29.04.2022 Aufrufe

altlandkreis - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel - Ausgabe Mai/Juni 2022

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

<strong>Ausgabe</strong> 71 | <strong>Mai</strong> / <strong>Juni</strong> <strong>2022</strong><br />

.de<br />

Eine Produktion von<br />

mit Veranstaltungskalender <strong>für</strong> zwei Monate<br />

Titelbild: Gemeinde Steinga<strong>den</strong><br />

Welfenmünster Steinga<strong>den</strong><br />

Meisterliche Unikate<br />

Otto Edelmanns Schützenscheiben<br />

Auf der Roten Couch<br />

Notfallseelsorger Dirk Wollenweber


Vom Leben mit dem Tod<br />

Fallende Inzi<strong>den</strong>zen, wärmere<br />

Temperaturen und zahlreiche<br />

Präsenzveranstaltungen<br />

ohne<br />

coronabedingte Einschränkungen:<br />

Was nach gut zwei Jahren<br />

Pandemie wie „zu schön um<br />

wahr zu sein“ klingt, ist lität gewor<strong>den</strong>. Zum Beispiel<br />

in Peiting, wo Theaterer und<br />

Schützen sich verantwortlich<br />

zeichnen <strong>für</strong> bevorstehende<br />

Feierlichkeiten <strong>für</strong> Alt und<br />

Jung aus Nah und Fern. Ob zum<br />

Freiluftfestival mit Bühnenauftritten,<br />

Trachtenmarkt und<br />

Weißwurstburger oder Gauschießen<br />

Reasamt<br />

Vereinsjubiläum auch Dirk Wollenweber Zeit<br />

findet? Im großen Interview auf der Roten Couch,<br />

nachzulesen ab Seite 9, spricht der Pfarrer, Feuerwehrmann<br />

und oberste Notfallseelsorger der Evangelisch-Lutherischen<br />

Landeskirche Bayerns über<br />

seine verantwortungsvolle Aufgabe als „Helfer der<br />

ersten Stunde“, wie der plötzliche Tod eines Liebsten<br />

zu verkraften ist und was er selbst macht, um trotz<br />

ständiger Konfrontation mit dem Tod und damit verbun<strong>den</strong>em<br />

Leid ein glückliches und erfülltes Leben<br />

führen zu können.<br />

Eine Hilfe bei der Suche nach vermissten Personen<br />

soll in Zukunft eine Hightech-Drohne mit Wärmebildkamera<br />

sein. Gekauft und in Betrieb genommen<br />

wurde sie von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Peißenberg,<br />

die damit Rettungsdienste im kompletten<br />

Landkreis und darüber hinaus bei Einsätzen unterstützen<br />

wird. Mit Vermisstensuche haben ab und<br />

an auch die Verantwortlichen des Marienheims in<br />

Peiting zu tun. Die in der Region einzigartige Einrichtung<br />

<strong>für</strong> Menschen mit schwerer psychischer Erkrankung<br />

bekommt Anfragen aus ganz Deutschland.<br />

In dieser <strong>Mai</strong> / <strong>Juni</strong>-<strong>Ausgabe</strong> wird aufgeklärt, warum<br />

Ängste und Sorgen in der Bevölkerung aufgrund des<br />

Neubaus am Bühlach verständlich, aber unnötig<br />

sind. In jedem Falle frei von Furcht: Die bis zu drei<br />

Meter (!) großen Strauße von Familie Wiedemann.<br />

Wir haben deren Farm in Memming bei Hofstetten<br />

besucht und sind aufgrund zahlreicher Besonderheiten,<br />

die diese exotischen, aus der Wüste stammen<strong>den</strong><br />

Riesenvögel mit sich bringen, aus dem Staunen<br />

kaum herausgekommen.<br />

Beeindruckend entspannend und energiespen<strong>den</strong>d<br />

war dagegen das Palmieren in der Praxis von Carola<br />

Schmid. Die Schongauerin ist spezialisiert auf<br />

Sehtraining, kann das komplexe System „Auge“ mit<br />

gezielter Gymnastik wieder ins Gleichgewicht rücken<br />

– allen voran bei Menschen, die aus beruflichen<br />

Grün<strong>den</strong> acht bis zehn Stun<strong>den</strong> täglich an Bürostuhl<br />

und Bildschirm gefesselt sind. Etwas abwechslungsreicher<br />

ist das Arbeitsleben im Handwerk sowie in<br />

technischen Industrieberufen. Die neue Berufsschule<br />

am Narbonner Ring in Weilheim öffnet <strong>für</strong> die breite<br />

Öffentlichkeit ihre Pforten, was vor allem <strong>für</strong> Schulabgänger<br />

von Morgen wichtig ist: An diesem 25.<br />

<strong>Juni</strong> findet an gleicher Stelle auch die Weilheimer<br />

Ausbildungsmesse, bislang bekannter als Jobmesse,<br />

statt. Unter anderem mit Gewinnspiel, von <strong>den</strong>en<br />

Sie, liebe Leserinnen und Leser, in dieser <strong>Ausgabe</strong><br />

gleich mehrere fin<strong>den</strong> wer<strong>den</strong>. Wir wär’s mit Musical-Karten<br />

<strong>für</strong> ZEPPELIN im Festspielhaus Füssen?<br />

Oder einem Halbtagesausflug nach Oberammergau<br />

zur Premiere der Passionsspiele? Viel Erfolg wünscht<br />

an dieser Stelle,<br />

Ihr Johannes Schelle<br />

> > > AUS DEM INHALT<br />

Seite 4<br />

Bundesweite Anfragen:<br />

Die Sozialtherapeutische<br />

Einrichtung der AWO<br />

Seite 6<br />

Dicke Eier und feinstes<br />

Fleisch: Die Straußenfarm<br />

von Familie Wiedemann<br />

Seite 9<br />

Auf der Roten Couch:<br />

Notfallseelsorger<br />

Dirk Wollenweber<br />

Seite 14<br />

Eigentlich ein Liebesbeweis:<br />

Am 1. <strong>Mai</strong> wer<strong>den</strong> wieder<br />

Traditionsbäume aufgestellt<br />

Seite 19<br />

Passionsspiele feiern<br />

Premiere — Tickets<br />

zu gewinnen<br />

Seite 20<br />

Sicherheitsprüfung in<br />

Gotteshäusern: Expertenteam<br />

gibt grünes Licht<br />

Seite 26<br />

In der neuen Berufsschule<br />

Weilheim: Ausbildungsmesse<br />

und Tag der offenen Tür<br />

Seite 28<br />

ZEPPELIN im Festspielhaus<br />

Füssen: Zum Erfolgs-Musical<br />

von Ralph Siegel<br />

Seite 32<br />

Vermisstensuche via<br />

Hightech-Drohne — Johanniter<br />

investieren in die Zukunft<br />

Seite 37<br />

Beim Gauschießen:<br />

Konzentrationssport trifft<br />

auf Geselligkeit<br />

Seite 40<br />

Aus dem Königlich Bayerischen<br />

Amtsgericht: Freilufttheater<br />

zum 111-Jährigen<br />

Seite 48<br />

Sport <strong>für</strong> die Augen:<br />

Gezieltes Sehtraining<br />

schärft Blick und Sinne<br />

Seite 50<br />

Direktvermarktung aus der<br />

„Kiste“ — über <strong>den</strong><br />

Dorfla<strong>den</strong> der Zukunft?<br />

Seite 60<br />

Festlicher Sommer in<br />

der Wies: „Wird dem<br />

Publikum sehr nahe gehen“<br />

Am Bahnhof 2 – Telefon 08862-8498 – Fax -7667<br />

NEUWAGEN – JAHRESWAGEN – GEBRAUCHTWAGEN<br />

Je<strong>den</strong> Dienstag, Donnerstag und Freitag TÜV im Haus!<br />

• Unfall-Instandsetzung • Reparaturen aller Fahrzeuge<br />

• Lackierung im Haus • Mietwagen (OPEL-Rent)<br />

• Steinschlag-Reparaturen • TÜV/AU<br />

• Klimaanlagen-Checks • Tankautomat <strong>für</strong> sämtliche Karten<br />

NEU!<br />

Öffnungszeiten<br />

Mo. bis Fr. 7.00 - 19.00 Uhr<br />

Sa. 8.00 - 14.00 Uhr<br />

So. geschlossen<br />

und nach Vereinbarung<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 3


Die Sozialtherapeutische Einrichtung der AWO<br />

Anfragen aus ganz<br />

Deutschland<br />

一 愀 愀 琀 琀 ئج 爀 氀 爀 椀 氀 椀 挀 栀 Ⰰ Ⰰ 渀 愀 挀 栀 栀 愀 氀 琀 椀 最 甀 渀 搀 愀 甀 猀 䐀 攀 甀 琀 猀 琀 猀 挀 挀 栀 栀 氀 愀 氀 渀 愀 搀 渀 ℀搀<br />

℀<br />

一 愀 琀 ئج 爀 氀 椀 挀 栀 Ⰰ 渀 愀 挀 栀 栀 愀 氀 琀 椀 最 甀 渀 搀 愀 甀 猀 䐀 攀 甀 琀 猀 挀 栀 氀 愀 渀 搀 ℀<br />

Peiting | Bei der Unterbringung<br />

von Menschen<br />

mit schwerer psychischer<br />

Erkrankung wird unterschie<strong>den</strong><br />

zwischen zivil-<br />

und strafrechtlichem<br />

Hintergrund. Die Sozialtherapeutische<br />

Einrichtung<br />

der AWO in Peiting,<br />

bekannter als Marienheim,<br />

nimmt ausschließlich<br />

Klienten aus dem<br />

zivilrechtlichen Bereich<br />

auf. Heißt: Keine Straftäter,<br />

keine Vergewaltiger,<br />

keine Mörder! „Wir re<strong>den</strong><br />

hier von hilf- und willenlosen<br />

Menschen, die aus unterschiedlichsten<br />

Grün<strong>den</strong> so schwer<br />

erkrankt sind, dass sie aus eigener<br />

Kraft nicht mehr in der Lage sind,<br />

selbstbestimmt zu leben“, sagt<br />

Einrichtungsleiter Jörg Reiprich.<br />

Schizophrenie, Persönlichkeitsstörung<br />

oder Suchterkrankung<br />

sind drei gängige Diagnosen bei<br />

<strong>den</strong> derzeit 63 Personen im Alter<br />

von 25 bis 81 Jahren, die im<br />

Altbau an der Bahnhofstraße in<br />

Peiting untergebracht sind. Mögliche<br />

Ursachen solch schwerer<br />

Erkrankungen können sowohl<br />

im biologischen, psychischen als<br />

auch sozialen Bereich liegen. „Es<br />

gibt Menschen, die genetisch die<br />

Veranlagung haben, eine psychische<br />

Erkrankung zu entwickeln“,<br />

erklärt Jörg Reiprich. Andere seien<br />

dagegen weniger stressresilient,<br />

zerbrechen am Druck innerhalb<br />

der modernen Hochleistungsgesellschaft<br />

oder verkraften einen<br />

Schicksalsschlag nicht. Wieder<br />

Zeigen <strong>den</strong> Plan des Neubaus: Einrichtungsleiter<br />

Jörg Reiprich und Cornelia Emili, Vorsitzende des<br />

AWO Bezirksverbands Oberbayern.<br />

andere haben einfach nur Pech<br />

mit ihrer Familie, ihrem engeren<br />

Umfeld, geraten früh auf schiefe<br />

Bahnen und verfallen in der Folge<br />

Alkohol oder härteren Drogen.<br />

Insofern brauchen die derzeit 55<br />

Mitarbeiter des Marienheims,<br />

darunter Heilerziehungspfleger,<br />

Sozialpädagogen, Heilpädagogen,<br />

Altenpfleger, Gesundheits- und<br />

Krankenpfleger, Erzieher, Heilerziehungspflegehelfer<br />

und da<strong>für</strong><br />

geeignete Quereinsteiger besonders<br />

viel Fingerspitzengefühl im<br />

Rahmen ihrer täglichen Arbeit.<br />

Und die Fähigkeit, sich nicht zu<br />

verstellen. „Authentizität und Akzeptanz<br />

ist in unserem Haus wichtig<br />

– bei uns wird jeder Mensch,<br />

ob Klient oder Mitarbeiter, so<br />

angenommen, wie er ist“, betont<br />

Jörg Reiprich. Und <strong>den</strong>noch ist der<br />

Umgang zwischen Mitarbeitern<br />

und Klienten im Detail betrachtet<br />

total unterschiedlich. „Manche<br />

leben lieber zurückgezogener,<br />

wieder andere mögen es<br />

geselliger, wollen Spiele<br />

spielen, sich handwerklich<br />

betätigen und in Bewegung<br />

sein“, sagt an dieser<br />

Stelle Stephan Walter, der<br />

als Quereinsteiger und<br />

Stu<strong>den</strong>t der Sozialpädagogik<br />

Menschen im Marienheim<br />

betreut, sich aber<br />

auch um Öffentlichkeitsarbeit<br />

kümmert und immer<br />

wieder von einem „richtig<br />

guten Miteinander unter<br />

Kollegen und Klienten“<br />

spricht.<br />

Neubau am<br />

Peitinger Bühlach<br />

Ein Schwerpunktthema im Rahmen<br />

der Öffentlichkeitsarbeit derzeit:<br />

Der Marienheim-Neubau, der<br />

seit November 2021 am Bühlach in<br />

Peiting in vollem Gange ist. Und<br />

bei planmäßiger Umsetzung im<br />

Sommer 2023 abgeschlossen sein<br />

soll. Aus drei großen Wohngruppen<br />

am alten Standort wer<strong>den</strong><br />

sechs kleinere am neuen. Jeder<br />

Klient bekommt ein barrierefreies<br />

Einzelzimmer mit direkt zugänglicher,<br />

bo<strong>den</strong>ebener Nasszelle in<br />

gesetzlich vorgeschriebener Mindestgröße.<br />

<strong>Das</strong> Gebäude in L-Form<br />

über drei Etagen beinhaltet einen<br />

Innenhof <strong>für</strong> Freigang, einen kleineren<br />

Park zum Spazieren und<br />

Verweilen im Außenbereich sowie<br />

Cafeteria und Besucherparkplätze.<br />

Es wird kein (!) Zaun um das über<br />

10 000 Quadratmeter große Areal<br />

errichtet, „weil wir kein Gefängnis<br />

4 | <strong>altlandkreis</strong>


Großbaustelle in Hanglage: Der Marienheim-Neubau<br />

am Bühlach, östlicher Ortsrand von Peiting.<br />

sind und unter keinen Umstän<strong>den</strong><br />

unsere Leute, die nach fachlicher<br />

Einschätzung dazu in der Lage<br />

sind, selbstbestimmt rauszugehen,<br />

einsperren wer<strong>den</strong>“, so Jörg<br />

Reiprich. „Unsere Klienten gefähr<strong>den</strong><br />

sich allenfalls selbst, indem<br />

sie einem Impuls nachgehen und<br />

unabgesprochen in <strong>den</strong> Ausgang<br />

gehen, also entweichen, sich dann<br />

irgendwann nicht mehr zurechtfin<strong>den</strong><br />

oder beispielsweise einen<br />

Rückfall mit Alkohol haben.“ Leben<br />

in der Gemeinschaft, Sportund<br />

Fitnessräume, Therapieräume<br />

sowie Werkstätten zum Nähen,<br />

Häkeln und Fertigen von Ofenanzündern,<br />

vor allem aber das gut<br />

geschulte Fachpersonal, Fachgespräche<br />

und auf die Klienten ideal<br />

abgestimmte Medikamente helfen<br />

<strong>den</strong> Betroffenen letztlich, Schritt<br />

<strong>für</strong> Schritt zurückzufin<strong>den</strong> in einen<br />

eigenständigeren Alltag. „Eigenständiger“<br />

heißt in diesem Falle,<br />

„dass wir es hier mit chronisch<br />

Erkrankten zu tun haben, wovon<br />

die wenigsten wieder vollständig<br />

gesund wer<strong>den</strong>“. Aber nahezu<br />

alle in der Lage sind, sich soweit<br />

zu stabilisieren, um aus einer geschlossenen<br />

Einrichtung in eine<br />

offene entlassen zu wer<strong>den</strong>. „Was<br />

uns in <strong>den</strong> meisten Fällen nach<br />

Voraussichtlich bis Sommer 2023 wer<strong>den</strong> die Menschen mit schwerer<br />

psychischer Erkrankung im Altbau an der Bahnhofstraße betreut.<br />

spätestens eineinhalb Jahren auch<br />

gelingt.“<br />

Informationsbüro <strong>für</strong><br />

die Öffentlichkeit<br />

Herzogsägmühle wäre in manchen<br />

Fällen eine geeignete Anlaufstelle<br />

sogenannter offener Anschluss-<br />

Einrichtungen, ebenso der St.<br />

Georgshof in Rettenbach am Auerberg.<br />

Allein deshalb, aber auch<br />

<strong>für</strong> die Sicherung der Arbeitsplätze<br />

des Marienheim-Personals, das<br />

nahezu ausnahmslos aus Peiting<br />

und näherer Umgebung kommt,<br />

sei der Standorterhalt dieser Einrichtung<br />

in der Marktgemeinde<br />

sehr viel Wert. Hinzu kommt,<br />

„dass die Peitinger Bürger von<br />

unseren Klienten wissen, ebenso<br />

die Verkäufer im Supermarkt, die<br />

im Dönerla<strong>den</strong>, die an der Tankstelle<br />

– diese Akzeptanz draußen<br />

in der Öffentlichkeit ist genau das,<br />

was unsere Klienten auf ihrem<br />

steinigen Weg zurück zur Normalität<br />

auch brauchen.“ Dennoch<br />

haben Reiprich, Walter und deren<br />

Kollegen Verständnis <strong>für</strong> Ängste<br />

und Sorgen der Peitinger Bürger,<br />

allen voran von direkten Anliegern,<br />

„die natürlich ganz genau<br />

wissen wollen“, mit welchen neuen<br />

Nachbarn sie es zu tun haben.<br />

„Deshalb wer<strong>den</strong> wir in Zukunft<br />

viel informativer und transparenter<br />

mit unserer speziellen Einrichtung<br />

umgehen, um auch die<br />

letzten Zweifel und Gerüchte in<br />

der Bevölkerung auszuräumen.“<br />

Ein erster wichtiger Schritt dahingehend:<br />

Ein Öffentlichkeitsbüro<br />

direkt an der Baustelle an<br />

der Bühlachstraße, an dem sich<br />

interessierte Bürger aus Nah und<br />

Fern umfassend über die weit<br />

und breit einzigartige Einrichtung<br />

informieren können – vergleichbare<br />

sozialtherapeutische Anlaufstellen<br />

fin<strong>den</strong> sich erst wieder in<br />

Geretsried, Unterschleißheim und<br />

Isny wieder. Insofern kein Wunder,<br />

„dass wir jährlich mehr als 300<br />

Anfragen aus ganz Deutschland<br />

bekommen“. Aufgenommen wer<strong>den</strong><br />

im Peitinger Marienheim jedoch<br />

ausschließlich Menschen aus<br />

Bayern, überwiegend aus Oberbayern,<br />

und von <strong>den</strong>en wiederum<br />

auch nur diejenigen, „<strong>für</strong> deren<br />

Krankheitsbild wir eine optimale<br />

Hilfe anbieten können“. Stand<br />

jetzt sind in Sachen „Infos <strong>für</strong> die<br />

Öffentlichkeit“ drei feste Termine<br />

vorgesehen, die in allen lokalen<br />

Medien sowie auf der hauseigenen<br />

Internetseite der AWO (www.<br />

awo-obb-psyche.de) rechtzeitig<br />

bekanntgegeben wer<strong>den</strong> – und<br />

keine Voranmeldung voraussetzen.<br />

Der erste steht bereits fest<br />

und findet statt am Donnerstag,<br />

12. <strong>Mai</strong>, von 16 bis 18 Uhr. js<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 5


Auf der Straußenfarm von Familie Wiedemann<br />

Dicke Eier und feinstes Fleisch<br />

Memming | Auf dem landwirtschaftlichen<br />

Anwesen von Barbara<br />

und Klaus Wiedemann ist nicht<br />

Hofhund Buddy der Boss, sondern<br />

Django – ein drei Meter hoher, 170<br />

Kilogramm schwerer und zwölf<br />

Jahre alter Straußenhahn, der bis<br />

zu 70 Stun<strong>den</strong>kilometer schnell<br />

laufen kann und aufgrund fünf<br />

Zentimeter langer Krallen an seinen<br />

Zehen mit äußerster Vorsicht<br />

zu behandeln ist. Letztlich sorgt<br />

dieser Prachtkerl da<strong>für</strong>, dass seine<br />

Hennen fleißig Eier legen. Und<br />

die Nachzucht dieser in der Region<br />

einzigartigen Exoten gesichert<br />

ist. „Wir führen einen klassischen<br />

Milchviehbetrieb und haben aufgrund<br />

des niedrigen Milchpreises<br />

vor vielen Jahren schon nach einem<br />

zweiten Standbein gesucht.“<br />

Urlaub auf dem Bauernhof kam <strong>für</strong><br />

die Memminger (Weiler bei Hofstetten)<br />

damals nicht in Frage,<br />

„weil unsere drei Kinder noch sehr<br />

klein waren“. Insofern haben die<br />

bei<strong>den</strong> nach Nutztieren gesucht,<br />

die ähnlich zu halten sind wie<br />

Milchkühe. Warum die Wahl am<br />

Ende des Tages ausgerechnet auf<br />

Strauße fiel, die ursprünglich heimisch<br />

in Afrika, in der Wüste sind?<br />

„Als unser damaliger Bürgermeister<br />

mit diesem Vorschlag auf uns<br />

zugekommen ist, haben wir ihm im<br />

wahrsten Sinne erstmal <strong>den</strong> Vogel<br />

gezeigt.“ Doch wie das Leben oft so<br />

spielt, „hat uns dieser Vogel in der<br />

Folge nicht mehr losgelassen, über<br />

Zeitungsberichte und TV-Beiträge<br />

regelrecht verfolgt“. Eines Tages<br />

machten sich die bei<strong>den</strong> auf nach<br />

Leipheim (Landkreis Günzberg),<br />

wo eine der größten Straußenfarmen<br />

Deutschlands steht, und<br />

fingen endgültig Feuer. Es folgte<br />

an gleichem Ort ein dreitägiges<br />

6 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Fachseminar mit Abschlussprüfung<br />

<strong>für</strong> die Haltung und Zucht von<br />

Straußen, abgenommen von der<br />

Vogelklinik der Ludwig-Maximilians-Universität<br />

in München. Und<br />

im Jahre 2010 kauften sie, ebenfalls<br />

in Leipheim, die ersten zehn Küken<br />

<strong>für</strong> ihren eigenen, idyllisch gelegenen<br />

Hof. Inzwischen sind zwölf<br />

Jahre vergangen, die Anzahl der<br />

Tiere hat sich versechsfacht und<br />

die Nachfrage nach Straußenprodukten<br />

(www.straussennest-wiedemann.de)<br />

ist derart groß, „dass<br />

wir immer wieder zahlreiche Kun<strong>den</strong>anfragen<br />

ablehnen müssen“.<br />

Eierschalen mit<br />

Bohrmaschine knacken?<br />

Apropos „groß“: Ein Straußenei<br />

entspricht in etwa der Größe von<br />

20 (!) klassischen Hühnereiern. Es<br />

kann eingefroren und somit länger<br />

haltbar gemacht wer<strong>den</strong>. Und<br />

ist dank seines geringen Cholesteringehalts<br />

(20 Mal geringer als<br />

bei Hühnereiern) besonders gut<br />

verträglich. „Viele Menschen mit<br />

einer Hühnereierunverträglichkeit<br />

können Straußeneier ohne Probleme<br />

essen.“ Nur wie? Diese zwei<br />

bis drei Millimeter dicke Schale ist<br />

derart stabil, dass ein bis zu 80 Kilogramm<br />

schwerer Mensch ohne<br />

weiteres draufsteigen könnte. „Es<br />

über die Kante einer Pfanne aufzuschlagen<br />

ist unmöglich – wir<br />

knacken die Schalen unserer Straußeneier<br />

meistens mit Hilfe einer<br />

Bohrmaschine“, sagt Klaus Wiedemann,<br />

und fügt an: „Da bekommt<br />

der Spruch, Essen müsse erst verdient<br />

wer<strong>den</strong>, eine angemessene<br />

Bedeutung.“ Wobei es die rund 400<br />

Stammkun<strong>den</strong> von Familie Wiedemann<br />

wesentlich leichter haben als<br />

die bei<strong>den</strong> Halter sowie ihre Geschäftspartner<br />

selbst. Je<strong>den</strong> Donnerstagnachmittag<br />

ist der Hofla<strong>den</strong><br />

von Familie Wiedemann zwischen<br />

14 und 19 Uhr <strong>für</strong> sie geöffnet –<br />

und bietet alles, was das Herz von<br />

Straußenliebhabern höherschlagen<br />

lässt. Fleisch und Wurst aus<br />

der sieben Kilometer entfernten<br />

Metzgerei. Eiernudeln, hergestellt<br />

im Nachbarlandkreis Aichach.<br />

Sind extrem neugierig: Klaus Wiedemann auf dem Futtertisch seiner<br />

Straußenfarm, hier mit <strong>den</strong> rund einjährigen Vögeln.<br />

Eier, Eierlikör,<br />

aus Straußenhaut<br />

handgemachte<br />

Geldbörsen und<br />

Gürtel, Lampen<br />

mit aus Eierschalen<br />

gefertigten<br />

Schirmen, diverse<br />

Dekorationsgegenstände,<br />

ja<br />

sogar Staubwedel<br />

und Fächer aus<br />

Straußenfedern –<br />

reich wer<strong>den</strong> die<br />

Wiedemanns mit ihrer<br />

Straußenfarm allerdings<br />

nicht, sehen sie eher als professionelles<br />

Hobby. „Stressig<br />

ist es <strong>für</strong> uns immer dann, wenn<br />

die 30 bis 35 Küken pro Jahr aus<br />

unserem Brutautomaten schlüpfen.“<br />

Die müssen die ersten sechs<br />

Wochen hinweg fünf Mal am Tag<br />

mit einer speziellen Kornmischung<br />

gefüttert, und auf einer täglich zu<br />

reinigen<strong>den</strong> Gummimatte gehalten<br />

wer<strong>den</strong>, „da sie im Gegensatz<br />

zu <strong>den</strong> älteren Vögeln Streu fressen<br />

und daran erkranken oder gar sterben<br />

wür<strong>den</strong>“. Weitere Hochphasen<br />

in Sachen hoher Arbeitsaufwand<br />

sind die Zeiten vor Weihnachten<br />

und Ostern, wo das Straußengeschäft<br />

besonders boomt. „Ansonsten<br />

aber hält sich die Arbeit<br />

einigermaßen in Grenzen, weil<br />

Strauße, sobald sie ein gewisses<br />

Alter erreicht haben, tatsächlich<br />

ähnlich zu halten sind wie Kühe.“<br />

Angriffe können<br />

tödlich en<strong>den</strong><br />

Derzeit halten die Wiedemanns 63<br />

Strauße, aufgeteilt in drei Gruppen.<br />

Einmal die inzwischen auch<br />

schon rund 2,70 Meter großen,


aber noch jüngeren Tiere. „<strong>Das</strong> ist<br />

auch die Gruppe, die wir ab einem<br />

Alter von 15 Monaten schlachten.“<br />

Und zwei Zuchtgruppen, bestehend<br />

aus mehreren Hennen sowie<br />

je einem Hahn, darunter auch<br />

Django. Wiederum <strong>für</strong> alle gleich:<br />

Der in drei Bereiche aufgeteilte<br />

Laufstall mit Futtertischen, sowie<br />

rund um die Uhr offenen Einund<br />

Ausgangstüren, die Sommer<br />

wie Winter uneingeschränkten<br />

Freigang gewähren. <strong>Das</strong><br />

Tierschutzgesetz schreibt an<br />

dieser Stelle 1 500 Quadratmeter<br />

Auslauf pro Straußenhahn<br />

vor, sowie 500<br />

weitere Quadratmeter pro<br />

Henne. Entsprechend riesig<br />

sind die Weideflächen südlich<br />

des Straußenstalles von<br />

Familie Wiedemann, allesamt<br />

mit einem Spezialzaun umbaut –<br />

das Zaungerüst besteht aus Wasserrohrleitungen,<br />

die Pfähle aus<br />

Beton und das Dazwischen aus einem<br />

sehr stabilen Maschendraht.“<br />

Zaunhöhe: Rund drei Meter, insofern<br />

ähnlich hoch wie die Tiere,<br />

die im Übrigen pro Fuß nur zwei<br />

Zehen besitzen, groß sind. Wenn,<br />

insbesondere die Hähne, mit ihren<br />

Flügeln schlagen und anfangen zu<br />

fauchen, sollte man sich fernhalten<br />

von <strong>den</strong> Tieren. „Bei uns ist Gott sei<br />

Dank noch nie was Schlimmeres<br />

passiert – wir versuchen mit <strong>den</strong><br />

Tieren immer so umzugehen, dass<br />

sie gar keinen Grund haben, sich<br />

aufzuregen.“ Nichtsdestotrotz ist,<br />

insbesondere beim Betreten von<br />

Stall oder Weide, stets allerhöchste<br />

Vorsicht geboten. „Die wollen<br />

schon zeigen, wer der Chef ist“,<br />

betont Klaus Wiedemann, der das<br />

Picken und Zuschnappen der Tiere<br />

mit ihren Schnäbeln als harmlos<br />

bezeichnet. „Gefahr geht von ihren<br />

kräftigen Beinen aus, mit <strong>den</strong>en<br />

sie im Falle von Gefahr, Bedrohung<br />

oder gezieltem Angriff nach vorne<br />

schlagen, und aufgrund ihrer bis<br />

zu fünf Zentimeter langen Krallen<br />

einen Menschen tödlich verletzen<br />

können.“ Deshalb „klauben“ die<br />

Wiedemanns die auf der Weide<br />

abgelegten Straußeneier – bis zu<br />

70 Stück pro Henne pro Jahr – auch<br />

nicht von Hand auf, sondern mittels<br />

zehn Meter langer Alustange,<br />

„mit der wir von außen unter <strong>den</strong><br />

Zaun durchgreifen“.<br />

Kieselsteine zur<br />

besseren Verdauung<br />

Reisebusgruppen aus ganz Bayern,<br />

die <strong>den</strong> Hof von Familie Wiedemann<br />

immer wieder mal aufsuchen,<br />

bekommen Führungen –<br />

und im Rahmen derer zahlreiche<br />

weitere, hochinteressante Informationen<br />

rund um Strauße an die<br />

Hand. Zum Beispiel, dass sich die<br />

Tiere auf dem Hof zwischen Thaining<br />

und Hofstetten pudelwohl<br />

fühlen, obwohl sie im Grunde vom<br />

anderen Ende der Erde stammen.<br />

„In Afrika hast du bei 35 Grad tagsüber<br />

und bis zu minus zehn Grad<br />

nachts an einem Tag die Temperaturunterschiede,<br />

die sich bei uns<br />

über vier Jahreszeiten verteilen“,<br />

sagt Klaus Wiedemann. Heißt: Die<br />

Tiere kommen mit dem hiesigen<br />

Klima supergut zurecht. Und lieben<br />

– kaum zu glauben – vor allem<br />

Schnee und Regen. „Im Winter<br />

Die Strauße von Memming können<br />

Sommer wie Winter raus.<br />

CHANCEN FÜR IHR KIND!<br />

Die Privaten Oberlandschulen in Weilheim<br />

WIRTSCHAFTSSCHULE<br />

(staatl. anerkannt)<br />

KAUFMÄNNISCHE SCHULE<br />

Berufsfachschule <strong>für</strong> Büromanagement (staatl. anerkannt)<br />

FREMDSPRACHENSCHULE<br />

Berufsfachschule <strong>für</strong> Fremdsprachen/Fachrichtung Wirtschaft (staatl. anerkannt)<br />

GYMNASIUM (staatl. genehmigt)<br />

Jetzt ist<br />

Anmeldezeit!<br />

WIRTSCHAFTSSCHULE<br />

KAUFMÄNNISCHE SCHULE<br />

FREMDSPRACHENSCHULE<br />

OBERLANDSCHULEN<br />

GYMNASIUM<br />

Neu!<br />

Jetzt schon<br />

ab der 6. Klasse!<br />

GEMEINSAM ZUM ZIEL<br />

Private Oberlandschulen Weilheim e. V. | Leprosenweg 14 | D-82362 W eilheim i.OB | Tel 0881 9253503 | www.oberlandschulen.de<br />

Die Partnachklamm.<br />

Wilde Wasserfälle, unzählige Regenbogen im Sonnenlicht<br />

des Sommers oder funkelnde Eiszapfen und erstarrte<br />

kristallene Kaska<strong>den</strong> im Winter, begleitet<br />

von beeindruckendem Getöse und Naturgewalt pur!<br />

Lass dich verzaubern!<br />

www.partnachklamm.de<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 7


Gutschein<br />

<strong>für</strong> eine kostenlose<br />

und unverbindliche<br />

Bewertung Ihrer<br />

Immobilie!<br />

Engel & Völkers Weilheim<br />

Lizenzpartner der Engel & Völkers Resi<strong>den</strong>tial GmbH<br />

Telefon +49 881 418590-10 · Telefax +49 881 418590-11<br />

weilheim@engelvoelkers.com · www.engelvoelkers.com/weilheim<br />

Versichert wenn‘s<br />

drauf an kommt!<br />

ALLIANZ HAUPTVERTRETUNG<br />

ARTUR STÖCKLER & MORITZ WEIHER<br />

Trauringe selber<br />

(mit-)schmie<strong>den</strong><br />

in in der Schongauer Goldschmiede<br />

Schmuck -- Meister -- Werkstatt<br />

In In Schongaus Altstadt am am Marienplatz / /<br />

Ecke Ballenhausstr. 5, 5, Tel. 08861 900222<br />

909720<br />

Tannenberger Straße 6<br />

86956 Schongau<br />

www.allianz-stoeckler-weiher.de<br />

schaufeln sie gezielt mit ihren<br />

Flügeln Schnee auf ihren Rücken<br />

und springen damit quickfidel<br />

herum, bei Regen suhlen sie<br />

sich gerne in Pfützen.“ Insofern<br />

haben sie auch das ganze Jahr<br />

über die Möglichkeit, im Stall,<br />

oder eben draußen zu sein –<br />

der Zugang ist rund um die Uhr<br />

offen. Zu Fressen bekommen<br />

die größeren sowie erwachsenen<br />

Strauße Grassilage, <strong>Mai</strong>ssilage,<br />

gehäckseltes Heu und<br />

Streu, gequetschtes Getreide<br />

wie Gerste und Weizen sowie<br />

getrommelte, insofern runde<br />

Kieselsteine mit einer Körnung<br />

von acht (<strong>für</strong> Küken) oder 16 (<strong>für</strong><br />

die Erwachsenen) Millimetern.<br />

„Strauße haben zwei Mägen, und<br />

brauchen diese Steine als Hilfsmittel<br />

zum Verdauen ihrer Nahrung.“<br />

Durch Reibung und Mithilfe<br />

der Magensäure lösen sich die<br />

Kieselsteine im Körper der Strauße<br />

nicht nur vollständig auf, sondern<br />

decken obendrein deren Kalk- und<br />

Calciumbedarf. Darüber hinaus<br />

gibt’s immer wieder Mal Mineralfutter<br />

und natürlich das frische,<br />

auf der Straußenweide wachsende<br />

Gras.<br />

Fleisch von<br />

höchster Qualität<br />

Um ein gut einjähriges,<br />

schlachtreifes Tier stressfrei von<br />

der Weide zu holen, benutzen<br />

Klaus und Barbara Wiedemann<br />

abgetrennte Pulloverärmel, „die<br />

wir dem jeweiligen Strauß<br />

vorsichtig über Kopf und Hals<br />

stülpen“. Der Vorteil dabei:<br />

„Sobald Strauße nichts mehr<br />

sehen, wer<strong>den</strong> sie total ruhig.“<br />

Was insbesondere Barbara<br />

Wiedemann bei diesem Prozess<br />

immer wieder aufs Neue<br />

verwundert: „Wie gefühlskalt<br />

diese Tiere sind. Denn wenn<br />

wir eines aus der Gruppe herausholen,<br />

juckt das die anderen<br />

überhaupt nicht, obwohl sie direkt<br />

daneben stehen.“ Für Laien<br />

Die noch jüngeren Strauße müssen bei<br />

Geschlechtsreife getrennt wer<strong>den</strong>.<br />

auch eine verblüffende Nachricht:<br />

Strauße haben lediglich an ihren<br />

Oberschenkeln Fleisch. „Wir re<strong>den</strong><br />

hier von insgesamt 35 bis 40 Kilogramm<br />

Fleischanteil bei 90 bis 100<br />

Kilogramm Lebendgewicht insgesamt.“<br />

Da<strong>für</strong> ist jedes Gramm von<br />

bester Qualität: Ein Drittel Steak,<br />

ein Drittel Filet, ein Drittel Braten<br />

und Gulasch. „<strong>Das</strong> Fleisch muss<br />

auch nicht reifen, kann unmittelbar<br />

nach der Schlachtung zerlegt<br />

und portioniert wer<strong>den</strong>.“ Es ist<br />

außerdem mager, frei von Sehnen,<br />

insofern, ähnlich wie bei <strong>den</strong><br />

Eiern, sehr gut verträglich, außerdem<br />

nicht flachsig und <strong>den</strong>noch<br />

Im Hofla<strong>den</strong> gibt's Straußeneier, nudeln, Fleisch, Staubwedel, Lampen-<br />

Eierschirme<br />

und vieles mehr.<br />

saftig. Trotzdem entstehen beim<br />

Putzen und Zuschnei<strong>den</strong> der<br />

Ware Fleischabschnitte, „aus<br />

<strong>den</strong>en wir Wurst wie Pfefferbeißer<br />

oder Salami herstellen<br />

lassen“. Und zwar mit Sonnenblumenöl<br />

anstatt Schweinefett,<br />

was auch die Straußenwurst<br />

besonders delikat und gut verträglich<br />

macht. Und auch die<br />

Innereien lan<strong>den</strong> nicht im Container<br />

<strong>für</strong> Fleischabfälle, sondern<br />

wer<strong>den</strong> zu hochwertigem,<br />

ebenfalls leicht verträglichem<br />

Hundefutter verarbeitet. Letztlich<br />

wer<strong>den</strong> auf der Farm von<br />

Familie Wiedemann 30 bis 35<br />

Strauße pro Jahr geschlachtet.<br />

Die aus <strong>den</strong> Zuchtgruppen dagegen<br />

dürfen ein umso längeres und<br />

erfüllteres Leben führen. „Wildlebend<br />

erreichen die Tiere ein Alter<br />

von rund 40 Jahren, bei Farmhaltung<br />

wer<strong>den</strong> sie in der Regel bis<br />

zu 70 Jahre alt, legen davon über<br />

rund 40 Jahre lang Eier.“<br />

Interessant <strong>für</strong><br />

Funk und Fernsehen<br />

Kein Wunder, dass die Zuchttiere,<br />

die sozusagen mit Familie Wiedemann<br />

gemeinsam Alt wer<strong>den</strong>,<br />

„uns ans Herz wachsen“. Und aufgrund<br />

ihrer zahlreichen Besonderheiten<br />

auch regelmäßig Funk<br />

und Fernsehen sowie Verbände<br />

auf <strong>den</strong> Plan rufen. TOGGO plus,<br />

München TV, ein erfolgreicher<br />

YouTuber sowie der Bayerische<br />

Bauernverband haben bereits<br />

auf der Straußenfarm von Familie<br />

Wiedemann gedreht.<br />

Darüber hinaus der Bayerische<br />

Rundfunk <strong>für</strong> die Fernsehserie<br />

„Grillen mit Ali und Adnan“ – in<br />

diesem Falle „fischte“ der in der<br />

Türkei geborene und in Frankfurt<br />

aufgewachsene Schauspieler<br />

Adnan Maral ein Straußenei<br />

vom Feld der Wiedemanns. Was<br />

ihn neben dieser Größe und<br />

Stabilität des Zwei-Kilo-Eis besonders<br />

beeindruckt hat am Tag<br />

des Drehs: Boss Django. js<br />

8 | <strong>altlandkreis</strong>


Auf der Roten Couch<br />

Der Notfallseelsorger<br />

Die Rote Couch am Feuerwehrhaus<br />

in Herzogsägmühle.<br />

Auf ihr sitzend:<br />

Dirk Wollenweber aus Peiting,<br />

oberster Notfallseelsorger<br />

der Evangelisch-<br />

Lutherischen Landeskirche<br />

in Bayern.<br />

Foto: Felix Baab<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 9


Peiting | Im Falle eines plötzlichen<br />

Todes zieht es Hinterbliebenen <strong>den</strong><br />

sprichwörtlichen Bo<strong>den</strong> unter <strong>den</strong><br />

Füßen weg. Entschei<strong>den</strong>de Erste<br />

Hilfe in solch allgegenwärtigen<br />

Akutsituationen leisten Notfallseelsorger,<br />

von <strong>den</strong>en es, allein<br />

von Seiten der Katholischen und<br />

Evangelischen Kirche, 1 500 bayernweit<br />

gibt. Einer davon: Dirk<br />

Wollenweber. Der aus Hamburg<br />

stammende Peitinger ist seit<br />

1. Januar <strong>2022</strong> sogar oberster Notfallseelsorger<br />

der Evangelisch-Lutherischen<br />

Landeskirche in Bayern.<br />

Im großen Interview auf der Roten<br />

Couch spricht der 52-jährige Pfarrer,<br />

Feuerwehrmann, Familienvater<br />

und Ausbilder <strong>für</strong> psychosoziale<br />

Akuthilfe über die Vorgehensweise<br />

im Ernstfall, wie er selbst traumatische<br />

Erlebnisse verkraftet, dass<br />

Einsatzkräfte vor allem präventiv<br />

auf schlimme Erlebnisse vorbereitet<br />

wer<strong>den</strong> müssen und ob es ihm<br />

gelingt, trotz ständiger Konfrontation<br />

mit dem Tod ein glückliches<br />

und erfülltes Leben zu führen.<br />

Herr Wollenweber, warum haben<br />

Sie sich damals, nach Abschluss<br />

des technischen Gymnasiums in Ihrer<br />

Geburtsstadt Hamburg, <strong>für</strong> ein<br />

Theologiestudium entschie<strong>den</strong>?<br />

Mir war klar: Entweder Funkgeräteelektroniker,<br />

oder Theologiestudium.<br />

Da es <strong>für</strong> die Technik am<br />

Ende des Tages nicht gereicht hat,<br />

ich gleichzeitig in meiner damaligen<br />

Heimatgemeinde im Bereich<br />

der Jugendarbeit sehr aktiv gewesen<br />

bin und mich Theologie schon<br />

in sehr jungen Jahren fasziniert<br />

hat, wollte ich mir schließlich ein<br />

eigenes Bild davon machen – die<br />

Entstehungsgeschichte der Bibel,<br />

die uralten Sprachen und vor allem<br />

der rege Austausch mit Kommilitonen<br />

hat mich regelrecht in<br />

einen Bann gezogen.<br />

Wirkt unverstellt glücklich und zufrie<strong>den</strong>: Seelsorger Dirk Wollenweber,<br />

hier im Gespräch mit „<strong>altlandkreis</strong>“-Redakteur Johannes Schelle.<br />

10 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Mit der Absicht, auch Pfarrer zu<br />

wer<strong>den</strong>?<br />

Einen Wink von oben, eine Gottesbegegnung,<br />

gab es bei mir<br />

nicht. Aber im Laufe des Studiums<br />

in Hamburg, Marburg und Basel<br />

wurde mir schnell klar, dass ich<br />

<strong>den</strong> richtigen Weg eingeschlagen<br />

habe und anschließend als Pfarrer<br />

arbeiten möchte. Es gibt nur wenige<br />

Berufe, in <strong>den</strong>en Menschen<br />

von der Geburt bis zum Sterben<br />

begleitet wer<strong>den</strong>. Morgens ein<br />

Trauergespräch, danach Religionsunterricht<br />

in einer Schule,<br />

am Nachmittag Leiter eines Gesprächskreises,<br />

danach ein Taufgespräch<br />

– sozusagen das ganze<br />

Leben an einem Tag.<br />

Muss man <strong>für</strong> <strong>den</strong> Beruf des Pfarrers<br />

trotzdem ein Stück weit geboren<br />

sein?<br />

Es gibt glaube ich keine genetische<br />

Veranlagung zu irgendeinem Beruf.<br />

Eine tiefe Beziehung zu Gott<br />

muss aber vorhan<strong>den</strong> sein. Wenn<br />

ich die nicht hätte, würde mir vieles<br />

von dem, was ich als Notfallseelsorger<br />

<strong>für</strong> Privatpersonen oder<br />

Einsatzkräfte mache, viel schwerer<br />

fallen.<br />

Sie sprechen es an: Seit 1. Januar<br />

<strong>2022</strong> sind Sie sogar Beauftragter<br />

<strong>für</strong> Notfallseelsorge der Evangelisch-Lutherischen<br />

Landeskirche in<br />

ganz Bayern. Wie kam es zu diesem<br />

beruflichen Aufstieg?<br />

Seit 2013 habe ich bereits eine<br />

halbe Stelle als Notfallseelsorger<br />

unserer Kirche <strong>für</strong> ganz Südbayern<br />

inne. Als dann im Amtsblatt unserer<br />

Kirche diese Stelle <strong>für</strong> ganz<br />

Bayern ausgeschrieben war, habe<br />

ich mich beworben und wurde<br />

genommen. Somit bin ich seit Beginn<br />

dieses Jahres hauptamtlicher<br />

Notfallseelsorger. Zu 50 Prozent<br />

<strong>für</strong> Südbayern und zu 50 Prozent<br />

<strong>für</strong> ganz Bayern.<br />

Ihr Aufgabengebiet in dieser Funktion?<br />

Ist ein sehr Vielschichtiges. In<br />

erster Linie habe ich die Notfallseelsorge<br />

der Evangelisch-Lutherischen<br />

Landeskirche Bayerns<br />

politisch und administrativ zu vertreten.<br />

Einerseits nach außen in<br />

beispielsweise politischen Gremien<br />

sowie <strong>für</strong> <strong>den</strong> Landeszentralstellenrat<br />

<strong>für</strong> Psychosoziale Notfallversorgung.<br />

Andererseits bin<br />

ich innerhalb der Landeskirche <strong>für</strong><br />

die Koordination und Ausbildung<br />

im Bereich Notfallseelsorge federführend<br />

verantwortlich, kümmere<br />

mich aber auch um konzeptionelle<br />

Arbeit und um <strong>den</strong> da<strong>für</strong><br />

zur Verfügung stehen<strong>den</strong> Haushalt.<br />

„Wie gehen Rettungskräfte mit schlimmen Erlebnissen um?“ Dirk Wollenweber<br />

ist auch als ehrenamtlicher Feuerwehrmann aktiv.<br />

Klingt nach vielen Terminen in ganz<br />

Bayern, nach viel Autofahrerei?<br />

Im Moment findet Vieles von meinem<br />

Bürostuhl in Peiting aus statt –<br />

Videokonferenzen, Telefonate, E-<br />

<strong>Mai</strong>l-Verkehr. <strong>Das</strong> wird sicherlich<br />

auch im Falle einer überstan<strong>den</strong><br />

Corona-Pandemie so bleiben, weil<br />

es schlichtweg nachhaltiger, kostengünstiger<br />

und stressfreier ist<br />

als regelmäßige Vor-Ort-Treffen,<br />

zu <strong>den</strong>en Menschen aus ganz Bayern<br />

oft mehrere Stun<strong>den</strong> anreisen<br />

müssen. Nichtsdestotrotz ist meine<br />

neue Position natürlich trotzdem<br />

mit vielen Reisen durch ganz Bayern<br />

verbun<strong>den</strong>, von wichtigen Präsenztreffen<br />

geprägt – Treffen in der<br />

digitalen Welt sind vor allem dann<br />

effektiv, wenn sie Präsenztreffen in<br />

einer guten Weise ergänzen.<br />

Doch der Reihe nach: Was genau<br />

ist eigentlich Notfallseelsorge – und<br />

wie unterscheidet sie sich von „normaler“<br />

Seelsorge?<br />

Im Falle einer normalen Seelsorge<br />

muss nicht immer ein Todesfall dahinterstecken,<br />

können Menschen<br />

mit allen möglichen Anliegen auf<br />

beispielsweise einen Pfarrer zukommen,<br />

ihn um seelischen und<br />

moralischen Beistand bitten und<br />

mit ihm über Probleme re<strong>den</strong>. In<br />

der Notfallseelsorge dagegen wer<strong>den</strong><br />

Menschen ausschließlich nach<br />

einem <strong>für</strong> sie potentiellen traumatischen<br />

Ereignis begleitet – und<br />

zwar unmittelbar danach, meist<br />

ein bis vier Stun<strong>den</strong> nach einem<br />

jeweiligen Ereignis.<br />

Heißt konkret?<br />

Am Beispiel „Frau <strong>Mai</strong>er“: Sie<br />

wacht morgens auf und findet ihren<br />

Mann leblos neben sich, ruft<br />

die 112. Es kommen Rettungsdienst,<br />

Notarzt, eventuell noch<br />

Feuerwehr und im Falle einer unklaren<br />

Todesursache sogar die Polizei<br />

– es herrscht also ein massiver<br />

Eingriff in die Privatsphäre, <strong>den</strong><br />

Frau <strong>Mai</strong>er wahrscheinlich so noch<br />

nicht erlebt hat. Sie erlebt, wie die<br />

Einsatzkräfte um das Leben ihres<br />

Mannes kämpfen. Erschrecken,<br />

Hilflosigkeit, Trauer, Wut, Selbstvorwürfe<br />

und vieles mehr können<br />

in so einer Situation bei einem<br />

Menschen hochkommen. Wenn<br />

die Einsatzkräfte vor Ort <strong>den</strong> Eindruck<br />

haben, dass Frau <strong>Mai</strong>er nach<br />

diesem Einsatz nicht alleingelassen<br />

wer<strong>den</strong> kann und Beistand<br />

braucht, wird über die jeweils zuständige<br />

Integrierte Leitstelle die<br />

psychosoziale Notfallversorgung,<br />

kurz PSNV, gerufen. Die wiederum<br />

schickt dann einen da<strong>für</strong> extra<br />

ausgebildeten Notfallseelsorger,<br />

der sich um Frau <strong>Mai</strong>er kümmert.<br />

In welcher Form?<br />

In einer Akutsituation ganz wichtig:<br />

Erstmal <strong>für</strong> Sicherheit sorgen.<br />

Einfach da zu sein. Und: Viel re<strong>den</strong>


hilft in einer Notsituation in der<br />

Regel nicht viel. Es geht darum,<br />

wenige, da<strong>für</strong> passende Worte zu<br />

fin<strong>den</strong>. Denn in einer Krise ist ein<br />

Mensch sehr dünnhäutig. Manchmal<br />

ist es so, dass diese Menschen<br />

auf ihre Urreflexe zurückgreifen<br />

und sich in einem Flucht- und<br />

Kampfreflex befin<strong>den</strong>. Letztlich<br />

wollen wir <strong>den</strong> Menschen helfen,<br />

so schnell wie möglich in eine gute<br />

Trauerarbeit zu kommen. Da<strong>für</strong><br />

muss der betroffene Mensch das<br />

Geschehene sowohl kognitiv als<br />

auch haptisch erstmal begreifen.<br />

Unter anderem, in dem man sich<br />

vom Verstorbenen verabschiedet,<br />

auch körperlich durch Berührung –<br />

man soll spüren, dass sich ein toter<br />

Mensch anders anfühlt.<br />

Was passiert dann?<br />

Die Akutbegleitung beschränkt<br />

sich immer auf die ersten ein bis<br />

vier Stun<strong>den</strong> nach einem schlimmen<br />

Erlebnis. In dieser Zeit haben<br />

wir Notfallseelsorger auch da<strong>für</strong><br />

zu sorgen, dass die Menschen, die<br />

wir begleiten, ihr eigenes Netzwerk<br />

aktivieren. Wir fragen: „Frau<br />

<strong>Mai</strong>er, wen möchten Sie <strong>den</strong>n gerne<br />

anrufen? Wer könnte sie weiter<br />

begleiten, wenn ich wieder weg<br />

bin?“ Im Zuge dessen müssen<br />

wir auch überlegen, wie man die<br />

von Frau <strong>Mai</strong>er auserwählte Person<br />

anruft – der wird in diesem<br />

Moment ja auch eine schlimme<br />

Nachricht mitgeteilt.<br />

Und wer keine Freunde, Bekannten<br />

oder Familie in der Nähe hat?<br />

Wir haben natürlich Zugriff auf<br />

ein sehr großes Netzwerk zu beispielsweise<br />

Selbsthilfegruppen<br />

und Experten. Wir nennen das<br />

„Netzwerke der bleiben<strong>den</strong> Aufmerksamkeit“.<br />

In der Ganzen<br />

Begleitung darf man aber nicht<br />

vergessen, dass es sich eben um<br />

eine Akutsituation handelt. Insofern<br />

müssen wir immer helfen<br />

zu überlegen, was die nächsten<br />

zwölf, die nächsten 24 Stun<strong>den</strong><br />

passiert, wo<strong>für</strong> eben das Fin<strong>den</strong><br />

eines Menschen, der weiteren<br />

Beistand leistet, unerlässlich ist.<br />

Einen Menschen anzurufen, einen<br />

Kaffee zu kochen, die nächsten<br />

Schritte zu planen und aktiv in Angriff<br />

zu nehmen, hilft Frau Meier<br />

zu spüren: „Ich bin wieder handlungsfähig.<br />

Ich kann Entscheidungen<br />

treffen und sie in die Tat<br />

umsetzen“. <strong>Das</strong> bedarf viel Fingerspitzengefühl<br />

<strong>für</strong> Menschen, die<br />

sich in einer Ausnahmesituation<br />

befin<strong>den</strong>.<br />

Und setzt sicherlich eine fundierte<br />

Ausbildung voraus. Wie wird man<br />

überhaupt Notfallseelsorger?<br />

Es gibt eine bundesweit einheitliche<br />

Ausbildung zur psychosozialen<br />

Notfallversorgung, bestehend<br />

aus mindestens 100 Unterrichtseinheiten<br />

über je 45 Minuten. Zurzeit<br />

unterrichten wir online und<br />

in Präsenz. Zum Beispiel in da<strong>für</strong><br />

geeigneten Seminarräumen, die<br />

wir, bayernweit betrachtet, immer<br />

in Orten anmieten, die <strong>für</strong> die<br />

jeweiligen Interessenten gut erreichbar<br />

sind. Ich persönlich habe<br />

beispielsweise schon in Weilheim<br />

und Penzberg angehende Notfallseelsorger<br />

unterrichtet.<br />

Welche Voraussetzungen gilt es <strong>für</strong><br />

diese Ausbildung mitzubringen?<br />

Theoretisch kann diese Ausbildung<br />

jeder Mensch bestreiten, der<br />

das 23. Lebensjahr vollendet hat<br />

und, in unserem Falle, der evangelischen<br />

oder katholischen Konfession<br />

zugehörig ist. Wer mit Gott<br />

und Glaube nichts anfangen kann<br />

und keiner oder einer anderen<br />

Religion zugehörig ist, kann eine<br />

vergleichbare Ausbildung bei <strong>den</strong><br />

Kriseninterventionsdiensten der<br />

Hilfsorganisationen absolvieren<br />

und dann später auch dort tätig<br />

wer<strong>den</strong>.<br />

Wie hilfreich ist an dieser Stelle das<br />

von Ihnen verfasste Buch „Aus- und<br />

Fortbildung in der Notfallseelsorge;<br />

Beschreibung von Lernzielen und<br />

Kompetenzen“?<br />

Dieses Buch ist natürlich kein<br />

Spiegel-Bestseller, keines <strong>für</strong> fesselnde<br />

Unterhaltung. Darin wird<br />

beschrieben, welche Inhalte und<br />

Kompetenzen ein angehender<br />

Notfallseelsorger im Rahmen seiner<br />

Ausbildung erreichen soll. Es<br />

geht auch um didaktische Hilfen<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Unterricht sowie eine Menge<br />

