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gab Juni 2022

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JUNI 2022 І HEFT 289

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART

DRAUSSEN

• WÄLDCHESTAG

• GRÜNE SOSSE

FESTSPIELE

• STRASSENFEST

BAR JEDER SICHT

REGION

CSD

Sichtbare

Communitys

KULTUR

Positiv denken

mit FRL. WOMMY

WONDER

30 JAHRE KICK LA LUNA | CIDER WEEK | RUSALKA IN STUTTGART

CHRISTY MOON | HELMUT METZNER – BUNDESSTIFTUNG MAGNUS HIRSCHFELD


SAISON

21/22

PREMIERE

4.6.22

Partner der

Staatsoper Stuttgart

Bild: © Norbert Bisky

Gestaltung: studiocollect.de

ANTONĺN DVOŘÁK

RUSALKA


INTRO 3

Inhalt

SZENE

4 Frankfurt

12 Essen & Trinken

14 Rhein-Main-

Neckar

20 Mannheim

22 Stuttgart

LEBEN

• Kunst

• Buch

• Mode

26 Kultur

38 Design

40 Party

42 Party-Rückblick

45 Pink Pages

50 Homoskop

LIEBE GAB-LESER*INNEN,

Raus, raus, raus – alle wollen raus! Vor allem die Communities im GAB-Land, wo in

diesem Monat mit den CSDs in Gießen, Kassel, Karlsruhe, Aschaffenburg, Saarbrücken

und Freiburg die Saison richtig durchstartet. Und das Bedürfnis nach

Community ist doppelt groß – nicht nur wegen der momentan abklingen Corona-

Pandemie, vor allem auch, um gegen das politische und gesellschaftliche Rollback

ein Zeichen zu setzen. „Positives Denken ist wichtig“, sagt Frl. Wommy Wonder.

„und es gilt nach wie vor meine Devise ‚Lachen ist die letzte Waffe, die uns bleibt,

wenn wir alles andere zum Heulen finden!“ – das motivierende Interview findet

ihr auch in diesem Heft. Dazu gibt’s wie immer den abwechslungsreichen Mix aus

Kultur-, Community-, Szene- und Party-News!

Viel Spaß mit der Juni-Ausgabe des GAB Magazins! Achtet weiterhin auf euch

und die anderen – und bleibt gesund!

Björn Berndt

• Reise

• Gesellschaft

• Gesundheit

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(fd), Sabine Hannakampf (sah),

Benjamin Hofmann (Horoskop),

Christian Knuth (ck), Leander

Milbrecht, Jessica Purkhardt (jp),

Dirk Rueder (dr), Marcel Schilling

(mas, Termine, online), Peter

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Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

Grafik: Susan Kühner,

Janis Cimbulis,

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4 FRANKFURT

Kolumne

ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS

FOTOS: BJÖ

Neulich lief ich an einem

Garten vorbei, und unter der

Pergola hörte ich Stimmen.

Viele. Und Gelächter. Es war

eine private Gartenparty mit

etwa drei Dutzend Gästen.

„Unerhört“, dachte ich bei mir

und suchte im Geiste nach

der aktuellen 7-Tage-Inzidenz,

den entsprechenden

Höchstteilnehmer*innenzahlen

und gültigen G-Regeln.

Wie mittlerweile wahrscheinlich

die meisten, bin ich hier

aber längst nicht mehr auf

dem Laufenden. Nachdem

die große Politik Covid-19

trotz der mitunter vierstelligen

Inzidenzen laufen ließ, lassen

die Menschen im Land es nun

auch laufen. Mit von unzähligen

Schnelltests lederhäutig

gewordenen Nasenscheidewänden

sitzen sie nicht mehr

ganz 1,5 Meter auseinander,

geben sich aus Gewohnheit

lieber weiterhin die Ghetto-

Faust statt der Hand und

fremdeln auch in der queeren

Szene noch mit der potenziell

schmierinfektiösen Küsschen-

Küsschen-Begrüßung. Über

Corona selbst redet man nicht

mehr. Während eine europäische

Nation in einem gnadenlosen

Krieg um ihren Fortbestand

kämpft, mutet das

unziemlich an. Über die eigene

Versorgungslage tauscht man

sich dagegen unbefangener

aus, denn Sonnenblumenöl ist

jetzt das neue Toilettenpapier.

Weitgehend vergessen, weil

sie nichts produzieren, was im

deutschen Supermarktregal

fehlt, sind aber die Menschen

im äthiopischen Tigray,

dem kurdischen Nordirak

oder im Jemen.

Wo war noch mal

Afghanistan?

... weiterlesen auf

www.männer.

media/regional/gab

FINANZIELLE

LÜCKE

Durch die derzeitigen widrigen politischen

und wirtschaftlichen Umstände seien die

Budgets der Unternehmen stark reduziert,

gestrichen oder für andere Hilfsprojekte in

Verwendung, weiß Uwe Koppers, der beim

CSD Verein für die Finanzen zuständig ist.

Wie groß die Finanzierungslücke sein wird,

ist derzeit schwer absehbar: „Unser letzter

regulärer CSD Frankfurt vor Corona kostete

insgesamt etwa 250.000 Euro. Die Situation

verändert sich momentan täglich, aber wir

gehen von derzeit circa 50.000 Euro Unterfinanzierung

aus, wobei wir natürlich jedes

Potenzial zum Sparen ausschöpfen. Wir

vom CSD Orga-Team Frankfurt arbeiten alle

weiterhin ehrenamtlich, also unentgeltlich für

unser großes Community Fest“.

Die Stadt unterstützt den CSD finanziell seit

einigen Jahren mit jeweils 10.000 Euro – in

diesem Jahr kommen von der Stadt zusätzlich

weitere 5.000 Euro – „das wurde uns

durch die Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung

und gesellschaftliches

Zusammenleben, Frau Eskandari-Grünberg,

zugesagt“, erklärt

Koppers.

CSD FRANKFURT

Der CSD Frankfurt bekommt Long-Covid zu spüren: In diesem Jahr ist es

besonders schwierig, Sponsoren für das Communityfest zu finden.

Auch die Community ist nun

aufgerufen, den CSD finanziell

zu unterstützen – denn

das Communityfest, das in

diesem Jahr den 30. Geburtstags

feiert, soll auf jeden Fall stattfinden: „Für

uns steht fest, dass wir jetzt als queere Gemeinschaft

dafür sorgen müssen, dass dieses

Fest gegen jede Art von Gewalt und Diskriminierung

auch genauso laut stattfindet, wie es

geplant ist. Das sind wir der Situation einfach

auch schuldig“, meint Koppers entschlossen.

„Wir sind der Überzeugung, dass dies in einer

gemeinsamen Anstrengung auch schaffbar

ist. Und genau jetzt können wir in unserer

Community zeigen, zu was wir in der Lage

sind - wenn jeder unserer über einhunderttausend

Gäste nur den Preis für ein Getränk

auf dem CSD spendet, sind alle Probleme

auch gelöst“. *bjö

Auf www.csd-frankfurt.de/spenden/ findet

man alle Infos zum Spenden.


COMMUNITY

Auf ins Wäldche!

Der Wäldchestag, Frankfurts traditionelles Open Air

Volksfest am Pfingstwochenende im Stadtwald, ist

wieder da – und damit auch die legendäre Regenbogenarea

der Xtremeties.

präsentiert

FOTO: WANGO

Gut 2.400 Quadratmeter Feiermeile im Wald, vier Tage

Open Air Party und Liveprogramm von Mittags bis in die

Nacht – darauf kann man sich bei der Regenbogenarea

freuen. Live dabei sind unter anderem die Karaoke mit

Dennis, die Frankfurter Partyband The Gypsys, das Duo

Flo&Chris und der Drag-Frühshoppen am Sonntag mit

den 5 Queens. Vor allem die DJs geben sich bei der täglichen

Waldparty in der Regenbogenarea ein Stelldichein:

Die Grind-Crew ist mit Le Skim, Dommie Dean, Elisa

Cielo und Mark Hartmann Samstag und Sonntag am

Start, dazu kommt am Samstag DJane Miss Thunderpussy

mit House und Electro, DJ Hildegard mit fetten

Grooves am Sonntag, DJ Dirk vom Club 78 mit Charts,

Classics und guter Laune am Montag und DJane Käry am

Dienstag. Für herzhafte sowie süße Speisen und Drinks

ist mit abwechslungsreichen Getränke-, Cocktail- und

Grillständen gesorgt, zusätzlich gibt’s den „Burgeria“-

Foodtruck, der auch veganes anbietet, und einen Winzerstand

– zusammen mit einem frischen Flammkuchen

kann man sich im Biergarten sitzen oder sich auf einem

der unzähligen Liegestühlen fläzen. Und auch gegen

schlechtes Wetter ist man gewappnet: Große Schirme

bieten Wetterschutz in der Regenbogenarea. Auf ins

Wäldche! *bjö

4. – 7.6., Stadtwald, Am Oberforsthaus, Frankfurt,

Sa und So 12 – 1 Uhr, Mo und Di 12 – 24 Uhr, Infos und

Tisch-Reservierungen über www.regenbogenevents.de

FOTO: GYPSYS.DE

CSD-Special

Buntes im Park

17. Juli ’22 | 14–19 Uhr

Lasst uns gemeinsam Vielfalt feiern!

Park Terrasse Hilton Hotel

Coole Drinks

BBQ Highlights

DJ Sounds

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FXXXXFXXXXR BUNTES

The Gypsys

Hudson Yards

at Hilton Frankfurt City Centre

Hochstraße 4 · 60313 Frankfurt am Main

Contact us at: pride.frankfurt@hilton.com

Follow us hudsonyards_frankfurt


6 FRANKFURT

COMMUNITY

FOTO: JULIANE KONCHAKOVSKAYA

TALK MIT

CHRISTY

MOON

Sie ist skinny, sie ist sexy, sie ist

skandalös – und Christy Moon ist

vor allem durch ihren wöchentlichen

Instagram-Talk #chrischtelsplauderrunde

bekannt. Seit Anfang des Jahres findet

ihre Show alle zwei Monate auch live im

Switchboard statt. Wir stellen sie vor! *bjö

Christy, wo kommst du her,

wo willst du hin?

Christy gibt es nun mittlerweile seit knapp

fünf Jahren und sie ist in Frankfurt zum

Leben erweckt worden. Vor drei Jahren ist

mir die Idee mit meiner eigenen Plauderrunde

gekommen. Seitdem geht es für mich

glücklicherweise sehr erfolgreich voran,

was mich sehr freut und mit viel Glück und

Dankbarkeit erfüllt. Mittlerweile hab ich mein

eigenes Talkformat mit Star-Talkgäst*innen

erweitert. Parallel trete ich bei Shows, in

Bars, Clubs, bei privaten Veranstaltungen

und Feiern als Showgirl, Showact, Hostess,

Moderatorin, Entertainerin, Talkqueen und

Model auf. Ich möchte weit hinaus und mein

eigenes Business aufbauen. Was natürlich

nicht ohne meine Fans, Supporter*innen und

Kolleg*innen möglich wäre, die mir viel Kraft,

Motivation und Mut geben, das auszuleben,

was ich möchte.

Was bedeutet Drag für dich? Wer war

Christy Moon vor Christy Moon?

Drag bedeutet für mich persönlich, meine

ohnehin schon sehr feminine Seite noch

mehr ausleben zu können. Ich liebe es,

mich Woche für Woche zu schminken, zu

stylen und die Brüste hoch zu pushen. Ich

agiere als Christy zum Teil selbstbewusster.

Ich gehe auf Menschen anders zu und versprühe

gern einen großen Hauch Sexappeal.

Christy war zu Beginn sehr verunsichert und

introvertiert. Mittlerweile bin ich an meiner

Rolle als Dragqueen sehr gewachsen und

trete anders in der Öffentlichkeit auf.

Um welche Themen geht es bei

#chrischtelsplauderrunde und woher

kommt das Engagement, queere

Themen zu diskutieren?

Zu Beginn fing alles damit an, dass ich von

Dates und Sex mit Männern berichtet habe,

als ich als Christy partymäßig nachts unterwegs

war – ganz nach dem Motto „Sex and

the City“. Dann interessierten sich meine

Fans und Zuschauer*innen für mehr Themen:

Es geht um Liebe, Freundschaft, Sex,

Geschlechtskrankheiten, Beauty, Fashion,

Diskriminierung und vieles mehr. Ich behandle

jedes Thema, für mich gibt es keine

Tabuthemen. Das macht dieses Format aus,

dass ich die Zuschauer*innen und ihre Bedürfnisse

und Themen ernst nehme und in

meine Talks einbeziehe. Gerade die queeren

Themen stehen hier an erster Stelle. Nach

wie vor gibt es queerfeindliche Anfeindungen

und Angriffe. Allgemein ist Diskriminierung

präsenter denn je. Mir ist es wichtig,

meine eigenen Erfahrungen zu erzählen und

anderen Menschen dadurch Mut zu machen.

Zu sagen, es ist gut so wie du bist! Auch

diesen Menschen Gehör zu verschaffen, ich

seh mich verpflichtet, auf queere Themen

aufmerksam zu machen und den Menschen,

die diese Themen mitunter betreffen, eine

Plattform und eine Stimme zu geben.

Deinen Online-Talk gibt es nun alle

zwei Monate auch live im Switchboard.

Wie kam es dazu? Wählst du

dort spezielle Themen aus?

Ich freue mich sehr, dass das Switchboard

mir diese Möglichkeit in Kooperation mit den

Love Rebels und der AIDS-Hilfe Frankfurt

gegeben hat. Das war schon immer mein

Traum: Mein eigenes Talkformat mit Live-

Publikum und Livestream per Instagram zu

haben. Ich hab viele Nachrichten bekommen,

dass ich so etwas mal ausprobieren

sollte, und selbst hab ich gemerkt, es ist

Zeit, meine Plauderrunde zu erweitern. Ein

neues Format, zusätzlich zu der regulären

Dienstagausgabe musste her. Die Themen

hab ich meist zusammen mit der Community

abstimmen lassen, ansonsten schau ich,

was die Menschen aus unserer Community

gerade bewegt und beschäftigt. Dabei

unterstützt mich Tommy von den Love

Rebels, der dieses Format mit ins Leben

gerufen hat, und auch an diesen Abenden im

Switchboard moderiert. In der ersten Ausgabe

war Bilel, Mr Gay Germany-Anwärter, zum

Thema „Diskriminierung in der LGBTIQ*-

Szene“ mein Talkgast, in der zweiten Ausgabe

Juliane Konchakovskaya, die Doorlady

aus dem FREUD Club, zum Thema „Feiern

queere Menschen anders?“.

Wer ist im Juni dabei?

Ich habe Mathias „Matze“ Stöhr, den knapp

zwei Meter großen, attraktiven und ehemaligen

Frankfurter Barkeeper zu Gast. Matze

war 2014 GAB-Covermodel und ist außerdem

bekannt aus der Dating-Show „Take

me out“. Wir plaudern rund um das Thema

Dates, Datingplattformen und Datingshows

– worauf ich mich jetzt schon sehr freue.

30.6., Christy plaudert mit Mathias

„Matze“ Stöhr, Switchboard, Alte Gasse

36, Frankfurt, 20 Uhr, live vor Ort und

über www.instagram.com/mo.christy/,

jeden Dienstag um 20 Uhr live auf Instagram:

#chrischtelsplauderrunde


8 FRANKFURT

Community

VEGA UND DIE HISTORIE

Im Juni kann man noch einmal

die einzigartige Stadtführung

von Travestie-Star

Vega aus dem Kellertheater

erleben. Beim Spaziergang

durch die neue Altstadt lernt

man viel – oder wer kennt die

Geschichte vom Muhklab und

dem Kettenesel oder Mama

Goethe und der verschlafenen

Königsnacht? Start der Tour ist

das Kellertheater unweit des

Mainufers hipp de Bach.

23.6., Treffpunkt Eingang

Kellertheater, Mainstr. 2,

Frankfurt, 19 Uhr, Tickets

und Infos über www.kellertheater-frankfurt.de

FOTO: TATIANA ZANON, UNSPLASH.COM GEMEINFREI

FOTO: KELLERTHEATER

COMMUNITY

Café Karussell:

Marokko literarisch

Das Café Karussell, der Treff im Switchboard für schwule Männer ab 60, widmet

sich im Juni dem Land Marokko – dem Traumreiseland für Abenteurer, Literaten

und schwule Männer. Zumindest wird die Legende so erzählt.

QUEER-FEMINISTISCH IM

JÜDISCHEN MUSEUM

Das neue Jüdischen Museum

Frankfurt bietet im Juni erneut

eine queer-feministische

Führung durchs Museum. Irina

Ginsburg und Michal Schwartze

führen durch die Dauerausstellung

„Wir sind jetzt“ und

thematisieren unter anderem

queeres und feministisches

Engagement von Jüd*innen.

Dazu werden die Entwicklung

der Vorstellungen von

Geschlecht, Geschlechterverhältnis

und Sexualität in den

modernen Judentümern reflektiert

und heteronormative

Vorstellungen von Gender und

Sexualität problematisiert. Die

Reihe ist beliebt – rechtzeitige

Reservierung wird daher

empfohlen! *bjö

26.6., Jüdisches Museum,

Bertha-Pappenheim-Platz 1,

Frankfurt, 15 Uhr,

mehr Infos über

www.juedischesmuseum.de

Michael Holy, Leiter und Programmgestalter

des Café Karussell, hat ein literarisches

Programm zusammengestellt, das fern von

romantischer Reiseromantik ist. Am 7. Juni

mit einer Lesung des 1949 erschienenen

Romans „Der Himmel über der Wüste“ des

amerikanischen Schriftstellers der Beat-

Generation Paul Bowles. Bowles beschreibt

in seinem Roman die Sehnsucht der

Nachkriegsgeneration, an einen friedlichen

Ort fernab der Kriegsländer zu entfliehen.

Dieses drängende Gefühl verpackt er in die

Reisegeschichte des Ehepaars Port und

Kit, das einen Trip durch die marokkanische

Wüste unternimmt. Auf ihrem Weg durch

endlose Landschaften haben sie wichtige

Selbsterkenntnisse, aber das Paar entfremdet

sich auch und verliert sich immer mehr

in der Weite. Port erkrankt an Typhus und

stirbt, Kit zieht alleine weiter, mit einer Tuareg-Karawane

durch das nordafrikanische

Land. Den Versuchen der US-Behörden, Kit

zurückzuholen, wiedersetzt sie sich. Kallle

Ohnemus stellt den Autoren Paul Bowles

vor, zusätzlih gibt es eine Lesung mit Auszügen

aus dem Roman.

Am 21. Juni entführt der Autor Hubert

Fichte nach Marrakesch. Sein Roman „Marrakesch

– Der Platz der Gehenkten“ ist eine

poetische Beobachtung des Djemaa el Fna,

des Marktplatzes von Marrakesch, der in

früheren Zeiten auch als Hinrichtungsstätte

benutzt wurde. Heute ist der lebendige

Platz eine touristische Attraktion – doch

Fichte sieht genauer hin, taucht ein in die

bunte Vielfalt der Stadt und ihrer Menschen;

dabei interessiert er sich weniger für

den allgegenwärtigen Koran, sondern mehr

für die Realität der Menschen. Michael Holy

stellt den Roman vor. Als Sondertermin gibt

es außerdem in Kooperation mit Switch-

Kultur am 9. Juni eine Lesung mit Andreas

Jungwirth uns seinem schwulen Marokko-

Roman „Im Atlas“ (siehe Seite 32). *bjö

7. und 21.6.,

Switchboard,

Alte Gasse 36,

Frankfurt,

14:30 Uhr, www.

cafe-karussell.de


COMMUNITY

Fetisch im Park

Der FLC bleibt aktiv und lädt am 19. Juni (am Tag nach

der Approved, der Fetisch-Party des Vereins) zum

lockeren Picknick-Treff im Frankfurter Ostpark. Locker

heißt: Jeder bringt das mit, was er dabeihaben möchte:

Decken, Stühle, Frisbees, Bälle, und Verpflegung. Beim

Picknick gibt es natürlich keinen Dresscode, aber Kerle

in Fetishoutfit sind natürlich bei FLC-Veranstaltungen

immer gern gesehen. Apropos sehen: Der FLC-Picknick-

Platz im recht großen Ostpark findet man am leichtesten,

wenn man an der Ecke Ostparkstraße / Saalburgallee

den Park betritt. Das Picknick findet nur bei gutem

Wetter statt – bei unklaren Verhältnissen am besten

vorab die Facebook-Gruppe des FLC checken. *bjö

19.6., Ostpark, Frankfurt, ab 11 Uhr,

www.flc-frankfurt.de/picknick oder bei

Facebook unter FrankfurterLederClub

FOTO: FLC

FOTO: RAINER BRÜCKBAUER

COMMUNITY

Fetish Pub Crawl

FRANKFURT 9

Auch das kommt wieder zurück: Am 25. Juni startet der erste Frankfurter

Fetish Pub Crawl nach zweieinhalb Jahren Pandemiepause.

Beim Fetish Pub Crawl zieht eine Gruppe Fetisch-Fans im jeweiligen

Outfit durch die queeren Bars und Kneipen der Stadt – das bringt

zum einen Sichtbarkeit der lokalen Fetischszene, aber natürlich geht’s

hier auch um einen geselligen Abend und darum, neue Kontakte zu

knüpfen und alte Freunde wiederzutreffen. Der Frankfurter Fetish Pub

Crawl soll ab sofort wieder ungefähr alle zwei Monate stattfinden; für

September und November sind Termine bereits in Planung. Der Crawl

am 25 Juni startet um 21 Uhr im Lucky’s und wird am späteren Abend

im Switchboard ausklingen. *bjö

25.6., Fetish Pub Crawl – Treff im Lucky’s, Große Friedberger

Str. 26, Frankfurt, 21 Uhr, mehr Infos über die Facebookgruppe

Frankfurt Fetish Pub Crawl

Eckenheimer Landstr. 126 & 128,

60318 Frankfurt

U Glauburgstraße

Tel.: 069 593 314

Öffnungszeiten

Mo Ruhetag

Di & Mi 16.30 – 1.00 Uhr

Do–Sa 16.30 – 2.00 Uhr

So 12.00 – 1.00 Uhr www.omonia.de


10 FRANKFURT

FOTOS: FVV / ULI BARTHS

FVV-Tanztee

Die Gelegenheiten, Standardtänze

zu tanzen, sind außerhalb von

entsprechenden Tanzkursen rar gesät;

noch weniger Möglichkeiten haben da

queere Tanzpaare. Daher hat der FVV einen

Tanztee im Switchboard initiiert, der nach

gefühlt ewiger Conona-Pause nun wieder

starten kann. Am jeweils zweiten Sonntag

des Monats steigt im Anschluss an das

Cream-Team-Tortenbüffet der FVV-Tanztee

mit flotten Rhythmen von ChaChaCha

bis Walzer. Eingeladen sind tanzbegeisterte

Paare und Singles, von Anfänger*innen bis zu

Profis. Natürlich bietet der FVV auch Tanzkurse

an – neben regulären Terminen für Anfänger

und Fortgeschrittene sind vor allem

KESSE SOHLE

die Workshop-Kurse für bestimmte Tänze

beliebt. Infos gibt’s über die Website. *bjö

12.6., Switchboard, Alte Gasse 36,

Frankfurt, 19 Uhr, www.facebook.com/

switchboard.frankfurt;

mehr Infos zu den FVV-Tanzkursen über

www.fvv.org/sport/tanzen/

LTOF – Ladies take over!

