8. Mai 2022
- Neue Sportwelt in Graz-Andritz geplant - Schlau statt Stau: Grazer Innenstadtentflechtung - Grazer Anwalt kämpft gegen illegales Glücksspiel - 4000 Spitzenköche kommen nach Graz - Restaurierter Minoritensaal wurde eröffnet
- Neue Sportwelt in Graz-Andritz geplant
- Schlau statt Stau: Grazer Innenstadtentflechtung
- Grazer Anwalt kämpft gegen illegales Glücksspiel
- 4000 Spitzenköche kommen nach Graz
- Restaurierter Minoritensaal wurde eröffnet
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<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong>, AUSGABE 19<br />
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Am Menüplan<br />
Ende <strong>Mai</strong> kommen 4000 Spitzenköche<br />
nach Graz. Unter ihnen auch der fünftbeste<br />
Koch der Welt Eduard Xatruch (Bild). 16<br />
Am Fahrplan<br />
Die ersten Leser-Reaktionen auf unsere<br />
Aktion „Schlau statt Stau“ sind da, und<br />
wir analysieren die Innenstadt. 6/7<br />
Zwei Sporthallen, Freifläche für 16 Courts<br />
Neue Andritzer<br />
Sportwelt geplant<br />
Spektakulär. Aus dem Dennig-Reitsportzentrum soll ein Sportparadies werden. Gespräche des Besitzers mit Vertretern der Stadt wurden bereits<br />
aufgenommen. Die beiden Hallen und das Freiareal sollen für Tennis, Paddletennis, Beachvolleyball, Stock- und Rollsport genutzt werden. SEITEN 4/5<br />
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E D I T O R I A L<br />
von<br />
Tobit<br />
Schweighofer<br />
✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />
Abschied von<br />
einer der<br />
letzten Ikonen<br />
M<br />
it Ivica Osim ist eine der<br />
beeindruckendsten und<br />
unergründlichsten<br />
Grazer Persönlichkeiten<br />
verstorben. Neben seinen außergewöhnlichen<br />
Fähigkeiten als<br />
Fußballtrainer umwehte den<br />
„Philosophen“ eine nicht zu<br />
fassende Aura, die jeden schnell<br />
in seinen Bann zog. Selbst Fans<br />
anderer Teams verehrten ihn,<br />
und das will was heißen. Das ist<br />
absolut einzigartig. Möglicherweise<br />
können ein paar Anekdoten<br />
ein wenig Licht in die<br />
Faszination Osim bringen: Als<br />
man in Graz eine Straße nach<br />
ihm benennen wollte, meinte<br />
Osim nur, er wolle seine<br />
Dankbarkeit ausdrücken,<br />
allerdings sei er nur unter der<br />
Bedingung für solch ein<br />
Denkmal, wenn er „seine“<br />
Straße nicht jeden Tag selbst<br />
kehren müsse. Als Osim der<br />
Bürgerbrief verliehen wurde,<br />
wurde kritisiert, dass ihm doch<br />
der Ehrenring viel besser stehen<br />
würde und dass sich selbst der<br />
reiche Sturm-Präsident diesen<br />
nicht kaufen könne. Osim<br />
blätterte seinen Bürgerbrief nur<br />
durch und meinte: „Schauen Sie,<br />
hab ich ein Buch bekommen, so<br />
etwas kauft sich der Präsident<br />
auch nie.“ In den ersten fünf<br />
Jahren bei Sturm arbeitete der<br />
Weltstar Osim ohne Vertrag. Der<br />
Handschlag des Präsidenten<br />
reichte ihm. Und selbst als Real<br />
Madrid Interesse angemeldet<br />
hatte, um ihn zu engagieren,<br />
bewies er „Handschlagqualität“<br />
und blieb hier in seiner zweiten<br />
Heimat, so wie für immer in den<br />
Herzen tausender Grazer.<br />
Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />
SONNTAGS-<br />
FRÜHSTÜCK MIT ...<br />
... Popstar Gregor Meyle<br />
Skeptisch blickt<br />
Gregor Meyle<br />
auf seinen<br />
Frühstückskaffee.<br />
Es ist<br />
offenbar ein<br />
Tourkaffee,<br />
und die sind<br />
nicht immer<br />
so lecker wie<br />
der Kaffee am<br />
heimatlichen<br />
Frühstückstisch.<br />
<br />
KK<br />
Von Strandkorb-Konzerten, seiner Liebe zu Graz, Teuerungen in der Musikbranche,<br />
von Kochbüchern und Weinbergen erzählt der Star im Frühstück.<br />
Starten wir mit der Frühstücksfrage, wie<br />
schaut ein entspanntes Frühstück aus?<br />
Ich frühstücke gerne, auch auf Tour. Daheim aber<br />
geht’s ziemlich klassisch zu. Kaffee, manchmal Tee<br />
mit Milch, Müsli, Frischkäse, hausgemachte Marmelade,<br />
Spiegeleier, frische Brötchen oder, wie es bei<br />
euch heißt, frische Semmeln.<br />
Die ganze Welt tourt wieder, auch Sie müssen<br />
wohl etliche Shows nachholen ...<br />
Wir müssen 70 Konzerte, die verlegt oder abgesagt<br />
wurden, nachholen. Ich hatte nur das Glück, im Sommer<br />
2020/2021 einige kleine Sachen machen zu können.<br />
So eine Strandkorb-Tour. War nett, aber wir sind<br />
15 Leute in der Band und normalerweise ist Sommer<br />
unsere Hauptsaison für Festivals. Wenn sich nichts<br />
tut, haben meine Leute auch keinen Job.<br />
In Graz gastieren Sie jetzt am 27. <strong>Mai</strong>?<br />
Genau. Und das in der Kasemattenbühne. Österreichs<br />
beeindruckendste Location. Für mich ist Graz<br />
eine der schönsten Städte, ich bin gerne da, wenn ich<br />
da nur an die Hofbäckerei denke, ein Traum. Graz ist<br />
immer eine Reise wert.<br />
Hat Covid das Tourleben verändert?<br />
Es ist teurer geworden in der Branche. Du bekommst<br />
nahezu keine Tourbusse mehr, es gibt die Fahrer nicht.<br />
Da müssen wir improvisieren. Da fahren wir wieder<br />
so wie am Anfang mit unseren eigenen Autos. Das ist<br />
die Ochsentour. Wir organisieren uns alles selbst, hinter<br />
uns steht keine Agentur. Mit Meyle-Music habe ich<br />
sogar mein eigenes Label.<br />
„Tutto Andrá Bene“ – „Alles wird gut“ heißt<br />
eines der Alben. Wird es das?<br />
Auf jeden Fall. Für das Album habe ich ein Streichquartett<br />
aus Neapel geholt. Wunderbar. Es ist ein Bestof-Album,<br />
das wir gemeinsam mit meiner Band im<br />
Sommer 2020 in Italien einspielten.<br />
Sie haben schon als Kind Musik gemacht?<br />
Mit vier habe ich „If You Are happy and You know it“<br />
vor 400 Leuten im Mauskostüm gesungen. Mit zehn<br />
coverte ich Guns n’ Roses- und Bon Jovi-Songs in<br />
einer Schülerband namens Crack Fabian. Mit 13<br />
schrieb ich meine ersten eigenen Songs, mit 16 war<br />
ich mit langen Haaren in einer Rockband. Dann ging<br />
ich unter die Dienstleister und lernte Tontechniker, da<br />
war ich zwölf Jahre auf der anderen Seite auf Tour.<br />
Der große Durchbruch kam mit der TV-Serie<br />
„Sing meinen Song“.<br />
Diese Serie und auch „Masked Singer“ haben mein<br />
Leben wesentlich leichter gemacht.<br />
Da bleibt noch Zeit für Kochbücher und Weinberge?<br />
Ich koche gerne und habe auch schon drei Kochbücher<br />
geschrieben. In der Pfalz habe ich die Patenschaft<br />
für einen Hektar der Weinberge übernommen.<br />
Das freut einen, wenn man in ein Restaurant geht und<br />
es steht der eigene Wein auf der Karte. Ich designe<br />
Weine und ich komponiere die Cuvées. Wir haben<br />
zwei Weißweine und einen roten Cuvée.<br />
Jetzt fehlt nur noch Zeit für die Family?<br />
Das ist ganz wichtig für mich. In der Pandemie-Zeit<br />
hatte ich viel Zeit für die Familie und konnte meinen<br />
Kindern beim Aufwachsen zuschauen. Ich bin sehr<br />
gerne zuhause. Wir wohnen am Land, sehr zurückgezogen,<br />
aber es ist sehr gemütlich.<br />
<br />
VOJO RADKOVIC<br />
Gregor Fabian Meyle wurde am 13. Oktober 1978<br />
in Backnang in Baden-Württemberg geboren. Meyle<br />
ist Musiker, Tontechniker, Produzent. Bekannt wurde<br />
Meyle, als er in der Casting-TV-Show SSDSDSSWEMU-<br />
GABRTLAD (Stefan sucht den Superstar, der singen<br />
soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten<br />
darf) ins Finale kam. Dann folgte die erste LP. Meyle<br />
wurde mehrmals ausgezeichnet. Auch als „Hutträger<br />
des Jahres 2017“. Heute ist Meyle ein absoluter Topstar.<br />
Am 27. <strong>Mai</strong> live auf der Grazer Kasemattenbühne.
graz<br />
4 graz<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
4<br />
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />
Wir dürfen dieses Geschehen<br />
niemals vergessen und müssen<br />
dafür sorgen, dass so was nie<br />
wieder passieren kann.“<br />
Bgm. Elke Kahr bei der Gedenkfeier zum Lager Liebenau KK(3)<br />
Neue Sportwelt in<br />
Hermann Schützenhöfer und<br />
Troy Lulashnyk LAND STEIERMARK/BINDER<br />
Botschafter aus<br />
Kanada in Graz<br />
■ Troy Lulashnyk, seit September<br />
2021 kanadischer<br />
Botschafter in Österreich, absolvierte<br />
diese Woche seinen<br />
Antrittsbesuch in der Grazer<br />
Burg und wurde von Landeshauptmann<br />
Hermann Schützenhöfer<br />
empfangen. „Gerade<br />
in Zeiten wie diesen, in denen<br />
die internationale Vernetzung<br />
in allen Bereichen stetig voranschreitet,<br />
sind persönliche Kontakte<br />
durch nichts zu ersetzen“,<br />
so der Landeshauptmann.<br />
V. l.: Karin Emberger-Baumgartner,<br />
Anke Christina Talker, C. Schönbacher,<br />
Isabelle und Martina Winter FISCHER<br />
Trauungsort in<br />
Graz frei wählen<br />
■ Sogenannte „Exklusivtrauungen“<br />
sind künftig in verschiedenen<br />
Lokalen möglich, bisher<br />
ging das nur an ausgewählten<br />
Standorten wie der Skybar am<br />
Schloßberg oder dem Aiola<br />
Schloss St. Veit. Nun können<br />
sich beispielsweise Restaurantoder<br />
Hotelbetreiber als exklusiver<br />
Trauungsort bewerben.<br />
„Diese Öffnung ermöglicht es,<br />
die Hochzeit in einem besonderen<br />
Rahmen zu feiern – genau<br />
so, wie es sich das Brautpaar<br />
wünscht“, so Stadträtin<br />
Claudia Schönbacher (FPÖ).<br />
Zwei Sporthallen und ein Außenareal sollen mit Tennisplätzen, Paddlecourts und vielem mehr bespielt werden.<br />
derGrazer<br />
Welche Sportangebote gehören ausgebaut?<br />
„Am ehesten<br />
würde ich mir<br />
mehr öffentlich<br />
zugängliche<br />
Tennisplätze in<br />
der Stadt wünschen.“<br />
Marcel Pur, 20,<br />
Student<br />
„Selbst bin ich ja<br />
eher Spaziergänger,<br />
aber ich denke,<br />
man könnte<br />
die Angebote<br />
im Wassersport<br />
noch ausbauen.“<br />
Christian Hubmann,<br />
45, Sicherheitsdienst<br />
„Es sollte mehr<br />
Skateplätze in<br />
der Stadt geben<br />
und auch mehr<br />
Tennisplätze für<br />
die Allgemeinheit.“<br />
Gilbert Hasenhüttl,<br />
86, Pensionist<br />
Blitzumfrage<br />
„Ich würde mir<br />
am Stadtrand<br />
mehr Wanderwege<br />
mit guten<br />
Beschreibungen<br />
und Informationen<br />
wünschen.“<br />
Helga Kohlbacher,<br />
56, selbstständig<br />
?<br />
KK<br />
ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />
„Da ich selbst<br />
Radfahrer bin,<br />
finde ich, dass<br />
Radwege ausgebaut<br />
und das<br />
Radnetz erweitert<br />
werden sollten.“<br />
Joachim Pachernegg,<br />
42, IT-Techniker
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
graz 5<br />
➜<br />
TOP<br />
Erfolgreich übersiedelt<br />
Das einzige Grazer Storchennest<br />
wurde erfolgreich verlegt, die Vögel<br />
siedelten dieser Tage ins neue Nest.<br />
Zerstörtes Denkmal<br />
Geschmacklos! Vandalen zerstörten<br />
die Gedenkstätte an den vor wenigen<br />
Tagen verstorbenen Ivica Osim.<br />
FLOP<br />
➜<br />
Andritz geplant<br />
SPANNEND. Aus dem<br />
Dennig-Reitsportzentrum<br />
soll ein großes<br />
Sportparadies werden.<br />
Gespräche mit der<br />
Stadt laufen bereits.<br />
Von Tobit Schweighofer<br />
tobit.schweighofer@grazer.at<br />
Im Grazer Norden soll ein<br />
Sportzentrum mit beachtlichen<br />
Ausmaßen entstehen.<br />
Das ehemalige Reitsportzentrum<br />
der Dennig-Gutsverwaltung<br />
in Andritz steht derzeit leer<br />
und bietet alles, was das Sportlerherz<br />
begehrt. Die Eigentümer<br />
haben sich bereits mit Vertretern<br />
des Sports, der Stadt, des<br />
Sportamtes und Sportstadtrat<br />
Kurt Hohensinner getroffen,<br />
um Möglichkeiten zu besprechen.<br />
Und diese sind enorm: In der<br />
großen Halle (1200 Quadratmeter)<br />
finden fünf Beachvolleyballflächen<br />
Platz. Sie kann aber<br />
auch für Tennis, Paddle-Tennis<br />
oder Footvolley genutzt werden.<br />
Die kleinere Halle (1000 Quadratmeter)<br />
kann eine Heimat für<br />
Stock- und Rollsportler werden,<br />
auch eine Skateranlage auf Asphalt<br />
ist angedacht.<br />
Am Freiareal entlang der<br />
Weinzödlstraße gehen sich<br />
mindestens acht Tennisplätze<br />
und acht Paddlecourts aus.<br />
Oder, wie am Rendering (siehe<br />
links) dargestellt, vier Tennisplätze,<br />
fünf Paddle- und fünf<br />
Beach-Plätze.<br />
„Einmalige Chance“<br />
„Graz wächst, und damit müssen<br />
auch die Freizeit- und Sportflächen<br />
in unserer Stadt wachsen“,<br />
ist Hohensinner überzeugt.<br />
„Das haben wir auch in unserer<br />
Sportstrategie 2030 verankert.<br />
Im Norden ist bereits jetzt ein<br />
vielfältiges Sportangebot entstanden.<br />
Mit einer potenziellen<br />
neuen Nutzung der Dennig-<br />
Gründe ergeben sich hier sehr<br />
spannende Möglichkeiten. Als<br />
öffentliche Hand sind wir hier<br />
gefordert, im guten Einvernehmen<br />
mit den Eigentümern die<br />
Anlage für die Bevölkerung weiterzuentwickeln.<br />
Diese Chance,<br />
die zahlreichen Sportlerinnen<br />
und Sportlern aus vielfältigen<br />
Sportarten zugutekommen würde,<br />
müssen wir nützen!“<br />
Letzte Hürden<br />
Rund um das Trainingszentrum<br />
Weinzödl, neben dem Ballpark<br />
für die Angloamerikanischen<br />
Sportarten wie Baseball oder<br />
Cricket, dem neuen Trial Park,<br />
dem Klettergarten, den Kajakund<br />
Paddelmöglichkeiten an<br />
der Mur und auch dem Golfplatz<br />
würde das Projekt eine wahre<br />
Sportwelt in Andritz entstehen<br />
lassen.<br />
Was jedenfalls für eine konkrete<br />
Umsetzung notwendig wäre,<br />
ist eine Änderung der Widmung.<br />
Das ist aber nicht unrealistisch.<br />
Derzeit ist das Areal mit einer<br />
Sondernutzung Reitsport versehen,<br />
dies müsste auf eine Sondernutzung<br />
Sport (allgemein)<br />
geändert werden. Das Thema<br />
Hochwasser wäre mit einem<br />
größeren Durchleitungsrohr unter<br />
der Bundesstraße leicht zu<br />
entschärfen.<br />
Ein gutes Team: Barbara Muhr<br />
und Trainer Wolfgang Thiem<br />
Tennistipps von<br />
Wolfgang Thiem<br />
■ Im Rahmen des Tennisprojektes<br />
„NextGenDomi“ trainierte<br />
Vater und Coach von<br />
Dominic Thiem, Wolfgang<br />
Thiem, mit steirischen Nachwuchshoffnungen<br />
in Graz. „Es<br />
ist ein gutes Gefühl, zu sehen,<br />
dass mit Wolfi Thiem ein international<br />
anerkannter Top‐Trainer<br />
mit unseren steirischen<br />
Nachwuchsathleten arbeitet“,<br />
erklärt die Präsidentin des Steirischen<br />
Tennisverbandes Barbara<br />
Muhr. „Dank der Kooperation<br />
zwischen dem Austrian<br />
Tennis Committee (ATC) und<br />
dem STTV blicke ich in eine erfolgreiche<br />
Tenniszukunft!“<br />
KK<br />
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K O M M E N T A R<br />
von<br />
Fabian<br />
Kleindienst<br />
✏ fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Illegales<br />
Glücksspiel ist<br />
kein Gewinn<br />
W<br />
enn ich Fußball, Football<br />
oder Ähnliches schaue,<br />
dann wette ich gern. Und<br />
ja, hin und wieder lasse ich mich<br />
auch zum Lottospiel verleiten –<br />