Fallbeispiele, anhand derer die<br />

Teilnehmer ihre Kompetenz in der<br />

Begleitung von Menschen in Krisensituationen<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> zukünftigen<br />

Einsatz erproben und erweitern<br />

können. Insofern eine wichtige<br />

Lektüre <strong>für</strong> Ausbilder und Absolventen.<br />

Wobei Mindestalter, Religionszugehörigkeit<br />

und Inhalte aus Ihrem<br />

Lehrbuch sicherlich nicht<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 11


Der neue<br />

Treffpunkt in<br />

Steinga<strong>den</strong><br />

Mo bis Fr<br />

Samstag<br />

09.00 - 18.00 Uhr<br />

09.00 - 13.00 Uhr<br />

• Gemütliches Ambiente<br />

• Herzhafte (auch vegetarische)<br />

Frühstücksarrangement<br />

• Wechselnder Mittagstisch<br />

Mo-Fr 11.30-14.00 Uhr<br />

• Kaffeespezialitäten<br />

• Kuchen/Gebäck<br />

aus eigener Backstube<br />

• Verschie<strong>den</strong>e Eiskreationen<br />

Inhaber: Michael Schuster<br />

Marktplatz 3<br />

86989 Steinga<strong>den</strong><br />

Tel. 08862-9 87 90 81<br />

Schongauer Straße 21<br />

86983 Lechbruck a. See<br />

Telefon 08862-8410<br />

schuster-lechbruck@t-online.de<br />

ausreichend sind <strong>für</strong> eine Aufgabe,<br />

die eben auch extrem viel Fingerspitzengefühl<br />

verlangt?<br />

Ganz wichtig ist, dass man sich<br />

physisch und psychisch stark, gesund<br />

und fähig fühlt, Menschen<br />

in Krisen begleiten zu können.<br />

Insofern selbst mit bei<strong>den</strong> Beinen<br />

fest im Leben steht und mit sich im<br />

Reinen ist. Lebenserfahrung spielt<br />

hierbei eine wesentliche Rolle.<br />

Außerdem muss ich sprach- und<br />

empathiefähig sein.<br />

Sie haben bislang ausschließlich<br />

über Notfallseelsorge <strong>für</strong> Privatpersonen<br />

gesprochen. Wer aber<br />

kümmert sich um Einsatzkräfte, die<br />

sicherlich auch schwer zu kämpfen<br />

haben mit der Verarbeitung schlimmer<br />

Erlebnisse?<br />

Letztlich unterschei<strong>den</strong> wir ganz<br />

stark zwischen der psychosozialen<br />

Notfallversorgung von Betroffenen<br />

wie Angehörige, Hinterbliebene,<br />

Opfer und Zugehörige von plötzlich<br />

Verstorbenen, kurz PSNV-B<br />

genannt. Und zwischen der PSNV-<br />

E – damit ist die psychosoziale<br />

Notfallversorgung von Einsatzkräften<br />

gemeint. Bei letzterem funktioniert<br />

es in der Regel so, dass zur<br />

Verarbeitung schlimmer Einsätze<br />

Kamera<strong>den</strong> unter sich sind. Noch<br />

entschei<strong>den</strong>der aber: <strong>Das</strong>s wir<br />

Einsatzkräfte präventiv auf Einsätze<br />

mit Potential <strong>für</strong> traumatische Ereignisse<br />

vorbereiten. Früher sagte<br />

man dazu Stressimpfung, die<br />

enorm wichtig ist, um mit der richtigen<br />

Einstellung, mental wie körperlich,<br />

in einen jeweiligen Einsatz<br />

hineinzugehen. 2006 wurde zu<br />

diesem Themenfeld von der LMU<br />

München eine Studie veröffentlicht,<br />

nach deren Ergebnis drei bis<br />

sechs Prozent aller Einsatzkräfte<br />

nachhaltig von einem Einsatz belastet<br />

sind. Seither wird versucht,<br />

dieser Gefahr bereits im Rahmen<br />

der jeweiligen Ausbildung von<br />

Einsatz- und Rettungskräften präventiv<br />

vorzubeugen. Wobei man<br />

aber nicht vergessen darf, dass<br />

das Verarbeiten von schlimmen<br />

12 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Erlebnissen natürlich auch immer<br />

von Tagesform, Charakter und psychischer<br />

Stabilität der einzelnen<br />

Person abhängt.<br />

Sie selbst sind nicht nur Notfallseelsorger,<br />

sondern auch Gruppenführer<br />

und Atemschutzgeräteträger der<br />

Freiwilligen Feuerwehr in Peiting<br />

sowie der Werkfeuerwehr Herzogsägmühle.<br />

Wie gehen Sie selbst<br />

mit schlimmen Erlebnissen um?<br />

Auch ich habe natürlich eine Rückfallebene<br />

und nehme Supervisionen<br />

– professionelle Beratung zur<br />

Reflexion des eigenen Handelns –<br />

in Anspruch. Ich habe das Gebet<br />

zu Gott. Und ein Ritual: Ich nehme<br />

meine Notfallseelsorge-Einsatzkleidung<br />

nie mit in die Wohnung.<br />

Ich lege sie im Hauseingang ab.<br />

<strong>Das</strong> macht deutlich, dass all das,<br />

was ich erlebt habe, draußen<br />

bleiben soll. Anschließend wasche<br />

ich meine Hände nicht nur aus<br />

hygienischen Grün<strong>den</strong> – erst dann<br />

können mich meine Frau und<br />

Kinder ansprechen. Aber natürlich<br />

gibt es auch Einsätze, die mir<br />

nachgehen.<br />

Ihr schlimmstes Erlebnis?<br />

<strong>Das</strong> „schlimmste Erlebnis“ gibt es<br />

nicht. Aber es gibt Situationen,<br />

die schwer zu ertragen sind. <strong>Das</strong><br />

ist oft nicht das Bild eines schwer<br />

verunglückten Menschen an sich,<br />

sondern eher das Schicksal der<br />

Menschen, die zurückbleiben. In<br />

solchen Situationen gehe ich dann<br />

auch ganz bewusst in die Kirche,<br />

um mir eine Auszeit zu gönnen,<br />

um mit Gott zu sprechen und<br />

ihm zu sagen, dass ich alles getan<br />

habe, was ich tun konnte und<br />

darauf vertraue, dass er bei <strong>den</strong><br />

Personen bleibt, die ich begleitet<br />

habe.<br />

Oberster Notfallseelsorger <strong>für</strong><br />

Bayern, nach wie vor auch Beauftragter<br />

<strong>für</strong> Südbayern, aktiver<br />

Notfallseelsorger draußen vor Ort,<br />

Feuerwehrmann <strong>für</strong> zwei Wehren<br />

und auch immer noch Pfarrer?<br />

Hoffnungsvoller Blick: Dirk Wollenweber beim Interview im Pfarrhaus.<br />

Der Titel „Pfarrer“ bleibt mir natürlich<br />

erhalten. Und natürlich<br />

werde ich hier in der Evangelisch-<br />

Lutherischen Kirchengemeinde<br />

in Peiting und Herzogsägmühle<br />

weiterhin Gottesdienste feiern und<br />

wenn Not am Mann ist auch als<br />

Pfarrer einspringen, meine Frau<br />

sowie Kollegen und Kolleginnen<br />

im Dekanat unterstützen. Feste<br />

Termine und Aufgaben als klassischer<br />

Pfarrer habe ich aufgrund<br />

meiner neuen Funktion jedoch<br />

keine mehr.<br />

Dennoch: Wie bekommen Sie all<br />

diese Dinge unter einen Hut?<br />

<strong>Das</strong> ist eine gute Frage. Die vergangenen<br />

Wochen hat sich natürlich<br />

alles verschärft, hinzu kommen<br />

Dinge wie Corona, Hilfe in der<br />

Ukraine-Krise und viele kleine und<br />

große Projekte. Doch als Mensch,<br />

der in der Krise arbeitet, entwickelt<br />

man auch eine gewisse Gelassenheit.<br />

Was geht, geht, was nicht,<br />

halt nicht.<br />

Eine Work-Life-Balance ist da ganz<br />

wichtig. Die muss ich natürlich<br />

jetzt, so kurz nach Antritt eines<br />

neuen Aufgabengebietes, erstmal<br />

neu austarieren.<br />

Wie sieht ein klassischer Arbeitsalltag<br />

von Ihnen aus?<br />

Es ist wirklich jeder Tag total unterschiedlich,<br />

was im Pfarramt<br />

aber schon immer so war. Du hast<br />

schon zwei, drei feste Termine am<br />

Tag, dazwischen kann aber sehr<br />

viel Unvorhergesehenes passieren.<br />

Umso wichtiger, <strong>für</strong> sich selbst ein<br />

gutes Zeitmanagement zu entwickeln<br />

und dann ganz klar definieren,<br />

wann es gut ist mit der Arbeit.<br />

Wie schwer ist es im 21. Jahrhundert<br />

generell <strong>für</strong> einen Pfarrer – eine<br />

Zeit, in der sich immer mehr Menschen<br />

von der Kirche abwen<strong>den</strong>?<br />

Auch hier in der Gemeinde in Peiting<br />

haben wir viele Kirchenaustritte.<br />

Die letzte Studie dazu hat<br />

ergeben, dass es überwiegend<br />

Menschen im Alter zwischen 30<br />

und 50 Jahren sind, die <strong>den</strong> Bezug<br />

zur Kirche verloren haben. Da<br />

ist die Notfallseelsorge wiederum<br />

eine tolle Sache. Wir kommen,<br />

wenn Menschen in Not sind. Wir<br />

sind einfach da, ohne nach Religion,<br />

Ethnie oder politischer Einstellung<br />

zu fragen. Wir sind da, weil<br />

diese Menschen Hilfe brauchen<br />

und wir uns als Christen zur Hilfe<br />

am Nächsten berufen fühlen. Für<br />

manche ist das ein erster Kontakt<br />

zur Kirche nach vielen Jahren.<br />

Spannend ist, dass sich Menschen<br />

in diesem Alter <strong>für</strong> Notfallseelsorge<br />

interessieren. Wenn man nach<br />

deren Motivation fragt, bekommt<br />

man zur Antwort, dass es eine<br />

Möglichkeit <strong>für</strong> sie sei, sein Christ-


sein praktisch auszuüben. Für<br />

mich ist das somit eine spezielle<br />

Art von Gottesdienst.<br />

Viele sagen: „Glaube ja, aber ohne<br />

Kirche.“ Geht das?<br />

Eine Gemeinschaft ist total wichtig,<br />

um sich abzugleichen. Wenn<br />

ich so schaue, was in <strong>den</strong> Medien<br />

los ist, dann habe ich zunehmend<br />

<strong>den</strong> Eindruck, dass Menschen sehr<br />

eloquent erklären können, wie<br />

ihr Sexualleben funktioniert, aber<br />

sehr sprachlos sind, was ihre Religiösität<br />

angeht. In einer Kirche<br />

wird über <strong>den</strong> Glauben geredet,<br />

diskutiert, abgeglichen, und nur<br />

so funktioniert unser christlicher<br />

Glaube – Menschen setzen sich zusammen<br />

und sprechen über ihren<br />

Glauben, feiern gemeinsam Gottesdienst.<br />

Unabhängig davon wird<br />

innerhalb der Evangelisch-Lutherischen<br />

Kirche gerade sehr viel in<br />

Sachen Bedürfnisse der Menschen<br />

analysiert und geschaut, wie wir<br />

sie abholen können.<br />

Wie froh sind Sie, dass Evangelische<br />

Pfarrer und Pfarrerinnen Familie<br />

grün<strong>den</strong> dürfen?<br />

Ich finde es total toll, eine Familie<br />

zu haben, mit einer Frau eine<br />

Beziehung zu leben. In unserem<br />

Falle sogar <strong>den</strong> Beruf teilen zu<br />

können – meine Frau, Brigitte<br />

Weggel, ist nach wie vor Pfarrerin<br />

<strong>für</strong> die evangelische Kirche in<br />

Peiting und Herzogsägmühle. Wir<br />

mussten uns die ersten Jahre diese<br />

eine 100 Prozent Stelle teilen –<br />

eine Regelung unserer Kirche,<br />

die erst später gesetzlich gekippt<br />

wurde. Insofern ist das Verhältnis<br />

zwischen mir und meiner Frau<br />

allein aus diesem Grund ein ganz<br />

besonders. Hinzu kommt, dass wir<br />

zwei wunderbare Kinder im Alter<br />

von 15 und 17 Jahren haben. Heute<br />

betrachtet umso witziger, dass<br />

ich mir damals als Stu<strong>den</strong>t immer<br />

gesagt habe: Heirate niemals eine<br />

Frau, die auch Theologie studiert<br />

und schon gar nicht eine aus Bayern.<br />

Von wegen … Da hat wahrscheinlich<br />

jemand etwas anderes<br />

vorgehabt…<br />

Gelingt es Ihnen als Mensch, der<br />

mehr als die meisten anderen mit<br />

Leid und Tod konfrontiert wird,<br />

trotzdem glücklich zu sein?<br />

Ich finde es schön, wenn jemand<br />

Danke sagt, was mir auch immer<br />

wieder passiert, wenn ich Menschen<br />

in Krisen begleite. Es ist<br />

generell erfüllend, Menschen zu<br />

helfen, egal in welcher Form. Und<br />

es ist ein riesen Privileg <strong>für</strong> mich,<br />

Taufen und Trauungen machen zu<br />

dürfen, aber eben auch ein Ritus<br />

mit Menschen zu gestalten, die einen<br />

Menschen beerdigen müssen.<br />

Es ist ein Privileg <strong>für</strong> mich, wenn<br />

Menschen zu einem kommen und<br />

ihr Herz, ihre Seele öffnen, mich<br />

um Hilfe, Beistand und Rat bitten<br />

– all das sind Dinge, die mich<br />

erfüllen, die mich stolz und somit<br />

auch glücklich machen. Darüber<br />

hinaus sind es diverse Kleinigkeiten<br />

im Leben, die mir Kraft geben.<br />

Ein gutes Glas Wein, gutes Essen,<br />

Spiele spielen im Kreise der Familie<br />

und Freunde, mal eine Stunde<br />

lang zum Joggen, Fahrradfahren<br />

oder Gitarre spielen. Mit allen diesen<br />

Dingen kann ich trotz dieser<br />

schlimmen Erlebnisse, die meinen<br />

beruflichen Alltag begleiten, ein<br />

sehr glücklicher und zufrie<strong>den</strong>er<br />

Mensch sein.<br />

Um beim Thema „Helfen“ zu bleiben.<br />

Wie gehen Sie mit dem Krieg<br />

in der Ukraine um?<br />

Ich war und bin dabei, Netzwerke<br />

zu knüpfen, um die Menschen zu<br />

unterstützen, die sowohl vor Ort<br />

als auch zu uns Geflüchteten helfen.<br />

Und bin gespannt, was da jetzt<br />

noch alles auf uns zukommen wird.<br />

Wir sind überwiegend eine Generation,<br />

die keinen Krieg live vor Ort<br />

erlebt hat. Unsere Gesellschaft wird<br />

insofern nochmals anders als in<br />

der Flüchtlingswelle 2015 mit dem<br />

Thema Krieg und Flucht konfrontiert,<br />

da das gerade direkt nebenan<br />

passiert. Wir wer<strong>den</strong> Menschen<br />

erleben, die traumatisierende Erlebnisse<br />

hatten. Die zwar hier in<br />

Sicherheit sind aber deren Männer,<br />

Freunde und Angehörige weiterhin<br />

in der Ukraine ums Überleben<br />

kämpfen. Ich glaube, es wird <strong>für</strong><br />

uns eine Herausforderung wer<strong>den</strong>,<br />

diesen Menschen zu helfen,<br />

ohne selbst davon seelische Schä<strong>den</strong><br />

mitzunehmen. Konkret haben<br />

wir unter anderem Flyer mit Tipps<br />

entwickelt, wie Helfer am besten<br />

mit Flüchtlingen re<strong>den</strong> können,<br />

aber eben auch, was Helfer <strong>für</strong><br />

sich selbst tun können, um sich<br />

nicht zu sehr damit zu belasten.<br />

Es geht auch darum, Helfern bewusst<br />

zu machen, dass das, was sie<br />

leisten, großartig ist, sie zur rechten<br />

Zeit aber auch einen Schlussstrich<br />

ziehen müssen und etwas<br />

<strong>für</strong> sich tun, ein gutes Steak in<br />

die Pfanne hauen und das Leben<br />

einfach genießen.<br />

Und was wünschen Sie sich in Zeiten<br />

von Kriegen, Corona und damit<br />

verbun<strong>den</strong>en Wirtschaftskrisen <strong>für</strong><br />

die Menschen hier und in der großen<br />

weiten Welt?<br />

Ich glaube, dass ein friedliches<br />

Miteinander funktioniert, wenn<br />

man miteinander redet und <strong>den</strong><br />

anderen das sein lässt, was er ist.<br />

Wenn das jeder tut, ohne jegliche<br />

Egozentrik, würde das bedeuten,<br />

dass wir eine Menschheit haben,<br />

die rücksichtsvoll ist. Nicht nur<br />

sich und die eigenen Bedürfnisse<br />

betrachten, sondern auch die<br />

der anderen Menschen. Meine<br />

Freiheit hört da auf, wo sie <strong>den</strong><br />

Anderen beschränkt, hindert oder<br />

gar zu etwas zwingt, was dieser<br />

nicht will. Theologisch hat das<br />

Luther so auf <strong>den</strong> Punkt gebracht:<br />

„Wir sind Freie und Knechte zur<br />

gleichen Zeit, wir sind frei in dem,<br />

was wir tun, und wir sind Knechte<br />

unseres nächsten.“ Vielleicht wird<br />

uns diese Krisenzeit deutlich machen,<br />

dass nicht nur das Ego eine<br />

Rolle spielt, sondern es zum „Ich“<br />

auch immer ein Gegenüber, ein<br />

„Du“ gibt.<br />

js<br />

Jetzt ist Pflanzzeit<br />

Sorgen Sie sie jetzt <strong>für</strong> Blütenpracht auf ihrem<br />

Balkon und eine reiche Gemüseernte aus dem<br />

eigenen Garten!<br />

●• Top Qualität Qaulität<br />

●• Große Auswahl<br />

●• Fachkundige Beratung<br />

●• Alles aus umweltfreundlicher Eigenproduktion<br />

&<br />

Blumen May; Münzstraße 25 in Schongau und im<br />

Altenstadter Landmarkt;Alte Bahnhofstraße 5 Tel.:908436;<br />

www.blumenmay.de;<strong>Mai</strong>l: blumenmay@t-online.de; WhatsApp<br />

unter 0171 1773137<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 13


Am 1. <strong>Mai</strong> wer<strong>den</strong> wieder <strong>Mai</strong>bäume aufgestellt<br />

Eigentlich ein Liebesbeweis<br />

Altlandkreis | Von Hand oder mit<br />

Kran, mit Rinde, geschält oder bemalt?<br />

Nach zweijähriger Durststrecke<br />

wer<strong>den</strong> am Sonntag, 1. <strong>Mai</strong>, in<br />

zahlreichen Gemein<strong>den</strong> der Region<br />

wieder <strong>Mai</strong>bäume aufgestellt. Federführend<br />

am Anpacken sind in<br />

der Regel Burschenvereine, Landjugen<strong>den</strong>,<br />

Trachtler oder lose Zusammenschlüsse.<br />

Vorausgesetzt,<br />

die existieren noch in ausreichend<br />

starker Mitgliederzahl. Die Sorge,<br />

dass dieser zum Teil uralte Brauch<br />

während der kulturstilleren Coronazeit<br />

an Beliebtheit verloren haben<br />

könnte, hat Kreisheimatpfleger<br />

Klaus Gast in jedem Falle nicht. „Ich<br />

glaube eher, dass die Bürgerinnen<br />

und Bürger regelrecht scharf drauf<br />

sein wer<strong>den</strong>.“ Ein <strong>Mai</strong>baum-Aufstellen<br />

wie zu Zeiten vor der Pandemie?<br />

Dieser Gedanke weckt in der<br />

Tat große Lust, endlich mal wieder<br />

rauszugehen und mit Alt und Jung<br />

einen gleichermaßen aufregen<strong>den</strong>,<br />

entspannten wie geselligen<br />

Tag zu verbringen. Die Frage nach<br />

dem Ursprung dieser Tradition ist<br />

da erfahrungsgemäß Nebensache.<br />

Dabei hat das <strong>Mai</strong>baum-Aufstellen,<br />

wie es im bayerischen Oberland seit<br />

vielen Jahrzehnten zelebriert wird,<br />

mit dem ursprünglichen Brauchtum<br />

wenig zu tun. „Im Grunde ist<br />

das Pflanzen oder Aufstellen eines<br />

<strong>Mai</strong>baums ein Liebesbeweis von<br />

Männern an eine angebetete oder<br />

geliebte Frau“, sagt Klaus Gast.<br />

Also eher eine private „Gschicht“.<br />

Erste Beweise hier<strong>für</strong> reichen sogar<br />

bis in die Antike zurück, 800 vor bis<br />

600 Jahre nach Christus. Die älteste<br />

überlieferte, schriftliche Quelle<br />

eines aufgestellten <strong>Mai</strong>baums<br />

in Deutschland dagegen ins Jahr<br />

1224, Bronzezeit. Und zwar in Aachen,<br />

Nordrhein-Westfalen, insofern<br />

fernab vom Bayerischen Oberland.<br />

Und auch der fixe Tag des<br />

1. <strong>Mai</strong> war vor Jahrhunderten alles<br />

andere als in Stein gemeißelt.<br />

„Meistens wur<strong>den</strong> <strong>Mai</strong>bäume um<br />

Kirchweih, Mitte Oktober, oder<br />

Johanni, Ende <strong>Juni</strong>, aufgestellt“,<br />

sagt Klaus Gast. Und die ersten<br />

klassischen <strong>Mai</strong>bäume, wie sie bis<br />

heute die Zentren oberbayerischer<br />

Ortschaften schmücken? Die wur<strong>den</strong><br />

erstmals um 1520 aufgestellt.<br />

Beweise da<strong>für</strong> liefert zum Beispiel<br />

die Münchner Resi<strong>den</strong>z, in der ein<br />

an einer Wand angebrachtes Fresko<br />

Schloss Starnberg mit <strong>Mai</strong>baum<br />

und Gesellschaft drumherum darstellt.<br />

Die älteste <strong>Mai</strong>baum-Darstellung<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Weilheimer Raum<br />

wurde dagegen im beschaulichen<br />

Deutenhausen entdeckt. Dort hängt<br />

bis heute eine von einst drei Bauern<br />

gestiftete Votivtafel in der Kirche<br />

St. Johann. Darauf zu sehen:<br />

Dorfplatz mit geschepstem (entrindetem)<br />

<strong>Mai</strong>baum, allerdings ohne<br />

seitlich angebrachte Zunfttaferl.<br />

Symbol menschlicher<br />

Fruchtbarkeit<br />

Wie so ein oberbayerischer <strong>Mai</strong>baum<br />

letztlich aufbereitet und<br />

verziert wird, kann im Detail betrachtet<br />

total unterschiedlich sein.<br />

Helmut Schmidbauer, ehemaliger<br />

Kreisheimatpfleger aus Schongau,<br />

hat sich diesem Thema intensiver<br />

gewidmet und so ziemlich alle „erlaubten“<br />

<strong>Mai</strong>baum-Möglichkeiten<br />

beschrieben. Angefangen bei der<br />

Baumart, einer Fichte, die in sich<br />

stabil, geradlinig und<br />

bis zu 40 (!) Meter<br />

hoch sein kann, in<br />

seltenen Fällen sogar noch<br />

höher. An der Spitze bleibt entweder<br />

der grüne Wipfel in Form eines<br />

kleinen Christbaums stehen, oder<br />

es wer<strong>den</strong> Wappen der jeweiligen<br />

Stadt, des jeweiligen Ortes oder<br />

das des Freistaats Bayern angebracht.<br />

In der Regel ebenfalls oben<br />

hängend: Ein mit bunten Bändern<br />

verzierter Fichtenkranz. Ob der<br />

vollständig entastete Stamm nun<br />

seine Rinde behält, ganz oder nur<br />

teilweise geschält (geschepst), oder<br />

geschält und mit bayerischem Weiß<br />

und Blau bemalt wird? Auch dahingehend<br />

haben die Initiatoren und<br />

Mitwirken<strong>den</strong> jede Menge Gestaltungsfreiheiten,<br />

können beispielsweise<br />

auch Verzierungen in die<br />

Rinde schnei<strong>den</strong> oder <strong>den</strong> Stamm<br />

mit einer Girlande schmücken. <strong>Das</strong><br />

i-Tüpfelchen in Sachen <strong>Mai</strong>baum-<br />

Gestaltung ist sicherlich die Anbringung<br />

von bis zu 18 Schildern,<br />

die am Stamm von Holzsprossen<br />

oder doppelseitigen Eisensprossen<br />

gehalten wer<strong>den</strong>. Auf diesen<br />

einstigen Zunfttaferln heutzutage<br />

überwiegend abgebildet: Örtliches<br />

Gewerbe, Figuren, Szenen aus dem<br />

Gemeindeleben, Vereinswappen,<br />

sowie ein Spruch, der <strong>den</strong> <strong>Mai</strong>baum<br />

aufstellen<strong>den</strong> Verein verantwortlich<br />

zeichnet. Und nicht zu<br />

vergessen: Die Figuren „Hansl“ und<br />

„Gretl“ als Symbol <strong>für</strong> menschliche<br />

Fruchtbarkeit. Mit letzterem kommt<br />

die Symbolkraft des oberbayerischen<br />

<strong>Mai</strong>baums also doch der<br />

ursprünglichen <strong>Mai</strong>baum-Tradition<br />

nahe. Doch aufgepasst: Je größer<br />

der Verzierungsaufwand,<br />

desto früher<br />

muss der Baum gefällt, gelagert<br />

und bewacht wer<strong>den</strong>. Denn auch<br />

das <strong>Mai</strong>baumstehlen hat sich zu einer<br />

im Oberland beliebten Tradition<br />

entwickelt.<br />

Auf ein unfallfreies<br />

Aufstellen<br />

Am Tag des 1. <strong>Mai</strong> selbst wird der<br />

hoffentlich streng und erfolgreich<br />

bewachte Baum aus einer Halle<br />

geholt, auf ein Langholzfuhrwerk<br />

gehoben und von einem vier- oder<br />

gar sechsspännigen Pferdegespann<br />

zum <strong>Mai</strong>baumplatz, meist<br />

im Dorfzentrum, gefahren. Dieser<br />

Zug wird häufig von Trachtlern und<br />

Blaskappelle begleitet. Es folgt die<br />

Baumsegnung durch <strong>den</strong> örtlichen<br />

Pfarrer – und das, worauf sich alle<br />

Anwesen<strong>den</strong> am meisten freuen:<br />

<strong>Das</strong> Aufstellen des Baumes. Vor<br />

allem das klassische Aufrichten<br />

durch Muskelkraft erfordert viel<br />

Geschick und Zusammenhalt. „Da<br />

braucht es einen erfahrenen Mann,<br />

zum Beispiel einen Zimmerer, der<br />

das Kommando gibt“, sagt Klaus<br />

Gast, der wie Helmut Schmidbauer<br />

inständig hofft, dass diese nicht<br />

ungefährliche Sache unfallfrei über<br />

die Bühne geht. Manche Gemein<strong>den</strong><br />

gehen da von vorne herein<br />

auf Nummer sicher, stellen ihren<br />

<strong>Mai</strong>baum lieber mit Hilfe eines<br />

Autokrans auf. Gefeiert wird im<br />

Anschluss so oder so bei Blasmusik<br />

und Tanz, was bei entsprechender<br />

Witterung und hoffentlich niedrigen<br />

Inzi<strong>den</strong>zen auch in zahlreichen<br />

Orten der Region der Fall sein<br />

sollte – erstmals seit drei Jahren. js<br />

> > > ZUM THEMA<br />

Wer das <strong>Mai</strong>baum-Aufstellen in<br />

seinem oder benachbarten Ort<br />

nicht verpassen möchte, sollte<br />

auf im Ort aufgehängte Plakate,<br />

Veranstaltungshinweise in<br />

Tages- und Wochenzeitungen<br />

sowie auf Social Media und<br />

Mitteilungsblättern achten.<br />

Oder direkt in der jeweiligen<br />

Gemeinde nachfragen.<br />

14 | <strong>altlandkreis</strong>


mai / juni <strong>2022</strong> | 15


Schönberg kurz vor dem Bezirksentscheid<br />

Traumhafte Lage mit neuem Dorfplatz<br />

Schönberg | Der Name ist im Ort<br />

Schönberg Programm. Aufgrund<br />

seiner exponierten Lage östlich<br />

der Echelsbacher Brücke bietet<br />

sich von diesem auf 868 Meter<br />

gelegenen Dorf aus ein herrlicher<br />

Rundblick. Unter anderem<br />

auf <strong>den</strong> Hohen Peißenberg, auf<br />

Schönegg sowie die Ammergauer<br />

Alpen, aber auch ins Wettersteingebirge,<br />

Zugspitzmassiv inklusive.<br />

„Was die Grundstückspreise auch<br />

bei uns massiv nach oben treibt“,<br />

weiß Sepp Lindauer, waschechter<br />

Schönberger und ehemaliger Gemeinderat,<br />

der die aus größeren<br />

Städten zugezogenen Dorfbewohner,<br />

die sich dort oben ihren<br />

Lebenstraum vom Eigenheim mit<br />

Garten und Bergblick erfüllen, in<br />

zwei Grüppchen unterteilt: „Welche,<br />

die nach zwei Wochen Mitglied<br />

in einem unserer Vereine<br />

sind, sich schnell in unsere intakte<br />

Dorfgemeinschaft integrieren.“<br />

Und welche, die eher isoliert leben,<br />

man das ganze Jahr über<br />

wenig bis gar nicht zu Gesicht<br />

bekomme, „was <strong>für</strong> uns natürlich<br />

schade ist“. Denn der Zusammenhalt<br />

unter <strong>den</strong> allermeisten der<br />

Lädt Alt und Jung zum Sporteln ein: Der über mehrere Jahre gestaltete,<br />

barrierefrei zugängliche Dorfplatz mit Motorik-Park und Bolzplatz.<br />

derzeit 360 Einwohner ist genau<br />

das, was Schönberg seit Jahren,<br />

Jahrzehnten und Jahrhunderten<br />

auszeichnet. Und letztlich auch<br />

die Basis war und ist <strong>für</strong> die Teilnahme<br />

am bayernweiten Wettbewerb<br />

„Unser Dorf hat Zukunft,<br />

unser Dorf soll schöner wer<strong>den</strong>“,<br />

wo Schönberg sich bereits vor<br />

Eintritt der Coronapandemie über<br />

<strong>den</strong> Kreisentscheid <strong>für</strong> <strong>den</strong> nun<br />

bevorstehen<strong>den</strong> Bezirksentscheid<br />

Anfang <strong>Juni</strong> qualifizieren konnte.<br />

Passend dazu lohnt sich auch<br />

ein Blick ins Schönberger Geschichtsbuch.<br />

Die erste urkundliche<br />

Erwähnung führt ins Jahr<br />

1270 zurück. Damals waren es<br />

gerade einmal vier Bauernhöfe.<br />

Einige hundert Jahre später war<br />

Schönberg schon größer, hatte<br />

zwischenzeitlich sogar zwei Gaststätten<br />

sowie Bäcker, Schmied,<br />

Schuhmacher, Kramerla<strong>den</strong> und<br />

Zimmerer. Politisch betrachtet,<br />

zumindest was die damaligen<br />

Besitzverhältnisse betraf, war das<br />

Dorf dagegen zweigeteilt. „Weil<br />

es sowohl zum Kloster Rottenbuch<br />

als auch zum Kloster Ettal gehörte,<br />

und im Grunde beide kirchlichen<br />

Institutionen die Region damals<br />

dominierten“, weiß an dieser<br />

Stelle Vitus Gansler, aus Unterammergau<br />

eingeheirateter Schönberger<br />

und seit gut zwei Jahren zweiter<br />

Bürgermeister. Letztlich gab<br />

es um Schönberg schon immer<br />

ein gewisses hin- und her. Zuletzt<br />

1972, als im Zuge der Gebietsreform<br />

nicht so recht klar war, ob<br />

Schönberg nun als Ortsteil besser<br />

zu Böbing, Bad Bayersoien oder<br />

Rottenbuch passe. Letztlich fiel die<br />

Entscheidung sechs Jahre später –<br />

seit 1. <strong>Mai</strong> 1978 gehört Schönberg<br />

zur Gemeinde Rottenbuch.<br />

Neugestalteter Dorfplatz<br />

Wer aktuell um oder durch Schönberg<br />

spaziert, entdeckt ein aufgeräumtes,<br />

gepflegtes, mit Glasfaser<br />

an jedes Haus und LED-Straßenbeleuchtung<br />

ausgestattetes Dorf,<br />

das überwiegend aus Einfamilienhäusern<br />

verschie<strong>den</strong>en Alters besteht,<br />

aber zum Teil auch aus älteren<br />

und neueren Bauernhöfen.<br />

„Mit <strong>den</strong> ausgesiedelten haben<br />

wir derzeit zehn Milchviehbetriebe,<br />

was in Zeiten des Höfesterbens<br />

und <strong>für</strong> einen so kleinen Ort wie<br />

Schönberg eine stolze Quote ist“,<br />

sagt Vitus Gansler. <strong>Das</strong> prägendste<br />

Gebäude, weil bereits von weitem<br />

sichtbar: Die 1864 erbaute, mitten<br />

im Dorf stehende Pfarrkirche<br />

mit auffallend schlankem Turm.<br />

„Ein eher schlichtes Bauwerk mit<br />

einem modern ausgestatteten Innenraum<br />

auf künstlerisch hohem<br />

Niveau, der zum Innehalten einlädt“,<br />

betont erster Bürgermeister<br />

Markus Bader. Nigelnagelneu ist<br />

dagegen der von der Kirche nur<br />

wenige Fußminuten entfernte<br />

Dorfplatz mit Naturrasen-Bolzplatz,<br />

großer Sandspielfläche,<br />

topmodernem Motorik-Park (Fitness-Parcour)<br />

<strong>für</strong> körperliche Ertüchtigung<br />

an der frischen Luft sowie<br />

barrierefreiem Zugang <strong>für</strong> Alt<br />

und Jung, aber auch Wasser- und<br />

16 | <strong>altlandkreis</strong>


Fällt von weitem auf: Die Schönberger<br />

Pfarrkirche mit ihrem schlanken Turm.<br />

Stromanschluss, um dort Feste<br />

feiern zu können. Erste Schritte <strong>für</strong><br />

diese Erneuerung und Belebung<br />

des Dorfkerns erfolgten bereits im<br />

Jahre 2013 – im Zuge der vom Freistaat<br />

geförderten Dorferneuerung<br />

wollten die Schönberger ihren Ort<br />

auf Vordermann bringen. Weil sie<br />

es aus bürokratischen Grün<strong>den</strong><br />

jedoch nicht ins Förderprogramm<br />

geschafft haben, packten sie unter<br />

der Regie vom ebenso zugheirateten<br />

Gemeinderat Matthias<br />

Bräu eigenständig an, gründeten<br />

Arbeitskreise und setzten mit finanzieller<br />

Unterstützung der Gemeindeverwaltung<br />

sowie einer<br />

großzügigen Privatspende<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Fitness-Parcours<br />

Schritt <strong>für</strong> Schritt die einzelnen<br />

Projekte um. „Im Nachhinein<br />

betrachtet können wir<br />

mit Stolz verkün<strong>den</strong>, auch<br />

ohne staatliche Förderung<br />

einen sicherlich besseren<br />

und vor allem auch deutlich<br />

kostengünstigeren Dorfplatz<br />

geschaffen zu haben als<br />

manch bayerische Gemeinde,<br />

die es ins Förderverfahren<br />

geschafft hat“, schwärmt<br />

Bürgermeister Markus Bader.<br />

Aufgehübscht wird das<br />

Schönberger Zentrum nun<br />

noch mit Baumpflanzungen,<br />

Blumenschmuck und Blühstreifen<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Erhalt von<br />

Artenvielfalt.<br />

Ein Fest der<br />

Superlative<br />

Ob die Schönberger beim Bezirksentscheid<br />

am 2. <strong>Juni</strong> die vor<br />

Ort anwesende Jury überzeugen<br />

können und sich gegen das ähnlich<br />

beschauliche Freutsmoos, ein<br />

Ortsteil von Palling im Landkreis<br />

Traunstein, durchsetzen? In <strong>den</strong><br />

Augen von Bader, Gansler und<br />

Lindauer „spielt das im Grunde<br />

keine Rolle“. Ihnen gehe es in<br />

erster Linie darum, das Dorf an<br />

sich weiterzuentwickeln. Da helfe<br />

natürlich die Teilnahme an einem<br />

Wettbewerb, um in vorgegebener<br />

Zeit und damit verbun<strong>den</strong>er Extra-<br />

Motivation Projekte umzusetzen –<br />

um das Weiterkommen oder gar<br />

<strong>den</strong> Gewinn des Wettbewerbs<br />

gehe es <strong>den</strong> Verantwortlichen<br />

aber nicht. Letztlich ist und bleibt<br />

Schönberg ein traumhaft gelegener<br />

Ort, dessen Einwohner, ob<br />

waschecht oder zugezogen, auch<br />

in Zukunft mehr als die meisten<br />

anderen Bewohner in der Region<br />

aufs Automobil angewiesen sein<br />

wer<strong>den</strong>. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen,<br />

zur Gemeindeverwaltung<br />

oder zum Arzt – die Schönberger<br />

haben von all dem nichts im eigenen<br />

Ort. „Was aber nicht schlimm<br />

ist, weil wir’s ja nicht anders kennen“,<br />

sagt Vitus Gansler, der wie<br />

Lindauer an dieser Stelle nochmals<br />

bekräftigt, „dass der Zusammenhalt<br />

in unserem Dorf, ein sich<br />

gegenseitiges Helfen, da<strong>für</strong> umso<br />

wichtiger ist“. Dazu trägt auch ein<br />

rühriges Vereinsleben mit Feuerwehr,<br />

Schützen, Musikkapelle und<br />

Musikverein, Motorsportclub und<br />

Veteranen bei. Und ein geplantes<br />

Fest der Superlative. Die Rede ist<br />

von einem „Schönberg-Treffen“,<br />

bei dem sich Bürger aus allen<br />

Schönberggemein<strong>den</strong> und -städten<br />

in Deutschland, Österreich und<br />

sogar Belgien zum gemeinsamen<br />

Feiern treffen. „Was wir bereits<br />

2021 veranstaltet hätten, aufgrund<br />

Corona aber nicht geklappt hat<br />

und wir auf je<strong>den</strong> Fall nachholen<br />

wer<strong>den</strong>“, sagt Markus Bader. Ob<br />

2023 oder 2024, sei noch offen. Mit<br />

der nun abgeschlossenen Dorferneuerung<br />

kann sich Schönberg in<br />

jedem Falle sehen lassen. js<br />

Traumhafte Aussicht: Der Blick vom Dorf<br />

Schönberg in Richtung Ammergauer Alpen.<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 17


„Gerade Zähne sind mehr als nur Ästhetik!“<br />

Neu: Kieferorthopäde in Schongau<br />

Die bis Ende 2021 von Frau Dr.<br />

Brigitte Schnell geführte kieferorthopädische<br />

Praxis wurde Anfang<br />

<strong>2022</strong> von Dr. Michael Hofmeister<br />

übernommen. Seit fast 30 Jahren<br />

galt in der Praxis Dr. Schnell<br />

„Lachen ist Leben – wir machen<br />

es schöner“. Auch Dr. Hofmeister<br />

hält gerne an diesem Motto fest.<br />

Herr Dr. Hofmeister, was empfin<strong>den</strong><br />

Menschen als schönes<br />

Lächeln?<br />

Es gibt viele Studien, die belegen,<br />

dass eine symmetrische Zahnstellung<br />

als schön empfun<strong>den</strong> wird. Aber<br />

gerade das individuelle Lächeln<br />

macht besonders schön, z.B. die<br />

Zahnform und -farbe, das Verhältnis<br />

von sichtbarem Zahnfleisch und<br />

Zahn. Und natürlich die generelle<br />

Ausstrahlung des Menschen: Herzlichkeit<br />

und Offenheit. Es ist also eine<br />

Komposition aus vielen Faktoren.<br />

Die Kieferorthopädie hat unter<br />

<strong>den</strong> zahnmedizinischen Fachrichtungen<br />

<strong>den</strong> Ruf, vor allem <strong>für</strong><br />

Ästhetik zu sorgen.<br />

Die Ästhetik, ein schönes Lachen,<br />

sind eher das Nebenprodukt einer<br />

guten Verzahnung und eines funktionell<br />

korrekten Bisses. Häufig <strong>den</strong>kt<br />

man: „Die Front passt schon, die<br />

leicht gedrehten Zähne da vorne stören<br />

nicht“. Doch diese Fehlstellungen<br />

beeinflussen die Verzahnung im Seitenzahnbereich.<br />

Die Folge können<br />

funktionelle Einschränkungen beim<br />

Kauen, Knirschen, Kiefergelenksund<br />

auch Kopf-/Nackenbeschwer<strong>den</strong><br />

oder Tinnitus sein. Gerade<br />

Zähne lassen sich zudem leichter<br />

reinigen und schützen vor Karies und<br />

anderen Zahnkrankheiten. Auch ist<br />

die optimale Zerkleinerung der Nahrung<br />

Basis einer gesun<strong>den</strong> Ernährung<br />

und Verdauung. Eine gesunde<br />

Verzahnung ist Lebensqualität.<br />

Sie arbeiten seit Mitte 2021 in<br />

dieser Praxis, waren davor an der<br />

Universitätsklinik in Erlangen tätig,<br />

was waren die Unterschiede?<br />

In einer Universitätsklink behandelt<br />

man ein sehr großes Patientenspektrum:<br />

Babys mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten<br />

und anderen<br />

Syndromen, Patienten im Kinderund<br />

Jugendalter sowie Erwachsene.<br />

Dazu kommt dann Forschung und<br />

die Lehre der Studieren<strong>den</strong>. Als ich<br />

nach meiner Facharztprüfung wieder<br />

in Schongau anfing, konnte ich mich<br />

voll und ganz auf die Patienten konzentrieren.<br />

<strong>Das</strong> macht die Behandlungsabläufe<br />

und Planungen leichtgängig.<br />

Die Behandlung ist schnell<br />

und effizient, der Fokus liegt eben<br />

primär auf der perfekten Patientenversorgung.<br />

Nachdem ich die Praxis<br />

übernommen hatte, kam natürlich<br />

noch das Organisatorische dazu. Ich<br />

bin sehr dankbar <strong>für</strong> mein großes motiviertes<br />

und qualifiziertes Team, das<br />

mich in allen Bereichen unterstützt.<br />

Was bedeutet <strong>für</strong> Sie ein<br />

patientenzentrierter, ganzheitlicher<br />

Ansatz?<br />

Im Zentrum steht der Patient und<br />

nicht nur seine Zähne. Er hat Anliegen,<br />

Bedürfnisse und Wünsche. Wir<br />

versuchen gemeinsam mit unseren<br />

Patienten und <strong>den</strong> zahnärztlichen<br />

Kolleginnen und Kollegen <strong>den</strong> optimalen<br />

Behandlungsweg zu fin<strong>den</strong><br />

und Alternativen zu besprechen. Es<br />

muss nicht immer eine feste Zahnspange<br />

sein, viel kann über durchsichtige<br />

Schienen korrigiert wer<strong>den</strong><br />

oder bei Kindern mit lockeren Zahnspangen<br />

behandelt wer<strong>den</strong>. Manchmal<br />

muss man aber auch einen<br />

Zahn ziehen oder eine OP wagen,<br />

auch darüber muss man aufklären.<br />

Was sind Ihre Ansprüche <strong>für</strong> Ihre<br />

Praxis?<br />

• Nachhaltige Qualität <strong>für</strong> meine<br />

Patientinnen und Patienten.<br />

• Langanhaltende Freude durch<br />

perfekte Funktion und Ästhetik.<br />

• Moderne Kieferorthopädie nach<br />

aktuellsten Erkenntnissen aus<br />

Wissenschaft und Forschung.<br />

• Qualitätssicherung durch regelmäßige<br />

Fortbildungen und Mitgliedschaft<br />

in berufständischen<br />

Organisationen.<br />

• Lachen ist Leben - Wir machen<br />

es schöner!