FOTO: SHVETS PRODUCTION, PEXLES.COM, GEMEINFREI

Die ursprüngliche Idee des Ladies Takeover Friday war, mit einer

Gruppe Frauen an einem geheim gehaltenen Freitag eine eher

hetero-geprägte Bar oder Kneipe zu „entern“ und sie für einen Abend

zur Lesben-Bar zu machen. Aus der „take over“-Idee der Frankfurter

Variante ist inzwischen eine quirlige Lesbian and Friends Gruppe geworden,

die gemeinsam unter dem Motto „We like to introduce you“

neue Locations entdeckt und sogar schon am CSD teilgenommen

hat. Im Juni steigt der LTOF Frankfurt in der Tanzschule Diereck Dross,

zum Einstieg gibt einen Salsa-Tanzkurs und im Anschluss Chill und

Dance mit den DJanes M und Andilicious. *bjö

15.6., LTOF in der Tanzschule Diereck Dross, 19 Uhr, mehr Infos

über www.facebook.com/LadiesToF


community_inklusiv

Das Projekt LSBT*IQ-Netzwerk Rhein-Main organisiert

zusammen mit der Frankfurt University of Applied Science

UAS und dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten

AmKA eine Gedankenwerkstatt „community_inklusiv –

Behinderung und Queer gemeinsam denken“.

Der Workshop ist Auftakt der Veranstaltungswochen zum

Thema Behinderung und Queer an der UAS, die neben

diversen Fachvorträgen auch die Wanderausstellung „Unboxing

Heteronormativität“ beinhaltet, die am 20. Juni

eröffnet wird: In neun multimedialen Boxen, die an Telefonzellen

erinnern, sind Besuchende eingeladen, sich mit

Fragen zu gängigen Vorstellungen von Geschlechtsidentität

und Sexualität auseinanderzusetzen. *bjö

Alles im Eimer!









FRANKFURT 11

UAS, Nibelungenplatz 1, Frankfurt, mehr Infos über

www.frankfurt-university.de

FOTO: UNIVERSITÄT KONSTANZ

Solinger Schneidwaren

Eigene Schleiferei

Töngesgasse 21, 60311 Frankfurt

Tel. 069/283224, www.dotzert.de

Die Ausstellung „Raum für … Unboxing Heteronormativität“ wurde von der Universität

Konstanz erarbeitet und ist im Juniin Frankfurtzu sehen.

BARKULTUR

Bärbel is back!

Wullemäuschen Bärbel is back und ist seit Mai in der Tangerine

zu treffen. Immer sonntags ab 18 Uhr heißt es dort

lustiges Klopfen auf dem Tresen und natürlich die neuesten

News des Wochenendes austauschen – mit Bärbel! *bjö

Sonntags, Tangerine, Elefantengasse 11 – 13, Frankfurt,

www.instagram.com/tangerine_ffm/

FOTO: TANGERINE

Mediterrane Küche

Neu interpretiert

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12 ESSEN & TRINKEN

SPEKTAKEL

GRÜNE SOSSE

FESTSPIELE

Auf den Wettbewerb der

Grüne Soße-Köche und

buntes Kulturprogramm auf dem

Frankfurter Roßmarkt muss man

auch in diesem Jahr nicht verzichten.

FOTO: TIM WEGNER

Torsten Müller und Maja Wolff

Orte der Geselligkeit sind auch im dritten

Coronasommer nicht so einfach zu organisieren

– da braucht’s schon gute Ideen.

Und mit guten Ideen sind Maja Wolff und

Torsten Müller mit ihrem Grüne Soße Festival-Team

zum Glück gesegnet.

So kann auch in diesem Jahr ein Grüne

Soße Festival stattfinden – wieder als Grüne

Soße Festspiele, die vom 24. Juni bis 16. Juli

den Roßmarkt mit täglich wechselndem

Kulturprogramm bespielen – open air, wetterfest

unter einem riesigen Schirm-Zeltdach

und bei freiem Eintritt (um Spenden

wird gebeten). Mit dabei sind unter anderem

die Rodgau Monotones, die Schirn Big

Band, Bäppi, Woody Feldmann, Gayle Tufts,

Kick La Luna oder Jo van Nelsen.

Auf den

Grüne Soße Wettbewerb,

bei dem Frankfurter

Gastronomen ihre

Soßen-Kreationen auf

die Geschmacksprobe

der Festivalbesucher

stellen, muss man auch nicht verzichten:

An fünf ausgewählten Festivaltagen kann

man beim „Grüne Soße Open“ jeweils

sieben Grüne Soßen aus sieben lokalen

Küchen testen und per Stimmkarte für

den Favoriten stimmen. Als Specials

werden an zwei zusätzlichen Abenden

außerdem der beste Handkäs sowie das

beste Frankfurter Würstchen gekürt.

Für die Teilnahme am „Grüne Soße Open“

sollte man sich am besten vorab für einen

der Contest-Abende Degustations-Tabletts

vorbestellen – mit sieben Grünen

Soßen, Kartoffeln und Eiern samt einem

Getränk; das gleiche gilt für den Handkäs-

Contest (sieben Handkäs-Variationen mit

Brot und Getränk) und den Würstchen-

Contest (sieben Frankfurter Würstchen

mit Kartoffelsalat und Getränk).

Die gebuchten Tabletts sind zum jeweiligen

Termin an der Tasting-Station abhol-

FOTO: APFELWEIN INTERNATIONAL UG, ARMIN RITTER

GENUSS

Apfelwein, Cider und Co.

Die Frankfurter Cider World hat sich zur internationalen Leitmesse

für Apfelwein, Cider und Co. etabliert. In diesem Jahr

kann sie wieder als Publikumsveranstaltung im Gesellschaftshaus

Palmengarten und in vielen Gaststätten stattfinden.

Als etwas spröder Frankfurter staunt man: Des guud Stöffsche ist ein

international bekanntes Getränk, das als Cider, Cidre, Most oder Sidra

weltweit ausgeschenkt und gemocht wird? Durchaus, das Getränk und

sein Handwerk wurden sogar kürzlich in die Liste des immateriellen

Unesco-Kulturerbes aufgenommen. Auf der Messe „Cider World Expo“,

dem Herzstück der Cider World Wochen, sind in diesem Jahr mehr als 80

Aussteller aus 15 Ländern mit ihren Apfelweinvariationen im Gesellschaftshaus

Palmengarten vertreten. Für den Cider World Award, den Fachpreis

der Messe, werden Apfelweine in sieben verschiedenen Kategorien prämiert:

vom Cider Still über den Perry & Flavoured Cider bis zum Brandy.

Die Cider World Expo im Gesellschaftshaus Palmengarten ist aber nicht

nur Treff für Fachpublikum, Gastronomen und Kellereien, sondern auch

für alle Apfelweinfans, die über den Tellerrand ihres Handkäs mit Musik

hinausschauen wollen. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf dem diesjähri-


ESSEN & TRINKEN

13

FOTO: KIRSTEN BUCHER

Auch für

Veggies

Sorgt für optischen Reiz und gute Luft: Die Klimawand der

Grüne Soße Festspiele auf dem Roßmarkt

Biss dann:

Kornmarkt 11

WIR SIND

UMGEZOGEN!

bereit; man sucht sich dann einen Platz auf dem Festival.

Wer gemeinsam als Gruppe testen möchte, kann sich vorab

für einen der Tasting-Abende auch einen 8er-Tisch auf dem

Festival samt Tabletts reservieren.

Der Vorverkauf für die Tablett-Tickets und Tischreservierungen

hat bereits begonnen – die Anzahl der Tabletts ist

natürlich limitiert. *bjö

LEIB & SEELE 21 WEST

Binding Senckenberganlage Leib & Seele, 21, das 60325 Restaurant Frankfurt -

069 713768290, www.leibundseele-21west.de

Kornmarkt 11 - 60311 Frankfurt - Tel: 069 281529

24.6. – 16.7., Grüne Soße Festspiele, Roßmarkt,

Frankfurt, Tasting-Tickets im VVK über

www.gruene-sosse-festspiele.de

RESTAURANT und BIERGARTEN

gen Gastland Norwegen, wo Apfelwein in den letzten Jahren

einen echten Boom erlebt hat. „Aus drei Kellereien, die

es bis vor ein paar Jahren in Norwegen gab, sind inzwischen

20 geworden“, weiß Michael Stöckl, der Geschäftsführer

der Cider World. „Viele von ihnen haben bereits preisgekrönte

Produkte hervorgebracht und werden von unglaublich

interessanten Persönlichkeiten geführt. Norwegen ist für

die internationale Apfelweinwelt eine tolle Bereicherung“.

Davon kann man sich auf der Cider World Expo überzeugen.

Am Messetag gibt es im Außenbereich des Gesellschaftshauses

außerdem den bunten Cider World Market

mit Foodtrucks und Apfelwein-Spezialitäten aus aller Welt

– und natürlich fehlen auch nicht die unzähligen Events in

Frankfurter Lokalen, die bereits im Vorfeld der Messe stattfinden;

Details liefert die Website. Zum Wohl! *bjö

3. – 12.6., Cider World, 11.6., Cider World Expo im

Gesellschaftshaus Palmengarten, Palmengartenstr. 11,

Frankfurt, 13 – 15 Uhr für Fachbesucher,

15 – 19 Uhr für alle Besucher, 11.6. Cider World Market

im Außenbereich des Gesellschaftshauses

von 12 bis 21 Uhr, mehr Events und Infos auf

www.cider-world.de

Schon seit 1936 wird im Klosterhof

nach alter Sitte deftig gebrutzelt und

gekocht. Im schönen holzgetäfelten

Ambiente lässt es sich urgemütlich

schlemmen und entspannen.

Klosterhof am Karmeliterkloster

Weißfrauenstr. 3, 60311 Frankfurt, Tel. (069) 91 39 9000

www.klosterhof-frankfurt.de


14 RHEIN-MAIN / NECKAR

Community

SPENDE FÜR QUEERES

ZENTRUM WIESBADEN

Mit einem Scheck in Höhe

von 2.000 Euro hat der

Förderverein der AIDS-Hilfe

Wiesbaden das in der

Planungsphase stehende

Queere Zentrum Wiesbaden

und dessen Förderverein

finanziell unterstützt.

Möglich ist dies durch eine

Satzungsänderung der AIDS-

Hilfe Wiesbaden, die unter

anderem jetzt die Förderung

der selbstbestimmten und

individuellen Entwicklung von

LSBTIQ* beinhaltet. Unser

Foto zeigt Steffen Schulz

und Hans Kloos vom Förderverein

AIDS-Hilfe Wiesbaden

sowie Rico Ullmann und

Adrian Belke-Ramos vom

Vorstand Queeres Zentrum

Wiesbaden.

www.facebook.com/

QueeresZentrumWiesbaden

FOTO: AIDS-HILFE WIESBADEN

LESBISCHE SICHTBARKEIT

HESSEN

Seit 2020 verleiht das Land

Hessen alle zwei Jahre den

Preis für lesbische Sichtbarkeit.

„Lesben haben in den

vergangenen Jahrzehnten

bedeutsam und auf vielfältige

Weise zur gesellschaftlichen

Vielfalt beigetragen“, so der

Hessische Sozialminister Kai

Klose. „Gleichzeitig blieben

lesbische Identitäten allzu oft

unsichtbar oder wurden unsichtbar

gemacht“. Die Auszeichnung

möchte dem entgegenwirken.

Noch bis zum

22. Juli werden Nominierungen

von Lesben (Cis, trans*

und nicht-binär), Gruppen,

Initiativen oder Organisationen

angenommen. *bjö

Infos über www.antidiskriminierung.hessen.de

FOTO: CSD MITTELHESSEN / MARGAYS E.V.

GIESSEN

CSD MITTELHESSEN

„Die LGBT*IQA ist dem

Heteronormativ sein Tod“

Mit einem zwinkernden Auge, aber durchaus ernstem Hintergrund zieht der CSD

Mittelhessen am 25. Juni durch Gießen. „Mit unserem Motto wollen wir dazu anregen,

dass das Konzept der Heteronormativität überdacht werden soll – denn wir

finden, es ist absoluter Nonsens, dass nicht jede*r so leben und lieben darf, wie die

Person es möchte“, erklärt CSD Lahn e.V. seine Intention.

Oft werden queere Lebensweisen als Gefahr

für die heteronormative Ordnung angesehen

– neben Ablehnung schürt dies Diskriminierung

und Verfolgung. Abgeleitet ist das Motto

von einem bekannten Buchtitel des Journalisten

Bastian Sick – „viel mehr als die Ableitung

des Titels hat es aber nicht mit unserem

Motto zu tun“, erklärt der Verein.

Das CSD Straßenfest findet in Abstimmung

mit der Stadt auf dem Messeplatz in

der Ringallee statt; hier ist genug Platz für

Bühne, Info-, Essens- und Getränkestände.

Schirmherr und Gießens Oberbürgermeister

Frank-Tilo Becker wird hier gegen 14 Uhr die

Eröffnungsrede halten, und Redner*innen

verschiedener Communities werden unterschiedliche

Forderungen vortragen – mit

dabei sind unter anderem das queer-feministische

Frauenreferat und das autonome

Schwulen-Trans*-Queer-Referat der Uni

Gießen, das Queere Zentrum und die Margays

aus Marburg oder Benjamin Näßler von „Liebe

kennt keine Pause“. Für die Show sorgen

unter anderem Ela Querfeld, Trude Trash,

Michel Kubig oder die DJ*anes Fiddy und M;

es moderieren Tante Gladice und Oli Becker.

Die CSD-Demo startet um 12 Uhr auf dem

Gießener Bahnhofsvorplatz mit einer Kundgebung.

Die reine Fußgängerdemo (es gibt

einen Wagen mit Musik von DJane M) zieht

durch die Innenstadt bis zum CSD-Festplatz.

Auch eine Abschlussparty wird es geben: Das

Straßenfest geht ab 20 Uhr einfach in eine

große Open Air Party über – bis morgens um

3 Uhr! *bjö

25.6., CSD Mittelhessen in Gießen,

Straßenfest auf dem Messplatz Ringallee

ab 11 Uhr, Demostart 12 Uhr ab Bahnhofsvorplatz,

Party ab 20 Uhr auf dem

Messplatz Ringallee,

www.csdmittelhessen.de


FOTOS: CSD KARLSRUHE / MARKUS MÜLLER

Impressionen der CSD-Demo 2021

KARLSRUHE

„Queer ist kein Hobby!“

Der CSD Karlsruhe möchte mit seinem diesjährigen

Motto „Queer ist kein Hobby“ vor allem

junge queere Menschen und ihre Lebensrealität

ansprechen.

Das Motto wurde bereits im vergangenen Jahr gemeinsam

mit Jugendlichen im queeren Karlsruher

Jugendzentrum „laViE“ erarbeitet, erklärt das Orga-

Team des CSD Karlsruhe. „In den Gesprächen wurde

schnell klar: Viele der queeren jungen Menschen

fühlen sich von Erwachsenen in ihrem Queer-sein

nicht ernst genommen“. So heißt es in einer Erklärung

des Vereins und stellt klar: „Für Menschen, die

sich als queer definieren, ist das keine Lebensphase,

sondern Teil der Identität“.

Let’s date

happy.

Der CSD Verein möchte in diesem Jahr vor allem den Jugendlichen

klar machen: „Wir nehmen euch ernst“. Passend dazu

feiert der CSD ein Familienfest auf dem Marktplatz, natürlich

mit Bühnenprogramm, Diskussionen, Infoständen und Speis

und Trank. Die Demoparade startet am Nachmittag ebenfalls

ab dem Marktplatz zu ihrem Rundparcours durch die Innenstadt.

Sogar eine offizielle CSD-Party gibt es im Anschluss

an das Familienfest: im Nachtwerk steigt die Rosapark Dance

Night. *bjö

4.6., CSD Karlsruhe, Familienfest auf dem Marktplatz von

11 bis 22 Uhr, CSD-Demoparade, 14 Uhr ab Marktplatz,

ab 22 Uhr Rosapark Dance Night im Nachtwerk, Pfannkuchstr.

14 – 16, www.csd-karlsruhe.de


16 RHEIN-MAIN / NECKAR

FOTO: F.DIAMOND

CSD Aschaffenburg

Unter dem Motto „Queer denken statt querdenken

– Wissen schafft Akzeptanz“ startet am 11. Juni

die CSD-Demo in Aschaffenburg. Genauer Infos

lagen bei Redaktionsschluss leider noch nicht

vor – sicher ist, dass am Abend die CSD-Edition

der LolliPop als offizielle CSD-Afterparty steigt.

Gefeiert wird hier unter den wachsamen Augen

der wundervollen Fabiennne Diamond, die das

Hosting übernimmt. An den Decks sorgt DjCK für

den passenden Musikmix aus Pop, House, R’n’B –

musikalisch kennt der sympathische Kölner keine

Grenzen und mischt zusammen was gut zusammen

passt. Eben „queer denken statt querdenken“.

*bjö

11.6., CSD Aschaffenburg, Infos über

www.facebook.com/ABrainbows/

LilliPop Party, Club 8750, Würzburger Str. 126,

Aschaffenburg, 22 Uhr, www.facebook.com/

LolliPopAschaffenburg

FOTO: CHRISTINE SCHMIDT, PEXELS.COM, GEMEINFREI

CSD in Kassel

In Nordhessen wird der CSD Kassel von einem losen

Orga-Bündnis aus Ehrenamtlichen Helfer*innen und

lokalen Akteur*innen der queeren Szene organisiert.

In diesem Jahr sind unter anderem das Autonome

Queer*Referat der Uni Kassel, die Evangelische

Jugend und Evangelische Studierendengemeinde,

die Grüne Jugend und die LSBT*IQ Netzwerkstelle

Nordhessen beteiligt. Da wird mitunter Grundsätzliches

debattiert. Laut einem Beschluss des Teams

soll „politischen Parteien keine Sonderstellung oder

spezifische Sichtbarkeit in Form von beispielsweise

Parteiflaggen, Infoständen oder Redebeiträgen

gewährt werden. Ausdrücklich erwünscht bleibt die

Anwesenheit aller queeren Personen, ob nun parteipolitisch

gebunden oder nicht. Ebenso in Ordnung

ist auch die Mitarbeit solidarischer nicht-queerer

Menschen, auch mit parteipolitischer Bindung, solange

diese nicht versuchen ihre parteipolitischen

Perspektiven durchzusetzen“. Das Team möchte

damit die Instrumentarisierung des CSDs für vermeintlich

queerfreundliche Positionierungen verhindern.

Am 11. Juni soll der CSD Kassel stattfinden. *dr

11.6., CSD Kassel, mehr Infos über

www.csdkassel.wordpress.com

interiors

stimpert fotografie


RHEIN-MAIN / NECKAR 17

SAARBRÜCKEN

Zurück auf die Straße:

CSD SaarLorLux

Der CSD in Saarbrücken kehrt am Wochenende des 11. und

12. Juni zurück – mit Parade und zweitägigem Straßenfest. In

den vergangenen Jahren gab es kein großes Communityfest

zum CSD, stattdessen den „Walk of Pride“, eine Menschenkette

mit Plakaten, die entlang der gewohnten Paradestrecke

für Sichtbarkeit sorgte. Organisator der CSD-Aktivitäten in

Saarbrücken ist der LSVD Landesverband Saarland. In diesem

Jahr startet alles am Samstag mit dem großen Straßenfest

auf dem oberen Teil der Mainzer Straße. Traditionell steht hier

die Podiumsdiskussion als erster Programmpunkt auf dem

Plan. Die CSD-Demo-Parade formiert sich am Sonntag an der

Congresshalle und schlängelt sich zur Bleichstraße in unmittelbarer

Nähe des Festplatzes. Beim letzten regulären CSD in

Saarbrücken kamen rund 50.000 Menschen zusammen, die

die LSBTIQ-Community unterstützten. *bjö

11. und 12.6., CSD Straßenfest, Demo-Parade am

12.6., Saarbrücken, mehr Infos über www.saar.lsvd.de/

lsvd-saar-ev-saarbruecken

FOTO: TRISTAN B. UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

FREIBURG

Liebe grenzenlos –

Amour sans Frontiéres

Der CSD Freiburg gestaltet sein Motto zweisprachig, da man in

diesem Jahr Landesgrenzen überschreitend mit den Pride-Veranstaltungen

in Frankreich und der Schweiz kooperiert. „Gerade in

diesen Zeiten wird uns einmal mehr vor Augen geführt, wie sehr

uns Grenzen gefährlich werden können und wie wichtig Solidarität

ist“, erklärt der Verein dazu. „Mit unserem Motto beziehen wir

uns nicht nur auf die Gewalt und das Leid, das durch Ländergrenzen

entsteht, sondern auch auf Grenzen, die in unseren Köpfen

existieren und ebenfalls für Leid und Ausgrenzung sorgen.

Grenzen verschwinden durch Solidarität, Akzeptanz und

Liebe“. Der Kampf gegen die Unterdrückung von LSBTI-

QA* Menschen sieht der Verein durchaus im ganzheitlichen

Kontext mit anderen sozialen Bewegungen; somit

wird es auf dem CSD auch einen Stand der Tierrechtsinitiative

geben und die Versorgung der CSD-Gäste wird

ausschließlich vegan gestaltet. *bjö

FOTO: FREIBURG PRIDE

25.6., CSD Freiburg, Demo-Parade durch die Innenstadt,

Start ca. 14 Uhr, Abschlusskundgebung

auf dem Stühlinger Kirchplatz 18 bis 22 Uhr,

www.freiburg-pride.de

KANN MAN MIT EINER COUCH

ein Verhältnis haben?

Frankfurter Straße 15

63263 Neu-Isenburg

Tel. +49 (0)6102 800477

www.buerkle-wohnkonzept.de


18 RHEIN-MAIN / NECKAR

Community

FOTO: VON BINGEN

FOTO: MANFRED REISSIG

VOCAL RESOURCES

Acapella für den guten Zweck:

„Vocal Resources“, der Chor

der Hochschule Karlsruhe, lädt

im Rahmen des CSD Karlsruhe

zum Konzert zu Gunsten

der AIDS-Hilfe Karlsruhe. Der

Pop-Chor präsentiert eine

genreübergreifende Mischung

aus Pop und Funk, über Jazz

und Crossover bis hin zu

Grunge und Metal-Krachern.

Das neue Repertoire des

Chors ist größtenteils während

der Corona-Pandemie

entstanden.

2.6., Kleine Kirche, Kaiserstr.

131, Karlsruhe, 20 Uhr,

Eintritt frei, um Spenden

wird gebeten, www.vocalresources.de,

www.aidshilfekarlsruhe.de

FOTO: BJÖ

REGENBOGEN OFFIZIELL

Die Regenbogenflagge

als solidarisches Zeichen

ist immer wieder auch an

öffentlichen Gebäuden zu

sehen; selbstverständlich ist

das nicht: Erst kürzlich hat

Bundesinnenministerin Nancy

Faeser die Beflaggung von

Bundesgebäuden erlaubt.

QueerNet RLP fordert nun,

auch die Rheinland-Pfälzische

„Landesverordnung über die

Beflaggung der Dienstgebäude“

entsprechend zu ändern.

„So wäre es ein besonderes

Zeichen für LSBTI* Menschen,

wenn zu bestimmten Anlässen

die Regenbogenfahne

insbesondere an Polizeigebäuden

gehisst werden würde“, so

Diana Gäßler, Sprecherin von

QueerNet RLP. *bjö

www.queernet-rlp.de

Endlich kann die Bar jeder Sicht

auch außerhalb seiner Lokalräume

für Sichtbarkeit sorgen: Das Straßenfest

in der Hinteren Bleiche

findet im Juni nach langer Pandemiepause

wieder statt.

