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DorfStadt 07-2022

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 07/22 · vom 12. Mai 2022 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

SÜLLDORF: S.3

Stopp für Wohnen

im Dachboden

KLEIN FLOTTBEK: S.5

Derby feiert

Comeback

BLANKENESE: S.8

75 Jahre Rolf

Zuckowski

Sind Sie

schon online?

Immer mehr Senioren und

Seniorinnen sind online.

RISSEN

Der Einsatz von digitalen

Techniken wie Gesund -

heits-Apps, digitale Haus -

notrufe können älteren Men -

schen eine große Hilfe im

Alltag sein. Der ASB Senio -

rentreff Rissen beschäftigt sich

mit dem Thema „Ältere Men -

schen und Digitalisierung“.

Der ASB möchte Senioren

ermöglichen, über ein niedrigschwelliges

Angebot digitale

Kompetenz zu erwerben. Ziel

ist es, die Menschen beim Er -

werb digitaler Kompetenzen zu

unterstützen, wie z. B. bei der

Terminsuche beim Arzt, beim

Videoanruf mit Angehörigen,

beim Buchen von Theater -

karten und vieles mehr

An den Mittwochs, den 11.05.,

18.05., und 25.05. findet von

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den 2.6., 9.6. und 16.6. findet

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Foto: Bader

Blankenese ohne Matjes

BIG fordert Neuaufstellung des Wochenmarktes. Bezirk kontert | Markus Krohn

Blankenese ohne Matjes?

Kann sich Oliver Diezmann

gar nicht vorstellen. Muss

der Vorsitzende der Blanke -

nese IG (BIG) aber, denn

das Bezirksamt Altona be -

wegt sich in Sachen Mat -

jes tage kein bisschen. Auch

andere Veranstaltungen werden

auf dem neu gepflasterten

Marktplatz wohl nicht stattfinden

können, obwohl extra

dafür am Rand eine Bühne

gebaut worden ist. „Ich bin fassungslos“,

sagt Diezmann zu

den Schreiben des Bezirks -

amtes, deren Mitarbeitende sich

„fachamtsintern intensiv“ mit

den Vorschlägen der BIG auseinandergesetzt

haben, aber

letztlich keine Möglichkeit für

Veranstaltungen auf dem

Markt platz in Blankenese ne -

ben dem Wochenmarkt sehen.

Das Problem könne durch eine

flexiblere Aufstellung der Wo -

chenmarktstände gelöst werden,

um an wenigen Wochen -

enden im Jahr auch Stadt -

teilfeste zu ermöglichen, er -

hoff te sich Diezmann.

Genau dafür war ein jahrelanger

Prozess mit Beteiligten aus

Politik, Verwaltung, Wirtschaft

und Ehrenamt angestoßen worden,

um den Ortskern lebendiger

zu gestalten. „Die Matjes -

tage werden in diesem Jahr

ausfallen“, kündigt Diezmann

daher an. Möglicherweise gibt

es eine kleinere Variante mit

Ständen vor dem Martini-

Block. Aber auch das muss erst

genehmigt werden.

ELBVORORTE

BIG-Vorstandsmitglied Chri sti -

an Fischer fordert: „Man sollte

eine Neuaufstellung der Stände

planen, bei der für den Bereich

zwischen Bühne und Markt -

haus von vornherein nur diejenigen

Anbieter vorgesehen werden,

die an den wenigen Veran -

staltungstagen ohne Probleme

anders platziert werden können.

Angesichts der Zugkraft

von Stadtteil-Events gehen wir

davon aus, dass es sich für die

Marktstände lohnen würde,

hier flexibler zu sein“.

Das Bezirksamt Altona kontert

durch seine Sprecherin Monia

Meier: „Das Bezirksamt Altona

hat sich intensiv mit dem

Antrag der Blankenese Inter -

essen-Gemeinschaft e.V. zur

Durchführung der Matjestage

in Blankenese befasst. Da die

Planungen der Veranstalter*

innen zeitlich auf die des

Wochenmarktbetriebs auf dem

Blankeneser Marktplatz fielen,

wurden auch die von den Ver -

anstalter*innen formulierten

Vorschläge zur räumlichen Ver -

schiebung von Marktständen

intensiv geprüft.

Eine Verschiebung von Markt -

ständen wie gefordert ist jedoch

nicht möglich: Mehrere Händ -

ler*innen wären davon betroffen,

wobei jedoch keine Aus -

weichflächen zur Verfügung

stehen, auch nicht für die darüber

hinaus benötigten Lageroder

Kühlfahrzeuge. Weiterhin

muss auch gewährleistet werden,

dass die Zu- und Abfahr -

ten vollständig zur Verfügung

stehen und auch die Markt -

gassen müssen als notwendige

Rettungswege gewisse Min dest -

breiten aufweisen.

Aus den genannten Gründen

kann die Wochenmarktfläche

an Sonnabenden in der Regel

erst ab 16 Uhr sowie an Sonn -

tagen anderweitig im Rahmen

anderer Veranstaltungen ge -

nutzt werden.“

Die Bezirksamts-Sprecherin be -

tont: „Die Bezirksversammlung

Altona hat sich bereits im

Rahmen der Planungen für den

Blankeneser Marktplatz per

politischem Beschluss für die

Stärkung des Wochenmarkts

ausgesprochen. Das Bezirksamt

Altona handelt klar gemäß des

interfraktionellen politischen

Beschlusses der Bezirksver -

sammlung Altona. Überge ord -

net bewegt sich das Bezirksamt

Altona auch innerhalb des klaren

Senatsziels aus dem

Koalitionsvertrag, den Fort be -

stand der Wochenmärkte zu

sichern. Zudem ist das Bezirks -

amt an die Zulassungs- und

Benutzungsordnung für Wo -

chenmärkte gebunden.“

Die Blankenese Interessen-

Gemeinschaft ist dagegen überzeugt,

dass das Ziel der Orts -

kernumgestaltung am Ende

ohne eine Neuaufstellung der

Marktstände nicht zu erreichen

ist. Quartiersmanagerin Sabine

Juchheim: „Die neuen Sitz -

bänke müssen für diejenigen,

die nicht so gut zu Fuß sind,

leicht erreichbar sein und

gleich zeitig Teil des Markt -

geschehens werden. Außerdem

wünschen wir uns, dass sich

der Markt zum Ort hin öffnet

und die Stände nicht länger wie

eine Wagenburg wirken“. Diez -

mann will jetzt die Bezirks -

politiker nach Blankenese einladen

und mit ihnen über die

Situation diskutieren. Dabei

wird es wohl keinen Matjes

geben…

Foto: HandmadePictures/AdobeStock

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Es gibt ein paar Leser, die wissen

immer schon am Freitag,

was die Wo che über in ihrer

Nachbarschaft ge schah, denn

sie ha ben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Freitag in formiere ich

kurz und knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger

Westen und den Elbvororten per E-Mail. Veranstaltungstipps

und Verlosungen runden das Angebot ab.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.

dorfstadt.de an (am unteren Bildschirm rand im Käst chen).

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 07/2022 • 12.05.2022

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

Wie lange hält sich bitte schön

jetzt schon das Wetter in

Hamburg? Ich weiss es nicht

mehr. Aber gefühlt hat es seit

Corona nicht mehr geregnet…

inzwischen wässere ich meinen

Garten, damit der Rasen wächst

und ich die Rosen düngen kann.

Wenn Petrus nicht bald eine

Regenpause einläutet, werden

die Landwirte – berechtigterweise

– Sorgenfalten bekommen

und Gartenbesitzer den Garten

sprengen, bis die Wasser rech -

nung explodiert. Auf der anderen

Seite habe ich noch nie so

günstigen Urlaub im heimischen

Garten gehabt. Allerdings

könnte es etwas wärmer sein –

auch ohne den Grill anzuzünden…

Ihr Markus Krohn

Perspektivwechsel

8. Mai

Kein „Tag der Befreiung“ ist der

8. Mai, das Ende des 2.

Weltkriegs, dafür haben zu

viele Deutsche das Regime der

Nationalsozialisten unterstützt.

Präziser soll er in Hamburg als

offizieller „Gedenktag für die

Befreier*innen und Befreiten

von nationalsozialistischer

Gewaltherrschaft“ begangen

werden. Das forderte auf

Antrag von GRÜNEN und CDU

die Bezirksversammlung Alto -

na am 28.4.2022.

