24.05.2022 Aufrufe

Karriere – neue Ziele 2022: Bayerns Top-Arbeitgeber

Bayern atmet auf. Die Effekte der Coronaerholung spiegeln sich mittlerweile auch deutlich auf dem Arbeitsmarkt wider. So sank die Arbeitslosenquote im Freistaat im April 2022 auf 2,9 Prozent und liegt damit klar unter dem Vorjahresniveau. Egal, ob als kleiner Betrieb in ländlicher Region, Hidden Champion oder börsennotierter Weltkonzern: Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung haben die vielen bayerischen Familienunternehmen. Auch die Aussichten sind vielversprechend. Allein der Ausbau der Zukunftstechnologien wird in den nächsten Jahren im Maschinenbau, in der IT oder im Bereich von Bildung und Forschung für einen weiteren Beschäftigungsaufbau sorgen. Fachkräfte aus den Bereichen Pflege und Gesundheit, MINT und Maschinenbau, Handwerk und Handel, aber auch vielen weiteren Branchen sind gefragt. Allerdings bleibt die Sicherung des Fachkräftebedarfs eine Herausforderung für die Unternehmen in Bayern. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass der Angriffskrieg auf die Ukraine zu negativen Auswirkungen auf den bayerischen Arbeitsmarkt führen könnte. Dennoch bleibt es wichtig, positiv in die Zukunft zu blicken. Dies gelingt übrigens Unternehmen besser, die das Thema Digitalisierung in ihren Unternehmensalltag bereits integriert haben. Das legt eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. nahe. Demnach sind digitalisierte Unternehmen im Freistaat Bayern in Zeiten von Corona mit Blick auf zukünftige Umsatzerwartungen weitaus optimistischer als Unternehmen, deren Digitalisierungsgrad geringer ist. Klar muss sein: Digitalisierung ermöglicht auf der einen Seite neue Wertschöpfung und deutliche Sprünge bei der Effizienz, bietet aber gleichzeitig neue Chancen in der Arbeitswelt 4.0.

Bayern atmet auf. Die Effekte der Coronaerholung spiegeln sich mittlerweile auch deutlich auf dem Arbeitsmarkt wider. So sank die Arbeitslosenquote im Freistaat im April 2022 auf 2,9 Prozent und liegt damit klar unter dem Vorjahresniveau. Egal, ob als kleiner Betrieb in ländlicher Region, Hidden Champion oder börsennotierter
Weltkonzern: Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung haben die vielen bayerischen Familienunternehmen. Auch die Aussichten sind vielversprechend. Allein
der Ausbau der Zukunftstechnologien wird in den nächsten Jahren im Maschinenbau, in der IT oder im Bereich von Bildung und Forschung für einen weiteren Beschäftigungsaufbau sorgen. Fachkräfte aus den Bereichen Pflege und Gesundheit, MINT und Maschinenbau, Handwerk und Handel, aber auch vielen weiteren Branchen sind gefragt. Allerdings bleibt die Sicherung des Fachkräftebedarfs
eine Herausforderung für die Unternehmen in Bayern. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass der Angriffskrieg auf die Ukraine zu negativen Auswirkungen auf den
bayerischen Arbeitsmarkt führen könnte.
Dennoch bleibt es wichtig, positiv in die Zukunft zu blicken. Dies gelingt übrigens Unternehmen besser, die das Thema Digitalisierung in ihren Unternehmensalltag bereits integriert haben. Das legt eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. nahe. Demnach sind digitalisierte Unternehmen im Freistaat Bayern in Zeiten von Corona mit Blick auf zukünftige Umsatzerwartungen weitaus optimistischer als Unternehmen, deren Digitalisierungsgrad geringer ist. Klar muss sein: Digitalisierung ermöglicht auf der einen Seite neue Wertschöpfung und deutliche Sprünge bei der Effizienz, bietet aber gleichzeitig neue Chancen in der Arbeitswelt 4.0.

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Eine Anzeigensonderveröffentlichung von regiomedia

Karriere neue Ziele 2022

Bayerns Top-Arbeitgeber

Z I E L

Viessmann

Klimaheld:innen und

Möglichmacher:innen

für die grüne Tech-

Revolution gesucht

Seite 5

Flottweg

Teamgeist, Kollegialität

und abwechslungsreiche

Aufgaben prägen die

Flottweg-Kultur.

Seite 10

in-tech

E-Auto, Carsharing,

autonomes Fahren:

in-tech macht die

Mobilität nachhaltig.

Seite 13

Mai 2022


Eine Anzeigensonderveröffentlichung von regiomedia

55 %

der bayerischen Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer arbeiteten im vergangenen Jahr

zumindest ab und zu im Homeoffice. Vor der

Coronapandemie waren es lediglich 39 Prozent.

57.648

Euro brutto im Jahr verdienten vollzeitbeschäftigte

Menschen im Jahr 2021 durchschnittlich in Bayern,

sechs Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt.

404.156

Studierende sind im Wintersemester 2021/22 an den

Hochschulen des Freistaates eingeschrieben.

2,9 %

betrug die Arbeitslosenquote in Bayern

im April 2022 die niedrigste Quote in

ganz Deutschland.

Premiumpartner

in-tech GmbH

Parkring 32

85748 Garching

www.in-tech.com

Viessmann Group

Viessmannstraße 1

35108 Allendorf (Eder)

www.viessmann.family

Voith Group

St. Pöltener Straße 43

89522 Heidenheim

www.voith.com

Wacker Neuson Group

Preußenstraße 41

80809 München

www.wackerneusongroup.com

2


Grußwort

Digitalisierung macht optimistisch

VON MICHAEL GNEUSS CHEFREDAKTEUR

Bayern atmet auf. Die Effekte

der Coronaerholung

spiegeln sich mittlerweile

auch deutlich auf dem Arbeitsmarkt

wider. So sank

die Arbeitslosenquote im

Freistaat im April auf 2,9

Prozent und liegt damit klar

unter dem Vorjahresniveau.