ein bisschen träumen, das muss<br />
schon drinnen sein. Glücksspiel<br />
gehört für mich, wie für viele<br />
Menschen, irgendwie zum Leben<br />
dazu, ist ein harmloser Spaß, ein<br />
wenig Hoffnung im manchmal<br />
kargen Alltag. Allerdings: Nur<br />
allzu oft, für zu viele Menschen,<br />
wird aus Spaß Ernst. Seit<br />
mehreren Jahren wird politisch<br />
zwar gegen das sogenannte<br />
Kleine Glücksspiel vorgegangen,<br />
gleichzeitig boomen gerade im<br />
Online-Bereich private Anbieter.<br />
Kein Wunder, wer keinen<br />
Adblocker nutzt oder ihn kurz<br />
ausschaltet, wird praktisch sofort<br />
mit einer schieren Flut an Glücksspielmöglichkeiten<br />
konfrontiert.<br />
Anbieter machen aktuell, ohne<br />
angemessene Spielerschutzangebote<br />
vorzulegen, oft ein Geschäft<br />
aus dem Ruin von Menschen – in<br />
Ignoranz der tragischen<br />
Schicksale dahinter. Experten<br />
gehen von bis zu 64.000 Spielsüchtigen<br />
österreichweit aus.<br />
Umso wichtiger ist die Information,<br />
die sich, das zeigt das weiter<br />
aufrechte Angebot, noch nicht<br />
weit genug herumgesprochen zu<br />
haben scheint: Wer online bei<br />
illegalem Glücksspiel Geld<br />
verliert, kann es zurückfordern<br />
(siehe Seiten 10/11). Und<br />
Eigenverantwortung hin oder her,<br />
das sollte man auch. Denn nur so<br />
kann sich etwas verändern, nur<br />
so wird es Verbesserungen<br />
geben.<br />
Die Innenstadt im<br />
SCHLAU STATT STAU. Ein Hotspot für Gehsteig-Radler, ein Parkverbot trotz<br />
Parkverbot-Ende-Schild: Unsere Leser haben bereits einige Verkehrssünden<br />
eingereicht. Damit hier nicht die nächsten Problemstellen entstehen, nehmen wir<br />
das Thema Innenstadtentflechtung mit „Grazer“-Lesern genau unter die Lupe.<br />
Von T. Schweighofer und V. Leitold<br />
redaktion@grazer.at<br />
Nach und nach werden immer<br />
mehr Details zur Innenstadtentflechtung<br />
bekannt.<br />
Die Stadtregierung hat ja<br />
im letzten Gemeinderat den Bau<br />
einer zweiten Innenstadttrasse<br />
beschlossen. Dafür werden 37,5<br />
Millionen Euro lockergemacht.<br />
Wir haben den ersten Bauabschnitt,<br />
der schon im Jahr 2023<br />
abgeschlossen sein soll, genau<br />
unter die Lupe genommen.<br />
Warum überhaupt?<br />
Beeinträchtigungen des Straßenbahnbetriebes<br />
aufgrund von Veranstaltungen<br />
am Hauptplatz, in<br />
der Herrengasse und am Südtiroler<br />
Platz sollen laut Bürgermeisterin<br />
Elke Kahr so vermieden<br />
Geplant für 2023:<br />
A.-Hofer-<br />
Platz<br />
Straßenbahn,<br />
neue<br />
Streckenführung<br />
Getrennter<br />
Geh- und<br />
Radweg<br />
Gemischter<br />
Geh- und<br />
Radweg<br />
Einbahnen<br />
umgedreht<br />
Gehweg<br />
verbreitert<br />
werden.<br />
Tatsächlich<br />
gibt es derzeit fast<br />
drei Demos täglich<br />
in der Innenstadt.<br />
Vizebürgermeisterin<br />
Judith<br />
Schwentner<br />
spricht davon, „Platz für<br />
Menschen statt Autos im Herzen<br />
der Stadt“ zu schaffen.<br />
Gewinner und Verlierer<br />
Und so gehen sämtliche Änderungen<br />
auf Kosten der Autofahrer.<br />
Insgesamt werden 78<br />
Parkplätze gestrichen. Das Linksabbiegen<br />
von der Neutorgasse in<br />
die Kaiserfeldgasse sowie in die<br />
Kalchberggasse ist nicht mehr<br />
möglich. Von der Kaiserfeldgasse<br />
bis zur Landhausgasse werden<br />
die Fahrspuren von drei auf<br />
zwei verringert. Auch auf der<br />
Tegetthoffbrücke, die 2024 umgebaut<br />
wird, wird es eine Auto-<br />
Kalchberggasse<br />
Kaiserfeldgasse<br />
fahrspur weniger geben, damit<br />
fällt das Linksabbiegen auf den<br />
Grieskai. Dafür entstehen auf der<br />
ganzen Strecke Geh- und Radwege<br />
(siehe auch Grafik unten).<br />
Generell werden die Gehwege<br />
auf sieben Meter verbreitert und<br />
sollen wie in der Schmiedgasse<br />
gepflastert werden. Wer Ideen,<br />
Fragen oder Anmerkungen zum<br />
Thema Innenstadtentflechtung<br />
hat, schickt bitte ein <strong>Mai</strong>l an<br />
schlaustattstau@grazer.at. Wer<br />
einen Verkehrshotspot melden<br />
möchte, kann das unter www.<br />
grazer.at/schlaustattstau tun.<br />
Joanneumring<br />
Radetzkystraße<br />
GETTY<br />
Schönaugasse<br />
derGrazer<br />
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |<br />
GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:<br />
Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Melanie Köppel (0664/80 6666 890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@<br />
grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/<br />
80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528 ) | OFFICE MANAGEMENT: Biljana Cosic (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE<br />
PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
graz 7<br />
„Grazer“-Verkehrscheck<br />
Kaiser-Josef-Platz<br />
Parkverbot trotz<br />
-Schild<br />
Hotspot für Gehsteig-Radler<br />
Der Fußgängerbereich<br />
wird als<br />
Radweg<br />
verwendet.<br />
KK<br />
■ „Grazer“-Leser Peter Auer meldete<br />
den Bereich vor Ticketzentrum<br />
und Trafik am Kaiser-Josef-<br />
Platz: „Die meisten Radler fahren<br />
von der Oper kommend über den<br />
Schutzweg, der nur für Fußgänger<br />
ist, weiter in die Gleisdorfer Gasse<br />
oder fahren mit dem Rad weiter<br />
auf den Gehsteigen in die Brandhofgasse<br />
oder Girardigasse. Ich bin<br />
schon zweimal fast zusammengeführt<br />
worden, als ich aus der Trafik<br />
gekommen bin“, ärgert sich Auer.<br />
„Auch wenn die Grazer Fahrradinfrastruktur<br />
angeblich unzureichend<br />
ist, müssen die Gehsteige<br />
Fußgängern vorbehalten bleiben!“<br />
Auer fordert deshalb ein Einschreiten<br />
der Fahrradpolizei. Die zuständige<br />
Dienststelle wurde informiert<br />
und wird im Zuge des Streifendienstes<br />
darauf achten.<br />
Untere Teichstraße<br />
■ Thomas Zangl ist mit der<br />
Parkproblematik in der Unteren<br />
Teichstraße in Waltendorf an<br />
uns herangetreten. Eigentlich gilt<br />
nämlich im gesamten Straßenabschnitt<br />
aufgrund der geringen<br />
Breite ein Parkverbot gemäß<br />
Straßenverkehrsordnung. „Dennoch<br />
wird durch mehrere Halteund-Parkverbot-Ende-Schilder<br />
suggeriert, dass Parken in gewissen<br />
Abschnitten erlaubt ist“,<br />
ärgert er sich. Diese Woche wurden<br />
weiße Markierungen für verordnete<br />
Stellplätze gemacht, um<br />
das Parken zu legalisieren. „Wir<br />
wünschen uns eine Ausweitung<br />
der bestehenden Grünen Zone<br />
Richtung Osten“, so Bezirksvorsteher<br />
Peter Mayr. Eine solche<br />
wird in der städtischen Verkehrsabteilung<br />
nun geprüft.<br />
Wie auf dem<br />
Bild zu sehen,<br />
parken in<br />
der Unteren<br />
Teichstraße<br />
unzählige<br />
Autos – bisher<br />
war das<br />
nicht erlaubt.<br />
STREET VIEW
8 graz<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
Das ist der Stufenbach in Andritz. Ein Hochwasserschutz-Projekt der Stadt<br />
bringt Anrainer wie Anton Germann (kl. Bild) auf die Palme. KK (2)<br />
Hochwasserschutz in<br />
Andritz: Enteignung?<br />
KURIOS. Für Bachsanierung wird einem Andritzer Enteignung<br />
angedroht. Der Bach ist noch nie übergelaufen.<br />
In Fernitz-Mellach waren Kinder schon unterwegs und markierten mit gut sichtbaren<br />
Stecken den gefundenen Müll, um Bewusstsein zu schaffen. BERNHARD SCHINDLER (2)<br />
Kinder: „Haltet unsere<br />
Gemeinden sauber!“<br />
STARK. Kinder in Graz und Graz-Umgebung weisen<br />
aktuell auf Müllprobleme in Gemeinden hin.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
I<br />
n der oberen Ziegelstraße in<br />
Andritz, wo die Seminarstraße<br />
abzweigt, hat Anton Germann<br />
ein nettes Einfamilienhaus. Am<br />
Rand des Gartens fließt der Stufenbach.<br />
Diesen Bachbereich hat Germann<br />
den einstigen Vorgaben der<br />
Behörde entsprechend mit Steinschlichtung<br />
gesichert und durchgehend<br />
mit umweltfreundlichen<br />
Sträuchern begrünt. Das soll nach<br />
den Vorstellungen des Referats<br />
Gewässer und Hochwasserangelegenheiten<br />
der Abteilung Grünraum<br />
und Gewässer der Stadt Graz nun<br />
anders werden: Anstelle von sattem<br />
Grünbewuchs soll künftig eine<br />
Bretterwand den Grund der Familie<br />
Germann „attraktivieren“. Für<br />
die „Sanierung des Stufenbaches“<br />
will man von dem Eigentümer eine<br />
Grundstückablöse von 90 Quadratmetern.<br />
Der Mann will nicht,<br />
wie andere in diesem Bachbereich<br />
auch. Man findet den Ausbauplan<br />
unverständlich, „weil der Bach<br />
noch nie übergelaufen ist“.<br />
Die Stadt fährt schwere Geschütze<br />
auf und spricht von „behördlichen<br />
Zwangsrechten“, was nichts<br />
anderes als eine glatte Enteignung<br />
bedeuten würde. In einem Schreiben<br />
der Abteilung für Grünraum<br />
und Gewässer heißt es wörtlich:<br />
„Wir nehmen mit Bedauern zur<br />
Kenntnis, dass Sie jede weitere<br />
Besprechung hinsichtlich einer<br />
erforderlichen Grundinanspruchnahme<br />
für das Hochwasserschutzprojekt<br />
am Stufenbach ablehnen.“<br />
Weiters teilt das Amt in dem Schreiben<br />
mit, dass man das Projekt<br />
auch ohne Zustimmung des<br />
Grundstückseigentümers durchführen<br />
werde. Wörtlich heißt es<br />
weiter: „Es ist derzeit davon auszugehen,<br />
dass wir eine wasserrechtliche<br />
Bewilligung unter Einräumung<br />
von behördlichen Zwangsrechten<br />
für den Ausbau des Gewässers beantragen<br />
werden.“<br />
Das Kuriose an der Geschichte<br />
ist, dass der Bach-Ausbau im<br />
Bach oberlauf bis zur Kreuzung<br />
Rainleitenstraße abgesagt wurde.<br />
Auch dort haben Grundstücksbesitzer<br />
die Zustimmung zu Abtretungen<br />
verweigert. Germann<br />
versichert, dass er, wenn er eine<br />
Gefahr für sein Grundstück erkennen<br />
würde, an dem Ausbau interessiert<br />
wäre. Die Andritzer Bürgerinitiative<br />
unter Erich Cagran stellt<br />
sich voll hinter die Anrainer am<br />
Stufenbach.<br />
Von Fabian Kleindienst<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Das Umweltbewusstsein in<br />
der Bevölkerung wächst,<br />
immer mehr Menschen<br />
wird klar, dass beispielsweise ein<br />
sorgloser Umgang mit Müll einerseits<br />
der Natur und dem Klima<br />
schadet, gleichzeitig aber auch<br />
direkt die Landschaft ruiniert – so<br />
richtig gefällt wohl niemandem,<br />
beim Spazierengehen über Dosen,<br />
Flaschen oder Plastiksackerln<br />
zu stolpern. Und das betrifft nicht<br />
nur Erwachsene, gerade Kindern<br />
ist ein sorgsamer Umgang mit der<br />
Umwelt oft ein Anliegen. Das zeigt<br />
eine aktuell laufende Aktion der<br />
steirischen Kindergemeinderäte.<br />
„Die Kinder versuchen mit verschiedenen<br />
Aktionen immer wieder,<br />
auf das Thema aufmerksam<br />
zu machen, beispielsweise durch<br />
Müllsammelaktionen, Aufstellen<br />
von Schildern gegen Littering,<br />
Mülleimerbemalen, Mülleimer<br />
mit Sprüchen und vielen anderen<br />
Aktionen“, erzählt Abelina Holzer<br />
von beteiligung.st. Nun setzt man<br />
gemeinsam mit anderen Organisationen<br />
wie dem Kinderbüro ein<br />
weiteres Zeichen. In neun steirischen<br />
Gemeinden, darunter auch<br />
Graz, Raaba-Grambach, Hart bei<br />
Graz, Feldkirchen bei Graz und<br />
Fernitz-Mellach, läuft aktuell die<br />
Aktion „Der Müll ist zum Schreien“.<br />
Müll ist zum Schreien<br />
Dabei wurde beziehungsweise<br />
wird ein kleiner Bereich in den<br />
Gemeinden festgelegt, in dem es<br />
immer wieder zu Müllproblemen<br />
kommt. Die Kindergemeinderäte<br />
versehen dort jedes Stück Müll<br />
mit einem Holzstecken und machen<br />
es damit für die Passanten<br />
noch sichtbarer. Zusätzlich wird<br />
ein Schild aufgestellt, um auf die<br />
Aktion hinzuweisen. „Die Stecken<br />
und das Schild bleiben etwa fünf<br />
bis zehn Tage stehen, dann werden<br />
sie gemeinsam mit dem Müll<br />
eingesammelt“, so Holzer. Aus der<br />
Aktion soll dann ein Video entstehen,<br />
in dem die Kinder eine klare<br />
Botschaft verkünden: „Haltet unsere<br />
Gemeinden sauber!“<br />
Das Video wird mit Geschrei der<br />
Kindergemeinderäte hinterlegt,<br />
pro aufgestelltem Stecken dürfen<br />
sie eine halbe Sekunde schreien –<br />
daher auch der Name. Am 10. <strong>Mai</strong><br />
findet die Aktion noch in Feldkirchen<br />
statt, am 16. <strong>Mai</strong> in Hart bei<br />
Graz. Ende <strong>Mai</strong> wird dann das Video<br />
veröffentlicht.
Wir bremsen die Teuerung.<br />
Wir setzen im Parlament nach der ökosozialen Steuerreform weitere Schritte für eine<br />
zusätzliche Entlastung um rund vier Milliarden Euro und wirken so der Teuerung entgegen:<br />
• 50-prozentige Erhöhung des Pendlerpauschales und Vervierfachung des Pendlereuros bis 30. Juni 2023.<br />
100 Euro als einmaliger negativsteuerfähiger Betrag. Entlastungsvolumen: Über 400 Millionen Euro.<br />
• 150 Millionen Euro heuer für Preissenkungen im öffentlichen Verkehr und Angebotserweiterung.<br />
• Ausgleich von steigenden Energiekosten im öffentlichen Verkehr zur Verhinderung von<br />
Preissteigerungen, z.B. Schülerfreifahrten.<br />
• Senkung von Erdgas- und Elektrizitätsabgabe bis 30. Juni 2023 um rund 90 Prozent. Das bedeutet eine<br />
Entlastung von rund 900 Millionen Euro.<br />
• Aussetzung von Ökostrompauschale und Ökostromförderbeitrag. Entlastung: 900 Millionen Euro.<br />
• Senkung der Mineralölsteuer für die Landwirtschaft im Rahmen der europarechtlichen Möglichkeiten.<br />
Beispiel: Ehepaar mit zwei minderjährigen Kindern<br />
Sie, Vollzeitangestellte (2.000 Euro Bruttogehalt) im öffentlichen Dienst, pendelt 50 km (einfache<br />
Strecke) in die Arbeit (Anspruch auf kleines Pendlerpauschale). Er, Vollzeitangestellter (3.000 Euro<br />
Bruttogehalt) bei einem Betrieb, pendelt auch 50 km (einfache Strecke) in die Arbeit (Anspruch<br />
auf großes Pendlerpauschale). Jährlicher Stromverbrauch des Haushalts: 4.000 kWh.<br />
<strong>2022</strong><br />
Tarif Vater<br />
Tarif Mutter<br />
Familienbonus Vater<br />
Familienbonus Mutter<br />
Ökostromförderung<br />
Energiekostenausgleich<br />
Pendlerpauschale + Pendlereuro Vater<br />
Pendlerpauschale + Pendlereuro Mutter<br />
Elektrizitätsabgabe<br />
219 Euro<br />
270 Euro<br />
375 Euro<br />
125 Euro<br />
110 Euro<br />
150 Euro<br />
478 Euro<br />
375 Euro<br />
37 Euro<br />
Entlastung <strong>2022</strong><br />
€2.139<br />
Dazu kommt ab <strong>2022</strong> der regionale Klimabonus in vier Stufen (Staffelung: 100, 133, 167 und 200 Euro<br />
pro Jahr). Für Kinder gibt es zusätzlich 50 Prozent auf den regionalen Klimabonus.<br />
Kurt Egger<br />
Abgeordneter<br />
zum Nationalrat<br />
Martina Kaufmann<br />
Abgeordnete<br />
zum Nationalrat<br />
Ernst Gödl<br />
Abgeordneter<br />
zum Nationalrat<br />
Josef Smolle<br />
Abgeordneter<br />
zum Nationalrat<br />
Wir freuen uns, wenn Sie sich unter www.oevpklub.at über unsere Arbeit im Parlament informieren.
