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Hohenlohe Trends - Das Freizeitmagazin Ausgabe Juni 2022

Hohenlohe Trends - Das Freizeitmagazin
Ausgabe Juni 2022

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Juni 2022 / kostenlos

Seite 36

Hollywoodreif:

Der Haller Gerd

Nefzer ist zweifacher

„Oscar“-Gewinner

Unterwegs auf

Straßen und Schienen

Testerella versus ÖPNV –

schafft sie es planmäßig

durch’s Verbreitungsgebiet?

Die weite Welt ruft

Vom Sabbatical in Afrika bis zum

Tagestrip vor der Haustüre –

Abenteurer berichten

1


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FOTO: UFUK ARSLAN

Hello

again,

spürt ihr das? Es herrscht Aufbruchstimmung!

Die Sonne scheint, die Menschen genießen laue

Abende in guter Gesellschaft, feiern die Nacht

durch oder gehen unbeschwert ihrem Hobby

nach. Endlich scheint sich das Leben zu normalisieren.

Und auch das Reisen ist wieder

möglich: Neue Destinationen warten darauf,

entdeckt zu werden – ganz egal wo auf der

Weltkugel. Ihr braucht Inspiration? Dann schaut

auf unseren „Reisefieber“-Seiten vorbei.

Trotz eingeschränkter Möglichkeiten war nur

träge rumzuhängen aber nicht überall angesagt.

Viele haben die Zeit genutzt, um in ihrem

Leben den Reset-Button zu drücken. Was brauche

ich wirklich? Für wen will ich da sein? Und

worauf liegt eigentlich mein Fokus? Solche Fragen

haben wir uns auch für Hohenlohe Trends

gestellt. Unser Ziel: eine Frischekur. Mit dieser

Ausgabe startet das Freizeitmagazin im neuen

Look, mit lebendigen Themen und bekannten

Highlights. Wer noch mehr „Trends“ möchte,

kann uns nun auch auf Social Media folgen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchstöbern

der neuen Ausgabe. Lasst es euch gut gehen!

Eure Alisa Grün

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3


RESSORT INHALTSVERZEICHNIS

Das passiert

im Heft...

44

FOTO: JAN STEGNITZ

18

FOTOS: UFUK ARSLAN

40

28

FOTO: ES

6

FOTO: PR

6

TRENDS IST IN LILA-LAUNE

Unsere sieben Lieblinge des Monats Juni.

8

ABGESAGT, AUSGERAUBT

UND SCHLIESSLICH ANGEKOMMEN

Ein Sabbatical in Afrika: Sophia Löffelhardt

und Dennis Scherer erfüllen sich ihren Traum.

12

GEWINNEN MIT UNSEREM NEUEN

HOHENLOHE TRENDS

Preise im Gesamtwert von über 2000 Euro.

14

GLÜCKSMOMENTE SAMMELN

Mareike Steinbach verreist gerne spontan.

Camper „Charly“ ist immer startklar.

16

AUSZEIT VOM JOB

Sabbatical, Sprachenjahr oder Work and

Travel – was passt am besten zu dir?

18

BEHIND THE SCENES

Maria Schwarz aus Schwäbisch Hall

ist unser Covergesicht.

22

PLACE TO BE

Warum nicht einen Ausflug nach Kupferzell

machen? Das macht den Ort besonders.

4


FOTO: PRIVAT

8

22

36

FOTO: ARCHIV/DPA

FOTO: GEMEINDE KUPFERZELL

26

SCHOKOLADEN-HASELNUSS-TARTE

Glutenfrei und vegan, aber

unglaublich verführerisch.

28

GLÜCKSBRINGER FÜR PFERDEHUFE

Beim Schichtwechsel haben wir einem

Hufschmied über die Schulter geschaut.

32

AB INS FREIBAD

Keine wilden Muster mehr: Bei den Bademoden

sind zurückhaltende Farben im Trend.

36

AND THE OSCAR GOES TO ...

Als Spezialist für visuelle Effekte holte

Gerd Nefzer die zweite Trophäe nach Hall.

38

AUSGERECHNET BADELATSCHEN

Schräger Modehype: Vom Strandaccessoire

zum angesagten Begleiter im Alltag.

39

DAS SOLLTEST DU LESEN

Unsere Buchtipps im Juni bieten Romantik,

Spannung und unterhaltsame Stunden.

40

HOP-ON HOP-OFF IN HOHENLOHE

Testerella Eileen Scheiner ist einen Tag lang

nur mit dem ÖPNV unterwegs.

44

HIGHLIGHTS UND EVENTS IM JUNI

Diese Feste und Festivals solltet

ihr nicht verpassen.

5


LIEBLINGE DES MONATS

TRENDS IST IN LILA-LAUNE!

UNSERE SIEBEN

HIGHLIGHT-PRODUKTE

IM JUNI.

Was haben uns doch in den vergangenen

Monaten die bunten Pastellfarben das Leben

versüßt? Wenn schon der Alltag trist war,

sollten doch bitte Kleiderschrank, Deko und

Accessoires das genau nicht sein. Neben

Sonnengelb, Pfirsichrot und Minzgrün hat es

uns besonders ein Ton angetan: Flieder. Wer

nun zu Hause keinen Platz für die betörend

duftende Pflanze hat, kann mit unseren

„Lieblingen“ die Farbe ins Spiel bringen.

2

SPITZE, BLUSE!

Gepuffte Ärmel, Spitzendetails, ein luftiger Stoff –

dieses Teil vereint so ziemlich alles, was man sich von

einem sommerlichen Lieblingsstück wünscht. Gesehen

auf www.mimisedit.co.uk

1

KURVENREICHES KERZCHEN

Kugel trifft Kugel trifft Kugel ...

was dabei herauskommt, zeigt dieses

kleine Deko-Must-have in hellem Lila.

Gesehen auf www.butlers.com

3

PACK DICH

ZUSAMMEN

... und geh mal wieder picknicken.

Genieße ein leckeres

Getränk, schnabuliere ein

paar Snacks und lass dir die

Sonne auf die Nase scheinen.

Los geht’s, die Decke kommt

fix und fertig geschnürt.

Gesehen auf www.tartanblanketco.com

6


6

FORMSCHÖN

EINGETOPFT

Ob als Blumentopf

oder zur Aufbewahrung

– diese Körbe aus

Kunststoffgeflecht sind

lila Allzweckwunder.

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FOTOS: PR

4

LILA LIEGT UNS ZU FÜSSEN

Rosa, Dunkelgrün, Lila und Braun in

Kombination wird zum Hingucker?

Dieser grafische Teppich beweist es.

Gesehen auf www.teppichwelt.com

5

GRÜNER DAUMEN ADE

Die Hortensie auf dem Balkon

geht ein? Dann besser ab damit

an die Wand! Aber bitte nicht den

ganzen Topf werfen. Lieber dieses

Foto-Poster festnageln. Gesehen

auf www.posterstore.com

7

THE 90S CALLED ...

Dachtest du, dieser Trend

würde jemals zurückkommen?

Wir jedenfalls nicht.

Gefallen tut es uns trotzdem

und die Haarpracht schonen

„Scrunchies“ allemal.

Gesehen auf www.bijoubrigitte.com

7


RESSORT REPORTAGE

FOTO: PRIVAT

8


ABGESAGT,

AUSGERAUBT,

ANGEKOMMEN

Ein Jahr Auszeit: Sophia Löffelhardt und Dennis

Scherer erfüllen sich den Traum vom Sabbatical in

Afrika. Bis sie jedoch den Kontinent erreichten,

mussten sie einige Hürden nehmen. Von Alisa Grün

Vom Meer bis hin zum

Berggipfel – ihre Reise

bietet die vielfältigsten

Eindrücke. Fünf Tage

lang wanderten Sophia

und Dennis am Mount

Kenya. Auf ihrem

Instagram-Account

@abenteuer.afrika

berichten sie regelmäßig

von ihrem Trip.

Ein Jahr lang auf rund zwei Qua -

dratmetern hausen und das zu

zweit auf einem noch unbekannten

Kontinent. Einem Teil

der Erde, auf dem es zudem nicht unüblich

ist, dass riesige Raubtiere wie Löwen und

Leoparden oder imposante Zeitgenossen

wie Elefanten oder Nashörner den Weg

kreuzen. Ein Traum? Nicht für jeden.

Für Sophia Löffelhardt und Dennis Sche -

rer aus Schwäbisch Hall-Bibersfeld aber

schon. Das Paar packte im Oktober 2021

den eigens umgebauten Landrover Defen -

der und machte sich „auf die Reise seines

Lebens“. Ihr Vorhaben: Ein Sabbatical in

Afrika. Doch bis sie im Dezember erstmals

einen Fuß auf den noch fremden Konti -

nent setzen konnten, hatten sie schon so

einige Hürden nehmen müssen.

Abgesagt, ausgeraubt und alles in allem

eine Achterbahn der Gefühle – das be -

schreibt die ersten acht Wochen der beiden

ganz gut. „Als wir gestartet sind, war

unser Plan noch, bis nach Gibraltar zu

fahren, und dort mit der Fähre nach Ma -

rokko überzusetzen“, berichtet Sophia.

„Dann wollten wir die Westküste Afrikas

Richtung Süden hinunterfahren. Aber Co -

rona hat uns einen dicken Strich durch die

Rechnung gemacht.“

Sich in dieser angespannten Situation auf

solch eine Reise zu begeben, sei schon mu -

tig gewesen, geben die beiden zu. „Aber

wir wollten einfach nicht mehr länger

warten und nutzten die Chance, als sich

alles etwas entspannte“, so Dennis. Auf ih -

rem Weg nach Gibraltar machten sie Halt

in Italien, Frankreich und Spanien, er -

kundeten Städte, Strände und unberührte

Landstriche. Sie lernten Europa ein ganzes

Stück besser kennen. „Schon die Fahrt in

Richtung Süden war ein wunderschönes

Erlebnis“, sagt die 27-Jährige. „Außerdem

haben wir uns so noch unter europäischen

Standards mit dem Leben im ‚Landy’ ein -

grooven können“, ergänzt Dennis. Super -

märkte, befestigte Campingplätze mit

Dusche, keine Sprachbarriere und hinter

jedem Hügel ein Dorf, sind die Regel. „Wir

haben ja auch noch nie vorher gecampt. Da

war das schon gut zur Eingewöhnung“,

sagt Sophia lachend.

Ein seichter Start in das Sabbatjahr quasi,

der jäh unterbrochen wurde: Einen Tag

vor Übersetzen wurde die Fähre storniert,

die sie nach Afrika bringen sollte. „We -

gen der weltweit herrschenden Pandemie

machten zudem viele Länder ihre Grenzen

dicht“, berichtet der 31-Jährige. Doch was

nun? „Wir schnappten uns unsere Handys

und googelten drauf los!“ Welche Länder

lassen Touristen noch durchreisen? Ist es

möglich, über den Osten – also Syrien, den

Irak und Äthiopien – den Weg fortzuset -

zen? Oder muss die Reise am Ende doch

abgebrochen werden? Ihre Antworten:

Nahezu alle Ländergrenzen sind dicht.

Der Osten ist viel zu gefährlich. Und ab -

brechen kommt nicht in Frage!

„Wir haben dann Kontakt zu einer Orga -

nisation aufgenommen, die Fahrzeuge von

Bremerhaven aus nach Port Elizabeth in

Südafrika verschifft“, erzählt Sophia. Al -

so ging es für sie wieder gen Norden, die

gesamte europäische Westküste hinauf.

„So niederschmetternd die Nachricht zu -

nächst war, so schön war der Trip zum

Frachtschiff. Hätten wir das nicht ge -

zwungenermaßen machen müssen – wir

hätten so vieles verpasst.“ Glück im Un -

glück also.

In Bremerhaven angekommen, musste

sich das Paar zunächst für dreieinhalb

Wochen von seinem Zuhause auf vier Rädern

verabschieden. So lange dauert das

Verschiffen an die südliche Spitze Afrikas.

9


REPORTAGE

„Einen Tag später saßen wir im Flugzeug

nach Kapstadt“, erzählt Dennis. Anfang

Dezember war es dann so weit: Die beiden

konnten erstmals die heiße, südafrika -

nische Luft einatmen und ihre große Reise

nun endlich auf dem „richtigen“ Kontinent

fortführen.

Die erste Route führte dann knapp 750 Ki -

lometer von Kapstadt nach Port Elizabeth.

„Wir wollten vieles davon wandern, haben

aber schnell gemerkt, dass das unmöglich

ist“, sagt Sophia. Durch Mitfahrgelegen -

heiten und einen Mietwagen legten sie

die erste Etappe zurück, konnten bereits

einen Eindruck vom fremden, atemberau -

benden Land bekommen. „Südafrika ist

quasi die ‚Light-Version’ für Urlauber. Da

herrscht eine gute Infrastruktur – per -

fekt zum Ankommen.“ Pünktlich zum

Eintreffen ihres Defenders erreichten sie

die Hafenstadt. „Endlich hatten wir un -

seren ‚Landy‘ wieder. Der war aber auf

See bis in die letzte Ritze auseinanderge -

nommen worden“, berichtet die Bibersfelderin.

„Das war ein Schock für uns“, fügt

ihr Partner an. Die gesamte Trekkingaus -

rüstung und noch vieles mehr fehlte. Ge -

knickt fuhren sie ihren ersten Übernach -

tungsstopp an, schliefen besorgt ein und

wachten mit Meeresrauschen im Ohr und

purem Sonnenschein an einer rauen Kü -

ste wieder auf. „Da war alles vergessen.

Die Vorfreude auf die kommenden Monate

wischte jede Sorgenfalte weg. Wir waren

einfach nur glücklich.“

Viele in ihrem Bekanntenkreis versicher -

ten ihnen, dass sie an ihrer Stelle schon

längst wieder die Heimreise angetreten

hätten. Doch nicht Sophia und Dennis.

„Das Land, die Leute und die unfassbar

schöne Natur haben alles wieder wettge -

„In Afrika gilt:

Irgendwie geht es

schon weiter, egal wie.“

macht“, schwärmt Sophia bei einem Vi -

deocall im April, während sie und Dennis

es sich auf einem Campingplatz in Kenia

gemütlich gemacht haben. Immer wieder

springt eine zutrauliche Katze auf Dennis’

Schoß, während Affen geräuschvoll über

das schattenspendende Dach des Außen -

sitzes klettern.

Mehr als sechs Monate sind sie nun un -

terwegs. Von Südafrika führte ihr Weg

unter anderem über Mosambik, Malawi

und Tansania bis nach Kenia. „Wir haben

unsere Route mehrfach umgeplant. Hier

vor Ort wird einem erstmal bewusst, wie

weitläufig alles ist. Die ganze West-Küste

zu bereisen, wie wir es ursprünglich ge -

plant hatten, ist in der uns verbleibenden

Zeit ein Ding der Unmöglichkeit“, berich -

tet Dennis. Nun haben sie sich auf den

süd-östlichen Zipfel des Kontinents fokus -

siert. Pläne spontan ändern – das können

die beiden inzwischen in Perfektion. „Die -

se Einstellung bringen einem aber auch die

Menschen aus Afrika bei, ob man will oder

nicht.“ Und Sophia ergänzt: „Hier gilt die

Annahme: Irgendwie geht es schon immer

weiter, auch wenn man es nicht vermutet.“

Unterstützung gibt es den beiden zufolge

auch zuhauf: In den Sozialen Medien tau -

schen sich die „Overlander“, wie die Langzeiturlauber

dort genannt werden, aus, ge -

ben sich Tipps oder informieren sich über

Grenzübergänge. Verloren gehen oder im

wahrsten Sinne des Wortes stecken blei -

ben – das passiert eigentlich nicht. Und

wenn, „dann kommen meist Kinder oder

ganze Dorfgemeinschaften, um uns mit

unserem komischen Gefährt zu begut -

achten. Sie setzen sich in den Sand, ki -

chern und schauen uns dabei zu, wie wir

FOTOS: PRIVAT

10

Tour vom Nyika Plateau nach Karonga in Malawi: Um solche herausfordernde Strecken meistern zu können, haben die

beiden noch in der Heimat mit ihrem Landrover Defender einen Offroad-Kurs belegt.


Wanderung am Kap der Guten

Hoffnung: Dennis Scherer und

Sophia Löffelhardt entdecken atemberaubende

Landschaften mit weißen

Sandstränden und rauen Küsten.

den Landrover freischaufeln“, sagt Dennis

schmunzelnd. Mit Händen und Füßen

wird dann kommuniziert, gelacht oder ge -

tanzt. „Die Menschen in Afrika sind trotz

der für uns ungewohnt ärmlichen Verhält -

nisse sehr sorgenfrei. Das beeindruckt uns

extrem.“

Jede Fahrt zu einer neuen Destination ist

ein Erlebnis für Sophia und Dennis. Im -

mer wieder durchqueren sie zudem Nationalparks.

