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22. Mai 2022

- Immer mehr Grazerinnen bringen Sex-Täter vor Gericht - Umfrage zur Grazer Mobilität - Schilderwald im Vogelschutzgebiet - Queerer Treffpunkt in Graz gesucht - Latin Live und Austropop am Schloßberg starten

- Immer mehr Grazerinnen bringen Sex-Täter vor Gericht
- Umfrage zur Grazer Mobilität
- Schilderwald im Vogelschutzgebiet
- Queerer Treffpunkt in Graz gesucht
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22. MAI 2022, AUSGABE 21

Ärgerlich

Mitten im Vogelschutzgebiet

blüht

ein „Verbotsschilderwald“.

Es

drohen Strafen von

bis zu 30.000 Euro

– Tierschützer übt

jetzt Kritik.

SEITEN 10/11

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Doppelt so viele Prozessbegleitungen wie 2019

Sommerlich

Mit Austropop am

Schloßberg (Foto)

und Latin Live am

Lendplatz starten

jetzt die zwei

wohl legendärsten

Grazer Sommerparty-Reihen.


SEITE 16

Immer mehr

Frauen bringen

Sex-Täter

vor Gericht

Mutig. Die Zahl sexueller Übergriffe ist in Graz – so schätzen Experten – in etwa gleichbleibend, aber die Grazerinnen

werden erstmals mutiger! Die Beratungsstelle Tara berichtet von einem enormen Anstieg an Prozessen. SEITEN 4/5

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E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Zivilcourage

macht die Welt

lebenswert

S

teirische Helden wurden

am Montag im Rahmen

einer Ehrung für

Zivilcourage ausgezeichnet.

Wie wichtig solches Handeln

für unser Zusammenleben ist,

wurde uns gerade in den

letzten Tagen überdeutlich

gezeigt. Am vergangenen

Wochenende etwa wurde eine

22 Jahre alte Grazerin beinahe

Opfer einer Vergewaltigung.

Zwei zufällig vorbeikommende

Radfahrerinnen konnten

helfend einschreiten und die

Täter in die Flucht schlagen.

Nur wenige Tage davor drohten

eine Mutter und ihr Kind in der

Mur zu ertrinken. Ein vorbeikommender

Jogger sprang

sofort ins Wasser und rettete

den beiden das Leben. Dies

sind nur zwei spektakuläre

Beispiele. Zivilcourage beginnt

im Kleinsten: Helfen wir

diskriminierten Passanten,

gemobbten Schülern, erledigen

wir den Einkauf für unsere

betagten Nachbarn – Zivilcourage

wirkt! Den einleitend

erwähnten Preis für couragiertes

Einschreiten haben

übrigens auch jene beiden

Passanten erhalten, die im

Februar 2020 einen Mann in St.

Peter überwältigen konnten,

der auf eine Frau einstach. Für

die zweifache Mutter kam die

Hilfe tragischerweise zu spät,

wahrscheinlich konnten aber

viele weitere Opfer vehindert

werden. Handeln im Sinne der

Zivilcourage hilft immer und

kann sogar Leben retten, auch

wenn man die Auswirkungen

nicht sofort erkennen kann.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

Frühstücken –

und allem voran

ein Kaffee – gehört

für Michael

Fuchs zu einem

anständigen

Tagesstart

einfach dazu.

Manchmal kann

es dabei auch

später werden.KK

... Michael Fuchs

Der Manager des UBSC Graz spricht im Interview über seinen Weg

zum Basketball, die erfolgreichste Saison der Geschichte und Urlaub.

Letztes Wochenende ging für den UBSC die

Basketball-Saison zu Ende, die wohl erfolgreichste

der Geschichte. Haben Sie sich danach

ein anständiges Sonntagsfrühstück gegönnt?

Frühstücken tu ich immer und Kraft hab ich

auch immer (lacht). Nein, aber es war natürlich

unsere erfolgreichste Saison – und das gibt allein

schon einiges an Kraft.

Bleiben wir aber zuerst noch bei der Kulinarik.

Frühstücken ist Ihnen also wichtig?

Ja, sehr. Ich frühstücke zwar nicht immer unbedingt

ganz in der Früh, oft kommt vorher schon

die Arbeit dazwischen. Am Wochenende, samstags

und sonntags, versuchen meine Frau und

ich aber schon, uns Zeit zu lassen.

Was kommt da auf den Tisch?

Verschiedenes. Meistens aber ganz klassisch

Semmerl, Butter, Wurst – und vielleicht eine

Eierspeise.

Wenn wochenends kein Basketball ansteht,

wie schaut ein Sonntag bei Ihnen aus?

Dann versuche ich mich zu erholen, aber meistens

mach ich doch selbst ein bisschen Sport.

Seit kurzem hab ich auch eine kleine Baustelle

– da arbeite ich natürlich brav (lacht). Damit ist

die freie Zeit dann doch schnell ausgefüllt.

Wie sind Sie selbst eigentlich zum Basketball

gekommen?

Eigentlich durch unseren mittlerweile verstorbenen

Präsidenten Harald Bubik. Der hat früher in

St. Peter gewohnt und damals eine Flugzettel-Aktion

gestartet. Mein Vater hat damals einen Zettel

erwischt und gemeint, ich soll doch Basketball

spielen gehen. Ich hab da anfangs gar keine

Freude damit gehabt, aber irgendwie hat er keine

Ruhe gegeben. Dann hab ich es versucht und bin

dann klassisch hängengeblieben. Heute ist er aus

meinem Leben nicht mehr wegzudenken.

Spielen Sie selbst noch?

Jeden Freitag, wenn es zeitlich irgendwie möglich

ist, spiele ich mit einer älteren Herrentruppe

– also so etwa in meinem Alter (lacht).

Und wenn es nicht Basketball ist?

Dann spiele ich gern Tennis – aber leider komme

ich zu selten dazu. Fußball geht leider nicht

mehr, da bin ich wegen einer Knieverletzung nur

noch Passivkonsument (lacht).

Mal kurz zum Sportlichen: Was schätzen Sie,

warum war die heurige Saison so erfolgreich?

Das steht und fällt mit der Auswahl der Spieler.

Da hatten wir sicher ein überdurchschnittlich

gutes Handerl. Auch unser Coach hat einiges

angepasst, die Teamchemie war super – da hat

einfach alles perfekt ineinandergegriffen. Jetzt

arbeiten wir daran, in der kommenden Saison

an dieses Level anzuschließen.

Die Saison ist jetzt nach dem Halbfinale letzte

Woche für den UBSC offiziell vorbei. Bevor die

Arbeit wieder richtig beginnt – geht es heuer

auf Urlaub?

Ja, jetzt gleich. Wir machen eine kleine Rundfahrt

in die Toskana und über die ligurische

Küste in den Süden Frankreichs – und wieder

zurück. Und dann heißt es: Die Anstrengung beginnt

gleich wieder nach dem Ende der Saison.

FABIAN KLEINDIENST

Michael Fuchs wurde am 1. November 1965 in

Graz geboren. Nach der Schulzeit und seiner Matura

machte er sich selbstständig, entdeckte aber

auch seine stärker werdende Leidenschaft für den

Basketball. Seit 16 Jahren ist er nun bereits Ge neral

Manager des Union Basket Sport Club (UBSC)

Graz. Fuchs ist in zweiter Ehe verheiratet und hat

aus erster Ehe zwei Töchter.


Die Schwere los.

Genieße atemberaubende Momente

am Dachsteingletscher.

Zum Beispiel auf der „Treppe ins Nichts“.

Foto: Mathäus Gartner


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4 graz

www.grazer.at 22. MAI 2022

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Sexualisierte Gewalt

Der Osterhase würde nicht

weniger Geschenke bringen.“

Der evangelische Superintendentialkurator

Michael Axmann unterstützt LH Hermann

Schützenhöfers Plan, den Karfreitag freizugeben. KK

Immer mehr Frauen

Martin Brandstätter (JVP) fordert

eine Nightline-Offensive. JVP GRAZ

Grazer Nightline

soll länger fahren

■ Weil die vergangenen beiden

Jahre gerade auch junge

Menschen schwer getroffen

haben, fordert die JVP Graz

nun eine Nightline-Offensive

zur Stärkung des Grazer

Nachtlebens. Die Nightline soll

künftig länger fahren als bis

2.30 Uhr und auf den beliebten

Fortgeh-Tag Mittwoch ausgedehnt

werden. Einen diesbezüglichen

Antrag brachte man

diese Woche in den Grazer Gemeinderat

ein, er wurde einstimmig

angenommen.

Thomas Schmidt, Helmut List,

Christopher Drexler (v. l.) LAND STMK.

Sächsischer

Minister in Graz

■ Der Staatsminister für Regionalentwicklung

des deutschen

Bundeslandes Sachsen,

Thomas Schmidt, war auf Einladung

von Europalandesrat

Christopher Drexler in der

Steiermark zu Gast. Beide wollen

weitere Kooperationen zwischen

Steiermark und Sachsen

künftig forcieren. Der Besuch

fokussierte auf die Themen Innovationen,

Automotive und

Holzbau. Besucht wurde etwa

die Firma AVL List.

Hier in der Wilhelm-Fischer-Allee attackierten die beiden Täter die junge Grazerin. Sie erstattete Anzeige.

derGrazer

Fühlen Sie sich in Graz sicher?

„Je nachdem,

wo ich unterwegs

bin.

Ich gebe aber

immer meinen

Standort am

Handy an.“

Johanna Fleischhacker,

21, Studentin

„Graz ist sicherer

als andere

Städte – es

kommt auf die

Männer an, die

müssen sich

benehmen!“

Manuela Gsöll, 44,

selbstständig

„Ich bin ungern

ohne meinen

Mann in Graz

unterwegs – da

fühle ich mich

einfach zu unsicher.“

Andrea Spielberger,

61, Pensionistin

Blitzumfrage

„Ich fühle mich

in Graz sicher –

egal wann oder

wo. Für mich

ist Graz eine

der sichersten

Städte.“

Birgit Aurich, 37,

Zahnarztassistentin

?

KK

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Ich würde

nachts nie allein

am Gries- oder

Jakominiplatz

sein wollen, da

fühle ich micht

nicht sicher.“

Oliva Wendt, 18,

Schülerin


22. MAI 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

GRAZ TOURISMUS, STREET VIEW

Graz Nummer 1 für Familien

Eine neue Preply-Studie zeigt: Graz

ist Österreichs Nr. 1, um Kinder aufzuziehen

– und in Europas Top Ten.

Geld veruntreut

Ein Mitarbeiter einer Grazer Fahrschule

veruntreute Geld – und die

Firma gab es an die Kunden weiter.

FLOP


wehren sich jetzt in Graz

WAHNSINN. Die Beratungsstelle TARA unterstützt immer mehr Frauen, die

von sexueller Gewalt betroffen sind, vor Gericht: Es gab letztes Jahr 67 aktiv

betreute Prozesse nur in Graz – mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2019.

Kurz gefragt …

Von Melanie Köppel & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

Der Fall einer 22-jährigen

Grazerin, die am Wochenende

zu später Stunde

im Stadtpark von zwei Männern

körperlich angegriffen sowie sexuell

belästigt wurde und wohl

nur durch die Hilfe von Passanten

einer Vergewaltigung entgehen

konnte, schockierte diese Woche

ebenso wie der Einsatz von K.o.-

Tropfen auf einer Party in derselben

Gegend. Offenbar wehren

sich nun immer mehr Frauen: Die

Beratungsstelle TARA berichtet

von 67 aktiv begleiteten Prozessen

in Graz 2021, im Jahr 2019 waren es

hingegen 33. „Wir verzeichnen pro

Jahr allein rund 500 Beratungen“,

erzählt Ina Mastnak, Geschäftsführerin

von TARA. Die Beratungsstelle

ist eine Einrichtung für

Frauen, die sexualisierte Gewalt

erfahren haben, und bietet nicht

nur Beratungen an, sondern auch

psychosoziale und juristische Prozessbegleitungen.

„Wir mussten

ab Sommer 2021 Stunden aufstocken,

um alle Prozessbegleitungen

betreuen zu können“, erzählt Mastnak.

Den enormen Anstieg erklärt

sich die Expertin so: Zum einen

klärt die Polizei bei einer Anzeige

Frauen über diverse Beratungsmöglichkeiten

vermehrt auf. Zum

anderen werden mittlerweile die

Hilfseinrichtungen von der Stadt

Graz und dem Land Steiermark

ausreichend finanziert. „Es wurde

erkannt, dass das Thema sexuelle

Gewalt ein gesellschaftliches Problem

ist, welches sich nicht unter

den Tisch kehren lässt“, so Mastnak.

Sich einem Prozess zu stellen

erfordert Ausdauer und Mut – oft

kann er sich nämlich über Jahre

hinziehen.

Konferenz & Demo

Nächste Woche findet im Forum

Stadtpark übrigens die „Konferenz

für Feminismus – Gesellschaft

in Bewegung“ statt.

Am 27. und 28. Mai gibt es dort

Vorträge von Aktivistinnen und

Wissenschaftlerinnen: so etwa

Alex Wischnewski, die die Initiative

#keinemehr gegen Femizide

mitgegründet hat, oder Daria

Kinga Majewski von „Ni Una

Menos Austria“. Am Tag davor,

am 26. Mai, ist wie jeden letzten

Donnerstag im Monat wieder

eine Demo unter diesem Slogan

angekündigt. Man trifft sich wie

immer um 17.30 Uhr am Griesplatz

und wandert dann in die

Innenstadt, um gegen Gewalt an

Frauen zu kämpfen.

Auch die Politik sagt Gewalt

an Frauen mehr und mehr den

Kampf an. Diese Woche wurde

beispielsweise auch eine Kampagne

zur Bewusstseinsbildung gegen

K.o.-Tropfen, die ja vor allem

Frauen treffen, präsentiert.

... Ina Mastnak

1

Wie definiert sich

sexuelle Gewalt?

Mastnak: Sexuelle Gewalt

ist eine schwere Verletzung

der körperlichen und seelischen

Gesundheit.

2

Wo beginnt diese Art von

Gewalt dann?

Mastnak: Sie beginnt

schon dann, wenn Mädchen

und Frauen auf ihren Körper

reduziert werden.

3

Wie sollen wir damit

umgehen?

Mastnak: Wir müssen

sexualisierte Gewalt aus der

„Tabuschublade“ rausholen -

darüber zu reden ist der erste

Schritt, etwas zu ändern.

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K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Verhaltenstipp:

Seien Sie nicht

kriminell!

S

eien Sie aufmerksam.

Achten Sie auf Licht und

wählen Sie speziell in der

Nacht gut beleuchtete Plätze

und Straßen. Vergrößern Sie

bereits bei den ersten Anzeichen

die Distanz zum möglichen

Gefährder: Verlassen Sie

die Örtlichkeit, wechseln Sie die

Straßenseite, wählen Sie einen

anderen Weg. Behalten Sie das

Gegenüber im Blick, aber sehen

Sie dieses nicht direkt an. Diese

und ähnliche Tipps veröffentlichte

die steirische Polizei diese

Woche, im Zuge der Aussendung

zur sexuellen Nötigung

einer 22-Jährigen in der Nacht

auf Sonntag im Stadtpark. Und

auch zum Thema K.o.-Tropfen

hat die Exekutive präventive

Verhaltenstipps – so soll man

beispielsweise das Getränk nie

unbeaufsichtigt lassen. So

wichtig solche „Tipps“ in

manchen Fällen auch sein

mögen, ist es nicht unglaublich,

dass sich diese ausgerechnet an

die Opfer richten?! Wo bleiben

denn die Tipps für die Täter?

Wieso muss das Opfer aufmerksam

sein? Wieso lautet der erste

„Tipp“ der Polizei denn nicht

„Verletzen Sie nicht die

körperliche Integrität und die

persönlichen Grenzen einer

Person“? Die Tatsache, dass

genau das nicht der Fall ist, zeigt

einmal mehr, dass das System

sich ändern muss. Und um es

ganz klar zu sagen: Das

patriarchale System muss sich

ändern. Denn die Täter sind

zum überwiegenden Großteil

Männer, die Opfer Frauen.

Große Umfrage zur

Mobilität in Graz

MITMACHEN. Nach der Präsentation der aktuellen

Mobilitätserhebung geht „der Grazer“ noch weiter

und möchte wissen, wieso auf ein bestimmtes

Verkehrsmittel (nicht) zurückgegriffen wird.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Anteil der Autofahrer

ist in Graz mit 33 Prozent

zwar am größten, aber so

niedrig wie seit 40 Jahren nicht.

Die Fuß- und Fahrradweganteile

sind auf 20 Prozent leicht gestiegen.

