25.05.2022 Aufrufe

rik Juni/Juli 2022

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

JUNI / JULI 2022 І HEFT 420

KÖLN І DÜSSELDORF

REISE

GAY

CRUISE

2023 –

von Frankreich

nach Italien

PRIDE

CSD

Alle Infos und Termine

BADEMODE

Hingucker

am Strand

INTERVIEWS: TASH SULTANA, HE/RO, HARRY STYLES, MICHELLE, SAM VANCE-LAW,

TILDA SWINTON, DWIGHT RHODEN & DESMOND RICHARDSON


Wasserwerk

Severin

Bonner Wall /

Ohmstraße

150 Jahre kölsche

Offenheit. Für 150 Tage

Programm.

Besucht uns in der Südstadt am Wasserwerk

Severin. Unser Jubiläumsprogramm findet ihr

auf: 150jahre.koeln


Intro 3

Inhalt

Liebe Leser*innen,

Corona macht Pause, die Welt hat

uns wieder! Feierlich eröffnen wir

mit dieser Ausgabe die Festivalsaison

und widmen uns Kölns

interessantesten Partys und Events.

Darunter sind alteingesessene wie

der ColognePride mit dem CSD-

Wochenende, aber auch taufrische

wie das QueerFeld-Festival, der

Puppy Pride und #360baleado

STAR DUST

Kaum ein anderer Künstler hat die Welt

des Pop so sehr beeinflusst wie David

Bowie, der schon mit Geschlechterrollen

und queerer Sexualität spielte, als

das noch wirklich geschockt hat. Das

New Yorker Complexions Contemporary

Ballet hat dem Ausnahmekünstler

ein wundervoll ausdrucksstarkes

Denkmal gesetzt.

AIDSHILFE KÖLN

Barrierefreie Räume für die Aidshilfe

Köln e. V. – mit dieser Idee startete

vor drei Jahren das bislang größte

Bau- und Umzugsvorhaben in der

Geschichte des Vereins. Fehlende finanzielle

Mittel drohten das Vorhaben

zu gefährden, am Ende hat sich der

Traum vom schmucken neuen Standort

am Heumarkt doch noch erfüllt.

BONANZA, Kölns erstes Festival

für trans* und nicht-binäre Musik,

Performance, Film und Kunst. Für

jeden Geschmack ist etwas dabei.

Viel Spaß beim Lesen –

euer rik-Team!

www.rik-magazin.de,

www.facebook.com/rikmagazin/

epaper.männer.media

Alle Magazine online!

IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

Chefredakteur:

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

BESUCHERADRESSE:

Berlin: Degnerstraße 9b, 13053 Berlin,

T: 030 4431980, F: 030 44319877,

redaktion.berlin@blu.fm

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77,

F: 040 28008178,

redaktion@hinnerk.de

Frankfurt: T: 069 83044510

F: 069 83040990,

redaktion@gab-magazin.de

Köln: T: 0221 29497538,

termine@rik-magazin.de,

c.lohrum@rik-magazin.de

München: T: 089 5529716-10,

Vertrieb: redaktion@leo-magazin.de

MITARBEITER:

Patrick Heidmann, Leander Milbrecht (lm),

Michael Rädel (rä), Sabine Hannakampf (sah),

Dagmar Leichow, Christian K. L. Fischer (fis)

Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke, www.sprachdesign.de,

Sabine Hannakampf,

lektorat-hannakampf.business.site

Grafik: Susan Kühner, Janis Cimbulis

Cover: Capucki / istockphoto.com

ANZEIGEN:

Berlin: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blu.fm

Ulli Pridat: ulli@blu-event.de

Ernesto Klews: ernesto.klews@blu.fm

Köln: Charles Lohrum(cl):

c.lohrum@rik-magazin.de

München: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blu.fm

Hamburg: Jimmy Blum (jb):

jimmy.blum@hinnerk.de

Bremen, Hannover, Oldenburg:

Mathias Rätz (mr):

mathias.raetz@hinnerk.de

Frankfurt: Sabine Lux:

sabine.lux@gab-magazin.de

Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blu.fm

DIGITAL MARKETING:

Dirk Baumgartl (dax):

dirk.baumgartl@blu.fm

VERLAG:

blu media network GmbH,

Degnerstraße 9b, 13053 Berlin

Verwaltung: Sonja Ohnesorge

Geschäftsführer:

Hendrik Techel, Christian Fischer (cf)

Vertrieb: Perfect Promotion, Eigenvertrieb

Druck: PerCom, Vertriebsgesellschaft

GmbH, Am Busbahnhof 1, 24784 Westerrönfeld

Abonnentenservice:

Möller Pro Media GmbH,

Tel. 030-4 190 93 31, Zeppelinstr. 6,

16356 Ahrensfelde,

Gläubiger-ID DE06 ZZZ 000 000 793 04

Unsere Anzeigenpartner haben es

ermöglicht, dass du monatlich dein rik

Magazin bekommst. Bitte unterstütze

beim Ausgehen oder Einkaufen unsere

Werbepartner.

Es gilt die rik Anzeigenpreisliste (gültig seit 1.

Januar 2019). Namentlich gekennzeichnete

Artikel geben nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion wieder. Die Abbildung oder

Erwähnung einer Person ist kein Hinweis

auf deren sexuelle Identität. Wir freuen uns

über eingesandte Beiträge, behalten uns

aber eine Veröffentlichung oder Kürzung

vor. Für eingesandte Manuskripte und Fotos

wird nicht gehaftet. Der Nachdruck von

Text, Fotos, Grafik oder Anzeigen ist nur

mit schriftlicher Genehmigung des Verlags

möglich. Für den Inhalt der Anzeigen

sind die Inserenten verantwortlich.

Bei Gewinnspielen ist der Rechtsweg

ausgeschlossen. Der Gerichtsstand ist

Berlin. Abonnement: Inlandspreis 30 Euro

pro Jahr, Auslandspreis 50 Euro pro Jahr.

Bei Lastschriften wird die Abogebühr am

3. Bankarbeitstag des laufenden Monats

abgebucht.

Die Anzeigenbelegunsgeinheit blu media

network GmbH rik / gab / hinnerk unterliegt

der IVW-Auflagenkontrolle

LGBT FRIENDLY

LAWS

CALIFORNIA FERTILITY CLINIC

USA

Bakersfield

Santa Barbara

Los Angeles

San Bernardino

www.tlcfertility.com

Palm Springs

kontakt@tlcfertility.com

San Diego

Der Standort unserer Praxis in Los Angeles wurde nicht zufällig

gewählt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Kalifornien

ermöglichen uns alle modernen reproduktionsmedizinischen

Maßnahmen optimal für unsere Patienten zu nutzen.

In Sachen Kinderwunschbehandlung ist Kalifornien einer der

weltweit liberalsten Staaten. Somit ist die Erfüllung eines

Kindeswunsches für alle Familienmodelle, unabhängig vom

Familienstand, sexueller Orientierung oder Herkunft, möglich.


4 Szene

HASSKRIMINALITÄT

Höchststand bei politisch

motivierter Kriminalität

Bundesinnenministerin Nancy Faeser stellte am 10. Mai gemeinsam mit dem

Präsidenten des Bundeskriminalamts Holger Münch den Jahresbericht 2021

zu politisch motivierter Kriminalität vor. Das Ausmaß ist erschreckend.

FOTO: PETER SCHERBATYKH / UNSPLASH.COM

Die bundesweiten Fallzahlen der

politisch motivierten Kriminalität

haben den höchsten Stand seit

Einführung der Statistik im Jahr 2001

erreicht. Mit 55.048 Delikten haben

politisch motivierte Straftaten im Jahr

2021 um 23 Prozent zugenommen,

politisch motivierte Gewalttaten sind

mit 3.889 Delikten um 16 Prozent

angestiegen.

HOMOPHOBE UND TRANSFEINDLI-

CHE HASSKRIMINALITÄT

Unter den „Straf- und Gewalttaten

im Bereich Hasskriminalität 2020

und 2021“, wozu die Themenfelder

„sexuelle Orientierung“ und

„Geschlecht/sexuelle Identität“ gehören,

war in nahezu allen Themenfeldern

ein Anstieg zu beobachten. Unter

„Geschlecht/sexuelle Identität“ wurden

340 Delikte an das Bundeskriminalamt

gemeldet, das entspricht einem

Anstieg um 66 Prozent. Bei den

Gewaltdelikten wurde ein Zuwachs

um 42,5 Prozent registriert. Auch im

Themenfeld „Sexuelle Orientierung“,

in dem homophobe Straftaten erfasst

werden, sind die Fallzahlen angestiegen,

mit 870 Delikte sogar um 50 Prozent.

Zudem ist von einer besonders hohen

Dunkelziffer auszugehen.

EHRUNG

KOMPASSNADEL 2022

Die diesjährige Kompassnadel des Queeren

Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW

geht an das queerfeministische Bildungshaus

lila_bunt.

„lila_bunt ist ein Rückzugs- und ein Austauschort

für queere Communities, ein Ort,

um gemeinsam Ideen zu schmieden und zu

entfalten, um sich kritisch miteinander und

mit sich selbst auseinander zu setzen, also

kurz: ein Ort für Empowerment und queere

Utopien.“

Für diese wichtige Arbeit erhält das Team

von lila_bunt die Kompassnadel 2022. Die

Verleihung findet am 2. Juli als Teil des

CSD-Empfangs statt, den das Queere

Netzwerk NRW gemeinsam mit der

Aidshilfe NRW organisiert.

2.7., Maritim Hotel, Heumarkt 20, Köln.

Weitere Infos unter www.queeres-netzwerk.nrw

und www.ahnrw.de. Informationen

über die Arbeit von lila_bunt findet

ihr auf www.lila-bunt-zuelpich.de.

JAN UND PETER WISSEN,

WIE WICHTIG EIN LIEBE-

VOLLES ZUHAUSE IST.

DAS WOLLEN SIE

WEITERGEBEN.

Gib notleidenden Kindern eine Familie

und Zukunft - mit Deinem Testament:

sos-kinderdoerfer.de/blu

sos-kinderdoerfer.de


FOTOS: OLIVER ERDMANN

DÜSSELDORF

Trägerverein „Queeres Zentrum

Düsseldorf“ gegründet

Seit das Kulturzentrum Café rosa

mond vor zwölf Jahren schließen

musste, gibt es für queere Menschen in

Düsseldorf keine Anlaufstelle mehr. Das

soll sich bald ändern.

An der Konzeption einer Kultur- und

Begegnungsstätte für die Düsseldorfer

LGBTIQ*- Community wird bereits seit

2021 arbeitet. Um aber endlich konkret

werden zu können, brauchte es einen

Trägerverein – der wurde am 9. Mai

gegründet.

Zu den 32 Gründungsmitgliedern des

Vereins „Queeres Zentrum Düsseldorf“

zählen neben Privatpersonen auch die

Vereine „CSD Düsseldorf e.V.“, „kom!ma

- Verein für Frauenkommunikation e.V.“

und „Schwulenberatung Düsseldorf

e.V.“. Als Vorstand wurden Anastasiya

Zhuravlova (1. Vorsitzende), Peter Hölscher

(2. Vorsitzender) und Birgit Erhardt

(Schatzmeisterin) gewählt. Gemeinsam

mit den Beisitzer*innen Anne Lena

Eckenroth, Leury Kerpen, Konrad-Albert

Radwan und Frank Schuster wollen sie

die Gespräche mit der Stadt Düsseldorf

vorantreiben und um weitere Unterstützung

für das Community-Vorhaben

werben.

Weitere Infos: www.facebook.com/

queereszentrumdues

QUEER-POLITIK

200.000 Euro für Aktionsplan

„Selbstverständlich unterschiedlich“

Für den von Bündnis 90/DIE GRÜNEN initiierten

Aktionsplan „Selbstverständlich unterschiedlich:

Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz von sexueller

und geschlechtlicher Vielfalt“ werden finanzielle

Mittel in Höhe von 200.000 Euro bereitgestellt.

Die GRÜNEN-Fraktion hat dem Aktionsplan im

Sozialausschuss zugestimmt, teilte Floris Rudolph,

Queerpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im

Kölner Rat, mit. Er sagte:

„Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gehört zur

Kölner DNA, aber auch bei uns ist diese Vielfalt

noch nicht überall akzeptiert. Mit diesem Aktionsplan

machen wir deutlich, dass Akzeptanz keine

Grenzen kennt.“

FOTO: CORNELIS GOLLHARDT

Der Aktionsplan bündelt erstmals alle laufenden und

geplanten Maßnahmen der Stadt Köln mit LGBTIQ*-

Bezug und soll zur Förderung der gesellschaftlichen

Akzeptanz und diskriminierungsfreien Teilhabe von

LGBTIQ*s in Köln beitragen.


6 Szene

FOTO; VEIT SZPAK

KÖLN

Aidshilfe Köln e. V. –

„Ein Traum ist

wahr geworden“

Nach mehr als drei Jahren ist das

größte Bau- und Umzugsvorhaben

des Vereins in seiner über 35-jährigen Geschichte

endlich beendet und die Aidshilfe

Köln konnte die neuen barrierefreien Räumlichkeiten

am Heumarkt endlich eröffnen.

„Ein Traum ist wahr geworden“ – Mit diesen

Worten begrüßte Elfi Scho-Antwerpes

vom Vorstandsfrau des Vereins, die rund

200 anwesenden Gäste aus Politik, Wirtschaft,

Mitgliedern, Unterstützer*innen

sowie haupt- und ehrenamtlichen

Mitarbeiter*innen, die zur offiziellen

Eröffnung der neuen Räume der Aidshilfe

Köln am 30. April geladen waren. Durch

die Veranstaltung führte 1Live-Moderator

Benni Bauerdick und für die passende

musikalische Begleitung sorgte Marcella

Rockefeller.

NEUE RÄUME, NEUE MÖGLICHKEITEN!

„Die HIV- und STI-Prävention hat sich in

den letzten Jahren deutlich verändert.

Die Botschaften sind vielfältiger, zum

Teil deutlich komplexer geworden. Diese

Botschaften gilt es zu vermitteln, um für

die Adressat*innen eine möglichst gute

Grundlage für ein individuell passendes

und reflektiertes Risikomanagement vorzuhalten“,

sagte der Vorstand der Aidshilfe

Köln Prof. Dr. Jürgen Rockstroh.

Am neuen Standort wird sich die Aidshilfe

Köln in den nächsten Jahren weiterentwickeln.

Dies gilt vor allem auch für den

Checkpoint. Noch in diesem Jahr sollen

die Abläufe und Strukturen von Beratung

und Test komplett digitalisiert werden.

Von der Anmeldung über die einzelnen

Stationen der Beratung und Testung

bis hin zur Ergebnismitteilung wird

alles miteinander vernetzt – und bleibt

dennoch komplett anonym! Mit diesem

innovativen Ansatz wird der Checkpoint

nachhaltiger, effektiver und vor allem noch

niedrigschwelliger.

„CAFÉ BACH“

Das neue Begegnungs- und Kontaktcafé für

Menschen mit und ohne HIV trägt zukünftig

den Namen „Café Bach“ in Gedenken

an Dirk Bach. Der 2012 verstorbene

Schauspieler hatte sich jahrelang für die

Arbeit des Vereins eingesetzt.

Das Café wird Begegnungs- und Kontaktstelle

für die Selbsthilfe, Klient*innen

und Ehrenamtliche sein, aber auch neue

Angebote für die Zielgruppen der Aidshilfe

vorhalten. So sind in unregelmäßigen

Abständen auch Infoabende, Schulungen

und kleinere Kulturveranstaltungen

geplant und ab Sommer soll es sogar eine

Weiterführung des beliebten Mittagstischs

für Gäste mit und ohne HIV geben.

Aidshilfe Köln e. V., Pipinstr. 7, Köln, Tel.

0221-202030, www.aidshilfe-koeln.de


8 CSD

„Jetzt ist endlich der

Zeitpunkt gekommen,

um Europas

größtes Pride Event

in gewohnter Form

stattfinden zu lassen.“

(KLuST e. V.)

FOTO: ERIC WEBER / UNSPLASH

18. JUNI BIS 3. JULI 2022

COLOGNEPRIDE

Weil die Corona-Pandemie im Sommer eine kleine Pause macht

(und wir hoffentlich alle geimpft sind!), dürfen wir uns auf einen

ColognePride fast wie vor Pandemie-Zeiten freuen. Rund 1,7

Millionen Besucher*innen werden vom 18. Juni bis 3. Juli 2022 in

Köln erwartet.

Der ColognePride bildet seit 2003 den Rahmen für das zweiwöchige Programm

rund um den CSD Köln. Ein großer Teil davon besteht aus kulturellen

Events, Info-, Gedenk- und politischen Veranstaltungen. Aber auch zahlreiche

Partys haben wieder eine Kooperation mit dem KLuST e. V. als Veranstalter des

ColognePride und des CSD Köln geschlossen. Bei Redaktionsschluss standen

über 97 queerpolitische Veranstaltungen und Partys fest.

AUSWAHL (PARTYS)

• Weekender-Lounge 18+ (Pride-Edition) am 18.6. des anyway e. V.

• Offizielle ColognePride Opening Party, Pride Night am 18.6. im St. LOUIS

Breakfast

• Sissy That Pop am 24.6. in der Kunstbar

• Offizielle CSD Opening Party, NEONPRIDE by Beatz&Boys im Carlswerk

Victoria und Club Volta am 1.7.

• Offizielle CSD Mainparty, SEXY PRIDE WORLD in der Halle TOR 2 am 2.7.

• MY SECRET GARDEN am 2.7. im Helios37

AUSWAHL (VERANSTALTUNGEN)

■ Trans*Fusion: Pride-Wale & Kurzfilm-

Premiere des anyway e. V. am 19.6.

■ NightWash Live im Waschsalon | CSD

Special am 20.6.

■ Namen und Steine, Gedenken der

Aidshilfe Köln am 23.6.

■ Stadtrundgang mit den lesbischen und

schwulen ALTERnativen des rubicon

e. V. am 26.6.

■ Viele-Gemeinsam-Stark! LGBTIQ*s

mit Behinderung sichtbar machen des

queerhandicap e. V. und RAR-Richtig

am Rand am 1.7.

■ CSD-Gottesdienst der AntoniterCity-

Kirche am 2.7.

■ 8. Dyke* March Cologne

der IG Dyke March Cologne

am 2.7.

ColognePride 2022: 18. Juni bis 3. Juli 2022

CSD-Straßenfest: 1. bis 3. Juli 2022

CSD-Demonstration: 3. Juli 2022

Auf www.colognepride.de/de findet ihr das Programmheft zum Download.

„We Love CGN“: Den queeren Reiseführer für Köln-Besucher*innen

könnt ihr euch unter https://www.colognepride.de/wp-content/uploads/2022/02/We-Love-CGN-Folder.pdf

herunterladen.


Let’s date

happy.


10 CSD

STRASSENFEST

HAUPTBÜHNE HEUMARKT

Das CSD-Straßenfest

vom 1. bis 3. Juli rund um

Heumarkt, Alter Markt und Gürzenich

vereint eine bunte Party

mit ausgefallenen Bühnen Acts,

engagierten Reden und emotionalen

Momenten. Über drei Tage

hinweg gibt es insgesamt rund

60 Stunden Programm.

FOTO: SDM GMBH & CO. KG

Freitag, 1.7. 18 – 23 Uhr

18 Uhr, Eröffnung des CSD-Straßenfestes

Moderation: Nico Gutjahr

Live on Stage: Kate Louisa & Band, John Riot,

HORSE

Samstag, 2.7. 15 – 23 Uhr

Moderation: n.n.b.

Live on Stage u. a.: MKSM, LiLA, Keye Katcher,

Shon Abram,

Holger Edmaier, Kery Fay, Dominik Klein & Band

TOP-Act: Star DJ FELIX JAEHN

Politikslot ab 16 Uhr

Verleihung des Ehrenpreises des KLuST e.V. an

Elfi Scho-Antwerpes

Sonntag, 3.7. 15 Uhr –22 Uhr

Moderation: Sarah Liu & Eric Schroth

Live on Stage u. a.: Paul Brunner & Band,

GOODBEATS, Lady Gaga & Amy

Winehouse Tribute Show

TOP-Act: Top-Secret (wird am 18.6. bei der

Opening-Party bekannt gegeben)

Politikslot ab 17 Uhr

YOU WANT A PIECE OF ME?

WWW.BRITNEY.KOELN


BÜHNE ALTER MARKT

Freitag, 1.7. 18 – 23 Uhr

18 Uhr, Eröffnung des CSD Straßenfestes mit den PinkPoms

Moderation: n.n.b.

Live on Stage: KRAUS, MKSM, LiLA, Band 2four2

Specials: Lesung von Martin Wolkner

Samstag, 2.7. 15 – 23 Uhr

Moderation: Babsi Hard & Jascha Habeck

Live on Stage u. a.: Hanna Batka, TIN, GUSTO, Popschlagerabend

mit Kevin Neon,Laura Hessler, Just Dimi, Pures Party

Glück, Gariela Massa, Zeitflug, Davin

Herbrüggen

Specials: Infoslot des Dyke March Cologne & Talk

Sonntag, 3.7. 15 –22 Uhr

Moderation: Cassy Carrinton & Nico Gutjahr

Live on Stage u. a.: Cassy Carrington, Suli Puschban

Specials: Sisters Citys LGBTIQ*-Aktivistinnen aus

Partnerstädten

Öffnungszeiten Straßenfest: 1. Juli: 16 – 24 Uhr, 2. Juli.:

13 – 24 Uhr, 3. Juli: 12 – 22 Uhr

Das vollständige Line-up der verschiedenen Bühnen findet

ihr in den kommenden Wochen auf www.colognepride.de.