In Oberammergau – Tickets zu gewinnen!<br />

Passionsspiele feiern Premiere<br />

Oberammergau | Die Oberammergauer<br />

Passionsspiele, coronabedingt<br />

von 2020 auf <strong>2022</strong> verschoben,<br />

feiern Premiere: Mehr als<br />

2 000 Männer, Frauen und Kinder<br />

wer<strong>den</strong> ab Samstag, 14. <strong>Mai</strong>, auf<br />

der Bühne des inzwischen unter<br />

Denkmalschutz stehen<strong>den</strong> Passionstheaters<br />

stehen. Und alle, so<br />

die Grundvoraussetzung, müssen<br />

entweder in Oberammergau geboren<br />

sein, oder seit mindestens<br />

20 Jahren im von Kofel, Laber und<br />

Aufacker eingebetteten Schnitzerdorf<br />

leben. Die Handlung des<br />

weltberühmten Spiels beginnt<br />

traditionell mit dem „Einzug in<br />

Jerusalem“ und erzählt von da<br />

an in beeindruckender Weise die<br />

Passionsgeschichte mit letztem<br />

Abendmahl, Kreuzigung und Auferstehung<br />

von Jesus Christus.<br />

Aufgeteilt ist das Spiel in insgesamt<br />

zwölf Szenen: Die ersten<br />

sechs bil<strong>den</strong> Teil eins, der stets<br />

am Nachmittag beginnt. Die<br />

Szenen sieben bis zwölf starten<br />

nach einer dreistündigen Pause,<br />

die Schauspieler wie Publikum<br />

sicherlich brauchen wer<strong>den</strong>, am<br />

Abend. Gespielt wird wöchentlich<br />

bis einschließlich Sonntag,<br />

2. Oktober, jeweils an vier Tagen<br />

die Woche – immer am Dienstag,<br />

Donnerstag, Freitag, Samstag<br />

und Sonntag. Und immer zu<br />

gleichen Uhrzeiten. Zwischen 14.<br />

<strong>Mai</strong> und 14. August findet Teil eins<br />

von 14.30 und 17 Uhr sowie Teil<br />

zwei von 20 bis 22.30 Uhr statt.<br />

Zwischen 15. August bis 2. Oktober<br />

beginnen die Aufführungen<br />

jeweils eine Stunde früher. In<br />

jedem Falle wird beim Betrachten<br />

der Spieldauer auch Laien<br />

sofort bewusst: Schauspieler<br />

brauchen enormes Durchhaltevermögen,<br />

Zuschauer gutes Sitzfleisch.<br />

Was jedoch nieman<strong>den</strong><br />

davon abschrecken sollte, sich<br />

eine Eintrittskarte zu sichern – die<br />

Oberammergauer Passionsspiele<br />

wer<strong>den</strong> auch heuer so inszeniert<br />

sein, dass sie <strong>den</strong> Besuchern aus<br />

aller Welt ein Leben lang in positiv-beeindruckender<br />

Erinnerung<br />

bleiben wer<strong>den</strong>. Passend dazu:<br />

Jeder einzelnen Szene ist ein Auftritt<br />

von Chor und Orchester in<br />

Form eines Lebendbildes vorangestellt,<br />

deren Motive Bezüge zu<br />

bedeuten<strong>den</strong> Inhalten des Alten<br />

Testaments nehmen – also Andachtsbilder<br />

zum Innehalten und<br />

zur Reflexion.<br />

Doppelbesetzung und<br />

Schocknachricht<br />

Alle 20 Hauptrollen des Passionsspiels<br />

sind doppelt besetzt. Die<br />

von Jesus durch Frederik Mayet<br />

und Rochus Rückel, die von Maria<br />

durch Eva-Maria Reiser und<br />

Andrea Hecht. Sie und 107 weitere<br />

Darsteller haben sich, unter<br />

Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen,<br />

erstmals am 6. Januar<br />

zu einer großen gemeinsamen<br />

Leseprobe getroffen. In der Folge<br />

jedoch wieder überwiegend <strong>für</strong><br />

sich und in Kleingruppen geübt,<br />

wobei das Grundgerüst der Inszenierung<br />

<strong>für</strong> <strong>2022</strong> nicht neu gewesen<br />

war und ist – durch die coronabedingte<br />

Verschiebung hatten<br />

die Hauptdarsteller bereits auf<br />

das eigentlich geplante Spieljahr<br />

2020 hin fleißig Texte auswendig<br />

gelernt und Szenen geprobt,<br />

wenngleich Regisseur Christian<br />

Stückl wiederum auch da<strong>für</strong> bekannt<br />

ist, die <strong>für</strong>s Passionsspiel<br />

intensiven Vorbereitungen stets<br />

als „andauern<strong>den</strong> Prozess“ zu betrachten,<br />

in dem sich Texte und Inhalte<br />

oft bis kurz vor der Premiere<br />

noch ändern können. Ein Schock,<br />

nicht nur <strong>für</strong> alle Oberammergauer,<br />

war die Nachricht über einen<br />

Herzinfarkt von Christian Stückl im<br />

Februar, dem es Medienberichten<br />

zufolge seit Anfang März besser<br />

gehe und seither auch wieder im<br />

Probenbetrieb aktiv sei. Auch die<br />

Sorge, dass Corona dem neuerlichen<br />

Zeitplan abermals einen<br />

Strich durch die Rechnung machen<br />

könnte, ist bei allen Verantwortlichen<br />

und Mitwirken<strong>den</strong><br />

nach wie vor präsent, die Zuversicht<br />

mit wärmer wer<strong>den</strong><strong>den</strong><br />

Temperaturen und nun wieder<br />

zurückgehen<strong>den</strong> Fallzahlen der<br />

harmloseren Omikron-Variante<br />

jedoch groß, das Spiel am 14. <strong>Mai</strong><br />

planmäßig starten zu können.<br />

Von Historie bis<br />

Kartenkauf<br />

Die Geschichte des Oberammergauer<br />

Passionsspiels, wo<strong>für</strong> sich<br />

die männlichen Darsteller über<br />

ein Jahr hinweg Haare und Bärte<br />

wachsen lassen, reicht weit zurück.<br />

Erstmals aufgeführt wurde<br />

es im Jahr 1634 als Zeichen der<br />

Dankbarkeit, die damals wütende<br />

Pest überstan<strong>den</strong> zu haben.<br />

Seit 1680 wird das Spiel in der<br />

Regel alle zehn Jahre aufgeführt.<br />

Extraspielzeiten gab’s lediglich<br />

1934 und 1984 anlässlich „300<br />

und 350 Jahre Passionsspiele“.<br />

Und eben heuer aufgrund der<br />

coronabedingten Verschiebung.<br />

Alle wichtigen Informationen<br />

rund um Historie, Handlung,<br />

Darsteller, Spielleitung, Chor und<br />

Orchester hält die Internetseite<br />

www.passionsspiele-oberammergau.de<br />

bereit. Dort fin<strong>den</strong> Sie,<br />

liebe Leserinnen und Leser, auch<br />

alles Wichtige zum Thema Spielzeiten,<br />

Tribüne und Kartenkäufe.<br />

Letztere sind online oder telefonisch<br />

unter 08822 / 8359330 erhältlich<br />

und kosten, je nach Kategorie,<br />

zwischen 30 und 180 Euro.<br />

Darüber hinaus wer<strong>den</strong> Arrangements<br />

<strong>für</strong> zwei oder drei Tage<br />

am Stück angeboten, die unter<br />

anderem Eintrittskarten, Hotelübernachtung,<br />

Gänge-Menü und<br />

Ortsbus-Nutzung in und um Oberammergau<br />

beinhalten. Abgesehen<br />

davon warnt der Veranstalter<br />

vor nichtoffiziellen Ticketanbietern<br />

wie „Viagogo“, die Karten zu vielfach<br />

höheren Preisen anbieten. js<br />

> > > KARTEN FÜR PREMIERE ZU GEWINNEN<br />

Ihr Regionalmagazin „<strong>altlandkreis</strong>“ verlost 1 x 2 Karten <strong>für</strong> die Premiere<br />

der Passionsspiele <strong>2022</strong> am Sonntag, 14. <strong>Mai</strong>. Schicken Sie<br />

uns bis Sonntag, 8. <strong>Mai</strong>, eine Postkarte mit dem Stichwort „Passion“<br />

an „<strong>altlandkreis</strong>“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-<br />

<strong>Mai</strong>l an info@<strong>altlandkreis</strong>.de. Absenderadresse mit Telefonnummer<br />

an dieser Stelle nicht vergessen! Unter allen Einsendungen<br />

entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 19


Musik im <strong>Pfaffenwinkel</strong><br />

Sonntag, 03. Juli <strong>2022</strong> 19.00 Uhr Wieskirche<br />

Giovanni Battista Pergolesi: „Stabat Mater“<br />

Johann Seb. Bach: Doppelkonzert <strong>für</strong> Violine und Oboe d-Moll<br />

Antonín Dvořák: Notturno B-Dur op.40<br />

Edvard Grieg: Suite aus Holbergs Zeiten<br />

Weitere Konzerte: 31. Juli <strong>2022</strong> Wieskirche<br />

16. Oktober <strong>2022</strong> Basilika Benediktbeuern<br />

Info: www.musikimpfaffenwinkel.de<br />

Kartenvorverkauf: www.gap-ticket.de Tel.: 08821/730 1995<br />

www.muenchenticket.de<br />

KEK-Kopier Service<br />

Dias,Negativ Bilder,Fotos pro Bild ab 0,12 €<br />

Video Kassetten 60 Min. ab 7,50 €<br />

Schmalfime 1,30 € pro Min.<br />

kleine Rolle 3 Min. 6,00 €<br />

Zzgl. Datenträger DVD, Inkl. MwSt.<br />

Tel.08803/61168<br />

Ein Experten-Team gibt grünes Licht<br />

Sicherheitsprüfung<br />

in Gotteshäusern<br />

Weilheim | Wie kommt es eigentlich,<br />

dass Menschen sich zweifellos<br />

sicher fühlen, wenn sie in Deutschland<br />

ein öffentliches Gebäude betreten?<br />

Sie vertrauen darauf, dass<br />

in einem so durchbürokratisierten<br />

Land eine Klausel besteht, die<br />

eine regelmäßige Überprüfung von<br />

Statik, Baumängeln oder Dachkonstruktionen<br />

unbedingt vorsieht.<br />

Aber eine konkrete Vorstellung<br />

davon, was das im Detail bedeuten<br />

könnte, haben die wenigsten. Wie<br />

so eine Verkehrssicherheitsprüfung<br />

tatsächlich von statten geht, konnte<br />

jüngst in der Weilheimer Stadtpfarrkirche<br />

Mariä Himmelfahrt<br />

beobachtet wer<strong>den</strong>, als Diplom-<br />

Restauratorin Eva Höfle zusammen<br />

mit zwei erfahrenen Stukateuren<br />

das sakrale Bauwerk einer solchen<br />

Prüfung unterzog. Ausgangspunkt<br />

der Maßnahme war ein im Jahr<br />

2018 gefasster Beschluss, dem Gotteshaus<br />

eine neue Orgel zu schenken.<br />

„Seit in der Eissporthalle Bad<br />

Reichenhall vor 16 Jahren das Dach<br />

einstürzte und gut ein Dutzend<br />

Menschen unter sich begrub, ist<br />

eine Verkehrssicherheitsprüfung im<br />

Abstand von acht Jahren bei öffentlichen<br />

Gebäu<strong>den</strong> eigentlich obligatorisch“,<br />

erklärt Höfle. Und natürlich<br />

bietet es sich an, vor größeren<br />

baulichen Maßnahmen, zum Beispiel<br />

dem Bau einer neuen Orgel,<br />

das Gebäude einer solchen Prüfung<br />

zu unterziehen. Über die Jahre setzen<br />

Wind und Wetter, Wasser und<br />

Erschütterungen Bauwerken sichtbar<br />

zu. Die letzte Kirchenrenovierung<br />

der Stadtpfarrkirche Weilheim<br />

fand 2004 statt, als sechs neue<br />

Glocken in deren Turm, errichtet<br />

im 13. und 14. Jahrhundert, Einzug<br />

fan<strong>den</strong>. Nun ist eine Spezialfirma<br />

damit beauftragt, im heiligen Gemäuer<br />

ein neues Instrument zu installieren<br />

– vorausgesetzt, Eva Höfle<br />

und ihr Team geben grünes Licht<br />

<strong>für</strong> die Verkehrssicherheit des Kirchenraumes<br />

der Weilheimer Stadtpfarrkirche.<br />

Deren Sicherheitsprüfung<br />

läuft letztlich wie folgt ab:<br />

Nachdem sich das Restauratoren-<br />

Team einen groben Überblick<br />

über das Bauwerk verschafft hat,<br />

wird zuallererst eine Hebebühne<br />

aufgestellt, <strong>den</strong>n die Decke der<br />

Stadtpfarrkirche ist gute 16 Meter<br />

hoch. Keine leichte Aufgabe, das<br />

Gespann durch das Kirchenschiff<br />

bis zum Chor zu manövrieren. Aber<br />

das Team ist geübt und hat schnell<br />

einige Kirchenbänke ausgebaut,<br />

um das Gerät entsprechend zu<br />

platzieren.<br />

Bloß keine Höhenangst<br />

Michael Kerber, Stuckateur-Meister<br />

in der Gruppe, macht sich mit dem<br />

Handling der Hebebühne betraut,<br />

während Eva Höfle ihrerseits technische<br />

und praktische Vorbereitungen<br />

trifft. Fotoapparat und Computer<br />

müssen zur Hand sein, um die<br />

Arbeit digital in einer Kartierung zu<br />

erfassen. Außerdem legt sie einen<br />

Percussions-Hammer, eine Bohrmaschine,<br />

Schrauben <strong>für</strong> eventuelle<br />

Notsicherungen, einen Diamantbohrer<br />

und einen Metalldetektor<br />

bereit. Wichtigste Voraussetzung<br />

<strong>für</strong> die Arbeit ist allerdings, keinen<br />

Anflug von Höhenangst zu bekommen,<br />

wenn man sich mithilfe<br />

20 | <strong>altlandkreis</strong>


In luftiger Höhe: Mittels Hebebühne<br />

untersuchen Eva Höfle und ihr<br />

Team die Deckenstabilität.<br />

der Hebebühnenarme in Richtung<br />

Deckenfresken bewegt. <strong>Das</strong> Team<br />

unter der Leitung von Herbert Haug<br />

beginnt nun, das Kirchengewölbe<br />

der Stadtpfarrkirche im Innenraum<br />

genauer unter die Lupe zu nehmen.<br />

Es wird handnah nach Rissen,<br />

Hohlstellen und Wasserschä<strong>den</strong><br />

gesucht. Es wer<strong>den</strong> lockere Stuckund<br />

Putzteile ausfindig gemacht<br />

und die Beschaffenheit des Putzes<br />

analysiert. „Natürlich ist es schon<br />

vorgekommen, dass wir Stuckteile<br />

notsichern mussten, weil einzelne<br />

Fragmente am letzten Fa<strong>den</strong> hingen“,<br />

berichtet Höfle, „aber in der<br />

Regel sind die Mängel, nach <strong>den</strong>en<br />

wir suchen, nicht auf <strong>den</strong> ersten<br />

Blick zu erkennen.“ Nach über 180<br />

Verkehrssicherheitsprüfungen, bei<br />

<strong>den</strong>en unter anderem auch die<br />

Stadtpfarrkirche in Schongau, die<br />

Pfarrkirche in Schwabsoien, die<br />

Friedhofskirche in Bernbeuren und<br />

die Pfarrkirche in Oderding geprüft<br />

wur<strong>den</strong>, sind die Drei nachweisliche<br />

Experten <strong>für</strong> Problemzonen<br />

historischer Gebäude und wissen<br />

genau, worauf sie achten müssen.<br />

Also fährt Michael Kerber die Decke<br />

des Kirchenchores Stück <strong>für</strong> Stück<br />

ab und untersucht mit geschultem<br />

Auge die Beschaffenheit. Er nimmt<br />

<strong>den</strong> Diamantbohrer zur Hand und<br />

bohrt ein kreisrundes Stück mit<br />

etwa vier Zentimetern Durchmesser<br />

aus dem Deckenputz heraus. „Diese<br />

Bohrungen sind wichtig um herauszufin<strong>den</strong>,<br />

wie der Putz beschaffen<br />

ist“, erklärt Höfle. Außerdem<br />

muss geklärt wer<strong>den</strong>, wie der Putzträger,<br />

also die Unterkonstruktion,<br />

welche die äußere Putz-Mörtel-<br />

Schicht trägt, beschaffen ist. Dabei<br />

gibt es nicht nur unterschiedliche<br />

Materialien wie Holz oder Metall,<br />

sondern auch diverse Konstruktionsweisen,<br />

die je nach Art auch<br />

eine spezifische Halbwertszeit mit<br />

sich bringen.<br />

Pfusch beim Putzauftrag?<br />

„Zu Problemen kommt es vor allem<br />

dann, wenn in <strong>den</strong> verschie<strong>den</strong>en<br />

Epochen jüngere Putzschichten<br />

einfach auf die älteren aufgetragen<br />

wur<strong>den</strong>, um so <strong>den</strong> Stil der Kirche<br />

entsprechend der Zeit anzupassen“,<br />

erklärt Höfle, die sich unterdessen<br />

zu Kerber in die Höhe gesellt hat.<br />

Sie nimmt <strong>den</strong> Percussions-Hammer<br />

in die Hand und klopft damit<br />

vorsichtig <strong>den</strong> Putz ab. So wird<br />

überprüft, ob Hohlstellen beziehungsweise<br />

Putzablösungen vom<br />

Träger vorhan<strong>den</strong> sind. Auch der<br />

Metalldetektor kommt bei diesem<br />

Arbeitsschritt zum Einsatz, damit<br />

Eisenarmierungen, die zur Befestigung<br />

der Stuckteile integriert wur<strong>den</strong>,<br />

ausfindig gemacht wer<strong>den</strong>.<br />

Jede Information gibt Aufschluss<br />

und Ausblick über <strong>den</strong> Zustand<br />

des Gebäudes. Ist die gesamte Decke<br />

des Kircheninneren abgearbeitet,<br />

wer<strong>den</strong> die Gewölbeoberseiten<br />

auf Wasserschä<strong>den</strong>, Putzhohlstellen<br />

und Risse überprüft sowie<br />

stichprobenartig das Dachtragwerk<br />

begutachtet. Dazu verschaffen sich<br />

die Sachverständigen Zugang zum<br />

Dachraum des Gotteshauses. „Wir<br />

haben schon Kirchen gesehen,<br />

deren Dachgewölbe als Lager umfunktioniert<br />

wurde“, so Höfle. Lokal<br />

drückende Lasten wirken sich aber<br />

ebenfalls negativ auf die Verkehrssicherheit<br />

von Deckenkonstruktionen<br />

aus.<br />

Nach drei Tagen ist die praktische<br />

Arbeit in der Kirche beendet. Den<br />

Rest erledigt die Diplom-Restauratorin<br />

zu Hause am Computer. <strong>Das</strong><br />

Ergebnis der Untersuchung wird<br />

dann in einem langen Bericht an<br />

<strong>den</strong> Auftraggeber übermittelt und<br />

informiert nicht nur über <strong>den</strong> Momentanzustand<br />

des Bauwerks,<br />

sondern spricht auch Empfehlungen<br />

darüber aus, welche Arbeiten<br />

zeitnah in Angriff genommen wer<strong>den</strong><br />

sollten, damit die Verkehrssicherheit<br />

auch dauerhaft gewährleistet<br />

wer<strong>den</strong> kann. Fest steht<br />

aber schon heute: Die Stadtpfarrkirche<br />

Weilheim ist – gemessen<br />

an ihrem stolzen Alter – in einem<br />

ziemlich guten Zustand. Es konnten<br />

keine wesentlichen Mängel<br />

festgestellt wer<strong>den</strong>. Grünes Licht<br />

also <strong>für</strong> <strong>den</strong> Bau der neuen Orgel.<br />

Und ein gutes Gefühl <strong>für</strong> all jene,<br />

die <strong>den</strong> nächsten Gottesdienst besuchen<br />

wer<strong>den</strong>.<br />

lm<br />

Direkt.<br />

Persönlich.<br />

Nah.<br />

Fanschuhstr. 16, 86956 Schongau<br />

T: + 49 8861 2374 0<br />

M: info@aigner-beckstein.de<br />

www.aigner-beckstein.de<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 21


ALLERLEI IM ALTLANDKREIS<br />

Von spannen<strong>den</strong> Altstadtführungen<br />

und buntem Miteinander<br />

Traditioneller Mühlentag<br />

Schwabsoien | Mehr als 1000 historische Mühlen in ganz<br />

Deutschland öffnen am Pfingstmontag, 6. <strong>Juni</strong>, zwischen 10<br />

und 17 Uhr der breiten Öffentlichkeit ihre Türen. Mit dabei beim<br />

Mühlentag <strong>2022</strong>: Die Schönachgemeinde Schwabsoien, deren<br />

historische Mühlen Einblicke gewähren in <strong>den</strong> Erfindungsreichtum<br />

früherer Mühlenbauer, aber auch erahnen lassen, wie<br />

schwer der Beruf des Müllers früher gewesen sein muss. Geöffnet<br />

haben unter anderem das<br />

Hammerschmiede-Museum, die<br />

Kunstschmiede „Pröbstl“ samt<br />

Mühlenla<strong>den</strong> sowie das Kutschenmuseum.<br />

Darüber hinaus<br />

wer<strong>den</strong> <strong>den</strong> Besuchern aus Nah<br />

und Fern Führungen über <strong>den</strong><br />

Mühlenweg, aber auch Kirchenführungen<br />

angeboten. Fürs leibliche<br />

Wohl sorgen unter anderem<br />

die örtlichen Vereine, die großen Wert auf frische, regionale<br />

Lebensmittel legen. Nähere Informationen hält die Gemeinde<br />

unter www.schwabsoien.de, aber auch telefonisch<br />

(08868 / 231) oder per E-<strong>Mai</strong>l-Anfrage (gemeinde@<br />

schwabsoien.bayern.de) bereit.<br />

js<br />

Lärmschutz-Apell an Motorradfahrer<br />

Schongau / Peiting | „Leiser reiten macht sympathisch!“ heißt<br />

der auf Banner gedruckte Slogan einer Gemeinschaftsaktion<br />

von Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder und Werner Hoyer,<br />

Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Schongau. Deren<br />

Ziel: Motorradfahrer darauf hinzuweisen, bei Fahrten durch<br />

Ortschaften keinen übertriebenen Lärm zu verursachen. Die<br />

ersten Banner hängen bereits an <strong>den</strong> Ortseingängen des<br />

Peitinger Ortsteils Birkland. „Gerne weiten wir diese Aktion<br />

auch auf andere Gemein<strong>den</strong> im Landkreis Weilheim-Schongau<br />

aus“, sind sich Ostenrieder und Hoyer einig. Die Banner<br />

mit Slogan und jeweiligem Ortsnamen können über die<br />

Gebietsverkehrswacht Schongau (E-<strong>Mai</strong>l: info@gvw-schon-<br />

gau.de) erworben wer<strong>den</strong>.<br />

js<br />

Freizeit-App <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong><br />

Altlandkreis | Mit<br />

Stolz präsentiert<br />

der Tourismusverband<br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong><br />

die zweite<br />

Auflage seiner<br />

Freizeit-App <strong>für</strong><br />

Touristen und<br />

Einheimische. In dieser komplett neu<br />

überarbeiteten Version fin<strong>den</strong> Nutzer<br />

schnell und unkompliziert mehr als<br />

200 Wander- und Radtouren der Region,<br />

dazu weit über 700 Einträge in<br />

Sachen Ausflugsziele, regionale Küche,<br />

Übernachtungsmöglichkeiten und Veranstaltungen.<br />

„<strong>Pfaffenwinkel</strong> Touren & Freizeit“ ist<br />

sowohl <strong>für</strong> Android- als auch iOS-<br />

Nutzer im jeweiligen App-<br />

Store runterzula<strong>den</strong>. tenlos.<br />

Kosjs<br />

22 | <strong>altlandkreis</strong>


Skandal um Schongau – die neuen Erlebnisführungen!<br />

Schongau | Bei „Skandal, Skandal<br />

um Schongau“ wer<strong>den</strong> die Teilnehmer<br />

zu Altstadt-Schauplätzen<br />

geführt, die mit schier unglaublichen<br />

Ereignissen aus verschie<strong>den</strong>en<br />

Jahrhunderten verbun<strong>den</strong><br />

sind. Ebenfalls neu im Schongauer<br />

Stadt- und Erlebnisführer-Programm:<br />

„Rendezvous an beschaulichen<br />

Plätzen“ mit Startpunkt am Kneippbecken an<br />

der Lechuferstraße. Überhaupt haben sich Schongaus<br />

Stadtführerinnen viel vorgenommen, um<br />

Gästen aus Nah und Fern jede Menge Spannendes<br />

bieten zu können. Unter anderem auch mit „Die<br />

Henkerstochter und der Fluch der Pest“, „Schongauer<br />

Biergeschichten“, „Henker-Heiler-Hexen<br />

– Geschichten<br />

aus dem Kräutergarten“,<br />

„Entdeckertour durch Schongau“,<br />

„Stadtmauertour“ sowie,<br />

explizit <strong>für</strong> Kinder, „Mit dem<br />

Spießbürger auf die Stadtmauer“<br />

und „Entdecke Schongau<br />

mit dem Hexenkind Hagasusa“.<br />

Besonders hervorzuheben ist ein literarischer Spaziergang<br />

mit Henkerstochter-Autor Oliver Pötzsch<br />

(am 4. <strong>Juni</strong>). Anmeldungen und nähere Infos bei<br />

der Tourist Information Schongau unter<br />

www.schongau.de, touristinfo@schongau.de<br />

oder 08861 / 217-181.<br />

js<br />

Schongau ist bunt – ein interkulturelles Sommerfest<br />

Schongau | Die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen<br />

von Menschen, die hier in der Region zuhause<br />

sind, gemeinsam feiern und erleben: Da<strong>für</strong> steht<br />

das interkulturelle Sommerfest in Schongau, das<br />

am Samstag, 25. <strong>Juni</strong>, zwischen 14 und 17 Uhr auf<br />

dem Marienplatz stattfin<strong>den</strong> wird. Unter dem Motto<br />

„Schongau ist bunt“ sind dazu alle Interessierten,<br />

selbstverständlich auch Nichtschongauer, recht<br />

herzlich eingela<strong>den</strong>. Federführend organisiert wird<br />

das Sommerfest vom Helferkreis Schongau. Deren<br />

ehrenamtliche Koordinatorin Isabell Heller: „Demokratie<br />

ist in und durch Vielfalt stark – und diese<br />

Vielfalt zu feiern ist gerade in so schwierigen Zeiten<br />

extrem wichtig!“ Insofern soll das interkulturelle<br />

Sommerfest auch ein starkes Zeichen <strong>für</strong><br />

friedvolles Miteinander angesichts des<br />

Ukrainekriegs sein.<br />

js<br />

Allerlei Literarisches – die Gewinner<br />

Altlandkreis | Lesenswertes regionaler Autoren<br />

gab’s in unserer März / April-<strong>Ausgabe</strong> zu gewinnen.<br />

Auf <strong>den</strong> neuen Alpenkrimi „Hohe Wogen“<br />

von Bestsellerautorin Nicola Förg durften sich Andrea<br />

Leibnitz aus Hohenfurch und Anja Heymann<br />

aus Schongau freuen. Was zum Schmunzeln haben<br />

mit <strong>den</strong> „Scherzgedichten“ von Kreisrat Hans<br />

Schütz nun Elisabeth Weber aus Steinga<strong>den</strong> und<br />

Siegfried Müller aus Bernbeuren. „Neugier auf<br />

die Welt“ des Tutzinger Weltenbummlers Thomas<br />

Bauer ging an zwei Gewinner, die aus datenschutzrechtlichen<br />

Grün<strong>den</strong> namentlich nicht genannt<br />

wer<strong>den</strong> möchten. Und „Sei mutig, schau hin und<br />

versteh‘ mich!“<br />

von der aus Hamburg<br />

stammen<strong>den</strong><br />

Ergo- und<br />

Psychotherapeutin<br />

Sabine Berndt<br />

ging an Doris Engl<br />

aus Bernbeuren und Elfriede Schauer aus Böbing.<br />

Wir wünschen allen Gewinnern viel Spaß beim<br />

Durchstöbern ihrer neuen Werke – und drücken<br />

<strong>den</strong> Leerausgegangenen ganz fest die<br />

Daumen bei der Gewinnspielteilnahme<br />

in dieser <strong>Ausgabe</strong>.<br />

js<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 23


Qualitätssiegel <strong>für</strong> Oberarzt Christian Wutz<br />

Was tun beim Leistenbruch?<br />

Weilheim / Schongau | Die Leistenregion<br />

des Menschen ist anatomisch<br />

betrachtet eine Schwachstelle<br />

der Bauchwand. Weitet<br />

sich diese aus, entsteht eine sogenannte<br />

Bruchpforte, durch die<br />

Bauchfell, aber auch Eingeweide<br />

wie beispielsweise der Darm nach<br />

außen hervortreten können. In<br />

diesem Falle handelt es sich um<br />

einen Leistenbruch, der überwiegend<br />

bei Männern (27 Prozent)<br />

sowie äußerst selten bei Frauen<br />

(drei Prozent) vorkommt. Weltweit<br />

betrachtet wer<strong>den</strong> rund 20<br />

Millionen Operationen aufgrund<br />

Bauchwandbrüchen jährlich<br />

durchgeführt, davon rund 350000<br />

in Deutschland, und somit auch<br />

zahlreiche in <strong>den</strong> Häusern der<br />

Krankenhaus GmbH Weilheim-<br />

Schongau. Ursachen <strong>für</strong> einen<br />

Leistenbruch sind neben körperlicher<br />

Veranlagung genetische<br />

Dispositionen, Bindegewebsschwächen,<br />

vorherige Leistenbrüche<br />

auf gegenüberliegender Seite<br />

sowie erhöhter Druck innerhalb<br />

der Bauchhöhle. Bemerkt wird<br />

ein Leistenbruch in der Regel<br />

durch eine meist wiederkehrende<br />

Schwellung im Bereich der Leiste,<br />

sowie durch schwer definierbare<br />

Symptome, die von Patienten<br />

häufig mit „Druckgefühl“ oder<br />

„Fremdkörpergefühl“ beschrieben<br />

wer<strong>den</strong>. Diese durchaus unangenehmen<br />

Beschwer<strong>den</strong> können<br />

wiederum in das Genital ausstrahlen<br />

und sich bei anstrengen<strong>den</strong><br />

Aktivitäten, zum Beispiel beim Heben<br />

eines schweren Gegenstandes,<br />

verstärken. Häufig bleiben<br />

Leistenbrüche aber auch unbemerkt,<br />

wer<strong>den</strong> eher durch Zufall<br />

Sonderveröffentlichung der<br />

im Rahmen einer routinemäßigen<br />

Untersuchung beim Hausarzt oder<br />

Urologen bemerkt. Sehr starke<br />

Schmerzen im Leistenbereich inklusive<br />

Schwellung deuten dagegen<br />

auf eine Einklemmung des<br />

Bauchinhalts hin. <strong>Das</strong> wiederum<br />

heißt: Medizinischer Notfall – und<br />

eine Behandlung innerhalb der<br />

nächsten sechs Stun<strong>den</strong>, um ein<br />

Absterben der in der Regel dabei<br />

betroffenen, eingeklemmten<br />

Darmschlinge zu vermei<strong>den</strong>.<br />

Unterschiedliche<br />

Operations-Verfahren<br />

<strong>Das</strong> Prinzip einer Leistenbruch-<br />

Operation fußt im Grunde auf drei<br />

Säulen: Zurückverlegen des Bruchinhalts<br />

in <strong>den</strong> Bauchraum, Verschluss<br />

der Bruchpforte und Stabilisierung<br />

des Gewebes. Wobei die<br />

Spezialisten der Allgemein- und<br />

Viszeralchirurgie der Weilheim-<br />

Schongauer Krankenhaus GmbH<br />

auf unterschiedliche Operationsverfahren<br />

zurückgreifen, diese<br />

stets abhängig machen von Art<br />

und Ausprägung des jeweiligen<br />

Bruchs, sowie Alter und Alltagsbelastung<br />

des zu behandeln<strong>den</strong><br />

Patienten. Bei beispielsweise jüngeren<br />

Männern mit kleinen Leistenbrüchen<br />

wird in der Regel ein<br />

offenes Operationsverfahren mit<br />

einem fünf bis acht Zentimeter<br />

großen Schnitt im Leistenbereich<br />

angewandt – und die dabei entstehende<br />

Bruchlücke mit körpereigenem<br />

Gewebe verschlossen. In<br />

<strong>den</strong> meisten anderen Fällen einer<br />

Leisten-OP erfolgt die Verschließung<br />

der Bruchlücke jedoch mit<br />

einer Verstärkung des Gewebes in<br />

Form eines speziellen Kunststoffnetzes,<br />

welches sich seit vielen<br />

Jahren bewährt und gut verträglich<br />

ist <strong>für</strong> Patienten. Es gibt aber<br />

auch ein minimalinvasives Verfahren<br />

namens „Transabdominelle<br />

Präperitoneale Netzimplantation“,<br />

kurz TAPP, das sich ideal <strong>für</strong> Leistenbrüche<br />

bei Frauen, sowie beidseitigen<br />

Leistenbrüchen eignet.<br />

Hierbei wird nicht nur über drei<br />

kleine Inzisionen (Durchtrennen<br />

von Haut und Weichgeweben, um<br />

ein Operationsgebiet freizulegen)<br />

operiert, sondern auch das Kunststoffnetz<br />

faltenfrei direkt über <strong>den</strong><br />

Christian Wutz<br />

Oberarzt der Viszeralchirurgie<br />

Bruch platziert sowie das Bauchfell<br />

darüber verschlossen. So wird<br />

Kontakt zum Darm verhindert und<br />

da<strong>für</strong> gesorgt, dass es zu keinen<br />

Verklebungen kommt. Ein weiterer,<br />

großer Vorteil des TAPP-<br />

Verfahrens: <strong>Das</strong>s beidseitige Leistenbrüche<br />

über ein und <strong>den</strong>selben<br />

Zugang operiert wer<strong>den</strong> können,<br />

sozusagen aus eigentlich zwei<br />

Operationen eine wird. Am Standort<br />

in Weilheim wird dieses<br />

Operations-Verfahren Roboterassistiert<br />

angewandt, erfolgt insofern<br />

auf dem neuesten Stand der<br />

Technik.<br />

Teilnahme<br />

an Studie<br />

Gesondert hervorzuheben<br />

gilt es bei<br />

der Behandlung von<br />

Leistenbrüchen in der<br />

Krankenhaus GmbH<br />

Weilheim-Schongau<br />

Christian Wutz. Die<br />

Deutsche Herniengesellschaft<br />

verlieh<br />

dem Oberarzt der<br />

Allgemein- und Viszeralchirurgie<br />

das Siegel „Qualitätsgesicherte<br />

Hernien Chirurgie“. Darüber hinaus<br />

nehmen die Krankenhäuser<br />

in Weilheim und Schongau an<br />

der deutschlandweiten Studie namens<br />

„Herniamed“ teil. Im Zuge<br />

dessen wird die Qualität der Hernienversorgung<br />

genau kontrolliert<br />

und dokumentiert, und die<br />

daraus resultieren<strong>den</strong> Ergebnisse<br />

mit Leistenburch-Behandlungen<br />

aus anderen Krankenhäusern verglichen.<br />

Letztlich nehmen an dieser<br />

Studie mehr als 400 Krankenhäuser<br />

teil, die wiederum Informationen<br />

von weit über 200000 Patienten<br />

datenschutzkonform erfassen. Die<br />

daraus gewonnenen Erkenntnisse<br />

tragen wiederum zur Verbesserung<br />

und Modernisierung der Behandlung<br />

von Leistenbrüchen bei,<br />

was letztlich auch <strong>den</strong> Patienten<br />

der Weilheim-Schongauer Krankenhaus<br />

GmbH zu Gute kommt.<br />

> > > KONTAKT<br />

Allgemein- und Viszeralchirurgie<br />

Standort Weilheim<br />

Leistenoperationen wer<strong>den</strong> minimal-invasiv<br />

oder Roboter-assistiert<br />

ausgeführt.<br />

Johann-Baur-Straße 4 . 82362 Weilheim<br />

Telefon 0881 188 - 580 . Telefax 0881 188 - 579<br />

Standort Schongau<br />

Marie-Eberth-Straße 6 . 86956 Schongau<br />

Telefon 08861 215 - 141 . Telefax 08861 215 - 142<br />

www.meinkrankenhaus2030.de


– ANZEIGE –<br />

Aus drei mach eins — die Berufsfachschule <strong>für</strong> Pflege in Schongau<br />

„Eine neue Ausbildung“<br />

Schongau | Im Jahr 2020 ist ein<br />

neues Pflegeberufegesetz in Kraft<br />

getreten. Im Zuge dessen hat<br />

sich auch die Ausbildung an der<br />

Berufsfachschule <strong>für</strong> Pflege der<br />

Weilheim-Schongauer Krankenhaus<br />

GmbH geändert. Im Interview<br />

sprechen Schulleiter Thomas<br />

Schäfer sowie Marie Orban,<br />

Koordinatorin der praktischen<br />

Ausbildung, welche Vorteile die<br />

generalistische Pflegeausbildung<br />

mit sich bringt, wie viele Schüler<br />

dieses Angebot bereits angenommen<br />

haben und was ihre Schule<br />

am Standort in Schongau in besonderem<br />

Maße auszeichnet.<br />

Herr Schäfer, was ist eine generalistische<br />

Pflegeausbildung?<br />

Thomas Schäfer: Es handelt<br />

sich um eine neue Ausbildung,<br />

die theoretische und praktische<br />

Schwerpunkte aus Altenpflege,<br />

Gesundheits- und Krankenpflege<br />

sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege<br />

vereint. Unseren<br />

Auszubil<strong>den</strong>en öffnen sich damit<br />

von vorne herein verschie<strong>den</strong>e<br />

Türen und Möglichkeiten,<br />

da sie in unterschiedlichen Bereichen<br />

der Pflege ausgebildet<br />

wer<strong>den</strong>. Letztlich starteten wir<br />

vor rund zwei Jahren mit der generalistischen<br />

Pflegeausbildung<br />

an unserer Berufsfachschule in<br />

Schongau – in <strong>den</strong> ersten bei<strong>den</strong><br />

Jahren haben knapp 90 Schülerinnen<br />

und Schüler dieses Angebot<br />

angenommen und bei uns begonnen.<br />

Marie Orban: Mit Inkrafttreten des<br />

neuen Pflegeberufegesetzes im<br />

Jahr 2020 wurde die Pflegeausbildung<br />

komplett neu gestaltet.<br />

<strong>Das</strong> Gesetz verfolgt das Ziel, dass<br />

alle Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong> die ersten<br />

zwei Jahre eine einheitliche generalistische<br />

Ausbildung erhalten.<br />

Während dieser Zeit sammeln sie<br />

Erfahrungen in der ambulanten<br />

sowie stationären Langzeitpflege,<br />

in psychiatrischen Einrichtungen<br />

oder auch in Einrichtungen der<br />

Kinderpflege. Im dritten Ausbildungsjahr<br />

müssen sich die Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong><br />

dann <strong>für</strong> einen Versorgungsbereich<br />

entschei<strong>den</strong>, in dem<br />

sie ihre Handlungskompetenzen<br />

vertiefen möchten. Die Krankenhaus<br />

GmbH Weilheim-Schongau<br />

bietet an dieser Stelle die Vertiefung<br />

in akutstationäre Pflege an.<br />

Thomas Schäfer<br />

Leiter der Berufsfachschule<br />

<strong>für</strong> Pflege<br />

Was hat sich in der Berufsfachschule<br />

durch das neue Pflegeberufegesetz<br />

verändert?<br />

Thomas Schäfer: Mit der neuen<br />

Ausbildung zunächst einmal die<br />

Unterrichtsinhalte. Den Schülern<br />

soll eine sichere Anleitung zur eigenständigen<br />

Problemerkennung<br />

und -bewältigung an die Hand<br />

gegeben wer<strong>den</strong>. Im Rahmen des<br />

exemplarischen Unterrichts wer<strong>den</strong><br />

so die notwendigen Kompetenzen<br />

bei <strong>den</strong> Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong><br />

entwickelt. Uns als Schule war<br />

es schon immer wichtig, mit <strong>den</strong><br />

Schülern auf Augenhöhe zu agieren<br />

und sie in ihrem individuellen<br />

Lernprozess zu unterstützen. Die<br />

stetige Weiterentwicklung unserer<br />

Lehrmetho<strong>den</strong> trägt dazu bei,<br />

<strong>den</strong> Schülern die bestmögliche<br />

Chance auf eine erfolgreiche und<br />

vielversprechende Ausbildung zu<br />

bieten. Aus diesem Grund wer<strong>den</strong><br />

die Unterrichte zunehmend schülerzentrierter,<br />

weg von klassischen<br />

Frontalunterrichten. Ein weiterer<br />

Aspekt, der unsere Schule in <strong>den</strong><br />

vergangenen Jahren auszeichnete,<br />

ist der fortgeschrittene Grad<br />

der Digitalisierung. Jeder Schüler<br />

erhält von uns ein persönliches<br />

iPad, unsere Klassenzimmer sind<br />

mit freiem WLAN und neuester<br />

Technik ausgestattet. Dadurch<br />

kann auch die digitale Kompetenz<br />

optimal gefördert wer<strong>den</strong>. Unser<br />

Ziel ist es, eine in Zukunft weitestgehend<br />

papierlose Schule zu wer<strong>den</strong>.<br />

Außerdem ist unsere Schule<br />

die letzten Jahre kontinuierlich<br />

gewachsen, was sie auch weiterhin<br />

tun soll. Dabei ist uns wichtig,<br />

dass die Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong> immer<br />

im Mittelpunkt stehen. Und da<strong>für</strong><br />

geben wir je<strong>den</strong> Tag unser Bestes.<br />

Marie Orban: Neben <strong>den</strong> Veränderungen<br />

im Schulkontext hat<br />

sich auch der praktische Teil der<br />

Pflegeausbildung verändert. Einer<br />

der wichtigsten Bestandteile<br />

ist hier die Sicherstellung der<br />

Praxisanleitung – die gab es als<br />

Instrument der praktischen Ausbildung<br />

schon immer, allerdings<br />

ist jetzt der Unterschied, dass der<br />

Umfang gesetzlich vorgegeben<br />

ist. Die Anleitung ist dazu da, <strong>den</strong><br />

Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong> einen geschützten<br />

Rahmen im Versorgungsset-<br />

Mitglied Vorteile.<br />

Beispielsweise<br />

könnten so klei-<br />

ting zu bieten, um sie mithilfe berufspädagogischen<br />

Fachpersonals<br />

an ihre zukünftigen Aufgaben als<br />

Pflegefachpersonen heranzuführen.<br />

Eine weitere herausfordernde<br />

Veränderung ist die gesetzliche<br />

Stun<strong>den</strong>vorgabe in <strong>den</strong> einzelnen<br />

Versorgungsbereichen.<br />

Unsere<br />

Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong> absolvieren <strong>den</strong><br />

Großteil ihrer Praxisstun<strong>den</strong> in<br />

unseren Krankenhäusern Weil-<br />

nere Unternehmen die Chance<br />

nutzen, ihren eigenen Nachwuchs<br />

heim und Schongau. Allerdings<br />

auszubil<strong>den</strong>.<br />

müssen nun auch Praxisstun<strong>den</strong><br />

in anderen Einsatzgebieten ge-<br />

Welche Vorteile und Möglichkeiten<br />

leistet wer<strong>den</strong>. Dieser Umstand<br />

bringt eine Ausbildung in der Pflege<br />

stellt <strong>für</strong> die Auszubil<strong>den</strong><strong>den</strong> eine<br />

sehr wertvolle Erfahrung dar.<br />

mit sich?<br />

Thomas Schäfer: Wie eingangs<br />

schon erwähnt, ermöglicht die<br />

Wie genau wer<strong>den</strong> Sie diese neuen<br />

Anforderungen organisieren und<br />

umsetzen?<br />

Marie Orban: Um <strong>den</strong> organi-<br />

generalistische Ausbildung das<br />

Sammeln von Erfahrungen in<br />

verschie<strong>den</strong>sten Pflegebereichen,<br />

wodurch <strong>den</strong> Schülern bereits im<br />

satorischen Aufwand langfristig Rahmen ihrer Lehre unterschiedliche<br />

zu reduzieren, streben wir die<br />

Karrierewege aufgezeigt<br />

Gründung eines Ausbildungsverbundes<br />

im Landkreis Weilheim-<br />

Schongau an. Der Antrag hier<strong>für</strong><br />

wurde bereits beim Landesamt in<br />

wer<strong>den</strong>. Denn vor allem das Thema<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

ist ein sehr Wichtiges im Bereich<br />

der Pflege. Frau Orban und ich<br />

München gestellt. Wir schließen durften selbst erfahren, wie viele<br />

uns mit verschie<strong>den</strong>en Pflegeeinrichtungen<br />

verschie<strong>den</strong>e Möglichkeiten sich<br />

und einer weiteren nach einer pflegerischen Ausbil-<br />

Pflegefachschule zusammen, sodass<br />

mindestens je ein Vertreter<br />

jeder Art von Pflegeeinrichtungen<br />

repräsentiert ist. Die Pflegefachschule<br />

dung ergeben und welche neuen<br />

Wege man einschlagen kann. Der<br />

Pflegeberuf ist spannend, attraktiv<br />

und abwechslungsreich. Zudem<br />

der Krankenhaus GmbH kann man sich jederzeit in eine<br />

agiert als offener Kooperationspartner<br />

neue Richtung weiterentwickeln.<br />

und<br />

der<br />

Zusammenschluss<br />

soll der gegenseitigen<br />

Unterstützung<br />

dienen. Der Ausbildungsverbund<br />

schafft <strong>für</strong> jedes<br />

> > > KONTAKT<br />

Marie Orban<br />

Koordinatorin der<br />

praktischen Ausbildung<br />

Berufsfachschule <strong>für</strong> Pflege<br />

Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau<br />

Klinik Schongau<br />

Marie-Eberth-Straße 8 . 86956 Schongau<br />

Telefon 08861 215 - 580<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 25


#FUNVORFEIERABEND<br />

In der neuen Berufsschule am Narbonner Ring<br />

Ausbildungsmesse<br />

und Tag der offenen Tür<br />

Gemeinsam Erfolge feiern –<br />

Auf dem Platz und im Job.<br />

Du bist ein Teamplayer und suchst eine Ausbildung,<br />

die dir mit Sicherheit eine berufliche Zukunft bietet?<br />

Dann schau dich bei unseren Angeboten um –<br />

wir freuen uns auf deine Bewerbung!<br />

AUSBILDUNG BEI HOERBIGER<br />

AM STANDORT SCHONGAU<br />

• Industriemechaniker (m/w/d)<br />

• Werkzeugmechaniker (m/w/d)<br />

• Zerspanungsmechaniker (m/w/d)<br />

WIR BIETEN<br />

• Spannende Kennenlerntage zu Beginn der Ausbildung<br />

• Unterstützung durch unsere Vollzeitausbilder<br />

• Professionelle Prüfungsvorbereitung<br />

• Gemeinsames Lernen im Ausbildungszentrum Peiting<br />

• Tarifliche Bezahlung sowie Zusatzleistungen<br />

• Zuschüsse <strong>für</strong> Lehrmittel und Fahrten zur Berufsschule<br />

• Prämien <strong>für</strong> besonders gute Abschlüsse<br />

Weilheim | Vor zwei Jahren musste<br />

die Weilheimer Jobmesse coronabedingt<br />

abgesagt wer<strong>den</strong>. Vergangenes<br />

Jahr fand sie, gemeinsam<br />

mit dem Hochschulforum, als<br />

Berufsbildungsforum ausschließlich<br />

online statt. Und heuer?<br />

„Wird aus der Jobmesse die Ausbildungsmesse<br />

und findet erstmals<br />

seit der Pandemie wieder<br />

in Präsenz statt“, sagt Christine<br />

Wurm, Kreisentwicklung <strong>für</strong> Weilheim-Schongau.<br />

Allerdings nicht<br />

in Weilheims Stadthalle, deren<br />

Nutzung momentan nicht möglich<br />

ist. Stattdessen in der neuen<br />

Berufsschule am Narbonner<br />

Ring. Die öffnet am Samstag, 25.<br />

<strong>Juni</strong>, ohnehin ihre Pforten <strong>für</strong> die<br />

Öffentlichkeit. Und im Rahmen<br />

dieses Tags der offenen Tür findet<br />

auch die neuorganisierte Ausbildungsmesse<br />

<strong>für</strong> Schulabgänger<br />

von morgen und übermorgen<br />

statt. Damit schlägt der Landkreis<br />

sprichwörtlich zwei Fliegen mit<br />

einer Klappe, und das im Inneren<br />

der derzeit wohl modernsten<br />

Berufsschule Bayerns. In Sachen<br />

Ausbildungsmesse erwartet die<br />

Schüler, Eltern, Lehrer und alle<br />

ausbildungsinteressierten Besucher<br />

unter anderem Folgendes: Im<br />

Eingangsbereich der Staatlichen<br />

Berufsschule Weilheim, wo auch<br />

der Ausbildungskompass 2023<br />

zum Mitnehmen ausliegt, wer<strong>den</strong><br />

die Kooperationspartner der Messe<br />

– Agentur <strong>für</strong> Arbeit, Arbeitskreis<br />

Schule-Wirtschaft, Industrieund<br />

Handelskammer <strong>für</strong> München<br />

und Oberbayern, Kreishandwerkerschaft<br />

Oberland – sich mit<br />

Infostän<strong>den</strong> <strong>den</strong> Besuchern präsentieren.<br />

Die an der Messe teilnehmen<strong>den</strong><br />

Ausbildungsbetriebe<br />

stellen ihre Lehrberufe dagegen<br />

mit Infostän<strong>den</strong> in <strong>den</strong> jeweiligen<br />

Klassenzimmern des innovativen<br />

Schulhauses vor. Insofern<br />

dürfen sich die Besucher, ähnlich<br />

wie vor Corona im Rahmen der<br />

Weilheimer Jobmesse oder SAM<br />

in Schongaus Lechsporthalle auf<br />

einen bunten Branchenmix aus<br />

Industrie, Handel, Handwerk, Soziales,<br />

Dienstleistungen, Gesundheit<br />

und öffentlicher Dienst freuen.<br />

Obendrein können die an der<br />

Ausbildungsmesse teilnehmen<strong>den</strong><br />

Schüler und Schülerinnen an<br />

einem Gewinnspiel teilnehmen.<br />

Aktiv anpacken und<br />

ausprobieren<br />

Parallel zur Ausbildungsmesse <strong>für</strong><br />

Weilheim-Schongau ist auch im<br />

Zuge des Tages der offenen Türe<br />

jede Menge geboten – ein buntes<br />

Rahmenprogramm lädt Alt und<br />

Jung zum Anschauen, Staunen<br />

und Mitmachen ein. Metallbauer-<br />

Azubis stellen beispielsweise, gemeinsam<br />

mit <strong>den</strong> Besuchern, einen<br />

Flaschenöffner zum mit nach<br />

Hause nehmen her. Bei „KNALL-<br />

PENG-PUFF“ wer<strong>den</strong> chemische<br />

Versuche gezeigt. Es wird einen<br />

Kräutergarten to Go geben. Besucher<br />

können selbst Hand anlegen<br />

bei der Verarbeitung von grobem<br />

Stahl zu einem filigranen Bauteil.<br />

Es wird mehrere Vorführungen im<br />

Bereich Automatisierungstechnik<br />

geben. Aus dem Kfz-Mechatroniker-Bereich<br />

wird eine große<br />

Bandbreite, vom Reifenwechsel<br />

bis zur computergesteuerten Diagnose<br />

von Hochvoltfahrzeugen,<br />

GUTE AUSSICHTEN . SICHERE ZUKUNFT . TOLLES TEAM<br />


ZUSAMMENHALT.<br />

bedeutet mehr als nur ein angemessenes Gehalt zu<br />

bekommen.<br />

Wo auch immer du deine Stärken siehst, wir geben<br />

dir <strong>den</strong> Freiraum, dich auf deine Behandlungsschwerpunkte<br />

zu spezialisieren. Wir bieten dir bezahlte Fortbildungen<br />

(intern und extern) sowie ein Kontingent an<br />

ZUSAMMENHALT.<br />

ZUSAMMENHALT.<br />

ZUSAMMENHALT.<br />

demonstriert. Metaller lassen<br />

via CNC-gesteuerten Dreh- und<br />

Fräsmaschinen Späne fliegen.<br />

Im Bereich Sanitär und Heizung<br />

wer<strong>den</strong> modernste Metho<strong>den</strong> der<br />

Wärmeerzeugung aus Gas, Öl und<br />

Holz gezeigt, aber auch, wie via<br />

Abwasserhydraulik sichere Gebäudeentwässerung<br />

funktioniert.<br />

Besucher dürfen sich als Maurer<br />

versuchen, eigenhändig Stein auf<br />

Stein setzen. Zimmerer bieten ein<br />

Fachwerke-Puzzle an, dass es erst<br />

richtig zusammenzusetzen, anschließend<br />

zu prüfen gilt. Beim<br />

grammgenauen Sägen können<br />

Besucher tolle Preise gewinnen,<br />

ebenso beim Schreiner-Mehrkampf,<br />

im Rahmen dessen Besucher<br />

ihr handwerkliches Geschick<br />

unter Beweis stellen können. Und<br />

über „Schreinerwissen zum Mitnehmen“<br />

alles vom Baum bis zum<br />

fertigen Holzprodukt erfahren.<br />

Außerdem öffnen die Malerinnen<br />

und Maler ihre Berufsschulwerkstätte,<br />

zeigen ihr Können<br />

unter anderem beim Vergol<strong>den</strong>,<br />

Gestalten und Tapezieren – und<br />

gewähren detaillierte Einblicke<br />

per E-<strong>Mai</strong>l:<br />

Mayr<br />

Kathrin<br />

und brauchen Verstärkung!<br />

uns kennenzu<br />

Lust,<br />

hast Du<br />

lernen mit dir.<br />

de auf uns freuen Wir<br />

Bewerben kannst du<br />

kathrin.wue<br />

oder per WhatsApp<br />

0170 – 83 34<br />

JOIN THE TEAM – BE A PART OF US<br />

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir a<br />

Physiotherapeu<br />

in Festanstellung Vollzeit/Teilz<br />

Wir sind ein junges, motiviertes, innovatives und gut a<br />

Std./W 20 Teilzeit – Std./Wo. 40 Vollzeit<br />

in modernste Betriebsfahrzeuge.<br />

Wer also Einblicke in die nigelnagelneue<br />

Weilheimer Berufsschule<br />

bekommen möchte, oder auf der<br />

Suche nach einem Ausbildungsplatz<br />

ist, sollte sich <strong>den</strong> Samstag,<br />

25. <strong>Juni</strong>, unbedingt freihalten und<br />

der hiesigen Kreisstadt Weilheim<br />

einen Besuch abstatten. Parkmöglichkeiten<br />

bieten sich unter anderem<br />

direkt auf dem Schulgelände.<br />

Wobei die neue Staatliche Berufsschule<br />

auch gut via Zug und Fußmarsch<br />

erreichbar ist, <strong>für</strong> Einheimische<br />

ohnehin zu Fuß oder mit<br />

dem Fahrrad. Zeitgleicher Beginn<br />

von Ausbildungsmesse und Tag<br />

der öffnen Tür ist um 9 Uhr in der<br />

Früh. Veranstaltungsende gegen<br />

16 Uhr. Der Eintritt ist selbstverständlich<br />

frei und <strong>für</strong> das leibliche<br />

Wohl der Besucher wird ebenfalls<br />

gesorgt sein. Darüber hinaus bitten<br />

die Veranstalter, etwaige Coronaregeln<br />

einzuhalten. Nähere<br />

Informationen zur Veranstaltung<br />

fin<strong>den</strong> Sie, liebe Leserinnen und<br />

Leser, auch im Internet unter www.<br />

weilheim-schongau.de.<br />

js<br />

Für uns ist es wichtig, das du dich als Teil unseres<br />

zurückzugeben.<br />

etwas da<strong>für</strong> dir Anliegen,<br />

Fotos: Stefan Müller-Naumann<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 27<br />

vom Lebensglück<br />

– ein großes Stück<br />

Job neuer Dein<br />

fühlen? Dann lass uns deine neue berufliche Heimat<br />

gut Arbeit der nach und während vor, dich willst Du<br />

Unsere Mitarbeiter leisten je<strong>den</strong> Tag Großes, um Pati-<br />

sein.<br />

Mit deiner Arbeit sorgst du <strong>für</strong> mehr Lebensfreude<br />

verhelfen.<br />

zu Fitness und Gesundheit mehr zu enten<br />

deine Arbeit wirklich besonders. Uns ist es großes<br />

macht <strong>Das</strong> Patienten. deinen bei Unabhängigkeit und<br />

schätzung erfährst und dich persönlich und fachlich<br />

Wert-<br />

hast, Arbeit der an Spaß wohlfühlst, Teams<br />

weiterentwickeln kannst. Denn Zufrie<strong>den</strong>heit im Job<br />

Fortbildungstagen pro Jahr.<br />

dein-therapieteam.de/karriere/<br />

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine/n<br />

Physiotherapeut*in<br />

in Festanstellung Vollzeit/Teilzeit<br />

Physiotherapeut*in<br />

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine/n<br />

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine/n<br />

Vollzeit 40 Std./Wo. – Teilzeit 20 Std./Wo.<br />

Physiotherapeut*in<br />

in Festanstellung Vollzeit/Teilzeit<br />

in Festanstellung und brauchen Verstärkung! Vollzeit/Teilzeit<br />

Wir sind ein junges, motiviertes, innovatives und gut ausgebildetes Team<br />

Vollzeit 40 Std./Wo. – Teilzeit 20 Std./Wo.<br />

Wir sind ein junges, Vollzeit motiviertes, 40 Std./Wo. innovatives – Teilzeit 20 und Std./Wo. gut ausgebildetes Team<br />