Der Weganteil der öffentlichen

Verkehrsmittel (vermutlich

durch Corona) auf 18 Prozent

gesunken. Diese Daten präsentierte

die Stadt Graz kürzlich in

der Modal-Split-Studie, die alle

Bertha-von-Suttner-Platz

■ Bei der Innenstadtentflechtung

darf ein Radler-Gefahrenpunkt an

der Ecke Neutorgasse/Albrechtgasse

nicht übersehen werden,

findet Niklas Pichler. Die Pläne

der Stadt sehen vor, entlang der

gesamten neuen Bim-Strecke

Geh- und Radwege zu realisieren.

Zwischen Kaiserfeldgasse und

Landhausgasse ist ein getrennter

Geh-Rad-Weg angedacht, von

fünf Jahre durchgeführt wird. Wir

gehen jetzt noch weiter und haben

bei mResearch eine eigene

Umfrage in Auftrag gegeben: mit

dem Ziel, herauszufinden, wieso

die Menschen in Graz auf ein bestimmtes

Verkehrsmittel verstärkt

zurückgreifen, wieso sie nicht mit

dem Rad fahren oder zu Fuß gehen,

wieso die Öffis keine Option

für sie sind usw. Die Ergebnisse

werden im Rahmen unserer Initiative

„Schlau statt Stau“ eingehend

analysiert.

Die Befragten werden von

■ Im Zuge der Gleisbauarbeiten

und Umgestaltung des Berthavon-Suttner-Platzes

wurde über

die Straßenbahnschienen eine

Rad ampel montiert. Das Problem:

Sie erweckt optisch den Eindruck,

man könne auch gleich die

Conrad-von-Hötzendorf-Straße

queren, für die gibt es jedoch eine

eigene Ampel, die nicht gleichgeschaltet

ist und zum selben Zeitpunkt

oft Rot zeigt. „Besonders für

Kinder eine gefährliche Situation“,

berichtet „Grazer“-Leser Michael

Geramb und schlägt vor: „Am

besten wäre, die Ampel ersatzlos

dort bis zur Tegetthoffbrücke dann

ein gemischter – so auch an von

Pichler genannter Kreuzung. „Ich

stehe für eine unbedingte Trennung

von Fuß- und Radverkehr.

Nur so können gefährliche Zusammenstöße

vermieden und ein

flüssiger Radfluss garantiert werden“,

argumentiert er. „Im Ideal-

Szenario sollte die kleine Neutorgasse

autofrei gemacht werden.“

mResearch zufällig ausgewählt.

Parallel dazu möchten wir aber

allen Grazern die Chance geben,

teilzunehmen: Unter www.grazer.

at/umfrage ist dies möglich.

Verkehrs-Hotspots

Apropos teilnehmen: Vor mittlerweile

drei Wochen haben

wir auch eine Meldestelle für

Verkehrs-Hotspots unter www.

grazer.at/schlaustattstau eingerichtet.

Unzählige Grazer haben

dort inzwischen auf Verkehrssünden

hingewiesen (siehe unten).

zu entfernen oder durch eine nur

Rot-Licht-Ampel zu ersetzen.“ Der

zuständige Leiter der Verkehrssteuerung

Bernd Cagran-Hohl

kann den Ansatz zwar verstehen,

aber leider keine bessere Lösung

anbieten. „Eine Rot-Licht-Ampel

wäre nicht schlecht, aber die wurde

damals von den Sachverständigen

der Eisenbahner abgelehnt.“ Die

beiden Ampeln gleichzuschalten,

würde auch keinen Sinn ergeben.

„Denn die eine wird nur dann auf

Rot geschaltet, wenn eine Straßenbahn

sich nähert. Radfahrer

müssten sehr oft umsonst warten.“

Neutorgasse/Albrechtgasse

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:

Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Melanie Köppel (0664/80 6666 890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@

grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/

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PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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Die Container waren nicht besonders dekorativ, Gestank und Lärm kamen noch

dazu. Das soll sich jetzt ändern, Hinweisschilder wurden bereits aufgestellt. KK (2)

Müllproblem: Gestank

und Lärm am Lendplatz

PFUI. Abfallberge, die das ganze Wochenende liegen

blieben, ärgerten die Besucher des Lendplatzes.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Es ist kein besonders schöner

Anblick, der sich in den letzten

Wochen am Samstag und

Sonntag am Lendplatz geboten

hat. Seit dem Umbau der Markthalle

und der WC-Anlagen sind die

Müllcontainer, die zuvor versteckt

hinter den Standln standen, auf

den nördlichen Platz vor die Libro-

Filiale gewandert. Sie sind seither

aber nicht nur sichtbarer, sondern

auch voller! Denn: „Am Samstag

werden vom Bauernmarkt extrem

viele Abfälle verursacht, die

erst am Montag entsorgt werden“,

so Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Wolfgang Krainer. „Vor allem jetzt

im Sommer wäre die Entsorgung

am Samstagnachmittag dringend

notwendig!“

Und so soll es jetzt auch sein: Im

Büro des für die Märkte zuständigen

Stadtrats Kurt Hohensinner

erfährt man am Freitag: „Wir haben

über das Marktreferat sofort mit

der Holding Graz Kontakt aufgenommen,

um so schnell als möglich

Gegenmaßnahmen zu setzen.

Bereits ab diesem Wochenende

werden die Mülleimer freitags und

samstags verstärkt entleert.“

Außerdem wurden bereits

Hinweisschilder aufgestellt, die

feiernde Leute darauf hinweisen,

ihre mitgebrachten Glasflaschen

aufgrund der Lärmbelästigung für

Anrainer nicht zu später Stunde in

die Container zu kleschen.

Müll unter die Erde

Trotzdem steht die endgültige

Lösung noch aus. Denn auch für

den Lendplatz wurden seitens der

Stadt Graz ja bereits sogenannte

Unterflurcontainer versprochen.

Der Müll soll dann wie auch am

Kaiser-Josef-Platz oder Hasnerplatz

unterirdisch gesammelt werden.

Kurios: Auf der Homepage

der Stadt Graz steht im Bericht

vom Gemeinderat im Dezember

2019 zu lesen, dass es diese am

Lendplatz schon gibt – bis jetzt lassen

sie allerdings auf sich warten.

Bleibt zu hoffen, dass es im

Zuge ihrer Installation auch Bio-

Container geben wird. Denn diese

fehlen aktuell, obwohl am Bauernmarkt

ja gerade solche Abfälle

anfallen. Zweites Kuriosum: Die

Marktbeschicker dürften diese

nämlich gar nicht vor Ort entsorgen,

sondern müssten sie wieder

mitnehmen. In der Praxis sieht’s

freilich oft anders aus.

Aus für die Graffiti-Schmierereien an den Wänden der ASKÖ-Halle in

Graz-Eggenberg. Ein Kunstprojekt soll Vandalenakte jetzt verhindern.

ASKÖ-„Artwall“ gegen

Graffiti-Schmierereien

KREATIV. Um endlich die Graffiti-Problematik

im Griff zu haben, startet ein ASKÖ-Kunstprojekt.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Aufgrund wiederkehrender

Vandalenakte durch unansehnliche

Graffiti an der

Außenfassade des ASKÖ-Bewegungscenters

im Bereich Schloßstraße/Georgigasse

haben ASKÖ

Steiermark und Eisenberger

Rechtsanwälte die Idee geboren,

ein gemeinsames Kunstprojekt

ins Leben zu rufen. Georg Eisenberger:

„Wir bieten steirischen

Künstlern an, ihre Kunstwerke

in diesem Bereich unentgeltlich

großflächig an unserer Außenfassade

auszustellen. Wir schaffen

so eine Synergie zwischen

steirischem Sport und steirischer

Kunst. Ergebnis dieses einzigartigen

Kunstprojektes soll neben der

Förderung steirischer Künstler

eine nachhaltige Aufwertung der

Umgebung des Weltkulturerbes

Schloss Eggenberg sowie auch des

ASKÖ-Sportcenters sein. Mit Hilfe

der Kulturschaffenden entsteht so

privat finanzierte dringend erforderliche

positive Ortsbildpflege.“

Wenn das Kunstprojekt erfolgreich

gelaufen ist, denkt man an

eine Fortsetzung. In Zweijahresabständen

kann man sich bewer-

ben, auch Graffiti-Künstler sind

da willkommen, heißt es.

Win-win-Situation

„Mit der ASKÖ-Artwall sollen die

beiden kulturellen Tätigkeitsfelder

Sport und Kunst vereint und somit

ein gemeinsamer Mehrwert geschaffen

werden. Die ausgestellte

Kunst soll einerseits steirische

Künstler fördern und andererseits

eine Aufwertung der Umgebung

und unserer Sportanlage sein.

Eine Win-win-Situation für alle“, so

Gerhard Widmann, ASKÖ-Steiermark-Präsident.

Eisenberger:

„Das ASKÖ-Bewegungscenter ist

direkt gegenüber der Einfahrt zu

unserer Kanzlei. In regelmäßigen

Abständen werden die Wände mit

Graffiti beschmiert. Das schadet

dem gesamten Bezirk, insbesondere

dem angrenzenden Weltkulturerbe

Schloss Eggenberg. Wir

freuen uns, gemeinsam mit ASKÖ

Steiermark dieses einzigartige

Projekt umzusetzen.“

Die für die erste Artwall ausgesuchten

Künstler sind: Alexandra

Kurtz, Carola Deutsch,

Dagmar Beyer, Feromontana,

Florian Satzinger, Lewis Blake,

Marion Rauter, Tamara Kolb

und Tom Lohner.

KK


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10 graz

www.grazer.at 22. MAI 2022

„Schilderwald“ im

Das Treffen im Volkskundemuseum

war ein voller Erfolg.

KK

Seniorentreff

mit Ukrainern

■ Zu einem Informationsaustausch

mit Senioren aus

der Ukraine luden der Grazer

Seniorenbundobmann Bundesrat

Ernest Schwindsackl

und Bezirksvorsteher-Stv. von

St. Leonhard Andreas Molnar

ins Volkskundemuseum

ein. Nach einer fachkundigen

Führung fand ein Gedankenaustausch

im Garten des

Volkskundemuseums statt.

Die Ukrainer waren von dieser

„wohltuenden Ablenkung“

begeistert.

Insgesamt acht Verbotsschilder sperren in Graz-Nord in Andritz den eigentlich für alle frei gedachten Zugang zur

Mur. Die Stadt hat diesen Bereich jetzt als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Tierschützer sehen das anders. KK (3)

Trauer um Kurt Kribitz

Wilhelm Hengstler und Andreas

Unterweger in der Murinsel KK

Stipendium fürs

Kaffeehaus

■ Weil das Kaffeehaus als Ort

der Inspiration nichts an Faszination

eingebüßt hat, hat

die Grazer Literaturzeitschrift

manuskripte jetzt in Kooperation

mit der Murinsel ein Kaffeehausliteratur-Stipendium

geschaffen. Ab Mai lädt das

Murinsel-Café Schreibende,

die von der manuskripte-Redaktion

ausgewählt werden,

für einen bestimmten Zeitraum

auf Kaffee ein, die dabei

entstehenden Texte sollen bei

einer Lesung vor Ort präsentiert

werden. Der erste Stipendiat

ist Wilhelm Hengstler.

ABSCHIED. Styria-Vorstandsmitglied Kurt Kribitz (1957–2022) verstarb

am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie.

Am Donnerstag hat Styria-

Vorstand Kurt Kribitz den

langen Kampf gegen eine

heimtückische Krankheit verloren.

Mit ihm verliert die heimische

Medienlandschaft einen

weit über die Grenzen anerkannten

Medienmanager. Zur Styria

Media Group stieß Kribitz im

Jahr 2002, im Zuge der Internationalisierung.

2016 wurde er in

den Styria-Vorstand berufen, wo

er unter anderem für das Druckereigeschäft,

die Logistik und

die Buchverlage verantwortlich

war.

„Kurt Kribitz war ein sehr guter

Vorstandskollege, der mit seiner

ganzen Erfahrung im Druckbereich,

in der Logistik und im

Kaufmännischen sehr wesentlich

zur erfolgreichen Entwicklung

der Styria-Gruppe in den

vergangenen Jahren beigetragen

hat. Dafür gilt ihm größter Dank“,

erklärt der Vorstandsvorsitzende

der Styria Markus Mair.

Auch Styria-Vorstand Bernhard

Kiener bekundet sein

Beileid: „Mein größter Respekt

gilt der Hingabe und Expertise,

mit der Kurt Kribitz den Wandel

Kurt Kribitz wurde 64 Jahre alt.KANIZAJ

unserer Branche mit all seinen

Facetten mitgeprägt hat. Dabei

hat er nie vergessen, dass es das

Feuer zu erhalten und nicht die

Asche zu verteidigen gilt. Seine

bewundernswerte Ruhe und

strategische Klarheit bzw. seine

große Persönlichkeit werden mir

fehlen.“

Friedrich Santner, Aufsichtsratsvorsitzender

der Styria: „Mit

Kurt Kribitz verliere ich einen

lieben Freund und langjährigen

Weggefährten. Die Styria Media

Group AG ist ihm zu großem

Dank verpflichtet. Sein Fleiß,

seine Verlässlichkeit und sein

umfassendes Wissen haben wesentlich

zum Erfolg der letzten

Jahre beigetragen. Er wird uns

allen sehr fehlen und unsere Gedanken

sind in diesen schweren

Stunden bei seiner Familie.“

Unser ganzes Mitgefühl gilt der

Familie des Verstorbenen.


22. MAI 2022 www.grazer.at

graz 11

Vogelschutzgebiet

KURIOS. Im Mündungsbereich

des Andritzbaches

blüht ein

Verbotsschilderwald.

Es drohen Strafen bis

zu 30.000 Euro.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der Tier- und Umweltschützer

Franz Keppel, auch als

„Huchen-Franz“ bekannt,

ist außer sich. Auslöser für den Ärger

ist die Errichtung eines Schilderwaldes

im Vogelschutzgebiet

Andritz, wo man meinen könnte,

da waren Schildbürger am Werk.

In einem „Offenen Brief“ an die

Grazer Stadtregierung kritisiert der

Natur-, Fluss- und Tierschützer

die Ansammlung von Betretungsverbotsschildern.

Keppel: „Das

Vogelschutzgebiet, früher Wasser-

schutzgebiet, umfasst auch den

Bereich, den Ex-Bürgermeister

Siegfried Nagl als freien Zugang

zur Mur für die Grazer Bürger gedacht

hat. Die angrenzende, sehr

große Arland-Siedlung wird von

vielen Jungfamilien mit Kleinkindern

bewohnt. Eltern und Kinder

werden per Androhung von hohen

Geldstrafen von bis zu 30.000 Euro

von ihrem Murraum unmittelbar

vor ihrer Haustür ausgesperrt.“

Keppel: Mur im Norden vor allem

für Kinder wieder öffnen.

KK

Als weiteres Beispiel nennt Keppel

die von den Vogelschützern

benannten „Schotterinseln“ wo

seltene Vogelarten brüten sollen.

Keppel: „Das Groteske daran aber

ist, dass genau im Frühjahr die

Mur immer einen höheren Wasserstand

aufweist und somit keine

der Schotterbänke sichtbar sind.

Um dieses nicht richtige Argument

der Vogelschützer zu untermauern,

möge man mir bitte einen

Vogel nennen, der unter Wasser

brütet.“

Ein kleines Stück Mur

Keppel abschließend im Brief an

die Stadtregierung: „Daher ersuche

ich dringend, zumindest den

Mündungsbereich des Andritzbachs

und ein kleines Stück der

Mur wieder für die Menschen im

Norden von Graz und vor allem für

unsere Kinder zu öffnen und den

Fluss und den Bach für uns alle

gemeinsam und friedlich erlebbar

zu machen.“

Nach zwei Jahren öffnen die Grazer

Busse wieder alle Türen.HOLDING/LUPI SPUMA

Busse öffnen

wieder erste Tür

■ Zwei Jahre lang blieben die

vordersten Türen in den Grazer

Bussen coronabedingt geschlossen.

Wie zuletzt schon

bei vielen anderen Schutzmaßnahmen

wird nun auch

hier gelockert. Ab dem morgigen

Montag, 23. Mai, werden

die Graz Linien wieder die erste

Tür in den Bussen (nicht bei

den Straßenbahnen der 500er

und 600er Serie) und den erweiterten

Fahrgastraum öffnen.

Die Maskenpflicht gilt

aber bundesweit weiterhin.

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12 graz

www.grazer.at 22. MAI 2022

Jugendzentrum oder nicht?

Konzept für queeren

Ernst Fartek, Markus Pedevilla,

Bernhard Brauner und Joachim

Bogner (v. l.)

HANS OBERLÄNDER

Jubiläum: 20

Jahre marc

■ Die Steiermärkische Medizinarchiv

GmbH (marc) wurde

im Jahr 2002 von der Steiermärkischen

Krankenanstaltengesellschaft

m.b.H (KAGes) und

dem Medizintechnikunternehmen

Siemens Healthineers

gegründet. Nun feierte man

das 20-Jahr-Jubiläum als Anbieter

technischer Lösungen zur

Archivierung und Verteilung

medizinischer Daten. Mehr

als 1000 Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen

sind an

das Netzwerk angeschlossen.

