DRK Zollernalb Jahresrückblick 2021
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<strong>DRK</strong>-Kreisverband<br />
<strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
<strong>Jahresrückblick</strong><br />
<strong>2021</strong><br />
1
Inhalt<br />
<strong>DRK</strong>-JAHRESRÜCKBLICK<br />
3 GRUSSWORT<br />
Retten<br />
52 BETREUTE SENIORENREISEN<br />
53 GESUNDHEITSPROGRAMM / BEWEGUNG<br />
54 KREISSENIOREN<br />
55-56 SOZIALLEITUNG DER ORTSVEREINE<br />
56 DIENSTFAHRTEN<br />
Ausbilden und Fördern<br />
Grußwort<br />
Sehr geehrte Freunde und Förderer des Deutschen Roten<br />
Kreuzes, liebe Kameradinnen und Kameraden,<br />
liebe Kolleginnen und Kollegen,<br />
mit diesem Rückblick, den Sie in Ihren Händen halten, blicken wir<br />
gemeinsam auf ein herausforderndes Jahr <strong>2021</strong> zurück.<br />
Sie halten nun unseren Rückblick <strong>2021</strong> in den Händen. Er berichtet<br />
über unsere Arbeit, aber auch über unser Vereinsleben im zurückliegenden<br />
Jahr. Insbesondere auch aufgrund der allgegenwärtigen<br />
Corona-Pandemie im Jahr <strong>2021</strong> gab es jede Menge<br />
Aufgaben und Arbeit für die Kameraden und Mitarbeiter unseres<br />
Kreisverbandes.<br />
4-8 RETTUNGSDIENST/RETTUNGSWACHEN<br />
9<br />
10-11<br />
12-15<br />
ORGANISATORISCHER LEITER RETTUNGSDIENST (ORGL)<br />
UND EINSATZLEITER VOM DIENST (EVD)<br />
INTEGRIERTE LEITSTELLE ZOLLERNALB (ILS)<br />
DIENSTPLANUNG<br />
KREISBEREITSCHAFTSLEITUNG (KBL)<br />
MOTORRADSTAFFEL, DROHNENGRUPPE<br />
16-17 BERGWACHT<br />
18 FÜHRUNGS- UND LEITUNGSDIENST (FLD)<br />
19 RETTUNGSHUNDEBEREITSCHAFT<br />
20-37 ORTSVEREINE<br />
Helfen<br />
38-40 HAUSNOTRUF<br />
41 MENÜ-SERVICE<br />
42-43 KLEIDERLADEN<br />
44 NOTFALLNACHSORGEDIENST (NND)<br />
45-46 GLÜCKSMOMENTE<br />
47 BLUTSPENDEDIENST<br />
48 WOHNEN AN DER MARTINSKIRCHE<br />
49 PATENSCHAFTSPROJEKT / INTEGRATIONSHILFE<br />
50<br />
SANITÄTSWACHDIENST<br />
SCHNELLTESTZENTRUM<br />
57-59 KREISAUSBILDUNGSLEITUNG (KAL)<br />
60 AUS- UND FORTBILDUNG RETTUNGSDIENST<br />
61 AUSBILDUNG ROTKREUZKURSE<br />
62-63 MEDIZINPRODUKTE-GESETZ (MPG)<br />
63-64 AUSZUBILDENDE<br />
65 FAMILIENPROGRAMME<br />
66 JUGENDROTKREUZ<br />
67 SCHULARBEIT<br />
68 FUNDRAISING & FÖRDERMITGLIEDER<br />
Stützen<br />
69 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT<br />
70 UNSERE STÜTZEN<br />
71 QUALITÄTSMANAGEMENT (QM)<br />
73-78 EHRUNGEN 2020/<strong>2021</strong><br />
Zahlen & Fakten<br />
80-81 ZAHLEN & FAKTEN<br />
82 GEDENKEN AN UNSERE VERSTORBENEN<br />
Unbeschreiblich, wie uns die Corona-Pandemie-Lage ein weiteres<br />
Jahr in solch einem Ausmaß fest in ihrem Griff hielt und das<br />
gesellschaftliche Leben nach wie vor stark beeinflusst.<br />
Dazu kam das furchtbare Naturkatastrophenereignis im Ahrtal.<br />
Viele Menschen verloren von jetzt auf gleich ihre gesamte über<br />
viele Jahre hinweg mühevoll aufgebaute Existenz. Viele Menschen<br />
dort verloren mehr als das - ihr Leben.<br />
Das Deutsche Rote Kreuz wurde im Jahr <strong>2021</strong> rund um den<br />
Bereich des Bevölkerungsschutzes auf eine harte Probe gestellt.<br />
Einmal mehr zeigt sich, welch wichtige Rolle das <strong>DRK</strong> im <strong>Zollernalb</strong>kreis<br />
einnimmt. Die Corona-Pandemie hat die Bevölkerung,<br />
die Behörden und unsere Einsatzkräfte wieder vor große Herausforderungen<br />
gestellt, deren Bewältigung für alle Beteiligten ein<br />
Kraftakt war. Durch umsichtiges und gezieltes Handeln sowie der<br />
engen wie bewährten Kooperation mit den Behörden und dem<br />
<strong>Zollernalb</strong> Klinikum wurden schnell die richtigen Weichen gestellt<br />
und wichtige Vorkehrungen getroffen. Dafür wurden durch hauptund<br />
ehrenamtliche Kräfte unzählige Arbeitsstunden geleistet.<br />
Mein großer Dank gilt gleichermaßen allen hauptamtlichen wie<br />
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisverbandes,<br />
unabhängig davon, in welchen Bereichen sie für den<br />
<strong>DRK</strong> Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e. V. tätig sind. Besonders möchte<br />
ich mich bei den Arbeitgebern im <strong>Zollernalb</strong>kreis bedanken, die<br />
bereit waren, Mitarbeiter für den Einsatz beim <strong>DRK</strong> freizustellen.<br />
Die Zahlen auf Seite 80 und 81 zeigen Ihnen die vielen Aktivitäten<br />
unseres Kreisverbandes aus dem Jahr <strong>2021</strong>.<br />
Hinter unserem Kreisverband stehen 215 hauptamtliche Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter, über 2.300 ehrenamtliche Helferinnen<br />
und Helfer sowie 24 Ortsvereine. Einige davon haben wieder einen<br />
wichtigen Beitrag geleistet, damit dieses Werk zusammengestellt<br />
werden konnte. Sie alle vertreten gemeinsam die Ideale und Überzeugungen<br />
von Henry Dunant und setzen sich für Humanität und<br />
Solidarität ein. Sie alle zeigen nicht nur Mitgefühl, sondern leisten<br />
täglich herausragenden Einsatz für die vielen Menschen, die sich<br />
in Notsituationen oder in schwierigen Lebensphasen befinden.<br />
Blicken wir voller Mut und Zuversicht auf die Aufgaben, die<br />
auf uns warten, verbunden mit dem Gedanken, dass unser<br />
Tun und Wirken dazu beitragen kann, den Hilfesuchenden und<br />
Notleidenden einen kleinen Funken Hoffnung zu schenken.<br />
Für den großartigen, beispielgebenden Einsatz möchte ich mich<br />
bei allen Ehren- und Hauptamtlichen sowie bei unseren über<br />
12.600 Fördermitgliedern und Unterstützern von ganzem Herzen<br />
bedanken.<br />
Ihr Heiko Lebherz<br />
Vorsitzender<br />
51 ALLTAGSBETREUUNG / AKTIVIERENDER HAUSBESUCH<br />
83 IMPRESSUM<br />
2 3
Retten<br />
Retten<br />
Rettungsdienst<br />
Rettungswache Albstadt<br />
Die Notfallversorgung ist in Deutschland<br />
in drei Bereiche gegliedert:<br />
• den ärztlichen Bereitschaftsdienst<br />
der niedergelassenen<br />
Vertragsärzte<br />
• den Rettungsdienst<br />
• die Notaufnahmen/Rettungsstellen<br />
der Krankenhäuser<br />
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117<br />
Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten.<br />
Handelt es sich um eine<br />
Erkrankung, mit der Sie normalerweise<br />
einen niedergelassenen Arzt in der Praxis<br />
aufsuchen würden, aber die Behandlung<br />
aus medizinischen Gründen nicht bis<br />
zum nächsten Tag warten kann, ist der<br />
ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig.<br />
Er ist in einigen Regionen Deutschlands<br />
auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst<br />
bekannt. Die Nummer funktioniert<br />
ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und<br />
ist kostenlos – egal ob Sie von zu Hause<br />
oder mit dem Mobiltelefon anrufen.<br />
Bei lebensbedrohlichen Notfällen wie<br />
Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstigen<br />
schweren Unfällen: Über die Notrufnummer<br />
112 erreichen Sie die örtlich zuständige<br />
Rettungsleitstelle. Diese nimmt Ihr<br />
Hilfeersuchen entgegen und alarmiert<br />
entsprechend der geschilderten Lage<br />
die erforderlichen Rettungsmittel (z. B.<br />
Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr,<br />
Berg- und Wasserrettung).<br />
Dieser verfügt über einen Allrad-Antrieb<br />
und ist der erste seiner Art im <strong>Zollernalb</strong>kreis.<br />
Im Bereich Albstadt kann dieser<br />
aufgrund der Witterungsbedingungen<br />
von großem Nutzen sein. Auch der Fahrzeugbestand<br />
im Bereich Krankentransport<br />
wurde zum Großteil erneuert.<br />
Der Rettungsdienst wurde nach intensiver<br />
Planungsphase im ersten Schritt mit<br />
neuen Diensthosen ausgerüstet, welche<br />
im Tragekomfort und in der Funktionalität<br />
eine große Verbesserung im täglichen<br />
Einsatzbetrieb darstellen.<br />
Ärztlicher Bereitschaftsdienst:<br />
116 117<br />
Rettungsdienst:<br />
112<br />
Neuer Allrad-RTW und Ersatzfahrzeuge Rettungswache Albstadt<br />
Das Jahr <strong>2021</strong> war, wie das Jahr zuvor,<br />
von der Corona-Pandemie geprägt.<br />
Unser Team der Rettungswache Albstadt<br />
meisterte dies ohne Probleme. Viele<br />
verschiedene Neuerungen und Dienstanweisungen,<br />
die den Krankentransport<br />
und die Notfallrettung betrafen, wurden<br />
von allen Beteiligten angenommen und<br />
mit Bravour umgesetzt. Dadurch konnten<br />
wir trotz der erschwerten Bedingungen<br />
jederzeit höchste Sicherheit und Qualität<br />
für unsere Patientinnen und Patienten und<br />
Kolleginnen und Kollegen gewährleisten.<br />
Wegen der zahlreichen Infektionsfahrten<br />
und dem anschließenden Desinfizieren und<br />
Putzen des Fahrzeugs gab es sicherlich<br />
schon einfachere Tage. Hierdurch wissen<br />
wir aber umso mehr den stetigen Einsatz<br />
der Kolleginnen und Kollegen zu schätzen<br />
und auch deutlich hervorzuheben.<br />
Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen<br />
und Kollegen der Rettungswache Albstadt,<br />
die hier täglich ihren Dienst leisten!<br />
Die Firma Rominger/Blaier spendet der<br />
Rettungswache Albstadt täglich ihr nicht<br />
verkauftes Essen. So können die diensthabenden<br />
Kolleginnen und Kollegen<br />
belegte Brötchen, Brezeln etc. abholen.<br />
Eine solche Geste ist in der heutigen Zeit<br />
nicht selbstverständlich und wir möchten<br />
uns hierfür herzlich bedanken.<br />
Auch im Jahr <strong>2021</strong> konnte in Albstadt ein<br />
neuer Rettungswagen mit modernster<br />
Technik in Betrieb genommen werden.<br />
Es wurden darüber hinaus alle geplanten<br />
Investitionen der Rettungswache Albstadt<br />
genehmigt, diese konnten bis Ende<br />
des Jahres <strong>2021</strong> verwirklicht werden.<br />
Auf der Rettungswache wurde ein<br />
Wasserspender installiert, der von allen<br />
Kolleginnen und Kollegen rege genutzt<br />
wird. Dieser wurde durch das Weihnachtsgeschenk,<br />
eine Kohlensäure beständige<br />
Trinkflasche, ideal ergänzt.<br />
Die Rettungswache Albstadt verfügt<br />
seit <strong>2021</strong>, nach Genehmigung der<br />
Kostenträger, über einen eigenen Ersatz-<br />
Rettungstransportwagen und einen<br />
eigenen Ersatz-Krankentransportwagen.<br />
Dies erleichtert die täglichen Arbeitsabläufe<br />
sehr, da die benötigten Fahrzeuge<br />
direkt vor Ort zur Verfügung stehen.<br />
4<br />
5
Retten<br />
Retten<br />
Rettungswache Hechingen<br />
In der Fahrzeughalle wurden drei neue<br />
Tore installiert. Aufgrund der hohen Laufleistung<br />
und dem damit verbundenen Verschleiß<br />
der Tore, konnte keine konstante<br />
und sichere Ausfahrt für die Rettungsfahrzeuge<br />
gewährleistet werden. Die neuen<br />
Tore verfügen über eine manuelle Not-<br />
Entriegelung, dadurch können auch bei<br />
Stromausfall und sonstiger technischer<br />
Störungen die Tore manuell geöffnet<br />
werden.<br />
Personal<br />
• Theresa Klewer wurde nach<br />
Abschluss ihrer Ausbildung zur<br />
Notfallsanitäterin übernommen.<br />
• Seit dem 01.01.<strong>2021</strong> ist<br />
Markus Laube neuer stellvertretender<br />
Wachenleiter.<br />
Rettungswache Balingen<br />
Trotz der Pandemie konnte auf der Rettungswache<br />
Balingen einiges verändert<br />
werden:<br />
So erhielt die Rettungswache Balingen<br />
zwei neue Rettungstransportwagen,<br />
die mit hydraulischen Fahrtragen ausgestattet<br />
wurden. Diese ermöglichen uns<br />
ein rückenschonendes Arbeiten und<br />
vereinfachen den rettungsdienstlichen<br />
Alltag. Die neuen Rettungstransportwagen<br />
verfügen über einen weiteren Begleitstuhl<br />
im Patientenraum. So können ab<br />
jetzt die Notfallsanitäter-Auszubildenden,<br />
die Notfallsanitäter und der Notarzt<br />
den Patienten gemeinsam betreuen.<br />
Dadurch wiegen die Fahrzeuge über 3,5 t,<br />
womit der Führerschein der Klasse C1<br />
benötigt wird. Mittlerweile konnten fast<br />
alle Kolleginnen und Kollegen die Führerscheinprüfung<br />
Klasse C1 erfolgreich<br />
ablegen.<br />
Die Rettungswache erhielt ebenfalls die<br />
ein oder andere Neuerung: So wurden<br />
die Schlafräume mit neuen Matratzen<br />
ausgestattet, die Aufenthaltsräume erhielten<br />
neue Sofas und Stühle. Weiterhin<br />
können die Mitarbeiter auf einen neu aufgestellten<br />
Wasserspender zurückgreifen,<br />
der uns rund um die Uhr mit frischem<br />
Wasser versorgt.<br />
Danke an all unsere Kolleginnen und<br />
Kollegen auf der Rettungswache für<br />
ihren oft nicht einfachen und doch so<br />
selbstverständlichen Einsatz in der pandemiegeprägten<br />
Zeit.<br />
Der Aufenthaltsraum 2 wurde von der<br />
Firma Jetter renoviert, ebenfalls wurde das<br />
Inventar des Raumes neu ausgestattet.<br />
Ebenfalls wurde ein Technikschrank für<br />
die sichere Ladung aller Einsatzmeldemittel<br />
sowie ein Medikamentenschrank<br />
zur ordnungsgemäßen Lagerung von<br />
Medikamenten beschafft.<br />
Die beiden Fahrzeuge 3/85-3 und 3/85-5<br />
wurden mit einer Laufleistung von knapp<br />
500.000 km durch zwei neue Fahrzeuge<br />
der Firma Ford Transit Custom ersetzt.<br />
Mitarbeiter<br />
15<br />
2<br />
15<br />
10<br />
Ehrungen<br />
Notfallsanitäter<br />
Rettungsassistenten<br />
Rettungssanitäter<br />
FSJler<br />
Bruno<br />
Haas<br />
Wolfgang<br />
Dieter<br />
• Neuer KFZ-Beauftragter:<br />
Hans-Jürgen Schneider<br />
Pirmin<br />
Steinwand<br />
6<br />
7
Retten<br />
Rettungswache Owingen<br />
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL)/<br />
Einsatzleiter vom Dienst (EvD)<br />
Retten<br />
In unserem ersten vollständigen Dienstjahr<br />
auf der Rettungswache Owingen<br />
konnten wir mit unserem festen Team<br />
dieses Jahr voll durchstarten. Die<br />
Besatzungen wechselten nun nicht mehr<br />
wie im Vorjahr und wurden nicht mehr<br />
von anderen Wachen eingesetzt. Der<br />
Personalstamm war hiermit vollständig<br />
und konnte sich voll und ganz als Team<br />
einspielen.<br />
Neben vieler Routineabläufe, die sich<br />
im Laufe der Zeit im Team eingespielt<br />
haben, gab es natürlich auch einige<br />
Besonderheiten im Jahr <strong>2021</strong>.<br />
Im Sommer wurde es uns als Wachengemeinschaft<br />
ermöglicht, einen Freisitz<br />
auf dem Wachenparkplatz in Eigenregie<br />
zu errichten, um möglichen Stauraum für<br />
überschüssige Lagerartikel oder Gartengeräte<br />
für Freiflächen zu erhalten.<br />
Der Freisitz konnte im Rahmen eines internen<br />
Sommerfestes eingeweiht werden.<br />
Des Weiteren ergab sich für uns aufgrund<br />
der angespannten Lage im <strong>Zollernalb</strong><br />
Klinikum der Feldversuch, das Notfall-<br />
Einsatzfahrzeug wieder aus Balingen zu<br />
Einsätzen ausrücken zu lassen, um den<br />
Personalstamm im Klinikum sicherzustellen.<br />
Das Highlight zum Ende des Jahres<br />
war der neue Rettungswagen, der eine<br />
passende Motorisierung zur sehr stark<br />
befahrenen B463 bietet. Außerdem sorgt<br />
die zusätzliche Standheizung dafür, dass<br />
gerade Infusionen bei Minusgraden<br />
immer noch eine angenehme Temperatur<br />
behalten konnten.<br />
Abschließend lässt sich festhalten, dass<br />
die Rettungswache Owingen eine große<br />
Aufgabe ist, die viele Herausforderungen<br />
mit sich bringt und den Rettungskräften<br />
die Chance gibt, über sich selbst hinauszuwachsen<br />
und eine wundervolle<br />
Wachengemeinschaft zu pflegen.<br />
Unterstützung in der Ausfallplanung<br />
Personal<br />
Ende Februar wurde begonnen, die<br />
Dienstausfälle an den Wochenenden und<br />
Feiertagen durch die Diensthabenden<br />
OrgL/EvD zu verwalten. Dazu wurden zwei<br />
Diensthandys und Laptops beschafft. Dies<br />
dient seither der Entlastung der Leitstellenmitarbeiter.<br />
Fortbildungen<br />
Es wurden <strong>2021</strong> zwei Fortbildungen<br />
durchgeführt. Die erste zusammen mit<br />
den Kollegen Einsatzleitern vom Ehrenamt.<br />
Hier wurde der Schwerpunkt auf die<br />
Einsatzeinheiten sowie die besonderen<br />
Einsatzlagen gelegt. Im Herbst gab es<br />
eine weitere Fortbildung zusammen mit<br />
den Kollegen des Malteser Hilfsdienstes,<br />
den ehrenamtlichen Einsatzleitern sowie<br />
den leitenden Notärzten. Größere Einsatzlagen<br />
wurden durch Gastreferenten<br />
in Impulsvorträgen präsentiert und<br />
besprochen. Außerdem wurden u. a. die<br />
Drohnengruppe, Bergwacht, BHP 25<br />
usw. vorgestellt.<br />
Desweitern konnten die OrgL/EvD an<br />
einer Online-Schulung für Flugunfälle,<br />
die von der Kreisbrandmeisterstelle angeboten<br />
wurde, teilnehmen.<br />
Personal<br />
Folgende Personen nehmen am OrgL/<br />
EvD Dienst teil: Alwin Koch, Rainer Knoll,<br />
Dieter Fecker, Martin Wiench, Wolfgang<br />
Dieter und Alexander Kleinmaier, der<br />
auch für die Dienstplanung zuständig ist.<br />
Heiko Lebherz und Christian Schluck<br />
werden als Back-up eingesetzt. Holger<br />
Beck hat sein Amt zum 31.12.<strong>2021</strong> zur<br />
Verfügung gestellt.<br />
Der Malteser Hilfsdienst übernimmt seit<br />
<strong>2021</strong> pro Jahr insgesamt 16 Tage den<br />
OrgL-Dienst im Landkreis.<br />
Beschaffungen<br />
Beschafft wurden neue Helme sowie<br />
Sprechgarnituren für die Funkgeräte. Die<br />
Umstellung auf Digitalfunk konnte noch<br />
nicht realisiert werden.<br />
Einsätze<br />
OrgL<br />
9 Einsätze<br />
EvD<br />
46 Einsätze<br />
Impulsvortrag Großbrand Villingen<br />
am 09.10.<strong>2021</strong><br />
Fahrzeugaufstellung beim Verkehrsunfall<br />
in Haigerloch/Stetten<br />
Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten<br />
am 02.06.<strong>2021</strong> bei Schörzingen<br />
8<br />
9
Retten<br />
Retten<br />
Integrierte Leitstelle <strong>Zollernalb</strong> (ILS)<br />
Nach 2020 war auch in <strong>2021</strong> die Pandemie<br />
ein Thema, das die Disponenten<br />
und Notrufsachbearbeiter immer wieder<br />
vor Probleme stellte. So kamen immer<br />
wieder bei der Notrufabfrage und bei<br />
den Nachfragen zum Impfstatus oder<br />
einer möglichen Infizierung beleidigende<br />
Kommentare und Aussagen.<br />
Ein weiteres Thema war die unsichere<br />
Wetterlage, die letztendlich zu fünf Leitstellenverstärkungen<br />
und auch den<br />
Einsatz des Personals der Ausnahmearbeitsplätze<br />
auf den Plan rief.<br />
Technik<br />
Die IP Umstellung, die seit 2019 in<br />
mehreren Schritten durchgeführt wurde,<br />
fand mit der Umstellung der 112 auf<br />
Session Initiation Protocol (SIP) sein<br />
Ende. Die Einführung der Nora-App, die<br />
bundesweit in allen Leitstellen installiert<br />
wurde, musste auch geschult werden.<br />
Die Erneuerung der Hardware des<br />
Einsatzleitrechners, die Erneuerung der<br />
Server der TK-Anlage und die weitere<br />
Einführung des Digitalfunks nahmen<br />
nicht nur Zeit in Anspruch, sondern<br />
stellten auch immer wieder unsere<br />
Disponenten und Datenpfleger vor große<br />
Herausforderungen. Gerade im Digitalfunk<br />
musste sehr viel Datenpflege durchgeführt<br />
werden, da die Feuerwehren<br />
des Landkreises bereits von analog auf<br />
digital umgestellt haben.<br />
Im Bereich des Notrufabfragesystems<br />
(NOAS) wurden einige Anpassungen<br />
durchgeführt. Nicht zuletzt wurden<br />
Nachschulungen für Disponenten und<br />
Notrufsachbearbeiter durchgeführt. Das<br />
Abfrage-Modul Feuerwehr wurde beschafft<br />
und ist aktuell in Bearbeitung.<br />
Bundesweiter Ausfall 112<br />
Am 11.11.<strong>2021</strong> kam es gegen 05:30 Uhr<br />
zu einem bundesweiten Ausfall der 112.<br />
Sehr schnell reagierten die Disponenten,<br />
alarmierten Leitstellenverstärkung und<br />
die Verantwortlichen von <strong>DRK</strong> und Landratsamt.<br />
Die Feuerwehrhäuser wurden<br />
in jeder Stadt/Gemeinde besetzt und<br />
dienten als Anlaufstelle für Notfälle. Nach<br />
ca. 1,5 Stunden konnte die 112 wieder in<br />
Betrieb genommen werden, ohne dass<br />
im <strong>Zollernalb</strong>kreis jemand zu Schaden<br />
gekommen ist. Als Ursache konnte<br />
später ein fehlerhaft eingespieltes Update<br />
ermittelt werden.<br />
Schulungen/Fortbildungen<br />
In <strong>2021</strong> waren etliche Disponenten und<br />
Springer bei Rechtsanwältin T. Melzer in<br />
Schulungen „Rechtliche Grundlagen“.<br />