Wir sind ein junges, motiviertes, und brauchen innovatives Verstärkung! und gut ausgebildetes Team<br />

JOIN und THE brauchen TEAM – BE Verstärkung!<br />

A PART OF US<br />

Dein neuer Job – ein großes Stück Du hast Lust,<br />

vom Lebensglück JOIN THE TEAM BE uns PART kennenzulernen?<br />

OF US<br />

JOIN THE TEAM – BE A PART OF US<br />

Du willst dich vor, während und nach der Arbeit gut Wir freuen uns auf deine Bewerbung und das Kennenlernen<br />

Du hast hast mit dir. Lust, Lust,<br />

Dein fühlen? Dein neuer Dann neuer lass Job uns Job – deine – ein neue großes großes berufliche Stück Heimat Du<br />

vom sein.<br />

vom Lebensglück<br />

uns kennenzulernen?<br />

Unsere Mitarbeiter leisten je<strong>den</strong> Tag Großes, um Patienten<br />

Du willst dich zu mehr dich vor, vor, Gesundheit während während und und nach Fitness nach der der zu Arbeit verhelfen.<br />

gut Wir freuen uns uns auf auf deine deine Bewerbung und und das Kennen-<br />

das Kennen-<br />

Bewerben kannst du dich ganz einfach bei<br />

Du willst<br />

fühlen? Mit fühlen? deiner Dann Dann lass Arbeit lass uns sorgst uns deine deine du neue <strong>für</strong> neue mehr berufliche Lebensfreude<br />

Heimat lernen mit dir. dir.<br />

sein. und sein. Unabhängigkeit bei deinen Patienten. <strong>Das</strong> macht Kathrin Mayr<br />

deine Arbeit wirklich besonders. Uns ist es großes<br />

Unsere Unsere Mitarbeiter Mitarbeiter leisten leisten je<strong>den</strong> je<strong>den</strong> Tag Tag Großes, um enten enten zu mehr zu mehr Gesundheit Gesundheit und und Fitness Fitness zu zu verhelfen.<br />

Pati-<br />

per E-<strong>Mai</strong>l:<br />

Anliegen, dir da<strong>für</strong> etwas zurückzugeben.<br />

Bewerben kannst du du dich dich ganz ganz einfach einfach bei bei<br />

Mit deiner Für Mit uns deiner<br />

Arbeit ist es Arbeit wichtig, sorgst<br />

sorgst<br />

du das du<br />

<strong>für</strong> du <strong>für</strong><br />

mehr dich mehr als Lebensfreude<br />

Lebensfreude<br />

Teil unseres<br />

kathrin.wuerth@gmail.com<br />

und Unabhängigkeit bei deinen Patienten. <strong>Das</strong> macht<br />

und<br />

Teams<br />

Unabhängigkeit<br />

wohlfühlst,<br />

bei<br />

Spaß<br />

deinen<br />

an der<br />

Patienten.<br />

Arbeit hast,<br />

<strong>Das</strong><br />

Wertschätzung<br />

deine Arbeit erfährst wirklich und besonders. dich persönlich Uns ist und es großes fachlich<br />

Kathrin<br />

macht oder Kathrin per Mayr WhatsApp Mayr an:<br />

deine<br />

Anliegen,<br />

Arbeit wirklich<br />

dir da<strong>für</strong><br />

besonders.<br />

etwas zurückzugeben.<br />

Uns ist es großes per E-<strong>Mai</strong>l:<br />

weiterentwickeln kannst. Denn Zufrie<strong>den</strong>heit im Job 0170 per E-<strong>Mai</strong>l: – 83 34 666<br />

Anliegen, dir da<strong>für</strong> etwas zurückzugeben.<br />

bedeutet<br />

Für uns ist<br />

mehr<br />

es wichtig,<br />

als nur<br />

das<br />

ein<br />

du<br />

angemessenes<br />

dich als Teil unseres<br />

Gehalt zu kathrin.wuerth@gmail.com<br />

Für uns bekommen. ist es wichtig, das du dich als Teil unseres<br />

kathrin.wuerth@gmail.com<br />

Teams wohlfühlst, Spaß an der Arbeit hast, Wertschätzung<br />

wohlfühlst, auch immer erfährst Spaß du deine und an dich der Stärken persönlich Arbeit siehst, hast, und wir Wert-<br />

fachlich geben oder per WhatsApp an:<br />

oder per WhatsApp an:<br />

Teams Wo<br />

schätzung dir weiterentwickeln <strong>den</strong> erfährst Freiraum, und dich kannst. dich auf Denn persönlich deine Zufrie<strong>den</strong>heit Behandlungsschwerpunkte<br />

bedeutet zu mehr spezialisieren. kannst. als nur Denn ein Wir angemessenes bieten Zufrie<strong>den</strong>heit dir bezahlte Gehalt im Job Fort-<br />

zu 0170 – 83 34 666<br />

und fachlich im Job 0170 – 83 34 666<br />

weiterentwickeln<br />

bedeutet bildungen bekommen. mehr (intern als nur und ein extern) angemessenes sowie ein Kontingent Gehalt zu an<br />

bekommen. Fortbildungstagen Wo auch immer du pro deine Jahr. Stärken siehst, wir geben<br />

dir <strong>den</strong> Freiraum, dich auf deine Behandlungsschwerpunkte<br />

zu spezialisieren. Wir bieten dir bezahlte Fort-<br />

Wo auch immer du deine Stärken siehst, wir geben<br />

dir <strong>den</strong> Freiraum, dich auf deine Behandlungsschwerpunkte<br />

dein-therapieteam.de/karriere/<br />

Fortbildungstagen<br />

bildungen (intern und extern) sowie ein Kontingent an<br />

zu spezialisieren.<br />

pro<br />

Wir<br />

Jahr.<br />

bieten dir bezahlte Fortbildungen<br />

(intern und extern) sowie ein Kontingent an<br />

Fortbildungstagen pro Jahr.<br />

dein-therapieteam.de/karriere/<br />

dein-therapieteam.de/karriere/


ZEPPELIN im Festspielhaus Füssen – Tickets zu gewinnen<br />

BMC TWOSTROKE AL ONE Ab 1.999 €<br />

• Alu-MTB mit Top Ausstattung<br />

• Rockshox Luftdruckgabel<br />

• 12-Gang SRAM NX Schaltung<br />

• Auch in div. Carbon-Varianten verfügbar!<br />

FLYER UPSTREET 5 Ab 3.649 €<br />

• Panasonic-Motor mit 90Nm-Drehmoment<br />

• Riesengroßer 750Wh-Akku<br />

• Wahlweise wartungsarme Nabenschaltung,<br />

oder sportlicher mit Kettenschaltung<br />

• Breite Reifen und Scheibenbremsen<br />

• Bis 149kg Zul. Gesamtgewicht!<br />

Zum Erfolgs-Musical<br />

von Ralph Siegel<br />

Füssen | Weltpremiere hat das<br />

ZEPPELIN-Musical von Ralph Siegel<br />

bereits im vergangenen Jahr<br />

gefeiert – und war mit rund 25 000<br />

verkauften Tickets trotz strenger<br />

Corona-Auflagen ein voller Erfolg<br />

gewesen. Heuer startet Siegels<br />

Lebenstraum ins zweite Jahr. Genaugenommen<br />

am 19. <strong>Mai</strong>. Und<br />

wieder im Festspielhaus Füssen,<br />

das allein aufgrund seiner einzigartigen<br />

Lage direkt am süd<strong>westlichen</strong><br />

Ufer des Forggensees zu <strong>den</strong><br />

schönsten Kulturstätten Deutschlands<br />

gehört. Ganz zu schweigen<br />

vom atemberauben<strong>den</strong> Blick auf<br />

Schloss Neuschwanstein und die<br />

dahinterliegen<strong>den</strong> Berge Säuling<br />

und Branderschrofen. Die absoluten<br />

Highlights fin<strong>den</strong> dank hochklassigem<br />

Programm jedoch im<br />

Inneren des Festspielhauses statt,<br />

dessen klassische Architektur mit<br />

Deutschlands größter Musical-<br />

Drehbühne sowie einer stattlichen<br />

Besuchertribüne Platz <strong>für</strong> rund<br />

1 350 (!) Kunst- und Kulturbegeisterte<br />

bietet. Darüber hinaus la<strong>den</strong><br />

fünf verschie<strong>den</strong>e Restaurationen<br />

drumherum zum Verweilen<br />

ein – vom gemütlichen Biergarten<br />

über eine coole Loungebar bis hin<br />

zum Spiegelsaal ist <strong>für</strong> je<strong>den</strong> Geschmack<br />

das Richtige dabei. Bundesweite<br />

Bekanntheit erlangte das<br />

sogenannte Drei-Sparten-Haus bereits<br />

mit LUDWIG², DER RING und<br />

DIE PÄPSTIN, die bis heute zu <strong>den</strong><br />

beliebtesten Musicals Deutschlands<br />

zählen. Ein Standing, das Kenner<br />

und Experten der Kunst- und Kulturszene<br />

auch dem ZEPPELIN-Musical<br />

von Ralph Siegel bereits kurz<br />

nach der Premiere attestierten.<br />

Unbrennbares<br />

Helium<br />

Letztlich hatte Ralph Siegel fünf<br />

Jahre an seinem Lebenstraum<br />

gearbeitet, um das Musical über<br />

Ferdinand Graf von Zeppelin und<br />

<strong>den</strong> letzten Flug der Hin<strong>den</strong>burg<br />

auf die Bühne zu bringen. Der Ab-<br />

FLOW BIKES – IHR SPEZIALIST FÜR SPORTIVE RÄDER<br />

IM ALLGÄU & OBERLAND<br />

• große Auswahl an MTBs, E-Bikes, Rennrädern in allen Preisklassen<br />

• unverbindliche Beratungen und Probefahrten jederzeit möglich<br />

• vertrauen Sie auf <strong>den</strong> Top-Service unserer Europameister-Werkstatt!<br />

28 | <strong>altlandkreis</strong>


sturz des Luftschiffes LZ 129 gilt bis<br />

heute als einer der tiefgreifendsten<br />

Momente in der Geschichte des 20.<br />

Jahrhunderts – einer, der sich in<br />

die Köpfe der Menschen weltweit<br />

eingebrannt hatte. Im Berliner<br />

Buchautor Hans Dieter Schreeb<br />

fand Ralph Siegel einen kongenialen<br />

Historiker und Partner <strong>für</strong> sein<br />

Werk. Er selbst schrieb dagegen<br />

die zum Musical passen<strong>den</strong> Liedertexte<br />

sowie die teils dramatisch<br />

wirkende, der Zeit angepassten<br />

Musik. Auf und über der 1 000 (!)<br />

Quadratmeter großen Bühne sorgen<br />

nicht nur hochprofessionelle<br />

Schauspieler sowie ein ausgefeiltes<br />

Bühnenbild <strong>für</strong> faszinierende<br />

Eindrücke, sondern auch ein zehn<br />

Meter langer und 2,50 Meter breiter,<br />

funkferngesteuerter Zeppelin –<br />

die intern als „Hin<strong>den</strong>burg 1“<br />

und „Hin<strong>den</strong>burg 2“ (es gibt also<br />

zwei) bezeichneten Luftschiff-Modelle<br />

sind absolute Unikate, die<br />

eigens <strong>für</strong> das Musical konstruiert<br />

und gebaut wur<strong>den</strong>. Innerhalb der<br />

Luftschiffhülle sorgt unbrennbares<br />

Helium einerseits <strong>für</strong> notwendigen<br />

Auftrieb, andererseits soll es ein<br />

vergleichbares Schicksal wie seinerzeit<br />

mit der Wasserstoff-gefüllten<br />

Hin<strong>den</strong>burg verhindern.<br />

Prallgefülltes<br />

Jahresprogramm<br />

Mit „Die größten Musical-Hits aller<br />

Zeiten“, dem Ballett „Shen<br />

Yun“, dem „Musical Deluxe Trio“,<br />

dem Musical „Boyband Special“,<br />

der Sonderveranstaltung „OM am<br />

See“, Konzerten von Haindling, Roland<br />

Kaiser, Sarah Connor, Sido und<br />

Wincent Weiss, <strong>den</strong> Muscials „Ludwig²“,<br />

„Die Schöne und das Biest“,<br />

„The Dream King – Ludwigs’s Castle<br />

& his Empress“, „Tabaluga oder die<br />

Reise zur Vernunft“, <strong>den</strong> Konzerten<br />

„Ludwig meets Michael Jackson“<br />

und „Ludwig meets Falco“, „Königsgala“,<br />

der Oper „Der fliegende<br />

Holländer“, „Dschungel Special“,<br />

Klassikkonzerten wie „Schuhmann<br />

Quartett“ und „Henschel Klavier<br />

Trio“, sowie dem Musical „Die<br />

Päpstin“ und einigen weiteren Veranstaltungen<br />

ist das Festspielhaus-<br />

Programm <strong>für</strong> <strong>2022</strong> gleichermaßen<br />

hochklassig wie prall gefüllt. In <strong>den</strong><br />

nun bevorstehen<strong>den</strong> Monaten <strong>Mai</strong><br />

und <strong>Juni</strong> aber wird überwiegend<br />

das von Ralph Siegel geschriebene<br />

> > > TICKETS ZU GEWINNEN<br />

ZEPPELIN-Musical aufgeführt. „<strong>Das</strong><br />

Spannende dabei ist, dass hier<br />

zwei zeitlich getrennte Handlungsstränge<br />

nebeneinander ablaufen“,<br />

so Siegel. Der eine Strang drehe<br />

sich um das Leben und Wirken<br />

des Grafen Zeppelin, wohingegen<br />

der zweite Strang sich mit der Geschichte<br />

und dem Untergang der<br />

Hin<strong>den</strong>burg beschäftige. „In dieser<br />

Linie spielt auch die Nazi-Zeit<br />

mit dem extremen Rassismus und<br />

Ju<strong>den</strong>hass eine Rolle.“ Insofern<br />

ein musikalisches, schauspielerisches<br />

sowie geschichtsträchtiges<br />

Bühnenspektakel zugleich. Nähere<br />

Infos zum ZEPPELIN-Musical, das<br />

von <strong>Mai</strong> bis Juli gespielt wird, aber<br />

auch zum Ticketkauf und zu allen<br />

anderen Veranstaltungen im Festspielhaus<br />

Füssen fin<strong>den</strong> Sie, liebe<br />

Leser, im Internet unter www.dasfestspielhaus.de.<br />

js<br />

Ihr Regionalmagazin „<strong>altlandkreis</strong>“ verlost 2 x 2 Tickets <strong>für</strong> das ZEP-<br />

PELIN-Musical im Festspielhaus Füssen am Samstag, <strong>den</strong> 28. <strong>Mai</strong>,<br />

um 19.30 Uhr. Schicken Sie uns bis 15. <strong>Mai</strong> einfach eine Postkarte<br />

mit dem Stichwort „Ralph Siegel“ an „<strong>altlandkreis</strong>“, Birkland 40,<br />

in 86971 Peiting. Oder eine E-<strong>Mai</strong>l an info@<strong>altlandkreis</strong>.de. <strong>Das</strong><br />

Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Wir wünschen viel Erfolg!<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 29<br />

BEI UNS BIST DU<br />

MEHR ALS NUR AZUBI!<br />

Ausbildung zum<br />

Anlagenmechaniker (m/w/d)<br />

Du hast Spaß beim Bohren,<br />

Schrauben und Schweißen?<br />

Du möchtest tolle Kollegen?<br />

Ein Betrieb, der Dich fördert?<br />

Fairer Umgang und Bezahlung?<br />

Wir sind auf der Ausbildungsmesse<br />

in der Berufsschule Weilheim<br />

am 25. <strong>Juni</strong> <strong>2022</strong>.<br />

MELDE DICH BEI UNS!<br />

www.wechner.de<br />

Klammspitzstraße 11, 86971 Peiting<br />

08861 4187 I info@wechner.de


Jubiläums-Töpfermarkt in Dießen am Ammersee<br />

160 Keramiker<br />

aus 15 Ländern<br />

Dießen | Der Töpfermarkt in Dießen<br />

am Ammersee gilt als einer<br />

der größten Keramikmärkte Europas.<br />

Und kann nach zweimaliger<br />

pandemiebedingter Absage nun<br />

endlich wieder traditionell an und<br />

um Christi Himmelfahrt stattfin<strong>den</strong>.<br />

Von Donnerstag, 26. <strong>Mai</strong>, bis<br />

Sonntag, 29. <strong>Mai</strong>, wer<strong>den</strong> sich am<br />

süd<strong>westlichen</strong> Ufer des Ammersees<br />

rund 160 Keramiker aus bis zu<br />

15 (!) Ländern bündeln. Die meisten<br />

kommen aus ganz Deutschland,<br />

einige aber auch aus dem<br />

näheren und entfernteren Ausland<br />

wie Italien, Frankreich, Belgien,<br />

Großbritannien, Spanien, Polen,<br />

Griechenland und Tschechien, ja<br />

sogar Korea. Ausgestellt wird von<br />

praktischer Gebrauchskeramik <strong>für</strong><br />

Haus und Garten, zum Beispiel<br />

Tassen, Teller, Schüsseln, Töpfe<br />

und Vasen, bis hin zu abstrakter<br />

Kunst, zum Beispiel menschengroße<br />

Figuren und Skulpturen,<br />

wirklich alles, was die Vielfalt der<br />

Keramik zu bieten hat. „Aussteller,<br />

Besucher und die Marktgemeinde<br />

freuen sich gleichermaßen, dass<br />

der Markt in Dießen wieder stattfin<strong>den</strong><br />

wird“, betont Marktleiter<br />

Wolfgang Lösche. Allein deshalb,<br />

weil es heuer auch gleich ein<br />

Jubiläum zu feiern gilt: Es wird<br />

nämlich der 20. Dießener Töpfermarkt<br />

in seiner Geschichte sein.<br />

Und einer, der in all diesen Jahren<br />

nichts an Attraktivität verloren<br />

hat. Ganz im Gegenteil sogar, wie<br />

Lösche betont: „Der Dießener Töpfermarkt<br />

findet inzwischen wieder<br />

viel stärkere Beachtung.“ <strong>Das</strong> liegt<br />

mit Sicherheit auch an <strong>den</strong> großen<br />

Krisen dieser Zeit, allen voran Coronapandemie,<br />

Klimawandel und<br />

Kriege, die viele Menschen zum<br />

Um<strong>den</strong>ken bewegen, hin zu einem<br />

bewussteren, nachhaltigeren<br />

Besucher und Aussteller aus ganz Deutschland, Europa und der Welt.<br />

Hochwertige Handwerkskunst am süd<strong>westlichen</strong> Ufer des Ammersees.<br />

Lebensstil. Auch deshalb werde<br />

in Lösches Augen der diesjährige<br />

Dießener Töpfermarkt bereits mit<br />

großer Sehnsucht von Keramikfans<br />

aus Nah und Fern erwartet.<br />

Demonstration<br />

hochwertiger Techniken<br />

Eingela<strong>den</strong> wur<strong>den</strong> <strong>für</strong> heuer die<br />

Werkstätten, die bereits <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

im Vorjahr geplanten Töpfermarkt<br />

vom Veranstalter angenommen<br />

und registriert wur<strong>den</strong>. <strong>Das</strong>s es<br />

sich dabei um zahlreiche Aussteller<br />

von jenseits der Grenzen Dießens,<br />

Bayerns und Deutschlands<br />

handelt, ist kein Zufall, sondern<br />

von <strong>den</strong> Veranstaltern ganz bewusst<br />

so organisiert. „Um auch<br />

auf dem Gebiet der Keramik ein<br />

gemeinsames, kulturelles, europäisches,<br />

ja sogar weltweites Miteinander<br />

zu signalisieren.“ Dabei<br />

wichtig: Auch immer wieder neue<br />

Aussteller ans Ammerseeufer einzula<strong>den</strong>.<br />

Für heuer sind das unter<br />

anderem die internationale Keramikklasse<br />

der Kunsthochschule in<br />

Halle an der Saale, die tatsächlich<br />

das erste Mal auf dem Dießener<br />

Töpfermarkt vertreten sein wird.<br />

Weitere erwähnenswerte Highlights,<br />

die nicht alle neu sind:<br />

Ein Ausstellungszelt mit Keramikunikaten,<br />

ein Informationszelt des<br />

„Kalkspates“ mit Keramikliteraturbörse,<br />

Barbos-Stiftung und dem<br />

Verlag Neue Keramik. Aber auch<br />

die Keramikschulen aus Landshut<br />

und Höhr-Grenzhausen, die über<br />

die Ausbildungsmöglichkeiten von<br />

Berufen im Bereich der Keramik<br />

berichten. Und lebende Werkstätten<br />

wie die von Stefan Jakobs –<br />

er zeigt keramische Handwerkstechniken<br />

und demonstriert sein<br />

Können auch zum Thema „Raku“,<br />

eine spezielle, ursprünglich in Japan<br />

entwickelte Brenntechnik zur<br />

Verarbeitung keramischer Massen.<br />

Bis zu 60 000 Besucher<br />

wer<strong>den</strong> erwartet<br />

Im Zentrum des Marktes wird jedoch<br />

ein Ausstellungspavillon mit<br />

dem Thema „Jubiläumsbecher“<br />

stehen, um eben auf das 20-jährige<br />

Bestehen des Dießener Töpfermarktes<br />

explizit hinzuweisen. Im<br />

Zuge dessen wird im Kulturforum<br />

„Blaues Haus“ auch eine Sonderausstellung<br />

zu „20 Jahre Dießener<br />

Keramikpreis“ mit Arbeiten<br />

aller bisherigen Preisträger eingerichtet.<br />

Dort zu sehen wer<strong>den</strong><br />

auch die Bilder der Teilnehmer<br />

des ersten Fotowettbewerbs rund<br />

um <strong>den</strong> Dießener Töpfermarkt.<br />

Doch zurück zu diesem von einer<br />

Brennofen-Firma gestifteten Keramikpreis,<br />

der heuer mit 4 000<br />

Euro dotiert sein wird – und dessen<br />

fachkundige Jury Werke zum<br />

Thema „Gefäß-Objekt-Gefäß“ in<br />

Augenschein nehmen wird. Auch<br />

interessant <strong>für</strong> Besucher: Der traditionelle<br />

Keramikweg, der so-<br />

30 | <strong>altlandkreis</strong>


wohl zu Sonderausstellungen des<br />

Töpfermarktes als auch zu Töpferwerkstätten<br />

führt, die in Dießen<br />

selbst zuhause sind und auch an<br />

diesen Tagen aktiv produzieren<br />

und Einblicke hinter die Kulissen<br />

gewähren wer<strong>den</strong>. Unter anderem<br />

der „Keramikgarten“ sowie die<br />

Werkstätte von „Lösche Keramik“<br />

im Dießener Ortsteil St. Georgen.<br />

Aber auch die Arbeitsgemeinschaft<br />

Dießener Kunst sowie anderweitige<br />

Galerien und Ateliers<br />

hiesiger Kunsthandwerker. Dazu<br />

gehören auch Georg Kleber und<br />

Jochen Rüth vom Heimatverein<br />

„Zeichnung und Keramik“, die<br />

im berüchtigten Taubenturm eine<br />

Ausstellung einrichten wer<strong>den</strong>. Insofern<br />

ist <strong>für</strong> die bis zu 60 000 (!)<br />

Besucher, die die Veranstalter des<br />

Dießener Töpfermarkts nicht nur<br />

aus der Region, sondern auch aus<br />

ganz Bayern, Deutschland, Österreich,<br />

Italien und der Schweiz<br />

erwarten, jede Menge geboten.<br />

Selbstverständlich auch, was kulinarische<br />

Schmankerl betrifft.<br />

Außerdem <strong>für</strong> die Aussteller von<br />

besonderer Bedeutung: Besuche<br />

von Vertretern bedeutender Keramik-Galerien,<br />

die an diesen vier<br />

Tagen durchaus zu internationaler<br />

Bekanntheit verhelfen könnten. js<br />

Bewirb dich über unser<br />

Bewerberportal unter:<br />

www.hochland-group.com/schueler<br />

Werde Azubi bei Hochland!<br />

Unser Ausbildungsangebot <strong>für</strong> Herbst 2023<br />

Ausbildungsplätze:<br />

• Milchtechnologe (m/w/d)<br />

• Milchwirtschaftlicher Laborant (m/w/d)<br />

• Mechatroniker (m/w/d)<br />

• Elektroniker (m/w/d)<br />

• Industriemechaniker (m/w/d)<br />

Deine Ansprechpartnerin:<br />

Monika Vogler, Ausbildungsleiterin<br />

monika.vogler@hochland.com, Tel.: 08381 502-334<br />

Autohaus Hintermeyer<br />

Ihr Peugeot-Partner Ihr in Schongau<br />

Ihr Peugeot-Partner in Schongau<br />

in Schongau<br />

Erleben Sie bei uns <strong>den</strong> neuen Peugeot 308 Erleben Erleben Sie Sie bei bei uns uns <strong>den</strong> <strong>den</strong> neuen neuen Peugeot Peugeot 308 308 ! !<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 31


Johanniter investieren in die Zukunft<br />

Vermisstensuche via<br />

Hightech-Drohne<br />

Peißenberg | Seit 23 Jahren gibt<br />

es die Johanniter-Unfall-Hilfe in<br />

Peissenberg. Neben Einheiten <strong>für</strong><br />

Bevölkerungsschutz bieten die<br />

derzeit 20 aktiven, ehrenamtli-<br />

chen Mitglieder Sanitätsdienste<br />

bei Veranstaltungen, stellen eine<br />

Rettungshundestaffel, ein Einsatzmotorrad,<br />

eine Einheit <strong>für</strong> Auslandshilfe<br />

sowie eine Johanniter-<br />

Jugend. „Obendrein unterstützen<br />

wir <strong>den</strong> Regelrettungsdienst mit<br />

First Responder und Rettungswagen,<br />

sind außerdem durch Inbe-<br />

triebnahme eines Impfzentrums<br />

über die Ortsgrenzen hinaus be-<br />

kannt gewor<strong>den</strong>“, sagt Maximilian<br />

Lutz, stellvertretender Leiter der<br />

Peißenberger Johanniter, der die<br />

vergangenen Wochen und Mo-<br />

nate federführend da<strong>für</strong> sorgte,<br />

dass die Johanniter im Bayerischen<br />

Oberland noch präsenter sein wer-<br />

<strong>den</strong> in <strong>den</strong> Medien, und gefragter<br />

bei Einsätzen. Der Grund: Eine<br />

nigelnagelneue Hightech-Drohne<br />

<strong>für</strong> Vermisstensuche, die es in<br />

dieser Form landkreisweit kein<br />

zweites Mal gibt. „Bislang arbeiten<br />

in unserer Region lediglich<br />

die Pöckinger Wasserwacht rund<br />

um <strong>den</strong> Starnberger See sowie die<br />

Bergwacht in Penzberg mit Einsatz-Drohnen.“<br />

Dank dieser „DJI<br />

Matrice 300 RTK“ öffnen<br />

sich nun auch <strong>für</strong><br />

<strong>den</strong> kompletten<br />

Weilheim-<br />

Schongauer<br />

Raum und darüber<br />

hinaus ganz<br />

neue Möglichkeiten in Sachen Einsatzgestaltung<br />

und -optimierung.<br />

Denn neben klassischer Vermisstensuche<br />

eignet sich diese mit einer<br />

hochwertigen Wärmebild-Kamera<br />

ausgestatteten Drohne auch<br />

<strong>für</strong> Aufklärungsflüge bei Großscha<strong>den</strong>slagen,<br />

zum<br />

Beispiel Hochwasser, zur Brandnachschau<br />

(Glutnestersuche nach<br />

Großbrän<strong>den</strong>), zur Lageaufstellung<br />

von Einsatzkräften, die via<br />

Echtzeitluftaufnahmen stets besten<br />

Überblick haben auf ein jeweiliges<br />

Einsatzgebiet und sich so besser<br />

koordinieren und positionieren<br />

können. Die Drohne kann aber<br />

auch <strong>für</strong> diverse Aufklärungsflüge,<br />

Pressearbeit und<br />

Rehkitzsuche<br />

vor<br />

Beginn der alljährlichen<br />

Mähsaison<br />

verwendet<br />

wer<strong>den</strong>.<br />

„Schwerpunktmäßig<br />

ist<br />

sie aber <strong>für</strong> die Suche nach Vermissten<br />

vorgesehen“, bekräftigt<br />

Maximilian Lutz. Zum Beispiel im<br />

Falle einer dementen Person, die<br />

spurlos aus einem Altenheim verschwindet.<br />

Oder bei Wanderern,<br />

die vom Weg abkommen und sich<br />

verlaufen, oder aufgrund einer<br />

Verletzung nicht weiterkommen.<br />

Gartenweg 10<br />

86975 Bernbeuren<br />

Tel: 08860 922570<br />

dreher-haustechnik.de<br />

SANITÄR HEIZUNG SPENGLEREI<br />

Wir installieren<br />

Zukunft!<br />

32 | <strong>altlandkreis</strong>


Beim Blick auf die Eckdaten dieser<br />

neuen Drohne, ein Quadrokopter<br />

mit vier Propellern, wird schnell<br />

klar, dass es sich um ein absolutes<br />

Topmodell handelt, „das in<br />

keinster Weise mit Drohnen <strong>für</strong><br />

Privatpersonen zu vergleichen ist“.<br />

Ihr maximales Abfluggewicht liegt<br />

bei neun, und nicht wie standesgemäß<br />

unter fünf Kilogramm. Mit<br />

einem Durchmesser von knapp 90<br />

Zentimetern ist sie auch wesentlich<br />

größer als gängige Modelle. Und<br />

dank zweier 52-Volt-Hochleistungs-<br />

Drohnenschulung vom Fachhändler: Die aktiven Mitglieder der ter-Unfall-Hilfe in Peißenberg.<br />

Johanni-<br />

Akkus beträgt ihre Flugzeit rund 55<br />

und keine 20 bis 25 Minuten.<br />

Körper der Drohne angebrachte,<br />

sicher zu Einsatzorten transportiert<br />

mindestens genauso hochwertige<br />

wer<strong>den</strong> kann, stolze 35 000 Euro.<br />

Gesamtkosten<br />

Kamera „H20T“ <strong>für</strong> 12 000 Euro<br />

Die setzten sich zu einem Drittel<br />

sowie eine da<strong>für</strong> eigene, zusätzli-<br />

über Spen<strong>den</strong> von Privatpersonen<br />

von 35 000 Euro<br />

che Fernbedienung <strong>für</strong> nochmals<br />

sowie <strong>den</strong> Firmen Pfanzelt Maschi-<br />

Obendrein ist sie äußerst Temperatur-resistent,<br />

kann dank selbstheizen<strong>den</strong><br />

Akkus theoretisch sowohl<br />

bei eisigen Minus 20 Grad als auch<br />

bei bockheißen 50 Grad Celsius in<br />

gut 1 000 Euro. „Die Kamera ist<br />

natürlich das Herzstück dieses<br />

Hightech-Pakets“, schwärmt Maximilian<br />

Lutz. Vor allem dank Triple-<br />

Cam – eine mit 20 Megapixel und<br />

nenbau, Sparkasse Oberland und<br />

Fahrschule Hahn zusammen. Die<br />

anderen zwei Drittel stammen aus<br />

der Kasse des Bayerischen Landesverbandes<br />

der Johanniter.<br />

die Luft. Und sie ist spritzwasser-<br />

200-fachem digitalem Zoom, eine<br />

fest, insofern auch bei Niesel und<br />

<strong>für</strong> Weitwinkelaufnahmen und Hauseigene<br />

leichtem Regen einsetzbar. All<br />

eine Thermalkamera <strong>für</strong> Wärme-<br />

Pilotenausbildung<br />

diese Qualitätsmerkmale spiegeln<br />

bildaufnahmen. Hinzu kommt ein<br />

sich letztlich im Anschaffungspreis<br />

nieder: 10 000 Euro kostet allein<br />

integrierter Laserentfernungsmesser,<br />

um Abstände von anvisierten<br />

Damit die neue Drohne ab Ende<br />

<strong>Mai</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> Ernstfall uneinge-<br />

die Drohne, 1 400 Euro die bei<strong>den</strong><br />

Akkus und mehr als 1 000 Euro<br />

Zielen auf <strong>den</strong> Meter genau zu<br />

schränkt eingesetzt wer<strong>den</strong> kann,<br />

erkennen. Insgesamt kostet diese<br />

„haben wir Sonderrechte bekom-<br />

die zusätzliche Fernbedienung mit<br />

Display <strong>für</strong> die Steuerung der Kamera<br />

sowie Bildauswertung.<br />

Hinzu<br />

kommt die am<br />

Hochleistungsdrohne samt Akkus,<br />

Kameras, Fernbedienungen, Zubehör,<br />

Ersatzteilen sowie Fahrzeugausbau<br />

– ein Neunsitzer wird so<br />

umfunktioniert, dass diese Drohne<br />

men, die sich in einigen Punkten<br />

deutlich von privaten Drohnenflügen<br />

unterschei<strong>den</strong>“. Während<br />

Privatpersonen weder über Privatgrundstücke<br />

noch Naturschutzgebiete<br />

sowie in Flugverbotszonen<br />

fliegen dürfen, und auch bei Bundestraßen<br />

und Autobahnen einen<br />

„SEG F.L.I.G.H.T.“ steht <strong>für</strong><br />

Mindestsicherheitsabstand<br />

von<br />

Schnelleinsatzgruppe Fernerkundung<br />

und Luftinformationsgewinnung<br />

Hochauflösend und Thermografisch<br />

100 Metern seitlich einzuhalten<br />

haben, dürfen sich die Johanniter<br />

im Falle eines Einsatzes oder im<br />

Rahmen einer Übung über alle<br />

diese eigentlichen Verbote hinwegsetzen.<br />

„Wir brauchen zum<br />

Steuern der Drohne auch nicht<br />

die klassische Lizenz vom Bundesamt<br />

<strong>für</strong> Luftfahrt, sondern<br />

bil<strong>den</strong> unsere Drohnenpiloten<br />

hauseigen aus.“ Und zwar in Form<br />

einer Grundausbildung über insgesamt<br />

90 Unterrichtseinheiten,<br />

die unter anderem Sanitätslehrgang<br />

und Grundlagen des Bevölkerungsschutzes<br />

beinhaltet,<br />

sowie die eigentliche Ausbildung<br />

zum Drohnenpilot über 30 Unterrichtseinheiten.<br />

Dem Voraus geht<br />

außerdem ein Flug-Einweisungs-<br />

Wochenende mit einem Experten<br />

vom Fachhändler dieser Hightech-<br />

Drohne. Letztlich lassen sich 12 der<br />

20 Johanniter zum Drohnenpiloten<br />

ausbil<strong>den</strong>, „damit wir im Falle eines<br />

Einsatzes das ganze Jahr über<br />

ausreichend Leute zur Verfügung<br />

haben“. Denn <strong>für</strong> das Steuern der<br />

Drohne braucht es immer zwei<br />

Leute – eine Person zum Steuern<br />

der Drohne auf Sichtkontakt. Und<br />

eine zum Auswerten und Analysieren<br />

der Bilder in Echtzeit, die<br />

via WLAN oder mobilem Datennetz<br />

direkt auf Smartphone, Tablet oder<br />

Laptop übertragen wer<strong>den</strong> können.<br />

Sollte die Drohne trotzdem<br />

mal außer Sichtkontakt sein, der<br />

Akku leerwer<strong>den</strong> oder das Signal<br />

zur Fernbedienung abreißen,<br />

greift der vollautomatische Sicherheitsmodus,<br />

nach dem die Drohne<br />

eigenständig und rechtzeitig zum<br />

Startpunkt zurückfliegt. Wie gut<br />

die Kamera funktioniert, konnte<br />

Maximilian Lutz im Rahmen eines<br />

ersten Testflugs bereits ausprobieren.<br />

„Wir haben aus 450 Metern<br />

Entfernung das Küchenfenster des<br />

Hauses meines Johanniterkollegen<br />

anvisiert und die Farbe der auf<br />

dem dortigen Fensterbrett stehen<strong>den</strong><br />

Orchidee erkannt.“ Und<br />

trotzdem hoffen er und seine Kollegen,<br />

dass diese nigelnagelneue<br />

Hightech-Drohne möglichst selten<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Ernstfall gebraucht wird.<br />

Wenngleich sie <strong>für</strong> einige Einsatzzwecke<br />

sicherlich die kostengünstigere,<br />

umweltfreundlichere<br />

und somit auch zukunftsträchtige<br />

„Waffe“ sein wird. Zum Beispiel<br />

<strong>für</strong> Waldbeobachtungsflüge bei<br />

länger anhaltender Trockenheit,<br />

was via Rundflug mit Sprit oder<br />

gar Kerosin verbrauchen<strong>den</strong> Flugzeugen<br />

oder Helikoptern wesentlich<br />

teurer ist.<br />

js<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 33<br />

BRILLENMACHER<br />

AUS LEIDENSCHAFT<br />

JUBILÄUM<br />

30 JAHRE FUNK<br />

FLOHMARKT 28. <strong>Mai</strong><br />

auf dem Parkplatz von FUNK Optik<br />

Kinsau – nur private Verkäufer. Teilnahme<br />

kostenlos! Stand bitte anmel<strong>den</strong>:<br />

www.funkoptik.com/events<br />

JUBILÄUMSFEST –<br />

30 JAHRE FUNK<br />

16./17. Juli<br />

Feiert mit uns <strong>den</strong> FUNK Geburtstag!<br />

Mit Festzelt, Musik und vielen<br />

(kulinarischen) Highlights und<br />

Überraschungen auf dem Gelände<br />

der FUNK Brillenmanufaktur<br />

HOUSE OF CRAFT<br />

1.–3. Oktober<br />

Verkaufsmesse <strong>für</strong> Handgemachtes,<br />

Handwerk und Tradition<br />

im FUNK Brillenhaus Kinsau<br />

WIE WIRD EINE BRILLE<br />

GEMACHT? Führungen<br />

durch die FUNK<br />

Brillenmanufaktur<br />

monatlich<br />

Teilnahme kostenlos! Termine hier:<br />

www.funkoptik.com/events<br />

FUNK Optik Sehzentrum<br />

& Brillenmanufaktur<br />

Gewerbestraße 9<br />

86981 Kinsau<br />

Tel. 08869.912 91 91<br />

www.funkoptik.com


Jubiläumsfahrt im VW Porsche 914<br />

Farbenfroher Dreisitzer mit<br />

herausragender Straßenlage<br />

Peiting | Längseingebauter Mittelmotor,<br />

knallige Farben, üppiger<br />

Stauraum vorne und hinten,<br />

herausragende Straßenlage und<br />

drei Sitzplätze nebeneinander:<br />

<strong>Das</strong> sind die Highlights des schon<br />

seit jeher rar gesäten Sportwagens<br />

VW-Porsche 914, von dem<br />

zwischen 1969 und 1976 knapp<br />

116 000 Exemplare mit einem 80<br />

PS starken Vierzylinder-Boxermotor<br />

von VW, sowie gut 3300 Fahrzeuge<br />

mit einem 110 PS starken<br />

Sechszylinder-Boxermotor von<br />

Porsche gebaut wur<strong>den</strong>. „Damals<br />

war dieser Targa erst ab deutlich<br />

über 12 000 Mark zu haben, was in<br />

<strong>den</strong> frühen 1970er Jahren, als der<br />

VW-Käfer rund 5000 Mark gekostet<br />

hat, sehr viel Geld war“, sagt<br />

Harald Mielke, der selbst drei von<br />

diesen einzigartigen Sportwagen<br />

besitzt. Und der seit vielen Jahren<br />

Gleichgesinnte in <strong>den</strong> wunderschönen<br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong> lockt. Wobei<br />

das zweitägige Ausfahrtstreffen<br />

der „VW Porsche 914-Freunde<br />

Oberbayern“ in diesem Jahr unter<br />

einem ganz besonderen Motto<br />

steht. „1992, also genau vor<br />

30 Jahren, habe ich unsere erste<br />

Rundtour organisiert. Somit feiern<br />

wir heuer einen run<strong>den</strong> Geburtstag“,<br />

erinnert sich Harald Mielke<br />

an das damals erste überregionale<br />

Treffen mit rund 15 Fahrzeugen<br />

nur zu gerne zurück. Durch Mundzu-Mund-Propaganda<br />

und 914er-<br />

Fan-Gruppen auf Social-Media-<br />

Plattformen wie Facebook haben<br />

sich im Laufe der Jahre jedoch<br />

immer mehr Enthusiasten gefun<strong>den</strong>,<br />

die ihre über Jahre in Scheunen<br />

verschollenen Schmuckstücke<br />

wieder ans Tageslicht führen, oft<br />

hochwertig restaurieren, zum Teil<br />

auch or<strong>den</strong>tlich tunen lassen, und<br />

dann im Rahmen einer Rundfahrt<br />

unter Freun<strong>den</strong> wieder zum<br />

Brummen bringen.<br />

Traditioneller Start<br />

um 9.14 Uhr<br />

Ausgangspunkt der diesjährigen<br />

Rundfahrt, an der 40 (!) Fahrzeuge<br />

mit 80 Teilnehmern aus ganz<br />

Deutschland, Österreich und der<br />

Schweiz teilnehmen wer<strong>den</strong>: Der<br />

Gasthof Dragoner in Peiting. Und<br />

zwar sowohl am Samstag, 25. <strong>Juni</strong>,<br />

als auch Sonntag, 26. <strong>Juni</strong>. Die<br />

meisten Teilnehmer reisen bereits<br />

Freitagabend an, einige aus näherer<br />

Umgebung am Samstagmorgen.<br />

Heißt: Wer von <strong>den</strong> Altlandkreislesern<br />

diese 40, überwiegend<br />

im Originalzustand erhaltenen VW<br />

Porsche 914 aus nächster Nähe bestaunen<br />

möchte, sollte an diesen<br />

bei<strong>den</strong> Tagen am besten zwischen<br />

8.30 und 9 Uhr an die Ammergauer<br />

Straße, Höhe Hausnummer 11, in<br />

Peiting kommen, wo die Teilnehmer<br />

ihre Oldtimer präsentieren.<br />

Die erste Rundtour startet schließlich,<br />

passend zur Modellbezeichnung,<br />

um 9.14 Uhr. Sie führt unter<br />

anderem über die Lechtalbrücke<br />

nach Altenstadt und dann auf<br />

landschaftlich reizvollen Wegen<br />

weiter nach Sachsenried, Osterzell,<br />

Dienhausen, Denklingen und<br />

von dort unter der B17 hindurch<br />

in Richtung Rott und Dießen, wo<br />

anlässlich eines zünftigen Mittagessens<br />

im Gasthaus Schatzbergalm<br />

die erste große Rast geplant ist.<br />

„Die phantastische Lage am Rande<br />

des Waldlehrpfads gewährt uns<br />

auch einen herrlichen Blick auf<br />

<strong>den</strong> Ammersee“, freut sich Harald<br />

Mielke schon jetzt. Bestens gestärkt<br />

ist es von dort aus auch nur<br />

noch ein Katzensprung hinüber<br />

nach Raisting, genaugenommen<br />

zum Industrie<strong>den</strong>kmal Radom,<br />

„an dem wir zunächst ein professionelles<br />

Fotoshooting inklusive<br />

Drohnenflug machen wer<strong>den</strong> und<br />

anschließend eine Innenraumführung<br />

durch die Erdfunkstelle bekommen“.<br />

Nur ein paar hundert<br />

Meter weiter, im Raistinger Gasthof<br />

Drexl, ist dann die dritte Rast mit<br />

Kaffee und Kuchen geplant, ehe es<br />

in wieder größerem Bogen zurück<br />

zum Ausgangsort geht – und dieser<br />

ereignisreiche Tag in geselliger<br />

Runde im Stadel der Zechenschenke<br />

in Peiting seinen Abschluss fin<strong>den</strong><br />

wird.<br />

Bestens ausgeruht starten die<br />

Sportwagen-Enthusiasten dann<br />

auch am Sonntagmorgen, wieder<br />

um 9.14 Uhr, eine zweite Ausfahrt,<br />

Im Zuge der Rundfahrten fahren die Autoliebhaber sehenswerte Plätze<br />

an. Hier besuchten sie das Dornier-Museum in Friedrichshafen.<br />

„die in jedem Falle auf <strong>den</strong> Hohen<br />

Peißenberg hinaufführen wird“.<br />

Sollte es mit einer Führung durch<br />

die Wetterstation klappen, fahren<br />

die 914er Freunde die nördlichste<br />

Erhebung der Alpen auf direktem<br />

Wege an. Falls – coronabedingt –<br />

nicht, „wer<strong>den</strong> wir <strong>den</strong> Hohen<br />

Peißenberg über <strong>den</strong> Umweg Rottenbuch,<br />

Böbing und Peißenberg<br />

anfahren“. Nachdem, sofern das<br />

Wetter stimmt, dieser geniale Ausblick<br />

in Richtung Flachland und<br />

Gebirge in vollen Zügen genossen<br />

wurde, rollen die knapp eine Tonne<br />

leichten Boli<strong>den</strong> <strong>den</strong> Hohen Peißenberg<br />

wieder hinab in Richtung<br />

Paterzell – zu Mittag wird im Rahmen<br />

dieser Sonntagsaufahrt nämlich<br />

im Eibenwald gegessen. Die<br />

ersten 914er-Fahrer klinken sich<br />

unmittelbar danach aus und treten<br />

die oft bis zu 650 (!) Kilometer<br />

weite Heimreise an. „Einer kommt<br />

nördlich von Berlin, viele andere<br />

aus Nordrhein-Westfalen, wieder<br />

andere aus der Gegend von Karlsruhe<br />

oder auch aus Niederbayern,<br />

der Oberpfalz, aus München<br />

und Augsburg.“ Die Teilnehmer,<br />

die aus näherer Gegend kommen<br />

oder an dieses Treffen ein paar<br />

Tage Kurzurlaub im <strong>Pfaffenwinkel</strong><br />

dranghängen, haben dagegen die<br />

34 | <strong>altlandkreis</strong>


Möglichkeit mit Harald Mielke in<br />

die Tiefe des Eibenwalds einzutauchen,<br />

wo der Weltenbummler und<br />

Diplom-Biologe höchstpersönlich<br />

eine spannende, naturkundliche<br />

Führung geben wird.<br />

Wert der Autos<br />

vervielfacht<br />

Insofern erwartet die VW Porsche<br />

914-Freunde an ihrem Jubiläumswochenende<br />

ein bunter<br />

Programmmix, bestehend aus<br />

Motorsport, Kulinarik, Technik<br />

und Natur. „Für uns ist dieses alljährliche<br />

Treffen vor allem dazu<br />

da, um langjährige Freundschaften<br />

zu pflegen, neue zu knüpfen<br />

und einfach eine gute Zeit miteinander<br />

zu verbringen“, so Harald<br />

Mielke, der an dieser Stelle aber<br />

auch betont, „dass es immer wieder<br />

ein Highlight <strong>für</strong> die ganze<br />

Region ist, wenn wir mit 40 aneinandergereihten<br />

914er durch <strong>den</strong><br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong> touren“. Insbesondere<br />

die im Original erhalten<strong>den</strong><br />

Sportwagen sind eine Schau,<br />

„weil sie aus einer Zeit stammen,<br />

in der es sehr bunt war, und <strong>für</strong><br />

die Lackierung oft knallige Farben<br />

verwendet wur<strong>den</strong> – Farben,<br />

die es <strong>für</strong> modernere Autos gar<br />

nicht mehr gibt“. Tatsächlich ist<br />

die Rückmeldung der Menschen<br />

aus der Region auch in Zeiten des<br />

Klimawandels durchwegs positiv,<br />

wenn Mielke und Co. mit ihren<br />

topgepflegten Oldtimern die Gegend<br />

sprichwörtlich unsicher machen.<br />

„Immer mit der Hoffnung,<br />

dass wir nieman<strong>den</strong> verlieren.“<br />

Dank Handynavigation ist diese<br />

Wahrscheinlichkeit im Jahr <strong>2022</strong><br />

äußerst gering, „zumal wir alle via<br />

WhatsApp-Gruppe bestens vernetzt<br />

sind und jedem Teilnehmer<br />

unsere Standorte, die wir anfahren,<br />

bekannt sind“. Vor zwei oder<br />

gar drei Jahrzehnten war das noch<br />

anders. „Da kam es immer wieder<br />

mal vor, dass ein, zwei Teilnehmer<br />

<strong>den</strong> Anschluss an die Kolonne verloren<br />

und ohne Navi nicht mehr<br />

zur Gruppe gefun<strong>den</strong> haben.“ Die<br />

sind dann oft umgedreht und auf<br />

direktem Wege wieder nach Hause<br />

gefahren. Und dass in einem<br />

Sportwagen mit Kultstatus, dessen<br />

Wert sich von damals zu heute<br />

vervielfacht hat – von einst 12000<br />

D-Mark auf teilweise bis zu über<br />

200000 Euro! js<br />

DreiScHicHTPlaTTen<br />

HolzbrikeTTS<br />

gelb und braun beschichtet <strong>für</strong>:<br />

lose und verpackt<br />

• betonschalung<br />

Die umweltschonende Verbrennung,<br />

• zeltbö<strong>den</strong><br />

der günstige Preis unserer Briketts<br />

roh unbeschichtet <strong>für</strong>:<br />

sowie ihre praktische Handhabung<br />

• Hausbau<br />

machen sie zum idealen Brennstoff<br />

• innenausbau, Fußbo<strong>den</strong><br />

<strong>für</strong> Ihren Ofen oder Kamin.<br />

Schwerblmühle 4 · 86984 Prem · Tel. 0 88 62-71 15 · www.gebr-heisserer.de<br />

Armin Haf<br />

„gegr. 2001“<br />

www.beraburo-galaxis.de www.beraburo-galaxis.de www.beraburo-galaxis.de<br />

PC-Systeme<br />

Laptops<br />

Internetseiten<br />

DSL-Service<br />

Ihr kompetenter Partner <strong>für</strong>:<br />

Netzwerke<br />

Server<br />

seit<br />

20<br />

Jahren<br />

Service und Wartung<br />

Harald Mielke organisiert das alljährliche VW-Porsche-Treffen.<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 35


Herzlich willkommen bei<br />

Herzlich willkommen bei<br />

bei<br />

Herzlich willkommen bei<br />

Herzlich willkommen bei<br />

Raumdesign Springer in in in Peiting!<br />

Peiting!<br />

umdesign Springer in Peiting!<br />

Raumdesign<br />

Raumdesign Springer<br />

Springer in Peiting!<br />

in Peiting!<br />

Raumdesign Sie suchen einen SiePartner, suchen einen Ihr Partner, Zuhause Springer umzu Ihrverschönern?<br />