Egal, ob als kleiner Betrieb in

ländlicher Region, Hidden Champion oder börsennotierter

Weltkonzern: Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung

haben die vielen bayerischen Familienunternehmen.

Auch die Aussichten sind vielversprechend. Allein

der Ausbau der Zukunftstechnologien wird in den nächsten

Jahren im Maschinenbau, in der IT oder im Bereich

von Bildung und Forschung für einen weiteren Beschäftigungsaufbau

sorgen. Fachkräfte aus den Bereichen Pflege

und Gesundheit, MINT und Maschinenbau, Handwerk

und Handel, aber auch vielen weiteren Branchen sind

gefragt. Allerdings bleibt die Sicherung des Fachkräftebedarfs

eine Herausforderung für die Unternehmen in Bayern.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass der Angriffskrieg

auf die Ukraine zu negativen Auswirkungen auf den

bayerischen Arbeitsmarkt führen könnte.

Dennoch bleibt es wichtig, positiv in die Zukunft zu blicken.

Dies gelingt übrigens Unternehmen besser, die das Thema

Digitalisierung in ihren Unternehmensalltag bereits integriert

haben. Das legt eine Studie der Vereinigung der Bayerischen

Wirtschaft e. V. nahe. Demnach sind digitalisierte

Unternehmen im Freistaat Bayern in Zeiten von Corona

mit Blick auf zukünftige Umsatzerwartungen weitaus optimistischer

als Unternehmen, deren Digitalisierungsgrad

geringer ist. Klar muss sein: Digitalisierung ermöglicht auf

der einen Seite neue Wertschöpfung und deutliche Sprünge

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Als internationaler Halbleiterhersteller arbeiten wir bei Infineon Technologies mit

mehr als 50.000 Mitarbeitenden an über 100 Standorten weltweit. Halbleiter sind

kaum sichtbar, aber dennoch nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. So

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Freiheit, Flexibilität, die Innovationskraft und unsere verschiedenen Karrierepfade

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Karrierepfade, die deiner beruflichen Entwicklung einen Rahmen geben: Technical

Ladder, Projektmanagementlaufbahn und Managementkarriere. Und dabei muss

es nicht immer nur nach oben gehen Du kannst dich auch quer bewegen. Komm

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3


Klimaneutrale Unternehmen

Mehr Nachhaltigkeit im Büro

Vom Nebenschauplatz zum Unternehmensziel: Nachhaltiges

Arbeiten gewinnt immer mehr an Bedeutung und zählt

zunehmend zu den Schlüsseln für wirtschaftlichen Erfolg.

VON JENS BARTELS

iStock | BlackSalmon

Ohne eine konsequente Vorreiterrolle des

Top-Managements geht eine nachhaltige

Unternehmenskultur in deutschen Unternehmen

selten über eine Absichtserklärung

65 %

der von GBC befragten Unternehmen

beurteilen den Stellenwert

des Themas „ESG/Nachhaltigkeit“

als hoch bis sehr hoch.

und Zieldefinition hinaus. Immer noch zu

oft bleibt Nachhaltigkeit ein Thema auf Vorstandsebene,

ohne das Gesamtunternehmen

in seiner Breite zu durchdringen. So lautet

eine Kernthese der Studie der Personalberater

von Odgers Berndtson aus dem Jahr 2021

zum Thema Nachhaltigkeit und Führung. Zwar

spielt auf der einen Seite nachhaltiges Wirtschaften

in der Führungsspitze vieler Unternehmen

eine wichtige Rolle. Allerdings ebbt

auf der anderen Seite der von der Führungsspitze

entgegengebrachte Elan bereits in den

darunterliegenden Managementebenen stark

ab. Nur zwei von fünf Managern auf den Führungsebenen

unter dem Vorstand messen der

Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung für den

Unternehmenserfolg bei.

Druck für grüne Ideen steigt

Dabei müsste mittlerweile klar sein: Um das

Thema Nachhaltigkeit kommt heutzutage

kein Unternehmen mehr herum. Stakeholder,

Kunden und Investoren fordern authentische

Maßnahmen in diesem Bereich. Auch

von der politischen Seite steigt der Druck:

Ab 2023 verpflichtet eine neue EU-Richtlinie

auch mittelständische Unternehmen dazu,

einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht abzugeben.

Eine nachhaltige Ausrichtung für

Unternehmen ist ohnehin auf vielerlei Weise

vorteilhaft, angefangen bei der Steigerung

der Effizienz über ein Plus an Mitarbeiterzufriedenheit

bis zu größeren Chancen bei der

Rekrutierung junger Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Übrigens fängt nachhaltiges Arbeiten

bereits im Büroalltag an. Heutzutage

lassen sich eine Vielzahl grüner Ideen wie

Energiesparen, Mülltrennung oder eine sparsamere

Nutzung des Druckers an jedem Arbeitsplatz

ganz einfach umsetzen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Unternehmen?

Umfrage in Deutschland im Jahr 2021

Ressourcen einsparen

55 %

Engagement im sozialen Bereich

68 %

Verbesserung des Umweltschutzes als Unternehmensziel

55 %

Eine Anzeigenveröffentlichung von regiomedia

4

nachhaltige Innovationskraft des Unternehmens erhöhen

neue Chancen wahrnehmen (z. B. Eintritt in essenzielle Zukunftsmärkte)

Umsetzung einer nachhaltigen Corporate Governance

5 %

andere

38 %

48 %

48 %

Quelle: GBC AG, 2021


Mit positiver Energie raus aus fossilen Energien

Klimaneutrale Unternehmen

Wie können wir endlich den Klimawandel aufhalten? Ein großer Faktor sind klimaneutrale Gebäude, so das

Unternehmen Viessmann. Mit innovativen Energielösungen leisten 13.000 Mitarbeitende einen aktiven Beitrag

zur Energiewende. Und es braucht noch mehr Talente, um den Ausstieg aus fossilen Energien zu gestalten.