Frau Melzer ist eine ausgewiesene Expertin<br />
und hat sich auf Leitstelle und<br />
Rettungsdienst spezialisiert. Weiter wurde<br />
begonnen mit Schulungen Crew Resource<br />
Management (CRM), die, sobald<br />
es wieder möglich ist, weiter fortgeführt<br />
werden.<br />
Personelle Situation<br />
Im vergangenen Jahr konnte Maximillian<br />
Müller (Notfallsanitäter auf der Rettungswache<br />
Ebingen) einen Leitstellenlehrgang<br />
erfolgreich absolvieren. Rainer Knoll und<br />
Michael Rempfer nahmen erfolgreich<br />
an der Weiterqualifizierung zum Notfallsanitäter<br />
teil. Etliche Ehrungen konnten<br />
durchgeführt werden.<br />
Dienstplanung<br />
Für die Dienstplanung war das<br />
Jahr <strong>2021</strong> wieder eine große Herausforderung.<br />
Neben der Pandemie und immer<br />
noch fehlenden Notfallsanitätern<br />
und Rettungssanitätern wurde<br />
Tobias Kopf von der Rettungswache<br />
Hechingen als Dienstplaner<br />
eingelernt.<br />
Weiter wurde von Gerd Schuler ein<br />
Rettungssanitäter-Rahmendienstplan<br />
entworfen, der immer wieder<br />
mit der Rettungsdienst-Leitung,<br />
Geschäftsleitung, Personalleitung<br />
und Fachbereichsleitung 5 in etlichen<br />
Sitzungen besprochen und<br />
ergänzt wurde.<br />
10<br />
11
Retten<br />
Retten<br />
Kreisbereitschaftsleitung (KBL)<br />
Die Aufgaben der Kreisbereitschaftsleitung<br />
im vergangenen Jahr waren<br />
geprägt durch den Katastrophenschutz.<br />
Im Zentrum aller Tätigkeiten stand die<br />
Bekämpfung und Bewältigung der Corona-Pandemie.<br />
Darüber hinaus erforderte<br />
die Flutkatastrophe im Sommer unseren<br />
vollen Einsatz.<br />
Zu Beginn des Jahres <strong>2021</strong> konzentrierte<br />
sich die Tätigkeit auf die Unterstützung<br />
des Landkreises bei der Errichtung und<br />
dem Betrieb des Kreisimpfzentrums in<br />
Meßstetten. In den folgenden Monaten<br />
waren nahezu alle Bereitschaften im<br />
<strong>Zollernalb</strong>kreis in den Betrieb von Corona-<br />
Schnelltestzentren involviert. Die KBL<br />
unterstützte bei der Klärung der Rahmen-<br />
bedingungen, Fragen zum Aufbau und<br />
dem Betrieb der Testzentren und stand<br />
für Rückfragen aller Art zur Verfügung.<br />
Darüber hinaus wurden Schnelltests bei<br />
verschiedenen Unternehmen von Mitgliedern<br />
diverser Bereitschaften unter<br />
der Leitung der KBL durchgeführt.<br />
Zum Sommer hin entspannte sich die<br />
Pandemielage etwas, doch an eine Verschnaufpause<br />
war nicht zu denken.<br />
Am 15. Juli <strong>2021</strong> wurden Einheiten des<br />
Bevölkerungsschutzes in das überflutete<br />
Ahrtal alarmiert. Zehn Einsatzkräfte<br />
fuhren unter Führung der Kreisbereitschaftsleitung<br />
im geschlossenen Verband<br />
mit zwei Krankentransportwagen<br />
und dem Führungsfahrzeug der Medical<br />
Task Force (MTF) nur innerhalb weniger<br />
Stunden nach Alarmierung in Richtung<br />
Bad Neuenahr-Ahrweiler, um dort in der<br />
sog. Chaos-Phase für mehrere Tage<br />
den Regelrettungsdienst bei der Notfallversorgung<br />
zu unterstützen und bei<br />
der Evakuierung von Krankenhäusern<br />
und anderer stationärer Einrichtungen<br />
mitzuwirken. Insgesamt waren dem Führungspersonal<br />
des <strong>DRK</strong> Kreisverbandes<br />
<strong>Zollernalb</strong> e. V. 38 Krankentransportwagen<br />
unterstellt.<br />
Auch in den Wochen und Monaten<br />
danach entsandte der <strong>DRK</strong> Kreisverband<br />
<strong>Zollernalb</strong> immer wieder Einsatzkräfte<br />
aus zahlreichen Bereitschaften<br />
in das Katastrophengebiet, um beim Wiederaufbau<br />
der Infrastruktur, dem Betrieb<br />
einer Großküche für 10.000 warme<br />
Mahlzeiten pro Tag, dem Transport von<br />
Material und Logistik oder beim Bau<br />
einer temporären Kläranlage zu helfen.<br />
Motorradstaffel<br />
Insgesamt besteht die Motorradstaffel derzeit aus 15 Mitgliedern.<br />
Hiervon wurden bis jetzt 11 Mitglieder mit einer<br />
einsatzfähigen Motorradkombi ausgestattet. Die Motorradkombi<br />
bietet höchstmöglichen Schutz unserer Mitglieder durch<br />
bereits integrierte Protektoren in Schultern, Ellenbogen und<br />
Rücken in fest vernähten Protektorentaschen.<br />
Desweiteren wurde ein zweites Motorrad der Marke BMW<br />
GS 850 beschafft, um eine geländefähige Komponente zu<br />
gewinnen, um auch in unwegsamen Gelände Einsätze garantieren<br />
zu können. Dieses soll zu Saisonbeginn 2022 in Dienst<br />
gestellt werden.<br />
Es gab nur wenige Möglichkeiten im Rahmen der Corona-<br />
Beschränkungen, aktiv Diensten oder Veranstaltungen<br />
beizuwohnen. So wurde <strong>2021</strong> eine Gedenkfahrt mit Gottesdienst<br />
in Böblingen von unseren Mitgliedern besucht.<br />
12<br />
13
Retten<br />
Retten<br />
Ebenso durfte unsere Motorradstaffel sich erstmalig am<br />
„Zentralen Fortbildungstag“ des <strong>DRK</strong> Kreisverbandes <strong>Zollernalb</strong><br />
am 23. Oktober in Bitz vorstellen. Hier stellten wir unser<br />
erstes Motorrad und dessen Ausstattung sowie die Einsatzmöglichkeiten<br />
unserer Staffel vor.<br />
Abgesehen von Bewegungsfahrten durch unsere Mitglieder,<br />
um sich selbst mit dem Motorrad vertraut zu machen und<br />
somit im Einsatzfall sicher im Sattel zu sitzen, blieb in diesem<br />
Jahr lediglich viel Organisation und Planung für das Jahr 2022.<br />
Vorschau: Ein Erste Hilfe-Lehrgang für Biker durch die Motorradstaffel<br />
ist geplant. Digitalfunk wird unseren bisherigen Funk<br />
ablösen und es werden Fahrsicherheitstrainings für unsere<br />
Mitglieder organisiert.<br />
Mit Blick auf hoffentlich baldige Lockerungen der Corona-<br />
Beschränkungen freuen wir uns auf ein ereignisreicheres Jahr<br />
mit mehr Gelegenheiten für Öffentlichkeitsarbeit und Unfallprävention<br />
an sogenannten Hotspots in unserem geliebten<br />
<strong>Zollernalb</strong>kreis.<br />
Drohnengruppe<br />
Schon seit längerer Zeit gab es die<br />
Überlegung des Kreisverbandes, eine<br />
Drohnengruppe zur Unterstützung bei<br />
Rettungseinsätzen zu gründen.<br />
Am 15. Dezember <strong>2021</strong> war es endlich<br />
soweit. Die Drohnengruppe <strong>Zollernalb</strong>,<br />
die direkt der Kreisbereitschaftsleitung<br />
unterstellt ist, wurde offiziell in Dienst<br />
gestellt. Dem vorangegangen war die<br />
Anschaffung zweier identischer Drohnen<br />
vom Typ DJI Matrice M300 RTK durch<br />
die beiden <strong>DRK</strong> Ortsvereine Geislingen<br />
und Bitz. Die Anschaffungskosten von<br />
rund 35.000 Euro je Drohne stemmten<br />
die Ortsvereine in Eigenregie.<br />
Bei den Drohnen handelt es sich um<br />
hochmoderne Flugsysteme mit automatischen<br />
Erkennungs- und Positionierungssystemen,<br />
ausgestattet mit einer<br />
Hochleistungs-Zoom- und Weitwinkel-<br />
kamera, einer integrierten Wärmebildkamera<br />
sowie einem Laserentfernungsmesser<br />
und einem LED-Scheinwerfer<br />
mit über 10.000 Lumen. Die Drohnen<br />
können auch bei schlechtem Wetter,<br />
Regen und bei Windstärke 7 noch zum<br />
Einsatz kommen.<br />
Die möglichen Lagen, auf die sich die 12<br />
Mitglieder der Bereitschaft Geislingen<br />
und 11 Mitglieder der Bereitschaft Bitz<br />
seit Sommer <strong>2021</strong> vorbereiten, sind vielschichtig:<br />
Neben der Unterstützung bei<br />
Personensuchen können die Drohnen zur<br />
Lageerkundung und Führungsunterstützung,<br />
bei unübersichtlichen Großschadenslagen<br />
oder bei Großveranstaltungen<br />
zum Einsatz kommen. Auch die Unterstützung<br />
der Polizei bei Unfällen oder<br />
aber der Feuerwehr bei Großbränden ist<br />
vorgesehen.<br />
Doch bevor das Konzept der Drohnengruppe<br />
<strong>Zollernalb</strong> stand, investierten<br />
die Mitglieder aus Bitz und Geislingen<br />
etliche Stunden in Aus- und Fortbildung.<br />
Grundsätzlich ist der Betrieb einer Drohne<br />
für Behörden und Organisationen mit<br />
Sicherheitsaufgaben (BOS) weitestgehend<br />
genehmigungsfrei. Allerdings stand von<br />
vornherein fest, dass die Drohnengruppe<br />
<strong>Zollernalb</strong> professionell geschult und<br />
auf den Einsatz gut vorbereitet sein soll.<br />
Nur so kann gewährleistet werden, dass<br />
ein maximaler Einsatzwert bei größtmöglicher<br />
Sicherheit erreicht wird.<br />
Daher haben alle Mitglieder zunächst<br />
beim Luftfahrtbundesamt den EU-Flugschein<br />
A1/A3 erworben. Im Anschluss<br />
durchliefen alle eine speziell für die<br />
BOS ausgelegte Ausbildung, bevor der<br />
regelmäßige Übungsflugbetrieb bei zahlreichen<br />
Tages- und Nachtflügen stetig<br />
ausgebaut wurde und verschiedenste<br />
Einsatzszenarien geübt wurden. Auf dem<br />
Programm standen <strong>2021</strong> auch mehrere<br />
gemeinsame Übungen beider Bereitschaften,<br />
um das Zusammenspiel und<br />
die Koordination zweier Drohnen am<br />
Himmel zu trainieren.<br />
Kurz nach dem Jahreswechsel erfolgte<br />
dann die erste unangesagte Alarmübung.<br />
Alarmiert wurde die Drohnengruppe<br />
<strong>Zollernalb</strong> zum Lochen beim<br />
Hausen am Tann mit dem Stichwort<br />
„Zwei vermisste Personen aus Schülergruppe<br />
von der Jugendherberge“. Trotz<br />
extremen Witterungsbedingungen für<br />
Mensch und Technik wurde die Suche<br />
nach den beiden als vermisst gemeldeten<br />
Schülern begonnen. Allerdings<br />
zwangen Windböen über 55 km/h und<br />
einsetzender starker Schneefall im Verlauf<br />
der Übung zum Abbruch.<br />
Die aktuelle Personenstärke der Drohnengruppe<br />
<strong>Zollernalb</strong> von insgesamt<br />
23 Mitgliedern gewährleistet, dass die<br />
Einheit immer einsatzklar ist, sobald der<br />
erste Einsatz kommt.<br />
14<br />
15
Retten<br />
Retten<br />
Bergwacht<br />
Die Bergwacht hat ein lebhaftes und arbeitsreiches Jahr <strong>2021</strong><br />
hinter sich.<br />
Wir wurden 42 mal alarmiert, davon konnten wir 21 Personen<br />
aus Notlagen retten, versorgen, transportieren und dem<br />
Rettungsdienst boden- wie luftgebunden übergeben. Auch<br />
einige Einsatz-Abbrüche waren leider zu beklagen.<br />
Das Einsatzspektrum reichte von Ski- und Rodelunfällen bis<br />
zu Wander-, Mountainbike- und Motocross-Unfällen, auch<br />
eine Personensuche war dabei. Zudem hatten wir auch eine<br />
schwierige Totenbergung durchzuführen.<br />
Die Einsätze mussten wir, wie schon letztes Jahr unter den aktuellen<br />
Corona-Richtlinien, unter strengen Hygienemaßnahmen<br />
im Einsatzgeschehen anpassen und umsetzen.<br />
Unser Einsatzleiterkonzept wurde nochmals verbessert<br />
und abgestimmt. Auch zwei digitale Handsprechfunkgeräte<br />
wurden in Dienst gestellt, sodass wir jetzt auch im Gelände<br />
damit arbeiten können. Endlich konnten wir unsere praktische<br />
Grundeinweisung mit Dreibein abhalten, welches wir bereits im<br />
letzten Jahr erworben hatten. Spannende Szenarien wurden<br />
geübt und auch noch eine hilfreiche Ergänzung mittels einer<br />
Akku-Winkelbohrmaschine zum Antrieb unserer Winde beschafft.<br />
Eine große Freude sind unsere neuen Anwärterinnen und<br />
Anwärter. Sie sind mit viel Engagement und Freude bei der<br />
Ausbildung dabei und sind für uns eine echte Verstärkung!<br />
Auch konnten wir nun noch zwei weitere Ärzte, die in der Notfallmedizin/Chirurgie<br />
tätig sind, für uns gewinnen, sodass wir mit<br />
unserem Bergwachtarzt drei Mediziner in unseren Bergwachtreihen<br />
haben. Sie sind begeistert dabei und werden für die Bergrettung<br />
ausgebildet und unterstützen uns im Einsatzfall.<br />
Vorhaben<br />
Der Bau der neuen Bergrettungswache in Albstadt-Tailfingen<br />
nimmt immer mehr Gestalt an. So konnten wir Richtfest feiern<br />
und den Ausbau vorantreiben. Hier sind fleißige Bergwachthelfer/<br />
-innen im Arbeitseinsatz und leisten großartige Arbeit! Wir<br />
können somit noch im ersten Halbjahr 2022 mit dem Einzug<br />
rechnen. Dazu planen wir auch die etwas verzögerte Inbetriebnahme<br />
unseres neuen Bergrettungsfahrzeuges.<br />
Veranstaltungen<br />
Durch den Ausfall der Mountainbike WM 2020 in Albstadt<br />
konnte unter besonderen und außergewöhnlichen<br />
Bedingungen ein UCI World Cuprennen in Albstadt <strong>2021</strong> abgehalten<br />
werden. Dies war für alle Rettungskräfte einschließlich<br />
der Bergwacht ein aufwändiges, ungewohntes und forderndes<br />
Einsatzwochenende.<br />
Wir konnten auch letztes Jahr zwei Felsenräumaktionen in<br />
Dotternhausen/Plettenberg sowie in Nusplingen/Heckental<br />
erfolgreich abhalten.<br />
Den zentralen Fortbildungstag im Oktober <strong>2021</strong> in Bitz unterstützten<br />
wir mit einer praktischen Übung.<br />
Ausbildung<br />
Die Ausbildung wurde auf ein Minimum beschränkt. Nur die<br />
Einsatzkräfte absolvierten die wichtigen Übungseinheiten in<br />
kleinen Gruppen. Für die vielen neuen Anwärter war das eine<br />
schwierige Phase, da die Dienstabende nur eine begrenzte<br />
Teilnehmeranzahl zuließen. Einige konnten jedoch auch wieder<br />
ihre Basisprüfung ablegen.<br />
Ein Besuch des Luftrettungsstützpunktes von Christoph 11 in<br />
Villingen-Schwenningen von einigen Bergwächtler/-innen der<br />
<strong>DRK</strong> Bergwacht <strong>Zollernalb</strong> rundete die Ausbildungsreihe ab.<br />
Prüfungen<br />
Die Sommerdienstprüfung, der Vorbereitungslehrgang wie<br />
auch die Winterdienstprüfung mussten wegen der Pandemielage<br />
ständig geschoben werden. Jedoch konnte ein Teilnehmer<br />
erfolgreich die Sommerdienstprüfung bestehen. Die Winterdienstanwärter/-innen<br />
konnten dann jetzt im Frühjahr 2022 ihre<br />
Winterdienstprüfung erfolgreich zu Ende bringen. Gratulation!<br />
16<br />
17
Retten<br />
Retten<br />
Führungs- und Leitungsdienst (FLD)<br />
Rettungshundebereitschaft<br />
Ein sehr lehrreiches und turbulentes<br />
Jahr liegt wieder hinter uns. Wie für den<br />
gesamten Kreisverband war auch für<br />
unsere Mitglieder das Jahr durch die<br />
Pandemie geprägt. Die Herausforderung<br />
lag im letzten Jahr darin, die Mitglieder<br />
trotz ausgefallener Dienstabende immer<br />
auf dem aktuellen Stand zu halten und<br />
ihr Erlerntes zu festigen. Insbesondere<br />
die Einführung in die neue Einsatzleitsoftware<br />
EDP war Teil unserer Dienstabende.<br />
Trotz der außergewöhnlichen Situation<br />
hatten wir auch in diesem Jahr wieder<br />
einige Einsätze und einen Sanitätswachdienst<br />
(SWD). So planten und leiteten wir<br />
wie jedes Jahr den Sanitätswachdienst<br />
beim UCI Weltcup in Tailfingen.<br />
Auch <strong>2021</strong> wurden wir zu den verschiedensten<br />
Einsätzen alarmiert. Diese<br />
waren neben vier Personensuchen und<br />
drei Brandeinsätzen auch acht weitere<br />
Einsätze wie Flug- und Schienenunfälle,<br />
Ertrinkungsunfälle und Massenunfälle<br />
von Verletzten (MANV). Ein Teil der Einsätze<br />
wurde nur mit dem Einsatzleitwagen<br />
50/11 begleitet. In diesem Jahr gab es<br />
deutschlandweit Überschwemmungen.<br />
Eine Überschwemmung in Rheinland-<br />
Pfalz war sogar so dramatisch, dass es<br />
zum ersten Alarm der Medizinischen<br />
Task Force (MTF) kam. So rückte eine<br />
Besatzung des Kreises unter Leitung<br />
der Kreisbereitschaftsleitung mit dem<br />
50/11 nach Ahrweiler aus. Andere unterstützten<br />
mit verschiedenen Aufgaben<br />
den Führungsstab des <strong>DRK</strong> Kreisverbandes<br />
<strong>Zollernalb</strong> so gut es ging.<br />
Eine Arbeitsgruppe aus Ehrenamtlichen<br />
und Hauptamtlichen hat in den letzten<br />
Monaten ein Konzept für die Beschaffung<br />
eines Einsatzleitwagens der Stufe<br />
2 (ELW2) erarbeitet. Im November <strong>2021</strong><br />
konnten wir das neue Einsatzfahrzeug in<br />
Empfang nehmen. Das neue Fahrzeug<br />
wird vermutlich ab März 2022 mit einer<br />
gemischten Einsatzgruppe zwischen Ehrenamt<br />
und Hauptamt den 50/11 ablösen.<br />
Um alle Bereiche des Führungs- und Leitungsdienstes<br />
zu gewährleisten, freuen wir<br />
uns auch im kommenden Jahr über neue<br />
Gesichter in unseren Reihen. Kommt<br />
gerne auf uns zu und wir bringen Euch die<br />
Aufgaben des Führungs- und Leitungsdienstes<br />
näher.<br />
Auch <strong>2021</strong> hat uns weiterhin das Thema<br />
Corona nicht losgelassen, so konnten<br />
weiterhin folgende Aktivitäten nur bedingt<br />
stattfinden bzw. nur unter verschärften<br />
Auflagen:<br />
• Monatliche Hundeführerbesprechungen<br />
wurden weiterhin nur<br />
online durchgeführt.<br />
• Fortbildungen konnten, bis auf<br />
eine Ausnahme, nicht durchgeführt<br />
werden.<br />
• Unser Training zweimal pro<br />
Woche konnte nur unter<br />
Hygienevorschriften stattfinden.<br />
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen<br />
und so hatten wir auch <strong>2021</strong> unsere<br />
besonderen Momente:<br />
• Im Mai und Oktober konnten drei<br />
Rettungshundeteams erfolgreich<br />
ihre Flächenprüfung ablegen und<br />
sind somit einsatzfähig.<br />
• Im Oktober konnten zwei Hunde<br />
ihren Eignungstest zum Rettungshund<br />
erfolgreich bestehen und<br />
dürfen somit ihre Laufbahn als<br />
Rettungshund beginnen.<br />
• Die Staffel war trotz Corona an<br />
365 Tagen einsatzfähig, ebenso<br />
der Fachberater für Rettungshunde.<br />
Fakten<br />
• 10 geprüfte Rettungshundeteams,<br />
davon sind <strong>2021</strong> vier<br />
Rettungshundeteams in den<br />
wohlverdienten Ruhestand<br />
gegangen.<br />
• 24 Rettungshundler bilden<br />
insgesamt 18 Hunde aus.<br />
• 30.355 Besucher auf<br />
der eigenen Homepage<br />
www.rettungshunde.zollernalb.de<br />
• 1.456 Besucher haben die<br />
facebook Seite der Staffel im<br />
Jahr <strong>2021</strong> abonniert.<br />
• Die Staffel wurde zu insgesamt<br />
12 Personensuchen gerufen:<br />
3 Einsätze im LKR Tübingen,<br />
3 Einsätze im LKR Reutlingen,<br />
1 Einsatz im LKR Sigmaringen,<br />
1 Einsatz im LKR Tuttlingen<br />
und 4 Einsätze im eigenen<br />
Landkreis<br />
• Der Fachberater für Rettungshunde<br />
wurde insgesamt zu<br />
6 Einsätzen im eigenen Landkreis<br />
gerufen.<br />
18<br />
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Retten<br />
Retten<br />
Ortsvereine<br />
Ortsverein Bisingen<br />
Leider mussten im Jahr <strong>2021</strong> immer noch viele Sanitätswachdienste<br />
und andere Aktivitäten wegen der Corona-Pandemie<br />
abgesagt werden oder konnten nur in reduziertem Umfang stattfinden.<br />
Da wir aber seit Januar <strong>2021</strong> mehrmals in der Woche zusammen<br />
mit den Ertelt Apotheken an der Durchführung der Antigen-<br />
Schnelltests im Gesundheitszentrum Hohenzollern beteiligt sind,<br />
wurde uns trotzdem nicht langweilig.<br />
Weitere Höhepunkte waren der Betrieb eines kommunalen Testzentrums<br />
in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bisingen und die<br />
Mithilfe bei mehreren Impfaktionen.<br />
Auch die ein oder andere Blutspende wurde durchgeführt und<br />
auch sonstige Einsätze gab es zu bewältigen.<br />
Abschließend bleibt zu sagen: All diese Tätigkeiten wären ohne<br />
die tatkräftige Mithilfe und Unterstützung aller Helferinnen und<br />
Helfer nicht möglich gewesen. Daher an dieser Stelle ein großer<br />
Dank für Euren Einsatz und bleibt weiter so tatkräftig.<br />
Ortsverein Bitz<br />
Pandemiebedingt konnten wir nur wenige<br />
Präsenz-Dienstabende durchführen, dafür<br />
nahmen wir an Online-Kursen zur Weiterbildung<br />
der Mitglieder/-innen teil.<br />
Ortsverein Balingen<br />
Ein weiteres Jahr mit Corona ist zu Ende.<br />
Doch trotz Corona gab es für den <strong>DRK</strong><br />
Ortsverein Balingen im Jahr <strong>2021</strong> viel<br />
zu tun. So hatten wir zusammen mit<br />
den Kameraden des <strong>DRK</strong> Ortsvereins<br />
Schömberg 52 SEG (Schnelleinsatzgruppe)<br />
Einsätze zu bewältigen.<br />
126 Veranstaltungen wurden von uns<br />
sanitätsdienstlich abgesichert. Dazu zählten<br />
Handballspiele in der 1. und 2. Bundesliga,<br />
Fußballspiele in der Regionalliga<br />
sowie aber auch Veranstaltungen in der<br />
Stadthalle, um hier ein paar zu nennen.<br />
Von Mitte März bis Dezember betrieben<br />
wir einen Drive-In Schnelltestcenter an<br />
