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Fuhse-Magazin 10/2022

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Altmerdingsen. Wie kaum ein Zweiter

ist Altmerdingsens Ortsbürgermeister

Reinhard Degotschin mit

seinem Heimatdorf verbunden.

Vor 69 Jahren hat er in Krätze,

das seit 1928 zu Altmerdingsen

gehört, das Licht der Welt erblickt.

Heute wohnt er in der Mitte der Ortschaft

direkt gegenüber dem Festplatz,

dem Schützenheim und dem

Feuerwehrhaus. „Ich bin in Altmerdingsen

geblieben und nie weggezogen“,

sagt Degotschin.

In vielfältiger Weise engagiert sich

der 69-Jährige für den Ort. „Weil

er es wert ist“, erläutert der Ortsbürgermeister.

Jeder kenne jeden,

erzählt er. Auch die Neubürger zeigten

Interesse am Dorfleben. Einige

hätten das Osterfeuer und das

Maibaumfest besucht. Außerdem

gefällt Degotschin die Umgebung

der Ortschaft. Zu Fuß oder mit dem

Fahrrad erreichten die Einwohner

schnell die Waldgebiete Beerbusch

und Schilfbruch, die ganz unterschiedlich

aussähen, schwärmt

Degotschin.

Nach seinen Worten ist der Festplatz

mit Feuerwehrhaus und Schützenheim

der Treffpunkt im Dorf. Der

Ortsbürgermeister wünscht sich,

dass die Gemeinde den Platz in

seiner Bedeutung für den Ort weiter

aufwertet, indem sie neue Spielgeräte

anschafft und das Gelände

zu einer Begegnungsstätte für alle

Generationen macht. Gemeinsam

Reinhard Degtoschin (rechts)

spielt mit Freunden Boule auf der Bahn,

die sie gemeinsam gebaut haben.

Der Ortsbürgermeister mit Herz für Bedürftige

Reinhard Degotschin ist seit 2011 Ortsbürgermeister in Altmerdingsen.

mit befreundeten Rentnern hat

Degotschin „in unterschiedlicher

Zusammensetzung“ handwerkliche

Arbeiten für den Ort erledigt. „Wir

haben viele Bänke und Tische aufgestellt“,

erzählt Degotschin, der

vor dem Eintritt in die Rente als

Maler sein Geld verdient hat. Mit

seinen Freunden hat er unter anderem

auch die Boulebahn auf dem

Festplatz angelegt und den Bücherbaum

angefertigt, der vor dem

Schützenheim steht. Der Bücherbaum

ist quasi eine kleine Bücherei.

„Er wird sehr gut angenommen“,

erzählt der Ortsbürgermeister.

„Ich werkele gern mit Holz“, sagt

Degotschin. Holzarbeiten seien im

Ruhestand zu seinem Hobby geworden.

Für diese Freizeitbeschäftigung

habe er sich spezielles Werkzeug

zugelegt. Zum Beispiel hat

Degotschin die hölzernen Pferdeköpfe

des Altmerdingser

Maibaums

erneuert.

In seiner Freizeit

macht der Ortsbürgermeister

alle zwei Wochen

donnerstags

mit einer Fahrradgruppe,

die

sich nach dem

früheren Radsportverein Edelweiß

Crätze benannt hat, eine Radtour.

Die Strecken seien etwa 60 bis 70

Kilometer lang und dauerten den

ganzen Tag. „Wir machen kein Rennen

davon“, erzählt Degotschin.

Dem Ortsrat gehört Degotschin

seit 25 Jahren an. Die frühere

Ortsbürgermeisterin Gertrud Niemann

habe ihn damals überzeugt,

in der Ortsvertretung mitzuarbeiten,

erzählt er. 2011 wurde Degotschin

zum ersten Mal zum Ortsbürgermeister

gewählt. Seitdem hat er

das Amt ununterbrochen inne.

Von 2011 bis 2021 war Degotschin

auch Ratsherr der Gemeinde Uetze.

Bei der Kommunalwahl 2021 hatte

er aus Zeitgründen nicht wieder für

den Uetzer Rat kandidiert. Als sich

2020 die Uetzer Tafel als eigenständiger

Verein konstituierte, übernahm

Degotschin den Vorsitz. „Die

Arbeit für die Tafel nimmt viel Zeit

in Anspruch“, berichtet der Altmerdingser.

Bei der Lebensmittelausgabe

jeden Dienstagnachmittag

müssen sich die Kunden bei ihm

anmelden.

Als Vorsitzender ist er für organisatorischen

Fragen und Verwaltungsarbeiten

verantwortlich. Daher sitze

er häufig im Dienst der Tafel am

Computer.

„Es ist notwendig, Leuten zu helfen,

die nicht finanziell in der Lage

sind, sich vollständig selbst zu versorgen“,

sagt Degotschin. Bei der

Arbeit für die Uetzer Tafel merke

er immer wieder, wie erforderlich

diese Hilfe ist. Von den Bedürftigen

erfahre er immer wieder

Dankbarkeit.

Degotschin sieht sich als Ortsbürgermeister

„in erster Line als Vermittler

zwischen den Bürgern und

der Kommune. Es sei kein Nachteil,

dass er seit der vorigen Kommunalwahl

nicht mehr dem Gemeinderat

angehöre. „Ich habe nach

wie vor eine gute Verbindung zum

Rathaus“, sagt er. Mit dem neuen

Gemeindebürgermeister Florian

Gahre arbeite er gut zusammen.

Die notwendigen Informationen, die

er als Ortsbürgermeister benötige,

bekomme er von der Verwaltung.

Zudem könne er das Ratsinformationssystem

nutzen.

Vor seinem kommunalpolitischen

Engagement war Degotschin in der

Ortsfeuerwehr aktiv. Vor 52 Jahren

begann er mit dem aktiven Dienst.

Von 1990 bis 2001 war er Ortsbrandmeister.

Inzwischen macht er

in der Altersgruppe mit. Das Hobby

Feuerwehr teilen seine Frau und

seine erwachsenen Kinder mit ihm.

Sein Sohn ist heute Chef der Altmerdingser

Feuerwehr. Seine Tochter

arbeitet bei der Berufsfeuerwehr

und war früher Jugendwartin.

Reinhard Degotschin startet zu einer

Radtour.

Fuhse-Magazin 10 ∙ 2022

10

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