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Bock E-Paper 2022 KW20

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ò Die Menschen

ò Die Region

ò Die Bank

Seit 1817.

Regionalzeitung | Dienstag, 17. Mai 2022 | Nr. 20 – 57. Jahrgang | schaffhausen24.ch

«der rhein

bedeutet für

mich heimat»

Pascal und Maurice Mändli geniessen es, gemeinsam

die Leidenschaft für das Bootsbauen zu teilen und sich

gegenseitig zu unterstützen.

PORTRÄT

BERINGEN

Salome Zulauf

Nicht nur auf dem Rhein, sondern auch in

Beringen ist der Bootbauer Pascal Mändli

anzutreffen. An den unterschiedlichsten

Arten von Holz- und Aluminiumbooten

arbeitet er mit seinem Sohn Maurice

Mändli tagtäglich in seiner Werkstatt.

«Ich habe das Unternehmen bereits von

meinem Vater übernommen und somit

auch sein Handwerk erlernt», erzählt

Pascal Mändli. Mit Maurice Mändli wird

es bereits die sechste Generation geben,

welche das traditionelle Bootsbauen in

kommender Zeit in Beringen weiterführen

wird. «Wir schätzen unsere Arbeit sehr,

mit unserer Kundschaft sind wir immer

in sehr engem Kontakt, so dass sie an dem

Bau ihres Bootes auch teilhaben können»,

fügen die beiden Bootsbauer weiter hinzu.

SEITE 2

Die Chancen

der wildnis

Linda Surber veröffentlichte ihr erstes Buch

«Unwegsam».

Bild: zVg.

BUCH

SCHAFFHAUSEN

Im März erschien das erste Buch von

Linda Surber. Die 27-Jährige befasst sich

in ihrem Werk «Unwegsam» mit dem

Thema Wildnis. In der Schweiz ist diese

im Sinne frei ablaufender natürlicher

Prozesse am meisten in den Bergen zu finden.

Die junge Autorin interviewte zwölf

Fachpersonen, darunter Geografen, Biologen,

Bergsteiger bis hin zu einem Forstingenieur,

um sich ein breites Bild von der

Thematik zu machen. Die Assoziationen

der Schweizer Bevölkerung zu

Wildnis seien meist negativ

behaftet. Mit dem Buch

will Linda Surber dieser

negativen Konnotation

entgegenwirken. (nh.)

SEITE 5

Kein

Jubeln

Kolumne

Kann man Kultur

vererben?

Seite 2

Jubiläum

Der FC Thayngen hat

Grosses geplant.

Seite 3

Politik

Anregende Diskussionen

über die Energiesicherheit.

Seite 18

grosse

Aufführung

BALLETT

SCHAFFHAUSEN

Am Wochenende wird das Stadttheater

von den unterschiedlichsten

Tänzen der Ballettgeschichte

belebt. Die

Ballett Schule Conny

tritt mit dem Thema

«Once Upon a Time

in Dance» mit rund

97 Tänzerinnen und

Tänzern auf der grossen

Bühne auf. Die

Freude und die Leidenschaft

sollen dabei an oberster

Stelle stehen.

(sz.)

SEITE 13

FUSSBALL

SCHAFFHAUSEN

Pascal (l.) und Maurice Mändli freuen sich auf viele weitere gemeinsame Jahre, in welchen sie als Team in der Werft an Booten herumschrauben

und -schleifen können.

Bild: Salome Zulauf

Am Samstagabend traf sich Schaffhausen

in der wefox-Arena: in bester Ausgangslage

vor 8057 Zuschauerinnen und Zuschauern

duellierte sich der FC Schaffhausen mit

dem FC Aarau – und musste zuhause eine

0:1-Niederlage einstecken. Somit fällt der

FCS zurück auf den dritten Tabellenrang.

Die endgültige Entscheidung um den Aufstiegs-

sowie den Barrage-Platz wird nun

am Samstagabend auswärts gegen FC Stade-Lausanne-Ouchy

fallen.

(lg.)

SEITE 11

Mit prachtvollen Kleidern treten die Tänzerinnen

und Tänzer im Stadttheater auf. Bild: zVg.

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2

Hintergrund

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

auf dem Rhein und in

der Werft zu Hause

Wenn sich jemand mit Booten auskennt, dann ist es wohl Pascal Mändli. Seit über 25

Jahren baut er die unterschiedlichsten Boote und erhält von seiner Familie in allen

Bereichen tatkräftige Unterstützung.

Gemeinsam unterstützen sich Maurice, Sabrina, Pascal (v.l.) und Aline Mändli (nicht auf dem

Bild) tagtäglich bei ihren alltäglichen Tätigkeiten.

Bilder: Salome Zulauf

PORTRÄT

BERINGEN

Salome Zulauf

In der sechsten Generation baut das Familienunternehmen

Mändli die unterschiedlichsten

Boote aus Holz und Aluminium

– ein Familienunternehmen,

hinter welchem viel Freude und Herzblut

stecken. Sowohl Pascal Mändli, Inhaber

des Unternehmens, als auch sein Sohn

Maurice Mändli stehen tagtäglich in der

Werft in Beringen und sind mit dem Bau

und Unterhalt der Boote, welche anschliessend

im oder am Rhein zu bestaunen

sind, beschäftigt. «Ich bin sozusagen

in den Beruf des Bootbauers hineingeboren,

der Bezug zum Wasser war für mich

schon immer ein wichtiger Bestandteil

meines Lebens», erklärt Pascal Mändli.

«Von meinem Vater habe ich damals das

Unternehmen übernommen und somit

auch sein Handwerk.»

Heute arbeitet die ganze Familie Mändli

in der Werft etwas ausserhalb von Beringen.

Während sich Pascal und Maurice

Mändli um das Handwerkliche in der

Werkstatt kümmern, sind Tochter Aline

und Ehefrau Sabrina Mändli für das Administrative

zuständig. «Es ist schön zu

sehen, dass sich unsere Kinder auch so für

den Bootsbau interessieren.»

Mit den nötigen handwerklichen Schritten bauen sie etwa fünf bis zehn Boote zusammen.

Die Kundschaft daran teilhaben lassen

Einen typischen Alltag gebe es bei der Familie

Mändli kaum, jeder Tag bringe neue

Aufgaben und Herausforderungen mit

sich, welchen sich die Familie stellen muss.

«Ich schätze meine Arbeit als Bootsbauer

sehr. In den letzten Jahren gab es immer

weniger Bootsbauer auf dem Arbeitsmarkt,

welche noch alle Arbeitsschritte selber machen.

Daher finde ich es umso schöner,

meinem Sohn in der kommenden Zeit dieses

Handwerk in seine Hände zu legen»,

ergänzt der Schaffhauser weiter. Maurice

Mändli ist von den Tätigkeiten als Bootsbauer

sehr begeistert. So erzählt er, wie viel

Freude ihm seine Arbeit bereitet und dass er

besonders die individuellen Gespräche mit

der Kundschaft schätze. «Jedes Boot ist auf

seine Art ein Unikat, welches wir für unsere

Kundinnen und Kunden bauen», erzählt

Pascal Mändli. «Projekte zu besprechen

und unsere Kundschaft am Prozess teil haben

zu lassen, wie ihr eigenes Wunschboot

entsteht, das ist für mich einer der wichtigsten

Aspekte meiner Tätigkeit.» Rund fünf

bis zehn Boote bauen die beiden Bootsbauer

pro Saison in ihrer Werkstatt. Während

im Frühling und im Herbst für den Unterhalt

der Boote im und am Rhein gesorgt

wird, im Sommer die Bootsvermietung

betrieben wird und geführte Bootsfahrten

stattfinden, steht im Winter der Bootsbau

auf dem Plan. «Langweilig wird uns nie»,

so Maurice Mändli. «Es gibt immer etwas

zu tun. Vor allem im Winter sind wir damit

beschäftigt, Boote zu bauen oder dafür zu

sorgen, dass alle Fährboote in unserer Werft

überholt und wenn nötig repariert und bis

im Frühling gelagert werden.»

Auf die Frage, ob ihnen ein Projekt besonders

in Erinnerung geblieben sei, antwortet

Pascal Mändli: «Jedes Boot, welches in

unserer Werkstatt entsteht, ist für uns etwas

ganz Besonderes. Es ist immer wieder spannend,

den Prozess von der Entstehung eines

Fährbootes mitzuverfolgen – wie aus ein

paar Brettern etwas so Grosses und Stabiles

wie ein Fährboot oder Weidling entstehen

kann. Vor kurzer Zeit bauten wir ein

Boot, welches anschliessend nach Berlin

verfrachtet wurde. Es war schön zu sehen,

wie unsere Arbeit nicht nur in der Region

geschätzt wird, sondern auch überregional

gut ankommt.»

Zu wenig freie Plätze

Vor 18 Jahren hat Pascal Mändli das Unternehmen

von seinem Vater übernommen.

Rückblickend auf diese Zeit stellt der Bootsbauer

besonders eine Veränderung in Bezug

auf die Nachfrage von Fährbooten aus Holz

oder Aluminium fest. Wie Pascal Mändli

weiter betont, sei die Nachfrage durch die

letzten zwei Pandemiejahre nochmals verstärkt

worden. «Die Menschen sind zu

Hause geblieben und haben eine Aktivität

gebraucht, da kam der naheliegende Rhein

mit einem eigenen Boot ganz gelegen. Jedoch

sind die Plätze am Ufer des Rheins

stark begrenzt, daher würde ich mir für die

Zukunft mehr Schiffsplätze wünschen, welche

aktiv genutzt werden könnten.» Auch

was die Ausstattung der Boote betrifft, habe

sich in den letzten Jahren enorm viel verändert.

«Früher war es fast irrelevant, dass

ein Boot eine Bank oder ein Sonnendach

hat, heute ist dies eigentlich Standard», so

der Bootsbauer. «Auch Aluboote sind in

den vergangenen Jahren immer mehr aufgekommen.

Sie sind pflegeleicht und sehr

praktisch – perfekt für einen Ausflug, um

auf dem Rhein oder an einem sonnigen

Platz am Ufer zu verweilen.»

Der Rhein als Erholungsort und als Ausgleich

zu einem stressigen Alltag. Für die

beiden Bootsbauer ist der Rhein nicht nur

ein Bestandteil ihres Arbeitsalltages, sondern

er bedeutet ihnen noch viel mehr.

«Heimat und Leidenschaft sind für uns

zwei die wichtigsten Begriffe, welche wir

mit dem Rhein in Verbindung bringen»,

fügen Maurice und Pascal Mändli zum

Schluss hinzu.

Kann man Kultur

vererben?

KOLUMNE – KULTUR

SCHAFFHAUSEN

Jens Lampater, Kulturbeauftragter, Stadt SH

«V ererben,

aber richtig»,

«Immobilien

schenken und vererben»,

«Konfliktfrei

vererben»…

– wirft man einen

Blick in die Sachbuch-Abteilung fast jeder

Buchhandlung, so findet sich darin

eine grosse Auswahl an Ratgebern zur

Frage, wie wir am besten heute schon

die richtigen Vorkehrungen für die

Zeit nach unserem eigenen Tod treffen.

Der Tenor dabei: Gutes tun und dabei

Steuern sparen ist ganz einfach – sancta

simplicitas!

Was bleibt, wenn alle Fragen der Übertragung

von Vermögen und Eigentum

geklärt sind? Wie sieht es mit dem

Vererben der immateriellen Dinge aus,

die sich nicht beziffern und berechnen

lassen, die uns aber dennoch unendlich

viel bedeuten? Wie geht unser kulturelles

Erbe an unsere Nachkommen über?

Ja, ist es überhaupt möglich, Kultur zu

vererben?

«Alles fährt Ski» sang Vico Torriani in

den 1960er-Jahren. Und heute stellen

die Kinder von damals ihre Kleinen

auf die Bretter. Klimawandel, Kunstschnee

und Dichtestress am Berg? Egal!

Das kulturelle Erbe der Skination will

weitergegeben werden!

Johann Sebastian Bach hatte vor seinem

Tod im Jahre 1750 meines Wissens kein

Testament und keinen Vorsorgeauftrag

verfasst. Er vererbte seinen Nachkommen

zwar Bargeld, Hausrat, Kleidung

und Möbel sowie acht Cembali und

etliche weitere Instrumente. Als sein bedeutendstes

Erbe gilt aber seine Musikbibliothek,

die durch Bachs Söhne und

Schüler an die Nachwelt weitergegeben

wurde: Das Wohltemperierte Klavier, die

Kunst der Fuge, das Weihnachtsoratorium,

die Johannes- und Matthäus-Passion

sowie sein musikalisches Vermächtnis

schlechthin, die h-Moll-Messe.

Wenn wir nächstes Wochenende zum

29. Mal das Internationale Bachfest

Schaffhausen feiern und die h-Moll-

Messe den feierlichen Abschluss bildet,

stehen wir wieder einmal vor der Frage,

die unsere Kultur wie keine andere umtreibt:

Wie schaffen wir es, dieses grosse

Erbe an nachfolgende Generationen

weiterzugeben?

Die Antwort liegt auf der Hand:

«Alles musiziert»! Wir sichern die

Weitergabe unserer kulturellen Werte,

indem wir unsere Kinder sie erleben

lassen. So etwa in Stein am Rhein, wo

diese Woche eine ganze Primarschule

im Rahmen der Projektwoche «Sing-

Bach» die Musik Bachs spielerisch und

singend entdeckt. Oder in den Workshops

«Bach entdecken» und in den

«Sonarelli»-Mitmachkonzerten, die in

Zusammenarbeit mit der Musikschule

MKS angeboten werden.

Kultur vererben ist also gar nicht so

schwierig. Und: Auch im Erwachsenenalter

erlernt manch einer noch das

Skifahren!

So haben schaffhausen und

die schweiz entschieden

Bei den Abstimmungen wurden alle drei eidgenössischen

Vorlagen angenommen. Im Kanton Schaffhausen

wurde der Corona-Solidaritätsbeitrag klar

abgelehnt, die Mehrheit der Schaffhauserinnen und

Schaffhauser sagten dafür Ja zur Teilrevision des Baugesetzes.