N E X T L E V E L

K I T C H E N

Jetzt erleben bei

DEMO

Über eine Million Zuschauer*innen werden erwartet, wenn

rund 45.000 Teilnehmende bei der CSD-Demonstration

am 3. Juli mit Zugwagen und Fußgruppen quer durch die

Kölner Innenstadt ziehen. Die kreativsten unter ihnen

werden von einer Jury ausgewählt und anschließend

auf der Abschlusskundgebung auf der Hauptbühne

ausgezeichnet.

Wie gewohnt startet der Protestzug um 12 Uhr auf der

Deutzer Brücke und führt ca. 5,5 km durch die Kölner

Innenstadt. Da die Ehrenstraße mittlerweile aber eine

autofreie Zone ist, hat sich der Streckenverlauf geändert.

Am Neumarkt ziehen die Demonstrierenden an der

Apostelnstraße vorbei bis zum Rudolfplatz und führen

den Weg über die Ringe bis zum Friesenplatz und bis zur

Marzellenstraße fort.

FOTO: YING TANG / NURPHOTO / AFP

Studio

KÜCHENTRAUM

Händelstraße 17 Köln - City 0221/222 09 22

www.kuechentraum.com

GEPLANTER STRECKENVERLAUF:

● Aufstellung Deutz, ● Rudolfplatz

Deutzer Brücke

● Hohenzollernring

● Mindener Straße ● Friesenplatz

● Augustinerstraße ● Magnusstraße

● Kleine Sandkaul

● Zeughausstraße

● Gürzenichstraße ● Burgmauer

● Schildergasse

● Komödienstraße

● Neumarkt

● Marzellenstraße

● Hahnenstraße

● Auflösung


12 CSD

FOTO: KLUST E. V.

POLITISCHE FORDERUNGEN

Jährlich benennt der KLuST e. V.

14 politische Forderungen. An

jedem Tag des ColognePride wird ein

Punkt herausgegriffen, beleuchtet und

zur Diskussion gestellt. Ihr seid alle dazu

aufgerufen auszudrücken, wo und wie

die Einschränkungen unserer Rechte

und Freiheiten noch immer den Alltag

bestimmen.

Die politischen Forderungen 2022:

■ Erweiterung des Artikels 3, Absatz 3

des Grundgesetzes um die Merkmale

sexuelle und geschlechtliche Identität.

■ Bundesweite Aktionspläne gegen

Homo-, Trans- und Biphobie.

■ Internationales Engagement der

Bundesregierung für die Einhaltung der

Menschenrechte insbesondere in der

Unterstützung von LGBTIQ*-Initiativen.

■ Unterstützung für LGBTIQ*-Geflüchtete

sowie bessere Schulungen der Behörden,

sichere und menschenwürdige

Unterkünfte.

■ Finanzierung der Antidiskriminierungs-

und Aufklärungsarbeit an

Schulen und anderen Bildungs- und

Betreuungseinrichtungen.

■ Ein reformiertes Abstammungsrecht,

das alle Formen von Regenbogenfamilien

anerkennt und absichert.

■ Die Durchsetzung der Stuttgarter

Erklärung zur menschenrechtskonformen

Behandlung von Menschen mit

geschlechtlichen Normabweichungen.

■ Unterstützung von Trans*- und

Inter* Personen zu gesetzlichen

Regelungen ohne Diskriminierung und

Pathologisierung.

■ Besondere Pflege, Unterbringung und

Teilhabe älterer und hilfsbedürftiger

LGBTIQ*.

■ Mehr Sensibilisierung und Unterstützung

für LGBTIQ*-Menschen beim Comingout

durch Aufklärung. Notfalltelefone

und ein deutschlandweites Netz von

Beratungsangeboten.

■ Kooperationen zwischen LGBTIQ*-

Jugendzentren und heteronormativen

Jugendzentren und -gruppen, sowie die

Sicherstellung deren Finanzierung.

■ Antidiskriminierungsarbeit für Menschen

mit HIV sowie mehr Mittel für die

Aufklärung zu neuen Behandlungs- und

Präventionsmethoden auch zu anderen

sexuell übertragbaren Erkrankungen.

■ Verbesserung der medialen Berichterstattung

queerer Veranstaltungen und

umfassende Sichtbarkeit von queerem

Leben.

■ Beseitigung arbeitsrechtlicher Ungleichbehandlung

von queeren Beschäftigten

in Tendenz- und Konfessionsbetrieben.

CSD SPECIAL

Harder. Longer.

Stronger! – Zum

CSD mit Spring

Die Marke Spring kümmert sich um

Gesundheitsthemen rund um den

Mann und sorgt mit medizinischer Expertise

nicht nur für volles Haupthaar und

Standhaftigkeit im Bett – sondern beim

CSD-Köln auch für viel gute Laune.

Am offiziellen Spring-Stand („Unter Kästner“

zwischen Alter Markt und Heumarkt)

erwarten euch Bodypainting, spannende

Preise, Geschenke und auf Wunsch

natürlich auch Beratung von Experten. Der

Spring Pride Truck war schon im vergangenen

Jahr ein Stimmungsgarant für Fans

guter Partymusik. Dieses Jahr legen die

Männerexperten noch eine Schippe drauf:

Spring verlost 1 x 2 VIP-Tickets für den

Pride Truck inkl. flüssiger Verpflegung und

Goodie Bags!

Alle Infos findet ihr auf den Social-Media-Kanälen

und auf gospring.de (Peace,

Love and Erections) oder myspring.com

(Dein Hairway to Heaven).


14 Party

SEXY

Im Bootshaus wurden die Bunnys losgelassen und die Gäste freuten sich bei der

Eiersuche auf 3 Floors und vor allem in der XXL Play-Area.

CITYRADAR

Fotos: Stefan Kraushaar

BEATZ & BOYZ

Nicht nur Boys feierten ausgelassen im Club

Volta und bekamen einen Vorgeschmack auf

die XXL-Colognepride Edition im Juli.

MAYDANCE

Im Domhof wurde kräftig in den Mai getanzt, Veranstalterin und DJane GinaG

freute sich über die ausgelassene Stimmung im Schatten des Doms.

WIR SUCHEN:

EINE*N PRESSESPRECHER*IN (W-M-D)

(40 Stunden/Woche, unbefristet,

Dienstort ist Berlin)

BACKSTAGE DIARIES

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen

Unterlagen inkl. Ihrer Arbeitszeugnisse /

Tätigkeitsnachweise senden Sie bitte

digital (in einer Datei) bis zum 10. Juni

an LSVD-Geschäftsführer Klaus Jetz:

klaus.jetz@lsvd.de

WWW.LSVD.DE

Strike a POSE - Ballroom war im Artheater angesagt. Nur im Basement fielen zu

den Techhouse beats von DJ Rony Golding die Hüllen.


16 Party

FOTO: OLAF ALP

FISTPARTY

FFRED

Am 4. Juni öffnet NRWs größte Fistparty

ihre Tore. Am 19 Uhr begrüßen

euch die Pornostars Pupper Davey

(@PupperDavey) und Pupp Dee

(@pupdeedusxxx) in der Dortmunder

Jumbosauna. Wie immer bei Fistwerk:

Die Jungs sind nicht nur zum

Gucken da!

POOLPARTY

Babylon Pool-Party

Heiße Typen und Sonne satt gepaart

mit erstklassigen Beats und bester

Stimmung – die perfekte Mischung zum

Ausklang des Cologne Pride bei der

BABYLON POOL PARTY!

Auf über 1.400 m2 verwandelt sich der

Kölner Schwitztempel mit seinem großen

Freiluftpool und Sonnendeck am 4. Juli

in eine Party-Location, die seinesgleichen

sucht! Sei dabei und triff zum Abschluss

des Cologne Pride noch einmal die

heißesten Typen aus ganz Europa.

Früh kommen lohnt sich übrigens! Die

BABYLON POOL PARTY gilt inzwischen

nicht nur bei den Kölnern als „Die Party“

zum Cologne Pride und so bilden sich

schnell Warteschlangen am Einlass.

4.7., 10 – 22 Uhr, Badehaus Babylon

Cologne, Friesenstraße 23–25, Köln,

www.babylon-cologne.de

Der Wellnessbereich hat bis 1 Uhr

geöffnet, die Spielbereiche stehen

euch bis Sonntagmorgen zu Verfügung.

Wer möchte, kann sogar vor

Ort übernachten. Ab 1 Uhr werden

die Schlaflager aufgebaut, zufrieden

schlummern dürft ihr dann bis

Sonntag um 9 Uhr.

4.6., 19 Uhr, Men Only/Jumbosauna,

Dammstr. 44, Dortmund.

Voranmeldung nötig! Weitere Infos

und Partyanmeldung unter

https://www.fistwerk.de/party

ESSIGFABRIK

www.mos-wohlfuehlzeit.de

NEU in der Region

Bonn / Rhein-Sieg

Hauptstrasse 16a

53604 Bad Honnef

Telefon: 0175 2 852 891

Mail: wohlfuehlzeit@icloud.com

Termine nach Vereinbarung.

Klassische Kosmetik

Massagen

Anti-Aging

coldPLASMA

Sugaring & Waxing

Pre-Aging

Micro-Needling

Säurebehandlung

Diamant-

Microdermabrasion

Ultraschall

Pflegeprodukte

für die Männerhaut

Hautbildverbesserung

Neukunden erhalten

10% Rabatt auf alle

Behandlungen.


LSBTIQ*

inklusiv

NRW

Party 17

FETISCH

XTREME!

Nach pandemiebedingter Pause meldet sich auch die Xtreme! 2022

zurück und ruft traditionell am Freitag des CSD-Wochenendes tausende

Fetisch-Fans aus ganz Europa in die Essigfabrik. Neben der aufwendig

gestalteten Bühne und einer tollen Licht- und Lasershow erwartet euch

die größte Play-Area, die Köln jemals gesehen hat (indoor und outdoor).

Auf der Tanzfläche geht es ebenso heiß her: 2022 präsentiert Xtreme!

wieder ein DJ Line-Up der Extraklasse mit Eric Kandé, Alejandro Alvarez,

Jack Chang, Mike Jayy.

Wie immer gilt: Men Only und Strict Dresscode!

Neben Early X Tickets zu besonders günstigen Konditionen könnt ihr auch

Kombi-Tickets mit Kooperationspartner und Zusatzleistungen erwerben.

1.7., 22 Uhr, Essigfabrik, Siegburgerstr. 110, Köln, www.xtreme-cgn.de

FOTO: XTREME!

FOTO: PUPPYCOLOGNE

PUPP PLAY

PUPPY PRIDE 2022

Cologne

Nach mehrfacher Verschiebung kann zu Pfingsten

endlich der erste PUPPY PRIDE in Köln stattfinden.

In Kooperation mit dem Fetisch Festival Cologne

erwartet euch an fünf Tagen ein bunt gemischtes

Programm für alle Puppies, Handler, Fetisch-

Liebhaber*innen und Freund*innen der Puppy

Community. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Absolutes Highlight ist die langersehnte PUPPY

GERMANY WAHL 2022 am Pfingstsonntag!

2. – 6.6., diverse Locations, Köln.

Infos unter www.puppy.cologne und

fetish-festival-cologne.com

Weg mit den

Weg Barrieren mit den in den

Barrieren Köpfen! in den

Köpfen!

LSBTIQ*

inklusiv

NRW


18 Party

FOTO: BENNET „SCHNENKEL“ HENKEL

FOTO: ALEXANDRA NIKITINA

FOTO: RAPHAEL NEAL

SIR MANTIS MANDHLA. CN LESTER

#360baleado BONANZA

Köln war immer schon ein wichtiger

Ort für die Sichtbarkeit und das

Zelebrieren von Queerness. Mit BONANZA

erhält die Stadt nun das erste Festival für

trans* und nicht-binäre Musik, Performance,

Film und Kunst.

Als „special guest“ im Rahmen des BOHEI-

Festivals in der Comedia in Köln lädt

BONANZA am Wochenende vom 18. und

19. Juni dazu ein, die Vielfalt und Tiefe einer

Reihe von bahnbrechenden Künstler*innen

zu entdecken.

Das von #360baleado präsentierte Festival

rückt trans* und nicht-binäre Menschen in

den Fokus und schafft einen Ort, an dem

die Trans* Community zusammenkommen

und glänzen kann. Aber BONANZA ist

tender to all gender: Auch Allies aller

Geschlechter werden mit offenen Armen

empfangen.

Euch erwartet ein vielfältiges Programm

mit erstklassigen Konzerten internationaler

Künstler*innen, interaktiven Performances,

sorgfältig kuratierten Filmscreenings, spannenden

Workshops, Kunstinstallationen

und einer queeren Pop-up-Bibliothek.

Mit dabei: • JNNRHNDRXX, • CN Lester,

• Sir Mantis • mandhla. • „TRANS-cendence“

(Pacheanne Anderson) • „Trans*Generation“

(Jespa Jacob Smith) • Ear Action

• MANIPULIERT • #360baleado IMMERSED

• Voguing-Workshop mit Ray und Essi

• Magical-Gender-De_construction-

Workshop mit Jespa Jacob Smith • T-Shirt-

Siebdruck-Workshop mit dem Bündnis

für geschlechtliche Selbstbestimmung

• Urban-Grooves-Workshop mit Moodimbi

18. + 19.6., COMEDIA Theater, Vondelstraße

4–8, Köln, www.comedia-koeln.de;

www.360baleado.net

HANS NIESWANDT

PARTY

My Secret Garden

Die queere Party „My Secret Garden“ konnte

in diesem Jahr zwar nicht mit euch in den

Mai tanzen, dafür findet Anfang Juli endlich

wieder das große CSD Special auf zwei Floors

statt. DJ-Ikone und Lieblings-Gast Hans

Nieswandt – er reist exklusiv aus Seoul an – und

Tom Kutsche sorgen für House & Disco, DJ

Reptile & Action!Mike spielen 80er, Indie und

Elektropop,

Sa. 2.7., 22 Uhr, Helios37, Heliosstr. 37, Köln.

Weitere Infos unter www.facebook.com/

mysecretgardenparty

FOTO: PADDELPRODUCTION / CC BY-SA 3.0 / WIKIMEDIA.ORG

FESTIVAL

QueerFeld

Deutschlands queerstes Festival kommt nach Köln!

Bald ist wieder Zeit für gute Unterhaltung! Das QueerFeld-Festival kommt

zum ersten Mal nach Köln und hat wie immer die besten LGBTIQ*-

Künstler*innen und Allies im Gepäck. Euch erwartet eine Mischung

aus Comedy, Talk, Pop- und Rapmusik. Mit dem Odonien hat sich das

QueerFeld-Team eine der geilsten Locations ausgesucht, um in die Festival

Season 2022 zu starten. Stellt schon mal den Glitzer bereit!

4.6., 16 Uhr (Einlass: 15 Uhr), Odonien, Hornstr. 85, Köln. Weitere Infos

unter www.instagram.com/queer.feld, Tickets gibt es online unter

queerfeld.ticket.io (im limitierten Vorverkauf zum vergünstigten Preis).

FPTP: PTO MEDIA / MARIE BUCHHAUSEN


20 Style

BEACHWEAR

EIN TAG AM MEER...

... ist eigentlich schon perfekt, wenn man

ihn zusammen mit Freunden oder der

Familie bei bestem Wetter genießen kann.

Ein paar Dinge können allerdings helfen,

ihn zusätzlich noch angenehm und komfortabel

zu machen.

Hier finden sich schöne Accessoires

wie Outdoor-Kissen, Badetücher oder

Sonnenschirme, aber auch luftig-leichte

Kleidung von Badeshorts bis Poloshirts.

Das Highlight ist aber ganz sicher das aufblasbare

Stand-Up-Paddle-Board! Durch

die einfache Handhabung und ein sicheres,

stabiles Design ist es auch für Einsteiger

prima geeignet – einfach auspacken,

aufpumpen und lospaddeln!

Ab 14.Juni auf www.tchibo.de

ACCESSOIRE

EINE

GEHT

REIN

Wer es gerne trendig hat, der ist manchmal

am Zweifeln, welche Vase denn in die durchgestylte

Wohnung passt. Zu unverputzten

Wänden und Industrial Chic passt fast alles,

wer aber noch ganz klassisch Tapeten hat,

der muss mitunter aufpassen, dass das

blumengefüllte gute Stück dann nicht

einfach konservativ und spießig ausschaut.

Diese Vase hier kann dein Problem lösen

– wenn du ohnehin immer nur eine Blume

in deiner Wohnung platzieren willst. Denn

diese schicke Vase von haoshi kann genau

EINE Blume, Blüte, ein Zweigchen fassen.

„Chipmunk X Vase“ ist 15 cm hoch und 250

Gramm leicht. Ein drolliger Hingucker, aber

nicht das einzige, was haoshi anbietet. Hier

gibt es Uhren, Kunst und Lampen.

„Wir glauben, dass das Leben voller Glück

und interessanter Dinge ist“, so die Designschmiede

aus Taiwan auf ihrer Homepage.

„Betrachte alles aus verschiedenen

Blickwinkeln und konzentriere dich auf alles

aus dieser geschäftigen Welt. Alles kann gut

sein. Jedes exquisite Design repräsentiert

haoshis einzigartige Lebensphilosophie. Die

Welt ist einfach, solange unser Geist einfach

ist. haoshi entdeckt alles Gute in unserem

Leben und erschafft im Lauf der Zeit neue

Geschichten. Lass dich von dem einfachen

und exquisiten Detail beruhigen, lass dir gute

Dinge geschehen!“ *rä

www.haoshi.us


Helge

Schneider

Ein Mann und seine Gitarre

Helge Schneider alles

Sandro Giampietro Gitarre

Bodo Oesterling Teekoch

Sonntag

05.06.2022

20:00

Foto: Zelal Sever

Mehmet Akbas

& Ensemble

Foto: kaka dopulus

»Musik ist meine Heimat«

Samstag

02.07.2022

20:00

Mit Werken von Robert Schumann, Philip Glass,

Michael Nyman, Astor Piazzolla, Guillermo Lago,

Alexis Ciesla, John Williams und Pedro Iturralde

Multiphonic

Quartett

Silas Kurth Sopransaxophon

Olivia Nosseck Altsaxophon

Katrin Tichelhoven Tenorsaxophon

Luca Winkmann Baritonsaxophon

Max Philip Klüser Klavier

Josef Treutlein Schlagwerk

Wolfgang M. Schmitt Moderation

Das Konzert wird von der Inititiative NEUSTART KULTUR und vom Deutschen Musikrat gefördert.

Foto: Tim Hakvoort

Sonntag

03.07.2022

18:00

koelner-philharmonie.de

0221 280 280

Konzertkasse der Kölner Philharmonie

Kurt-Hackenberg-Platz/Ecke Bechergasse


22 ADVERTORIAL

AUGEN

BYE, BYE, BRILLE

Durch die Augen soll man in die

Seele eines Menschen blicken

können, heißt es. Zudem können wir mit

diesen beiden Organen – und nur mit

ihnen – die Welt sehen.

Und ja, schöne Augen machen zusammen

mit schönen Augenbrauen das aus, was

wir Gesicht nennen. Ein schiefer Mund fällt

nicht so sehr ins Gewicht, wie genau diese

Partie des Kopfes.

Mit unseren Augen sehen wir nicht nur;

wir drücken auch Gefühle mit ihnen aus,

Augen sind ein wesentliches Mittel zur

Kommunikation. Auch hat das Aussehen

unserer Augen großen Einfluss darauf, wie

die Umwelt uns wahrnimmt: Ein offener

Blick vermittelt den Eindruck von Frische,

Freundlichkeit und Aufmerksamkeit.

Was aber, wenn eine Brille den Blick

verstellt, beschlagene Brillengläser keinen

Blickkontakt zulassen und nerven oder

Kontaktlinsen gar rote Augen von zu viel

Videokonferenzen hinterlassen?!

Da kann Augenlasern helfen. Jedes Jahr

entscheiden sich in Deutschland etwa

100.000 Menschen für eine Laserbehandlung

ihrer Augen – Tendenz steigend. In

der Augenklinik am Neumarkt werden

Sehfehler durch eine Operation mit

ultrapräzisem Augenlaser behandelt. Die

refraktive Chirurgie sorgt durch die Laserbehandlung

für eine neue Lebensqualität.

Scharf sehen ohne Sehhilfe: Die

Behandlung mit dem Laser ist schmerzfrei

und einer der sichersten medizinischen

Eingriffe. Durch eine kurze ambulante

Operation mit dem Augenlaser

kann eine Sehkraft von

100 Prozent oder sogar mehr erreicht

werden. Es lässt sich beim Augenlasern

zwischen verschiedenen Methoden unterscheiden,

die bekanntesten sind die PRK,

die LASIK und die Femto-LASIK Methode.

Bei der PRK handelt es sich um die älteste

Form der Laserbehandlung, jüngere Methoden

sind LASIK und deren verfeinerte

Version, die Femto-LASIK Operation.