Zuhause zu verschönern? in Peiting!<br />

Sie<br />

Sie suchen einen Partner, um Ihr Zuhause zu zu<br />

verschönern?<br />

vorher<br />

Sie suchen Sie suchen einen einen Partner, Partner, um Ihr umZuhause Ihr Zuhause zu zu verschönern?<br />

nd <strong>für</strong> Sie da: Wir von Wir sinder <strong>für</strong>Beratung Sie Sie da: da: von von imder der Vorfeld, Beratung über im die Vorfeld, Angebotserstellung über die Angebotserstellung bis zur sauberen bis bis zur zur sauberen sauberen<br />

vorher<br />

Wir Wir sind sind Wir <strong>für</strong> sind <strong>für</strong> Sie Sie <strong>für</strong> da: Sie vonda: von der der bis zur be Ihrer neu gestalteten Ihrer Räume. neu Sie von suchen Beratung der Beratung einen im Vorfeld,<br />

Während Partner, im Vorfeld,<br />

der Ausführung um über Ihr über die Zuhause die Angebotserstellung zu verschönern? bis bis zur zur sauberen<br />

Übergabe Ihrer neu gestalteten Räume. Während dersind Ausführung wir bemüht, sindwir wir sobemüht, unauffällig<br />

so unauffällig<br />

Übergabe Übergabe WirIhrer sind Ihrer neu <strong>für</strong> Ihrer neu Sie suchen einen Partner, um Ihr Zuhause zu verschönern? sind wir so unauffällig<br />

wie Sie gestalteten neu da: gestalteten von<br />

zu der Räume. Beratung Räume. Während imWährend Vorfeld, der Ausführung über der Ausführung die Angebotserstellung sind sind wir wir bemüht, zu bis so zur so sauberen unauffällig<br />

wie<br />

wie möglich Wir sind Übergabe <strong>für</strong> zu wie wie agieren Sie möglich Ihrer wie<br />

möglich<br />

da: möglich<br />

zu neu von und zu gestalteten der agieren zu Ihr zu<br />

agieren<br />

Beratung Hab agieren<br />

und<br />

und Räume. und und Ihr und<br />

Ihr<br />

imGut Hab Ihr Vorfeld, Ihr<br />

Hab Während stets Hab und und<br />

und<br />

Gut über pfleglich der Gut<br />

Gut<br />

stets Ausführung diestets stets Angebotserstellung zupfleglich pfleglich behandeln!<br />

sind behandeln!<br />

wir zu<br />

zu<br />

zu behandeln!<br />

behandeln!<br />

bemüht, bis sozur unauffällig sauberen<br />

Übergabe Ihrer neu wie möglich gestalteten zu agieren Räume. und Während Ihr Hab und der Gut Ausführung stets pfleglich sind zu wir behandeln! bemüht, so unauffällig<br />

Peiting Peiting –Schöne, –Schöne, neue wie neue Wände möglich Wände oder oderzu agieren und Ihr Hab und Gut stets pfleglich zu behandeln!<br />

beiten. beiten. Beim Beim Abschleifen Abschleifen von Holzbö<strong>den</strong><br />

Abschleifen beiten.<br />

von Holzbö-nachhe<strong>den</strong>Beim<br />

Beim<br />

nachher<br />

Peiting<br />

ein neuer Peiting –Schöne,<br />

Bo<strong>den</strong> –Schöne, neue<br />

gefällig? neue Wände<br />

Dann Wände oder<br />

sind oder<br />

beiten. beiten.<br />

kommt Abschleifen Abschleifen<br />

modernste von Holzböde<strong>den</strong><br />

von Holzbö-<br />

Technik zumnachher<br />

nachher<br />

, neue Peiting Peiting Wände –Schöne,<br />

neuer Bo<strong>den</strong><br />

oder neue<br />

gefällig?<br />

Wände<br />

Dann<br />

oder<br />

sind<br />

beiten. Beim kommt<br />

Beim<br />

modernste vonAbschleifen Holzbö<strong>den</strong><br />

kommt <strong>den</strong> Wände sind<br />

oder<br />

beiten. modernste kommt <strong>den</strong> Beim modernste kommt Abschleifen Technik modernste Technik zum<br />

von Holzbö-<br />

zum<br />

Technik<br />

von<br />

zum<br />

ein–Schöne, neuer neue Wände oder<br />

beiten. Abschleifen Holzbö-<br />

Holzbö-<br />

nachher<br />

sie bei nachher<br />

sieHeiko neuer Bo<strong>den</strong><br />

bei Heiko Springer<br />

Bo<strong>den</strong> gefällig?<br />

Springer<br />

gefällig? Dann der an<br />

Dann sind<br />

der richtigegen<br />

Adresse. Adresse. Seit Seit 2010 2010 steht steht der der<br />

<strong>den</strong>.<br />

richti-<br />

sind<br />

Einsatz,<br />

kommt kommt<br />

um<br />

modernste modernste Technik Technik zum zum<br />

vermei<strong>den</strong>.<br />

gefällig? ein ein neuer<br />

Einsatz, um Staubbildung zu vermei-<br />

sie Dann neuer bei Peiting Bo<strong>den</strong> sind Bo<strong>den</strong> gefällig? –Schöne, gefällig? Dann neue Dann sind<br />

sieHeiko bei Heiko Springer Springer der der richtigen<br />

der bei Heiko ein Heiko richti-<br />

neuer Springer Springer Bo<strong>den</strong> an gefällig? der an der richti-<br />

Dann richti-<br />

sind<br />

richtigen<br />

Adresse. Adresse. Seit Seit 2010 2010 steht „Raumdesign<br />

Einsatz, Einsatz, um um Staubbildung Staubbildung vermei<strong>den</strong><strong>den</strong>.<br />

zum<br />

Technik vermei-<br />

zum<br />

nachher<br />

sie<br />

ringer an sie bei Einsatz,<br />

Einsatz, um Staubbildung Einsatz, um kommt Staubbildung modernste umzu Staubbildung zu<br />

vermei-<br />

Technik vermei-<br />

vermei-<br />

Innungsfachbetrieb<br />

steht der der<br />

gen<br />

it 2010 Peiting gen Innungsfachbetrieb<br />

Adresse.<br />

steht Adresse. –Schöne, sie bei Seit<br />

der<br />

Heiko Seit neue 2010 Springer 2010 Wände steht steht oder<br />

der<br />

<strong>den</strong>.<br />

beiten. <strong>den</strong>.<br />

Beim Abschleifen von Holzbö<strong>den</strong><br />

kommt modernste Technik zum<br />

nachher<br />

Springer“ Springer“ mit kreativen mit kreativen<br />

„Raumdesign<br />

an richtigen<br />

gefällig? „Raumdesign<br />

Dann sind<br />

<strong>den</strong>. Einsatz, um Staubbildung zu vermei-<br />

Oberflächen,<br />

Die Die qualitativ qualitativ hochwertigen hochwertigen Materialien<br />

Die qualitativ<br />

Innungsfachbetrieb<br />

Materialien<br />

können qualitativ können auchhochwertigen Materi-<br />

käuflich käuflich und mit Materi-<br />

b<br />

ein<br />

„Raumdesign<br />

Innungsfachbetrieb<br />

neuer Springer“ Springer“ Bo<strong>den</strong>legerarbeiten Bo<strong>den</strong>legerarbeiten mit Adresse. kreativen mit kreativen „Raumdesign<br />

Seit Oberflächen,<br />

2010 steht der<br />

<strong>den</strong>. Die<br />

und und kompetenter<br />

Beratung <strong>den</strong> Kun<strong>den</strong> hilfreich zur<br />

Die qualitativ hochwertigen<br />

kompetenter<br />

Beratung und Kun<strong>den</strong><br />

Springer“ und mit<br />

sieSpringer“ Heiko<br />

mit Innungsfachbetrieb<br />

mit<br />

kreativen<br />

Springer kreativen<br />

Oberflächen,<br />

anOberflächen,<br />

der „Raumdesign<br />

Die qualitativ<br />

richtigen<br />

Bo<strong>den</strong>legerarbeiten Adresse. Springer“<br />

Einsatz, um Staubbildung zu vermei<strong>den</strong>.<br />

ativen Oberflächen,<br />

Die qualitativ<br />

hochwertigen<br />

hochwertigen<br />

Materialien<br />

Die können<br />

Bo<strong>den</strong>legerarbeiten und kompetenter<br />

Beratung ter Beratung Kun<strong>den</strong> Kun<strong>den</strong> hilfreich hilfreich zur zur<br />

Lieferung Lieferung ins<br />

hilfreich alien<br />

zur<br />

Lieferung alien können können auch<br />

Lieferung ins ins Haus auch käuflich<br />

Haus Materialien<br />

können auch <strong>den</strong>.<br />

erworben käuflich und mitMateri-<br />

alien qualitativ auch erworben wer-<br />

und Bo<strong>den</strong>legerarbeiten wer-<br />

Seit 2010 steht der<br />

en und Seite.<br />

Seite.<br />

mit und kreativen kompeten-<br />

kompeten-<br />

Oberflächen,<br />

können hochwertigen käuflich und<br />

auch käuflich Materialien<br />

mit<br />

und mit<br />

kompeten-<br />

Zahlreicheins Haus<br />

käuflich Zahlreiche<br />

zufrie<strong>den</strong>e Haus erworben erworben wer<strong>den</strong>.<br />

und zufrie<strong>den</strong>e<br />

Kun<strong>den</strong> wer-<br />

Zahlreiche können ins<br />

ter Beratung mit Kun<strong>den</strong><br />

Innungsfachbetrieb<br />

ter Seite. Bo<strong>den</strong>legerarbeiten Seite.<br />

Kun<strong>den</strong> hilfreich undzur<br />

kompetenter<br />

Lieferung<br />

Beratung <strong>den</strong> Kun<strong>den</strong> „Raumdesign hilfreich zur<br />

aus<strong>den</strong>.<br />

Kun<strong>den</strong> hilfreich zur<br />

Lieferung ins Haus Lieferung dem Zahlreiche Haus auch zufrie<strong>den</strong>e erworben käuflich<br />

Raum<br />

demerworben Raum<br />

ins München, Haus zufrie<strong>den</strong>e Kun<strong>den</strong> wer-<br />

mit<br />

Augsburg,<br />

München,<br />

erworben Kun<strong>den</strong><br />

wer<strong>den</strong>.<br />

Zahlreiche <strong>den</strong>. dem<br />

Augsburg,<br />

wer-<br />

Seite.<br />

Springer“ Seite.<br />

Gegründet Beratung Gegründet mit kreativen wurde<br />

<strong>den</strong> Kun<strong>den</strong><br />

wurde derOberflächen,<br />

der Betrieb<br />

hilfreich<br />

2010<br />

zur<br />

in<br />

<strong>den</strong>. aus Lieferung<br />

Garmisch-Partenkirchen,<br />

Zahlreiche ins Haus erworben wer<strong>den</strong>.<br />

Betrieb 2010 in<br />

Die dem<br />

qualitativ hochwertigen Materialien<br />

können auch käuflich und mit<br />

Raum<br />

Zahlreiche Raum zufrie<strong>den</strong>e München,<br />

München, Kun<strong>den</strong> Augsburg,<br />

zufrie<strong>den</strong>e Weilheim, Augsburg,<br />

zufrie<strong>den</strong>e Kun<strong>den</strong> Weilheim,<br />

Kun<strong>den</strong><br />

Seite. Gegründet wurde Betrieb 2010 in<br />

Bo<strong>den</strong>legerarbeiten<br />

Hohenpeißenberg, und seitkompeten-<br />

ter Beratung <strong>den</strong> Kun<strong>den</strong> hilfreich zur<br />

seit 2011 ist er in<br />

aus Garmisch-Partenkirchen,<br />

Schongau dem Zahlreiche Raum<br />

2011 ist er in<br />

aus dem Raum aus dem und München, zufrie<strong>den</strong>e Raum Füssen<br />

Lieferung München,<br />

und insAugsburg,<br />

Füssen<br />

München, sind Augsburg, Weilheim, Kun<strong>den</strong><br />

Gegründet wurde der Betrieb 2010 in<br />

Garmisch-Partenkirchen, dabei Weilheim,<br />

sind dabei<br />

Augsburg, die<br />

GegründetHohenpeißenberg, die<br />

Gegründet der wurde Barbarastr. der Betriebseit der Barbarastr. wurde der32inPeiting 2010 2011 in ist er in<br />

Betrieb 2010 zu<br />

zu Hau-<br />

inHau-<br />

se. Heikoseit in Springer, 2011 ist gelernter er Maler<br />

Schongau beste Werbung<br />

Garmisch-Partenkirchen,<br />

aus Schongau dem Raum und Füssen München, sind<br />

beste beste Werbung <strong>für</strong><br />

Werbung<br />

Haus <strong>den</strong> Innungsfachbetrieb.<br />

undKleinere <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

Weilheim, Augsburg, dabei die<br />

Hohenpeißenberg,<br />

Gegründet wurde<br />

seit 2011<br />

Betrieb<br />

ist er<br />

2010 in<br />

Garmisch-Partenkirchen,<br />

Schongau und Füssen<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

erworben Weilheim,<br />

sind dabei<br />

Innungsfachbetrieb.<br />

Schongau Kleinere und Füssen zufrie<strong>den</strong>e sind dabei Kun<strong>den</strong> die<br />

Weilheim, wer<strong>den</strong>.<br />

Zahlreiche Weilheim, Montagearbeiten,<br />

sindInnungsfach-<br />

der Barbarastr.<br />

die<br />

Hohenpeißenberg, der Barbarastr.<br />

der Betrieb Seite.<br />

2010 Garmisch-Partenkirchen,<br />

dabei die<br />

der se. Heiko se. Hohenpeißenberg, Heiko Springer, seitgelernter 2011 ist er in<br />

, seit 2011 der ist<br />

und<br />

er<br />

Bo<strong>den</strong>leger 32inPeiting Springer,<br />

32inPeiting in<br />

mit zugelernter 2011 zu Hause.<br />

Raumdabei München, die<br />

kaufmännischer<br />

Hause.<br />

HeikoBo<strong>den</strong>leger der mit zu Hau-<br />

beste zumWerbung Beispiel <strong>für</strong> Schrankaufbau <strong>den</strong> Innungsfach-<br />

Augsburg,<br />

istMaler<br />

in<br />

beste Schongau beste<br />

Schongau und<br />

wie Werbung Kleinere<br />

Werbung und<br />

aus Füssen<br />

zum Beispiel <strong>für</strong>Füssen <strong>den</strong>Montagearbeiten,<br />

<strong>für</strong>sind dabei Innungsfach-<br />

zum dem sind<br />

Schrankaufbau Innungsfach-dibetrieb.<br />

oder<br />

undBarbarastr. Heiko<br />

Ausbildung, Springer,<br />

Barbarastr. Bo<strong>den</strong>leger Springer, 32inPeiting gelernter<br />

gelernter mit kaufmännischer Maler<br />

ist Spezialist, Maler<br />

zu Hause.<br />

Hau-<br />

wurde Heiko Springer, ist der Springer,<br />

wenn es<br />

beste wiebetrieb.<br />

Markisen Kleinere<br />

Werbung Beispiel Kleinere <strong>für</strong><br />

wer<strong>den</strong>Montagearbeiten,<br />

Schrankaufbau <strong>den</strong> Innungsfachbetrieb.<br />

Garmisch-Partenkirchen,<br />

Markisen betrieb. <strong>für</strong> Kleinere<br />

Montagearbeiten, oder<br />

gerne erledigt. Egal oder<br />

inPeiting Gegründet se. und<br />

Ausbildung, Heiko zuBo<strong>den</strong>leger Spezialist, Betrieb gelernter gelernter 2010 wenn Maler in<br />

Maler<br />

es<br />

beste Werbung wer<strong>den</strong> Innungsfachbetrieb.<br />

Kleinere Neubau wie Schongau ob wie zum<br />

um kreative Oberflächengestaltung,<br />

ob Firmen- oder<br />

Kleinere<br />

Privatkunde, Montagearbeiten,<br />

und Ausbildung, mit<br />

mit kaufmännischer<br />

ist Spezialist, kaufmännischer wenn es<br />

wie zum Markisen wie zum<br />

Beispiel wer<strong>den</strong> Beispiel<br />

Schrankaufbau gerne Schrankaufbau<br />

gerne erledigt. Alt-oder erledigt. Weilheim, Egal oder<br />

Egal<br />

er, gelernter Hohenpeißenberg, und Ausbildung,<br />

umBo<strong>den</strong>leger kreative Bo<strong>den</strong>legearbeiten, und Maler<br />

Bo<strong>den</strong>leger<br />

Oberflächengestaltung,<br />

seit mit 2011 mit<br />

Abschleifen kaufmännischer<br />

ist in und<br />

Firmen- zum Montagearbeiten,<br />

Beispiel Beispiel und oder Raumdesign Schrankaufbau Füssen Privatkunde, Schrankaufbau sind Springer<br />

Ausbildung, ist<br />

kreative ist Spezialist,<br />

Spezialist,<br />

Oberflächengestaltung,<br />

wenn es<br />

wenn es<br />

Markisen<br />

ob Firmen- Markisen<br />

wer<strong>den</strong><br />

oder wer<strong>den</strong><br />

gerne<br />

Privatkunde, gerne<br />

erledigt.<br />

Alt-oder erledigt. dabeiEgal<br />

Egal Alt-oder oder die<br />

mit kaufmännischer<br />

der Ausbildung, um<br />

Bo<strong>den</strong>legearbeiten, Barbarastr. kreative Bo<strong>den</strong>legearbeiten,<br />

Versiegeln Ausbildung, ist 32inPeiting Oberflächengestaltung,<br />

Spezialist, von ist Spezialist, Abschleifen<br />

Abschleifen Parkett zuwenn oder Hau-<br />

wenn esund<br />

Sanie-<br />

wie zum Beispiel Neubau<br />

sind Markisen beste ob<br />

Neubau Markisen Firmen-<br />

Sie Schrankaufbau Werbung – wer<strong>den</strong> bei<br />

der wer<strong>den</strong> oder Raumdesign<br />

richtigen gerne<br />

bei Raumdesign <strong>für</strong> Privatkunde, gerne <strong>den</strong> oder Adresse. erledigt. Innungsfachbetrieb.<br />

Firmen-<br />

Springer erledigt. Las-<br />

Egal Alt-oder<br />

um kreative Oberflächengestaltung,<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

ob Firmen- oder Privatkunde, Alt-oderSpringer<br />

Egal<br />

pezialist, se. umBo<strong>den</strong>legearbeiten, Versiegeln Heiko wenn kreative Versiegeln<br />

rungsmaßnahmen Springer, kreative<br />

esvon von<br />

Parkett gelernter Oberflächengestaltung,<br />

Abschleifen Parkett<br />

geht. oder Maler oder und Sanierungsmaßnahmen<br />

von Parkettgeht. oder Der Sanie-<br />

hausei-<br />

Neubau<br />

Der ob<br />

Sanierungsmaßnahmen<br />

Bo<strong>den</strong>leger gene Elektriker-Meister mit kaufmännischer<br />

geht. Abschleifen Abschleifen<br />

hausei-www.raumdesign-springer.de<br />

Markisen wer<strong>den</strong> sen sind ob Siegerne Firmen- sich oder an kostenlos Kleinere erledigt. der oder Privatkunde,<br />

richtigen Privatkunde, beraten! Montagearbeiten,<br />

Alt-oder<br />

Abschleifen und<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

sindNeubau Sie an – richtigen bei Raumdesign Adresse. Lassensind<br />

Sie sich Sie an kostenlos der richtigen beraten! Adresse. Las-<br />

oder Sanie-<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

Heiko Springer Rat. Mit drei Vollzeit-<br />

Wohnräume -zuverlässig, kompetent<br />

Springer<br />

EgalAdresse. Alt-oder Lassen<br />

Neubau – bei<br />

rflächengestaltung,<br />

und Bo<strong>den</strong>legearbeiten, Bo<strong>den</strong>legearbeiten,<br />

Derführt hauseigenekleinere<br />

Elektriker-Meister und ist vonSpezialist, Elektroarbeiten Parkett oder wenn führtdurch. Sanie-<br />

zudem es AuchHeiko mitarbeitern www.raumdesign-springer.de<br />

Springerund Rat. zwei Mit Teilzeitkräften<br />

drei Vollzeit-<br />

und Wohnräume termingerecht. -zuverlässig, Besonderen kompetent Wert sind sind<br />

und zudem<br />

und Heiko Springer Rat. Mit drei Vollzeit-<br />

Wohnräume -zuverlässig, kompetent<br />

Neubau – bei Raumdesign Springer<br />

Versiegeln<br />

ob Firmen- oder wie Privatkunde, zum Sie sich Beispiel – Raumdesign<br />

bei kostenlos Alt-oder Raumdesign Springer<br />

Versiegeln Schrankaufbau beraten! Springer oder<br />

Versiegeln<br />

von Parkett von<br />

oder Parkett<br />

Sanierungsmaßnahmen<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

„Wir<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

n, Abschleifen Ausbildung, Versiegeln<br />

Sie an Sie<br />

der an der<br />

richtigen richtigen<br />

Adresse. Adresse.<br />

Lassen<br />

Sie<br />

rungsmaßnahmen gene Elektriker-Meister geht. Derführt hauseigene<br />

Elektriker-Meister<br />

zudem<br />

Lassensich<br />

Sie sich kostenlos kostenlos beraten!<br />

beraten!<br />

Neubau – beiMarkisen Raumdesign sindSie immer wer<strong>den</strong> an der <strong>für</strong><br />

Springer<br />

richtigen Sie gerne da!“, erledigt. Adresse. betont Egal Lasrungsmaßnahmen<br />

geht. Der geht. hauseigene<br />

umrungsmaßnahmen oder kleinere kreative Elektriker-Meister Sachen<br />

mitarbeitern und zwei Teilzeitkräften und termingerecht. Besonderen Wert sen Sie sich kostenlos beraten!<br />

kleinere Elektroarbeiten durch. Der hausei-mitarbeitergene Sachen Elektriker-Meister Schimmelsanierung führt zudem<br />

renoviert und gestaltet er auch Ihre legt Heiko Springer auf sauberes Ar-<br />

renoviert und undgestaltet zwei Teilzeitkräften<br />

er auch Ihre legt und Heiko termingerecht. Springer auf Besonderen sauberes Ar-<br />

Wert<br />

arkett Saniegeht.<br />

Der Sachen Elektroarbeiten Elektriker-Meister<br />

Elektroarbeiten Oberflächengestaltung,<br />

SchimmelsanierungHeiko Auch<br />

Springer Rat. Mit drei Vollzeit-<br />

betont<br />

Wohnräume -zuverlässig, kompetent<br />

geht. Der<br />

führt<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

durch. hauseigene<br />

zudem<br />

Auch<br />

weiß Springer Heiko Springer Rat. Mit Rat. drei Mit Vollzeit-<br />

drei Vollzeitmitarbeitern<br />

und zwei undTeilzeitkräften<br />

zwei Teilzeitkräften und termingerecht. und termingerecht. Besonderen Besonderen Wert<br />

Wert<br />

Wohnräume Wohnräume -zuverlässig, -zuverlässig, kompetent<br />

kompetent<br />

„Wir sind immer <strong>für</strong> Sie da!“, betont<br />

Heiko<br />

Heiko sind Sie an der<br />

ob<br />

richtigen „Wir sen Firmen- Springer. Sie sindsich Adresse. immer oder kostenlos Privatkunde, <strong>für</strong> Lassen<br />

Sie sich Wert<br />

Sie beraten!<br />

da!“, Alt-oder uf<br />

führt zudem<br />

weißmitarbeitern<br />

renoviert Springer<br />

und<br />

und gestaltet Rat.<br />

zwei<br />

Mit<br />

Teilzeitkräften<br />

drei er auch Vollzeitmitarbeitern<br />

Ihre Wohnräume<br />

und termingerecht.<br />

legt Heiko Springer -zuverlässig,<br />

Besonderen<br />

auf sauberes kompetent<br />

Wert<br />

Ar-<br />

kleinere Bo<strong>den</strong>legearbeiten,<br />

kleinere<br />

Abschleifen und<br />

Neubau – bei Raumdesign Springer<br />

Elektroarbeiten<br />

hausei-<br />

Schimmelsanierung führt<br />

durch. zudem<br />

Auch<br />

weiß<br />

Heiko „Wir Springer. sind immer <strong>für</strong> Sie da!“, uf betont<br />

kleinere Elektroarbeiten durch. Auch durch. renoviert Auch<br />

„Wir renoviert und gestaltet<br />

zwei Teilzeitkräften<br />

er auch Ihre<br />

und<br />

legt<br />

termingerecht.<br />

Heiko Springer<br />

Besonderen<br />

auf sauberes Ar-<br />

kostenlos „Wir sind Heiko sind immer Springer.<br />

immer <strong>für</strong><br />

beraten!<br />

<strong>für</strong> Sie Sie da!“, da!“, betont<br />

betont uf<br />

in Sachen Schimmelsanierung weiß<br />

inVersiegeln Sachen kleinere Elektroarbeiten von Parkett Heiko oder Springer durch. Sanierungsmaßnahmen<br />

in Sachen Schimmelsanierung mitarbeitern geht. Der hausei-<br />

und weiß zwei Teilzeitkräften und termingerecht. Besonderen Wert<br />

sen Heiko Sie sich Springer. kostenlos beraten! uf<br />

Auch Rat. www.raumdesign-springer.de<br />

Mit drei renoviert und gestaltet<br />

Vollzeit-<br />

und gestaltet er auch<br />

Wohnräume erIhre<br />

auch legt<br />

-zuverlässig, Ihre Heiko legt Heiko Springer<br />

kompetent<br />

Springer auf sauberes auf sauberes Ar-<br />

Ar-<br />

Heiko Springer.<br />

uf<br />

inSchimmelsanierung Sachen Schimmelsanierung weiß weiß<br />

Heikosind „Wir Siesind an der immer richtigen <strong>für</strong> Sie Adresse. da!“, betont Laseister<br />

führt zudem<br />

renoviert und gestaltet er auch Ihre legt Heiko Springer auf sauberes Ar-<br />

Springer.<br />

Springer.<br />

uf<br />

uf<br />

beiten<br />

gene<br />

durch.<br />

Elektriker-Meister<br />

Auch<br />

Heiko Springer Rat. Mit drei Vollzeitmitarbeitern<br />

und zwei Teilzeitkräften und termingerecht. Besonderen<br />

Wohnräume -zuverlässig, „Wir kompetent sind immer <strong>für</strong> Sie da!“, betont<br />

renoviert führtund zudem gestaltet er auch Ihre legt Heiko Springer auf sauberes Ar-<br />

melsanierung kleinere Elektroarbeiten weiß durch. Auch<br />

Heiko Springer. Wert<br />

„Wir sind immer <strong>für</strong> Sie uf da!“, betont<br />

renoviert und gestaltet auch Ihre legt Heiko Springer auf sauberes Ar-<br />

in Sachen Schimmelsanierung •Kreative weiß Oberflächengestaltung<br />

Heiko Springer.<br />

uf<br />

•Kreative Oberflächengestaltung<br />

•Kreative •Bo<strong>den</strong>verlegung Oberflächengestaltung<br />

•Parkett •Diele<br />

•Korkbö<strong>den</strong><br />

•Kreative •Bo<strong>den</strong>verlegung Oberflächengestaltung<br />

•schleifen •Parkett und•Diele<br />

versiegeln<br />

•Diele<br />

Kreative •Korkbö<strong>den</strong> •Bo<strong>den</strong>verlegung<br />

•Kreative Oberflächengestaltung<br />

•Parkett •Diele<br />

Oberflächengestaltung<br />

•schleifen und und versiegeln<br />

Bo<strong>den</strong>verlegung •Korkbö<strong>den</strong><br />

•Bo<strong>den</strong>verlegung •Parkett •schleifen<br />

•Parkett •Diele und versiegeln<br />

•Diele<br />

rkbö<strong>den</strong> •Korkbö<strong>den</strong> •schleifen •schleifen und versiegeln und versiegeln<br />

vorher<br />

vorher<br />

vorher<br />

vorher<br />

vorher vorher<br />

vorher<br />

vorher vorher<br />

vorher<br />

vorher<br />

vorher vorher<br />

vorher<br />

nachher<br />

Barbarastraße 32<br />

Tel. 08861 -690 84 98<br />

Barbarastraße 32<br />

Tel. 08861 -690 84 98<br />

86971 Peiting<br />

Mobil 0171 -262 53 15<br />

86971 Peiting<br />

Mobil 0171 -262 53 15<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

Barbarastraße 32<br />

raumdesign-springer@online.de<br />

32<br />

Tel. 08861 Tel. 08861 -690 84 -690 98 84 98<br />

Barbarastraße<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

Barbarastraße<br />

86971 Peiting<br />

32 32 Tel.<br />

raumdesign-springer@online.de<br />

08861 Tel.<br />

Mobil<br />

-690 08861 0171<br />

84-690 -262<br />

98 84 98<br />

86971 Peiting<br />

Mobil 0171 -262 53 15 53 15<br />

86971 Peiting 86971 Peiting<br />

Mobil 0171 Mobil<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

Barbarastraße 32<br />

-262 0171 53-262 15 53 15<br />

raumdesign-springer@online.de<br />

Tel. 08861 -690 84 98<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

www.raumdesign-springer.de raumdesign-springer@online.de<br />

raumdesign-springer@online.de<br />

86971 Peiting<br />

Mobil 0171 -262 53 15<br />

www.raumdesign-springer.de raumdesign-springer@online.de<br />

Barbarastraße 32<br />

Tel. 08861 -690 84 98<br />

Barbarastraße 32<br />

Tel. 08861 -690 84 98<br />

86971 Peiting<br />

Mobil 0171 -262 53 15<br />

86971 Peiting<br />

Mobil 0171 -262 53 15<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

www.raumdesign-springer.de<br />

raumdesign-springer@online.de<br />

raumdesign-springer@online.de<br />

vorher<br />

nachher<br />

nachher<br />

nachher<br />

nachher<br />

nachher<br />

nachher<br />

nachher<br />

36 | <strong>altlandkreis</strong>


In Peiting: Erst Gauschießen, dann Festwochenende<br />

Konzentrationssport trifft auf Geselligkeit<br />

Peiting | Dem Schützengau Schongau,<br />

dessen Reichweite exakt<br />

dem Gebiet des Altlandkreises<br />

entspricht, gehören 26 Vereine<br />

an. Einer davon: Der aus Peiting,<br />

der heuer 140-jähriges Bestehen<br />

feiert. Und dessen Mitglieder die<br />

vergangenen Wochen und Monate<br />

verdammt fleißig waren. „Normalerweise<br />

planst du Gauschießen<br />

und Jubiläumsfest über rund zwei<br />

Jahre hinweg. Aufgrund Corona<br />

und der damit verbun<strong>den</strong>en Unsicherheiten<br />

war es uns jedoch<br />

nicht möglich, unsere Vorstellungen<br />

planmäßig umzusetzen“,<br />

sagt Vereinsvorsitzender Martin<br />

Fischer. Insofern haben die Peitinger<br />

Schützen in wenigen Monaten<br />

ein Alternativ-Programm auf die<br />

Beine gestellt, dass sich wirklich<br />

sehen lassen kann. Angefangen<br />

beim sportlichen Teil, dem Gauschießen,<br />

das heuer zum 66. Mal<br />

stattfin<strong>den</strong> wird. „Nicht wie ursprünglich<br />

geplant in der Eishalle,<br />

sondern bei uns im Schützenheim.“<br />

<strong>Das</strong> befindet sich westlich<br />

und oberhalb der Marktgemeinde,<br />

direkt am Kalvarienberg, und bietet<br />

vom Hof herrlichen Weitblick<br />

über Peiting hinweg ins Gebirge.<br />

„Vor Corona waren es meistens<br />

1 000 bis 1 100 Teilnehmer,<br />

wir rechnen diesmal mit rund<br />

600“, betont Martin Fischer, der<br />

aufgrund der coronabedingten<br />

Zwangspausen von Trainings und<br />

Wettkämpfen schon Sorge hat,<br />

„Gelegenheitsschützen <strong>für</strong> immer<br />

verloren zu haben, weil sie nun<br />

ganz aufgehört haben“. Sollten<br />

widererwarten trotzdem mehr<br />

Teilnehmer an <strong>den</strong> Start gehen,<br />

„können wir das trotzdem stemmen<br />

und wür<strong>den</strong> uns umso mehr<br />

freuen“. Teilnehmen darf letztlich<br />

jeder, der Mitglied in einem Verein<br />

des Schongauer Schützengaus<br />

und mindestens zwölf Jahre alt<br />

ist, oder zehn mit Sondergenehmigung<br />

der Eltern. Geschossen<br />

wird letztlich in <strong>den</strong> drei Kategorien<br />

Luftgewehr, Lustpistole und<br />

Luftgewehr / Luftpistole mit Auflage,<br />

stets auf „Scheiben“ in zehn<br />

Metern Entfernung. Wobei die<br />

Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

wiederum in Geschlechter und Altersklassen<br />

unterteilt wer<strong>den</strong>.<br />

Finalschießen in der<br />

Schloßberghalle<br />

Neu wird heuer sein, „dass das<br />

Gauschießen erstmals und ausschließlich<br />

auf einer elektronischen<br />

Schießanlage ausgetragen<br />

Die Zuschauer im Nacken: Beim<br />

Schießen sind mentale Stärke und<br />

Konzentration entschei<strong>den</strong>d.<br />

Beim Gauschießen, hier mit Luftpistole, ist Vieles erlaubt. Unter anderem,<br />

wie hier zu sehen, legere Freizeitkleidung.<br />

wird“, betont Martin Fischer. Zum<br />

einen auf <strong>den</strong> elf fest im Peitinger<br />

Schützenhaus integrierten<br />

Stän<strong>den</strong>, zum anderen auf zehn<br />

weiteren, auf sogenannten Leihstän<strong>den</strong>,<br />

die der Verein aus dem<br />

Chiemgau borgt. Dagegen ganz<br />

beim Alten: <strong>Das</strong>s das Gauschießen<br />

über insgesamt elf (!) Tage ausgetragen<br />

wird. Zunächst täglich ab<br />

Freitag, 17. <strong>Juni</strong>, bis einschließlich<br />

Sonntag, 26. <strong>Juni</strong>, im Peitinger<br />

Schützenhaus. Und zwar an <strong>den</strong><br />

Wochenen<strong>den</strong> von 16 bis 22 Uhr,<br />

sowie werktags von 17 bis 22 Uhr –<br />

lediglich der Jugendcup, ebenfalls<br />

am Sonntag, 26. <strong>Juni</strong>, findet<br />

von 9 bis 14 Uhr statt. <strong>Das</strong> große<br />

Finalschießen mit anschließender<br />

Siegerehrung am Montag, 27.<br />

<strong>Juni</strong>, wird dagegen in der Peitinger<br />

Schloßberghalle zwischen 18<br />

und 21 Uhr ausgetragen. „Hier<strong>für</strong><br />

bauen wir die elektronische Leihschießanlage<br />

in der Schloßberghalle<br />

auf.“ Die große Preisverteilung<br />

<strong>für</strong> alle Teilnehmer erfolgt<br />

am Donnerstag, 30. <strong>Juni</strong>, ab 19.30<br />

Uhr ebenfalls in der Peitinger<br />

Schloßberghalle.<br />

Wer von <strong>den</strong> Teilnehmern im<br />

Rahmen seiner maximal erlaubten<br />

Schüsse nun wie oft und an<br />

wie vielen Tagen zur Waffe greift<br />

und abdrückt, ist letztlich jedem<br />

selbst überlassen. „Hat <strong>den</strong> großen<br />

Vorteil, dass man schlechter<br />

Tagesform ausweichen kann.“<br />

<strong>Das</strong> wiederum sorgt <strong>für</strong> ein insgesamt<br />

hohes Trefferbild. Mit „allen“<br />

meint Martin Fischer auch wirklich<br />

alle – von alt bis jung, von<br />

trainingsfaul bis -fleißig, vom Gelegenheitsschützen<br />

bis zum Ambitionierten,<br />

ja sogar Profi. Und<br />

genau das ist das allerschönste<br />

am Gauschießen. „<strong>Das</strong>s die ganze<br />

Riege des hiesigen Schießsports<br />

zusammenkommt – sowohl die,<br />

die es traditioneller halten als<br />

auch die, die sportlich ambitioniert<br />

sind.“ Und noch schöner:<br />

„<strong>Das</strong>s die erfahrungsgemäß auch<br />

alle gut miteinander auskommen,<br />

sich gegenseitig akzeptieren und<br />

respektieren.“ Und auch jederzeit<br />

offen sind <strong>für</strong> Gespräche mit Zuschauern.<br />

Die sind ebenfalls an<br />

allen Tagen herzlich willkommen<br />

und können <strong>den</strong> mit Spannung<br />

erwarteten Wettkampf über grafische<br />

Darstellungen auf Großleinwän<strong>den</strong><br />

hautnah mitverfolgen.<br />

Festwochenende mit<br />

Knedl & Kraut<br />

Auch <strong>für</strong> die breite Öffentlichkeit<br />

organisiert: <strong>Das</strong> dreitätige<br />

Festwochenende der Peitinger<br />

Schützen zum 140-Jährigen, zu<br />

dem Alt und Jung ebenfalls in<br />

die Schloßberghalle eingela<strong>den</strong><br />

sind. Und zwar ab Freitagabend,<br />

1. Juli, mit Knedl & Kraut und ihrem<br />

Programm „Bayerische Weltreise“.<br />

Vorverkaufskarten (23 Euro)<br />

hier<strong>für</strong> sind auf der Homepage<br />

der Peitinger Schützen (www.svpeiting.de),<br />

bei der Raiffeisenbank<br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong> in Peiting sowie bei<br />

Trachten Stöger erhältlich. Der eigentliche<br />

Festabend am Samstag,<br />

3. Juli, wird ab 19.30 Uhr von der<br />

kleinen Besetzung der Knappschafts-<br />

und Trachtenkapelle Peiting<br />

musikalisch umrahmt und<br />

kostet keinen Eintritt. Letzteres<br />

gilt auch <strong>für</strong> das Gauschützenfest<br />

am Sonntag, 3. Juli, das bereits<br />

um 9.30 Uhr mit einem Kirchenzug<br />

startet, gefolgt von Festgottesdienst<br />

am Hauptplatz sowie<br />

anschließendem Mittagessen und<br />

musikalischer Unterhaltung der<br />

Birkländer Musikanten sowie der<br />

Knappschafts- und Trachtenkapelle<br />

Peiting. In Summe haben die<br />

Peitinger Schützen somit ein tolles<br />

Programm auf die Beine gestellt,<br />

bei dem sowohl das Sportliche als<br />

auch Gesellige und Traditionelle<br />

nicht zu kurz kommt.<br />

js<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 37


Auch wenn Sie gerne<br />

mal selbst schrauben …<br />

Instandsetzung aller Verbrennungsmotoren<br />

von Oldtimer- bis moderner<br />

Motorentechnik<br />

Verkauf von Gebraucht-,<br />

Tausch- und Neumotoren<br />

sowie Motorenteile<br />

Über 40 Jahre Erfahrung im<br />

Bereich Motoreninstandsetzung<br />

und Dieseltechnik<br />

Handbemalte Schützenscheiben als Trophäe<br />

Der „Kini“ im<br />

gol<strong>den</strong>en Schlitten<br />

Lutz Fahrzeug-Service GmbH<br />

Klammspitzstr. 6 | 86971 Peiting<br />

Tel: 0 88 61/25 64 44 | Fax: 0 88 61/25 64 64<br />

38 | <strong>altlandkreis</strong><br />

info@lutz-fahrzeug-service.de<br />

www.motoren-lutz.de<br />

BESTATTUNGS-<br />

VORSORGE<br />

eine Sorge weniger.<br />

Darum sprechen Sie<br />

rechtzeitig mit uns!<br />

- Peißenberg -<br />

- Peiting -<br />

- Schongau -<br />

Tag & Nacht <strong>für</strong> Sie erreichbar<br />

TEL.: 08861 / 9092083<br />

www.bestattungsinstitut-rose.de<br />

Wildsteig | 1972 hat Otto Edelmann<br />

angefangen, <strong>für</strong> seinen Schützenverein<br />

„Hubertus“ Wildsteig<br />

Schützenscheiben mit Feder und<br />

Tusche zu beschriften. Drei Jahre<br />

später fragte man ihn, ob er auch<br />

die Motive malen wolle. „Du hast<br />

eine so schöne Schrift, Du kannst<br />

das sicher auch mit dem Malen“,<br />

sagte man zu ihm. Da versuchte<br />

es der Wildsteiger einfach. „<strong>Das</strong><br />

allererste, was ich malte, war ein<br />

Himmel, das weiß ich noch“, erinnert<br />

sich Otto Edelmann. „Insgesamt<br />

waren meine ersten Scheiben<br />

noch nicht so schön. Aber mit<br />

der Zeit ging’s immer besser.“ Bis<br />

heute hat der inzwischen 81-Jährige<br />

mehrere Hundert Schützenscheiben<br />

bemalt. An die 50 allein<br />

<strong>für</strong> das Kameradschaftsschießen,<br />

das Wildsteiger, Bayersoier,<br />

Schönberger, Rottenbucher und<br />

Böbinger alljährlich veranstalten.<br />

Vorarbeit nach Vorlage: Erst wird mit Bleistift skizziert, dann das jeweilige<br />

Motiv mit viel Liebe zum Detail farbig ausgemalt.<br />

Häufig auch <strong>für</strong> die Gauschießen<br />

des Gaus Schongau, das jedes<br />

Jahr in einer der Gaugemein<strong>den</strong><br />

stattfindet. Ab und an aber auch<br />

<strong>für</strong> benachbarte Schützengaue<br />

und weiter entfernte Vereine, zum<br />

Beispiel im Allgäu. Und natürlich<br />

viele Male <strong>für</strong> das alljährliche<br />

Königsschießen in seinem Heimatort<br />

Wildsteig. Da<strong>für</strong> hat Otto<br />

Edelmann jahrzehntelang heimatliche<br />

Motive gesammelt. In<br />

einem Ordner bewahrt er sie alle<br />

auf. Bilder von alten Schützenfesten,<br />

Dorfansichten und Heilige<br />

wie St. Sebastian, <strong>den</strong> Patron der<br />

Schützen. Bilder von Jägern, Flößern<br />

und Eisstockschützen, von<br />

der Natur, Tieren und Blumen. Sie<br />

stammen aus Büchern, Kalendern<br />

und alten Postkarten, viele Motive<br />

hat Otto Edelmann auch in Museen<br />

und traditionellen Gasthäusern<br />

gefun<strong>den</strong>, bis hinunter nach Süd-<br />

tirol. Wenn er sich<br />

mit dem jeweiligen Verein<br />

auf ein Motiv geeinigt hat,<br />

grundiert er erstmal die Scheibe,<br />

die er fertig vom Drechsler erhält.<br />

Aus Ahorn, Ebereschen- oder Lin<strong>den</strong>holz.<br />

Wenn der Lack getrocknet<br />

ist, zeichnet Otto Edelmann mit<br />

feinen Bleistiften sein Motiv auf<br />

der Scheibe vor. Bei Kulissen wie<br />

Bergketten geht das recht schnell.<br />

Bei Menschen, Gesichtern und<br />

Figuren aber zeichnet Edelmann<br />

vorsichtig und präzise. Hier misst<br />

er auch mit dem Lineal, damit die<br />

Proportionen passen. Dann greift<br />

er zu Ölfarben und Pinseln, die er<br />

in seiner kleinen Werkstatt unter<br />

dem Dach seines Hauses aufbewahrt.<br />

Mehrere Wochen arbeitet<br />

der Wildsteiger letztlich an einer<br />

Scheibe, bis alles fertig ausgemalt<br />

ist. Etwa weitere vier Wochen<br />

muss das Ölbild dann trocknen.<br />

Zu schön, um darauf<br />

zu schießen<br />

„Mit Acrylfarben ginge es schneller“,<br />

räumt er ein. „Aber dass die<br />

so schnell trocknen, ist auch ein<br />

Nachteil.“ Er zeigt auf eine Scheibe,<br />

auf der Gämsen im schneebedeckten<br />

Gebirge zu sehen sind.<br />

„An Kehle und Hals habe ich das<br />

weiße Fell etwas hellbraun schattiert.<br />

Mit Öl geht das gut. Da kann<br />

ich in Ruhe dunklere Farbe auf<br />

die hellere auftragen, die noch<br />

lange frisch ist ehe sie zu trocknen<br />

beginnt.“ Solche Techniken<br />

hat sich der Wildsteiger alle selbst<br />

angeeignet. Learning by doing.


Auch die beeindruckende<br />

Pinselsammlung,<br />

die mittlerweile<br />

auf weit über<br />

50 Stück ange-<br />

wachsen ist und<br />

feinste<br />

Pinsel<br />

mit nur vier oder<br />

fünf Haaren enthalten,<br />

wuchs über<br />

die Jahrzehnte an.<br />

Mit der Gämsenscheibe<br />

hat es eine besondere Bewandtnis.<br />

Otto Edelmann malte<br />

sie <strong>für</strong> das Wildsteiger Königsschießen<br />

2012. Dann wurde er<br />

selbst Schützenkönig und holte die<br />

Scheibe wieder unversehrt zu sich<br />

nach Hause. Denn auf die kunstvoll<br />

bemalten Schützenscheiben wird<br />

heute nicht mehr geschossen. Sie<br />

gelten als Trophäen, die der Sieger<br />

erhält. Für <strong>den</strong> Wettbewerb an<br />

sich wer<strong>den</strong> dagegen einfachere,<br />

mit gedruckten Motiven und Ringen<br />

beklebte Scheiben verwendet.<br />

Etliche Wildsteiger Schützenkönige<br />

hängten ihre Scheibe ohnehin<br />

im Schützenheim anstatt im<br />

heimischen Wohnzimmer auf. So<br />

kann man dort etliche von Edelmann<br />

gestaltete Werke über <strong>den</strong><br />

Tischen und Bänken bewundern.<br />

Manche Scheiben sind auch mit<br />

Geburtstags- oder Hochzeitsgrüßen<br />

beschriftet. „Viele in unserem<br />

Verein wünschen sich von mir eine<br />

Scheibe <strong>für</strong> so einen Anlass. Aber<br />

sie behalten sie meistens nicht,<br />

sondern stiften sie wieder dem<br />

Verein, der sie ausschießen lässt.“<br />

Und der Gewinner hängt sie dann<br />

oftmals wieder ins Vereinsheim.<br />

So bleiben meist alle im Genuss<br />

der durchwegs wunderschönen<br />

Scheiben.<br />

Schattierte<br />

Wadlstrümpfe<br />

Ein echtes Honorar verlangt Otto<br />

Edelmann <strong>für</strong> seine künstlerisch<br />

wertvollen Tätigkeiten nicht. „Lediglich<br />

ein bisschen was, so eine<br />

Art Aufwandsentschädigung.“<br />

Dabei stecken in jeder Scheibe<br />

Dutzende Stun<strong>den</strong> Arbeit – mehrere<br />

am Tag über mehrere Wochen<br />

hinweg. Besonders viel<br />

Mühe gab sich Otto Edelmann mit<br />

der Scheibe, die beim Schießen<br />

2016 anlässlich des 125-jährigen<br />

Bestehens des Schützenvereins<br />

„Hubertus“ Wildsteig ausgeschossen<br />

wurde. Es zeigt eine Szene mit<br />

vielen Schützen von anno dazumal,<br />

die ihre Gewehre la<strong>den</strong>, sowie<br />

mit Zuschauern, die beispielsweise<br />

eine Pfeife rauchen. Rund<br />

20 verschie<strong>den</strong>e Gesichter und<br />

etwa ebenso viele Wadlstrümpfe<br />

mussten hier<strong>für</strong> fein schattiert<br />

und verziert wer<strong>den</strong>, dazu die<br />

rustikalen Balken und Sparren<br />

des hölzernen Schützenheims.<br />

Otto Edelmanns liebstes Motiv<br />

aber ist die winterliche Schlittenfahrt<br />

des „Kinis“. <strong>Das</strong> Original aus<br />

1880 zeigt König Ludwig II. in einem<br />

gol<strong>den</strong>en Schlitten, gezogen<br />

von vier weißen Pfer<strong>den</strong>. „Bestimmt<br />

schon siebenmal hab ich<br />

Terrassendielen<br />

das Motiv gemalt“, erinnert sich<br />

der Wildsteiger, der sicherlich die<br />

mit meisten Schützenscheiben im<br />

Schongauer Altlandkreis bemalt<br />

hat, jedoch bei weitem nicht der<br />

Einzige ist, der sich dieser wertvollen<br />

Aufgabe widmet. Es gibt<br />

auch eine Frau aus Wimpes, einen<br />

Mann aus Prem und einige andere,<br />

die <strong>für</strong> hiesige Schützenvereine<br />

mal mehr, mal weniger zu Farbe<br />

Sichtschutz –Zäune<br />

und Pinsel greifen. Für das diesjährige<br />

Gauschießen, das im <strong>Juni</strong><br />

in Peiting stattfindet (siehe S. 37),<br />

hat nicht Otto Edelmann, sondern<br />

seine Tochter Susanne Wörmann<br />

Scheiben bemalt. Sie lebt heute in<br />

Böbing und hat sich das Schützenscheibenbemalen<br />

einst bei ihrem<br />

Vater abgeschaut. Und ähnlich viel<br />

Feuer gefangen. Auch sie malt inzwischen<br />

seit rund 20 Jahren. cr<br />

Lärche Rhomus-Sichtblende<br />

180x180 cm ab 219,–/Stück<br />

Otto Edelmann hat bereits vor 50 Jahren angefangen, Schützenscheiben<br />

<strong>für</strong> seinen Heimatverein mit Feder und Tusche zu beschriften.<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo -Fr 8.00 bis 18.00 Uhr<br />

Sa 8.30bis 13.00 Uhr<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 39


Ihr Partner<br />

in Sachen<br />

Glas & Rahmen<br />

- Kunstglaserei<br />

- Reparaturdienst<br />

- Glasdächer<br />

- Spiegel-Studio<br />

- Bilderrahmen-Atelier<br />

- Ganzglasduschen<br />

Aus dem Königlich Bayerischen Amtsgericht<br />

Freilufttheater zum<br />

111-Jährigen<br />

<br />

Manfred Filser<br />

Dipl.Ing. <strong>für</strong> Bauwesen<br />

40 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Innen- und Außenputz<br />

