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Berghofer Blick 2022-2

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HILFE & SERVICE


Benjamin Blick

meint ...

VORWORT

3 3

... alle Berghofer sollten zuversichtlich in die Zukunft blicken.

... behalten Sie Ihren Optimismus in diesen Zeiten.

... dass es immer erfreulich ist, dass wir auch diesmal zwei Unternehmen zum Jubiläum gratulieren

können: Seit 10 Jahren besteht die Naturheilpraxis Pearce in Berghofen, und seit 5 Jahren arbeitet

Jerome Gobet für die Gesundheit der Berghofer. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,

Nach zwei Jahren erzwungener Pause durch die Corona-Pandemie begrüßte Berghofen in diesem Jahr

wieder den Mai mit seinem Berghofer Maifest, diesmal auf dem Vorplatz von Kfz Schüler: Inhaber David

Wilde. Wir sagen herzlich Danke für das Aufsetzen des Maikranzes auf den Maibaum bei REWE und an

die Ausrichter des Maifestes.

Wir danken ferner der Freiwillige Feuerwehr Berghofen - unterstützt von den Holzener Kollegen - die den

Maikranz schon am Vorabend gerichtet hatten, der AWO Berghofen für Waffeln, Rennekes Friends für

Leckeres im Brötchen und für die Hüpfburg, dem Haus am Lohbach für Spiele und kleine Geschenke,

Domenika Wloch für das Kinderschminken, Monika Rekos für Bücher und Modeschmuck, der IBG e.V. für

das Sponsoring der Musik, der Band „Joys of Music“ für flotte Live-Musik und dem HVB e.V. für Getränke,

Informationen zur Vereinsarbeit und die Gesamtorganisation.

IHR BENJAMIN BLICK

Herausgeber: Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V. • 1. Vorsitzender Carsten Freiheit • Berghofer Str. 155 • 44269 Dortmund

Telefon 0231 395 22 33 • www.ibg-do.de • info@ibg-do.de

Verantwortlich für den Inhalt: Vorstand IBG e.V. (V.i.S.d.P.)

Gestaltung & Satz: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 155 • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233

Druck: VD Vereinte Druckwerke GmbH • Schillerstraße 2a • 58089 Hagen • Telefon 02331 91 98 29 - 35

Fotos: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 155 • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233

Der nächste BB erscheint am 15.08.2022 • Druckauflage / verteilte Auflage 15.000 Exemplare / ISSN Nr. 1861-9304

Der Anzeigenschluss für die Ausgaben ist jeweils 30 Tage vorher!

Ihre Anzeigen und Texte senden Sie bitte per E-Mail an: info@ibg-do.de


4

GESUNDHEIT

Cholesterin – böse oder nicht?

Das Thema Cholesterin begegnet uns häufig in Zusammenhang

mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Überall ist

die Rede von cholesterinarmer Ernährung und Senkung

des Cholesterin-Spiegels im Blut. Doch ist das Cholesterin

besser, als sein Ruf. Als körpereigene fettähnliche

Substanz wird es hauptsächlich in der Leber gebildet

und hat viele wichtige Funktionen in unserem Körper. Es

ist Bestandteil jeder Zelle und spielt eine wichtige Rolle

in Stoffwechselvorgängen. Zum Beispiel bilden sich mit

seiner Hilfe die Gallensäuren, ohne die unsere Verdauung

nicht funktionieren würde. Aber auch zur Herstellung von

Vitamin D, welches wir für unsere Knochen benötigen, sowie

für die Herstellung verschiedener wichtiger Hormone

ist das Cholesterin unverzichtbar.

Man unterscheidet zwei Arten von Cholesterin. Das

LDL-Cholesterin, welches oft das „böse“ Cholesterin genannt

wird. Es transportiert Cholesterin in Körperzellen.

Ist die Aufnahmekapazität der Zellen erschöpft, lagert

sich das LDL-Cholesterin in den Blutgefäßen ab. Diese

Situation ist gefährlich,

denn es kann hierdurch zu

Verstopfungen und Verkalkungen

der Blutgefäße kommen: die Arteriosklerose.

Das HDL-Cholesterin wird auch oft das „gute“ Cholesterin

genannt. Es sammelt überschüssiges Cholesterin aus

dem Blut auf und bringt es zur Verwertung zur Leber.

Bei einer Messung des Cholesterinspiegels im Blut ist

also nicht nur die Gesamtmenge wichtig, sondern vor allem

das Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin. Je mehr

HDL und je weniger LDL, desto besser.

Warum ist dann bei einigen Menschen der Cholesterinwert

zu hoch? Mit unserer Nahrung nehmen wir täglich

Cholesterin zu uns. Alle tierischen Produkte enthalten

Cholesterin. Vor allem fettes Fleisch, Wurst oder Butter

enthalten viel davon. Auf fettreiche, tierische Lebensmittel

zu verzichten gehört natürlich zu einer cholesterinarmen

Ernährung dazu, das allein kann jedoch bei vielen


GESUNDHEIT

5 5

Menschen nicht ausreichen, um den Cholesterinspiegel

angemessen zu senken. Denn unser Körper produziert das

Cholesterin auch selbst. Liegt eine genetisch bedingte

Erhöhung der Cholesterinwerte vor, schaffte man es also

leider selbst mit einer cholesterinfreien Diät nicht, seine

Werte angemessen zu senken. Dann werden meist vom

Arzt Medikamente verordnet, die die körpereigene Cholesterinproduktion

hemmen. Dadurch kann der Cholesterin-Wert

effektiv gesenkt werden.

erhöhten Cholesterinwerten das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung

wie einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall

zu erleiden.

Die folgende vereinfachte Tabelle zeigt angestrebte Cholesterinwerte

mit und ohne persönliche Risikofaktoren.

Vorerkrankungen sind z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder

Angina pectoris.

ohne Risikofaktoren bei weiteren Risikofaktoren

bei Vorerkrankungen

Gesamtcholesterin < 240 mg/dl < 200 mg/dl < 180 mg/dl

LDL-Cholesterin < 160 mg/dl < 130 mg/dl < 100 md/dl

HDL-Cholesterin > 40 mg/dl > 40 mg/dl > 40 mg/dl

Die persönlichen optimalen Cholesterin-Werte hängen

stark von weiteren Risikofaktoren und Vorerkrankungen

ab. Denn erhöhter Blutdruck, Rauchen, Übergewicht,

Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie

und leider auch das Alter verstärken zusammen mit

Und übrigens: lassen Sie sich Ihr Sonntags-Ei ruhig

schmecken. Zwei Eier pro Woche gelten als unbedenklich.

Das Team der Orion Apotheke


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VEREINSLEBEN

IBG e.V.

spendete für die Ukraine

Die Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende

e.V. machte im März 2022 eine größere

Geldspende an die Kirchengemeinde St. Joseph

Dortmund-Berghofen, um den Menschen in der

Ukraine Hilfe zukommen zu lassen.

Ein Mitglied der

IBG e.V. kaufte

für die Ukraine

Lebensmittel und

Hygiene-Artikel

ein und orderte

einen 40-Tonner,

der die gekauften

und weitere

gespendete Waren

bis an die

polnisch-ukrainische

Grenze

brachte.

Dort wurden die Waren in kleinere Lieferwagen umgeladen.

Diese Lieferwagen fuhren die Lebensmittel

sowie andere lebenswichtige Waren in die Stadt

Lviv. Von dort war ein Vorankommen kaum noch

möglich. Die Waren sollten nach Tchernigiv gebracht

werden.

Dies war zunächst

gar nicht

möglich, da alle

Zugangswege

nach Tchernigiv

zerbombt waren.

Die Menschen

sitzen dort in

Kellern, um sich

vor dem Krieg zu

schützen.

Als die Lieferwagen nach vielen Schwierigkeiten

in Tchernigiv ankamen, wurden die Waren schon

dringend erwartet und gleich weiter aufgeteilt, um

damit den Menschen in der Umgebung zu helfen.

Die IBG e.V.

wünscht

und hofft

für alle

Familien

in der Ukraine,

dass

dieser

schreckliche

Krieg

hoffentlich

bald zu

Ende geht

und sie

wieder in

Frieden in

ihrem Land mit Ihren Familien leben können.

Der Vorstand der IBG e.V.