unseren neuen Garagen am Bangraben.<br />
Hier wurden bei insgesamt 40 Terminen<br />
3.086 Abstriche abgenommen.<br />
Von Januar bis November testeten wir<br />
bei 50 Terminen die Spieler, Trainer<br />
und Betreuer der 1. und 2. Handballbundesliga<br />
des HBW Balingen-Weilstetten.<br />
Insgesamt waren das 1.250<br />
Tests. An dieser Stelle ein Dankeschön<br />
für das in uns gesetzte Vertrauen. Das<br />
Hochwasser im Juli im Ahrtal ging<br />
ebenfalls nicht an uns vorbei, so ent-<br />
sandten wir mehrere Einsatzkräfte aus<br />
unseren Reihen in das Katastrophengebiet.<br />
Eingesetzt wurden diese in den<br />
unterschiedlichsten Bereichen über<br />
einen längeren Zeitraum. So unterstützten<br />
wir das 4. und 5. Kontingent aus<br />
Baden-Württemberg, das in das Katastrophengebiet<br />
entsandt worden ist, wie<br />
aber auch den Versorgungsplatz 10.000<br />
im Ahrtal.<br />
Helfer unterstützten Ende des Jahres die<br />
Impfaktion im Rathaus in Balingen an<br />
insgesamt 16 Terminen.<br />
Kommunales Testzentrum<br />
Anfang Februar halfen einige unserer<br />
Helfer/-innen in der Corona-Teststation in<br />
Balingen. Ab dem 23. Februar wurde in Bitz<br />
ein eigenes Corona-Testzentrum für die<br />
Lehrer/-innen und Kindergartenmitarbeiter/<br />
-innen im <strong>DRK</strong>-Gebäude in Betrieb genommen.<br />
Ab dem 12. Februar wurden wir zum kommunalen<br />
Testzentrum und führten an 39<br />
Testtagen 2.311 Corona-Schnelltests durch.<br />
Im März konnten wir in unserem Helfer-vor-<br />
Ort-Fahrzeug das Digitalfunkgerät einbauen<br />
lassen. Das Funkgerät wurde über die<br />
Corona-Zuschüsse des Landes finanziert.<br />
An drei Blutspendeaktionen konnten unter<br />
verschärften Hygienemaßnahmen in der<br />
Festhalle Bitz 253 Blutkonserven abgenommen<br />
werden.<br />
20<br />
21
Retten<br />
Retten<br />
An den kreisweit angebotenen Sanitätsausbildungen<br />
konnten zwei Helfer/-innen<br />
erfolgreich ihre Sanitätsausbildung abschließen.<br />
Am 20. März <strong>2021</strong> wurde unsere Helfervor-Ort-Gruppe<br />
wieder in Dienst gestellt.<br />
Unter den gegebenen Hygienemaßnahmen<br />
konnten wir 101 Einsätze fahren. Zu<br />
fünf Brandeinsätzen wurde die gesamte<br />
Bereitschaft alarmiert.<br />
Seit dem 10. April <strong>2021</strong> führen wir einen<br />
Kohlenstoffmonoxid (CO)-Warner auf dem<br />
Helfer-vor-Ort-Fahrzeug mit. Dieser sorgt<br />
für mehr Sicherheit für unsere Helfer/-innen,<br />
da somit die Kohlenstoffmonoxid-Konzentration<br />
im Raum geprüft wird.<br />
Beim Helfer-Grundausbildungs-Praxistag<br />
in Harthausen schlossen drei unserer<br />
Helfer/-innen erfolgreich ihre Grundausbildung<br />
ab. Mit unserer Drohne wurden<br />
hierbei Bilder des Ausbildungstages für<br />
den Kreisverband aufgenommen.<br />
Am 23. Oktober fand in Bitz der zentrale<br />
Helfertag statt. Hier konnten wir ca. 250<br />
Helfer/-innen aus dem gesamten Kreisverband<br />
begrüßen und ihnen einen<br />
interessanten Fortbildungstag unter<br />
Einhaltung der geltenden Coronaverordnungen<br />
bieten. In den Räumen des <strong>DRK</strong>-<br />
Gebäudes wurde der Frühstückstreff der<br />
Ortsvereinsvorsitzenden angeboten.<br />
Bei der ersten Impfaktion der Gemeinde<br />
Bitz am 03. Dezember <strong>2021</strong> halfen drei<br />
unserer Helfer/-innen und sorgten hier<br />
für einen geregelten Ablauf der Impfaktion.<br />
Bereits im Mai <strong>2021</strong> entschlossen wir<br />
uns, bei der vom Kreisverband geplanten<br />
Drohnengruppe mitzuwirken. Hierzu<br />
beschafften wir die geforderte Drohne<br />
und das entsprechende Zubehör.<br />
Elf Mitglieder absolvierten die benötigten<br />
Lehrgänge und unzählige Übungsflüge,<br />
um für den Einsatzfall gerüstet zu<br />
sein. Seit dem 15. Dezember <strong>2021</strong> ist die<br />
Drohnengruppe des <strong>DRK</strong> <strong>Zollernalb</strong> zusammen<br />
mit dem Ortsverein Geislingen<br />
nun in Dienst gestellt.<br />
Ortsverein Burladingen-Ringingen<br />
Wir hatten es in <strong>2021</strong> auch ruhiger,<br />
aber wir konnten zwei unserer Mitglieder<br />
zum Feldkochlehrgang entsenden.<br />
Hans-Peter Girra und Jerome Meindorfer<br />
waren vom 17.09. bis zum 26.09.<strong>2021</strong><br />
beim Lehrgang in Pfalzgrafenweiler.<br />
Dann konnten wir mit unserem ehrenamtlichen<br />
Rettungswagen (EA-RTW) die<br />
Übung der Notfallsanitäter-Azubis in Jungingen<br />
unterstützen, welche zusammen<br />
mit der Feuerwehr durchgeführt wurde.<br />
Ansonsten hatten wir einige Brandeinsätze<br />
und Dienstabende, wenn es erlaubt war.<br />
Im Dezember konnten wir endlich unseren<br />
Abrollbehälter abholen, sodass unser<br />
Wechsellader-Fahrzeug nun komplett ist.<br />
22<br />
23
Retten<br />
Retten<br />
Ortsverein Ebingen<br />
Auch das Jahr <strong>2021</strong> stand beim Ortsverein<br />
Ebingen ganz im Zeichen der<br />
Corona-Pandemie. Anfang des Jahres<br />
<strong>2021</strong> startete der Ortsverein Ebingen in<br />
Kooperation mit den anderen Albstädter<br />
Ortsvereinen das Corona-Testzentrum<br />
in der Ebinger Festhalle. An 2 Tagen die<br />
Woche konnten sich Albstädter Bürgerinnen<br />
und Bürger kostenlos auf das<br />
Corona-Virus testen.<br />
Parallel starteten wir in Zusammenarbeit<br />
mit der Stadtverwaltung Albstadt das Angebot,<br />
Einwohner der Stadt, die älter als<br />
80 Jahre alt sind, ins Kreisimpfzentrum<br />
zu fahren und diese auf dem Weg der<br />
Corona-Schutzimpfung zu begleiten.<br />
Hier leisteten wir ehrenamtlich rund 170<br />
Fahrten für die Erst- und Zweitimpfung<br />
nach Meßstetten.<br />
Trotz eingeschränktem Übungsbetrieb<br />
und kameradschaftlichem Beisammensein<br />
ist die Mitgliederzahl im Ortsverein<br />
Ebingen erfreulicherweise gestiegen.<br />
Gegen Jahresende <strong>2021</strong> durften wir<br />
unseren neuen Logistikanhänger<br />
beschaffen, welcher uns bei vielfältigen<br />
Transporten unterstützt.<br />
Drohnengruppe<br />
Die neugegründeten Drohnengruppen der <strong>DRK</strong> Ortsvereine<br />
Bitz und Geislingen konnten nach fast einem<br />
Jahr Übungsphase zum Ende des Jahres in Status 2<br />
gesetzt werden. Beide Gruppen haben sich auf die<br />
Ausschreibung des <strong>DRK</strong>-Kreisverbandes gemeldet.<br />
Aus logistischen Gründen wurden die identischen<br />
Einsatzdrohnen inkl. Zubehör beschafft. So kann im<br />
Einsatzfall durch das gleiche Material unterstützt und<br />
auch ausgeholfen werden. Alle Mitglieder wurden in<br />
einer internen Schulung auf die Eigenschaften der<br />
Einsatzdrohne und dessen Zubehör geschult.<br />
Danach ging es für die Mitglieder in die<br />
Praxis, um das Gelernte schnellstmöglich<br />
bei Übungen und internen Fortbildungen<br />
anzuwenden.<br />
Ortsverein Geislingen<br />
Das <strong>DRK</strong> Geislingen blickt auf das einsatzreichste Jahr seit<br />
Bestehen des Ortsvereins zurück. Mit insgesamt 621 Einsätzen<br />
konnten die Einsatzkräfte des Geislinger Deutschen Roten<br />
Kreuzes das vergangene Jahr abschließen. Eine Rekord-Einsatzzahl<br />
für uns!<br />
Einer der dramatischen Einsätze wurde am Morgen des 28.<br />
Januar <strong>2021</strong> gemeldet. So wurden unsere Einsatzkräfte zu<br />
einem Gebäudebrand nach Binsdorf gerufen. Als die ersten<br />
Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Einfamilienhaus<br />
bereits im Vollbrand. Durch den Einsatz der Feuerwehren<br />
konnte das Gebäude schnell gelöscht werden, dennoch kam<br />
die schnelle Hilfe für die beiden Bewohner zu spät.<br />
Corona-Schnelltestzentrum Geislingen<br />
Im März konnten unsere Einsatzkräfte zusammen mit der Stadt<br />
Geislingen Corona-Schnelltests in der Geislinger Schlossparkhalle<br />
anbieten. Diese wurden immer mittwochs und samstags<br />
für die Bürger/-innen durchgeführt. So konnte man bis in den<br />
Juli hinein über 2.000 Tests durchführen.<br />
Fortbildungen<br />
Zu Jahresbeginn wurden beim <strong>DRK</strong> Geislingen<br />
die Dienstabende durch die Corona-Pandemie<br />
online weitergeführt. Zwischenzeitlich konnte der<br />
Übungsbetrieb ab März unter strengen Auflagen<br />
wieder in Präsenzveranstaltungen unterrichtet werden.<br />
So konnten im vergangenen Jahr dennoch 22<br />
Dienstabende, teils als Präsenzveranstaltung, teils<br />
als Onlinefortbildung abgehalten werden.<br />
Altkleidersammlungen / Blutspenden<br />
Im letzten Jahr konnten drei Blutspenden und zwei<br />
Altkleidersammlungen durchgeführt werden. Bei den<br />
Blutspenden konnten über 350 Spender/-innen gewonnen<br />
werden. Schön war es, dass im letzten Jahr<br />
über 50 Erstspender den Weg zur Blutspende gefunden<br />
haben.<br />
Zwei Altkleidersammlungen konnten fast wieder normal<br />
durchgeführt werden. So konnte ein starkes Sammelergebnis<br />
von über 13.000 kg in der Gesamtstadt<br />
Geislingen gesammelt werden.<br />
24<br />
25
Retten<br />
Geislingen impft<br />
Gemeinsam mit dem Praxisteam Dr. Bethke, der Feuerwehr<br />
Geislingen und der Stadt Geislingen konnten wir im November<br />
und Dezember bei zwei Gemeinschaftsaktionen insgesamt<br />
über 1.000 Impfungen durchführen. Durch vorherige Online-<br />
Anmeldungen konnte eine lange Warteschlange minimiert werden.<br />
Die Impfaktionen wurden ebenfalls in der Schlossparkhalle<br />
Geislingen durchgeführt, wo bereits im März die ersten<br />
Schnelltestaktionen für die Geislinger Bürger/-innen angeboten<br />
wurden. Beide Termine waren sehr schnell ausgebucht und<br />
konnten mit durchweg positiven Resonanzen beendet werden.<br />
Jugendrotkreuz<br />
Auch unsere Kleinsten hatten an der Pandemie zu knabbern.<br />
So entfielen viele Gruppenstunden wegen geltender Corona-<br />
Regelungen. Kurz vor den Sommerferien konnte in einer<br />
Gruppenstunde unser Rettungswagen mit dem gesamten<br />
Equipment durch die Gruppenleitung vorgestellt werden.<br />
Viele Fragen zum Fahrzeug und Zubehör konnten noch vor Ort<br />
erläutert und erklärt werden. Mit insgesamt 46 Jugendrotkreuzlern<br />
ist für starken Nachwuchs in Geislingen gesorgt.<br />
Krankentransport<br />
Im vergangenen Jahr konnten über 450 Patiententransporte<br />
im Bereich Krankentransport<br />
und Hintergrund-Rettungswagen durch<br />
die Geislinger Einsatzkräfte durchgeführt<br />
werden. So kamen unsere<br />
Mitglieder über den <strong>DRK</strong>-Flugdienst<br />
zu Abholungen von<br />
Patienten auf den Flughäfen<br />
Zürich und Stuttgart. Hier<br />
wurden die Patienten meist<br />
in umliegende Krankenhäuser<br />
direkt vom abgesperrten<br />
Flugfeld abtransportiert.<br />
„<br />
Bis dass der TÜV<br />
uns scheidet!“<br />
Ortsverein Haigerloch<br />
Nach 22 Jahren mussten wir uns<br />
Ende 2020 von unserem Gerätewagen<br />
verabschieden. Wir standen nun vor<br />
der Frage: Neuer Gerätewagen oder<br />
Anhänger? Die Entscheidung fiel<br />
schlussendlich auf einen Anhänger.<br />
Anfang <strong>2021</strong> konnten wir das gute<br />
Stück dann unser Eigen nennen. Den<br />
ersten Einsatz hatte er schon im Juli bei<br />
einer Impfaktion in Haigerloch. In den<br />
nächsten Wochen und Monaten wird er<br />
in Eigenregie nach unseren Bedürfnissen<br />
ausgebaut.<br />
Ende Februar <strong>2021</strong> kam von der Stadt Haigerloch<br />
die Anfrage, ob wir eine Teststation<br />
mit aufbauen und betreiben können.<br />
Kurze Zeit später wurde knapp die Hälfte<br />
der Bereitschaft in das Procedere eingewiesen.<br />
Mit zwei Terminen wöchentlich<br />
konnten wir knapp 1.300 Test durchführen.<br />
Retten<br />
Ortsverein Hechingen<br />
Der Ortsverein Hechingen schaut auf ein schönes Jahr zurück<br />
– trotz Pandemie.<br />
Der Ortverein wurde zu 22 alarmierten und 19 gefahrenen Einsätzen<br />
gerufen. Dazu kamen 33 Hausnotrufe, die wir durch<br />
unser hervorragendes Personal abdecken konnten.<br />
Veranstaltungen<br />
In diesem Jahr konnten wir trotz Pandemie zwei Sanitätswachdienste<br />
in Hechingen besetzen, nämlich beim Badespaß für<br />
Groß und Klein im Hallen-Freibad und beim Lichterglanz.<br />
In diesem Jahr absolvierten wir sechs Blutspenden, davon eine<br />
„sehr schrecklich-schaurige und lustige Halloween-Blutspende“.<br />
Die Pandemie hatte auch etwas Gutes an sich, denn wir<br />
konnten eine eigene Schnelltestaktion in der Turn- und Festhalle<br />
in Hechingen-Stetten organisieren und durchführen. Für<br />
die Organisation möchte sich der Ortsverein bei Nadine Pellizzari<br />
ganz herzlich bedanken. Ebenfalls geht ein Dank an Tobias<br />
Kopf, der stellvertretend die Organisation übernommen hat!<br />
Über den Sommer hinweg war es still in unserer Bereitschaft.<br />
Im Dezember ging es mit der Schnelltestaktion wieder weiter.<br />
Dann unter der Leitung von Tobias Kopf, hierfür ein großes<br />
Dankeschön für die Organisation und den Schriftverkehr!<br />
Dieses Mal sind wir eine tolle Kooperation mit „BeSave –<br />
Sicherheit und Service“ eingegangen. Hierfür auch ein Dankeschön<br />
für die tolle Zusammenarbeit.<br />
26<br />
27
Retten<br />
Retten<br />
Anschaffungen<br />
Im Jahr <strong>2021</strong> hat sich der Ortsverein einen neuen Gerätewagen<br />
für Sanitätswachdienste angeschafft. Dieser wurde mit dem<br />
Schriftzug des Ortsvereins und dem <strong>DRK</strong> foliert. Für diese<br />
hervorragende Leistung, die tolle Zusammenarbeit und die<br />
vielen Arbeitsstunden möchte der Ortsverein dem „City Promotion-Team“<br />
ein herzliches Dankeschön aussprechen! Der<br />
Innenausbau des Gerätewagens wurde von der Firma „Morale<br />
Karosserie und Lack“ mit viel Engagement und Liebe zum Detail<br />
übernommen. Dafür möchte sich der Ortsverein ebenfalls für<br />
die geleisteten Stunden und die sehr hochwertige Arbeit beim<br />
gesamten Team bedanken. Für den Gerätewagen wurden<br />
ebenfalls zwei Zelte angeschafft, um einen Behandlungsplatz<br />
für 25 Personen innerhalb einer Stunde (BHP 25) zu stellen.<br />
„<br />
Was lange währt wird<br />
endlich wahr – unser<br />
zweites Einsatzfahrzeug<br />
ist jetzt einsatzbereit!“<br />
Ausbildung<br />
Im vergangenen Jahr haben Helfer aus dem Ortsverein verschiedene<br />
Lehrgänge absolviert, um sich selbst weiterzubilden.<br />
„<br />
Feldköche: Tobias Kopf und Ronnie Frick, Sanitätsausbilder:<br />
Tobias Kopf, Digitalfunkausbilder: Tobias Kopf und Daniel<br />
Rausch, Erste Hilfe Outdoor-Ausbilder: Tobias Kopf sowie zwei<br />
Erste Hilfe-Ausbilder: Marcel und Tina van Dam<br />
Am Ende des Jahres haben bei uns sieben Helfer den Rettungshelferlehrgang<br />
angefangen und werden diesen Anfang<br />
Januar mit gutem Ergebnis absolviert haben.<br />
Herzlichen Glückwunsch<br />
zu den absolvierten Kursen<br />
und Prüfungen!“<br />
Ortsverein Laufen-Lautlingen<br />
Bisher besaß der <strong>DRK</strong>-Ortsverein Laufen-Lautlingen<br />
nur ein Einsatzfahrzeug,<br />
das in Laufen stationiert ist. Die Lautlinger<br />
Einsatzkräfte rückten mit ihren<br />
Privatfahrzeugen aus und konnten somit<br />
keine Sonderrechte in Anspruch nehmen.<br />
Deshalb trafen sie oft erst zeitgleich oder<br />
nach dem Rettungsdienst ein, weil bei<br />
starkem Verkehrsaufkommen wertvolle<br />
Zeit zulasten der Patienten verloren ging.<br />
Bereits im Frühsommer <strong>2021</strong> konnte,<br />
dank der Unterstützung sowohl durch<br />
zahlreiche Spender/-innen aus Lautlingen<br />
und Laufen als auch durch Firmen<br />
und die Stadt Albstadt, eine geländegängige<br />
Doppelkabine mit Allradantrieb<br />
und 10-Gang-Automatic (Aufwand rund<br />
34.000 Euro) angeschafft werden.<br />
Auf die sach- und fachgerechte Ausstattung<br />
dieses Fahrzeugs wurde besonderen<br />
Wert gelegt. Schließlich wird das<br />
neue Fahrzeug nicht nur bei Einsätzen<br />
in Lautlingen eingesetzt. Es dient auch<br />
als Zugfahrzeug für unseren Katastrophenschutzanhänger<br />
als Ergänzung zu<br />
unserem Mannschaftstransportwagen<br />
für Einsätze an den Albstädter Premiumwanderwegen<br />
(Traufgänge) und generell<br />
im unwegsamen Gelände. Auch für<br />
großvolumige und/oder Schwerlastmaterialtransporte<br />
ohne Anhänger muss es<br />
geeignet sein.<br />
Diese aufwändige Ausstattung konnte<br />
insbesondere durch eine erhebliche<br />
Förderung der Aktionsgruppe „Konversionsraum<br />
Alb“ mit Mitteln der<br />
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung<br />
der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“<br />
des Bundes sowie des Landes<br />
Baden-Württemberg finanziert werden.<br />
Der „Konversionsraum Alb“ umfasst die<br />
Kommunen Albstadt, Meßstetten, Nusplingen<br />
und Obernheim. Im Bedarfsfall<br />
wird unser gut ausgestattetes zweites<br />
Fahrzeug selbstverständlich auch in diesem<br />
Gebiet und bei benachbarten <strong>DRK</strong>-<br />
Bereitschaften zum Einsatz kommen.<br />
28<br />
29
Retten<br />
Retten<br />
Ortsverein Meßstetten<br />
Das Jahr <strong>2021</strong> begann in Meßstetten mit<br />
dem Abschied unserer Einsatzfahrzeuge.<br />
Nach einem Unfall auf Einsatzfahrt mussten<br />
wir uns von unserem Helfer-vor-Ort-<br />
Auto verabschieden. Zum Glück wurden<br />
bei dem Unfall keine Personen verletzt.<br />
Nahezu zeitgleich ging unser treues<br />
„Bussle“ – der Mannschaftstransportwagen<br />
(MTW) – kaputt. Eine Reparatur<br />
der beiden Fahrzeuge war finanziell nicht<br />
mehr rentabel und so stand unser Ortsverein<br />
innerhalb von einem Monat ohne<br />
Einsatzfahrzeug da.<br />
Dank großzügiger Spenden und Rücklagen<br />
konnten wir das Helfer-vor-Ort-<br />
Auto innerhalb kürzester Zeit ersetzen.<br />
An dieser Stelle möchten wir uns noch<br />
einmal bei allen Gönnern und Spendern<br />
bedanken, die dieses möglich gemacht<br />
haben. Im Mai konnten wir dem Kreisverband<br />
einen Krankentransportwagen<br />
abkaufen.<br />
Nachdem der Krankentransportwagen<br />
in mühevoller Handarbeit „auf Vordermann“<br />
gebracht wurde, können wir jetzt<br />
mit dem Krankentransportwagen den<br />
Kreisverband unterstützen. Auch bei<br />
Helfer-vor-Ort-Einsätzen kommt er gelegentlich<br />
zum Einsatz.<br />
Seit März <strong>2021</strong> betreiben wir in Kooperationen<br />
ein Corona-Schnelltestzentrum,<br />
wo wir an bis zu sechs Tagen in der Woche<br />
zertifiziert tiefe Nasenabstriche und<br />
im Fall eines positiven Schnelltests auch<br />
den erforderlichen PCR-Test durchführen.<br />
<strong>2021</strong> konnten wir zwei Sanitätsdienste<br />
durchführen. Wir sicherten das Sportwochenende<br />
des TSV und das Ski-Springen<br />
sanitätsdienstlich ab. Weiterhin konnten<br />
wir Blutspenden und Altkleidersammlungen<br />
wie geplant durchführen und auch<br />
unsere „Schlachtplatte to go“ war <strong>2021</strong><br />
wieder ein großer Erfolg.<br />
Dank 2G+ und der niedrigen Inzidenz<br />
im Sommer konnten wir zwei Kameradschaftspflege-Abende<br />
stattfinden lassen.<br />
Wir wollen uns bei allen bedanken, die<br />
uns auch <strong>2021</strong> wieder mit ihrer Unterstützung<br />
durch ein weiteres schwieriges<br />
Jahr geholfen haben und hoffen, dass<br />
2022 wieder ein wenig mehr Normalität<br />
in unser Vereinsleben einkehrt.<br />
Ortsverein Obernheim-Oberdigisheim<br />
Durchführung von Corona-Schnelltests<br />
im Auftrag der Gemeinde<br />
Obernheim<br />
Wir haben im Februar und März für die<br />
Gemeinde Obernheim die Erzieher aus<br />
dem Kindergarten und die Lehrer der<br />
Grundschule getestet. Die Tests fanden<br />
zwei Mal wöchentlich ab 7.00 Uhr in<br />
unserem Dienstraum in Obernheim statt.<br />
Nach einiger Zeit kamen auch noch die<br />
Lehrer und Erzieher aus Oberdigisheim<br />
dazu.<br />
Betrieb Corona-Schnelltestzentrum in<br />
Meßstetten<br />
Ab April haben wir zusammen mit den<br />
Bereitschaften Meßstetten, Tieringen-<br />
Hausen und dem DLRG Meßstetten das<br />
Testzentrum betrieben. Das Angebot<br />
wurde bis Ende Juni <strong>2021</strong> aufrechterhalten.<br />
Danach war kein Bedarf mehr da.<br />
Blutspende mit Corona<br />
Am 23. März <strong>2021</strong> fand unser Blutspendetermin<br />
in Oberdigisheim statt. Wir<br />