10 graz<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
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WICHTIG. Der Grazer Anwalt<br />
Andreas Hörmann<br />
sieht erste Erfolge im<br />
Kampf gegen illegales<br />
Glücksspiel, auch durch<br />
aktuelle Gerichtsurteile.<br />
Von Fabian Kleindienst<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Es sind erschreckende Summen,<br />
von denen der Grazer<br />
Anwalt Andreas Hörmann<br />
berichten kann: „Ich habe beim<br />
Landesgericht für Zivilrechtssachen<br />
für einen Grazer Kunden<br />
eine Klage eingebracht, der insgesamt<br />
94.857 Euro an Spielverlusten<br />
erlitten hat.“ Bei einem anderen<br />
Fall gehe es um 200.000 Euro, in<br />
einem weiteren Beispiel sei eine<br />
ganze Familie betroffen. Dementsprechend<br />
ist für Hörmann eines<br />
klar: „Es gibt niemanden, der wirklich<br />
gewinnt beim Online-Casino<br />
außer das ‚Casino‘ selbst.“ Deshalb<br />
ist der Grazer als Anwalt für die<br />
Advofin-Prozessfinanzierung<br />
in<br />
der Steiermark für Online-Glücksspielverfahren<br />
tätig, aktuell laufen<br />
über seine Kanzlei allein 50 Verfahren,<br />
um Verluste an illegales<br />
Glücksspiel zurückzufordern. Momentan<br />
sieht er einen positiven<br />
Trend und erste Wirkungen des<br />
Vorgehens gegen die Anbieter.<br />
Anbieter geben auf<br />
Denn was viele noch nicht wissen:<br />
Erst im Vorjahr gab es Entscheidungen<br />
vom Europäischen Gerichtshof<br />
wie auch vom Obersten<br />
Gerichtshof, wonach das Glücksspielmonopol<br />
in Österreich einzementiert<br />
wurde. Das heißt, so Hörmann:<br />
„Auch wenn die privaten<br />
Glücksspielkonzerne durch Spielerschutzmaßnahmen<br />
oder Ähnliches<br />
die Unterschiede zum staatlichen<br />
Glücksspiel weiter verringern,<br />
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✁
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
graz 11<br />
können Verluste bis zum vergangenen<br />
Jahr jedenfalls zurückgefordert<br />
werden.“ Betroffen ist davon klassisches<br />
Online-Glücksspiel, beispielsweise<br />
an Slotmaschinen. Online-Sportwetten<br />
fallen nicht unter<br />
illegales Glücksspiel, Online-Poker<br />
interessanterweise aber schon.<br />
Ganz aktuell gab es da erst<br />
Ende März ein weiteres Urteil<br />
des Obersten Gerichtshofs. Demnach<br />
sind sogar Verluste aus dem<br />
Online-Pokerspiel rückforderbar.<br />
„Das Besondere daran ist, dass<br />
im zugrundeliegenden Fall der<br />
betroffene Spieler gegen reale andere<br />
Spieler gespielt hat und die<br />
Online-Plattform lediglich eine<br />
Gebühr dafür verlangt hat“, erklärt<br />
Hörmann. „Dennoch ist der OGH<br />
zum Ergebnis gekommen, dass der<br />
Spieler seine gesamten Spielverluste<br />
gegen die Pokerspielseite zurückfordern<br />
kann.“ Insgesamt sieht<br />
er damit positive Entwicklungen:<br />
„Langsam ziehen sich die ersten<br />
Anbieter aus Österreich zurück.“<br />
illegales Glücksspiel<br />
Gut Schlossberg<br />
in Graz eröffnet<br />
Andreas Hörmann vertritt Grazer bei Verlusten im illegalen Glücksspiel.<br />
KK, GETTY<br />
■ Mit dem „Gut Schlossberg“<br />
eröffnete diese Woche der erste<br />
GenussLaden in einer österreichischen<br />
Landeshauptstadt.<br />
Das barocke Torschlössl wurde<br />
generalsaniert, auf drei Etagen<br />
bietet man mehr als tausend<br />
Produkte von an die hundert<br />
bäuerlichen Produzenten an.<br />
Betreiber ist die Genossenschaft<br />
„Genuss ab Hof“.<br />
Alles Liebe zum<br />
Muttertag.<br />
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AKtiv Lernen<br />
Das Nachhilfe-Angebot<br />
der AK im Sommer<br />
Was ist AKtiv Lernen?<br />
AKtiv Lernen ist ein kombiniertes Lernhilfe- und Freizeitangebot.<br />
Angeboten werden Kurse für Mathematik, Englisch<br />
und Deutsch. Aufgelockert werden die Lerneinheiten durch<br />
verschiedenste Workshops aus den Bereichen Kreativität<br />
und Bewegung.<br />
Wann und wo findet AKtiv Lernen statt?<br />
Die Lernhilfeeinheiten und die Workshops finden von 22. <strong>8.</strong><br />
bis 9. 9. <strong>2022</strong> im AK-Bildungszentrum Volkshochschule<br />
in der Köflacher Gasse 7 in Graz statt.<br />
Graf-Putz │ AK<br />
Für wen ist AKtiv Lernen gedacht?<br />
Das Lernhilfeangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler<br />
von MS und AHS-Unterstufe sowie von 3. und 4. Klassen<br />
Volksschulen.<br />
Was kostet die Teilnahme?<br />
Wie kann ich mich anmelden?<br />
50 Euro<br />
Die Kosten belaufen sich auf<br />
pro Woche<br />
inkl. Verpflegung. Anmeldungen sind bis 31. 5. <strong>2022</strong><br />
online auf www.akstmk.at/lernen möglich.<br />
Die Lernwochen können nur durchgeführt werden, sofern es die Covid-19-Bestimmungen zulassen.<br />
AK-Hotline<br />
05 7799-0
12 graz<br />
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Kosmetik-Store ganz<br />
V. l.: Matthias Opis, Peter Pilz, Waltraud<br />
Klasnic und Markus <strong>Mai</strong>r NADJA FUCHS<br />
Heldinnen und<br />
Helden für Hospiz<br />
■ Im Buch „Heroes. Was wir<br />
von unseren Heldinnen und<br />
Helden lernen können“ (Styria<br />
Verlag) schrieben namhafte<br />
Autoren über ihre persönlichen<br />
Helden. So etwa Mathilde<br />
Schwabeneder, Aglaia Szyszkowitz,<br />
Cornelius Obonya<br />
oder Valerie Fritsch. Der Verkaufserlös<br />
von 7000 Euro wurde<br />
nun im Skyroom des Styria<br />
Media Centers in Graz an Waltraud<br />
Klasnic übergeben, Präsidentin<br />
von Hospiz Österreich:<br />
„Ein solches Buch kann Wunder<br />
wirken“, so Klasnic.<br />
Geschäfts<br />
Börse<br />
www.grazer.at<br />
Katharina Muhr und Marlene Znopp ziehen mit dem Minimali-Konzept jetzt in einen Offline-Store in der Leonhardstraße. KK<br />
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CENTER WEST - OBERGESCHOSS
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
graz 13<br />
ohne Plastik eröffnet<br />
NEU. In der Leonhardstraße sperrt Minimali einen Laden auf, der sich auf vegane,<br />
plastikfreie, faire und regionale Kosmetik und Haushaltsprodukte spezialisiert.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
packungsfrei, fair, regional – nur<br />
dass es statt Lebensmitteln eben<br />
Haushaltsprodukte gibt. „Wir bieten<br />
beispielsweise vegane Kosmetik<br />
zum Auffüllen an. Außerdem wird<br />
es auch ein Graz-Regal geben, in<br />
das sich regionale Produzenten und<br />
Künstler einmieten und ihre Handwerksprodukte<br />
verkaufen können<br />
– beispielsweise Kerzen oder Ähnliches“,<br />
erklären die beiden.<br />
Land statt Aiola<br />
Am 30. April hatte der Aiola Living<br />
Store in der Landhausgasse zum<br />
letzten Mal geöffnet, man eröffnet<br />
im Juli schließlich die ehemaligen<br />
Brühl-Räumlichkeiten neu und<br />
hat dann auf 1600 Quadratmetern<br />
viel mehr Platz („der Grazer“<br />
hat berichtet). Die im Besitz der<br />
Landesimmobiliengesellschaft<br />
befindlichen Flächen in der Land-<br />
Die Grazerinnen Katharina<br />
Muhr und Marlene Znopp<br />
haben im Herbst letzten<br />
Jahres für Aufsehen gesorgt, als<br />
sie den Online-Shop minimali.<br />
at gelauncht haben. Nachhaltige<br />
Lösungen für Haushalt und Körperhygiene<br />
stehen dort im Fokus,<br />
von der Bambuszahnbürste über<br />
biologische Deos bis hin zu veganen<br />
Kondomen und plastikfreien<br />
Putzmitteln. Nicht einmal ein Jahr<br />
nach dem Start gehen sie jetzt einen<br />
Schritt weiter und eröffnen im<br />
Juni auch einen Offline-Store in der<br />
Leonhardstraße – in der ehemaligen<br />
italienischen Bücherei ARCA.<br />
Im Grunde kann man sich den<br />
Laden vom Konzept her ähnlich<br />
vorstellen wie „das Gramm“. Verhausgasse<br />
7 sollen nun vom Land<br />
Steiermark selbst bespielt werden.<br />
Geplant ist ein Info-Bereich für<br />
mehrere Abteilungen, wie seitens<br />
der LIG zu erfahren ist, konkret für<br />
die A9 Kultur, Europa und Sport<br />
sowie die A15 Energie, Wohnbau<br />
und Technik sowie eventuell weitere.<br />
Bis das Projekt ausgegoren ist,<br />
wird es wohl noch ein paar Monate<br />
dauern, bis dahin stellt man sich<br />
eine Zwischennutzung in Form eines<br />
Pop-up-Stores vor.<br />
Ebenfalls in der Grazer Innenstadt<br />
hat im März von vielen unbemerkt<br />
das KosmetikKaufhaus<br />
in der Passage des Zanderhofs<br />
in der Sackstraße eröffnet. Und<br />
in der Herrengasse bereitet sich<br />
Palmers auf den Umzug in die<br />
ehemaligen Stiefelkönig-Räumlichkeiten<br />
im Spitz-Haus vor. Gerade<br />
wird intensiv umgebaut.<br />
Sport und Beruf<br />
in der GBG<br />
■ Die GBG Gebäude- und Baumanagement<br />
GmbH geht bei<br />
der Lehrlingssuche nun neue<br />
Wege. Jugendlichen wird nun<br />
angeboten, Sport, Ausbildung<br />
und Beruf in der GBG zu verbinden.<br />
Das Pilotprojekt „Sport und<br />
Beruf in der GBG“ mit attraktiven<br />
Arbeitszeiten startet am 13.<br />
<strong>Mai</strong> beim ersten Flutlichtspiel<br />
der Styrian Bears.<br />
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Die Kaffee-Bar auf Rädern<br />
Gesund & fit –<br />
Gesundheitscheck der AK<br />
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EASY DRIVERS – Radsicherheitsparcours<br />
Polizei Graz – Stopp dem<br />
Fahrraddiebstahl<br />
ARBÖ Steiermark – Mopedsimulator &<br />
Rauschbrillenchallenge<br />
VHS Steiermark –<br />
großes Gewinnspiel vor Ort<br />
Radlobby ARGUS Steiermark –<br />
Radfahr-Infos und Fahrradregistrierung<br />
Freitag, 13. <strong>Mai</strong> & Samstag, 14. <strong>Mai</strong><br />
<strong>2022</strong><br />
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(Abgabe am 13.5. von 10 – 20 Uhr)<br />
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Es dürfen nur Fahrräder von Privatpersonen (ohne kommerziellen Zweck) angenommen werden.<br />
Pro Person werden nur 5 Fahrräder angenommen. Informationen: www.akstmk.at/rad
14 graz<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
S E R V I C E<br />
Leser<br />
Briefe<br />
redaktion@grazer.at<br />
Freundliche Begutachtung<br />
Am Beispiel eines mehr als 14 Meter<br />
hohen Wohnsilos in der Stattegger<br />
Straße 8 in Andritz, über den<br />
der „Grazer“ online berichtet hatte,<br />
zeigt sich die „Baufreundlichkeit“<br />
der Stadt. Diese Stadtplanung erarbeitete<br />
(mit jahrelanger Verspätung)<br />
das gesetzlich vorgeschriebene<br />
„Räumliche Leitbild“, das 2019<br />
in Kraft getreten ist. Darin ist der<br />
für das genannte Bauprojekt relevante<br />
Begriff der „Straßenrand-<br />
Bebauung“ definiert: Der Parameter<br />
„Lage zur Straße“ betrifft<br />
ausschließlich Grundstücke und<br />
Grundstücksteile, die prägend für<br />
den angrenzenden Straßenraum<br />
sind bzw. die in einem maßgeblichen<br />
Ausmaß an eine Straße grenzen.<br />
Der gegenständliche Neubau<br />
befindet sich jedoch 35 Meter (!)<br />
abseits der Stattegger Straße, hinter<br />
zwei angrenzenden Häusern.<br />
In ihrem Amtsgutachten, das als<br />
Grundlage für die Baugenehmigung<br />
dient, führen jedoch die beiden<br />
sachverständigen Ingenieure<br />
der – richtig – Stadtplanung aus,<br />
die Lage zur Straße wäre „straßenraumbildend<br />
und straßenbegleitend“.<br />
Und somit wurde letzte<br />
Woche mit dem Bau des mehr als<br />
14 Meter hohen Wohnsilos, der an<br />
einen Einfamilienhaus-Bereich<br />
grenzt und für dessen Höhe die<br />
„Straßenrand-Bebauung“ mitentscheidend<br />
ist, begonnen.<br />
Erich Cagran, Obmann BIA, Graz<br />
* * *<br />
Neue Straßennamen<br />
Sehr geehrte Damen und Herren<br />
der betroffenen Bezirksvertreter<br />
mit über 80 „belasteten“ und<br />
jüngst dadurch womöglich neuen<br />
Straßennamen in Graz!<br />
Sie alle habe ich vorerst leider in<br />
meinem unten angeführten „Leserbrief“<br />
vom 5. April 2002 vergessen<br />
– und will es damit nachholen.<br />
Womöglich kann dann alles Aufwendige<br />
und wirklich arg „Belastetsinnvolle“<br />
rund um neue<br />
Straßennamen vor Ort zusätzlich<br />
ein wenig besser bekannt und<br />
womöglich mit den „straßennamenbelasteten“<br />
Bewohnern,<br />
Betrieben, Institutionen und<br />
Einrichtungen in Ihren Bezirken<br />
besprochen, besser abgeschätzt<br />
und halbwegs gut verständlich<br />
vorausinformiert werden. Falls<br />
sie nicht ohnehin schon rechtzeitig<br />
durch die neue Stadtregierung<br />
und darüber ein wenig vorausinformiert<br />
worden sind, wie das so<br />
alles über Bürgerbeteiligung/-Information<br />
und rein auf alle Kosten<br />
der Stadt Graz gehen könnte<br />
und etwa werden wird.<br />
Ich denke, dass die jeweiligen Bezirksvertretungen<br />
bei den beabsichtigten<br />
Straßenumbenennungen<br />
doch ordentlich einbezogen<br />
bis angehört werden.<br />
Den Bezirksvertretungen wünsche<br />
ich nachhaltiges Glück, wie<br />
sie mit den wirklich „belasteten“<br />
bis ungereimten Straßennamen<br />
und Nazi-Objekten umgehen<br />
werden und können – auch für<br />
die Stadt Graz rundum wohl sehr<br />
teure – auch ohne Ärgernis-Abgeltung.<br />
Hier treffen sich vorerst<br />
KPÖ+Grüne+SPÖ – rein angesagte<br />
Kommunalpolitik mit den<br />
allgemein angeführten Bürgerund<br />
Kosten-Beteiligungen usw.<br />
zu den Straßennamen und Bauten<br />
mit „höchstem Belastungspotenzial“<br />
über eine „verschieden<br />
zusammengewürfelte Kommission“,<br />
die aber z. B. extreme Judenhasser<br />
ganz einfach toleriert, bereitwilligst<br />
vergessen bis deutlich<br />
unterschlagen, vorsätzlich ausgeklammert<br />
haben will.<br />
Das spiegelt wohl auch die eher<br />
bescheidene „Qualität“ der<br />
„Kommission“ wider, wenn wirklich<br />
nachweislich „belastete“<br />
Straßennamen und „Nazi-Bauwerke“<br />
ganz einfach kommissionell<br />
ungenannt zu bleiben haben<br />
– und die Grazer Stadtpolitik<br />
sich danach natürlich „neodemokratiepolitisch<br />
kommissionsergeben“<br />
zu verhalten hat.<br />
Johann Eder, Graz<br />
* * *<br />
Für ein Bettel-Verbot<br />
Ich habe Besuch aus dem Ausland,<br />
und die sind entsetzt, wie<br />
man in Graz alle paar Meter von<br />
Bettlern in der City angegangen<br />
wird, und teilweise richtig aggressiv.<br />
Ich habe mich geschämt,<br />
es sind ja keine Einheimischen,<br />
sondern Bettler, welche außer anbetteln<br />
auch unsere Sprache nicht<br />
können. Ich bin für Bettelverbot,<br />
wie wir’s schon hatten!<br />
Karin Kraeuchi, Graz<br />
Jetzt App downloaden!<br />
Vergangene Woche<br />
im täglichen E-Paper<br />
Mehr Sicherheit<br />
■ Das ehemalige Star Inn am<br />
Waltendorfer Gürtel wird gerade<br />
umfassend renoviert. Im Herbst<br />
eröffnet dort ein ibis Styles Hotel<br />
mit 101 Zimmern unter dem Motto<br />
„One Day in Austria“. Vor allem<br />
Messe- und Kongressbesucher<br />
möchte man dort begrüßen.<br />
Zum Nachdenken<br />
■ Im April 2018 hat „der Grazer“<br />
exklusiv von Sicherheitspollern<br />
gegen Terror und Amokfahrten berichtet,<br />
am Lendplatz und Kaiser-<br />
Josef-Platz stehen sie schon länger.<br />
Morgen, Montag, gehen nun auch<br />
die versenkbaren Poller in der Hofgasse<br />
und Sporgasse in Betrieb.<br />
Neueröffnung<br />
■ Graz hat jetzt einen Uhrturm aus<br />
Müll am Mariahilfer Platz. Dieser<br />
wurde aus 2500 Litern Lieferverpackungen<br />
gebaut, um auf die<br />
enormen Mengen an Abfall alleine<br />
durch Take-away-Essen aufmerksam<br />
zu machen. Genau so<br />
viel fällt an einem Tag in Graz an.<br />
STADT GRAZ/TRUHLAR, STUDIO WG3 ZT, KK
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
anzeige graz 15<br />
Plattform „Freie Lokale Graz“<br />
Bereits 15 vermittelte Geschäftsfl ächen<br />
und Pop-Up-Stores in den letzten Monaten.<br />
Zur wahren Drehscheibe<br />
entwickelt sich die Online-Plattform<br />
„Freie Lokale<br />
Graz“ bei der kostenlosen<br />
Vermittlung von Geschäftsflächen.<br />
Auf der Website findet<br />
man nämlich auch Objekte, die<br />
nicht auf den gängigen Plattformen<br />
oder über Makler angeboten<br />
werden. Der Service<br />
ist sowohl für Eigentümer von<br />
Gewerbeflächen als auch für<br />
interessierte Mieter kostenlos.<br />
Was steckt dahinter? Veränderte<br />
Konsumgewohnheiten,<br />
Konkurrenzdruck und die Entwicklung<br />
der Mietpreise haben<br />
dazu geführt, dass manche<br />
Erdgeschoß- oder Büroflächen<br />
in besten Innenstadtlagen<br />
länger leerstehen. Mit leicht<br />
zugänglichen Informationen<br />
über freie Flächen und Informationen<br />
rund um den geplanten<br />
Standort unterstützt die Plattform<br />
Interessenten bei der Suche<br />
nach Lokalen und Eigentümer<br />
bei der Suche nach neuen<br />
Mietern.<br />
Ziel der Initiative der Wirtschaftsabteilung<br />
der Stadt<br />
Graz ist es, den Branchenmix<br />
der Erdgeschoß-Zone positiv<br />
zu beeinflussen, die Innenstadt<br />
zu beleben und die Stadt<br />
Graz als Wirtschaftszentrum<br />
zu stärken. „Eine Stadt<br />
braucht ein starkes Zentrum<br />
und einen guten Branchenmix.<br />
Wir können Betriebsansiedelungen<br />
zwar nicht direkt<br />
beeinflussen, aber wir können<br />
CRUNCHTIME (2), JOEL KERNASENKO, A15, KK<br />
Michael Brandstätter Immobilien sowie zahlreiche Eigentümer und<br />
Interessenten setzen auf Freie Lokale Graz.<br />
mit unserer Plattform sowie<br />
mit Mietförderungen und Unterstützungen<br />
positiven Einfluss<br />
auf die Geschäftsbelebung<br />
nehmen. Ebenso wirken wir<br />
Langzeitleerständen aktiv entgegen“,<br />
so Pia Paierl von der<br />
Grazer Wirtschaftsabteilung.<br />
www.freielokale-graz.at<br />
Lumetry im N4<br />
Neue Förderung<br />
■ Die Lumetry Diagnostics ist<br />
neue Mieterin im N4, wo geförderte<br />
Büros der Stadt Graz<br />
jungen Firmen auf die Sprünge<br />
helfen. Die Gründer Antonia<br />
Frizberg und Christian Neubauer<br />
entwickeln mit ihrem Team<br />
ein Gerät für Atemgasanalyse.<br />
So können Patienten mit<br />
Lungenkrankheiten zukünftig<br />
selbst ihre Lungenvitalität prüfen<br />
und bei Bedarf frühzeitig<br />
handeln. Im N4 und im Science<br />
Tower sind derzeit noch<br />
zwei Büros frei.<br />
Die Gründer Antonia Frizberg<br />
und Christian Neubauer<br />
Der Grazer Startup Guide<br />
Startup Guide Graz<br />
■ Neben Hotspots wie New<br />
York, Berlin oder Tel Aviv zählt<br />
nun auch Graz zu den ausgewählten<br />
Städten mit einem<br />
Startup Guide. Der Guide beinhaltet<br />
alle Informationen für<br />
Gründungsinteressierte sowie<br />
für das gesamte Startup-Ökosystem.<br />
Erhältlich ist der Startup<br />
Guide kostenfrei bei der<br />
Abteilung für Wirtschaft und<br />
online zum Download unter<br />
wirtschaft.graz.at/startupguide.<br />
■ Die neue Förderaktion<br />
„Weiter!Bilden“ richtet sich an<br />
Unternehmer:innen gleichermaßen<br />
wie an Mitarbeiter:innen<br />
und Lehrlinge. Unterstützt<br />
werden Weiterbildungen, die<br />
maßgeblich zur nachhaltigen<br />
Unternehmensentwicklung beitragen.<br />
Die Kernthemen sind<br />
unternehmerischer Fortschritt,<br />
Fachkräfteentwicklung & Ressourcen,<br />
Umwelt und Klima.<br />
Zur Zielgruppe zählen Kleinst-,<br />
Klein- und Mittelunternehmen.<br />
Die neue Förderung gilt auch<br />
für Gastro-Betriebe.<br />
V. l.: Markus Bergmoser-Zizek<br />
(A15), GF Angelika Weber und<br />
Markus Moser (axtesys)<br />
Graz geht voraus<br />
■ Wie geht das, wenn es keinen<br />
Chef gibt? Das Softwareunternehmen<br />
„axtesys“ erzählte, wie<br />
ein Unternehmen ohne Hierarchien,<br />
aber mit mehr Eigenverantwortung,<br />
funktionieren kann.<br />
Nach dem Change-Prozess der<br />
Kleinen Zeitung war es die zweite<br />
Ausgabe der Veranstaltungsreihe<br />
„Graz geht voraus“ im<br />
Lendhafen, die Grazer Unternehmen<br />
vor den Vorhang holt, um<br />
Wirtschaft neu zu denken.
