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BEI UNS 2022-2

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SOMMER <strong>2022</strong><br />

Ausbildung<br />

Unsere Azubis<br />

berichten<br />

Vermietungsstart<br />

für unsere Neubauten<br />

Strandkai und Haferblöcken<br />

Alltagsbegleiter<br />

Perspektive für das<br />

Wohnen im Alter


2<br />

3<br />

INHALT<br />

Liebe Mitglieder,<br />

liebe Leserinnen und Leser,<br />

alles ist derzeit überschattet durch die aktuellen Ereignisse in der<br />

Ukraine seit dem 24. Februar <strong>2022</strong>. Im Vordergrund steht die<br />

Hoffnung auf Frieden in Europa und vor allem für die direkt<br />

vom Krieg betroffenen Menschen.<br />

Im Hintergrund nehmen mit anhaltender Dauer des Kriegs und<br />

seiner Folgen auch in Deutschland die Befürchtungen und<br />

Risiken bezüglich einer verlässlichen Energieversorgung und den<br />

damit verbundenen Konjunkturfolgen stark zu.<br />

Unsere Baugenossenschaft hat stets darauf geachtet, negative<br />

Folgen sowie bestandsgefährdende Entwicklungen durch gesundes<br />

Haushalten zu verhindern. Dennoch gilt es, mit Weitsicht<br />

und Bedacht die Zukunft zu gestalten.<br />

Auf die vielen schutzsuchenden Menschen auch in Deutschland<br />

hat die Hansestadt Hamburg umgehend reagiert. Ebenso engagiert<br />

sich unsere Genossenschaft im Rahmen ihrer Kooperation<br />

mit der Stadt soweit wie möglich, um helfend zu unterstützen.<br />

Hoffen wir alle, dass sich schnell Frieden einstellt!<br />

SCHREIBEN SIE <strong>UNS</strong>!<br />

marketing@bergedorf-bille.de<br />

Aus unserer<br />

Genossenschaft<br />

3 61. Ordentliche<br />

Vertreterversammung<br />

4 Wohnen in der Hafencity<br />

Neubau Strandkai<br />

6 Wohnen am Öjendorfer See<br />

Neubau Haferblöcken<br />

8 Titel: Ausbildung zur<br />

Immobilienkauffrau<br />

11 Gesellschaft und Unterstützung<br />

Eine Perspektive für das Wohnen<br />

im Alter<br />

12 Geschichte der Bergedorf-Bille<br />

Vom Lehrling zum Abteilungsleiter<br />

14 Freizeittipps für Bergedorf<br />

16 Programm der Bergedorf-Bille-<br />

Treffpunkte<br />

18 Leben bei der Bergedorf-Bille:<br />

Wohnen in der Geesthachter Elbidylle<br />

20 Für ein nachhaltiges Leben<br />

Die globalen Ziele der Agenda 2030<br />

22 Besondere Orte:<br />

Erfrischung am Ufer der Elbe<br />

23 Neulich bei uns...<br />

Hilfe, wir bekommen Besuch!<br />

23 50 Jahre Mümmelmannsberg<br />

24 Bergedorf-Bille-Stiftung:<br />

Mitmachen und Zusammenhalt<br />

26 nebenan.de<br />

Für eine lebendige Nachbarschaft<br />

Leben in Hamburg<br />

27 Projekt Verkehrswende<br />

Senator Anjes Tjarks zu Gast<br />

in der Mitgliederversammlung<br />

28 Die Familienseite<br />

Rätselspaß, Gewinnspiele und Co.<br />

für kleine und große Mitbewohner<br />

31 Endlich Sommerferien!<br />

Impressum<br />

Ausflugsziele und Tipps rund um<br />

die schönste Zeit des Jahres<br />

Foto: Titel: Bergedorf-Bille; (meegi, DMegias) – stock.adobe.com (2)<br />

61. Ordentliche Vertreterversammlung<br />

Die gewählten Mitgliedervertreter*innen unserer Genossenschaft<br />

werden am Dienstag, den 14. Juni <strong>2022</strong>, zur<br />

61. ordentlichen Vertreterversammlung zusammenkommen.<br />

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:<br />

1. Vorlage des Lageberichtes des Vorstandes und des<br />

Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2021<br />

(Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang)<br />

2. Bericht des Aufsichtsrates über<br />

a) die Prüfung des Jahresabschlusses sowie<br />

b) die sonstige Aufsichtsratstätigkeit<br />

3. Bericht über die durchgeführte gesetzliche Prüfung<br />

durch den zuständigen Prüfungsverband, den<br />

„VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen<br />

e.V.“<br />

4. Beschlussfassung über<br />

a) den Lagebericht des Vorstandes<br />

b) den Bericht des Aufsichtsrates<br />

c) Kenntnisnahme des Prüfungsberichts des<br />

„VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen<br />

e.V.“<br />

d) die Feststellung des Jahresabschlusses 2021 unter<br />

Billigung der Vorwegzuweisung in die anderen<br />

Ergebnisrücklagen gemäß § 27 Buchstabe i der<br />

Satzung in Höhe von 11.000.000,00 Euro<br />

e) die Verwendung des Bilanzgewinns<br />

5. Entlastung von<br />

a) Aufsichtsrat<br />

b) Vorstand<br />

VERZÖGERUNGEN <strong>BEI</strong> REPARATUREN<br />

6. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern<br />

In diesem Jahr scheiden turnusmäßig aus:<br />

Dr. Matthias Maack, Merle Wilke, Matthias Wendt<br />

7. Beschlussfassung über die Änderung der Höhe der<br />

Vergütung des Aufsichtsrates<br />

8. Beschlussfassung über die Änderung der Wahlordnung<br />

für die Vertreterversammlung<br />

9. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung<br />

Ein Vorabdruck des Geschäftsberichts 2021 liegt gemäß<br />

den Erfordernissen des § 36 (1) unserer Satzung in<br />

der Geschäftsstelle aus und steht seit 24. Mai <strong>2022</strong> auf<br />

unserer Homepage unter www.bergedorf-bille.de/<br />

genossenschaft/organe-gremien/ zur Verfügung.<br />

An der Vertreterversammlung selbst dürfen nur die<br />

gewählten Mitgliedervertreter*innen teilnehmen. Die<br />

ergänzende Bekanntgabe der Tagesordnung an dieser<br />

Stelle dient der umfassenden Information unserer<br />

Mitglieder.<br />

Aufgrund von allgemeinen Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung sowie coronabedingten<br />

Personalengpässen kommt es aktuell leider auch bei uns zu längeren Bearbeitungs- und<br />

Wartezeiten. Viele Lieferketten sind gestört und insbesondere bei größeren Reparaturarbeiten<br />

können die beauftragen Handwerksbetriebe nicht mehr so zeitnah handeln, wie gewohnt.<br />

Wir bitten unserer Nutzer*innen um Verständnis.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


4<br />

5<br />

Wohnen in der HafenCity<br />

Neubau Strandkai – Vermietung gestartet!<br />

Visualisierung unseres Neubaus,<br />

der zwischen dem Marco-Polo-Tower und<br />

der Bebauung der Kaispitze entsteht.<br />

gesamte Innenstadtbereich ist bequem zu Fuß,<br />

per Fahrrad oder mit Bus und Bahn zu erreichen.<br />

Die vorhandenen Tiefgaragenstellplätze werden<br />

von einem eigenständigen Betreiber angeboten<br />

und bewirtschaftet. Ein Stellplatz kostet bis<br />

zu 190,00 Euro (brutto). Für unsere Nutzer*innen<br />

stehen 28 Stellplätze zur Verfügung.<br />

Moderne Neubau-Ausstattung in<br />

allen Wohnungen<br />

Die Einbauküchen sind mit einem E-Herd mit<br />

Ceran-Kochfeld, einem Umluftbackofen, weißen<br />

Ober- und Unterschränken sowie grauen Bodenfliesen<br />

ausgestattet. Freiplätze für Kühlschränke<br />

und Geschirrspüler sind vorgesehen. Die Bäder<br />

erhalten eine Badewanne und/oder Dusche und<br />

ebenfalls graue Bodenfliesen. Freiplätze für Waschmaschinen<br />

sind in allen Wohnungen geplant.<br />

Jede Wohnung in diesem Objekt ist über die<br />

eingebauten Aufzüge stufenlos erreichbar und<br />

verfügt über mindestens einen Balkon.<br />

Nach Fertigstellung erlangen wir die Zertifizierung<br />

des Umweltzeichens der HafenCity in Gold.<br />

Diese Gebäude werden nach besonders hohen energetischen<br />

und ökologischen Standards errichtet.<br />

derlich; bereits vorhandene Anteile werden<br />

selbstverständlich angerechnet.<br />

Information und Beratung<br />

Weitere Informationen zu diesem Neubauprojekt<br />

stehen Ihnen auf unserer Homepage<br />

unter www.bergedorf-bille.de/<br />

bauen/vermietung_strandkai zur Verfügung.<br />

Hier finden Sie alle Wohnungsgrundrisse<br />

und die jeweiligen Nutzungsentgelte.<br />

Sollten Sie darüber hinaus Fragen<br />

haben, kontaktieren Sie uns gerne.<br />

Wir bitten unsere Mitglieder, sich bei<br />

Interesse für diese Neubau-Wohnungen<br />

am Strandkai bis zum 30. Juni <strong>2022</strong> vormerken<br />

zu lassen.<br />

Ihren Wohnungswunsch nehmen wir<br />

gerne über das Kontaktformular auf der<br />

Neubauprojektseite Strandkai entgegen<br />

und werden diesen per E-Mail bestätigen.<br />

Bitte nennen Sie uns die gewünschte<br />

Raumanzahl, die einziehenden Personen<br />

und Ihre Kontaktdaten.<br />

Grundriss einer<br />

4-Raum-Wohnung.<br />

Nutzungsentgelt und<br />

Genossenschaftsanteile<br />

Wir freuen uns, Ihnen unser Neubauvorhaben<br />

Strandkai in der HafenCity vorzustellen! Das<br />

Grundstück wurde uns zusammen mit weiteren<br />

namhaften Investoren anhand gegeben.<br />

Auf dem Areal soll ein gesunder Mix aus frei<br />

finanzierten Miet- und Eigentumswohnungen sowie Genossenschaftswohnungen<br />

entstehen. Zudem werden Gewerbeflächen<br />

für eine attraktive, publikumswirksame Nutzung errichtet.<br />

Insgesamt sind ca. 500 Wohnungen und mehrere gewerbliche<br />

Flächen geplant. Unser Anteil sind 48 Wohnungen mit zwei bis<br />

vier Räumen und verschiedenen Grundrisslösungen. Die Wohnflächen<br />

liegen zwischen 55 und 104 m². Weiterhin entstehen zwei<br />

Gewerbeeinheiten. Mit der endgültigen Fertigstellung rechnen<br />

wir im Frühjahr 2023.<br />

Gemeinsam mit den Genossenschaften BVE und Hansa haben<br />

wir mit der Hansestadt Hamburg vertraglich ein Nutzungsentgelt<br />

mit Preisindex vereinbart, welches unterhalb der sonst an diesem<br />

Standort üblichen Mietpreise liegt. Für die Anmietung einer<br />

Wohnung werden deshalb Einkommensgrenzen gelten, die sich<br />

auf das Gesamteinkommen aller einziehenden Personen bezie-<br />

hen. Die entsprechende Einkommensgrenze jeder einzelnen<br />

Wohnung finden Sie in der Übersicht.<br />

Perfekte Lage<br />

Am Grasbrookhafen befinden sich auch<br />

die einladenden Marco-Polo-Terrassen.<br />

Unschlagbar an diesem Neubau ist zweifelslos die Lage, umgeben<br />

von der Elbe, den Marco-Polo-Terrassen und der Elbphilharmonie.<br />

Das Neubaugebiet befindet sich auf der letzten Landzunge und<br />

bildet damit den Abschluss der HafenCity. Unsere Wohnungen<br />

werden sich mittig zwischen dem Marco-Polo-Tower und der<br />

Kaispitze in Richtung des Grasbrookhafens befinden. Der<br />

ANSPRECHPARTNERIN<br />

Ina Kaufhold<br />

040 / 72 56 00-30<br />

strandkai@bergedorf-bille.de<br />

Wir freuen uns über Ihr Interesse!<br />

Fotos: www.moka-studio.com, AdobeStock / Starpics<br />

Bei diesem Neubauvorhaben liegen die Netto-<br />

Kalt-Nutzungsentgelte im Mittel bei 15,06 Euro/m².<br />

Aufgrund der vereinbarten Abhängigkeit an den<br />

Verbraucherpreisindex (ohne Energie) können die<br />

Nutzungsentgelte bis zur Schlüsselübergabe noch<br />

geringfügig abweichen. Die Vorauszahlung für<br />

Betriebs- und Heizkosten kalkulieren wir derzeit mit<br />

ca. 3,85 Euro/m².<br />

Für die Anmietung einer Wohnung sind Genossenschaftsanteile<br />

in Höhe von 3.000,00 Euro erfor-<br />

WOHNUNGSSPIEGEL<br />

Grundriss einer<br />

2-Raum-Wohnung.<br />

ART ANZAHL WOHNFLÄCHE VORAUS. BRUTTO-WARM- EINKOMMENS-<br />

NUTZUNGSENTGELT GRENZE*<br />

2-Raum-Wohnung 3 55 m² 975,85 – 1.026,66 € 51.115,11 €<br />

21 56 - 65 m² 989,68 - 1.245,51 € 63.893,89 €<br />

3-Raum-Wohnung 13 73 - 82 m² 1.316,85 - 1.582,41 € 72.413,07 €<br />

1 93 m² 1.670,48 € 89.451,45 €<br />

4-Raum-Wohnung 11 100 - 104 m² 1.799,12 - 1.996,70 € 89.451,45 €<br />

*Die Einkommensgrenze gilt für das gesamte Haushaltseinkommen (netto).<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