Max Pritzkoleit und Viktor Kisner haben in ihrem

Berufsleben etwas Großes vor: Sie wollen

die Welt verändern und an der Bewältigung

der Grand Challenges mitarbeiten. Genau

genommen setzen sie ihr Know-how und ihre

Kreativität ein, um den Klimawandel positiv zu

beeinflussen. Wie das geht? Mit Innovationen

im Wärmesektor. Denn damit lässt sich ein

Drittel der weltweiten CO2-Emissionen aus Gebäuden

einsparen. In Berlin arbeiten Max und

Viktor deshalb an einer Lösung, die eine intelligente

Steuerung von Energieflüssen ermöglicht.

Sie optimieren die Interaktion zwischen

Wärmepumpen, E-Autos, Photovoltaikanlagen,

Stromspeichern und Messtechnik. Nur wenn

alle Bestandteile der Lösung eng verzahnt sind

und Hand in Hand arbeiten, lässt sich Energie

wirklich effizient und nachhaltig nutzen. So

wollen die beiden Funktionsentwickler Ressourcen

schonen und CO2-Emissionen einsparen.

„Wir reden nicht nur über Klimawandel,

wir sind Möglichmacher“, lautet ihr Credo.

„Mit EMS erzeugen wir bei

Nutzer:innen ein verstärktes

Bewusstsein über den

eigenen Energieverbrauch.“

Viktor Kisner, Viessmann Group

Das Viessmann Energy Management System

(EMS), an dem Max und Viktor arbeiten, ist

Teil des Nordsterns, dem das Unternehmen

folgt: Wir schaffen Lebensräume für zukünftige

Generationen. Rund eine Milliarde Euro stellt

Viessmann in den kommenden Jahren für den

Ausbau der Wärmepumpen-Produktion und

In Allendorf (Eder) und in aller Welt entwickelt

Viessmann nachhaltige Energielösungen.

Max Pritzkoleit (links) und Viktor Kisner,

Funktionsentwickler bei Viessmann

die Entwicklung grüner Energielösungen bereit

ein historisches Investment und die Möglichkeit,

die Energiegewinnung und -nutzung ökologisch

nachhaltig aufzustellen.

Denkfabrik mit innovativen Klimalösungen

Als Vorreiter in der klimafreundlichen Wärmeversorgung

mit einem Gesamtumsatz von

3,4 Milliarden Euro in 2021 sucht Viessmann

Mitarbeitende, die sich selbst als Klimaheld:innen

und Möglichmacher:innen verstehen. Mit

Talenten in co-kreativen Teams zu arbeiten,

das ist entscheidend. Teams, in denen verschiedene

Perspektiven zusammenkommen,

um Lösungen ganzheitlich zu entwickeln und

Kundenbedürfnisse zu berücksichtigen.

Viessmann steckt viel Engagement in den weiteren

Ausbau seiner Transformation vom ehemals

reinen Heizungshersteller zu einer Denkfabrik

für innovative Klimalösungen, in der kluge

Köpfe sich der „Tech-Revolution“ bei Gebäuden

verschreiben. Mitarbeitende können dabei frei

und flexibel entscheiden, wie und wo sie arbeiten.

So ist auch das EMS-Team mit Max und

Viktor mit Kolleg:innen aus sechs verschiedenen

Nationen über Köln, Kassel, Allendorf (Eder)

und Wrocław in Polen verteilt. Dass die rund

50 Mitarbeitenden aus den Bereichen Ingenieurwesen,

Entwicklung, Design und Kommunikation

problemlos zusammenarbeiten können,

liegt auch an der digitalen Transformation, die

mit Übergabe des Unternehmens an die vierte

Generation, Max Viessmann (33), maßgeblich

vorangetrieben wurde.

Digital sein ist kein Zukunftsthema,

sondern sichert die Zukunft

„Mit modernen Arbeitsformen und virtuellem

Arbeiten sind wir nicht nur produktiver, sondern

kommen den Wünschen unserer Mitarbeitenden

nach Flexibilität und der besseren Vereinbarkeit

von Arbeit und Leben nach“, so Frauke

von Polier, Chief People Officer (CPO) bei

Viessmann. Mitarbeitende können sich je nach

Projekt immer wieder zu neuen Teams zusammenschließen

egal, an welchem Ort sie gerade

sind. „Wir setzen digitale Technologie zum

Wohl der Menschen ein bei der Energie- und

Wärmeversorgung und auch am Arbeitsplatz“,

erklärt sie weiter. Und freut sich auf jede Person,

die ganz praktisch Teil des Kampfes gegen den

Klimawandel sein möchte und an Viessmann als

Arbeitgeberin interessiert ist. Meldet euch!

www.viessmann.family/jobs

diebestenarbeitgeber.de

5


Familienunternehmen

We are Family

Auch eigentümergeführten Unternehmen vom Frankenland bis nach

Oberbayern bereitet der Fachkräftemangel zunehmend Sorgen.

Dabei sind sie in den meisten Regionen Bayerns Garanten für gut

bezahlte und sichere Arbeitsplätze.

VON JENS BARTELS

Es sind vor allem die 18- bis 29-Jährigen, die

in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels

auf dem Arbeitsmarkt besonders begehrt

sind. Doch ausgerechnet bei diesen jungen

Menschen der sogenannten Generation Z haben

Familienunternehmen ein schlechteres

Image als in der Generation ihrer Eltern oder

580.000

Familienunternehmen gibt

es im Freiststaat Bayern.