Falls auch Sie helfen möchten, die Kirchengemeinde St. Joseph

Dortund Berghofen steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.


l

j

i

f

DATUM

PROJEKT

THEMA

DARSTELLUNG

GEZEICHNET

ERSTELLUNGSDATUM

ÄNDERUNGEN

BLATTG

VEREINSLEBEN

7 7

Der Steigerturm:

ein soziales und inklusives,

bildendes und kulturelles

Begegnungs- und

Kommunikationszentrum

Wir wollen

Gelegenheiten schaffen

• sich zu begegnen und auszutauschen

• Gemeinschaft zu erleben

• sich in die Gesellschaft einzubringen

• generationsübergreifende Kontakte zu fördern

• soziale, inklusive und kulturelle Aktivitäten zu planen

Raum bieten für kreative Ideen

und deren Verwirklichung

• die Kultur und Geschichte von Westfalen,

Dortmund und Berghofen sichtbar machen

Ergänzungen Turmaufbau im 2.BA

Stahlprofilgerüst, verzinkt

Dachgerüst (Stahlkonstruktion)

Ausführung nach gem. Abstimmung

• ortsbildprägende Orte erhalten und und entwickeln

Freigabe über Bauherr, RÜ Statiker

• Unterstützungs- und Beratungsangebote vermitteln

• nachbarschaftliche Gemeinschaft koordinieren und pflegen

• bürgerschaftliches Engagement durch sinnstiftende

+6.81= 146.29 m ü. NHN

Mitmach-Angebote stärken

• Maßnahmen zu +3.32= 142.80 m gesellschaftsrelevanten ü. NHN

Themen

wie z. B. Digitalisierung, demografischer Wandel,

±0.00= 139.48 m ü. NHN

+139.30m ü. NHN

teilweise

Tor

Klimaveränderungen, Betonstützwand Demokratieverständnis anbieten

Berghofer

Bestand im

Schulstraße

Grenzverlauf!

• neue Formen der Kinder- und Jugendarbeit entwickeln

von Nordosten

• ein Kulturquartier Berghofen als Plattform insbesondere

für örtliche Kulturschaffende entwickeln.

Grenze

Ergänzungen Turmaufbau im 2.BA

Stahlprofilgerüst, verzinkt

Dachgerüst (Stahlkonstruktion)

Ausführung nach gem. Abstimmung

und Freigabe über Bauherr, RÜ Statiker

ca. 8,0m², Turmseite Süd-West!

Mögliche Flächen für Solarthermie oder Photovoltaik!

+6.81= 146.29 m ü. NHN

+139.30m ü. NHN

teilweise

Betonstützwand

Bestand im

Grenzverlauf!

+139.30m ü. NHN

+138.60m ü. NHN

Grenze

+6.81= 146.29 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü. NHN

±0.00= 139.48 m ü. NHN

+6.81= 146.29 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü. NHN

Berghofer

Schulstraße

Tor

von Nordosten

+139.30m ü. NHN

von Südwesten

Lüftungsrohre in

die Fensterachse legen!

+3.32= 142.80 m ü. NHN

+2.25 5 = 141.73 m ü. NHN

7 Stg. 17,58/28

i. M. 3.00

12.0

Ergänzungen Turmaufbau im 2.BA

Stahlprofilgerüst, verzinkt

Dachgerüst (Stahlkonstruktion)

Ausführung nach gem. Abstimmung

und Freigabe über Bauherr, RÜ Statiker

5 Stg.

17,5/28

Ergänzungen Turmaufbau im 2.BA

Stahlprofilgerüst, verzinkt

Dachgerüst (Stahlkonstruktion)

Ausführung nach gem. Abstimmung

und Freigabe über Bauherr, RÜ Statiker

Ergänzungen Turmaufbau im 2.BA

Stahlprofilgerüst, verzinkt

Dachgerüst (Stahlkonstruktion)

Ausführung nach gem. Abstimmung

und Freigabe über Bauherr, RÜ Statiker

ca. 8,0m², Turmseite Süd-West!

Mögliche Flächen für Solarthermie oder Photovoltaik!

7 Stg

17,58/28cm

±0.00 = 139.48 m ü. NHN

-0.08 5 = 139.39 5 m ü. NHN

+138.80m ü. NHN

Grenze

Grenze

teilweise

Betonstützwand

Bestand im

Grenzverlauf!

Machen Sie mit!

Der Steigerturm ist das,

was Sie aus ihm machen!

±0.00= 139.48 m ü. NHN

Berghofer

Schulstraße

+6.81= 146.29 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü. NHN

+2.25 5 = 141.73 m ü. NHN

+138.60m ü. NHN

i. M. 3.00

+3.32= 142.80 m ü. NHN

+139.30m ü. NHN

+6.81= 146.29 m ü. NHN

+6.81= 146.29 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü. NHN

±0.00= 139.48 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü.

+2.25 5 = 141.73 m ü.

±0.00= 139.48 m ü.

+138.80m ü. NHN

k

h

g

e

d 07.03.22 Pl.-fortschr.

c 25.02.22 Bauantrag, A

b 15.09.20 gem. Schrei

a 15.10.19 gem. Bespre

DER BAUHERR

Unsere Mitte St

Vikar-Kleffmann

44267 Dortmun

OKF EG= ±0.00

PROJEKT-NR.

7 Stg. 17,58/28

+3.32= 142.80 m ü. NHN

+2.25 5 = 141.73 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü. NHN

+3.32= 142.80 m ü. NHN

+2.25 5 = 141.73 m ü. NHN

7 Stg

17,58/28cm

+3.32= 142.80 m ü. NHN

Unsere Mitte S

Berghofer Schu

GENEHMIGUN

+139.30m ü. NHN Berghofer

Schulstraße

+138.60m ü. NHN

i. M. 3.00

±0.00 = 139.48 m ü. NHN

-0.08 5 = 139.39 5 m ü. NHN

+139.30m ü. NHN

+138.80m ü. NHN

±0.00= 139.48 m ü. NHN

+138.80m ü. NHN

-0.08 5 = 139.39 5 m ü. NHN

Tor

+139.30m ü. NHN

Ansichten

Unsere Mitte Steigerturm e.V.

von Südwesten

Vikar-Kleffmann-Weg 6, 44267 Dortmund

5 Stg.

17,5/28

Grenze

teilweise

5 Stg

Betonstützwand

Bestand im

17,5/28cm

Grenzverlauf!

Weitere Informationen zum Steigerturm, seinem Verein

von Südosten

und zum Stand der Planungen finden Sie auf www.steigerturm.de

9 Stg. 18,8/25cm

Ln

28.05.2019

594

ARCHITE

Georg von Es

Fon 0231/477

Fax 0231/616

info@wp-win


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HILFE & SERVICE


NEUES MITGLIED

9 9

PNF-Therapie

PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.

Ein langes und kompliziertes Wort. Aber was bedeutet das?

Unser Körper verfügt über verschiedene Sinnesorgane: Sehen,

Hören, Riechen, Schmecken und auch Fühlen. Durch

die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen

wir wahr, wie unser Körper sich bewegt oder in welcher Position

er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen wir

ohne hinzusehen, ob wir zum Beispiel das Knie gerade strecken

oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren

in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Bewegungsübungen

(Stimulation) an. Durch diese Stimulation

wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für

die Bewegungsorganisation. PNF fördert somit das Zusammenspiel

zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“).

Arbeiten diese gut zusammen, fallen uns alle

alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Die PNF Therapie unterscheidet sich von anderen

Übungsbehandlungen:

· Speziell die Drehungen / Rotationen bei den Bewegungen

werden gezielt hervorgehoben, um den Muskelverläufen

optimal gerecht zu werden.

· Am Beginn jeder physiotherapeutischen Behandlung

durch PNF steht die „Befundung“ der Bewegungsfähigkeiten.

Sie besprechen mit der Therapeut*in, welche

körperlichen Fähigkeiten Sie verbessern möchten und

formulieren gemeinsam eine Zielvereinbarung.

· PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich.

· Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PNF sich an den

Ressourcen des Patienten orientiert und diese gezielt zur

Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einsetzt.

D.h., dass zur Verfügung stehende Fähigkeiten von

besonderem Interesse sind. Machen Sie folgendes kleines

Experiment: „Drücken Sie Ihre Hand kräftig auf den Tisch,

vor dem Sie gerade sitzen“. Sie werden sogleich merken,

dass Ihre Bauchmuskeln zu arbeiten beginnen. So kann

ein kräftiger Arm genutzt werden, um schwache Bauchmuskeln

zu aktivieren.

