i PRODUKT - Travel-One

travel.one.net

i PRODUKT - Travel-One

5. APRIL 2006 l AUSGABE 12

Jenseits

der Strände

Nur zum Baden ist die Karibik zu schade.

Das Hinterland lockt mit Lebensfreude und

Landschaften THEMA KARIBIK ➤ 32

Travel Trade Press GmbH ∙ Pf 10 07 51 ∙ 64207 Darmstadt

PVST ∙ DPAG ∙ Entgelt bezahlt

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

www.travel-one.net

INTERVIEW

Wo Condor-Chef

Teckentrup sparen will

Nach der Sparwelle

werden jetzt die Prozesse

durchleuchtet ➤ 11

HOTELBEWERTUNG

Was Holidaycheck & Co.

für die Beratung taugen

Die wichtigsten Websites

und wie Reisebüros damit

umgehen sollten ➤ 12

GOLFREISEN

Zwei Anbieter ebnen

den Weg zum Green

Wie sich Reisebüros im

Dschungel der Golfangebote

zurechtfi nden ➤ 18


www.gtitravel.de

Türkei

PULS News, Facts, Trends

bucht man

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Wir sind

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2 TRAVEL ONE 5.4.2006


TrOne_MillionDollar 20.03.2006 11:11 Uhr Seite 1

Hart aber herzlich

Christian Schmicke, stellvertretender Chefredakteur

So ärgerlich es ist: Rabatte auf Reisepreise,

direkt oder über Rückvergütungen

durch die Hintertür, sind nicht aufzuhalten.

Wie selbstverständlich werden sie heute

einerseits angeboten, sogar beworben, und

andererseits vehement eingefordert. Der

Einzelhandel wird immer mehr zum Basar,

und diese Entwicklung macht vor den

Reisebüros nicht Halt.

Der Handelsvertreterstatus bietet dagegen

kaum noch Schutz, schon gar nicht, wenn am

Horizont das Händlertum schimmert. Und

wenn wir ehrlich sind, hat uns ein Teil jener

Schnäppchenjägermentalität, die die Branche

an der Kundschaft so ärgert, selbst längst

erfasst. Oder nicht? Mir ist jedenfalls kaum

jemand bekannt, der ohne mit der Wimper zu

zucken beim Autohändler den Listenpreis für

einen Neuwagen zahlen würde. Weil im

Einzelhandel Preisnachlässe von 20 und

mehr Prozent die Regel sind, erscheint

Kunden ein Rabatt von drei oder sieben

Prozent im Reisebüro eher als gering.

Übrigens sind Rabatte im Reisebüro kein

neues Phänomen. Schon früher haben Büros

bei großen Kunden einen Teil ihrer Provision

heimlich weitergereicht. Freilich war damals

der wirtschaftliche Druck der Büros nicht so

Ausgabe 12 l 5.4.2006 EDITORIAL

groß wie heute. Gerade deshalb verlangt die

Zunahme des Rabatt(un)wesens von den

Reisebüros unternehmerische Antworten und

klare Strategien. Sich über Kunden zu ärgern,

die im Reisebüro anwenden wollen, was sie

bei Media Markt gelernt haben, ist verschwendete

Energie. Ebenso vergeblich ist

das Warten auf eine branchenweite Lösung.

Statt dessen gilt es, die Kunden zu überzeugen,

dass Ihre Beratung wertvoller ist als ein

paar Prozent Rabatt. Wichtigste Regel:

Bleiben Sie hart. Ein gutes Mittel gegen

notorisches Feilschen ist eine Tugend, die

jedes Urlaubsland gerne betont: die Gastfreundschaft.

Wer mit einer Tasse Kaffee oder

einem Glas Sekt empfangen wird und sich

gut aufgehoben fühlt, tut sich schwerer, am

Ende um ein paar Euro zu verhandeln.

Probiert es ein Kunde doch, mag ein freundlicher,

sachlicher Hinweis auf die Marge des

Reisebüros hilfreich sein. Geht er dann, um

sein Glück woanders zu versuchen, können

Sie immerhin sicher sein: verdient hätten Sie

an dem sowieso nichts.

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

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5.4.2006 TRAVEL ONE 3


PULS News, Facts, Trends

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SOMMER 2006

L E B E N SART

R E I S E N F Ü R G E N I E ß E R

FRANKREICH

ITALIEN

SPANIEN

ÖSTERREICH

DEUTSCHLAND

VINIVERSITAET


Inhalt

■ PULS

6 Rabattschlacht. Heiße Diskussionen

8 Türkei. Veranstalter werden aktiv

11 Interview. Wo wird im Vertrieb noch

gespart, Herr Teckentrup?

■ SALES

12 HOTELKRITIK. Wie seriös sind die

Bewertungsplattformen im Internet?

14 Übersicht. Die wichtigsten Homepages zum

Thema Hotelbewertungen auf einen Blick

17 WM-Tickets. Mit Emirates können

Expedienten zur Fußballweltmeisterschaft

PRODUKT

18 GOLFREISEN. Wie zwei Anbieter den Weg

in deutsche Golfclubs ebnen

20 Best Practice. Arthur Hutter testet Golfplätze

weltweit und verkauft sie als »Golfträume«

22 »Streif Attack«. Kitzbühel veranstaltet

das vierte Golf Festival

24 Einsteiger gesucht. Robinson baut

das Angebot für den Golfnachwuchs aus

26 SPORTREISEN. Malta präsentiert sich

als Insel für Aktive

30 Frühbucherrabatt. Neckermann wirbt mit

Preisnachlässen nicht nur um Türkeigäste

Mitfahren: Rafting am Arlberg.

Jetzt anmelden. Details auf Seite 27

32

11

26 38

■ DESTINATION

32 TITELTHEMA KARIBIK. Auf Kuba unterwegs:

Was Urlauber beachten sollten, wenn sie den Charme

der Insel hautnah erleben wollen

35 Dominikanische Republik. Im Landesinneren

gehört eine Tour in die »Dominikanischen Alpen« dazu

36 Jamaika. Wer auf den Spuren Bob Marleys wandeln möchte,

muss das Land mit dem Auto erkunden

37 Know-how für Profis. Hier können Sie Ihre Karibik-

Kenntnisse ausbauen: Die wichtigsten Adressen im Überblick

38 Abu Dhabi. Das größte Emirat setzt

auf Natur- und Kulturangebote

39 Georgien. Die Kaukasus-Republik will

aus dem touristischen Schattendasein heraus

■ EXIT

42 Relax Schnäppchen für Touristiker

43 TV Tipps

44 Community & Impressum

46 Mensch A. Naci Asan

INHALT

5.4.2006 TRAVEL ONE 5


PULS News, Facts, Trends

Rabatte erhitzen Gemüter

Offensive Werbung mit Preisnachlässen trieb TRAVEL ONE Leser auf die Palme

■ »Rabatt-Wahnsinn«, »Anfang

vom Ende«, »Totengräber der eigenen

Branche«, »Abschlachten«,

»Selbstmord« – die Debatte um

Rabatte im Reisebüro veranlasst

viele Leser zu ebenso klaren wie

deftigen Worten. Nahezu jeder

kennt Beispiele in seiner nächsten

Umgebung: Tageszeitungen,

Banken, Verkehrsclubs, Möbelhäuser.

Die Liste derer, die mit

Rabatten und Rückvergütungen

werben, ist lang. Meist sind die

»Täter« branchenfremde Unternehmen,

die mit den Preisnachlässen

auf Reisen für ihre eigenen

Produkte werben – zum Beispiel

für Kreditkarten, Abos, Mitgliedschaften

oder Möbel.

Die Rabatte werden in der

Regel nicht nur für Produkte touristischer

Underdogs gewährt,

Immer öfter locken Banken und Zeitungen Reiselustige mit Sparversprechen

sondern – so die Werbung – für

Reisen aller renommierten Veranstalter.

In der Spitze liegen die

versprochenen Vergünstigungen

bei bis zu sieben Prozent – im-

Tallink kauft Superfast-Schiffe

■ Die estnische Reederei Tallink hat in einer überraschenden

Transaktion für 310 Millionen Euro die drei Fährschiffe gekauft, die

Superfast Ferries im Finnland-Verkehr einsetzt. Die Schiffe werden

weiterhin im Rahmen eines Lizenzvertrages unter dem Markennamen

Superfast Ferries eingesetzt.

In Deutschland ändert

sich die Vertriebsstruktur zunächst

nicht, Ansprechpartner

für Reisebüros bleibt die deutsche

Niederlassung von Superfast

Ferries in Lübeck, die nun

als Generalagent fungiert.

Änderungen gab es allerdings

direkt nach der Übernahme

im Fahrplan von Superfast:

Die Fährschiffe werden zukünf-

Die Superfast-Schiffe fahren nun

ganzjährig über Estland

tig auf dem Weg von Rostock

nach Finnland auch den estnischen

Hafen Paldiski westlich

der Hauptstadt Tallinn anlaufen.

Über die Hintergründe des Verkaufs der kommerziell erfolgreichen

Finnland-Routen gibt es derzeit nur Spekulationen. rs

www.tallink.com

Englische Homepage der Reederei

i i

merhin mehr als zwei Drittel des

Provisionssatzes einer durchschnittlichen

touristischen Buchung.

Der Zorn der TRAVEL

ONE Leser richtet sich natürlich

in erster Linie gegen diejenigen,

die offensiv mit Rabatten werben.

Zugleich ist aber auch die Vermutung

verbreitet, dass die »Dunkelziffer«,

also die Zahl der Reisebüros,

die auf Nachfrage gegenüber

den Kunden »einknicken« und

ihnen Preisnachlässe gewähren,

hoch ist. Geheim bleiben solche

Rabattaktionen im Stillen gleichwohl

nicht, denn die Kunden

nutzen sie im nächsten Reisebüro

als Argument und scheuen meist

nicht davor zurück, Ross und Reiter

zu nennen.

Besonders pikant ist eine Aktion,

über die mehrere ehemalige

Mitarbeiter der »Hometravelagentur«

TMG berichten: Diese,

so heißt es, biete den Kunden der

ehemaligen Mitarbeiter sieben

Prozent »Treuerabatt« an, wenn

sie ihre Reisen künftig nicht bei

diesen, sondern weiter bei TMG

buchten.

Reaktionen der TRAVEL ONE

Leser finden Sie auf Seite 44 unter

»Feedback«.

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Weinworkshop: Jetzt anmelden

■ Die Zeit drängt für alle künftigen Experten für Weinreisen, denn am

10. April ist Anmeldeschluss für den Weinworkshop von Thomas

Cook Reisen und TRAVEL ONE auf Mallorca. Rund 500 Expedienten

haben die 20 Fragen unter www.travel-one.net bereits beantwortet.

Lesen Sie dazu den Lebensart-Katalog von Thomas Cook Reisen und

unser Weinreisen-Spezial aus der Ausgabe 11, das Sie als PDF auf unserer

Homepage herunterladen können. Mehr zur Aktion auf Seite 4.

www.travel-one.net

Die 20 Fragen und das Spezial zum Thema Weinreisen als PDF

6 TRAVEL ONE 5.4.2006


P P R O F I L

Natürlich ist Claudio Como als Schüler in der 12. Klasse eines klassischen Gymnasiums

an Kultur, Sprache und Museen im Urlaub interessiert. Nur nicht gerade jetzt. Das kann

noch ein paar Jahre warten. »Bis zum Abi ist im Urlaub nur Party angesagt.« Letztes Jahr

flog er zum ersten Mal mit Freunden weg. Eine Woche Mallorca. Mädchen, Meer und

Spaß. Tagsüber schlafen am Strand, nachts auf die Rolle. Billig war der Urlaub nicht: 700

Euro für ein recht einfaches Hotel in der Hochsaison, pauschal gebucht bei einem Veranstalter.

Aber das bezahlten die Eltern. »Geil war‘s«.

Dieses Jahr fliegt Como mit sieben anderen Jungs nach Lloret de Mar. »Ein paar meiner

Freunde waren schon dort und begeistert. Jetzt fliegen wir alle zusammen.« Knatsch gab

es anfangs mit Freundinnen. Die sollten zu Hause bleiben und fanden das nicht so lustig.

Ein oder zwei Mädels mit acht Jungs, das wäre sicher nicht gutgegangen, glaubt Como.

»Keine Mädchen mitnehmen, das gibt nur Stress«, hatte selbst seine Mutter empfohlen.

Die Jungs haben im Reisebüro gebucht, aber erst im zweiten Anlauf. Zu teuer war das

Angebot im ersten Reisebüro. »Außerdem haben die uns falsch beraten und wollten uns

woanders hinschicken.« Beim DER haben Como und seine Freunde dann Luft-hansa

nach Barcelona und ein zweieinhalb Sterne TUI-Hotel in Lloret gebucht. Zusammen für

530 Euro pro Kopf. »Die waren echt nett und haben uns noch Busfahrpläne für den

Transfer rausgesucht.« Dass er kein Pauschalpaket gebucht hat, kümmert Como wenig.

Er weiß nicht um die Haftung des Veranstalters oder die Pleiteversicherung. Ist ihm auch

egal. Warum er nicht im Internet bucht? »Klar haben wir uns im Web informiert und Angebote

gesucht. Aber wenn das Reisebüro nicht teurer ist, buche ich dort.«

Nächstes Jahr, nach dem Abi, ist‘s gut mit den Partytrips. Dann macht Como tatsächlich

einen auf Kultur und will mit seinem besten Freund in die große weite Welt. Australien

steht an, richtig lange, vielleicht für ein halbes oder ganzes Jahr. Die Infos über das Working

Holiday Visa hat er sich schon besorgt. TH

Die Eltern bezahlen den

Urlaub mit Freunden:

Schüler Claudio Como

fliegt auf Spanien

Echt und direkt: TRAVEL ONE fragt

Verbraucher nach ihren Urlaubsgewohnheiten.

Zielgruppe heute: Schüler.

»Bis zum Abi nur Party«

5.4.2006 TRAVEL ONE

News, Facts, Trends PULS

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Noch sind die Strände leer; mit Preisaktionen wollen die Türkeiveranstalter die Buchungen ankurbeln

Türkei: Warten auf Urlauber

■ Auch wenn der türkische Tourismusminister

davon überzeugt

ist, dass die Türkei-Buchungen

auch diese Saison wieder an das

Vorjahresniveau heranreichen

werden – die aktuellen Preisaktionen

der Veranstalter sprechen

eine andere Sprache. TUI legt

zum 7. April sogar einen rund

German Sky Airlines kommt

■ Die türkische GTI-Mutter Kayi Group will einen deutschen Ableger

von Sky Airlines gründen. Am 1. November soll die deutsche

Fluggesellschaft unter dem Namen German Sky Airlines in Düsseldorf

an den Start rollen, sagt GTI-Marketingchef Tunc Özler. Zunächst

soll eine Boeing 737-800

in Deutschland stationiert werden,

im nächsten Jahr drei.

Hintergrund sind die Flugrechte.

Als türkische Gesellschaft

darf Sky Airlines von Deutschland

aus nur in die Türkei fliegen.

German Sky Airlines hingegen

könnte auch Luftverkehrsabkommen

mit anderen Ländern

nutzen. Laut Özler soll German

Als deutscher Carrier will Sky

bald auch nach Ägypten fliegen

Sky Airlines nach Ägypten fliegen,

wo GTI recht stark ist. Özler

hofft vor allem auf bessere

Flugzeiten ins Pharaonenreich als heute mit anderen Fluggesellschaften.

Sky Airlines wurde im Jahr 2000 gegründet und betreibt heute

eine Flotte von sechs Boeing-Jets. Weitere Flugzeuge sind schon bestellt.

Sky Airlines ist Erstnutzer der Boeing 737-900.

i

100 Seiten starken Sonderkatalog

mit reduzierten Preisen auf. Alltours-Chef

Willi Verhuven findet

wie gewohnt deutliche Worte

und klagt, dass die türkischen Hoteliers

den Ernst der Lage noch

nicht zur Kenntnis genommen

hätten. Bei Alltours jedenfalls lägen

die Buchungszahlen zweistel-

www.skyairlines.net

Fakten und Hintergrund zu Sky Airlines in deutsch

lig im Minus. Um den Umsatz

anzukurbeln, will er Reisebüros

mit einer Zusatzprovision locken,

die bei fünf Euro pro Buchung

beginnt. Öger Tours liegt um

rund drei Prozent im Minus, bei

Bentour habe die Nachfrage etwas

angezogen, so die Auskunft.

Demed-Chef Ali M. Gültekin

setzt seine Hoffnungen auf Mai

und rechnet gar mit einer »sehr

starken Phase« nach der WM.

Schicke Koffer

für TO-Leser

■ Fünf Reisebüromitarbeiter

dürfen sich über je einen Designer-Trolley

im Wert von

150 Euro freuen. Sie sind die

Gewinner einer Aktion von

TRAVEL ONE auf der ITB in

Berlin. Alle Expedienten, die

ihre Visitenkarte in der TRA-

VEL ONE Lounge abgaben,

nahmen an der Verlosung teil.

Die knallroten Kult-Trolleys

aus dem Hause TITAN

gehen an Dietmar Skrandies

vom Hunsrücker Reisetreff

(Gondershausen), Kristin

Schlegel vom Holiday Land

Reisebüro Gräbedünkel (Arnstadt),

Karin Steiert von KS-

Travel (Bodenkirchen-Binabiburg),

Klaus Hesselschwerdt

von der Reise- und Bestellagentur

(Much) und Isabelle

Schütte vom TUI Reisecenter

(Eggenstein-Lepoldshafen).

Herzlichen Glückwunsch.

Schmetterling-Chef

Willi Müller präsentiert

auf der Jahrestagung in

Antalya seine eigene

Kundenkarte

Schmetterling mit Kundenkarte

■ Nach RTK präsentiert nun auch die Reisebüro-Kooperation

Schmetterling ihren Mitgliedern eine Kundenkarte. Die Schmetterling-

Variante verfügt über eine Kreditkartenfunktion, Versicherungsschutz

und Bonusprogramm. Sie soll den Agenturen als Kundenbindungsinstrument

dienen, sprich Urlauber dazu animieren, wieder an den Counter

zu kommen. Partner sind Webmiles, eine deutsche Versicherung

und die Landesbank Berlin. Das Kreditinstitut stellt die Visakarte aus.

Bei der Gestaltung der Kartenvorderseite geht die Bank auf die

Wünsche der Reisebüros ein, auf die Rückseite kommt die Adresse der

Agentur. Die Karte kostet 39 beziehungsweise 69 Euro jährlich, je nach

Versicherungsleistung. Genutzt werden kann sie von der ganzen Familie.

Selbst wenn der Karteninhaber nicht mit dieser in den Urlaub fährt,

gilt der Versicherungsschutz. Kartennutzer sammeln Punkte, die sie

dann auf der Homepage des Reisebüros einlösen können.

8 TRAVEL ONE 5.4.2006


Updates

Sub Aqua bietet im Sommer erstmals Tauchsafaris in der Türkei an. Jeweils montags

starten die Schiffe in Marmaris und fahren nach Westen bis nach Fethiye oder nach

Osten bis nach Datça mit jeweils zwei Tauchgängen pro Tag.

Inovasoft ist neuer Eigentümer der Buchungsmaschine, die Travel24.com Ende März

eingestellt hatte. Die Bad Dürkheimer übernehmen Marke, Domains und die Lizenzen.

Izmir wird bei Sun Express Basis für das zum Sommerflugplan startende innertürkische

Liniennetz. Zielorte von Izmir aus sind Antalya, Adana, Kayseri, Trabzon, Diyarbakir,

Konya, Erzurum und Van. Zum Winterflugplan wird Izmir von sechs deutschen Flughäfen

aus angeflogen.

Das Bundesfinanzministerium hat endgültig entscheiden, dass das anteilige Vermittlungsentgelt

für den innerdeutschen Streckenanteil bei grenzüberschreitenden Flügen

vom 1. Juli an versteuert werden muss. Für grenzüberschreitende Flüge innerhalb der EU

liegt der Satz bei 25, für grenzüberschreitende Flüge außerhalb der EU bei fünf Prozent.

