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altlandkreis - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel - Ausgabe Mai/Juni 2022

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Ausgabe 71 | Mai / Juni 2022

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Eine Produktion von

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Titelbild: Gemeinde Steingaden

Welfenmünster Steingaden

Meisterliche Unikate

Otto Edelmanns Schützenscheiben

Auf der Roten Couch

Notfallseelsorger Dirk Wollenweber


Vom Leben mit dem Tod

Fallende Inzidenzen, wärmere

Temperaturen und zahlreiche

Präsenzveranstaltungen

ohne

coronabedingte Einschränkungen:

Was nach gut zwei Jahren

Pandemie wie „zu schön um

wahr zu sein“ klingt, ist lität geworden. Zum Beispiel

in Peiting, wo Theaterer und

Schützen sich verantwortlich

zeichnen für bevorstehende

Feierlichkeiten für Alt und

Jung aus Nah und Fern. Ob zum

Freiluftfestival mit Bühnenauftritten,

Trachtenmarkt und

Weißwurstburger oder Gauschießen

Reasamt

Vereinsjubiläum auch Dirk Wollenweber Zeit

findet? Im großen Interview auf der Roten Couch,

nachzulesen ab Seite 9, spricht der Pfarrer, Feuerwehrmann

und oberste Notfallseelsorger der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche Bayerns über

seine verantwortungsvolle Aufgabe als „Helfer der

ersten Stunde“, wie der plötzliche Tod eines Liebsten

zu verkraften ist und was er selbst macht, um trotz

ständiger Konfrontation mit dem Tod und damit verbundenem

Leid ein glückliches und erfülltes Leben

führen zu können.

Eine Hilfe bei der Suche nach vermissten Personen

soll in Zukunft eine Hightech-Drohne mit Wärmebildkamera

sein. Gekauft und in Betrieb genommen

wurde sie von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Peißenberg,

die damit Rettungsdienste im kompletten

Landkreis und darüber hinaus bei Einsätzen unterstützen

wird. Mit Vermisstensuche haben ab und

an auch die Verantwortlichen des Marienheims in

Peiting zu tun. Die in der Region einzigartige Einrichtung

für Menschen mit schwerer psychischer Erkrankung

bekommt Anfragen aus ganz Deutschland.

In dieser Mai / Juni-Ausgabe wird aufgeklärt, warum

Ängste und Sorgen in der Bevölkerung aufgrund des

Neubaus am Bühlach verständlich, aber unnötig

sind. In jedem Falle frei von Furcht: Die bis zu drei

Meter (!) großen Strauße von Familie Wiedemann.

Wir haben deren Farm in Memming bei Hofstetten

besucht und sind aufgrund zahlreicher Besonderheiten,

die diese exotischen, aus der Wüste stammenden

Riesenvögel mit sich bringen, aus dem Staunen

kaum herausgekommen.

Beeindruckend entspannend und energiespendend

war dagegen das Palmieren in der Praxis von Carola

Schmid. Die Schongauerin ist spezialisiert auf

Sehtraining, kann das komplexe System „Auge“ mit

gezielter Gymnastik wieder ins Gleichgewicht rücken

– allen voran bei Menschen, die aus beruflichen

Gründen acht bis zehn Stunden täglich an Bürostuhl

und Bildschirm gefesselt sind. Etwas abwechslungsreicher

ist das Arbeitsleben im Handwerk sowie in

technischen Industrieberufen. Die neue Berufsschule

am Narbonner Ring in Weilheim öffnet für die breite

Öffentlichkeit ihre Pforten, was vor allem für Schulabgänger

von Morgen wichtig ist: An diesem 25.

Juni findet an gleicher Stelle auch die Weilheimer

Ausbildungsmesse, bislang bekannter als Jobmesse,

statt. Unter anderem mit Gewinnspiel, von denen

Sie, liebe Leserinnen und Leser, in dieser Ausgabe

gleich mehrere finden werden. Wir wär’s mit Musical-Karten

für ZEPPELIN im Festspielhaus Füssen?

Oder einem Halbtagesausflug nach Oberammergau

zur Premiere der Passionsspiele? Viel Erfolg wünscht

an dieser Stelle,

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Bundesweite Anfragen:

Die Sozialtherapeutische

Einrichtung der AWO

Seite 6

Dicke Eier und feinstes

Fleisch: Die Straußenfarm

von Familie Wiedemann

Seite 9

Auf der Roten Couch:

Notfallseelsorger

Dirk Wollenweber

Seite 14

Eigentlich ein Liebesbeweis:

Am 1. Mai werden wieder

Traditionsbäume aufgestellt

Seite 19

Passionsspiele feiern

Premiere — Tickets

zu gewinnen

Seite 20

Sicherheitsprüfung in

Gotteshäusern: Expertenteam

gibt grünes Licht

Seite 26

In der neuen Berufsschule

Weilheim: Ausbildungsmesse

und Tag der offenen Tür

Seite 28

ZEPPELIN im Festspielhaus

Füssen: Zum Erfolgs-Musical

von Ralph Siegel

Seite 32

Vermisstensuche via

Hightech-Drohne — Johanniter

investieren in die Zukunft

Seite 37

Beim Gauschießen:

Konzentrationssport trifft

auf Geselligkeit

Seite 40

Aus dem Königlich Bayerischen

Amtsgericht: Freilufttheater

zum 111-Jährigen

Seite 48

Sport für die Augen:

Gezieltes Sehtraining

schärft Blick und Sinne

Seite 50

Direktvermarktung aus der

„Kiste“ — über den

Dorfladen der Zukunft?

Seite 60

Festlicher Sommer in

der Wies: „Wird dem

Publikum sehr nahe gehen“

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mai / juni 2022 | 3


Die Sozialtherapeutische Einrichtung der AWO

Anfragen aus ganz

Deutschland

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Peiting | Bei der Unterbringung

von Menschen

mit schwerer psychischer

Erkrankung wird unterschieden

zwischen zivil-

und strafrechtlichem

Hintergrund. Die Sozialtherapeutische

Einrichtung

der AWO in Peiting,

bekannter als Marienheim,

nimmt ausschließlich

Klienten aus dem

zivilrechtlichen Bereich

auf. Heißt: Keine Straftäter,

keine Vergewaltiger,

keine Mörder! „Wir reden

hier von hilf- und willenlosen

Menschen, die aus unterschiedlichsten

Gründen so schwer

erkrankt sind, dass sie aus eigener

Kraft nicht mehr in der Lage sind,

selbstbestimmt zu leben“, sagt

Einrichtungsleiter Jörg Reiprich.

Schizophrenie, Persönlichkeitsstörung

oder Suchterkrankung

sind drei gängige Diagnosen bei

den derzeit 63 Personen im Alter

von 25 bis 81 Jahren, die im

Altbau an der Bahnhofstraße in

Peiting untergebracht sind. Mögliche

Ursachen solch schwerer

Erkrankungen können sowohl

im biologischen, psychischen als

auch sozialen Bereich liegen. „Es

gibt Menschen, die genetisch die

Veranlagung haben, eine psychische

Erkrankung zu entwickeln“,

erklärt Jörg Reiprich. Andere seien

dagegen weniger stressresilient,

zerbrechen am Druck innerhalb

der modernen Hochleistungsgesellschaft

oder verkraften einen

Schicksalsschlag nicht. Wieder

Zeigen den Plan des Neubaus: Einrichtungsleiter

Jörg Reiprich und Cornelia Emili, Vorsitzende des

AWO Bezirksverbands Oberbayern.

andere haben einfach nur Pech

mit ihrer Familie, ihrem engeren

Umfeld, geraten früh auf schiefe

Bahnen und verfallen in der Folge

Alkohol oder härteren Drogen.

Insofern brauchen die derzeit 55

Mitarbeiter des Marienheims,

darunter Heilerziehungspfleger,

Sozialpädagogen, Heilpädagogen,

Altenpfleger, Gesundheits- und

Krankenpfleger, Erzieher, Heilerziehungspflegehelfer

und dafür

geeignete Quereinsteiger besonders

viel Fingerspitzengefühl im

Rahmen ihrer täglichen Arbeit.

Und die Fähigkeit, sich nicht zu

verstellen. „Authentizität und Akzeptanz

ist in unserem Haus wichtig

– bei uns wird jeder Mensch,

ob Klient oder Mitarbeiter, so

angenommen, wie er ist“, betont

Jörg Reiprich. Und dennoch ist der

Umgang zwischen Mitarbeitern

und Klienten im Detail betrachtet

total unterschiedlich. „Manche

leben lieber zurückgezogener,

wieder andere mögen es

geselliger, wollen Spiele

spielen, sich handwerklich

betätigen und in Bewegung

sein“, sagt an dieser

Stelle Stephan Walter, der

als Quereinsteiger und

Student der Sozialpädagogik

Menschen im Marienheim

betreut, sich aber

auch um Öffentlichkeitsarbeit

kümmert und immer

wieder von einem „richtig

guten Miteinander unter

Kollegen und Klienten“

spricht.

Neubau am

Peitinger Bühlach

Ein Schwerpunktthema im Rahmen

der Öffentlichkeitsarbeit derzeit:

Der Marienheim-Neubau, der

seit November 2021 am Bühlach in

Peiting in vollem Gange ist. Und

bei planmäßiger Umsetzung im

Sommer 2023 abgeschlossen sein

soll. Aus drei großen Wohngruppen

am alten Standort werden

sechs kleinere am neuen. Jeder

Klient bekommt ein barrierefreies

Einzelzimmer mit direkt zugänglicher,

bodenebener Nasszelle in

gesetzlich vorgeschriebener Mindestgröße.

Das Gebäude in L-Form

über drei Etagen beinhaltet einen

Innenhof für Freigang, einen kleineren

Park zum Spazieren und

Verweilen im Außenbereich sowie

Cafeteria und Besucherparkplätze.

Es wird kein (!) Zaun um das über

10 000 Quadratmeter große Areal

errichtet, „weil wir kein Gefängnis

4 | altlandkreis


Großbaustelle in Hanglage: Der Marienheim-Neubau

am Bühlach, östlicher Ortsrand von Peiting.

sind und unter keinen Umständen

unsere Leute, die nach fachlicher

Einschätzung dazu in der Lage

sind, selbstbestimmt rauszugehen,

einsperren werden“, so Jörg

Reiprich. „Unsere Klienten gefährden

sich allenfalls selbst, indem

sie einem Impuls nachgehen und

unabgesprochen in den Ausgang

gehen, also entweichen, sich dann

irgendwann nicht mehr zurechtfinden

oder beispielsweise einen

Rückfall mit Alkohol haben.“ Leben

in der Gemeinschaft, Sportund

Fitnessräume, Therapieräume

sowie Werkstätten zum Nähen,

Häkeln und Fertigen von Ofenanzündern,

vor allem aber das gut

geschulte Fachpersonal, Fachgespräche

und auf die Klienten ideal

abgestimmte Medikamente helfen

den Betroffenen letztlich, Schritt

für Schritt zurückzufinden in einen

eigenständigeren Alltag. „Eigenständiger“

heißt in diesem Falle,

„dass wir es hier mit chronisch

Erkrankten zu tun haben, wovon

die wenigsten wieder vollständig

gesund werden“. Aber nahezu

alle in der Lage sind, sich soweit

zu stabilisieren, um aus einer geschlossenen

Einrichtung in eine

offene entlassen zu werden. „Was

uns in den meisten Fällen nach

Voraussichtlich bis Sommer 2023 werden die Menschen mit schwerer

psychischer Erkrankung im Altbau an der Bahnhofstraße betreut.

spätestens eineinhalb Jahren auch

gelingt.“

Informationsbüro für

die Öffentlichkeit

Herzogsägmühle wäre in manchen

Fällen eine geeignete Anlaufstelle

sogenannter offener Anschluss-

Einrichtungen, ebenso der St.

Georgshof in Rettenbach am Auerberg.

Allein deshalb, aber auch

für die Sicherung der Arbeitsplätze

des Marienheim-Personals, das

nahezu ausnahmslos aus Peiting

und näherer Umgebung kommt,

sei der Standorterhalt dieser Einrichtung

in der Marktgemeinde

sehr viel Wert. Hinzu kommt,

„dass die Peitinger Bürger von

unseren Klienten wissen, ebenso

die Verkäufer im Supermarkt, die

im Dönerladen, die an der Tankstelle

– diese Akzeptanz draußen

in der Öffentlichkeit ist genau das,

was unsere Klienten auf ihrem

steinigen Weg zurück zur Normalität

auch brauchen.“ Dennoch

haben Reiprich, Walter und deren

Kollegen Verständnis für Ängste

und Sorgen der Peitinger Bürger,

allen voran von direkten Anliegern,

„die natürlich ganz genau

wissen wollen“, mit welchen neuen

Nachbarn sie es zu tun haben.

„Deshalb werden wir in Zukunft

viel informativer und transparenter

mit unserer speziellen Einrichtung

umgehen, um auch die

letzten Zweifel und Gerüchte in

der Bevölkerung auszuräumen.“

Ein erster wichtiger Schritt dahingehend:

Ein Öffentlichkeitsbüro

direkt an der Baustelle an

der Bühlachstraße, an dem sich

interessierte Bürger aus Nah und

Fern umfassend über die weit

und breit einzigartige Einrichtung

informieren können – vergleichbare

sozialtherapeutische Anlaufstellen

finden sich erst wieder in

Geretsried, Unterschleißheim und

Isny wieder. Insofern kein Wunder,

„dass wir jährlich mehr als 300

Anfragen aus ganz Deutschland

bekommen“. Aufgenommen werden

im Peitinger Marienheim jedoch

ausschließlich Menschen aus

Bayern, überwiegend aus Oberbayern,

und von denen wiederum

auch nur diejenigen, „für deren

Krankheitsbild wir eine optimale

Hilfe anbieten können“. Stand

jetzt sind in Sachen „Infos für die

Öffentlichkeit“ drei feste Termine

vorgesehen, die in allen lokalen

Medien sowie auf der hauseigenen

Internetseite der AWO (www.

awo-obb-psyche.de) rechtzeitig

bekanntgegeben werden – und

keine Voranmeldung voraussetzen.

Der erste steht bereits fest

und findet statt am Donnerstag,

12. Mai, von 16 bis 18 Uhr. js

mai / juni 2022 | 5


Auf der Straußenfarm von Familie Wiedemann

Dicke Eier und feinstes Fleisch

Memming | Auf dem landwirtschaftlichen

Anwesen von Barbara

und Klaus Wiedemann ist nicht

Hofhund Buddy der Boss, sondern

Django – ein drei Meter hoher, 170

Kilogramm schwerer und zwölf

Jahre alter Straußenhahn, der bis

zu 70 Stundenkilometer schnell

laufen kann und aufgrund fünf

Zentimeter langer Krallen an seinen

Zehen mit äußerster Vorsicht

zu behandeln ist. Letztlich sorgt

dieser Prachtkerl dafür, dass seine

Hennen fleißig Eier legen. Und

die Nachzucht dieser in der Region

einzigartigen Exoten gesichert

ist. „Wir führen einen klassischen

Milchviehbetrieb und haben aufgrund

des niedrigen Milchpreises

vor vielen Jahren schon nach einem

zweiten Standbein gesucht.“

Urlaub auf dem Bauernhof kam für

die Memminger (Weiler bei Hofstetten)

damals nicht in Frage,

„weil unsere drei Kinder noch sehr

klein waren“. Insofern haben die

beiden nach Nutztieren gesucht,

die ähnlich zu halten sind wie

Milchkühe. Warum die Wahl am

Ende des Tages ausgerechnet auf

Strauße fiel, die ursprünglich heimisch

in Afrika, in der Wüste sind?

„Als unser damaliger Bürgermeister

mit diesem Vorschlag auf uns

zugekommen ist, haben wir ihm im

wahrsten Sinne erstmal den Vogel

gezeigt.“ Doch wie das Leben oft so

spielt, „hat uns dieser Vogel in der

Folge nicht mehr losgelassen, über

Zeitungsberichte und TV-Beiträge

regelrecht verfolgt“. Eines Tages

machten sich die beiden auf nach

Leipheim (Landkreis Günzberg),

wo eine der größten Straußenfarmen

Deutschlands steht, und

fingen endgültig Feuer. Es folgte

an gleichem Ort ein dreitägiges

6 | altlandkreis

Fachseminar mit Abschlussprüfung

für die Haltung und Zucht von

Straußen, abgenommen von der

Vogelklinik der Ludwig-Maximilians-Universität

in München. Und

im Jahre 2010 kauften sie, ebenfalls

in Leipheim, die ersten zehn Küken

für ihren eigenen, idyllisch gelegenen

Hof. Inzwischen sind zwölf

Jahre vergangen, die Anzahl der

Tiere hat sich versechsfacht und

die Nachfrage nach Straußenprodukten

(www.straussennest-wiedemann.de)

ist derart groß, „dass

wir immer wieder zahlreiche Kundenanfragen

ablehnen müssen“.

Eierschalen mit

Bohrmaschine knacken?

Apropos „groß“: Ein Straußenei

entspricht in etwa der Größe von

20 (!) klassischen Hühnereiern. Es

kann eingefroren und somit länger

haltbar gemacht werden. Und

ist dank seines geringen Cholesteringehalts

(20 Mal geringer als

bei Hühnereiern) besonders gut

verträglich. „Viele Menschen mit

einer Hühnereierunverträglichkeit

können Straußeneier ohne Probleme

essen.“ Nur wie? Diese zwei

bis drei Millimeter dicke Schale ist

derart stabil, dass ein bis zu 80 Kilogramm

schwerer Mensch ohne

weiteres draufsteigen könnte. „Es

über die Kante einer Pfanne aufzuschlagen

ist unmöglich – wir

knacken die Schalen unserer Straußeneier

meistens mit Hilfe einer

Bohrmaschine“, sagt Klaus Wiedemann,

und fügt an: „Da bekommt

der Spruch, Essen müsse erst verdient

werden, eine angemessene

Bedeutung.“ Wobei es die rund 400

Stammkunden von Familie Wiedemann

wesentlich leichter haben als

die beiden Halter sowie ihre Geschäftspartner

selbst. Jeden Donnerstagnachmittag

ist der Hofladen

von Familie Wiedemann zwischen

14 und 19 Uhr für sie geöffnet –

und bietet alles, was das Herz von

Straußenliebhabern höherschlagen

lässt. Fleisch und Wurst aus

der sieben Kilometer entfernten

Metzgerei. Eiernudeln, hergestellt

im Nachbarlandkreis Aichach.

Sind extrem neugierig: Klaus Wiedemann auf dem Futtertisch seiner

Straußenfarm, hier mit den rund einjährigen Vögeln.

Eier, Eierlikör,

aus Straußenhaut

handgemachte

Geldbörsen und

Gürtel, Lampen

mit aus Eierschalen

gefertigten

Schirmen, diverse

Dekorationsgegenstände,

ja

sogar Staubwedel

und Fächer aus

Straußenfedern –

reich werden die

Wiedemanns mit ihrer

Straußenfarm allerdings

nicht, sehen sie eher als professionelles

Hobby. „Stressig

ist es für uns immer dann, wenn

die 30 bis 35 Küken pro Jahr aus

unserem Brutautomaten schlüpfen.“

Die müssen die ersten sechs

Wochen hinweg fünf Mal am Tag

mit einer speziellen Kornmischung

gefüttert, und auf einer täglich zu

reinigenden Gummimatte gehalten

werden, „da sie im Gegensatz

zu den älteren Vögeln Streu fressen

und daran erkranken oder gar sterben

würden“. Weitere Hochphasen

in Sachen hoher Arbeitsaufwand

sind die Zeiten vor Weihnachten

und Ostern, wo das Straußengeschäft

besonders boomt. „Ansonsten

aber hält sich die Arbeit

einigermaßen in Grenzen, weil

Strauße, sobald sie ein gewisses

Alter erreicht haben, tatsächlich

ähnlich zu halten sind wie Kühe.“

Angriffe können

tödlich enden

Derzeit halten die Wiedemanns 63

Strauße, aufgeteilt in drei Gruppen.

Einmal die inzwischen auch

schon rund 2,70 Meter großen,


aber noch jüngeren Tiere. „Das ist

auch die Gruppe, die wir ab einem

Alter von 15 Monaten schlachten.“

Und zwei Zuchtgruppen, bestehend

aus mehreren Hennen sowie

je einem Hahn, darunter auch

Django. Wiederum für alle gleich:

Der in drei Bereiche aufgeteilte

Laufstall mit Futtertischen, sowie

rund um die Uhr offenen Einund

Ausgangstüren, die Sommer

wie Winter uneingeschränkten

Freigang gewähren. Das

Tierschutzgesetz schreibt an

dieser Stelle 1 500 Quadratmeter

Auslauf pro Straußenhahn

vor, sowie 500

weitere Quadratmeter pro

Henne. Entsprechend riesig

sind die Weideflächen südlich

des Straußenstalles von

Familie Wiedemann, allesamt

mit einem Spezialzaun umbaut –

das Zaungerüst besteht aus Wasserrohrleitungen,

die Pfähle aus

Beton und das Dazwischen aus einem

sehr stabilen Maschendraht.“

Zaunhöhe: Rund drei Meter, insofern

ähnlich hoch wie die Tiere,

die im Übrigen pro Fuß nur zwei

Zehen besitzen, groß sind. Wenn,

insbesondere die Hähne, mit ihren

Flügeln schlagen und anfangen zu

fauchen, sollte man sich fernhalten

von den Tieren. „Bei uns ist Gott sei

Dank noch nie was Schlimmeres

passiert – wir versuchen mit den

Tieren immer so umzugehen, dass

sie gar keinen Grund haben, sich

aufzuregen.“ Nichtsdestotrotz ist,

insbesondere beim Betreten von

Stall oder Weide, stets allerhöchste

Vorsicht geboten. „Die wollen

schon zeigen, wer der Chef ist“,

betont Klaus Wiedemann, der das

Picken und Zuschnappen der Tiere

mit ihren Schnäbeln als harmlos

bezeichnet. „Gefahr geht von ihren

kräftigen Beinen aus, mit denen

sie im Falle von Gefahr, Bedrohung

oder gezieltem Angriff nach vorne

schlagen, und aufgrund ihrer bis

zu fünf Zentimeter langen Krallen

einen Menschen tödlich verletzen

können.“ Deshalb „klauben“ die

Wiedemanns die auf der Weide

abgelegten Straußeneier – bis zu

70 Stück pro Henne pro Jahr – auch

nicht von Hand auf, sondern mittels

zehn Meter langer Alustange,

„mit der wir von außen unter den

Zaun durchgreifen“.

Kieselsteine zur

besseren Verdauung

Reisebusgruppen aus ganz Bayern,

die den Hof von Familie Wiedemann

immer wieder mal aufsuchen,

bekommen Führungen –

und im Rahmen derer zahlreiche

weitere, hochinteressante Informationen

rund um Strauße an die

Hand. Zum Beispiel, dass sich die

Tiere auf dem Hof zwischen Thaining

und Hofstetten pudelwohl

fühlen, obwohl sie im Grunde vom

anderen Ende der Erde stammen.

„In Afrika hast du bei 35 Grad tagsüber

und bis zu minus zehn Grad

nachts an einem Tag die Temperaturunterschiede,

die sich bei uns

über vier Jahreszeiten verteilen“,

sagt Klaus Wiedemann. Heißt: Die

Tiere kommen mit dem hiesigen

Klima supergut zurecht. Und lieben

– kaum zu glauben – vor allem

Schnee und Regen. „Im Winter

Die Strauße von Memming können

Sommer wie Winter raus.

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schaufeln sie gezielt mit ihren

Flügeln Schnee auf ihren Rücken

und springen damit quickfidel

herum, bei Regen suhlen sie

sich gerne in Pfützen.“ Insofern

haben sie auch das ganze Jahr

über die Möglichkeit, im Stall,

oder eben draußen zu sein –

der Zugang ist rund um die Uhr

offen. Zu Fressen bekommen

die größeren sowie erwachsenen

Strauße Grassilage, Maissilage,

gehäckseltes Heu und

Streu, gequetschtes Getreide

wie Gerste und Weizen sowie

getrommelte, insofern runde

Kieselsteine mit einer Körnung

von acht (für Küken) oder 16 (für

die Erwachsenen) Millimetern.

„Strauße haben zwei Mägen, und

brauchen diese Steine als Hilfsmittel

zum Verdauen ihrer Nahrung.“

Durch Reibung und Mithilfe

der Magensäure lösen sich die

Kieselsteine im Körper der Strauße

nicht nur vollständig auf, sondern

decken obendrein deren Kalk- und

Calciumbedarf. Darüber hinaus

gibt’s immer wieder Mal Mineralfutter

und natürlich das frische,

auf der Straußenweide wachsende

Gras.

Fleisch von

höchster Qualität

Um ein gut einjähriges,

schlachtreifes Tier stressfrei von

der Weide zu holen, benutzen

Klaus und Barbara Wiedemann

abgetrennte Pulloverärmel, „die

wir dem jeweiligen Strauß

vorsichtig über Kopf und Hals

stülpen“. Der Vorteil dabei:

„Sobald Strauße nichts mehr

sehen, werden sie total ruhig.“

Was insbesondere Barbara

Wiedemann bei diesem Prozess

immer wieder aufs Neue

verwundert: „Wie gefühlskalt

diese Tiere sind. Denn wenn

wir eines aus der Gruppe herausholen,

juckt das die anderen

überhaupt nicht, obwohl sie direkt

daneben stehen.“ Für Laien

Die noch jüngeren Strauße müssen bei

Geschlechtsreife getrennt werden.

auch eine verblüffende Nachricht:

Strauße haben lediglich an ihren

Oberschenkeln Fleisch. „Wir reden

hier von insgesamt 35 bis 40 Kilogramm

Fleischanteil bei 90 bis 100

Kilogramm Lebendgewicht insgesamt.“

Dafür ist jedes Gramm von

bester Qualität: Ein Drittel Steak,

ein Drittel Filet, ein Drittel Braten

und Gulasch. „Das Fleisch muss

auch nicht reifen, kann unmittelbar

nach der Schlachtung zerlegt

und portioniert werden.“ Es ist

außerdem mager, frei von Sehnen,

insofern, ähnlich wie bei den

Eiern, sehr gut verträglich, außerdem

nicht flachsig und dennoch

Im Hofladen gibt's Straußeneier, nudeln, Fleisch, Staubwedel, Lampen-

Eierschirme

und vieles mehr.

saftig. Trotzdem entstehen beim

Putzen und Zuschneiden der

Ware Fleischabschnitte, „aus

denen wir Wurst wie Pfefferbeißer

oder Salami herstellen

lassen“. Und zwar mit Sonnenblumenöl

anstatt Schweinefett,

was auch die Straußenwurst

besonders delikat und gut verträglich

macht. Und auch die

Innereien landen nicht im Container

für Fleischabfälle, sondern

werden zu hochwertigem,

ebenfalls leicht verträglichem

Hundefutter verarbeitet. Letztlich

werden auf der Farm von

Familie Wiedemann 30 bis 35

Strauße pro Jahr geschlachtet.

Die aus den Zuchtgruppen dagegen

dürfen ein umso längeres und

erfüllteres Leben führen. „Wildlebend

erreichen die Tiere ein Alter

von rund 40 Jahren, bei Farmhaltung

werden sie in der Regel bis

zu 70 Jahre alt, legen davon über

rund 40 Jahre lang Eier.“

Interessant für

Funk und Fernsehen

Kein Wunder, dass die Zuchttiere,

die sozusagen mit Familie Wiedemann

gemeinsam Alt werden,

„uns ans Herz wachsen“. Und aufgrund

ihrer zahlreichen Besonderheiten

auch regelmäßig Funk

und Fernsehen sowie Verbände

auf den Plan rufen. TOGGO plus,

München TV, ein erfolgreicher

YouTuber sowie der Bayerische

Bauernverband haben bereits

auf der Straußenfarm von Familie

Wiedemann gedreht.

Darüber hinaus der Bayerische

Rundfunk für die Fernsehserie

„Grillen mit Ali und Adnan“ – in

diesem Falle „fischte“ der in der

Türkei geborene und in Frankfurt

aufgewachsene Schauspieler

Adnan Maral ein Straußenei

vom Feld der Wiedemanns. Was

ihn neben dieser Größe und

Stabilität des Zwei-Kilo-Eis besonders

beeindruckt hat am Tag

des Drehs: Boss Django. js

8 | altlandkreis


Auf der Roten Couch

Der Notfallseelsorger

Die Rote Couch am Feuerwehrhaus

in Herzogsägmühle.

Auf ihr sitzend:

Dirk Wollenweber aus Peiting,

oberster Notfallseelsorger

der Evangelisch-

Lutherischen Landeskirche

in Bayern.

Foto: Felix Baab

mai / juni 2022 | 9


Peiting | Im Falle eines plötzlichen

Todes zieht es Hinterbliebenen den

sprichwörtlichen Boden unter den

Füßen weg. Entscheidende Erste

Hilfe in solch allgegenwärtigen

Akutsituationen leisten Notfallseelsorger,

von denen es, allein

von Seiten der Katholischen und

Evangelischen Kirche, 1 500 bayernweit

gibt. Einer davon: Dirk

Wollenweber. Der aus Hamburg

stammende Peitinger ist seit

1. Januar 2022 sogar oberster Notfallseelsorger

der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche in Bayern.

Im großen Interview auf der Roten

Couch spricht der 52-jährige Pfarrer,

Feuerwehrmann, Familienvater

und Ausbilder für psychosoziale

Akuthilfe über die Vorgehensweise

im Ernstfall, wie er selbst traumatische

Erlebnisse verkraftet, dass

Einsatzkräfte vor allem präventiv

auf schlimme Erlebnisse vorbereitet

werden müssen und ob es ihm

gelingt, trotz ständiger Konfrontation

mit dem Tod ein glückliches

und erfülltes Leben zu führen.

Herr Wollenweber, warum haben

Sie sich damals, nach Abschluss

des technischen Gymnasiums in Ihrer

Geburtsstadt Hamburg, für ein

Theologiestudium entschieden?

Mir war klar: Entweder Funkgeräteelektroniker,

oder Theologiestudium.

Da es für die Technik am

Ende des Tages nicht gereicht hat,

ich gleichzeitig in meiner damaligen

Heimatgemeinde im Bereich

der Jugendarbeit sehr aktiv gewesen

bin und mich Theologie schon

in sehr jungen Jahren fasziniert

hat, wollte ich mir schließlich ein

eigenes Bild davon machen – die

Entstehungsgeschichte der Bibel,

die uralten Sprachen und vor allem

der rege Austausch mit Kommilitonen

hat mich regelrecht in

einen Bann gezogen.

Wirkt unverstellt glücklich und zufrieden: Seelsorger Dirk Wollenweber,

hier im Gespräch mit „altlandkreis“-Redakteur Johannes Schelle.

10 | altlandkreis

Mit der Absicht, auch Pfarrer zu

werden?

Einen Wink von oben, eine Gottesbegegnung,

gab es bei mir

nicht. Aber im Laufe des Studiums

in Hamburg, Marburg und Basel

wurde mir schnell klar, dass ich

den richtigen Weg eingeschlagen

habe und anschließend als Pfarrer

arbeiten möchte. Es gibt nur wenige

Berufe, in denen Menschen

von der Geburt bis zum Sterben

begleitet werden. Morgens ein

Trauergespräch, danach Religionsunterricht

in einer Schule,

am Nachmittag Leiter eines Gesprächskreises,

danach ein Taufgespräch

– sozusagen das ganze

Leben an einem Tag.

Muss man für den Beruf des Pfarrers

trotzdem ein Stück weit geboren

sein?

Es gibt glaube ich keine genetische

Veranlagung zu irgendeinem Beruf.

Eine tiefe Beziehung zu Gott

muss aber vorhanden sein. Wenn

ich die nicht hätte, würde mir vieles

von dem, was ich als Notfallseelsorger

für Privatpersonen oder

Einsatzkräfte mache, viel schwerer

fallen.

Sie sprechen es an: Seit 1. Januar

2022 sind Sie sogar Beauftragter

für Notfallseelsorge der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche in

ganz Bayern. Wie kam es zu diesem

beruflichen Aufstieg?

Seit 2013 habe ich bereits eine

halbe Stelle als Notfallseelsorger

unserer Kirche für ganz Südbayern

inne. Als dann im Amtsblatt unserer

Kirche diese Stelle für ganz

Bayern ausgeschrieben war, habe

ich mich beworben und wurde

genommen. Somit bin ich seit Beginn

dieses Jahres hauptamtlicher

Notfallseelsorger. Zu 50 Prozent

für Südbayern und zu 50 Prozent

für ganz Bayern.

Ihr Aufgabengebiet in dieser Funktion?

Ist ein sehr Vielschichtiges. In

erster Linie habe ich die Notfallseelsorge

der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche Bayerns

politisch und administrativ zu vertreten.

Einerseits nach außen in

beispielsweise politischen Gremien

sowie für den Landeszentralstellenrat

für Psychosoziale Notfallversorgung.

Andererseits bin

ich innerhalb der Landeskirche für

die Koordination und Ausbildung

im Bereich Notfallseelsorge federführend

verantwortlich, kümmere

mich aber auch um konzeptionelle

Arbeit und um den dafür

zur Verfügung stehenden Haushalt.

„Wie gehen Rettungskräfte mit schlimmen Erlebnissen um?“ Dirk Wollenweber

ist auch als ehrenamtlicher Feuerwehrmann aktiv.

Klingt nach vielen Terminen in ganz

Bayern, nach viel Autofahrerei?

Im Moment findet Vieles von meinem

Bürostuhl in Peiting aus statt –

Videokonferenzen, Telefonate, E-

Mail-Verkehr. Das wird sicherlich

auch im Falle einer überstanden

Corona-Pandemie so bleiben, weil

es schlichtweg nachhaltiger, kostengünstiger

und stressfreier ist

als regelmäßige Vor-Ort-Treffen,

zu denen Menschen aus ganz Bayern

oft mehrere Stunden anreisen

müssen. Nichtsdestotrotz ist meine

neue Position natürlich trotzdem

mit vielen Reisen durch ganz Bayern

verbunden, von wichtigen Präsenztreffen

geprägt – Treffen in der

digitalen Welt sind vor allem dann

effektiv, wenn sie Präsenztreffen in

einer guten Weise ergänzen.