6 7<br />

WOHNUNGSSPIEGEL<br />

WOHNUNGSTYP ANZAHL WOHNFLÄCHE BRUTTO-WARM- GENOSSENSCHAFTS-<br />

NUTZUNGSENTGELT ANTEILE<br />

2-Raum-Wohnung 1 47 m² 595,00 € 2.700,00 €<br />

11 50 m² 634,00 € 2.850,00 €<br />

3-Raum-Wohnung 6 80 m² 999,00 € 3.000,00 €<br />

4-Raum-Wohnung 1 80 m² 993,00 € 3.000,00 €<br />

5 82 m² 1.030,00 €<br />

Der Öjendorfer Park ist der<br />

drittgrößte Park Hamburgs.<br />

Reihenhaus 2 115 m² 1.452,00 € 3.000,00 €<br />

(5-Raum-Wohnung)<br />

Visualisierung des Neubauvorhabens.<br />

Wohnen am Öjendorfer See<br />

Wir freuen uns, Ihnen<br />

unser Neubauvorhaben<br />

Haferblöcken am<br />

Öjendorfer See vorstellen<br />

zu können.<br />

Anfang 2020 haben wir bereits den ersten<br />

Bauabschnitt mit 22 Reihenhäusern fertiggestellt<br />

und zeitlich befristet an „Fördern<br />

und Wohnen“ übergeben. Es wurde Wohnraum<br />

für Geflüchtete mit Bleibeperspektive<br />

geschaffen. Nun möchten wir Sie über<br />

den Vermietungsstart des zweiten Bauabschnittes<br />

informieren. Diese Wohnungen<br />

vermieten wir direkt an unsere Mitglieder.<br />

Insgesamt entstehen 69 Wohnungen in<br />

drei Teilabschnitten zum Frühjahr 2023,<br />

Sommer und Winter 2024. Vorerst schreiben<br />

wir nur den ersten Teilabschnitt zum<br />

Frühjahr 2023 mit 12 Duplex-Häusern, zwei<br />

Reihenhäusern und 18 Carport-Stellplätze<br />

aus. Die Ausschreibung der restlichen Wohnungen<br />

erfolgt im nächsten Jahr.<br />

Neubau Haferblöcken – Vermietung gestartet!<br />

In den Duplex-Häusern entstehen jeweils<br />

eine 2-Raum-Wohnung im Erdgeschoss<br />

mit Terrasse und Mietergarten sowie eine<br />

Maisonette-Wohnung in der 1. und 2. Etage<br />

mit 3 bzw. 4 Räumen und einer großzügigen<br />

Dachterrasse. Die Reihenhäuser<br />

haben 5 Räume mit Terrasse, Mietergarten<br />

und Dachterrasse.<br />

Komfortable<br />

Wohnungsausstattung<br />

Die neuen Wohnungen sind mit modernen<br />

Einbauküchen möbliert. Sie sind mit<br />

weißen Ober- und Unterschränken, einem<br />

E-Herd mit Ceran-Kochfeld und Umluftbackofen<br />

ausgestattet. In jeder Küche sind<br />

Freiplätze für Ihren Geschirrspüler und<br />

Kühlschrank vorgesehen.<br />

Neben Waschbecken, WC und Handtuchheizkörper<br />

sind alle Bäder mit einer<br />

Dusche und/oder einer Badewanne ausgestattet.<br />

Außerdem ist in jeder Wohnung<br />

ein Waschmaschinenanschluss vorhanden.<br />

Zentrumsnah und dennoch<br />

im Grünen<br />

Unser Neubau liegt in unmittelbarer Nähe<br />

zum Öjendorfer See und Park. Unter<br />

anderem gibt es dort eine Badestelle,<br />

verschiedene Spielplätze und es verlaufen<br />

schöne Wanderwege rund um das Areal.<br />

Die Jenfelder City ist vom Neubaugebiet in<br />

wenigen Minuten erreichbar und bietet eine<br />

ANSPRECHPARTNERIN<br />

IIna Kaufhold<br />

040 / 72 56 00-30<br />

haferbloecken@bergedorf-bille.de<br />

Wir freuen uns über Ihr Interesse!<br />

Visualisierung: ©dreidesign<br />

Foto: Wikipedia - Wikiman7002<br />

Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie,<br />

Ärzten und Apotheken. Verschiedene<br />

Freizeitmöglichkeiten sowie Schulen<br />

und Kindertagesstätten finden Sie ebenfalls<br />

in der Nähe. Die Autobahnauffahrten zur<br />

A 1 und A 24 sind in wenigen Minuten zu<br />

erreichen.<br />

In Sachen Mobilität befindet sich das<br />

Neubaugebiet in der Entwicklung. Es sind<br />

mehrere E-Ladesäulen, eine Paket-, Car-<br />

Sharing- und StadtRad-Station sowie der<br />

Ausbau des ÖPNVs und der Fuß- und Radwege<br />

geplant. Zudem soll alles sehr kindersicher<br />

gestaltet werden. Gemeint sind damit<br />

zusätzliche Fußgängerquerungen und<br />

geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen.<br />

Nutzungsentgelt und<br />

Genossenschaftsanteile<br />

Das Grundnutzungsentgelt für diese Neubauwohnungen<br />

liegt bei 9,50 €/m². Die<br />

Vorauszahlungen für Heiz- und Betriebskosten<br />

kalkulieren wir mit ca. 3,20 €/m².<br />

Die Stellplatz-Miete beträgt monatlich<br />

55,00 €.<br />

Für die Anmietung einer Wohnung<br />

sind 2.700 bis 3.000 Euro Genossenschaftsanteile<br />

erforderlich - bereits vorhandene<br />

Anteile werden selbstverständlich<br />

angerechnet.<br />

Information und Bewerbung<br />

Weitere Informationen zu diesem Neubauvorhaben,<br />

sowie alle Wohnungsgrundrisse<br />

und die jeweiligen Nutzungsentgelte finden<br />

Sie auf unserer Homepage unter www.<br />

bergedorf-bille.de/bauen/vermietung_<br />

haferbloecken. Sollten Sie darüber hinaus<br />

Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne.<br />

Wir bitten unsere Mitglieder, sich bei<br />

Interesse für diese Neubau-Wohnungen<br />

bis zum 30. Juni <strong>2022</strong> vormerken zu lassen.<br />

Ihren Wohnungswunsch nehmen wir<br />

gerne über das Kontaktformular auf der<br />

Neubauprojektseite Haferblöcken entgegen<br />

und werden diesen per E-Mail bestätigen.<br />

Bitte nennen Sie uns die gewünschte<br />

Raumanzahl, die einziehenden Personen und<br />

Ihre Kontaktdaten.<br />

Grundriss eines Duplex-Hauses: Im Erdgeschoss befindet sich eine 2-Raum-Wohnung, darüber eine 3-Raum-Maisonette-Wohnung<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


8 9<br />

IM EINSATZ FÜR DIE GENOSSENSCHAFT<br />

Ausbildung zur<br />

Immobilienkauffrau<br />

Fotos: Steven Haberland<br />

Hallo, ich bin Nadine Lindemann<br />

und führe Sie heute<br />

durch meinen Alltag als Auszubildende<br />

bei der Bergedorf-Bille.<br />

Zur Zeit sind wir vier Auszubildende<br />

und durchlaufen während unserer dreijährigen<br />

Lehrzeit verschiedene Abteilungen.<br />

Im Sommer mache ich meinen Abschluss zur<br />

Immobilienkauffrau. Momentan arbeite ich in der<br />

Mieterbetreuung. Der Aufgabenbereich umfasst<br />

den Nutzerwechsel, bei dem wir den Prozess bis<br />

zur Neuvermietung übernehmen. Hierfür stehen<br />

wir in engem Kontakt mit den Hausverwaltern. Im<br />

Beschwerdemanagement nehmen wir Beanstandungen<br />

unserer Nutzer auf und versuchen die<br />

Probleme gemeinsam zu lösen. Verstirbt ein Mitglied<br />

oder Nutzer,<br />

kümmern wir uns um<br />

den weiteren Verlauf<br />

der Mitgliedschaft.<br />

Zudem bearbeiten<br />

wir das Mahnwesen<br />

und erinnern an fehlende<br />

Zahlungen.<br />

Buchhaltung<br />

Zu einem kaufmännischen Beruf gehört auch das<br />

Rechnungswesen, in dem Katharina Walther zur<br />

Zeit eingesetzt ist. Sie startet im Sommer in das<br />

dritte Lehrjahr.<br />

Hallo Katharina, hast du Zeit und kannst mir für<br />

die „bei uns“ ein paar Fragen beantworten?<br />

Katharina: „Ja natürlich, komm gerne rein.“<br />

Warum hast du die Bergedorf-Bille für<br />

deine Ausbildung gewählt?<br />

Katharina: „Als mir klar war, dass ich<br />

Immobilienkauffrau werden möchte, habe ich<br />

direkt an die Bergedorf-Bille gedacht. Ich bin in<br />

Bergedorf aufgewachsen und seit meinem ersten<br />

Lebensjahr Mitglied der Genossenschaft. Da die<br />

Bergedorf-Bille eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften<br />

in Norddeutschland ist, konnte<br />

ich mir meinen Start in der Immobilienbranche<br />

nicht besser vorstellen.“<br />

Momentan bist du ja im Rechnungswesen,<br />

welche Aufgaben hast du dort<br />

aktuell?<br />

Katharina: „Die Aufgabenbereiche<br />

unterscheiden sich je nach Durchgang in<br />

der Abteilung. Im ersten Durchlauf habe<br />

ich geholfen, die Betriebs- und Heizkostenabrechnungen<br />

für unsere Nutzer zu<br />

erstellen. Dieses Mal konnte ich einiges<br />

über die Mietenbuchhaltung mitnehmen.<br />

Einmal im Monat läuft die sogenannte<br />

Sollstellung, bei der die Nutzungsentgelte<br />

(Mieten) von den Konten<br />

unserer Nutzer abgebucht werden. Außerdem<br />

gibt es Zahlungen, die manuell verbucht<br />

werden müssen. Bei meinem nächsten Durchlauf<br />

im Rechnungswesen darf ich die Kolleginnen und<br />

Kollegen beim Jahresabschluss unterstützen.<br />

Dann hast du ja schon eine Menge gelernt! –<br />

Langsam bekomme ich Hunger, wollen wir in die<br />

Pause gehen? Vielleicht treffen wir dort auch die<br />

anderen beiden Azubis.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


10 11<br />

Vermietung<br />

Im Pausenraum treffen wir auf Svenja Rezmer und<br />

Lisa Teichröb. Svenja hat ihre Ausbildung gerade<br />

erst begonnen und Lisa ist im zweiten Lehrjahr.<br />

Hallo ihr Beiden, ich arbeite an einem Artikel<br />

für unsere Mitgliederzeitschrift und habe ein<br />

paar Fragen an euch. Svenja, hast du dich gut<br />

eingelebt?<br />

Svenja: „Hey Nadine! Bei mir läuft es prima,<br />

ich war schon im Beratungsservice und in der<br />

Mitgliederverwaltung. Momentan bin ich in der<br />

Vermietung.<br />

Das freut mich. Welche Aufgaben hast du in der<br />

Vermietung?<br />

Svenja: „Ich begleite das Alltagsgeschäft der<br />

Kollegen. Dazu gehören unter anderem das<br />

Versenden von Wohnungsangeboten, Datenpflege<br />

und Archivierung, die Anpassung von<br />

Interessentenbögen und vieles mehr. Es besteht<br />

viel Kundenkontakt, zumeist in Form von Telefonaten<br />

und E-Mail-Verkehr, bei dem z.B. Fragen<br />

zum Bewerbungsprozess und zu den Wohnungsbesichtigungen<br />

beantwortet werden. Letzte<br />

Woche durfte ich selbstständig einen Nutzungsvertrag<br />

für eine Wohnung erstellen.“<br />

Dann hast du ja schon einiges<br />

lernen können. Wie waren die<br />

ersten Wochen in der Schule für<br />

dich?<br />

Svenja: „Der Einstieg in die<br />

Schule hat mir sehr gut gefallen.<br />

Ich habe neue Leute aus unterschiedlichen<br />

Bereichen der Immobilienwirtschaft<br />

kennengelernt.<br />

Einige meiner Mitschüler sind<br />

bei Maklern tätig oder arbeiten<br />

bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft.<br />

Auch unsere Fächer in der Schule,<br />

z.B. Wirtschaft und Beruf, Immobilienwirtschaft<br />

INFO<br />

und Rechnungswesen, sind sehr interessant und<br />

bereiten mir Freude.“<br />

Vielen Dank Svenja!<br />

Bewirtschaftung<br />

Und jetzt zu dir Lisa. In welchem Ausbildungsjahr<br />

bist du und welche Aufgaben<br />

hast du in der Bewirtschaftung?<br />

Lisa: „Im Februar habe ich das zweite<br />

Lehrjahr begonnen. In der Bewirtschaftung<br />

lernt man viel über den Erhaltungsprozess<br />

unseres Wohnungsbestandes. Wir gestalten<br />

das Wohnen für unsere Mitglieder; schön<br />

und sicher. Von Verkehrssicherungspflichten<br />

über Handwerksaufträgen bis hin zu<br />

Versicherungen ist alles dabei. Wir bekommen<br />

einen Einblick in die Wohnsituationen, indem wir<br />

mit den Servicetechnikern oder Hausverwaltern unterwegs<br />

sind. Was vor und nach der Handwerkstätigkeit<br />

passiert, wird dann im Büro thematisiert.“<br />

Das hört sich abwechslungsreich an. Warum hast<br />

du dir den Beruf der Immobilienkauffrau ausgesucht?<br />

Lisa: „Nach einem Praktikum war mir klar, dass der<br />

Beruf vielfältig und spannend ist. In der Ausbildung<br />

lernt man wirtschaftliche Grundlagen und erlangt immobilienökonomisches<br />

Fachwissen. Immobilienkaufleute<br />

haben einen zukunftssicheren Job und sammeln<br />

auf angenehme Art und Weise Fertigkeiten, Wissen<br />

und Erfahrungen.“<br />

Vielen Dank, Lisa. Ich wünsche dir noch viel Spaß.<br />

Wir Azubis hoffen, der kleine Einblick in unsere<br />

Ausbildung bei der Bergedorf-Bille hat Ihnen gefallen<br />

und wir konnten unsere Begeisterung für diesen<br />

tollen Ausbildungsberuf vermitteln. Neugierig geworden?<br />

Bei Fragen hilft unsere Ausbildungsleiterin<br />

gerne weiter.<br />

Wir stehen seit <strong>2022</strong> auch als Praxispartner für ein duales Studium zum/zur Bachelor of Engineering (Bauingenieurwesen<br />

oder Ingenieurwesen für Gebäudetechnik) zur Verfügung. Bewerben Sie sich jetzt bei uns!<br />