trafen uns um 13.00 Uhr in der Festhalle<br />
zum Aufbau. In die Vespertüten kamen<br />
Wurstsalat und ein Weckle, Obst, Schokolade<br />
und ein Getränk. Wir hatten 80<br />
Plätze zu vergeben und waren im Vorfeld<br />
ausgebucht. Am Ende kamen dann 74<br />
Blutkonserven zusammen.<br />
Ein weiterer Termin fand am 14. September<br />
<strong>2021</strong> in Obernheim statt. Diesmal wurde<br />
die Vespertüte mit ein paar Würsten,<br />
Weckle, Obst, Schokolade und einem<br />
Getränk gefüllt. Von 107 Plätzen waren 80<br />
gebucht und es blieben 75 Blutkonserven.<br />
Kameradschaft<br />
Im Sommer durften wir uns endlich mal<br />
wieder treffen. Wir unternahmen eine<br />
Wanderung mit anschließendem Grillfest.<br />
Für den Zusammenhalt war das<br />
wichtig. Da wir uns längere Zeit nicht<br />
mehr gesehen hatten, gab es viel zu<br />
erzählen.<br />
Großbrände in Obernheim<br />
Am 11. Januar <strong>2021</strong> hat auf dem Weiler<br />
Tanneck ein Haus gebrannt. Es ging ca.<br />
17.00 Uhr los und dauerte bis weit in die<br />
Nacht. Am 27. Juli <strong>2021</strong> kam es dann zu<br />
einem Großbrand bei der Firma Gesa in<br />
Obernheim. Alarmierung war um 10.43<br />
Uhr. Es waren rund 150 Einsatzkräfte<br />
der Feuerwehr da. Bei beiden Bränden<br />
haben wir den ehrenamtlich besetzten<br />
Rettungswagen gestellt, welcher bei<br />
30<br />
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Retten<br />
Retten<br />
den Bereitschaften stationiert ist. Mit der<br />
Bereitschaft Ratshausen haben wir uns<br />
um die Verpflegung gekümmert. Für die<br />
Einsatzkräfte des <strong>DRK</strong> dauerte der Einsatz<br />
bis um 11.30 Uhr am nächsten Tag.<br />
Altkleidercontainer<br />
Wir leeren unsere Altkleidercontainer in<br />
Obernheim, Oberdigisheim, Unterdigisheim<br />
und Hossingen selbst und fahren<br />
die Kleider nach Schwäbisch Hall zum<br />
Verwerter. Dies ist mit viel Arbeit verbunden,<br />
vor allem da wir immer wieder Abfall<br />
aus den Containern entsorgen müssen.<br />
Helfertag in Bitz<br />
Dieser fand am 23. Oktober <strong>2021</strong> statt.<br />
Natürlich nahmen auch von unserer<br />
Bereitschaft mehrere Helfer und unsere<br />
Vorstände teil. Da am gleichen Tag in<br />
Oberdigisheim noch eine Feuerwehrübung<br />
stattfand, konnten drei unserer<br />
Helfer nur morgens Kurse besuchen,<br />
da wir sonst zu wenig Personal für die<br />
Übung gehabt hätten.<br />
Paketaktion an Weihnachten<br />
Unsere Bereitschaft verteilt jedes Jahr<br />
zu Weihnachten ein kleines Paket an die<br />
Senioren aus Obernheim und Oberdigisheim,<br />
die 80 Jahre und älter sind. Hauptsächlich<br />
geht es um die nette Geste und<br />
die Gespräche bei den Senioren. Durch<br />
Corona konnten wir die Tüten leider<br />
schon das zweite Jahr nur noch kontaktlos<br />
an den Haustüren abstellen. Aber da<br />
wir die Weihnachtskation schon viele<br />
Jahre durchführen, wollten wir die Aktion<br />
nicht ganz einstellen.<br />
Ortsverein Schömberg<br />
<strong>2021</strong> war für die Bereitschaft Schömberg<br />
vor allem geprägt von einer enormen<br />
Anzahl geleisteter Covid-19 Schnelltests.<br />
Getestet wurde in verschiedenen Einrichtungen<br />
mit besonders gefährdeten<br />
Personen, bei Edeka und gemeinsam<br />
mit der Stadtapotheke Schömberg im<br />
Oberen Schlichemtal.<br />
4<br />
Blutspendetermine<br />
wurden trotz aller widrigen<br />
Umstände durchgeführt<br />
Ortsverein Pfeffingen<br />
Das Jahr zwei in der Corona-Pandemie<br />
war für unseren kleinen Ortsverein weiter<br />
herausfordernd.<br />
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen<br />
konnten wir alle unsere Dienste<br />
erfüllen. So waren es die Blutspenden, die<br />
wir wieder drei Mal durchgeführt haben<br />
und auch die jährliche Kleidersammlung.<br />
Dies gehört eher zum Standard, wie auch<br />
die Dienstabende, in denen wir zweiwöchentlich<br />
unseren Ausbildungsstand<br />
sichern und weiter ausbauen konnten.<br />
Unterstützen konnten wir auch bei den<br />
vom <strong>DRK</strong> betriebenen Abstrichzentren<br />
Der Einsatz war für alle eingesetzten<br />
Helfer extrem anstrengend und zufür<br />
die Coronatests. Ende des Jahres<br />
hatten wir noch zwei eigenständige Corona-Impfaktionen<br />
in Pfeffingen und Margrethausen<br />
in Zusammenarbeit mit der<br />
Praxis Dres. Spengler, die sehr gut von<br />
der Bevölkerung angenommen wurden.<br />
Unsere Helfer-vor-Ort-Gruppe konnte<br />
127 Einsätze fahren und den betroffenen<br />
Menschen vor Ort bis zum Eintreffen des<br />
Rettungsdienstes helfen.<br />
Somit war das Jahr <strong>2021</strong> trotz der Pandemiezeiten<br />
und der damit verbundenen<br />
Herausforderungen ein gutes Jahr für<br />
unseren Ortsverein.<br />
Im Juli wurde unser ehrenamtlicher<br />
Rettungstransportwagen (EA-RTW) zum<br />
überregionalen Einsatz bei der Flutkatastrophe<br />
im Ahrtal alarmiert. Als Teil<br />
eines Kontingents von 100 Notfall-Krankentransportwagen<br />
(KTW-B) aus ganz<br />
Baden-Württemberg unter Führung des<br />
KV <strong>Zollernalb</strong> waren wir vom 15.07. bis<br />
18.07.<strong>2021</strong> mit mehreren Helfern im Einsatz.<br />
Im Zuge des Einsatzes haben wir den<br />
Regelrettungsdienst unterstützt, Krankenhäuser<br />
und Pflegeheime evakuiert.<br />
32<br />
33
Retten<br />
Retten<br />
tiefst beeindruckend. Das Ahrtal hat<br />
die Schömberger Helfer seither und bis<br />
heute nicht losgelassen. Zunächst wurde<br />
Frank Tantzky als Mitglied der Emergency<br />
Response Unit - Water Sanitation<br />
and Hygiene (ERU-WASH) zum Aufbau<br />
einer temporären Kläranlage ins Ahrtal<br />
alarmiert.<br />
Aufgrund des dringenden Personalbedarfs<br />
wurden nach und nach mehrere Helfer/<br />
-innen der Bereitschaft Schömberg in Einsatz<br />
zum Aufbau der Kläranlagen eingebunden.<br />
Zuerst im August in Mayschoß,<br />
dann im Dezember in Hönningen. Für die<br />
Verpflegung der Betroffenen und der Helfer<br />
im Ahrtal wurde eine Verpflegungsstelle<br />
10.000 eingerichtet. Hier waren im September<br />
ebenfalls Helfer der Bereitschaft<br />
Schömberg im Einsatz. Insgesamt wurden<br />
durch die Bereitschaft Schömberg im Ahrtal<br />
über 1.300 Einsatzstunden erbracht.<br />
Moritz Tantzky und Carola Hebeler<br />
konnten <strong>2021</strong> die Lehrscheine für Erste<br />
Hilfe-Ausbilder erlangen. Alle Helfer/-innen<br />
der Bereitschaft Schömberg haben<br />
die Grundausbildung zum Digitalfunk<br />
abgeschlossen. Am Helfertag in Bitz<br />
haben Heike Sauter, Moritz Tantzky und<br />
Frank Tantzky verschiedene Vortragsthemen<br />
übernommen. Im Dezember<br />
haben wir als Ersatz für den ausgefallenen<br />
Seniorennachmittag bereits zum<br />
zweiten Mal 650 kleine Pakete mit Bretle<br />
und einem netten Gruß persönlich verteilt.<br />
Ortsverein Tieringen-Hausen<br />
Helfer-vor-Ort-Einsätze<br />
Im Jahr <strong>2021</strong> wurden wir insgesamt<br />
65-mal von der Integrierten Leitstelle zu<br />
Helfer-vor-Ort-Einsätzen alarmiert.<br />
Weitere Aktionen: Blutspende, Sanitätsdienste<br />
beim Radrennen „Interstuhl<br />
Cup“ und Fußballturnier, Altkleidersammlungen<br />
Impfaktion<br />
Am 22.12.<strong>2021</strong> fand in Hausen a.T. in<br />
der Gemeindehalle eine Impfaktion statt.<br />
54 Impfwillige buchten ihre Termine, die<br />
vom Corona-Zentrum <strong>Zollernalb</strong> zusammen<br />
mit unserem Ortsverein angeboten<br />
wurden.<br />
Testzentrum<br />
Seit Dezember <strong>2021</strong> sind wir erneut im<br />
Kampf gegen Corona tätig. Gemeinsam<br />
mit den Ortsvereinen Meßstetten und<br />
Obernheim-Oberdigisheim führen wir<br />
fast täglich Corona-Schnelltests im katholischen<br />
Gemeindehaus in Meßstetten<br />
durch.<br />
Interstuhl spendet Fahrzeug für den<br />
Ortsverein<br />
Am 20.01.2022 übergaben uns Lenore<br />
und Joachim Link von der Firma Interstuhl<br />
das neue Helfer-vor-Ort-Fahrzeug,<br />
einen Skoda Octavia. Dieses Helfer-vor-<br />
Ort-Fahrzeug wird als Zusatzfahrzeug für<br />
unsere Ersthelfergruppe im Einsatz sein.<br />
Zur Übergabe bei der Firma Interstuhl<br />
fanden sich Stefanie Hofmann – Bereitschaftsleiterin<br />
und Helfer-vor-Ort-Leiterin,<br />
Siegfried Link – 1.Vorsitzender, Sven<br />
Neher – Bereitschaftsleiter und Helena<br />
Knecht – stv. Bereitschaftsleiterin ein.<br />
Das neue Fahrzeug wurde eingehend<br />
von den Anwesenden in Augenschein<br />
genommen. Der Innenraum wurde in<br />
kompletter Eigenleistung von Siegfried<br />
Link für die verschiedenen Gerätschaften<br />
ausgebaut. Defibrillator, Schaufeltrage,<br />
Helme, Absaugpumpe, Sanitätstasche<br />
etc. - alles hat seinen entsprechenden<br />
Platz, so dass es im Bedarfsfall schnell<br />
zur Hand ist. Das Holz für den Ausbau<br />
hat die Zimmerei Narr kostenlos zur<br />
Verfügung gestellt. Der Entwurf und die<br />
Beklebung - entsprechend dem <strong>DRK</strong><br />
Erscheinungsbild - stammt von Christian<br />
Butz, Skulldesign aus Unterdigisheim.<br />
Durch die Überlassung der zentralen<br />
Garage neben dem Pfarrhaus in Tieringen<br />
sind wir im Einsatzfall noch schneller<br />
verfügbar.<br />
34<br />
35
Retten<br />
Retten<br />
„<br />
Wir hoffen das Beste und<br />
freuen uns auf die neuen<br />
Herausforderungen, die uns<br />
das Jahr 2022 bringt.“<br />
Ortsverein Weilstetten-Frommern<br />
Das Jahr <strong>2021</strong> begann für uns im Lockdown.<br />
Es wurden nur Einsätze gefahren<br />
und einsatzrelevante Treffen in Kleingruppen<br />
abgehalten. Unsere Helfer<br />
waren bei mehreren Schnelltestaktionen<br />
bei örtlichen Firmen wie W&S und<br />
EDEKA im Einsatz. Auch unterstützten<br />
wir den <strong>DRK</strong> Kreisverband <strong>Zollernalb</strong><br />
e. V. bei der Schnelltestaktion auf dem<br />
Messegelände mit mehreren Helfern.<br />
Damit ältere Menschen leichter an einen<br />
Impftermin kommen, startete die Stadt<br />
Balingen im Februar die Aktion „Balingen<br />
hilft“. Hier konnten sich alle Balinger Bürger<br />
über 80 Jahren bei der Stadt melden.<br />
Diesen wurden dann ein Impftermin und<br />
gegebenenfalls ein Fahrservice ins Impfzentrum<br />
angeboten. Diese Aktion wurde<br />
durch die Stadt Balingen initiiert und<br />
durch uns federführend mit der Unterstützung<br />
durch viele andere Balinger<br />
Vereine durchgeführt. Insgesamt konnte<br />
so für über 400 Personen ein Impftermin<br />
ausgemacht werden.<br />
Ab März unterstützten unsere Helfer erst<br />
beim Testzentrum der Bären-Apotheke in<br />
Frommen und später dann in der Kreissporthalle<br />
in Balingen bei der CSA (Corona-Abstrich-Schwerpunktambulanz).<br />
Unsere Helfer unterstützten hier sowie in<br />
der Stadtmitte das komplette Jahr über<br />
und machen dies noch immer.<br />
Ab 16.03.<strong>2021</strong> wurde genau nach einem<br />
Jahr unsere Helfer-vor-Ort-Gruppe wieder<br />
freigeschaltet. Diese musste leider aufgrund<br />
Corona im März 2020 eingestellt<br />
werden. Nachdem nun aber alle Maßnahmen<br />
zum Schutz unserer Helfer getroffen<br />
wurden, konnte diese wieder starten. Die<br />
Helfer-vor-Ort-Gruppe wurde im restlichen<br />
Jahr zu über 120 Einsätzen alarmiert.<br />
Im August hielten wir unsere dritte Blutspende<br />
traditionell in Frommern ab.<br />
Zwei Tage später veranstalteten wir zusammen<br />
mit den Bereitschaften Ebingen<br />
und Harthausen und der Kreisbereitschaftsleitung<br />
eine Sonderblutspende<br />
in Frommern. Insgesamt konnten wir im<br />
Jahr <strong>2021</strong> fünf Blutspendetermine bei<br />
uns abhalten und es wurden mehr als<br />
700 Blutkonserven an den Blutspendedienst<br />
übergeben. Leider aber immer<br />
noch unter Pandemiebedingungen und<br />
somit ohne dem allseits beliebten Lunch<br />
zum Schluss.<br />
Unser Jugendrotkreuz startete im September<br />
nach 18 Monaten Pause neu<br />
durch. Gleich am ersten Dienstabend<br />
waren 13 Kinder mit dabei. Dies steigerte<br />
sich in kürzester Zeit auf fast 30 Kinder.<br />
Leider musste das Jugendrotkreuz im<br />
November wieder einmal pausieren. Wir<br />
hoffen, dass es im Frühjahr 2022 weitergehen<br />
kann.<br />
Die Flutkatastrophe im Juli in Rheinland-<br />
Pfalz und NRW hat auch uns sehr mitgenommen.<br />
Über das ganze Jahr hinweg<br />
waren immer wieder vereinzelt Kräfte<br />
von uns vor Ort, um den Flutopfern zu<br />
helfen.<br />
Zwischendurch gab es für uns aber auch<br />
wieder vermehrt Sanitätsdienste abzudecken.<br />
Sei es bei Firmenfeiern, Sportveranstaltungen<br />
oder Spendenläufen.<br />
Insgesamt kamen wir auf 52 Sanitätsdienste.<br />
Aber auch die Weiterbildungen kamen<br />
bei uns nicht zu kurz. So absolvierten<br />
zwei unserer Helfer die Sanitätsausbildung<br />
und eine Helferin bildete sich zur<br />
Rettungssanitäterin weiter. Desweiteren<br />
haben sich viele Helfer im Bereich Digitalfunk<br />
weitergebildet, da dieser hoffentlich<br />
im kommenden Jahr bei uns eingeführt<br />
wird.<br />
Auch im neuen Jahr wird uns die Arbeit<br />
nicht ausgehen. So sind weiterhin mehrere<br />
unserer Kameraden in Einrichtungen und<br />
Firmen im Einsatz, um Corona-Schnelltests<br />
vorzunehmen. Auch die Blutspende<br />
im Januar steht wieder an.<br />
36<br />
37
Helfen<br />
Helfen<br />
Hausnotruf<br />
Trotz der weiterhin anhaltenden Corona-<br />
Pandemie und den damit erschwerten<br />
Bedingungen konnte die Abteilung<br />
Hausnotruf im Jahr <strong>2021</strong> ein gutes Ergebnis<br />
erzielen.<br />
Der Arbeitskreis umfasst aktuell zehn<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in<br />
den Nachtstunden und am Wochenende/<br />
an Feiertagen zusammen mit den Bereitschaften<br />
die Hilfeleistungen und abgelaufenen<br />
Sicherheitsuhren bearbeiten.<br />
Zu diesem erfolgreichen Ergebnis führte<br />
sicherlich nicht zuletzt die hohe Einsatzbereitschaft<br />
des inzwischen sechsköpfigen<br />
Hausnotruf-Teams sowie einige Werbeaktionen,<br />
die verstärkt unternommen<br />
wurden. Neben einem viermonatigen<br />
Gratis-Testen des Hausnotrufes für<br />
Angehörige von Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter, fand außerdem eine große<br />
Verteilaktion unserer Bro schüren an<br />
Apotheken, Arztpraxen, Pflegeheime<br />
usw. statt.<br />
Personelles<br />
Daniela Pflumm unterstützte die Abteilung<br />
bis Mitte des Jahres in der Technik<br />
sowie auch im Büro. Außerdem war<br />
Lara Veeser im Rahmen eines FSJ in der<br />
Abteilung tätig und übernahm neben<br />
den Dienstfahrten auch die Hilfeleistungen<br />
bei den Hausnotrufteilnehmer/<br />
-innen, bis sie im Sommer <strong>2021</strong> ihr FSJ<br />
beendete. Am 01.10.<strong>2021</strong> übernahm<br />
Tobias König diese Tätigkeiten und leistet<br />
seither einen wichtigen Beitrag für die<br />
Hilfeleistungen unserer Teilnehmer.<br />
Monica Flieg verließ zum 31.01.2022<br />
auf eigenen Wunsch den Kreisverband.<br />
Um in Sachen Technik und Neuerungen<br />
auf aktuellem Stand zu bleiben, fanden<br />
auch im letzten Jahr zahlreiche Online-<br />
Meetings und Schulungen statt. Außerdem<br />
gab es regelmäßig einen Austausch<br />
mit anderen Kreisverbänden und dem<br />
Landesverband.<br />
Im vergangenen Jahr feierten insgesamt<br />
sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />
ihren 100. Geburtstag, zu denen wir<br />
teilweise persönlich mit einem Blumenstrauß<br />
gratulieren durften.<br />
Schulungen<br />
Die Hausnotrufmitarbeiter/-innen nahmen<br />
an zahlreichen Schulungen und Informationsveranstaltungen<br />
online teil. Ferner<br />
beschaffte der Kreisverband weitere Aufstehhilfen,<br />
die auf den Rettungswachen<br />
zukünftig vorgehalten werden, um den<br />
Mitarbeiter/-innen von Hauptamt und<br />
Arbeitskreis eine weitere Möglichkeit der<br />
Unterstützung bei den Hilfeleistungen zu<br />
geben.<br />
Neuerungen im Technikbereich<br />
Um Sicherheit auch von unterwegs anbieten<br />
zu können, werden wir Anfang<br />
2022 den Mobilruf der Firma EasierLife<br />
einführen. Dieser Mobilruf bietet bei<br />
Auslösung eines Notrufs sowohl eine<br />
Sprechverbindung zur Leitstelle wie<br />
auch eine GPS Ortung dank integrierter<br />
Sim-Karte im Mobilteil.<br />
Zu Hause kann der Mobilruf auch als<br />
Hausnotruf genutzt werden. Dazu steckt<br />
man das Mobilteil zum Laden in die<br />
Station und nutzt den Funksender zur<br />
Auslösung des Notrufs. Zur Inbetriebnahme<br />
des Mobilrufs wird lediglich eine<br />
Stromsteckdose benötigt.<br />
Für die Einführung des Mobilrufes mussten<br />
unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen<br />
geändert werden. In Anlehnung<br />
an die AGBs des Landesverbandes<br />
wurden unsere AGBs überarbeitet und<br />
von einem Rechtsanwalt geprüft. Der<br />
Servicevertrag wurde in dem Zuge ebenfalls<br />
vom Landesverband übernommen.<br />
Mobilruf der Firma EasierLife<br />
HNR Teilnehmer <strong>2021</strong><br />
HNR Einsätze <strong>2021</strong><br />
Anneliese Bayer zum 100. Geburtstag<br />
Vorstellung von Aufstehhilfen im Forum<br />
38<br />
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Helfen<br />
Helfen<br />
Menü-Service<br />
Bei unserem Menü-Service geht es nicht nur darum, Menschen<br />
zu ermöglichen, länger in ihrem gewohnten Umfeld zu leben.<br />
Es geht auch um die Zwischenmenschlichkeit und darum,<br />
den älteren Menschen ein Ansprechpartner zu sein. Viele der<br />
Kundinnen und Kunden wohnen abgeschieden und haben<br />
wenig Kontakt zu anderen Menschen. So sind unsere<br />
Mitarbeiter oft die einzige Kontaktperson. Mit etwas Aufmerksamkeit<br />
und einem warmen Mittagessen kommt eine kleine<br />
Unterbrechung in den eintönigen Alltag der Essensteilnehmer,<br />
welche oft schon am Fenster auf uns warten. Durch unsere<br />
große Auswahl an Essen können wir nahezu alle Essenswünsche<br />
und jede Diätform erfüllen.<br />
Unsere FSJler und ehrenamtlichen Fahrer waren täglich pünktlich<br />
und zuverlässig unterwegs, um die Essensteilnehmer in<br />
den Bereichen Balingen mit Teilorten, Geislingen, Bisingen mit<br />
Teilorten, Rangendingen, Grosselfingen und Hechingen mit<br />
Teilorten mit den bestellten Essen zu beliefern.<br />
Ein kleiner Einblick über die Tätigkeit bei unserem Menü-<br />
Service geben uns unsere 3 FSJler Justin Gritsch, Sandy Tress<br />
und Tamara Akinwunmi.<br />
„<br />
Im Jahr <strong>2021</strong> wurden fast<br />
29.000 warme Essen und<br />
4.900 tiefgefrorene Essen<br />
ausgeliefert!“<br />
<strong>DRK</strong>: Was sind Eure Aufgaben beim Menü-Service?<br />
FSJler: Morgens beginnt der Tag damit, dass wir die Öfen mit<br />
den bestellten Essen der Teilnehmer einräumen, welche später<br />
auf verschiedenen Heißtouren von uns und den ehrenamtlichen<br />
Mitarbeitern ausgefahren werden. Außerdem kümmern wir uns<br />
noch um die Hygiene und Reinigung der Küche und pflegen<br />
die Autos. An bestimmten Tagen liefern wir zwischendurch<br />
zusätzlich in den Bereichen Balingen, Schömberg, Schörzigen,<br />
Weilen u.d.R., Hausen a.T., Ratshausen, Dotternhausen, Haigerloch<br />
und Rosenfeld tiefgefrorene Menüs aus. Diese Kunden<br />
können ihre Essen selbst zu Hause im Backofen oder einem<br />
Mikrowellengerät zubereiten. Donnerstagnachmittags räumen<br />
wir die angelieferte Ware in die begehbaren Tiefkühlzellen ein.<br />
<strong>DRK</strong>: Wie empfindet Ihr den Kontakt zu unseren Kunden?<br />
FSJler: Die Kunden freuen sich, wenn wir ihnen das Essen<br />
bringen, nicht nur weil ihnen das Essen schmeckt, sondern<br />
auch, weil die kleinen Besuche ihnen Freude und Unterhaltung<br />
bereiten. Für uns ist es sehr schön zu sehen, wie dankbar<br />
die Kunden sind und dass wir ihnen ein Lächeln ins Gesicht<br />
zaubern können. Insgesamt finden wir, dass Essen auf<br />
Rädern eine super Möglichkeit für ältere Menschen ist und wir<br />
freuen uns jedes Mal, wenn wir unsere Kunden wiedersehen.<br />
Es macht uns glücklich, die Freude der Essensteilnehmer miterleben<br />
zu können.<br />
40<br />
41
Helfen<br />
Helfen<br />