· Jeder PNF-Therapeut kennt die Zusammenhänge unserer

motorischen Organisation und kann so Ihre guten

Fähigkeiten gezielt einsetzen. Viele Wiederholungen der

zu erlernenden Bewegung in variablen Kontexten führen

schließlich zum Therapieerfolg.

PNF kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder

Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit

zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern.

Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt

bei Bewegungsstörungen aufgrund von:

- Multipler Sklerose

- Morbus Parkinson

- Querschnittslähmung

- Schädel-Hirn-Trauma

- Schlaganfall

- Gelenkoperationen (u.a. Schulter, Hüfte, Knie)

- Sportunfällen

- Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden

(inklusive Kieferproblematiken)

- Rückenschmerz

Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung

der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen

oder Verletzungen fördert PNF lebenserhaltende

Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken.

Inga Friederichs

Physiotherapeutin


10

HILFE & SERVICE

Berghofer Straße 166

(Zufahrt über Ostkirchstraße)

44269 Dortmund

Tel.: 02 31/48 23 76

Fax: 02 31/48 34 04

www.glas-hilf.de

Info@glas-hilf.de

Bleiverglasung

Restaurierung von Kirchenfenstern

Neu- und Reparaturverglasung

Ganzglastüren und Anlagen

Schaufensterverglasung

Spiegelgestaltung

Glasschmelztechnik


Die Igel-Population in

Deutschland geht stetig

zurück, ein Hauptgrund ist

dabei der Verlust von Lebensräumen.

Gerade Gärten

und Grünanlagen werden

mit Laubbläser und

Co. immer „sauberer und aufgeräumter“. Zunehmend fehlen deswegen

Unterschlupf und Nahrung für die nützlichen Gartenhelfer. Für die Nahrungssuche

durchstreifen sie nachts große Gebiete, oftmals sind viele

Bereiche von undurchlässigen Zäunen und Mauern umgeben, sodass

Igel mangels Alternativen auch Straßen überqueren müssen.

Als der Dortmunder Erfinder und Nachhaltigkeitsunternehmer Sebastian

Everding davon erfuhr, war ihm klar, dass hier ein dringender

Handlungsbedarf besteht. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe

Igelschutz Dortmund e.V. holte er eine Idee aus England nach Deutschland:

„Mit der Igel-Autobahn schaffen alle Besitzerinnen und Besitzer

von Gärten neue Durchgänge und signalisieren auf eine sympathische

Art und Weise allen, dass diese offenzuhalten sind.“ so Everding.

HILFE & SERVICE

11 11

Nachhaltigheitsprojekt Igel-Autobahn gestartet

Lasst die Igel in den Garten!

Hoher Anspruch an Nachhaltigkeit

Die Produktion der Holzschilder erfolgt

in der Arbeitstherapie der JVA

Dortmund. Hier helfen Sie straffällig

gewordenen Menschen neue Fähigkeiten

zu erlernen und so nach ihrer

Haftzeit wieder besser in das Berufsleben

zurückzufinden.

Für die Igel-Autobahn kommen zudem

nur heimische Hölzer als nachwachsender

Rohstoff zum Einsatz,

welche über ein Sägewerk aus dem

Sauerland (NRW) bezogen werden.

Für den Witterungsschutz werden

ausschließlich Lacke auf Wasserbasis

verwendet.

Jeder Igel-Autobahn liegen umfangreiche Informationen zum Igelschutz

bei. Diese wurden vom gemeinnützigen Dortmunder Igelverein als Kooperationspartner

erstellt. Pro verkaufter Igel-Autobahn gehen zudem 1

Euro als Spende an den Verein.

Dabei hat die Igel-Autobahn mit ihren nachhaltigen Produkten die Mission,

den Igeln das Überleben auch in Städten ermöglichen und die Bevölkerung

stärker für das Thema Wildtiere zu sensibilisieren. Igel sind

keine Vegetarier, sie fressen deswegen im Garten kein selbst angebautes

Obst und auch kein Gemüse. „So müssen alle Hobbygärtnerinnen

und Gärtner keine Angst um ihren Salat haben, denn auf der Speisekarte

der sympathischen Stacheltiere stehen vor allem Käfer, Regenwürmer,

Spinnen und sonstige Insekten.“ so der Tier- und Naturschützer.

Der Versand der Schilder erfolgt dabei von einem Versanddienstleister

aus Solingen, dessen Vision es ist, dass kein einziger weiterer Baum für

Versandverpackung sterben muss. Deswegen werden alle Sendungen

nur noch in regional hergestellten Graskartons versendet. Die Verpackungen

schonen Ressourcen wie Wasser und Energie und riechen noch

toll nach Wiese.

Link zum Online-Shop: www.igel-autobahn.de

Sebastian Everding

Samson Haus & Gartendienst in Dortmund-Berghofen

Unsere Leistungen:

Rasenpflege • Gartenpflege • Baumpflege/-fällung •

Pflanzungen • Unkrautentfernung • Hochdruckreinigung

www.samson-gartendienst.de Tel.: 0231/484102


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HILFE & SERVICE

Die IBG e.V. gratuliert zwei erfolgreichen Unternehmen:

Frau Anja Pearce feierte bereits im Februar ihr 10-jähriges Bestehen

der Naturheilpraxis. Die Heilpraktikerin ist in der Naturheilkunde

sehr gut aufgestellt und kann somit vielen Menschen helfen!

Lerntechnik Erinnerungsgeschichten

8

HILFE & SERRVICE

Um das Lernen zu unterstützen, kann man verschiedenste Techniken

einsetzen. Eine davon, welche auch noch viel Spaß machen

kann, ist die der Erinnerungsgeschichten.

Seit 5 Jahren

in Berghofen

Manchmal helfen uns kleine, selbstausgedachte Geschichten,

um uns an bestimmte Lerninhalte erinnern zu können. Das können

z.B. Lernwörter sein oder auch die Phasen eines bestimmten

Prozesses (wie beispielsweise die Phasen der Zellteilung für den

Biologieunterricht). Diese Technik der Erinnerungsgeschichten

gehört zu den sogenannten Assoziationstechniken und ist sehr

leicht zu lernen. Die Geschichten kreieren mentale Bilder, die nur

Sie verstehen müssen. Um besonders starke und gute Assoziationen

zu bilden, sollten Sie bei der Entwicklung einer solchen

Erinnerungsgeschichte

da!

möglichst viele der folgenden sieben

Grundsätze beherzigen:

1. Action

Bewegung, Dramatik, Energie – wie in einer spannenden

Geschichte!

2. Neuigkeitenwert

Neuartige Verbindungen/Zusammenhänge, die es so

nicht gibt oder die Sie so nicht kennen!

3. Extreme

Riesig groß, winzig klein – die Größe darf ruhig unüblich

sein!

4. Effekte

Zaubern Sie, schaffen Sie Unmögliches, Verblüffendes,

Seit 10 Jahren

in Berghofen

Schwebendes,

Durchsichtiges…

Der Kreativität

sind keine Grenzen

gesetzt!

Herr Jerome Gobet steht für Burnout-Therapie, Hypnose- und Psychotherapie in

Dortmund und ganz besonders in Berghofen und ist immer für Ihre Probleme

5. Intensität

Stellen Sie sich alles so konkret wie möglich vor. Riechen

Sie, schmecken Sie, fühlen Sie Ihre Geschichte so,

als wenn sie konkret wäre!

6. Sinnesfülle

Nutzen Sie Begriffe aus allen Sinnesbereichen. Es darf

auch mal ungewöhnlich sein, das weiß ja niemand

außer Ihnen!

7. Merkmale

Visualisieren Sie typische Merkmale in übertriebener

Größe. Eine riesige Nase, ein Auto mit viel zu breiten

Rädern…

Falls Sie weitere Informationen über meine Arbeit als Lerntherapeutin

wünschen oder einen unverbindlichen Beratungstermin

vereinbaren möchten, scheuen Sie sich nicht Kontakt mit mir

aufzunehmen.

Ich freue mich, Sie in meiner Praxis in der Schüruferstraße begrüßen

zu dürfen!

