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Das Stadtgespraech Ausgabe-Juni 2022

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Juni

2022

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unterschiedlicher 2 Faktoren (Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Fahrzeugzustand, Alter der Lithium-Ionen-Batterie) variieren.

Das Stadtgespräch


S

Sie blicken

nach vorne

Ukrainische Schüler am

Einstein-Gymnasium

Die zwölfjährige Katharina kommt aus Bila

Zerkwa bei Kiew und Nikita (11) aus Zaporozhia.

Katharina ist mit ihrer ganzen Familie – Vater,

Mutter und jüngere Schwester – aus der Ukraine

geflüchtet, Nikita mit seiner Mutter. Sie leben

seit etwa Ende März in Rheda-Wiedenbrück,

wohnen in einer für Flüchtlinge eingerichteten

Unterkunft. Seit Ende April besuchen sie das

Einstein-Gymnasium. Sie sind an der Klasse 6c

angedockt. Das Einstein-Gymnasium hat sich,

wie auch alle anderen grund- und weiterführenden

Schulen, der Verantwortung gestellt,

die geflüchteten Jugendlichen unbürokratisch

willkommen zu heißen und eine Beschulung

sicherzustellen. Auch die Zuteilung geschieht

sehr umsichtig, organisiert durch Kerstin Röscheisen

von der Stadt Rheda-Wiedenbrück,

erfuhren wir bei unserem Besuch in der Schule.

Für die Verständigung bei unserer Unterredung

hatte Schulleiter und Oberstudiendirektor

Jörg Droste die Schülerin Lisa gewonnen. Sie

übersetzte die wechselseitigen Gesprächsbeiträge

in Russisch. Als die beiden Interviewten

erfuhren, dass Lisa die 6a besucht, fragten sie

nach, ob die Buchstabenkennung ein Hinweis

auf unterschiedliche Leistungsebenen in dem

sechsten Jahrgang sei. An den Gymnasien in

ihrer ukrainischen Heimat sei das so.

Ebenfalls das Verhältnis der Lehrenden zu

den Schülerinnen und Schülern sei hier anders:

Die Lehrenden in der Ukraine seien strenger.

Man bekäme schon mal eine Fünf eingetragen,

wenn man mal was nicht wüsste. Hier seien

die Lehrpersonen netter. Auf die Nachfrage,

was besser sei, stimmten Katharina und Nikita

überein, dass es hier besser sei. Aber trotzdem

hätten sie Heimweh nach ihren Schulen, möchten

gerne in die Ukraine zurück. Sie vermissen

so sehr ihre Freunde und Haustiere.

Nikita hatte in den ersten Wochen gar nicht

verstanden, dass er jetzt in Rheda-Wiedenbrück

wohnt. Katharina gestand, dass für sie alles so

neu und eigenartig gewesen sei. Die Ankunft

hier habe auf sie wie ein Schock gewirkt.

Die Schulleitung um Jörg Droste machten

sich gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern

viele Gedanken um das Wohl ihrer neuen

Das Stadtgespräch

1 (V. r.) Schulleiter Jörg Droste, Studiendirektor, mit der zwölfjährigen Katharina aus Bila Zerkwa bei Kiew und Nikita

(11) aus Zaporozhia sowie der Schülerin Lisa als Dolmetscherin

Schülerinnen und Schüler. Sie bringen ihnen

jede Menge Verständnis und Empathie entgegen

– auch beim Frust mit der deutschen Sprache.

Insgesamt nahmen zum Zeitpunkt unseres

Besuches drei ukrainische Kinder am Unterricht

im Einstein-Gymnasium teil.

Durch die Zuweisung in die Regelklassen erhalten

die ukrainischen Kinder die Gelegenheit,

schnell die anderen Mädchen und Jungen kennenzulernen.

Katharina und Nikita berichteten,

dass ihre Mitschüler sie bei der Teilnahme am

Unterricht in Englisch unterstützen. Ebenfalls

in den Pausen würden ihnen Lehrende und Mitschüler

zur Seite stehen. In manchen Situationen

helfe auch das Übersetzungsprogramm von

Google weiter.

Wir erfuhren, dass sie Deutschkenntnisse

auf verschiedenen Wegen erwerben: einmal

durch den kontinuierlichen Kontakt mit den

Mitschülern. Um schnell Deutsch zu lernen,

brauche es auch Kinder in der Klasse, die

Deutsch sprechen, empfehlen namhafte Bildungsexperten.

Als besonders hilfreich nannten

Katharina und Nikita einen sehr individuell gestalteten

Deutschförderkurs. Für die Teilnahme

stellt die Schule die beiden Interviewten vom

Unterricht in einigen Fächern frei – beispielsweise

von Musik und Kunst.

Darüber hinaus lernen sie in ihrer Freizeit

Deutsch über einen Internetkurs. Katharina

schaut dabei ihrer Mutter über die Schulter. Sie

trainiert mit ihr gemeinsam die Verbesserung

der deutschen Sprachkenntnisse. Sie hätten

zudem mit einer benachbarten Familie einen

Deal geschlossen: Die Nachbarn lehren sie

Deutsch und sie als Gegenleistung Ukrainisch.

Dabei sprach Katharina nicht ohne Stolz ein paar

kleine Sätze in Deutsch. Der Schulleiter wagte

eine Prognose: Bis zu den Sommerferien werden

Katharina und Nikita soweit sein, dass sie dem

Unterricht selbständig folgen können.

Auf Nachfrage erfuhren wir, dass die beiden

via Handy nach wie vor dem Online-Unterricht

ihrer alten Schulen folgen, so gut das eben geht

bei ihrem Stundenplan. Vor ihnen liegt dann ein

Heft für Notizen und zu erledigende Hausaufgaben.

Selbst mitten im Krieg schaffen das ukrainische

Lehrpersonen und Schulen gemeinsam

mit ihren Schülerinnen und Schülern. Sie hatten

schon die pandemiebedingte Umstellung auf

den Online-Unterricht bravourös gemeistert.

Durch den Fernunterricht erfahren Katharina

und Nikita natürlich ebenfalls von dem Fortgang

des Krieges und den ewigen Raketen- und Bombenangriffen.

Eines konnten Katharina und Nikita mit

Sicherheit sagen: Sie werden auf jeden Fall auf

absehbare Zeit in Rheda-Wiedenbrück bleiben.

Schließlich sind ihre Mütter ja auch hier. Und

sie haben große Lust am Einstein-Gymnasium

das Abitur zu machen. Ihnen gefällt es ja an der

Schule. Aber ob es wirklich so kommt? Es ist ja

nicht auszuschließen, dass sie mit ihren Eltern

schon vorher wieder in ihre Heimat zurückkehren,

wenn sich eine Perspektive dafür ergibt. Vorstellbar

ist es aber ebenso, dass die Familien bis

dahin in Deutschland angekommen sind – und

gar nicht mehr zurück möchten. Wer weiß das

in dieser Situation schon genau…

Raimund Kemper

3


U

Zukunftsfähige Innenstadt

in Wiedenbrück

Einbringung des ISEKS im Ausschuss für Bauen und

Stadtentwicklung

Die Stadtverwaltung hat in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für

Bauen und Stadtentwicklung am 5. Mai den Entwurf des Integrierten

Stadtentwicklungskonzeptes für Wiedenbrück zur politischen Beratung

vorgelegt. Vorausgegangen waren über mehrere Jahre Beteiligungsformate,

um alle Ideen, Anregungen oder Bedenken aus der Stadtgesellschaft

zu berücksichtigen. Zu den Terminen war auch unter anderem

der Gewerbeverein eingeladen, der vor der Gremiumssitzung der Politik

und der Verwaltung einen Stellungnahme zukommen ließ. Darin kritisieren

die Wiedenbrücker, dass das vorgelegte Konzept ihre Bedenken

nicht widerspiegeln würde und die gesamte Vorlage fast identisch mit

dem Entwurf vor den Gesprächen mit allen Akteuren sei. »Sämtliche Einwände

der Wiedenbrücker Kaufmannschaft wurden ignoriert oder nur

sehr abgemildert erwähnt. Die Vorlage entspricht fast 1:1 dem Entwurf

vor allen Gesprächen mit den Akteurinnen und Akteuren«. Eine Sicht, die

die Stadtverwaltung nicht teilt, haben doch sämtliche Einwände unter

anderem des Gewerbevereins zu deutlichen Anpassungen im Entwurf

geführt. So wurde auf die Kritik zur Idee einer durchgängigen Fußgängerzone

zwischen Marktplatz und Kirchplatz reagiert und die Planungen

nicht weiter vorangetrieben. Ähnlich reagierte die Stadtverwaltung auf

die kritisierte Umgestaltung der Langen Straße: Die Maßnahme wurde

aus dem Entwurf gestrichen. Die Verwaltung sieht alle Anregungen aus

den Gesprächen im Konzept berücksichtigt. Während der Diskussion im

Ausschuss und auch im Nachgang der Sitzung hält der der Technische

Beigeordnete der Stadt, Stephan Pfeffer der Kritik des Gewerbevereins

entgegen: »Alle Anregungen und Einwände wurden gehört und innerhalb

des Entwurfsprozesses berücksichtigt«.

Kritik des Gewerbevereins

Ende September fand zuletzt die ISEK-Bürgerwerkstatt mit 65 Teilnehmenden

statt. Eine gute Erreichbarkeit des stationären Einzelhandels sowie

1 Der Vorstand des Gewerbevereins mit Axel Sträter, Nicole Kirschner und Klaus

Westermann setzt sich vehement für die Berücksichtigung der Interessen der Kaufmannschaft

im »Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept« ein.

gute Parkmöglichkeiten wurden als wesentliche Aspekte herausgestellt.

Stephan Pfeffer betont dazu: »Natürlich ist der Verkehr ein wichtiges und

zentrales Thema, das uns bewegt, es gibt aber auch viele weitere Themen

und Schlüsselprojekte im gesamten ISEK-Prozess«. Im Arbeitskreis der

Bürgerwerkstatt »Mobilität und Versorgung« wurden Einwendungen zur

Führung des Verkehrs und den bereitzustellenden Stellplätzen geäußert.

Insbesondere der Gewerbeverein monierte in seiner Stellungnahme die

Streichung von Stellplätzen in der Wiedenbrücker Innenstadt. Die Stadtverwaltung

verdeutlicht: Es ist ausdrücklich nicht geplant, Stellplätze in

Wiedenbrück zu streichen. Sie macht aber auch deutlich, dass es im Zuge

des Bürgerforums auch Stimmen gegeben habe, die weniger Parkplätze

und Verkehr in der Innenstadt befürworten würden. Die Stadtplanung

stehe nun vor der Herausforderung, den Fuß- und Radverkehr zu stärken,

ohne den Pkw-Verkehr zu schwächen.

Der Gewerbeverein kritisierte weiter: »Die Rheda-Wiedenbrücker Kaufmannschaft

kennt aus der Vergangenheit allzu gut die Ergebnisse einer

mit aller Gewalt auf zu Fuß Gehende und Radfahrende fokussierten Verkehrspolitik.

Dieses Todesurteil darf und wird es für die Wiedenbrücker

Innenstadt nicht geben«. Dies sei auch nie geplant gewesen, widerspricht

die Stadtverwaltung deutlich. Der Entwurf sähe keine Sperrungen oder

ähnliches vor.

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4 Das Stadtgespräch


Autofreie Zone

move-Ratsherr Ronald Hurmann machte während der Sitzung des Bauausschusses

deutlich, dass seine Fraktion die Diskussion der fehlenden

Querverbindung des Radwegesystems bzw. die damit verbundenen Überlegungen,

den Bereich Beckerpassage/Marienstraße als autofreie Zone zu

deklarieren, als verfehlt erachtet. Für den Gewerbeverein ein Zeichen für

die Unterbindung von lebenswichtigem Verkehr und die Reduzierung von

Parkraum. Die Stadtverwaltung betont in aller Deutlichkeit: Die Maßnahme

»Ost-West-Verbindung Radverkehr« wurde aus dem Konzept gestrichen

und ist lediglich als eine Anmerkung im Rahmen der Onlinebeteiligung

enthalten. Unabhängig vom ISEK-Prozess hat die Verwaltung im April

2022 einen Bürgerantrag des Seniorenbeirates erhalten, der eine Sperrung

der Beckerpassage beantragt. Die politische Beratung dazu steht noch aus.

Büschersplatz

Für den Gewerbeverein ein Dorn im Auge: Die Planungsvarianten für den

Büschersplatz. Die zweite Variante zum Bau einer Tiefgarage sei mit einer

Summe von 1,658 Mio. € nicht zu realisieren. Gleichwohl ziehe man derlei

Überlegungen dazu heran, die Kompensation von Parkplätzen, welche an

anderer Stelle entfallen sollen, darzustellen, monieren die Einzelhändler.

Die Nähe der Parkplätze zu den Geschäften stelle bis heute einen der

entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Wiedenbrücker Innenstadt dar.

Die Stadtverwaltung verdeutlicht: Bei den Maßnahmenkosten von 1,658

Mio. € handelt es sich um die Summe für die Platzgestaltung und Mobilstation,

ohne die Tiefgarage. Eine Tiefgarage ist eine Option unter vielen,

ist allerdings nicht über Städtebaufördermittel förderfähig.

Was gilt?

Der ISEK-Entwurf reflektiert im Zusammenhang mit der innerstädtischen

Verkehrsführung den Umbau der Wasserstraße und Lange Straße. Das 193

Seiten umfassende ISEK-Kompendium verweist dabei gleichwohl auf den

dafür erforderlichen Ringschluss des Südrings. Schon in der Bürgerwerkstatt

wurde darauf hingewiesen, dass es erst nach dem Südringschluss

eine Ideallösung für alle Änderungen geben könne. move: »Insofern sollte

dieses Kapitel, insbesondere Ausbau der Wasserstraße auch erst dann

auf die Agenda genommen werden, wenn der Südringschluss ansteht«.

1 move-Ratsherr Ronald Hurmann

setzte sich für eine ISEK-Sondersitzung

des ABS ein.

Laut Aussage der Stadtverwaltung ist der Umbau der Langen Straße nach

der Kritik ganz aus der Maßnahmenliste gestrichen worden. Die Maßnahme

»Wasserstraße« ist als langfristige Maßnahme bewusst am Ende

des Umsetzungszeitraumes gelegt worden, um die Entwicklungen zum

Südringschluss mitberücksichtigen zu können.

Ergo

Ein Großteil der Maßnahmen, wie beispielsweise das Leerstands- und

Stadtteilmanagement, Haus- und Fassadenprogramm, Verfügungsfonds,

Parkleitsystem, Entwicklungsverfahren »Auf der Schanze«, Stadteingänge

und, und, und ist sinnvoll und bringen Wiedenbrück voran. Stephan Pfeffer

fasst zusammen: »Es geht darum, den Stadtteil Wiedenbrück schöner,

zukunftsfähiger und lebenswerter zu gestalten«.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Thomas Mader, unterstreicht: »Der

Wandel Wiedenbrücks muss von den Bürgern und Akteuren, wie den Gewerbetreibenden

getragen werden«. Eine einhellige Zustimmung fand der

Vorschlag von move-Ratsherr Ronald Hurman, eine Sondersitzung des

Ausschusses zum Thema abzuhalten, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Raimund Kemper

1 Der Technische Beigeordnete der

Stadtverwaltung, Stephan Pfeffer.

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Das Stadtgespräch

5


1 Die Throngesellschaft: Kerstin Heitmann und Klaus Michels, Michelle Mühle und Max Ernst, Königin Jeannette I. und König René I. Mühle,

Zivka Ivanova und Thomas Pieper, Tanja und Dirk Buschmaas

S

Stadtschützen starten nach pandemiebedingter

Pause wieder durch

Stadtschützenfest 2022

(Kem) »Daumen hoch für die Rhedaer Schützen!«, heißt es von Freitag, dem

10., bis Sonntag, dem 12. Juni 2022. Also, runter von der Couch und rein ins

Vergnügen! Denn auf dem Werlplatz sorgen die Stadtschützen für prachtvolle

Umzüge, spannende Wettkämpfe und lange Rhedaer Nächte. Es ist

1 »Immer vorneweg« beherrschte der ehemalige Vorsitzende die Pflicht genau so gut

wie die Kür.

alles bestens vorbereitet. Da fühlen sich die Erwachsenen und ebenso die

Kinder und Jugendlichen pudelwohl. Das Fest ist eine tolle Gelegenheit,

alte Freunde wieder zu treffen und nette Menschen kennenzulernen.

Es gab wohl niemanden in der großen Familie der Stadtschützen, der

gedacht hätte, dass der Pandemie geschuldet nach 2019 gleich zwei Jahre

lang kein Schützenfest auf dem Werlplatz stattfindet. Diese verrückte Zeit

ist nun hoffentlich für immer vorbei. Über den Ablauf des Festes informieren

die Stadtschützen die Menschen im Ortsteil Rheda bestens mit ihrer

Schützenrevue.

Der Countdown läuft

Die Festtage beginnen mit einem ersten Höhepunkt, der Ehrung des Ehrenvorsitzenden

Clemens Tönnies mit einem großen Zapfenstreich und

Serenade für sein 27-jähriges Wirken als Vorsitzender. In seiner Amtszeit,

der längsten in der Vereinschronik, blühte der Verein auf. Werte wurden

geschaffen: Neu entstanden der Schießstand, das Vereinsheim nebst Einliegerwohnung

und, als besonders werthaltiges Asset, der Werlkönig. Am

Samstag steht der große Festumzug durch die Straßen Rhedas. Nach dem

Königs- und Jugendkönigsschießen und der anschließenden Proklamation

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6 Das Stadtgespräch


1 Schülerkönigin Svenja Pohlmann und

ihr König Niklas Niermann

1 Das Jungschützen-Königspaar Kim

Winkel und Marvin Hoffmann

1 Ehrung der Pfarrer Thomas Hengstebeck und Rainer Moritz für jahrelange

freundschaftliche Verbundenheit mit den Stadtschützen.

laden die Stadtschützen zum großen Festball ein. Das Festwochenende beschließt

am Sonntag nach dem nachmittäglichen Vogelkönigschießen der

große Schützenball mit den Gästen der befreundeten Vereine. Höhepunkt

der drei tollen Schützenfesttage ist das Königsschießen. Es entscheidet

über die Nachfolge von König René I. und Königin Jeannette I. Mühle. Wer

sie erlebt, spürt, wie glücklich und voller Tatendrang sie sind, dieses würdevolle

Amt für die Stadtschützen auszuüben. Es hätte sich nie träumen

lassen, dass ihr Thronjahr pandemiebedingt drei Jahre dauern würde.

Impressionen einer ungewöhnlichen Thronzeit

Das Throngefolge mit Max Ernst und Michelle Mühle, Dirk und Tanja

Buschmaas, Thomas Pieper und Zivka Ivanova, Klaus Michels und Kerstin

Heitmann sowie die Thronoffiziere Frank Arzu und Burkhard Specht

stand dem Königspaar die ganze Zeit treu zur Seite. Das Königspaar

blieb auch in Corona-Zeiten mit ihm in Kontakt, um bloß nicht ihr

gemeinsames Ziel, das nächste Schützenfest, aus den Augen zu verlieren.

Mit großem Stolz können sie sagen, dass sie aus der Corona-

Zeit gestärkt herausgegangen sind, ihre Gemeinschaft leben, Freude

ausstrahlen und weitergeben. Dabei begann für das Thronpaar alles

wie in den Jahren zuvor mit einer Menge organisatorischer Arbeiten,

einer großen Vorfreude und einer noch größeren Aufregung: Denn das

spannende Thron-Geheimnis zu bewahren und sich auch bloß nicht zu

verraten, erwies sich als eine ziemlich knifflige Herausforderung. Nach

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Das Stadtgespräch

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1 Vogelkönig 2019: Jörg Johanndrees

das Abenteuer Schützenthron erst richtig los. Am Schützenfestsamstag

feierte die Throngesellschaft gemeinsam mit der Schützenschar einen

großartigen Auftakt in die Regentenzeit. Sie krönte am Sonntagabend

der große Schützenball im Kreise der Gastvereine. Ihre nächsten Veranstaltungen

waren die Schützenfeste der befreundeten Schützenvereine

sowie der »Westfälische Schützentag« in Herford. Auch andere offizielle

Festlichkeiten und private Feiern durfte das Königspaar gemeinsam mit

seinem Throngefolge besuchen. Von all diesen Ereignissen bleiben ihnen

die überaus positiven Erinnerungen an unvergessliche Momente und

großartige Gespräche.

Und dann passierte im Frühjahr 2020 das, womit wohl niemand gerechnet

hätte. Das geliebte Schützenleben wurde, wie so viele andere

Dinge des täglichen Lebens, vom Coronavirus leider nicht verschont.

Viele Veranstaltungen und Vorhaben mussten verschoben oder gar ganz

abgesagt werden. Darunter litt leider auch das Schützenleben, aber der

Verein der Stadtschützen hat stets versucht, die Schützenschwestern

und -brüder auch in der Distanz miteinander zu verbinden.

König Rene I. und Königin Jeannette I. Mühle bedanken sich ganz

herzlich bei ihrem Throngefolge sowie der Königsgruppe »Gruppe Gaukenbrink«,

der Königingruppe »Gruppe Tubes« und allen anderen Schützenbrüdern

und -schwestern, die sie über diese lange Thronzeit begleitet

und unterstützt haben. Nur durch diese Gemeinschaft wurde dieses

Erlebnis für die Regenten und den Hofstaat so besonders und nur durch

diese Unterstützung wurde es zu einem gemeinschaftlichen Weg. »Wir

freuen uns nun auf ein großartiges Schützenfest 2022. Lasst uns gemeinsam

die ganze Nacht durchtanzen, singen bis die Stimme weg ist,

lachen bis die Tränen kommen und den Abend unvergesslich machen«,

wünschen König René I. und Königin Jeannette I. Mühle.

Jubiläumskönigspaare

Ein guter Brauch ist es bei den Stadtschützen ebenfalls die Jubiläumskönigspaare

zum Schützenfest in die Erinnerung zu rufen. Hierzu gehören

in diesem Jahr: Ludwig Heesing und Anni Großelohmann (Majestäten

vor 60 Jahren), Jürgen Adam und Helga Wolbracht (vor 50 Jahren), Heinz

Niemann und Anni Milchers (40 Jahre), Hans Kleineheismann und Andrea

Gawlik (Silberkönigspaar), Werner Hoheisel und Gabi Belke (10 Jahre).

8 Das Stadtgespräch


Das Stadtgespräch wünscht allen

viel Spaß auf dem

Stadtschützenfest 2022!

1 Vogelkönigin 2021: Claudia Strenger-Rüping

Festprogramm:

Sonntag, 5. Juni – Sternmarsch

12.00 Uhr ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST, St.-Clemens-Kirche

13.00 Uhr Anschreiben im Schießstand

14.00 Uhr SCHÜLERKÖNIGSSCHIESSEN

15.30 Uhr Proklamation des Schülerkönigs | Ehrungen und

Verleihungen Schießauszeichnungen

Freitag, 10. Juni

19.45 Uhr Abmarsch zum Sportplatz

des FSC Rheda

20.00 Uhr GROSSER ZAPFENSTREICH Sportplatz des FSC Rheda

21.00 Uhr Eröffnung des Festabends »Mit Freunden feiern«

mit DJ Lou

Samstag, 11. Juni

13.45 Uhr Antreten des Bataillons auf dem Doktorplatz,

anschließend FESTUMZUG zum Werlplatz

14.30 Uhr Parade vor dem Königspaar und Throngefolge

16.00 Uhr KÖNIGSSCHIESSEN und

JUNGSCHÜTZEN-KÖNIGSSCHIESSEN

20.30 Uhr Proklamation des neuen Königs und Jungschützenkönigs

GROSSER FESTBALL mit der Partyband »X.O. Band«

und DJ Lou

Sonntag, 12. Juni

12.30 Uhr Begrüßung der Teilnehmer am Festumzug

13.15 Uhr Antreten am Werl

13.45 Uhr ABHOLEN DER FAHNE vom Schloss

14.45 Uhr Antreten des Bataillons auf dem Doktorplatz,

anschließend FESTUMZUG zum Werlplatz

15.30 Uhr Parade vor dem Königspaar und Throngefolge

16.30 Uhr EHRUNG verdienter Schützen während des

gemeinsamen Kaffeetrinkens

17.00 Uhr VOGELKÖNIGSSCHIESSEN

20.30 Uhr Begrüßung Gastvereine | Proklamation des Vogelkönigs

GROSSER FESTBALL mit der Partyband »X.O. Band«

und DJ Lou

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Das Stadtgespräch

9


M

Mehr Demokratie wagen

Nach Protest gehen Bürgerwünsche am Moorweg

in Erfüllung

»Wir freuen uns, dass Rat und Verwaltung auf die Kernanliegen unseres

Bürgerantrags zum Planverfahren Nr. 418 ›Am großen Moor‹ eingegangen

sind«, bestätigten dem Stadtgespräch Thomas & Svenja Milchers sowie

Tina Troll & Elmar Török von der Bürgerinitiative »Unsere Meinung zählt«.

Die Bürgerinitiative hatte vorrangig eine Weiterentwicklung des bestehenden

Siedlungsbildes gefordert und u. a. die ursprünglich geplante

bis zu viergeschossige Riegelbebauung abgelehnt.

Niedrigere und aufgelockerte Bebauung

Nach dem nunmehr kürzlich einmütig vom Ausschuss für Bauen und

Stadtentwicklung (ABS) beschlossenen Konzept für das zwischen der

Straße Zum Galgenknapp und Bahndamm in Höhe des Moorweges gelegene

Baugebiet weicht die massive Riegelbebauung unterhalb der Bahn

einer aufgelockerten, höchstens zweieinhalbgeschossigen Bebauung.