Kriegsflüchtlinge sollen

arbeiten dürfen

Die SPD-Fraktion Altona setzt

sich gemeinsam mit den Frak -

tionen der FDP, GRÜNEN und

CDU für einen Aufenthalt mit

eigener Erwerbstätigkeit ein. In

Zeiten in denen Menschen aufgrund

von Kriegen und Kon -

flikten ihre Heimatländer verlassen

müssen und sich auf die

Flucht begeben, ist es umso

wichtiger, dass diese in einem

sicheren und unterstützenden

Umfeld aufgenommen werden.

Foto: privat

Daher bitten die Abgeordneten

die Sozial behörde, dass in

Abstimmung mit der Agentur

für Arbeit ein Maßnah men -

katalog entwickelt wird, um

Menschen mit bestehenden

Arbeitsverhältnissen oder Auf -

trägen außerhalb Deutschlands,

insbesondere in der Ukraine,

den Zugang zu Fernarbeits -

plätzen zu ermöglichen. Außer -

dem sollen Qualifikations -

schwerpunkte der Geflüchteten

ermittelt werden, um diese zu

Bedarfen bei Hamburger Fir -

men in Beziehung zu setzen.

Wir fordern auch das Bezirks -

amt Altona auf, auf Grundlage

der bestehenden Kontakte zur

Altonaer Wirtschaft die Unter -

nehmen aufzufordern, bestehende

Beschäftigungs möglich -

keiten dem HWC (Hamburg

Welcome Center) mitzuteilen

und diese bei der Kontakt -

aufnahme zu unterstützen.

Magistralentwicklung –

wie geht’s weiter?

Was passiert an den Magi stra -

len der Stadt Hamburg? Laut

Henrik Strate, Vorsitzender des

Stadtplanungsausschusses in

Altona, sind noch vor den

Sommerferien drei Termine

geplant, um die Bürgerinnen

und Bürger in Lurup/Bah ren -

feld, Osdorf/Groß Flottbek und

in Sülldorf/Iserbrook über die

entstehenden Bebauungspläne

entlang der Magistralen zu

informieren. Inzwischen sollen

sich Verkehrs- und Stadt -

planungsbehörde weitgehend

einig sein, wie die künftigen

Verkehrsströme durch die Stadt

geleitet werden, sodass die

Bezirke weiterplanen könnten.

Das gilt vor allem für den

Hamburger Westen.

Die Bezirksver sammlung hatte

sich erfolgreich dafür eingesetzt,

dass die Veranstaltungen

hochkarätig besetzt sind, damit

die Bürger umfassend informiert

werden können.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Mundschenk, Soltau

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 2. Juni, Redaktionsschluss: 25.05.2022

Elbvororte

Grüne fordern Tempo 30 als Standard

Ausnahmen nur für Hauptstraßen. Beschluss der Bezirksversammlung als Empfehlung für Verkehrssenator | Krohn

Die Grüne Bezirksfraktion

will Tempo 30 als Standard

vor Kitas und Schulen und

Altenheimen durchsetzen.

Mit ihrem Antrag machte

die Fraktion Schlagzeilen

weit über den Bezirk hinaus.

Zusammen mit der Links -

fraktion beschloss die Bezirks -

versammlung nämlich darüber

hinaus, der Verkehrsbehörde zu

empfehlen, sich zusammen mit

anderen Bundesländern im

Bundesrat dafür einzusetzen,

dass die Regelgeschwindigkeit

innerorts auf 30 km/h festgelegt

wird.

Das Ziel: mehr Verkehrs sicher -

heit. In Straßen, an denen

Kitas, Schulen und Altenheime

liegen, soll Tempo 30 km/h im

Regelfall eingerichtet werden.

Außerdem soll damit den Stra -

ßenverkehrsbehörden bei der

Einrichtung von Tempo 30

km/h mehr Entscheidungs -

kompetenz eingeräumt werden.

Der Blankeneser Bezirksab ge -

ordnete Benjamin Harders,

Fraktion GRÜNE Altona und

Mitglied des Verkehrsaus schus -

ses erläutert: „Wir verfolgen

das Ziel der Vision ZERO:

keine Schwerverletzten und

keine im Straßenverkehr Getö -

teten. Mit zunehmender Ge -

schwin digkeit steigt das Risiko

schwerer Verletzungen exponentiell.

Zahlreiche Eingaben

von Bürger*innen für mehr

Verkehrssicherheit in ihren

Stadtteilen sind bislang aufgrund

der derzeit geltenden

rechtlichen Vorgaben und der

speziellen Beschränkungen in

ELBVORORTE

Hamburg nicht durchsetzbar.

Die Stadt muss nun im Sinne

der Verkehrs sicher -

heit mehr Entschei -

dungs kom pe tenz

zur Einrich tung von

Tempo 30 km/h ge -

winnen.“

Bereits 2016 hatte

der Bun desrat be -

schlossen, dass

vor Kitas, Schu -

len, Altenheimen

und anderen so -

zialen Einrich -

tungen im Regelfall Tempo

30 km/h eingerichtet werden

soll. Ham burg hatte

hierzu mit einer speziellen

Richtlinie Be schrän kungen

der bundeseinheitlichen

Ver waltungs vorschrift zur

Straßenver kehrs-Ordnung

beschlossen. So dürfen die

Straßenver kehrsbehörden in

Hamburg bei der Prüfung

zur Ein richtung von 30 km/h

die kritischen Begleiterschei -

nun gen von Ziel- und Quell -

verkehr im Umfeld der Ein -

richtung nicht berücksichtigen.

Auch mehrstreifige Straßen

wurden von der Prüfung ausgeschlossen.

Die Bezirksversammlung Alto na

empfiehlt nun, die Be schrän -

kungen aufzuheben und die

bundeseinheitliche Vorschrift

in Hamburg vollständig anzuwenden.

Hierdurch würden die

Straßenverkehrsbehörden mehr

Entscheidungskompetenz bei

der Prüfung zur Einrichtung

von Tempo 30 km/h erhalten.

Zudem sollen in Hamburg

geltende Abweichungen von

der StVO künftig öffentlich be -

kannt gemacht werden.

Die Bezirksversammlung ist mit

ihrem Beschluss vom 28. April

zweigleisig verfahren: Mit einer

Regelgeschwindigkeit von 30

km/h innerorts könnten die

Straßenverkehrsbehörden auch

weiterhin höhere Geschwin dig -

kei ten auf Hauptverkehrs stra -

ßen zulassen und würden so

mehr Entscheidungskompetenz

für verkehrsberuhigende Maß -

nahmen gewinnen. Nicht mehr

für Tempo 30 km/h wäre eine

Einzelfallprüfung erforderlich,

CDU will Verantwortung

Neuer Vorstzender im Ortsverein Blankenese – Vorbereitung für Hamburg-Wahl | MK

Bei der Mitgliederver samm -

lung des CDU-Ortsver ban -

des Blankenese Ende April

setzte sich der Unternehmer

und Abgeordnete der Be -

zirksversammlung Altona,

Dr. Jakob Borgmann (42),

souverän gegen die Kandidatin

Antje Müller-Möller durch. Als

Stellvertreter wählte die Mit -

gliederversammlung erneut den

bisherigen Stellvertreter Pierre

Kock (31), der zugleich auch

Vorsitzender der Jungen Union

in Altona ist. Zusätzlich wurden

zwei weitere Stellvertre -

terinnen gewählt: Die Juristin

Natascha P. Möller-Hoberg

(46), die auch stellvertretende

Vorsitzende des Blankeneser

Bürger-Vereins ist, sowie die

27-jährige Jungunternehmerin

Anne-Darlin Haff. Als weitere

Mitglieder des geschäftsführenden

Ortsvorstands wurden als

Kassenwartin Victoria Alison

Zabel (23), als Mitgliedsbe auf -

tragter Laurin Kobabe (22) und

als Schriftführer Jan-Hendrik

Bremer (23) gewählt.

