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2022 | SWP Mobilität der Zukunft

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03.06.2022

Mobilität

der Zukunft

TRANSPORT, LOGISTIK UND INDIVIDUALVERKEHR

STROMER AUF TOUR

E-Fahrzeuge sind auf dem Vormarsch

– Fahrräder, Roller, Züge und Autos

laufen mit Strom. Die Nachfrage

steigt stetig. Seite 4

KONZEPTE FÜR DEN ÖPNV

Öffentlicher Nahverkehr braucht

neue Impulse, vor allem auf dem

Land. Es gibt eine Reihe von

innovativen Ansätzen. Seite 3

LOGISTIK IM SPAGAT

Neue Technologien erleichtern der

Logistikbranche die Arbeit. Parallel

wachsen die Anforderungen und der

Preisdruck. Seite 2


Mobilität der Zukunft

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller

(verantwortlich)

Kerstin Auernhammer,

SVH GmbH & Co. KG

Spagat zwischen

Ökologie und Ökonomie

Die Transportbranche ist im Umbruch, zahlreiche Gestaltungsspielräume für nachhaltige Lösungen tun sich auf.

Doch wie lässt sich diese Chance mit den steigenden Anforderungen an die Logistik kombinieren?

Die Ansätze sind vielfältig und vielversprechend. Von Martin Dambacher

Gestaltung

mediaservice ulm,

Nadine Spreng

Fotos

Shutterstock,

SWP-Archiv, SVH

Titelbild

© petovarga/Shutterstock.

com

© PETOVARGA/SHUTTERSTOCK.COM

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

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Druck

NPG Druckhaus

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Siemensstraße 10

89079 Ulm

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BLAUBEURER STR. 45, 89077 ULM

TELEFON 0731 935540, SAUR.CUPRA.DE

Gilt für CUPRA Born, 150 kW (204 PS)/58 kWh; Stromverbrauch kombiniert:

18,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; CO2-Effizienzklasse:

A+++ (WLTP-Werte). Abbildung zeigt Sonderausstattung

24 Stunden am Tag, 365 Tage

im Jahr – ohne Logistik geht

nichts. Doch in Sachen Nachhaltigkeit

kommt Deutschlands

drittgrößter Wirtschaftsbereich

nicht richtig

voran, obwohl eine europäische

Verordnung den Nutzfahrzeugherstellern

ganz klare

Flottenziele vorgibt. „Bereits

bis 2025 und vor allem

aber ab 2030 müssen deutliche

CO2-Reduzierungen bei

den Neuzulassungen von

Fahrzeugen erreicht werden“,

erklärt Andre Kranke,

Head of Corporate Research

and Development bei Dachser

– die festgelegten 30 Prozent

CO2-Reduzierung im

Vergleich zu einem 2019 modernen

Euro 6-Lkw sei durch

Optimierungen der Dieseltechnologie

jedoch nicht zu

schaffen. Batterieelektrische

und Wasserstoff-Brennstoffzellen-elektrische

Lkw werden

aus Sicht von Kranke

hier das Rennen machen,

und auch Oberleitungs-Lkw

seien auf ausgewählten Strecken

eine Option.

Nachhaltig von nah bis fern

Dachser selbst hat unter

anderem einen der ersten

serienreifen eActros seit Februar

2022 als Teil seiner Klimaschutzstrategie

in den

Fuhrpark aufgenommen.

Mindestens 50 weitere batterieelektrische

Lkw und

rund 1000 elektrische Pkw

sollen bis Ende 2023 folgen.

Zusätzlich wird Dachser die

Entwicklung und Erprobung

von Lkw mit Wasserstoff-

Brennstoffzellentechnik im

Rahmen von Pilotprojekten

vorantreiben – spätestens ab

2023 werden erste Fahrzeuge

verschiedener Hersteller

Über Dachser

Das 1930 gegründete, globale Logistikunternehmen

ist heute mit

weltweit 376 Standorten und

rund 32 000 Mitarbeitern in den

Geschäftsfeldern Europa-Logistik,

Luft- und Seefracht sowie der

Lebensmittel-Logistik vertreten.

Dazu bietet das erfolgreiche Familienunternehmen

mit Hauptsitz

in Kempten (Allgäu) seinen

Kunden zahlreiche Services entlang

der Supply Chain an.

279

Mrd. Euro hat die Logistikbranche

im Jahr 2020 bundesweit

umgesetzt, davon entfielen

114,2 Mrd. Euro auf den Bereich

Spedition und Logistik.


Quelle: Statista

im Dachser-Netzwerk unterwegs

sein. Und auch auf der

sogenannten „letzten Meile“

gehen die Logistiker aus

Kempten seit 2018 mit einem

emissionsfreien Liefergebiet

in Stuttgart neue Wege. Je

nach Größe und Sperrigkeit

stellen zwei Elektro-Lkw die

Ware entweder direkt zu

oder bringen sie in ein Mikrohub,

wo dann auf elektrisch

unterstützte Lastenräder

umgeladen wird.

Wie wichtig solch flexible

Konzepte und Netzwerke

sind, weiß auch die in Ulm

ansässige Seifert Logistics

Group. „Besonders in unsicheren

Zeiten ist es wichtig,

schnell und flexibel zu reagieren,

um unsere Kunden

in der Logistik zu unterstützen“,

sagt CEO Axel Frey.

Neben agilen Teams, die

Schwankungen in den Kapazitäten

ausgleichen können,

und einer Diversifizierung

durch verschiedene Branchen,

würden künftig aber

auch vor allem Lagerflächen

entscheidend sein, um die

Supply-Chain weiter zu optimieren.