Die Europäische Reiseversicherung hat nur für Reisebüros und Veranstalter eine

Hotline zum Thema Vogelgrippe eingerichtet: 089 / 45 56 02 66.

Dertour hat die Arbeitshilfe »Rundreisen USA Kanada« gestartet, auf der die Rundreisen

durch Nordamerika vorgestellt werden. Die Broschüren enthalten zweiseitige Karten und

alle weiteren Infos zu den Touren in Tabellenform.

Galileo-Reisebüros können ab sofort Pässe europäischer Bahngesellschaften über

Focalpoint oder die grafische Oberfläche Viewpoint buchen.

Das Vielfliegerprogramm der Swiss, der Swiss Travel Club, heißt jetzt Miles & More.

Swiss-Kunden können damit bei allen Star Alliance Fluggesellschaften Meilen sammeln.

Alter Mietwagentest für neu verkauft

■ Der »ADAC-Mietwagentest 2006«,

der vergangene Woche für Aufregung

und viele negative Schlagzeilen sorgte,

stammt aus dem vergangenen

Sommer. Die Aussagen darin sind damit

alles andere als aktuell. Der ADAC

attestiert den Anbietern »große Mängel«.

Bei jedem dritten Auto sei laut

5.4.2006 TRAVEL ONE

ADAC »die Sicherheit der Insassen

zum Teil direkt bedroht«. Trotzdem

ließ der ADAC den Test fast ein Jahr

in der Schublade. Nach den Sommerferien

sei das Interesse am Thema gering,

begründet dies eine Sprecherin.

Jetzt rechne man mit mehr Aufmerksamkeit.

Der ADAC hatte 58 Autos in fünf

Ländern getestet. Zwölfmal wurde

die Note mangelhaft vergeben. Trotz

der schlechten Ergebnisse liefert der

ADAC-Test gute Argumente pro Reisebüro.

»Wer hier im Voraus bucht,

hat einen Ansprechpartner, wenn etwas

schiefgeht«, sagt Thorsten Lehmann,

Marketingleiter von Holiday

Autos. Die meisten Anbieter hier in

Deutschland würden ihre Partner regelmäßig

unter die Lupe nehmen.

Abgefahrene Reifen gehörten zu den

Mängeln an den getesteten Autos

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PULS News, Facts, Trends

SN Brussels knackt LH-Monopol in Frankfurt

■ Seit fünf Jahren hat Lufthansa

auf der Strecke Frankfurt – Brüssel

ein Monopol, jetzt gibt es wieder

Wettbewerb. SN Brussels

fliegt seit vergangener Woche

zweimal täglich die Strecke. Lufthansa

hält mit sieben Flügen pro

Tag dagegen.

Bei SN Brussels kommen

kleine Avro-Jets zum Einsatz. Je

nach Buchungsandrang kann

kurzfristig auch ein Airbus 319

an den Main geschickt werden.

Doch auch die Avros bieten zwei

durch einen Vorhang getrennte

Klassen. Mit fünf Sitzen in einer

Reihe und einem großzügigen

Abstand nach vorne haben es die

Belgier vor allem auf Geschäftsreisende

abgesehen.

Die Firmenkunden will Vertriebsleiter

Helmut Gläser mit einem

günstigeren Preis gewinnen.

Die Oneway-Strecke in der Eco-

§

Reiserecht

DIE VORSCHRIFT: Reisebüros müssen Reiseunterlagen auf

Richtigkeit und Übereinstimmung mit der Buchung prüfen

und unverzüglich an den Kunden weiterleiten.

Es handelt sich hier um eine Doppelpflicht aus dem Agenturvertrag mit

den Touristikunternehmen und aus dem Reisevermittlungsvertrag mit

dem Kunden. Fehler können demnach von beiden Seiten Schadensersatzansprüche

gegen den Reisemittler auslösen. Auch spätere Informationen,

wie zum Beispiel Flugzeitenänderungen, muss der Reisevermittler

an den Kunden weiterleiten.

Zur Vermeidung oder jedenfalls zur Beschränkung einer Haftung empfiehlt

es sich, dem Kunden ausdrücklich die Pflicht aufzuerlegen, seinerseits

Reiseunterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit und auf Übereinstimmung

mit seiner Buchung zu kontrollieren. Dies kann durch eine

Bestimmung in den Geschäftsbedingungen des Reisemittlers geschehen.

Soweit das Reisebüro die Reiseunterlagen mit einem Begleitschreiben

aushändigt, empfiehlt sich dort oder schon in einer vom Reisemittler

erstellten eigenen Buchungsbestätigung der Hinweis: »Bitte überprüfen

Mit Avro-Jets fliegt SN Brussels seit vergangener Woche Frankfurt – Brüssel

nomy kostet ab 79 Euro plus

Steuern und Gebühren.

Frankfurt ist nach Berlin,

Hamburg und München für SN

Brussels das vierte Ziel in Deutschland.

70 Prozent der Tickets werden

von Reisebüros verkauft, sagt

Gläser. Er versucht in Deutschland

auch die 14 Afrika-Ziele wie

Nairobi und Kigali von SN

Brussels zu promoten.

01805/87 55 00

Hotline für Reisebüros

Boom in neue

EU-Länder

■ Reisebüros sollten sich

mehr mit den neuen EU-Staaten

beschäftigen. Die Zahl

der Fluggäste ex Deutschland

in die neuen EU-Mitgliedsländer

ist im vergangenen

Jahr um über 30 Prozent gestiegen,

fast viermal schneller

als in die alten EU-Staaten.

Spitzenreiter war Polen

mit 50 Prozent plus und fast

einer Million Passagiere, gefolgt

von Ungarn mit 20 Prozent

Zuwachs auf 750.000

Fluggäste. Lettland verdoppelte

die Zahl der Fluggäste

aus Deutschland auf 180.000,

die Slowakei auf 54.000.

Auch in die alten EU-Länder

ist der Luftverkehr kräftig gewachsen.

Laut Statistischem

Bundesamt immerhin um 8,3

Prozent auf 33,8 Millionen.

Rainer Noll ist Rechtsanwalt in Stuttgart und hat sich auf Reiserecht spezialisiert.

Rechte und Pflichten von Reisemittlern beschäftigen ihn nicht nur in seiner

anwaltlichen Tätigkeit. Noll gibt auch Reiserechtseminare für Touristiker. Er ist

zudem als Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht engagiert.

Sie die Ihnen zugehenden Reiseunterlagen auf Richtigkeit, Vollständigkeit

und Übereinstimmung mit Ihrer Buchung.« Solche Maßnahmen befreien

den Reisevermittler zwar nicht von den angesprochenen Pflichten;

die Gerichte haben in solchen Fällen jedoch Schadensersatzansprüche

der Kunden aufgrund eines Mitverschuldens deutlich reduziert.

Bei Fehlern in den Reiseunterlagen, die nur für den Kunden, nicht aber

für den Reisemittler ersichtlich sind, kann eine Haftung des Reisemittlers

vollständig entfallen.

Der Dokumentation bezüglich der Übermittlung der Unterlagen kommt

in der Praxis große Bedeutung zu. Häufig entsteht bei Gericht Streit darüber,

ob der Kunde alle Unterlagen vollständig und zu welchem Zeitpunkt

er sie erhalten hat.

Es empfiehlt sich daher die Verwendung von Versandzetteln, die vom

zuständigen Expedienten ausgefüllt und mit Datum und Personenkürzel

abgezeichnet werden. Bei der Übermittlung per Fax ist die Aufbewahrung

der Sendeprotokolle wichtig; bei telefonischer Unterrichtung sollte

ein entsprechender kurzer und präziser Aktenvermerk über Zeitpunkt

und Inhalt des Gesprächs gefertigt werden.

10 TRAVEL ONE 5.4.2006

i


Das Interview führte Christian Schmicke

■ Seit Ihrem Start bei Condor haben

Sie kräftig an der Kostenschraube

gedreht. Wie lautet eigentlich Ihre

Zielsetzung bei den Vertriebskosten?

Wenn man die Entwicklung bei den Linienfluggesellschaften

betrachtet, wird es langfristig

weitere Veränderungen bei der Provisionspolitik

geben. Allerdings stehen die Airlines

auch in ihren Beziehungen zu den Reisemittlern

im Wettbewerb.

■ Wird es in diesem Jahr eine weitere

Veränderung des Vergütungsmodells

bei Condor geben?

Nein, damit rechne ich nicht. Aus unserer

Sicht besteht dazu kein Anlass, da sich unser

aktuelles Vergütungsmodell als sehr wettbewerbsfähig

herausgestellt hat.

Als Sie Ihren Job angetreten haben,

zählte die Senkung der Stückkosten

zu Ihren wichtigsten Zielen. Wie weit

sind Sie damit gekommen?

■ Wir haben die Stückkosten im Vergleich

zum Geschäftsjahr 2002/03 um rund 18

Prozent gesenkt und liegen jetzt gleichauf

mit Air Berlin und Easyjet. Nur Ryanair fliegt

billiger, und das liegt vor allem daran, dass

sie kleine, subventionierte Airports weitab

von Großstädten anfliegen.

■ Die Airline-Industrie in Deutschland

ist kräftig in Bewegung. Was bedeuten

die jüngsten Entwicklungen für Condor?

Für uns gibt es genügend eigene Themen

und die haben Priorität. Über die Strategien

der Mitbewerber möchte ich mich nicht äußern,

aber: nicht jede neue Idee einer Airline

ist zwangsweise nachahmenswert.

■ Mit Germanwings haben Sie gerade

erste Schritte zur Zusammenarbeit

getan. Werden weitere folgen?

Ich kann mir durchaus vorstellen, die Zusammenarbeit

zu intensivieren – beispielsweise,

indem wir auf unseren Homepages automatisch

die Flüge beider Airlines auf einer Strecke

anzeigen.

Könnte Germanwings als Partner

für Zubringerflüge dienen?

■ Mit fällt im Moment keine Verbindung

ein, wo sich das anböte, und für Zubringerflüge

den Flugplan zu ändern, halte ich nicht

für eine gute Idee. Außerdem funktioniert

unser Zubringerabkommen mit Lufthansa

ausgezeichnet.

Mit Ihren Cityflügen kommen Sie Lufthansa

an einigen Stellen ins Gehege.

Müssen Sie sich mit dem Gesellschafter

in Fragen des Flugplans abstimmen?

■ Wir müssen es nicht, denn in operativen

Entscheidungen sind wir frei. Aber natürlich

stimmen wir uns miteinander ab. Es wäre ja

dumm, das nicht zu tun.

Werden den neuen Verbindungen ab

München weitere Cityflüge aus Bayern

oder anderen Regionen folgen?

■ Wir haben ja gerade erst begonnen, diese

Verbindungen zu fliegen, deshalb ist es zu

früh, um über weitere Strecken zu entscheiden.

Wir werden die Entwicklung im Som-

Interview PULS

Anfang 2004 übernahm Ralf Teckentrup die Geschäftsführung

der Condor und zog in den Vorstand der Thomas Cook AG ein.

Der 48-Jährige hat die verlustreiche Charter-Airline neu

ausgerichtet, mit dem Personal Lohnsenkungen und längere

Arbeitszeiten ausgehandelt und damit im vergangenen Jahr wieder

20 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.

Wo wird im Vertrieb noch

gespart, Herr Teckentrup?

mer aufmerksam beobachten und dann

weitere Pläne schmieden. Aber grundsätzlich

sind die Cityflüge für uns schon das wichtigste

Wachstumssegment. Im klassischen

Urlaubsverkehr zu den Strandzielen liegt

nicht mehr so viel Potenzial.

Denken Sie nun, da Sie wieder

profitabel fliegen, an neue

Investitionen in die Flotte?

■ Grundsätzlich müssen wir weiter wachsen,

um die Stückkosten im Griff zu behalten.

In diesem Sommer fliegen wir mit

einem Flugzeug mehr als im Vorjahr, aber

umfangreiche Investitionen in die Flottenvergrößerung

stehen im Moment noch nicht

auf der Agenda.

Was dann?

■ Der längste Teil des Weges zur Ertragsoptimierung

ist zwar geschafft, aber der schwerste

liegt noch vor uns. Nun stehen Projekte

wie eine Pünktlichkeitsoffensive, die drastische

Verkürzung der Bodenzeiten und ticketloses

Fliegen auf der Tagesordnung. Diese

sind schwerer umzusetzen als die bisherigen

Maßnahmen, weil man sie nicht durch Verhandlungen

– über längere Arbeitszeiten

oder Dienstleistungsverträge beispielsweise –

erreicht, sondern in die Arbeitsprozesse

selbst eingreifen muss.

Condor will nach den Worten von Geschäftsführer Ralf Teckentrup »wieder die

Nummer 1 der Freizeit-Airlines in Deutschland« werden. Im laufenden Geschäftsjahr

stehen die Zeichen auf Wachstum: Für den Sommer liegt die Zahl der Gästebuchungen

über Fremdveranstalter um 50 Prozent, über eigene Veranstalter um 28 Prozent und über

den Einzelplatzverkauf um 27 Prozent über dem Vorjahr.

5.4.2006 TRAVEL ONE 11


SALES Hotelbewertungen

Und wie war

Manche belächeln sie, andere schwören darauf. Tatsache ist:

Die HOTELBEWERTUNGSPLATTFORMEN im Internet

finden bei Urlaubern starke Resonanz und können auch Reisebüros

wichtige Hinweise für die Beratung liefern.

In den Bars und Restaurants herrschte Chaos!

Mal gab es keinen Orangensaft, oder

keinen Tequila, oder keinen weißen Rum.

Die Cocktails waren ein Zufallsprodukt... Und

die Küche wurde von Ratten besucht. Diese

liefen, vom Speisesaal deutlich zu sehen, dort

ein und aus. Die sind ja auch genügsam...«

Dies sind Auszüge aus einer Hotelbewertung

der Holidaycheck AG. 270.000 davon stellt

die größte deutschsprachige Hotelbewertungsplattform

nach eigenen Angaben in ihrer Internet-Datenbank

zur Verfügung. Da wird viel

geschimpft, aber auch viel gelobt. Denn das

Vorurteil, die deutschen Urlauber seien ein

Volk von Meckerern, bestätigt der Blick in die

Hotelbewertungsportale im Internet nicht.

»75 Prozent der Beiträge sind positiv«, bestätigt

Axel Jockwer, Marketingleiter der Holidaycheck

AG mit Sitz im schweizerischen

Kreuzlingen.

Bei Holidaycheck.de treffen täglich 150

bis 500 neue Beiträge ein; neben den Hotelbewertungen

finden die Nutzer rund 80.000

Urlaubsbilder und 2.700 Reisetipps von Urlaubern

für Urlauber. Rund 1.000 Websites greifen

über das Partnerprogramm OHG (www.

openholidayguide.de) auf Inhalte von Holidaycheck

zu. »Das bringt den Partnern hochwertigen

Content und vergrößert unsere Reichweite«,

sagt Jockwer.

Wichtigstes Geschäftsfeld des Unternehmens

ist mittlerweile das eigene Online-Reisebüro,

das im vergangenen Jahr immerhin 24 Millionen

Euro umgesetzt hat. Kommt es da nicht

zum Interessenkonflikt zwischen Verkauf und

Bewertung? Nein, verspricht Jockwer. Die Hotelbewertungen

seien vom Online-Reisebüro

strikt getrennt.

PROBLEM MIT DER KONTROLLE. Unter Touristikern

heiß umstritten ist die Frage, was die

Informationen wert sind, die ein Urlauberforum

im Internet liefert. Dass die Urlauberbewertungen

zwangsläufig subjektiv sind, ist

klar. Aber sind die Aussagen wenigstens authentisch?

Ja, sagt Jockwer. Manipulationsversuche

seien allerdings an der Tagesordnung.

Manche Hotels versuchten, positive Beiträge

über das eigene Hotel oder negative Kritik an

Mitbewerbern zu lancieren. Immer häufiger

würden dazu auch Agenturen beauftragt, die

sich auf Guerilla-Marketingmethoden spezialisiert

hätten.

12 TRAVEL ONE 5.4.2006


IHR HOTEL?

Die große Mehrzahl gefälschter Hotelbewertungen

werde entdeckt, versichert der Holidaycheck-Manager.

Dazu habe das Unternehmen

ein mehrstufiges Kontrollsystem entwickelt,

das sogar den Segen des TÜV erhalten habe.

Absender von Bewertungen müssten sich mit

Namen und Anschrift anmelden, die E-Mails

würden zunächst technisch, anschließend manuell

auf Auffälligkeiten überprüft – etwa auf

die Verwendung von Begriffen aus der Katalogsprache

und auf massive Abweichungen von

den Urteilen anderer Urlauber. »Jede Bewertung

wird von unseren Content Managern gelesen«,

so Jockwer. Fünf bis sechs Prozent der

Zuschriften fielen dabei durchs Raster.

MASSIVE BETRUGSVERSUCHE. Skeptischer

schätzt Donovan Dunker, Inhaber von www.

hotelkritiken.de, die Situation ein. »Es gibt eine

Menge Betrugsversuche«, sagt er – meistens

von Hoteliers, seltener von Reiseveranstaltern.

»Etwa jede vierte Kritik ist nicht von Urlaubern

geschrieben.« Dabei kann man dem Hobbypor-

tal, das Dunker seit Ende 2003 »zu 90 Prozent

kostendeckend« betreibt, nicht den Vorwurf

machen, die Bewertungen nachlässig zu kontrollieren.

Im Gegenteil: Ein Test des Magazins

ADAC Traveller, in dessen Verlauf Fake-Kritiken

an die Portale verschickt wurden, hebt hervor,

dass www.hotelkritiken.de die Fälschungen sofort

erkannte, löschte und den Verfassern mit

juristischen Konsequenzen drohte.

Dunker ist der Idealist in der Szene. »Hotelkritiken.de

soll keinen Gewinn erzielen,

sondern als kostenloses, unabhängiges Verbraucherportal

dem Informations- und Erfahrungsaustausch

dienen«, sagt er. Eine Verquickung

mit dem Verkauf würde die Glaubwürdigkeit

verringern. Als Motiv für sein Engagement

nennt er »Spaß«.

Das Spaßforum ist durchaus informativ,

obwohl es mit rund 3.900 Bewertungen nicht

die Informationsfülle bietet, die Holidaycheck.

de auszeichnet. In Ländern wie den USA, für

die knapp 50 Hotels gelistet sind, ist die Suche

nach einer geeigneten Bewertung eher Glück-

sache. Die wichtigsten Urlaubsregionen in

den Ländern rund ums Mittelmeer sind dagegen

gut vertreten.

Für Reisebüros ist die Zusammenarbeit

mit Hotelkritiken.de erwägenswert, weil Dunker

selbst nicht als Reisemittler in Erscheinung

tritt. Daher können sie die Inhalte der Plattform

in den eigenen Internetauftritt integrieren,

ohne zu riskieren, dass Besucher am Ende

über die Bewertungsplattform buchen.

Touristiker sind übrigens häufig auf den

Hotelbewertungsplattformen unterwegs. Reisbüros

nutzen die Urlauberbewertungen, um

die Beratung zu verfeinern. Veranstalter überprüfen,

ob die Beurteilungen mit ihren eigenen

Kundenbefragungen übereinstimmen.

Jockwer hat in Umfragen ermittelt, dass

etwa 3.500 bis 5.000 Besucher am Tag aus

dem touristischen Bereich kommen. Und das

ist gut so. Denn wer nicht jeden Kommentar

für bare Münze nimmt, kann in den Verbraucherforen

einiges darüber lernen, was seine

Kunden denken. Christian Schmicke

5.4.2006 TRAVEL ONE 13


SALES Hotelbewertungen

■ Riesenangebot. Die Informationsfülle ist beeindruckend: 270.000 Bewertungen für

22.000 Hotels in 127 Ländern. Hinzu kommen Fotos und Foren, in denen die Urlauber

über Reiseziele und Unterkünfte diskutieren. Die Authentizität der Beiträge wird nach Unternehmensangaben

in einem mehrstufigen, TÜV-geprüften Verfahren gewissenhaft überprüft.

Bei Manipulationsverdacht werden Beiträge abgelehnt.