Die Firsthöhe von 10,5 Metern garantiert zugleich einen Lärmschutz vor

dem Zugverkehr. Die Schallschutzfunktion der ursprünglichen Riegelbebauung

übernehmen jetzt die angedachten verglasten Treppenhäuser

zwischen den alternativ zur Riegelbebauung geplanten Fünf- bis

Achtfamiliengebäuden und die lichtdurchlässigen Verbindungswände

auf den Garagen der Doppelhäuser. Die Aufspaltung der ursprünglich

geplanten beiden Riegel in mehrere und zugleich niedrigere Fünf- bis

Achtfamilienhäuser sowie die Auflockerung der im Osten geplanten

zwei- bis dreigeschossigen Reihenhäuser (jetzt 2 ½-geschossig) in geschlossener

Bauweise im Kontext mit einer generellen Reduzierung der

städtebaulichen Dichte auch bei den Doppel- und Einfamilienhäusern

sorgen maßgeblich für ein gefälligeres Erscheinungsbild. Es ermöglicht

ein verträgliches Miteinander mit den Anwohnern der Altbebauung südlich

der Straße Zum Galgenknapp.

Keine Lärmschutzwand

Die von move ins Gespräch gebrachte Lärmschutzwand (490 m lang,

12 m hoch) direkt entlang der Bahn scheitert an den hohen städtischen

Investitionskosten in Höhe von mindestens 3,8 Mio. Euro.

Andererseits kann die Bahn selber die von »Unsere Meinung zählt«

geforderte Lärmschutzwand direkt am Gleisbett nicht kurzfristig umsetzen.

U. a. aufgrund einer insgesamt hohen Zahl an abzuarbeitenden

Lärm-Sanierungsmaßnahmen sind vor 2026 keine Arbeiten zur Abschirmung

von Geräuschemissionen in Höhe der Straße Zum Galgenkamp

zu erwarten.

1 150 Anwohnende der Straße »Zum Galgenknapp« nahmen vor einem Jahr an der

Veranstaltung über die ursprünglichen Pläne für das Baugebiet »Am großen Moor«

teil. Thomas Milchers informierte über die weiteren Schritte.

In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass die Bahn aufgrund

der Reduzierung der Auslösegrenzwerte für Wohngebiete von 57 db(A) auf

54 db(A) umfangreichere Schallschutzmaßnahmen insbesondere auf der

Nordseite der Gleise auf sich zukommen sieht. Diese kämen den Anwohnern

nördlich des Bahndamms zugute.

Neubauwohnungen mehr als halbiert

Mit dem Verzicht auf die städtebauliche Dichte geht eine Reduzierung der

Neubauwohnungen von zirka 150 – 170 (Ursprungsplanung aus Juni 2021)

auf etwa 70 einher. Vor dem Hintergrund der in Rheda-Wiedenbrück fehlenden

3200 Wohnungen wird deutlich, wie sehr Rat und Stadtverwaltung hier

von dem aktuell erforderlichen Kurs der priorisierten Bedarfsdeckung bei

der Wohnraumnachfrage abgewichen sind zugunsten einer hochwertigen

und attraktiven Weiterentwicklung des bestehenden Viertels. Zwischen Gütersloher

Straße und Bahndamm sind aktuell 42 Wohneinheiten pro Hektar

vorhanden (Ursprungsentwurf 90). Ein Festhalten hätte weitreichende negative

Konsequenzen für das Wohnklima und die Infrastruktur (Straßen, Kita,

Schule etc.) verursacht.

180°-Kehrtwende

Nicht zu vergessen ist, dass der ABS vor einem Jahr, am 24. Juni, der Ursprungsplanung

(verdichtete u. Riegel-Bebauung) einmütig grünes Licht für

die frühzeitige Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung und der Bürgerinformationsveranstaltung

am 30. August 2021 gegeben hatte.

Protest

Die Bürgerschaft rings um die Straße Zum Galgenknapp lehnte diese Planung

aber vehement ab. Nach der städtischen Bürgerversammlung kam es dort zu

einer von rund 150 Teilnehmern frequentierten Informationsveranstaltung.

Vielen Anwohnern, die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht die Dimensionen

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10 Das Stadtgespräch


1 (V. l.) Tina Troll, Elmar Török, Svenja und Thomas Milchers sowie Birgit und Peter Heil

von der Bürgerinitiative »Unsere Meinung zählt«

der ursprünglichen Planung überblickten, wurden bei dem Austausch die daraus

resultierenden Auswirkungen bewusst. Aus der Zusammenkunft ging die

Bürgerinitiative »Unsere Meinung zählt« hervor. Die Initiative sammelte 1600

Unterschriften für ihre Forderung »nach einer qualitativ hochwertigen und

an die Bestandsbebauung angepasste Weiterentwicklung des Wohngebiets«.

Planungsvarianten

Die massive Kritik der Anwohner aufnehmend forderte move am 10. September

2021 – analog zur Forderung der Bürgerinitiative – zu prüfen, ob eine

2 ½-geschossige Bauweise noch den Lärmanforderungen entspricht. move

forderte zudem übereinstimmend mit »Unsere Meinung zählt« die Prüfung

einer alternativen Lösung zum städtebaulichen Entwurf »Am großen Moor«

durch die Errichtung einer Lärmschutzwand. Die CDU-Fraktion stellte in ihrem

Antrag vom 15. September auf vorherige Initiative des CDU-Ortsverbandes

das Fehlen von »alternativen Planungsvarianten« fest. Hier müsse das Bauamt

nacharbeiten. Die Ortsunion hatte zu dem Thema einen Arbeitskreis

gebildet. Seine Kernbotschaft: Das Baugebiet müsse so attraktiv sein, dass

jeder Bürger dort wohnen möchte. Entsprechend lehnte die Fraktion Lärmschutzmaßnahmen

in Form einer riegelhaften und massiven Bebauung ab.

Am 23. September folgte der Bürgerantrag von »Unsere Meinung zählt«

zur Erarbeitung von Alternativen zur vorgestellten Verwaltungs-Lösung.

Entsprechend der drei Initiativen erarbeitete die Verwaltung vier Varianten

und eine Vorzugsvariante, die im ABS eine einmütige Zustimmung fand.

Die Entscheidung ergänzt einen Zusatz von move-Mitglied und Anlieger Dr.

Andreas Gernhold, dass im westlichen Bereich an Stelle von Reihenhäusern

ein bis zwei Mehrfamilienhäuser denkbar sind.

Bürger von vornherein mitnehmen

»Viele Menschen »fühlen sich durch die Bürgerinformationen zu spät in den

Entscheidungsprozess eingebunden. Es entsteht das Gefühl einer ›Scheinbeteiligung‹.

Leider helfen da auch die ›Bürgerversammlungen‹ nicht. Sie

leiden, meiner Erfahrung nach, oft unter einer mangelnden Beteiligung

und bestimmten Vorstellungen der Parteien«, so move-Ratsmitglied Detlef

Nacke. Ein Knackpunkt könnte der »Zeitpunkt der Beteiligung« sein. Bei den

besonders häufig in der Kritik stehenden Tief- und Hochbaumaßnahmen

setzt die Beteiligung nach der Bauleitplanung erst nach dem Vorliegen der

ersten Planung ein. Voraus geht eine Meinungsbildung und Einigung auf

das Konzept durch die Bauverwaltung und eine Mehrheit im Bauausschuss.

Nun auftretende Bürgerproteste müssen die gefundene Entscheidung

überwinden. Das fordert von Rat und Verwaltung Umorientierungen und

Neuplanungen. Zu ihren Folgen gehören Verzögerungen in der Umsetzung

der abgelehnten Projektschritte. Der Bodensatz für das Verprellen von Investoren

und die Entwicklung sozialen Unfrieden ist gelegt.

Detlef Nacke sieht es vor diesem Hintergrund als Priorität, die Bürger

schon bei dem Beginn der Planungsarbeiten einzubinden (»je früher umso

besser«). Das spare Arbeits-Ressourcen in Rat sowie Verwaltung, ermögliche

eine zielgruppenspezifische Kommunikation und helfe Verzögerungen

durch spätere Proteste zu vermeiden. Sein Credo: »Wir müssen bei der

Bürgerbeteiligung, wenn wir sie denn ernst nehmen, neue Wege gehen,

was probieren«.

Bürgerrat

Die Möglichkeiten, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen, sind vielfältig.

Ein Instrument könnte die Einrichtung eines sogenannten Bürgerrats sein.

Die move-Fraktion brachte am 28. August 2021 einen Antrag auf Einrichtung

eines Bürgerrats in RWD ein. Die daraufhin von der Stadtverwaltung erstellte

Ausarbeitung über die Möglichkeiten zur Einrichtung eines Bürgerrates soll

nun am 31. Mai im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt werden. Weitere

Infos auf https//move-rw.de/news/

Wahlbezirksarbeit

Eine zusätzliche Möglichkeit, die Bürgerschaft frühzeitig in einen Planungsprozess

einzubeziehen, steht jedem einzelnen Ratsmitglied durch

Bürgergespräche in seinem Wahlbezirk zur Verfügung – egal ob es direkt

oder über eine Liste gewählt ist. So wäre es bei dem Baugebiet »Am großen

Moor« möglich gewesen, dass die Ratsmitglieder, die hier 2020 kandidierten,

die Bürgerschaft und ihre Kritik vor einer Entscheidung über den ersten

Planentwurf einzubeziehen. Das hätte allerdings vorausgesetzt, dass der

ABS diesen nicht zustimmend aufgenommen, sondern eine Entscheidung

darüber bis zur Information und abschließenden kooperierenden Kommunikation

mit der Anwohnerschaft vertagt hätte. Analog hätte der ABS beim

Kiefernweg sowie beim Altstadtquartier »Bleichstraße« verfahren können.

Der Bürgernähe von Rat und Verwaltung sowie dem Vertrauen in die gelebte

Demokratie hätte das sicherlich gutgetan.

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Das Stadtgespräch

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Den Sommer mit beso

Weinfest auf d e

(Kem) Zwei Jahre lang mussten die Rheda-Wiedenbrücker der Pandemie

geschuldet auf das Weinfestival auf dem Reckenberg verzichten. Am

Wochenende, dem 17. und 18. Juni, kann es endlich wieder stattfinden.

Am Vortag heißt es für Veranstalter Filippo Speranza: Tische, Sitzgarnituren

für die Besuchenden sowie Theken und Pavillons aufbauen,

Kühlanhänger und Stände platzieren. Wasseranschlüsse, Elektrik und

Tontechnik sind zu installieren. Schließlich gilt es, alle Vorbereitungen

zu treffen, um der Besucherschar zwei Tage Genuss, Unterhaltung und

Geselligkeit zu garantieren.

Denn es steigt das Weinfestival an einem der schönsten Plätze

Wiedenbrücks. Die historischen Gebäude des Reckenbergs bieten eine

Kulisse zum Wohlfühlen. Wenn sie abends im bunten Licht erstrahlt,

entfaltet sie ihren ganzen einnehmenden Charme. Er ist ein idealer Ort,

um den Sommer in vollen Zügen zu genießen. In diesem Jahr bietet das

Weinfestival bereits zum sechsten Mal erlebnisreiche Festtage. Es ist

längst kein Geheimtipp mehr! Es hat viele Freunde gefunden.

Schwelgen Sie in dem herrlichen Flair dieses ansprechenden Ortes

in dem weißen Pagodenrund unter schattigen Bäumen. Er verbreitet

ein unbeschreiblich schönes Lebensgefühl: urban und zeitgenössisch,

modern und unkompliziert.

Wein & Bier

Alle Weinliebhaberinnen und -liebhaber finden hier den idealen Ort,

um die wunderbaren Aromen der mannigfaltigen Weine, Sekte und

Brände aus den unterschiedlichsten Anbaugebieten von Deutschland

bis Italien zu verkosten. Da kann der Gaumen schwelgen bei einem

der vielen angebotenen Weine: süffige und saftige, entspannte und

rassige… Auch die Bierfreunde werden nicht vergessen, der Zapfhahn

wird weit aufgedreht. Kurzum: Das Weinfestival lädt zum puren, kühlen

Trinkvergnügen.

Köstliches

Nicht fehlen darf das schmackhafte Lukullische für den kleinen und

großen Hunger: Flammkuchen, Antipasti und die unverzichtbare

Manta-Platte – kreative und rustikale Variationen, die einfach die Ge-

12 Das Stadtgespräch


Jahre VLH





nderem Flair genießen

m Reckenberg

schmacksnerven ansprechen und die ganz persönliche Weindegustation

komplett machen.

Mucke zum Verlieben

Wer Tonka einmal gehört hat, kommt gerne immer wieder zu seiner

Musik-Show. Es gibt kein Genre, das er nicht für sein Publikum perfekt

in Szene setzt. Ohne großen Schnickschnack bringt er die Gäste in eine

selig machende Stimmung. Ebenso inspirieren seine Rhythmen zum

Mitschwingen und Abtanzen. An den beiden Festivalabenden ist er

dabei. Also: Verbringen Sie mit netten Menschen, die ebenso auf Wein

stehen wie Sie, einfach tolle Abendstunden bei anregenden Gesprächen

und tanzbarer Musik. Das Weinfestival macht es möglich, an beiden

Tagen von 18 bis 24 Uhr.

Vormerken

Zum Re-Start des Blues-Festivals am 2. und 3. September auf dem Reckenberg

hat Filippo eine der besten Blues-Bands Deutschlands und eine

ebenso starke Soulband verpflichtet. Ihre Namen bleiben noch geheim.

Aber sicher ist: Ein wunderschönes Open-Air-Festival ist somit garantiert.

Die Fans können sich schon mal freuen.

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Das Stadtgespräch

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hervorragende Leistung in den

vergangenen Jahren!

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Das Prüferteam hat

alle Vorbereitungen

getroffen

Sportabzeichen-Aktion 2022

Hermann Seeber hat als Beauftragter für das Sportabzeichen in engagierter

Zusammenarbeit mit dem Prüferteam und dem Stadtsportverband

sowie im Einklang mit den Verwaltungen von Stadt und Kreis

alle erforderlichen Vorbereitungen für die Sportabzeichen-Aktion

2022 getroffen. Noch bis zum 27./28. September haben die Sportabzeichen-Fans

aller Altersgruppen ab sechs Jahren die Möglichkeit, in

der Zeit von 18 bis 20 Uhr ihre Prüfungen abzulegen.

Zudem gibt es monatliche Sonderprüfungen im Radfahren und

im Radsprint sowie im Walking/Nordic Walking.

Terminplan

· Leichtathletik: dienstags und mittwochs – auch in den Sommerferien

– jeweils von 18 bis 20 Uhr auf dem Sportgelände der Berufskollegs

am Sandberg.

· Radfahren (20, 10 und 5 Kilometer): Diese Prüfung wird an den

Sonntagen, 3. Juli, 7. August und 4. September, jeweils um 8 Uhr

abgenommen. Treffpunkt ist am Moorweg in Rheda am Eingang

»Mertenshof«.

· 200 Meter Radsprint mit fliegendem Start: Prüfungsabnahmen sind

an den Samstagen, 4. Juni, 2. Juli, 6. August und 3. September, jeweils

um 15 Uhr. Treffpunkt ist auf der Alten Lippstädter Straße in

Batenhorst in Höhe der Zufahrt zum Haus Aussel.

· 7,5 Kilometer Walking/Nord Walking: Start ist samstags um 17 Uhr

am Parkplatz des Wiedenbrücker Hallenbads und zwar am 2. und

30. Juli sowie am 9. September.

· Schwimmen: Schwimmprüfungen werden – sofern es der Badebetrieb

zulässt – in Abstimmung mit den Schwimmmeistern in den

städtischen Freibädern abgenommen.

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1 Das engagierte Prüferteam mit seinem Beauftragten Hermann Seeber (vorn, 3. v. l.)

hat sich umfassend auf die Sportabzeichen-Aktion 2022 vorbereitet. Foto: Wieneke

14 Das Stadtgespräch


NEWSLETTER

DER STADT RHEDA-WIEDENBRÜCK

Juni 2022

Gebäuden, unserem Dach- und Fassadenbegrünungsprogramm, der Erneuerung

der Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln, unserem Programm

»Stadtgrün« zur Anpflanzung von 10.000 Bäumen, der zukunftsorientierten

Quartiersplanung von klimaneutralen neuen Wohngebieten, unserem neuen

»grünen« Gewerbegebiet »Am Kiefernweg«, der neu errichteten Holzhackschnitzelanlage

auf unserem Bauhof und der sukzessiven Ergänzung des

städtischen Fuhrparks mit Elektro-Fahrzeugen – wir leisten bereits einen

wichtigen Beitrag zu einer verbesserten CO2-Bilanz. Mit einem noch zu

beschließenden Förderprogramm für private Haushalte und der Weiterentwicklung

unseres Mobilitätskonzeptes planen wir weitere entscheidende

Schritte für den Klimaschutz. Das Ziel der Klimaneutralität unserer Stadt

bestimmt unser Handeln in allen Bereichen unseres kommunalen Wirkens.

Die in Farben der ukrainischen Nationalflagge beleuchtete Stadthalle

Corona beeinflusst immer noch unser tägliches Leben und seit einigen

Wochen fordern uns auch die Auswirkungen des schrecklichen Krieges

in der Ukraine. Trotzdem konnten wir in den vergangenen Monaten in

unserer Stadt wieder vieles umsetzen und auf den Weg bringen. Mit diesem

Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen in Rheda-Wiedenbrück.

Krieg in der Ukraine

Seit Beginn des Krieges haben mehr als 330 Menschen bei uns Zuflucht gesucht.

Diese Zahl steigt weiter an. Geflüchtete erhalten eine erste Unterkunft

und Betreuung im städtischen Ankunftszentrum im Sportzentrum »Burg«.

Anschließend werden die Vertriebenen in den städtischen Unterkünften

sowie in zahlreichen privaten Unterkünften untergebracht. Das Pius-Gemeindehaus

bietet Platz für bis zu 90 Menschen, das Gemeindehaus St. Johannes

steht als Reserve zur Verfügung. Da sehr kurzfristige Änderungen der Lage

jederzeit möglich sind, ist eine weitere räumliche Reserve zwingend erforderlich.

Wir planen daher die Errichtung mobiler Elemente in Container-Bauweise

an geeigneten Stellen. Der Bedarf an Unterbringung ist weiterhin sehr

groß – daher nochmals die Bitte: Melden Sie uns leerstehenden Wohnraum.

Unter der Hilfshotline 963-242 und der Mailadresse ukrainehilfe@rh-wd.de

werden eingehende Angebote erfasst und koordiniert.

Neuer Wohnraum

Neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist für uns ein zentrales Anliegen.

Aktuell planen wir rund 750 zusätzliche Wohneinheiten in allen Stadtteilen

bis zum Jahr 2025. Vorrangig auf Flächen der Stadt, aber auch in der Projektentwicklung

mit Dritten. Mit dem Arbeitskreis Wohnen haben sich unsere

Stadträte auf wichtige Strategien verständigt, um noch mehr preisgünstigen

Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt anbieten zu können.

Erneuerung wichtiger Verkehrsachsen

Gemeinsam mit dem Land und den städtischen Versorgungsunternehmen

starten wir jetzt mit der umfassenden Erneuerung der Straße »Am Sandberg«.

Im Anschluss beginnen wir zusammen mit dem Kreis mit der kompletten

Neugestaltung der Hauptstraße auf dem ersten Abschnitt vom Emsweg

bis zum Nordring mit Geh- und Radwegen, Grünflächen und Kanalausbau.

Spiel, Sport und Freizeit sind wichtig

Seit letztem Jahr sanieren und modernisieren wir unsere größte Sportanlage,

das 40 Jahre alte Sportzentrum »Burg«, in mehreren Bauabschnitten

umfassend. Unsere beliebte »Spielerei« im Flora-Park haben wir erfolgreich

erneuert und dabei die bewährte Struktur beibehalten. Zum Herbst planen

wir die Eröffnung eines Pumptracks an unserem Skatepark »Altes Klärwerk«

als weitere Attraktion und zusätzliche Bereicherung des Freizeitangebotes

für unsere Kinder und Jugendlichen. Weitere neue Spiel- und Sportangebote

für Jung und Alt sind in der Planung.

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.rheda-wiedenbrück.de

Ich wünsche uns allen einen schönen Sommer, in dem wir hoffentlich wieder

ein Stück Leichtigkeit zurückgewinnen können. An dieser Stelle möchte

ich Ihnen anbieten: Wenden Sie sich

gerne direkt mit Ihren Anliegen, Fragen

und Sorgen an mich persönlich

(theo.mettenborg@rh-wd.de oder

via facebook oder instagram).

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr

Klimafreundliche Stadt

Zum Klimaschutz werden wir als Stadt weiter deutlich notwendige Maßnahmen

umsetzen. Ob mit der Errichtung von PV-Anlagen auf kommunalen

Theo Mettenborg

Bürgermeister

20 Jahre Energiesparen macht Schule

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N

Nico Joana Webers

ungewohnte Blicke auf

Rheda-Wiedenbrück

3. Brachum Kunstpreis

CHRISTIAN DIETZ

*

© VG Bild-Kunst, Bonn 2022

(Kem) Ab Dienstag, dem 22. Juni,

faszinieren 18 angemietete Großplakatwände

im Stadtgebiet mit ungewöhnlichen

zu Collagen arrangierten

fotografischen Ansichten der

Doppelstadt – kreiert von der international

bekannten Medien-Künstlerin

Nico Joana Weber. Ihre Arbeiten

führen ausgesuchte Perspektiven

auf die Geschichte und Tradition

sowie den Fortschritt der prosperierenden

50000-Einwohnerstadt

zusammen. Passanten können die

großformatigen Exponate 10 Tage

lang bestaunen. Zudem beginnt am

Samstag, dem 25. Juni, dem offiziellen

Eröffnungstag der Ausstellung,

um 14 Uhr, am Odzuck-Pavillon im

Flora-Westfalica-Park eine Präsentation

mit 18 Bannern kunstvoll

zusammengefügter Kamerablicke

auf Rheda-Wiedenbrück. Die Besuchenden

der Park-Anlagen zwischen

Rosengarten und Emssee können

sich über die an Bauzäunen befestigten

Transparente einen Monat

lang erfreuen. Über die Standorte

informiert ein von der Flora Westfalica

aufgelegter Flyer.

Die aus Bonn stammende und

in Ludwigshafen am Rhein lebende

39-jährige Preisträgerin des Brachum

Kunstpreises ließ sich bei

der Kreierung ihrer Arbeiten

von ihren persönlichen

Eindrücken und Studien

in der Doppelstadt inspirieren.

Dazu besuchte die

für ihre künstlerischen

Arbeiten bereits mehrfach

ausgezeichnete Künstlerin

fünfmal RWD. Bei ihren

insgesamt 18-tägigen

Aufenthalten näherte sie

sich den urbanen Struk-

turen

der Emsstadt und erlebte

die unterschiedlichen architektonischen

Stile. Ihre Feststellung:

Der Weg von den reich verzierten

und schmuckvollen Möbeln und

sakralen Anfertigungen zu schlichten

Möbeln findet ein Pendant in

dem architektonischen Prozess

des prächtig verzierten Fachwerks

hin zu den puristisch geprägten

Neubauten, wie u. a. dem in Rheda

erbauten Rathaus.

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1 Die Preisträgerin des Brachum Kunstpreises, Nico Joana Weber, stellte bei der

Pressepräsentation im Wiedenbrücker Schule Museum mehrere ihrer insgesamt

36 großformatigen Fotocollagen medial vor.

Bei ihren Recherchen blieb ihr

die Ambivalenz der beiden Stadtteile

nicht verborgen. Durch die

ein wenig surreal empfundenen

Durchquerung der Autobahnunterführungen

nahm dieser Eindruck

zwar eine gewisse Gestalt an. Aber

letztlich erfuhr sie RWD doch als

ein stimmungsvolles Gesamtbild:

die beiden Stadtteile grenzen sich

nicht voneinander ab. Sie ergänzen

sich, so die Künstlerin.

Ihre historischen Einsichten

erarbeitete sie sich bei Studien im

städtischen Archiv und im Wiedenbrücker

Schule Museum. Außerdem

besuchte sie die Archive von

COR, Musterring und interlübke.

Aus ihren Recherchen kristallisierte

sich der kulturelle Prozess von der

Wiedenbrücker Schule bis zu der für

RWD bedeutenden Holz- und Möbelindustrie

heraus. Mit der Erarbeitung

einer Dissertation vertiefte sie

*

ihre Kenntnisse zu diesem Thema.

Ihre Eindrücke bannte die weltgewandte

Medien-Künstlerin auf unzählige

Fotos. Nach Ausstellungen

u. a. in Paris, London, L. A., Madrid

und Berlin arrangierte sie für das

großformatige Projekt in Rheda-Wiedenbrück

eine Auswahl zu

einmaligen Collagen. Beispielsweise

fügt eine Kreation die Aufnahme

der einst zweispurigen A2 mit einem

Bild aus dem Fertigungsprozess von

interlübke mit dem Detail eines

Fachwerkhauses zusammen. Eine

weitere Collage arrangiert prämierte

Gestaltungs-Entwürfe für die LGS

mit einem aktuellen Foto von Blumenbeeten

in der Flora Westfalica.

Ein drittes Kunstwerk vereinigt das

Foto eines COR-Sofas im Foyer des

Rathauses im ursprünglichen Sichtbeton

mit einem Entwurf für die

Stuhlordnung und einem zu sanierenden

Balken im Historischen Rathaus.

Die Künstlerin finanzierte ihre

einzigartigen Arbeiten aus dem mit

12.500 Euro dotierten Kunstpreis.

Für eine nachhaltige Erinnerung

an das außergewöhnliche Medien-Projekt

soll eine von der Flora

Westfalica finanzierte Publikation

sorgen. Eventuell wird es im Rathaus

darüber hinaus eine ständige

Präsentation einiger Arbeiten der

vielfach ausgezeichneten Künstlerin

geben, kündigte Bürgermeister

Theo Mettenborg an.

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Das Stadtgespräch

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der gefährdeten Tierarten. Neben den Hühnern, um die es in diesem

Artikel hauptsächlich geht, dürfen natürlich auch die Tauben, Enten

und Gänse nicht vergessen werden, die ebenfalls von verschiedenen

Vereinsmitgliedern gezüchtet werden. Geflügelzucht heißt, eine enge

Verbindung zu Natur und Umwelt zu haben.

Einmal im Jahr, im November, laden die rund 60 Mitglieder des Vereins,

in der Halle des städtischen Bauhofs zu einer Ortsschau mit ausgewählten

Tieren aus den eigenen Ställen ein. Preisrichter begutachten

die Tiere und für die Besten von ihnen gibt’s Pokale und attraktive Preise.