Mit einem Neubau

auf 90 000 Quadratmetern

im Ulmer Norden hat Seifert

genau hierfür die Weichen

für die Zukunft schon gestellt

– und auch die unmittelbare

Nähe zum Containerbahnhof

ist kein Zufall. Denn

dies führt zur direkten und

64

Mrd. Kilometer betrug die

Fahrleistung von Lkw im Straßengüterverkehr

in Deutschland

im Jahr 2020. Quelle: Statista

klimafreundlichen Anbindung

an andere Verkehrsträger

und damit auch an die

Seehäfen.

Logistik trifft

Additive Fertigung

Mit der Investition in

3D-Druck-Technologien hat

sich die Seifert Logistics

Group dazu einen ganz neuen

Bereich aufgebaut, der

auch in Sachen Nachhaltigkeit

künftig eine große Rolle

spielen kann. „Beispielsweise

im Bereich der Ersatzteillogistik

zeigt die Additive

Fertigung Vorteile, da

hier Schnelligkeit und Tailor-Made-Lösungen

gefragt

sind“, verrät der Geschäftsbereichsleiter

Standardisierung

und Digitalisierung Julian

Seifert, einzelne Bauteile

könnten produziert, gelagert

und je nach Abrufzeitpunkt

schnellstmöglich geliefert

werden. Im Anschluss produziere

man das entnommene

Teil einfach wieder nach.

Den Strom für die 3D-Drucker

liefern die hauseigenen

Fotovoltaikanlagen, mit

denen auch Dachser seine

Dachflächen nach und nach

versieht. „Von heute rund

5000 kWp Leistung wollen

wir die Produktionsleistung

in den nächsten drei Jahren

auf 20 000 kWp vervierfachen“,

verrät Andre Kranke,

und das sei nur der erste

Schritt. Gleichzeitig gehe

man in vielen Bereichen das

Thema Energieeffizienz konsequent

an, habe beispielsweise

schon alle Lagerbeleuchtungen

auf LED umgestellt,

ergänzt Kranke, dies

seien alles kleine Bausteine,

um letztlich die großen Klimaschutzziele

zu erreichen.

Über Seifert Logistics

Das 1947 gegründete Familienunternehmen

mit Sitz in Ulm hat

sich vom regionalen Marktführer

zu einem international operierenden

Speditions- und Kontraktlogistikdienstleister

entwickelt.

Mit mehr als 2500 Mitarbeitenden

werden an mehr als

45 Standorten in Europa innovative

Beschaffungs-, Produktions-,

Distributions- und Servicelösungen

realisiert.

Ladekabel statt Zapfsäule: Bei Dachser sind die Weichen

für eine nachhaltige Logistik mit den ersten batterieelektrischen

Lkw gestellt.

Foto: Dachser

Klimafreundliche Lösung für die letzte Meile: In vielen Städten

sieht man mittlerweile auch Lastenfahrräder für die Zustellung

von Paketen und Waren. Foto: Dachser Group

Mit dem neuen Logistikzentrum und Hauptsitz im Ulmer

Norden, bieten sich der Seifert Logistics Group viele neue

Möglichkeiten nachhaltig zu wachsen. Foto: Seifert Logistics

Umdenken für nachhaltiges Handeln: Die Seifert Logistics

Group hat sich mit dem 3D-Druck von Ersatzteilen einen

neuen Geschäftsbereich aufgebaut.


Foto: Seifert Logistics


Mobilität der Zukunft

Individuell, flexibel und bezahlbar

ÖPNV hat in Stadt und Land ganz unterschiedliche Herausforderungen: Während in Ballungszentren zu Stoßzeiten Überfüllung das Problem

ist, fahren Busse auf dem Land nicht selten fast leer. Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit lauten die Kernpunkte. Von Kerstin Auernhammer

Alle zehn Minuten eine Straßenbahn,

der Bus kommt im 15-Minuten-Takt

und mit den „Öffis“ ist

man sogar noch schneller als mit

einem eigenen Auto - viele Stadtbewohner

haben gar keinen

Grund, ein eigenes Auto zu besitzen.

Einkäufe kann man

sich liefern lassen oder nutzt

dafür einmal in der Woche

ein Carsharing-Fahrzeug,

in den Urlaub geht es mit

der Bahn oder mit dem

Fernbus, für kurze Strecken

nutzt man das Rad

oder einen E-Roller - fürs

Auto ist man vor Ort länger

mit der Parkplatzsuche

beschäftigt als der eigentliche

Einkauf dauert. Die Herausforderungen

des ÖPNV in

der Stadt sind die Aufrechterhaltung

und der Ausbau des bestehenden

Netzes und Lösungen

für weniger frequentierte Zeiten.

Große Schwachstellen

des ÖPNV auf dem Land

Auf dem Land sieht das ganz anders

aus: zweimal am Tag fährt

ein Bus, wer den verpasst, hat

Pech gehabt. Kein Wunder, dass

85 Prozent der Menschen auf dem

Land sagen, sie seien auf ihr Auto

angewiesen. Denn der ÖPNV hat

dort noch mehr Schwachstellen

als die Taktung: Die meisten

Landbewohner müssen zur

nächsten Haltestelle länger als

eine Viertelstunde laufen, in einigen

Regionen brauchen ÖP-

NV-Nutzer über eine Stunde Fußweg,

um zur Haltestelle zu gelangen.

Da auch die Bewohner ländlicher

Gebiete das Problem

fehlender Infrastruktur sehen,

fürchten

sie, in

Sachen ÖPNV

abgehängt zu werden. Es ist ein

Teufelskreis: Der ÖPNV ist nicht

attraktiv, weil er so selten fährt

und zu weit weg von den Menschen

ist. Um das zu ändern,

müsste das Netz ausgebaut werden

– was sich aber nur rechnet,

wenn mehr Menschen den ÖPNV

nutzen. Dieses Paradox spiegelt

eine Studie der Deutschen Akademie

der Technikwissenschaften

acatech und des Fraunhofer

Center for Responsible Research

and Innovation (CeRRI) wider:

„Generell zeigen sich insbesondere

Befragte im ländlichen Raum

um die zukünftigen Entwicklun-

Neue Modelle

im ÖPNV mit

Rufbussen oder

Carsharing verbessern

die Mobilität.

