Thailand Reisemagazin 2012

thailandtourismus.de

Thailand Reisemagazin 2012

Thailand

Reisemagazin

Die Travellermeile

Die Welt auf vierhundert Metern

Ursprünglichkeit entdecken

Auf entlegenen Pfaden an der Peripherie Thailands

Auszeit am Meer

Wo Inseln noch wahre Hideaways sind


Thailand

„Bei uns reisen Sie individuell, flexibel & günstig“

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wenn Sie das Durchblättern unseres Magazins

dazu verlockt, in diesem Jahr das schöne Siam

zu besuchen, wird das mit einem besonderen

Jubiläum zusammenfallen: Es ist jetzt 150 Jahre

her, dass Deutschland und Thailand diplomatische

Beziehungen miteinander aufgenommen

haben. Seitdem - und besonders in den vergangenen

Jahrzehnten - hat sich zwischen unseren

Ländern eine enge Freundschaft entwickelt.

Besonders stolz ist unser Königreich darauf, zu

den mit Abstand beliebtesten Fernreisezielen

der Deutschen zu gehören. Die hohe Zahl der

Urlauber, die ein- oder mehrmals nach Thailand

zurückkehren, entspringt dem vielfältigen

Angebot, das Sie bei uns erwartet!

Durch interessante Interviews und Essays,

wichtige Infos und verlockende Tipps hat auch

diese Ausgabe wieder den Charakter eines unterhaltsamen

Magazins. Als Autoren kommen

viele Prominente und Experten zu Wort, um

Thailand aus ihrem Blickwinkel darzustellen.

Ein besonderer Beitrag befasst sich mit dem

Einfluss charismatischer Frauen im Land, die

als starke Persönlichkeiten Wesentliches für

Thailand geleistet haben.

Andere Beiträge führen Sie zu entlegenen Destinationen,

wo sich – wie im nordthailändischen

Nan oder auf der Insel Koh Talu im Golf von Siam

– noch ein besonders hohes Maß an Ursprünglichkeit

erleben lässt. Besondere Schwerpunkte

haben wir dieses Mal auf exotische Eisenbahnreisen,

faszinierende Festivals und den immer

beliebteren Agrotourismus gesetzt.

Stets verführerisch lockt unsere schmackhafte

Küche, die für viele Besucher zu den besten der

Welt zählt – und oft zu den wichtigsten Gründen,

immer wieder nach Thailand zurückzukehren…

Eine gute Reise wünscht Ihnen schon jetzt:

TAT-Direktorin, Frankfurt

3


inhalT

3 Vorwort

4 Landkarte

5 Inhalt

8 Thailand – Fotoimpressionen

10 Die Travellermeile

Die Welt auf vierhundert Metern

14 Informationen für unterwegs: Zentralthailand

16 Interview: Mischa Loose (Reiseführerautor)

18 Destinationen: Zentralthailand

24 Ursprünglichkeit entdecken

Auf entlegenen Pfaden an der Peripherie Thailands

28 Informationen für unterwegs: Nordthailand

30 Interview: Georg Peter Müller (Filmproduzent)

32 Destinationen: Nordthailand

36 Süd

36 Auszeit am Meer

Wo Inseln noch wahre Hideaways sind

40 Informationen für unterwegs: Südthailand

42 Interview: Winfried Schäfer (Fussballtrainer)

44 Destinationen: Golf von Thailand

50 Destinationen: Andamanensee

54 Zwischen Tradition und Trubel

Thailand in Feststimmung

58 Blühende Landschaft

Agrotourismus in Sukhothai

62 Starke Frauen – starkes Land

Wie Frauen das Königreich verändern

64 Interview: Amara Wichithong (Surf-Legende)

66 Einfach raffiniert

Im Königreich der Gaumenfreunden

70 Auf festen Schienen

72 Thailand von A-Z

74 Fluggesellschaften

76 Reiseveranstalterliste

80 Internetadressen

82 Gewinnspiel

10 ZenTral

24 nord

5


Thai Airways International – Smooth as silk über den Wolken

Höchster First und Business Class

Komfort

Die auf der Frankfurt­Strecke für die

Flüge TG923 und TG922 eingesetzte

Boeing 777­300ER bietet dank eines

neuen Kabinenkonzepts noch mehr

Komfort: In der neuen Royal First Class

erwartet Reisende der außergewöhnliche

Luxus von acht Mini­Suiten, die

Privatsphäre und ungestörtes Reisen

garantieren. Von exklusiven Sechs­

Gänge­Menüs über modernste Unterhaltungselektronik

bis hin zu einem

bequemen Bett von über zwei Metern

Länge erfüllt Thai Airways‘ First Class

jeden Wunsch.

In der Royal Silk Business Class

wird durch die innovative diagonale

Anordnung der 30 Sitze jedem Fluggast

direkter Zugang zum Gang ermöglicht.

Rund 1,88 Meter Sitzabstand sorgen

für entspanntes Fliegen, und die

Rückenlehne des neuen Full Flat­Bed

Sitzes lässt sich wie in der First Class

bis auf 180 Grad neigen. Im so entstehenden

Bett lässt es sich behaglich

dem Reiseziel entgegenträumen.

Auch ihren Business Class Passa­

gieren bietet Thai Airways die Option

der Menüvorbestellung über das Internet

bis 24 Stunden vor Abreise. Sie gilt

zunächst für Flüge zwischen Bangkok

und Zielen innerhalb Europas und wird

zu einem späteren Zeitpunkt umgekehrt

auch auf alle Verbindungen von

Europa nach Bangkok ausgeweitet.

Neuer Economy Class Sitz

Passagiere von Thai Airways genießen

auf allen Deutschlandstrecken den

Komfort des neuen Economy Class

Sitzes. Neben großzügiger Beinfreiheit

bietet jeder Sitz einen eigenen berüh­

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Darüber können Fluggäste individuell

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10

© Matt Austen

© Matt Austen

© Harlemdakota Images

BUNTE FARBEN, So WEIT DAS AUGE REICHT:

DIE KHAoSAN RoAD IST DREH- UND ANGELPUNKT DES ToURISTISCHEN LEBENS IM VIERTEL BANGLAMPoo.


Bangkok

die

Travellermeile

DIe WelT AUf vIeRHUnDeRT MeTeRn

Das koschere Restaurant neben der Thai-Massage, der indische

Schneider neben dem Tattoo-Studio, der Stand für Papaya-Salat

gegenüber dem Haarflechter – nirgends zeigt sich

Bangkok bunter und schriller als in der Khaosan Road. Wie

keine zweite ist die nur 400 m lange Straße im Stadtteil Banglampoo

perfekt auf die Bedürfnisse der Traveller eingerichtet.

Es gibt kaum etwas, das es nicht gibt. Hier lassen sich Flüge

ebenso buchen wie Bustouren, hier gibt es internationale Ketten

à la Starbucks genauso wie Souvenirs aus nordthailändischen

Bergdörfern. Und wenn Gewichtsprobleme beim Fluggepäck

drohen, lassen sich die zusätzlichen Pfunde in Form

von Andenken und Kleidern bei der nahen Post in ein Päckchen

packen und auf dem Seeweg nach Hause verfrachten.

ein ganZ normaler STadTTeil

Vor dreißig Jahren, Anfang der 1980er-Jahre, sah dies noch

ganz anders aus. Damals war Banglampoo ein Viertel wie je-

ToURISTEN FINDEN HIER IHR WAHRES SHoPPING- UND SCHLEM-

MERPARADIES – VoN KLEINEN SoUVENIRS WIE DIESEN ARMREIFEN

BIS HIN ZU KLEIDUNG UND TyPISCHEN THAI-GARKüCHEN.

Der Stadtteil Banglampoo unweit des Chao

Phraya gilt als Inbegriff für Budget-Unterkünfte,

wird aber zunehmend schicker. Auch Bangkoks

Jugend findet die Hochburg der Rucksacktouristen

ziemlich hipp.

X

© Brandon Fick

des andere. Hier lebten Durchschnittsbürger, die in einer der

nahen Behörden zur Arbeit gingen, an den Marktständen zwischen

Tani und Phra Sumen Road ihren Einkauf erledigten

und zu den buddhistischen Feiern die benachbarten Klöster

aufsuchten.

Nur die Phra Athit Road, einen Steinwurf weiter westlich, war

stets etwas vornehmer. An dieser parallel zum Chao Phraya-

Fluss führenden Straße lagen mehrere Residenzen von Angehörigen

der Monarchie. So lebte im heute wunderschön

restaurierten „Baan Phra Athit” ab 1926 der königliche Finanzminister,

während im UNICEF-Gebäude schräg gegenüber

einst eine Frau von Rama IV. ihre Kinder großzog.

wiege deS Traveller-boomS

Einen rasanten Aufschwung in Thailands Tourismusindustrie

brachte das Jahr 1982, als das wirtschaftlich aufstrebende

Bangkok pompös sein 200-jähriges Bestehen feierte und Be-

11


"was als Treff für hippies und rucksacktouristen begann,

ist über die Jahre hinweg zum Schmelztiegel für

menschen aus aller welt geworden."

sucher aus aller Welt in Scharen anzog. Das führte zur chronischen

überbuchung der damals noch wenigen Hotels. So

blieb den vielen Budget-Travellern nichts anderes übrig, als

bei Einheimischen anzuklopfen, die für ein paar Baht willig

ihre Häuser öffneten. Die Nähe zum Königspalast, der einige

hundert Meter weiter südlich liegt, war letztlich der Grund

dafür, dass gerade in Banglampoo viele Touristen abstiegen.

Als willkommene Nebenerwerbsquelle boten nun immer

mehr Bewohner in ihren Eigenheimen ein paar Zimmer an.

Besonders die Khaosan Road entwickelte sich zunehmend

zur Drehscheibe für Traveller. Hier konnten sie günstig Pizza

essen, Gleichgesinnte für die Weiterreise treffen oder letzte

Einkäufe vor dem Abflug erledigen. Noch Ende der 1990er-

Jahre blieben die Rucksacktouristen mehr oder weniger unter

sich. Dann entdeckte Bangkoks Jugend das Viertel.

abendliche ParTymeile

Während die Akha-Frau in ihrem traditionellen Kostüm

bunte Bändchen unter die Touristen bringen möchte, bleiben

zwei thailändische Teenager belustigt bei einem Straßenhändler

stehen, um dessen fluoriszierende Figuren als

Motiv auf ihre iPhones zu bannen. Nebenan wummern die

Boxen eines Verkaufsstandes für CDs. Wo tagsüber noch

die Tuktuks knatterten, bieten abends die Verkäufer ihre

Waren an, denn nach Sonnenuntergang verwandelt sich

die Khaosan Road in einen riesigen Straßenmarkt, auf

dem lässig flaniert, beim Handeln gestikuliert oder an

einem umgebauten VW-Bus mit aufgeklapptem Dach ein

EINE THAILäNDISCHE NäHERIN AUF EINER STRASSE IN BANGLAMPoo.

12

© Kittikun Arngkasai

bunter Cocktail aus Bechern geschlürft wird.

Was in der Khaosan Road so fasziniert, ist das bunte Treiben

meist junger Besucher aus allen Kontinenten. Und

dies wiederum ist zur Attraktion für die Einheimischen

geworden, die sich fröhlich unter die Touristen mischen,

in den Bars thailändischen Bands lauschen oder an den

mobilen Garküchen lokale Leckereien verzehren.

Same Same buT differenT

Doch wie so manch sparsamer Budget-Traveller sich über

die Jahre zum begüterten Thailand-Touristen gewandelt

hat, so mischen sich zwischen die günstigen Gästehäuser

zunehmend Boutique-Hotels für den gehobenen Anspruch.

Den Anfang machte die Buddy Lodge, die nicht nur

stilvolle Zimmer, sondern auch einen Pool und eine trendige

Bar mit Livemusik bietet. Aus manch günstigem ort

für Thai-Massage wurde ein vornehmes Wellness-Center.

Und nicht wenige Garküchen sind heute Stätten gepflegter

Gastlichkeit. So bietet das Tom yum Kung Restaurant in

einem ruhigen Innenhof seitlich der Khaosan Road herrliche

Curry- und Seafood-Gerichte zu guten Preisen.

Wie Leuchtreklamen ständig ihre Farbe wechseln, wird

sich auch das Viertel weiter verändern. Die heutige „Generation

iPhone“ mag vom Lebensgefühl der ersten Thailand-Traveller

meilenweit entfernt sein, aber Banglampoo

wird auch für sie der Nabel ihres Thailandurlaubs bleiben

– ganz nach dem Motto „same same but different“, immer

gleich und doch völlig anders.

© Fabian Gehweiler © Kittikun Arngkasai


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14

informaTionen für unTerwegS

123rf.com/© Ron Sumners

raTTanakoSin exhibiTion

hall

Zwischen dem loha Prasat, einer Gedenkstätte

zu ehren des Königs Rama III.,

und dem Democracy Monument, liegt am

mehrspurigen Ratchadamnoen-

Klang-Boulevard die äußerst

sehenswerte Rattanakosin exhibition

Hall. Unter verwendung

modernster Medien dokumentiert

die anspruchsvolle Ausstellung

Kultur und Geschichte Bangkoks

seit der Gründung im Jahr 1782.

Benannt nach der von Kanälen und

dem Chao Phraya-fluss begrenzten

„Insel mit Indras Juwel“, Koh

Rattanakosin, illustriert das Museum

in sieben Räumen sowohl

die Architektur des Königspalastes

als auch offizielle Zeremonien

und religiöse Traditionen. Die abenteuerliche

Odyssee des Smaragd-Buddhas wird

ebenso beleuchtet wie die Regentschaft

einzelner Monarchen der Chakri-Dynastie

und die prächtige Prozession der königlichen

Barken auf dem Chao Phraya.

Rattanakosin exhibition Hall,

100 Ratchadamnoen Klang,

Tel. 0-2621-0044,

www.nitasrattanakosin.com,

tgl. außer Mo 11-20 Uhr

TageSTour durchS alTe

bangkok

Im Rahmen einer „Walking Tour of Rattanakosin

Island“ können Besucher mithilfe ihres

iPhones oder iPads den historischen Kern

von Bangkok erkunden. Über eine eigene

Webseite, walk.tourismthailand.org, bietet

das Thailändische fremdenverkehrsamt

(TAT) Audioguides, videos und einen Plan

zum downloaden. Die sechs Kilometer lange

Tour beginnt am Stadtschrein, lak Muang,

verläuft entlang des Kanals Khlong lod und

führt vorbei am Wat Pho, dem Königspalast

und dem nationalmuseum. nördlich der

Pin-Klao-Brücke geht es entlang der Phra

Athit Road bis zur Khao San Road.

Schokoladen-muSeum

Bangkoks süßeste versuchung befindet

sich in einer unscheinbaren nebenstraße,

nur zehn fahrminuten vom internationalen

flughafen Suvarnabhumi entfernt: das

Mrs. flowers Chocolate Mini Museum. Seit

eröffnung im november 2010 können die

Besucher dort viel Wissenswertes über die

Geschichte und Herstellung von Schokolade

erfahren und natürlich auch ausgiebig

naschen. „Schokolade mag die Welt nicht

zum Drehen bringen, aber sie macht das

Reisen wesentlich angenehmer“, lautet

eine Weisheit der Ausstellung. Und so lohnt

sich auch ein Stopp in diesem Museum auf

123rf.com/© Tibet Saisema

der fahrt vom flughafen in die Stadt. Denn

erst dort wird Besuchern deutlich, wie lecker

die gefürchtete Durianfrucht in Schokoladenform

schmecken kann oder was

herauskommt, wenn sich die Mango mit

Kakao vereint.

Mrs. flowers Chocolate Mini Museum,

304 Rom Klao Road,

zwischen Soi 10 und 12, Minburi,

Tel. 0-2915-0699,

www.chocolateminimuseum.com,

tgl. 9-17.30 Uhr.

aSiaTique The riverfronT

Man schrieb das Jahr 1897, als die dänische

„east Asiatic Company“ zur förderung des

lukrativen Seehandels zwischen Kopenhagen,

Bangkok und dem fernen Osten gegründet

wurde und in der Hauptstadt des

thailändischen Königreiches einen Umschlagplatz

etablierte. In den folgejahren

fuhren elegante Dampfschiffe wie die „SS

Siam“ oder die „SS Annam“ den Chao Phraya-fluss

hinauf, um an einem der Piers anzulegen.

von den einstmals zahlreichen lagerhallen

sind zwar keine übrig geblieben,

doch erlebt das 12 ha große Gelände zwischen

der Rama III.- und der Taksin-Brücke

in diesem Jahr als „Asiatique The Riverfront“

eine Wiederbelebung. Der Themenpark mit

40 Restaurants, 1500 Geschäften und Boutiquen

sowie einer breiten flusspromenade

ist das Richtige für familien und freunde.

Mit der Hochbahnstation „Saphan Taksin“

über eine Shuttle-fähre verbunden, ist das

Gelände auch ohne eigenes fahrzeug gut

erreichbar. für die abendliche Unterhaltung

finden das legendäre „Calypso-Kabarett“

und das einmalige „Joe-louis-Puppentheater“

eine würdige Heimstatt. Während die

Geschäfte in Gebäuden im Stil der alten

lagerhallen untergebracht sind, konzentrieren

sich die Restaurants rund um einen

europäisch angehauchten Stadtplatz.

Asiatique The Riverfront,

www.thaiasiatique.com

hochbahn in die

verlängerung

Bangkoks populäre Hochbahn, das Bangkok

Mass Transit System (BTS), ist wieder

ein Stück gewachsen. Die Sukhumvit-linie,

die bisher von der Station Mo Chit am Chatuchak-Markt

bis zur Station On nut führte,

endet nun fünf Stationen weiter an der

Soi Bearing, zwischen Soi Sukhumvit Soi

105 und Soi 107. Pünktlich zum Geburtstag

seiner Majestät, der Königin, wurde die linie

am 12. August 2011 eingeweiht. Besonders

Besucher des Bangkok International

Trade & exhibition Centre (BITeC) werden

sich freuen, denn von der Station Bang na

besteht jetzt eine direkte verbindung zum

Ausstellungsgelände. neben einem Shuttle-Service

wird 2012 noch ein Sky Walk

hinzukommen.

DIE SEIT EINIGEN JAHREN ExISTIE-

RENDE HoCHBAHN IST EINE GERN

GENoMMENE ALTERNATIVE, UM DEN

LäSTIGEN VERKEHRSSTAUS AUF

BANGKoKS STRASSEN ZU ENTGEHEN.

123rf.com/© Sutsaiy Sangharn


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16

© Micha Loose

„der Schlüssel für einen

gelungenen bangkokaufenthalt

liegt in einer

offenen einstellung und

der bereitschaft, ausgetretene

Touristenpfade

zu verlassen.“

PerSönliche

TiPPS für

bangkok

Gleich über mehrere Monate im Jahr hält sich Reiseführer-

Autor Mischa loose in Thailands brodelnder Hauptstadt auf

– und das keineswegs nur aus beruflichen Gründen…

was macht für Sie den unwiderstehlichen

reiz dieser metropole aus?

mischa loose: Bangkok ist schlichtweg die spannendste

und l(i)ebenswerteste Metropole Südostasiens.

Allein die enormen Kontraste und die Vielseitigkeit ziehen

jeden unweigerlich in ihren Bann. ob Tourist oder

Intellektueller, Gourmet, Schnäppchenjäger oder Partygänger

– hier kann jeder finden, was er sucht.

wie viel Zeit sollten besucher einplanen, die

bangkok zum ersten mal bereisen?

mischa loose: Mindestens

drei Wochen – wenn ich ehrlich

sein soll. Entscheidend

ist aber, dass man die Stadt

nicht nur als Schleuse zu den

Stränden begreift, sondern

sich – selbst bei knapp bemessenen

Tagen – richtig auf

sie einlässt. Besonders die

Lage des Hotels ist wichtig.

Gerade Bangkok-Neulinge

sollten sich vom ersten Tag an

unter das Volk mischen, zum

Beispiel an belebten Essenständen

das gleiche bestellen,

was die Einheimischen bereits

auf dem Tisch haben.

gibt es eine empfehlung für frühaufsteher?

mischa loose: Ich selbst zähle eigentlich weniger

zu dieser Kategorie, aber im Lumphini-Park herrscht

zu früher Stunde eine faszinierende Szenerie – mit

Bangkokern, die sich in Jogging, yoga oder gemeinschaftlicher

Aerobic üben. Da kann man richtig zuschauen,

wie die Stadt erwacht, obwohl sie ja eigent-

lich sowieso nie schläft. Auch das frühmorgendliche

Treiben auf dem farbenprächtigen Blumenmarkt Pak

Klong Talat ist einzigartig.

was machen Sie abends?

mischa loose: Die oberschicht geht zum Tanzen in

die Gegend rund um Ekkamai/Thonglor, während Studenten

gern durch die Bars in den Sois der Ratchada

Road streifen. Ich selbst feiere am liebsten auf der Royal

City Avenue (RCA), wo allabendlich eine Party steigt.

Hier lockt ein vielfältiges Angebot lässiger und dennoch

stilvoller Nachtclubs, ein entspannter Vibe und ein bunt

gemischtes, fröhliches Publikum. Wer einen guten

Tisch ergattern will, sollte an den Wochenenden aber

bis spätestens 21.30 Uhr vor ort sein…

gibt es etwas, das man in bangkok keinesfalls

versäumen sollte?

mischa loose: Ja natürlich, Vieles! Ein Besuch einer

der zahlreichen Rooftop-Bars, wie der „Moon Bar“

auf dem Banyan Tree Hotel zählt zu den absoluten

Highlights und vermittelt ein Gefühl für die immensen

Dimensionen der thailändischen Metropole. „The

Nest“ auf dem Le Fenix-Hotel liegt zwar nicht besonders

hoch, aber inmitten der Wolkenkratzer und ist

nicht so elitär – ein angenehmer Party-Spot.

Mischa Loose (29) hat es seinen Eltern gleich getan

und ist in den Thailand-Reiseführern der Stefan

Loose-Edition unter anderem für Bangkok zuständig.

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ayuTThaya

Von einer weitläufigen Flussschleife umrahmt, erzählen

die überreste von 375 Tempeln, 29 Palast-Festungen

und 94 Toren aus einer grandiosen Epoche: In

Ayutthaya hatten Thailands Könige zwischen 1351 und

1767 eine Stadt errichten lassen, die von rund einer

Million Menschen belebt wurde und den europäischen

Metropolen jener Zeit in nichts nachstand. Die Erkundung

der Ruinen lockt als spannende Reise in die

Vergangenheit, die sich stimmungsvoll mit Drahteseln

oder sogar Elefanten absolvieren lässt.

SukhoThai

© Edward F. Dixon

deSTinaTionen:

ZenTralThailand

An den Toren dieser ehemaligen Residenzstadt soll

es einst Glocken gegeben haben, die von den Untertanen

bei dringenden Anlässen geläutet wurden.

