2022-06_RegioBusiness
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SÜDWEST PRESSE
RegioBusiness
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Straßen- und Netzbau
CYBERCRIME
Die Bedrohungslage
spitzt sich zu SEITE 10
swp.de/regiobusiness
BILANZ
Würth knackt den
eigenen Rekord SEITE 17
JUNI 2022
ERFOLGSKURS
Jens Groninger
im Interview SEITE 18
Nr. 236 / Jg. 21 [1,75 EUR]
MIT LEONHARD WEISS
FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!
Das Ende des
Wohlstands
Auf Krise folgt Krise: Die Pandemie ist
noch nicht beendet, da belastet der russische
Angriffskrieg nicht nur die Region
Heilbronn-Franken. Die enorm gestiegenen
Preise setzen Firmen und Bürger
gewaltig unter Druck. SEITE 6
Illustration: Franziska Oblinger, mediaservice ulm
KONJUNKTUR
Stimmung lau,
Aussichten mau
Umfragen zeigen: Die Zukunftserwartungen
der heimischen
Unternehmen aus Industrie und
Handwerk trüben sich aktuell
deutlich ein. Seite 3
UNTERNEHMEN
Arnold bleibt
weiter auf Kurs
Der Umsatz des Forchtenberg
Spezialisten für Verbindungsteile
ist im vergangenen Jahr stark
gestiegen. An diesem Erfolg soll
angeknüpft werden. Seite 5
UNTERSTÜTZUNG
Wirtschaft fördert
Krankenhaus
Bauunternehmer Stefan Schmidt-
Weiss steht an der Spitze des
Fördervereins für das Crailsheimer
Krankenhaus. Sein Stellvertreter
ist. Dr. Alexander Bauer. Seite 9
Letzter Zwischenschritt
Vertreterversammlung VR Bank Heilbronn-Schwäbisch Hall auf Fusionskurs. Grundlagen
für den Zusammenschluss mit der RB Hohenloher Land sind gelegt. VON HERIBERT LOHR
Die Vertreterversammlung
der VR Bank Heilbronn-Schwäbisch
Hall
im Carmen Würth-Forum in
Künzelsau-Gaisbach hatte ungewollt
historische Dimensionen.
Nach drei Jahren coronabedingter
Pause war es die erste Veranstaltung
ihrer Art der erst vor einem
Jahr neugeschaffenen Bank
und in dieser Form gleichzeitig
auch ihre letzte. Denn wenn
die 366 Vertreter des Bankhauses
am 11. Juli an gleicher Stätte
noch einmal zu einer außerordentlichen
Vertreterversammlung
zusammenkommen, steht
nur die angestrebte Fusion mit
der Raiffeisenbank Hohenloher
Land auf der Agenda. Und so war
die genossenschaftliche Zusammenkunft
denn auch nicht mehr
als eine Formalie in schmucken
Ambiente. Der Aufsichtsratsvorsitzender
Armin Rapp und der
Vorstandvorsitzender Eberhard
Spies warben ruhig, aber nachdrücklich,
noch einmal für ihre
Vision von der „Bank der Regionen“.
Vor dem Hintergrund,
dass bis zum Jahr 2026 in der
Überzeugt: Aufsichtsrat und Vorstand warben auf der Vertreterversammlung gemeinsam noch einmal für
den Zusammenschluss mit der RB Hohenloher Land.
Foto: Heribert Lohr
Republik wohl nur noch rund
500 eigenständige Volks- und
Raiffeisenbanken (derzeit 760)
geben wird, gibt es für Armin
Rapp zum weiteren Zusammenschluss
keine Alternative: „Wir
wollen das Lenkrad in der Hand
halten, selbst steuern und unsere
Zukunft selbstbestimmt gestalten.“
Für Vorstand Eberhard
Spies sind die Grundlagen für einen
weiteren Zusammenschluss
gegeben: „Wir haben Heilbronn
und Schwäbisch Hall-Crailsheim
strukturell und technisch zusammengeführt.
Die bekannten Risiken
und Altlasten beseitigt. Der
geplante Zusammenschluss mit
der RB Hohenloher Land wird
nach seiner Überzeugung dazu
beitragen, „das genossenschaftliche
Banking in der Region perspektivisch
abzusichern.“ Mit
dem Zusammenschluss entsteht
eine Bank mit drei Geschäftsräumen
(Heilbronn, Hohenlohe
und Schwäbisch Hall), die
zum Start eine Bilanzsumme von
rund 6,3 Milliarden Euro und
ein Geschäftsvolumen von rund
12,5 Milliarden Euro ausweisen
würde. Die dann 868 Beschäftigten
werden im künftigen Geschäftsgebiet
in 46 Bankstellen
über 134 860 Mitglieder und
mehr als 212 000 Kunden betreuen.
www.vrbank-hsh.de
Neuer Chef
im Schlachthof
Bei Vion Crailsheim folgt Rainer Hartmann auf
Robert Boos. Der „Neue“ ist wohlbekannt und
will an den Erfolgen des Vorgängers anknüpfen.
Spitze: Rainer Hartmann führt
nun den Betrieb.
Foto: Vion
Bei Vion in Crailsheim wurde
ein Führungswechsel
vollzogen: Nach 20 Jahren
in der kaufmännischen Leitung
und weiteren fast 14 Jahren als
Geschäftsführer hat sich Robert
Boos Ende Mai in den Ruhestand
verabschiedet. Unter der Verantwortung
des Managers wurde
Vion Crailsheim mit seinen mehr
als 600 Mitarbeitenden zu einem
der erfolgreichsten deutschen
Mischbetriebe. Pro Woche können
21 000 Schweine und 2300
Rinder geschlachtet und zerlegt
werden.
Den Staffelstab in der Geschäftsführung
des bedeutendsten
Schlachtbetriebs in Baden-Württemberg
übernimmt Rainer Hartmann.