65%

der Fläche Deutschlands gelten als

ländlicher Raum. 30 Millionen Menschen

leben hier.

Quelle: Bundesverkehrsministerium

© INSPIRING/SHUTTERSTOCK.COM

gen besorgt und befürchten dabei

von infrastrukturellen Maßnahmen

bei der Nahversorgung, Kultur,

Mobilität oder Gesundheitsversorgung

nicht profitieren zu

können. In der Stadt sorgen sich

die Menschen dagegen um fehlende

Naherholungsgebiete und

wollen der Natur auch in Städten

ausreichend Raum geben.“

Teilen statt besitzen

Neue Mobilitätskonzepte sollen

den klassischen ÖPNV und

den motorisierten Individualverkehr

erweitern.

Teilweise leiten sie sich

aus Angeboten ab, die

aus der sogenannten

Sharing-Economy

und aus neuen Konzepten

in den

Großstädten hervorgegangen

sind.

Autos an festen

Punkten, die bei

Bedarf für kurze

oder längere Zeit

gemietet werden

können, zählen etwa

dazu. Neben diesem

Carsharing wird teilweise

auch das sogenannte

Ridesharing angeboten.

Das sind Mitfahrzentralen.

Autobesitzer können hier angeben,

wann sie wohin fahren, etwa

die tägliche Fahrt zur Arbeit oder

einen Kurztrip nach Berlin. Mitfahrer

können eine oder regelmäßige

Fahrten bei ihm buchen.

Eine weitere Form abseits des

klassischen Linienverkehrs sind

bedarfsorientierte Angebote, wie

ein Rufbus. In verschiedenen Regionen

wurden damit bereits gute

Mobilität auf dem Land

Der ADAC hat im Jahr 2018 eine Umfrage

zur Mobilität auf dem Land

durchgeführt. Darin sagten 85 Prozent

der Befragten, sie seien auf das Auto

als Verkehrsmittel angewiesen. 70

Prozent nutzen für ihre täglichen

Wege einen Pkw als Fahrer oder Beifahrer.

17 Prozent gehen zu Fuß, 7 Prozent

sind mit dem Rad unterwegs und

nur 5 Prozent setzen auf den ÖPNV.

Erfahrungen gemacht. Der Alb-

Donau-Kreis startet im Sommer

ein mehrjähriges Projekt für den

Bedarfsverkehr im Raum Ehingen/Munderkingen.

Es trägt den

Titel „Flexible Bedienformen“

Alle Orte mit mehr als 150 Einwohnern

erhalten eine stündliche

Anbindung in die nächste Stadt,

von 5 (an Wochenenden und Feiertagen

6 bzw. 7) bis 24 Uhr jeden

Tag. Die Route ist jedes Mal anders,

da die Kleinbusse dort hinfahren,

wo sich jemand für eine

Fahrt angemeldet hat. Das geht

über eine App oder per Telefon.

Eine weitere Möglichkeit für

mehr Angebote ist die Kombination

von Personenbeförderung

mit Gütertransporten und umgekehrt.

Auch hierzu gab es Projekte.

Eine große Hilfe bei der Bewältigung

der Herausforderungen

im ÖPNV ist zweifellos die

Digitalisierung. Denn die zuvor

konnten der Bedarf und die tatsächliche

Nutzung so genau ermittelt

werden wie heute. Ticketbuchungen

via Smartphone erleichtern

dem Nutzer das Handling

und erhöhen seine Flexibilität.

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Mobilität der Zukunft

Stromer auf Straße und Schiene

Strom als Energiequelle bereichert unsere tägliche Mobilität – egal, ob mit dem E-Auto, dem E-Roller oder dem E-Bike. Dabei ist Fahren mit

Strom keine neue Erfindung. Die Speicherkapazität der Energie spielt dabei eine entscheidende Rolle. Von Kerstin Auernhammer

Radfahren mit Rückenwind – so

wurden in der Anfangszeit Pedelecs

beworben. Die Fahrräder mit

elektronischer Tretunterstützung

haben sich auf dem Markt längst

etabliert. Laut Zweirad-Industrieverband

wuchs ihr Anteil an den

verkauften Fahrrädern in den vergangenen

Jahren stetig und liegt

mittlerweile bei 43 Prozent. Anders

ausgedrückt: Von den 4,7

Millionen in Deutschland gekauften

dern hatten zwei Millionen

einen Akku. Manche Nutzer ersetzen

sogar ihr Auto durch ein

E-Bike.

1,17 Millionen E-Autos

auf deutschen Straßen

Auch beim Auto selbst ist der

E-Antrieb im Aufwind. Die Anzahl

der zugelassenen Elektroautos

betrug nach Angaben des Statistikportals

Statista zum 1. Januar

2022 rund 618 500. Dazu kommen

566 000 Plug-in-Hybride, die

sowohl mit fossiler Energie als

auch mit Strom betrieben werden

können. Damit stieg die Zahl der

elektrisch angetriebenen Pkw

2021 erstmals über die Millionenmarke.

Die Motive für einen Umstieg

sind individuell: Die einen wollen

wegen des Klimawandels weg

von fossilen Kraftstoffen, die anderen

wechseln aus finanziellen

Gründen. Zwar sind E-Fahrzeuge

in der Anschaffung teurer als

Benziner oder Diesel, doch es

gibt eine Reihe von Förderungen.