Also worauf noch warten, neue Freiheit,

100 Prozent Sehkraft ohne Brille oder Kontaktlinsen

sind ein erreichbares Ziel. Auf zu

offenem Blick und neuer Lebensqualität!

Erkundige Dich noch

heute nach den

Möglichkeiten und

vereinbare einen Quick-

Check-Termin unter:

https://t1p.de/bu25a


Küchen von

Ihr Partner

für Ihre

individuelle

Traumküche

in Köln

TOP ANGEBOTE,

INDIVIDUELLE

AUSSTATTUNG,

BERATUNG, PLANUNG

UND MONTAGE

Neusser Straße 731 - 733 • 50737 Köln

Tel.: (0221) 29 75 73 70

www.kuechen-konzept-koeln.de


Moltkestraße

24 Stadtplan

KÖLN

SZENE

Bars

1. Altstadt-Pub,

Unter Käster 5-7

2. Barcelon Colonia,

Pipinstraße 3

3. Baustelle 4U,

Vor St. Martin 12

• Cafe Familich,

Im Stavenhof 5-7

8. Casino Eck,

Kasinostr. 1a

9. Coco Schmitz,

Aachener Str. 28

10. Era Bar,

Friesenwall 26

11. Ex-Corner,

Schaafenstr. 57-59

12. Exile on Mainstreet,

Schaafenstr.

61a

13. Gentle-Bears,

Mühlenbach 53,

gentle-bears.de

17. Hühnerfranz,

Hühnergasse 5-7

18. Iron, Schaafenstr. 45

20. Mariechen,

Am Rinkenpfuhl 51

21. Marsil, Marsilstein 27

22. Die Mumu,

Schaafenstr. 51

23. My Lord,

Mühlenbach 57

24. Phönix Sauna,

Richard-Wagner-

Str. 12

26. Ruhrpott,

Balduinstraße 20/

Ecke Schaafenstraße

27. Schampanja,

Mauritiuswall 43

31. Zum Pitter,

Alter Markt 58-60

Cafés/Bistros

33. Café Rico,

Mittelstr. 31

34. inSide Cafe,

Am Rinkenpfuhl 46,

www.inside-cafe.com

35. Zentral Garderobe,

Schaafenstr. 49

36. Regenbogen-Café,

Beethovenstr. 1

• Saint Louis,

Deutzer Freiheit 89

37. Diner‘s,

Neumarkt 16

Party-Locations

44. Rich Club

Cologne,

Brabanter Str. 15 am

Rudolphplatz

45. Sartory Säle,

Friesenstr. 44

• Wartesaal im

Zollhafen,

Im Zollhafen 2

Cruising-Bars

49. Pullermans,

Mathiasstr. 22

50. Deck 5,

Mathiasstr. 5

51. Station 2b,

Pipinstr. 2

Saunen

52. Sauna Babylon

Cologne,

Friesenstr. 23-25

53. Sauna Vulcano,

Marienplatz 3-5

Einkaufen

58. Brunos,

Kettengasse 20

59. COLOGNE DOME

House of Fetish,

Händelstraße 27

60. Gay Sex Messe,

Mathiasstr. 13

61. MGW.Cologne,

Händelstr. 53

62. Sex- & Gay Center,

Mathiasstr. 23

BUSINESS

Apotheken

63. Birken-Apotheke,

Hohenstaufenring 59,

Tel. 2402242

• Flora-Apotheke,

Neusser Str. 192,

Tel. 0221 733535

• Paradies Apotheke,

Severinstr. 162a,

Tel. 329215,

www.paradies-apo.de

64. Westgate-

Apotheke,

Habsburgerring 2,

Tel. 2402243

Ärzte

65. Dr. med.

Jochem Hay,

Allgemeinmedizin,

Hohenstaufenring

55,Tel. 2717870

• Dr. Jochen May,

Zahnarzt, Sülzburgstr.

21-23, Tel. 9411222,

www.praxis-may.com

69. Praxis am Ring,

Dr. med. Ochana,

Hohenzollernring 26,

Tel. 255522,

www.praxis-amring.com

• Praxis am

Eberplatz,

Dres. med. Kümmerle,

Theisen, Wyen, Voigt,

Ebertplatz 1,

Tel. 7604648,

www.praxis-ebertplatz.de

70. Dr. Stefan-

Scholten, HIV-

Schwerpunktpraxis,

Richard-Wagner-

Str. 9-11, Tel.

35505450

• Zahnarzt Tobias

Fuchte,

Kirchstraße 1-3,

Tel. 0221 – 392 580,

www.zahnarztfuchte.de

Beauty

• Mister Attractive,

Hansaring 19,

0221 95816471,

www.mrattractive.net

71. Duftkunsthandlung,

Brabanter Str. 27,

0221 - 97 76 59 85,

duftkunsthandlung.de

Handwerker

• Dirk Eßer,

Malermeister,

Niehler Str. 93,

50733 Köln,

Tel. 0173 3792233,

www.maler-esser.de

• Felix Forsbeck,

Tischlermeister,

Bachstraße 27,

50354 Hürth,

Tel. 0176/40301844,

www.felix-forsbeck.de

Optiker

• Hesse &

Holländer,

Venloer Str. 363,

Tel. 0221-50608780,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Ralf Bergmann,

Braugasse 12,

Tel. 02234-405769,

bergmann-anwalt.de

KULTUR

Bühne

• Atelier Theater,

Roonstr. 78,

Tel. 0221 24 24 85,

www.ateliertheater.de

• Horizont Theater,

Thürmchenswall 25.

• Opernhaus,

Rheinparkweg 1,

Tel. 0221 22128400

72. Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1

73. Scala,

Hohenzollernring 48

• Schauspielhaus:

Depot 1, Depot 2,

Grotte,

Schanzenstraße 6-20

107. Theater am Dom,

Glockengasse 11,

Opern Passagen

Museen

108. Museum für

Ange-wandte

Kunst Köln, An

der Rechtschule, Tel.

22123860,

www.makk.de

109. Museum Ludwig,

Bischofsgartenstr. 1,

Tel. 22122370

• Rosa Archiv,

Salierring 4,

Tel. 78 98 60 19,

Mo-Fr nach Vereinbarung,

rosa-archiv.de

RAT & TAT

Gesundheit

110. Aids- und STD-

Beratung,

Gesundheitsamt,

Neumarkt 15-21,

Tel. 22124602

111. Lebenshaus-

Stiftung,

Beethovenstr. 1,

Tel. 202030,

www.lebenshausstiftung.de

112. Aidshilfe Köln,

Beethovenstr. 1

113. Looks e.V.,

Beratung und

Unterstützung

für Jungs, die

anschaffen,

Pipinstr. 7,

Tel. 2405650,

www.looks-ev.de

114. Checkpoint der

Aidshilfe Köln, HIV

Schnelltest sowie

Syphilis, Tripper,

Chlamydien und

Hep-C. Wir sind für

euch da: Montag

bis Donnerstag von

19 Uhr bis 22 Uhr,

Pipinstr. 7,

Tel. 0221 99 57 12-17,

www.schnell-test.de

Info

115. Anyway,

Jugendzentrum,

Kamekestr. 14,

Tel. 5777760,

anyway-koeln.de

116. Rubicon, Beratungszentrum

für Lesben &

Schwule (Sozialwerk

e.V.), Rubensstr. 8-10,

Tel. 27669990,

www.rubicon-koeln.de

117. Schwules

Netzwerk NRW,

Lindenstr. 20, Tel.

2572847,

www.schwul-nrw.de

Christophstraße Gereonstraße

Marzellenstraße

HbF

U

Breslauer Platz/

Hauptbahnhof

Venloer Straße

Kamekestraße

115

U

Appellhofplatz/

Zeughaus

Komödienstraße

U

Dom/

Hauptbahnhof

Kölner Dom

U

Lütticher Straße

Roonstraße

Aachener Straße

24

Richard-Wagner-Straße

64

10

55

59

61

Lindenstraße

44

71

Brabantner Straße

70

117

Mozartstraße

U

Moltkestraße

Friesenplatz

Beethovenstraße

64

66

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

111

36 112

69

105

65

U

14

Zülpicher

Platz

U

Friesenwall

Schaafenstraße

27

Mauritiuswall

68

Rudolfplatz

12

60

Friesenstraße

Magnusstraße

Ehrenstraße Breite Straße

Kettengasse

45

Pfeilstraße

Mittelstraße

18 26

22 35

13

19

33

63

Rubensstraße

Hahnenstraße

116

20

52

34

Marsilstein

21

U

Mauritiuskirche

Mauritiussteinweg

37

dem Berlich

Auf

Neumarkt

Thieboldsgasse

Zeughausstraße

U

Neumarkt

110

Krebsgasse

Cäcilienstraße

Poststraße

U

Appellhofplatz/

Breite Straße

107

Glockengasse

Schildergasse

U

Poststraße

Tunisstraße

Blaubach

Neuköllner Straße

108

Große Budengasse

Hohe Pforte

Hohe Straße

Gürzenichstraße

51

Obenmarspforten

Pipinstraße

8

53

Am Hof

Stephanstr. Marienplatz

11

Alter Markt

31

Heumarkt

Augustinerstraße

Mathiasstraße

17 1

15 2 3 4

114

23

62

113

60

An der Malzmühle

49

Mühlenbach Filzengraben

50

48

U

Rathaus

U

Heumarkt

104 109

Hohenzollernbrücke

Deutzer Brücke

Am Leystapel

Severinsbrücke

Perlengraben

U

Severinstraße

Severinstraße

icher Straße

U

Barbarossaplatz

Waisenhausgasse

yenstraße


25

Dr. Dirk Stolley | Zahnarzt

Praxis mit BeratungsPLUS

Schnelle Terminvergabe

und kurze Wartezeiten!

Schwerpunkte:

| Prophylaxe

| Ästhetische Zahnmedizin

| Implantate

| Parodontose Behandlung

Berliner Allee 56 | 40212 Düsseldorf

www.dr-stolley.de | T. 0211 -38 54 610

Wir sind eine junge, dynamische

HIV-Schwerpunktpraxis mit einem

vielfältigen Angebot rund um das Thema:

hausärztliche / internistische Versorgung

HIV-PrEP

HIV/Aids

Hepatitis

Sexuell übertragbare Infektionen (STD)

Suchtmedizin

„Wir freuen uns darauf, Sie

in unseren frisch renovierten

Räumen begrüßen zu dürfen!“

Dr. med. Nino Ochana

Praxisinhaber

Sprechzeiten:

Mo, Di: 08:30 - 13:00 / 15:00 - 18:00

Mi: 08:30 - 13:00 / 15:00 - 17:00

Do: 11:00 - 19:00

Fr: 09:00 - 13:00

Hohenzollernring 26 · 50672 Köln · Tel 0221/255522

www.praxis-am-ring.com

Zusammen

im Trockenen

stehen.

Komm doch mal vorbei!

www.shalk.de · info@shalk.de · 0203 7564316

Suchtselbsthilfe und Beratung für

Homo-, Bi- und Transsexuelle

Foto: Stephane Yaich / unsplash.com


26 Stadtplan

DÜSSELDORF

Gladbecker Straße

Herzogstraße

Segerothstraße

Bars

5

Maxstr.

SZENE

1. Bistro Levent,

Grupellostr. 32

2. Café Piranha,

Bilker Allee 11

3. Comeback,

Charlottenstr. 60

4. K1, Bismarckstr. 93

5. Ludwigs Bier & Brot,

Mertensgasse 11

6. Musk,

Charlottenstr. 47

7. Nähkörbchen,

Hafenstr. 11

8. Queenz,

Charlottenstr. 62

9. Sternschnuppe,

Sternstr. 2

10. Studio 1, Jahnstr. 2a

Friedrich-Ebert-Straße

8

Hindenburgstraße

7

3

2

Vereinstr.

Hachestraße

1

11. Zum goldenen Einhorn,

Ratinger Str. 18

Cafés / Bistros

12. ARTCafé, Im Dahlacker

70 (Ecke Aachener

Str.)

13. Wilma,

Charlottenstr. 60

Party-Locations

14. Nachtresidenz,

Bahnstr. 13

15. Stahlwerk,

Ronsdorfer Str. 134

16. Ufer 8, Rathausufer 8

17. Zakk, Fichtenstr. 40

Restaurants

18. Hirschchen,

Alt-Pempelfort 2

Kettwiger Str.

6

4

Schützenbahn

Gerlingstraße

19. Laurens Restaurant,

Bismarckstr. 62

20. Nooij Restaurant,

Hoffeldstr. 37

Saunen

21. Phoenix Sauna

Düsseldorf,

Platanenstr. 11a

Ärzte

12

BUSINESS

22. Dr. med Martin &

Anselm K. Gottstein,

Werdener

Straße 8

23. Tim Oliver Flettner,

Kaiserswertherstr. 55

Steeler Straße

24. Zahnarztpraxis

Dr. Stolley, Berliner

Allee 56

Autohäuser

25. Auto-Park Rath,

Oberhausener Str. 2

26. smart Vertriebs

GmbH, Mercedesstr. 11

Dienstleistungen

27. CJ-Sieben, Postfach

24 02 30

28. Düsseldorf Tourismus,

Marktstr./

Ecke Rheinstr. bzw.

Immermannstr. 65b

29. Stadtwerke Düsseldorf

AG, Höherweg

100

Finanzen & Recht

• Laureus AG Privat

Finanz, Ludwig-

Erhard-Allee 15

• Parilis, Hansaallee

249

Fitness

• Bodystreet Berliner

Allee, Berliner

Allee 56

• Bodystreet Düsseldorf

Münsterplatz,

Ulmenstr. 270

• EisenhauerTraining,

Münsterstr.

334-336

• Fit IN Düsseldorf,

Ringelsweide 14

• Olymp-Fitness-

Center,

Pempelforther Str. 47

Möbel &

Einrichtung

• Maßlos, Steinstr. 32

• Habitat Düsseldorf,

z.Hd. Jan Kutterolf

Schadow Arkaden |

Martin-Luther-Platz

22, 40212 Düsseldorf

Optiker

30. Hesse und Holländer

Augenoptik,

Ackerstraße 158,

Tel. 0211 63962200,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Rechtsanwalt

Gelbke,

Königsallee 61

• Semra Sanliünal,

Kaiser-Friedrich-

Ring 45

Sexshops

• book&xxx,

Bismarckstr. 86

Schulen

• Sprachcaffe,

Grafenberger Allee

78-80

Sport

• My Beauty Fit,

Rethelstr. 98

Bühne

KULTUR

• Capitol Theater,

Erkrather Str. 30

• Jazz Schmiede,

Himmelgeister Str.

107g

• Komödie Steinstr,

Steinstr 23

• Takelgarn, Philipp-

Reis-Str. 10

Galerie

• Fonis Galerie, Lindenstraße

90, 40233

Düsseldorf

RAT & TAT

Gesundheit

31. AIDS-Beratung des

Gesundheitsamts,

Kölner Str. 180

32. AIDS-Hilfe Düsseldorf

e.V., Johannes-

Weyer-Str. 1

Beratung

33. Schwules Überfalltelefon,

Tel.

0211-19228

34. PULS - Treff für junge

Lesben, Schwule

& Bisexuelle,

Corneliusstr. 28

35. SchLAu Düsseldorf

c/o Aidshilfe

Düsseldorf

Wirtschaft

• TARGOBANK,

Nordstr. 14

ESSEN

Herzogstraße

Bars

SZENE

1. Briefkasten,

Hachestr. 21

2. gentleM, Kettwigerstr.

60

3. Zum Pümpchen,

Kopstadtplatz 23

4. Lindenstübchen

Lindenallee 81

Party-Locations

5. Weststadthalle,

Thea-Leymann-

Straße 23

Saunen

6. Pluto Sauna Essen,

Viehoferstr. 49

7. Metropol Sauna

Essen, Maxstr. 62

Sexshops und

-Kinos

8. Man Moviethek,

Vereinstr. 22

BUSINESS

Mode

• Rechtsanwälte

Anwaltskanzlei

Titze & Rodriguez,

Alfredstr. 108

KULTUR

Bühne

• Aalto-Theater,

Opernplatz 10

• GOP Varieté,

Rottstr. 30

• Grillo Theater,

Theaterplatz 11

• Philharmonie

Essen,

Huyssenallee 53

• Theater im

Rathaus, Porscheplatz

1

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung

des Caritasverbandes

für die

Stadt Essen e.V.,

Niederstr. 12-16

• AIDS-Hilfe Essen

e.V., Varnhorststr. 17

Community

• Café Vielfalt,

Kleine Stoppenberger

Str. 13-15

• Essen X-Point,

Varnhorststr. 17

• Together Jugendtreff,

Kleine

Stoppenbergerstr.

13-15

Segerothstraße

Maxstr.

Gladbecker Straße

6

3

5

2

8

Friedrich-Ebert-Straße

Hindenburgstraße

7

Vereinstr.

Kettwiger Str.

Hachestraße

1

4

Schützenbahn

Gerlingstraße

12

Steeler Straße


27

GAYBOYS

LIVE AM

TELEFON

RUF AN!

•Mietrecht

•Verkehrsunfallrecht

•Antidiskriminierung

•Arbeitsrecht

•Strafrecht

•u.a.

NUR

14

Cent/ Min.

Braugasse 12

50859 Köln

Tel: 02234/405769

www.bergmann-anwalt.de

O7, 20 (Quadrate), Mannheim

www.galileo-sauna.de

LERNE HEISSE

MÄNNER KENNEN

0180 50 95 96 97*

SD - 14 Cent/Min. aus d. deutschen Festnetz Mobilfunktarif max. 42 Cent/Min.

Aktuelle Club- & Dance-Hits aus den Charts.

www.GAYFM.de

Kindern ein

Zuhause geben!

Sie können sich vorstellen, einem Kind mit ungewöhn-

Geborgenheit zu geben?

Jetzt kostenlos

downloaden

Hor

GAYFM

immer &

uberall.

Herzliche Einladung zu unseren Info-Gesprächen:


• individuelle Termine sind jederzeit zu Ihrem

Wunschtermin möglich

Dann werden Sie

Erziehungsstelleneltern.

Wir informieren,

begleiten Sie auf

Ihrem Weg zur

Erziehungsstellenfamilie.

Context e.V.

Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

info@context-ev.de

Bocholt · Geldern · Kalkar · Kleve · Köln · Mindelheim · Sonsbeck

www.context-ev.de


28 Kultur

FOTO: MUMMENSCHANZ STIFTUNG / NOE FLUM

FOTO: STEVE MCNICHOLAS

MUMMENSCHANZ

Ganze zwei Jahre musste das traditionsreiche

„Kölner Sommerfestival“

coronabedingt pausieren, die 33.

Auflage des Kultur-Highlights kann nun

endlich wieder wie gewohnt stattfinden.

Die Kölner Philharmonie und Mehr-BB-

Entertainment haben ein besonderes

Programm aus drei internationalen

Erfolgsproduktionen zusammengestellt.

Vom 8. bis 24. Juli wird es rhythmisch,

ausdrucksstark und bunt!

FESTIVAL

STOMP!

Kölner Sommerfestival

Den Auftakt am 8. und 9. Juli bildet das Masken-

und Figurentheater MUMMENSCHANZ

aus der Schweiz. Hierzulande durch Alfred

Biolek bekannt geworden – er entdeckte

die Formation in den 80er Jahren für seine

damalige Kult-Sendung „Bio’s Bahnhof“–, kann

die Theater Company auf ein fünfzigjähriges

Repertoire zurückblicken. Im Rahmen des Kölner

Sommerfestivals präsentiert MUMMENSCHANZ

das Jubiläumsprogramm „50 Years“ mit den

beliebtesten Sketches und Neuentdeckungen.

Simple Alltagsgegenstände werden

zu Musikinstrumenten und aus ein

paar Besen ein fulminantes Orchester.

Das ist STOMP! Vom 12. bis 17. Juli ist

das Rhythmusspektakel mit neuem

Programm in der Philharmonie zu

erleben und bleibt dabei so frisch,

neugierig und verspielt wie am ersten

Tag. Staunende Augen und Ohren,

im Rhythmus wippende Füße und

zuckende Lachmuskeln garantiert!

Veranstaltungen im Bezirksrathaus Porz

40 POSITIONEN

DOKUMENTARISCHER

FOTOGRAFIE

40 JAHRE

LAIF

makk.de

Fotos: Katharina Bosse,

Henrik Spohler, André Lützen ∕ laif

„Avanti! Avanti!“

Theaterstück m.

Stefanie Hertel, Stuart Sumner,

Alexander Milz u. a.

Sa, 29. Oktober 2022,

20 Uhr

Ingrid Kühne

„Von Liebe alleine

wird auch keiner satt!“

Fr, 18. November 2022,

20 Uhr

Daphne de Luxe

„DAS PRALLE LEBEN“

Sa, 03. Dezember 2022,

20 Uhr

Sponsor

12.3.–25.9.22

Medienpartner

www.rathaussaal-porz.de

Hotline

0221

2801


STAR DUST – From Bach to Bowie

Kultur 29

HIGHLIGHT des Festivals ist STAR DUST –

eine wundervoll ausdrucksstarke Hommage

an den Jahrhundertkünstler David Bowie,

aufgeführt vom Complexions Contemporary

Ballet aus New York.

