrachte er in

einem besetzten Haus in der Rigaer Straße.

Da er aus Paris kam, war er High-Fashionmäßig

gekleidet. Die Punks störte das indes

nicht. „Sie boten mir ein Bier an und hingen

mit mir ab“, erinnert sich der Musiker. „Da

habe ich gemerkt: Man kann hier anders

sein – und das ist gut so.“

In Berlin fand Sam Vance-Law als Schwuler

alsbald seine Community, er bekam einen

Plattenvertrag und veröffentlichte 2018

sein Debütalbum „Homotobia“. In seinen

Songs griff der 34-Jährige die Geschichten

anderer auf, er beschäftigte sich mit

unterschiedlichen Facetten des homosexuellen

Lebens. Sein zweiter Langspieler

„Goodbye“ ist dagegen autobiografisch – die

Stücke kreisen um eine Trennung. Das

hebt sie auf eine andere Ebene, denn

Liebeskummer ist ja universell. Das sieht

Sam Vance-Law zwar genauso, trotzdem ist

es ihm ein Anliegen, das Queersein immer

wieder zu thematisieren. „In Berlin oder

anderen Großstädten muss man sicher

nicht mehr darüber reden“, gibt er zu. „Doch

in den meisten Teilen dieser Welt würde

ich wegen meiner Sexualität im Gefängnis

sitzen, geächtet sein oder sogar getötet

werden.“ So etwas ist für ihn natürlich

inakzeptabel: „Ich wünschte, ich könnte

einfach lieben, wen ich liebe.“

Ein glückliches Händchen bei der Partnerwahl

scheint Sam Vance-Law allerdings

nicht unbedingt zu haben, diesen Eindruck

vermitteln zumindest seine neuen Songs.

„Icarus“ handelt davon, dass sein Ex sehr

freiheitsliebend war. Eben kein Beziehungsmensch.

Diese Erkenntnis wird mit

schwelgerischer Musik unterlegt, inklusive

Bläsern und Streichern. Ist das Kammerpop

par excellence? „Ich weigere mich, meine

Musik selber zu klassifizieren“, erklärt Sam

Vance-Law. Immerhin räumt er ein, dass

ihn klassische Werke, mit denen er als

Chorknabe in Oxford aufwuchs, bis heute

beeinflussen: „Ich kenne mich mit der Oboe

viel besser aus als mit der Gitarre.“

Im Endergebnis ist der Singer-Songwriter

musikalisch durchaus recht breit aufgestellt.

Während „Get Out“ als Pop mit Indie-Vibes

daherkommt, lehnt sich die puristische

Klavierballade „Blissful Times“ eher an das

traditionelle englische Volkslied an. „Too

Soon“ driftet dank des Saxofons und des

Fingerschnippens zum Jazz ab. Ist das Sam

Vance-Laws heimliche Leidenschaft? „Ich

höre selten Musik. Also auch keinen Jazz.“

Stattdessen zieht er Stille vor: „Wenn ich

den ganzen Tag mit meinen Ohren gearbeitet

habe, möchte ich danach ein bisschen

Ruhe haben.“

Aus der Großstadthektik zog sich Sam

Vance-Law auch zurück, während er an

seinem aktuellen Album tüftelte. Die

meisten Lieder schrieb er in den schottischen

Highlands, dort konnte er ungestört

komponieren und texten, ohne großartige

Ablenkungen. Er machte lediglich Wanderungen,

ansonsten widmete er sich seinen

Stücken: „Um mich herum waren Schnee,

Regen, Kälte, Depression – das war perfekt

für meine Platte.“ *Dagmar Leischow


MUSIK

KLUBMUSIK

Moby im Mai

Sein letztes Album „Reprise“ erreichte Platz 1 der Charts

in der Schweiz, Platz 4 bei uns in Deutschland und verkaufte

sich auch in UK und den USA sehr gut. Mit diesem Erfolg

im Gepäck präsentiert der Musiker nun zusammen mit anderen

Künstler*innen „Reprise – Remixes“.

Eine ganze Riege hervorragender Musiker*innen, darunter Efdemin

und Planningtorock, haben ihre kreativen Kräfte vereint und

aus Mobys Kompositionen Neues erschaffen. Der Meister selbst

hat aber natürlich auch Hand an manchen Track gelegt. Über

die Zusammenarbeit verrät die Berlinerin Planningtorock: „Ich

mochte die sanfte Coverversion von Heroes, die Moby gemacht

hat, sehr, besonders den weichen, ruhigen Gesang von Mindy

Jones. Für diesen Remix wollte ich diese wunderschönen Vocals

noch ruhiger und stattlicher machen, indem ich sie ein wenig

heruntergepitched habe. Dann wollte ich diese ruhige Energie

mit einem treibenden, tranceartigen Clubtrack kontrastieren,

der sowohl meine nordenglischen musikalischen Wurzeln als

auch meine zwanzig Jahre, in denen ich in Berlin lebe und Musik

produziere, verkörpern sollte.“

Das Duo Felsman + Tiley, das ebenfalls mitwirkte, zeigt sich

angetan: „Wir sind mit der Musik von Moby aufgewachsen, die

unseren Wunsch, (oft melancholische) elektronische Musik

zu produzieren, stark beeinflusst hat. Daher sind wir dankbar,

dass wir Jahrzehnte später offiziell eingeladen wurden, mit

einem seiner Tracks zu arbeiten. Unsere Neuinterpretation von

‚Extreme Ways‘ ist eine synthetische Meta-Beleuchtung seiner

organischen, orchestralen Reprise-Version. Niemand kann dem

Kreislauf entkommen, egal wie extrem der gewählte Weg auch

sein mag.“

Exklusive

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Edition

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Ab dem 13.05.22 als CD, 2CD Deluxe,

Download und Stream erhältlich.