Außerdem lassen sich im laufenden

Betrieb Kosten sparen: Die

verbrauchte Energie ist günstiger

– wer eine Solaranlage und eine

Wallbox zuhause hat, lädt sogar

gratis. Elektroautos arbeiten

hochgradig effizient und haben

einen deutlich höheren Wirkungsgrad

als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Das Verhältnis

zwischen zugeführter und nutzbarer

Energie liegt bei elektrischen

Antrieben bei etwa 90

Prozent. Bei Benzinmotoren

sind es gerade mal 35 Prozent,

bei Dieselmotoren

45 Prozent. Dazu kommt,

dass Elektromotoren aus

deutlich weniger Bauteilen

zusammengesetzt

sind. Der Halbleiterhersteller

Infineon

rechnet vor, dass ein

Verbrenner-Motor aus

2500 Teilen besteht,

ein Elektromotor aus

250. Elektrische Fahrzeuge

gelten als weniger

wartungsintensiv und reparaturanfällig.

Öl- und

Filterwechsel sind überflüssig,

Abgasanlage, Zahnriemen

oder Keilriemen gibt

es nicht. Natürlich müssen

auch Elektroautos gewartet und

bei Bedarf repariert werden, doch

der US-Autobauer Tesla etwa hat

bereits 2019 beschlossen, dass regelmäßige

Kontrolltermine in der

Werkstatt nicht mehr nötig sind.

Die Serviceintervalle wurden gestrichen

– unter anderem auch,

weil sich 90 Prozent der Probleme

an Teslas aus der Ferne diagnostizieren

und per Softwareupdate

beheben ließen.

Elektroautos gelten als fortschrittlich,

dabei sind sie eigentlich

schon uralt. Erste Berichte

über elektrisch betriebene Fahrzeuge

gibt es schon aus den

© NORBERT9/

SHUTTERSTOCK.COM

Nutzung

Die Reichweitenangst

vieler Autofahrer ist in

den meisten Fällen unbegründet.

Nach Angaben

des Bundesumweltministeriums

fährt der

durchschnittliche Deutsche

an über 80 Prozent

der Tage weniger als 40

Kilometer weit – E-Fahrzeuge

schaffen je nach

Modell zwischen 100

und 600 Kilometer. Die

Reichweite hängt auch

von Faktoren wie dem

Wetter und der maximal

gefahrenen Geschwindigkeit

ab.

1830er-Jahren. Bis man von einem

Auto sprechen konnte, vergingen

aber viele Jahrzehnte. Als erstes

klassisches vierrädriges Fahrzeug

gilt ein Modell des Erfinders Andreas

Flocken, das in seiner Fabrik

in Oberfranken entwickelt

wurde. Im Jahr 1899 war es ein

Elektroauto, das einen wichtigen

Rekord knackte: Das

Vehikel des Belgiers Camille

Jenatzy war das erste

Auto, das über 100

km/h schnell fuhr.

Die meisten Bahnen

fahren mit Strom

Auf der Schiene ist

Elektrizität die wichtigste

Antriebskraft.

Rund 60 Prozent des

Schienennetzes der

Deutschen Bahn sind

elektrifiziert, vor allem

die Hauptrouten, auf denen

der meiste Verkehr

herrscht. Auf Nebenstrecken

verkehren durchaus immer

noch Dieselzüge, bundesweit

sind es rund 450 Linien. Allerdings

hat sich die Bahn zum

Ziel gesetzt, bis 2040 Diesel komplett

als Kraftstoff zu verbannen.

Bahn-Chef Richard Lutz sagte im

Februar gegenüber dem Bayerischen

Rundfunk: „Unsere 3000

Dieselfahrzeuge sind bereits ab

diesem Jahr nach und nach mit

alternativen Kraftstoffen unterwegs.“

Im Fokus stehen dabei

Biokraftstoffe aus Abfällen, die

den Diesel ersetzen. So spart sich

die Bahn die Ausmusterung funktionsfähiger

Loks und den kompletten

elektrischen Umbau von

Strecken. Elektrifizierung geht

auch ohne Umbau, denn mittlerweile

gab es schon Tests mit batteriebetriebenen

Lokomotiven.

Von Januar bis Anfang Mai testete

die Bahn solche Batteriezüge

auf Strecken in Bayern und Baden-Württemberg,

mit vielversprechenden

Ergebnissen. Im regionalen

Verkehr sind mit Straßenbahnen

und U-Bahnen schon

seit eh und je strombetriebene

Fahrzeuge im Einsatz. Im Busverkehr

findet gerade ein Wandel

statt: Auch hier rückt der Elektroantrieb

in den Blickpunkt.

All diese Möglichkeiten und

Entwicklungen zeigen eines: Mobilität

ist ein Grundbedürfnis des

Menschen und die Forschung ist

bei Weitem noch nicht ausgereizt.

Der Klimawandel schärft das Bewusstsein

der Verbraucher für

nachhaltige Energiequellen und

ebnet den Weg für neue Technologien.

Der Weg ist an dieser Stelle

noch nicht zu Ende.

Förderung

Kauf und Leasing von Elektrofahrzeugen

werden staatlich gefördert,

dabei wurde die Förderung zuletzt sogar

noch einmal erhöht. Bedingung:

Das Fahrzeug muss erstmalig zugelassen

werden und der Netto-Listenpreis

des Basismodells darf 65 000 Euro

nicht überschreiten. Reine Batterieelektrofahrzeuge

werden mit bis zu

9000 Euro und Hybridelektrofahrzeuge

mit bis zu 5625 Euro gefördert. Die

Prämie wird zu zwei Dritteln durch den

Bund und zu einem Drittel durch den

Automobilhersteller getragen.

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Fahrradleasing: ZF und Company Bike kooperieren erfolgreich

Der Technologiekonzern ZF sorgt mit dem Dienstradprogramm von Company Bike für eine nachhaltige Mobilität seiner Mitarbeitenden.

Der Technologiekonzern ZF hat

es sich zum Ziel gesetzt, eine saubere

und sichere Mobilität zu

schaffen, die automatisiert, komfortabel

und bezahlbar ist. Für jedermann

und überall. Mit dem

Dienstfahrrad-Programm von

Company Bike fördert ZF auch intern

den Trend zu mehr Nachhaltigkeit

in puncto Mobilität. ZF hat

die aktuellen Trends in der Mobilität

frühzeitig erkannt und

treibt die Entwicklung innovativer

Produkte voran – zum Beispiel

im Bereich der Elektromobilität

oder dem autonomen Fahren.