Wärmedämmsysteme<br />

Planung und Projektierung<br />

Bautrocknung<br />

Gerüstarbeiten<br />

86971 Peiting, 08861-5673<br />

Peiting | Ein viertägiges Freiluftfestival<br />

mit Blasmusik und Tanz,<br />

Trachtenmarkt, Traditionshandwerk<br />

und kulinarischen Genüssen:<br />

In Peiting ist erstmals seit Corona<br />

wieder richtig was Geboten <strong>für</strong><br />

Alt und Jung aus Nah und Fern.<br />

Grund der Feierlichkeiten ist ein<br />

Jubiläum der Peitinger Theaterer,<br />

die heuer auf 111 Jahre Vereinsgeschichte<br />

zurückblicken. Tatsächlich<br />

wurde in der heutigen Marktgemeinde<br />

bereits im Jahre 1911 erstmals<br />

ein Theater aufgeführt. <strong>Das</strong><br />

Stück damals hieß „Der Wilderer<br />

aus der Teufelsschlucht“. Es war<br />

ein fesselndes Drama, „das wir<br />

eigentlich, passend zum Jubiläum,<br />

auch heuer spielen wollten“,<br />

betont Peitings Theaterleiter Wolfgang<br />

Schäller. Doch viel mehr als<br />

dieser verheißungsvolle Titel „ist<br />

uns leider nicht bekannt“ – weder<br />

online noch in anderen Archiven<br />

lässt sich der exakte Inhalt des<br />

Stücks wiederfin<strong>den</strong>. Da<strong>für</strong> soll<br />

es nun Ende <strong>Mai</strong> auf einer Freiluftbühne<br />

„beim Angerbauer auf<br />

der Wiese“, die sich hinter dem<br />

Kindergarten am Gumpenweg 1<br />

befindet, umso lustiger wer<strong>den</strong>.<br />

„Wir wer<strong>den</strong> an allen vier Tagen,<br />

von Donnerstag bis Sonntag, je<br />

zwei Mal spielen“, verrät Wolfgang<br />

Schäller. Genaugenommen<br />

wur<strong>den</strong> im Laufe der vergangenen<br />

Wochen zwei Einakter aus dem legendären<br />

„Königlich Bayerischen<br />

Amtsgericht“ einstudiert. Der eine<br />

heißt „<strong>Das</strong> Bienenhaus“ und handelt<br />

von einem Dorfschmied, der<br />

nicht nur ein rechter „Weiberer“<br />

gewesen sein muss, sondern auch<br />

noch vor Gericht landete, weil er<br />

mit dem Lied eines von im Dorf<br />

aufspielen<strong>den</strong> Drehorglers so gar<br />

Normalerweise spielen die Peitinger Theaterer in der Schloßberghalle. Zum<br />

111-Jährigen veranstalten sie jedoch ein viertägiges Festival im Freien.<br />

nicht<br />

<strong>den</strong> war – und kurzerhand dessen<br />

einverstan-<br />

Instrument regelrecht kurz und<br />

klein geschlagen hatte. <strong>Das</strong> Stück<br />

wird rund 45 Minuten dauern und<br />

von neun aktiven Schauspielern<br />

der Peitinger Theaterer zum Besten<br />

gegeben. Und zwar auf einer<br />

offenen Bühne, die lediglich zur<br />

Hälfte überdacht sein wird, „sodass<br />

wir wenigstens unsere Amtsgerichtskulisse<br />

vor möglichen<br />

witterungstechnischen Einflüssen<br />

ein wenig schützen können“. <strong>Das</strong><br />

Publikum dagegen nimmt unter<br />

freiem Himmel auf aufgereihten<br />

Bierbank-Garnituren Platz.<br />

Lockere Atmosphäre bei<br />

freiem Eintritt<br />

„Wir wollten einfach mal was anderes<br />

machen und haben im Frei-<br />

en zugleich <strong>den</strong> Vorteil, im<br />

Falle des Falles nicht ganz<br />

so strenge Hygienevorschriften<br />

einhalten zu müssen“,<br />

sagt Gabriele Schäller,<br />

zweite Theaterleiterin<br />

in Peiting, die diese Idee<br />

eines Freiluftspiels hatte.<br />

Normalerweise spielen die<br />

Peitinger Theaterer nämlich<br />

traditionell um Ostern in<br />

der örtlichen Schloßberghalle,<br />

was aufgrund Corona<br />

zuletzt vor drei Jahren<br />

der Fall gewesen war. „Vor<br />

zwei Jahren war es besonders<br />

bitter <strong>für</strong> uns, da das<br />

damals vorgesehene Stück<br />

im Grunde schon komplett<br />

einstudiert war“, betont


<strong>Das</strong> älteste Foto aus dem Archiv<br />

der Peitinger Theaterer<br />

(oben) aus <strong>den</strong> 1950er Jahren.<br />

Und eines (re.) mit Bernhard<br />

Huber († 2018) und Annemarie<br />

Fürst, die über viele Jahre hinweg<br />

prägende Rollen gespielt<br />

haben.<br />

Wolfgang Schäller. Dann kam<br />

dieses Virus, der erste Lockdown,<br />

ein Verbot von Proben und Veranstaltungen.<br />

Umso erfreulicher<br />

<strong>für</strong> die Peitinger Theaterer, dass<br />

die meisten Akteure trotz pandemiebedingter<br />

Zwangspause<br />

ihrer Lei<strong>den</strong>schaft treu geblieben<br />

sind, „und wir mit Andi Brenzing,<br />

Christian Filser, Andi Barnsteiner<br />

<strong>Juni</strong>or und Franz Keller <strong>für</strong> heuer<br />

sogar neue Gesichter dazugewinnen,<br />

obendrein alte Hasen wie<br />

Andi Barnsteiner Senior aus dem<br />

Theaterruhestand zurückholen<br />

konnten“. Für <strong>den</strong> zweiten Einakter<br />

sind sogar 15 Schauspieler<br />

und Schauspielerinnen im Einsatz.<br />

Dieses Stück heißt „<strong>Das</strong> Damenkränzchen“,<br />

nach dem fünf Frauen<br />

im besten Alter angeklagt sind,<br />

weil sie angeblich <strong>den</strong> Besitzer<br />

eines Wirtshauses verprügelt hätten.<br />

Ein handfester Skandal? Oder<br />

doch ein Irrtum? Nach und nach<br />

stellt sich heraus, dass nicht diese<br />

fünf Frauen, sondern der Bürgermeister<br />

höchstpersönlich abgeführt<br />

wer<strong>den</strong> müsste. Auch dieser<br />

Einakter dauert rund 45 Minuten.<br />

„Wer möchte, darf Platz nehmen<br />

vor der Bühne und unsere Einakter<br />

verfolgen, wer keine Lust auf<br />

unser Theater hat, kann ganz gemütlich<br />

im Hintergrund weiterratschen“,<br />

so Wolfgang Schäller über<br />

das Ziel einer lockeren Veranstaltung<br />

ohne Zwänge, bei der es weder<br />

Tickets noch Platzkarten geben<br />

wird. „Der Eintritt aufs Festgelände<br />

ist <strong>für</strong> alle Interessierten frei<br />

und auch an keine festen Uhrzeiten<br />

gebun<strong>den</strong>.“ Gewisse Richtzeiten<br />

sollten Sie sich, liebe Leserinnen<br />

und Leser, allerdings trotzdem<br />

zurechtlegen. Denn das Programm<br />

des viertätigen Theaterfestivals am<br />

Peitinger Gumpenweg ist trotz aller<br />

Entspanntheit prallgefüllt, hat<br />

nicht nur traditionelles Laienspiel<br />

zu bieten.<br />

Rahmenprogramm mit<br />

Trachtenmarkt<br />

Beginn der Jubiläumsfeier zum<br />

111-Jährigen, „sofern es nicht vier<br />

Tage am Stück durchschüttet“, ist<br />

am Donnerstag, 26. <strong>Mai</strong>, ab 11 Uhr<br />

mit Frühschoppen und musikalischer<br />

Umrahmung der Peitinger<br />

Knappschafts- und Trachtenkapelle.<br />

Erstmals Theater wird an<br />

diesem Tag um 15.30 Uhr gespielt,<br />

das zweite Mal um 17 Uhr. Davor,<br />

danach und dazwischen? „Wird<br />

unser Festival an allen vier Tagen<br />

vom Trachtenverein umrahmt.“<br />

Damit gemeint sind Auftrit-<br />

te von beispielsweise Platt-<br />

lergruppe, Goaßlschnalzer,<br />

Jugendgruppe, Männerchor,<br />

Peitinger Sänger sowie zahlreichen<br />

Volksmusikgruppen,<br />

die mal länger, mal kürzer,<br />

mal lauter, mal leiser ihr<br />

Können zum Besten geben<br />

und so <strong>für</strong> eine wohlige Atmosphäre<br />

bis in <strong>den</strong> späten<br />

Abend hinein, rund 22 Uhr,<br />

sorgen wer<strong>den</strong>. Am Freitag,<br />

27. <strong>Mai</strong>, beginnt das Theaterfestival<br />

gegen 17 Uhr,<br />

wartet wie an allen Tagen<br />

mit Getränkeschänke und<br />

Imbissbu<strong>den</strong> auf, die mit<br />

Weißwurstburger,<br />

Pulled<br />

Pork sowie vegetarischen<br />

Schmankerln weit mehr zu<br />

bieten haben als der kulinarische<br />

Festklassiker – Bratwurst in der<br />

Semmel. Die bei<strong>den</strong> Theaterstücke<br />

wer<strong>den</strong> an diesem Abend um 19<br />

und 20.30 Uhr aufgeführt, wobei<br />

das anschließende gesellige Beisammensein<br />

gegen 23 Uhr sein<br />

Ende fin<strong>den</strong> sollte. Der Samstag,<br />

28. <strong>Mai</strong>, beginnt bereits um 14 Uhr.<br />

Und zwar mit einem traditionellen<br />

Trachtenmarkt in der nach hinten<br />

geöffneten Tenne des Kindergartens,<br />

der auch von traditioneller<br />

Handwerkskunst geprägt sein<br />

wird. Es gibt auch Kaffee und Kuchen,<br />

sowie abermals um 19 und<br />

20.30 Uhr die Aufführungen der<br />

bei<strong>den</strong> Einakter. Darüber hinaus<br />

wird auch jede Menge <strong>für</strong> Kinder<br />

geboten sein an diesem Samstag.<br />

Der Sonntag, 29. <strong>Mai</strong>, startet aller<br />

Voraussicht nach um 10 Uhr mit<br />

einer Feldmesse, der, ähnlich wie<br />

am Donnerstag, ein Frühschoppen<br />

folgen wird. Und auch die bei<strong>den</strong><br />

Einakter wer<strong>den</strong> an diesem Tag<br />

wieder früher aufgeführt, nämlich<br />

um 15.30 und 17 Uhr. Danach folgt,<br />

bis zirka 20 Uhr, ein gemütlicher<br />

Ausklang einer in dieser Form<br />

ziemlich einzigartigen Veranstaltung.<br />

Eine, zu der Alt und Jung aus<br />

Nah und Fern herzlich eingela<strong>den</strong><br />

sind.<br />

js<br />

EXAKT<br />

FÜR MICH GEMACHT<br />

Entdecken Sie schärfstes<br />

Sehen mit biometrisch<br />

exakten Gleitsichtgläsern<br />

von Ro<strong>den</strong>stock.<br />

Jetzt einlösen bis 30.06.<strong>2022</strong><br />

GUTSCHEIN<br />

BIOMETRISCH EXAKTE<br />

GLEITSICHTGLÄSER VON<br />

RODENSTOCK 14 TAGE TESTEN<br />

Nähere Informationen in unserem Geschäft<br />

oder unter www.optikbock.de<br />

Schongauer Str. 1<br />

86971 Peiting<br />

Tel.: 08861 / 6503<br />

www.optikbock.de<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 41


SAG MAL … MIT SPORTSCHÜTZIN KERSTIN FAHL<br />

„Möchte in die<br />

Nationalmannschaft“<br />

Prem | Kerstin Fahl aus Prem ist<br />

auf bestem Wege, professionelle<br />

Sportschützin zu wer<strong>den</strong>. Als<br />

fester Bestandteil des Bayernkaders<br />

trainiert die 22-Jährige bis<br />

zu vier Mal die Woche auf der<br />

Schießanlage des Bayerischen<br />

Sportschützenverbandes. Und<br />

bestreitet bereits Run<strong>den</strong>wettkämpfe<br />

in Deutschlands höchster<br />

Liga, der ersten Bundesliga Süd.<br />

Nach Lengdorf bei Erding ist sie<br />

allerdings wegen ihres Studiums<br />

in Volkswirtschaftslehre gezogen.<br />

Umso mehr freut sich die Expertin<br />

an Luftgewehr und Kleinkaliber<br />

auf die inzwischen rar gesäten<br />

Heimatbesuche – und das bevorstehende<br />

Gauschießen in Peiting,<br />

an dem sie trotz niedrigerem Niveau<br />

„auf je<strong>den</strong> Fall“ teilnehmen<br />

wird.<br />

Sag mal Kerstin, wie bist Du zum<br />

Schießsport gekommen?<br />

Mein Onkel ist Schützenmeister in<br />

Prem, meine Eltern schießen auch<br />

schon ewig, insofern wurde es mir<br />

im Grunde in die Wiege gelegt. Ich<br />

habe bereits mit zehn Jahren das<br />

erste Mal ein Luftgewehr in der<br />

Hand gehabt.<br />

Was Dir auf Anhieb getaugt hat,<br />

und Dich bis heute fasziniert?<br />

Absolut. Der Reiz dieses facettenreichen<br />

Sports ist <strong>für</strong> mich die<br />

Kombination aus Konzentration,<br />

Selbstbeherrschung und mentaler<br />

Stärke. Und die Tatsache, dass es<br />

sich einerseits um eine Einzelsportart<br />

handelt, in der man aber<br />

trotzdem auch immer wieder <strong>für</strong>s<br />

42 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Team, <strong>für</strong> eine Mannschaftswertung<br />

schießt. Wenn dann auch<br />

Zuschauer in der Halle sind, die<br />

Nervosität noch größer ist, man<br />

aber trotzdem cool bleiben muss,<br />

ist das schon sehr speziell und<br />

eben eine Herausforderung, die<br />

mir einfach taugt.<br />

Wo trainierst Du momentan?<br />

Da ich 2019 <strong>für</strong> mein Studium in<br />

die Erdinger Gegend gezogen und<br />

auch Teil des Bayernkaders bin,<br />

trainiere ich zwei bis vier Mal die<br />

Woche in Hochbrück an der Olympiaschießanlage<br />

des Bayerischen<br />

Schützenbundes, wo auch immer<br />

wieder Kaderlehrgänge stattfin<strong>den</strong>.<br />

In wettkampflastigeren Phasen<br />

der Saison trainiere ich auch<br />

im Rahmen meiner Heimatbesuche<br />

auf meiner altbekannten Anlage<br />

in Prem.<br />

Du schießt mit Luftgewehr und<br />

Kleinkaliber. Was braucht es noch<br />

an Ausrüstungsgegenstän<strong>den</strong>?<br />

Schießschuhe, Schießhose und<br />

-jacke, Unterbekleidung, Socken,<br />

Spezialhandschuh <strong>für</strong> die linke,<br />

Spezialhandschuh <strong>für</strong> die rechte<br />

Hand, Schießbrille, Stirnband,<br />

Munition, Stativ zur Auflage des<br />

Gewehrs, Werkzeuge <strong>für</strong> Feineinstellungen<br />

am Gewehr und Ersatzteile.<br />

Da läppert sich so einiges zusammen.<br />

Teuer?<br />

Für ein gutes Luftgewehr muss<br />

man schon rund 3 000 Euro in die<br />

Hand nehmen, Jacke und Hosen<br />

kosten bis zu 2 000 Euro, Schuhe<br />

rund 250, Unterbekleidung<br />

150 und<br />

die Luftgewehr-<br />

Munition liegt<br />

bei rund 120<br />

Euro pro 5000<br />

Schuss, die<br />

mir rund zehn<br />

Monate ausreichen.<br />

Ein gutes<br />

Kleinkaliber-Gewehr<br />

kostet rund<br />

5000 Euro und<br />

die Munition, 10 000<br />

Schuss, ausreichend <strong>für</strong><br />

ein Jahr, stolze 3000 Euro.<br />

Welche Rechte und Pflichten haben<br />

Sportschützen im Umgang mit ihren<br />

Waffen einzuhalten?<br />

Oberstes Gebot ist natürlich, weder<br />

auf Menschen noch Tiere zu<br />

zielen. <strong>Das</strong> geht gar nicht und<br />

macht in unserem Sport auch niemand.<br />

Und sobald ich nicht aktiv<br />

am Schießstand bin, stecke ich<br />

immer eine Sicherheitsfahne in<br />

mein Gewehr, das in diesem Falle<br />

auch immer entla<strong>den</strong> sein muss.<br />

Außerdem müssen wir es <strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

Transport fachgerecht verstauen<br />

und auch zuhause in einem Spezialschrank<br />

aufbewahren, zu dem<br />

Unbefugte keinen Zugang haben.<br />

Nach coronabedingter Zwangspause<br />

findet heuer wieder ein Gauschießen<br />

statt. Ende <strong>Mai</strong> in Peiting.<br />

Freust Du Dich schon?<br />

Die in der Heimat gängigen Wettkämpfe<br />

wie Gauschießen und<br />

Run<strong>den</strong>wettkämpfe sind die vergangenen<br />

zwei Jahre allesamt co-


onabedingt<br />

ausgefallen.<br />

Über <strong>den</strong><br />

Bayernkader<br />

hatte ich Gott<br />

sei Dank trotzdem<br />

einige Wettkämpfe,<br />

darüber<br />

hinaus, über Vereinsebene<br />

die Bayerische und<br />

Deutsche Meisterschaft, allerdings<br />

auch in stark abgespeckter<br />

Form, unter anderem ohne Zuschauer.<br />

Insofern ist es <strong>für</strong> unseren<br />

Sport generell eine Bereicherung,<br />

dass heuer endlich wieder auch<br />

Bewerbe <strong>für</strong> Hobbyschützen stattfin<strong>den</strong><br />

können.<br />

Wie viele Wettkämpfe bestreitest<br />

Du als angehender Profi?<br />

Für mich beginnt die Saison immer<br />

im Oktober mit der Bundesliga,<br />

wo ich über <strong>den</strong> kompletten<br />

Winter insgesamt zwölf Run<strong>den</strong>wettkämpfe<br />

in ganz Süddeutschland<br />

bestreite. Dann habe ich<br />

noch Wettkämpfe im Bereich<br />

Kleinkaliber, wo es verschie<strong>den</strong>e<br />

Disziplinen und Wertungen gibt,<br />

zum Beispiel liegend, kniend und<br />

stehend. Und natürlich die offenen<br />

Wettkämpfe <strong>für</strong> Hobbyschützen<br />

mit Mannschaftswertungen. Insofern<br />

bestreite ich eigentlich das<br />

ganze Jahr über Wettkämpfe auf<br />

unterschiedlichen Ebenen.<br />

Hat Großes vor: Kerstin Fahl aus Prem ist bereits<br />

fester Bestandteil des Bayernkaders. Ihr nächstes<br />

Ziel: Aufstieg in die Deutsche Nationalmannschaft.<br />

Deine bislang größten Erfolge?<br />

2019 war ich dritte bei der Deutschen<br />

Meisterschaft im Kleinkaliber<br />

stehend, vergangenes Jahr<br />

vierte bei der Deutschen im Kleinkaliber<br />

liegend, darüber hinaus<br />

mehrfach unter <strong>den</strong> ersten dreien<br />

auf der Bayerischen Meisterschaft.<br />

Trainierst Du auch fernab Deiner<br />

Waffen, um beispielsweise Kraft,<br />

Kondition und Konzentration zu<br />

verbessern?<br />

Einmal die Woche mache ich ein<br />

Ganzkörper-Workout. Dinge wie<br />

Wandern, Joggen und Radfahren<br />

scha<strong>den</strong> auch nie. Und ganz<br />

wichtig, um bei intensiveren Wettkämpfen<br />

nicht zu verkrampfen:<br />

Übungen zu progressiver Muskelentspannung.<br />

Die wie funktioniert?<br />

Ganz grob gesagt spannt man dabei<br />

einen bestimmten Muskelbereich,<br />

zum Beispiel im linken Arm,<br />

intensiv an, und lässt dann auf<br />

Kommando komplett locker.<br />

Hast Du neben Schießen und Studieren<br />

noch Zeit und Lust <strong>für</strong> weitere<br />

Hobbys?<br />

Im Sommer gehe ich gerne in die<br />

Berge, weshalb ich in dieser Jahreszeit<br />

auch häufiger nach Hause<br />

fahre. Auch beliebte Hobbys von<br />

mir sind Schwimmen in <strong>den</strong> umliegen<strong>den</strong><br />

Seen sowie Bücher lesen.<br />

Aus aktuellem, traurigem Anlass<br />

auch eine kritischere Frage:<br />

Nimmst Du <strong>den</strong> Schießsport aufgrund<br />

des Krieges in der Ukraine<br />

nun mit anderen Augen wahr?<br />

Kleinkaliber schießen wir mit richtigen<br />

Patronen, womit man rein<br />

theoretisch tatsächlich jeman<strong>den</strong><br />

schwer, ja sogar tödlich verletzten<br />

könnte. <strong>Das</strong> macht von uns Sportlern<br />

und Hobbyschützen natürlich<br />

keiner. Aber trotzdem ist es angesichts<br />

des Krieges, angesichts<br />

der schrecklichen Bilder aus der<br />

Ukraine, ein bedrückenderes Gefühl,<br />

eine Waffe in die Hand zu<br />

nehmen.<br />

Mit der Hoffnung auf eine friedlichere<br />

Zukunft: Welche Ziele hast<br />

Du als Sportschützin?<br />

Vorrangig möchte ich <strong>den</strong> Sprung<br />

aus dem Bayernkader in die Nationalmannschaft<br />

schaffen. Langfristig<br />

wäre die Teilnahme an einem<br />

Weltcup, bei einer WM, im<br />

Idealfall sogar mal bei Olympia<br />

genial.<br />

Haben auf dem Weg an die Spitze<br />

des Schießsports überhaupt noch<br />

Bewerbe auf Amateurniveau Platz<br />

in Deinem Kalender?<br />

Auf je<strong>den</strong> Fall. Da geht es mir<br />

auch weniger um die sportliche<br />

Leistung, sondern viel mehr um<br />

die Leute, die man dort nach oft<br />

langer Zeit mal wieder trifft. Insofern<br />

freue ich mich auf das Gauschießen<br />

in Peiting mindestens so<br />

sehr wie beispielsweise auf eine<br />

Deutsche Meisterschaft.<br />

Vorbildliche Einstellung und eine<br />

tolle Werbung <strong>für</strong> diesen Sport.<br />

Guter Hinweis. Jugendliche, die<br />

noch auf der Suche nach einer<br />

passen<strong>den</strong> Sportart sind: Probiert<br />

doch mal das Schießen aus. Einfach<br />

beim Vorstand der Schützen<br />

vor Ort mel<strong>den</strong>. Wir können Nachwuchs<br />

gut gebrauchen.<br />

js<br />

HUBER<br />

Johann<br />

BAUUNTERNEHMEN<br />

MOORWEG 1 86984 PREM<br />

www.huberprem.de<br />

huberprem aol.com<br />

Handy 01525 / 765 77 28<br />

Motorrad Motorrad Schwabbrucker Hintermeyer Hintermeyer Straße 11, GmbH, GmbH, GR: Peter Hintermeyer<br />

Schwabbrucker Straße 11, 86956 86956 GR:<br />

Schongau<br />

Schongau Peter Hintermeyer<br />

info@motorrad-hintermeyer.de<br />

info@motorrad-hintermeyer.de<br />

EMS TRAINING<br />

Fit mit nur 20 Minuten pro Woche<br />

Sport Reha Training<br />

Pilates Vita Fitness<br />

Gesundheit Leben<br />

Natural Fitness Kraft<br />

Ausdauer<br />

Body Forming<br />

Beweglichkeit<br />

Bauberatung<br />

Bauplanung<br />

Bauleitung<br />

Bauausführung<br />

Garagen<br />

An/Umbauten<br />

Regiearbeiten<br />

Ein Motorrad <strong>für</strong> die täglichen Fahrten in der Stadt. Und eins <strong>für</strong> <strong>den</strong> Spaß auf<br />

Ein Motorrad <strong>für</strong> die täglichen Fahrten in der Stadt. Und eins <strong>für</strong> <strong>den</strong> Spaß auf<br />

der Landstraße. Und eins <strong>für</strong> die Urlaubsreise. Oder nur die Versys 650. Dieses<br />

der Landstraße. Und eins <strong>für</strong> die Urlaubsreise. Oder nur die Versys 650. Dieses<br />

Bike kann alles. Mit durchzugsstarkem Paralleltwin, aufrechter Sitzposition und<br />

Bike kann alles. Mit durchzugsstarkem Paralleltwin, aufrechter Sitzposition und<br />

agilem Fahrwerk. Für <strong>2022</strong> mit neuem Styling, Traktionskontrolle sowie einem<br />

agilem Fahrwerk. Für <strong>2022</strong> mit neuem Styling, Traktionskontrolle sowie einem<br />

großen TFT-Farbdisplay. Jetzt bei uns alle Vorteile bei einer Testfahrt erleben!<br />

großen TFT-Farbdisplay. Jetzt bei uns alle Vorteile bei einer Testfahrt erleben!<br />

Schongauer Str. 7, 86971 Peiting<br />

Tel. 08861 / 22 49 400<br />

info@vita-web.de • www.vita-web.de<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 43


44 | <strong>altlandkreis</strong>


Steinga<strong>den</strong>er Blütentage, heuer mit 120 Ausstellern<br />

Für Herz und Seele<br />

Steinga<strong>den</strong> | Roberta Leimbach,<br />

Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins<br />

Steinga<strong>den</strong>, hat<br />

im Laufe ihres Lebens schon<br />

viele Gartenausstellungen besucht.<br />

„In ganz Deutschland und<br />

darüber hinaus.“ Allerdings<br />

selten in Bayern, schon gar<br />

nicht Oberbayern oder hier im<br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong>, „wo es eine Gartenmesse<br />

oder vergleichbares<br />

schlichtweg nicht gegeben hat“.<br />

So kam ihr 2007 die Idee, über<br />

<strong>den</strong> örtlichen Gartenbauverein<br />

einfach selbst eine Ausstellung<br />

zu initiieren. „Zunächst auch<br />

mit dem Ziel, uns über dadurch<br />

erzielte Einnahmen eine neue<br />

Obstpresse finanzieren zu können.“<br />

Weil die ersten Steinga<strong>den</strong>er<br />

Blütentage (www.steinga<strong>den</strong>erbluetentage.de.)<br />

im Jahr 2008 auf<br />

Anhieb gut angekommen sind bei<br />

<strong>den</strong> zahlreichen Besuchern, obwohl<br />

das Wetter deutlich trockener<br />

und sonniger hätte sein können,<br />

ging nicht nur dieser Obstpressen-<br />

Plan voll auf: an diesem ersten<br />

Wochenende wurde im Grunde<br />

eine neue Ära einer damals komplett<br />

neuen Veranstaltung <strong>für</strong> die<br />

Region eingeläutet. In der Folge<br />

fan<strong>den</strong> die Steinga<strong>den</strong>der Blütentage<br />

überwiegend im zweijährigen<br />

Rhythmus statt, zuletzt 2019.<br />

Heuer, zwei Jahre nach Eintritt<br />

der Corona-Pandemie, wer<strong>den</strong><br />

die Steinga<strong>den</strong>er Blütentage zum<br />

insgesamt siebten Mal stattfin<strong>den</strong>.<br />

Und zwar am Samstag, 11. <strong>Juni</strong>,<br />

von 10 bis 19 Uhr und Sonntag, 12.<br />

<strong>Juni</strong>, von 9 bis 18 Uhr. Im hier<strong>für</strong><br />

prachtvoll geschmückten und dekorierten<br />

Fohlenhof im Zentrum<br />

Steinga<strong>den</strong>s wer<strong>den</strong> rund 10 000<br />

Besucher erwartet. Die kommen<br />

erfahrungsgemäß sowohl aus der<br />

Region als auch aus ganz Bayern,<br />

Deutschland sowie Österreich und<br />

der Schweiz. Die treffen wiederum<br />

auf 120 Fachaussteller aus <strong>den</strong> Bereichen<br />

Garten und Botanik, aber<br />

auch Kunsthandwerk, Kultur und<br />

Kulinarik. Und genau das unterscheidet<br />

die Steinga<strong>den</strong>er Blütentage<br />

von vielen anderen Gartenmessen.<br />

„Bei uns geht es nicht<br />

nur um gestresstes, abgehetztes<br />

anschauen, kaufen, verkaufen und<br />

wieder nach Hause fahren – wir<br />

schaffen einen Ort mit entspannter<br />

Atmosphäre, einen <strong>für</strong> Herz und<br />

Seele, der Alt und Jung zum harmonischen<br />

Miteinander und längeren<br />

Verweilen einlädt.“<br />

Mit hochklassiger<br />

Live-Musik<br />

Für diese entspannte Festival-Stimmung<br />

hat das 14-köpfige Organisationsteam<br />

über mehrere Wochen<br />

und Monate hinweg ganze Arbeit<br />

geleistet und ein tolles Rahmenprogramm<br />

auf die Beine gestellt.<br />

„Wir achten bei der Anfrage<br />

von Ausstellern stets auf eine<br />

bunte Vielfalt, sodass die Besucher<br />

nichts doppelt zu sehen<br />

bekommen.“ Und einen Mix aus<br />

modernen Trends und alten Traditionen.<br />

Dazu passt auch, dass<br />

die Geschichte des Veranstaltungsorts,<br />

die des Fohlenhofs,<br />

bis ins Jahr 1147 zurückreicht,<br />

damals noch als „Meierhof“.<br />

Und ein facettenreiches Unterhaltungsprogramm<br />

um die<br />

Ausstellerstände herum, zum<br />

Beispiel mit buntverkleideten<br />

Stelzengehern, Mitmachstationen<br />

(auch <strong>für</strong> Kinder) und guter,<br />

nicht nur alltäglicher Livemusik.<br />

Zum Frühschoppen spielt<br />

traditionell die Steinga<strong>den</strong>er Blaskapelle.<br />

Es kommt aber auch eine<br />

rockigere Band aus der Region zum<br />

Zug. Und, als Highlight, die Klang-<br />

Bagasch. „Eine hochklassige, aus<br />

sieben Profimusikern bestehende<br />

Gruppe, die unter anderem aus<br />

Funk und Fernsehen bekannt ist.“<br />

Und in Sachen Musikrichtungen<br />

sich selbst als „grenzenlos“ definiert.<br />

Von gestan<strong>den</strong>er Blasmusik<br />

über coolen Hits, Oldies aus der<br />

Swing-Ära sowie zeitlosen Evergreens<br />

bleiben keine Musikwünsche<br />

unerfüllt. Allein da<strong>für</strong> würde<br />

sich das Eintrittsbändchen <strong>für</strong><br />

ungebun<strong>den</strong>en Ein- und Austritt<br />

an bei<strong>den</strong> Tagen schon lohnen –<br />

Leimbach und ihr Team verlangen<br />

sieben Euro pro Person ab 16 Jahren.<br />

Und zählen bei der Lenkung<br />

des Besucheransturms auf die<br />

Kräfte der örtlichen Feuerwehr, die<br />

zum großen Parkplatz westlich des<br />

Fohlenhofs lotsen. Von dort können<br />

die Besucher dann zu Fuß zum Eingang<br />

der in der Region einzigartigen<br />

Gartenmesse.<br />

js<br />

Kachelofenbau<br />

• Grundöfen schadstoffreduziert<br />

• Heizeinsätze u.a. mit Heizkesseltechnik<br />

• Kachelofenanlagen über zwei Geschosse beheizt<br />

• Durchheizherde mit bis zu 80% Heizleistung<br />

in <strong>den</strong> Kachelofen (umschaltbar)<br />

Johann Schwarz Meisterbetrieb<br />

86989 Steinga<strong>den</strong> ∙ Hochplattstraße 2<br />

08862/6287 ∙ Fax 08862/932487<br />

www.ofenbau-schwarz.de<br />

SCHWARZ<br />

MOTORENPROBLEME?<br />

KEIN PROBLEM –<br />

WIR HELFEN IHNEN!<br />

HABEN SIE MOTORENPROBLEME?<br />

KEIN PROBLEM, ICH HELFE IHNEN!<br />

Ihr Spezialist <strong>für</strong>:<br />

IHR MWM, SPEZIALIST MAN, Perkins, FÜR:<br />

MWM, Deutz MAN, und Perkins,<br />

Mercedes<br />

Deutz und Mercedes<br />

Auerbergstraße 2 | 86989 Steinga<strong>den</strong> | Tel.: 0 88 62-9117 18 00<br />

Email: auskunft@weindl-motoren.de<br />

Lauterbach 17a | 86989 Steinga<strong>den</strong> | Tel.: 08862/932143<br />

FH_Anz_AL_87x50 03.02.2014 12:15 Uhr Seite 1<br />

Fax: 08862/932132 | Mobil: 0171/7585545<br />

Genüsse<br />

aus der Heimat<br />

Täglich geöffnet –<br />

auch Sonntagnachmittag!<br />

• Frischer Fisch aus<br />

heimischen Gewässern<br />

• Spezialitäten von der<br />

Schönegger KäseAlm<br />

• Gemütliches Brotzeitstüberl<br />

mit Sonnenterrasse<br />

• Kaffee & hausgemachte Kuchen<br />

direkt an der Romantischen Straße<br />

Füssener Straße 27 · Tel. 08862-9 11 43 65<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 45


Mit digitalem Kulturführer über <strong>den</strong> Brettlweg<br />

Spannende Ortsgeschichte<br />

auf dem Smartphone<br />

Wies | Steinga<strong>den</strong> und sein berühmter<br />

Ortsteil Wies wer<strong>den</strong><br />

überwiegend von Tagesausflüglern<br />

und Busreisegruppen aufgesucht.<br />

Hauptziel dann: Die Wieskirche,<br />

die dank herausragender<br />

Rokoko-Bauweise bereits im<br />

Jahre 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe<br />

ernannt wurde. Mit der<br />

ehemaligen Klosterkirche, dem<br />

Welfenmünster, mehreren Bildungseinrichtungshäusern<br />

sowie<br />

zahlreichen Wander- und Radwegen<br />

hat Steinga<strong>den</strong>, seine insgesamt<br />

53 (!) Ortsteile und deren<br />

Umgebung jedoch viel mehr zu<br />

bieten als dieses zwischen 1745<br />

und 1754, von <strong>den</strong> Brüdern Johann<br />

Von Steinga<strong>den</strong> nach Wies: Mit dem Hörspielabenteuer „Der Wilderer<br />

am Brettlweg“ treffen sich Natur und Digitalisierung.<br />

Baptist und Dominikus Zimmermann<br />

erbaute Gotteshaus. Doch<br />

mit Corona, allen voran während<br />

<strong>den</strong> Lockdowns, wurde es vergleichsweise<br />

still im Ortsteil Wies,<br />

und auch im Hauptort Steinga<strong>den</strong><br />

selbst. Eine ungewollt stade Zeit<br />

also, die die Steinga<strong>den</strong>er Gemeinde<br />

jedoch sinnvoll zu nutzen<br />

wusste, um seine kulturellen, ortsgeschichtlichen<br />

und landschaftlichen<br />

Besonderheiten wieder verstärkt<br />

in <strong>den</strong> Fokus zu rücken. <strong>Das</strong><br />

Resultat: Eine 68 000 Euro teure,<br />

jedoch zu 50 Prozent von LEADER<br />

geförderte Erlebnis-App <strong>für</strong> Handy<br />

und Tablet namens „locandy“, die<br />

sowohl Android- als auch Apple-<br />

Nutzer kostenlos in ihren jeweiligen<br />

App-Stores auf ihr Endgerät<br />

la<strong>den</strong>, und damit dann auf Entdeckungsreise<br />

gehen können. „Diese<br />

App ist eine tolle Alternative zu geführten<br />

Touren mit einem klassischen<br />

Kulturführer, von <strong>den</strong>en wir<br />

leider Gottes auch immer weniger<br />

zur Verfügung haben“, sagt Stephanie<br />

Schwarz vom Steinga<strong>den</strong>er<br />

Tourismusbüro. Insofern ist dieser<br />

digitale Guide vor allem <strong>für</strong> Alleinund<br />

Spontanreisende eine Bereicherung,<br />

<strong>für</strong> die ein Kulturführer<br />

allein aus Kurzfristigkeits- und<br />

Kostengrün<strong>den</strong> ohnehin nicht in<br />

Frage käme. Mit dieser App aber<br />

kann Steinga<strong>den</strong>, Wies und Umgebung<br />

nun auf eigene Faust erkundet<br />

wer<strong>den</strong> – die Nutzer erfahren<br />

Wissenswertes über Sehenswürdigkeiten<br />

und Ortsgeschichte, oder<br />

wer<strong>den</strong> im Rahmen eines Rätsels<br />

vor knifflige Aufgaben gestellt.<br />

QR-Code am jeweiligen<br />

Startpunkt<br />

Konkret integriert sind in dieser<br />

App vier Touren aus Steinga<strong>den</strong><br />

und Umgebung, die sowohl in<br />

deutscher als auch englischer<br />

Sprache abrufbar sind. Der „Kulturguide<br />

Wieskirche“ mit Startpunkt<br />

am großen Parkplatz im<br />

Ortsteil Wies beinhaltet sechs Stationen.<br />

Darin erfahren die Nutzer<br />

unter anderem von Dominikus<br />

Zimmermann, nachgesprochen<br />

von einem Schauspieler, spannendes<br />

über die Wieskirche, das<br />

Wunder des Wiesheilands und<br />

die dorthin beliebte Wallfahrt. Mit<br />

dem „Kulturguide Steinga<strong>den</strong>“,<br />

fünf Stationen, wer<strong>den</strong> locandy-<br />

Nutzer von Herzog Welf VI durch<br />

<strong>den</strong> historischen Ortskern des<br />

Klosterdorfs geführt und erfahren<br />

Wissenswertes zur Geschichte<br />

des Welfenmünsters und des<br />

ehemaligen Klosters Steinga<strong>den</strong>s.<br />

Ebenfalls durch <strong>den</strong> Hauptort<br />

führt „Die Jagd nach dem Welfenschwert“,<br />

ein aufregendes<br />

Erlebnisspiel mit kniffligen Rätselaufgaben,<br />

die es <strong>für</strong> das Aufnehmen<br />

einer Verfolgungsjagd<br />

zur nächsten Station zu lösen gilt.<br />

Thomas Thomas Geiger Geiger & Franz && Franz Lutz Lutz Lutz<br />

Weilheimer Str. Str. 8 Str. • 8823988 •• 82398 Polling<br />

Polling<br />

www.moebelstube-oberland.de<br />

Telefon: Telefon: 08 08 081 / 81 9 / / 9927 2788 88111<br />

über über über 1000m 1000m 2 Ausstellungsfläche<br />

2 2 46 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Montag Montag bis bis Freitag bis Freitag 10 10 – 10 18 – 18 – Uhr 18 Uhr Uhr<br />

Samstag Samstag 10 10 – 10 13 – 13 – Uhr 13 Uhr Uhr<br />

und und nach und nach Vereinbarung


Durch Sammeln von virtuellen<br />

Energiepunkten kann letztlich eine<br />

Ritterurkunde erworben wer<strong>den</strong>.<br />

Weniger Kultur, da<strong>für</strong> jede Menge<br />

Wald, Gewässer und Moorlandschaft<br />

bietet dagegen die vierte<br />

locandy-Tour – ein Hörspielabenteuer<br />

namens „Der Wilderer am<br />

Brettlweg“, das von Steinga<strong>den</strong><br />

zur Wies führt und sich insbesondere<br />

<strong>für</strong> jüngere Familien eignet.<br />

In der Praxis funktionieren die<br />

einzelnen vier Touren immer ähnlich:<br />

Die Nutzer öffnen die App<br />

und begeben sich zunächst an<br />

einen jeweiligen Startpunkt, gekennzeichnet<br />

durch einen vor Ort<br />

stehen<strong>den</strong> Aufsteller, in dem ein<br />

Plakat mit QR-Code auf „locandy“<br />

hinweist. Mit Scannung des Codes<br />

Der digitale Kulturführer führt zu historischen Gebäu<strong>den</strong> und Gängen.<br />

öffnet sich die jeweilige Tour. Dank<br />

textlicher und eingesprochener<br />

Wegbeschreibungen sind die einzelnen<br />

Stationen gut auffindbar.<br />

Werbeplattform und<br />

Touristennetzwerk<br />

Letztlich schlagen die Steinga<strong>den</strong>er<br />

Tourismus-Verantwortlichen<br />

mit Einführung dieser <strong>für</strong> Nutzer<br />

kostenlosen Kulturführer- und Erlebnis-App<br />

gleich mehrere Fliegen<br />

mit einer Klappe. Einerseits bietet<br />

sie einen Mehrwert an Spiel,<br />

Spaß und Informationsquelle <strong>für</strong><br />

Natur- und Kulturinteressierte, die<br />

sich nun ohne termingebun<strong>den</strong>en<br />

Guide durch Wies und Steinga<strong>den</strong><br />

bewegen können. Gleichzeitig ist<br />

diese App eine tolle Werbeplattform<br />

<strong>für</strong> die Region. „Viele unserer<br />

Besucher kommen nur zur Wieskirche<br />

und wissen gar nicht, wie<br />

schön der historische Ortskern in<br />

unserem Hauptort ist“, sagt Steinga<strong>den</strong>s<br />

Bürgermeister Max Bertl.<br />

Darüber hinaus vernetzt „locandy“<br />

auch andere Tourismusregionen<br />

mit Wies und Steinga<strong>den</strong>. „Der<br />

Tourismusverband<br />

Ammergauer<br />

Alpen arbeitet bereits seit längerem<br />

mit der Locandy App – durch<br />

die Vernetzung unserer Touren der<br />

Kulturmeile Ammergauer Alpen<br />

könnten auch zahlreiche Besucher<br />

der diesjährigen Oberammergauer<br />

Passionsspiele nach Steiga<strong>den</strong><br />

und zur Wies gelockt wer<strong>den</strong>.“<br />

Die Chancen da<strong>für</strong> stehen sicherlich<br />

nicht schlecht. Denn obwohl<br />

es während <strong>den</strong> Lockdownphasen<br />

ruhiger war um Wies und Welfenmünster,<br />

boomt „Urlaub Dahoam“<br />

im <strong>Pfaffenwinkel</strong> insbesondere<br />

seit Corona – viele Menschen verzichten<br />

seit dieser unsicheren Zeit<br />

auf Fahrten ins Ausland, erholen<br />

sich lieber vor der eigenen Haustüre,<br />

was durch <strong>den</strong> von Russland<br />

ausgeübten Krieg in der Ukraine<br />

und <strong>den</strong> damit verbun<strong>den</strong>en<br />

Preisexplosionen in allen Lebensbereichen<br />

sicherlich nochmals<br />

bestärkt wird. Und hier<strong>für</strong> ist eben<br />

auch Steinga<strong>den</strong> und Umgebung<br />

eine beliebte Anlaufstelle, um es<br />

sich mit Kultur, Natur und Kulinarischem<br />

einfach mal gut gehen<br />

zu lassen. Selbstverständlich auch<br />

ohne Tablet und Smartphone in<br />

der Hand.<br />

js<br />

Tu ∙ Hoit ∙ Tr<br />

Gla ∙ Porzellan ∙ Keramik<br />

Marktplatz 9 · 86989 Steinga<strong>den</strong><br />

Telefon 0 88 62/4 31<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. – Sa. 9 – 12 Uhr<br />

Mo., Di., Fr. 14 – 18 Uhr<br />

Mittwochnachmittag geschlossen!<br />

Duschen Kunstverglasung Reparaturen<br />

Siliconfugen Küchenrückwände Spiegel<br />

lnh. Andreas Fischer<br />

Trahtweg 14, 82435 Bad Bayersoien<br />

e-mail: info@glaserei-andreasfischer.de<br />

telefon: 0163 / 914 88 08<br />

www.glaserei-andreasfischer.de<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 47


Sehtraining schärft Blick und Sinne<br />

Sport <strong>für</strong> die Augen<br />

Karosseriebau<br />

Lackierung<br />

Folierung<br />

Eichenweg 41 Schongau, 86956<br />

08861 933 6449<br />

Lauterbach 14 86989 Steinga<strong>den</strong><br />

0173 / 77 38 33 5<br />

Schongau | Beim Betreten der<br />

Praxis von Carola Schmid fällt sofort<br />

auf: Hier fin<strong>den</strong> Dinge statt,<br />

die nicht alltäglich sind. In der<br />

Mitte des Raumes beispielsweise<br />

hängt eine Schnur von der Decke<br />

bis knapp über <strong>den</strong> Bo<strong>den</strong>, an<br />

deren Ende ein gelber Ball fixiert<br />

ist. „Übungen am Schwungball<br />

sind super effektiv“, sagt die Expertin<br />

<strong>für</strong> Sehtraining, das auch<br />

als Augengymnastik bezeichnet<br />

wer<strong>den</strong> darf – in weiten Teilen<br />

der Gesellschaft jedoch wenig<br />

bis gar keine Beachtung findet.<br />

„<strong>Das</strong> Sehen ist ein Prozess, der<br />

wie alle anderen Dinge im Leben<br />

auch, gelernt wer<strong>den</strong> muss.“ Wer<strong>den</strong>,<br />

insbesondere im Kindesalter,<br />

gewisse Entwicklungsprozesse<br />

übersprungen und durch gezieltes<br />

Training nicht ausgeglichen,<br />

wirkt sich das auch negativ auf die<br />

Augen aus. Dabei kann mit regelmäßigen<br />

Übungen <strong>für</strong> die Augenmuskulatur<br />

genau das verhindert,<br />

oder im Falle bereits vorhan<strong>den</strong>er<br />

Probleme deutlich verbessert wer<strong>den</strong>.<br />

Doch der Reihe nach: <strong>Das</strong><br />

menschliche Auge besteht – von<br />

außen nach innen betrachtet – aus<br />

Hornhaut, vorderer Augenkammer,<br />

Regenbogenhaut, Pupille,<br />

hinterer Augenkammer, Linse,<br />

Aufhängebänder der Linse, Glaskörper,<br />

Netzhaut, gelbem Fleck,<br />

Aderhaut, Lederhaut und Sehnerv,<br />

der wiederum mit dem Gehirn<br />

verbun<strong>den</strong> ist, welches die übers<br />

Auge aufgenommenen Informationen<br />

sichtbar macht. Gehalten<br />

und bewegt wird das komplexe<br />

Konstrukt „Auge“ jedoch von<br />

sechs Muskeln drumherum. Die<br />

halten das Auge nicht nur an Ort<br />

und Stelle, sondern sorgen da<strong>für</strong>,<br />

dass wir Menschen sowohl in die<br />

Weite, auf die Nähe, nach oben<br />

und unten sowie nach rechts und<br />

links blicken können. Da<strong>für</strong> ganz<br />

entschei<strong>den</strong>d sind auch zwei weitere<br />

Muskeln, die sich wiederum<br />

im Inneren des Auges befin<strong>den</strong>:<br />

Die sogenannte Irismuskulatur<br />

zur Einstellung der Pupillenweite.<br />

Und der Ziliarmuskel, der letztlich<br />

die Linsenkrümmung anpasst, um<br />

Gegenstände in der Nähe und der<br />

Ferne betrachten zu können.<br />

Insbesondere in Zeiten der digitalen<br />

Welt, wo immer mehr Jobs<br />

acht oder mehr Stun<strong>den</strong> am Tag<br />

vor flimmern<strong>den</strong> Bildschirmen<br />

stattfin<strong>den</strong>, wer<strong>den</strong> die Augen,<br />

und somit auch deren Muskulatur,<br />

viel zu einseitig belastet. <strong>Das</strong> kann<br />

Auswirkungen auf Sehleistung,<br />

Physis und Psyche haben. Konzentrationsschwierigkeiten,<br />

Koordinations-<br />

und Gleichgewichtsstörungen,<br />

Schwindel, Migräne,<br />

Fehlhaltungen, Muskelverspannungen<br />

– die Liste ist lang. Und<br />

betrifft nicht nur Menschen, die<br />

im Büro arbeiten. Smartphone,<br />

Tablet, Laptop, PC und Smart TV<br />

besitzt und nutzt heutzutage jeder,<br />

selbst Naturpark-Ranger oder<br />

Förster inmitten eines Waldes.<br />

Probleme im<br />

Schulunterricht<br />

Die Praxis von Carola Schmid suchen<br />

häufig Brillenträger und<br />

Hobbysportler mittleren Alters<br />

auf, die durch gezieltes Sehtraining<br />

ihre Leistungsfähigkeit verbessern<br />

möchten. Kinder dagegen<br />

eher selten. „Bei Lese- und<br />

Rechtschreibschwäche, aber auch<br />

bei hippeligen Kindern, die sich<br />

schwer konzentrieren können,<br />

sollten Eltern auch immer einen<br />

Augenarzt aufsuchen.“ Im Falle<br />

dabei diagnostizierter Probleme<br />

sei wiederum Vieles durch gezieltes<br />

Sehtraining in <strong>den</strong> Griff zu<br />

bekommen. Grundsätzlich immer<br />

wertvoll <strong>für</strong> eine gute Augenentwicklung<br />

bei Kindern: Sport. Allen<br />

voran Ballsportarten wie Fußball,<br />

Volleyball, Handball oder Basketball.<br />

Oder Trampolinspringen, was<br />

sogar mit dem Auswendiglernen<br />

eines Gedichts <strong>für</strong> die Schule kombiniert<br />

wer<strong>den</strong> kann. „Einfach das<br />

Gedicht in größeren Buchstaben<br />

zu Papier bringen, es am Trampolin<br />

gut lesbar anbringen und die<br />

Schülerinnen und Schüler hüpfen<br />

lassen getreu nach dem Motto: Pro<br />

Sprung ein neues Wort.“ <strong>Das</strong> mache<br />

laut Carola Schmid unfassbar<br />

viel Spaß, trainiere alle sechs Augenmuskeln,<br />

außerdem wür<strong>den</strong><br />

sich rechte und linke Gehirnhälfte<br />

aufgrund der Sprungbewegungen<br />

verbin<strong>den</strong>, was sich ebenso positiv<br />

auf die Sehfähigkeit auswirkt wie<br />

die ständige Zufuhr von frischem<br />

Sauerstoff. „Als Alternative zum<br />

Trampolin können Kinder auch auf<br />

einem Gymnastikball sitzend herumhoppeln,<br />

was auch drinnen am<br />

Schreibtisch möglich wäre.“<br />

Zu Beginn eines richtigen Sehtrainings<br />

versucht Carola Schmid<br />

dagegen, „dass meine Klienten<br />

erstmal in Entspannung kommen“.<br />

Zum Beispiel durch „Palmieren“<br />

– eine meditative Reise<br />

mit geschlossenen und von <strong>den</strong><br />

Handflächen bedeckten Augen,<br />

bei der es darum geht, sich und<br />

seinen Körper intensiver wahrzunehmen.<br />

Angefangen bei <strong>den</strong><br />

Zehenspitzen, hoch über Knie,<br />

Oberschenkel, Bauch, Brust, Rücken,<br />

hinein über <strong>den</strong> Hinterkopf<br />

ins Gehirn bis vor zu <strong>den</strong> Augen.<br />

48 | <strong>altlandkreis</strong>


Auch „<strong>altlandkreis</strong>“-Redakteur Johannes<br />

Schelle durfte diese fünfminütige<br />

Reise mit Expertin Carola<br />

Schmid bestreiten und fühlte sich<br />

unmittelbar danach wesentlich<br />

wacher, fitter, leistungsfähiger.<br />

Nicht weniger wichtig: Augenkinesiologie,<br />

„womit ich ganz genau<br />

herausfin<strong>den</strong> kann, welche Augenmuskeln<br />

gezielt trainiert wer<strong>den</strong><br />

müssen“.<br />

Übungen <strong>für</strong> <strong>den</strong> Alltag<br />

Anschließend wer<strong>den</strong> gezielte Augenübungen<br />

praktiziert, stets an<br />

die jeweiligen Probleme und Bedürfnisse<br />

der Klienten angepasst.<br />

Zum Beispiel an diesem Schwungball,<br />

unter <strong>den</strong> sich Schmids Klienten<br />

mit dem Rücken auf <strong>den</strong><br />

Bo<strong>den</strong> legen, <strong>den</strong> Kopf nach oben<br />

in Richtung Decke richten und <strong>den</strong><br />

dann hin- und herschwingen<strong>den</strong><br />

Ball ausschließlich mit <strong>den</strong> Augen<br />

verfolgen – Körper und Kopf<br />

bewegen sich nicht mit. Auch<br />

effektiv: Eine sogenannte Brock-<br />

Schnur – ein rund 70 Zentimeter<br />

langes, bleistiftdickes Seil, auf<br />

dem drei verschiebbare Kugeln<br />

in <strong>den</strong> Farben Rot, Blau und Grün<br />

angebracht sind. „Hilft ungemein,<br />

um fokussiertes Sehen zu trainieren.“<br />

Was in diesem Falle, aber<br />

auch bei allen anderen Augen-<br />

Übungen ungemein wichtig ist:<br />

Dranzubleiben. Und zwar täglich.<br />

„Menschen, die im Büro arbeiten,<br />

sollten im Idealfall pro Stunde fünf<br />

Minuten lang Übungen machen.“<br />

Carola Schmid hat an dieser Stelle<br />

jede Menge, die Alt und Jung allen<br />

Alters jederzeit in ihren Alltag<br />

integrieren können. Zum Beispiel<br />

mit geschlossenen Augen in die<br />

Sonne blicken. Mit ausgestrecktem<br />

Zeigefinger vor seinem Gesicht<br />

eine liegende Acht in die Luft<br />

malen, und <strong>den</strong> dabei kreisen<strong>den</strong><br />

Finger erst mit geöffneten Augen<br />

ununterbrochen verfolgen,<br />

anschließend die gleiche Bewegung<br />

bei geschlossenen Augen<br />

nachkreisen. Beim Spaziergang in<br />

der Mittagspause zwei, drei weit<br />

entfernte Punkte am Horizont anvisieren,<br />

und zwischen diesen in<br />

sanfter Geschwindigkeit hin- und<br />

herschauen. Auf dem Bürostuhl<br />

sitzend jeweils eine Fußsohle über<br />

einen Igelball rollen. Mit <strong>den</strong> eigenen<br />

Hän<strong>den</strong> ein Fenster bil<strong>den</strong>,<br />

das durch sukzessives Auseinanderbewegen<br />

der Hände und Arme<br />

immer größer wird, „der Kopf<br />

bleibt dabei jedoch immer gerade<br />

nach vorne gerichtet, der<br />

Fokus<br />

der Augen jedoch<br />

beim immer weiter<br />

öffnen<strong>den</strong> Fensterrahmen,<br />

rechts<br />

und links gleichzeitig“.<br />

Zwar erset-<br />

zen diese sowie zig<br />

weitere Übungen, die<br />

Carola Schmid in petto hat, keine<br />

Brille. Zumindest nicht von heute<br />

auf Morgen. In jedem Falle aber<br />

sorgt regelmäßiges Sehtraining<br />

<strong>für</strong> eine bessere Sehkraft. Und da<strong>für</strong>,<br />

dass Körper, Geist und Seele<br />

ausgeglichener und leistungsfähiger<br />

sind. Eine Kundin von Carola<br />

Schmid kam neulich<br />

vom Sehtraining zurück<br />

und bemerkte zunächst<br />

nicht, dass sie<br />

ihr Buch plötzlich<br />

ohne Brille weitergelesen<br />

hatte. js<br />

Mit Hilfe der Brockschnur: Carola<br />

Schmid demonstriert eine Übung<br />

<strong>für</strong> fokussiertes Sehen.<br />

21 neue<br />

Appartements<br />

bezugsfertig<br />

„Meine eigenen<br />

vier Wände in einem<br />

familiären Umfeld.<br />

<strong>Das</strong> ist mir wichtig.“<br />

Terrasse<br />

„Für immer Urlaub“ – im Herzen Bayerns, am Fuße<br />

der Alpen, inmitten einer einzigartigen Landschaft<br />

ruht Oberammergau. Der beschau liche<br />

Ort ist besonders reich an Schönheiten<br />

der Natur und bietet ein breitgefächertes<br />

Freizeit- und Kulturangebot.<br />

SeniorenWohnen Oberammergau<br />

St.-Lukas-Straße 15, 82487 Oberammergau<br />

Tel. 08822 918-0, info.amt@ssg.brk.de<br />

Wohnen/<br />

Schlafen<br />

Betreutes Wohnen Plus<br />

<strong>für</strong> Individualisten<br />

Bad<br />

Diele<br />

Jetzt unverbindlich informieren und Wunschwohnung sichern!<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 49