Der „Neue“ war bereits
von 1998 bis 2016 als Verkäufer
in Crailsheim tätig. Nun möchte
der 53-Jährige an die Erfolge seines
Vorgängers anknüpfen. Dabei
kommen einige Herausforderungen
auf ihn zu. Hartmann betont:
„Es gilt, zwischen dem Plus
an Qualität, Regionalität und Tierwohl
und der Tierhaltung aufseiten
der Landwirte immer das
Gleichgewicht zu halten. Dafür
bauen wir Lieferketten auf, die
genau solche Anforderungen der
Kunden bedienen und verändern
die Branche, die so dringend eine
Veränderung braucht.“ pm/ina
www.vionfoodgroup.com
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02 Politik & Wirtschaft
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Der Beschäftigungsmarkt bleibt stabil
Die Zahl der Arbeitslosen ist saisonbedingt im Mai gesunken. Ab Juni übernehmen die Jobcenter die Betreuung der Ukraine-Flüchtlinge.
Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen
im Agenturbezirk
Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim
auf 9312 gesunken.
Das sind 260 Arbeitslose (2,7
Prozent) weniger als im April
und 2176 (18,9 Prozent) weniger
als im Mai 2021. Die Arbeitslosenquote
ist um 0,1 auf 2,7 Prozent
gesunken. In Baden-Württemberg
liegt sie bei 3,2 Prozent
(April: 3,3 Prozent). „Der Rückgang
der Arbeitslosigkeit ist auch
saisonbedingt“, erklärt Elisabeth
Giesen, Leiterin der Agentur für
Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.
BÜNDELUNG Ab Juni betreuen
die Jobcenter Geflüchtete aus der
Ukraine: „Somit liegen Leistungen
zum täglichen Leben, Finanzierung
des Wohnraums, Beratung,
Vermittlung und Förderung von
Qualifizierung in einer Hand“,
so Elisabeth Giesen. „Damit die
Leistungen der Grundsicherung
schnell ausgezahlt werden können,
arbeiten die Jobcenter eng
mit den zuständigen Stellen wie
Ausländerbehörden und Integrationsmanagern
zusammen.“
Bis zur Übernahme der Zahlungen
durch die Jobcenter stellen
die Kommunen für eine Übergangsfrist
von bis zu drei Monaten
den Lebensunterhalt über das
„Somit liegen
Leistungen zum
täglichen Leben,
Finanzierung des
Wohnraums,
Beratung,
Vermittlung und
Förderung von
Qualifizierung in
einer Hand.“
Asylbewerberleistungsgesetz weiterhin
sicher.
ZAHLEN Im Mai wurden 1394
neue Arbeitsstellen gemeldet. Das
sind 162 (13,1 Prozent) mehr als
im April, und 33 (2,4 Prozent)
mehr als im Mai 2021. Insgesamt
waren 8248 Stellen gemeldet, 259
(3,2 Prozent) mehr als im April
und 2757 (50,2 Prozent) mehr
als im Mai 2021. „Der Arbeitsmarkt
zeigt sich weiterhin stabil.
Nicht nur in Gastronomie und
Pflege bewegt sich die Arbeitskräftenachfrage
weiterhin auf hohem
Niveau“, so Elisabeth Giesen.
SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis
liegt die Arbeitslosenquote
bei 2,7 Prozent; im April waren
es noch 2,8. Die Arbeitgeber
haben 555 Stellen gemeldet, 110
mehr als im April und 26,7 Prozent
mehr als im Mai 2021. Der
Bestand an Stellenangeboten lag
zum Stichtag bei 2972; 45,8 Prozent
mehr als im Mai 2021.
HOHENLOHEKREIS Auch hier
ist die Arbeitslosenquote leicht
gesunken und beträgt mit 2,5
Prozent 0,1 Prozent weniger als
im April. Auch hier meldeten die
Arbeitgeber mehr freie Stellen
(232) als im April und im Mai
2021. Aktuell gibt es hier 1378
freie Stellen; 50,3 Prozent mehr
als im Mai 2021.
MAIN-TAUBER-KREIS Im Norden
des Agenturbezirkes blieb die
Arbeitslosenquote im Mai gegenüber
dem April unverändert bei
2,6 Prozent. Die Arbeitgeber haben
mit 420 Stellen 2,6 Prozent
(11 Stellen) weniger als im April
und 8,9 Prozent weniger als im
Mai 2021 gemeldet. Der Bestand
an Stellenangeboten lag zum
Stichtag dennoch bei 2681; 61,7
Prozent mehr als im Mai 2021
RECHTSKREISE Im Agenturbezirk
waren im Bereich der Grundsicherung
(Rechtskreis SGB II)
4321 Arbeitslose gemeldet, 120
weniger als im April. Im Bereich
der Arbeitslosenversicherung
(Rechtskreis SGB III) waren es
mit 4991 Menschen auch 140 weniger
als im Vormonat. Der Anteil
der Arbeitslosen aus dem Bereich
der Grundsicherung betrug unverändert
46,4 Prozent.
KURZARBEIT Vor Beginn von
Kurzarbeit müssen Betriebe eine
Anzeige über den voraussichtlichen
Arbeitsausfall erstatten.
Nach aktuellen Daten zu den geprüften
Anzeigen wurde im heimischen
Agenturbezirk im Mai
für 414 Personen konjunkturelle
Kurzarbeit angezeigt. Im April waren
es noch 458.
AUSBILDUNG Auf einen Bewerber
kommen rein rechnerisch
2,2 Berufsausbildungsstellen. Die
Praktikumswochen Baden-Württemberg
seien eine sehr gute Gelegenheit
Berufe zu erkunden
und Kontakte zu knüpfen, sagt die
Agenturleiterin und verweist auf
die landesweite Onlineplattform
www.praktikumswoche-bw.de.
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres
im Oktober wurden 5044
Ausbildungsstellen gemeldet, 6,7
Prozent mehr als vor einem Jahr.
2236 Interessenten haben sich
gemeldet, 6,5 Prozent weniger als
im Vorjahr. pm/do
www.arbeitsagentur.de
Impressum
STANDPUNKT
Marius Stephan
Redakteur
Das dicke Ende kommt noch
Foto: Marc Weigert
Coronakrise kaum überwunden, Krieg in Europa,
wankende Lieferketten, Chip-Knappheit,
schlechte wirtschaftliche Aussichten und
die Preisspirale dreht sich weiter – es kann
kaum schlechter werden, das muss die Talsohle
sein, könnte man meinen. Doch es
steht zu befürchten, dass es erst noch schlimmer
kommt, bevor es wieder aufwärts geht.