Kein Wunder, dass sich der

Technologiekonzern auch für

eine nachhaltige, zukunftsfähige

Mobilität der eigenen Mitarbeitenden

einsetzt.

Bestellzahlen auf hohem Niveau

Seit eineinhalb Jahren bietet ZF

allen Mitarbeitenden die Möglichkeit,

kostengünstig ein Dienstfahrrad

zu nutzen. Dazu kooperiert

das Unternehmen mit Company

Bike, einem der führenden

Fahrradleasing-Anbieter. Petra

Haberl ist für das Projekt verantwortlich

und von den hohen Bestellzahlen

begeistert: „Das Fahrradleasing

trifft den Geist der

Zeit! Es fördert die Gesundheit,

schont die Umwelt und bietet unseren

Mitarbeitenden die Möglichkeit,

neue Mobilitätskonzepte

auszuprobieren. Obwohl das

Company-Bike-Programm erst in

die zweite Saison geht, nutzen bereits

viele unserer Mitarbeitenden

dieses Angebot – und das Interesse

ist weiterhin groß. Nach

wie vor bewegen sich die neuen

Bestellungen auf einem konstant

hohen Niveau.“

Für ZF war das Thema Mitarbeitermotivation

und -zufriedenheit

einer der wichtigsten Beweggründe

für das Fahrradleasing.

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind

die Grundlage unseres Erfolgs“,

so Petra Haberl „Unser Ziel ist,

Fahrradübergabe bei ZF – ein Leasingangebot für alle Mitarbeiter.

diese Mitarbeitenden durch einen

attraktiven Benefit zu halten und

auch leichter neue qualifizierte

Mitarbeitende zu gewinnen. Das

macht das Fahrradleasing zu einer

Win-win-Situation für alle

Beteiligten.“

Die ZF-Mitarbeitenden

interessieren sich für E-Bikes

Interessant ist der überdurchschnittlich

hohe Anteil an E-Bikes

unter den bestellten Diensträdern.

Bei ZF sind aktuell fast 90

Prozent der Company Biker elektrisch

unterwegs – Tendenz steigend.

Das liegt unter anderem

daran, dass sich das Fahrradleasing

gerade für die eher hochpreisigen

E-Bikes lohnt: Dank der

Steuerersparnis durch die Gehaltsumwandlung

und der günstigen

monatlichen Raten über 36

Monate können sich alle Mitarbeitenden

ein hochwertiges Pede-

Foto: ZF

lec leisten und leichter größere

Strecken zurücklegen. Das reduziert

für viele Mitarbeitende die

Hürde aufs Fahrrad zu steigen

und regelmäßig zur Arbeit zu

pendeln.

Company Bike hat sein innovatives

Fahrradleasing-Konzept

speziell für Konzerne und führende

Mittelständler entwickelt – einer

der Gründe, warum sich ZF

für Company Bike als Partner für

das Fahrradleasing entschieden

hat. „Wir haben Company Bike

zugetraut, unsere Standorte einheitlich

zu betreuen und individuell

auf unsere Wünsche einzugehen“,

sagt Petra Haberl. „Außerdem

hat uns das Company-

Bike-Konzept mit der Kombination

aus einfacher digitaler

Abwicklung aller Prozesse über

das Online-Portal und persönlicher

Rundum-Betreuung gut gefallen.

Das reduziert den administrativen

Aufwand, der bei unseren

hohen Bestellzahlen so gering

wie möglich bleiben muss. Zudem

haben uns die vielseitigen Rücknahmeprozesse

überzeugt, die

Company Bike anbietet. So können

wir sicher sein, dass kein

Fahrradfuhrpark auf unserem Gelände

entsteht, wenn Mitarbeitende

vor Ende der Vertragslaufzeit

aus dem Unternehmen ausscheiden.“

Begeisterung bei der persönlichen Übergabe des neuen Dienstrads

direkt am Arbeitsplatz.

Foto: Company Bike

Alle Leistungen rund ums

Dienstrad aus einer Hand

Für Petra Haberl war die Entscheidung

genau richtig: „Company

Bike hat uns während der

Implementierungsphase, aber

auch in der ganzen Zeit nach dem

Go Live stets kompetent, zielgerichtet

und zeitnah unterstützt,

wenn wir Fragen hatten oder Unterstützung

benötigten.“ Gleichzeitig

war es ZF wichtig, ein Programm

anzubieten, das auch für

die Mitarbeitenden attraktiv ist.

Als einziger Anbieter am Markt

bietet Company Bike alle Leistungen

rund ums Dienstrad aus einer

Hand an. Über das für jeden

Kunden individuell gestaltete Online-Portal

können Mitarbeitende

ihr Fahrrad jederzeit bequem

aussuchen und bestellen, sich

über aktuelle Themen rund ums

Fahrrad informieren, Reparaturen

anmelden, Servicetage buchen

und an regelmäßigen Aktionen

mit attraktiven Preisen teilnehmen.

Zudem überzeugt Company

Bike mit einem einzigartigen

Rundum-Service: Die professionelle

Bike-Beratung hilft den Mitarbeitenden,

das passende Fahrrad

zu finden und die firmeneigenen

Zweiradmechaniker liefern

das bestellte Fahrrad kostenlos

direkt zum Arbeitsplatz – auf

Wunsch auch zur Privatadresse.

Übergeben wird das aufgebaute

und fahrbereite Fahrrad anschließend

inklusive einer umfassenden

Einweisung. Im Gegensatz

zu anderen Anbietern betreibt

Company Bike ein Netz eigener

Werkstätten in ganz Deutschland,

von denen aus die Zweiradmechaniker

mit einer mobilen Werkstattflotte

auch für Reparaturen

oder Inspektionen direkt zu den

Unternehmen kommen. Der Bezug

der Fahrräder erfolgt direkt

vom Hersteller, was einen lückenlosen

Wissenstransfer zu allen

Beteiligten sicherstellt.