Mehr über eine Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau und unsere Anforderungen an Bewerber*innen erfahren Sie<br />

unter www.bergedorf-bille.de/genossenschaft/karriere-ausbildung.<br />

Weitere Informationen über die Ausbildung und den Beruf finden Sie unter www.immokaufleute.de.<br />

Ansprechpartnerin für Praktikum und Ausbildung<br />

Tanja Schwager<br />

040 / 72 56 00-42<br />

karriere@bergedorf-bille.de<br />

Fotos: Steven Haberland<br />

Fotos: Sprungbrett Dienstleistungen gGmbH<br />

Gesellschaft und Unterstützung<br />

Das Team der Alltagsbegleiter.<br />

Eine Perspektive für das Wohnen im Alter<br />

Bereits mehr als zwei Jahre unterstützen die Alltagsbegleiter<br />

der Firma Sprungbrett Dienstleistungen gGmbH<br />

Seniorinnen und Senioren bei den kleinen und großen<br />

Herausforderungen des Alltags. Sprungbrett Dienstleistungen<br />

ist als Träger für Beschäftigung und Qualifizierung<br />

für den Bezirk Bergedorf tätig. Die zertifizierten Helfer<br />

tragen dazu bei, dass ältere Menschen im Raum Bergedorf möglichst<br />

lange ein eigenständiges und zufriedenes Leben in ihren<br />

Wohnungen und dem gewohnten Umfeld verbringen können.<br />

Alltagsbegleiter<br />

Die Alltagsbegleiter sind Mitbürger, die sich nach längerer<br />

Arbeitslosigkeit gerne sozial engagieren wollen und die durch<br />

ihre Zertifizierung eine neue berufliche Perspektive erhalten<br />

haben. Die Sprungbrett Alltagsbegleitung ist ein Gewinn für beide<br />

Seiten: Für die Unterstützer*innen im Alltag ein neuer Job,<br />

der Perspektive und Hoffnung gibt. Für die Senior*innen eine<br />

Hilfe bei der Bewältigung des Alltags und der Vermeidung möglicher<br />

Einsamkeit. Zudem erfahren die Begleiter täglich, dass sie<br />

gebraucht werden und das tut gut.<br />

Das Angebot<br />

Sie können und mögen Ihre schweren Einkaufstaschen nicht<br />

mehr tragen? Sie wollten schon lange mal wieder puzzeln, aber<br />

allein macht das keinen Spaß? Sie gehen gerne spazieren, fühlen<br />

sich aber häufig unsicher? Sie wünschen sich Gesellschaft<br />

zum Klönen und zusammen lachen? Das vielfältige Angebot<br />

richtet sich ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Nur<br />

medizinische Leistungen und Reinigungsarbeiten übernehmen<br />

die Mitarbeitenden von Sprungbrett nicht.<br />

Moderate Kosten<br />

Für die persönliche Begleitung und einfühlsame Unterstützung<br />

von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr wird<br />

lediglich ein Obolus in Höhe von 4,50 Euro pro Stunde (zzgl. 19%<br />

MwSt.) erhoben.<br />

Einige unserer Mitglieder nehmen die Unterstützung der Alltagsbegleiter<br />

bereits in Anspruch und haben gute Erfahrungen gemacht.<br />

Sehr gerne sollen weitere Mitglieder vom Projekt „Perspektive<br />

Wohnen im Alter“ profitieren, wieder mehr persönliche Freiheit<br />

gewinnen und Beistand erfahren.<br />

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unseren Kooperationspartner<br />