ABSTIMMUNGEN

SCHAFFHAUSEN

Nathalie Homberger

Am Abstimmungssonntag vom 15. Mai

wurden die stimmberechtigten Schweizerinnen

und Schweizer an die Urne gebeten.

Die Stimmbevölkerung des Kantons

Schaffhausen entschied unter anderem

über die Initiative «Corona-Solidaritätsbeitrag

von Vermögenden während fünf

Jahren» sowie über die «Teilrevision des

Baugesetzes (Energie- und Klimafonds)».

Kantonale Vorlagen

Keine Überraschung war das deutliche

Resultat des Corona-Solidaritätsbeitrags:

Die Schaffhauserinnen und Schaffhauser

sagten mit klaren 68,8-Prozent Nein zur

Initiative. Dafür wurde die gesetzliche

Grundlage für die Schaffung eines Energie-

und Klimafonds gelegt: 56,4 Prozent

legten ein Ja zur Teilrevision des Baugesetzes

in die Urne. Nun wird die Summe

von 15 Millionen Franken aus finanzpolitischen

Reserven als Ersteinlage in den

Fonds fliessen. Sobald diese Gelder aufgebraucht

sind, sind jährliche Einlagen

vorgesehen. Der Kantonsrat wird Jahr

für Jahr die Höhe der Gelder bestimmen.

Das überparteiliche Komitee zeigt sich erfreut:

«So können wir den Herausforderungen

des Klimawandels und den daraus

entstehenden Kosten im Kanton Schaffhausen

bewusster begegnen, die notwendigen

Schritte zum Klimaschutz einleiten

und gewährleisten eine entsprechende

Finanztransparenz», heisst es in einer Medienmitteilung.

Eidgenössische Vorlagen: Drei Mal Ja

Alle drei eidgenössischen Vorlagen erhielten

von der Stimmbevölkerung ein klares

Ja. Am deutlichsten angenommen wurde

die Frontex-Vorlage mit 71,5 Prozent Ja-

Stimmen. Das Schaffhauser Resultat liegt

leicht darunter: 67,4 Prozent sagten Ja

zur EU-Verordnung über die Europäische

Grenz- und Küstenwache. Somit wird sich

die Schweiz am Ausbau von Frontex finanziell

und personell stärker beteiligen. Der

jährliche finanzielle Beitrag der Schweiz

wird von ursprünglich 14 Millionen auf

rund 61 Millionen Franken bis 2027 steigen.

Das Transplantationsgesetz wurde

schweizweit mit 60,2 Prozent Ja-Stimmen

angenommen. In Schaffhausen fiel

das Resultat zu dieser Initiative knapper

aus: Eine Mehrheit von 50,6 Prozent sagte

Nein. Nun wird die Widerspruchsregelung

eingeführt, bei der jede Person, die zu

Lebzeiten nicht widerspricht, automatisch

zum Organspender wird.

Die 30-Prozent-Filmquote von Schweizer

Filmen und die Abgabe einer Filmsteuer

von vier Prozent für Streamingdienste sind

seit dem Abstimmungssonntag beschlossene

Sache. 58,4 Prozent der Schweizer

Stimmbürgerinnen und -bürger sagten Ja

zur Änderung des Filmgesetzes. Auch bei

dieser Vorlage unterscheidet sich wieder

das Schaffhauser Resultat – 57,8 Prozent

sagten Nein zur «Lex Netflix». Das Filmgesetz

soll 2024 in Kraft treten.

Die Resultate in

Zahlen

Corona-Solidaritätsbeitrag:

Abgelehnt

Ja: 31,2 %

Nein: 68,8 %

Teilrevision des Baugesetzes:

Angenommen

Ja: 56,4 %

Nein: 43,6 %

Änderung des Filmgesetzes

Angenommen

Ja, 58,4 % (SH: 42,2 %)

Nein: 41,6 % (SH: 57,8 %)

Änderung des Transplantationsgesetzes:

Angenommen

Ja: 60,2 % (SH: 49,4 %)

Nein: 39,8 % (SH: 50,6 %)

EU-Verordnung über die Europäische

Grenz- und Küstenwache:

Angenommen

Ja: 71,5 % (SH: 67,4 %)

Nein: 28,5 % (SH: 32,6 %)


Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

3

Nachrichten

Fussballfest zum Jubiläum

Vom Gala-Abend über das FCS-Aufstiegshelden-Turnier

bis zur Autogrammstunde mit Murat Yakin – der

FC Thayngen feiert sein 100-Jahr-Jubiläum gebührend.

JUBILÄUM

THAYNGEN

Lara Gansser

Dieses Wochenende ist es endlich so weit

– der FC Thayngen feiert das 100-Jahr-

Jubiläum. «Eigentlich waren diese Festivitäten

bereits im Juni 2021 geplant»,

so OK-Präsident Egon Bösch. Aufgrund

der Corona-Pandemie findet das grosse

Jubiläumsfest nun 101 Jahre nach der

Gründung des Fussballclubs statt. Dieser

kann auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken:

«Im Jahr 1921 entstand der

Club unter dem Namen FC Nordstern

Thayngen», so Egon Bösch. Er selbst ist

seit bald 50 Jahren im Verein engagiert,

unter anderem organisierte er 27 Schüler-

Turniere und absolvierte als aktiver Spieler

über 1000 Spiele im violetten Trikot.

Als Messi nach Thayngen kam

Als wohl wichtigsten Meilenstein in der

Geschichte des FC Thayngen nennt Egon

Bösch den Bau des Sportplatzes Stockwiesen

im Jahr 1962, einige Jahre später kam

ein zweites Feld hinzu. «Sicherlich auch

ein Höhepunkt war, als Messi mit dem Juniorenteam

des FC Barcelona in Thayngen

spielte», erinnert sich Egon Bösch. Auch

aktuell geht beim FC Thayngen etwas:

Das Clubhaus befindet sich im Umbau –

und dafür setzt sich besonders einer ein:

Peter Marti, Präsident des FC Thayngen.

Der Startschuss für den Neubau fiel Ende

2020, als das Projekt an einer Urnenabstimmung

mit 1392 Ja-Stimmen zu 937 Nein-

Stimmen angenommen wurde. «Für unseren

Verein ist das ein riesiges Projekt, bei

dem wir über 500 000 Franken von knapp

1,4 Millionen selbst stemmen müssen.»

Die FCS-Aufstiegshelden im Duell

Mit einem vereinsinternen Gala-Abend

wird das Jubiläumswochenende diesen

Der FC Thayngen blickt auf eine lange Vereinsgeschichte zurück: Am

kommenden Wochenende findet die 100-Jahr-Jubiläumsfeier statt.

Freitag eingeläutet. «Eingeladen sind alle

aktuellen und ehemaligen Spielerinnen

und Spieler, Funktionäre und auch Sponsoren.

Ziel ist es, gemeinsam in Erinnerungen

zu schwelgen», so Egon Bösch. Der

Gala-Abend wird von Stefan Balduzzi moderiert,

zudem nehmen Ota Danek, der berühmteste

Goalie der Thaynger Geschichte,

sowie Robert Breiter, ehemaliger Junior

des Vereins und heute Generalsekretär des

Schweizerischen Fussballverbands, an einer

Talk-Runde teil.

Die ganze Bevölkerung ist dann am Samstag,

21. Mai, zum öffentlichen Fussballtag

eingeladen. Ab 10.30 Uhr finden auf dem

Fussballplatz Stockwiesen verschiedene

Turniere statt – einerseits messen sich die

Juniorinnen und Junioren, andererseits

werden im Verlaufe des Nachmittags auch

spezielle Spiele stattfinden. Um 17 Uhr

spielen die Damen SG Thayngen/Neunkirch

gegen die Gewerbeauswahl Thayngen

– die unter anderem von den Ständeräten

Hannes Germann und Thomas

Minder verstärkt wird. Von 16 bis 17 Uhr

wird Nati-Trainer Murat Yakin für eine

Autogrammstunde in Thayngen zu Gast

sein. Anschliessend geht es mit einem weiteren

Höhepunkt weiter: Die FC Schaffhausen

Aufstiegshelden von 2003/04

duellieren sich mit einer Auswahl des FC

Thayngen. Unter anderem werden Martin

Ogg, Daniel Senn, Dorjee Tsawa, Remo

Pesenti, Daniel Sereinig und Marcel Herzog

unter Coach Roland Frei einlaufen.

Abschliessend lädt der FC Thayngen bei

musikalischer Unterhaltung durch die

Cross-Border-Brass-Band ab 20 Uhr zum

feierlichen Ausklingen des Abends in der

Legenden-Bar ein.

Seit bald 50 Jahren ist Egon Bösch beim FC Thayngen engagiert. Für

den Jubiläumsanlass fungiert er als OK-Präsident. Bilder: Lara Gansser

Bock-Blick

Anlaufstelle wird geschlossen. Das

Staatssekretariat für Migration (SEM)

hat die Zivilschutzanlage in der Dreifachhalle

Breite am 11. April temporär für die

Unterbringung von ukrainischen Schutzsuchenden

in Betrieb genommen. Nun

verzeichnet das SEM einen Rückgang der

ankommenden Personen, damit hat sich die

Lage vorerst entspannt und die ersten Notunterkünfte,

unter anderem auch die Zivilschutzanlage

auf der Breite, können per

Ende Mai wieder geschlossen werden.

Nach Flaschenschlag Pizzas erbeutet.

Am späten Freitagabend befand sich ein

Mann mit zwei vollen Pizzaschachteln auf

dem Nachhauseweg in der Stadt Schaffhausen.

Als er die Pizzas nicht mit einem unbekannten

Mann teilen wollte, schlug dieser

mit einer Bierflasche zu und flüchtete anschliessend

mit den erbeuteten Pizzas. Die

Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung

unter 052 624 24 24 um sachdienliche Hinweise

zu diesem Vorfall.

Vollsperrung der Rheinbrücke. Seit

Ende 2021 laufen zwischen Flaach und

Rüdlingen die Vorarbeiten für den Ersatz

der Rheinbrücke. Die letzten Arbeiten vor

dem Verschieben der alten Brücke beginnen

am Freitag, 20. Mai, um 20 Uhr. Somit

wird es ab Freitag eine Vollsperrung der

Rheinbrücke geben, welche bis Montag,

23. Mai, 4 Uhr andauern wird. Der motorisierte

Individualverkehr wird während der

Vollsperrung der Rheinbrücke grossräumig

umgeleitet. Für Fussgänger und Velofahrende

kann während der Vollsperrung der

Rheinbrücke keine sinnvolle Umleitung angeboten

werden.

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Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Demontage des

Strassennetzes

Robin Dossenbach, Präsident ACS Schaffhausen,

äussert sich in seiner Kolumne

über den Ausbau der Tempo-30-Zonen in

Schaffhausen. Bild: EgelmairPhotography

KOLUMNE

SCHAFFHAUSEN

Der motorisierte Individualverkehr

wird in unserer Stadt

immer weiter verdrängt, öffentliche

Parkmöglichkeiten werden in

Rekordtempo abgebaut, die geplante

Parkplatzverordnung «PPVO» soll

nun sogar die Parkmöglichkeiten für

mehr als ein Fahrzeug auf privatem

Gelände verunmöglichen. Tempo-

30-Zonen werden im Eilzugtempo

ausgedehnt und jetzt scheint sogar

der Schritt zu einer flächendeckenden

Tempo-30-Zone kurz bevorzustehen!

Die ACS Sektion Schaffhausen

wehrt sich vehement gegen diese

Beeinträchtigung beziehungsweise

die Demontage unseres Schaffhauser

Strassennetzes und unterstützt

die FDP der Stadt Schaffhausen in

der Volksinitiative «Gegen Tempo

30 auf Hauptstrassen». Bereits der

Presse-Apéro auf dem freien Platz am

vergangenen Freitagabend zeigte, dass

die Schaffhauser Autofahrerinnen

und Autofahrer von den stetigen

Schikanen die Nase voll haben. Innert

kurzer Zeit füllten sich die Unterschriftsbögen,

so dass bereits zum

Start der Kampagne ein ansehnliches

Fundament an Unterschriften gesammelt

werden konnte.

Mit dieser Volksinitiative sollen nicht

sinnvolle 30er-Zonen zum Beispiel

in Schulnähe aufgehoben oder gar

bekämpft werden. Selbstverständlich

gibt es Orte, an denen Tempo 30

absolut Sinn macht. Solche Zonen,

liebe Leserinnen und Leser, kennen

wir alle und weil es an diesen Orten

auch durchaus bereits vor Jahren

Sinn machte, wurden diese Zonen

vor mehr als zehn Jahren als solche

gekennzeichnet. Übrigens, Tempo 30

verbessert die Luftqualität kaum! Im

Gegenteil, denn wenn über längere

Distanzen die Geschwindigkeit

reduziert werden muss, laufen die

Motoren über das ganze Verkehrsnetz

wesentlich länger. Wenn es beim

einzelnen Fahrzeug auch nur fünf

Minuten sind, bei einem aktuellen

Stand von rund 67 000 eingelösten

Fahrzeugen in unserem Kanton,

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Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

5

Gesellschaft

Die Chancen

der Wildnis

Die 27-jährige Linda Surber, freischaffende Gestalterin,

veröffentlichte im März ihr erstes Buch. «Unwegsam»

handelt von der Wildnis in der Schweiz, deren Chancen

und ihren negativen Konnotation in der Schweizer Bevölkerung.

BUCH

SCHAFFHAUSEN

Nathalie Homberger

Was ist Wildnis? Wo ist Wildnis in der dicht

besiedelten Schweiz überhaupt noch zu

finden? Welche sind die grössten Gefahren

für die Wildnis und kann sie dem Klimawandel

entgegenwirken? Solche und viele

weitere Fragen versuchte Linda Surber,

freischaffende Gestalterin aus Schaffhausen,

in ihrem ersten Buch «Unwegsam» zu

beantworten. Ein Werk, das die Leserinnen

und Leser zum Nachdenken anregen und

die Chancen einer wilden Schweiz aufzeigen

soll.

Naturschutz ist ein grosses Anliegen

Linda Surber wuchs in Opfertshofen auf

und lebt nach einem sechsjährigen Abstecher

in Olten heute in Schaffhausen.