Mit seiner charakteristischen Mischung

aus Klassik, Ballett und Popkultur ist das

Complexions Contemporary Ballet eine

der aufregendsten und angesagtesten

Tanzcompagnien der Welt. Vor drei Jahren

gastierte die Truppe zum ersten Mal in

Deutschland. Nun ist es gelungen, die

Ausnahmetänzer*innen wieder in die

Philharmonie zu holen. Vom 19. bis 24. Juli

präsentiert die Company ihr zweiteiliges

Erfolgsprogramm STAR DUST – From Bach

to Bowie.

In STAR DUST treffen tänzerische Perfektion,

Eleganz und emotionale Ausdruckskraft

der Tänzer*innen auf die Musik von David

Bowie mit Hits wie „Heroes“, „Life On Mars“

oder „Changes“. Typische Bowie-Elemente

wie die vom Glam-Rock inspirierten

Kostüme, das extravagante Make-up und ein

kunstvoll ausgeklügeltes Lichtdesign gepaart

mit der außergewöhnlichen Bühnenpräsenz

der Tänzer*innen sorgen dafür, dass die

Bowie-Euphorie gleich auf das Publikum

übergeht.

„Für mich ist Star Dust wie ein Liebesbrief

an David Bowie, ein Dankeschön“, sagt

Complexions-Choreograf Dwight Rhoden.

„Er hat mich sehr inspiriert, fasziniert,

beeinflusst. Als Teenager habe ich ihn geliebt

für seinen ruhelosen Erfindergeist. Er lehrt

uns, unsere Chancen zu ergreifen, dass man

mutig und couragiert sein muss, wenn man

ein großer Künstler sein will“.

„Seine Musik ist rhythmisch so dicht,

mit so vielen Bildern in den Songtexten.

Es gibt so unterschiedliche Typen und

Farben in seiner Persönlichkeit, dass

sich wie von selbst ein Stück daraus

entwickelt.“

(Choreograf Dwight Rhoden)

In der Choreografie „Bach 25“,

dem zweiten Teil des

Programms, beweist die

US-amerikanische Company

ihre technische Perfektion

genauso wie ihr hohes Maß

an choreografischer Eleganz.

Zur wunderbaren Musik von

Johann Sebastian und Carl

Philipp Emanuel Bach entfaltet

sich ein außergewöhnliches

FOTO: SHAREN BRADFORD

Zusammenspiel zwischen den Tänzer*innen:

mal romantisch, mal spielerisch, mal feierlich,

aber immer mit unglaublich körperlicher

Präsenz.

8. – 24.7., Kölner Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1, Köln,

www.koelner-philharmonie.de. Tickets

gibt es unter der Hotline 0221 - 280 280,

online unter www.tickets-direkt.de sowie

an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

STAR DUST

0234

13003

FR 24. JUNI 2022

KÖLN, FUNKHAUS

WALLRAFPLATZ

20.00 UHR

VIVA

LA DIVA !

NEUE

SHOW

ab Sep.

EIN ABEND MIT VIEL MAKE-UP,

PAILLETTEN UND EINEM

ORDENTLICHEN SCHUSS PARFUM

AGNES LIPKA GESANG

SVEN RATZKE GESANG

WDR FUNKHAUSORCHESTER

MICHAEL SEAL LEITUNG

MARTIN ZINGSHEIM MODERATION

Das besondere Erlebnis!

VARIETE-ET-CETERA.DE


30 Kultur

Complexions

Contemporary Ballet

Dwight Rhoden &

Desmond Richardson

Das Complexions Contemporary Ballet steht für

den kompromisslosen Mix aus Techniken, Stilen

und kulturellen Einflüssen. 1994 von Dwight Rhoden

und Desmond Richardson in New York gegründet gehört

die Truppe heute zu den individuellsten, diversesten und

angesagtesten Tanzcompagnien der Welt. Die beiden im

Kurzinterview.

Wie hat die Geschichte von Complexions

begonnen?

Dwight Rhoden: 1994 haben wir ein Theater am Broadway

gemietet. Gemeinsam mit 33 Tänzern wollten wir der

Vielfalt eine Plattform geben. Damals waren Balletttänzer,

zeitgenössische Tänzer und sogar Tänzer von der Straße

dabei. Sie waren großartig und sie haben sich gegenseitig

inspiriert. Die Ballerinas haben von den zeitgenössischen

Tänzern gelernt, die zeitgenössischen vom Ballett. Es war

so unglaublich, dass wir daraus einfach etwas Dauerhaftes

machen mussten. Also gründeten wir eine Company.

Mittlerweile besteht die Company seit über

25 Jahren. Welche Rolle spielt diese Vision von

Diversität heute noch?

20%

exklusiv

für RIK-

Leser *

Gültig für „Aloha Baby“ (auch für Show & Dine)

*zzgl. Gebühren und nur nach Verfügbarkeit

Buchbar unter 0211 / 828 90 90

Stichwort: „Rik Magazin“ – oder online:

www.apollo-variete.com/rik

Desmond Richardson verantwortet die künstlerische

Entwicklung aller Ensemblemitglieder. Er schrieb als erster

afroamerikanischer Erster Solist des American Ballet

Theatre Geschichte, später führten ihn seine Auftritte die

großen Bühnen der Welt. Richardson wirkte in zahlreichen

Broadway-Produktionen und Kinofilmen mit, stand mit

Weltstars wie Prince, Elton John und Aretha Franklin auf

der Bühne und tanzte für Stars wie Madonna und Michael

Jackson (u. a. in „Beat It“ und „Bad“).

noch bis

3. Juli


Desmond Richardson: In unserer Welt gibt es so viel

Vielfalt, so viele Unterschiede zu entdecken und zu feiern.

Wir folgen diesem Schwung. Dabei öffnen wir das Theater

für unterschiedliche Menschen, die sich auf der Bühne

wiedererkennen können und bleiben dabei gleichzeitig

offen für verschiedene Arten von Musik und unterschiedliche

Formen von Bewegung. Fusionen finden wir sehr

spannend.

Dwight Rhoden: Unsere Auftritte vermitteln bei aller

Unterschiedlichkeit die Idee von Harmonie, also von unterschiedlichen

Dingen, die unter einem Dach versammelt sind.

Was können Tänzer*innen vom Sänger David

Bowie lernen?

Dwight Rhoden: Er lehrt sie, ihre Chance zu ergreifen.

Dass man mutig und couragiert sein muss, wenn man ein

großer Künstler sein will. Bowie hat sich in fast jedes Genre

gewagt: Rock’n’Roll, Punk, Soul und Jazz. Davon können

wir lernen: Du kannst alles machen, wenn du konzentriert,

offen und neugierig bleibst.

Und wie würdet ihr Bach 25 in drei Worten

beschreiben?

Dwight Rhoden: Mir kommen Komplexität oder Gegenüberstellung

in den Sinn. Außerdem würde ich sagen:

rhythmisch, sehr physisch und athletisch.

Desmond Richardson: Für mich sind es Leidenschaft,

Geschichte und Fantasie im besten Sinne.

*Interview: Eva-Maria Steinel (Mehr-BB-Entertainment)

SO HABEN SIE

ORCHESTER

NOCH NIE

ERLEBT.

TICKETS UND INFOS:

WDR-FUNKHAUSORCHESTER.DE

Dwight Rhoden schuf für Complexions

bis heute über 80 Choreografien, die in

den prestigeträchtigsten Theatern der

Welt gezeigt wurden. Daneben arbeitete

er mit Weltstars wie Prince, Lenny Kravitz

und Paul Simon zusammen.

FOT: TRAVIS MAGEE


BB Promotion GmbH in Zusammenarbeit mit KölnMusik präsentiert:

08. - 09.07.22

VARIETÉ

LA STRADA

Die Kunst der Straße

Weite Plätze, wärmende Sonne, der Duft von Blüten

und gebrannten Mandeln und Inspiration: La Strada

entführt mitten hinein in das künstlerische Spektakel, das

sich in den Fußgängerzonen und auf den bunten Festivals

in Avignon, Rom oder Barcelona bietet.

FOTO: GOP ESSEN

Mit den brandneuen Nummern

„Suitcases“ und „Poltergeist“!

12. - 17.07.22

La Strada macht den Besuch im Theater zu einer bunten

Kurzreise in die Welt der Straßenkunst. Denn keiner kann’s

besser als sie: Internationale Akrobaten und Artistinnen,

Gaukler und Musiker, die sich die Gunst ihres Publikums

mit ihrem Können, ihrer Präsenz und ihrem Zauber in

jedem Moment neu verdienen. Die Multiinstrumentalisten

und Vollblutmusiker Marchner & Lidl haben Weltklasse-

Artist*innen eingeladen und holen die Poesie der Straße

auf die Bühnen des GOPs.

Bis 26.6., GOP Varieté-Theater Essen, Rottstr. 30, Essen.

Weitere Infos unter www.variete.de/essen

KONZERT

PART OF

THE ART

From Bach To

David Bowie

TICKETS: 0221 - 280 280

www.koelnersommerfestival.de

choreography by

Dwight Rhoden

performed by

COMPLEXIONS

CONTEMPORARY BALLET

19. - 24.07.22

Tickethotline:

02 21-28 01

Bereits zum dritten

Mal tritt die Kölner Formation

PART OF THE

ART im Klub Domhof

auf. Diesmal stellen die

beiden Musiker ihr neues Album „Running Up That Hill“

vor, das zeitgleich als Download und Stream erscheint.

Im Anschluss an das Konzert geht es auf der Retro Clash

Party direkt weiter mit Musik der letzten drei Jahrzehnte.

Der Eintritt für die Retro Clash ist im Konzertticket

enthalten. Tickets im VVK für € 20, an der Abendkasse für

€ 22 (inkl. Retro Clash).

11.6., 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr), Klub Domhof,

Hohenzollernbrücke 11, Köln. Weitere Infos unter

www.partoftheart.com


VARIETÉ

„Das kann doch nicht

wahr sein!“

Das Varieté et cetera wird 30 Jahre alt und feiert mit

artistische Darbietungen der Extraklasse, die noch nie

zuvor auf der Bochumer Bühne zu sehen waren.

SO SINGT FREUDE.

In der ersten von drei Jubiläumsshows in diesem

Jahr könnt ihr euch auf eine fulminante Show mit

unbeschreiblicher Magie, bester Comedy und spektakulärer

Artistik freuen. Der mehrfach ausgezeichnete

Zauberkünstler Matthias Rauch führt durch dieses

besondere Programm mit Weltklasse-Künstler*innen

wie dem Tempojongleur Zdenek Polach. Der Tscheche

ist mit seiner Jonglage von zehn Bällen aktueller

Weltrekordhalter und außerdem der einzige Jongleur

weltweit, der bis zu sieben Riesenbälle gleichzeitig in

der Luft halten kann.

Bis 19.6., Varieté et cetera,

Bochum, Herner Str. 299,

www.variete-et-cetera.de

CONSIDERING

MATTHEW

SHEPARD

Benefizkonzert im Rahmen des

ColognePride 2022

FOTO: MICHAEL ARNSCHEIDT

VARIETÉ

ALOHA BABY

FR 1. Juli 2022

Köln, Funkhaus Wallrafplatz

20.00 Uhr

Gesangssolist:innen

Shary Reeves und Thomas Hermanns Sprecher

WDR Rundfunkchor

Musiker:innen des WDR Funkhausorchesters

Simon Halsey Leitung

Urlaubsfeeling pur – das verspricht die Show „Aloha Baby“.

Roncalli’s Apollo Varieté entführt euch für einen Kurzurlaub

der besonderen Art auf eine Reise nach Hawaii. Sinnliche

Akrobatik, pure Lebensfreude und traumhaft-verspielte

Performances verbreiten locker-leichte Urlaubsatmosphäre

und geben euch das Gefühl, ein paar Stunden

am Meer verbracht zu haben. Freut euch auf diese

sommerliche Show, die euch in die Welt der Vulkane und

Traumstrände entführt.

Bis 3.7., Roncalli‘s Apollo Varieté, Apollo-Platz 1,

Düsseldorf, www.apollo-variete.com

FOTO: APOLLO VARIETÉ

© AP/Carolyn Kaster


34 Kultur

Berlin Stripper

Collektiv

FESTIVAL

BRITNEY X

It’s BRITNEY, b*tch!

FOTO: MARKUS SELG

AND RODRIK BIERSTEKER.

COURTESY OF THE ART..

Nach einem Jahr Auszeit kehrt BRITNEY X in seiner

besten Form zurück. Zum ersten Mal verlässt das Szenefestival

des Schauspiel Köln die Außenspielstätte am

Offenbachplatz und verwandelt vom 10. bis 12. Juni die

ganze Stadt zur Bühne und zum Ort der Begegnung und

Reflexion zu den Themenkomplexen Gender, Race and

Class!

FRIESENSTR. 23-25

BABYLON-COLOGNE.DE

MONDAY

JULY 4 TH

10H – 22H

PHOTO BY

Mit Theater, Tanz, Konzerten, Lesungen, Workshops, Installationen

und Talks setzt sich BRITNEY X mit aktuellen queerfeministischen

und antirassistischen Diskursen rund um den

Themenkomplex „Körper“ auseinander: Wie können wir uns

gängigen Schönheitsnormen widersetzen? Hat die Medizin

ein Rassismus-Problem? Wie steht es mit der Sex-Arbeit in

Zeiten der Pandemie? Und welche Körper-Bias werden mithilfe

künstlicher Intelligenz reproduziert?

Die österreichische Choreografin Doris Uhlich wird ihre

Produktion HABITAT mit einem lokalen Cast erarbeiten

und innerhalb des Festivals zur Aufführung bringen. Uhlich

beschreibt ihre Arbeit als Suche und Recherche nach kollektiver

Energie, Vernetzung und Verbundenheit. „HABITAT ist eine

Feier, ein nackter Lebensraum, es treffen körperliche Biografien

aufeinander: All Abilities, all Ages, all Genders. Tanz wird hier zu

einem kollektiven Ritual, in dem jeder Körper willkommen ist.“

Die preisgekrönte Theaterregisseurin Susanne Kennedy und

der Bühnenbildner Markus Selg begeistern das Publikum

seit einigen Jahren mit innovativen Bilderwelten, die Körper

und Raum im Theater neu definieren. In ihrer ersten Virtual-

Reality-Performance I AM (VR) nehmen sie euch mit auf

einen virtuellen bildgewaltigen Selbsterfahrungstrip, auf eine

futuristische Reise zu den verborgenen Winkeln des Inneren.

Weitere Acts sind unter anderem:

■ Sexdrive #2, Performance von Natalie Ananda Assmann,

Aaron Nora Scherer und Janouska Kamin

■ Paul, oder im Frühling ging die Erde unter, audiovisuelle

Installation von Sibylle Berg

■ B.O.S.S., Fotoinstallation von Katrin Ribbe

■ Fuffifuffzich, Konzert

■ uvm.

Abends erwartet euch u. a. Nymphomaniac – A kinky

midsummer night‘s dream. Die interdisziplinäre Partyreihe

Chin Chin Kinkyparty verbindet queere Clubkultur mit

Performances darstellender und bildender Künste, Musik,

Tanz und Drag. In einem utopischen Rausch wird gemäß

dem Motto „Come as you are, but kinky is fine“ nach neuen

Formen der Partykultur geforscht.

10. – 12.6., diverse Locations, Köln. Das vollständige

Programm, weitere Infos und Tickets findet ihr unter

www.britney.koeln.


DATES . FREUNDE . LIEBE

Willkommen bei ROMEO, dem offensten Netzwerk weltweit für Schwule, Bi-Männer

und Transgender. Lade die App herunter oder logge dich in unsere Webseite ein.

app.romeo.com


MUSIK

NACHGEFRAGT

TASH SULTANA

„Es geht nicht darum, anderen zu gefallen“

Tash Sultana ist eher unprätentiös.

Nicht einmal für ihre

MTV Unplugged Session im

vergangenen Jahr im Chapel

Off Chapel in Melbourne hat sich die

Singer/Songwriterin extra aufgebrezelt.

Sie trägt eine bequeme Hose, darüber ein

weites, schwarzes Hemd. Auf dem Kopf

hat sie die für sie obligatorische Baseballkappe.

Statt mit Äußerlichkeiten beeindruckt

die Multiinstrumentalistin lieber

mit ihrem Talent und ihrem Händchen für

ausdrucksstarke Lieder.

FOTO: BEN MCFADYEN

„Blame It On Society“ hebt einen in

höhere Sphären. „Dream My Life Away“

hat eine verträumte Note. Da möchte

man sofort Kerzen und Räucherstäbchen

anzünden. „Greed“ verführt mit seinem

souligen Touch. Vor allem ist jedoch

bemerkenswert, wie schnell Tash Sultana

zum Beispiel bei „Coma“ die Gitarren

wechselt. Wenn die 26-Jährige eingangs

zur akustischen Gitarre greift, wirkt der

Song puristisch, fast zerbrechlich. Er

lässt der Stimme genug Raum, damit sie

sich in ihrer vollen Schönheit entfalten

kann. Später werden die Riffs fetter, die

Nummer driftet ins Epische ab.

Dieses Stück mag Tash Sultana am liebsten,

das erzählt sie im Zoom-Interview, für

das sie allerdings die Kamera abgeschaltet

hat. „Coma“ stammt aus ihrer Frühphase.

Damals setzte sie auf akustische Musik

– ohne dass jemand Notiz von ihr nahm.

„Erst als ich zur elektrischen Gitarre

wechselte, interessierten sich die Leute

bei meinen Straßenkonzerten für mich“,

erzählt sie. Dabei wurde ein Element

essentiell: ihre Loopstation, die ihr Vater

ihr zu ihrem 18. Geburtstag geschenkt

hatte. Sie brachte zum Beispiel ihren

Hit „Jungle“ hervor. „Plötzlich galt ich

als Looperin“, ereifert sie sich. „Dabei

finde ich gerade die Lieder am besten,

die meinen Gesang und die akustische

Gitarre in den Fokus rücken. Sie haben so

etwas Rohes, hinter ihnen kann ich mich

nicht verstecken.“

Hauptsächlich das Looping war allerdings

das, was Tash Sultana Vergleiche mit Ed

Sheeran einbrachte. Sie lacht, bevor sie

energisch klarstellt: „Wir spielen nicht

in derselben Liga. Ed Sheeran ist ein

Megastar, ich nicht.“ Das ist natürlich

tiefgestapelt. Zumindest in ihrer Heimat

hat die Australierin längst Popstarstatus.

Ihr Debüt „Flow State“ schaffte es 2018

auf Platz zwei der Albumcharts, „Terra

Firma“ schoss gut drei Jahre später auf

die Spitzenposition. Diese Platte nahm

Tash Sultana während der Pandemie

auf, außerdem produzierte sie ihr MTV

Unplugged Album während des Lockdowns

und mischte es sogar selber ab:

„Ich hatte Langeweile, darum musste ich

mich irgendwie beschäftigen.“

Ansonsten kümmerte sie sich in dieser

Phase um ihre Tiere, sie ging surfen oder

verbrachte Zeit mit ihrer Familie. Des

weiteren arbeitete sie an sich. „Man sollte

sein, wer man ist“, grübelt sie. „Um sich

tatsächlich des eigenen Ichs bewusst

zu werden, braucht man aber wohl ein

ganzes Leben.“ Eins hat sie immerhin

schon erkannt: „Es geht nicht darum,

anderen zu gefallen. Selbstakzeptanz

ist total wichtig.“ Gerade der LGBTQIA-

Community rät Tash Sultana deshalb:

„Liebt euch selber. Wer euch nicht so

annimmt, wie ihr seid, gehört nicht in

euren Freundeskreis.“ Da spricht die

Musikerin vermutlich aus persönlicher

Erfahrung. Was sie besonders stört, ist

das ewige Schubladendenken. „Es wird

viel zu viel gelabelt“, regt sie sich auf.

Oftmals auch noch falsch: „Ich bezeichne

mit nicht als nichtbinär, sondern als

genderfluid. Letztlich existiere ich aber

einfach als Person.“

*Dagmar Leischow


Harry’s House

Das neue Album von

HARRY STYLES

Ab dem 20. Mai überall


MUSIK

INTERVIEW

HE/ROs

FOTO: M. RÄDEL

Statement zur Diversität und gegen Homophobie

Wir telefonierten mit den

beiden Musikern Roman und

Heiko, die einst als „Die Lochis“

Social-Media-Rekorde brachen.

Seit letztem Jahr legen die Zwillinge

erfolgreich als HE/RO los. Gerade

erschien ihr Album „Teen Star

Dilemma“.

Definiert der Titel des Albums auch

gleich die Zielgruppe?

Roman: Nein, unsere Fans sind mit uns

älter geworden, sind nun auch keine

Teenager mehr. Die sind die Allerliebsten,

aufgeklärt und tolerant.

Heiko: Der Albumtitel beschreibt eher

das Klischee unseres früheren Lebens,

aber auch die Entwicklung, die jeder

auf dem Weg zum Erwachsenwerden

durchmacht.

„F___ U“ ist ein sehr ungewöhnliches

Liebeslied, oder? Eher eine

toxische Person, die da angehimmelt

wird, oder?

Roman: Fuck you! Ja, man kann manchmal

einer Person nicht widerstehen,

obwohl man weiß, dass sie einem nicht

guttut. Aber man hat eben immer wieder

eine geile Zeit zusammen! Dieser Song

hat etwas total Naives, er beschreibt den

Zustand der rosaroten Brille … (lacht)

Heiko: Gift kann so lange guttun, bis

es nachlässt. Man verliebt sich nach

Scheißsituationen immer wieder neu.