szene<br />
graz<br />
16 www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
16<br />
Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Vier Kostproben bei Didi Dorner beginnen bei 9,90 Euro – mit durchaus<br />
Luft nach oben, je nachdem, was man gerne probieren möchte.<br />
Haubenkoch Didi Dorner<br />
eröffnete die „Weinkost“<br />
TOP. Der höchstbewertete Koch der Stadt ermöglicht<br />
jetzt Weinerlebnisse, die es sonst in Graz nicht gibt.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Drei-Hauben-Koch Didi<br />
Dorner hat diese Woche<br />
im Magnolia seinen neuesten<br />
Streich eröffnet: die „Weinkost“.<br />
Und damit hat er ein wohl<br />
in ganz Österreich einzigartiges<br />
Konzept nach Graz gebracht. Dort<br />
kann man nämlich Weine kosten,<br />
zu denen man sonst nicht so<br />
leicht kommen würde – oder die<br />
so teuer wären, dass man sich eine<br />
ganze Flasche nicht leisten will.<br />
Dorner bietet 75 offene Weine an –<br />
neben klassisch ausgebauten Steirern<br />
auch bio-dynamische und<br />
maischevergorene Tropfen. Dank<br />
ausgeklügelter Dispenser-Technik<br />
können die verschiedenen Weine<br />
in Kostgrößen zu günstigen Preisen<br />
angeboten werden. Dabei<br />
kann man auch echte Raritäten<br />
finden. Ein paar Beispiele für die<br />
Kenner: ein Trebbiano d’Abruzzo<br />
von 1992 oder ein Heinrich Ried<br />
Salzberg von 1999, ein 2000er vom<br />
Weingut Pöckl oder ein extrem<br />
schwer zu bekommender Ganevat.<br />
Der älteste Wein im Lokal ist<br />
aktuell Jahrgang 1977.<br />
KK<br />
Man soll sich nicht von Etiketten blenden<br />
lassen, sondern herausfinden,<br />
was einem persönlich schmeckt!“<br />
Probieren geht über Studieren, findet Haubenkoch<br />
Didi Dorner, wenn es um Weinexpertise geht. KK<br />
Fünftbester Koch der<br />
Welt im Anflug auf Graz<br />
TOLL. Mehr als 4000 Spitzenköche aus ganz Europa<br />
kommen Ende <strong>Mai</strong> nach Graz – auch Eduard Xatruch.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Zum siebenten Mal findet<br />
von 30. bis 31. <strong>Mai</strong> die Rolling<br />
Pin.Covention in der<br />
Messehalle A statt – und Graz<br />
wird dadurch einmal mehr zum<br />
kulinarischen Nabel Europas.<br />
Denn auch in diesem Jahr stehen<br />
einige Stars auf der Speakerliste.<br />
Allen voran etwa Eduard Xatruch,<br />
der es mit dem Disfruta in<br />
Barcelona auf Platz 5 der World’s<br />
50 Best Restaurants geschafft hat,<br />
oder Gaggan Anand aus Bangkok,<br />
der beste Koch Asiens, sowie<br />
Karine Lopez von der Gucci<br />
Osteria da<br />
Massimio<br />
Bottura in Florenz, die beste KöchIN.<br />
TV-Starkoch Tim Mälzer<br />
ist in Graz quasi schon Stammgast,<br />
ebenso wie Heinz Reitbauer,<br />
der beste Koch Österreichs,<br />
und Vize Andreas Döllerer.<br />
Insgesamt kommen ganz schön<br />
viele Michelin-Sterne zusammen,<br />
mit je zwei sind die Speaker<br />
Eric Kragh Vildgaard (Jordnaer,<br />
Kopenhagen), Tohru Nakamura<br />
(Restaurant Schreiberei, München)<br />
und Isaac McHale (The<br />
Clove Club, London) dekoriert.<br />
Am Convention-Montag werden<br />
auch wieder die 100 besten<br />
Köche Österreichs, gewählt von<br />
Branchenvertretern, gekürt. Am<br />
Dienstag gibt’s die Vorausscheidung<br />
der Jungen Wilden <strong>2022</strong>.<br />
Spitzenkoch Eduard Xatruch kommt zur Rolling Pin.Convention.ROLLING PIN, VALERA<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Landesrat Johann Seitinger (l.) und<br />
Weinbaudirektor Werner Luttenberger<br />
Weinhoheiten: Beatrix Luttenberger,<br />
Katrin Dokter und Lisa Müller SCHERIAU (2)<br />
Die Weinsaison ist offiziell eröffnet<br />
■ Etwas reifere, elegante, fruchtige<br />
Weine hat der Jahrgang 2021<br />
hervorgebracht – davon konnte<br />
man sich am Donnerstag bei der<br />
Präsentation in der Messe ein<br />
Bild machen. Rund 90 Winzer<br />
boten da fast 700 verschiedene<br />
Tropfen an. Verkostet haben da<br />
etwa auch Landesrat Johann Seitinger,<br />
Weinbaudirektor Werner<br />
Luttenberger, Wein-Steiermark-<br />
Obmann Stefan Potzinger sowie<br />
die Weinhoheiten Katrin Dokter,<br />
Beatrix Luttenberger und Lisa<br />
Müller. Unter den Gästen traf man<br />
außerdem Landwirtschaftskammer-Präsident<br />
Franz Titschenbacher,<br />
Steiermärkische-Vorstand<br />
Oliver Kröpfl, Spar-Chef Christoph<br />
Holzer sowie Ex-Eishockey-<br />
Profi Michael Güntner.<br />
Übrigens: Im Juni wird heuer<br />
auch erstmals das Internationale<br />
Roséweinfestival in der Alten<br />
Universität veranstaltet. Denn die<br />
zartrosa Weine erlebten in den<br />
letzten Jahren bei uns und weltweit<br />
einen regelrechten Boom.
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
szene graz 17<br />
KK (2)<br />
Savo Ekmečić<br />
Der GAK-Rekordtorhüter feiert<br />
am morgigen 9. <strong>Mai</strong> seinen<br />
74. Geburtstag. Alles Gute!<br />
GEBURTSTAGSKINDER<br />
DER WOCHE<br />
Happy Birthday!<br />
Valerie Fritsch<br />
Neues Kapitel für die Grazer<br />
Erfolgsautorin: Am Samstag<br />
wird sie 33 Jahre alt.<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Konsul Rudi Roth (l.) und Steiermärkische-Vorstand<br />
Gerhard Fabisch<br />
Styria-Vorstand Markus <strong>Mai</strong>r (l.), Klaus<br />
Schweighofer (Styria International)<br />
Bischof Wilhelm Krautwaschl und<br />
Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner<br />
Es strahlten nicht nur die Fresken<br />
■ Wenn die Deckenfresken bei<br />
einem Konzert die größte Aufmerksamkeit<br />
der Besucher bekommen,<br />
spricht das normalerweise nicht<br />
unbedingt für die Qualität der Darbietung.<br />
In diesem Fall war es ganz<br />
anders: Der Minoritensaal wurde<br />
nach einer umfassenden Renovierung<br />
neu eröffnet und die Neue<br />
Hofkapelle Graz sorgte dafür, dass<br />
sich die vielen prominenten Gäste<br />
noch mehr in der Begutachtung<br />
der Malereien verlieren konnten.<br />
Aber nicht nur die Farben strahlten,<br />
sondern auch die Initiatoren des<br />
Mammutprojekts: Ex-TU-Rektor<br />
Hans Sünkel und Styria-International-Chef<br />
Klaus Schweighofer vom<br />
Kuratorium „Freunde von Mariahilf“,<br />
Landeshauptmann Hermann<br />
Schützenhöfer und Altbürgermeister<br />
Siegfried Nagl. Unter den Gästen<br />
tummelten sich auch Bischof<br />
Wilhelm Krautwaschl, Bürgermeisterin<br />
Elke Kahr, Landesrätin<br />
Ursula Lackner, die Stadträte<br />
Kurt Hohensinner und Günter<br />
Riegler, Styria-Vorstand Markus<br />
<strong>Mai</strong>r, Bildungsdirektorin Elisabeth<br />
Meixner, Caritas-Direktor Herbert<br />
Beiglböck, Energie-Steiermark-<br />
Vorstand Christian Purrer, die<br />
Konsuln Rudi Roth und Gerhard<br />
Fabisch, Kathryn List von der AVL<br />
Cultural Foundation sowie „Saubermacher“<br />
Hans Roth. VENA<br />
BM Elke Kahr, Moderator Gernot Rath,<br />
LH Hermann Schützenhöfer (v. l.) LUEF (4)<br />
Less-Waste-Drinks am Lendplatz<br />
Antonia Günzberg, Devika Hirsch,<br />
Julia Günzberg & Claudia GünzbergKK<br />
■ Trinken mit gutem Gewissen: Das<br />
kann man seit dieser Woche am<br />
Lendplatz, denn die Günzberg-<br />
Schwestern vom La Meskla, Tropicante<br />
und Shake Shaka haben<br />
zusammen mit Devika Hirsch am<br />
Lendplatz das „Trash Panda“ eröffnet.<br />
Nachhaltige Cocktails stehen<br />
dort voll im Fokus, aber nicht nur<br />
bei den Zutaten, sondern auch bei<br />
der Deko, der Einrichtung und der<br />
Ausstattung wird auf Müllvermeidung<br />
geachtet.
18 szene<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
E V E N T S<br />
In bester<br />
Gesellschaft<br />
Von Verena Leitold<br />
✏ verena.leitold@grazer.at<br />
Wasted Graz<br />
■ Am Freitag feierte Graz wieder<br />
beim Wasted-Clubbing<br />
von Grazwellness im Kottulinsky.<br />
Die Bilder der Fotowall<br />
gibt’s inzwischen exklusiv auf<br />
www.grazer.at<br />
NEW FISH MEDIA<br />
Die Bilder vom Wasted-Clubbing<br />
gibt’s auf der „Grazer“-Homepage.<br />
Designmonat<br />
ist eröffnet<br />
■ Im <strong>Mai</strong> dreht sich in Graz<br />
auch <strong>2022</strong> wieder alles um<br />
Design. Am Freitag wurde der<br />
bereits 13. Designmonat im<br />
Minoritenzentrum eröffnet.<br />
Creative-Industries-Geschäftsführer<br />
Eberhard Schrempf<br />
begrüßte da auch Wirtschaftslandesrätin<br />
Barbara Eibinger-<br />
Miedl, Bürgermeis terin Elke<br />
Kahr, Wirtschafts- und Kulturstadtrat<br />
Günter Riegler, Wirtschaftsbund-Generalsekretär<br />
Kurt Egger und Grünen-Klubobmann<br />
Karl Dreisiebner.<br />
Eberhard Schrempf, Günter<br />
Riegler und Kurt Egger (v. l.) GEOPHO<br />
Feierten endlich: Alvis Reid, Alex Anton Meister, Manfred „Cook“ Koch, Renate<br />
Koch-Pertl, Heiko Neubauer, Christian Schuller und Martin Konrad (v. l.)<br />
Andreas Kleinegger, H. Beiglböck, Monika Altenreiter, W. Kogler,<br />
Wolfgang Pucher, E. Kahr, Amrita Böker, E. Linhardt und W. Rehner<br />
Programm voller Inspiration<br />
■ Bereits das achte Jahr findet die Arsonore heuer von 7.<br />
bis 11. September in Graz statt. Der Künstlerische Leiter<br />
Markus Schirmer präsentierte diese Woche das Programm<br />
dazu, sein „Baby“, wie er es nannte. Und das kann<br />
sich durchaus sehen lassen: Unter dem Motto „Inspiration“<br />
beschäftigt man sich mit musikalischen Bearbeitungen<br />
und holt dafür wahre Größen ihres Fachs: So ist<br />
Starpianistin Angela Hewitt erstmals in Graz zu hören,<br />
Ausnahme-Trompeter Thomas Gansch und Stargeiger<br />
Benjamin Schmid kommen ebenso wie das berühmte<br />
Janoska Ensemble. Darunter mischen sich Nachwuchstalente<br />
der Kunstuni wie Haowen Gao, der mit<br />
seinen erst 16 Jahren seit Oktober 17 Preise einheimste!<br />
Natürlich surfte Bandleader Cook<br />
auch durch die Menge. LEX KARELLY (3)<br />
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graz<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
Fabian Kleindienst<br />
20 fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Mehr als 7000 offene Stellen:<br />
Der demografische Wandel wird den<br />
Wettbewerb um die jungen Leute<br />
verschärfen.“<br />
Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl angesichts der Langen<br />
Nacht der Forschung über das Thema Qualifizierung LUNGHAMMER<br />
Sorge um Fachkräftemangel<br />
Gernot Pagger<br />
Die Arbeitslosenzahlen sinken weiter, gleichzeitig wurden beim AMS in Graz so viele offene Stellen gemeldet wie schon lange<br />
nicht mehr. Auch in der Industrie macht man sich Sorgen um den Fachkräftemangel, viele Betriebe suchen Personal. LUEF, MARIJA KANIZAJ<br />
DRASTISCH. Mehr als<br />
7000 offene Stellen sind<br />
im Raum Graz allein beim<br />
AMS gemeldet, attraktive<br />
Branchen leiden unter<br />
dem Fachkräftemangel.<br />
Von Fabian Kleindienst<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
35.831 Menschen waren steiermarkweit<br />
zum Tag der Arbeit<br />
am vergangenen Sonntag als<br />
arbeitslos vorgemerkt oder befanden<br />
sich in Schulungen. Im Raum<br />
Graz waren es laut AMS 13.369,<br />
gemeinsam mit jenen in Schulung<br />
waren hier 16.847 Personen ohne<br />
Job. Es sind Zahlen, die in Kri-<br />
W I R T S C H A F T<br />
EcoNews<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Shopping mit Musik<br />
■ „Ich will nur, dass du tanzt zu<br />
diesem Lied…“ – zu den Klängen<br />
des Hits von Alle Achtung<br />
klatschten sich zahlreiche Besucher<br />
des Shopping Nord in den<br />
Frühling. „Die ,Zugabe‘-Rufe und<br />
die lange Schlange beim Autogrammschreiben<br />
waren wohl der<br />
beste Beweis, dass es den Leuten<br />
gefallen hat“, freute sich Centerleiterin<br />
Heike Heinisser. Am 20.<br />
<strong>Mai</strong> steht das Bildungs-Shopping<br />
an, am 21. tritt Christa Fartek auf.<br />
Den Gästen wurde im Shopping<br />
Nord Unterhaltung geboten.<br />
RIPIX<br />
Die Arbeiterkammer Steiermark<br />
traf sich zur Pflegekrise.<br />
LUEF<br />
AK-Vollversammlung<br />
■ Die Arbeiterkammer Steiermark<br />
lud diese Woche zur 6. Vollversammlung<br />
zur Pflegekrise. AK-<br />
Präsident Josef Pesserl betonte<br />
dabei, dass es für die Bevölkerung<br />
zunehmend schwer werde,<br />
rasch zu qualitätsvollen Gesundheits-<br />
und Pflegeleistungen zu<br />
kommen. Die AK beschloss ein<br />
8-Punkte-Sofortprogramm, das<br />
vom Land Steiermark umgesetzt<br />
werden könnte. „An den Kosten<br />
darf es nicht scheitern“, betonte<br />
Pesserl. Es brauche bessere Arbeitsbedingungen<br />
durch mehr<br />
Personal und attraktive Arbeitszeitmodelle.<br />
Billa für Feuerwehr<br />
■ Anlässlich des Florianitags<br />
am 4. <strong>Mai</strong>, um den vielen Freiwilligen<br />
einmal „Danke“ zu sagen<br />
und sie zu unterstützen, rief<br />
Billa vergangene Woche eine<br />
landesweite Spendenaktion ins<br />
Leben. Der gesamte Reinerlös<br />
kommt dem österreichischen<br />
Feuerwehrwesen zugute. Insgesamt<br />
konnten dabei 20.000<br />
Euro gesammelt werden, die<br />
direkt am Florianitag an den<br />
Österreichischen Bundesfeuerwehrverband<br />
übergeben werden<br />
konnten.<br />
Albert Kern (Bundesfeuerwehrverband)<br />
und Peter Gschiel (Billa, r.) BILLA/SCHERIAU<br />
Der Muttertag spült heuer wieder 30<br />
Millionen Euro in den Handel. GETTY<br />
Muttertag-Gewinn<br />
■ Laut einer aktuellen Untersuchung<br />
von KMU-Forschung-<br />
Austria geben die Steirer heuer je<br />
48 Euro für Muttertagsgeschenke<br />
aus. Insgesamt werden rund 30<br />
Millionen Euro für den Handel<br />
aus den heurigen Muttertags-<br />
Einkäufen erwartet. „72 Prozent<br />
der Männer und 69 Prozent der<br />
Frauen geben an, ihre Lieben an<br />
diesem Tag beschenken zu wollen“,<br />
so Gerhard Wohlmuth, Obmann<br />
der Sparte Handel in der<br />
WKO Steiermark.