Für Efdemin, der auch schon beim „Berghain-Plattenlabel“

Ostgut Ton veröffentlichte, war es etwas völlig Neues, denn der

Musiker hatte sich zuvor nie mit dem seit 1990 erfolgreichen

bisexuellen Producer Moby beschäftigt. „Lustigerweise muss ich

zugeben, dass der größte Teil von Mobys Werk an mir vorbeigegangen

ist, bis ich vor Kurzem die Gelegenheit hatte, an Porcelain

mitzuwirken, das mir sehr gut gefallen hat. Während Moby natürlich

immer als Phänomen in den Medien präsent war, habe ich

es irgendwie geschafft, die meisten seiner für viele so wichtigen

Hits in den 90er-Jahren zu ignorieren. Diese Art von Amnesie hat

mir geholfen, mit großer Freiheit an neuen Versionen zu arbeiten,

da ich das Original von Porcelain nicht kannte, ob Sie es glauben

oder nicht.“

Das Album „Reprise Remixes“ erscheint am 20. Mai bei Deutsche

Grammophon als CD, LP und natürlich digital. Unsere Anspieltipps

sind „Why Does My Heart Feel So Bad? (Biscits Remix)“, „We

Are All Made Of Stars (Moby’s Ac@n Remix)“ und „Natural Blues

(Topic Remix)“. *rä

www.moby.com


MUSIK

Das Haus von

HARRY STYLES

POP

FOTO: LILLIE EIGER

Dass Mr. Harry Styles eine große Vergangenheit

hat, in der er noch nicht

als Solokünstler, sondern als Teil einer gewissen

Gruppe bekannt war, spielt mittlerweile

wirklich keine Rolle mehr. Wo andere sich

gerade noch so als Popstars etablieren können,

bevor sie mit den alten Hits und noch

älteren Bandmitgliedern wieder auf Tour

müssen, hat er es geschafft als eigenständiger

Künstler verstanden zu werden. Sein

bisher letztes, zweites Album „Fine Line“ war

daher nicht nur wieder Nummer eins in den

USA, auch die Kritiker waren völlig verzaubert

– und das bestimmt nicht, weil sie

schon immer heimlich One-Direction-Fans

gewesen sind. Es war ein selbstbewusstes

Statement mit mehr kreative Ideen als

irgendjemand von ihm erwartete hatte. So

wurde 2019 das Jahr von Harry Styles – und

es scheint, als würde er auch 2022 alles

überstrahlen wollen.

Schon „As It Was“, die erste Single, beweist

das. Er will zurecht ernst genommen werden.

Und auch mit einem Indie-Dance-Track

auf einem 80er-Fundament wie diesem,

gelingt ihm das. Ganz nebenbei kann er

die Welt damit auch noch zum Tanzen

bringen und das, obwohl es sich um einen

eher traurig-melancholischen Blick auf eine

Beziehung handelt. Genauer gesagt auf

ein Ende, das man jetzt vielleicht endlich

akzeptieren kann – einfach weil man muss.

So wurde „As It Was“ mit seiner Mischung

aus mitreißendem Sound und emotionalem

Text in kürzester Zeit zur meistgestreamten

Single des Jahres 2022.

Während es beim letzten Album „Fine Line“

vor allem um das Leben und das Erleben

alles Körperlichen ging, weißt die Richtung

dieses Mal also auf Introspektive und all die

ungewollten und gewollten Veränderungen,

die jede Seele seit 2019 durchgemacht

haben muss. Obwohl

er auch auf „As It Was“

wieder mit seinen treuen

Kollaborateuren Kid Harpoon

und Tyler Johnson

zusammengearbeitet

hat, scheint nicht nur

inhaltlich, sondern auch

musikalisch ein neuer

Horizont erobert zu werden.

Und ja, selbst wenn

ein alter Boomer wie

Noel Gallagher in seiner

typischen Art gegen

Harry austeilt und behauptet, dass dieser

seine Songs nicht schreibt, ist Mr. Styles

natürlich trotzdem an allem was erscheint

mindestens als Songwriter beteiligt. Auch

wenn Noel sich nie den Grund seiner Frustration

eingestehen wird: Klar ist sein Neid auf

den jungen Mann völlig berechtigt. Was Harry

ebenfalls bewusst sein wird, denn er hat

sich nicht zu einer Antwort herabgelassen.