Doch der Reihe nach: Was genau

ist eigentlich Notfallseelsorge – und

wie unterscheidet sie sich von „normaler“

Seelsorge?

Im Falle einer normalen Seelsorge

muss nicht immer ein Todesfall dahinterstecken,

können Menschen

mit allen möglichen Anliegen auf

beispielsweise einen Pfarrer zukommen,

ihn um seelischen und

moralischen Beistand bitten und

mit ihm über Probleme reden. In

der Notfallseelsorge dagegen werden

Menschen ausschließlich nach

einem für sie potentiellen traumatischen

Ereignis begleitet – und

zwar unmittelbar danach, meist

ein bis vier Stunden nach einem

jeweiligen Ereignis.

Heißt konkret?

Am Beispiel „Frau Maier“: Sie

wacht morgens auf und findet ihren

Mann leblos neben sich, ruft

die 112. Es kommen Rettungsdienst,

Notarzt, eventuell noch

Feuerwehr und im Falle einer unklaren

Todesursache sogar die Polizei

– es herrscht also ein massiver

Eingriff in die Privatsphäre, den

Frau Maier wahrscheinlich so noch

nicht erlebt hat. Sie erlebt, wie die

Einsatzkräfte um das Leben ihres

Mannes kämpfen. Erschrecken,

Hilflosigkeit, Trauer, Wut, Selbstvorwürfe

und vieles mehr können

in so einer Situation bei einem

Menschen hochkommen. Wenn

die Einsatzkräfte vor Ort den Eindruck

haben, dass Frau Maier nach

diesem Einsatz nicht alleingelassen

werden kann und Beistand

braucht, wird über die jeweils zuständige

Integrierte Leitstelle die

psychosoziale Notfallversorgung,

kurz PSNV, gerufen. Die wiederum

schickt dann einen dafür extra

ausgebildeten Notfallseelsorger,

der sich um Frau Maier kümmert.

In welcher Form?

In einer Akutsituation ganz wichtig:

Erstmal für Sicherheit sorgen.

Einfach da zu sein. Und: Viel reden


hilft in einer Notsituation in der

Regel nicht viel. Es geht darum,

wenige, dafür passende Worte zu

finden. Denn in einer Krise ist ein

Mensch sehr dünnhäutig. Manchmal

ist es so, dass diese Menschen

auf ihre Urreflexe zurückgreifen

und sich in einem Flucht- und

Kampfreflex befinden. Letztlich

wollen wir den Menschen helfen,

so schnell wie möglich in eine gute

Trauerarbeit zu kommen. Dafür

muss der betroffene Mensch das

Geschehene sowohl kognitiv als

auch haptisch erstmal begreifen.

Unter anderem, in dem man sich

vom Verstorbenen verabschiedet,

auch körperlich durch Berührung –

man soll spüren, dass sich ein toter

Mensch anders anfühlt.

Was passiert dann?

Die Akutbegleitung beschränkt

sich immer auf die ersten ein bis

vier Stunden nach einem schlimmen

Erlebnis. In dieser Zeit haben

wir Notfallseelsorger auch dafür

zu sorgen, dass die Menschen, die

wir begleiten, ihr eigenes Netzwerk

aktivieren. Wir fragen: „Frau

Maier, wen möchten Sie denn gerne

anrufen? Wer könnte sie weiter

begleiten, wenn ich wieder weg

bin?“ Im Zuge dessen müssen

wir auch überlegen, wie man die

von Frau Maier auserwählte Person

anruft – der wird in diesem

Moment ja auch eine schlimme

Nachricht mitgeteilt.

Und wer keine Freunde, Bekannten

oder Familie in der Nähe hat?

Wir haben natürlich Zugriff auf

ein sehr großes Netzwerk zu beispielsweise

Selbsthilfegruppen

und Experten. Wir nennen das

„Netzwerke der bleibenden Aufmerksamkeit“.

In der Ganzen

Begleitung darf man aber nicht

vergessen, dass es sich eben um

eine Akutsituation handelt. Insofern

müssen wir immer helfen

zu überlegen, was die nächsten

zwölf, die nächsten 24 Stunden

passiert, wofür eben das Finden

eines Menschen, der weiteren

Beistand leistet, unerlässlich ist.

Einen Menschen anzurufen, einen

Kaffee zu kochen, die nächsten

Schritte zu planen und aktiv in Angriff

zu nehmen, hilft Frau Meier

zu spüren: „Ich bin wieder handlungsfähig.

Ich kann Entscheidungen

treffen und sie in die Tat

umsetzen“. Das bedarf viel Fingerspitzengefühl

für Menschen, die

sich in einer Ausnahmesituation

befinden.

Und setzt sicherlich eine fundierte

Ausbildung voraus. Wie wird man

überhaupt Notfallseelsorger?

Es gibt eine bundesweit einheitliche

Ausbildung zur psychosozialen

Notfallversorgung, bestehend

aus mindestens 100 Unterrichtseinheiten

über je 45 Minuten. Zurzeit

unterrichten wir online und

in Präsenz. Zum Beispiel in dafür

geeigneten Seminarräumen, die

wir, bayernweit betrachtet, immer

in Orten anmieten, die für die

jeweiligen Interessenten gut erreichbar

sind. Ich persönlich habe

beispielsweise schon in Weilheim

und Penzberg angehende Notfallseelsorger

unterrichtet.

Welche Voraussetzungen gilt es für

diese Ausbildung mitzubringen?

Theoretisch kann diese Ausbildung

jeder Mensch bestreiten, der

das 23. Lebensjahr vollendet hat

und, in unserem Falle, der evangelischen

oder katholischen Konfession

zugehörig ist. Wer mit Gott

und Glaube nichts anfangen kann

und keiner oder einer anderen

Religion zugehörig ist, kann eine

vergleichbare Ausbildung bei den

Kriseninterventionsdiensten der

Hilfsorganisationen absolvieren

und dann später auch dort tätig

werden.

Wie hilfreich ist an dieser Stelle das

von Ihnen verfasste Buch „Aus- und

Fortbildung in der Notfallseelsorge;

Beschreibung von Lernzielen und

Kompetenzen“?

Dieses Buch ist natürlich kein

Spiegel-Bestseller, keines für fesselnde

Unterhaltung. Darin wird

beschrieben, welche Inhalte und

Kompetenzen ein angehender

Notfallseelsorger im Rahmen seiner

Ausbildung erreichen soll. Es

geht auch um didaktische Hilfen

für den Unterricht sowie eine Menge

Fallbeispiele, anhand derer die

Teilnehmer ihre Kompetenz in der

Begleitung von Menschen in Krisensituationen

für den zukünftigen

Einsatz erproben und erweitern

können. Insofern eine wichtige

Lektüre für Ausbilder und Absolventen.

Wobei Mindestalter, Religionszugehörigkeit

und Inhalte aus Ihrem

Lehrbuch sicherlich nicht

mai / juni 2022 | 11


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ausreichend sind für eine Aufgabe,

die eben auch extrem viel Fingerspitzengefühl

verlangt?

Ganz wichtig ist, dass man sich

physisch und psychisch stark, gesund

und fähig fühlt, Menschen

in Krisen begleiten zu können.

Insofern selbst mit beiden Beinen

fest im Leben steht und mit sich im

Reinen ist. Lebenserfahrung spielt

hierbei eine wesentliche Rolle.

Außerdem muss ich sprach- und

empathiefähig sein.

Sie haben bislang ausschließlich

über Notfallseelsorge für Privatpersonen

gesprochen. Wer aber

kümmert sich um Einsatzkräfte, die

sicherlich auch schwer zu kämpfen

haben mit der Verarbeitung schlimmer

Erlebnisse?

Letztlich unterscheiden wir ganz

stark zwischen der psychosozialen

Notfallversorgung von Betroffenen

wie Angehörige, Hinterbliebene,

Opfer und Zugehörige von plötzlich

Verstorbenen, kurz PSNV-B

genannt. Und zwischen der PSNV-

E – damit ist die psychosoziale

Notfallversorgung von Einsatzkräften

gemeint. Bei letzterem funktioniert

es in der Regel so, dass zur

Verarbeitung schlimmer Einsätze

Kameraden unter sich sind. Noch

entscheidender aber: Dass wir

Einsatzkräfte präventiv auf Einsätze

mit Potential für traumatische Ereignisse

vorbereiten. Früher sagte

man dazu Stressimpfung, die

enorm wichtig ist, um mit der richtigen

Einstellung, mental wie körperlich,

in einen jeweiligen Einsatz

hineinzugehen. 2006 wurde zu

diesem Themenfeld von der LMU

München eine Studie veröffentlicht,

nach deren Ergebnis drei bis

sechs Prozent aller Einsatzkräfte

nachhaltig von einem Einsatz belastet

sind. Seither wird versucht,

dieser Gefahr bereits im Rahmen

der jeweiligen Ausbildung von

Einsatz- und Rettungskräften präventiv

vorzubeugen. Wobei man

aber nicht vergessen darf, dass

das Verarbeiten von schlimmen

12 | altlandkreis

Erlebnissen natürlich auch immer

von Tagesform, Charakter und psychischer

Stabilität der einzelnen

Person abhängt.

Sie selbst sind nicht nur Notfallseelsorger,

sondern auch Gruppenführer

und Atemschutzgeräteträger der

Freiwilligen Feuerwehr in Peiting

sowie der Werkfeuerwehr Herzogsägmühle.

Wie gehen Sie selbst

mit schlimmen Erlebnissen um?

Auch ich habe natürlich eine Rückfallebene

und nehme Supervisionen

– professionelle Beratung zur

Reflexion des eigenen Handelns –

in Anspruch. Ich habe das Gebet

zu Gott. Und ein Ritual: Ich nehme

meine Notfallseelsorge-Einsatzkleidung

nie mit in die Wohnung.

Ich lege sie im Hauseingang ab.

Das macht deutlich, dass all das,

was ich erlebt habe, draußen

bleiben soll. Anschließend wasche

ich meine Hände nicht nur aus

hygienischen Gründen – erst dann

können mich meine Frau und

Kinder ansprechen. Aber natürlich

gibt es auch Einsätze, die mir

nachgehen.

Ihr schlimmstes Erlebnis?

Das „schlimmste Erlebnis“ gibt es

nicht. Aber es gibt Situationen,

die schwer zu ertragen sind. Das

ist oft nicht das Bild eines schwer

verunglückten Menschen an sich,

sondern eher das Schicksal der

Menschen, die zurückbleiben. In

solchen Situationen gehe ich dann

auch ganz bewusst in die Kirche,

um mir eine Auszeit zu gönnen,

um mit Gott zu sprechen und

ihm zu sagen, dass ich alles getan

habe, was ich tun konnte und

darauf vertraue, dass er bei den

Personen bleibt, die ich begleitet

habe.

Oberster Notfallseelsorger für

Bayern, nach wie vor auch Beauftragter

für Südbayern, aktiver

Notfallseelsorger draußen vor Ort,

Feuerwehrmann für zwei Wehren

und auch immer noch Pfarrer?

Hoffnungsvoller Blick: Dirk Wollenweber beim Interview im Pfarrhaus.

Der Titel „Pfarrer“ bleibt mir natürlich

erhalten. Und natürlich

werde ich hier in der Evangelisch-

Lutherischen Kirchengemeinde

in Peiting und Herzogsägmühle

weiterhin Gottesdienste feiern und

wenn Not am Mann ist auch als

Pfarrer einspringen, meine Frau

sowie Kollegen und Kolleginnen

im Dekanat unterstützen. Feste

Termine und Aufgaben als klassischer

Pfarrer habe ich aufgrund

meiner neuen Funktion jedoch

keine mehr.

Dennoch: Wie bekommen Sie all

diese Dinge unter einen Hut?

Das ist eine gute Frage. Die vergangenen

Wochen hat sich natürlich

alles verschärft, hinzu kommen

Dinge wie Corona, Hilfe in der

Ukraine-Krise und viele kleine und

große Projekte. Doch als Mensch,

der in der Krise arbeitet, entwickelt

man auch eine gewisse Gelassenheit.

Was geht, geht, was nicht,

halt nicht.

Eine Work-Life-Balance ist da ganz

wichtig. Die muss ich natürlich

jetzt, so kurz nach Antritt eines

neuen Aufgabengebietes, erstmal

neu austarieren.

Wie sieht ein klassischer Arbeitsalltag

von Ihnen aus?

Es ist wirklich jeder Tag total unterschiedlich,

was im Pfarramt

aber schon immer so war. Du hast

schon zwei, drei feste Termine am

Tag, dazwischen kann aber sehr

viel Unvorhergesehenes passieren.

Umso wichtiger, für sich selbst ein

gutes Zeitmanagement zu entwickeln

und dann ganz klar definieren,

wann es gut ist mit der Arbeit.

Wie schwer ist es im 21. Jahrhundert

generell für einen Pfarrer – eine

Zeit, in der sich immer mehr Menschen

von der Kirche abwenden?

Auch hier in der Gemeinde in Peiting

haben wir viele Kirchenaustritte.

Die letzte Studie dazu hat

ergeben, dass es überwiegend

Menschen im Alter zwischen 30

und 50 Jahren sind, die den Bezug

zur Kirche verloren haben. Da

ist die Notfallseelsorge wiederum

eine tolle Sache. Wir kommen,

wenn Menschen in Not sind. Wir

sind einfach da, ohne nach Religion,

Ethnie oder politischer Einstellung

zu fragen. Wir sind da, weil

diese Menschen Hilfe brauchen

und wir uns als Christen zur Hilfe

am Nächsten berufen fühlen. Für

manche ist das ein erster Kontakt

zur Kirche nach vielen Jahren.

Spannend ist, dass sich Menschen

in diesem Alter für Notfallseelsorge

interessieren. Wenn man nach

deren Motivation fragt, bekommt

man zur Antwort, dass es eine

Möglichkeit für sie sei, sein Christ-


sein praktisch auszuüben. Für

mich ist das somit eine spezielle

Art von Gottesdienst.

Viele sagen: „Glaube ja, aber ohne

Kirche.“ Geht das?

Eine Gemeinschaft ist total wichtig,

um sich abzugleichen. Wenn

ich so schaue, was in den Medien

los ist, dann habe ich zunehmend

den Eindruck, dass Menschen sehr

eloquent erklären können, wie

ihr Sexualleben funktioniert, aber

sehr sprachlos sind, was ihre Religiösität

angeht. In einer Kirche

wird über den Glauben geredet,

diskutiert, abgeglichen, und nur

so funktioniert unser christlicher

Glaube – Menschen setzen sich zusammen

und sprechen über ihren

Glauben, feiern gemeinsam Gottesdienst.

Unabhängig davon wird

innerhalb der Evangelisch-Lutherischen

Kirche gerade sehr viel in

Sachen Bedürfnisse der Menschen

analysiert und geschaut, wie wir

sie abholen können.

Wie froh sind Sie, dass Evangelische

Pfarrer und Pfarrerinnen Familie

gründen dürfen?

Ich finde es total toll, eine Familie

zu haben, mit einer Frau eine

Beziehung zu leben. In unserem

Falle sogar den Beruf teilen zu

können – meine Frau, Brigitte

Weggel, ist nach wie vor Pfarrerin

für die evangelische Kirche in

Peiting und Herzogsägmühle. Wir

mussten uns die ersten Jahre diese

eine 100 Prozent Stelle teilen –

eine Regelung unserer Kirche,

die erst später gesetzlich gekippt

wurde. Insofern ist das Verhältnis

zwischen mir und meiner Frau

allein aus diesem Grund ein ganz

besonders. Hinzu kommt, dass wir

zwei wunderbare Kinder im Alter

von 15 und 17 Jahren haben. Heute

betrachtet umso witziger, dass

ich mir damals als Student immer

gesagt habe: Heirate niemals eine

Frau, die auch Theologie studiert

und schon gar nicht eine aus Bayern.

Von wegen … Da hat wahrscheinlich

jemand etwas anderes

vorgehabt…

Gelingt es Ihnen als Mensch, der

mehr als die meisten anderen mit

Leid und Tod konfrontiert wird,

trotzdem glücklich zu sein?

Ich finde es schön, wenn jemand

Danke sagt, was mir auch immer

wieder passiert, wenn ich Menschen

in Krisen begleite. Es ist

generell erfüllend, Menschen zu

helfen, egal in welcher Form. Und

es ist ein riesen Privileg für mich,

Taufen und Trauungen machen zu

dürfen, aber eben auch ein Ritus

mit Menschen zu gestalten, die einen

Menschen beerdigen müssen.

Es ist ein Privileg für mich, wenn

Menschen zu einem kommen und

ihr Herz, ihre Seele öffnen, mich

um Hilfe, Beistand und Rat bitten

– all das sind Dinge, die mich

erfüllen, die mich stolz und somit

auch glücklich machen. Darüber

hinaus sind es diverse Kleinigkeiten

im Leben, die mir Kraft geben.

Ein gutes Glas Wein, gutes Essen,

Spiele spielen im Kreise der Familie

und Freunde, mal eine Stunde

lang zum Joggen, Fahrradfahren

oder Gitarre spielen. Mit allen diesen

Dingen kann ich trotz dieser

schlimmen Erlebnisse, die meinen

beruflichen Alltag begleiten, ein

sehr glücklicher und zufriedener

Mensch sein.

Um beim Thema „Helfen“ zu bleiben.

Wie gehen Sie mit dem Krieg

in der Ukraine um?

Ich war und bin dabei, Netzwerke

zu knüpfen, um die Menschen zu

unterstützen, die sowohl vor Ort

als auch zu uns Geflüchteten helfen.

Und bin gespannt, was da jetzt

noch alles auf uns zukommen wird.

Wir sind überwiegend eine Generation,

die keinen Krieg live vor Ort

erlebt hat. Unsere Gesellschaft wird

insofern nochmals anders als in

der Flüchtlingswelle 2015 mit dem

Thema Krieg und Flucht konfrontiert,

da das gerade direkt nebenan

passiert. Wir werden Menschen

erleben, die traumatisierende Erlebnisse

hatten. Die zwar hier in

Sicherheit sind aber deren Männer,

Freunde und Angehörige weiterhin

in der Ukraine ums Überleben

kämpfen. Ich glaube, es wird für

uns eine Herausforderung werden,

diesen Menschen zu helfen,

ohne selbst davon seelische Schäden

mitzunehmen. Konkret haben

wir unter anderem Flyer mit Tipps

entwickelt, wie Helfer am besten

mit Flüchtlingen reden können,

aber eben auch, was Helfer für

sich selbst tun können, um sich

nicht zu sehr damit zu belasten.

Es geht auch darum, Helfern bewusst

zu machen, dass das, was sie

leisten, großartig ist, sie zur rechten

Zeit aber auch einen Schlussstrich

ziehen müssen und etwas

für sich tun, ein gutes Steak in

die Pfanne hauen und das Leben

einfach genießen.

Und was wünschen Sie sich in Zeiten

von Kriegen, Corona und damit

verbundenen Wirtschaftskrisen für

die Menschen hier und in der großen

weiten Welt?

Ich glaube, dass ein friedliches

Miteinander funktioniert, wenn

man miteinander redet und den

anderen das sein lässt, was er ist.

Wenn das jeder tut, ohne jegliche

Egozentrik, würde das bedeuten,

dass wir eine Menschheit haben,

die rücksichtsvoll ist. Nicht nur

sich und die eigenen Bedürfnisse

betrachten, sondern auch die

der anderen Menschen. Meine

Freiheit hört da auf, wo sie den

Anderen beschränkt, hindert oder

gar zu etwas zwingt, was dieser

nicht will. Theologisch hat das

Luther so auf den Punkt gebracht:

„Wir sind Freie und Knechte zur

gleichen Zeit, wir sind frei in dem,

was wir tun, und wir sind Knechte

unseres nächsten.“ Vielleicht wird

uns diese Krisenzeit deutlich machen,

dass nicht nur das Ego eine

Rolle spielt, sondern es zum „Ich“

auch immer ein Gegenüber, ein

„Du“ gibt.

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mai / juni 2022 | 13


Am 1. Mai werden wieder Maibäume aufgestellt

Eigentlich ein Liebesbeweis

Altlandkreis | Von Hand oder mit

Kran, mit Rinde, geschält oder bemalt?

Nach zweijähriger Durststrecke

werden am Sonntag, 1. Mai, in

zahlreichen Gemeinden der Region

wieder Maibäume aufgestellt. Federführend

am Anpacken sind in

der Regel Burschenvereine, Landjugenden,

Trachtler oder lose Zusammenschlüsse.

Vorausgesetzt,

die existieren noch in ausreichend

starker Mitgliederzahl. Die Sorge,

dass dieser zum Teil uralte Brauch

während der kulturstilleren Coronazeit

an Beliebtheit verloren haben

könnte, hat Kreisheimatpfleger

Klaus Gast in jedem Falle nicht. „Ich

glaube eher, dass die Bürgerinnen

und Bürger regelrecht scharf drauf

sein werden.“ Ein Maibaum-Aufstellen

wie zu Zeiten vor der Pandemie?

Dieser Gedanke weckt in der

Tat große Lust, endlich mal wieder

rauszugehen und mit Alt und Jung

einen gleichermaßen aufregenden,

entspannten wie geselligen

Tag zu verbringen. Die Frage nach

dem Ursprung dieser Tradition ist

da erfahrungsgemäß Nebensache.

Dabei hat das Maibaum-Aufstellen,

wie es im bayerischen Oberland seit

vielen Jahrzehnten zelebriert wird,

mit dem ursprünglichen Brauchtum

wenig zu tun. „Im Grunde ist

das Pflanzen oder Aufstellen eines

Maibaums ein Liebesbeweis von

Männern an eine angebetete oder

geliebte Frau“, sagt Klaus Gast.

Also eher eine private „Gschicht“.

Erste Beweise hierfür reichen sogar

bis in die Antike zurück, 800 vor bis

600 Jahre nach Christus. Die älteste

überlieferte, schriftliche Quelle

eines aufgestellten Maibaums

in Deutschland dagegen ins Jahr

1224, Bronzezeit. Und zwar in Aachen,

Nordrhein-Westfalen, insofern

fernab vom Bayerischen Oberland.

Und auch der fixe Tag des

1. Mai war vor Jahrhunderten alles

andere als in Stein gemeißelt.

„Meistens wurden Maibäume um

Kirchweih, Mitte Oktober, oder

Johanni, Ende Juni, aufgestellt“,

sagt Klaus Gast. Und die ersten

klassischen Maibäume, wie sie bis

heute die Zentren oberbayerischer

Ortschaften schmücken? Die wurden

erstmals um 1520 aufgestellt.

Beweise dafür liefert zum Beispiel

die Münchner Residenz, in der ein

an einer Wand angebrachtes Fresko

Schloss Starnberg mit Maibaum

und Gesellschaft drumherum darstellt.

Die älteste Maibaum-Darstellung

für den Weilheimer Raum

wurde dagegen im beschaulichen

Deutenhausen entdeckt. Dort hängt

bis heute eine von einst drei Bauern

gestiftete Votivtafel in der Kirche

St. Johann. Darauf zu sehen:

Dorfplatz mit geschepstem (entrindetem)

Maibaum, allerdings ohne

seitlich angebrachte Zunfttaferl.

Symbol menschlicher

Fruchtbarkeit

Wie so ein oberbayerischer Maibaum

letztlich aufbereitet und

verziert wird, kann im Detail betrachtet

total unterschiedlich sein.

Helmut Schmidbauer, ehemaliger

Kreisheimatpfleger aus Schongau,

hat sich diesem Thema intensiver

gewidmet und so ziemlich alle „erlaubten“

Maibaum-Möglichkeiten

beschrieben. Angefangen bei der

Baumart, einer Fichte, die in sich

stabil, geradlinig und

bis zu 40 (!) Meter

hoch sein kann, in

seltenen Fällen sogar noch

höher. An der Spitze bleibt entweder

der grüne Wipfel in Form eines

kleinen Christbaums stehen, oder

es werden Wappen der jeweiligen

Stadt, des jeweiligen Ortes oder

das des Freistaats Bayern angebracht.

In der Regel ebenfalls oben

hängend: Ein mit bunten Bändern

verzierter Fichtenkranz. Ob der

vollständig entastete Stamm nun

seine Rinde behält, ganz oder nur

teilweise geschält (geschepst), oder

geschält und mit bayerischem Weiß

und Blau bemalt wird? Auch dahingehend

haben die Initiatoren und

Mitwirkenden jede Menge Gestaltungsfreiheiten,

können beispielsweise

auch Verzierungen in die

Rinde schneiden oder den Stamm

mit einer Girlande schmücken. Das

i-Tüpfelchen in Sachen Maibaum-

Gestaltung ist sicherlich die Anbringung

von bis zu 18 Schildern,

die am Stamm von Holzsprossen

oder doppelseitigen Eisensprossen

gehalten werden. Auf diesen

einstigen Zunfttaferln heutzutage

überwiegend abgebildet: Örtliches

Gewerbe, Figuren, Szenen aus dem

Gemeindeleben, Vereinswappen,

sowie ein Spruch, der den Maibaum

aufstellenden Verein verantwortlich

zeichnet. Und nicht zu

vergessen: Die Figuren „Hansl“ und

„Gretl“ als Symbol für menschliche

Fruchtbarkeit. Mit letzterem kommt

die Symbolkraft des oberbayerischen

Maibaums also doch der

ursprünglichen Maibaum-Tradition

nahe. Doch aufgepasst: Je größer

der Verzierungsaufwand,

desto früher

muss der Baum gefällt, gelagert

und bewacht werden. Denn auch

das Maibaumstehlen hat sich zu einer

im Oberland beliebten Tradition

entwickelt.

Auf ein unfallfreies

Aufstellen

Am Tag des 1. Mai selbst wird der

hoffentlich streng und erfolgreich

bewachte Baum aus einer Halle

geholt, auf ein Langholzfuhrwerk

gehoben und von einem vier- oder

gar sechsspännigen Pferdegespann

zum Maibaumplatz, meist

im Dorfzentrum, gefahren. Dieser

Zug wird häufig von Trachtlern und

Blaskappelle begleitet. Es folgt die

Baumsegnung durch den örtlichen

Pfarrer – und das, worauf sich alle

Anwesenden am meisten freuen:

Das Aufstellen des Baumes. Vor

allem das klassische Aufrichten

durch Muskelkraft erfordert viel

Geschick und Zusammenhalt. „Da

braucht es einen erfahrenen Mann,

zum Beispiel einen Zimmerer, der

das Kommando gibt“, sagt Klaus

Gast, der wie Helmut Schmidbauer

inständig hofft, dass diese nicht

ungefährliche Sache unfallfrei über

die Bühne geht. Manche Gemeinden

gehen da von vorne herein

auf Nummer sicher, stellen ihren

Maibaum lieber mit Hilfe eines

Autokrans auf. Gefeiert wird im

Anschluss so oder so bei Blasmusik

und Tanz, was bei entsprechender

Witterung und hoffentlich niedrigen

Inzidenzen auch in zahlreichen

Orten der Region der Fall sein

sollte – erstmals seit drei Jahren. js

> > > ZUM THEMA

Wer das Maibaum-Aufstellen in

seinem oder benachbarten Ort

nicht verpassen möchte, sollte

auf im Ort aufgehängte Plakate,

Veranstaltungshinweise in

Tages- und Wochenzeitungen

sowie auf Social Media und

Mitteilungsblättern achten.

Oder direkt in der jeweiligen

Gemeinde nachfragen.

14 | altlandkreis


mai / juni 2022 | 15


Schönberg kurz vor dem Bezirksentscheid

Traumhafte Lage mit neuem Dorfplatz

Schönberg | Der Name ist im Ort

Schönberg Programm. Aufgrund

seiner exponierten Lage östlich

der Echelsbacher Brücke bietet

sich von diesem auf 868 Meter

gelegenen Dorf aus ein herrlicher

Rundblick. Unter anderem

auf den Hohen Peißenberg, auf

Schönegg sowie die Ammergauer

Alpen, aber auch ins Wettersteingebirge,

Zugspitzmassiv inklusive.

„Was die Grundstückspreise auch

bei uns massiv nach oben treibt“,

weiß Sepp Lindauer, waschechter

Schönberger und ehemaliger Gemeinderat,

der die aus größeren

Städten zugezogenen Dorfbewohner,

die sich dort oben ihren

Lebenstraum vom Eigenheim mit

Garten und Bergblick erfüllen, in

zwei Grüppchen unterteilt: „Welche,

die nach zwei Wochen Mitglied

in einem unserer Vereine

sind, sich schnell in unsere intakte

Dorfgemeinschaft integrieren.“

Und welche, die eher isoliert leben,

man das ganze Jahr über

wenig bis gar nicht zu Gesicht

bekomme, „was für uns natürlich

schade ist“. Denn der Zusammenhalt

unter den allermeisten der

Lädt Alt und Jung zum Sporteln ein: Der über mehrere Jahre gestaltete,

barrierefrei zugängliche Dorfplatz mit Motorik-Park und Bolzplatz.

derzeit 360 Einwohner ist genau

das, was Schönberg seit Jahren,

Jahrzehnten und Jahrhunderten

auszeichnet. Und letztlich auch

die Basis war und ist für die Teilnahme

am bayernweiten Wettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft,

unser Dorf soll schöner werden“,

wo Schönberg sich bereits vor

Eintritt der Coronapandemie über

den Kreisentscheid für den nun

bevorstehenden Bezirksentscheid

Anfang Juni qualifizieren konnte.

Passend dazu lohnt sich auch

ein Blick ins Schönberger Geschichtsbuch.

Die erste urkundliche

Erwähnung führt ins Jahr

1270 zurück. Damals waren es

gerade einmal vier Bauernhöfe.

Einige hundert Jahre später war

Schönberg schon größer, hatte

zwischenzeitlich sogar zwei Gaststätten

sowie Bäcker, Schmied,

Schuhmacher, Kramerladen und

Zimmerer. Politisch betrachtet,

zumindest was die damaligen

Besitzverhältnisse betraf, war das

Dorf dagegen zweigeteilt. „Weil

es sowohl zum Kloster Rottenbuch

als auch zum Kloster Ettal gehörte,

und im Grunde beide kirchlichen

Institutionen die Region damals

dominierten“, weiß an dieser

Stelle Vitus Gansler, aus Unterammergau

eingeheirateter Schönberger

und seit gut zwei Jahren zweiter

Bürgermeister. Letztlich gab

es um Schönberg schon immer

ein gewisses hin- und her. Zuletzt

1972, als im Zuge der Gebietsreform

nicht so recht klar war, ob

Schönberg nun als Ortsteil besser

zu Böbing, Bad Bayersoien oder

Rottenbuch passe. Letztlich fiel die

Entscheidung sechs Jahre später –

seit 1. Mai 1978 gehört Schönberg

zur Gemeinde Rottenbuch.

Neugestalteter Dorfplatz

Wer aktuell um oder durch Schönberg

spaziert, entdeckt ein aufgeräumtes,

gepflegtes, mit Glasfaser

an jedes Haus und LED-Straßenbeleuchtung

ausgestattetes Dorf,

das überwiegend aus Einfamilienhäusern

verschiedenen Alters besteht,

aber zum Teil auch aus älteren

und neueren Bauernhöfen.

„Mit den ausgesiedelten haben

wir derzeit zehn Milchviehbetriebe,

was in Zeiten des Höfesterbens

und für einen so kleinen Ort wie

Schönberg eine stolze Quote ist“,

sagt Vitus Gansler. Das prägendste

Gebäude, weil bereits von weitem

sichtbar: Die 1864 erbaute, mitten

im Dorf stehende Pfarrkirche

mit auffallend schlankem Turm.

„Ein eher schlichtes Bauwerk mit

einem modern ausgestatteten Innenraum

auf künstlerisch hohem

Niveau, der zum Innehalten einlädt“,

betont erster Bürgermeister

Markus Bader. Nigelnagelneu ist

dagegen der von der Kirche nur

wenige Fußminuten entfernte

Dorfplatz mit Naturrasen-Bolzplatz,

großer Sandspielfläche,

topmodernem Motorik-Park (Fitness-Parcour)

für körperliche Ertüchtigung

an der frischen Luft sowie

barrierefreiem Zugang für Alt

und Jung, aber auch Wasser- und

16 | altlandkreis


Fällt von weitem auf: Die Schönberger

Pfarrkirche mit ihrem schlanken Turm.

Stromanschluss, um dort Feste

feiern zu können. Erste Schritte für

diese Erneuerung und Belebung

des Dorfkerns erfolgten bereits im

Jahre 2013 – im Zuge der vom Freistaat

geförderten Dorferneuerung

wollten die Schönberger ihren Ort

auf Vordermann bringen. Weil sie

es aus bürokratischen Gründen

jedoch nicht ins Förderprogramm

geschafft haben, packten sie unter

der Regie vom ebenso zugheirateten

Gemeinderat Matthias

Bräu eigenständig an, gründeten

Arbeitskreise und setzten mit finanzieller

Unterstützung der Gemeindeverwaltung

sowie einer

großzügigen Privatspende

für den Fitness-Parcours

Schritt für Schritt die einzelnen

Projekte um. „Im Nachhinein

betrachtet können wir

mit Stolz verkünden, auch

ohne staatliche Förderung

einen sicherlich besseren

und vor allem auch deutlich

kostengünstigeren Dorfplatz

geschaffen zu haben als

manch bayerische Gemeinde,

die es ins Förderverfahren

geschafft hat“, schwärmt

Bürgermeister Markus Bader.

Aufgehübscht wird das

Schönberger Zentrum nun

noch mit Baumpflanzungen,

Blumenschmuck und Blühstreifen

für den Erhalt von

Artenvielfalt.