Kleiderladen<br />
Der Kleiderladen Balingen blickt auf<br />
ein turbulentes Jahr <strong>2021</strong> zurück. Aufgrund<br />
der Corona-Pandemie galt es,<br />
viele Hürden zu meistern. Zu Beginn des<br />
Jahres musste der Kleiderladen komplett<br />
geschlossen bleiben. Umso größer war<br />
die Freude bei unserem Kleiderladen-<br />
Team, als die Türen wieder aufgingen<br />
und die Kunden in Empfang genommen<br />
werden konnten. Wir sind dankbar, dass<br />
auf unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter<br />
im Kleiderladen immer Verlass war. Seit<br />
vielen Jahren helfen diese fleißig und<br />
zuverlässig mit. Selbst unter den<br />
schwierigen Bedingungen und Herausforderungen<br />
durch Corona haben die Ehrenamtlichen<br />
immer tolles Engagement<br />
gezeigt und die Hürden super gemeistert.<br />
Ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich,<br />
den Kleiderladen in diesem Umfang<br />
zu betreiben.<br />
Das täglich wechselnde Team von jeweils<br />
drei bis fünf Ehrenamtlichen nimmt die<br />
Kleiderspenden an, sortiert diese, bringt<br />
die Ware in den Verkauf und steht den<br />
Kunden beratend zur Seite. Immer mehr,<br />
vor allem ältere Menschen, möchten<br />
Kleider spenden, haben aber nicht die<br />
Möglichkeit, diese eigenständig in den<br />
Kleiderladen zu bringen. So hat in letzter<br />
Zeit die Abholung von Bekleidung bei<br />
den Spendern deutlich zugenommen.<br />
Wir sind der Meinung, dass alle Kleiderspenden<br />
für uns wichtig sind aus Gründen<br />
der Bedürftig- und Nachhaltigkeit.<br />
Herzlichen Dank an Chevon Eschler mit<br />
ihrem ehrenamtlichen Kleiderladen-Team<br />
und an unsere FSJler, die uns tätkräftig<br />
unterstützen.<br />
„<br />
Ein herzliches<br />
DANKESCHÖN an alle<br />
unsere Spender!“<br />
42<br />
43
Helfen<br />
Helfen<br />
Notfallnachsorgedienst (NND)<br />
Glücksmomente<br />
Die Integrierte Leitstelle <strong>Zollernalb</strong> alarmierte<br />
die ehrenamtlichen Helferinnen<br />
und Helfer des Notfallnachsorgedienstes<br />
im vergangenen Jahr insgesamt 76 Mal.<br />
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst<br />
oder andere BOS-Einheiten im <strong>Zollernalb</strong>kreis<br />
nahmen das Angebot des Notfallnachsorgedienstes<br />
in Anspruch. Auch<br />
kommen Aufträge von anderen Leitstellen.<br />
Der lokale Schwerpunkt der Betreuungsmaßnahmen<br />
lag in diesem Jahr im Bereich<br />
Balingen. Die grafische Darstellung<br />
zeigt die Anzahl der Einsätze innerhalb<br />
der Bereiche Albstadt, Balingen und<br />
Hechingen.<br />
Im Jahr <strong>2021</strong> lag der Schwerpunkt<br />
wieder bei der Unterstützung von Ange-<br />
hörigen nach plötzlichen Todesfällen<br />
oder Schicksalen im häuslichen Umfeld<br />
und leisteten so „Erste Hilfe an der Seele“<br />
bis zum Eintreffen von Angehörigen oder<br />
Bekannten. Regelmäßig wurden auch<br />
Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei<br />
bei der Überbringung von Todesnachrichten<br />
begleitet und im Anschluss die<br />
Betreuung der Betroffenen übernommen.<br />
Zudem erfolgten im Jahr <strong>2021</strong> auch<br />
Nachbesprechungen mit Helfern aus<br />
verschiedenen Organisationen bzw.<br />
Privatpersonen, die im Hochwassergebiet<br />
in Rheinland-Pfalz tätig waren.<br />
Die Haupttätigkeiten des Notfallnachsorgedienstes<br />
sind Beistehen, Zuhören<br />
und Trösten. Das Grundverständnis der<br />
Mitglieder besteht darin, einfach für<br />
andere da zu sein. In Stunden, in denen<br />
Fassungslosigkeit, Kummer und Leid<br />
die Atmosphäre bestimmen, leisten die<br />
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer<br />
diesen ergänzenden kostenlosen Service<br />
des <strong>DRK</strong> Kreisverbandes <strong>Zollernalb</strong><br />
e. V. für die Bürgerinnen und Bürger im<br />
<strong>Zollernalb</strong>kreis.<br />
Sehr oft übernehmen die Helferinnen<br />
und Helfer aber auch praktische Arbeiten,<br />
wie z. B. fahren sie noch in der Nacht<br />
Angehörige in Kliniken oder helfen<br />
Pflegedienste zu organisieren oder Angehörige<br />
kurzfristig in einem Pflegeheim<br />
unterzubringen.<br />
Derzeit sind weiterhin 30 ehrenamtliche<br />
Helferinnen und Helfer aktiv, wovon sich<br />
zwei in der Hospitationsphase befinden.<br />
Das Jahr startete für die Glücksmomente trotz der schwierigen<br />
Corona-Lage sehr gut. Das Backhaus Mahl hat wieder den Verkauf<br />
seines „Heuberger Brotes“ für die Glücksmomente aufgenommen<br />
und letztlich die stattliche Summe von 7.000 Euro an<br />
unser Projekt Glücksmomente gespendet. Auch wenn wir einige<br />
Absagen von angefragten Fahrten aufgrund der schwierigen<br />
Corona-Situation und/oder der gesundheitlichen Verfassung<br />
der Fahrgäste hatten, konnten wir u. a. zwei Hospizbewohnern<br />
wunderschöne Glücksmomente schenken. Ein letzter Wunsch<br />
war noch einmal auf den Pfänder zu gehen und Kässpätzle zu<br />
essen. Hier ein Auszug:<br />
„Als wir auf dem Pfänder ankamen und den Patienten ausgeladen<br />
und in seinen Rollstuhl umsetzt hatten, war der Patient<br />
wie umgewandelt und konnte es gar nicht glauben, wie wenig<br />
Leute auf dem Pfänder waren. Er war bis vor einem Jahr relativ<br />
häufig noch fußläufig dort und kannte die Gegend wie seine<br />
Westentasche. Er war überglücklich und saß am Aussichtspunkt<br />
und genoss den schönen Blick auf den Bodensee bei<br />
einem Kaiserwetter.<br />
Er war kaum mehr ansprechbar und wir ließen ihn diesen Augenblick<br />
in Ruhe genießen. Auch die Angehörigen genossen<br />
diesen Moment. Beim Mittagessen entstanden die wildesten<br />
Pläne, was an diesem Tag noch alles erlebt werden könnte. So<br />
machte der Patient den Vorschlag, er könne von Friedrichshafen<br />
mit dem Katamaran nach Konstanz fahren, was er sonst<br />
wohl öfters gemacht hatte, und wir könnten ihn in Konstanz<br />
wieder abholen. Dies war nur schwierig, da wir ja für den Notfall<br />
die ganzen Medikamente dabei hatten.<br />
Unser Vorschlag ging dann in eine andere Richtung: Wir schlugen<br />
vor, dass wir mit dem Glücksmomente-Fahrzeug später<br />
noch von Meersburg nach Konstanz auf die Fähre gehen, um<br />
noch etwas Seeluft zu schnuppern. Nach dieser Klärung wollte<br />
der Patient wieder so schnell wie möglich nach draußen, um<br />
wieder die Aussicht zu genießen.<br />
Für den Patienten, die Angehörigen und uns ein unvergesslicher<br />
Tag! Er fragte uns auch, ob er uns dauerhaft anstellen<br />
könne, was wir leider verneinen mussten.“<br />
Einsätze <strong>2021</strong><br />
Der NND ist direkt der Kreisbereitschaftsleitung<br />
zugeordnet. Im Einsatzfall<br />
sind die Mitglieder über die Leitstelle<br />
erreichbar. Die regelmäßigen Treffen, wie<br />
auch die interne Aus- und Fortbildung,<br />
leiten Heike Rau und Karin Augustin.<br />
Die Einsätze disponieren Annemarie Arnold<br />
(Bereich Hechingen), Bruno Lachmann<br />
(Balingen) und Heike Rau (Albstadt).<br />
44<br />
45
Helfen<br />
Helfen<br />
Wir mussten innerhalb zwei Tagen eine Glücksmomente-<br />
Fahrt um Wochen vorlegen, da der Gesundheitszustand sich<br />
so rasch verschlechterte. Die Fahrt ging auf die Blumeninsel<br />
Mainau. Der Fahrgast konnte nur noch liegend den Bodensee<br />
genießen. Nach der Fahrt erreichten uns von den Angehörigen<br />
diese Zeilen:<br />
„<br />
Meiner Frau, unserer Mama<br />
und Oma hat der Tag wunderbar<br />
gefallen. Wir sind so unendlich<br />
dankbar!“<br />
Ein weiterer Glücksmoment wurde einem Hospizpatienten<br />
durch eine Fahrt zur Schenkenberger Kapelle erfüllt.<br />
Es sind jedoch nicht immer die großen weiter entfernten<br />
Wünsche, die die Ehrenamtlichen der Glücksmomente erfüllen.<br />
Es sind auch oft kleine Wünsche mit wunderbaren Glücksmomenten,<br />
wie z. B. dass sich ein Fahrgast von seiner verstorbenen<br />
Frau noch verabschieden möchte, was nur mit den<br />
<strong>DRK</strong>-Glücksmomenten ermöglicht werden konnte. Die Vorstellung<br />
der Glücksmomente bei der Pflegeakademie <strong>Zollernalb</strong><br />
konnten wir auch nicht in Präsenz durchführen, jedoch über<br />
Online-Schaltung.<br />
Der <strong>DRK</strong>-KV <strong>Zollernalb</strong> e. V. hat mit dem <strong>DRK</strong>-KV Reutlingen<br />
e. V. eine Kooperation geschlossen. Hier wurden wir auch nach<br />
Reutlingen zu den Pflegetagen eingeladen und konnten die<br />
Glücksmomente präsentieren und vorstellen.<br />
Leider hatten wir jedoch auch in <strong>2021</strong> mit den Einschränkungen<br />
aufgrund der aktuellen, teils sehr angespannten Situation zu<br />
kämpfen. Treffen mit den Ehrenamtlichen konnten leider nicht<br />
stattfinden. Wir danken allen Ehrenamtlichen für ihr Ausharren<br />
und Verständnis für die schwierige Situation.<br />
Blutspendedienst<br />
Blutspendeaktionen<br />
Das Jahr <strong>2021</strong> war trotz Corona-Pandemie<br />
ein gutes Jahr für unsere Blutspendeaktionen<br />
bei uns im <strong>DRK</strong>-Kreisverband.<br />
Viele Menschen konnten wieder durch<br />
zahlreiche Spender und deren abgenommenen<br />
Blutspenden gerettet werden.<br />
Da das vergangene Jahr aber noch von<br />
der Pandemie geprägt wurde, konnte<br />
immer noch nicht mit den gewohnten<br />
Blutspendeaktionen fortgefahren werden.<br />
Weiterhin werden alle Termine zum<br />
Blutspenden mit Terminreservierung<br />
angeboten. Ebenso wird die Verpflegung<br />
als Lunch-Paket zum Mitnehmen<br />
von den Bereitschaften zubereitet und<br />
ausgegeben. Bei der Zubereitung der<br />
Lunchpakete kann hier der Kreativität<br />
freien Lauf gelassen werden.<br />
Da besonders in der Sommerurlaubszeit<br />
die Blutkonserven knapp sind, haben wir<br />
Anfang August <strong>2021</strong> in Frommern eine<br />
Sonderblutspendeaktion auf die Beine<br />
gestellt. Hierbei wurden speziell die<br />
Spender mit der Blutgruppe 0 negativ/<br />
positiv eingeladen, allerdings war trotzdem<br />
jeder Blutspender mit jeder Blutgruppe<br />
willkommen. So konnten wir<br />
dem <strong>DRK</strong>-Blutspendedienst über das<br />
„Sommerloch“ mit insgesamt 123 abgenommenen<br />
Blutspenden helfen. An<br />
dieser Stelle ein herzliches Dankeschön<br />
an die Bereitschaften, die hier mitgewirkt<br />
haben.<br />
Insgesamt wurden im Jahr <strong>2021</strong> bei uns<br />
im <strong>DRK</strong>-Kreisverband 79 Blutspendeaktionen<br />
durchgeführt, 9.398 Blutspenden<br />
wurden abgenommen. Darunter waren<br />
593 Erstspender.<br />
Ein herzliches Dankeschön an alle<br />
Bereitschaften, die auch wieder im Jahr<br />
<strong>2021</strong> die Blutspendeaktionen möglich<br />
gemacht haben.<br />
46<br />
47
Helfen<br />
Helfen<br />
Wohnen an der Martinskirche<br />
Patenschaftsprojekt / Integrationshilfe<br />
Unser Hausbüro<br />
Der <strong>DRK</strong> Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> betreibt im Wohnen an der<br />
Martinskirche in Albstadt-Ebingen sein eigenes Hausbüro.<br />
In der Wohnanlage leben aktuell 43 Bewohner in 40 Wohneinheiten.<br />
Die Aufgaben der Koordinatorin sind die Organisation<br />
und Durchführung von regelmäßig wiederkehrenden Aktionen<br />
wie Kaffeenachmittage, Einkaufsfahrten, Ausflüge sowie Gymnastik,<br />
gemeinsames Mittagessen und vieles mehr. Über unser<br />
eigenes Hausbüro werden organisierte hauswirtschaftliche<br />
Leistungen angeboten. Die Koordinatorin ist darüber hinaus<br />
Ansprechpartnerin für alle alltäglichen Probleme und Fragen<br />
der Bewohner.<br />
Rückblick <strong>2021</strong><br />
Die Pandemie hatte auch auf unsere Angebote im Wohnen<br />
an der Martinskirche negative Auswirkungen. Wöchentliche<br />
Angebote wie Einkaufsfahrten mussten in Einkaufsdienste<br />
umgewandelt werden. Soziale Angebote und Aktivitäten fielen<br />
immer wieder den Corona-Regelungen zum Opfer. Wir nutzten<br />
allerdings jede Möglichkeit, die uns geboten wurde, um im<br />
Rahmen der Vorgaben Kontakte zu halten und gemeinsame<br />
Zeit zu ermöglichen.<br />
Besonders dankbar waren wir, dass wir das mobile Impfteam<br />
im Wohnen an der Martinskirche dreimal begrüßen durften und<br />
jedem Bewohner das Impfangebot anbieten konnten.<br />
Ausblick 2022<br />
Aufgrund des sehr guten Impfstatus der Bewohner und Mitarbeiter<br />
ist es uns wieder möglich, soziale Unternehmungen<br />
anzubieten. Wir hoffen, dass wir unsere Aktivitäten und Angebote<br />
wieder in ganzem Umfang anbieten können und hoffen,<br />
zukünftig wieder unbefangen und mit viel Freude gemeinsame<br />
Zeit zu verbringen.<br />
Das bieten wir an<br />
• Unterstützung und Begleitung<br />
von Ehrenamtlichen, die sich<br />
offen und respektvoll Menschen<br />
über einen gewissen Zeitraum<br />
widmen möchten<br />
• Fortbildungen und Austauschtreffen<br />
• Deutschunterricht für Frauen<br />
mit Kinderbetreuung<br />
In <strong>2021</strong> konnten wir mit Hilfe unserer<br />
Ehrenamtlichen geduldete Flüchtlinge<br />
und sozial benachteiligte Menschen<br />
durch 39 abgeschlossene Patenschaften<br />
unterstützen. Sie benötigen Hilfe und<br />
Unterstützung in jeglicher Form: seien es<br />
Amtsgänge, Wohnungssuche, Organisation<br />
von Umzügen, Suche von Kindergartenplätzen,<br />
Suche von Arbeits- und<br />
Ausbildungsplätzen, Praktikantenstellen<br />
und vieles mehr. Dies hat uns durch die<br />
Pandemie oft vor große Schwierigkeiten<br />
gestellt.<br />
Auch die Gewinnung von Ehrenamtlichen<br />
gestaltete sich weiterhin schwierig.<br />
Gerade bei Flüchtlingen, die einen<br />
Ausbildungsplatz suchen oder eine<br />
Ausbildung begonnen haben, ist die<br />
Unterstützung überaus notwendig.<br />
Vor allem sprachliche Probleme sind<br />
immer noch ein Thema in der beruflichen<br />
Ausbildung und führen ohne vielfache<br />
Hilfe oftmals zum Ausbildungsabbruch.<br />
Deshalb wünschen wir uns<br />
weitere Ehrenamtliche, die vor allem bei<br />
der Begleitung zur Arbeits-/Ausbildungsplatzsuche<br />
und während der Ausbildung<br />
die Flüchtlinge unterstützen. Ebenso ist<br />
es äußerst schwierig, Ehrenamtliche, die<br />
sich für sozial benachteiligte Personen<br />
einsetzen, zu gewinnen.<br />
Einige Patenschaften wurden „erfolgreich“<br />
abgeschlossen: Mehrere Flüchtlinge<br />
wurden durch unsere Ehrenamtlichen in<br />
Ausbildungsplätze und Jobs vermittelt.<br />
Ein gutes Beispiel ist Radwan Mostafa:<br />
Er wurde nach seiner Ankunft in Deutschland<br />
durch uns begleitet und unterstützt,<br />
war dann ehrenamtlich im DOMIZIEL<br />
tätig und übernahm eine Patenschaft für<br />
eine geflüchtete Familie. Heute arbeitet<br />
er bei der Post und ist sehr stolz auf seinen<br />
Werdegang.<br />
Auch die intensive Begleitung während<br />
der Ausbildungszeit brachte Erfolge,<br />
die zum Teil sogar mit hervorragenden<br />
Leistungen ausgepriesen wurden. Dies<br />
konnte durch unsere Unterstützung und<br />
Hilfe ermöglicht werden.<br />
In Zusammenarbeit mit der Integrationshilfe<br />
des <strong>DRK</strong> wurde weiterhin Deutschunterricht<br />
für Flüchtlingsfrauen, die durch<br />
die Kindererziehung keinen Integrationskurs<br />
besuchen können, angeboten. Auf<br />
Wunsch mit Kinderbetreuung. Unser<br />
„Kennenlern- und Austauschtreffen“<br />
wurde von Patinnen und Paten sehr<br />
gerne angenommen. Die regelmäßige<br />
Durchführung des Asylcafés in Zusammenarbeit<br />
mit den Kirchen in Albstadt ist<br />
weiterhin ein voller Erfolg.<br />
In 2022 wird das Patenschaftsprojekt<br />
weitergeführt. Hierzu bitten wir um<br />
Unterstützung aus der Bevölkerung<br />
durch viele Ehrenamtliche.<br />
48<br />
49
Helfen<br />
Helfen<br />
Sanitätswachdienst<br />
„<br />
Großbaustelle Groz-Beckert<br />
Der <strong>DRK</strong>-KV <strong>Zollernalb</strong> hat einen Vertrag<br />
mit der Firma Groz-Beckert über einen<br />
Sanitätswachdienst (San-Wachdienst)<br />
während der Bauphase einer Großbaustelle<br />
(Fertigungsanlage) abgeschlossen.<br />
Seit dem 01.06.<strong>2021</strong> wird ein San-Wachdienst<br />
vorgehalten.<br />
Für den Wachdienst wurden zwei Mitarbeiter/-innen<br />
eingestellt. Ein Arbeitskreis<br />
wurde gebildet, der sich aus Mitgliedern<br />
der Bereitschaften zusammenstellt, um<br />
Dienste zu übernehmen. Von Montag<br />
bis Freitag wird der San-Wachdienst von<br />
07:00 bis 18:00 Uhr abgestellt. Die ursprüngliche<br />
Planung, auch am Samstag<br />
den San-Wachdienst zu stellen, wurde<br />
schon sehr früh eingestellt.<br />
Das Einsatzgebiet bezieht sich ausschließlich<br />
auf die Großbaustelle. Alarmierungen<br />
in andere Bereiche/Gebäude<br />
dürfen nicht durchgeführt werden.<br />
Unsere Mitarbeiter sind vor Ort mit DME/<br />
Handy/2m Handsprechfunkgerät und<br />
Laptop ausgestattet.<br />
Als Unterkunft dienen mehrere Container<br />
(Küche, Aufenthaltsraum und San-Container).<br />
Ein herzliches Dankeschön<br />
an alle Ehrenamtlichen<br />
für ihre Unterstützung<br />
in diesen schweren<br />
Corona-Zeiten! “<br />
Alltagsbetreuung / Aktivierender Hausbesuch<br />
Schnelltestzentrum<br />
Auch in <strong>2021</strong> war die Pandemie eines der<br />
beherrschenden Themen beim <strong>DRK</strong>. Im frühen<br />
Frühjahr und auch im Herbst mit der Omikron-<br />
Variante hinterließ diese Pandemie deutliche<br />
Spuren. Fachbereichsleiter Alwin Koch wurde Ende<br />
November die Aufgabe erteilt, ein Schnelltestzentrum<br />
auf dem Balinger Messegelände (Volksbankmesse) aufzubauen.<br />
Bereits am 04.12.<strong>2021</strong> ging das Schnelltestzentrum<br />
als „drive through“ in Betrieb. Es wird vorrangig<br />
mit einem Arbeitskreis aus ca. 15 Personen betrieben.<br />
Das Testzentrum wurde dem Fachbereich 5 zugeteilt.<br />
Nadine Pellizzari wurde als Koordinatorin eingestellt.<br />
Die Abstriche werden durch die Seitenscheiben durchgeführt.<br />
Durch diese Methode wird der Kontakt zu der<br />
abzustreichenden Person auf ein Minimum reduziert.<br />
Leider konnten wir unsere Schulungsreihe<br />
auch <strong>2021</strong> nicht zum Abschluss<br />
bringen, da es immer wieder extreme<br />
Corona-Einschränkungen gab.<br />
Trotz aller Widrigkeiten konnten wir fünf<br />
neue Ehrenamtliche für unsere Alltagsbetreuung<br />
gewinnen. Die Schulungsreihe<br />
wird, sobald die Corona-Auflagen es<br />
zulassen, wieder im rollierenden System<br />
durchgeführt.<br />
Die Nachfrage nach Unterstützung bei<br />
den Seniorinnen und Senioren steigt<br />
stetig. Hierzu gehören Einkaufs- oder<br />
Arztfahrten, Spazierengehen, Gespräche<br />
mit den Seniorinnen und Senioren<br />
führen, um auch manchmal nur ein wenig<br />
Abwechslung in den Alltag zu bringen.<br />
All das sind wichtige Unterstützungsleistungen,<br />
vor allem, um Vereinsamung der<br />
betroffenen Seniorinnen und Senioren<br />
entgegenzuwirken.<br />
Viele von ihnen können an der<br />
Gesellschaft nicht mehr oder nur noch<br />
sporadisch teilnehmen und deshalb<br />
ist es umso wichtiger, hier für diesen<br />
Personenkreis „da zu sein“, im Alltag zu<br />
unterstützen und ein Leben im eigenen<br />
Zuhause zu ermöglichen.<br />
Deshalb suchen wir dringend weitere<br />
Ehrenamtliche, die uns in unserer wichtigen<br />
Aufgabe, „für die Seniorinnen und<br />
Senioren da zu sein“, unterstützen.<br />
Unser zweites Aufgabengebiet in diesem<br />
Bereich ist der Aktivierende Hausbesuch.<br />
Hier werden die Seniorinnen und<br />
Senioren in ihrem vertrauten Umfeld<br />
motiviert und mobilisiert, um noch lange<br />
in ihrer gewohnten Umgebung zu leben.<br />
Ausblick 2022<br />
Im März starten wir mit der Wiederaufnahme<br />
der Schulungsreihe. Somit wird<br />
das Angebot weiter ausgebaut und das<br />
<strong>DRK</strong> wird weiterhin Seniorinnen und<br />
Senioren im <strong>Zollernalb</strong>kreis unterstützen<br />
bzw. die Angehörigen entlasten. Der<br />
Aktivierende Hausbesuch soll weiter<br />
verstärkt angeboten werden, da eine<br />
Vielzahl der Teilnehmer unserer Gruppenangebote<br />
im Gesundheitsprogramm nicht<br />
mehr wahrnehmen können.<br />
Bei diesen Angeboten besteht die<br />