Nach der überlieferung soll der König meist sogar

höchstpersönlich erschienen sein, um sich mit den

Problemen zu befassen… Ihre Blütezeit erlebte die

einst als „Morgenröte der Glückseligkeit“ verherrlichte,

ehemalige Hauptstadt Sukhothai zwischen

1279 und 1298 unter der Regentschaft des volksnahen

Königs Ramkhamhaeng. obwohl die über eine

Fläche von 72 Quadratkilometern verstreuten, mit-

Wiege des Chao Phraya

In Nakhon Sawan trifft das rostbraune Wasser des

Nan-Flusses auf das grünliche Nass des Mae Nam

Ping. Heraus kommt Thailands Lebensader, die sich

durch die Landesmitte windet, Reisfelder bewässert,

zahlreiche Kanäle füllt und sich nach 372 Kilometern in

hilfe der UNESCo restaurierten Ruinen nicht so berühmt

sind wie die in Ayutthaya, werden sie von vielen

Besuchern als eindrucksvoller empfunden. Das

lässt sich nicht zuletzt auf die überlebensgroßen,

mystischen Buddhastatuen zurückführen, die über

die Ruinenstätte wachen.

loPburi

© Hannah Webster

Nachdem König Narai Lopburi als zweite Hauptstadt

seines Reiches erwählt hatte, ließ er mithilfe französischer

Architekten etliche Monumentalbauten errichten.

Die meisten – wie der Palast oder die königliche

Empfangshalle – faszinieren als einzigartige Mischung

aus europäischen und siamesischen Stilelementen.

Heute allerdings scheinen hier die Affen das Regiment

übernommen zu haben: Bis zu 300 an der Zahl,

bevölkern sie einige der historischen überbleibsel –

und sind zu einer eigenen Attraktion geworden.

den Golf von Thailand ergießt. Für die Thais ist der Chao

Phraya schlicht „der Fluss“, Mae Nam. An seinen Ufern

liegen die beiden letzten Königsstädte Ayutthaya und

Bangkok. Eine Flussfahrt zum Ursprung des Mae Nam

sollte beim Besuch von Nakhon Sawan nicht fehlen.


20

kanchanaburi

shutterstock.com/© siwasasil

Es ist ein historischer Spielfilm, der den Namen dieser

Provinz weltberühmt gemacht hat. Gedreht wurde

er 1957 nach dem Roman „Die Brücke am Kwai“ von

Pierre Boulle – mit einer eingängig gepfiffenen Erkennungsmelodie,

die beim Besuch des Schauplatzes unwillkürlich

über die Lippen kommt. Bei der sagenumwobenen

Brücke handelt es sich um das Relikt einer

im Zweiten Weltkrieg von den Japanern mit Kriegsgefangenen

und Zwangsarbeitern über 415 Kilometer

durch den Gebirgsdschungel getriebenen „Todeseisenbahn“,

die Touristen heute noch auf einem kleinen

Streckenabschnitt befahren können. Dieser führt

durch atemberaubende Natur, wie sie sich mit Bergen,

Höhlen, Flüssen und Wasserfällen in der ganzen

Provinz findet. Bei den Besuchern der Region beliebt

sind die übernachtung auf romantischen Hausbooten

sowie ein Besuch der Nationalparks Sai yok oder Erawan:

Die gleichnamigen Wasserfälle sind vor allem

zwischen Mai und oktober sehr sehenswert.

Ratchaburi

Nur 80 km westlich von Bangkok gelegen, erstreckt sich

der reizvolle ort entlang des Mae-Klong-Flusses und lädt

mit einem urigen Markt und einer kleinen Chinatown

zum Schlendern ein. Auch der lebendige Tempel Wat

Mahathat aus dem 10. Jahrhundert lohnt einen Besuch.

123rf.com/© Pratya Chutipattarasakul

kaeng-krachan-naTionalPark

Es liegt wohl an dem bergigen, fast vollständig mit

Dschungel bedeckten Territorium, dass der mit 2.915

Quadratkilometern größte Nationalpark des Königreiches

unter Touristen noch ziemlich unbekannt ist.

Dabei bietet er bei mehr als 400 Vogel- und 57 Säugetierarten

eine einzigartige Fauna. In den dichten

Wäldern tummeln sich Elefanten, Tiger und Bären,

erfreuen sich Makaken, Gibbons und andere Affenarten

einer paradiesischen Vielfalt an natürlicher Nahrung.

Das 1981 etablierte Schutzgebiet zwischen Hua

Hin und der Grenze zu Myanmar ist ein Eldorado für

Naturliebhaber, die sich auf ihren Wanderungen wie

im Garten Eden fühlen können. Und wer müde Beine

bekommen hat, kann auf dem idyllischen Kaeng-

Krachan-Reservoir mit dem Paddelboot seine Runden

drehen.

Geschichtsinteressierte werden im Nationalmuseum

fündig, Freunde des traditionellen Handwerks in einer

der Manufakturen für Tongefäße. Denn Ratchaburi ist

auch bekannt für die Herstellung von Wasserbehältern

mit den markanten Drachenmotiven.


Schwimmender markT von

damnoen Saduak

© Albert Tan

James Bond machte ihn 1974 durch eine Verfolgungsjagd

in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ weltbekannt.

Seitdem steht der Schwimmende Markt von

Damnoen Saduak in der Beliebtheitsskala ganz weit

oben. Das liegt nicht zuletzt auch an seiner Nähe zum

110 km entfernten Bangkok, aber vor allem an den

vielen Ruderbooten voller herrlicher Früchte, köstlichen

Süßigkeiten und bunten Souvenirs.

Als Asphaltpisten noch unbekannt waren, ermöglichten

die vielen Kanäle südwestlich von Bangkok das

schnelle Fortkommen übers Wasser. An Knotenpunkten

entstanden daher Schwimmende Märkte, so auch

in Damnoen Saduak. Noch heute ist das fruchtbare

Gebiet berühmt für seine üppiggrünen obst- und

Kokosnuss-Plantagen. Deshalb sollte man es nicht

versäumen, per Boot entlang der idyllischen Wasserwege

zu fahren und mit dem Fahrrad auf den schmalen

Seitenstraßen. Im Schatten der Palmwedel kann

man dabei urige Kanäle überqueren und altertümliche

Tempel erkunden.

Tropenidylle am Kanal

Die Provinz Samut Prakan südlich von Bangkok besticht

durch üppig-grüne Natur. Hier gibt es viele Unternehmungsmöglichkeiten:

mit Booten durch Kanäle tuckern,

zu Fuß durch obstgärten spazieren oder entlang schmaler

Gassen radeln. Bang Nam Phueng, ein idyllisches

PheTchaburi

über dreißig Tempelanlagen, der träge dahin fließende

Phetchaburi-Fluss, gemütliche Holzhäuser und

königliche Prachtbauten – das Städtchen mit seinen

40.000 Einwohnern hat noch viel Ursprünglichkeit bewahrt.

Von Bangkok nur etwa 135 km entfernt, erkor

König Mongkut den ort zu seiner Ferienresidenz. 1859

ließ der aufgeschlossene Monarch auf einem Hügel

den Sommerpalast Phra Nakhon Khiri samt Sternwarte

erbauen, bei dem europäische und thailändische

Stilelemente eine harmonische Symbiose eingehen.

Auch sein Sohn, der baufreudige König Chulalongkorn,

schuf mit dem Phra-Ram-Ratchaniwet-Palast

eine architektonische Perle.

Doch „Phetburi“, wie der ort meist genannt wird,

besitzt auch natürliche Reize, denn in seiner Umgebung

gibt es einige Tropfsteinhöhlen zu besichtigen.

Die Khao-Luang-Höhle wirkt mit ihren fantasiereich

geformten Stalagmiten und Stalaktiten wie eine Kathedrale

der Natur. Kein Wunder, dass die Einheimischen

daraus einen Tempel machten und zahlreiche

Buddhafiguren stifteten.

Dorf im Phra-Pradaeng-District, ist jeden Samstag und

Sonntag von 8-14 Uhr Schauplatz eines Schwimmenden

Marktes mit vielen lokalen Spezialitäten. übernachten

kann man im Privathaus. Der ort kann auch im Rahmen

einer Tagestour von Bangkok aus besucht werden.

© Nobutaka Kuze

21


22

khao-yai-naTionalPark

Der Doppelhornvogel mit dem markanten Schnabel

dreht entspannt seine Runden, bevor er sich in der

hohen Baumkrone niederlässt. Davon aufgeschreckt,

lässt der Gibbon seine Warnschreie ertönen. Eine

Szene, wie sie für den Khao-yai-Nationalpark typisch

ist. Rund 200 Kilometer nordöstlich von Bangkok erstreckt

sich Thailands bekanntestes Schutzgebiet,

denn hier lockt nicht nur eine artenreiche Flora und

Fauna, in seiner Umgebung liegen auch einige wunderschöne

Resorts. Selbst Weingüter haben sich in

der Nachbarschaft etabliert.

Doch Hauptgrund für den Besuch des fast 2.200 km 2

großen Nationalparks sind die seltenen Pflanzen,

stattlichen Urwaldriesen und spektakulären Wasserfälle.

In den dichten Wäldern rund um die bis zu 1.350

Meter hohen Berge tummeln sich Elefanten, Tiger und

Bären sowie seltene Gaur und mehr als 320 Vogelarten.

Seit 2005 ist das Schutzgebiet zusammen mit drei

weiteren Nationalparks von der UNESCo als „Dong

Phayayen-Khao yai Forest Complex“ in die Welterbeliste

aufgenommen worden. Ein Grund mehr, dieser

einzigartigen Dschungellandschaft einen Besuch abzustatten.

Bei den Seidenraupen

Wer nach dem Besuch des Khao-yai-Nationalparks gen

Nordosten nach Khorat (Nakhon Ratchasima) weiter

fährt, kann in und um Pak Thong Chai an der Nationalstraße

304 einige Seidenmanufakturen besichtigen.

Etwas außerhalb des Städtchens liegt auch die „Jim

© Hartfried Schmid © Derrick Tay

Saraburi

Es war im Jahre 1624, als ein Jäger

auf einem Hügel zwischen

Saraburi und Lopburi einen Fußabdruck

Buddhas entdeckte. Schon bald darauf ließ

König Songtham von Ayutthaya einen Tempel erbauen.

So zumindest berichten es die Chroniken. Heute

zählt der Wat Phra Phutthabad zu den populärsten

Pilgerorten Zentral-Thailands. Zahlreiche Gläubige

erklimmen die breiten, von Nagaschlangen flankierten

Treppen, um dem in Gold gefassten Fußabdruck

die Ehre zu erweisen und die herrliche Aussicht in die

Umgebung zu genießen. Die Umgebung von Saraburi

lässt mit ihren Viehweiden und Sonnenblumenfeldern

heimische Gefühle aufkommen.

Thompson Farm“, auf der auf 96 Hektar Maulbeerbäume

für die gefräßigen Seidenraupen wachsen. Besucher

können dort den Herstellungsprozess des feinen Stoffes

beobachten. Bekannt ist der Nordosten für die Herstellung

der sogenannten Mat-Mi-Seide.


24

© owen Elias

© Nobutaka Kuze

© Darrell Chaddock

AUF DEM GIPFEL DES KHAo NoI STEHT DER NEUN METER HoHE BUDDHA UND SEGNET LAND UND LEUTE.

VoN DoRT HAT NICHT NUR ER EINEN HERRLICHEN BLICK AUF DAS TAL.


nan

loei

urSPrünglichkeiT

enTdecken

AUf enTleGenen PfADen An DeR PeRIPHeRIe THAIlAnDS

Sanftmütig lächelnd blickt der golden schimmernde Buddha

ins Tal, während frühmorgendlicher Nebel aufsteigt.

Durch die Gassen schlendern junge Mädchen in farbenfrohen

Trachten – wahrscheinlich zum Markt. Sie scherzen

und lachen, erregen schnell die Aufmerksamkeit der

jungen Männer. Szenen einer Malerei, die seit 120 Jahren

die Wände des Wat Phumin schmücken. Doch so abspielen

könnten sie sich auch noch im heutigen Nan. Kein Wunder,

dass die Provinzhauptstadt vor allem Besucher auf der Suche

nach dem ursprünglichen Thailand anzieht.

Ihre ganze Schönheit offenbart die malerisch am Nan-

Fluss liegende, landesweit für legendären Bootsrennen bekannte

Stadt während eines Rundgangs durch die Altstadt.

Noch immer wird sie teilweise von Befestigungsanlagen

umrahmt, während windschiefe Holzhäuser die Straßenzüge

flankieren. Andernorts längst selten geworden, würden

sie eine faszinierende Kulisse für einen Historienfilm

DAS EHEMALIGE KöNIGREICH NAN GEHöRT ZU DEN AM WENIGSTEN

ERSCHLoSSENEN GEBIETEN THAILANDS UND BESTICHT DURCH

SEINE NAHEZU UNBERüHRTE NATUR.

Charmant, idyllisch und liebenswert präsentiert

sich der norden des Königreichs abseits

gängiger Touristenpfade. eine Reise zwischen

nan und loei entlang der laotischen Grenze gilt

noch als echter Geheimtipp.

X

© Nobutaka Kuze

abgeben. Immerhin stammen die Bauten ja auch aus jener

Zeit, als Nan noch ein kleines unabhängiges Fürstentum

war – gelegen am Rand des nordthailändischen Hochplateaus

und geschützt von dschungelbedeckten Bergen.

Die umliegenden Anhöhen sind auch heute noch teilweise

von Dschungel bedeckt und laden zu spannenden Erkundungstouren

ein. ob beim Trekking durch dichten Wald, zu

paradiesischen Wasserfällen, geheimnisvollen Kalksteinhöhlen

und idyllischen Bergdörfern – oder bei feucht-fröhlichen

Fahrten mit dem Bambusfloß: Die an der Grenze zu

Laos liegende, wildromantische Provinz Nan zieht immer

mehr Aktivurlauber in ihren Bann.

25


© Nobutaka Kuze

"faszinierende naturwunder und freundliche menschen

prägen die entlegene Provinz loei, die sich den

beinamen „Schweiz des thailändischen nordostens“

verdient hat. "

die SchönSTe nebenSTrecke der welT

Besonders herrliche Naturerlebnisse warten auf Reisende,

die einen Besuch von Nan mit dem knapp 400 km entfernten,

zum Nordosten Thailands gehörenden Loei verbinden.

Glücklich ist, wer dafür Zeit mitbringt und mit einem gemieteten

Fahrzeug unterwegs ist. Teilweise verläuft die

Route am Mekong entlang, der hier die Grenze zu Laos

bildet. Irgendwann ist das beschauliche Chiang Khan erreicht,

wo urige Holzhäuser und romantische Restaurants

am Ufer zu längerem Verweilen einladen.

Von hier aus sind es nur noch 48 Kilometer bis zur Provinzhauptstadt

Loei. Auch wenn das eher moderne Straßenbild

dieser Stadt nur wenig über den wahren Charme

der Region verrät, bleiben hier immer mehr Reisende

hängen. Denn in Loei lässt es sich herrlich authentisch

in das thailändische Alltagsleben eintauchen. Ganz entspannt

kann man das lebhafte Treiben auf dem Nachtmarkt

beobachten, der sich vorwiegend aus Essenständen

zusammensetzt. An den Garküchen leckere Suppen oder

Curry-Gerichte genießend, gerät der Besucher denkbar

schnell in Kontakt mit den Einheimischen – vermag ihnen

mit freundlichen Gesten oder ein paar Brocken Thai leicht

ein Lächeln in das Gesicht zu zaubern.

LoEI IM NoRDöSTLICHEN THAILAND üBERZEUGT DURCH URSPRüNGLICHKEIT.

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26

faSZinierende naTurerlebniSSe

Am Huay Krathing-Stausee dümpeln überdachte Bambusflöße

mit Strohmatten, auf denen es sich herrlich entspannen

lässt. Faulenzen kann hungrig machen, doch das

ist kein Problem: Kaum ist ein kleines Fähnchen gehisst,

eilt jemand per Boot herbei, um zum Beispiel eine Portion

der hier beliebten Chili-Garnelen zu liefern.

Nicht weit entfernt, am Ufer des Nan-Flusses, erhebt sich

der 20 Meter hohe Phra That Si Song Rak als „Ehrwürdiger

Stupa der gegenseitigen Liebe“. 1560 an der damaligen

Grenze errichtet, symbolisiert das buddhistische Heiligtum

die freundschaftliche Beziehung zwischen den Königen

von Ayutthaya und dem laotischen Luang Prabang.

Farbenfrohe Rhododendren und Azaleen erwarten Besucher,

die im Herbst das 1.325 Meter hohe Plateau des

Phu Kradueng-Nationalparks erklimmen. Der spannende

Aufstieg ist nichts für jeden, erfolgt er doch teilweise

über steile Treppen und Leitern. Seit langem schon wird

über die Errichtung einer Seilbahn diskutiert. Doch das

wäre schade, zumal Loei über eine ungeahnt verlockende

Möglichkeit verfügt, sich für strapaziöse Wanderungen zu

belohnen: Mit einer Visite auf Thailands ältestem Weingut,

dem 1995 etablierten „Chateau de Loei“. Bei einem Glas

Chenin Blanc oder roten Syrah sind alle Mühen schnell

vergessen. Und es wird einmal mehr bewusst, wie herrlich

sich Thailand auf entlegenen Pfaden bereisen lässt...

fotolia.com/© kowit sitthi © Nawapa


28

nan

anreiSe

informaTionen für unTerwegS

123rf.com/© Thammanoon Praphakamol

Flüge

Zweimal täglich fliegt nok Air

(www.nokair.com) vom alten Bangkoker

flughafen Don Mueang nach

nan, die gleiche Strecke wird dreimal

wöchentlich von Solar Air

(www.solarair.co.th) bedient.

Busse

vom northern Bus Terminal (Mochit)

in Bangkok verkehren mehrmals

tgl. klimatisierte fernreisebusse

nach nan sowie luxuriöse

vIP 24-Busse, die über 24 flugzeugähnliche

Sitzplätze (aber mit

deutlich mehr Beinfreiheit) verfügen.

freundliche Stewardessen servieren

kühle Getränke und kleine Snacks. für die

rund 670 km lange Strecke werden 11-12

Stunden benötigt.

Touren

Das örtliche Tourist Office (Tel. 0066-054

751, 8-17 Uhr) verkauft Tickets für Stadtrundfahrten

mit einem halboffenen Bus.

Mietfahrräder gibt es für 20 Baht, damit

lässt sich z. B. die 20 km entfernte nan

Riverside Art Gallery (www.nanartgallery.

com) ansteuern, wo der Künstler Winai

Prabripoo Werke zeigt, die sich an einer

Symbiose aus dem kulturellen erbe und

moderner Kunst versuchen. Wandertouren

und floßfahrten werden zum Beispiel von

fhu Travel Service (www.fhutravel.com)

und nan Touring (www.nantouring.com)

angeboten.

re iZvolle rouTen

nan lässt sich gut in einen Reiseverlauf

durch den norden des Königreichs einbauen.

Tägl. von 7.30-22.30 Uhr verkehren

Busse über Phrae (2 Std.) und lampang

(5 Std.) bis nach Chiang Mai (6 Std.), um 9

Uhr via Chiang Kham oder Phayao (4 Std.)

nach Chiang Rai (6 Std.) und zwischen 7.45

und 17.15 Uhr nach Phitsanulok (6 Std.).

Zum Grenzübergang nach laos, Ban Huai

Khon, fährt um 5 und 7.45 Uhr ein Minibus

in 3 Std. Ideal für Selbstfahrer ist die Stra-

ßenverbindung nach/von loei (s. Text), das

geographisch bereits zum nordosten Thailands

gehört.

übernachTung

nan verfügt über zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten

für jedes Budget. Rucksacktouristen

fühlen sich besonders wohl im nan

Guesthouse (www.nanguesthouse.net). Rund

2 km außerhalb bzw. am fuß des Berges

Khao noi und mit Blick auf die Reisfelder bietet

das Sasidara Resort (www.sasidararesort.

com) 6 villen und Thai-Häuser in einer Gartenanlage.

loei

anreiSe

shutterstock.com/©koratmember

Flüge

Dreimal wöchtlich verkehrt nok Air (www.

nokair.com) zwischen dem alten Bangkoker

flughafen Don Mueang und dem kleinen

flughafen von loei.

Busse

Mehrmals täglich starten ab dem northern

Bus Terminal (Mochit) in Bangkok klimatisierte

fernreisebusse sowie komfortable

vIP-Busse nach loei. für die etwa 500 Kilometer

lange Strecke muss eine fahrtzeit

von 9-10 Std. kalkuliert werden.

Touren

Im örtlichen Tourist Office (Tel. 0066-42-812

812, 8.30-16.30 Uhr) gibt es einen außerordentlich

nützlichen Stadtplan, auf dessen

Rückseite sich eine gute Karte für die Ziele

der Umgebung findet. Gute Infos finden

sich im Internet unter www.isan.sawadee.

com/loei. Individuelle Touren lassen sich

besonders gut im Sugar Guesthouse (s. u.)

arrangieren. Die Sehenswürdigkeiten und

naturwunder der Provinz lassen sich aber

auch gut auf eigene faust bzw. mit einem

Mietmoped (Halb- oder vollautomatik und

deshalb leicht beherrschbar) erkunden,

wie sie z. B. im deutschen Restaurant Ban

Tai (Mr. Chris Pizza) für 250 Baht pro Tag

zu mieten sind. Rund 38 km von loei findet

sich das Dorf Ban na Pa, das von den Thai

Dam bewohnt wird und für seine schönen

Webarbeiten gerühmt wird. vom Mekong-

Städtchen Chiang Khan aus können zum

Sonnenuntergang oder zum Big Buddha

3-4-stündige Mekong-Kreuzfahrten unternommen

werden, buchbar z. B. im Chiang

Khan Guesthouse (www.thailandunplugged.

com). Knapp 60 km von loei erstreckt sich

Thailands ältestes Weingut Chateau de loei

(www.chateaudeloei.com).

reiZvolle rouTen

loei bietet sich als perfekter Ausgangspunkt

für spannende Touren im nördlichen

Isan bzw. Grenzgebiet zu laos an. Ab

dem Busbahnhof Air Muang loei verkehren

alle 30 Min. Busse in das malerische

Mekong-Städtchen Chiang Khan (ca. 1 Std.

fahrtzeit). Um 6 Uhr geht es entlang des

Mekong über Ban Tad, Sang Khom und Si

Chiangmai nach nong Khai (6 bis 7 Std.)

und 9 x tgl. über lom Sak nach Phitsanulok

(4 Std.). nach Udon Thani (3,5 Std.) geht

es alle 30 Min. In den hohen norden fahren

viermal tägl. Busse nach Chiang Mai (10

Std.) und Chiang Rai (10 Std.).

übernachTung

loei bietet erfreulich viele günstige Übernachtungsmöglichkeiten.Rucksacktouristen

steigen gern im familiär geführten Sugar

Guesthouse (Tel. 0066-42-812 982) ab.