Nachdem sie eine KV-Lehre absolvierte,

entschied sie sich, in Basel visuelle Kommunikation

an der Hochschule für Gestaltung

und Kunst zu studieren. Während

dem Studium hat sich Linda Surber auf

Typografie sowie auf Buchgestaltung spezialisiert.

Heute arbeitet sie als freischaffende

visuelle Gestalterin und hat sich ihren

Traum, selber ein Buch zu schreiben und

herauszugeben, erfüllt. Seit März ist ihr erstes

Werk «Unwegsam» erhältlich.

In ihrer Freizeit widmet Linda Surber sich

gerne dem Sport oder anderen Aktivitäten

in der Natur: «Ich bin gerne in den Bergen

unterwegs, am Wandern und Fotografieren»,

erzählt die 27-Jährige. So ist ihr auch

das Thema Naturschutz und Nachhaltigkeit

ein grosses Anliegen. Dies schlägt sich

auch in der Produktion des Buches nieder:

«Unwegsam» wurde auf nachhaltigem

Papier und klimaneutral in der Schweiz gedruckt.

Von der Wildnis und der Zivilisation

Die Gestalterin absolvierte nach ihrem Studium

ein Praktikum in einem Marketingund

Kommunikationsbüro, das sich auf

Nachhaltigkeit spezialisierte. Dort spannte

sich bei der Schaffhauserin bereits der erste

Gedanke, ein eigenes Buch zu gestalten.

Den ausschlaggebenden Denkanstoss zum

Thema des Buches, der Wildnis, gaben der

begeisterten Naturliebhaberin und Wanderin

eine Studie sowie eine Kartographie der

Wildnis von Biogeograph Sebastian Moos.

Für ihr Buch war Linda Surber wochenlang in den Bergen unterwegs.


Für die junge Autorin ist Wildnis aus ökologischer

Sicht ein sehr wichtiges und interessantes

Thema. Wildnis im Sinne frei

ablaufender natürlicher Prozesse ist in der

Schweiz tatsächlich am meisten in den Bergen

zu finden. Zudem packte die 27-Jährige

beim Thema auch der philosophische

Aspekt: «Mich liess der Gedanke nicht

mehr los, dass es Wildnis nur gibt, weil es

uns Menschen als Zivilisation gibt. Wenn es

die Zivilisation nicht gäbe, dann wäre alles

Wildnis oder auch nichts.»

Fachlicher und visueller Zugang

Ein Jahr lang arbeitete Linda Surber an

ihrem Buch. Dabei interviewte sie zwölf

Fachpersonen, darunter Geografen, Biologen,

Bergsteiger, Jäger und einen Forstingenieur,

um sich ein breites Bild von einer

Wildnis in der Schweiz zu machen. Die

Schaffhauserin fungierte aber nicht nur als

Autorin, sondern auch als Fotografin, Gestalterin

und Herausgeberin des Buches.

Die Interviews, welche Linda Surber veröffentlichte,

liefern einen individuellen

Bild: zVg.

fachlichen Kontext. Um den Leserinnen

und Lesern auch einen visuellen Zugang

zu ihrem Bild der Wildnis in der Schweiz

zu gewähren, veröffentlichte sie auch zahlreiche

Fotografien, für die sie wochenlang

in den Bergen unterwegs war. Eine Herausforderung

dabei war, Sujets zu finden,

auf denen keine Spuren von Zivilisation zu

finden waren. «Das hat die Sicht stark eingeschränkt»,

führt die Schaffhauserin aus.

Die Assoziationen der Schweizer Bevölkerung

zur Wildnis sind meist negativ behaftet.

Mit dem Buch will Linda Surber dieser

negativen Konnotation entgegenwirken.

«Viele Personen haben Angst vor der Wildnis,

gerade in den Berggebieten. Das ist sehr

schade, denn es gibt auch viele Chancen in

der Wildnis», führt Linda Surber aus. Mit

dem Zusammenspiel von fachlichen Beiträgen

und den Naturfotografien wird in

«Unwegsam» nach diesen Chancen und

weiteren Erklärungen gesucht.

Weitere Infos zum Buch «Unwegsam» sind unter

lindasurber.ch zu finden.

Bock-SPLITTER

Richard Altorfer

Kari, fröhlich: Der Optimist irrt genau

so oft wie der Pessimist. Aber er hat mehr

Spass dabei.

Dezember 2019 – erinnern Sie sich?

In Finnland wurde die 34-jährige Sanna

Marin zur jüngsten Ministerpräsidentin

gewählt. Simonetta Sommaruga wurde

Bundespräsidentin. Angela Merkel klebte

fest am Kanzlersessel. Kurz, die Welt war

in Ordnung oder nahm zumindest ihren

normalen Gang. Gut, in Australien gerieten

Buschfeuer ausser Kontrolle, in der

Schweiz wurde das AKW Mühleberg abgeschaltet

und Roger Federer war nicht mehr

der beste Tennisspieler. Aber sonst: Business

as usual. Doch seither: Corona, Corona!

Lockdowns und Kurzarbeit, Impfangst

und Maskenstreit, Aluhüte und Fake News.

Venedig ohne Touristen und Beizen ohne

Gäste. Kinder und Eltern im Dauerstress.

Und dann … kaum hatte man Sars-CoV-2

einigermassen in Griff, reisst ein (W)Irrer

einen völlig überflüssigen Krieg vom Zaun.

Eine sture Regierung in China sieht nicht

ein, dass Zero-Covid nicht geht – weil das

Virus nicht Chinesisch denkt, sondern viral.

Die Folgen: Gas, Heizöl und Benzin

werden teurer, aus China wird nur verzögert

geliefert, es fehlt an allem, von Holz auf

dem Bau bis zu Ersatzteilen für Fahrräder.

Alles wird teurer, auch Nahrungsmittel, es

drohen Hungersnöte in Afrika und Arabien.

Die Staaten machen Schulden und

investieren wie wild in Waffen, ein dritter

Weltkrieg mit Atombomben wird wieder

denkbar. Unser Geld wird täglich weniger

wert. Das 1,5-Gradziel der Klimaschützer

wird um Jahrzehnte verfehlt. Strom wird

knapp. Ausserdem werden wir Jahr für ein

Jahr ein Jahr älter – auch das noch. Stehen

wir nun vor der grossen Katastrophe – ohne

genau zu wissen, wie sie aussehen könnte –

oder war die Welt immer schon so und wir

sind bloss hysterisch? Schliesslich gab’s vor

weniger als 100 Jahren einen Zweiten Weltkrieg

und danach viele weitere kaum weniger

üble Kriege und Krisen, Hungersnöte,

Tsunamis, Bankencrashes und – Donald

Trump. Andererseits: Es gibt niemanden,

dem wir heute noch vertrauen könnten.

Nicht mal dem smarten Richard David

Precht, Elon Musk oder dem Papst – vom

Dalai Lama hört man eh nichts mehr. Wie

sagte eine gute Freundin: Ich schaue fragend

meinen Hund an und ahne: die Welt

ist wie sie immer war. Nur anders.

Linda Surber versuchte Fotosujets zu finden, auf denen keine Spur von Zivilisation zu finden ist.

NEUES ZU NAMEN

Ursula Fricker erhält für ihr literarisches

Werk «Gesund genug» den Georg-Fischer-

Kulturpreis. «Gesund genug» erscheint

am 28. Juli im Atlantis Literaturverlag. Der

Kulturpreis der Stadt Schaffhausen ist mit

einem Preisgeld in Höhe von 15 000 Franken

dotiert. Er wird vom Stiftungsrat der

Stiftung Georg

Fischer-Preis alle

zwei bis drei Jahre

an Kulturschaffende

mit Wirkungsoder

Herkunftsort

Schaffhausen verliehen.

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Drei Vakanzen im Vorstand des Kantonalen

Spitexverbandes galt es an der ordentlichen

Delegiertenversammlung vom vergangenen

Dienstag zu schliessen. Die Delegierte

der Spitex Neuhausen, Christa Kolb,

durfte den Ruhestand antreten und wird

im Vorstand neu durch Daniela Strebel

Schmocker ersetzt, heisst es in einer Mitteilung

des Spitex Verbands des Kanons

Schaffhausen. Für die Spitex Thayngen

übernimmt Michael Bührer den Sitz im

Vorstand von der ebenfalls im Juni in den

Ruhestand gehenden Madeleine Brühlmann.

Nach dem bereits länger zurückliegenden

Rücktritt aus dem Vorstand des

Vertreters der Spitexorganisation SPUR,

Peter Weber, konnte auch hier die Vakanz

behoben werden. Marianne Zimmerli

wird für die SPUR neu im Kantonalverbandsvorstand

vertreten sein.

Wie die Grünen Schaffhausen in einer Medienmitteilung

schreiben, wurde Regula

Sauter als Kandidatin für den auf Ende

Schuljahr 2022 freiwerdenden Sitz im

Schaffhauser Stadtschulrat gewählt. In ihrer

jetzigen Tätigkeit bei der Kinder-Spitex begleitet

Regula Sauter Familien im psychopädiatrischen

Bereich, die durch schwierige

Situationen im Umfeld von Familie und

Schule herausgefordert sind.

Im vergangenen Herbst wurde der vom

Regionalen Naturpark Schaffhausen ins

Leben gerufene Randenbus lanciert. Als

Sponsoring-Partnerin des Randenbus führte

die Clientis BS Bank Schaffhausen bei

allen Fahrgästen einen Wettbewerb durch.

Bilder: Linda Surber

Von den über 500 Teilnehmerinnen und

Teilnehmern wurden inzwischen die drei

Hauptgewinner ermittelt. Diese erhielten

am 10. Mai ihre Gutscheine für eine Ballonfahrt

mit dem Clientis Ballon von Isabelle

Thalmann, Mitarbeiterin der Clientis BS

Bank Schaffhausen, überreicht. So konnten

sich Rita Scherrer aus Schaffhausen,

Eliane Jenny aus Neuhausen, und Martin

Schaub aus Schaffhausen über ihren Gewinn

freuen.

(shb.)

Sollen die Ukrainer weiterkämpfen,

wenn die Zahl der Toten und die materiellen

Schäden ein gewisses Mass überschreiten?

Die wohl treffendste Antwort gab

eine alte Frau: «Wer Krieg erlebt hat, sagt

‘Nie wieder Krieg!’ Wer Unterdrückung erlebt

hat, sagt: ‘Nie wieder Unterdrückung!

Dann lieber Krieg!’»

Über die Kochkünste von Schiffsköchen

(Smutjes) zirkulieren unterschiedliche Meinungen.

Kürzlich gelesen: Unser Smutje ist

ein Küchengehilfe von den Philippinen,

der so griechisch kocht, wie die Chinesen

glauben, dass es russisch ist, wenn sie einen

arabischen Hamburger türken.

Der dumme Spruch am Ende: Manche

Arbeit muss man zigmal verschieben, bis

man sie vergisst!

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Zu gewinnen sind drei Gutscheine für je zwei Personen vom Waldhotel Hohberg, Schaffhausen.

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Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Beiträge für diese Seite erscheinen im

Auftrag der Firmen. Bei Fragen zum Inhalt

sind diese direkt zu kontaktieren.

7

Marktinfo

Mit Volldampf um den

Bodensee

Hoffnung für die

Jugend durch Glauben

Ein Pfingstfest findet erstmals am 4. und 5. Juni in Neuhausen statt.

PR

NEUHAUSEN

Die Dampflok 23 058 führt die Gäste am 25. Juni rund um den Bodensee.

PR

BODENSEE

Am Samstag, 25. Juni, bietet sich die einmalige

Gelegenheit, ab Schaffhausen mit

der bis zu 110 km/h schnellen Dampflok

23 058 rund um den Bodensee zu reisen.

Der aus Zürich kommende Dampfzug

hält um 10 Uhr in Schaffhausen für

den Einstieg und fährt weiter via Singen

und Friedrichshafen zur Insel-Stadt Lindau,

wo ein längerer Aufenthalt geplant

ist. Die Rückfahrt geht dem See entlang

über St. Margrethen, Kreuzlingen und

Stein am Rhein nach Schaffhausen zurück.

Bild: zVg.

Für Ihr leibliches Wohl wird ein Speisewagen

mitgeführt. Die Dampffahrt organisiert

der Verein EUROVAPOR anlässlich

seines 60-jährigen Bestehens, dessen

erklärtes Vereinsziel es ist, Dampfloks

betriebsfähig der Nachwelt zu erhalten.

Reservieren Sie noch heute Ihren Sitzplatz

für diese exklusive Zeitreise, denn

die Platzzahl ist beschränkt. Sie unterstützen

damit unsere Bemühungen zum Erhalt

von Dampfloks. Alle weiteren Informationen

und Anmeldung beim Verein

EUROVAPOR sind unter eurovapor.ch

oder Tel 071 622 57 89 erhältlich. (shb.)

eurovapor.ch 071 622 57 89

Jedes Jahr lockt das «Fest der Jugend»

in Salzburg zu Pfingsten zehntausende

junge Besucher in den Salzburger Dom.

Die letztjährige Durchführung, welche

situationsbedingt nur in einem kleinen

Rahmen stattfand, jedoch auch online

übertragen wurde, rief dazu auf, das Fest

auch in anderen deutschsprachigen Ländern

durchzuführen. So wurde die Idee

für das Pfingstfest gegründet, welches

dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz

stattfindet.

Das Ziel des Pfingstfests ist es einen überkonfessionellen,

ökumenischen Charakter

zu haben. Basis unser Vorhaben ist

die junge katholische Gemeinschaft von

Christen in Österreich, die sich nach

einem neuen Feuer des Heiligen Geistes

sehnten und daher das „Fest der Jugend“

ins Leben gerufen hat. Am „Fest der Jugend“

in Salzburg hatte damals 1‘900 junge

Menschen sich entschlossen, ihr Leben

mit Christus zu gehen.

Nach dieser schwierigen Coronapandemie,

die wir teilweise hinter uns haben,

sind viele junge Menschen vereinsamt

und psychisch belastet. Das Pfingstfest in

Neuhausen soll ihnen Kraft geben, Mut

zu schöpfen und durch Jesus neuen Boden

unter den Füssen zu spüren.