„Die erfolgreiche Kooperation

mit ZF zeigt, dass wir mit unserem

innovativen Fahrradleasing-Konzept

begeistern“, sagt

Maximilian Acht, Geschäftsführer

von Company Bike. „Wir sind

stolz darauf, dass wir deutschlandweit

an weit über 10 000

Standorten großer Unternehmen

tagtäglich viele Mitarbeitende

zum Radfahren motivieren.“ In

Zukunft möchten ZF und Company

Bike noch mehr Mitarbeitende

mit einem Dienstrad mobilisieren

– für mehr Gesundheit,

Klimaschutz und eine nachhaltige

Mobilität!

pm

Info Mehr Informationen auf

www.company-bike.com


Mobilität der Zukunft

Vom Pferdetaxi

zum hochmodernen Uber

Kutscher ist heute allenfalls noch ein Hobby – früher war es ein Beruf in der

Mobilitätsbranche. Diese bietet heute eine ganze Fülle an Jobs. Von Anne Meßmer

„Die Digitalisierung ist kein Kind

des 21. Jahrhunderts. Wirklich begonnen

hat die Geschichte der Digitalisierung

in den 1930er- und

1940er-Jahren“, schreibt die Historikerin

Dr. Anja Kircher-Kannemann

auf ihrer Seite Tour de

Kultur. Da ist es nur logisch, dass

auch die Welt der Berufe nicht

unberührt bleibt. Besonders spürbar

sind die Auswirkungen auf

Berufsfelder in der Mobilitätsbranche.

Heute sind Mobilität

und Digitalisierung eng verbunden.

Wann genau das Miteinander

der beiden begann, lässt sich

an keinem konkreten Jahr festmachen.

„Einen Drive hat das Ganze

aber in den 2010er-Jahren bekommen,

mit dem Internet der Dinge

und der Industrie 4.0“, sagt Torben

Padur, Leiter des Arbeitsbereichs

Gewerblich-technische Berufe

beim Bundesinstitut für Berufsbildung

(BIBB) in Bonn. Vor

allem Berufe in der Automobilindustrie

und im öffentlichen Nahverkehr

werden von der Digitalisierung

beeinflusst – also Berufe,

die der Technik schon immer

sehr verbunden sind. Aber eben

nicht nur. Man denke nur mal an

den Mobilitätsdienstleister Uber,

sagt Padur. Ein Angebot, das es

ohne Digitalisierung nicht gäbe.

Stetiger Wandel

in den Berufsbildern

Die berufliche Welt wandelt sich

– das tat sie schon immer. Stellt

sich die Frage, wie gut wir hierzulande

in Sachen Ausbildung auf

diesen Wandel eingestellt sind.

Berufe in der Automobilbranche haben mittlerweile einen hohen

Anteil an digitalen Komponenten, wie die Diagnostik mittels PC.

„Die Ausbildungsordnung war

schon immer sehr technik-offen“,

so Torben Padur. „Wir nehmen

also nicht wahr, dass wir total

neue Berufe brauchen.“ Diese

Offenheit gibt Betrieben die

Möglichkeit, ihr Ausbildungsangebot

flexibel selbst mitzugestalten.

Was es brauche, sei ein digitales

Update für bestehende Berufsausbildungen.

Wie so etwas aussehen

kann, zeigt sich am Beispiel

der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker/-in.

Neben klassischen

Inhalten, wie dem Aufbereiten

der Karosserie oder dem Tausch

von Einzelteilen, gehört heute

auch die Fahrzeugsystemdiagnose

– das Auslesen des Steuergerätes

– zu den Ausbildungsinhalten.

Diese Zusatzqualifikationen sind

bundesweit einheitlich und stehen

jedem Azubi zu. Ein Bereich,

in dem sich vielleicht neue Berufsfelder

entwickeln könnten,

ist Torben Padur zufolge das

Feld „Grüner Wasserstoff“.

Ob diese Notwendigkeit

bestehe, müsse sich

aber in den nächsten

Jahren noch

zeigen.

Umwelt und

Digitalisierung

Bei der Ausgestaltung

der

Berufe gelte es

aber auch immer,

an diejenigen

zu denken,

die die Berufe

später einmal

ausüben

werden: junge

Menschen.

Mit Blick auf

die Bundestagswahlen

im vergangenen

Herbst sagt Torben Padur:

„Viele junge Erstwähler/-innen

haben die FDP und

die Grünen gewählt“. Das lässt

erkennen, welche Themen

diese bewegen – zum

einen die Digitalisierung

und zum anderen

der Schutz der

Umwelt. Darauf müsse

man auch bei der Gestaltung

von Berufen reagieren.

„So wurden vier Standardberufsbildungspositionen

in den Bereichen Arbeitsrecht,

Arbeitssicherheit,

Nachhaltig-

keit und Digitalisierung neu geordnet“,

erklärt Torben Padur.

Diese Neuordnung gilt seit August

2021 für alle ab diesem Zeitpunkt

in Kraft getretenen Ausbildungsberufe.

Für ältere Ausbildungsberufe

haben die neuen

Ausbildungsinhalte einen Empfehlungscharakter.

Doch noch

etwas ist jungen Menschen heute

wichtig: eine ausgewogene

Work-Life-Balance und eine Sinnhaftigkeit

der beruflichen Tätigkeit.

Wünsche, die laut des Experten

von Arbeitgeber nicht unterschätzt

werden dürfen und wohl

weiteren Wandel nach sich ziehen.