Headliner des Bühnenprogramms ist die

Stuttgarter Band Simeon, die sich mit ihrem

Funky-Pop und lässigen Lyrics mit Bass,

Gitarre, Schlagzeug, Synth und Trompete (!)

bereits eine breite Fanbase erspielt haben;

vor allem live, denn das macht den Jungs

am meisten Spaß. Und vor allem kriegt

man dann auch die coolen Tanzschritte von

Frontmann Ben „Simeon“ Lagenbeck zu

sehen. Für Comedy mit deutlich politischen

Botschaften sorgen Igitte von Bingen und

ihre Drags. Speis und Trank stehen bereit,

außerdem ist das eine der letzten Möglichkeiten,

die Ausstellung mit Malerei von

Christian Rölz anzuschauen, die in der Bar

noch bis Ende Juni zu sehen ist. Rölz zeigt

Aktmalerei, aber anstatt menschliche Körper

so realistisch wie möglich abzubilden, geht

18.06.2022 - 21 h

Grande Opera

Offenbach

MAINZ

BAR JEDER SICHT

Das Straßenfest

FOTO: CHRISTIAN RÖLZ

Igitte von Bingen

Igitte von Bingen

Malerei von Christian Rölz

es dem Künstler mehr um das Zeigen von

Lebendigkeit: Bewegungen, Stimmungen,

Hitzefeldern und immer wieder auch sind

Mehrdeutigkeiten sein Sujet. *bjö

25.6., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29,

Mainz, 15 Uhr, www.barjedersicht.de

FOTO: 2022 SIMEON

Die Band Simeon


COMMUNITY

CSD HANAU:

Mitmachen und mitgestalten

Für den CSD Hanau e.V. waren die letzten zwei Jahre besonders

hart: „Aufgrund der Pandemie sind die ehrenamtlichen Strukturen

etwas zusammengebrochen“, erklärt Silas Knopf vom

Vorstand gegenüber dem GAB Magazin. „Deshalb haben wir uns

in diesem Jahr schweren Herzens gegen den Hanauer CSD im

Juni entschieden“.

RHEIN-MAIN / NECKAR 19

Das neue Vorstandsteam CSD Hanau: hintere Reihe v.l.n.r. Maurice Friedrich, Nikolai Kailing, Angela

Holloway und Raphael Fritz, vordere Reihe v.l.n.r. Manuel Peters, Silas Kropf und Paul Kühle.

FOTO: CSD HANAU E.V.

2018 hatte sich der Verein gegründet um

2019 den ersten CSD in Hanau zu organisieren.

Der wurde begeistert aufgenommen

und war über die Grenzen Hanaus

hinaus Anlaufpunkt für Communities aus

dem Main-Kinzig-Kreis, der Wetterau und

dem Vogelsberg bis ins Fuldaer Land.

Trotz der CSD-Absage ist der Verein

mit dem Ende März dieses Jahres frisch

gewählten neuen Vorstand weiterhin

aktiv: Die Website wurde aktualisiert und

zu kleineren Events wie der Wanderung

„GayMayDay“ eingeladen. „Wir arbeiten

daran, die Strukturen zu stärken und neue

Menschen für den Verein zu gewinnen“, so

Silas weiter.

Auch die Pläne für ein Hanauer Communityfest

in diesem Jahr noch nicht

begraben: Der Verein möchte im Herbst

einen Herbstpride organisieren – und dafür

gibt es sogar schon einen Termin: Vom 16.

bis 18. September soll es drei Tage lang

verschiedene Veranstaltungen geben, inklusive

einer kleinen Demo.

Dafür, aber natürlich auch für die allgemeine

Arbeit des CSD-Vereins für mehr

Sichtbarkeit der LSBTIQ* Community im

ländlichen Raum, wird noch Unterstützung

gesucht. Ehrenamtliches Engagement

muss Spaß machen – von daher legt der

Verein großen Wert darauf, dass sich alle

wohlfühlen und dass man bei allen Vereinsaktivitäten

eine tolle Zeit miteinander

verbringt. „Im Grunde braucht es nur

wenig“, erklärt Silas. „Personen, die Mitglied

werden wollen, sollten sich mit unseren

Werten identifizieren, sich für die Stärkung

von LGBTIQ* einsetzen und neue Leute

kennenlernen wollen. Alles Weitere ergibt

sich dann von selbst“.

Interessierte können das bestehende

Team bei gemeinsamen Vereinsaktivitäten

kennenlernen – mehr Infos gibt’s über die

Website! *bjö

Mehr Infos über

www.csdhanau.de/mitmachen/

Termine und Veranstaltungen des Events

gibt’s über Instagram und Facebook:

www.instagram.com/csd_hanau/,

www.facebook.com/CSDHanau2022


20 MANNHEIM

COMMUNITY

FOTO: AIDEN CRAVER, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

QUEERER JUGENDTREFF – gut so!

Als neuestes Angebot der Arbeit von

PLUS, der Psychologischen Lesbenund

Schwulenberatung Mannheims,

wurde Ende April der queere

Jugendtreff „gut so“ eröffnet.

Er befindet sich im ersten Stock des

Queeren Zentrums in G7 14 und hat einen

separaten Eingang im Treppenhaus des

Gebäudes. Neben einem großen Gemeinschaftsraum

mit gemütlichen Sitzecken

und Tischkicker gibt es dort auch einen

Gruppenraum, in dem nicht nur die PLUS-

Angebote für queere Jugendliche einen Ort

zum Treffen finden; hier ist auch Raum für

vertrauliche Beratungsgespräche. Der Weg

zum Queeren Jugendtreff war lang: Bereits

2013 startete PLUS mit ersten nicht-kommerziellen

Angeboten für queere Jugendliche.

Seit dem gibt es den offenen Treff

„Queer Weekend Lounge“ für LSBITQ*

Menschen zwischen 16 und 30 Jahren,

sowie die Gruppen „Jugend von PLUS“, der

Jugendverein für junge LSBTIQ* Menschen

zwischen 14 und 27 Jahren, die „Gipfelstürmer“,

die Jugendgruppe für schwule

und bisexuelle Jungs zwischen 16 und 23

Jahren, die Freizeitgruppe „Deltaboys“ für

schwule und bisexuelle Männer* zwischen

23 und 30 Jahren, die Jugendgruppe JULE

für queere, lesbische, bisexuelle, pansexuelle,

asexuelle Mädchen* und Frauen*

zwischen 13 und 21 Jahren, die „St*ernchen“

für trans*, inter*, non binary und

genderqueere Jugendliche zwischen 13

und 21 Jahren sowie ihre Freizeitgruppe

„St*ars“. *bjö

Mehr Infos über jugend.plus-mannheim.de

La cage aux folles

FOTO: EUROVIDEO MEDIEN

Queer History

Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Uni

Heidelberg bietet in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit

Heidelberg, den Universitätsarchiv und dem

Queer Festival Heidelberg noch bis Ende Juli eine Veranstaltungsreihe

mit verschiedenen Themenschwerpunkten

und Formaten. Im Juni gibt es zum Beispiel einen Vortrag

zum Filmemacher Rosa von Praunheim samt Vorführung

von „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die

Situation in der er lebt“ sowie „The Rosa Song“, der 2011

Bezug auf das Debut aus dem Jahr 1970 nimmt. Benny

Nemerofsky Ramsay und Prof. Dr. Karen Nolte geben eine

Einleitung.

Das Capitol Mannheim bringt ab September das legendäre Musical

„La cage aux folles“. Albin und Georges führen als schwules Paar

einen Nachtclub in St. Tropez. Als Georges erwachsener Sohn

Jean-Michel die Tochter eines erzkonservativen Provinzpolitikers

heiraten möchte und die Eltern seiner Zukünftigen zu Georges

eingeladen sind, versucht Georges, alles Homosexuelle aus der

Wohnung zu verbannen – inklusive seines Freundes. Doch Albin

spielt da nicht mit … In den Hauptrollen sind Markus Beisel (Céline

Bouvier) und Marcos Padotzke zu sehen; „Mein halbes Leben fiebere

ich dieser Rolle schon entgegen, die einen so wichtigen Teil der

schwulen Popkultur ausmacht“, sagt Beisel. Wieso wir jetzt schon

berichten? Der Vorverkauf ist bereits gestartet! *bjö

www.capitol-mannheim.de

FOTO: RENE VAN DER VOORDEN

24.6., Karlstorkino, Am Karlstor 1, Heidelberg, 19 Uhr


„Wir möchten unsere Kunden nicht nur

zufrieden stellen, sondern sie begeistern

– vor dem Kauf und auch danach.“

Sabine & Gerhard Grohs

Außergewöhnlich persönlich

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Tel. 06196 - 779 40-0, info@kuechenatelier-grohs.de

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22 STUTTGART

BÜHNE

AUF

GEHT`S

MIT Frl. Wommy

FOTO: FERDINANDO IANNONE

Mit schöner Regelmäßigkeit stellt

Frl. Wommy Wonder im Sommer ihre

neue Revue vor. Im Interview erklärt Wommy,

um was es geht: Auf geht’s!

Wonder

Frl. Wommy, dein neues Programm

heißt „Auf geht’s“ – ein positives Signal

in ungemütlichen Zeiten?

Aber natürlich. Positives Denken ist wichtig,

Motivation auch, vor allem momentan - und

es gilt nach wie vor meine Devise „Lachen

ist die letzte Waffe, die uns bleibt, wenn wir

alles andere zum Heulen finden!“ Insofern

lasse ich mich nicht unterkriegen, grundsätzlich

nicht und jetzt erst recht nicht. Ich

versuche, mich an allem zu erfreuen, ich

freue mich auch, wenn’s regnet, denn wenn

ich mich nicht freue, regnet es trotzdem.

Ich freue mich, wenn ich in der Bahn sitze

und der Zug länger braucht, da habe ich

mehr Fahrtzeit fürs Geld. Ich frage mich

nicht, ob das Glas halb voll ist oder halb

leer, ich trinke einfach aus, was drin ist und

ordere bei Bedarf nach. Und man darf nicht

vergessen, dass es immer Menschen gibt,

denen es schlechter geht als einem selber.

Ich habe zum Beispiel in meinem Umfeld

eine Hardcoreveganerin – und jetzt kriegt

sie Wurstfinger. Das sind Schicksale, neben

denen vieles verblasst.

Neben Kollegin Schwester Bärbel ist

auch dein Alter Ego Elfriede Schäufele

mit dabei. Was kann die Schäufele,

Do., 23.06. – So., 17.07.22

AUF GEHT‘S!

Friedrichsbau-Varieté

Stuttgart

www.friedrichsbau.de

Infos: www.wommy.de

was die Wonder

nicht kann?

Wenn man mich

fragt: Nichts.

Wenn man sie

fragt: Alles.

Die Wahrheit

liegt wohl auf

halber Strecke.

Sie kommt beim

Putzen in die

kleinsten Ritzen, die

ich meide, um mir

nicht die Nägel zu

ruinieren. Dafür ist sie so direkt und frech,

wie ich es mich nicht zu sein traue, weil

mir der eigene Intellekt dabei in die Quere

kommt. Oder meine exquisite katholische

Erziehung. Oder mein Harmoniebedürfnis.

Irgendwas ist immer. Wahrscheinlich brauchen

wir uns gegenseitig, um die Qualitäten

des anderen herauszustellen.

Drag erlebt seit einigen Jahren einen

echten Boom. Beeinflusst das auch

auf dein künstlerisches Schaffen?

Nein, ganz und gar nicht, weil ich mit Drag

eigentlich nichts zu tun habe, obwohl ich

schon viermal Dragqueen des Jahres war.

Das war zugegeben sehr schmeichelhaft,

insofern unterdrücke ich da nur zu gerne

den Reflex, den Leuten den Unterschied

zwischen Drag und Travestie und dem,

was ich mache, zu erklären. Ich bin von

klassischer Travestie so weit entfernt wie

Transit von Transport und von Drag so weit

entfernt wie Transport von Transponder.

Aber egal, Schubladen gibt’s für mich nicht.

Im Prinzip mache ich auf der Bühne nicht

das, was man sich unter Travestie vorstellt,

sondern eigentlich „Kabarett im Fummel“,

wo ich durch meine Bühnenfigur Rollenklischées

aufhebe und Geschlechtergrenzen

sprenge und dadurch nach allen Seiten

gleichzeitig austeilen kann. Ich bin zwar

durchaus politisch und betreibe „Unterhaltung

mit Haltung“, aber eher bei gesamtgesellschaftlichen

Themen. Drag ist für

mich eher szenebasierte politische Arbeit,

wo Phantasiewesen mit einem ungeheuren

Talent für Maske und Kostüm durch ihre

Präsenz für Toleranz sorgen. Mir fehlt die

Phantasie für kreatives Make-up und überbordende

Kostüme (Hut ab, wer’s kann), ich

war noch nie eine Partymaus, und ich kann

in mir keinen Drang entdecken, mich länger

als nötig in High Heels zu wuchten, insofern

nötigt mir jede Dragqueen Respekt ab. Gott

sei Dank hab ich zu den Kolleg*innen aus

der Dragszene ein sehr kollegial-freundschaftliches

Verhältnis und kenne Stutenbissigkeiten

nur aus den Erzählungen

anderer. Vielleicht bin ich auch nur zu doof,

sie wahrzunehmen …

In den vergangenen Jahren haben uns

alle mit unumgänglichen Veränderungen

im Alltagsleben auseinandersetzen

müssen – das wird wahrscheinlich

weiterhin so bleiben. Was kann man

tun (bzw. was tust du), um damit gut

zurecht zu kommen?

Stoisch gelassen bleiben und die Dinge

akzeptieren, die man eh nicht ändern kann.

Und sich keinen Illusionen hingeben, dass

es (zumindest in meinem künstlerischen

Bereich) in absehbarer Zeit auch nur annähernd

wieder so werden wird wie vor zwei

Jahren. Und das ist nicht allein dem Virus in

die Schuhe zu schieben, sondern leider auch

einer weltfremden Politik, die aus einem gut

alimentierten Elfenbeinturm heraus den

Bezug zu der Realität verloren hat, die für

viele Alltag ist. Allein der Hass darauf sollte

Ansporn genug sein, sich nicht unterkriegen

zu lassen und weiterzumachen. Auf geht’s!

*Interview: Björn Berndt

23.6. bis 17.7., „Auf geht’s“ von und

mit Frl. Wommy Wonder, Friedrichsbau-

Varieté, Siemensstr. 15, Stuttgart,

Spieltage: Mittwoch bis Sonntag,

www.wommy.de


STUTTGART

23

VORMERKEN

August:

LOVEPOP

in und im Fluss

FOTO: FRIDAS PIER

Im August lädt die Lovepop-

Crew um Dirk und Till zum dreitägigen

queeren Open Air- und

Clubfestival „Lovepop in & im

Fluss“ aus!

Als geniale Lovepop-Freiluft-Location hat

sich für die Lovepop-Macher bereits im

letzten Jahr Fridas Pier erwiesen, als denkmalgeschütztes

Kohleverladepier mit historischem

Industriecharme. Direkt am Pier

liegt das Frachtschiff „Wilhelm Knipscheer“,

dessen Oberdeck tagsüber ebenfalls als

Freiluft-Partylocation dient; das Unterdeck

ist zu einem Club ausgebaut; dort feiert das

Festival nach Mitternacht Indoor weiter.

Das Lineup macht was her: Headliner der

weit über 20 DJ*s sind DJane Electric Indigo

aus Wien, der Berghain- und Panoramabar-Resident

ND_Baumecker aus Berlin

sowie DJ Karotte aus Frankfurt. „Fast alle

DJ*s gehören der LGBTIQ*-Community

an oder stehen in einem direkten Bezug

dazu; das war uns ein wichtiges Anliegen“,

erklären Dirk und Till.Dazu kommen spektakuläre

Künstler*innen wie Vava Vilde,

der Videokünstler Vikamin, LED-Acts und

viele weitere Artist*innen, ein Tattoo-Truck,

queere Infostände und natürlich Foodund

Getränke-Stationen. Für echtes Festivalfeeling

zeltet man auf dem benachbarten

Campingplatz Cannstatter Wasen

oder komfortabler auf dem historischen

Hotelschiff an Fridas Pier oder im Hilton

Garden Inn. Der Vorverkauf zum Festival

Lovepop in und im Fluss startet bereits am

1. Juni! In enger Kooperation mit dem CSD

Stuttgart geht ein Teil des Eintrittspreises

an den CSD-Verein. *bjö

26. – 28.8., Lovepop in & im Fluss,

Fridas Pier, Uferstr. 107, Stuttgart,

Fr ab 17 Uhr, Sa und So ab 15 Uhr, das

komplette Programm und VVK gibt’s ab

dem 1.6. auf www.lovepop.info/imfluss

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24 KULTUR

FOTO: WOLFGANG SCHMIDT

MUSIK

30 JAHRE KICK LA LUNA

Ob Soul oder Salsa, Funk oder

Fußballhymne, Brazil oder

Balladen - die fünf Musikerinnen

von Kick La Luna spielen seit 30

Jahren erfolgreich in der Musikszene. Mit

ihrer neuen, zehnten CD und einem Open-

Air-Konzert am 9. Juli auf dem Frankfurter

Roßmarkt feiert die Female World Music

Band ihr Jubiläum. Im Gründungsmonat

Juni lassen wir die Bandgründerinnen

Anne Breick, Uli Pfeifer und Elke Voltz zu

Wort kommen.

Bereits 1989 traf Uli Pfeifer auf Anne

Breick bei einem Percussion-Workshop:

„Als ich Anne kennenlernte, hatte ich

schon 10 Jahre in verschiedenen Bands

als Bassistin gespielt. Schon am ersten

Wochenende erzählte sie mir, dass sie eine

Frauenband gründen möchte und fragte

mich, ob ich dabei sein will“, erinnert sich

Uli Pfeifer. „Ein Jahr später kam dann Elke

Voltz dazu und es war Liebe auf den ersten

Ton! Gemeinsam gründeten wir drei dann

Kick La Luna“, meint Anne Breick.

Elke Voltz ist die Songschreiberin und mit

ihrer kraftvollen Soul-Stimme die Leadsängerin

der „Kix“. Musikalische Chefin ist

Bassistin und Komponistin Uli Pfeifer, die

die Vocals mit ihrer sanften Altstimme

bereichert. Mit groovy Latin-Rhythmen

ist Anne Breick als Perkussionistin und

Entertainerin der „Kick“ der Band und als

quirliger Anschub von Anbeginn an dabei.

Komplettiert werden die drei „Ur-Kix“

heute durch Angela Frontera, virtuose

Ausnahme-Drummerin aus Brasilien

(seit 1998) und durch Christiane Sattler,

Keyboarderin mit einer gehörigen Portion

Modern-Salsa, Jazz und Pop (seit 2016).

WELTMUSIK – MUSIK DER WELT

„Deutsche Texte zu Weltmusik? Das verkauft

sich nicht“, hieß es damals aus der

Industrie. Jahrelang veröffentlichten Kick

La Luna daher auf ihrem eigenen Plattenlabel.

„Ja, und nur kurze Zeit später hatten

wir dann Mitte der 90er plötzlich deutschsprachigen

Hip Hop“, lacht Anne Breick.

„Das hat natürlich auch einen Weg geebnet,

dass überhaupt deutsche Texte mit

Funk, Soul und ‚Black Music‘ kombiniert

wurden und verkäuflich waren – und damit

dann auch die Weltmusik“.

Die Female World Music von Kick La Luna

versteht sich als Vision einer kulturverbindenden

Weltmusik. Sie ist ihre Antriebsfeder

und bildet eine ganz natürliche

Brücke zu den eigenen musikalischen

Backgrounds und zu den Einflüssen, die sie

elegant miteinander verbindet: Latin-Pop,

Modern Salsa, Jazz, Afro-Brasil-Grooves,

Funk, Soul und komplexe Rhythmen.

Daneben sind die Markenzeichen von Kick

La Luna die perkussiven Bassriffs und der

sanfte mehrstimmige Gesang.

DIE BOTSCHAFT

„Dazu kommen unsere Texte, die Mut

machen wollen und auch frauenpolitisch

Stellung beziehen, die sich für Gleichberechtigung

und Selbstbestimmung

aussprechen und gegen Rassismus, Diskriminierung

und Gewalt anspielen“, meint

Elke Voltz. Wie zum Beispiel „Nicht ohne

uns“, der Titelsong des neuen Albums. „Gemeint

ist: Nicht ohne uns Frauen, unsere

Macht, unsere Kraft und unsere Kompetenz“,

erklärt Anne Breick. „Wir müssen

zusammenkommen und uns ergänzen.

Das gilt im Übrigen für alle Communities,

auch für die queere Community, die sich

meiner Meinung nach zu sehr spaltet.

Natürlich sind die einzelnen Communities

der Lesben, Schwulen und alle, die sich

anders definieren wichtig. Aber wir müssen

zusammenkommen, um uns ergänzen, gemeinsam

nach vorne zu gehen und unsere

Ziele besser durchsetzen zu können“.

„Tanze aus der Reihe“ heißt ein anderer

Kix-Song, was man gut und gerne als

Motto der Band bezeichnen könnte: Kick

La Luna stehen für Toleranz und Offenheit,

machen Mut, berühren, reißen mit und

rütteln auf – musikalisch in ein unglaubliches

Spektrum musikalischer Einflüsse

verpackt und immer versehen mit einem

„Kick“ positiver Energie. *bjö

„Nicht ohne uns“ von Kick La Luna

erscheint im Juni. Am 9.7. gibt’s das

große Geburtstags- Open-Air-Konzert

bei den Grüne Soße Festspielen auf dem

Frankfurter Roßmarkt (Eintritt frei,

um Spende wird gebeten),

www.gruene-sosse-festspiele.de,

www.kicklaluna.com


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26 KULTUR

ILLUSTRATION: NORBERT BISKY

OPER

Rusalka: Eine Liebe wider die Norm

Neben Bedřich Smetanas „Die verkaufte Braut“ ist Antonín Dvořáks 1901 uraufgeführte

Märchenoper „Rusalka“ der beliebteste Exportschlager der tschechischen Opernliteratur.

Regisseur

Bastian Kraft

FOTO: ALICE IONESCU

Auch ohne Happy End klingelt die Story

jedem Disney-Fan sofort in den Ohren:

Eine Nixe sehnt sich nach der Liebe des

menschlichen Prinzen, lässt sich auf einen

Handel mit der Hexe ein, die ihr die Stimme

nimmt und zwei Menschenbeine gibt,

und findet sich bald darauf im königlichen

Schloss wieder, wo die regelbrechende

Liebe zweier Welten sofort auf die Probe

gestellt wird.

In seinem Operndebüt lotet Regisseur

Bastian Kraft an der Staatsoper Stuttgart

die Frage aus, wie eine Gesellschaft aussehen

müsste, in der Unterschiede nicht

mehr mit Unvereinbarkeit gleichzusetzen

wäre. „Rusalkas Tragik besteht darin, dass

sie sich in einen Menschen verliebt. Dass

Rusalka und der Prinz aus verschiedenen

Welten stammen, macht diese Liebe nicht

lebbar. Man könnte auch sagen: Diese Liebe

widerspricht der Norm. Und das ist der

Punkt, der dieser Geschichte einen starken

queeren Resonanzraum gibt.“, reflektiert

Kraft, und stellt dieser konsequent queeren

Lesart des Märchens entsprechend den

Sänger*innen genderfluide Rollendoubles in

Gestalt bekannter Dragkünstler*innen – die

Stuttgarter Drag-Koryphäe Vava Vilde, Reflektra,

Alexander Cameltoe, Judy LaDivina,

Purrja und Lola Rose – zur Seite. Nicht nur

das Aufbrechen tradierter Rollenbilder wird

durch die wortlose Performance erlebbar,

„auch die Erfahrung der Sprachlosigkeit, die

Rusalka in der Menschenwelt erleiden muss,

ist zutiefst mit einer queeren Lebensrealität

verwandt, in der sich marginalisierte

Menschen wieder und wieder ihre Stimme

erkämpfen müssen“, so der Regisseur. Die

Arbeit mit diesem kunterbunten Ensemble

in Verbindung mit „Dvořáks Musik, die die

psychologischen Tiefen so wunderbar spürbar

werden lässt und die unendlich große

Sehnsucht Rusalkas schmerzlich schön

widerspiegelt“, empfindet der Regisseur als

bereicherndes Privileg: „Wir versuchen, die

Magie der Oper mit der Magie von Drag zu

verschmelzen“. *mas

4.6., Staatsoper Stuttgart, Oberer

Schloßgarten 6, Stuttgart, 18 Uhr,

weitere Vorstellung: 9., 11., 16. (18 Uhr),

19. (18 Uhr), 25.6., 2.7., 19 Uhr,

www.staatstheater-stuttgart.de

FOTO: OLIVER BIEBER

STIMMWUNDER

Zeitreise in „Lila Nacht“

Der brasilianische Ausnahmesänger

Edson Cordeiro lädt zu einer musikalischen

Reise, gut 100 Jahre zurück in

die wilden 20er Jahre des vergangenen

Jahrhunderts. „Wir lieben nur die

Lila Nacht, die schwül ist, weil wir ja

anders als die anderen sind“, heißt es

da in der Ankündigung. Klingt verrucht

wie eine opulente Burlesque-Show,

und der eigenwillige Sänger weiß sein

Publikum zu umgarnen: Nicht nur sein

vier Oktaven umfassender Stimmumfang,

der bis ins höchste Falsett

klettern kann, ist dabei außergewöhnlich,

ebenso breit gefächert ist das

Interesse Cordeiros an musikalischen

Genres. Virtuos gleitet er von Opernarien

zu leichtfüßigen Bossa Nova

Grooves, er singt Weltmusik und Pop,

Soul und Chansons der 1920er Jahre.