Jedes Jahr lockt das «Fest der Jugend» in Salzburg zu Pfingsten zehntausende

junge Besucher in den Salzburger Dom.

Programm

An diesem Eventwochenende soll vor

allem das jüngere Publikum aus Schaffhausen

und der umliegenden Region die

Kirche und den Glauben an Jesus Christus

kennenlernen und ein Leben in der

Fülle des Glaubens beginnen. Nebst Lobpreisen,

heiligen Messen und Preaches

von spannenden Persönlichkeiten ist der

Kern des Anlasses der Abend der Barmherzigkeit,

beziehungsweise das Angebot

zur Beichte am Samstagabend. Wichtig

ist ausserdem, dass die jungen Menschen

Zeugnisse von Gleichaltrigen hören und

so die Grossartigkeit des Glaubens in

einer begeisternden und freudigen Art

erleben. Ein weiterer Höhepunkt ist der

Aufruf zur Lebensübergabe und das Gebet

um den heiligen Geist am Ende der

Veranstaltung. Eine neu zusammengesetzte

Band wird an beiden Tagen für eine

lockere und feierliche Stimmung sorgen.

Pfingstfest für alle

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer

am Pfingstfest handelt es sich hauptsächlich

um junge katholische Gläubige.

Das Pfingstfest ist jedoch offen für alle

Teilnehmer, egal welcher Konfession sie

angehören. Auch junge Konfessionslose

sollen die Möglichkeit bekommen,

zu erfahren, was es heisst, vom Heiligen

Geist berührt zu werden. Wir vom Organisationskomitee

wünschen uns eine

Pfingstbewegung, dass der Heilige Geist

so massiv wirkt, dass unglaubliche Wun-

der passieren können. Wir sind noch auf

Sponsoren angewiesen, welche mithelfen,

die Kosten dieses besonderen Anlasses

zu tragen und sind froh über jede Kontaktaufnahme

über unsere Homepage

pfingstfest.ch oder direkt auf sponsoring@pfingstfest.ch.

Nehme Sie mit uns Kontakt auf, falls Sie

ein Inserat in unserer Broschüre schalten

wollten, uns als Sponsor unterstützen

oder als Gönner und Spender und unterstützen

wollen und die Herzen der Jungend

zu erfreuen.

(shb.)

Interessenten können sich jetzt unter pfingstfest.ch

anmelden.

pfingstfest.ch

Bild: zVg.

Sendet uns ein originelles Teambild von eurer Junioren-Mannschaft und nehmt am Wettbewerb

des Meetingpoints teil.

Bild: zVg.

Macht mit beim Champions-

League-Wettbewerb

Gewinnt für eure ganze Junioren-Mannschaft einen

UEFA-Champions-League-Finalabend im Meetingpoint

in Schaffhausen

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SCHAFFHAUSEN

Der Meetingpoint in Schaffhausen zeigt

das UEFA Champions League Finale zwischen

dem FC Liverpool und Real Madrid

am Samstag, 28. Mai, live. Geniesst

mit eurem ganzen Team das Spiel auf dem

Grossbildschirm, inklusive Verpflegung

und Getränken! Was ihr dafür tun müsst?

Sendet uns ein originelles Teambild und

erklärt uns, warum genau ihr bei uns eingeladen

werden solltet.

Schickt ein Bild von eurer Mannschaft

an info@meetingpoint-sh.ch, Einsendeschluss

ist der 23. Mai 2022. Das Gewinner-Team

wird schriftlich informiert.

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz

geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

(shb.)

meetingpoint-sh.ch

Tag der offenen Tür im Buchberghaus

Am Sonntag, 22. Mai laden die Naturfreunde Sektion Schaffhausen die Bevölkerung

zu einer Besichtigung des Buchberghauses sowie der neuen Holzschnitzelheizung

und gemütlichem Beisammensein auf dem Randen ein.

PR

RANDEN

Das Buchberghaus wurde vor über

100 Jahren von den Pionieren der Naturfreunde

gebaut. Seither ist einiges verändert

worden. Vor knapp zwei Jahren

konnte die neue Holzschnitzelheizung in

Betrieb genommen werden. Diese sowie

das ganze Haus mit all seinen Zimmern

zum Übernachten möchten wir Ihnen am

22. Mai zeigen. Selbstverständlich kommt

auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Unser Hauswarts-Team wird Sie mit Getränken,

kleinen Mahlzeiten und feinen

Desserts verwöhnen. Ihre Kinder können

sich an den verschiedenen Spielplätzen

vergnügen.

(shb.)

nfsh.ch/das-buchberghaus/.ch

Zum Buchberghaus wandern Sie vom Chrüüzwäg (Randenbus), Merishausen, Hemmental, der

Sommerwies oder der Birch her. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bild: zVg.


8

Sonderpublikation

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Für abwechslungsreiches Angebot an Speis und Trank ist auch in diesem Jahr gesorgt. Unter

anderem wartet die Festküche mit saftigen Rindsburgern auf.

Bilder: zVg.

ANT THE BAND tritt am Dorffäscht des Quartiervereins

Herblingen auf.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen auf den abendlichen Auftritt des lokalen Kinderchors

Crazy Kids gespannt sein.

Das Dorffäscht Herblingen –

Ein tolles Frühlingsfest für alle

Ein Stück Lebensqualität dank einem guten Unterhaltungsprogramm, unbeschwerter

Lebensfreude und guten Gesprächen für Jung und Alt, das sind die Ziele des traditionellen

Herblinger Dorffäschts des Quartiervereins Herblingen. Mit der Unterstützung

von Helfern und Sponsoren aus dem Gewerbe kann dem Publikum wieder

ein besonderes Frühlingserlebnis ermöglicht werden.

Kinder- & Familienprogramm

ab 16.00 Uhr, Schlossstrasse

Malen, Kneten

Kinderreiten, Go-Kart-Fahren

Hüpfburg, Strassenzeichnen

Kinderschminken, Tattoo & Frisieren

Schlangenbrot backen

PR

SCHAFFHAUSEN–HERBLINGEN

Quartierverein Herblingen

Als Vorprogramm findet ab 16 Uhr auf der

abgesperrten Schlossstrasse in Herblingen

wieder ein attraktives Kinder-Unterhaltungsprogramm

mit Hüpfburg, Reiten,

Strassenmalen, Go-Kart-Fahren, Basteln

und Schminken statt. Auch das städtische

Spielmobil macht an diesem Nachmittag in

Herblingen Halt. Die Kinderaugen werden

einmal mehr glänzen und der Kinder-Nachmittagsplausch

soll den Kleinen und Kleinsten

wieder ein unvergessliches Erlebnis

schaffen. Der Quartierverein Herblingen

wird in der Organisation vom CEVI Herblingen,

dem Chinderhuus Dorf und der

Spielgruppe «Kleiner Löwe» unterstützt.

Letztere feiert dieses Jahr das Zehn-Jahr-

Jubiläum. Auch für das Team von Connys

Hairworld stellt der beliebte Kinderplausch

ein Jubiläum dar. Der lokale Coiffeur-Betrieb

unterstützt den Anlass nämlich bereits

seit zehn Jahren mit Frisieren für Mädchen

und Knaben. Während sich die Eltern bei

Getränken und Kuchen austauschen, können

die Kinder für rund zwei Stunden vergnügt

und unbekümmert auf der verkehrsfreien

Schlossstrasse spielen.

Am Abend dann Festwirtschaft, Tanz

und Barbetrieb

Für das Abendprogramm setzt sich der

Quartierverein seit vielen Jahren das Ziel,

jeweils eine Unterhaltungsmusik aus der

Region zu engagieren. Mit dem Auftritt

der Band ANT THE BAND erfüllt der

Quartierverein seinen Grundsatz auch

im 2022 gleich doppelt, so hat die Music-Band

dieses Jahr sogar «Herblinger

Wurzeln». Musikalisch lautet das Motto

in diesem Jahr «Mai Tanz» und so soll an

diesem Frühlingsabend schwungvoll getanzt

werden können. Der Eintritt ist frei.

Gespannt darf man auf den abendlichen

Auftritt des lokalen Kinderchors Crazy

Kids sein. Unter der Leitung von Santina

Krizanac tritt der Chor mit einer speziell

einstudierten und modernen Performance

auf. Die jungen Sängerinnen und Sänger

im Alter von sechs bis zwölf Jahren

konnten während der Pandemie nicht im

gewohnten Umfang üben. Sie können es

kaum erwarten, dem Publikum zu zeigen,

dass sie den Probenunterbruch erfolgreich

organisiert vom:

Hauptsponsoren:

Sponsoren und Gönner:

Das Dorffäscht des Quartiervereins Herblingen wartet mit einem abwechslungsreichen Programm

für Gross und Klein auf.

gemeistert haben. Der Kinderchor steigt

um 19.30 Uhr für die Besucherinnen und

Besucher auf die Bühne im Festzelt.

Für ein abwechslungsreiches Angebot an

Speis und Trank ist auch in diesem Jahr gesorgt.

Unter anderem wartet die Festküche

mit saftigen Rindsburgern auf. Ein beliebter

Treffpunkt wird sicher auch die charmant

dekorierte «Härzchlopfe-Bar» sein.

Einmal mehr nutzt der Quartierverein die

Infrastruktur gleich doppelt. Am Sonntag

Connys Hairworld, CEVI Herblingen,

Chinderhuus Dorf,

Janine Koch mit Ponys Rita’ und ‘Lotta’,

Quartierentwicklung Stadt Schaffhausen

Spielgruppe ‚Kleiner Löwe‘

Infos unter www.herblingen.ch

Cellere Bau AG, Ersparniskasse Schaffhausen, Garage Nordstern

AG, Georg Fischer AG, Gilg & Jung AG, Graf & Partner Immobilien

AG, Hutter Dynamics AG, Monopac AG, PEBA Gerüste AG, Rüeger

e-concept GmbH, TCS Schaffhausen, Von Gunten Elektro AG

Blütenwerk Martina Wahner, Connys Hairworld, EKS AG, Glas Max AG,

Gloor Immo AG, GVS Landi, Implenia Schweiz AG, Monopac AG, Robert

Meister AG, Schnelli AG, Stamm Gartenbau AG, SV Easy Plan GmbH

werden sich die Teilnehmenden des 16.

slowUp Schaffhausen-Hegau im slowUp-

Village Herblingen, einer der neun Stationen

der beliebten grenzüberschreitenden

Velo-Rundstrecke, mit einem Zwischenhalt

wieder stärken können.

Verpassen Sie es nicht, von Anfang an am

beliebten «Quartiertreffpunkt» für Klein

bis Gross und Jung bis Alt dabei zu sein –

der Quartierverein Herblingen freut sich

auf Sie!

GVS Weinkellerei, Metzgerei Niedermann, Müller Beck

– Mitglied

www.gloor-immo.ch

Tel. 052 644 80 44

BISTRO – TREFFPUNKT

FÜR GENIESSER

Lassen Sie sich mit unseren tollen Tagesmenüs

verwöhnen – Frische saisonale, regionale Küche

und charmanter Service.

Wir freuen uns auf Sie.

Stilvoll, elegant und persönlich. Seien Sie

gerne unser Gast und geniessen Sie

gemütliche Stunden.

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Stettemerstrasse 95 l 8207 Schaffhausen

Telefon 052 644 82 07 l laresidence-sh.ch/bistro

Ab dem 29. Mai 2022

wieder im Angebot:

knackig & frisch

unser buntes Salatbuffet

mit grosser Auswahl –

Genuss nach

Lust und Laune

• Baumeisterarbeiten

• Betonsanierung

• Bautenschutz

• Kunstharzbeschichtung

• Injektionen

• Betontrennung

Schnelli AG

Neutalstrasse 68

8207 Schaffhausen

Telefon 052 644 03 03

Internet www.schnelli.ch



Zahlreiche Helferinnen und Helfer setzen sich für eine gelungene Umsetzung

des Dorffäschts ein.

Unsere Qualität , Ihre Zufriedenheit

Unsere Qualität, Ihre Zufriedenheit


Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Sonderpublikation

9

Das Ortsmuseum Beringen

hat Weitsicht

Als im Februar 2021 die Aushubarbeiten für die Erweiterung

des Ortsmuseums in Beringen begannen, kamen

unerwartet alte Burggrabenmauern zum Vorschein.

Ein anfänglicher Schock, der sich im Nachhinein als

Glücksfall entpuppte.

MUSEUM

BERINGEN

Gabriella Coronelli

Der erste dokumentierte Eintrag, der

von einer Erweiterung des Ortsmuseums

Beringen handelt, findet sich in einem

Protokoll der Stiftung Museum aus dem

Jahr 2015. Seit jener Zeit verzeichnete das

Ortsmuseum Beringen einige -zum Teil

auch abenteuerliche- Ereignisse im Zusammenhang

mit diesem Projekt. Der Erweiterungsbau

wurde diskutiert, skizziert,

geplant, mit der Denkmalpflege besprochen

und schliesslich traf im Mai 2020 die

Baubewilligung ein. Als dann im Februar

2021 die Aushubarbeiten begannen, kamen

nicht nur die anwesenden Archäologen

ins Staunen. Bereits nach nur wenig

abtransportierter Erde traten wenige

Zentimeter unter der Rasenfläche alte

und völlig unerwartete Burggrabenmauern

hervor. Das Projekt musste umgehend

gestoppt werden und die Archäologen begannen

mit ihrer Arbeit. Seither ist von

aussen betrachtet nicht mehr viel passiert.

Tatsächlich hat sich jedoch einiges getan.

Bei der Medieninformation von letzter

Woche sind die neuen Pläne des An- und

Umbaus präsentiert worden. Diese sehen

vor, dass die überraschend entdeckten

Burggrabenmauern in das neue Projekt

integriert werden.

Das Museum im Museum

Unter Berücksichtigung der neuen Gegebenheiten

mussten die bereits bewilligten

Pläne überdacht und den neuen Verhältnissen

angepasst werden. Die Entdeckung

der Burggrabenmauern sei anfänglich ein

Schock gewesen. Die Bauherrin des Vorhabens,

die Stiftung Museum Beringen, sieht

in diesem Fund mittlerweile einen kulturellen

Mehrwert. «Eine Gemeinde mit

Weitsicht» - so das Motto von Beringen.