Ein Fest der

Superlative

Ob die Schönberger beim Bezirksentscheid

am 2. Juni die vor

Ort anwesende Jury überzeugen

können und sich gegen das ähnlich

beschauliche Freutsmoos, ein

Ortsteil von Palling im Landkreis

Traunstein, durchsetzen? In den

Augen von Bader, Gansler und

Lindauer „spielt das im Grunde

keine Rolle“. Ihnen gehe es in

erster Linie darum, das Dorf an

sich weiterzuentwickeln. Da helfe

natürlich die Teilnahme an einem

Wettbewerb, um in vorgegebener

Zeit und damit verbundener Extra-

Motivation Projekte umzusetzen –

um das Weiterkommen oder gar

den Gewinn des Wettbewerbs

gehe es den Verantwortlichen

aber nicht. Letztlich ist und bleibt

Schönberg ein traumhaft gelegener

Ort, dessen Einwohner, ob

waschecht oder zugezogen, auch

in Zukunft mehr als die meisten

anderen Bewohner in der Region

aufs Automobil angewiesen sein

werden. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen,

zur Gemeindeverwaltung

oder zum Arzt – die Schönberger

haben von all dem nichts im eigenen

Ort. „Was aber nicht schlimm

ist, weil wir’s ja nicht anders kennen“,

sagt Vitus Gansler, der wie

Lindauer an dieser Stelle nochmals

bekräftigt, „dass der Zusammenhalt

in unserem Dorf, ein sich

gegenseitiges Helfen, dafür umso

wichtiger ist“. Dazu trägt auch ein

rühriges Vereinsleben mit Feuerwehr,

Schützen, Musikkapelle und

Musikverein, Motorsportclub und

Veteranen bei. Und ein geplantes

Fest der Superlative. Die Rede ist

von einem „Schönberg-Treffen“,

bei dem sich Bürger aus allen

Schönberggemeinden und -städten

in Deutschland, Österreich und

sogar Belgien zum gemeinsamen

Feiern treffen. „Was wir bereits

2021 veranstaltet hätten, aufgrund

Corona aber nicht geklappt hat

und wir auf jeden Fall nachholen

werden“, sagt Markus Bader. Ob

2023 oder 2024, sei noch offen. Mit

der nun abgeschlossenen Dorferneuerung

kann sich Schönberg in

jedem Falle sehen lassen. js

Traumhafte Aussicht: Der Blick vom Dorf

Schönberg in Richtung Ammergauer Alpen.

mai / juni 2022 | 17


„Gerade Zähne sind mehr als nur Ästhetik!“

Neu: Kieferorthopäde in Schongau

Die bis Ende 2021 von Frau Dr.

Brigitte Schnell geführte kieferorthopädische

Praxis wurde Anfang

2022 von Dr. Michael Hofmeister

übernommen. Seit fast 30 Jahren

galt in der Praxis Dr. Schnell

„Lachen ist Leben – wir machen

es schöner“. Auch Dr. Hofmeister

hält gerne an diesem Motto fest.

Herr Dr. Hofmeister, was empfinden

Menschen als schönes

Lächeln?

Es gibt viele Studien, die belegen,

dass eine symmetrische Zahnstellung

als schön empfunden wird. Aber

gerade das individuelle Lächeln

macht besonders schön, z.B. die

Zahnform und -farbe, das Verhältnis

von sichtbarem Zahnfleisch und

Zahn. Und natürlich die generelle

Ausstrahlung des Menschen: Herzlichkeit

und Offenheit. Es ist also eine

Komposition aus vielen Faktoren.

Die Kieferorthopädie hat unter

den zahnmedizinischen Fachrichtungen

den Ruf, vor allem für

Ästhetik zu sorgen.

Die Ästhetik, ein schönes Lachen,

sind eher das Nebenprodukt einer

guten Verzahnung und eines funktionell

korrekten Bisses. Häufig denkt

man: „Die Front passt schon, die

leicht gedrehten Zähne da vorne stören

nicht“. Doch diese Fehlstellungen

beeinflussen die Verzahnung im Seitenzahnbereich.

Die Folge können

funktionelle Einschränkungen beim

Kauen, Knirschen, Kiefergelenksund

auch Kopf-/Nackenbeschwerden

oder Tinnitus sein. Gerade

Zähne lassen sich zudem leichter

reinigen und schützen vor Karies und

anderen Zahnkrankheiten. Auch ist

die optimale Zerkleinerung der Nahrung

Basis einer gesunden Ernährung

und Verdauung. Eine gesunde

Verzahnung ist Lebensqualität.

Sie arbeiten seit Mitte 2021 in

dieser Praxis, waren davor an der

Universitätsklinik in Erlangen tätig,

was waren die Unterschiede?

In einer Universitätsklink behandelt

man ein sehr großes Patientenspektrum:

Babys mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

und anderen

Syndromen, Patienten im Kinderund

Jugendalter sowie Erwachsene.

Dazu kommt dann Forschung und

die Lehre der Studierenden. Als ich

nach meiner Facharztprüfung wieder

in Schongau anfing, konnte ich mich

voll und ganz auf die Patienten konzentrieren.

Das macht die Behandlungsabläufe

und Planungen leichtgängig.

Die Behandlung ist schnell

und effizient, der Fokus liegt eben

primär auf der perfekten Patientenversorgung.

Nachdem ich die Praxis

übernommen hatte, kam natürlich

noch das Organisatorische dazu. Ich

bin sehr dankbar für mein großes motiviertes

und qualifiziertes Team, das

mich in allen Bereichen unterstützt.

Was bedeutet für Sie ein

patientenzentrierter, ganzheitlicher

Ansatz?

Im Zentrum steht der Patient und

nicht nur seine Zähne. Er hat Anliegen,

Bedürfnisse und Wünsche. Wir

versuchen gemeinsam mit unseren

Patienten und den zahnärztlichen

Kolleginnen und Kollegen den optimalen

Behandlungsweg zu finden

und Alternativen zu besprechen. Es

muss nicht immer eine feste Zahnspange

sein, viel kann über durchsichtige

Schienen korrigiert werden

oder bei Kindern mit lockeren Zahnspangen

behandelt werden. Manchmal

muss man aber auch einen

Zahn ziehen oder eine OP wagen,

auch darüber muss man aufklären.

Was sind Ihre Ansprüche für Ihre

Praxis?

• Nachhaltige Qualität für meine

Patientinnen und Patienten.

• Langanhaltende Freude durch

perfekte Funktion und Ästhetik.

• Moderne Kieferorthopädie nach

aktuellsten Erkenntnissen aus

Wissenschaft und Forschung.

• Qualitätssicherung durch regelmäßige

Fortbildungen und Mitgliedschaft

in berufständischen

Organisationen.

• Lachen ist Leben - Wir machen

es schöner!


In Oberammergau – Tickets zu gewinnen!

Passionsspiele feiern Premiere

Oberammergau | Die Oberammergauer

Passionsspiele, coronabedingt

von 2020 auf 2022 verschoben,

feiern Premiere: Mehr als

2 000 Männer, Frauen und Kinder

werden ab Samstag, 14. Mai, auf

der Bühne des inzwischen unter

Denkmalschutz stehenden Passionstheaters

stehen. Und alle, so

die Grundvoraussetzung, müssen

entweder in Oberammergau geboren

sein, oder seit mindestens

20 Jahren im von Kofel, Laber und

Aufacker eingebetteten Schnitzerdorf

leben. Die Handlung des

weltberühmten Spiels beginnt

traditionell mit dem „Einzug in

Jerusalem“ und erzählt von da

an in beeindruckender Weise die

Passionsgeschichte mit letztem

Abendmahl, Kreuzigung und Auferstehung

von Jesus Christus.

Aufgeteilt ist das Spiel in insgesamt

zwölf Szenen: Die ersten

sechs bilden Teil eins, der stets

am Nachmittag beginnt. Die

Szenen sieben bis zwölf starten

nach einer dreistündigen Pause,

die Schauspieler wie Publikum

sicherlich brauchen werden, am

Abend. Gespielt wird wöchentlich

bis einschließlich Sonntag,

2. Oktober, jeweils an vier Tagen

die Woche – immer am Dienstag,

Donnerstag, Freitag, Samstag

und Sonntag. Und immer zu

gleichen Uhrzeiten. Zwischen 14.

Mai und 14. August findet Teil eins

von 14.30 und 17 Uhr sowie Teil

zwei von 20 bis 22.30 Uhr statt.

Zwischen 15. August bis 2. Oktober

beginnen die Aufführungen

jeweils eine Stunde früher. In

jedem Falle wird beim Betrachten

der Spieldauer auch Laien

sofort bewusst: Schauspieler

brauchen enormes Durchhaltevermögen,

Zuschauer gutes Sitzfleisch.

Was jedoch niemanden

davon abschrecken sollte, sich

eine Eintrittskarte zu sichern – die

Oberammergauer Passionsspiele

werden auch heuer so inszeniert

sein, dass sie den Besuchern aus

aller Welt ein Leben lang in positiv-beeindruckender

Erinnerung

bleiben werden. Passend dazu:

Jeder einzelnen Szene ist ein Auftritt

von Chor und Orchester in

Form eines Lebendbildes vorangestellt,

deren Motive Bezüge zu

bedeutenden Inhalten des Alten

Testaments nehmen – also Andachtsbilder

zum Innehalten und

zur Reflexion.

Doppelbesetzung und

Schocknachricht

Alle 20 Hauptrollen des Passionsspiels

sind doppelt besetzt. Die

von Jesus durch Frederik Mayet

und Rochus Rückel, die von Maria

durch Eva-Maria Reiser und

Andrea Hecht. Sie und 107 weitere

Darsteller haben sich, unter

Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen,

erstmals am 6. Januar

zu einer großen gemeinsamen

Leseprobe getroffen. In der Folge

jedoch wieder überwiegend für

sich und in Kleingruppen geübt,

wobei das Grundgerüst der Inszenierung

für 2022 nicht neu gewesen

war und ist – durch die coronabedingte

Verschiebung hatten

die Hauptdarsteller bereits auf

das eigentlich geplante Spieljahr

2020 hin fleißig Texte auswendig

gelernt und Szenen geprobt,

wenngleich Regisseur Christian

Stückl wiederum auch dafür bekannt

ist, die fürs Passionsspiel

intensiven Vorbereitungen stets

als „andauernden Prozess“ zu betrachten,

in dem sich Texte und Inhalte

oft bis kurz vor der Premiere

noch ändern können. Ein Schock,

nicht nur für alle Oberammergauer,

war die Nachricht über einen

Herzinfarkt von Christian Stückl im

Februar, dem es Medienberichten

zufolge seit Anfang März besser

gehe und seither auch wieder im

Probenbetrieb aktiv sei. Auch die

Sorge, dass Corona dem neuerlichen

Zeitplan abermals einen

Strich durch die Rechnung machen

könnte, ist bei allen Verantwortlichen

und Mitwirkenden

nach wie vor präsent, die Zuversicht

mit wärmer werdenden

Temperaturen und nun wieder

zurückgehenden Fallzahlen der

harmloseren Omikron-Variante

jedoch groß, das Spiel am 14. Mai

planmäßig starten zu können.

Von Historie bis

Kartenkauf

Die Geschichte des Oberammergauer

Passionsspiels, wofür sich

die männlichen Darsteller über

ein Jahr hinweg Haare und Bärte

wachsen lassen, reicht weit zurück.

Erstmals aufgeführt wurde

es im Jahr 1634 als Zeichen der

Dankbarkeit, die damals wütende

Pest überstanden zu haben.

Seit 1680 wird das Spiel in der

Regel alle zehn Jahre aufgeführt.

Extraspielzeiten gab’s lediglich

1934 und 1984 anlässlich „300

und 350 Jahre Passionsspiele“.

Und eben heuer aufgrund der

coronabedingten Verschiebung.

Alle wichtigen Informationen

rund um Historie, Handlung,

Darsteller, Spielleitung, Chor und

Orchester hält die Internetseite

www.passionsspiele-oberammergau.de

bereit. Dort finden Sie,

liebe Leserinnen und Leser, auch

alles Wichtige zum Thema Spielzeiten,

Tribüne und Kartenkäufe.

Letztere sind online oder telefonisch

unter 08822 / 8359330 erhältlich

und kosten, je nach Kategorie,

zwischen 30 und 180 Euro.

Darüber hinaus werden Arrangements

für zwei oder drei Tage

am Stück angeboten, die unter

anderem Eintrittskarten, Hotelübernachtung,

Gänge-Menü und

Ortsbus-Nutzung in und um Oberammergau

beinhalten. Abgesehen

davon warnt der Veranstalter

vor nichtoffiziellen Ticketanbietern

wie „Viagogo“, die Karten zu vielfach

höheren Preisen anbieten. js

> > > KARTEN FÜR PREMIERE ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost 1 x 2 Karten für die Premiere

der Passionsspiele 2022 am Sonntag, 14. Mai. Schicken Sie

uns bis Sonntag, 8. Mai, eine Postkarte mit dem Stichwort „Passion“

an „altlandkreis“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-

Mail an info@altlandkreis.de. Absenderadresse mit Telefonnummer

an dieser Stelle nicht vergessen! Unter allen Einsendungen

entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mai / juni 2022 | 19


Musik im Pfaffenwinkel

Sonntag, 03. Juli 2022 19.00 Uhr Wieskirche

Giovanni Battista Pergolesi: „Stabat Mater“

Johann Seb. Bach: Doppelkonzert für Violine und Oboe d-Moll

Antonín Dvořák: Notturno B-Dur op.40

Edvard Grieg: Suite aus Holbergs Zeiten

Weitere Konzerte: 31. Juli 2022 Wieskirche

16. Oktober 2022 Basilika Benediktbeuern

Info: www.musikimpfaffenwinkel.de

Kartenvorverkauf: www.gap-ticket.de Tel.: 08821/730 1995

www.muenchenticket.de

KEK-Kopier Service

Dias,Negativ Bilder,Fotos pro Bild ab 0,12 €

Video Kassetten 60 Min. ab 7,50 €

Schmalfime 1,30 € pro Min.

kleine Rolle 3 Min. 6,00 €

Zzgl. Datenträger DVD, Inkl. MwSt.

Tel.08803/61168

Ein Experten-Team gibt grünes Licht

Sicherheitsprüfung

in Gotteshäusern

Weilheim | Wie kommt es eigentlich,

dass Menschen sich zweifellos

sicher fühlen, wenn sie in Deutschland

ein öffentliches Gebäude betreten?

Sie vertrauen darauf, dass

in einem so durchbürokratisierten

Land eine Klausel besteht, die

eine regelmäßige Überprüfung von

Statik, Baumängeln oder Dachkonstruktionen

unbedingt vorsieht.

Aber eine konkrete Vorstellung

davon, was das im Detail bedeuten

könnte, haben die wenigsten. Wie

so eine Verkehrssicherheitsprüfung

tatsächlich von statten geht, konnte

jüngst in der Weilheimer Stadtpfarrkirche

Mariä Himmelfahrt

beobachtet werden, als Diplom-

Restauratorin Eva Höfle zusammen

mit zwei erfahrenen Stukateuren

das sakrale Bauwerk einer solchen

Prüfung unterzog. Ausgangspunkt

der Maßnahme war ein im Jahr

2018 gefasster Beschluss, dem Gotteshaus

eine neue Orgel zu schenken.

„Seit in der Eissporthalle Bad

Reichenhall vor 16 Jahren das Dach

einstürzte und gut ein Dutzend

Menschen unter sich begrub, ist

eine Verkehrssicherheitsprüfung im

Abstand von acht Jahren bei öffentlichen

Gebäuden eigentlich obligatorisch“,

erklärt Höfle. Und natürlich

bietet es sich an, vor größeren

baulichen Maßnahmen, zum Beispiel

dem Bau einer neuen Orgel,

das Gebäude einer solchen Prüfung

zu unterziehen. Über die Jahre setzen

Wind und Wetter, Wasser und

Erschütterungen Bauwerken sichtbar

zu. Die letzte Kirchenrenovierung

der Stadtpfarrkirche Weilheim

fand 2004 statt, als sechs neue

Glocken in deren Turm, errichtet

im 13. und 14. Jahrhundert, Einzug

fanden. Nun ist eine Spezialfirma

damit beauftragt, im heiligen Gemäuer

ein neues Instrument zu installieren

– vorausgesetzt, Eva Höfle

und ihr Team geben grünes Licht

für die Verkehrssicherheit des Kirchenraumes

der Weilheimer Stadtpfarrkirche.

Deren Sicherheitsprüfung

läuft letztlich wie folgt ab:

Nachdem sich das Restauratoren-

Team einen groben Überblick

über das Bauwerk verschafft hat,

wird zuallererst eine Hebebühne

aufgestellt, denn die Decke der

Stadtpfarrkirche ist gute 16 Meter

hoch. Keine leichte Aufgabe, das

Gespann durch das Kirchenschiff

bis zum Chor zu manövrieren. Aber

das Team ist geübt und hat schnell

einige Kirchenbänke ausgebaut,

um das Gerät entsprechend zu

platzieren.

Bloß keine Höhenangst

Michael Kerber, Stuckateur-Meister

in der Gruppe, macht sich mit dem

Handling der Hebebühne betraut,

während Eva Höfle ihrerseits technische

und praktische Vorbereitungen

trifft. Fotoapparat und Computer

müssen zur Hand sein, um die

Arbeit digital in einer Kartierung zu

erfassen. Außerdem legt sie einen

Percussions-Hammer, eine Bohrmaschine,

Schrauben für eventuelle

Notsicherungen, einen Diamantbohrer

und einen Metalldetektor

bereit. Wichtigste Voraussetzung

für die Arbeit ist allerdings, keinen

Anflug von Höhenangst zu bekommen,

wenn man sich mithilfe

20 | altlandkreis


In luftiger Höhe: Mittels Hebebühne

untersuchen Eva Höfle und ihr

Team die Deckenstabilität.

der Hebebühnenarme in Richtung

Deckenfresken bewegt. Das Team

unter der Leitung von Herbert Haug

beginnt nun, das Kirchengewölbe

der Stadtpfarrkirche im Innenraum

genauer unter die Lupe zu nehmen.

Es wird handnah nach Rissen,

Hohlstellen und Wasserschäden

gesucht. Es werden lockere Stuckund

Putzteile ausfindig gemacht

und die Beschaffenheit des Putzes

analysiert. „Natürlich ist es schon

vorgekommen, dass wir Stuckteile

notsichern mussten, weil einzelne

Fragmente am letzten Faden hingen“,

berichtet Höfle, „aber in der

Regel sind die Mängel, nach denen

wir suchen, nicht auf den ersten

Blick zu erkennen.“ Nach über 180

Verkehrssicherheitsprüfungen, bei

denen unter anderem auch die

Stadtpfarrkirche in Schongau, die

Pfarrkirche in Schwabsoien, die

Friedhofskirche in Bernbeuren und

die Pfarrkirche in Oderding geprüft

wurden, sind die Drei nachweisliche

Experten für Problemzonen

historischer Gebäude und wissen

genau, worauf sie achten müssen.

Also fährt Michael Kerber die Decke

des Kirchenchores Stück für Stück

ab und untersucht mit geschultem

Auge die Beschaffenheit. Er nimmt

den Diamantbohrer zur Hand und

bohrt ein kreisrundes Stück mit

etwa vier Zentimetern Durchmesser

aus dem Deckenputz heraus. „Diese

Bohrungen sind wichtig um herauszufinden,

wie der Putz beschaffen

ist“, erklärt Höfle. Außerdem

muss geklärt werden, wie der Putzträger,

also die Unterkonstruktion,

welche die äußere Putz-Mörtel-

Schicht trägt, beschaffen ist. Dabei

gibt es nicht nur unterschiedliche

Materialien wie Holz oder Metall,

sondern auch diverse Konstruktionsweisen,

die je nach Art auch

eine spezifische Halbwertszeit mit

sich bringen.

Pfusch beim Putzauftrag?

„Zu Problemen kommt es vor allem

dann, wenn in den verschiedenen

Epochen jüngere Putzschichten

einfach auf die älteren aufgetragen

wurden, um so den Stil der Kirche

entsprechend der Zeit anzupassen“,

erklärt Höfle, die sich unterdessen

zu Kerber in die Höhe gesellt hat.

Sie nimmt den Percussions-Hammer

in die Hand und klopft damit

vorsichtig den Putz ab. So wird

überprüft, ob Hohlstellen beziehungsweise

Putzablösungen vom

Träger vorhanden sind. Auch der

Metalldetektor kommt bei diesem

Arbeitsschritt zum Einsatz, damit

Eisenarmierungen, die zur Befestigung

der Stuckteile integriert wurden,

ausfindig gemacht werden.

Jede Information gibt Aufschluss

und Ausblick über den Zustand

des Gebäudes. Ist die gesamte Decke

des Kircheninneren abgearbeitet,

werden die Gewölbeoberseiten

auf Wasserschäden, Putzhohlstellen

und Risse überprüft sowie

stichprobenartig das Dachtragwerk

begutachtet. Dazu verschaffen sich

die Sachverständigen Zugang zum

Dachraum des Gotteshauses. „Wir

haben schon Kirchen gesehen,

deren Dachgewölbe als Lager umfunktioniert

wurde“, so Höfle. Lokal

drückende Lasten wirken sich aber

ebenfalls negativ auf die Verkehrssicherheit

von Deckenkonstruktionen

aus.

Nach drei Tagen ist die praktische

Arbeit in der Kirche beendet. Den

Rest erledigt die Diplom-Restauratorin

zu Hause am Computer. Das

Ergebnis der Untersuchung wird

dann in einem langen Bericht an

den Auftraggeber übermittelt und

informiert nicht nur über den Momentanzustand

des Bauwerks,

sondern spricht auch Empfehlungen

darüber aus, welche Arbeiten

zeitnah in Angriff genommen werden

sollten, damit die Verkehrssicherheit

auch dauerhaft gewährleistet

werden kann. Fest steht

aber schon heute: Die Stadtpfarrkirche

Weilheim ist – gemessen

an ihrem stolzen Alter – in einem

ziemlich guten Zustand. Es konnten

keine wesentlichen Mängel

festgestellt werden. Grünes Licht

also für den Bau der neuen Orgel.

Und ein gutes Gefühl für all jene,

die den nächsten Gottesdienst besuchen

werden.

lm

Direkt.

Persönlich.

Nah.

Fanschuhstr. 16, 86956 Schongau

T: + 49 8861 2374 0

M: info@aigner-beckstein.de

www.aigner-beckstein.de

mai / juni 2022 | 21


ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Von spannenden Altstadtführungen

und buntem Miteinander

Traditioneller Mühlentag

Schwabsoien | Mehr als 1000 historische Mühlen in ganz

Deutschland öffnen am Pfingstmontag, 6. Juni, zwischen 10

und 17 Uhr der breiten Öffentlichkeit ihre Türen. Mit dabei beim

Mühlentag 2022: Die Schönachgemeinde Schwabsoien, deren

historische Mühlen Einblicke gewähren in den Erfindungsreichtum

früherer Mühlenbauer, aber auch erahnen lassen, wie

schwer der Beruf des Müllers früher gewesen sein muss. Geöffnet

haben unter anderem das

Hammerschmiede-Museum, die

Kunstschmiede „Pröbstl“ samt

Mühlenladen sowie das Kutschenmuseum.

Darüber hinaus

werden den Besuchern aus Nah

und Fern Führungen über den

Mühlenweg, aber auch Kirchenführungen

angeboten. Fürs leibliche

Wohl sorgen unter anderem

die örtlichen Vereine, die großen Wert auf frische, regionale

Lebensmittel legen. Nähere Informationen hält die Gemeinde

unter www.schwabsoien.de, aber auch telefonisch

(08868 / 231) oder per E-Mail-Anfrage (gemeinde@

schwabsoien.bayern.de) bereit.

js

Lärmschutz-Apell an Motorradfahrer

Schongau / Peiting | „Leiser reiten macht sympathisch!“ heißt

der auf Banner gedruckte Slogan einer Gemeinschaftsaktion

von Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder und Werner Hoyer,

Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Schongau. Deren

Ziel: Motorradfahrer darauf hinzuweisen, bei Fahrten durch

Ortschaften keinen übertriebenen Lärm zu verursachen. Die

ersten Banner hängen bereits an den Ortseingängen des

Peitinger Ortsteils Birkland. „Gerne weiten wir diese Aktion

auch auf andere Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau

aus“, sind sich Ostenrieder und Hoyer einig. Die Banner

mit Slogan und jeweiligem Ortsnamen können über die

Gebietsverkehrswacht Schongau (E-Mail: info@gvw-schon-

gau.de) erworben werden.

js

Freizeit-App für den

Pfaffenwinkel

Altlandkreis | Mit

Stolz präsentiert

der Tourismusverband

Pfaffenwinkel

die zweite

Auflage seiner

Freizeit-App für

Touristen und

Einheimische. In dieser komplett neu

überarbeiteten Version finden Nutzer

schnell und unkompliziert mehr als

200 Wander- und Radtouren der Region,

dazu weit über 700 Einträge in

Sachen Ausflugsziele, regionale Küche,

Übernachtungsmöglichkeiten und Veranstaltungen.

Pfaffenwinkel Touren & Freizeit“ ist

sowohl für Android- als auch iOS-

Nutzer im jeweiligen App-

Store runterzuladen. tenlos.

Kosjs

22 | altlandkreis


Skandal um Schongau – die neuen Erlebnisführungen!

Schongau | Bei „Skandal, Skandal

um Schongau“ werden die Teilnehmer

zu Altstadt-Schauplätzen

geführt, die mit schier unglaublichen

Ereignissen aus verschiedenen

Jahrhunderten verbunden

sind. Ebenfalls neu im Schongauer

Stadt- und Erlebnisführer-Programm:

„Rendezvous an beschaulichen

Plätzen“ mit Startpunkt am Kneippbecken an

der Lechuferstraße. Überhaupt haben sich Schongaus

Stadtführerinnen viel vorgenommen, um

Gästen aus Nah und Fern jede Menge Spannendes

bieten zu können. Unter anderem auch mit „Die

Henkerstochter und der Fluch der Pest“, „Schongauer

Biergeschichten“, „Henker-Heiler-Hexen

– Geschichten

aus dem Kräutergarten“,

„Entdeckertour durch Schongau“,

„Stadtmauertour“ sowie,

explizit für Kinder, „Mit dem

Spießbürger auf die Stadtmauer“

und „Entdecke Schongau

mit dem Hexenkind Hagasusa“.

Besonders hervorzuheben ist ein literarischer Spaziergang

mit Henkerstochter-Autor Oliver Pötzsch

(am 4. Juni). Anmeldungen und nähere Infos bei

der Tourist Information Schongau unter

www.schongau.de, touristinfo@schongau.de

oder 08861 / 217-181.

js

Schongau ist bunt – ein interkulturelles Sommerfest

Schongau | Die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen

von Menschen, die hier in der Region zuhause

sind, gemeinsam feiern und erleben: Dafür steht

das interkulturelle Sommerfest in Schongau, das

am Samstag, 25. Juni, zwischen 14 und 17 Uhr auf

dem Marienplatz stattfinden wird. Unter dem Motto

„Schongau ist bunt“ sind dazu alle Interessierten,

selbstverständlich auch Nichtschongauer, recht

herzlich eingeladen. Federführend organisiert wird

das Sommerfest vom Helferkreis Schongau. Deren

ehrenamtliche Koordinatorin Isabell Heller: „Demokratie

ist in und durch Vielfalt stark – und diese

Vielfalt zu feiern ist gerade in so schwierigen Zeiten

extrem wichtig!“ Insofern soll das interkulturelle

Sommerfest auch ein starkes Zeichen für

friedvolles Miteinander angesichts des

Ukrainekriegs sein.

js

Allerlei Literarisches – die Gewinner

Altlandkreis | Lesenswertes regionaler Autoren

gab’s in unserer März / April-Ausgabe zu gewinnen.

Auf den neuen Alpenkrimi „Hohe Wogen“

von Bestsellerautorin Nicola Förg durften sich Andrea

Leibnitz aus Hohenfurch und Anja Heymann

aus Schongau freuen. Was zum Schmunzeln haben

mit den „Scherzgedichten“ von Kreisrat Hans

Schütz nun Elisabeth Weber aus Steingaden und

Siegfried Müller aus Bernbeuren. „Neugier auf

die Welt“ des Tutzinger Weltenbummlers Thomas

Bauer ging an zwei Gewinner, die aus datenschutzrechtlichen

Gründen namentlich nicht genannt

werden möchten. Und „Sei mutig, schau hin und

versteh‘ mich!“

von der aus Hamburg

stammenden

Ergo- und

Psychotherapeutin

Sabine Berndt

ging an Doris Engl

aus Bernbeuren und Elfriede Schauer aus Böbing.

Wir wünschen allen Gewinnern viel Spaß beim

Durchstöbern ihrer neuen Werke – und drücken

den Leerausgegangenen ganz fest die

Daumen bei der Gewinnspielteilnahme

in dieser Ausgabe.

js

mai / juni 2022 | 23


Qualitätssiegel für Oberarzt Christian Wutz

Was tun beim Leistenbruch?

Weilheim / Schongau | Die Leistenregion

des Menschen ist anatomisch

betrachtet eine Schwachstelle

der Bauchwand. Weitet

sich diese aus, entsteht eine sogenannte

Bruchpforte, durch die

Bauchfell, aber auch Eingeweide

wie beispielsweise der Darm nach

außen hervortreten können. In

diesem Falle handelt es sich um

einen Leistenbruch, der überwiegend

bei Männern (27 Prozent)

sowie äußerst selten bei Frauen

(drei Prozent) vorkommt. Weltweit

betrachtet werden rund 20

Millionen Operationen aufgrund

Bauchwandbrüchen jährlich

durchgeführt, davon rund 350000

in Deutschland, und somit auch

zahlreiche in den Häusern der

Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau. Ursachen für einen

Leistenbruch sind neben körperlicher

Veranlagung genetische

Dispositionen, Bindegewebsschwächen,

vorherige Leistenbrüche

auf gegenüberliegender Seite

sowie erhöhter Druck innerhalb

der Bauchhöhle. Bemerkt wird

ein Leistenbruch in der Regel

durch eine meist wiederkehrende

Schwellung im Bereich der Leiste,

sowie durch schwer definierbare

Symptome, die von Patienten

häufig mit „Druckgefühl“ oder

„Fremdkörpergefühl“ beschrieben

werden. Diese durchaus unangenehmen

Beschwerden können

wiederum in das Genital ausstrahlen

und sich bei anstrengenden

Aktivitäten, zum Beispiel beim Heben

eines schweren Gegenstandes,

verstärken. Häufig bleiben

Leistenbrüche aber auch unbemerkt,

werden eher durch Zufall

Sonderveröffentlichung der

im Rahmen einer routinemäßigen

Untersuchung beim Hausarzt oder

Urologen bemerkt. Sehr starke

Schmerzen im Leistenbereich inklusive

Schwellung deuten dagegen

auf eine Einklemmung des

Bauchinhalts hin. Das wiederum

heißt: Medizinischer Notfall – und

eine Behandlung innerhalb der

nächsten sechs Stunden, um ein

Absterben der in der Regel dabei

betroffenen, eingeklemmten

Darmschlinge zu vermeiden.

Unterschiedliche

Operations-Verfahren

Das Prinzip einer Leistenbruch-

Operation fußt im Grunde auf drei

Säulen: Zurückverlegen des Bruchinhalts

in den Bauchraum, Verschluss

der Bruchpforte und Stabilisierung

des Gewebes. Wobei die

Spezialisten der Allgemein- und

Viszeralchirurgie der Weilheim-

Schongauer Krankenhaus GmbH

auf unterschiedliche Operationsverfahren

zurückgreifen, diese

stets abhängig machen von Art

und Ausprägung des jeweiligen

Bruchs, sowie Alter und Alltagsbelastung

des zu behandelnden

Patienten. Bei beispielsweise jüngeren

Männern mit kleinen Leistenbrüchen

wird in der Regel ein

offenes Operationsverfahren mit

einem fünf bis acht Zentimeter

großen Schnitt im Leistenbereich

angewandt – und die dabei entstehende

Bruchlücke mit körpereigenem

Gewebe verschlossen. In

den meisten anderen Fällen einer

Leisten-OP erfolgt die Verschließung

der Bruchlücke jedoch mit

einer Verstärkung des Gewebes in

Form eines speziellen Kunststoffnetzes,

welches sich seit vielen

Jahren bewährt und gut verträglich

ist für Patienten. Es gibt aber

auch ein minimalinvasives Verfahren

namens „Transabdominelle

Präperitoneale Netzimplantation“,

kurz TAPP, das sich ideal für Leistenbrüche

bei Frauen, sowie beidseitigen

Leistenbrüchen eignet.

Hierbei wird nicht nur über drei

kleine Inzisionen (Durchtrennen

von Haut und Weichgeweben, um

ein Operationsgebiet freizulegen)

operiert, sondern auch das Kunststoffnetz

faltenfrei direkt über den

Christian Wutz

Oberarzt der Viszeralchirurgie

Bruch platziert sowie das Bauchfell

darüber verschlossen. So wird

Kontakt zum Darm verhindert und

dafür gesorgt, dass es zu keinen

Verklebungen kommt. Ein weiterer,

großer Vorteil des TAPP-

Verfahrens: Dass beidseitige Leistenbrüche

über ein und denselben

Zugang operiert werden können,

sozusagen aus eigentlich zwei

Operationen eine wird. Am Standort

in Weilheim wird dieses

Operations-Verfahren Roboterassistiert

angewandt, erfolgt insofern

auf dem neuesten Stand der

Technik.

Teilnahme

an Studie

Gesondert hervorzuheben

gilt es bei

der Behandlung von

Leistenbrüchen in der

Krankenhaus GmbH

Weilheim-Schongau

Christian Wutz. Die

Deutsche Herniengesellschaft

verlieh

dem Oberarzt der

Allgemein- und Viszeralchirurgie

das Siegel „Qualitätsgesicherte

Hernien Chirurgie“. Darüber hinaus

nehmen die Krankenhäuser

in Weilheim und Schongau an

der deutschlandweiten Studie namens

„Herniamed“ teil. Im Zuge

dessen wird die Qualität der Hernienversorgung

genau kontrolliert

und dokumentiert, und die

daraus resultierenden Ergebnisse

mit Leistenburch-Behandlungen

aus anderen Krankenhäusern verglichen.

Letztlich nehmen an dieser

Studie mehr als 400 Krankenhäuser

teil, die wiederum Informationen

von weit über 200000 Patienten

datenschutzkonform erfassen. Die

daraus gewonnenen Erkenntnisse

tragen wiederum zur Verbesserung

und Modernisierung der Behandlung

von Leistenbrüchen bei,

was letztlich auch den Patienten

der Weilheim-Schongauer Krankenhaus

GmbH zu Gute kommt.