Julius Poebing<br />

Landschaftsgartenbau und Glasbau<br />

Handwerksmeister<br />

Bergstraße 13<br />

86971 Peiting<br />

Telefon: 0170 7782370<br />

E-<strong>Mai</strong>l: julius.poebing@web.de<br />

Neuanlage und<br />

Umgestaltung Ihres<br />

Gartens<br />

Verglasung im und<br />

am Haus<br />

Lassen Sie sich von<br />

unserer Homepage<br />

inspirieren<br />

Selbstbedienungsla<strong>den</strong> mit regionalen Lebensmitteln<br />

Direktvermarktung<br />

aus der „Kiste“<br />

glasundgartenbau.de<br />

Attraktive Gartenbaustoffe<br />

Jetzt Ausstellung besuchen<br />

Schönriedlstr. 11<br />

86971 Peiting<br />

Tel. 08861 692-33<br />

peiting@baywa-baustoffe.de<br />

50 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Immer ein gutes Baugefühl<br />

Die „Kiste“ als Nahversorger saisonaler Produkte aus der Region.<br />

Altlandkreis | Ein kleiner Lebensmittella<strong>den</strong>,<br />

der alles bietet, was<br />

der Mensch zum täglichen Leben<br />

braucht? Der, von gesetzlich geschützten<br />

Sonntagen abgesehen,<br />

24 Stun<strong>den</strong> am Tag geöffnet hat?<br />

Dessen Sortiment zu mindestens<br />

50 Prozent aus frischen, saisonalen<br />

und regionalen Produkten besteht,<br />

die wiederum im Umkreis von<br />

maximal 40 Kilometern angebaut<br />

und geerntet, aufgezogen und<br />

geschlachtet wur<strong>den</strong>? An dessen<br />

Kasse kein (!) Personal sitzt? Und<br />

an dessen Regalen kein Personal<br />

steht? Erfun<strong>den</strong> hat <strong>den</strong> Selbstbedienungsla<strong>den</strong><br />

zur Direktvermarktung<br />

hiesiger Lebensmittel und Hygieneartikel<br />

Christoph Mayer. Der<br />

Österreicher machte zunächst als<br />

Betriebsmittel-Jurist internationale<br />

Karriere in der Automobilbranche,<br />

stieg vor wenigen Jahren aus, zog<br />

mit Frau und Kindern aufs Land,<br />

gründete einen landwirtschaftlichen<br />

Betrieb, wo er sich rasch ein<br />

kleines Obstbaum-Imperium mit<br />

Direktvermarktung aufbaute. Und<br />

im Zuge dessen feststellte: So wie<br />

er seinen saisonalen, regionalen,<br />

vor seiner eigenen Haustüre gewachsenen<br />

Streuobst-Nektar aus<br />

insgesamt 170 (!) Sorten an Mann<br />

und Frau bringt, so sollte das<br />

mit allen anderen Lebensmitteln<br />

auch funktionieren. In Österreich<br />

heißt sein Selbstbedienungsla<strong>den</strong>-Konzept,<br />

betrieben als Franchisesystem,<br />

„KastlGreissler“, in<br />

Deutschland „KistenKrämer“ – ein<br />

sechseinhalb auf zwei Meter großer<br />

Container, ausgestattet mit<br />

Regalen, Kühlschränken, Tiefkühlschränken<br />

mit Platz <strong>für</strong> 400 bis 500<br />

Produkten und Selbstbedienungskassensystem.<br />

„Von <strong>den</strong>en wir<br />

inzwischen länderübergreifend 22<br />

Stück betreiben“, sagt der Mann,<br />

der seinen ersten La<strong>den</strong> vor gerade<br />

einmal eineinhalb Jahren eröffnete.<br />

Heißt: Dieses Konzept eines Selbstbedienungsla<strong>den</strong>s<br />

mit regionalen<br />

Produkten scheint voll aufzugehen,<br />

<strong>den</strong> Nagel der Zeit zu treffen. „Österreich<br />

und Deutschland, allen voran<br />

Bayern, sind überwiegend geprägt<br />

von einer kleinstrukturierten<br />

Landwirtschaft – um diese langfristig<br />

erhalten zu können, sehe ich<br />

nur eine reelle Chance, und das ist<br />

die über die Direktvermarktung.“<br />

Wertvoller<br />

Vernetzungseffekt<br />

Sinn macht Mayers „Kiste“ in erster<br />

Linie dort, wo es weder größere<br />

Supermärkte noch kleinere Bio-<br />

Lä<strong>den</strong> oder bereits funktionierende<br />

Dorflä<strong>den</strong> gibt. Insofern auf dem<br />

Land. In Dörfern „mit 600 bis 1 000<br />

Einwohnern“, die <strong>für</strong> ihren Lebensmitteleinkauf<br />

oft sieben Autokilometer<br />

oder mehr bis zum nächsten<br />

Supermarkt zurücklegen müssen.<br />

Kleine Dörfer, Ortsteile und Weiler<br />

ohne ortseigene Einkaufsmöglichkeiten<br />

gibt es auch im Altlandkreis<br />

zu Hauf. Vor wenigen Wochen<br />

stellte Christoph Mayer seine Revolution<br />

auch dem Tourismusverband<br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong> vor. „Die Idee kam<br />

bei <strong>den</strong> Anwesen<strong>den</strong> gut an“, sagt<br />

er. Auch deshalb, weil sie Vorteile<br />

mit sich bringt, die auf <strong>den</strong> ersten<br />

Blick nicht ersichtlich sind. Hintergrund:<br />

In Zeiten des Klimawandels,<br />

aber auch der Krisen mit Kriegen<br />

und Corona, machen sich immer<br />

mehr Menschen verstärkt Gedanken<br />

über einen nachhaltigeren, bewussteren<br />

Lebensstil. Und wollen<br />

im Zuge dessen wissen: Was steckt


Sechseinhalb auf zwei Meter: Im Selbstbedienungsla<strong>den</strong> in form fin<strong>den</strong> sich alle alltagsrelevanten Lebensmittel und<br />

Container-<br />

Hygieneartikel.<br />

in frisch gekauften Lebensmitteln?<br />

Wo kommen sie her? Bio oder<br />

konventionell? Aus artgerechter<br />

Tierhaltung? Fragen, die in Mayers<br />

„Kiste“ in Form von deutlich sichtbaren<br />

Etikettierungen auch ohne<br />

Personal beantwortet wer<strong>den</strong>. Und<br />

indirekt einen weiteren positiven<br />

Effekt hervorrufen: „Wir haben gemerkt,<br />

dass sich über unsere Kisten<br />

Kundschaft und Direktvermarkter<br />

supergut vernetzen.“ Ein fiktives<br />

Beispiel zum besseren Verständnis:<br />

Familie Müller kauft je<strong>den</strong> Samstag<br />

Bio-Eier beim Bauer um die Ecke,<br />

und erfährt dadurch, dass es diese<br />

Eier nun auch im KistenKrämer<br />

im benachbarten Weiler zu kaufen<br />

gibt. Familie Müller ist neugierig,<br />

fährt zum Selbstbedienungsla<strong>den</strong>,<br />

entdeckt die Eier des Landwirts<br />

ihres Vertrauens, aber eben auch<br />

Kartoffeln, Rindfleisch und Frischkäse,<br />

ebenfalls von Bauern aus der<br />

Gegend stammend, von dessen<br />

Direktvermarktung Familie Müller<br />

bis dato jedoch noch nie gehört<br />

hatte. „Was wiederum dazu führt,<br />

dass Kundinnen und Kun<strong>den</strong> nicht<br />

nur in unserer Kiste einkaufen,<br />

sondern ganz bewusst auch andere<br />

Höfe anfahren, sich vor Ort über<br />

Tierhaltung und Lebensmittelproduktion<br />

erkundigen und dort ebenfalls<br />

direkt einkaufen.“ Insofern<br />

dient die „Kiste“ auch als indirekter<br />

Werbeträger aller hiesiger Direktvermarkter.<br />

<strong>Das</strong> wiederum führt bei<br />

Verbrauchern zu mehr Verständnis,<br />

Vertrauen und Bewusstsein nach<br />

dem Motto: Lieber weniger, da<strong>für</strong><br />

qualitativ hochwertigeres Fleisch<br />

aus der Region kaufen, wo<strong>für</strong> gerne<br />

mehr Geld in die Hand genommen<br />

wird.<br />

Vertrauen in Ehrlichkeit<br />

der Kundschaft<br />

Gänzlich ohne Personal funktioniert<br />

so ein Selbstbedienungsla<strong>den</strong><br />

allerdings nicht. „Wir brauchen<br />

natürlich schon einen zuverlässigen<br />

Betreiber als Franchisenehmer<br />

vor Ort.“ Im Idealfall jeman<strong>den</strong>,<br />

der sich bestens auskennt in seiner<br />

Heimat, um ein Netz hiesiger<br />

Christoph Mayer aus Österreich,<br />

Gründer des KistenKrämers.<br />

Lebensmittelproduzenten zu spinnen.<br />

Und da<strong>für</strong> sorgt, dass Regale<br />

und Kühlschränke regelmäßig<br />

gefüllt sind mit Brot, Gebäck und<br />

Teigwaren, mit Obst und Gemüse,<br />

Fleisch und Wurst, Milch, Käse,<br />

Joghurt und Sauerrahm, Haferflocken,<br />

Müsli, Marmela<strong>den</strong> und<br />

Honig, mit Eiern und Mehl, mit<br />

Säften und Bieren, aber auch Seifen<br />

und anderen Hygieneartikeln.<br />

Ergänzt wird das saisonale und<br />

regionale Sortiment mit diversen<br />

weiteren Artikeln des täglichen<br />

Bedarfs, zum Beispiel Wasch- und<br />

Reinigungsartikel sowie Tierfutter<br />

<strong>für</strong> Katze und Hund. Dann? Einfach<br />

reingehen, bereits etikettierte<br />

Ware in <strong>den</strong> Einkaufskorb packen,<br />

nicht etikettierte Ware eigenhändig<br />

abwiegen und mit ausdruckbarem<br />

Barcode bekleben, zum<br />

Kassensystem gehen, Produkte<br />

einscannen, Zahlungsart – bar<br />

oder mit Karte – am Touchscreen<br />

auswählen und bezahlen. Sollten<br />

trotzdem Fragen auftauchen, die<br />

nur Personal beantworten kann,<br />

steht die Service-Zentrale des KistenKrämers<br />

jederzeit Rede und<br />

Antwort, aber auch die jeweiligen<br />

Betreiber vor Ort, „die im Idealfall<br />

zu bestimmten festen Zeiten am<br />

La<strong>den</strong> sind“. In erster Linie aber<br />

ist der KistenKrämer-Kunde ganz<br />

bei sich und <strong>den</strong> regionalen Produkten.<br />

„<strong>Das</strong> Prinzip der Selbstbedienung<br />

setzt hundertprozentiges<br />

Vertrauen in die Ehrlichkeit der<br />

Käuferinnen und Käufer“, sagt<br />

Christoph Mayer auf die Frage, wie<br />

er sein revolutionäres Konzept vor<br />

Diebstahl und Vandalismus schütze.<br />

Letzteres sei noch gar nicht<br />

vorgekommen, Diebstahl, trotz Videoüberwachung,<br />

lediglich zwei<br />

Mal in kleinerem Stil. Ob es in absehbarer<br />

Zeit auch eine „Kiste“ im<br />

<strong>Pfaffenwinkel</strong> geben wird, wisse er<br />

Stand jetzt noch nicht. Die Idee an<br />

sich ist in jedem Falle vielversprechend.<br />

Und im Grunde nochmals<br />

eine deutliche Steigerung zu <strong>den</strong><br />

ebenfalls immer beliebter wer<strong>den</strong><strong>den</strong><br />

Lebensmittelautomaten. js<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 51<br />

NACHHALTIGE MODE FÜR DIE MODERNE FRAU<br />

NATURLEDERSCHUHE & ACCESSOIRES<br />

ALTSTADT SCHONGAU<br />

ECKE WEINSTRASSE/<br />

AMTSGERICHTSTRASSE<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

MO-FR 9.30 - 18 UHR<br />

SA 9.30 - 14 UHR<br />

Bunte<br />

Biomode<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong><br />

Frühling!<br />

VERKAUFSOFFENER SONNTAG, 12. JUNI, 13-17 UHR


52 | <strong>altlandkreis</strong>


DAS HEIMATRÄTSEL<br />

Ein Damm im „Nirvana“<br />

Altlandkreis | Querfeldeinenthusiasten<br />

haben ihn vielleicht schon<br />

mal entdeckt: Einen künstlich angelegten<br />

Staudamm fernab der<br />

Zivilisation. Und sich womöglich<br />

gewundert, weil weder See noch<br />

größerer Fluss in unmittelbarer<br />

Nähe sind. Aufschluss über diesen<br />

Damm gibt eine westlich von<br />

ihm stehende Infotafel. Auf ihr<br />

geschrieben steht unter anderem<br />

die durchaus turbulente Geschichte<br />

rund um diesen Damm, dessen Besitzverhältnisse<br />

sich über mehrere<br />

Jahrhunderte immer wieder geändert<br />

haben. Derzeit ist die dahinterliegende<br />

Fläche trockengelegt,<br />

> > > IMPRESSUM<br />

der „<strong>altlandkreis</strong>“ ist ein Medium von<br />

„<strong>altlandkreis</strong>“<br />

Birkland 40 in 86971 Peiting<br />

Telefon: 08869 / 91 22-16<br />

Fax: 08869 / 91 22-17<br />

<strong>Mai</strong>l: info@<strong>altlandkreis</strong>.de<br />

Stand bei Drucklegung im April <strong>2022</strong>.<br />

Änderungen und Fehler vorbehalten.<br />

Auflage: 28000 Exemplare<br />

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie<br />

keine Erscheinungsgewähr übernommen.<br />

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten <strong>Ausgabe</strong><br />

Juli / August <strong>2022</strong>: Freitag, 24. <strong>Juni</strong> <strong>2022</strong><br />

(Anzeigenschluss: 7. <strong>Juni</strong> <strong>2022</strong>)<br />

Herausgeber: Peter Ostenrieder<br />

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)<br />

Mitarbeiter dieser <strong>Ausgabe</strong>: Christian Rauch, Lena<br />

<strong>Mai</strong>erhof<br />

wird <strong>den</strong> Sommer über als weide <strong>für</strong> Rinder von umliegen<strong>den</strong><br />

Vieh-<br />

Landwirten genutzt. Im Zuge unseres<br />

neuen Heimaträtsels wollen<br />

wir von Ihnen, liebe Leserinnen<br />

und Leser, wissen: Wo befindet<br />

sich dieser im „Nirvana“ liegende<br />

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG<br />

Welche Kreuzwegstationen wo stehen, wollten wir von Ihnen in unserer<br />

März / April-<strong>Ausgabe</strong> wissen. Die Lösung: Am Kalvarienberg in<br />

Peiting (Station A), am Hirschaukreuzweg zwischen Reichling und<br />

Epfach (Station B) sowie am Kalvarienberg in Rott (Station C). Gewusst<br />

hat das unter anderem Frau Dr. Elisabeth Niggl aus Lechbruck.<br />

Wir gratulieren recht herzlich zum Gewinn des „Bunten Osternests“<br />

der Schönegger Käse-Alm! Guten Appetit!<br />

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler<br />

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Jeannine<br />

Echtler, Christian Lechner<br />

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Str. 23, 84503 Altötting<br />

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Wei<strong>den</strong>bach 8, 82362 Weilheim<br />

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis<br />

Schongau und einzelnen angrenzen<strong>den</strong> Gemein<strong>den</strong><br />

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische<br />

Angaben fin<strong>den</strong> Sie auf unserer Webseite www.<strong>altlandkreis</strong>.de.<br />

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Kurt Zarbock, Bettina Eder, Krankenhaus<br />

GmbH Weilheim-Schongau, Isa Berndt, Gemeinde Steinga<strong>den</strong>, Christian Rauch, Lena <strong>Mai</strong>erhof,<br />

AWO Bezirksverband Oberbayern, Barbara und Klaus Wiedemann, Arno Declair, Brigitte<br />

Maria Mayer, Passionsspiele Oberammergau 2010, Gebietsverkehrswacht Schongau, Gemeinde<br />

Schwabsoien, Asyl im Oberland, Tourist Information Schongau, Klausmann TV, Stefan<br />

Müller-Naumann, Festspielhaus Management GmbH, BrauerPhotos, Nicole Burk, Pollinger<br />

Eismanufaktur, Jozek Nowak, Goran Nitschke, Michael Tinnefeld, Peter Samer, Gudrun Merk,<br />

Noah Cohen, Johanniter Peißenberg, Harald Mielke, VW Porsche 914 Freunde Oberbayern,<br />

SV Peiting, Alpenrose Peiting Abteilung Theater, Norbert Ettner, Obst- und Gartenbauverein<br />

Steinga<strong>den</strong>, Franz Reiterer, Neumann & Neumann, Katharina Bauer Photography, Stadtchor<br />

Schongau<br />

www.<strong>altlandkreis</strong>.de<br />

MITARBEIT BEI DER DIAKONIE HERZOGSÄGMÜHLE<br />

Sie fehlen uns noch!<br />

Für unseren Betrieb Sanitär- und Heizungstechnik<br />

suchen wir ab sofort in Vollzeit<br />

1 Anlagenmechaniker:in<br />

<strong>für</strong> Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik<br />

Detaillierte Informationen hierzu fin<strong>den</strong> Sie<br />

auf unserer Homepage!<br />

Und profitieren Sie von unseren Benefits:<br />

+ Unbefristetes Dienstverhältnis<br />

+ Sinnstiftende Arbeit<br />

+ krisensicherer Arbeitsplatz<br />

+ Transparente Vergütung nach AVR Bayern<br />

+ Zusätzliche Altersvorsorge<br />

+ Jahressonderzahlung<br />

+ Fort- und Weiterbildungen<br />

+ Fahrsicherheitstraining<br />

+ Beihilfeversicherung<br />

+ Kfz-Versicherung<br />

Alle Stellenanzeigen<br />

auf unserer Homepage<br />

Diakonie HERZOGSÄGMÜHLE gGmbH<br />

Von-Kahl-Straße 4<br />

86971 Peiting-Herzogsägmühle<br />

Telefon: 0 88 61/ 219 - 52 45<br />

E-<strong>Mai</strong>l: job@herzogsaegmuehle.de<br />

Internet: www.herzogsaegmuehle.de<br />

Facebook Instagram Twitter Youtube<br />

Damm? Und wie heißt der hörende, wasserlose „See“?<br />

dazuge-<br />

Schicken Sie uns bis 15. <strong>Mai</strong> eine<br />

Postkarte mit der Lösung und dem<br />

Stichwort „Heimaträtsel“ an „<strong>altlandkreis</strong>“,<br />

Birkland 40, in 86971<br />

Peiting. Oder eine E-<strong>Mai</strong>l an info@<br />

<strong>altlandkreis</strong>.de. Unter allen Einsendungen<br />

mit der korrekten Lösung<br />

entscheidet das Los, der Rechtsweg<br />

ist ausgeschlossen. Zu gewinnen<br />

gibt es <strong>den</strong> <strong>Mai</strong>korb der Schönegger<br />

Käse-Alm mit Bergler, König-<br />

Ludwig-Bierkäse, Landjäger, Speck<br />

und Bier mit Bügelverschluss. Wir<br />

wünschen viel Erfolg!<br />

js<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 53


TRANSPORTER ZUM MIETEN<br />

HABEN SIE<br />

?<br />

TRANSPORT-<br />

PROBLEME<br />

Wir haben die Lösung!<br />

TAGESTARIFE<br />

Mercedes Sprinter Lang/Hoch ab € 69,-<br />

Mercedes Sprinter Mittellang ab € 59,-<br />

LKW Mercedes Atego 7,5 t<br />

mit Hebebühne ab € 99,-<br />

Sie können alle Fahrzeuge auch stun<strong>den</strong>weise mieten.<br />

STUNDENTARIFE ab € 15,-<br />

Ihre Adresse <strong>für</strong> mehr Fahrspaß!<br />

Wasserwirtschaftsamt untersucht Bäche und Flüsse<br />

Ein Refugium<br />

<strong>für</strong> Pflanzen und Tiere<br />

auto.rieser<br />

Bahnhofstraße 31 • 86971 PEITING • 08861/6392 • www.auto-rieser.de<br />

Janetzky<br />

Balkone<br />

Aluminium-Holz-Edelstahl:<br />

Balkongeländer - Französische Geländer<br />

Aluminium:<br />

Zäune - Überdachungen - Trennwände<br />

Fensterlä<strong>den</strong> - Bö<strong>den</strong> - Anbaubalkone<br />

Janetzky OHG - St. Leonhard 12, 82405 Wessobrunn-Forst<br />

Tel.08809/1061 - info@balkonjanetzky.de<br />

www.balkonjanetzky.de<br />

Axel Marten vom<br />

Wasserwirtschaftsamt<br />

untersucht hier Lebewesen<br />

aus einem Fließgewässer.<br />

Weilheim-Schongau | <strong>2022</strong> begann<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Brunnenbach bei Wielenbach<br />

ein neues Untersuchungsjahr.<br />

Am nord<strong>westlichen</strong> Ortsrand,<br />

unterhalb des Wehrs, nahm ein<br />

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts<br />

Weilheim schon im Januar<br />

erste Proben. „Sieht ein bisschen<br />

wie Urlaub aus“, schmunzelt Axel<br />

Marten, der Klapptisch, Stuhl,<br />

Gefäße, Schalen und Eimer dabei<br />

hat. An unterschiedlichen Stellen<br />

entlang des Bachs dreht er Steine<br />

um und hält einen Kescher<br />

ins Wasser. Was er aus dem Bach<br />

gefischt hat, gießt er in <strong>den</strong> Eimer.<br />

Die trübe Flüssigkeit, voll von<br />

Pflanzenresten, Holzstückchen und<br />

Kies, läuft anschließend durch unterschiedlich<br />

engmaschige Netze.<br />

In diesen bleiben kleine wirbellose<br />

Tiere hängen: Muscheln, Schnecken,<br />

Würmer, Käfer, Wanzen und<br />

Insektenlarven. Axel Marten verteilt<br />

die Makrozoobenthen, wie<br />

diese Tiere im Fachjargon heißen,<br />

in Schalen und i<strong>den</strong>tifiziert sie.<br />

Darunter sind Hakenkäferarten,<br />

die nur zwei Millimeter groß sind,<br />

wie auch mehrere Zentimeter lange<br />

Larven einer Steinfliegenart.<br />

Unter diesen Makrozoobenthen<br />

gibt es weltweit zahllose Vertreter.<br />

Allein die Steinfliegen, Eintagsfliegen<br />

und Köcherfliegen, die ihre<br />

Eier in Bächen ablegen, kommen<br />

in jeweils vielen Hundert Arten<br />

vor. Im <strong>Pfaffenwinkel</strong> leben auf<br />

einem Quadratmeter Bachwasser<br />

im Schnitt etwa 1500 Klein- und<br />

Kleinstlebewesen aus bis zu 80<br />

unterschiedlichen Arten. Was diesen<br />

Januar im Brunnenbach gezählt<br />

wurde, wird im Wasserwirtschaftsamt<br />

Weilheim ausgewertet.<br />

Ein Computerprogramm berechnet<br />

die Belastung mit organischen<br />

Stoffen, die aus abgestorbenen<br />

Pflanzen und Laub, aber auch aus<br />

der Abschwemmung organischer<br />

Dünger und aus unzureichend<br />

gereinigten Abwässern stammen.<br />

Makrozoobenthen zerkleinern diese<br />

Stoffe im Wasser, ehe sie von<br />

Pilzen, Einzellern und Bakterien<br />

verzehrt wer<strong>den</strong>. All diese Prozesse<br />

verbrauchen Sauerstoff. Fin<strong>den</strong><br />

sich also vergleichsweise viele Makrozoobenthen<br />

mit geringen Sauerstoffansprüchen<br />

in einem Bach,<br />

ist die organische Belastung hoch.<br />

Beim Brunnenbach ist dies nicht<br />

der Fall. Dort ist die Vielfalt sauerstoffliebender<br />

Kleinlebewesen<br />

„gut“, der Bach erhält die Note<br />

Zwei auf der fünfstufigen Skala.<br />

Doch die Januar-Untersuchung<br />

war nur die erste in diesem Jahr.<br />

Makrozoobenthen,<br />

Wasserpflanzen & Fische<br />

Je<strong>den</strong> Monat, bis Dezember, nehmen<br />

die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts<br />

Proben im Brunnenbach,<br />

um auch <strong>den</strong> chemischen<br />

Zustand zu untersuchen. Im Labor<br />

wer<strong>den</strong> Temperatur, Sauerstoffhaushalt,<br />

Salzgehalt, Nährstoffverhältnisse<br />

und die Schadstoffbelastung<br />

bestimmt. Im Sommer<br />

erfolgt dann eine einmalige Untersuchung<br />

der Wasserpflanzen,<br />

Moose und Algen. Während Algen<br />

von Steinen oder Holz abgekratzt<br />

wer<strong>den</strong>, damit sie später unter<br />

dem Mikroskop näher bestimmt<br />

wer<strong>den</strong> können, schauen die Fachleute<br />

bei großen Wasserpflanzen<br />

54 | <strong>altlandkreis</strong>


wie dem Hahnenfuß bereits vor<br />

Ort genauer hin. Sie versuchen die<br />

Blütezeit zu erwischen, <strong>den</strong>n dann<br />

lässt sich die jeweilige Unterart<br />

leicht bestimmen. Und schließlich<br />

wer<strong>den</strong> dieses Jahr, voraussichtlich<br />

im Herbst, auch die Fischarten im<br />

Brunnenbach untersucht. <strong>Das</strong> organisiert<br />

– <strong>für</strong> alle Gewässer im<br />

Freistaat – das Bayerische Landesamt<br />

<strong>für</strong> Umwelt.<br />

Aus <strong>den</strong> Noten <strong>für</strong> Makrozoobenthen,<br />

Wasserpflanzen und Fischen<br />

lässt sich letztlich ablesen, inwieweit<br />

ein Bach seinem natürlichen<br />

Zustand entspricht. Die Wasserrahmenrichtlinie<br />

der Europäischen<br />

Union, die seit dem Jahr 2000 in<br />

allen Mitgliedstaaten gilt, schreibt<br />

vor, dass bis 2027 alle europäischen<br />

Gewässer in einem naturnahen<br />

guten oder sehr guten Zustand<br />

sein müssen. Gewässer mit einer<br />

Drei (mäßig), Vier (unbefriedigend)<br />

oder Fünf (schlecht) müssen ihren<br />

Zustand verbessern. In diesem Fall<br />

ermittelt das Wasserwirtschaftsamt<br />

die Ursachen und setzt gemeinsam<br />

mit Kommunen und Verursachern<br />

Maßnahmen zur Verbesserung der<br />

Bachwasser-Qualität um. Gar nicht<br />

leicht fiel die Ursachenforschung<br />

bei einem Fall vor drei Jahren, wie<br />

sich Robert Kapa, Sachgebietsleiter<br />

Biologie im Wasserwirtschaftsamt<br />

Weilheim, erinnert. Am großen<br />

Rothbach, der nördlich von Bad<br />

Tölz in die Isar fließt, noch einen<br />

sehr naturnahen Zustand aufweist<br />

und fast nur von Mooren, Wäldern<br />

und Grünland umgeben ist, fand<br />

man mittels chemischer Untersuchung<br />

ein Pflanzenschutzmittel im<br />

Bachwasser. Robert Kapa und sein<br />

Team erkannten, dass das Herbizid<br />

im <strong>Mai</strong>sanbau verwendet wird. Mit<br />

Hilfe von Luftbildern entdeckten<br />

sie zwei <strong>Mai</strong>säcker in der Nähe<br />

des Bachs. „Ein Mitarbeiter konnte<br />

mit dem zuständigen Landwirt ermitteln,<br />

dass die Substanz kurz vor<br />

einem starken Regen ausgebracht<br />

wurde und damit zu konzentriert<br />

in <strong>den</strong> Bach geriet“, so Kapa. Der<br />

Landwirt versprach, in Zukunft vor<br />

Anwendung des an sich zugelassenen<br />

Herbizids auf eine geeignete<br />

Witterung zu achten.<br />

Nur 53 Prozent erfüllen<br />

ökologisches Soll<br />

Dies aber war ein Einzelfall. Hauptproblem<br />

hiesiger Fließgewässer<br />

ist die massive Veränderung der<br />

Gewässermorphologie durch Gewässerausbau,<br />

Begradigung und<br />

Querbauwerken. Auch Abflussregulierungen<br />

durch Speicherseen<br />

und Wasserkraftanlagen wirken<br />

sich negativ auf die Bachwasserqualität<br />

aus. Ebenso Einflüsse bei<br />

intensiver Landwirtschaft und –<br />

vereinzelt – Probleme beim Betreiben<br />

von Kläranlagen.<br />

Köcherfliegenlarve<br />

Wasserkäfer<br />

Steinfliegenlarve<br />

Seine Routineuntersuchungen<br />

führt das Wasserwirtschaftsamt<br />

Weilheim in <strong>den</strong> fünf Landkreisen<br />

durch, <strong>für</strong> die es zuständig ist:<br />

Weilheim-Schongau, Landsberg<br />

am Lech, Starnberg, Bad Tölz-<br />

Wolfratshausen und Garmisch-<br />

Partenkirchen. Und zwar alle drei<br />

bis sechs Jahre an insgesamt 58<br />

„Fließgewässerkörpern“ – unter<br />

diesem Begriff wer<strong>den</strong> ähnliche<br />

Bäche sowie Flussabschnitte einer<br />

Region zusammengefasst. Die Untersuchung<br />

am Brunnenbach gilt<br />

somit auch <strong>für</strong> benachbarte Bäche<br />

wie <strong>den</strong> Weilheimer Angerbach.<br />

An <strong>den</strong> großen Flüssen Ammer,<br />

Loisach und Isar dagegen erfolgen<br />

jährliche Messungen. An dieser<br />

Stelle wichtig zu wissen: Mit der<br />

Trinkwasser- und Badewasserqualität<br />

haben diese Untersuchungen<br />

des Wasserwirtschaftsamts nichts<br />

zu tun – da<strong>für</strong> tragen die jeweiligen<br />

Wasserversorger und Gesundheitsämter<br />

Verantwortung. Außerdem<br />

wird Trinkwasser im Alpenvorland<br />

nicht aus Flüssen oder Bächen<br />

entnommen. „Uns geht es ausschließlich<br />

um die Ermittlung und<br />

Verbesserung des ökologischen<br />

Zustands von Fließgewässern“, so<br />

Robert Kapa. Und in dieser Hinsicht<br />

schneidet das Alpenvorland<br />

mit dem <strong>Pfaffenwinkel</strong> besser ab<br />

als im bayerischen und bundesweiten<br />

Vergleich. 53 Prozent der<br />

hiesigen Fließgewässer haben<br />

mit einer Zwei ihr ökologisches<br />

Soll erfüllt. Heißt aber auch, dass<br />

47 Prozent in ihrer Qualität besser<br />

wer<strong>den</strong> müssen. Die schlechtere<br />

Gesamtnote resultiert hierzulande,<br />

so auch am Beispiel Brunnenbach,<br />

aus Defiziten bei Fischen, die, anders<br />

als Kleinlebewesen und Pflanzen,<br />

früher und empfindlicher auf<br />

Veränderungen der Wasserqualität<br />

reagieren. Sorgen machen <strong>den</strong><br />

Fachleuten auch steigende Wassertemperaturen<br />

und vermehrt<br />

trockenfallende Gewässer in Folge<br />

des Klimawandels. Und auch bei<br />

Wasserkraftwerken müssten viele<br />

Querbauwerke wie Wehre in naturnahe<br />

Sohlrampen umgebaut,<br />

oder mit Fischaufstiegshilfen ergänzt<br />

wer<strong>den</strong>, um Fischen wieder<br />

einen natürlicheren Lebensraum zu<br />

ermöglichen.<br />

cr<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 55


Saisonal und regional – Rezepte der Hauswirtschafterei<br />

Fruchtiges Frühjahr<br />

56 | <strong>altlandkreis</strong><br />

Peiting | Bei günstigen Witterungsverhältnissen<br />

beginnt die Erdbeersaison<br />

in Bayern bereits Ende <strong>Mai</strong>.<br />

Alt und Jung wer<strong>den</strong> dann bis Ende<br />

<strong>Juni</strong> einzelne Felder aufsuchen,<br />

eigenhändig ernten und zuhause<br />

Leckeres daraus zaubern. Die drei<br />

Damen der Hauswirtschafterei<br />

empfehlen <strong>für</strong> heuer Erdbeerbecher<br />

mit Sahne und Naturjoghurt<br />

sowie Erdbeer-Baisertorte. Aber<br />

auch ein Rezept <strong>für</strong> die Verarbeitung<br />

von Himbeeren, die viele<br />

„<strong>altlandkreis</strong>“-Leser in ihrem eigenen<br />

Garten anbauen. Himbeeren<br />

reifen, je nach Sorte, im Zeitraum<br />

von Ende <strong>Juni</strong> (Sommerhimbeeren)<br />

bis hin zum ersten Frost, meist<br />

Ende Oktober (Herbsthimbeeren)<br />

oder Anfang November. In jedem<br />

Falle enthalten sie mehrere B-Vitamine<br />

sowie jede Menge Vitamin<br />

C, welches wichtig <strong>für</strong> die Stärkung<br />

des menschlichen Immunsystems<br />

ist. Silvia Schlögel, Christine Schilcher<br />

und Bettina Eder verbauen<br />

Himbeeren ganz gerne in einem<br />

„Kaskuchn“, dem Alt und Jung nur<br />

schwer widerstehen können.<br />

Erdbeerbecher<br />

ZUTATEN:<br />

Creme:<br />

200 g Sahne<br />

300 g Naturjoghurt<br />

50 g Zucker<br />

2 EL Vanillezucker<br />

2 EL Zitronensaft<br />

Zum Anrichten:<br />

80-100g Cantuccini o. Amarettini<br />

ca. 350 g Erdbeeren<br />

evtl. etwas Zucker<br />

einige Blüten nach Belieben<br />

ZUBEREITUNG:<br />

Für die Creme die Sahne steif<br />

schlagen. Den Joghurt mit Zucker,<br />

Vanillezucker und Zitronensaft glatt<br />

rühren. Die Sahne unterheben.<br />

Die Cantuccini (Amarettini) zerbröseln.<br />

Einige Brösel <strong>für</strong> die<br />

Garnitur beiseitestellen. Die restlichen<br />

Brösel in vier Dessertgläser<br />

verteilen.<br />

Die Erdbeeren waschen und putzen.<br />

Die Hälfte der Erdbeeren mit<br />

einem Stabmixer pürieren. Nach<br />

Bedarf etwas Zucker dazugeben.<br />

Die restlichen Erdbeeren halbieren.<br />

Die Erdbeerhälften am Rand der<br />

Gläser auf die Brösel stellen und<br />

mit der Creme auffüllen. Die pürierten<br />

Erdbeeren darüber verteilen<br />

und mit Bröseln und Blüten<br />

verzieren.<br />

Erdbeer-Baisertorte<br />

ZUTATEN:<br />

Baiser:<br />

10 Eiweiß<br />

150 g Zucker<br />

150 gemahlene Haselnüsse<br />

50 g Mehl<br />

Zum Bestreuen:<br />

2–3 EL Haselnussblättchen<br />

Füllung:<br />

500 g Erdbeeren<br />

750 g Sahne<br />

2 EL Sofortgelatine<br />

400 g Erdbeermarmelade<br />

Zum Bestäuben:<br />

Puderzucker<br />

ZUBEREITUNG:<br />

Auf Backpapier sechs Kreise mit<br />

einem Durchmesser von 22 cm<br />

zeichnen.<br />

<strong>Das</strong> Eiweiß mit dem Zucker steif<br />

schlagen. Die Haselnüsse mit dem<br />

Mehl mischen und unterheben.<br />

Die Baisermasse in <strong>den</strong> sechs<br />

Kreisen verstreichen. Einen Bo<strong>den</strong><br />

mit <strong>den</strong> Haselnussblättchen


estreuen und die Bö<strong>den</strong> backen.<br />

Die Backzeit beträgt rund zehn Minuten<br />

bei 180 °C (160 °C)<br />

Die Erdbeeren waschen, putzen und<br />

in Scheiben schnei<strong>den</strong>. Die Sahne<br />

mit der Gelatine steif schlagen.<br />

Die fünf abgekühlten Tortenbö<strong>den</strong><br />

ohne Nüsse jeweils mit der Marmelade<br />

und der Sahne bestreichen.<br />

Mit <strong>den</strong> Erdbeerscheiben<br />

belegen und die Torte zusammensetzen.<br />

Der Bo<strong>den</strong> mit <strong>den</strong> Nussblättchen<br />

bildet <strong>den</strong> Abschluss.<br />

Vor dem Servieren mit Puderzucker<br />

bestäuben.<br />

Himbeer-Kaskuchn<br />

ZUTATEN:<br />

Mürbteig:<br />

250 g Mehl<br />

3 EL Kakao<br />

125 g Zucker<br />

1 EL Vanillezucker<br />

100 g Butter<br />

1 Ei<br />

Füllung:<br />

400 ml Milch<br />

1 Pck. Vanillepuddingpulver<br />

500 g Topfen (20 %)<br />

80 g Zucker<br />

2 EL Vanillezucker<br />

2 Eier<br />

Belag:<br />

500 g Himbeeren<br />

2 Pck. Tortenguss klar<br />

500 ml Johannisbeernektar<br />

ZUBEREITUNG:<br />

Aus <strong>den</strong> Teigzutaten einen Mürbteig<br />

herstellen. Etwa 2/3 des Teiges<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Bo<strong>den</strong> einer gefetteten<br />

Springform (28 cm Ø) verwen<strong>den</strong>.<br />

Aus dem restlichen Teig eine Rolle<br />

formen und glatt drücken. Als<br />

Rand an die Form drücken und<br />

in der Form <strong>für</strong> 30 Minuten kühl<br />

stellen.<br />

Für die Füllung aus der Milch und<br />

dem Puddingpulver nach Anleitung<br />

einen Pudding kochen. Abkühlen<br />

lassen. Den Topfen mit Zucker,<br />

Vanillezucker und Eiern glatt<br />

rühren. Den Pudding unterrühren.<br />

Die Masse auf dem Teig verstreichen<br />

und backen.<br />

Backzeit: 60 Minuten bei 180 °C<br />

(160 °C)<br />

Auf dem abgekühlten Kuchen die<br />

Himbeeren verteilen.<br />

Aus Tortenguss und Nektar nach<br />

Anleitung einen Guss zubereiten<br />

und die Himbeeren damit überziehen.<br />

js<br />

Praxis Schongau<br />

Praxis Schongau<br />

Dr.<br />

Dr.<br />

Dietrich<br />

Dietrich<br />

Doepner<br />

Doepner<br />

verfügt<br />

verfügt<br />

mit<br />

mit<br />

mehr<br />

mehr<br />

als<br />

als<br />

17.000<br />

17.000<br />

Operationen<br />

Operationen<br />

des<br />

des<br />

Grauen<br />

Grauen<br />

Stars<br />

Stars<br />

über<br />

über<br />

eine<br />

eine<br />

enorme Erfahrung.<br />

enorme Erfahrung.<br />

Wir haben <strong>den</strong> Durchblick bei Grauem Star<br />

Sanfte Revolution ohne Skalpell: die Femto-Laser-Katarakt-OP<br />

Der Femto-Laser ist ein ultrakurz gepulster Laser zur fortschrittlichsten und<br />

sichersten Operations methode des Grauen Stars. Dank der extremen Präzision<br />

dieser neuen Technik können wir ein Höchstmaß an Sicherheit und Behandlungs erfolg<br />

gewährleisten. Bei einer Grauer- Star-OP lassen sich verschie<strong>den</strong>e Fehlsichtigkeiten<br />

wie Kurz- und Weit-, Stab- oder Alterssichtigkeit dauerhaft korrigieren. Viele<br />

Patienten entschei<strong>den</strong> sich deshalb <strong>für</strong> moderne Multifokal linsen als nach haltige<br />