Weitsichtigkeit ist auch im Erweiterungsprojekt

«Museumplus» ein wichtiger

Leitgedanke. Wie bereits heute sind auch

für das zukünftige Museum drei Ausstellungsebenen

vorgesehen. Jedes Stockwerk

wird jedoch neu mit dem Lift erreichbar

sein. Die präsentierten neuen Pläne sehen

insbesondere in Bezug auf die nutzbare

Fläche des Erdgeschosses eine Änderung

vor. Der Zufallsfund der Mauern habe

zwar einerseits dieses Stockwerk verkleinert,

andererseits jedoch zusätzlichen Ausstellungsraum

generiert. Die Verbindung

zwischen Neu und Alt sowie die Berücksichtigung

historischer zu zeitgenössischer

Architektur scheinen ein wichtiges Anliegen

zu sein. «Das überarbeitete Museumplus-Projekt

verkörpert die einzigartige

Chance, in einem Gebäude die Vergangenheit

zu erleben, die Gegenwart zu geniessen

und die Zukunft zu gestalten», so der anwesende

Gemeindepräsident von Beringen,

Roger Paillard.

Kostenpunkt: 4 Millionen Franken

Die im ursprünglichen Projekt veranschlagten

Kosten beliefen sich auf 3,2

Millionen Franken. Das neue Projektvolumen

sieht einen Kostenpunkt von vier

Millionen Franken vor. Die Differenz von

700 000 Franken entstand einerseits aufgrund

der Anfertigung neuer Pläne durch

Spezialisten und andererseits wegen der

Der Präsident der Stiftung Museum und des Museumsvereins Beringen Thomas Maag, der Gemeindepräsident

von Beringen Roger Paillard und Roger Büchler von der Baukommission (v. l.)

informierten über die geänderten Baupläne des Museumplus-Projektes. Bild: Gabriella Coronelli

generellen Teuerung in der Beschaffung

der Materialien sowie der Baukosten. Die

Summe von vier Millionen Franken sei jedoch

nicht ausschliesslich für den Anbau

vorgesehen. Auch im bestehenden Gebäude

seien Anpassungen wie beispielsweise

eine neue Heizung notwendig.

«Im Moment arbeiten wir parallel zur

Planung auch an der Sicherstellung der

Finanzierung. Wir sind noch nicht ganz

über den Berg», erzählt Thomas Maag,

Präsident der Stiftung Museum und des

Museumsverein Beringen. Aus eigenen

Mitteln der Stiftung Museum und der

Stiftung Schloss fliessen zwei Millionen

Franken in das Projekt, ein weiterer Teil

finanziert sich aus einer Hypothek. Weiterhin

sei das Projekt jedoch auf finanzielle

Zuwendungen angewiesen. Entsprechend

werden weitere Stiftungen angeschrieben.

Ausserdem seien für die archäologisch verursachten

Kosten Subventionen von Bund

und Kanton in Abklärung.

Die nächsten Schritte

Im Juni soll es mit dem Aushub wieder

weitergehen. Der aktuelle Zeitplan sieht

vor, dass die vorgesehenen Arbeiten per

Dezember 2023 abgeschlossen sein sollten.

Thomas Maag freut sich jetzt schon

auf die Eröffnung, die planmässig im

Frühling 2024 erfolgen sollte. «Wir möchten

das Museum mit Leben beflügeln»,

erzählt er weiter. Das neue Museum soll

zukünftig nicht nur als solches fungieren.

Es soll auch ein Ort für kulturelle Anlässe

werden. Vorstellbar sind beispielsweise

kleine Konzerte, Jungbürgerfeiern und

auch kleinere Lesungen. Denkbar und

willkommen seien auch Ausstellungen

von Schulprojekten aus der Gemeinde

Beringen. Weitsichtigkeit scheint demnach

nicht nur während der Projekt- und

Planungsphase des neuen Museums von

Wichtigkeit zu sein, sondern auch in der

zukünftigen Nutzung der neuen Räumlichkeiten.

Museumsnews

der region

Korso: Am Samstag, 21. Mai, besucht

das Museum im Zeughaus

mit 50 historischen Fahrzeugen das

Städtchen Stein am Rhein. Die Fahrzeuge

repräsentieren anschaulich die

Motorisierung der Schweizer Armee

und die technologische Entwicklung

schweizerischer Nutzfahrzeuge im 20.

Jahrhundert. Um 8.30 Uhr erfolgt der

Start im SIG Areal in Neuhausen. Von

dort führt die Fahrt über die Badstrasse

– Lindenstrasse – Industriestrasse

– Zentralstrasse – Kreisel Scheidegg

– Katzensteig – Mühlenstrasse

– Rheinuferstrasse – Rheinbrücke

– Zürcherstrasse – Diessenhoferstrasse

– Bahnhof Schlatt – Umfahrung

Diessenhofen – Steinerstrasse – Wagenhausen

– Rheinbrücke Hemishofen

– Hemishoferstrasse – nach

Stein am Rhein zum Parkplatz beim

Untertor. Die Fahrzeuge werden dort

von 10 bis 15 Uhr in einer attraktiven

Ausstellung präsentiert. Gleichzeitig

sind auch die Museumsbeiz und die

Liliputbahn in Betrieb. Die Rückfahrt

nach Neuhausen beginnt um 15 Uhr

und erfolgt auf der gleichen Route wie

die Hinfahrt.

Führung: Den Spuren des jüdischen

Schriftstellers Jacob Picard folgend,

informiert der Historiker Helmut

Fidler am Donnerstag, 19. Mai, über

das Zusammenleben von Juden und

Christen auf der Halbinsel Höri.

Über dreihundert Jahre gab es in Wangen

eine jüdische Gemeinde, deren

Alltagsleben Jacob Picard in seinen

Erzählungen aus dem Landjudentum

festgehalten hat. Die Wanderung

führt durch das von jüdischen Wohnhäusern

geprägte Unterdorf, in den

Jacob Picard Gedenkraum im ehemaligen

Rathaus und weiter hinauf zum

jüdischen Friedhof, der am Waldrand

oberhalb des Dorfes liegt. Die Führung

beginnt um 15 Uhr, Treffpunkt ist

der Parkplatz beim Museum Fischerhaus

in Öhningen-Wangen. Männliche

Teilnehmer werden gebeten,

den Friedhof mit Kopfbedeckung zu

betreten. Vorherige Anmeldung erforderlich

unter Tel. +49 (0) 7735 819 20

(Tourist-Info Öhningen). (shb.)


10

Gesellschaft

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Die Vor- und Nachteile

der Ehe

RATGEBERKOLUMNE

MEIN WILLE GESCHEHE

Kathleen Leu-Vacher, Heresta GmbH, SH

Die Entscheidung,

ob man heiraten

möchte oder

nicht, ist eine sehr

individuelle. Sie

kann aufgrund von

emotionalen Faktoren

getroffen werden oder aufgrund

von pragmatischen. Was ich oft höre,

ist, dass man wegen der Steuern nicht

heiraten soll, denn Ehegatten würden

mehr bezahlen als Konkubinatspartner.

Das mag in Bezug auf die laufenden

Steuern in vielen Fällen stimmen – ist

aber nicht die ganze Wahrheit. Denn

der Verheirateten-Status hat auch

steuerliche Vorteile. Unter anderem

in Bezug auf die Erbschaftssteuern.

Es ist nämlich so, dass Ehegatten in

der ganzen Schweiz keine Erbschaftssteuern

bezahlen. Konkubinatspartner

hingegen werden im Kanton Schaffhausen

– wie auch in den angrenzenden

Kantonen – mit dem höchstmöglichen

Tarif (Tarif für nicht verwandte Personen)

besteuert.

Was bedeutet das konkret fürs Portemonnaie?

Nachfolgend eine einfache

Berechnung: Der Ehemann X verstirbt

und seine Ehefrau Y erbt von ihm

1 000 000 Franken. Die Erbschaftssteuer

beträgt 0 Franken. Herr X verstirbt

und seine langjährige Konkubinatspartnerin

Y erbt 1 000 000 Franken.

Nun liebe Leser und Leserinnen, was

denken Sie? Wie viel Erbschaftssteuern

bezahlt Y als Konkubinatspartnerin? Es

wären ziemlich genau 396 000 Franken.

In Prozenten sind das 39,6 Prozent.

In Schokoladentafeln sind das rund

198 000.

Sie sehen, die Vorteile bei der einen

Steuer, sind die Nachteile bei der

anderen. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen

und alle Faktoren einzubeziehen.

Im Übrigen gibt es auch weitere

finanzielle Vorteile, die Ehepaare im

Vergleich zu nicht verheirateten Paaren

geniessen. So zum Beispiel die Hinterbliebenenleistungen

der AHV. Solche

gibt es nur für Verheiratete und auch in

der zweiten Säule ist die Absicherung

des überlebenden Ehegatten stärker

ausgebaut und an weniger Bedingungen

geknüpft, als jene eines nicht

verheirateten Partners. Deshalb gilt

auch hier: Pauschale Aussagen sind

selten gute Ratgeber. Jeder Fall liegt

anders und bedarf einer individuellen

Betrachtung.

052 632 10 00, www.heresta.ch

BOCK-HEIMAT: Margrit späth-Walter

PORTRÄT DER WOCHE

FEUERTHALEN

Margrit Späth-Walter kann sich kaum

einen schöneren Lebensmittelpunkt vorstellen

als die Region Schaffhausen. Sie ist

oft mit dem Velo unterwegs und schätzt

die Stadt ebenso wie die Natur.

«Bock»: Was bedeutet Ihnen Heimat?

Margrit Späth-Walter: Ich fühle mich

wohl und kenne mich aus. Die Art der

Menschen um mich herum ist mir vertraut.

Das ist befriedigend. Ich erinnere

mich an Heimwehmomente während meiner

Fremdsprachaufenthalte oder auch in

den Ferien, wo das eben nicht der Fall war.

Zu Hause habe ich meine Lieblingsecke in

einem kleinen Raum auf dem Sofa. Hier

kann ich lesen, telefonieren, fernsehen oder

arbeiten. Auf «draussen» übertragen fühle

ich mich im überschaubaren Schaffhausen

sehr wohl. Alle wichtigen Dinge wie Läden,

Theater, Konzerte sind in Geh-, Postauto-

und Velodistanz. Verbindungen zur

«grossen weiten Welt» sind aber genauso

gegeben.

Übten Sie als Sekundarlehrerin Ihren

Traumberuf aus?

Späth-Walter: Seit fast vier Jahren bin ich

pensioniert. Aber ja, ich liebte es, Stunden

vorzubereiten und habe sehr gerne unterrichtet.

Diese entscheidende Lebensphase

zu begleiten, zu sehen, wie Kinder in die

Oberstufe kommen, sich während dreier

Jahre entwickeln zu jungen Erwachsenen

mit eigenen Vorstellungen und Zielen, war

spannend. Ich versuchte den Jugendlichen

auch mitzugeben, dass gute Noten nicht

Margrit Späth-Walter schätzt ihr Zuhause in der Region Schaffhausen sehr und geniesst es, in

der Natur ihre Freizeit zu verbringen.

Bild: zVg.

alles sind im Leben. Einsatz, respektvoller

Umgang, Zusammenhalt und Durchhaltewillen

zählen ebenso.

Seither bin ich Präsidentin der reformierten

Kirchenpflege hier in Feuerthalen. Wir

bemühen uns, in der Gemeinde unseren

Beitrag an «Heimat» zu leisten. So bieten

wir eine Generationenspielgruppe an, bei

der Senioren teilnehmen dürfen. Unsere

Räume stellen wir auch anderen Gruppen

zur Verfügung. Es findet etwa tibetischer

Unterricht statt oder ein Zusammensein

für alleinstehende ältere Menschen, bald

auch wieder ein Integrations-Treff. Auf

einer kircheneigenen Landparzelle ist ein

Minibauernhof im Entstehen, der vom

Pflegezentrum Kohlfirst betrieben werden

wird. Das soziale Vernetzen zieht sich

schon wie ein roter Faden durch mein Leben.

Was sind Ihre Lieblingsfreizeitbeschäftigungen

und weshalb?

Späth-Walter: Ich spiele Geige in einem

Orchester und singe in einem Chor. Und

ich geniesse das Wandern. Da reden mein

Mann und ich entspannt über vieles, immer

mit wachem Blick in die Landschaft.

Städtereisen liebe ich: lange Bahnfahrten,

gut essen, Museen besuchen, Fremdsprachen

sprechen, beieinander und mittendrin

sein.

(sz.)

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11

Sport

Bock

Politik

«Energiesicherheit ist keine

Selbstverständlichkeit»

lautete der Titel des neu

lancierten Forum-sh.ch.

Seite 18

Niederlage im

Spitzenspiel

In der wefox-Arena stand das Glück am Samstagabend

nicht auf der Seite des FC Schaffhausen: vor Heimpublikum

verlor der FCS mit 0:1 gegen den FC Aarau.

FUSSBALL

SCHAFFHAUSEN

Lara Gansser

Die Ausgangslage hätte besser kaum sein

können: Der FC Schaffhausen hatte in

der vorhergegangenen Woche die Tabellenführung

in der Challenge League

übernommen und bereits am Donnerstag

meldeten die Verantwortlichen, dass die

wefox-Arena erstmals seit der Eröffnung

2017 ausverkauft sei. Doch zu einem Sieg

sollte es am Samstagabend vor 8057 Zuschauerinnen

und Zuschauern trotzdem

nicht reichen – der FCS unterlag dem FC

Aarau knapp mit 0:1. Das Spiel verlief von

Anfang an relativ ausgeglichen, vor allem

in der Startphase wurde auf beiden Seiten

nicht viel riskiert. In der 30. Spielminute

kam es zum ersten und einzigen Tor durch

Randy Schneider. In der zweiten Halbzeit

schien ein Treffer des FCS wieder durchaus

machbar – doch wiederholt konnten

Torchancen nicht genutzt werden, zuletzt,

weil FCA-Torhüter Simon Enzler den letzten

Freistoss des FCS abwehren konnte.