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
graz eco 21<br />
➜<br />
TEURER<br />
GETTY , ÖBB/WEGSCHEIDER<br />
Pflanzen +10,4 %<br />
Schlechte Neuigkeiten für alle, die<br />
ihr Heim etwas grüner gestalten<br />
wollen. Pflanzen wurden teurer.<br />
Bahn-Sparschiene-Ticket –20,5 %<br />
Zugfahren zahlt sich aus: Für ein<br />
Sparschiene-Ticket zahlt man deutlich<br />
weniger als letztes Jahr.<br />
BILLIGER<br />
➜<br />
steigt auch im Raum Graz<br />
senzeiten eigentlich optimistisch<br />
stimmen: Ende März waren noch<br />
797 Personen mehr als arbeitslos<br />
vorgemerkt. Und auch ein Blick auf<br />
die Vorkrisenjahre 2018 oder 2019<br />
zeigt einen positiven Trend: 14.260<br />
wurden vor drei, 14.852 vor vier<br />
Jahren angegeben (13.369 heute).<br />
Fachkräfte gesucht<br />
Auf der anderen Seite steht die sinkende<br />
Arbeitslosigkeit einem zunehmenden<br />
Bedarf an Fachkräften<br />
gegenüber. Im Großraum Graz<br />
wurden beim AMS 7486 offene<br />
Stellen gemeldet, vor einem Jahr<br />
waren es 5030, 2018 beispielsweise<br />
nur 4159. Deutliche Zahlen, durch<br />
die sich die für viele Betriebe sich<br />
immer drastischer entwickelnde<br />
Situation bestätigt.<br />
Während zuletzt vielfach über<br />
Arbeitsbedingungen und finanzielle<br />
Entlohnung debattiert wurde,<br />
zeigt sich allerdings gerade auch in<br />
gut bezahlten Branchen ein Engpass<br />
– eben, wenn es um Fachkräfte<br />
geht. So betonte Heinz Mayer,<br />
Geschäftsführer von Joanneum<br />
Research, erst diese Woche bei der<br />
Präsentation der heurigen „Langen<br />
Nacht der Forschung“ (siehe Seite<br />
22): „Wir sehen mit großer Sorge<br />
einen Rückgang der Erstsemestrigenzahlen“,<br />
gerade in technischen<br />
Feldern mache sich der demografische<br />
Wandel bemerkbar.<br />
Das zeigt sich auch in der steirischen<br />
Industrie: „Der Mangel an<br />
Arbeits- und Fachkräften ist neben<br />
der Verfügbarkeit und den Preisen<br />
von Energie das zentrale Thema<br />
für den Wirtschafts- und Industriestandort<br />
Steiermark. Trotz intensiver<br />
Bemühungen und attraktiver<br />
Rahmenbedingungen fällt es<br />
Unternehmen schwer, Stellen zu<br />
besetzen. Alleine beim AMS sind<br />
aktuell 1600 offene und sofort zu<br />
besetzende Stellen in der Industrie<br />
gemeldet – die gesamte Zahl liegt<br />
aber weit darüber“, erzählt etwa<br />
Gernot Pagger, Geschäftsführer<br />
der Industriellenvereinigung Steiermark.<br />
Schon die kürzlich veröffentlichte<br />
Konjunkturumfrage der<br />
IV zeigte: Jedes vierte Industrieunternehmen<br />
ist aktuell auf Personalsuche,<br />
nur ein Prozent sieht sinkenden<br />
Personalbedarf.<br />
Gleichzeitig sieht Pagger aufgrund<br />
der demografischen Entwicklung<br />
keine Entlastung. „Experten<br />
meinen, dass in Österreich<br />
bis zu 540.000 Arbeitskräfte fehlen<br />
werden. Umso wichtiger ist es,<br />
das vorhandene Potenzial optimal<br />
zu nutzen, zum Beispiel durch<br />
arbeitsplatznahe Qualifizierungen,<br />
die Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote<br />
oder durch<br />
Maßnahmen zur optimalen Berufsorientierung.<br />
Wir müssen aber<br />
auch das Potenzial vergrößern und<br />
auf qualifizierten Zuzug setzen.“<br />
Arbeit für Geflüchtete<br />
Apropos: Mittlerweile sind im<br />
Raum Graz 198 Vertriebene aus<br />
der Ukraine gemeldet, es gibt 76<br />
aufrechte Beschäftigungsbewilligungen,<br />
81 Betriebe, vorwiegend<br />
aus Gastronomie, Handel und dem<br />
Dienstleistungssektor, haben sich<br />
beim AMS gemeldet. So lange der<br />
Krieg andauert, gibt es für Geflüchtete<br />
aus der Ukraine also zumindest<br />
einige Perspektiven.<br />
Wohnraum ist<br />
Lebensraum!<br />
Wir beleben unsere Zentren, erhalten unseren<br />
Grünraum und machen Wohnen wieder leistbar.<br />
Mit der neuen Bau- und<br />
Raumordnung, Zweitwohnsitzund<br />
Leerstandsabgabe.<br />
Foto: Peter Drechsler
22 eco<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
Wichtige Nährstoffe<br />
für unser Gehirn<br />
Konzentrationsschwäche und<br />
verminderte Merkfähigkeit?<br />
Was tun, wenn die geistige<br />
Leistungsfähigkeit nachlässt?<br />
Die Leistungsfähigkeit unseres<br />
Gehirns kann durch die gezielte<br />
Versorgung mit ausgewählten<br />
Nährstoffen langfristig gesteigert<br />
werden.<br />
Ginkgo biloba, Lecithin sowie<br />
der Vitamin B Komplex sind<br />
hierbei die idealen Energielieferanten.<br />
Ginkgo wirkt gefäßerweiternd,<br />
verbessert die Fließeigenschaften<br />
des Blutes und den<br />
Energiestoffwechsel im Gehirn.<br />
Dadurch kommt es zu einer<br />
optimalen Sauerstoff- und<br />
Energieversorgung der Gehirnzellen.<br />
Lecithin ermöglicht eine<br />
verbesserte Informationsweitergabe<br />
im Nervensystem. Die<br />
Vitamine des B-Komplexes<br />
unterstützen zusätzlich den<br />
Energiestoffwechsel und tragen<br />
zur Verringerung von Müdigkeit<br />
und Erschöpfung bei.<br />
Ginkgo Lecithin plus Dr.<br />
Fischer ist ein<br />
nussig-wohl<br />
schmeckendes<br />
Tonikum mit<br />
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Beim Kauf einer Packung<br />
Ginkgo Lecithin plus 500 ml.<br />
der effektiven Vitalstoff-<br />
Kombination aus hochwertigem<br />
Ginkgo-Extrakt, natürlichem<br />
Sojalecithin und dem<br />
gesamten Vitamin B-Komplex.<br />
Durch die Einnahme<br />
kann die Gehirntätigkeit<br />
gesteigert und die Konzentrations-<br />
und Gedächtnisleistung<br />
verbessert werden. Auch milde<br />
Formen der Altersvergesslichkeit<br />
können vermieden bzw.<br />
deren Auftreten hinausgezögert<br />
werden.<br />
Ideal für unterwegs sind die<br />
neuen Ginkgo Lecithin plus<br />
Bonbons die ebenfalls hochdosierten<br />
Ginkgo Extrakt sowie<br />
wertvolles Lecithin enthalten.<br />
Weil geistig fit sein nicht<br />
selbstverständlich ist!<br />
* Beim Kauf einer Packung Ginkgo Lecithin plus 500 ml erhalten Sie im <strong>Mai</strong> 2,- € Rabatt.<br />
In allen teilnehmenden Apotheken erhältlich. Nur solange der Vorrat reicht.<br />
Nahrungsergänzungsmittel stellen keinen Ersatz für abwechslungsreiche Ernährung dar. Eine<br />
ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig.<br />
V. l.: Heinz Mayer (Joanneum Research), Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl,<br />
Georg Schulz (Vorsitzender der Steirischen Hochschulkonferenz) JOANNEUM RESEARCH/<br />
Forschung im Fokus<br />
■ „Wir brauchen wissenschaftlichen<br />
Nachwuchs“, betonte Wissenschaftslandesrätin<br />
Barbara Eibinger-Miedl<br />
bei der Präsentation des<br />
Programms der heurigen „Langen<br />
Nacht der Forschung“ gemeinsam<br />
mit Joanneum-Research-<br />
Geschäftsführer Heinz Mayer und<br />
Kunstuniversitäts-Rektor Georg<br />
Schulz, der aktuell der Steirischen<br />
Hochschulkonferenz vorsitzt. Am<br />
20. <strong>Mai</strong> geht es daher darum, zahlreiche<br />
Menschen in der ganzen<br />
Steiermark für die Forschung zu<br />
begeistern. Mehr als 40 Standorte<br />
in den Regionen Graz, Leoben<br />
und Kapfenberg, insgesamt über<br />
200 Erlebnisse – es wird tatsächlich<br />
einiges geboten. Im Fokus stehen<br />
natürlich aktuelle Trendthemen<br />
wie grüne Technologien, die Mobilität<br />
der Zukunft, Mikroelektronik,<br />
aber auch andere spannende<br />
Felder wie die Weltraumforschung<br />
gilt es zu erleben. In Experimenten,<br />
Aktivitäten, aber auch Präsentationen.<br />
So will man auch der Wissenschaftsskepsis<br />
entgegentreten.<br />
V. l.: Wolfgang Skerget (Leiter Koordination City of Design), Reinhold Gütebier,<br />
Gernot Passath, Robert Kogler und Eva Summer (Referentin City of Design) LEINER<br />
Streetart Leiner Graz<br />
■ Leiner Graz rund um Geschäftsführer<br />
Robert Kogler rief<br />
anlässlich des 50-jährigen Jubiläums<br />
zum großen Graffiti-Wettbewerb<br />
auf. Heimische Künstler<br />
waren eingeladen, Entwürfe zum<br />
Thema „Natur in der Stadt“ einzureichen.<br />
Am vergangenen Donnerstag<br />
wurde nun in Beisein von<br />
kika/Leiner-CEO Reinhold Gütebier<br />
der Siegerentwurf gekürt.<br />
Gewonnen hat Gernot Passath,<br />
aufgewachsen in der Oststeiermark,<br />
der Informationsdesign an<br />
der FH Joanneum in Graz studierte.<br />
Bis Ende Juni, wenn die große<br />
Enthüllung geplant ist, gestaltet<br />
er nun einerseits eine 80 Quadratmeter<br />
große Wand der Restaurantterrasse<br />
im vierten Obergeschoß<br />
des Einrichtungshauses<br />
sowie eine rund 50 Quadratmeter<br />
große Wandfläche im Durchfahrtsbereich<br />
Traungauergasse.<br />
„Mit meinem Entwurf will ich einen<br />
neuen Lebensraum auf den<br />
zu gestaltenden Flächen schaffen“,<br />
erklärt der Künstler.
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
anzeige graz 23<br />
Im Rahmen des ScienceTalk diskutieren Experten und Wissenschaftler<br />
im Lendhafen über brennende Themen der Zukunft. LUPI SPUMA<br />
In den Labors und Instituten der FH Joanneum kann man bei der Langen<br />
Nacht der Forschung in virtuelle Welten eintauchen.<br />
FH JOANNEUM<br />
Eine Entdeckungsreise durch<br />
die Welt der Wissenschaft<br />
Spannend. Am 20. <strong>Mai</strong> werden bei der Langen Nacht der Forschung an rund 40 Standorten in<br />
der Steiermark die größten Geheimnisse rund um Wissenschaft und Forschung gelüftet.<br />
Die Lange Nacht der Forschung<br />
bietet die Möglichkeit,<br />
Wissenschaft und Innovation<br />
hautnah zu erleben und<br />
einen Blick hinter die Kulissen<br />
von Forschungseinrichtungen<br />
und Technologieunternehmen zu<br />
werfen. Mehr als 270 Stationen<br />
an über 40 Standorten in Graz,<br />
Leoben und Kapfenberg faszinieren<br />
Jung und Alt mit spannenden<br />
Präsentationen und eindrucksvollen<br />
Führungen.<br />
Erlebnisse der Kinderuni<br />
Alleine in Graz werden mehr als<br />
200 Programmpunkte für Begeisterung<br />
und leuchtende Augen bei<br />
der ganzen Familie sorgen. Denn<br />
die Menschen haben unzählige<br />
Fragen an die Zukunft und die<br />
Lange Nacht der Forschung bietet<br />
unzählige Antworten. Wie wird<br />
ein Kind zur Aktivistin wie Greta<br />
Thunberg? Was können Kinder<br />
mit Mikroskop im menschlichen<br />
Körper entdecken? Wie zeichnen<br />
und gestalten junge Menschen<br />
die Zukunft? Antworten auf diese<br />
und viele weitere interessante<br />
Fragen suchen und bekommen<br />
Kinder ab sechs Jahren bei der<br />
Langen Nacht der Forschung in<br />
Graz. Gemeinsam mit der Universität<br />
Graz (Standort UniGraz@<br />
Museum), der MedUniGraz und<br />
der Privaten Pädagogischen<br />
Hochschule Augustinum wurden<br />
spannende Erlebnisstationen für<br />
Nachwuchsforscher ab sechs<br />
Jahren eingerichtet.<br />
Forschungsrallye in Graz<br />
Ebenfalls Spannung und Spaß<br />
für die ganze Familie verspricht<br />
die Forschungsrallye der FH Joanneum<br />
in Graz. An zahlreichen<br />
Stationen können die Teilnehmer<br />
nicht nur faszinierende Erfahrungen<br />
aus der Welt der Wissenschaft,<br />
sondern auch einen<br />
Stempel für ihre Teilnahme<br />
sammeln. Ab vier Stempeln gibt<br />
es dann ein Überraschungsgeschenk<br />
bei der Zielstation. Dabei<br />
kann man zum Beispiel das<br />
Rennfahrzeug der Formula-Student-Rennfahrzeugtechnik<br />
genau<br />
unter die Lupe nehmen. Auch der<br />
Einsatz eines Pflegeroboters wird<br />
gezeigt und im Food-Processing<br />
Lab kann man sogar ausprobieren,<br />
wie Mehlwürmer oder eine<br />
molekulare Küche schmecken.<br />
Weiters kann man mit Technologien<br />
wie Virtual Reality und Metaverse<br />
Avatare tanzen lassen und<br />
schließlich werden noch die beste<br />
Fußballerin und der beste Fußballer<br />
gesucht.<br />
Zukunftsthemen diskutieren<br />
Und schließlich ist es auch<br />
schon Tradition, die herausragenden<br />
Themen von Wissenschaft<br />
und Forschung abseits<br />
der Labors und Werkstätten an<br />
einem besonderen Ort mitten<br />
in Graz zu präsentieren. Dieses<br />
Highlight findet in diesem Jahr<br />
im Lendhafen am Mariahilfer<br />
Platz statt. Beim Diskussionsforum<br />
ScienceTalk startet von 17<br />
bis 22 Uhr zu jeder vollen Stunde<br />
eine Podiumsdiskussion mit<br />
herausragenden Experten und<br />
Wissenschaftlern zu den brennenden<br />
Zukunftsthemen unserer<br />
Zeit. Vom Alterungsprozess der<br />
Menschen über Mobilität und<br />
die Nutzung von Rohstoffen über<br />
Digitalisierung bis hin zur künstlichen<br />
Intelligenz reicht dabei die<br />
Palette. Doch der ScienceTalk findet<br />
nicht nur vor Ort im Lendhafen<br />
statt, sondern wird auch über<br />
das Internet gestreamt und kann<br />
live sowie on demand auf der<br />
Homepage der Langen Nacht der<br />
Forschung mitverfolgt werden.