Kernziel des neuen Ortsvor -

sitzenden der CDU-Blankenese

und seines Teams ist es, dass

die CDU in Hamburg endlich

wieder an die Regierung

kommt. Mit dem neuen Orts -

vorstand und der starken Un -

terstützung der Mitglieder -

versammlung sieht sich Borg -

mann gut gerüstet, dafür einen

wichtigen Beitrag leisten zu

BLANKENESE

Fotos: Coloures-Pic,

maho/AdobeStock

Dr. Jakob Borgmann engagiert

sich politisch im

Altonaer Planungsausschuss

Foto: PR

können: „Mit einem Alters -

durchschnitt von 30 Jahren,

mit einer fast hälftigen Zu -

sammensetzung von Frauen

und Männern, einem großen

Kontaktnetzwerk und vielen

innovativen Ideen, wie wir

unser Hamburg noch lebenswerter

machen können, sind

wir voller Tatendrang.“

Gute Politik fängt dabei für

Borgmann auf der Ebene der

Ortsverbände an - denn dort

hört man auf dem Marktplatz,

im Sportclub und im persönlichen

Gespräch mit den Bür -

gern, wo der Schuh drückt:

„Wir werden dafür sorgen, dass

die CDU Spitzenklasse darin

wird, die Sorgen und Wünsche

der Bürger zu hören - und dann

Lösungen dafür zu entwickeln,

die bei den Bürgern Begei ste -

rung auslösen.“ Eine Herzens -

angelegenheit ist ihm dabei

auch, dass die Politik zukünftig

viel öfter gute Ideen der Bürger

aufgreift und umsetzt: „Wir

verfügen hier bei uns in Ham -

burg und in den Elbvororten

über einen einzigartigen Erfah -

rungsschatz von exzellent ausgebildeten,

kreativen, und kompetenten

Menschen aus den

unterschiedlichsten Lebensbe -

reichen.“ So ruft Borgmann

dann auch interessierte Bürger

dazu auf, sich politisch zu

engagieren: „Jeder, der sich mit

seinen Ideen und Kompetenzen

zum Wohle unserer Stadt einbringen

möchte, ist in unserem

stark wachsenden CDU- Orts -

verband Blankenese herzlich

willkommen!“

Der CDU-Ortsverband Blanke -

nese ist traditionell einer der

stärksten und einflussreichsten

Ortsverbände der CDU-Ham -

burg. Frühere Vorsitzende des

Ortsverbandes waren u.a. die

ehemalige Präsidentin der

Treuhandanstalt, Birgit Breuel,

und die heutige stellvertretende

Bundesvorsitzende der CDU,

Karin Prien.

sondern für hiervon ab -

weichende Geschwindig -

keitsbe schränkungen.

Die Altonaer Bezirksver -

samm lung hat daher der

Behörde für Verkehr und

Mobilitätswende vorgeschlagen,

der Initiative

„Lebenswerte Städte

durch angemessene

Ge schwin digkei ten“

des Deuts chen Städt -

etags beizutreten und

sich zusammen mit anderen

Bundesländern im Bundesrat

dafür einzusetzen, dass die

Regelgeschwindigkeit innerorts

auf 30 km/h festgelegt wird.

Der Beschluss hat lediglich

Empfehlungscharakter. Bis he -

rige Versuche der Alto naer Ab -

ge ordneten in dieser Richtung

waren nicht erfolgreich… grund -

sätzlich aber ist das Ansinnen

der Grünen richtig: Je langsamer

Automobile fahren, desto

weniger geschehen Unfälle mit

Verletzten oder gar Toten. Will

man die Auto mobilität nicht

vollständig zum Erliegen bringen,

müsste man jedoch ein

intelligentes Ver kehrs konzept

erarbeiten, das beispielsweise

ein zügiges Rol len auf Haupt -

verkehrsstraßen und Kriechen

in Wohn- und Nebenstraßen

vorsieht. Dann könnte man

vielleicht sogar auf Fahrrad -

stra ßen verzichten, weil sich

die Verkehrsteilnehmer den

Ver kehrsweg eigenverantwortlich

teilen könnten. Mehr

Wohn qualität, weniger Kohlen -

maho dioxid, weniger Lärm,

weniger Ver kehrs tote wären die

Wie kann das

Quellgebiet der Röbbek

gesichert werden?

Südlich der Fläche des

Flottbeker Marktes befindet

sich ein baumbestandenes

FLOTTBEK

Biotop, in dem sich unter

anderem das Quellgebiet

der Röbbek befindet.

Bisher ist vielen Bürger -

innen und Bürgern der Natur -

schutzwert dieser Fläche nicht

bewusst oder bekannt. Daher

sollte dieses Biotop in naturschutzverträglicher

Weise be -

kannt gemacht werden. Das

findet die Zustimmung der

Bezirksversammlung Altona.

Laut Antrag soll die Fläche mit

Informationstafeln an gut

sichtbaren und leicht erreichbaren

Stellen ausgestattet werden,

die über den Wert und die

Charakteristika des Geländes

informieren.

Auf den Weg gebracht hat diese

Idee Sven Hielscher, Vorsit -

zender der CDU-Bezirks frak -

tion. Am liebsten würde er das

Gelände als Naturdenkmal ausweisen,

um die schützenswerten

Pflanzen darin dauerhaft zu

sichern. Wegen eines alten

Baustufen plans ist das aber gar

nicht so einfach: Der Bezirk

scheut derzeit noch den Kon -

flikt mit dem Eigentümer des

Geländes, sollte die Verwaltung

einen neuen Bebauungsplan

aufstellen. Jetzt wird überlegt,

ob die Stadt das Gelände kaufen

sollte, um das Biotop dauerhaft

zu sichern.


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DorfStadt-Zeitung 07/2022 • 12.05.2022 • 3

Wenn die Wohnfläche plötzlich kleiner wird

Schock in Sülldorf: SAGA verbietet Mietern die Nutzung ihres Dachbodens als Wohnraum | Konrad Matzen

Blick auf die Reihenhaussiedlung der SAGA in Sülldorf

Schock für viele SAGA-

Mieter rund um die Op’n

Hainholt-Siedlung in

Sülldorf: Die Dachböden in

der beschaulichen Reihen -

haus-Siedlung dürfen nicht

mehr als Wohnraum genutzt

werden. „Die machen uns die

Tür zum Dachboden zu“,

befürchtet eine Mieterin, die

aber ihren Namen nicht in der

DorfStadt-Zeitung lesen will.

Zu groß ist die Angst, es könne

wirklich dazu kommen.

Hintergrund ist, dass viele

Mieter den ausgebauten Dach -

boden als zusätzlichen Wohn -

raum nutzten – teilweise jahrzehntelang.

Jetzt reagierte das

hamburgische Wohnungs un ter -

nehmen mit einem Schreiben

an ihre Mieter und weist darauf

hin, dass die SAGA seit dem

tragischen Hochhausbrand in

London ein besonderes Augen -

merk dem Brandschutz gelte.

Weiter heißt es, dass nach den

SÜLLDORF

aktuellen Bestimmungen der

Hamburger Landesbauordnung

jeder Raum der Wohn- oder

längeren Aufenthaltszwecken

dient, über zwei Rettungswege

verfügen müsse. Das sei bei den

beanstandeten Dachböden

technisch nicht herzustellen,

sagt die SAGA. Die betroffenen

Mieterinnen und Mieter wurden

jetzt aufgefordert, das

Einschreiben zu bestätigen.

SAGA-Sprecher Gunnar Gläser

erläutert: In der Siedlung Op’n

Hainholt ist einigen Mietern

auf Antrag vorwiegend Ende

der 1990er Jahre im Rahmen

einer Sanierung ein sach- und

fachgerechter Ausbau der ih -

nen überlassenen Dachböden

zu Abstell- bzw. Hobbyzwecken

genehmigt worden. Eine Ge -

nehmigung zu Wohnzwecken

ist nicht erfolgt und auch nicht

in den Mietverträgen vereinbart.

Bedingt durch einen fehlenden

zweiten Rettungsweg

Bild: Matzen

für die Dachböden fehlt es dazu

an einem ausreichenden Brand -

schutz.

Infolge einer technischen Über -

prüfung in einer einzelnen

Wohnung habe die zuständige

Geschäftsstelle alle Mieterinnen

und Mieter baugleicher Woh -

nungen in der Anlage schriftlich

darauf hingewiesen, dass

die Nutzung der Dachböden zu

Wohn- und Aufenthalts zwec -

ken nicht gestattet ist, sagt

Gläser. „Gleichzeitig hat die

zuständige SAGA Geschäfts -

stelle den betroffenen Mieter -

innen und Mietern persönliche

Gespräche zur Prüfung etwaiger

Lösungsmöglichkeiten angeboten.“

Diese beschränkten sich wohl

hauptsächlich in der Vermitt -

lung einer neuen, größeren

Wohnung, sagen einige SAGA-

Mieter, die sich über Soziale

Netzwerke austauschen und

ggf. gemeinsam gegen die

Dialogtour durch den Hamburger Westen

Die beiden SPD-Bürger -

schafts abgeordneten Frank

Schmitt und Philine Stur -

zenbecher starten eine Dia -

logtour im Hamburger We -

sten: Nach dem Auslaufen

der meisten pandemiebedingten

Auflagen wollen Frank

Schmitt und Philine Sturzen -

becher ihre Wählerinnen und

Wähler in den Stadtteilen wieder

persönlich treffen. Zunächst

sind Dialogstände an drei

ELBVORORTE

Tagen im Hamburger Westen

geplant. Am 7. Mai in Alt-

Osdorf (Rugenbarg, 9 bis 11 Uhr

und im BornCenter, 12 bis 14

Uhr), am 20. Mai in Blankenese

am Markt (13 bis 15 Uhr) und

am 23. Juni in Lurup am

Eckhoffplatz (9 bis 11 Uhr).