„Kuss an Dich“ hat das Zeug zum

Partykracher. Wie ist es entstanden?

Roman: Das Lied geht nicht an einen

Menschen.

Heiko: Es ist eine Hymne an die Leichtigkeit,

geschrieben 2021, als alle wegen

COVID-19 pissed waren.

Roman: Lasst uns alle miteinander küssen

war eine Metapher, dass wir uns alle wieder

mehr lieb haben sollten, auch wenn der

Alltag einen runterzieht.

Musikalisch pendelt ihr zwischen

Trap, Hip-Hop und auch mal Punk

Rock. Sind das auch privat eure

bevorzugten

Musikarten?

Heiko: Auf jeden

Fall. Wir lieben

Popmusik und sind

auch damit groß

geworden. Alles, was

man zwischen dem

8. und 14. Lebensjahr

hört, prägt einen ja

fürs ganze Leben.

Bei uns war das „The

golden age of Pop“,

wir lieben gute, freshe

Popmusik.

Roman: Was wir am Ende auf dem Album

mit diesen Einflüssen gemacht haben, ist,

sie mit anderen Musikarten, Elementen zu

verbinden. Metal, Hyper Pop, alles, was uns

gefällt, kam mit rein.

Heiko: Als wir fünf oder sechs waren,

hörten wir viel Rock, wir waren dann auch

in Deutschland eine der ersten Bands, die

wieder die echten Instrumente zurück in

aktuelle Musik gebracht haben.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit

LGoony?

Heiko: Ich war schon immer ein großer

Fan von ihm. Als 13-Jähriger habe ich

seine Mixtapes ständig gehört. Als wir mit

unseren Produzenten geredet haben, kam

dann auch LGoony ins Spiel …

Roman: Wir haben zusammen im Studio

Songs gehört und es hat sich ergeben,

dass er mit auf dem Album ist. Ihm ging es

einfach um die Musik, er fand das Lied gut,

bei dem er nun mit drauf

ist. Das fanden wir geil.

Wie politisch seid

ihr?

Roman: Wir sind nicht

die, die Politik krass zum

Thema machen. „Kuss

an Dich“ etwa, da hat

jeder mit jedem rumgemacht

im Video, das

war schon bewusst ein

Statement zur Diversität

und gegen Homophobie.

Heiko: Wenn es um Dinge wie Werte,

Toleranz und Mobbing geht, positionieren

wir uns auf jeden Fall. Dass Homophobie

und Ausgrenzung überhaupt noch so

ein Riesenthema ist, ist zum Kotzen. Wir

versuchen da etwas zu bewegen.

*Interview: Michael Rädel


SOUL

Würdigung einer Großen

Mary Wilson war 1959 bei der

The-Supremes-Gründung ** in

Detroit dabei, arbeitete mit den anderen

Sängerinnen und dem Team vom Plattenlabel

Motwon in der US-Autostadt daran,

dass man endlich den ersten Hit landen

konnte.

MUSIK

Das gelang 1962 mit „Let Me Go the

Right Way“ in den R ’n’ B-Charts. Ab

1964 folgten dann Nummer-eins-Hits

wie „Stop! In the Name of Love“, „I Hear a

Symphony“ oder auch „Someday We’ll Be

Together“.

Zur Frontfrau wurde Diana Ross aufgebaut,

die 1970 das Trio verließ und eine über alle

Maßen erfolgreiche Solokarriere startete,

Mary Wilson blieb der Band bis zur

Trennung 1977 treu und landete mit ihren

Kolleginnen weitere Hits, etwa „Floy Joy“.

Am 8. Februar 2021 verstarb Mary Wilson,

etwa ein Jahr später erscheint nun das

Album „The Motown Anthology“, das

ihre musikalische Karriere würdigt. Und

den Menschen hinter dem Star: die

Friedens- und HIV-Aktivistin, Autorin

und Modeikone, Schauspielerin und Kulturbotschafterin,

Rednerin und Tänzerin,

Mutter, Groß- und auch Urgroßmutter,

Freundin und Wegbereiterin. Unsere

Anspieltipps sind „Automatically Sunshine

(2021 Alternate Mix)“, „Pretty Baby“

und „Red Hot (The Eric Kupper Remix)“.

Eine klasse Zusammenstellung mit

vielen Liedern, die man (so) noch nicht

bekommen konnte. Und eine gelungene

Würdigung einer großen Soul-, Discound

Pop-Sängerin, deren Musik bis heute

dunkle Gedanken vertreibt. *rä

** Anfangs noch The Primettes

SAM VANCE-LAW

DAS NEUE ALBUM

„GOODBYE“

AB 06/05 ÜBERALL ERHÄLTLICH AUF

LIMITED COLOURED VINYL,

DOWNLOAD & STREAM


MUSIK

SAM VANCE-LAW:

„Man kann hier

INTERVIEW

anders sein“

FOTO: ALEXANDER COGGIN

Er spricht ganz ausgezeichnet

Deutsch. Das zeigt sich beim

Interview im Konferenzraum seiner

Berliner Plattenfirma binnen weniger

Minuten. „Ich wohne seit zwölf

Jahren in Berlin und setzte es mir

zum Ziel, schnellstmöglich Deutsch

zu lernen“, sagt der Kanadier. „Außerdem

habe ich jetzt einen deutschen

Freundeskreis.“

Sam Vance-Law begeisterte sich bei seiner

allerersten Reise nach Berlin sofort für diese

Metropole. „Eigentlich wollte ich nur meinen

Kumpel für eine Woche besuchen“, erzählt

er. „Doch dann bin ich einfach geblieben.“

Die ersten beiden Nächte verbrachte er in

einem besetzten Haus in der Rigaer Straße.

Da er aus Paris kam, war er High-Fashionmäßig

gekleidet. Die Punks störte das indes

nicht. „Sie boten mir ein Bier an und hingen

mit mir ab“, erinnert sich der Musiker. „Da

habe ich gemerkt: Man kann hier anders

sein – und das ist gut so.“

In Berlin fand Sam Vance-Law als Schwuler

alsbald seine Community, er bekam einen

Plattenvertrag und veröffentlichte 2018

sein Debütalbum „Homotobia“. In seinen

Songs griff der 34-Jährige die Geschichten

anderer auf, er beschäftigte sich mit

unterschiedlichen Facetten des homosexuellen

Lebens. Sein zweiter Langspieler

„Goodbye“ ist dagegen autobiografisch – die

Stücke kreisen um eine Trennung. Das

hebt sie auf eine andere Ebene, denn

Liebeskummer ist ja universell. Das sieht

Sam Vance-Law zwar genauso, trotzdem ist

es ihm ein Anliegen, das Queersein immer

wieder zu thematisieren. „In Berlin oder

anderen Großstädten muss man sicher

nicht mehr darüber reden“, gibt er zu. „Doch

in den meisten Teilen dieser Welt würde

ich wegen meiner Sexualität im Gefängnis

sitzen, geächtet sein oder sogar getötet

werden.“ So etwas ist für ihn natürlich

inakzeptabel: „Ich wünschte, ich könnte

einfach lieben, wen ich liebe.“

Ein glückliches Händchen bei der Partnerwahl

scheint Sam Vance-Law allerdings

nicht unbedingt zu haben, diesen Eindruck

vermitteln zumindest seine neuen Songs.

„Icarus“ handelt davon, dass sein Ex sehr

freiheitsliebend war. Eben kein Beziehungsmensch.

Diese Erkenntnis wird mit

schwelgerischer Musik unterlegt, inklusive

Bläsern und Streichern. Ist das Kammerpop

par excellence? „Ich weigere mich, meine

Musik selber zu klassifizieren“, erklärt Sam

Vance-Law. Immerhin räumt er ein, dass

ihn klassische Werke, mit denen er als

Chorknabe in Oxford aufwuchs, bis heute

beeinflussen: „Ich kenne mich mit der Oboe

viel besser aus als mit der Gitarre.“

Im Endergebnis ist der Singer-Songwriter

musikalisch durchaus recht breit aufgestellt.

Während „Get Out“ als Pop mit Indie-Vibes

daherkommt, lehnt sich die puristische

Klavierballade „Blissful Times“ eher an das

traditionelle englische Volkslied an. „Too

Soon“ driftet dank des Saxofons und des

Fingerschnippens zum Jazz ab. Ist das Sam

Vance-Laws heimliche Leidenschaft? „Ich

höre selten Musik. Also auch keinen Jazz.“

Stattdessen zieht er Stille vor: „Wenn ich

den ganzen Tag mit meinen Ohren gearbeitet

habe, möchte ich danach ein bisschen

Ruhe haben.“

Aus der Großstadthektik zog sich Sam

Vance-Law auch zurück, während er an

seinem aktuellen Album tüftelte. Die

meisten Lieder schrieb er in den schottischen

Highlands, dort konnte er ungestört

komponieren und texten, ohne großartige

Ablenkungen. Er machte lediglich Wanderungen,

ansonsten widmete er sich seinen

Stücken: „Um mich herum waren Schnee,

Regen, Kälte, Depression – das war perfekt

für meine Platte.“ *Dagmar Leischow


MUSIK

KLUBMUSIK

Moby im Mai

Sein letztes Album „Reprise“ erreichte Platz 1 der Charts

in der Schweiz, Platz 4 bei uns in Deutschland und verkaufte

sich auch in UK und den USA sehr gut. Mit diesem Erfolg

im Gepäck präsentiert der Musiker nun zusammen mit anderen

Künstler*innen „Reprise – Remixes“.

Eine ganze Riege hervorragender Musiker*innen, darunter Efdemin

und Planningtorock, haben ihre kreativen Kräfte vereint und

aus Mobys Kompositionen Neues erschaffen. Der Meister selbst

hat aber natürlich auch Hand an manchen Track gelegt. Über

die Zusammenarbeit verrät die Berlinerin Planningtorock: „Ich

mochte die sanfte Coverversion von Heroes, die Moby gemacht

hat, sehr, besonders den weichen, ruhigen Gesang von Mindy

Jones. Für diesen Remix wollte ich diese wunderschönen Vocals

noch ruhiger und stattlicher machen, indem ich sie ein wenig

heruntergepitched habe. Dann wollte ich diese ruhige Energie

mit einem treibenden, tranceartigen Clubtrack kontrastieren,

der sowohl meine nordenglischen musikalischen Wurzeln als

auch meine zwanzig Jahre, in denen ich in Berlin lebe und Musik

produziere, verkörpern sollte.“

Das Duo Felsman + Tiley, das ebenfalls mitwirkte, zeigt sich

angetan: „Wir sind mit der Musik von Moby aufgewachsen, die

unseren Wunsch, (oft melancholische) elektronische Musik

zu produzieren, stark beeinflusst hat. Daher sind wir dankbar,

dass wir Jahrzehnte später offiziell eingeladen wurden, mit

einem seiner Tracks zu arbeiten. Unsere Neuinterpretation von

‚Extreme Ways‘ ist eine synthetische Meta-Beleuchtung seiner

organischen, orchestralen Reprise-Version. Niemand kann dem

Kreislauf entkommen, egal wie extrem der gewählte Weg auch

sein mag.“

Exklusive

Fan-

Edition

Fan Edition Shop:

30 SONGS ZU 30 JAHREN MICHELLE

18 Michelle Hits + 12 brandneue Titel

JETZT VORBESTELLEN: www.michelle-aktuelle.de

Ab dem 13.05.22 als CD, 2CD Deluxe,

Download und Stream erhältlich.

Für Efdemin, der auch schon beim „Berghain-Plattenlabel“

Ostgut Ton veröffentlichte, war es etwas völlig Neues, denn der

Musiker hatte sich zuvor nie mit dem seit 1990 erfolgreichen

bisexuellen Producer Moby beschäftigt. „Lustigerweise muss ich

zugeben, dass der größte Teil von Mobys Werk an mir vorbeigegangen

ist, bis ich vor Kurzem die Gelegenheit hatte, an Porcelain

mitzuwirken, das mir sehr gut gefallen hat. Während Moby natürlich

immer als Phänomen in den Medien präsent war, habe ich

es irgendwie geschafft, die meisten seiner für viele so wichtigen

Hits in den 90er-Jahren zu ignorieren. Diese Art von Amnesie hat

mir geholfen, mit großer Freiheit an neuen Versionen zu arbeiten,

da ich das Original von Porcelain nicht kannte, ob Sie es glauben

oder nicht.“

Das Album „Reprise Remixes“ erscheint am 20. Mai bei Deutsche

Grammophon als CD, LP und natürlich digital. Unsere Anspieltipps

sind „Why Does My Heart Feel So Bad? (Biscits Remix)“, „We

Are All Made Of Stars (Moby’s Ac@n Remix)“ und „Natural Blues

(Topic Remix)“. *rä

www.moby.com


MUSIK

Das Haus von

HARRY STYLES

POP

FOTO: LILLIE EIGER

Dass Mr. Harry Styles eine große Vergangenheit

hat, in der er noch nicht

als Solokünstler, sondern als Teil einer gewissen

Gruppe bekannt war, spielt mittlerweile

wirklich keine Rolle mehr. Wo andere sich

gerade noch so als Popstars etablieren können,

bevor sie mit den alten Hits und noch

älteren Bandmitgliedern wieder auf Tour

müssen, hat er es geschafft als eigenständiger

Künstler verstanden zu werden. Sein

bisher letztes, zweites Album „Fine Line“ war

daher nicht nur wieder Nummer eins in den

USA, auch die Kritiker waren völlig verzaubert

– und das bestimmt nicht, weil sie

schon immer heimlich One-Direction-Fans

gewesen sind. Es war ein selbstbewusstes

Statement mit mehr kreative Ideen als

irgendjemand von ihm erwartete hatte. So

wurde 2019 das Jahr von Harry Styles – und

es scheint, als würde er auch 2022 alles

überstrahlen wollen.

Schon „As It Was“, die erste Single, beweist

das. Er will zurecht ernst genommen werden.

Und auch mit einem Indie-Dance-Track

auf einem 80er-Fundament wie diesem,

gelingt ihm das. Ganz nebenbei kann er

die Welt damit auch noch zum Tanzen

bringen und das, obwohl es sich um einen

eher traurig-melancholischen Blick auf eine

Beziehung handelt. Genauer gesagt auf

ein Ende, das man jetzt vielleicht endlich

akzeptieren kann – einfach weil man muss.

So wurde „As It Was“ mit seiner Mischung

aus mitreißendem Sound und emotionalem

Text in kürzester Zeit zur meistgestreamten

Single des Jahres 2022.

Während es beim letzten Album „Fine Line“

vor allem um das Leben und das Erleben

alles Körperlichen ging, weißt die Richtung

dieses Mal also auf Introspektive und all die

ungewollten und gewollten Veränderungen,

die jede Seele seit 2019 durchgemacht

haben muss. Obwohl

er auch auf „As It Was“

wieder mit seinen treuen

Kollaborateuren Kid Harpoon

und Tyler Johnson

zusammengearbeitet

hat, scheint nicht nur

inhaltlich, sondern auch

musikalisch ein neuer

Horizont erobert zu werden.

Und ja, selbst wenn

ein alter Boomer wie

Noel Gallagher in seiner

typischen Art gegen

Harry austeilt und behauptet, dass dieser

seine Songs nicht schreibt, ist Mr. Styles

natürlich trotzdem an allem was erscheint

mindestens als Songwriter beteiligt. Auch

wenn Noel sich nie den Grund seiner Frustration

eingestehen wird: Klar ist sein Neid auf

den jungen Mann völlig berechtigt. Was Harry

ebenfalls bewusst sein wird, denn er hat

sich nicht zu einer Antwort herabgelassen.

Doch natürlich hegen nicht alle solch einen

Alt-Herren-Groll gegen ihn. Die legendäre

Joni Mitchell fühlte sich schon allein von Titel

seines kommenden Albums angesprochen:

„Harry‘s House“ wird das neue Werk nämlich

heißen. Kein Wunder, dass es ihr gefällt, denn

vielleicht bezieht er sich ja wirklich auf ihren

Song „Harry's House / Centerpiece“. Auch

sonst sammelt Harry Styles nur guten

Willen. Ob mit seiner genderneutralen

Beauty-Linie oder

der Selbstverständlichkeit

mit der er

Geschlechterregeln

und -grenzen ignoriert.

Dass er allerdings auch

noch so aufgeräumt

ist, und es ihm gelingt,

gleich zweimal täglich

zu meditieren, geht

dann schon fast zu

weit. Doch bloß, weil

wir nicht sehr viel von

seinen Abgründen und

kleinen Macken mitbekommen, heißt

das nicht, dass wir sie nicht doch finden

können – und wenn es nur als Ausdruck in

seiner Musik ist. Dafür ist sie ja letztlich da:

Dass wir mit ihm erleben, was er uns über

sein Inneres mitteilt. Genau deshalb lädt er

uns in sein „House“ ein. Schön, willkommen

zu sein.

*Christian K. L. Fischer


ELEKTRO

Stromae

„Multitude“

Da ist es, das neue Album des belgischen

Vollblut-Künstlers, der mit Hits

wie „Papaoutai“ und „Alors on danse“

die Dancefloors zum Beben brachte

und auch Kritiker begeisterte. Er macht

eben nicht „nur“ Eurodance, Stromae ist

und macht Kunst, queere Kunst. Unsere

Anspieltipps auf seinem neuen Album

sind „L‘enfer“ und „Santé“ – beides

Singles erreichten in seiner Heimat die

Chartsspitze. *rä

www.stromae.com

FOTO: PH. LEBRUMAN

KLASSIK

Maxence Cyrin:

„Melancholy Island“

Besondere Musik für jene Momente und Situationen im Leben,

in denen du deine Hörgewohnheiten durchbrechen solltest,

um mal ganz anders Ruhe und Entspannung zu finden.

Klassische Musik hilft dabei. Oder auch neue Musik mit klassischen

Instrumenten wie dem Piano – und einer Prise Elektro.

Der französische Pianist Maxence Cyrin komponierte genau

solche Musik für sein neues Album „Melancholy Island“, das vor

Kurzem erschienen ist.

Lieder wie „Soft Skin“, „Voyage“ oder auch „Faro Bay“ nehmen ab

der ersten Sekunde mit auf eine musikalische Reise weg vom

Stress hin zum hyggeligen Glück. Musikalische Inseln in einem

Meer von Stress und Sorgen. „Ich liebe das gedankliche Konzept

und die Definition von Inseln, da sie ein wunderbares Gefühl von

Zuflucht in mir hervorrufen“, so Maxence Cyrin. In seinen Liedern

beschäftigt sich der Künstler mit Themen wie Reisen, Exil, Reflexion

des Seins und dem Vergehen der Zeit. Jedes der Stücke

sei mit einer spezifischen Aufnahmetechnik produziert, die den

Klaviersound mit erlesenen Effekten kombiniere – bittersüße

Melancholie, die beruhigt. Alles wird gut. *rä

POP

Einmal alles bitte

Das Comeback von ABBA ist 2021

mehr als nur geglückt, höchste Platzierungen

und Verkäufe, begeisterte

Fans – und zufriedene Kritiker. 2022

wird nachgelegt, es gibt eine neue

allumfassende Box für CD- und

Vinyl-Sammler, die alle Studioalben

von 1973 bis 2021 und auch Hits wie

„Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After

Midnight)“ auf dem extra Tonträger

„ABBA Tracks“ vereint. Unsere Anspieltipps

sind „When I Kissed the Teacher“,

„Ring Ring“, „ Move On“ sowie „ Our

Last Summer“ und „ Bumble Bee“. *rä

MUSICAL

„Ku’damm 56 –

Das Berlin Musical“

MUSIK

TIPP

„Shiny Things“ –

KAT FRANKIE

Eigensinnigen Popmusik! Vier Jahre

nach ihrem hochgelobten Album

„Bad Behaviour“ veröffentlicht KAT

FRANKIE im Mai ihr neues Album.

„Shiny Things“ ist die Arbeit einer

gewachsenen Beobachterin, einer einfühlsamen

Denkerin, einer wütenden

Erzählerin. Vor allem aber: einer großen

Songwriterin. Die 43-Jährige scheint in

ihrem Kunsthandwerk über der Zeit zu

stehen, scheint von dort ihren sorgenvollen

Blick auf die Verflechtungen des

menschlichen Handelns zu richten.

Protestmusik? Ja, mitunter.

www.katfrankie.com

Nach mehr als elf Jahren haben sich AnNa R. und Peter

Plate wieder in einem Musikstudio getroffen und gemeinsame

Sache gemacht. Mit fünf Nummer-1-Alben allein

in Deutschland und mehr als sechs Millionen verkauften

Tonträgern galten sie unter dem Namen Rosenstolz als

eines der wohl erfolgreichsten Deutschpop-Phänomene

Deutschlands. Und unlängst veröffentlichten AnNa R. und

Peter Plate eine gänzlich neue und überaus bewegende

Interpretation des Songs „Ich tanz allein“ aus dem Musical

„Ku’damm 56“, welches Plate gemeinsam mit Ulf Leo

Sommer und Annette Hess schrieb. Die neue Interpretation

erschien nur zwei Wochen, nachdem

Annett Louisan mit ihrer

Version von „Wenn Du Dich

auflöst“ den Auftakt

für eine ganze Reihe

weiterer prominenter

Interpretationen

der großartigen

„Ku’damm 56“-

Songs gegeben

hat. Im Juni werden

diese unter dem

Titel „Ku’damm 56

– Das Musical (Deluxe

Edition)“ erscheinen.