Im Jubiläumsjahr planen die Mitglieder ein besonders ansprechendes

Rahmenprogramm. Der Vorsitzende, Stefan Albert, und alle anderen

Züchtenden freuen sich schon jetzt auf viele Besucher, um ihre besonders

schönen Tiere präsentieren zu können.

I

Intelligentes Federvieh

mit Meditationsfaktor

125 Jahre Rassegeflügelzuchtverein Wiedenbrück

1 Sandra Weimers Hühner scheuen sich nicht in ihre Arme zu kommen –

hier ein Lachshuhn.

(Kem) Der Rassegeflügelzuchtverein Wiedenbrück, kurz RGZV Wiedenbrück,

feiert in diesem Jahr sein 125- jähriges Jubiläum.

Erfüllendes Hobby

In all den Jahrzehnten seines Bestehens zeigten seine Mitglieder, dass

die Geflügelzucht ein tolles Hobby ist. Sie verbringen viel Zeit mit ihren

gefiederten Tieren und bemühen sich um ihren Fortbestand. Denn das

ein oder andere Rassegeflügel steht heute bereits auf der roten Liste

Hühnerzucht mit Herz

Anlässlich des Jubiläums besuchten wir die Hühnerfreunde Sandra und

Udo Weimer. Drei große Lachshühner und drei Bielefelder Kennhühner

gackern und picken in ihrem Hühnerstall an der Schafstallstraße fröhlich

vor sich hin. Natürlich steht auch ein entsprechender Auslauf zur

Verfügung und ab und an sieht man sie im hauseigenen Staudengarten

scharren. 2015 haben die Weimers das Grundstück an der Schafstallstraße

15 gekauft, der Hühnerstall war schon vorhanden. Und so zogen 2016

die Hühner dort ein.

Hühner haben etwas Beruhigendes, fast Meditatives, führt Sandra bei

unserem Besuch aus. Sie sitzt gerne in ihrem Garten und schaut den

Hühnern einfach nur zu, wie sie picken, scharren und leise gackern.

Ungeahnte Fähigkeiten

Der Beschimpfung »Du dummes Huhn« nach zu urteilen könnte man

annehmen, Hühner würden eher nicht zu den hellsten Köpfen des Tierreiches

gehören. Tatsächlich aber erleben wir alltäglich, dass das Huhn

in seiner Intelligenz anderen Vögeln in nichts nachsteht, berichtet sie.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Hühner über 100 Artgenossen

erkennen und ebenso Menschen zuordnen, Farben unterscheiden,

so wie Tricks erlernen können.


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18 Das Stadtgespräch


2022/23

1 Drei große Lachshühner und drei Bielefelder Kennhühner gackern und picken in dem

Auslauf der Weimers fröhlich vor sich hin.

Die gefiederten Zweibeiner zeigen Mitgefühl und sie kommunizieren

mit ihren Artgenossen über eine komplexe Sprache mit über 20

Lauten. Sie reichen vom Lockruf über Wehlaute bis zu Such- und Drohgeräusche,

so wie dem Kampfschrei. Hühner haben eine erstaunliche

Sehkraft. Sie können mehr Farben wahrnehmen, Gegenstände größer

sehen und im Dunkeln viel mehr erkennen als der Mensch. Sie schließen

lebenslange Freundschaften, weshalb sie beim Tod von Artgenossen

sogar trauern können.

Erst letztlich berichtete Uwe Sachs, ebenfalls Mitglied im RGZV, von

einem seiner Hühner, welches ein vorrübergehendes Handicap hatte.

Damit dieses Huhn nicht bei der Nahrungs- und Wasseraufnahme benachteiligt

wurde, passten zwei weitere Hühner auf und vertrieben

andere Hühner, bis es gefressen hatte. Das ging ein paar Tage so, bis

es wieder in der Lage war, sich selbst um das Futter zu kümmern. Ein

tolles, soziales Verhalten oder?!

Speisekarte für Hühner

Sandra füttert ihre Hühner mit Korn sowie auch Grün aus dem Garten

und Reste aus der Küche. »Sie sind Allesfresser und so hat man kein

schlechtes Gewissen, wenn am Mittagstisch mal drei Kartoffeln zu viel

gekocht wurden. Gerne fressen sie Nudeln, Äpfel, Reis, Möhren oder

auch altes Brot. Wenn ich die Tür zum Hühnerstall aufmache, dann

kommen meine Hennen schon angerannt, in der Hoffnung heute etwas

ganz besonders Leckeres zu bekommen«, sagt Sandra. Und als Dank

dafür legen die Hühner rund 30 Eier in der Woche und darüber freuen

sich dann auch die ganze Familie und Freunde.

Für Interessierte und Neueinsteiger

Wer nun ebenfalls überlegt, sich Hühner im eigenen Garten anzuschaffen,

den möchte der RGZV Wiedenbrück nur unterstützen. Dort steht

man Neuankömmlingen gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Hühner brauchen nicht viel Platz, man spricht von 3 Hühnern auf

einem Quadratmeter plus Auslauf und auch der tägliche Aufwand hält

sich in Grenzen. Jeden Tag höchstens eine halbe Stunde benötigt sie für

ihre 6 Hühner, sagt uns Sandra.

Und auf die Frage, ob sie in Zukunft weiterhin Hühner halten

möchte, antwortet sie ohne lange zu überlegen: »Aber selbstverständlich.

Ein Leben ohne Hühner im Garten können wir uns gar nicht

vorstellen«.

Kulturpartner

SCHÖNER LANGER DONNERSTAG

Eine Zusammenarbeit von:

Kultur Räume Gütersloh

und KulturBüro-OWL

jeweils 20 Uhr GÜTERSLOH

15.09.22 Wildes Holz:

Grobe Schnitzer

27.10.22 Christian Ehring:

Antikörper

24.11.22 Fritz Eckenga:

Am Ende der Ahnenstange

15.12.22 STORNO:

Inventur 2022

26.01.23 Bruno "Günna" Knust:

Klare Kante

16.02.23 Carmela de Feo:

Allein unter Geiern

18.02.23 Hagen Rether:

Liebe

09.03.23 Herr Grosche und

Herr Börchers

27.04.23 Zucchini Sistaz:

Tag am Meer

11.05.23 Sascha Korf:

Neues Programm

INFOS UND KARTEN

05241 21136-36 und unter

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SchLaDo wird

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SONDERVERANSTALTUNG

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Änderungen vorbehalten.

Das Stadtgespräch

19


GRILLSAISON

eröffnet!

Wissenswertes

Tipps

Beilagen

Foto: Alexander Raths/Shutterstock

Die Luft ist erfüllt von herrlich leckerem Grillduft, überall brutzeln die

Würste, Steaks und Gemüsebeilagen über heißer Kohle, die Rauchschwaden

ziehen in den Himmel, Gelächter klingt vom Nachbarsgarten herüber.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Ganz genau: die Grill-Saison in Deutschland

ist in vollem Gange.

Der perfekte Grillabend

13 Mal pro Jahr grillt ein Bundesbürger Fleisch, Fisch oder Gemüse. Damit

der Grillabend in guter Erinnerung bleibt, sollten gewisse Tipps beachtet

werden. Der Grill sollte stets mit einem Abstand von zwei bis drei Metern

zu entzündlichen Materialien aufgestellt werden. So können Funken nicht

übergreifen. Zudem sollte der Grill nie unbeaufsichtigt gelassen werden.

Spielende Kinder sind ebenfalls vom Grill fernzuhalten. Zur idealen Ausrüstung

gehören Grillwender, Aluschalen und isolierte Grillhandschuhe,

die allesamt in der Nähe des Grills griffbereit liegen sollten. Achten Sie

beim Grillen darauf, dass kein Fett auf die Glut tropft. Bei der Verbrennung

entstehen schädliche aromatische Kohlenwasserstoffe. Werden

diese wichtigen Tipps beherzigt, steht einem gemütlichen und leckeren

Grillabend nichts mehr im Weg.

Gas-, Kohle- oder Elektrogrill:

Schmeckt man den Unterschied?

Hier müssen wir schon gleich mit einem verbreiteten Mythos aufräumen:

Beim Geschmack des Grillgutes gibt es bei korrekter Anwendung

keinen Unterschied zwischen den einzelnen Grill-Arten. Auf einem Holzkohlegrill

schmecken Produkte nicht anders, nicht »rauchiger« als beim

Gas- oder Elektro-Pendant. Gut durchgeglühte, grillfertige Grillkohlen

und -brikettes enthalten keinerlei (Rauch-)Aromen. Ausnahme: Kohlegrills,

die mit Holz befeuert werden. Hier nähert man sich der »Smoker-Technik«.

Bei den klassischen Grillmethoden sind allein Temperatur,

Technik sowie die Art und Qualität des Grillgutes für das Geschmackserlebnis

zuständig.

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20 Das Stadtgespräch


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Marinaden sind bei Frühlingssalaten den Dressings vorzuziehen, Die

klare Mischung aus Essig, Öl oder Fruchtsäften verleiht den Salaten eine

Leichtigkeit. Zum Abschmecken eignet sich Honig oder Rübensirup.

Frühlingssalate, die satt machen

Ob als Beilage, zum Grillen oder zur deftigen Mahlzeit: Salate sind sehr

beliebt zur Frühlingszeit. Sie sind nicht nur reich an Vitaminen und

Mineralstoffen, sondern erfrischen, wenn die Temperaturen auf die

20 Grad-Marke zusteuern. Junge Kartoffeln, knackige Möhren, saftige

Tomaten – für die Frühlingssalate kommen die Zutaten frisch vom

Feld. Als Basis werden Rucola, Römersalat oder Eisbergsalat gewählt.

Die Kombinationen sind schier unendlich. Die Zeiten, in denen

Salate oft als »Hasenfutter« bezeichnet wurden, sind schon lange

vorbei. Die heutigen Rezepte machen satt und sind eine tolle Alternative

auf dem Speiseplan. Spargel, grüne Bohnen, Erbsen, Zuckerschoten

und Romanesco sättigen als Zutaten im Salat besonders gut.

Weitere beliebte Rezepte sind

Salate mit Parmesan und Walnüssen,

Hähnchenfilet

sowie Mango.

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Das Stadtgespräch

21


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S

Sandberg-Anlieger bleiben

weitestgehend erreichbar

Sanierung in drei Bauabschnitten

Die in unserer letzten Ausgabe gemeldete Sperrung der Straße »Am

Sandberg« hat leider zu Missverständnissen geführt. Die Anliegerbetriebe

und -Einrichtungen bleiben weitestgehend erreichbar.

Die Arbeiten erfolgen in drei, nacheinander abfolgenden Bauabschnitten:

1. Kreuzung »Nordring« / »Am Sandberg« / »Heiligenhäuschenweg« bis

zum Ende des Parkplatzes gegenüber dem Ems-Berufskolleg (dieser

bleibt von der Zufahrt am Finanzamt aus erreichbar!)

2. Finanzamt bis zur Einmündung »An der Schwedenschanze«

3. »An der Schwedenschanze« bis zur Einmündung »Platanenweg«

Während der Sperrung des ersten Bauabschnitts sind das Finanzamt,

die Betriebe gegenüber und nördlich davon sowie die Anlieger des

Parkplatzes gegenüber dem Ems-Berufskolleg von Norden her über die

»Holunderstraße«, den »Heiligenhäuschenweg« und die Straße »An der

Schwedenschanze« sowie über die Straße »Am Sandberg« erreichbar.

Gleichwohl ist die Fahrt von Rheda nach Wiedenbrück und umgekehrt,

komplett über die Straße »Am Sandberg«, seit dem 18. Mai für etwa ein

Jahr lang nicht möglich.

M

Mads Barwich ist

deutscher Meister im

Kanufreestyle

Am 7.–8. Mai fanden die deutschen Meisterschaften im Kanufreestyle

auf der Ruhr-Walze in Neheim statt. Dazu waren auch sieben Sportler

vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda ins Sauerland angereist.

Im ersten Finale konnte der 11-jährige Silas Spins, Shuvit, Felix und

Rollen so geschickt aneinander reihen, dass er den Schüler Cup für sich

entschied, während der ebenfalls 11-jährige Paul auf dem 4. Platz landete.

In der Mannschaftswertung belegte der KCWD in der Besetzung Nico

Gottszky, Nele und Mads Barwich den vierten Platz.

Bei den Damen errang Nele Barwich hinter der Junioren-Europameisterin

von 2021, Merle Hauser, die deutsche Vizemeisterschaft.

Bei den Herren schied Nico Gottszky im Vorlauf trotz sehr guter

Läufe aus, während Stefan Barwich bei den Masters Ü40 die deutsche

Vizemeisterschaft errang.

Der 14-jährige Mads Barwich erzielte im Finale der männlichen Jugend

(15/16 Jahre) bzw. Junioren (17/18 Jahre) mit Loop, Cartwheel und Spin

130 Punkte, die er im zweiten Lauf noch durch eine Phönix Monkey mit

Airbonus auf 250 Punkte steigerte. Damit sicherte er sich den Titel des

deutschen Jugendmeisters vor seinem Vereinskameraden Justin Niermeier.

Weitere Infos unter https://kcwd.de/blog/lust-auf-kanu/

22 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

23


I

Inge Welpotte startete zur

Jungfernfahrt

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(Kem) Sie suchen ein ungewöhnliches Fahrerlebnis in Rheda-Wiedenbrück?

Vielleicht möchten Sie auch einfach nur schon immer einmal mit einer

Rikscha fahren? Inge Welpotte konnte sich jetzt diesen Traum bei der offiziellen

Vorstellung des Gefährts erfüllen. Die Flora Westfalica als Eigentümerin

hatte sie zu der »Jungfernfahrt« mit dem »Florad« eingeladen.

Diesen Namen hatte die Achtzigjährige dem Gefährt spontan gegeben.

Die Flora Westfalica sprach der alten Dame mit der Einladung zur

ersten Fahrt mit der Rikscha ein Dankeschön aus. Sie war es nämlich,

die der Flora Westfalica den Tipp für dieses Angebot gab. Vor zwei Jahren

hatte sie die Vorzüge dieses Vehikels im benachbarten Rietberg schätzen

gelernt. Sie sei schwer zu Fuß. Mit einer Fahrt in einer Rikscha sei es ihr

aber möglich, wieder den schönen Park der Flora Westfalica zu genießen.

Nun konnte sie zu diesem besonderen Erlebnis vor der Stadthalle

starten. Sie hatte ihre Freude an der entspannten Fahrt. In die Pedalen

der E-Rikscha trat die für den Tourismus zuständige Prokuristin Susanne

Westermann höchst persönlich. Ebenfalls sie fand nur schwärmende Worte

für das neue Fortbewegungsmittel. Mit zwei Akkus brauchte sie keinerlei

Kraftaufwand um die elektrische Fahrradrikscha in Fahrt zu bringen.

Rikscha-Tour buchen

Wer ebenfalls einmal eine Tour mit dem E-Rikscha als Fahrgast genießen

möchte, kann sich an die Flora Westfalica wenden, Ruf 05242-930-10.

Egal ob einfach nur zum Spaß oder zur Beförderung mobilitätseingeschränkter

Menschen sowie als Geschenk für ganz besondere Anlässe

und als »Dankeschön« für die beste Freundin, den Mitarbeiter des Monats

etc. Ebenfalls ganz individuelle Stadtführungen sind möglich – nach

Absprache und auf vier festen Touren. Sie starten an der Stadthalle. Unternehmen

können Fahrten kaufen und diese den Seniorenheimen oder

dem Seniorenbeirat spenden. Ideal sind Fahrten zu Zweit. Sie dauern

jeweils eine Stunde. Bis zum 15. Juni gilt ein Einführungspreis von 49 €.

Das sei ein »Null-Geschäft« erklärt die Tourismus-Expertin das Angebot.

Tourismus

Auf dem Jahrespressegespräch berichtete die Prokuristin, dass der Tourismus

unter der Covid 19-Pandemie stark gelitten habe. Mit 41.768 Übernachtungen

in 2021 sei ihre Zahl gegenüber 2019 um rund 40 Prozent

Ihr Partner, wenn es um

Ihre Renovierung geht.

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1 Geschäftsführer Sebastian Siefert und die Prokuristin für Touristik, Susanne Westermann,

stellen die neue digitale Info-Stele am Konrad-Adenauer-Platz vor.

24 Das Stadtgespräch


SETZER

ROSEN-PRACHT!

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1 Die Prokuristin Tourismus, Susanne Westermann, tritt bei der Jungfernfahrt mit der

neuen Rikscha für die Ideengeberin Inge Wellpotte persönlich in die Pedalen.

zurückgegangen und die Zahl der Ankünfte mit 21.314 um die Hälfte

gesunken. Gegenüber 225 Führungen mit rund 2800 Gästen konnte die

Flora Westfalica im vergangenen Jahr nur 55 Führungen mit 639 Teilnehmenden

durchführen. Susanne Westermann sprach die Hoffnung aus,

dass im laufenden Jahr wieder mehr Menschen in Rheda-Wiedenbrück

Station machen und an Stadtführungen teilnehmen. Einmal im Monat

gebe es nun ebenfalls wieder eine Stadtführung in Rheda. »Das Interesse

daran ist vorhanden«, erklärte die Prokuristin.

»Rheda-Wiedenbrück ist ein lohnendes Ausflugsziel«, so das Fazit

von 30 Busreiseveranstaltern aus ganz Deutschland, die jetzt auf Einladung

der Flora Westfalica die Emsstadt besuchten, um sich über das

touristische Angebot zu informieren.

Image

Sie berichtete, dass die Doppelstadt einen sehr guten Ruf habe. So belegte

RWD bei den Geheimtipps der »Reisereporter« im vergangenen Jahr

Platz Eins. Und die Leserwahl der Zeitschrift »Travelbook« nannte vor zwei

Jahren Wiedenbrück als eine Kommune mit der zweitschönsten Altstadt.

Expedientenreisen von Bus- und Gruppenreise-Veranstaltern hätten Rheda-Wiedenbrück

als Ziel. Ebenfalls Bloggerkampagnen, beispielsweise der

»German Roamers« benennen gerne die Emsstadt als Ziel. Aktuell würden

Image-Kampagnen bei Facebook und Instagram laufen.

Digitale Info-Stelen und analoge Infotafeln

Drei Info-Stelen mit Touch-Screen haben ihren Standort auf dem Konrad-Adenauer-Platz

neben der Emstreppe, dem Rathausplatz vor der

Tourist-Info und auf dem Bahnhofsvorplatz erhalten. Sie bieten Daten zu

Beherbergungen, Gastronomie, Radrouten, Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten

sowie Veranstaltungen, Akku-Ladesäulen und WC-Anlagen etc.

Auf Grund der Förderung dieses Projekts unter dem Motto »Zukunftsfit

Digitalisierung« durch die Teutoburger Wald Tourismus /OWL GmbH belaufen

sich die Kosten für die 10.000 Euro teuren Anlagen (Anschaffung,

Anlieferung und Montage) für die Flora Westfalica auf 3750 € pro Gerät.

Die Stelen verfügen über eine Anti-Graffiti-Beschichtung und Panzerglas.

Zudem ersetzen acht neue Tafeln mit Rad- und Wanderwegen an

häufig frequentierten Standorten die bisherigen, zwischenzeitlich alt

gewordenen Hinweisschilder.

Das Stadtgespräch

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25


Theo Mettenborg Tinformiert

über aktuelle Themen der

Kommunalpolitik

Mit dem Bürgermeister im Dialog

Die Themen ukrainische Flüchtlinge, kommunale Klimaschutzpolitik und

Wohnungsnot bewegen die Menschen in Rheda-Wiedenbrück. Wir haben

Bürgermeister Theo Mettenborg gebeten über die aktuellen Entwicklungen

in diesen Bereichen zu informieren. Wir trafen uns zu einem Interview.

Ukraine

Stadtgespräch: Wie viele Flüchtlinge aus der Ukraine sind in RWD angekommen?

Wie viele Kinder und Jugendliche sind aktuell in der Stadt und

in den Schulen?

Theo Mettenborg: 350 Menschen aus der Ukraine haben bis jetzt bei uns

Zuflucht gefunden. 100 Schutzsuchende müssten wir (Stand Mitte Mai)

noch aufnehmen. Wir begleiten mit unseren Integrationsteams derzeit über

550 Flüchtlinge aus vielen Ländern. 73 Kinder und Jugendliche, die zu uns

geflüchtet sind, sind schulpflichtig. An unseren Schulen konnten wir bislang

40 Kinder und Jugendliche aufnehmen, je zur Hälfte in Grundschulen und

in weiterführenden Schulen. Wir wollen möglichst eine gleichmäßige Verteilung

aller Kinder und Jugendlichen in unseren Schulen. Sechs Jugendliche

über 16 Jahren haben bereits selbstständig Kontakt zu einer Berufsschule

aufgenommen.

Stadtgespräch: Wie sieht die Betreuung in den Kitas aus? Wie viele ukrainische

Kinder haben einen Betreuungsplatz?

Theo Mettenborg: Wir nehmen zunächst die Kinder in den Blick, die im

Sommer eingeschult werden. Bislang sind es fünf Kinder, die auch bereits

ein Angebot für einen Kita-Platz erhalten haben. Zudem ist ein »Brückenprojekt«

für Kinder geplant, die im Sommer 2023 eingeschult werden. So

können sie schon vor dem Schuleintritt Deutsch lernen. Vereinzelt haben

wir die Betreuung ermöglicht, wenn die Mütter bereits eine Arbeit gefunden

und konkreten Betreuungsbedarf angemeldet haben.

1 Das DRK bereitete die Burg-Turnhalle für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor.

Stadtgespräch: In einer Sondersitzung des Rates wurde kurzfristig der

Auftrag für zwei mobile Einheiten in Containerbauweise erteilt. Stehen

die beiden Standorte mittlerweile fest? Und wie sieht es mit den anderen

Unterbringungsmöglichkeiten aus?

Theo Mettenborg: Wichtig war für uns die kurzfristige Bestellung der Wohnpavillons

für jeweils 80 schutzsuchende Menschen, für die Bestellung waren

natürlich Standorte zu benennen. Aktuell haben sich nach der Ratssitzung

Alternativen ergeben, die wir als besser geeignet einschätzen. Wir können

dem Stadtrat einen Standort am Amselweg empfehlen und wahrscheinlich

auch eine Alternative hinter dem alten Wiedenbrücker Bahnhof – das

sind neue Standorte. Bei der Bewertung der Standorte beurteilen wir die

bauordnungsrechtliche Genehmigungsfähigkeit, die Dauer einer Standortaufbereitung,

die Möglichkeit einer Begrünung und auch die Verfügbarkeit

von Nebenflächen wie die grundsätzliche Lage des Standortes. Nach

wie vor hilft uns auch sehr privater Wohnraum für die Unterbringung. Die

Menschen aus der Ukraine sind in städtischen Unterkünften und in zahlreichen

privaten Unterkünften (Gästezimmer, Wohnungen, Zimmern in

Seniorenheimen) aufgenommen. Im Piushaus haben wir Platz für rund 90

Menschen geschaffen. Das Gemeindehaus St. Johannes steht ebenfalls für

die Aufnahme von 70 Personen bereit. In unserem Ankunftszentrum in der

Turnhalle im Sportzentrum »Burg« erhalten die Ankommenden zunächst einige

Tage Unterkunft und dann weitere Unterstützung und Informationen.

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Mittwoch bis Samstag 18.00 – 22.00 Uhr

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26 Das Stadtgespräch


Vielen Dank an die Kirchengemeinden und freiwilligen Helfer für die Unterstützung

– unser gemeinsamer Kraftakt der ersten Wochen hilft bisher sehr.

1 Nutzung der Windenergie in der Bauerschaft Marburg in Rheda-Wiedenbrück

Klimaschutz

Stadtgespräch: Würden Sie sagen, dass Sie sich persönlich durch die Haushaltsrede

der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Ratssitzung angegriffen

gefühlt haben? In der Rede wurde die fehlende »Chefsache Klimaschutz«

kritisiert. Für Besucher der Sitzung könnte der Eindruck entstanden

sein, dass Sie »emotional« und »angefressen« reagiert haben.

Theo Mettenborg: Waren wir wirklich in derselben Sitzung? Ich würde mir

wünschen, dass meine Aussagen nicht in einen emotionalen Kontext gerückt

werden, nur weil sie nicht von einem Lächeln begleitet waren. Ich

denke, wir sollten bei der Sache bleiben und das Thema Klimaschutz nach

vorne bringen. Dabei helfen keine Vorwürfe oder Stilmittel einer politischen

Inszenierung. Richtig ist, dass ich sehr aufmerksam die Mitteilung des

Ersten Beiordneten, Herrn Dr. Robra, zur Kenntnis genommen habe, der

Fraktionsvorsitzende der Grünen habe in einer politischen Arbeitsgruppe

die organisatorische Zuordnung des Arbeitsfeldes »Klimaschutz« direkt

bei mir angeregt. Dazu habe ich auf die vom Rat festgelegten Geschäftsbereiche

der Beigeordneten verwiesen. Grundlagen, die allen Stadträten

bekannt sein dürften. Meine Anregung habe ich mit dem weiteren Hinweis

verbunden, dass ich selbstverständlich meinen Teil zum Ausbau des Klimaschutzes

leiste bzw. leisten werde. Darüber habe ich auch Herrn Rentrup als

Ausschussvorsitzenden und die Fraktionsvorsitzenden informiert.

Stadtgespräch: Wie sind dann Ihre Ausführungen in der Ratssitzung zu

verstehen?

Theo Mettenborg: Dass meiner Meinung nach eindeutig der Stadtrat der

»Chef« in Sachen Klimaschutz ist und wir alle unseren Beitrag zur Umsetzung

der Klimaschutzprojekte zu leisten haben. Zudem hat der Stadtrat

den Bereich Umwelt und Klima organisatorisch sehr bewusst dem Ersten

Beigeordneten im Geschäftsbereich II zugeordnet. Ich teile durchaus die

Sorge der Grünen zur Geschwindigkeit der Umsetzung von Maßnahmen.