Möglichkeit der Kostenübernahme<br />
bzw. Abrechnung über die zusätzlichen<br />
Betreuungsleistungen gemäß § 45b SGB XI.<br />
50<br />
51
Helfen<br />
Helfen<br />
Betreute Seniorenreisen<br />
Gesundheitsprogramm / Bewegung<br />
Das Jahr <strong>2021</strong> startete leider ohne das Angebot der Gymnastikund<br />
Tanzgruppen. Aufgrund der hohen Inzidenzen konnten wir<br />
erst im Juni mit unserem Gruppenangebot im Freien, welches<br />
durch das ATP-Programm (Alltags-Bewegungs-Programm) gut<br />
umzusetzen war, starten.<br />
Im Jahre <strong>2021</strong> konnten wir leider<br />
coronabedingt unser komplettes Reiseprogramm<br />
nicht durchführen.<br />
Erfreulicherweise konnten wir aber im<br />
November eine wunderschöne 4-tägige<br />
betreute Kulturreise an die schöne,<br />
herrliche italienische Blumenriviera<br />
durchführen. Unser Mut wurde belohnt<br />
und vom 10.11. bis 13.11.<strong>2021</strong> erlebten<br />
35 Reisegäste und Reisebegleiter die<br />
wunderschöne italienische Riviera<br />
mit ihren Oliven; ein herrliches Gebiet<br />
zwischen Frankreich und der Toskana.<br />
Auf dem Programm stand unter anderem<br />
der Besuch der Städte Nizza, Eze<br />
Village, Menton und San Remo sowie die<br />
Besichtigung einer Parfumfabrik.<br />
Alle Reisenden waren glücklich über die<br />
ihnen vergönnten Reisetage, ein wenig<br />
Normalität im Alltag in diesen schweren<br />
Zeiten.<br />
Wir danken unseren ehrenamtlichen Reisebegleitern<br />
und der Firma Müller Reisen<br />
für die Unterstützung und freuen uns auf<br />
eine schöne Reisezeit in 2022.<br />
Ausblick 2022<br />
Reisen des <strong>DRK</strong>-KV <strong>Zollernalb</strong> e. V. in<br />
Zusammenarbeit mit Müller Reisen<br />
Wir freuen uns sehr, dass für das Jahr<br />
2022 bereits unser gesamtes Reiseprogramm<br />
steht und sind zuversichtlich,<br />
dieses Jahr unsere Reisen auch durchführen<br />
zu können. Neben unseren Halbtages-<br />
und Tagesreisen sind wie bisher<br />
zwei 4-tägige Kulturreisen eingeplant.<br />
Im Frühjahr geht’s Richtung Harz und<br />
im Herbst an Mosel und Saar. Erstmals<br />
bieten wir zwei reine behindertengerechte<br />
Tagesreisen für Rollstuhlfahrer/-innen an.<br />
Diese sind - wie alle unsere Fahrten - von<br />
unseren ehrenamtlichen Reisebegleitern<br />
betreut. Wir freuen uns auf eine schöne<br />
Reisesaison 2022.<br />
Allerdings bemerkten wir sehr schnell, dass nicht alle Gymnastikgruppen<br />
wieder mit dabei waren. Viele Seniorinnen und<br />
Senioren waren stark verunsichert aufgrund der angespannten<br />
Corona-Lage, bei wenigen Übungsleiterinnen war auch eine<br />
gewisse Skepsis zu bemerken. Unter einem strengen Corona-<br />
Hygienekonzept wurden im Anschluss die meisten Gruppen<br />
in den Räumlichkeiten wieder aktiviert. Glücklicherweise<br />
konnten drei Übungsleiterinnen im Herbst ihre Ausbildung<br />
beginnen. Leider waren seit Mitte November wieder keine<br />
Gruppenangebote mehr möglich.<br />
Die Übungsleiterinnen konnten sich nach einigen Monaten<br />
am Zentralen Fortbildungstag in Bitz bei verschiedenen Workshops<br />
austauschen.<br />
„<br />
Ein herzliches Dankeschön an<br />
alle Übungsleiterinnen, dass sie<br />
uns auch in diesen schweren<br />
Corona-Zeiten unterstützend<br />
zur Seite gestanden haben! “<br />
52<br />
53
Helfen<br />
Helfen<br />
Kreissenioren<br />
Sozialleitung der Ortsvereine<br />
Auch das Jahr <strong>2021</strong> war wieder geprägt<br />
von der Corona-Pandemie.<br />
Dank den Impfungen und den zurückgehenden<br />
Infektionszahlen war es möglich,<br />
Zusammenkünfte mit kleineren Gruppen<br />
zu planen.<br />
Die Bereitschaften Schömberg, Weilstetten,<br />
Obernheim, Nusplingen und<br />
Tieringen trafen sich bei herrlichem<br />
Spätsommerwetter im Schiefererlebnispark<br />
in Dormettingen. Die Freude war<br />
groß, sich einmal wieder zu sehen, nach<br />
der langen Zeit.<br />
Mit einem Spaziergang um den See und<br />
zum Aussichtspunkt, bei Essen, Kaffee<br />
und Kuchen verbrachten wir einen<br />
schönen Nachmittag auf der Terrasse.<br />
Eine Woche später trafen sich die<br />
Bereitschaften Balingen, Rosenfeld und<br />
Hechingen zum selben Programm im<br />
Schiefererlebnispark. Auch dieser Nachmittag<br />
war sehr kurzweilig und unterhaltsam<br />
und wir konnten uns die ganze Zeit<br />
auf der Terrasse aufhalten.<br />
Marianne Schemeit und Margret Maute<br />
organisierten für die Bereitschaften<br />
Ebingen, Straßberg, Winterlingen, Onstmettingen,<br />
Pfeffingen, Tailfingen und<br />
Meßstetten im Oktober eine Zusammenkunft.<br />
Treffpunkt war das Albaquarium.<br />
In den Aquarien konnten wir Fische,<br />
Schlangen, Echsen und Schildkröten<br />
aller Kontinente bewundern. Sehr beeindruckend<br />
waren auch die tropischen<br />
Piranhas. Anschließend ging es zur Einkehr<br />
ins Ochsenhaus. Es gab auch die<br />
Möglichkeit zu einem Spaziergang auf<br />
der Hochfläche. Auch hier freuten sich<br />
alle über das Wiedersehen und man war<br />
sich einig, so bald wie möglich wieder<br />
zusammenzukommen.<br />
Für die Bereitschaften der Raumschaft<br />
Balingen gab es ein weiteres Treffen<br />
beim Käppele im Oberen Schlichemtal,<br />
das auf der Gemarkungsgrenze von<br />
Tieringen und Hausen a. T. errichtet wurde.<br />
Unser Kamerad Eugen Schick aus<br />
Tieringen war damals Initiator und Bauherr<br />
der Dank- und Friedenskapelle. Er<br />
erzählte uns, wie damals die Idee, ein<br />
54<br />
Käppele zu bauen, verwirklicht wurde,<br />
obwohl die Bewohner unterschiedlichen<br />
Konfessionen angehören. Nach der<br />
Besichtigung und der schönen Aussicht<br />
zum Lochenstein ging es zur Berghütte<br />
zum Mittagessen. Einige machten noch<br />
einen Spaziergang und genossen die<br />
schön verfärbte Herbstlandschaft.<br />
Für November war noch eine Besichtigung<br />
des Nähmaschinen-Museums bei<br />
der Firma Mey in Lautlingen geplant.<br />
Leider musste der Termin wegen den<br />
stark ansteigenden Infektionszahlen<br />
abgesagt werden. Marianne Schemeit<br />
und Margret Maute hatten alles schon<br />
bestens vorbereitet. Leider konnten<br />
nicht mehr Veranstaltungen stattfinden,<br />
aber die wenigen Treffen wurden von den<br />
<strong>DRK</strong>-Senioren dankbar und zahlreich<br />
angenommen.<br />
Ortsverein Rosenfeld<br />
<strong>2021</strong> besteht unser Team aus 5 Erwachsenen<br />
und 2 Jugendlichen.<br />
Die ehrenamtliche Tätigkeit umfasst<br />
<strong>2021</strong> nicht nur Seelsorge und Betreuung,<br />
sondern auch, bedingt durch die Pandemie,<br />
viele Fahrten zu den Impfzentren.<br />
Bereits im Juni hatten wir schon 19 Fahrten<br />
durchgeführt und durften Menschen<br />
zum „Pieks“ begleiten.<br />
Großartige Aktionen gab es auch<br />
in Kooperation mit den Landfrauen<br />
<strong>Zollernalb</strong>. Diese stricken begeistert<br />
Socken, Mützen und Schals für<br />
bedürftige Menschen.<br />
<strong>2021</strong> durften wir Frau Dagmar Gondoli<br />
aus Rosenfeld-Leidringen frisch<br />
in unserem Team begrüßen. Durch ihre<br />
289<br />
Arbeitsstunden<br />
Sozialarbeit <strong>2021</strong><br />
48<br />
Impftermine<br />
vereinbart<br />
56 Telefonate<br />
(Polizei, Jugendamt, sonstiges)<br />
geschätzte Tätigkeit in der verlässlichen<br />
Grundschule bringt sie die nötige Empathie<br />
und das Know-how im Umgang mit<br />
Menschen mit.<br />
<strong>2021</strong> erstellte Christoph Huber aus Heiligenzimmern<br />
neue Flyer für unser Team,<br />
sodass wir die Möglichkeit hatten, uns<br />
noch etwas bekannter zu machen und<br />
uns zu entwickeln.<br />
Wie jedes Jahr unterstützten wir auch<br />
unsere Kameraden und Kameradinnen<br />
der HvO. Sei es, bei der Hilfe an den Blutspendeterminen<br />
oder der Reinigung des<br />
Einsatzfahrzeuges, der Garage und des<br />
Depots. Helfen, wo Hilfe gebraucht wird,<br />
das ist unser Motto und da die Sozialarbeit<br />
unheimlich breit gefächert ist, können<br />
wir nahezu überall zum Einsatz kommen.<br />
28 Fahrten<br />
zu Impfzentren<br />
120<br />
37<br />
Stunden Schulungen/<br />
Seminare/Lehrgänge<br />
Stunden Seelsorge, Aktivierung,<br />
Spendenarbeit, Besuche und vieles mehr<br />
55<br />
S<br />
O<br />
Z<br />
I<br />
A<br />
L<br />
Sozialleiterin P. Schreiner & Dagmar Gondoli
Helfen<br />
Ortsverein Weilstetten-Frommern<br />
Im Jahre <strong>2021</strong> unterstützten wir, wie in den Jahren zuvor, in der<br />
Alltagsbegleitung von Seniorinnen und Senioren.<br />
Einkäufe, Rezepte holen, Spazierengehen, aber auch Arztfahrten<br />
und Besuchsdienst standen an. Aufgrund der Corona-<br />
Lage und den empfohlenen Corona-Impfungen versuchten wir,<br />
Seniorinnen und Senioren bei der Terminvergabe unter die Arme<br />
zu greifen. Dies war aufgrund der digitalen Anforderungen, wie<br />
z. B. Bestätigungen der Termine auf das Handy usw., dringend<br />
nötig, denn viele der Älteren besitzen kein Smartphone. Im<br />
Anschluss organisierten wir bis in den Mai hinein in<br />
Zusammenarbeit mit der Stadt Balingen unzählige Fahrten ins<br />
Impfzentrum nach Meßstetten. Bei MDK-Terminen und Pflegegraderhöhungen<br />
begleiteten wir bei Bedarf die Seniorinnen<br />
und Senioren. Bei der Hauptversammlung des Ortsvereins<br />
waren wir ebenso beteiligt.<br />
Wir unterstützten den Musikverein bei seiner Aktion „Gökeleverkauf“<br />
und verteilten diese an die Senioren. Die Freude war<br />
riesengroß. Im Oktober wurde unser größter Wunsch erfüllt.<br />
Wir erhielten über den Kreisverband einen Caddy, gesponsert<br />
10 Mitarbeiter im<br />
Besuchsdienst<br />
3<br />
Übungsleiter für<br />
Aktivierenden Hausbesuch<br />
4 Pflegeanträge und<br />
6 MDK-Gutachten<br />
2<br />
Hausnotrufe<br />
vermittelt<br />
4<br />
Widersprüche<br />
9 betreute<br />
Senioren<br />
Ehrenamtliche Stunden<br />
(pro Person min. 2 h/Woche)<br />
0 Mitglieder<br />
0 Senioren<br />
56<br />
über die Volksbank Hohenzollern-Balingen e. G. Wir freuen uns<br />
sehr darüber, können wir jetzt die Rollatoren mitnehmen und<br />
haben noch genügend Platz für die Einkäufe. An dieser Stelle<br />
ein herzliches Dankeschön an den Kreisverband und die Volksbank.<br />
Ein Wermutstropfen begleitet jedoch unsere Arbeit: Wir<br />
brauchen dringend weitere Helfer.<br />
Unser Wissen erweiterten und vertieften wir durch die<br />
Teilnahme an mehreren Vorträgen und Schulungen.<br />
Im Dezember konnten wir mittels Videoübertragung einer<br />
Seniorin den Wunsch ermöglichen, bei der Taufe von ihrem<br />
Urenkel virtuell dabei zu sein. Zum Jahresende wurden die<br />
Besuchsdienstmitarbeiter und unsere betreuten Senioren mit<br />
einem kleinen Geschenk überrascht. Unsere geplanten Treffen<br />
mussten leider wieder coronabedingt ausfallen; und somit<br />
konnten wir unser 15-jähriges Bestehen nicht feiern.<br />
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei allen bedanken, die<br />
uns in irgendeiner Weise geholfen oder unterstützt haben. Über<br />
jede noch so kleine Hilfe sind wir dankbar.<br />
Dienstfahrten<br />
Nach der erfolgreichen Einführung einer Stelle<br />
„Dienstpostfahrer“ konnte auch nach dem<br />
Ausscheiden von Lara Vesser mit Tobias König diese<br />
Stelle wieder besetzt werden.<br />
Neben der Dienstpost leistet der FSJler auch Dienst<br />
in der Hausnotruf-Abteilung. Hier wird er tagsüber zu<br />
Hilfeleistungen oder auch zu abgelaufenen Sicherheitsuhren,<br />
wenn niemand erreichbar ist, alarmiert.<br />
Ferner können Besorgungen oder Werkstattfahrten,<br />
auch über die Rettungswachen hinweg, von der Verwaltung<br />
dem Dienstpostfahrer aufgetragen werden.<br />
Auch in anderen Bereichen wird der FSJler immer<br />
wieder kurzfristig eingesetzt und leistet so einen hilfreichen<br />
Beitrag und erleichtert manchem die Arbeit.<br />
Kreisausbildungsleitung (KAL)<br />
Fit im Ehrenamt<br />
Zu Jahresbeginn konnten wir nur mit den<br />
zur „Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit“<br />
wichtigen Fortbildungen starten. Ab<br />
Juli wurden alle angebotenen Lehrgänge<br />
wieder unter strengsten Corona-Hygieneregeln<br />
durchgeführt. Vom Rotkreuz-<br />
Einführungsseminar, Einsatzleitsoftware<br />
für SAN-Wachdienste, strukturierte<br />
Patientenversorgung bis hin zum Fresh-<br />
Up für Gruppen- und Zugführer war<br />
für jede Gruppierung etwas dabei.<br />
Insgesamt konnten wir 338 Einsatzkräfte<br />
aus- und fortbilden. Über den <strong>DRK</strong><br />
Lerncampus konnten selbstverständlich<br />
weitere Online-Fortbildungen, wie z. B.<br />
„Einweisung in den Datenschutz“ sowie<br />
andere interessante Themen aus allen<br />
Bereichen über Hygieneregeln im Einsatz,<br />
Händedesinfektion bis zu Trauma-<br />
Management, belegt werden.<br />
Herzlichen Dank an unsere Ehrenamtlichen<br />
für das Engagement und<br />
die Stunden, die sie in dieser sehr<br />
schwierigen Zeit für das Wohl unserer<br />
Mitbürgerinnen und Mitbürger und der<br />
weiteren Fortbildung für sich selber<br />
immer wieder aufbringen und einsetzen.<br />
Sanitätsdienstausbildung<br />
Nachdem im vergangenen Jahr keine<br />
Sanitätsdienstausbildung durchgeführt<br />
werden konnte, wurden im Frühjahr <strong>2021</strong><br />
neue Sanitäter ausgebildet. Hier wurde<br />
die Theorie in Online-Modulen und die<br />
Praxis in Präsenz durchgeführt. Andere<br />
Umstände erfordern neue Optionen und<br />
Möglichkeiten. Im Mai konnten 23 Teil-<br />
Frühjahr <strong>2021</strong><br />
Herbst <strong>2021</strong><br />
57<br />
Ausbilden und Fördern<br />
nehmer und im Dezember 18 Teilnehmer<br />
ihr Zertifikat nach der schriftlichen und<br />
praktischen Prüfung in Empfang nehmen.<br />
EKA-Praxistag<br />
Am 07. August <strong>2021</strong> wurde erstmalig<br />
im <strong>Zollernalb</strong>kreis der Praxistag für zukünftige<br />
Einsatzkräfte angeboten und<br />
konnte erfolgreich mit den vier Modulen<br />
„Betreuung“, „Einsatz“, „Technik und<br />
Sicherheit“ und „erweiterte Erste Hilfe“<br />
abgeschlossen werden. Es konnten 17<br />
Mitglieder mit Erfolg den EKA-Praxistag<br />
in Geislingen beenden. Trotz leichtem<br />
Nieselregen war es für die Ausbilder und<br />
Teams ein interessanter und spannender<br />
Tag. Alle Neumitglieder benötigen vor<br />
ihrem ersten aktiven Dienst die Einsatzkräfte-Grundausbildung.<br />
Diese beinhaltet<br />
verschiedene Bereiche, welche vor dem
Ausbilden und Fördern<br />
Ausbilden und Fördern<br />
Praxistag in Form von Online-Modulen<br />
absolviert werden. Mit dem Praxistag<br />
wird die Ausbildung abgeschlossen.<br />
Aus dem gesamten Kreisverband<br />
werden verschiedenste Fahrzeuge, wie<br />
z. B. Einsatzleitwagen, Gerätewagen,<br />
Krankenwagen, vorgestellt. Nach der<br />
Einsatzkräfte-Grundausbildung können<br />
unterschiedliche Fachdienstausbildungen<br />
angestrebt werden. Die Drohnengruppe<br />
<strong>Zollernalb</strong> rundete den Tag ab.<br />
Ein weiterer EKA-Praxistag wurde am<br />
09. Oktober <strong>2021</strong> in Harthausen bei<br />
Sonnenschein mit weiteren 17 neuen<br />
Einsatzkräften erfolgreich angeboten.<br />
Auch hier wurde der Tag mit Fotos der<br />
Drohnengruppe <strong>Zollernalb</strong> festgehalten.<br />
Zentraler Fortbildungstag<br />
Der Höhepunkt in <strong>2021</strong> war unser<br />
„Zentraler Fortbildungstag“ am 22. Oktober<br />
<strong>2021</strong> in Bitz. Die Einsatzkräfte<br />
des <strong>Zollernalb</strong>kreises konnten bei ihrer<br />
Anmeldung aus 42 Workshops in vier<br />
Unterrichtsblöcken die gewünschten<br />
Fortbildungsthemen wählen und erfolgreich<br />
teilnehmen. Über 230 Einsatzkräfte<br />
und Referenten konnten begrüßt<br />
werden. Der zentrale Fortbildungstag<br />
fand in Präsenz statt und war ein voller<br />
„<br />
Erfolg.<br />
Herzlichen Dank an<br />
den Ortsverein Bitz und<br />
seine Einsatzkräfte! “<br />
BOS-Sprechfunk<br />
Im Herbst starteten die ersten BOS-Sprechfunklehrgänge, da<br />
die Umstellung auf Digitalfunk in den kommenden Monaten<br />
umgesetzt wird.<br />
Weiter freuen wir uns über den im <strong>Zollernalb</strong>kreis durchgeführten<br />
Lehrgang zum Rettungshelfer in den Monaten November <strong>2021</strong><br />
bis Januar 2022. Dieser wurde in Online-Modulen sowie in<br />
Präsenz erfolgreich durchgeführt.<br />
Erste Hilfe – Ausbildungen im Ehrenamt<br />
Wir freuen uns über sieben neue EH-Ausbilder/-innen, die in<br />
ihren Gemeinden zukünftig der Bevölkerung Rotkreuzkurse,<br />
sei es für Ersthelfer im Betrieb wie auch Führerscheinerwerber,<br />
anbieten werden. Somit haben wir 52 aktive ehrenamtliche<br />
Ausbilder/-innen im <strong>Zollernalb</strong>kreis. Der Kreisverband freut<br />
sich ebenso über die Verstärkung von zwei neuen SAN-Ausbildern.<br />
Weiter haben wir das EH-Angebot ausgeweitet. Zwei<br />
Ausbilder bieten fachspezifisch EH-Forst an. Erfolgreich haben<br />
wir bei der Ausschreibung des Verbandes der Agrargewerblichen<br />
Wirtschaft e. V. teilgenommen und bieten zukünftig Erste<br />
Hilfe-Lehrgänge im Bereich „Forst“ für diesen an.<br />
Der <strong>DRK</strong>-KV <strong>Zollernalb</strong> e. V. ist weiterhin Kooperationspartner<br />
des Arbeitskreises „Gib-ACHT im Verkehr <strong>Zollernalb</strong>“ und aktiv<br />
bei den „Verkehrs-Sicherheitstagen“ für Senioren, die zuletzt<br />
im September in Straßberg stattfanden, mit dabei. Leider<br />
hatten wir aufgrund des Lockdowns zu Beginn des Jahres und<br />
der sehr strengen Auflagen durch die Berufsgenossenschaft,<br />
welche in einigen Ortsvereinen nicht umgesetzt werden<br />
konnten, weniger Teilnehmer in den Erste Hilfe-Lehrgängen.<br />
2.150<br />
Erste Hilfe-<br />
Lehrgänge<br />
Statistik<br />
Teilnehmer<br />
55<br />
Erste Hilfe<br />
am Kind<br />
16<br />
Erste Hilfe<br />
Forst<br />
Allen Referenten möchten wir ein herzliches Dankeschön sagen.<br />
Dank dem Engagement und der Bereitschaft, in der Freizeit ihr<br />
Wissen und Können den Einsatzkräften zu vermitteln. Wir sind<br />
stolz auf unsere über 2.000 Einsatzkräfte im <strong>Zollernalb</strong>kreis.<br />
58<br />
59
Ausbilden und Fördern<br />
Ausbilden und Fördern<br />
Aus- und Fortbildung Rettungsdienst<br />
Ausbildung Rotkreuzkurse<br />
Die Pandemie traf natürlich auch<br />
den Bereich Aus- und Fortbildung im<br />
Rettungsdienst.<br />
So konnten die geplanten Fortbildungen<br />
im Frühjahr leider nicht stattfinden und<br />
auch geplante Fortbildungen auf der<br />
DKR Landesschule mussten zum Teil<br />
gestrichen werden.<br />
Umso erfreulicher war es, dass in der<br />
kurzen Erholungspause der Pandemie<br />
die wichtigen Fortbildungen mit Rechtsanwältin<br />
Frau Melzer in Präsenz in<br />
Balingen stattfinden konnten. In<br />
mehreren Terminen ging Frau Melzer auf<br />
die Thematik „Recht im Rettungsdienst“<br />
ein und sensibilisierte so die Kolleginnen<br />
und Kollegen in diesem wichtigen<br />
Bereich. Im Ausbildungsplan 2020+<br />
wurden den Kolleginnen und Kollegen<br />
neben der 30-stündigen Pflichtfortbildung<br />
das erste Mal weitere Fortbildungen<br />
an der <strong>DRK</strong> Landesschule angeboten.<br />
Eine Steigerung des Angebots wurde nun<br />
<strong>2021</strong> erreicht, indem auch zertifizierte<br />
Lehrgänge für die Kolleginnen und Kollegen<br />
ermöglicht wurden. Sogenannte Buchstaben-Kurse<br />
können nun ebenfalls<br />
besucht werden und werden durch die<br />
Abteilung Aus- und Fortbildung organisiert<br />
und geplant.<br />
Dies ist ein deutliches Zeichen der Wertschätzung<br />
und Anerkennung für ihre täglich<br />
geleistete Arbeit am Patienten und<br />
für den <strong>DRK</strong> Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
Vier Wochen vor Lehrgangsbeginn erhalten<br />
die Teilnehmer die Kursunterlagen,<br />
die dann im Vorfeld bearbeitet werden<br />
müssen. Die Kurse selbst finden dann an<br />
einem Wochenende statt.<br />
Auch auf die Bedürfnisse der Rettungssanitäter<br />
ging die Abteilung Aus- und<br />
Fortbildung Rettungsdienst ein. Da verstärkt<br />
der Wunsch von den Rettungssanitätern<br />