Doch natürlich hegen nicht alle solch einen

Alt-Herren-Groll gegen ihn. Die legendäre

Joni Mitchell fühlte sich schon allein von Titel

seines kommenden Albums angesprochen:

„Harry‘s House“ wird das neue Werk nämlich

heißen. Kein Wunder, dass es ihr gefällt, denn

vielleicht bezieht er sich ja wirklich auf ihren

Song „Harry's House / Centerpiece“. Auch

sonst sammelt Harry Styles nur guten

Willen. Ob mit seiner genderneutralen

Beauty-Linie oder

der Selbstverständlichkeit

mit der er

Geschlechterregeln

und -grenzen ignoriert.

Dass er allerdings auch

noch so aufgeräumt

ist, und es ihm gelingt,

gleich zweimal täglich

zu meditieren, geht

dann schon fast zu

weit. Doch bloß, weil

wir nicht sehr viel von

seinen Abgründen und

kleinen Macken mitbekommen, heißt

das nicht, dass wir sie nicht doch finden

können – und wenn es nur als Ausdruck in

seiner Musik ist. Dafür ist sie ja letztlich da:

Dass wir mit ihm erleben, was er uns über

sein Inneres mitteilt. Genau deshalb lädt er

uns in sein „House“ ein. Schön, willkommen

zu sein.

*Christian K. L. Fischer


ELEKTRO

Stromae

„Multitude“

Da ist es, das neue Album des belgischen

Vollblut-Künstlers, der mit Hits

wie „Papaoutai“ und „Alors on danse“

die Dancefloors zum Beben brachte

und auch Kritiker begeisterte. Er macht

eben nicht „nur“ Eurodance, Stromae ist

und macht Kunst, queere Kunst. Unsere

Anspieltipps auf seinem neuen Album

sind „L‘enfer“ und „Santé“ – beides

Singles erreichten in seiner Heimat die

Chartsspitze. *rä

www.stromae.com

FOTO: PH. LEBRUMAN

KLASSIK

Maxence Cyrin:

„Melancholy Island“

Besondere Musik für jene Momente und Situationen im Leben,

in denen du deine Hörgewohnheiten durchbrechen solltest,

um mal ganz anders Ruhe und Entspannung zu finden.

Klassische Musik hilft dabei. Oder auch neue Musik mit klassischen

Instrumenten wie dem Piano – und einer Prise Elektro.

Der französische Pianist Maxence Cyrin komponierte genau

solche Musik für sein neues Album „Melancholy Island“, das vor

Kurzem erschienen ist.

Lieder wie „Soft Skin“, „Voyage“ oder auch „Faro Bay“ nehmen ab

der ersten Sekunde mit auf eine musikalische Reise weg vom

Stress hin zum hyggeligen Glück. Musikalische Inseln in einem

Meer von Stress und Sorgen. „Ich liebe das gedankliche Konzept

und die Definition von Inseln, da sie ein wunderbares Gefühl von

Zuflucht in mir hervorrufen“, so Maxence Cyrin. In seinen Liedern

beschäftigt sich der Künstler mit Themen wie Reisen, Exil, Reflexion

des Seins und dem Vergehen der Zeit. Jedes der Stücke

sei mit einer spezifischen Aufnahmetechnik produziert, die den

Klaviersound mit erlesenen Effekten kombiniere – bittersüße

Melancholie, die beruhigt. Alles wird gut. *rä

POP

Einmal alles bitte

Das Comeback von ABBA ist 2021

mehr als nur geglückt, höchste Platzierungen

und Verkäufe, begeisterte

Fans – und zufriedene Kritiker. 2022

wird nachgelegt, es gibt eine neue

allumfassende Box für CD- und

Vinyl-Sammler, die alle Studioalben

von 1973 bis 2021 und auch Hits wie

„Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After

Midnight)“ auf dem extra Tonträger

„ABBA Tracks“ vereint. Unsere Anspieltipps

sind „When I Kissed the Teacher“,

„Ring Ring“, „ Move On“ sowie „ Our

Last Summer“ und „ Bumble Bee“. *rä

MUSICAL

„Ku’damm 56 –

Das Berlin Musical“

MUSIK

TIPP

„Shiny Things“ –

KAT FRANKIE

Eigensinnigen Popmusik! Vier Jahre

nach ihrem hochgelobten Album

„Bad Behaviour“ veröffentlicht KAT

FRANKIE im Mai ihr neues Album.

„Shiny Things“ ist die Arbeit einer

gewachsenen Beobachterin, einer einfühlsamen

Denkerin, einer wütenden

Erzählerin. Vor allem aber: einer großen

Songwriterin. Die 43-Jährige scheint in

ihrem Kunsthandwerk über der Zeit zu

stehen, scheint von dort ihren sorgenvollen

Blick auf die Verflechtungen des

menschlichen Handelns zu richten.

Protestmusik? Ja, mitunter.

www.katfrankie.com

Nach mehr als elf Jahren haben sich AnNa R. und Peter

Plate wieder in einem Musikstudio getroffen und gemeinsame

Sache gemacht. Mit fünf Nummer-1-Alben allein

in Deutschland und mehr als sechs Millionen verkauften

Tonträgern galten sie unter dem Namen Rosenstolz als

eines der wohl erfolgreichsten Deutschpop-Phänomene

Deutschlands. Und unlängst veröffentlichten AnNa R. und

Peter Plate eine gänzlich neue und überaus bewegende

Interpretation des Songs „Ich tanz allein“ aus dem Musical

„Ku’damm 56“, welches Plate gemeinsam mit Ulf Leo

Sommer und Annette Hess schrieb. Die neue Interpretation

erschien nur zwei Wochen, nachdem

Annett Louisan mit ihrer

Version von „Wenn Du Dich

auflöst“ den Auftakt

für eine ganze Reihe

weiterer prominenter

Interpretationen

der großartigen

„Ku’damm 56“-

Songs gegeben

hat. Im Juni werden

diese unter dem

Titel „Ku’damm 56

– Das Musical (Deluxe

Edition)“ erscheinen.