24<br />
viva<br />
graz<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
24<br />
redaktion@grazer.at<br />
Nehmen Sie die Möglichkeit wahr und stärken Sie<br />
mit einer Auffrischungsimpfung entsprechend den<br />
Empfehlungen der Experten Ihre Immunabwehr.“<br />
Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß appelliert, sich auch<br />
zum dritten Mal gegen das Coronavirus impfen zu lassen. MARIJA KANIZAJ<br />
Mamas sind nach wie vor die<br />
FRAGE. Der heutige Muttertag<br />
lässt die Frage aufkommen:<br />
Gibt es die perfekte<br />
Mama? Und wenn ja,<br />
was macht sie so perfekt?<br />
Hier kommt die Antwort.<br />
Von Melanie Köppel<br />
melanie.koeppel@grazer.at<br />
Vor allem die Doppelbelastung durch Beruf und Familie kann für viele Mütter zur Monsteraufgabe werden. Eine<br />
Verteilung der Erziehungsaufgaben und Nutzung der Hilfsangebote können den Alltag erleichtern. ISTOCK / GETTY IMAGES PLUS<br />
Das Familienbild hat sich<br />
im Laufe der letzten<br />
Jahrzehnte drastisch verändert:<br />
Die klassische Vollzeit-<br />
Mama gibt es kaum noch, die<br />
reine Hausfrau und Mutter wird<br />
zur altmodischen Geschichte.<br />
„Es hat sich nicht nur das Bild<br />
spirituosenzirkus.at<br />
Martin Pinsger (r.) steht am 12. <strong>Mai</strong> auch für Fragen zur Verfügung. Für Auflockerung<br />
sorgen Stefan Plank & Band mit Evergreens und Jazz. NADINE STUDENY (2)<br />
Live-Musik trifft Wissen<br />
■ Über eine Million Österreicher<br />
sind Schmerzpatienten, die<br />
meist nur eine einseitige und<br />
nicht erfolgreiche Behandlung<br />
erhalten. Wie man als chronischer<br />
Schmerzpatient dem<br />
Schmerz multimodal begegnen<br />
kann und sich damit das<br />
Leben mit allen Erkrankungen,<br />
die langwierige Schmerzen auslösen,<br />
leichter macht, erklärt<br />
der Orthopäde, Buchautor und<br />
Schmerzspezialist Martin Pinsger<br />
am Donnerstag, dem 12.<br />
<strong>Mai</strong>, um 18 Uhr in der Altkatholischen<br />
Kirche Graz. Umrahmt<br />
wird der informative Vortrag von<br />
Stefan Plank & Band. Sie sorgen<br />
zwischen den Vortragseinheiten<br />
für entspannende und erfreuliche<br />
Auflockerung, die gerade<br />
Schmerzerkrankte so dringend<br />
benötigen! Der Eintritt ist frei,<br />
eine Voranmeldung ist unbedingt<br />
notwendig. Reservierungen<br />
bitte unter der Telefonnummer<br />
0 650/7576161 oder per <strong>Mai</strong>l<br />
unter karl.dieber@gmail.com.<br />
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20. <strong>Mai</strong><br />
16 00 –21 00 Uhr<br />
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Ticket/Person im Vorverkauf * € 10,–<br />
[an der Abendkassa € 14,–]<br />
* Kartenvorverkauf im Grand Whisky Graz,<br />
Griesgasse 1, 8020 Graz<br />
Di – Fr 12 – 19 Uhr, Sa 10 – 17 Uhr
Wie die Herausforderung Fachkräftemangel<br />
bewältigt werden kann. AMS-Chef<br />
Karl-Heinz Snobe im Interview.<br />
Steirische Regionen zeigen auf –<br />
die neuesten Investitionen und<br />
Innovationen im Überblick.<br />
FEBRUAR/MÄRZ <strong>2022</strong><br />
Big Player und Hidden Champions<br />
über die grüne Mark als guten Boden<br />
für die weltweite Vernetzung.<br />
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<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
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MED UNI GRAZ, GETTY<br />
Creme statt OP<br />
In einer Studie der Med Uni Graz zur<br />
Krebsprävention wurde belegt, dass die<br />
Creme „Imiquimod“ besser ist als eine OP!<br />
Solarium<br />
Statt ungesunder Bräune lieber das Wetter<br />
in der kommenden Woche nutzen und<br />
genügend Sonnenschutz auftragen.<br />
OUT<br />
➜<br />
Führungskräfte der Familie<br />
der Mutter verändert, sondern<br />
auch das allgemeine Familienund<br />
Frauenbild“, erklärt Gerald<br />
Friedrich, Leiter des Familien.<br />
Kompetenz.Zen trums in Graz.<br />
Demnach haben sich auch verschiedene<br />
Typen von Müttern<br />
herauskristallisiert: So gibt es<br />
die „Gluckenmutter“, die ihre<br />
Kinder gerne vor allen negativen<br />
Einflüssen beschützen möchte.<br />
Oder die „Karrieremutter“, die<br />
vor der Herausforderung steht,<br />
zeitlich alles unter einen Hut bekommen<br />
zu müssen – ein durchaus<br />
schwieriges Unterfangen.<br />
„Egal wie, Mütter sind nach wie<br />
vor die Familienmanagerinnen,<br />
ohne deren Multitasking das<br />
System Familie im Chaos untergeht“,<br />
führt Gerald Friedrich<br />
fort. Ein unbezahlter Vollzeitjob<br />
mit Überforderungspotenzial.<br />
Wo bleiben also die Väter?<br />
Pandemie als Auslöser<br />
In einer Ende 2021 publizierten<br />
Studie aus dem Forschungsprojekt<br />
der Stadt Graz gemeinsam<br />
mit der Universität Graz zum<br />
Thema „Belastungen von Familien<br />
in der Pandemie“ wurde<br />
eine durchaus bemerkenswerte<br />
Veränderung in der Teilhabe von<br />
Erziehungsaufgaben verzeichnet.<br />
Hier gaben Männer stärker als<br />
Frauen an, mehr Verantwortung<br />
und tendenziell mehr Aufgaben<br />
zu übernehmen. Auch fast ein<br />
Drittel der Frauen gab an, dass<br />
der andere Elternteil seit Beginn<br />
der Pandemie mehr Aufgaben<br />
und auch mehr Verantwortung in<br />
der Erziehung übernimmt als vor<br />
der Pandemie. Ist die Verteilung<br />
der Aufgaben der Schlüssel, um<br />
eine perfekte Mama werden zu<br />
können?<br />
Die perfekte Mama<br />
„Das ist immer sehr individuell<br />
zu sehen: Jedoch hat eine perfekte<br />
Mama genau eine Eigenschaft,<br />
und die ist Feinfühligkeit!<br />
Erst wenn man sein Kind lesen<br />
lernt, kann man mit diesem<br />
agieren und nicht nur auf Situationen<br />
reagieren“, erklärt Gerald<br />
Friedrich, der selbst Teil des Forschungsteams<br />
der Grazer Studie<br />
war. Es sei wichtig, dass man seinem<br />
Kind Verständnis zeigt, damit<br />
es sich individuell entwickeln<br />
kann. „Es gibt keinen Führerschein<br />
und keine Ausbildung für<br />
das ,Muttersein‘. Umso wichtiger<br />
ist es, sich selbst zu reflektieren<br />
und auch bei Bedarf Hilfe in Anspruch<br />
zu nehmen – die moderne<br />
Mama hat mittlerweile viele<br />
Möglichkeiten dafür und nutzt<br />
diese auch“, so der Experte. Er bemerke<br />
einen moderaten Anstieg<br />
an Beratungsanfragen im Familien.Kompetenz.Zentrum<br />
seit Beginn<br />
der Pandemie.<br />
STADT GRAZ/MARIJA KANIZAJ<br />
Gerald Friedrich ist Leiter des<br />
Familien.Kompetenz.Zentrums in Graz.<br />
IN ZEITNOT<br />
Wir müssen jetzt handeln, mahnt<br />
Ökonomin Birgit Bednar-Friedl<br />
im Interview<br />
ERSCHEINUNGSORT GRAZ, JG. XIV, NR. 3, 15. APRIL 20 2, PREIS: 2,50 EURO, © SHU TERSTOCK<br />
ÖSTE REICHISCHE POST AG, MZ 10Z038473 M, STEIRERIN VERLAGS GMBH, SCHUBERTSTRA SE 29/1, 8010 GRAZ<br />
ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 10Z038473 M, STEIRERIN VERLAGS GMBH, SCHUBERTSTRASSE 29/1, 8010 GRAZ ERSCHEINUNGSORT GRAZ, JG. XIV, NR. 2, 1<strong>8.</strong> FEBRUAR <strong>2022</strong>, PREIS: 2,50 EURO, © SHUTTERSTOCK<br />
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APRIL/MAI <strong>2022</strong><br />
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Innovative Antriebskonzepte im<br />
Fokus – Talk mit dem ACstyria<br />
IN DISKUSSION<br />
Wie steirische Unternehmen<br />
Nachhaltigkeit neu denken<br />
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Die grüne Zukunft<br />
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01_Cover_BM_April/<strong>Mai</strong>_20 2.in d 1 06.04. 2 13:03<br />
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Tag der Pflege<br />
findet jährlich am 12.<br />
<strong>Mai</strong> statt. Gadgets erleichtern<br />
die Pflege von<br />
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Von Melanie Köppel<br />
melanie.koeppel@grazer.at<br />
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Situationen im Leben, in denen<br />
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Egal, ob man draußen im Garten<br />
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Buch liest oder sich einfach auf<br />
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immer und überall mit dabei.<br />
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Hilfe – 24 Stunden am Tag, sieben<br />
Tage die Woche – nur einen<br />
Knopfdruck entfernt. Besonders<br />
für Senioren, die großen<br />
Wert auf Erhaltung der Eigenständigkeit<br />
und Lebensqualität<br />
legen.<br />
So funktioniert es<br />
Das Rufhilfegerät ermöglicht<br />
bei Notfällen im Innen- oder<br />
Außenbereich den Sprechkontakt<br />
sowie die Übermittlung der<br />
aktuellen Standortkoordinaten<br />
zur Rettungsleitstelle. Von dort<br />
können dann alle notwendigen<br />
Maßnahmen gesetzt werden.<br />
Sämtliche technische Daten<br />
und persönliche Informationen<br />
werden dabei vorab eingeholt<br />
und im System der Rufhilfe<br />
gespeichert. Auf Wunsch kann<br />
auch ein Angehöriger als „Kontaktperson<br />
im Notfall“ registriert<br />
werden. Dieser wird dann<br />
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Rätsel-Lösung vom 1. 5. <strong>2022</strong><br />
K H U C B H E<br />
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Sudoku-Lösung<br />
vom <strong>8.</strong>5.<strong>2022</strong><br />
7 8 5 6 9 2 4 1 3<br />
3 2 9 8 1 4 6 5 7<br />
4 6 1 5 7 3 2 9 8<br />
5 9 8 4 3 6 1 7 2<br />
6 3 7 1 2 9 8 4 5<br />
2 1 4 7 8 5 3 6 9<br />
8 4 2 9 5 1 7 3 6<br />
1 5 3 2 6 7 9 8 4<br />
9 7 6 3 4 8 5 2 1<br />
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OFFENEN<br />
BAUSTELLE<br />
20.05.22<br />
Visualisierungsstatus Entwurf. Änderungen vorbehalten.<br />
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– davon 12 Wohnungen mit Betreuungsleistung<br />
• Wohnungen mit ca. 38–60 m 2 , tw. mit Balkon oder Loggia<br />
• Betreuung durch das Rote Kreuz Steiermark<br />
• Geplante Eröffnung: 3. Quartal <strong>2022</strong><br />
Anmeldung: Fr. Neubauer (SEWO) +43 (0) 660 1212 231
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at viva<br />
27<br />
jederzeit wohlfühlen<br />
fes darüber in Kenntnis gesetzt.<br />
Sollte es dem Angehörigen<br />
nicht möglich sein, nachzusehen,<br />
wird umgehend ein Einsatzfahrzeug<br />
mit ausgebildeten<br />
Rettungssanitätern entsandt.<br />
Betreutes Wohnen<br />
Für all jene Senioren, die möglichst<br />
lange den Verbleib in<br />
einer eigenen Wohnung wünschen,<br />
entsteht gerade in der<br />
Grazer Triesterstraße 12 ein<br />
Generationenhaus, in dem<br />
noch Wohnungen für ein „Betreutes<br />
Wohnen“ frei sind. Die<br />
an Werktagen regelmäßig anwesende<br />
Betreuungsperson<br />
des Roten Kreuzes unterstützt,<br />
informiert und berät bei organisatorischen<br />
Angelegenheiten<br />
und bietet regelmäßig Aktivierungs-<br />
und Mobilisierungsangebote.<br />
Der Tag der offenen<br />
Baustelle für Interessenten ist<br />
am 20. <strong>Mai</strong> <strong>2022</strong> von 14 Uhr bis<br />
16 Uhr.<br />
Unabhängig Wohnen im Alter:<br />
Mit betreuten Wohneinrichtungen<br />
und der Rufhilfe ist das möglich. <br />
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www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
Feriencamps <strong>2022</strong><br />
Ab in die<br />
Ferien!<br />
Neben der wichtigen Erholung steht natürlich der Spaß im Mittelpunkt der<br />
Ferienaktion. Zum Beispiel beim Baden in Sekirn am Wörthersee.<br />
KF<br />
AUF GEHT’S. Feriencamps sind wieder hoch im Kurs<br />
und die Anbieter haben sich viel einfallen lassen.<br />
V<br />
iele Kinder und Jugendliche<br />
entscheiden sehr<br />
selbstbewusst darüber,<br />
wie sie ihren Sommer verbringen<br />
möchten. Diesen jungen<br />
Menschen ist dabei vor allem<br />
wichtig, dass das Angebot ihren<br />
Interessen entgegenkommt und<br />
ihnen die Möglichkeiten bietet,<br />
Erfahrungen zu sammeln. Solche<br />
Sommercamps sind somit<br />
eine hervorragende Möglichkeit,<br />
ganz viele wunderbare Erfahrungen<br />
in einem geschützten<br />
Rahmen zu machen. Informationen<br />
zu den Camps sind schnell<br />
zugänglich und mobil erreichbar.<br />
Alle Feriencamps der Kinderfreunde<br />
Steiermark sind ab<br />
sofort auf der Ferienwebsite unter<br />
www.ferien-kinderfreunde.<br />
at verfügbar. Das Flaggschiff<br />
der steirischen Kinderfreunde<br />
ist dieses Jahr nach wie vor das<br />
Kinderparadies am Wörthersee<br />
in Kärnten. Sekirn garantiert ein<br />
Ferienerlebnis der ganz besonderen<br />
Art. Alexia Getzinger, die<br />
als Kinderfreunde-Vorsitzende<br />
wiedergewählt wurde: „Unser<br />
Motto ist es, die Ferienzeit in Gemeinschaft<br />
aktiv zu gestalten.“<br />
Ebenso gerüstet für die Ferienaktion<br />
<strong>2022</strong> ist man bei Kinderland.<br />
Der Turnersee in Kärnten<br />
hat sich zu einem wahren romantischen<br />
Ferienparadies entwickelt.<br />
In der Ferienanlage von<br />
Kinderland am Turnersee gibt es<br />
außer dem guten Essen und dem<br />
Badespaß noch Highlights wie<br />
Nachtgeländespiel, Lagerfeuer,<br />
Sport-Olympiade, Wanderungen,<br />
Show-Abende, Basteln und<br />
vieles mehr. Details auf www.<br />
kinderland-steiermark.at . VOJO<br />
Ab in die Ferien...<br />
Nähere Infos, Buchung und Anfragen<br />
unter 0316/82 55 12-22 oder<br />
www.ferien-kinderfreunde.at<br />
KINDERFREUNDE<br />
Ferienpatenaktion <strong>2022</strong>:<br />
Wir suchen Ferienpaten<br />
■ Die Sommerferien kommen<br />
immer näher und wir begeben<br />
uns wieder auf die Suche nach<br />
Ferienpaten. Nach Menschen, die<br />
es mit ihrer Patenschaft ermöglichen,<br />
dass Kinder aus finanziell<br />
schlechtgestellten Familien auch<br />
auf Ferienreise gehen können.<br />
Die Kinder verbringen ihre Ferien<br />
in den schönsten Anlagen der<br />
Grazer Kinderfreunde und von<br />
Kinderland Steiermark. Auch die<br />
Evangelische Jugend Steiermark<br />
Feriencamps für<br />
Kinder und Jugendliche<br />
Spass, Abenteuer, Action<br />
ist mit an Bord. Eine volle Patenschaft<br />
kostet 75 Euro, mehrere<br />
Patenschaften ergeben wiederum<br />
mehr Gratisplätze für die<br />
Mädchen und Buben, die in den<br />
Genuss dieser Benefiz-Aktion<br />
kommen. Wir veröffentlichen die<br />
Namen der Spender in unserer<br />
„Liste der Menschlichkeit“. VOJO<br />
Einzahlungen ab sofort möglich:<br />
Raiffeisenlandesbank,<br />
IBAN: AT71 3800 0000 0002 8266,<br />
Kennwort: Ferienpaten <strong>2022</strong><br />
Vollpension in unserem Feriendorf<br />
am Turnersee in Kärnten<br />
Betreuung durch ein qualifiziertes Team<br />
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Alter im von<br />
Kinder für<br />
Jahren<br />
Umfangreiches Programm<br />
z. B.: Nachtgeländespiel, Olympiade, Wanderungen uvm.<br />
Hin- und Rückreise mit Bussen<br />
(verschiedene Einstiegsmöglichkeiten)<br />
FÖRDERUNGEN möglich!<br />
Feriendorf Turnersee<br />
10.07. bis 13.0<strong>8.</strong><strong>2022</strong><br />
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<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
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Diesen Sommer – Cluburlaub in Österreich<br />
Traumhafter Cluburlaub bei einem der drei<br />
beliebten Aldiana Resorts in Österreich.<br />
Ob in Oberösterreich, der<br />
Steiermark oder Salzburg,<br />
die Aldiana Resorts<br />
haben unglaublich viel<br />
zu bieten.<br />
Wohlfühlen in Oberösterreich<br />
Im Aldiana Club Ampflwang<br />
trifft man auf ein wahres Urlaubsparadies.<br />
Eine moderne<br />
Reitanlage für Pferdefreunde<br />
mit 50 Pferden und Ponys, Fitnesskurse,<br />
Tennisplätze und<br />
ein top ausgestattetes Fitness-<br />
Studio warten im oberösterreichischen<br />
Hausruckwald auf<br />
ihre Gäste. Das Flosse Abenteuerland<br />
– ein 500 m² großer<br />
Indoor-Spielplatz – wird zum<br />
Highlight für jedes Kind. Ab<br />
sofort kann man auch seinen<br />
Hund mit auf Urlaub nehmen.<br />
Wandern in der Steiermark<br />
Der Aldiana Club Salzkammergut<br />
in Bad Mitterndorf mit<br />
der direkt angeschlossenen<br />
GrimmingTherme bietet Entspannung,<br />
Spaß und Genuss<br />
auf 8000 m². Durch Thermalbecken,<br />
Sprudelliegen, Kinderbereich<br />
mit Riesenrutsche,<br />
großzügiges Saunadorf und<br />
atemberaubendes Bergpanorama<br />
gibt es hier Genuss auf besondere<br />
Weise. Für Sport- und<br />
Naturliebhaber eignet sich eine<br />
Wanderung oder (E-)Bike-Tour<br />
rund um die schönsten Seen<br />
der Region, die teils auch mit<br />
dem Schiff erkundet werden<br />
können.<br />
Radeln in Salzburg<br />
Perfekte Wander- & Bike-Be-<br />
Entspannung, Spaß und Genuss in der GrimmingTherme. ALDANIA<br />
dingungen bekommt man rund<br />
um den Aldiana Club Hochkönig<br />
geboten. Ein gut ausgestatteter<br />
Bikeverleih und ein kompetentes<br />
Team sorgen für das<br />
ideale Bike-Erlebnis. Kulinarischer<br />
Hochgenuss am Buffet<br />
ist hier garantiert. An verschiedenen<br />
Live-Cooking-Stationen<br />
werden regionale und internationale<br />
Spezialitäten direkt vor<br />
den Augen angerichtet.<br />
Event-Tipp<br />
Wenn die Wahl schwerfällt:<br />
Von 15. bis 19. Juni kann man<br />
sich mit Skisprung-Legende<br />
Andi Goldberger auf eine E-<br />
Mountainbike-Tour durch alle<br />
drei Clubs begeben. Infos unter:<br />
www.aldiana.com/de-de/<br />
tour-de-aldiana<br />
ALDIANA CLUB AMPFLWANG<br />
Ampflwang im Hausruckwald, Oberösterreich<br />
Vollpension PLUS inkl.<br />
• Getränke zu Hauptmahlzeiten<br />
• Kinder Indoorspielplatz 500 m²<br />