„Acht Stunden vergehen wie im

Flug, wenn man mit den Augen die ganze

Zeit den Horizont, die Büsche, Bäume und

Gräser nach wilden Tieren absucht“, be -

richtet Sophia. „Unsere erste Antilope ha -

ben wir sicherlich zwei Stunden beobach -

tet. Das war ein Highlight!“ Und Dennis

fügt an: „Die Zeit zu haben, einen ganzen

Tag nur die Natur anzuschauen – das ist

es, was das Sabbatical für uns ausmacht.

Im Alltag zu Hause nimmt man sich für

so etwas eigentlich keine Zeit.“ Sophia

stimmt ihm lächelnd zu: „Jetzt haben wir

ein Jahr, in dem wir nur machen können,

worauf wir Lust haben – da werden wir

uns ewig daran erinnern.“ Bis Oktober

sind die beiden noch unterwegs, klettern

auf Berge, durchkreuzen Nationalparks,

schlafen in unmittelbarer Nähe zu den

schönsten Kulissen. Dann geht es für sie

wieder in den Alltag. „Das ist aber auch

gut so, denn so schön unsere Reise ist –

auf unsere Familien freuen wir uns auch

schon sehr.“

MEHR ÜBER

PRIVAT

Immer wieder kreuzen imposante

Elefanten den Weg der beiden.

DIE REISEROUTE

Einen großen Kringel durch den

süd-östlichen Teil Afrikas – das ist

in etwa die Route. Auf ihrem Weg

nach Kenia durchqueren Sophia

und Dennis Südafrika, Lesotho,

Eswatini/Swaziland, Mosambik,

Malawi, Tansania und Kenia.

ZURÜCK ZUM AUSGANGSPUNKT

Von dort aus geht es in süd-westliche

Richtung weiter: Sie bereisen

Uganda, Ruanda, Tansania

und Sambia und machen sich

dann auf den Weg nach Simbabwe,

Botswana, Namibia, um in

Südafrika zu enden.

gra

Tipp Auf ihrem Instagram-

Account @abenteuer.afrika

gibt’s noch mehr Einblicke.

11


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Im Herzen von Hohenlohe, eingebettet in den Berg und

umarmt von unberührter Natur, findet sich ein besonderer

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Zimmer und Suiten gepaart mit einer einzigartigen

Wellnesslandschaft, welche rund 12.000 m² Freiraum

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Lifestyle taucht man in eine andere Welt ein. Kulinarik

der Extraklasse, großzügige Zimmer und Suiten sowie ein

weitläufiger Wellnessbereich zeichnen das Meiser Vital Hotel

zum „Leading SPA Resort“ aus.

12


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auf 505m Höhe mit einem grandiosen Ausblick zu jeder

Tages- und Jahreszeit. Hier genießen Sie eine entspannte

Auszeit und gönnen sich zwei Tage weit ab vom Alltagsstress.

Sie wohnen in einem unserer modernen Zimmer

in absoluter Wohlfühlatmosphäre. Kulinarisch verwöhnt

werden unsere Gäste auf unseren beiden Terrassen oder in

unserem lichtdurchfluteten Restaurant. Das Küchenteam

setzt auf regionale Produkte und beste Qualität.

FOTO: © PANORAMAHOTEL WALDENBURG-MELLENTHIN

1 ÜBERNACHTUNG FÜR

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UND BIS ZU 4 KINDER

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Zeitraum egal, Verfügbarkeit vorausgesetzt.

Der Schwaben Park ist nicht nur ein einzigartiges Freizeiterlebnis

für die ganze Familie, die sich gemeinsam in ein

affenstarkes Abenteuer auf über 70 Attraktionen stürzen

wollen, sondern auch eins der angesagtesten Kurzurlaubsziele

des schwäbischen Waldes. Spezialisiert auf Familien

mit Kindern lockt der Freizeitpark bereits seit 1972 mit jeder

Menge Spaß, Action und Abenteuer. Im parkeigenen

Feriendorf, dem Schwaben-Dorf, kann man auch einen entspannten

Kurzurlaub verbringen. Die knapp 40 qm großen

Blockhäuser bieten Platz für bis zu sechs Schlafgäste. Auch

für Gäste mit Handicap ist ein barrierefreies Haus mit vier

Schlafplätzen und rollstuhlgerechten Bad vorhanden.

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für je 1 Familie mit Kindern.

WALDORADO, Bad Mergentheim — ein Ort für Naturverbundene,

Kurzurlauber, Feiernde und Schüler auf Reisen.

Mitten im Wald, auf dem Gipfel des Katzenbergs, findet Ihr

rund um das einmalige Erdhaus und die Katzenberghütte

ein weitläufiges Gelände für vielfältige Erlebnisse in der

Natur. WALDORADO ist ein idealer Ort für einen Kurzurlaub,

Schülerfreizeiten, kleine, große, private, öffentliche

und Firmenevents, Seminare, Musik, Miteinander und eine

Hochzeitslocation der Extraklasse! Kurzum - viel Platz und

ein engagiertes Team für Kultur und gelebte Gastfreundschaft!

Seid herzlich willkommen!

13


RESSORT AUF EINEN CAPPUCCINO MIT MAREIKE STEINBACH

„Einfach über Nacht wegfahren

und nach dem Kaffee

wieder heim, tut so gut.“

Die 27-Jährige teilt auf ihrem

Instagram-Account @marrchn

die schönsten fotografischen

Momente von ihren Reisen.

FOTOS: PRIVAT

HAUFENWEISE

GLÜCKSMOMENTE

SAMMELN

Egal ob Kurztrip oder lange

Camper-Tour – Mareike Steinbach

weiß, wie wenig es tatsächlich

braucht, um völlig unbeschwert

zu reisen. Von Alisa Grün

FOTO: ARCHIV

14


LIEBE MAREIKE, PAUSCHAL ODER

INDIVIDUELL – WER BUCHT ODER

PLANT ERFAHRUNGSGEMÄSS

WAS?

Das kommt auf die eigenen Wünsche

und Bedürfnisse an. Die einen

buchen die Pauschalreise und wollen

sich dann um nichts mehr kümmern

müssen. Die anderen gehen

völlig darin auf, ihren Trip Schritt

für Schritt zu planen, sich einzulesen

in Land und Kultur, Stopps festzulegen

und manches einfach auf

sich zukommen zu lassen.

AUF DEINEM INSTAGRAM-

ACCOUNT TAUCHT HÄUFIG EUER

CAMPER „CHARLY“ AUF. WARUM

MACHT IHR DAMIT URLAUB?

Wir lieben das Freiheitsgefühl,

wenn wir mit dem Bus unterwegs

sind, egal ob es ein Kurztrip ist oder

eine längere Reise. Auch einfach

mal über Nacht rausfahren, irgendwo

in die Natur, und am nächsten

Morgen nach dem Kaffee wieder

heim, tut so gut! Außerdem merkt

man unterwegs, mit wie wenig man

problemlos auskommen kann und

trotzdem oder gerade deswegen

völlig unbeschwert und happy ist.

WELCHE TRIPS HABT IHR MIT

„CHARLY“ UNTERNOMMEN?

Vergangenes Jahr waren wir zweieinhalb

Wochen auf Sardinien und

in der Toskana, das war eine Genussreise

mit allen Sinnen! Ansonsten

Kurztrips nach Holland

ans Meer, in den Schwarzwald, an

den Bodensee und natürlich in die

Berge. Mein Highlight war die erste

größere Tour mit Charly – im Sommer

2020, trotz Corona, konnten

wir für eine Woche nach Dänemark

fahren, kleine Städtchen erkunden,

im Meer baden, am Strand spazieren

und zum Sonnenuntergang

dort Abendessen. Inmitten dieser

ungewissen Zeit hat es uns total

viel bedeutet, durch diese Unabhängigkeit,

die ein Camper mit sich

bringt, mal wieder aus dem Alltagstrott

rauszukommen.

IST EUER BUS JEDERZEIT START -

KLAR? WAS DARF NICHT FEHLEN?

Unser Bus ist komplett ausgestattet,

es ist also wirklich ziemlich unkompliziert,

wenn wir spontan losdüsen

möchten. Einfach ein paar

Klamotten einpacken, beim nächsten

Supermarkt den Kühlschrank

füllen und los geht’s! Was auf gar

keinen Fall fehlen sollte, ist ein

Korkenzieher für die Flasche Wein

abends am Lagerfeuer und eine

Musikbox, denn Musik ist für uns

das i-Tüpfelchen bei jedem Ausflug.

WIE VIEL VORBEREITUNGSZEIT

BRAUCHST DU FÜR EINE REISE?

Das kommt ganz darauf an, wo’s

hingeht. Wenn wir übers Wochenende

wegfahren und keine konkreten

Pläne haben, lassen wir oft

einfach alles auf uns zukommen.

Wenn’s allerdings an den Sommerurlaub

geht, kommt man um ein

bisschen Planung nicht herum. Eine

grobe Route erstellen, überlegen,

was man unbedingt sehen möchte,

eventuell eine Fähre buchen – das

macht mir dann total Spaß.

WELCHE REISEZIELE STEHEN

NOCH AUF DEINER BUCKETLIST?

Ein absoluter Traum von mir ist

Patagonien, aber auch Kanada

schwebt mir schon lange im Kopf

„Portugal ist als

Reiseziel wirklich eine

Herzensempfehlung!“

herum. Und dann am liebsten natürlich

mit einem Camper vor Ort!

Aber dieses Jahr steht jetzt erst mal

noch ein achtwöchiger Trip nach

Skandinavien an, wovon wir schon

lange träumen. Mitte Juli geht’s los

– ich kann’s kaum erwarten.

GIBT’S EINE DESTINATION, DIE

MAN GESEHEN HABEN SOLLTE?

2018 waren wir im Sommer zwei

Wochen in Portugal und was soll

ich sagen – das Land hat uns absolut

umgehauen! Wir hatten vor Ort

einen VW-Bus gemietet und sind

damit durchs Land gerollt, vorbei

an Olivenbaum-Plantagen, haben

Lissabon und Porto besucht, saßen

abends lange am Meer und haben

an der Westküste den Surfern zugeschaut.

Nicht zu vergessen die

leckeren frischen Meeresfrüchte.

Da möchten wir unbedingt noch

einmal hin, am liebsten natürlich

mit dem eigenen Camper: Zu Hause

starten, über Frankreich, die

Atlantikküste entlang, durch Nordspanien

bis zum Ziel. Portugal ist

wirklich eine Herzensempfehlung!

MEHR ÜBER

MAREIKE

STEINBACH

AUF INSTAGRAM GIBT SIE EIN-

BLICK IN IHRE TRIPS MIT IHREM

„GLÜCKSGRIFF CHARLY“.

Die 27-Jährige, die aus Krautheim-Oberndorf

stammt und

heute in Waldmühlbach lebt,

hat nach dem Abitur eine

Ausbildung zur Tourismuskauffrau

gemacht. Seit 2020 ist sie

bei einem Schöntaler Unternehmen

im Bereich Marketing

& Vertrieb tätig. Auf ihrem

Account @marrchn teilt sie

hauptsächlich Reisefotos sowie

Genuss- und Lieblingsmomente

aus ihrem Leben. „Erreichen

möchte ich damit alle, die ich

dadurch auf irgendeine Art

inspirieren kann. Aber ich mache

es auch einfach für mich.

Es erfüllt mich, diese ganzen

Glücksmomente fotografisch

festzuhalten“, sagt Mareike.

IHR LIEBLINGSGETRÄNK

IST CAPPUCCINO.

Den trinkt sie meist in ihrem

Lieblingscafé in Heilbronn.

„Oder zu Hause im Garten,

wenn man von der Sonne

gewärmt wird und die Vögel

zwitschern.“ Seit drei Jahren

besitzen sie und ihr Mann

Matthias ihren VW T4, den sie

„Charly“ getauft haben. „Seit

wir nach dem Abi ein halbes

Jahr durch Neuseeland und

Australien gereist sind, war für

uns klar, dass wir irgendwann

gerne mal einen eigenen Camper

hätten.“

15


REISEFIEBER

AUSZEIT VOM JOB

Sabbatical, Sprachenjahr, Work and Travel & Co.

Du reist für dein Leben gern?

Du möchtest eine Auszeit

vom Job nehmen oder, bevor

berufliche und private

Pflichten es unmöglich machen, so viel

von der Welt sehen wie nur möglich?

Es ist dein Traum, einmal nicht nur

als Tourist unterwegs zu sein, sondern

wirklich einzutauchen in die Kultur,

das Lebensgefühl und die Sprache eines

Landes? Dann wage den Sprung ins

Abenteuer und erlebe ein Auslandsjahr.

Diese Möglichkeiten gibt es:

FOTO: MARCIOBNWS/SHUTTERSTOCK.COM

FREIWILLIGEN-

DIENST

SABBATICAL

FOTO: STOCKFOUR/SHUTTERSTOCK.COM

WORK AND TRAVEL

FOTO: GORDON BEST/SHUTTERSTOCK.COM

Dabei sammelst du Auslands- und Arbeitserfahrung,

verbesserst deine Fremdsprachenkenntnisse

und leistest gleichzeitig

einen wichtigen Beitrag für Menschen,

Tiere, den Umwelt- und Klimaschutz.

Die Einsatzbereiche sind sehr vielfältig

und reichen von der Arbeit mit Kindern

in Tansania und Frauen in Indien über

die Unterstützung in einer Kaffee- und

Kakao kooperative bis zum Meeresplastiksammeln

an den Stränden in Costa Rica.

Die Kosten für Flug, Unterkunft und Verpflegung

werden in der Regel übernommen

und man erhält ein monatliches Taschengeld

von etwa 100 Euro.

16

Ein Sabbatjahr ist eine drei- bis zwölfmonatige

Auszeit vom Job, um sich persönlich

weiter zu entwickeln oder beruflich

wie privat neu zu orientieren. Während

dieser Zeit kannst du dich sozial engagieren,

dich weiterbilden oder einfach mal

durchatmen und etwas von der Welt sehen.

Dazu bedarf es einiger Vorbereitungen.

Dein Chef muss überzeugt werden

und du musst wissen, wie du das Sabbatical

finanzierst. Dann kann es mit der Planung

losgehen.

Ob nach der Schule, dem Studium oder

der Auszeit zwischen zwei Jobs – mit

Work and Travel bereist du ein Land oder

mehrere Länder und arbeitest dort für ein

Gehalt oder für Kost und Logis. Ob Eis

verkaufen in Chile, auf einer Ranch mitarbeiten

in Kanada oder durch die Backpacker-Destinationen

in Australien und

Neuseeland touren – es gibt viele Möglichkeiten.

Im besten Fall bessert man seine

Reisekasse unterwegs mit verschiedenen

Jobs immer wieder auf.

FOTO: RAINBOW GARDEN VILLAGE


R E I S E F I E B E R

© ROSSHELEN/SHUTTERSTOCK.COM

SPRACHENJAHR UND

MULTI-LANGUAGE-YEAR:

Du möchtest eine oder mehrere Fremdsprachen perfekt können? Dann ist ein

Langzeitsprachkurs im Ausland ideal. Das Sprachenjahr dauert in der Regel drei

bis neun Monate. Mindestens neun Monate solltest du investieren, wenn du drei

Sprachen flüssig sprechen möchtest. Wie wäre es etwa mit drei Monaten Spanisch

in Barcelona, vier Monaten Französisch in Nizza und zum Ende des Multi-Language-Years

zwei Monaten Englisch in London?

AUSLANDS-

PRAKTIKUM

AU-PAIR

Du bist gerne mit Kindern zusammen,

hast vielleicht schon Erfahrung beim Babysitten

und möchtest die Lebensweise

in deinem Gastland hautnah miterleben?

Dann ist ein Au-Pair-Aufenthalt das Richtige.

Dabei lebst du in einer einheimischen

Gastfamilie, betreust die Kinder und übernimmst

kleinere Aufgaben im Haushalt.

Neben freier Kost und Logis gibt es ein Taschengeld

und meistens die Möglichkeit,

Sprachkurse zu besuchen. Und in deiner

Freizeit kannst du Land und Leute noch

besser kennenlernen.

FOTO: JACOB LUND/SHUTTERSTOCK.COM

Du möchtest deine Zeit im Ausland sinnvoll

nutzen und deinen Lebenslauf mit

einer beruflichen Tätigkeit in einem fremden

Land aufpeppen? Dann kommt ein

Auslandspraktikum in Frage. Dabei lernst

du die internationale Arbeitswelt kennen

und punktest bei Bewerbungen mit unbezahlbaren

Erfahrungen. Ob Marketing,

Handwerk, Betriebswirtschaft oder Technik

und Maschinenbau – der Möglichkeiten

gibt es viele.

FOTO: NDAB CREATIVITY/SHUTTERSTOCK.COM

FOTO: DAAD

AUSLANDSSTUDIUM

Während des Studiums ist der Weg ins

Ausland besonders leicht. Fremde Kulturen,

neue Sprachen, interessante Menschen

und neue Zugänge zu deinem Fach

machen ein oder mehrere Auslandssemester

besonders spannend. Viele Hochschulen

haben Partnerunis im Ausland. Ist das

Wunschland nicht dabei? Erasmus nennt

sich ein Programm der Europäischen

Union, das Auslandssemester in Europa

fördert. Eine Alternative dazu ist der

Deutsche Akademische Auslandsdienst

(DAAD), der die besten Studierenden

eines Jahrgangs finanziell unterstützt.