Entscheidung fällt in Lausanne

Durch die Niederlage steht der FC Schaffhausen

nun auf dem dritten Tabellenrang

und hat kaum mehr eine Chance auf den

direkten Aufstieg. Denn durch den Heimerfolg

(3:1) gegen Xamax überholte der FC

Winterthur die Schaffhauser und geht mit

besseren Chancen in das entscheidende

Spiel um den Barrage-Platz. Gegen Schaffhausen

spricht im Vergleich mit Winterthur

(beide 62 Punkte) eine schlechtere

Tordifferenz (+23 vs. +26). Mit 65 Punkten

hat der FC Aarau die Tabellenführung

übernommen.

Doch es bleibt alles offen: Die Entscheidung,

welches Team in die Super League

aufsteigt und wer in der Barrage noch eine

Chance erhält, fällt definitiv erst am Samstag,

21. Mai. Dann trifft der FCS aufwärts

auf FC Stade Lausanne-Ouchy.

Mirza Mujcic verlässt den FCS

Wie die Verantwortlichen des FCS gestern

mitteilten, wechselt Mirza Mujcic auf die

neue Saison hin zu Neuchâtel Xamax, wo

er einen Zweijahresvertrag unterschrieb.

Das Spitzenspiel endete mit einer 0:1-Niederlage für den FC Schaffhausen.

Bild: Lara Gansser

Gelingt der EInzug ins Playoff-Finale?

Die Kadetten gewinnen auch das zweite Spiel der Playoff-Halbfinalserie

gegen GC Amicitia Zürich. Der

Finaleinzug könnte am Donnerstag gesichert werden.

HANDBALL

SCHAFFHAUSEN

Lara Gansser

Spannung bis zur letzten Minute – die Kadetten

Schaffhausen entscheiden das zweite

Spiel in der Playoff Halbfinalserie gegen

GC Amicitia Zürich auswärts mit 33:32

in extremis für sich. Während des ganzen

Spiels lieferten sich die beiden Mannschaften

in der Sporthalle Hardau in Zürich ein

Kopf-an-Kopf-Rennen – zu mehr als einem

2-Tore-Vorsprung kam es nie. Die Entscheidung

fiel in der letzten Sekunde mit

dem 7-Meter-Treffer von Kadetten-Spiel-

macher Joan Cañellas. Damit steht es in

der Playoff-Halbfinalserie nun 2:0 für die

Kadetten und die Equipe von Adalsteinn

Eyjólfsson steht mit einem Bein im Playoff-

Finale. Der allfällige Finaleinzug der Kadetten

kann am Donnerstag, 19. Mai, in der

BBC-Arena mitverfolgt werden. Anpfiff

ist um 18 Uhr .

Drei Nominationen

Am 14. Juni finden die 11. Swiss Handball

Awards in Baden statt. Unter den Nominierten

der Kadetten sind Adalsteinn Eyjólfsson

als «Trainer des Jahres», Joan Cañellas

als «MVP» (Most Valuable Player)

Nach fast 50 Jahren schafften es die EHCS-Hockeycracks von 1974, sich zu treffen.Bild: zVg.

Wiedersehen der Eishockey-cracks

Pünktlich zum Start der Eishockey-WM

in Finnland verabredeten sich auch die

ehemaligen EHCS-Hockeycracks, welche

1974 den Schweizermeistertitel bei

den Interjunioren erringen konnten.

Das Treffen fand am Samstag, 14. Mai,

in Dachsen statt. Es sei das erste Wiedersehen

nach bald 50 Jahren gewesen und

weitere werden folgen. «Viele von uns

haben sich nach so vielen Jahren aus den

Augen verloren und konnten es kaum

erwarten, sich endlich mal wieder zu

sehen», so OK-Mitglied Thomas Leu.

In einer Trauerminute wurde auch den

fünf bereits verstorbenen Kameraden

gedacht. Zwei der ehemaligen Mitspieler

hatten es seinerzeit bis in die Junioren-

Nationalmannschaft geschafft (Peter

Rütimann und Peter Leemann), in der

sie dann auch an verschiedenen internationalen

Turnieren und Meisterschaften

teilnehmen konnten. «Unser ehemaliger

Coach, Gery Stähli, war sogar dann

noch Juniorennationaltrainer und auch

im Staff der A-Eishockeynationalmannschaft»,

führt Thomas Leu weiter aus.

Seinerzeit seien teilweise über 1000 Zuschauer

pro Spiel in der Halle gewesen,

beispielsweise in der Finalserie gegen

Zug und Fribourg-Gotteron.

Bereits jetzt freuen sich die «alten» Interjunioren-Schweizermeister

1974 auf

das nächste Treffen im Jubiläumsjahr

2024. (shb.)

Diesen Donnerstag könnten die Kadetten zuhause

den Finaleinzug sicherstellen. Bild: lg.

– also wertvollster Akteur – sowie Samuel

Zehnder, der im öffentlichen Publikumsvoting

unter die Top 3 der beliebtesten

QHL-Spieler gewählt wurde.

sport in kürze

Rock´n´Roll: Am Winticup in Seuzach

vom 14. Mai, startete die Rocket Girls

Dance Formation mit fünf Formationen.

Die Rocket Youngsters erreichten mit ihrer

Choreografie zum Thema «Mulan» den 2.

Rang. Den 5. Platz in derselben Kategorie

sicherten sich die Rocket Rookies. Die Rocket

Teens mit Lady Gaga und die Rocket

Ladies mit dem Thema Black and Gold ertanzten

sich in der Kategorie Small Formation

den 4. und 5. Platz. In der Kategorie Ladies

Formation erreichten die Rocket Girls

mit dem Thema Aladin den 3. Podestplatz.

Die Rocket Girls werden die Schweiz am 21.

Mai an der EM in Budapest vertreten.

Canicross: Werner Feller sicherte sich an

der FMBB Weltmeisterschaft (Kategorie für

Belgische Schäferhunde) in Griechenland

die Goldmedaille. Mit seiner Belgischen

Schäferhündin Dyna setzte sich Werner

Feller in der Kategorie Men Veteran 2 durch.

Zurück in der Schweiz wurde das FMBB-

Weltmeister-Team gebührend von seinen

Fans am Flughafen empfangen. (shb.)

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Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Eine Reise durch die Zeit

13

kuLtur

Bock-Vorschau

Am kommenden Wochenende treten rund 97 Tänzerinnen und Tänzer der Ballett Schule Conny im Rampenlicht

des Stadttheaters Schaffhausen auf. Mit dem Thema «Once Upon a Time in Dance» und prachtvollen Kostümen

führen die Schülerinnen und Schüler das Publikum auf eine märchenhafte Reise in die Vergangenheit des Tanzes.

«Once Upon a Time in Dance» ist das diesjährige Thema, welches die Tänzerinnen und Tänzer

auf der Bühne des Stadttheaters aufführen werden.

Bild: zVg.

BALLETT

SCHAFFHAUSEN

Salome Zulauf

Arabesques, Pliés und ein Grand Battement

–im Trainingsraum an der Grabenstrasse

in Schaffhausen wird fleissig geprobt. Die

Ballett Schule Conny tritt am kommenden

Wochenende zum dritten Mal auf der grossen

Bühne des Stadttheaters in Schaffhausen

auf. Rund 97 Schülerinnen und Schüler

zwischen vier und 25 Jahren präsentieren

ihr Können und ihr Talent am 21. und 22.

Mai um 17 Uhr im Scheinwerferlicht des

Schaffhauser Stadttheaters. «Es ist so schön

zu sehen, wie alle meine Schülerinnen und

Schüler während dem Tanzen immer mehr

Dauerbaustelle im

Mittelalter

in ihrer Choreografie aufblühen», erzählt

Cornelia Székely-Mayone, Ballettlehrerin

der Ballett Schule Conny. Die Vorbereitungen

seien ein langer Weg gewesen, welcher

sehr viel Zeit und Energie gekostet habe, um

schlussendlich am kommenden Wochenende

in den glitzernden Kleidern vor Publikum

stehen zu können. Mit dem Thema

«Once Upon a Time in Dance» lädt die

Ballett Schule die Zuschauerinnen und Zuschauer

auf eine märchenhafte Reise durch

die Geschichte des Tanzes ein. «Die letzte

Aufführung war eine Weltreise, die diesjährige

Aufführung soll das Publikum mitreissen

und es anhand von den unterschiedlichsten

Tanzarten in die Geschichte des

Tanzes entführen», fügt Cornelia Székely-

Die aktuellen Bauuntersuchungen beim Stadthausgeviert

belegen eine rege Bautätigkeit im Barfüsserkloster

Schaffhausen.

GESCHICHTE

SCHAFFHAUSEN

Vor rund 800 Jahren errichteten die Barfüsser

mitten in Schaffhausen ein Kloster.

Bis zur Reformation im Jahr 1529 lebte

und wirkte der Bettlerorden hier, danach

gingen die Gebäude an private Besitzer

und die Stadt über. Nun erfahren die Häuser

beim Stadthausgeviert einen erneuten

Wandel: Die Liegenschaften werden seit

Anfang 2022 zu Wohnungen und Räumen

für Gewerbe und Gastronomie umgebaut.

Ein Team im Auftrag des Amtes

für Denkmalpflege und Archäologie des

Kantons Schaffhausen begleitet die Bauarbeiten.

Es stiess dabei auf klosterzeitliche

Baustrukturen, die seit dem Auszug der

Mönche nicht mehr sichtbar waren.

Grossüberbauung im 13. Jahrhundert

Die Franziskaner – auch Barfüsser genannt

– liessen sich bevorzugt in Städten

nieder. Das Franziskanerkloster von

Schaffhausen wird in einer Schriftquelle

von 1253 zum ersten Mal erwähnt. Aus

dieser frühen Zeit haben sich unter den

modernen Betonböden mehrere Mauerreste

erhalten. Wie der erste Klosterbau

ausgesehen hat, wissen wir aber nicht.

Kurz vor 1280 begann ein gross angelegter

und genau geplanter Neubau der

gesamten Klosteranlage: Kurz nacheinander

entstanden mehrere zweigeschossige

Gebäude mit Raumhöhen von eindrücklichen

vier Metern. Sie umschlossen auf

drei Seiten einen Innenhof mit Kreuzgang,

im Süden war die Kirche angebaut.

Das grösste der Konventgebäude,

ein stattlicher Bau von 50 Metern Länge

im Norden der Anlage, ist in seiner ursprünglichen

Form weitgehend erhalten

geblieben.

Dauerbaustelle

Nur rund zehn Jahre nach dem Neubau

beschädigte ein grosses Feuer das Kloster.

Das zeigen die bis heute von der Hitze des

Brandes geröteten Mauern. Dank feuerfest

gebauten Zwischenböden brannte

nicht alles bis auf die Grundmauern

nieder. Dennoch musste vieles neu aufgebaut

und die Mauern frisch verputzt

werden. Danach herrschte bis zur Reformation

von 1529 im Kloster fast steter

Baubetrieb: Mauerdurchbrüche für zusätzliche

Fenster, neue Gewölbekeller,

verschiedene Einbauten von Zwischenwänden

und der Ersatz von Dachstühlen

zeugen davon. In den Jahren um 1515

nahmen die Mönche gar den Bau eines

neuen Kreuzgangs in Angriff. Geplant

war ein dekoratives Kreuzrippengewölbe

und Fenster mit filigranen Verzierungen

aus Sandstein. Das Gewölbe wurde

jedoch nie gebaut und das Werk damit

Mayone weiter hinzu. «In den letzten Monaten

gab es so viele schreckliche Momente,

welche uns bis heute in unserem Alltag begleiten.

Daher finde ich es umso wichtiger,

dem Publikum einen Moment zu schenken,

welcher sie auf eine ganz besondere Art fasziniert

und berührt.» Von Modern Dance,

einer Choreografie zum Lied «Shadow»

von der Musikerin Birdy bis hin zu den

klassischen Stücken des Balletts zeigen die

Tänzerinnen und Tänzer ihre einstudierten

Variationen auf der grossen Bühne.

«Das Stadttheater ist wie ein Zuhause»

«Es ist immer wieder aufs Neue schön, im

Stadttheater anzukommen und die vielen

Erinnerungen von den vorherigen Aufführungen

Revue passieren zu lassen», so

die Ballettlehrerin. «Die Woche vor der

Aufführung ist für uns alle immer sehr zeitintensiv.

Jedoch freue ich mich auch, mit

meinen Schülerinnen und Schülern eine

weitere tolle Aufführung im Stadttheater

zu präsentieren.» Zu sehen, wie viel Herzblut

die Kinder und Jugendlichen in die

Aufführung hineinstecken und sich darauf

fokussieren, dass schlussendlich eine

solche Meisterleistung entsteht, ist für die

Schaffhauserin immer wieder eine tolle Erfahrung,

welche sie als Ballettlehrerin nicht

missen möchte. «Die Schülerinnen und

Schüler waren immer sehr hilfsbereit und

fragten nach, ob sie bei den jüngeren Jahrgängen

noch anpacken könnten. Wir sind

ein grosses und starkes Team, dies macht

es umso schöner, nun gemeinsam inmitten

der Schaffhauser Altstadt im Rampenlicht

zu stehen», fügt Cornelia Székely-Mayone

dankbar hinzu.

Sich auf eine Zeitreise einlassen

«Mit den Kleinsten wird die Aufführung

starten – sie begeistern das Publikum mit

einem farbenfrohen Programm, um anschliessend

von den fortgeschrittenen

Ballerinas abgelöst zu werden», ergänzt

die Schaffhauserin.

In bezaubernden Kostümen und mit präzisen

Schritten folgen anschliessend Auszüge

aus dem klassischen Ballett «Raymonda».

So erfahren die Zuschauerinnen

und Zuschauer immer mehr über die

Geschichte des Tanzes und dessen Herkunft.

Solos aber auch Tänze mit vielen

Emotionen und Freude sind alles Teil der

Aufführung.