„Selbstverständlich haben

Bürgerinnen und Bürger weiterhin

die Möglichkeit, über unsere

Büros individuelle Termine

mit uns zu vereinbaren, um in

den Dialog zukommen“, betont

Frank Schmitt. Das Abgeord ne -

tenbüro von Philine Sturzen -

becher ist unter der Rufnummer

29 813 191, das von Frank

Schmitt unter Tel. 87 600 466

erreichbar.

SAGA vorgehen wollen. Be son -

ders ärgert sie, dass die SAGA

seit Jahren die Wohnraum -

nutzung duldet, teilweise sogar

den Dachboden so ausgebaut

hat, dass er ohne weiteres zum

Wohnen genutzt werden kann.

Für die meisten von ihnen kam

das Schreiben urplötzlich.

Gläser verteidigt die Vorge -

hensweise des Unternehmens:

„Als Vermieterin muss die

SAGA Unternehmensgruppe die

Verkehrssicherheit ihrer Objekte

sicherstellen. Nach den aktuellen

Bestimmungen der

Hamburgischen Bauordnung

(HBauO) muss jedes Geschoss

in dem sich Wohn- oder Auf -

enthaltsräume befinden über

zwei Rettungswege verfügen.

Dies ist bei den betroffenen

Dachböden nicht gegeben. Sie

dürfen daher nicht als Wohnoder

Aufenthaltsräume genutzt

werden.“

Für etliche Mieterinnen und

Mieter bedeutet die Umstellung

trotzdem großes Unbehagen,

weil sie mit dem zusätzlichen

Raum ihr Leben geplan haben.

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4 • DorfStadt-Zeitung 07/2022 • 12.05.2022

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Viele Kinder aus den Elb -

vororten und noch viel

mehr inzwischen Erwach -

sene haben ihre ersten

Erfahrungen mit dem Ver -

einssport, mit dem Turnen

bei ihr gemacht: Claudia

Neumann-Johannsen (60).

„Es sind TAUSENDE“, sagt die

diplomierte Sport- und Gym -

na stiklehrerin; wie viele Kin -

der genau ihre Eltern-Kindund

Kinderturnstunden schon

be sucht haben, kann sie natürlich

nicht sagen. Denn: In diesem

Sommer gibt Claudia seit

genau 40 Jahren Kindern erste

Ein blicke in den Vereinssport.

„Ich bin 1982 nach der Aus -

bildung zurück nach Hamburg

gezogen“, erzählt sie, „der Liebe

wegen.“ Ihr Freund und späterer

Mann war Student, „ich

habe dann erst mal bei verschiedenen

Sportvereinen angefangen,

Stunden zu geben.“ Mit

Erfolg: „Nach einem halben

Jahr habe ich 32 Stunden die

Woche in verschiedenen Verei -

nen und privat unterrichtet:

Fitness, Gymnastik, Jazztanz,

Kinderturnen – ich konnte gut

davon leben. Und war unfass -

bar fit!“ 1982, Turnhalle … bei

Leuten 50plus wird’s klingeln:

In dem Jahr kam Aerobic nach

Deutschland, Jane Fonda lässt

grüßen. „Ich erinnere mich

noch sehr genau, nach dem

Lehrgang meine ersten Aerobic-

Kurse, ich mit Stirnband,

Schweißband, Glitzerhose oben

auf vier zusammengeschobenen

Kästen, 98 Teilnehmerinnen in

der Halle an der Musäusstraße,

die Halle hat gedampft!“ Sie

lacht: „Ich habe mir dafür extra

einen Ghettoblaster gekauft, die

Kassetten selber von LPs aufgenommen,

das war eine ganz

schöne Fummelei.“

Es gab viele Aufführungen mit

der Jazztanzgruppe, aber das

Arbeiten mit Kindern ist von

jeher ihre Leidenschaft, „das

wusste ich schon als 10-Jäh -

rige; mit 12 war ich fast täglich

beim Babysitten“, und so hat

sich mit den Jahren der Anteil

der Kinderturnstunden erhöht.

Nach der Geburt von Tochter

Jana 1990 hat sie nach wenigen

Monaten wieder losgelegt,

dann „ausschließlich bei Komet

Blankenese, dazu ein paar private

Gruppen“. 1992 folgte

Elbvororte

»Hallo Claudi!«

40 Jahre Kinderturnen mit Claudia Neumann | Manuela Tanzen

Claudia Neumann-Johannesen mit Töchtern Jana (ganz links) und Marei sowie den beiden

Enkelinnen Elisabeth und Charlotte.

BLANKENESE

Tochter Marei, 1994 Sohn

Malte. „Ich habe die Kinder von

Anfang an mit in die Halle

genommen, da sogar gestillt,

meine Kinder sind quasi in der

Halle großgeworden“, lacht

Clau dia. Sohn Malte war fürs

Turnen nicht zu haben, hat

aber mit 6 Jahren angefangen,

Fußball zu spielen, ist mittlerweile

auch Trainer; Jana und

Marei treten/turnen in die Fuß -

stapfen der Mutter: „Die beiden

haben mit 10 und 12 angefangen,

als Helferinnen beim Kin -

derturnen aktiv zu werden.

Jana gibt mittlerweile Yoga -

stun den im eigenen Studio und

bei Komet, Marei ist Sport- und

Biolehrerin in Elternzeit, hilft

beim Kinderturnen aus.“ Und

beide haben selber Kinder.

„Meiner Enkelin Elisabeth habe

ich kürzlich zum 1. Geburtstag

die Mitgliedschaft bei Komet

Blankenese geschenkt, die kleine

Charlotte bekommt das in 6

Monaten zu ihrem ersten Ge -

burtstag ebenfalls“, strahlt die

stolze Oma, „Elisabeth versucht

beim Eltern-Kind-Turnen alles

mitzumachen, was mit 14 Mo -

naten möglich ist, hat vom

ersten Moment die große

Turnhalle als ihr Zuhause

angesehen.“ Das passt ja,

Claudia erzählt: „Ganz viele

Kinder, die ich unterrichte, glauben,

dass ich in der Turn halle

wohne. Ein Bade zimmer gibt’s ja

sogar, manche wundern sich

nur, wo die Küche ist …“

In Wirklichkeit wohnt sie mit

ihrem zweiten Mann Hartmut

in Rissen, auch er ist bei Komet

Blankenese aktiv, betreut den

Reha- und Gesundheitssport,

Fotos: privat

„er hilft, wie meine Kinder

auch, bei jeder Ausfahrt, jedem

Fest.“ Claudia Neumann-Jo -

hannsen war über 20 Jahre

lang Jugendwartin im Verein,

Die Anfänge bei Komet mit

der Jazztanzgruppe (Claudia Neumann hockend ganz rechts)

seit 2009 leitet sie die Turn -

abteilung. „Ich hätte nie ge -

dacht, dass ich das 40 Jahre

lang machen würde“, sagt sie,

und erklärt gleich, warum es

für sie keinen schöneren Beruf

gibt: „Komet ist für mich wie

eine Familie, ein Zuhause. Das

Schönste ist für mich das

Lachen, wenn die Kinder, aber

auch die Erwachsenen in die

Halle kommen.“ Sie fügt hinzu:

Die

Anmeldegespräche

für die neuen

5.Klassen ab 08/2023

beginnen nach den

Sommerferien!

„Die kommen ja alle freiwillig!“

Und wird ernst: „Ein Sport ver -

ein ist wie eine zweite Familie;

Sport hält einen in Krisen hoch,

eine regelmäßige Gruppe kann

zum Beispiel bei Kummer zu

Hause auch mal auffangen.

Deshalb würde ich mir wünschen,

dass noch mehr Men -

schen einen Sportverein aufsuchen.“

Und das am besten so

früh wie möglich, so Claudia:

„Turnen beginnt, sobald die

Kleinen laufen können. Sie

werden selbstbewusster, wenn

sie sich von Klein auf in der

Turnhalle bewegen, lernen ih -

ren Körper kennen und erfahren

spielerisch, ihn einzusetzen.