Großeltern. Darauf weist eine Studie der Unternehmensberater

von PwC aus dem vergangenen

Jahr hin. Während im allgemeinen

Bundesdurchschnitt 80 Prozent sagen, dass

sie Familienunternehmen für das Rückgrat

der deutschen Wirtschaft halten, trifft das

unter den jungen Talenten nur auf 61 Prozent

zu. Sie beurteilen auch die Innovationskraft

von Familienunternehmen, ihre Nachhaltigkeit

und ihr gesellschaftliches Engagement

sowie ihre Resilienz kritischer.

Hohes Maß an Verantwortung

Offenbar ist es notwendig, dass eigentümergeführte

Unternehmen ihre Vorzüge als Arbeitgeber

noch selbstbewusster nach außen

tragen. Denn zwischen Wahrnehmung und

Wirklichkeit klafft eine große Lücke. Grundsätzlich

zählt gerade die Mischung aus kleinen

und großen, regional verwurzelten und

international aufgestellten Familienunternehmen

zu den wichtigen Gründen für die Stärke

iStock | kzenon

der deutschen Wirtschaft. Allein im Freistaat

Bayern sind nach Zahlen des Bayerischen

Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung

und Energie circa 580.000 von

ihnen aktiv. Zudem sind sie ein Garant für krisensichere

Arbeitsplätze und stehen für traditionelle

Werte wie Ehrlichkeit und Integrität.

Nicht zuletzt setzen Familienunternehmen

auf eine enge Mitarbeiterbindung. So hat

eine Langzeituntersuchung im Auftrag der

Stiftung Familienunternehmen gezeigt, dass

sie oftmals eine gute Arbeitsatmosphäre,

die Möglichkeit zum eigenverantwortlichen

Arbeiten und flache Hierarchien bieten.

Was denken Deutsche über Familienunternehmen?

Gerade junge Deutsche wissen (zu) wenig über die Bedeutung von Familienunternehmen in Deutschland.

1829 Jahre alt 60 Jahre alt oder älter

Familienunternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

61 %

88 %

Familienunternehmen engagieren sich für die Umwelt.

56 %

86 %

Eine Anzeigenveröffentlichung von regiomedia

6

Familienunternehmen stellen die meisten Ausbildungsplätze.

55 %

55 %

Familienunternehmen kommen durch ihre Bodenständigkeit besser durch Krisenzeiten.

54 %

Familienunternehmen sind der Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft.

77 %

75 %

81 %

Quelle: pwc, 2021


Das Büro neu denken

Pandemie und Digitalisierung beschleunigen den Wandel hin zur New Work. Für Unternehmen

werden Angebote wie das Homeoffice zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor.

VON JENS BARTELS

Arbeitswelt 4.0

Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und neue

Formen der Zusammenarbeit: Die Modernisierung

und Digitalisierung der Arbeitswelt

haben sich während der Coronapandemie

weiter beschleunigt. Der Zuspruch für flexible

Arbeitsmodelle wächst. So versammelt sich

eine übergroße Mehrheit der Erwerbstätigen

hinter dem Wunsch, die Arbeitszeit frei einteilen

(95 Prozent) zu können. Dies ist eines

der Ergebnisse einer aktuellen Befragung von

mehr als 1.500 Erwerbstätigen in Deutschland

im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Darüber hinaus möchten neun von zehn Erwerbstätigen

in Zukunft zumindest teilweise

mobil arbeiten, 71 Prozent fordern eine stärkere

Nutzung von Homeoffice in Deutschland.

Perspektiven schaffen

Diesen großen Zuspruch für flexiblere Arbeitsformen

dürfen Arbeitgeber nicht außer

Acht lassen. Unternehmen werden für

Fachkräfte nur dann attraktiv bleiben, wenn

sie im Sinne der Idee „New Work“ die Arbeitswelt

so gestalten, dass sie den Zielen

und Werten gerade auch von jungen

Menschen gerecht wird. In dieser modernen

Arbeitswelt spielt auch eine wertschätzende

Arbeitskultur eine wichtige Rolle.

Neben dem Gehalt gibt es dabei eine ganze

Reihe von Maßnahmen auf verschiedenen

Ebenen, mit denen in Motivation und

Zufriedenheit der Mitarbeitenden investiert

werden kann. Gute Personalarbeit setzt zum

Beispiel auf attraktive Karriereperspektiven

und zeichnet sich durch eine gute Work-Life-

Balance aus.

7diebestenarbeitgeber.de


TopAkteure

Die attraktivsten Arbeitgeber aus

Bayern stellen sich vor:

Octopus Energy Germany GmbH

München | Octopus Energy ist ein globaler Enertech-

Pionier, der Technologie nutzt, um die Energiewende

voranzutreiben. Das Credo: 100 Prozent Ökostrom

zu fairen Preisen und Konditionen. Der aufstrebende

Player auf dem Energiemarkt treibt die Transformation

der Branche voran und setzt sich für Klimaund

Verbraucherschutz ein. In Deutschland wächst

Octopus stark und zählt aktuell etwa 100 Mitarbeitende.

Job mit Sinn und positiver Energie gesucht?

www.octopusenergy.de/karriere

Voith Group

Heidenheim | Voith ist ein weltweit agierender Technologiekonzern. Das

breite Portfolio aus Anlagen, Produkten, Services und digitalen Anwendungen

bedient mit Energie, Öl und Gas, Papier, Rohstoffen und Transport &

Automotive fünf essenzielle Märkte in allen Regionen der Welt. Die unter

anderem an den Voith-Standorten in Garching und Sonthofen produzierten

Antriebselemente werden rund um den Globus sowohl in industriellen Anlagen

als auch auf Schiene, Straße und Wasser eingesetzt. www.voith.com

Wacker Neuson Group

Eine Anzeigenveröffentlichung von regiomedia

München | Die Wacker Neuson Group ist ein international tätiger Unternehmensverbund

mit rund 6.000 Mitarbeitenden. Als ein führender Hersteller

von Baugeräten und Kompaktmaschinen bieten wir unseren Kunden

weltweit ein breites Produktprogramm, umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote

sowie eine leistungsfähige Ersatzteilversorgung. Zur

Unternehmensgruppe gehören die Produktmarken Wacker Neuson, Kramer

und Weidemann. www.wackerneusongroup.com

8


Viessmann Group

Hof | Wir sind Viessmann. 1917 als Heiztechnik-Hersteller gegründet, sind wir

heute ein weltweit führender Anbieter für nachhaltige Klima- (Wärme, Kälte,

Wasser- und Luftqualität) und erneuerbare Energielösungen. Lebensräume

für künftige Generationen zu gestalten das ist die Verantwortung, der wir,

die 13.000 Mitglieder starke Viessmann Familie, uns gemeinsam mit unseren

(Handwerks-)Partnern jeden Tag stellen. www.viessmann.family

in-tech GmbH

Garching | Wir sind in-tech und arbeiten daran, die Mobilität der Zukunft nachhaltiger

und effizienter zu machen. Wir entwickeln digitale Lösungen für Auto,

Schienenverkehr und Smart Industry. Bei uns arbeiten rund 2.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter an verschiedenen Standorten in Deutschland und im Ausland an

den aktuellsten Themen im Bereich der Mobilität. www.in-tech.com

Flottweg SE

Vilsbiburg | Seit mehr als 60 Jahren entwickelt und

produziert Flottweg Hochleistungs-Dekanterzentrifugen,

Separatoren, Bandpressen und Anlagen zur

Fest-Flüssig-Trennung. Dabei stellt sich Flottweg

immer wieder neuen Herausforderungen und entwickelt

zielorientierte Lösungen. Das oberste Ziel ist

immer klar: der Erfolg des Kunden. Dafür investiert

Flottweg nachhaltig in neue Technologien und Produkte

und ist somit dem Markt immer einen Schritt voraus.

www.flottweg.com

Infineon Technologies AG

München | Infineon verbindet unternehmerischen Erfolg mit verantwortungsvollem

Handeln und macht das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher.

Kaum sichtbar, sind Halbleiter aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Mit Mikroelektronik verbinden wir die reale mit der digitalen Welt.

Unsere Halbleiter ermöglichen effizientes Energiemanagement, intelligente

Mobililtät sowie eine sichere, nahtlose Kommunikation in einer zunehmend

vernetzten Welt. www.infineon.com

diebestenarbeitgeber.de

9


Maschinenbaubranche

Schlüsselindustrie sucht Fachkräfte

Viele Maschinenbauer klagen über fehlenden Nachwuchs. Parallel dazu verlangt

die digitale Transformation neue Kompetenzen der Mitarbeitenden.

VON JENS BARTELS

Egal, ob in München, Ingolstadt oder Nürnberg:

Die Mehrzahl der Unternehmen aus

dem Maschinenbau sorgt sich um die Fachkräfte

von morgen. Im aktuellen Ausbildungsjahr,

das am 1. Oktober 2021 startete, waren

im März 2022 noch rund 53.000 von mehr als

80.000 angebotenen Ausbildungsplätzen in

maschinenbaurelevanten Berufen unbesetzt.

Dies teilte der Branchenverband VDMA im

April mit. Zugleich sucht der überwiegende Teil

der Mitgliedsunternehmen nach Angaben des

VDMA nach Personal. Besonders stark waren

die Engpässe demnach zuletzt bei Fachkräften

in den Bereichen Mechatronik, Teilen der

Metallbearbeitung sowie in der Maschinenund

Betriebstechnik. Hier suchen die Unternehmen

aktuell auch die meisten Azubis.

Zukunftskompetenzen aufbauen

Es ist mit Blick auf das Personal nicht die

einzige Herausforderung für den Maschinenund

Anlagenbau. Derzeit befindet sich die

53.000

Ausbildungsplätze gibt es 2022

in der Maschinenbaubranche.

iStock | industryview

Branche mitten in der digitalen Transformation.

Neue Technologien verändern die Prozesse

in den Unternehmen und verlangen gleichzeitig

neue Kompetenzen der Mitarbeitenden.

Diese Future Skills werden über die Wettbewerbsfähigkeit

der Unternehmen des Maschinen-

und Anlagenbaus entscheiden, zeigt

eine an der Wirtschaftshochschule International

School of Management (ISM) durchgeführte

Studie. Die Konsequenz: Knapp jedes

zweite Unternehmen arbeitet bereits an der

Definition dieser Zukunftskompetenzen. Die

größten Entwicklungspotenziale sehen die

Unternehmen beispielsweise in interdisziplinärem

Arbeiten, Agilität und Veränderungsbereitschaft.

Mehr als 40 Prozent der befragten

Unternehmen benennen in diesem Zusammenhang

Systemingenieur:innen, technische

Produktmanager:innen und Industrie-4.0-

Servicetechniker:innen als die drei wichtigsten

Job-Profile. Passende Fachkräfte mit diesen

Kompetenzen werden bereits gesucht.

Flottweg Weltmarktführer aus der Region

Von Australien bis Zypern sind Flottwegs Maschinen für die Fest-

Flüssig-Trennung im Einsatz. Die einzigartige Flottweg-Kultur ist es,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders begeistert.

Eine Anzeigenveröffentlichung von regiomedia

10

Seit mehr als 60 Jahren ist das niederbayerische

Unternehmen Flottweg Spezialist für Hochleistungs-Dekanterzentrifugen,

Separatoren,

Bandpressen und Anlagen für Trenntechnik.

Mit 1.100 Mitarbeitern weltweit und rund 900

davon am Hauptsitz in Vilsbiburg zählt Flottweg

zu den beliebtesten Arbeitgebern in der

Großregion Landshut.

Auch 2022 möchte Flottweg

international weiterwachsen

und bietet Fach- und

Führungskräften spannende

Jobperspektiven.