Rund acht Prozent betrug die durchschnittliche
Teuerungsrate zuletzt. Haupttreiber ist
der russische Überfall auf die Ukraine, der
überall in der Welt, aber besonders in Europa,
die Preise nach oben schnellen lässt.
Auch der Einzelhandel bekommt die momentanen
Belastungen zu spüren: um knapp fünf
Prozent sank der Umsatz im April. Bei Lebensmitteln
waren es sogar fast acht Prozent.
Das sind die höchsten Rückgänge seit fast
30 Jahren. Die Bevölkerung muss den Gürtel
notgedrungen enger schnallen und die Firmen
bekommen dies auch zu spüren.
Nicht umsonst fielen die letzten Umfragen
zur Konjunktur sowohl in der Region Heilbronn-Franken
bei der Industrie- und Handelskammer
und der Handwerkskammer
sowie auf nationaler
Ebene deutlich schlechter aus, als
noch vor Quartalsfrist.
Das Bild ist dabei keineswegs homogen:
Manche Unternehmen, zum Beispiel
die, aus der Verpackungsbranche,
sind in der glücklichen Lage, dass zum einen
ihre Kundschaft finanziell potent daherkommt
und deshalb auch notwendige
Preissteigerungen akzeptiert. Zum anderen
ist die Marge auf den Produkten hoch genug,
um auch Schwankungen und Krisen in gewissem
Maße abfedern zu können.
Andere Unternehmen, vor allem im Handel
und in der Produktion materialintensiver
aber günstiger Klein- und Verbrauchsteile,
haben große Probleme, die Preissteigerungen,
von denen sie selbst im Energiesektor
oder im Einkauf von Material betroffen sind,
weiterzureichen. Nicht zuletzt kam Würth-
Chef Robert Friedmann auf der Bilanzpressekonferenz
des Handelsriesen nicht drumherum,
die Situation mit dem zwar kräftig gestiegenen
Umsatz aber dem gleichzeitig „unterproportional
wachsenden“ Ergebnis zu
erklären. Es gelänge momentan nur unzureichend,
diese Diskrepanz beim Kunden geltend
zu machen, berichtete der Top-Manager.
Eine Lage, in der sich mittlerweile eine
nicht zu unterschätzende Anzahl von Unternehmen
befindet.
Derweil rufen auf der anderen Seite die Gewerkschaften
zu enormen Erhöhungen der
Löhne auf. Mit über acht Prozent ging beispielsweise
die IG-Metall in die Verhandlungen
mit der Stahlindustrie. Verständlich auf
der einen Seite, denn den Arbeitnehmer treffen
die gestiegenen Preise meist noch ein wenig
härter als die Unternehmen. Andererseits
müssten diese, zusätzlich zu den höheren
Kosten für Material und Energie auch
noch deutlich tiefer beim Personal und den
Arbeitgeberabgaben in die Tasche greifen. In
Zeiten von angespannten Kapitalsituationen
kann so eine Erhöhung der Ausgaben durchaus
den Unterschied zwischen Gewinnzone
und Schieflage ausmachen. Und damit ist weder
dem Unternehmen noch den dort arbeitenden
Menschen geholfen.
Und natürlich gibt es auch noch Branchen,
die aus den aktuellen Krisen enorm Kapital
schlagen und trotz vergleichsweise moderater
Einkaufspreise die Kunden schröpfen,
wo es nur geht. Aber gut, ein Auto mit
Verbrennungsmotor muss eben getankt werden,
was soll der Kunde auch machen? Wer
das Geld hat und noch an ein E-Auto herankommt,
schlägt zu. Längst ist die Versorgungslage
dort aber genauso löchrig wie zum
Beispiel bei Wärmepumpen für Einfamilienhäuser.
Auf der anderen Seite gibt es auch in
der Region Unternehmen, die nun aufgrund
der Lage freiwillig Sonderboni an ihre Beschäftigten
auszahlen. Die Politik versucht,
mit massiven Entlastungspaketen die Last der
Bürger ein wenig zu mildern: Neun-Euro-Ticket,
Tankrabatt, steuerliche Erleichterungen
und und und. Klar, das hilft zunächst einmal.
Aber am Ende muss auch dieses Geld irgendwo
herkommen. Und dann bezahlen wir alle
die Rechnung, die durch die Pandemie, den
Krieg und deren Folgen entstanden ist. Das
sind dunkle Wolken am Horizont, die nur gemeinsam
überstanden werden können, wenn
Politik Gesellschaft, Firmen und Arbeitnehmer
an einem Strang ziehen. Zusammenhalten
ist die Devise.
Verlag
Südwest Presse Hohenlohe
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Verlagsbetrieb Hallerr Tagblatt
Haalstraße 5-7,
74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0791/404-0
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Geschäftsführung
Thomas Radek
Redaktion
Heribert Lohr (ibe, verantw.)
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Anzeigen
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Abonnement/Vertrieb
Peer Ley (verantw.)
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Abonnement inkl. Postbezug und
7% MwSt. 18 Euro p.a.
Einzelverkaufspreis 1,75 Euro
Verbreitung und Auflage
Im Landkreis Schwäbisch Hall,
dem Main-Tauber-Kreis, dem
Hohenlohekreis und dem
Landkreis Ansbach mit einer
Auflage über 55.000 Exemplaren
(Verlagsangabe)
Erscheinungsweise
RegioBusiness erscheint monatlich in
Zusammenarbeit mit dem Haller
Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem
Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,
der Neuen Kreis-Rundschau in
Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,
Ausgabe Bad Mergentheim
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Politik & Wirtschaft 03
Stimmung lau, Aussichten mau
In den Konjunkturumfragen der heimischen Kammern bleiben die Lageeinschätzungen stabil, die Zukunftserwartungen trüben sich ein.
Trotz Corona-Pandemie
und Ukraine-Krieg hat
sich die Lagebeurteilung
bei den Unternehmen in Heilbronn-Franken
nur leicht abgeschwächt
und stellt sich insgesamt
nach wie vor positiv dar.