Dafür habe ich auch den Hinweis auf das erstmals im Haushalt 2022 aufgenommene

Förderprogramm für Private gegeben. Zur Erhöhung der

Schlagkraft wäre die Zuordnung der Hauptthemen »Klima« zum Hauptund

Finanzausschuss – dem zentralen Ausschuss des Rates – denkbar gewesen.

Darüber hätte natürlich der Stadtrat selbst zu entscheiden. Ebenso

wie über die Schwerpunkte des kommunalen Klimaschutzes auch. Diese

demokratischen Grundlagen sollten wir sehr wertschätzen.

Stadtgespräch: Ihr Vorschlag in der Ratssitzung, die Themen des Klimaschutzes

dem Haupt- und Finanzausschuss zuzuordnen, stieß nicht überall

auf Zustimmung.

Theo Mettenborg: Ich kann den Wunsch, »Klimaschutz« als Chefsache zu

sehen, nachvollziehen. Demokratie erlaubt aber immer noch weitergehende

Argumente und Denkweisen. Einmal ganz deutlich: Für mich ist klar, dass

wir den Klimaschutz und auch Maßnahmen, die sich aus dem Klimawandel

ergeben, deutlich weiter nach vorne bringen müssen. Dazu gehört auch die

Geschwindigkeit in der Abstimmung und die politische Schlagkraft mit den

Spitzen der Fraktionen. Es hätte Vorteile, unmittelbar mit dem politischen

Schwergewicht, dem Haupt- und Finanzausschuss, zu entscheiden. Eine

Mehrheit der Mandatsträger sieht das anders. Ein Signal, das ich ebenfalls

sehr gut annehmen kann.

Stadtgespräch: Herr Mettenborg, wo steht Rheda-Wiedenbrück in Sachen

Klimaschutz?

Theo Mettenborg: Der Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer

Zeit. Alle Bereiche der Stadtverwaltung sind eingebunden und weitere

einzubinden. Ich sehe das gesamte Rathaus-Team als »Klimamanager«.

Mit der Errichtung von PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden gehen wir q

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Das Stadtgespräch

27


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wir aus dem Fachbereich Tiefbau einen wichtigen Beitrag zur verbesserten

CO2-Bilanz. Elektroautos im städtischen Fuhrpark, die CO2-einsparende

Holzhackschnitzelanlage auf dem Bauhof und klimaneutrale Wohngebiete

– alles Projekte, die das Team im Rathaus schon umgesetzt hat bzw.

intensiv begleitet. Am Kiefernweg setzen wir aktuell mit den beschlossenen

Anforderungen ein »grünes« Gewerbegebiet um. Das ist in der Praxis

nicht ganz leicht. Unser Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück bietet bewusst nur

klimaneutralen Ökostrom. Die Herstellung von zwei bis drei weiteren sehr

leistungsstarken Windenergieanlagen in der Nähe der AUREA unterstützen

wir deutlich. Auch unsere Energiegenossenschaft hat weitere Windenergieanlagen

im Blick. Damit stehen wir im Vergleich zu anderen Kommunen

nicht ganz schlecht da. Darüber hinaus haben wir ein Förderprogramm

für private Haushalte vorbereitet für mehr Klimaschutz. Modifizierungen

sind möglich. Wichtig ist, dass der Rat es positiv auf den Weg bringt. Ich

könnte auch noch die Wärmeversorgung unseres Hallenbades aus BHKWs

erwähnen oder mit Blick auf die Klimaanpassung umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen

(z. B. entlang des Hamelbaches und des Eusternbaches).

Wir sind sehr aktiv.

Wohnungsnot

Stadtgespräch: Apropos Wohnraum: Seit vielen Jahren ist das Thema Wohnungsnot

akut in Rheda-Wiedenbrück. Wieso hat die Stadt erst in der jüngsten

Vergangenheit die Wohnungsnot verstärkt in Angriff genommen? Wie

viele Wohnungen werden in den kommenden Jahren entstehen?

Theo Mettenborg: Wohnen ist für uns eine zentrale Aufgabe. Im letzten

Jahr haben wir 250 neue Wohneinheiten geschaffen. Mindestens weitere

750 neue Wohnungen sollten in den kommenden Jahren dazukommen. Auf

Flächen, die sich im Eigentum der Stadt befinden, aber auch mit Entwicklung

über Dritte. So konnten 48 Wohneinheiten an der Bielefelder Straße/

Breite Straße und 80 am Rondell/Ringstraße entstehen. Im Wohngebiet

Pflug sind es 100 Wohneinheiten. Als nächstes Gebiet kommt endlich die

»Varenseller Straße« mit rund 210 Wohneinheiten. Viele weitere sind in konkreten

Planungen. Leider oftmals sehr zeitaufwendig. In Lintel schreitet die

Erweiterung der Waldsiedlung mit ca. 50 WE gut voran und eine moderate

Ergänzung für Batenhorst werden wir in Kürze in eine erste politische Beratung

geben. Es passiert viel für den Wohnungsmarkt.

Stadtgespräch: Wie sieht es denn bei der Nachverdichtung in bestehenden

Siedlungsbereichen aus? Und: Sieht die Stadt eine Möglichkeit, den starken

Anstieg der Mieten zu bremsen?

Theo Mettenborg: Ein Großteil der genehmigten Wohneinheiten in 2021

waren Neubauten im Siedlungsbestand durch Nachverdichtung bzw. Baulückenschließungen.

Aber natürlich schaffen wir auch neues Bauland. Der

politische Arbeitskreis Wohnen hat sich jetzt auf eine Baulandstrategie

verständigt, um noch mehr preisgünstigen Wohnraum für Rheda-Wiedenbrück

zur Verfügung zu stellen. Ich gehe davon aus, dass noch vor der

Sommerpause die politischen Beschlüsse erfolgen.

Colani-Porträt

Stadtgespräch: Noch ein anderes Thema: Warum wurde das Colani-Porträt,

das Herr Reminghorst der Stadt geschenkt hat, noch nicht für einen guten

Zweck versteigert bzw. für eine andere Verwendung vorgesehen?

Theo Mettenborg: Natürlich soll die großzügige Spende von Herrn Reminghorst

einem guten Zweck zugeführt werden. Bis die Versteigerung geplant

werden kann, sind allerdings einige rechtliche Fragestellungen zu klären.

Das erfolgt gerade.

28 Das Stadtgespräch


1 Kanonen zum Salut bereit in Belgrad

Das Stadtgespräch

E

21 Salutschüsse – was soll das?

Als der alte und glücklicher Weise auch neue französische

Präsident neulich in seinem Amt wiedereingeführt

wurde, geschah das mit 21 Salutschüssen. Da

fragt man sich heutzutage vielleicht warum. Soll das

potentielle Gegner abschrecken? Wohl kaum. Wie bei

so vielem, dass man sich nicht unmittelbar erklären

kann, hilft ein Blick in die Geschichte. Und der fördert

Erstaunliches zutage, denn die Ballerei hat nicht nur

eine lange Tradition, was jetzt nicht so überraschend

ist. Überraschend dagegen ist der Ursprung dieser

Tradition. Der war nämlich durch und durch friedlich.

Die Salutschüsse gehen zurück auf das 14. Jahrhundert.

Zu dieser Zeit hatte man bereits Schiffe

mit Kanonen ausgestattet, für deren Ladung man

übrigens Ewigkeiten brauchte. Wenn sich ein Schiff

einer Stadt näherte, konnte das Grund zum Jubeln

sein, denn lang ersehnte Güter wurden geliefert, der

Handel und damit der Wohlstand kam in Schwung.

Ein Schiff konnte jedoch gleichzeitig Schrecken

verbreiten, weil es mit seinen Kanonen zwar noch

keine Stadt zusammenschießen konnte, es aber

durchaus unter der Bevölkerung Schaden anrichten

konnte. Um also zu demonstrieren, dass man

in friedlicher Absicht kam, ließ der Kapitän die Kanonen

abfeuern, natürlich ohne die Kanonenkugeln.

Der Ladevorgang war sehr mühselig, die Schiffe der

spanischen Armada brauchten noch am Ende des 16.

Jahrhundert über eine Stunde zum Nachladen. Die

Zahl der Kanonen war oftmals begrenzt, selbst die

dreimastigen spanischen Galeonen hatte nur acht

1 Die Wasa feuerte kein Salut.

bis zehn großkalibrige Eisenkanonen je Seite. Aber

schließlich war sieben auch eine magische Zahl. An

Land hatte man dagegen Pulver für dreimal sieben

Schuss. Nach und nach wurde aus dem Ritual, das

besagte, dass das Schiff in guter Absicht kommt

und die Stadt ebenso friedlich ist, eher eine Ehrerbietung.

Dabei spielte die magische 7 natürlich

eine Rolle, deren symbolischen Wert man mit drei

mal sieben natürlich noch erhöhen konnte.

Dreihundert Jahre später hatten Schlachtschiffe

wie die schwedische Wasa nicht weniger als 64 Kanonen.

Das beeindruckende Schiff sollte 1628, also

im Dreißigjährigen Krieg, vom protestantischen

Schweden aus lossegeln, um den katholischen Polen

den Zugang zur Ostsee abzuschneiden. Beim Bau

hätte man übrigens besser auf das Ausbalancieren

als auf die hervorragende Bewaffnung geachtet,

denn die Wasa schaffte nur gut einen Kilometer

auf ihrer Jungfernfahrt und sank dann. Damit war

ihre Geschichte vorerst zu Ende, bis sie dann 1961

wohl konserviert aus dem Schlamm gezogen wurde.

Heute ist sie in Stockholm in einem eigens gebauten

Museum zu bewundern. Die Geschichte der Salutschüsse

dagegen ist keineswegs zu Ende. Nicht nur

die Franzosen feuern zu Feiertagen 21 Salutschüsse

ab. Sogar in Bangladesch wird die Unabhängigkeit

jedes Jahr am 26. März so begangen. Auch in den

USA sind die 21 Salutschüsse Zeichen außergewöhnlicher

militärischer Ehren, etwa bei der Einführung

des neuen Präsidenten. Der Verteidigungsminister

bekommt zwei Schuss weniger, Generäle müssen

sich mit 17 bis 11 Schüssen begnügen.

Bei Staatsbesuchen werden auch bei uns 21 Salutschüsse

abgegeben, wenn etwa die englische

Queen zu Besuch kommt. Es geht also um die Ehrerbietung

und nicht um die Ballerei. Daraus erklärt

sich der Name des Green Day Hits »21 Guns«, bei

dem es vor ein paar Jahren um Ehre und nicht etwa

um Aufrüstung ging.


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29


I

Initiative lädt ein zum Weingenuss

in geselliger Runde

35. Weinmarkt auf dem Doktorplatz

(Kem) Am vierten Wochenende im Juni 2022 ist es wieder soweit: Die Stände

des Rhedaer Weinmarktes laden zum 35. Mal für drei Tage zum Verweilen

ein. Nach 2 Jahren Corona-Pause findet der Markt zum ersten Mal auf dem

neu gestalteten Doktorplatz statt.

Weinselige Stunden

Das herrliche Ambiente des Doktorplatzes, umrahmt von zahlreichen

Fachwerkhäusern, bietet für das weinselige Geschehen eine faszinierende

Kulisse. Wer hier ein paar nette Gespräche in gemütlicher Runde führen

möchte, erfährt das Erfolgsgeheimnis des von der Initiative Rheda veranstalteten

Weinmarktes: die Möglichkeit, direkt mit den Winzern über ihre

angebotenen Weine zu fachsimpeln und diese verkosten zu können. So

findet jeder Gast bestimmt seinen Lieblingswein. Dass schon so manche

Freundschaft zwischen Besuchenden und Winzern geschlossen wurde,

ist nur verständlich.

Winzer schenken ein

Wer edle Tropfen bei guter Unterhaltung und kleinen Schmankerln genießen

will, ist hier genau richtig. Winzer aus unterschiedlichen Provenienzen

bieten ihre leckersten Tropfen an. Aus dem Winzerdorf Sommerloch (Nahe)

1 Weingenuss in der gepflegten Atmosphäre des Weinmarkts bringt Lebensfreude.

ist seit 1992 das Weingut Keber-Kolling vertreten sowie das in Hainfeld

(Pfalz) ansässige Weingut Hagenbuch, das seit 2004 zu den Beschickern

gehört. Aus Rheinhessen kommt der Siefersheimer Winzer Schön. Er ist seit

den 1980er Jahren auf dem Weinmarkt Stammgast. Zu den dienstjüngeren

Winzern gehören das ebenfalls aus Siefersheim anreisende Weingut Faust

sowie die in Oberflörsheim in der Pfalz ansässigen Weingüter Weinbach

und Stauff aus Oberflörsheim. Weine aus Baden und der Pfalz kredenzt

»Wein und Präsente« Christa Ost.

Kleine Köstlichkeiten

Zu den acht Weinständen kommen kleine Köstlichkeiten für Leib und Magen,

wie beispielsweise Flammkuchen von Eisflamme, Käseplatten von der

Neuen Münze. Bratwurst und Pommes frites serviert Nottbrock-Monert.

30 Das Stadtgespräch


Öffnungszeiten und Programm des Weinmarktes

Freitag, 24. Juni

18 Uhr Die Stände auf dem Weinmarkt öffnen.

19 Uhr Offizielle Eröffnung

18 bis 24 Uhr Musik mit Thomas Venten

Samstag, 25. Juni

17 Uhr Der Weinmarkt öffnet seine e Stände.

19 bis 23.00 Uhr SOS Mobilband

Sonntag, 26.Juni

11 bis 21 Uhr Die Stände auf dem

Weinmarkt öffnen. Musikalische

Umrahmung mit Thomas Venten

1 Tanz und Spaß auf dem eigens gelegten Parkett sind ein Synonym für den Weinmarkt.

Musikalische Schmankerl

Die präsentierten musikalischen »Schmankerln« setzen den genussvollen

Angeboten die Krone auf. Mit dabei ist Thomas Venten vom

gleichnamigen Musikcentrum aus Rheda. Er spielt aus seinem umfangreichen

Repertoire aus Klassikern der 70er und 80er, legendäre

Party- und Rocksongs sowie Aktuelles – eine charakterstarke Stimme

mit Keyboard und Beat-Buddy.

Am Samstagabend sorgt die SOS Mobilband für selig machende

Melodien. Dem vereinzelt geäußerten Verdacht – »das könnt ihr bestimmt

nicht« – setzt die Band eine beachtliche Vielfalt entgegen. Sie

spielt Ohrwürmer von den 50er Jahren bis heute: Rock’n Roll, Rock,

Country, Pop, Reggae, Schlager u.v.m., mobil und auf der Bühne in der

aktuellen Besetzung: Matthias Rothenberg alias Sir Matze (Gesang,

Gitarre, Kazoo), Jens Foltynowicz (Kontrabass, Gesang), Thomas Brucke

alias Tomy B. (Percussions, Cajon, Movebox, Gesang), Peter van der

Heusen (Saxofon, Querflöte).

Festkultur

Als Schaufenster für gepflegte Weinkultur hat sich der Rhedaer Weinmarkt

seit 1986 einen sehr guten Ruf erworben. Er interpretiert die Tradition

der Weinmärkte aus den Weinanbaugebieten mit westfälischer

Bodenständigkeit.

Wer edle Tropfen in netter Gesellschaft genießen möchte, fühlt sich

hier bestens aufgehoben. Für das ansprechende Flair sorgen von der

Initiative Rheda die Projektleiterin Margret Reker mit Simone Hördel

und Rolf Fricke gemeinsam mit den Winzern.

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Das Stadtgespräch

31


Buchtis

Abdulrazak Gurnah

»Ferne Gestade«

Darüber, wer den Nobelpreis für

Literatur bekommen soll, lässt sich

jedes Jahr wieder trefflich streiten.

Wenn Schreibende ihn bekommen,

die vor mehreren Jahrzehnten ihre

Hauptwerke veröffentlicht haben,

dann ist das politisch zwar nicht

brisant. Aber das Argument, dass

sie »dran« waren, hinterlässt einen

faden Beigeschmack. Und dann sind da noch die obskuren Autoren, auf

die sich die Jury einigen konnte, weil nur wenige sie kennen. Und das licher Weise auch noch zu Recht. Genau zu diesen Autoren zählt Abdulrazak

mög-

Gurnah, der Literaturnobelpreisträger von 2021, eben nicht!

Gurnah, der 1948 im damaligen Sultanat Sansibar geboren wurde, greift

in seinem Roman »Fremde Gestade« nicht nur ein Thema auf, das aktueller

nicht sein könnte, geht es doch um Menschen, die ihre Heimat verlassen

müssen. Gleichzeitig ist er ein Meister nahezu orientalischer Erzählkunst,

der seinesgleichen höchstens noch in Salman Rushdie findet. Worum geht

es in »Ferne Gestade«, der im englischsprachigen Original unspektakulärer

Weise »By the Sea« heißt?

Saleh Omar landet auf dem Flughafen in London. In einer kleinen Tasche,

dem einzigen Gepäck, das der Mann aus Sansibar bei sich trägt, liegt

sein wertvollster Besitz: eine Mahagonischachtel mit Weihrauch. Früher

war Omar Inhaber eines Geschäftes, er besaß ein Haus, war Ehemann und

Vater einer Tochter. Jetzt ist er ein Asylbewerber, und Schweigen scheint

sein einziger Schutz zu sein. Omar, der über exzellente Bildung verfügt,

gibt dem verhörenden Beamten gegenüber vor, kein Englisch zu können.

Auch den netten, aber etwas selbstgerechten Flüchtlingshelfern gegenüber

schweigt er zunächst.

Nicht weit von Salehs neuer Unterkunft entfernt, lebt Latif Mahmud

zurückgezogen in seiner Londoner Wohnung. Auch er stammt aus Sansibar,

hatte jedoch bei der Flucht aus seiner Heimat einst den Weg über den

»sozialistischen Bruderstaat« DDR gewählt. Als Mahmud und Omar Jahre

später in einem englischen Küstenort aufeinandertreffen, entrollt uns der

Autor die Vergangenheit der beiden als eine Geschichte von Liebe und Verrat,

von Verführung und Besessenheit, und von Menschen, die inmitten

unserer wechselvollen Zeit Sicherheit und Halt suchen. Und ganz nebenbei

erfahren wir etwas über die arabischen Händler, die über Jahrhunderte

jährlich mit dem Monsun kamen, über den arabischen Kolonialismus, über

den Sturm des religiösen Wahns, den die Portugiesen im Indischen Ozean

entfachten, über die Briten, die die Welt mit hartem Griff umschlossen.

Und auch die deutschen Siedler im Osten Afrika kommen nicht gut weg

in ihrem Bestreben, sich mit Falschheit und Gewalt am Eigentum anderer

zu bereichern. Als kleines Zuckerl für Literaturliebhaber treffen wir auch

bei der Begegnung mit Harun al Rashid oder Melvilles Bartleby wieder. Erschienen

ist die Neuauflage von »Ferne Gestade« als Hardcover bei Penguin,

413 Seiten, 26 Euro.

Wilhelms Busch »Sämtliche Werke«

»Ach, was muss man oft von bösen/Kindern hören oder lesen!« Wer diesen

Satz nicht kennt, hat etwas in der Kindheit verpasst, denn Max und

Moritz sind seit Generationen Teil des schwarzen Humors im Kinderzimmer.

Doch Wilhelm Busch ist weit mehr als »Max und Moritz« oder »Die

fromme Helene«, wie diese Neuauflage zum

190. Geburtstag des wohl einflussreichsten

deutschen Zeichners und Humoristen überzeugend

beweist. Das Publikum, das den

Ur-Vater des Comics nicht kennt, hat die

Chance zum Kennenlernen und diejenigen,

denen Wilhelm Busch durchaus etwas sagt,

können auf Entdeckungsreise gehen, denn

auf über 2.200 Seiten gibt es mehr als genug

interessantes Unbekanntes zu erforschen.

Da findet sich geballte Originalität, denn

Wilhelm Busch war der große Meister der

kleinen Bildergeschichten, vereinte er doch

zahlreiche Talente in sich. Diese prachtvolle

und vollständige Ausgabe sämtlicher Werke in Farbe präsentiert ein Multitalent,

das bis heute begeistert: als begnadeter Zeichner und Typenerfinder,

als Verseschmied und Satiriker, als Gedankenlyriker im Geiste Schopenhauers

und Landschaftsmaler und auch als Porträtist. Selbst wenn Busch

selbst, der in Düsseldorf und Antwerpen Malerei studiert hatte, sein eigenes

Schaffen sehr kritisch beurteilte, so überzeugen das Frische und das Freche

in seinem Werk noch heute.

Zu Lebzeiten war Wilhelm Busch berühmt, seit dem Erscheinen von

»Max und Moritz« im Jahr 1865. Was er zeitlebens allerdings gar nicht mochte

war, wenn Aufhebens um seine eigene Person gemacht wurde, das er

als widerwärtig empfand. Selbst in der Nazi-Zeit war der 1908 verstorbene

Dichter wohl gelitten, hatten man in ihm, der unter anderem auch Volksmärchen

sammelte, doch einen »völkischen Seher« erkannt. Dabei müsste

der Meister des knappen Strichs und des knappen Reims den Herrschenden

eigentlich gegen den Strick gegangen sein, wendete er sich stets nicht

nur gegen kirchliche sondern auch gegen behördliche Intoleranz. Aber auf

Zwischentöne zu hören war wohl nicht die Sache der braunen Herrscher.

Um das Hintersinnige zu erkennen ist diese Neuausgabe ideal. Erschienen

bei C.Bertelsmann, zwei Bände in Geschenkausgabe, 45 Euro.

Camilla Läckberg/Henrik Fexeus »Schwarzlicht«

Einen wirklich originellen Krimi zu schreiben, ist heutzutage ausgesprochen

schwierig. Dafür tummeln sich einfach zu viele Autoren auf dem Markt.

Und die greifen zu allen möglichen Ideen, um sich voneinander abzusetzen.

Vor allem die Ermittler sind dabei natürlich von besonderem Interesse,

vor allem, wenn es um Krimi-Reihen geht. Da ist dann gerne mal jemand,

nennen wir es exzentrisch. Bei Läckberg/Fexeus haben die Ermittler beide

einen an der Waffel, wie man es im Westfälischen treffend sagen würde.

Kommissarin Mina Dabiri ist bei der Stockholmer Polizei. Sie ist gerade einmal

Anfang dreißig, hat aber einen

mächtigen Tick, der die Zusammenarbeit

mit ihren Kollegen schwierig

bis unmöglich macht. Ihr Leben ist

mehr oder minder dominiert von

ihrer Angst vor Keimen, Desinfektionsmittel

sind ihr wichtiger als

Lebensmittel. Aber, Sie ahnen es

bereits, sie ist eine hervorragende

Polizistin mit untrüglichem Gespür.

Dennoch kommt sie in dem

Fall einer jungen Frau nicht weiter,

die in einer Kiste, wie sie Zauberer

verwenden, von Schwertern durchbohrt

wurde. Mina bekommt q

32 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

33


ein kleines Budget für einen externen Berater zur Verfügung gestellt und

wendet sich an den Mittvierziger Vincent Walder. Der ist Mentalist und Experte

für die Geheimnisse des menschlichen Geistes. Aus kleinsten Details

kann er Erstaunliches herauslesen, aber die Emotionen seiner Mitmenschen

zu deuten, gelingt ihm nur in Ansätzen. Auch ist er brillant in seinen

Schlussfolgerungen, braucht aber gelegentlich zehn Minuten, um sich die

Schuhe zuzubinden. Ihm ist es schlichtweg unmöglich, eine ungerade Zahl

von Treppenstufen heraufzusteigen.

Seine Autismus-Spektrum-Störung verwehrt ihm den normalen Umgang

mit den Mitmenschen. Aber darum geht es ja auch nicht bei den

Mordfällen, die dem ersten Fall folgen und wie verunglückte Zaubertricks

arrangiert sind. Mina und Vincent sind auf alle Fälle die einzigen, die über

genügend Hartnäckigkeit und auch genügend Expertise verfügen, um die

rätselhafte Mordserie lösen zu können. Ein kleiner Scherz am Rande ist

die Nebenfigur eines Kollegen von Mina, der großer Krimi-Fan ist, der die

fiktiven Kommissare bewundert und damit die Konkurrenz von Läckberg,

ihres Zeichens erfolgreichste Schriftstellerin Schwedens, Revue passieren

lässt. Erschienen bei Knaur, 621 Seiten, 18 Euro.

Cornelia Achenbach »Nachtwanderung«

Im zweiten Roman der Redakteurin der Neuen Osnabrücker Zeitung geht

es um BFFs, also Best Friends Forever. Das jedenfalls hat Ines als Teenager

gedacht, denn ihre allerbeste Freundin Kirsten war ihr näher als sonst ein

Mensch, Eltern und Jungs eingeschlossen. Doch nach einem Schulfest verschwindet

Kirsten, und Ines sieht sie nicht wieder. Es vergehen zwanzig

Jahre, in denen Ines Kirsten noch immer vermisst, aber natürlich ihr eigenes

Leben führt. Längst ist sie berufstätige Ehefrau und Mutter einer kleinen

Tochter. Und längst spürt sie Unbehagen

darüber, dass sie den hohen

Ansprüchen, die andere und vor allem

sie selbst an sich stellen, nicht

gerecht werden kann. Als eine Einladung

zum Klassentreffen in ihrem

Heimatort ins Haus flattert, nutzt

sie die Chance, für ein paar Tage aus

ihrem Alltag zu kommen.

Doch mit Klassentreffen ist

das bekanntlich so eine Sache, vor

allem wenn es um komplizierte

Beziehungen geht, die im Grunde

nicht abgeschlossen sind. Ines wird

in der Heimat klar, wie sehr der Verlust

der einst so bewunderten Freundin sie geprägt hat. Und dann steht

Kirsten beim Klassentreffen plötzlich vor ihr. Doch die ehemalige Freundin

hat eine ganz andere Sicht auf die Vergangenheit, obwohl auch sie an dem

Verlust der Freundschaft zu Ines gelitten hat. Das Klassentreffen wird für

die beiden weit mehr als eine kleine sentimentale Reise in die eigene Vergangenheit.