Ein Treffpunkt für die LGBTIQ-Community soll kommen. Ob nur für Jugendliche oder nicht, ist noch unklar.

GETTY

Erlebnis-App Nestelbach

MODERN. In Nestelbach bei Graz wird aktuell eine Erlebnis-App entwickelt.

Wanderungen und Spaziergänge werden mit Rätseln und Fitness verknüpft.

Cavalluna bringt 60 Pferde und

Artisten in die Stadthalle. KK

Die erfolgreichste

Pferdeshow in Graz

■ „Cavalluna – Geheimnis der

Ewigkeit“, die erfolgreichste

Pferdeshow, gastiert in mehr

als 30 Städten in Deutschland,

Österreich und Europa. In

Graz kommen Pferdefreunde

am 27. und 28. Mai in der

Stadthalle auf ihre Rechnung.

Das Zusammenspiel von insgesamt

60 Pferden, ihren Reitern

und einem internationalen

Tanz-Ensemble wird das

Publikum mit verschiedensten

Reitdisziplinen sowie spektakulären

Show-Acts bestens

unterhalten.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die GU-Gemeinde Nestelbach

bei Graz arbeitet,

nachdem im Vorjahr eine

neue Website und eine Gemeinde-App

präsentiert wurden (wir

berichteten), an der nächsten

digitalen Offensive. „Wir wollen

über eine App Erlebnisse in der

Gemeinde schaffen“, erzählt Initiator

Gemeinderat Harald Eglauer

(ÖVP). Die Idee eines Gemeindewanderwegs

gebe es schon länger.

„Letztes Jahr konnte ich einen

neuen Impuls setzen, als ich

die Idee eines digitalen Rad- und

Wanderweges in den Gemeindevorstand

eingebracht habe“, erklärt

er. Nun arbeitet man an der

Entwicklung einer Freizeit-App für

Nestelbach. „Unsere schöne analoge

Region soll mit der digitalen

Welt verknüpft werden.“

Nestelbach plant schon länger einen Gemeindewanderweg, jetzt kommt eine App.

Konkret soll man zwischen

mehreren Optionen wählen können.

Angedacht ist etwa eine Art

Schnitzeljagd mit Rätseln durch

die Gemeinde, bei der man sich

über die Geschichte informieren

kann, aber auch eine Fitness-

Tour soll es geben. „Beispielsweise

mit der Vorgabe, an bestimmten

Orten in der Gemeinde

THEFLOW

passende Übungen zu machen“,

erklärt Eglauer, der noch mehr

vorhat: „Ich sehe auch einen

Mehrwert für unsere Schule,

da interessante Outdoor-Lerninhalte

und Challenges für die

Kinder erstellt werden können.“

Momentan wird geprüft, wie das

mit der Erlebnis-App verbunden

werden kann.


22. MAI 2022 www.grazer.at

graz 13

Treffpunkt in Graz

BUNT. Gerade wird an

einem Zentrum für die

lesbischwule Community

gearbeitet. Ob es ein

JUZ werden soll oder

nicht, ist aber unklar.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Zwist um die Jugend

geht weiter. Nachdem das

Gemeinderatsstück zur

Jugendstrategie für die nächsten

fünf Jahre im April kurzfristig von

der Tagesordnung geflogen ist,

wurde es diese Woche beschlossen.

Allerdings mit einem Zusatzantrag

der KPÖ, der durch die

Stimmen ebendieser sowie von

den Grünen und der SPÖ angenommen

wurde, dass damit noch

nicht automatisch auch budgetäre

Mittel verbunden sind. Und auch

in Sachen Jugendzentren gehen

die Meinungen von Koalition und

Opposition offenbar auseinander.

Denn hinter den Kulissen wird

gerade an einem Treffpunkt für

die LGBTIQ-Community gearbeitet.

Rot-Grün-Rot wollte ja ein

queeres Jugendzentrum laut Koalitionsprogramm

prüfen lassen.

Der eigentlich dafür zuständige

Stadtrat von der ÖVP, Kurt Hohensinner,

ist jetzt aber dagegen,

ein einschlägiges JUZ zu eröffnen:

„Jugendzentren sollen unserem

Verständnis nach für alle Jugendlichen

sein und nicht nur für eine

bestimmte Gruppe. Sexuelle Entwicklung

in allen Facetten wird

ohnehin in allen Jugendzentren

bearbeitet.“ Es geht da rein um die

Judikatur, das Konzept findet man

gut, aber für alle Generationen.

Für alle Generationen

Und das wäre auch den RosaLila

PantherInnen lieber, die in die

Planung intensiv eingebunden

sind. Das Konzept, an dem Joe

Niedermayer und sein Team

gerade intensiv arbeiten, sieht

einen Community-Treffpunkt

für alle Altersgruppen vor. „Auch

Erwachsene brauchen Raum, um

sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Unsere aktuellen

Vereinsräumlichkeiten platzen

aber aus allen Nähten. Wir wünschen

uns ein queeres Zentrum

nach dem Vorbild des diversity in

München, mit ausgedehnten Öffnungszeiten

mit Sozialarbeitern,

einem Café ohne Konsumzwang

als Treffpunkt – familienfreundlich,

barrierefrei.“

Ein anderer möglicher Diskussionspunkt

zwischen Koalition und

Opposition steht in diesem Zusammenhang

aber wohl dennoch

bevor: It’s all about the money! Wie

so vieles, ist auch dieses Projekt

eine Frage des Geldes. Das Doppelbudget

für die Jahre 2022/23

wird am 9. Juni aufgelegt und am

23. im Gemeinderat beschlossen.

Das Festival war ein Erfolg und

soll 2023 wiederkehren.

Erstes Ringrast

Grillfestival

■ Am Sonntag, dem 15. Mai,

fand in der Ringrast Spielberg

das 1. Ringrast Spielberg Rindfleischfestival

statt. Pünktlich

um 11.30 Uhr schnitt Veranstalter

und Betreiber der Ringrast

Kurt Moser den hauseigenen

300 Kilogramm schweren Joslbauer

Ochsen an, der 18 Stunden

im riesigen Griller gebraten

worden war. Die Veranstaltung

und die musikalische Umrahmung

kamen so gut an, dass

man ankündigte, das Festival

nächstes Jahr wieder, mit erweitertem

Programm über drei

Tage, durchzuführen.

KK

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Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP (Stand Mai 2022) C5 X Plug-In Hybrid: Verbrauch

kombiniert: 1,3 l/100 km; Energieverbrauch kombiniert: 15,9 kWh/100 km; CO 2 -Emission kombiniert:

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kann davon abweichen. Weitere Details bei Ihrem Citroën-Händler. Symbolfoto. Druck- und Satzfehler

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14 graz

www.grazer.at 22. MAI 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

Ich bedanke mich für die Initiative

und würde mich freuen,

wenn die Anbindung von St.

Peter-Liebenau zur Universität

fahrradfreundlicher wird.

David Luidold, Graz

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

redaktion@grazer.at

Schluss mit Gleisarbeiten

Zur Serie „Schlau statt Stau“:

Über Jahre hinweg ist die Linie 1

ein halbes Jahr pro Kalenderjahr

nicht in Betrieb, auf Grund von

Gleisbaustellen. Arbeiter werden

nur sporadisch gesichtet. Viele

Straßenbahnlinien sind Jahr für

Jahr davon betroffen, der Ersatzbus

steht im Stau. Früher dauerten

die Baustellen neun Wochen

während der Schulferien (auch

schon zu lange), nun aber gewöhnt

man sich das Fahren mit

den Öffis endgültig ab. Deshalb:

ein Ende mit den ewigen jährlichen

Gleisbaustellen!!!

Tom Fandomo, Graz

* * *

Verkehrs-Dialog fördern

Zu „Schlau statt Stau“: Zuallererst

möchte ich euch für dieses

Projekt loben. Ich teile eure Meinung,

dass Verkehr ein Miteinander

ist und es in Graz noch

viel Verbesserungspotenzial

gibt. Mir ist auch bewusst, dass

es keine einfache Lösung zur

Verkehrssituation gibt. Ich kann

nur von „Kundenseite“ berichten

und habe keine Expertise in

der Verbesserung eines Verkehrskonzeptes.

(…) Mein Gefühl besagt,

dass die Radverbindung in

den Süden von Graz noch relativ

schwach ist. Ich habe zuvor im

Norden gewohnt und wäre nie

auf die Idee gekommen, mit dem

Auto zu fahren. Daher würde ich

mich in erster Linie über einen

Ausbau freuen. Zudem müsste

auch ein Dialog zwischen

Autofahrern und Fahrradfahrern

gefördert werden (wie „der

Grazer“ es mit diesem Format

betreiben will). Riskante Überholmanöver

sollen unterlassen

werden und im Stau überholende

Fahrradfahrer dürfen nicht

beleidigt werden.

Generell empfinde ich Graz als

Autostadt, weshalb der gesamte

Verkehr gefördert werden soll.

Bei zwei Personen ist es günstiger,

auf ein Eis in die Stadt mit

dem Auto zu fahren als mit den

Öffis. Wie kann denn das sein?

* * *

Zebrastreifen fehlt

Zu „Schlau statt Stau“: Viele

Kinder der VS Waltendorf

queren auf ihrem Schulweg

die Schulgasse im Kreuzungsbereich

zur Rapoldgasse. Dort

gibt es jedoch keinen Zebrastreifen,

die Kreuzung ist uneinsichtig,

viele Radfahrer fahren

sehr rasch von Richtung VS

Waltendorf in die Rapoldgasse,

Autos biegen von der Rapoldgasse

oft sehr eng in die Schulgasse

ein. Die Überquerung ist

für Fußgänger, speziell Kinder,

schwierig und gefährlich.

Gerhild Herrgesell, Graz

* * *

Keine Entscheidungen

Zu „Schlau statt Stau“: Keine

wirklichen Entscheidungen

für langfristige Verkehrsentflechtungen.

Es wird nur parteipolitisch

argumentiert, statt

sachliche Entscheidungen zu

treffen.

Jürgen Novotny, Graz

* * *

Schlechte Vorbilder

Zu „Schlau statt Stau“: Also

wenn ein Kind aus Deutschlandsberg

in eine VS in Graz

geht, dann ist das die bewusste

Entscheidung der Eltern. Da

gibt’s hundert Alternativen am

Weg. Und auch dann könnten

die Kids die letzten paar Meter

zu Fuß gehen, anstatt in den

Schulhof bugsiert zu werden

und vorher von den Eltern das

illegale Parken zu lernen ...

Christoph Greiner, Graz

* * *

Gefahr Elterntaxis

Zur Serie „Schlau statt Stau“:

Vor Schulen sind die Elterntaxis

die größte Gefahr für die

Kinder. In der schmalen Schörgelgasse

beim Sacre Coeur

wird das SUV gerne mal am

Radstreifen oder in zweiter

Reihe fallengelassen wie der

sprichwörtliche heiße Erdapfel.

In der Lichtenfelsgasse ist

es nicht viel besser.

Stefan Kompacher, Graz

Gastronews

■ Am Dienstag Landtag, am

Donnerstag Gemeinderat. Letzterer

kehrte nach mehr als zwei Jahren

auf der Messe endlich in den

ihm angestammten Sitzungssaal

im Rathaus zurück. Jetzt sitzen

auch wieder alle Clubchefs in der

ersten Reihe.

Aufreger

■ Ex-Freiblick-Chef Philipp Pronegg

hat nach monatelangem Umbau

am Montag endlich das kultige

Café Ritter wieder aufgesperrt.

Der Citypeach ist ebenfalls zurück.

Außerdem wurde bekannt, wie das

Restaurant am Thalersee bald heißen

soll: Waldcafé. Es wird stylisch!

Politik

■ Ein Mitarbeiter der Fahrschule

„Roadstars“ veruntreute mutmaßlich

Gelder; das Unternehmen

wollte den Schaden auf Kunden

abwälzen und forderte teilweise

sogar die gesamten Ausbildungskosten

noch einmal. Die AK findet

das Vorgehen ungerechtfertigt.

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22. MAI 2022 www.grazer.at

KPÖ-Forderung

graz 15

Sportwetten als Glücksspiel

VORSTOSS. Die KPÖ Steiermark fordert im Kampf gegen Spielsucht, dass auch Sportwetten als

Glücksspiel klassifiziert und damit geregelt werden. Das Land soll dazu an den Bund herantreten.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Das Europa-League-Finale

zwischen Eintracht Frankfurt

und den Glasgow Rangers

wurde eben erst geschlagen,

das Finale der Champions League

(Real Madrid gegen Liverpool)

steht kommende Woche an. Keine

Frage: Sport ist aktuell hoch

im Kurs – und damit sind es für

viele auch Sportwetten. Während

man auch in Graz vielfach gegen

illegales Glücksspiel vorgeht (wir

berichteten) und Betroffene verlorenes

Geld gerichtlich zurückfordern

können (in einem Grazer

Fall geht es beispielsweise um etwa

200.000 Euro an Spielschulden),

sind Sportwetten davon ausgenommen.

Der Grund: Sie werden

nicht als Glücksspiel, sondern als

Geschicklichkeitsspiel eingestuft.

Eine Regelung, die der steirischen

KPÖ ein Dorn im Auge ist,

weil es dadurch keine ausreichenden

Maßnahmen und Regelungen

zur Prävention von Spielsucht

gäbe. Klubobfrau Claudia Klimt-

Weithaler: „Sportwetten sind

Glücksspiel und gehören deshalb

als solches behandelt. Gerade junge

Menschen laufen Gefahr, über

das Sportwetten in die Spielsucht

zu schlittern.“ Sie verweist auf den

Suchtbericht 2021 des Landes, in

dem es heißt: „Beobachtet wird in

Fachkreisen eine Steigerung der

Teilnahme an Sportwetten und an

Online-Glücksspielen ohne Bundeslizenz:

Diese Felder der Spielsucht

unterliegen derzeit keiner

gesetzlichen Regelung und sollten

in der nächsten Zeit genau beobachtet

werden.“ Daher brachte

man kürzlich einen Antrag ein, der

Ende Mai im zuständigen Finanzausschuss

behandelt wird.

Darin fordert man die Landesregierung

auf, auf die Bundesregierung

dahingehend einzuwirken,

Sportwetten in einer Novelle des

Glücksspielgesetzes als Glücksspiel

zu klassifizieren. Außerdem

solle Werbung für Glücksspiele

und auch für Sportwetten verboten

werden; auch Sponsoring von

Rundfunkanbietern oder Sportereignissen

durch derartige Anbieter

soll es nicht mehr geben.

In Sportwetten wird viel Geld verspielt. Die KPÖ fordert neue Regelung. GETTY

Steiermark für Artenvielfalt

LEBENSNOTWENDIG. Heute ist der Welttag der Biodiversität. Zahlreiche (Tier-)Arten sind in der Steiermark

vom Aussterben bedroht, diese Woche gab es einige Aktionen. Das Land arbeitet an Besserungen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Es ist noch nicht lange her, da

wurde die Rote Liste, in der

die gefährdeten Tiere der

Steiermark gelistet sind, aktualisiert.

Mit schockierendem Ergeb-

nis: 411 Tierarten sind im Grünen

Herzen Österreichs akut vom Aussterben

bedroht. Die primären

Gründe nannte Werner Holzinger

vom Ökoteam damals im „Grazer“:

Verbauung, Baudichten, Spritzmittel

und Rasenroboter. Letztere

seien „die schlimmsten Feinde der

Anlässlich des heutigen internationalen Tags der Biodiversität fand diese

Woche in Graz der erste Markt der Artenvielfalt im Landhaushof statt.

KK

Artenvielfalt in der Innenstadt“.

Ähnlich war auch die Botschaft

der für Umweltschutz zuständigen

Landesrätin Ursula Lackner

(SPÖ) diese Woche anlässlich des

heutigen Welttags der Biodiversität.

„Jeder kann etwas beitragen –

und wenn es nur ist, dass wir den

Rasen nicht ganz so genau mähen.“

Anlässlich des Welttags fand am

Mittwoch im Landhaushof der erste

„Markt der Artenvielfalt“ statt,

am selben Tag wurde der Biodiversitätspreis

des Landes vergeben,

die „Silberdistel“. Der Großraum

Graz schnitt dabei gut ab. Gerfried

Ambrosch gewann eine Silberdistel

für ein Amphibienschutzprojekt

in Hausmannstätten und

Grambach, in der Kategorie Bildungseinrichtungen

und Gemeinden

schaffte Fernitz-Mellach mit

seinem Ökokonzept den zweiten

Platz. Ebenfalls vorne dabei: die

Grätzelinitiative Margaretenbad

mit der Ökologisierung von Vorgärten

in Geidorf – mit Nisthilfen,

Blumenwiesen und Pflanzungen –

ebenfalls mit einem zweiten Platz.