FOTO: O. HEINE


MUSIK

INTERVIEW

MICHELLE:

30 Jahre Schlager

FOTO: A. JANEVA

Direkt nach ihrem verdienten

Urlaub nahm sich eine der

erfolgreichsten Deutsch-Pop- und

Schlagersängerinnen Zeit für einen

Chat, um sich mit uns über ihr neues

Album „30 Jahre Michelle – Das

war’s…noch nicht!“ auszutauschen.

Das neue Album ist mehr als nur

ein Blick zurück, immerhin finden

sich neben 18 Klassikern wie „Das

Hotel in St. Germain“ und „Wer Liebe

lebt“ – teilweise neu aufgenommen

– auch 12 neue Lieder drauf.

Drei Jahrzehnte Erfolg, macht dich

das stolz oder eher dankbar?

Ich bin für alles dankbar in meinem Leben.

Ich bin stolz auf die Menschen die seit 30

Jahren an meiner Seite stehen und durch

dick und dünn mit mir und meiner Musik

gehen.

Einige deiner Hits präsentierst du

in neuem Gewand. Hat es Spaß

gemacht, daran zu arbeiten?

Es hat großen Spaß gemacht, jedem Song

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

ein neues Leben einzuhauchen. Und wir

haben während der Produktion mit viel

Begeisterung diese Entwicklung verfolgt,

das Ergebnis ist großartig.

Was macht man nun anders?

Wir haben uns natürlich in erster Linie der

neuen Technik bedient und die „alten Hits“

mit neuen Sounds ausgestattet, und so in

die Gegenwart geholt. Das war wirklich ein

spannender Prozess, der uns viel Freude

gemacht hat.

„Scheißkerl“ ist ein auf den ersten

Blick ungewöhnlicher Liedtitel.

Verrate mir etwas darüber.

Scheißkerl steht für sich ... Nicht nur

ich war schon mehrfach in solch einer

beschriebenen Situation. Dass ein sogenannter

Scheißkerl nicht nachvollziehbar

ist und dennoch diese Anziehung hat, jeder

kennt das, keiner versteht das.

Wie frech darf Deutsch-Pop denn

sein?

Für mich gibt es keine Tabus. Was „man

darf“, ist für mich nicht relevant. Ich

gehe nach meinem Gefühl und bleibe

authentisch.

Auch das Lied „Romeo und Julian“

fallt einem sofort auf, wenn man dein

Album anschaut.

„Romeo und Julian“ ist eine Liebeserklärung

an die Liebe zwischen Menschen.

Diese gibt es seit Menschengedenken

und ist ganz sicher nicht erfundenen

gesellschaftlichen „Regeln“ untergeordnet,

sondern verbindet Seelen. Dies mit der

bekanntesten Liebesgeschichte der Welt

zu verknüpfen und damit auch „Romeo

und Julia“ in die Gegenwart zu holen und

gewissermaßen upzudaten, hat mir mehr

als nur Spaß gemacht, das ist ein wichtiges

Statement und ich kann es kaum erwarten

den Song das erste Mal live aufzuführen.

Erinnerst du dich noch an deinen

ersten TV-Auftritt?

„Und heut Nacht will ich tanzen“, mein

erster Auftritt bei der ZDF Hitparade,

bleibt unvergessen – lange ist es her! Und

die neue Version des Songs kommt auch

wieder auf eine TV-Bühne.

Wie wichtig ist Social Media für eine

Künstlerin heute?

Social Media ist enorm wichtig geworden

für Künstler. Man ist so direkt im Kontakt

mit den Fans und auch anderen Künstlern,

diese Plattformen sind enorm wichtig und

entwickeln sich auch ständig weiter, da

muss man mitmachen.

Worauf freust du dich 2022

besonders?

Ich freue mich auf alles, was kommt. Mein

neues Album, endlich wieder live auftreten

und das Publikum spüren. Wir haben viel

vor, schließlich ist es mein Jubiläumsjahr!

*Interview: Michael Rädel


COMEBACK

Marius Müller-Westernhagen

Das eine Leben ist zu

kostbar, um es an den

Zeitgeist zu verschwenden.

So könnte der erste

Vorbote aus dem erwarteten

23. Studioalbum des

„Freiheit“-Sängers (1990)

wohl interpretiert werden.