Und das macht die Magie des Abends

aus! Am Piano wird er begleitet von

Christoph Wiatre. *bjö

8.6., Renitenztheater, Büchsenstr.

26, Stuttgart, 20 Uhr,

www.renitenztheater.de

11.6., Walhalla im Exil, Nerostr. 24,

Wiesbaden, www.walhalla-im-exil.de,

www.facebook.com/

EdsonCordeiroOficial/


FESTIVAL

#360baleado BONANZA

JNNRHNDRXX

KULTUR 27

SIR MANTIS

Köln war immer schon ein wichtiger

Ort für die Sichtbarkeit und das

Zelebrieren von Queerness. Mit

BONANZA erhält die Stadt nun das

erste Festival für trans* und nicht-binäre Musik,

Performance, Film und Kunst.

Als „special guest“ im Rahmen des BOHEI-

Festivals in der Comedia in Köln lädt BONANZA

am Wochenende vom 18. und 19. Juni dazu ein,

die Vielfalt und Tiefe einer Reihe von bahnbrechenden

Künstler*innen zu entdecken. Das von

#360baleado präsentierte Festival rückt trans*

und nicht-binäre Menschen in den Fokus und

schafft einen Ort, an dem die Trans* Community

zusammenkommen und glänzen kann; natürlich

werden auch Allies aller Geschlechter mit offenen

Armen empfangen. Geboten wird ein vielfältiges

Programm mit erstklassigen Konzerten internationaler

Künstler*innen, interaktiven Performances,

sorgfältig kuratierten Filmscreenings, spannenden

Workshops, Kunstinstallationen und einer queeren Popup-Bibliothek.

Als Künstler*innen sind unter anderem dabei:

JNNRHNDRXX, CN Lester, Sir Mantis und mandhla. *sah

18. + 19.6., COMEDIA Theater, Vondelstraße 4–8, Köln,

www.comedia-koeln.de; www.360baleado.net

MANDHLA.

FOTO: JNNRHNDRXX

FOTO: MANDHLA NDUBIWA

FOTO: BENNET „SCHNENKEL“ HENKEL

FOTO: RAPHAEL NEAL

CN LESTER

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28 KULTUR

FOTO: STUDIO FOTO: ANJA OSSIDIANA KÜHN

KOMÖDIE

Let’s get „bunburyzed“

Oscar Wildes absurd-komische Gesellschaftsfarce „The Importance of being Ernest” – auf deutsch „Bunbury

oder wie wichtig es ist, Ernst zu sein“ – wird derzeit im Frankfurter Kellertheater gegeben.

Die beiden Junggesellen John Worthing und

Algeron Moncieff wissen, auf was es in der

snobistischen Londoner Society ankommt:

Herkunft, Vermögen, Wohnadressen in

angesehenen Vierteln und ein moralisch

einwandfreier Ruf. Dass die Wahrheit dabei

keine wichtige Rolle spielt, haben sie – wie

alle anderen auch – längst erkannt. Sie spielen

mit den Gepflogenheiten: Beide haben

Lügen erfunden, und so muss John, der sich

auch gerne mal Jack nennt, regelmäßig in die

Stadt, um sich um den nicht existierenden

Bruder Ernst zu kümmern, Algeron flüchtet

sich zu seinem imaginären kranken Freund

Bunbury aufs Land. „Einen Bunbury machen“,

nennt Algeron das amüsiert. Als die

beiden sich für die unverheirateten Society-

Girls Cecily und Gwendolen interessieren, ist

noch mehr Improvisation gefragt: Die beiden

Damen haben sich in den Kopf gesetzt, nur

einen Mann zu heiraten, der „Ernst“ heißt.

Oscar Wildes absurd-komische Gesellschaftsfarce

wird derzeit im Frankfurter

Kellertheater gegeben. Und irgendwie

wundert man sich gar nicht, wie aktuell die

1895 uraufgeführte Komödie über mehr

Schein als Sein heute immer noch ist.

Regisseur Andreas Müller hält Inszenierung

und Bühne angenehm einfach – da reichen

zum Beispiel ein paar bunte Luftballons

um zu verdeutlichen, dass es hier um ganz

viel heiße Luft geht. Müller konzentriert

sich voll auf Oscar Wildes Text, der zwar

in der Übersetzung immer ein bisschen

an Wortwitz einbüßt, aber trotzdem noch

genügend Schärfe für Kurzweil bietet. Das

Ensemble setzt das mit bestem Comedy-Timing

toll um, allen voran natürlich

Wolf Gerhardt als Algernon und Daniel

Silberhorn als John. Extra Applaus gibt’s

für Ines Rafflenbeul als naiv-unbedarfte

Cecily und Brigitte Korn in der Doppelrolle

der stoischen Diener Lane und Merriman,

die zwischendurch das Bühnengeschehen

kommentieren dürfen. *bjö

3.6., Kellertheater, Mainstr. 2, Frankfurt,

20:30 Uhr, weitere Vorstellungen am

4., 10. und 11.6. sowie im Juli und Oktober,

www.kellertheater-frankfurt.de

DRAMA

Königin Lear dankt ab

FOTO: THORSTEN WULFF

Eine Zeit des Umbruchs, der Veränderung.

Aber was passiert, wenn die alte

Ordnung zu Ende geht? Wird dann

alles besser? Oder schlechter? Der

flämische Dichter und Theatermacher

Tom Lanoye hat Shakespeares Familiendrama

um Macht und Erbe „König

Lear“ als Vorlage für seine „Königin

Lear“ genommen, die passend zum

Ende der Amtsperiode Angela Merkels

in der Inszenierung von Gustav Rueb

im Hessischen Staatstheater Darmstadt

gezeigt wurde. Hier ist Königin

Lear die queere Chefin eines weltweit

agierenden Unternehmens, dessen

Geschäfte die betagte und fortschreitend

demente Lady unter ihren drei

Söhnen aufteilen möchte. Natürlich

geht der Sohn, der die Wahrheit

spricht und nichts schönredet, leer

aus. Tom Lanoye holt das shakespearesche

Machtgerangel in heutige

Zeiten, mit moderner Sprache in Vers,

Reim und Rhythmus. *bjö

4. und 24.6., Kammerspiele

im Hessischen Staatstheater,

Georg-Büchner-Platz 1,

Darmstadt, 19:30 Uhr,

www.staatstheater-darmstadt.de


KULTUR 29

ENTERTAINMENT

Bäppis Geburtstagsshow

Eigentlich sollte Bäppis Geburtstag

schon im Dezember 2021

mit einer feinen Show in der

Alten Oper gefeiert werden, doch

wegen Corona musste das Ganze

verschoben werden. Nun steigt

am 12. Juni „60 Jahre und kein

bisschen leise“. Bäppis diverse

Alter Egos La Belle, Angela, Lia

oder Lisbeth sind übrigens nicht

on Stage, aber „Wie immer ist

Gabriel Groh mit seiner Band live

dabei“, verrät der Entertainer und

Stadtverordnete. „Und es gibt

Songs und Lieder von Shirley Bassey

über Peter Maffay und Peter

Alexander bis zu Udo Jürgens

und Frank Sinatra, alles ist dabei.

Ich ganz alleine auf der Bühne

des ehrenwerten Mozartsaals der

Alten Oper Frankfurt“. Bäppi pur!

„Es war eine gute Entscheidung,

die Fummel aufzugeben“, meint

Bäppi im GAB Interview. „Ich

mache meine Shows heute als

Bäppi, so wie ich bin, mit Hemd,

Hose und Bembelmütze auf

dem Kopf. Und das Schöne ist:

Die Leute akzeptieren mich auch

ohne Fummel. Es gibt so viele

dramatische Kolleg*innen, die

heute immer noch auf der Bühne

stehen, wo ich denke, die hätten

früher aufhören sollen“. *bjö

12.6., „60 Jahre und kein bisschen

leise“ – die Bäppi-Geburtstagsshow

in der Alten Oper,

Opernplatz, Frankfurt, 18 Uhr,

Tickets über www.alteoper.de,

www.baeppis-events.de

FOTO: SVEN KLÜGL

Mythos

29. April —

11. September

2022

Zwischen Ideal

und Alltag

Handwerk

In Kooperation mit:

Schaumainkai 17 60594 Frankfurt am Main

Di, Do–Fr 12–18 Uhr, Mi 12–20 Uhr, Sa–So 10–18 Uhr

www.museumangewandtekunst.de


30 KULTUR

Zweimal Dresden Frankfurt

Dance Company

TANZ-

PERFORMANCE

Mit zwei abendfüllenden Stücken ist die Dresden Frankfurt Dance Company beim diesjährigen F*LAB

Festival for Performing Arts vertreten: Neben der Frankfurt-Premiere „With these Hands“ von Jacopo

Godani gibt’s ein Wiedersehen mit „Traces“, einer Choreografie von fünf Ensemble-Tänzer*innen.

FOTO: ANDREAS WALDSCHÜTZ

Bereits im vergangenen September zeigte

das Ensemble-Kollektiv Felix Berning,

Kevin Beyer, Anne Jung, Michael Ostenrath

und Sam-Young Wright die Performance-

Installation „Traces“ in der Open Air Arena

des temporären Sommerbaus in Offenbach.

Das experimentell dynamische Stück

spielt in einer artifiziellen, stellenweise

an die Antike erinnernden Szenerie und

verfolgt in einer überraschend erzählenden

Struktur so etwas wie die Entstehung

eines Gesellschaftssystems, geschaffen

in urzeitlichem Sand und Staub. Die Musik

stammt unter anderem von Terry Riley, der

mit asiatischer und afrikanischer Trancemusik

experimentiert und als wichtiger

Vertreter der Minimalmusic gilt.

„With these Hands“ ist eine neue Choreografie

von Jacopo Godani, die in enger

Zusammenarbeit mit dem Jazz- und

Elektronik-Musiker Jan Bang und Musiker*innen

des Ensemble Modern entstand

und bislang in Frankfurt noch nicht zu

sehen war. Das Besondere: Tänzer*innen

und Musiker*innen spielen sich gegenseitig

Impulse zu, entwickeln Geräusche, Musik

und Bewegungen, die wiederum von Jan

Bang aufgegriffen und in elektronische

Klänge umgesetzt werden, die ebenfalls

in die Szenerie einfließen und Tanz und

Musik weiter beeinflussen. Improvisation

bestimmt das Gesamtkonzept, jede Vorführung

lässt einen neuen Dialog zwischen

Bewegung und Klang entstehen.

Spannend! *bjö

25. – 27.6. „Traces“, 30.6. und 1.7.

„With these Hands“, LAB, Schmidtstr. 12,

Frankfurt, zu “With these Hands” wird am

2. und 3.7. ein kostenloser, zweistündiger

Community Dance Workshop angeboten

an dem Laien, Anfänger*innen und

Fortgeschrittene teilnehmen können,

www.dresdenfrankfurtdancecompany.com

FOTO: VINICIUS „AMNX“ AMANO , UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

FOTO: THORSTEN WULFF

SPECIAL-TIPP

F*LAB Festival for Performing Arts

Alle zwei Jahre lädt das Frankfurt LAB

zum interdisziplinären Festival for Performing

Arts. Das Festival bietet eine

Plattform für Austausch, Vernetzung

und neue, ungewöhnliche oder nicht

alltägliche Konstellationen künstlerischer

Zusammenarbeit zwischen

den LAB-Partner*innen Dresden

Frankfurt Dance Company, Mousonturm,

Ensemble Modern, HfMDK, der

Hessischen Theaterakademie und

einer Reihe anderer Künstler*innen

aller Sparten. Neben klassischen Bühnenproduktionen

prägen vor allem Experimente,

Installationen, Workshops

und Aktionen das viertägige Festival

– Kunst zum Anschauen, Entdecken,

Diskutieren, Genießen, Mitmachen

oder einfach nur Rumhängen und

sich-inspirieren lassen. Für Essen und

Trinken ist natürlich gesorgt. *bjö

30.6. – 3.7., F*LAB Festival for

Performing Arts, Festivalzentrum

LAB, Schmidtstr. 12, Frankfurt,

www.flabfestival.com


PERFORMANCE

Tanztheater-Zirkus

aus Italien

Die Italienische Compagnie

„blucinQue“ verbindet auf ganz

eigene Art Tanztheater, Live-Musik

und zeitgenössischen Zirkus.

Das neueste Stück der Compagnie-Leiterin

Caterina Mochi Sismondis

„Gelsomina Dreams“ ist

eine Hommage an den Regisseur

Federico Fellini, den Begründer

des Neorealismus, der in seinen

späteren Filmen zunehmend

Traum und Realität zu vermischen

vermochte. In dieser Tradition

spielt „Gelsomina Dreams“

in einem surrealen Bühnenbild,

das mit seinen fragmentarischen

Bauten und Szenegrafien an ein

verlassenes Filmset des italienischen

Filmemachers erinnert.

Hier wandert die Protagonistin

Gelsomina träumerisch und zugleich

mystisch durch die schwebende

Landschaft, begleitet von

Sound und Licht. Historische

Musikinstrumente wie eine

Drehorgel oder ein Glockenspiel

werden gesampelt und zu

einem neuen Klangteppich verwoben.

Akrobatische Tanzeinlagen

und eine fantasievolle Sicht

des Lebens vermischen sich

zu einem besonderen Theaterabend.

Ein Stück zwischen Dolce-Vita

und La Strada, der Welt

der Straße und schwebenden

Zirkusvisionen. *dr

10. und 11.6., Gallus Theater,

Kleyerstr. 15, Frankfurt, 20 Uhr,

www.gallustheater.de

KULTUR 31

FOTO: ANDREA MACCHIA

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32 KULTUR

Kultur-Tipps

IM ATLAS

Switch-Kultur und Café Karussell

präsentieren zusammen

die Lesung des neuen

Romans „Im Atlas“ des österreichischen

Autoren Andreas

Jungwirth. Bühnenbildner

David möchte Inspiration im

Atlas-Gebirge der marokkanischen

Wüste suchen; zusammen

mit seinem Freund

Andreas macht er sich auf

die Reise. Als ihr zwielichtiger

Guide Kalifa die beiden

nachts allein auf der Straße

stehen lässt, sind David und

Andreas auf sich selbst gestellt.

In dieser Stresssituation

kommen auch vernachlässigte

Beziehungsprobleme

ans Licht.

9.6., Switchboard,

Alte Gasse 36, Frankfurt,

20 Uhr, www.facebook.com/

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FOTO: OVERLINE.TV

ZAUBER DER ILLUSION

Warum begeistert Travestie?

Wegen der tollen Kostüme?

Wegen Parodie und Comedy?

Weil Männer in die Rolle von

Hyper-Frauen schlüpfen?

Oder weil’s einfach Spaß

macht, ohne größeren Sinn?

Darüber nachzudenken

hat man bei der monatlichen

Night Queens Revue

wenig Zeit, denn hier geht’s

Schlag auf Schlag: Host und

Drag-Mutter Jessica Walker

wiegt sich im Rhythmus ihrer

Playbacks, sie moderiert und

kündigt ihre Gastqueens an:

Kelly Heelton, André Castell

und Miss Shangri-lah zeigen

Variationen der Travestie, von

klassisch bis modern, konkret

bis surreal. Die Mischung

macht’s! *bjö

18.6., Moxy Frankfurt East,

Hanauer Landstr. 162,

Frankfurt, 20 Uhr,

www.nightqueens.de

FOTO: JOANNA NIX-WALKUP, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

OPER

Melusine – was machst du am Samstag?

Die Staatsoper Stuttgart experimentiert:

Im Rahmen eines Kompositions-Wettbewerbs

um den

ersten Reinhold Otto Mayer-Preis

in Kooperation mit der jungen Oper

JOiN haben die Komponistin Catalina Rueda

und die Librettistin Lisa Pottstock den ersten

Preis gewonnen. Ihre Oper „Melusine. Was

machst du am Samstag?“ bezeichnen die

beiden jungen Opernschaffenden als „Hybride

Monsteroper“. Inhaltlich widmen sie sich

einer Neuerzählung des Melusinen-Mythos

aus dem Mittelalter: Melusine heiratet einen

Ritter – unter der Bedingung, dass dieser ihre

wahre Gestalt nicht erblicken darf. Melusine

ist eine Wasserfee mit hybridem Körper.

THEATER

The Totalitarians

Der Ritter gelangt durch Melusine zu Ruhm

und Ehre, bis er eines Tages das Gelübde

bricht. Rueda und Pottstock verwenden das

mythologische Motiv und überspielen es in

die heutige Zeit. Der mehrdeutige Körper, der

sich verändert und umgestaltet, wird in der

patriarchalen, heteronormativen Gesellschaft

zensiert. Oder eben zum Monster gemacht.

Es singen Clare Tunney, Deborah Saffery und

Lena Sutor-Wernich. *dr

18.6., Junge Oper im Nord JOiN, Löwentorstr.

68, Stuttgart, 19 Uhr, weitere Vorstellungen

am 20., 22., 26., 28. und 29.6.,

www.staatsoper-stuttgart.de

FOTO: THE ENGLISH THEATRE

Nach der Alltagsrassismus-Debatte in

„American Son“ legt das English Theatre mit

„The Totalitarians“ ein weiteres politisches

Theaterstück nach. Die Hauptcharaktere

sind die talentierte wie ehrgeizige Redenschreiberin

Francine und die politische

Außenseiterin Penelope; die Gründe für

Penelope, sich aufs politische Parkett zu

wagen, sind zweifelhaft: Das ehemalige

Skatergirl möchte damit ihrer unterschwelligen

Midlife-Krise entgegenwirken.

Auch Francine möchte ihrer bislang eher

schleppenden Schreiberinnenkarriere einen

kräftigen Schub verpassen. Die beiden

tun sich zusammen – und es scheint zu

klappen: Nach einer furiosen Rede steigt

Penelopes Popularität und damit die Chance

der beiden auf eine erfolgreiche Zukunft.

Die Satire von Peter Sinn Nachtrieb malt ein

bissig-komisches Bild absurder politischer

Machtspiele in Amerika. *bjö

18.6., The English Theatre,

Gallusanlage 7, Frankfurt, das Stück ist bis

zum 24. Juli zu sehen, Spieltage Dienstag

bis Sonntag, www.english-theatre.de


MAINZ

Immer wieder neu:

Homophobie

Der queere Chor „Die Uferlosen“ hat die Faxen dicke:

„Schluss mit lustig! Stoppt Homophobie! Jetzt!“ lautet

die Reaktion der Sänger*innen aus Mainz und Wiesbaden

auf bedrohlich steigende Homophobie aufgrund

des weltweit grassierenden Rechtspopulismus. Im

Programm „Homophobie – Immer wieder, immer neu,

immer noch nicht passé“ entlarvt der Chor in seinen

Liedtexten hetzerische Parolen und falsche Argumente

und versucht so, Homophobie zumindest musikalisch

abzuschaffen. Der Eintritt zum Konzert in der Bar jeder

Sicht ist wie immer frei! *bjö

12.6., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz,

19:30 Uhr, www.barjedersicht.de, www.uferlose.de

FOTO: DIE UFERLOSEN

FOTO: SALZGEBER

KINO

Schamlos Harmlos:

Sprung ins Kalte Wasser

KULTUR 33

Der junge Grieche Victoras steckt in der Krise: Als seine Großmutter

unerwartet stirbt, fasst er sich ein Herz und macht sich auf den Weg

nach Deutschland, wo seine Mutter lebt. Unterwegs trifft er den

abenteuerlustigen Matthias, den er mit auf seine Reise nimmt. Es

folgen Sommertage mit unbeschwertem Planschen in Badeseen und

Kuscheln in der Jugendherberge – verpackt in romatisch-verträumte

Bilder. Und obwohl Matthias und Victor grundverschieden sind, finden

die beiden zueinander. Das Roadmovie übers sanfte Erwachsenwerden

wird in der Reihe „Schamlos Harmlos – Filme zu Queer-, Sex- und

Subkultur“ in der Harmonie gezeigt, Regisseur Stelois Kammitsis wird

per Videoschalte dabei sein. *bjö

28.6., Harmonie, Dreieichstr. 54, Frankfurt, 20:45 Uhr,

www.arthouse-kinos.de

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34 KULTUR

KINO

Switch-Cinema:

From Beginning to End

Der Film des argentinischen Regisseurs Aluizio Abranches berührt

ein Tabuthema: Die Liebe der beiden Halbbrüder Francisco und

Tomás dauert schon seit ihrer frühen Kindheit. Ihre Mutter beobachtet

die enge Beziehung ihrer Kinder zwar wohlwollend, aber

auch mit leise wachsender Beunruhigung. Aber die beiden bleiben

unzertrennlich und teilen auch als Erwachsene Wohnung und Bett.

Tomás ist inzwischen Profischwimmer und soll für das Olympiateam

drei Jahre in Russland trainieren; das stellt die beiden vor

bisher unbekannte Probleme. *bjö

FOTO: PRO-FUN MEDIA

KINO

queerfilmnacht: Moffie

Oliver Hermanus‘ Film spielt in Südafrika der 1980er, zu Zeiten

der Apartheit: Nicholas muss wie alle weißen Männer seinen

Militärdienst ableisten, um das Regime gegen Kommunisten

und die „Schwarze Gefahr“ zu verteidigen. Nicolas ist schwul,

und dass er ein „Moffie“ ist, muss geheim bleiben – denn

Homosexualität wird im Regime streng verfolgt. Es passiert,

was passieren muss: Nicholas verliebt sich in seinen Kameraden

Dylan. Der Film erzählt die verborgene wie komplexe

Geschichte weißer Männer, die unter dem Apartheit-Regime

leiden mussten. *bjö

Queerfilmnacht am 14.6. im Cineplex Mannheim,

15.6. Mal sehn Kino Frankfurt, 21.6. in Delphi Arthaus

Stuttgart sowie am 24. und 25.6. im Kommunalen Kino

Weiterstadt, mehr Termine über www.queerfilmnacht.de

FOTO: SALZGEBER

15.6., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 20 Uhr,

www.facebook.com/switchboard.frankfurt

So individuell

wie Du

Töngesgasse 21 60311 Frankfurt Tel. 069 283077

info@augenoptik-hensler.de www.augenoptik-hensler.de


KULTUR 35

FOTO: CAMINO FILMVERLEIH

KINO

Zuhurs Töchter

Die Geschwister Lohan und Mahmoud stehen

an der Schwelle zum Erwachsenwerden.

Sie sind aus ihrer Heimat Syrien nach

Deutschland geflohen, um hier ein neues

Leben anzufangen – und das bedeutet für

die beiden Brüder, dass sie fortan als Frauen

leben – Lohan und Samar. Die Dokumentarfilmer*innen

Laurentia Genske und

Robin Humboldt begleiten die Geschwister

auf ihrer Suche nach Identität, zeigen den

Alltag zwischen Geflüchteten-Unterkunft

und Stuttgarter Großstadtleben, die Auseinandersetzungen

mit ihren Eltern aber

auch Glücksmomente. Der Film wird vom

Switchboard, der dgti und dem Netzwerk

LSBT*IQ Rhein-Main präsentiert, im

Anschluss an die Vorführung gibt es eine

Podiumsdiskussion. *bjö

22.6., Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6,

Frankfurt, 19:30 Uhr, www.malsehnkino.de,

www.zuhurs-toechter.de

KABARETT & TRAVESTIE

Auf

geht‘s!