Energie

Angesprochen auf die Problemanalyse

des Ökoteams verwies

man aus dem Büro Lackner unter

anderem auf das kürzlich beschlossene

Raumordnungsgesetz gegen

weitere Flächenversiegelung. Und

man betonte, dass es eine Kombination

aus Maßnahmen und Bewusstseinsbildung

brauche, um

den Negativtrend zu stoppen. Aktuell

arbeitet man, vor dem Hintergrund

der notwendigen Energiewende,

an einem Sachprogramm

Erneuerbare Energie. Dieses soll

Zonen ausweisen, in denen keine

Wind- oder Sonnenkraftwerke gebaut

werden können, um die Natur

zu schützen. Vergleichbares gibt es

im Bereich der Windkraft bereits.


szene

graz

16 www.grazer.at 22. MAI 2022

16

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Ich sing nie wieder a Liad für di!“

Beatrice Egli wurde in der TV-Show „Frag

doch mal die Maus“ von Andreas Gabalier

reingelegt. „Ich habe ihm vertraut, aber das darf man

Männern aus Österreich nicht“, scherzte sie. UNIVERSAL MUSIC

Es ist Summer in the City

COOL. Mit Latin Live und

Austropop am Schloßberg

starten jetzt zwei

Sommer-Eventreihen,

auf die Graz seit Jahren

nicht verzichten kann.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Silvio Gabriel

spielt das 13.

Jahr in Folge

jeden Mittwoch

am Lendplatz.

Es ist wieder so weit! Die

30-Grad-Marke ist geknackt,

die Sommer-Drinks

sind kreiert, luftige Fortgeh-

Outfits ausgepackt. Diese Woche

wurde auch der Citypeach (ja, so

heißt der Stadtstrand unter der

Hauptbrücke seit 2020) mit neuem

Affen-Graffiti von Künstler

Gernot Passath eröffnet. Und

nächste Woche folgen die beiden

beliebtesten Sommer-

Konzertreihen der Grazer.

M o r g e n ,

Montag, legen

DeZwa Harald

Pekar und Peter

Karner im Biergarten

vom Restaurant

Schlossberg wieder

los. In altbewährter Manier, jeden

Montag um 19 Uhr – nur einmal

musste man aufgrund eines Konzerts

auf den Kasematten auf den

Mittwoch (15. Juni) ausweichen,

und am Pfingstmontag macht

man eine Pause. „Wer einen Sitzplatz

im Biergarten möchte, sollte

um 17 Uhr da sein, für einen

Stehplatz reicht 18 Uhr“, so Restaurantleiterin

Stefanie Hallemann.

Einmal von Dienstag bis

Donnerstag lädt man übrigens

jetzt auch zum „Sundowner“, ein

DJ legt dort House und Lounge

Music auf, um den After-Work-

Drink zu zelebrieren.

Klein-Havanna in Lend

Auch Silvio Gabriel und seine

Band Cuba Libre spielen sich

langsam ein, denn am Mittwoch

geht es los mit Latin Live am

Lendplatz. Erstmals seit zwei

Jahren gibt es heuer auch keine

Absperrungen und Personenbegrenzungen

aufgrund von Corona

mehr. Außerdem gibt es so

viele Termine wie noch nie: Bei

Schönwetter kann man bis Ende

September an 19 Mittwochen

die Salsa- und Bachata-Schritte

üben – oder auch nur Mojito und

Cuba Libre schlürfen. Die Veranstaltungsreihe

gibt es bereits

seit 13 Jahren, die Kosten werden

heuer wieder von den ansässigen

Gastronomen mitgetragen. Für

Besucher ist der Eintritt wie gewohnt

frei!

Einen Platz zu

bekommen ist

schwer: Harald

Pekar (l.) und

Peter Karner

ziehen seit

Jahren unzählige

Grazer auf den

Schloßberg. LUEF, KK

Graz-Umgebung: Die Feuerwehrfeste sind zurück

Die Feuerwehr Steinberg-Rohrbach bereitet sich auf das Felsenfest vor, die

FF Gössendorf lädt zum „Strawanzen“ mit Live-Musik an zwei Terminen.KK (2)

■ Nach etlichen coronabedingten

Absagen geht es jetzt wieder los mit

Feuerwehrfesten! Heute feiert die

Freiwillige Feuerwehr Werndorf

ihr 115-jähriges Bestehen: Beim

Florianifest beim Rüsthaus spielt

die Gruppe 7ma Blech auf. Am 5.

Juni begeht die Freiwillige Feuerwehr

Stattegg ihr 75-Jahr-Jubiläum

und hat Die Labocher für musikalische

Unterhaltung eingeladen.

Zu später Stunde findet dann die

legendäre Blaulicht-Party statt. Die

Feuerwehr Krumegg begeht schon

das 100-Jährige und muss deshalb

auch ein bisschen länger feiern:

drei Tage lang von 17. bis 19. Juni.

DJ Chiquita bringt mit 80er- und

90er-Hits Stimmung ins Festzelt,

Die 5 Steirer und Die Lustigen

Karl sind ebenfalls dabei.

In Stiwoll feiert man am 25. und

26. Juni die „Traktor Power“ mit

zweitägigem Zeltfest mit Oldtimer-Treffen,

Schlagerparty mit

DJ Leisty und Frühschoppen mit

San Fia Nix. In Steinberg-Rohrbach

hat man jetzt schon mit den

Vorbereitungen für das Felsenfest

am 2. Juli begonnen: Die Felsenbühne

am Steinberg wird für die

Pagger Buam auf Vordermann

gebracht. In Gössendorf geht man

am 9. und 23. Juli „Strawanzen“.


22. MAI 2022 www.grazer.at

szene graz 17

SCHERIAU, KK

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Robert Krotzer

GEBURTSTAGSKINDER

Ein Halbrunder für den Gesundheitsstadtrat:

35 Kerzen brennen

DER WOCHE

am Dienstag auf der Torte.

Happy Birthday!

Zum 133. Mal „Alles Csárdás!“

■ Nur einmal ist der älteste Ball der Stadt, der Ball

des Grazer Ungarischen Vereines, bisher ausgefallen:

2021 aufgrund von Corona. „Ein zweites Mal

darf das nach 134 Jahren nicht passieren, sogar im

Zweiten Weltkrieg hat man es geschafft“, so Veranstalter

Andreas Molnar. Deshalb hat er seinen Ball

heuer bereits früh in die warme Jahreszeit verschoben.

Vergangenen Samstag wurde im ausverkauften

Brauhaus Puntigam von Honorarkonsul Rudi Roth

mit einem Csárdás gemeinsam mit der ungarischen

Volkstanzgruppe eröffnet. Unter den Gästen: Bezirksvorsteher

Helmuth Scheuch und Künstler Denes

Kovacs.

Larissa Robitschko

Für die ehemalige Miss Austria

und jetzige Moderatorin ist es am

Samstag der 25. Geburtstag.

Andreas Molnar, Denes Kovacs und Konsul Rudi Roth

(v. l.) mit Tänzerinnen der Volkstanzgruppe

RM

Landesrat Christopher Drexler

und Ulrike Vonbank-Schedler

Mit Verspätung

■ Die Landeskulturpreisverleihung

2021 wurde kürzlich

im Joanneumsviertel nachgeholt.

Landesrat Christopher

Drexler überreichte etwa den

Hanns-Koren-Kulturpreis an

Künstlerin Ulrike Vonbank-

Schedler, den „manuskripte“-

Literaturpreis an Laura

Freudenthaler und den Architekturpreis

an das studio WG3.

Holeschossky, Neger, Kamenschek,

Schindling und Thaller (v. l.) KK

100. Geburtstag

■ Der in Graz geborene Künstler

Werner Augustiner wäre

heuer hundert Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass wurde

jetzt eine Ausstellung im Bildungshaus

Schloss St. Martin

von Hausherrin Anna Thaller

eröffnet. Milieu-Studien, religiöse

Bilder und Co sind als

Ölgemälde, Skizzen und Holzschnitte

bis 17. Juni zu sehen.

SH

Juliane Bogner-Strauß, Doris Kampus, Steirerin-Geschäftsführerin

Nicole Niederl, Eva Poleschinski, Tom Lohner (v. l.)LUEF

Ausgezeichnete Frauenpower

■ Zum bereits fünften Mal wurden diese Woche die

Steirerin Awards in der Seifenfabrik verliehen. In der

Sonderkategorie „Die Kämpferin“ wurde Schneidermeisterin

Claudia Polic, deren Sohn Georg an einer

unheilbaren Krankheit leidet, ausgezeichnet. Unter

den Ehrengästen: die Landesrätinnen Juliane Bogner-

Strauß und Doris Kampus, Landtagspräsidentin Manuela

Khom, Stardesignerin Eva Poleschinski, herbst-

Intendantin Ekaterina Degot, Künstler Tom Lohner,

MCG-Vorständin Barbara Muhr, Steiermärkische-

Vorständin Walburga Seidl, VP-Klubobfrau Daniela

Gmeinbauer, Uniqa-Landesdirektor Johannes Rumpl

und ShoppingNord-Leiterin Heike Heinisser.

Fashion-Statement dank Pandemie

■ Eigentlich hat Marie-Alice

Seidel mit Dirndln begonnen,

doch als während der Pandemie

reihenweise Stornierungen

ins Jungunternehmen flatterten,

kam ihr eine Idee: „Nach gefühlten

Jahren in meinen Leggings

entwarf ich die Trachtika. Sie

sollte Komfort mit vielfältigem

Einsatz verbinden. Die Tunika

feiert seit dem Mittelalter weltweit

Erfolge, darauf setzte ich

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Marie-Alice Seidel (l.) und Tochter

Roberta mit Elisabeth Böck CONNY PA (3)

auf“, erzählt die Gründerin von

„Lotta Leben“. Damit hat sie ein

absolutes Statement-Piece geschaffen,

das man auch jetzt, wo

nach Corona wieder mehr und

mehr Events anstehen, immer

öfter sieht in Graz. Am Donnerstag

lud Seidel zum Trachtika-Cocktail,

um ihre neue Kollektion

bei einer Modenschau

zu präsentieren. Den sommerlichen

Fashion-Abend genossen

Die Unternehmer Barbara und Martin

Auer genossen das sommerliche Flair.

da etwa auch die Gastronominnen

Herti Grossauer-Widakovich

und Franziska Grossauer-

Iberer, Bäckerei-Unternehmer

Martin Auer und Haller-Chefin

Barbara Auer, die Trachten-

Seidl-Geschäftsführerinnen

Katharina und Viktoria Götzl,

Styria-International-Sales-Leiterin

Alexandra Kalcher, Sandra

Brandner (bit media) und Elisabeth

Böck (Aiola Living).

H. Grossauer, Nicole Schober-Plankl,

F. Grossauer, Marlene Plankensteiner


18 szene

www.grazer.at 22. MAI 2022

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Top-Frauen vor den Vorhang

■ Eine geballte Ladung Frauenpower gab es am Freitag

auf den Kasematten. Denn da wurde der Frauenpreis

der Stadt Graz verliehen. Die Jury entschied sich

schließlich, dem Projekt „Galerie gegen Sexismus“ von

Catcalls of Graz den mit 6000 Euro dotierten Preis zu

geben. Für herausragendes Engagement wurde Vesna

Petkovic, die Leiterin des multikulturellen Frauenchors

SoSamma, ausgezeichnet. Moderatorin Martina

Poel begrüßte im Publikum auch Bürgermeisterin Elke

Kahr, Vize Judith Schwentner, Stadtrat Robert Krotzer

sowie die Gemeinderätinnen Claudia Unger, Manuela

Wutte, Astrid Schleicher, Anna Robosch und

Sabine Reininghaus.

Preisträgerin Vesna Petkovic, Bürgermeisterin Elke Kahr

und Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (v. l., im

Bild re. mit Sarah Kampitsch von Catcalls of Graz) KK (2)

Willi Gabalier gab eine Tanzstunde

mitten am Schloßbergplatz. KK

Tanztraining

■ Dancing Star Willi Gabalier

zeigte am Freitag den Gästen

vom „La Mur“ am Schloßbergplatz,

wie man Madison, den in

Frankreich beliebten Gruppentanz,

tanzt. Dazu gab’s natürlich

Lillet, Spritz Escalier und Co

von den Hausherren Michael

Pendl und Gerald Hafner.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

DJane Lazi, Armin Wolfsgruber, Arnika Sjelo, Elisabeth

Zander-Wolfsgruber, DJane S.Stereo (v. l.) CHRISTA VAN THENY

Arnika tanzte, legte auf, sang

■ Wenn das wohl größte T-Girl der Stadt ein neues

Event startet, dann sind auch die Erwartungen groß;

wenn die Premiere aus bekannten Gründen zwei Jahre

lang immer wieder verschoben werden musste, dann

noch größer. Jetzt war es aber so weit: Arnika Sjelo lud

zur 70s Disco Time in die Thalia. „Arnika tanzt“ heißt

das Partyformat, die Gastgeberin tut aber nicht nur

das, sondern steht auch selbst an den Turntables und

überraschte mit einer Gesangseinlage mit „I am what

I am“ von Gloria Gaynor. Unter den Gästen: Ex-Eiskunstläuferin

Eva Sonnleitner, Nägele&Strubell-Leiterin

Sabine Friedl oder Herbert Winterleitner und

Doris Peitler vom Verein Soziale Projekte Steiermark.

„Das Eggenberg“-Jahrestag

PARTY. Nach Lockdown und Großumbau öffnete „Das Eggenberg“ am 19. Mai 2021 wieder – und

feierte diesen Jahrestag diese Woche mit einem regen Programm und prominenten Besuchern.

Am 19. Mai 2021 war es so

weit. Nach langen Monaten

des Verzichts öffnete

„Das Eggenberg“ wieder seine

Tore – nachdem erst in der Vornacht

die letzten Dekorationen

platziert, die letzten Geräte angeschlossen

und der letzte Baustellen-Staub

nach dem Umbau

entfernt worden war. „Die Idee

dafür war schon lange in meinem

Kopf. Die Zeit des Lockdowns zu

nutzen war gewagt, aber die beste

Entscheidung, die ich treffen

konnte“, erzählt Inhaber Philip

Oswald. In nur drei Monaten war

das Großprojekt, die Umsetzung

eines völlig neuen Lokals, gelungen.

Diese Woche, am 19. Mai,

lud Oswald zur großen Jahresfeier

– mit einigen Highlights. Prominenz

wie Alle Achtung-Sänger

Christian Stani, eine Live-Spray-

Session von Streetart-Künstler

Stebo Art und DJ Markus Weiss

als Live-Act sorgten für die richtige

Stimmung.

Eigene Mode

Mit 15 Mitarbeitern wurde gestartet,

aber der Zuspruch machte

schnell mehr möglich. In nur

einem Jahr hat sich das Team

mehr als verdreifacht – sodass

das Team mittlerweile aus 50

Personen besteht. Nun läuft bereits

das neueste Projekt: eine

eigene „Offenberg“-Modelinie.

Anfänglich als Dienstkleidung

geplant, zeigte sich bald reges Interesse

bei den Besuchern. „Deshalb

haben wir uns entschlossen,

Shirts, Hoodies, Kappen, Socken

und auch Teller mit immer wieder

neuen ,Offen‘ anzubieten“,

ist Oswald stolz. Gemeinsam

mit Stebo Art werden stetig neue

Kreationen entwickelt.

„Das Eggenberg“ lud zur Jahrestagsfeier. Kleines Bild v. l.: Familie Stani mit Alle-

Achtung-Sänger Christian Stani und die Gastgeber Nina und Philip Oswald PETER DRECHSLER


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Beibringen können wir ihnen alles,

wenn die Motivation stimmt!“

Herbert Planetz, Geschäftsführer der Grazer e.denzel

Fabian Kleindienst

GmbH, ist überzeugt vom Modell der arbeitsplatznahen Qualifizierung

22 fabian.kleindienst@grazer.at

des AMS. So gewinne man besonders motivierte Mitarbeiter. AMS/E.DEBNZEL

Steigender Bedarf: Pop-ups für

Stadtrat Günter Riegler und Bernd Brünner (Dr. Bottle) vor dem Pop-up-Store. Klein:

Donata Schörkmaier und Katharina Stelzer (v. l.) vor ihrem KAMA-Pop-up. HARRY SCHIFFER, PP

PULSIEREND. Durch die

Förderung von Pop-ups

will die Stadt die Innenstadt

beleben. Man fördert

und ruft Eigentümer

auf, sich zu melden.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Seit kurzem – und bis Ende Mai

– gibt es wieder etwas Neues

in der Grazer Innenstadt zu

sehen: das Grazer Lifestyle- und

Spirituosen-Geschäft Dr. Bottle

eröffnete kürzlich einen Pop-up-

Store in Räumlichkeiten der Stadt

Graz am Tummelplatz. Nachdem

erst vor kurzem die Universität mit

einem Pop-up in die Herrengasse

siedelte, ein guter Grund, sich das

Konzept näher anzusehen.