> > > KONTAKT

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Standort Weilheim

Leistenoperationen werden minimal-invasiv

oder Roboter-assistiert

ausgeführt.

Johann-Baur-Straße 4 . 82362 Weilheim

Telefon 0881 188 - 580 . Telefax 0881 188 - 579

Standort Schongau

Marie-Eberth-Straße 6 . 86956 Schongau

Telefon 08861 215 - 141 . Telefax 08861 215 - 142

www.meinkrankenhaus2030.de


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Aus drei mach eins — die Berufsfachschule für Pflege in Schongau

„Eine neue Ausbildung“

Schongau | Im Jahr 2020 ist ein

neues Pflegeberufegesetz in Kraft

getreten. Im Zuge dessen hat

sich auch die Ausbildung an der

Berufsfachschule für Pflege der

Weilheim-Schongauer Krankenhaus

GmbH geändert. Im Interview

sprechen Schulleiter Thomas

Schäfer sowie Marie Orban,

Koordinatorin der praktischen

Ausbildung, welche Vorteile die

generalistische Pflegeausbildung

mit sich bringt, wie viele Schüler

dieses Angebot bereits angenommen

haben und was ihre Schule

am Standort in Schongau in besonderem

Maße auszeichnet.

Herr Schäfer, was ist eine generalistische

Pflegeausbildung?

Thomas Schäfer: Es handelt

sich um eine neue Ausbildung,

die theoretische und praktische

Schwerpunkte aus Altenpflege,

Gesundheits- und Krankenpflege

sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

vereint. Unseren

Auszubildenen öffnen sich damit

von vorne herein verschiedene

Türen und Möglichkeiten,

da sie in unterschiedlichen Bereichen

der Pflege ausgebildet

werden. Letztlich starteten wir

vor rund zwei Jahren mit der generalistischen

Pflegeausbildung

an unserer Berufsfachschule in

Schongau – in den ersten beiden

Jahren haben knapp 90 Schülerinnen

und Schüler dieses Angebot

angenommen und bei uns begonnen.

Marie Orban: Mit Inkrafttreten des

neuen Pflegeberufegesetzes im

Jahr 2020 wurde die Pflegeausbildung

komplett neu gestaltet.

Das Gesetz verfolgt das Ziel, dass

alle Auszubildenden die ersten

zwei Jahre eine einheitliche generalistische

Ausbildung erhalten.

Während dieser Zeit sammeln sie

Erfahrungen in der ambulanten

sowie stationären Langzeitpflege,

in psychiatrischen Einrichtungen

oder auch in Einrichtungen der

Kinderpflege. Im dritten Ausbildungsjahr

müssen sich die Auszubildenden

dann für einen Versorgungsbereich

entscheiden, in dem

sie ihre Handlungskompetenzen

vertiefen möchten. Die Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau

bietet an dieser Stelle die Vertiefung

in akutstationäre Pflege an.

Thomas Schäfer

Leiter der Berufsfachschule

für Pflege

Was hat sich in der Berufsfachschule

durch das neue Pflegeberufegesetz

verändert?

Thomas Schäfer: Mit der neuen

Ausbildung zunächst einmal die

Unterrichtsinhalte. Den Schülern

soll eine sichere Anleitung zur eigenständigen

Problemerkennung

und -bewältigung an die Hand

gegeben werden. Im Rahmen des

exemplarischen Unterrichts werden

so die notwendigen Kompetenzen

bei den Auszubildenden

entwickelt. Uns als Schule war

es schon immer wichtig, mit den

Schülern auf Augenhöhe zu agieren

und sie in ihrem individuellen

Lernprozess zu unterstützen. Die

stetige Weiterentwicklung unserer

Lehrmethoden trägt dazu bei,

den Schülern die bestmögliche

Chance auf eine erfolgreiche und

vielversprechende Ausbildung zu

bieten. Aus diesem Grund werden

die Unterrichte zunehmend schülerzentrierter,

weg von klassischen

Frontalunterrichten. Ein weiterer

Aspekt, der unsere Schule in den

vergangenen Jahren auszeichnete,

ist der fortgeschrittene Grad

der Digitalisierung. Jeder Schüler

erhält von uns ein persönliches

iPad, unsere Klassenzimmer sind

mit freiem WLAN und neuester

Technik ausgestattet. Dadurch

kann auch die digitale Kompetenz

optimal gefördert werden. Unser

Ziel ist es, eine in Zukunft weitestgehend

papierlose Schule zu werden.

Außerdem ist unsere Schule

die letzten Jahre kontinuierlich

gewachsen, was sie auch weiterhin

tun soll. Dabei ist uns wichtig,

dass die Auszubildenden immer

im Mittelpunkt stehen. Und dafür

geben wir jeden Tag unser Bestes.

Marie Orban: Neben den Veränderungen

im Schulkontext hat

sich auch der praktische Teil der

Pflegeausbildung verändert. Einer

der wichtigsten Bestandteile

ist hier die Sicherstellung der

Praxisanleitung – die gab es als

Instrument der praktischen Ausbildung

schon immer, allerdings

ist jetzt der Unterschied, dass der

Umfang gesetzlich vorgegeben

ist. Die Anleitung ist dazu da, den

Auszubildenden einen geschützten

Rahmen im Versorgungsset-

Mitglied Vorteile.

Beispielsweise

könnten so klei-

ting zu bieten, um sie mithilfe berufspädagogischen

Fachpersonals

an ihre zukünftigen Aufgaben als

Pflegefachpersonen heranzuführen.

Eine weitere herausfordernde

Veränderung ist die gesetzliche

Stundenvorgabe in den einzelnen

Versorgungsbereichen.

Unsere

Auszubildenden absolvieren den

Großteil ihrer Praxisstunden in

unseren Krankenhäusern Weil-

nere Unternehmen die Chance

nutzen, ihren eigenen Nachwuchs

heim und Schongau. Allerdings

auszubilden.

müssen nun auch Praxisstunden

in anderen Einsatzgebieten ge-

Welche Vorteile und Möglichkeiten

leistet werden. Dieser Umstand

bringt eine Ausbildung in der Pflege

stellt für die Auszubildenden eine

sehr wertvolle Erfahrung dar.

mit sich?

Thomas Schäfer: Wie eingangs

schon erwähnt, ermöglicht die

Wie genau werden Sie diese neuen

Anforderungen organisieren und

umsetzen?

Marie Orban: Um den organi-

generalistische Ausbildung das

Sammeln von Erfahrungen in

verschiedensten Pflegebereichen,

wodurch den Schülern bereits im

satorischen Aufwand langfristig Rahmen ihrer Lehre unterschiedliche

zu reduzieren, streben wir die

Karrierewege aufgezeigt

Gründung eines Ausbildungsverbundes

im Landkreis Weilheim-

Schongau an. Der Antrag hierfür

wurde bereits beim Landesamt in

werden. Denn vor allem das Thema

Weiterbildungsmöglichkeiten

ist ein sehr Wichtiges im Bereich

der Pflege. Frau Orban und ich

München gestellt. Wir schließen durften selbst erfahren, wie viele

uns mit verschiedenen Pflegeeinrichtungen

verschiedene Möglichkeiten sich

und einer weiteren nach einer pflegerischen Ausbil-

Pflegefachschule zusammen, sodass

mindestens je ein Vertreter

jeder Art von Pflegeeinrichtungen

repräsentiert ist. Die Pflegefachschule

dung ergeben und welche neuen

Wege man einschlagen kann. Der

Pflegeberuf ist spannend, attraktiv

und abwechslungsreich. Zudem

der Krankenhaus GmbH kann man sich jederzeit in eine

agiert als offener Kooperationspartner

neue Richtung weiterentwickeln.

und

der

Zusammenschluss

soll der gegenseitigen

Unterstützung

dienen. Der Ausbildungsverbund

schafft für jedes

> > > KONTAKT

Marie Orban

Koordinatorin der

praktischen Ausbildung

Berufsfachschule für Pflege

Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau

Klinik Schongau

Marie-Eberth-Straße 8 . 86956 Schongau

Telefon 08861 215 - 580

mai / juni 2022 | 25


#FUNVORFEIERABEND

In der neuen Berufsschule am Narbonner Ring

Ausbildungsmesse

und Tag der offenen Tür

Gemeinsam Erfolge feiern –

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• Zuschüsse für Lehrmittel und Fahrten zur Berufsschule

• Prämien für besonders gute Abschlüsse

Weilheim | Vor zwei Jahren musste

die Weilheimer Jobmesse coronabedingt

abgesagt werden. Vergangenes

Jahr fand sie, gemeinsam

mit dem Hochschulforum, als

Berufsbildungsforum ausschließlich

online statt. Und heuer?

„Wird aus der Jobmesse die Ausbildungsmesse

und findet erstmals

seit der Pandemie wieder

in Präsenz statt“, sagt Christine

Wurm, Kreisentwicklung für Weilheim-Schongau.

Allerdings nicht

in Weilheims Stadthalle, deren

Nutzung momentan nicht möglich

ist. Stattdessen in der neuen

Berufsschule am Narbonner

Ring. Die öffnet am Samstag, 25.

Juni, ohnehin ihre Pforten für die

Öffentlichkeit. Und im Rahmen

dieses Tags der offenen Tür findet

auch die neuorganisierte Ausbildungsmesse

für Schulabgänger

von morgen und übermorgen

statt. Damit schlägt der Landkreis

sprichwörtlich zwei Fliegen mit

einer Klappe, und das im Inneren

der derzeit wohl modernsten

Berufsschule Bayerns. In Sachen

Ausbildungsmesse erwartet die

Schüler, Eltern, Lehrer und alle

ausbildungsinteressierten Besucher

unter anderem Folgendes: Im

Eingangsbereich der Staatlichen

Berufsschule Weilheim, wo auch

der Ausbildungskompass 2023

zum Mitnehmen ausliegt, werden

die Kooperationspartner der Messe

– Agentur für Arbeit, Arbeitskreis

Schule-Wirtschaft, Industrieund

Handelskammer für München

und Oberbayern, Kreishandwerkerschaft

Oberland – sich mit

Infoständen den Besuchern präsentieren.

Die an der Messe teilnehmenden

Ausbildungsbetriebe

stellen ihre Lehrberufe dagegen

mit Infoständen in den jeweiligen

Klassenzimmern des innovativen

Schulhauses vor. Insofern

dürfen sich die Besucher, ähnlich

wie vor Corona im Rahmen der

Weilheimer Jobmesse oder SAM

in Schongaus Lechsporthalle auf

einen bunten Branchenmix aus

Industrie, Handel, Handwerk, Soziales,

Dienstleistungen, Gesundheit

und öffentlicher Dienst freuen.

Obendrein können die an der

Ausbildungsmesse teilnehmenden

Schüler und Schülerinnen an

einem Gewinnspiel teilnehmen.

Aktiv anpacken und

ausprobieren

Parallel zur Ausbildungsmesse für

Weilheim-Schongau ist auch im

Zuge des Tages der offenen Türe

jede Menge geboten – ein buntes

Rahmenprogramm lädt Alt und

Jung zum Anschauen, Staunen

und Mitmachen ein. Metallbauer-

Azubis stellen beispielsweise, gemeinsam

mit den Besuchern, einen

Flaschenöffner zum mit nach

Hause nehmen her. Bei „KNALL-

PENG-PUFF“ werden chemische

Versuche gezeigt. Es wird einen

Kräutergarten to Go geben. Besucher

können selbst Hand anlegen

bei der Verarbeitung von grobem

Stahl zu einem filigranen Bauteil.

Es wird mehrere Vorführungen im

Bereich Automatisierungstechnik

geben. Aus dem Kfz-Mechatroniker-Bereich

wird eine große

Bandbreite, vom Reifenwechsel

bis zur computergesteuerten Diagnose

von Hochvoltfahrzeugen,

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demonstriert. Metaller lassen

via CNC-gesteuerten Dreh- und

Fräsmaschinen Späne fliegen.

Im Bereich Sanitär und Heizung

werden modernste Methoden der

Wärmeerzeugung aus Gas, Öl und

Holz gezeigt, aber auch, wie via

Abwasserhydraulik sichere Gebäudeentwässerung

funktioniert.

Besucher dürfen sich als Maurer

versuchen, eigenhändig Stein auf

Stein setzen. Zimmerer bieten ein

Fachwerke-Puzzle an, dass es erst

richtig zusammenzusetzen, anschließend

zu prüfen gilt. Beim

grammgenauen Sägen können

Besucher tolle Preise gewinnen,

ebenso beim Schreiner-Mehrkampf,

im Rahmen dessen Besucher

ihr handwerkliches Geschick

unter Beweis stellen können. Und

über „Schreinerwissen zum Mitnehmen“

alles vom Baum bis zum

fertigen Holzprodukt erfahren.

Außerdem öffnen die Malerinnen

und Maler ihre Berufsschulwerkstätte,

zeigen ihr Können

unter anderem beim Vergolden,

Gestalten und Tapezieren – und

gewähren detaillierte Einblicke

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Wer also Einblicke in die nigelnagelneue

Weilheimer Berufsschule

bekommen möchte, oder auf der

Suche nach einem Ausbildungsplatz

ist, sollte sich den Samstag,

25. Juni, unbedingt freihalten und

der hiesigen Kreisstadt Weilheim

einen Besuch abstatten. Parkmöglichkeiten

bieten sich unter anderem

direkt auf dem Schulgelände.

Wobei die neue Staatliche Berufsschule

auch gut via Zug und Fußmarsch

erreichbar ist, für Einheimische

ohnehin zu Fuß oder mit

dem Fahrrad. Zeitgleicher Beginn

von Ausbildungsmesse und Tag

der öffnen Tür ist um 9 Uhr in der

Früh. Veranstaltungsende gegen

16 Uhr. Der Eintritt ist selbstverständlich

frei und für das leibliche

Wohl der Besucher wird ebenfalls

gesorgt sein. Darüber hinaus bitten

die Veranstalter, etwaige Coronaregeln

einzuhalten. Nähere

Informationen zur Veranstaltung

finden Sie, liebe Leserinnen und

Leser, auch im Internet unter www.

weilheim-schongau.de.

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Fotos: Stefan Müller-Naumann

mai / juni 2022 | 27

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Zum Erfolgs-Musical

von Ralph Siegel

Füssen | Weltpremiere hat das

ZEPPELIN-Musical von Ralph Siegel

bereits im vergangenen Jahr

gefeiert – und war mit rund 25 000

verkauften Tickets trotz strenger

Corona-Auflagen ein voller Erfolg

gewesen. Heuer startet Siegels

Lebenstraum ins zweite Jahr. Genaugenommen

am 19. Mai. Und

wieder im Festspielhaus Füssen,

das allein aufgrund seiner einzigartigen

Lage direkt am südwestlichen

Ufer des Forggensees zu den

schönsten Kulturstätten Deutschlands

gehört. Ganz zu schweigen

vom atemberaubenden Blick auf

Schloss Neuschwanstein und die

dahinterliegenden Berge Säuling

und Branderschrofen. Die absoluten

Highlights finden dank hochklassigem

Programm jedoch im

Inneren des Festspielhauses statt,

dessen klassische Architektur mit

Deutschlands größter Musical-

Drehbühne sowie einer stattlichen

Besuchertribüne Platz für rund

1 350 (!) Kunst- und Kulturbegeisterte

bietet. Darüber hinaus laden

fünf verschiedene Restaurationen

drumherum zum Verweilen

ein – vom gemütlichen Biergarten

über eine coole Loungebar bis hin

zum Spiegelsaal ist für jeden Geschmack

das Richtige dabei. Bundesweite

Bekanntheit erlangte das

sogenannte Drei-Sparten-Haus bereits

mit LUDWIG², DER RING und

DIE PÄPSTIN, die bis heute zu den

beliebtesten Musicals Deutschlands

zählen. Ein Standing, das Kenner

und Experten der Kunst- und Kulturszene

auch dem ZEPPELIN-Musical

von Ralph Siegel bereits kurz

nach der Premiere attestierten.

Unbrennbares

Helium

Letztlich hatte Ralph Siegel fünf

Jahre an seinem Lebenstraum

gearbeitet, um das Musical über

Ferdinand Graf von Zeppelin und

den letzten Flug der Hindenburg

auf die Bühne zu bringen. Der Ab-

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28 | altlandkreis


sturz des Luftschiffes LZ 129 gilt bis

heute als einer der tiefgreifendsten

Momente in der Geschichte des 20.

Jahrhunderts – einer, der sich in

die Köpfe der Menschen weltweit

eingebrannt hatte. Im Berliner

Buchautor Hans Dieter Schreeb

fand Ralph Siegel einen kongenialen

Historiker und Partner für sein

Werk. Er selbst schrieb dagegen

die zum Musical passenden Liedertexte

sowie die teils dramatisch

wirkende, der Zeit angepassten

Musik. Auf und über der 1 000 (!)

Quadratmeter großen Bühne sorgen

nicht nur hochprofessionelle

Schauspieler sowie ein ausgefeiltes

Bühnenbild für faszinierende

Eindrücke, sondern auch ein zehn

Meter langer und 2,50 Meter breiter,

funkferngesteuerter Zeppelin –

die intern als „Hindenburg 1“

und „Hindenburg 2“ (es gibt also

zwei) bezeichneten Luftschiff-Modelle

sind absolute Unikate, die

eigens für das Musical konstruiert

und gebaut wurden. Innerhalb der

Luftschiffhülle sorgt unbrennbares

Helium einerseits für notwendigen

Auftrieb, andererseits soll es ein

vergleichbares Schicksal wie seinerzeit

mit der Wasserstoff-gefüllten

Hindenburg verhindern.

Prallgefülltes

Jahresprogramm

Mit „Die größten Musical-Hits aller

Zeiten“, dem Ballett „Shen

Yun“, dem „Musical Deluxe Trio“,

dem Musical „Boyband Special“,

der Sonderveranstaltung „OM am

See“, Konzerten von Haindling, Roland

Kaiser, Sarah Connor, Sido und

Wincent Weiss, den Muscials „Ludwig²“,

„Die Schöne und das Biest“,

„The Dream King – Ludwigs’s Castle

& his Empress“, „Tabaluga oder die

Reise zur Vernunft“, den Konzerten

„Ludwig meets Michael Jackson“

und „Ludwig meets Falco“, „Königsgala“,

der Oper „Der fliegende

Holländer“, „Dschungel Special“,

Klassikkonzerten wie „Schuhmann

Quartett“ und „Henschel Klavier

Trio“, sowie dem Musical „Die

Päpstin“ und einigen weiteren Veranstaltungen

ist das Festspielhaus-

Programm für 2022 gleichermaßen

hochklassig wie prall gefüllt. In den

nun bevorstehenden Monaten Mai

und Juni aber wird überwiegend

das von Ralph Siegel geschriebene

> > > TICKETS ZU GEWINNEN

ZEPPELIN-Musical aufgeführt. „Das

Spannende dabei ist, dass hier

zwei zeitlich getrennte Handlungsstränge

nebeneinander ablaufen“,

so Siegel. Der eine Strang drehe

sich um das Leben und Wirken

des Grafen Zeppelin, wohingegen

der zweite Strang sich mit der Geschichte

und dem Untergang der

Hindenburg beschäftige. „In dieser

Linie spielt auch die Nazi-Zeit

mit dem extremen Rassismus und

Judenhass eine Rolle.“ Insofern

ein musikalisches, schauspielerisches

sowie geschichtsträchtiges

Bühnenspektakel zugleich. Nähere

Infos zum ZEPPELIN-Musical, das

von Mai bis Juli gespielt wird, aber

auch zum Ticketkauf und zu allen

anderen Veranstaltungen im Festspielhaus

Füssen finden Sie, liebe

Leser, im Internet unter www.dasfestspielhaus.de.

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Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost 2 x 2 Tickets für das ZEP-

PELIN-Musical im Festspielhaus Füssen am Samstag, den 28. Mai,

um 19.30 Uhr. Schicken Sie uns bis 15. Mai einfach eine Postkarte

mit dem Stichwort „Ralph Siegel“ an „altlandkreis“, Birkland 40,

in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de. Das

Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen viel Erfolg!

mai / juni 2022 | 29

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08861 4187 I info@wechner.de


Jubiläums-Töpfermarkt in Dießen am Ammersee

160 Keramiker

aus 15 Ländern

Dießen | Der Töpfermarkt in Dießen

am Ammersee gilt als einer

der größten Keramikmärkte Europas.

Und kann nach zweimaliger

pandemiebedingter Absage nun

endlich wieder traditionell an und

um Christi Himmelfahrt stattfinden.

Von Donnerstag, 26. Mai, bis

Sonntag, 29. Mai, werden sich am

südwestlichen Ufer des Ammersees

rund 160 Keramiker aus bis zu

15 (!) Ländern bündeln. Die meisten

kommen aus ganz Deutschland,

einige aber auch aus dem

näheren und entfernteren Ausland

wie Italien, Frankreich, Belgien,

Großbritannien, Spanien, Polen,

Griechenland und Tschechien, ja

sogar Korea. Ausgestellt wird von

praktischer Gebrauchskeramik für

Haus und Garten, zum Beispiel

Tassen, Teller, Schüsseln, Töpfe

und Vasen, bis hin zu abstrakter

Kunst, zum Beispiel menschengroße

Figuren und Skulpturen,

wirklich alles, was die Vielfalt der

Keramik zu bieten hat. „Aussteller,

Besucher und die Marktgemeinde

freuen sich gleichermaßen, dass

der Markt in Dießen wieder stattfinden

wird“, betont Marktleiter

Wolfgang Lösche. Allein deshalb,

weil es heuer auch gleich ein

Jubiläum zu feiern gilt: Es wird

nämlich der 20. Dießener Töpfermarkt

in seiner Geschichte sein.

Und einer, der in all diesen Jahren

nichts an Attraktivität verloren

hat. Ganz im Gegenteil sogar, wie

Lösche betont: „Der Dießener Töpfermarkt

findet inzwischen wieder

viel stärkere Beachtung.“ Das liegt

mit Sicherheit auch an den großen

Krisen dieser Zeit, allen voran Coronapandemie,

Klimawandel und

Kriege, die viele Menschen zum

Umdenken bewegen, hin zu einem

bewussteren, nachhaltigeren

Besucher und Aussteller aus ganz Deutschland, Europa und der Welt.

Hochwertige Handwerkskunst am südwestlichen Ufer des Ammersees.

Lebensstil. Auch deshalb werde

in Lösches Augen der diesjährige

Dießener Töpfermarkt bereits mit

großer Sehnsucht von Keramikfans

aus Nah und Fern erwartet.

Demonstration

hochwertiger Techniken

Eingeladen wurden für heuer die

Werkstätten, die bereits für den

im Vorjahr geplanten Töpfermarkt

vom Veranstalter angenommen

und registriert wurden. Dass es

sich dabei um zahlreiche Aussteller

von jenseits der Grenzen Dießens,

Bayerns und Deutschlands

handelt, ist kein Zufall, sondern

von den Veranstaltern ganz bewusst

so organisiert. „Um auch

auf dem Gebiet der Keramik ein

gemeinsames, kulturelles, europäisches,

ja sogar weltweites Miteinander

zu signalisieren.“ Dabei

wichtig: Auch immer wieder neue

Aussteller ans Ammerseeufer einzuladen.

Für heuer sind das unter

anderem die internationale Keramikklasse

der Kunsthochschule in

Halle an der Saale, die tatsächlich

das erste Mal auf dem Dießener

Töpfermarkt vertreten sein wird.

Weitere erwähnenswerte Highlights,

die nicht alle neu sind:

Ein Ausstellungszelt mit Keramikunikaten,

ein Informationszelt des

„Kalkspates“ mit Keramikliteraturbörse,

Barbos-Stiftung und dem

Verlag Neue Keramik. Aber auch

die Keramikschulen aus Landshut

und Höhr-Grenzhausen, die über

die Ausbildungsmöglichkeiten von

Berufen im Bereich der Keramik

berichten. Und lebende Werkstätten

wie die von Stefan Jakobs –

er zeigt keramische Handwerkstechniken

und demonstriert sein

Können auch zum Thema „Raku“,

eine spezielle, ursprünglich in Japan

entwickelte Brenntechnik zur

Verarbeitung keramischer Massen.

Bis zu 60 000 Besucher

werden erwartet

Im Zentrum des Marktes wird jedoch

ein Ausstellungspavillon mit

dem Thema „Jubiläumsbecher“

stehen, um eben auf das 20-jährige

Bestehen des Dießener Töpfermarktes

explizit hinzuweisen. Im

Zuge dessen wird im Kulturforum

„Blaues Haus“ auch eine Sonderausstellung

zu „20 Jahre Dießener

Keramikpreis“ mit Arbeiten

aller bisherigen Preisträger eingerichtet.

Dort zu sehen werden

auch die Bilder der Teilnehmer

des ersten Fotowettbewerbs rund

um den Dießener Töpfermarkt.

Doch zurück zu diesem von einer

Brennofen-Firma gestifteten Keramikpreis,

der heuer mit 4 000

Euro dotiert sein wird – und dessen

fachkundige Jury Werke zum

Thema „Gefäß-Objekt-Gefäß“ in

Augenschein nehmen wird. Auch

interessant für Besucher: Der traditionelle

Keramikweg, der so-

30 | altlandkreis


wohl zu Sonderausstellungen des

Töpfermarktes als auch zu Töpferwerkstätten

führt, die in Dießen

selbst zuhause sind und auch an

diesen Tagen aktiv produzieren

und Einblicke hinter die Kulissen

gewähren werden. Unter anderem

der „Keramikgarten“ sowie die

Werkstätte von „Lösche Keramik“

im Dießener Ortsteil St. Georgen.

Aber auch die Arbeitsgemeinschaft

Dießener Kunst sowie anderweitige

Galerien und Ateliers

hiesiger Kunsthandwerker. Dazu

gehören auch Georg Kleber und

Jochen Rüth vom Heimatverein

„Zeichnung und Keramik“, die

im berüchtigten Taubenturm eine

Ausstellung einrichten werden. Insofern

ist für die bis zu 60 000 (!)

Besucher, die die Veranstalter des

Dießener Töpfermarkts nicht nur

aus der Region, sondern auch aus

ganz Bayern, Deutschland, Österreich,

Italien und der Schweiz

erwarten, jede Menge geboten.

Selbstverständlich auch, was kulinarische

Schmankerl betrifft.

Außerdem für die Aussteller von

besonderer Bedeutung: Besuche

von Vertretern bedeutender Keramik-Galerien,

die an diesen vier

Tagen durchaus zu internationaler

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mai / juni 2022 | 31


Johanniter investieren in die Zukunft

Vermisstensuche via

Hightech-Drohne

Peißenberg | Seit 23 Jahren gibt

es die Johanniter-Unfall-Hilfe in

Peissenberg. Neben Einheiten für

Bevölkerungsschutz bieten die

derzeit 20 aktiven, ehrenamtli-

chen Mitglieder Sanitätsdienste

bei Veranstaltungen, stellen eine

Rettungshundestaffel, ein Einsatzmotorrad,

eine Einheit für Auslandshilfe

sowie eine Johanniter-

Jugend. „Obendrein unterstützen

wir den Regelrettungsdienst mit

First Responder und Rettungswagen,

sind außerdem durch Inbe-

triebnahme eines Impfzentrums

über die Ortsgrenzen hinaus be-

kannt geworden“, sagt Maximilian

Lutz, stellvertretender Leiter der

Peißenberger Johanniter, der die

vergangenen Wochen und Mo-

nate federführend dafür sorgte,

dass die Johanniter im Bayerischen

Oberland noch präsenter sein wer-

den in den Medien, und gefragter

bei Einsätzen. Der Grund: Eine

nigelnagelneue Hightech-Drohne

für Vermisstensuche, die es in

dieser Form landkreisweit kein

zweites Mal gibt. „Bislang arbeiten

in unserer Region lediglich

die Pöckinger Wasserwacht rund

um den Starnberger See sowie die

Bergwacht in Penzberg mit Einsatz-Drohnen.“

Dank dieser „DJI

Matrice 300 RTK“ öffnen

sich nun auch für

den kompletten

Weilheim-

Schongauer

Raum und darüber

hinaus ganz

neue Möglichkeiten in Sachen Einsatzgestaltung

und -optimierung.

Denn neben klassischer Vermisstensuche

eignet sich diese mit einer

hochwertigen Wärmebild-Kamera

ausgestatteten Drohne auch

für Aufklärungsflüge bei Großschadenslagen,

zum

Beispiel Hochwasser, zur Brandnachschau

(Glutnestersuche nach

Großbränden), zur Lageaufstellung

von Einsatzkräften, die via

Echtzeitluftaufnahmen stets besten

Überblick haben auf ein jeweiliges

Einsatzgebiet und sich so besser

koordinieren und positionieren

können. Die Drohne kann aber

auch für diverse Aufklärungsflüge,

Pressearbeit und

Rehkitzsuche

vor

Beginn der alljährlichen

Mähsaison

verwendet

werden.

„Schwerpunktmäßig

ist

sie aber für die Suche nach Vermissten

vorgesehen“, bekräftigt

Maximilian Lutz. Zum Beispiel im

Falle einer dementen Person, die

spurlos aus einem Altenheim verschwindet.

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32 | altlandkreis


Beim Blick auf die Eckdaten dieser

neuen Drohne, ein Quadrokopter

mit vier Propellern, wird schnell

klar, dass es sich um ein absolutes

Topmodell handelt, „das in

keinster Weise mit Drohnen für

Privatpersonen zu vergleichen ist“.

Ihr maximales Abfluggewicht liegt

bei neun, und nicht wie standesgemäß

unter fünf Kilogramm. Mit

einem Durchmesser von knapp 90

Zentimetern ist sie auch wesentlich

größer als gängige Modelle. Und

dank zweier 52-Volt-Hochleistungs-

Drohnenschulung vom Fachhändler: Die aktiven Mitglieder der ter-Unfall-Hilfe in Peißenberg.

Johanni-

Akkus beträgt ihre Flugzeit rund 55

und keine 20 bis 25 Minuten.

Körper der Drohne angebrachte,

sicher zu Einsatzorten transportiert

mindestens genauso hochwertige

werden kann, stolze 35 000 Euro.

Gesamtkosten

Kamera „H20T“ für 12 000 Euro

Die setzten sich zu einem Drittel

sowie eine dafür eigene, zusätzli-

über Spenden von Privatpersonen

von 35 000 Euro

che Fernbedienung für nochmals

sowie den Firmen Pfanzelt Maschi-

Obendrein ist sie äußerst Temperatur-resistent,

kann dank selbstheizenden

Akkus theoretisch sowohl

bei eisigen Minus 20 Grad als auch

bei bockheißen 50 Grad Celsius in

gut 1 000 Euro. „Die Kamera ist

natürlich das Herzstück dieses

Hightech-Pakets“, schwärmt Maximilian

Lutz. Vor allem dank Triple-

Cam – eine mit 20 Megapixel und

nenbau, Sparkasse Oberland und

Fahrschule Hahn zusammen. Die

anderen zwei Drittel stammen aus

der Kasse des Bayerischen Landesverbandes

der Johanniter.

die Luft. Und sie ist spritzwasser-

200-fachem digitalem Zoom, eine

fest, insofern auch bei Niesel und

für Weitwinkelaufnahmen und Hauseigene

leichtem Regen einsetzbar. All

eine Thermalkamera für Wärme-

Pilotenausbildung

diese Qualitätsmerkmale spiegeln

bildaufnahmen. Hinzu kommt ein

sich letztlich im Anschaffungspreis

nieder: 10 000 Euro kostet allein

integrierter Laserentfernungsmesser,

um Abstände von anvisierten

Damit die neue Drohne ab Ende

Mai für den Ernstfall uneinge-

die Drohne, 1 400 Euro die beiden

Akkus und mehr als 1 000 Euro

Zielen auf den Meter genau zu

schränkt eingesetzt werden kann,

erkennen. Insgesamt kostet diese

„haben wir Sonderrechte bekom-

die zusätzliche Fernbedienung mit

Display für die Steuerung der Kamera

sowie Bildauswertung.

Hinzu

kommt die am

Hochleistungsdrohne samt Akkus,

Kameras, Fernbedienungen, Zubehör,

Ersatzteilen sowie Fahrzeugausbau

– ein Neunsitzer wird so

umfunktioniert, dass diese Drohne

men, die sich in einigen Punkten

deutlich von privaten Drohnenflügen

unterscheiden“. Während

Privatpersonen weder über Privatgrundstücke

noch Naturschutzgebiete

sowie in Flugverbotszonen

fliegen dürfen, und auch bei Bundestraßen

und Autobahnen einen

„SEG F.L.I.G.H.T.“ steht für

Mindestsicherheitsabstand

von

Schnelleinsatzgruppe Fernerkundung

und Luftinformationsgewinnung

Hochauflösend und Thermografisch

100 Metern seitlich einzuhalten

haben, dürfen sich die Johanniter

im Falle eines Einsatzes oder im

Rahmen einer Übung über alle

diese eigentlichen Verbote hinwegsetzen.

„Wir brauchen zum

Steuern der Drohne auch nicht

die klassische Lizenz vom Bundesamt

für Luftfahrt, sondern

bilden unsere Drohnenpiloten

hauseigen aus.“ Und zwar in Form

einer Grundausbildung über insgesamt

90 Unterrichtseinheiten,

die unter anderem Sanitätslehrgang

und Grundlagen des Bevölkerungsschutzes

beinhaltet,

sowie die eigentliche Ausbildung

zum Drohnenpilot über 30 Unterrichtseinheiten.

Dem Voraus geht

außerdem ein Flug-Einweisungs-

Wochenende mit einem Experten

vom Fachhändler dieser Hightech-

Drohne. Letztlich lassen sich 12 der

20 Johanniter zum Drohnenpiloten

ausbilden, „damit wir im Falle eines

Einsatzes das ganze Jahr über

ausreichend Leute zur Verfügung

haben“. Denn für das Steuern der

Drohne braucht es immer zwei

Leute – eine Person zum Steuern

der Drohne auf Sichtkontakt. Und

eine zum Auswerten und Analysieren

der Bilder in Echtzeit, die

via WLAN oder mobilem Datennetz

direkt auf Smartphone, Tablet oder

Laptop übertragen werden können.