Wir probieren alles aus, was

möglich ist. Und es ist vieles

möglich!“ Sie fährt fort: „Auch

die ganz Kleinen lernen schon,

Regeln umzusetzen - bitte nicht

vordrängeln, alle müssen sich

anstellen, du bist gleich dran.“

Auch den Satz „Alle kommen in

die Mitte!“ kennen alle Kinder,

die bei Claudia turnen: „Ich

warte so lange, bis alle da sind,

dann wird gesungen, eine An -

sage gemacht oder ein Spiel

erklärt. Dadurch lernen die

Kinder ganz von allein, zuzu -

hören, aufmerksam zu sein und

das Gesagte umzusetzen. Es ist

eine Freude, das zu beobachten!“

Bei der Einschulung sind die

Kinder dann sicherer, freier,

„das haben mir schon viele

Lehrer bestätigt.“ Sie fährt fort:

„So mit 6 Jahren wechseln

dann viele Kinder in eine andere

Sparte, gehen zum Beispiel

zum Fußball. Wichtig ist, dass

sie Spaß und Freude am Sport

haben.“ Aber sehr viele kommen

wieder, sozusagen, denn:

„Seit 10 Jahren höre ich immer

wieder: ‚Claudia, bist Du das?‘

Das sind dann Eltern, die früher

bei mir Kinderturnen gemacht

haben, jetzt mit ihren eigenen

Kindern zum Eltern-Kind-Tur -

nen kommen.“ Noch öfter hört

sie allerdings dies: „Hallo, Clau -

di!!!“ Sie lacht: „Egal ob bei Lidl,

im EEZ, in Grömitz oder auf

Mallorca: Die Kinder sind im -

mer schon vor mir da!“

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Monatelang waren sie in

aller Munde, inzwischen

stehen sie in allen Klas -

senzimmern: Luftreini -

gungs filter. Das hat Hoch -

rad-Schülerin Helene Go -

dorr, 9. Klasse, zum Anlass

genommen, ihre Wirksamkeit

mit verschiedenen kreativen

Messmethoden zu überprüfen.

Mit diesem hochaktuellen For -

schungsprojekt hat sie nach

ihrem Sieg beim Regional -

wettbewerb nun auch beim

Landeswettbewerb „Jugend

forscht“ im Bereich Arbeitswelt

den ersten Platz errungen und

wird Hamburg im Mai beim

Bundeswettbewerb „Jugend

forscht“ vertreten, der in diesem

Jahr in Lübeck und endlich

wieder in Präsenz stattfindet.

Auf Regional- und Lan des -

ebene mussten die Jungfor -

scherinnen und Jungforscher

auch in diesem Jahr online präsentieren.

Helene hat am Gym -

nasium Hochrad die Effektivität

der Luftfilter mit verschiedenen

Messmethoden untersucht (und

für gut befunden). Die Jury war

von ihrer Forschungstätigkeit,

ihrer Präsentation und dem

anschließenden Fachgespräch

begeistert.

Die Stiftung Jugend forscht e. V.

betrachtet die Ausbildung und

Förderung junger Men schen in

Mathematik, In for matik, Natur -

wissenschaften und Technik

Elbvororte

Schülerin prüft Luftfilter im Hochrad

Helene Godorr erringt Sieg beim Landeswettbewerb »Jugend forscht« | Konrad Matzen

OTHMARSCHEN

(MINT) als eine entscheidende

Aufgabe zur Sicherung der

Zukunfts fä hig keit unserer

Gesellschaft. Bundesweit führt

die Stiftung jedes Jahr mehr als

120 Wett bewerbe sowie weitere

Maß nahmen durch, um Kinder

und Jugendliche für MINT-

Fächer zu interessieren, Talente

frühzeitig zu entdecken und sie

gezielt zu fördern. Jugend

forscht verfolgt das Ziel, die

Gesellschaft für das Thema

Nachwuchsförderung zu sensibilisieren,

für eine breite

Unterstützung zu werben, das

kreative, forschende Lernen

umfassend zu verankern und

Beiträge zu bildungspolitischen

Diskussionen zu liefern. Das

Jugend forscht Netzwerk wirkt

im engen Verbund mit Schule,

Wirtschaft, Wissenschaft, Poli -

tik und Medien.

Gestreifter Nachwuchs im Wildgehege

Sechsfaches Elternglück für die Wildschweine Ilse und Bob | Konrad Matzen

Wildschweindame Ilse hat

am Maifeiertag sechs

Frisch linge im Wildgehege

Klövensteen zur Welt ge -

bracht. Die Kleinen beginnen

gerade, langsam die Welt

zu erkunden. Ganz arttypisch

verbringt Ilse die meiste Zeit in

den ersten Lebenstagen ihrer

Jungtiere etwas abseits von den

anderen Wildschweinen in

ihrem „Kessel“ – eine Art Nest,

das die Wildschweinmutter vor

der Geburt aus Ästen, Gras und

Laub baut. Von dort aus starten

Ilse und ihre Kinder nun die

ersten kleinen Ausflüge, bevor

die Frischlinge im Alter von

etwa einer Woche immer munterer

werden und dann auch

häufiger für die Besucherinnen

und Besucher des Wildparks zu

sehen sein werden.

Die Paarungszeit der Wild -

schweine sind die Monate

November bis Januar und nach

einer Tragzeit von etwa vier

Monaten kommen im Frühjahr

RISSEN

Es gibt diese Rockstars,

Kultbands wie die Scor -

pions, The Rolling Stones,

Bruce Springsteen – eine

gefühlte Ewigkeit begeistern

sie schon ihre Fans.

Manchmal wird es still um

sie, um dann mit umjubelten

Comebacks zu begeistern

und umso größer ist die Freude,

wenn man sich als Fans das

Ticket fürs nächste Konzert

sichern konnte. Ungefähr so

wird es in diesem Jahr auch mit

dem Deutschen Spring- und

Dressur-Derby, präsentiert von

IDEE KAFFEE. Die Sehnsucht

nach dem Turnierklassiker ist

riesig! Das Comeback nach der

Corona-Pause wird herbeigesehnt!

Zwei Jahre kein Derby – es

fühlt sich länger an, es wurde

schmerzlich vermisst. Fünf

Tage internationaler Spitzen -

reitsport im herrlichen Derby-

Park mit allem was dazugehört

– vom 25. bis 29. Mai ist es

endlich wieder soweit! Herz -

KLEIN FLOTTBEK

Helene Godorr präsentiert ihre Messgeräte.

Die Frischlinge wurden noch nicht getauft.

durchschnittlich sechs Frisch -

linge zur Welt. Eigentlich. Denn

in freier Wildbahn paaren sich

Wildschweine mittlerweile fast

das ganze Jahr.

Voraussichtlich werden die

stück ist das Deutsche Spring-

Derby, das zuletzt Nisse Lüne -

burg mit seinem Cordillo ge -

wann – es war sein sensationeller

dritter Derby-Sieg. Die

höchstdotierte und prestigeträchtige

Longines Global

Champions Tour und der GCL-

Teamwettbewerb locken unter

anderem die Top 30 der Welt -

rangliste nach Klein Flottbek

und das Championat von Ham -

burg macht den Turnier don -

nerstag – traditionsgemäß

Foto: PR

sechs Kinder von Bache Ilse

und Keiler Bob in diesem Jahr

die einzigen Frischlinge im

Wildgehege bleiben. Eumel und

Rosetta, die beiden weiteren

Wildschweindamen, sind jünger

als Ilse und vermutlich in

Foto: Michel Delling/Bezirksamt Altona

diesem Jahr noch nicht trächtig.

Das Wildgehege Klövensteen

hat mittwochs bis sonntags von

9 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter

Einlass ist jeweils um 17:45

Uhr.

Derby feiert Comeback in Klein Flottbek

Beste Stimmung für alle Derbyfreunde am Himmelfahrtswochenende – Karten zu gewinnen! | K. Matzen

Atmosphäre im Derby-Park Klein Flottbek

Foto: PR

Christi Himmelfahrt – zu einem

gefühlten Turniersonntag mit

Großem Preis. Ergänzt wird das

springsportliche Programm

durch das allseits beliebte

Speed-Derby, die FUNDIS

Young ster Tour und die

SPOOKS-Amateur Trophy.

Doch auch die Dressur hat eine

jahrzehntelange Tradition und

das nun 62. Deutsche Dressur-

Derby steht an. 2019 zelebrierte

Frederic Wandres sein

ganzes Können als international

erfolgreicher Berufsreiter

und sicherte sich das Blaue

Band des Derby-Siegers. Aber

es gibt nicht nur ein Dressur-

Derby in Hamburg, denn auch

die U25- und U16-Reiter dürfen

sich auf dieser großen Bühne in

ihren Altersklassen messen –

U25 auf Pferden, U16 auf ihren

tollen Ponys. Und ein Dressur-

Derby wäre kein Dressur-Derby

ohne den spannenden Pferde -

wechsel, den alle drei Finals

gemeinsam haben.