Neue Kunden

„Wir sind sehr zufrieden“, resümiert

Bernd Brünner von Dr. Bottle

den Erfolg des neuen kurzfristigen

Standorts. „Das Konzept eines

Pop-ups gefällt mir insgesamt sehr

gut. So kann man als Unternehmen

kurzfristig etwas verändern und

neue Kunden erreichen. Den Menschen

gefällt, dass es wieder etwas

Neues in der Innenstadt gibt.“

Das hat man auch seitens der

Stadt Graz erkannt. Unternehmen

können für die Nutzung von freien

Geschäftsflächen Unterstützung

beantragen. Gefördert werden Projektkosten

wie Nutzungskosten für

die Räumlichkeiten oder die Be-

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Ukraine-Jobmesse

■ Am 25. Mai findet von 9 bis

12.30 Uhr im Europasaal der

WKO Steiermark unter dem Titel

„Your Job in Styria“ eine Jobmesse

für Geflüchtete aus der Ukraine

statt. Sie soll Beratung für die

Vertriebenen bieten und sie mit

heimischen Unternehmen zusammenbringen.

Lassen Sie uns

tolerant sein.

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Rituals eröffnete am Donnerstag eine

neue Filiale im Murpark.

MURPARK

Rituals im Murpark

■ Diese Woche eröffnete die

Lifestyle- und Luxusmarke „Rituals“

im Grazer Murpark mit

einer Vielzahl an neuen Produkten.

„Der Store verspricht

eine kleine Auszeit vom hektischen

Alltag. Kunden kommen

schon im Shop ins Genießen.

Ein echter Mehrwert für den

Murpark“, freute sich Edith

Münzer, Center-Managerin des

Grazer Einkaufszentrums, bei

der offiziellen Eröffnung über

den neuen Anbieter und das außergewöhnliche

Ladendesign.

Geld für Studierende

■ Gute Nachrichten für Studierende:

Im Nationalrat wurde diese

Woche eine Änderung des

Studienförderungsgesetzes beschlossen.

Wie die Grazer Nationalratsabgeordnete

Martina

Kaumann informiert, wird die

Studienbeihilfe um bis zu zwölf

Prozent erhöht, 90 Millionen stehen

dafür zur Verfügung. Das bedeutet

angesichts der Teuerung

eine wichtige Verbesserung für

viele Studierende auch in Graz.

Denn: Im letzten Studienjahr waren

ganze 8611 Personen in Graz

auf Studienbeihilfe angewiesen.

Mehr als 8600 Studierende bezogen

in Graz letztes Jahr Studienbeihilfe.KK

Florian Krenn übergab Schulleiterin

Angelika Schuppler die Tablets für

die Zwillinge.

SHOPPING NORD

Lernhilfe für Kinder

■ Seit Anfang April bereichern

die beiden aus der Ukraine

stammenden Zwillinge Mila und

Mira den Schul-Alltag der Volksschule

in Rein, nördlich von

Graz. Gleichzeitig spielt, so ihre

Sprachlehrerin Eva Gürtler, die

Sprachbarriere eine wesentliche

Rolle in ihrem Alltag. Unterstützung

kam hier vom Shopping

Nord. Man übergab den beiden

Kindern zwei moderne Lern-

Tab lets, die ihnen einen individualisierten

Unterricht in der

Klasse ermöglichen.


22. MAI 2022 www.grazer.at

graz eco 23


TEURER

Restaurants +6,4 %

Achtung Auswärts-Esser: Im Jahresvergleich

sind die Preise für den Restaurantbesuch

im Schnitt gestiegen.

GETTY (2)

die Innenstadt

Psychotherapie –14,5 %

Pandemie, Teuerungen, stressiger Arbeitsalltag:

Der Therapiebedarf steigt,

die Preise gingen etwas zurück.

BILLIGER


triebskosten, aber auch Ausgaben

für die Gestaltung. Bis zu 3000

Euro werden pro Projekt gefördert.

So will man nicht nur Unternehmen

unterstützen, sondern auch

die Innenstadt weiter beleben, wie

Pia Paierl, in der Wirtschaftsabteilung

für Pop-ups zuständig, betont.

„Oft entstehen dadurch neue

Ideen.“ Auch der Bedarf und das

Interesse sei stark: „Es melden sich

immer mehr Unternehmen und

Start-ups, teilweise auch aus dem

Grazer Umland, die sich gerne in

der Grazer Innenstadt präsentieren

würden“, so Paierl. Der Stadt

selbst fehlt es dafür an Räumlichkeiten

– jene am Tummelplatz

wird zu einer Servicestelle. Daher

ruft man Eigentümer auf, sich zu

melden, um freie Flächen zumindest

kurzfristig zu füllen. „Wir spielen

da gerne Vermittler“, so Paierl.

Ein brandneues Pup-up gibt es aktuell

übrigens in Andritz: Das Frauen-Radmode-Geschäft

„KAMA“

hat hier gerade frisch eröffnet.

Aus Pop-ups würden auch immer

wieder langfristige Mietverhältnisse

entstehen. So zum Beispiel

beim „BioBringer“ in der

Jakoministraße. Das Start-up liefert

Biolebensmittel. Geschäftsführer

Thomas Strohmeier: „Das Popup

war für uns ideal, wir konnten

ausprobieren, ob es am Standort

funktioniert. Das hat es, und deshalb

sind wir gleich dageblieben.“

Dementsprechend bewirbt auch

Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler

das System als „eine Win-win-Situation,

wo Vermieter, Unternehmer

sowie Besucher der Innenstadt

profitieren“.

Parkside-Interactive-CEO Christoph Platzer und Managing Director Portugal

Paulo Moura freuen sich über die neue Niederlassung. PARKSIDE INTERACTIVE/TIM ERTL

Parkside expandiert

■ Das international tätige Digital-Unternehmen

Parkside

Interactive expandiert weiter.

Neben dem Headquarter in Graz

und Büros in Wien und Linz hat

man ab sofort auch eine Niederlassung

in Portugal. Mit dem

Standort in Porto will man internationale

Projekte noch weiter

forcieren, wie CEO Christoph

Platzer betont. Am Standort will

man auch qualifizierte Fachkräfte

erreichen. „Der Zugang zu

Talenten im Bereich der Digitalisierung

ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor“,

so Platzer.

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eco

24 www.grazer.at 22. MAI 2022

Grazer Forschungsprojekt:

Fleisch aus

Reagenzglas

INNOVATIV. Mithilfe von Hefezellen stellen

Grazer Forscherinnen künstliches Fleisch her.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

2050 werden laut UN-Prognosen

knapp neun Milliarden

Menschen auf der Erde leben.

Gleichzeitig schreitet der Klimawandel

voran, ein zentraler Faktor

ist die Fleischproduktion – und der

Konsum wird wohl, trotz Trends

zu vegetarischer und veganer Ernährung,

angesichts der Bevölkerungsentwicklung

nicht so schnell

abnehmen. Grazer Forscherinnen

des Austrian Centre of Industrial

Biotechnology (acib) und der

TU Graz forschen daher gezielt

an Fleisch, das im Labor hergestellt

wird – und damit 95 Prozent

weniger Platzbedarf, eine zehnfache

CO 2

-Einsparung und die

Vermeidung von Tierleid bieten

kann. „Wir stellen In-vitro-Fleisch

laufend in unseren Experimenten

her, aber nur in kleinen Mengen“,

so Forscherin Aleksandra Fuchs.

Gekostet habe man es noch nicht.

Tieren wird dafür ein Muskelgewebestück

von etwa einem halben

Gramm unter Lokalanästhesie

entnommen. Daraus werden Fettund

Muskelstammzellen isoliert

und mit einem Wachstumsmedium

vermehrt. Theoretisch lassen

sich aus einer Probe von 0,5 cm 3

an Muskelgewebe ungefähr 2000

Kilo Fleisch herstellen. Die Grazer

Forscherinnen haben es hierbei

geschafft, für das Wachstum Hefezellen

zu verwenden und den

Künstlich hergestelltes Fleisch soll

künftig eine Alternative sein. GETTY

Herstellungsprozess somit massiv

zu vergünstigen. Auch wichtige

Geschmacksträger könne man so

produzieren. Allerdings, so Fuchs:

„Es wird noch dauern, bis unsere

Ergebnisse in der Industrie Verwendung

finden werden.“ Der

Projektschluss ist mit 2023 geplant.

Bei der Herstellung von Produkten

wie Faschiertem scheitere es aktuell

nur noch an den hohen Kosten,

bei Steaks werde es aufgrund der

Struktur wohl noch ein paar Forschungsjahre

brauchen.

BBRZ und FAB:

Zubau

WICHTIG. BBRZ und

FAB unterstützen Menschen

beim (Wieder-)

Einstieg in das Arbeitsleben.

In Graz wurde

stark ausgebaut.

Die Lage am Arbeitsmarkt

hat sich in den letzten Monaten

entspannt – dennoch

gibt es noch viele Menschen,

die sich mit starken Benachteiligungen

konfrontiert sehen. Für

sie gibt es gezielte Unterstützung,

in Graz beispielsweise beim Beruflichen

Bildungs- und Rehabilitationszentrum

(BBRZ) und

beim Verein zur Förderung von

Arbeit und Beschäftigung (FAB).

Das BBRZ etwa hat es sich zum

Ziel gemacht, Menschen, die

nach Erkrankung oder Unfall ihren

bisherigen Beruf nicht mehr

ausüben können, beim Wie-

Lange Nacht der Forschung

AUFREGEND. Das wissenschaftsfreundliche Klima der Stadt Graz wurde am Freitag bei der Langen

Nacht der Forschung deutlich sichtbar. Im Lendhafen trafen sich Experten zum „ScienceTalk“.

An rund 40 Standorten in

Graz, Leoben und Kapfenberg

mit mehr als 250 Stationen

und Erlebnissen ging am

Freitag die „Lange Nacht der Forschung“

über die Bühne. Das Ziel:

Taxi 878.

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den Menschen die Wissenschaft

schmackhaft zu machen und so

den Wirtschafts- und Forschungsstandort

Steiermark zu stärken

– und nicht zuletzt auch die Wissenschaftsskepsis

zu bekämpfen.

Ein besonderes Highlight bildete

dabei der „ScienceTalk“, der im

Grazer Lendhafen stattfand. Stadtrat

Günter Riegler betonte bei der

Begrüßung gemeinsam mit Joanneum-Research-Geschäftsführer

Heinz Mayer, wie wichtig Wissenschaft

gerade für den Standort

Graz sei. Danach gab es mehrere

spannende Diskussionen zu

Trendthemen in der Wissenschaft.

Im Fokus standen etwa die Zukunft

der Mobilität, aber auch der

Digitalisierung und des Menschen

an sich. Und auch ansonsten gab

es zahlreiche Highlights: von Robotern

der TU bis zu Originalaufnahmen

des Mars-Rover.

Heinz Mayer (l.) und Günter Riegler (r.) begrüßten am Freitagnachmittag zahlreiche

Interessierte zu spannenden Diskussionen im Grazer Lendhafen. FISCHER


22. MAI 2022 www.grazer.at eco

25

für praxisnahe Qualifizierung

dereinstieg in das Arbeitsleben

durch Qualifizierung und Beratung

zu helfen. Die in Graz ansässige

Produktionsschule des FAB

unterstützt Jugendliche, die am

Arbeitsmarkt benachteiligt sind

– etwa aufgrund sprachlicher

Defizite, aber auch durch mangelndes

Selbstbewusstsein. Weil

beiden Einrichtungen eine wachsende

Bedeutung zukommt, wurden

sie deutlich erweitert. Am

Freitag wurde der Zubau, geplant

von Markus Deutsch, in der Alten

Poststraße feierlich eröffnet.

Martina Schröck, Geschäftsfeldleitung

von FAB Region Süd, und

Andreas Schröck, wirtschaftlicher

Leiter des BBRZ, begrüßten

dabei Gäste wie Soziallandesrätin

Doris Kampus, AMS-Landesgeschäftsführer

Karl-Heinz Snobe

und Sozialstadtrat Robert Krotzer.

Fokus auf Praxis

Mit dem Zubau will man die Angebote

künftig noch weiter aus-

bauen. Bei FAB werden in der

Produktionsschule schon jetzt

Ausbildungen in den Fachbereichen

Gas tronomie, Büro und

Handel, Holz, Metall und kreatives

Gestalten unterstützt, mit der

neuen offenen Kantine „FABERS“

können junge Menschen auch in

diesem Bereich praxisnah qualifiziert

und ins Berufsleben begleitet

werden.

Auch im BBRZ setzt man auf

Praxisnähe. Im Modell des „Businessparks“

werden Übungsfirmen

gegründet – 800 bis 900 aktive

gibt es in Österreich bereits

–, eine methodische Spielwiese

für alle kaufmännischen Aktivitäten

im BBRZ. Der Erfolg gibt dem

Konzept recht. Mehr als 1000 Personen

beendeten 2020 eine Qualifizierung

erfolgreich, die Wahrscheinlichkeit

einer Vermittlung

am Arbeitsmarkt steigt danach

um das Doppelte, auch der Verdienst

steigt im Schnitt deutlich.

Das Durchschnittsalter von Kunden

liegt bei 38 Jahren.

V. l.: Markus Deutsch (AB Immobilien), Johann Kalliauer (Aufsichtsrat BBRZ),

Josef Gritz (Aufsichtsrat BBRZ), Martina Schröck und Andreas Schröck SCHERIAU

Preisträger v. l.: Kurt Macher, Christina Niederl, Manfred Pschaid sowie

Eveline Wild und Stefan Eder von „Der Wilde Eder“ JEAN VAN LÜLIK

4. Tourismuspanther

■ Diese Woche wurde mit dem

Steirischen Tourismuspanther

an den Tourismusschulen Bad

Gleichenberg wieder der einzige

Tourismuspreis des Bundeslands

verliehen. Die Gala fand bereits

zum vierten Mal statt. Den Tourismuspanther

für eine internationale

Karriere erhielt Kurt Macher,

der als General Manager

im Hotel „The Shard“ in London

tätig ist. Den Tourismuspanther

für eine erfolgreiche Absolventin

2020 erhielt Christina Niederl,

Co-Founderin und Geschäftsführerin

des Start-ups „Hofschneider

Dirndl“, das mit seinen Bauernautomaten

auch schon einige

Standorte in Graz hat. Den Tourismuspanther

für einen erfolgreichen

Absolventen 2022 erhielt

Manfred Pschaid, Geschäftsführer

der KYLO-Restaurants, mit

Standorten in Graz und Wien.

Den Tourismuspanther der Zukunft

2022 erhielt der Betrieb

„Der Wilde Eder“ für seine nachhaltigen

Energielösungen.

Rätsel-Lösung vom 15. 5. 2O22

K L T A

K E S S E L F A L L A B T

R H I N E I S H A L L E

N O R D W E G A B T U N

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L U E F T E N R N S O

A F E H A M A D A N

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Z A G A H N D E N

Z O L L G A S S E

N E E R A H N Lösung:

F E N R I R O E KLAER-

N O N P R

ANLAGE

R A G N I T Z Lösung:

F R E D O W U S U KLAERANLAGE

Sudoku-Lösung

vom 22. 5. 2022

7 3 2 8 1 6 4 5 9

4 6 9 3 2 5 8 1 7

1 5 8 9 7 4 6 2 3

5 9 7 4 6 3 2 8 1

6 2 1 7 5 8 9 3 4

3 8 4 1 9 2 5 7 6

8 1 6 5 3 9 7 4 2

9 7 5 2 4 1 3 6 8

2 4 3 6 8 7 1 9 5

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www.grazer.at 22. MAI 2022

Melanie Köppel

melanie.koeppel@grazer.at

26

Der Wolf fragt uns ja nicht, ob

und wo er sein darf oder wo eben

nicht.“

Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck

auf eine Frage zum Thema Herdenschutz LAND STEIERMARK

Klangvolles

Wochenende

in Graz

Freuen sich schon auf die bevorstehenden Konzerte am verlängerten Wochenende: MegaFunChor, Grazer Klangbogen und graz gospel chor (v. l. n. r.).

SINGEND. Ab Mittwoch gibt es ein Konzert nach dem anderen: Das Chorfestival Voices of Spirit lädt

Chöre, Ensembles und Künstler von nah und fern nach Graz, in die heimliche Chor-Hauptstadt Österreichs.

Diese drei Chöre freuen sich schon besonders auf ihre klingenden Auftritte am Festival.

Von Melanie Köppel

melanie.koeppel@grazer.at

Voices of Spirit zählt mittlerweile

zu den wichtigsten

Chorfestivals im

deutschsprachigen Raum. Neben

klassischen Konzertveranstaltungen

werden bei der achten Ausgabe

des Festivals von 25. bis 28.

Mai zahlreiche Möglichkeiten für

öffentliche Chorauftritte, Chorbegegnungen

und ein umfangreiches

Workshop-Programm

zur Weiterbildung angeboten.