Sollte die Drohne trotzdem

mal außer Sichtkontakt sein, der

Akku leerwerden oder das Signal

zur Fernbedienung abreißen,

greift der vollautomatische Sicherheitsmodus,

nach dem die Drohne

eigenständig und rechtzeitig zum

Startpunkt zurückfliegt. Wie gut

die Kamera funktioniert, konnte

Maximilian Lutz im Rahmen eines

ersten Testflugs bereits ausprobieren.

„Wir haben aus 450 Metern

Entfernung das Küchenfenster des

Hauses meines Johanniterkollegen

anvisiert und die Farbe der auf

dem dortigen Fensterbrett stehenden

Orchidee erkannt.“ Und

trotzdem hoffen er und seine Kollegen,

dass diese nigelnagelneue

Hightech-Drohne möglichst selten

für den Ernstfall gebraucht wird.

Wenngleich sie für einige Einsatzzwecke

sicherlich die kostengünstigere,

umweltfreundlichere

und somit auch zukunftsträchtige

„Waffe“ sein wird. Zum Beispiel

für Waldbeobachtungsflüge bei

länger anhaltender Trockenheit,

was via Rundflug mit Sprit oder

gar Kerosin verbrauchenden Flugzeugen

oder Helikoptern wesentlich

teurer ist.

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mai / juni 2022 | 33

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Jubiläumsfahrt im VW Porsche 914

Farbenfroher Dreisitzer mit

herausragender Straßenlage

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knallige Farben, üppiger

Stauraum vorne und hinten,

herausragende Straßenlage und

drei Sitzplätze nebeneinander:

Das sind die Highlights des schon

seit jeher rar gesäten Sportwagens

VW-Porsche 914, von dem

zwischen 1969 und 1976 knapp

116 000 Exemplare mit einem 80

PS starken Vierzylinder-Boxermotor

von VW, sowie gut 3300 Fahrzeuge

mit einem 110 PS starken

Sechszylinder-Boxermotor von

Porsche gebaut wurden. „Damals

war dieser Targa erst ab deutlich

über 12 000 Mark zu haben, was in

den frühen 1970er Jahren, als der

VW-Käfer rund 5000 Mark gekostet

hat, sehr viel Geld war“, sagt

Harald Mielke, der selbst drei von

diesen einzigartigen Sportwagen

besitzt. Und der seit vielen Jahren

Gleichgesinnte in den wunderschönen

Pfaffenwinkel lockt. Wobei

das zweitägige Ausfahrtstreffen

der „VW Porsche 914-Freunde

Oberbayern“ in diesem Jahr unter

einem ganz besonderen Motto

steht. „1992, also genau vor

30 Jahren, habe ich unsere erste

Rundtour organisiert. Somit feiern

wir heuer einen runden Geburtstag“,

erinnert sich Harald Mielke

an das damals erste überregionale

Treffen mit rund 15 Fahrzeugen

nur zu gerne zurück. Durch Mundzu-Mund-Propaganda

und 914er-

Fan-Gruppen auf Social-Media-

Plattformen wie Facebook haben

sich im Laufe der Jahre jedoch

immer mehr Enthusiasten gefunden,

die ihre über Jahre in Scheunen

verschollenen Schmuckstücke

wieder ans Tageslicht führen, oft

hochwertig restaurieren, zum Teil

auch ordentlich tunen lassen, und

dann im Rahmen einer Rundfahrt

unter Freunden wieder zum

Brummen bringen.

Traditioneller Start

um 9.14 Uhr

Ausgangspunkt der diesjährigen

Rundfahrt, an der 40 (!) Fahrzeuge

mit 80 Teilnehmern aus ganz

Deutschland, Österreich und der

Schweiz teilnehmen werden: Der

Gasthof Dragoner in Peiting. Und

zwar sowohl am Samstag, 25. Juni,

als auch Sonntag, 26. Juni. Die

meisten Teilnehmer reisen bereits

Freitagabend an, einige aus näherer

Umgebung am Samstagmorgen.

Heißt: Wer von den Altlandkreislesern

diese 40, überwiegend

im Originalzustand erhaltenen VW

Porsche 914 aus nächster Nähe bestaunen

möchte, sollte an diesen

beiden Tagen am besten zwischen

8.30 und 9 Uhr an die Ammergauer

Straße, Höhe Hausnummer 11, in

Peiting kommen, wo die Teilnehmer

ihre Oldtimer präsentieren.

Die erste Rundtour startet schließlich,

passend zur Modellbezeichnung,

um 9.14 Uhr. Sie führt unter

anderem über die Lechtalbrücke

nach Altenstadt und dann auf

landschaftlich reizvollen Wegen

weiter nach Sachsenried, Osterzell,

Dienhausen, Denklingen und

von dort unter der B17 hindurch

in Richtung Rott und Dießen, wo

anlässlich eines zünftigen Mittagessens

im Gasthaus Schatzbergalm

die erste große Rast geplant ist.

„Die phantastische Lage am Rande

des Waldlehrpfads gewährt uns

auch einen herrlichen Blick auf

den Ammersee“, freut sich Harald

Mielke schon jetzt. Bestens gestärkt

ist es von dort aus auch nur

noch ein Katzensprung hinüber

nach Raisting, genaugenommen

zum Industriedenkmal Radom,

„an dem wir zunächst ein professionelles

Fotoshooting inklusive

Drohnenflug machen werden und

anschließend eine Innenraumführung

durch die Erdfunkstelle bekommen“.

Nur ein paar hundert

Meter weiter, im Raistinger Gasthof

Drexl, ist dann die dritte Rast mit

Kaffee und Kuchen geplant, ehe es

in wieder größerem Bogen zurück

zum Ausgangsort geht – und dieser

ereignisreiche Tag in geselliger

Runde im Stadel der Zechenschenke

in Peiting seinen Abschluss finden

wird.

Bestens ausgeruht starten die

Sportwagen-Enthusiasten dann

auch am Sonntagmorgen, wieder

um 9.14 Uhr, eine zweite Ausfahrt,

Im Zuge der Rundfahrten fahren die Autoliebhaber sehenswerte Plätze

an. Hier besuchten sie das Dornier-Museum in Friedrichshafen.

„die in jedem Falle auf den Hohen

Peißenberg hinaufführen wird“.

Sollte es mit einer Führung durch

die Wetterstation klappen, fahren

die 914er Freunde die nördlichste

Erhebung der Alpen auf direktem

Wege an. Falls – coronabedingt –

nicht, „werden wir den Hohen

Peißenberg über den Umweg Rottenbuch,

Böbing und Peißenberg

anfahren“. Nachdem, sofern das

Wetter stimmt, dieser geniale Ausblick

in Richtung Flachland und

Gebirge in vollen Zügen genossen

wurde, rollen die knapp eine Tonne

leichten Boliden den Hohen Peißenberg

wieder hinab in Richtung

Paterzell – zu Mittag wird im Rahmen

dieser Sonntagsaufahrt nämlich

im Eibenwald gegessen. Die

ersten 914er-Fahrer klinken sich

unmittelbar danach aus und treten

die oft bis zu 650 (!) Kilometer

weite Heimreise an. „Einer kommt

nördlich von Berlin, viele andere

aus Nordrhein-Westfalen, wieder

andere aus der Gegend von Karlsruhe

oder auch aus Niederbayern,

der Oberpfalz, aus München

und Augsburg.“ Die Teilnehmer,

die aus näherer Gegend kommen

oder an dieses Treffen ein paar

Tage Kurzurlaub im Pfaffenwinkel

dranghängen, haben dagegen die

34 | altlandkreis


Möglichkeit mit Harald Mielke in

die Tiefe des Eibenwalds einzutauchen,

wo der Weltenbummler und

Diplom-Biologe höchstpersönlich

eine spannende, naturkundliche

Führung geben wird.

Wert der Autos

vervielfacht

Insofern erwartet die VW Porsche

914-Freunde an ihrem Jubiläumswochenende

ein bunter

Programmmix, bestehend aus

Motorsport, Kulinarik, Technik

und Natur. „Für uns ist dieses alljährliche

Treffen vor allem dazu

da, um langjährige Freundschaften

zu pflegen, neue zu knüpfen

und einfach eine gute Zeit miteinander

zu verbringen“, so Harald

Mielke, der an dieser Stelle aber

auch betont, „dass es immer wieder

ein Highlight für die ganze

Region ist, wenn wir mit 40 aneinandergereihten

914er durch den

Pfaffenwinkel touren“. Insbesondere

die im Original erhaltenden

Sportwagen sind eine Schau,

„weil sie aus einer Zeit stammen,

in der es sehr bunt war, und für

die Lackierung oft knallige Farben

verwendet wurden – Farben,

die es für modernere Autos gar

nicht mehr gibt“. Tatsächlich ist

die Rückmeldung der Menschen

aus der Region auch in Zeiten des

Klimawandels durchwegs positiv,

wenn Mielke und Co. mit ihren

topgepflegten Oldtimern die Gegend

sprichwörtlich unsicher machen.

„Immer mit der Hoffnung,

dass wir niemanden verlieren.“

Dank Handynavigation ist diese

Wahrscheinlichkeit im Jahr 2022

äußerst gering, „zumal wir alle via

WhatsApp-Gruppe bestens vernetzt

sind und jedem Teilnehmer

unsere Standorte, die wir anfahren,

bekannt sind“. Vor zwei oder

gar drei Jahrzehnten war das noch

anders. „Da kam es immer wieder

mal vor, dass ein, zwei Teilnehmer

den Anschluss an die Kolonne verloren

und ohne Navi nicht mehr

zur Gruppe gefunden haben.“ Die

sind dann oft umgedreht und auf

direktem Wege wieder nach Hause

gefahren. Und dass in einem

Sportwagen mit Kultstatus, dessen

Wert sich von damals zu heute

vervielfacht hat – von einst 12000

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mai / juni 2022 | 35


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36 | altlandkreis


In Peiting: Erst Gauschießen, dann Festwochenende

Konzentrationssport trifft auf Geselligkeit

Peiting | Dem Schützengau Schongau,

dessen Reichweite exakt

dem Gebiet des Altlandkreises

entspricht, gehören 26 Vereine

an. Einer davon: Der aus Peiting,

der heuer 140-jähriges Bestehen

feiert. Und dessen Mitglieder die

vergangenen Wochen und Monate

verdammt fleißig waren. „Normalerweise

planst du Gauschießen

und Jubiläumsfest über rund zwei

Jahre hinweg. Aufgrund Corona

und der damit verbundenen Unsicherheiten

war es uns jedoch

nicht möglich, unsere Vorstellungen

planmäßig umzusetzen“,

sagt Vereinsvorsitzender Martin

Fischer. Insofern haben die Peitinger

Schützen in wenigen Monaten

ein Alternativ-Programm auf die

Beine gestellt, dass sich wirklich

sehen lassen kann. Angefangen

beim sportlichen Teil, dem Gauschießen,

das heuer zum 66. Mal

stattfinden wird. „Nicht wie ursprünglich

geplant in der Eishalle,

sondern bei uns im Schützenheim.“

Das befindet sich westlich

und oberhalb der Marktgemeinde,

direkt am Kalvarienberg, und bietet

vom Hof herrlichen Weitblick

über Peiting hinweg ins Gebirge.

„Vor Corona waren es meistens

1 000 bis 1 100 Teilnehmer,

wir rechnen diesmal mit rund

600“, betont Martin Fischer, der

aufgrund der coronabedingten

Zwangspausen von Trainings und

Wettkämpfen schon Sorge hat,

„Gelegenheitsschützen für immer

verloren zu haben, weil sie nun

ganz aufgehört haben“. Sollten

widererwarten trotzdem mehr

Teilnehmer an den Start gehen,

„können wir das trotzdem stemmen

und würden uns umso mehr

freuen“. Teilnehmen darf letztlich

jeder, der Mitglied in einem Verein

des Schongauer Schützengaus

und mindestens zwölf Jahre alt

ist, oder zehn mit Sondergenehmigung

der Eltern. Geschossen

wird letztlich in den drei Kategorien

Luftgewehr, Lustpistole und

Luftgewehr / Luftpistole mit Auflage,

stets auf „Scheiben“ in zehn

Metern Entfernung. Wobei die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

wiederum in Geschlechter und Altersklassen

unterteilt werden.

Finalschießen in der

Schloßberghalle

Neu wird heuer sein, „dass das

Gauschießen erstmals und ausschließlich

auf einer elektronischen

Schießanlage ausgetragen

Die Zuschauer im Nacken: Beim

Schießen sind mentale Stärke und

Konzentration entscheidend.

Beim Gauschießen, hier mit Luftpistole, ist Vieles erlaubt. Unter anderem,

wie hier zu sehen, legere Freizeitkleidung.

wird“, betont Martin Fischer. Zum

einen auf den elf fest im Peitinger

Schützenhaus integrierten

Ständen, zum anderen auf zehn

weiteren, auf sogenannten Leihständen,

die der Verein aus dem

Chiemgau borgt. Dagegen ganz

beim Alten: Dass das Gauschießen

über insgesamt elf (!) Tage ausgetragen

wird. Zunächst täglich ab

Freitag, 17. Juni, bis einschließlich

Sonntag, 26. Juni, im Peitinger

Schützenhaus. Und zwar an den

Wochenenden von 16 bis 22 Uhr,

sowie werktags von 17 bis 22 Uhr –

lediglich der Jugendcup, ebenfalls

am Sonntag, 26. Juni, findet

von 9 bis 14 Uhr statt. Das große

Finalschießen mit anschließender

Siegerehrung am Montag, 27.

Juni, wird dagegen in der Peitinger

Schloßberghalle zwischen 18

und 21 Uhr ausgetragen. „Hierfür

bauen wir die elektronische Leihschießanlage

in der Schloßberghalle

auf.“ Die große Preisverteilung

für alle Teilnehmer erfolgt

am Donnerstag, 30. Juni, ab 19.30

Uhr ebenfalls in der Peitinger

Schloßberghalle.

Wer von den Teilnehmern im

Rahmen seiner maximal erlaubten

Schüsse nun wie oft und an

wie vielen Tagen zur Waffe greift

und abdrückt, ist letztlich jedem

selbst überlassen. „Hat den großen

Vorteil, dass man schlechter

Tagesform ausweichen kann.“

Das wiederum sorgt für ein insgesamt

hohes Trefferbild. Mit „allen“

meint Martin Fischer auch wirklich

alle – von alt bis jung, von

trainingsfaul bis -fleißig, vom Gelegenheitsschützen

bis zum Ambitionierten,

ja sogar Profi. Und

genau das ist das allerschönste

am Gauschießen. „Dass die ganze

Riege des hiesigen Schießsports

zusammenkommt – sowohl die,

die es traditioneller halten als

auch die, die sportlich ambitioniert

sind.“ Und noch schöner:

Dass die erfahrungsgemäß auch

alle gut miteinander auskommen,

sich gegenseitig akzeptieren und

respektieren.“ Und auch jederzeit

offen sind für Gespräche mit Zuschauern.

Die sind ebenfalls an

allen Tagen herzlich willkommen

und können den mit Spannung

erwarteten Wettkampf über grafische

Darstellungen auf Großleinwänden

hautnah mitverfolgen.

Festwochenende mit

Knedl & Kraut

Auch für die breite Öffentlichkeit

organisiert: Das dreitätige

Festwochenende der Peitinger

Schützen zum 140-Jährigen, zu

dem Alt und Jung ebenfalls in

die Schloßberghalle eingeladen

sind. Und zwar ab Freitagabend,

1. Juli, mit Knedl & Kraut und ihrem

Programm „Bayerische Weltreise“.

Vorverkaufskarten (23 Euro)

hierfür sind auf der Homepage

der Peitinger Schützen (www.svpeiting.de),

bei der Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel in Peiting sowie bei

Trachten Stöger erhältlich. Der eigentliche

Festabend am Samstag,

3. Juli, wird ab 19.30 Uhr von der

kleinen Besetzung der Knappschafts-

und Trachtenkapelle Peiting

musikalisch umrahmt und

kostet keinen Eintritt. Letzteres

gilt auch für das Gauschützenfest

am Sonntag, 3. Juli, das bereits

um 9.30 Uhr mit einem Kirchenzug

startet, gefolgt von Festgottesdienst

am Hauptplatz sowie

anschließendem Mittagessen und

musikalischer Unterhaltung der

Birkländer Musikanten sowie der

Knappschafts- und Trachtenkapelle

Peiting. In Summe haben die

Peitinger Schützen somit ein tolles

Programm auf die Beine gestellt,

bei dem sowohl das Sportliche als

auch Gesellige und Traditionelle

nicht zu kurz kommt.

js

mai / juni 2022 | 37


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Wildsteig | 1972 hat Otto Edelmann

angefangen, für seinen Schützenverein

„Hubertus“ Wildsteig

Schützenscheiben mit Feder und

Tusche zu beschriften. Drei Jahre

später fragte man ihn, ob er auch

die Motive malen wolle. „Du hast

eine so schöne Schrift, Du kannst

das sicher auch mit dem Malen“,

sagte man zu ihm. Da versuchte

es der Wildsteiger einfach. „Das

allererste, was ich malte, war ein

Himmel, das weiß ich noch“, erinnert

sich Otto Edelmann. „Insgesamt

waren meine ersten Scheiben

noch nicht so schön. Aber mit

der Zeit ging’s immer besser.“ Bis

heute hat der inzwischen 81-Jährige

mehrere Hundert Schützenscheiben

bemalt. An die 50 allein

für das Kameradschaftsschießen,

das Wildsteiger, Bayersoier,

Schönberger, Rottenbucher und

Böbinger alljährlich veranstalten.

Vorarbeit nach Vorlage: Erst wird mit Bleistift skizziert, dann das jeweilige

Motiv mit viel Liebe zum Detail farbig ausgemalt.

Häufig auch für die Gauschießen

des Gaus Schongau, das jedes

Jahr in einer der Gaugemeinden

stattfindet. Ab und an aber auch

für benachbarte Schützengaue

und weiter entfernte Vereine, zum

Beispiel im Allgäu. Und natürlich

viele Male für das alljährliche

Königsschießen in seinem Heimatort

Wildsteig. Dafür hat Otto

Edelmann jahrzehntelang heimatliche

Motive gesammelt. In

einem Ordner bewahrt er sie alle

auf. Bilder von alten Schützenfesten,

Dorfansichten und Heilige

wie St. Sebastian, den Patron der

Schützen. Bilder von Jägern, Flößern

und Eisstockschützen, von

der Natur, Tieren und Blumen. Sie

stammen aus Büchern, Kalendern

und alten Postkarten, viele Motive

hat Otto Edelmann auch in Museen

und traditionellen Gasthäusern

gefunden, bis hinunter nach Süd-

tirol. Wenn er sich

mit dem jeweiligen Verein

auf ein Motiv geeinigt hat,

grundiert er erstmal die Scheibe,

die er fertig vom Drechsler erhält.

Aus Ahorn, Ebereschen- oder Lindenholz.

Wenn der Lack getrocknet

ist, zeichnet Otto Edelmann mit

feinen Bleistiften sein Motiv auf

der Scheibe vor. Bei Kulissen wie

Bergketten geht das recht schnell.

Bei Menschen, Gesichtern und

Figuren aber zeichnet Edelmann

vorsichtig und präzise. Hier misst

er auch mit dem Lineal, damit die

Proportionen passen. Dann greift

er zu Ölfarben und Pinseln, die er

in seiner kleinen Werkstatt unter

dem Dach seines Hauses aufbewahrt.

Mehrere Wochen arbeitet

der Wildsteiger letztlich an einer

Scheibe, bis alles fertig ausgemalt

ist. Etwa weitere vier Wochen

muss das Ölbild dann trocknen.

Zu schön, um darauf

zu schießen

„Mit Acrylfarben ginge es schneller“,

räumt er ein. „Aber dass die

so schnell trocknen, ist auch ein

Nachteil.“ Er zeigt auf eine Scheibe,

auf der Gämsen im schneebedeckten

Gebirge zu sehen sind.

„An Kehle und Hals habe ich das

weiße Fell etwas hellbraun schattiert.

Mit Öl geht das gut. Da kann

ich in Ruhe dunklere Farbe auf

die hellere auftragen, die noch

lange frisch ist ehe sie zu trocknen

beginnt.“ Solche Techniken

hat sich der Wildsteiger alle selbst

angeeignet. Learning by doing.


Auch die beeindruckende

Pinselsammlung,

die mittlerweile

auf weit über

50 Stück ange-

wachsen ist und

feinste

Pinsel

mit nur vier oder

fünf Haaren enthalten,

wuchs über

die Jahrzehnte an.

Mit der Gämsenscheibe

hat es eine besondere Bewandtnis.

Otto Edelmann malte

sie für das Wildsteiger Königsschießen

2012. Dann wurde er

selbst Schützenkönig und holte die

Scheibe wieder unversehrt zu sich

nach Hause. Denn auf die kunstvoll

bemalten Schützenscheiben wird

heute nicht mehr geschossen. Sie

gelten als Trophäen, die der Sieger

erhält. Für den Wettbewerb an

sich werden dagegen einfachere,

mit gedruckten Motiven und Ringen

beklebte Scheiben verwendet.

Etliche Wildsteiger Schützenkönige

hängten ihre Scheibe ohnehin

im Schützenheim anstatt im

heimischen Wohnzimmer auf. So

kann man dort etliche von Edelmann

gestaltete Werke über den

Tischen und Bänken bewundern.

Manche Scheiben sind auch mit

Geburtstags- oder Hochzeitsgrüßen

beschriftet. „Viele in unserem

Verein wünschen sich von mir eine

Scheibe für so einen Anlass. Aber

sie behalten sie meistens nicht,

sondern stiften sie wieder dem

Verein, der sie ausschießen lässt.“

Und der Gewinner hängt sie dann

oftmals wieder ins Vereinsheim.

So bleiben meist alle im Genuss

der durchwegs wunderschönen

Scheiben.

Schattierte

Wadlstrümpfe

Ein echtes Honorar verlangt Otto

Edelmann für seine künstlerisch

wertvollen Tätigkeiten nicht. „Lediglich

ein bisschen was, so eine

Art Aufwandsentschädigung.“

Dabei stecken in jeder Scheibe

Dutzende Stunden Arbeit – mehrere

am Tag über mehrere Wochen

hinweg. Besonders viel

Mühe gab sich Otto Edelmann mit

der Scheibe, die beim Schießen

2016 anlässlich des 125-jährigen

Bestehens des Schützenvereins

„Hubertus“ Wildsteig ausgeschossen

wurde. Es zeigt eine Szene mit

vielen Schützen von anno dazumal,

die ihre Gewehre laden, sowie

mit Zuschauern, die beispielsweise

eine Pfeife rauchen. Rund

20 verschiedene Gesichter und

etwa ebenso viele Wadlstrümpfe

mussten hierfür fein schattiert

und verziert werden, dazu die

rustikalen Balken und Sparren

des hölzernen Schützenheims.

Otto Edelmanns liebstes Motiv

aber ist die winterliche Schlittenfahrt

des „Kinis“. Das Original aus

1880 zeigt König Ludwig II. in einem

goldenen Schlitten, gezogen

von vier weißen Pferden. „Bestimmt

schon siebenmal hab ich

Terrassendielen

das Motiv gemalt“, erinnert sich

der Wildsteiger, der sicherlich die

mit meisten Schützenscheiben im

Schongauer Altlandkreis bemalt

hat, jedoch bei weitem nicht der

Einzige ist, der sich dieser wertvollen

Aufgabe widmet. Es gibt

auch eine Frau aus Wimpes, einen

Mann aus Prem und einige andere,

die für hiesige Schützenvereine

mal mehr, mal weniger zu Farbe

Sichtschutz –Zäune

und Pinsel greifen. Für das diesjährige

Gauschießen, das im Juni

in Peiting stattfindet (siehe S. 37),

hat nicht Otto Edelmann, sondern

seine Tochter Susanne Wörmann

Scheiben bemalt. Sie lebt heute in

Böbing und hat sich das Schützenscheibenbemalen

einst bei ihrem

Vater abgeschaut. Und ähnlich viel

Feuer gefangen. Auch sie malt inzwischen

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Otto Edelmann hat bereits vor 50 Jahren angefangen, Schützenscheiben

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Freilufttheater zum

111-Jährigen


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Peiting | Ein viertägiges Freiluftfestival

mit Blasmusik und Tanz,

Trachtenmarkt, Traditionshandwerk

und kulinarischen Genüssen:

In Peiting ist erstmals seit Corona

wieder richtig was Geboten für

Alt und Jung aus Nah und Fern.

Grund der Feierlichkeiten ist ein

Jubiläum der Peitinger Theaterer,

die heuer auf 111 Jahre Vereinsgeschichte

zurückblicken. Tatsächlich

wurde in der heutigen Marktgemeinde

bereits im Jahre 1911 erstmals

ein Theater aufgeführt. Das

Stück damals hieß „Der Wilderer

aus der Teufelsschlucht“. Es war

ein fesselndes Drama, „das wir

eigentlich, passend zum Jubiläum,

auch heuer spielen wollten“,

betont Peitings Theaterleiter Wolfgang

Schäller. Doch viel mehr als

dieser verheißungsvolle Titel „ist

uns leider nicht bekannt“ – weder

online noch in anderen Archiven

lässt sich der exakte Inhalt des

Stücks wiederfinden. Dafür soll

es nun Ende Mai auf einer Freiluftbühne

„beim Angerbauer auf

der Wiese“, die sich hinter dem

Kindergarten am Gumpenweg 1

befindet, umso lustiger werden.

„Wir werden an allen vier Tagen,

von Donnerstag bis Sonntag, je

zwei Mal spielen“, verrät Wolfgang

Schäller. Genaugenommen

wurden im Laufe der vergangenen

Wochen zwei Einakter aus dem legendären

„Königlich Bayerischen

Amtsgericht“ einstudiert. Der eine

heißt „Das Bienenhaus“ und handelt

von einem Dorfschmied, der

nicht nur ein rechter „Weiberer“

gewesen sein muss, sondern auch

noch vor Gericht landete, weil er

mit dem Lied eines von im Dorf

aufspielenden Drehorglers so gar

Normalerweise spielen die Peitinger Theaterer in der Schloßberghalle. Zum

111-Jährigen veranstalten sie jedoch ein viertägiges Festival im Freien.

nicht

den war – und kurzerhand dessen

einverstan-

Instrument regelrecht kurz und

klein geschlagen hatte. Das Stück

wird rund 45 Minuten dauern und

von neun aktiven Schauspielern

der Peitinger Theaterer zum Besten

gegeben. Und zwar auf einer

offenen Bühne, die lediglich zur

Hälfte überdacht sein wird, „sodass

wir wenigstens unsere Amtsgerichtskulisse

vor möglichen

witterungstechnischen Einflüssen

ein wenig schützen können“. Das

Publikum dagegen nimmt unter

freiem Himmel auf aufgereihten

Bierbank-Garnituren Platz.

Lockere Atmosphäre bei

freiem Eintritt

„Wir wollten einfach mal was anderes

machen und haben im Frei-

en zugleich den Vorteil, im

Falle des Falles nicht ganz

so strenge Hygienevorschriften

einhalten zu müssen“,

sagt Gabriele Schäller,

zweite Theaterleiterin

in Peiting, die diese Idee

eines Freiluftspiels hatte.

Normalerweise spielen die

Peitinger Theaterer nämlich

traditionell um Ostern in

der örtlichen Schloßberghalle,

was aufgrund Corona

zuletzt vor drei Jahren

der Fall gewesen war. „Vor

zwei Jahren war es besonders

bitter für uns, da das

damals vorgesehene Stück

im Grunde schon komplett

einstudiert war“, betont


Das älteste Foto aus dem Archiv

der Peitinger Theaterer

(oben) aus den 1950er Jahren.

Und eines (re.) mit Bernhard

Huber († 2018) und Annemarie

Fürst, die über viele Jahre hinweg

prägende Rollen gespielt

haben.

Wolfgang Schäller. Dann kam

dieses Virus, der erste Lockdown,

ein Verbot von Proben und Veranstaltungen.

Umso erfreulicher

für die Peitinger Theaterer, dass

die meisten Akteure trotz pandemiebedingter

Zwangspause

ihrer Leidenschaft treu geblieben

sind, „und wir mit Andi Brenzing,

Christian Filser, Andi Barnsteiner

Junior und Franz Keller für heuer

sogar neue Gesichter dazugewinnen,

obendrein alte Hasen wie

Andi Barnsteiner Senior aus dem

Theaterruhestand zurückholen

konnten“. Für den zweiten Einakter

sind sogar 15 Schauspieler

und Schauspielerinnen im Einsatz.

Dieses Stück heißt „Das Damenkränzchen“,

nach dem fünf Frauen

im besten Alter angeklagt sind,

weil sie angeblich den Besitzer

eines Wirtshauses verprügelt hätten.

Ein handfester Skandal? Oder

doch ein Irrtum? Nach und nach

stellt sich heraus, dass nicht diese

fünf Frauen, sondern der Bürgermeister

höchstpersönlich abgeführt

werden müsste. Auch dieser

Einakter dauert rund 45 Minuten.

„Wer möchte, darf Platz nehmen

vor der Bühne und unsere Einakter

verfolgen, wer keine Lust auf

unser Theater hat, kann ganz gemütlich

im Hintergrund weiterratschen“,

so Wolfgang Schäller über

das Ziel einer lockeren Veranstaltung

ohne Zwänge, bei der es weder

Tickets noch Platzkarten geben

wird. „Der Eintritt aufs Festgelände

ist für alle Interessierten frei

und auch an keine festen Uhrzeiten

gebunden.“ Gewisse Richtzeiten

sollten Sie sich, liebe Leserinnen

und Leser, allerdings trotzdem

zurechtlegen. Denn das Programm

des viertätigen Theaterfestivals am

Peitinger Gumpenweg ist trotz aller

Entspanntheit prallgefüllt, hat

nicht nur traditionelles Laienspiel

zu bieten.

Rahmenprogramm mit

Trachtenmarkt

Beginn der Jubiläumsfeier zum

111-Jährigen, „sofern es nicht vier

Tage am Stück durchschüttet“, ist

am Donnerstag, 26. Mai, ab 11 Uhr

mit Frühschoppen und musikalischer

Umrahmung der Peitinger

Knappschafts- und Trachtenkapelle.

Erstmals Theater wird an

diesem Tag um 15.30 Uhr gespielt,

das zweite Mal um 17 Uhr. Davor,

danach und dazwischen? „Wird

unser Festival an allen vier Tagen

vom Trachtenverein umrahmt.“

Damit gemeint sind Auftrit-

te von beispielsweise Platt-

lergruppe, Goaßlschnalzer,

Jugendgruppe, Männerchor,

Peitinger Sänger sowie zahlreichen

Volksmusikgruppen,

die mal länger, mal kürzer,

mal lauter, mal leiser ihr

Können zum Besten geben

und so für eine wohlige Atmosphäre

bis in den späten

Abend hinein, rund 22 Uhr,

sorgen werden. Am Freitag,

27. Mai, beginnt das Theaterfestival

gegen 17 Uhr,

wartet wie an allen Tagen

mit Getränkeschänke und

Imbissbuden auf, die mit

Weißwurstburger,

Pulled

Pork sowie vegetarischen

Schmankerln weit mehr zu

bieten haben als der kulinarische

Festklassiker – Bratwurst in der

Semmel. Die beiden Theaterstücke

werden an diesem Abend um 19

und 20.30 Uhr aufgeführt, wobei

das anschließende gesellige Beisammensein

gegen 23 Uhr sein

Ende finden sollte. Der Samstag,

28. Mai, beginnt bereits um 14 Uhr.

Und zwar mit einem traditionellen

Trachtenmarkt in der nach hinten

geöffneten Tenne des Kindergartens,

der auch von traditioneller

Handwerkskunst geprägt sein

wird. Es gibt auch Kaffee und Kuchen,

sowie abermals um 19 und

20.30 Uhr die Aufführungen der

beiden Einakter. Darüber hinaus

wird auch jede Menge für Kinder

geboten sein an diesem Samstag.

Der Sonntag, 29. Mai, startet aller

Voraussicht nach um 10 Uhr mit

einer Feldmesse, der, ähnlich wie

am Donnerstag, ein Frühschoppen

folgen wird. Und auch die beiden

Einakter werden an diesem Tag

wieder früher aufgeführt, nämlich

um 15.30 und 17 Uhr. Danach folgt,

bis zirka 20 Uhr, ein gemütlicher

Ausklang einer in dieser Form

ziemlich einzigartigen Veranstaltung.

Eine, zu der Alt und Jung aus

Nah und Fern herzlich eingeladen

sind.

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mai / juni 2022 | 41


SAG MAL … MIT SPORTSCHÜTZIN KERSTIN FAHL

„Möchte in die

Nationalmannschaft“

Prem | Kerstin Fahl aus Prem ist

auf bestem Wege, professionelle

Sportschützin zu werden. Als

fester Bestandteil des Bayernkaders

trainiert die 22-Jährige bis

zu vier Mal die Woche auf der

Schießanlage des Bayerischen

Sportschützenverbandes. Und

bestreitet bereits Rundenwettkämpfe

in Deutschlands höchster

Liga, der ersten Bundesliga Süd.

Nach Lengdorf bei Erding ist sie

allerdings wegen ihres Studiums

in Volkswirtschaftslehre gezogen.

Umso mehr freut sich die Expertin

an Luftgewehr und Kleinkaliber

auf die inzwischen rar gesäten

Heimatbesuche – und das bevorstehende

Gauschießen in Peiting,

an dem sie trotz niedrigerem Niveau

„auf jeden Fall“ teilnehmen

wird.

Sag mal Kerstin, wie bist Du zum

Schießsport gekommen?

Mein Onkel ist Schützenmeister in

Prem, meine Eltern schießen auch

schon ewig, insofern wurde es mir

im Grunde in die Wiege gelegt. Ich

habe bereits mit zehn Jahren das

erste Mal ein Luftgewehr in der

Hand gehabt.

Was Dir auf Anhieb getaugt hat,

und Dich bis heute fasziniert?