FOTO: O. HEINE


MUSIK

INTERVIEW

MICHELLE:

30 Jahre Schlager

FOTO: A. JANEVA

Direkt nach ihrem verdienten

Urlaub nahm sich eine der

erfolgreichsten Deutsch-Pop- und

Schlagersängerinnen Zeit für einen

Chat, um sich mit uns über ihr neues

Album „30 Jahre Michelle – Das

war’s…noch nicht!“ auszutauschen.

Das neue Album ist mehr als nur

ein Blick zurück, immerhin finden

sich neben 18 Klassikern wie „Das

Hotel in St. Germain“ und „Wer Liebe

lebt“ – teilweise neu aufgenommen

– auch 12 neue Lieder drauf.

Drei Jahrzehnte Erfolg, macht dich

das stolz oder eher dankbar?

Ich bin für alles dankbar in meinem Leben.

Ich bin stolz auf die Menschen die seit 30

Jahren an meiner Seite stehen und durch

dick und dünn mit mir und meiner Musik

gehen.

Einige deiner Hits präsentierst du

in neuem Gewand. Hat es Spaß

gemacht, daran zu arbeiten?

Es hat großen Spaß gemacht, jedem Song

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

ein neues Leben einzuhauchen. Und wir

haben während der Produktion mit viel

Begeisterung diese Entwicklung verfolgt,

das Ergebnis ist großartig.

Was macht man nun anders?

Wir haben uns natürlich in erster Linie der

neuen Technik bedient und die „alten Hits“

mit neuen Sounds ausgestattet, und so in

die Gegenwart geholt. Das war wirklich ein

spannender Prozess, der uns viel Freude

gemacht hat.

„Scheißkerl“ ist ein auf den ersten

Blick ungewöhnlicher Liedtitel.

Verrate mir etwas darüber.

Scheißkerl steht für sich ... Nicht nur

ich war schon mehrfach in solch einer

beschriebenen Situation. Dass ein sogenannter

Scheißkerl nicht nachvollziehbar

ist und dennoch diese Anziehung hat, jeder

kennt das, keiner versteht das.

Wie frech darf Deutsch-Pop denn

sein?

Für mich gibt es keine Tabus. Was „man

darf“, ist für mich nicht relevant. Ich

gehe nach meinem Gefühl und bleibe

authentisch.

Auch das Lied „Romeo und Julian“

fallt einem sofort auf, wenn man dein

Album anschaut.

„Romeo und Julian“ ist eine Liebeserklärung

an die Liebe zwischen Menschen.

Diese gibt es seit Menschengedenken

und ist ganz sicher nicht erfundenen

gesellschaftlichen „Regeln“ untergeordnet,

sondern verbindet Seelen. Dies mit der

bekanntesten Liebesgeschichte der Welt

zu verknüpfen und damit auch „Romeo

und Julia“ in die Gegenwart zu holen und

gewissermaßen upzudaten, hat mir mehr

als nur Spaß gemacht, das ist ein wichtiges

Statement und ich kann es kaum erwarten

den Song das erste Mal live aufzuführen.

Erinnerst du dich noch an deinen

ersten TV-Auftritt?

„Und heut Nacht will ich tanzen“, mein

erster Auftritt bei der ZDF Hitparade,

bleibt unvergessen – lange ist es her! Und

die neue Version des Songs kommt auch

wieder auf eine TV-Bühne.

Wie wichtig ist Social Media für eine

Künstlerin heute?

Social Media ist enorm wichtig geworden

für Künstler. Man ist so direkt im Kontakt

mit den Fans und auch anderen Künstlern,

diese Plattformen sind enorm wichtig und

entwickeln sich auch ständig weiter, da

muss man mitmachen.

Worauf freust du dich 2022

besonders?

Ich freue mich auf alles, was kommt. Mein

neues Album, endlich wieder live auftreten

und das Publikum spüren. Wir haben viel

vor, schließlich ist es mein Jubiläumsjahr!

*Interview: Michael Rädel


COMEBACK

Marius Müller-Westernhagen

Das eine Leben ist zu

kostbar, um es an den

Zeitgeist zu verschwenden.

So könnte der erste

Vorbote aus dem erwarteten

23. Studioalbum des

„Freiheit“-Sängers (1990)

wohl interpretiert werden.

Wütend klingt „Zeitgeist“,

allerdings nicht ohne

diese Wut über eine

zum Lebensprinzip erklärte Substanzlosigkeit in einer

algorithmusgetriebenen Scheinwelt auf Instagram und Co

auch als überwindbar zu brandmarken. Westernhagen über

den Text und Social Media: „Sie begünstigen Voyeurismus,

Exhibitionismus, Neid. Und sie promoten Banalitäten. Das

ist doch idiotisch.“ Marius Müller-Westernhagen ist mit

73 ein routinierter Liedermacher, der sich nicht mehr neu

erfinden mag und muss. Warum aber auch, wenn doch

immer noch dieser unerschütterliche Glaube an die Macht

des Aufstandes, die friedliche Revolution für ein gutes

Ende durch die Zeilen blitzt. Das macht um so gespannter

auf die anderen Werke auf „Das eine Leben“. *ck

FOTO: SONY MUSIC

CSD Frankfurt 15. - 17. Juli 2022

westernhagen.de

POP

Gesungene Selbstreflexion

„Das Gold Rush Kid? Das

bin ich. Was die Tracks alle

vereint, ist dass jeder einzelne

von ihnen genau nach

mir klingt“, erzählt George

Ezra über den Titel seines so

benannten dritten Albums.

„Es ist eine Figur, die ich verkörpern

will.“ Gespeist durch

den krassen Gegensatz

zwischen bewegtem Touralltag und lähmender Pandemie

hat er neue Songs zum Teil basierend auf Notizen aus

der Anfangszeit seiner Karriere so kombiniert, dass sie

Antworten geben. Eine Standortbestimmung sind und

optimistischer Wegpunkt auf dem Weg in die Zukunft. *ck

www.georgeezra.com

FOTOS: SONY MUSIC

Play Well,

Sleep Well

Mitten im Herzen von Frankfurt,

komplett renoviert und nur 50 m

vom Festplatz entfernt liegt das

Westin Grand Frankfurt!

Ob auf dem Paradewagen

oder im Heavenly Bed -

“Simply the Best” for you!

Mehr auf

staygayatwestin.com

The Westin Grand Frankfurt

Konrad-Adenauer-Str. 7, 60313 Frankfurt

westingrandfrankfurt.com


film

INTERVIEW

TILDA SWINTON

„ … die Magie des Kinos“

FOTOS: KICK THE MACHINE FILMS, BURNING, ANNA SANDERS FILMS, MATCH FACTORY PRODUCTIONS, ZDF/ARTE AND PIANO

Aufs Internat ging sie gemeinsam

mit Lady Di, in den Achtzigern

stand sie für filmische

Experimente von Künstlern wie

Derek Jarman oder Christoph Schlingensief

vor der Kamera und spätestens mit

dem Oscar für „Michael Clayton“ kam auch

der Mainstream-Erfolg dazu. Doch damit

sind Leben und Karriere von Tilda Swinton

noch lange nicht hinlänglich umrissen,

schließlich lag die 61-jährige Britin auch

schon in Glaskästen schlafend im Museum,

trat in Videos von David Bowie auf

oder gründete eigene kleine Filmfestivals.

Ganz zu schweigen davon, dass sie als

Schauspielerin immer wieder in den spannendsten

Filmen auftritt, von „The Beach“

und „Burn After Reading“ über „We Need

to Talk About Kevin“ und „Only Lovers Left

Alive“ bis hin zu „Snowpiercer“ und „The

Grand Budapest Hotel“. Vergangenes Jahr

war sie in Pedro Almodóvars „The Human

Voice“ (zu sehen bei Prime Video) und „The

French Dispatch“ von Wes Anderson (verfügbar

bei Disney+) zu sehen, nun meldet

sie sich mit „Memoria“ auf der Leinwand

zurück. Der Film des schwulen Regisseurs

Apichatpong Weerasethakul läuft ab dem

5.5. im Kino und ab dem 5.8. exklusiv bei

MUBI.

Ms. Swinton, der Regisseur Apichatpong

Weerasethakul hat bislang nur Filme in

seiner thailändischen Heimat gedreht.

„Memoria“ ist nun seine erste Zusammenarbeit

mit westlichen Schauspieler*innen

wie Ihnen. Wie leicht fiel es Ihnen, Teil seiner

künstlerischen Welt zu werden?

Interessantes Bild, das Sie da zeichnen, aber

darin erkenne ich mich nicht wieder. Was

schon mal damit anfängt, dass ich mich

selbst nicht in erster Linie als „westliche

Schriftstellerin“ fühle. Aber Joe, wie er ja

von Freund*en genannt wird, und seine

künstlerische Welt fühlen sich für mich

auch nicht fremd an. Ich fühlte mich ihm

schon verbunden, als ich vor vielen Jahren

erstmals seine Arbeit sah; später wurden wir

Freunde und fingen schließlich an, zusammenzuarbeiten.

Denn schon vor „Memoria“

haben wir bei verschiedenen Kunstwerken

kollaboriert. Jedenfalls fühlt es sich an, als

seien wir Brüder im Geiste, wir haben das

gleiche Empfinden für Kunst und teilen die

gleiche Kultur, nämlich die des Kinos.

Wie lange sind Sie beide denn schon

befreundet?

Unsere Wege kreuzten sich das erste Mal

2004, da saß ich in Cannes in der Jury

und er zeigte dort seinen Film „Tropical

Malady“. Ich bewunderte seine Arbeit sehr,

und zwischen uns entstand eine E-Mail-

Freundschaft. Irgendwann kuratierten wir

gemeinsam ein Festival und kollaborierten

bei einer Veranstaltung in Doha, und immer

wieder sprachen wir über Ideen, aus denen

letztlich „Memoria“ erwuchs. Ich kam also

nicht als Außenseiterin zu diesem Projekt,

sondern wir haben es von Anfang an

gemeinsam entwickelt. Diese enge, familiäre

künstlerische Zusammenarbeit erinnert

mich immer wieder an meine früheren

Arbeiten mit meinem guten Freund Derek

Jarman. Zu schade, dass er und Joe sich

nicht kennen lernen konnten. Die Filme der

beiden sind höchst unterschiedlich, keine

Frage. Aber in ihrer Annäherung an ihre

Kunst und ihrem Feinsinn sind sich beide

wirklich ähnlich.

Mit Jarman begannen Sie Ihre

Karriere, bis zu seinem AIDS-Tod

1994 arbeiteten Sie immer wieder

zusammen. Suchen Sie seither immer

wieder nach ähnlich engen künstlerischen

Beziehungen?

Die neun Jahre mit Derek haben mich

enorm geprägt und verwöhnt; eine bessere

Ausbildung hätte ich in Sachen Film nicht

genießen können. Als er dann starb, dachte

ich zunächst, das sei es jetzt gewesen. Ich

war mir sicher, dass die Sache mit dem

Kino und mir ohne ihn vorbei sei, obwohl ich

zweimal auch mit anderen Regisseur*innen

gedreht hatte, mit Peter Wollen bei „A

Friendship’s Death“ und mit Sally Potter bei

„Orlando“. Und selbst als sich dann doch

Optionen mit neuen Filmmacher*innen

ergaben, konnte ich mir nicht vorstellen,

nochmal dieses intensive, familiäre

Arbeitserlebnis wie mit Derek zu erfahren.

Aber ich irrte mich. Im Laufe der Jahre fand

ich meinen Weg in andere Filmfamilien, in

die von Wes Anderson oder Jim Jarmusch,

Joanna Hogg oder Bong Joon-ho. Auch mit

Joe werde ich weiterhin zusammenarbeiten.

Dass ich mehr als einmal solche kreativen


Wahlverwandtschaften erleben durfte,

ist mein großes Glück. Denn wenn ich

nicht immer wieder in solchen Kontexten

arbeiten könnte, hätte ich diesen Beruf

vermutlich längst an den Nagel gehängt.

Wie schnell fühlen Sie sich denn

bei solchen künstlerischen

Mitstreiter*innen wirklich zu

Hause?

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich,

wie mit allen Freundschaften, aber mit

der Zeit hat man schnell ein Gespür dafür,

mit wem man gut harmoniert und mit

wem nicht. In manchen Fällen kenne ich

die Leute ewig, mit denen ich drehe, etwa

Joanna Hogg, mit der ich befreundet bin.

Joe und ich kennen uns, wie gesagt, auch

schon 17 Jahre, Luca Guadagnino sind

seit über 20 Jahren Weggefährten. Aber

dann gibt es auch Fälle wie Pedro Almodóvar.

Als der mich vor drei Jahren anrief,

um einen Kurzfilm zu drehen, kannten

wir uns eigentlich kaum, aber weil ich so

vertraut war mit seinem Werk, spürte ich

trotzdem eine enge Verbindung zu ihm.

Gerade habe ich mit Julio Torres einen

Film gedreht, der zum ersten Mal überhaupt

Regie geführt hat. Doch auch ihn

kannte ich zumindest als Comedy-Autor.

So ein Minimum an Bezug zu jemandem

muss ich schon haben, um mich darauf

einzulassen.

Lieben Sie denn alle Ihre Filmfamilien

gleichermaßen?

Ja, und ich habe Angst vor dem Tag,

an dem das für mich zum Problem

wird. Denn was mache ich,

wenn Joe und Bong und

Joanna alle gleichzeitig

mit mir drehen wollen?

Mich zwischen ihnen

entscheiden zu

müssen wäre mein

Albtraum. Bislang ging

das immer glatt, und wir

zeitlich immer alles so

geregelt bekommen, dass

ich in Ruhe von Haus zu Haus

wandern konnte, um es mal so

auszudrücken. Die Organisation meines

Kalenders ist in meinem Alltag wirklich

die größte Herausforderung von allen.

Denn natürlich hat man das Timing

nicht immer im Griff. Ich vergleiche

solche künstlerischen Kollaborationen

immer mit der Arbeit eines Gärtners.

Man pflanzt hier ein paar Rosen, dort

ein paar Tulpen und auch noch einige

Drillingsblumen – und dann wartet

man. Aus mancher Blumenzwiebel wird

nie etwas, andere Pflanzen brauchen

– so wie zum Beispiel Guadagninos

„Suspiria“-Projekt – 25 Jahre. Und

mitunter geht es auch mal viel schneller

als erwartet.

Um noch einmal auf „Memoria“

zurückzukehren: sind Sie denn

letztlich dafür verantwortlich,

dass Weerasethakul nun erstmals

außerhalb von Thailand gedreht

hat?

Ich hatte zumindest von Anfang an

gesagt, dass ich mir nicht wirklich

vorstellen kann, wie ich auf stimmige

Weise Teil seiner thailändischen Szenerie

werden könnte. Und auch Joe hatte kein

Interesse daran, mich als Fremdkörper

in dieser Welt zu inszenieren. Er wollte

nicht, dass ich „die Andere“ bin, sondern

dass wir auf Augenhöhe miteinander

arbeiten. So entstand die Idee, dass wir

irgendwo drehen, wo wir beide fremd

sind. Und so landeten wir letztlich in

Kolumbien.

Steckt in der Figur, die Sie nun

verkörpern, eigentlich auch etwas

von Ihnen? Oder denken Sie nicht

in solchen Kategorien über Ihre

Rollen nach?

Es gibt zumindest Elemente, die ich konkret

mit eingebracht habe. Die Schlaflosigkeit

dieser Frau habe ich, genau wie

übrigens auch Joe, schon selbst erlebt.

Ich weiß, in welchen seltsamen Zustand

man gerät, wenn man zwei Wochen lang

eigentlich nicht schläft. Das fühlt sich

fast an wie eine Art Drogentrip. Bei mir

war das damals eine Nebenerscheinung

von Trauer, eine Reaktion auf den Tod

meiner Eltern. Deswegen verarbeitet nun

auch die Figur in „Memoria“ einen Verlust

und ringt mit diesem Gefühl

der Entwurzelung. Diese

Trauer-Erfahrung als

Schwebezustand

hat mich selbst

sehr geprägt. Ich

weiß noch, wie

meine Mutter im

Sterben lag und

Luca Guadagnino

mit mir „A Bigger

Splash“ drehen wollte.

Eigentlich wollte ich in

dem Jahr keinen Film machen,

aber er konnte mich überreden, weil ich

Lust darauf hatte, Zeit mit ihm und dem

Team zu verbringen. Meine Bedingung

war nur, dass ich still sein kann, denn

damals konnte ich nicht sprechen und

wollte nichts sagen. Also verwandelten

wir die Rolle von einer Schauspielerin

in eine Rocksängerin nach einer

Stimmbandoperation.

*Interview: Patrick Heidmann

Im vollständigen Interview auf

männer.media erklärt Tilda Swinton,

warum sie das Kino für so gar nicht

tot hält. Trotz Netflix.

film

FREI INSPIRIERT

VOM LEBEN VON

Céline Dion

JETZT AUF BLU-RAY,

DVD & DIGITAL

/Aline.DerFilm


film

INTERVIEW

Marcus Günther: „… diese fürchterliche Machtlosigkeit“

Der in Düsseldorf beheimatete Künstler

Marcus Günther veröffentlichte

gerade einen Animationsfilm auf YouTube.

Worum geht es in „Vor nicht allzu

langer Zeit“?

Um den Mythos meiner selbst, also mein

eigener Schöpfungsmythos. Es ist meine

frühkindliche Vorstellung, wie ich auf die

Welt komme und die Welt um mich herum

wahrnehme. Ein Märchen, erstunken und

erlogen! (lacht) Es ist das allererste Mal, dass

ich mich mit Animation beschäftige.

Wie lange dauerte das?

Ich war fast zweieinhalb Monate – angefangen

von der Idee, basierend auf meinen

Linolschnitten – damit beschäftigt. Als

blutiger Anfänger musste ich immer wieder

Überlegungen und Versuche durchführen,

wie etwa dieses Reittier frontal oder

rückseitig aussieht, wie es sich bewegt und

welche Mimik es besitzt. Kommen meine

Traumlandschaften auch als Animationssequenz

rüber? All solche Dinge, eine

unglaublich aufwendige Arbeit.

Wirst du noch mehr in dieser Kunstform

machen?

Ich denke ja, weil es einfach ein neues

Feld ist, das es zu beackern gilt und mich

neugierig auf weitere Behauptungen dieser

Art macht.

Beeinflusst dich der Krieg in Europa?

Jeder Krieg auf der Welt ist verabscheuungswürdig.

Eine schreckliche Situation, diese

fürchterliche Machtlosigkeit, der man ausgesetzt

ist, weil man sie nicht unmittelbar

ändern kann. Aber auf lange Sicht gesehen

liegt es eben an uns allen, etwas zu ändern,

damit die Welt ein besserer Ort wird, wo wir

alle in Frieden und Freiheit leben können.

Was ist das große Thema deiner

Kunst?

Seitdem ich künstlerische Behauptungen

aufstelle, fließen weltpolitische Themen

in meine Arbeiten ein. Ich trenne das

nicht von meiner Kunst, da mich alles,

das mich umgibt, auch beeinflusst. Die

Auseinandersetzung mit dem Menschen in

seiner Umwelt steht dabei im Vordergrund.

Es gibt diabolische, tragikomische, aber auch

poetische Momente, die sich in meinen

Welten abspielen. Ich versuche das mal auf

humorvolle Weise, mal mit bitterbösem

Unterton zu konstruieren, fiktive Galaxien

einer fernen Vergangenheit oder Zukunft.

*Interview: Michael Rädel

www.marcusguenther-art.com

AVANTGARDE

2.500 Euro Filmförderung

Jedes Jahr schreibt QueerScope eine

Förderung für queere Kurzfilmprojekte

aus, die mit bis zu 2.500 Euro gefördert

werden können. Die Förderung wird in

Form eines Preisgeldes ausgezahlt, das für

Drehbuchentwicklung, Herstellung oder

Postproduktion genutzt werden kann. Die

Ausschreibung beginnt am 1.4.2022 und

endet am 15.6.2022, die Gewinner*innen

werden am 11.7.2022 bekannt gegeben.

Gefördert werden innovative queere

Kurzfilmprojekte mit einer Vorführdauer von

bis zu dreißig Minuten, die für die öffentliche

Vorführung im Kino oder auf Filmfestivals

bestimmt und geeignet sind, Kurzfilme mit

seriellem Charakter, Videoinstallationen,

Kurzfilme mit werbendem Charakter

(Imagefilme) oder immersive Formate sind

nicht förderfähig.

Von der Förderung

ausgeschlossen sind

Filmvorhaben, die

verfassungsfeindliche

oder gesetzwidrige

Inhalte enthalten, einen

pornografischen oder

gewaltverherrlichenden

Schwerpunkt haben oder

offenkundig religiöse

Gefühle tiefgreifend und

unangemessen verletzen.

QueerScope – Verband der unabhängigen

queeren Filmfestivals in Deutschland e. V.

ist eine Kooperation von 19 unabhängigen,

queeren Filmfestivals in Deutschland und

zwei Schweizer Festivals. Jedes Jahr erreichen

diese über 30.000 Besucher*innen

und vergeben zahlreiche Preise an

Kurzfilme, Langfilme und Debütfilme.