Eröffnet wird das Festival am 25.

Mai mit einem vokalen Paukenschlag:

Bei der „Langen Nacht

der Chöre“ wird die Grazer Altstadt

in eine Klangwolke gehüllt.

Mit „Out of Graz“ wird es im Rahmen

von Voices of Spirit mehrere

Begegnungs-Konzerte in den

Regionen geben. Das Publikum

darf sich wieder auf hochkarätige

und inspirierende Chorkonzerte

freuen.

Chorhauptstadt Graz

In Graz gibt es rund 55 Chöre,

in Graz-Umgebung weitere

30, dazu kommen 58 prämierte

Schulchöre in Graz und Umgebung.

Bei der „Langen Nacht der

Chöre“ ist unter ihnen auch der

graz gospel chor zu hören, worüber

sich Obfrau Sonja Krasser

besonders freut: „Während der

Pandemie haben wir, wann immer

es möglich war, kurze Öffnungszeiten

genutzt, um uns zu

treffen und zumindest ein wenig

zu singen. Umso mehr sind wir

mit vollem Elan ins Jahr 2022 gestartet

und sind auch soeben von

einem Chorwochenende inklu-

WOODHOUSE, GRAZER KLANGBOGEN, MÜLLER

sive Konzert zurückgekehrt.“

Namensänderung

Auch der Chorleiter des Mega-

FunChors, Rodrigo Woodhouse,

freut sich über das Festival: „Tatsächlich

ist der ehemalige Megaphonchor

Anfang des Jahres zum

MegaFunChor umbenannt worden.

Ursprünglich bestand der

Chor aus Megaphon-Verkäufern,

wir haben aber nun beschlossen,

den Chor für alle Gesangsbegeisterten

zu öffnen, und da passt der

Name eindeutig besser.“

Kärntner Klänge

Der Name ist beim Chor Grazer

Klangbogen auch nicht automatisch

Programm, erklärt Chorleiter

Willibald Oberzaucher: „Wir

haben uns zum Ziel gesetzt, die

Kultur des Volksliedes – besonders

aber des Kärntner Volksliedes

– durch unsere Konzerte weiterzutragen,

damit diese schöne

Form des Zusammenseins auch

noch in den nächsten Generationen

gepflegt und nicht vergessen

wird. Wir freuen uns ebenfalls

schon auf die bevorstehenden

Konzerte.“ Ergänzend merkt der

pensionierte Professor für Gesang

und Stimmbildung an: „Singen ist

ein Training für Körper und Geist.

Es fördert nicht nur das Gedächtnis,

sondern wirkt sich auch positiv

auf unser Sozialleben aus. Singen

hält also durchaus gesund!“

Alle Termine der „Langen

Nacht der Chöre“ und weitere

Infos zum Chorfestival sind auf

voicesofspirit.at nachzulesen.

In Kooperation mit der

Volkskultur Steiermark


22. MAI 2022 www.grazer.at

graz viva 27


IN

GETTY (2)

Lautes Singen

Verbessert die Haltung, stärkt unsere

Abwehrkräfte, bringt den Kreislauf in

Schwung und macht glücklich!

Dauerhaftes Räuspern

Ist nicht ratsam, weil die Stimmlippen

dadurch „aufeinanderknallen“ und

unsere Schleimhäute reagieren.

OUT


Therapiestunde einmal anders

TIKTOK. Unter Grazer Jugendlichen ist der Psychologe längst bekannt: Alexander Tiesenhausen gibt

Tipps zur mentalen Gesundheit auf Social Media – und das mit großem Zuspruch der Community.

Von Melanie Köppel

melanie.koeppel@grazer.at

Was als Corona-Projekt begann,

wurde zu einer Erfolgsgeschichte:

Der Grazer

Psychologe Alexander Tiesenhausen

eröffnete kurz vor dem ersten

Lockdown 2020 gemeinsam mit seinem

Kollegen Heinrich Hochegger

die Psychologische Praxis Graz-Andritz.

Während des Lockdowns wurde

der Fokus auf den Social-Media-

Auftritt der Praxis gelegt, heute dreht

Tiesenhausen seine Videos oft nach

der Arbeit in der Praxis bis spät in die

Nacht. „Meine Videos sollen zum

Nachdenken anregen und ich freue

mich sehr, wenn ich Nachrichten

lese, die sagen, dass ich den Personen

helfen konnte“, so Tiesenhausen. Mittlerweile

hat sein Instagram-Account

rund 24.000 Abonnenten, auf TikTok

sind es bald 70.000 Follower.

Fokus auf Psyche

„Mir ist es unglaublich wichtig, dass

die mentale Gesundheit, also die

Psyche der Menschen, viel ernster genommen

werden sollte, als viele es tun

– auch manche Ärzte“, so der Psychologe.

Die Tipps rund um Psychologie,

Beziehungen, Motivation und Inspiration

sind aber nur der erste Schritt:

„Ich sehe mich als Denkanstoß. Ein

Video kann niemals ein persönliches

Gespräch oder eine professionelle

Therapie ersetzen.“

Alexander Tiesenhausen hat durch seinen Online-Auftritt mittlerweile einige

Klienten aus Deutschland, die er in Video-Sitzungen betreut. TIESENHAUSEN

Die beiden Wahl-Grazer Barbara Röhrer und Tobias Renzler sind fast jedes

Wochenende in den Bergen unterwegs.

BERGEISTERN

Podcast für Berg-Fans

■ Angefangen hat alles mit einem

Konzept letzten November, im Mai

war es dann so weit: Die erste Folge

von „Bergeistern – der alpine

Podcast“ von Barbara Röhrer und

Tobias Renzler ist seitdem direkt

auf der bergeistern-Website oder

auf Podcast-Anbietern wie Spotify

zu hören. „Tatsächlich entstand die

Idee beim Wandern auf den Bergen“,

erzählen Barbara und Tobias.

Sie arbeitet hauptberuflich als Ärztin,

er als Universitätsassistent. Die

beiden sind jedoch in ihrer Freizeit

zumindest einmal die Woche am

Berg. Für ihre Geschichten müssen

sie jedoch nicht einmal weit

reisen: In der dritten Episode des

Podcasts erzählen sie vom Grazer

„Hausberg“, dem Schöckl, und geben

geschichtliche Einblicke. „In

den Bergen kennen wir uns aus,

doch fachlich ist uns das Thema

Podcast komplett neu – hier lernen

wir derzeit dazu, und unsere Follower

können mehr über die Welt

der Berge lernen“, freuen sich die

beiden auf viele weitere Episoden.

achtzigzehn | ©Christoph Ortner | BEZAHLTE ANZEIGE

HAUS ESTHER

Im „Haus Ester“ sind mehrere Pflege- und Hilfsangebote

der Stadt Graz und von Partnergesellschaften unter einem

Dach vereint. Informieren Sie sich am Tag der offenen Tür

über die verschiedenen Leistungen: die mobilen Dienste

der Geriatrischen Gesundheitszentren, die Pflegedrehscheibe,

die Sozialarbeit sowie das Referat für Pflegekosten

des Sozialamtes. Ebenso zeigen wir Ihnen altersgerechte

Assistenzsysteme, mit denen Sie Ihr Leben im Alter sicher,

einfach und komfortabel gestalten.

Datum: 13. 6. 2022, ab 14 Uhr,

Bethlehemgasse 6, 8020 Graz

Anmeldung bis 3. Juni unter: Tel.: +43 316 7060-1401

ggz.marketing@stadt.graz.at

ggz.graz.at

TAG DER

OFFENEN

TÜR


28 viva

www.grazer.at 22. MAI 2022

Badespaß

Bad Radkersburg

mit dem

„Grazer“

Bade-Pass

PARKTHERME/H. EISENBERGER, LUCAS PRIPFL, REGIONALMARKETING BAD TATZMANNSDORF/KARL SCHROTTER, THERME NOVA

Auch heuer wieder heißt es: Baden zum Spezialpreis, ob im Thermalwasser oder im Sportbecken – mit dem beliebten „Grazer“ Bade-Pass für die ganze Familie.

PURE ENTSPANNUNG. Vier ganze Tage in traumhaften Thermenlandschaften genießen und einfach mal

nur relaxen – und das um nur 45 Euro. Das klappt mit dem „Grazer“ Bade-Pass, solange der Vorrat reicht.

Für nur 45 Euro in gleich vier

der schönsten und beliebtesten

Thermen Österreichs

einen ganzen Tag lang entspannen

– klingt vielleicht wie ein

Traum, kann mit dem „Grazer“

Bade-Pass heuer Realität werden.

Wer jetzt einen Pass kauft,

erhält gleich vier Gutscheine,

die bis zum 30. September 2022,

dem Ende der Sommersaison,

eingelöst werden können.

Im Angebot enthalten sind Ta-

Avita Resort

geseintritte in der Parktherme

Bad Radkersburg, der Aqualux

Therme Fohnsdorf, dem Avita

Resort Bad Tatzmannsdorf

und der Therme Nova Köflach.

Alle vier Thermen locken auch

im Sommer mit einem breiten

Angebot an Wellness und Wohlfühloasen.

Den Bade-Pass kann man ab

sofort bei der Infostelle im Citypark,

im s’Fachl in seinen drei

Standorten im Murpark, im Ci-

Aqualux Therme

typark und in der Herrengasse, in

allen oeticket-Verkaufsstellen sowie

direkt beim „Grazer“ kaufen.

Im Anschluss heißt es dann nur

noch: Gutscheine einlösen und

in vier traumhaften Thermenlandschaften

jeweils einen ganzen

Tag relaxen und genießen.

Aber aufgepasst: Den Badepass

um nur 45 Euro gibt es nur, solange

der Vorrat reicht – da heißt

es für Thermenfans also durchaus:

Schnell sein!


Bade-Pass

■ Vier Thermen-Tageseintritte

um nur 45 Euro

■ Gültig in der Therme Bad

Radkersburg, der Therme

Nova, dem Avita Resort und

der Aqualux Therme

■ Erhältlich bei der Infostelle

im Citypark, im s’Fachl, in allen

oeticket-Verkaufsstellen und

direkt bei uns

Therme Nova

www.grazer.at


C M Y CM MY CY CMY K

22. MAI 2022 www.grazer.at viva

29

Top-Reiseziele für Naturfans

TOLL. Eine aktuelle Studie zeigt: Die Schweiz, Slowenien, Kroatien und auch Österreich selbst sind

die perfekten Reiseziele für Naturliebhaber in Europa. Bewertet wurde nach mehreren Kategorien.

Nicht zuletzt im Zuge der

Corona-Pandemie entdeckten

viele Menschen

die Natur wieder für sich. Durchaus

passenderweise, wie eine aktuelle

Studie der Preisvergleich-

Website Uswitch kürzlich zeigte.

Denn: Österreich gehört demnach

zu den besten Ländern Europas

für Naturliebhaber, auch

Kroatien – immerhin eine der

liebsten Urlaubsdestinationen

der Österreicher – zählt dazu.

Wald, Wasser & Co

Im Zuge der Studie erstellten Experten

ein punktebasiertes System,

in dem 33 Länder analysiert

wurden. Bewertet wurde in den

Kategorien Wald, Flachland, Wasseranteil,

Tierwelt und Wanderwege.

Beeindruckend: Mit einem

Ergebnis von 7,22 von 10 Punkten

erreichte die Schweiz den ersten

Platz des Rankings, dahinter

folgte ein weiteres Nachbarland

Österreichs: Slowenien, mit einem

Wert von 6,65. Auch Kroatien

(6,60) und Österreich selbst

(6,15) schafften es in die Top fünf.

Besonders gut schnitt Österreich

wenig überraschend in Sachen

Wald ab, sind doch laut Studie

etwa 49,16 Prozent des Landes

von Wald bedeckt – in Kroatien

sind es mit 42,36 Prozent kaum

weniger, in Slowenien mit 71,46

Prozent noch einmal deutlich

mehr. Ebenfalls herausragend ist

Österreich hinsichtlich seiner immer

noch reichen Tierwelt.

Die Studie zeigt also ganz deutlich:

Wer in Österreich lebt und

die Natur liebt, der hat es zwar einerseits

leicht, im Urlaub aber die

Qual der Wahl.

Eine aktuelle Studie zeigt die besten Länder für Naturliebhaber. Österreich,

Slowenien, die Schweiz und Kroatien (kleines Bild) werden hervorgehoben.GETTY (2)

Das Sandparadies

auf der Insel Rab

LOPAR

Kilometerlange Strände mit goldenem Sand sind das Markenzechen von Lopar auf der Insel Rab – der

TZ Lopar identitet 10/27/08 2:03 PM Page 2

Insel der Liebe und Fröhlichkeit! Nicht weniger als 22 Sandstrände und viele kleinere, versteckte und

malerische Buchten erstrecken sich über die Halbinsel von Lopar.

Zusätzlich zu den Stränden passend für alle Altersgruppen – besonders auch für Familien mit kleinen

Kindern – gibt es in Paradise Beach und Livachina auch spezielle Zugänge zum Meer für Menschen mit

Behinderungen. Außerdem gibt es wunderschöne Strände für FKK-Badende in Ciganka, Sahara

und Stolac. Dort kann man sich an der Schönheit der unberührten Natur und am klaren Wasser

erfreuen. Und es gibt insgesamt vier Strände, an denen auch Hunde erlaubt sind.

www.lopar.com


30 viva

www.grazer.at 22. MAI 2022

Österreichs

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(von 0 bis 24 Uhr) für Bus, Bahn und Bim im Verkehrsverbund Steiermark. Ausgenommen sind Railjet-, Eurocity-, Intercity-, D- und Nightjet-/Euronight-Züge sowie RegioBusse 311/321 nach Wien.


22. MAI 2022 www.grazer.at viva

31

Städte als Urlaubsziele

VIELFALT. Österreichs

Städte bieten große

Vielfalt und sind gut erreichbar.

Urbanität trifft

auf Natur, Kultur auf

moderne Innovationen.

Sommerliches Wetter lädt

zum Träumen von weiten

Fernen ein. Dabei liegt das

Schöne oft so nah – denn auch

in Österreich gibt es viel zu sehen.

An erster Stelle mag vielen

dabei die Natur einfallen (siehe

Seite 29), aber auch die österreichischen

Städte haben einiges

zu bieten – und sind heutzutage

auch unkompliziert und kostengünstig

mit Bus oder Bahn zu erreichen.

Ein paar Highlights:

☞ Wien: Zu Österreichs Bundeshauptstadt

muss man eigentlich

kaum noch Worte verlieren.

Vom märchenhaften Schloss

Schönbrunn mit dem riesigen

anhängigen Tiergarten über die

historische Hofburg bis hin zum

gewaltigen Stephansdom hat die

Stadt viel zu bieten, Kulturveranstaltungen

und Einkaufsstraßen

gepaart mit dem urbanen

Leben einer Weltstadt obendrauf.

☞ Linz: Die gleich nach Graz

drittgrößte Stadt des Landes ist

noch kein Ausflugsklassiker –

unverdienter Weise. Denn die

Landeshauptstadt Oberösterreichs

gefällt in ihrer Vielfalt zwischen

Kultur, Natur und Industrie.

Die Altstadt, der Dom und

der Hauptplatz vermitteln Historie

und Urbanität, das bekannte

Lentos Kunstmuseum und

die aufsehenerregende Graffiti-Kunst

am Linzer Hafen sind

kulturelle Treffpunkte – und wer

nach Innovation und Modernität

sucht, wird beispielsweise im

Ars Electronica Center fündig.

☞ Innsbruck: Die Stadt, von

den Alpen eingekesselt, ist allein

aufgrund des Ausblicks, den die

Innenstadt auf die Berge bietet,

eine Reise wert. Die Stadt bietet

aber noch mehr: vom Goldenen

Dachl bis hin zum Spaziergang

zur Bergisel-Schisprungschanze.

☞ Klagenfurt: Auch die Stadt

im schönen Kärntnerland sei

nicht vergessen. Ob berühmte

Miniatur-Sehenswürdigkeiten

im Minimundus oder der

strahlend blaue Wörthersee –

ein Ausflug lohnt sich sicherlich.

Das Schloss Schönbrunn ist eine absolute Pflichtstation in Wien.

GETTY

www.linztourismus.at

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32 motor

www.grazer.at 22. MAI 2022

Hier regiert der Gladiator!

STARK. Der Jeep Gladiator auf Wrangler-Basis ist mit seinen 5,59 Metern Länge eine Erscheinung im

Straßenbild. Der Wagen verbindet den coolen Jeep-Retro-Look mit neuer, hochmoderner Technologie.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Die Rede ist überall von der

Elektromobilität und der

Auto-Zeitenwende. Aber

von den etwas mehr als fünf

Millionen Autos auf Österreichs

Straßen sind 4,9 Millionen Kfz

keine E-Autos. Die Autowelt läuft

hierzulande nach wie vor mit

Benzin oder Diesel. Jede Woche

kommen neue Fahrzeuge auf

den Markt, leider nicht so schnell

in den Handel. Aber mit viel

Glück kommt man als Autotester

doch zu besonderen Vorführwa­

gen.Wie hier zum Jeep Gladiator

aus dem Grazer Autohaus American

Motors. Oh, ist der riesig,

voller Respekt betrachtete ich

den in „Firecracker Red“ designten

Gladiator. Ein Gladiator

war im antiken Rom ein Berufskämpfer,

und schon allein deshalb

muss sich ein Jeep Gladiator

entsprechend wichtig machen.