Wütend klingt „Zeitgeist“,

allerdings nicht ohne

diese Wut über eine

zum Lebensprinzip erklärte Substanzlosigkeit in einer

algorithmusgetriebenen Scheinwelt auf Instagram und Co

auch als überwindbar zu brandmarken. Westernhagen über

den Text und Social Media: „Sie begünstigen Voyeurismus,

Exhibitionismus, Neid. Und sie promoten Banalitäten. Das

ist doch idiotisch.“ Marius Müller-Westernhagen ist mit

73 ein routinierter Liedermacher, der sich nicht mehr neu

erfinden mag und muss. Warum aber auch, wenn doch

immer noch dieser unerschütterliche Glaube an die Macht

des Aufstandes, die friedliche Revolution für ein gutes

Ende durch die Zeilen blitzt. Das macht um so gespannter

auf die anderen Werke auf „Das eine Leben“. *ck

FOTO: SONY MUSIC

CSD Frankfurt 15. - 17. Juli 2022

westernhagen.de

POP

Gesungene Selbstreflexion

„Das Gold Rush Kid? Das

bin ich. Was die Tracks alle

vereint, ist dass jeder einzelne

von ihnen genau nach

mir klingt“, erzählt George

Ezra über den Titel seines so

benannten dritten Albums.

„Es ist eine Figur, die ich verkörpern

will.“ Gespeist durch

den krassen Gegensatz

zwischen bewegtem Touralltag und lähmender Pandemie

hat er neue Songs zum Teil basierend auf Notizen aus

der Anfangszeit seiner Karriere so kombiniert, dass sie

Antworten geben. Eine Standortbestimmung sind und

optimistischer Wegpunkt auf dem Weg in die Zukunft. *ck

www.georgeezra.com

FOTOS: SONY MUSIC

Play Well,

Sleep Well

Mitten im Herzen von Frankfurt,

komplett renoviert und nur 50 m

vom Festplatz entfernt liegt das

Westin Grand Frankfurt!

Ob auf dem Paradewagen

oder im Heavenly Bed -

“Simply the Best” for you!

Mehr auf

staygayatwestin.com

The Westin Grand Frankfurt

Konrad-Adenauer-Str. 7, 60313 Frankfurt

westingrandfrankfurt.com


film

INTERVIEW

TILDA SWINTON

„ … die Magie des Kinos“

FOTOS: KICK THE MACHINE FILMS, BURNING, ANNA SANDERS FILMS, MATCH FACTORY PRODUCTIONS, ZDF/ARTE AND PIANO

Aufs Internat ging sie gemeinsam

mit Lady Di, in den Achtzigern

stand sie für filmische

Experimente von Künstlern wie

Derek Jarman oder Christoph Schlingensief

vor der Kamera und spätestens mit

dem Oscar für „Michael Clayton“ kam auch

der Mainstream-Erfolg dazu. Doch damit

sind Leben und Karriere von Tilda Swinton

noch lange nicht hinlänglich umrissen,

schließlich lag die 61-jährige Britin auch

schon in Glaskästen schlafend im Museum,

trat in Videos von David Bowie auf

oder gründete eigene kleine Filmfestivals.

Ganz zu schweigen davon, dass sie als

Schauspielerin immer wieder in den spannendsten

Filmen auftritt, von „The Beach“

und „Burn After Reading“ über „We Need

to Talk About Kevin“ und „Only Lovers Left

Alive“ bis hin zu „Snowpiercer“ und „The

Grand Budapest Hotel“. Vergangenes Jahr

war sie in Pedro Almodóvars „The Human

Voice“ (zu sehen bei Prime Video) und „The

French Dispatch“ von Wes Anderson (verfügbar

bei Disney+) zu sehen, nun meldet

sie sich mit „Memoria“ auf der Leinwand

zurück. Der Film des schwulen Regisseurs

Apichatpong Weerasethakul läuft ab dem

5.5. im Kino und ab dem 5.8. exklusiv bei

MUBI.

Ms. Swinton, der Regisseur Apichatpong

Weerasethakul hat bislang nur Filme in

seiner thailändischen Heimat gedreht.

„Memoria“ ist nun seine erste Zusammenarbeit

mit westlichen Schauspieler*innen

wie Ihnen. Wie leicht fiel es Ihnen, Teil seiner

künstlerischen Welt zu werden?

Interessantes Bild, das Sie da zeichnen, aber

darin erkenne ich mich nicht wieder. Was

schon mal damit anfängt, dass ich mich

selbst nicht in erster Linie als „westliche

Schriftstellerin“ fühle. Aber Joe, wie er ja

von Freund*en genannt wird, und seine

künstlerische Welt fühlen sich für mich

auch nicht fremd an. Ich fühlte mich ihm

schon verbunden, als ich vor vielen Jahren

erstmals seine Arbeit sah; später wurden wir

Freunde und fingen schließlich an, zusammenzuarbeiten.

Denn schon vor „Memoria“

haben wir bei verschiedenen Kunstwerken

kollaboriert. Jedenfalls fühlt es sich an, als

seien wir Brüder im Geiste, wir haben das

gleiche Empfinden für Kunst und teilen die

gleiche Kultur, nämlich die des Kinos.

Wie lange sind Sie beide denn schon

befreundet?