Problematisch: Die Holidaycheck AG hat selbst Buchungsfunktionen mit Bestpreis-Garantie

auf ihrer Homepage installiert – seine Kunden wird manches Reisebüro daher nicht freiwillig

auf die Seiten des Hotelbewertungsportals schicken.

www.holidaycheck.de

■ Hobbyportal. Ohne kommerzielle Interessen arbeitet diese Plattform, daher sind Technik

und Gestaltung eher einfach. Umfangreiches Angebot an Bewertungen für die wichtigsten

europäischen Reiseziele; hoher Authentizitätsgrad – jede Kritik wird gelesen und

überprüft, bevor sie ins Portal gelangt. Außerdem gibt es Infos über Katalogsprache und

Tipps zum Reiserecht.

Positiv: Hotelkritiken.de ist bereit, Reisebüros für ihren Online-Auftritt Content zur Verfügung

zu stellen. Die Gefahr, dass auf diesem Weg Kunden abgeworben werden, besteht

nicht, da über das Portal keine Reisen vertrieben werden.

www.hotelkritiken.de

■ Brauchbare Ergänzung. Die Plattform wirbt mit mehr als 20.000 Bewertungen für

5.200 Hotels in 91 Ländern. Nach subjektivem Eindruck scheint die Zahl etwas hoch gegriffen,

aber für die wichtigsten Zielgebiete findet sich eine akzeptable Zahl von Bewertungen.

Manche davon sind allerdings praktisch ohne Inhalt, andere wirken dagegen

sachlich und informativ.

Auch über Wiewaresdort.de können Kunden reisen buchen. Partner für die Vermarktung ist

Mister-Urlaub.de. Hinzu kommt derzeit ein Werbelink zu Opodo. Als Betreiber weist die

Website einen Rechtsanwalt in Berlin aus.

www.wiewaresdort.de

■ Noch ‘ne Plattform. Keinen geringeren Anspruch als »das größte Bewertungs- und

Bilder-Archiv für Unterkünfte jeglicher Art zu werden«, hat sich Cooleferien.com aus der

Schweiz auf die Fahnen geschrieben. Daraus dürfte nichts werden – trotz 12.000 Einträgen,

die aktuell nach Angaben der Betreiber im Netz stehen. Viele Hotels sind ohne jede

Bewertung gelistet. Die Zahl anonymer Bewertungen ist auffällig groß. Manche lesen sich

wie PR-Beiträge. Ein buntes Sammelsurium von Themen und Beiträgen finden Besucher in

der Rubrik »Forum«.

Auf der Homepage werden Reisen von Traveljungle.de vermarktet.

www.cooleferien.com

■ Überflüssig. Mit 45.318 Hotels weltweit brüstet sich Votello.de. Leider ist ein wesentlicher

Teil dieser Hotels zwar gelistet, aber von niemandem bewertet. So entsteht der Eindruck,

die Bewertungsplattform wolle ihren Content künstlich aufblasen. Auch die Selbstdarstellung,

nach der das Portal im Test zum »Top-Tipp für die weltweite Hotelsuche« erklärt

worden sei, ist falsch.

Als positiver Faktor tritt lediglich der übersichtliche Aufbau des Portals hervor. Verkauft

werden Reisen der Terracus GmbH mit gleichem Firmensitz wie Votello.de.

www.votello.de

14 TRAVEL ONE 5.4.2006

040


CWT will mehr Hotelgeschäft

■ »Zwei Drittel der Hotelbuchungen unserer Kunden laufen an uns

vorbei«, stellt August Gossewisch, Chef von Carlson Wagonlit

Travel für Zentral- und Osteuropa, nüchtern fest. »Die Übernachtungen

auf Geschäftsreisen werden einfach von der Sekretärin oder

den Reisenden selbst gebucht.« Genau darin sieht Gossewisch für

die Geschäftsreiseanbieter

die größten Wachstumschancen.

Während im Flugsektor

das Potenzial an verhandelten

Tarifen nahezu ausgereizt

sei, biete die Hotellerie

noch zahlreiche Ansatzpunkte

zu Kostensenkungen für

die Unternehmen. Allerdings

müsse deren Travel Management

zuvor die Buchung der

Übernachtungen über den

Geschäftsreisepartner bei

den Mitarbeitern einfordern.

Die Geschäfte in

Deutschland liefen 2005 für

August Gossewisch sieht erhebliche CWT ausgezeichnet. Dank

Sparpotenziale im Hotelsektor neuer Kunden – unter anderem

die Europäische Zentralbank,

Lilly Deutschland und Ritter Sport – stieg der Umsatz um

22,6 Prozent auf 726 Millionen Euro. Der Umsatz im bestehenden

Geschäft wuchs um 7,4 Prozent.

Nach der Einführung der Nettotarife durch die Airlines hat sich

der Anteil der Leistungen, die CWT mit den Kunden via Transaction

Fee abwickelt, von elf auf 25 Prozent erhöht. Das dominante

Modell bleibe jedoch die Management Fee, berichtet Gossewisch.

www.carlsonwagonlit.com

i News, Infos und Ergebnisse des

EP_travelone_215x97 07.03.2006 10:57 Uhr Page 1

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Auch erfahrenen Nutzern soll der neue Web-Auftritt wichtige Infos bieten

Galileo wertet Homepage auf

■ Der Technologie-Dienstleister hat sein Informationsforum für den

Vertrieb aufgepeppt. Der neue Online-Auftritt biete »eine moderne und

kundenorientierte Plattform für Produktinformation und gezielte Kommunikation«,

verspricht Geschäftsführer Gunther Holzschuh.

Neben der Darstellung von Produkten und Tools unter der Rubrik

»Reisebüro-Lösungen« beinhaltet der Auftritt Erläuterungen zu Programmen,

Funktionalitäten und Schnittstellen mit Erklärungen zu den

Fachbegriffen. Infos über Produkte, technische Dokumentationen und

Handbücher sind per Download verfügbar.

Auch über das neue Preissystem wird informiert. Nach wie vor gibt

es die drei Basispakete »Air«, »Tour« und »Rail«. Reduzieren können

Reisebüros die Kosten für die Galileo-Nutzung, indem sie eifrig buchen.

Von der ersten Buchung an erhalten die Reisebüros Gutschriften zwischen

0,40 und zwei Euro, je nach Volumen und Kategorie.

i

www.galileo.de

Infos zum Angebotsspektrum für Reisebüros


SALES Mix

Provisionsmodelle modifiziert

■ Die Carnival-Töchter Aida Cruises und Costa Kreuzfahrten haben

ihre Provisionsmodelle leicht verändert. Aneinander angepasst

haben sie ihre Vergütung allerdings nicht – auch in dieser Hinsicht

pochen die beiden Reedereien auf ihre Selbstständigkeit. Bei Aida

Cruises wird die Hürde zum Erreichen

einer Provision von neun

Prozent von 25.000 auf 15.000

Euro gesenkt. Nach wie vor wird

darüber hinaus für jeden 15. Gast

eine Mengenprovision in Höhe

von 500 Euro gezahlt – nicht erst

nach der Abreise, wie man in Rostock

betont, sondern unterjährig.

Costa erhöht den Spitzenprovisionssatz

auf 15 Prozent

(250.000 Euro Jahresumsatz),

Aida geht in Sachen Provision

eigene Wege – Costa auch

legt allerdings gleichzeitig die

Hürden zum Erreichen der einzelnen

Umsatzstaffeln höher.

Neun Prozent Provision werden nun ab 5.000 Euro Umsatz gezahlt

(bisher 3.000), zehn Prozent ab 12.000 Euro (bisher 8.000) und elf

Prozent ab 18.000 Euro (bisher 12.000).

i

Die Europäische Union hat erstmals eine Liste aller Luftfahrtunternehmen

veröffentlicht, denen der Flugbetrieb in allen 25 Mitgliedsstaaten

untersagt ist. 92 Airlines erhalten totales Lande- und Startverbot. Diese

schwarze Liste ist im Internet unter http://europa.eu.int/comm/transport/air/safety/doc/flywell/2006_03_22_flywell_list_en.pdf

zugänglich.

Tolle Sache. Endlich eine klare Ansage. EU-Verkehrskommissar Jacques

Barrot verkündete denn auch mit stolz geschwellter Brust, dass so

zweifelhafte Fluggesellschaften von Europa fern gehalten würden. Alle

dort verkehrenden Airlines erfüllten die höchsten Sicherheitsnormen.

Gut gebrüllt, Löwe. Doch auf den zweiten Blick erweist sich diese Liste

leider als Papiertiger. Warum? Ein Blick auf die genannten Gesellschaften

bringt Klarheit. Unter den bösen Buben befinden sich beispielsweise

Africa One, African Company Airlines, Air Boyoma, Air Kasai, Air Navette,

Air Tropiques, Blue Airlines und viele mehr. Na, klingelt es bei allen

Reiseverkäufern und Airline-Experten? Nein? Das ist kein Wunder.

Diese aufgezählten Fluggesellschaften kommen allesamt aus dem Kon-

www.carnivalcorp.com

Infos über sämtliche Marken des Kreuzfahrtgiganten

Tanja Ronge, Redakteurin

Beruhigungspille

go und fliegen – wie übrigens die Mehrzahl aller genannten Airlines

auf der Liste – gar nicht nach Europa. So geht es munter weiter. Wer

kennt schon GST Aero aus Kasachstan? Und welches Reisebüro hat

jemals einen Flug bei International Air Services in Liberia gebucht? Alle

Fluggesellschaften aus Kongo, Äquatorial Guinea, Liberia, Sierra Leone

und Swaziland werden übrigens genannt – nicht gerade die Lieblingsziele

der Europäer.

Besonders erstaunlich ist, dass auf der immerhin neun Seiten langen

Liste keine einzige europäische Airline auftaucht. Hat die Behörde den

Absturz der Helios-Maschine im vergangenen Jahr verdrängt? Die deutsche

Pilotenvereinigung Cockpit vermutet deshalb gar, dass EU-Mitgliedsstaaten

aus politischen Gründen geschont worden seien. Die Austrian

Cockpit Association spricht von einer Beruhigungspille für Passagiere.

Diese nämlich haben das Nachsehen. Der Praxiswert der Liste ist

gleich null. Ein hehres Anliegen – mit mangelhaftem Ergebnis. Schade.

t.ronge@travel-one.net

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NCL setzt auf Direktmarketing

■ Mit Hilfe von Flyern will Norwegian Cruise Line (NCL) verstärkt auf

ihre Kreuzfahrten aufmerksam machen. Fünfmal im Jahr erhalten Reisebüros

und Kunden künftig Post, die über Seereisen in ausgewählten

Destinationen informiert. NCL baut dabei auf die Zusammenarbeit mit

den Agenturen. So zahlt der Anbieter beispielsweise für die derzeit beworbenen

Angebote – Karibik-Kreuzfahrten mit der Norwegian Jewel

und Hawaii-Kreuzfahrten mit der Pride of Aloha – bei einer Buchung

bis zum 2. Mai 15 Prozent Provision.

Die Ziele der NCL-Schiffe für 2007 stehen entgegen früherer Meldungen

von NCL derzeit noch nicht fest.

16 TRAVEL ONE 5.4.2006


Frische Tickets bei Emirates

■ Der Emirates Agents Cup

geht in die zweite Runde. Bis zum

30. April dauert der erneute Buchungswettbewerb,

bei dem Expedienten

für die Buchung von

Emirates-Flügen mit Eintrittskarten

für Vorrundenspiele der Fußball-Weltmeisterschaft

belohnt

werden. Je nach Buchungsklasse

und Zahl der Flugsegmente werden

Reisebüromitarbeitern Punkte

auf ihrem Konto gutgeschrieben.

Für jede Buchung eines Ticket-

Sektors gibt es sie – einen für die

Economy Class, drei für Business

und fünf für First. 60 Punkte genügen,

um ein WM-Ticket zu erhalten.

Es seien noch ausreichend

Karten vorhanden, verspricht

Volker Greiner, Sales Manager

Deutschland, den Reiseprofis. Und:

Während die Vergabe von Punkten

im ersten Durchlauf auf einige

Strecken begrenzt war, werden

Kostenloser

Kurz-Check

■ Die TVG greift ihren Büros mit

einer »kostenlosen professionellen

Unternehmensberatung« unter die

Arme. Durch einen eintägigen

Check, den die Consulting-Firma

Seelmann & Partner durchführt,

soll die Wettbewerbsfähigkeit der

FTI Ferienwelt-, Flugbörse- und

5-vor-Flug-Agenturen gestärkt werden.

Thematisch befasst sich die

Beratung mit Kostenstruktur, Produktivität

und der Effektivierung

von Marketingmaßnahmen.

Die kostenlose Erstberatung

bringt den Agenturen eine Kurzanalyse

ihrer aktuellen betriebswirtschaftlichen

Situation anhand

ihrer Unternehmenskennzahlen

und eines persönlichen Gesprächs

mit dem Inhaber oder Geschäftsführer.

Die weitere Beratung ist

kostenpflichtig. Dabei räume die

Unternehmensberatung den TVG-

Büros allerdings Sonderkonditionen

ein, heißt es.

5.4.2006 TRAVEL ONE

nun sämtliche Routen belohnt. Zudem

sei das Incentive auf weitere

Buchungsklassen ausgedehnt worden.

Die Registrierung für den

Emirates Agents Cup erfolgt unter

www.ekagents.de. Tickets für Tickets. Emirates startet eine neue Runde des Agents Cups

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PRODUKT Golfreisen

ORIENTIERUNG

GOLF gewinnt immer mehr

Freunde, doch der Weg zu

Spielberechtigung und Platzreife

verläuft durchaus unterschiedlich.

Zwei Anbieter ebnen den

Weg auf die Greens.

Der Adrenalinspiegel bei den Golfschülern

steigt. Nachdem sie am Vortag im

Rahmen ihres Urlaubskurses Abschläge

auf der Driving Range geübt haben, stehen sie

nun zum ersten Mal am Abschlag eines Golfplatzes.

Immer wieder korrigiert der Trainer

die Schlägerhaltung und die Ausholbewegung.

Bis der Ball über das Green Richtung

Fahne fliegt. Der erste Erfolg des Urlaubskurses

stellt sich ein. Doch bis zu einem Ergebnis,

mit dem man auch in Deutschland auf

den Platz gelassen wird, ist es ein weiter Weg.

Immer noch ist hierzulande das Erreichen der

Platzreife das entscheidende Kriterium für die

Aufnahme in einen Club. Nicht zu vergessen

die Regeln und die Etikette, ohne die nichts

geht. Die Grauzone mit im Ausland erreichten

Platzreifen oder Mitgliedschaften in ausländischen

Clubs, die auch automatisch für

Deutschland gelten, ist groß.

KURSE AB DREI TAGE. Um den Frischlingen

aus diesem Dilemma zu helfen, den Golfern

das Prozedere zu erleichtern und das Vergnügen

nicht nur auf die Urlaubswochen zu begrenzen,

haben sich die Anbieter einiges einfallen

lassen. Bei AMP Golfreisen, Partner

unter anderem von TUI (als TUI Golf Academy),

Airtours und Dertour, können die Neulinge

Schnupperkurse von drei und fünf Tagen

ablegen. Dazu gehören täglich sechs Stunden

Theorie und Praxis, Ausrüstung und Bälle.

»Wir bieten damit einen ganztägigen Unterricht«,

sagt AMP-Chef Klaus Stahmer. Wer am

fünftägigen Aufbaukurs teilnimmt, erhält seit

Mai 2005 ein Zertifikat der Vereinigung clubfreier

Golfspieler. Dieses wird, so erklärt Stah-

18 TRAVEL ONE 5.4.2006


im Golfdschungel

mer, in mehreren hundert deutschen Golfclubs

akzeptiert, da ein Zertifikat nur »bei fundierten

Regelkenntnissen und guten Spielfertigkeiten«

vergeben werde. Die Karteninhaber dürfen

dann bei Mitgliedschaft im VcG gegen Bezahlung

der Greenfee spielen. »Für die VcG-Prüfung

sind 56 Lehrer akkreditiert. Unsere Kurse

werden nur von unseren eigenen Lehrern

durchgeführt. Sie sind uns direkt verantwortlich,

wir haben keine anderen Schulen dazwischen«,

stellt Stahmer fest. Für die Prüfung

müssen neun Löcher gespielt werden, bei denen

nicht mehr als zwei Etikettefehler begangen

werden dürfen. Zudem muss ein Theorietest

abgelegt werden. »Der Schüler kann sich

auch während des Kurses entscheiden, ob er

die Prüfung ablegen oder lieber erst einen weiteren

Kurs absolvieren will.« Dertour-Produktmanagerin

Katrin Nehlsen sieht in der VcG-

Karte die Chance, innerhalb Deutschlands örtlich

ungebunden spielen zu können. »Normalerweise

ist es erforderlich, in einem Club

Mitglied zu sein, um auch auf anderen Anlagen

gegen Greenfee zu spielen.«

Ohne Platzreife-Prüfung können Inhaber

des »GolferSPass« der TUI auf einigen Partneranlagen

der TUI spielen. Den kostenpflichtigen

Pass erhalten die Absolventen eines zehnstündigen

Golfkurses als Kurzeinführung in den

Golfsport. Entscheidende Kriterien sind Spielgeschwindigkeit

und sportliches Verhalten auf

dem Platz.

SCHNELLER SICHER SPIELEN. Gästen den Weg

in deutsche Golfclubs zu ebnen, ist das entscheidende

Problem für alle Urlaubsanbieter.

Alexander Will von Sport Scheck Reisen sieht

das Verfahren am besten von der German Golf

Academy (GGA) gelöst. Die Academy, eine Vereinigung

von Golfclubs, -schulen und -lehrern,

ist Partner von Sport Scheck Reisen, Dertour,

Airtours und Olimar. Die Absolventen können

in einem deutschen Golfclub Mitglied werden

und somit auch den offiziellen Ausweis des

Deutschen Golf Verbandes erhalten, der auch

das Spielen in Deutschland gegen Greenfee erlaubt.

Vor einigen Jahren hat die GGA den so

genannten »Quick Game Modus« eingeführt,

um Spielern einen einfacheren Zugang zu Golfplätzen

in Deutschland zu ermöglichen. »Hier

wird mehr als nur ein Golfkurs geboten. Die

Teilnehmer spielen nach dem ersten Tag auf

dem Golfplatz und es wird sich an den Kriterien

in deutschen Golfclubs orientiert«, erklärt

Will. Diese beziehen sich vor allem auf schnelles

Spielen auf dem Platz, denn die nachfolgenden

Spieler sollen nicht aufgehalten werden.

Ein wichtiges Kriterium sei auch die Einhaltung

der Regeln und Etikette. Wer die Prüfung zur

Platzerlaubnis nicht bestehe, aber die Quick

Game-Kriterien beherrscht, erhalte die Quick

Game Card, so Will. Sie bescheinigt die erforderliche

Spielgeschwindigkeit, unabhängig davon,

ob die Platzerlaubnis-Prüfung bestanden

wurde, und berechtigt ohne Golfclub-Mitgliedschaft

zum Üben und Spielen auf vielen deutschen

»Quick Game-Golfanlagen«. Die Prüfung

kann dann mit einem örtlichen Golflehrer abgelegt

werden. Dertour-Frau Nehlsen sieht

hierin den Vorteil, dass der Spieler nach dem

Golfkurs auch ohne bestandene Platzerlaubnis-

Prüfung weiter üben kann und den Spaß am

Sport nicht verliert. »Es ist aber nur für den

Übergang, bis der Spieler dann die Platzreife-

Prüfung besteht«, erklärt sie. »Es geht um

Schnelligkeit und Sicherheit, das hat die höchste

Priorität«, so Will.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

erhalten die Spieler das »Golfers Zertifikat«, die

Platzerlaubnis. Auch diese Platzerlaubnis wird

in mehreren hundert deutschen Golfclubs anerkannt.

»Doch jeder Club in Deutschland ist autonom

und kann andere Aufnahmebedingungen

setzen«, mahnt der Sport Scheck-Chef.