Der zu einer renommierten Hotelgruppe

gehörende Monumentalbau des loei Palace

Hotels (www.amari.com) indes zählt seit

2001 zu den modernen Wahrzeichen der

Stadt und bietet zu bezahlbaren Preisen

den mit Abstand größten Komfort.

AUF DEM FLoSS ENTDECKT MAN DIE

SCHöNHEIT DER REGIoN AUS GANZ

ANDERER PERSPEKTIVE.

© Fah Rojvithee


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Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Krabi, Phuket, Khao

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und Schnorchelkreuzfahrten

■ Naturerlebnissen im Khao-Yai-Nationalpark oder im

Dschungel-Camp im Khao-Sok-Nationalpark,

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Kambodscha und Laos,

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30

© Georg Peter Müller

„ich schätze das angenehme

klima des nordens und wohne

in einem traditionellen

Thai-haus aus Teakholz,

das perfekt von der natur

ventiliert wird.“

im norden

iST eS am

SchönSTen

Als engagierter filmproduzent in Thailand kennt sich

Georg Peter Müller aus mit schönen Kulissen – und bevorzugt

beruflich wie privat den norden des Königreichs.

welchen anteil schreiben Sie sich an der

filmbranche Thailands zu?

georg Peter müller: Es gibt viele Produktionsfirmen

im Land, aber wir zählen zu den größten. Wir machen

alles – Reportagen, Dokumentationen, Musikclips,

Werbevideos und natürlich auch Kinofilme. Zu

den bekannteren Streifen, für die wir die Dreharbeiten

organisiert haben, gehören

zum Beispiel „Shanghai“,

„Bangkok Dangerous“ mit

Nicolas Cage oder zuletzt der

Erfolgshit „The Hangover II“.

gibt es bei den dreharbeiten

eine art nord-

Süd-gefälle?

georg Peter müller:

Sicherlich ist es so, dass meist

in Bangkok oder im Süden gedreht

wird, doch der Norden

bietet besonders schöne Kulissen – allein durch die

herrlichen Berge, Wälder und Wasserfälle. Zudem hat

sich Chiang Mai als Hort der Filmschaffenden etabliert.

Hier leben etliche Regisseure und Kameraleute, außerdem

wird in dieser Region alsbald die landesweit größte

Filmfabrik entstehen.

warum haben Sie sich auch privat für den

norden entschieden?

georg Peter müller: Weil ich die Natur liebe und

es hier am schönsten ist. Ich lebe seit 1998 in Chiang

Mai und damit auch meinen ganz persönlichen Traum.

13 Kilometer südlich der Stadt habe ich ein Haus im

nordthailändischen Lanna-Stil gebaut – in traditioneller

Architektur und aus Jahrzehnte altem Teakholz.

was macht für Sie den besonderen reiz der

Stadt chiang mai aus?

georg Peter müller: oh, da fällt mir eine ganze

Menge ein… Sie bietet ein hohes Maß an Lebensqualität

und Dinge, die es andernorts nicht gibt. Ich schätze

die zahlreichen historischen Tempelanlagen – wie

das Wat Chedi Luang, wo ich nachhaltige Ruhe finden

kann. Die sonntäglich eingerichtete Fußgängerzone

ist ebenfalls ein großes Plus und natürlich nicht zu

vergessen: Die stilvolle Kneipenszene der Altstadt, die

sich auch bestens zu Fuß erkunden lässt.

was unternehmen Sie an einem arbeitsfreien

Tag?

georg Peter müller: Ich schnappe mir mein Fahrrad

und radele am Fluss Ping entlang – meist bis nach

Lamphun, das etwa 24 Kilometer südlich von Chiang

Mai liegt. Das ist eine herrliche, von atmosphärischen

Dörfern und Heiligtümern flankierte Strecke. oder ich

fahre mit meiner Familie in den op Khan-Nationalpark.

Dort gibt es eine tolle Schlucht mit einem Fluss,

auf dem man sich wunderbar von der Strömung treiben

lassen kann. Mein Lieblingsplatz für den Sonnenuntergang

indes liegt auf dem Berg Doi Pui, wo es eine

reizvolle Tempelruine gibt und schön viel Einsamkeit.

Georg Peter Müller (53) stammt aus dem Ruhrpott

und lebt seit 1989 in Thailand, wo er mit fünf Partnern

die Filmproduktionsfirma „Living Films“ in

Chiang Mai betreibt. www.livingfilms.com


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32

deSTinaTionen:

nordThailand

chiang mai

Schicke Lifestyle-Resorts und einfache Gästehäuser,

edle Boutiquen und quirlige Märkte, glitzernde Tempel

und urige Teakholzhäuser: Chiang Mai bietet dies alles

und noch viel mehr. Eingebettet in eine fruchtbare

Ebene und umgeben von bewaldeten Höhen blickt die

einstige Königsstadt nicht nur auf eine über 700-jährige

Geschichte zurück, sondern ist mit Abstand das

bedeutendste Bildungs- und Wirtschaftszentrum des

Nordens. Moderne und Tradition gehen in der Stadt

am Ping-Fluss eine harmonische Einheit ein.

Innerhalb des Wassergrabens und den Resten der

Stadtmauer erzählen Dutzende altertümlicher Klöster

von einer bewegten Vergangenheit. Im Wat Phra

Singh können Besucher detailfreudige Wandmalereien

bewundern und im Wat Chedi Luang die Ruine

eines gewaltigen Stupas. Vom Gold glänzenden Wat

Doi Suthep auf dem gleichnamigen Hausberg vor den

Toren Chiang Mais bietet sich ein traumhaft schöner

Blick in die Ebene.

Doch auch beim Anblick des vielfältigen Kunsthandwerks

gehen Besuchern die Augen über: Sei es auf

dem nicht enden wollenden Nachtmarkt oder den vielen

Handwerksbetrieben, sei es in feinen Geschäften

oder auf dem sonntäglichen Straßenmarkt.

Wer sich in der „Neuen Stadt“, so die Bedeutung von

Chiang Mai, satt gesehen hat, kann in der immergrünen

Umgebung Elefantencamps und orchideenfarmen

besuchen, ein Dorf der Bergminderheiten besichtigen

oder sich zu einer Wandertour aufmachen. Der eigenen

Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

doi chaang

Selbst in Kanada ist der Name ein

Begriff, seit dort „Doi Chaang Coffee“

in den Läden verkauft wird.

Doch außer Einheimischen verlieren sich noch recht

wenige Touristen auf den „Elefantenberg“, etwa 75 km

südwestlich von Chiang Rai. Dabei gibt es dort einiges

zu sehen und zu lernen: von der Erfolgsgeschichte der

hier lebenden Akha und Lisu. über Generationen lebten

sie mehr schlecht als recht vom opiumanbau, bis

1983 einige Familien mit königlicher Unterstützung

und finanzieller Hilfe eines thai-deutschen Hilfsprojektes

begannen, Kaffeesträucher zu pflanzen. Aus

den bescheidenen Anfängen mit vielen Rückschlägen

ist eine stattliche Kooperative mit 192 ha Anbaufläche

auf 1.200-1.600 m Höhe geworden. „Doi Chaang Coffee“

steht für hochwertigen Biokaffee, der auch das

Fairtrade-Siegel trägt und in vielen Ländern verkauft

wird. Besucher können die Plantagen und eine Fabrik

besichtigen und natürlich das „schwarze Gold“ auch

genießen.


www.dertour.de

Thailand

Land des Lächelns

Ein Land voller Kontraste – über 30.000 Tempel, buddhistische

Mönche in safrangelben Gewändern, köstliche

Garküchen und beeindruckende Buddhastatuen erwarten

Sie. Die langen Sandstrände von Hua Hin sind von Bangkok

aus nur drei Autostunden entfernt. Kulturelle Rundreisen

in den Norden lassen sich so mit einem Strandurlaub leicht

kombinieren.

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Nordthailand mit Goldenem Dreieck

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Ort, Rundreise ab/bis Bangkok, 7 Nächte, Verpfl egungspaket,

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33

Änderung und Irrtum vorbehalten


34

mae hong Son

Benötigten die Elefanten einst mehrere Wochen nach

Mae Hong Son, so ist die Stadt in den Nebelbergen

heute gerade eine halbe Flugstunde von Chiang Mai

entfernt. Wegen ihrer Abgeschiedenheit und ihrer

Nähe zu Myanmar konnte sie ihre kulturelle Eigenständigkeit

weitgehend erhalten. Vom westlichen

Nachbarn sind auch die meisten der hier siedelnden

Volksgruppen eingewandert, darunter die Tai yai (birm.

Shan), die Karen, die Lisu und die Lahu. Entsprechend

interessant sind die Sehenswürdigkeiten in und um

Mae Hong Son. Es locken wunderschöne Tempelanlagen

wie jene des Wat Chong Kam, dessen verspielte

Silhouette sich im Wasser des Jongkam-Sees spiegelt.

Und der auf einem Berg gelegene Wat Phra That

Doi Kong Mu wirkt besonders verwunschen, wenn Nebelschwaden

über die Stadt hinweg ziehen. Die Mühen

des Aufstiegs werden an klaren Tagen durch ein

Traumpanorama entschädigt.

Festzeit in Mae Hong Son

Die Stadt in den westlichen Bergen ist bekannt für

ihre eigenen Feste. Das prächtigste ist sicherlich die

Poi Sang Long-Prozession Ende März/Anfang April,

bei welcher Dutzende in edle Prinzengewänder

gekleidete Jungen ins Kloster ziehen, um dort für

123rf.com/© HectorConesa fotolia.com/© Suthikon

Pai

Aus dem einstigen Geheimtipp ist heute ein beliebtes

Refugium für Aktivurlauber und Naturliebhaber geworden.

Auf halbem Weg zwischen Chiang Mai und

Mae Hong Son gelegen, bietet die Stadt am Ping-Fluss

vielerlei attraktive Ausflugsziele. Sei es mit dem Fahrrad

durch umliegende Reisfelder, per pedes zu Dörfern

der Minderheiten, sei es per Schlauchboot auf dem

noch wilden Strom oder auf dem Elefantenrücken ins

Grüne – immer werden Besucher eindrückliche Momente

mit nach Hause nehmen. Die nahe gelegenen

Wasserfälle Mo Paeng und Phaem Bok sind vor allem

gegen Ende der Regenzeit sehenswert. Auch wenn

Pai mittlerweile leicht mit dem Flugzeug erreichbar

ist, sollte man die 130 km lange Panoramafahrt von

Chiang Mai nicht versäumen. Eine Vielzahl von netten

Unterkünften, gemütlichen Restaurants und urigen

Kneipen sorgt dafür, dass Gäste gerne länger bleiben

als geplant.

einige Zeit als Mönchsnovizen zu leben. Zu ok Pansa,

dem Vollmond im oktober, wird das Ende der Regenzeit

mit der ebenfalls farbenfrohen Chong Para-Prozession

gefeiert. Illuminierte „Paläste“ aus Bambus

sollen Buddha den Weg zurück zur Erde leuchten.


© Antoni P. Uni

goldeneS dreieck

Die Zeiten, als Drogenhändler sich in Thailands

nördlichster Bergwelt mit Schlafmohn eine goldene

Nase verdienten, sind schon länger vorbei. Heute ist

das Dreiländereck am Mekong eine populäre Touristendestination.

Sehnsuchtsvoll kann man vom Aussichtspunkt

Sop Ruak auf die Nachbarländer Laos

und Myanmar blicken oder bei einer Bootsfahrt den

mächtigen Grenzfluss kennen lernen. In der etwas

abseits gelegenen „Hall of opium“ indes wird die tödliche

Gefahr des Drogenanbaus anschaulich erläutert.

Zudem laden einige attraktive Resorts zum gepflegten

Verweilen ein.

chiang Saen

Befestigungsmauern und Tempelruinen sind Zeugnisse

einer großen Vergangenheit, denn in der Stadt

am Mekong befand sich eine der ältesten Siedlungen

des Thai-Volkes. Hier wurde 1239 der große König

Mengrai geboren, um wenige Jahrzehnte später das

mächtige Lanna-Reich zu begründen. Die schmucken

Klöster Wat Chedi Luang und Wat Pa Sak aus dem 14.

Jahrhundert künden von einer bewegten Geschichte.

Doch auch die Gegenwart ist spannend – oder besser

Der Mekong

Von den Höhen des Tibet-Plateaus führt sein langer Weg

durch sechs Länder in Richtung Süden: China, Myanmar,

Laos, Thailand und Kambodscha. In Vietnam schließlich

breitet er sich zu einem riesigen Delta aus und endet

nach etwa 4.800 Kilometern im Südchinesischen Meer.

gesagt entspannend: Beim abendlichen Fischessen in

einer der vielen Garküchen entlang der Uferpromenade

lässt sich der Tag perfekt beschließen.

chiang khan

Wo der Mekong die Grenze zu Laos

bildet, liegt an dessen südlichem

Gefilde das einstige Handelsstädtchen

Chiang Khan. In den ruhigen Flecken, etwa 50

km nördlich von Loei, verirren sich wegen seiner Abgeschiedenheit

nur wenige Besucher. Wer hier herkommt,

erlebt einen ort im Ruhemodus. Urige Holzhäuser,

ehrwürdige Klöster und verwinkelte Gassen

bieten den richtigen Rahmen, um einmal richtig abzuschalten.

Gen osten in Richtung Nong Khai zählt die

200 km lange Strecke zu den landschaftlich attraktivsten

des Landes. Und spätestens bei einer Bootsfahrt

zum Sonnenuntergang auf dem Mekong oder beim

Spaziergang entlang der Uferpromenade weiß man,

dass es zum Glück nicht viel braucht.

Viele Millionen Menschen sind direkt von ihm abhängig.

Er bewässert Felder und liefert Nahrung. über 1.300

Fischarten bewohnen den Fluss, z.B. der Mekong-Riesenwels

– der weltweit größte Süßwasserfisch. Dieser

mächtige Strom ist für die Thais die „Mutter aller Flüsse“.

shutterstock.com/© momopixs

35


36

© Luca Rossi

© Tourism Thailand

© Joonyoung Kim

DIE TRAUMINSELN IN DER BUCHT VoN PHANG-NGA SIND NICHT NUR EIN AUGENSCHMAUS,

SoNDERN LADEN AUCH ZUM RELAxEN UNTER PALMEN EIN.


Koh Talu

Koh yao noi

auSZeiT

am meer

WO InSeln nOCH WAHRe HIDeAWAyS SInD

Der kleine Krebs scheint eine Vorliebe für Kameras zu haben.

Mit seiner Schere hat er sich fest in die Schlaufe gekrallt

und lässt das glitzernde Hightech-Gerät nicht mehr

los. Nur mit Mühe vermag der Tourist den tierischen Dieb

abzuschütteln, um noch rechtzeitig den Sonnenuntergang

zu fotografieren. Während seine Freundin in den warmen

Fluten noch ein paar Runden dreht, verschwindet der Feuerball

hinter den Bergen des nahen Festlandes und hüllt

die Landschaft in ein sanftes Rot. Der beste Kulissenmaler

hätte es nicht schöner darstellen können als die Natur auf

der Insel Koh Talu. Von der einzigen Strandbar des Eilandes

genießt ein älteres Ehepaar die ungetrübte Stimmung

und folgt entspannt dem Rhythmus der Wellen.

kleine inSel, groSSe unTerwaSSerwelT

Umspült vom Golf von Thailand, liegt Koh Talu wie ein gestrandeter

Wal im seichten Gewässer. Selbst gute Reise-

DIESER CLoWNFISCH IST TEIL DER UNTERWASSERWELT SüDTHAI-

LANDS, DIE FüR IHRE FARBENPRACHT UND IHREN ARTENREICHTUM

BEI SCHNoRCHLERN AUS DER GANZEN WELT BEKANNT IST.

Koh Talu muss man auf Karten mit der lupe

und ist daher das richtige eiland für Ruhesuchende.

Auf Koh yao noi wiederum können Urlauber

sich nicht satt sehen an der traumhaften

Inselwelt der Phang-nga-Bucht.

X

fotolia.com/© bierchen

führer verlieren kaum ein Wort über das kleine Eiland. Der

nächste größere ort heißt Bang Saphan, etwa 180 km südlich

von Hua Hin. Gerade einmal 240 ha groß, ist Koh Talu

per Boot in nur 20 Fahrminuten vom Festland aus erreichbar.

Ein Großteil des hügeligen Eilandes ist mit Dschungel

bedeckt, nur drei kurze Strandabschnitte bieten sich zum

Baden an. Auf ihnen verteilen sich die Bungalows des „Talu

Island Resorts“. Es ist die einzige Unterkunft der Insel und

wird es wohl auch bleiben, denn die freien Flächen sind im

Besitz einer lokalen Fischerfamilie.

Der Hauptreiz für Urlauber liegt in den vorgelagerten Korallenriffen,

die Nahrung und Schutz für eine gewaltige

Zahl an Fischen bieten. Blaue Mondsichelfische, schraffierte

Papageienfische, lila Anemonen und gelbe Falterfische

– eine kunterbunte Flossenarmada tummelt sich

zwischen den Riffen und lässt sich auch von den Schnorchlern

nicht stören.

37


dreamstime.com/© Zeamonkeyimages

"der blaue himmel, das türkisfarbene wasser und zwischen

den korallen ein gewimmel bunter fische begeistern

Taucher und Schnorchler."

gemeinSam in die ZukunfT

Beim zweiten Blick durch die Taucherbrille zeigen sich jedoch

Risse im Unterwasseridyll: Der Meeresgrund ist stellenweise

mit blauen Plastikrohren bedeckt, aus denen junge

Korallenarme ragen. Sie ersetzen die natürlichen Riffe, die

durch jahrzehntelange Dynamitfischerei geschädigt wurden.

„Die Fischer haben aber schon lange aus ihren Fehlern

gelernt und erkennen heute die Bedeutung des Umweltschutzes“,

meint Preeda Charoenpak, der Besitzer des Talu

Island Resorts. Und tatsächlich sind die Korallenriffe wieder

weitgehend intakt – nicht zuletzt dank der Bemühungen

der Resort-Mitarbeiter. Während Preedas Sohn Paopipat

die Tourismusgeschäfte leitet, bemüht sich der 66-Jährige

darum, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen: die

Fischer, die im „Community Based Fishery Project“ nachhaltige

Fangmethoden praktizieren und gemeinsam Krebse

und Garnelen züchten, und die Tourismusindustrie, damit

sie die fragile Umwelt nicht schädigt.

hideaway ZwiSchen karSTinSeln

Als „Logenplatz im Paradies“ beworben, ist Koh yao Noi sicherlich

kein Geheimtipp mehr, aber nach wie vor eine Perle

in der berühmten Phang-Nga-Bucht. Per Schnellboot von

Krabi oder Phuket bequem zu erreichen, hält sich die Zahl der

Unterkünfte noch ziemlich in Grenzen. Moped- und Fahrradfahrer

können entlang des 18 km langen Rundwegs immer

wieder Robinson-Gefühle entwickeln: Sie passieren einsame

Buchten, endlose Kautschukplantagen oder im Wind rau-

BADEN MIT KLEINEN MEERESFISCHEN IM KRISTALLKLAREN WASSER (LINKS)

UND DIE BERüHMTE JAMES BoND INSEL AUS DEM FILM "DER MANN MIT DEM GoLDENEN CoLT" (RECHTS).

38

schende Kokospalmhaine. Und immer wieder ergeben sich

herrliche Ausblicke auf die meeresumspülten Karstinseln,

die in ihren zarten Farben verwunschen und irreal wirken.

fiScher alS TouriSTenführer

Baw ist in seinem Element. Gerade hat er zwei Gäste mit

dem Schnellboot aus Phuket abgeholt und in sein Haus

gebracht. Dort duftet bereits das Mittagessen: gedünstete

Krebse, Curry mit Garnelen und frisches Gemüse. Nachmittags

will er die Besucher zu einer Fischzuchtstation

bringen und am nächsten Tag mit ihnen per Boot durch die

Phang-Nga-Bucht kreuzen. Doch Baw ist kein Touristenführer,

sondern ein ganz normaler Fischer – wie fast alle

in seinem Heimatdorf Baan yai. Vor einigen Jahren haben

sich einige Bewohner zum „Koh yao Noi Eco-Tourism Club“

zusammen geschlossen, um den Gästen unverfälschte

Erlebnisse zu bieten. Sie können zum Fischen aufs Meer

hinaus fahren, Kautschuk- und Kokosnussplantagen besuchen

oder durch einen Mangrovenwald spazieren. Zwar

gibt es traumhafte Luxusresorts auf der Insel, wer jedoch

mit den Einheimischen in Kontakt kommen möchte, kann

auch in deren Häusern nächtigen. Da mag es zuweilen an

der Kommunikation und am Komfort hapern, doch dafür

locken eindrückliche Erlebnisse.

Hier, auf Koh yao Noi, diesem Hideaway zwischen Karstinseln,

können Besucher einen der schönsten Landstriche

Süd-Thailands erleben – so real, dass es schon wieder unwirklich

erscheint.

fotolia.com/© nicky39 123rf.com/© Lim Weng Chai


Lebendig, mystisch,

und poetisch –

willkommen im „Land der Freien“

Thailand wartet Tag für Tag mit einem neuen, bislang verborgenen Gesicht auf – und ein jedes

lächelt sein Gegenüber herzlich an. Ob kühle Berglandschaften sowie urtümliche, artenreiche

Nationalparks im Norden, weite Küstenlinien von atemberaubender Schönheit, pulsierende

Städte und goldglänzende Tempelkuppeln, mystische Kulturen, magische Riten – wandeln

Sie auf den Spuren des legendären Königreichs von Siam im LOTUS-Travel-Katalog „Südostasien,

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40

informaTionen für unTerwegS

koh Talu

123rf.com/© Christophe Schmid

anreiSe

vom Southern Bus Terminal (Sai Tai Taling

Chan) in Bangkok verkehren mehrmals am

Tag klimatisierte Direktbusse nach

Bang Saphan (399 km, 6 Std.). Der

Ort ist auch Haltepunkt für Züge

von der Hauptstadt in Richtung

Süden. Zum Pier nach Koh Talu

sind es von Bang Saphan noch

etwa 20 km. Wesentlich entspannter

ist der Minibus von Sakira Travel,

der jeden Morgen von Cha Am

und Hua Hin direkt zum Pier in

Bang Saphan fährt. Dort hat man

Anschluss zum ebenfalls einmal

täglich verkehrenden Schnellboot

nach Koh Talu. Infos unter:

www.taluisland.com.

inSelTouren

Das Koh Talu Island Resort bietet für Tagestouristen

aus Hua Hin ein Ausflugsprogramm

mit Schnorcheln, Tauchen und

einem Mittagessen an. Die Hausgäste des

Resorts können darüber hinaus längere

Tauchgänge unternehmen, auf der Insel

wandern, zum Squid-fischen fahren, mit

dem Kajak herumpaddeln oder einfach den

flachen Strand genießen.

reiZvolle rouTen

Wer von Cha Am oder Hua Hin in Richtung

Süden nach Bang Saphan fährt, kann unterwegs

einige reizvolle Zwischenstopps einbauen.