Von den Jeep-Modellen war mir

immer der Wrangler der liebste.

Der Wrangler erinnert in vielen

optischen und technischen

Facetten an die alten Jeeps. Die

Frontpartie, die Türen und Fenster,

das alles hat was Bleibendes.

Auch das Cockpit ist im Retro-Stil. Man weiß schnell, welche Knöpfe und Regler

zu bedienen sind. Die 8-Gang-Automatik funktioniert bestens. SCHERIAU (3)

Und der Gladiator ist ja de facto

ein Wrangler, nur ein wenig größer

und viel stärker. Retro-Look

auch im Cockpit. Die Technik

aber ist von heute. Infodisplay,

8,4-Zoll-Touchscreen, Rundinstrumente

und Drehknöpfe. Alles

so gestaltet, dass man sich

rasch zurechtfindet. Mit wenigen

Handgriffen lässt sich übrigens,

weil’s heute grad so heiß ist, der

Jeep in ein Cabrio verwandeln.

Geht schnell. Was verwundert,

ist, dass das Platzangebot im Inneren

der Doppelkabine nicht

so groß ist, wie man glaubt. Aber

die Ladefläche, die den Jeep zum

Pick-up macht, hat praktischen

Nutzwert. Da geht viel rein. Die

8-Gang-Automatik funktioniert

reibungslos, das 9-Lautsprecher-Audiosystem

liefert besten

Sound, der vom Motorlärm nicht

übertönt wird. Im Inneren ist es

leiser als gedacht.

Mit dem Gladiator wird man

das Klima nicht retten können.

Das steht fest. Der Wagen verbraucht

fast zehn Liter Diesel

auf 100 Kilometern, und der

CO2-Ausstoß liegt bei circa 255

Gramm pro Kilometer. Aber der

Wagen überrascht mit seiner

Wendigkeit und einem hohen

Fahrkomfort. Den Sprint von 0

auf 100 km/h schafft das fast drei

Tonnen schwere Fahrzeug in 8,6

Sekunden. Dafür sorgen die 264

PS unter der Motorhaube. Auf

der Autobahn lassen sich mehr

als 170 km/h herausfahren.

Der Wagen hat viele Sicherheits-

und Assistenzsysteme. Es

gibt u. v. a. Totwinkelassistent,

Auffahrwarnsystem, Tempomat,

Parksensoren, Rückfahrkamera,

Navigationssystem.

Wer amerikanische Autos liebt,

und da gibt es noch sehr viele

unter uns, wird, wie ich, vom

Jeep Gladiator begeistert sein. Der

Gladiator weckt Emotionen, ist ein

Hingucker und lässt das Herz von

Autofreunden höherschlagen.


22. MAI 2022 www.grazer.at

motor 33

Noch ist Graz eine Autostadt. Im Trio Gerhard Monsberger (Porsche Graz-Liebenau), Klaus Edelsbrunner (WK-

Gremialvorstand, Peugeot Edelsbrunner) und Peter Jagersberger (Jagersberger Automobile, v. l.)

FISCHER

Mobilitätswende ist da


Jeep Gladiator

■ Motor: 3,0 V6 AT8 4 WD,

Hubraum 2987 ccm, Leistung

264 PS (194 kW), Beschleunigung

0–100 km/h in 8,6

Sekunden, Spitze 177 km/h,

Abgasklasse E6D-final,

8-Stufen-Automatik, Allradantrieb

4 WD

■ Verbrauch: 9,4–9,5 Liter

Diesel/100 km, C02-Emissionen

252–255 g/km, Tank 72 Liter

■ Abmessungen: Länge 5,59

Meter, Breite 1,89 Meter, Höhe

1,90 Meter, Radstand 3488 mm,

Ladelänge 1,53 Meter

■ Preis: Testauto Listenpreis

90.620 Euro, Aktionspreis

83.800 Euro

■ Autohaus: American Motors,

Kärntner Straße 251, Graz,

Tel. 0 316/714044,

www.american-motors.at

Die Ladefläche, die den

Jeep Gladiator zu einem

Pick-up macht, hat viel

Platz für fast alles. Geeig-

net für Unternehmen und

Familien mit viel Gepäck.

START. Die Automobilität wird zusehends unter Strom gesetzt. Der Autohandel

muss reagieren, die Entsorger bieten Nachhaltigkeits-Paket an.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Wir sind die erste Generation,

die die Klimakrise

zu spüren bekommt,

und wir sind die letzte Generation,

die den Planeten noch retten

kann“, sagte Vizekanzler Werner

Kogler im Ecoport von Saubermacher

in Feldkirchen bei Graz

gleich zu Beginn

der Präsentation

des Projektes

„Saubermacher

Battery Services

Der das Klima

schützt, der darf

nicht der Dumme sein.“

Vizekanzler Werner Kogler bei

der Präsentation der Klimainitiative

bei Saubermacher in Graz

GmbH“. Hinter

diesem Unternehmen

stehen

Saubermacher,

Denzel AG und Porsche Aus tria.

Die Politik drängt die Autohändler

und auch die Autohersteller in

Richtung E-Mobilität. Das musste

Kogler auch indirekt bestätigen.

An der E-Mobilität führt kein Weg

mehr vorbei. Daher heißt es mit

dem Strom schwimmen. Hans

Roth (Saubermacher), Gregor

Strassl (Denzel) und Wolfgang

Wurm (Porsche Austria) wollen

mit diesem Firmen-Triumvirat die

Autohersteller und Werkstätten in

das neue Abenteuer Zukunftsantrieb

bringen, und das möglichst

sicher. Die für Europa einzigartige

Initiative bietet den rund 2000

betroffenen Autohändlern ein

umfangreiches Servicepaket an,

welches Ralf Mittermayr (Saubermacher)

vorstellte. Mittermayr:

„Wir bieten Beratung und

Schulungen von Mitarbeitern im

Werkstättenbereich. Für verunfallte

E-Autos wurde ein eigener

Quarantänecontainer von den

Experten der Kooperationspartner

entwickelt. Dieser wird im Bedarfsfall

dank des Saubermacher-

Netzwerks innerhalb weniger

Stunden österreichweit zur Verfügung

gestellt.“ Angeboten wir auch

ein 24-Stunden-Notfallservice.

In Österreich wurden 2021

33.400 E-Autos neu zugelassen.

27.000 davon waren Firmenautos.

Bei den Privatkunden

ist noch

viel Luft nach

oben. Es gibt

12.000 Ladestationen

in Österreich,

davon sind

6922 Schnelllade-

Hotspots. In Österreich

gibt es allerdings fünf Millionen

Kfz, würden alle auf E-Auto

umgestellt werden, hätte man natürlich

viel zu wenig Strom. Mit der

neuen Mobilität und veränderten

Strukturen müssen auch die Autohändler

zurechtkommen. In einer

Pressekonferenz brachten Peter

Jagersberger (Ford Jagersberger),

Klaus Edelsbrunner (Bundesgremialvorstand)

und Gerhard

Monsberger (Porsche Liebenau)

die Sorgen des Autohandels auf

den Tisch. Das größte Problem:

Die Autohändler haben keine Autos.

Manche Kunden warten länger

als ein Jahr auf ihr neues Auto.

Da wollen die Händler, so Edelsbrunner,

mit ihren Kunden einen

Mobilitätsplan erarbeiten. Für die

Zukunft setzen die Händler auf

persönliche Kundenbetreuung

und den Ausbau ihrer Werkstätten

zu Rundum-Servicestationen. Die

Hersteller wiederum wollen den

Verkauf zentral in einer Art Agenturform

selbst übernehmen, die

Händler wären da nur noch Auslieferungsstation.

Da sind noch

viele Fragen offen. Auch die Frage,

wann E-Autos endlich leistbar

werden, konnte in beiden Pressekonferenzen

nicht beantwortet

werden.

Ralf Mittermayr (Saubermacher), Wolfgang Wurm (Porsche Austria),

Gregor Strassl (Denzel), Werner Kogler und Hans Roth (v. l.)

SCHJERIAU


34 viva

www.grazer.at 22. MAI 2022

Um 35 Euro fünf

Mal frühstücken

LEO

HUNGRIG. Er ist wieder da, der legendäre „Grazer“

Frühstücks-Pass. In fünf Top-Lokalen kann man

damit fünfmal frühstücken – um nur 35 Euro.

Das Frühstück, so heißt es

seit jeher, ist die wichtigste

Mahlzeit des Tages. Umso

schöner, dass man in Graz mittlerweile

die Qual der Wahl hat

– in verschiedensten Top-Restaurants

wird mit ausgefallenen und

hochqualitativen kulinarischen

Köstlichkeiten dafür gesorgt, dass

der Start in den Tag optimal gelingt.

Für „Grazer“-Leser gibt es

heuer wieder die Möglichkeit, besonders

kostengünstig kaiserlich

zu frühstücken. Das geht mit dem

„Grazer“ Frühstücks-Pass, den es

ab jetzt in allen oeticket-Filialen,

im s’Fachl in seinen drei Standorten

im Murpark, Citypark und der

Herrengasse sowie direkt beim

„Grazer“ zu kaufen gibt. Darin

inkludiert: gleich fünfmal herzhaft

frühstücken in ebenso vielen

Grazer Restaurants – und das um

nur 35 Euro. Mit dabei:

☞Das Eggenberg: Von Montag

bis Freitag gibt es hier von 8 bis 12

Uhr herzhafte Frühstückskreationen

– und einiges an schmackhafter

Auswahl.

☞Ristorante Paradiso: Italienisches

Feeling gleich hier in

Graz gibt es im Kastner-Innenhof

(Paradeishof). Ein Frühstück, das

einen gedanklich gleich in den

Urlaub versetzt.

☞Merano City: Frühstücken in

der wunderschönen Sporgasse –

das geht im Merano City immer

samstags und sonntags.

☞Novapark Flugzeughotel:

Perfekt, wenn man schon zu früher

Stunde kulinarisch so richtig

zuschlagen will: Täglich wird ein

reichhaltiges Frühstücksbuffet

geboten.

☞Café Restaurant LEO: In einer

der angesagtesten Locations

des Grazer Südens gibt es moderne

Frühstückskreationen – mit

und ohne Firlefanz.


Frühstücks-Pass

■ Fünfmal frühstücken um nur

35 Euro

■ Gutscheine für Das Eggenberg,

Ristorante Paradiso, Merano

City, Novapark Flugzeughotel,

Café Restaurant Leo

■ Erhältlich in allen oeticket-

Verkaufsstellen, im s’Fachl

(Murpark, Citypark und Herrengasse)

und direkt bei uns

Paradiso

Novapark Hotel

Das Eggenberg

Merano City

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www.grazer.at


22. MAI 2022 www.grazer.at wohnen

Graz Nr. 1 bei Immo-Transaktionen

Teuerstes Haus in Liebenau

35

IMMOBILIEN-BOOM. Nirgends gab es im Vorjahr mehr Immobilien-Transaktionen als in Graz, auch relativ

auf die Einwohnerzahl gerechnet lag man im Spitzenfeld. 2,8 Millionen Euro kostete das teuerste Haus.

Der Immobilienmarkt in

Graz boomt weiterhin. Das

bestätigen die Jahresanalyse

von willhaben und Grundbuchexperten

von IMMOunited. Denn

die Zahlen zeigen: Nirgends gab

es so viele Immobilien-Transaktionen

wie in Graz (Wien wurde

nach Bezirken gewertet). 3582 waren

es 2021 in absoluten Zahlen in

der steirischen Landeshauptstadt.

Auch relativ auf die Einwohnerzahl

gerechnet schaffte es Graz ins

Spitzenfeld – man belegt hier hinter

Eisenstadt, Kitzbühel, Dornbirn

und Hollabrunn den fünften

Platz der meisten Immobilien-

Transaktionen.

Teuerstes Haus

Zumindest bei den Top-Transaktionen

nach Kaufpreis ist Graz im

Österreich-Vergleich nicht ganz

vorne dabei. Ein Einfamilienhaus

in Going am Wilden Kaiser in Tirol

wurde um 17,4 Millionen Euro

verkauft, die teuerste Transaktion

einer Wohnimmobilie in Graz

war demgegenüber der Kauf eines

Einfamilienhauses in Liebenau –

um 2,8 Millionen Euro. Vergleicht

man die teuersten Transaktionen

aller Bundesländer, liegt die Steiermark

damit nur an vorletzter

Stelle, vor dem Burgenland.

Deutlich höher lag der Preis für

die größte Transaktion für das gesamte

Grundbuch. Für ein Grundstück

in Puntigam wurden 25 Millionen

Euro bezahlt. Damit ließ

man das Burgenland, Kärnten,

Tirol und Vorarlberg hinter sich.

Preise gestiegen

Insgesamt, das zeigt die Analyse,

gingen die Preise der 500 teuers-

ten verkauften Objekte im Jahresvergleich

nach oben. Im Schnitt

wurden österreichweit 2020 1,68

Millionen für Wohnungen bezahlt,

2021 waren es 2,02 Millionen Euro.

Bei Grundstücken blieb der Preis

konstant (3,05 Millionen Euro),

bei Einfamilienhäusern stieg der

Durchschnittspreis von 1,87 Millionen

auf 2,43 Millionen Euro.

Ein Einfamilienhaus in Liebenau wurde 2022 um 2,8 Millionen Euro verkauft.

Bei Immo-Transaktionen war Graz im Vorjahr die Nummer 1.

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HWB


36

sport

graz

www.grazer.at 22. MAI 2022

Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

36

Es ist alles andere als optimal,

dass ich nur mit Schmerzmitteln

spielen kann.“

Sebastian Ofner freut sich trotzdem über den

Einzug in den Hauptbewerb von Paris. GEPA

Der GAK geht ab

Sebastian Sorger freut sich über

seinen ersten ATP-Punkt. GEPA

Auf den Spuren

von Misolic

■ Nicht nur Filip Misolic hat

mit einem ersten Challenger-

Sieg bei einem Turnier in Zagreb

groß aufgezeigt. Auch für

die anderen Talente aus Graz

und der Steiermark war die

letzte Zeit sehr erfolgreich.

Sebastian Sorger aus Graz

hat sich beim ITF-Event in der

ägyptischen Hauptstadt Kairo

seinen ersten ATP-Punkt geholt.

Sorger, der für den UTC

Wildon spielt, überstand dabei

drei Quali-Runden, profitierte

dann von einer Aufgabe

und musste sich im Achtelfinale

Marco Miceli geschlagen

geben. Beim selben Turnier

holte sich auch Jan Kobierski

(ATV Irdning) seinen ersten

ATP-Punkt. Maris Ostrowski

(TK Gratkorn) und Jonas

Kreutz (TC Piberstein) haben

sich eine Kategorie darunter

in Windhoek (Namibia) bzw.

Marburg (Slowenien) ihre ersten

ITF-Punkte erspielt.

Die Erfolge freuten naturgemäß

die steirische Verbandsspitze.

„Wir sind sehr stolz auf

unsere steirischen Spieler und

werden gemeinsam mit allen

Coaches und unserem Sportdirektor

Andreas Leber alles

dafür tun, um diese Erfolge

in Zukunft auszubauen und

unsere Talente bestmöglich

zu unterstützen“, sagt STTV-

Vizepräsident Philipp Hochstrasser.

Zum Abschluss will der GAK heute gegen Lafnitz jubeln und damit wie im Vorjahr auf 46 Punkte kommen. GEPA

Freiwillige gesucht

AUFRUF. Zum 2. Mal finden von 15. bis 19. Juni in Graz die Sports Austria

Finals statt. Wer hautnah dabei sein und mithelfen will, meldet sich schnell.

Es ist nicht weniger als Österreichs

größte Meister-

Party, wenn die Sports

Austria Finals von 15. bis zum

19. Juni in Graz über die Bühne

gehen. 6000 Athletinnen und

Athleten aus 28 Sportverbänden

werden am Start sein und

in 23 Sportstätten in und rund

um Graz ihre Meister küren.

Der Karmeliterplatz verwandelt

sich in dieser Zeit in den „Finals

Dome“, einen multifunktionalen

Sportplatz.

Damit aber alles reibungslos

über die Bühne gehen kann

und in mehr als 200 Bewerben

Staatsmeisterschafts- und Meisterschaftsmedaillen

vergeben

werden können, braucht es Freiwillige.

500 insgesamt. Wer Interesse

hat, mitzuarbeiten und

seinen Beitrag zu den Finals

zu leisten, kann sich auf www.