»Der Spieler gelangt mit der GGA in ein Golfclub-Netz,

in dem er weiter spielen kann.«

PRAXISWISSEN GEFRAGT. Die Frage, welches

Ziel mit dem Kurs erreicht werden soll, ist für

Nehlsen daher auch das entscheidende Beratungskriterium:

»Danach entscheidet sich, ob

eher ein Einsteigerkurs von drei Tagen oder ein

Intensivkurs von 14 Tagen gebucht werden

soll.« Neben der Länge des Kurses sollte auch

die Zahl der Stunden an einem Kurstag in Betracht

gezogen werden, meint Klaus Stahmer

von AMP. »Wichtig ist auch, dass die Expedienten

es einmal selbst ausprobiert haben. Das

praktische Wissen hilft am meisten, mehr als

die Lektüre von Golfmagazinen.« W. Marx

5.4.2006 TRAVEL ONE 19


PRODUKT Sportreisen Golfreisen

Die Leidenschaft für den kleinen Ball

packte ihn vor sieben Jahren: »Ich weiß

noch genau, wann ich meine Platzreife

gemacht habe. Das war im Dolomiten-Golfresort

Lienz, am Tag der Sonnenfinsternis«.

Arthur Hutter, Reisebüroinhaber aus Tuttlingen,

kam damals über ein Dertour-Pep auf

das Grün. Heute hält er es kaum einen Tag

ohne seine Schläger aus. »Im Sommer spiele

ich viermal in der Woche. Ich stehe dann

morgens schon um sechs Uhr auf dem Golfplatz«,

sagt der Gründer der Agentur Hutter

Reiseservice.

Dass sich so viel Engagement früher oder

später auch beruflich niederschlägt, liegt bei

einem Touristikprofi nahe. Und so kümmert

sich der 50-Jährige in seinem Reisebüro nicht

nur um das Marketing, sondern auch um die

Marke »Golfträume«: Unter diesem Label bewirbt

Arthur Hutter Reisen rund um den

Golfsport. Sämtliche Plätze, die er anbietet,

hat er selbst bespielt. Eine Erfahrung, die ihm

täglich zu Gute kommt, da der Verkauf einer

Golfreise meist mit einem sehr intensiven und

zeitaufwändigen Gespräch einher geht.

AKQUISE IM GOLFCLUB. Vor drei Jahren

wurde Arthur Hutter Firmenmitglied im

Golfclub Schloss Langenstein. »So kann ich

Nur selbst bespielte

Plätze im Portfolio

Unter dem Label GOLFTRÄUME verkauft Arthur Hutter vom Hutter Reiseservice

in Tuttlingen ausgewählte Trips zu Golfplätzen in aller Welt.

meine Kunden zu einer Runde einladen«, erzählt

der Reisebüroinhaber, »das ist ein gutes

Kundenbindungsinstrument.« Denn diese

Form der Mitgliedschaft ermöglicht es ihm,

pro Tag einen Gast mitzubringen – kostenlos.

Bei einer Greenfee von 80 Euro am Wochenende

beziehungsweise 60 Euro unter der

Woche ein großzügiges Geschenk, das Hutter

gelegentlich auch seinen Firmenkunden

für deren Besuch überlässt.

Doch sein Engagement in dem traditionsreichen

Club, der nur wenige Kilometer vom

Bodensee entfernt liegt, ist damit nicht erschöpft.

So finden dort von Hutter ins Leben

gerufene Turniere statt. Der Club ist beispielsweise

Austragungsort einer Runde der »Mauritius

Golfdays«, einer Turnierserie, die insgesamt

vier Wettkämpfe auf vier verschiedenen

Parcours umfasst und deren Sieger-Paare einen

Aufenthalt auf Mauritius gewinnen.

PARTNER INS BOOT HOLEN. Die Idee zu diesem

Event wurde auf einer Inforeise nach

Mauritius mit der Luxushotelgruppe One &

Only geboren. »Auf dem Rückflug habe ich

mir mit der Vertreterin der Hotels überlegt,

wie man die Insel und den Sport besser verkaufen

könnte. So sind die Mauritius Golfdays

entstanden«, erzählt Hutter.

Die richtigen Partner für seine Veranstaltung

hatte er schnell beisammen. Er schaffte es,

auch die Beachcomber Hotels, Air Mauritius,

das Heritage Golf & Spa Resort, die Elvia Reiseversicherung

und Dertour ins Boot zu holen.

Nun galt es, die passende Klientel zu finden.

Klar, dass Hutters erster Weg in seine

zweite Heimat, den Golfclub, führte. Dieser

war von der Idee, ein hochwertiges Turnier

auszurichten, begeistert. Zumal er abgesehen

vom freiwilligen Catering mit der Vermarktung

des Events nichts zu tun hatte. »Wir haben

die gesamte Werbung übernommen«, so

Hutter. Bei den drei anderen Clubs lief es ähnlich.

2005 fand die Veranstaltung zum ersten

Mal statt. Die Resonanz war ausgezeichnet.

Und auch die Reise nach Mauritius kam bei

seinen Kunden gut an. Bereits zu Beginn der

Golfsaison, im April, hatte Hutter die Reise

ausgeschrieben. Das Ergebnis: Gemeinsam

mit den Siegern flogen im September auch

zehn Vollzahler auf die Insel.

PLANUNG IST WICHTIG. Die Vorbereitungen

für die zweite Auflage der Mauritius Golfdays

sind so gut wie abgeschlossen. Vergangenen

Sonntag fand das erste Turnier statt. Die Organisation

kostete viel Zeit und Geld. Hutter hat

extra für die Wettspiele Lochfahnen mit sei-

20 TRAVEL ONE 5.4.2006


nem Logo anfertigen lassen. Darüberhinaus

musste er die Gewinne für die Teilnehmer organisieren.

Dazu gehören T-Shirts, Handtücher,

Mützen, Bälle und Hemden. Dass sein

Erkennungszeichen auf den Preisen prangt,

ist selbstverständlich. Genauso selbstverständlich

wie die Tatsache, dass die Informationen

zu der Mauritius-Reise im Herbst bereits

im Netz stehen. »Das ist wichtig«, sagt er, »damit

können wir von jetzt an werben.«

KUNDEN DIREKT ANSPRECHEN. Werbung

für sein Büro macht Hutter jedoch nicht nur

während der Turniere. Er zeigt im Golfclub

Schloss Langenstein eigentlich immer Präsenz.

Am schwarzen Brett hängen seine Angebote

aus. Daneben liegt ein Katalog von Der-

Das

Unternehmen

■ Hutter Reiseservice wurde 1990 als

Gruppenreisebüro gegründet. Heute können

Kunden dort Urlaub jeder Art buchen.

Kontakt: Stockacherstraße 24, 78532

Tuttlingen, T. 07461/7 16 53/54,

E-Mail: info@hutterreiseservice.de

Geschäftsführer: Arthur und Ronald Hutter

■ Unter der Marke Golfträume werden

Golfreisen vertrieben.

■ Reiseziele: Ägyten, Argentinien, Brasilien,

Brunei, Deutschland, Marokko, Mauritius,

Österreich, Portugal, Spanien, Südafrika,

Türkei, Vereinigte Arabische Emirate.

»Ich kenne jeden Golfplatz,

den ich verkaufe« Arthur Hutter

tour. Darüber hinaus flattern seinen Kunden

dreimal im Jahr Direktmailings ins Haus – seine

Unternehmungen haben ihm mittlerweile

mehr als 700 Kundenadressen eingebracht –

und in wenigen Wochen soll die erste Zeitung

erscheinen. »Die werden wir auch im Clubhaus

auslegen«, sagt Hutter und verrät seinen

nächsten Coup: Die »Pyramiden Golfdays« in

Kairo. Die Vorfreude muss bis nächstes Jahr

halten: Im Mai dreht er schon mal eine DVD

über die Destination. Yannick Fiedler

www.golftraeume.de

i

Homepage mit Auszügen aus dem

aktuellen Angebot, Turnierterminen und

Formular zur Newsletter-Anforderung

Eigene Produkte

& Veranstaltungen

■ Mauritius Golfdays 2006 Termine:

7. Mai Golfclub Schloss Langenstein, 21. Mai

2006 Golfclub Konstanz, 11. Juni 2006

Golfclub Überlingen-Owingen.

■ Der Best Golf Cup 2006 findet auf dem

Golfplatz Schloss Langenstein statt.

Das Austragungsdatum für das Turnier der

Reisebürokooperation ist der 9. Juli.

■ Arthur Hutter bietet kostenlos DVDs über

Golfurlaub auf Mauritius, in Dubai, Golf in

den Dolomiten und demnächst auch in

Ägypten an. Das Bestellformular kann über

die Internetseite abgerufen werden.

Sportreisen PRODUKT

Für alle, für

die Nichtstun

nichts ist.

Die neuen TUI Sports Kataloge

sind da. Für Sporturlauber und

Urlaubssportler.

5.4.2006 TRAVEL ONE 21

TUI macht jeden Wunsch zur Reise.


PRODUKT Golfreisen Mix

Golf total in Kitzbühel

Im Juni steht das GOLF FESTIVAL auf dem Veranstaltungskalender

Einlochen im Golfclub Schwarzsee mit Blick auf den Wilden Kaiser

■ Das 4. Golf Festival Kitzbühel

findet vom 18. bis 25. Juni statt.

An den acht Tagen stehen insgesamt

14 Turniere mit 54 Löchern

auf den Golfplätzen Eichenheim,

Schwarzsee, Kaps und Rasmushof

auf dem Programm. Angeboten

werden unter anderem die

»Finance Life Streif Attack«, ein

100-Loch-Marathon und ein

Gourmet-Turnier. Das Festival

startet am Montag mit zwei Wettbewerben.

Zur Turnierwoche gehören

ein Rahmenprogramm mit

Abendveranstaltungen in den

Golfclubs, Hotels und im Kasino.

Der am Fuße des Kitzbüheler

Horns gelegene Golfplatz Kaps wurde

neu gestaltet und kann wieder in

vollem Umfang als Neun-Loch-Anlage

genutzt werden. Skirennläufer

Stephan Eberharter wird neben

weiteren Prominenten am Start

sein. Er gewann die Finance Life

Streif Attack in den vergangenen

beiden Jahren und schaffte 2004

am ersten Loch ein Hole-in-One.

Beim 100-Loch-Marathon werden

elfmal neun Runden gespielt,

das 100. Loch ist die Bar des Clubhauses

Rasmushof. Beim Marathon

kann 2006 erstmals auch im

Zweierteam gespielt werden. Start

ist bei Sonnenaufgang. Gesamtsieger

des Festivals wird der Spieler,

der bei mindestens drei gespielten

Turnieren den niedrigsten Score

erzielt. Da die Turniere am Vormittag

gespielt werden, sind die Plätze

nachmittags frei bespielbar.

Die Kitzbüheler Partner-Hotels

haben Pakete für die Turnierwoche

aufgelegt. Darin sind die

Startgelder und Greenfees, mit

Ausnahme von Streif-Attak und

100-Loch-Marathon, bereits enthalten.

Infos unter

www.golffestivalkitzbuehel.at

Der Golf & Country Club auf Jamaika bietet einen Par-71-Kurs

Günstig spielen auf Jamaika

■ Sandals bietet Gästen seines Resorts in Ochos Rios auf Jamaika kostenlose

Transfers zum hoteleigenen Golfplatz. Ebenfalls im Reisepreis

enthalten sind sämtliche Greenfees und Unterrichtsstunden. Die vorherige

Anmeldung einer Startzeit ist nicht erforderlich. Auch auf St. Lucia

können die Gäste der drei Sandals-Häuser den Platz des Sandals Regency

St. Lucia Golf Resort & Spa kostenlos nutzen. Die auf Jamaika und St.

Lucia obligatorischen Caddies müssen vor Ort bezahlt werden.

www.sandals.de

Infos zu allen Resorts und ihren Golfprogrammen

22 TRAVEL ONE 5.4.2006

i

i


5.4.2006 TRAVEL ONE 23

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PRODUKT Golfreisen Mix

Schnuppergolfen für Kinder

Einsteiger, Kids und Singles stehen bei ROBINSON im Mittelpunkt

■ Robinson bietet Golfspielern

im Sommer einige Neuerungen.

Für Einsteiger startet die Clubmarke

der TUI einen einwöchigen

Intensivkurs mit insgesamt

zwölf Trainingseinheiten. Der

Kurs wird mit der Platzerlaubnis-

Prüfung (Platzreife) abgeschlossen

und beinhaltet zusätzlich die

Mitgliedschaft im Robinson Golf

Club Ampflwang in Österreich.

Die Prüfungen werden wöchentlich

durchgeführt. Die Gäste können

den Platzreifekurs auch separat

buchen.

Für Singles wurden zwei

»Golf & Fun Single Weeks« in den

Kalender aufgenommen. In Fleesensee

in Mecklenburg-Vorpommern

können Alleinreisende vom

18. bis 25. Juni und vom 3. bis

10. September dem Spiel mit Ball

und Schlägern nachgehen. Zum

Robinson bietet Golfspielern einen Sommer voller Kurse und Turniere

Programm gehören unter anderem

ein Cocktail-Kurs und ein

Barbecue am Strand. Ampflwang

ist am 20. Mai und 23. September

Austragungsort für Single-

Turniere. Insgesamt sind in Österreich

21 Turniere geplant, darunter

auch ein Early-Morning-Cup.

Der Nachwuchs ab acht Jahren

kann sich im Sommer erst-

mals im Rahmen eines Schnuppergolf-Angebots

versuchen. Zusätzlich

gibt es für die Jüngsten

auch Golfunterricht. Zur Wahl

stehen Ampflwang und die türkische

Anlage Nobilis. Hier findet

auch vom 2. bis 9. Juni die »Tommy

Hilfiger Young Golf Week«

statt. Während der Woche werden

vier Turnierrunden à 18 Löcher

gespielt, weitere Aktivitäten

sind ein eintägiger Bootsausflug,

Beach-Golf, eine Chill-out-Party

und eine »Fashion Show«. Wer

daran teilnehmen möchte, sollte

über ein Handicap von 36 oder

besser verfügen.

Die Robinson Golf Masters

werden in diesem Jahr in Lyttos

Beach auf Kreta ausgetragen.

Zwischen dem 15. und 18. September

spielen Gäste und Prominente

zwei Turnierrunden.

24 TRAVEL ONE 5.4.2006


Infos für Golfer

Überblick über Internetadressen von Golfschulen und Veranstaltern

zum Thema GOLF für Einsteiger und Fortgeschrittene.

WICHTIGE ADRESSEN

■ www.amp-golfreisen.de

Golfschule, die mit TUI, Airtours

und Dertour zusammenarbeitet;

Schnupperkurse für Expedienten,

Schulungen vor Ort, 50 Prozent

Rabatt für Expedienten.

■ www.germangolf-academy.de

Golfschule, die unter anderem

mit Dertour, Olimar und Sport

Scheck kooperiert; 50 Prozent

für Expedienten; Ausbildungskonzept

»Quick Game Modus«.

Informationen über deutsche

Golfclubs, die für Anfänger

geeignet sind; Liste aller

Anlagen, die die Quick Game

Card akzeptieren.

■ www.fdg.de

Förderverein Deutscher

Golfsport; bietet allgemeine

Einstiegshilfen für alle Golf-

Interessenten; Tipps für

Expedienten.

■ www.vcg.de

Vereinigung clubfreier

Golfspieler; vergibt die VcG-

■ www.d-golf.de

Green-Card-Prüfung als

B_215x132_Anz_ITB_preis_TO Golf Guide für Einsteiger mit 29.03.2006 Platzreifeprüfung; 11:35 Uhr Liste Seite aller 1

Clubs, auf denen mit Platzreife,

aber ohne Clubmitgliedschaft

gegen Greenfee gespielt werden

kann; Jahresbeitrag 220 Euro.

■ www.sportscheck-

reisen.com

Bietet für spezialisierte

Reisebüros ein Online-

Buchungsmodul für die eigene

Buchung oder auch für den

eigenen Online-Auftritt.

■ www.tui-golf.de

Übersicht über das

Golfprogramm der TUI und alle

TUI-Golf-Partneranlagen; Infos

zum »GolferSpass«.

Traumurlaub ist immer im Trend.

Und hier wird 1001 Traum wahr.

Trendziel Türkei – denn echte Trends haben gute Gründe.

ÖGER TOURS macht die Türkei auch im Sommer 2006 zur Trenddesti-

nation: ein neuer Rundreisenkatalog, die neue Ö-Card, attraktive

Familienangebote, Fußballcamps für Kinder und Erwachsene kombiniert

mit dem größten Hotel- und Flugangebot. Wir sehen uns in der Türkei!

■ www.golfcard.de

Die Golf Fee Card bietet unter

anderem Greenfee-Ermäßigungen

in rund 2.000 Golfclubs

weltweit; startet zum Beginn der

Sommersaison die Initiative

»Golf Now« für Anfänger.

■ www.golf.de

Deutscher Golf-Verband;

offizielle Seite, informiert über

Greenfee-Angebote, Turniere mit

Ergebnissen und Anmeldemöglichkeiten;

Möglichkeit der

Handicap-Abfrage; Infos zur

Profiszene und dem internationalen

Geschehen.

■ www.mygolf.de

Seite des DGV; personalisiertes

Golfportal; Registrierung

erforderlich.

majestyOasis Beach +

Alanya

1 Woche, DZ/AI

inklusive Flug p. P. ab € 299,-

5.4.2006 TRAVEL ONE 25

Im Urlaub zu Hause


PRODUKT Sportreisen

Hoch klettern und tief

tauchen auf Malta

Mit ausgezeichneten Sportstätten sowie erstklassigen Tauch- und

Segelrevieren ist MALTA eine der Top-Sportdestinationen im Mittelmeer.

In den 70er und früher 80er Jahren galt Malta

als einer der gefürchtetsten Gegner der

deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei

Qualifikationsspielen. Dies lag weniger an der

Ballfertigkeit der maltesischen Spieler als an

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der Tatsache, dass die Spiele in La Valetta auf

einem Sandplatz ausgetragen werden mussten.

Inzwischen aber hat sich das grundlegend

geändert. Die Insel verfügt mittlerweile über

ein großes Reservoir an erstklassigen Sport-

Mit dem Ausbau der Kletterreviere wollen

Maltas Touristiker neue Zielgruppen anziehen

stätten, denn bereits zweimal war Malta Gastgeber

der Olympischen Spiele für Kleinstaaten,

zuletzt 2003. Die wachsende Popularität

als Sportdestination zeigt sich auch darin, dass

viele Einrichtungen von Vereinen diverser

Sportarten immer öfter für Trainingslager genutzt

werden.

OPTIMALE TAUCHREVIERE. Eine starke Anziehungskraft

übt Malta seit vielen Jahren auf

Taucher aus. Schließlich bietet die Inselgruppe

einige der besten Tauchreviere im Mittelmeer.

Rund 40 Tauchzentren und -schulen mit teilweise

mehr als 30 Jahren Erfahrung sorgen für

gute Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene

und geben internationale Zertifikate

aus. Erste Tauchgänge können bereits an

Schnupperwochenenden vorgenommen werden,

nach theoretischer Einführung und

Übungen im Becken folgt das Tauchen im offenen

Meer. Wer sich lieber auf dem Wasser

aufhält, für den stehen zahlreiche Segelschulen

und Bootsverleihe zur Verfügung.

KLETTERN UND RADFAHREN. Neben dem

Spaß auf dem Wasser, ist die Liste der Sportarten

auf dem Land ebenfalls lang. Wanderer

und Radfahrer finden ein enges Netz an Wegen

und Pfaden vor. Radsportler werden besonders

im bergigen Norden der Insel gefordert.

Im Rahmen einer neuen Kampagne sollen

bis zum Jahresende neben Ghajn Abdul

und Kercem auf Gozo fünf weitere Kletterreviere

auf Malta eingerichtet werden.