nach speziellen, auf ihre<br />
Bedürfnisse angepasste Fortbildungen<br />
aufkam, wurde reagiert und diese in die<br />
Jahresplanung aufgenommen.<br />
Corona, Corona, Corona…<br />
Dürfen Kurse stattfinden, welche aktuellen<br />
Regeln gelten, welche Verordnung<br />
greift gerade?<br />
1G, 2G, 2G+, 3G….Fragen über Fragen,<br />
Verordnungen über Verordnungen.<br />
Schulungen zu Schnelltests waren<br />
gefragt, das <strong>DRK</strong> bot Hilfe an, bei<br />
über 50 Schulungen mit mehr als 360<br />
Teilnehmern ließen sich diese in die<br />
korrekte Anwendung und Durchführung<br />
sogenannter Schnelltests durch fachkundige<br />
Ausbilder einweisen.<br />
Tausende Hygienepakete, bestehend<br />
aus FFP2- und Mund-Nasen-Schutz-<br />
masken sowie Einmal-Handschuhe und<br />
Kugelschreiber wurden an die Teilnehmer<br />
von Erste Hilfe-Kursen ausgegeben.<br />
Die Abstandsregeln wurden in den Lehrräumen<br />
umgesetzt, so konnten weniger<br />
Teilnehmer bei steigenden Kosten für<br />
Erste Hilfe-Kurse aufgenommen werden.<br />
Viele Teilnehmer und auch Firmen waren<br />
verunsichert und stornierten die Teilnahme<br />
– auch ganze Tagesskurse. Es war<br />
ein planerischer Seiltanz.<br />
Trotzdem konnten über 3.000 Kursteilnehmer<br />
in die Erste Hilfe eingewiesen<br />
werden.<br />
Entwicklung Gesamt-Teilnehmerzahlen 2016 – <strong>2021</strong> im Erste Hilfe-Programm.<br />
Abteilung Ausbildung Kreisverband und <strong>DRK</strong>-Ortsvereine.<br />
Jahr<br />
Gesamt<br />
(Lehrgänge/Teilnehmer)<br />
Kreisverband<br />
(Lehrgänge/Teilnehmer)<br />
Ortsvereine<br />
(Lehrgänge/Teilnehmer)<br />
Rechtsanwältin Frau Melzer:<br />
„Verletzung von Privatgeheimnissen“<br />
Kolleginnen und Kollegen beim ERC-Lehrgang<br />
Was sind ERC-Kurse?<br />
Die Versorgung kritisch kranker Erwachsener und Kinder stellt das Behandlungsteam<br />
vor große Herausforderungen. Die Kurse des ERC (European<br />
Resuscitation Council) ermöglichen ein alltagsnahes Training im interprofessionellen<br />
und interdisziplinären Team. Das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin<br />
bietet diese in Kooperation mit der GRC-Akademie an.<br />
2016 470 / 5.753 293 / 3.671 177 / 2.082<br />
2017 513 / 6.766 337 / 4.575 176 / 2.191<br />
2018 519 / 6.608 358 / 4.519 161 / 2.089<br />
2019 557 / 7.196 414 / 5.164 143 / 2.032<br />
2020 383 / 3.708 233 / 2.036 150 / 1.672<br />
<strong>2021</strong> 605 / 6.085 405 / 3.864 200 / 2.221<br />
60<br />
61
Ausbilden und Fördern<br />
Medizinprodukte-Gesetz (MPG)<br />
Im Jahr <strong>2021</strong> wurde einiges bewegt.<br />
Im März wurde das Team um Matthias<br />
Kohler erweitert.<br />
Der hauptamtliche Notfallsanitäter (NFS)<br />
der Wache Balingen absolvierte gleich<br />
im April zusammen mit Alwin Koch den<br />
dazugehörigen Lehrgang und ist nun Stv.<br />
MPG Beauftragter.<br />
Matthias Kohler als Stv. MPG Beauftragter.<br />
Fachbereichsleiter Alwin Koch überreicht<br />
ihm die Urkunde.<br />
Übergabe der Sonografie-Geräte durch<br />
Kreisbrandmeister Stefan Hermann an den<br />
ärztlichen Verantwortlichen Dr. Peter Baur.<br />
Im April wurden die mobilen Sonografie-<br />
Geräte, die sich auf dem Notfall-Einsatzfahrzeug<br />
(NEF) befinden, übergeben.<br />
Zur gleichen Zeit begann die Planung<br />
der EPI Shuttle Task Force. Nach langer<br />
und schwieriger Planung konnte das<br />
Pilotprojekt ausgeschrieben und mit<br />
gutem Personal besetzt werden. Aufgrund<br />
der Pandemie sind die Übungsdienste<br />
dieser Gruppe leider eingestellt.<br />
Im Mai wurden die EKGs von der Firma<br />
Stryker geprüft und gewartet (STK = Sicherheitstechnische<br />
Kontrolle).<br />
Ein weiteres Großprojekt war die<br />
Beschaffung von elektrischen Fahrtragen.<br />
Hierzu wurde eine Vorführveranstaltung<br />
durchgeführt. Namenhafte Hersteller wie<br />
Stryker, Stollenwerk, Kartsana und Ferno<br />
waren am gleichen Tag in Balingen zu<br />
Gast und führten ihre Produkte vor. Alle<br />
Beteiligten vom KV hatten sofort ihren<br />
Favoriten. Die Stryker Power Pro. Im<br />
Vorstellung einer hydraulischen Fahrtrage<br />
selben Jahr wurde mit der Umrüstung<br />
begonnen. Dieses Gerät erleichtert jetzt<br />
den Alltag in der Notfallrettung enorm.<br />
Weitere Projekte im Sommer waren die<br />
MPG Fresh-Up Veranstaltungen für den<br />
Arbeitskreis Rettungsdienst. Hier stellte<br />
Matthias Kohler alle Geräte den ehrenamtlichen<br />
Rettungssanitätern vor und<br />
machte einige Fallbeispiele. Die vier Veranstaltungen<br />
waren ein voller Erfolg. Eine<br />
weitere MPG Veranstaltung gab es für<br />
die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle,<br />
welche die Notfallsanitäter-Ergänzungsprüfung<br />
machten oder hin und wieder<br />
Dienste in der Notfallrettung besetzten.<br />
Es wurde auch ein Fortbildungstag für<br />
unsere hauptamtlichen Rettungssanitäter<br />
gestaltet. Hier kooperierten M. Kohler<br />
und S. Rager zusammen. Erst wurden<br />
die Geräte neu unterwiesen und dann<br />
führten die beiden einen Workshop zum<br />
Thema Reanimation durch.<br />
Nach dem Sommerurlaub wurden die<br />
Corpuls CPR der STK unterzogen, wie<br />
auch die Druckminderer der Firma Weinmann.<br />
Es wurden alle Druckminderer<br />
von Haupt- und Ehrenamt geprüft. Seit<br />
September wurde auch alle vier Wochen<br />
ein sogenannter „On-Boarding-Day“ für<br />
neue FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und<br />
RS (Rettungssanitäter) durchgeführt.<br />
Hier machte M. Kohler immer die MPG-<br />
Einweisung für die neuen Mitarbeiter.<br />
Im Herbst waren zwei mehrtägige Prüfaktionen auf der Agenda.<br />
Zum einen wurden alle Fahrzeuge des Rettungsdienstes<br />
von Seewald & Seewald geprüft. Es wurden die Tragen und<br />
Tragestühle sowie die Elektronik überprüft und gerichtet. Im<br />
Anschluss wurden die Lüftungen noch desinfiziert. Hier wurden<br />
auch die Ortsvereine eingeladen.<br />
Die nächste Prüfung war mit der Firma Hissin. Hier wurde die<br />
STK an Beatmungsgeräten und Perfusoren gemacht. Außerdem<br />
war das MPG Team auch am Helfertag aktiv. Es wurde<br />
Auszubildende<br />
Übersicht über die derzeitigen Auszubildenden als Notfallsanitäter<br />
3. Lehrjahr (N2018–04):<br />
2 Auszubildende: Fabrice Klemm,<br />
Carolin Lohner<br />
3. Lehrjahr (N2018–10):<br />
4 Auszubildende: Sonja Bock,<br />
Kathrin Kessler, Theresa Klewer<br />
und Dominik Müller<br />
Alle Auszubildenden absolvierten <strong>2021</strong><br />
erfolgreich ihre Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/-in<br />
und konnten im Anschluss<br />
ihren Dienst auf unseren Rettungswachen<br />
antreten. Erstmalig beendete ein Frühjahrsjahrgang<br />
die Ausbildung.<br />
2./3. Lehrjahr (2019-04):<br />
4 Auszubildende: Anil Atalaya,<br />
Nathalie Pfitzenmaier, Niklas Gleich<br />
und Marius Conzelmann<br />
2./3. Lehrjahr (2019-10):<br />
5 Auszubildende: Hannah Neher,<br />
Ardenis Prebreza , Lisa-Maria Simson,<br />
Moritz Tantzky und Julian Greß<br />
2./3. Lehrjahr (Azubi Bundeswehr):<br />
1 Auszubildende: Jessica Merz<br />
1./2. Lehrjahr (2020-04):<br />
5 Auszubildende: Nadine Oefele,<br />
Natalie Piwowarczyk, Aline Sauer,<br />
Jens Schetter und Karin Schuch<br />
1./2. Lehrjahr (2020-10):<br />
4 Auszubildende: Raphael Donkel,<br />
Julian Gieß, Markus Richard und<br />
Ana-Maria Zovkic<br />
1. Lehrjahr (<strong>2021</strong>-04):<br />
5 Auszubildende: Sebastian Bregulla,<br />
Vanessa Frühwirt, Corinna Kratschmann,<br />
Franziska Hellwig und Tobias Stocker<br />
1. Lehrjahr (<strong>2021</strong>-10):<br />
5 Auszubildende: Remko Ehrgott,<br />
Andreas Erler, Andy Dausch,<br />
Antonia Hartmann und Jessica Ahrens<br />
Ausbilden und Fördern<br />
ebenfalls ein Geräte-Fresh-Up angeboten wie auch ein Workshop<br />
zum Thema Schwerlast Rettungswagen (RTW).<br />
In der darauffolgenden Woche war die Einführung der neuen<br />
Stryker Tragen. Diese organisierte Wolfgang Dieter und Herr<br />
Lukic von der Firma Stryker, um alle hauptamtlichen Mitarbeiter<br />
einzuweisen. W. Dieter war auch maßgeblich für die Beschaffung<br />
der Combi Carrier verantwortlich, welche zur gleichen<br />
Zeit auf die Rettungstransportwagen (RTWs) gekommen<br />
sind.<br />
Nach bestandenem Examen die Teilnehmer/<br />
-innen des Lehrjahres 2018-04<br />
Nach bestandenem Examen die Teilnehmer/<br />
-innen des Lehrjahres 2018-10 mit dem Leiter<br />
Aus- und Fortbildung Wolfgang Dieter<br />
62<br />
63
Ausbilden und Fördern<br />
Ausbilden und Fördern<br />
Im Jahr <strong>2021</strong> sind 36 Notfallsanitäter-Auszubildende beim<br />
<strong>DRK</strong> angestellt und sechs davon absolvierten <strong>2021</strong> erfolgreich<br />
ihre Ausbildung.<br />
Die Auszubildenden werden betreut durch den Leiter Aus- und<br />
Fortbildung Rettungsdienst Wolfgang Dieter, seinem Stellvertreter<br />
Steffen Rager sowie den Praxisanleitern Anne-Sophie<br />
Franke, Frank Kleinmann, André Gauss, Sascha Seebacher,<br />
Jens Stingel und Sebastian Stroh. In der Integrierten Leitstelle<br />
ist unser Praxisanleiter Andreas Horn für die Auszubildenden<br />
zuständig.<br />
Auch dieses Jahr prägte uns die Pandemie weiterhin. Die Auszubildenden<br />
wurden teilweise noch von der Landesschule im<br />
Home-Schooling unterrichtet. Dennoch konnten die Klinikeinsätze<br />
wie geplant stattfinden.<br />
Die Einführungswochen im April und Oktober der neuen Auszubildenden,<br />
das jährliche Teamtraining im Hochseilgarten mit<br />
Coach Udo Bartsch und die geplanten Praxistage konnten<br />
unter Einhaltung der aktuellen Corona-Maßnahmen trotzdem<br />
stattfinden.<br />
Es fand u. a. am 23.03.<strong>2021</strong> ein Schockraumtraining in der<br />
ZNA in der Kreisklinik Albstadt statt.<br />
Unser geplanter Azubi Day im April musste leider wieder<br />
abgesagt werden. Im Oktober konnten wir wieder unsere Willkommensübung<br />
für die neuen Auszubildenden durchführen.<br />
Die neuen Azubis der Jahrgänge <strong>2021</strong>-04 und <strong>2021</strong>-10<br />
konnten hierbei als Mimen bei einem Großschadensszenario<br />
teilnehmen. Hier konnten zahlreiche Zuschauer einen Einblick<br />
in unsere Arbeit bekommen.<br />
Familienprogramme<br />
Lehrjahr <strong>2021</strong>-04 Lehrjahr <strong>2021</strong>-10<br />
Schieferpark in Dormettingen –<br />
Übung mit den Notfallsanitäter-Azubis<br />
Alle Notfallsanitäter-Azubis des <strong>DRK</strong> KV <strong>Zollernalb</strong><br />
Schockraumtraining mit Azubis<br />
des <strong>DRK</strong> KV <strong>Zollernalb</strong><br />
Damit Kinder gut aufwachsen, brauchen<br />
sie Liebe und Geborgenheit. Sie<br />
brauchen einen Ort, an dem sie lernen,<br />
spielen, ausprobieren, heranwachsen<br />
und Kind sein können. Diesen Rahmen<br />
bieten die Familien ihrem Kind.<br />
Elternschaft bringt aber auch jede Menge<br />
Herausforderungen mit sich. Deshalb<br />
bieten wir seit Jahren mit unseren Kursen<br />
einen Rahmen, in dem sich Eltern kennenlernen<br />
und austauschen und Kinder<br />
ein erstes Miteinander erleben können.<br />
In circa drei Monaten haben über 30<br />
Familien im Jahr <strong>2021</strong> Kurse in den<br />
Familienprogrammen besucht. Sie konnten<br />
erste Kontakte knüpfen und eine<br />
intensive Zeit mit ihrem Kind genießen.<br />
Die Nachfrage von Seiten der Familien<br />
war das ganze Jahr über sehr groß.<br />
Aufgrund der Pandemie durften jedoch<br />
viele Monate keine Angebote in Präsenz<br />
stattfinden. Um die Zeit zu überbrücken,<br />
wurden kleine Anregungen wie Fingerspiele<br />
usw. an die Familien versendet.<br />
Während der Pandemie legten Sabine<br />
Stäudle-Hirschler und Antje Stein ihre<br />
langjährige Tätigkeit als Kursleiterinnen<br />
in den Familienprogrammen nieder.<br />
Dr. Karolina Matheis und Michaela<br />
Oesterle haben Ende des Jahres mit<br />
der Ausbildung zur Kursleiterin in den<br />
Familienprogrammen begonnen und<br />
hoffen gemeinsam mit den Familien auf<br />
„<br />
eine baldige Wiederaufnahme des Kursangebotes.<br />
Wir danken ihnen an<br />
dieser Stelle für ihren<br />
liebevollen und engagierten<br />
Einsatz für und<br />
mit den Familien!“<br />
64<br />
65
Ausbilden und Fördern<br />
Ausbilden und Fördern<br />
Jugendrotkreuz<br />
Schularbeit<br />
Bereits zum Jahresanfang war klar, dass<br />
ein Jahresprogramm im Jugendrotkreuz<br />
nicht wie gewohnt stattfinden kann. Und<br />
so hat die Kreisjugendleitung auch angesichts<br />
der äußeren, zu diesem Schritt<br />
zwingenden Umstände zu digitalen Veranstaltungen<br />
eingeladen.<br />
Somit fanden auch die JRK Wettbewerbe<br />
in einem neuen Format statt. Erstmals<br />
gab es eine mehrwöchige Wettbewerbsphase<br />
anstelle eines Tages. Die Jugendrotkreuzler<br />
traten als altersgemischte<br />
Gruppen an, um die Aufgaben entweder<br />
digital oder als Kleingruppe in Präsenz<br />
zu lösen. Im Aufgabenbereich Soziales<br />
durften die Kinder kulinarisch nach<br />
Portugal reisen. Die Teilnehmer mussten<br />
sich gemeinsam ein Drei-Gänge-<br />
Menü aus portugiesischen Spezialitäten<br />
überlegen. Dann wurde in den Familien<br />
kräftig gekocht und geschlemmt und die<br />
„<br />
Danke für ein<br />
besonderes, aber auch<br />
schönes Jahr <strong>2021</strong>!“<br />
Ergebnisse wurden fotografisch in einer<br />
Kollage festgehalten. Als Ergebnis des<br />
Wettbewerbs bekam die Jury beeindruckende<br />
Filme, emotionale Botschaften<br />
und ganze Kochbücher für die portugiesische<br />
Küche eingesendet.<br />
Die Notfalldarstellung für Kids konnte<br />
in Präsenz angeboten werden. An zwei<br />
Samstagen lernten Kinder zwischen<br />
6 und 13 Jahren, wie man Wunden<br />
realistisch schminkt. Zu jeder Wunde<br />
wurde ein kleines Fallbeispiel besprochen.<br />
Dann ging es endlich dran, das<br />
Dermawachs mit dem Spatel kunstvoll<br />
aufzutragen und die passende Menge<br />
Kunstblut an die richtige Stelle zu bringen.<br />
Gar nicht so einfach. Im Anschluss<br />
wurden die Wunden professionell verbunden.<br />
Wer unter solchen Bedingungen<br />
Erste Hilfe übt, bekommt keine weichen<br />
Knie, wenn’s wirklich drauf ankommt!<br />
Die JRK-Schularbeit beginnt bereits mit<br />
Angeboten im Kindergartenalter.<br />
Prof. Gerald Hüther sagt: „Eigentlich<br />
braucht jedes Kind drei Dinge: Es<br />
braucht Aufgaben, an denen es wachsen<br />
kann, es braucht Vorbilder, an denen<br />
es sich orientieren kann, und es braucht<br />
Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben<br />
fühlt.“<br />
Mit dem Kindergarten-Projekt „112 –<br />
Jeder kann ein Helfer sein!“ tragen wir<br />
maßstäblich dazu bei, diese drei Dinge<br />
zu erfüllen.<br />
Die Kinder des Kindergarten Dormettingen sind<br />
hochkonzentriert bei der Versorgung ihrer Kuscheltiere<br />
Im Jugendrotkreuz werden seit vielen<br />
Jahren Programme zur Ersten Hilfe<br />
für Kinder angeboten. Die Erfahrungen<br />
daraus zeigen, dass Kinder, die früh<br />
lernen, wie sie sich in Notfällen verhalten,<br />
in Gefahrensituationen adäquat reagieren.<br />
Deshalb möchten wir die eigenen Fähigkeiten<br />
der Kinder stärken, sie in ihrer<br />
natürlichen Freude am Helfen unterstützen<br />
und Ängste abbauen.<br />
Die Zielgruppe dieses Programms sind<br />
altersgemischte Gruppen von Kindern<br />
zwischen fünf und sieben Jahren. Pandemiebedingt<br />
fand auch die JRK Schularbeit<br />
nur eingeschränkt statt.<br />
JRK-Schularbeit<br />
• „Radfahren will gelernt sein –<br />
Helfen auch!“ – Grundschule<br />
4. Klasse: 23 Schulen mit<br />
47 Klassen<br />
• „Ich sehe was, was du nicht<br />
siehst“ – Händehygiene in der<br />
Grundschule: 4 Schulen mit<br />
16 Klassen<br />
• Erste Hilfe-Grundausbildung:<br />
An zwei Vormittagen wurden<br />
Schüler eines Sonderpädagogischen<br />
Bildungsinstituts geschult.<br />
66<br />
67
50<br />
Ausbilden und Fördern<br />
Stützen<br />
Fundraising &<br />
Fördermitglieder<br />
Öffentlichkeitsarbeit<br />
Das Wohl unserer Mitglieder stand in <strong>2021</strong> an erster Stelle.<br />
Steigende Infektionszahlen führten im Januar zu einem zweiten<br />
Lockdown und unser Kreisverband reagierte mit einer gratis<br />
Schnelltest-Aktion für unsere Fördermitglieder. Im Drive-<br />
Through-Testzentrum auf dem Balinger Messegelände haben<br />
unsere Ehrenamtlichen über den Februar hindurch an drei<br />
Tagen in der Woche Schnelltests angeboten.<br />
Erstmalig wurden Dankesbriefe mit allen Spendenbescheinigungen<br />
an unsere Fördermitglieder und Spender verschickt.<br />
Um das Potenzial zur Werbung von neuen Mitgliedern auszuschöpfen,<br />
werden seit Anfang Juli <strong>2021</strong> Fördermitgliedsflyer<br />
mit den Krankentransport- und Rettungswagenrechnungen<br />
versandt.<br />
Am 29. September fand im <strong>DRK</strong>-Forum in Balingen der erste<br />
exklusive Vortrag für unsere Fördermitglieder zu den Themen<br />
Testament, Vollmacht, Unternehmensnachfolge und Stiftung<br />
mit Rechtsanwalt Michael Prottengeier statt. Der Experte<br />
verfügt über 20 Jahre Erfahrung und berät Mandanten im<br />
Bereich Erbrecht und Vermögensnachfolge. Neben der gut<br />
besuchten Veranstaltung waren auch alle 16 verfügbaren gratis<br />
Beratungstermine ausgebucht.<br />
Das Jahr ging zu Ende mit den Vorbereitungen für eine<br />
kreisverbandweite Telefonaktion zur Beitragserhöhung und<br />
Mitgliederwerbung, die im Januar 2022 den Startschuss<br />
bekommen hat.<br />
Wie jedes Jahr richtet sich unser Dank vor allem an unsere<br />
Fördermitglieder und regionale Unternehmen für ihre großzügigen<br />
Spenden insbesondere zur Weihnachtszeit. Sie sind<br />
zu zahlreich, um hier individuell aufgelistet zu werden, aber<br />
jede einzelne Spende fördert unsere ehrenamtliche Arbeit und<br />
macht einen Unterschied im Leben hilfsbedürftiger Menschen.<br />
„<br />
Wie jedes Jahr, richtet sich<br />
unser Dank vor allem an<br />
unsere Fördermitglieder und<br />
regionale Unternehmen für<br />
ihre großzügigen Spenden!“<br />
Die Corona-Pandemie dominierte ganz<br />
klar <strong>2021</strong> unsere Kommunikation. Auf<br />
unserer Webseite www.drk-zollernalb.de<br />
findet man zum Beispiel bis heute jederzeit<br />
aktuelle Informationen zu unserem<br />
<strong>DRK</strong>-Schnelltestzentrum in Balingen<br />
sowie zu den zahlreichen Corona-Teststationen,<br />
die unsere Bereitschaften im<br />
<strong>Zollernalb</strong>kreis betreiben. Die permanente<br />
Aktualisierung der Homepage ist<br />
eine zentrale Aufgabe, doch der Bereich<br />
Öffentlichkeitsarbeit ist vielfältig. Zahlreiche<br />
Projekte wurden wieder für unseren<br />
Kreisverband umgesetzt.<br />
Grundlage ist weiterhin, das einheitliche<br />
Erscheinungsbild (Corporate<br />
Identity) vom Deutschen Roten Kreuz<br />
voranzutreiben. Bestehende Werbemittel<br />
und Drucksachen wie zum<br />
Beispiel Flyer oder Anzeigen werden<br />
an unsere Design-Richtlinien angepasst,<br />
Inhalte werden aktualisiert<br />
oder neu gestaltet. Nicht zu vergessen<br />
ist hierbei das umfangreiche Projekt<br />
„<strong>Jahresrückblick</strong>“, das unser großartiges<br />
Engagement über die letzten 12 Monate<br />
im Haupt- und Ehrenamt widerspiegelt.<br />
Redaktionelle Texte werden intern als<br />
auch für externe Medien verfasst und<br />
aktualisiert, diverse Medienanfragen<br />
z. B. von Anzeigenvertretern gehen hier<br />
ein. Eine große Bereicherung ist – dank<br />
der etablierten Online-Meetings – der<br />
regelmäßige Austausch mit den Kollegen<br />
und Kolleginnen vom Landesverband<br />
und aus anderen Kreisverbänden.<br />
So funktioniert<br />
Ihr Hausnotrufgerät.<br />
3<br />
Ein Druck auf die Notfalltaste 1 oder den Funksender<br />
2 baut eine direkte Verbindung zur rund<br />
um die Uhr besetzten Hausnotrufzentrale auf.<br />
Das Gespräch erfolgt über eine integrierte<br />
Freisprecheinrichtung 3 .<br />
Zusätzliche Sicherheit gibt auf Wunsch die<br />
Tagestaste 4 . Diese kann in Verbindung mit einem<br />
Kontaktmelder einprogrammiert werden, um<br />