Der Khao Sam Roi yot-nationalpark

südlich von Pranburi etwa erstreckt sich entlang

einer Bucht und besteht aus einer vielzahl

von bewaldeten Karsthügeln. Hier kommen

vogelkundler genauso auf ihre Kosten

wie freunde urtümlicher Kalksteinhöhlen.

Per Boot bietet sich eine fahrt durch die

Kanäle und am späten nachmittag ein Spaziergang

entlang des laem-Sala-Strandes.

nicht versäumen: die Phraya-nakhon-Höhle

mit einem zu ehren von König Rama v. erbauten

Pavillon im traditionellen Thai-Stil.

Wer von der wunderschönen Tropennatur

noch mehr erleben möchte, findet im bergreichen

Kui Buri-nationalpark ein interessantes

Ziel. Mit knapp 1.000 km 2 fläche zählt

er zu den größten Schutzgebieten Thailands

und reicht bis an die Grenze von Myanmar.

Hier hält sich noch eine große Zahl von Wildelefanten

auf, es gibt viel Großwild, Bären,

Tapire und diverse Affenarten.

übernachTung

Auf der Insel befindet sich nur eine einzige

Unterkunft, das Koh Talu Island Resort

(www.taluisland.com). es verfügt über

mehrere komfortable Bungalows mit Klimaanlage

an der „Big Bay“ und einige einfachere

an der „Pearl Bay“. Weitere Unterkünfte

gibt es auf dem festland entlang der

schönen Bucht Ban Krut und südlich von

Bang Saphan am Strand von Suan luang.

shutterstock.com/ © Sarun T

koh yao noi

anreiSe

Flug

Die nächsten flughäfen befinden sich auf

der Insel Phuket und in Krabi. Während

Phuket auch von internationalen Airlines

angeflogen wird, bestehen von Krabi aus

flugverbindungen nach Bangkok, Kuala

lumpur und Koh Samui.

Schiff

von der Anlegestelle in Bang Rong auf

Phuket starten 13 x tgl. kleinere fährboote

und 5 x tgl. Schnellboote nach Koh yao

noi (Tha Manoh Pier). Der Thalane Pier in

Krabi wird 5 x tgl. mit fähren und 4 x tgl.

mit Schnellbooten angesteuert. Die Anlegestelle

auf Koh yao noi befindet sich an

der Ostseite der Insel in Ban Tha Khao.

inSelTouren

Koh yao noi eignet sich als Ausgangspunkt

für Bootsausflüge in die Inselwelt der

Phang-nga-Bucht, etwa zum unbewohnten

eiland Koh Hong, das Teil des Than Bok

Korani-nationalparks ist und über einen

kleinen Bilderbuchstrand verfügt. Kayaking

ist in dieser Bucht ein vergnügen mit

Suchtpotential, denn es locken zahlreiche

schöne Paddeltouren. Die vielen Karstinseln,

zuweilen recht bizarr gestaltet oder

gar hohl wie das populäre Koh Bele, bieten

tolle fotomotive. Paddeltouren durch die

Mangrovenwälder von laem Taeng oder Ao

Thalen haben ebenfalls ihren Reiz. Zu den

bekanntesten Anbietern für Kayaking zählt

John Gray’s Sea Canoe (www.johngrayseacanoe.com).

Wer lieber an land bleibt: Die nur 12 km

lange und 7 km breite Insel lässt sich problemlos

per fahrrad oder Moped erkunden.

Auch vogelfreunde kommen auf ihre Kosten,

denn in den Mangroven entlang der

Ostküste zeigen sich originelle vogelarten,

darunter der Orienthornvogel mit seinem

eigentümlich geformten Schnabel. Infos

unter www.koyaoislands.com. Interessante

Programme zur Begegnung mit der

muslimischen Inselbevölkerung offeriert

der Koh yao noi eco-Tourism Club.

übernachTung

Auf Koh yao noi ist die Zahl der Unterkünfte

noch überschaubar. Die meisten von ihnen

verteilen sich aufgrund der schönen

Strände und des Bilderbuchpanoramas

entlang der Ostküste. Darunter sind einfache

Gästehäuser wie die Island nature

lodge und das Sabai Corner (www.sabaicornerbungalows.com).

Darüber hinaus

gibt es schicke edelresorts wie das Six

Senses yao noi (www.sixsenses.com) und

das Koyao Island Resort (www.koyao.com).

Homestay inklusive sehr individuell gestalteter

Ausflugsprogramme bietet der Koh

yao noi eco-Tourism Club, Tel. 081-968 08

77 oder 076-597 244, www.koh-yao-noieco-tourism-club.com.

DIE PHRAyA NAKHoN HöHLE BEHER-

BERGT DEN KUHA KARUHAS PAVIL-

LoN, DER 1890 FüR DEN BESUCH DES

KöNIG RAMA V. GEBAUT WURDE.

123rf.com/© Pakorn Kitpaiboolwat


BO PHUT RESORT & SPA

Located on the northern tip of one of Thailand’s most beautiful islands, the boutique

Bo Phut Resort & Spa is particularly lovely for its wining fusion of contemporary design and

breathtaking natural beauty. The resort, which has many freestanding villas, is surrounded by

seven acres of indigenous plantations and is situated on famous Bo Phut beach. The grounds

are awash in lush foliage, lotus ponds, gardens and orchids; guest love this resort for its

peace and quiet, incredibly attentive service and luxurious quarters (many rooms feature outdoor

Jacuzzis). The staff is thoughtful, especially the team at the gorgeous beach who seem

to anticipate every need: they are quick to remember guests’ names and present iced towels,

drinks and snack throughout the day.

12/12 Tambol Bo Phut

Amphur Koh Samui

Surat Thani 84320, Thailand

Tel : +66 (0) 7724 5777

Fax : +66 (0) 7724 5776

www.bophutresort.com

Bo Phut Resort & Spa

is a member of:

41


42

© Winfried Schäfer

welche bedeutung messen Sie dem fußball

in Thailand zu?

winfried Schäfer: Es gibt drei Ligen, landesweit

schon über 100 Mannschaften und eine enorm steigende

Begeisterung. Entscheidend für den Erfolg des

Fußballs ist die Nationalelf, die ich nun als Flaggschiff

aufbauen will. Ich kann mich bereits über einige Erfolge

freuen – und vielleicht sogar auf eine Teilnahme an

der WM in 2014.

Sollten Thailand-urlauber mal ein einheimisches

fußballspiel besuchen?

winfried Schäfer: Das empfehle ich nicht zuletzt

als ideale Möglichkeit, um den

"ich bin schon

viel herum gekommen in der

welt und genieße die vielfältigen

vorzüge meiner neuen

heimat als ausgleich für

meine intensive arbeit."

SüSSe

Träume von

SüdThailand

Winfried Schäfer ist in Thailand angekommen – nicht nur

als erfolgreicher fußballtrainer der thailändische nationalelf,

sondern auch als faszinierter neubürger.

Einheimischen schnell näher

zu kommen. Die Tickets

kosten lediglich drei bis zehn

Euro und es herrscht stets

eine fantastische, familiäre

Volksfeststimmung. Alles reine

Freude und Begeisterung,

die man sich bei Spielen in Europa

öfter wünschen könnte.

wie gefällt es ihnen selbst im königreich,

haben Sie sich gut eingelebt?

winfried Schäfer: oh ja – es geht mir ja auch nicht

gerade schlecht! Vor meinem Engagement kannte ich

Bangkok nur von zwei Zwischenlandungen. Nun residiere

ich im elften Stock einer Wohnanlage am Chao

Phraya-Fluss und genieße einen herrlichen Blick über

die Stadt. Das tropische Klima bekommt mir gut – wie

auch die unvergleichliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft

der Einheimischen.

die meisten besucher des landes lieben die

küstenregion – und Sie?

winfried Schäfer: Bisher bin ich beruflich so eingespannt,

dass ich von Erholung in Thailands Süden nur

träumen kann… Aber das wird sich in den nächsten

Monaten ändern. Bis nach Pattaya habe ich es immerhin

schon geschafft. Dorthin hat mich mein Freund

Reiner Calmund entführt, um mir das Seebad als

Schlemmerparadies zu präsentieren. Unter anderem

waren wir in einem faszinierenden Gourmet-Tempel,

wie ich noch nie einen erlebt habe. Allein schon dafür

hat sich die Anreise dorthin gelohnt.

welche reiseziele des Südens möchten Sie

alsbald möglich erkunden?

winfried Schäfer: Dazu fallen mir eine Menge

namhafter Strände und Inseln ein – wie Koh Samui,

Krabi, Koh Phi Phi oder Khao Lak... Beginnen werde ich

aber wohl mit Phuket. Dort locken jede Menge schöne

Strände und auch ein befreundeter Hotelbesitzer, der

mich eingeladen hat. Keinesfalls verzichten möchte

ich auf eine Tour zum legendären Nadelfelsen von Koh

Tapu. Es ist zwar nun schon fast 40 Jahre her, aber die

einst in dieser bizarren Inselwelt verfilmte Verfolgungsjagd

von James Bond habe ich nie vergessen.

Winfried (Winnie) Schäfer (62) stammt aus Mayen in

der Eifel und ist im Juni 2011 nach Thailand übergesiedelt,

um eine neue ära des Fußballsports einzuleiten.

www.thai-fussball.de


44

PaTTaya

Der Name des Seebads steht für das größte Musikfestival

Thailands, die umfangreichste Palmensammlung

Asiens oder das höchste Holzbauwerk der Welt… Doch

im Endeffekt ist es der gesamte ort, der einen einzigen

Superlativ darstellt – gilt das ehemalige Fischerdorf Pattaya

doch als bekanntestes und bedeutendstes Seebad

Südostasiens. Nur 150 Kilometer südöstlich von Bangkok

fasziniert die quirlige Urlaubermetropole mit ungebremstem

Wachstum, schillerndem Flair und einem in

vielen Bereichen auf deutschsprachige Urlauber abzielenden

Angebot. Unerschöpflich scheinen die vielfältigen

Möglichkeiten zu Strandvergnügen, Sport und Shopping,

kulinarischen Köstlichkeiten oder nächtlichen Streifzügen

durch unzählige Shows und Szenetreffs. Ständig

entstehen neue, meist für den Besuch von Familien

konzipierte Touristenattraktionen. Wer dem Trubel zwischendurch

entrinnen möchte, sollte sich auf eine Bade-

und Angeltour zu den vorgelagerten Inseln begeben.

koh SameT

Nur etwa zwei Stunden von Bangkok bzw. dem Suvarnabhumi-Airport

entfernt, lädt die zur Provinz Rayong gehörende

Insel ein, die ersten unbeschwerten Badefreuden

Neue Panoramastraße

Die neue, hinter Rayong beginnende und bis nach Laem

Sing führende Buraphachollathit-Road bietet sich an,

die Reize der entlegenen, von westlichen Ausländern

bisher kaum bereisten Küstenprovinz Chantaburi

wesentlich einfacher zu erkunden. Sie bietet faszinie-

© Asiacamera shutterstock.com/© defpicture

deSTinaTionen:

golf von Thailand

des Urlaubs zu genießen oder die letzten tropischen Sonnenstrahlen

vor der Heimreise einzufangen. Hier betören

herrliche, von dichtem Grün aus Palmen und Kasuarinen

gesäumte Badebuchten mit dem angeblich weißesten

Sand des Königreichs, glasklare Meeresfluten, ganzjährige

Wassertemperaturen um die 30 Grad und sogar während

der Regenzeit erstaunlich wenig Niederschlag.

chanTaburi

Wer durch die engen, noch von vielen

Holzbauten flankierten Straßenzüge

streift, begegnet erfreulich viel historischem

Flair. Das 265 Kilometer

von Bangkok auf dem Weg zum Koh

Chang-Archipel liegende Chantaburi lebt von einer facettenreichen

Vergangenheit mit französischen und vietnamesischen

Wurzeln sowie der Aura der 100 Jahre alten,

landesweit größten Kathedrale. Zudem darf sich die Provinzhauptstadt,

in der vielerorts die emsige Vermarktung

und Verarbeitung von schillernden Pretiösen erlebbar ist,

zu den fünf wichtigsten Edelsteinzentren der Welt zählen.

In der ländlichen Umgebung locken beschauliche Fahrradtouren

zu ertragreichen obstplantagen, Garnelen- und

Krebsfarmen sowie Betrieben zur Produktion von Fischsauce,

Salz, Nudeln oder Mekong-Whisky.

rende Ausblicke auf das Meer und verbindet über eine

Strecke von 111 Kilometern alle wichtigen Badeziele der

Küste, die bisher nur über endlos lange Stichstraßen zu

erreichen waren. Flankierend gibt es sogar zwei markierte

Fahrspuren für Fahrradfahrer.


46

koh chang & koh mak

© Daithi o’Raghallaigh © kut kut

Die beliebtesten Strände Koh Changs erstrecken sich

fast alle an der Westküste, während die ostküste noch

wohltuend viel Einsamkeit und Ursprünglichkeit bietet…

Erst Anfang der 1990er Jahre aus dem Dornröschenschlaf

erwacht, kann Thailands zweitgrößte Insel

heute mit einem vielversprechenden, facettenreichen

Angebot von Hotels, Restaurants und lauschigen

Strandbars aufwarten. Ebenfalls vervielfacht haben

sich die Möglichkeiten der Aktivitäten – wie spannenden

Trekkingtouren zum Mount Salakphet. Mit 744

Metern ist das der höchste unter den dicht bewaldeten

Bergen der „Elefanten-Insel“, die zu 80 Prozent unter

Naturschutz steht. Das von der Hauptinsel schnell

erreichbare, kleeblattförmige Koh Mak, das ebenfalls

zu den 52 Eilanden des Koh Chang-Nationalparks gehört,

besticht mit schönen Naturstränden, rauschenden

Palmenwäldern und herrlichen Sonnenuntergängen,

während rot-braune Lavaformationen das Gefühl

vermitteln, auf einer Schatzinsel gelandet zu sein.

Inselhopping leicht gemacht

ob mit einem umfunktionierten, farbenfroh lackierten

Fischerboot oder einem schneeweißen, modernen

Ausflugsschiff: Nur eine Tageskreuzfahrt durch das

Koh Chang-Archipel bietet reale Eindrücke von der

Ausdehnung und Schönheit dieser Meeresregion.

koh kood

Kaum zu glauben, dass das Königreich

noch mit einer derart

ursprünglich gebliebenen Trauminsel

aufwarten kann. Weitgehend

unverbaute Sandstrände, in idyllischer

Einsamkeit rauschende Wasserfälle, malerische

Lagunen und tiefer Dschungel prägen das an

der Peripherie des Koh Chang-Archipels liegende

Koh Kood. In den beschaulichen Stelzendörfern dominieren

Naturmaterialien statt Beton, während die

Infrastruktur noch ohne klimatisierte Supermärkte

und Bankfilialen, ohne Strandmobiliar oder störenden

Autoverkehr auskommt: Wer diese Insel noch so authentisch

erleben möchte, sollte sich beeilen…

Meist werden zwischen vier und sieben Inseln angefahren

sowie mehrere Zwischenstopps für Landgänge,

Badepausen und Schnorchelabenteuer eingelegt. oft

können die Passagiere sogar vereinbaren, sich erst an

einem der nächsten Tage wieder abholen zu lassen…


123rf.com/© oleg Doroshenko

hua hin & cha am

Eher für Tradition als Trubel entscheidet sich, wer

das 230 Kilometer südlich von Bangkok liegende Hua

Hin ansteuert. Auch heute noch spürt man hier – wie

im eindrucksvollen Klai Klangwon-Palast – die Aura

der Königsfamilie, während mehrere nostalgische

Bauwerke an die Geschichte der thailändischen Eisenbahn

erinnern. Das landesweit älteste Seebad

lebt aber nicht nur von seinen traditionellen Werten,

sondern auch von eleganten Hotels, Wellness-oasen

und Golfplätzen sowie zahlreichen Events der Neuzeit

– wie dem alljährlichen, leidenschaftlichen Jazzfestival,

spektakulären Poloturnieren mit Elefanten

und fotogenen oldtimer-Rallyes. Im benachbarten,

ebenfalls familienfreundlichen Seebad Cha-am spielt

sich das Badevergnügen vorwiegend am Wochenende

ab. Der hier lockende, rund sieben Kilometer lange

Sandstrand wird fast auf seiner gesamten Länge von

Appartementhäusern, Feriensiedlungen, Restaurants

und Geschäften flankiert.

chumPhon

Fast 500 Kilometer von Bangkok entfernt, markiert

Chumphon das Tor zum tieferen Süden des Königreichs.

Die meisten Besucher kommen wegen der

schönen Strände, während im spannenden Hinterland

viel tropischer Dschungel, eindrucksvolle Wasserfälle

und mit Buddhastatuen geschmückte Höhlen erkundet

werden können. Am Bahnhof der beschaulichen

Provinzhauptstadt überrascht eine Phalanx aus historischen

Dampfrössern.

47


48

koh Samui

Das Gefühl, ein ganz besonderes Urlaubsziel erreicht

zu haben, beginnt schon mit der Landung – gilt der

Airport von Koh Samui mit seiner originellen, hotelähnlichen

Architektur und üppiger exotischer Blumenpracht

doch als der „idyllischste Flughafen der

Welt“. Seit sie in den 1970er Jahren von Rucksacktouristen

entdeckt wurde, hat die drittgrößte Insel

Thailands einen gewaltigen Boom erfahren – und verwöhnt

ihre Besucher heute mit einer unglaublichen

Vielfalt an schicken und stilvollen Hotels – darunter

etliche exklusive Boutique- und Designer-Resorts.

Aneinander gereiht ergeben die Strände von Koh Samui

eine Länge von 26 Kilometern, während es mehr

als zwei Millionen Palmen sein sollen, die dieser Insel

ihren unverwechselbaren Charakter verleihen.

koh Tao

© Thierry Larère , “Clichés de par le monde” © thailand_photos

Wohl nirgends sonst auf der Welt findet sich ein derart

breites, preiswertes Angebot für Taucher wie auf Koh

Tao, dessen Spitzname „Koh Tauch“ deshalb auch

nicht weiter überrascht... Hier können Wassersportler

unter 50 gut ausgestatteten Tauchbasen mit den internationalen

Standards SSI, PADI, BSAC und CMAS/

Klein, aber fein

Der beliebteste Tagesausflug von Koh Samui oder

Koh Phangan führt zu den 40 Inselchen des Ang

Thong-Archipels, zwischen denen sich paradiesische

Korallengärten erstrecken. Wandertouren auf

Koh Mae können zum grün schimmernden

TDA wählen sowie zwischen 140 verschiedenen Unterkünften.

Für ausreichend Abwechselung zur Unterwasserwelt

sorgen herrliche Sandstrände, spannende

Felsformationen und bis zu 380 Meter hohe Berge mit

tropischem Regenwald.

Pranburi, kui buri &

ban kruT

Zwischen Hua Hin und Chumphon

gibt es immer mehr Küstenorte,

die sich einen guten Namen für

Strandurlaub machen möchten.

Besonders erfolgreich ist Pranburi, wo bereits mehrere

stilvolle Boutique-Resorts eröffnet haben. Südlich

davon beginnt der von Mangrovenwäldern, schroffen

Kalkfelsen und verborgenen Höhlenlabyrinthen

durchzogene Khao Sam Roi yot-Nationalpark. Der

weitere Weg in den Süden sollte über das mit schönen

alten Tempeln gespickte Prachuap Khiri Khan führen

sowie über die jungen Badeziele Kui Buri und Ban

Krut. Hier erstrecken sich herrliche, einsame Sandstrände

– umrahmt von viel Fischerromantik und idyllischen

Hügeln mit glitzernden Tempelbergen.

Salzwassersee Thale Noi führen, während auf Wua

Talap meist der Utthayan-Berg das Ziel bildet. Denn

von hier eröffnet sich ein atemberaubender Ausblick

auf die Meereswelt.


© Vincenzo Barilari

koh Phangan

Spektakuläre Full Moon Partys mit

feucht-fröhlichem Tanzvergnügen im

Mondschein haben diese Insel einst

berühmt gemacht, doch inzwischen

gilt Koh Phangan auch als Adresse für

luxuriösen Strandurlaub. Die 19 Kilometer lange und

zwölf Kilometer breite Schwesterinsel von Koh Samui

verfügt über sage und schreibe 30 Strände, die zusammen

mit den bewaldeten Bergen eine herrliche

Kulisse für erholsame Badetage, Wanderungen, Fahrradtouren

und herrliche Sonnenuntergänge abgeben.

nakhon Si ThammaraT

Diese bisher kaum besuchte Provinz

im Süden Thailands präsentiert sich

als klassisches Ziel für Neulandsucher.

Wie zum Beispiel die herrlich einsamen

Strände rund um Khanom, wo

erst ganz wenige Bungalow-Resorts aus dem Sand

gewachsen sind. Ausflugstouren führen zu idyllischen

Fischerdörfern oder Wäldern mit rauschenden Wasserfällen

und bizarren Höhlenlabyrinthen. Natürlich

werden von hier aus auch Schnorcheltrips und Angeltouren

angeboten oder sogar Tagesausflüge nach Koh

Samui.

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49

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50

deSTinaTionen:

andamanenSee

PhukeT & koh racha

Einst mit zerfurchten Hügeln vom jahrzehntelangen

Zinnabbau übersät, zählt Thailands größte Insel Phuket

heute zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten

Zielen für tropischen Badeurlaub. Entlang der Westküste

erstrecken sich mehr als ein Dutzend verlockender

Strände – flankiert von grünen Palmengürteln, unzähligen

Sonnenschirmen und Liegestühlen, Restaurants

und Garküchen sowie Boutiquen und Basaren. Das

Angebot der Hotels und Spas präsentiert sich als so

breit gefächert wie die Möglichkeiten für Wassersport,

Tagesausflüge oder abendliche Unterhaltung. Wer sich

auf historische Spurensuche begibt, kann – jenseits des

spektakulären, bereits vor mehr als 100 Jahren eingeführten

Vegetarier-Festivals – vor allem in Phuket Town

fündig werden. Hier erzählen noch einige der mit viel

Stuck verzierten und von weitläufigen Parks umgebenen

Villen aus der ära der reichen Zinnbarone, während

in sino-portugiesischen, sorgfältig restaurierten Geschäftshäusern

kleine Antiquitätenläden und urgemütliche

Restaurants Einzug gehalten haben. Von der Südspitze

Phukets am Horizont auszumachen und mit dem

Schnellboot in nur 30 Minuten zu erreichen, bezaubert

die kleine Nachbarinsel Koh Racha mit zwei sichelförmigen

Traumbuchten, schönen Korallengärten und einer

herrlichen Relax-Atmosphäre.