Wolfram Marx

www.urlaubmalta.com

i Infos zu den Sportmöglichkeiten und

Listen der örtlichen Anbieter

Maltas Sportstätten im Überblick

■ Die wichtigsten Tauchreviere: The Tugboat Rozi, Marfa Point, Cirkewwa

Arch, L-Ahrax Point, Wied Iz-Zurrieq, Xlendi Cave (Gozo), Fungus Reef

(Gozo), The Blue Hole & Chimney (Gozo), Comino Cave (Comino), Lantern

Point (Comino), www.digigate.net/divers

■ Klettergebiete: Ghar Lapsi, der Norden Maltas, Ghajn Abdul und

Kercem auf Gozo; insgesamt sechs Kletterschulen und -anbieter

■ Weitere Sportarten: Golf (Royal Malta Golf Club, 18-Loch-Platz in

Marsa, www.maltagolf.org), in Marsa liegen auch Einrichtungen für Tennis,

Squash, Reiten; Segeln (Royal Malta Yacht Club, www.rawsilk.com/rmyc),

Windsurfing, Wasserski und Jetski; Laufen (Malta Marathon im März, International

Malta Challenge im November); Go-Kart-Bahn, Jeep-Safaris

26 TRAVEL ONE 5.4.2006


Malta

in

Action Sportreisen

MITFAHREN: Rafting am Arlberg

Sie sind wasserfest, sportlich und haben Teamgeist?

Dann setzen Sie sich mit anderen Expis in ein Boot.

Air Malta und TRAVEL ONE laden Sie ein zum Rafting

nach Lech am Arlberg. Vom 5. bis 7. Mai.

Jetzt anmelden, bevor die 40 Plätze weg sind.

Siegerteam fl iegt nach Malta

Das beste Team erwartet ein weiterer Kick. Die Sieger fl iegen im

Juli nach Malta. Eine Infotour der besonderen Art, speziell auf

Action getrimmt. Grenzerfahrungen für Unerschrockene. Malta

präsentiert sich den Reiseprofi s von seiner sportlichen Seite.

Nicht nur zuschauen, ausprobieren steht auf dem Programm.

Jetzt anmelden:

www.travel-one.net

Sportreisen PRODUKT

Programm Rafting in Österreich

5. Mai: Individuelle Anreise nach München. Übernachtung

mit Frühstück im Maritim Hotel München

6. Mai: Um 7 Uhr Busfahrt nach Lech am Arlberg,

Rafting-Wettbewerb in acht- bis zehnköpfi gen

Teams, Abendessen und Übernachtung mit

Frühstück in einem landestypischen

3-Sterne-Hotel in Lech

7. Mai: Busfahrt zurück nach München,

individuelle Heimreise

Teilnahmebedingungen

Anmeldeschluss ist der 24. April 2006. Anmeldung und Infos

unter www.travel-one.net. Gehen mehr als 40 Anmeldungen

ein, entscheidet das Los, wer mitdarf. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Die Teilnehmer werden ab dem 25. April

benachrichtigt, ob sie dabei sind.

� Die An- und Abreise nach und von München

muss selbst organisiert werden.

� Teilnehmer brauchen eine gute körperliche Konstitution.

� Es können nur Reisebüromitarbeiter

aus dem Verkauf mitfahren.

� Maximal ein Mitarbeiter pro Reisebüro.

� Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern.

� Die Teilnahme ist kostenlos, es wird jedoch eine

Stornogebühr von 49 Euro erhoben.

5.4.2006 TRAVEL ONE 27


PRODUKT Sportreisen

Wandern auf Top-Wegen

■ Bayern wendet sich für den

Sommer unter dem Motto »Lust

auf Natur« mit zwei neuen Broschüren

an sportliche Urlauber.

Das Heft zum Thema Radfahren

bietet Infos über Infrastruktur für

Radeln ohne Gepäck. Vorgestellt

werden Unterkünfte mit Trockenmöglichkeiten

für Ausrüstung

und Ernährung für alle Leistungsstufen

– von ambitionierten

Mountainbikern bis hin zu Genussfahrern.

Die zweite Broschüre

präsentiert Wanderern diverse

Routen und Touren. Die vorgestellten

Regionen garantieren den

Gästen ein gut ausgeschildertes

Wegenetz, Wanderpakete und

Unterkünfte für Wanderer.

Dazu gehören auch der Frankenweg

und der Panoramaweg

durchs Altmühltal. Beide Wege

wurden aufgrund attraktiver Wegführungen

und verbesserter Infrastruktur

zu zertifizierten Wander-

wegen erhoben. Zu diesen gehören

unter anderem auch der Rothaarsteig

und der neu ins Leben

gerufene Rheinsteig. Wikinger Individuell

hat das Deutschland-Programm

aufgrund der Zertifizierung

neu aufgestellt und bietet nun aus-

Über die Schweizer Berge

■ Die Schweizer Urlaubsorte Arosa, Davos und Lenzerheide haben

für den Sommer ein neues Wander-Programm unter dem Namen

»Walk‘n‘Hike« ins Leben gerufen. Die Touren für Wanderer und Nordic

Walker führen in vier oder sieben Tagen von Davos nach Lenzerheide

mit Zwischenstation in Arosa.

Die Strecke kann auch in umgekehrter

Richtung begangen werden.

Zur Wahl stehen unterschiedliche

Aufstiege und Wanderwege.

Das Gepäck wird mit Bahn oder

Postauto transportiert. Zum Leistungsumfang

gehören Kartenmaterial,

eine Berg- und Talfahrt pro

Etappe und Lunchpakete.

Für Radfahrer gibt es das Paket

»Grischa Bike Trail« mit Touren

Vorfahrt für Mountainbiker

in Graubünden

Der Altmühl-Panoramaweg gehört zu den zertifizierten Wanderwegen

von ebenfalls vier oder sieben Tagen

durch die Bergwelt Graubündens.

Zur Wahl stehen unterschied-

liche Schwierigkeitsgrade, von einfachen Routen für Familien bis hin

zu sportlichen Touren. Im August findet der Grischa Bike Ride für

Zweier- oder Vierer-Teams statt.

i

www.daroserheide.ch

Infos zu den Routen und Angebote

schließlich die Premium-Wanderwege

an. »Nur diese verfügen

über die hohen Qualitätsstandards,

garantieren die entsprechende

Wegequalität und ausgesuchten

Unterkünfte«, erklärt Geschäftsführerin

Charlotte Josefus.

Updates

Neue Schiffe

für Taucher

■ Sub Aqua hat auf Palau

mit dem Rose Garden Resort

und dem West Plaza Malakal

zwei neue Hotels ins Programm

genommen. Beide

Häuser sind in der Nähe des

örtlichen Tauchcenters gelegen.

Mit der Big Blue Explorer

setzt der Münchener

Tauchreisenspezialist auch

ein neues Tauchkreuzfahrtschiff

in der Region ein. Das

Schiff legt jeden Samstag zu

einwöchigen Touren ab.

Im Norden Sulawesis bietet

das neue Schiff Liburan

Platz in acht Kabinen. In den

Pauschalen sind drei Tauchgänge

am Tag und zwei

Nachttauchgänge enthalten.

www.sub-aqua.de

Tagesaktuelle Preise

Kas an der lykischen Küste ist neues Ziel bei Frosch Sportreisen.

Der Ort ist Ausgangspunkt für den Lykischen Weg entlang der

türkischen Mittelmeerküste. Neben zwei Wander- und Radtouren

gehören auch zwei Ausflüge mit dem Seekajak zur versunkenen

Stadt Kekova zum Wochenprogramm.

Inselhüpfen.de hat die Kykladen für den Sommer neu ins

Programm genommen. Die Spezialisten aus Konstanz bieten

mittlerweile 14 kombinierte Rad- und Schiffsreisen an.

28 TRAVEL ONE 5.4.2006

Foto: Bayern Tourismus/Naturpark Altmühltal

Zum Start des neuen Landal Glubigsee bietet die in der Nähe von

Berlin liegende Anlage Nordic Walking-Kurse an. Die Arrangements

sind für ein Wochenende oder eine ganze Woche buchbar.

Der Schwarzwaldverein hat ein neues Wege- und Markierungsnetz

installiert. 23.000 Kilometer Wanderwege folgen nun einer

einheitlichen Beschilderungs-Systematik und -Symbolik.

Bicycle Holidays hat in den Grupotels im Norden Mallorcas

Service-Stationen eingerichtet. Radsportlern stehen Fahrradverleih,

Einstellplätze, Werkstätten und Massageangebote zur Verfügung.

Die Urlauber erhalten außerdem spezielle Straßenkarten.

Der Katalog »Wassersportparadies Ostsee« stellt die Küstengewässer

Mecklenburg-Vorpommerns vor. Es gibt Infos zu fünf

Revieren von der Mecklenburger Bucht bis zur Insel Usedom und

dem Stettiner Haff. Neben Ausflugstipps wird jede Region mit

Revierkarte und Hinweisen zur Infrastruktur präsentiert.

i


Sportreisen

Sportreisen PRODUKT

5.4.2006 TRAVEL ONE 29


PRODUKT Mix

Frühbucherrabatt gilt bis Mai

NECKERMANN wirbt für Hotels in der Türkei und Spanien mit Preisabschlägen

■ Die Türkei ist derzeit noch das

größte Sorgenkind von Neckermann-Manager

Detlef Altmann.

Um elf Prozent hinken die Buchungen

hinter dem Vorjahr her.

Um das Land Urlaubern, die

MSC baut

weiteres Schiff

■ Pierfrancesco Vago setzt seine

Ankündigung, stetig zu expandieren,

in die Tat um. Der Geschäftsführer

von MSC Kreuzfahrten hat

den Bau eines weiteren Hochseeschiffes

in Auftrag gegeben. Der

neue Kreuzer soll auf den Namen

Poesia getauft werden und 2008

auf Jungfernfahrt gehen.

Die italienische Reederei will

damit ihre Flotte bis 2009 mit insgesamt

fünf Neubauten bestücken,

so dass das Unternehmen

dann zwölf Schiffe zur Verfügung

hat. Diese sollen es MSC ermöglichen,

mehr als 1,1 Millionen Passagieren

pro Jahr Kreuzfahrten

anzubieten.

Die Poesia soll wie die Musica

– sie sticht im Juli erstmals in

See – und die Orchestra – sie

wird 2007 ausgeliefert – 2.500

Passagiere aufnehmen können,

294 Meter lang und 32 Meter

breit sein.

durch das Auftreten der Vogelgrippe

möglicherweise verschreckt

wurden, doch noch

schmackhaft zu machen, verlängert

der Direktor Flugreisen die

Frühbucherrabatte bis zum 31.

Noch Plätze frei: die Türkei braucht ein starkes Last-Minute-Geschäft

Air Berlin, Ryanair und Co. dürfte das Ganze nicht

schmecken. Denn der jüngste Schachzug von

Lufthansa wird den Lowcost-Airlines sicher einige

Kunden abspenstig machen. Deutschlands größte

Fluggesellschaft bietet seit dem Wochenende

Flugtickets zum Billigpreis an. Der Hin- und

Rückflug zu 76 Zielen in 25 europäischen Ländern

ist nun für 99 Euro inklusive Steuern,

Flughafengebühr und Kerosinzuschlag zu haben.

Sicher, es handelt sich um einen »Ab«-Preis und

das Kontingent ist begrenzt – Lufthansa will

monatlich im Schnitt 350.000 Tickets für 99 Euro

verkaufen. Die Mehrzahl der Flüge wird somit

auch künftig teurer sein.

Doch die Reaktion auf die Schnäppchen-

Angebote der Billigflieger ist mehr als ein simpler

Marketing-Gag. Urlauber, die für ein paar Tage

Mai. Neckermann räumt im neuen

Preisteil für 89 der 100 türkischen

Hotels einen Nachlass ein.

Aber auch in besser laufenden

Flugzielen rund ums Mittelmeer

sollen die Kunden zum

schnellen Buchen animiert werden:

Einen späten Frühbucherrabatt

gibt es für 250 Hotels in

Spanien und Portugal, 50 Häuser

in Griechenland sowie in 60 Hotels

in den verbleibenden Ländern

der fünf Flugreisen-Kataloge

– größtenteils bis Ende April,

teilweise bis Ende Mai. Doch

trotz der Rabatt-Verlängerung

lautet die Devise: »Es wird nicht

billiger als im ersten Preisteil«,

betont Altmann. Denn einige der

zuvor angebotenen Sparmöglichkeiten,

wie beispielsweise das

»Weihnachtsgeld«, könnten nun

nicht mehr genutzt werden.

Petra Hirschel, Redakteurin

Kluger Zug

günstig verreisen wollen, werden bei ihrer

Planung jetzt auch wieder auf die Idee kommen,

mit Lufthansa zu fliegen. Und selbst wenn ein

Ticket des Carriers dann doch etwas teurer sein

sollte als bei den Billigfliegern, hat Lufthansa

noch mehrere Trümpfe in der Hand: Das

Streckennetz der Airline ist viel größer als das der

günstigen Konkurrenz, die angesteuerten

Flughäfen liegen nicht weit vom eigentlichen Ziel

entfernt.

Während die Ferienflieger mit Städteverbindungen

nach Geschäftsreisenden schielen, stärkt

Lufthansa ihr touristisches Geschäft. Die Kranich-

Airline hat mit dem 99-Euro-Coup die

Voraussetzung dafür geschaffen, alte Kunden

zurückzuholen und neue Gäste zu gewinnen.

p.hirschel@travel-one.net

Detlef Altmann: neue Offerten für

Kurzurlauber

Weiteres Bonbon für Kurzentschlossene:

Kunden, die bis Ende

April buchen, erhalten einen

Einkaufsgutschein im Wert von

20 Euro pro Buchung, den sie im

Neckermann Versandhaus einlösen

können. Parallel dazu verlost

Neckermann unter Reisebüros

100 Einkaufsgutscheine im Wert

von 50 Euro.

Mit dem neuen Preisteil wagt

sich der Veranstalter gleichzeitig

auf ein neues Terrain. Er bietet in

einigen Zielen nun die Möglichkeit,

auch weniger als eine Woche

zu bleiben. »Ich bin davon

überzeugt, dass es Kunden gibt,

die für vier Tage auf die Kanaren

fliegen«, begründet der Flugreisen-Chef

den Vorstoß.

30 TRAVEL ONE 5.4.2006


Drei Mann in einem Boot

■ Insider-Camps und »Raft³« sind zwei Neuigkeiten im Programm

von Faszinatour. In den Insider-Camps geben die Guides ihre Tricks

und Kenntnisse über Rafting, Canyoning und Adventure Racing weiter.

Neu im Programm sind auch Outdoor Camps für Väter und Söhne.

Gemeinsam lernen beide,

Feuer zu machen, sich mit Karte

und Kompass zu orientieren und

Schluchten zu durchqueren.

Bei Raft³ fahren drei Personen

in einem speziellen Rafting-

Boot durch die Imser Schlucht

in Tirol. Der Guide sitzt in einem

Begleitkajak und unterstützt

die Gäste mit Tipps und

Anweisungen. Neu im Programm

ist auch das Extreme-

Rafting in der Tösener Schlucht.

Rafting für Insider mit Tipps und

Tricks von Profis

Während der Fußball-WM

werden die Boote mit den Flaggen

der teilnehmenden Natio-

nen beflaggt. Die Übertragung der Spiele in den Camps erfolgt auf

Großbildleinwänden. Für Firmenkunden sind alle Veranstaltungen

auch unter dem Titel »Business Class« buchbar.

www.faszinatour.de

Überblick über die Touren und die Regionen

i i

Fan-Zimmer gibt es in 20 Best-Western-Hotels in Deutschland

Fußball auf der Bettdecke

■ Die Best Western Hotels bieten ihren Gästen in den Lobbys Infowände

mit aktuellen WM-Resultaten und Veranstaltungshinweisen in

den WM-Städten. In 20 Hotels der Kette wurden Fan-Zimmer eingerichtet.

Die Tagesdecken auf den Betten zeigen Fußballfelder, das Bad

wird zur »Umkleidekabine« und der Schreibtisch zum »Strafraum«.

Für Fußballmuffel gibt es diverse »WM-Fluchtpakete«. In Bad Lippspringe

erwartet Frauen ein Verwöhnwochenende in balinesischer Dekoration

mit Peelings, Massagen und Badegängen. Zwischen den Anwendungen

werden Südsee-Cocktails gereicht.

www.bestwestern.de

Infos über die Fußball- und Anti-Fußball-Pakete

schon vormerken!

AIRLINESJetzt

Special Airlines

Erscheinungstermin: 3. Mai 2006

Anzeigenschluss: 19. April 2006

Kontakt und T. +49(0)6151/39 07-920

Information: anzeigen@travel-one.net

www.travel-one.net

5.4.2006 TRAVEL ONE 31

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS


DESTINATION Karibik

An fast jeder größeren Kreuzung stehen

Menschen. Jugendliche, ältere Frauen

mit Henkelkorb überm Arm, Schulkinder

in Uniform, Männer in Anzügen, Frauen

im Businessdress – alte und junge, offensichtlich

eher arme Menschen, aber auch solche,

die gut gekleidet sind. Sie alle stehen dort und

warten auf eine Mitnahmemöglichkeit. Auf

Kuba ist Autostopp eine Notwendigkeit – und

wird deshalb staatlich geregelt. Wer im öffentlichen

Dienst angestellt und mit einem Geschäftswagen

unterwegs ist, muss anhalten

und Tramper mitnehmen. Zu Stoßzeiten stehen

deshalb Aufsichtsbeamte in gelben Uniformen

an wichtigen Ausfallstraßen – um zu

gewährleisten, dass die Wagen mit den blauen

Auf Kuba

unterwegs

Wer nur am Strand liegt, verpasst das Beste. Eine RUNDREISE ist

einfach ein Muss. Nur so erleben Urlauber den besonderen Charme.

Für Einsteiger empfiehlt sich eine Tour durch den Inselwesten.

Nummernschildern auch anhalten. Denn daran

erkennen Kubaner die Gefährte im Dienst

der Allgemeinheit, sagt Reiseführer Raffael.

ROLLENDES OLDTIMER-MUSEUM. Die gesetzlich

verordnete Mitnahmepflicht hat ihren

Grund. Autos sind Mangelware. Deswegen

werden die alten Vehikel, für die Kuba berühmt

ist, gehegt und gepflegt. Was Urlaubern

wie der Ausflug in ein lebendig gewordenes

Automuseum scheinen mag, ist für die Kubaner

blanke Notwendigkeit. Neue Wagen gibt

es nicht zu kaufen, zudem wären sie nicht bezahlbar.

Die wenigen modernen Exemplare

gehören Spitzensportlern, erfolgreichen Salsamusikern

und Ärzten, die im Ausland gearbei-

tet haben, erzählt Raffael. Eben allen denen,

die mit Devisen zahlen oder durch ihre soziale

Stellung eine Sonderbehandlung genießen.

Doch das ist nicht die Mehrheit. Die trampt.

Wer Kuba mit einem Mietwagen erkundet,

sollte sich nicht scheuen, am Straßenrand

stehende Menschen mitzunehmen. Die weinroten

Nummernschilder und die modernen

Autos weisen jeden Urlauber unzweifelhaft

als Tourist aus, über eine Mitnahmegelegenheit

freuen sich Kubaner dennoch. Und wer

ein bisschen spanisch spricht, kommt gleich

noch in den Genuss einer Unterhaltung. Die

Menschen sind freundlich, aufgeschlossen

und zudem sehr deutschfreundlich. So beschreibt

jedenfalls Steffen Böhnke, Leiter des

Businessmanagements Karibik TUI Deutschland,

die Mentalität der Kubaner.

ERLEBNIS PUR. Weil Kuba so viel zu bieten

hat und sich erst auf einer Tour über die Insel

der besondere Charme der Destination erschließt,

sollten Reisebüromitarbeiter ihre

Kunden auf jeden Fall zu einer Rundreise ermutigen.

Das entspricht ohnehin dem Wunsch

vieler Besucher. »Bei uns ist Kuba das wichtigste

Rundreiseland, nicht nur auf der Fernstrecke«,

sagt TUI-Manager Böhnke. Der Veranstalter

bietet 25 Hotels an, die Urlauber bei

einer vorgebuchten Tour reservieren können.