Ihre Sarah Daas


Behalten wir den derzeitigen Wohnsitz oder verkaufen wir? Ganz früher

standen Kinder bereit zur Übernahme – die Frage war eher, wer

genau soll es bekommen. Oder – wie stoßen wir die anderen Kinder

nicht vor den Kopf. Seit einigen Jahrzehnten ist es deutlich: Die teilweise

hochausgebildeten Nachkommen haben Arbeitsplätze in in ganz

anderen Regionen Deutschlands.

Ein immer längeres Verschieben des Entschlusses, sich vom Wohnsitz

zu trennen, führt leider zum Verzicht, schon heute angenehm,

seniorengerecht an anderer Stelle zu wohnen.

Da scheint das Thema „Teil-Verkauf“ eine perfekte Problemlösung

zu bieten. Vollmundige Werbung erweckt den Eindruck, als würden

hier mal so nebenbei 50% eines ermittelten Hauswertes aufs Konto

des Eigentümers überwiesen – und sonst bliebe ziemlich alles beim

alten.

Natürlich kann das beim Nachdenken über die Interessen beider Seiten

kaum so sein. Im Gegenteil, alle Aspekte einer Immobilie und Ihrer

bewahrenden Weiterentwicklung sind nun reglementiert. Man hat

den Teilkaufpreis und muss weiterhin Sorge tragen für das Anwesen.

Natürlich auch für die meisten Kosten, sowohl für den „Wohnbetrieb“

,, als auch für Versicherung und Grundsteuern. Ein notarieller Kaufvertragsentwurf

sollte intensiv von vertrauter Anwaltsseite geprüft

werden, ehe man sich auf derartige Partnerschaft einlässt!

Da vom Teilkäufer ebenfalls erwartet wird, wird, dass dass die bisherigen die bisherigen Ei-

Eigentümer die die erhaltene erhaltene Geldsumme Geldsumme zur Ablösung zur Ablösung eventueller eventueller Rest-

Resthypotheken verwenden, verwenden, könnte könnte die die Bargeldsumme noch noch deutlich deutlich

schrumpfen. Gibt es Gibt bessere bessere Alternativen? Alternativen? Ja, gleichmehrere.

Ja, schrumpfen. gleichmehrere.

*1. Das Weiterleben am alten Standort durch Hineinnahme eines

Mieters oder Wohnungskäufers. Sofern es sich nicht ohnehin um

ein Gebäude mit Einliegerwohnung handelt, könnte diese Variante

„WOHNVERÄNDERUNG 55+

- JA, ABER MIT MEHRWERT“

13

HILFE & SERVICE

11 13 11

durch Anbau/Umbau geschaffen werden. Wir beraten Sie hierzu, gemeinsam

mit Architekten.

*2.Es kann überlegt werden, ob aus dem Zweifamilienhaus nun eine

WEG- Eigentümergemeinschaft wird. Beide Parteien haben ein eigenes

Grundbuch. Pflichten und Rechte sind hier seit vielen Jahrzehnten

im gesetzlichen Rahmen des gerade modernisierten WEG-Rechtes

krisenfest vorgezeichnet. Die individuelle Anpassung erarbeiten

wir mit Ihnen und einem Notariat.

Den finanziellen Rahmen entscheiden Sie nun souverän: Sie bleiben

Gesamteigentümer oder verkaufen die Einliegerwohnung an Partner

Ihrer Wahl. Wirtschaftlich könnten Sie noch darüber nachdenken,

selbst in in die kleinere Einheit zu ziehen und die größere zu verkaufen!

Ebenso ist es denkbar, dass nicht Sie, sondern der künftige

Miteigentümer Umbau und Renovierung „stemmt“, mit angepasster

Berücksichtigung bei der Kaufpreishöhe.

*3. Alternativ ist ein Gesamtverkauf an Kapitalanleger denkbar,

dessen Mieter Sie nun sein würden. Der Partner ist dann seinerseits

zuständig für Instandhaltung, Heizungserneuerung, Grundabgaben

usw. Attraktiv könnte es für beide Seiten auch werden, wenn mit

Zeitmietvertrag oder besonderen Vereinbarungen, ein späteres Bewohnen

durch die Erwerberfamilie in in Betracht kommt.

*4. Sofern Sie beim Nachdenken doch zum Gesamtverkauf neigen,

sind wir ebenfalls Ihr Ansprechpartner. Wir schätzen sehr die frühzeitigen

gemeinsamen Diskussionen! Dabei ist eins unserer Ziele,

dass Sie Sie Ihr dabei „Wohnen Ihr „Wohnen im nächsten im nächsten Lebensabschnitt“ Lebensabschnitt“ frühzeitig frühzeitig

ansteuern, mit oder ohne mit oder Standortwechsel. ohne Standortwechsel. Das ist deutlich Das ist souverä-

deutlich

souveräner, als 5 Minuten als 5 vor Minuten 12 eine vor Notlösung 12 eine Notlösung aus akuten aus Gesundheits-

akuten Gesundheitsgründen

zu wählen. zu

ansteuern,

wählen.

Klaus Spieker, Geschäftsführer der Spieker Immobilien GmbH

Klaus Spieker

Oft verkaufen wir schneller, als sich

das mancher Interessent vorzustellen

vermag. Daher – nehmen Sie frühzeitig

Kontakt mit uns auf, wenn Sie

eine bestimmte Immobile suchen und

nennen uns Ihr Suchprofil. (Ortsteil,

Größe, KP) Auch bei VERKAUFS-Überlegungen

oder Umsteigen auf altersgerechten

Prof. Dr. Raphael Spieker

Wohnraum kann eine frühe Vorberatung sinnvoll sein! Neben professioneller

Verkaufswert-Einschätzung informieren wir Sie über die sinnvollen Schritte und

Alternativen. Nutzen Sie unser Know How jetzt.

www.spieker-immobilien.de | Tel: 0231 981090-0

SEIT 1970


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HILFE & SERVICE

Mitglieder der Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V.

Berghofer Straße 149 a, Carsten Freiheit, 1. Vorsitzender, Tel.: 0231 - 3952233, Fax: 0231 - 3952244

Ehrenmitglieder Robert Lettermann; Günter Schulte †; Frank Trabert

Apotheke

Orion Apotheke Claudia & Martin Kemper

Berghofer Str. 155; E-Mail: orion.apotheke@gemeinsam-gesuender.de

Telefon: 948305-0

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Wappen

der Herren

von Berghofen

auf Haus Berghofen

Berghofen

Ein historischer Zahlenspiegel

Daten zur Ortsgeschichte

2. Teil

zusammengestellt von Ingo Fiedler

Wappen der

Dortmunder

Patrizierfamilie von

Berghofen

1712: Wilhelm Heinrich von Eickels Witwe und Erbin heiratet Dietrich

von Elverfeld zu Herbede. In Berghofen bewirtschaften seither Pächter

das Gut. (Die Familie von Elverfeld bleibt bis 1889 Eigentümerin des

Berghofer Gutes, das dann an die Familien von Rheinbaben, von Wedel

und schließlich an die Grafen von Hagen auf Schloss Sandfort gelangt.)

1731: Bis zu diesem Jahre üben die Adeligen auf Haus Berghofen

noch Gerichts- und Verwaltungsfunktionen am Ort aus, die dann an den

brandenburgisch-preußischen Staat übergehen.

1738: Der aus einer Berghofer Familie stammende Dortmunder Bürger

Georg Dietrich Wallbaum tritt mit seiner Zustimmung „als Geschenk

der Stadt Dortmund“ in die Elitetruppe Potsdamer Riesengarde, das

Infanterieregiment No. 6, ein und wird nach seiner Dienstzeit Königlicher

Mühlen-Wagen-Meister in Spandau.

1746: Seit wann in Berghofen Steinkohlen gefördert worden sind, ist

nicht bekannt. Schon für das Jahr 1296 ist ein Bergmann aus Schüren

erwähnt. Auch in Berghofen tritt Kohle zutage, aber in die Zeit vor 1746

reicht nachweislich nur der Abbau der Zeche Feldbank zurück. Das

Stollenmundloch der Zeche ist im Lohbachtal am westlichen Ausläufer

des Busenberges noch sichtbar.

1750: Die Zeche St. Martin wird erwähnt (siehe auch 1786).

um 1750: Die Berghofer werden 1801 in einem Brief an König Friedrich

Wilhelm III. schreiben: „Seit 50 und mehr Jahren haben wir zum Unterricht

der Jugend unseren eigenen Schullehrer“. Der Lehrer jener frühen Zeit

ist der am 17. November 1722 getaufte Johann Wilm Eggenstein, der

am 1. April 1750 Anna Margareta Theiners aus Berghofen geheiratet

hat. Auf einem Plan der Zeche Feldbank von 1772 ist das Schulhaus

eingezeichnet.