17


RESSORT BEHIND THE SCENES

Maria Schwarz

aus Hall ist das

Covergesicht

LOCATION bei Wittenweiler

FOTOGRAF Ufuk Arslan

COVERMODEL Maria Schwarz

TIPP Erfahre mehr zu Maria

auf Instagram

@lil.exot

FOTOS: UFUK ARSLAN

Mit 18 Jahren den Koffer packen,

ab nach Mallorca fliegen,

dort für zwei Jahre als

Barkeeperin arbeiten, sich dabei

verlieben und dann nach

Schwäbisch Hall ziehen – das

beschreibt Marias vergangene

fünf Lebensjahre in aller Kürze.

„Die zwei Jahre auf Mallorca

waren bisher die größte und

beste Reise für mich“, sagt die

23-Jährige.

Gerade volljährig und

ganz auf sich alleine

gestellt, konnte sie

die Insel mit all ihren

Facetten erleben.

Mit wilden

Partynächten,

ruhigen Sandstränden

und

meist besserem

Wetter als zu

Hause. „Besonders

die Arbeit als

Barkeeperin hat

mir total Spaß gemacht“,

erinnert sich

Maria. Wie auf Reisen

üblich, lernte sie viele

Fremde kennen. Und einer

davon ist auch heute noch tagtäglich

an ihrer Seite. Für ihn

verließ sie sogar die Insel, um

sich ein gemeinsames Leben in

Hohenlohe aufzubauen.

Rund drei Jahren lebt sie nun

in diesem Landstrich und

fühlt sich wohl. „Obwohl es

recht ländlich ist, ist hier so

viel geboten – wirtschaftlich

wie auch kulturell“, erläutert

sie. „Schwäbisch Hall und die

gesamte Region und ihre Menschen

sind mir sehr ans Herz

gewachsen.“

Auf der Bucketlist

stehen exotische Ziele

Fernweh nach neuen Kulturen,

exotischer Musik und unbekannten

Zielen kennt sie dennoch

gut. Zum Cover-Shooting

für Hohenlohe Trends wird sie

mit Koffer und Reisetasche auf

die stillgelegten Bahngleise bei

Wittenweiler gesetzt. Wäre

Reisen mit der Bahn eine Option

für sie? „Schon auch, ja.“

Tagestrips nach Berlin oder in

ihre Heimat Weimar sind keine

Seltenheit. Einige Traumziele

hat die junge Musikerin aber

fix auf ihrer Liste stehen: „Kuba

oder Brasilien würde ich

zum Beispiel super gerne bereisen.

Das Klima, die Kultur,

die Menschen und ihre Art zu

leben, faszinieren mich enorm.“

Wird ihre Sehnsucht nach

Neuem oder die Erinnerung an

Erlebtes zu groß, hat sie „ihr

Ventil“ gefunden: die Musik.

Dann packt sie ihre Gefühle

in Liedzeilen, schreibt eigene

Songs – „meist sehr melancholische“

–, spielt Gitarre und

singt. Das ist es auch, was sie in

Zukunft machen will: Als Singer-Songwriterin

arbeiten, um

ihrer großen Leidenschaft in

ihrem eigenen Leben eine feste

Bühne zu geben. Alisa Grün

WIR SUCHEN DICH!

Du willst aufs Cover? Dann her mit

deiner Bewerbung! Voraussetzungen:

Du bist 18 bis 40 Jahre alt und kommst aus der

Region. Sende dafür einfach Kontaktdaten und Fotos

von dir per E-Mail an hohenlohetrends@swp.de.

18


E✗klusive

LESERREISE

HALLER TAGBLATT · HOHENLOHER TAGBLATT · RUNDSCHAU

COSTA RICA – PANAMA –

EXOTISCHE NATIONALPARKS

UND DER GIGANTISCHE PANAMAKANAL

13-TÄGIGE FLUG-/BUSREISE

27.10. BIS 09.11.2022

DONNERSTAG, 27. OKT. 2022, BIS MITTWOCH, 09. NOV. 2022

Der Reisepreis beträgt pro Person

im Doppelzimmer: ab 3.490 €

Einzelzimmerzuschlag: 590 €

Hinweis:

▶ Flug-, Programm-, Hoteländerungen vorbehalten

Reiseleitung / Reisebegleitung:

▶ Gudrun Schenk

Weitere Informationen, Flyer erhalten Sie in unseren Shops

„Natur pur“ – das ist das Motto

dieser Reise. Entdecken Sie die

smaragdgrünen Landschaften Costa

Ricas gesäumt von Kaffee-, Ananasund

Bananenplantagen. Erleben Sie

das Gefühl, über Hängebrücken entlang

der Baumkronen zu spazieren

und den Artenreichtum der Natur in

seiner ganzen Schönheit wahrzunehmen.

Erfahren Sie die saftige, üppige

Vegetation bei einer Wanderung

über erkaltete Lavafelder rund um

den Vulkan Arenal und tauchen Sie

auf einer Bootssafari ein in den

Dschungel des Tortoguero-Nationalparks

mit seiner facettenreichen

Vogel- und Tierwelt. Entdecken Sie

die Welt der Embera, die Ureinwohner

Panamas. Seien Sie bei der

Teildurchquerung des Panamakanals

dabei und lassen Sie sich von der

Gelassenheit der Costa Ricaner mit

einem „Pura Vida“ anstecken.

Veranstalter:

hwtour sagl · Via San Carlo 7A

CH-6600 Muralto-Locarno

Im Reisepreis enthalten:

▶ Bustransfer Schwäbisch Hall / Crailsheim–

Flughafen Stuttgart und zurück

▶ Hinflug Stuttgart–Amsterdam–Costa Rica

mit KLM in der Economy-Class

▶ Rückflug Panama–Amsterdam–Stuttgart mit

KLM in der Economy-Class

▶ Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren

▶ Transfer: Flughafen–Hotel–Flughafen

▶ 11x Übernachtung in 3–4-Sterne Hotels

(Landeskategorie)

▶ 12x Halbpension

(7x Mittagessen, 5x Abendessen)

▶ Ausflüge und Besichtigungen lt. Programm

- Wanderung Nebelwald-Schutzgebiet

Monteverde

- Schifffahrt auf dem Arenalsee

- Geführte Wanderung am Vulkan Arenal

- Besuch der Finca Surá

- Kaffee-Tour

- Tirimbina Reservat

- Bootssafari Tortuguero Nationalpark

- Besucherzentrum an den Miraflores-

Schleusen des Panama-Kanals

- Stadtführung Altstadt von Panama

- Teildurchquerung des Panama-Kanals

▶ Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren

für die im Programm genannten Aktivitäten

▶ Reisebegleitung durch Frau Gudrun Schenk

▶ deutschsprechende Reiseleitung vor Ort

▶ ausführliche Reiseunterlagen,

inkl. Reiseführer

Nicht enthalten:

▶ Doppelzimmer zur Alleinbenutzung,

Zuschlag: € 590.–

▶ Besuch des Indianerdorfs Embera,

inkl. Mittagsimbiss: € 75.– p. Person

▶ Zuschlag bei nicht erreichen der

Mindestteilnehmerzahl, Kleingruppe

15–19 Personen: € 154.– pro Person

▶ Reiseversicherung

▶ evtl. zusätzlich anfallende

Treibstoffzuschläge

Haller Tagblatt

Haalstraße 5+7 · 74523 Schwäbisch Hall

T 0791 404-0 · E-Mail: shop.hata@swp.de

Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6-10 · 74564 Crailsheim

T 07951 409-0 · E-Mail: shop.hota@swp.de

Rundschau Gaildorf

Grabenstraße 14 · 74405 Gaildorf

T 07971 9588-0 · E-Mail: shop.nkr@swp.de

19


REISEFIEBER

DINGE, DIE

MAN NICHT

TUN SOLLTE

Immer schön auf Portemonnaie und

Pass aufpassen, verdächtig billige

Markenwaren links liegen lassen und in

den Tropen keine ungekochten Speisen

essen: Die meisten Reisenden kennen

die wichtigsten Reise-Regeln. An diese

acht Dinge, die man auf seinem Trip

lieber lassen sollte, hast du aber vielleicht

noch nicht gedacht.

AUF DEM

SCHIFF

TELEFONIEREN

Unterwegs mit der Fähre von

Deutschland nach Schweden

scheint der Griff zum Smart -

phone in Sachen Kosten kein

Problem. Schließlich entfallen

seit 2017 im EU-Ausland und

einigen anderen Ländern die

Roaming-Gebühren. Doch das

gilt nur für landbasierte Netze.

Da es unterwegs auf dem Meer

sonst meist keine Handyver -

bindung gäbe, haben große

Schiffe oft ein bordeigenes

Mobilfunknetz, das mit einem

Satellitennetz verbunden ist.

Diese Schiffsnetze sind jedoch

hochpreisig und kennen keine

automatische Kostenbegrenzung:

Ein kurzes Telefonat ko -

stet zwischen drei und sieben

Euro/Minute, pro 100 Kilo -

2

Schnell mal ein Foto vom

Pool nach Hause senden:

Das kann auf Kreuzfahrten

und Fähren ziemlich teuer

werden.

byte Datenverkehr kann man

mit bis zu 2,50 Euro rechnen.

Ein WhatsApp-Film von nicht

einmal einer Minute hat ein

Volumen von rund ein bis drei

Megabyte und kostet 25 bis 75

Euro. Daher: Das Smartphone

besser ausschalten.

ALLES INS FLUGGEPÄCK PACKEN

FOTO: BENJAMIN NOLTE/DPA-TMN

1

Nicht immer wirklich sicher:

Safes in Hotelzimmern.

FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TMN

Alles, was man nach der Lan -

dung sofort braucht, gehört

definitiv nicht ins Flugge -

päck. 2019 verbummelten die

Fluggesellschaften weltweit

laut Bericht des IT-Dienstlei -

sters Sita rund 25,4 Millionen

Gepäckstücke, das sind etwas

mehr als 5,5 Koffer pro tausend

Passagiere. Zwar tauchen 99,5

Prozent aller vermissten Ge -

päckstücke laut dem Interna -

tionalen Verband der Flugge -

sellschaften IATA wieder auf.

Wer bis dahin nicht in Unterhose

und mit dem Zahnbelag

von vorgestern herumsitzen

will, sollte im Handgepäck eine

kleine Minimalausrüstung mit

sich tragen.

3

Alles in den Koffer? Lieber

nicht! Eine Minimalausrüstung

an Kleidung und

Körperpflege sollte ins

Handgepäck.

FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TMN

20

DEM HOTELSAFE VERTRAUEN

Pass, Geld, Tickets und andere

wertvolle Gegenstände kom -

men unterwegs natürlich in

den Zimmertresor. Schließlich

will man sie weder verlieren

noch den nächsten Taschen -

dieb beglücken. Das geht meistens

auch gut, doch wirklich

sicher sind sie dort nicht. Ganz

alte Modelle lassen sich teils

öffnen, in dem man die Strom -

zufuhr kappt, andere sind noch

immer mit der Werkseinstel -

lung zu öffnen, wieder andere

geben ihren Inhalt preis, wenn

man mit der Faust fest auf den

Deckel haut. Auch der TÜV

Rheinland warnte 2019: Für

Diebe seien Safes in Hotelzim -

mern oft nur ein kleines Hin -

dernis, weil sie mit einfachen

Schrauben im Schrank oder an

der Wand montiert sind. Dann

könnten sie von Kriminellen

herausgebrochen und mitge -

nommen werden. Sicherer sei

es, auf den Hotelsafe an der

Rezeption zurückzugreifen.

Dort würden Wertgegenstände

gegen eine Quittung in Emp -

fang genommen und seien – im

Gegensatz zur Aufbewahrung

in Zimmertresoren – in vollem

Umfang versichert.

NICHT AUF NOTSITUATIONEN

VORBEREITET SEIN

Egal, wie gut die Sprinkler -

anlage ist: Wenn es im Hotel

brennt, sollte man den Weg

nach draußen kennen, vor

allem in höheren Stockwerken,

denn Feuerwehrleitern reichen

nicht weiter als bis zum siebten

oder achten Stock. Genauso

sollte man die Notrufnummer

kennen und wissen, ob es sich

überhaupt lohnt, dort anzuru -

Kurze Recherche: Vor der

Abreise ist es sinnvoll, die

Notrufnummern vor Ort

herauszufinden.

fen. Denn nur rund 70 Länder

haben einen immer erreich -

baren Rettungsdienst. Oft

muss man selbst schauen, wie

man ins Krankenhaus kommt.

4

FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TMN


5

Teilstrecken eines Flugtickets sollte man

lieber nicht verfallen lassen – das kann

unangenehme Folgen haben.

FOTO: ZACHARIE SCHEURER/DPA-TMN

7

Wer Medikamente im Gepäck mitnehmen

möchte, sollte sich vor der Abreise über die

Bestimmungen im Reiseland schlaumachen.

FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TM

FLUGSTRECKEN VERFALLEN

LASSEN

Wie kann es sein, dass ein

Flugticket von Oslo via Berlin

nach New York weniger kostet

als das gleiche Ticket ab Berlin

ohne die erste Teilstrecke? Und

muss man dann wirklich in Oslo

einsteigen? Auch wenn dies

nur ein fiktives Beispiel ist: Ja,

man muss. Lässt man ein Segment

des Flugtickets verfallen,

kann es passieren, dass die Airline

die Differenz zum regulären

Streckenpreis verlangt.

Rechtlich ist das umstritten,

sorgt aber für unnötigen Stress

nach der Reise und eventuell

für sehr hohe Extrakosten, die

man sich sparen kann, wenn

man die Teilstrecke nicht verfallen

lässt.

UNBEDACHT MEDIKAMENTE

MITNEHMEN

Egal, ob Flugangst, Schmerzen

oder Anspannungszustände:

Eigentlich gibt es gegen alles

passende Medikamente. Nur

sollte man sie nicht immer

unbedacht auf Reisen mitnehmen.

Etliche Länder der Welt,

darunter die Vereinigten Arabischen

Emirate, Singapur und

Malaysia, haben weitaus strengere

Drogengesetze als hierzulande.

Was in Europa noch als

übliches Medikament durchgeht,

ist andernorts auch in

kleinen Mengen womöglich ein

Fahrschein ins Gefängnis. Vor

der Reise sollte man sich also

rechtzeitig erkundigen, zum

Beispiel auf den Botschaftsseiten.

DIE LOKALEN GESETZE

NICHT KENNEN

Sich unterwegs gesetzestreu

zu verhalten, ist für die meisten

Reisenden normal. Freilich

muss man dazu wissen, dass

etwa in Thailand Majestätsbeleidigung

strengstens bestraft

wird. Deshalb darf man einen

wegflatternden Geldschein

dort niemals mit einem beherzten

Tritt stoppen, denn auf

der Vorderseite ist der König

abgebildet! In buddhistischen

Ländern reagiert man mitunter

allergisch auf vermeintlich

lustige Fotos mit Buddha-Statuen.

Auf den einheimischen

Inseln der Malediven – also jenen,

die nicht zu touristischen

Resorts gehören – sind Bikinis

6

Vorsicht: Drohnen-Aufnahmen können

ohne spezielle Genehmigung in vielen

Ländern Probleme mit sich bringen.

nicht erlaubt. In Bhutan wiederum

ist öffentliches Rauchen

verboten und in Singapur

der Transport der muffig

riechenden Durian-Früchte in

der U-Bahn. Ein ganz besonders

effizienter Weg, sich mit

dem Gesetz anzulegen, sind

Drohnen-Aufnahmen. In vielen

Ländern braucht man dazu

eine spezielle Genehmigung.

In Marokko, Iran, Kenia und

Ägypten beispielsweise sind sie

komplett verboten. Lässt man

sie dennoch ohne die richtigen

Papiere fliegen und das noch

nahe eines Militärgeländes,

kann daraus schnell ein Gefängnisaufenthalt

werden.

FOTO: ALEXANDER PRAUTZSCH/DPA-TMN

IM HOTEL NACH DEM

KONTOSTAND SCHAUEN

Keine gute Idee, vor allem,

wenn das WLAN nicht Passwort-geschützt

ist. Denn, mal

ehrlich, bist du dir sicher, dass

du das richtige ausgesucht hast?