Unsere Wege kreuzten sich das erste Mal

2004, da saß ich in Cannes in der Jury

und er zeigte dort seinen Film „Tropical

Malady“. Ich bewunderte seine Arbeit sehr,

und zwischen uns entstand eine E-Mail-

Freundschaft. Irgendwann kuratierten wir

gemeinsam ein Festival und kollaborierten

bei einer Veranstaltung in Doha, und immer

wieder sprachen wir über Ideen, aus denen

letztlich „Memoria“ erwuchs. Ich kam also

nicht als Außenseiterin zu diesem Projekt,

sondern wir haben es von Anfang an

gemeinsam entwickelt. Diese enge, familiäre

künstlerische Zusammenarbeit erinnert

mich immer wieder an meine früheren

Arbeiten mit meinem guten Freund Derek

Jarman. Zu schade, dass er und Joe sich

nicht kennen lernen konnten. Die Filme der

beiden sind höchst unterschiedlich, keine

Frage. Aber in ihrer Annäherung an ihre

Kunst und ihrem Feinsinn sind sich beide

wirklich ähnlich.

Mit Jarman begannen Sie Ihre

Karriere, bis zu seinem AIDS-Tod

1994 arbeiteten Sie immer wieder

zusammen. Suchen Sie seither immer

wieder nach ähnlich engen künstlerischen

Beziehungen?

Die neun Jahre mit Derek haben mich

enorm geprägt und verwöhnt; eine bessere

Ausbildung hätte ich in Sachen Film nicht

genießen können. Als er dann starb, dachte

ich zunächst, das sei es jetzt gewesen. Ich

war mir sicher, dass die Sache mit dem

Kino und mir ohne ihn vorbei sei, obwohl ich

zweimal auch mit anderen Regisseur*innen

gedreht hatte, mit Peter Wollen bei „A

Friendship’s Death“ und mit Sally Potter bei

„Orlando“. Und selbst als sich dann doch

Optionen mit neuen Filmmacher*innen

ergaben, konnte ich mir nicht vorstellen,

nochmal dieses intensive, familiäre

Arbeitserlebnis wie mit Derek zu erfahren.

Aber ich irrte mich. Im Laufe der Jahre fand

ich meinen Weg in andere Filmfamilien, in

die von Wes Anderson oder Jim Jarmusch,

Joanna Hogg oder Bong Joon-ho. Auch mit

Joe werde ich weiterhin zusammenarbeiten.

Dass ich mehr als einmal solche kreativen


Wahlverwandtschaften erleben durfte,

ist mein großes Glück. Denn wenn ich

nicht immer wieder in solchen Kontexten

arbeiten könnte, hätte ich diesen Beruf

vermutlich längst an den Nagel gehängt.

Wie schnell fühlen Sie sich denn

bei solchen künstlerischen

Mitstreiter*innen wirklich zu

Hause?

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich,

wie mit allen Freundschaften, aber mit

der Zeit hat man schnell ein Gespür dafür,

mit wem man gut harmoniert und mit

wem nicht. In manchen Fällen kenne ich

die Leute ewig, mit denen ich drehe, etwa

Joanna Hogg, mit der ich befreundet bin.

Joe und ich kennen uns, wie gesagt, auch

schon 17 Jahre, Luca Guadagnino sind

seit über 20 Jahren Weggefährten. Aber

dann gibt es auch Fälle wie Pedro Almodóvar.

Als der mich vor drei Jahren anrief,

um einen Kurzfilm zu drehen, kannten

wir uns eigentlich kaum, aber weil ich so

vertraut war mit seinem Werk, spürte ich

trotzdem eine enge Verbindung zu ihm.

Gerade habe ich mit Julio Torres einen

Film gedreht, der zum ersten Mal überhaupt

Regie geführt hat. Doch auch ihn

kannte ich zumindest als Comedy-Autor.

So ein Minimum an Bezug zu jemandem

muss ich schon haben, um mich darauf

einzulassen.

Lieben Sie denn alle Ihre Filmfamilien

gleichermaßen?

Ja, und ich habe Angst vor dem Tag,

an dem das für mich zum Problem

wird. Denn was mache ich,

wenn Joe und Bong und

Joanna alle gleichzeitig

mit mir drehen wollen?

Mich zwischen ihnen

entscheiden zu

müssen wäre mein

Albtraum. Bislang ging

das immer glatt, und wir

zeitlich immer alles so

geregelt bekommen, dass

ich in Ruhe von Haus zu Haus

wandern konnte, um es mal so

auszudrücken. Die Organisation meines

Kalenders ist in meinem Alltag wirklich

die größte Herausforderung von allen.

Denn natürlich hat man das Timing

nicht immer im Griff. Ich vergleiche

solche künstlerischen Kollaborationen

immer mit der Arbeit eines Gärtners.

Man pflanzt hier ein paar Rosen, dort

ein paar Tulpen und auch noch einige

Drillingsblumen – und dann wartet

man. Aus mancher Blumenzwiebel wird

nie etwas, andere Pflanzen brauchen

– so wie zum Beispiel Guadagninos

„Suspiria“-Projekt – 25 Jahre. Und

mitunter geht es auch mal viel schneller

als erwartet.

Um noch einmal auf „Memoria“

zurückzukehren: sind Sie denn

letztlich dafür verantwortlich,

dass Weerasethakul nun erstmals

außerhalb von Thailand gedreht

hat?