Friedrichsbau-Varieté Stuttgart

Do., 23.06. – So., 17.07.22

Tickets: www.friedrichsbau.de

Infos: www.wommy.de


36 KULTUR

AUSSTELLUNG

FOTO: GÜNZEL/RADEMACHER © MUSEUM ANGEWANDTE KUNST

Ausstellungsansicht „Mythos Handwerk“

QUALITÄTSMERKMAL

HANDARBEIT

Wer, wenn nicht das Museum

Angewandte Kunst, kann sich

mit der Frage nach dem „Mythos

Handwerk“ qualifiziert

auseinandersetzten? Zugegeben, „Handwerk“

ist ein weites Feld, das die Kurator*innen

jedoch in sechs thematischen

Schwerpunkten konzentriert, anschaulich

und animierend präsentieren.

Empfangen wird man im zweiten OG des

Museums gleich mit der grundsätzlichen

Frage: Was ist eigentlich Handwerk? Als

Antwort sind auf zwei großen Wänden

Fotografien und Malerei zu sehen, die traditionelle

Hutmacher*innen, Weber*innen

oder Korbflechter*innen bei der Arbeit

zeigen, aber auch Werbeplakate für Heimwerkermärkte

sind dazwischen positioniert.

Aha?! Im darauffolgenden Ausstellungsraum

findet man die dazu passende

Überlegung: In traditionellen Darstellungen

handwerklicher Arbeit sind Männer

meist in kraftvollen Posen zu sehen – Darstellungen

von Frauen hingegen zeigen

sie bei der Ausübung „ihres“ Handwerks

meist in kleinteiliger Arbeit und gebückter

Haltung. Neben dem Ausstellungstext

steht – fast schon als Antithese – die

Bronzedarstellung eines Denglers, der in

gebückter Haltung dem Schärfen einer

Sense nachgeht; „wirkt dieser Handwerker

durch seine Haltung etwa femininer?“,

fragt die Ausstellung den Besucher. Auf

ähnliche Art und Weise wird in den sechs

Ausstellungsabteilungen dem „Mythos

Handwerk“ nachgespürt: Einzelstück/Serie,

Hand/Kopf, Lokal/Global, Luxus/Notwendigkeit,

Meisterschaft/Do it Yourself

sowie Tradition/Fortschritt.

Welche der dem Handwerk oft zugeschriebenen

Werte wie Ehrlichkeit, Tradition

oder Schlichtheit sind heute noch

von Bedeutung? Welche Werte entstehen

gerade neu? Wie viel falsche Romantisierung

steht hinter diesen Zuschreibungen?

Wie viel Handwerk steckt in der Kunst

– und wieviel Kunst im Handwerk? Kann

man Design, Kunst und Handwerk überhaupt

so strikt trennen, wie wir es heute

tun? Auch Themen wie Kolonialismus und

kulturelle Aneignung werden angeschnitten

– anhand eines Dirndl-Kleids, das als

Design ein typisch afrikanisches Stoffmuster

verwendet, dessen Ursprung und

handwerkliche Batik-Technik wiederum

aus Asien stammt.

Die Ausstellung sieht sich auch als Reaktion

auf ein gesteigertes gesellschaftliches

Interesse an „echtem“ Handwerk,

sei es in Form eines neokonservativem

Qualitätsbewusstseins oder als „Do it

yourself“-Heimwerker-Boom In diesem

Zusammenhang wird auch die politische

Instrumentalisierung von Volkskultur und

Tradition kritisch hinterfragt. All diese

Überlegungen und Fragen sind in eine

Schau meisterhafter Handwerkskunst

eingebettet: edle Holzeinlegearbeiten,

elegantes Geschirr, beeindruckende Keramik

und Mode, aber auch formschönes

Design aus dem 3D-Drucker. Im Hand-

WERKraum kann man schließlich selbst

aktiv werden und seine Skills im Flechten,

Bauen oder Konstruieren erforschen. Es

macht Spaß! *bjö

„Mythos Handwerk“, Museum

Angewandte Kunst, Schaumainkai 17,

Frankfurt, noch bis 11. September,

www.museumangewandtekunst.de


KULTUR 37

AUSSTELLUNG

Das lebendige Museum

Noch bis Ende Juli beweist das Bad Homburger

Museum Sinclair Haus „Wandelmut“ und

präsentiert neben der festen Ausstellung zu ökologischen

Natur- und Umweltthemen auch den

„Wandelsalon“.

Der Kia EV6.

„Auto des Jahres 2022.“*

Hier im Erdgeschoss des Museums präsentieren sich über

die Ausstellungsdauer hinweg drei verschiedene Projekte:

Nach dem „Klimaparlament Rhein-Main“ zeigt derzeit

noch das Team des Museums in „Pflanzenwelten“ alles

rund ums Thema Gärtnern. Am 22. Juni übernimmt die

UND Bar der Hochschule für Gestaltung Offenbach HfG.

FOTO: JAN LOTTER

Jetzt für:

€ 41.990,‐

Kia EV6

58-kWh-Batterie RWD

UND Berlin (Academic Beach/Floating University),

Experimentelle Raumkonzepte, HfG Offenbach, 2021

Ganz praktisch – aber mit Sicherheit auch der nötigen

Kreativität – widmen die Studierenden ihren fünfwöchigen

Aktionsraum verschiedenen Themen: Zum Opening am

22. Juni lädt das HfG-Team zu Getränken und Cocktails

aus regionaler Produktion und regionalen Produkten; denn

in ihrer ersten Themenstation werden regionale Erzeuger*innen

vorgestellt und es wird dokumentiert, woher

das Essen in unserer Region kommt und wie es produziert

wird. Weitere Themenschwerpunkte in der UND Bar:

Verschiedene Techniken zum natürlichen Konservieren,

Einmachen und Fermentieren werden vorgestellt (28. Juni

bis 3. Juli), inklusive eines Bar-Abends mit fermentierten

Drinks und „überraschenden Sounds“ (UND Bar am 29.

Juni). Weitere Themen sind im Juli „Farben aus der Natur“,

ein regionales Reisebüro, ein Spiele-Schwerpunkt sowie

zum Abschluss der UND Laden. Regelmäßige Termine

sind sonntags die UND-Küche mit leckeren Speisen sowie

Mittwoch abends die Wandel-Bar. *bjö

Museum Sinclair Haus, Löwengasse 15, Bad Homburg,

Details über www.museum-sinclair-haus.de

Abbildung zeigt kostenpflichtige Sonderausstattung.

59 Jurymitglieder. 22 europäische Länder. 1 Gewinner.

Der vollelektrische Crossover Kia EV6 überzeugte

durch sein mutiges Design und seine technischen

Innovationen. Erlebe auch du jetzt den Kia EV6 oder

eines von 9 weiteren elektrifizierten Kia Modellen

bei einer Probefahrt.

Kia EV6 58-kWh-Batterie RWD (Elektromotor/

Reduktionsgetriebe); 125 kW (170 PS): Stromverbrauch

kombiniert 16,6 kWh/100 km; CO 2 -Emission

kombiniert 0 g/km. Effizienzklasse A+++. 1

Reichweite gewichtet, max. 394 km.² Reichweite

Citymodus, max. 578 km.²

Häusler Automobile GmbH

Heidelberger Str. 191 | 64285 Darmstadt

Tel.: 06151 / 951090

www.kia-haeusler-darmstadt.de

* Alle Informationen zur Auszeichnung Car of the Year 2022 unter

www.caroftheyear.org.

1 Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind

nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken

zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

2 Die Reichweite wurde nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren

ermittelt. Die individuelle Fahrweise, Geschwindigkeit,

Außentemperatur, Topografie und Nutzung elektrischer Verbraucher

haben Einfluss auf die tatsächliche Reichweite und können diese

u. U. reduzieren.


38 DESIGN

Mode, Social Media und Erotik:

RENÉ WILLE

Ein Designer, der nicht nur in

Handarbeit coole Mode produziert,

sondern der auch noch

aussieht wie ein Model. Wir erreichten

René Wille am Telefon.

INTERVIEW

Du achtest sehr auf Nachhaltigkeit

und Umweltverträglichkeit, ist das

nicht mitunter schwierig?

Anfangs habe ich noch nicht so sehr darauf

geachtet, aber innerhalb der letzten sieben

Jahre hat sich da viel getan, auch bei mir.

Nach meinem Umzug nach Frankfurt vor

einigen Jahren habe ich das Label nochmals

neu aufgezogen und achte nun darauf, nur

noch mit (Bio-)Zulieferern zu arbeiten, die

ihre Mitarbeiter fair behandeln und nachhaltig

und ökologisch wirtschaften, etwa

weniger Wasser verbrauchen. Es brauchte

etwas Zeit, da ich das ja nur nebenberuflich

mache.

Wie würdest du deinen Modestil

beschreiben?

Hm, schwierig. Ich glaube, dass ich vom Typ

her Edles und Stilvolles mag. Wenig Farben,

eher schwarz-weiß, wie man an meinem

Modelabel sehen kann. Privat bin ich aber

auch gern der sportliche Typ mit Jogginghose

und Sneakern.

Deine Mode sei „optimal für den Fashionjunkie

mit kleinem Geldbeutel“,

bleibt da noch genug für dich übrig?

Es ist kein hoher Gewinn, aber ich habe meine

Ausgaben gedeckt. Wenn ich nun aber

meine Arbeitszeit einrechnen würde, dann

nicht. (grinst) Aber es ist ja nur ein Kleingewerbe,

mein Hobby, ich muss nicht reich

werden damit.

Was schätzt du am Modestandort

Frankfurt am Main?

Es ist eine Großstadt, es leben hier viele

unterschiedliche Menschen, die Wert auf

Mode legen, aber es ist eben nicht Berlin.

Man sieht eher die großen Marken auf der

Straße, extrem frei ist man hier nicht – aber

ich glaube schon, dass man sich mit Mode

beschäftigt.

Hat die Fashion Week etwas Schwung

gebracht?

Bisher nicht, aber das mag auch an der

Corona-Lage liegen. Die Veranstaltungen

wurden bisher noch nicht so groß aufgezogen,

aber das wird sich sicherlich noch

entwickeln. Die Fashion Week kam hierher,

weil es ein lukrativer Standort ist, das kommt

noch in Fahrt.

Auf Instagram erfreust du deine Follower

auch mit einer Prise Erotik, wie

weit gehst du?

Bei meinem privaten Profil spiele ich eher

mit sexuellen Reizen, aber in einem gewissen

Rahmen. Ich würde nicht viel mehr zeigen,

als man sonst im Freibad sieht.

Machst du denn täglich Sport?

Mein Freund ist nebenberuflich Fitnesstrainer,

im Sommer gehen wir oft raus, spielen

auch Squash. Aber der Tag hat eben nur 24

Stunden, je mehr Zeit ich ins Modelabel investiere,

desto weniger Zeit bleibt dafür …

Wie ernährst du dich?

Zum Glück kocht mein Freund gesund,

ich würde eher Hausmannskost kochen.

Und das mag er nicht, weil sie so fettig ist.

Wir essen viel Gemüse, Hähnchen …

Was ist deine Lieblingssünde beim

Essen?

Alles, was gebacken wird! Kuchen, Kekse

und Macarons … Der Gummibärchentyp

bin ich nicht. (lächelt)

*Interview: Michael Rädel

www.renewilledesign.de,

www.instagram.com/onlyme.rw


DESIGN 39

BEACHWEAR

EIN TAG AM MEER...

... ist eigentlich schon perfekt, wenn man

ihn zusammen mit Freunden oder der

Familie bei bestem Wetter genießen kann.

Ein paar Dinge können allerdings helfen,

ihn zusätzlich noch angenehm und komfortabel

zu machen.

Hier finden sich schöne Accessoires wie

Outdoor-Kissen, Badetücher oder Sonnenschirme,

aber auch luftig-leichte Kleidung

von Badeshorts bis Poloshirts. Das Highlight

ist aber ganz sicher das aufblasbare

Stand-Up-Paddle-Board! Durch die einfache

Handhabung und ein sicheres, stabiles

Design ist es auch für Einsteiger prima

geeignet – einfach auspacken, aufpumpen

und lospaddeln!

Ab 14.Juni auf www.tchibo.de

LUST AUF WAS

NEUES IM BETT?

Unser vielfältiges Sortiment in

allen Bereichen des Schlafs ist

einfach unwiderstehlich.

Betten-Zellekens GmbH, 60314 Frankfurt

2X IN FRANKFURT UND 1X IN BAD HOMBURG

www.betten-zellekens.de


40 PARTY

FOTO: S. HUND

Missy Canis

LADIES

GurLZzzz go Sax!

Die neue, monatliche Frankfurter

Frauenparty „GurLZzz“ sorgt im Juni

für eine extra Portion Power auf der

Tanzfläche: Neben Resident-DJane Käry

steht DJ Kay-O aus Ludwigsburg hinter

den Decks – und die beiden ergänzen

sich musikalisch perfekt; Charthits,

Mainstream-Sounds, Electrobeats, Hip

Hop, R’n’B, Reggeaton und Latin-Hüftschwung.

Als besonderes Bonbon ist

Missy Canis am Start; die Saxophonistin

und Produzentin aus Mannheim spielt

live zum DJ-Mix und bringt mit ihren

fetten Sax-Solis zusätzlich gute Vibes

in den Raum. Go GuLZzz! *bjö

25.6., Orange Peel, Kaiserstr. 39,

Frankfurt, 22 Uhr, www.gurlzzz.de

FETISCH

Approved Sommer-Edition

Haben Lederkerle eigentlich Frühlingsgefühle?

Diese und bestimmt andere

spannende, zwischenmenschliche Fragen

lassen sich hervorragend bei der kommenden

Approved-Party diskutieren – und vor

allem praktisch erkunden: Denn die Grande

Opera, die Location der FLC-Fetischparty,

ist mit ihrer großen Spielwiese bestens dafür

ausgestattet. Natürlich gibt’s auch eine

Bar zum Diskutieren. Lediglich den strengen

FLC-Dresscode sollte man beachten –

Infos dazu gibt’s auf der Website! *bjö

18.6., Grande Opera, Christian-

Pleß-Str. 11 – 13, Offenbach, 21 Uhr,

wwww.flc-frankfurt.de/approved

FOTO: FLC FRANKFURT

Danny Ventura

FOTO: PURE

HOUSE

Pure – Clubbing for Gays and Friends

Queeres Partyfeeling mit deepen Bassvibes: Die Pure-Party feiert auf zwei Floors mit knackigstem

Sound und coolen Drinks. Auf dem Mainfloor bietet das DJ-Team Mark Hartmann und

Danny Ventura seinen groovenden Mix aus House und elektronischer Tanzmusik. Der Barfloor

wird von DJ Vim bespielt, mit feinem Pop und urbanen R’n’B- und Black-Grooves für

Bootyshakes. Toll: Der Barfloor wird bei gutem Wetter durch einen Außenbereich erweitert.

Wie immer gilt: Early Birds bekommen bis 23 Uhr einen Drink aufs Haus. *bjö

25.6., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt, 22:30 Uhr, www.facebook.com/PUREgayclubbing

JAN UND PETER WISSEN,

WIE WICHTIG EIN LIEBE-

VOLLES ZUHAUSE IST.

DAS WOLLEN SIE

WEITERGEBEN.

Gib notleidenden Kindern eine Familie

und Zukunft - mit Deinem Testament:

sos-kinderdoerfer.de/blu

sos-kinderdoerfer.de


STUTTGART

Lovepop liebt die

80er und 90er

PARTY 41

FOTO: CANDY CRUSH

Stuttgarts Wildstyle-Sause huldigt im Juni

dem Sound der 80er und 90er: Unter den

flinken Fingern von DJ Garth Wedam (aka

DJ „Kuschelzombie“ Mario) flutschen Perlen

der goldenen Ära des Pop- und Dance-

Sounds aus den Boxen der White Noise

Bar; auch Rock, Neue Deutsche Welle oder

Eurodance wird nicht ausgelassen! Auf dem

Club-Floor geht’s wie gewohnt elektronisch

zu, diesmal mit dem DJ-Team Adi Dassler und Skoko. Der Stuttgarter

Adi Dassler hat trotz einer beeindruckenden DJ- und Producer-

Karriere seine Roots nicht vergessen: Noch heute ist er regelmäßig

in den Stuttgarter Clubs wie Romantica und Kowalski zu hören –

und im Juni bei der Lovepop! *bjö

4.6., White Noise, Eberhardtstr. 35, Stuttgart,

www.lovepop.info/stuttgart

FOTO: LOVEPOP.INFO

Adi Dassler

POP

Atomic feat. Bambi Mercury

Indie, 80s, Pop und Electro: Das ist der Sound der Atomic Party

von und mit DJane trust.the.girl. Verziert wird der Abend mit

einer Drag-Show zur Peak-Hour. Im Juni fegt Bambi Mercury aus

Berlin durchs Nachtleben; da Bambi sich auch hinterm DJ-Pult

auskennt, wird sie auch als Co-DJane einheizen. Als zweiten

Showact begrüßt die Atomic die Newcomerin LéLé Cocoon; ihr

Style: coole Grazie. *bjö

10.6., Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str. 45, Frankfurt,

23 Uhr, www.facebook.com/atomicvonherzen

LGBT FRIENDLY

LAWS

CALIFORNIA FERTILITY CLINIC

USA

Bakersfield

Santa Barbara

Los Angeles

San Bernardino

www.tlcfertility.com

Palm Springs

kontakt@tlcfertility.com

San Diego

Der Standort unserer Praxis in Los Angeles wurde nicht zufällig

gewählt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Kalifornien

ermöglichen uns alle modernen reproduktionsmedizinischen

Maßnahmen optimal für unsere Patienten zu nutzen.

In Sachen Kinderwunschbehandlung ist Kalifornien einer der

weltweit liberalsten Staaten. Somit ist die Erfüllung eines

Kindeswunsches für alle Familienmodelle, unabhängig vom

Familienstand, sexueller Orientierung oder Herkunft, möglich.


42 PARTY-RÜCKBLICK

FOTOS: OVERLINE.TV

GURLZZZ

ESC IM

LUCKY’S

FOTO: FLC

MILK’N’CREAM

FLC GOES TO …

WEILBURG

SCHACHBLUMENWANDERUNG

DER FETISCHFREUNDE

FOTO: B. FISCHER

PINK


FRANKS

Szenebommel

PARTY-RÜCKBLICK 43

FOTOS: FD

Die Welt dreht sich weiter und dieses Jahr kommt

alles wieder zurück: An Pfingsten der Wäldchestag

und im Juli sowohl das Schiff namens Linda als

auch der CSD. Im Mai gab’s außerdem den PRIDE

IN GRAN CANARIA. Endlich wieder etwas Normalität.

Ich machte einen Ausflug nach KÖLN, hier mit

Peter (Foto 1) auf dem Deutzer Frühlingsfest; zum

Glück waren wir abends zur Eskalation nicht dort!

Abends ging’s dann in die Kaiserin mit Flo (Foto 2);

hat mich an den SCHWEJK erinnert. Apropos

Schwejk: Der präsentiert sich im waldigen Frühlingsoutfit;

wie immer hat Linda an nichts gespart

und den Laden großzügig dekoriert. Hier ein Foto

von Jamal mit Stefan (Foto 3), wie immer überall zu

treffen. Hoffe wir sehen uns bald wieder.

Bis zum nächsten Mal! Euer Frank


FRANKFURT

U

FRANKFURT

SZENE

BARS

U

Große Eschenheimer Straße

S

CENTRAL 9

Elefantengasse 11,

(069) 292926,

Mo-Do 20 – 2 Uhr,

Fr+Sa 20 – 3 Uhr,

bei Messen bis 4 Uhr.

Moderne, schlichte Bar:

blau und dunkel. Junges,

urbanes Publikum, beliebt.

Do 20 Uhr Mädelsabend

COMEBACK 1

Alte Gasse 33,

tägl. ab 17 Uhr, modernes,

gemütliches Ambiente,

regelmäßige Getränkespecials.

Geburtstags- und

Privatpartys mögl., Musikwünsche

EAST GRAPE

www.eastgrape.de

Louis-Appia-Passage 12,

(069) 17526232, Di-Do

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,

moderne, gesellige Weinbar

im Ostend: echt, ehrlich

und entschleunigt, 150

Weinsorten, Snacks, Wine-

Tasting-Abende

KRAWALLSCHACHTEL 13

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So

19-1, urig gemütliche Kneipe

für jung und alt in einem

der historischsten Gebäude

Frankfurts.

LUCKY´S 3

www.luckys-frankfurt.com

Große Friedberger Str. 26

(Arabella Passage),

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

(069) 284919, tägl. ab

15 Uhr, Kaffee, Kuchen,

Di + 2.Sa Karaoke, Mi

Longdrinktag, Do Cocktailspecial,

1.Sa Bearlounge

NA UND? 43

Klapperfeldstr. 16, täglich

ab 15 Uhr bis open end,

gemütliche Bar, nettes

Stammpublikum aller

Altersklassen, Raucherlokal

PINK 8

Alte Gasse 34, Di-Sa

20-5 Uhr, junge Szenebar

im Herzen Des Bermudadreiecks

mit Gästen jeden

Alters

SCHWEJK 40

www.schwejk-frankfurt.de

Schäfergasse 20, (069)

293166, Di-Do 16 – 1,

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo

Ruhetag, wechselnde Deko,

buntes, kontaktfreudiges

Publikum jeden Alters, Mi

20-22 Uhr After-Work mit

halben Preisen

TANGERINE 11

Bleichstraße

Elefantengasse 11, tägl. ab

16 Uhr, gesellige, gemütliche

Bar mit gemischtem

Publikum

SWITCHBOARD 7

www.switchboard-ffm.de

Alte Gasse 36, (069)

40586817, Di-Do 19-24

Uhr, Fr 19-1 Uhr, Sa 20-24

Uhr, So 14-23 Uhr. Cafe

der AHF, Treffpunkt vieler

Gruppen. Gelegentlich Veranstaltungen.

Die Barleute

arbeiten ehrenamtlich!

Wechselnde Aktionen; So

14 Uhr Cream-Team (nicht

im Sommer). 1.+3. Di 15-18

Uhr Café Karussell für

Schwule ab 60.

Stephanstraße

Brönnerstraße

Töngesgasse

Berliner Straße

WEISSGOLD

www.weissgold-bar.de

Berger Str. 251, (069)

24742766, Mo-Do 17-0

Uhr, Fr+Sa 17-1 Uhr, So

17-23 Uhr, moderne,

gesellige Weinbar mit

Küche im Alt-Bornheimer

Kiez, im Sommer mit Terrasse,

große Auswahl an

Weinen, variantenreiche

Speisekarte mit Tapas,

POKÉ und mehr

LESBEN-BARS

LA GATA

Facebook: Club-La-Gata

Seehofstr. 3, (069) 614581,

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,

Fr+Sa 21 – open end,

So+Di geschlossen, Ricky

leitet Frankfurts legendäre

Lesben-Kneipe, in der auch

Schwule herzlich willkommen

sind

PARTYLOCATIONS

CLUB 78

www.club78.de

Europas langjährigste

schwul-lesbische 70er,

80er, 90er Party findet 5

bis 7 mal im Jahr statt

DELICIOUS

www.delicious-party.de

Neue, opulente House-

Party mit DJs und Show-

Acts, mehrmals im Jahr im

chicen Gibson Club, Zeil 77,

mitten in der City.

PURE GAY CLUBBING

www.facebook.com/

PUREgayclubbing

Zeil

Monatliche House-Party

im Klub On, Karlstr. 17,

urbaner, cooler Szenetreff

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

U

U

Große Eschenheimer Straße

S

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

32

Hasengasse

Bleichstraße

Schäfergasse

Alte Gasse

Große Friedberger Straße

Elefantengasse

Stephanstraße

40

Brönnerstraße

45

Töngesgasse

3

Berliner Straße

Battonnstraße

RESTAURANTS/

CAFÉS

BEI FRAU NANNA

www.beifraunanna.de

Ernst-Achilles-Platz 3,

(069) 48000335, Tapas,

Mezze, Drinks and more,

modernes Ambiente,

cooler Hang-out

ESTRAGON

www.estragon-frankfurt.de

Jahnstr. 49, (069) 5978038,

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,

französische Küche mit

mediterranem Einschlag,

stilvolles Ambiente.