Die Flottweg-Familie

Flottweg bietet seinen Mitarbeitenden ein Umfeld,

in dem sich jeder fachlich und menschlich

weiterentwickeln kann. Flache Hierarchien sind

nicht nur ein Trend, sondern werden vielmehr

als eine Chance zum konstruktiven Austausch

gesehen. Teamgeist, Kollegialität und Zusammenhalt

sind feste Bestandteile der Unternehmenskultur.

Als Familienunternehmen stehen

die Mitarbeitenden immer als Menschen im

Fokus. Das bestätigen eine oftmals langjährige

Betriebszugehörigkeit und eine niedrige Fluktuationsrate:

Jubiläen von 30 oder 40 Jahren

sind keine Seltenheit bei Flottweg.

Innovativ und vielfältig

Aber nicht nur die einzigartige Flottweg-Kultur

überzeugt Angestellte seit Jahrzehnten immer

wieder aufs Neue, sondern auch die Vielfältigkeit

und Spannbreite der Anwendungsgebiete

gestalten eine besonders abwechslungsreiche

Arbeitswelt bei Flottweg. Ob in der Produktion

von Pflanzenmilch, beim Kunststoffrecycling

oder bei der Bierherstellung: Jedes Projekt ist

einzigartig und bietet dadurch die Möglichkeit,

neue Fähigkeiten zu sammeln, gemeinsam

Kompetenz, Verantwortung und Wertschätzung prägen die

Zusammenarbeit bei Flottweg.

Lösungen zu finden und zusammen Ziele zu

erreichen. Innovation spielt eine wesentliche

Rolle und ist ein Bestandteil des Unternehmenserfolgs.

Doch schlussendlich sind es die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Erfolg

und den Ideenreichtum von Flottweg möglich

machen.

www.flottweg.com


International

gefragt

Im Freistaat siedeln sich immer

neue Unternehmen an. Die

kommen nicht nur aus Europa,

sondern aus aller Welt.

VON SASKIA SCHUMANN

Allein im vergangenen Jahr haben sich 74

Unternehmen mit neuen Standorten in

Bayern angesiedelt. 1955 neue Jobs seien

allein auf diese Standorteröffnungen

zurückzuführen, teilten das Wirtschaftsministerium

und die Ansiedlungsagentur

„Invest in Bavaria“ mit. „Die Bayerische

Staatsregierung unternimmt alles, damit

die negativen Auswirkungen der

Pandemie auf unsere Unternehmen so

gering wie möglich bleiben und sich die

Wirtschaft rasch erholt“, erklärte Wirtschaftsminister

Hubert Aiwanger (Freie

Wähler). Mit großem Engagement sei es

2021 gelungen, zahlreiche Unternehmen

aus aller Welt im Freistaat anzusiedeln

und damit den Wirtschaftsstandort Bayern

nachhaltig zu stärken.

74

Unternehmen haben sich im

vergangenen Jahr in Bayern

neu angesiedelt.

Die im vergangenen Jahr von „Invest in

Bavaria“ begleiteten Investitionsprojekte

stammten aus 23 Herkunftsländern

vor allem aus den USA sowie aus China

und Indien. Mehr als 30 Projekte befassen

sich mit den Bereichen Produktion,

Internetinfrastruktur sowie Forschung

und Entwicklung. In diesen Bereichen

seien nach Angaben des Wirtschaftsministeriums

auch die meisten der neuen

Arbeitsplätze entstanden. Zudem sei

es erfreulich, dass sie die Projekte über

ganz Bayern verteilt in allen sieben Regierungsbezirken

angesiedelt hätten.

Rund ein Drittel aller neuen Arbeitsplätze

entfielen auf Regionen des ländlichen

Raums. Ziel sei es, so das Wirtschaftsministerium,

den Standort Bayern mit dem

Fokus auf Hightech und Industrie auch

weiterhin zukunftsfest zu machen.

Ob in Produktion, Vertrieb, Verwaltung oder

Forschung & Entwicklung wir bieten die

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11


MINT

iStock | alphaspirit

Beste Aussichten

für die Zukunft

Schon jetzt erwarten Ingenieurinnen und Ingenieure sehr

gute Karrierechancen. Durch Digitalisierung und Klimaschutz

wird der Bedarf an Beschäftigten im MINT-Bereich sogar

noch einmal deutlich zunehmen.

VON JENS BARTELS

Der Ingenieursarbeitsmarkt hat einen Rekordwert

bei der Zahl offener Stellen erreicht:

Mit monatsdurchschnittlich 140.000 Stellenausschreibungen

gab es in diesem Jahr sogar

deutlich mehr Stellengesuche als vor Beginn

43 %

aller Studienanfänger entscheiden

sich für ein MINT-Studium.

der Pandemie. Entsprechend überrascht es

nicht, dass sich glänzende Zukunftsmöglichkeiten

in diesem Berufsfeld bieten und bereits

Berufseinsteiger ein überdurchschnittliches

Einstiegsgehalt verhandeln können. Dabei ist

die Höhe laut der aktuellen Gehaltsstudie von

ingenieur.de unter anderem abhängig vom

Studienabschluss: Die durchschnittlichen Einstiegsgehälter

für Ingenieure mit einem Masterabschluss

an einer Fachhochschule oder

Universität seien demnach am höchsten. Eine

Masterabsolventin einer (Technischen) Universität

steigt mit einem Jahresbrutto von 51.800

Euro ein, ein FH-Master ist 51.500 Euro wert,

und ein Bachelorabsolvent erhält nach der Universitätszeit

in der Regel um die 46.550 Euro.

Bundesweit höchste Quote

Nicht nur die Nachfrage nach Ingenieuren ist

hoch. Insgesamt nimmt der Bedarf an Fachkräften

im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaften, Technik) stark

zu und wird sich in den kommenden Jahren

noch einmal deutlich erhöhen. Insofern ist es

äußerst erfreulich, dass sich in Bayern überdurchschnittlich

viele junge Menschen für ein

Studium in diesen Fächergruppen entscheiden

und so für die wichtigen Themen unserer

Zeit wie Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimawandel

engagieren möchten.