Sobald in der Liste der verfügbaren

Netze ein Eintrag wie

„Guest“ auftaucht, gehen die

meisten Gäste davon aus, dass

es sich um das richtige Netz

handelt. Möglich wäre aber

auch, dass Kriminelle in der

Nähe des Hotels einen eigenen

Reiseprogramm 2022

08.05. Muttertagsfahrt Röhn-Kloster Kreuzberg+Wasserkuppe56,- €

22.05. Gartenschau in Eppingen 38,- €

12.06. Burg Hohenzollern+Tübingen mit Stocherkahnfahrt62,- €

29.07. Europa-Park 80,- €

06.08. Speyer mit Schifffahrt auf dem Rhein 55,- €

14.08. Gartenschau in Eppingen 38,- €

11.09. Insel Mainau (Dahlienblüte) 62,- €

25.09. Kürbisausstellung in Ludwigsburg 37,- €

15.10. Zur Käserei + Torfbahn ins Wurzacher Ried 47,- €

04.11. Besenfahrt am Nachmittag 29,- €

22.06.-29.06. Bezauberndes Norwegen ab 1.448,- €

30.06.-03.07. Floriade in den Niederlanden ab 547,- €

09.07.-11.07. Das Saarland ab 319,- €

16.10.-20.10. Goldener Herbst in Südtirol ab 550,- €

24.10.-28.10. Wandern in Istrien ab 410,- €

Information und Anmeldung bei:

Wolf + Göhner Busreisen GbR

Mühlstraße 2 • 74532 Ilshofen

Tel.: 07904 – 9422131 (Mo.- Fr. 9-17 Uhr)

E-Mail: info@wolf-goehner.de

www.wolf-goehner.de

WLAN-Hotspot eingerichtet

haben. Vom E-Mail-Log-in bis

zu den Bank-Passwörtern können

sie so schlimmstenfalls alles

mitverfolgen, Malware installieren

oder die Verbindung

auf Phishing-Seiten umleiten.

Francoise Hauser, dpa

FOTO: PANUWAT PHIMPHA/

SHUTTERSTOCK.COM

Statt offenem WLAN sollte

man die eigenen mobilen

Daten oder eine VPN-Tunnel-

Software nutzen.

21


PLACE TO BE: KUPFERZELL

Kupferzell aus der Vogelperspektive: Die Gemeinde

verteilt sich mit ihren 21 Ortsteilen und Weilern auf

einer Fläche von knapp 5500 Hektar.

ZENTRAL, LEBENDIG

UND SEHR VIELSEITIG

Eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu haben, ist in Kupferzell nicht schwer.

Die gute Infrastruktur gepaart mit zahlreichen Vereinen und Freizeitaktivitäten in

unmittelbarer Nähe zeichnen das Leben in der Gemeinde aus. Von Alisa Grün

Leben im Schnittpunkt“

– das schreibt

die Gemeinde Kupferzell

über sich selbst.

Und wenn man Google Maps

zu Rate zieht, merkt man

schnell: „Ja, das trifft es auf den

Punkt!“ Knapp zehn Kilometer

sind es von Kupferzell aus nach

Künzelsau. Öhringen ist rund

17 Kilometer und Schwäbisch

Hall sogar nur etwas mehr als

15 Kilometer entfernt. Noch

näher ist die Autobahn: Keine

vier Kilometer, und schon kann

auf der A6 in Richtung Nürn -

berg oder Heilbronn durchgestartet

werden. Kein Wunder

also, dass sich vor Ort neben

etwa 6300 Einwohnern auch

einige Firmen niedergelassen

haben, die für eine gute Wirt -

schaftssituation und Arbeits -

plätze vor der

Haustüre sorgen.

Gewerbe,

Handwerk und

Industrie – die

Mischung ist

vielseitig.

Die Nähe zu

ihren Arbeit -

gebern war es

„Die größeren

Städte sind sehr

schnell zu

erreichen.“

auch, weshalb

Anita und Jonas Bogar 2014

nach Kupferzell gezogen sind.

Dank der zentralen Lage sind

die beiden auch schnell bei ihren

Familien in Schwäbisch

Hall und Krautheim. „Die Lage

bringt einige Vorteile mit sich:

Die größeren Städte der Regi -

on sind schnell

erreichbar und

auch weiter weg

gelegene Ziele

sind über die

Autobahn kein

Problem“, sagt

Jonas. „Beson -

ders gut gefällt

uns aber auch die

Nähe zur Natur“,

ergänzt seine Frau Anita.

Mit dem Fahrrad machen sich

die beiden immer wieder mal

auf zum nahegelegenen Neu -

mühlsee. Oder sie sind zu Fuß

auf dem Panoramaweg in Waldenburg

unterwegs. „Von dort

aus hat man eine fantastische

Aussicht auf das Hohenloher

Land. Der Höhenweg unterhalb

der Stadtmauer führt

vorbei an kleinen Gärten und

bis zur Bastei am Schloss ent -

lang“, schwärmt sie und gibt

noch einen besonderen Tipp:

„Auf einer Picknick-Decke mit -

ten in der Natur kann man im

Anschluss wunderbar den Son -

nenuntergang genießen.“ Doch

nicht nur die idyllische Land -

schaft lädt zu einem Trip rund

um Kupferzell ein. Auch die

zahlreichen Kulturangebote in

22


Aufnahme aus einem Fotoalbum,

das der Akademie für

Landbau und Hauswirtschaft

aus dem Nachlass der früheren

Lehrkraft Mina Seeger

überreicht wurde.

Foto: Archiv/privat

Das von 1721 bis 1729 erbaute

Landschlösschen war von

1767 bis 1884 Residenz des

Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst.

Heute beherbergt es die

Akademie für Landbau und

Hauswirtschaft.

Fotos: Gemeinde Kupferzell

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23


PLACE TO BE: KUPFERZELL

FOTOS: GEMEINDE KUPFERZELL

Hall oder Gaisbach. „Kreative

Köpfe sollten unbedingt das

Museum Würth 2 in Gaisbach

besuchen“, empfiehlt Jonas.

Und was treiben die beiden

Kupferzeller sonst in ihrer

Freizeit? Anita macht leiden -

schaftliche gerne Yoga. Wäh -

rend ihres Auslandssemesters

auf Bali hat sich die 26-Jährige

zur Yoga-Lehrerin ausbilden

lassen und gibt nun immer

wieder Kurse in der Region.

Jonas hingegen spielt Tennis

beim TC Kupferzell.

Holland trifft Hohenlohe

Sein Trainer dort ist Andre

Heppner. Der gebürtige Holländer

lebt seit 2010 in Kupferzell.

„Ich bin 2003 nach

Deutschland gekommen. Wir

haben zunächst in einem klei -

neren Dorf gelebt“, berichtet

der 51-Jährige. Irgendwann

wurde es ihm dort aber zu be -

schaulich. „Und Kupferzell hat

ja bekanntlich

alles“, sagt er

lachend. „Man

müsste den

Ort so gesehen

eigentlich

gar nicht

verlassen.“

Daher sei er

sehr froh, dass

sich ihm diese

Möglichkeit bot. Einkaufsmög -

lichkeiten, Ärzte, Schulen und

eine breite Auswahl an Vereinen,

machen für Andre das Le -

„Kupferzell hat

ja zum Leben

bekanntlich

alles zu bieten.“

ben in der Gemeinde aus. Nach

rund 20 Jahren „Tennis-Pause“

packte auch ihn dann 2011 wieder

die Lust, den Schläger zu

schwingen. „Ich mag es sehr, in

einem kleineren Club aktiv zu

sein. Ich gebe

Stunden, kümmere

mich darum,

dass der

Platz in Ordnung

ist, und

genieße die Geselligkeit

nach

einem Spiel mit

den anderen“,

so Andre.

Um bei ihm zu trainieren,

scheuen auch viele eine weitere

Anfahrt nicht. Und wen trai -

niert er alles? „Von Jung bis Alt.

Ich habe sogar zwei Mütter,

die immer gemeinsam mit ih -

ren Töchtern zur Einheit kommen“,

freut er sich. Schnupperstunden

sind bei ihm zudem

jederzeit möglich.

Den Nachwuchs im Verein

empfindet er als äußerst wich -

tig. Da merke man allerdings,

was für ein vielfältiges Ange -

bot Kupferzell nicht nur in Sachen

Ballsport-Vereinen hat.

„Fußball, Basketball, Tischtennis,

Badminton – Kinder und

Jugendliche haben die freie

Wahl“, zählt Andre auf. Außer -

dem ist mit dem Schwimmbad

eine gute Möglichkeit geboten,

um den kleinen Kupferzellern

das Fortbewegen im Wasser

beizubringen. Weitere Vereine

24


wie etwa die Kutschenfahrer-Gemeinschaft

Hohenlohe

Franken in Westernach, der Fischereiverein

Bauersbach oder

der Country- und Westernclub

Kupferzell komplettieren das

Angebot.

Highlight im Kalender

Bei so viel Gemeinschaftsgefühl

kommt auch das Feiern

nicht zu kurz. „Am Ende der

Sommerferien veranstalten

wir vom Tennisclub immer ein

Jux-Turnier. Das ist ein Riesending!“,

sagt Andre. Die Vorfreude,

dieses Event in diesem

Jahr hoffentlich wieder veranstalten

zu dürfen, ist bei dem

Trainer groß. „Ansonsten bin

ich nicht so viel auf den Festen

unterwegs. Ich bin von meinem

Engagement im TC schon ‚gesättigt’“,

beschreibt er.

Außer wenn die weit über die

Grenzen von Kupferzell hinaus

bekannte Kärwe ansteht.

Sie bildet den Höhepunkt im

Veranstaltungskalender der

Gemeinde und zieht üblicherweise

haufenweise Besucher in

den Ort. Und sie lockt mit dem

gemeinsam stattfindenden

Stauch Cup so ziemlich jeden

Kupferzeller aus dem Haus.

„Das ist so ein großes Event. Da

hocke sogar ich dann nicht daheim,

sondern feuere die Läufer

an oder besuche das Fest“,

bestätigt Andre lachend.

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tolle Bauplätze

Schulen

WHAT

THE FACT

Landkreis: Hohenlohekreis

Einwohner: etwa 6300

Typisch Kupferzell:

Saurierskelett-Funde: Die gab es 1977. Darunter

Knochen des Urlurchs Mastodonsaurus mit einer

Schädellänge von nahezu 1,5 Metern.

Ärzte

Einkaufen

Arbeitsplätze

Gemeinde

Ein gutes Stück Hohenlohe

Banken

Apotheke

Hallenbad

www.kupferzell.de

Post

Feiern? Ja, gern!

Allzeit beliebt: Die Kupferzeller Kärwe.

Probier mal!

Zwei Rad- und Wanderwege führen rund um

Kupferzell: Die „In Memory – Carl Julius

Weber-Tour“ und der „Pfarrer-Mayer-Radweg“.

Gut zu wissen:

Die Gemeinde betreibt einen Wasserpädagogischen

Spielplatz namens „Sinneswelt Kupfer“.

Entspannter Feierabend-Treffpunkt :

Der Bahnpark: Er bietet neben einem Verkehrsübungsplatz,

auf dem die Jüngsten das Radfahren

mit der Jugendverkehrsschule lernen, auch

Tischtennisplatten und einen Bouleplatz zum

Spielen und Verweilen.

Foto: Gemeinde Kupferzell

25


RESSORT GAUMENSCHMAUS

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gibt es in den Shops des

Haller Tagblatts, Hohenloher

Tagblatts und der

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FOTO: RACHEL_CONNERS, FREISTELLER: ARTEM KUTSENKO/SHUTTERSTOCK.COM

26


Verführerisch

und äußerst

delikat

Wenn Früchte, Nüsse und Schokolade aufeinander

treffen, wird es meist vor allem eines: mächtig. Doch

nicht bei diesem Rezept: Es ist glutenfrei und vegan.

ZUTATEN

FÜR 10

PORTIONEN

Für den Haselnussboden:

170 g Haselnussmehl

50 g raffiniertes Kokosöl,

geschmolzen

2 EL reiner Ahornsirup

1/4 TL grobes Meersalz

Für die Füllung:

SCHOKOLADEN-HASELNUSS-TARTE

MIT FRISCHEN ERDBEEREN

Der leichte Crunch von gehackten Haselnüssen,

eine sündhafte Schoko-Füllung

sowie frische Erdbeeren, die die Intensität

der Schokolade durchbrechen – das war

die Intention der Autorin und Bloggerin

Rachel Connors bei diesem Rezept. Ihr

Buch „Bakerita“ enthält über 100 Rezepte,

die allesamt frei von Gluten, Milch und

raffiniertem Zucker sind. Dadurch ermöglicht

sie einen gesunden, bekömmlichen

Genuss, ohne auf leckere Naschereien

oder Brotaufstriche wie etwa die oftmals

heiß begehrte Haselnuss-Butter zu verzichten.

1Für den Haselnussboden zunächst

eine 24er-Tarte-Form mit abnehmbarem

Boden leicht mit Kokosöl einfetten.

Danach das Haselnussmehl, das

geschmolzene Kokosöl, den Ahornsirup

sowie das Meersalz in einer Rührschüssel

gut vermengen, bis der Teig zusammenhält.

Diesen dann in die vorbereitete

Form einpassen und gleichmäßig an

Boden und Rand andrücken. Anschließend

im Kühlschrank fest werden lassen

und zwischenzeitlich die Füllung

zubereiten.

2Für die Füllung die fein gehackte

Schokolade in eine hitzebeständige

Rührschüssel geben. Die Kokosmilch in

einem kleinen Kochtopf bis kurz vor den

Siedepunkt aufkochen. Die heiße Kokosmilch

auf die Schokolade gießen und

die Mischung etwa eine Minute ruhen

lassen. Dann verrühren, bis die Masse

glatt und cremig ist.

3Die Schoko-Haselnussbutter unterrühren,

bis die Konsistenz

geschmeidig ist. Die Masse dann anschließend

auf dem vorbereiteten und

durchgekühlten Boden geben und glatt

verstreichen.

4Nun ist es Zeit für das Finetuning:

Dazu wird die Tarte mit den frischen,

in Scheiben geschnittenen Erdbeeren

und gehackten Haselnüssen garniert.

5Die Tarte nun zum Festwerden und

Auskühlen mindestens zwei Stunden

in den Kühlschrank stellen. Und

danach: in Stücke schneiden, servieren

und genießen!

170 g fein gehackte Zartbitterschokolade

180 ml Vollfett-Kokosmilch

aus der Dose

75 g Schoko-Haselnussbutter

320 g frische Erdbeeren

40 g gehackte, geröstete

Haselnüsse

ZUBEREITUNGSZEIT:

15 MINUTEN

KÜHLZEIT:

2 STUNDEN

Das Rezept stammt aus

„Bakerita“ (Unimedica-Verlag)

von Rachel Connors.

ISBN: 978-3-96257-293-8

27


SCHICHTWECHSEL

SCHICHTWECHSEL

DER „GLÜCKSBRINGER“

FÜR PFERDEHUFE

Knochenharter Job mit sensiblen Fluchttieren –

und anspruchsvollen Aufgaben. Auf Schnupperkurs bei

Hufbeschlagschmied Schejban Hamudi. Von Alisa Grün

28

Das Ende vom Führstrick hal -

ten, witzeln über dies und das

und nach getaner Arbeit die

Hornspäne zusammenkehren

– das ist schon seit knapp 15 Jahren mein

Job, wenn sich wie üblich alle sechs bis

acht Wochen der Hufschmied bei meinem

1 2

3

Pferd ankündigt. Den Ablauf der Hufbe -

arbeitung habe ich mir dabei schon einge -

prägt: Eisen abziehen, mit Zange und Feile

das Horn kürzen und in Form bringen, Ei -

sen anpassen, aufbrennen und schließlich

aufnageln und vernieten. „Et voilà, ganz

easy!“, dachte ich.

Spätestens als mir Hufbeschlagschmied

Schejban Hamudi bei meinem „Schicht -

wechsel“ sein Werkzeug zum Abziehen

der Eisen in die Hand drückt, ist mir klar:

Das ist alles andere als leicht. „Du musst

aufpassen, dass du die Zange beim Ab -

ziehen immer Richtung Mitte des Hufes

drückst. Sonst riskierst du, dass der Huf

ausbricht“, erklärt er mir. Zaghaft setze

ich die Zange an, befolge seine Anwei -

sungen und habe kurze Zeit später das

erste Eisen in der Hand. „Ha, geht doch“,

freue ich mich. Woraufhin mir der Ham -

mer in Hand gedrückt wird, um zu ver -

suchen, das Eisen minimal zu bearbeiten.

Ich merke schnell: „Geht doch nicht!“ Das

Metall verformt sich keinen Millimeter,

obwohl ich mit aller Wucht draufschlage.

„Der Job verlangt eine Menge Kraft – die

musste ich auch erst aufbauen“, versucht

mich Adrian Bratzel lächelnd aufzubau -

en. Seit über einem Jahr begleitet er als

Fortzubildender Schejban auf seinen Tou -

ren und sagt: „Ich kümmere mich um das

Ausschneiden der Hufe, das Schleifen und

Bohren der Eisen sowie das Vernieten der

1Vorsicht, nichts für Anfänger!

Der Pferdhuf steckt voller Leben.

Beim Aufnageln muss daher

jeder Hammerschlag sitzen.

2Pediküre im Großformat:

Schejban Hamudi raspelt das

überschüssige Horn ab.