Beeindruckend hat die Autorin die doppelte Perspektive herausgearbeitet,

denn sowohl die Ereignisse aus Sicht des Teenagers als auch die

Gedanken der Ehefrau und Mutter klingen ausgesprochen authentisch. Das

klingt durchaus nach Autobiographischem. Aber wir wissen ja spätestens

seit Marcel Reich-Ranicki, dass Romane ohne autobiographische Elemente

»Dreck« sind! Erschienen ist »Nachtwanderung« beim Münchener Wunderraum

Verlag, gebunden, 282 Seiten, 20 Euro.




























34 Das Stadtgespräch


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35

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Tischler und Verfahrensmechaniker *

* Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Die Berufsausbildung des Industrietischlers*,

auch Holzmechaniker, erfolgt über einen Zeitraum

von 3 Ausbildungsjahren. In der Regel

findet sie als duale Ausbildung im Betrieb und

an der Berufsschule statt. Nicht nur die Tischlereien

sind die Wirkungsstätten in dieser Ausbildung.

Das Berufsbild hält immer häufiger

im Bereich der industriellen Möbelproduktion

seinen Einzug. Hier ist zunehmend eine computergestützte

Produktionsweise zu beobachten,

die allerdings mit der eigentlichen Ausbildung

in der klassischen Form nicht mehr viel zu tun

hat. Industrietischler/Holzmechaniker stellen

Möbel und Innenausbauten her. Sie bedienen

Produktionsanlagen, richten Werkzeuge und

Geräte ein und führen Instandhaltungs- und

Wartungsarbeiten durch. Sie behandeln Oberflächen,

verpacken und lagern Produkte. Holzmechaniker

können Arten und Eigenschaften

von Holz und Holzwerkstoffen unterscheiden.

Sie bestimmen dazu die Holzfeuchte, wählen

Holz und Holzwerkstoffe entsprechend den

Produktionsvorgaben aus und verarbeiten das

Material. Sie prüfen die erstellten Teile auf Güte

und Maßgenauigkeit, wählen Verbindungs- und

Konstruktionsbeschläge aus, prüfen sie auf

Funktion und montieren sie. Holzmechaniker

bearbeiten aber auch Oberflächen durch Putzen

und Schleifen, schützen sie vor Beschädigungen

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verschiedenen Verfahren für die Beschichtung

und wann man welche anwendet. Auch

die richtige Vorbehandlung der Werkstücke

gehört zu den Lehrinhalten im Betrieb. In der

Berufsschule steht natürlich die Theorie auf

dem Lehrplan. Neben den berufsspezifischen

Fächern, wie beispielsweise der Bedienung der

Anlagen, wird der Azubi auch in allgemeinbildenden

Fächern unterrichtet. Dadurch

erhalten die angehenden Verfahrensmechaniker

eine Kombination aus Allgemeinbildung

und den Inhalten, die man für den Berufsalltag

benötigt. Als Verfahrensmechaniker

in der Beschichtungstechnik ist man für die

Beschichtung fertiger Teile verantwortlich.

Die Beschichtung von Oberflächen kann beispielsweise

aus Farben, Kunststoffen, Korrosionsschutzmittel

oder Lacken bestehen und

schützt die Teile vor äußeren Einflüssen. Dafür

gibt es speziell ausgerichtete Maschinen, die

die Oberflächenbeschichtung aufbringen. Der

Verfahrensmechaniker programmiert und

steuert diese Maschinen und führt die nötigen

Verfahren aus. Auch die Wartung und

Reparation dieser Maschinen obliegt dem Verfahrensmechaniker

für Beschichtungstechnik.

Grundsätzlich müssen Verfahrensmechaniker

in diesem Bereich die Werkstücke aber auch

auf die Beschichtung vorbereiten. Dafür werden

die Stücke gereinigt, abgeschliffen, geglättet

und teilweise noch mit Chemikalien

behandelt, um die Haftung zu verbessern.

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36 Das Stadtgespräch Spezial


Foto: adobe stock

Administrative Jobs in der Möbelbranche

Die deutsche Möbelindustrie setzt jährlich rund 20 Milliarden Euro

um. In den rund 1.000 Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten sind

circa 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Der Großteil

des Branchenumsatzes wird dabei von den größeren Herstellern mit

50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftet: Im Jahr 2020 erzielten die

468 Unternehmen dieser Größenordnung einen Umsatz von 17,2 Milliarden

Euro. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einem Rückgang

von 3,7 Prozent, der auf die Corona-Krise und die damit verbundenen

Lockdowns im Einzelhandel zurückzuführen ist.

Die größte Sparte stellen die Hersteller von Küchenmöbeln dar, gefolgt

von den Büro- und Ladenmöbeln, den Ess-, Wohn- und Schlafzimmermöbeln,

Polstermöbeln und Matratzen.

Die Produktionsstätten der Branche liegen schwerpunktmäßig in

Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Weitere wichtige

Standorte befinden sich in Niedersachsen, Hessen und Sachsen.

Knapp ein Drittel der Produktion geht in den Export.

Den größten Auslandsmarkt stellt Frankreich vor der Schweiz, Österreich

und den Niederlanden dar. Zu den wichtigsten außereuropäischen

Märkten gehören die Vereinigten Staaten, China und bis letztes

Jahr auch Russland.

Mit dem neuen, im Sommer 2020 gestarteten RAL-Herkunftslabel

»Möbel Made in Germany« wollen sich die deutschen Möbelhersteller

weitere Absatzchancen erschließen. Das geographische Herkunftsgewährzeichen

steht für Qualitätsmöbel aus ausschließlich deutscher

Produktion.

Übrigens ist der Möbelmarkt in Deutschland eher durch Konstanz als

Dynamik gekennzeichnet. Seit Jahren lassen sich hierzulande kontinuierlich

wachsende Umsätze mit Möbeln verzeichnen. Grund dafür

sind die gleichwohl steigenden Konsumausgaben der Deutschen für

Möbel und weitere Einrichtungsgegenstände – bis auf das Rekordniveau

von insgesamt rund 46 Milliarden Euro im Jahr 2020. Pro

Kopf betragen die Ausgaben mehr als 420 Euro jährlich. Rund ein

Drittel der Deutschen legt Wert darauf, dass sich diese Ausgabenbereitschaft

auch in der Einrichtung und Möblierung erkennen lässt.

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Das Stadtgespräch Spezial

37


Montageleiter

gesucht!

Foto: adobe stock

Montageleiter *

* Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Ein Montageleiter ist ein Manager im Blaumann. Ob an der Fertigungsstraße

seines Arbeitgebers, bei der Installation von Maschinen bei der Kundschaft,

an Großbaustellen bei der Einrichtung von schwerem Arbeitsgerät

oder bei der Ausstattung von Gebäuden mit der notwendigen Haustechnik:

Er leitet als technische Fach- und Führungskraft ein Team aus Monteuren

und Mechanikern an und packt, wenn es nötig ist, auch selbst mit an.

Bei aller Vielfalt der zu montierenden Produkte, wie Fenster, Türen, Geräte,

Maschinen, Anlagen und sonstigen Einrichtungen: Als Montageleiter ist

man quasi der Baustellen-Manager – der plant, kalkuliert, koordiniert und

überwacht die Montagearbeiten, die sein Team durchführt. Er ist verantwortlich

für den Personaleinsatz und sorgt dafür, dass benötigte Bauteile

und Materialien in der erforderlichen Menge und Qualität zum vorgesehenen

Zeitpunkt am richtigen Ort vorhanden sind. Er leitet die Montagetätigkeiten,

führt auch Mitarbeiter aus Fremdfirmen, steuert den Einsatz von

Geräten und delegiert Maßnahmen zur (Ab-)Sicherung der Montagestelle.

Seine Tätigkeit endet erst mit der Fertigstellung und der Abnahme durch

den Auftraggeber. Sollten Mängel in der Ausführung festgestellt werden,

wird er mit deren Behebung betraut.

Ein Montageleiter hat sich meist entweder nach einer technischen oder

handwerklichen Ausbildung mit viel Berufserfahrung und Weiterbildungen

für diese Führungsposition qualifiziert oder ist sogar ein studierter

Ingenieur. Je nach Branche und Einsatzgebiet reicht das Spektrum vom

Fenster- und Türenbau, Anlagen-, Apparate- und Fahrzeugbau über die Elektrotechnik

und den Hoch- und Tiefbau bis zum Schwer- und Sondermaschinenbau

und die Ver- und Entsorgungstechnik. Dabei wird er nicht nur bei

Neubauten und Erstinstallationen eingesetzt, sondern auch bei Aus- oder

Umbaumaßnahmen.

Montageleiter ist weder ein klassischer Ausbildungsberuf noch ein Studienabschluss

– aber der Zugang ist über beide Wege möglich. Eine gute Basis

ist eine technische Ausbildung in der Industrie, im Handwerk, im (Bau-)

Gewerbe oder in einem Dienstleistungsbetrieb. Auf dieser aufbauend kann

die Position des Montageleiters über Aufstiegsweiterbildungen – üblich ist

die Meisterprüfung – und entsprechende Berufserfahrung erreicht werden.

Auch ein technisches Studium qualifiziert prinzipiell für diese Position –

aber auch hier sind letztlich Praxis- und Führungserfahrung sowie einschlägige

Fortbildungen weitere Voraussetzungen.

Aus Toppmöller wird Linara.

Sei einer der Ersten und komm als

Montageleiter ins Linara-Team.

Dein Job:

· Fachliche und disziplinarische Führung der Montageteams

· Planung und Koordination der Baustelleneinsätze

· Durchführung der Montagedisposition

Dein Profil:

· Abgeschlossene handwerkliche Ausbildung, idealerweise

mit Weiterbildung zum Techniker oder Meister

· Erfahrung in der Arbeit auf Baustellen, vorzugsweise als Monteur

· Gutes Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit

und Organisationsgeschick

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für Licht, Natur und Raum – dafür steht Linara, Spezialist für

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38 Das Stadtgespräch Spezial


Foto: adobe stock

Monteure

gesucht!

Monteure * * Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Aus Toppmöller wird Linara.

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ins Linara-Team als Monteur für

die Montage von Wintergärten,

Haustüren und Fenstern.

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· Ein tolles Team

· Spannende Aufgaben

· Monatliche Auszahlung der Spesen

· Volle Vergütung der Fahrzeiten zu den Baustellen

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Das Stadtgespräch Spzial

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Monteure sind die Heinzelmännchen der Wirtschaft: Sie arbeiten im

Gewerbe, im Handwerk, in der Industrie und in Einrichtungen der öffentlichen

Hand, sind in allen Branchen anzutreffen und in Betrieben aller

Größenordnungen. Das Spektrum an Einsatzgebieten und Aufgaben ist

riesig, es reicht von A wie Abwassertechnik bis Z wie Zylindermontage.

Dementsprechend ist der Zugang zu diesem Beruf vielfältig und kann

auf den unterschiedlichsten Berufsausbildungen – meist einer dualen

Ausbildung zum Mechaniker in einem speziellen Kunststoff-, Metall- oder

Elektroberuf – beruhen. Monteure arbeiten bei der Kundschaft vor Ort, in

Montagehallen, Werkstätten oder an Fertigungsstraßen. Allen Monteuren

ist gemein, dass sie einzelne Bauteile oder Gruppen zu Geräten und Systemen

zusammensetzen und diese installieren, zum Teil auch warten und

reparieren. Typische Arbeitgeber sind einerseits technische Handwerksbetriebe

im Bereich Tür- und Fensterbau, Gas, Wasser, Heizung, Lüftung und

Klima, Elektrik sowie Fahrzeugtechnik, andererseits Industrieunternehmen

in der Metall- und Elektrobranche – vom Automobilhersteller oder -zulieferer

über den Maschinen- und Werkzeugbau und die Medizintechnik bis hin

zu Energieanlagen- und Haushaltsgeräteherstellern. Dabei sollte er nicht

mit einem Montierer verwechselt werden, denn als Hilfskraft fertigt dieser

industrielle Serienerzeugnisse nach Vorgabe.

Generell ist die Aufgabe eines Monteurs das selbstständige Zusammenfügen

von Einzelteilen zu Bauteilen, Modulen und Geräten bis hin zu

Anlagen. Er installiert Aggregate und baut Steuerungs- und Regelsysteme

ein. Bereits an einzelnen Baugruppen oder auch erst nach Abschluss des

Zusammenbaus testet er die Funktion am fertigen Produkt, überprüft

und regelt die Einstellungen, nimmt es in Betrieb oder weist andere in die

Bedienung ein. Darüber hinaus führt er regelmäßige Wartungsarbeiten

durch, identifiziert bei Funktionsstörungen Fehlfunktionen mit Mess- und

Prüfgeräten und behebt sie durch Reparatur oder Austausch defekter Bauteile.

Monteure in Handwerk und Gewerbe planen die Auftragsabwicklung,

halten die nötigen Werkstoffe, Materialien und Werkzeuge für die Montage

vor und fertigen auch fehlende Bauteile an. In der Industrie müssen sie bei

der Zusammenarbeit mit Kollegen die Reihenfolge und den Zeitplan der

dazu notwendigen Arbeiten festlegen und den Materialfluss sicherstellen.

Mit seinen Erfahrungen gestaltet der Monteur Arbeitsabläufe mit und ist

an der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen beteiligt.

39


Foto: adobe stock

Touristikkauffrau *

Die Begeisterung für Reisen und

fremde Länder und mit Menschen

zusammenarbeiten zu wollen, sind

die Grundvoraussetzungen für den

Beruf als Touristikkauffrau/-mann.

Gute Fremdsprachen-, Geographieund

Computerkenntnisse werden

hierbei allgemein vorausgesetzt. Sie

bilden die Grundlage für eine kompetente

und qualifizierte Beratung,

um Kunden die Vorzüge eines jeweiligen

Reisezieles nahezulegen. Dies

gilt sowohl für die Ausarbeitung von

komplexen Rundreiseangeboten,

beispielsweise in Neuseeland oder

den USA, genauso wie bei der Auswahl

geeigneter Unterkünfte, sei

es in Paris oder an der Ostsee, auf

Mallorca oder in Thailand. Das vielseitige

Fachwissen wird durch die

Teilnahme an regelmäßigen Weiterbildungen,

auch in Form von Inforeisen,

aktualisiert und erweitert. Der/

die Touristikkauffrau/-mann bucht

neben Pauschalreisen (für Privatpersonen)-

oder Dienstreisen (Flug- und

Hoteltickets für Geschäftsreisende)

auch weitere touristische Leistungen

wie beispielsweise Mietwagen,

Reiseversicherungen, oder Zugtickets.

Er/sie stellt individuelle Angebote

für verschiedene Reiseformen

zusammen (z. B. Städtetrips.

Wander-/Biketouren, Kreuzfahrten,

Ferienwohnungen) . Bei der täglichen

Arbeit nutzt der/die Reisebüro-

Expedient/in verschiedene Kommunikations-,

und Buchungs-, sowie

zur eigenständigen Verwaltung von

Vorgängen sogenannte Mid- und

Backoffice-Systeme. Deshalb sind

EDV-Grundkenntnisse wichtig.

* Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Für die meisten Touristikkaufleute

ist das Reisebüro der eigentliche

Arbeitsplatz, in modernen Unternehmen

wird aber auch ein Homeoffice-Arbeitsplatz

angeboten. Im

Mittelpunkt des Berufes »Touristikkauffrau*«

steht die Freude, Kunden

individuell und persönlich zu

beraten und vor, während und nach

der Reise zu betreuen. Zudem sind

Touristikkaufleute als Vermittler

von Reisen für die Kommunikation

zwischen Kunden und den touristischen

Leistungsträgern (z. B. Hotels,

Reiseveranstalter, Fluggesellschaften

oder Kreuzfahrtunternehmen)

tätig.

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selbstheilende Reaktionen des

Körpers hervorrufen. Außerdem

schulen Physiotherapeuten* das

eigenverantwortliche Heilungsverständnis

der Patientinnen und

Patienten. Ausgangspunkt für

eine erfolgreiche Behandlung ist

die physiotherapeutische Untersuchung,

wobei in der Diagnose

die Beschwerden der Patienten erfasst

und analysiert werden. Die

Behandlung richtet sich dann

nach den individuellen Voraussetzungen.

Untenstehenden QR-Code

scannen und anschauen

Physiotherapeut *

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Die Physiotherapie dient der Behandlung

und Vorbeugung verschiedenster

Verletzungen und

Erkrankungen. Ziel der Physiotherapie

ist es, die Bewegungs- und

Funktionsfähigkeit des Körpers

wiederherzustellen und Schmerzen

zu reduzieren bzw. zu lindern. Das

Heilmittel sind unterschiedliche

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40 Das Stadtgespräch Spezial


Foto: adobe stock

Ausbildung in der Druckindustrie

Kaum ein Unternehmen oder eine Organisation kommt ohne Druckprodukte

aus. Deshalb ist die Druck- und Medienbranche als systemrelevant

eingestuft. Insgesamt arbeiten in über 7100 Betrieben der Druck- und

Medienwirtschaft mehr als 115.000 Personen. Ein Großteil des Produktionsvolumens

von deutschen Druckbetrieben ist auf Aufträge aus

der gewerblichen Wirtschaft zurückzuführen. Unternehmen brauchen

TAG DER

AUSBILDUNG

Betriebsführungen

Bewerbertipps

Workshops

Snacks

Industriemechaniker:in

Elektroniker:in

für Betriebstechnik

Mechatroniker:in

11. Juni 2022

10 – 15 UHR

Medientechnolog:in

Druck

Medientechnolog:in

Druckverarbeitung

Mediengestalter:in

Digital & Print

Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Die am 11.06.2022 für die Veranstaltung geltenden

Corona-Regelungen findest du kurz vor dem Event auf unserer Homepage.

Formulare, Broschüren, Kataloge, Plakate, Verpackungen, Gebrauchsanweisungen,

Beipackzettel, Flyer und Etiketten, um damit ihre Zielgruppen

und Märkte zu bedienen. Das macht zusammen über 85 Prozent des

Produktionsvolumens der Branche aus, wobei rund 24 Prozent hiervon

auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher entfallen. Weitere Druckerzeugnisse

sind unter anderem bedruckte Tapeten, Fußböden, Folien, Displays,

Chips, Batterien und Tastaturen.

Die rasante Entwicklung in der Druckindustrie ist nahezu beispiellos.

Trotzdem gelang es der Druckbranche, Berufe nicht nur technologisch

inhaltlich anzupassen, sondern auch Anforderungen aus zusammenwachsenden

Wertschöpfungsketten und zunehmender Dienstleistungsorientierung

aufzunehmen. Bis heute hat sich die Strukturierung der

Berufe bewährt, sodass auch Innovationen neuerer Zeit zeitnah in die

Ausbildung integriert werden kann. So differenziert die Tätigkeiten innerhalb

der Druckindustrie sind, so vielfältig sind die dort vertretenen

Berufsbilder. Neben dualen Ausbildungen werden an mehreren Hochschulen

wie etwa an der Bergischen Universität Wuppertal, der FH München,

der HTWK Leipzig, der Beuth Hochschule für Technik und der Hochschule

für Medien Stuttgart druckspezifische Studiengänge angeboten.

In Druckereien trifft man vor allem folgende Berufe an: Mediengestalter

Digital und Print – Fachrichtung Gestaltung und Technik, Mediengestalter

Digital und Print – Fachrichtung Beratung und Planung, Medientechnologe

Druck, Medientechnologe Siebdruck, Medientechnologe Druckverarbeitung,

Buchbinder, Druck- und Medientechniker, Mechatroniker,

Industriemechaniker, Industriekaufleute, Fachkraft für Lagerlogistik. Im

Studienbereich sind es die Industriemeister Printmedien, Medienfachwirt

Print, Medienfachwirt Digital, Bachelor oder Master Druck- und Medientechnik

oder Bachelor oder Master Medieninformatik.

Von der starken Präsenz bedruckter Materialien und Produkte in unserem

Alltag leben freilich nicht nur Druck- und Medienbetriebe, sondern auch

ihre Zulieferer. Die größten sind Papierhersteller, Druckfarbenlieferanten

Klebstoffproduzenten, Energiedienstleister und Maschinenhersteller.

Mohn Media

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Das Stadtgespräch Spezial

41


Schwedenrätsel

Auslese

der

Besten

Fluss

zur

Seine

dt.

Bundespräsident:

... Köhler

amerik.

Schauspieler

(Marlon)

polnische

Stadt

an der

Weichsel

ein Bewohner

Belgiens

tschechische

Hauptstadt

langbeiniger

Vogel

bayerisch:

Rettich

ein

Brotbelag

1

Lösungswort:

somit,

mithin

norwegische

Popgruppe

europäischer

Staat

(Éire)

6

Mutterboden

Rasenfläche

um

das Loch

beim Golf

Sudoku

leicht

keck,

vorlaut

handeln

Richter

in islamischen

Ländern

selten,

knapp

Gestalt aus

„Moby-

Dick“ (Kapitän

...)

Kniegeige

hart

überzogen

(Speise)

Luft einziehen

und ausstoßen

aufgebrühtes

Heißgetränk

gesetzlich

veraltet:

Lärm,

Unruhe

9

Bruder

d. Mutter

oder des

Vaters

Fahrzeug

mit

Batterieantrieb

von Bäumen

gesäumte

Straße

Aufgeld

Gruppe

verwandter

Personen

Senkblei

im

Vordergrund;

führend

1 2 3 4 5 6 7 8 9

2

polizeil.

Geschwindigkeitskontrolle

mittel

8

Training,

praktische

Erfahrung

Gesandter

des

Papstes

unentschieden

(Schach)

Senke

im

Gelände

der Aristokratie

angehörend

Schubfach

englischer

Adels-

5 titel

Netrebko 4

Opernsängerin:

...

edle

Blume

Dauerbezug

(Kurzwort)

Landraubtier

Bund,

Zusammenschluss

Segelbefehl

Marineunteroffizier

7

koffeinhaltiges

Kaltgetränk

britischamerik.

Filmdiva

(Liz)

ital.

Geigenbauerfamilie

US-

Raumfähre

Einsiedler,

Klausner

Verbund

dt. TV-

Sender

(Abk.)

3

Form des

Fitnesstrainings

Fremdwortteil:

neu

(griech.)

hawaiianischer

Gruß

Abk. für

Handschrift

kleinkörnige

Getreideart

Ruhemöbelstück

Gesteinsschmelzfluss

des

Erdinnern

schroff

ansteigend,

abfallend

eine der

Musen

persönliches

Fürwort

Tatsachenmensch

Marktbude

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Muttertag

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

42 Das Stadtgespräch


W

Was man auf

Reisen braucht

Kopfrechnen und Feilschen

Wer nach Österreich fährt, braucht

weder das Kopfrechnen noch das

Feilschen. In manch beliebten Urlaubsland

von der Türkei über Tunesien

bis Marokko sieht das indes

sehr anders aus. Wie steht der marokkanische

Dirham noch gleich?

Praktischer Weise fast eins zu eins

mit dem Euro, nur mit den Kommastellen

ist das so eine Sache, denn

der Kurs ist 1 Dirham zu 0,095 Euro

(Stand Mai 22). Zum gleichen Zeitpunkt

liegt die türkische Lira bei

0,063 zum Euro, der tunesische Dinar

bei 0,31 zum Euro. Das zu wissen

kann wirklich nützlich werden,

wenn man im Basar oder auf dem

Markt verhandelt. Das großzügige

Angebot, man könne auch in Euro

zahlen, ist meist nicht so wirklich

selbstlos. Auch gut zu wissen wäre,

wieviel man üblicher Weise für das

Souvenir in Landeswährung zahlen

würde. Das erfährt man natürlich

nicht beim jeweiligen Händler, sondern

beispielsweise an der Hotelrezeption,

wobei auch dort garantiert

jemand sitzt, der einen Schwager

oder Cousin hat, der die besten

Preise landesweit macht, garantiert!

Wer nie gefeilscht hat, der

lässt sich auch recht schnell moralisch

unter Druck setzen. Wenn

man schon den Tee getrunken hat,

vielleicht sogar noch mehrere Gläschen,

dann muss man aber auch

etwas kaufen. Richtig? Falsch! Das

gehört alles mit zum Verkaufsspiel.

Auch die Dramatik darf bei einer

richtigen Verkaufsverhandlung

nicht fehlen. Gut, dass es nicht so

viele schwerkranke Großmütter

gibt wie in den Verhandlungen beschworen

werden. Zudem ist nicht

jedes Verkaufsargument so richtig

unmittelbar nachvollziehbar. Auf

dem Markt in Sousse, Tunesien, rief

ein Händler, der Palmenschösslinge

verkaufte, lautstark auf Deutsch:

»Palmen, Palmen, wachsen auch im

Schnee!« Auf meine zugegebener

Maßen etwas naive Frage, ob das

stimme, sagte er, dass das natürlich

nicht stimme, aber das Argument

der Leute entkräften würde, dass

es in Deutschland schneit. Wenn

er sagt, die Palmen wachsen auch

im Schnee, kaufen die Leute wie

verrückt.

Schließlich sollte man jedoch

auch überlegen, ob man ein Souvenir

tatsächlich braucht und wenn ja

welches. Ein kleines Kamel aus Leder

kann irgendwann im Schrank

verschwinden, auch wenn es zehn

Euro zu teuer war. Mit Teppichen

1 Woanders ist und isst man anders.

sieht das schon anders aus. Die

Kosten oftmals richtiges Geld, vor

allem, wenn man sich nicht auskennt

und wer kennt sich schon

bei Teppichen aus? Außerdem

passen sie oftmals gar nicht in die

Wohnung, wenn man sie überhaupt

aus dem Urlaubsort mitbekommt.

Das sich Schicken-Lassen ist nämlich

auch nicht überall eine gute

Idee. Doch auch handliche Souvenirs

sind nicht immer ideal. Wenn

man beispielsweise Goldschmuck

günstig erworben hat, ohne entsprechend

Ahnung vom Preis und

von den Zollbestimmungen zu

haben, kann das richtig teuer werden.

Am ehesten eignen sich noch

Souvenirs, die man verspeisen oder

trinken kann. q




















Das Stadtgespräch

43


1 Europas Osten ist vielleicht nicht für jeden Magen ideal. 1 Handeln und Kopfrechnen sind wichtig.

Anders essen, anders trinken

Damit wären wir schon beim nächsten Thema, das die Komfortzone etwas

strapazieren kann. Manchmal liegt es nur an der jeweiligen Übersetzung,

dass der Gast befremdet ist. Da findet sich dann beispielsweise auf einer

spanischen Speisekarte das »Stechen mit Brot«. Ist das Brot besonders spitz?