• Hundezimmer mit Grünfläche<br />
ab € 123,-<br />
pro Nacht und Person<br />
ALDIANA CLUB HOCHKÖNIG<br />
Mühlbach am Hochkönig, Salzburg<br />
Halbpension PLUS inkl.<br />
• Getränke zum Abendessen<br />
• geführte Wandertouren<br />
• brandneues Fitness Studio<br />
GEÖFFNET AB 21. MAI<br />
ab € 117,-<br />
pro Nacht und Person<br />
ALDIANA CLUB SALZKAMMERGUT<br />
Bad Mitterndorf, Steiermark<br />
Halbpension PLUS inkl.<br />
• Getränke zum Abendessen<br />
• eigener Bikeverleih<br />
• Eintritt in die GrimmingTherme<br />
ab € 136,-<br />
pro Nacht und Person<br />
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TZ Lopar identitet 10/27/08 2:03 PM Page 2<br />
C M Y CM MY CY CMY K<br />
30 viva<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
Kaiserliches Theater: Die<br />
AUFREGEND. Ob Biedermeierfest,<br />
Schillern<br />
oder Burghofspiele: In<br />
den kommenden Monaten<br />
stehen mehrere<br />
kulturelle Highlights an.<br />
Das traditionelle „Schillern“ im Bezirk Deutschlandsberg ist nur eines von vielen kulturellen Highlights der Steiermark.<br />
LUPI SPUMA<br />
Wer an Reisen in der Steiermark<br />
denkt, dem fällt<br />
wohl in erster Linie die<br />
grüne Landschaft ein, mit all ihren<br />
Sehenswürdigkeiten und einzigartigen<br />
Panoramen. Doch gerade<br />
zu dieser Jahreszeit wird auch<br />
kulturell besonders viel geboten<br />
– zahlreiche Veranstaltungen werden<br />
in den unterschiedlichen Regionen<br />
organisiert und zeigen die<br />
Vielfalt des Bundeslands mal von<br />
einer anderen Seite. Die Vorfreude<br />
steigt, nicht zuletzt im Gedächtnis<br />
an die coronabedingt kulturell<br />
LOPAR<br />
Allen Liebhabern natürlicher Schönheit und aktivem<br />
Urlaub empfehlen wir, Lopar zu besuchen, das<br />
auf der Insel Rab liegt – der Insel der Liebe<br />
und des Glücks! Beliebtes Ziel nicht nur für<br />
Schwimmer und Sonnenhungrige, sondern<br />
auch für Aktivurlauber, die gerne<br />
Wandern, Radfahren oder lange<br />
Spaziergänge unternehmen.<br />
www.lopar.com
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at viva<br />
31<br />
Kultur der Steiermark<br />
doch sehr kargen vergangenen<br />
beiden Jahre. Ein paar Beispiele:<br />
☞Am 12. Juni feiert man in Bad<br />
Gleichenberg das traditionelle<br />
Biedermeierfest. Genau das Richtige<br />
für all jene, die schon immer<br />
davon geträumt haben, sich in<br />
vergangene Zeiten zu versetzen –<br />
Fernsehserien wie „Bridgerton“<br />
sind nicht umsonst aktuell sehr beliebt.<br />
Das Fest bietet eine Zeitreise<br />
ins 19. Jahrhundert, ein sanftes<br />
Eintauchen in das Lebensgefühl<br />
des Adels zur damaligen Zeit – zumindest<br />
so, wie man es sich idealtypisch<br />
vorstellt. Bei freiem Eintritt<br />
kommt es um 10 Uhr zum großen<br />
Einzug des Kaiserpaars über den<br />
Hauptplatz, ansonsten wird der<br />
ganze Ort zur Bühne, mit hunderten<br />
Personen in historischen Kostümen.<br />
Konzerte, passende Cafés<br />
und Pavillons schaffen die richtige<br />
Atmosphäre. Und auch für Kinder<br />
gibt es ein Angebot.<br />
☞Von 25. <strong>Mai</strong> bis 5. Juni lädt<br />
man im steirischen Schilcherland<br />
zum „Schillern“, mehreren Tagen,<br />
die rein Kunst und Kultur gewidmet<br />
sind. 20 Kulturinitiativen organisieren<br />
an elf Tagen ein hochwertiges<br />
Angebot, insgesamt sind 25<br />
Veranstaltungen und Ausstellungen<br />
geplant. Eröffnet wird das Programm<br />
mit einer musikalischen<br />
Reise durch verschiedene Genres<br />
vom Florianer Bläserensemble<br />
im Steirischen Feuerwehrmuseum<br />
in Groß St. Florian. Mit dem<br />
Theaterweg in St. Josef wird ein österreichweit<br />
einzigartiges Erlebnis<br />
geboten, in Eibiswald werden<br />
mit „Female Voice Power“ Frauen<br />
der internationalen Musikszene<br />
ins Rampenlicht gesetzt. Abwechslungsreiche<br />
Ausstellungen,<br />
dramatische wie auch komische<br />
Aufführungen und einiges an steirischer<br />
Kunst tragen weiter Highlights<br />
zum Programm bei.<br />
In der Region Eibiswald, Wies<br />
und Pölfing-Brunn steht mit dem<br />
Schilcher-Frühling übrigens ein<br />
weiteres Highlight an. Weinbauern<br />
und Direktvermarkter lassen bei<br />
Weingarten- und Kellerführungen<br />
sowie Verkostungen hinter die Kulissen<br />
blicken.<br />
☞In der Weststeiermark, genauer<br />
gesagt in Voitsberg, wiederum<br />
finden zwischen 24. Juni und 9. Juli<br />
die sogenannten „Burghofspiele<br />
Obervoitsberg“ statt. Über den<br />
Dächern der Stadt werden auf der<br />
Burgruine effektvolle Theatervorstellungen<br />
inszeniert und bieten<br />
ein echtes kulturelles Highlight.<br />
Nähere Details werden erst bekannt<br />
gegeben, es lohnt sich aber<br />
sicher, sich die Termine im Kalender<br />
schon mal anzustreichen.<br />
☞Im Murtal, genau gesagt in<br />
Spielberg, steht schon am 14. und<br />
15. <strong>Mai</strong> das nächste Highlight an.<br />
Beim „1. Ringrast Rindfleisch Festival“<br />
wird auch einiges an Musik-<br />
Highlights geboten. Von 10. bis 12.<br />
Juni finden dann die „Historic Racing<br />
Masters“ am Ring statt – wer<br />
also ein wenig Motor-Kultur sucht,<br />
ist bei den historischen Rennwägen<br />
genau richtig aufgehoben.<br />
© Flughafen Wien AG<br />
9 x täglich<br />
Das Biedermeierfest bietet eine Reise in jene Zeit.<br />
BAD GLEICHENBERG | WERNER KRUG<br />
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Erlebnispark bei Therme<br />
■ In der Parktherme Bad Radkersburg<br />
wurde mit dem Parktherme<br />
Fluidium ein aufwändig<br />
gestalteter Erlebnisbereich<br />
im Außenareal der Therme eröffnet.<br />
Vor allem junge Thermengäste<br />
sollen das Thema<br />
Wasser hier mit allen Sinnen<br />
erleben können, etwa im neuen<br />
Wasser-Spielplatz. Daneben<br />
gibt es eine Sandspielanlage,<br />
eine Motorikstrecke und<br />
einiges mehr.<br />
V. l.: Christian Korn, Karl Lautner,<br />
Barbara Eibinger-Miedl, Patrick Sax KK
32 motor<br />
www.grazer.at <strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong><br />
Toyota Aygo X: Für<br />
die Stadt geboren!<br />
Der kleine Aygo X<br />
ist ein ganz großer<br />
Performer.<br />
Assistenzsysteme in Serie<br />
UNFALLPOTENZIAL. Ab 6. Juli <strong>2022</strong> müssen etliche Fahrerassistenzsysteme zur Serienausstattung neu<br />
typisierter Fahrzeuge gehören. Allerdings sind viele Autofahrer unzureichend über die Systeme informiert.<br />
D<br />
ie häufigste Ursache<br />
von Unfällen mit Personen-<br />
bzw. Sachschäden<br />
ist menschliches Versagen: Für<br />
etwa neun von zehn Unfällen ist<br />
der Mensch verantwortlich“, erläutert<br />
Kommerzialrat Günther<br />
Stangl, Vorsitzender der AUVA-<br />
Landesstelle Graz. „An diesem<br />
Punkt setzen Fahrerassistenzsysteme<br />
an: Durch deren technische<br />
Unterstützung können<br />
kritische Situationen frühzeitig<br />
erkannt und die lenkende Person<br />
kann vor Gefahren gewarnt<br />
werden – oder aber es wird vom<br />
System selbst eingegriffen“, so<br />
Stangl weiter. Ab dem 6. Juli erfolgt<br />
nun ein weiterer wichtiger<br />
Schritt für die Verbreitung von<br />
Fahrerassistenzsystemen. Denn<br />
ab diesem Zeitpunkt müssen neu<br />
typisierte Fahrzeuge in der EU<br />
zusätzlich zu bereits etablierten<br />
Assistenzsystemen verpflichtend<br />
mit neun weiteren Systemen<br />
ausgerüstet sein. „Vier von zehn<br />
Befragten in der Steiermark fühlen<br />
sich bezüglich der Handhabung<br />
der Assistenzsysteme nicht<br />
ausreichend informiert. Dies<br />
zeigt deutlich, wie wichtig es ist,<br />
der Bevölkerung die Informationen<br />
zu vermitteln – gerade jetzt,<br />
wo die entsprechenden Systeme<br />
in ihrer Verbreitung deutlich<br />
zunehmen“, betont Klaus Robatsch,<br />
Leiter des Bereichs Verkehrssicherheit<br />
im KFV.<br />
AUVA und KFV (Allgemeine<br />
Unfallversicherungsanstalt und<br />
Kuratorium für Verkehrssicherheit)<br />
sind mit einer Road-Show<br />
unterwegs, um das Know-how,<br />
was Assistenzsysteme betrifft,<br />
unter die Leute zu bringen. In<br />
Graz machte die Show am 2<strong>8.</strong><br />
April am Karmeliterplatz Station.<br />
Überblick über die Fahrerassistenzsysteme,<br />
die ab 6. Juli zur Se-<br />
Klaus Robatsch (KFV), Corinna Kamper (Rennfahrerin), Günther Stangl (AUVA-<br />
Landesstelle Graz) und Hatun Atasayar (Mitarbeiterin KFV, v. l.)<br />
KFV/FIEDLER<br />
rienausstattung gehören müssen:<br />
☞Intelligenter Geschwindigkeitsassistent<br />
☞ Automatischer Notbremsassistent<br />
☞ Notfall-Spurhalteassistent<br />
☞ Müdigkeitswarner<br />
☞ Rückfahrassistent<br />
☞ Notbremslicht<br />
☞ Ereignisbezogene Datenaufzeichnung<br />
☞ Vorrichtung zum Einbau einer<br />
alkoholempfindlichen Wegfahrsperre
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
motor 33<br />
STADTAUTO. Toyota<br />
liefert mit dem Aygo-<br />
X-Benziner den idealen<br />
City-Flitzer. Er schaut<br />
gut aus, ist sparsam und<br />
auch noch erschwinglich.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Der Kleine kann das meiste,<br />
das Große auch können.<br />
Hier kommt das ideale<br />
Stadtauto <strong>2022</strong>. Toyota präsentiert<br />
mit dem Aygo-X-Benziner die noch<br />
geltende und erschwingliche Antwort<br />
auf die noch wesentlich teureren<br />
E-Fahrzeuge.<br />
Der Aygo X ist, wie ich feststellen<br />
konnte, ein echter Hingucker. Die<br />
verschiedenen Farben, in denen<br />
der Aygo angeboten wird, sind bunt<br />
und poppig. Ich war in einem cardamomgrünen<br />
mit einem Hauch<br />
Night Sky Black versehenen Modell<br />
unterwegs. Beim Einsteigen wunderte<br />
ich mich gleich, dass der Wagen<br />
im Inneren wesentlich größer<br />
ist, als man das von außen vermu-<br />
ten würde. Sehr gut gefallen haben<br />
mir die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen<br />
und die coole Frontansicht mit den<br />
LED-Lichtschlitzen.<br />
Ich sitze gut, ein wenig erhöht,<br />
in dem Crossover und habe einen<br />
guten Überblick, was auf der Straße<br />
passiert. Die 3,7 Meter Länge lassen<br />
den Aygo X durch die engsten Teile<br />
der Stadt schlüpfen und Parken ist<br />
absolut kein Problem. Der Aygo X<br />
passt in die kleinste Parklücke.<br />
Nun, Sprinter ist der Aygo X, der<br />
72 PS unter der kleinen Haube hat,<br />
eigentlich nicht. Für 0 bis 100 km/h<br />
braucht der Aygo X fast 15 Sekunden,<br />
und das habe ich getestet. Die<br />
Automatik funktioniert gut, das<br />
Schalten auf höhere Gänge dau-<br />
ert ein wenig. Und als Raser wird<br />
ein Aygo-X-Fahrer nie verteufelt<br />
werden. Bei knapp 160 km/h ist<br />
Schluss mit lustig.<br />
Dafür kann der Aygo X, was die<br />
technische Ausrüstung betrifft, mit<br />
den Großen mithalten: u. a. gibt<br />
es Leder-Multifunktionslenkrad,<br />
Tempomat, Spurwechselwarner<br />
mit Lenkeingriff, Verkehrszeichenassistent,<br />
Rückfahrkamera mit Orientierungslinien.<br />
Fazit: Ein sympathischer, leistungsstarker,<br />
preisgünstiger Winzling,<br />
der idealer als Stadtauto gar<br />
nicht sein könnte. Vor allem was<br />
die Ausstattung betrifft, da ist der<br />
Aygo X vorne dabei. Cooles Aussehen<br />
kommt dazu.<br />
Auf dem<br />
Touchscreen<br />
liefert die<br />
Kamera<br />
gestochen<br />
scharfe Bilder<br />
und macht<br />
dazu das<br />
Reversieren<br />
leichter.<br />
ERWIN SCHERIAU (3)<br />
<br />
Toyota Aygo X 1,0<br />
■ Motor: Reihen-3-Zylinder-<br />
Benzinmotor, Hubraum 998<br />
ccm, Leistung 72 PS (53 kW),<br />
Automatikgetriebe S-CVT,<br />
Beschleunigung 0–100 km/h<br />
in 14,8 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit<br />
151 km/h,<br />
Abgasnorm Euro 6d-Temp<br />
■ Verbrauch (Richtwert nach<br />
WLTP): 4,9 Liter, C02-Emissionen<br />
112 g/km, Tankinhalt 35 l<br />
■ Abmessungen: Länge 3,7<br />
Meter, Breite 1,7 Meter, Höhe<br />
1,5 Meter, Eigengewicht 965 bis<br />
1015 Kilo, Radstand 2430 mm,<br />
Wendekreis 9,4 Meter<br />
■ Preis: 22.390 Euro<br />
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1,5 Milliarden Liter<br />
Trinkwasser nur<br />
für steirische Pools<br />
In manchen Gegenden – vor allem in Außenbezirken – gibt es in Graz schon bei fast jedem Haus einen Pool. In GU sind es insgesamt noch mehr. GOOGLE MAPS (3)<br />
NASS. Nächste Woche soll es so richtig heiß werden. Wenn alle 50.000 Pools in der Steiermark gleichzeitig<br />
eingelassen werden, kann es zu Trinkwasserengpässen kommen. Landesrat mahnt zur Eigenverantwortung.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Genau 6718 Pools gibt es<br />
laut erstmalig durchgeführten<br />
Luftbildauswertungen<br />
aktuell in Graz, das sind<br />
2,3 pro hundert Einwohner. In<br />
den Jahren 2015 bis 2018 gab es<br />
einen enormen Anstieg, mit einem<br />
ähnlichen ist nun aufgrund<br />
der Coronakrise zu rechnen. In<br />
den Umlandgemeinden sind<br />
es sogar noch deutlich mehr, in<br />
manchen hat sogar jeder zehnte<br />
ein privates Schwimmbad.<br />
So kommen auf hundert Einwohner<br />
in Werndorf ganze 10,2<br />
Pools, jeder vierte Haushalt hat<br />
einen. In Fernitz-Mellach sind<br />
es 9,9 Schwimmbecken pro 100<br />
Einwohnern, in Thal 9,8 (siehe<br />
auch Infokasten rechts). In<br />
der gesamten Steiermark kommen<br />
fast 50.000 zusammen! Die<br />
durchschnittliche Größe beträgt<br />
29 Kubikmeter.<br />
Für die gesamte Steiermark<br />
bedeutet das einen Wasserbedarf<br />
von 1,5 Milliarden Liter<br />
Trinkwasser. „Ein Pool kann viel<br />
Freude bereiten, aber bei un-<br />
sachgemäßer Betreuung eine<br />
große Sorgenlawine auslösen.<br />
Eigenverantwortung ist gefragt“,<br />
betont Nachhaltigkeitslandesrat<br />
Hans Seitinger. Er erläutert die<br />
wichtigsten Regeln: „Die Befüllung<br />
ist zeitlich unbedingt mit<br />
dem Wasserversorger abzustimmen,<br />
damit es zu keinen Versorgungsengpässen<br />
kommt.“<br />
Und da in der nächsten Woche<br />
aus heutiger Sicht bis zu 28<br />
Grad angesagt sind, dürften wohl<br />
viele Wasserratten ihre Pools<br />
in nächster Zeit einlassen. Um<br />
Trinkwasserengpässe zu vermeiden,<br />
empfiehlt das Land Steiermark,<br />
das Schwimmbecken über<br />
Nacht einzulassen – und zwar<br />
über die hauseigene Wasserleitung.<br />
Die Wasserentnahme aus<br />
Hydranten ist für Privatpersonen<br />
unzulässig. Sie kann zu einem<br />
Druckabfall in den Wassernetzen<br />
führen und damit ebenfalls<br />
die Trinkwasserversorgung gefährden.<br />
Schutz der Gesundheit<br />
Da Mikroorganismen im Wasser<br />
nahezu ideale Lebensbedingungen<br />
vorfinden, ist eine Desin-<br />
fektion grundsätzlich in jedem<br />
Schwimmbecken notwendig<br />
– vorzugsweise mit Chlor. Von<br />
alternativen Methoden wird abgeraten.<br />
Sie können die Desinfektion<br />
mit Chlor nur teilweise<br />
ersetzen und bewirken oft einen<br />
höheren Einsatz an zusätzlichen<br />
Schwimmbadchemikalien (z. B.<br />
Algizide). Die Filteranlage sollte<br />
so dimensioniert sein, dass<br />
das gesamte Wasser mindestens<br />
zweimal täglich umgewälzt wird.<br />
Eine Überdachung schützt vor<br />
übermäßiger Verschmutzung.<br />
<br />
Pools in GU (Top 10)<br />
Anzahl pro 100 Einwohner<br />
■ Werndorf: 10,2<br />
■ Fernitz-Mellach: 9,9<br />
■ Thal: 9,8<br />
■ Hausmannstätten: 9,6<br />
■ Vasoldsberg: 9,6<br />
■ Raaba-Grambach: 9,2<br />
■ Wundschuh: 9,1<br />
■ Seiersberg-Pirka: 8,9<br />
■ Hitzendorf: 8,9<br />
■ Weinitzen: 8,8<br />
Immer mehr haben inzwischen einen eigenen Swimmingpool zuhause. GETTY
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at wohnen<br />
35<br />
Wärmepumpe fürs Klima<br />
INNOVATIV. Wärmepumpen nützen die natürliche Wärme der Umgebung, um Gebäude umweltschonend<br />
und auch kostengünstig zu beheizen. Neue Förderungen sollen die Technologie vorantreiben.<br />
Gebäude tragen, nicht zuletzt<br />
gerade durch das<br />
Heizen, wesentlich zu den<br />
Treibhausgas-Emissionen Österreichs<br />
bei. Nicht umsonst setzt<br />
die Politik aktuell zahlreiche<br />
Förderaktionen, vom einzelnen<br />
Heizungstausch bis hin zur vergangene<br />
Woche bekannt gewordenen<br />
Förderung (wir berichteten)<br />
innovativer Wärmepumpen<br />
für den Geschoßbau sowie in<br />
Gewerbe und Industrie (ab sofort<br />
beantragbar) sowie in der<br />
Fernwärme (ab Juni). Dadurch<br />
erhofft man sich einen Schub für<br />
diese zukunftsweisende Technologie<br />
– und schon jetzt setzen<br />
immer mehr Haushalte darauf.<br />
In Einfamilienhäusern nehmen<br />
Wärmepumpen eine immer zentralere<br />
Rolle ein. Durch die neuen<br />
Förderungen sollen sie auch<br />
bei größeren Gebäuden und in<br />
der Industrie vermehrt Anwendung<br />
finden. Denn der Grundgedanke<br />
ist gerade in Zeiten der<br />
Abkehr von fossilen Energieträgern,<br />
aus politischen wie auch<br />
aus Klimaschutz-Gründen, ideal<br />
und genial: Wärmepumpen machen<br />
sich Wärme aus der Umwelt<br />
zunutze, aus der Umgebungsluft,<br />
dem Erdreich oder dem Grundwasser.<br />
Damit wird dann geheizt,<br />
das Funktionsprinzip ähnelt jenem<br />
eines Kühlschranks.<br />
Kostenfreie Energie eigentlich,<br />
die praktisch unbegrenzt zur<br />
Verfügung steht und durch die<br />
Wärmepumpe nutzbar gemacht<br />
wird, ganz ohne die Gefahr zur<br />
Neige gehender Ressourcen. Natürlich<br />
braucht das Gerät Strom,<br />
davon abgesehen bietet es aber<br />
Unabhängigkeit von Öl oder Gas.<br />
In Einfamilienhäusern werden Wärmepumpen immer beliebter, bei Neubauten<br />