Sprungbrett! Vereinbaren Sie gerne einen ersten Kennenlerntermin<br />

und nennen Ihre Mitgliedsnummer. Unsere Genossenschaft<br />

übernimmt die Kosten der ersten zwei Stunden für Sie!<br />

KONTAKT<br />

Haben Sie Fragen? Möchten Sie einen<br />

individuellen Termin vereinbaren?<br />

Sprungbrett Dienstleistungen gGmbH<br />

Perspektive Wohnen im Alter<br />

Lohbrügger Landstraße 56<br />

21031 Hamburg<br />

Mo – Fr von 9.00 bis 15.00 Uhr<br />

040 / 75 11 77 71<br />

Alltagsbegleitung bedeutet<br />

gemeinsame Zeit mit einem<br />

zugewandten Menschen.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


12 13<br />

Vom Lehrling zum<br />

Abteilungsleiter<br />

GESCHICHTE DER BERGEDORF-BILLE<br />

E<br />

s begann mit einer kleinen Stellenanzeige<br />

in der „Bergedorfer Zeitung“<br />

im Jahre 1976. Die „Baugenossenschaft<br />

Bergedorf-Bille“<br />

suchte einen jungen Menschen,<br />

der den Beruf des „Kaufmanns in der<br />

Grundstücks- und Wohnungswirtschaft“<br />

erlernen wollte. Unter den Bewerbern war<br />

auch der 17 jährige Jens Albers aus Neuengamme.<br />

Er hatte gerade die Handelsschule<br />

absolviert und wollte Kaufmann werden.<br />

„Es hätte auch bei einer Versicherung<br />

oder anderswo sein können. Das war mir<br />

damals eigentlich egal.“ Es wurde eine<br />

Baugenossenschaft und Jens Albers hat<br />

diesen Schritt nie bereut.<br />

Das Vorstellungsgespräch<br />

Es sei schon eine besondere Atmosphäre<br />

gewesen bei der Bergedorf-Bille, erinnert<br />

er sich. Das habe vielleicht auch damit zusammengehangen,<br />

dass zwei der Gründer<br />

der Genossenschaft, Caesar Meister und<br />

Werner Neben, noch an ihrer Spitze standen.<br />

Der Sozialdemokrat Caesar Meister,<br />

der 1966 Bausenator in Hamburg wurde,<br />

war 1974 in den Vorstand der Genossenschaft<br />

zurückgekehrt und kümmerte sich<br />

dort auch um die Einstellung der Auszubildenden.<br />

„Das Bewerbungsgespräch fand in<br />

seinem Büro statt, das mit dunklem Holz<br />

ausgekleidet war“, erinnert sich Jens Albers.<br />

Seltsam fand er, dass Meister darauf bestanden<br />

hatte, dass ein Elternteil ihn begleitete.<br />

„Ich bin mit meinem Vater hin.“ Caesar<br />

Meister wollte einen Eindruck von seiner<br />

Familie bekommen, um seinen Charakter<br />

beurteilen zu können. Heute eine Unmöglichkeit,<br />

aber für einen Vorstand wie<br />

Jens Albers, Jahrgang 1958, war bis zu seinem<br />

Ruhestand 2020 Leiter des Rechnungswesens<br />

der Bergedorf-Bille. Er erinnert sich an seine<br />

aktive Zeit.<br />

Meister selbstverständlich, ging es doch<br />

darum, Personal auszusuchen, das in seine<br />

Baugenossenschaft passte. „Das Thema<br />

Genossenschaft und den genossenschaftlichen<br />

Gedanken hat Herr Meister sehr<br />

ernst genommen.“<br />

Das Berichtsheft<br />

Obwohl Meister mit der Leitung der Baugenossenschaft<br />

eigentlich voll ausgefüllt war,<br />

kümmerte er sich auch um die Auszubildenden.<br />

„Wir mussten für ihn einmal im Monat<br />

Berichtshefte, jeweils vier bis fünf Schreibmaschinenseiten,<br />

anfertigen, die er dann<br />

durcharbeitete, um zu sehen, wie weit wir in<br />

die Materie eingedrungen waren“, so Albers.<br />

„Wenn er es für nötig hielt, verbesserte er<br />

sie auch.“ Nach seiner Ausbildung wurde er<br />

im Rechnungswesen eingesetzt, dessen Leitung<br />

er Ende der 1980er Jahre übernahm.<br />

Wer sich für die Genossenschaft einsetzte<br />

und die Extrameile ging, hatte bei<br />

Caesar Meister einen Stein im Brett. „Als ich<br />

ihm sagte, ich wolle den Fachwirt in der<br />

Grundstücks- und Wohnungswirtschaft machen,<br />

war er sofort einverstanden.“ Bei anderen<br />

Genossenschaften wurden die Mitarbeiter<br />

mitunter misstrauisch aufgefordert,<br />

anschließend nicht den Arbeitgeber zu<br />

wechseln. Nicht so bei Meister. „Er hat gesagt,<br />

er wolle nur Mitarbeiter, die gerne in<br />

der Genossenschaft arbeiteten und keine,<br />

die dazu verpflichtet worden seien.“<br />

Meister und Neben – die Chefs<br />

Während Vorstandsmitglied Werner Neben<br />

für die Angestellten eine Vaterfigur war, mit<br />

der man auch klönen konnte, war Caesar<br />

Meister der Macher, der durchaus auch<br />

impulsiv sein konnte, wenn er mit einer<br />

Sache nicht einverstanden war. „Er hat das<br />

gewusst und uns beruhigt, dass wir solche<br />

impulsiven Ausbrüche nicht persönlich<br />

nehmen und einfach weghören sollten.“<br />

Jens Albers wurde in einer solchen Auseinandersetzung<br />

mit Meister spontan gekündigt.<br />

„Ich habe dann meinen Schreibtisch<br />

geräumt. Und im Treppenhaus kam<br />

Meister mir nachgelaufen, das sei doch<br />

nicht ernst gemeint gewesen.“<br />

Auch gesellschaftliches Engagement<br />

honorierten Caesar Meister und seine<br />

Nachfolger. „Ich war Wehrführer bei der<br />

Freiwilligen Feuerwehr Bille in Bergedorf<br />

und wurde nicht nur zu Brandeinsätzen<br />

freigestellt, sondern auch für längere<br />

Einsätze wie beim Elbehochwasser in<br />

Dresden.“<br />

„Sparsamkeit<br />

ist eine Tugend“<br />

Als Mitarbeiter im Rechnungswesen erlebte<br />

Jens Albers von Anfang an hautnah,<br />

dass Sparsamkeit zu den Leitlinien der Genossenschaft<br />

gehörte. Caesar Meister betonte<br />

stets, dass es die Gelder der Mitglieder<br />

seien, mit denen sie umgingen. „Das<br />

ging so weit, dass wir nur dann einen neuen<br />

Bleistift bekamen, wenn wir den alten, der<br />

nur noch ein Stummel sein durfte, abgaben.“<br />

Erst im Laufe der Jahrzehnte wuchs<br />

– auch durch sparsames Wirtschaften – die<br />

Eigenkapitalquote der Genossenschaft, was<br />

die Bautätigkeit erleichterte. „Bei jedem<br />

Bauvorhaben mussten zehn Prozent der<br />

Caesar Meister und Frau Donath,<br />

die erste Kassiererin der Spareinrichtung<br />

an einer Maschine, mit der die<br />

Sparbücher bedruckt wurden.<br />

Investition aus Eigenkapitalmitteln aufgebracht<br />

werden“, so Albers.<br />

Die EDV - wie alles begann<br />

Dennoch investierte die Genossenschaft,<br />

wie alle anderen Unternehmen<br />

auch, in neue Geräte, um verwaltungstechnisch<br />

auf dem aktuellen Stand der<br />

Dinge sei. Die mechanische Additionsmaschine<br />

wurde vom elektronischen<br />

Rechner abgelöst, und dann kam die<br />

Umstellung auf EDV bzw. IT. Dafür war<br />

bei der Bergedorf-Bille Jens Albers verantwortlich.<br />

Es begann mit Lochkarten.<br />

Die wurden ins Rechenzentrum des Verbands<br />

Norddeutscher Wohnungsunternehmen<br />

nach Langenhorn gebracht, dort<br />

verarbeitet und auf gedruckte Karteikarten<br />

übertragen, welche dann wieder<br />

nach Bergedorf zurückgebracht wurden.<br />

„Mit denen konnte man dann weiterarbeiten.<br />

Ein aus heutiger Sicht ungeheuer<br />

zeitaufwendiges Verfahren, aber damals<br />

eine große Erleichterung.“<br />

Wie jedes Unternehmen hat auch<br />

jede Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft<br />

sich ein eigenes EDV-System<br />

aufgebaut, das dann der jeweils aktuellen<br />

Entwicklung und den individuellen<br />

Bedürfnissen angepasst wurde. „Es wurde<br />

erwartet, dass ich die Soft- und Hardware-Entwicklung<br />

verfolgte und entsprechend<br />

reagierte, damit unsere EDV immer<br />

auf dem neuesten Stand war.“ 2005<br />

übergab Albers die EDV dann an einen<br />

neuen Leiter der IT-Abteilung und konzentrierte<br />

sich auf die Leitung des Rechnungswesens.<br />

Holmer Stahncke<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


14 15<br />

Freizeittipps für Bergedorf<br />

Der nächste Startschuss zum Bergedorfer<br />

Citylauf fällt am 12. Juni <strong>2022</strong>.<br />

Bergedorfer City wird zur Laufstrecke<br />

Zwei Jahre lang musste der Bergedorfer Citylauf pausieren. Am<br />

Sonntag, 12. Juni, sollen wieder rund 1000 Aktive ihre Runden rund<br />

um die Bergedorfer Innenstadt drehen. Das Laufspektakel, das<br />

seit 2012 von der TSG Bergedorf gemeinsam mit der Bergedorfer<br />

Zeitung ausgerichtet wird, hat sich in all der Zeit von einem reinen<br />

Sportevent zu einem Volksfest entwickelt: Wenn die Läufer<br />

auf die Strecke gehen, werden sie am Rand von Tausenden Zuschauern<br />

bejubelt. Bei der neunten Auflage des Citylaufs soll es<br />

einen Kinderlauf, Inklusionslauf und Hauptlauf mit Streckenlängen<br />

zwischen 2,5 und zehn Kilometern geben. Infos im Internet unter<br />

www.tsg-bergedorf.de.<br />

Rocko Schamoni gastiert mit einer<br />

Lesung im Kulturzentrum Lola.<br />

Verbindung aus Genialität und Wahnsinn<br />

Aus seinem Buch „Der Jäger und sein Meister“ liest Rocko Schamoni<br />

am Donnerstag, 16. Juni, 20 Uhr, im Kulturzentrum Lola. Es<br />

geht um die Szene der sechziger und siebziger Jahre in Hamburg,<br />

wo jenseits der bürgerlichen moralischen Vorstellungen ein ungezügeltes<br />

Leben gefeiert wird. Im Zentrum steht die Freundschaft<br />

von Joska Pintschovius zu Heino Jaeger, einem hochbegabten<br />

Künstler, der kultisch als „Meister“ verehrt wird – und am<br />

Ende an seiner seelischen Durchlässigkeit verglüht. Die Verbindung<br />

aus Genialität und Wahnsinn fasziniert Schamoni, der sich<br />

dabei persönlicher und verletzlicher zeigt als je zuvor. Tickets für<br />

die Lesung an der Lohbrügger Landstraße 8 gibt es ab 20 Euro.<br />

Abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond<br />

Der Mond ist eigentlich ein großer Käse! Zumindest aus Sicht<br />

einer normalen Maus im Amerika der 1950er Jahre. Doch die Maus<br />

Armstrong schaut mit ihrem Teleskop ganz genau hin und macht<br />

eine Entdeckung. Es beginnt ein Wettlauf um die Wahrheit des<br />

Mondes. Die Geschichte „Armstrong – Die abenteuerliche Reise<br />

einer Maus zum Mond“ nach dem Kinderbuch von Torben Kuhlmann<br />

erzählt das Bremer Figurentheater „Mensch, Puppe!“ am<br />

Donnerstag, 16. Juni, 16 Uhr, im Schloss Reinbek (Schloßstraße 5).<br />

Das 45-minütige Stück eignet sich für Kinder ab 4 Jahren. Der<br />

Eintritt kostet 6 Euro. Karten im Vorverkauf gibt es an der KulturKasse<br />

in der Stadtbibliothek.<br />

Poetry-Slam im Dünenhaus<br />

Das Bremer Figurentheater „Mensch, Puppe!“<br />

bringt die Maus Armstrong auf die Bühne.<br />

Flinke Verse, raffinierte Reime und tiefgreifende Texte sollen<br />

am Freitag, 24. Juni, 19 bis 21.30 Uhr, am Boberger Dünenhaus<br />

erklingen. Beim modernen Dichterwettstreit tragen Poetinnen<br />

und Poeten ihre selbst geschriebene Texte vor. Ob lustig,<br />

nachdenklich, gereimt oder erzählend: Alles ist erlaubt, was in<br />

sechs Minuten passt. Bei dem Wettstreit mit Slam-Master<br />

Das Boberger Dünenhaus wird zur<br />

Bühne der Dichter und Denker.<br />

Fotos: TSG Bergedorf, Kerstin Behrendt, Daniel Kunzfeld, Boberger Dünenhaus<br />

Fotos: Galactic Entertainment Diekmann, Frederik Landwehr, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Jürgen Hollweg<br />

Karsten Lieberam-Schmidt soll jeder Text den Begriff „Libelle“<br />

enthalten. Eine Publikumsjury bewertet die Auftritte. Die Teilnahme<br />

ist kostenlos, Spenden erbeten. Eine Anmeldung ist<br />

erforderlich. Kontakt: Telefon 040/73 93 12 66 oder E-Mail:<br />

boberg@loki-schmidt-stiftung.de.<br />

Rückkehr von Wutzrock an den Eichbaumsee<br />

Die Wiesen am Eichbaumsee sollen<br />

wieder zum Festivalgelände werden.<br />

Die Wiesen am Eichbaumsee sollen am Sonnabend. 12. August<br />

und Sonntag, 13. August wieder zum Festivalgelände werden,<br />

wenn dort das „Wutzrock“ steigt. Nach einer Online-Variante in<br />

2020 und Ausfall in 2021 soll es endlich wieder Livemusik und<br />

Bühnenprogramm geben. Verschiedene Varianten, wie das „umsonst<br />

& draußen“-Festival unter den neuen Anforderungen, wie<br />

Abstands- und Hygieneregeln, Schnelltests und Einlasskontrollen<br />

stattfinden kann, wird von den Organisatoren durchgespielt.<br />

Doch auch wenn sich gewisse Umstände ändern müssen, bleibt<br />

eins gewiss: Das Festival richtet sich gegen Kommerz, Sexismus<br />

und Faschismus.<br />

Jahrmarkt und Umzug der Ochsenwerder Schützen<br />

Beim Schützenfest dürfen Umzug und<br />

Jahrmarkt-Buden nicht fehlen.<br />

Der neue neue König der Ochsenwerder Schützengemeinschaft<br />

soll am dritten Sonntag im August proklamiert werden. Zwei Jahre<br />

lang musste das traditionelle Volks- und Schützenfest in Ochsenwerder<br />

ausfallen. In diesem Jahr soll es wieder wie gewohnt<br />

am dritten Augustwochenende, Freitag, 19. August bis Sonntag,<br />

21. August, gefeiert werden. Auf ein großes Zelt wird verzichtet,<br />

stattdessen soll im und vor dem Schießstand am Eichholzfelder<br />

Deich 5 gefeiert werden. Holsteiner Hornbläser, Schausteller und<br />

Spielleute für den Festumzug sind gebucht, soll es einen Jahrmarkt<br />

mit Buden und einen Umzug durch das Dorf geben.<br />

Bootstour und Stockbrot am Lagerfeuer<br />

Eine Bootstour für Familien organisiert die Projektgruppe Biber<br />

der Loki-Schmidt-Stiftung am Mittwoch, 17. August, in der Zeit<br />

von 14 bis 17 Uhr. Nach einer Bootstour auf der Dove-Elbe und<br />

Regattastrecke, bei der die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt<br />

beobachtet wird, soll der Tag am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklingen.<br />

Treffpunkt ist am Tatenberger Deich 120. Die Teilnahme<br />

kostet 15 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder oder 25 Euro pro<br />

Familie. Auf wetterfeste Kleidung sollte geachtet sowie Ferngläser<br />

und Wechselkleidung mitgebracht werden. Eine Anmeldung<br />

ist möglich bis 9. August per E-Mail an biber@loki-schmidt-stiftung.de.<br />

Leben und Wirken des ersten Reichkanzlers<br />

Im Bismarck-Museum im „Landhaus Friedrichsruh“ werden<br />

historische Erinnerungsstücke und persönliche Gegenstände<br />

Otto von Bismarcks, Darstellungen bedeutsamer Ereignisse und<br />

Personen sowie Schriftstücke<br />

gezeigt. Zehn Ausstellungsräume<br />

und das mit<br />

originalem Mobiliar nachgestellte<br />

Arbeitszimmer vermitteln<br />

einen Eindruck von<br />

der historischen Bedeutung<br />

des ersten Reichskanzlers.<br />

Im benachbarten Historischen<br />

Bahnhof Friedrichsruh<br />

zeigt die Otto-von-<br />

Bismarck-Stiftung die Dauerausstellung<br />

„Otto von<br />

Bismarck und seine Zeit“.<br />

Öffnungszeiten (Am Museum<br />

2, Aumühle): Dienstag<br />

bis Sonntag, April bis September<br />

10 bis 18 Uhr, Oktober<br />

bis März 10 bis 16 Uhr.<br />

Der Eintritt ist frei.<br />

Mit dem Kanu geht es auf Entdeckungstour<br />

über die Dove-Elbe.<br />

Das Bismarck-Museum<br />

vermittelt einen Einblick in<br />

das Leben und Wirken von<br />

Otto von Bismarck.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


16 17<br />

HINWEIS<br />

Programm<br />

Bergedorf-Bille-Treffpunkte<br />

Unsere Treffpunkte sind geöffnet. Eine offizielle FSP2-Maskenpflicht<br />

besteht nicht mehr. Gleichwohl wird für die Nutzung<br />

der Räume ausdrücklich empfohlen, weiterhin eine Maske<br />

zu tragen und die Desinfektionsmittel zu benutzen.<br />

Bitte beachten Sie die jeweiligen Aushänge in unseren Treffpunkten<br />

sowie die Informationen der Gruppenleitungen.<br />

Die aktuellen Angebote finden Sie in diesem Programm –<br />

weitere Hinweise auf unserer Homepage unter<br />

stiftung.bergedorf-bille.de/begegnen/programmuebersicht/.<br />

Hopfenstraße 21, ST. PAULI<br />

Mo-Yo Montags-Yoga 3 Montag 19.30 – 21 Uhr<br />

Hopfenchor Dienstag 19.15 – 21.15 Uhr<br />

St. Pauli kocht gemeinsam<br />

Treffen nach<br />

Vereinbarung<br />

18.30 – 22 Uhr<br />

Max-Pechstein-Straße 37, MÜMMELMANNSBERG<br />

Mittwoch<br />

Skat-Treff 3<br />

(jeden 2. und<br />

4. /Monat)<br />

Am Kaiserkai 3, HAFENCITY<br />

Dienstag<br />

Offene Skatrunde 3 (jeden letzten /<br />

Monat)<br />

Donnerstag<br />

Nachbarschaftstreffen 3 (jeden letzten /<br />

Monat)<br />

Spieleabend<br />

Freitag<br />

3<br />

(jeden 2. /Monat)<br />

Eltern-Kind-Treff<br />

Samstag<br />

3<br />

(alle 2 Wochen)<br />

Sportgruppe 3<br />

Treffen vor dem Bergedorf- Sonntag<br />

Bille-Treffpunkt<br />

Karlshof 9, BERGEDORF-WEST<br />

Senioren-Yoga<br />

auf dem Stuhl<br />

Montag<br />

Nordic-Walking 3<br />

Treffen vor dem<br />

Montag<br />

Bergedorf-Bille-Treffpunkt<br />

Sammelkartenspiel-Gruppe<br />

Gruppe trifft sich online<br />

Spieletreff<br />

Maschenmädels<br />

Mittwoch<br />

(jeden 1. und<br />

3. /Monat)<br />

Mittwoch<br />

(jeden 4. /Monat)<br />

Donnerstag<br />

(jeden 2. /Monat)<br />

17.30 – 20 Uhr<br />

18 – 22 Uhr<br />

ab 18.30 Uhr<br />

ab 19 Uhr<br />

ab 14.30 Uhr<br />

ab 20 Uhr<br />

11.15 – 12.15 Uhr<br />

17– 18 Uhr<br />

(Apr. – Okt.)<br />

18 – 22 Uhr<br />

14.30 – 17.30 Uhr<br />

15 – 18 Uhr<br />

Schellingstraße 42, EILBEK<br />

Nachbarschaftstreffen 3 Donnerstag<br />

(jeden 2. /Monat)<br />

ab 19.30 Uhr<br />

Babyclub (0–2 Jahre) 3 Freitag 10.30 – 12 Uhr<br />

Katendeich 10, ALT-NETTELNBURG<br />

Senioren-Yoga<br />

auf dem Stuhl 3 Montag 9.30 – 10.30 Uhr<br />

Offene Sprechstunde 3<br />

(in Kooperation mit dem<br />

Wasserverband Nettelnburg)<br />

Kreatives Handarbeiten 3<br />

Seniorenclub<br />

(in Kooperation mit der<br />

AWO Nettelnburg)<br />

Diabetiker-Selbsthilfegruppe<br />

3<br />

(in Kooperation mit dem Diabetikerbund<br />

Hamburg e. V.)<br />

Nachbarschafts- und<br />

Spieletreff 3<br />

Montag<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

Montag<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

Dienstag<br />

Mittwoch<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

Mittwoch<br />

(jeden 3. /Monat)<br />

19 – 20 Uhr<br />

15 – 18 Uhr<br />

14 – 16 Uhr<br />

14 – 16 Uhr<br />

14.30 – 17 Uhr<br />

Leuschnerstraße 83, LOHBRÜGGE-NORD<br />

Gitarren-Gruppe<br />

Montag<br />

3<br />

(außer am 3. /Monat)<br />

13 – 15 Uhr<br />

Square Dance<br />

Montag<br />

für Anfänger<br />

(jeden 2. und<br />

16 – 18 Uhr<br />

2, 3<br />

4. /Monat)<br />

Seniorengymnastik I Dienstag 9 –9.45 Uhr<br />

Seniorengymnastik II Dienstag 10– 10.45 Uhr<br />

Gehirnjogging für Fans von<br />

Zahlenrätseln 2, 3 <br />

Dienstag 15 – 16 Uhr<br />

Skat-Treff Leuschnerstraße Mittwoch 13 – 16.30 Uhr<br />

Gitarren-Gruppe Donnerstag 17 – 20 Uhr<br />

NEBENAN-Frühstück<br />

Samstag<br />

3<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

10 – 13 Uhr<br />

Wilhelm-Bergner-Straße 3, LOHBRÜGGE-ZENTRUM<br />

Wohnungslots*innen-Treff<br />

(in Kooperation mit dem<br />

Verein Bergedorfer für<br />

Völkerverständigung)<br />

Spiele-Gruppe<br />

Excel-Kurs I<br />

(für Anfänger)<br />

Gruppe trifft sich online<br />

Excel-Kurs II<br />

(für Fortgeschrittene)<br />

Gruppe trifft sich online<br />

Interkultureller<br />

Gesprächskreis<br />

Gesprächskreis 3<br />

zum genossenschaftlichen<br />

Miteinander<br />

Computergruppe Kurs I<br />

(für Anfänger)<br />

Türkisches<br />

Frauenfrühstück 3<br />

Türkische Teestunde 3<br />

Steinschanze 2, HAFENCITY<br />

Balance-Yoga für Frauen<br />

Gruppe trifft sich online<br />

Dienstag<br />

19.15 – 20.30 Uhr<br />

Elbmami-Fitness 3 Mittwoch 19 – 20 Uhr<br />

Elbmami-Pilates 3 Samstag 9.30 – 10.30 Uhr<br />

Nachbarschaftstreffen 3<br />

Sonntag<br />

(Treffen nach<br />

Vereinbarung)<br />

16.30 – 20.30 Uhr<br />

1<br />

Nicht am 1. Donnerstag im Monat, dann am 1. Freitag im Monat<br />

2<br />

Pause während der Hamburger Schulferien<br />

3<br />

Pausiert aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen<br />

(Stand 26.4.<strong>2022</strong>)<br />

Montag<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

Montag<br />

(jeden 2. und<br />

4. /Monat)<br />

Dienstag<br />

Dienstag<br />

Mittwoch<br />

Mittwoch<br />

(jeden 2. und<br />

4. /Monat)<br />

Donnerstag<br />

Sonntag (jeden<br />

letzten /<br />

ungerader Monat)<br />

Sonntag (jeden<br />

letzten /<br />

gerader Monat)<br />

17 – 19.30 Uhr<br />

15 – 17 Uhr<br />

16 – 18 Uhr<br />

18.15 – 19.45 Uhr<br />

10 – 12 Uhr<br />

18 – 21 Uhr<br />

15 – 17 Uhr<br />

11 – 14 Uhr<br />

15 – 17 Uhr<br />

Berliner Landstraße 26e, WENTORF<br />

Ladenbeker Furtweg 4, LOHBRÜGGE-WEST<br />

Englisch für Anfänger<br />

(Ü60) 2 Dienstag 15 – 16 Uhr<br />

Gitarre für Anfänger 2 Dienstag 16.15 – 17 Uhr<br />

Nähgruppe „Kleidermacher“<br />

Donnerstag<br />

(jeden 2. /Monat)<br />

16 – 20 Uhr<br />

Plattschnacker 3<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3. /Monat)<br />