Muss mit Verletzungen gerechnet werden? Weder noch, denn diese Vorspeise

waren Hackfleischbällchen mit Brot: bolitas picados con pan. Picar im

Lexikon nachgeschaut bedeutet auch stechen, bekannt ist der Picador bei

Stierkampf, der das arme Rind vom Pferd aus mit einer Lanze malträtiert.

Beim Essen heißt picado schlicht Gehacktes. Auch interessant fand ich auf

Java die Spezialität des Hauses: Goldfisch im Bananenblatt. Meine Frage,

ob sie auch Hamster oder Wellensittiche im Bananenblatt hätten, wurde

verneint. Später wurde mir klar, dass mit Goldfisch ein Teichbewohner in

Karpfengröße gemeint war. Da hatte ich schon die Wasserbüffelhufsuppe

genossen. Die war wirklich lecker, auch wenn es optisch etwas verwirrend

war, dass der ausgekochte Büffelfuß in der Terrine stand, vielleicht um zu

beweisen, dass es sich um keine Tütensuppe handelte. Doch auch in Europa

kann man durchaus Ungewöhnliches entdecken, wie etwa die 24-Stunden

Imbiss-Warmhalteschließfächer in den Niederlanden. Das klingt doch wirklich

grauenhaft, ist aber ehrlich gesagt lecker. Generell gibt es ja die goldene

Globetrotter-Regel für Reisen in Länder mit interessanter Kulinarik: cook it,

peel it or forget it. Was man nicht kochen oder schälen kann, sollte man vergessen.

Notfalls hält man sich an Bekanntes. An diese Regel habe ich mich

selten gehalten, und noch seltener ist mir magentechnisch etwas passiert.

Nur beim Wasser, auch in Form von Eiswürfeln, sowie bei Speiseeis sollte

man tatsächlich aufpassen. Ansonsten öffnen sich beim Essen und Trinken

ja in der Tat Erlebniswelten, die demjenigen, der nur auf Nummer sicher

geht, verschlossen bleiben. Im Zweifelsfall ist es auch immer eine gute

Taktik, erst einmal nicht zu fragen, was genau das ist, das da auf dem Teller

liegt. Schon als Kinder mussten wir immer probieren, aber nicht aufessen.

Auf Märkten bekommt man oftmals erst einmal einen Probehappen.

Das Verfahren lässt sich auch für Getränke empfehlen. Ich schüttele mich

noch heute etwas bei dem Gedanken an den rumänischen Selbstgebrannten,

dessen leichte Geschmacksnote vielleicht mit »verbrannter Autoreifen«

zu beschreiben wäre. Andrerseits hätte ich ohne Probieren Fruit

Lassis nicht kennengelernt, ein ursprünglich aus Indien stammendes Joghurtgetränk.

Das ist nicht nur super lecker, für mich jedenfalls, sondern

nimmt auch sehr scharfen Gerichten das geschmackliche Höllenfeuer.

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44 Das Stadtgespräch


Den stillen Ort aufsuchen

Es liegt in unserer Natur, dass wir das, was wir zuführen, in verarbeiteter

Form wieder abführen müssen. Und da stellt sich der westliche Tourist

verständlicher Weise oftmals etwas an. Doch auch das ist relativ, denn die

Japaner sind da offenbar noch etwas komplizierter als wir. Ich denke da an

Toiletten, die automatisch Musik machen, sobald jemand sein Geschäft

erledigt, damit nur ja kein Geräusch nach außen dringt. So viel Aufhebens

wird bei uns ja nicht gemacht, doch auch ich fand es als Kind ganz furchtbar,

wenn wir die Oma eines Freundes in Rhedas Altstadt besucht haben,

die einen wundervollen Garten hatte, aber kein WC. Stattdessen gab es da

im Garten ein Plumpsklo. Das Toilettenpapier wurde aus der Zeitung selbst

zurechtgeschnitten. Was ich als Kind eklig fand, musste ich mir irgendwann

unterwegs abgewöhnen. Denn zum einen gibt es bei weitem nicht

überall eine Toilette zum Draufsetzen. Im Nachbarland Frankreich gab es

früher häufig und heute noch vereinzelt öffentliche Toiletten, die nicht viel

mehr als ein Loch im Boden einer Art Duschwanne waren. Das strafft die

Beinmuskulatur! Auch ist das natürlich weitaus hygienischer, denn man

kommt nicht in direkten Kontakt mit der Toilette. Man sollte bei solchen

WCs lediglich beachten, dass man die Hose nicht mehr auf den Füßen hat,

bevor man die Spülung zieht, ansonsten ist man vielleicht gezwungen,

einen unwürdigen Tanz um das steigende Wasser herum aufzuführen.

Griechenlandkennern ist bewusst, dass benutztes Toilettenpapier vielerorts

nicht in die Toilette gehört, sondern in den Eimer daneben. Das klingt

zunächst unhygienisch, ist aber auf alle Fälle besser als ein verstopfter

Abfluss, der schnell auf Grund der sehr schmalen Abwasserrohre im Lande

entsteht. In einigen asiatischen Ländern ist das kein Problem, denn da gibt

es außerhalb der Touristenhotels gar kein Toilettenpapier. Stattdessen gibt

es einen Wasserhahn ungefähr auf Kniehöhe. Sich mit Wasser zu säubern

ist ausgesprochen hygienisch, aber ebenso ausgesprochen ungewohnt für

die meisten Europäer. In vielen Ländern gilt die linke Hand als unrein, erfüllt

sie doch die Papierfunktion. Entsprechend sollte man auf gar keinen

Fall mit links beim Essen aus dem gemeinsamen Topf zugreifen! In den

1 Das schmeckt schon.

Arabischen Emiraten sind die Hotels bisweilen doppelt ausgestattet mit

Toi-Papier und Wasserhahn.

Geduld haben

Insgesamt kann man sich auf Reisen immer damit trösten, dass was herein

kommt auch irgendwann wieder heraus kommt. Da hilft ein wenig Geduld.

Das ist ohnehin die beste Voraussetzung für ein entspanntes Reisen. Das

Leben in anderen Ländern funktioniert schließlich auch irgendwie, auch

wenn die Kassiererin im Supermarkt ausgiebige Erkundigungen offensichtlich

über die gesamte Familie der Kundin vor einem einholt, bevor sie die

Treuepunkte zusammenrechnet, das zu knappe Geld, das auch beim dritten

Zählen nicht mehr geworden ist, zur Seite legt, nach der Bankkarte fragt und

schließlich den persönlichen Scheck ausstellen lässt, nicht ohne dass die

Scheckübersicht noch im Detail ausgefüllt wird. Doch auch wenn wir uns

aufregen, sind Zeitgefühl und auch Zeitangaben relativ. Was heißt schon

»gleich« und soll »mañana« denn tatsächlich »morgen« heißen oder nicht

vielmehr einen eher unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft meinen? Da ist

es doch besser von vornherein zu denken: Schauen wir mal, ob das klappt.

Wenn es dann tatsächlich klappt, ist man freudig überrascht. Und Freude

ist doch auch und gerade unterwegs nicht zu unterschätzen!

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Das Stadtgespräch

45


Wir stehen

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persönlich

zur Seite

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Standesamtliche Nachrichten

Vom 1.4.2022 – 30.4.2022

Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück

In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 21 Ehen geschlossen

und 30 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend sind nur die Personenstandsfälle

aufgeführt, zu denen die Beteiligten ihr Einverständnis

gegeben haben:

Eheschließungen:

David Nauermann und Luisa Heinen | Christian Niederschelp und

Aimie Oakley | Hans Ulrich Peter Schüppen und Bärbel Edelgard

Sander-Strüwe, geb. Wahl | Andy Meister und Jessica Petermann |

Jean-Marcel Krausen und Sinja Lichtenberg | Lukas Hegel und Claudia

Striedelmeyer | Werner Rudolf Mandler und Letitia Jane Dawson |

Klaus Hansmeier und Anke Ursula Giersberg

Sterbefälle:

Wilhelm Stukemeier | Günter Ernst Herbrügger | Frieda Thiessen, geb.

Ott | Ruth Schöling, geb. Erneman | Elisabeth Maria Holtkamp, geb.

Brinkemper | Kornelius Schnitzler | Hans Dieter Schneider | Ingrid

Hildegard Voß, geb. Fischer | Heinz Friedrich Struhs

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46 Das Stadtgespräch


S

Steuerliche Neuregelung

von Prämien- und

Bonusleistungen der

Krankenkassen

Beitragszahlungen für Krankenversicherungen, die zur Basisabsicherung

notwendig sind, können als Sonderausgaben bei der Einkommensteuerveranlagung

geltend gemacht werden. Dementsprechend mindern Beitragsrückerstattungen

der Krankenkassen den Sonderausgabenabzug, soweit

sie ebenso auf diese Basisabsicherung entfallen. Im Einzelfall kann die

Abgrenzung zwischen steuerschädlichen und steuerunschädlichen Rückzahlungen

jedoch aufgrund der vielfältigen Prämien- und Bonusprogramme

der Krankenversicherer schwierig sein. Daher mussten in der Vergangenheit

häufig die Finanzgerichte in solchen Fragestellungen entscheiden. Dies hat

die Finanzverwaltung zum Anlass genommen, ihr umfangreiches Anwendungsschreiben

aus dem Jahr 2017 in diesen Punkten mit einem Schreiben

vom 16. Dezember 2021 zu überarbeiten. Danach gilt in allen noch nicht

bestandskräftigen Fällen Folgendes:

Werden von der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen eines

Bonusprogrammes Kosten für Gesundheitsmaßnahmen erstattet bzw. bonifiziert,

die nicht im regulären Versicherungsumfang des Basiskrankenversicherungsschutzes

enthalten sind (z.B. Osteopathie-Behandlung oder

professionale Zahnreinigung) bzw. der Förderung gesundheitsbewussten

Verhaltens dienen (z.B. Mitgliedschaft in einem Sportverein oder einem

Fitnessstudio) und von den Versicherern privat finanziert werden bzw. worden

sind, handelt es sich um eine nicht steuerbare Leistung der Krankenkasse

und nicht um eine steuerschädliche Beitragsrückerstattung. Die als

Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeiträge sind daher

nicht um den Betrag der Kostenerstattung bzw. des darauf entfallenden

Bonus zu mindern.

Eine Beitragsrückerstattung, die zur Kürzung des Sonderausgabenabzugs

führt, liegt dagegen vor, wenn sich ein Bonus der gesetzlichen Krankenversicherung

auf eine Maßnahme bezieht, die vom Basiskrankenversicherungsschutz

umfasst ist (insbesondere gesundheitliche Vorsorge- und

Schutzmaßnahmen, z.B. zur Früherkennung bestimmter Krankheiten) oder

für aufwandsunabhängiges Verhalten (z.B. Nichtraucherstatus, gesundes

Körpergewicht) gezahlt wird.

Darüber hinaus hat die Finanzverwaltung eine Vereinfachungsregelung

eingeführt, wonach Bonuszahlungen bis zur Höhe von EUR 150,00 pro versicherte

Person steuerunschädliche Leistungen darstellen. Übersteigen die

Bonuszahlungen diesen Betrag, liegt in Höhe des übersteigenden Betrags

eine den Sonderausgabenabzug kürzende Beitragsrückerstattung vor. Dies

gilt jedoch nicht, wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass Bonuszahlungen

von mehr als EUR 150,00 auf steuerunschädlichen Leistungen der Krankenkasse

beruhen. Zu berücksichtigen

ist abschließend, dass diese

Vereinfachungsregelung zunächst

nur für bis zum 31. Dezember 2023

geleistete Zahlungen gilt.

Klaus Dammann

Der Autor ist Steuerberater in der

Kanzlei Wortmann & Partner & Co.

KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Steuerberatungsgesellschaft, Rheda-

Wiedenbrück

Das Stadtgespräch

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Es gilt die Preisliste 04/2022

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit

und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung und Kürzung derselben behalten wir uns

vor. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Dies gilt

insbesondere für Anzeigen.

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L

Landtagspräsident überze

Förderprogramms »Mod

Das Rot-Weiss Vereinsheim

(Kem) »Ohne die Unterstützung durch das Förderprogramm der NRW-Landesregierung

›Moderne Sportstätten 2022‹ hätte unser Verein die getroffenen

Baumaßnahmen nicht durchführen können«, dankte der Vorsitzende

des SV Rot-Weiss St. Vit, Gerd Siede, dem Präsidenten des NRW-Landtags,

André Kuper (CDU), bei einem Ortstermin auf der St. Viter Alm. Der Sportverein

hatte für die Errichtung eines eigenen Vereinsheims einen Zuschuss

von 334.000 € erhalten.

Hand in Hand

»Dank vieler zusätzlicher Spendenzusagen zahlreicher am Bau beteiligter

Unternehmen sowie enormer Eigenleistungen unserer Mitglieder sind wir

unserem gesteckten Ziel – der Fertigstellung bis Herbst 2022 – schon einen

großen Schritt nähergekommen«, zog Gerd Siede eine Zwischenbilanz. Ausdrücklich

bezog der Vorsitzende des 1980 von ein paar fußballverrückten

Jungs gegründeten Vereins den ebenfalls anwesenden Bürgermeister Theo

Mettenborg in den Dank mit ein. Der Spitzenmann der Stadt habe immer

versucht zu helfen, wenn es mal hakte. Darüber hinaus habe er sich gemeinsam

mit dem Ratsherrn Hans-Peter Woste für den Anschluss an das

öffentliche Wassernetz eingesetzt, da bislang im Außenbereich des Ortes

keine entsprechende Infrastruktur vorhanden war.

Siedes Dank galt ebenfalls dem Stadtsportverband und den anderen

Sportvereinen. Sie hätten darin übereingestimmt, dass Rot-Weiss von den

auf RWD entfallenden Fördermitteln den »größten Batzen« erhält.

Eine neue Heimat

Mit dem neuen Vereinsheim erhält der Sport in St. Vit ein echtes Zuhause.

Die Sporttreibenden müssen zum Umziehen nicht mehr zu den ein paar

Steinwürfe weit entfernten, mehr oder weniger maroden Umkleiden und

Sanitäranlagen des Mitte der 1990er Jahre auf der gegenüberliegenden

Straßenseite errichteten Vorgängerbaus wechseln. Man habe dort über

zwanzig Jahre lang mit Containern gelebt, die beim Bau bereits 15 Jahre alt

waren, so Gerd Siede.

Den 180 Kindern und Jugendlichen in den 10 Jugendmannschaften von

der G- bis zur A-Jugend, den beiden Seniorenmannschaften sowie dem

Alt-Herren- und dem Damenteam nebst der Mannschaft »Einfach Fußball«

(Kinder und Jugendliche mit geistigem oder körperlichem Handicap), ebenso

der Lauftreffgruppe und der Gruppe 60+ werden in dem 400 m² großen

neuen Domizil endlich genügend Umkleiden, Duschen und Toiletten zur

Verfügung stehen. Die Gastmannschaften und Schiedsrichter erhalten se-

48 Das Stadtgespräch


7 Vor dem neuen Vereinsheim Rot Weiss St. Vit:

(v. l.) Vorsitzender Gerd Siede, Stadtverbandsvorsitzende

Annette Ahn, Bürgermeister Theo

Mettenborg, Landtagspräsident André Kuper

und Vorstandsmitglied Werner Thiemig

ugt sich vom Segen des

erne Sportstätten 2022«

wird ein Schmuckkästchen

parate Räume. Der 75 m² große Gemeinschaftsraum bietet einen idealen

Raum für Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins.

Nachhaltig

Ein großes Thema bei dem in Holzrahmenbauweise errichteten Vereinsheim

ist die Nachhaltigkeit. Das barrierefreie Gebäude wurde nach Energieeinsparungsgesetz

ENEV 55 errichtet und erfüllt somit einen sehr hohen

energetischen Standard. Die Energiegenossenschaft RHEWIE übernahm die

Vorfinanzierung der Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 46,3 Megawattstunden.

Das Vereinsheim sei damit bei der Versorgung mit Energie

autark. Zudem würden 32,6 Tonnen CO2 im Jahr eingespart.

Der Landtagspräsident wünschte dem Verein Rot-Weiss bei der Fertigstellung

der noch fehlenden Gewerke weiterhin alles Gute. Er lobte dessen

Engagement, das für St. Vit typisch sei: »Wenn es nötig ist, packen alle an!«

Bitte um weitere Unterstützung

Leider klaffe trotz der vielfältigen Unterstützung noch eine Finanzlücke

zu den erwarteten Baukosten von rund 600.000 €. Der 500 Mitglieder

zählende Verein sei daher weiterhin auf jede mögliche finanzielle Hilfe,

Sachspenden und Manpower angewiesen. Wer das Projekt unterstützen

möchte, kann die Spende unter dem Kennwort »Neues Vereinsheim« an

den Rot-Weiss St. Vit e. V. überweisen: Kreissparkasse Wiedenbrück DE46

4785 3520 0025 0085 90 bzw. Volksbank Bielefeld-Gütersloh DE19 4786

0125 0412 9354 01.

Clubheim des TC Emspark

Nach seinem Besuch auf der Alm fuhr André Kuper direkt zum TC Emspark.

Auch der TC-Vorsitzende Hans Plücks und Projektleiter Dieter

Buschmann unterstrichen bei dem Besuch des Landtagspräsidenten,

dass erst die Förderung aus dem NRW-Programm »Moderne Sportstätten

2022« die Modernisierung und Sanierung des Clubheims ermöglicht hatte.

Der in Nachbarschaft zur Stadthalle ansässige Tennisclub hatte für die

Erneuerung der sanitären Anlagen, die Verkleidung des Geräteschuppens

und den Einbau einer Kühltheke eine Zuwendung von 34.000 € erhalten.

Die 210 Mitglieder würden sich in ihrem Heim jetzt richtig wohlfühlen.

Davon profitieren alle Trainierenden, namentlich die 60 Kinder

und Jugendlichen sowie die drei Herrenmannschaften und das Damenteam.

Der Dank des TC gilt allen Beteiligten im Land, bei der Stadt, im

Stadtsportverband und im Verein, die zum Gelingen des Projekts beigetragen

hatten.

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Das Stadtgespräch

49


1 Das Königspaar Luis Rickmann und Jessika Ksiazek mit den Thronpaaren Dennis Boland und Jule Lütkewitte, Julian Westhues und Luzie Hiegemann, Julian Petertonkoker und

Nina Lütkewitte, Leon Hammelbeck und Laura Hagemann, Marcel Strewe und Leonie Pagenkemper, Lukas Israel und Joyce Schnieder sowie Mundschenk Jasper Böcker

V

Vogel sucht König

Schützenfest im Dreiländereck

(Kem) Es ist Schützenfest in Linzel, dieser kleinen Bauerschaft zwischen

Batenhorst und Stromberg. Die Linzeler Schützen aus dem so genannten

Dreiländereck Langenberg – Rheda-Wiedenbrück – Oelde haben das Fest

in diesem Jahr erstmals um einen Tag, und zwar auf Freitag, den 24. Juni

vorgezogen. Den Abend krönt der Festball mit den amtierenden Majestäten.

Der Haupttag fällt nun auf den Samstag. Im Mittelpunkt des festlichen Geschehens

steht abends die Vorstellung der neuen Majestäten.

Die Linzeler Schützen feiern dieses Jahr auf dem Hof Hubertus Winter am

Grenzweg 2 (Beckumer Straße, links

ab) in Stromberg. Nach einer eingespielten

Tradition liegt der Festplatz

im kontinuierlichen Wechsel in einem

Jahr auf einem Hof im Batenhorster

»Hoheitsgebiet« und darauf

auf dem Stromberger »Territorium«.

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oder Tel.: 05242/964 9327

Unvergessliche Stunden

Die Mitglieder aus dem Schützenverein

Linzel und die Gäste aus den

umliegenden Dörfern, Gemeinden

und Städten schätzen die bodenständige,

ländliche und bäuerlich

geprägte Atmosphäre. Die große

Schützenfamilie versteht es einfach,

den Besuchenden unvergessliche

Stunden zwischen Viehställen,

Feldern, Weiden und Wiesen zu bescheren.

Freier Eintritt

Der Eintritt zu den Festbällen am

Freitag- und Samstagabend ist frei.

Für die Stimmung und den Tanzbo-

den rockt an den beiden Abenden DJ Arni den Festplatz. Bei der Königsparade

und den Umzügen ist ebenfalls der Spielmannszug St. Sebastian

Wiedenbrück dabei. Eine Tombola mit attraktiven Preisen ist für den frühen

Samstagabend vorgesehen. Zudem sorgen am Samstagnachmittag eine

Kaffee- und Kuchentafel sowie eine Kinderbelustigung für Kurzweil von

Jung und Alt.

Übergabe der Insignien

Am Samstagnachmittag geht mit dem Vogelschießen die der Pandemie

geschuldete dreijährige Thronzeit von König Luis Rickmann und seiner

Königin Jessika Ksiazek aus Langenberg zu Ende. Es war für sie eine große

Ehre, in Linzel Königspaar zu sein. Sie haben die lange Amtszeit mit Bravour

gemeistert, immer unterstützt von den Thronpaaren Dennis Boland und

Jule Lütkewitte, Julian Westhues und Luzie Hiegemann, Julian Petertonkoker

und Nina Lütkewitte, Leon Hammelbeck und Laura Hagemann, Marcel

Strewe und Leonie Pagenkemper, Lukas Israel und Joyce Schnieder sowie

Mundschenk Jasper Böcker nebst dem Vorstand und vielen Mitgliedern.

Die Throngesellschaft denkt mit Freude an die gemeinsame Zeit. Und

sie ist noch nicht zu Ende. Bis zum Schützenfestsamstag stehen noch einige

Aktivitäten an. »Es ist einfach schön, die Gemeinschaft der Linzeler Schützen

zu erleben. Die sollte jeder einmal mitgemacht haben«, schwärmen sie.

Festfolge

Freitag, 24.06.2022

Ab 17 Uhr Treffen auf dem Festplatz

19 Uhr Königspaar abholen vom Hof Lohmann

Ab 20 Uhr Treffen der Gastvereine (Es kommen: Batenhorst,

Langenberg, Stromberg)

Ab 21 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Majestäten, anschl. Festball

Samstag, 25.06.2022

Ab 11 Uhr Frühschoppen

Ab 13 Uhr Treffen auf dem Festplatz

14 Uhr Abholung der Majestäten (das Königspaar wird in

Langenberg abgeholt)

15.30 Uhr Königsparade auf dem Festplatz, anschl. Kaffeetrinken

17 Uhr Vogelschießen, anschl. Tombola

Ca. 20.30 Uhr Königsproklamation, anschl. Festball

50 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

51


S

SIMONSWERK schließt

Geschäftsjahr 2021 mit

neuem Umsatzrekord ab

Die SIMONSWERK GROUP steigert den Umsatz unter schwierigen Rahmenbedingungen

um mehr als 20 Prozent auf 182 Millionen Euro.

SIMONSWERK, führender Hersteller von Bändern und Bandsystemen für

Objekt-, Wohnraum- und Haustüren, hat den über Jahre schon erfolgreichen

Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2021 weiter fortsetzen

können. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021 erzielte die international

tätige SIMONSWERK GROUP mit mehr als 800 Beschäftigten einen

Umsatz in Höhe von rund 182 Millionen Euro. Das entspricht einem

deutlichen Zuwachs von 20,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die

Muttergesellschaft SIMONSWERK GmbH mit Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück

legte beim Umsatz ebenfalls deutlich um 17,2 Prozent auf 129

Millionen Euro zu. Die Geschäftsführung von SIMONSWERK zeigt sich

hochzufrieden mit diesem Ergebnis, das gleichzeitig den 12. Umsatzrekord

in Folge darstellt.

Das Jahr 2021 war für SIMONSWERK – wie auch für die gesamte

Branche – wiederum durch die Folgen der Corona-Pandemie geprägt.

Erfreulicherweise gelang es SIMONSWERK erneut, die Auswirkungen

auf die internationalen Standorte durch entsprechende Maßnahmen

begrenzt zu halten. David Bannas, Geschäftsführer mit Zuständigkeit

für die Bereiche Finanzen, Personal und IT, erläutert: »Dank eines umfassenden

Maßnahmenpakets, das in enger Abstimmung zwischen Personalabteilung,

Betriebsrat und Geschäftsführung ausgearbeitet und

flexibel angepasst wurde, gelang es uns zu jeder Zeit, die Auswirkungen

der Pandemie auf die Standorte begrenzt zu halten und die Geschäftstätigkeit

aufrecht zu erhalten. Im Vordergrund aller Maßnahmen stand

zuallererst immer die Gesundheit aller Beschäftigten von SIMONSWERK«.

Zudem sorgte die internationale Lieferkettenproblematik für erhebliche

Verknappungen auf der Beschaffungsseite sowie erhebliche Preissteigerungen

der verwendeten Rohmaterialien. Dr. Frank Remy, Geschäftsführer

mit Zuständigkeit für den technischen Bereich und Einkauf, ergänzt:

»Die Volatilität auf den Beschaffungsmärkten war im vergangenen Jahr

außerordentlich hoch. Preise hatten oft nur für wenige Tage Bestand und

die Lieferzeiten für viele Rohstoffe und Komponenten verlängerten sich

enorm. Teilweise mussten wir Schrauben mit dem Taxi anliefern lassen,

um die Produktion in Betrieb zu halten«.

Die Geschäftsführung von SIMONSWERK betont, dass die gesamte

Belegschaft im Jahr 2021 erneut Hervorragendes geleistet hat. Insbesondere

unter den erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie

und den damit verbundenen Herausforderungen. Dr. Remy ergänzt: »Wie

auch schon im ersten Corona-Jahr 2020 hat die Belegschaft sich erneut

äußerst diszipliniert und vorbildlich verhalten und damit maßgeblich

dazu beigetragen, dass SIMONSWERK das Geschäftsjahr 2021 erneut

sehr erfolgreich abschließen konnte«.