Bei den Sports Austria Finals geht es in mehr als 200 Bewerben rund.

sportsaustriafinals.at anmelden.

Gesucht werden Freiwillige in

folgenden Bereichen: Betreuung

der Sportstätten, Ergebnisdienst,

Social Media, Unterstützung

des Medienteams sowie

Mitarbeit im Branding Team.

GEPA

Für alle Volunteers beginnen

die Finals am 14. Juni mit einem

Welcome-Abend. Neben Goodie

Bag, Öffi-Freifahrt und gratis

Verpflegung gibt es vor allem die

Möglichkeit, dieses Mini-Olympia

hautnah mitzuerleben.


22. MAI 2022 www.grazer.at

sport graz 37


OHA!

Tormann verlängert

Tobias Schützenauer hat seinen

Vertrag beim SK Sturm bis zum

Sommer 2023 verlängert.

Falsche Hymne

Für Boxerin Eva Voraberger wurde

beim Kampf in Istanbul statt der Bundes-

die alte Kaiserhymne gespielt ...

GEPA (2)

jetzt in die Breite

BILANZ. GAK-Sportdirektor

Dieter Elsneg

über eine „gebrauchte“

Saison und darüber, wo

die Reise mit dem GAK

hingehen soll.

Ganz offen und ehrlich ist

Dieter Elsneg. „Wir haben

uns allgemein schon

mehr erwartet von dieser Saison“,

sagt der GAK-Sportdirektor

vor der letzten Runde der 2. Liga

heute (17 Uhr) gegen Lafnitz.

„Es war ein bissl eine gebrauchte

Saison.“ Durchwachsen also,

wenn man sie in ihrer Gesamtheit

betrachtet. Der Anspruch

wären die Top 5 gewesen.

Mit einem Sieg heute ist aber

maximal der sechste Platz drinnen

– wie in der Vorsaison und

sogar mit der exakt gleichen Anzahl

von 46 Punkten. Nach der

Zäsur im Winter mit dem Wechsel

auf der Trainerbank von

Gernot Plassnegger zu Gernot

Messner hat sich der GAK aber

leistungs- und ergebnistechnisch

konsolidiert. „In den ersten

vier Runden im Frühjahr

vielleicht noch nicht, dann aber

schon“, sagt Elsneg. „Aber wir

haben uns auch sehr oft nicht

für gute Leistungen belohnt und

noch das entscheidende Tor gemacht.“

Mehr Dampf

Die Richtung stimmt aber und

vor allem: „Wir müssen im Sommer

nicht wieder von null anfangen“,

sagt Elsneg. Erste Spieler

wurden mit Thorsten Schriebl

(von Lafnitz) und dem Kapfenberger

Levan Eloshvili schon

verpflichtet. „Mit Thorsten bekommen

wir eine super Verstärkung

und Levan hat Potenzial,

das er bisher noch nicht voll

ausgeschöpft hat.“ Weiters soll

Admira-Leihgabe Paul Koller

fix verpflichtet werden. Damit

aber noch nicht genug. „Drei,

vier weitere Spieler wollen wir

noch holen“, bestätigt Elsneg.

Für die neue Philosophie mit

hohem Anlaufen und dem ständigen

In-die-Tiefe-Gehen der

Stürmer brauche man vor allem

im Mittelfeld mehr Breite.

„Früher war das vielleicht ein

Makel, wenn man in der 60.

Minute ausgewechselt worden

ist. Heute, mit fünf möglichen

Wechseln, ist das durchaus ein

taktisches Element, dass man

nach einer Stunde noch einmal

Dampf machen kann.“

Highlight Lizenz

Denn eines ist auch klar, wenn

man bei den „Rotjacken“ werkt

– das übergeordnete Ziel ist

der Aufstieg in die Bundesliga.

„Das ist schön und schwierig

zugleich“, sagt Elsneg, weil man

oftmals auch die Erwartungen

dämpfen müsse. „Nur Understatement

geht aber auch nicht.“

Also bewegt man sich in einem

ständigen Spannungsfeld.

Auf struktureller Ebene sei

man aber schon bereit für die

höchste Spielklasse. „Dass wir

zum dritten Mal in erster Instanz

die Bundesliga-Lizenz erhalten

haben, ist für mich schon

ein Highlight.“ Ebenso wie die

Zusammenführung von GAK

Juniors mit dem Stammverein,

„wodurch wir wieder ein GAK

sind“. Und auch jeder Sieg zählt

für Elsneg zu den Höhepunkten

der ausklingenden Meisterschaft.

Und die Tiefpunkte? „Jedes

Mal, wenn ich einem Spieler sagen

muss, dass er keinen Vertrag

mehr bekommt, tut mir das weh,

weil ich ja den Menschen dahinter

sehe, der eine Existenz, vielleicht

eine Familie hat.“

Nach einer sehr kurzen Sommerpause

geht es für die Spieler

des GAK schon am 13. Juni wieder

weiter. Gibt Elsneg eine Platzierung

für die neue Saison vor?

„Natürlich wollen wir unter die

Top 5 kommen. Aber wichtiger

sind mir die Ergebnisse und die

Entwicklung der Mannschaft.

Wenn das passt, kommen die

guten Platzierungen auch.“

Und dann freut sich der Sportdirektor

des GAK noch ganz besonders

für einen ehemaligen

Trainer, der momentan ganz

oben auf der Erfolgswelle surft:

Oliver Glasner, der mit Eintracht

Frankfurt die Europa League gewonnen

hat. „Er war mein Trainer

in Ried und ich habe sehr viel

von ihm gelernt. Genauso wie

von Adi Hütter in Grödig. Die

Qualität war bei beiden schon

sichtbar und es ist kein Zufall,

dass sie so erfolgreich geworden

sind“, sagt Elsneg.

OJE!


Damen-Training

am Rennrad

■ Rennradfahren boomt

längst auch bei Frauen. Und

so veranstaltet der RC Gruppetto

Graz jeden Montag bis

4. Juli ein Trainingstreffen für

Frauen. Los geht es jeweils

um 16.30 Uhr beim Sportplatz

Gössendorf, die Ausfahrten

dauern rund zwei Stunden.

„Wir sind zu 100 Prozent am

Rad unterwegs und arbeiten

uns von den Basics bis an die

Grenzen heran“, sagt Gruppetto-Obmann

Rene Grossauer.

Vermittelt und verbessert

werden neben Kurven- und

Bremstechnik, Gruppenfahren

und Windkante auch die

richtige Grundeinstellung

des Rades und Reifenwechseln,

Schaltung und Bremse

einstellen. Infos unter:

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38 grazer sonntag

www.grazer.at 22. MAI 2022

SO ISST GRAZ

Der Salon Marie präsentiert ...

... gefüllte Gnocchi

GRAZWORTRÄTSEL

in Andritz

in die Mur

mündendes

Flüsschen

Grazer

Stadtfest

seit 2017

(4 Wörter)

Verkehrsweg

beim cher Bau-

samstägli-

Botanischen ernmarkt

Garten in Graz

Anrede

unter

Kameraden

Nebenfluss

der

Mosel

9

schöner,

eitler Mann

Fracht,

Ladung

1902 in Graz

gestorbener

Psychiater

(2 Wörter)

1 2

entfernt,

weg,

perdu

10 ml

Naturbad

der Holding

Graz (2 W.)

mittendrin,

präsent

Abschiedsgruß

Stift nahe

Graz

ein

Sohn

Noahs

einteiliger

Überanzug

11

Küchenchef Ales Rascan KK (2)

Ob traumhaftes Frühstücksbuffet oder

feines Dinner: Der zum Hotel Wiesler

gehörende Salon Marie am Grieskai hat

sich mit seinen kleinen kulinarischen

Kreationen schon einen Namen in Graz

gemacht. Heute verrät uns Küchenchef

Ales Rascan ein besonderes Rezept: gefüllte

Gnocchi à la Place Vendôme. FAB

Zutaten für 6 Personen

1 kg mehlige Erdäpfel

250 g griffiges Mehl

2 Eier

jeweils 1 Prise Salz

und Pfeffer

1 EL Parmesan

1/2 Knoblauchzehe

50 ml Olivenöl

Trüffel-Käse-

Sauce:

1 l Schlagobers

250 g Brie-Käse

1 Becher Mascarpone (500 g)

1–2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1 Schuss Trüffelöl

250 g Salsa Tartufata (Fülle)

Garnitur: Schwarze Perigord-Trüffel

2 Scheiben Beinschinken

Zubereitung:

Erdäpfel kochen, schälen und auskühlen

lassen, anschließend durch eine Kartoffelpresse

pressen. Mit Mehl, Eiern, Salz und

weißem Pfeffer zu einem Teig verkneten.

Ein Drittel wegnehmen und mit 250 g Salsa

Tartufata vermengen und die Masse in

einen Spritzsack füllen. Aus dem restlichen

Teig eine Rolle formen und großflächig zu

einer ca. 1 cm dicken Platte ausrollen. Den

Teig in 3 cm breite Streifen schneiden und

mit dem Spritzsack in der Mitte jedes Streifens

eine Linie mit der Füllung ziehen. Vorsichtig

einrollen und mit der Hand schön

rundrollen. Dreiecke runterstechen. Wasser

salzen, zum Köcheln bringen und die Gnocchi

ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche

schwimmen. Für die Sauce den Brie in

kleine Stücke schneiden. Schlagobers und

Mascarpone in einen Topf geben, vermengen

und gemeinsam mit dem Brie köcheln

lassen. Würzen, unter ständigem Rühren

aufkochen lassen und abschließend einen

Schuss Trüffelöl hinzufügen. Gnocchi mit

Sauce anrichten und garnieren.

Schlössl

mit Park

in Lend

englisch

für

"zehn"

Gefährt zum

Unterricht

Vorsilbe für

"außerhalb"

Meeting,

Sammelstätte

Grazer

Krauthäuptel

& Co.

bewehrt

wie ein

Kaktus

ringförmiges

Korallenriff

Schriftstellerin

in Graz

(2 Wörter)

3

7

10

Mittel

gegen

Körpergeruch

französischer

Artikel

Hinterlist,

falsches

Spiel

13

Abk. für

"Einsatzleitung"

17

Geröllwüste

der Sahara

6. Ton der

Tonleiter

Vorläuferin

der EU

KFZ-Kz. für

Gänserndorf

Zeichen

für Helium

Muße,

Entspannung,

Erholung

Staatsschatz,

Fiskus

Gymnasium

in Graz

eleganter

Anzug

Pflege

des

Wildes

14

Wolfsspinne

olymp.

Kürzel für

Algerien

Maus, Biber,

Bilch & Co.

Hochschule

in Zürich

15

chem.

Zeichen

für

Hafnium

5

KFZ-Kz.

für Baden

16

förmliche

Anrede

Insel vor

der Nordküste

Venezuelas

Voilà!

Heureka!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

8

männliches

Fürwort

Hügel bei

Innsbruck

("Berg...")

100 qm

wegen,

aufgrund

Grazer

Bürgermeisterin

(Elke)

6

Ausruf

der Empörung

Web-Domäne

Ugandas

Abk. für

"Oktober"

Tiroler

Alpenregion

("...tal")

12

Aufzeichnung

der

Aktivität

des Hirns

12 13 12 14 15 16 17

4

verrückt,

phänomenal

Lösung der Vorwoche: KLAERANLAGE Rätsellösungen: S. 25

Aktuelles Lösungswort:

6 5

6 3 2 7

9 4

7 2

5 8 9

3 2 5

SUDOKU

8 1 3 4

9 5 6 8

3 6 7 9

1177

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

spitzen, los geht’s.

Viel Spaß!

11

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Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 25. 5. 2022. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind

mit der Veröffentlichung einverstanden.


22. MAI 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 22. MAI

Kindermusical im FRida & freD

Ein fieser Graf hat die Märchen

verzaubert. Seitdem ist die Welt

rostig und verstaubt. Das Gras

ist so weich wie ein Igelrücken

mit Kaktusrucksack drauf. Alles

ist anders. Mit Hilfe der Kinder

will Sophie die Märchen wieder

richtigstellen und die Welt luftballonbunt

machen. Wird sie es

schaffen? Seht selbst! Lustige

Unterhaltung im Musical „Farbenzauber

– Sophie rettet die

Märchenwelt“ von Melanie Rainer

gibt es heute im Kindermuseum

FRida & freD um 16 Uhr.

Tag der Vereine in Eggersdorf

Unter dem Motto „Mia san

Eggersdorf“ findet am heutigen

Sonntag der Tag der Vereine

am Schulhof der Eggersdorfer

Volksschule statt. Ab 8.15 Uhr geht

es los, unter anderem mit der

Heiligen Messe und einem großen

ORF-Frühshoppen mit Live-Übertragung.

Der Eintritt ist frei!

Produktpräsentationen

Im Genussladen im vor kurzem

eröffneten Gut Schlossberg findet

man die besten Genuss-Spezialitäten

aus kleinen bäuerlichen und

gewerblichen Handwerksbetrieben

aus Graz und Umgebung.

Steirische und österreichische

Tradition und Genuss haben

Foto: © Johanna Lamprecht

HIGHLIGHT:

Musical für

Kinder


hier ihren Platz. Direkt an den GenussLaden

angeschlossen ist eine

Probierstube mit einer herrlichen

Sonnenterrasse. Heute um 14 Uhr

präsentiert Maurer’s Manufaktur

das Thema „Maurer’s – Alles

rund ums Einkochen – Sirup und

Marmeladen“.

The Chairman

Im Rahmen des Designmonats

Graz 2022 zeigt der Designer

und Architekt Martin Mostböck in

der Ausstellung „The Chairman.

Geschichten von gemeinsamen

Objekten und regionalen

Zusammenhängen“ im designforum

Steiermark, wie er sich der

Herausforderung eines Sessel-

Entwurfs nähert, die vielen als

Königsdisziplin in der Gestaltung

gilt. Heute im designforum Steiermark

von 10 bis 18 Uhr.

Roséweinfestival

MICHAELA HEELEMANN, GETTY, GALLI-MAGERL

Der Ring an einem Abend

Richard Wagners „Der Ring des

Nibelungen“ beansprucht eigentlich

vier Theaterabende. Vier

Musikdramen, 15 Stunden Musik –

Wagner beschenkt sein Publikum

überreich, fordert jedoch in

gleichem Maße viel an Kondition

und Konzentration. Das alles in

unmerklich leicht gekürzter Form

zu erzählen, gelingt 1992 Loriot in

seiner Textfassung „Der Ring an

einem Abend“. Heute zu sehen

um 18 Uhr in der Grazer Oper.

Altstadt-Rundgang

Graz verführt Sie – enge Gassen,

imposante Bauten und moderne

Architektur. Bei einem gemütlichen

Spaziergang durch eine

der faszinierendsten Altstädte

Europas, die jung, frech und

innovativ zugleich ist, lernt man

Internationales

Steiermark Internationales

Roséweinfestival

Internationales Roséweinfestival

Internationales

Steiermark

09. Juni 2022, 15.00 – 21.00 Uhr, Alte Universität Graz

Steiermark

Roséweinfestival Roséweinfestival

Steiermark

09. Juni 2022, 15.00 – 21.00 Uhr, Alte Universität Graz

www.steiermark.wine Steiermark

• www.vinaria.at

Steiermark

Infos & Tickets

Infos & Tickets

Roséweinfestival

Infos & Tickets

WOHIN AM SONNTAG

Graz kennen. Treffpunkt zum

Rundgang ist heute um 14.30 Uhr

bei der Tourismusinformation

Region Graz, Herrengasse 16. Die

Stadtführung findet bei jedem

Wetter statt. Kostenpunkt: 13,50

Euro Erwachsene, ermäßigt 10

Euro und Kinder 7 Euro.

Kasperl in der Zauberschule

Aus Langeweile schleichen sich

der Hase Weißohr und der Wachmann

Irimbert in die Zauberschule

und lesen verbotenerweise im

Zauberbuch. Als sie einen wilden

Besen hergezaubert haben,

brauchen sie Kasperls Hilfe. Heute

gleich dreimal im Grazer Orpheum,

um 11, 15 und 16.30 Uhr.

ZweckZwei

Itshe Petz und Io Tondolo führen

heute persönlich im Rahmen des

Designmonats Graz 2022 um 15

Uhr durch die Ausstellung im Minoritenzentrum

Graz (Mariahilfer

Straße 3). Die Ausstellung zeigt,

wie Designer an die Herausforderung

herangehen, aus industriellen

Reststoffen neue Rohstoffe und

damit neue Designs zu machen –

ganz im Sinne des Programmfokus

„Green Transition“ des heurigen

Designmonats Graz.

09. Juni 2022, 15.00 – 21.00 Uhr, Alte Universität Graz

Foto: © Johanna Lamprecht

Infos & Tickets

www.steiermark.wine • www.vinaria.at

© Johanna Lamprecht

Infos & Tickets

Infos & Tickets

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