Gemeinsam verleihen die Festivals den

QueerScope-Debütfilmpreis.

queerscope.de

FOTO: M. RÄDEL


www.männer.media

immer aktuell

informiert


FILM

DVD

Letztes Jahr lief die äußerst spannende

Geschichte einer Band aus

Norwegen, die mit zu Klassikern gewordenen

Hits wie „The Sun Always Shines

on T.V.“, „Move to Memphis“, „Foot of the

Mountain“ und natürlich „Take On Me“ in

den internationalen Charts abräumte, mit

vielen Interviews, reich und schön retro

bebildert neu erzählt. Und jetzt gibt es

„a-ha – The Movie“ von Thomas Robsahm

und Aslaug Holm auf DVD und Blu-Ray.

„Es geht darum, gemeinsam große,

unrealistische Träume zu haben, wenn man

jung ist, und wenn die Träume dann wahr

werden, fangen auch die Probleme an. Der

Film erzählt die Geschichte, wie die Band

erfolgreich wurde und wie sie damit umgegangen

ist“, so Regisseur Thomas Robsahm

über den Film.

Drei Freunde, die eine Band gründen,

WÜRDIGUNG EINES

POP-PHÄNOMENS

das kann zu Spannungen führen. Als

„Hornissennest“ bezeichnete etwa Magne

Furuholmen den Vorgang, wenn das Trio

an neuer Musik arbeiten würde. Er wolle

nichts Neues mehr aufnehmen: „Am Ende

schlagen wir uns nur die Köpfe ein“. a-ha –

das waren/sind Pål Waaktaar-Savoy (Gitarre,

Chor), Magne Furuholmen (Keyboard, Chor)

und Sänger Morten Harket –, drei Musiker,

die 1982 eine Band gründeten, schon 1983

einen Plattenvertrag hatten – und den

Druck, einen Hit zu landen. Das schafften

sie dann kurz darauf mit „Take On Me“. Ab

1985 waren a-ha plötzlich Teenager-Idole

und Poster-Boys und sangen erfolgreich

für einen James-Bond-Streifen die Hymne

(„The Living Daylights“ 1987 für „James

Bond 007 – Der Hauch des Todes“). Die drei

Musiker landeten mit Singles wie „Crying

in the Rain“ und „Touchy!“ Hit auf Hit. Doch

Mitte der Neunziger wollten Magne, Pål

und Morten erst mal nicht mehr: zu groß

der Druck, der Stress, der Terz innerhalb der

Band ... Erst 2000 standen sie wieder an der

Spitze der norwegischen Charts, „Summer

Moved On“ läutete das Comeback ein, mit

„Forever Not Yours“ und „Celice“ schafften

sie bis zur immer noch andauernden –

immer mal wieder unterbrochenen – Pause

weitere Nummer-eins-Hits in Europa.

a-ha sind seit Mitte der 1980er vor allem

in Europa und UK in den Charts und

ein Phänomen – dieser Film erzählt ihre

Geschichte. *rä

www.salzgeber.de

FOTOS: SALZGEBER

VERLOSUNG

Dame Judi Dench – „Belfast“

Die Familie des neunjährigen Buddy lebt in einem überwiegend protestantischen Stadtteil

mit wenigen katholischen Bewohnern, als ihr Leben eines Tages durch die ausbrechenden

Turbulenzen auf den Kopf gestellt wird. Buddys Familie muss sich plötzlich entscheiden, ob

sie den einzigen Ort verlassen will, den sie jemals als ihr Zuhause betrachtet hat. Die leidenschaftlichen

Eltern des Jungen (Caitríona Balfe und Jamie Dornan) und seine schlagfertigen

Großeltern (Oscar-Gewinnerin Judi Dench und Ciarán Hinds) sorgen mit Musik und der Magie

von Filmen dafür, dass die Lebensfreude trotz allem nicht versiegt. Wir verlosen den Film!

www.männer.media/gewinne


„Ich bin

Mutter,

Rollerfahrerin,

Spirituell und

Weltenbummlerin.“

Sarah

# HIVersity

Weil ich mehr bin als

nur HIV-positiv: LiVLife.de

NP-DE-HVU-ADVT-210002; 07/2021


Kunst

EROTIK

Heimliche erotische FANTASIEN

Bild: Rinaldo Hopf „Surprise“ 2022

Jeder hat sie. Manch einer

denkt an den großbrustwarzigen

Tennislehrer, der andere an

Prager Burschen, der nächste an den

rothaarigen Bartmacho, der so herrlich

unfreundlich war an der Tanke,

andere ergötzen sich an beschwipsten

Punks ... Erotische Fantasien sind

so unterschiedlich wie die Menschen

selbst. Rinaldo Hopf plant ein

Kunstprojekt dazu. Und du kannst

mitmachen!

Was wäre unser aller Leben ohne die

heimlichen Gedanken erotischer Natur?

Das tabulose Träumen in aller Heimlichkeit.

Auch in den besten Beziehungen darf dafür

Raum sein, auch hier gilt: Erlaubt ist, was

niemandem schadet. Und man muss sie ja

auch nicht verraten, außer man plant, sie in

die Tat umzusetzen. Wer deine Fantasien

aber auf jeden Fall gerne erfahren und zu

Kunst verarbeiten will, ist der Wahl-Berliner

Künstler Rinaldo Hopf, der sich via E-Mail an

uns gewandt hat.

„Für ein Kunstprojekt, das im September an

mehreren Orten in Berlin ausgestellt wird (u.

a. The Ballery), suche ich Teilnehmer, die mir

einen kurzen Text (oder auch ein Gedicht

etc.) zu einer heimlichen erotischen Fantasie

schicken – ich werde diese Fantasien dann in

Bilder umsetzen“, so der international erfolgreiche

und wirkende Kurator, Verleger („Mein

schwules Auge“) und Maler. Wer mitmachen

will, kann sich bei Rinaldo Hopf melden. *rä

www.rinaldohopf.com

ERINNERUNG

Bob Mizer, Vorkämpfer mit

der Kamera

Dieses Jahr jährt sich sein Todestag zum 30. Mal, sein Geburtstag

im März gar zum 100. Mal. Doch auf seine Kunst müssen

wir nicht verzichten: Bobs wegweisendes Magazin „Physique

Pictorial“ ist wieder zu haben – neu aufgelegt.

Bob Mizer (27. März 1922 – 12. Mai 1992) gründete 1945 seine

Fotoagentur „Athletic Model Guild“, 1951 erschien erstmals die

Zeitschrift „Physique Pictorial“. Der Fotograf erlangte mit seinen

homoerotischen Fotos und Filmen den Status einer Legende.

Mizers schwule und später auch explizite Bilder sind Bestandteil

der Sammlungen des Museum of Modern Art in New York und

des Museum of Contemporary Art in Los Angeles. Auch der

Kölner TASCHEN Verlag hat seine Kunst im Angebot. Es scheint,

als ob die Kunstwelt seine Fotografien zu schätzen gelernt hat.

Dabei zeigte Bob Mizer seit den 1940ern pure Homoerotik:

nackte Hintern, ausgebeulte Badehosen (später auch Glieder im

Sonnenlicht), Brusthaar, sich miteinander vergnügende Machos,

freche Jungs und kernige Kerle in derben und auch sexuellen

Posen. Das kann (leider) immer noch provozieren – und auf

verschiedene Weisen erregen. *rä

www.bobmizer.org, www.instagram.com/bobmizer,

www.facebook.com/BobMizerFoundation


In jeder

Stadt

zu Hause

Übernachten bei queeren

Gastgebern in über 70 Ländern!

29 €

AB

PRO NACHT

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ SHAPECHARGE

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab


kunst

AUSSTELLUNG

DENI

HORVATIĆ:

Der Mensch

mal anders

Das kann auch mal erotisch sein! Vor allem aber ungewöhnlich,

denn wann sieht man schon einen Badenden aus der

Badewannenbodenperspektive?

Vom 3. Juni bis zum 16. Juli stellt der in Kroatien geborene

Künstler seine Kunst bei nüüd.berlin in Berlins Mitte aus.

Er lässt uns die Abgebildeten intim und nah erfahren, doch

eines gönnt er uns nicht: deren Gesicht. Ein wunderbarer und

kunstvoller Kontrapunkt zu den vielen, vielen Porträtaufnahmen,

die vor allem seit dem Siegeszug von Social Media die

Welt fluten. „Mich erinnern die lebensgroßen Fotografien, die

auch etwas Fetischmäßiges haben, an eine moderne Interpretation

alter holländischer Meister, das Bild LOCKER ROOM

ist ein modernes Stillleben, wenn man nicht genau hinschaut,

könnte es auch ein durcheinandergewirbeltes Wildbret mit

Tulpe sein. Die nackten Füße oder das Selbstporträt scheinen

eine Wiederbelebung der großen Renaissancemaler wie Caravaggio

oder Michelangelo zu sein“, so Galerist Henner Merle

über die Ausstellung. Ungewöhnliche Bilder, großes Können

eines noch jungen Künstlers, sicherlich einer der Höhepunkte

des Galerie-Sommers. *rä

3.6. – 16.7., Deni Horvatić „SCAN“, nüüd.berlin,

Kronenstr. 18, Berlin, www.nüüd.berlin


FOTOGRAFIE

Sinnlich und süß,

kernig und sexy

Regenbogen-Fabelwesen,

die für Unschuld, Magie, das

Gute und seit einigen Jahren

ebenfalls für das Queere

stehen, bereichern auch

unsere Kultur.

Wunderbar, dass ein

Feen-Regenbogen-

Pferdchen auch in dem

Bildband „MÄNNER 2“

von Anja Müller auftaucht.

Hier versammelt die

Künstlerin über siebzig

Männer zwischen zwanzig und

achtzig Jahren. Ganz im Sinne des von uns geförderten

Body-Positivity-Gedankens kommen viele Arten Mann

und Körper vor. Ein ungewöhnliches und mitunter auch

erotisches Buch, das einen kunstvollen Blick auf Männer in

vielen Facetten zulässt. Besonders sinnlich sind die Bilder

der sich (nicht nur) kuschelnden Paare … *rä

www.elite-contacts.com

Berlin-Hamburg-Köln-Düsseldorf-

Frankfurt-Stuttgart-München-Wien

Klaus & Peter

Traumhochzeit 2022

Johannes & Maik

glücklick verheiratet

Maximilian & David

anderthalb Jahre verlobt

Markus & Dennis

sind „endlich angekommen“

Philipp Schwarzenberg

Partnervermittler in 2.

Generation

Jonas & Kai

2 Jahre zusammen

Anja Müller „MÄNNER 2“, 208 Seiten,

Format: 27 x 20 cm, gebunden, Fadenheftung und

Schutzumschlag, Preis: 29,90 Euro,

ISBN 978-3-88769-307-7, www.konkursbuch.de,

anja-mueller-fotografie.de

Exklusive Persönliche Partnervermittlung

für homosexuelle Männer

Ihr Glück ist unser Ziel!

Jetzt kostenfrei informieren:

069/5050604448 o. 040/8090319645

Inh. Philipp Schwarzenberg

Email: mail@elite-contacts.com


BUCH

KULT

„Flash Gordon –

Der Untergang von Ming“

Ab 1934 begeisterte Zeichner und Autor

Alex Raymond (2.10.1909 – 6.9.1956)

mit seinen Comics über den Superhelden

weltweit eine große und bis heute wachsende

Fan-Gemeinschaft.

Schon in den 1930ern gab es fürs Kino

produzierte Kurzfilme (Serials), 1980

wurde der Superheld dann sogar ganz

pompös für die Kinoleinwand inszeniert,

den Soundtrack dazu stellten die queeren

Rock-Popper von Queen. Mit „Flash

Gordon – Der Untergang von Ming“

erschien unlängst eine weitere aufwendige

und hochwertige Comicsammlung (die

Originale waren in Zeitungen zu finden)

als gebundenes Buch. Der muskulöse

Aalglatte mit blonder Tolle setzt sich hier

einmal mehr für das Gute ein – und rettet

seine Mitstreiter*innen auch vor gefährlichen

Monstern. Zusammen mit seiner

Gefährtin Dale Arden und dem genialen

Wissenschaftler Dr. Zarkov macht sich der

Starke auf, um gegen Ming, den Unbarmherzigen,

zu kämpfen. Einmal mehr kehrt

das Trio zurück auf den Planeten Mongo …

Die hier versammelten Comics erschienen

erstmals von Januar 1941 bis August

1944 und waren die letzten, die Erfinder

Alex Raymond selbst zeichnete, bevor

er an seinen Kollegen Austin Briggs

übergab. Dessen Einstand, die ersten 15

Sonntagsseiten, erscheinen in diesem

Band als Bonus. Beim Lesen wird schnell

klar, wie groß der Einfluss dieser kultigen

Science-Fiction auf spätere Erzählwelten

wie „Dune“, „Masters of the Universe“,

„Captain Future“ und „Star Wars“ ist. Große

Kunst und ein tolles, auch heute noch

spannendes Zeitzeugnis. *rä

www.hannibal-verlag.de

FOTOGRAFIE

Die demokratische Kunst?!

Ist Fotografie immer Kunst? Dieses knackige Buch

voller Wissen für alle beschäftigt sich auch mit diesem

Gedanken.

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM_POIKE

Als in den 1820er-Jahren die Fotografie von Joseph

Nicéphore Niépce erfunden wurde – nach seinem Tod

setzte in den 1830ern Louis-Jacques-Mandé Daguerre

seine Arbeit fort –, war an Phänomene wie Instagram

oder Facebook noch nicht zu denken. Trotzdem war

schnell klar, dass mit der Kamera scheinbar jeder zum

Künstler werden kann. Heute weiß man es besser:

Fehlen die Idee und das Auge für den richtigen

Moment und Ausschnitt, helfen auch keine tausend Filter, es bleibt ein

Schnappschuss. Immerhin ein Zeitzeugnis, ein Tatsachendokument.

Das gerade im MIDAS Verlag erschienene Buch „Fotografie“ von David

Bate aus der Reihe „Art Essentials“ nimmt uns mit auf eine Reise zu den

Anfängen bis zum Heute. Auf über 170 Seiten werden Kunstströmungen

wie „Die Neue Sachlichkeit“, Konzeptkunst oder auch Piktorialismus

behandelt und Künstler*innen wie Nan Goldin werden gut verständlich und

informativ dargestellt. *rä

www.artessentials.de


BUCH

CINEMA

Mythos Hollywood

in der Kunst

Die Oscars mit ihrem

Glamour, die Stadt mit

ihren Stars und Skandalen, vor

allem aber die Filmkunst, die hier

erschaffen wird und weltweit

beflügelt. Der TASCHEN Verlag

in Köln und die Helmut Newton

Stiftung in Berlin widmen sich

dieses Jahr der Legende, die auch

schon Weltstars wie Amanda Lear

und Madonna inspirierte.

Am 2. Juni eröffnet die Ausstellung

der Helmut Newton Stiftung

„HOLLYWOOD“ mit einer Vernissage,

die Ausstellung ist bis zum 20.

November geöffnet. Gezeigt werden

Stars wie Liz Taylor, Judy Garland und

Marianne Faithfull, aber auch Kunst von

Künstler*innen wie Jens Liebchen, Eve

Arnold, Annie Leibovitz und natürlich

Helmut Newton.

Schon früher konnte man in Buchform

den Mythos ergründen, Jürgen Müller

präsentiert die Filme der Jahre 2011

– 2020. Mit dabei in dem Bildband „100

Filme der 2010er“ (19,6 x 25,5 cm, 2,77

kg, 880 Seiten) sind schwule Klassiker

wie „Moonlight“ und „Bohemian Rhapsody“

sowie Stars wie George MacKay

und Timothée Chalamet. *rä

www.helmutnewton.com,

www.taschen.com


BUCH

Wege zum Glück und Tipps, Trauer zu

überwinden. Zwei neue Bücher machen

Mut und geben Kraft an schweren Tagen.

Krieg in Europa, Jahre der Pandemie, der

Verlust geliebter Menschen oder Freunde,

Sorgen um den Arbeitsplatz. Viele Faktoren

können dazu führen, dass man sich

wie gelähmt vor Trauer, unglücklich und

einsam fühlt. Gerade erschienen sind zwei

Bücher, die sich zum einen mit der Trauer,

zum anderen mit den Wegen zum Glück

beschäftigen.

PSYCHOLOGIE

Das Glück, die Trauer und

die Lebensfreude

„endlich. Über Trauer reden“ von

Caroline Kraft und Susann Brückner,

den Macherinnen des gleichnamigen

erfolgreichen Podcasts, erscheint am 14.

März bei Goldmann und liest sich anders

als andere Bücher zum Thema Tod. „Uns

geht es um das Erkennen der Trauer in all

ihren seltsamen Erscheinungsformen, um

Funktionierenmüssen und Kapitulation,

echten Trost, um die Körperlichkeit der

Trauer, um Rituale und Sex“, wird vorab

verraten. So ist der Ton dann auch nicht

allzu pietätvoll, kirchlich oder betulich,

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/PHOTOSCHMIDT

nein, es werden ehrliche Worte gewählt

und praktische Tipps gegeben, die das

Loslassen und Verarbeiten leichter

machen. Beide Autorinnen mussten dies

schon: Susann Brückner verlor ihren Vater

und ihren Bruder durch Suizid, Caroline

Kraft, ausgebildete Sterbebegleiterin,

musste über den Tod des Ex-Freundes

hinwegkommen. endlich.cc

Natalie Jeanne Zonnekeins Buch „Komm

mit, wir gehen glücklich werden“ bietet

auch Rat und Lebenshilfe, allerdings ganz

anders, nicht von der Trauer ausgehend,

es geht um das Streben nach Glück – und

das mit ganz praktischen Denkanstößen

und Tipps in poppiger Aufmachung.

Schriftlich verrät der Verlag über das Buch

der studierten Psychologin und Yoga- und

Meditationslehrerin via E-Mail: „Es ist in

der heutigen von Wandlungen und Krisen

gezeichneten Welt nicht immer leicht zu

erkennen, was das eigene Glücklich-Sein

nun eigentlich genau ausmacht. Oft wird

die Suche von der Frage begleitet, wie man

nachhaltig die notwendigen Grundlagen

für das eigene Glück erschaffen kann.

Dieses Buch lädt ein, sich auf eine Reise

zum eigenen Glück zu begeben und das

eigene Glücks-Vermögen zu stärken.“

Natalie Jeanne Zonnekein betreibt ein

Meditationszentrum auf Korfu und

gibt dort und gibt Workshops und die

Möglichkeit zu spirituellen Ruhepausen in

der Natur. *rä

manto-corfu.com

KINDER

Zwei Regenbogenfamilien,

viel Hetze und ein Skandal

Kinder können glücklich in Regenbogenfamilien

aufwachsen oder bei Alleinerziehenden. Oder eben

bei heterosexuellen Paaren. Warum aber sorgt ein kindgerechtes

Buch über diese Möglichkeiten für einen Skandal?

FOTOS: LAWRENCE SCHIMEL, NORMUNDS BRASLIŅŠ

Nun, weil „Miscoda család!“ von Lawrence

Schimel und Elīna Brasliņa in Ungarn

erschienen ist, einem Land, dessen aktuelle

Regierung sich anscheinend auf einem

Kreuzzug gegen queere Lebenswelten

befindet. Irgendein Feindbild muss ja

sein, um von den eigentlichen Problemen

abzulenken. Hier war es der Umstand, dass

das Buch in zwei Geschichten einmal von

einem Mädchen mit zwei Vätern erzählt,

einmal von einem Jungen mit zwei Müttern.

Im Fokus steht übrigens nicht die homosexuelle

Liebe der Erziehenden, sondern zum

Beispiel die hellwache Katze Rosa und der

Familienhund, der den Teddy klaut …

Durch eine Crowdfundingaktion des

Projekt 100% MENSCH Verlages kann

dieses lustige gereimte Kinderbuch mit

dem Titel „Hundemüde & Hellwach“ nun

zweisprachig in Deutschland erscheinen,

auf Deutsch und auf Polnisch. „Für jedes

in Deutschland verkaufte Exemplar geht

eine polnische Version an die queere

Menschenrechtsorganisation Equality

Factory (Fabryka Równości) in Stuttgarts

polnischer Partnerstadt Łódź“, wird via

E-Mail vom in Stuttgart sitzenden Projekt

100% MENSCH verraten. *rä

www.100mensch.de


BILDBAND

Die Stadt des

Heiligen Franziskus

BUCH

Die legendäre Golden Gate Bridge,

Hippies, sichtbar schwules Leben

schon ab den späten 1960ern, pittoreske

viktorianische Häuser und eine malerische

Lage am Pazifik: San Francisco verzaubert

schon seit Generationen – und wurde

(deswegen) auch schon in vielen Liedern

besungen.

„San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in

Your Hair)“ von Scott McKenzie ist so eine

Hymne. Oder „Fake Tales of San Francisco“

der Arctic Monkeys, „San Francisco (You’ve

Got Me)“ der Village People und „I Left My

Heart in San Francisco“ von Tony Bennett.

Auch in der Kunstwelt wurde die Stadt, die

Franz von Assisi (um 1180 – 1226) gewidmet

ist, unzählige Male inszeniert – und

ist jetzt gern genutzter Hintergrund bei

schnöden Selfies.