Das Wachstum von SIMONSWERK wurde gleichermaßen durch die

Gesellschaften im In- und Ausland getragen. Auf dem deutschen Markt

wurde ein Wachstum von rund 14,9 Prozent erzielt und auf den internationalen

Absatzmärkten konnte SIMONSWERK insgesamt sogar ein

Plus von über 23 Prozent verzeichnen. Rolf Thöne, Geschäftsführer mit

1 Laserstanzanlage Foto: Andreas Teichmann

Zuständigkeit für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Entwicklung,

führt aus: »Insbesondere in der DACH-Region ist SIMONSWERK mit einem

breiten Produktportfolio exzellent positioniert. Besonders erfreulich

ist, dass SIMONSWERK darüber hinaus auch international auf breiter

Basis stark gewachsen ist. Die weitere Internationalisierung stellt ein

wesentliches Element unserer Wachstumsstrategie dar«.

Neben der SIMONSWERK GmbH in Rheda-Wiedenbrück entwickelten

sich auch die internationalen Standorte hervorragend. Insbesondere SI-

MONSWERK North America im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin

sowie die beiden in Italien ansässigen Unternehmen ANSELMI und

COLCOM erzielten gegenüber dem Vorjahr ein beachtliches Wachstum.

Gleiches galt für die in Frankreich ansässige Gesellschaft SADEV sowie

SIMONSWERK UK in Großbritannien. Insgesamt trug der Auslandsumsatz

im Geschäftsjahr 2021 rund 66 Prozent zum Gesamtumsatz der

SIMONSWERK GROUP bei.

Das Geschäftsjahr 2021 war auch durch das Ausscheiden des langjährigen

Geschäftsführers Michael Meier geprägt. David Bannas führt

in diesem Zusammenhang aus: »Michael Meier hat bei SIMONSWERK

eine erfolgreiche Ära geprägt. Wir sind sehr froh, dass er uns nach seinem

Ausscheiden aus der operativen Geschäftstätigkeit weiterhin als

Beiratsmitglied tatkräftig zur Seite steht«.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022

Der Start in das Geschäftsjahr 2022 verlief für SIMONSWERK ebenfalls äußerst

erfreulich. Im ersten Quartal des Jahres konnte gegenüber dem Vorjahr

wiederum ein Wachstum generiert werden. Rolf Thöne erklärt: »Der

Start in das Geschäftsjahr 2022 war auch aufgrund einiger bedeutender

Objektaufträge im Ausland sowie eines hohen Auftragsbestands sehr

erfreulich. Insgesamt befindet sich die gesamte SIMONSWERK GROUP

auch im Jahr 2022 weiter auf Wachstumskurs«.

Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine sowie die

konjunkturellen Auswirkungen blickt die Geschäftsführung von SI-

MONSWERK allerdings verhalten auf den weiteren Jahresverlauf. David

Bannas erläutert: »Der Start ins Geschäftsjahr 2022 war sehr schwungvoll.

Vor dem Hintergrund der furchtbaren Situation in der Ukraine sowie

den wirtschaftlichen Auswirkungen ist eine Prognose für das laufende

Geschäftsjahr 2022 praktisch nicht möglich. In jedem Fall beobachten

wir die Entwicklung mit großer Sorge«. Als Reaktion auf den russischen

Angriffskrieg in der Ukraine hat SIMONSWERK die Geschäftstätigkeit in

Russland und Weißrussland mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.simonswerk.com

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Das Stadtgespräch


S

Startet im Frühjahr

SKW Hausverwaltung GmbH in Gütersloh

Als eigenständige Tochter der Kreissparkasse Wiedenbrück und der Sparkasse

Gütersloh-Rietberg ist die neu gegründete SKW Hausverwaltung

GmbH im April 2022 an den Start gegangen. Das Unternehmen ist tätig

in den Bereichen WEG-Verwaltung, Mietverwaltung und Sondereigentumsverwaltung.

Immobilieneigentümer:innen bietet das SKW-Team

einen umfassenden Hausverwaltungsservice, individuell abgestimmt

auf den gewünschten Umfang.

Mit der Gründung der SKW Hausverwaltung GmbH erfüllt sich der

lang gehegte Wunsch der Kreissparkasse Wiedenbrück und der Sparkasse

Gütersloh-Rietberg nach einer eigenen Immobilienverwaltungsgesellschaft.

Seit längerer Zeit suchten die beiden Partnerbanken nach einer

Möglichkeit, der Kundschaft auch die Leistungen einer Hausverwaltung

anzubieten. Nun wird das Gemeinschaftsprojekt Realität.

Immobilienverwaltung mit Erfahrung und Sachverstand

»Viele Eigentümer:innen haben wenig bis gar keine Zeit, sich mit der

Betreuung ihrer Liegenschaften zu befassen«, erklärt Ansgar Stahl, der

zukünftig für die technische Geschäftsführung verantwortlich ist. Das

sieht auch Geschäftsführerin Simone Bille so, die sich um die kaufmännischen

Aspekte kümmert: »Immer wieder haben wir Anfragen

aus der Kundschaft, ob wir nicht auch Verwaltungsaufgaben für ihr

Eigentum übernehmen können. Bisher mussten wir das verneinen.

Doch jetzt haben wir mit dem neuen Unternehmen alle Möglichkeiten,

die Wünsche und Anforderungen dieser Klientel im Bereich Immobilienverwaltung

überzeugend umzusetzen«. Der Bedarf ist groß. Die

bestehenden Unternehmen aus der Region nehmen kaum noch neue

Aufträge an. Das Angebot der

SKW Hausverwaltung schließt

hier eine Lücke. Das freut auch

die beiden Sparkassen, die ihren

Kund:innen damit einen lang gehegten

Wunsch erfüllen.

26 Jahre Erfahrung in der

Immobilienbranche

Verantwortlich für das Tagesgeschäft

und die administrative

Verwaltung wird Katja Döring.

Die 51-jährige kann auf 26 Jahre

Erfahrung in der Immobilienwirtschaft

zugreifen und kennt

1 Katja Döring

alle Facetten der Haus- und Immobilienverwaltung.

Döring ist überzeugt davon, dass sich das Leistungsspektrum

einer Hausverwaltung nicht nur an den Bedürfnissen der

Immobilieneigentümer:innen orientieren darf: »Wir bieten hochwertige

Dienstleistungen, fachkompetente Betreuung und zuverlässigen Kundenservice

an, um Mieter:innen und Vermieter:innen gleichermaßen

zufriedenzustellen. Dabei behalten wir soziale und zwischenmenschliche

Aspekte stets im Blick.«

Das Angebot der SKW Hausverwaltung GmbH beschränkt sich nicht

nur auf die bestehende Sparkassenkundschaft. Privatinvestierende,

Eigentümer:innen von Wohnanlagen und gewerblichen Immobilien

und Bauträger sind willkommen. Das bekräftigt auch Simone Bille

noch einmal: »Die Leistungen unserer Hausverwaltung sind vielfältig.

Ob administrative, kaufmännische oder technische Verwaltung – wir

kümmern uns gerne um Immobilien und helfen mit Erfahrung und

Sachverstand dabei, den Wert der Liegenschaften langfristig zu erhalten

und zu steigern«.

SKW Hausverwaltung GmbH · Strengerstraße 10 · 33330 Gütersloh

Tel. 05241/5046250

info@skwhausverwaltung.de · www.skwhausverwaltung.de

Das Stadtgespräch

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53


N

Neue Kontomodelle ganz

nach persönlichem Bedarf

Volksbank Bielefeld-Gütersloh

Die Corona-Pandemie hat auch das Nutzungsverhalten der Menschen im

Zahlungsverkehr und Bankgeschäft stark verändert. Das Online-Banking

verzeichnet einen rasanten Zuwachs; Besuche in den Geschäftsstellen

nehmen dagegen ab. Diesem veränderten Kundenverhalten hat die Volksbank

Bielefeld-Gütersloh Rechnung getragen und ihre Girokontomodelle

neu ausgerichtet. Seit Oktober letzten Jahres sind die drei Modelle Smart,

Plus und Inklusive erfolgreich für Neukunden auf dem Markt und haben

sich in der Praxis bewährt. In diesen Tagen werden alle Bestandskunden

der Volksbank über die neuen Girokontenmodelle informiert und eine

entsprechende Empfehlung für das ideale persönliche Konto gegeben.

Denn die optimierten Kontomodelle sind nach den Bedürfnissen und

Anforderungen der Kunden ausgerichtet. Unabhängig von Alter, Ein-

kommen, das auch ihren Bedürfnissen und Vorlieben entspricht.

Einfach und transparent«, erläutert Vorstandsvorsitzender

Michael Deitert die zukunftsweisenden Girokontomodelle.

Weitere Informationen zu

den Kontomodellen erhalten Sie unter

www.volksbank-bi-gt.de/kontofinden

oder in allen Geschäftsstellen der Volksbank

Bielefeld-Gütersloh.

K

Kabarett, Kleinkunst und Konzerte beim SchLaDo

Stadthalle Gütersloh

Bei Kultur Räume Gütersloh ist der SchLaDo ein Donnerstag mit Überstunden

der ganz besonderen Art. Lachen statt im Büro sitzen, Schmunzeln statt

Ordner wälzen – seit bereits 14 Jahren wird in Gütersloh am Donnerstag

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kommen und Lebenssituation bietet die Volksbank Bielefeld-Gütersloh

Girokonten, die einfach, flexibel und individuell ausgestaltet sind. Wer

meist online unterwegs ist, hat mit dem Smart-Konto den richtigen Begleiter.

Für Kunden, die digital sind, aber auch die persönliche Beratung

schätzen, ist das Plus-Konto gedacht. Und wer sich alle Möglichkeiten

offenhält und es rundum-sorglos wünscht, für diese Kunden ist das Inklusive-Konto

konzipiert.

»Mit den neuen Kontomodellen kommen wir dem veränderten

Nutzungsverhalten der Menschen entgegen. Es ist uns wichtig,

dass unsere Kundinnen und Kunden genau das Konto bemit

Kabarett, Kleinkunst und Konzerten schon frühzeitig ins gefühlte Wochenende

gestartet. Die Veranstaltungsreihe von Kultur Räume Gütersloh

und dem KulturBüro-OWL bietet in der Spielzeit 2022/23 zehn Abende mit

bekannten und beliebten Künstlerinnen und Künstlern in der Stadthalle

Gütersloh. Die Reihe beginnt musikalisch mit einem außergewöhnlichen

Konzert. »Wildes Holz« versprechen am 15. September mit Blockflöte, Gitarre

und Kontrabass ein virtuos akustisches Live-Erlebnis. Ein weiteres

musikalisches Highlight sind die Zucchini Sistaz, die am 27. April 2023 zu

einem »Tag am Meer« laden. Allerlei Prominenz aus Funk und Fernsehen

wird dem Publikum mit Christian Ehring (27. Oktober), Fritz Eckenga (24.

November) und im neuen Jahr mit Bruno »Günna« Knust (26. Januar) sowie

Hagen Rether (18. Februar) geboten. Die Preisträgerin des Deutschen Kleinkunstpreises

2022, Carmela de Feo, gastiert mit ihrem Programm »Allein

unter Geiern« am 16. Februar in Gütersloh.

Ein Highlight der SchLaDo-Reihe sind Funke, Philipzen und Rüther mit

STORNO. Am 15. Dezember machen sie in der Stadthalle Gütersloh ihre jährliche

Inventur. Am 9. März 2023 konfrontieren die beiden Kabarettisten Ingo

Börchers und Erwin Grosche sich und ihr Publikum mit Ideen, Nachrichten,

vielleicht auch Fundstücken und Mitbringseln oder gar Gästen und kommen

ins Reden. Die SchLaDo-Reihe beschließt am 11. Mai 2023 Vollblutcomedian

Sascha Korf mit seinem neuen Programm. Karten für alle SchLaDo-Veranstaltungen

können im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH sowie

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D

Den Körper in

Einklang bringen

Physiotherapiepraxis Pollok feiert 30-jähriges Bestehen

1 Ein eingespieltes Physio-Team: Robin Birkholz, Jutta Klauke, Renate Pollok, Josefine Merschner, Ilona Schmidt, Tanja Saldin (v. l.).

Es fehlen Marion Birkholz und Petra Potthoff (langzeiterkrankt).

(bew) Ob ein chronisch verspannter Nacken von der

Bildschirmarbeit, Rückenschmerzen durch schwere

körperliche Arbeit, Sportverletzungen oder Fehlhaltungen

– die Gründe für physische Beschwerden

sind vielfältig. Die Therapiemöglichkeiten glücklicherweise

auch. Mit ihrem großen Behandlungsspektrum

helfen die Physiotherapeutin Renate

Pollok und ihr Team den Kunden weiter. Jetzt feiert

die Praxis mitten in der Rhedaer Innenstadt, Berliner

Straße 28, ihr 30-jähriges Bestehen.

»Mit unserer medizinischen Kompetenz und

unserem freundlichen Team stehen wir unseren

Patientinnen und Patienten bei körperlichen Einschränkungen

seit 30 Jahren engagiert zur Seite.

Wir stellen allen ein individuelles Behandlungskonzept

zusammen und informieren die Kunden rund

um die Themen Gesundheit und Wohlbefinden«,

erklärt Renate Pollok. Dabei ist es einerlei, ob die

Patienten mit einer ärztlichen Verordnung, einer

Kostenübernahme durch die Krankenversicherung

in die Praxis kommen oder lieber privat etwas für

sich tun und selbst in das persönliche Wohlbefinden

investieren möchten.

»Bei uns sind alle in guten Händen«, so die erfahrene

Physiotherapeutin weiter. Das breite Behandlungsspektrum

beinhaltet unter anderem Manuelle

Therapie, Krankengymnastik, Neurophysiologische

Krankengymnastik (wie Bobath und PNF) oder Reflektorische

Atemtherapie, Kiefergelenksbehandlung

CMD, aber auch Klassische Massage, Manuelle

Lymphdrainage und Wärmetherapien wie zum

Beispiel Fangopackungen. Von Herzen bedanken

möchte sich Renate Pollok bei ihren Patientinnen

und Patienten für die langjährige Verbundenheit

und Treue sowie auch den ortsansässigen Ärzten

für die gute Zusammenarbeit.

»Ein besonderer Dank gilt allerdings meinen Mitarbeitern

für ihre Zuverlässigkeit, ihre Loyalität und

ihr Engagement in all den Jahren«, so Renate Pollok.

Gemeinsam mit ihrem eingespielten Praxis-Team

freut sie sich, auch in den kommenden Jahren für

die Patientinnen und Patienten da zu sein.

Renate Pollok – Physiotherapiepraxis

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Das Stadtgespräch

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E

Ein erfolgreicher und

zuverlässiger Partner

in der Krise

Kreissparkasse Wiedenbrück blickt auf das

Geschäftsjahr 2021

(Kem) »Die Kreissparkasse Wiedenbrück blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr

2021 zurück«, resümierte der Vorstandsvorsitzende Werner Twent. Er

freute sich dieses positive Fazit für das Vorjahr auf der Online-Jahrespressekonferenz

trotz der negativen Auswirkungen durch die Pandemie und die

Störungen der Lieferketten präsentieren zu können.

Bilanzsumme

Die wichtigste Messgröße eines Geldinstitutes, die Bilanzsumme, wuchs im

Vorjahr um 4,8 Prozent auf 3,42 Milliarden Euro.

Hohe Produktivität

Mit Stolz verkündete der Vorstandsvorsitzende, dass die Kreissparkasse mit

einer überdurchschnittlichen Kosten-Ertrags-Quote von 54,8 Prozent zu den

produktivsten Kreditinstituten in Deutschland zählt.

Ergebnis

Mit bescheidener Zurückhaltung wies er darauf hin, dass die Kreissparkasse

mit einem auskömmlichen Jahresüberschuss von einer Million Euro an

das Vorjahresergebnis anknüpfen konnte. Die tatsächliche Höhe aber bleibt

aufgrund der noch nicht veröffentlichten Bilanz eine Unbekannte. Von der Annahme

gleicher Parameter bei der Ertragsstärke wie 2020 ausgehend müsste

das Geldinstitut abermals mit einer Steuerzahlung von 8,9 Mio. Euro rechnen.

Entsprechend der für Banken üblichen 30-prozentigen Steuerlast entspräche

das wiederum einem erwirtschafteten Gewinn von erneut bis zu rund

30 Mio. Euro. Wenn die beiden Gewährleistungsträger, der Kreis Gütersloh

(70 %) und die Stadt RWD (30 %), wie in der Vergangenheit auf eine Auszahlung

verzichten, fließt der Jahresüberschuss in die Rücklagen des Geldinstituts.

Wachstumstreiber Kreditgeschäft

Für die Finanzstärke des Geldinstituts spricht ebenfalls, dass es trotz der

Schwierigkeiten des wirtschaftlichen Umfeldes ihrem kreditwirtschaftlichen

1 (V. r.) Vorstandssprecher Werner Twent und Vorstand Emilian Klein blicken auf ein

erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück.

Auftrag als starker Partner ihrer Kundinnen und Kunden im Geschäftsgebiet

verlässlich nachgekommen ist. Das Kreditgeschäft erwies sich geradezu als

Wachstumstreiber (+ 138 Mio. Euro / 10,3 % auf ca. 1,5 Milliarden Euro). Insbesondere

private und gewerbliche Immobilienfinanzierungen sorgten für ein

Plus, so Vorstand Emilian Klein. Ebenfalls das Konsumentenkreditgeschäft

(Wohnmobile, Pkw, Reisen etc.) sowie die öffentlich geförderten Darlehenszusagen

für ökologische und soziale Investitionen belebten sich deutlich.

Moderate Einlagen

Dass im Gegensatz dazu die Einlagen nur moderat stiegen, führte Klein auf

das angewachsene Konsumverhalten der Menschen zurück. Mit 43,6 Mio.

Euto fiel das Wachstum deutlich geringer aus als im Vorjahr.

Trend in die Wertpapiere

Zudem suchten die Kunden verstärkt Anlagealternativen im höherverzinslichen

Wertpapierbereich (+75,8 Mio. Euro / 40,4 % auf 263,2 Mio. Euro beim

Wertpapierumsatz), so Klein.

Ende der Negativ-Zinsen?

Seit Jahresbeginn seien am Kapitalmarkt die Zinsen deutlich gestiegen. »Daher

können wir unseren Kundinnen und Kunden in Kürze erstmals wieder

Sparkassenbriefe mit Laufzeiten zwischen 4 und 10 Jahren mit einem positiven

Einlagenzins anbieten«, so der Vorstandsvorsitzende. »Sobald die EZB

den negativen Einlagenzins zurücknimmt, werden auch wir die Berechnung

von Verwahrentgelten einstellen«, kündigte er an.

Kontoführungsgebühren

Vor dem Hintergrund der lange andauernden Negativzinsphase sah sich die

KSK zur Erschließung neuer Einnahmequellen gezwungen. Im Oktober 2019

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führte sie als eine der letzten Banken Kontoführungsgebühren ein. Aufgrund

eines BGH-Urteils vom 27. April 2021 setzte sie die Bepreisung zum 1. Mai aus.

Entsprechend des Urteils holte die KSK die Zustimmung ihrer Kunden zu der

Erhebung der Kontogebühren ein. 90 % haben bereits zugestimmt. Von ihnen

bucht das Geldinstitut seit April dieses Jahres die monatlichen Gebühren

wieder ab. Der Vorstandsvorsitzende: Wer sich dauerhaft verschließe, könne

letztendlich kein Girokontenkunde bleiben.

Versicherungen, Bausparverträge & Co.

Im Versicherungsgeschäft ging der Trend verstärkt zum Abschluss von Einmalbeitragsgeschäften

bei den Lebensversicherungen und bei den Sachversicherungen

nach dem Ahr- und Erfthochwasser zum Elementarschadenschutz.

Ein Plus gab es ebenfalls bei den abgeschlossenen Bausparverträgen (+8,5%)

und den abgegebenen Kreditkarten (+ 213 auf 15.865, Umsatz-Plus: 9,3 %).

SKW Haus & Grund Immobilien

Die KSK-Tochter verzeichnete bei der Vermittlung von Häusern,

Eigentumswohnungen und Grundstücken in einem Umfang von 52,6

Mio. Euro ein Plus von 26 %.

Eine weitere Tochter konnte durch die Übernahme von Hausverwaltungen

ihr Angebot in dieser Sparte ausbauen.

Stärkung der Lebensqualität

Die KSK förderte in ihrem Geschäftsgebiet die Bereiche Bildung, Erziehung

sowie Soziales, Familie, Kultur und Sport nebst Umwelt mit insgesamt

863.000 Euro.

Die Stiftung der KSK stockte den Corona-Hilfsfonds um 70.000 Euro

auf 270.000 Euro auf. Sie fördert damit gemeinwohlorientierte und caritative

Vereine und Einrichtungen.

V

Vorstandsvorsitzender

feiert 2022 gleich

zwei besondere Jubiläen

Kreissparkasse Wiedenbrück

Am 1. April konnte Werner Twent auf 25 Jahre Vorstandsarbeit bei der Kreissparkasse

Wiedenbrück zurückblicken, davon die letzten beiden Jahre als

Vorsitzender. In einer Feierstunde Ende April würdigte Verwaltungsratsvorsitzender

Klaus Dirks das Engagement von Werner Twent: »Sie haben in den

letzten 25 Jahren einen bemerkenswerten Job gemacht und dadurch die

Entwicklung der Kreissparkasse Wiedenbrück maßgeblich durch konstante

strategische Unternehmensplanung und -steuerung vorangetrieben«. Landrat

Sven-Georg Adenauer sowie Bürgermeister Theo Mettenborg ließen es

sich ebenfalls nicht nehmen, dem Sparkassendirektor für seine gute und

verdienstvolle Tätigkeit zu danken. Aufgrund dieses besonderen Jubiläums

wurde Werner Twent auch vom Sparkassenverband Westfalen-Lippe

ausgezeichnet und erhielt eine entsprechende Ehrenurkunde überreicht.

Und das nächste Jubiläum von Werner Twent steht kurz bevor. Denn

dann blickt der Sparkassendirektor auf 40 Dienstjahre in der Sparkassenorganisation.

Am 1. August 1982 begann seine Bankausbildung bei der Sparkasse

Coesfeld. Dort lernte er die vielfältigen Seiten des Bankgeschäftes von

der Pike auf kennen. Nach erfolgreichem Abschluss als Bankkaufmann und

der Wehrdienstzeit setzte Werner Twent seine Laufbahn 1986 erst als Sachbearbeiter

im Vorstandssekretariat, dann in der Wertpapier- und Außenhandelsabteilung

und ab Juni 1989 in der Innenrevision fort. In dieser Zeit

1 Sparkassendirektor Emilian Klein (l.), Verwaltungsratsvorsitzender Klaus Dirks

(2. v. l.), Personalratsvorsitzende Dörte Andresen (r.), Landrat Sven-Georg Adenauer

(2. v. r.) und Bürgermeister Theo Mettenborg (3. v. r.), gratulieren Werner Twent (3. v. l.).

absolvierte er auch den Fachlehrgang zum Sparkassenbetriebswirt. Nach

dem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs zum diplomierten Sparkassenbetriebswirt

im August 1991 leitete der heute 59-Jährige die Abteilung

Innenrevision. Damit übernahm er für dreieinhalb Jahre auch entsprechende

Führungsaufgaben und bildete sich zudem stets erfolgreich weiter. Im Mai

1995 leitete der inzwischen dreifache Familienvater für knapp zwei Jahre den

Marktbereich Coesfeld. Im April 1997 trat der Jubilar dann seine Tätigkeit

bei der Kreissparkasse Wiedenbrück als Mitglied des Vorstandes an. Seit

April 2020 ist er Vorstandsvorsitzender. In seinen Zuständigkeitsbereich

fallen u. a. das Vorstandssekretariat einschl. der drei Teilbereiche Personal

mit Aus- und Weiterbildung, Beauftragtenwesen und Vorstandsstab mit

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem verantwortet er die

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59


Termine

1

Klima.Wandel

2

Jörg und Esther

Mai

Bitte beachten Sie weitere Termine

aus unserer Mai-Ausgabe!

MI 25

8.00 »KLIMA.WANDEL« 1

21 Künstlerinnen der Arbeitsgruppe

WIR des Künstlerinnenforum biowl

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bis Anfang August ihre Werke

(Malerei, Grafik, Fotografie, Objekt,

Skulptur und Plastik) aus. Eintritt:

frei. Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–12

Uhr sowie zu Veranstaltungen in der

Stadthalle und nach Vereinbarung.

19.00–20.00 Rehasport für

Schlaganfall-Betroffene

Trainiert wird jeden Mittwoch in der

Johannisschule in Rheda. Noch sind

einige Plätze frei. Übungsleiterin:

Ute Kappelhoff, Tel. 0157/54594263

DO 26

15.00–17.00 Kleinstadt-Dschungel

Ausstellung mit Raumcollagen der

Kinder- und Jugendkurse im Bleichhäuschen

bis 26. Juni. Zeiten: Mo, Di,

Do 15 – 17 Uhr und So 14 – 17 Uhr sowie

nach Vereinbarung. Eintritt: frei.

SA 28

14.00 Beats & Burger III

Ort: Skatepark. jugendkulturring.com

SO 29

14.00 Führungen im Schloss Rheda

Treff: Schlossmühle. Kosten: Erw. 12 €

SO 29. Mai, 11.00 Dorffest in Lintel · Offizielle Eröffnung der Fahrradstraße · Neuenkirchener Landstraße / Ecke Kapellenstraße

Foto: Aytekin

| Schüler / Studenten 6 €. Anmeldung:

Fürstliche Kanzlei, Tel. 05242/9471-0,

E-Mail info@schloss-rheda.de .

15.00 Pippi auf den sieben Meeren

Als Tommy, Annika und Pippi eine Flaschenpost

finden, ist klar, dass sie

sofort zu einer Rettungsexpedition

aufbrechen müssen. Denn Pippis Vater

wird von einer Piratenbande in einer

Festung gefangen gehalten... Theaterstück

der Burgbühne Stromberg nach

Astrid Lindgren. Eintritt: Kinder, Stud.,

erm. 6 € | Erw. 8 €. VVK bei der Burgbühne

Stromberg, Burgstr. 5, unter Tel.