GRÖSSENWAHN

www.cafe-groessenwahn.de

Lenaustr. 97, (069) 599356,

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-

1 Uhr, Restaurant im Nordend

mit entspanntem Publikum

& familiärer Atmosphäre,

Reservierung empfohlen.

HUÉ

www.restaurant-hue.de

Schopenhauerstr. 5,

(069) 432500, täglich

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.

Hervorragendes vietnamesisches

und thailändisches

Restaurant, Sommergarten

GLUTENFREIE KAFFEE-

BAR BY ALEX

www.glutenfrei-byalex.de

Hanauer Landstr. 50

(069) 76025728, Mi-So

ab 9 Uhr, Alles glutenfrei:

Gemütliches Szenecafé mit

selbstgebackenen Kuchen,

leckerem Kaffee, außergewöhnlichen

Teesorten und

Weinen eines jungen Winzers

aus Rheinhessen.

THAI ART

www.thaiart.de

51

Konrad-Adenauer-Straße

U

Kurt-Schumacher -Straße

Oeder Weg 61, (069)

90554820, tägl. ab 11:30

S

Seilerstraße

Konstablerwache

Klingerstraße

Zeil

44

58

Uhr, frische, aromatische

und leckere Thai-Küche,

Gerichte auch zum Mitnehmen.

TAVERNE AMSTERDAM

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23,

So 13:30-22 Uhr, schwules

Restaurant mit gutbürgerlicher

Küche, reichhaltiger

Auswahl und sep. Raucherraum.

Men only!.

ZUR SCHÖNEN MÜLLERIN

www.schoene-muellerin.de

Baumweg 12, (069)

432069, tägl. 16-24 Uhr,

Traditionelles Apfelweinlokal

mit hessischen Spezialitäten

SAUNEN

GAYSAUNA AMSTERDAM

www.gaysaunaamsterdam.com

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23

Uhr, So 13:30-22 Uhr.

Schwule Sauna für Männer

jeden Alters mit Restaurant,

Whirlpool, Turbobräuner

und Sommer-garten. Di-Fr

ab 15 Uhr Massagen, letzter

Freitag Gratis-Buffet.

METROPOL SAUNA 51

www.metropol-sauna.de

Konrad-Adenauer-Str.

15, Zugang über Schwedenkronenplatz,

Nahe

Konstablerwache, (069)

17509115, Tgl. 12-7 Uhr, am

WE durchgehend. Neueste

und modernste Saunalandschaft

in Rhein-Main

auf über 1000qm, Großer

Fitness- und Saunabereich,

Mietkabinen, tgl. Massage

(tel. Anmeldung), Wellness,

Raucherlounge.

SAUNAWERK

www.saunawerk.com

Klapperfeldstraße

Eschersheimer Landstr. 88,

(069) 90500970, Mo-Do

43

47

Friedberger

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

32

Hasengasse

Schäfergasse

Alte Gasse

Schäferg.

40

Große Friedberger Straße

45

Elefantengasse

37

3

Anlage

Konrad-Adenauer-Straße

U

12-3 Uhr, WE durchgehend

Fr 12-Mo 3 Uhr. Geräumige

moderne Sauna mit

Hamam, Tepidarium und

großem Wellnessangebot.

SEXSHOPS

UND -KINOS

Battonnstraße

PINK PAGES 45

51

Kurt-Schumacher -Straße

SKYLINE 46

www.skyline-ffm.de

49

S

An der Staufenmauer 5,

(069) 294655, Mo-Sa

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Feiertagen geschlossen,

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AIDS-Hilfe, Stadt

Frankfurt und dagnä

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Beratung und -Tests,

tel. Voranmeldung

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ARBEIT & BERUF

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Führungskräfte

GAYFARMER

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der Schwulen und Lesben in

grünen Berufen

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Lesben und Schwule in der

Stadtverwaltung,

Treff: 1.Mittwoch im Monat,

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4

BERATUNG

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BEI DER POLIZEI

www.polizei.hessen.de/

rainbow

Adickesallee 70, bei Diskriminierung

oder Gewalt

gegen LSBTIQ: Felicia

Krapp (069) 75566-777

und Alexander Brandau

(069) 75566-999, rainbow.

ppffm@polizei.hessen.de

GEWALTFREILEBEN

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Kasseler Str. 1A,

(069) 43005233,

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für lesbische, schwule,

genderqueere und trans*-

Personen sowie Beratung

zu Gewalt in der Beziehung

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(0179) 6033396, Projekt

der AIDS-Hilfe Frankfurt

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Erbrecht, Testamentsvollstreckung

Arbeits- &

Wirtschaftsrecht

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Gesellschafts- &

Handelsrecht

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Rossertstr. 9, 60323 FRANKFURT

Tel. + 49 (0) 69. 95 51 85 08

Fax: + 49 (0) 69. 59 67 47 55

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Tel. + 49 (0) 711. 222 54 435

Fax: + 49 (0) 711. 222 54 200

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Wielandstr. 10-12, (069)

293671, Krisen-interventionsstelle

für Stricher,

persönliche und ärztliche

Beratung: Mo+Di 14-18,

Do 16-20, Mi+Fr nur nach

Vereinbarung. Tagesruhebetten:

Mo+Di 9-17, Mi+Fr

9-14, Do 9-19 Uhr

COMMUNITY

CSD FRANKFURT E.V.

www.csd-frankfurt.de

c/o Uwe Koppens,

Am Webergarten 4,

Bad Vilbel, das Orga-Team

des CSD Frankfurt

LSKH 44

www.lskh.de

Klingerstr. 6, (069) 2977296,

Lesbisch-schwules Kulturhaus.

Raum für Veranstaltungen,

Gruppen, Events,

Partys, Theater, Musik,

Spieleabende, Gespräche

TRANSMAIN

www.transmain.de

Klingerstr. 6, Gruppe für

Transmänner. Treff 1. Mi

19:30 Uhr im LSKH

ERMIS

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Griechische Lesben und

Schwule

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Alte Gasse 36, (069)

13387930, Offener Treff

für Schwule ab 60, 1.+3. Di

15-18 Uhr im Switchboard.

ROSA PATEN

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 40586835, Ehrenamtlicher

Besuchsdienst

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für ältere Homosexuelle

QUB – QUEER &

BEHINDERT

www.qub-frankfurt.de

Gesprächsgruppe für

Lesben, Bisexuelle und

Trans* mit Behinderung,

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,

LSKH, Klingerstr. 6

SPES

Selbsthilfegruppe für

Schwule mit Depressionen

und Ängsten,

spes_ffm@web.de,

Treff: 1. Do, 19:30 Uhr,

Switchboard, Alte Gasse

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Austausch, Gemeinsamkeit,

Stammtisch: letzter So, 14

Uhr, Café Morcolade, Infos

über joan-aaron@gmx.de

FRAUEN

AFLR

www.aflr.de

Mertonstr. 26-28, (069)

79823095, Autonomes

FrauenLesben Referat. Do

18-20, im Frauenraum des

StudentInnenhauses

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

FrauenLesben-Sportverein.

Mehr Infos unter SPORT

BROKEN RAINBOW

www.broken-rainbow.de

Kasseler Str. 1a,

(069) 70794300,

Lesbische Anti-Gewalt-

Arbeit, Opferberatung,

Selbsthilfegruppen,

Vernetzung und Politik.

FRAUEN IN BEWEGUNG

www.fraueninbewegung.com

Baumweg 8 HH, (069)

4950710, Selbstverteidigung

und Gewaltprävention

von Frauen für Frauen und

Mädchen.

FRAUEN MUSIK BÜRO /

MELODIVA

www.melodiva.de

Roßdorfer Str. 24, (069)

4960848, Vernetzung von

musikmachenden Frauen

FRAUENVEREIN FÜR

SELBSTVERTEIDIGUNG

www.wendo.de

Baumweg 10, (069) 7411419,

Selbstbehauptungs- und

-verteidungskurse

LIBS 5

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Alte Gasse 38, (069)

282883, Lesben Informations-

und Beratungsstelle,

mehrere Gruppen für Lesben

verschiedenen Alters,

Mi, Do, Fr 14-19 Uhr: JuLe

- offener Treff für Mädchen

zw. 14 und 20 Jahren, Do

19-21 Uhr: Gruppe für junge

Frauen zw. 14 und 25 Jahren

LLL - LESBENARCHIV 44

www.lll-frankfurt.de

Klingerstr. 6, (069)

293044, Lebendiges

Lesben Leben im LSKH (2.

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi

17-20 Lesbische Literatur

und Filme in entspannter

Atmosphäre. So ab 16 Uhr

Frauentreffpunkt LesCafé

(Spiele, Infos, Gespräche)

NAHAL

libs.w4w.net

Hohenstaufenstr. 8, (069)

282883, Für Frauen liebende

Migrantinnen und

Flüchtlingsfrauen. 4. So

16-19 Uhr, Frauenschule

WIRTSCHAFTSWEIBER

www.wirtschaftsweiber.de

Netzwerk lesbischer Fachund

Führungskräfte

JUGEND &

FAMILIE

ILSE HESSEN

www.ilse.lsvd.de

(069) 94549616, Initiative

lesbischer & schwuler Eltern

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www.kuss41.de

Kurt-Schumacher-Str. 41,

(069) 29723656, Queeres

Jugendzentrum. Café

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22

Uhr) und Beratung für

queere Jugendliche bis 27.

Ansprechpartner: Oliver

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:

our generation e.V.

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeterfrankfurt.de

Alte Gasse 36, (0172)

9602103, Treff 1.+3. Fr,

20 Uhr imSwitchboard

SCHLAU HESSEN 55

www.schlau-hessen.de

c/o our generation e. V.,

Kurt-Schumacher-Str. 41,

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt

zu

geschlechtlichen Identitäten

und sexuellen Orientierungen

für Schulklassen.

KIRCHE & GLAUBE

HUK FRANKFURT

www.huk.org

Frankenallee 150, (069)

5974376, Homosexuelle

und Kirche, Treff: 1. + 3. So

16 in der Friedensgemeinde

PROJEKT: SCHWUL UND

KATHOLISCH

www.psk-ffm.de

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:

1. So 18:30 Uhr in

der Pfarrkirche Maria Hilf

PROJEKTGEMEINDE (MCC)

www.projektgemeindefrankfurt.de

Eckenheimer Landstr.

90, Gottesdienste 1. + 3.

Sa 18 Uhr, Gethsemane-

Gemeinde

YACHAD

Treff für jüdische Lesben

und Schwule, Infos:

Yachad-Frankfurt bei

Facebook oder

joan-aaron@gmx.de

SPORT

FVV

www.fvv.org

Gartenstr. 145, (069)

21995890, Schwuler

Sportverein mit gut 30

Sportarten im Angebot

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

Spohrstraße 3, (069)

289060, FrauenLesben-

Sportverein mit vielen

Sportarten

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(069) 563456, Schwule

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der Herderschule.

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AG QUEER

www.gruene-frankfurt.de

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe

des Kreisverbands der

Frankfurter Grünen, Kontakt:

kreisverband@gruenefrankfurt.de

LSU HESSEN

www.lsuhessen.de

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,

Lesben und Schwule

in der Union, Kontakt:

Landesvorsitzender.

Hessen@lsu-online.de.

LISL HESSEN

www.lisl-hessen.de

Liberale Schwulen und Lesben

(FDP), Landesverband

Hessen

DIE LINKE.QUEER HESSEN

www.die-linke-hessen.de/

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Schwulen, Lesben, Trans-,

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der Linken Hessen. Treff

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(069) 94549616, Lesbenund

Schwulenverband

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COMMUNITY

Collinistraße

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WARMES WIESBADEN

www.warmeswiesbaden.de

Stammtische, Jugend- und

Beratungsangebote, Partyreihe

„Let’s Go Queer!“,

Veranstalter des CSD,

Wanderungen, gesellschaftspolitische

Arbeit

uvm. Aktuelle queere Infos

im Telegram-Kanal: https://

t.me/WaWiPublic

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Kreisverband der Lesben

und Schwulen in der Union,

Kontakt über stefanloewer@lsu-online.de

MAINZ

SZENE

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CHAPEAU

www.chapeau-mainz.de

Kleine Langgasse 4, (06131)

223111, tgl. 18 Uhr-open

end, Stimmung bis tief in

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.

Raucherkneipe

SEXSHOPS UND

-KINOS

CRAZY VIDEO SHOW

Dominikanerstr. 5, (06131)

214750, Mo-Sa 9-23,

So 13-23. Gay-Erlebniskino,

8 Programme.

FUNTOY

www.funtoy.de

Friedrichsplatz

Frauenlobstr. 14a,

(06131) 3276883,

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,

Kino/Gloryhole

Seckenheimer Straße

Schwetzinger Straße

25

kanzler-Müller-Straße

Bassermannstraße

Kolpingstraße

Augustaanlage

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSBERATUNG LAND-

KREIS MZ-BINGEN

Große Langgasse 29,

(06131) 693334258, Beratung,

Aufklärung, kostenloser

HIV-Test.

AIDS-HILFE MZ

www.aidshilfemainz.de

Mönchstr. 17, (06131)

222275, Tel. Beratung

Mo 12-17, Di-Do 10-17

und Fr 10-15. Außerdem

betreutes Wohnen und

Präventionsarbeit

COMMUNITY

BAR JEDER SICHT

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29,

(06131) 5540165,

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.

Kulturzentrum, anonyme

Beratung nach tel. Vereinbarung

(0174) 4985286

oder per Mail beratung@

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff

und Kneipe

50 PLUS

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29, schwule

Männer und lesbische Frauen

ab 50, Treffen in der Bar jeder

Sicht, Termine online

MAINZ TS

Selbsthilfegruppe für transidente

Menschen, Stammtisch:

4. So, 19 Uhr, Bar

Jeder Sicht, Kontakt über

info@sichtbar-mainz.de.

MEENZELMÄNNER

www.meenzelmaenner.de

Heinrich-Wothe-Str. 2,

(0171) 6840826, Schwullesbischer

Mainz-05-Fanclub

SCHWUGUNTIA

www.schwuguntia.de

PF 3643, Verein für Vielfalt

und Akzeptanz in Mainz,

Veranstalter der Sommerschwüle,

Tanzkurse, Wan-

derungen, Treff: 1.Di,

19:30 Uhr in der Bar

jeder Sicht

FRAUEN

ALLEFRAUENREFERAT

frauenreferat-mainz.de

Jacob-Welder-Weg 18,

(06131) 3924713, Plenum:

Mo 18:30. Ausleihe Mo,

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.

6.000 Bücher und Zeitschriften,

großer Bestand

an Lesbenliteratur

FRAUENZENTRUM

www.frauenzentrummainz.de

Kaiserstr. 59 – 61, (06131)

221263, Feministisches

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.

Frauencafé Mi

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,

20h Lesbengruppe.

Lesbische Mütter:

1. Sa 14 Uhr.

NKAL

www.netzwerkkatholischer-lesben.de

PF 2844, Netzwerk

katholischer Lesben

JUGEND & FAMILIE

ILSE MZ

www.ilse.lsvd.de

(06131) 3367075, Initiative

lesbischer und schwuler

Eltern. Treff 3. So.

J.I.M.

www.jugendinmainz.jimdo.com

Jugend in Mainz, Treff für

Jugendliche in der Bar jeder

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis

21 Jahre

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeter.org/

mainz

(06130) 207261, Treff 4. Di,

18 Uhr in der Bar jeder Sicht

ELTERNGRUPPE

Treff für Eltern von homo-,

bi- und transsexuellen Kindern

in der Bar jeder Sicht,

in ungeraden Monaten am

3.Di 19:30 Uhr

KULTUR

DIE UFERLOSEN

www.uferlose.de

(06131) 235671,

Schwullesbischer Chor.

SPORT

KDO KINDER DES OLYMP

www.kinder-des-olymp.org

Hintere Bleiche 29,

Schwullesbische Sportgruppe:

Badminton, Fußball,

Laufen, Nordic Walking,

Radfahren, Schwimmen,

Volleyball. Stammtisch in

der Bar jeder Sicht.

STUDENTEN / UNI

SCHWULENREFERAT MZ

schwulenreferat-mainz.de

Staudinger Weg 21, (06131)

3926851, Treff und Beratung:

Mi 18 Uhr

MANNHEIM

SZENE

BARS / CAFÈS

BAR2 6

www.facebook.com/

bar2mannheim

T6 19, (0621) 3974270,

Mo-Do 17-0, Fr 17-3,

Sa 18-3, So 14-23, stylishe

Szene-Bar, Kaffee, Cocktails,

gute Drinks, Nichtraucher

CAFÉ LEGENDÄR 21

www.facebook.com/

cafeLegendaer

N7 9, Mo-Do 16-24, Fr+Sa

und vor Feiertagen 16-5,

So + Feiertag geschlossen,

Stimmungsvolle Raucherbar

mit gemischtem Publikum

jeden Alters, direkt am

Wasserturm

CAFÉ SOLO 3

www.facebook.com/

SoloMannheim

U4 15-16, Café-Bar,

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,

Mo Ruhetag, Terrasse mit

Blick auf den Neckar

CAFÉ KLATSCH 4

www.facebook.com/

CafeKlatschMA

Hebelstr. 3, (0621) 76049737,

Mo-Do 18-1 Uhr, Fr

18- mind.1 Uhr, Sa+So

16-mind.1 Uhr, gemütliches

Theater-Café und legendäre

Party-Location, Live-Events,

Sonntags Kaffeeklatsch

LELLO 8

www.cafe-lello.de

Berliner Str. 17, (0621)

3709000, Di-Do 18-1,

Fr+Sa 18-3, So+Mo Ruhetage.

Italienisches Dolce

Vita in abgefahren-gemütlichem

Ambiente. Exzellente

Weinkarte, mittwochs

hausgemachte Pizza.

FETISCH-BARS

JAILS

www.jails-mannheim.de

Angelstr. 33, (0621),

8544146, Bar- und Cruising-Area

im MS Connexion-Komplex,

wechselnde

Fetisch-Partys, Do ab 17,

Fr+Sa ab 21, So ab 18 Uhr

PARTYLOCATIONS

DISCOTHEK ZWEI 5

www.ponyclub-mannheim.de

T6, 14, (0621) 3974270,

Sa 22-o.e. Neuer Club (ex-

T6/Hans), Sa „Ponyclub“-

Party für Gays and Friends.

MIXED CLUB ACTION 2

www.club-action-disco.de

U5, 13, (0621) 153435,

So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa

22-12 Uhr. tgl. mixed Music

mit wechselnden DJs, am

Wochenende After Hour.

GAYWERK

www.gaywerk.de

Angelstr. 33, Regelmäßige

Mega-Gay-Party im Club

MS Connexion

SAUNEN

ATLANTIS SAUNA

www.atlantis-sauna.de

Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen,

(0621) 54590137,

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1

Uhr, Sa-So 13-1 Uhr. Gay-

Sauna-Park mit Schwimmbad

u. Garten. Do+Fr FKK-

Tag, Sa Partnertag, 2.+4.

So Bärensauna

GALILEO CITY SAUNA 20

www.galileo-sauna.com

O7, 20, (0621) 1786409,

Mo-Do 13-1, Fr 13 durchgehend

bis Mo früh 1 Uhr „60h

Nonstop“, Spezialtarif für

Youngsters (U26). Nachtsauna

am WE. Massagen:

Mo, Mi, Do 16-21 Uhr


PINK PAGES

49

SEXSHOPS & -KINOS

CRUISING POINT

www.cruisingpointmannheim.de

Mittelstr. 15, (0621) 36407,

Mo-Fr 12-24, Sa 12-3,

So 15-24. Sexshop, Videoverleih,

Kino und Kabinen.

Kostenloser Kino-Eintritt

für alle unter 25.

STUDIO 7 25

Heinrich-Lanz-Str. 32,

(0621) 449306, Mo-Fr

11-23, Sa 11-1 (Nachtkino

mit gratis Kaffee und

Snacks), So + Feiertags

14-23 Uhr. Ältestes Gaykino

BUSINESS

ÄRZTE

ANDREA LANG

www.lang-praxis.de

(0621) 436 557 21,

Systemische Therapie und

Beratung, Sexualtherapie

für Einzelne und Paare,

langjährige Erfahrung im

LSBTIQ*-Bereich

BÜCHER

FRAUENBUCHLADEN

XANTHIPPE 12

www.frauenbuchladenxanthippe.de

T3, 4, (0621) 21633, Große

Auswahl lesbischer Bücher,

auch Versand

FINANZEN & RECHT

RECHTSANWALT

JÜRGEN E. WOLF

www.anwalt-mannheim.de

Deutsche Gasse 20, (0621)

7773670, Fachanwalt für

Arbeits- und Familienrecht

RAT & TAT

HIV / STI

KOSI.MA

www.kosima-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

33939478, Beratung zu

sexuell übertragbaren Infektionen,

Schnelltest kostenlos

und anonym, Gruppe

HIV+NewGeneration,

Präventionsteam

AIDSBERATUNG IM

GESUNDHEITSAMT

R1, 12, (0621) 2932249,

Di 8-12h, Do 14-18h, HIV-,

Hepatitis- und Syphilis-

Tests anonym und kostenlos

AIDSBERATUNG,

GESUNDHEITSAMT HD

Kurfürstenanlage 38-40,

Heidelberg, (06221)

5221820, Beratung zu Aids

und sexuell übertragbaren

Infektionen, HIV-Test

kostenlos und anonym

AIDSHILFE AK LU

www.checkpointludwigshafen.com

Oberstr. 16, Ludwigsha-

fen, (0621) 68567521,

Anonyme Beratung unter

(0621) 68567514.

AIDSHILFE HD

www.aidshilfe-heidelberg.de

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,

(06221) 19411,

Telefonberatung: Mo 10-14

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18

Uhr, Checkpoint: Anmeldung

über Aids-Beratung

Gesundheitsamt HD

ARBEIT & BERUF

VK RHEIN-NECKAR

www.vk-online.de

Mannheimer Regionalgruppe

des Netzwerks für schwuler

Führungskräfte und Selbstständige,

Stammtisch-Info

siehe Website

BERATUNG

PLUS BERATUNG

www.plus-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

3362110, Psycholog. Lesben-

und Schwulenberatung,

aktuelle Gruppen und

Angebote siehe Website

COMMUNITY

QZM 1

www.qzm-rn.de

G7, 14, (0157) 89044039,

Das Queere Zentrum in

Mannheim, Gruppentreff,

Veranstaltungen, offenes

Café (geplant)

CSD RHEIN NECKAR E.V.

www.csd-rhein-neckar.de

M2, 1, (0621) 21755,

CSD-Parade- und CSD-

Fest-Organisation

GAY & GREY

Gruppe für ältere junggebliebene

Schwule in

Mannheim / Ludwigshafen

/ Heidelberg. Treff: zwei Mal

im Monat, Infos über

gay.and.grey@web.de

LSBTI-BEAUFTRAGUNG

www.mannheim.de/lsbti

Rathaus E5, (0621)

293-2004 und 293-

2003, städtische Stelle

für LSBTI-Themen,

Ansprechpartner*innen:

Margret Göth, Sören Landmann.

OFFENES NETZWERK

LSBTTIQ

www.schlimm-online.de

Überparteiliche Plattform

von Vertreter*innen der

LSBTTIQ-Community

Mannheim (ehemals

SchLIMm)

KOORDINATIONSSTELLE

LSBTIQ+ HD

www.heidelberg.de/lsbtiq

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,

(06221) 58-15225,

städtische Stelle zur

Stärkung von Akzeptanz

und gleichen Rechten von

LSBTIQ* in Heidelberg,

Kontakt: Marius Emmerich

lsbtiq@heidelberg.de

ROSA KEHLCHEN

www.rosakehlchen.de

Gartenstraße 8, schwuler

Chor Heidelberg-Mannheim,

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus

Mannheim-Käfertal

FRAUEN

LESBENRING

www.lesbenring.de

Postfach 11 02 14, Heidelberg,

(0441) 2097137,

Dachverband für lesbische

Frauen, Lesbengruppen

und Organisationen.