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Herzensangelegenheit im Westklinikum

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Beratungsstelle wellengang | Konrad Matzen

Jedes Jahr wählen die Mit -

arbeiterinnen und Mitar -

beiter des Westklinikums

gemeinnützige Einrich tun -

gen oder Organisationen

aus, die ihnen am Herzen liegen.

Eine Kommission entscheidet

im Anschluss, welche

drei Vorschläge mit jeweils 500

Euro unterstützt werden.

In diesem Jahr kommt die

Aktion des Westklinikums un -

ter anderem der Einrichtung

wellengang hamburg zugute.

Die Beratungsstelle bietet seit 8

Jahren ein präventives therapeutisches

Gruppenangebot für

Kinder seelisch belasteter und

psychisch erkrankter Eltern und

seit 2019 auch eine Telefon -

beratung an. Als Klinik, die

selbst psychisch und psychosomatisch

kranke Patienten:innen

behandelt, ist das Thema im

Westklinikum sehr präsent.

„Die Herzensangelegenheiten

sollen dort Gutes tun, wo Kin -

der, Erwachsene oder Familien

Hilfe benötigen. Da viele unserer

Mitarbeiter:innen selbst

RISSEN

Erholung ist

das große Ziel

ehrenamtlich oder sozial aktiv

sind, wissen sie, wo die finanzielle

Unterstützung wirklich

an der richtigen Stelle ist.“ so

Thomas Hoffmann, Geschäfts -

führer des Westklinikums.

wellengang hamburg setzt sich

für Kinder und Jugendliche ein,

deren Eltern psychisch erkrankt

sind. Viele der Betroffenen

übernehmen zu Hause Auf -

gaben wie den Haushalt oder

Einkauf. Die Kinder und

Jugendlichen sind mit dieser

Rolle und der Situation aber

völlig überfordert. Sie sind verängstigt

darüber, wie sich

Julia Homoth (wellengang hamburg) mit dem Geschäftsführer des

Asklepios Westklinikums Thomas Hoffmann

Foto: PR

Mutter oder Vater verhalten

und schämen sich. Sie leiden

unter Schlafstörungen, können

sich in der Schule nicht mehr

konzentrieren und haben selber

ein erhöhtes Risiko, psychisch

krank zu werden. Betroffen ist

etwa jedes vierte Kind, dennoch

gibt es nur wenige Hilfsan ge -

bote für sie. „Genau deshalb ist

es so wichtig, dass die Ein -

richtung wellengang hamburg

Unterstützung erhält. Wir freuen

uns, dass das Westklinikum

einen kleinen Teil dazu beitragen

kann.“ so Hoffmann weiter.

„Wir freuen uns riesig, dieses

Jahr die Herzensangelegenheit

des Asklepios Westklinikums

zu sein. Allein schon, dass wir

von den Mitarbeiter:innen für

die Aktion vorgeschlagen wurden,

ist für uns eine große Ehre

und motiviert uns, unsere

Hilfen für Kinder psychisch

erkrankte Eltern weiter auszubauen.

Dass wir dann auch

noch ausgewählt wurden, ist

wirklich toll! Ein großes

Dankeschön an alle, die dies

ermöglicht haben!“ freut sich

Julia Homoth, Leitung Öf -

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kann man die Seele baumeln lassen

Foto: Badebucht

Die Freiheit genießen – die

Seele baumeln und sich

verwöhnen lassen – das

kann man besonders gut im

großen Saunagarten in der

Badebucht Wedel. Beson -

ders bei dem schönen,

angesagten Wetter, gepaart mit

den tollen Wellness- und Sau -

naangeboten in der Badebucht,

wird der Tag so zu einer runden

Sache!

Entweder Sie sitzen in der klassischen

finnischen Sauna und

erleben im Stundentakt wechselnde

Überraschungen für die

Sinne: zum Beispiel Anwen -

dungen mit finnischer Sauna-

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Sie auch hohe Temperaturen als

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Temperaturen dem eher verhaltenen

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Es war die Lerche

ein heiteres Trauerspiel von

Ephraim Kishon

Zuerst die gute Nachricht:

Romeo und Julia sind nicht

gestorben! Nun die Schlechte:

Sie sind verheiratet.

Es war die Lerche - oder war’s

die Nachtigall? Das ist hier die

Frage, über die sich Romeo und

Julia, Überlebende ihres Doppel mordes, nach 29 Ehejahren

streiten. Auch sonst hängt der Haussegen schief. Das

Megaliebespaar der Weltliteratur ist geplagt von ständigen

Geldsorgen und einer tief in der Pubertätskrise steckenden

Tochter. Und auch im Ehebett herrscht Flaute.

Was Wunder, dass William Shakespeare sich aus dem Grab

bemühen muss, um zu retten was zu retten ist. Sein größtes

Liebespaar soll endlich das von ihm vorgesehene Ende finden.

Nur hat er angesichts seiner außer Kontrolle geratenen

Schöpfung ein wenig den dichterischen Überblick verloren.

Ephraim Kishon ist bekannt für seine fein gesponnenen Texte

und so ist diese Komödie ein Bühnenstück der besonderen Art,

die den Titel Kultkomödie zu Recht erhält. Ein Fest für

Schauspieler und eine Herausforderung an die Lachmuskeln

des Publikums.

Foto: CahidAylar

Termin: 13.05., 19:30 Uhr; 14.05., 18 Uhr; 15.05., 18 Uhr;

20.05, 19:30 Uhr; 21.05., 18 Uhr; 22.05., um 18 Uhr

Ort: FORUM Schenefeld (Schulzentrum), Achter de Weiden 30,

22869 Schenefeld

Eintritt: € 10,– (Schüler/Studenten € 5,–)

www.theater-schenefeld.de

Gutes aus Hamburger Landen

Ein theatraler Ausflug zu Hamburgs

Lebensmittelerzeuger:innen

Die nunmehr fünfte Produktion der Bürger:innenbühne verfrachtet

das LICHTHOF Publikum kurzerhand in einen Shuttle-

Bus und fährt mit ihm aufs Land. Es geht zum Milchof

Reitbrook. Das ist nur einer von über 600 landwirtschaftlichen

Betrieben auf Hamburger Boden und Spielort der diesjährigen

Bürger:innenbühne. Vor Ort wird ergründet, wie groß er ist, der

Graben zwischen den urbanen Städter:innen und den

Hamburger:innen vom Lande, zwischen Landwirt:innen und

Verbraucher:innen. Welches Selbstverständnis haben die

Menschen, die Lebensmittel in und für die Hansestadt produzieren?

Welche Erwartungen gibt es, welche

Missverständnisse, welche Gemeinsamkeiten? Und wie sieht

sie aus, die Zukunft der Hamburger Landwirtschaft?

Termin: Fr, 3.6. (18:15 Uhr, Premiere)

Weitere Termine: Sa, 4.6. (18:15 Uhr); So, 5.6. (18:15 Uhr)

Do, 9.6. (18:15 Uhr); Fr, 10.6. (18:15 Uhr); Sa, 11.6. (18:15 Uhr)

So, 12.6. (18:15 Uhr).

Ort: Milchhof-Reitbrook. Abfahrt: LICHTHOF-THEATER

Angegeben ist jeweils der Shuttle-Start am LICHTHOF Theater.

Zustiegsmöglichkeit am Hauptbahnhof um 18:45 Uhr.

Spielbeginn am Spielort ist ca. 19:15 Uhr.

Ort: LICHTHOF-Theater

Eintritt: € 8 – € 24

Foto: PR

Foto: privat

CONCERTINO VIRTUOSO

Kammerkonzertabend mit dem Ensemble Obligat Hamburg

im Galionsfigurensaal des Altonaer Museums

Werke für Flöte, Fagott und Streichquartett von Giulio

Briccialdi, Jean Françaix,

Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Carl Maria von

Weber und Antonio Vivaldi

Zum Start in die kammermusikalische Saison 2022 mit dem

Ensemble Obligat Hamburg erklingen im Galionsfigurensaal

des Altonaer Museums unter dem Motto CONCERTINO VIR-

TUOSO gleich mehrere kompositorische Kostbarkeiten: Pierre

Martens, Fagott-Professor an der Musikhochschule Lübeck

und langjähriger Solo-Fagottist der Bamberger Symphoniker,

wartet mit einer bestechenden Bearbeitung des Konzerts B-

Dur KV 191 für Fagott und Streichquartett sowie dem spritzigunterhaltsamen

„Rondo Ungarese“ von Carl Maria von Weber

auf. Im Anschluss bringt das Streichquartett Franz Schuberts

Quartettsatz c-Moll D 703 zum Klingen, bevor es mit Jean

Françaix Impromtus für Flöte und Fagott und Giulio Briccialdis

„La Sirena – Cappriccio Fantastico“ für Flöte und Streich -

quartett dann besonders virtuoso wird.