1753: Berghofen kommt bei einer Neuregelung der Verwaltungsgrenzen

der Grafschaft Mark mit dem Amt Unna zum Kreis Hamm.

1754 April 4: Zeche Sybilla-Elisabeth wird vermessen. Das zu ihr

gehörende Flöz „Dicke-Bank“ bei Benninghofen ist schon seit 1731

ausgebeutet worden. An das spätere Grubenfeld der Zeche Elisabeth

erinnert noch ein Begrenzungsstein im Ehrental. Das Bergwerk wird 1920

zur Zeche Admiral in Wellinghofen konsolidiert.

1756 April 11: Nun erst einigen sich die Erben über den Verbleib des

Hauses Berghofen. Der königliche Forstmeister Alexander Wilhelm von

Korff ist der eigentliche Erbe. Er schuldet aber Friedrich von Elverfeld

35.347 Reichstaler und 31 Silbergroschen, da dieser Prozesskosten

gegen die Familie von Penning finanziert hat. So bleibt Haus Berghofen

als Finanzausgleich im Besitz der Familie von Elverfeld.

1760 Die Zeche Wilhelmine Nr. 1 wird erwähnt.

1761 Juli 3: Im Verlaufe des Siebenjährigen Krieges kommt es an

der Ruhrbrücke bei Westhofen zu einem Gefecht. Preußen, Hessen und

Hannoveraner greifen mit Grenadieren und leichter Reiterei des Scheiter-

Corps die an der Seite Österreichs kämpfenden Franzosen an, die ihre

Nachschublinie sichern. Unter großen Verlusten können die Franzosen

ihre Brückenstellung halten. Nach dem Gefecht ziehen sich die alliierten

Truppen nach Benninghofen zurück. So ist der von 1756 bis 1763

tobende Siebenjährige Krieg nahe an Berghofen herangerückt, das von

Kriegshandlungen verschont bleibt, aber unter Truppendurchzügen und

Requirierungen ständig zu leiden hat.

1763 September 20: Die Bergrechte werden der Zeche Ludwigs

Wienbank, die in der Nähe des Hauses Berghofen fördert, verliehen. Noch

1842 wird die Grube genannt.

1769 Januar 21: Neben dem zum jeweiligen Hof oder Kotten gehörigen

Land verfügt die Berghofer Bauerschaft über einen Gemeinbesitz, die

Marken, in die das Vieh getrieben wird und aus denen man festgelegte

Gaben an Bau- und Brennholz entnimmt. Von den Berechtigungen wird

intensiv Gebrauch gemacht, wobei

die Eichelmast für die Schweine von

besonderer Bedeutung ist. Da an

vielen Orten der Gemeinbesitz wenig

gepflegt wird, verfügt König Friedrich

II. nach dem Siebenjährigen

Krieg eine nach Hofesgröße anteilige

Aufteilung der Marken, mit der

Folge, dass große Höfe gestärkt

werden, aber kleinere Höfe kaum

noch die Familie ernähren. Schon

1769 kann der König die Einigung

über die Aufteilung der Berghofer

Marken unterzeichnen.

Friedrich II. preußischer König

(1712-1786)

1770 November 2: Verleihung der Längenfelder Wilhelmine 1 und 2

der Zeche Wilhelmine (Wilhelminenbänke). Die Zeche fördert wenigstens

bis 1864. 1897 kommt das Grubenfeld zur Zeche Glückauf Tiefbau.

1777: Ein „Mühlenproberegister des Amtes Unna“ liefert eine

erste Berghofer Bevölkerungsstatistik. Seit der Herrschaft der Grafen

von der Mark sind Berghofer Bauern verpflichtet, ihr Korn in der

Hörder Mühle mahlen zu lassen. Das Mühlenproberegister weist für

Berghofen 44 Haushaltungen mit insgesamt 197 Personen aus. 19

Haushaltungen leben vorwiegend von der Landwirtschaft. Es gibt 12

Bergarbeiterhaushalte, 3 Schneider, 2 Schmiede, 2 Zimmerleute, 2

Tagelöhner sowie je einen Leineweber, Schuhmacher, Schulmeister und

einen nicht näher bezeichneten Witwenhaushalt.

1783: Die Zeche Diedrich wird vermessen. Sie ist bis 1846 in Betrieb.

Die Schächte der Zeche an der Wittbräucker Straße werden im Frühjahr

2017 verfüllt.


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HISTORISCHES

1784 August 1: Wilmsmann, Vorsteher, und Wigermann, Kötter zu

Berghofen, geloben, dass die vom Hauptmann von Elverfeld genannt von

der Marck (als Besitzer des adeligen Gutes Berghofen) den Eingesessenen

der dortigen Bauerschaft erteilte Erlaubnis, mit der gemeinen Schweins-

Trifft auf den von der Feldfrucht entblößten Ländereien hüten zu dürfen,

dem Besitzer und seinen Nachfolgern niemals zum Präjudiz ausgelegt

werden soll.

1785 Mai 20: Zur Abtragung der Dorfesschulden und der Kosten

der Gemeinheitsteilungen (siehe 1769) findet ein Verkauf Berghofer

Parzellen statt.

1786: Es wird die Zeche „Vereinigte Himmelfahrt und St. Martin“

erwähnt, die aus älteren Zechen zusammengelegt worden ist. Ein

selbständiger Betrieb ist bis 1836 nachweisbar, vermutlich gehört die

Zeche später zur Zeche Vereinigte Bickefeld Tiefbau. Das Grubenfeld

gelangt 1920 zur Zeche Admiral.

1786 Juni 24: Das Bauernhaus Berghofer Straße 158 wird erbaut, die

Erbauer sind Johan Henrich Gockel und Catharina Elisabet Sträter.

1787-94: Eine Kunststraße (eine Chaussee) von Hagen/Herdecke

nach Unna wird errichtet, die nun in Berghofen den Namen Wittbräucker

Straße trägt. Seither transportieren Berghofer Bauern die Berghofer

Kohlen über diese Straße nach (Unna-)Königsborn zur Saline. Bald

entstehen mehr als ein Dutzend Sandsteinbrüche an der Chaussee.

Zunehmend übernehmen Fuhrleute die Transporte.

Friedrich Wilhelm II.,

preußischer König

(1744-1797)

1788 Juni 7: Der

preußische König Friedrich

Wilhelm II. besucht auf

seiner Reiseroute von

Berlin über Westfalen nach

Apeldoorn die aufblühenden

Wirtschaftsorte der

Grafschaft Mark. Auf

seinem Weg von Hamm nach

Westhofen hat er wohl auch

Berghofen passiert.

1788: Die Gewerken

der Zeche Feldbank gehen

daran, den Bergbau in

den Bereich des Hauses

Berghofen vorzutreiben. Die

Eigentümerin des Hauses,

die Freifrau von Elverfeld, fürchtet, das Haus könne Schaden nehmen

und die Wassergräben könnten trockengelegt werden. So versucht sie,

den Kohleabbau im Bereich des Hauses gerichtlich stoppen zu lassen.

Die Bergleute berufen sich aber auf das Bergrecht, das ihnen den Abbau

gestattet. Leider ist nicht überliefert, wie der Prozess ausgegangen ist.

1789 Juli 14: Auf dem Erbentag in Unna wird Berghofen durch

den Hauptmann Freiherr Friedrich Sigismund Caspar von Elverfeld zu

Berghofen vertreten, der zwar nicht auf dem Hause Berghofen wohnt,

es aber zu eigen besitzt. Die westfälischen Erbentage knüpfen an die

alte volkstümliche Selbstverwaltung in der Grafschaft Mark an, die

auch die Reformpläne des Freiherrn von und zum Stein beeinflusst

haben. Auf den Erbentagen sind die freien Eigentümer vertreten,

auch wenn sie bäuerlicher Herkunft sind. Sie beschließen über die

Kontributionsrechnungen (Gemeindesteuerrechnungen) des Vorjahres,

über den neuen Etat, über Siedlungsangelegenheiten, Feuerlöschwesen,

Steuernachlässe und Unterstützungen.