Wer eine Rundfahrt mit dem Auto empfiehlt,

sollte seinen Kunden ans Herz legen, nicht zu

lange Distanzen einzuplanen. Straßen haben

Schlaglöcher und auch die Beschilderung ist

häufig eine Herausforderung. »Es gibt Kreisel

32 TRAVEL ONE 5.4.2006


KARIBIK

mit jeder Menge Ausfahrten – und alle ohne

Schilder«, weiß Böhnke aus Erfahrung. Die

Benzinversorgung ist übrigens kein Problem.

Und auch wegen Überfällen brauchen sich

Individualreisende nicht zu sorgen. Kuba gilt

als sicheres Reiseland. Ein Grund: »Es gibt Armut,

aber keine Verelendung«, sagt Christoph

Blaha von Aventoura. Und auch Frauen, die

alleine reisen, müssen keine Sorge vor allzu

zudringlichen Offerten haben. »Selbst zwei

alleinreisende 20-jährige Blondinen mit blauen

Augen können dort problemlos Urlaub machen«,

betont Wolfgang Rassmann vom Spezialisten

Miller Reisen.

Trotzdem müssen Individualreisende eine

gewisse Portion Abenteuerlust und Improvisationstalent

mitbringen – auch wenn sie mit

dem Auto eine ausgearbeitete Tour abfahren.

Der Grund: Unfallstellen sind nicht ausreichend

gekennzeichnet, Fahrzeuge fahren

abends meist ohne Beleuchtung und zu den

Cayo Levisa

Pinar del Rio

Viñales

Havanna Varadero

KUBA

Cienfuegos

bei uns üblichen Verkehrsteilnehmern gesellen

sich umherlaufende Tiere. »Der absolute

Horror«, urteilt eine Urlauberin, »vor allem,

weil es ja keine Straßenbeleuchtung gibt«.

Wem das zu anstrengend ist, dem sollten

Agenturen lieber eine geführte Rundreise

empfehlen, etwa eine Bustour.

HÖHEPUNKTE IM WESTEN. Ob individuell

oder in der Gruppe: Einsteigern sollten Reisebüros

zu einer Tour von Havanna aus in den

Inselwesten raten. »Wer zwei Wochen Zeit

hat und nicht nur herumfahren will, sollte

sich für den ersten Besuch auf diese Region

beschränken«, rät Blaha. Wichtige Stationen

sind dabei neben Havanna, für das sich Urlauber

mindestens zwei Tage Zeit nehmen sollten,

die Tabakregion rund um Pinar del Río,

speziell das Viñales-Tal, zudem Cienfuegos

und Trinidad. Manche Touren führen Urlauber

auch noch nach Santa Clara mit seinem

Santa Clara

Trinidad

Sancti Spiritus

Che-Guevara-Mausoleum oder in die für sein

Kolonialflair bekannte Stadt Sancti Spiritus.

Bei einer Begrenzung auf die touristischen Höhepunkte

im Westen lässt sich bei einem zwei-

bis maximal dreiwöchigen Aufenhalt prima

noch ein Badeurlaub anschließen – die ideale

Kombination aus Erlebnis und Entspannung.

Ob es Urlauber zum Strandurlaub ins touristisch

gut erschlossene Varadero zieht oder

in eine ruhigere Region ist Geschmackssache.

Typisches Karibikfeeling ohne großen Tourismusrummel

verspreche ein Aufenthalt auf

dem kleinen Robinson-Inselchen Cayo Levisa,

rund 100 Kilometer westlich von Havanna an

der Nordküste, verspricht Kuba-Experte Blaha.

Rassmann von Miller Reisen nennt Cayo Santa

María als Tipp für alle die, die es ebenfalls

nicht allzu touristisch mögen. Dieses Eiland

gehört zum Archipel Jardines del Rey und ist

bei Caibarién über einen Damm mit dem Festland

verbunden. Wer mannigfaltige Sport- und

Aktivangebote sowie alle

Vorteile großer Hotelanlagen

schätzt, dem sei ein

Aufenthalt in Varadero empfohlen.

UNTERKÜNFTE. Kuba verfügt

neben den großen für

Touristen geschaffenen Urlaubsdomizilen

auch über

charmante Unterkünfte mit

wenigen Zimmern, die

durch koloniales Flair bestechen.

Besondere Lieblinge

5.4.2006 TRAVEL ONE 33


DESTINATION Karibik

von TUI-Manager Böhnke sind etwa der Palacio

Azul in Cienfuegos, das Mesón del Regedor

in Trinidad oder Santa Isabel, am Nordende

der Plaza de Armas, direkt im Herzen der

Altstadt von Havanna. Wer koloniales Flair

mag, findet in der Stadt zahlreiche alte Palacios

und Adelshäuser, die restauriert und als

Hotel hergerichtet worden sind.

Das ist das Verdienst von Eusebio Leal

Spengler, Leiter des »Oficina del Historiador

de la Ciudad de Habana«. Unter der Regie des

Stadthistorikers richtet dieses Büro mit einem

Geflecht von Subunternehmen seit 1994 eine

Vielzahl der maroden Altstadtpaläste wieder

her. Auf einem Gebiet von rund zwei Quadratkilometern,

das 1982 zum Unesco-Weltkulturerbe

erklärt wurde, will Spengler so das

nostalgische Flair des alten Havanna in neuem

Glanz erstrahlen lassen. »Das sind wirkliche

Schmuckstücke«, schwärmt Böhnke über die

Häuser, die zu der Gesellschaft Habaguanex

gehören. »Alles keine großen Häuser, dafür

alle in typischem Kolonialstil«, so Rassmann

von Miller Reisen.

KOMFORT UND SERVICE. Als Einstimmung

auf Kuba sollten Reisebüros ihren Kunden mit

an die Hand geben, dass Hotelstandards und

Essen nicht dem gewohnten Niveau entsprechen.

Vor allem in staatlich geführten Häusern

müssten Gäste Abstriche machen, sagt Kuba-

Experte Rassmann. In den Hotels der spanischen

Ketten wie etwa Iberostar, Barceló, Riu

und Sol Melià sei der Standard auf jeden Fall

immer höher, Urlauber müssen dort nicht mit

Einschränkungen rechnen.

Allerdings gilt generell: Kuba ist kein Reiseland

für Gourmets. Wer sich ärgert, wenn es

am Buffet keine Tomaten gibt, der ist auf der

Karibikinsel fehl am Platz. Touristen merken

ansonsten wenig vom Embargo. »Das politische

System hat keinen Einfluss auf Urlauber«,

bekräftigt Böhnke. Allerdings müssen sich Besucher

bewusst sein, dass Kubaner mit ökonomischen

Schwierigkeiten kämpfen und in der

Regel sehr wenig verdienen – umgerechnet

»Es gibt so viele nette Ecken und die Menschen

sind unglaublich freundlich;

auf Kuba muss man einfach gewesen sein«

Steffen Böhnke, Leiter Business Managment Karibik bei TUI Deutschland

rund 15 Euro im Monat. Dafür rühmen sie

sich einer guten medizinischen Grundversorgung;

die Säuglingssterblichkeit liegt unter

den Zahlen der Vereinigten Staaten. Auch der

Wohnraum ist günstig. »Die Miete beträgt immer

zehn Prozent vom Einkommen, egal wie

groß die Wohnung ist«, erläutert Reiseführer

Raffael. Zudem werden Gas, Wasser und Elektrizität

subventioniert. Grundnahrungsmittel

gibt es mit »Libretas«, Lebensmittelkarten.

Wirklich hungern muss also niemand.

Doch die Einschränkungen sind trotzdem gegenwärtig.

Denn vieles gibt es nur gegen »echtes«

Geld. Echtes Geld, das sind Pesos Convertibles

(CUC), der von Fidel Castro hausgemachte

Dollar-Ersatz. Wer diese im Portemonnaie

hat, wird auf Kuba fast alles bekommen

– auch wenn Urlauber daran denken sollten,

dass die Insel kein günstiges Reiseland ist. Die

harte Währung (Kubaner selbst verdienen Pesos),

mit der Touristen zahlen, ist entsprechend

begehrt. Rassman empfiehlt, auf Ausflügen

genug Bargeld mitzuführen; Kuba ist

kein Land der Kreditkarten. Euros sollte man

im Land gegen CUC tauschen, teilweise können

Urlauber sogar direkt mit Euro zahlen.

ESSEN WIE BEI MUTTERN. Ein Besuch in einem

der vielen Paladares ist ein Muss. Das

sind privat geführte Restaurants, in denen die

Gäste an wenigen Tischen »wie bei Muttern«

in familiärer Atmosphäre bewirtet werden. Da

diese Adressen häufig wechseln, empfiehlt es

sich, »Personal seines Vertrauens« vor Ort

Tabakanbau in Pinar del Río, karibischer Frohsinn für Urlauberfotos – gerne gegen harte Währung

nach Tipps zu fragen, rät Blaha. Es ist nicht

ratsam, sich auf der Straße ansprechen und in

ein Privatrestaurant mitnehmen zu lassen,

denn die Qualität der Paladares ist sehr unterschiedlich.

Seine persönliche Paladar-Empfehlung

in Havanna ist die »Cocina de Liliam«,

eine rund drei Kilometer entfernt liegende

kleine Villa im Westen der Stadt. Tanja Ronge

www.cubatravel.cu

i www.cubainfo.de

Tipps und Infos rund ums Reisen auf Kuba

34 TRAVEL ONE 5.4.2006


Stopps bei den Wasserfällen der Cordillera Central oder einer alten Kirchen gehören zu jeder Rundreise

Naturwunder und

koloniales Erbe

Die DOMINIKANISCHE REPUBLIK hat sich als Badeziel einen Namen gemacht.

Doch kann die Insel neben traumhaften Stränden auch mit Dreitausendern punkten.

Die Straße schlängelt sich immer

höher. Rund zwei Stunden

sind seit Abfahrt in

Santo Domingo vergangen und

die Landschaft hat sich seither

drastisch verändert. Statt Palmen

wachsen nun Tannen am Wegesrand.

Dreitausender ragen in den

blauen Himmel. Kein Wunder,

dass die Cordillera Central den

Beinamen »Dominikanische Alpen«

trägt.

Das Gebirge, das eher an eine

europäische Bergwelt als an die

tropische Karibik erinnert, zieht

sich quer durch die Dominikani-

HAITI

sche Republik. Jeder Rundreisende

schnuppert die kühle Höhenluft.

Denn ohne einen Abstecher

nach Jarabacoa ist keine Tour

durch das Land komplett. Der

Ort auf 600 Metern Höhe ist Ausgangspunkt

für Wanderungen

zum Pico Duarte, mit 3.175 Metern

der höchste Berg der Karibik,

und Reitausflügen zu spektakulären

Wasserfällen. Zudem können

Besucher raften, Kajak fahren

oder in die Pedale treten.

Die meisten Rundreisenden

nähern sich vom Süden her Jarabacoa.

Sie verbringen zuvor einen

Puerto Plata

Jarabacoa

Samaná

DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Santo Domingo

Punta

Cana

oder zwei Tage in Santo Domingo.

Die Hauptstadt wartet mit einer

hübschen Altstadt auf, in der

Besucher auf zahlreiche Gebäude

der Kolonialzeit stoßen.

Nach dem Aufenthalt in den

Bergen geht es weiter an die abwechslungsreichen

Küsten des

Nordens. Als Höhepunkt gilt Samaná.

Mit ihren traumhaften

Stränden erfüllt die Halbinsel das

Karibik-Klischee perfekt.

AUSBAU. Urlauber, die das Land

entdecken wollen, buchen häufig

eine Busrundreise bei einem Veranstalter

– Thomas Cook Reisen

und TUI bieten etwa fünftägige

Touren an. Petra Cruz, Direktorin

des Fremdenverkehrsamtes in

Frankfurt, wünscht sich aber, dass

spätestens von 2008 an Besucher

vermehrt auf eigene Faust losziehen.

Bis dahin will die Republik

700 Millionen Euro in den Ausbau

der touristischen Infrastruktur

investieren und dadurch auch

für Rundreisende attraktiver werden.

»Die Gäste sollen alleine

durch das Land reisen können«,

so Cruz. Petra Hirschel

Neue Routen.

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Januar 2007 in der

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5.4.2006 TRAVEL ONE 35

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Tipp: Ausführliche Informationen

im Katalog oder unter

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DESTINATION Karibik

Jamaika auf eigene Faust

Urlauber können die Insel mit dem MIETWAGEN erkunden

■ Für Bob-Marley-Fans ist der

Besuch ein Muss: In Kingston,

der Hauptstadt Jamaikas, erinnert

ein Museum an den bekannten

Reggae-Musiker, der von der

drittgrößten Insel der Karibik

stammte.

Veranstalter, die Rundreisen

für Selbstfahrer organisieren,

schlagen ihren Kunden häufig einen

Abstecher zu dem Haus in

der Hope Road vor. Ansonsten

steht viel Natur auf dem Programm

der Touren. Denn als Jamaikas

höchster Trumpf gilt die

bezaubernde Landschaft.

Die Insel ist sehr bergig. Die

Blue Mountains im Osten ragen

mehr als 2.000 Meter gen Himmel

und haben den Ruf, wegen

ihres dichten Wegenetzes ein

erstklassiges Wandergebiet zu

sein. Reizvolle Wasserfälle stür-

Von Insel zu Insel hüpfen

Sonne, Meer und

Strand – die

Bahamas bieten

davon reichlich

■ Sie sind alles andere als ein klassisches Rundreiseziel. Doch es bietet

sich auch auf den Bahamas an, nicht nur an einem Ort zu bleiben.

Denn der Archipel am nördlichen Rand der Karibik besteht aus rund

700 Inseln.

Dertour etwa kombiniert drei Eilande miteinander. Die Gäste landen

in Nassau, der Hauptstadt der Bahamas auf New Providence. Die

quirlige Metropole zeichnet sich durch eine sehenswerte Kolonialarchitektur

aus. Nächste Station ist Harbour Island. Die nur fünf Kilometer

lange und 100 Meter breite Insel erfüllt die Sehnsucht nach Karibikflair.

Ein pinkfarbener Strand trifft auf tiefblaues Meer. Anschließend fliegen

die Urlauber zur Cat Island, auf der sich der höchste Berg der Bahamas

befindet: der Mount Alvernia misst 63 Meter.

i

Negril

Montego Bay

Black River

www.bahamas.de

Ein ABC bietet Infos zu den einzelnen Inseln des Archipels

Treasure Beach

zen dort wie auch im Rest des

Eilands in die Tiefe. Zu den bekanntesten

gehört der Y. S. Wasserfall

im Südwesten. In der Region

befindet sich auch der Black

River: Urlauber können bei einer

einstündigen Bootssafari auf dem

Fluss Krokodile beobachten.

Runaway Bay

JAMAIKA

Kingston

Jamaika gehört zu den Karibik-Inseln,

auf denen Veranstalter wie

beispielsweise Meier‘s Weltreisen,

Dertour und TUI Rundreisen

für Selbstfahrer anbieten. Auch

ist auf der Reggae-Insel mit Holiday

Autos ein Mietwagen-Broker

vertreten.

Updates

Port Antonio

Blue

Mountains

Reisebüros können zudem bei einem

jamaikanischen Anbieter

buchen: Island Car Rentals mit

Sitz in Kingston wird in Deutschland

von More Tourism vertreten.

Die Leiterin der Repräsentanz,

Isabelle Morzinkowski, ist selbst

schon häufig mit dem Wagen auf

der Insel unterwegs gewesen. Ihr

Rat an alle Urlauber: »Möglichst

nicht nachts fahren.« Denn die

Straßen sind auf ganz Jamaika

recht schmal und haben viele

Schlaglöcher. Zudem herrscht in

der ehemaligen britischen Kolonie

Linksverkehr. Daran sollten

die Mietwagen-Lenker auch tagsüber

denken und daher »immer

schön langsam fahren«, also keinesfalls

die flotte Fahrweise der

Einheimischen nachahmen. Wer

sich an diese Regeln halte, so

Morzinkowski, könne sich auf

der Insel problemlos mit dem

Mietwagen fortbewegen.

»Nature Sensitive Hikers Tour« nennt sich die Führung, an der

Besucher des Arikok Nationalparks auf Aruba teilnehmen können.

Die Gäste erkunden mit Jeeps den Park, der ein Fünftel der Insel

einnimmt, und lernen dabei Flora und Fauna kennen.

Segler geben sich auf Tobago ein Stelldichein. Vom 14. bis 19. Mai

fi ndet rund um die Insel die Angostura Tobago Sail Week statt.

In der Rendezvous Bay auf Anguilla befi ndet sich direkt am Meer

ein Resort im Kolonialstil. Das Anguilla Great House verfügt über 35

Zimmer und einen großen Garten.

Strampeln auf Kuba: Profil Cuba-Reisen radelt mit seinen Kunden

auf vier verschiedenen Strecken durch das Land. Die Teilnehmer

legen täglich bis zu 80 Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Die Almond Resorts bieten Familien einen Sondertarif. Die Eltern

zahlen für ein Kind bis zu zwölf Jahren nichts, wenn es in ihrem

Zimmer untergebracht ist. Für jedes weitere Kind kostet der

Aufenthalt in einem der Häuser auf Barbados oder St. Lucia rund

50 US-Dollar.

Die Hotelgruppe Island Outpost eröffnete auf Jamaika zwei

Luxusunterkünfte. Die beiden Villen liegen in der Calabash Bay,

verfügen über zwei beziehungsweise vier Zimmer und werden

inklusive Koch und Butler vermietet.

Für Musikfans lohnt es sich, vom 5. bis 14. Mai nach St. Lucia zu

reisen. Auf der Insel steigt ein Jazz-Festival. Auf der Bühne stehen

etwa der britische Sänger Seal und die Soullegende Al Green.

36 TRAVEL ONE 5.4.2006

i

www.jamaica travel.com

Informationen auf Englisch


Know-how für Profis

Die Inseln vermitteln Reiseverkäufern mit Hilfe von SCHULUNGEN via Internet,

Seminaren, Broschüren und Info-Reisen touristisches Wissen.

ALLGEMEINE INFOS

■ Arbeitsgemeinschaft Karibik

Expedienten erhalten bei der

Arge Karibik eine Image-

Broschüre. Sie listet sämtliche

Mitglieder der Vereinigung auf,

also in der Karibik aktive

Veranstalter, Fluggesellschaften,

Hotels und Fremdenverkehrsämter.

Die Broschüre vermittelt

zudem einen ersten Eindruck

über die verschiedenen Inseln.

Weiterführende Informationen

gibt es unter www.karibik.de.

Ansprechpartnerin für die

Reisebranche ist Isabelle

Morzinkowski,

E-Mail: info@karibik.de;

T. 06055/9 38 01 94

WEITERBILDUNG

■ Bahamas

Die Bahamas-Werber schulen im

Internet Counterkräfte.

Teilnehmer, die die sieben

Module durchlaufen, fliegen eine

Woche lang auf die Bahamas.

Anmeldung unter:

http://e-learning.bahamas.de

■ Puerto Rico

Puerto Rico bietet erstmals eine

deutschsprachige Online-

Schulung an. Die zehn

erfolgreichsten Expedienten

werden auf die Insel eingeladen.

Interessenten gehen im Internet

auf die Seite www.puertoricoschulung.de.

■ Arge Karibik

Die Arbeitsgemeinschaft

veranstaltet verschiedene

Schulungen: im Mai das »Live

Seminar« in der Dominikanischen

Republik, im September

die zweitägige »Karibik-

University« in Frankfurt und im

November das »Live-Seminar zur

See«. Mit der Royal Clipper

segeln 40 Teilnehmer vor den

Kleinen Antillen.

LEKTÜRE

■ Anguilla

wartet mit zwei neuen

Broschüren auf. Der »Anguilla

Travel Planer« informiert über

touristische Leistungsträger.

»The Charming Escapes« gibt

einen Überblick über kleinere

Hotels und Apartmentanlagen.

Interessenten wenden sich an

T. 06257/96 29 20 oder

E-Mail: rmorozow@t-online.de.

■ Trinidad & Tobago

versorgt Interessenten via

Newsletter regelmäßig mit

Informationen. Dieser kann

auch unter www.visittnt.de/

tnt_news.htm heruntergeladen

werden.