Alternative zur Gleitsichtbrille.<br />

Außerdem umfasst unser Leistungsspektrum:<br />

• Behandlung von Makuladegenerationen<br />

• operative Behebung von Fehlsichtigkeiten aller Art<br />

• Korrektur von Schlupflidern und Tränensäcken<br />

• viele weitere konservative und operative Metho<strong>den</strong><br />

Vereinbaren<br />

Vereinbaren<br />

Sie<br />

Sie<br />

noch<br />

noch<br />

heute<br />

heute<br />

Ihren<br />

Ihren<br />

Behandlungstermin<br />

Behandlungstermin<br />

unter<br />

unter<br />

Tel.<br />

Tel.<br />

0881<br />

0881 -<br />

92<br />

92<br />

58<br />

58<br />

76<br />

76<br />

86<br />

86<br />

www.augenopundlaserzentrum.de<br />

Weilheim<br />

Weilheim |<br />

Schongau<br />

Schongau |<br />

Peißenberg<br />

Peißenberg |<br />

München<br />

München<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 57


30 Jahre „Neumann & Neumann“<br />

Innovationssiegel zum<br />

Firmenjubiläum<br />

Morgenbach / Steinga<strong>den</strong> | Wer<br />

das im Juli 2021 eröffnete Innovationszentrum<br />

der Firma „Neumann<br />

& Neumann“ betritt, kommt<br />

aus dem Staunen kaum heraus:<br />

topausgestattete Konferenz- und<br />

Seminarräume, große Balkone,<br />

Terrasse mit Pizzaofen, riesiges<br />

Wohnzimmer mit Kachelofen,<br />

Eckbänken und Couch, Sauna<br />

und Fitnessraum im Keller sowie<br />

Schlaffass im Garten. <strong>Das</strong> absolute<br />

Highlight aber ist die urige<br />

„Morgenbach Alm“ samt Holzbeige,<br />

Schindeldach und Altholz-<br />

Fenstern, die im Hauptgebäude<br />

selbst integriert ist. Gebaut hat<br />

diese Vollholz-Wohlfühloase aus<br />

Fichte und Zirbe an der Elle 1 in<br />

Morgenbach die Firma Buchner in<br />

enger Zusammenarbeit mit ebenfalls<br />

ortsansässigen Handwerkern.<br />

„So haben wir das vor rund 20<br />

Jahren auch schon mit dem Christa-Blockhaus-Bau<br />

am Hauptsitz in<br />

Steinga<strong>den</strong> gemacht. Regionalität<br />

ist uns wichtig – allein deshalb,<br />

weil die Heizung bekanntlich immer<br />

an Weihnachten ausfällt, an<br />

solchen Tagen kurze Wege wertvoll<br />

sind.“ Gesun<strong>den</strong> Humor haben die<br />

Geschwister, Gründer und gleichberechtigten<br />

Geschäftsführer Eva<br />

und Oswald Neumann also auch.<br />

Rein geschäftlich betrachtet sind<br />

sie und ihre derzeit 43 Mitarbeiter,<br />

die dank mobiler Arbeitsplätze<br />

sowohl in Steinga<strong>den</strong> und Morgenbach<br />

als auch im Homeoffice<br />

oder am anderen Ende der Welt<br />

arbeiten können, jedoch weit über<br />

die hiesigen Ortsgrenzen hinaus<br />

unterwegs. „Zu unseren Kun<strong>den</strong><br />

gehören mittelständische Unternehmen<br />

– auch aus dem Voralpenraum<br />

– sowie internationale<br />

Konzerne, Giganten aus Hotellerie,<br />

Lebensmittelbranche, Metall- und<br />

Automobilindustrie sowie aus <strong>den</strong><br />

Bereichen Gesundheit und Soziales.<br />

Inzwischen gibt es keine Branche<br />

mehr, in der unsere hauseigene<br />

Software zur Digitalisierung<br />

und Optimierung betriebsinternen<br />

Qualitätsmanagements nicht eingesetzt<br />

wird“, bekräftigt Oswald<br />

Neumann <strong>den</strong> durch Mund-zu-<br />

Mund-Propaganda wachsen<strong>den</strong><br />

Erfolg seines mittelständischen<br />

Unternehmens, das er gemeinsam<br />

mit Eva Neumann vor exakt 30<br />

Jahren gegründet hatte.<br />

Hoteltester bei Galileo<br />

Dabei starteten die in Frankfurt<br />

und Mannheim geborenen sowie<br />

in Belgien aufgewachsenen<br />

Geschwister einst als Hotelmeister<br />

ihre Karrieren. Während Eva<br />

Neumann in Krün als damals noch<br />

blutjunge Frau ihre erste eigene<br />

Pension aufmachte, leitete Oswald<br />

Neumann bereits die Geschicke<br />

des heute weltweit bekannten<br />

Schloss Elmau als Hoteldirektor.<br />

Später bauten die bei<strong>den</strong> eine erfolgreiche<br />

Hotelkette auf, ehe sie<br />

im deutschsprachigen Raum als<br />

Hoteltester gefragt waren – unter<br />

anderem auch <strong>für</strong> die bekannte<br />

TV-Sendung „Galileo“, <strong>für</strong> die sie<br />

mit eigens erstellten Checklisten –<br />

aus der Praxis <strong>für</strong> die Praxis - alle<br />

<strong>für</strong> ein Hotel relevanten Punkte in<br />

Sachen Service, Sauberkeit, Ordnung,<br />

Ausstattung, Komfort, Erfüllung<br />

von Normen, Personalanforderungen<br />

und vieles mehr auf<br />

<strong>den</strong> Prüfstand stellten. Daraus<br />

entwickelte sich letztlich auch das<br />

Team-Konferenz in der Alm: Diese urige Vollholzhütte ist im neuen<br />

Innovationszentrum von Neumann & Neumann integriert.<br />

58 | <strong>altlandkreis</strong>


Passend zum 30-jährigen Jubiläum: Die Firma Neumann & Neumann<br />

wurde jüngst zum Top 100-Innovator ausgezeichnet.<br />

Leistungsportfolio der Neumann &<br />

Neumann Software und Beratungs<br />

GmbH. Erst in Krün, dann<br />

„weil es uns rasch zu eng wurde“,<br />

in Steinga<strong>den</strong>, wo sie vor gut 20<br />

Jahren kaufbaren Gewerbegrund<br />

entdeckten. „Grob gesagt fußt unser<br />

Unternehmen auf vier Säulen.“<br />

Strategisches Qualitätsmanagement<br />

(QM) und fortlaufende Optimierung<br />

von QM-Prozessen stehen<br />

seit jeher im Mittelpunkt. „Bei<br />

mittlerweile rund 900 Prozessberatungen<br />

jährlich, ebenso bei<br />

Ausschreibungen in der Gebäudereinigung<br />

und bei über 2000<br />

neutralen Qualitätsprüfungen.“<br />

Eine absolute Erfolgsgeschichte<br />

ist aber auch die von Neumann &<br />

Neumann hauseigen programmierte<br />

Software namens „e-QSS“,<br />

deren Kapitel bereits im Jahre<br />

1999 durch eine Anfrage er Deutschen<br />

Bahn begann. Diese Qualitätssicherungs-Software<br />

war zum<br />

damaligen Zeitpunkt die erste auf<br />

dem deutschen Markt, wird mittlerweile<br />

in über 100 verschie<strong>den</strong>en<br />

Einsatzbereichen genutzt.<br />

Nur ein Beispiel, in diesem Falle<br />

mit einer Fluggesellschaft: „Flugzeuge<br />

dürfen erst abheben, wenn<br />

sie von Kopf bis Fuß durchgecheckt,<br />

und dabei keine Makel festgestellt<br />

wur<strong>den</strong>.“ Wie? Indem ein<br />

Mitarbeiter der jeweiligen Fluggesellschaft<br />

im Inneren eines Passagierflugzeugs<br />

einen Kontrollgang<br />

macht, dabei Smartphone oder<br />

Tablet mit der von „Neumann &<br />

Neumann“ programmierten App<br />

in der Hand hält. „Mit unserer<br />

digitalen Checkliste kann er nun<br />

alle sauberkeits- und sicherheitsrelevanten<br />

Punkte, das können, je<br />

nach Anforderungen, bis zu tausend<br />

oder mehr sein, Schritt <strong>für</strong><br />

Schritt durchgehen, abhaken oder<br />

als Makel kennzeichnen.“ Durch<br />

vorab definierte „Workflows“<br />

wer<strong>den</strong> diese Informationen in<br />

Echtzeit über ein Web-Portal an<br />

die jeweiligen Verantwortungsbereiche<br />

übermittelt. Diese entschei<strong>den</strong><br />

letztlich, ob der Flieger bereit<br />

ist <strong>für</strong> <strong>den</strong> nächsten Abflug, oder<br />

eben nicht.<br />

„Top 100“ zum<br />

30-Jährigen<br />

Den Erfolg des Unternehmens<br />

unterstreicht auch die jüngste<br />

Auszeichnung mit dem Gütesiegel<br />

„TOP 100“, womit „Neumann &<br />

Neumann“ zu <strong>den</strong> innovativsten<br />

Mittelständlern Deutschlands gehört.<br />

„<strong>Das</strong>s wir diese Auszeichnung<br />

im Jahr unseres 30-jährigen<br />

Firmenjubiläums erhalten, macht<br />

uns besonders stolz“, so die bei<strong>den</strong><br />

Geschäftsführer. Aber warum<br />

lässt sich ein seit Jahrzehnten<br />

wachsendes, international erfolgreiches<br />

Software- und Beratungs-<br />

Unternehmen ausgerechnet im<br />

anbindungsschwachen Steinga<strong>den</strong><br />

sowie in Morgenbach nieder?<br />

„Erstens ist die Lage optimal <strong>für</strong><br />

uns, weil wir es von hier nach<br />

Hamburg genauso weit haben<br />

wie nach Genf, und die Flughäfen<br />

München, Memmingen und<br />

Innsbruck rasch erreichbar sind.<br />

Abgesehen davon haben wir uns<br />

bewusst beim Bau des Innovationszentrums<br />

<strong>für</strong> einen ruhigen<br />

und abgelegen Ort entschie<strong>den</strong>,<br />

fernab jeglicher Großstadthektik“,<br />

sagt Oswald Neumann. Die<br />

Mitarbeiter selbst leben zum Teil<br />

in Frankfurt oder Sarajevo, „was<br />

dank Internet, betriebsinternen<br />

digitalisierten Abläufen, einem<br />

ausgeprägten Teamgeist sowie<br />

Vertrauen in unsere Mitarbeiter<br />

supergut funktioniert“, sagt Eva<br />

Neumann, die seit jeher großen<br />

Wert auf flache Hierarchien, übertarifliche<br />

Bezahlung, Gesundheitsmanagement<br />

mit ergonomischen<br />

Arbeitsplätzen, Sitzfahrrädern<br />

sowie Yoga- und Fitness-Kursen,<br />

teambil<strong>den</strong>de Ausflüge, flexible<br />

Arbeitszeiten, mobile Arbeitsplätze<br />

und hauseigene Ausbildung<br />

legt. „Wir bil<strong>den</strong> jährlich zwei<br />

junge Leute in Fachinformatik <strong>für</strong><br />

Anwendungsentwicklung mit Berufsschule<br />

in München aus – und<br />

übernehmen diese nach erfolgreichem<br />

Abschluss auch.“ Damit<br />

das familienfreundliche Unternehmen<br />

weiterwachsen kann, sind<br />

neben dem neueröffneten Innovationszentrum<br />

in Morgenbach<br />

weitere Investitionen geplant.<br />

Zum Beispiel in PV-Anlagen mit<br />

Batteriespeicher <strong>für</strong> autarke Energieversorgung.<br />

In <strong>den</strong> Bau eines<br />

barrierefreien Mehrfamilienhauses<br />

mit Aufzug und Tiefgarage,<br />

„womit wir <strong>für</strong> unsere Mitarbeiter<br />

bezahlbaren Wohnraum schaffen“.<br />

Und, ebenfalls in Steinga<strong>den</strong><br />

geplant, ein IT- und Weiterbildungszentrum.<br />

Primär geht es<br />

Eva und Oswald Neumann jedoch<br />

darum, „in diesen derzeit turbulenten,<br />

wirtschaftlichen Zeiten alle<br />

Arbeitsplätze und die Einkommen<br />

der damit verbun<strong>den</strong>en Familien<br />

zu sichern“.<br />

js<br />

IM SOMMER NUR DRAUSSEN<br />

gartenhäuser & terrassendielen<br />

MODERNE GEMÜTLICHKEIT<br />

holzbö<strong>den</strong> & türen<br />

HOHENFURCH – 08861 23130<br />

LANDSBERG – 08191 9897911<br />

HOLZFICHTL.DE<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 59


Markus Bauer zum Festlichen Sommer in der Wies<br />

„Wird dem Publikum<br />

sehr nahe gehen“<br />

Schongau / Wies | Pünktlich, mit<br />

Schwung und schick gekleidet<br />

kommt Markus Bauer an diesem<br />

Mittwochabend zur nördlichen<br />

Türe des Schongauer Ballenhauses<br />

herein. Ein Bild, das <strong>den</strong><br />

28-jährigen, in Erding geborenen<br />

und aufgewachsenen Vollblutmusiker<br />

gut beschreibt. Weil<br />

ihm die Lebenshaltungskosten in<br />

München zu teuer gewor<strong>den</strong> sind,<br />

zogen er, Frau und Kind vor kurzem<br />

nach Passau. „Wunderschön<br />

und ein Ort, an dem wir mit Verwandtschaft<br />

und Freun<strong>den</strong> auch<br />

verwurzelt sind.“ Studiert hat der<br />

Künstlerische Leiter des Festlichen<br />

Sommers in der Wies sowie<br />

Leiter des Schongauer Stadtchors<br />

jedoch in der Landeshauptstadt.<br />

Horn auf Musik (Gymnasiallehramt)<br />

und Chorleitung, erfolgreich<br />

abgeschlossen vor gut einem Jahr.<br />

Und jetzt?<br />

„Fulltimejob als Selbstständiger“,<br />

sagt er und grinst. An der Musikhochschule<br />

München lehrt er als<br />

Dozent, neben dem Schongauer<br />

leitet er zwei weitere Chöre, einen<br />

in Passau, einen in Hallbergmoos.<br />

Darüber hinaus spielt er bis zu 15<br />

Konzerte jährlich gemeinsam mit<br />

seinem älteren Bruder Andreas<br />

Begert, ebenfalls ein begnadeter<br />

Berufsmusiker, und ist seit rund<br />

einem Jahr auch immer wieder in<br />

Schongau und Umgebung aktiv.<br />

Je<strong>den</strong> Mittwochabend zur Probe<br />

mit dem Schongauer Stadtchor<br />

sowie an Wochenen<strong>den</strong> Generalproben<br />

und Konzerte in der<br />

Wieskirche, der Klosterkirche Rottenbuch<br />

oder im Schongauer Ballenhaussaal.<br />

Verantwortlich <strong>für</strong><br />

die diesjährige Konzertreihe des<br />

Festlichen Sommers in der Wies?<br />

Ebenfalls Markus Bauer, dem die<br />

viele Fahrerei nichts ausmacht.<br />

Schon gar nicht <strong>für</strong> die Musik.<br />

Konzertreihe mit<br />

erweitertem Genre<br />

Als Künstlerischer Leiter ist Markus<br />

Bauer hauptverantwortlich<br />

<strong>für</strong> <strong>den</strong> Inhalt der in der Region<br />

so namhaften Konzertreihe<br />

des „Festlichen Sommers“. Die<br />

startet heuer am Samstag, 21. <strong>Mai</strong>,<br />

um 20 Uhr im Ballenhaus Schongau<br />

mit „Gold und Fische“. Ein<br />

Chansons mit Anna Veit und Michael<br />

Gumpinger. „Mir war wichtig,<br />

das Genre der Konzertreihe<br />

ein wenig zu erweitern, und im<br />

Zuge dessen sind mir Anna und<br />

Michi sofort eingefallen, weil sie<br />

in der Lage sind, mit gleichermaßen<br />

viel Liebe, Freude, Traurigkeit<br />

und Humor durch einen Abend zu<br />

führen.“ Während bei klassischen<br />

Klassikkonzerten die meist namhaften<br />

Stücke bereits im Vorfeld<br />

bekannt sind unter Kennern der<br />

Szene, „weiß man bei <strong>den</strong> bei<strong>den</strong><br />

im Vorfeld nicht wirklich, was<br />

genau sie spielen wer<strong>den</strong>“. Nur<br />

eines sei gewiss: „Dieses offenere,<br />

sehr lebensnahe Konzert ohne<br />

feste Strukturen wird dem Publikum<br />

sehr nahe gehen.“ Letzteres<br />

gilt auch <strong>für</strong> das zweite Konzert im<br />

neuen Programm <strong>für</strong> <strong>2022</strong>. Unter<br />

dem Motto „Alte Musik in neuen<br />

Hän<strong>den</strong>“, geleitet von Kristina Kuzminskaite,<br />

wer<strong>den</strong> am Sonntagmittag,<br />

5. <strong>Juni</strong>, die jungen Talente des<br />

Schongauer Stadtorchesters sowie<br />

mehrere Solisten und Solistinnen<br />

aus der Region gefordert und gefördert.<br />

Und zwar, ab 12 Uhr, in der<br />

legendären Wieskirche. „Insofern<br />

ein toller Ort, eine große Bühne<br />

<strong>für</strong> unseren Nachwuchs, der sein<br />

Können zum Besten geben darf.“<br />

Als zeitloser Klassiker von Welt<br />

könnte dagegen das dritte Konzert<br />

am Sonntagabend, 26. <strong>Juni</strong>, um 19<br />

Uhr in der Stiftskirche Rottenbuch<br />

bezeichnet wer<strong>den</strong>. Unter der<br />

Leitung von Markus Bauer wird<br />

Joseph Hay<strong>den</strong>s „Die Schöpfung“<br />

eine musikalische Achterbahnfahrt<br />

der Gefühle beim Publikum auslö-<br />

Markus Bauer hat Horn und Chorleitung studiert. Seit rund einem<br />

Jahr ist er künstlerischer Leiter des Festlichen Sommers in der Wies.<br />

60 | <strong>altlandkreis</strong>


sen. „Ein unglaublich großes, essentielles<br />

Werk in der Geschichte<br />

der Musik, das <strong>den</strong> Nagel der Zeit<br />

mehr <strong>den</strong>n je trifft.“ Obwohl die<br />

Uraufführung der Vertonung der<br />

Schöpfung der Welt am 19. März<br />

1799 mehr als 223 Jahre zurückliegt,<br />

ist sie mit Schlagwörtern wie<br />

Klimawandel, Krieg, Frie<strong>den</strong> sowie<br />

Umgang mit Mensch und Natur<br />

auch im Jahre <strong>2022</strong> hochaktuell.<br />

Markus Bauer, das Barockorchester<br />

La Banda, Schongaus Stadtchor<br />

sowie Anna-Lena Elbert (Sopran),<br />

> > > KONZERTKARTEN ZU GEWINNEN<br />

Florian Sievers (Tenor) und Jakob<br />

Kreß (Bass) empfehlen an dieser<br />

Stelle: „Hingehen, fallen lassen,<br />

aufsaugen und genießen.“<br />

Vorverkaufskarten,<br />

online und vor Ort<br />

Insgesamt beinhaltet der Festliche<br />

Sommer in der Wies heuer sieben<br />

Konzerte zwischen <strong>Mai</strong> und<br />

Dezember. Für Markus Bauer ist<br />

es vor allem dieser bunte Mix aus<br />

Profimusikern und ambitionierten<br />

Ihr Regionalmagazin „<strong>altlandkreis</strong>“ verlost <strong>für</strong> das Auftaktkonzert<br />

des „Festlichen Sommers in der Wies“ am Samstag, 21. <strong>Mai</strong>, um<br />

20 Uhr im Ballenhaus Schongau 1 x 2 Karten. Schicken Sie uns bis<br />

12. <strong>Mai</strong> eine Postkarte mit dem Stichwort „Gold und Fische“ an<br />

„<strong>altlandkreis</strong>“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-<strong>Mai</strong>l an<br />

info@<strong>altlandkreis</strong>.de. <strong>Das</strong> Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Wir wünschen viel Erfolg!<br />

Laien allen Alters, aus großen Orchestern<br />

und einzelnen Solisten,<br />

„was dieses Programm, aber auch<br />

diese Region hier auszeichnet“.<br />

Obwohl er von klein auf Musik auf<br />

hohem Niveau erlernte, bereite<br />

ihm das Proben mit Nichtberufsmusikern<br />

wie dem Schongauer<br />

Stadtchor eine ganz besondere<br />

Freude. „Die leuchten<strong>den</strong> Augen<br />

der Männer und Frauen bei einem<br />

Erfolg, der von der ersten<br />

Probe bis zu einem Konzert über<br />

längeren Zeitraum gewachsen ist,<br />

gibt mir unglaublich viel“, sagt der<br />

Mann, der auch deshalb so gerne<br />

nach Schongau kommt, „weil die<br />

Leute hier mit richtig viel Herzblut<br />

dabei sind und Lust haben,<br />

gemeinsam etwas Tolles auf die<br />

Beine zu stellen“. <strong>Das</strong> trifft sowohl<br />

auf <strong>den</strong> Stadtchor als auch <strong>den</strong><br />

Verein des „Festlichen Sommers“<br />

zu, dessen Mitglieder <strong>den</strong> neuen<br />

Künstlerischen Leiter tatkräftig unterstützen<br />

bei diversen Büro- und<br />

Hobbysänger aus Lei<strong>den</strong>schaft, und auf hohem Nievau. Da<strong>für</strong> steht der<br />

Schongauer Stadtchor mit seinem neuen Leiter (re.) Markus Bauer.<br />

Organisationsarbeiten. Der Kartenvorverkauf<br />

<strong>für</strong> das neue Programm<br />

des Festlichen Sommers in<br />

der Wies ist bereits gestartet. Online<br />

unter www.wieskonzerte.de.<br />

Persönlich im Copy’In am Lin<strong>den</strong>platz<br />

11 in Schongau sowie<br />

im Büro der Touristinformation<br />

Steinga<strong>den</strong>, Krankenhausstraße 1.<br />

Gut gemeinter Rat an dieser Stelle:<br />

Rechtzeitig dran sein. So wie<br />

Markus Bauer, der in dieser Sekunde<br />

aufspringt, sich freundlich<br />

verabschiedet und weiterzieht. Die<br />

Probe des Schongauer Stadtchors<br />

ruft. Und findet diesmal nicht im<br />

Ballenhaus, sondern im Sparkassensaal<br />

statt.<br />

js<br />

Wiedereröffnung<br />

nach Renovierung – Brand – Wiederaufbau<br />

Ab sofort suchen wir in unseren<br />

Berufsfachschule <strong>für</strong> Kinderpflege<br />

Wohngruppen<br />

Staatlich<br />

in Peißenberg<br />

geprüfte Kinderpflegerin<br />

und Rottenbuch<br />

gerne auch Staatlich in Teilzeit, geprüfter nur abends Kinderpfleger oder am<br />

Wochenende Voraussetzung: Mittelschulabschluss<br />

Fachakademie <strong>für</strong> Sozialpädagogik<br />

Bildungszentrum <strong>für</strong> pädagogische BerufeErzieher (m/w/d)<br />

Staatlich anerkannte Erzieherin<br />

Tag der offenen Tür in RottenbuchHeilerziehungspfleger, Staatlich anerkannter<br />

-helfer<br />

Erzieher(m/w/d)<br />

Sozial- bzw. Verkürzte Kinderpfleger Ausbildung seit 2021 (m/w/d)<br />

mit Unterhaltungsprogramm und vielfältigen Informationsmöglichkeiten zur Ausbildung<br />

Samstag, 7. <strong>Mai</strong> <strong>2022</strong> von 13:00 – 18:00 Uhr<br />

Sonntag, 8. <strong>Mai</strong> <strong>2022</strong> von 13:00 – 18:00 Uhr<br />

Theatervorstellung der Fachakademie an bei<strong>den</strong> Tagen um 17:00 Uhr<br />

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!<br />

Jetzt<br />

bewerben –<br />

Wir freuen uns<br />

auf Sie!<br />

Voraussetzung: mittlere Reife<br />

Bewerbung an: bewerbung-rottenbuch@regens-wagner.de<br />

Regens Wagner Rottenbuch<br />

Klosterhof 7-9, 82401 Rottenbuch<br />

Weitere Stellen www.regens-wagner-rottenbuch.de<br />

und Infos in unserem<br />

Karriereportal unter<br />

www.regens-wagner-rottenbuch.de<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 61


Einfach naheliegend<br />

IHR SEAT & CUPRA<br />

Servicepartner<br />

Jetzt haben Sie auch <strong>für</strong> SEAT und CUPRA Ihren Servicepartner direkt vor Ort.<br />

Selbstverständlich halten wir Sie <strong>für</strong> Ihren Nachhauseweg kostenfrei mobil.<br />

Trotz Markenvielfalt ein Ansprechpartner.<br />

Ihr Autohaus Heuberger.<br />

Autohaus Heuberger GmbH<br />

Hiebelerstraße 65<br />

87629 Füssen<br />

MAI/<br />

Autohaus Heuberger GmbH<br />

Schongauer Straße 14<br />

86975 Bernbeuren


Veranstaltungskalender<br />

1. <strong>Mai</strong> bis 30. <strong>Juni</strong> <strong>2022</strong><br />

Stand 12.04.<strong>2022</strong> – kurzfristige Absagen, Änderungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind möglich!<br />

SO 01.05.<br />

Tag der Arbeit<br />

MAIBAUM-AUFSTELLEN<br />

Termine fin<strong>den</strong> Sie in der aktuellen<br />

Tagespresse. Weitere Infos siehe S. 14.<br />

SCHONGAU<br />

10.00 Uhr<br />

Frühjahrsmarkt in der Altstadt.<br />

Ab 13 Uhr verkaufsoffener Sonntag<br />

10.00 bis 16.00 Uhr<br />

Fotoausstellung des Fotoclubs<br />

Schongau e.V. im Ballenhaus.<br />

Eintritt frei<br />

SCHWABSOIEN<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Hammerschmiedemuseum<br />

geöffnet<br />

BERNBEUREN<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Auerbergmuseum geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Sonntag<br />

LECHBRUCK<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Flößermuseum geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Sonntag<br />

REICHLING<br />

10.00 bis 12.00 Uhr<br />

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung<br />

unter 08194 / 1573<br />

MO 02.05.<br />

JUNI <strong>2022</strong><br />

PEITING<br />

15.00 bis 16.00 Uhr<br />

Vorlesestunde in der Gemeindeund<br />

Pfarrbücherei. Für Kinder von<br />

3 – 6 Jahren. Eintritt frei, Anmeldung<br />

unter 08861 / 59613<br />

DI 03.05.<br />

HOHENPEISSENBERG<br />

9.30 bis 11.00 Uhr<br />

Seniorentreff in gemütlicher<br />

Runde im HOP im Schächen.<br />

Je<strong>den</strong> Dienstag<br />

LECHBRUCK<br />

9.00 bis 16.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Rathaus.<br />

Je<strong>den</strong> Dienstag<br />

PREM<br />

18.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung durch das<br />

Premer Moor. Anmeldung unter<br />

08862 / 7256, je<strong>den</strong> Dienstag<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

13.00 bis 16.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien<br />

– Wetzsteinrücken – Tiefsee –<br />

Naturfreundehaus“. Treffpunkt an<br />

der Tourist-Info. Infos und Anmeldung<br />

unter 08845 / 7030620<br />

DENKLINGEN<br />

8.00 bis 10.00 Uhr<br />

Gemeindebücherei geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Dienstag<br />

SCHONGAU<br />

MI 04.05.<br />

11.00 bis 17.00 Uhr<br />

Kleiderkammer in der Blumenstraße<br />

2 geöffnet. Anmeldung unter<br />

0151 / 50837171, je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

PEITING<br />

14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Museum im Klösterle geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

HOHENPEISSENBERG<br />

16.00 bis 19.00 Uhr<br />

Jugendtreff im Pumpenhaisl.<br />

Je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

ALTENSTADT<br />

15.30 Uhr<br />

Café (nicht nur) <strong>für</strong> Trauernde im<br />

Bürgerzentrum<br />

SCHWABBRUCK<br />

17.30 bis 18.30 Uhr<br />

Dorfbücherei geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

ROTTENBUCH<br />

10.00 Uhr<br />

Führung entlang des Pfaffenwinkler<br />

Milchwegs. Treffpunkt an der<br />

Schönegger Käse-Alm. Kosten:<br />

5 € / 2,50 €, keine Anmeldung<br />

nötig, je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Offene Werkstatt bei Holzschnitzer<br />

Guido Hosp. Infos und Anmeldung<br />

unter 08845 / 8784, je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

20.30 bis 21.00 Uhr<br />

Weisenblasen am Soier See.<br />

Je<strong>den</strong> Mittwoch<br />

KINSAU<br />

14.45 bis 17.30 Uhr<br />

Bücherstube im Turnraum der<br />

Schule geöffnet<br />

15.00 bis 16.00 Uhr<br />

Vorlesestunde <strong>für</strong> Kinder im<br />

Turnraum der Schule<br />

DO 05.05.<br />

SCHONGAU<br />

19.00 bis 20.30 Uhr<br />

Vortrag „Die Römer am Lech“ im<br />

Ballenhaus. Infos und Anmeldung<br />

bei der VHS unter 08861 / 214-191<br />

HERZOGSÄGMÜHLE<br />

19.30 Uhr<br />

Kabarett „<strong>Das</strong> Leben ist kurz,<br />

kauf die roten Schuh“ im<br />

Rainer-Endisch-Saal. Eintritt:<br />

14 € / 7 €, Einlass: 19 Uhr, VVK unter<br />

08861 / 219-228<br />

LECHBRUCK<br />

17.30 bis 19.00 Uhr<br />

Flößermuseum geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Donnerstag<br />

STEINGADEN<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kameramuseum in der Füssener<br />

Straße 5 geöffnet<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Klostermuseum im Pfarrhof<br />

geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 13.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien<br />

– Ammerschlucht – Eckberg<br />

– Wildsteig“. Treffpunkt an<br />

der Tourist-Info. Weitere Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

DENKLINGEN<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Gemeindebücherei geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Donnerstag<br />

KINSAU<br />

16.00 bis 17.10 Uhr<br />

Führung „Wie wird eine Brille<br />

gemacht?“ in der Brillenmanufaktur<br />

Funk. Eintritt frei, weitere Infos<br />

siehe Anzeige Seite 33<br />

FORST<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Petterson und<br />

Findus – kleiner Quälgeist, große<br />

Freundschaft“ in der Grundschule.<br />

Für Kinder ab 6 Jahren<br />

FR 06.05.<br />

SCHONGAU<br />

7.30 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Marienplatz.<br />

Je<strong>den</strong> Freitag<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Tag der offenen Tür bei rb media.<br />

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 15<br />

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS<br />

Di, 24. <strong>Mai</strong> 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule<br />

Fr, 27. <strong>Mai</strong> 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus<br />

Mo, 30. <strong>Mai</strong> 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus<br />

Fr, 10. <strong>Juni</strong> 16.00 bis 20.00 Uhr Peiting, Schloßberghalle<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 63


15.00 bis 18.00 Uhr<br />

Weibsdeifi-Markt in der Passage.<br />

Weitere Infos unter www.weibsdeifimarkt.de,<br />

je<strong>den</strong> Freitag<br />

16.00 bis 17.30 Uhr<br />

Führung durch die malerische<br />

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-181,<br />

Kosten: 4 €<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe<br />

im Gemeindehaus der<br />

Evangelischen Kirche<br />

PEITING<br />

8.30 bis 12.00 Uhr<br />

Bauernmarkt mit Spargelverkauf<br />

und frische Kiachla am Hauptplatz<br />

LECHBRUCK<br />

10.30 Uhr<br />

Führung „Folgen Sie <strong>den</strong> Spuren<br />

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung bei der Tourist-<br />

Info unter 08862 / 987830<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm. Reservierung ab<br />

10 Personen unter 08867 / 489 nötig<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

18.00 bis 21.00 Uhr<br />

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl<br />

im Landhotel zum Metzgerwirt<br />

WEILHEIM<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „The Fear of 13“ von Heiko<br />

Dietz nach dem Bestseller von<br />

Nick Yarris im Stadttheater. Weitere<br />

Infos siehe Anzeige links<br />

SA 07.05.<br />

SCHONGAU<br />

10.00 bis 16.00 Uhr<br />

Weibsdeifi-Markt in der Passage.<br />

Infos unter www.weibsdeifi-markt.de<br />

WEIN HANDEL PFALZ<br />

PEITING<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Führung an der Villa Rustica<br />

21.00 Uhr<br />

Bandcontest „hAMMERsound Festival“<br />

mit Our Silent Voice, Untamed<br />

und Uppercut im Jugendzentrum<br />

Go-In. Eintritt: 5 €, Einlass 20 Uhr<br />

HERZOGSÄGMÜHLE<br />

7.00 bis 14.00 Uhr<br />

Frühlingsflohmarkt am Dorfplatz<br />

WEIN HANDEL PFALZ<br />

Lust auf Pfälzer Wein?<br />

www.weinhandelpfalz.de<br />

Bernbeurener Str. 7 • Schongau<br />

Rückseite dm-Drogeriemarkt<br />

Tel. 08861 - 35 35 (Inh.: Uwe Wieland)<br />

Lust auf Pfälzer Wein?<br />

SCHWABSOIEN<br />

9.00 bis 14.00 Uhr<br />

Floh- und Kreativmarkt am<br />

Dorfplatz<br />

BERNBEUREN<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Auerbergmuseum geöffnet.<br />

Je<strong>den</strong> Samstag<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- und Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm.<br />

Reservierung ab 10 Personen unter<br />

08867 / 489<br />

Für Sie geöffnet:<br />

Mi 15-19 Uhr & Do 14-18 Uhr<br />

www.weinhandelpfalz.de<br />

Bernbeurener Str. 7 • Schongau<br />

Rückseite dm-Drogeriemarkt<br />

Tel. 08861 - 35 35 (Inh.: Uwe Wieland)<br />

64 | <strong>altlandkreis</strong><br />

WEIN HANDEL PFALZ<br />

Lust auf Pfälzer Wein?<br />

Für Sie geöffnet:<br />

Mi 15-19 Uhr & Do 14-18 Uhr<br />

13.00 Uhr<br />

Pflanzenflohmarkt am Fohlenhof<br />

13.00 bis 18.00 Uhr<br />

Tag der offenen Tür mit Unterhaltungsprogramm<br />

und Infos zu<br />

Ausbildungen bei Regens Wagner.<br />

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 61<br />

REICHLING<br />

14.00 Uhr<br />

Pflanzentauschaktion am Pfarrheim<br />

WEILHEIM<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „The Fear of 13“ von Heiko<br />

Dietz nach dem Bestseller von<br />

Nick Yarris im Stadttheater. Weitere<br />

Infos siehe Anzeige links<br />

SO 08.05.<br />

Muttertag<br />

HERZOGSÄGMÜHLE<br />

9.00 bis 12.00 Uhr<br />

Tauschtag der Sammlerfreunde<br />

Peiting und Umgebung e.V. in der<br />

Deckerhalle<br />

7.00 bis 14.00 Uhr<br />

Frühlingsflohmarkt am Dorfplatz<br />

SCHWABNIEDERHOFEN<br />

15.00 Uhr<br />

Konzert „Kernig, kraftvoll, lei<strong>den</strong>schaftlich<br />

und auch noch<br />

echt lustig“ mit dem Orchester<br />

Kurzweil im Kulze. Weitere Infos<br />

unter www.kulze.info<br />

BERNBEUREN<br />

9.30 bis 11.30 Uhr<br />

Märchenfrühstück „von steifen<br />

Müttern und schwierigen Töchtern“<br />

im Waldseminarhaus Gut<br />

Kinsegg. Kosten: 24 €, Anmeldung<br />

unter 08342 / 914458<br />

ROTTENBUCH<br />

13.00 bis 18.00 Uhr<br />

Tag der offenen Tür mit Unterhaltungsprogramm<br />

und Infos zu<br />

Ausbildungen bei Regens Wagner.<br />

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 61<br />

MAI/<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

20.00 bis 21.00 Uhr<br />

Sonntagskonzert der Blaskapelle<br />

Bad Bayersoien am Musikpavillon.<br />

Eintritt frei


DI 10.05.<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

13.00 bis 16.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Westried –<br />

Staffelsee – Murnauer Moos –<br />

Westried“ Treffpunkt an der<br />

Tourist-Info. Weitere Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

KINSAU<br />

9.00 Uhr<br />

Frühstück <strong>für</strong> Senioren im<br />

Rathaus-Café<br />

MI 11.05.<br />

PEITING<br />

14.30 Uhr<br />

Treffen der Selbsthilfegruppe<br />

„Schlaganfallbetroffene im <strong>Pfaffenwinkel</strong>“<br />

im Alpenhotel<br />

SCHWABBRUCK<br />

17.30 bis 18.30 Uhr<br />

Dorfbücherei geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

20.30 bis 21.00 Uhr<br />

Weisenblasen am Soier See<br />

KINSAU<br />

14.45 bis 17.30 Uhr<br />

Bücherstube im Turnraum der<br />

Schule geöffnet<br />

15.00 bis 16.00 Uhr<br />

Vorlesestunde <strong>für</strong> Kinder im<br />

Turnraum der Schule<br />

DO 12.05.<br />

PEITING<br />

JUNI <strong>2022</strong><br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Öffentlichkeitsbüro „Peitinger Marienheim“<br />

an der Baustelle in der<br />

Bühlachstraße geöffnet. Weitere<br />

Infos unter www.awo-obb-psyche.<br />

de und auf Seite 4 / 5<br />

STEINGADEN<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kameramuseum in der Füssener<br />

Straße 5 geöffnet<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Klostermuseum im Pfarrhof<br />

geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 12.30 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien<br />

Achrunde“. Treffpunkt an<br />

der Tourist-Info. Weitere Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

FR 13.05.<br />

SCHONGAU<br />

15.00 bis 17.00 Uhr<br />

Wanderung zu <strong>den</strong> Bäumen der<br />

Schongauer Stadtmauer. Treffpunkt<br />

am Münzgebäude. Anmeldung bei<br />

der VHS unter 08861 / 214-191<br />

16.00 bis 17.30 Uhr<br />

Führung durch die malerische<br />

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-181,<br />

Kosten: 4 €<br />

PEITING<br />

15.30 bis 17.00 Uhr<br />

Töpferkurs im ehem. Klösterlein-<br />

Werkraum. Für Kinder von 11 – 16<br />

Jahren. Kosten: 25 €, Anmeldung<br />

bei der VHS unter 08861 / 59962<br />

SCHWABBRUCK<br />

20.00 Uhr<br />

Kabarett „Für mich soll's rote<br />

Rosen hageln“ mit Franziska<br />

Wanninger im Kuhstall. VVK: 18 €,<br />

AK: 22 €, Tickets und weitere Infos<br />

unter www.schaeferwirt.de<br />

LECHBRUCK<br />

10.30 Uhr<br />

Führung „Folgen Sie <strong>den</strong> Spuren<br />

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung bei der Tourist-<br />

Info unter 08862 / 987830<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

18.00 bis 21.00 Uhr<br />

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl<br />

im Landhotel zum Metzgerwirt<br />

SA 14.05.<br />

SCHONGAU<br />

SCHWABSOIEN<br />

7.00 bis 14.00 Uhr<br />

Flohmarkt mit Imbiss am Festplatz<br />

10.00 bis 14.00 Uhr<br />

Weibsdeifi-Markt in der Passage<br />

SACHSENRIED<br />

PEITING<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Führung an der Villa Rustica<br />

BIRKLAND<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im<br />

Feuerwehrhaus<br />

ALTENSTADT<br />

14.30 Uhr<br />

Pflanzenflohmarkt im Lagerhaus<br />

beim Kindergarten<br />

20.00 Uhr<br />

Weinfest am Feuerwehrhaus<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- und Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm<br />

OBERAMMERGAU<br />

14.30 Uhr<br />

Premiere Passionsspiele im Passionstheater.<br />

Weitere Infos siehe S. 19<br />

SO 15.05.<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Hammerschmiedemuseum<br />

geöffnet<br />

10.30 Uhr<br />

Dorffest am Feuerwehrhaus<br />

LECHBRUCK<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Internationaler Museumstag mit<br />

Musik, Führungen, Kinderspielen,<br />

Kaffee und Kuchen im Flößermuseum.<br />

Eintritt frei<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

20.00 bis 21.00 Uhr<br />

Sonntagskonzert der Blaskapelle<br />

Bad Bayersoien am Musikpavillon.<br />

Eintritt frei<br />

DI 17.05.<br />

ALTENSTADT<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ in der<br />

Bücherei<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

13.00 bis 15.30 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Graswang –<br />

Schlosspark Linderhof“. Treffpunkt<br />

an der Tourist-Info. Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

MI 18.05.<br />

PEITING<br />

15.00 Uhr<br />

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im<br />

Pfarrsaal<br />

SCHWABBRUCK<br />

17.30 bis 18.30 Uhr<br />

Dorfbücherei geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Museum im Bierlinghaus geöffnet.<br />

Eintritt: 2,50 €<br />

20.30 bis 21.00 Uhr<br />

Weisenblasen am Soier See<br />

DO 19.05.<br />

STEINGADEN<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kameramuseum in der Füssener<br />

Straße 5 geöffnet<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Klostermuseum im Pfarrhof<br />

geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 13.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Kirnberg –<br />

Brombergalm – Kirnberg“. Treffpunkt<br />

an der Tourist-Info. Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

FR 20.05.<br />

SCHONGAU<br />

16.00 bis 17.30 Uhr<br />

Führung durch die malerische<br />

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-181,<br />

Kosten: 4 €<br />

HOHENPEISSENBERG<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im<br />

Haus der Vereine<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 65


mai<br />

bock<br />

heller<br />

bock.<br />

aus<br />

schwangau.<br />

6,8 % vol.<br />

jetzt im<br />

Brauhaus<br />

oder zum<br />

mitnehmen!<br />

gipsmühlweg 5 l 87645 schwangau<br />

Tel. 08362/92 64 68 - 0<br />

www.schlossbrauhaus.de<br />

LECHBRUCK<br />

10.30 Uhr<br />

Führung „Folgen Sie <strong>den</strong> Spuren<br />

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung bei der Tourist-<br />

Info unter 08862 / 987830<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

18.00 bis 21.00 Uhr<br />

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl<br />

im Landhotel zum Metzgerwirt<br />

REICHLING<br />

18.00 bis 19.30 Uhr<br />

Sommerbasar <strong>für</strong> Kindersachen<br />

im Pfarrheim. Weitere Infos unter<br />

www.basarlino.de/1745<br />

SA 21.05.<br />

SCHONGAU<br />

10.00 bis 14.00 Uhr<br />

Weibsdeifi-Markt in der Passage<br />

17.00 Uhr<br />

Stadtmauertour „Wir umrun<strong>den</strong><br />

einmal <strong>den</strong> Lechumlaufberg“<br />

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung<br />

unter 08861 / 214-181. Kosten: 8 €<br />

20.00 Uhr<br />

Festlicher Sommer in der Wies:<br />

Konzert „Gold und Fische“ im<br />

Ballenhaus. Weitere Infos siehe<br />

Seite 60 / 61<br />

PEITING<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Führung an der Villa Rustica<br />

SCHWABNIEDERHOFEN<br />

20.00 Uhr<br />

Vortrag „Blockchain-Technologie<br />

und Kryptowährungen (Bitcoin)“<br />

mit Raphael Lautenbacher im<br />

Kulze. Eintritt frei<br />

66 | <strong>altlandkreis</strong><br />

BURGGEN<br />

10.30 Uhr<br />

Pflanzenbörse am Roatherhaus<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- und Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm<br />

SO 22.05.<br />

SCHWABNIEDERHOFEN<br />

14.00 Uhr<br />

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im<br />

Kulze<br />

BERNBEUREN<br />

15.00 bis 16.30 Uhr<br />

Golf-Schnupperkurs auf dem<br />

Golfplatz Stenz. Weitere Infos und<br />

Anmeldung unter 08860 / 582<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

20.00 bis 21.00 Uhr<br />

Sonntagskonzert der Blaskapelle<br />

Bad Bayersoien am Musikpavillon.<br />

Eintritt frei<br />

DI 24.05.<br />

ALTENSTADT<br />

16.00 bis 20.00 Uhr<br />

Blutspen<strong>den</strong> in der Grundschule<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 13.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Altenau –<br />

Ammerschleifen – Unterammergau“.<br />

Treffpunkt an der Tourist-<br />

Info. Weitere Infos und Anmeldung<br />

unter 08845 / 7030620<br />

MI 25.05.<br />

PEITING<br />

8.30 Uhr<br />

Oldtimer-Rundfahrt VW Porsche<br />

914. Treffpunkt am Hotel Restaurant<br />

Dragoner. Siehe Seite 34 / 35<br />

19.30 bis 21.00 Uhr<br />

Lesung <strong>für</strong> Erwachsene „Scherzgedichte“<br />

mit Hans Schütz im<br />

Pfarrsaal. Eintritt: 6 €, weitere Infos<br />

und Anmeldung unter 08861 / 59613<br />

- Einlagen nach Maß<br />

- Schuhreparatur<br />

- Schuhverkauf<br />

- Flip-Flops und Hausschuhe nach Maß<br />

Schuhe<br />

Vorher<br />

Nachher<br />

Werkstä(e <strong>für</strong> Fußgesundheit<br />

Benjamin Schwarz<br />

Brandsta( 18<br />

82435 Bad Bayersoien<br />

HOHENPEISSENBERG<br />

14.00 Uhr<br />

Spielenachmittag – <strong>für</strong> alle, die<br />

Spaß an Gesellschaftsspielen<br />

haben im HOP im Schächen<br />

20.00 Uhr<br />

Kabarett „Leonhardsberger &<br />

Schmid Show“ mit Stefan Leonhardsberger<br />

und Martin Schmid<br />

im Kuhstall. VVK: 18 €, AK: 22 €,<br />

Tickets und weitere Infos unter<br />

www.schaeferwirt.de<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

08845/9146<br />

www.orthopaedieschwarz.de<br />

14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Museum im Bierlinghaus geöffnet.<br />

Eintritt: 2,50 €<br />

20.30 bis 21.00 Uhr<br />

Weisenblasen am Soier See<br />

DO 26.05.<br />

Christi Himmlfahrt<br />

PEITING<br />

8.30 Uhr<br />

Oldtimer-Rundfahrt VW Porsche<br />

914. Treffpunkt am Hotel Restaurant<br />

Dragoner. Siehe Seite 34 / 35<br />

11.00 bis 22.00 Uhr<br />

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen<br />

der Theaterer des Trachtenvereins<br />

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim<br />

Angerbaur am Gumpenweg 1.<br />

Eintritt frei, siehe Seite 40 / 41<br />

15.30 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich<br />

Bayerisches Amtsgericht: <strong>Das</strong><br />

Bienenhaus“ beim Angerbaur am<br />

Gumpenweg 1. Eintritt frei<br />

17.00 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich Bayerisches<br />

Amtsgericht: <strong>Das</strong> Damenkränzchen“<br />

beim Angerbaur am<br />

Gumpenweg 1. Eintritt frei<br />

ALTENSTADT<br />

11.00 bis 23.30 Uhr<br />

Mittelaltermarkt am Festplatz<br />

STEINGADEN<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kameramuseum in der Füssener<br />

Straße 5 geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 14.00 Uhr<br />

Naturparktour „Ammerschlucht –<br />

Scheibum“. Treffpunkt an der<br />

Tourist-Info. Infos und Anmeldung<br />

unter 08845 / 7030620<br />

MAI/<br />

DIESSEN<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

20. Töpfermarkt mit rund 160 Keramikern<br />

in <strong>den</strong> Seeanlagen. Weitere<br />

Infos siehe Seite 30 / 31, bis 29.5.


FR 27.05.<br />

SCHONGAU<br />

16.00 bis 17.30 Uhr<br />

Führung durch die malerische<br />

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-181,<br />

Kosten: 4 €<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Repair-Café „Reparieren, Austauschen,<br />

Kaffeetrinken“ im<br />

AWO-Stüberl. Weitere Infos unter<br />

0176 / 38347608<br />

16.00 bis 20.00 Uhr<br />

Blutspen<strong>den</strong> im BRK-Haus<br />

19.00 bis 20.00 Uhr<br />

Märchen und Musik „Märchen an<br />

besonderen Plätzen“ im Turmsaal.<br />

Anmeldung bei der VHS unter<br />

08861 / 214-191, Eintritt: 7 €<br />

PEITING<br />

15.30 bis 16.30 Uhr<br />

Töpferkurs im ehem. Klösterlein-<br />

Werkraum. Für Kinder von 11 – 16<br />

Jahren. Kosten: 25 €, Anmeldung<br />

bei der VHS unter 08861 / 59962<br />

oder vhs@peiting.de<br />

17.00 bis 23.00 Uhr<br />

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen<br />

der Theaterer des Trachtenvereins<br />

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim Angerbaur<br />

am Gumpenweg 1. Eintritt<br />

frei, weitere Infos siehe Seite 40 / 41<br />

19.00 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich Bayerisches<br />

Amtsgericht: <strong>Das</strong> Bienenhaus“<br />

beim Angerbaur. Eintritt frei<br />

20.30 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich Bayerisches<br />

Amtsgericht: <strong>Das</strong> Damenkränzchen“<br />

beim Angerbaur am<br />

Gumpenweg 1. Eintritt frei<br />

ALTENSTADT<br />

11.00 bis 23.30 Uhr<br />

Mittelaltermarkt am Festplatz<br />

SCHWABBRUCK<br />

20.00 Uhr<br />

Konzert „post rock meets classical<br />

music“ mit We Stood Like Kings<br />

im Kuhstall. Tickets und weitere<br />

Infos unter www.schaeferwirt.de<br />

LECHBRUCK<br />

10.30 Uhr<br />

Führung „Folgen Sie <strong>den</strong> Spuren<br />

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung bei der Tourist-<br />

Info unter 08862 / 987830<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm. Reservierung ab<br />

10 Personen unter 08867 / 489 nötig<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

18.00 bis 21.00 Uhr<br />

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl<br />

im Landhotel zum Metzgerwirt<br />

SA 28.05.<br />

SCHONGAU<br />

10.00 bis 14.00 Uhr<br />

Weibsdeifi-Markt in der Passage<br />

10.00 bis 12.30 Uhr<br />

Wanderung „Gemütlicher Spaziergang<br />

am Lech“. Treffpunkt am<br />

Bootshaus. Anmeldung bei der<br />

VHS unter 08861 / 214-191<br />

PEITING<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Führung an der Villa Rustica<br />

14.00 Uhr<br />

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen<br />

der Theaterer des Trachtenvereins<br />

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim Angerbaur<br />

am Gumpenweg 1. Eintritt<br />

frei, weitere Infos siehe Seite 40 / 41<br />

19.00 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich<br />

Bayerisches Amtsgericht: <strong>Das</strong><br />

Bienenhaus“ beim Angerbaur am<br />

Gumpenweg 1. Eintritt frei<br />

20.30 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich Bayerisches<br />

Amtsgericht: <strong>Das</strong> Damenkränzchen“<br />

beim Angerbaur am<br />

Gumpenweg 1. Eintritt frei<br />

ALTENSTADT<br />

11.00 bis 23.30 Uhr<br />

Mittelaltermarkt am Festplatz<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- und Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm<br />

KINSAU<br />

8.00 bis 14.00 Uhr<br />

Flohmarkt auf dem Parkplatz bei<br />

Funk Optik. Infos siehe Anzeige S. 33<br />

PEISSENBERG<br />

20.00 bis 22.00 Uhr<br />

Konzert mit dem Gitarrenduo<br />

„Estilo“ in der Tiefstollenhalle.<br />

Einlass: 19.15 Uhr, Tickets: ab 14 €,<br />

weitere Infos siehe Anzeige Seite 30<br />

SO 29.05.<br />

PEITING<br />

11.00 bis 20.00 Uhr<br />

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen<br />

der Theaterer des Trachtenvereins<br />

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim Angerbaur<br />

am Gumpenweg 1. Eintritt<br />

frei, weitere Infos siehe Seite 40 / 41<br />

15.30 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich Bayerisches<br />

Amtsgericht: <strong>Das</strong> Bienenhaus“<br />

beim Angerbaur. Eintritt frei<br />

17.00 Uhr<br />

Freilufttheater „Königlich Bayerisches<br />

Amtsgericht: <strong>Das</strong> Damenkränzchen“<br />

beim Angerbaur am<br />

Gumpenweg 1. Eintritt frei<br />

ALTENSTADT<br />

11.00 bis 18.00 Uhr<br />

Mittelaltermarkt am Festplatz<br />

SCHWABSOIEN<br />

9.30 Uhr<br />

Pfarrfest im Pfarrgarten<br />

SCHWABBRUCK<br />

20.00 Uhr<br />

Konzert „irgendwie zu ungefähr“<br />

mit Mathias Kellner im Kuhstall.<br />

Tickets unter www.schaeferwirt.de<br />

LECHBRUCK<br />

19.00 Uhr<br />

Konzert „legendäre Lieder der<br />

Schwabinger Gisela“ mit Titus<br />

Wal<strong>den</strong>fels im Flößermuseum.<br />

Tickets bei der Tourist-Info unter<br />

08862 / 987830<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

20.00 bis 21.00 Uhr<br />

Sonntagskonzert der Blaskapelle<br />

Bad Bayersoien am Musikpavillon.<br />

Eintritt frei<br />

WEILHEIM<br />

18.00 Uhr<br />

Theater „Der Kontrabass“ von<br />

Patrick Süskind im Stadttheater.<br />

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 64<br />

MO 30.05.<br />

SCHONGAU<br />

16.00 bis 20.00 Uhr<br />

Blutspen<strong>den</strong> im BRK-Haus<br />

www.boeglmueller.com<br />

JUNI <strong>2022</strong><br />

Auf der Gsteig GmbH · Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 08862-98 77-50 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de<br />

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“<br />

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz<br />

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator<br />

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün<br />

• 18 Golf-Carts<br />

Golf-Indoor-Anlage<br />

Golfen mit besten Aussichten...<br />

mai / juni <strong>2022</strong> | 67


in Schongau und im <strong>Pfaffenwinkel</strong><br />

an der Romantischen Straße<br />

• Stadt-Führungen: <strong>Juni</strong> – Oktober am Freitag um 16.00 Uhr<br />

• Themen-Führungen:<br />

- Literarischer Spaziergang mit Oliver Pötzsch<br />

- Die Henkerstochter und der Fluch der Pest<br />

- Schongauer Biergeschichten<br />

- neu: Skandal, Skandal um Schongau<br />

- Entdeckertour durch Schongau<br />

• Kirchenführungen im <strong>Pfaffenwinkel</strong><br />

• Kinderführungen<br />

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de<br />

alle <strong>Ausgabe</strong>n online unter<br />

www.<strong>altlandkreis</strong>.de<br />

68 | <strong>altlandkreis</strong><br />

DI 31.05.<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

13.00 bis 15.30 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Echelsbacher<br />

Brücke – Milchweg Rottenbuch<br />

– Schönegger Käse-Alm“.<br />

Treffpunkt an der Tourist-Info.<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

WEILHEIM<br />

19.30 Uhr<br />

Vortrag „Immobilien/ landwirtschaftlichen<br />

Betrieb jetzt<br />

übertragen oder doch später<br />

vererben?“ mit Caroline Kistler<br />

im Dachs-Bräustüberl. Eintritt frei,<br />

siehe Anzeige links unten<br />

MI 01.06.<br />

ALTENSTADT<br />

15.30 Uhr<br />

Café (nicht nur) <strong>für</strong> Trauernde im<br />

Bürgerzentrum<br />

SCHWABBRUCK<br />

17.30 bis 18.30 Uhr<br />

Dorfbücherei geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Museum im Bierlinghaus geöffnet.<br />

Eintritt: 2,50 €<br />

17.00 bis 20.00 Uhr<br />

Kochkurs „Gesund essen, mediterran<br />

genießen“ in der Kochschule.<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

20.30 bis 21.00 Uhr<br />

Weisenblasen am Soier See<br />

DO 02.06.<br />

SCHONGAU<br />

19.00 bis 20.30 Uhr<br />

Vortrag „Alles nur Spielerei? –<br />

Darstellungen des Mittelalters.“<br />

im Ballenhaus. Anmeldung bei der<br />

VHS unter 08861 / 214-191<br />

STEINGADEN<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kameramuseum in der Füssener<br />

Straße 5 geöffnet<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Klostermuseum im Pfarrhof<br />

geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 12.30 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Oberammergau<br />

– Döttenbichl – Ammerquellen<br />

– Ettal“. Treffpunkt an<br />

der Tourist-Info. Weitere Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

KINSAU<br />

17.00 bis 18.10 Uhr<br />

Führung „Wie wird eine Brille<br />

gemacht?“ in der Brillenmanufaktur<br />

Funk. Eintritt frei, weitere Infos<br />

siehe Anzeige Seite 33<br />

FORST<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ in der<br />

Grundschule<br />

FR 03.06.<br />

SCHONGAU<br />

16.00 bis 17.30 Uhr<br />

Führung durch die malerische<br />

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-181<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe<br />

im Gemeindehaus der<br />

Evangelischen Kirche<br />

PEITING<br />

8.30 bis 12.00 Uhr<br />

Bauernmarkt mit Spargelverkauf<br />

und frische Kiachla am Hauptplatz<br />

HOHENPEISSENBERG<br />

17.00 Uhr<br />

Schmankerlfest auf dem Hohen<br />

Peißenberg<br />

LECHBRUCK<br />

10.30 Uhr<br />

Führung „Folgen Sie <strong>den</strong> Spuren<br />

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung bei der Tourist-<br />

Info unter 08862 / 987830<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm<br />

SA 04.06.<br />

SCHONGAU<br />

10.00 bis 16.00 Uhr<br />

Weibsdeifi-Markt in der Passage<br />

10.30 bis 15.30 Uhr<br />

Literarischer Spaziergang mit<br />

Oliver Pötzsch auf <strong>den</strong> Spuren der<br />

Henkerstochter. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-<br />

181, Kosten: 49 €, weitere Infos siehe<br />

Seite 23<br />

PEITING<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Führung an der Villa Rustica<br />

LECHBRUCK<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

3. Kunstmarkt am Bootshafen.<br />

Eintritt frei<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- und Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm.<br />

Reservierung ab 10 Personen unter<br />

08867 / 489<br />

PEISSENBERG<br />

20.00 Uhr<br />

Konzert „Eine Reise nach Cuba“<br />

MAI/<br />

mit Cubaboarische Tradicional in<br />

der Tiefstollenhalle. Einlass: 19.15<br />

Uhr, Tickets: ab 29 €, weitere Infos<br />

siehe Anzeige Seite 30


SO 05.06.<br />

Pfingstsonntag<br />

HOHENPEISSENBERG<br />

14.00 Uhr<br />

Weinfest auf dem Hohen Peißenberg<br />

ROTTENBUCH<br />

20.00 Uhr<br />

Standkonzert der Musikkapelle<br />

Rottenbuch im unteren Klosterhof<br />

REICHLING<br />

10.00 bis 12.00 Uhr<br />

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung<br />

unter 08194 / 1573<br />

MO 06.06.<br />

SCHWABSOIEN<br />

Pfingstmontag<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

JUNI <strong>2022</strong><br />

29. Deutscher Mühlentag mit<br />

Rahmenprogramm <strong>für</strong> die ganze<br />

Familie im Ortszentrum. Eintritt:<br />

2 €, weitere Infos siehe Seite 22<br />

11.00 bis 18.00 Uhr<br />

Hammerschmiedemuseum<br />

geöffnet<br />

LECHBRUCK<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

3. Kunstmarkt am Bootshafen.<br />

Eintritt frei<br />

SCHWABSOIEN<br />

DI 07.06.<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Hammerschmiedemuseum<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

geöffnet<br />

13.00 bis 16.00 Uhr<br />

LECHBRUCK<br />

Geführte Wanderung „Wildsteig-<br />

Moore“. Treffpunkt an der Tourist-<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

Info. Weitere Infos und Anmeldung<br />

3. Kunstmarkt am Bootshafen<br />

unter 08845 / 7030620<br />

STEINGADEN<br />

MI 08.06.<br />

11.00 Uhr<br />

UNESCO-Welterbetag mit Gottesdienst,<br />

Kirchenführungen und<br />

PEITING<br />

Musik in der Wieskirche<br />

14.30 Uhr<br />

Treffen der Selbsthilfegruppe<br />

12.00 bis 13.00 Uhr<br />

„Schlaganfallbetroffene im <strong>Pfaffenwinkel</strong>“<br />

im Alpenhotel<br />

Festlicher Sommer in der Wies:<br />

Konzert „Alte Musik in jungen<br />

Hän<strong>den</strong>“ in der Wieskirche. Eintritt<br />

SCHWABBRUCK<br />

frei, weitere Infos siehe Seite 60 / 61<br />

17.30 bis 18.30 Uhr<br />

Dorfbücherei geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Museum im Bierlinghaus geöffnet.<br />

Eintritt: 2,50 €<br />

17.00 bis 20.00 Uhr<br />

Kochkurs „Gesund essen – mediterran<br />

genießen“ in der Kochschule.<br />

Kosten: 25 €, weitere Infos<br />

und Anmeldung bei der Tourist-Info<br />

unter 08845 / 7030620<br />

20.30 bis 21.00 Uhr<br />

Weisenblasen am Soier See<br />

DO 09.06.<br />

STEINGADEN<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kameramuseum in der Füssener<br />

Straße 5 geöffnet<br />

16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Klostermuseum im Pfarrhof<br />

geöffnet<br />

BAD BAYERSOIEN<br />

10.00 bis 13.00 Uhr<br />

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien<br />

– Fin<strong>den</strong>auer Wald – Waldschlucht<br />

– Bad Kohlgrub“. Treffpunkt<br />

an der Tourist-Info. Infos und<br />

Anmeldung unter 08845 / 7030620<br />

SCHONGAU<br />

FR 10.06.<br />

16.00 bis 17.30 Uhr<br />

Führung durch die malerische<br />

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung unter 08861 / 214-181,<br />

Kosten: 4 €<br />

PEITING<br />

16.00 bis 20.00 Uhr<br />

Blutspen<strong>den</strong> in der Schloßberghalle<br />

LECHBRUCK<br />

10.30 Uhr<br />

Führung „Folgen Sie <strong>den</strong> Spuren<br />

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Anmeldung bei der Tourist-<br />

Info unter 08862 / 987830<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm<br />

SA 11.06.<br />

SCHONGAU<br />

10.0