3Glühende Helfer: Pferde brauchen

Eisen, um Fehlstellungen

zu verbessern oder übermäßigen

Hornabrieb zu verhindern.

4Ein bisschen Glück gefällig?

Das brauchen viele Pferdebesitzer

bei der Hufschmied-Suche,

da die Zahl der Betriebe seit

Jahren stagniert.

Fotos: Ufuk Arslan


Nägel.“ Jede erledigte Aufgabe überprüft

Schejban sorgfältig. „Es muss alles passen,

damit das Pferd optimal laufen kann“, sagt

der routinierte Hufbeschlagschmied und

setzt einen Vergleich an: „Wir Menschen

können drückende Schuhe abends auszie -

hen, Pferde haben die Eisen 24/7 am Huf

– unpassender Beschlag sorgt für Schmer -

zen, Fehlstellungen oder Lahmheiten.“

Bis Adrian selbst mal ein Eisen aufnagelt,

dauert es noch. Denn so

ein Pferdehuf steckt voller

Leben. Die Nägel dürfen

nur in die wenige Millimeter

dicke Hufwand

genagelt werden. „Das er -

fordert viel Erfahrung“,

unterstreicht Schejban,

der seit 2017 seinen eigenen

Betrieb führt. Am

Tag bearbeitet er etwa zehn Pferde. Eini -

ge werden dann frisch beschlagen, andere

„laufen barhuf, also ohne Eisen, und wer -

den nur ausgeschnitten“. Dazu kommen

Notfälle oder Spezialfälle, bei denen ein

orthopädischer Beschlag notwendig ist.

Während er mir das erzählt, hat er die

beiden Vorderhufe so bearbeitet, dass nun

aufgebrannt werden kann. Mit kräftigen

Schlägen bearbeitet er die glühenden Ei -

sen auf dem Amboss, greift sie mit einer

Zange und sagt: „Vorne links!“ Diese Anweisung

kenne ich und hebe den linken

„Das Aufnageln

erfordert viel

Erfahrung.“

Huf auf. Einige Sekunden drückt Schej -

ban das heiße Eisen auf seine vorgesehene

Stelle am Huf. Der weiße, dicke Qualm

drängt sich in jede Pore – und er stinkt

gewaltig. Als ich ihn mit gerümpfter Nase

anschaue, sagt er schmunzelnd: „Wir ha -

ben diesen Geruch jeden Tag ab dem frü -

hen Morgen an uns haften und arbeiten bei

Wind, Regen, Schnee und Hitze.“ Hinzu

komme, dass in diesem Job nicht einfach

nur mit Lebewesen gearbeitet

werde, sondern

mit sensiblen Fluchttieren.

„Sollte man, um

Hufschmied zu werden,

schon mit Pferden zu tun

gehabt haben?“, frage ich.

„Nicht unbedingt, aber es

ist schon gut, wenn man

die Tiere einschätzen

kann und den nötigen Respekt mitbringt“,

sagt Schejban. „Denn wenn man unvor -

sichtig oder grob ist, oder dem Pferd nicht

beigebracht wurde, beim Schmied keine

Angst zu haben oder stillzustehen, dann

kann es mitunter sehr gefährlich werden.“

Zum Glück lief mein Schnupperkurs an

diesem Tag ohne Zwischenfälle. Dennoch

bleibe ich nachhaltig beeindruckt zurück

und schätze den knochenharten Job, den

die Hufschmiede in den Reitställen der

Welt leisten, nochmal ein ganzes Stück

mehr als zuvor.

INFO

DAS BEINHALTET

DIE FORTBILDUNG

Hufschmied, wie der Beruf

umgangssprachlich genannt

wird, ist kein klassischer Ausbildungsberuf.

Voraussetzung,

um die Fortbildung nach neuer

Hufbeschlagverordnung anzutreten,

ist eine abgeschlossene

Ausbildung. In welchem Bereich,

ist seit 2006 irrelevant.

DAS SOLLTEST DU

MITBRINGEN:

■ Abgeschlossene Ausbildung

■ Körperliche Belastbarkeit

■ Handwerkliches Können

■ Respekt und Feingefühl

Die Fortbildung beinhaltet einen

Einführungslehrgang. Danach

steht für 24 Monate die

Begleitung eines Schmiedes

an. Im Anschluss daran geht es

für die theoretische und praktische

Abschlussprüfung an eine

Hufbeschlagschule.

4

FOTO: UFUK ARSLAN

29


DURCHSTARTER – DIE KARRIERESEITEN

SICHTBAR WERDEN

Hauptsache, keine Fehler machen, sich fachlich nicht blamieren: Mit diesem

Ansatz gehen viele die Probezeit an. Ist die Strategie sinnvoll?

Sich gut ins Team integrieren,

netzwerken,

nicht zu viele

Fragen stellen, aber

auch nicht zu wenige – und

gleichzeitig die eigenen Kompetenzen

unter Beweis stellen:

Die Probezeit gehen die wenigsten

Beschäftigten tiefenentspannt

an. Gleichzeitig alles

perfekt zu machen – das wird

kaum jemand schaffen. Worauf

kommt es also in den ersten

Monaten im Job wirklich an?

Nicht immer wird alles auf

dem Silbertablett serviert

In der Probezeit gehe die

Recruiting-Phase in die Verlängerung,

sagt Christine

Kentzler von der Personalund

Managementberatung

Kienbaum. Statt sich am Ziel

zu fühlen, sollte man sich bewusst

machen, dass man als

Neuzugang unter Beobachtung

steht. „Das ist sozusagen ein

Live-Assessment-Center“, so

die New-Placement-Beraterin.

Nun gehe es darum, das, was

man als Bewerber im Auswahlverfahren

versprochen hat, im

täglichen Geschäft zu zeigen

und umzusetzen.

„Dabei sollte ich mich nicht

darauf verlassen, dass der

Arbeitgeber mir alles auf dem

In der Probezeit geht die

Recruitment-Phase in die

Verlängerung: Beschäftigte

sollten sich bewusst

sein, dass sie unter

Beobachtung stehen.

Silbertablett serviert, mich

muster gültig an die Hand

nimmt und einarbeitet“, so

Kentzler. Oft genug würden

neue Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter ins kalte Wasser

geworfen. Da zeige sich dann,

wer damit gut klarkommt, proaktiv

ist und Verantwortung

übernimmt. Darauf komme es

zum Teil sogar mehr an als auf

die fachliche Expertise.

Unternehmenskultur

richtig analysieren

Wer sich beweisen will, sollte

die Unternehmenskultur aufmerksam

lesen. „Da geht es um

ERHOLSAME NÄCHTE

Passen die innere biologische Uhr und die eigenen Arbeitszeiten gut zusammen,

kann das Schlaf und Regeneration positiv beeinflussen.

FOTO: KLAUS-DIETMAR GABBERT/DPA-MAG

ungeschriebene Gesetze“, sagt

Julia Siems, Head of People

Development bei der Karriereberatung

von Rundstedt. Wer

die Regeln, die nicht auf den

ersten Blick sichtbar sind, einfach

ignoriert, könne schnell

mal anecken. Anschließend

geht es laut Christine Kentzler

geht es darum, eine „Roadmap“

für die kommenden sechs Monate

zu entwerfen: Wie könnte

ein Aktionsplan aussehen? Was

sind wichtige Meilensteine?

Schlau sei es, sich am Anfang

auch Projekte zu suchen, bei

denen man in kurzer Zeit mit

vergleichsweise wenig Aufwand

etwas Sichtbares erreichen

kann. Gerade in der Anfangszeit

seien „Quick wins“

wichtig, um zu zeigen, dass

man in seiner Rolle angekommen

ist. Julia Siems rät ebenfalls,

sich nicht zu lange darauf

zu konzentrieren, nur „Informationen

aufzusaugen“. In

den ersten 30 Tagen im neuen

Job bekomme man naturgemäß

viel Input. Danach beginne

eine Phase, in der „man ins

operative Tun kommen sollte“.

Und etwa ab Tag 60 der Probezeit

sei es Zeit für erste Ergebnisse

.

Amelie Breitenhuber, dpa

30

Nine to five: Ein klassisches

Arbeitszeitmodell

muss dem der

Erholung nicht unbedingt

schaden. Ein fester Rhythmus

ist zunächst grundsätzlich

nicht schlecht für gesunden

Schlaf, sagt Sylvia Rabstein,

Wissenschaftlerin am Institut

für Prävention und Arbeitsmedizin

der Deutschen

Gesetzlichen Unfallversicherung

typ und Arbeitszeiten gut zu-

(DGUV). Erst wenn sammenpassen. Menschen,

die Taktung der Schlaf- und

Wachzeiten stark von unserem

körpereigenen Rhythmus abweicht,

könne dies zu Schlafdefiziten

deren innere biologische Uhr

eher spät getaktet ist, werden

sich etwa in Jobs mit frühen

Schichten besonders harttun.

führen, so Rabstein . Für die Schlafqualität und

Zum Beispiel, weil man ständig

viel zu früh aufsteht oder

-dauer spielen aber neben den

Arbeitszeiten auch Faktoren

abends viel zu lange wach ist. wie Pendelzeiten, familiäre

Idealerweise sollten Chrono-

Verpflichtungen, Arbeitsanforderungen

und Arbeitsaufgaben

eine Rolle.

Führungskräfte können einen

Teil zu einer gesunden Erholungskultur

im Unternehmen

beitragen. So rät die Wissenschaftlerin,

vorhersehbare

und möglichst ergonomische

Schichtsysteme zu fördern, die

ausreichende Erholungszeiten

bieten.

dpa


NOCH KEINEN

AUSBILDUNGS-

PLATZ FÜR 2022?

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31


BADESPASS

BLACK IS BEAUTIFUL

Bademoden-Trends 2022: Anstatt wilder Muster und Leoprints sind

zurückhaltende Farben angesagt.

Es geht wieder los:

Die Freibäder in der

Region öffnen ihre

Pforten und laden

zum Schwimmen, Planschen,

Sonnenbaden und Entspannen

ein. Doch was ist in Sachen Bademoden

diesen Sommer angesagt?

Hier sind die aktuellen

Trends:

Rückenfrei/Cut-Outs: Badeanzüge,

die einen Blick auf

den Rücken freigeben, sind in

diesem Jahr besonders gefragt.

Der raffinierte Ausschnitt

macht das sonst eher zurückhaltende

Modestück zu einem

echten Hingucker. Wer lieber

Bikini trägt, sollte in diesem

Sommer einen mit Cut-Outs

wählen. Egal ob tiefe Einblicke

oder subtile Blitzer – jeder

Ausschnitt ist effektvoll.

Schwarze Bikinis mit

raffinierten Cut-Outs

sind diesen Sommer

angesagt.

FOTO: AFRICA STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

Unifarben: Die vergangenen

Jahre waren wild und es konnten

gar nicht genug Muster und

Aufdrucke auf der Bademode

zu sehen sein. 2022 wird es

stiller: Unifarbene Badehosen

und Bikinis liegen im Trend.

Vor allem schwarze Exemplare

werden wohl in den Freibädern

und an den Stränden zu sehen

sein. Sie lassen sich toll mit

bunten Accessoires kombinieren.

High Waist: Die Bikinihose

mit den hohen Hüften ist schon

seit einigen Saisons im Trend

und darf auch dieses Jahr nicht

fehlen. Das High-Waist-Modell

ist Figurschmeichler und

modischer Hingucker zugleich

und passt zu vielen verschieden

gestalteten Oberteilen –

ein echtes Allroundtalent! es

GEMEINDE

SATTELDORF

Freibad Untersteinbach und Freibad Oberohrn

öffnen am 21. Mai 2022

Die beiden idyllisch gelegenen Freibäder

versprechen Ihnen erholsame Stunden

in familiärer Atmosphäre.

Nähere Infos beim Bürgermeisteramt Pfedelbach

Telefon 0 79 41 / 60 81-0 · www.pfedelbach.de

Schauen Sie

mal rein –

www.satteldorf.de

Dort finden Sie

weitere

Informationen und

aktuelle Bilder der

Webcam vom

Freibad Satteldorf.

Bei schlechter Witterung können die Badezeiten unter

der Ruf-Nr. 07951/6240 abgefragt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gemeinde Satteldorf

Öffnungszeiten: Werktags 10:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag 09:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Tickets sind auch unter https://shop.mainhardt.de erhältlich.

32


ERST SCHWIMMEN,

DANN PFLEGEN

Sonne, Hitze und Chlor setzen Haut und Haaren im Sommer

oft zu. Trotzdem muss man nicht auf einen Besuch im

Freibad verzichten. So bleibt der Körper geschützt.

Wer im Sommer viel

schwimmt und

planscht, muss auf

seine Haare und die Haut besonders

aufpassen. Denn diese

sind im feuchten Zustand empfindlicher

als normal. Statt sie

zum Beispiel mit einem Handtuch

kräftig zu rubbeln, sollte

man sie sanft trockentupfen.

Besondere Pflege empfehlen

Dermatologen für die Haut vor

und nach dem Schwimmen:

Man sollte sich nach jeder Einheit

im Becken abduschen.

Für das Duschen vor dem

Schwimmen ist es ratsam, lediglich

lauwarmes Wasser an

Haut und Haar zu lassen. Denn

eine zu hohe Wassertemperatur

greift den Säureschutzmantel

der Haut an und kann

Kopfhaut sowie Haarwurzeln

in Mitleidenschaft ziehen.

Nach dem Wasserspaß ist es

empfehlenswert, Chlorrückstände

gründlich abzuspülen.

Dieser übliche Wasserzusatz

dient zwar weitgehend der Hygiene

im Schwimmbad, kann

aber an Haut, Kopfhaut und

Haaren zu Reizungen führen.

Feuchtigkeit ist

wichtig für die Haut

Zweckdienlich ist die Verwendung

eines Duschgels oder

Duschöls mit einem pH-Wert

von 5,5. Dieser Wert entspricht

dem natürlichen Säurewert der

Haut. Wer sich viel im Wasser

aufhält, kann zum Schutz der

Haut auch eine Hautcreme

mit Urea oder Glycerin dünn

auftragen. Diese Inhaltsstoffe

sollten der Haut die Feuchtigkeit

geben, die sie beim

Schwimmen verliert.

Auch zum Ende des Badbesuchs

sollte man sich eincremen.

Dafür eignen sich zum

Beispiel leichte, feuchtigkeitsspendende

Cremes, oder Lotionen

mit vitaminreichen

Inhaltsstoffen sowie Pflegeprodukte

mit einem hohen

Anteil an Lipiden, also Fetten.

Nicht vergessen sollte man zudem

den passenden Sonnenschutz.

dpa

FOTO: MILOS NAKOVIC/SHUTTERSTOCK.COM

Vor und nach dem

Schwimmen sollte man sich

abduschen.

Mit großer Wasserrutsche, Sprungfelsen, Beachvolleyball,

großer Liegewiese, Kinderspielplatz, Babyplanschbecken,

Kiosk und Restaurant Weidenbach mit Sonnenterrasse!

Öffnungszeiten-Infos unter 0 79 55 / 9 26 48 44

FREIBAD UNTERASPACH

50m Becken

Sprungturm

großzügiger Nichtschwimmerbereich

Breitwellenrutsche

Massagedüsen

phantasievoll gestaltete Wasserspiellandschaft

DAS PERFEKTE FAMILIENBAD

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis September

täglich von 13:00 bis 20:00 Uhr

Weitere Infos:

Stadtverwaltung Ilshofen • Tel.: 07904 702-0

www.ilshofen.de

33


BADESPASS

VON B WIE BADEANZUG BIS

W WIE WASSERFLASCHE

Diese Utensilien dürfen in der Badetasche nicht fehlen.

Die Sonne knallt vom

Himmel, die Hitze

steht in der Wohnung,

der Schweiß tropft einem von

der Stirn – an solch heißen Ta-

gen braucht es Abkühlung. Da

kommt das Freibad wie gerufen.

Also Badetaschen schnappen

und ab ins kühle Nass.

Doch was wird wirklich für einen

Besuch im Freibad benötigt?

Hier kommt die Checkliste:

Ein großes und ein kleines

Badetuch: Beides ist unverzichtbar.

Das eine benötigt

man zum Draufliegen, das andere

zum Abtrocknen. Es gibt

spezielle Tücher, die sich leicht

zusammenfalten lassen und

damit perfekt in die Tasche

passen.

Bikini oder Badehose: Die

Badebekleidung darf natürlich

auf keinen Fall fehlen. Wer

FOTO: FOTOHUNTER/SHUTTERSTOCK.COM

möchte, kann sich auch einen

Wechselsatz mitnehmen.

Schuhe: Egal ob Bienen oder

nasse Böden – Gefahren lauern

im Freibad überall. Badelatschen

sind hier unverzichtbar.

Sonnenschutz: Auch an etwas

kühleren Tagen ist die

UV-Strahlung gefährlich. Deshalb

sollten unbedingt Sonnencreme,

ein Hut oder eine Mütze

sowie eine Sonnebrille in der

Badetasche sein .