So entscheiden sich in Bayern knapp 43 Prozent

aller Anfängerinnen und Anfänger laut dem

Statistischen Bundesamt für ein sogenanntes

MINT-Fach. Das ist die höchste Quote aller

Bundesländer und liegt über dem deutschlandweiten

Durchschnitt von knapp 39 Prozent.

„Love and Power für die Energierevolution“

Klimawandel und Energiepreiskrise. Viele machen sich mehr Gedanken, welchen Strom sie beziehen

und von welchem Anbieter. Auch in der Arbeitswelt ist der Wunsch nach einem Job mit Sinn groß.

Eine Anzeigenveröffentlichung von regiomedia

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In Zeiten von Klimawandel und

Energiekrise haben viele den

Wunsch, für ein Unternehmen

zu arbeiten, das in diesen Zeiten

die richtigen Dinge tut. Beim

EnerTech-Player Octopus Energy

möchte man nicht nur einen Turbo

für den Ausbau der Erneuerbaren

und deren smartere Nutzung mit

Hilfe von Technologie, sondern

setzt sich auch für mehr Fairness

auf dem Energiemarkt ein. Ein

Interview mit Andrew Mack, CEO

von Octopus Energy Germany.

Herr Mack, was unterscheidet

Octopus Energy von

anderen Playern im Energiemarkt?

Andrew Mack: Wir sind kein klassischer

Energieanbieter, sondern

ein EnerTech-Unternehmen mit

dem Ziel, die Energiewende weltweit

zu pushen und Ökostrom

Den Planeten

können wir nicht

wechseln, aber den

Job. Mit Octopus

Energy die Energierevolution

vorantreiben.

Andrew Mack, CEO

Octopus Energy Germany

bezahlbar für alle zu machen. Die

Klimakrise ist nur mit globalen

Lösungen zu meistern. Und nur

günstiger Ökostrom kann fossile

Energiequellen schnell genug ersetzen

als Alternative beim Heizen

und im Verkehrssektor.

Sie setzen sich für eine

Energierevolution ein. Wie

ist das zu verstehen?

Mack: Die Energiewende braucht

einen großen „Schubs“, und daher

fordern wir eine Politik im Sinne

des Klima- und Verbraucherschutzes.

In unserem Podcast „Energierevolution“

möchten wir inspirieren

und aufklären. Wir verstehen uns

nicht als Marke, sondern als Bewegung:

Wenn alle mitziehen, kann

die Energiewende gelingen.

Das klingt nach viel Arbeit

hinter den Kulissen …

Mack: Ja, wir wachsen stark. Bei

Bewerbungen schauen wir nicht

auf große Firmennamen im Lebenslauf.

Wichtiger ist das richtige

Mindset. Wir haben aktuell

Büros in München und Berlin. Alle

lieben die offene und wertschätzende

Atmosphäre und die Eigenverantwortung.

Zusätzlich zur

besonderen Unternehmenskultur

gibt es bei uns ein sehr großzügiges

Benefits-Paket. Ich bin daher

optimistisch, dass wir die offenen

Stellen bald besetzen können, für

noch mehr Manpower, um einen

großen, grünen Tentakelabdruck

zu hinterlassen.

www.octopusenergy.de/

karriere


Digitale Lösungen für bessere Mobilität

Verkehrswende

Die Mobilität der Zukunft nachhaltiger machen und dabei gleichzeitig smarter und benutzerfreundlicher:

Das ist die Mission des Technologie-Unternehmens in-tech.

Bei in-tech arbeitet ihr an der Mobilität

der Zukunft. Was heißt das genau?

Christian Wagner: Der Verkehr macht 25 Prozent

der weltweiten CO2-Emissionen aus,

und die Tendenz steigt weiter. Wir brauchen

deshalb dringend bessere Lösungen, um von

A nach B zu kommen und gleichzeitig unseren

Planeten zu schützen! Bei in-tech wollen wir

die Mobilität der Zukunft nachhaltig, smart und

effizient machen.

Dafür gibt es viele gute Ansätze: Elektroautos,

Schienenverkehr, Carsharing, autonomes Fahren

mit all diesen Lösungen kann man den

Verkehr nachhaltiger gestalten und gleichzeitig

auch noch besser und angenehmer für die

Nutzer machen. Wir entwickeln solche digitalen

Lösungen für Automotive, Schienenverkehr

und Smart Industry.

Das ist ein anspruchsvolles Aufgabengebiet

und klingt auch ziemlich

vielfältig.

Christian: Ja, dahinter stecken viele Themen.

Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit der

Entwicklung von Elektrofahrzeugen, testen die

Batterien für neue Elektroautos oder arbeiten

an neuen Fahrerassistenzsystemen und

Lösungen für das autonome Fahren. Oder wir

entwickeln Softwarelösungen, die dafür sorgen,

dass mehr Züge auf denselben Gleisen

fahren können und so den Schienenverkehr

schneller und effizienter machen.

„Im Team klappt’s am

besten, deshalb ist es uns

wichtig, dass unsere Teams

Spaß an der Arbeit haben.“

Christian Wagner

Deshalb arbeitet bei uns auch eine bunte Mischung

aus Ingenieuren, Softwareentwicklern

und Projektmanagern. Wir arbeiten dabei

auch über unsere verschiedenen Standorte in

Deutschland und im Ausland verteilt zusammen.

Auf eurer Website sprecht ihr Bewerber

mit der Frage „Bist du orange?“ an.

Was heißt das?

Christian: Unser Logo ist orange, diese Farbe

symbolisiert Offenheit und Herzlichkeit. Diese

Werte sind uns wahnsinnig wichtig! Ein toller

Teamspirit und unsere lockere und offene

Christian Wagner,

Gründer und Geschäftsführer

in-tech GmbH

Teamkultur haben uns von Anfang an ausgemacht.