Wie es besser geht, zeigt das Buch „San

Francisco. Porträt einer Stadt“ von Autor

Richie Unterberger und Herausgeber Reuel

Golden, das beim TASCHEN Verlag erschienen

ist. Es macht mit Fotografien unter

anderem von Steve Schapiro, Minor White,

Daniel Nicoletta „Enchantra at the Castro Street Fair“ 1976

Dorothea Lange, Albert Watson, Robert

Frank, Garry Winogrand, Fred Herzog und

Ansel Adams die spannende und bewegte

Geschichte der im 18. Jahrhundert gegründeten

und Mitte des 19. Jahrhunderts

auch durch den kalifornischen Goldrausch

erblühten Stadt erfahrbar. *rä

„San Francisco. Porträt einer Stadt“,

www.taschen.com

WELCOME TO THE

ONESUITS CLUB

WWW.ONESUITSCLUB.DE

WWW.ONESUITSCLUB.DE


mode

bademode

hingucker am

strand

Bunt und von den 1990ern geküsst, so

präsentiert sich die hier vorgestellte

Swimwear von der Urlaubsinsel Gran

Canaria. Ein Sehnsuchtsort für viele, der

nicht nur für Feierfreuden steht, sondern

auch für Strand und Meer.

Und wie man sich da am besten kleidet,

siehst du hier bei den aktuellen Kollektionen

der beiden auf der Insel beheimateten

Modelabels Palmas und Chela Clo. 2022 kam

die „Gran Canaria Swimwear Fashion Week“

zur Fashion Week nach Berlin. Dazu verrät

Christiane Arp, die Vorsitzende des Fashion

Council Deutschland: „Grenzen überschreitende

Zusammenarbeit ist in der Modewelt von heute

von großer Bedeutung. Kooperationen auf

kreativer Ebene, aber auch in der Produktion,

sind überlebenswichtig für lokale Talente und

Hersteller im globalen Wettbewerb. Diese zu

fördern ist eines der wichtigsten Anliegen des

Fashion Council Germany. Die Partnerschaft mit

der Gran Canaria Swimwear Fashion Week, der

einzigen professionellen Runwayshow für Swimwear

in Europa, ist ein wichtiges Signal und ein Schritt in

die Zukunft, um den Austausch zwischen deutschen

und internationalen Designern zu unterstützen.“ *rä

www.chelaclo.com, www.palmaswim.com


mode

TREND

ONESUITS CLUB

Jumpsuits für Männer werden

immer beliebter. Nicht nur bei

Hipstern hat sich dieser bequeme Trend

mittlerweile durchgesetzt.

Noch kein Outfit für den Sommer?

Onesuits Club hat die Lösung! Die

Marke hat den Jumpsuit für IHN

entworfen. Für mehr Freiheit und

Spaß auf Festivals, auf privaten

Feiern mit Freunden oder im

Urlaub, sorgt dieser bequeme

Ganzkörperanzug mit kurzen

Armen und Beinen. Jumpsuits

wurden ursprünglich als

Einsatzkleider für Fallschirmjäger

entworfen, mittlerweile kommen sie

bei normalen Fallschirmsportlern zum

Einsatz. Die Einteiler sind praktisch, da sie

einfach anzuziehen sind und bei starkem

Wind optimalen Sitz garantieren. Zudem

sind sie sehr angenehm zu tragen, da

beispielsweise kein Hosenbund drücken

oder zerren kann.

www.onesuitsclub.de


Reise

GAY CRUISE 2023

VON FRANKREICH NACH ITALIEN

Die Spartacus Cruise wird

auch 2023 wieder in See

stechen und hat nach der Ägäis

und den Kanaren ein neues,

vielseitiges Fahrgebiet. Im wunderschönen

Frühsommermonat Mai geht es

die französische und italienische Küste

entlang. Die französische Küstenstadt

Marseille ist Abfahrts- und Endpunkt der

sieben Nächte dauernde Kreuzfahrt mit

zwei Insel-Stopps. Von hier kann man

als Vor- oder Nachprogramm noch eine

Verlängerung mit Besuch der Côte d`Azur

planen. Außerdem ist Marseille sowohl

mit dem Flugzeug als auch mit der Bahn

hervorragend zu erreichen.

Die Route im Detail:

■ 13. Mai Marseille

■ 14. Mai See-Tag

■ 15. Mai Elba

■ 16. Mai Rom

■ 17. Mai Livorno (Florenz)

■ 18. Mai Villefranche-sur-Mer (Nizza)

■ 19. Mai Korsika

■ 20. Mai Marseille

Diese Route kombiniert kulturhistorisch

herausragende Städte wie Rom und

Florenz mit genug Zeit für Tagesausflüge.

Den Charme der französischen Lebensart

vermitteln die pittoresken Häfen von

Portoferraio (Elba) und Calvi (Korsika). Hier

locken Bergdörfer mit Wanderungen und

Strände zum Schnorcheln. 2023 gibt es

neben den touristisch geprägten Ausflügen

auch Führungen mit lokalen Guides, die

spezielle Kenntnisse über die Geschichte

und Lebensweise der schwulen Community

vor Ort vermitteln. Wer lieber an Bord

bleiben möchte, kann auch wunderbar auf

dem FKK-Deck relaxen.

UMWELTFREUNDLICHES

BOUTIQUE-SCHIFF

Als Schiff steht wieder die umweltfreundliche

Vasco da Gama mit ihrer überschaubaren

Gästezahl von unter 1.000 Reisenden

zur Verfügung. Das Schiff wurde mit einer

neuen Antriebsanlage ausgestattet, die

nicht mit Schweröl betrieben wird. Die

Vasco besticht durch ihre zwei Pools, von

denen der größere mit einem verschließbaren

Glasdach versehen ist und somit bei

jedem Wetter genutzt werden kann. Auch

gastronomisch spielt die Vasco da Gama

in der Oberliga. Sie verfügt über drei À-lacarte-Restaurants,

von denen das asiatisch

ausgelegte „Fusion“ mit besonderer Liebe

zum Detail überzeugt. Dazu gehören auch

stilechte japanische Tische auf Bodenhöhe.

Aber auch das Buffet-Restaurant

Pantry sticht konzeptionell hervor. Es

erinnert eher an einen Food-Court mit

unterschiedlichen kulinarischen Stationen.

Dieser konzeptionelle Ansatz findet sich

auch bei den zahlreichen Bars wieder und

erreicht seinen Höhepunkt in der rundum

verglasten Aussichtslounge The Dome.

ENTERTAINMENT

Neben dem bordeigenen Showprogramm

werden wieder zahlreiche Highlights für

Begeisterung sorgen. Für die Bars und

Lounges sind kleine abwechslungsreiche

Acts wie Karaoke, Lesungen und Quiz, aber

auch Aufführungen von Instrumentalkünstlern

und Akrobaten vorgesehen. Übrigens

kann sich jeder in das bunte Programm

einbringen, indem er sich am Contest zur

Dekoration der Kabinentüren beteiligt.

Höhepunkt werden die Pool Games mit

der Wahl des Mr. Cruise am See-Tag sein.


Medienpartner:

MÄNNER.

UND MEER.

DEINE GAY CRUISE

13. – 20. Mai 2023

Marseille – Elba – Rom – Livorno –

Nizza – Korsika – Marseille

FRÜHBUCHER-

RABATT

bis 31. August 2022

Die Kandidaten müssen hier verschiedene sportliche

Herausforderungen meistern und sich im Mehrkampf fast

jugendfreien Spielen unterziehen.

Auf vielfachen Wunsch unserer Gäste werden die beliebten

Themenparties ausgeweitet, bei denen die Gäste ihrer

Fantasie für Kostüme freien Lauf lassen können. Sie beginnen

mit dem Ablegen des Schiffes am dreigeschossigen

Heckpool, der mit einer aufwendigen Licht- und Soundtechnik

ausgestattet wird. Als Themen stehen White, Drag,

Uniform, Disco, Sports, Kinky und Rainbow fest. Sollte die

Wetterlage eine Heckparty nicht zulassen, steht der DOME

Club auf Deck 12 zur Verfügung. Musikalisch reicht die

Auswahl von Clubsounds über House bis zu Techno z. B.

durch unseren Resident DJ Chris Bekker. Um auch den

Bedürfnissen der Erholung gerecht zu werden, kann man

seine Kabine in der Party- oder Ruhezone auswählen.

Buchungen sind unter www.spartacus.cruises bis August

mit einem Frühbucherrabatt von 10 % möglich, so dass die

Preise für Vollpension schon bei 98 EUR pro Tag starten.

www.spartacus.cruises


Gesellschaft

INTERVIEW

HELMUT

METZNER:

„Diesem Anliegen

von Diversität, von

Vielfalt, wieder ein

Haus geben“

FOTO: CARO KADATZ

Zehn Jahre führte Jörg Litwinschuh-Barthel

als Gründungsvorstand

die Geschicke der einzigen

queeren Bundesstiftung. Die Suche

nach eine*m/einer*r Nachfolger*in

dauerte einige Zeit, Anfang April gab

das Kuratorium über den Kuratoriumsvorsitz

im Bundesjustizministerium

ihn bekannt. Helmut Metzner

ist der zweite geschäftsführende

Vorstand der Bundesstiftung Magnus

Hirschfeld. Wir sprachen telefonisch

mit ihm.

Erhoffst Du dir durch deine guten

Kontakte in die Politik auch mehr

Unterstützung aus dem Bundestag?

Erwartest Du persönlich von dort

mehr?

Es geht darum, die Finanzbasis für die

Arbeitsfähigkeit der Stiftung zu verbessern.

Dafür muss ein breiterer Blickwinkel eingenommen

werden. Ich freue mich, dass die

Koalition bei der Antidiskriminierungsarbeit

viel vor hat und die Architektur dieser auch

weiterentwickeln will wie zum Beispiel

mit dem Queerbeauftragten, mit einem

nationalen Aktionsplan oder im Projekt

„Mehr Demokratie“. Die Frage ist, wie sich

die Stiftung in dieser Landschaft positioniert

und was dabei ihren spezifischen Mehrwert

ausmacht. Ich bin guter Hoffnung, dass

das Bewusstsein dafür vorhanden ist,

dennoch dürfen uns nicht nur auf dieses

Feld verlassen und müssen breiter schauen.

Was können andere Ebenen leisten, welcher

Beitrag aus Mitteln der Europäischen Union

zum Beispiel ist möglich. Wir sollten auch den

privatwirtschaftlichen Sektor adressieren.

Welcher Hebel könnte dort wirken?

Bei dem, was die Stifter seinerzeit auch

motiviert hat, spielte der Gedanke einer

kollektiven Wiedergutmachung eine Rolle.

Einer Wiedergutmachung für das zerstörte

Lebenswerk von Magnus Hirschfeld. Von

politischer Seite haben wir dazu inzwischen

allerhand gesehen. In der Wirtschaft gibt es

zwar auch einiges im Bereich der Corporate

Responsibility, aber ich glaube, dass muss

noch stärker adressiert werden. Ich meine

übrigens, dass wir da auch am positiven

Vorbild von Magnus Hirschfeld anschließen

können. Hirschfeld hat ja – für seine Zeit

unglaublich innovativ – mit wirtschaftlichen

Playern zusammengearbeitet, um seine

Arbeit und seine Projekt wie das Institut für

Sexualwissenschaften, wirtschaftlich zu

betreiben.

„Entscheidend ist das

Programm, das dabei

raus kommt.“

Seit einigen Jahren ist pink Marketing

ein Megatrend. Kaum eine Marke, die

keine Pride-Kollektion oder ein Logo

in Regenbogenfahnen zur CSD-Saison

hat. Wirst Du da auch anklopfen?

Ja, durchaus. Im Grunde sehe ich dabei

zwei Aufgaben: Die Stiftung muss das

Selbstbewusstsein der Community stärken

und das Verantwortungsbewusstsein der

Gesamtgesellschaft. entwickeln Wir müssen

Solidarität organisieren, besonders auch bei

denen, die vielleicht denken, „Was hab ich

denn mit Diversität zu tun?“ Ihnen müssen

wir klar machen, dass Angriffe auf die

Freiheit von sexuellen und geschlechtlichen

Minderheiten, dass Homo-, Bi-; Inter-und

Transphobie Angriffe auf die Mitte der

Gesellschaft sind und diese Realität sind. In

Frankreich stehen rechtsnationale Parteien

bei 30 Prozent, wir haben die AfD im Bundestag

und von Polen und Ungarn muss ich

hier wohl erst gar nicht anfangen. Kurzum:

Die Mitte muss sich behaupten. Das zeigt,

dass Investitionen in das Selbstverständnis

und das Selbstbewusstsein der offenen

Gesellschaft unabdingbar sind.

Mal frech gefragt: Willst Du etwas

anders machen, als Dein Vorgänger?

Darum geht es nicht. Es wäre doch

unklug und anmaßend, über die Köpfe der

Entscheidungsträger*innen und über die

Köpfe der Community hinweg so zu tun,

als habe man das Rezept zur Glückseligkeit

schon gefunden. Ich setze sehr auf einen

dialogischen Prozess. Hineinhören in die

Community und dann sehen, was wir dort

stärken können mit Blick auf die Aufgaben,

die die Satzung der Stiftung vorgibt: Das

ist einmal die Erinnerung an die Arbeit

von Magnus Hirschfeld, die Erforschung

dessen, was LSBTIQ*-Verfolgung in der

Vergangenheit bedeutet hat und vor allem

Aufklärung und Prävention, dass sich so

etwas nie wieder einstellen kann. Da sind

Gespräche und Austausch glaube ich erst

einmal die grundlegenden Werkzeuge. Erst

danach muss man dann schauen, was zum

Beispiel mit dem Bund und den Ländern

über Bildung und Ausbildung als Basis für

die Fähigkeit mit Heterogenität umgehen zu

können, geleistet werden kann. Das ist eine

spannende Aufgabe, bei der es nicht darum

geht, alles anders oder neu zu gestalten,

sondern Bewährtes zu erhalten, anderes kritisch

zu hinterfragen und aus allem im engen

Austausch das Beste abzuleiten. Denn: Die

Stiftung ist nur so stark, wie die Menschen,

die sie gemeinsam tragen und unterstützen.

*Interview: Christian Knuth

Wie Helmut Metzner auf Kritiken reagiert

und wo er die Stiftung in zehn Jahren

sieht, lest ihr im vollständigen Interview

auf männer.media!


GESUNDHEIT

Warum der/die

richtige Ärzt*in

so wichtig ist

Was gilt es bei der

Arztsuche für HIVpositive

Menschen

zu beachten?

NP-DE-HVU-ADVR-220003

Die Suche nach einem/r Ärzt*in,

der/die gut zu einem passt,

kann man im Allgemeinen

ziemlich gut mit der Suche

nach einem/r passenden Friseur*in vergleichen.

Man entscheidet sich dabei auch

nicht gleich für die erstbeste Möglichkeit,

sondern probiert erst einmal verschiedene

aus, bevor man eine langfristige Entscheidung

trifft.

Auch für HIV-positive Menschen

gestaltet sich die Arztsuche so, denn

wie bei Friseur*innen muss auch bei

HIV-Schwerpunktärzt*innen nicht nur

die Fachkompetenz stimmen, auch auf

der Beziehungsebene sollte eine gewisse

Sympathie vorhanden sein. Schließlich

werden regelmäßige Termine bei diesem/r

Ärzt*in nach einer HIV-Diagnose zu einem

Teil des Lebens, auch wenn die Abstände

dazwischen Monate betragen.

DIE „RICHTIGE“ WAHL TREFFEN

Bei der Arztwahl kann es für HIV-positive

Menschen hilfreich sein, sich Empfehlungen

aus dem Freundeskreis, von Bekannten

oder auch aus dem Internet einzuholen.

Manchmal hat man ja im eigenen Umfeld

HIV-positive Freund*innen, die selbst

eine/n Ärzt*in haben, mit dem/der sie sehr

zufrieden sind.

Bei der Wahl sind natürlich praktische

Aspekte wie Lage, Erreichbarkeit oder Dauer

der Anfahrt relevant. Es gibt Menschen,

die nehmen für den/die für sie „richtige/n“

Ärzt*in auch einen längeren Anfahrtsweg

in Kauf, obwohl die nächstgelegene Praxis

sogar direkt bei ihnen ums Eck wäre.

All das sind wichtige Punkte, die natürlich

auch in die Entscheidung mit einfließen.

Letztendlich ist es aber gut, wenn man sich

als HIV-positiver Mensch den/die Ärzt*in

aussucht, der/die vom eigenen Gefühl

her am besten zu einem passt und so die

persönlich „richtige“ Wahl ist.

OFFEN ÜBER DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE

SPRECHEN

Wenn man den/die richtige/n

Schwerpunktärzt*in gefunden hat und

sich dort wirklich wohlfühlt, dann ist damit

bereits ein großer Schritt geschafft. Das

Wohlfühlen ist hierbei so wichtig, weil man

mit dem/r Ärzt*in offen über alles sprechen

können sollte. Wenn sich beispielsweise

im Leben die eigenen Bedürfnisse

ändern oder einen etwas bezüglich der

HIV-Therapie beschäftigt, dann ist er/sie die

erste Ansprechperson und sollte für alles ein

offenes Ohr haben.

Manche Menschen wünschen sich im Arztgespräch,

dass sie über all das, was sich in

ihrem persönlichen Alltag abspielt, sprechen

können. Andere wiederum möchten mit

ihrem/r Ärzt*in auch ganz selbstverständlich

über bestimmte Sorgen und Ängste

reden, die sie bewegen. Es gibt aber auch

Menschen, die einfach nur das Nötigste mit

ihrem/r Ärzt*in teilen und den regelmäßigen

Termin nur zum Check der Laborwerte und

dem Abholen der Rezepte wahrnehmen.

Hier gibt es weder richtig noch falsch.

SENSIBLE THEMEN ANSPRECHEN

Ein gutes Verhältnis zum/r Ärzt*in macht

es allerdings deutlich leichter, wenn es

um ganz persönliche Bedürfnisse und

Herausforderungen im Umgang mit der

HIV-Therapie oder auch um sehr sensible

und intime Themen geht.

Auch wenn ein Thema im ersten Moment

vielleicht unangenehm erscheint, kann

es wichtig sein, darüber ganz offen zu

sprechen – es gibt keinen Grund sich

zu schämen. Beispielsweise kann die

Einstellung zur eigenen Sexualität eines

dieser Themen sein. Vielleicht hat man

vor kurzem dem/r neuen Partner*in von

der HIV-Infektion erzählt und diese/r

hat nun Fragen, wie sich HIV auf das

gemeinsame Sexualleben auswirkt?

HIV-Schwerpunktärzt*innen können hier

wertvolle Hilfestellung leisten.

ÄRZT*INNEN KÖNNEN UNTERSTÜTZEN

Ein weiterer Vorteil einer guten Beziehung

und dem offenen Austausch mit dem/r

Ärzt*in ist, dass er/sie mit wertvollen Tipps

und konkreten Ansprechpartner*innen

unterstützen kann.

GEMEINSAM LÖSUNGEN FINDEN

Wenn man als HIV-positiver Mensch den/

die für sich richtige/n Ärzt*in gefunden

hat, fällt es leichter, Veränderungen im

Alltag oder Herausforderungen mit der

Therapie offen anzusprechen. So findet

man gemeinsam Lösungen und kann mit

dem/r Ärzt*in eine Therapie wählen, die am

besten zum eigenen Leben passt.

Weitere Infos sowie persönliche Geschichten

zum Leben mit HIV findest du

unter www.livlife.de.

Unterstützt von ViiV Healthcare


EIGENTUMSWOHNUNGEN ZU VERKAUFEN

Altstadt-Süd: Perfekt Wohnen in Toplage

HUHNSGASSE 45-51

45

Unverbindliche Darstellung

// 7 Eigentumswohnungen

// 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen

// Ca. 62 m 2 bis ca. 77 m 2

// Von ca. 499.000 € bis ca. 714.000 €

// Tiefgaragenstellplätze ab 34.900 €

Angaben gemäß § 87 GEG

// Art des Energieausweises: Bedarfsausweis

// Wert des Endenergiebedarfs: 78 kWh/(m²*a)

// Energieträger: Fernwärme mit KWK

// Baujahr: 2021

// Energieeffizienzklasse: C

wvm45.de

Neustadt-Süd: Pulsierender Charme

LINDENSTRASSE 85-91

85

Unverbindliche Darstellung

// Aufstockung der 5. + 6. Etage

// 4 Maisonette-Wohnungen

// 3- bis 5-Zimmer-Wohnungen

// Ca. 98 m 2 bis ca. 129 m 2

// Von ca. 681.900 € bis ca. 879.900 €

Angaben gemäß § 87 GEG

// Art des Energieausweises: Bedarfsausweis

// Wert des Endenergiebedarfs: 164,7 kWh/(m²*a)

// Energieträger: Erdgas E

// Baujahr: 1955, Erweiterung 2022

// Energieeffizienzklasse: F

wvm85.de

wvm.de


Vielfalt leben.

Seit 2013 Sponsor des

CTC KÖLN und CSD/ColognePride!

Gemeinsam Zeichen setzen

Die Sparkasse KölnBonn engagiert sich dort,

wo Menschen in ihrer Vielfalt das Leben bunt und

lebenswert machen.

Machen Sie mit! Unterstützen Sie Ihr Lieblingsprojekt

auf unserer regionalen Spendenplattform:

hiermitherz.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!