Wasserflasche: Wenn es heiß

ist, braucht der Körper viel

Flüssigkeit. Um ausreichend

Wasser dabei zu haben, sind

Mehrwegflaschen die umweltfreundlichste

Alternative.

Unterhaltung: Im Freibad

kann man auch richtig entspannen.

Ein gutes Buch oder

eine Zeitschrift dürfen nicht

fehlen.

es

Freibad Schenkensee

Das Freibad Schenkensee bietet viel Platz und tolle Attraktionen:

50-Meter-Sportbecken mit 8 Bahnen, separates Sprungbecken mit

10-Meter-Sprungturmanlage, Kinder-Erlebnisbecken, Wasserspielgarten

mit Bachlauf und Staubecken, Breitrutsche, Schlangenrutsche, 11-Meter-

Freefall-Rutsche, großer Kinderspielplatz und eine schöne Parkanlage.

Freibad Rieden

Im idyllisch gelegenen Freibad Rieden kommen Naturliebhaber auf ihre

Kosten. Neben dem Schwimmbecken sowie einer großen Liege- und

Spielwiese erwartet die Besucher eine Plansch-Oase mit Bachlauf, ein

Spielehaus mit Rutsche und Tischtennisplatten.

Sauna Schenkensee

Abschalten, relaxen und neue Kräfte sammeln. Dem Körper etwas Gutes

tun. Entspannen und entschlacken mit allem Komfort.

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Schenkenseebad

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Auf über 1.500 Quadratmetern erleben Sie eine Saunalandschaft, die

keine Wünsche offen lässt und die weit über den Landkreis von Schwäbisch

Hall hinaus bekannt ist. Für die nötige Abkühlung nach dem Saunagang

sorgen ein Tauchbecken und ein wohltemperiertes Außenbecken

unter freiem Himmel.

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Preisen finden Sie unter

www.schenkenseebad.de.

34


Burger | Barber | Bier

Feuer, Sandstürme und

meterhohe Wellen – wenn in Filmen

nach diesen Special Effects verlangt

wird, ist der Haller Gerd Nefzer

zur Stelle. Seine Arbeit hat auch

Hollywood überzeugt. Das Resultat:

zwei „Oscars“. Wir verraten, welche

Herausforderungen er dafür

meistern muss und geben Tipps

und Wissen rund ums Kino-Erlebnis

und die richtige Rasur.

FOTO: RAUL JICHICI/SHUTTERSTOCK.COM

Die

Männer-

Seiten

And the Oscar goes to ... Gerd Nefzers Arbeitsfeld ist manchmal der größte Spielplatz

der Welt. Aber Special Effects zu inszenieren, ist auch harte Arbeit S. 36 | Wissen

Wie schwer ist ein „Oscar“? S. 37 | Mode Alle Infos zum Badelatschen-Trend S. 38

35


BURGER | BARBER | BIER

Nice try!“, sagt Gerd

Nefzer nur, dann

sagt er eine kurze

Weile nichts mehr.

Es ist kurz nach 20 Uhr und

der zweifache Oscar-Preisträger

sitzt im Büro der Origo

Film Studios in Budapest. Seit

vier Wochen laufen in Ungarns

Hauptstadt die Vorbereitungen

für „Dune 2“. Sein Arbeitstag

ist noch nicht zu Ende. Was er

heute abgefackelt, eingestaubt

oder aufgewirbelt hat, will der

Spezialist für visuelle Effekte

nicht verraten. Alles rund um

die Hollywood-Produktion ist

top secret.

36

AND THE OSCAR

GOES TO . . .

GERD NEFZER

Der zweifache Oscar-Gewinner Gerd Nefzer mit den beiden „Goldjungs“ in seinem Büro in

der Gelbinger Gasse in Schwäbisch Hall.

Foto: Ufuk Arslan

Manchmal ist Gerd Nefzers Arbeitsfeld der größte

und tollste Spielplatz der Welt. Ein wahr gewordener

Jungentraum. Aber es ist auch harte Arbeit,

wenn er und sein Team von Nefzer Special Effects

tonnenschweres Equipment durch den heißen

Wüstensand ziehen müssen. Von Claudia Linz

Der Oscar als Türöffner,

Selfie mit Nicole Kidman

Bis zum Schluss geheim ist

am 27. März auch, wer nach

der Gala im Dolby Theatre am

Hollywood Boulevard den begehrten

Oscar mit nach Hause

nehmen darf. Als einer der

Nominierten ist Gerd Nefzer

hautnah dabei und sieht, wie

das Security-Personal vor Beginn

der Verleihung die Koffer

mit den Umschlägen über den

roten Teppich zieht. Später

sitzt der 56-Jährige zusammen

mit der Crème de la Crème der

internationalen Filmwelt im

Saal. Im Smoking – mittlerweile

hat er zwei im Schrank

– schaut er sich Ausschnitte

der nominierten Filme an. Der

Haller wird von Minute zu Minute

nervöser. Dann der erlösende

Moment, der Umschlag

wird geöffnet, der Preisträger

verkündet. „The oscar goes to

... Gerd Nefzer!“ Ein ergreifender

Moment. „Ich war so glücklich,

so stolz.“ Strahlend betritt

der Schwabe die Bühne, nimmt

die begehrte Trophäe für die

Special Effects im Science-Fiction-Film

„Dune“ entgegen.

Eigentlich will er noch seiner

Frau Regina, seiner Familie

und seinem Team danken.

„Aber auf der großen Uhr im

Saal habe ich schon gesehen,

dass das nichts mehr wird.

Die 30 Sekunden waren schon

runtergezählt“, erzählt er.

Später, auf der Fahrt zur angesagten

Vanity Fair-Party


Die

Männer-

Seiten

in Beverly Hills, muss er nur

seinen Oscar aus dem Fenster

halten und darf die von Sicher -

heitskräften gesperrte Straße

passieren. Dort, im Wallis An -

nenberg Center, gibt es einen

eigenen „Dune“-Tisch, Cham -

pagner fließt, Regisseure und

Schauspieler gratulieren dem

Preisträger, der in Filmkreisen

mit seinem Vornamen „Gö -

rd“ angesprochen wird. „Die

US-Amerikaner tun sich etwas

schwer mit der Aussprache

meines Namens“, witzelt Gerd

Nefzer. Al Pacino ist da, Kevin

Costner, Kirsten Dunst, Antho -

ny Hopkins, Robert de Niro.

Dabei wäre der Preisträger

selbst fast nicht dabei gewe -

sen. Er ist erst am Tag vor der

Oscar-Verleihung von seiner

Corona-Erkrankung freige -

testet worden. Nach der Partynacht

müssen er und seine

Frau nach dem Abstecher in

die Glamour-Welt wegen eines

neuen Projektes schon wie -

der die Rückreise antreten. Im

Gepäck den zweiten „Goldjungen“

und ein Selfie mit Nicole

Kidman. „Eigentlich sind Sel -

fies und Autogrammanfragen

in Filmkreisen verpönt“, weiß

Gerd Nefzer. Aber sein Team

habe ihn mehr oder weniger

dazu gedrängt. Jetzt freut er

sich auch über dieses einmalige

Souvenir aus Hollywood.

Vom Landwirt in Hall

nach Hollywood

In den 1980er Jahren studiert

Gerd Nefzer Agrartechnik,

arbeitet als Landwirt und

steigt dann in die Firma seines

Schwiegervaters ein. Zusam -

men mit seinem Schwager Uli

Nefzer bauen sie Nefzer Special

Effects weiter aus. Filmund

Fernsehproduzenten

in Deutschland engagieren

das Team, später werden internationale

Produzenten

aufmerksam. Gerd Nefzer

hat seine Hände bei „Inglo -

rious Basterds“, „Stirb lang -

sam“, „Monuments Men“, „Die

Tribute von Panem“ und „Bridge

of Spies“ im Spiel. Wichtig

ist ihm, dass man versteht,

dass seine Arbeit nicht vor dem

Computer stattfindet. „Wir

kümmern uns um reale Effekte

wie Feuer, Sandstürme und

Wellen.“

Wellen auftürmen mit

Tanks vom Schrottplatz

Seine bisher größte Heraus -

forderung ist die Produktion

1,50 Meter hoher Wellen im

Film „Blade Runner 2049“, für

den er seinen ersten Oscar be -

kommen hat. Schnell muss es

gehen, teuer darf es nicht sein.

Er berät sich mit seinem Team,

gemeinsam schauen sie Videos

von Wellenbädern an, bis jemand

die zündende Idee hat.

Vom Schrottplatz werden drei

riesige 5000-Liter-Propangastanks

besorgt, die mithilfe der

Hydraulik dreier Abrissbagger

„Ich war so

glücklich, so

stolz.“

das Wasser im Becken verdrän -

gen und so Wellen entstehen

lassen. „Wir waren die ersten,

die das probiert haben, und es

war beeindruckend, dass es

funktionierte“, freut sich Gerd

Nefzer, und fügt hinzu, dass

diese Technik mittlerweile

schon mehrfach abgekupfert

worden sei. Kein Wunder, dass

„Blade Runner 2049“ neben

„Der Name der Rose“ und „Das

Boot“ einer seiner Lieblings -

filme ist.

Oft muss Gerd Nefzer impro -

visieren, so mancher Wunsch

eines Regisseurs bereitet ihm

schlaflose Nächte und manchmal

stößt er auch an physika -

lische Grenzen. „Das Wasser

bergauf fließen lassen kann

auch ich nicht“, sagt er und

schmunzelt.

1.

SCHWERER

GOLDJUNGE

Der Oscar ist der wichtigste Filmpreis

der Welt – und auch ganz schön

schwer: 4,3 Kilogramm wiegt die 34

Zentimeter hohe Statue. Der „Academy

Award“ – der offizielle Name des Oscars

– besteht aus Bronze und wird mit

einem Überzug aus 24-karätigem Gold

bedeckt. Warum der Oscar „Oscar“

heißt, weiß im Übrigen keiner so genau.

2.

KALORIEN-

REICHE

KNABBEREIEN

Popcorn und Nachos gehören zum

Kino-Besuch einfach dazu. Doch

Vorsicht: Beide Leckereien sind echte

Kalorienfallen. 100 Gramm süßes Popcorn

haben etwa 520, die gleiche Menge

salziges Popcorn etwa 530 Kalorien.

Etwas besser schneiden die Nachos ab:

Mit Käse kommen sie auf 310, mit Salsa

auf 260 Kalorien. Gesund sind beide

Snacks nicht – doch manchmal möchte

man sich einfach etwas gönnen.

3.

GEBALLTE

LADUNG ACTION

Viele Action-Kracher konnten in

diesem Jahr schon im Kino bewundert

werden: „Batman“, „Doctor Strange“

oder „Moonfall“. Weitere Kino-Highlights

in diesem Sommer sind „Top Gun

Maverick“, „Jurassic World – Ein neues

Zeitalter“ und „Thor – Love and Thunder“.

Im Dezember folgt dann die lang

ersehnte Fortsetzung von „Avatar“.

37


BURGER | BARBER | BIER

AUSGERECHNET DIE

BADELATSCHEN

Ungewöhnlicher Modehype: Badelatschen haben sich vom Freibad- und

Strandaccessoire zum modischen Begleiter im Alltag gemausert. Doch welches

Modell ist das Richtige – und wie kombiniert man die Schlappen stilvoll?

Ob Jogging-Hose,

Kuschel-Pulli oder

Puschen: Seit der

Pandemie werden

auf den Straßen auffällig legere

Klamotten getragen. Zur neu -

en Lässigkeit auf dem Weg zum

Supermarkt gehören längst

auch Badelatschen. „Das heißt

nicht, dass es immer nachläs -

sig aussehen muss“, sagt Carl

Tillessen vom Deutschen Mode-Institut.

Vielmehr würden

Dinge, die auch im Homeoffice

getragen werden, gegenwärtig

stolz in der Öffentlichkeit prä -

sentiert.

Der Trendanalyst erklärt: „Das

ist eine neue Form, cool zu sein

– indem man durch seine Klei -

dung betont, dass man eigent -

lich drinnen lebt, aber jetzt mal

eben kurz rausgegangen ist.“

Vergleichbar sei das mit dem

Phänomen, wenn sich jemand

im Winter trotz Kälte eine kur -

ze Hose anzieht.

Aber Badelatschen als mo -

disches Statement sind kein

neues Phänomen. „Wir beob -

achten jetzt seit einigen Sai -

sons, dass die Badelatschen

in jedem Sommer mit dabei

Socken in Schlappen – das

geht laut aktueller Mode.

Foto: Superdry/dpa-tmn

sind“, sagt Trendexpertin

Claudia Schulz vom Deutschen

Schuhinstitut in Offenbach. Es

begann damit, dass die Trend -

setter der Großstädte Gesundheitsschlappen

für sich ent -

deckt haben, die bis dato nicht

wirklich als sexy galten – land -

läufig auch bekannt unter dem

Markennamen Birkenstock.

Auch die Adiletten, Badelatschen

mit Schalenboden aus

Plastik von Adidas, und viele

ähnlich designte Modelle an -

derer Firmen erlebten schon

vor einigen Jahren ein unge -

wöhnliches Comeback – aus -

gerechnet bei den Modeliebha -

bern. Aber wie so viele Trends

brauchte auch dieser ein paar

Jahre, bis er sich wirklich

durchsetzte. In diesem Fall

wurde der Hype zusätzlich

durch die Corona-Pandemie

verstärkt.

Grobe Materialien

Während Frauen Badelatschen

sogar zu Businesslooks tragen,

bleiben sie bei Männern eher

ein reines Freizeitobjekt – mit

Klischee, wie Schulz beobach -

tet. „Da werden Badelatschen

mit Socken getragen.“ Das

ist – teils – sogar in Mode, vor

allem bei Sandalen. Die soge -

nannten Ugly-Sandals haben

meist so dicke Sohlen, wie wir

LIEBER TROCKEN ALS NASS

Eher vor oder nach dem Duschen rasieren? Das ist mit entscheidend

darüber, ob sich in Folge Hautirritationen bilden.

sie von gröberen Sneakern

kennen. Riemen, Bandagen

oder Kofferverschlüsse halten

sie zusammen, sagt Schulz.

Teils erinnerten diese Model -

le ein wenig an orthopädische

Schuhe.

Schuh aus einem Guss

Mode-Experte Carl Tillessen

rät Männern, die Badelatschen

mit Shorts zu kombinieren.

Auch er beobachtet den Trend

weg von mageren Flip-Flops

hin zu aufgepumpten Schlap -

pen. „Der ganze Schuh besteht

dann aus einem Guss, einem

Material und einer Farbe.“

Wer es hingegen lieber luftig

mag, dem legt Tillessen eine

Alternative ans Herz. „Was

sich nach wie vor hält, sind ul -

traleicht gestrickte Sneaker,

die fast wie Socken anmuten.“

Für Tillessen tun sich Jüngere

mit dem Badelatschen-Trend

etwas leichter als ältere. Schulz

sieht das anders: „Ich würde

niemals nie sagen.“ In der Vergangenheit

habe sich auch der

Sneaker generationsübergrei -

fend als Modestück durchge -

setzt. Benjamin Freund, dpa

Vor dem Rasieren sollte

man sich nicht duschen.

Das empfiehlt

der Industrieverband Kör -

perpflege- und Waschmittel

(IKW) Männern, die die Tro -

ckenrasur vorziehen. „Der

Wasserdampf könnte Haut und

Bart sonst so sehr aufweichen,

dass der Elektrorasierer das

Barthaar nicht mehr richtig

fassen und abschneiden kann“,

erklärt Expertin Birgit Huber.

Ganz anders sieht das bei der

Nassrasur aus: Hier sollten die

Haare nicht nur nass, sondern

sogar durch Waschen von der

Talgschicht befreit werden.

Denn das Haar muss aufquel -

len, damit die Rasierklinge

glatte und weiche Schnitte aus -

führen kann. Huber empfiehlt,

warmes Wasser zu verwenden,

weil es die Poren erweitert und

sich die Haut dann auch besser

rasieren lässt.

Es gibt noch weitere Unterschiede

bei den Rasier-Arten:

Für empfindliche Haut sei die

trockene Rasur mit dem Elektrorasierer

besser, denn diese

wird dadurch weniger gereizt,

weiß Huber.

Übrigens: Der IKW rät, sich

morgens auf nüchternen Ma -

gen zu rasieren. Denn dann ist

die Haut elastischer, was sich

über den Tag abbaut und die

Haut empfindlicher macht. dpa

Die Nassrasur eignet sich

besonders für Männer mit

unreiner Haut.

FOTO: DANIEL KARMANN/DPA-MAG

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Das solltest du lesen

Unsere Buchtipps im Juni sorgen für Romantik, Spannung

und unterhaltsame Stunden. Also, schnapp’ dir eines

dieser Werke und mach’s dir gemütlich!