Nur gemeinsam erreicht man etwas,

und da macht es doch viel mehr Spaß, wenn

man sich im Team auch super versteht.

Wir sind alle per du und gehen sehr herzlich

und auf Augenhöhe miteinander um. Das war

schon so, als wir ein kleines Start-up waren,

aber diesen Spirit haben wir uns bewahrt, obwohl

mittlerweile fast 2.000 Menschen bei uns

arbeiten. Das zeigen auch die regelmäßigen

Mitarbeiterbefragungen. Bei Themen wie Arbeitsatmosphäre

und Teamgeist erreichen wir

hier regelmäßig absolute Spitzenwerte. Wir tun

auch viel dafür.

Was genau bietet ihr denn euren Mitarbeitern?

Christian: Corona hat die Arbeitswelt

verändert, und wir arbeiten natürlich viel digital

zusammen. Homeoffice wird von vielen

Kolleginnen und Kollegen sehr gerne genutzt.

Aber uns ist wichtig, dass man sich nicht nur

auf dem Bildschirm sieht. Alle Teams machen

zum Beispiel monatlich Teamevents ob man

dabei zum Burgeressen geht, zum Bouldern

oder ein Fußballturnier macht, entscheiden

die Teams selbst. Und wenn wir uns vor Ort

im Büro treffen, wird auf unserer Büroterrasse

mittags gerne auch mal gegrillt oder nach Feierabend

noch mal ein Bier getrunken.

Natürlich gibt es auch noch andere Benefits,

wir haben zum Beispiel ein Programm,

bei dem sich jeder Mitarbeiter die passenden

Benefits aussuchen kann, ob das nun ein

ÖPNV-Ticket ist oder das Fitnessstudio. Neben

den fachlichen Schulungen, die wir anbieten,

können alle Mitarbeiter zusätzlich zwei Tage

pro Jahr in die persönliche Weiterentwicklung

stecken und bekommen dafür frei. Und unsere

Entwickler halten sich auch regelmäßig mit

Tech Talks über die aktuellsten Technologien

auf dem Laufenden wir arbeiten eben gerne

im Team zusammen und helfen uns damit gegenseitig

weiter.

www.in-tech.com

diebestenarbeitgeber.de

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Stimmen der Region

„Wir möchten alle Mitarbeitenden dazu

befähigen, aus eigenem Antrieb neue Ideen zu

entwickeln, aus denen einmal technologische

Meilensteine werden können. Transparentes

Handeln und das Teilen von Wissen sind die

Grundlage dafür.“

Frauke von Polier, Chief People Officer

Viessmann Climate Solutions SE

„Jeder Mitarbeitende in der Wacker Neuson

Group leistet seinen eigenen und

ganz persönlichen Beitrag zu unserem

Unternehmenserfolg, denn ich bin überzeugt:

Nobody is perfect but a team can be.“

Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender

Wacker Neuson Group

„Wir arbeiten an digitalen Lösungen für den

nachhaltigen Verkehr von morgen! Wenn du

etwas bewegen möchtest und Spaß an der

Teamarbeit hast, bist du bei uns genau richtig.“

Christian Wagner, Gründer und Geschäftsführer

in-tech GmbH

„Wichtiger als große Firmennamen im

Lebenslauf ist für uns das richtige Mindset.

Alle im Team lieben die offene, wertschätzende

Kultur und dass sie viel Eigenverantwortung

haben.“

Andrew Mack, CEO

Octopus Energy Germany

Eine Anzeigenveröffentlichung von regiomedia

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Impressum

regiomedia

Hansestraße 79

48165 Münster

T +49 (0)2501/264 989 60

www.regio-media.net

Projektmanagerin

Nina Stosberg

nina.stosberg@regio-media.net

Redaktion

Jens Bartels, Michael Gneuss,

Saskia Schumann

redaktion@regio-media.net

V.i.S.d.P.

Redaktionelle Inhalte

Michael Gneuss

redaktion@regio-media.net

Layout

Silke Schneider

silke.schneider@regio-media.net

Fotos

Thinkstock/Getty Images

Coverbild: iStock/treety

Druck

Quad/Graphics Germany GmbH

Weitere Informationen

Pit Grundmann

info@regio-media.net

Eine Anzeigensonderveröffentlichung von regiomedia am 25.05.2022

in der Süddeutschen Zeitung (Nielsen 3b und 4).

regiomedia (eine Marke der Reflex Verlag GmbH) und Süddeutsche

Zeitung GmbH sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige

Unternehmen.

Inhalte von Unternehmensbeiträgen, Anzeigen, TopAkteure oder

Stimmen der Region geben die Meinung der beteiligten Unternehmen

wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge

nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen

Unternehmen.


Um 3 %

wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt

(BIP) in Bayern im vergangenen Jahr in etwa

genauso stark wie in Deutschland insgesamt.

5,8 Mio.

Fachkräfte wird es in Bayern im Jahr 2035 geben,

der demografische Rückgang beträgt bis dahin

700.000 Menschen.

1,9 %

weniger Personen als ein Jahr zuvor

haben im Jahr 2021 in Bayern einen

neuen Ausbildungsvertrag in der dualen

Ausbildung abgeschlossen.

514.242

steuerpflichtige Unternehmen mit jährlichen

Lieferungen und Leistungen über 22.000 Euro

gab es im Jahr 2020 in Bayern.

diebestenarbeitgeber.de

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Danke an alle,

die helfen!

© World Vision

Nothilfe Ukraine

Millionen Familien aus der Ukraine bangen um ihr Leben und

ihre Zukunft. Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis deutscher

Hilfsorganisationen, leistet den Menschen Nothilfe.

Danke für Ihre Solidarität. Danke für Ihre Spende.

www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

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