Absolut. Der Reiz dieses facettenreichen

Sports ist für mich die

Kombination aus Konzentration,

Selbstbeherrschung und mentaler

Stärke. Und die Tatsache, dass es

sich einerseits um eine Einzelsportart

handelt, in der man aber

trotzdem auch immer wieder fürs

42 | altlandkreis

Team, für eine Mannschaftswertung

schießt. Wenn dann auch

Zuschauer in der Halle sind, die

Nervosität noch größer ist, man

aber trotzdem cool bleiben muss,

ist das schon sehr speziell und

eben eine Herausforderung, die

mir einfach taugt.

Wo trainierst Du momentan?

Da ich 2019 für mein Studium in

die Erdinger Gegend gezogen und

auch Teil des Bayernkaders bin,

trainiere ich zwei bis vier Mal die

Woche in Hochbrück an der Olympiaschießanlage

des Bayerischen

Schützenbundes, wo auch immer

wieder Kaderlehrgänge stattfinden.

In wettkampflastigeren Phasen

der Saison trainiere ich auch

im Rahmen meiner Heimatbesuche

auf meiner altbekannten Anlage

in Prem.

Du schießt mit Luftgewehr und

Kleinkaliber. Was braucht es noch

an Ausrüstungsgegenständen?

Schießschuhe, Schießhose und

-jacke, Unterbekleidung, Socken,

Spezialhandschuh für die linke,

Spezialhandschuh für die rechte

Hand, Schießbrille, Stirnband,

Munition, Stativ zur Auflage des

Gewehrs, Werkzeuge für Feineinstellungen

am Gewehr und Ersatzteile.

Da läppert sich so einiges zusammen.

Teuer?

Für ein gutes Luftgewehr muss

man schon rund 3 000 Euro in die

Hand nehmen, Jacke und Hosen

kosten bis zu 2 000 Euro, Schuhe

rund 250, Unterbekleidung

150 und

die Luftgewehr-

Munition liegt

bei rund 120

Euro pro 5000

Schuss, die

mir rund zehn

Monate ausreichen.

Ein gutes

Kleinkaliber-Gewehr

kostet rund

5000 Euro und

die Munition, 10 000

Schuss, ausreichend für

ein Jahr, stolze 3000 Euro.

Welche Rechte und Pflichten haben

Sportschützen im Umgang mit ihren

Waffen einzuhalten?

Oberstes Gebot ist natürlich, weder

auf Menschen noch Tiere zu

zielen. Das geht gar nicht und

macht in unserem Sport auch niemand.

Und sobald ich nicht aktiv

am Schießstand bin, stecke ich

immer eine Sicherheitsfahne in

mein Gewehr, das in diesem Falle

auch immer entladen sein muss.

Außerdem müssen wir es für den

Transport fachgerecht verstauen

und auch zuhause in einem Spezialschrank

aufbewahren, zu dem

Unbefugte keinen Zugang haben.

Nach coronabedingter Zwangspause

findet heuer wieder ein Gauschießen

statt. Ende Mai in Peiting.

Freust Du Dich schon?

Die in der Heimat gängigen Wettkämpfe

wie Gauschießen und

Rundenwettkämpfe sind die vergangenen

zwei Jahre allesamt co-


onabedingt

ausgefallen.

Über den

Bayernkader

hatte ich Gott

sei Dank trotzdem

einige Wettkämpfe,

darüber

hinaus, über Vereinsebene

die Bayerische und

Deutsche Meisterschaft, allerdings

auch in stark abgespeckter

Form, unter anderem ohne Zuschauer.

Insofern ist es für unseren

Sport generell eine Bereicherung,

dass heuer endlich wieder auch

Bewerbe für Hobbyschützen stattfinden

können.

Wie viele Wettkämpfe bestreitest

Du als angehender Profi?

Für mich beginnt die Saison immer

im Oktober mit der Bundesliga,

wo ich über den kompletten

Winter insgesamt zwölf Rundenwettkämpfe

in ganz Süddeutschland

bestreite. Dann habe ich

noch Wettkämpfe im Bereich

Kleinkaliber, wo es verschiedene

Disziplinen und Wertungen gibt,

zum Beispiel liegend, kniend und

stehend. Und natürlich die offenen

Wettkämpfe für Hobbyschützen

mit Mannschaftswertungen. Insofern

bestreite ich eigentlich das

ganze Jahr über Wettkämpfe auf

unterschiedlichen Ebenen.

Hat Großes vor: Kerstin Fahl aus Prem ist bereits

fester Bestandteil des Bayernkaders. Ihr nächstes

Ziel: Aufstieg in die Deutsche Nationalmannschaft.

Deine bislang größten Erfolge?

2019 war ich dritte bei der Deutschen

Meisterschaft im Kleinkaliber

stehend, vergangenes Jahr

vierte bei der Deutschen im Kleinkaliber

liegend, darüber hinaus

mehrfach unter den ersten dreien

auf der Bayerischen Meisterschaft.

Trainierst Du auch fernab Deiner

Waffen, um beispielsweise Kraft,

Kondition und Konzentration zu

verbessern?

Einmal die Woche mache ich ein

Ganzkörper-Workout. Dinge wie

Wandern, Joggen und Radfahren

schaden auch nie. Und ganz

wichtig, um bei intensiveren Wettkämpfen

nicht zu verkrampfen:

Übungen zu progressiver Muskelentspannung.

Die wie funktioniert?

Ganz grob gesagt spannt man dabei

einen bestimmten Muskelbereich,

zum Beispiel im linken Arm,

intensiv an, und lässt dann auf

Kommando komplett locker.

Hast Du neben Schießen und Studieren

noch Zeit und Lust für weitere

Hobbys?

Im Sommer gehe ich gerne in die

Berge, weshalb ich in dieser Jahreszeit

auch häufiger nach Hause

fahre. Auch beliebte Hobbys von

mir sind Schwimmen in den umliegenden

Seen sowie Bücher lesen.

Aus aktuellem, traurigem Anlass

auch eine kritischere Frage:

Nimmst Du den Schießsport aufgrund

des Krieges in der Ukraine

nun mit anderen Augen wahr?

Kleinkaliber schießen wir mit richtigen

Patronen, womit man rein

theoretisch tatsächlich jemanden

schwer, ja sogar tödlich verletzten

könnte. Das macht von uns Sportlern

und Hobbyschützen natürlich

keiner. Aber trotzdem ist es angesichts

des Krieges, angesichts

der schrecklichen Bilder aus der

Ukraine, ein bedrückenderes Gefühl,

eine Waffe in die Hand zu

nehmen.

Mit der Hoffnung auf eine friedlichere

Zukunft: Welche Ziele hast

Du als Sportschützin?

Vorrangig möchte ich den Sprung

aus dem Bayernkader in die Nationalmannschaft

schaffen. Langfristig

wäre die Teilnahme an einem

Weltcup, bei einer WM, im

Idealfall sogar mal bei Olympia

genial.

Haben auf dem Weg an die Spitze

des Schießsports überhaupt noch

Bewerbe auf Amateurniveau Platz

in Deinem Kalender?

Auf jeden Fall. Da geht es mir

auch weniger um die sportliche

Leistung, sondern viel mehr um

die Leute, die man dort nach oft

langer Zeit mal wieder trifft. Insofern

freue ich mich auf das Gauschießen

in Peiting mindestens so

sehr wie beispielsweise auf eine

Deutsche Meisterschaft.

Vorbildliche Einstellung und eine

tolle Werbung für diesen Sport.

Guter Hinweis. Jugendliche, die

noch auf der Suche nach einer

passenden Sportart sind: Probiert

doch mal das Schießen aus. Einfach

beim Vorstand der Schützen

vor Ort melden. Wir können Nachwuchs

gut gebrauchen.

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mai / juni 2022 | 43


44 | altlandkreis


Steingadener Blütentage, heuer mit 120 Ausstellern

Für Herz und Seele

Steingaden | Roberta Leimbach,

Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins

Steingaden, hat

im Laufe ihres Lebens schon

viele Gartenausstellungen besucht.

„In ganz Deutschland und

darüber hinaus.“ Allerdings

selten in Bayern, schon gar

nicht Oberbayern oder hier im

Pfaffenwinkel, „wo es eine Gartenmesse

oder vergleichbares

schlichtweg nicht gegeben hat“.

So kam ihr 2007 die Idee, über

den örtlichen Gartenbauverein

einfach selbst eine Ausstellung

zu initiieren. „Zunächst auch

mit dem Ziel, uns über dadurch

erzielte Einnahmen eine neue

Obstpresse finanzieren zu können.“

Weil die ersten Steingadener

Blütentage (www.steingadenerbluetentage.de.)

im Jahr 2008 auf

Anhieb gut angekommen sind bei

den zahlreichen Besuchern, obwohl

das Wetter deutlich trockener

und sonniger hätte sein können,

ging nicht nur dieser Obstpressen-

Plan voll auf: an diesem ersten

Wochenende wurde im Grunde

eine neue Ära einer damals komplett

neuen Veranstaltung für die

Region eingeläutet. In der Folge

fanden die Steingadender Blütentage

überwiegend im zweijährigen

Rhythmus statt, zuletzt 2019.

Heuer, zwei Jahre nach Eintritt

der Corona-Pandemie, werden

die Steingadener Blütentage zum

insgesamt siebten Mal stattfinden.

Und zwar am Samstag, 11. Juni,

von 10 bis 19 Uhr und Sonntag, 12.

Juni, von 9 bis 18 Uhr. Im hierfür

prachtvoll geschmückten und dekorierten

Fohlenhof im Zentrum

Steingadens werden rund 10 000

Besucher erwartet. Die kommen

erfahrungsgemäß sowohl aus der

Region als auch aus ganz Bayern,

Deutschland sowie Österreich und

der Schweiz. Die treffen wiederum

auf 120 Fachaussteller aus den Bereichen

Garten und Botanik, aber

auch Kunsthandwerk, Kultur und

Kulinarik. Und genau das unterscheidet

die Steingadener Blütentage

von vielen anderen Gartenmessen.

„Bei uns geht es nicht

nur um gestresstes, abgehetztes

anschauen, kaufen, verkaufen und

wieder nach Hause fahren – wir

schaffen einen Ort mit entspannter

Atmosphäre, einen für Herz und

Seele, der Alt und Jung zum harmonischen

Miteinander und längeren

Verweilen einlädt.“

Mit hochklassiger

Live-Musik

Für diese entspannte Festival-Stimmung

hat das 14-köpfige Organisationsteam

über mehrere Wochen

und Monate hinweg ganze Arbeit

geleistet und ein tolles Rahmenprogramm

auf die Beine gestellt.

„Wir achten bei der Anfrage

von Ausstellern stets auf eine

bunte Vielfalt, sodass die Besucher

nichts doppelt zu sehen

bekommen.“ Und einen Mix aus

modernen Trends und alten Traditionen.

Dazu passt auch, dass

die Geschichte des Veranstaltungsorts,

die des Fohlenhofs,

bis ins Jahr 1147 zurückreicht,

damals noch als „Meierhof“.

Und ein facettenreiches Unterhaltungsprogramm

um die

Ausstellerstände herum, zum

Beispiel mit buntverkleideten

Stelzengehern, Mitmachstationen

(auch für Kinder) und guter,

nicht nur alltäglicher Livemusik.

Zum Frühschoppen spielt

traditionell die Steingadener Blaskapelle.

Es kommt aber auch eine

rockigere Band aus der Region zum

Zug. Und, als Highlight, die Klang-

Bagasch. „Eine hochklassige, aus

sieben Profimusikern bestehende

Gruppe, die unter anderem aus

Funk und Fernsehen bekannt ist.“

Und in Sachen Musikrichtungen

sich selbst als „grenzenlos“ definiert.

Von gestandener Blasmusik

über coolen Hits, Oldies aus der

Swing-Ära sowie zeitlosen Evergreens

bleiben keine Musikwünsche

unerfüllt. Allein dafür würde

sich das Eintrittsbändchen für

ungebundenen Ein- und Austritt

an beiden Tagen schon lohnen –

Leimbach und ihr Team verlangen

sieben Euro pro Person ab 16 Jahren.

Und zählen bei der Lenkung

des Besucheransturms auf die

Kräfte der örtlichen Feuerwehr, die

zum großen Parkplatz westlich des

Fohlenhofs lotsen. Von dort können

die Besucher dann zu Fuß zum Eingang

der in der Region einzigartigen

Gartenmesse.

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Mit digitalem Kulturführer über den Brettlweg

Spannende Ortsgeschichte

auf dem Smartphone

Wies | Steingaden und sein berühmter

Ortsteil Wies werden

überwiegend von Tagesausflüglern

und Busreisegruppen aufgesucht.

Hauptziel dann: Die Wieskirche,

die dank herausragender

Rokoko-Bauweise bereits im

Jahre 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe

ernannt wurde. Mit der

ehemaligen Klosterkirche, dem

Welfenmünster, mehreren Bildungseinrichtungshäusern

sowie

zahlreichen Wander- und Radwegen

hat Steingaden, seine insgesamt

53 (!) Ortsteile und deren

Umgebung jedoch viel mehr zu

bieten als dieses zwischen 1745

und 1754, von den Brüdern Johann

Von Steingaden nach Wies: Mit dem Hörspielabenteuer „Der Wilderer

am Brettlweg“ treffen sich Natur und Digitalisierung.

Baptist und Dominikus Zimmermann

erbaute Gotteshaus. Doch

mit Corona, allen voran während

den Lockdowns, wurde es vergleichsweise

still im Ortsteil Wies,

und auch im Hauptort Steingaden

selbst. Eine ungewollt stade Zeit

also, die die Steingadener Gemeinde

jedoch sinnvoll zu nutzen

wusste, um seine kulturellen, ortsgeschichtlichen

und landschaftlichen

Besonderheiten wieder verstärkt

in den Fokus zu rücken. Das

Resultat: Eine 68 000 Euro teure,

jedoch zu 50 Prozent von LEADER

geförderte Erlebnis-App für Handy

und Tablet namens „locandy“, die

sowohl Android- als auch Apple-

Nutzer kostenlos in ihren jeweiligen

App-Stores auf ihr Endgerät

laden, und damit dann auf Entdeckungsreise

gehen können. „Diese

App ist eine tolle Alternative zu geführten

Touren mit einem klassischen

Kulturführer, von denen wir

leider Gottes auch immer weniger

zur Verfügung haben“, sagt Stephanie

Schwarz vom Steingadener

Tourismusbüro. Insofern ist dieser

digitale Guide vor allem für Alleinund

Spontanreisende eine Bereicherung,

für die ein Kulturführer

allein aus Kurzfristigkeits- und

Kostengründen ohnehin nicht in

Frage käme. Mit dieser App aber

kann Steingaden, Wies und Umgebung

nun auf eigene Faust erkundet

werden – die Nutzer erfahren

Wissenswertes über Sehenswürdigkeiten

und Ortsgeschichte, oder

werden im Rahmen eines Rätsels

vor knifflige Aufgaben gestellt.

QR-Code am jeweiligen

Startpunkt

Konkret integriert sind in dieser

App vier Touren aus Steingaden

und Umgebung, die sowohl in

deutscher als auch englischer

Sprache abrufbar sind. Der „Kulturguide

Wieskirche“ mit Startpunkt

am großen Parkplatz im

Ortsteil Wies beinhaltet sechs Stationen.

Darin erfahren die Nutzer

unter anderem von Dominikus

Zimmermann, nachgesprochen

von einem Schauspieler, spannendes

über die Wieskirche, das

Wunder des Wiesheilands und

die dorthin beliebte Wallfahrt. Mit

dem „Kulturguide Steingaden“,

fünf Stationen, werden locandy-

Nutzer von Herzog Welf VI durch

den historischen Ortskern des

Klosterdorfs geführt und erfahren

Wissenswertes zur Geschichte

des Welfenmünsters und des

ehemaligen Klosters Steingadens.

Ebenfalls durch den Hauptort

führt „Die Jagd nach dem Welfenschwert“,

ein aufregendes

Erlebnisspiel mit kniffligen Rätselaufgaben,

die es für das Aufnehmen

einer Verfolgungsjagd

zur nächsten Station zu lösen gilt.

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Samstag Samstag 10 10 – 10 13 – 13 – Uhr 13 Uhr Uhr

und und nach und nach Vereinbarung


Durch Sammeln von virtuellen

Energiepunkten kann letztlich eine

Ritterurkunde erworben werden.

Weniger Kultur, dafür jede Menge

Wald, Gewässer und Moorlandschaft

bietet dagegen die vierte

locandy-Tour – ein Hörspielabenteuer

namens „Der Wilderer am

Brettlweg“, das von Steingaden

zur Wies führt und sich insbesondere

für jüngere Familien eignet.

In der Praxis funktionieren die

einzelnen vier Touren immer ähnlich:

Die Nutzer öffnen die App

und begeben sich zunächst an

einen jeweiligen Startpunkt, gekennzeichnet

durch einen vor Ort

stehenden Aufsteller, in dem ein

Plakat mit QR-Code auf „locandy“

hinweist. Mit Scannung des Codes

Der digitale Kulturführer führt zu historischen Gebäuden und Gängen.

öffnet sich die jeweilige Tour. Dank

textlicher und eingesprochener

Wegbeschreibungen sind die einzelnen

Stationen gut auffindbar.

Werbeplattform und

Touristennetzwerk

Letztlich schlagen die Steingadener

Tourismus-Verantwortlichen

mit Einführung dieser für Nutzer

kostenlosen Kulturführer- und Erlebnis-App

gleich mehrere Fliegen

mit einer Klappe. Einerseits bietet

sie einen Mehrwert an Spiel,

Spaß und Informationsquelle für

Natur- und Kulturinteressierte, die

sich nun ohne termingebundenen

Guide durch Wies und Steingaden

bewegen können. Gleichzeitig ist

diese App eine tolle Werbeplattform

für die Region. „Viele unserer

Besucher kommen nur zur Wieskirche

und wissen gar nicht, wie

schön der historische Ortskern in

unserem Hauptort ist“, sagt Steingadens

Bürgermeister Max Bertl.

Darüber hinaus vernetzt „locandy“

auch andere Tourismusregionen

mit Wies und Steingaden. „Der

Tourismusverband

Ammergauer

Alpen arbeitet bereits seit längerem

mit der Locandy App – durch

die Vernetzung unserer Touren der

Kulturmeile Ammergauer Alpen

könnten auch zahlreiche Besucher

der diesjährigen Oberammergauer

Passionsspiele nach Steigaden

und zur Wies gelockt werden.“

Die Chancen dafür stehen sicherlich

nicht schlecht. Denn obwohl

es während den Lockdownphasen

ruhiger war um Wies und Welfenmünster,

boomt „Urlaub Dahoam“

im Pfaffenwinkel insbesondere

seit Corona – viele Menschen verzichten

seit dieser unsicheren Zeit

auf Fahrten ins Ausland, erholen

sich lieber vor der eigenen Haustüre,

was durch den von Russland

ausgeübten Krieg in der Ukraine

und den damit verbundenen

Preisexplosionen in allen Lebensbereichen

sicherlich nochmals

bestärkt wird. Und hierfür ist eben

auch Steingaden und Umgebung

eine beliebte Anlaufstelle, um es

sich mit Kultur, Natur und Kulinarischem

einfach mal gut gehen

zu lassen. Selbstverständlich auch

ohne Tablet und Smartphone in

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mai / juni 2022 | 47


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Schongau | Beim Betreten der

Praxis von Carola Schmid fällt sofort

auf: Hier finden Dinge statt,

die nicht alltäglich sind. In der

Mitte des Raumes beispielsweise

hängt eine Schnur von der Decke

bis knapp über den Boden, an

deren Ende ein gelber Ball fixiert

ist. „Übungen am Schwungball

sind super effektiv“, sagt die Expertin

für Sehtraining, das auch

als Augengymnastik bezeichnet

werden darf – in weiten Teilen

der Gesellschaft jedoch wenig

bis gar keine Beachtung findet.

Das Sehen ist ein Prozess, der

wie alle anderen Dinge im Leben

auch, gelernt werden muss.“ Werden,

insbesondere im Kindesalter,

gewisse Entwicklungsprozesse

übersprungen und durch gezieltes

Training nicht ausgeglichen,

wirkt sich das auch negativ auf die

Augen aus. Dabei kann mit regelmäßigen

Übungen für die Augenmuskulatur

genau das verhindert,

oder im Falle bereits vorhandener

Probleme deutlich verbessert werden.

Doch der Reihe nach: Das

menschliche Auge besteht – von

außen nach innen betrachtet – aus

Hornhaut, vorderer Augenkammer,

Regenbogenhaut, Pupille,

hinterer Augenkammer, Linse,

Aufhängebänder der Linse, Glaskörper,

Netzhaut, gelbem Fleck,

Aderhaut, Lederhaut und Sehnerv,

der wiederum mit dem Gehirn

verbunden ist, welches die übers

Auge aufgenommenen Informationen

sichtbar macht. Gehalten

und bewegt wird das komplexe

Konstrukt „Auge“ jedoch von

sechs Muskeln drumherum. Die

halten das Auge nicht nur an Ort

und Stelle, sondern sorgen dafür,

dass wir Menschen sowohl in die

Weite, auf die Nähe, nach oben

und unten sowie nach rechts und

links blicken können. Dafür ganz

entscheidend sind auch zwei weitere

Muskeln, die sich wiederum

im Inneren des Auges befinden:

Die sogenannte Irismuskulatur

zur Einstellung der Pupillenweite.

Und der Ziliarmuskel, der letztlich

die Linsenkrümmung anpasst, um

Gegenstände in der Nähe und der

Ferne betrachten zu können.

Insbesondere in Zeiten der digitalen

Welt, wo immer mehr Jobs

acht oder mehr Stunden am Tag

vor flimmernden Bildschirmen

stattfinden, werden die Augen,

und somit auch deren Muskulatur,

viel zu einseitig belastet. Das kann

Auswirkungen auf Sehleistung,

Physis und Psyche haben. Konzentrationsschwierigkeiten,

Koordinations-

und Gleichgewichtsstörungen,

Schwindel, Migräne,

Fehlhaltungen, Muskelverspannungen

– die Liste ist lang. Und

betrifft nicht nur Menschen, die

im Büro arbeiten. Smartphone,

Tablet, Laptop, PC und Smart TV

besitzt und nutzt heutzutage jeder,

selbst Naturpark-Ranger oder

Förster inmitten eines Waldes.

Probleme im

Schulunterricht

Die Praxis von Carola Schmid suchen

häufig Brillenträger und

Hobbysportler mittleren Alters

auf, die durch gezieltes Sehtraining

ihre Leistungsfähigkeit verbessern

möchten. Kinder dagegen

eher selten. „Bei Lese- und

Rechtschreibschwäche, aber auch

bei hippeligen Kindern, die sich

schwer konzentrieren können,

sollten Eltern auch immer einen

Augenarzt aufsuchen.“ Im Falle

dabei diagnostizierter Probleme

sei wiederum Vieles durch gezieltes

Sehtraining in den Griff zu

bekommen. Grundsätzlich immer

wertvoll für eine gute Augenentwicklung

bei Kindern: Sport. Allen

voran Ballsportarten wie Fußball,

Volleyball, Handball oder Basketball.

Oder Trampolinspringen, was

sogar mit dem Auswendiglernen

eines Gedichts für die Schule kombiniert

werden kann. „Einfach das

Gedicht in größeren Buchstaben

zu Papier bringen, es am Trampolin

gut lesbar anbringen und die

Schülerinnen und Schüler hüpfen

lassen getreu nach dem Motto: Pro

Sprung ein neues Wort.“ Das mache

laut Carola Schmid unfassbar

viel Spaß, trainiere alle sechs Augenmuskeln,

außerdem würden

sich rechte und linke Gehirnhälfte

aufgrund der Sprungbewegungen

verbinden, was sich ebenso positiv

auf die Sehfähigkeit auswirkt wie

die ständige Zufuhr von frischem

Sauerstoff. „Als Alternative zum

Trampolin können Kinder auch auf

einem Gymnastikball sitzend herumhoppeln,

was auch drinnen am

Schreibtisch möglich wäre.“

Zu Beginn eines richtigen Sehtrainings

versucht Carola Schmid

dagegen, „dass meine Klienten

erstmal in Entspannung kommen“.

Zum Beispiel durch „Palmieren“

– eine meditative Reise

mit geschlossenen und von den

Handflächen bedeckten Augen,

bei der es darum geht, sich und

seinen Körper intensiver wahrzunehmen.

Angefangen bei den

Zehenspitzen, hoch über Knie,

Oberschenkel, Bauch, Brust, Rücken,

hinein über den Hinterkopf

ins Gehirn bis vor zu den Augen.

48 | altlandkreis


Auch „altlandkreis“-Redakteur Johannes

Schelle durfte diese fünfminütige

Reise mit Expertin Carola

Schmid bestreiten und fühlte sich

unmittelbar danach wesentlich

wacher, fitter, leistungsfähiger.

Nicht weniger wichtig: Augenkinesiologie,

„womit ich ganz genau

herausfinden kann, welche Augenmuskeln

gezielt trainiert werden

müssen“.

Übungen für den Alltag

Anschließend werden gezielte Augenübungen

praktiziert, stets an

die jeweiligen Probleme und Bedürfnisse

der Klienten angepasst.

Zum Beispiel an diesem Schwungball,

unter den sich Schmids Klienten

mit dem Rücken auf den

Boden legen, den Kopf nach oben

in Richtung Decke richten und den

dann hin- und herschwingenden

Ball ausschließlich mit den Augen

verfolgen – Körper und Kopf

bewegen sich nicht mit. Auch

effektiv: Eine sogenannte Brock-

Schnur – ein rund 70 Zentimeter

langes, bleistiftdickes Seil, auf

dem drei verschiebbare Kugeln

in den Farben Rot, Blau und Grün

angebracht sind. „Hilft ungemein,

um fokussiertes Sehen zu trainieren.“

Was in diesem Falle, aber

auch bei allen anderen Augen-

Übungen ungemein wichtig ist:

Dranzubleiben. Und zwar täglich.

„Menschen, die im Büro arbeiten,

sollten im Idealfall pro Stunde fünf

Minuten lang Übungen machen.“

Carola Schmid hat an dieser Stelle

jede Menge, die Alt und Jung allen

Alters jederzeit in ihren Alltag

integrieren können. Zum Beispiel

mit geschlossenen Augen in die

Sonne blicken. Mit ausgestrecktem

Zeigefinger vor seinem Gesicht

eine liegende Acht in die Luft

malen, und den dabei kreisenden

Finger erst mit geöffneten Augen

ununterbrochen verfolgen,

anschließend die gleiche Bewegung

bei geschlossenen Augen

nachkreisen. Beim Spaziergang in

der Mittagspause zwei, drei weit

entfernte Punkte am Horizont anvisieren,

und zwischen diesen in

sanfter Geschwindigkeit hin- und

herschauen. Auf dem Bürostuhl

sitzend jeweils eine Fußsohle über

einen Igelball rollen. Mit den eigenen

Händen ein Fenster bilden,

das durch sukzessives Auseinanderbewegen

der Hände und Arme

immer größer wird, „der Kopf

bleibt dabei jedoch immer gerade

nach vorne gerichtet, der

Fokus

der Augen jedoch

beim immer weiter

öffnenden Fensterrahmen,

rechts

und links gleichzeitig“.

Zwar erset-

zen diese sowie zig

weitere Übungen, die

Carola Schmid in petto hat, keine

Brille. Zumindest nicht von heute

auf Morgen. In jedem Falle aber

sorgt regelmäßiges Sehtraining

für eine bessere Sehkraft. Und dafür,

dass Körper, Geist und Seele

ausgeglichener und leistungsfähiger

sind. Eine Kundin von Carola

Schmid kam neulich

vom Sehtraining zurück

und bemerkte zunächst

nicht, dass sie

ihr Buch plötzlich

ohne Brille weitergelesen

hatte. js

Mit Hilfe der Brockschnur: Carola

Schmid demonstriert eine Übung

für fokussiertes Sehen.

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50 | altlandkreis

Immer ein gutes Baugefühl

Die „Kiste“ als Nahversorger saisonaler Produkte aus der Region.

Altlandkreis | Ein kleiner Lebensmittelladen,

der alles bietet, was

der Mensch zum täglichen Leben

braucht? Der, von gesetzlich geschützten

Sonntagen abgesehen,

24 Stunden am Tag geöffnet hat?

Dessen Sortiment zu mindestens

50 Prozent aus frischen, saisonalen

und regionalen Produkten besteht,

die wiederum im Umkreis von

maximal 40 Kilometern angebaut

und geerntet, aufgezogen und

geschlachtet wurden? An dessen

Kasse kein (!) Personal sitzt? Und

an dessen Regalen kein Personal

steht? Erfunden hat den Selbstbedienungsladen

zur Direktvermarktung

hiesiger Lebensmittel und Hygieneartikel

Christoph Mayer. Der

Österreicher machte zunächst als

Betriebsmittel-Jurist internationale

Karriere in der Automobilbranche,

stieg vor wenigen Jahren aus, zog

mit Frau und Kindern aufs Land,

gründete einen landwirtschaftlichen

Betrieb, wo er sich rasch ein

kleines Obstbaum-Imperium mit

Direktvermarktung aufbaute. Und

im Zuge dessen feststellte: So wie

er seinen saisonalen, regionalen,

vor seiner eigenen Haustüre gewachsenen

Streuobst-Nektar aus

insgesamt 170 (!) Sorten an Mann

und Frau bringt, so sollte das

mit allen anderen Lebensmitteln

auch funktionieren. In Österreich

heißt sein Selbstbedienungsladen-Konzept,

betrieben als Franchisesystem,

„KastlGreissler“, in

Deutschland „KistenKrämer“ – ein

sechseinhalb auf zwei Meter großer

Container, ausgestattet mit

Regalen, Kühlschränken, Tiefkühlschränken

mit Platz für 400 bis 500

Produkten und Selbstbedienungskassensystem.

„Von denen wir

inzwischen länderübergreifend 22

Stück betreiben“, sagt der Mann,

der seinen ersten Laden vor gerade

einmal eineinhalb Jahren eröffnete.

Heißt: Dieses Konzept eines Selbstbedienungsladens

mit regionalen

Produkten scheint voll aufzugehen,

den Nagel der Zeit zu treffen. „Österreich

und Deutschland, allen voran

Bayern, sind überwiegend geprägt

von einer kleinstrukturierten

Landwirtschaft – um diese langfristig

erhalten zu können, sehe ich

nur eine reelle Chance, und das ist

die über die Direktvermarktung.“

Wertvoller

Vernetzungseffekt

Sinn macht Mayers „Kiste“ in erster

Linie dort, wo es weder größere

Supermärkte noch kleinere Bio-

den oder bereits funktionierende

Dorfläden gibt. Insofern auf dem

Land. In Dörfern „mit 600 bis 1 000

Einwohnern“, die für ihren Lebensmitteleinkauf

oft sieben Autokilometer

oder mehr bis zum nächsten

Supermarkt zurücklegen müssen.

Kleine Dörfer, Ortsteile und Weiler

ohne ortseigene Einkaufsmöglichkeiten

gibt es auch im Altlandkreis

zu Hauf. Vor wenigen Wochen

stellte Christoph Mayer seine Revolution

auch dem Tourismusverband

Pfaffenwinkel vor. „Die Idee kam

bei den Anwesenden gut an“, sagt

er. Auch deshalb, weil sie Vorteile

mit sich bringt, die auf den ersten

Blick nicht ersichtlich sind. Hintergrund:

In Zeiten des Klimawandels,

aber auch der Krisen mit Kriegen

und Corona, machen sich immer

mehr Menschen verstärkt Gedanken

über einen nachhaltigeren, bewussteren

Lebensstil. Und wollen

im Zuge dessen wissen: Was steckt


Sechseinhalb auf zwei Meter: Im Selbstbedienungsladen in form finden sich alle alltagsrelevanten Lebensmittel und

Container-

Hygieneartikel.

in frisch gekauften Lebensmitteln?

Wo kommen sie her? Bio oder

konventionell? Aus artgerechter

Tierhaltung? Fragen, die in Mayers

„Kiste“ in Form von deutlich sichtbaren

Etikettierungen auch ohne

Personal beantwortet werden. Und

indirekt einen weiteren positiven

Effekt hervorrufen: „Wir haben gemerkt,

dass sich über unsere Kisten

Kundschaft und Direktvermarkter

supergut vernetzen.“ Ein fiktives

Beispiel zum besseren Verständnis:

Familie Müller kauft jeden Samstag

Bio-Eier beim Bauer um die Ecke,

und erfährt dadurch, dass es diese

Eier nun auch im KistenKrämer

im benachbarten Weiler zu kaufen

gibt. Familie Müller ist neugierig,

fährt zum Selbstbedienungsladen,

entdeckt die Eier des Landwirts

ihres Vertrauens, aber eben auch

Kartoffeln, Rindfleisch und Frischkäse,

ebenfalls von Bauern aus der

Gegend stammend, von dessen

Direktvermarktung Familie Müller

bis dato jedoch noch nie gehört

hatte. „Was wiederum dazu führt,

dass Kundinnen und Kunden nicht

nur in unserer Kiste einkaufen,

sondern ganz bewusst auch andere

Höfe anfahren, sich vor Ort über

Tierhaltung und Lebensmittelproduktion

erkundigen und dort ebenfalls

direkt einkaufen.“ Insofern

dient die „Kiste“ auch als indirekter

Werbeträger aller hiesiger Direktvermarkter.

Das wiederum führt bei

Verbrauchern zu mehr Verständnis,

Vertrauen und Bewusstsein nach

dem Motto: Lieber weniger, dafür

qualitativ hochwertigeres Fleisch

aus der Region kaufen, wofür gerne

mehr Geld in die Hand genommen

wird.

Vertrauen in Ehrlichkeit

der Kundschaft

Gänzlich ohne Personal funktioniert

so ein Selbstbedienungsladen

allerdings nicht. „Wir brauchen

natürlich schon einen zuverlässigen

Betreiber als Franchisenehmer

vor Ort.“ Im Idealfall jemanden,

der sich bestens auskennt in seiner

Heimat, um ein Netz hiesiger

Christoph Mayer aus Österreich,

Gründer des KistenKrämers.