1. FÜR IMMER EIN TEIL VON DIR

Fünf Jahre nach dem tragischen Unfalltod

ihrer großen Liebe Scott kehrt Kenna

an den Ort des Geschehens zurück. Ihr

einziger Wunsch: endlich ihre vierjährige

Tochter Diem, die bei Scotts Eltern lebt,

in die Arme zu schließen. Gleich am ersten

Abend trifft sie auf Ledger, der erste

Mann, zu dem sie sich seit Scotts Tod hingezogen

fühlt – und er sich umgekehrt

auch zu ihr.

Doch dann stellt sich heraus, dass Ledger

Scotts engster Freund seit Kindertagen

war. Und dass er geschworen hat, dass die

ihm unbekannte Mutter, die Schuldige am

Tod seines Freundes, niemals eine Rolle in

Diems Leben spielen wird...

Fazit: Ein fantastischer Liebesroman, der

so manchem Leser wohl die Tränen in die

Augen treibt. Wut, Verzweiflung, Liebe,

Sehnsucht, Trauer und Verlust – Autorin

Colleen Hoover nimmt einen mit auf eine

wahre Gefühlsachterbahn. Absolute

Leseempfehlung für alle, die auf romantische

Geschichten stehen.

pm/es

2. DER TOD MACHT URLAUB IN SCHWEDEN

In Österlen ist niemand besonders unglücklich,

als Jessie Anderson tot aufgefunden

wird. Immerhin wollte die ehrgeizige

Maklerin einen der schönsten Strände

der beliebten Urlaubsregion mit Luxusvillen

zubauen. Aber musste sie deswegen

sterben? Mord-Ermittler Peter Vinston

aus Stockholm ist nur zu gerne bereit, seinen

erzwungenen Urlaub in Südschweden

zu unterbrechen und der jungen Kommissarin

Tove Esping ein wenig unter die Arme

zu greifen, um dieses Rätsel zu lösen.

Doch die ist davon wenig begeistert, und

auch die störrischen Dörfler stellen den

Städter vor so manche Herausforderung.

Fazit: „Der Tod macht Urlaub in Schweden“

ist der erste Band einer sommerlich-heiteren

Krimi-Reihe des Bestseller-Autors

Anders de la Motte und des

Komikers Måns Nilsson. Ein Rätselkrimi

mit liebenswerten Figuren an herrlichen

Schauplätzen. Eine spannende, leichte Unterhaltung

für den Urlaub (in Schweden)

oder daheim auf dem Liegestuhl. pm/dia

3. DRECKSARBEIT

„Drecksarbeit – Geschichten aus dem Maschinenraum

unseres bequemen Lebens“

macht die Folgen unseres Konsums anhand

eindrücklicher Reportagen aus aller

Welt greifbar. Innerhalb von fünf Jahren

war Jan Stremmel in mehr als vierzig Ländern

unterwegs.

Fernab touristischer Hotspots oder traumhafter

Strände besuchte er Orte, an denen

die Auswirkungen unserer globalisierten

Welt besonders deutlich sind – Textilfabriken

in Asien, ausgetrocknete Seen in

Kasachstan oder südamerikanische Kaffeeplantagen.

Von seinen Eindrücken be-

richtet Journalist Jan Stremmel in dicht

erzählten Reportagen und deckt die Zusammenhänge

zwischen unserem bequemen

Europa und der harten Realität in

den Entwicklungsländern auf. Seine Erzählungen

bieten einen ehrlichen Einblick

in das Leben als Reporter und lassen uns

auch unseren täglichen Konsum ken.

überden-

Fazit: Packend und mehr als überfällig –

eine Sammlung an Eindrücken, die jeder

gelesen haben sollte, um sich das eigene

Konsum-Handeln in allen seinen Facetten

bewusst zu machen.

pm/gra

39


TESTERELLA

Hop-On Hop-Off

in Hohenlohe

Wie steht es um den ÖPNV im Verbreitungsgebiet

von Hohenlohe Trends? Die Testerella will es

herausfinden. Von Eileen Scheiner

40

Von Crailsheim nach Rostock in

elf Stunden oder von Waldenburg

nach Sylt in 15 Stunden –

das ist in diesem Sommer für

nur neun Euro pro Ticket möglich. Mit

dem neuen, vergünstigten Ticket möchte

die Bundesregierung die Bürger finanziell

entlasten und die Nutzung des ÖP-

NV langfristig attraktiver machen.

Grund genug, sich den Nahverkehr in

Hohenlohe mal genauer anzusehen

und den Test zu wagen: Wie attraktiv

ist das Bus- und Zugfahren im

Verbreitungsgebiet von Hohenlohe

Trends wirklich?

Die Spielregeln: Das Auto darf nicht

benutzt werden und die Tour muss

durch den Main-Tauber-Kreis,

den Hohenlohekreis sowie den

Landkreis Schwäbisch Hall führen.

Ich bastle mir eine Route

im „DB Navigator“ zusammen.

Meine Tour führt mich

von Stimpfach – meinem Heimatort

– über Crailsheim, Bad

Mergentheim, Künzelsau und

Waldenburg wieder zurück über

Crailsheim nach Stimpfach. Das

sind geplante 6 Stunden und 16

Minuten Fahrt mit fünf Umstiegen.

Der „DB Navigator“ empfiehlt

mir für diese Route das „Baden-Württemberg-Ticket“

für 24

Euro, das ich über die DB-App kaufen

und per Paypal bezahlen kann.

Eingleisige Strecke

sorgt für Wartezeiten

Meine große Reise findet an einem

Montag Anfang Mai statt. Ich

packe mir einen Rucksack mit

Verpflegung und starte zu

Fuß – schließlich muss ich ja

irgendwie zur Bushaltestelle

an der Schule in Stimpfach

kommen. Der erste Bus fährt

um 9.36 Uhr ab – und fast an

mir vorbei. Mit Winken mache

ich auf mich aufmerksam und


der Busfahrer hält wenige Meter nach der

Haltestelle an. Am Bahnhof Crailsheim

angekommen, habe ich knapp 30 Minuten

Umsteigezeit. Um 10:33 Uhr fährt dann

der Regional-Express nach Wertheim ab

– eigentlich. Er hat schon in Crailsheim

rund vier Minuten Verspätung. Bis zur

Ankunft in Bad Mergentheim werden

es noch einige mehr, da die Bahn immer

wieder an den Bahnhöfen auf entgegenkommende

Züge warten muss. Was mir

jedoch an der Strecke gefällt: Es gibt viele

Bedarfshaltestellen, der Zug hält also

nicht in jeder Ortschaft. Außerdem freue

ich mich über die angenehmen Temperaturen

im Zug, keine Selbstverständlichkeit,

da es draußen immerhin knapp 25

Grad warm ist. Hinzu kommt: Im Zug gibt

es WLAN.

Wo geht’s denn hier

nach Waldenburg?

Den Bahnhof Bad Mergentheim erreiche

ich circa zehn Minuten später als geplant.

Das ist nicht schlimm, da ich sowieso einen

Aufenthalt von einer Stunde eingeplant

habe. Wäre ich auf einen direkten

Anschluss angewiesen, hätte ich diesen

wahrscheinlich nicht erreicht.

Mein nächster Bus soll um 12.40 Uhr am

Bahnhof abfahren, doch auf der digitalen

Anzeigetafel ist er nicht gelistet. Ich stelle

mich an die Haltestelle, an der „Künzelsau“

angeschrieben ist, erst um 12.45 Uhr

biegt das weiße Gefährt ein. Ein sehr

netter Busfahrer begrüßt mich und

die wenigen anderen Fahrgäste.

Die Fahrt ist wieder sehr angenehm:

Die Strecke führt

vorbei an Wiesen, Wäldern,

Weinbergen und

Burgen. Grundschüler

steigen zu und

wieder aus, der

Busfahrer verabschiedet

sich

jedes Mal über

das Mikrofon von

seinen Fahrgästen. Auch

dieser Bus hat wieder wenige

Minuten Verspätung.

In Künzelsau muss er ei-

DAS WAR DIE TOUR

2

4

2. Station: Von Crailsheim

aus fährt der

Regional-Express nach

Wertheim. Ich steige

aber bereits in Bad

Mergentheim aus.

4. & 5. Station: In

Künzelsau erfolgt

der Umstieg in den

Bus nach Waldenburg.

An diesem

trostlosen Bahnhof

muss ich 26 Minuten

auf meinen nächsten

Zug warten.

FOTOS: EILEEN SCHEINER

PRIVAT

1

3

1. Station: Los geht

es an der Bushaltestelle

„Stimpfach

Schule“. Von hier

aus fährt der Bus

zum ZOB Crailsheim,

direkt am

Bahnhof.

3. Station: Mittagspause

in Bad

Mergentheim. Der

nächste Streckenabschnitt

führt mich

vom Bahnhof der

Kurstadt mit dem

Bus nach Künzelsau.

PRIVAT

5

6. & 7. Station: Ich bin zurück am

Crailsheimer Bahnhof. Von hier aus

nehme ich den Bus zurück nach

Stimpfach – meinem Ausgangs- und

Endpunkt.

FOTO: PRIVAT

41


TESTERELLA

ÖPNV VS. PKW

FOTO: TOBIAS WÜRTH

DER VERGLEICH

MIT DEM AUTO

Wann kommt der Bus? Kaum ein Verkehrsmittel bei meinem Test war pünktlich.

Glücklicherweise betrugen die Verspätungen immer nur wenige Minuten.

ne Umleitung fahren. Sowohl in der Bahn-

App als auch auf der digitalen Anzeigentafel

im Bus sind trotzdem noch drei

Haltestellen bis zu meinem Zwischenziel

aufgeführt. Doch plötzlich sagt der Busfahrer

„Endstation. Vielen Dank fürs Mitfahren!“

Ich bin ortsunkundig und vergewissere

mich beim Fahrer, ob wir schon

am Bahnhof Künzelsau angekommen

sind. Er bejaht, ich steige aus und mache

mich auf die Suche nach der Haltestelle

für den Bus nach Waldenburg. Es ist wenig

übersichtlich, erst nachdem ich das Gelände

zweimal abgelaufen bin, entdecke ich

die richtige Station .

Küsse, laute Gespräche und

fehlender Kaffee

Während die vorherige Fahrt überraschend

angenehm war, erlebe ich auf der

Strecke von Künzelsau nach Waldenburg

so ziemlich jedes Klischee. Im Bus ist es

stickig, einige Mitfahrer halten sich nicht

an die vorgeschriebene Maskenpflicht.

Eine Frau, die direkt hinter mir sitzt, telefoniert

lautstark. Zu allem übel sitzt gegenüber

von mir auch noch ein wild knutschendes

Paar. Ich schließe die Augen und

verfluche den ÖPNV insgeheim ein bisschen.

In Waldenburg komme ich pünktlich

um 14.13 Uhr an, 26 Minuten muss

ich auf den Anschlusszug nach Crailsheim

warten. Der Bahnhof ist sehr trostlos, es

gibt wenige Sitzgelegenheiten, wenig

Schatten und vor allem keinen von

mir so ersehnten Kaffee. Die Fahrt

nach Crailsheim verläuft wieder

FOTO: PRIVAT

sehr ruhig, der Zug ist aber recht voll. In

Crailsheim angekommen, suche ich nach

dem Bus, der mich zurück nach Stimpfach

bringen soll. Es ist ein Kleinbus mit nur

knapp 15 Sitzplätzen. Um 15.58 Uhr bin ich

dann endlich wieder in meiner Heimat angekommen.

Entgegen meiner Erwartung hat alles auf

meiner Tagestour geklappt – es gab keine

Ausfälle und ich habe alle Anschlüsse

erreicht. Vor allem die Busfahrten haben

mich zum großen Teil angenehm überrascht.

Verbesserungsbedarf gibt es auf jeden

Fall bei den Kennzeichnungen an den

Busbahnhöfen. Wer sich nicht auskennt,

verliert sich hier leicht. Letztendlich ist

das ÖPNV-Angebot in Hohenlohe überraschend

gut und es lohnt sich auf jeden Fall,

die öffentlichen Verkehrsmittel für

den ein oder anderen Ausflug

zu nutzen.

Die gewählte Route durch das

Trends-Verbreitungsgebiet

lässt sich natürlich auch mit

dem Auto abfahren: Knapp

vier Stunden würde man mit

dem Pkw für die circa 165

Kilometer brauchen – eine

Mittagspause von einer Stunde

mitinbegriffen.

BEWUSSTSEIN

SCHAFFEN

Das ist allerdings auch teuer:

Sowohl für den eigenen Geldbeutel

als auch für die Umwelt:

Etwa 25 Kilogramm CO 2

würde

man mit einem Benziner auf

der Pkw-Tour ausstoßen. Zum

Vergleich: Wer die Route mit

dem ÖPNV absolviert, spart

deutlich CO 2-

Emissionen ein

und kommt auf einen Wert von

etwa 4,2 Kilogramm (Quelle:

www.spritrechner.biz). es

42

ILLUSTRATION: DRJ ONE LINE/SHUTTERSTOCK.COM


Entlang der Flüsse Kocher,

Jagst und Tauber, gibt es abwechslungsreiche

Landschaften

zu sehen. Eine Radtour

bietet sich an, um die Region

kennenzulernen.

FOTO: VVITA/SHUTTERSTOCK.COM

SCHÖNES

VOR ORT

Wandern, Radeln, Kultur und Genuss:

In Hohenlohe und im Taubertal gibt es

einige Highlights zu entdecken.

Das gute liegt bekanntlich

oft direkt

vor der Haustüre

– so ist es auch bei

uns in Hohenlohe und im Taubertal.

Nicht immer muss man

die weite Reise antreten, um

schöne Landschaften, Genuss

und Kulinarik erleben zu können.

Zahlreiche Highlights

warten in der Region auf Besucher

und Einheimische.

Warum also nicht das Fahrrad

schnappen und die Landschaften

in der Region entdecken?

Entlang der Flusstäler

von Tauber, Kocher, Jagst und

Bühler oder über weite Felder,

durch Streuobstwiesen – die

abwechslungsreiche Landschaft

bietet die perfekte Kulisse

und lässt Sie in die Region

eintauchen. Wer lieber zu Fuß

unterwegs ist, kann einen der

diversen Wanderwege nutzen.

Vorbei an Wald, Wiesen

und Weinbergen kann man die

herrliche Natur genießen.

Sollte das Wetter einmal nicht

mitspielen, laden die Museen

in der Region ein, sich

weiterzubilden und Neues

zu erfahren. Kunst gibt es in

Schwäbisch Hall und Künzelsau

zu sehen, Handwerkliches

zum Beispiel in der Hammerschmiede

in Satteldorf-Gröningen.

Und auch die Städte

in Hohenlohe und Taubertal

sind einen Besuch wert: Alte

Fachwerkhäuser, Kirchen und

historische Gebäude gibt es zu

entdecken. In Creglingen gibt

es sogar die Möglichkeit in drei

erhalten gebliebene Stadttürmen

zu übernachten. es

Stadt

MIT IDEEN

www.creglingen.de

Creglingen

– fahr doch mal hin

Lindleinturmmuseum

Fingerhut-, Jüdisches und Feuerwehrmuseum

Klosteranlage Frauental

Keltenpfad, Flachsbrech-Hütte und

Lindleinturmmuseum

Gruppenangebote

(Backen, Kreativ-Kurse etc.)

vielfältige Übernachtungsangebote

Herrlicher Rosengarten in der Altstadt

Lebendige Kleinstadt bei Rothenburg

ob der Tauber

Radweg Liebliches Taubertal

Romantische Straße

Riemenschneiders Meisterwerk

Freizeitgebiet Münsterseen mit Wasserspielplatz,

Barfuß-Fühlpfad, beheiztes Freibad

Freizeit- und Erholungsgebiet Münsterseen

Hammerschmiede Gröningen

Naturschutzgebiet Mittleres Jagsttal

Das technische Kulturdenkmal verdeutlicht eindrucksvoll die

technische Entwicklung an der Schwelle vom Handwerk zum

Industriezeitalter. Die aus dem Jahr 1804 stammende Hammerschmiede

arbeitet mit Wasserkraft der Gronach, die in einem

romantischen, tief eingeschnittenen Tal der Jagst zufließt.