zählen sie schon zum Standard. Auch die Politik forciert die Technologie. GETTY<br />
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Fabian Kleindienst<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
36<br />
Mehr Osims bräuchte die<br />
heutige Zeit.“<br />
Sturm-Präsident Christian Jauk erweist dem am<br />
1. <strong>Mai</strong> verstorbenen Jahrhundert-Trainer Ivan<br />
„Ivica“ Osim die letzte Ehre. GEPA<br />
Nur im Basketball<br />
Sturm-Trainer Christian Ilzer<br />
GEPA<br />
Sturm hat nichts<br />
zu verschenken<br />
■ Sturm hat vor dem heutigen<br />
Spiel bei Austria Klagenfurt<br />
(14.30 Uhr) den Vizemeistertitel<br />
in der Tasche.<br />
Zurücklehnen werden sich<br />
die Grazer aber nicht. „Wir<br />
spielen jetzt aber nicht die<br />
letzten drei Spiele um die<br />
Ehre“, sagt Trainer Christian<br />
Ilzer. „Wer das glaubt, kennt<br />
mich nicht. Wir haben sicher<br />
nichts zu verschenken.“ Den<br />
Klagenfurtern streut er Rosen,<br />
spricht von einem schwer zu<br />
bespielenden Gegner, der die<br />
Räume extrem eng mache<br />
und im Konterspiel gefährlich<br />
sei. „Peter Pacult leistet mit<br />
seinem Team beeindruckende<br />
Arbeit.“ Stürmer Manprit<br />
Sarkaria verspricht: „Wir<br />
wollen nach der Pause wieder<br />
alles geben und das Spiel in<br />
Klagenfurt gewinnen. Dafür<br />
brauchen wir einen engagierten<br />
Auftritt und kreative Lösungen<br />
in der Offensive.“<br />
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So erfolgreich wie der UBSC Graz in der laufenden Saison war noch keine Grazer Basketballmannschaft. GEPA<br />
Abschied von Osim<br />
BEWEGEND. Die Sturm-Familie hat sich am Mittwoch mit einer<br />
Gedenkfeier im Stadion von Jahrhunderttrainer Ivica Osim verabschiedet.<br />
Spieler, Wegbegleiter und<br />
Fans haben im Stadion Liebenau<br />
von Ivica Osim Abschied<br />
genommen, der wenige<br />
Tage vor seinem 81. Geburtstag<br />
gestorben war. Mit 81 bengalischen<br />
Feuern erwiesen die Fans<br />
auf den Rängen der Nordkurve<br />
Sturms Jahrhunderttrainer die<br />
letzte Ehre. „Er hat sich auch<br />
bei Gegenwind nicht geduckt<br />
und ist immer seinen aufrechten<br />
Gang gegangen. Ivan Osim<br />
konnte man nur gernhaben“,<br />
sagte Landeshauptmann Hermann<br />
Schützenhöfer, auf den<br />
Rängen skandierten die Anhänger<br />
minutenlang „Volimo te, Ivica<br />
Osim“ – „Wir lieben dich, Ivica<br />
Osim“.<br />
Für die ehemaligen Spieler<br />
des Bosniers, der Sturm zu zwei<br />
Meistertiteln und in die Champions<br />
League geführt hat, brachte<br />
Die Sturm-Familie nahm stimmungsvoll Abschied von Ivica Osim. <br />
es Mario Posch auf den Punkt.<br />
„Wir waren alle schwierige Charaktere,<br />
aber Osim schaffte es,<br />
uns zu einen.“<br />
Viele Weggefährten erinnern<br />
sich an den bescheidenen Osim<br />
als Philosophen, der im Erfolg<br />
GEPA<br />
immer auf die Euphoriebremse<br />
getreten ist. Oder, wie es Mario<br />
Haas, selbst Spieler der erfolgreichen<br />
Zeit, jüngst formuliert<br />
hat: „Ivica Osim war grandios<br />
und genial – als Trainer und als<br />
Mensch.“
<strong>8.</strong> MAI <strong>2022</strong> www.grazer.at<br />
sport graz 37<br />
➜<br />
OHA!<br />
GEPA (2)<br />
Rekordspieler an Bord<br />
Zintis Zusevics hat 439 Spiele für<br />
die Graz 99ers absolviert und seinen<br />
Vertrag jetzt um ein Jahr verlängert.<br />
Niederlage im letzten Spiel<br />
Die UVC-Graz-Volleyballerinnen verloren<br />
das Entscheidungsspiel bei VC Tirol<br />
0:3 und beenden die Saison auf Platz 4.<br />
OJE!<br />
➜<br />
fehlt ein Meister<br />
HISTORISCH. Der<br />
UBSC Graz startet ins<br />
Semifinale der Basketball-Liga.<br />
Und hat die<br />
Chance, eine große<br />
Lücke zu füllen.<br />
Wir schreiben das Jahr<br />
<strong>2022</strong>. Dies sind die<br />
Abenteuer des UBSC<br />
Graz, der heute in Dimensionen<br />
vordringt, die nie zuvor<br />
ein Grazer Basketballverein gesehen<br />
hat – ins Semifinale der<br />
Superliga nämlich. „Das ist das<br />
absolute Sahnehäubchen“, sagt<br />
Manager Michael Fuchs, stellt<br />
aber sofort klar: „Wir wollen<br />
auch hier nicht nur dabei sein,<br />
sondern etwas erreichen.“ Der<br />
BC Vienna ist zwar aktuell der<br />
beste Verein Österreichs. „Aber<br />
wir konnten sie schon ärgern,<br />
haben im letzten Spiel zur Halbzeit<br />
sogar 31:27 geführt“, erzählt<br />
Fuchs. Nicht mit dabei sein wird<br />
weiterhin Center Tanner Giddings.<br />
„Ich bin skeptisch, dass<br />
er in den ersten zwei Spielen fit<br />
wird.“ Zwar konnte ihn Andrea<br />
Donda beim 86:69-Sieg in St.<br />
Pölten gut ersetzen, „aber mit<br />
ihm hätten wir unter dem Korb<br />
mehr Möglichkeiten zur Rotation“.<br />
Mehr Möglichkeiten hätte<br />
auch Fuchs gerne, und zwar finanzieller<br />
Natur. „Dann könnten<br />
wir die Mannschaft einmal mehr<br />
zusammenhalten.“ Der aktuelle<br />
Erfolg ist nämlich ein zweischneidiges<br />
Schwert. Dadurch<br />
entstehen bei den Legionären<br />
nämlich finanzielle Begehrlichkeiten,<br />
die kaum ein heimischer<br />
Verein in der Lage ist zu erfüllen,<br />
die Grazer schon gar nicht.<br />
„Dabei reden wir hier nicht von<br />
Unsummen“, sagt Fuchs. „Mit<br />
80.000 Euro mehr pro Jahr könnten<br />
wir uns fast sicher in den Top<br />
4 der Liga etablieren.“<br />
Er hofft, dass mögliche Sponsoren<br />
nun Feuer fangen und sich<br />
an ein drei-, vierjähriges Engagement<br />
wagen. „Die Chance, zum<br />
Hero zu werden, ist groß, denn<br />
mit einer überschaubaren Summe<br />
kann man viel erreichen.“<br />
Womit wir beim Punkt wären:<br />
Denn bis heute hat keine Grazer<br />
Herren-Mannschaft den Basketball-Meistertitel<br />
feiern können,<br />
während das in nahezu allen<br />
anderen Mannschaftssportarten<br />
bei den Herren gelungen ist.<br />
Meister überall<br />
Im Fußball hat der SK Sturm<br />
1998 den ersten österreichischen<br />
Meistertitel geholt, 1999 und<br />
2011 nachgelegt. Auch Stadtrivale<br />
GAK durfte (2004) den Meisterteller<br />
in der höchsten Spielklasse<br />
stemmen.<br />
Im Handball war der Vorgängerverein<br />
der HSG Graz,<br />
der ATSE Waagner Biro, in den<br />
1980er-Jahren das Maß aller Dinge<br />
und holte zwischen 1982 und<br />
1990 gleich sechs Meistertitel<br />
unter dem legendären Trainer<br />
Sandor Vass.<br />
Dem ATSE waren auch die Eishockey-Meistertitel<br />
für Graz vorbehalten:<br />
1975 und 1978, mit Ex-<br />
Landeshauptmann Franz Voves<br />
als prominentestem Spieler.<br />
Die Footballer der Graz Giants<br />
haben es zwischen 1992 und<br />
2008 sogar auf zehn Meistertitel<br />
in der Austrian Football League<br />
gebracht.<br />
Im Wasserball ist der WBV<br />
Graz Titelverteidiger und in der<br />
laufenden Saison weiter gut auf<br />
Kurs, einen weiteren Titel zu<br />
holen. Die „Haie“ sind der dritte<br />
Verein aus Graz, dem das gelang.<br />
Auch der ATSE Graz (neun Titel<br />
zwischen 1973 und 1982) sowie<br />
der GAK (1970 und 1971) stehen<br />
auf der Ehrentafel der Meister.<br />
Seit 2021 hat die steirische<br />
Landeshauptstadt auch einen<br />
Herren-Meister im Volleyball:<br />
Der UVC Graz triumphierte zum<br />
ersten Mal.<br />
Ob sich der „Lückenschluss“,<br />
sprich Meistertitel, heuer schon<br />
ausgeht, ist fraglich. Über die<br />
gesamte Halbfinalserie ist der<br />
BC Vienna doch zu favorisieren.<br />
„Und auf diesem Niveau ist die<br />
Luft natürlich sehr dünn“, sagt<br />
Fuchs. Verstecken brauchen<br />
sich die Mannen von Trainer Ervin<br />
Dragsic allerdings nicht. Immerhin<br />
stellt der UBSC mit Randy<br />
Haynes den Topscorer der<br />
Liga, mit Kapitän Paul Isbetcherian<br />
den besten Assistgeber und<br />
mit Lukas Simoner den Spieler<br />
mit der besten Trefferquote bei<br />
Dreipunkt-Würfen. Und: „Wir<br />
haben ein sehr starkes Finish.<br />
Enge Spiele haben wir zuletzt<br />
meist für uns entschieden“, sagt<br />
Fuchs.<br />
Testimonial Marko Arnautovic LUEF<br />
Arnautovic für<br />
Grazer Getränk<br />
■ In der Serie A sorgt Marko<br />
Arnautovic für Furore, jetzt ist<br />
er auch das Gesicht der Kampagne<br />
von 2B-Drinks des Grazer<br />
Arztes Armin Breinl. „Ich<br />
habe 2B-Drinks durch meinen<br />
PR-Berater kennengelernt<br />
und war sofort begeistert“, erklärt<br />
Arnautovic. „Endlich ein<br />
vitalisierendes Getränk, das<br />
nach natürlichen Früchten<br />
schmeckt und mir ohne Zuckerzusatz<br />
Kraft gibt.“<br />
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geklopft, dann werden die Fransen gereinigt. Im<br />
dritten Schritt wird der Teppich gründlich gewaschen.<br />
Kunden sind begeistert!<br />
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SO ISST GRAZ<br />
Das „Unterm Goldenen Dachl“<br />
präsentiert ...<br />
... geröstete<br />
Kalbsleber<br />
Adolf Brandl serviert Kalbsleber. KK (2)<br />
Wer Tradition und gute, bodenständige<br />
Küche mag, der sollte mal<br />
„Unterm Goldenen Dachl“ speisen. Das<br />
Restaurant besteht immerhin schon seit<br />
1928, seit 27 Jahren wird es schon von<br />
Adolf „Adi“ Brandl betrieben. Dabei setzt<br />
man seit jeher auf qualitätsvolle Zutaten<br />
– nicht umsonst halten sich hartnäckige<br />
Gerüchte, bei ihm gebe es die beste<br />
Kalbsleber der Stadt. Aktuell feiert man<br />
übrigens „italienische Tage“. FAB<br />
Zutaten für 4<br />
Personen<br />
400 g<br />
Zwiebel<br />
ca. 1 Kaffeelöfferl<br />
Mehl<br />
ca. 1/8 Liter<br />
Rotwein<br />
1/2 Liter Rindsuppe<br />
800 g Kalbsleber<br />
60–80 g Butterschmalz<br />
Salz und Pfeffer<br />
Zubereitung:<br />
Für die Zwiebelsauce zuerst die Zwiebeln<br />
schälen und schneiden (nicht hacken) und<br />
in etwa 30 bis 40 Gramm Butterschmalz<br />
glasig rösten. Mit etwa einem Kaffeelöffel<br />
Mehl stauben. Danach mit etwa<br />
einem Achterl Rotwein ablöschen und mit<br />
einem halben Liter Rindsuppe aufgießen.<br />
Das Ganze etwa 15 bis 20 Minuten leicht<br />
kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />
Wenn die Zwiebelsauce fertig ist, 800<br />
Gramm Kalbsleber (nicht zu dünn geschnitten)<br />
in etwa 30 bis 40 Gramm Butterschmalz<br />
scharf anbraten (etwa eine<br />
Minute), bis die Leber leicht rosa ist. Dann<br />
mit der Zwiebelsauce aufgießen und eine<br />
halbe Minute aufkochen lassen. Wichtig:<br />
Die Leber nicht zu lange kochen lassen,<br />
sonst wird sie trocken. Mit Salz und Pfeffer<br />
abschmecken, eventuell noch mit einem<br />
Schuss Cognac verfeinern.<br />
GRAZWORTRÄTSEL<br />
alter Grazer<br />
Stadtteil<br />
beim Neutor<br />
(2 Wörter)<br />
Abk. für<br />
"Broteinheit"<br />
Ausstellungshaus<br />
in Graz<br />
(3 Wörter)<br />
Grazer<br />
Stadtteilfest<br />
im 4.<br />
Bezirk<br />
Schwermetall<br />
Monument<br />
a. Lendplatz<br />
Vergeltung<br />
üben<br />
pro, à,<br />
das<br />
Stück zu<br />
Gottesacker<br />
in<br />
Sankt Peter<br />
öst. Heerführer<br />
bei<br />
Königgrätz<br />
† in Graz<br />
Zeichen<br />
für Tantal<br />
Grazer Mime<br />
(Gregor)<br />
Gebäude an<br />
der Herrengasse<br />
mit<br />
Arkadenhof<br />
2<br />
galaktische<br />
Anlage beim<br />
Schloss<br />
Eggenberg<br />
missgünstig<br />
Gesang der<br />
Afroamerikaner<br />
Dreizehenfaultier<br />
Geliebte<br />
Lohengrins<br />
Junge od.<br />
Mädchen<br />
zwischen<br />
13 und 19<br />
Moment<br />
Mantelumhang<br />
der Araber<br />
7<br />
5<br />
Kosename<br />
des<br />
Großvaters<br />
Fluss<br />
durch Tirol<br />
Abk. für<br />
"Gasthaus"<br />
französisch<br />
für "in"<br />
Abk. f. "absolute<br />
Atmosphäre"<br />
m. Vorname<br />
Abk. für<br />
"Lichtjahr"<br />
Initialen<br />
Hitchcocks<br />
8<br />
Zeitung,<br />
Journal<br />
nicht<br />
selten<br />
9<br />
deutsche<br />
Vorsilbe<br />
Wohnungsnehmer<br />
Web-Domäne<br />
Ugandas<br />
japan.<br />
Karpfen<br />
3<br />
ein<br />
Außerirdischer<br />
mit Luft<br />
gefüllter<br />
Reifen<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />
hübscher veraltet für<br />
barbusiger "Geliebter"<br />
Wassergeist<br />
Anrichte<br />
Fluss<br />
durch<br />
den Genfer<br />
See<br />
kleinerer<br />
Blechschaden<br />
am Auto<br />
Mündigkeit,<br />
Abgeklärtheit<br />
multikulturelles<br />
Institut<br />
in Graz<br />
Stechmücke<br />
Grazer Football-Team<br />
6<br />
Abk. für<br />
"Normalhöhenpunkt"<br />
Schlafstatt<br />
nach<br />
dem Ehekrach<br />
Zugvögel<br />
Vorläuferin<br />
der EU<br />
1<br />
römisch<br />
für<br />
"eins A"<br />
Pökel,<br />
Salzlake<br />
Schluss<br />
12<br />
Gründer<br />
der AVL<br />
(Hans)<br />
Zeichen für<br />
Lithium<br />
Abk. für<br />
"heilig"<br />
globale Organisation<br />
Zeichen<br />
für Zinn<br />
ohne<br />
Mucks<br />
Vorsilbe<br />
für<br />
"fern"<br />
4<br />
Lösung der Vorwoche: WIKI ADVENTURE PARK Rätsellösungen: S. 26<br />
Aktuelles Lösungswort:<br />
2 4 1<br />
3 8 6<br />
6 5 7<br />
9 8 4 6 1<br />
2 7<br />
7 9 4<br />
2 9 5<br />
1 2<br />
SUDOKU<br />
7 5 11174<br />
Und so geht’s!<br />
Jede Ziffer darf in<br />
jeder Reihe in jedem<br />
Quadrat nur<br />
einmal vorkommen.<br />
Bleistift<br />
spitzen, los geht’s.<br />
Viel Spaß!<br />
G E W I N N S P I E L<br />
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10<br />
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grazer sonntag 39<br />
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>8.</strong> MAI<br />
Undine in der Oper Graz<br />
Undine ist die Geschichte einer<br />
Wassernixe, die durch die Liebe<br />
und Heirat mit einem Menschen<br />
eine Seele erhalten möchte – so<br />
könnte man das Märchen in einem<br />
Satz zusammenfassen. Für die<br />
Ballett-Aufführung heute um 15<br />
Uhr in der Grazer Oper gibt es<br />
noch Karten!<br />
Aus der Neuen Welt im Congress<br />
Die Neue Welt in Dvořáks Neunter<br />
klingt immer wieder neu und<br />
frisch – auch nach 130 Jahren.<br />
Tatsächlich neu dagegen ist Iván<br />
Eröds Konzert für drei Klarinetten<br />
und Orchester, uraufgeführt 2016<br />
von den Wiener Philharmonikern,<br />
im Grazer Congress gespielt von<br />
Michael Gurfinkel und seinen<br />
Zwillingssöhnen aus Israel. Heute<br />
um 16 Uhr!<br />
Walgeschichten im Kindermuseum<br />
Die kleine Marie ist so oft alleine<br />
zuhause. Aber heute hat sie keine<br />
Lust, alleine zu sein! „Lieber Wal,<br />
bitte komm und spiel mit mir“,<br />
schreibt sie an den Wal. Und der<br />
kommt und nimmt sie in seine<br />
Ozeanwelt mit. Ein Familien-Erlebnis<br />
heute um 16 Uhr im<br />
Grazer Kindermusesum<br />
FRida & freD.<br />
Ehre und Eitelkeit<br />
In der Ausstellung im Münzkabinett<br />
des Universalmuseums<br />
Joanneum in Schloss Eggenberg<br />
werden die Dekorationen der<br />
österreichischen Ehrenzeichen und<br />
des Verdienstordens samt Etuis,<br />
Dekreten, Verleihungsbildern etc.<br />
gezeigt, darüber hinaus weitere<br />
Bundesauszeichnungen und eine<br />
qualitativ hochwertige Auswahl<br />
der Ehrenzeichen der Bundesländer.<br />
Zu sehen ab 10 Uhr!<br />
OPERN-<br />
HIGHLIGHT:<br />
Ballettvorstellung<br />
Undine<br />
<br />
Österreichische<br />
Dart-Meisterschaften<br />
Die österreichischen Meisterschaften<br />
finden heuer<br />
in der Steiermarkhalle<br />
in Premstätten statt.<br />
Heute ab 10 Uhr kann<br />
man den Spielern<br />
beim Wettbewerb<br />
zusehen.<br />
Eine Anmeldung<br />
zur<br />
Teilnahme beim jeweiligen<br />
Landesverband ist am Spieltag für<br />
all jene noch möglich, die als Mitglied<br />
bei der ÖDSO gemeldet sind.<br />
FESCH’MARKT<br />
Das Marktfestival für Design,<br />
Food & Lifestyle präsentiert die<br />
IAN WHALEN, GETTY, URŠKA LUKOVNJAK<br />
neuesten Produkte fescher Startups<br />
und Kleinproduzenten aus den<br />
Bereichen Kunst, Mode, Möbel,<br />
Kosmetik, Vintage, Sport, Kids,<br />
Schmuck, Papeterie, Delikatesse,<br />
Food & Drinks sowie Workshops,<br />
die Kleidertauschbörse und vieles<br />
Fesches mehr. Heute ab 10 Uhr in<br />
der Grazer Seifenfabrik.<br />
Welten – Wandel – Perspektiven<br />
Das Volkskundemuseum nimmt<br />
die Gegenwart zum Ausgangspunkt<br />
der neuen Ausstellung.<br />
Tauchen Sie in vier Ausstellungsmodulen<br />
ein in die Geschichten<br />
und Erfahrungswelten von Menschen<br />
in der Steiermark. Heute ab<br />
10 Uhr im Volkskundemuseum am<br />
Paulustor.<br />
WOHIN AM SONNTAG<br />
Mach doch nicht so ein Theater!<br />
„Mach doch nicht so ein Theater!“<br />
ist eine schauspielerische<br />
Inszenierung von „Catcalls“ im<br />
öffentlichen Raum. Dabei werden<br />
10 bis 15 Szenen (Erlebnisse mit<br />
Catcalling) vorgelesen und von<br />
Schauspielern pantomimisch<br />
dargestellt. Heute am Mariahilfer<br />
Platz im Zuge des Lendwirbels um<br />
11, 13 und 15 Uhr.<br />
Freier Eintritt: GrazMuseum und<br />
Schloßbergmuseum<br />
Im Schloßbergmuseum findet<br />
heute zum Muttertag die Führung<br />
„Gipfelstürmerinnen“ über<br />
die Geschichte der Frauen am<br />
Schloßberg statt. Das GrazMuseum<br />
bietet um 15 Uhr die Führung<br />
„HIS/HER/YOUR Story“ über die<br />
Geschlechtergeschichte in Graz an.<br />
Zum heutigen Muttertag ist der<br />
Eintritt in beiden Museen frei.<br />
SaitenPULS im Orpheum<br />
Mit seinem neuen Programm „SaitenPULS<br />
goes Spain“ bietet das<br />
Duo SaitenPULS mit vorwiegend<br />
spanischen Komponisten und<br />
deren Werken ein Klangerlebnis<br />
ganz besonderer Art. Heute um 18<br />
Uhr im Orpheum.<br />
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