Lebensmittelproduzenten zu spinnen.

Und dafür sorgt, dass Regale

und Kühlschränke regelmäßig

gefüllt sind mit Brot, Gebäck und

Teigwaren, mit Obst und Gemüse,

Fleisch und Wurst, Milch, Käse,

Joghurt und Sauerrahm, Haferflocken,

Müsli, Marmeladen und

Honig, mit Eiern und Mehl, mit

Säften und Bieren, aber auch Seifen

und anderen Hygieneartikeln.

Ergänzt wird das saisonale und

regionale Sortiment mit diversen

weiteren Artikeln des täglichen

Bedarfs, zum Beispiel Wasch- und

Reinigungsartikel sowie Tierfutter

für Katze und Hund. Dann? Einfach

reingehen, bereits etikettierte

Ware in den Einkaufskorb packen,

nicht etikettierte Ware eigenhändig

abwiegen und mit ausdruckbarem

Barcode bekleben, zum

Kassensystem gehen, Produkte

einscannen, Zahlungsart – bar

oder mit Karte – am Touchscreen

auswählen und bezahlen. Sollten

trotzdem Fragen auftauchen, die

nur Personal beantworten kann,

steht die Service-Zentrale des KistenKrämers

jederzeit Rede und

Antwort, aber auch die jeweiligen

Betreiber vor Ort, „die im Idealfall

zu bestimmten festen Zeiten am

Laden sind“. In erster Linie aber

ist der KistenKrämer-Kunde ganz

bei sich und den regionalen Produkten.

Das Prinzip der Selbstbedienung

setzt hundertprozentiges

Vertrauen in die Ehrlichkeit der

Käuferinnen und Käufer“, sagt

Christoph Mayer auf die Frage, wie

er sein revolutionäres Konzept vor

Diebstahl und Vandalismus schütze.

Letzteres sei noch gar nicht

vorgekommen, Diebstahl, trotz Videoüberwachung,

lediglich zwei

Mal in kleinerem Stil. Ob es in absehbarer

Zeit auch eine „Kiste“ im

Pfaffenwinkel geben wird, wisse er

Stand jetzt noch nicht. Die Idee an

sich ist in jedem Falle vielversprechend.

Und im Grunde nochmals

eine deutliche Steigerung zu den

ebenfalls immer beliebter werdenden

Lebensmittelautomaten. js

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52 | altlandkreis


DAS HEIMATRÄTSEL

Ein Damm im „Nirvana“

Altlandkreis | Querfeldeinenthusiasten

haben ihn vielleicht schon

mal entdeckt: Einen künstlich angelegten

Staudamm fernab der

Zivilisation. Und sich womöglich

gewundert, weil weder See noch

größerer Fluss in unmittelbarer

Nähe sind. Aufschluss über diesen

Damm gibt eine westlich von

ihm stehende Infotafel. Auf ihr

geschrieben steht unter anderem

die durchaus turbulente Geschichte

rund um diesen Damm, dessen Besitzverhältnisse

sich über mehrere

Jahrhunderte immer wieder geändert

haben. Derzeit ist die dahinterliegende

Fläche trockengelegt,

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der „altlandkreis“ ist ein Medium von

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Stand bei Drucklegung im April 2022.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie

keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe

Juli / August 2022: Freitag, 24. Juni 2022

(Anzeigenschluss: 7. Juni 2022)

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Christian Rauch, Lena

Maierhof

wird den Sommer über als weide für Rinder von umliegenden

Vieh-

Landwirten genutzt. Im Zuge unseres

neuen Heimaträtsels wollen

wir von Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, wissen: Wo befindet

sich dieser im „Nirvana“ liegende

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Welche Kreuzwegstationen wo stehen, wollten wir von Ihnen in unserer

März / April-Ausgabe wissen. Die Lösung: Am Kalvarienberg in

Peiting (Station A), am Hirschaukreuzweg zwischen Reichling und

Epfach (Station B) sowie am Kalvarienberg in Rott (Station C). Gewusst

hat das unter anderem Frau Dr. Elisabeth Niggl aus Lechbruck.

Wir gratulieren recht herzlich zum Gewinn des „Bunten Osternests“

der Schönegger Käse-Alm! Guten Appetit!

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Jeannine

Echtler, Christian Lechner

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Str. 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis

Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische

Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de.

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Kurt Zarbock, Bettina Eder, Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau, Isa Berndt, Gemeinde Steingaden, Christian Rauch, Lena Maierhof,

AWO Bezirksverband Oberbayern, Barbara und Klaus Wiedemann, Arno Declair, Brigitte

Maria Mayer, Passionsspiele Oberammergau 2010, Gebietsverkehrswacht Schongau, Gemeinde

Schwabsoien, Asyl im Oberland, Tourist Information Schongau, Klausmann TV, Stefan

Müller-Naumann, Festspielhaus Management GmbH, BrauerPhotos, Nicole Burk, Pollinger

Eismanufaktur, Jozek Nowak, Goran Nitschke, Michael Tinnefeld, Peter Samer, Gudrun Merk,

Noah Cohen, Johanniter Peißenberg, Harald Mielke, VW Porsche 914 Freunde Oberbayern,

SV Peiting, Alpenrose Peiting Abteilung Theater, Norbert Ettner, Obst- und Gartenbauverein

Steingaden, Franz Reiterer, Neumann & Neumann, Katharina Bauer Photography, Stadtchor

Schongau

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Damm? Und wie heißt der hörende, wasserlose „See“?

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Schicken Sie uns bis 15. Mai eine

Postkarte mit der Lösung und dem

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Peiting. Oder eine E-Mail an info@

altlandkreis.de. Unter allen Einsendungen

mit der korrekten Lösung

entscheidet das Los, der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Zu gewinnen

gibt es den Maikorb der Schönegger

Käse-Alm mit Bergler, König-

Ludwig-Bierkäse, Landjäger, Speck

und Bier mit Bügelverschluss. Wir

wünschen viel Erfolg!

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mai / juni 2022 | 53


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Axel Marten vom

Wasserwirtschaftsamt

untersucht hier Lebewesen

aus einem Fließgewässer.

Weilheim-Schongau | 2022 begann

für den Brunnenbach bei Wielenbach

ein neues Untersuchungsjahr.

Am nordwestlichen Ortsrand,

unterhalb des Wehrs, nahm ein

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts

Weilheim schon im Januar

erste Proben. „Sieht ein bisschen

wie Urlaub aus“, schmunzelt Axel

Marten, der Klapptisch, Stuhl,

Gefäße, Schalen und Eimer dabei

hat. An unterschiedlichen Stellen

entlang des Bachs dreht er Steine

um und hält einen Kescher

ins Wasser. Was er aus dem Bach

gefischt hat, gießt er in den Eimer.

Die trübe Flüssigkeit, voll von

Pflanzenresten, Holzstückchen und

Kies, läuft anschließend durch unterschiedlich

engmaschige Netze.

In diesen bleiben kleine wirbellose

Tiere hängen: Muscheln, Schnecken,

Würmer, Käfer, Wanzen und

Insektenlarven. Axel Marten verteilt

die Makrozoobenthen, wie

diese Tiere im Fachjargon heißen,

in Schalen und identifiziert sie.

Darunter sind Hakenkäferarten,

die nur zwei Millimeter groß sind,

wie auch mehrere Zentimeter lange

Larven einer Steinfliegenart.

Unter diesen Makrozoobenthen

gibt es weltweit zahllose Vertreter.

Allein die Steinfliegen, Eintagsfliegen

und Köcherfliegen, die ihre

Eier in Bächen ablegen, kommen

in jeweils vielen Hundert Arten

vor. Im Pfaffenwinkel leben auf

einem Quadratmeter Bachwasser

im Schnitt etwa 1500 Klein- und

Kleinstlebewesen aus bis zu 80

unterschiedlichen Arten. Was diesen

Januar im Brunnenbach gezählt

wurde, wird im Wasserwirtschaftsamt

Weilheim ausgewertet.

Ein Computerprogramm berechnet

die Belastung mit organischen

Stoffen, die aus abgestorbenen

Pflanzen und Laub, aber auch aus

der Abschwemmung organischer

Dünger und aus unzureichend

gereinigten Abwässern stammen.

Makrozoobenthen zerkleinern diese

Stoffe im Wasser, ehe sie von

Pilzen, Einzellern und Bakterien

verzehrt werden. All diese Prozesse

verbrauchen Sauerstoff. Finden

sich also vergleichsweise viele Makrozoobenthen

mit geringen Sauerstoffansprüchen

in einem Bach,

ist die organische Belastung hoch.

Beim Brunnenbach ist dies nicht

der Fall. Dort ist die Vielfalt sauerstoffliebender

Kleinlebewesen

„gut“, der Bach erhält die Note

Zwei auf der fünfstufigen Skala.

Doch die Januar-Untersuchung

war nur die erste in diesem Jahr.

Makrozoobenthen,

Wasserpflanzen & Fische

Jeden Monat, bis Dezember, nehmen

die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts

Proben im Brunnenbach,

um auch den chemischen

Zustand zu untersuchen. Im Labor

werden Temperatur, Sauerstoffhaushalt,

Salzgehalt, Nährstoffverhältnisse

und die Schadstoffbelastung

bestimmt. Im Sommer

erfolgt dann eine einmalige Untersuchung

der Wasserpflanzen,

Moose und Algen. Während Algen

von Steinen oder Holz abgekratzt

werden, damit sie später unter

dem Mikroskop näher bestimmt

werden können, schauen die Fachleute

bei großen Wasserpflanzen

54 | altlandkreis


wie dem Hahnenfuß bereits vor

Ort genauer hin. Sie versuchen die

Blütezeit zu erwischen, denn dann

lässt sich die jeweilige Unterart

leicht bestimmen. Und schließlich

werden dieses Jahr, voraussichtlich

im Herbst, auch die Fischarten im

Brunnenbach untersucht. Das organisiert

für alle Gewässer im

Freistaat – das Bayerische Landesamt

für Umwelt.

Aus den Noten für Makrozoobenthen,

Wasserpflanzen und Fischen

lässt sich letztlich ablesen, inwieweit

ein Bach seinem natürlichen

Zustand entspricht. Die Wasserrahmenrichtlinie

der Europäischen

Union, die seit dem Jahr 2000 in

allen Mitgliedstaaten gilt, schreibt

vor, dass bis 2027 alle europäischen

Gewässer in einem naturnahen

guten oder sehr guten Zustand

sein müssen. Gewässer mit einer

Drei (mäßig), Vier (unbefriedigend)

oder Fünf (schlecht) müssen ihren

Zustand verbessern. In diesem Fall

ermittelt das Wasserwirtschaftsamt

die Ursachen und setzt gemeinsam

mit Kommunen und Verursachern

Maßnahmen zur Verbesserung der

Bachwasser-Qualität um. Gar nicht

leicht fiel die Ursachenforschung

bei einem Fall vor drei Jahren, wie

sich Robert Kapa, Sachgebietsleiter

Biologie im Wasserwirtschaftsamt

Weilheim, erinnert. Am großen

Rothbach, der nördlich von Bad

Tölz in die Isar fließt, noch einen

sehr naturnahen Zustand aufweist

und fast nur von Mooren, Wäldern

und Grünland umgeben ist, fand

man mittels chemischer Untersuchung

ein Pflanzenschutzmittel im

Bachwasser. Robert Kapa und sein

Team erkannten, dass das Herbizid

im Maisanbau verwendet wird. Mit

Hilfe von Luftbildern entdeckten

sie zwei Maisäcker in der Nähe

des Bachs. „Ein Mitarbeiter konnte

mit dem zuständigen Landwirt ermitteln,

dass die Substanz kurz vor

einem starken Regen ausgebracht

wurde und damit zu konzentriert

in den Bach geriet“, so Kapa. Der

Landwirt versprach, in Zukunft vor

Anwendung des an sich zugelassenen

Herbizids auf eine geeignete

Witterung zu achten.

Nur 53 Prozent erfüllen

ökologisches Soll

Dies aber war ein Einzelfall. Hauptproblem

hiesiger Fließgewässer

ist die massive Veränderung der

Gewässermorphologie durch Gewässerausbau,

Begradigung und

Querbauwerken. Auch Abflussregulierungen

durch Speicherseen

und Wasserkraftanlagen wirken

sich negativ auf die Bachwasserqualität

aus. Ebenso Einflüsse bei

intensiver Landwirtschaft und –

vereinzelt – Probleme beim Betreiben

von Kläranlagen.

Köcherfliegenlarve

Wasserkäfer

Steinfliegenlarve

Seine Routineuntersuchungen

führt das Wasserwirtschaftsamt

Weilheim in den fünf Landkreisen

durch, für die es zuständig ist:

Weilheim-Schongau, Landsberg

am Lech, Starnberg, Bad Tölz-

Wolfratshausen und Garmisch-

Partenkirchen. Und zwar alle drei

bis sechs Jahre an insgesamt 58

„Fließgewässerkörpern“ – unter

diesem Begriff werden ähnliche

Bäche sowie Flussabschnitte einer

Region zusammengefasst. Die Untersuchung

am Brunnenbach gilt

somit auch für benachbarte Bäche

wie den Weilheimer Angerbach.

An den großen Flüssen Ammer,

Loisach und Isar dagegen erfolgen

jährliche Messungen. An dieser

Stelle wichtig zu wissen: Mit der

Trinkwasser- und Badewasserqualität

haben diese Untersuchungen

des Wasserwirtschaftsamts nichts

zu tun – dafür tragen die jeweiligen

Wasserversorger und Gesundheitsämter

Verantwortung. Außerdem

wird Trinkwasser im Alpenvorland

nicht aus Flüssen oder Bächen

entnommen. „Uns geht es ausschließlich

um die Ermittlung und

Verbesserung des ökologischen

Zustands von Fließgewässern“, so

Robert Kapa. Und in dieser Hinsicht

schneidet das Alpenvorland

mit dem Pfaffenwinkel besser ab

als im bayerischen und bundesweiten

Vergleich. 53 Prozent der

hiesigen Fließgewässer haben

mit einer Zwei ihr ökologisches

Soll erfüllt. Heißt aber auch, dass

47 Prozent in ihrer Qualität besser

werden müssen. Die schlechtere

Gesamtnote resultiert hierzulande,

so auch am Beispiel Brunnenbach,

aus Defiziten bei Fischen, die, anders

als Kleinlebewesen und Pflanzen,

früher und empfindlicher auf

Veränderungen der Wasserqualität

reagieren. Sorgen machen den

Fachleuten auch steigende Wassertemperaturen

und vermehrt

trockenfallende Gewässer in Folge

des Klimawandels. Und auch bei

Wasserkraftwerken müssten viele

Querbauwerke wie Wehre in naturnahe

Sohlrampen umgebaut,

oder mit Fischaufstiegshilfen ergänzt

werden, um Fischen wieder

einen natürlicheren Lebensraum zu

ermöglichen.

cr

mai / juni 2022 | 55


Saisonal und regional – Rezepte der Hauswirtschafterei

Fruchtiges Frühjahr

56 | altlandkreis

Peiting | Bei günstigen Witterungsverhältnissen

beginnt die Erdbeersaison

in Bayern bereits Ende Mai.

Alt und Jung werden dann bis Ende

Juni einzelne Felder aufsuchen,

eigenhändig ernten und zuhause

Leckeres daraus zaubern. Die drei

Damen der Hauswirtschafterei

empfehlen für heuer Erdbeerbecher

mit Sahne und Naturjoghurt

sowie Erdbeer-Baisertorte. Aber

auch ein Rezept für die Verarbeitung

von Himbeeren, die viele

altlandkreis“-Leser in ihrem eigenen

Garten anbauen. Himbeeren

reifen, je nach Sorte, im Zeitraum

von Ende Juni (Sommerhimbeeren)

bis hin zum ersten Frost, meist

Ende Oktober (Herbsthimbeeren)

oder Anfang November. In jedem

Falle enthalten sie mehrere B-Vitamine

sowie jede Menge Vitamin

C, welches wichtig für die Stärkung

des menschlichen Immunsystems

ist. Silvia Schlögel, Christine Schilcher

und Bettina Eder verbauen

Himbeeren ganz gerne in einem

„Kaskuchn“, dem Alt und Jung nur

schwer widerstehen können.

Erdbeerbecher

ZUTATEN:

Creme:

200 g Sahne

300 g Naturjoghurt

50 g Zucker

2 EL Vanillezucker

2 EL Zitronensaft

Zum Anrichten:

80-100g Cantuccini o. Amarettini

ca. 350 g Erdbeeren

evtl. etwas Zucker

einige Blüten nach Belieben

ZUBEREITUNG:

Für die Creme die Sahne steif

schlagen. Den Joghurt mit Zucker,

Vanillezucker und Zitronensaft glatt

rühren. Die Sahne unterheben.

Die Cantuccini (Amarettini) zerbröseln.

Einige Brösel für die

Garnitur beiseitestellen. Die restlichen

Brösel in vier Dessertgläser

verteilen.

Die Erdbeeren waschen und putzen.

Die Hälfte der Erdbeeren mit

einem Stabmixer pürieren. Nach

Bedarf etwas Zucker dazugeben.

Die restlichen Erdbeeren halbieren.

Die Erdbeerhälften am Rand der

Gläser auf die Brösel stellen und

mit der Creme auffüllen. Die pürierten

Erdbeeren darüber verteilen

und mit Bröseln und Blüten

verzieren.

Erdbeer-Baisertorte

ZUTATEN:

Baiser:

10 Eiweiß

150 g Zucker

150 gemahlene Haselnüsse

50 g Mehl

Zum Bestreuen:

2–3 EL Haselnussblättchen

Füllung:

500 g Erdbeeren

750 g Sahne

2 EL Sofortgelatine

400 g Erdbeermarmelade

Zum Bestäuben:

Puderzucker

ZUBEREITUNG:

Auf Backpapier sechs Kreise mit

einem Durchmesser von 22 cm

zeichnen.

Das Eiweiß mit dem Zucker steif

schlagen. Die Haselnüsse mit dem

Mehl mischen und unterheben.

Die Baisermasse in den sechs

Kreisen verstreichen. Einen Boden

mit den Haselnussblättchen


estreuen und die Böden backen.

Die Backzeit beträgt rund zehn Minuten

bei 180 °C (160 °C)

Die Erdbeeren waschen, putzen und

in Scheiben schneiden. Die Sahne

mit der Gelatine steif schlagen.

Die fünf abgekühlten Tortenböden

ohne Nüsse jeweils mit der Marmelade

und der Sahne bestreichen.

Mit den Erdbeerscheiben

belegen und die Torte zusammensetzen.

Der Boden mit den Nussblättchen

bildet den Abschluss.

Vor dem Servieren mit Puderzucker

bestäuben.

Himbeer-Kaskuchn

ZUTATEN:

Mürbteig:

250 g Mehl

3 EL Kakao

125 g Zucker

1 EL Vanillezucker

100 g Butter

1 Ei

Füllung:

400 ml Milch

1 Pck. Vanillepuddingpulver

500 g Topfen (20 %)

80 g Zucker

2 EL Vanillezucker

2 Eier

Belag:

500 g Himbeeren

2 Pck. Tortenguss klar

500 ml Johannisbeernektar

ZUBEREITUNG:

Aus den Teigzutaten einen Mürbteig

herstellen. Etwa 2/3 des Teiges

für den Boden einer gefetteten

Springform (28 cm Ø) verwenden.

Aus dem restlichen Teig eine Rolle

formen und glatt drücken. Als

Rand an die Form drücken und

in der Form für 30 Minuten kühl

stellen.

Für die Füllung aus der Milch und

dem Puddingpulver nach Anleitung

einen Pudding kochen. Abkühlen

lassen. Den Topfen mit Zucker,

Vanillezucker und Eiern glatt

rühren. Den Pudding unterrühren.

Die Masse auf dem Teig verstreichen

und backen.

Backzeit: 60 Minuten bei 180 °C

(160 °C)

Auf dem abgekühlten Kuchen die

Himbeeren verteilen.

Aus Tortenguss und Nektar nach

Anleitung einen Guss zubereiten

und die Himbeeren damit überziehen.

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mai / juni 2022 | 57


30 Jahre „Neumann & Neumann“

Innovationssiegel zum

Firmenjubiläum

Morgenbach / Steingaden | Wer

das im Juli 2021 eröffnete Innovationszentrum

der Firma „Neumann

& Neumann“ betritt, kommt

aus dem Staunen kaum heraus:

topausgestattete Konferenz- und

Seminarräume, große Balkone,

Terrasse mit Pizzaofen, riesiges

Wohnzimmer mit Kachelofen,

Eckbänken und Couch, Sauna

und Fitnessraum im Keller sowie

Schlaffass im Garten. Das absolute

Highlight aber ist die urige

„Morgenbach Alm“ samt Holzbeige,

Schindeldach und Altholz-

Fenstern, die im Hauptgebäude

selbst integriert ist. Gebaut hat

diese Vollholz-Wohlfühloase aus

Fichte und Zirbe an der Elle 1 in

Morgenbach die Firma Buchner in

enger Zusammenarbeit mit ebenfalls

ortsansässigen Handwerkern.

„So haben wir das vor rund 20

Jahren auch schon mit dem Christa-Blockhaus-Bau

am Hauptsitz in

Steingaden gemacht. Regionalität

ist uns wichtig – allein deshalb,

weil die Heizung bekanntlich immer

an Weihnachten ausfällt, an

solchen Tagen kurze Wege wertvoll

sind.“ Gesunden Humor haben die

Geschwister, Gründer und gleichberechtigten

Geschäftsführer Eva

und Oswald Neumann also auch.

Rein geschäftlich betrachtet sind

sie und ihre derzeit 43 Mitarbeiter,

die dank mobiler Arbeitsplätze

sowohl in Steingaden und Morgenbach

als auch im Homeoffice

oder am anderen Ende der Welt

arbeiten können, jedoch weit über

die hiesigen Ortsgrenzen hinaus

unterwegs. „Zu unseren Kunden

gehören mittelständische Unternehmen

– auch aus dem Voralpenraum

– sowie internationale

Konzerne, Giganten aus Hotellerie,

Lebensmittelbranche, Metall- und

Automobilindustrie sowie aus den

Bereichen Gesundheit und Soziales.

Inzwischen gibt es keine Branche

mehr, in der unsere hauseigene

Software zur Digitalisierung

und Optimierung betriebsinternen

Qualitätsmanagements nicht eingesetzt

wird“, bekräftigt Oswald

Neumann den durch Mund-zu-

Mund-Propaganda wachsenden

Erfolg seines mittelständischen

Unternehmens, das er gemeinsam

mit Eva Neumann vor exakt 30

Jahren gegründet hatte.

Hoteltester bei Galileo

Dabei starteten die in Frankfurt

und Mannheim geborenen sowie

in Belgien aufgewachsenen

Geschwister einst als Hotelmeister

ihre Karrieren. Während Eva

Neumann in Krün als damals noch

blutjunge Frau ihre erste eigene

Pension aufmachte, leitete Oswald

Neumann bereits die Geschicke

des heute weltweit bekannten

Schloss Elmau als Hoteldirektor.

Später bauten die beiden eine erfolgreiche

Hotelkette auf, ehe sie

im deutschsprachigen Raum als

Hoteltester gefragt waren – unter

anderem auch für die bekannte

TV-Sendung „Galileo“, für die sie

mit eigens erstellten Checklisten –

aus der Praxis für die Praxis - alle

für ein Hotel relevanten Punkte in

Sachen Service, Sauberkeit, Ordnung,

Ausstattung, Komfort, Erfüllung

von Normen, Personalanforderungen

und vieles mehr auf

den Prüfstand stellten. Daraus

entwickelte sich letztlich auch das

Team-Konferenz in der Alm: Diese urige Vollholzhütte ist im neuen

Innovationszentrum von Neumann & Neumann integriert.

58 | altlandkreis


Passend zum 30-jährigen Jubiläum: Die Firma Neumann & Neumann

wurde jüngst zum Top 100-Innovator ausgezeichnet.

Leistungsportfolio der Neumann &

Neumann Software und Beratungs

GmbH. Erst in Krün, dann

„weil es uns rasch zu eng wurde“,

in Steingaden, wo sie vor gut 20

Jahren kaufbaren Gewerbegrund

entdeckten. „Grob gesagt fußt unser

Unternehmen auf vier Säulen.“

Strategisches Qualitätsmanagement

(QM) und fortlaufende Optimierung

von QM-Prozessen stehen

seit jeher im Mittelpunkt. „Bei

mittlerweile rund 900 Prozessberatungen

jährlich, ebenso bei

Ausschreibungen in der Gebäudereinigung

und bei über 2000

neutralen Qualitätsprüfungen.“

Eine absolute Erfolgsgeschichte

ist aber auch die von Neumann &

Neumann hauseigen programmierte

Software namens „e-QSS“,

deren Kapitel bereits im Jahre

1999 durch eine Anfrage er Deutschen

Bahn begann. Diese Qualitätssicherungs-Software

war zum

damaligen Zeitpunkt die erste auf

dem deutschen Markt, wird mittlerweile

in über 100 verschiedenen

Einsatzbereichen genutzt.

Nur ein Beispiel, in diesem Falle

mit einer Fluggesellschaft: „Flugzeuge

dürfen erst abheben, wenn

sie von Kopf bis Fuß durchgecheckt,

und dabei keine Makel festgestellt

wurden.“ Wie? Indem ein

Mitarbeiter der jeweiligen Fluggesellschaft

im Inneren eines Passagierflugzeugs

einen Kontrollgang

macht, dabei Smartphone oder

Tablet mit der von „Neumann &

Neumann“ programmierten App

in der Hand hält. „Mit unserer

digitalen Checkliste kann er nun

alle sauberkeits- und sicherheitsrelevanten

Punkte, das können, je

nach Anforderungen, bis zu tausend

oder mehr sein, Schritt für

Schritt durchgehen, abhaken oder

als Makel kennzeichnen.“ Durch

vorab definierte „Workflows“

werden diese Informationen in

Echtzeit über ein Web-Portal an

die jeweiligen Verantwortungsbereiche

übermittelt. Diese entscheiden

letztlich, ob der Flieger bereit

ist für den nächsten Abflug, oder

eben nicht.

„Top 100“ zum

30-Jährigen

Den Erfolg des Unternehmens

unterstreicht auch die jüngste

Auszeichnung mit dem Gütesiegel

„TOP 100“, womit „Neumann &

Neumann“ zu den innovativsten

Mittelständlern Deutschlands gehört.

Dass wir diese Auszeichnung

im Jahr unseres 30-jährigen

Firmenjubiläums erhalten, macht

uns besonders stolz“, so die beiden

Geschäftsführer. Aber warum

lässt sich ein seit Jahrzehnten

wachsendes, international erfolgreiches

Software- und Beratungs-

Unternehmen ausgerechnet im

anbindungsschwachen Steingaden

sowie in Morgenbach nieder?

„Erstens ist die Lage optimal für

uns, weil wir es von hier nach

Hamburg genauso weit haben

wie nach Genf, und die Flughäfen

München, Memmingen und

Innsbruck rasch erreichbar sind.

Abgesehen davon haben wir uns

bewusst beim Bau des Innovationszentrums

für einen ruhigen

und abgelegen Ort entschieden,

fernab jeglicher Großstadthektik“,

sagt Oswald Neumann. Die

Mitarbeiter selbst leben zum Teil

in Frankfurt oder Sarajevo, „was

dank Internet, betriebsinternen

digitalisierten Abläufen, einem

ausgeprägten Teamgeist sowie

Vertrauen in unsere Mitarbeiter

supergut funktioniert“, sagt Eva

Neumann, die seit jeher großen

Wert auf flache Hierarchien, übertarifliche

Bezahlung, Gesundheitsmanagement

mit ergonomischen

Arbeitsplätzen, Sitzfahrrädern

sowie Yoga- und Fitness-Kursen,

teambildende Ausflüge, flexible

Arbeitszeiten, mobile Arbeitsplätze

und hauseigene Ausbildung

legt. „Wir bilden jährlich zwei

junge Leute in Fachinformatik für

Anwendungsentwicklung mit Berufsschule

in München aus – und

übernehmen diese nach erfolgreichem

Abschluss auch.“ Damit

das familienfreundliche Unternehmen

weiterwachsen kann, sind

neben dem neueröffneten Innovationszentrum

in Morgenbach

weitere Investitionen geplant.

Zum Beispiel in PV-Anlagen mit

Batteriespeicher für autarke Energieversorgung.

In den Bau eines

barrierefreien Mehrfamilienhauses

mit Aufzug und Tiefgarage,

„womit wir für unsere Mitarbeiter

bezahlbaren Wohnraum schaffen“.

Und, ebenfalls in Steingaden

geplant, ein IT- und Weiterbildungszentrum.

Primär geht es

Eva und Oswald Neumann jedoch

darum, „in diesen derzeit turbulenten,

wirtschaftlichen Zeiten alle

Arbeitsplätze und die Einkommen

der damit verbundenen Familien

zu sichern“.

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mai / juni 2022 | 59


Markus Bauer zum Festlichen Sommer in der Wies

„Wird dem Publikum

sehr nahe gehen“

Schongau / Wies | Pünktlich, mit

Schwung und schick gekleidet

kommt Markus Bauer an diesem

Mittwochabend zur nördlichen

Türe des Schongauer Ballenhauses

herein. Ein Bild, das den

28-jährigen, in Erding geborenen

und aufgewachsenen Vollblutmusiker

gut beschreibt. Weil

ihm die Lebenshaltungskosten in

München zu teuer geworden sind,

zogen er, Frau und Kind vor kurzem

nach Passau. „Wunderschön

und ein Ort, an dem wir mit Verwandtschaft

und Freunden auch

verwurzelt sind.“ Studiert hat der

Künstlerische Leiter des Festlichen

Sommers in der Wies sowie

Leiter des Schongauer Stadtchors

jedoch in der Landeshauptstadt.

Horn auf Musik (Gymnasiallehramt)

und Chorleitung, erfolgreich

abgeschlossen vor gut einem Jahr.

Und jetzt?

„Fulltimejob als Selbstständiger“,

sagt er und grinst. An der Musikhochschule

München lehrt er als

Dozent, neben dem Schongauer

leitet er zwei weitere Chöre, einen

in Passau, einen in Hallbergmoos.

Darüber hinaus spielt er bis zu 15

Konzerte jährlich gemeinsam mit

seinem älteren Bruder Andreas

Begert, ebenfalls ein begnadeter

Berufsmusiker, und ist seit rund

einem Jahr auch immer wieder in

Schongau und Umgebung aktiv.

Jeden Mittwochabend zur Probe

mit dem Schongauer Stadtchor

sowie an Wochenenden Generalproben

und Konzerte in der

Wieskirche, der Klosterkirche Rottenbuch

oder im Schongauer Ballenhaussaal.

Verantwortlich für

die diesjährige Konzertreihe des

Festlichen Sommers in der Wies?

Ebenfalls Markus Bauer, dem die

viele Fahrerei nichts ausmacht.

Schon gar nicht für die Musik.

Konzertreihe mit

erweitertem Genre

Als Künstlerischer Leiter ist Markus

Bauer hauptverantwortlich

für den Inhalt der in der Region

so namhaften Konzertreihe

des „Festlichen Sommers“. Die

startet heuer am Samstag, 21. Mai,

um 20 Uhr im Ballenhaus Schongau

mit „Gold und Fische“. Ein

Chansons mit Anna Veit und Michael

Gumpinger. „Mir war wichtig,

das Genre der Konzertreihe

ein wenig zu erweitern, und im

Zuge dessen sind mir Anna und

Michi sofort eingefallen, weil sie

in der Lage sind, mit gleichermaßen

viel Liebe, Freude, Traurigkeit

und Humor durch einen Abend zu

führen.“ Während bei klassischen

Klassikkonzerten die meist namhaften

Stücke bereits im Vorfeld

bekannt sind unter Kennern der

Szene, „weiß man bei den beiden

im Vorfeld nicht wirklich, was

genau sie spielen werden“. Nur

eines sei gewiss: „Dieses offenere,

sehr lebensnahe Konzert ohne

feste Strukturen wird dem Publikum

sehr nahe gehen.“ Letzteres

gilt auch für das zweite Konzert im

neuen Programm für 2022. Unter

dem Motto „Alte Musik in neuen

Händen“, geleitet von Kristina Kuzminskaite,

werden am Sonntagmittag,

5. Juni, die jungen Talente des

Schongauer Stadtorchesters sowie

mehrere Solisten und Solistinnen

aus der Region gefordert und gefördert.

Und zwar, ab 12 Uhr, in der

legendären Wieskirche. „Insofern

ein toller Ort, eine große Bühne

für unseren Nachwuchs, der sein

Können zum Besten geben darf.“

Als zeitloser Klassiker von Welt

könnte dagegen das dritte Konzert

am Sonntagabend, 26. Juni, um 19

Uhr in der Stiftskirche Rottenbuch

bezeichnet werden. Unter der

Leitung von Markus Bauer wird

Joseph Haydens „Die Schöpfung“

eine musikalische Achterbahnfahrt

der Gefühle beim Publikum auslö-

Markus Bauer hat Horn und Chorleitung studiert. Seit rund einem

Jahr ist er künstlerischer Leiter des Festlichen Sommers in der Wies.

60 | altlandkreis


sen. „Ein unglaublich großes, essentielles

Werk in der Geschichte

der Musik, das den Nagel der Zeit

mehr denn je trifft.“ Obwohl die

Uraufführung der Vertonung der

Schöpfung der Welt am 19. März

1799 mehr als 223 Jahre zurückliegt,

ist sie mit Schlagwörtern wie

Klimawandel, Krieg, Frieden sowie

Umgang mit Mensch und Natur

auch im Jahre 2022 hochaktuell.