■ Bonbini Aruba

ist eine neue Broschüre über die

Insel. Bestellung per E-Mail:

info@aruba.de

■ Barbados

stellt sich in den drei Broschüren

»Vielfältig« (über Sehenswürdigkeiten),

»Bezaubernd« (Unterkünfte)

und »Verlockend«

(Gaumenfreuden) vor. Das Paket

kann im Internet unter

www.barbados-karibik.de

bestellt werden.

5.4.2006 TRAVEL ONE 37


DESTINATION Abu Dhabi

Naturschönheit

statt Kunstwelten

Arabische Vielfalt: Mit ABU DHABI will sich das zweite Emirat als Ferienziel

etablieren und reizt hauptsächlich mit Natur und Kultur.

Wüstentouren haben einen besonderen Reiz: Zwischen Geröll und Sand locken archäologische Stätten

Der kleine Bruder hat erfolgreich vorgemacht,

was geschicktes Marketing bewirken

kann. Dubai ist trendy wie kaum

ein anderes Reiseziel. Wer noch nicht da war,

ist schlicht out. Das ist gut fürs Image der Emirate

und gut fürs Geschäft. Jetzt kommen

auch die Scheichs der anderen Emirate auf

den Geschmack, allen voran Abu Dhabi, was

»Vater der Gazelle« bedeutet.

Nötig hat es Abu Dhabi nicht. Unter dem

Wüstensand lagern zehn Prozent der Erdölvorräte

der Welt. Abu Dhabi ist das mit Abstand

größte Emirat und stellt rund 90 Prozent

des Haushalts des Staatenbundes.

Tourismus stand bisher nicht auf der

Agenda des Scheichs. Das reiche Emirat

hat sein Geld lieber in anderen Industrien

angelegt, um künftigen Generationen nach

dem Versiegen der Ölquellen sprudelnde

Einnahmen zu sichern.

Jetzt entdeckt Abu Dhabi den Tourismus. Im

vergangenen Jahr erst entstand die Abu Dhabi

Tourism Authority. Mit geballter Kraft steigt

das Emirat nun in den Kampf um die Gunst

der deutschen Urlauber ein. Eine Marketing-

Repräsentanz in München, ein eigenes Tourismusbüro

in Frankfurt. Area-Manager Mark

Wolter soll für Abu Dhabi Veranstalter, Gäste

und Investoren gleichermaßen gewinnen.

INSELN UND NATUR. »Abu Dhabi ist anders.«

Darauf besteht Mubarak Al Muhairi, Generaldirektor

der Abu Dhabi Tourism Authority.

»Wir müssen keine künstlichen Inseln aufschütten

und Strände anlegen.« Mit beidem

ist Abu Dhabi seit jeher reichlich gesegnet. Vor

der Küste liegen mehr als 200 größtenteils unbewohnte

Inseln. Sir Bani Yas rund 250 Kilometer

westlich von Abu Dhabi ist ein einzigartiges

Naturreservat, eine Arche Arabiens auf

einer Insel, wo Millionen von Pflanzen und

Tieren angesiedelt wurden, die vom Aussterben

bedroht sind. Das Eiland liegt bei Jebel

Dhanna rund neun Kilometer vor der Küste.

Al Ain (Die Quelle) an der Grenze zum

Oman ist ein weiteres Highlight. Die Gartenstadt

liegt malerisch am Fuß des Hajar-Gebirges

inmitten von Oasen. Neben der landschaftlichen

Faszination lohnen Besuche bei

Ausgrabungen und dem Kamelmarkt.

Natürlich ruft in Abu Dhabi das Abenteuer

Wüste. Safaris, Camps und der Halt in einer

Falknerei. »Unsere Kultur ist einmalig«, sagt

Generaldirektor Al Muhairi. »Und damit wollen

wir uns abheben.« Abu Dhabi sei mehr als

ein Stopover-Ziel. Hier sollen die Gäste einen

ganzen Urlaub verbringen.

BAUEN IN LUXUS. Die Tourismusindustrie vor

Ort steckt noch in den Kinderschuhen. Um

die Qualität der buchbaren Produkte sicherzustellen,

hat Al Muhairi den

Markt reguliert. Wer Touren

anbieten will, braucht nun

eine Lizenz. Die Zielgruppe

ist schließlich gut betucht

und hat hohe Ansprüche.

Das schlägt sich auch

bei Hotelprojekten nieder.

8.300 neue Zimmer sollen

in drei Jahren fertig sein, fast

alles Beach-Resorts im Luxussegment

mit klingenden

Namen wie Mandarin Oriental,

Shangri-La oder Banyon

Tree. Das spektakuläre

Al Gurm Resort ist eine Hotellandschaft

mit 161 Suiten,

die sich über mehrere kleine

Inseln zieht. Eröffnung Anfang

nächstes Jahr.

Ganz eigen ist auch Abu

Dhabi City, das auf einer Insel

liegt. Die moderne

Hauptstadt der Emirate ist

durch eine Brücke mit dem

Festland verbunden. Jüngstes

Wahrzeichen ist Emirates

Palace mit 114 Türmen. Das

Hotel mit einem Kilometer

Privatstrand ist seit einem Jahr buchbar.

Voran geht es auch in der Luft. Abu Dhabis

National Carrier Etihad Airlines etabliert

sich schnell. Jetzt wird der Airport in Abu

Dhabi für fünf Milliarden Euro ausgebaut.

Thomas Hartung

abudhabi@mangum.de

i

089/2 36 62 18 32

Dort gibt es deutschsprachige Broschüren

Mark Wolter wirbt in

Frankfurt für Abu Dhabi

Mubarak Al Muhairi hat

Strände genug

38 TRAVEL ONE 5.4.2006


Ursprüngliche

Hochgebirgswelt

Georgien führt als Urlaubsziel ein Schattendasein. Doch verfügt die

KAUKASUS-REPUBLIK durchaus über touristisches Potenzial.

Zwei Namen dürften fast jedem einfallen.

Mit Georgien verbindet man natürlich

Josef Stalin – der sowjetische Diktator

wuchs am Rande des Kaukasus auf. Und Eduard

Schewardnadse, der unter Gorbatschow

Außenminister der UdSSR war und später als

georgischer Staatschef aus dem Amt gejagt

wurde. Ansonsten aber ist das Wissen über die

Republik recht gering. Kaum jemand kennt

die spektakulären Bilder verschneiter Berge

und grüner Täler oder weiß um die vielen Sehenswürdigkeiten

des Landes.

»Wir müssen uns auf der touristischen

Weltkarte noch positionieren«, betont Saba

Kiknadze, Chef des Fremdenverkehrsamts in

Tiflis. Denn bislang schätzen fast ausschließlich

die Einwohner der ehemaligen Sowjetrepubliken

Georgien als Urlaubsziel. Von den

knapp 600.000 Gästen des vergangenen Jahres

stammte nur ein Sechstel aus Staaten, die

nicht der GUS angehören. Und davon kamen

lediglich sieben Prozent in das Land, um dort

einen Urlaub zu verbringen.

Alte Kulturlandschaft. Deutsche Touristen

schließen sich meist Anbietern von Erlebnis-

und Studienreisen an. Die Touren starten in

Tiflis (Georgisch: Tbilissi, »warme Stadt«).

Den Namen verdankt die Hauptstadt ihren

heißen Schwefelwasserquellen, die die histori-

Georgische Ansichten

Georgien DESTINATION

Das Bergdorf Uschguli mit seinen Wohn- und

Wehrtürmen liegt auf 2.200 Metern Höhe

schen Bäder in der Altstadt speisen. Durch das

Viertel mit seinen engen, gewundenen Gassen

führte einst die Seidenstraße; armenische und

orthodoxe Kirchen, Synagogen und Moscheen

zeugen vom Zusammenleben verschiedener

Religionen. Geht es nach den Georgiern, wird

die Altstadt Tiflis‘ bald zum Weltkulturerbe

erklärt. Das kleine Land – es ist nicht einmal

so groß wie Österreich – würde dann viermal

auf der Unesco-Liste auftauchen. Mzcheta, die

alte Hauptstadt Georgiens, der mittelalterliche

Klosterkomplex Gelati-Bagrati bei Kutaissi

und die Region Swanetien im Kaukasus haben

dort bereits ihren festen Platz.

Swanetien zählt zu den reizvollsten Flecken

des Landes. Denn es handelt sich um

eine wildromantische Hochgebirgsregion mit

vielen Viertausendern. Die Dörfer sind noch

sehr ursprünglich, Wohn- und Wehrtürme aus

dem Mittelalter prägen das Bild.

Infrastruktur. In diesen Türmen sollen künftig

auch Touristen wohnen. Doch nicht nur in

Swanetien, sondern in ganz Georgien will der

Staat die touristische Infrastruktur verbessern.

Derzeit ist diese noch recht dünn – auch wenn

einige große Hotelketten wie Sheraton und

Marriott bereits in Tiflis vertreten sind. »Es

muss noch viel getan werden«, räumt Kiknadze

ein. Auf seiner Agenda stehen der Ausbau

der Skigebiete im Kaukasus sowie die Entwicklung

der Badeorte an der Schwarzmeerküste.

Gleichzeitig kündigt das Land an, das

unterentwickelte Straßennetz auf Vordermann

zu bringen. Bei seinen Plänen erhält Georgien

Unterstützung von außerhalb: Sowohl die

Welttourismusorganistion als auch die Gesellschaft

für Technische Zusammenarbeit greifen

dem Staat unter die Arme. Petra Hirschel

www.tourism.gov.ge

i

Die englische Internetseite enthält

Beschreibungen der Regionen Georgiens

■ Das Land zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer blickt auf eine sehr wechselvolle

Geschichte. Griechen, Römer, Perser, Türken, Mongolen und Russen hinterließen ihre Spuren.

■ Georgien wartet mit einer vielfältigen Natur auf, mit Meer, Hochgebirge, Sümpfen und Urwäldern.

Es gibt 31 Naturschutzgebiete, darunter fünf Nationalparks.

■ Veranstalter: Achitours, Dr. Tigges, Erka-Reisen, Gebeco, Ikarus Tours, Marco Polo Reisen,

Reisen mit Sinnen, Schulz Aktivreisen, Studiosus, Via Verde, Windrose.

5.4.2006 TRAVEL ONE 39


DESTINATION Mix

Thailand im

Flug erleben

■ Das Thailändische Fremdenverkehrsamt

hat gemeinsam

mit der Star Alliance die

Kampagne »Visit Thailand« gestartet.

Aufbauend auf den fünf

Leitmotiven Gastfreundschaft,

Sport und Wellness, Landschaft,

Shopping sowie Thai Cuisine

will sich das Land stärker als Urlaubsdestination

präsentieren.

In Verbindung mit einem

internationalen Ticket der Star

Alliance wird ein Thailand Airpass

angeboten. Er gilt für 14

Ziele im Land und kann in

Pakten mit drei und sechs Flügen

gekauft werden. Der Pass

ist bis zum 30. September gültig,

die erste Buchung muss

vor der Einreise erfolgen.

www.staralliance.com/

i germany/home.html

Infos über die Airpässe der Allianz

Zu Fuß zur Kultur in Vorarlberg

■ Unter dem Motto »Einblicke – Ausblicke« stellt Vorarlberg die Panoramawege

des österreichischen Bundeslandes in einer Broschüre vor.

Zur Wahl stehen 16 Bergwanderungen zwischen Bodensee und Silvretta

mit Kartenskizzen, Wanderdauer und Höhenunterschieden. Im

Montafon können Gäste »Auf Schmugglerpfaden zum Kaisermenü«

durch das Rätikongebirge gelangen.

In der Landeshauptstadt Bregenz wird das Festspielhaus am 7. Juli

nach seiner 40 Millionen Euro teuren Sanierung wieder eröffnet. Für

die Seebühne wird eine »Festspiel-Lounge« eingerichtet.

i

www.vorarlberg.cc

Umfangreiche Seite mit Reiseführer und Veranstaltungskalender

Der Film Brokeback Mountain wurde in Alberta gedreht. Nun können die Drehorte besucht werden

■ Alberta startet eine neue Kampagne

in Zusammenarbeit mit

Suzuki und Meier‘s Weltreisen.

Geplant sind unter anderem eine

themenbezogene Reise des Veranstalters

in Kooperation mit dem

Autohersteller und Gutscheine

für Expedienten für Testfahrten.

Im Rahmen der vierjährigen Partnerschaft

sollen in Alberta auch

Im Montafon können die Wanderer auf historischen Pfaden wandeln

Cowboys und clevere Frauen

Camps stattfinden, im nächsten

Jahr auch eines für Test-Fahrten

im Winter. Die Reisebüros sollen

Fahrzeuge des japanischen Herstellers

auch leasen können, Details

dazu wird es in den nächsten

vier bis sechs Wochen geben.

Die im vergangenen Jahr gestartete

Kampagne »Clever Women«

wird in diesem Jahr fortge-

Updates

setzt. Neben Meier‘s Weltreisen

bieten nun auch I-Travel, Sunwave

und Frauenreisen Touren

zum Programm an. Die Spezialisten

von Fasten your seatbelt werden

ein Winterprodukt auf den

Markt bringen.

I-Travel hat auch eine Reise

zum Film »Brokeback Mountain«,

der in Alberta gedreht wurde,

auf den Markt gebracht, die

zu den Original-Drehorten des

Westerns führt.

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung hat vier neue

Sympathiemagazine herausgegeben. Behandelt werden die Länder

Vietnam, Kambodscha und Laos, Marokko sowie Äthiopien und das

Thema Umwelt.

Unter www.linksfahren.de hat Enjoy England ein Gewinnspiel

zum virtuellen Linksfahren gestartet. Als Hauptgewinn winken eine

Fährüberfahrt nach England für zwei Personen und zwei Nächte in

einem British Classic Hotel.

An der Nordküste von New South Wales soll sich die Zahl der

Unterkünfte bis 2008 mehr als verdoppeln. Neu eröffnet haben

bereits das Outrigger Resort und das Peppers Salt Resort & Spa mit

343 Zimmern, beide Hotels liegen in Kingscliff. In der Nähe von

Byron Bay liegt das neue Byron at Byron Resort.

Auf den Lofoten findet vom 11. bis 16. Juli das Lofoten Internasjonale

Kammermusikkfest statt. Geplant sind in den ortstypischen

Holzkirchen zwölf Konzerte mit Künstlern aus vier Ländern.

In Boston steht in diesem Jahr die Eröffnung von drei neuen Hotels

auf dem Plan. Am 1. Juli nimmt das Westin Boston Waterfront Hotel

den Betrieb auf, im August folgt das O‘Callaghan Hotel Boston. Das

Intercontinental Boston soll im Herbst eröffnet werden.

Schweiz Tourismus hat die Broschüre »Unsere Familienferien«

herausgegeben. Darin werden die Familienangebote der Regionen,

die Reka-Feriendörfer und die Kids-Hotels des Landes vorgestellt.

40 TRAVEL ONE 5.4.2006


Das Wahlergebnis in Israel hat keine eindeutigen

Ergebnisse für die Zukunft der Region gebracht.

Zwar ist der rechtsgerichtete Likud praktisch

bedeutungslos und die Arbeitspartei, die als

einzige im Wahlkampf über einen Frieden mit

den Palästinensern gesprochen hat, gestärkt

worden, doch die Situation im Nahen Osten wird

dadurch nicht einfacher.

Ministerpräsident Ehud Olmert hat zwar von

Verhandlungen mit den Palästinensern

gesprochen, doch ist seine Position klar. Wenn

diese nicht zu Gesprächen bereit sind, wird Israel

vollendete Tatsachen schaffen und seine Grenzen

selbst festlegen. Priorität hat für ihn der Bau des

»Schutzzaunes«. Die Bilder der bis zu acht Meter

hohen Mauer aus Beton könnten auf viele

Touristen abschreckend wirken. Wer die Mauer

sieht, wird sich sein eigenes Bild von den

Wolfram Marx, Redakteur

Taten gefordert

w.marx@travel-one.net

?

Gewinnen Sie Urlaub an der

»Smiling Coast of Africa«

Gambia Tourism Authority und Condor

bringen Sie nach Gambia, wo Sie eine Woche

im luxuriösen Ocean Bay Hotel &

Resort ����� in Banjul genießen.

Grenzkontrollen machen. Angenehm kann es

nicht sein, eine solche Grenze zu überschreiten.

Doch was ist eine Reise ins Heilige Land wert,

wenn man nicht nach Bethlehem oder Jericho

fahren kann?

Dabei haben gerade die Touristiker vorgemacht,

dass grenzüberschreitende Projekte und eine

gute Zusammenarbeit mit der anderen Seite

durchaus möglich sind. Beide Seiten loben den

Kooperationswillen der anderen. Klar ist aber,

dass Israelis und Palästinenser mehr als nur

Kompromisse machen müssen, wenn es

irgendwann zu einem echten Frieden kommen

soll. Die Touristen werden es ihnen danken, denn

der Nachholbedarf ist immer noch riesengroß.

Brüssel swingt

mit der Mode

■ Belgien informiert in diversen

Broschüren über Veranstaltungen

und Reiseziele. Das Magazin »Savoir

Vivre – Insider-Tipps aus der

Wallonie und Brüssel« gibt Tipps

zu Restaurants und Übernachtungen

sowie zu Kultur und Besichtigungen.

Die Hauptstadt hat sich

in diesem Jahr ganz dem Thema

»Mode und Design« verschrieben.

In einer Extra-Broschüre finden

sich Hinweise zu Modegeschäften,

Szenerestaurants und

trendigen Bars. Vom 19. bis 21.

Mai ist Brüssel außerdem Schauplatz

des Jazz Marathons, bei

dem alle Stilrichtungen des Jazz

von Swing bis Modern Jazz präsentiert

werden.

Einen Einblick in die Dörfer

der Wallonie vermittelt »Dörfer

und regionale Spezialitäten«. Auf

52 Seiten werden 18 Regionen

mit ihren kulinarischen Besonderheiten

vorgestellt.

5.4.2006 TRAVEL ONE 41


EXIT Relax

Nix wie

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ZIEL & ZEIT LEISTUNG PREIS KONTAKT

Ungarn ■ Héviz

Gültigkeit über

Amadeus-Toma abrufbar

Asien ■ Japan

bis 19.6.2006

21.8. bis 10.12.2006

8.1. bis 31.3.2007

Europa ■ Ostsee

8.6., 22.6., 18.7.2006

Kanaren ■ Lanzarote

bis 30.4.2006

Deutschland ■ Hamburg

bis 20.4.2006

Indischer Ozean ■

Malediven

1.5. bis 15.7.2006

Trentino ■ Moena

April 2006

Asien ■ Thailand

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Stockholm nach Kopenhagen, via

Helsinki, St. Petersburg, Klaipeda,

Lithuania, Ronne, sieben Nächte

Übernachtung im Aparthotel Santa

Rosa an der Costa Teguise

Übernachtung mit Frühstück im Fünf-

Sterne-Hotel Grand Elysee

Übernachtung mit Frühstück im

Reethi Beach, vier Sterne

Übernachtung mit Halbpension im

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zwei Nächte

Flug nach Bangkok

(Weiterflug zu Zielen Asiens und

Australiens)

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42 TRAVEL ONE 5.4.2006


Programm vom 8.4. bis 14.4.

■ SAMSTAG, 8.4. l Der Hudson-River – Amerikas

erster Fluss, 12:30 Uhr, NDR l Bozen, 12:45

Uhr, Phoenix l Tasmanien, 14:15 Uhr, SWR l

Kloster Andechs, 15:45 Uhr, SWR l Zwischen

Südtirol und Trentino – Vom Nonsberg ins Val

Di Non, 16:10 Uhr, RBB l Madagaskar, 17:03

Uhr, ARD l Zu Fuß durch den Krüger Nationalpark,

18:45 Uhr, Phoenix l Im griechischen Nestos

Delta, 19:00 Uhr, BR l Von Petra bis Hegra

– Felsenstädte der Nabatäer, 20:40 Uhr, ARTE.