02529/948484 (Di 15–20 Uhr, Do 10.15–

12.30 Uhr, Fr 9.30–12.30 Uhr) oder unter

karten@burgbuehne.de . Weitere Vorstellungen:

Mo 6., Do 16. Juni, jeweils 15

Uhr, Do 23. Juni 20 Uhr. Schülervorstellungen:

Do 9., Di 14, Di 21. Juni jeweils

10 Uhr sowie am 21. Juni auch 13.30 Uhr.

Infos: burgbuehne.de

16.00 Morley

Die drei Sängerinnen und Songwriterinnen

Melissa Muther, Lydia Schiller

und Rosa Kremp spielen im Kultur-

GüterBahnhof Langenberg zeitlosen

Akustik-Pop mit dreistimmigen Gesang,

begleitet von diversen Saiteninstrumenten.

Tickets: 12 € im VVK (ggf.

zzgl. Gebühren), 15 € AK. Infos: www.

kgb-langenberg.de

18.00–21.00 Benefizkonzert:

We stand with Ukraine

Sechs Sänger/innen von »Movie &

Motion«, die Band »Touch of sound«,

der Singer/Songwriter Sascha Renier

und die Neumann-Dance-Company

werden in der Stadthalle Gütersloh

mit Musicalmelodien, Rock- und Pop-

Songs, Filmmusik, Swing, Klassik sowie

Humor so richtig einheizen. Das

Konzert soll die Solidarität und Hilfsbereitschaft

für das ukrainische Volk

zeigen. Alle Beteiligten verzichten auf

ihre Gagen. Eintritt: 21,40 €. VVK: Gütersloh-Marketing-ServiceCenter,

Berliner

Straße 63, Gütersloh. Öffnung:

Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr | Mi+Sa: 10–14

Uhr. Tel. 05241 / 2113636, E-Mail: info@

guetersloh-marketing.de. Auch als

Live-Stream buchbar: VVK bei S.K. Entertainment

GbR, Tel. 05241/460508

bzw. konzert@sk-entertainment.de

Juni

MI 1

19.00–21.00 Mobilität in

Rheda-Wiedenbrück

Die Reaktionen auf die Verkehrsumfrage

2021 der Lokalen Agenda 21 zeigt

eine Zerrissenheit. Vortrag, Fragen

und Austausch mit Dr. Wolfgang Tietz

im Luise-Hensel-Saal (Stadthaus).

Ohne Gebühr. Anmeldung erforderlich

über die Zentrale der VHS, Kirchpl.

2, Tel. 05242/9030-0, briefkasten@vhs-re.de.

Infos: vhs-re.de

19.30 Gisela Steinhauer: »Der schräge

Vogel fängt mehr als den Wurm«

Irgendwann kommen wir alle an den

Punkt: Soll mein Leben so weitergehen

oder soll es anders werden? Wer taugt

dann als Kompass? Für die Journalistin

und WDR2-Moderatorin Gisela Steinhauer

ist die Antwort klar: »schräge

Vögel«, die ihre Flugrichtung ändern.

In ihrem Buch treffen sie aufeinander.

Vom U-Boot-Kommandanten, der zum

Schamanen wurde, über eine Bembel-

Töpferin, die Touristen durch die Wüste

führt etc. Lesung und Talk mit Markus

Lewe auf dem Kulturgut Nottbeck.

Eintritt: VVK 12 € / 10 € | AK 14 € / 12 €.

Tickets unter https://shop.reservix.de,

Infos: www.kulturgut-nottbeck.de

DO 2

14.00 Oasen-Nachmittag im Kloster

Beginn mit Eucharistiefeier, Wortgottesdienst

/ Impuls in der Marienkirche.

Danach im Kloster Wiedenbrück

spirituelle, geistliche Impulse, Achtsamkeitsübungen,

Einführung in die

Meditation sowie gemeinsame Mahlzeit

im Refektorium. Möglichkeit zum

Einzelgespräch bei Christine Schorberger.

Gebühr: 35 € (inkl. Kaffee und

Kuchen). Anmeldung und Fragen:

oasentagschorberger@web.de bzw.

Tel. 0157/37626486. Infos: klosterwiedenbrueck.de

17.30 Postdammschule – Raths. Rheda

Radtour mit den Radfahrerfreunden

Lintel und Umgebung für alle Interessierten.

Zwischenstop und Zustieg

um 18 Uhr am historischen Rathaus

Wiedenbrück. Ab dort Radstadtführung

mit Christiane Hoffmann. Ohne

Anmeldung, ohne Gebühr. Infos: Friederike

Wandmacher, Tel. 0160/8937538

19.00–20.30 Widukind, der

rätselhafte Sachsenherzog

Der sagenumwobene Anführer des

militärischen Widerstandes gegen

die Eroberung und Christianisierung

Westfalens durch Karl den Großen

ließ sich 785 überraschend taufen.

Eine geradezu kriminologische Spurensuche

mit Roland Linde im Luise-

Hensel-Saal des Stadthauses. Eintritt:

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter www.

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-127 oder

annika.busche@vhs-re.de .

FR 3

18.00–22.00 DeelenZeit

Am Küsterhaus nette Menschen treffen,

ein kühles Getränk genießen.

22.00 Open Air Kino

Ort: Marktplatz Wiedenbrück. Auch

Sa 4. Juni. Info: jugendkulturring.com

SA 4

13.00 Bugs, Beer & Badeanstalt

Rund 200 VW Käfer, VW-Bullis und

weitere luftgefühlte Fahrzeuge werden

auf der Liegewiese des Freibades

in Stromberg ausgestellt. Auf

dem vom »Luftgekühlten Freundeskreis«

organisierten Festival wird das

schönste Auto prämiert. Am Abend

rockt Lokalmatador »Burner Gazoline«

(Bernd Gärtner) am Lagerfeuer.

Für das leibliche Wohl sorgen ein

großer Imbiss- und ein Getränkestand.

Das Bistro bietet Eis und Kuchen

an. Auch am 5. Juni bis 13 Uhr.

Der Erlös kommt dem Förderverein

Gaßbachtal Stromberg zugute. Infos:

www.bbb-event.de | Facebook Bugs

Beer&Badeanstalt 2022

SO 5

11.00–12.00 Öffentliche Führung

durch Wiedenbrück. Max. 20 Teilnehmer.

Ohne Anmeldung. Start:

Adenauerplatz. Kosten: 3 €.

2

15.00 Jörg & Ester

Pop, Swing, Soul und Blues mit vielen

eigenen Arrangements. Platzkonzert

am Küsterhaus in St. Vit. Eintritt: frei.

17.00–19.00 Quartetto d’archi

Die vier Musiker (Ltg. Gregor van den

Boom) laden zu einer musikalischen

Reise von Wien nach Stockholm ein.

In der Marienkirche stehen Werke

von W. A. Mozart und Franz Berwald

auf dem Programm. Nach dem Konzert

sind die Besucher herzlich in den

Klostergarten eingeladen. Eintritt:

15 €. Reservierung unter klosterwiedenbrueck.de

. Bezahlung und

Abholung im Kloster Wiedenbrück

Mo – Fr 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr bis 7

Tage vor Veranstaltungsbeginn.

19.30 Jesus Christ Superstar

Eine Geschichte über Ruhm und Fall

eines Idols, über Anbetung und Hass,

Glaube und Zweifel, Freundschaft und

Verrat, Verzweiflung und Hoffnung.

Rockoper von Andrew Lloyd Webber,

Text von Tim Rice, mit dem Landestheater

Detmold in deutscher Sprache.

Ort: Theater Gütersloh. Weiterer

Termin: Mo 6. Juni. Eintritt: 27 € / 36 €.

VVK: Gütersloh-Marketing-ServiceCenter,

Berliner Straße 63, Gütersloh. Öffnung:

Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr | Mi+Sa:

10–14 Uhr. Tel. 05241 / 2113636, E-Mail:

tickets@guetersloh- marketing.de. Infos:

theater-gt.de

MO 6

15.00 Gottesdienst zur Ordination

von Pfarrerin Mandy Liebetrau

Mit Kirchenchor und Orchester sowie

Vivaldis »Gloria in D-Dur« (RV 589).

Ort: Kreuzkirche Wiedenbrück.

60 Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!


DI 7

20.00–21.50 Youn Sun Nah

20 Jahre nach ihrem Debutalbum hat

die koreanische Sängerin für ihr neues

Album erstmals alle Texte und die Musik

selbst geschrieben. Mit brandneuer

Band wird sie ihre Songs (Jazz, Pop,

Folk und Weltmusik bis hin zu neuen

kinematografischen und poetischen

Dimensionen) auf die Bühne des Theaters

Gütersloh bringen. Eintritt: 21 €

/ 28 €. VVK: Gütersloh-Marketing-ServiceCenter,

Berliner Str. 63, Gütersloh.

Öffnung: Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr |

Mi+Sa: 10–14 Uhr. Tel. 05241/2113636,

E-Mail: tickets@guetersloh- marketing.

de. Infos: theater-gt.de

MI 8

18.00–21.00 Rosen-Workshop

Für Liebhaber, die ihren Garten

optimal zur Geltung bringen möchten.

Mit Fragestunde. Anmeldung bis 12

Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

127 oder annika.busche@vhs-re.de

19.00 AOK-Firmenlauf

Start/Ziel: Marktplatz Wiedenbrück.

Los geht es mit den Startgruppen für

4-km-Lauf/Walking (2 Runden), anschließend

folgt der 6-km-Firmenlauf

(3 Runden). Eine Anmeldung zum Lauf

ist nicht mehr möglich.

19.15–21.30 Goethe–Schiller

und die Romantiker

Warum wurde Goethe bei den Romantikern

verehrt und Schiller abgelehnt?

Damit beschäftigt sich Dr. Rüdiger

Krüger im Rahmen der LittMitt in der

Kinderbibliothek der Stadtbibliothek

Wiedenbrück. Auch online via Zoom

möglich. Gebühr: 10 € / 8 €. Anmeldung

bis 12 Uhr unter vhs-re.de, Tel.

05242/9030-139 oder aleksandra.

matuszak@vhs-re.de

20.00–22.00 Orthopädische

Operationen: »Fluch oder Segen?«

Dank moderner Therapiemöglichkeiten

kann bei Schulter- und Kniebeschwerden

oft erfolgreich geholfen

werden: mit oder ohne OP. Vortrag

von Dr. Klaus Küppers im Stadthaus.

Ohne Gebühr. Anmeldung erforderlich

über die Zentrale der VHS, Kirchplatz

2, Tel. 05242/9030-0, briefkasten@

vhs-re.de. Infos: vhs-re.de

DO 9

13.00 Wanderung im Raum

Oerlinghausen/Bokelfenne

Mit dem SGV, Abteilung Gütersloh.

Gäste sind herzlich willkommen. Treff:

Marktplatz Gütersloh. Info: Gabi Kleinhenrich,

Tel. 05242 / 2440.

3

19.00 Monika Maron: Ausgewählte

Essays aus vier Jahrzehnten

Eine der bedeutendsten deutschsprachigen

Schriftstellerinnen stellt bei

der Lesung aus »Was ist eigentlich

los«, den Romanen »Artur Lanz« und

»Bonnie Propeller« einen Querschnitt

durch ihr literarisches Werk vor. Veranstaltung

der Buchhandlung Güth,

der VHS Reckenberg-Ems und der

Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück.

Ort: Kirchplatz 2. Eintritt: VVK in der

Buchhandlung Güth, 10 €, AK 12 €.

20.00–21.30 Hochzeitsplanung

»einmal anders«

Dorothee Maiwald, Fachanwältin für

Familienrecht, klärt im Stadthaus

über die gesetzlichen Regelungen auf

und gibt Tipps, in welchen Fällen ein

Ehevertrag sinnvoll sein kann. Eintritt:

6 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter

www.vhs-re.de, Tel. 05242/9030-127

oder annika.busche@vhs-re.de .

FR 10

20.00 Schützenfest der

Stadtschützen

Fr mit Zapfenstreich & Festabend |

Sa 11. Juni, ab 13.45 Uhr: Festumzug,

Königs- und Jungschützen-Königsschiessen,

Proklamation, Festball |

So 12. Juni, ab 12.30 Uhr: Begrüßung,

Abholen der Fahne, Festumzug, Ehrung,

Vogelkönigschießen, Festball.

Ort: rund um den Festplatz am Werl.

Infos: vorn.

20.00–22.00 soirée musicale:

Klavierabend

Schüler der Klavierschule von Ansgar

Brockamp spielen im Stadthaus Klavierwerke

von Frédéric Chopin. Eintritt:

10 € / 5 €. Anmeldung bis 12 Uhr

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139

oder aleksandra. matuszak@vhs-re.de

SA 11

14.00–17.00 Repair-Café

Reparaturexperten stehen in der Osterrath-Realschule

für Interessenten

mit ihren Geräten und Textilien zur

Verfügung. Letzter Einlass: 16.30 Uhr.

17.00 1. KlosterLauf Wiedenbrück

Max 500 Personen ab Jahrgang 2008

dürfen auf die 13-km-Strecke vom

Kloster Varensell zum Kloster Wiedenbrück.

Nach Möglichkeit organisieren

die Teilnehmenden den Transfer

zum Start selbst (Shuttlewunsch

an info@kloster-wiedenbrueck.de).

Startgeld: 20 €. Alle Erst- bis Drittplatzierte

erhalten eine Medaille

und Präsente aus dem Klosterladen.

Anmeldung bis 5 Juni (keine Nachmeldungen):

https://my.raceresult.

com/185969/ Derweil wird ab 16 Uhr

im Klostergarten Wiedenbrück der

Premierenlauf gefeiert. Am Nachmittag

gibt es Kaffee und leckeren

Kuchen, nach dem Lauf deftige Bratwurst

und Vegetarisches vom Grill,

natürlich auch Getränke. Alles zu

sportlichen Preisen. Der Erlös kommt

dem Kloster zugute. Infos: klosterwiedenbrueck.de

SO 12

9.30–17.00 Paderborner Pilgerweg

Gut 20 km lange Panoramatour mit

Volker Korth beiderseits des Beketals

zwischen Neuenbeken und Altenbeken.

Eine Einkehrmöglichkeit nach

der Wanderung ist je nach Lage möglich.

Kosten: 19,50 €. Anmeldung bis 7.

Juni (mind. 6 Tln.): VHS, Kirchpl. 2, Tel.

05242/9030-0, briefkasten@vhs-re.

de. Infos: vhs-re.de

14.00–15.00 Klosterführung

Besichtigung des Refektoriums, der

Bibliothek und eines ehemaligen Zimmer

eines Franziskanerbruders mit

Wissen über das Kloster und das franziskanische

Leben. Nach der Führung

können Sie gern noch selbst den Klostergarten

erkunden. Anmeldung (1 bis

10 Pers.) unter kloster-wiedenbrueck.

de . Kosten: 5 € p. P. (Schüler & Studenten

mit Nachweis frei). Bezahlung

vor Ort. Weitere Führung am 26. Juni.

13

Monika Maron

4

Catharina Schücking nach einem Portrait von Johann Christoph Rincklake

14.00–17.00 SonntagsCafé

Selbstgemachter Blechkuchen und

Kaffeespezialitäten im Küsterhaus.

DI 14

20.00–21.30 Unterhalt für Volljährige

und Studierende

Vortrag von Carolin Oeverhaus-Peitz,

Fachanwältin für Familienrecht, im

Haus der Kreativität. Gebühr: 6 €. Anmeldung

bis 16 Uhr unter www.vhs-re.

de, Tel. 05242/9030-127 oder annika.

busche@vhs-re.de

FR 17

18.00–24.00 Weinfestival

Nette Menschen teffen, Gaumenfreuden

und zur Musik von Tonka abtanzen.

Ort: Reckenberg. Auch Sa 18. Juni.

Infos vorn.

SA 18

13.00 Radtour des SGV, Abt. Gütersloh

Treff: Gut Schledebrück. Gäste sind

herzlich willkommen. Infos: Wolfgang

Langlotz, Tel. 05242 / 49374

19.00 Sommerkonzert Pop

Open-Air-Konzert im Kirchgarten der

Kreuzkirche Herzebrock mit TEN SING

und dem Angekreuzt-Pop-Chor. Infos:

angekreuzt.ekvw.de

SO 19

Tageswanderung:

KöhlerfestHirschberg

Der SGV, Abteilung Gütersloh, bietet

vom Warsteiner Ortsteil verschieden

lange Wanderungen an. Infos bei Ute

Schmidt, Tel. 02941 / 58646 (ab 18 Uhr).

Termine

Foto: vivian@rheinheimer.org

11.00–12.00 Öffentliche Stadtführung

durch Rheda. Max. 20 Tln. Kosten: 3 €.

Ohne Anmeldung. Start: Doktorplatz.

11.00 Rincklakes Welt.

Eine literarische Bilderreise

Einführung von Carsten Bender und

Walter Gödden in das Werk des Münsterischen

Malers Johann Christoph

Rincklake (1764–1813) zur Eröffnung der

Ausstellung »Wir sind Rincklake. Porträtmalerei

im Selfiezeitalter« auf dem

Kulturgut Nottbeck. Eintritt: frei. Infos:

www.kulturgut -nottbeck.de

15.30 Piet & Latze räumen auf

Zauberbaum: Theater für Kinder ab 3

Jahren mit »ClownComedyComplott«

im Flora-Westfalica-Park am Seilzirkus.

Eintritt: frei.

17.00 UniJAZZity –

Jugend-Jazz- Orchester Westfalen

Das mit dem WDR Jazzpreis 2016 ausgezeichnete

Ensemble aus Jugendlichen

zwischen 11 und 18 Jahren hat

sich unter der Leitung des Jazztrompeters

Christian Kappe ein breites Repertoire

zwischen Swing, mo dernem

Jazz, Latin und Pop erarbeitet. Konzert

auf dem Kulturgut Nottbeck.

VVK: 8 € / 6 €; AK: 10 € / 8 €. Tickets

unter https://shop.reservix.de, Infos:

www.kulturgut-nottbeck.de

17.00–21.00 Sommerkonzert

des Collegium Musicum

Das Ensemble der VHS Reckenberg-

Ems (Ltg. Gregor van den Boom) spielt

in der Orangerie Werke für Streicher

von Robert Fuchs. Eintritt: 10 € / 5 €.

Anmeldung bis 17. Juni, 12 Uhr, unter

© LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster

/ Sabine Ahlbrand-Dornseif

Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!

61


Termine

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139 oder

aleksandra. matuszak@vhs-re.de

MO 20

20.00–21.30 Wie erinnern? Stationen

und Formen des Gedenkens in NRW

An die Verbrechen der NS-Zeit gemahnen

uns Gedenktage, Mahnmale,

Gedenkstätten, Zeitzeugen, Filme,

Reden und Bücher. Was bleibt notwendig,

welche neuen Formate sind

sinnvoll und wer hat Verantwortung

wofür? Vortrag von Dr. Norbert Reichling

im Haus der Kreativität. Eintritt:

5 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter www.

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-127 oder

annika.busche@vhs-re.de

DI 21

19.00–20.30 Fichtensterben:

Wald im Klimawandel

Dieter Wortmeier nimmt im Haus der

Kreativität nicht nur den Trockenstress

der letzten drei Jahre, sondern

auch konstruktive Lösungsansätze

sowie neue Baumarten in den Blick.

Eintritt: 7 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter

www.vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

127 oder annika.busche@vhs-re.de .

19.00–21.30 Palamós gestern und heute

– Bilder einer Städtepartnerschaft

Aus den zunächst persönlichen Kontakten

zwischen Basketballern wurde

seit 1995 eine offizielle und auch immer

engere Verbindung. Im Jahr des

25-jährigen Jubiläums fielen sämtliche

Aktivitäten und Feierlichkeiten

Corona zum Opfer. Bunt bebilderter

Rückblick und Ausblick der Palamósfreunde

im Stadthaus. Ohne Gebühr.

Anmeldung bis 12 Uhr unter www.vhsre.de,

Tel. 05242/9030-127 oder annika.busche@vhs-re.de

DO 23

19.00 Lesung der Schreibwerkstatt

Teilnehmer der VHS-Schreibwerkstatt

(Ltg. Susanne Slomka) stellen in der

Kinderbibliothek der Stadtbibliothek

Wiedenbrück ihre Texte vor. Ohne

Gebühr. Anmeldung bis 16 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139 oder

aleksandra. matuszak@vhs-re.de

19.30 »Wär’ ich doch 4

kein Weib geworden«

Rincklakes Gemälde von Catharina

Schücking steht im Mittelpunkt eines

dialogischen Vortrags von Carsten

Bender und Walter Gödden auf dem

Kulturgut Nottbeck. Die Gedichte-

Schreiberin mit emanzipatorischem

Anklang, das Dichter idol der Annette

von Droste-Hülshoff und die Mutter

des vielgelesenen Romanciers Levin

Schücking war in Münster im negativen

Sinn Stadtgespräch geworden.

Dieses Geheimnis wird im Vortrag gelüftet.

VVK: 10 € / 8 €; AK: 12 € / 10 €.

Tickets unter https://shop.reservix.de,

Infos: www. kulturgut-nottbeck.de

FR 24

17.00 Schützenfest in Linzel

Ort: Hof Hubertus Winter, Grenzweg

2, Stromberg. Auch Sa 25. Juni ab 11

Uhr. Infos vorn.

18.00–24.00 Weinmarkt in Rheda

Auf dem Doktorplatz werden erlesene

Weine angeboten, dazu Flammkuchen,

Käseplatten, Bratwurst und Pommes

frites. Auch Sa 25. Juni, 17–1 Uhr und So

26. Juni, 11–21 Uhr. Musikalisch unterhalten

Thomas Venten und Sa-Abend

die SOS Mobilband. Infos vorn.

SA 25

11.00–17.00 Rathaus Running

Mutige dürfen vom 9. Stock des Rathauses

25 Meter an der senkrechten

Fassade herunter laufen. Ab 14

Jahren. Jugendliche benötigen eine

Einwilligung der Erziehungsberechtigten

Kosten: 49 € p. P. Infos und

Reservierung: www.schnurstrackskletterparks.de

. Auch So 26. Juni.

14.00 Beachvolleyball Turnier

Ort: Skatepark »Altes Klärwerk«. Infos:

jugendkulturring.com

14.00–15.30 Selfies mit Sartre

»Was bedeutet es für das Individuum,

wenn es von anderen erblickt bzw.

beobachtet wird? Ist das Selfie ein

Schutz vor dem Blick der anderen?«,

fragt und ergründet Ludger Nolte im

Klostergarten Wiedenbrück. Gebühr:

5 €. Anmeldung bis 12 Uhr unter

16.00–17.30 Qualität statt Quantität

– Postwachstum

Wachstum ist der Fetisch unserer

Ökonomie. Provokant formuliert:

Dieses Wachstum besteht aber nicht

aus der Vermehrung von Gebrauchsgütern,

sondern aus Geld. Menschen

gelten als Arbeitskräfte, die Geldwerte

schaffen oder als Konsumenten,

die Waren in Geld verwandeln. Ludger

Nolte referiert im Klostergarten Wie-

denbrück. Gebühr: 5 €. Anmeldung

bis 12 Uhr des Vortages unter www.

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-127 oder

annika.busche@vhs-re.de .

18.00–19.30 Zensur durch Shitstorm?

In den Medien wird regelmäßig über

Skandale berichtet, die aus sprachlichen

oder kulturellen angeblichen

Fehlgriffen bestehen; ist der Shitstorm

groß genug, werden die betreffenden

Täter »bestraft«, z. B. durch

massive Anprangerung. Diese Praxis

wirft viele Fragen auf. Wie man sich

diesen Zwängen entziehen kann, erläutert

Ludger Nolte im Klostergarten

Wiedenbrück. Anmeldung bis 12

Uhr des Vortages unter www.vhs-re.

de, Tel. 05242/9030-127 oder unter

annika.busche@vhs-re.de .

SO 26

15.00 Wohnzimmersoul

Konzert mit Heimspiel-Bonus auf

dem Marktplatz Wiedenbrück. Eintritt:

frei.

DI 28

19.00 Iran – 5.500 Kilometer durch

ein faszinierendes Land

Thorsten Bothe, Redakteur bei der

»Glocke«, besuchte das Land 2018 als

Tourist und berichtet in seinem Bildervortrag

im Kloster Wiedenbrück

von spektakulären Landschaften,

Zeugnissen einer jahrtausendealten

Kultur, beeindruckenden Bauwerken

– und unglaublich aufgeschlossenen

Menschen. Einlass: 18 Uhr. Eintritt:

frei – Spenden erbeten. Tickets:

kloster-wiedenbrueck.de

viel Design, Viel PS

Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen? Angefangen in einer kleinen

Garage, ist der ehemalige Finanzbeamte Ricardo Rüting schon seit über 10 Jahren mit

wachsendem Erfolg in der Fahrzeugfoliererbranche tätig. Und dass er für sein Hobby

brennt, sieht man an seinem eigenen »aufgemotzten« Mercedes AMG GT R. Nach dem

Motto »Sportwagen fahren ist wie Achterbahn fahren – nur hat man das selbst unter

Kontrolle«, liebt unser diesmaliger Podcast-Gast das, was er tut: designen und manchmal

etwas »zügiger« fahren. Der immer gut gelaunte Endzwanziger plauderte munter drauflos,

als wir ihm das Mikrofon unter die Nase hielten – hören Sie hier unser spannendes

Interview. Und wer noch mehr über Ricardos Arbeiten erfahren möchte, der schaut hier:

https://rdesign-fahrzeugfolierung.de

ricardo_rdesign RicardoRdesign

Das

Stadtgespräch

PODCAST

aus Rheda-

Wiedenbrück

Folge 7: Ricardo Rüting –

Viel Design, viel PS

Gast unseres Podcasts im Monat Juni:

(v. l.) Ricardo Rüting mit Stadtgespräch-Moderator Sascha Jeda

Podcastveröffentlichung am 01.06.2022

Sie können unseren Stadtgespräch-Podcast über Spotify, Deezer, Apple Podcast, Audio Now oder über Amazon Music

anhören – oder Sie scannen den hier abgebildeten QR-Code. Viel Spaß beim Anhören ...

62 Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!


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Das Stadtgespräch

63


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