1790/92: Bau der befestigten Straße von Essen

nach Soest als Teil der Köln-Berliner-Straße, die

Berghofen am Nordrand des Ortes durchquert.

Die Straße wird dann als preußische Poststraße

genutzt. Der Postmeilenstein an der Haltestelle

„Emschertor“ an der Hermannstraße im Bickefeld

„Cöln 12 Meilen“ erinnert an die Postkutschenzeit.

Grenzstein

„Haus Berghofen“

an der Stadtgrenze

Schwerte

1798: Mit einem

Grenzgraben und

Grenzsteinen wird die

Grenze zwischen Haus

Berghofen, zu dem

etwa 500 Morgen Land

gehören, und der Stadt

Schwerte gekennzeichnet.

Der Graben und zwei

Grenzsteine sind heute

noch zu sehen und

markieren nun die Grenze

zwischen Dortmund und Schwerte.

Postmeilenstein

an der Haltestelle

„Emschertor“

um 1800: Etwa in diese Zeit lässt sich die Zeche Charlottes Ruh

datieren, die später zur Zeche Admiral gehört.

1807: Der Maurermeister Adolf Mohrenstecher aus Gummersbach

lässt sich an der Straße von Berghofen nach Schwerte unmittelbar an

der Schwerter Grenze nieder. Er betreibt Maurerhandwerk, Holzhandel

und Gastwirtschaft; bis 1859 wachsen die Ländereien des Unternehmens

auf mehr als 21 Hektar an. Seine Enkelin heiratet 1864 Adolf Nathe aus

Aplerbeck. Neben dem landwirtschaftlichen Großbetrieb wird später die

Brennerei Ernst Nathe betrieben.

1809: Durch die napoleonischen Eroberungen werden – nach der

Auflösung des seit dem Mittelalter bestehenden Heiligen Römischen

Reiches Deutscher Nation im Jahre 1806 – eine Reihe von französischen

Vasallenstaaten neu gebildet. Berghofen gehört nun zur Munizipalität

(Bürgermeisterei, Verwaltungsbehörde) Aplerbeck, Kanton Unna,

Arrondissement (Bezirk) Dortmund des Großherzogtums Berg. Die

Franzosenherrschaft bringt das fortschrittliche französische Recht.

Formal werden die Standesunterschiede beseitigt. Die Lehns- und

Pachtherrschaften werden aufgehoben und eine Bauernbefreiung

durchgeführt. (Berghofens Bauern haben noch zum Haus Berghofen,

zum Stift Clarenberg in Hörde, zum Armenfonds der Stadt Dortmund,

zur Dortmunder Marienkirche, zum katholischen Pfarramt Herbede, zum

katholischen Pfarrfonds Dortmund, zum Dortmunder Gymnasium und zur

Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte in Abhängigkeit gestanden.)

Im neuen Staat sind hohe Steuern und Zölle zu zahlen. Jeder Mann, der

keinen Ersatzmann stellen kann, unterliegt vom 20. bis 25. Lebensjahr

der Wehrpflicht. So sind auch Berghofer an den Eroberungskriegen

Napoleons beteiligt. Vor dem neuen Haus des Giesbert Friedrich Gockel

(an der Kreuzung der Berghofer Straße und Wittbräucker Straße) wird

ein Schlagbaum errichtet, an dem Wegezoll zu zahlen ist. Gockel wird

„Barriereempfänger“ und kassiert Wegezoll. Es ist nicht zu ermitteln, ab

wann er auch als Wirt in diesem Hause tätig ist. Die Gaststätte erhält

später den Namen „Wilhelmshöhe“. An gleicher Stelle steht derzeit das

Restaurant „Pfeffermühle“. Gockel wird auch als Heeresversorger der

napoleonischen Truppen tätig.

um 1809: Mit Michel Meyer, der zuvor in Schwerte und Hörde gelebt hat,

zieht erstmals nachweislich ein Jude nach Berghofen. Die Juden können

nun im Großherzogtum Berg ihren Wohnsitz frei wählen. 1847 leben dann

zehn Juden in Berghofen. Sie gehören zur Synagogengemeinde Hörde.


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20

HISTORISCHES

1813: Napoleon unterliegt in

der Völkerschlacht bei Leipzig

der Allianz seiner Gegner.

Russische Truppen verfolgen

die fliehenden Franzosen auch

durch Berghofen; sie sind wegen

ihres Auftretens nicht beliebter

als die Truppen Napoleons.

Familie Sprave gibt nach

mehrmaligen Plünderungen

durch Kosaken ihren Bauernhof

an der Wittbräucker Straße

auf. Die Berghofer leisten auch

aktiven Widerstand, wie zwei

Kosakenleichen beweisen,

die später beim Lehmstechen

aufgefunden worden sind.

Napoleon I., Kaiser der Franzosen

(1769-1821)

1825 Juni 17: Friedrich Sprave und Cath(arina) Elisabeth Backs

haben das Haus Berghofer Straße 176 errichten lassen.

1826: In Berghofen wird die Schützengilde gegründet. Als ältester der

Berghofer Vereine hat die Gilde großen Anteil am geselligen Leben und

an den Festveranstaltungen des Ortes. Der Schützenverein besteht bis

zum 31. Dezember 2016.

1814: Berghofen hat wie die gesamte Grafschaft Mark durch das

Ausheben von Soldaten, das Zahlen von Kontributionen an die Franzosen

sowie durch deren Kontinentalsperre schwer gelitten. Doch nun müssen

die eigenen Truppen und deren Verbündete versorgt werden. Aber

zum Kampf gegen Frankreich melden sich nun mehr Freiwillige als

gebraucht werden. Beim 1. Westfälischen dem 16. Landwehrregiment 1.

Bataillon Formation Dortmund unter dem Kommandeur Hauptmann von

Plettenberg melden sich auch Dietrich Adrian, Christ. Quandel und Franz

Sprave aus Berghofen.

1814/15: Die heutige Berghofer Straße erhält erstmals eine befestigte

Fahrbahndecke. Schon seit Beginn des 18. Jahrhunderts führt der Weg

der „Reitenden Briefpost“ über diesen Weg von Hörde nach Schwerte;

später fährt die Postkutsche bis nach Iserlohn.

1816: Das Jahr geht als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte ein:

Nach einem gewaltigen Ausbruch des Tambora-Vulkans in Indonesien im

April 1815 gelangen geschätzte 150 Kubikkilometer Gesteinsmassen in

die Atmosphäre, im Laufe etwa eines Jahres legen sie einen Staubschleier

um die gesamte Erde. In unserer Region bleiben die Temperaturen

während des ganzen Jahres kühl, die Sonne ist kaum einmal zu sehen;

es fallen ständig Regen-, Graupel- und Schneeschauer. Da schon die

Jahre seit 1810 nur mäßige Ernteerträge gebracht haben, hungern die

Menschen. Über Berghofen liegen keine besonderen Aufzeichnungen vor.

1817: Durch die Neuregelungen auf dem Wiener Kongress (1815) ist

die Grafschaft Mark wieder preußisch geworden. Nun gehört Berghofen

zum Amt Aplerbeck. Die Gemeinde Berghofen zahlt Beiträge zur

Amtskasse Aplerbeck und ist durch den Gemeindevorsteher und einen

gewählten Amtsvertreter an der Aplerbecker Amtsversammlung beteiligt.

Das gesamte Amt Aplerbeck gehört zum Landratsamt (Kreis) Dortmund.

Die preußische Regierung macht die Bauernbefreiung nicht rückgängig,

aber die Pachtverträge müssen abgelöst werden. Das ist mit erheblichen

finanziellen Lasten verbunden. Die einsetzende Erbteilung auch für das

Grundeigentum führt zu einer Zersplitterung des bäuerlichen Besitzes.

1819 April 20: Brot und Kleidung werden beim Ackersmann Kipp

gestohlen.

um 1821: Im Ortmannschen Einwohnerhaus (Berghofer Schulstraße

19) wird bis 1852 Schule gehalten.

1825: Kaufmann Albert Pack betreibt eine Gaststätte und ein

„Kaufhaus“ in seinem Fachwerkhaus an der Ecke Hirschweg /

Wittbräucker Straße. Bei ihm kann man Betten, Schuhe, Haushaltswaren,

Textilien, aber auch Sämereien und Lebensmittel kaufen.