Das geht aus der Konjunkturumfrage
der IHK Heilbronn-Franken
für das erste Jahresquartal hervor.
Die Betriebe beurteilen ihre
aktuelle Lage etwas ungünstiger
als im Vorquartal. 42 Prozent
bezeichnen den aktuellen Geschäftsverlauf
als gut (Vorquartal
49 Prozent), während 10 Prozent
(Vorquartal 11 Prozent) mit der
Geschäftslage unzufrieden sind.
Energiepreise als größtes
Geschäftsrisiko
Die Geschäftserwartungen fallen
allerdings vor dem Hintergrund
des Ukraine-Krieges wesentlich
schlechter aus als im Vorquartal.
Nur noch 20 Prozent (Vorquartal
32 Prozent) der Betriebe
blicken mit Zuversicht in die
Zukunft, wohingegen 25 Prozent
(Vorquartal 13 Prozent) einen
ungünstigeren Geschäftsverlauf
erwarten. Als größtes Geschäftsrisiko
betrachten 70 Prozent
(Vorquartal 49 Prozent) der
Unternehmen die hohen Energiepreise,
gestiegene Rohstoffpreise
bereiten 64 Prozent (Vorquartal
55 Prozent) Sorgen. Daneben
stellen der Fachkräftemangel mit
56 Prozent und die Arbeitskosten
mit 44 Prozent weitere Geschäftsrisiken
dar.
Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin
der IHK Heilbronn-Franken:
„Die regionale Wirtschaft
bleibt vorerst im Krisenmodus.
Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie
führt nun der Russland-Ukraine-Krieg
mitten in Europa
zu einer Verschärfung der
Lieferengpässe und zu enormen
Preissprüngen bei Energie und
Rohstoffen. Damit haben sich
die Hoffnungen auf ein schnelles
Aufholwachstum nach der Corona-Krise
zerschlagen. Auch in
diesem Jahr bleiben die Wachstumsaussichten
mau.“
Die große Unsicherheit in der
Wirtschaft spiegelt sich auch in
der Einstellungsbereitschaft wider.
So planen nur noch 23 Prozent
(Vorquartal 26 Prozent) ihr
Personal aufzustocken, 12 Prozent
(Vorquartal 11 Prozent)
wollen Personal abbauen.
Hatte sich bei der Konjunkturumfrage
der Handwerkskammer
(HWK) Heilbronn-Franken
die Mehrheit der Betriebe trotz
der vielen Unsicherheiten optimistisch
gezeigt (siehe Regio-
Business, Ausgabe Mai 2022), so
spricht auch die IHK Mittelfranken
bezüglich der Ergebnisse ihrer
Umfrage von einer „überraschen
guten“ Geschäftslage,
„aber der Pessimismus greift in
allen Branchen um sich“. Trotzdem
hat sich der IHK-Konjunkturklimaindex
– zwischen der
aktuell guten Lage in Handel
und Gastronomie auf der einen
und den negativen Erwartungen
in der Industrie auf der anderen
Seite – im Frühjahr stabilisiert.
Er verzeichnet mit einem
Wert von 113,3 ein leichtes
Plus von vier Punkten. Der Saldo
bei der Beurteilung der aktuellen
Geschäftslage zieht auf plus
27 Punkte an (Zuwachs von 22
Punkten), dagegen sinkt der Erwartungssaldo
um 13 Punkte auf
nur noch plus 1 Punkt.
Das mittelfränkische
Handwerk bleibt stabil
Die Lage im mittelfränkischen
Handwerk stabilisiert sich ebenfalls:
35,8 Prozent der Betriebe
(Vorquartal: 37,8 Prozent,
Vorjahr: 38,3 Prozent) befinden
sich laut Konjunkturumfrage
der HWK Mittelfranken in einer
guten wirtschaftlichen Situation.
41,5 Prozent (Vorquartal:
37,7 Prozent, Vorjahr: 36,4 Prozent)
sehen ihre Situation als
befriedigend an und 22,7 Prozent
(Vorquartal: 24,5 Prozent,
Vorjahr: 25,3 Prozent) geht es
schlecht.
81 Prozent (Vorquartal: 74,8
Prozent, Vorjahr: 65,5 Prozent)
erwarten mindestens einen
gleichbleibenden Geschäftsverlauf.
Einen konstanten oder
steigenden Auftragseingang prognostizieren
82,2 Prozent (Vorquartal:
77,0 Prozent, Vorjahr:
84,6 Prozent). pm
www.ihk.de
www.ihk-nuernberg.de
www.hwk-mittelfranken.de
Krisen als Chance betrachten
Trotz aller Herausforderungen: Bei den Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren in Eppingen
malt keiner der fünf Referenten Schreckensszenarien an die Wand. VON FRANK LUTZ
Auch bei den 28. Konjunkturprognosen
der Wirtschaftsjunioren
(WJ) Heilbronn-Franken,
die Mitte Mai auf
dem Landesgartenschaugelände
in Eppingen stattfanden, präsentierten
fünf Referenten aus verschiedenen
Bereichen der regionalen
Wirtschaft ihre jeweilige
Sicht der Dinge und ihre persönliche
Vorhersage für die Entwicklung
in der nahen Zukunft.
Den Anfang machte Elke Döring,
Hauptgeschäftsführerin der
IHK Heilbronn-Franken, mit den
wichtigsten Zahlen aus der aktuellen
Konjunkturumfrage der Kammer
(siehe Text oben). „Der Krieg
in der Ukraine trifft das Herz der
regionalen Wirtschaft, die Industrie“,
sagte Döring. Es herrsche
eine hohe Unsicherheit – Lieferkettenprobleme,
hohe Energiepreise
und der Ukraine-Krieg
verhinderten den erhofften Aufschwung.
MANGEL Thomas Aurich, der
zweite Referent, beklagte die Personalsituation
in der Gastronomie:
Vor Corona sei deutschlandweit
ein Drittel aller Studierenden
als Aushilfskräfte in der Branche
tätig gewesen, inzwischen seien es
weniger als ein Zehntel, berichtete
der von der IHK bestellte und
vereidigte Sachverständige für
Gastronomie. Und bei den Köchen
seien schon vor der Pandemie von
Optimistisch: Martin Kindtner (WJ-Kreissprecher 2022 und Moderator der Veranstaltung), Thomas Aurich,
Elke Döring, Peter Thalmann (Bau-Bürgermeister Eppingen und Betriebsleiter Landesgartenschau), Michael
Drechsler, Michael Röther und Bernd Kaufmann (v. li.).