15 – 17 Uhr<br />

Patchwork<br />

Donnerstag<br />

(jeden 4. /Monat)<br />

15 – 18 Uhr<br />

Hollkoppelweg 11, MÜMMELMANNSBERG<br />

Walking 1, 3<br />

Montag und<br />

Donnerstag<br />

9 – 10.30 Uhr<br />

Spiele-Gruppe<br />

„Bille-Holl“<br />

Montag<br />

(jeden 4. /Monat)<br />

14 – 18 Uhr<br />

Senioren-Yoga<br />

auf dem Stuhl 3 Dienstag 10.15 – 11.15 Uhr<br />

Nachbarschaftstreffen 3 Donnerstag<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

15 – 17 Uhr<br />

Spielegruppe 3<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3. /Monat)<br />

15 – 18 Uhr<br />

Gesellschaftsspiele – Freitag (jeden<br />

Treff für Jung und Alt 3 letzten /Monat)<br />

16.30 – 21 Uhr<br />

Yoga auf dem Stuhl 3 Montag 14 – 16.30 Uhr<br />

Offene Nähgruppe<br />

„Snieder-Treff“<br />

Donnerstag<br />

(jeden 1. /Monat)<br />

16 – 19 Uhr<br />

Offene Handarbeitsgruppe<br />

„Knüddel-Treff“<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3. /Monat)<br />

16 – 19 Uhr<br />

Spielenachmittag<br />

Freitag<br />

(jeden 4. /Monat)<br />

15 – 17 Uhr<br />

Reetwerder 25 d, BERGEDORF-ZENTRUM<br />

Eltern-Kind-Spielgruppe 3 Montag 16.30 – 17.30 Uhr<br />

LEBENDIGE NACHBARSCHAFT FÖRDERN!<br />

Wir freuen uns über zahlreiche Gäste, weitere Gruppen und<br />

vielfältige Ideen und Angebote. Für Fragen und An regungen<br />

wenden Sie sich bitte an die<br />

Bergedorf-Bille-Stiftung<br />

Bergedorfer Str. 118–122, 21029 Hamburg<br />

040/72 56 00-65<br />

stiftung@bergedorf-bille.de<br />

www.bergedorf-bille-stiftung.de<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

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AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


LEBEN <strong>BEI</strong> DER BERGEDORF-BILLE<br />

18<br />

19<br />

Wohnen in der<br />

Geesthachter Elbidylle<br />

Seit Anfang des Jahres wohnt unser Mitglied Ute Sefke in einer<br />

Genossenschafts-Neubauwohnung am Elbstieg.<br />

Auch die gegenüberliegenden Hafenterrassen warten<br />

auf ihre ersten Bewohner.<br />

Ich liebe das Wasser und bin deshalb wirklich glücklich, nur<br />

einen Katzensprung entfernt von der Elbe zu wohnen“, sagt<br />

Ute Sefke. Seit ihrem Einzug in die Neubauwohnung hat sie<br />

die nahen Wander- und Fahrradwege entlang der Elbe bereits<br />

ausgiebig genutzt. Dabei hat die Postbotin, die im nahen<br />

Wentorf mit dem Fahrrad die Post ausliefert, ohnehin schon jede<br />

Menge Bewegung an der frischen Luft. Seit 32 Jahren ist sie verbeamtete<br />

Postbotin und mit ihrem Job sehr zufrieden. „Der Kontakt<br />

zu den Menschen liegt mir ebenso wie die Arbeit im Freien.“<br />

Und wenn es mal regnet?<br />

Das Wohnumfeld entdecken<br />

„Damit habe ich kein Problem. Schlechtes Wetter gibt es für mich<br />

nicht, nur die falsche Kleidung“, sagt die begeisterte Hobbysportlerin.<br />

„Am liebsten unternehme sie ihre Freizeittouren mit ihrer<br />

Schwester. Entweder die Elbe entlang nach Lauenburg, zum Zollenspieker<br />

Fährhaus, Curslack oder auch mal ins Tesperhuder<br />

Landhaus.“ Auch weitere Sehenswürdigkeiten, Naherholungsgebiete<br />

und jede Menge Grün sind von ihrer neuen Wohnung aus<br />

gut zu erreichen. „Ich bin gespannt, was es sonst noch so zu<br />

entdecken gibt.“ Und sollte es doch einmal eine längere Fahrt<br />

werden, nimmt sie ihr kleines, lindgrünes Auto, das in der Tiefgarage<br />

einen Platz gefunden hat.<br />

Langjähriges Mitglied<br />

Mit ihrer beantragten Versetzung von Fehmarn nach Wentorf<br />

ging es Anfang 2021 überraschend schnell. „Da war ich sehr glücklich,<br />

dass es mit der schönen Erstbezugswohnung der Bergedorf-Bille<br />

gleich geklappt hat.“ Mitglied der Genossenschaft ist<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

Die Nähe zur Elbe<br />

schätzt Ute Sefke sehr.<br />

Fotos: A.A. Koglin<br />

Die Neubauten der Baugenossenschaft<br />

liegen am ehemaligen Westhafen.<br />

sie bereits als Baby geworden. „Ich glaube,<br />

ich bin in der Nachbarbarschaft am längsten<br />

dabei. Meine Eltern waren überzeugte<br />

Genossenschafter und haben mich<br />

nach der Geburt gleich angemeldet.“<br />

Die Wohnung mit ihrem attraktiven<br />

Schnitt, dem großen Balkon und dem Ausblick<br />

auf den charmanten Innenhof samt<br />

Kinderspielplatz hatte es ihr nach der<br />

Besichtigung gleich angetan. Mit ihrer integrierten<br />

Wohnküche und dem geräumigen<br />

Bad bietet sie Entspannung pur nach einem<br />

anstrengenden und bewegungsintensiven<br />

Arbeitstag.<br />

Zauberhaftes Städtchen<br />

Auch das weitere Wohnumfeld empfindet<br />

Ute Sefke äußerst ansprechend.<br />

„Geesthacht ist ein zauberhaftes Städtchen<br />

mit einem sehr attraktiven Angebot.<br />

Es bietet alles, was man so braucht.“ Dazu<br />

gehören die guten Einkaufsmöglichkeiten<br />

bei Discountern oder in den kleineren<br />

Läden, Sportangebote, Restaurants, Cafés<br />

oder Eisdielen. Ute Sefke: „Das Leben hier<br />

ist überschaubar und doch lebendig.“ Dazu<br />

komme die gute Verkehrsanbindung.<br />

„Da ist man schnell in Bergedorf oder<br />

auch in Hamburg. Auch ihre Leidenschaft<br />

fürs Schwimmen kann sie im Geesthachter<br />

Schwimmbad voll ausleben. „Ja“, sagte Ute<br />

Sefke. „Die Stadt Geesthacht ist deutlich<br />

im Aufwind. Es entstehen laufend neue<br />

Möglichkeiten.“<br />

„Auch die Nachbarn im Haus haben<br />

sich schnell zu einer freundlichen Hausgemeinschaft<br />

entwickelt“, sagt sie. „Alle sind<br />

nett und kommen gut miteinander ins Gespräch.<br />

Es herrscht eine wirklich tolle Stimmung.“<br />

Neben den regelmäßigen Fahrradtouren<br />

und Joggingrunden begeistert sich Ute<br />

Sefke auch fürs Reisen. Die unternimmt sie<br />

mit ihrem Lebensgefährten und auch der<br />

hat ein ganz besonderes Verhältnis zum<br />

Wasser. „Mein Freund ist passionierter<br />

Angler“, sagte Ute Sefke. „Da geht es dann<br />

schon mal an die deutsche Ostseeküste,<br />

nach Dänemark oder auch Norwegen.“<br />

Engagement für die<br />

Gemeinschaft<br />

Aber ist das nicht ein wenig langweilig,<br />

beim Angeln zuzusehen? Ute Sefke lacht.<br />

„Nein, da habe ich Zeit für meine andere<br />

Leidenschaft. Das Fotografieren von<br />

Landschaften. Und wenn das Wetter mal<br />

nicht so toll ist, habe ich immer noch<br />

meine Handarbeiten. Das bringt mich zur<br />

Ruhe.“<br />

Bei den letzten Vertreterwahlen hat<br />

sie sich aufstellen lassen und wurde<br />

prompt als zweite Vertreterin gewählt.<br />

Mit ihrem Vertreterkollegen im Wohnquartier<br />

ist sie im Gespräch, wie sie sich<br />

am besten für die Mitglieder in der Nachbarschaft<br />

einsetzen können. „Der damit<br />

verbundene Aufwand ist sehr übersichtlich.<br />

Und man kann etwas für die Gemeinschaft<br />

tun, das ist doch super.“<br />

Die Bergedorfer Straße ist<br />

Geesthachts Haupteinkaufstraße.<br />

Die romantische Fachwerkkirche<br />

St. Salvatoris ist einen Besuch wert.<br />

INFO<br />

www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

Ein Ziel wäre für sie die Einrichtung eines<br />

Nachbartreffpunktes, damit die Mitglieder<br />

sich zusammensetzen und miteinander ins<br />

Gespräch kommen können.<br />

Den Sommer will sie nutzen, um mit<br />

ihrer Schwester das weitere Umfeld zu<br />

erkunden und neue Entdeckungen im<br />

Wohnumfeld zu machen. Und natürlich das<br />

Leben in ihrer lichten Wohnung genießen.<br />

Dann kommt der Balkon „zum Einsatz“. Ute<br />

Sefke: „Mit seinen 10 Quadratmetern ist er<br />

für mich so etwas wie ein Extra-Zimmer an<br />

der frischen Sommerluft.“<br />

Ja, Geesthacht ist für sie zum „Heimathafen“<br />

geworden. Ute Sefke: „Ein wirklich<br />

schönes Fleckchen mit jeder Menge Natur<br />

drumherum.“<br />

Die Bergedorf-Bille plant unter<br />

anderem Raum für Wohngemeinschaften<br />

im Neubauprojekt<br />

Hafenterrassen in Geesthacht.<br />

Auch in anderen Quartieren ist die<br />

Realisierung dieser gemeinschaftlichen<br />

Wohnform gut vorstellbar.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


20 21<br />

Und auch Mitglieder der Bergedorf-Bille<br />

regten an, dass die Genossenschaft sich<br />

für nachhaltige Ziele einsetzen sollte.<br />

Bereits im Winter 2020 hatte die Bergedorf-Bille<br />

eine Umfrage unter den über<br />

450 Vertreter*innen gestartet, in welchem<br />

Bereich sie sich verstärkte Mitwirkung<br />

wünschen und welchen weiteren Fachthemen<br />

sich die Genossenschaft widmen<br />

sollte.<br />

153 der Befragten meldeten sich<br />

engagiert zu Wort, wie Sabine Brahms,<br />

Ansprechpartnerin für den Bereich<br />

QuartierMitWirkung, schildert:<br />

„Die Vielfalt der Ideen war enorm.<br />

Der größte Anteil entfiel auf nachhaltige<br />

Projekte. Besonders häufig wurden neue<br />

Wohnformen und Klimaziele genannt.“<br />

Nachhaltiges Bauen, E-Mobilität und<br />

Sharing waren von Bedeutung, Themen<br />

wie die Problematik der Bodenversiegelung<br />

und mögliche Regenwassernutzung<br />

sowie Anregungen zur Aufwertung von<br />

Grün- und Freiflächen als Beitrag zum<br />

Klimaschutz.<br />

Nachhaltige Genossenschaft<br />

„Eine Genossenschaft ist ein nachhaltiges Wirtschaftsunternehmen,<br />

das im Interesse seiner<br />

Mitglieder handelt und stets gleichzeitig<br />

mehreren Ansprüchen gerecht werden muss,<br />

insbesondere einer Balance der sozialen, ökologischen<br />

und wirtschaftlichen Ziele. Es wird langfristig<br />

geplant und investiert, immer mit dem<br />

Blick auf nachfolgende Generationen. Die Welt<br />

ist im permanenten Wandel und die Genossenschaft<br />

muss neue Antworten finden – zum Beispiel<br />

beim Klimaschutz. Eine genossenschaftliche<br />

Gemeinschaftsaufgabe, finden wir, und<br />

laden alle ein, daran mitzuwirken.“<br />

Marko Lohmann<br />

Für ein nachhaltiges Leben<br />

Es geht um mehr als den bloßen Traum, die Welt zu<br />

verändern. Denn welcher Traum enthält schon einen<br />

konkreten Fahrplan für die Zukunft? Die Vereinten Nationen<br />

haben mit der Agenda 2030 ein Regelwerk aufgestellt,<br />

das wirtschaftlichen Fortschritt in Einklang<br />

bringen will mit sozialer Gerechtigkeit und den ökologischen<br />

Grenzen der Erde.<br />

2015 wurden mit der Agenda 2030 von der Weltgemeinschaft<br />

17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung festgelegt,<br />

auch Sustainable Development Goals (SDGs) genannt. Jede und<br />

jeder ist seitdem gefragt, das eigene Handeln an ihnen auszurichten.<br />

Denn wir Menschen erzeugen zu viel Treibhausgase, wir verbrauchen<br />

zu viel Energie und verschwenden Ressourcen,<br />

Flächen und Böden. Die Ziele richten sich an sämtliche Regierungen<br />

weltweit, aber auch an uns alle: an die Zivilgesellschaft,<br />

die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.<br />

Die globalen Ziele der Agenda 2030<br />

Auch die Stadt Hamburg hat sich verpflichtet, die Agenda<br />

2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen<br />

umzusetzen. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Die natürlichen<br />

Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten und allen<br />

Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ist maßgebendes<br />

Ziel für den Senat.“ Siehe auch www.hamburg.de/<br />

senatsthemen/koalitionsvertrag.<br />

Die Aufgaben sind herausfordernd: „Keine Armut“ lautet<br />

das erste Ziel, „Kein Hunger“ das zweite, „Hochwertige Bildung“<br />

ein weiteres. Auch Maßnahmen für „Nachhaltige Städte und<br />

Gemeinden“, „Bezahlbare und saubere Energie“ und „Maßnahmen<br />

zum Klimaschutz“ sind in den SDGs festgeschrieben.<br />

Unser genossenschaftliches Engagement<br />

Längst setzen sich viele Unternehmen, Institutionen wie Schulen<br />

sowie viele Initiativen detailliert mit der Agenda 2030 auseinander.<br />

Foto: Die Bundesregierung<br />

Foto: RENN.Nord<br />

Der Leitbildprozess<br />

Ein großer Teil der Vorschläge fließt in den laufenden Leitbildprozess<br />

der Bergedorf-Bille ein. Aktuell tauscht man sich, auch mit Unterstützung<br />

von Referenten, zu dem umfangreichen Thema Nachhaltigkeit<br />

aus. So wird im Frühsommer mit der Wirtschaftswissenschaftlerin<br />

Caroline Bartels vom Netzwerk RENN.nord über die SDGs<br />

diskutiert. Dieses Netzwerk will in Norddeutschland Impulse für<br />

mehr Nachhaltigkeit setzen.<br />

Bei der Bergedorf-Bille bezieht man den Gemeinschaftsgedanken<br />

vor allem auf die Nachbarschaft und Quartiere; Carolin Bartels<br />

bringt einen weiteren Aspekt ein:<br />

„Beim Thema Gemeinschaft geht es<br />

auch um globale Gemeinschaft. Ein<br />

Grundsatz der Agenda 2030 lautet<br />

‚Think global, act local‘. Wir sollten<br />

bedenken, welche Auswirkungen das<br />

eigene Handeln, zum Beispiel der tägliche<br />

Konsum, global auf andere hat.“<br />

Und es brauche Mut und neue Narrative<br />

- weg von Verzicht- und Verbotsbildern<br />

hin zu positiven Bildern einer<br />

Caroline Bartels vom<br />

Netzwerk RENN.nord.<br />

lebenswerten Zukunft.<br />

Nachhaltigkeit und Klimaschutz – das sind vielschichtige<br />

Themen. In die Auswirkungen auf den Wohnungsbau und die<br />

zukünftige Mobilität möchte die Bergedorf-Bille ihre Mitglieder<br />

aktiv einbinden und freut sich über Mitwirkung.<br />

Bärbel Wegner<br />

LEITBILD<br />

Mehr zum Thema Leitbild und seiner Entstehung<br />

finden interessierte Leser*innen auf der Homepage unter<br />

www.bergedorf-bille.de/genossenschaft/<br />

quartiermitwirkung/<br />

Die Nachhaltigkeitsziele leicht verständlich erläutert<br />

finden Sie auf der Website www.bundesregierung.de/<br />

breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/<br />

nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

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22 23<br />

Erfrischung am Ufer der Elbe<br />

Nach umfangreichem Umbau ist das Freizeitbad Geesthacht wieder geöffnet.<br />

Nicht nur die Becken wurden ganz neu gestaltet. Zu den Attraktionen zählen nun<br />

auch zwei im Norden einzigartige Rutschen.<br />

Das Freizeitbad bietet viel Platz<br />

zum Schwimmen, Planschen und<br />

Rutschen.<br />

Nur wenige Meter liegen zwischen<br />

der Elbe und dem<br />

Freizeitbad Geesthacht.<br />

Schwimmen hat an der Stelle<br />

Tradition: Schon ab 1902<br />

gab es dort die erste Flussbadeanstalt. 1961<br />

wurde dann eine Badeanstalt mit<br />

Schwimmbecken eröffnet – damals noch<br />

gefüllt mit bitterkaltem Brunnenwasser.<br />

Gut 60 Jahre später erstrahlt das Freizeitbad<br />

nun in ganz neuem Glanz: Seit September<br />

2020 wurde das Bad saniert. Ausgerechnet<br />

in seiner Jubiläumssaison 2021<br />

mussten die geschlossen bleiben, weil sich<br />

die umfangreichen Arbeiten coronabedingt<br />

verzögerten. Doch nun ist die Sanierung<br />

abgeschlossen. Und das hat sich gelohnt.<br />

Rund 5,7 Millionen Euro haben die<br />

Stadtwerke Geesthacht in das Bad investiert.<br />

Nun darf endlich wieder geschwommen,<br />

geplanscht – und auch fleißig<br />

gerutscht werden. Denn eine Breit-<br />

wellenrutsche und Freifall-Rutsche sind<br />

die neuen Attraktionen im Freizeitbad<br />

Geesthacht – und einmalig in Norddeutschland.<br />

Die Free-Fall-Rutsche (englisch<br />

für freier Fall) verspricht Adrenalin<br />

pur: Auf ihr werden binnen kürzester Zeit<br />

hohe Geschwindigkeiten erreicht. Der<br />

Start liegt in zehn Metern Höhe. Von<br />

dort geht es nahezu senkrecht bergab in<br />

das 13 Meter lange Auslaufbecken. Direkt<br />

daneben liegt das zweite Highlight: die<br />

längste Breitwellenrutsche des Nordens.<br />

Sie ist drei Meter breit und 28 Meter<br />

lang. Drei Personen dürfen dort gleichzeitig<br />

um die Wette rutschen.<br />

Wellenrutsche und Freifall-Rutsche sind<br />

einmalig in Norddeutschland<br />

INFO<br />

BESONDERE ORTE IN UND<br />

<strong>BEI</strong> BERGEDORF<br />

Im nun zweigeteilten Nichtschwimmerbecken<br />

gibt es Schwimmkurse für<br />

Kinder oder auch Erwachsene, diese<br />

können beispielsweise das Kraulen<br />

lernen. Zudem wird die Fitness im Flachoder<br />

Tiefwasser trainiert. Spaß und Entspannung<br />

versprechen ein Strömungskanal<br />

und Unterwasser-Massage-Liegen.<br />

Auch eine Schaukelbucht, Bodensprudler,<br />

Sprudelliegen und Massageduschen<br />

zählen zu den neuen Attraktionen. Die<br />

Beliebtheit des ohnehin über die Stadtgrenzen<br />

hinaus bekannten Bades wird<br />

durch die neuen Attraktionen sicher<br />

noch gesteigert.<br />

Freizeitbad Geesthacht,<br />

Elbuferstraße 1, 21502 Geesthacht.<br />

In der Saison <strong>2022</strong> wird es ein neues<br />

Kassen- und Ticketsystem geben.<br />

Bei Redaktionsschluss wurde<br />

noch an der Finalisierung der<br />

Preisgestaltung gearbeitet.<br />

Tel. 04152 / 31 00<br />

www.freizeitbad-geesthacht.de<br />

Fotos: Stadtwerke Geesthacht<br />

Foto: AdobeStock / Aufwind-Luftbilder<br />

Neulich bei uns …<br />

Hilfe, wir<br />

bekommen<br />

Besuch!<br />

Es hilft alles nichts, die Wohnung<br />

muss zum Glänzen gebracht werden<br />

– und zwar im Eiltempo.<br />

Doch wo fängt man an?<br />

Wir von der Bergedorf-Bille sind<br />

ja flexible Menschen. So leicht haut uns<br />

nichts um. Doch manchmal …<br />

„Klar könnt ihr bei mir übernachten.“<br />

Ich glaube selber nicht, was mir da am<br />

Telefon herausrutscht. Doch für einen<br />

Rückzieher ist es zu spät. Mein Bruder<br />

bedankt sich und ich denke an seine Frau,<br />

bei der es immer glänzt wie in einem<br />

OP-Saal.<br />

50 Jahre<br />

Mümmelmannsberg<br />

Mümmelmannsberg gehört<br />

zum Stadtteil Billstedt und<br />

feiert in <strong>2022</strong> runden Geburtstag.<br />

Das Quartier entstand<br />

vor 50 Jahren in drei<br />

Bauabschnitten und gibt heute ca. 18.500<br />

Menschen ein Zuhause.<br />

Mümmelmannsberg war eine der letzten<br />

Großwohnsiedlungen, die nach dem<br />

Zweiten Weltkrieg im Hamburger Stadtgebiet<br />

gen Himmel wuchsen und dringend<br />

benötigten Wohnraum schufen. Es schloss<br />

eine Entwicklung ab, die bereits Ende der<br />

1950er Jahre begonnen hatte.<br />

Mümmelmannsberg ist eine grüne und<br />

von Kunst geprägte Siedlung; ein kreatives<br />

MITEINANDER IN DER NACHBARSCHAFT<br />

sowie lebens- und liebenswertes Quartier.<br />

In der Öffentlichkeit wird es leider oftmals<br />

negativ wahrgenommen. Zu unrecht, wie<br />

wir finden.<br />

Viele Anwohner*innen bescheinigen<br />

ihrem Quartier - entgegen aller Vorurteileeinen<br />

großen nachbarschaftlichen Zusammenhalt<br />

und eine hohe Lebensqualität.<br />

Eindrucksvoll zeigt dies auch der Kurzfilm<br />

„Dein Name ist Hase“, welcher bei den<br />

„Das kriegen wir hin“,<br />

meint Jule. Sie ist meine<br />

Nichte, die mit meiner<br />

Schwester und ihrem<br />

Vater in unserer Wohnanlage<br />

lebt. Sofort bastelt sie an einer<br />

Checkliste fürs Turbo-Putzen. Mit zwanzig<br />

Euro macht sie sich dann auf in den Drogeriemarkt,<br />

während ich mich ums „Grobe“<br />

kümmern soll. Das Grobe? „Na, aufräumen!“<br />

Meine Aufgabe ist klar, aber wohin mit<br />

all den Dingen? „Am besten gar keine Ablageflächen<br />

schaffen“, habe ich gelesen.<br />

Na super: Ein Leben ohne Tische, Regale,<br />

Boards, Kommoden … Ich beginne mit der<br />

Haufenbildung und sortiere gnadenlos<br />

sämtliche Papiere auf einen Stapel. Zweiter<br />

Haufen: Alles, was sich sonst noch so<br />

ansammelt. Und dann kommt auch schon<br />

Jule mit zwei Kartons zurück, die man glatt<br />

als Eigenheime vermieten könnte. Jule<br />

packt Reiniger, einen Staubfänger und eine<br />

Extra-Mülltüte aus. So wie das Kind organisiert<br />

ist, würde ich ihr glatt die Leitung<br />

eines Konzerns überlassen. Staubsaugen,<br />

Fußboden und Flächen abwischen … eine<br />

Stunde bevor der Besuch an der Tür klingelt,<br />

sind wir fertig. Selbst die<br />

Megakartons mit meinem Leben<br />

darin sind auf dem Dachboden<br />

verstaut. Die Wohnung glänzt wie<br />

eines der Einrichtungsbilder in „Schöner<br />

Wohnen“.Jule breitet auf dem eben<br />

noch aufgeräumten Tisch ein Brettspiel<br />

aus und bringt die Decke auf dem Sofa<br />

durcheinander. „Es soll ja nicht so aussehen,<br />

als hätten wir gerade geputzt“, sagt<br />

sie. Ja, das sind die Sphären der höheren<br />

Psychologie, in denen das Kind schwebt.<br />

Ich werde die nie erreichen. Dafür liegt bei<br />

mir einfach zu viel rum.<br />

INFO<br />

Überraschungsbesuch?<br />

Unsere Mitglieder können<br />

Gästewohnungen nutzen!<br />

Seien Sie zu Gast bei den<br />

Wohnungsbaugenossenschaften<br />

in Deutschland.<br />

Mehr erfahren unter<br />

www.bergedorf-bille.de/service/<br />

gaestewohnungen/.<br />

Mümmelmannsberg aus der Luft.<br />

alljährlichen Kunst- und Kulturtagen Mümmelmannsberg<br />

in 2019 Premiere feierte.<br />

Das Stadtteilmarketing ProQuartier – ein<br />

Zusammenschluss verschiedener Baugenossenschaften<br />

und der SAGA – plant für das<br />

Jubiläumsjahr ein umfangreiches Programm.<br />

Mehr Wissenswertes über den Stadtteil, die<br />

Planungen für die Jubiläumsaktivitäten sowie<br />

den erwähnten Kurzfilm finden Sie unter<br />

www.muemmelmannsberg-stadtteil.de.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

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AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