Ich hatte zumindest von Anfang an

gesagt, dass ich mir nicht wirklich

vorstellen kann, wie ich auf stimmige

Weise Teil seiner thailändischen Szenerie

werden könnte. Und auch Joe hatte kein

Interesse daran, mich als Fremdkörper

in dieser Welt zu inszenieren. Er wollte

nicht, dass ich „die Andere“ bin, sondern

dass wir auf Augenhöhe miteinander

arbeiten. So entstand die Idee, dass wir

irgendwo drehen, wo wir beide fremd

sind. Und so landeten wir letztlich in

Kolumbien.

Steckt in der Figur, die Sie nun

verkörpern, eigentlich auch etwas

von Ihnen? Oder denken Sie nicht

in solchen Kategorien über Ihre

Rollen nach?

Es gibt zumindest Elemente, die ich konkret

mit eingebracht habe. Die Schlaflosigkeit

dieser Frau habe ich, genau wie

übrigens auch Joe, schon selbst erlebt.

Ich weiß, in welchen seltsamen Zustand

man gerät, wenn man zwei Wochen lang

eigentlich nicht schläft. Das fühlt sich

fast an wie eine Art Drogentrip. Bei mir

war das damals eine Nebenerscheinung

von Trauer, eine Reaktion auf den Tod

meiner Eltern. Deswegen verarbeitet nun

auch die Figur in „Memoria“ einen Verlust

und ringt mit diesem Gefühl

der Entwurzelung. Diese

Trauer-Erfahrung als

Schwebezustand

hat mich selbst

sehr geprägt. Ich

weiß noch, wie

meine Mutter im

Sterben lag und

Luca Guadagnino

mit mir „A Bigger

Splash“ drehen wollte.

Eigentlich wollte ich in

dem Jahr keinen Film machen,

aber er konnte mich überreden, weil ich

Lust darauf hatte, Zeit mit ihm und dem

Team zu verbringen. Meine Bedingung

war nur, dass ich still sein kann, denn

damals konnte ich nicht sprechen und

wollte nichts sagen. Also verwandelten

wir die Rolle von einer Schauspielerin

in eine Rocksängerin nach einer

Stimmbandoperation.

*Interview: Patrick Heidmann

Im vollständigen Interview auf

männer.media erklärt Tilda Swinton,

warum sie das Kino für so gar nicht

tot hält. Trotz Netflix.

film

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film

INTERVIEW

Marcus Günther: „… diese fürchterliche Machtlosigkeit“

Der in Düsseldorf beheimatete Künstler

Marcus Günther veröffentlichte

gerade einen Animationsfilm auf YouTube.

Worum geht es in „Vor nicht allzu

langer Zeit“?

Um den Mythos meiner selbst, also mein

eigener Schöpfungsmythos. Es ist meine

frühkindliche Vorstellung, wie ich auf die

Welt komme und die Welt um mich herum

wahrnehme. Ein Märchen, erstunken und

erlogen! (lacht) Es ist das allererste Mal, dass

ich mich mit Animation beschäftige.

Wie lange dauerte das?

Ich war fast zweieinhalb Monate – angefangen

von der Idee, basierend auf meinen

Linolschnitten – damit beschäftigt. Als

blutiger Anfänger musste ich immer wieder

Überlegungen und Versuche durchführen,

wie etwa dieses Reittier frontal oder

rückseitig aussieht, wie es sich bewegt und

welche Mimik es besitzt. Kommen meine

Traumlandschaften auch als Animationssequenz

rüber? All solche Dinge, eine

unglaublich aufwendige Arbeit.

Wirst du noch mehr in dieser Kunstform

machen?

Ich denke ja, weil es einfach ein neues

Feld ist, das es zu beackern gilt und mich

neugierig auf weitere Behauptungen dieser

Art macht.

Beeinflusst dich der Krieg in Europa?

Jeder Krieg auf der Welt ist verabscheuungswürdig.

Eine schreckliche Situation, diese

fürchterliche Machtlosigkeit, der man ausgesetzt

ist, weil man sie nicht unmittelbar

ändern kann. Aber auf lange Sicht gesehen

liegt es eben an uns allen, etwas zu ändern,

damit die Welt ein besserer Ort wird, wo wir

alle in Frieden und Freiheit leben können.

Was ist das große Thema deiner

Kunst?

Seitdem ich künstlerische Behauptungen

aufstelle, fließen weltpolitische Themen

in meine Arbeiten ein. Ich trenne das

nicht von meiner Kunst, da mich alles,

das mich umgibt, auch beeinflusst. Die

Auseinandersetzung mit dem Menschen in

seiner Umwelt steht dabei im Vordergrund.

Es gibt diabolische, tragikomische, aber auch

poetische Momente, die sich in meinen

Welten abspielen. Ich versuche das mal auf

humorvolle Weise, mal mit bitterbösem

Unterton zu konstruieren, fiktive Galaxien

einer fernen Vergangenheit oder Zukunft.

*Interview: Michael Rädel

www.marcusguenther-art.com

AVANTGARDE

2.500 Euro Filmförderung

Jedes Jahr schreibt QueerScope eine

Förderung für queere Kurzfilmprojekte

aus, die mit bis zu 2.500 Euro gefördert

werden können. Die Förderung wird in

Form eines Preisgeldes ausgezahlt, das für

Drehbuchentwicklung, Herstellung oder

Postproduktion genutzt werden kann. Die

Ausschreibung beginnt am 1.4.2022 und

endet am 15.6.2022, die Gewinner*innen

werden am 11.7.2022 bekannt gegeben.