Foto: Frank Lutz
100 Frauen und Männern, welche
die Ausbildung starteten, nur 12
dauerhaft im Beruf geblieben. Aurichs
Forderung: ein duales Kochstudium
an der DHBW (mehr zu
Thomas Aurich auf Seite 7).
„Der Branche geht’s prima. Wir
hatten in der Pandemie zweistellige
Zuwächse jedes Jahr“, berichtete
dagegen Michael Drechsler,
der sich als geschäftsführender
Gesellschafter der Bad Mergentheimer
„UFT Umwelt- und
Fluid-Technik Dr. H. Brombach
GmbH“ mit Regenwasserbehandlung
beschäftigt. Besonders am
Herzen liege ihm das Thema Ausbildung:
Gerade junge Menschen
könnten für den nachhaltigen Geschäftsansatz
des Unternehmens
leicht begeistert werden. „Es gibt
nichts Besseres, als in Bildung zu
investieren – machen Sie’s auch“,
riet er den Anwesenden.
EINGEBROCHEN Weniger gut
kam die Röther Beteiligungs
GmbH durch die Pandemie, berichtete
der vierte Referent Michael
Röther: Der Umsatz des Bekleidungseinzelhändlers
sei um
70 Prozent eingebrochen, die Eigenkapitalquote
von 40 auf 20
Prozent zurückgegangen. Trotz
allem blickt Geschäftsführer Röther
optimistisch in die Zukunft:
„2023 wird ein gutes Jahr. Wir
planen 7 Prozent Plus, aber auf
der Basis von 2019.“ Optimistisch
zeigte sich auch der letzte Referent:
„Die Rezession kommt“,
sagte Bernd Kaufmann, Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse
Hohenlohekreis zwar. Aber auch,
dass sich das „deutsche Modell“
einer hohen Eigenkapitalquote allein
seit 2008 schon in drei Krisen
bewährt habe und es auch diesmal
wieder so kommen werde.
Wichtig sei, die richtigen Lehren
zu ziehen: Abhängigkeiten müssten
reduziert, Bürokratie müsse
abgebaut werden. Die derzeitige
Krise solle als Chance betrachtet
werden.
www.wjhn.de
NEWSLINE
Tarifeinigung im Gastgewerbe
REGION. Die Beschäftigten im baden-württembergischen
Hotel- und Gaststättengewerbe erhalten ab Juli
mehr Geld. Darauf haben sich der Hotel- und Gaststättenverband
DEHOGA und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
(NGG) geeinigt. In der Einstiegs-Lohngruppe
für ungelernte Kräfte steigt der
Stundenlohn um 14,3 Prozent auf 12,30 Euro. Zum 1.
Oktober 2023 erfolgt eine weitere Anhebung auf 12,60
Euro. Fachkräfte mit abgeschlossener 3-jähriger Berufsausbildung
erhalten im ersten Jahr ihrer Beschäftigung
14,30 Euro pro Arbeitsstunde (+ 8,9 Prozent). Zum 1.
Oktober 2023 erfolgt eine nochmalige Anhebung um 8,4
Prozent auf 15,50 Euro. Damit liegt der Tariflohn für ausgebildete
Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe
ab 1. Juli 2022 bei mindestens 2417 Euro brutto pro
Monat und ab dem 1. Oktober 2023 bei mindestens
2620 Euro brutto pro Monat. Über eine deutliche Steigerung
ihrer Bezüge dürfen sich auch die Auszubildenden
im Gastgewerbe freuen: Sie bekommen ab 1. September
2022 900 Euro (1. Lehrjahr), im zweiten 1050 und im
dritten 1150 Euro.
pm
Hochschule Heilbronn evaluiert
Lacrosse für den Breitensport
HEILBRONN/KÜNZELSAU. Der Deutsche Lacrosse Verband
(DLaxV) möchte die strategische Vermarktung und
Ent wick lung der kanadischen Nationalsportart professionalisieren
sowie neue Zielgruppen erschließen. Dabei
wird der Verband durch den Stu dien gang Betriebs wirtschaft
und Kul tur-, Frei zeit-, Sport ma nage ment (BK) der
Reinhold-Würth-Hoch schule (RWH) am Campus Künzelsau
unter stützt. Durch die Kooperation profitiert der
Verband von der wissenschaftlichen Begleitung, während
die Studierenden die Gelegenheit erhalten, ihre
Kompetenzen in einem anspruchsvollen Projekt praktisch
anzuwenden. pm
04 Industrie
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
NEWSLINE
Optima wird CO 2
-neutral
SCHWÄBISCH HALL. Die Optima-Gruppe erweitert ihre
Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die Nutzung von erneuerbaren
Energien konnte der Sondermaschinenbauer die
Treibhausgasemissionen bereits um 40 Prozent senken.
Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket wird nun
der Klimafußabdruck bis 2030 um weitere 25 Prozent
reduziert und ab diesem Jahr arbeiten die deutschen
Standorte netto-klimaneutral. „Unter Nachhaltigkeit
verstehen wir eine langfristig angelegte, partnerschaftliche
und ressourcenschonende Unternehmensführung.
100 Jahre Optima steht auch für diese Nachhaltigkeit –
wir denken in Generationen, in der Vergangenheit und
auch in Zukunft“, so Gesellschafter Hans Bühler. pm
Prüfsiegel für Axialventilatoren
BOXBERG. Im Forschungs- und Entwicklungszentrum
der Systemair GmbH, gibt es Grund zu feiern: Seit dem
Frühjahr sind nun auch die Axialventilatoren aus dem
badischen Windischbuch mit dem AMCA-Siegel für
Schall- und Luftleistung
versehen. Dem
ging eine aufwendige
Zertifizierungsphase
voraus. Der
firmeneigene Schubprüfstand,
der bereits
2013 eingeweiht
wurde, darf
nun auch die im
Werk gefertigten
Axialventilatoren nach dem AMCA-Standard abnehmen.