Faszinierende Naturerlebnisse

Naturnah und idyllisch übernachten – das ermöglichen

schwimmende Bungalows und komfortable

Safarizelte am 162 Quadratkilometer großen Stausee

Raja Phraba. Für eine faszinierende Einbettung sorgt

der Khao Sok-Nationalpark mit bis zu 600 Meter

©123rf.com/© GalynaAndrushko © shutterstock.com/© JimmyPhoto

krabi

Professionelle Filmemacher aus aller Welt schätzen

Thailand als Drehort. Das gilt besonders für die Provinz

Krabi, wo – gespickt mit geheimnisvollen Höhlen, üppigem

Tropengrün, weißen Puderzuckerstränden und

bunt-belebten Korallengärten – eine perfekte Kulisse

von bizarren Kalksteinfelsen aus der Andamanensee

ragt. Die maritime Märchenwelt erfreut auch als Paradies

für Aktivurlauber: Mit Kayaks und Kanus lässt sich

die Natur lautlos und emissionsfrei erkunden, während

die Felsen als landesweit wichtigstes Ziel für Kletterabenteuer

dienen. Naturerlebnisse ganz anderer Art

faszinieren im Hinterland der Küste: Dschungelseen,

Wasserfälle und heiße Quellen, die zu paradiesischem

Badevergnügen mit Süßwasser locken.

hohen Kalksteinformationen, herrlichem Regenwald,

weitläufigen Höhlenlabyrinthen sowie rauschenden

Flüssen und Wasserfällen. Erkunden lässt sich der

spannende Naturschatz mit einem umfangreichen

Angebot an Wander-, Floß- und Kayaktouren.


Perched high on the Cliffside, amid tropical forests, over azure blue waters

and a picturesque panorama of the Andaman Sea, Paresa is an oasis of

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51


52

koh Phi Phi

Dieser Inseltraum vereint die unterschiedlichsten

Besucher, wie nicht zuletzt die allabendlich überall

aufkeimende Partystimmung beweisen dürfte... Doch

welche der Schwesterinseln mag berühmter sein:

Koh Phi Phi Don, dessen felsige Inselteile spektakulär

durch eine flache Landbrücke verbunden sind,

oder das viel kleinere, benachbarte Koh Phi Phi Leh

mit seiner paradiesisch anmutenden Maya Bay? Dort

nämlich war 1999 der Traveller-Roman „The Beach“

mit Leonardo di Caprio verfilmt worden, was das kleine

Eiland in aller Welt bekannt machte.

koh lanTa

Durch spannenden Dschungel trekken, weitläufige

Höhlenlabyrinthe erkunden, in rauschenden Wasserfällen

oder gar einem unterirdischen See baden – all

diese vielversprechenden Aktivitäten locken im Hinterland

der breiten Strände von Koh Lanta. Denn die wilde

Natur dieser Insel ermöglicht eine ideale Verbindung

aus Erholungs- und Aktivurlaub.

Fast über die gesamte Länge von 27 Kilometern wird

das Eiland von bis zu 500 Meter hohen Bergen flankiert.

Die durch malerische Felsgruppen unterteilten Strän-

Herrlich abtauchen

Für passionierte Schnorchler oder Taucher zählen die

in den Küstengewässern der Provinz Phang Nga

liegenden Similan- und Surin-Inseln zu den zehn

schönsten Unterwasserrevieren der Welt. Die Sichtweite

liegt hier meist zwischen 20 und 30 Metern,

© Marin Tomic shutterstock.com/ © Khoroshunova olga

de indes verlaufen überraschend flach in das Meer und

bieten deshalb beste Voraussetzungen für Familienurlaub.

Von Ban Saladan – dem im Norden der Insel auf

Pfählen thronenden Fischerdorf – geht es auf Schnorchel-

und Tauchtouren in die faszinierende Unterwasserwelt

zwischen den umliegenden Inseln.

koh Jum (koh Pu)

Warum Koh Jum den Beinamen

„Insel der Krabben“ trägt, erschließt

sich schon beim ersten

Strand-Spaziergang: Gleich

scharenweise flitzen die flinken Krustentiere vor den

Füßen herum, um im Sand, zwischen nahen Felsen

oder in den Meeresfluten Schutz zu suchen… Wie es

für eine erst wenig bereiste Insel typisch ist, werden

die meisten Urlauber-Unterkünfte noch von viel ursprünglichem

Grün flankiert. Vom Hauptstrand kann

man mit Kayaks zu Mangrovenhainen gelangen oder

zur vorgelagerten Insel Loa Lah, um herrliche Sonnenuntergänge

zu genießen oder in der Ferne Koh Phi

Phi zu erspähen.

während die Begegnung mit einer breiten, tropischen

Vielfalt an Meeresbewohnern – darunter manchmal

sogar Walhaie – erwartet werden darf. Spektakulärstes

Ziel ist die von Jaques Cousteau entdeckte, in aller

Einsamkeit liegende Felsformation des Richelieu Rock.


© Joonyoung Kim

koh chang &

koh Phayam

Allenfalls schmale Pfade und Pisten,

aber keinerlei Autoverkehr

gibt es auf diesen beiden idyllischen

Inseln, die sogar die Rucksacktouristen

erst spät für sich entdeckt haben. Etwa

30 Kilometer vor der Küste von Ranong empfehlen

sich Koh Chang und Koh Phayam für alle, denen naturnaher

Urlaub mit Hängematten- und Lagerfeueratmosphäre

wichtiger ist als Luxus.

TaruTao-archiPel

Noch bis in die 1960-er Jahre hinein

als ideales Versteck für Seeräuber,

Seenomaden und Schmuggler dienend,

herrscht im Tarutao-Archipel

keinerlei Mangel an spektakulären Naturkulissen.

Die 51 weitestgehend unbewohnten Inseln präsentieren

sich mit einsamen Sandstränden, geheimnisvollen

Höhlen, dichtem Dschungel und viel exotischer Fauna.

Bereits 1974 wurde die Region zum ersten Meeresnationalpark

des Königreichs erklärt, in den 1980-er Jahren

sogar zum Asean Heritage Park der UNESCo.

Bizarre Filmkulisse

Es ist zwar schon vier Jahrzehnte her, dass in der

Phang Nga-Bucht der James Bond-Streifen „Der

Mann mit dem goldenen Colt“ gedreht wurde, doch die

Filmkulisse des Koh Tapu gilt auch heute noch als

wichtigster Ausflugspunkt im Süden des Königreichs.

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© Mitch Aidelbaum

ZwiSchen

TradiTion

und Trubel

THAIlAnD In feSTSTIMMUnG

Wie einem Märchenbuch entsprungen, tauchen

immer mehr Schönheiten mit glamourösen

Festgewändern und kunstvoll

drapierter Haartracht aus der Dunkelheit

auf. Anmutig und in stiller Andacht knien

die Prinzessinnen auf dem Holzsteg nieder,

bevor sie ihre Krathongs behutsam auf das

Wasser setzen und mit einem Stoß davon

schieben. Beladen mit kleinen opfergaben

treiben die aus Bananenblättern und Blumen

gebastelten Schiffchen den anderen

entgegen, die sich weiter draußen bereits

zu einer eindrucksvollen Armada vereint haben.

Das Flackern der aufgesteckten Kerzen

verzaubert den See in ein einzigartiges Lichtermeer

- überlagert vom Duft glimmender

Räucherstäbchen.

Tatsächlich ist dieses paradiesische Spektakel

in der ersten Vollmondnacht nach der

Regenzeit eigentlich für eine andere Welt gedacht:

Es soll den Göttern und Geistern des

Wassers huldigen. Nach jahrhundertealter

Tradition sind sie einmal im Jahr mit einem

großen Fest zu ehren, doch sollen die lotusförmigen

Schiffchen auch alle begangenen

Sünden davon tragen sowie um Glück für

die Zukunft bitten. ob an einem See, einem

Fluss oder am Meer: Jeder hofft, dass sein

schwimmendes Licht am längsten brennt

und sichtbar bleibt. Deshalb folgen die Augen

meist solange wie möglich den spielerisch

auf dem Wasser tänzelnden Gestecken...

Thailand verfügt über eine unglaubliche Anzahl

traditioneller Feierlichkeiten, doch das

Lichterfest „Loy Krathong“ – frei übersetzen

lässt sich der Name mit "Körbchen schwimmen

lassen" – gilt als stimmungsvollstes

Fest des Königreichs. Meist fällt es in den

X

November, doch das exakte Datum richtet

sich nach dem buddhistischen Kalender,

dessen Zeitrechnung auf dem Mondzyklus

basiert. So kann es passieren, dass die Termine

von einem auf das andere Jahr um bis

zu 29 Tage variieren.

Wie Loy Krathong verbinden sich in Thailand

etliche Feste eng mit dem Wasser – und das

hat einen guten Grund. Für die Einheimischen

ist es nicht nur ein lebenswichtiges,

sondern auch ein besonders symbolträchtiges

Element. Von der Wiege bis zur Bahre

stand das Wasser schon immer im Mittelpunkt

ihres Lebens: Zahlreiche Seen, Flüsse

und Kanäle machen das Königreich zu einem

der fruchtbarsten Reisanbaugebiete Asiens

und liefern als zweites Grundnahrungsmittel

massenhaft Fisch. Darüber hinaus ist die

Entdeckung, Besiedlung und Lebensweise

des Landes eng mit dem Chao Phraya-Fluss

als Lebensader verbunden. Einst bewegte

sich ganz Bangkok ausschließlich auf dem

Wasser fort, führten die Bewohner der Stadt

ein amphibisches Alltagsleben.

Eintauchen im Wasser-Festival

Besonders feucht geht es an „Songkran“ zu –

dem thailändischen Neujahrsfest. Es fällt auf

Mitte April und ist die Zeit der großen Reinigung:

überall im Land werden die Buddha-

Figuren in farbenprächtigen Prozessionen

aus den Tempelanlagen zu rituellen Waschungen

geführt, die eigenen Behausungen

auf Hochglanz gebracht und herumliegender

Unrat verbrannt. Denn nur so kann sich mit

ihm kein Unglück in das neue Jahr hinüber

retten. ältere Familien-Mitglieder dürfen


123rf.com/© Passakorn Vejchayachai

sich über kleine Geschenke freuen und das

respektvolle Waschen ihrer Hände durch die

Jüngeren. Aber auch Menschen, die einander

gar nicht kennen, begießen sich mit reichlich

Wasser, um sich zur Zeitenwende von allen

Sünden zu säubern.

Dabei wird das Nass heutzutage nicht mehr

ausschließlich gesprenkelt oder gefühlvoll

in den Nacken gegossen, wie es nach der

überlieferung eigentlich üblich ist: Eine

weltweit einzigartige, feucht-fröhliche Wasserschlacht

umrahmt die althergebrachten,

besinnlichen Zeremonien… und das nicht

nur in den Hauptstraßen der Städte, sondern

auch bis in den letzten Winkel kleiner ortschaften.

Niemand – nicht einmal Mönche

oder Polizisten – haben eine Chance, trocken

zu entkommen. Von Jahr zu Jahr beteiligen

sich auch immer mehr Ausländer an dieser

Riesengaudi. Schließlich sind die erfrischenden

Duschen aus Schläuchen, Eimern,

Schalen oder raffinierten Spritzpistolen im

April willkommen – gilt dieser Monat doch

als heißester des gesamten Jahres.

Reizvoller Reigen

Schier endlos erscheint der Reigen der Festivals

in den Regionen – wie in der Provinz

Loei. Vom 8. bis 10. Juli eines jeden Jahres

verwandelt sich der ort Dan Sai in eine

Geisterstadt: Beim Festival „Phi Ta Khon“

verstecken sich die Einwohner hinter furchterregenden

Masken, um unter rhythmischer

Musik in wilden Prozessionen durch die Straßen

zu tanzen und dabei Phallus-Symbole zu

schwingen. Nicht weniger spektakulär geht

123rf.com/© Anek Suwannaphoom

es beim Raketen-Festival „Bun Bang Fai“ zu,

für das vor allem yasothon bekannt ist und

mit dem die Einheimischen den Beginn der

Regenzeit feiern. Dabei werden – mithilfe eines

Treibstoffs aus Holzkohle und Salpeter

– allerlei skurrile Flugkörper in den Himmel

gejagt. Den ehrgeizigen Wettbewerb gewinnen

die Bastler der Geschosse, die – gemessen

mithilfe von Ferngläsern und Stoppuhren

– die größte Flughöhe erreichen.

Weitaus beschaulicher ist das „Chiang Mai

Flower Festival“ zu. Alljährlich im Februar

fällt Thailands zweitgrößte Stadt in einen

einzigen Blumenrausch.

Denkbar fotogene Ausstellungen,

Umzüge und

natürlich auch die Wahl

einer Blumenkönigin

führen vor, was die Natur

an paradiesisch Schönem

hervorzubringen

vermag… Eine faszinierende

Vielfalt an Farben

dominiert auch beim

„Umbrella Festival“ von

Bo Sang. Der bei Chiang

Mai liegende ort genießt einen weltweiten

Ruf für seine bunt bemalten Schirme aus Seide

oder Papier und zelebriert das einmal im

Jahr entlang der gesamten Straße, die durch

das Künstlerdorf führt. Ganz andere Materialien

dominieren beim „Wax Castle Festival“

von Sakon Nakhon: Die Einheimischen modellieren

imposante Tempel, Schreine oder

Burgen aus Wachs, um sie anschließend

durch die Stadt zu fahren.

DAS WASSERFEST SoNGKRAN ALS THAILäNDISCHES

NEUJAHRSFEST (LINKS) UND FEUERWERK AM KöNIGSPALAST

WAT PHRA KAEo (RECHTS).

"es kann sich lohnen, für

die reiseplanung einen blick

auf Thailands kalender zu

werfen, um für faszinierende

festivals vielleicht sogar

einen umweg oder zusätzlichen

Tag einzulegen."

55


© Takeaway © Alain Limoges © Napat Chalakornkosol

BEI TRADITIoNELLEN FESTEN DüRFEN BLUMEN IN BUNTEN FARBEN,

VIELE LICHTER UND THAILäNDISCHER TANZ NICHT FEHLEN.

"ob religiös oder regional,

ruhig oder rasant: manchmal

scheint das leben der

Thailänder aus einer einzigen

abfolge von frohsinnigen

festen, feten und feiertagen

zu bestehen."

56

Besondere Popularität genießt das einwöchige

„Elephant Round-up“ von Surin. Alljährlich

im November ziehen hier bis zu 300

Elefanten auf, um bei Paraden, Schaukämpfen

und Spielen ein überraschendes Maß an

Kraft, Intelligenz und Geschicklichkeit unter

Beweis zu stellen. Eher noch als Geheimtipp

gilt der stets im Januar inszenierte Elefanten-Auftrieb

von Ban Khai. Auch in dem zwölf

Kilometer von Chaiyaphum entfernten Dorf

legen die Dickhäuter ungeahnte Talente an

den Tag. Ebenfalls tierische Schwergewichte

werden beim „Buffalo Racing“

in Chonburi auf Trab gebracht:

Im Staub einer Arena sorgen ge-

schickte Reiter dafür, behäbige

Büffel zu erstaunlichen Sprints

zu bewegen.

Feste der Minoritäten

Ein hohes Maß Exotik versprechen

die Feste unter Thailands

Minderheiten – wie den Akha oder

Hmong, die im Abseits der Berge

eigenständige Traditionen bewahren

konnten. Kaum bekannt ist

das „Mukdahan Annual Thai Tribal Festival“

von Mukdahan am Mekong bzw. an der laotischen

Grenze. Es vermittelt Einblick in die

Kultur verborgener Minoritäten wie den Kelung,

Kula, Saek oder Phu Thai. Als bekanntestes

Fest einer Minderheit besticht das

neuntägige „Phuket Vegetarian Festival“ –

und das im wahrsten Sinne des Wortes: Ganz

anders als der Name es vermuten lässt, geht

es bei diesem Spektakel der chinesischen

Volksgruppe nicht nur um pflanzliche Ernährung,

sondern auch um das dramatische

Malträtieren von Haut und Fleisch – wie dem

Durchstechen der Wangen mit Stangen, Säbeln

oder Messern… Andere Gläubige laufen

in Konzentration und Trance über Glut und

Stahlnägel oder sogar mit messerscharfen

Klingen gespickte Leitern hinauf.

Events der Neuzeit

Nicht minder von Reiz sind die Festivals,

die – gern als „Events“ bezeichnet – erst vor

kurzem ins Leben gerufen wurden. Bangkok

zum Beispiel präsentiert sich mit dem “International

Festival for Dance & Music“ (September/oktober),

dem „World Film Festival“

(oktober/November) und einer „International

Fashion Fair” (April) sowie tagtäglich

zahlreich steigenden Großveranstaltungen.

Der traditionelle Seebad Hua Hin macht alljährlich

durch ein beliebtes Jazz-Festival

(meist Juni) oder die nostalgische „Vintage

Car Rally“ (Dezember) auf sich aufmerksam,

aber auch mit sportlichen Happenings

wie dem illustren „Kings Cup Elephant Polo“

(August), das auf dem Rücken von Elefanten

ausgetragen wird, oder dem trendigen „International

Kite Festival“ (alle zwei Jahre).

Auf der anderen Seite des Golfs lockt das

Seebad Pattaya mit dem „International Music

Festival“ (März), bei dem über drei Tage auf

mehreren Bühnen kostenlose Großkonzerte

und eine kilometerlange Flaniermeile geboten

werden. Als größte Insel des Königreichs

lockt Phuket mit einer „Seafood Fiesta“ (August),

aber auch mit einer schillernden „Gay

Pride Parade“ (meist April).


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© Sukhothai Airport

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Keine Pflanze prägt Thailands Kulturlandschaft so tiefgreifend

wie der Reis. Das „Organic Agriculture Project“ in

Sukhothai bietet Besuchern die Möglichkeit, näheres über

das nahrhafte Korn zu erfahren.

blühende

landSchafT

AGROTOURISMUS In SUKHOTHAI

Zum Empfang gibt es ein standesgerechtes

Willkommensgetränk: süßen Saft aus dem

grünen Reishalm. Dann werden die Touristen

zu einer Besichtigungstour eingeladen, die

sie zu üppiggrünen Gemüsebeeten, zartrosa

Lotusteichen und einer ratternden Reismühle

führt. Nach dem leckeren Mittagessen dürfen

die Besucher für zwei Stunden in die Rolle

eines thailändischen Reisbauern schlüpfen

und – in traditionelle Hemden und weite Hosen

gekleidet – mit einem Wasserbüffel den

aufgeweichten Boden pflügen. Während das

genügsame Tier behäbig den musealen Holzpflug

zieht, stapft der Hobbyfarmer in seinen

klobigen Gummistiefeln etwas ungelenk durch

den matschigen Acker. Schon bald rinnt der

Schweiß über die Stirn, und dem Freizeitbauern

wird bewusst, wie hart die Arbeit im Reisfeld

ist. Ein alter Mann am Feldrand beobachtet

amüsiert die Szene und ist wohl etwas verwundert,

dass ein ausländischer Tourist von weither

kommt, nur um die erdgebundene Arbeit

eines thailändischen Bauern zu verrichten.

Lehrstube für Biobauern

Bei der durchpflügten Scholle handelt es sich

jedoch nicht um einen herkömmlichen Acker,

sondern um ein Versuchsfeld des „organic Agriculture

Project“, das sich neben dem kleinen

Flughafen von Sukhothai, etwa 20 km nördlich

der einstigen Königsstadt erstreckt. Was 1999

mit bescheidenen 4800 Quadratmetern begann,

wuchs mittlerweile auf eine Fläche von 64 Hektar

heran. Neben Reisfeldern gibt es dort Wiesen

für Rinder, Lotusteiche, obstplantagen und Gemüsegärten,

aber auch eine Reismühle und das

schicke Sukhothai Heritage Resort.

X

„Dieses Projekt ist ein Modell für alternative

Anbaumethoden“, erklärt die Projektmanagerin

Sutawadee Chareonrath und betont: „Die

Dorfbewohner sollen sehen, dass sich Bioanbau

auch finanziell lohnt“. Für „Phi ong“, wie

sie von den über 70 Angestellten respektvoll

genannt wird, ist es wichtig, dass neben Touristen

aus aller Welt vor allem einfache Bauern

und Universitätsstudenten aus Thailand

kommen und in diesem „Freiluft-Klassenzimmer“

zum Umdenken bewegt werden. Frau

Chareonrath, die lange in der konventionellen

Lebensmittelindustrie arbeitete, sieht im Anbau

hochwertiger Bioprodukte den richtigen

Ansatz für einen nachhaltigen Lebensstil.

Der Visionär

Doch das „organic Agriculture Project“ wäre

nie zustande gekommen ohne jenen Mann, der

schon seit vielen Jahrzehnten ein Visionär im

thailändischen Tourismus ist: Dr. Prasert Prasartthong-osoth.

Der Gründer und Haupteigner

von „Bangkok Airways“ hat seit Aufnahme des

Flugbetriebs im Jahr 1968 immer Wert auf

Qualität gelegt. Der Konkurrenz von Billigfluglinien

trotzt er mit seiner „Boutique Airline“,

die im Bereich Service und Komfort Maßstäbe

setzt. Die von seinem Unternehmen erbauten

und geführten Flughäfen in Koh Samui, Sukhothai

und Trat zählen zu den schönsten und

komfortabelsten im ganzen Königreich. So

verwundert es nicht, dass Dr. Prasert auch

Wert auf nachhaltige Lebensmittel legt. Das

von ihm und seiner Frau Wanli initiierte Projekt

in Sukhothai erwuchs eher aus Zufall. Als

der Flughafen von Sukhothai 1996 eingeweiht

wurde, blieb viel umliegendes Land ungenutzt.

© Sukhothai Airport

© Sukhothai Airport

EIN NACHHALTIGES ERLEBNIS:

ToURISTEN DüRFEN BEI DER

ERNTE HELFEN UND ERHALTEN

INTERESSANTE EINBLICKE IN DAS

ALLTAGSLEBEN DER BAUERN.

59


60

© Sukhothai Airport

"heute haben wir erkannt,

dass ökologische landwirtschaft,

verbunden mit wirtschaftlichereigenständigkeit,

im gesicht eines jeden

lebewesens ein lächeln zaubern

kann."

© Sukhothai Airport

IM oRGANIC AGRICULTURE PRoJECT LERNT MAN AUCH WIE DIE

GEERNTETEN LEBENSMITTEL ZU KULINARISCHEN GAUMENFREUDEN VERARBEITET WERDEN.

Daraus entstand die Idee, die brachliegenden

Flächen urbar zu machen, um etwas „Nützliches

für die Allgemeinheit“ zu tun. Von den

landwirtschaftlichen Nutzflächen sollten alle

profitieren: die Produzenten ebenso wie die

Konsumenten und die Umwelt. Dafür wurde

das Projekt 2010 mit dem „Thailand Tourism

Award“ für Agrotourismus ausgezeichnet.