Gefördert werden innovative queere

Kurzfilmprojekte mit einer Vorführdauer von

bis zu dreißig Minuten, die für die öffentliche

Vorführung im Kino oder auf Filmfestivals

bestimmt und geeignet sind, Kurzfilme mit

seriellem Charakter, Videoinstallationen,

Kurzfilme mit werbendem Charakter

(Imagefilme) oder immersive Formate sind

nicht förderfähig.

Von der Förderung

ausgeschlossen sind

Filmvorhaben, die

verfassungsfeindliche

oder gesetzwidrige

Inhalte enthalten, einen

pornografischen oder

gewaltverherrlichenden

Schwerpunkt haben oder

offenkundig religiöse

Gefühle tiefgreifend und

unangemessen verletzen.

QueerScope – Verband der unabhängigen

queeren Filmfestivals in Deutschland e. V.

ist eine Kooperation von 19 unabhängigen,

queeren Filmfestivals in Deutschland und

zwei Schweizer Festivals. Jedes Jahr erreichen

diese über 30.000 Besucher*innen

und vergeben zahlreiche Preise an

Kurzfilme, Langfilme und Debütfilme.

Gemeinsam verleihen die Festivals den

QueerScope-Debütfilmpreis.

queerscope.de

FOTO: M. RÄDEL


www.männer.media

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FILM

DVD

Letztes Jahr lief die äußerst spannende

Geschichte einer Band aus

Norwegen, die mit zu Klassikern gewordenen

Hits wie „The Sun Always Shines

on T.V.“, „Move to Memphis“, „Foot of the

Mountain“ und natürlich „Take On Me“ in

den internationalen Charts abräumte, mit

vielen Interviews, reich und schön retro

bebildert neu erzählt. Und jetzt gibt es

„a-ha – The Movie“ von Thomas Robsahm

und Aslaug Holm auf DVD und Blu-Ray.

„Es geht darum, gemeinsam große,

unrealistische Träume zu haben, wenn man

jung ist, und wenn die Träume dann wahr

werden, fangen auch die Probleme an. Der

Film erzählt die Geschichte, wie die Band

erfolgreich wurde und wie sie damit umgegangen

ist“, so Regisseur Thomas Robsahm

über den Film.

Drei Freunde, die eine Band gründen,

WÜRDIGUNG EINES

POP-PHÄNOMENS

das kann zu Spannungen führen. Als

„Hornissennest“ bezeichnete etwa Magne

Furuholmen den Vorgang, wenn das Trio

an neuer Musik arbeiten würde. Er wolle

nichts Neues mehr aufnehmen: „Am Ende

schlagen wir uns nur die Köpfe ein“. a-ha –

das waren/sind Pål Waaktaar-Savoy (Gitarre,

Chor), Magne Furuholmen (Keyboard, Chor)

und Sänger Morten Harket –, drei Musiker,

die 1982 eine Band gründeten, schon 1983

einen Plattenvertrag hatten – und den

Druck, einen Hit zu landen. Das schafften

sie dann kurz darauf mit „Take On Me“. Ab

1985 waren a-ha plötzlich Teenager-Idole

und Poster-Boys und sangen erfolgreich

für einen James-Bond-Streifen die Hymne

(„The Living Daylights“ 1987 für „James

Bond 007 – Der Hauch des Todes“). Die drei

Musiker landeten mit Singles wie „Crying

in the Rain“ und „Touchy!“ Hit auf Hit. Doch

Mitte der Neunziger wollten Magne, Pål

und Morten erst mal nicht mehr: zu groß

der Druck, der Stress, der Terz innerhalb der

Band ... Erst 2000 standen sie wieder an der

Spitze der norwegischen Charts, „Summer

Moved On“ läutete das Comeback ein, mit

„Forever Not Yours“ und „Celice“ schafften

sie bis zur immer noch andauernden –

immer mal wieder unterbrochenen – Pause

weitere Nummer-eins-Hits in Europa.

a-ha sind seit Mitte der 1980er vor allem

in Europa und UK in den Charts und

ein Phänomen – dieser Film erzählt ihre

Geschichte. *rä

www.salzgeber.de

FOTOS: SALZGEBER

VERLOSUNG

Dame Judi Dench – „Belfast“

Die Familie des neunjährigen Buddy lebt in einem überwiegend protestantischen Stadtteil

mit wenigen katholischen Bewohnern, als ihr Leben eines Tages durch die ausbrechenden

Turbulenzen auf den Kopf gestellt wird. Buddys Familie muss sich plötzlich entscheiden, ob

sie den einzigen Ort verlassen will, den sie jemals als ihr Zuhause betrachtet hat. Die leidenschaftlichen

Eltern des Jungen (Caitríona Balfe und Jamie Dornan) und seine schlagfertigen

Großeltern (Oscar-Gewinnerin Judi Dench und Ciarán Hinds) sorgen mit Musik und der Magie

von Filmen dafür, dass die Lebensfreude trotz allem nicht versiegt. Wir verlosen den Film!

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