Markus Bauer, das Barockorchester

La Banda, Schongaus Stadtchor

sowie Anna-Lena Elbert (Sopran),

> > > KONZERTKARTEN ZU GEWINNEN

Florian Sievers (Tenor) und Jakob

Kreß (Bass) empfehlen an dieser

Stelle: „Hingehen, fallen lassen,

aufsaugen und genießen.“

Vorverkaufskarten,

online und vor Ort

Insgesamt beinhaltet der Festliche

Sommer in der Wies heuer sieben

Konzerte zwischen Mai und

Dezember. Für Markus Bauer ist

es vor allem dieser bunte Mix aus

Profimusikern und ambitionierten

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost für das Auftaktkonzert

des „Festlichen Sommers in der Wies“ am Samstag, 21. Mai, um

20 Uhr im Ballenhaus Schongau 1 x 2 Karten. Schicken Sie uns bis

12. Mai eine Postkarte mit dem Stichwort „Gold und Fische“ an

altlandkreis“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@altlandkreis.de. Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen viel Erfolg!

Laien allen Alters, aus großen Orchestern

und einzelnen Solisten,

„was dieses Programm, aber auch

diese Region hier auszeichnet“.

Obwohl er von klein auf Musik auf

hohem Niveau erlernte, bereite

ihm das Proben mit Nichtberufsmusikern

wie dem Schongauer

Stadtchor eine ganz besondere

Freude. „Die leuchtenden Augen

der Männer und Frauen bei einem

Erfolg, der von der ersten

Probe bis zu einem Konzert über

längeren Zeitraum gewachsen ist,

gibt mir unglaublich viel“, sagt der

Mann, der auch deshalb so gerne

nach Schongau kommt, „weil die

Leute hier mit richtig viel Herzblut

dabei sind und Lust haben,

gemeinsam etwas Tolles auf die

Beine zu stellen“. Das trifft sowohl

auf den Stadtchor als auch den

Verein des „Festlichen Sommers“

zu, dessen Mitglieder den neuen

Künstlerischen Leiter tatkräftig unterstützen

bei diversen Büro- und

Hobbysänger aus Leidenschaft, und auf hohem Nievau. Dafür steht der

Schongauer Stadtchor mit seinem neuen Leiter (re.) Markus Bauer.

Organisationsarbeiten. Der Kartenvorverkauf

für das neue Programm

des Festlichen Sommers in

der Wies ist bereits gestartet. Online

unter www.wieskonzerte.de.

Persönlich im Copy’In am Lindenplatz

11 in Schongau sowie

im Büro der Touristinformation

Steingaden, Krankenhausstraße 1.

Gut gemeinter Rat an dieser Stelle:

Rechtzeitig dran sein. So wie

Markus Bauer, der in dieser Sekunde

aufspringt, sich freundlich

verabschiedet und weiterzieht. Die

Probe des Schongauer Stadtchors

ruft. Und findet diesmal nicht im

Ballenhaus, sondern im Sparkassensaal

statt.

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Wiedereröffnung

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mai / juni 2022 | 61


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1. Mai bis 30. Juni 2022

Stand 12.04.2022 – kurzfristige Absagen, Änderungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind möglich!

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Tag der Arbeit

MAIBAUM-AUFSTELLEN

Termine finden Sie in der aktuellen

Tagespresse. Weitere Infos siehe S. 14.

SCHONGAU

10.00 Uhr

Frühjahrsmarkt in der Altstadt.

Ab 13 Uhr verkaufsoffener Sonntag

10.00 bis 16.00 Uhr

Fotoausstellung des Fotoclubs

Schongau e.V. im Ballenhaus.

Eintritt frei

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Auerbergmuseum geöffnet.

Jeden Sonntag

LECHBRUCK

16.00 bis 18.00 Uhr

Flößermuseum geöffnet.

Jeden Sonntag

REICHLING

10.00 bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08194 / 1573

MO 02.05.

JUNI 2022

PEITING

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesestunde in der Gemeindeund

Pfarrbücherei. Für Kinder von

3 – 6 Jahren. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08861 / 59613

DI 03.05.

HOHENPEISSENBERG

9.30 bis 11.00 Uhr

Seniorentreff in gemütlicher

Runde im HOP im Schächen.

Jeden Dienstag

LECHBRUCK

9.00 bis 16.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus.

Jeden Dienstag

PREM

18.00 Uhr

Geführte Wanderung durch das

Premer Moor. Anmeldung unter

08862 / 7256, jeden Dienstag

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 16.00 Uhr

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien

– Wetzsteinrücken – Tiefsee –

Naturfreundehaus“. Treffpunkt an

der Tourist-Info. Infos und Anmeldung

unter 08845 / 7030620

DENKLINGEN

8.00 bis 10.00 Uhr

Gemeindebücherei geöffnet.

Jeden Dienstag

SCHONGAU

MI 04.05.

11.00 bis 17.00 Uhr

Kleiderkammer in der Blumenstraße

2 geöffnet. Anmeldung unter

0151 / 50837171, jeden Mittwoch

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet.

Jeden Mittwoch

HOHENPEISSENBERG

16.00 bis 19.00 Uhr

Jugendtreff im Pumpenhaisl.

Jeden Mittwoch

ALTENSTADT

15.30 Uhr

Café (nicht nur) für Trauernde im

Bürgerzentrum

SCHWABBRUCK

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet.

Jeden Mittwoch

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

5 € / 2,50 €, keine Anmeldung

nötig, jeden Mittwoch

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Offene Werkstatt bei Holzschnitzer

Guido Hosp. Infos und Anmeldung

unter 08845 / 8784, jeden Mittwoch

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See.

Jeden Mittwoch

KINSAU

14.45 bis 17.30 Uhr

Bücherstube im Turnraum der

Schule geöffnet

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesestunde für Kinder im

Turnraum der Schule

DO 05.05.

SCHONGAU

19.00 bis 20.30 Uhr

Vortrag „Die Römer am Lech“ im

Ballenhaus. Infos und Anmeldung

bei der VHS unter 08861 / 214-191

HERZOGSÄGMÜHLE

19.30 Uhr

Kabarett „Das Leben ist kurz,

kauf die roten Schuh“ im

Rainer-Endisch-Saal. Eintritt:

14 € / 7 €, Einlass: 19 Uhr, VVK unter

08861 / 219-228

LECHBRUCK

17.30 bis 19.00 Uhr

Flößermuseum geöffnet.

Jeden Donnerstag

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 13.00 Uhr

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien

– Ammerschlucht – Eckberg

– Wildsteig“. Treffpunkt an

der Tourist-Info. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

DENKLINGEN

16.00 bis 18.00 Uhr

Gemeindebücherei geöffnet.

Jeden Donnerstag

KINSAU

16.00 bis 17.10 Uhr

Führung „Wie wird eine Brille

gemacht?“ in der Brillenmanufaktur

Funk. Eintritt frei, weitere Infos

siehe Anzeige Seite 33

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Petterson und

Findus – kleiner Quälgeist, große

Freundschaft“ in der Grundschule.

Für Kinder ab 6 Jahren

FR 06.05.

SCHONGAU

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz.

Jeden Freitag

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür bei rb media.

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 15

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS

Di, 24. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule

Fr, 27. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Mo, 30. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Fr, 10. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Peiting, Schloßberghalle

mai / juni 2022 | 63


15.00 bis 18.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.weibsdeifimarkt.de,

jeden Freitag

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im Gemeindehaus der

Evangelischen Kirche

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt mit Spargelverkauf

und frische Kiachla am Hauptplatz

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen unter 08867 / 489 nötig

BAD BAYERSOIEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl

im Landhotel zum Metzgerwirt

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „The Fear of 13“ von Heiko

Dietz nach dem Bestseller von

Nick Yarris im Stadttheater. Weitere

Infos siehe Anzeige links

SA 07.05.

SCHONGAU

10.00 bis 16.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Infos unter www.weibsdeifi-markt.de

WEIN HANDEL PFALZ

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

21.00 Uhr

Bandcontest „hAMMERsound Festival“

mit Our Silent Voice, Untamed

und Uppercut im Jugendzentrum

Go-In. Eintritt: 5 €, Einlass 20 Uhr

HERZOGSÄGMÜHLE

7.00 bis 14.00 Uhr

Frühlingsflohmarkt am Dorfplatz

WEIN HANDEL PFALZ

Lust auf Pfälzer Wein?

www.weinhandelpfalz.de

Bernbeurener Str. 7 • Schongau

Rückseite dm-Drogeriemarkt

Tel. 08861 - 35 35 (Inh.: Uwe Wieland)

Lust auf Pfälzer Wein?

SCHWABSOIEN

9.00 bis 14.00 Uhr

Floh- und Kreativmarkt am

Dorfplatz

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Auerbergmuseum geöffnet.

Jeden Samstag

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489

Für Sie geöffnet:

Mi 15-19 Uhr & Do 14-18 Uhr

www.weinhandelpfalz.de

Bernbeurener Str. 7 • Schongau

Rückseite dm-Drogeriemarkt

Tel. 08861 - 35 35 (Inh.: Uwe Wieland)

64 | altlandkreis

WEIN HANDEL PFALZ

Lust auf Pfälzer Wein?

Für Sie geöffnet:

Mi 15-19 Uhr & Do 14-18 Uhr

13.00 Uhr

Pflanzenflohmarkt am Fohlenhof

13.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür mit Unterhaltungsprogramm

und Infos zu

Ausbildungen bei Regens Wagner.

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 61

REICHLING

14.00 Uhr

Pflanzentauschaktion am Pfarrheim

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „The Fear of 13“ von Heiko

Dietz nach dem Bestseller von

Nick Yarris im Stadttheater. Weitere

Infos siehe Anzeige links

SO 08.05.

Muttertag

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Deckerhalle

7.00 bis 14.00 Uhr

Frühlingsflohmarkt am Dorfplatz

SCHWABNIEDERHOFEN

15.00 Uhr

Konzert „Kernig, kraftvoll, leidenschaftlich

und auch noch

echt lustig“ mit dem Orchester

Kurzweil im Kulze. Weitere Infos

unter www.kulze.info

BERNBEUREN

9.30 bis 11.30 Uhr

Märchenfrühstück „von steifen

Müttern und schwierigen Töchtern“

im Waldseminarhaus Gut

Kinsegg. Kosten: 24 €, Anmeldung

unter 08342 / 914458

ROTTENBUCH

13.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür mit Unterhaltungsprogramm

und Infos zu

Ausbildungen bei Regens Wagner.

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 61

MAI/

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei


DI 10.05.

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 16.00 Uhr

Geführte Wanderung „Westried –

Staffelsee – Murnauer Moos –

Westried“ Treffpunkt an der

Tourist-Info. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

KINSAU

9.00 Uhr

Frühstück für Senioren im

Rathaus-Café

MI 11.05.

PEITING

14.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe

„Schlaganfallbetroffene im Pfaffenwinkel

im Alpenhotel

SCHWABBRUCK

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

KINSAU

14.45 bis 17.30 Uhr

Bücherstube im Turnraum der

Schule geöffnet

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesestunde für Kinder im

Turnraum der Schule

DO 12.05.

PEITING

JUNI 2022

16.00 bis 18.00 Uhr

Öffentlichkeitsbüro „Peitinger Marienheim“

an der Baustelle in der

Bühlachstraße geöffnet. Weitere

Infos unter www.awo-obb-psyche.

de und auf Seite 4 / 5

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien

Achrunde“. Treffpunkt an

der Tourist-Info. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

FR 13.05.

SCHONGAU

15.00 bis 17.00 Uhr

Wanderung zu den Bäumen der

Schongauer Stadtmauer. Treffpunkt

am Münzgebäude. Anmeldung bei

der VHS unter 08861 / 214-191

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €

PEITING

15.30 bis 17.00 Uhr

Töpferkurs im ehem. Klösterlein-

Werkraum. Für Kinder von 11 – 16

Jahren. Kosten: 25 €, Anmeldung

bei der VHS unter 08861 / 59962

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Kabarett „Für mich soll's rote

Rosen hageln“ mit Franziska

Wanninger im Kuhstall. VVK: 18 €,

AK: 22 €, Tickets und weitere Infos

unter www.schaeferwirt.de

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl

im Landhotel zum Metzgerwirt

SA 14.05.

SCHONGAU

SCHWABSOIEN

7.00 bis 14.00 Uhr

Flohmarkt mit Imbiss am Festplatz

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage

SACHSENRIED

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

BIRKLAND

15.30 Uhr

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im

Feuerwehrhaus

ALTENSTADT

14.30 Uhr

Pflanzenflohmarkt im Lagerhaus

beim Kindergarten

20.00 Uhr

Weinfest am Feuerwehrhaus

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm

OBERAMMERGAU

14.30 Uhr

Premiere Passionsspiele im Passionstheater.

Weitere Infos siehe S. 19

SO 15.05.

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

10.30 Uhr

Dorffest am Feuerwehrhaus

LECHBRUCK

14.00 bis 18.00 Uhr

Internationaler Museumstag mit

Musik, Führungen, Kinderspielen,

Kaffee und Kuchen im Flößermuseum.

Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei

DI 17.05.

ALTENSTADT

15.30 Uhr

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ in der

Bücherei

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 15.30 Uhr

Geführte Wanderung „Graswang –

Schlosspark Linderhof“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

MI 18.05.

PEITING

15.00 Uhr

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im

Pfarrsaal

SCHWABBRUCK

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 19.05.

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 13.00 Uhr

Geführte Wanderung „Kirnberg –

Brombergalm – Kirnberg“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

FR 20.05.

SCHONGAU

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €

HOHENPEISSENBERG

15.30 Uhr

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im

Haus der Vereine

mai / juni 2022 | 65


mai

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LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl

im Landhotel zum Metzgerwirt

REICHLING

18.00 bis 19.30 Uhr

Sommerbasar für Kindersachen

im Pfarrheim. Weitere Infos unter

www.basarlino.de/1745

SA 21.05.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage

17.00 Uhr

Stadtmauertour „Wir umrunden

einmal den Lechumlaufberg“

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung

unter 08861 / 214-181. Kosten: 8 €

20.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies:

Konzert „Gold und Fische“ im

Ballenhaus. Weitere Infos siehe

Seite 60 / 61

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

SCHWABNIEDERHOFEN

20.00 Uhr

Vortrag „Blockchain-Technologie

und Kryptowährungen (Bitcoin)“

mit Raphael Lautenbacher im

Kulze. Eintritt frei

66 | altlandkreis

BURGGEN

10.30 Uhr

Pflanzenbörse am Roatherhaus

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm

SO 22.05.

SCHWABNIEDERHOFEN

14.00 Uhr

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ im

Kulze

BERNBEUREN

15.00 bis 16.30 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem

Golfplatz Stenz. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08860 / 582

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei

DI 24.05.

ALTENSTADT

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 13.00 Uhr

Geführte Wanderung „Altenau –

Ammerschleifen – Unterammergau“.

Treffpunkt an der Tourist-

Info. Weitere Infos und Anmeldung

unter 08845 / 7030620

MI 25.05.

PEITING

8.30 Uhr

Oldtimer-Rundfahrt VW Porsche

914. Treffpunkt am Hotel Restaurant

Dragoner. Siehe Seite 34 / 35

19.30 bis 21.00 Uhr

Lesung für Erwachsene „Scherzgedichte“

mit Hans Schütz im

Pfarrsaal. Eintritt: 6 €, weitere Infos

und Anmeldung unter 08861 / 59613

- Einlagen nach Maß

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HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Spielenachmittag – für alle, die

Spaß an Gesellschaftsspielen

haben im HOP im Schächen

20.00 Uhr

Kabarett „Leonhardsberger &

Schmid Show“ mit Stefan Leonhardsberger

und Martin Schmid

im Kuhstall. VVK: 18 €, AK: 22 €,

Tickets und weitere Infos unter

www.schaeferwirt.de

BAD BAYERSOIEN

08845/9146

www.orthopaedieschwarz.de

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 26.05.

Christi Himmlfahrt

PEITING

8.30 Uhr

Oldtimer-Rundfahrt VW Porsche

914. Treffpunkt am Hotel Restaurant

Dragoner. Siehe Seite 34 / 35

11.00 bis 22.00 Uhr

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen

der Theaterer des Trachtenvereins

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim

Angerbaur am Gumpenweg 1.

Eintritt frei, siehe Seite 40 / 41

15.30 Uhr

Freilufttheater „Königlich

Bayerisches Amtsgericht: Das

Bienenhaus“ beim Angerbaur am

Gumpenweg 1. Eintritt frei

17.00 Uhr

Freilufttheater „Königlich Bayerisches

Amtsgericht: Das Damenkränzchen“

beim Angerbaur am

Gumpenweg 1. Eintritt frei

ALTENSTADT

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Festplatz

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 14.00 Uhr

Naturparktour „Ammerschlucht –

Scheibum“. Treffpunkt an der

Tourist-Info. Infos und Anmeldung

unter 08845 / 7030620

MAI/

DIESSEN

10.00 bis 18.00 Uhr

20. Töpfermarkt mit rund 160 Keramikern

in den Seeanlagen. Weitere

Infos siehe Seite 30 / 31, bis 29.5.


FR 27.05.

SCHONGAU

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €

16.00 bis 18.00 Uhr

Repair-Café „Reparieren, Austauschen,

Kaffeetrinken“ im

AWO-Stüberl. Weitere Infos unter

0176 / 38347608

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

19.00 bis 20.00 Uhr

Märchen und Musik „Märchen an

besonderen Plätzen“ im Turmsaal.

Anmeldung bei der VHS unter

08861 / 214-191, Eintritt: 7 €

PEITING

15.30 bis 16.30 Uhr

Töpferkurs im ehem. Klösterlein-

Werkraum. Für Kinder von 11 – 16

Jahren. Kosten: 25 €, Anmeldung

bei der VHS unter 08861 / 59962

oder vhs@peiting.de

17.00 bis 23.00 Uhr

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen

der Theaterer des Trachtenvereins

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim Angerbaur

am Gumpenweg 1. Eintritt

frei, weitere Infos siehe Seite 40 / 41

19.00 Uhr

Freilufttheater „Königlich Bayerisches

Amtsgericht: Das Bienenhaus“

beim Angerbaur. Eintritt frei

20.30 Uhr

Freilufttheater „Königlich Bayerisches

Amtsgericht: Das Damenkränzchen“

beim Angerbaur am

Gumpenweg 1. Eintritt frei

ALTENSTADT

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Festplatz

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Konzert „post rock meets classical

music“ mit We Stood Like Kings

im Kuhstall. Tickets und weitere

Infos unter www.schaeferwirt.de

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab

10 Personen unter 08867 / 489 nötig

BAD BAYERSOIEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl

im Landhotel zum Metzgerwirt

SA 28.05.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage

10.00 bis 12.30 Uhr

Wanderung „Gemütlicher Spaziergang

am Lech“. Treffpunkt am

Bootshaus. Anmeldung bei der

VHS unter 08861 / 214-191

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

14.00 Uhr

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen

der Theaterer des Trachtenvereins

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim Angerbaur

am Gumpenweg 1. Eintritt

frei, weitere Infos siehe Seite 40 / 41

19.00 Uhr

Freilufttheater „Königlich

Bayerisches Amtsgericht: Das

Bienenhaus“ beim Angerbaur am

Gumpenweg 1. Eintritt frei

20.30 Uhr

Freilufttheater „Königlich Bayerisches

Amtsgericht: Das Damenkränzchen“

beim Angerbaur am

Gumpenweg 1. Eintritt frei

ALTENSTADT

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Festplatz

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm

KINSAU

8.00 bis 14.00 Uhr

Flohmarkt auf dem Parkplatz bei

Funk Optik. Infos siehe Anzeige S. 33

PEISSENBERG

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert mit dem Gitarrenduo

„Estilo“ in der Tiefstollenhalle.

Einlass: 19.15 Uhr, Tickets: ab 14 €,

weitere Infos siehe Anzeige Seite 30

SO 29.05.

PEITING

11.00 bis 20.00 Uhr

Jubiläumsfest zum 111-Jährigen

der Theaterer des Trachtenvereins

„Alpenrose Peiting e.V.“ beim Angerbaur

am Gumpenweg 1. Eintritt

frei, weitere Infos siehe Seite 40 / 41

15.30 Uhr

Freilufttheater „Königlich Bayerisches

Amtsgericht: Das Bienenhaus“

beim Angerbaur. Eintritt frei

17.00 Uhr

Freilufttheater „Königlich Bayerisches

Amtsgericht: Das Damenkränzchen“

beim Angerbaur am

Gumpenweg 1. Eintritt frei

ALTENSTADT

11.00 bis 18.00 Uhr

Mittelaltermarkt am Festplatz

SCHWABSOIEN

9.30 Uhr

Pfarrfest im Pfarrgarten

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Konzert „irgendwie zu ungefähr“

mit Mathias Kellner im Kuhstall.

Tickets unter www.schaeferwirt.de

LECHBRUCK

19.00 Uhr

Konzert „legendäre Lieder der

Schwabinger Gisela“ mit Titus

Waldenfels im Flößermuseum.

Tickets bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei

WEILHEIM

18.00 Uhr

Theater „Der Kontrabass“ von

Patrick Süskind im Stadttheater.

Weitere Infos siehe Anzeige Seite 64

MO 30.05.

SCHONGAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

www.boeglmueller.com

JUNI 2022

Auf der Gsteig GmbH · Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 08862-98 77-50 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

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(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

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mai / juni 2022 | 67


in Schongau und im Pfaffenwinkel

an der Romantischen Straße

• Stadt-Führungen: Juni – Oktober am Freitag um 16.00 Uhr

• Themen-Führungen:

- Literarischer Spaziergang mit Oliver Pötzsch

- Die Henkerstochter und der Fluch der Pest

- Schongauer Biergeschichten

- neu: Skandal, Skandal um Schongau

- Entdeckertour durch Schongau

• Kirchenführungen im Pfaffenwinkel

• Kinderführungen

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de

alle Ausgaben online unter

www.altlandkreis.de

68 | altlandkreis

DI 31.05.

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 15.30 Uhr

Geführte Wanderung „Echelsbacher

Brücke – Milchweg Rottenbuch

– Schönegger Käse-Alm“.

Treffpunkt an der Tourist-Info.

Anmeldung unter 08845 / 7030620

WEILHEIM

19.30 Uhr

Vortrag „Immobilien/ landwirtschaftlichen

Betrieb jetzt

übertragen oder doch später

vererben?“ mit Caroline Kistler

im Dachs-Bräustüberl. Eintritt frei,

siehe Anzeige links unten

MI 01.06.

ALTENSTADT

15.30 Uhr

Café (nicht nur) für Trauernde im

Bürgerzentrum

SCHWABBRUCK

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

17.00 bis 20.00 Uhr

Kochkurs „Gesund essen, mediterran

genießen“ in der Kochschule.

Anmeldung unter 08845 / 7030620

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 02.06.

SCHONGAU

19.00 bis 20.30 Uhr

Vortrag „Alles nur Spielerei? –

Darstellungen des Mittelalters.“

im Ballenhaus. Anmeldung bei der

VHS unter 08861 / 214-191

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Wanderung „Oberammergau

– Döttenbichl – Ammerquellen

– Ettal“. Treffpunkt an

der Tourist-Info. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

KINSAU

17.00 bis 18.10 Uhr

Führung „Wie wird eine Brille

gemacht?“ in der Brillenmanufaktur

Funk. Eintritt frei, weitere Infos

siehe Anzeige Seite 33

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Käpt'n Sharky“ in der

Grundschule

FR 03.06.

SCHONGAU

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im Gemeindehaus der

Evangelischen Kirche

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt mit Spargelverkauf

und frische Kiachla am Hauptplatz

HOHENPEISSENBERG

17.00 Uhr

Schmankerlfest auf dem Hohen

Peißenberg

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

SA 04.06.

SCHONGAU

10.00 bis 16.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage

10.30 bis 15.30 Uhr

Literarischer Spaziergang mit

Oliver Pötzsch auf den Spuren der

Henkerstochter. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-

181, Kosten: 49 €, weitere Infos siehe

Seite 23

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

3. Kunstmarkt am Bootshafen.

Eintritt frei

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Eine Reise nach Cuba“

MAI/

mit Cubaboarische Tradicional in

der Tiefstollenhalle. Einlass: 19.15

Uhr, Tickets: ab 29 €, weitere Infos

siehe Anzeige Seite 30


SO 05.06.

Pfingstsonntag

HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Weinfest auf dem Hohen Peißenberg

ROTTENBUCH

20.00 Uhr

Standkonzert der Musikkapelle

Rottenbuch im unteren Klosterhof

REICHLING

10.00 bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08194 / 1573

MO 06.06.

SCHWABSOIEN

Pfingstmontag

10.00 bis 17.00 Uhr

JUNI 2022

29. Deutscher Mühlentag mit

Rahmenprogramm für die ganze

Familie im Ortszentrum. Eintritt:

2 €, weitere Infos siehe Seite 22

11.00 bis 18.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

LECHBRUCK

10.00 bis 17.00 Uhr

3. Kunstmarkt am Bootshafen.

Eintritt frei

SCHWABSOIEN

DI 07.06.

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

BAD BAYERSOIEN

geöffnet

13.00 bis 16.00 Uhr

LECHBRUCK

Geführte Wanderung „Wildsteig-

Moore“. Treffpunkt an der Tourist-

10.00 bis 18.00 Uhr

Info. Weitere Infos und Anmeldung

3. Kunstmarkt am Bootshafen

unter 08845 / 7030620

STEINGADEN

MI 08.06.

11.00 Uhr

UNESCO-Welterbetag mit Gottesdienst,

Kirchenführungen und

PEITING

Musik in der Wieskirche

14.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe

12.00 bis 13.00 Uhr

„Schlaganfallbetroffene im Pfaffenwinkel

im Alpenhotel

Festlicher Sommer in der Wies:

Konzert „Alte Musik in jungen

Händen“ in der Wieskirche. Eintritt

SCHWABBRUCK

frei, weitere Infos siehe Seite 60 / 61

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

17.00 bis 20.00 Uhr

Kochkurs „Gesund essen – mediterran

genießen“ in der Kochschule.

Kosten: 25 €, weitere Infos

und Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08845 / 7030620

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 09.06.

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 13.00 Uhr

Geführte Wanderung „Bad Bayersoien

– Findenauer Wald – Waldschlucht

– Bad Kohlgrub“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

SCHONGAU

FR 10.06.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €

PEITING

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Schloßberghalle

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

SA 11.06.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der

Passage. Weitere Infos unter

www.weibsdeifi-markt.de

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

STEINGADEN

10.00 bis 19.00 Uhr

7. Steingadener Blütentage im

Ortszentrum. Infos siehe Seite 45

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489

SO 12.06.

SCHONGAU

10.00 Uhr

Dreifaltigkeitsmarkt in der Altstadt.

Verkaufsoffener Sonntag ab 13 Uhr

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Deckerhalle

STEINGADEN

9.00 bis 18.00 Uhr

7. Steingadener Blütentage im

Ortszentrum. Infos siehe Seite 45

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei

DI 14.06.

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 16.00 Uhr

Geführte Wanderung „Bad Kohlgrub

– Sprittelsberg – Holzgraben

– Jägerhaus“. Treffpunkt an der

Tourist-Info. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

KINSAU

9.00 Uhr

Frühstück für Senioren im

Rathaus-Café

MI 15.06.

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

17.00 bis 20.00 Uhr

Kochkurs „Gesund essen,

mediterran genießen“ in der

Kochschule. Kosten: 25 €, Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08845 / 7030620

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 16.06.

Fronleichnam

SCHONGAU

17.00 Uhr

Führung „ Skandal, Skandal um

Schongau!“ Gruselgeschichten

an 8 Schauplätzen. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 8 €, Anmeldung

unter 08861 / 214-181, weitere Infos

siehe Seite 23

mai / juni 2022 | 69


PEITING

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Saliterhof

18.00 Uhr

Festival Pre-Party „White'n'Blue –

Rockabilly Weekender“ im Egger-

Stadl. Weitere Infos unter www.

white-n-blue.de

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Hoffest mit der Blaskapelle Altenstadt

bei der Schreinerei Kögl

LECHBRUCK

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

FR 17.06.

SCHONGAU

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €

16.30 bis 19.30 Uhr

Wanderung „Gemütlicher Spaziergang

am Lech“. Treffpunkt am

Bootshaus. Anmeldung bei der

VHS unter 08861 / 214-191

PEITING

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Saliterhof

17.00 Uhr

Festival „White'n'Blue – Rockabilly

Weekender“ an der Schloßberghalle.

Infos unter www.white-n-blue.de

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

19.00 Uhr

Konzert „Allgäuerisch für Anfänger

– Gaudi im Kaftan“ mit Harte

Schwestern im Flößermuseum.

Tickets bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

SA 18.06.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Infos unter www.weibsdeifi-markt.de

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“

Anschrift

altlandkreis

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

www.altlandkreis.de

70 | altlandkreis

Email

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de

Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de

Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de

Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 53.

PEITING

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Saliterhof

17.00 Uhr

Festival „White'n'Blue – Rockabilly

Weekender“ in der Schloßberghalle.

Infos unter www.white-n-blue.de

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm

SO 19.06.

PEITING

11.00 bis 18.00 Uhr

Mittelaltermarkt am Saliterhof

10.00 Uhr

Frühschoppen „White'n'Blue –

Rockabilly Weekender“ mit

Oldtimertreffen und Ausklang am

Egger-Stadl

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

BERNBEUREN

10.00 bis 11.30 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem Golfplatz

Stenz. Infos unter 08860 / 582

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei

MO 20.06.

PEITING

18.00 bis 21.30 Uhr

Kochkurs „Urlaubserinnerungen

für den Gaumen“ in der ehem.

Mädchenschule. Kosten: 33 €,

Anmeldung unter 08861 / 59962

DI 21.06.

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 16.00 Uhr

Geführte Wanderung „Schönberg-

Aussiedler Sonnbichl Rundtour“.

Treffpunkt an der Tourist-Info.

Anmeldung unter 08845 / 7030620

MI 22.06.

SCHONGAU

17.00 bis 19.00 Uhr

Malkurs „Happy Painting! by Clarissa

Hagenmeyer® Blumenbunt“

in der Mittelschule. Anmeldung

bei der VHS unter 08861 / 214-191

PEITING

15.00 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Pfarrsaal. Für Kinder ab 6 Jahren

ALTENSTADT

16.00 Uhr

Sommerfest der Caritas im

Pfarrgarten

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

17.00 bis 20.00 Uhr

Kochkurs „Gesund essen – mediterran

genießen“ in der Kochschule.

Kosten: 25 €, Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08845 / 7030620

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

SCHONGAU

DO 23.06.

18.00 bis 22.00 Uhr

Backkurs „Macarons – das bunte

LECHBRUCK

Trendgebäck aus Frankreich“ in der

18.00 Uhr

Küche der Mittelschule. Anmeldung

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt bei der VHS unter 08861 / 214-191

am Bootshafen. Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830 LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

SCHONGAU

FR 24.06.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE ALTLANDKREIS

16.00 bis 18.00 Uhr

Repair-Café im AWO-Stüberl.

Weitere Infos unter 0176 / 38347608

MAI/

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €


SCHWABNIEDERHOFEN

19.30 Uhr

Konzert „MONI Solo“ im Kulze.

Eintritt: 17 €, weitere Infos und

Tickets unter www.kulze.info

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bei der Tourist-

Info unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Auf den Straßen von

New Orleans“ mit Andis Bluesorchester

in der Tiefstollenhalle.

Einlass: 19.15 Uhr, Tickets: ab 14 €,

weitere Infos siehe Anzeige Seite 30

SA 25.06.

SCHONGAU

10.00 bis 11.30 Uhr

Führung „Entdecke Schongau

mit dem Hexenkind Hagasusa“.

Treffpunkt am Rathaus. Für Kinder

von 5 – 9 Jahren, Kosten: 4 €, Anmeldung

unter 08861 / 214-181

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der

Passage. Weitere Infos unter

www.weibsdeifi-markt.de

14.00 bis 17.00 Uhr

Stadtfest „Schongau ist bunt –

Vielfalt und Interkulturalität“ am

Marienplatz. Mit musikalischer

Unterhaltung, Tanzaufführungen,

Kinderschminken, kulinarischen

Köstlichkeiten u.v.m., Eintritt frei,

weitere Infos siehe Seite 23

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Rendezvous an beschaulichen

Plätzen“. Treffpunkt

an der Kneippanlage. Kosten: 8 €,

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter touristinfo@schongau.de

oder 08861 / 214-181, weitere Infos

siehe Seite 23

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

16.00 Uhr

Sommerfest der Freiwilligen

Feuerwehr und Knappschaftskapelle

Peiting am Gerätehaus der

Feuerwehr. Mit Musik, Essen und

Kinderprogramm, Eintritt frei

HOHENPEISSENBERG

11.30 Uhr

Grüne Sonne Festival auf dem

Hohen Peißenberg

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489

WEILHEIM

9.00 bis 16.00 Uhr

Ausbildungsmesse & Tag der

offenen Tür in der Berufsschule

am Narbonner Ring. Weitere Infos

siehe Seite 26 / 27

SO 26.06.

STEINGADEN

9.00 bis 17.00 Uhr

Johannimarkt am Marktplatz

ROTTENBUCH

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies:

Konzert „Joseph Haydn – Die

Schöpfung“ in der Stiftskirche.

Tickets: 35 € / 45 €, weitere Infos

unter www.wieskonzerte.de und

siehe Seite 60 / 61

BAD BAYERSOIEN

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei

DI 28.06.

LECHBRUCK

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

13.00 bis 15.30 Uhr

Geführte Wanderung „Wildsteig-

Moore“. Treffpunkt an der Tourist-

Info. Weitere Infos und Anmeldung

unter 08845 / 7030620

MI 29.06.

HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Spielenachmittag – für alle, die

Spaß an Gesellschaftsspielen

haben im HOP im Schächen

SCHWABBRUCK

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

17.00 bis 20.00 Uhr

Kochkurs „Gesund essen, mediterran

genießen“ in der Kochschule.

Kosten: 25 €, weitere Infos

und Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08845 / 7030620

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 30.06.

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof

geöffnet

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Wanderung „Unterammergau

zur Romanshöhe – an

der Ammer zurück“. Treffpunkt an

der Tourist-Info. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08845 / 7030620

Änderungen und Fehler vorbehalten

JUNI 2022

mai / juni 2022 | 71


KOMM

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BIHLER

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und erreiche Deine beruflichen Ziele.

Wir bilden aus (m/w/d):

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Mehr Infos findest du auf www.bihler.de/ausbildung

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