„Dieser fördert weltweit Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
durch das Überprüfen und Zertifizieren von Qualitätsventilatoren“,
erläutert Thomas Landgraf, Leiter des
Produktmanagements der Systemair GmbH. pm
Großes Engagement bei
Forschung und Entwicklung
MULFINGEN. Für seine innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeit
erhält der Ventilatorenspezialist EBM-
Papst zum fünften Mal in Folge das Gütesiegel „Innovativ
durch Forschung“ vom Stifterverband für die
Deutsche Wissenschaft. „Das Herzstück eines Technologieführers
ist seine Forschung- und Entwicklungsleistung.
Wir sehen diese Ehrung als Ansporn, weltweite
Innovation weiter voranzutreiben“, betont Dr. Stephan
Arnold, CTO. Um die Technologieführerschaft zu festigen,
investiert die Unternehmensgruppe jedes Jahr über
100 Millionen Euro in den F&E-Bereich. Dazu wurden
am Standort Mulfingen kürzlich ein neues Testzentrum
für Elektromagnetische Verträglichkeit sowie ein Erprobungszentrum
zur Qualifikationsprüfung innovativer
Ventilatorenlösungen fertiggestellt. Neben der Etablierung
eines durchgängigen Innovationsprozesses arbeitet
EBM-Papst konsequent an seinem stetig effizienter
werdenden Produktportfolio. Weiterhin fokussiert der
Industriebetrieb das Thema Digitalisierung. pm
Foto: Systemair
Veränderung im Vorstand
WALDENBURG. Bernardo Kral, der 2018 als Senior Vice
President Global Operations zu R. Stahl kam und seit
August 2021 neben Mathias Hallmann dem Vorstand
des Unternehmens angehört, wird den Explosionsschützer
auf eigenen Wunsch zum 30. Juni verlassen. Kral
wird sich außerhalb des Konzerns einer neuen Aufgabe
widmen.. „Wir bedauern Herr Krals Ausscheiden aus
dem Konzern sehr und hätten seine Expertise gern weiter
für R. Stahl genutzt“, so Peter Leischner, Vorsitzender
des Aufsichtsrats. Die Suche nach einem Nachfolger ist
bereits angelaufen. Bis zu dessen Einsetzung übernimmt
CEO Mathias Hallmann die Führung des Konzerns wieder
als Alleinvorstand.
pm
Lösungen von morgen
Würth Industrie Service zählt zu Deutschlands innovativsten Unternehmen. Das bestätigt
ein Siegel von Focus und Focus Money. Der C-Teile-Partner ist Branchensieger.
Als umfassender C-Teile-Partner
erfindet sich die Würth
Industrie Service GmbH mit
Sitz in Bad Mergentheim in der
ganzheitlichen Produktions- und
Betriebsmittelversorgung für über
20 000 Kunden jeden Tag neu.
Seit jeher stehen dabei innovative
Lösungen im Zeichen von Automatisierung,
Digitalisierung und
Industrie 4.0 im Fokus des Unternehmens.
Für sein Innovationsengagement
wurde der C-Teile-Partner
nun mit dem Deutschlandtest-Siegel
„Deutschlands innovativste
Unternehmen 2022“
von Focus und Focus Money ausgezeichnet
und zählt damit zur Innovationselite
Deutschlands.
Für die Studie „Deutschlands innovativste
Unternehmen 2022“
wurden verschiedenste Online-Quellen
analysiert und Aussagen
zu fünf innovationsrelevanten
Themengebieten bewertet. In
der Kategorie „Baustoffe und Bauzubehör
(Großhändler)“ geht die
Würth Industrie Service als Branchensieger
hervor.
Als Innovator
ständig im Wandel
Manchmal sind es die großen
Neuerungen, oft die kleinen Fortschritte:
Echte Innovatoren sind
ständig im Wandel und erfinden
sich jeden Tag neu. Zur Steuerung
Versorgungssystem: Der I-Placer ermöglicht die automatisierte Nachschubsteuerung.
und Koordination von Innovationsprojekten
setzt sich eine eigene
Abteilung „Digital Business
Development & Innovations“ mit
zukunftsweisenden Trends auseinander.
Sich mit wichtigen Entwicklungen
wie Virtual Reality zu
befassen, sehen die Experten der
Würth Industrie Service ebenfalls
als unumgänglich.
Die Innovationskraft der Würth
Industrie Service zeigt sich beispielsweise
an den entwickelten
Versorgungssystemen, die
ein Höchstmaß an Automatisierung
versprechen. Eine der innovativen
Neuentwicklungen ist der
batteriebetriebene I-Placer, der
als RFID-Technologie erstmals
nicht nur für den Bestellvorgang,
sondern auch für die Bestandsverwaltung
zum Einsatz kommt.
Ausgestattet mit einer Lese- und
Sendeeinheit lässt sich der Placer
überall anbringen. Für Kunden
bietet sich dadurch der Vorteil
einer automatisierten Nachschubsteuerung
an jedem Ort und
damit die Transparenz ihrer Verbräuche.
Zukunftsweisende
Entwicklungen
Auch die intelligenten Ausgabeautomaten
Orsymat für alle produktionsnahen
MRO Materialien haben
im Rahmen der Studie überzeugt.
Mit den Ausgabesystemen
kümmert sich der C-Teile-Partner
Von der Vision zum Prototyp
Die dritte Auflage des
Makeathons vom Packaging
Valley hatte es in sich:
Mit zukunftsrelevanten Fragestellungen
rund um smarte Lösungen
für Digitalisierung und Ressourcenschutz
in der Verpackungsindustrie
beschäftigten sich rund
50 Teilnehmer an den Standorten
Schwäbisch Hall, Waiblingen,
Heilbronn, Kempten und Allmersbach
im Tal. Dabei trafen frische
Ideen junger Talente auf das umfassende
Know-how der Experten
der Verpackungsbranche. Das Zusammenspiel
zwischen Packaging
Valley Mitgliedern, Technologiepartnern,
Hochschulen und den
Studierenden bestätigt die Innovationskraft
von Teamwork und
Schwarmintelligenz.