Es spielen Mitlgieder des Ensemble Obligat Hamburg:

Imme-Jeanne Klett, Flöte; Pierre Martens, Fagott; Anette Behr-

König, Violine; Doretta Balkizas, Violine; Boris Faust, Viola;

Eugene Lifschitz, Violoncello

Termin: 14. Mai 2022 um 19 Uhr

Ort: Galionsfigurensaal des Altonaer Museums

Eintritt: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro

Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel.: 040 44 02 98,

www.konzertkassegerdes.de, und an allen bekannten

Hamburger Vorverkaufsstellen

www.ensemble-obligat.de

Foto: Batavia

Open Air Kindertheater:

PIPPI LANGSTRUMPF’s Abenteuer

Sie hat ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein

Pferd…Pippi-Lotta, Viktualia, Rollgardina, Pfefferminz, Efraims‘

Tochter, kurz nur Pippi genannt, ist zurück aus den Ferien im

Taka-Tuka-Land und zusammen mit ihren Freunden Annika,

Thomas und ihrem Affen Herrn Nilson tobt die Göre mit den

roten Haaren wieder über die Bühne der Batavia. Karten bitte

vorbestellen!

Termin: 29. Mai 2022 um 16 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia, Wedel

Eintritt: 11,– € / 14,– €

www.batavia-wedel.de

Konzertabend mit Véronique Elling

in der Rudolf Steiner Schule Nienstedten

Un voyage à Paris – lasst uns

zusammen nach Paris reisen!

Die Chanson-Sängerin Véronique

Elling entführt uns in die faszinierende

Stadt an der Seine. Die Stadt

der Liebe! In Literaturausschnitten

und Liedern zaubert sie die besondere

Stimmung der Stadt auf die

Bühne. Dabei wird sie von ihrem

Ensemble, dem Akkordeonisten

Jurij Kandelja, dem Pianisten

Henrik Giese und dem Cellisten

Amadeus Templeton begleitet.

Termin: 19. Mai 2022 um 18:30 Uhr

Ort: Rudolf Steiner Schule Nienstedten/Aula, Elbchaussee 366

Eintritt: 10,– € (Schüler) / 15,– € (Erwachsene) nur per E-Mail

erhältlich: veranstaltung@waldorfschule-nienstedten.de

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8 • DorfStadt-Zeitung 07/2022 • 12.05.2022

Rolf Zuckowski wird heute

75 Jahre alt. In seiner

Autobiografie »Ein biss -

chen Mut, ein bisschen

Glück. Mein musikalisches

Leben« (Edel Books), die

gerade erschienen ist, schaut er

auf ein erfülltes, spannendes

Leben zurück. Fast zeitgleich

erscheint ein Doppelalbum mit

Meilensteinen seiner Biografie

in Liedern, »Meine Hits und

Herzenslieder«. Aus diesem

Anlass traf DorfStadt-Heraus -

geber Markus Krohn den

Blankeneser Liedermacher zum

Interview:

DorfStadt-Zeitung: Lieber

Herr Zuckowski, Sie feiern

heute Ihren 75. Geburtstag.

Wer sang für Sie „Wie schön,

dass du geboren bist?“

Rolf Zuckowski: Meine Frau.

Wir sind für drei Tage nach

Paris gefahren. Wie immer

wurde ich von meiner Frau mit

diesem Lied geweckt.

Können Sie das Lied überhaupt

noch hören?

Ja, natürlich! Es ist doch schön,

wenn man weiß, dass viele

Menschen dieses Lied hören

dürfen und damit be glückwünscht

werden. Ich freue mich

auch darüber, dass das noch

immer so ist, obwohl das Lied ja

schon über 40 Jahre alt ist.

75 Jahre Rolf Zuckowski –

was hat Sie geprägt?

Viele Menschen, die mich auf

meinem Lebensweg begleitet

haben. Auf jeden Fall die Fink -

warder Speeldeel, mit der ich

seit 1976 zusammengearbeitet

habe und auch mehrere Alben

aufgenommen habe. In der Zeit

haben wir viele plattdeutsche

Lieder zusammen gesungen, ich

erinnere mich vor allem an die

schönen Adventskonzerte, die

wir gemeinsam in der Laeisz -

halle und dem Hamburger CCH

gegeben haben.

Das Mix aus Schlagern,

Volks- und

Kinde rlie -

dern hat

meinen Stil

sehr geprägt

– dazu kam

eine wunderbare

Freund -

schaft mit Pe -

ter Reber, dem

kreativen Kopf

des Berner-

Trios „Peter,

Sue & Marc“,

einem Folk-Trio

aus der Schweiz. In Peter Reber

fand ich den wichtigsten Weg -

gefährten und Freund für die

aufregenden Jahre des Auf -

bruchs in die künstlerische

Selb ständigkeit. Später durfte

ich dann beispielsweise Songs

für Nana Moskouri schreiben:

Guten Morgen, Sonnenschein

ist einer der bekanntesten Titel.

Meine Leidenschaft für Lieder

entwickelte sich jedoch schon

im Kindesalter. In unserer

Familie wurde immer viel

gesungen. Das hat sich bis

heute nicht geändert. In meiner

frühen Kindheit sang ich gerne

fröhliche Lieder wie „Der Mai,

der Mai, der lustige Mai“ oder

Bill Ramseys „Wumba Tumba

Schokoladeneisverkäufer“ oder

Lieder von Freddy Quinn, die zu

meinem Vater, einem Seemann,

passten.

Was kommt noch?

Im Moment habe ich keine

Pläne für neue Lieder. Ich habe

in meinem Archiv noch so viele

Manuskripte und Ideen. Ich

würde wohl eher dort auf die

Suche gehen, ob sie nicht doch

noch zu einem Song werden

könnten.

Eher tue ich mich mit anderen

Menschen zusammen und plane

gemeinsame Projekte, wie zum

Beispiel mit Nina Addin,

Christina Raack-Anders und

Charlotte Simon und dem

Musical „Eule findet den Beat“,

dass es nun auch in ukrainischer

Sprache geben wird, oder

Sarah Settgast, mit der ich

zusammen das Pappilderbuch

„Rolf Liedergeheimnisse“ musikalisch

zum Leben erweckt

habe.

Für mich heißt Rente nicht, die

Füße hochzulegen. Als kreativer

Mensch möchte ich noch

möglichst viele Projekte mit

Kindern und erwachsenen

Partnern auf

die Beine stellen.

Natürlich ist der

Kalender jetzt

nicht mehr ganz

so voll – außer

seit bekannt

ist, dass mein

Buch fertig

ist – aber

dann erinnere

ich

m i c h

immer an mein Lied

„Ich schaff‘ das schon“, das

schon vielen in auf regenden

Zeiten geholfen hat.

Ein bisschen Mut, ein bisschen

Glück, heißt der Titel Ihrer

Biografie. Sie selbst haben mit

Ihren Liedern immer aufgemuntert,

präsentieren sich

auch sonst als positiver

Mensch. Gab es in Ihrem

Leben auch Zweifel?

Ja, natürlich. Zweifel gehören

zum Leben für mich dazu, denn

sie helfen ja auch dabei, manche

Dinge gründlicher zu

durchdenken. 1985 hatte ich

schon Zweifel, ob ein Album

für Erwachsene richtig sei. Ob

ich damit möglicherweise viele

Kinder enttäusche. Auf der

anderen Seite gab es auch viele

Eltern-Themen, die ich gerne

besingen wollte. Außerdem

hatte ich Lust, musikalisch

auch mal etwas anderes zu

wagen, die Instrumentierung zu

ändern, neue Texte und Lieder

zu komponieren. Die Resonanz

war viel besser, als die Platten -

firma damals befürchtete – und

nach 10 Jahren hatte das

Album auch Goldstatus. Ein

anderes Beispiel: 2002 ging ich

mit „Rolfs Wunschkonzert –

Sing mit mir Dein Lieblings -

lied“ auf Tournee. Ich hatte

meinen Fans versprochen, alle

Lieder zu spielen, die sich das

Publikum wünschen würde.