Glückliches Sukhothai

Keine Region wäre geeigneter für solch eine

zukunftsweisende Landwirtschaft

als Sukhothai, denn schließlich

setzte hier bereits viele Jahrhun-

derte zuvor ein Mann ganz neue

Maßstäbe: König Ramkhamhaeng.

„Dieses Land von Sukhothai

erblüht. Es gibt Fische im Wasser

und Reis auf dem Feld“ ließ der

Monarch 1292 in seine berühmte

Stele meißeln. Und dies waren

keine leeren Worte. Seine Untertanen

waren von Steuern und Zöllen

befreit, er galt als gerechter

Richter und führte die heute noch

gebräuchliche Schrift ein. Die fast

vier Jahrzehnte währende Regierungszeit

von Ramkhamhaeng gilt als goldene ära, in

der auch Kunst und Religion erblühten. Aus

seiner Zeit stammen die schönsten Buddha-

Figuren und die eindrucksvollsten Klöster.

Enten gegen Schnecken

Die „blühenden Landschaften“, von denen

Ramkhamhaeng schrieb, man kann sie heute

bei einer Fahrt durch Zentral-Thailand nach

wie vor erleben. Nicht nur zur Regenzeit ver-

© Sukhothai Airport

wandeln sich die fruchtbaren Ebenen in einen

endlos grünen Teppich. Zweimal im Jahr sind

die Menschen damit beschäftigt, die Reissetzlinge

zu pflanzen, um vier Monate später die

Ernte einzufahren. Etwa 30 Millionen Tonnen

Reis werden jährlich im ganzen Land geerntet,

davon ein Großteil in den weiten Ebenen zwischen

Bangkok und Sukhothai. Fast ein Drittel

ist für den internationalen Markt bestimmt, damit

ist Thailand Exportweltmeister für Reis.

Doch die beachtlichen Wirtschaftszahlen

beeindrucken die Mitarbeiter des „organic

Agriculture Project“ wenig. Nach dem Motto

„Mehr Klasse als Masse“ folgen sie fünf strikten

Regeln: keine chemischen Düngemittel,

keine Pestizide, keine künstlichen Zusatzstoffe

oder Färbemittel und keine genetischen

Manipulationen. Auf ihren Feldern gedeihen

eigene Züchtungen von rotem Duftreis „khao

hom daeng”, schwarzem Duftreis, „khao hom

dam“, und Jasminreis, „khao hom mali“.

Leider schätzen nicht nur Menschen das

nahrhafte Korn, sondern auch allerlei Tiere.

Am gefräßigsten ist die Apfelschnecke. Einst

als Delikatesse aus Lateinamerika nach Asien

eingeführt, ist sie beim Reis nun selbst auf den

Geschmack gekommen. „Zunächst verwendeten

wir Kräuter, die aber nur bei 50-60 % der

Pflanzen wirkten. Dann wechselten wir zu Enten“,

erinnert sich Sarawuth Hongkam. Seitdem

sorgt der Projektmitarbeiter dafür, dass

ein ganzer Schwarm des Federviehs durch

die überfluteten Felder schwimmt, um Jagd

auf Apfelschnecken und anderes Ungeziefer

zu machen. Am Anblick der schnatternden

Enten erfreuen sich auch stets die ausländischen

Touristen, wenn sie schwitzend mit

dem Wasserbüffel ihre Runden drehen.


123rf.com/© ChakkapongBenjasuwan

62

STarke frauen

STarkeS land

WIe fRAUen DAS KönIGReICH veRänDeRn

Man schrieb das Jahr 1827 und die Lage

schien ausweglos. Kaum hatten laotische

Soldaten Nakhon Ratchasima (Khorat) eingenommen,

mussten sich die Bewohner

ergeben. Da die lokale Schutztruppe abkommandiert

war, konnten sie ihre Heimatstadt

im Nordosten Thailands nicht verteidigen.

Doch die Eindringlinge hatten nicht mit Khun

ying Mo gerechnet. Angesichts der Abwesenheit

ihres Gatten versuchte die Frau des

Vizegouverneurs nun selbst, den Widerstand

zu organisieren. Als die gesamte Einwohnerschaft

in die laotische Königsstadt Vientiane

verschleppt werden sollte, gelang es ihr mit

einer Kombination aus weiblichem Charme

und militärischer Taktik den Feind vernichtend

zu schlagen. Aus Dank verlieh König

Rama III. dieser mutigen Frau den Titel Thao

Suranaree. Die zu ihren Ehren errichtete

Statue im Herzen von Khorat ist heute ein

beliebtes Pilgerziel.

Khun ying Mo ist nicht die einzige Heldin, die

sich in Zeiten großer Not für ihre Zeitgenossen

aufopferte. In Phuket werden mit Thao

Thepkasattri und Thao Sisunthon zwei starke

Frauen verehrt, die im Jahr 1785 erfolgreich

den Widerstand gegen die birmanische Armee

anführten.

Heldinnen des Alltags

Doch von den vielen Heldinnen des Alltags

ist in den Geschichtsbüchern nichts zu finden.

ohne viel Aufsehen versorgen sie ihre

Familie, unterstützen ihre Eltern und gehen

zur Arbeit. Zwei von drei Frauen haben einen

Job. Doch bei gleicher Tätigkeit verdienen

sie im Durchschnitt ein Fünftel weniger als

X

ihre männlichen Kollegen. Der höhere Managementbereich

ist noch immer eine Männerdomäne.

So ist unter den über 200 börsennotierten

Unternehmen nur jeder vierte

Vorstand weiblich. Immerhin wird jede dritte

thailändische Firma heute von einer Chefin

geleitet und an den Universitäten sind die

Frauen ganz weit vorn. Selbst in einigen naturwissenschaftlichen

Fächern stellen Studentinnen

die Mehrheit, etwa in Mathematik

und Physik. Keine Frage: Die Frauen sind

in der thailändischen Gesellschaft auf dem

Vormarsch und das ist gut so. Grund genug,

an dieser Stelle einige interessante Persönlichkeiten

vorzustellen:

Thanpuying Chanut Piyaoui

Sie gilt bis heute als die Grand Dame unter

den Hoteliers. Als Chanut Piyaoui 1948 das

Princess Hotel in Bangkok eröffnete, war

dies zugleich der Startschuss für die renommierte

Dusit Thani-Gruppe. Die „Himmlische

Stadt“, so die Bedeutung dieses Namens

wurde zum Inbegriff für „Internationalen

Standard mit thailändischer Seele“, wie

Chanut Piyaoui stets betonte. Mit ihren Hotels

setzte sie höchste Maßstäbe in der Tourismusindustrie,

dachte aber auch an den

Nachwuchs: 1993 öffnete das renommierte

Dusit Thani College für Hotelmanagement

seine Pforten. Auch wenn Frau Chanut heute

im hohen Alter von fast 90 Jahren zurückgezogen

lebt, ist sie nach wie vor ein leuchtendes

Vorbild für viele Frauen in der Geschäftswelt.

Nicht zuletzt dafür wurde sie mit dem

Ehrentitel „Thanpuying“ ausgezeichnet.


© Dusit International © Celeste Siam © Silverlake Vineyard Co., Ltd © Tata young

Celeste Siam

Internationale Medien preisen sie als Asiens

„DJ Nr. 1“ und „Thailands bestgehütetes Geheimnis“.

In den Clubs von Ibiza ist Celeste

Siam seit ihrem Debüt im Jahr 2007 fast

zuhause. Aber ihr Aufstieg in der DJ-Szene

war nicht einfach. „Von Männern erhielt ich

keine Unterstützung, viele fühlten sich von

mir bedroht“, beklagt das Unterhaltungstalent.

Doch Celeste Siam hat es geschafft:

Phatchamon Pongkanmool, wie sie mit bürgerlichem

Namen heißt, ist in der ganzen

Welt gefragt. Aber auch wenn sie ständig

unterwegs ist, hängt ihr Herz an ihrer thailändischen

Heimat. Nicht von ungefähr hat

Phatchamon ihren Künstlernamen „Himmlisches

Siam“ gewählt. Zudem mixt sie gerne

traditionelle Musik aus Thailand mit internationaler

House-Musik und begeistert dadurch

auch junge Menschen für die Klänge

ihres Geburtslandes.

Suphansa Nuangpirom

Ihre Freunde und Angehörigen hatten sie

gewarnt. Als die ehemalige Schauspielerin

2002 ein Weingut anlegen wollte, sagten sie

ihrem Projekt ein frühes Scheitern voraus.

Doch Suphansa Nuangpirom ließ sich davon

nicht beirren. Heute bringt der 192 ha große

„Silverlake Vineyard“ alljährlich vorzügliche

Tropfen hervor und ist aufgrund seiner Nähe

zum nur 20 Kilometer entfernten Pattaya ein

äußerst beliebtes Wochenendziel. übernachtungsgästen

ließ Khun Suphansa mit dem

„Movie House Bed & Breakfast“ eine stilvolle

Bleibe errichten, dessen kreativ gestaltete

Bungalows die Titel ihrer alten Filme tra-

gen. 2012 organisierte das vielseitige Talent

zusammen mit dem Ehemann erstmals das

Silverlake Music Festival. Suphansas Tatendrang

scheint kein Ende zu kennen.

Tata Young

Die Tochter eines US-Amerikaners und einer

Thai ist im Königreich ein Superstar, aber

auch weit über die Grenzen hinaus ziemlich

populär. 2009 erschien ihr drittes englischsprachiges

Album „Ready for Love“, und ihre

Konzerte führen Tata young regelmäßig ins

asiatische Ausland. Das Talent der Sängerin

zeichnete sich früh ab. 1980 als Amita

Marie young in Bangkok

geboren, gewann sie

bereits im zarten Alter

von elf Jahren einen Gesangswettbewerb.

Mit

Vierzehn unterschrieb

Tata ihren ersten Plattenvertrag.,

und Bislang

gingen über 13 Millionen

Tonträger über den Verkaufstresen.

Als Gesicht

zahlreicher Werbekampagnen

und seit 2009 als

UN-Botschafterin für die Umweltinitiative

„My ozone wish” zeigt die 31-Jährige auch

außerhalb des Musikgeschäfts als schönes

Gesicht Thailands ihre Präsenz.

VoN LINKS NACH RECHTS: THANPUyING CHANUT PIyAoUI,

CELESTE SIAM, SUPHANSA NUANGPIRoM, TATA yoUNG

"im thailändischen königreich

haben frauen immer

wieder geschichte geschrieben.

heute sind sie in allen

gesellschaftlichen bereichen

auf dem vormarsch. und

das ist gut so!"

63


© Volker Klinkmüller

„man darf im leben niemals

aufgeben – und sollte stets

versuchen, aus negativen erlebnissen

oder erfahrungen

möglichst viel kraft und

kreativität zu schöpfen.“

64

wie Sich

glück erZielen

läSST

Thailands Surf-legende Amara Wichithong macht nicht nur

auf dem Surfbrett eine gute figur, sondern versteht sich

auch bestens darauf, mit elan durch das leben zu surfen.

gibt es Thailänderinnen, denen Sie eine rolle

als vorbild zuschreiben würden?

amara wichithong: Ich schätze zum Beispiel die Lehrerin

Kru Prateep, die sich für die Menschen in Bangkoks

Slum Klong Toei engagiert – oder die unerschrockene

Pathologin Dr. Pornthip Rojanasunan,

die stets unermüdlich für

die Wahrheit kämpft. Für mich

persönlich kam meiner Mutter

besondere Bedeutung zu.

inwiefern fühlen Sie sich

von den familienverhältnissen

geprägt?

amara wichithong: Der

frühzeitige Tod meines Vaters

– oder vielmehr die damit verbundenen

Folgen – haben unser Leben von heute auf

morgen verändert... Meine Mutter und wir elf Geschwister

waren plötzlich völlig auf uns allein gestellt. Ich habe

viel gelernt in dieser Zeit.

Wann sind Sie zum Windsurfing gekommen

– und wie?

amara wichithong: Ich war gerade mal 15, als ich

surfen lernte… Schon ein Jahr später bin ich mit einem

einheimischen Surfbretthersteller nach Deutschland, Dänemark,

Frankreich und in die Schweiz gereist, um unsere

Produkte bei Regatten zu präsentieren. Mit 17 Jahren

habe ich begonnen, eigene Bretter am Strand von Pattaya

zu vermieten.

war es schwierig, in die männerdomäne dieses

Sports einzudringen?

amara wichithong: Heute ist das ja alles kein

Problem, aber damals…!? Ich musste erst einmal mit

meinem eigenen Bruder kämpfen, bis er meine Surferei

toleriert hat. In den 1970-er Jahren galt es schon

als mittelschwere Provokation, wenn sich eine Thailänderin

in Shorts oder gar Bikini am Strand blicken

ließ. Es hat auch lange gedauert, bis eigene Surf-Pokale

für Frauen ausgelobt wurden.

was betrachten Sie als ihr persönliches rezept

für ein glückliches leben?

amara wichithong: Viel Sport, positives Denken

und ein gesundes Selbstwertgefühl! Es ist wichtig,

das durchzuziehen, was einen glücklich und zufrieden

macht – ohne zu viel auf die Meinung anderer zu

achten... Außerdem ist es befriedigend, erzieltes Glück

zu teilen. Als letztes Jahr weite Teile des Landes unter

Wasser standen, haben wir zum Beispiel unsere Surfbretter

geschnappt, um dort, wo keine Motorboote fahren

konnten, Eingeschlossene zu versorgen.

haben Sie einen Traum, der bisher noch unerfüllt

geblieben ist?

amara wichithong: Eines Tages möchte ich gern

ein Buch über – oder besser: für – Frauen schreiben.

Es soll dazu dienen, meine eigenen Erfahrungen zu

verarbeiten und anderen Thailänderinnen die notwendige

Kraft verleihen, ihr Leben zu meistern.

Amara Wichithong (48) hat mehrere nationale und

internationale Wettkämpfe gewonnen, betreibt in

Pattaya-Jomtien eine Schule für Windsurfing und

Segeln. www.amarawatersports.com


© Rob Fraser

66

einfach

raffinierT

IM KönIGReICH DeR GAUMenfReUnDen

Es zischt, brodelt und dampft an allen Ecken

und Enden. Der verführerische Duft von

flambierten Meeresfrüchten liegt in der Luft,

mischt sich mit dem von gebratenem Gemüse

oder gegrillten Hähnchenschenkeln der

benachbarten Essenstände, wenige Meter

weiter steigt das unwiderstehliche Aroma

tropischer Früchte in die Nase… Wird ein

Straßenzug tagsüber reichlich zugeparkt mit

Autos, kann er sich allabendlich blitzschnell

in ein kulinarisches Schlaraffenland verwandeln.

Vielerorts in Thailand werden mit

Handkarren herbei geschaffte Klappstühle

und Tische blitzschnell zu einem perfekten

Freiluftrestaurant aufgebaut – und meist

schon kurze Zeit später sind fast alle Plätze

besetzt, wird nach allen Regeln der Kunst

gemeinsam geschlemmt.

Denn Thailänder speisen am liebsten in

Gesellschaft und genießen dabei die ganze

Vielfalt ihrer Landesküche, die bei weitem

nicht nur für sie selbst die beste der Welt

ist… Jeder bedient sich mit seinem eigenen

Löffel von den zahlreichen Schüsseln und

Tellern. Aus westlicher Sicht mag das gewöhnungsbedürftig

sein, aber angesichts

der Vielfalt kulinarischer Köstlichkeiten ist

es einfach notwendig – und zudem erfreulich

gesellig. ob an einem Straßenstand oder im

Gourmettempel: Die stets frisch zubereiteten

Speisen erweisen sich nicht nur als äußerst

schmackhaft, sondern auch besonders

kalorienarm und gesund, so dass sie ausgiebiges

Schlemmen ohne Reue garantieren.

Eine ausgewogene Mischung aus Kräutern

und Gewürzen generiert unverwechselbaren

Genuss. Knoblauch, Ingwer, Tamarinde, Zit-

X

ronengras, Minze, Basilikum oder Koriander

gehören dazu und natürlich auch frische wie

getrocknete Chilischoten: Wahre Gaumenkitzler,

bei denen tunlichst zu beachten ist,

dass ihre Größe in umgekehrtem Verhältnis

zur Schärfe stehen kann. Abgeschmeckt

wird gern mit einem ordentlichen Schuss

fermentierter Fischsoße und erfrischendem

Limettensaft.

Thai-Kochkurs als Mitbringsel

Der Besuch eines Kochkursus, wie er von

vielen Homestay-Unterkünften oder manchem

Luxushotel angeboten wird, kann viel

Spaß bereiten – und zu den Höhepunkten

eines jeden Thailand-Urlaubs geraten. Meist

beginnt das Erlebnis mit einem versiert geführten

Marktbesuch. Dann lassen sich die

Teilnehmer in die Rätsel und Raffinessen

authentischer Thai-Küche einführen oder

lernen, tropische Früchte und Gemüse in bezaubernde

Kunstwerke zu verwandeln. Das

Erlernte ist ein denkbar originelles Mitbringsel

– oder eben auch eine Notwendigkeit, um

die in den schönsten Tagen des Jahres gewachsene

Sucht nach thailändischen Köstlichkeiten

stets auch daheim befriedigen zu

können.

„Heute schon Reis gegessen?“

Was dem Mitteleuropäer sein Brot bedeutet, ist

dem Thailänder der Reis. Da kann es nicht überraschen,

dass khin khao – wörtlich übersetzt:

„Reis essen“ – das thailändische Pendant zum

Begriff „essen“ ist. Dabei ist ganz egal, um welche

Speise es sich dabei handelt. Dass ein typi-


© Meighan Makarchuk

Thai-Curry –

Ein Teller Thailand für daheim

Rezept für 2-4 Personen

400 g Hähnchenbrustfilet

1-2 Esslöffel thailändische Currypaste

(erhältlich in jedem Asia-Geschäft)

500 ml ungesüßte Kokosmilch

5 kleine grüne Thai Auberginen

2 rote Chilischoten

2 Kaffirlimettenblätter

Thai Basilikum (optional)

1 Esslöffel Fischsoße

1 Teelöffel Palmzucker

1 Teelöffel Öl

Zubereitung

Das Fleisch vorab in mundgerechte Stücke schneiden.

Bei mittlerer Hitze Currypaste im Öl anbraten.

Hitze reduzieren und langsam 400 ml Kokosmilch

hinzugeben.

Fleisch und Kaffirlimettenblätter hinzugeben, für

drei Minuten garen lassen.

Den Rest der Kokosmilch, den Palmzucker und die

Fischsoße hinzugeben und aufkochen lassen.

Die Auberginen hinzugeben und kochen, bis sie

weich sind.

Vorm Servieren Thai Basilikum und rote Chillis

hinzugeben.

Das Curry in einer großen Schale servieren und den

Reis auf separaten Tellern reichen. Da das Auge

mitisst, empfiehlt es sich, wie in Thailand üblich,

den Reis in ein Schälchen zu portionieren und –

wie mit einer Spielform aus dem Sandkasten – kleine

Halbkugeln auf dem Teller zu portionieren.

The PerfecT

GeTaway…

Der Luxus des Authentischen

Die Inseln von Koh Phi Phi sind für ihre sanften Buchten,

weißen Strände sowie tiefgrünen Dschungel bekannt.

Wahre Trauminseln und somit die perfekte Kulisse für das

romantische Zeavola Resort in traditioneller Thai Umgebung

– der perfekte Ort zum Loslassen und Auftanken.

Spüren Sie der Lebensfreude des thailändischen Lifestyles

nach, genießen Sie den intensiven Kontakt mit einer fremden,

exotischen Kultur.

Willkommen im Paradies: 52 freistehenden Suiten im Stil

eines traditionellen Inselhauses erstrecken sich über die 4

Hektar große, üppig bewachsene tropische Gartenanlage

und bezaubern durch viel Sinn fürs Detail.

Der Traumstrand mit seiner lebhaften, fröhlichen Atmosphäre

lässt keine Langeweile aufkommen. Aktivitäten wie

Schnorcheln, Kajak fahren oder Tauchen sorgen zusätzlich

für Abwechslung. Ein Aufenthalt im Zeavola Resort ist ein

authentisches Erlebnis, ohne dass man auf den gewohnten

Komfort verzichten muss!

11 Moo 8 Laem Tong, Koh Phi Phi,

Ao Nang, Krabi 81000 Thailand,

Tel.: +66 75 627 000, Fax: +66 75 627 025

Resort Reservation Tel.: +66 75 627 024

www.zeavola.com

67


© Paul Marculescu © Ron Isarin © jay chan

THAILäNDISCHES ESSEN IST BEKANNT FüR SEINE ExoTISCHEN GEWüRZE:

CHILI, INGWER, ZITRoNENGRAS UND KoKoSMILCH GEBEN DEN GERICHTEN EINE BESoNDERE NoTE.

"Schlaraffenland am Straßenrand:

unglaublich, aber

einfache grills und garküchen

bieten oft gourmet-cuisine

– auch wenn das ambiente

nicht unbedingt für

einen michelin-Stern reicht."

68

sches Gespräch unter Einheimischen oft mit der

Phrase Kin Khao Rue yang? – wörtlich „Hast Du

heute schon Reis gegessen?“ – beginnt, unterstreicht

die Verwurzelung mit dem Hauptnahrungsmittel.

Stets begehrt ist der Jasmin-Reis

Khao Hom Mali – ein edler Duftreis mit besonderem

Eigengeschmack. Im Norden und Nordosten

wird der Klebreis Khao Niau bevorzugt, der

nicht zu kochen, sondern in Bambus über heißem

Wasser zu dämpfen ist, so dass die einzelnen

Körner zusammenkleben und dem Namen

alle Ehre machen.

Nicht weniger umfangreich erscheint das Angebot

an Nudelsorten: Die weiße, dünne Reisnudel

Gueh Tiao weist rein optisch kaum ähnlichkeiten

mit ihrer europäischen Verwandtschaft auf. Sie

wird hauptsächlich in würzigen Suppen oder mit

Ei gebraten als Phat Thai genossen. Aus Mungobohnenmehl

hergestellte Glasnudeln munden

als Einlagen in Suppen oder in der erfrischenden

Salatvariante yam Wun Sen. Italienische

Spaghetti indes bilden eine

wichtige Komponente der immer

beliebter werdenden Fusionsküche –

und lassen sich unter anderem ideal

mit Panaeng-Currys kombinieren.

Besonders viel Experimentierfreudigkeit

legt der bekannte TV-Koch

Johann Lafer an den Tag: Bereits im

Jahr 2000 mit dem „Friend of Thailand

Award“ ausgezeichnet, macht

er westlich-thailändische Mischkost

immer populärer...

Kulinarische Rundreisen

Allein schon die örtlich zahlreichen Variationen

thailändischer Gerichte sind ein guter Grund,

verschiedene Regionen des Landes zu besuchen.