24 25<br />

Mitmachen und<br />

Zusammenhalt<br />

Zwei Projekte der Stiftung<br />

haben sich erfolgreich des Miteinanders,<br />

solidarischen Zusammenhaltes und Engagements<br />

für gesellschaftliche Teilhabe angenommen.<br />

Mit großer Freude haben<br />

wir in diesem Jahr bereits<br />

einen ersten Höhepunkt<br />

durch das Projekt „Bergedorf<br />

leuchtet“ verzeichnen<br />

können. Zusammen mit allen Akteuren<br />

des Projekts „Engagierte Stadt<br />

Bergedorf“, in dem die Stiftung seit 2020<br />

mitwirkt, wurde am 1. März <strong>2022</strong> ein<br />

Abend voller Licht vor dem Bergedorfer<br />

Schloss organisiert.<br />

Symbolisches Zeichen für<br />

Solidarität<br />

Auf Initiative des Teams „Engagierte<br />

Stadt“, zu dem u.a. die Stiftung Haus im<br />

Park, die Buhck Stiftung, Bergedorfer für<br />

Völkerverständigung eV, Sprungbrett eV,<br />

die Freiwilligenagentur Bergedorf, das<br />

Bezirksamt und das CCB gehören, wurden<br />

alle Bergedorfer Institutionen, Schulen,<br />

Kitas, Unternehmen und Einwohner<br />

aufgerufen, eine Lichtertüte für den<br />

Abend des 1. März zu gestalten. Damit<br />

sollte ein symbolisches Zeichen für Zusammenhalt<br />

und Solidarität in der inzwischen<br />

zwei Jahre andauernde Pandemielage<br />

gesetzt werden. Es sollten Hoffnung<br />

und Zuversicht für die Zukunft<br />

Ausdruck verliehen werden.<br />

Auch die vielen Mitgliederkinder unserer<br />

Baugenossenschaft wurden mit<br />

einem Brief, dem eine Lichtertüte zur Gestaltung<br />

beilag, zum Mitmachen aufgefordert.<br />

Über die Stiftung wurden alle Gruppenleitungen<br />

der Bergedorf-Bille-Treffpunkte<br />

als Multiplikatoren angeschrieben<br />

und Plakate in allen Treffpunkten der<br />

Quartiere ausgehängt.<br />

Bergedorf leuchtet<br />

Als nur wenige Tage vor der Veranstaltung<br />

die Initiative von den Ereignissen in der<br />

Ukraine eingeholt wurde, war ebenso die<br />

Hoffnung auf Frieden ein großes und bestimmendes<br />

Thema. Ab 12.00 Uhr herrschte<br />

ein reges Treiben und die Akteure der<br />

„Engagierten Stadt“ waren für alle, die ein<br />

Licht abgeben wollten, vor dem Schloss<br />

ansprechbar. Es kamen Schulklassen,<br />

Kita-Gruppen und viele andere Einrichtungen,<br />

die sich dem Aufruf angeschlossen<br />

hatten. Besonders gefreut hat uns,<br />

dass Bergedorf-Bille-Mitgliedskinder mit<br />

ihren Eltern direkt nach der Schule vorbeikamen,<br />

um ihre kleinen Kunstwerke abzugeben.<br />

Ebenso begeisterte die Leitung<br />

unserer Service-Wohnanlage Wiesnerring<br />

45 mit einer großen Tasche kreativer Papiertüten,<br />

welche die dortigen Bewohner*innen<br />

gestaltet hatten.<br />

Am Abend ab 19.00 Uhr zeigte sich auf<br />

der Schlosswiese ein beeindruckendes<br />

Lichtermeer und viele beleuchtete Fenster,<br />

nicht zuletzt die unserer Geschäftsstelle<br />

und der Treffpunkte. Sehr beeindruckt<br />

hat alle Besucher, wie der Wohnturm<br />

des CCB illuminiert war und sich<br />

damit in das Bild dieses besonderen Zeichens<br />

aus Bergedorf einreihte.<br />

Wir danken allen, die unserer Einladung<br />

gefolgt sind, dass sie aktiv dabei<br />

waren!<br />

Damit von Bergedorf auch weiterhin<br />

„ein Leuchten“ ausgeht, organisiert das<br />

Team der „Engagierten Stadt“ inzwischen<br />

ein Folgeprojekt, mit dem wir uns an die<br />

Bergedorfer Schulen wenden. Wir werden<br />

an dieser Stelle berichten, wenn<br />

auch aus dieser Aktion wieder etwas Besonderes<br />

entsteht.<br />

MITmacher<br />

Foto: Körber-Stiftung<br />

In der Vergangenheit hatten wir bereits<br />

erwähnt, dass im Jahr <strong>2022</strong> ein besonderes<br />

Augenmerk auf dem Projekt MITmacher<br />

„Engagiert ankommen in Bergedorf“ liegen<br />

wird. Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund<br />

soll – mithilfe der Vermittlung<br />

in ein ehrenamtliches Engagement –<br />

die Möglichkeit zur Teilhabe eröffnet<br />

werden. Dieses Projekt organisieren wir<br />

ebenfalls gemeinsam mit den Partnern der<br />

„Engagierten Stadt Bergedorf“.<br />

Im Februar wurde nunmehr eine feste<br />

Stelle für die Vermittlung und Begleitung<br />

eingerichtet. Eine Kollegin, die in mehreren<br />

Sprachen beraten kann, ist für alle Interessierten<br />

zu festen Terminen in<br />

Bergdorf vor Ort. Die Stiftung hat zur<br />

niedrigschwelligen Kontaktaufnahme Informationsaushänge<br />

in den Bergedorf-Bille-Treffpunkten<br />

organisiert. Alle Personen,<br />

die sich in unseren Wohnanlagen angesprochen<br />

fühlen und engagieren möchten,<br />

sind herzlich eingeladen, sich an die angegebenen<br />

Kontakte zu wenden. Auch die<br />

Kolleginnen der Stiftung sind für Rückfragen<br />

immer ansprechbar.<br />

Ukraine-Krieg – Hilfe für<br />

Schutzsuchende<br />

Auf die aktuelle, neu entstandene Flüchtlingssituation<br />

hat die Stiftung bereits direkt<br />

reagiert. Sie wirkt mit in verschiedenen<br />

Gremien im Raum Bergedorf und<br />

stellt die Räumlichkeiten der Bergedorf-Bille-Treffpunkte<br />

für eventuelle Bedarfe<br />

mit Kooperationspartnern zur Verfügung.<br />

Außerdem ist sie Ansprechpartnerin<br />

für viele Nachfragen, die sich aus der<br />

Flüchtlingssituation ergeben und stellt<br />

aktuelle Informationen für Anlaufstellen<br />

zusammen.<br />

Wir werden weiterhin über diese Thematik<br />

berichten, da sich vieles erst im Laufe<br />

der Zeit ergeben wird.<br />

Aktuelle Informationen finden Sie auf<br />

unserer Homepage www.bergedorfbille-stiftung.de<br />

unter „Aktuelles“.<br />

Bei konkreten Nachfragen, wenden sie<br />

sich bitte an die bekannten Stiftungskontakte.<br />

Du hast...<br />

Deine Heimat verlassen und lebst jetzt in Bergedorf?<br />

Du willst...<br />

Helfen? Dein Deutsch verbessern?<br />

Neue Leute kennenlernen?<br />

Jede*r kann helfen!<br />

Ein Ehrenamt ist freiwillig. Du bekommst dafür kein<br />

Geld. Und du brauchst auch keine Arbeitserlaubnis.<br />

Wir helfen dir dabei, ein passendes Ehrenamt zu<br />

finden: eine Aufgabe, die zu dir passt!<br />

Du kannst zum Beispiel...<br />

Ältere Menschen besuchen. Mit Kindern spielen.<br />

In einem Café helfen.<br />

Lust? Mach mit!<br />

hallo@mitmacher.org 0176 438 296 10<br />

Einfach anmelden unter:<br />

mitmacher.org/anmeldung<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

www.bergedorf-bille-stiftung.de ∙ stiftung@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-65<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


26<br />

27<br />

VERKEHR IN HAMBURG<br />

Verkehrswende im Stau<br />

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks will den Verkehr in<br />

der Hansestadt von Grund auf neu organisieren. Doch vor allem<br />

beim Ausbau der Elektromobilität stockt der Aufbruch.<br />

nebenan.de<br />

Ein privates Netzwerk für eine lebendige Nachbarschaft<br />

Auf der sozialen Plattform nebenan.de, die seit<br />

2015 online ist, vernetzen sich Menschen und<br />

Nachbarschaften auf lokaler Ebene. Sie suchen<br />

persönlichen Kontakt, Partner für Sport- oder<br />

Freizeitaktivitäten, geben sich gegenseitig Empfehlungen<br />

und verleihen, verschenken oder verkaufen Gegenstände.<br />

Auf der kostenlosen und erfolgreichen Plattform<br />

finden sich viele Gleichgesinnte. Jeder Bewohner eines Quartiers<br />

kann einer Nachbarschaftsgruppe beitreten oder selbst<br />

eine initiieren.<br />

Aktiv in unseren Treffpunkten<br />

nebenan.de hat mit seiner digitalen Nachbarschaftshilfe bereits<br />

in einigen unserer Bergedorf-Bille-Treffpunkte Einzug<br />

gehalten. So haben sich verschiedene Gruppen die Plattform<br />

gewählt, um sich zu Aktivitäten und Terminen auszutauschen.<br />

Aber auch Hilfestellungen bei Problemen oder Informationen<br />

für neu zugezogene Nachbarn lassen sich über<br />

nebenan.de wunderbar kommunizieren. Ebenso kann jeder<br />

Dinge des täglichen Lebens im Online-Marktplatz tauschen,<br />

verschenken oder kaufen. Und: Alle Nachbarn halten enger<br />

Kontakt.<br />

Gute Erfahrungen<br />

Auch unser Mitglied Julia Gartz ist auf der Plattform aktiv.<br />

Aufgrund der Coronapandemie ruht leider das monatliche<br />

NEBENAN-Frühstück, das sie seit Ende 2018 regelmäßig organisiert<br />

hat. Aufmerksam geworden war sie auf die Plattform,<br />

als sie vor einigen Jahren wieder nach Bergedorf zurückzog.<br />

„Ich bin selbst nicht super Internet affin, aber die App ist<br />

sehr einfach in der Handhabung“ meint Julia Gartz. Um neue<br />

Kontakte im Stadtteil zu knüpfen, besuchte sie kurzentschlossen<br />

einen Stammtisch, der mittels der Plattform organisiert<br />

wurde. Sie war positiv angetan. Regelmäßig trafen – und treffen<br />

sich mittlerweile wieder – in geselliger Runde unterschiedliche<br />

Menschen aus der Nachbarschaft, um andere Leute kennenzulernen<br />

und sich zu unterhalten.<br />

Auch zu ihrem Frühstück, das einmal monatlich im Bergedorf-Bille-Treffpunkt<br />

Leuschnerstraße stattfand, kam stets eine<br />

bunt gemischte Schar im Alter von ca. 25 bis 90 Jahren. Man<br />

tauschte sich aus, es entstanden neue Kontakte und Freundschaften.<br />

Viele neue Aktivitäten und Veranstaltungen, wie etwa<br />

ein Kegelabend, resultierten aus diesen zwanglosen Treffen.<br />

Online oder per App<br />

Wir freuen sehr, wenn neue Interessengruppen entstehen, die<br />

sich über nebenan.de organisieren. Es wäre wunderbar, wenn<br />

regelmäßige Angebote, wie das NEBENAN-Frühstück, neue<br />

Impulse erfahren. Weitere Gruppen, vielfältige Ideen und neue<br />

Angebote in unseren Treffpunkten sind herzlich willkommen.<br />

Denn diese stehen allen interessierten Anwohner*innen für<br />

nachbarschaftliche Aktivitäten offen.<br />

Im Internet können Sie sich gratis unter www.nebenan.de<br />

registrieren. Die App ist kostenlos bei Google Play und in Apples<br />

App Store zum Download erhältlich. Als deutschlandweit<br />

einzige Nachbarschaftsplattform ist nebenan.de TÜV-zertifiziert<br />

und geschützt. Nur Nachbarn, die ihre Adressen verifizieren,<br />

erhalten Zugang zum System. Probieren Sie es einmal aus<br />

– nebenan.de belebt jede Nachbarschaft!<br />

Foto: nebenan.de<br />

Foto: J2R – iStock.com<br />

Eine Ära ging zu Ende, als im<br />

Herbst 1978 die letzte Linie der<br />

Hamburger Straßenbahn auf den<br />

Busbetrieb umgestellt wurde. Die<br />

erste Pferdebahnstrecke war im<br />

Jahr 1866 eröffnet worden. Die<br />

erste elektrisch betriebene Linie<br />

folgte 1894.<br />

Heute versucht Verkehrssenator<br />

Anjes Tjarks, das Rad der Geschichte<br />

zurückzudrehen. Der<br />

Grünen-Politiker hat die Verkehrswende<br />

für Hamburg ausgerufen.<br />

Im Kern geht es ihm darum, möglichst<br />

viele Menschen dazu zu bewegen,<br />

auf den öffentlichen Personennahverkehr<br />

umzusteigen.<br />

Heute habe der Umweltverbund,<br />

bestehend aus ÖPNV, Fahrrad<br />

und Fußgängern, einen Anteil<br />

am Verkehr von 64 Prozent, sagt<br />

er. Bis 2030 soll der Anteil des<br />

Verbundes auf 80 Prozent steigen.<br />

Corona hallt nach<br />

Glücksspiel: Gar nicht so einfach, eine<br />

freie E-Ladestation zu ergattern.<br />

Das war auch die Botschaft, die der Senator<br />

Ende Februar bei seinem Vortrag<br />

vor der Mitgliederversammlung des<br />

Vereins der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften<br />

vermittelte.<br />

Von dem großen Aufbruch – Tjarks<br />

hat die die Verkehrsbehörde Anfang<br />

Juni 2020 übernommen – ist bisher allerdings<br />

nicht viel zu spüren.<br />

Wegen der Corona-Pandemie ist die<br />

Zahl der ÖPNV-Fahrgäste dramatisch<br />

geschrumpft und der HVV fährt Jahr für<br />

Jahr zusätzliche Verluste von mehr als<br />

200 Millionen Euro ein.<br />

Die Zahl der in der Hansestadt zugelassen<br />

Automobile hingegen klettert<br />

von Rekord zu Rekord. Genauso wie die<br />

Zeiten, die die Menschen im Stau stehen.<br />

Hamburg gilt längst als Deutschlands<br />

Staustadt Nummer 1.<br />

Historische Versäumnisse<br />

Viele Ursachen für diese Entwicklung<br />

liegen nicht in der Verantwortung des<br />

Senators. Zu lange ging es früheren Senaten<br />

darum, Hamburg zum Vorbild<br />

einer autogerechten Stadt zu machen.<br />

Das Busbeschleunigungsprogramm verlief<br />

chaotisch und dass Fahrradwege,<br />

die nur ein weißer Strich von der Autofahrbahn<br />

„trennt“, nicht der Weisheit<br />

letzter Schluss sind, merkten Kritiker<br />

frühzeitig an.<br />

Vor allem die Entscheidung Hamburgs,<br />

die von den Grünen und der<br />

CDU geplante Straßenbahn nicht umzusetzen,<br />

dürfte die Verkehrswende in<br />

Hamburg noch lange behindern. Sehr<br />

zum Ärger von Tjarks, der Sympathien<br />

für eine Stadtbahn hat. Zwar gebe es im<br />

Augenblick keine politische Mehrheit<br />

dafür, sagte der Verkehrssenator<br />

im vergangenen Jahr, fügte<br />

jedoch hinzu: „Das heißt aber<br />

nicht, dass es nicht mittelfristig<br />

sinnvoll ist, wieder über die Stadtbahn<br />

nachzudenken.“<br />

Holpriger Aufbruch<br />

Wegducken kann sich Tjarks allerdings<br />

nicht beim holprigen<br />

Aufbruch in die Elektromobilität.<br />

Längst ist es in Hamburg zu<br />

einem Glücksspiel geworden, eine<br />

freie, öffentliche Ladesäule zu<br />

ergattern.<br />

Vorstände von Wohnungsgenossenschaften<br />

machten vor gut<br />

zwei Jahren bei einem Treffen mit<br />

Tjarks deutlich, dass sie bei der<br />

Transformation zu einer nachhaltigen<br />

Verkehrs- und Ladeinfrastruktur<br />

an seiner Seite stehen. Schließlich würden<br />

rund 85 Prozent der Ladevorgänge<br />

zu Hause erfolgen.<br />

Tjarks zeigte sich seinerzeit zwar<br />

erfreut, doch von besseren gesetzlichen<br />

Rahmenbedingungen ist bislang<br />

nicht viel zu sehen. Das mag zum großen<br />

Teil am Bund liegen. Dennoch könnte<br />

Hamburg beim Ausbau der privaten<br />

Ladeinfrastruktur umfangreicher fördern.<br />

Schließlich kostet bei einem<br />

Mehrfamilienhaus ein Ladepunkt für ein<br />

Elektroauto etwa 5.000 Euro.<br />

Ohne staatliche Förderung ist für<br />

Genossenschaften nichts zu machen.<br />

Denn eine eherne Regel ist für sie nicht<br />

verhandelbar: Die für Elektromobilität<br />

notwendige Ladeinfrastruktur darf<br />

nicht zu steigenden Mieten für jene<br />

führen, die auf preiswerten Wohnraum<br />

angewiesen sind.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong> AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