Begehrte Fachkräfte

und keine Bittsteller

„Nichts ist wertvoller als ein

Praktikum.“ Diesen Tipp möchte

Torben Padur allen mit auf den

Weg geben, die sich für einen Beruf

im Bereich Mobilität interessieren

– sei es nun bei einem Autobauer,

im Bereich öffentlicher

Nahverkehr oder natürlich auch

bei einem Fahrradhersteller.

Während eines Praktikums

bietet sich die

Möglichkeit, einen Beruf

in seinen Grundzügen

kennenzulernen.

Zum Auslaufen

der Corona-

Tipp

Lust auf noch mehr Infos zu Berufen

im Mobilitätsbereich? Viel dazu gibt

es auf der Seite des BIBB unter

www.bibb.de. Die Experten kommen

aber auch gerne an (berufliche)

Schulen und informieren vor Ort.

Gute Infos und Entscheidungshilfen

für angehende Azubis gibt es

auch auf der Seite www.berufenavi.de

Und auch soziale Medien sind eine

gute Informationsquelle, denn kaum

ein Unternehmen kommt heute noch

ohne Facebook, Twitter oder Instagram

aus.

Pandemie hinnehmen viele

Betriebe ihr Praktikumsprogramm

wieder auf. Zudem sind

viele Ausbildungsplätze noch frei

– ein Vorteil, den die jungen Menschen

nutzen sollten. „Sie sollen

sich vor Augen halten“, so Padur,

„dass sie begehrt sind und keine

Bittsteller.“

© GOLDEN SIKORKA, NOSTAGRAMS/SHUTTERSTOCK.COM

Wir setzen noch einen drauf:

3. Next Step

Ausbildungsmesse

23.09.2022,

Orange-

Campus

Neu-Ulm

NUR

LAUFEN

IST BILLIGER:

9-EURO-

TICKET.

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auch im September auf

der einge tragenen Strecke

für nur 9 Euro fahren.


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Mit dem grünen Autohaus Wuchenauer in die Zukunft

Wuchenauer firmiert aus gutem Grund immer schon als das grüne Autohaus: Der Familienbetrieb behält kommende Generationen im Blick.

Bereits unter dem Namen „Mediterran

2000“ umgaben die ausgestellten

Fahrzeuge bei Wuchenauer

etliche große Pflanzen, was für

Kunden sowie Mitarbeiter gleichermaßen

eine Wohlfühlatmosphäre

mit viel Grün schuf

und von vornherein für Zuwendung

auf die Zukunft stand. Dieser

ökologische Gedanke wurde

auch am jetzigen Standort in der

Otto-Renner-Straße 3 fortgeführt:

So initiiert Wuchenauer nicht nur

die jährliche Apfel- und Pilzausstellung.

Sie unterstützen zum

Beispiel auch die GAU – Schutzgemeinschaft

für den Lebensraum

Neu-Ulm, den Förderverein

Chance auf Bildung – Zeit für Kinder,

das Diakonische Werk Neu-

Ulm sowie die Aktion 100 000

und Ulmer helft der SÜDWEST

PRESSE. Die nachhaltige Naturverbundenheit

und der geschärfte

Blick auf bevorstehende Zeiten

zeigt sich auch durch die forcierte

Nutzung alternativer Energiequellen:

Die Photovoltaik-Anlagen

auf dem Gebäude und dem

Gebrauchtwagenplatz sorgen dafür,

dass ein Großteil des Strombedarfs

selbst gedeckt wird. Sobald

die Sonne scheint, produziert

Wuchenauer mehr Strom,

als verbraucht werden kann. Die

überschüssige Energie wird in das

öffentliche Stromnetz als Regionalstrom

eingespeist. Dadurch

wurden die Energiekosten um circa

zwei Drittel reduziert. Das

spart nicht nur Geld, sondern

kommt auch der Umwelt zugute.

Das Verkaufsteam des grünen Autohauses Wuchenauer, das seit 1968 für mobile Leidenschaft bei gleichzeitig gelebter Nachhaltigkeit steht.

Mit allen Wassern gewaschen

In der eigenen Wuchenauer-

Waschanlage kommt ein extra

Wasseraufbereitungssystem zum

Einsatz, um den Wasserverbrauch

signifikant zu senken. So wird

Frischwasser mithilfe einer Aufbereitungsanlage

mehrmals genutzt

und täglich über 1000 Liter

kostbares Wasser gespart.

Auch das großzügige Rücklaufbecken

sorgt dafür, dass Regenwasser

gesammelt und gefiltert

dem Grundwasser wieder zugeführt

wird. Über ein extra angelegtes

Rücklaufbecken führt Wuchenauer

das gesamte Regenwasser

des rund 17 000 Quadratmeter

großen Grundstücks zurück in

den Kreislauf der Natur. Das Wasser

sickert durch eine Vielzahl an

unterschiedlichen Schichten und

wird so gefiltert, bevor es zurück

ins Grundwasser gelangt. Der

große Vorteil davon ist, dass der

Niederschlag nicht einfach verdunstet

oder in den sowieso

schon überlasteten Abwasserkanälen

verschwindet, sondern

der Natur zurückgegeben wird.

Werksseitig eingebaut: Zukunft

Auch die bei Wuchenauer vertretenen

Hersteller tragen ihren Teil

zur Nachhaltigkeit bei. Renault

startete bereits vor rund zehn Jahren

seine erste Elektroflotte und

zählt dadurch heute europaweit

zu den führenden Herstellern im

Bereich Elektromobilität. Seit

1996 ist Toyota Hybridspezialist

und ein „alter Hase“, wenn es um

alternative Antriebe geht. Ebenso

bietet Toyota, als einer von wenigen

Herstellern bereits serienreife

Wasserstofftechnologien an.