Die nördliche Küche weist sowohl burmesische

als auch laotische Einflüsse auf. Nicht verpassen

sollte man es, sich an einer der Chilipasten

zu versuchen, da sie zum Beispiel blanchiertes

Gemüse in ein Geschmacksfeuerwerk verwandeln

können. Die Küche des Nordostens basiert

vorwiegend auf drei Komponenten, die gern zusammen

bestellt werden: Gegrilltes Hühnchen,

Klebreis und Som Tam als scharf-saurer Salat

aus jungen Papayas, abgeschmeckt mit Fischsoße

und viel Chili. Andere Leckerbissen werden

zuweilen aus Blättern gegessen – wie yam Khao,

ein wohlschmeckender Reissalat mit Erdnüssen.

In der südlichen Küche vereinen sich malaiischmuslimische

und chinesische Einflüsse. Am

bekanntesten ist das indisch anmutende Curry

Gaeng Masaman. König Rama II. schrieb sogar

ein Gedicht darüber, weil es sein Leibgericht gewesen

ist.

Als klassische Küche des Königreichs gilt die von

Zentralthailand. Schonend zubereitet in einem

Wok, bleibt das Gemüse schön frisch und verführerisch

knackig. Nationalgericht des Landes ist

die berühmte Suppe Tom yam Gung (Tom yum

Goong). Nach ihr wurde 2005 sogar ein thailändischer

Kinostreifen benannt, der mit Tony Jaa in

der Hauptrolle einen internationalen Durchbruch

erzielte. Dabei handelt es sich um eine scharfsäuerliche

Garnelensuppe mit Zitronengras, die

sich aber auch – einem Ragout gleichend und

sehr empfehlenswert – mit cremiger Kokosnussmilch

und weiterem Meeresgetier als Tom

Ka Talae genießen lässt.


SPrache alS

SchlüSSel der

verSTändigung

Mit seiner Sprachschule verhilft Wolfgang Payer Urlaubern

zu einem nachhaltigen Schatz und langzeiturlaubern in

Thailand zu mehr Integration. Denn wer Thai spricht, kann

mehr Zugang zur einheimischen Kultur finden.

wie ist ihre besondere beziehung zu Thailand

gewachsen?

wolfgang Payer: Das Königreich hat mich von Anfang

an fasziniert, so dass meine erste Thailand-Reise 1986

zum einschneidenden Erlebnis wurde. Danach bin ich

immer wieder zurückgekehrt, um das herrliche Klima,

die tropische Natur und natürlich auch die Freundlichkeit

der Einheimischen zu genießen. Parallel dazu ist der

Wunsch gewachsen, dort zu leben, wo andere Urlaub

machen.

es war sicher kein leichtes unterfangen, eine

Sprachschule zu gründen…

wolfgang Payer: Keineswegs – es war sogar eine

unglaubliche Herausforderung. Viel Enthusiasmus und

ein langer Atem waren nötig, bis ich endlich am Ziel

war. Das gilt für die Erteilung der notwendigen Lizenzen

ebenso wie für den täglichen Betrieb. Schließlich

bedarf es besonders geeigneter, engagierter Mitarbeiter,

um eine Privatschule auf möglichst hohem Niveau

zu halten.

warum sollten besucher im urlaub Thailändisch

lernen?

wolfgang Payer: Weil es eine wundervolle, harmonische

und auch sehr melodische Sprache ist. Ich würde es

als Französisch Südostasiens bezeichnen…. Aber noch viel

wichtiger: Für jemanden, der Thai spricht, öffnet sich das

Königreich in einer ganz anderen, besonders intensiven

Dimension. Die Einheimischen sind begeistert, wenn man

versucht, sich ihnen in der Landessprache zu nähern –

auch wenn es nur wenige Brocken sein sollten.

ist die exotische Schrift nicht eine unglaubliche

hürde?

wolfgang Payer: Diese Angst kann ich jedem nehmen

– zumal es ja auch möglich ist, die Sprache zu erlernen,

ohne die Schrift zu beherrschen. Im Vergleich zu

einer europäischen Sprache jedenfalls ist die Grammatik

erfreulich unkompliziert. Es kommt vor allem auf die

Betonungen an und die sind reine Trainingssache. Wir

bieten individuelle, effektive

Lernmethoden an – als

Schnupperkurse für Urlauber

oder Studienkurse,

die zur Erteilung eines ED-

Visa bzw. zu einem Jahresvisum

führen, mit dem

man länger in Thailand

leben kann.

© Volker Klinkmüller

Thailand ist viel zu schade,

um hier nur urlaub zu machen

– wer etwas von der Sprache

oder landesküche erlernt,

kann sich dauerhaft verzaubern

lassen.“

wie kam es zur kombination von Sprachund

kochkursen?

wolfgang Payer: Was kann schöner und sinnvoller

sein, als die Kunst der besten Küche der Welt zu erlernen?

Wer sich in Thailand verliebt, verliebt sich natürlich

auch in die einzigartige Landeskost. Schon in einem

drei- bis vierstündigen Kochkurs lässt sich die Zubereitung

mehrerer exotischer Gerichte erlernen oder sogar

etwas von der landestypischen, legendären Lebensmittel-Schnitzkunst.

Wolfgang Payer (49) siedelte 2004 von Deutschland

nach Thailand über, um in Pattaya die Easy ABC

Sprach- und Kochschule zu gründen.

www.easy-abc-th.com

69


© Loek Jannsen

70

auf feSTen

Schienen

Schmale Spur - breite vielfalt: Auf einer länge von 4.500

Kilometern verspricht Thailands eisenbahnnetz eine verlockende

Mischung aus Abenteuer, Komfort und nostalgie.

Sobald der Zug an einem Bahnsteig hält, wird

er von fliegenden Händlern mit lukullischen

Köstlichkeiten umlagert, müssen sich die Passagiere

zwischen gebratenen Hähnchenteilen,

gegrilltem Fisch oder frischen Mangos entscheiden….

Dann geht es auch schon weiter –

durch grünende Reisfelder und Palmenhaine,

vorbei an Kindern auf Wasserbüffeln, hölzernen

Pfahlbausiedlungen oder glitzernden Tempelanlagen.

Wie könnte sich die herrliche Kulisse

Südostasiens reizvoller genießen lassen als mit

dem Luxus der Langsamkeit einer Bahnreise?

Neben dem Flugzeug gilt Thailands Eisenbahn

– bei einem Schmalspurnetz von 4.500

Kilometern, drei verschiedenen Fahrklassen

und moderaten Ticketpreisen – als bestes, bequemstes

und beschaulichstes Verkehrsmittel.

Wer gern Kontakt zu Einheimischen sucht, sollte

einen Waggon der dritten Klasse besteigen.

Für Nachtfahrten indes bietet sich der beliebte

„Sleeper“ an: In diesen Waggons werden jeweils

zwei gegenüber liegende Sitze ausgeklappt, mit

blütenweißem Bettzeug überzogen und durch

Vorhänge abgeteilt bzw. Abteile in Schlafkojen

verwandelt.

Auf historischen Spuren

Kaum jemand vermutet, dass Thailands Streckennetz

weitgehend auf deutscher Ingenieursbaukunst

beruht. Als erste Strecke wurde

1897 der Schienenstrang zwischen Bangkok,

Ayutthaya und Korat eröffnet, um die Reisezeit

von fünf Tagen auf sagenhafte sechs Stunden

zu verringern. Im Seebad Hua Hin erzählen

noch besonders viele Relikte aus der Pionierzeit

des Eisenbahnverkehrs: Der von 1921

stammende, schnörkelreiche Bahnhof gilt als

der landesweit älteste und schönste, nicht

weit entfernt liegt das einst nur Fahrgästen

vorbehaltene, im viktorianischen Stil erbaute

Railway Hotel. Als Luxushotel versprüht es

noch heute kolonialen Charme.

Mitten durch die Filmkulisse

Der berühmteste Schienenstrang des Königreichs

verläuft durch die faszinierende Naturkulisse

von Kanchanaburi. Auch wenn nur ein 50

Kilometer langer Teil der während des Zweiten

Weltkriegs von den Japanern durch unwegsame

Berg- und Dschungelwelten nach Burma getriebenen

„Todesbahn“ zu befahren ist, gerät die

Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Entlang

an schroffen Felsabhängen und verborgenen

Flussschleifen zuckelt der Zug über kühne

Konstruktionen knarrender Holzbrücken – ganz

wie es 1957 in dem berühmten Kinostreifen „Die

Brücke am River Kwai“ verfilmt worden war.

Eleganz und Nostalgie

Wer besonders anspruchsvoll durch Thailand

rollen möchte, sollte den zwischen Bangkok

und Singapur sowie auch auf anderen

Strecken verkehrenden „Eastern & oriental

Express“ besteigen. Dabei können sich die

Fahrgäste herrlich in der Epoche von Somerset

Maugham oder in einem Roman von Agatha

Christie wähnen… Die Waggons sind – als

Schlaf-, Speise- oder Salonwagen mit Bar

und Bordpianist – im eleganten Stil der 1920er

und 1930-er Jahre ausstaffiert, während

am Ende des Zugs ein halboffener Panoramawagen

mit atemberaubenden Ausblicken

verwöhnt.


CENTARA HOTELS & RESORTS

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Centara Hotels & Resorts ist Thailands grösste Hotelkette mit dem Marktsegment

von 4 und 5 Sterne Hotels & Resorts; mit 5 individuellen Marken in Top-

City-Lagen, an einsamen Stränden, auf tropischen Inseln und in Gebieten mit

überragender Naturschönheit.

Es gibt Centara Angebote für jeden Geschmack, ganz gleich welchen Urlaubsstil

Sie bevorzugen. Wir bieten Ihnen alles, vom Luxushotel über romantische

Hideaways bis zum Familienhotel.

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THE PHILIPPINES


72

Thailand von a biS Z

Feiertage 2012

Der thailändische Kalender ist prall gefüllt

mit Festen, Feiertagen und Events.

Ausführliche Informationen finden Sie

unter www.thailandtourismus.de

1. Januar Neujahr

23. Januar Chinesisches Neujahr

07. März Makha Bucha Tag

6. April Chakri Gedenktag

13.-15. April Songkran

1. Mai Tag der Arbeit

5. Mai Krönungstag

09. Mai Königliche

Pflugzeremonie

04. Juni Visakha Bucha Tag

02. August Asalha Bucha Tag

03. August Khao Phansa Tag

12. August Geburtstag von

Königin Sirikit

23. oktober König Chulalongkorn

Gedenktag

28. November Loi Krathong Fest

5. Dezember Geburtstag von König

Bhumibol

10. Dezember Verfassungstag

31. Dezember Silvester

Gesundheit

In den Urlaubs zentren ist eine sehr

gute ärztliche Versorgung gewährleistet.

In Bangkok sowie in größeren

Provinzstädten gibt es zahlreiche

Krankenhäuser europäischen Standards.

Selbst auf dem Lande finden

sich überall Erste-Hilfe-Stationen oder

kleine Privatkliniken. Es empfiehlt sich,

eine Auslandskrankenversicherung

abzu schließen.

Apotheken und Drogerien verkaufen

westliche Medikamente rezeptfrei und

erheblich preisgünstiger als in Euro pa.

Dennoch ist es ratsam, sich einen ausreichenden

Vorrat benötigter Arz neien

von Zuhause mitzubringen.

Wie in anderen tropischen Regionen ist

bei Salaten, Eis(creme) und ungeschältem

obst gesunde Vorsicht geboten.

Statt aus der Leitung sollte Wasser nur

aus versiegelten Flaschen getrunken

werden.

Die meisten Gebiete Thailands haben

laut WHo nur ein geringes Malaria-

Risiko. Bei Touren in Risikogebiete

– wie die Grenzregionen zu Thailands

Nachbar ländern – sind ein entsprechendes

Notfall-Medikament im Reisegepäck

und ein Arztbesuch bei evtl.

auftretenden Symptomen ratsam. Ein

gewisser Schutz gegen Malaria und

Dengue-Fieber besteht ab anbrechender

Dämmerung in der Prävention

durch Mücken abwei sende Mittel,

Räucherspiralen, Körper bedeckende

Kleidung und Moskitonetze.

Weitere Informationen beim Robert

Koch Institut unter www.rki.de

Impfungen

Für die Einreise nach Thailand sind

zurzeit keine Pflichtimpfungen erforderlich.

Wie bei jeder Tropenreise

sollte man sich rund drei Monate vor

Rei seantritt beim Gesundheitsamt oder

Tropenarzt über eventuell erforderlich

gewordene Impfungen erkundigen.

Je derzeit empfehlenswert ist eine

Impfung gegen Hepatitis A sowie die

Erneue rung von Tetanus-Impfungen.

Weitere Informationen z. B. unter

www.crm.de

Informationen

Thailändisches Fremdenverkehrsamt

Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt

Tel.: 069-138 139-0

Fax: 069-138 139-50

info@thailandtourismus.de

www.thailandtourismus.de

Kleidung

Als Kleidung empfehlen sich luftige,

leichte Baumwolltextilien sowie

leichtes Schuhwerk und eine dünne

Strickjacke oder ähnliches für die kühle

Jahres zeit, aber auch für klimatisierte

Hotels und Fahrzeuge. In Tempeln

sind weder schulterfreie Kleidung

noch knappe Röcke oder kurze Hosen

gestattet!

Landessprache/Verständigung

Die Landessprache ist Thailändisch.

Englisch ist weit verbreitet – besonders

in Bangkok und den wichtigsten Touristenzentren.

Die Straßenbeschilderung

entlang der Hauptverkehrsrouten

ist zweisprachig in Thai und Englisch.

Nebenkosten

Snacks ab 20 THB / 0,50 €

Essen im

Restaurant,

3 Gänge

ab 300 THB /

7,50 €

Tasse Kaffee ab 40 THB / 1,00 €

kleine

Flasche Bier

im Restaurant

ab 50 THB /

1,25 €

kleine Flasche

Wasser

Skytrain/

U-Bahn,

Tageskarte

Taxi

(nur Bangkok

u. Chiang

Mai)

Tuk Tuk,

je nach

Entfernung

Wassertaxi,

je nach Entfernung

Internet Café

(30 Min.)

ab 10 THB / 0,25 €

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Grundpreis, inkl.

1 km

35 THB / 0,88 €

weitere km ca.

5 THB / 0,12 €

ab 40 THB / 1,00 €

ab 10 THB / 0,13 €

ca. 20 THB / 0,50 €

Umrechnungskurs 1 € = 42 THB

Stand Januar 2012

Reiseliteratur

Informative Broschüren, Stadtpläne

und Veranstalter listen können kostenlos

beim Thai ländischen Fremdenverkehrsamt

(TAT) angefordert werden.

Unter den Reiseführern ist besonders

auf die Publikationen des Bielefelder

Verlags Reise Know-How oder die

Thailand-Reiseführer aus dem Berliner

Stefan Loose Verlag zu verweisen.

Trinkgeld

Die meisten Hotel- und

Restaurantrech nungen schließen 10-15

% für Steuern und Bedienung mit ein.

Weiteres Trink geld kann man nach

Belieben geben – doch sollte dies dann

nicht unter 10 THB liegen. Für Taxifahrer

ist Trinkgeld nicht üblich, außer

wenn sie sich als besonders freundlich

oder hilfsbereit erweisen.

Umgangsformen

Man sollte beachten, dass die Königsfamilie

für jegliche Kritik tabu ist, und

man auch keinesfalls auf das Porträt

des Königs, z. B. auf Münzen oder

Geldscheinen, mit Füßen treten sollte.

Vor dem Betreten einer Andachtsstätte

oder eines Privathauses zieht man die

Schuhe aus und vermeidet es, seine

Fuß sohlen auf andere Menschen zu

richten. Religiöse Stätten sollte man

mit bedeckten Beinen und Schultern

betreten. Es gilt als unfein, höher als

eine Respektsperson, z. B. ein älterer

Mensch oder ein Mönch, zu sitzen oder

zu stehen. Die äußerung von Gefühlen

und das zur Schau stellen von Zärtlich-


keiten gilt als unschicklich. Bei Problemen

laut zu werden oder zu aufgeregt

zu erscheinen trägt nur dazu bei, nicht

ernst genommen zu werden. Man

vermeide auch, sein Ge genüber in eine

Situation zu bringen, in der sie das Gesicht

verlieren könnte. Ein Sonnenbad

„oben ohne“ oder FKK-Baden verletzen

das Schamgefühl der Thais.

Umwelt

Bei längeren Zwischenstopps sollte

ver mieden werden, den Motor laufen

zu lassen, nur um später in ein gekühltes

Fahrzeug zurückkehren zu

können. In Hotels sollten sich Urlauber

nicht unbedingt jeden Tag Handtücher

und Bettwäsche wechseln lassen, um

Wasser-Ressourcen zu schonen und

die Belastung durch Chemikalien zu

vermindern.

Visum und Pass

Deutsche Staatsangehörige benötigen

für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen

lediglich einen Reisepass (bei Einreise

noch mindestens sechs Monate

gül tig!). Voraussetzung ist jedoch die

Einreise auf dem Luftweg (Landweg 15

Tage) und ein be stätigtes Weiter- oder

Rückflugticket. Mitreisen de Kinder

brauchen einen eigenen Pass. Wer

länger bleiben möchte oder geschäftlich

nach Thailand reist, benötigt ein

Visum. Auskünfte dazu erteilen die

Botschaft in Berlin oder die thailändischen

Kon sulate – das Thailändische

Fremdenver kehrsamt stellt keine Visa

aus!

Königlich-Thailändische Botschaft

Lepsiusstr. 64-66, 12163 Berlin,

Tel.: 030-79 48 10

Fax: 030-79 48 15 11

öffnungszeiten: 9.00-13.00 Uhr

Konsularabteilung:

9.00-13.00 Uhr

(14.30-17.00 Uhr nach Vereinbarung)

www.thaiembassy.de

Honorargeneralkonsulat Hamburg

An der Alster 85, 20099 Hamburg

Tel.: 040-24 83 91 18

Fax: 040-24 83 92 06

öffnungszeiten:

Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr.

www.thaikonsulathamburg.de

Honorargeneralkonsulat Essen

Rüttenscheider Str. 199, 45131 Essen

Tel.: 0201-95 97 93 34

Fax: 0201-95 97 94 45

öffnungszeiten:

Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr,

Fr zusätzlich 14.00-17.00 Uhr

www.thai-konsulat-nrw.de

Generalkonsulat Frankfurt

Kennedyallee 109,

60596 Frankfurt/Main

Tel.: 069-69 86 82 05 oder 09

Fax: 069-69 86 82 28

öffnungszeiten: Mo-Fr. 9.00-12.30 Uhr,

Tel. Anfragen: Mo-Fr. 9.00-13.00 Uhr

und 14.00-17.00 Uhr

www.thaigeneralkonsulat.de

Honorargeneralkonsulat München

Prinzenstr. 13, 80639 München

Tel.: 089-168 97 88

Fax: 089-13 07 11 80

öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr

www.thaikonsulatmuenchen.de

Honorargeneralkonsulat Stuttgart

Pforzheimer Str. 381,

70499 Stuttgart

Tel.: 0711-226 48 44

Fax: 0711-226 48 56

öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr

12.00-14.00 Uhr

www.thaikonsulat.de

Währung/Umtausch

Die Landeswährung ist der Thai Baht

(Wechselkurs: 1 € = 42 THB (Stand

Januar 2012). Geldwechseln ist außer in

Banken oder Hotels auch bei lizenzierten

Geldwechslern möglich. Kreditkarten

werden in vielen Hotels, Restaurants

und Geschäften akzeptiert; mit einer EC

Karte (mit Maestro Emblem) kann man

an Geldautomaten (ATM) Geld abheben.

Thailand von a biS Z

seit 1975

Zollbestimmungen

Generelles Einfuhrverbot besteht für

alle Arten von Narkotika, Feuerwaffen,

Sprengstoff und Pornografie. Zollfrei

können Güter wie Kleidung, Kosmetika

etc. zum persönlichen Gebrauch

eingeführt werden, darüber hinaus

die übliche Menge an Zigaret ten (200

Stück) und Tabak (250 g) sowie ein

Liter Wein oder Spirituosen. Devisen

und Reiseschecks können bis zum

Gegenwert von 20.000 US Dollar ohne

Deklaration eingeführt werden. Die

Ausfuhr bestimmter Antiquitäten wie

z.B. Buddhafiguren ist nur mit Genehmigung

erlaubt. Ausführliche Informationen

unter www.customs.go.th

Wetter

Thailand ge nießt durch die äquatornähe

ein typisch tropisches Klima und lässt

sich ganz jährig gut bereisen.

In der „Winterzeit“ von November – Februar

(relativ kühl und generell tro cken)

liegen die mittleren Tagestemperaturen

im Norden bei 23° C, im Nordosten bei

24° C, im Zentrum bei 26° C, an der

Westküste bei 27° C und an der ostküste

bei 26° C. Die Höchsttem peratur

beträgt landesweit ca. 30–32° C. Im

Norden kühlt es nachts aber deutlich

ab, und in höheren Berglagen kann es

auch Frost geben.

Der Sommer von März – Mai (überwiegend

trocken) bringt hohe Temperaturen

mit einer Luftfeuchtigkeit von 80-90%.

Angenehm ist es dann vor allem in höheren

Bergregionen oder an den Stränden.

Die mittlere Tagestemperatur liegt

zwischen 28° und 30° C. Die Höchsttemperaturen

erreichen landesweit im

Schnitt 36-38° C, können lokal aber

auch auf 40° C und höher klettern.