Fahne der Schützengilde Berghofen – jetzt im Museum für Kunst

und Kulturgeschichte Dortmund

1827: Im Zuge der preußischen Landvermessung wird auch Berghofen

erfasst und eine erste Gemeinde-Karte erstellt, ein erstes Kataster,

angefertigt, in das dann bis in die Mitte des Jahrhunderts die Neubauten

farbverschieden eingetragen werden.

um 1830: Es beginnt die allmähliche Besiedelung des oberen Teils der

ehemaligen Berghofer Mark, aus der der heutige Dortmunder Ortsteil

Berghofermark hervorgegangen ist.

1831: Der Eisenstein- und Steinkohleabbau der Zeche Josephine

(später Carl Ruetz genannt) beginnt überwiegend im Schwerter Wald. Die

Eisensteinförderung begünstigt die Ansiedlung von Stahlwerken in der

Nähe. In der Mitte der 1860er Jahre wird nur noch Eisenstein abgebaut.

Die Berechtsame (die Nutzungsrechte und das Bergwerkseigentum)

gelangen später an die Zeche Admiral in Wellinghofen.

1833 Juli 16: Der Baumeister M. E. Lueg errichtet das Haus Berghofer

Straße 167 für Diederich Heinerich Ekei und Anna Katrina Wenner.

1834: Mit der Gründung der später so genannten „Alten Apotheke“ in

der Hermannstraße in Hörde erhalten Berghofer erstmals einen nahen

Zugang zu modernen Heilmitteln.

1837: Die Zechen St. Martin und Vereinigte Himmelfahrt werden

zur Zeche Bickefeld konsolidiert, die ihren Standort an der heutigen

Erlenbachstraße in Schüren hat. Die Tiefbauzeche fördert mit über 900

Beschäftigten im Jahre 1903 175.000 Tonnen Kohle, muss aber am 1. Juli

1904 aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb einstellen.

1838: Berghofen hat 658 Einwohner.

1841 Oktober 20: Mit dem Einbruch bei Lohgerber Friedrich Pack

beginnt eine Serie von Einbrüchen und Diebstählen, wie man sie zuvor

nicht gekannt hat.

1841 Oktober 31: Mit der Einführung der Landgemeinde-Ordnung

wählt man in Berghofen wie in allen Gemeinden Westfalens eine


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22 HISTORISCHES

Gemeindevertretung. Gemeindeverordneter darf man werden, wenn

man zu den Meistbeerbten gehört, d. h. man muss ein Haus in der

Gemeinde haben und eine entsprechende Grundsteuer zahlen. Die

Gemeindeverordneten tagen im Schulhaus. (Die Gemeindeordnung wird

in den folgenden Jahrzehnten mehrfach überarbeitet.)

1843: Berghofen hat 867 Einwohner.

1843: Von diesem Jahre an sind Protokollbücher der Gemeinde

Berghofen erhalten, die recht ausführlich über die Verhältnisse des

Ortes informieren: In der Gemeindeversammlung dominieren die

Bauern, aber auch Handwerker, Wirte, Kaufleute und ein Steiger

gehören im Laufe der Zeit der Versammlung an. Der Gemeindevorsteher

wird vom Amtmann vorgeschlagen und vom Landrat ernannt. Die

Gemeindeversammlung tagt im Schulzimmer. Beschlüsse werden

ausgetrommelt und ausgerufen. Später wird die Trommel von der Schelle

abgelöst. Amtliche Bekanntmachungen werden in einem Gitterkasten

ausgehängt (später werden sie im Hörder Volksblatt veröffentlicht). Der

Gemeindeversammlung obliegt die Aufstellung des Gemeindehaushaltes.

Am Geld fehlt es im Bauerndorf Berghofen immer. Viele Arbeiter

der Aplerbecker und Hörder Industriebetriebe wohnen in Berghofen,

das so zur Schlafstatt der Industriearbeiter wird. Die Gemeinde

Berghofen sorgt für Wegebau, Bachregulierung, Dorfinstandhaltung,

Bauvorhabengenehmigung, Polizeiwesen, Schulwesen, Verwaltung

des Gemeindevermögens, Unterhaltung der Feuerwehr, statistische

Erhebungen und die Armenpflege.

1843 Oktober 7: Die Gemeindeverordnetenversammlung beschließt

die Anschaffung eines neuen Spritzenwagens, da der alte Spritzenkarren

in einem schlechten Zustand ist. Das Feuerlöschwesen ist noch

eine Angelegenheit der Nachbarschaftshilfe unter der Anleitung des

Spritzenmeisters.

1844: Die kleinen bäuerlichen Anwesen in Berghofen können kaum

noch wirtschaftlich arbeiten. Der völlig überschuldete Hof Kipp (in der

einstigen Dorfstraße, heute Berghofer Schulstraße) wird versteigert.

Zwei Jahre später brennt das Wohnhaus nieder. Auf dem Grundstück wird

später die „Sandsteinschule“ errichtet.

1845: In Berghofen kommt es zu einer ganzen Reihe von Einbrüchen,

bei denen vor allem Hausrat und Kleidung gestohlen werden.

1846 März 19: Das Bergamt wird jedem Bergmann, der das verlangt,

ein bis zwei Scheffel Saatkartoffeln zur Verfügung stellen und monatlich

bis zu zwei Taler Vorschuss zahlen, da die Ernte des vergangenen Jahres

schlecht gewesen ist und das Geld fehlt, Saatgut zu kaufen. Dies hilft der

Gemeinde Berghofen, da über die Hälfte der Eingesessenen Berghofens

eingeschriebene Bergleute sind.

1847 März 10: Um die Not der Mittellosen zu lindern, kauft die

Gemeinde Mehl und verteilt es.

1847 Mai 12: Förster Hermann Roggendorf übernimmt das Amt

des Flurschützen, Er achtet darauf, dass niemand Vieh über bestellte

Felder treibt, dass Wege und Gräben in Ordnung sind, und er hat ein

Auge auf Fremde, die sich dem Ort nähern; aber auch dieses Amt wird in

den folgenden Jahren nur gelegentlich besetzt. Später wird das Amt des

Flurschützen der Polizeidiener übernehmen.

1850: Der Formmeister Matthias Salzburger und der Puddelmeister

Gottlieb Schwarz, die in der Hörder Hütte arbeiten, entdecken in der Nähe

des Anwesens Nathe ein Eisensteinflöz.

1850: Die Gemeinde Berghofen wird in zwei Jagdbezirke aufgeteilt. Die

Bezirke werden an den jeweils Meistbietenden verpachtet.

1851 März 4: Der angeblich 36-jährige Fuhrmann Adolf Mohr wird

von dem Gendarmen Mönkebüscher und dem Polizeidiener Herlinghaus

im Klempschen Kotten (Ecke Obermarkstraße/Höchstener Straße)

entdeckt; er versucht, sich durch Flucht seiner Verhaftung zu entziehen;

Mönkebüscher verletzt ihn durch einen Schuss tödlich. Für die einen ist

Mohr ein gefährlicher Räuber und Serientäter, der bei einem Überfall den

Aplerbecker Bauern Märtmann lebensgefährlich verletzt hat; die anderen

sehen in ihm einen Robin Hood, der seine Beute mit den Bedürftigen teilt.

Protokoll der Gemeindeversammlung vom 29. August 1849

(Stadtarchiv Dortmund, Bestand 17 – Aplb., lfd. Nr. 48a 1/1)

1843: Im Schwerter Wald wird das Forsthaus errichtet, in dem seit

1861 Alkohol ausgeschenkt werden darf. Es wird zur Gaststätte „Im

Freischütz“. 1899 wird das Lokal ausgebaut und 1901 der große Saalbau

eröffnet, der zum Veranstaltungsort auch für Berghofen wird.

1843: In Berghofen wird von der Gemeinde ein Nachtwächter

angestellt. Die Besoldung ist so gering, dass das Amt in der Folgezeit

häufig nicht besetzt ist.

1843 Februar 2: Bei einem Einbruchdiebstahl werden dem Bauern

Wilmsmann zwei Pferde gestohlen.

1851: Berghofen hat 1.203 Einwohner

1852: In der Untermarkstraße wird ein weiteres Eisensteinflöz

gefunden, das dann vom folgenden Jahr an in Richtung Schüruferstraße

abgebaut wird.