AUFGABEN So wurden bei Harro
Höfliger erste praktische Lösungen
entworfen, um die Bauteile
einer Maschine über die gesamte
Supply Chain zu verfolgen
und den CO 2
-Fußabdruck der
Komponenten zu ermitteln und zu
reduzieren. Bei Syntegon wurden
Ideen umgesetzt, wie man über
Sensorik und Kameras auf und
rund um die Maschine mehr Informationen
gewinnen kann, die
für die Effizienz der Prozesse und
die Sicherheit der Bediener erheblichen
Nutzen bringen.
Bei der Aufgabe von Optima &
Würth konnten erfolgreich Lösungen
gefunden werden, wie mit Hilfe
von KI in der Logistik für eine
optimale Ausnutzung beim Packen
von Versandkartons gesorgt
werden kann. Auch an der Hochschule
Heilbronn in Zusammenarbeit
mit Balluff beschäftigten
sich Studierende aus dem Studiengang
Mechatronik und Robotik
unter der Leitung von Professor
Peter Ott mit dem spannenden
Thema rund um Verpackung und
Verpackungsinhalt und untersuchten
das Potenzial von Radar
in der Verpackungstechnik.
Technologiepartner und Kooperationen
sind beim Makeathon nicht
wegzudenken. An der Hochschule
Kempten konnte mit Hilfe von
Robotern eine clevere Schnittstellenlösung
zwischen Verpackung
Foto: Würth Industrie Service
von der Belieferung über die Lagerung
und Bevorratung bis hin
zur vollautomatischen Nachbestückung
von Hilfs- und Betriebsstoffen.
Innovation und Fortschritt werden
auch im Herzstück des Industrieparks
Würth, einem der modernsten
Logistikzentren für Industriebelieferung
in ganz Europa,
großgeschrieben. Für eine
maximale Liefersicherheit kommen
vollautomatisierte Hochregal-
und Shuttlelager mit einer Kapazität
von über 650 000 Lagerplätzen,
fahrerlose Transportsysteme
sowie verschiedene Roboter
zum Einsatz.
pm
Beim Packaging Valley Makeathon stellten sich 50 Teilnehmer an fünf Standorten fünf Challenges.
Das Ziel: innovative Lösungsansätze für digitale und nachhaltige Prozesse.
Bildung: Das Event fordert und fördert kreative Ideen rund um die
Herausforderungen der Verpackungsbranche. Foto: Peshkova/shutterstock.com
www.wuerth-industrie.com
und Warenwirtschaftssystem entwickelt
werden.
IDEENSCHMIEDE Beim Event
entstand eine besondere Dynamik
zwischen den Teilnehmenden:
Eine einzigartige Möglichkeit,
verschiedene Ideen und
interdisziplinäre Perspektiven
zusammenzubringen, unter
Real-Life-Bedingungen industrierelevante
Lösungsansätze auszuprobieren
und mutig zu sein,
neue Wege zu gehen. „Die Interaktion
mit den Studierenden, den
Partnern und Standorten des Packaging
Valley ist einmalig“, so
Dr. Johannes Rauschnabel, PA/
ETI von Syntegon. Und Martin
Buchwitz, Geschäftsführer Packaging
Valley, ergänzt: „Der Packaging
Valley Makeathon spiegelt
unser Cluster in hervorragender
Weise wider: Technologische
Innovation, Nachhaltigkeit, Kontakte
zwischen Unternehmen und
werdenden Fachkräften, ein Aushängeschild
für die Branche.“ pm
www.packaging-valley.com
Schulungszentrum
Centrum für Ausbildung im Straßenverkehr
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Erfolgreich
schulen
mit System
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Industrie 05
Arnold Umformtechnik bleibt auf Kurs
Der Umsatz des Forchtenberger Spezialisten für Verbindungsteile ist im vergangenen Jahr deutlich auf 242 Millionen Euro angestiegen.
Für dieses Jahr werden 250 Millionen Euro angestrebt – die Zeichen stehen günstig. VON FRANK LUTZ
Eigentlich sollte es Anfang
dieses Monats beim Pressegespräch
von Arnold Umformtechnik
vor allem um den
aktuellen Geschäftsbericht gehen.
Doch das Geschäftsführertrio
mit CEO Dirk Döllner, CFO
Frank Agner und CMO Ralf Lagerbauer
holte im Ernsbacher Kocherwerk
zum großen Rundumschlag
aus und informierte über
die verschiedensten Themen, die
mit dem Forchtenberger Spezialisten
für Verbindungselemente
in Zusammenhang stehen – von
der Firmengeschichte über den
Neubau im Forchtenberger Rauhbusch
bis zum Nachhaltigkeitsbericht.
PLUS Nichtsdestotrotz waren
auch harte Zahlen und Fakten geboten,
und die sprechen für das
Unternehmen: 242 Millionen
Euro Umsatz erwirtschaftete die
Arnold-Gruppe 2021 weltweit, ein
Plus von 38 Millionen Euro gegenüber
dem – allerdings von Corona
stark beeinträchtigten – Vorjahr.
Doch auch gegenüber dem
bisherigen Bestwert von 240 Millionen
Euro aus dem Jahr 2018
legt Arnold leicht zu.
250 Millionen Euro gab CEO Döllner
als Umsatzziel für das laufende
Geschäftsjahr vor. CFO Agner
zeigte sich optimistisch, diese
Marke zu erreichen, denn wenn
die Corona-Lockdowns in China
einmal beendet seien, seien große
Aufholeffekte zu erwarten. Außerdem
gebe es „positive Signale“
und einen hohen Auftragseingang
aus dem deutschen und europäischen
Markt.
Der Löwenanteil des Umsatzes –
198 Millionen Euro – wurde im
vergangenen Jahr an den beiden
deutschen Standorten in Ernsbach
und Dörzbach erwirtschaftet.
„Ohne Corona und das Thema
Lieferkette hätten wir die 200 Millionen
übersprungen“, berichtete
Agner. Hinzu kommen 32 Millionen
Euro am chinesischen Standort
in Shenyang und 11 Millionen
Euro in der amerikanischen Niederlassung
in Rochester Hills bei
Detroit.