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fluggeSellSchafTen

Zwischen Mai und oktober bringt der

Südwestmonsun tropische, meist kurze

Regen schauer oder einen heftigen

Wolkenbruch, der auch eine Attraktion

für sich sein kann und sich gemütlich

im Schutz eines Tempels, Einkaufszentrums

oder im Stra ßencafé erleben

lässt. Die mittlere Tagestemperatur geht

etwas zurück und die Höchst temperatur

Fluggesellschaften Adresse Reservierung Internet Internationale Flugstrecken

Air Berlin Saatwinkler Damm 42-43, 13627 Berlin 01805/73 78 00 www.airberlin.com Bangkok ab München, Düsseldorf und Berlin;

Phuket ab Berlin und München

Austrian Airlines Lyoner Straße 20, 60528 Frankfurt/Main 01803/00 05 20 www.aua.com Bangkok via Wien ab Frankfurt, München, Hamburg,

Berlin, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Leipzig, Dresden

British Airways Rhein-Main-Flughafen, Terminal 2,

60549 Frankfurt

01805/26 65 22 www.britishairways.com Bangkok via London ab Berlin, Düsseldorf,

Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart

Cathay Pacific Lyoner Straße 15, 60528 Frankfurt/Main 01805/28 82 85 www.cathaypacific.com Frankfurt - Hong Kong - Bangkok;

Frankfurt - Hong Kong - Phuket

China Airlines Gutleutstraße 80, 60329 Frankfurt/Main 069/2 97 05 80 www.china-airlines.de Frankfurt -Taipeh - Bangkok;

Frankfurt -Taipeh - Phuket

Condor Flugdienst Am Grünen Weg 1-3,

65451 Kelsterbach

01805/76 77 57 www.condor.com Frankfurt - Phuket (nur in der Wintersaison)

Emirates Eschenheimer Landstr. 55,

60322 Frankfurt/Main

01805/36 47 28 www.emirates.de Bangkok via Dubai ab München, Frankfurt,

Hamburg und Düsseldorf

Etihad oberanger 34-36, 80331 München 089/44 23 88 88 www.etihadairways.com Frankfurt - Abu Dhabi - Bangkok;

München - Abu Dhabi - Bangkok

Eva Air Mainzer Landstr. 47,

60329 Frankfurt/Main

069/9 29 10 90 www.evaair.de Wien - Bangkok;

Amsterdam - Bangkok

Finnair Postfach 2073, 26414 Schortens 01805/01 04 66 www.finnair.com Bangkok via Helsinki ab Frankfurt, Berlin, Düsseldorf,

Hamburg, Stuttgart, München

Gulf Air Stresemannallee 30,

60596 Frankfurt/Main

069/71 91 12 11 www.gulfair.com Frankfurt - Bahrein - Bangkok

KLM Royal Dutch

Airlines

Zeil 5, 60313 Frankfurt/Main 01805/21 42 01 www.klm.de Bangkok via Amsterdam ab Berlin, Frankfurt,

Bremen, Hamburg, Hannover, Köln, München,

Nürnberg, Stuttgart

Kuwait Airways Baseler Str. 35-37,

60329 Frankfurt/Main

069/2 42 92 90 www.kuwait-airways.com Frankfurt - Kuwait - Bangkok

Lufthansa Flughafen-Bereich West, 60546 Frankfurt/Main 01805/80 58 05 www.lufthansa.com Frankfurt - Bangkok

Malaysia Airlines Wilhelm-Leuschner-Str. 78,

60329 Frankfurt/Main

069/13 87 19 10 www.malaysiaairlines.de Frankfurt - Kuala Lumpur - Bangkok;

Frankfurt - Kuala Lumpur - Phuket

oman Air Lurgiallee 10, 60439 Frankfurt/Main 069/58 30 07 10 www.omanair.com Frankfurt - Maskat - Bangkok;

München - Maskat - Bangkok

Qatar Airways Schillerstraße 20, 60313 Frankfurt/Main 01805/72 82 71 www.qatarairways.com Bangkok via Doha und Phuket via Doha und

Kuala Lumpur ab Frankfurt, München, Berlin

Singapore Airlines Kettenhofweg 51, 60325 Frankfurt/Main 069/7 19 52 00 www.singaporeair.de Von Frankfurt nach Bangkok,

Phuket und Ko Samui via Singapur

SriLankan Airlines Lurgiallee 6-8, 60439 Frankfurt / Main 069 /90 43 90 10 www.srilankan.aero Frankfurt - Colombo - Bangkok

Thai Airways Zeil 127, 60313 Frankfurt/Main 069/92 87 44 44 www.thaiair.de Frankfurt - Bangkok, München - Bangkok

Vietnam Airlines Rossmarkt 5, 60311 Frankfurt/Main 069/29 72 56-0 www.vietnamairlines.com Frankfurt - Hanoi - Bangkok

Fluggesellschaften Reservierung Internet Flugziele in Thailand

Air Asia 0066 /25 15 99 99 www.airasia.com Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Hat yai, Krabi, Narathiwat,

Nakhon Si Thammarat, Phuket, Surat Thani, Ubon Ratchathani, Udon Thani

Bangkok Airways Bethmannstr. 58, 60311 Frankfurt/Main

069 /13 37 75 65

www.bangkokairways.de Bangkok, Krabi, Phuket, Sukhothai, Trat, Samui, Utapao (Pattaya, Rayong)

Nok Air 0066 /29 00 99 55 www.nokair.com Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Hat yai, Mae Hong Son, Hua Hin,

Nakhon Si Thammarat, Phuket, Trang, Udon Thani

PB Air 0066 /23 26 80 00 www.pbair.com Bangkok, Buriram, Nakhon Phanom, Lampang, Mae Sot, Nan, Roi Et,

Sakon Nakhon

Thai Airways Zeil 127, 60313 Frankfurt/Main

069 /92 87 44 44

fällt um 2-3° C. Viele Reisende wählen

diese Zeit übrigens besonders gerne,

da dann das ganze Land in sattem Grün

leuchtet!

Im Norden setzt die Regenzeit

normaler weise erst Ende Juni ein, und

im Nordos ten ist sie Ende September

bereits wieder vorbei. Von Mai bis Au-

gust kann man den Norden, Nordosten,

Zentralthailand und die Küste am Golf

von Siam sehr gut besuchen.

Der Süden ist in dieser Zeit in zwei

Wetterzonen geteilt. Während an der

Westküste mehr Regen fällt, genießen

die ostküste und die Inselregion um Koh

Samui dann die beste Reisezeit.

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Phitsanulok, Phuket, Samui, Ubon Ratchathani, Udon Thani

Stand Januar 2012. Alle Angaben ohne Gewähr. Das Thailändische Fremdenverkehrsamt ist nicht verantwortlich für die Inhalte der genannten Internetseiten.


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Action Sport Tauchreisen

Auf der Windschnur 6, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Tel: 09661 876080, Fax: 09661/876089

info@action-sport.de

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Airtours International

Karl-Wiechert-Allee 23, 30625 Hannover

Tel: 01805/98 82 88, Fax: 01805/98 82 89

info@airtours.de

www.airtours.de

Airways Travel

Mannheimer Str. 73, 60327 Frankfurt

Tel: 069/2 42 90 40, Fax: 069/24 29 04 13

info@airwaystravel.de

www.airways-travel.de

All Asia Touristik

Siemensstr. 23, 40670 Meerbusch

Tel: 02159/13 55, Fax: 02159/13 17

info@all-asia.de

www.all-asia.de

Alltours Flugreisen

Am Innenhafen 8-10, 47059 Duisburg

Tel: 0203/3 63 63 60, Fax: 0203/3 63 69 88

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www.alltours.de

Alternativ Tours

Wilmersdorfer Straße 94, 10629 Berlin

Tel: 030/21 23 41 90, Fax: 030/2 12 34 19 27

info@alternativ-tours.de

www.alternativ-tours.de

Antares International

Grosse Bleichen 16, 20354 Hamburg

Tel: 0800/6926627, Fax: 040/352399

info@antares-asien-reisen.de

www.antares-asien-reisen.de

Asia Event

U6, 10, 68161 Mannheim

Tel: 0621/15 39, Fax: 0621/1 56 08 49

info@asia-event.de

www.asia-event.de

Asiamar by ID-Reisewelt

Bürgermeisterstr. 16, 06886 Wittenberg

Tel: 03491/40 73 73, Fax: 03491/40 73 76

info@id-reisewelt.de

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Asia Select

oedenberger Str. 65, 90491 Nürnberg

Tel: 0911/58 05 10, Fax: 0911/5 80 51 51

info@asia-select.de

www.asia-select.de

Asian Adventure

Laval-Platz 7-8, 40822 Mettmann

Tel: 02104/9 73 10, Fax: 02104/7 51 29

info@asian-adventure.de

www.asian-adventure.de

Asian Dreams

Schwarthalerstr. 81, 80336 München

Tel: 089/4 58 67 80, Fax: 089/45 86 78 10

info@asiandreams.de

www.asiandreams.de

Auf und Davon Reisen

Berketstr. 9, 51647 Gummersbach

Tel: 02261/91 96 28, Fax: 02261/91 96 32

reisen@auf-und-davon-reisen.de

www.auf-und-davon-reisen.de

Bawa Tours & Travel

Ulmer Strasse 3, 87700 Memmingen

Tel: 08331/76 42 49, Fax: 08331/76 42 48

bawa@bawa.de

www.bawa.de

DERTOUR

Emil-von-Behring-Str. 6, 60424 Frankfurt

Tel: 069/95 88 00, Fax: 069/95 88 10 10

info@dertour.de

www.dertour.de

Design Reisen

Promenadeplatz 12, 80333 München

Tel: 089/90 77 88 99, Fax: 089/90 77 88 98

info@designreisen.de

www.designreisen.de

Badeurlaub

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Abenteuer / öko

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Diamir Erlebnisreisen

Berthold-Haupt-Str. 20, 1257 Dresden

Tel: 0351/31 20 77, Fax: 0351/31 20 76

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Djoser Reisen

Kaiser-Wilhelm-Ring 20, 50672 Köln

Tel: 0221/9 20 15 80, Fax: 0221/92 01 58 58

info@djoser.de

www.djoser.de

Dr. Tigges Studienreisen

Holzkoppelweg 19a, 24118 Kiel

Tel: 0431/54460, Fax: 0431/5446111

kontakt@drtigges.de

www.drtigges.de

East Asia Tours

Alexanderstr. 1, 10178 Berlin

Tel: 030/4 46 68 90, Fax: 030/4 45 95 17

info@eastasiatours.de

www.eastasiatours.de

EWTC

Eigelstein 80-88, 50668 Köln

Tel: 0221/8 01 11 20, Fax: 0221/80 11 12 13

info@ewtc.de

www.ewtc.de

Explorer Fernreisen

Hüttenstr. 17, 40215 Düsseldorf

Tel: 0211/99 49 01, Fax: 0211/37 06 30

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Fairway Golfreisen

Rabegasse 9, 35305 Grünberg

Tel: 06401/91240, Fax: 06401/912422

info@fairway-golfreisen.de

www.fairway-golfreisen.de

Fox-Tours Reisen

Andréestr. 27, 56579 Rengsdorf

Tel: 01805/26 22 08, Fax: 02634/6 50 19 65

info@foxtours.de

www.foxtours.de

FTI Touristik

Landsberger Str. 88, 80339 München

Tel: 089/2 52 50, Fax: 089/25 25 65 65

info@fti.de

www.fti.de

Fun Event Travel

Combonistrasse 7, 73492 Rainau

Tel: 0700/26 62 66 46, Fax: 07961/56 58 01

info@fun-event-travel.de

www.fun-event-travel.de

GeBeCo Reisen

Holzkoppelweg 19, 24118 Kiel

Tel: 0431/5 44 60, Fax: 0431/5 44 61 11

contact@gebeco.de

www.gebeco.de

Geoplan Touristik

Mohriner Allee 70, 12347 Berlin

Tel: 030/79 74 22 79, Fax: 030/79 74 22 80

info@geoplan.net

www.geoplan-reisen.de

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Am Kaltenborn 49 - 51, 61462 Königstein

Tel: 06174/2 90 20, Fax: 06174/2 29 50

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Infinity Reisen

Theresienhöhe 1, 80339 München

Tel: 089/5 38 96 28, Fax: 089/5 38 96 45

info@world-wide-weddings.de

www.world-wide-weddings.de

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Eisenacher Straße 11, 10777 Berlin

Tel: 030/7 86 00 00, Fax: 030/7 86 55 96

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Tel: 089/1 50 01 90, Fax: 089/15 00 19 18

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Tel: 09303/9 08 80, Fax: 09303/90 88 11

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Meier's Weltreisen

Emil-von-Behring-Str. 6, 60439 Frankfurt

Tel: 069/95 88 04, Fax: 069/95 88 37 99

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Tel: 0160/3 33 54 70, Fax: 01212/5 10 45 62 00

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Thomas-Cook-Platz 1, 61440 oberursel

Tel: 01803/90 10 45, Fax: 06171/65 21 25

www.neckermann-reisen.de

One World - Reisen mit Sinnen

Neuer Graben 153, 44137 Dortmund

Tel: 0231/5897920, Fax: 0231/164470

info@reisenmitsinnen.de

www.reisenmitsinnen.de

Reisefieber Reisen

Kleberstr. 6-8, 63739 Aschaffenburg

Tel: 06021/30 65 30, Fax: 06021/2 57 45

info@reisefieber.net

www.reisefieber.net

REWE Touristik (ITS, Jahn, Tjaereborg)

Humboldtstraße 140, 51149 Köln

Tel: 02203/4 20, Fax: 02203/4 22 47

infonet@rewe-touristik.com

www.rewe-touristik.com

RollOnTravel

Neugasse 21, 69117 Heidelberg

Tel: 06221/32 95 44, Fax: 06221/65 74 32

rollontravel@gmx.de

www.rollontravel.de

Royal Orchid Reiseservice

Wasserloser Str. 3a, 63755 Alzenau

Tel: 06023/91 71 30, Fax: 06023/91 71 49

info@royalorchid.de

www.royalorchid.de

Scansail Yachts International

Palmaille 124b, 22767 Hamburg

Tel: 040/38 84 22, Fax: 040/3 89 32 77

info@scansail.de

www.scansail.de

Schauinsland Reisen

Stresemannstr. 80, 47051 Duisburg

Tel: 0203/99 40 50, Fax: 0203/40 01 68

slr@schauinsland-reisen.de

www.schauinsland-reisen.de

Sri Siam Holidays

In den Sandäckern 8, 74599 Wallhausen

Tel: 07955/76 82, Fax: 07955/76 84

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Starclippers Kreuzfahrten

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Tel: 0511/72 66 59 13, Fax: 0511/72 66 59 20

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Praunheimer Landstr. 50, 60488 Frankfurt

Tel: 01805/456422, Fax: 069/439858

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Studiosus Reisen

Riesstr. 25, 80992 München

Tel: 089/50 06 00, Fax: 089/50 06 01 00

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Subaqua Tauchreisen

Adalbertstr. 8a, 80802 München

Tel: 089/3 84 76 90, Fax: 089/38 47 69 11

tauchreisen@sub-aqua.de

www.sub-aqua.de

Sun Trips Reisen GmbH

Hardenbergstr. 19, 10623 Berlin

Tel: 030/8 87 11 70, Fax: 030/88 71 17 77

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Goethestr. 3, 60313 Frankfurt

Tel: 069/13 38 36 55, Fax: 069/28 94 92

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TamAsia Fernreisen

Zülpicher Str. 195, 50937 Köln

Tel: 0221/94 10 10, Fax: 0221/9 41 01 14

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Tel.: 08193/938588, Fax: 08193/938733

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Thomas Cook Reisen

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Tel: 01803/60 70 90, Fax: 06171/65 21 25

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Tischler Reisen

Partnachstr. 50, 82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel: 08821/9 31 70, Fax: 08821/93 17 99

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Transorient Touristik

Borsteler Chaussee 85-99A, 22453 Hamburg

Tel: 040/5 14 89 00, Fax: 040/5 14 87 00

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TSA Travel Service Asia

Nelkenweg 5, 91093 Hessdorf-Niederlindach

Tel: 09135/7 36 07 80, Fax: 09135/73 60 78 11

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www.tsa-reisen.de

TUI Deutschland

Karl-Wiechert-Allee 23, 30625 Hannover

Tel: 01805/88 42 66, Fax: 01805/88 42 77

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www.tui.com

Wikinger Reisen

Kölner Str. 20, 58135 Hagen

Tel: 02331/90 46, Fax: 02331/90 47 04

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www.wikinger.de

Windrose Finest Travel GmbH

Fasanenstr. 22, 10179 Berlin

Tel: 030/2 01 72 10, Fax: 030/20 17 21 17

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World Insight Erlebnisreisen

olpener Str. 455, 51109 Köln

Tel: 0221/9 69 00 40, Fax: 0221/96 90 04 20

info@world-insight.de

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Alle Angaben ohne Gewähr. • Stand Januar 2012 • Eine vollständige Liste der Reiseveranstalter finden Sie unter www.thailandtourismus.de

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Ausführliche Thailandinformationen auf der Webseite des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes www.thailandtourismus.de Deutsch

Globale Webseite der Tourism Authority of Thailand www.tourismthailand.org Englisch

Reisehinweise des Deutschen Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de Deutsch

Gesundheitliche Auskünfte des Zentrums für Reisemedizin www.crm.de Deutsch

Gesundheitliche Auskünfte des Robert Koch Instituts www.rki.de Deutsch

Die Deutsche Botschaft in Bangkok www.bangkok.diplo.de Deutsch

Das Deutsche Honorarkonsulat in Phuket www.deutscheskonsulatphuket.com Deutsch

Die Thailändische Botschaft in Berlin www.thaiembassy.de Englisch

Einfuhrbestimmungen auf der Seite der thailändischen Zollbehörde www.customs.go.th Englisch

Wetterinformationen des Thai Meteorological Department www.tmd.go.th Englisch

Umfassende Informationen über Golf in Thailand www.thaigolfer.com Englisch

Seite des Thailändischen Tauchverbands mit Liste der Tauchbasen www.tda-cmas.org Englisch

Informationen über den Buddhismus und Mediationszentren in Thailand www.dhammathai.org Englisch

Informationen zu den Nationalparks www.dnp.go.th Englisch

ökologisch Reisen in Thailand www.teata.or.th Englisch

Informationen zu ökologisch verträglichen Hotels in Thailand www.greenleafthai.org Englisch

Gemeindebasierende Tourismusmodelle in Thailand www.cbt-i.org Englisch

Reise- und Freizeittipps für Familien mit Kindern in Bangkok www.bangkok.com/kids Englisch

Fährzeiten und Informationen über die Inseln der Andamanensee www.andaman-island-hopping.com Englisch

Informationsseite der Tourism Association Samui über die Region Ko Samui www.samuitourism.info Englisch

Informationsseite der Phuket Tourist Association über die Region Phuket www.phukettourist.com Englisch

Zugfahrpläne, Routen und Preise www.railway.co.th Englisch

öffentliche Verkehrsmittel in Bangkok: Skytrain (BTS) www.bts.co.th Englisch

öffentliche Verkehrsmittel in Bangkok: Metro (MRT) www.bangkokmetro.co.th Englisch

Bangkok Post: englischsprachige Tageszeitung www.bangkokpost.com Englisch

The Nation: englischsprachige Tageszeitung www.nationmultimedia.com Englisch

Chiang Mai Mail: regionale Wochenzeitung www.chiangmai-mail.com Englisch

Pattayablatt: deutschsprachige lokale Wochenzeitung www.pattayablatt.com Deutsch

Der Farang: deutschsprachiges Thailandmagazin www.farang-magazin.com Deutsch

Professionelles Reiseportal für Asienreisen: Go Asia www.goasia.de Deutsch

Informationsportal rund um Thailand www.thaizeit.de Deutsch

Portal zur Thai-Kultur in Deutschland www.thailife.de Deutsch

Thailandportal mit Kochrezepten und Reiseinformationen www.leckerbisschen.de Deutsch

Thailandportal mit Sprachtrainer und allgemeinen Informationen www.clickthai.de Deutsch

Informations- und Hotelbuchungsportal www.sawadee.com Englisch

Währungsinformation auf der Seite der Bank of Thailand www.bot.or.th Englisch

Impressum:

Herausgeber: Thailändisches Fremdenverkehrsamt,

Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt, Tel.: 069-138 139-0

www.thailandtourismus.de, E-Mail: info@thailandtourismus.de

Konzeption: Geomedia, Mohriner Allee 70, 12347 Berlin,

Tel.: 030.79 41 02 31, Fax: 030.79 41 02 32,

E-Mail: s.kraft@geomedia-consulting.com

Redaktion: Stefan Kraft, Jedrzej Marzecki

Fotoredaktion: Agnieszka Grabowska, Jedrzej Marzecki

Projektkoordination: Jedrzej Marzecki

Texte: Martin H. Petrich, Volker Klinkmüller,

Gestaltung: Dorothee Menden, Agnieszka Grabowska für

Grafenstein Freizeit- und Tourismuswerbung GmbH,

www.grafenstein.net

Anzeigen: Charles Pattipeilohy (c.pattipeilohy@grafenstein.net) für

Grafenstein Freizeit- und Tourismuswerbung GmbH, in Kooperation

mit Linda Dierolf (CD-Presse, www.cd-presse.com), Stefan Kraft und

Volker Klinkmüller für Geomedia (www.geomedia-consulting.com)

Druck: Möller Druck, Berlin

Auflage: 50.000, Drucklegung Januar 2012

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Mit dem Thailand Reisemagazin 2012 möchten wir Ihnen dieses schöne

und vielseitige land nahe bringen und Anregungen für Ihren Urlaub geben.

Damit wir das in Zukunft noch besser machen können, bitten wir Sie um Ihre

Hilfe: füllen Sie den nachfolgenden fragebogen aus und senden oder faxen

Sie ihn an die angegebene Adresse. Alle Angaben werden selbstverständlich

streng vertraulich behandelt.

Als Dankeschön verlosen wir unter allen einsendern eine Reise nach Thailand.

Die Reise besteht aus einem flug für 2 Personen mit Thai Airways

(www.thaiairways.de) ab/bis frankfurt und 7 nächten im luxushotel Pimalai

Resort und Spa (www.pimalai.com) auf der Insel Koh lanta inkl. frühstück

und Transfer.

Einsendeschluss: 31.12.2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Frage 1 lesen Sie unser "Thailand Reisemagazin" zum ersten Mal? Ja nein, zum __ mal

Frage 2 Waren Sie schon einmal in Thailand? nein, noch nie Ja, ___ mal

Frage 3 Denken Sie (wieder) über eine Reise nach Thailand nach?

Ja, und zwar im ____________________________(Monat) ________________________ (Jahr).

Ich beabsichtige, zu einem späteren Zeitpunkt nach Thailand zu reisen.

Frage 4 Wie lange planen Sie, in Thailand zu bleiben? ______ Tage

Frage 5 für welche Regionen Thailands interessieren Sie sich besonders?

______________________________________________________________________________________________

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Frage 6 Wenn Sie an Thailand denken – was fällt Ihnen spontan ein?

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Frage 7 Welche Art von Unterkunft bevorzugen Sie?

Preiswertes Hotel 3-Sterne Hotel 4-Sterne Hotel 5-Sterne Hotel Boutique- o. Design-Hotel

Frage 8 Welche Themen in unserem Magazin fanden Sie am interessantesten und würden in Zukunft mehr darüber erfahren wollen?

______________________________________________________________________________________________

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Frage 9 Sind die Anzeigen der Hotels, fluggesellschaften, etc. für Ihre Reisevorbereitungen nützlich?

Ja nein, eher nicht

Frage 10 Wie organisieren Sie Ihre Reise nach Thailand?

Ich organisiere sie selbst.

Ich buche die Reise im Reisebüro.

Frage 11 Mit wem fahren Sie nach Thailand?

Ich organisiere teilweise selbst, teilweise mit der Hilfe eines Reisebüros.

allein mit dem lebenspartner in der Reisegruppe

mit freunden mit Kind/Kindern _____________________

Frage 12 Zu welcher Altersgruppe gehören Sie?

16-24 35-44 55-64

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Frage 13 Haben Sie ...

Hauptschulabschluss Realschulabschluss Abitur Abschluss einer Universität/fH

Meine Adresse lautet: frau Herr Titel: __________________

vorname: _________________________ name: ___________________________

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vielen Dank für Ihre Mühe!

Alle Daten werden zur Auswertung gespeichert. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist auch ohne Ausfüllen des fragebogens möglich.

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