1852: Die Gemeinde baut dort, wo heute Blausielweg und Berghofer

Schulstraße aufeinandertreffen, ein Schulhaus. Das Gebäude wird mit

Bruchsteinen errichtet und als „Sandsteinschule“ bezeichnet. Bisher

sind alle Berghofer Kinder von einem Lehrer in einem Schulraum

unterrichtet worden; nun unterrichten zwei Lehrer in zwei Klassen die

Kinder des Dorfes. Das Gebäude wird bis 1925 als Schule genutzt und

1968 abgebrochen.


HILFE & SERVICE

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24 VEREINSLEBEN

„Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort,

wo er gestern war und heute nicht mehr ist.

Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.“

Alexander von Villers (1812-1880)

Der Berghofer „Rück-Blick“

Nach dem von der Corona-Pandemie erzwungenen Beinahe-

Stillstand nahmen die Aktivitäten des Heimatvereins wieder

Fahrt auf. Unsere Jahreshauptversammlung fand am

29. März im Gesellschaftszimmer vom „Haus Heimsoth“

statt. Nach Jahres-, Kassenbericht und einstimmiger

Entlastung des Vorstands stand die Uraufführung des

etwa 10-minütigen Kurzfilms „Unsere Heimat Berghofen

2021“ im Mittelpunkt, der mit Begeisterung aufgenommen

wurde. Der kurzweilige Film zeigt eine noch aktuelle

Momentaufnahme des sich verändernden Berghofens

und kann gerne für Vereinsveranstaltungen ausgeliehen

werden. Wenden Sie sich bei Interesse an die Vorsitzende

(info@heimatverein-berghofen.de).

Das Berghofer Maifest erlebte in diesem Jahr eine

Renaissance. Wegen des kurzen Planungsvorlaufs wurde

dankbar das Angebot von David Wilde angenommen,

auf seinem privaten Gelände des Kfz-Betriebs Schüler

zu feiern. Mit Hüpfburg, Kinderschminken, Waffeln und

Kaffee, Grillwürstchen, Getränkewagen und der Freiwilligen

Feuerwehr Berghofen, die schon zuvor den Maikranz auf

den Maibaum am REWE-Parkplatz aufsetzte, wurde der Mai

begrüßt.

Natürlich steht in diesem Jahr unser Fest „802 Jahre

Berghofen“ im Mittelpunkt. Dazu mehr im Aus-Blick.

Der Ukraine-Krieg wirft aktuell Fragen auf, die ihren

Schatten bis zum Volkstrauertag werfen. Die Diskussion um

den Ort der Gedenkfeier muss geführt werden.

Der 46. „Ein-Blick“ in die

„Plattdütsche Sproake“

Der Hohenlimburger Heimatdichter Karl Niederköppern

(„Plattdütsche Owende“, Dortmund 1939) beschreibt in

„Dat Jaohr“ die wichtigsten Charakteristika der einzelnen

Monate kurz und knapp. Über den Mai schreibt er: „Wänn

dä Knoppen springet un de Maikiärw’n flaiget:

Kollen Mai, giett viell Hai. Duënnert et im Mai,

räupet der Buër juchhei!“ Zum Juni heißt es: „Wänn

et Hai dreuget wett: Es dä Juni waarm un natt giëtt

et viëll Koarn un auck viëll Grass.“ Und zum Juli:

„Wänn me giälle un schwatte Morellen (Kirschen)

plücket: Juli maut vüör Hitze braon, wat Septämber

sall geraon.“

Der Berghofer „Aus-Blick“

Das neue Festwochenende findet

vom 19.08. bis 21.08.2022 statt.

Weitere Informationen folgen demnächst.

Das Festwochenende rund um die Kreuzkirche in Berghofen

ist geplant als historische Kirmes mit mittelalterlichem

Lager. Die Berghofer Vereine, Verbände, Institutionen und

Einrichtungen unterstützen das Fest durch Informationen

bzw. unterschiedlichste Angebote an Ständen.

Für die mittelalterliche Kirmes muss ein Teilstück des

Fasanenwegs für den öffentlichen Straßenverkehr

gesperrt werden. Wir danken schon jetzt den betroffenen

Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Verständnis.

Auf einer Bühne bieten wir Gigs von Musikgruppen und ein

Programm wiederum gestaltet von den Berghofer Vereinen,

Institutionen und Einrichtungen an.

Bereits zugesagt hat Stargast Johannes Groß, ein Teil der

German Tenors, der auch heute nicht weit von hier in einem

benachbarten Ortsteil wohnt und seine ersten musikalischen

Schritte in Berghofen gewagt hat.

Am Sonntag beginnen wir den Abschlusstag mit einem

ökumenischen Open-Air-Gottesdienst und wollen ihn

krachend mit einem Musik-Live-Act enden lassen.

Cornelia Konter und Dieter Tillmann


HILFE & SERVICE

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HILFE & SERVICE


HILFE & SERVICE

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Ein Baum für das Leben

Aufbäumen gegen den Klimawandel

Seit einem Jahr pflanzen wir im Namen eines jeden

Verstorbenen, dessen Abschied von dieser Welt wir begleiten

dürfen, einen Baum im nahen Stadtwald von

Menden.

Die Familien bzw. die Hinterbliebenen bekommen ein

entsprechendes Zertifikat ausgehändigt.

Selbstverständlich bekommen auch die Menschen einen

Baum, die keine Angehörigen haben.

Warum tun wir das?

Das sind doch nur zusätzliche Kosten!

So mögen Sie sich fragen.

Nachhaltigkeit ist inzwischen ein großes Thema geworden

in der krisengeschüttelten Zeit, in der wir leben:

Das Coronavirus, das seit nunmehr zwei Jahren grassiert

und so viel Leid über so viele Menschen bringt, hat

das Thema des Klimawandels zeitweise in den Hintergrund

gerückt.

Dabei ist der Klimawandel ein drängendes Menschheitsthema,

dem wir uns stellen müssen. Alle.

Früher oder später.

Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland im Juli

2021 hat uns bereits drastisch vor Augen geführt, dass

auch wir in unserer so sicher geglaubten, kleinen Welt

betroffen sind.

Resignation kann nicht der Weg sein, frei nach dem

Motto: Ich als Einzelner kann ohnehin nichts ausrichten.

Nein, wir alle können etwas tun! Natürlich ist uns

bewusst, dass das Anpflanzen von Laubbäumen, die

sich den verändernden Bedingungen deutlich besser

anpassen als Nadelbäume, nur ein kleiner Schritt sein

kann.

Die Trauercafes bei Lategahn in

Do-Hörde und Schwerte sind geöffnet.

„Wir freuen uns sehr, wieder dauerhaft für trauernde

Menschen da sein zu dürfen“, erklärt die Universitäts-zertifizierte

Trauerbegleiterin Susanne Lategahn.

Willkommen ist JEDER, der um einen lieben Menschen

trauert. Dabei ist es unwichtig, ob er oder sie unser

Haus in Anspruch genommen hat.

Momentan gilt keine Maskenpflicht.

Die Treffen finden im wöchentlichen Wechsel in Hörde

und Schwerte statt.

Mittwochs in Hörde, Beginn um 15.30 Uhr,

Donnerstags in Schwerte, Beginn 16.15 Uhr.

Hier die nächsten Termine:

Hörde: 25.05.2022, 08.06.2022

Schwerte: 19.05.2022, 02.06.2022

Weitere Termine dann jeweils im

14-tägigen Rhythmus.

Sie haben Fragen?

Telefon Hörde 411122

Telefon Schwerte 02304 16185

Café Begegnung, Hochofenstraße 16,

44263 Dortmund-Hörde

Einlass: 10.00 Uhr, Beginn: 11.00 Uhr

Preis: 18 Euro inkl. Bewirtung

Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, ebenso

wie Achtsamkeit im Umgang mit Rohstoffen, das Beachten

ökologischer Standards, wie sie

in unserem Hause seit langer Zeit obligatorisch sind.

Täglich lernen wir hinzu, um unseren kleinen Beitrag

dazu zu leisten, dass unser blauer Planet auch für folgende

Generationen bewohnbar bleibt.


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EsgehtimmerumdasLeben...

0231411122 Mail:info@lategahn.de

0230416185 www.lategahn.de

...inHörde,Aplerbeck,BerghofenundSchwerte.

...darumpflanzenwirseit

einemJahreinenBaumim

SauerlandfürjedenMenschen,

dessenAbschiedvondieserWelt

wirbegleitendurften.

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