zu signalisieren: Alles in Ordnung! Bleibt die<br />
Bewegung aus, schlägt das Hausnotrufgerät<br />
automatisch Alarm. Bei längerer geplanter Abwesenheit<br />
kann die Tagestastenfunktion über eine<br />
An-/Abmeldetaste 5 zeitweise deaktiviert werden.<br />
Preise.<br />
4<br />
1<br />
monatlich<br />
Basispaket 25,50 €<br />
Komplettpaket 40,64 €<br />
Netzabhängige Aufzahlung<br />
• GSM Modul 4,36 €<br />
Zubehör, z. B.<br />
• weiterer Funksender<br />
• Sicherheitsuhr / Kontaktmelder<br />
5<br />
3,00 €<br />
5,00 €<br />
Mobilruf: 59,00 €<br />
Anteilige Kostenübernahme durch Pflegekasse möglich.<br />
2<br />
L<br />
A<br />
Helfen<br />
I<br />
Z<br />
O<br />
S<br />
Lange gut leben.<br />
Mit unseren Angeboten und Dienstleistungen.<br />
• Hausnotruf / Mobilruf<br />
• Menü-Service<br />
• Gesundheitsprogramme<br />
• Glücksmomente<br />
• Betreutes Reisen<br />
• Alltagsbetreuung<br />
• Aktivierender<br />
Hausbesuch<br />
Sozia leitung Ortsverein Rosenfeld<br />
Vieles stand immer wieder still 2020. Nicht jedoch unsere<br />
ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Sozialarbeit. Viele Menschen<br />
benötigten unsere Hilfe. Sei es bei der Erste lung von Anträgen<br />
(Schwerbehindertenausweise, Haushaltshilfen, Erwerbsminderung,<br />
etc..) oder der Seelsorge. Durch die Kontaktbeschränkungen<br />
war es uns dann ein Anliegen, auch alleinstehende<br />
Menschen zu betreuen. Unter erschwerten Bedingungen und<br />
natürlich auch den verordneten Schutzmaßnahmen konnte<br />
trotzdem ein Gespräch, ein kleiner Einkauf, Sterbebegleitung,<br />
Krisen . bewältigt werden.<br />
Wir haben zugehört, Lösungen geschaffen und uns Zeit<br />
genommen und mit viel Empathie und Fürsorge ein bisschen<br />
mehr Lachen und Licht mitgebracht. Erstaunlich viele Haushalte<br />
haben sich besonders in den Lockdown-Zeiten an uns<br />
<strong>DRK</strong>-Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
Henry-Dunant-Str. 1-5<br />
72336 Balingen<br />
Tel.: (07433) 90 99 55<br />
Fax: (07433) 90 99 50<br />
hausnotruf@drk-zollernalb.de<br />
www.drk-zollernalb.de<br />
• Kleiderladen<br />
• Rotkreuzkurse<br />
• Jugendrotkreuz<br />
• Patenschaftsprogramm<br />
• Rotkreuzdose<br />
• Familienprogramme<br />
• Schulsanitätsdienst<br />
gewendet, in Hinsicht auf die Spende von Bekleidung, Spielsachen<br />
und vielen anderen nützlichen Dingen. Etliche hilfsbedürftige,<br />
sozial schwache Familien und Personen konnten<br />
davon profitieren. Winterbekleidung für ein kleines, 3-jähriges<br />
Mädchen …Spielsachen für ein Grundschulkind, dessen Eltern<br />
die nötigen Mittel nicht aufbringen können, um etwas Schönes<br />
zu kaufen. Bekleidung, die sowohl in den <strong>DRK</strong>-Containern als<br />
auch in Haushalten verteilt werden konnte. 2020 waren wir<br />
sehr viel unterwegs und wurden gerufen. Das vermittelt uns<br />
genau das richtige Gefühl: Wir werden gebraucht!!!!<br />
Nun ho fen wir auf ein ruhigeres Jahr <strong>2021</strong>, ohne Beschränkungen,<br />
damit wir unsere schönen Seniorennachmittage und<br />
auch die Besuche im Pflegewohnhaus Rosenfeld zusammen<br />
mit den Kids vom JRK, wieder planen können.<br />
Im neuen Jahr <strong>2021</strong> bekommen wir Zuwachs von zwei<br />
weiteren, ehrenamtlichen Helfern. Ein Mutter-Teenager-Team<br />
aus Rosenfeld, wird uns künftig unterstützen. Somit ist unsere<br />
Gruppe auf insgesamt sieben Personen gewachsen.<br />
8 Mitarbeiter<br />
Wohnungsvermittlung<br />
(und eine Wohnungsauflösung)<br />
Sozia leitung Ortsverein Weilstetten-<br />
Frommern<br />
Wir unterstützten Senioren beim Ausfü<br />
len von Anträgen, Formularen und<br />
Wohnungsbesichtigungen. Telefonate<br />
mit pflegenden Angehörigen wurden<br />
geführt und nach diversen Lösungen,<br />
wie z.B. Kurzzeitpflegeplätzen, gesucht.<br />
Wir begleiten und unterstützen die<br />
Senioren bei Arztterminen, beim Hörgeräteakustiker,<br />
beim Einkaufen oder<br />
tre fen sie einfach nur zum Reden,<br />
Spielen oder Ka feetrinken. Es fanden<br />
Planungen für Wohnungsumzüge aber<br />
auch Wohnungsauflösungen statt. Hierbei<br />
unterstützen wir bei Renovierungen<br />
beim Einzug wie auch beim Auszug.<br />
Widersprüche<br />
50 51<br />
© text / concept + artwork: vatter + va ter | www.drk.werbemedienpla tform.de<br />
<strong>DRK</strong>-Kreisverband<br />
<strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
Hausnotruf.<br />
Bunter, sicherer, unbeschwerter.<br />
1<br />
Daten, Zahlen & Fakten<br />
5<br />
Ehrenamtliche Stunden<br />
(pro Person min. 2 h/Woche)<br />
Dann kam der Corona-Lockdown.<br />
Im Pflegeheim galt Besuchssperre. Es<br />
konnte nur noch telefonisch nachgefragt<br />
werden, wie es den Bewohnern<br />
geht. Bei unseren anderen Senioren,<br />
die daheim waren, sind wir, je nach<br />
Lage, hingefahren. Die Einstufungen<br />
der Pflegegrade wurden mit dem MDK<br />
per Telefon besprochen. Rezepte einlösen,<br />
Einkaufen und einfach zuhören<br />
war angesagt. Ein Senior wurde ins<br />
Krankenhaus gefahren und zwei Tage<br />
später wieder abgeholt. Danach wurde<br />
noch die Betreuung sichergestellt und<br />
dann ging es auch dort wieder seinen<br />
normalen Weg. Es wurden Vo lmachten<br />
und Patientenverfügungen erste lt<br />
sowie immer wieder Gespräche mit<br />
Angehörigen geführt.<br />
Manche Wohnungsauflösungen sind<br />
ein Kraftakt. Wohin mit den Möbeln,<br />
dem Geschirr usw. In Frommern gibt es<br />
jedoch das Sozialkaufhaus „Domiziel“.<br />
Ein Anruf und schon kam Nathalie Hahn<br />
und hat sich a les angeschaut und für<br />
den Nachmittag eine Gruppe organisiert,<br />
die das Meiste mitgenommen hat.<br />
Das gese lige Miteinander kam im Jahr<br />
2020 leider manchmal zu kurz, sei es<br />
wegen der Aufgaben im Besuchsdienst<br />
oder wegen Corona. Aber das macht ein<br />
Team aus, dass jeder für jeden da ist und<br />
Mobilruf – dank GPS.<br />
Sicherheit für<br />
unterwegs !<br />
4 10<br />
Hausnotrufe vermittelt Pflegeanträge<br />
3<br />
Übungsleiter für<br />
Aktivierenden Hausbesuch<br />
Mit viel Spaß und Freude bieten wir den<br />
Senioren den Aktivierenden Hausbesuch<br />
an. Den Lehrgang haben wir beim <strong>DRK</strong>-<br />
Kreisverband zu dritt absolviert. Die<br />
Vortragsreihe der „A ltagsbetreuung“<br />
beim <strong>DRK</strong> ging mit dem 2. Teil „Tod und<br />
Trauer“ weiter. Bei der Blutspende waren<br />
wir auch mit am Start und die Messe „Fit<br />
und Gesund“ wurde besucht.<br />
An dieser Ste le möchte ich mich noch<br />
bei a len bedanken, die uns in irgendeiner<br />
Weise geholfen oder unterstützt haben.<br />
Über jede noch so kleine Hilfe sind wir<br />
dankbar. Dankbar sind wir auch der<br />
Volksbank Balingen-Hohenzo lern, die<br />
uns mit dem VW UP sehr unterstützt.<br />
Leider kommen wir mit diesem Auto<br />
jetzt an die Grenzen. Wir können keine<br />
Ausflüge machen, weil das Auto keinen<br />
Platz für einen Ro lstuhl oder einen Ro lator<br />
besitzt.<br />
10 betreute Personen<br />
2 Mitglieder<br />
4 Senioren<br />
Helfen<br />
unterstützt. Dafür meinen herzlichen Dank.<br />
Ich ho fe und wünsche mir, dass es im<br />
Jahr <strong>2021</strong> besser läuft und wir unsere<br />
Tre fen nachholen können. Immerhin<br />
feiern wir in <strong>2021</strong> unser 15-jähriges Jubiläum.<br />
68<br />
69
Stützen<br />
Stützen<br />
Unsere Stützen<br />
„<br />
Alles, was wir erreicht<br />
haben, und alles, was wir<br />
erreichen wollen, ist einem<br />
hochmotivierten Team<br />
zu verdanken. Ein großes<br />
Dankeschön an alle, die<br />
sich das ganze Jahr über<br />
für das Deutsche Rote Kreuz<br />
einsetzen!“<br />
Qualitätsmanagement (QM)<br />
Im Oktober fand im <strong>DRK</strong>-Kreisverband<br />
<strong>Zollernalb</strong> e. V. das Überwachungsaudit<br />
durch den TÜV-Süd statt. Der <strong>DRK</strong>-Kreisverband<br />
hat das Audit erfolgreich durchlaufen.<br />
Alle zertifizierten Abteilungen haben<br />
die Vorgaben nach ISO 9001:2015<br />
durchgängig erfüllt. Die Verlängerung des<br />
Zertifikates nach ISO 9001:2015 wurde<br />
vom TÜV-Süd bestätigt.<br />
Das Präsidium<br />
Das Präsidium des Kreisverbandes <strong>Zollernalb</strong> e . V. besteht aus<br />
14 ehrenamtlichen Mitgliedern. Vorsitzender des Präsidiums<br />
ist Herr Bürgermeister Heiko Lebherz. Das Präsidium wird alle<br />
vier Jahre gewählt.<br />
Der Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
Der Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e . V. versteht sich als Stütze<br />
der ehren- und hauptamtlichen <strong>DRK</strong>-Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter. Eine Vielzahl von Dienstleistungen wird hier angeboten,<br />
die Fachbereiche arbeiten Hand in Hand und erbringen<br />
so kostengünstige und qualitativ hochwertige Leistungen.<br />
Derzeit arbeiten 215 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter im <strong>DRK</strong>-Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e . V.<br />
Die Ortsvereine<br />
Dem Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e. V. gehören 24 Ortsvereine<br />
inklusive den Bereitschaften an, dazu gehören u. a. der Katastrophenschutz,<br />
der Blutspendedienst, die Helfer-vor-Ort-<br />
Gruppen, der Sanitätswachdienst, die Altkleidersammlungen<br />
und Haus- und Straßensammlungen. Alle Helferinnen und<br />
Helfer arbeiten ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz.<br />
Die ehrenamtlich Aktiven<br />
Die größte Stütze des <strong>DRK</strong> im <strong>Zollernalb</strong>kreis: die über 2.300<br />
ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den sozialen<br />
Diensten, ohne deren Engagement diese Vielfalt an Dienstleistungen<br />
nicht möglich wäre! Das Ehrenamt wird größtenteils von<br />
den Fördermitgliedschaften und Spendengeldern finanziert. Von<br />
ganzem Herzen bedanken wir uns bei unseren Mitgliedern und<br />
Spenderinnen und Spender!<br />
70<br />
71
Stützen<br />
Ehrungen 2020/<strong>2021</strong><br />
Die Verleihung der Ehrungen für 2020 war bereits für unsere<br />
Ehrungsfeier im Jahr 2020 vorgesehen. Leider mussten wir<br />
diese coronabedingt absagen. Geplant war, die Veranstaltung<br />
im Jahr <strong>2021</strong> nachzuholen. Aber auch im vergangenen Jahr<br />
haben wir uns entschieden, unsere ursprünglich für die am 8.<br />
und 15. Oktober <strong>2021</strong> angekündigten Ehrungsfeiern aufgrund<br />
der aktuellen Bestimmungen hinsichtlich der Corona-Pandemie<br />
und zum Schutz unserer Mitglieder abzusagen. Die Ehrungen<br />
wurden per Postversand vorgenommen. Geehrt wurden:<br />
„<br />
Allen Geehrten gilt unsere<br />
Anerkennung und unser Dank für<br />
ihr langjähriges und besonderes<br />
ehrenamtliches Engagement!“<br />
Ehrungen 2020 Ortsverein Mitgliedschaft<br />
Helmut Janus Balingen 55 Jahre<br />
Marga Janus Balingen 55 Jahre<br />
Helmut Fuoß Balingen 60 Jahre<br />
Hannelore Wick Bitz 40 Jahre<br />
Hermann Arnold Burladingen-Ringingen 40 Jahre<br />
Anton Freudemann Burladingen-Ringingen 40 Jahre<br />
Hans Baur Burladingen-Ringingen 50 Jahre<br />
Stefan Josef Riedinger Burladingen-Ringingen 50 Jahre<br />
Marianne Säle Burladingen-Ringingen 50 Jahre<br />
Leopold Schäfer Burladingen-Ringingen 50 Jahre<br />
Josef Mößmer Burladingen-Ringingen 55 Jahre<br />
Simone Emter Ebingen 25 Jahre<br />
Ria Müller Ebingen 40 Jahre<br />
Irmgard Wilske Ebingen 60 Jahre<br />
72<br />
73
Stützen<br />
Stützen<br />
Ehrungen 2020 Ortsverein Mitgliedschaft<br />
Anton Knobel Ebingen 65 Jahre<br />
Karin Lohner Geislingen 40 Jahre<br />
Angelika Pfeffer Geislingen 40 Jahre<br />
Friedrich Holzmann Harthausen 50 Jahre<br />
Bernhard Postler Hechingen 50 Jahre<br />
Renate Pudrycki Hechingen 50 Jahre<br />
Erna Maria Ott Hechingen 55 Jahre<br />
Dr. med. Ulrich Martin Euchner Laufen-Lautlingen 25 Jahre<br />
Ehrungen 2020 Ortsverein/Kreisverband Mitgliedschaft<br />
Christine Elisabeth Strobel Tieringen-Hausen 25 Jahre<br />
Fritz Lohner Tieringen-Hausen 55 Jahre<br />
Werner Merz Tieringen-Hausen 55 Jahre<br />
Eugen Schick Tieringen-Hausen 55 Jahre<br />
Hans-Peter Laubender <strong>Zollernalb</strong> 25 Jahre<br />
Jörg Schweizer <strong>Zollernalb</strong> 25 Jahre<br />
Bruno Haas Hauptamt RW Hechingen 40 Jahre<br />
Hans Schick Hauptamt RW Albstadt 40 Jahre<br />
Elke Nix Laufen-Lautlingen 25 Jahre<br />
Elmar Albert Herrmann Laufen-Lautlingen 40 Jahre<br />
Margret Roth Meßstetten 40 Jahre<br />
Manfred Roth Meßstetten 55 Jahre<br />
Marianne Ritter Nusplingen 25 Jahre<br />
Gerhard Dett Nusplingen 40 Jahre<br />
Frank Härter Obernheim-Oberdigisheim 25 Jahre<br />
Wolfgang Tietzsch Obernheim-Oberdigisheim 65 Jahre<br />
Erna Eberhard Pfeffingen 25 Jahre<br />
Peter Baumann Rosenfeld 50 Jahre<br />
Siegfried Letze Rosenfeld 60 Jahre<br />
Werner Halter Rosenfeld 60 Jahre<br />
Armin Norbert Burry Schömberg 40 Jahre<br />
Heike Ute Müller Schömberg 40 Jahre<br />
Bianca Eisele Tailfingen 25 Jahre<br />
Axel Conzelmann Tailfingen 40 Jahre<br />
Dr. Hartmut Wältner Tailfingen 40 Jahre<br />
Gerhard Schlenker Tailfingen 55 Jahre<br />
Ehrungen <strong>2021</strong> Ortsverein Mitgliedschaft<br />
Bastian Vogel Balingen 25 Jahre<br />
Sven Vogel Balingen 25 Jahre<br />
Dr. Ernst-Hermann Decker Balingen 40 Jahre<br />
Hans-Jörg Lohner Balingen 40 Jahre<br />
Gerd Wolf Balingen 40 Jahre<br />
Margarete Schmidt Balingen 50 Jahre<br />
Fritz Lang Balingen 65 Jahre<br />
Claudia Lorch Bitz 25 Jahre<br />
Georg Andreas Faigle Burladingen-Ringingen 40 Jahre<br />
Karl Unmuth Burladingen-Ringingen 55 Jahre<br />
Heribert Harer Burladingen-Ringingen 60 Jahre<br />
Lore Ebner Ebingen 60 Jahre<br />
Heiko Lebherz Geislingen 25 Jahre<br />
Heinz Ernst Hennige Haigerloch 55 Jahre<br />
Maria Klingler Haigerloch 55 Jahre<br />
74<br />
75
Stützen<br />
Stützen<br />
Ehrungen <strong>2021</strong> Ortsverein Mitgliedschaft<br />
Sylvia Maria Abt Harthausen 40 Jahre<br />
Helga Franziska Krajka Harthausen 40 Jahre<br />
Christian Dreveton Hechingen 25 Jahre<br />
Rosemarie Wannenmacher Hechingen 50 Jahre<br />
Ilse Strenzl Laufen-Lautlingen 55 Jahre<br />
Heike Stefanie Sieber Meßstetten 25 Jahre<br />
Ehrungen <strong>2021</strong> Ortsverein/Kreisverband Mitgliedschaft<br />
Rosa Conzelmann Tailfingen 55 Jahre<br />
Erich Merz Winterlingen 55 Jahre<br />
Edith Blickle Winterlingen 60 Jahre<br />
Wolfgang Dieter Hauptamt RW Hechingen 25 Jahre<br />
Pirmin Steinwand Hauptamt RW Hechingen 25 Jahre<br />
Veronika Maria Bantle Abteilung Kreisauskunftsbüro 40 Jahre<br />
Werner Horn Meßstetten 25 Jahre<br />
Monika Müller Obernheim-Oberdigisheim 40 Jahre<br />
Kurt Sauter Onstmettingen 65 Jahre<br />
Wolfgang Maute Pfeffingen 25 Jahre<br />
Rainer Wißmann Pfeffingen 40 Jahre<br />
Lore Wissmann-Binder Pfeffingen 65 Jahre<br />
Für besondere Verdienste und beispielhafter Förderung des <strong>DRK</strong>-Kreisverbandes oder eines Ortsvereins sowie der Bergwacht<br />
wurde die höchste Auszeichnung unseres Kreisverbandes im Rahmen einer kleinen coronakonformen Ehrungsveranstaltung am<br />
19. November <strong>2021</strong> verliehen an:<br />
Jürgen Bantel Rosenfeld 50 Jahre<br />
Ursula Sofie Burry Schömberg 40 Jahre<br />
Doris Eha Schömberg 40 Jahre<br />
Rudolf Alfred Hinz Schömberg 50 Jahre<br />
Robert Licht Schömberg 55 Jahre<br />
Wolfgang Schulz Schömberg 55 Jahre<br />
Josef Schwaibold Schömberg 55 Jahre<br />
Franz Xaver Weber Schömberg 55 Jahre<br />
Walter Karpf Straßberg 40 Jahre<br />
Elisabeth Remensperger Straßberg 55 Jahre<br />
Gisela Schlagenhauf Straßberg 55 Jahre<br />
Erwin Titelbach Tailfingen 40 Jahre<br />
Günther Ehrlich Tailfingen 40 Jahre<br />
Christel Pfeiffer Tailfingen 40 Jahre<br />
Ehrungen kleine Glasskulptur<br />
Ruth Jüngst<br />
Renate Hojdem<br />
Heiko Lebherz<br />
Christian Schluck<br />
Klaus Sieber<br />
Ortsverein/Abteilung<br />
Bergwacht <strong>Zollernalb</strong><br />
Ortsverein Hechingen<br />
Präsidium Kreisverband/Ortsverein Geislingen<br />
Ortsverein Geislingen<br />
Ortsverein Geislingen<br />
76<br />
77
Stützen<br />
Stützen<br />
Im Rahmen einer weiteren kleinen coronakonformen Ehrungsveranstaltung<br />
beim Ortsverein Rosenfeld am 27. August <strong>2021</strong><br />
wurden geehrt:<br />
Siegfried Schüehle<br />
vom Ortsverein Rosenfeld<br />
Hilde Effinger<br />
vom Ortsverein Rosenfeld<br />
Die hohe Auszeichnung wurde verliehen durch die Vizepräsidentin<br />
des <strong>DRK</strong>-Landesverbandes Baden-Württemberg, Frau Renate Kottke.<br />
„<br />
Wir danken allen Geehrten für<br />
ihr beispielhaftes ehrenamtliches<br />
Engagement für unseren<br />
Kreisverband!“<br />
78<br />
79
Zahlen & Fakten<br />
Zahlen & Fakten<br />
Retten<br />
17.978 Einsätze Rettungswagen<br />
1.690 Einsätze Feuerwehr<br />
6.830 Einsätze Notarzt<br />
176 Rettungshubschrauber-Einsätze ohne Verlegungen<br />
262 Einsätze Hausnotruf (Hausnotruf-Team, Bereitschaften, Arbeitskreise)<br />
190.000 Eingehende Anrufe bei der Integrierten Leitstelle<br />
98 Mitarbeiter im Arbeitskreis Rettungsdienst<br />
28.753 Krankentransporte<br />
22.989 Anrufe 112<br />
23.896 Anrufe 19222<br />
12.736 Vermittlungen/Anrufe kassenärztlicher Bereitschaftsdienst<br />
67 Angehörige der Bergwacht mit 42 Rettungseinsätzen<br />
24 Rettungshundler bilden 18 Hunde aus<br />
26 Mitarbeiter im Arbeitskreis Führungs- und Leitungsdienst<br />
18 Mitarbeiter in der Notfalldarstellung<br />
Helfen & Pflegen<br />
1.796 Hausnotruf Teilnehmer, 171 Teilnehmer dazugewonnen<br />
29.000 Heiße und 4.900 gefrorene Mahlzeiten wurden ausgeliefert<br />
Zahlen & Fakten<br />
30 Mitglieder im Notfallnachsorgedienst mit 76 Notfalleinsätzen<br />
116.930 Kilogramm Altkleider bei Straßensammlungen gesammelt<br />
79 Blutspendeaktionen mit über 9.398 abgenommenen Blutspenden<br />
26 Mitglieder im Kreisauskunftsbüro<br />
39 Neue Patenschaften wurden gewonnen, 61 Mitarbeiter im Arbeitskreis Patenschaften<br />
Ausbilden & Fördern<br />
605 Erste Hilfe-Lehrgänge<br />
6.085 Erste Hilfe-Teilnehmer<br />
36 Notfallsanitäter-Auszubildende<br />
494 Kinder und Jugendliche engagierten sich beim Jugendrotkreuz<br />
12.660 Fördermitglieder<br />
338 Einsatzkräfte wurden aus-/fortgebildet (Fit im Ehrenamt)<br />
Stützen<br />
14 Mitglieder im Präsidium<br />
215 Hauptamtliche Mitarbeiter<br />
6 Mitglieder in der Kreisbereitschaftsleitung<br />
1.141 Mitglieder in den Bereitschaften der Ortsvereine<br />
2.326 Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer<br />
31 Ehrenamtliche Mitarbeiter setzten sich für Glücksmomente ein<br />
25 Ehrenamtliche Mitarbeiter im Arbeitskreis „Alltagsbetreuung“<br />
20 Ehrenamtliche Mitarbeiter engagierten sich im Kleiderladen<br />
80<br />
81
In stillem Gedenken<br />
Wir gedenken in Ehrfurcht und<br />
in Dankbarkeit aller Mitglieder<br />
und Freunde, die durch den Tod<br />
aus unserer Mitte geschieden sind.<br />
Impressum<br />
Herausgeber<br />
<strong>DRK</strong>-Kreisverband <strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
Henry-Dunant-Str. 1-5<br />
72336 Balingen<br />
Tel. 07433/90 99-0<br />
info@drk-zollernalb.de<br />
www.drk-zollernalb.de<br />
facebook.com/drkzollernalb<br />
Mai 2022<br />
Vorsitzender<br />
Heiko Lebherz<br />
Redaktion<br />
Yvonne Willy (Projektleitung)<br />
Hauptamt<br />
Ortsvereine<br />
Ehrenamt<br />
Layout<br />
komFOUR ® GmbH & Co. KG<br />
Druck<br />
Druckhaus Mayer<br />
Fotos<br />
<strong>DRK</strong><br />
Ortsvereine<br />
Ehrenamt<br />
Kreisverband<br />
A. Zelck <strong>DRK</strong><br />
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www.stock.adobe.com: © unverdorbenjr<br />
www.stock.adobe.com: © Martin Green<br />
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www.stock.adobe.com: © Robert Kneschke<br />
Spendenkonto<br />
Sparkasse <strong>Zollernalb</strong><br />
DE48 6535 1260 0079 0082 08<br />
BIC: SOLADES1BAL<br />
82 83
<strong>DRK</strong>-Kreisverband<br />
<strong>Zollernalb</strong> e. V.<br />
Henry-Dunant-Straße 1-5<br />
72336 Balingen<br />
Tel. 07433/90 99-0<br />
Fax 07433/90 99-50<br />
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