28 29<br />

AM ELBSTRAND, IM GARTEN ODER AUF DEM BALKON<br />

Rätselspaß für die ganze Familie<br />

Buchstabensalat<br />

Fünf Buchstaben des Alphabets fehlen hier.<br />

Wenn du sie richtig ordnest, ergibt sich das<br />

Lösungswort.WARM ARMUT<br />

ZINN<br />

KIEFER<br />

Finde den Weg …<br />

DICK<br />

WELT<br />

NADEL<br />

WECHSEL<br />

HÖRER<br />

ARTIG<br />

KAUZ<br />

MITTEL<br />

Mitmachen und gewinnen!<br />

Unter allen Lösungseinsendungen für das Kreuzworträtsel<br />

verlosen wir das Insektenhotel „Wildlife Friend“<br />

aus naturbelassenem Holz – und unter den Lösungen<br />

für das Rätsel Buchstabensalat das kreative Brettspiel<br />

„Pictures“ für drei bis fünf Personen.<br />

Lösungswort*:<br />

GEMEIN<br />

VERWEIS<br />

Links und rechts siehst du jeweils eine Spalte mit Begriffen.<br />

Trage in die Mitte Wörter ein, die man sowohl an die<br />

Begriffe der linken Spalte anhängen als auch vor die der<br />

rechten Spalte stellen kann. Wenn du alles gelöst hast,<br />

ergibt sich unter dem Pfeil das Lösungswort.<br />

SUDOKU<br />

Alle Zahlen von 1 bis 9 dürfen in jeder<br />

Spalte, jeder Zeile und in jedem 3 x 3-Feld<br />

nur jeweils einmal vorkommen!<br />

Gewinnspiel<br />

Teilnahmebedingungen:<br />

* Das Lösungswort per E-Mail an<br />

redaktion@beiuns.hamburg oder per<br />

Post an Torner Brand Media GmbH,<br />

Lilienstraße 8, 20095 Hamburg.<br />

Einsendeschluss ist der 31.08.<strong>2022</strong>.<br />

Eine Barauszahlung des Gewinns<br />

kann nicht erfolgen.<br />

LÖSUNGEN:<br />

Was kann man essen (ohne krank zu werden)?<br />

a) Fliegenpilz<br />

b) Miesmuschel<br />

QUIZ<br />

c) Sandstein<br />

d) Nudelholz<br />

Wie heißt der kleine Drache,<br />

der mit einem Stachelschwein<br />

befreundet ist?<br />

a) Haselnuss<br />

b) Walnuss<br />

c) Erdnuss<br />

d) Kokosnuss<br />

Fotos: PR; Illustrationen: Stefan Heine<br />

Lösungswort*:<br />

Quiz:<br />

b) Miesmuschel / d) Kokosnuss<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong><br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>


31<br />

IMPRESSUM<br />

Geldanlage neu denken –<br />

digital und trotzdem persönlich<br />

Werte erhalten, Chancen nutzen, langfristig denken<br />

Angesichts der Zinsflaute und hoher Inflationsraten<br />

wird eine zeitgemäße Vermögensanlage<br />

immer wichtiger. Fonds bieten eine<br />

renditestarke Alternative zum klassischen<br />

Sparen, um Ihr Vermögen dauerhaft zu erhalten<br />

und auszubauen. Umso besser, wenn<br />

Sie dafür einen persönlichen Anlageexperten<br />

an Ihrer Seite haben, der Ihre Situation und<br />

Ihre Ziele kennt und Sie Schritt für Schritt<br />

zu einer Lösung führt. Nutzen Sie das umfangreiche<br />

Wissen der Anlageberater von der<br />

Hamburger Volksbank und die digitalen Services<br />

von VermögenPlus.<br />

Die passende Anlagestrategie für Ihr<br />

Vermögen<br />

Sind Sie eher der risikoscheue oder der risikofreudige<br />

Anlagetyp? Sollen bei ihrer Geldanlage<br />

nachhaltige Kriterien wie ökologische<br />

und soziale Aspekte berücksichtigt werden?<br />

Lassen Sie sich bei der Hamburger Volksbank<br />

beraten und profitieren Sie vom aktiven Management<br />

der Kapitalmarktexperten unseres<br />

mehrfach ausgezeichneten genossenschaftlichen<br />

FinanzPartners Union Investment.<br />

Digital und trotzdem persönlich<br />

Bei VermögenPlus werden die persönliche<br />

Beratung der Hamburger Volksbank mit der<br />

bewährten Expertise von Union Investment<br />

in der Vermögensverwaltung kombiniert.<br />

Dies umfasst, dass mithilfe einer digitalen<br />

Fragenstrecke im persönlichen Gespräch die<br />

passende Anlagestrategie für Sie identifiziert<br />

wird. In Ihrem persönlichen Kundenportal<br />

verschaffen Sie sich jederzeit einen Überblick<br />

über den aktuellen Stand Ihres Vermögens.<br />

Vereinbaren Sie am besten gleich Ihren persönlichen<br />

Beratungstermin unter Tel.: 040<br />

3091-00, per Mail über service@hamvoba.de<br />

oder in der Filiale.<br />

www.hamburger-volksbank.de/<br />

vermoegenplus<br />

Wir sind für Sie da<br />

Seit vielen Jahren bietet Ihnen die Hamburger<br />

Volksbank als Mitglied Ihrer Wohnungsbaugenossenschaft<br />

ein exklusives Mehrwertpaket.<br />

Das Di@log-Team steht Ihnen als direkter<br />

persönlicher Draht zur Verfügung - von Montag<br />

bis Freitag von 7:00 bis 19:00 telefonisch<br />

oder per WhatsApp unter 040 3091-00, oder<br />

per Mail über service@hamvoba.de.<br />

Alle Infos und die Möglichkeit Ihr Konto<br />

gleich online zu eröffnen finden Sie hier:<br />

www.hamburger-volksbank.de/vorteilspaket<br />

Mehr für Ihr Geld<br />

Mitglieder und deren<br />

Angehörige 1<br />

können sich mit der<br />

goldenen girocard<br />

(Debitkarte)<br />

viele Vorteile sichern.<br />

1.<br />

kostenloses Girokonto<br />

2.<br />

fairer Dispokredit 2<br />

3.<br />

kostenlose Kreditkarte<br />

4.<br />

günstige Hausrat- und<br />

Haftpflichtversicherung<br />

5.<br />

Vorsorgevorteil<br />

bei der Riester-Rente<br />

6.<br />

kostenloser<br />

Konto-Umzugsservice<br />

1) im selben Haushalt lebende Personen<br />

2) veränderlicher Jahres-Sollzinssatz bei quartalsweisem<br />

Rechnungsabschluss; Bonität vorausgesetzt<br />

Den aktuellen Zinssatz können Sie dem Preisaushang<br />

beim VR-KomplettKonto entnehmen.<br />

Fotos: Freilichtmueum Kiekeberg, Heidekastell Iserhatsche, Droste-Verlag<br />

bei uns – Wohnen mit Hamburger<br />

Genossenschaften<br />

erscheint im Auftrag der Mitglieder<br />

des Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften<br />

e. V.<br />

Herausgeber:<br />

Gemeinnützige Baugenossenschaft<br />

Bergedorf-Bille eG, Bergedorfer Straße<br />

118-122, 21029 Hamburg-Bergedorf,<br />

vertreten durch den Vorstand<br />

Marko Lohmann, Markus Tanne,<br />

Dietmar Ernst, Tel.: 040 / 72 56 00-0,<br />

info@bergedorf-bille.de;<br />

Organisation: Rolf Below, Sabine Semprich;<br />

Redaktion Unternehmensseiten:<br />

Rolf Below, Lena Diekmann, Marita Ibs, Ina<br />

Kaufhold, Michael Koglin, Sabine Semprich,<br />

Dr. Holmer Stahncke, Bärbel Wegner;<br />

Gestaltung: TORNER Brand Media<br />

Fotos: Wenn nicht anders angegeben<br />

© Bergedorf-Bille /© Bergedorf-Bille-<br />

Stiftung<br />

Erscheinungsweise:<br />

4 x jährlich<br />

(März, Juni, September, Dezember)<br />

Verlag und Redaktion:<br />

Torner Brand Media GmbH<br />

Lilienstraße 8, 22095 Hamburg<br />

www.torner-brand-media.de<br />

redaktion@beiuns.hamburg<br />

Verlagsgeschäftsführer: Sven Torner<br />

Redaktionsleitung: Mirka Döring (V. i. s. d. P.),<br />

Gestaltung: Kristian Kutschera (AD),<br />

Inés Allica y Pfaff, Stefie Bernier<br />

Redaktion/Mitarbeit:<br />

Nadine Kaminski, Oliver Schirg<br />

Schlussredaktion.de (Schlussredaktion)<br />

Litho & Herstellung: Daniela Jänicke<br />

Redaktionsrat: Astrid Bauermann,<br />

Alexandra Chrobok, Julia Eble, Eva Kiefer,<br />

Silke Kok, Oliver Schirg, Mirko Woitschig<br />

Für Beiträge und Fotonach weise auf den<br />

Unter nehmensseiten sind die jeweiligen<br />

Genossenschaften verantwortlich.<br />

Druck:<br />

Meinders & Elstermann GmbH & Co. KG,<br />

Weberstraße 7, 49191 Belm<br />

Nachdruck nur mit Genehmigung des<br />

Verlages.<br />

Hinweise: Die Redaktion behält sich die<br />

Veröffentlichung und Kürzung von<br />

Leserbriefen vor. An Rätseln und<br />

Gewinn spielen dürfen nur Mitglieder der<br />

Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften<br />

teilnehmen.<br />

wohnungsbaugenossenschaften-hh.de<br />

Info-Telefon: 0180/2244660<br />

Mo.–Fr.: 10–17 Uhr<br />

(6 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz,<br />

Mobilfunkpreise können abweichen)<br />

In der<br />

Hansestadt stehen<br />

alle Zeichen auf<br />

Sommer! Wir haben<br />

Ideen für unvergesslichen<br />

Ferienspaß.<br />

AUF ZEITREISE<br />

Freilichtmuseum Kiekeberg<br />

Geschichte zum Anfassen<br />

gibt es im Freilichtmuseum am<br />

Kiekeberg, das im Hamburger Süden liegt. Über 30<br />

historische Gebäude auf einem zwölf Hektar großen<br />

Freigelände erzählen von der Kultur und der Lebensweise<br />

vergangener Jahrhunderte. Familienfreundlichkeit<br />

wird großgeschrieben: Kinder und Jugendliche bis zum<br />

18. Lebensjahr zahlen keinen Eintritt und dürfen an vielen<br />

Stellen aktiv mitmachen.<br />

Adresse: Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten<br />

kiekeberg-museum.de<br />

AUSFLUG INS UMLAND<br />

Heidekastell Iserhatsche<br />

Kunstwerk? Museum? Galerie? Parkanlage?<br />

Es gibt keine eindeutige Beschreibung für dieses<br />

Fleckchen Erde im Herzen der Lüneburger Heide.<br />

Die kleine Sensation heißt Besucherinnen und<br />

Besucher aller Altersgruppen willkommen, sich auf<br />

dem Gelände des alten Jagdschlosses die Zeit<br />

zu vertreiben. Ob aktiver Vulkan, Arche Noah,<br />

Preußenpavillon oder die riesige Streichholzschachtel-Sammlung:<br />

Iserhatsche ist skurril, bunt, fantasievoll<br />

– und unbedingt sehenswert.<br />

Adresse: Nöllestraße 40, 29646 Bispingen<br />

iserhatsche.de<br />

Alle Informationen vorbehaltlich der<br />

geltenden Corona-Regeln.<br />

gWiesen, Wasser, Wetter<br />

lück<br />

BUCH-TIPP<br />

Radeln für die<br />

Seele<br />

Üppiges Grün, urbanes Flair,<br />

funkelndes Wasser: Das ist das<br />

Rezept für entspanntes Radfahren<br />

in und um Hamburg.<br />

„Radeln für die Seele“ nimmt<br />

Sie mit auf 15 Touren durch<br />

Heide und Moor, über den Eisvogelweg<br />

oder mitten hinein<br />

ins Alte Land – wo der Alltag<br />

ganz fern und das Glück ganz<br />

nah ist. Radeln für die Seele<br />

von Dörte Nohrden erscheint<br />

am 18. Juni im Droste-Verlag<br />

und kostet 18 Euro.<br />

Für Sie gemeinsam stark.<br />

AUSGABE SOMMER <strong>2022</strong>

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