In 28 Tänzen

Seit Januar 2021 arbeitet Cornelia Székely-Mayone

daran, die unterschiedlichen

Choreografien einzustudieren und eine

passende Musik dazu zu finden. «In den

vergangenen Sommerferien hatte ich ganz

viel Zeit, meiner Kreativität freien Lauf

zu lassen und die unterschiedlichsten

Choreografien einzustudieren, so kamen

schlussendlich 28 Tänze zu Stande,

welche ich mit meinen Tänzerinnen und

Tänzern im letzten Jahr gelernt habe.

Die Mühe und somit auch die strahlenden

Gesichter während diesen zwei Aufführungstagen

sind für mich einer der

grössten Höhepunkte, welche ich jedes

Mal aufs Neue miterleben darf», fügt

Cornelia Székely-Mayone zum Schluss

hinzu.

Weitere Informationen zu der Aufführung und den

Tickets sind unter stadttheater-sh.ch zu finden.

Blick in den Innenhof mit dem ehemaligen Kreuzgang. Die beiden Bögen (Kreuzgangbögen) in

der Bildmitte sind vor kurzem freigelegt worden. Bilder: Kantonsarchäologie Schaffhausen

nicht vollendet. Lag es an Geldmangel

oder sorgte die nahende Reformation für

einen Abbruch der Bauarbeiten?

Einmalige Chance für die Bauforschung

Die Gesamtsanierung der verschiedenen

zusammenhängenden Gebäude gibt erstmals

grossflächig den Blick auf den klosterzeitlichen

Kern frei. Bauforscher und

Denkmalpfleger dokumentieren fortlaufend

die zum Vorschein kommende alte

Bausubstanz. Ziel ist es, die Geschichte des

Klosters und seiner nachreformatorischen

Nutzung zu rekonstruieren. Als Hilfsmittel

dienen unter anderem die Holzaltersbestimmung

anhand der Jahrringe von Bauhölzern

sowie ein moderner 3D-Laserscan

der labyrinthartigen Anlage. Die neuen

Erkenntnisse können mit denjenigen der

archäologischen Ausgrabungen im ehemaligen

Kreuzhof und der Kirche sowie mit

früheren Beobachtungen und Erkenntnissen

kombiniert werden. Ein spannendes

Ergebnis ist garantiert.

(shb.)

Bauforscher untersuchen den Kreuzgang des

Barfüsserklosters.

Im Museum Lindenwurm wird am Mittwoch

vorgelesen. Symbolbild: pexels

Lesestunde für die

kleinen gäste

Anlässlich des Schweizer Vorlesetags

organisiert das Museum Lindwurm

in Stein am Rhein eine Lesung für das

junge Publikum. Am Mittwoch, 18.

Mai, um 15 Uhr können Kinder ab

fünf Jahren an der Lesung der Leseanimatorin

Karin Brunner teilnehmen.

Karin Brunner liest auf dem Estrich

des Museums die Geschichte einer

Mäusefamilie, die einen neuen Mitbewohner

bekommt. Im Anschluss

findet ein kleiner Bastel-Workshop im

Museum Lindwurm statt. (shb.)

Judith Bach präsentiert ihr zweites Solostück

im Haberhaus.

Bild: zVg.

Judith bach kommt

auf die Bühne

Ein Friedhof, viel Himmel und jede

Menge lockere Schrauben. Auch in

ihrem zweiten Solostück macht Judith

Bach alias Claire ihr eigenes Ding: Die

Berlinerin singt, philosophiert und

verspielt sich gut und gerne am Klavier.

Am Mittwoch, 18. Mai, findet

im Haberhaus in Schaffhausen die

Premiere des Stücks «Endlich – ein

Stück für immer» um 20.30 Uhr statt.

Weitere Infos und Tickets sind unter

haberhaus.ch zu finden. (shb.)

Die Musikband First Cool Big Band tritt

im Trottentheater auf. Symbolbild: pexels

groove bis zum

letzten Ton

Am Freitag, 20. Mai, zeigt die First

Cool Big Band im Trottentheater in

Neuhausen ihr musikalisches Können.

Mit dem Thema «As Long As I Am

Swinging – Groove bis zum letzten

Ton!» können interessierte Gäste ab

20.30 Uhr in die Welt der unterschiedlichsten

Musikrichtungen eintauchen

und den rund 20 Musikerinnen und

Musikern zuhören. Weitere Informationen

und Tickets sind unter fcbb.ch

zu finden.

(shb.)


KANTON SCHAFFHAUSEN

14

16. Slowup Schaffhausen-Hegau

Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

Flanieren, pedalen, rollen, laufen

und verweilen

Am Sonntag, 22. Mai, findet der 16. slowUp Schaffhausen-Hegau

statt. Am aktiven Erlebnistag in der

grenzüberschreitenden Region erwartet das Organisationskomitee

mehrere Tausend Teilnehmende. Ein

Anlass für die ganze Familie.

slowUp Seetal

Sonntag 14. August 2016

10–17 Uhr | 25km

weniger Sponsoren

die Auflistung

sprechend lockerer

al slowUp Seetal Seetal Seetal

14. st p Sonntag Seetal

2016 August 14. August 14. 2016 August 2016 2016

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2016

| 25km

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slowUp Seetal

Sonntag 14. August 2016

10–17 Uhr | 25km

iteres

endungsbeispiel

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Hauptsponsoren

Nationale

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Hauptsponsoren

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slowUp Seetal Seetal

Nationaler

Sonntag 14. August 14. August 2016 2016

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Seetal

Nationaler

10–17 Uhr Uhr | 25km | 25km

14. p Seetal

Co-Sponsor

Nationaler

August 2016

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Nationaler

hr 14. | August 25km

2016

Co-Sponsor

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Co-Sponsor

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endungsbeispiel

gsbeispiel

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ispiel

Sonntag

19. Juni 2016

10–17 Uhr | 32km

endungsbeispiel

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Sonntag

9. 19. Juni Juni 2016 2016

0–17 tag 10–17 Uhr Uhr | 32km | 32km

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Uhr | 32km 2016

Uhr | 32km

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km gsbeispiel

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SCHAFFHAUSEN-HEGAU

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Mit einem slowUp wird in erster Linie die

gesunde, sportliche und umweltfreundliche

Mobilität gefördert. In einer touristisch

attraktiven Region steht eine asphaltierte

Rundstrecke einen Tag all jenen zur

Verfügung, die sich mit eigener Kraft auf

Rädern, Rollen oder zu Fuss bewegen. Die

herrliche Landschaft zwischen Rhein und

Hegauvulkanen scheint dafür prädestiniert

zu sein. Losgelöst von der Hektik im Alltag hausen-Hegau.

entspannt man sich in der freien Natur, geniesst

die Vielseitigkeit der Umgebung und Rundkurs durch acht Gemeinden

slowUp-Corporate Design 2016

endungsbeispiel tut der Drucksache eigenen Gesundheit A4 Raumaufteilung, etwas Gutes. Platzierung Der Rundkurs Grösse des führt über der 38 nationalen Kilometer, Sponsoren und der nationalen

A3, A2, A1 … Entlang der Strecke darf man Logos sich slowUp auf ein mit Regionalbrand, durch die Gemeinden der weissen

sportlich Logospalte viel-

und der Thayngen Logos der nationalen (CH), slowUp-Corporate Gottmadingen (DE), Design 2016

Schaffhausen Co-Sponsoren (CH), sind verbindlich.

kulinarisch, kulturell und

fältiges Rahmenprogramm Trägerschaft, freuen, das der von nationalen Buch Hauptsponsoren,

(CH), Ramsen slowUp-Corporate Design 2016

slowUp-Corporate (CH), Gailingen

Design 2016

slowUp-Corporate Design 2016

beispiel Drucksache

den Vereinen

A4

und Gemeinden in eigener

Raumaufteilung, Platzierung

(DE),

und Grösse

Dörflingen

des

(CH)

der nationalen

Büsingen

mindestens Sponsoren

(DE).

73mm und der nationalen

ngsbeispiel …

Regie Drucksache gestaltet

35mmA4

wird.

Logos

Der

slowUp mit Regionalbrand, der weissen

Logospalte Ausgangsmass Platzierung und und der Logos der bei nationalen A4

der nationalen Sponsoren und der nationalen

2, A1 diesbezüglich Drucksache

Co-Sponsoren sind verbindlich.

endungsbeispiel Drucksache Raumaufteilung, Kreativität sind Platzierung Der und Abschnitt Grösse des von Schaffhausen der nationalen bis Sponsoren kurz und der nationalen

ungsbeispiel A4 A4

Raumaufteilung, und des der propotionale Vergrösserung und der wenn

keine A4

Grenzen Raumaufteilung, A3, A2, A2, A1 slowUp gesetzt. Platzierung

mit Regionalbrand, vor und Thayngen Grösse des

der weis-ist meist der

Co-Sponsoren leicht nationalen ansteigend.

Sponsoren und der nationalen

sind verbindlich.

2, A1 … A1 ……

Logos slowUp slowUp mit mit mit Regionalbrand, Regionalbrand, der der weissen

Logospalte sen Logospalte und und und der der der Logos Logos der der nationalen

welcher über eine Strecke Trägerschaft, der nationalen Hauptsponsoren,

nationalen

weis-

Co-Sponsoren Format sind sind sind verbindlich.

verbindlich.

> A4

Der 16. slowUp Trägerschaft, Schaffhausen-Hegau,

Logospalte der nationalen und der Logos Kurz Hauptsponsoren,

der vor nationalen Thayngen folgt die Abfahrt ins

sen

Nationale

Trägerschaft, von rund Trägerschaft, der 38

der der nationalen Kilometern

Hauptsponsoren führt und sechs Grenzüber-

mindestens 73mm

Dorf. nationalen Hauptsponsoren,

Nach Thayngen folgt ein kurzer

tritte mindestens 73mm

35mmvorsieht, versteht sich als eine Ver-

Fortsetzung auf Seite 15. Ausgangsmass bei A4

propotionale mindestens 73mm

Der slowUp Schaffhausen-Hegau ist eine Veranstaltung für die ganze Familie. Bild: zVg. / Michael Kessler

35mm

Vergrösserung wenn

35mm

35mm

propotionale Vergrösserung wenn

bei bei

A4

A4

Format A4

wenn

Ausgangsmass bei A4

propotionale Vergrösserung wenn

Format A4

Format > > A4

A4

anstaltung für die ganze Familie. Migros,

SportXX und SWICA fungieren als nationale

Hauptsponsoren der 17 slowUp,

die in der gesamten Schweiz stattfinden.

Als nationaler Sponsor ist suva mit von

der Partie. Gesundheitsförderung Schweiz,

SchweizMobil und Schweiz Tourismus

bilden die nationale Trägerschaft. Patrick

Strasser, Regierungsrat des Kantons

Schaffhausen, und Zeno Danner, Landrat

des Landkreises Konstanz, übernehmen

die Schirmherrschaft vom slowUp Schaff-

Minsdestplatz für nationale

Hauptsponsoren

Minsdestplatz für nationale

Minsdestplatz für für nationale

Hauptsponsoren

Hauptsponsoren

Minsdestplatz für nationale

Hauptsponsoren

slowUp Seetal

22. slowUp 10–17 Uhr Seetal

Mai | 2022

slowUp Seetal

25km

slowUp Seetal

#slowUp

Sonntag

14. August 2016

10–17 Sonntag Uhr 14. August 2016

Sonntag Schaffhausen,

Sonntag 10–17 Uhr 14. 14. Herblingen, August |

August 25km

Thayngen,

2016

2016

Gottmadingen, 10–17 Uhr Buch, | 25km

Ramsen,

10–17 Gailingen, Uhr Dörflingen, | 25km Büsingen

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Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

16. Slowup Schaffhausen-Hegau

15

Fortsetzung von Seite 14.

Anstieg zum Zoll Ebringen, gefolgt von einer

schnellen Abfahrt hinunter nach Gottmadingen.

Über Buch bis Ramsen geht

es meistens flach und am Schluss entlang

der Biber. Nach Ramsen erfolgt der rund

1 Kilometer lange und mit 90 Höhenmeter

knackige Anstieg. Ein Shuttle-Bus

transportiert Inline-Skatendende, Kinder

mit Kindervelos und Menschen mit einer

Behinderung und deren Gefährt auf den

höchsten Punkt. Von dort führt die Strecke

meist abwärts bis Schaffhausen, mit

einer kurzen Gegensteigung vor Dörflingen.

Am Schluss führt der Rundkurs von

Büsingen dem Rhein entlang nach Schaffhausen.

P

WC

P

WC

P

WC

P

WC

P

WC

Rahmenprogramm

Um 9.15 Uhr erfolgt die Eröffnung des

slowUp Schaffhausen-Hegau beim Salzstadel

in Schaffhausen mit den Schirmherren

Patrick Strasser und Zeno Danner

sowie den Gästen. Um 10 Uhr gibt

Kantonsratspräsident Stefan Lacher den

Startschuss zum 16. slowUp Schaffhausen-Hegau.

Auf der ganzen Strecke gibt es in neun

verschiedenen Villages tolle Angebote.

Von einladenden Festwirtschaften, Bühnenprogrammen

mit Tanz und Musik bis

hin zu einem Geschicklichkeitsparcours:

der slowUp Schaffhausen-Hegau bietet

alles für Gross und Klein. (shb.)

16. slowUp Schaffhausen-Hegau, Sonntag, 22. Mai, von

10 bis 17 Uhr, genaue Infos sind unter slowUp.ch zu

finden.

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WC

Der 38 Kilometer lange Rundkurs des slowUp Schaffhausen-Hegau führt durch acht Gemeinden in der Schweiz und Deutschland.

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Montag: Geschlossen

Di.–Fr.: 9.00–12.00 / 13.30–18.30

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Karte: Gaja maps

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8222 Beringen

079 274 44 66

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Das Organisationskomitee erwartet am

16. slowUp mehrere Tausend Teilnehmerinnen

und Teilnehmer. Bild: zVg. / Michael Kessler

Mit dem slowUp wird unter anderem die gesunde und umweltfreundliche Mobilität gefördert.