JUGEND & FAMILIE

ILSE RHEIN-NECKAR

www.ilserheinneckar.

wordpress.com

Initiative lesbisch-schwuler

Eltern

KIRCHE & GLAUBE

HUK KURPFALZ

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche,

Regionalgruppe Kurpfalz

SPORT

MVD

www.mvd-mannheim.de

gegründet als „Mannemer

Volley Dolls“ bietet der

Verein Menschen der

LSBTT*IQ-Community in

der Rhein-Neckar Region

eine sportliche Heimat.

Abteilungen: Asian Sports,

Badminton, Fitness, Fußball,

Schwimmen, Volleyball

STUDENTEN / UNI

QUEER IM SCHLOSS

www.queerimschloss.

uni-mannheim.de

L9, 7, (0621) 1813380,

SchwuLesBische und

transidente AStA-Gruppe

VORLIEBEN &

FETISCH

LUG MANNHEIM

www.lugman.de

Postfach 102117, (0621)

1221765, Leder-Uniform-

Gummi-Club

DARMSTADT

BUSINESS

BEAUTY

HAIRLOUNGE BY EDDY

Bismarckstr. 21, Lengfeld,

(06162) 72339

BÜCHER

LESEZEICHEN

www.lesezeichendarmstadt.de

Liebfrauenstr. 69

SZENE

BARS

3KLANG

www.3klang-bar.de

Riegerplatz 3, (06151)

6698847, Mo 18-24, Di-Sa

10-1, So 10-24. Szene-Bar,

bunt gemischtes Publikum.

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.

So 10-15 Frühstücksbüffet

(Reservierung erbeten).

KULTUR

RADIO

GANZ SCHÖN QUEER

www.radiodarmstadt.de

(06151) 87000, Schwullesbisches

Radiomagazin,

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio

Darmstadt, UKW 103,4

(Antenne) oder 99,85

(Kabel)

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSHILFE

DARMSTADT E.V.

Elisabethenstr. 45, (06151)

28073, Beratung: Mo, Di,

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,

Fr 9-15 Uhr

COMMUNITY

QUEERES ZENTRUM

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt

In der Oetinger Villa,

Kranichsteiner Str. 81,

zwangloses Beisammensein

für queere Jugendliche

von 14 bis 27 Jahren, Di,

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:

jugend@vielbunt.org

VIELBUNT

www.vielbunt.org

Kranichsteiner Str. 81,

Queeres Zentrum Darmstadt,

Veranstalter des CSD,

der Party „Schrill & Laut“,

Jugend- und Beratungsangebote

u.v.m.

FRAUEN

FRAUENKULTUR-

ZENTRUM

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,

(06151) 714952,

2. So 10:30-13 Uhr Frauenfrühstück;

letzter Sa 21 Uhr

Frauendisco „tanzbar“

KIRCHE & GLAUBE

HUK DARMSTADT

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche

Regionalgruppe Darmstadt,

Treff: Das Offene Haus,

Rheinstr. 31

STUTTGART

SZENE

BARS / CAFÉS

BERNSTEIN

www.bernstein-stuttgart.com

Pfarrstr. 7, Di-So 16-1

GOLDENER HEINRICH

Leonhardtstr. 3, (0711)

66474733, tägl. 12-1

JAKOBSTUBE

www.jakobstube.de

Jakobstr. 6, (0711)

2238995, Tgl. 18-6 Uhr

LIEBLINGSMENSCH

www.facebook.com/

lieblingsmensch0711

Katharinenstr. 3, Mo-Do

12-0, Fr 12-3, Sa 15-3, So

15-0, gemütliche neue Bar

MONROES

www.cafe-monroes.de

Schulstr. 3, (0711)

2262770, Rustikalromantisches

Ambiente

und schöne Terrasse

REBOOTS

www.facebook.com/

rebootsstuttgart

Bopserstr. 9, Di 19-24,

Mi+Do 19-0:30, Fr+Sa

19-3, So 18-24, Mo Ruhetag,

gemütliche Bar im

Westernstil

RUBENS HOME

www.rubens-home.de

Geißstr. 13, (0711)

5532305, Di-Do 16-1,

Fr 16-3, Sa 14-3

TOM’S BAR

www.facebook.com/

Toms.Bar.Stuttgart

Pfarrstr. 13, Di-Sa 17-1

FETISCH-BARS

EAGLE

www.eagle-stuttgart.com

Mozartstr. 51, (0711)

6406183, Di 20-1, Fr

21-2, Sa 21-2, Lederbar,

Clublokal des LC Stuttgart

CLUB2B

www.club2B-stuttgart.de

Marienstr. 38c, Cruisingbar

K29

www.gaykeller.de

Blumenstr. 29,

(0711) 2333323

SAUNEN

SAUNA CLUB POUR LUI

www.pour-lui.de

Schmidener Str. 51, (0711)

9005391, tägl. 10-2 Uhr, Sa

bis 3 Uhr. Gaysauna

VIVA SAUNA

www.vivasauna.de

Charlottenstr. 38, (0711)

2368462, So-Do 14-24,

Fr+Sa 14-2, Gaysauna

SEXSHOPS &

-KINOS

BLUEBOX

www.blueboxstuttgart.de

Steinstr. 15, (0711)

4704841, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund

Heterokino auf zwei

Ebenen, mit Cruising Area,

Darkroom und Glory Hole

CRAZY VIDEO SHOW

Rotebühlplatz 1, (0711)

3514200, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne

Videokabinen, Kino, Gayzone,

Cruising Area

NEW MAN

Alte Poststr. 2, (0711)

295561, Gay-Kino und

Shop im Tiefgeschoss bei

Dr. Müller

MAX-EROTIC-STORE

www.max-erotic-store.com

Waiblinger Str. 7, (0711)

5094400, Mo-Fr 10-21,

Sa 10-20, Video Lounge,

Samstag Gay-Day

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE STUTTGART

www.aidshilfe-stuttgart.de

Johannesstr. 19, (0711)

22469-0, umfangreiches

Beratungs- und Hilfeangebot,

Mo-Fr 10-12 und

Mo-Do 14–17 Uhr

POLITIK

LADS

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de

www.lads-bw.de

Antidiskriminierungsstelle

Baden-Württemberg im

Ministerium für Soziales und

Integration, Else-Josenhans-

Str. 6, (0711) 123-3990,

beratung@lads-bw.de

SPORT

ABSEITZ

www.abseitz.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, viele Sportarten

ZENTREN

ZENTRUM WEISSENBURG

www.zentrum-weissenburg.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, Mo-Mi+Fr 19-22,

Do 17-22, So 15-22. Stuttgarts

schwules Zentrum

BUSINESS

BÜCHER

ERLKÖNIG

www.buchladen-erlkoenig.de

Nesenbachstr. 52, (0711)

639139, lesbisch-schwuler

Buchladen. Mo-Fr 10-19,

Sa 10-18

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info@sidw.de

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FOTO: DIARMUID GREENE/WEB SUMMIT WIKI-COMMONS

50 HOROSKOP

HOMOSKOP

Juni 2022

VON BENJAMIN HOFMANN

Geburtstagskind des Monats:

DUSTIN LANCE BLACK, 20.6.1974

Der US-amerikanische Regisseur ist nicht nur für das Drehbuch seines Films

„Milk“ über San Franciscos schwulen Bürgermeister und Gay-Aktivisten Harvey

Milk ausgezeichnet worden; Black ist selbst ein Aktivist, der sich unter anderen

für die gleichgeschlechtliche Ehe eingesetzt hat. Seit 2017 ist er mit dem Olympiasieger

Tom Daley verheiratet. *bjö

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Es ist völlig okay, auf seelische

Tauchfahrt zu gehen. Nimm dir Zeit zur

Reflexion und Entspannung, auch zu

verspielten Träumereien – deine Mitmenschen

werden dir nicht böse sein, wenn

du sie auf den Sommer vertröstest.

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Manchmal zahlt es sich aus,

hartnäckig zu bleiben: wenn dir ein

Anliegen auf der Seele brennt, scheue

dich nicht, den Druck auf dein ausweichendes

Gegenüber sanft und freundlich

zu erhöhen.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Auf Streifzug durch sein Königreich

fallen dem Löwen hie und da

Missstände auf, die das Verhältnis Ordnung

und Chaos betreffen. Vielleicht ist

die Zeit gekommen, sich von manchem

Plunder endlich zu trennen.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Du startest mit wohltuender

Gelassenheit in den Sommer und kannst

dich auf erfüllende freie Tage in schöner

Gesellschaft freuen. Eine ideale Zeit etwa

für einen Last-Minute-Wochenend-Trip mit

der Clique.

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Der Alltag scheint dir über

den Kopf zu wachsen, was zu geistiger

Blockade führt. Versuche, in deiner Tagesstruktur

feste Zeitfenster zur Entspannung

freizuhalten und schaffe dir realistische

und motivierende Wochenziele.

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Merkur im Stier kann an deiner

Geduld kratzen und Unsicherheit schüren;

verknotete Gedankenstränge lösen sich

durch eine achtsame Work-Life-Balance

zuverlässig wieder auf, dabei helfen offene

Gespräche im Freund*innenkreis.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Fitness und Bewegung fördert

der stärkende Einfluss von Mars, wobei

aller Ambition trotzend dein Ziel sein

sollte, dich und deinen Körper nicht durch

Übertreibung und zu hoch gesteckte

Erwartungen zu martern.

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

Der Juni ist dein Powermonat,

was deine Karriere und Finanzen belangt.

Wenn du gedanklich also schon

länger mit Gehaltsverhandlungen oder

einem Jobwechsel liebäugelst, dann

gehe es jetzt an!

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

Mit den Menschen, die dir am

nächsten und wichtigsten sind, drohen

gärende Konflikte überzuschäumen,

was sich durch eine geschickte,

deeskalierende Kommunikation meist

abwenden lässt.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

„Zurück zur Natur“, empfiehlt

ein geflügeltes Wort, das dein Monatsmotto

werden könnte; im Grünen lassen

sich die, zur Jahreshälfte an Saft verlierenden,

Akkus zu Fuß oder auf dem Rad

entspannt wieder aufladen.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Die Tage werden länger, deine

Arbeitstage leider auch; beruflich bist

du im Juni nämlich voll eingespannt und

steuerst da lieber mit einem achtsamen

Schlaf- und Entspannungsverhalten

rechtzeitig gegen.

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Deine Hormone spielen dir

wohlige Streiche, durch die dein Juni

in amouröser Hinsicht zwar verlockend

wird, die dich aber auch schnell vom

allzu trist erscheinenden Alltag ablenken

können.

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Mutter,

Rollerfahrerin,

Spirituell und

Weltenbummlerin.“

Sarah

# HIVersity

Weil ich mehr bin als

nur HIV-positiv: LiVLife.de

NP-DE-HVU-ADVT-210002; 07/2021


Kunst

EROTIK

Heimliche erotische FANTASIEN

Bild: Rinaldo Hopf „Surprise“ 2022

Jeder hat sie. Manch einer

denkt an den großbrustwarzigen

Tennislehrer, der andere an

Prager Burschen, der nächste an den

rothaarigen Bartmacho, der so herrlich

unfreundlich war an der Tanke,

andere ergötzen sich an beschwipsten

Punks ... Erotische Fantasien sind

so unterschiedlich wie die Menschen

selbst. Rinaldo Hopf plant ein

Kunstprojekt dazu. Und du kannst

mitmachen!

Was wäre unser aller Leben ohne die

heimlichen Gedanken erotischer Natur?

Das tabulose Träumen in aller Heimlichkeit.

Auch in den besten Beziehungen darf dafür

Raum sein, auch hier gilt: Erlaubt ist, was

niemandem schadet. Und man muss sie ja

auch nicht verraten, außer man plant, sie in

die Tat umzusetzen. Wer deine Fantasien

aber auf jeden Fall gerne erfahren und zu

Kunst verarbeiten will, ist der Wahl-Berliner

Künstler Rinaldo Hopf, der sich via E-Mail an

uns gewandt hat.

„Für ein Kunstprojekt, das im September an

mehreren Orten in Berlin ausgestellt wird (u.

a. The Ballery), suche ich Teilnehmer, die mir

einen kurzen Text (oder auch ein Gedicht

etc.) zu einer heimlichen erotischen Fantasie

schicken – ich werde diese Fantasien dann in

Bilder umsetzen“, so der international erfolgreiche

und wirkende Kurator, Verleger („Mein

schwules Auge“) und Maler. Wer mitmachen

will, kann sich bei Rinaldo Hopf melden. *rä

www.rinaldohopf.com

ERINNERUNG

Bob Mizer, Vorkämpfer mit

der Kamera

Dieses Jahr jährt sich sein Todestag zum 30. Mal, sein Geburtstag

im März gar zum 100. Mal. Doch auf seine Kunst müssen

wir nicht verzichten: Bobs wegweisendes Magazin „Physique

Pictorial“ ist wieder zu haben – neu aufgelegt.

Bob Mizer (27. März 1922 – 12. Mai 1992) gründete 1945 seine

Fotoagentur „Athletic Model Guild“, 1951 erschien erstmals die

Zeitschrift „Physique Pictorial“. Der Fotograf erlangte mit seinen

homoerotischen Fotos und Filmen den Status einer Legende.

Mizers schwule und später auch explizite Bilder sind Bestandteil

der Sammlungen des Museum of Modern Art in New York und

des Museum of Contemporary Art in Los Angeles. Auch der

Kölner TASCHEN Verlag hat seine Kunst im Angebot. Es scheint,

als ob die Kunstwelt seine Fotografien zu schätzen gelernt hat.

Dabei zeigte Bob Mizer seit den 1940ern pure Homoerotik:

nackte Hintern, ausgebeulte Badehosen (später auch Glieder im

Sonnenlicht), Brusthaar, sich miteinander vergnügende Machos,

freche Jungs und kernige Kerle in derben und auch sexuellen

Posen. Das kann (leider) immer noch provozieren – und auf

verschiedene Weisen erregen. *rä

www.bobmizer.org, www.instagram.com/bobmizer,

www.facebook.com/BobMizerFoundation


In jeder

Stadt

zu Hause

Übernachten bei queeren

Gastgebern in über 70 Ländern!

29 €

AB

PRO NACHT

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ SHAPECHARGE

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab


kunst

AUSSTELLUNG

DENI

HORVATIĆ:

Der Mensch

mal anders

Das kann auch mal erotisch sein! Vor allem aber ungewöhnlich,

denn wann sieht man schon einen Badenden aus der

Badewannenbodenperspektive?

Vom 3. Juni bis zum 16. Juli stellt der in Kroatien geborene

Künstler seine Kunst bei nüüd.berlin in Berlins Mitte aus.

Er lässt uns die Abgebildeten intim und nah erfahren, doch

eines gönnt er uns nicht: deren Gesicht. Ein wunderbarer und

kunstvoller Kontrapunkt zu den vielen, vielen Porträtaufnahmen,

die vor allem seit dem Siegeszug von Social Media die

Welt fluten. „Mich erinnern die lebensgroßen Fotografien, die

auch etwas Fetischmäßiges haben, an eine moderne Interpretation

alter holländischer Meister, das Bild LOCKER ROOM

ist ein modernes Stillleben, wenn man nicht genau hinschaut,

könnte es auch ein durcheinandergewirbeltes Wildbret mit

Tulpe sein. Die nackten Füße oder das Selbstporträt scheinen

eine Wiederbelebung der großen Renaissancemaler wie Caravaggio

oder Michelangelo zu sein“, so Galerist Henner Merle

über die Ausstellung. Ungewöhnliche Bilder, großes Können

eines noch jungen Künstlers, sicherlich einer der Höhepunkte

des Galerie-Sommers. *rä

3.6. – 16.7., Deni Horvatić „SCAN“, nüüd.berlin,

Kronenstr. 18, Berlin, www.nüüd.berlin


FOTOGRAFIE

Sinnlich und süß,

kernig und sexy

Regenbogen-Fabelwesen,

die für Unschuld, Magie, das

Gute und seit einigen Jahren

ebenfalls für das Queere

stehen, bereichern auch

unsere Kultur.

Wunderbar, dass ein

Feen-Regenbogen-

Pferdchen auch in dem

Bildband „MÄNNER 2“

von Anja Müller auftaucht.

Hier versammelt die

Künstlerin über siebzig

Männer zwischen zwanzig und

achtzig Jahren. Ganz im Sinne des von uns geförderten

Body-Positivity-Gedankens kommen viele Arten Mann

und Körper vor. Ein ungewöhnliches und mitunter auch

erotisches Buch, das einen kunstvollen Blick auf Männer in

vielen Facetten zulässt. Besonders sinnlich sind die Bilder

der sich (nicht nur) kuschelnden Paare … *rä

www.elite-contacts.com

Berlin-Hamburg-Köln-Düsseldorf-

Frankfurt-Stuttgart-München-Wien

Klaus & Peter

Traumhochzeit 2022

Johannes & Maik

glücklick verheiratet

Maximilian & David

anderthalb Jahre verlobt

Markus & Dennis

sind „endlich angekommen“

Philipp Schwarzenberg

Partnervermittler in 2.

Generation

Jonas & Kai

2 Jahre zusammen

Anja Müller „MÄNNER 2“, 208 Seiten,

Format: 27 x 20 cm, gebunden, Fadenheftung und

Schutzumschlag, Preis: 29,90 Euro,

ISBN 978-3-88769-307-7, www.konkursbuch.de,

anja-mueller-fotografie.de

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für homosexuelle Männer

Ihr Glück ist unser Ziel!

Jetzt kostenfrei informieren:

069/5050604448 o. 040/8090319645

Inh. Philipp Schwarzenberg

Email: mail@elite-contacts.com


BUCH

KULT

„Flash Gordon –

Der Untergang von Ming“

Ab 1934 begeisterte Zeichner und Autor

Alex Raymond (2.10.1909 – 6.9.1956)

mit seinen Comics über den Superhelden

weltweit eine große und bis heute wachsende

Fan-Gemeinschaft.

Schon in den 1930ern gab es fürs Kino

produzierte Kurzfilme (Serials), 1980

wurde der Superheld dann sogar ganz

pompös für die Kinoleinwand inszeniert,

den Soundtrack dazu stellten die queeren

Rock-Popper von Queen. Mit „Flash

Gordon – Der Untergang von Ming“

erschien unlängst eine weitere aufwendige

und hochwertige Comicsammlung (die

Originale waren in Zeitungen zu finden)

als gebundenes Buch. Der muskulöse

Aalglatte mit blonder Tolle setzt sich hier

einmal mehr für das Gute ein – und rettet

seine Mitstreiter*innen auch vor gefährlichen

Monstern. Zusammen mit seiner

Gefährtin Dale Arden und dem genialen

Wissenschaftler Dr. Zarkov macht sich der

Starke auf, um gegen Ming, den Unbarmherzigen,

zu kämpfen. Einmal mehr kehrt

das Trio zurück auf den Planeten Mongo …

Die hier versammelten Comics erschienen

erstmals von Januar 1941 bis August

1944 und waren die letzten, die Erfinder

Alex Raymond selbst zeichnete, bevor

er an seinen Kollegen Austin Briggs

übergab. Dessen Einstand, die ersten 15

Sonntagsseiten, erscheinen in diesem

Band als Bonus. Beim Lesen wird schnell

klar, wie groß der Einfluss dieser kultigen

Science-Fiction auf spätere Erzählwelten

wie „Dune“, „Masters of the Universe“,

„Captain Future“ und „Star Wars“ ist. Große

Kunst und ein tolles, auch heute noch

spannendes Zeitzeugnis. *rä

www.hannibal-verlag.de

FOTOGRAFIE

Die demokratische Kunst?!

Ist Fotografie immer Kunst? Dieses knackige Buch

voller Wissen für alle beschäftigt sich auch mit diesem

Gedanken.

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM_POIKE

Als in den 1820er-Jahren die Fotografie von Joseph

Nicéphore Niépce erfunden wurde – nach seinem Tod

setzte in den 1830ern Louis-Jacques-Mandé Daguerre

seine Arbeit fort –, war an Phänomene wie Instagram

oder Facebook noch nicht zu denken. Trotzdem war

schnell klar, dass mit der Kamera scheinbar jeder zum

Künstler werden kann. Heute weiß man es besser:

Fehlen die Idee und das Auge für den richtigen

Moment und Ausschnitt, helfen auch keine tausend Filter, es bleibt ein

Schnappschuss. Immerhin ein Zeitzeugnis, ein Tatsachendokument.

Das gerade im MIDAS Verlag erschienene Buch „Fotografie“ von David

Bate aus der Reihe „Art Essentials“ nimmt uns mit auf eine Reise zu den

Anfängen bis zum Heute. Auf über 170 Seiten werden Kunstströmungen

wie „Die Neue Sachlichkeit“, Konzeptkunst oder auch Piktorialismus

behandelt und Künstler*innen wie Nan Goldin werden gut verständlich und

informativ dargestellt. *rä

www.artessentials.de


BUCH

CINEMA

Mythos Hollywood

in der Kunst

Die Oscars mit ihrem

Glamour, die Stadt mit

ihren Stars und Skandalen, vor

allem aber die Filmkunst, die hier

erschaffen wird und weltweit

beflügelt. Der TASCHEN Verlag

in Köln und die Helmut Newton

Stiftung in Berlin widmen sich

dieses Jahr der Legende, die auch

schon Weltstars wie Amanda Lear

und Madonna inspirierte.

Am 2. Juni eröffnet die Ausstellung

der Helmut Newton Stiftung

„HOLLYWOOD“ mit einer Vernissage,

die Ausstellung ist bis zum 20.

November geöffnet. Gezeigt werden

Stars wie Liz Taylor, Judy Garland und

Marianne Faithfull, aber auch Kunst von

Künstler*innen wie Jens Liebchen, Eve

Arnold, Annie Leibovitz und natürlich

Helmut Newton.

Schon früher konnte man in Buchform

den Mythos ergründen, Jürgen Müller

präsentiert die Filme der Jahre 2011

– 2020. Mit dabei in dem Bildband „100

Filme der 2010er“ (19,6 x 25,5 cm, 2,77

kg, 880 Seiten) sind schwule Klassiker

wie „Moonlight“ und „Bohemian Rhapsody“

sowie Stars wie George MacKay

und Timothée Chalamet. *rä

www.helmutnewton.com,

www.taschen.com


BUCH

Wege zum Glück und Tipps, Trauer zu

überwinden. Zwei neue Bücher machen

Mut und geben Kraft an schweren Tagen.

Krieg in Europa, Jahre der Pandemie, der

Verlust geliebter Menschen oder Freunde,

Sorgen um den Arbeitsplatz. Viele Faktoren

können dazu führen, dass man sich

wie gelähmt vor Trauer, unglücklich und

einsam fühlt. Gerade erschienen sind zwei

Bücher, die sich zum einen mit der Trauer,

zum anderen mit den Wegen zum Glück

beschäftigen.

PSYCHOLOGIE

Das Glück, die Trauer und

die Lebensfreude

„endlich. Über Trauer reden“ von

Caroline Kraft und Susann Brückner,

den Macherinnen des gleichnamigen

erfolgreichen Podcasts, erscheint am 14.

März bei Goldmann und liest sich anders

als andere Bücher zum Thema Tod. „Uns

geht es um das Erkennen der Trauer in all

ihren seltsamen Erscheinungsformen, um

Funktionierenmüssen und Kapitulation,

echten Trost, um die Körperlichkeit der

Trauer, um Rituale und Sex“, wird vorab

verraten. So ist der Ton dann auch nicht

allzu pietätvoll, kirchlich oder betulich,

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/PHOTOSCHMIDT

nein, es werden ehrliche Worte gewählt

und praktische Tipps gegeben, die das

Loslassen und Verarbeiten leichter

machen. Beide Autorinnen mussten dies

schon: Susann Brückner verlor ihren Vater

und ihren Bruder durch Suizid, Caroline

Kraft, ausgebildete Sterbebegleiterin,

musste über den Tod des Ex-Freundes

hinwegkommen. endlich.cc

Natalie Jeanne Zonnekeins Buch „Komm

mit, wir gehen glücklich werden“ bietet

auch Rat und Lebenshilfe, allerdings ganz

anders, nicht von der Trauer ausgehend,

es geht um das Streben nach Glück – und

das mit ganz praktischen Denkanstößen

und Tipps in poppiger Aufmachung.