Dafür hatte ich sämtliche eigenen

Liederbücher mit auf der

Bühne, um vorbereitet zu sein.

Das war aber gleichzeitig eine

große Herausforderung. Da gab

es schon Zweifel, ob ich das

schaffen würde. Aber es hat viel

Spaß gemacht, vor allem, wenn

die Kinder auf der Bühne mitgesungen

haben.

Was macht Sie glücklich?

Meine Familie. Ich bin seit 51

Jahren glücklich mit meiner

Frau Monika verheiratet, wir

haben zwei Söhne und eine

Tochter, die auf einem guten

Weg sind. Anuschka betreibt

ein Pilates-Studio, Andreas

steht gerade in „Dat Frollein

Wunnder“ auf der Bühne des

Ohnsorg-Theaters und Alexan -

der ist ein erfolgreicher Kom -

ponist und Songwriter geworden.

Mit Anuschka singe ich

zudem gerne gemeinsam meine

Lieder. Dazu kommen fünf tolle

Enkelkinder, mit denen ich gern

noch mehr Zeit verbringen

möchte. Ein gutes Zeichen,

dass sich unsere Kinder eine

Zukunft vorstellen zu können.

Gar nicht so einfach in dieser

Zeit.

Im Gespräch

Rolf Zuckowski wird in Paris geweckt

Heute feiert der Sänger, Komponist und Musiker 75. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! | Markus Krohn

BLANKENESE

Rolf Zuckowski hat in seinem Leben mehr als 20 Millionen Tonträger verkauft

Foto: epd/Wallocha

„Kinder brauchen Musik“

heißt Ihre Stiftung. Warum

brauchen Kinder Musik?

Kinder können über die Musik

spüren, dass sie eine Seele

haben. Viele Kinder können das

nicht mit Worten ausdrücken –

über das Singen finden sie aber

zu sich selbst. Musik ist der

Schlüs sel zur sozialen Stärkung

der menschlichen Persönlich -

keit, an der vor allem Kinder

wachsen können. Wenn Kinder

selbst kreativ werden, entdecken

sie Schätze in sich

selbst, die sie sonst vielleicht

nie in sich spüren würden.

Offensichtlich brauchen auch

Sie Musik – als Komponist,

Texter und Interpret. Wie

lange kommen Sie ohne

Musik aus?

Singen ist für mich befreiend

und beruhigend. Gerade in

unruhigen Zeiten, in der Lieder

sanfte Berater sein können. Vor

allem, wenn man es gemeinsam

tut. In „Einmal leben“ oder

„Gemeinsam unterwegs“ geht

es genau darum. Ich singe es

besonders gerne mit meiner

Tochter im Duett, es wird auch

am 15. Juni im Planetarium in

Hamburg zu hören sein. Das

Konzert ist aber bereits ausverkauft.

Der Dachboden in Blankenese

war einer Ihrer ersten kreativen

Orte. Wie hat der Blick

auf die Elbe Ihre Kreativität

beflügelt?

Es sind ja nur sechs Quadrat -

meter… aber in der Tat hat

mich der Weitblick auf die Elbe

immer inspiriert. Vor allem bei

Liedtexten, die nicht nur vom

Alltag handeln. Vom Elbhang

her ahnt man ja, dass die Elbe

ins Meer fließt und Ebbe und

Flut haben etwas von Ewigkeit.

Ansonsten höre ich gern Men -

schen und vor allem Kindern

zu. So entstand auch der Song

„Ich schaff das schon“, weil das

genau der Satz meines Sohnes

war, der ihn selbstbewusst

machte. Das hat mich ziemlich

beeindruckt. Auch bestimmte

Situationen wie das gemeinsame

Laternelaufen im Herbst,

beeinflussen mich, genauso wie

die anderen Jahreszeiten. Und

natürlich gibt es auch viele ernste

Situationen, die man erlebt

– und die ich dann in meinen

Liedern verarbeitet habe.

Gibt es einen Wunsch, der sich

zu Ihrem 75. Geburtstag noch

nicht erfüllt hat?

Oh ja: Ich würde gerne noch

einmal mit meinen drei Kindern

gemeinsam eine Studio-

Aufnahme machen. Vielleicht

einen Song, den wir gemeinsam

entwickeln. Die Stimmung im

Studio hat uns als Familie

schon immer beflügelt. Das

wäre wirklich ein Geschenk!

AH

Moin, liebe Leser!

Der Angriffskrieg Russlands

gegen die Ukraine hat Vieles

durcheinandergewirbelt. Er hat

zugleich neue Chancen eröffnet.

So kommt den norddeutschen

Seehäfen eine zentrale Rolle bei

der Schaffung von nationaler

Ener giesicherheit zu. Die Am -

pel koalition hat Stade und

Wilhelmshaven als Standorte

für neue Flüssiggasterminals

(LNG) ausgeguckt. Rostock und

Brunsbüttel sind für schwimmende

Flüssiggasterminals im

Gespräch. Wilhelmshaven soll

zum Zentrum beim Aufbau

einer Wasserstoffwirtschaft

wer den. Und über Cuxhaven

wird die Offshore-Windenergie

gepuscht. Das sind neue Mög -

lichkeiten für die maritime

Wirtschaft Norddeutschlands,

die politisch klug ergriffen werden

müssen. +++ Hier aktuelle

Meldungen:

Russenfracht auf Hale

Hamburg - Russlands Krieg in

der Ukraine bringt die Logistik

in ganz Europa ins Stocken. Ob

in Hamburg, im Pop-up-Con -

tai nerdepot Kalundborg bei

Kopenhagen oder im größten

Hafen des Kontinents Rot ter -

dam - überall stapeln sich Con -

tainer mit sanktionierter russischer

Fracht. Sie werden erst

weiterbefördert, wenn sie inspiziert

und an andere Ab nehmer

weitergeleitet werden können.

„Wir gehen davon aus, dass das

Problem für den Rest des Jahres

bestehen bleiben wird“, sagt der

Hafenchef von Rotterdam,

Allard Castelein.

Elektrische Seefahrt

Oslo – Norwegen hat seine

weltweite Vorreiterrolle in

Sachen E-Mobilität bekräftigt:

Das weltweit erste vollelektrische

Containerschiff „Yara

Birkeland“ hat den Testbetrieb

begonnen. Taufpate Kronprinz

Haakon Magnus sagte im Ha -

fen Brevik: „Es erfordert Mut,

etwas Neues zu schaffen und

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Die „Elbblue“ auf der Elbe

Foto: Küster

nicht nach dem ersten Versuch

aufzugeben.“ Die „Yara Birke -

land wird im Süden des Landes

einen Shuttlebetrieb mit

Düngemitteln aufnehmen. Das

Besondere: In einer zweiten

Phase soll sich das Schiff in

den Fjorden ohne das Zutun

von Menschen selbst steuern.

Zufriedene Gesichter

Emden – Trotz Corona-Pan de -

mie, Brexit und Handelsstreit

USA/China hat der Güterum -

schlag in den Seehäfen Nord -

west deutschlands voriges Jahr

um sechs Prozent auf 51,4

Millionen Tonnen zugelegt. Das

teilt die Seaports of Nieder -

sachsen GmbH mit. Besonders

gute Entwicklungen zeigten der

Umschlag und die Lagerung

Foto: USC Barnkrug

von Stückgütern und Contai -

nern. Dennoch seien die Her -

aus forderungen durch unterbrochene

Lieferketten, ausgefallene

Produktionsstätten und

verschobene Warenströme nicht

kleinzureden. Zur AG gehören

die Seehäfen Brake, Cuxhaven,

Emden, Leer, No r den ham,

Oldenburg, Papen burg, Stade

und Wilhelms haven.

Pionier der Seefahrt

Hamburg – Das schlichte

Äußere des häufig auf der Elbe

fahrenden Schiffes „Elbblue“

(Foto) verbirgt seine Bedeu -

tung: Der 1.036-TEU-Frachter

ist ein Vorreiter für klimaneutrale

Treibstofflösungen. Vori -

ges Jahr hatte die Reederei USC

(Drochtersen) gemeinsam mit

MAN Energy Solutions das

Schiff in Brunsbüttel mit synthetischem

Methan (SNG)

betankt und nach Rotterdam

geschickt – die Maschine

schluckte das Methan problemlos

und verbrauchte 56 Tonnen

CO2 weniger als mit Flüssiggas

(LNG). Das leichter lagerbare

SNG ist zwar teuer, ist aber

wegen hochgeschnellter Ener -

giepreise eine Alternative zu

LNG. Es entsteht mit Strom aus

Wind und Sonne.

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