Mit dem Strategieplan „Renaulution“

hat die Marke den Wandel

hin zu einem wettbewerbsfähigeren,

ausgewogenen und noch

stärker elektrifizierten Angebot

eingeleitet. Ziel ist der stärkere

Fokus auf Technologie, saubere

Energie und Mobilitätsdienstleistungen

in der Automobilindustrie

und darüber hinaus. Jüngstes Beispiel

aus Frankreich ist der

Renault Mégane E-Tech Electric:

Mit dem Newcomer präsentiert

Renault den ersten Vertreter einer

komplett neuen Generation

von Elektrofahrzeugen. Das dynamisch

gezeichnete Modell auf Basis

der neu entwickelten CMF-

EV-Plattform – wobei die Abkürzung

CMF für „Common Module

Family“ und EV für „Electric Vehicles“

steht – vereint in sich die

gesamte Kompetenz von Renault

als Pionier einer alltagstauglichen

und erschwinglichen Elektromobilität.

Bis zu 470 Kilometer

Reichweite im weltweit harmonisierten

Testverfahren für leichtgewichtige

Nutzfahrzeuge

(WLTP), der mit elf Zentimeter

Höhe schlankeste Akku auf dem

Markt, das größte Info-Display in

einem Fahrzeug der Kompaktklasse

und die Fähigkeit zum bidirektionalen

Laden sind nur einige

der Highlights, mit denen

der Mégane E-Tech Electric die

Grenzen für batterieelektrische

Fahrzeuge neu definiert.

Die Vorgaben der innovativen

CMF-EV-Plattform eröffneten

den Renault-Designern neue Perspektiven

bei der Gestaltung des

Fahrzeugs. Den Mégane E-Tech

Electric charakterisieren kurze

Überhänge und ein langer Radstand

von 2,70 Metern bei einer

Gesamtlänge von 4,21 Metern. Mit

1,5 Metern ist der elektrische

Kompaktwagen trotz der Batterie

im Fahrzeugboden außerdem nur

wenig höher als der aktuelle Mégane

mit Verbrennungsmotor. Die

neuen Proportionen bieten die

Grundlage für ein exzellentes

Raumangebot. So beträgt der

Knieraum im Fond 21 Zentimeter.

Wenn es um die Renault-Fahrzeuge

geht, sind die Wuchenauer-

Verkaufs berater Ardian Sinanaj,

Peter Lugert und Roland Zumbiel

kompetente Ansprechpartner.

Wuchenauer-Schauwochenende

am 25. und 26. Juni

Im Kampf gegen den Klimawandel

macht auch Toyota ernst und

sich dabei seine langjährige Erfahrung

in der Elektrifizierung

zunutze. Auf dem Weg in die

CO2-Neutralität geht der japanische

Hersteller in die (Modell-)

Offensive: Neben umweltfreundlichen

Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen

konzentriert sich

der Mobilitätskonzern auf CO2-

neutrale Brennstoffzellen- und

vor allem Elektroautos. Unter

FOTO: WUCHENAUER

dem Kürzel „bZ“ („beyond zero“)

bringt Toyota künftig eine ganze

Reihe batterieelektrischer Fahrzeuge

auf den Markt.

Den Anfang macht dabei der

Toyota bZ4X. Das im Motomachi-Werk

gefertigte vollelektrische

Kompakt-SUV lässt sich

durch den sogenannten „Single

Pedal Drive“ ausschließlich mit

einem Pedal fahren: Sobald der

Fahrer den Fuß vom Gaspedal

nimmt, verzögert das Fahrzeug

dank verstärkter Bremsenergierückgewinnung

– und das sogar

bis zum Stillstand.

Den neuen Toyota bZ4X als

Crossover in Reinkultur prägt

eine ebenso klare wie kraftvolle

Optik, die nur E-Autos bieten. Robuste

SUV-Elemente treffen auf

eine sportlich-elegante Linienführung

und innovative, technisch

anmutende Details. Die

Frontpartie kommt ohne großen

Kühlergrill aus. Ein langer Radstand

trifft zudem auf kurze Überhänge.

Die Folge ist eine geräumige

Kabine mit fünf Sitzplätzen

und großzügiger Ladekapazität.

Verantwortlich für Designfreiheiten

und Platzverhältnisse ist

die speziell für batterieelektrische

Fahrzeuge ausgelegte neue,

modulare Plattform e-TNGA, die

Toyota gemeinsam mit Subaru

entwickelt hat. Die Batterie wird

dabei als Teil des Fahrgestells unter

dem Fahrzeugboden montiert,

was mit einem niedrigen Schwerpunkt,

einer ausgezeichneten Gewichtsverteilung

zwischen Vorder-

und Hinterachse und einer

hohen Karosseriesteifigkeit einhergeht.

Mit dem optionalen Allradantrieb,

der Elektromotoren

an jeder Achse umfasst, bietet das

SUV eine außergewöhnliche Stabilität

und Agilität, ohne Einbußen

bei der Offroad-Fähigkeit.

Für Toyota stehen bei Wuchenauer

die Verkaufsberater Tim

Tiegel und Roman Sauter sachkundig

Rede und Antwort. leh

Info Wuchenauer-Schauwochenende

Samstag, 25. Juni, ab 9.00 Uhr

Sonntag, 26. Juni, ab 10.00 Uhr

Das grüne Autohaus Wuchenauer

Otto-Renner-Straße 3

89231 Neu-Ulm

Tel.: 0731 970140

www.auto-wuchenauer.de

DER NEUE

RENAULT MEGANE E-TECH

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Bis zu 470 km Reichweite*

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CO2-Emissionen kombiniert: 0–0 g/km; Energieeffizienzklasse: A+++–A+++ (Werte nach gesetzl.

Messverfahren).

*Verfügbar je nach Ausstattungsniveau. Reichweite entsprechend kombinierten WLTP Zyklus.

Faktoren wie Fahrweise, Geschwindigkeit, Topografie, Zuladung, Außentemperatur und Nutzungsgrad

elektrischer Verbraucher haben Einfluss auf die tatsächliche Reichweite. Die

meisten Faktoren können vom Fahrer beeinflusst werden und sollten zugunsten maximaler

Reichweite stets berücksichtigt werden.

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