Schriftlich verrät der Verlag über das Buch

der studierten Psychologin und Yoga- und

Meditationslehrerin via E-Mail: „Es ist in

der heutigen von Wandlungen und Krisen

gezeichneten Welt nicht immer leicht zu

erkennen, was das eigene Glücklich-Sein

nun eigentlich genau ausmacht. Oft wird

die Suche von der Frage begleitet, wie man

nachhaltig die notwendigen Grundlagen

für das eigene Glück erschaffen kann.

Dieses Buch lädt ein, sich auf eine Reise

zum eigenen Glück zu begeben und das

eigene Glücks-Vermögen zu stärken.“

Natalie Jeanne Zonnekein betreibt ein

Meditationszentrum auf Korfu und

gibt dort und gibt Workshops und die

Möglichkeit zu spirituellen Ruhepausen in

der Natur. *rä

manto-corfu.com

KINDER

Zwei Regenbogenfamilien,

viel Hetze und ein Skandal

Kinder können glücklich in Regenbogenfamilien

aufwachsen oder bei Alleinerziehenden. Oder eben

bei heterosexuellen Paaren. Warum aber sorgt ein kindgerechtes

Buch über diese Möglichkeiten für einen Skandal?

FOTOS: LAWRENCE SCHIMEL, NORMUNDS BRASLIŅŠ

Nun, weil „Miscoda család!“ von Lawrence

Schimel und Elīna Brasliņa in Ungarn

erschienen ist, einem Land, dessen aktuelle

Regierung sich anscheinend auf einem

Kreuzzug gegen queere Lebenswelten

befindet. Irgendein Feindbild muss ja

sein, um von den eigentlichen Problemen

abzulenken. Hier war es der Umstand, dass

das Buch in zwei Geschichten einmal von

einem Mädchen mit zwei Vätern erzählt,

einmal von einem Jungen mit zwei Müttern.

Im Fokus steht übrigens nicht die homosexuelle

Liebe der Erziehenden, sondern zum

Beispiel die hellwache Katze Rosa und der

Familienhund, der den Teddy klaut …

Durch eine Crowdfundingaktion des

Projekt 100% MENSCH Verlages kann

dieses lustige gereimte Kinderbuch mit

dem Titel „Hundemüde & Hellwach“ nun

zweisprachig in Deutschland erscheinen,

auf Deutsch und auf Polnisch. „Für jedes

in Deutschland verkaufte Exemplar geht

eine polnische Version an die queere

Menschenrechtsorganisation Equality

Factory (Fabryka Równości) in Stuttgarts

polnischer Partnerstadt Łódź“, wird via

E-Mail vom in Stuttgart sitzenden Projekt

100% MENSCH verraten. *rä

www.100mensch.de


BILDBAND

Die Stadt des

Heiligen Franziskus

BUCH

Die legendäre Golden Gate Bridge,

Hippies, sichtbar schwules Leben

schon ab den späten 1960ern, pittoreske

viktorianische Häuser und eine malerische

Lage am Pazifik: San Francisco verzaubert

schon seit Generationen – und wurde

(deswegen) auch schon in vielen Liedern

besungen.

„San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in

Your Hair)“ von Scott McKenzie ist so eine

Hymne. Oder „Fake Tales of San Francisco“

der Arctic Monkeys, „San Francisco (You’ve

Got Me)“ der Village People und „I Left My

Heart in San Francisco“ von Tony Bennett.

Auch in der Kunstwelt wurde die Stadt, die

Franz von Assisi (um 1180 – 1226) gewidmet

ist, unzählige Male inszeniert – und

ist jetzt gern genutzter Hintergrund bei

schnöden Selfies.

Wie es besser geht, zeigt das Buch „San

Francisco. Porträt einer Stadt“ von Autor

Richie Unterberger und Herausgeber Reuel

Golden, das beim TASCHEN Verlag erschienen

ist. Es macht mit Fotografien unter

anderem von Steve Schapiro, Minor White,

Daniel Nicoletta „Enchantra at the Castro Street Fair“ 1976

Dorothea Lange, Albert Watson, Robert

Frank, Garry Winogrand, Fred Herzog und

Ansel Adams die spannende und bewegte

Geschichte der im 18. Jahrhundert gegründeten

und Mitte des 19. Jahrhunderts

auch durch den kalifornischen Goldrausch

erblühten Stadt erfahrbar. *rä

„San Francisco. Porträt einer Stadt“,

www.taschen.com

WELCOME TO THE

ONESUITS CLUB

WWW.ONESUITSCLUB.DE

WWW.ONESUITSCLUB.DE


mode

bademode

hingucker am

strand

Bunt und von den 1990ern geküsst, so

präsentiert sich die hier vorgestellte

Swimwear von der Urlaubsinsel Gran

Canaria. Ein Sehnsuchtsort für viele, der

nicht nur für Feierfreuden steht, sondern

auch für Strand und Meer.

Und wie man sich da am besten kleidet,

siehst du hier bei den aktuellen Kollektionen

der beiden auf der Insel beheimateten

Modelabels Palmas und Chela Clo. 2022 kam

die „Gran Canaria Swimwear Fashion Week“

zur Fashion Week nach Berlin. Dazu verrät

Christiane Arp, die Vorsitzende des Fashion

Council Deutschland: „Grenzen überschreitende

Zusammenarbeit ist in der Modewelt von heute

von großer Bedeutung. Kooperationen auf

kreativer Ebene, aber auch in der Produktion,

sind überlebenswichtig für lokale Talente und

Hersteller im globalen Wettbewerb. Diese zu

fördern ist eines der wichtigsten Anliegen des

Fashion Council Germany. Die Partnerschaft mit

der Gran Canaria Swimwear Fashion Week, der

einzigen professionellen Runwayshow für Swimwear

in Europa, ist ein wichtiges Signal und ein Schritt in

die Zukunft, um den Austausch zwischen deutschen

und internationalen Designern zu unterstützen.“ *rä

www.chelaclo.com, www.palmaswim.com


mode

TREND

ONESUITS CLUB

Jumpsuits für Männer werden

immer beliebter. Nicht nur bei

Hipstern hat sich dieser bequeme Trend

mittlerweile durchgesetzt.

Noch kein Outfit für den Sommer?

Onesuits Club hat die Lösung! Die

Marke hat den Jumpsuit für IHN

entworfen. Für mehr Freiheit und

Spaß auf Festivals, auf privaten

Feiern mit Freunden oder im

Urlaub, sorgt dieser bequeme

Ganzkörperanzug mit kurzen

Armen und Beinen. Jumpsuits

wurden ursprünglich als

Einsatzkleider für Fallschirmjäger

entworfen, mittlerweile kommen sie

bei normalen Fallschirmsportlern zum

Einsatz. Die Einteiler sind praktisch, da sie

einfach anzuziehen sind und bei starkem

Wind optimalen Sitz garantieren. Zudem

sind sie sehr angenehm zu tragen, da

beispielsweise kein Hosenbund drücken

oder zerren kann.

www.onesuitsclub.de


Reise

GAY CRUISE 2023

VON FRANKREICH NACH ITALIEN

Die Spartacus Cruise wird

auch 2023 wieder in See

stechen und hat nach der Ägäis

und den Kanaren ein neues,

vielseitiges Fahrgebiet. Im wunderschönen

Frühsommermonat Mai geht es

die französische und italienische Küste

entlang. Die französische Küstenstadt

Marseille ist Abfahrts- und Endpunkt der

sieben Nächte dauernde Kreuzfahrt mit

zwei Insel-Stopps. Von hier kann man

als Vor- oder Nachprogramm noch eine

Verlängerung mit Besuch der Côte d`Azur

planen. Außerdem ist Marseille sowohl

mit dem Flugzeug als auch mit der Bahn

hervorragend zu erreichen.

Die Route im Detail:

■ 13. Mai Marseille

■ 14. Mai See-Tag

■ 15. Mai Elba

■ 16. Mai Rom

■ 17. Mai Livorno (Florenz)

■ 18. Mai Villefranche-sur-Mer (Nizza)

■ 19. Mai Korsika

■ 20. Mai Marseille

Diese Route kombiniert kulturhistorisch

herausragende Städte wie Rom und

Florenz mit genug Zeit für Tagesausflüge.

Den Charme der französischen Lebensart

vermitteln die pittoresken Häfen von

Portoferraio (Elba) und Calvi (Korsika). Hier

locken Bergdörfer mit Wanderungen und

Strände zum Schnorcheln. 2023 gibt es

neben den touristisch geprägten Ausflügen

auch Führungen mit lokalen Guides, die

spezielle Kenntnisse über die Geschichte

und Lebensweise der schwulen Community

vor Ort vermitteln. Wer lieber an Bord

bleiben möchte, kann auch wunderbar auf

dem FKK-Deck relaxen.

UMWELTFREUNDLICHES

BOUTIQUE-SCHIFF

Als Schiff steht wieder die umweltfreundliche

Vasco da Gama mit ihrer überschaubaren

Gästezahl von unter 1.000 Reisenden

zur Verfügung. Das Schiff wurde mit einer

neuen Antriebsanlage ausgestattet, die

nicht mit Schweröl betrieben wird. Die

Vasco besticht durch ihre zwei Pools, von

denen der größere mit einem verschließbaren

Glasdach versehen ist und somit bei

jedem Wetter genutzt werden kann. Auch

gastronomisch spielt die Vasco da Gama

in der Oberliga. Sie verfügt über drei À-lacarte-Restaurants,

von denen das asiatisch

ausgelegte „Fusion“ mit besonderer Liebe

zum Detail überzeugt. Dazu gehören auch

stilechte japanische Tische auf Bodenhöhe.

Aber auch das Buffet-Restaurant

Pantry sticht konzeptionell hervor. Es

erinnert eher an einen Food-Court mit

unterschiedlichen kulinarischen Stationen.

Dieser konzeptionelle Ansatz findet sich

auch bei den zahlreichen Bars wieder und

erreicht seinen Höhepunkt in der rundum

verglasten Aussichtslounge The Dome.

ENTERTAINMENT

Neben dem bordeigenen Showprogramm

werden wieder zahlreiche Highlights für

Begeisterung sorgen. Für die Bars und

Lounges sind kleine abwechslungsreiche

Acts wie Karaoke, Lesungen und Quiz, aber

auch Aufführungen von Instrumentalkünstlern

und Akrobaten vorgesehen. Übrigens

kann sich jeder in das bunte Programm

einbringen, indem er sich am Contest zur

Dekoration der Kabinentüren beteiligt.

Höhepunkt werden die Pool Games mit

der Wahl des Mr. Cruise am See-Tag sein.


Medienpartner:

MÄNNER.

UND MEER.

DEINE GAY CRUISE

13. – 20. Mai 2023

Marseille – Elba – Rom – Livorno –

Nizza – Korsika – Marseille

FRÜHBUCHER-

RABATT

bis 31. August 2022

Die Kandidaten müssen hier verschiedene sportliche

Herausforderungen meistern und sich im Mehrkampf fast

jugendfreien Spielen unterziehen.

Auf vielfachen Wunsch unserer Gäste werden die beliebten

Themenparties ausgeweitet, bei denen die Gäste ihrer

Fantasie für Kostüme freien Lauf lassen können. Sie beginnen

mit dem Ablegen des Schiffes am dreigeschossigen

Heckpool, der mit einer aufwendigen Licht- und Soundtechnik

ausgestattet wird. Als Themen stehen White, Drag,

Uniform, Disco, Sports, Kinky und Rainbow fest. Sollte die

Wetterlage eine Heckparty nicht zulassen, steht der DOME

Club auf Deck 12 zur Verfügung. Musikalisch reicht die

Auswahl von Clubsounds über House bis zu Techno z. B.

durch unseren Resident DJ Chris Bekker. Um auch den

Bedürfnissen der Erholung gerecht zu werden, kann man

seine Kabine in der Party- oder Ruhezone auswählen.

Buchungen sind unter www.spartacus.cruises bis August

mit einem Frühbucherrabatt von 10 % möglich, so dass die

Preise für Vollpension schon bei 98 EUR pro Tag starten.

www.spartacus.cruises


Gesellschaft

INTERVIEW

HELMUT

METZNER:

„Diesem Anliegen

von Diversität, von

Vielfalt, wieder ein

Haus geben“

FOTO: CARO KADATZ

Zehn Jahre führte Jörg Litwinschuh-Barthel

als Gründungsvorstand

die Geschicke der einzigen

queeren Bundesstiftung. Die Suche

nach eine*m/einer*r Nachfolger*in

dauerte einige Zeit, Anfang April gab

das Kuratorium über den Kuratoriumsvorsitz

im Bundesjustizministerium

ihn bekannt. Helmut Metzner

ist der zweite geschäftsführende

Vorstand der Bundesstiftung Magnus

Hirschfeld. Wir sprachen telefonisch

mit ihm.

Erhoffst Du dir durch deine guten

Kontakte in die Politik auch mehr

Unterstützung aus dem Bundestag?

Erwartest Du persönlich von dort

mehr?

Es geht darum, die Finanzbasis für die

Arbeitsfähigkeit der Stiftung zu verbessern.

Dafür muss ein breiterer Blickwinkel eingenommen

werden. Ich freue mich, dass die

Koalition bei der Antidiskriminierungsarbeit

viel vor hat und die Architektur dieser auch

weiterentwickeln will wie zum Beispiel

mit dem Queerbeauftragten, mit einem

nationalen Aktionsplan oder im Projekt

„Mehr Demokratie“. Die Frage ist, wie sich

die Stiftung in dieser Landschaft positioniert

und was dabei ihren spezifischen Mehrwert

ausmacht. Ich bin guter Hoffnung, dass

das Bewusstsein dafür vorhanden ist,

dennoch dürfen uns nicht nur auf dieses

Feld verlassen und müssen breiter schauen.

Was können andere Ebenen leisten, welcher

Beitrag aus Mitteln der Europäischen Union

zum Beispiel ist möglich. Wir sollten auch den

privatwirtschaftlichen Sektor adressieren.

Welcher Hebel könnte dort wirken?

Bei dem, was die Stifter seinerzeit auch

motiviert hat, spielte der Gedanke einer

kollektiven Wiedergutmachung eine Rolle.

Einer Wiedergutmachung für das zerstörte

Lebenswerk von Magnus Hirschfeld. Von

politischer Seite haben wir dazu inzwischen

allerhand gesehen. In der Wirtschaft gibt es

zwar auch einiges im Bereich der Corporate

Responsibility, aber ich glaube, dass muss

noch stärker adressiert werden. Ich meine

übrigens, dass wir da auch am positiven

Vorbild von Magnus Hirschfeld anschließen

können. Hirschfeld hat ja – für seine Zeit

unglaublich innovativ – mit wirtschaftlichen

Playern zusammengearbeitet, um seine

Arbeit und seine Projekt wie das Institut für

Sexualwissenschaften, wirtschaftlich zu

betreiben.

„Entscheidend ist das

Programm, das dabei

raus kommt.“

Seit einigen Jahren ist pink Marketing

ein Megatrend. Kaum eine Marke, die

keine Pride-Kollektion oder ein Logo

in Regenbogenfahnen zur CSD-Saison

hat. Wirst Du da auch anklopfen?

Ja, durchaus. Im Grunde sehe ich dabei

zwei Aufgaben: Die Stiftung muss das

Selbstbewusstsein der Community stärken

und das Verantwortungsbewusstsein der

Gesamtgesellschaft. entwickeln Wir müssen

Solidarität organisieren, besonders auch bei

denen, die vielleicht denken, „Was hab ich

denn mit Diversität zu tun?“ Ihnen müssen

wir klar machen, dass Angriffe auf die

Freiheit von sexuellen und geschlechtlichen

Minderheiten, dass Homo-, Bi-; Inter-und

Transphobie Angriffe auf die Mitte der

Gesellschaft sind und diese Realität sind. In

Frankreich stehen rechtsnationale Parteien

bei 30 Prozent, wir haben die AfD im Bundestag

und von Polen und Ungarn muss ich

hier wohl erst gar nicht anfangen. Kurzum:

Die Mitte muss sich behaupten. Das zeigt,

dass Investitionen in das Selbstverständnis

und das Selbstbewusstsein der offenen

Gesellschaft unabdingbar sind.

Mal frech gefragt: Willst Du etwas

anders machen, als Dein Vorgänger?

Darum geht es nicht. Es wäre doch

unklug und anmaßend, über die Köpfe der

Entscheidungsträger*innen und über die

Köpfe der Community hinweg so zu tun,

als habe man das Rezept zur Glückseligkeit

schon gefunden. Ich setze sehr auf einen

dialogischen Prozess. Hineinhören in die

Community und dann sehen, was wir dort

stärken können mit Blick auf die Aufgaben,

die die Satzung der Stiftung vorgibt: Das

ist einmal die Erinnerung an die Arbeit

von Magnus Hirschfeld, die Erforschung

dessen, was LSBTIQ*-Verfolgung in der

Vergangenheit bedeutet hat und vor allem

Aufklärung und Prävention, dass sich so

etwas nie wieder einstellen kann. Da sind

Gespräche und Austausch glaube ich erst

einmal die grundlegenden Werkzeuge. Erst

danach muss man dann schauen, was zum

Beispiel mit dem Bund und den Ländern

über Bildung und Ausbildung als Basis für

die Fähigkeit mit Heterogenität umgehen zu

können, geleistet werden kann. Das ist eine

spannende Aufgabe, bei der es nicht darum

geht, alles anders oder neu zu gestalten,

sondern Bewährtes zu erhalten, anderes kritisch

zu hinterfragen und aus allem im engen

Austausch das Beste abzuleiten. Denn: Die

Stiftung ist nur so stark, wie die Menschen,

die sie gemeinsam tragen und unterstützen.

*Interview: Christian Knuth

Wie Helmut Metzner auf Kritiken reagiert

und wo er die Stiftung in zehn Jahren

sieht, lest ihr im vollständigen Interview

auf männer.media!


GESUNDHEIT

Warum der/die

richtige Ärzt*in

so wichtig ist

Was gilt es bei der

Arztsuche für HIVpositive

Menschen

zu beachten?

NP-DE-HVU-ADVR-220003

Die Suche nach einem/r Ärzt*in,

der/die gut zu einem passt,

kann man im Allgemeinen

ziemlich gut mit der Suche

nach einem/r passenden Friseur*in vergleichen.

Man entscheidet sich dabei auch

nicht gleich für die erstbeste Möglichkeit,

sondern probiert erst einmal verschiedene

aus, bevor man eine langfristige Entscheidung

trifft.

Auch für HIV-positive Menschen

gestaltet sich die Arztsuche so, denn

wie bei Friseur*innen muss auch bei

HIV-Schwerpunktärzt*innen nicht nur

die Fachkompetenz stimmen, auch auf

der Beziehungsebene sollte eine gewisse

Sympathie vorhanden sein. Schließlich

werden regelmäßige Termine bei diesem/r

Ärzt*in nach einer HIV-Diagnose zu einem

Teil des Lebens, auch wenn die Abstände

dazwischen Monate betragen.

DIE „RICHTIGE“ WAHL TREFFEN

Bei der Arztwahl kann es für HIV-positive

Menschen hilfreich sein, sich Empfehlungen

aus dem Freundeskreis, von Bekannten

oder auch aus dem Internet einzuholen.

Manchmal hat man ja im eigenen Umfeld

HIV-positive Freund*innen, die selbst

eine/n Ärzt*in haben, mit dem/der sie sehr

zufrieden sind.

Bei der Wahl sind natürlich praktische

Aspekte wie Lage, Erreichbarkeit oder Dauer

der Anfahrt relevant. Es gibt Menschen,

die nehmen für den/die für sie „richtige/n“

Ärzt*in auch einen längeren Anfahrtsweg

in Kauf, obwohl die nächstgelegene Praxis

sogar direkt bei ihnen ums Eck wäre.

All das sind wichtige Punkte, die natürlich

auch in die Entscheidung mit einfließen.

Letztendlich ist es aber gut, wenn man sich

als HIV-positiver Mensch den/die Ärzt*in

aussucht, der/die vom eigenen Gefühl

her am besten zu einem passt und so die

persönlich „richtige“ Wahl ist.

OFFEN ÜBER DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE

SPRECHEN

Wenn man den/die richtige/n

Schwerpunktärzt*in gefunden hat und

sich dort wirklich wohlfühlt, dann ist damit

bereits ein großer Schritt geschafft. Das

Wohlfühlen ist hierbei so wichtig, weil man

mit dem/r Ärzt*in offen über alles sprechen

können sollte. Wenn sich beispielsweise

im Leben die eigenen Bedürfnisse

ändern oder einen etwas bezüglich der

HIV-Therapie beschäftigt, dann ist er/sie die

erste Ansprechperson und sollte für alles ein

offenes Ohr haben.

Manche Menschen wünschen sich im Arztgespräch,

dass sie über all das, was sich in

ihrem persönlichen Alltag abspielt, sprechen

können. Andere wiederum möchten mit

ihrem/r Ärzt*in auch ganz selbstverständlich

über bestimmte Sorgen und Ängste

reden, die sie bewegen. Es gibt aber auch

Menschen, die einfach nur das Nötigste mit

ihrem/r Ärzt*in teilen und den regelmäßigen

Termin nur zum Check der Laborwerte und

dem Abholen der Rezepte wahrnehmen.

Hier gibt es weder richtig noch falsch.

SENSIBLE THEMEN ANSPRECHEN

Ein gutes Verhältnis zum/r Ärzt*in macht

es allerdings deutlich leichter, wenn es

um ganz persönliche Bedürfnisse und

Herausforderungen im Umgang mit der

HIV-Therapie oder auch um sehr sensible

und intime Themen geht.

Auch wenn ein Thema im ersten Moment

vielleicht unangenehm erscheint, kann

es wichtig sein, darüber ganz offen zu

sprechen – es gibt keinen Grund sich

zu schämen. Beispielsweise kann die

Einstellung zur eigenen Sexualität eines

dieser Themen sein. Vielleicht hat man

vor kurzem dem/r neuen Partner*in von

der HIV-Infektion erzählt und diese/r

hat nun Fragen, wie sich HIV auf das

gemeinsame Sexualleben auswirkt?

HIV-Schwerpunktärzt*innen können hier

wertvolle Hilfestellung leisten.

ÄRZT*INNEN KÖNNEN UNTERSTÜTZEN

Ein weiterer Vorteil einer guten Beziehung

und dem offenen Austausch mit dem/r

Ärzt*in ist, dass er/sie mit wertvollen Tipps

und konkreten Ansprechpartner*innen

unterstützen kann.

GEMEINSAM LÖSUNGEN FINDEN

Wenn man als HIV-positiver Mensch den/

die für sich richtige/n Ärzt*in gefunden

hat, fällt es leichter, Veränderungen im

Alltag oder Herausforderungen mit der

Therapie offen anzusprechen. So findet

man gemeinsam Lösungen und kann mit

dem/r Ärzt*in eine Therapie wählen, die am

besten zum eigenen Leben passt.

Weitere Infos sowie persönliche Geschichten

zum Leben mit HIV findest du

unter www.livlife.de.

Unterstützt von ViiV Healthcare


IRGENDWO

... I S T D I E

WIRKLICHKEIT

NUR BEGRENZT

ZUGELASSEN

SAMSTAG Tanztherapie House | Disco | Club-Classics

FREITAG Housebesuch House Music

DONNERSTAG Events siehe Programm

www.fortuna-irgendwo.de

FORTUNA IRGENDWO

Heilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke

HANAUER LANDSTRASSE 192 / AUF DEM UNION-GELÄNDE

E FORTUNA.IRGENDWO Q / WWW.FORTUNA-IRGENDWO.DE

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