Bild: zVg. / Sabine Tesche

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Beringen hält die Poleposition

Der FC Beringen und der FC Embrach, die einzigen Titelanwärter

in der 3. Liga, haben am Sonntag beide ihre Spiele

gewonnen. Die Bilanz der Teams ist beachtlich: Beide haben

von den letzten 12 Spielen 11 gewonnen. Beringen

bekundete in Marthalen Mühe, ins Spiel zu finden und

geriet in Rückstand, den aber Dennis Koc mit einer vorzüglichen

Einzelleistung bis zur Pause egalisierte. Beringen

legte in der zweiten Halbzeit eine Scheibe drauf, doch

die Führung durch Burhan Demiri glich Marthalen wieder

aus. Der Rest war ein Einbahnspiel, bei welchem Beringen

durch Treffer von Alessio Frusciante und Cristian Lucente

noch zum klaren Sieg kam. Beringen spielt jetzt die restlichen

vier Partien noch gegen Teams der zweiten Tabellenhälfte

und bleibt damit Aufstiegsanwärter Nummer eins.

Hopp Beringe!

(shb.)

3. LIGA - GRUPPE 5, SAISON 2021/22

1. FC Beringen 18 15 0 3 59:19 45

2 FC Embrach 18 14 0 4 67:26 42

3. FC Phönix Seen 18 12 0 6 51:26 36

4. FC Oberwinterthur 18 10 0 8 36:33 30

5. FC Thayngen 18 9 3 6 51:33 30

6. FC Seuzach 18 8 3 7 36:41 27

7. NK Dinamo SH 17 8 2 7 32:33 26

8. FC Büsingen 17 6 4 7 38:48 22

9. FC Neftenbach 18 5 3 10 36:54 18

10. FC Ellikon Marthalen 18 4 4 10 39:49 16

11. FC Diessenhofen 2 18 3 1 14 31:70 10

12. FC Wülflingen 18 3 0 15 45:89 9

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ChL 09/10: FC Schaffhausen – FC Thun

Donnerstag, 1. April 2010, Spielbeginn: 19.45 Uhr

Wer hätte das vor 2 Monaten gedacht,

dass die Partie vom kommenden

Donnerstag zu einem

Renner wird? Mit Thun gastiert

Stellenangebote

auf der Breite der doch etwas

überraschende momentane Tabellenführer

der ChL. Wer allerdings

während der letzten Woche

die Resultate der Spitzenteams

verfolgte, konnte damit rechnen,

dass die Berner Oberländer mit

ihrem Prominenten Trainer Murat

Yakin möglicherweise die

leicht überheblich gewordenen

Luganesi von der Spitze verdrängen

würden. Zwar ist noch nicht

Der «Bock» ist die Gratis-Wochenzeitung des Kantons Schaffhausen, die sich

ausschliesslich auf die Geschehnisse in der Region fokussiert. Sie ist politisch und

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• Erstellen und Bearbeiten von Kundenartikeln inkl. PR-Arbeiten

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• Mithilfe bei der Produktion des Printproduktes

• Kreation und Durchführung von Social-Media-Kampagnen

• Sicherstellen eines Dialogs auf unseren Social-Media-Plattformen

aller Tage Abend, aber es sieht

zurzeit eher nach einem aufreibenden

Zweikampf um den direkten

Aufstieg aus als nach einem

langweiligen Monolog. Und nun

sind unsere Gelbschwarzen gefragt!

Das Team von René Weiler

hat sich nach den Niederlagen gegen

Servette und Lugano aufgefangen.

Nach dem Heimsieg gegen

Absteiger Gossau folgte mit

einer eindrücklichen Leistung ein

verdienter Auswärtssieg gegen

Vaduz. Man darf ohne zu übertreiben

davon sprechen, dass sich

die Munotstädter sehr positiv entwickelt

haben. Wenn die Verletzungshexe

das Kader nicht über

Gebühr dezimiert und die gegen

Saisonende naturgemäss auftretenden

Spielsperren im Rahmen

bleiben, ist mit weiteren erfreulichen

Leistungen des FCS zu rechnen.

Thun gilt als klarer Favorit

am Donnerstag, aber die Munotstädter

scheinen so gefestigt zu

sein, dass sie auch diesem Favoriten

ein Bein stellen können. Bleibt

zu hoffen, dass die Fans lautstark

und zahlreich hinter ihrer Mannschaft

stehen mit einem «Hopp

Schaffhuuse».

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Bock | Dienstag, 17. Mai 2022

17

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Sudoku mittel

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Lösung einsenden an wettbewerb@bockonline.ch oder an Verlag Bock AG, Herrenacker 15, 8200 Schaffhausen. Einsendeschluss: Dienstag, 24. Mai 2022.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Lösung Ausgabe Nr. 18/2022: «Marktfrisch». Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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Freue mich auf euch. Pia Ulrich







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Verlag/Redaktion

Verlag Bock AG

Herrenacker 15

8200 Schaffhausen

Tel. 052 632 30 30

www.schaffhausen24.ch

Erscheinung

Wöchentlich, Dienstag

Verlag/Inserate

info@bockonline.ch

Redaktion

redaktion@bockonline.ch

Herausgeber

Prof. em. Dr. Giorgio Behr

Leitung

Nathalie Homberger, Chefredaktorin

Andreas Wittausch, Verlagsleiter

Auflage

47955 (WEMF 2020/21)

Vertrieb

Schazo AG, 8201 Schaffhausen

052 624 11 10

Druck

CH Media, 5001 Aarau

Abonnemente

Schweiz: CHF 80.- / Jahr

Ausland: CHF 130.- / Jahr

Partner


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Bock

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Eigene Produktion seit 1993

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«Wir sind sehr spät dran»

Eine angeregte Diskussion zur Thematik Energiesicherheit und Stromversorgung

entfachte am ersten Forum-sh.ch. Zumindest dem Titel der Veranstaltung stimmten

alle Teilnehmenden zu: Energiesicherheit ist keine Selbstverständlichkeit.

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– den

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geplanten Neubau eines Speichersees

und eines Wasserkraftwerks an der Trift im

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Eigene Produktion seit 1993

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Themen-Vorschau

Beilage

Das 29. Internationale

Bachfest steht an.

Montage: Kt. ZH/TG/SH/SG/AG

Das Ziel ist das gleiche

Nach einer kurzen Pause ging es direkt mit

keine

der

Wegpauschale Rutschmann

Podiumsdiskussion

· Gratis-Offerte AG

weiter. Gekonnt

liess Moderator Peter Hartmeier ein angeregtes

Gespräch entfachen. «Ich nehme aus

den Referaten mit, dass die Zielvorstellungen

Tel. Ausstellung 052

gar nicht

369

weit

00 69

weg

·

voneinander

www.rr-ag.ch

sind»,

stellte Thomas Kellenberger zu Beginn

fest. Der Wirtschaftsvertreter sei überzeugt

davon, dass technisch vieles machbar sei,

es aber oft am politischen Willen scheitere.

Rutschmann AG

«Es ist nicht zielführend, immer noch mehr

Verbote und Vorschriften einzuführen.»

Im Kanton Schaffhausen können aus Wirtschaftssicht

bereits viele Erfolge beim Energiesparen

vorgewiesen werden.

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«Haben

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wir in

00

30

69

Jahren

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noch genug Energie?»,

fragte Peter Hartmeier in die Runde.

Die Antwort war erschreckend wenig kontrovers:

Nein, nicht wenn es so weitergeht.

«Wir stehen an der Schwelle zu einem grossen

Problem. Für die nächsten ein bis zwei

Jahre ist unsere Energie gesichert, wie es weitergeht,

kann ich nicht sagen», führt EKS

CEO Thomas Fischer aus. Je vertiefter die

Diskussion wurde, desto emotionaler äusserten

sich auch die Teilnehmenden. «Die

fünfte Landessprache sollte nicht Einsprache

sein», merkte Christian Wasserfallen an.

Auch das Publikum hatte die Möglichkeit,

aktiv Fragen ans Podium zu stellen.

Diese reichten von Themen aus der Praxis

in Bezug auf die Berufsbildung bis zum

ungenutzten Potenzial im Kanton. «Der

Strom, der lokal produziert wird, ist wichtig

– vordergründig steht die erneuerbare Energieproduktion.

Und genau deshalb müssen

wir Projekte ermöglichen und nicht 10 Jahre

lang darüber diskutieren», so Thomas

Fischer, der damit unter anderem auf den

Windpark Chroobach anspricht.

Abgeschlossen wurde das erste Forum-sh.ch

von einem zufriedenen Urs Wohlgemuth:

«Es ist das passiert, was ich mir erhofft habe

– eine kontroverse und zukunftsorientierte

Diskussion ist entfacht.»

An der Podiumsdiskussion fühlte Moderator Peter Hartmeier (l.) den konträren – und teils unerwartet übereinstimmenden – politischen Ansichten

der Teilnehmenden auf den Zahn. Von links: Christian Wasserfallen, Kurt Egger, Thomas Fischer und Thomas Kellenberger. Bilder: Lara Gansser

POLITIK

SCHAFFHAUSEN

Lara Gansser

«Wie kann die Energiesicherheit auch in

Zukunft gewährleistet werden?» – dieser

und weiteren Fragen widmete sich das erste

Forum-sh.ch vergangenen Samstag im

Pavillon im Park in Schaffhausen. Das neu

lancierte Diskussionsgefäss der FDP Schaffhausen

hat zum Ziel, politische Themen

offen und kontrovers zu beleuchten und zu

diskutieren. Knapp 90 Personen nahmen

am ersten Anlass teil, darunter ein breit

gefächertes Publikum aus Mitgliedern verschiedener

Schaffhauser Parteien. «Es geht

darum, ein breites Meinungsspektrum an

politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen

offenzulegen», so FDP-Parteipräsident

Urs Wohlgemuth, der das Forum ins

Leben gerufen hat.

Im Fokus des Nachmittags standen Referate

der Nationalräte Christian Wasserfallen

(FDP Bern) und Kurt Egger (Grüne Thurgau)

sowie eine Podiumsdiskussion mit

Thomas Fischer, CEO EKS Schaffhausen,

und Thomas Kellenberger, IVS-Vorsitzender

der Umwelt- und Energiekommission.

Schneller handeln

Regierungsrat Martin Kessler begrüsste

das Publikum mit den Worten: «Um Herausforderungen

anzupacken, braucht es

Konsens – dafür ist ein Forum die optimale

Plattform.» Das Thema Energiesicherheit

beschäftige den Kanton stark. «In der

Schweiz ist Energie vielfach eine Selbstverständlichkeit,

die wenigsten machen sich

Gedanken darüber, woher

diese kommt, wenn

sie tanken oder das Licht

einschalten.» Dass nach

wie vor ein grosser Anteil

an fossilen Brennstoffen

verwendet werde, stehe im

Widerspruch zu den Klimazielen.

Das erste Fachreferat leitete

Christian Wasserfallen,

der seit 2007 für die FDP

im Nationalrat sitzt und

seinen Schwerpunkt auf

Umwelt- und Energiethemen legt, mit einer

deutlichen Aussage ein: «Wir sind zu spät

dran. Bis 2035 fehlt uns mehr als ein Drittel

der Stromproduktion.» Christian Wasserfallens

Lösungsansatz basiert auf fünf

«Wir stehen an

der Schwelle zu

einem grossen

Problem»

Thomas Fischer

CEO EKS Schaffhausen

Säulen (siehe Kasten): «Nur mit einem ausgewogenen

Energiemix sind wir dieser Herausforderung

gewachsen.» Vor allem sei es

wichtig, Projekte schneller umzusetzen.

Energie der Zukunft

Kurt Egger ist Geschäftsführer der Energie-

und Umweltberatungsfirma Nova

Energie und politisiert für die Grünen im

Nationalrat. Im ersten Teil

seines Referats zeigte er

die verheerenden Folgen

des Klimawandels auf:

mehr Hitzetage, heftige

Niederschläge und Trockenheit.

«Vieles davon

ist menschengemacht»,

stellte er fest. Als Energielieferanten

der Zukunft

sieht Kurt Egger vor allem

die Wasser- und die Windkraft

sowie die Photovoltaik.

«Das Hauptziel ist es,

den Weg der Dekarbonisierung einzuschlagen.»

Dass es vielfach an der langsamen

Umsetzung von Projekten scheitert, stört

auch den Grünen Nationalrat – wie sein

Vorredner verweist er auf das Trift-Projekt

Christian Wasserfallen (l.) erhält von Urs

Wohlgemuth ein «Energiepaket».

Elektrizität auf

fünf Säulen

In seinem Referat zeigte Christian

Wasserfallen auf: ein ausgewogener

Energie-Mix ist erforderlich, wenn die

Versorgungssicherheit auch in Zukunft

gewährleistet werden soll. Dabei orientierte

er sich an einem 5-Säulen-Prinzip:

1) Energieeffizienz: Verbesserung bei

Gebäuden und Mobilität mit Anreizen

2) Erneuerbare Energien: Wasserkraft

und andere erneuerbare Energien ausbauen,

Blockaden überwinden

3) Grosskraftwerke: Steuerbar einsetzbare

Produktion für Bandenergie

4) Stromnetze und Speicher: Netze

stärken und Speicher ausbauen

5) Energie- und Aussenpolitik: Integration

Strommarkt Europa, Beschaffung

von Primärenergie

«Hauptziel ist es, den Weg der Dekarbonisierung

einzuschlagen», so Kurt Egger.

Mit Sonne, Wasser

und Wind zum Ziel

Von Wind- und Solarenergie als

Traumpaar sprach Kurt Egger in seinem

Fachreferat. Zudem zeigte der

Grüne-Nationalrat die Potenziale in

der Schweiz auf: neben Solaranlagen

auf Hausdächern, Infrastruktur und

in der Landwirtschaft sieht er einen

Ausbau von Wind- und Wasserkraft,

Biogas, Geothermie, aber auch alpinen

Solaranlagen als notwendig an.

Weiter appelliert er ans Sparen: Ein

Drittel des Stromverbrauchs ist Verschwendung

– das entspreche der

Jahresproduktion aller Schweizer

Atomkraftwerke (AKWs). «Die günstigste

und umweltfreundlichste Kilowattstunde

ist die Kilowattstunde, die

nicht verbraucht wird.»

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