ÖFFNUNGSZEITEN MUSEUM

vom 3. April – 30. Oktober

Ein Besuch,

der sich lohnt

Samstags und an Sonn- und Feiertagen

von 11.00 bis 18.00 Uhr

Jeden 1. Sonntag im Monat

ist Aktionstag

Nähere Information: Rathaus Satteldorf 07951 47 00-14

Hammerschmiede Gröningen · Tel. 07955 9297334 · www.satteldorf.de

43


EVENTS

Highlights

des Monats

Das ist los im Juni

30.06.-

04.07.22

HOHENLOHER

WEINDORF

Gefeiert wird im historischen

Herzen Öhringens

mit Marktplatz, Schlosshof

und Areal Schloss West

sowie im Hofgarten.

www.oehringen.de

24.-26.06.22

STADTFEST BAD MERGENTHEIM

Drei Tage Party und Genuss: Nach zweijähriger

Corona-Pause feiert Bad Mergentheim wieder sein

pulsierendes Stadtfest. Bands sorgen für Unterhaltung.

www.bad-mergentheim.de

FOTO: STADTVERWALTUNG MGH

FOTO: STADTVERWALTUNG ÖHR

44

18.06.22

FORTLAND

FESTIVAL

Party pur: 20 Künstler

und DJs bieten beim

Fortland Festival auf dem

Gelände des Hangars in

Crailsheim 14 Stunden

elektronische Musik.

www.fortlandfestival.de

FOTO: JAN SEGNITZ


TIPP DES

MONATS

24.06.22

WÜRTH OPEN AIR

Das Würth Open Air geht am 24. Juni auf

dem Gelände des Carmen Würth-Forums

in Künzelsau in die 21. Runde. Auf dem

Line-up stehen Silbermond

und Wincent Weiss.

www.wuerth.de

FOTO: CHRISTOPH KÖSTLIN

FOTO: UFUK ARSLAN

03.-06.06.22

HOHENLOHER

VOLKSFEST

An Pfingsten locken

Vergnügungspark,

Krämermarkt, Hüttendorf,

Gewerbeschau und

Oldtimer-Treffen nach

Blaufelden.

www.blaufelden.de

FOTO: SEBASTIAN UNBEHAUEN

03. - 06.06.22

KUCHEN- UND BRUNNENFEST

Das schöne Heimatfest in Schwäbisch Hall bietet

eine bunte Mischung von mittelalterlichem

Brauchtum und viel Musik.

www.schwaebischhall.de

Info Alle angegebenen Termine unter Vorbehalt.

Bitte aktuelle Bedingungen vor Teilnahme checken.

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VERANSTALTUNGSKALENDER

Events

im Juni

KUNST

& MEHR

Braunsbach

Groß ist das Handwerk,

denn es ehrt seinen

Meister

Rabbinatsmuseum, 05.,

12., 26.06., 14-18 Uhr

Fichtenau

Manfred Liebhardt –

Kunst(t)raum

Rathaus, Mo-Fr, 8- 12 Uhr;

donnerstags auch 14- 18

Uhr; 19., 26.06., 14-17 Uhr

Kirchberg

Ausstellung Brauns Welt

Maler und Radierer, 1887–

1971, Sandelsches Museum,

05., 12., 19., 26.06.,

14-17 Uhr

Fotografien von Stefan

Labude: Gegen Licht

Gasthaus zur Lindenau,

sonntags, 12-18 Uhr

Najade

Papierskulpturen von

Andrea Kaiser, Hofgarten,

05., 06.06., 11-18 Uhr

Künzelsau

Horst Antes zum 85. Geburtstag

– Werkschau

Carmen-Würth-Forum,

täglich, 11-19 Uhr

Weitblick – Reinhold

Würth und seine Kunst

Carmen-Würth-Forum,

täglich, 11-19 Uhr

Langenburg

Walking in Space

von Daniela Baumann,

Hofratshaus, mittwochs,

sonn- und feiertags, 14-17

Uhr

Mainhardt

Bilder von Manfred Pahl

Pahl-Museum, sonn- und

feiertags, 13-17 Uhr

Rot am See

Besichtigung der Ausstellung

Rohrturm, 05.06., 14-16

Uhr

Gebrauchsgegenstände

und Kulturgüter aus vergangenen

Tagen

alte Dorfschule, 05.06.,

14-17 Uhr

Schwäbisch Hall

Alte Meister

Johanniterkirche, täglich,

11-17 Uhr

Alt und jung sein - Erinnerungen

an die Jugend

Therapiezentrum am

Diak, Mo-Do, 7-19 Uhr; Fr,

7-18 Uhr

Atelier Veroart

Veronica Solzin, donnerstags,

16-18 Uhr

Dieter Franck, Farbe und

Licht, Malerei

Dieter Franck Haus, sonntags,

13-18 Uhr

Schwäbisch Hall

Haller Feuerwehrmuseum

19.06., 11-16 Uhr

Kunst trotz(t) Ausgrenzung

- Wanderausstellung

der Deutschen

Diakonie

Hällisch-Fränkisches

Museum, bis 19.06., Di-So,

10-17 Uhr

Patchwork-Ausstellung

Freilandmuseum Wackershofen

bis 26.06.,

täglich, 10-18 Uhr

Sport, Spaß & Spiel

Kunsthalle Würth, täglich,

10-18 Uhr

Umgestaltungen von

Anita Oettershagen

Haus der Bildung, Mo-Fr,

9-18 Uhr

Tanz des Lebens - Ursula

Groh

Besuch auch nach telefonischer

Voranmeldung

unter Tel. 07 91/9 46

36 44 möglich, Hospiz-Dienst,

01., 08., 13.,

15., 20., 22., 27., 29.06.,

10- 14 Uhr

Untermünkheim

Hohenloher Bauernmöbel

Rößler-Museum, sonntags,

14-17 Uhr

Vellberg

Leben ist Farbe - Brigitte

Koch

Pavillon, täglich

TERMIN-

PLANER

Bad Mergentheim

Open Air

Klanggarten im Kurpark

03.06. X-Friends., 04.06.

Schandmaul & dArtagnan,

20 Uhr

Bühlertann

Oldtimertreffen des MSV

Gelände Fa. Fuchs 19.06.,

10 Uhr

Crailsheim

Fortland Festival

Hangar, 18.06, 14 - 22 Uhr

Secondhand-Basar

veranstaltet vom Kindergarten

Rappelkliste, Turnund

Festhalle 04.06.,

13.30-15.30 Uhr

Dörzbach

Hohenloher Kultursommer:

Stegreif Bach

mit Aleksandra und

Aleksander Grychtolik,

Schloss Eyb 18.06., 18 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Wör - aber klar

doch

Zehntkeller 25.06., 18 Uhr

Fichtenau

Conny und die Sonntagsfahrer

Schön war die Zeit,

Open-Air-Konzert (bei

Regen Turnhalle Matzenbach),

Rathausplatz

22.06., 19.30 Uhr

Zeichen – Ugo Dossi

Museum Würth, täglich,

11-18 Uhr

Farbspiele - Arbeiten aus

der Druckwerkstatt

Haus der Bildung, Mo-Fr

Natur- und Heimatmuseum

Vellberg

sonntags, 14-16.30 Uhr

Ilshofen

Stadtfest

Stadtgebiet 18.06-19.06.

46


Jagsthausen

Burgfestspiele:

Götz von Berlichingen

Götzenburg 17.06., 25.06.,

20.30 Uhr

Burgfestspiele:

Ladies Night

Götzenburg 24.06., 20.30

Uhr

Burgfestspiele: Monty

Python‘s Spamalot

Götzenburg 11.06., 18.06.,

20.30 Uhr

Kirchberg

Get Shorties Lesebühne

Spagat zwischen Kabarett

und Literatur, Festhalle

17.06., 20-22 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Nordische Farben

mit dem Morten Kargaard

Septet, Schloss, Rittersaal

26.06., 17 Uhr

Kreßberg

Nägschder Halt Woldann

nach dem Originalstück

Gleisgeisterei von Ralph

Wallner, Gemeindehalle

03.06., 19.30 Uhr; 04.06.,

19 Uhr

Künzelsau

Hohenloher Kultursommer:

All time favourites

mit dem Duo Palatino,

Schloss Stetten, Burgkapelle

11.06., 18 Uhr

Kultur bei Würth: Sommerkonzert

mit den Würth Philharmonikern,

Carmen-Würth-Forum,

großer

Saal 19.06., 17 Uhr

Kultur bei Würth: Thielemann

am Pult

mit den Würth Philharmonikern,

Carmen-Würth-Forum,

Reinhold

Würth Saal 14.06.,

19 Uhr

Vom Knödel wollen wir

singen

Lesung mit Christian

Maintz und Gustav Peter

Wöhler, Kulturhaus

Würth, Bibliothek Frau

Holle 28.06., 19 Uhr

Würth Open Air

mit Silbermond und

Wincent Weiss, Carmen-Würth-Forum,

Open-Air-Gelände 24.06.,

18 Uhr

Kupferzell

Hohenloher Kultursommer:

100 Jahre Akademie

Kupferzell, Brassissimo

mit dem Ensemble Classique,

Schloss, Open Air

20.06., 17 Uhr

Mainhardt

Laienschauspiel Mainhardter

Wald: Aufstand

im Mainhardter Wald von

Rebellen zu Räubern

Gögelhof 17.06., 18.06.,

24.06., 25.06., 20.10 Uhr

Michelfeld

Boule-Turnier

Boule-Bahn 19.06.

Mulfingen

Hohenloher Kultursommer:

Auf dem Sternenweg

mit Barbara Gräsle, Gitarre,

und Rudolf Guckelsberger,

Sprecher, Jagstmühle

24.06., 18.30 Uhr

Neuenstein

Hohenloher Kultursommer:

Die große Sonate

mit dem Euphonia Sinfonie

Orchester München,

Schloss, Rittersaal 12.06.,

17 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Jazz - not King Cole

mit dem Neal Richardson

Quartet, Schloss, Rittersaal

11.06., 18 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Mademoiselle

Jeunehomme und die

Sommernacht

mit dem Württembergischen

Kammerorchester

Heilbronn, Schloss, Rittersaal

04.06., 18 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Tanzmusik aus dem

kaiserlichen Wien

mit dem Concilium musicum

Wien, Schloss, Rittersaal

03.06., 18.30 Uhr

Rosengarten

Foodtruck Festival

Rosengartenhalle 11.06.,

12-21 Uhr; 12.06., 12-19 Uhr

Schöntal

Hohenloher Kultursommer:

Camino

mit Ialma, Kloster 19.06.,

17 Uhr

Schwäbisch Hall

Alfons: Wo kommen wir

her? Wo gehen wir hin?

Und gibt es dort genug

Parkplätze?

Neubau-Saal 23.06., 20

Uhr

Compagnia Compostelli:

After Eight Show

Zirkuszelt beim Reiterhof,

24.06., 25.06., 20.10 Uhr

Deutscher Mühlentag

Freilandmuseum Wackershofen

06.06., 11-18

Uhr

Freilichtspiele: All das

Schöne

Neues Globe 23.06. Wiederaufnahme-Premiere,

25.06., 20 Uhr

Freilichtspiele: Cyrano

de Bergerac

Große Treppe 17.06. öffentliche

Generalprobe,

18.06. Premiere, 19.06.,

29.06., 30.06., 20.30 Uhr

Freilichtspiele: Geschichten

aus dem Wiener

Wald

Neues Globe 10.06. öffentliche

Generalprobe,

11.06. Premiere, 12.06.,

17.06., 19.06., 28.06..,

29.06., 30.06., 20 Uhr

Freilichtspiele: Konzert

Ataraxia

Neues Globe 26.06., 20

Uhr

Freilichtspiele: Michele

Cuciuffo singt Paolo

Conte Nicht

Neues Globe 22.06., 20

Uhr

Freilichtspiele: Nathan

der Weise

Große Treppe 22.06. Wiederaufnahme-Premiere,

23.-25.06., 20.30 Uhr

Freilichtspiele: Tanzgastspiel

Familiar

mit Alice Klock und Florian

Lochner, Neues Globe

24.06., 20 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

B to B - Bach zu

Beethoven

mit Haiou Zhang, Klavier,

Kunsthalle Würth 18.06.,

18 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Cantigas - Musik

der Pilgerwege

mit Capella Antiqua Bambergensis

und Solisten,

Großcomburg 25.06., 18

Uhr

Kuchen- und Brunnenfest

Stadtgebiet 03.-06.06.

Literatur live: Carsten

Henn - Der Geschichtenbäcker

(bei Regen in der Hospitalkirche),

Hospitalhof

21.06., 19.30 Uhr

Literatur live: Iris Wolff

- Preisverleihung Comburgstipendium

und

Lesung

(bei Regen in der Hospitalkirche),

Hospitalhof

27.06., 19.30 Uhr

Literatur Live: Jaroslav

Rudis - Gebrauchsanweisung

fürs Zugfahren

(bei Regen im Weidnerhof),

Freilandmuseum

Wackershofen, Bahnhof

aus Kupferzell 29.06.,

19.30 Uhr

Literatur live: Joachim

Zelter - Die Verabschiedung

(bei Regen in der Hospitalkirche),

Hospitalhof

20.06., 19.30 Uhr

Quiltmarkt

Freilandmuseum Wackershofen

26.06., 11-18

Uhr

Schausieden der Siedeknechte

Siedehütte hinter dem

Hällisch-Fränkischen Museum

26.06., 11-17 Uhr

47


EVENTS

Was war los?

...im Mai

SCHWÄBISCH HALL UNICORNS Mit

einem deutlichen 58:7-Erfolg starteten

die Footballer in die Saison.

RATS RUNNERS Ab in den Matsch

lautete das Motto beim Hindernislauf

in Bühlertann.

GENUSSTAG Cocktails, Snacks und

verlängerte Öffnungszeiten standen in

Crailsheim auf dem Programm.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST Das

Kinder- und Familienstück feierte Anfang

Mai Premiere im Neuen Globe in

Schwäbisch Hall.

FOTO: FREILICHTSPIELE/UFUK ARSLAN

HAKRO MERLINS Gemeinsam mit

ihren Fans feierten die Basketballer den

Saisonabschluss in Crailsheim.

FOTO: UFUK ARSLAN

FOTO: RALF MANGOLD

FOTO: OLIVER FÄRBER

FOTO: UTE BARTELS

FOTO: MANFRED LÖFFLER

HALLER FRÜHLING Mit einem Fest auf

dem Marktplatz begrüßt Schwäbisch

Hall die ersten Sonnenstrahlen.

JAGSTTAL-WIESEN-WANDERUNG

Vier Gemeinden in Hohenlohe luden

zum Erlebniswandern ein.

FOTO: OLIVER FÄRBER

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STADTLAUF KÜNZELSAU Kinder und

Erwachsene nahmen teil.

KÄSE- UND GENUSSMARKT Große

Schlemmerei in Wackershofen.

BENEFIZKONZERT Musik für den guten

Zweck: 3500 Euro für die Ukraine

kamen in Gaildorf zusammen.

PURE MAGIC PARTY Die legendäre

Party der Hakro Merlins im Hangar

kehrte nach Corona-Pause zurück.

FOTO: PHILIPP REINHARD

CASTLE AND CARS Oldtimer- und

Motorradfreunden kamen auf Schloss

Langenburg auf ihre Kosten.

FOTO: THORSTEN HILLER

FOTO: MATHIAS WELZ

FOTO: UFUK ARSLAN

FOTO: ROLF HARTBRICH

STREET FOOD FESTIVAL Zahlreiche

Food Trucks boten Leckereien in Bad

Mergentheim an.

FOTO: SCHUMMELTAG STREET FOOD FESTIVALS

WEITERE FOTOS und Geschichten

findest du auf unserem Instagram-

Account @hohenlohe_trends

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VORSCHAU

Vorschau

Die nächste

Ausgabe erscheint am

1. Juli

2022

ALLES IM FLUSS

Kocher, Jagst, Tauber und noch

einige „Gewässerchen“ mehr fließen

durch unsere schöne Region. Das

Juli-Trends steht daher ganz im

Zeichen des kühlen Nass’.

Foto: Archiv/Goami/Shutterstock.com

SCHMEISS’ DEN GRILL AN

Im Sommer verlegen viele die Küche nach draußen.

Wir geben Tipps rund um’s Grillvergnügen.

Foto: Archiv/MaraZe/Shutterstock.com

SIEDERSTADT SCHWÄBISCH HALL

Was macht das Leben in der Kocherstadt

so besonders? Das und mehr,

lest ihr im nächsten Magazin in

unserer Serie „Place to be:

Schwäbisch Hall“. Freut euch drauf!

Foto: Archiv/Ufuk Arslan

IMPRESSUM

50

HOHENLOHE TRENDS –

Das Freizeitmagazin, 1. Juni 2022

Verlag I Kontakt:

SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe GmbH & Co. KG

Haalstraße 5+7, 74523 Schwäbisch Hall

0791/ 404 – 0

Redaktion:

Heribert Lohr (verantw.), Alisa Grün,

Claudia Linz, Eileen Scheiner

0791 / 404 – 450, redaktion.hote@swp.de

Termine: termine.hote@swp.de

Fotos:

Titelfoto: Ufuk Arslan

Fotos wie angegeben: Ufuk Arslan, Eileen

Scheiner, Archiv- und Pressefotos, Privatfotos,

Shutterstock

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Gschwendtner, Martin Haas, Afsoon Kamrani,

Kai Müller, Martin Naterski, Sebastian Nutsch,

Julia Winterfeldt

07 91 / 404 – 260, anzeigen.sho@swp.de

Grafi k

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Vertrieb

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logistik.sho@swp.de

Druck

Konradin Druck GmbH

Kohlhammerstraße 1-15

70771 Leinfelden-Echterdingen

Aufl age:20.000

An über 600 Verteilstellen im Landkreis Schwäbisch

Hall, Hohenlohekreis & Main-Tauber-Kreis

Anzeigenschluss

August/September-Ausgabe: 28. Juni 2022

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