■ SONNTAG, 9.4. l Unterwegs an Schwedens

Westküste, 7:00 Uhr, WDR l Mit dem Boot durch

Burgund, 9:15 Uhr, SWR l Kloster Andechs,

9:30 Uhr, MDR l Die Halligen, 10:15 Uhr, WDR l

Der Orientexpress von Singapur nach Bangkok,

10:15 Uhr, MDR l Venedig – 24 Stunden,

14:15 Uhr, Hessen l Wittgenstein, 15:00 Uhr,

MDR l Von den Alpen zum Ammersee, 15:40

Uhr, WDR l British Columbia, 15:45 Uhr, Hessen

l ICE 3 beim TÜV, 16:00 Uhr, 3sat l Im bayerischen

Spessart, 16:30 Uhr, Hessen l Thailands

»Meeresleute«, 18:00 Uhr, 3sat l Byblos,

Libanon, 21:00 Uhr, 3sat l Gefangen vom Zauber

Südafrikas, 21:00 Uhr, Phoenix l Tage und

Nächte in Paris, 22:15 Uhr, Phoenix.

Programm vom 15.4. bis 21.4.

■ SAMSTAG, 15.4. l Leuchttürme auf den

schottischen Inseln, 11:25 Uhr, MDR l Von Petra

bis Hegra – Felsenstädte der Nabatäer,

12:00 Uhr, ARTE l Kilimandscharo – im Schatten

des weißen Berges, 14:40 Uhr, ZDF l Bautzen,

15:45 Uhr, 3sat l Abenteuer Titanic – Hightech-Tourismus

zum Traumschiff, 16:05 Uhr, n-tv

l Ibiza – Partyinsel im Mittelmeer, 17:00 Uhr,

VOX l Zwischen Euphrat und Tigris, 17:03 Uhr,

ARD l Kuba, 17:30 Uhr, VOX l Mit dem Zug

durch Sibirien, 18:45 Uhr, Phoenix l Von Stettin

nach Danzig, 23:30 Uhr, NDR.

■ SONNTAG, 16.4. l Syrakus – Das New York

der Antike, 7:00 Uhr, WDR l Rotes Meer und

rote Felsen, 9:15 Uhr, 3sat l Der Nord-Ostsee-

Kanal, 10:15 Uhr, WDR l Die Elbkreuzfahrt –

Mit dem Schiff von Hamburg nach Dresden

12:15 Uhr, RBB l Reise durch Ostpreußen (1):

Ermland und Masuren, 15:40 Uhr, SWR l Die Lofoten

– Reise durch einen verzauberten Archipel,

18:00 Uhr, NDR l La Rochelle – Von der

Liebe zum Meer, 18:45 Uhr, Phoenix l Sahara –

Vorstoß ins Ungewisse, 19:30 Uhr, ZDF l Trans-

Kalahari Highway – Durchs südliche Afrika,

20:15 Uhr, 3sat.

HIGHLIGHT

Das Matterhorn ruft – Bericht über

eine magische Anziehungskraft

DIENSTAG, 11.4., 9:30 Uhr, Phoenix.

■ MONTAG, 10.4. l Wittgenstein, 11:45 Uhr,

BR l Am Bodensee – Der Bodanrück im Spiel

der Jahreszeiten, 14:30 Uhr, NDR l Das grüne

Australien, 15:15 Uhr, BR l Der Linzgau, 16:30

Uhr, 3sat l Mit dem Zug durch Neuseeland

(2/2): Die Südinsel, 20:15 Uhr, WDR.

■ DIENSTAG, 11.4. l Das Matterhorn ruft und

alle kommen, 9:30 Uhr, Phoenix l Die grüne

Straße (1/4): Von Titisee nach Breisach, 13:30

■ MONTAG, 17.4. l Der nördliche Chiemgau

– Land zwischen den Seen, 11:10 Uhr, ARD l Mit

dem Raddampfer elbaufwärts, 14:40 Uhr, MDR

l Reise durch Ostpreußen (2/2): Königsberg

und Kurische Nehrung, 15:40 Uhr, SWR l Alaskas

Dalton Highway – Trampelpfad zum Eismeer,

18:00 Uhr, 3sat l Flusskreuzfahrt – Von der

Ostsee nach Berlin, 18:55 Uhr, RBB l In Brixen

– Die älteste Stadt Tirols, 19:00 Uhr, BR l Auf

dem Polarkreis unterwegs – Mit Klaus Scherer

durch Alaska, Kanada und Grönland (2/2):

Vom Bärensee nach Tasiilaq, 19:15 Uhr, ARD.

■ DIENSTAG, 18.4. l Der Montblanc – König

unter den Alpengipfeln, 8:10 Uhr, WDR l Palio –

Das Pferderennen von Siena, 13:05 Uhr, ARTE l

Das Haus in den Dünen – Das Strandhotel Fischland

in Dierhaben, 13:15 Uhr, 3sat l Die Mosel

von Zell bis Koblenz, 14:30 Uhr, NDR l Die Altstadt

von Jerusalem und das Christentum,

15:30 Uhr, 3sat l Montenegro – Das Land der

wilden Schönheit, 16:30 Uhr, 3sat l Jersey,

19:00 Uhr, Hessen l Die Azoren, 19:30 Uhr, BR l

Die Anden, 20:15 Uhr, WDR l Al Andaluz – Auf

den Spuren der Mauren von Marokko, 20:15

Uhr, Phoenix l Die Interflug, 22:05 Uhr, MDR.

TV-Tipps EXIT

Uhr, RBB l Die Fulda, 14:30 Uhr, NDR l Kroatien:

Die Kvarner Bucht, 16:30 Uhr, 3sat l Im

Mühlviertel, 19:30 Uhr, BR.

■ MITTWOCH, 12.4. l Kamerun, 7:40 Uhr,

SWR l Bozen, 8:15 Uhr, Phoenix l Danzig, 13:00

Uhr, MDR l Cuxhaven, 14:30 Uhr, NDR l Chiemgau,

15:05 Uhr, Hessen l Die Newa, 15:15 Uhr,

NDR l Von Indien an die Suaheli-Küste, 15:15

Uhr, BR l Antalya, 15:30 Uhr, 3sat.

■ DONNERSTAG, 13.4. l Berge über dem Gardasee,

8:15 Uhr, WDR l Andalusien, 11:30 Uhr,

NDR l Trinidad und Tobago, 13:30 Uhr, RBB l

Syrakus, 14:00 Uhr, WDR l Helgoland, 14:30

Uhr, NDR l Schwedens Westküste, 15:15 Uhr,

NDR l Berlin-Wannsee, 20:15 Uhr, RBB.

■ FREITAG, 14.4. l Leuchttürme an Schottlands

Küsten, 11:15 Uhr, MDR l Hohe Tatra,

12:25 Uhr, MDR l Von Schwerin bis Wismar,

13:45 Uhr, RBB l Bodensee, 14:40 Uhr, WDR l

Rom und die Albaner Berge, 15:25 Uhr, WDR l

Eine Reise durch Norwegen, 16:50 Uhr, RBB l

Telegraph-Road – Durch den Norden Australiens,

18:00 Uhr, 3sat l Die Schottischen Highlands,

18:30 Uhr, NDR l Die Gärten Venedigs,

19:10 Uhr, 3sat l Durch Alaska, Kanada und

Grönland (1/2), 19:15 Uhr, ARD.

■ MITTWOCH, 19.4. l Von Schwerin bis Wismar,

14:30 Uhr, NDR l Mexico-City, 16:30 Uhr,

3sat l Beim Zoll am Frankfurter Flughafen,

20:15 Uhr, Hessen.

■ DONNERSTAG, 20.4. l Bozen, 12:30 Uhr,

SWR l Usedom, 14:30 Uhr, NDR l Barcelona,

16:30 Uhr, 3sat.

■ FREITAG, 21.4. l Sarasota – Florida, 11:15 Uhr,

3sat l Utah, 13:15 Uhr, Phoenix l ICE 3 beim TÜV,

15:00 Uhr, 3sat l Mit dem Zug ans Ende Europas

– Von Athen nach Istanbul, 16:30 Uhr, 3sat.

HIGHLIGHT

Schätze der Welt: Die Altstadt von

Jerusalem und das Christentum

DIENSTAG, 18.4., 15:30 Uhr, 3sat.

5.4.2006 TRAVEL ONE 43


EXIT Community

Happy Birthday, Condor!

Mit viel Touristik-Prominenz feierte die Airline ihr 50-JÄHRIGES Jubiläum

■ Noch vor zwei Jahren sei man

gar nicht so sicher gewesen, ob

der Ferienflieger, der 1956 zu seinem

ersten Flug nach Tel Aviv

startete, den 50. Geburtstag überhaupt

feiern würde, bemerkte

Geschäftsführer Ralf Teckentrup

am Rande der Feier, die am 29.

März in einem Hangar des Frankfurter

Flughafens abgehalten

wurde. Es hat geklappt. Condor

fliegt wieder mit Gewinn und

entsprechend selbstbewusst feierte

man sich vergangene Woche

selbst. Mit einer großen Party, bei

der nicht nur alte und neue Condorianer,

Partner, Kunden und

Medien, sondern auch Mitbewer-

ber wie DBA-Chef Hans-Rudolf

Wöhrl und sein künftiger Kompagnon,

LTU-Geschäftsführer Jürgen

Marbach, dem Geburtstagskind

ihre Aufwartung machten.

Zum Jubiläum hat Condor

auch eine Boeing 757 in ein neues

Gewand gesteckt. In farbenfrohem

Herzchen-Design, entworfen

vom New Yorker Künster James

Rizzi, verkündet sie das

Leitmotiv »Wir lieben Fliegen«.

Mit Live-Musik und der Taufe des Jubiläumsflugzeugs »Willi-Bird« ging es zur Sache. Thomas-Cook-Chef Thomas Holtrop kann auf seine Airline setzen

FEEDBACK redaktion@travel-one.net

TUI-ZUSATZVERSICHERUNG

TO Morning News, 20.3.2006

■ …Dass die Reisebüros noch gebraucht werden,

wird zwar immer von der TUI rumgefaselt,

ist aber nur Augenwischerei – sie brauchen

uns nur, um Material, Kataloge oder Gewinnspiele

an die Kunden zu verteilen. …

Name der Redaktion bekannt

■ …Wenn ein Produkt dieser Größenordnung

etabliert werden soll, spräche es nicht

für die Firmenpolitik in München, wenn

die leitende Etage hierüber im Vorfeld keinerlei

Informationen erhält…

Ralph Schreiber, Albatros Reisen, Essen

RABATTSCHLACHT IN REISEBÜROS

TO Morning News, 22.3.2005

■ …Diese schwarzen Schafe schaden sich

selbst und vor allem unserer ganzen Branche,

weil sie den Reiseveranstaltern offiziell

die Argumente liefern, die Provisionen zu

kürzen oder ganz zu streichen…

K. Saal-Drexhage, Reisebüro Schwülper, Schwülper

■ Leider bin ich nicht der Meinung, dass

Reisebüros, die Rabatte gewähren, über

kurz oder lang Pleite gehen, da den meisten

Kunden heutzutage nur noch der Preis und

nicht die Beratungsqualität wichtig ist…

Anne-Cathleen Klein, Amerika Reisen, Berlin

■ …Das größte Übel sind die Banken mit

ihren Kreditkarten, die ganz offen mit bis

zu sieben oder acht Prozent Rabatt Werbung

machen, wenn die Reise über ihre

Hotline gebucht wird…

Marion Tibursky, Teletour Reisen

■ Diese Reisebüros schneiden sich den Ast

ab, auf dem sie sitzen… Wenn ein Reisebüro

von den ohnehin kleinen Spesen noch

etwas an den Kunden weiterreicht, grenzt

das an Selbstmord…

Friedrich Wagner, Reisekreisel Heilbronn

■ Jetzt, wo doch viele Kunden wissen, dass

es die Nullprovision gibt, ist es doch die beste

Zeit, vom Rabatt geben wegzukommen.

Manfred Schmid, Reisebüro Fortuna, Leutkirch

■ Ich lache die Reisebüros aus, die solche

Rabattaktionen oder Rückvergütungen machen.

Wer einmal so etwas anfängt, findet

sich nicht mehr wieder…

Claudia Kraatz, Reisebüro Kraatz

■ …Im Umgang mit Rabatten liegt die Verantwortung

bei den Reisebüros. Diese haben

die Balance zu halten zwischen seriösem

kaufmännischem Tun und der Bindung wirklich

guter Kunden…

Thomas Kratsch, Reisewelt Ohrdruf, Ohrdruf

■ …Selbstverständlich gibt es bei uns einen

außergewöhnlich guten Service und oft auch

darüber hinaus noch mehr. Jedoch haben wir

uns entschieden, statt Rabatt Kundengeschenke

zu geben…

Andrea Lenart, Travel & Events, Böblingen

44 TRAVEL ONE 5.4.2006


■ Lothar Krins wird

am 1. November

Geschäftsführer von

Wolters Reisen.

Er kommt von Interhome,

wo er zuletzt

ebenfalls als Geschäftsführer

tätig war.

Der langjährige Wolters-

Chef Heinz Kolata bleibt

im Amt und wird

Sprecher der Wolters-

Geschäftsführung.

■ Rodney Harrex ist

neuer General Manager

Europe von Tourism

Australia.

■ Stefan Gutknecht

wird zum 1. Juni Verkaufsleiter

von Air Berlin

in der Schweiz. Er kommt

von Swiss, wo er Vice

President Sales & Marketing

für die Region Tri

Rhena war.

■ Milena Westphal

verstärkt das Marketing-

Team von Sea Cloud

Cruises.

■ Cornelia Gruber ist

bei der Steigenberger

Hotel Group neue Key

Account Managerin

Consortia.

■ Werner Knorr hat die

Geschäftsführung der

Condor Berlin GmbH

übernommen. Der 49-

Jährige, der bereits seit

Oktober 2005 in der

Geschäftsführung der

Muttergesellschaft in

Kelsterbach sitzt, ist für

den Flugbetrieb zuständig.

Dr. Burkhard

Wigger bleibt der

Geschäftsführung von

Condor Berlin weiterhin

erhalten, Gründungsmitglied

Reinhard

Kossack will sich »neuen

beruflichen Herausforderungen«

stellen.

■ Manfred Helldoppler

übernimmt am 1. Juni

bei Tyrolean Airways die

Geschäftsführungsaufgaben

von Johann Messner,

der nach 22 Jahren bei

Tyrolean in den Ruhestand

geht.

■ Dr. Robert Datzer

wechselt nach neun

Jahren als Geschäftsführer

bei Nordrhein-Westfalen

Tourismus in die

Geschäftsführung einer

touristischen Beratungsfirma.

■ Wolfgang John ist

nicht ganz unerwartet

als Geschäftsführer von

Hapagfly Ende März

vorzeitig ausgeschieden.

TUI hatte vor kurzem

den Ex-Sabena-Manager

Christoph Müller zum

Airline-Chef ernannt und

ihm auch den Vorsitz der

Geschäftsführung von

Hapagfly übertragen.

Dies war bis zu Müllers

Einstieg Johns Job.

■ Ulrike Rohrbacher

hat bei Irland Information

in Frankfurt die Leitung

der Marketing-

Abteilung übernommen

und vertritt Gillian Tier,

die für sechs Monate in

Mutterschutz gegangen

ist. Außerdem verantwortet

sie das Management

im deutschen

Markt als Nachfolgerin

von Zoë Redmond, die in

die Zentrale nach Dublin

berufen wurde. Marianne

Blackwell übernimmt

Rohrbachers Aufgabenbereich

der Reiseveranstalter

und Reisebüros.

KARRIEREN

■ Peter Katzenmajer

ist neuer Geschäftsführer

des TV-Reiseshoppingsenders

Sonnenklar.

Katzenmajer will die

Marktführerschaft weiter

ausbauen und die Marke

Sonnenklar TV durch

eigene Produkte wie das

Fünf-Sterne-Schiff

Sonnenklar Magic festigen.

Zu seinen Aufgaben

gehört außerdem

die Positionierung von

Sonnenklar TV als

»Mediavermarkter für

Touristik und Freizeit«.

■ Jocelyn Sylvester

Gairy ist als Nachfolgerin

von William Joseph

neue Tourismusdirektorin

von Grenada.

■ Paul Scodellaro hat

bei Jet Airways die

Vertriebsleitung für

Deutschland übernommen.

Er kommt von der

British Airways-Tochter

Flyline, wo er als Manager

Sales & Key Accounts

tätig war.

WWW.TRAVEL-ONE.NET

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Postfach 10 07 51, 64207 Darmstadt

Stephanstraße 3, 64295 Darmstadt

Telefon: 06151/3 90 70

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t.hartung@travel-one.net

Stellvertr. Chefredakteur

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c.schmicke@travel-one.net

Redaktion

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Petra Hirschel,

Wolfram Marx, Tanja Ronge

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Grafik

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Marketing

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Druck

Dierichs Druck + Media GmbH, Kassel

TRAVEL ONE

erscheint 14-tägig mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 35

gültig ab März 2006

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

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Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Aktiver Counter und des AJT e.V. erhalten die

Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der Verlagsgruppe

Deutscher Verkehrs-Verlag, Hamburg

5.4.2006 TRAVEL ONE 45


MENSCH Privat

■ Dr. A. Naci Asan, 49, Fisch, verheiratet,

drei Kinder, ist Geschäftsführer der Easy-Pax

GmbH. Er hat schon immer eine Schwäche

für die Reisebranche: Während seines

Studiums in Würzburg jobbt Asan als

Fremdenführer in der Türkei und leitet dort

auch Studienreisen für Studiosus. 1988

promoviert er in den Fächern

Altorientalische Sprachen und Archäologie.

Danach zieht es den gebürtigen Istanbuler

endgültig in den Tourismus.

Er gründet ein Franchisebüro und eröffnet

Last-Minute-Schalter an verschiedenen

Flughäfen. In leitenden Positionen ist er

anschließend bei Meditour und Transorient

Reisen tätig. 1992 hebt Asan den

Reiseveranstalter Aqua Sol aus der Taufe.

2003 produziert er für Lastminute.de

Dynamic-Packaging-Angebote. 2005 beginnt

der Hobbykoch, der am liebsten gemeinsam

mit der Familie die Welt erkundet, seine

Arbeit bei Easy-Pax.

Easy-Pax-Geschäftsführer

A. Naci Asan

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Meine Liebe zur Antike. Reisen zu verkaufen bedeutet, Urlauber nicht nur für ein

Land, sondern auch für seine Kulturgüter zu begeistern.

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Müllmann. Wegen der schönen, goldfarbenen Knöpfe an den Jacken, die sie zu

Festtagen trugen und wegen des üppigen Trinkgeldes, das mein Vater ihnen gab.

■ Ihr Traumurlaub?

Nennen Sie mir eine Destination, wo es alles auf einmal gibt – sattgrüne irische

Landschaft, exotische Strände wie auf Mauritius und wenige Schritte zum Louvre

und zu Harrods. Da will ich hin!

■ Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Jede Sekunde mit meinen Kindern verbringen.

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Zwei reichen aus – mein Fahrrad und Wanderschuhe.

■ Was ist Ihre größte »Macke«?

Meine Ungeduld bei unkonkreten Aussagen.

■ Wo möchten Sie gerne leben?

In den Niederlanden. Die Menschen dort sind offen und freundlich, einfach klasse.

■ Wie schalten Sie ab?

Beim Kochen, meiner großen Leidenschaft.

■ Worüber können Sie lachen?

Über Wichtigtuer.

■ Was nervt Sie?

Sicheres Auftreten bei totaler Ahnungslosigkeit.

■ Was sagen Ihre Freunde über Sie?

Dass ich sehr sensibel bin.

■ Welche Filmrolle hätten Sie gerne mal gespielt?

Indiana Jones, ist doch klar.

■ Ihr Lieblingsessen?

Tapas, alle Arten von Tapas.

■ Was würden Sie gerne können?

Klavier spielen.

■ 20 Stunden fliegen, neben wem möchten Sie nicht sitzen?

Neben einem Fachidioten jeglicher Art. Ich unterhalte mich gerne mit Menschen

über ganz verschiedene Dinge.

■ Wen bewundern Sie?

Gorbatschow. Er hat die Welt verändert.

46 TRAVEL ONE 5.4.2006


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