Unersetzbar: In ganz verschiedenen Fahrzeugteilen sind Produkte von
Arnold verbaut. Auch in der E-Mobilität liegt für das Unternehmen ein
großes Geschäftspotenzial.
Foto: Arnold Umformtechnik
LÖWENANTEIL Hinsichtlich
der Geschäftsfelder entfällt der
weitaus größte Teil des im Inland
erwirtschafteten Umsatzes – 140
Millionen Euro – auf das Segment
„Fastening Solutions“, worunter
kundenspezifisch gefertigte Verbindungselemente
zu verstehen
sind. Jeweils 30 Millionen Euro
steuern die Bereiche „Fastening
Systems“ (Komplette Verbindungssysteme)
und „Functional
Components“ (Kaltumformteile)
bei. In beiden Bereichen werde
jedoch ein überproportionales
Wachstum angestrebt, sagte Dirk
Döllner.
Das Betriebsergebnis gibt das
Unternehmen, das seit 1994 zur
Würth-Gruppe gehört, nicht bekannt.
Konzernweit wurde ja
2021 mit fast 1,3 Milliarden Euro
das beste Ergebnis der Firmengeschichte
erreicht (siehe Seite 17).
Zum eigenen Ergebnis machten
die Arnold-Geschäftsführer beim
Pressegespräch nur subtile Andeutungen:
„Wir haben eine gute
Eigenkapitalquote, und mit unserem
Cashflow bin ich zufrieden“,
berichtete Agner. „Wir haben keinen
negativen Einfluss auf die
Konzernrendite“, fügte Lagerbauer
schmunzelnd hinzu. Und Döllner
sagte: „Wir haben wohl den
größten Investitionsbedarf in der
Würth-Gruppe. Das würde Prof.
Würth nicht genehmigen, wenn es
nicht profitabel wäre.“
Tatsächlich liegt das Investitionsvolumen
der Projekte mit Startjahr
2022 und 2023 bei stolzen
75 Millionen Euro. „Das wird in
den nächsten Jahren so weitergehen“,
legte Döllner eine Größenordnung
für die nähere Zukunft
vor. Fast 60 Prozent werden
in diesem und nächstem Jahr
in technische Anlagen und Maschinen
investiert, 23 Prozent in
das Oberflächenzentrum in Dörzbach,
8 Prozent in Betriebs- und
Geschäftsausstattung.
NEUBAU Dabei ist in den 75
Millionen Euro das derzeit wohl
größte Investitionsprojekt, der
Bau des neuen Produktionsstandorts
im Forchtenberger Gewerbegebiet
Rauhbusch (siehe Regio-
Business, Ausgabe April 2022),
gar nicht enthalten, da die Planungen
schon früher begannen.
Allein der erste Bauabschnitt kostet
hier rund 20 Millionen Euro.
Die Arbeiten an der neuen Produktionshalle
für das Geschäftsfeld
„Functional Components“
laufen laut Döllner nach Plan. Anfang
2023 soll sie fertiggestellt
und bezogen werden – „falls die
Maschinen rechtzeitig kommen“.
Angesichts der aktuellen Lieferkettenprobleme
seien Lieferzeiten
von 14 bis 16 Monaten derzeit
nicht unüblich. Wenn bis 2028
auch noch eine weitere Produktionshalle,
ein Verwaltungsgebäude
und ein Hochregallager hinzugekommen
sind und die aktuell im
Bau befindliche Halle noch einmal
erweitert wurde, sollen 400
Mitarbeitende im Rauhbusch tätig
sein.
Ende 2021 beschäftigte die Arnold-Gruppe
knapp 1300 Frauen
und Männer – 500 in Ernsbach,
470 in Dörzbach, 300 in China
und 30 in den USA. Während die
Zahl seit 2012 kontinuierlich angestiegen
ist, gab es von 2020 auf
2021 eine Stagnation. Das sei natürlich
der Corona-Krise geschuldet,
erklärte Agner. Er betonte
aber auch, dass Arnold in der
Pandemie seine Mitarbeitenden
gehalten habe, da sie künftig wieder
gebraucht werden würden.
WACHSTUM Das Unternehmen
befinde sich also weiter auf einem
beträchtlichen Wachstumskurs
– darin waren sich die drei Geschäftsführer
einig. Döllner verdeutlichte
das noch an einem anderen
Fakt: Um 13 Prozent seien
die Fahrzeugneuzulassungen in
diesem Jahr in den Ländern den
EU- und EFTA-Ländern sowie im
Vereinigten Königreich zurückgegangen,
der Umsatz von Arnold
dagegen liege bisher weitgehend
auf Vorjahresniveau: „Wenn wir
trotz minus 13 Prozent bei den
Neuzulassungen auf Kurs liegen,
dann bedeutet das schon was.“
Einen weiteren Bericht zu Arnold
Umformtechnik lesen Sie auch
heute in unserer Tageszeitung.
www.arnold-fastening.com/de
Vom Gras ins Glas
Größter Auftrag in der Unternehmensgeschichte: VMS-Maschinenbau projektiert neue
Linie für Südtiroler Molkerei und nimmt sie in Betrieb.
Die Genossenschaft Milchhof
Sterzing – gegründet
1884 – ist eine der ältesten
und traditionsreichsten Molkereien
in Südtirol. Nun erweitert
die Genossenschaft ihre
Glasproduktion um eine neue
Glasabfülllinie und greift dabei
auf die Dienste von VMS-Maschinenbau
zurück.
QUALITÄT „Die Philosophie
der Nachhaltigkeit und die Liebe
zum Produkt wird von der
VMS-Maschinenbau-GmbH in
der neuen Glasabfüllanlage implementiert
und umgesetzt“,
schreibt das Obersontheimer
Unternehmen. In der neuen Linie
träfe höchster Produkt- auf
Nachhaltig: Frei und unbeschwert grasen die Kühe auf den
Berghängen um den Milchhof Sterzig.
Foto: Benjamin Pfitscher
höchsten Maschinenbaustandard.
Die Abfüllanlage von VMS
ist die dritte „Kontifill Line“ in
der Genossenschaft Milchhof
Sterzing. Seit 2014 wurden vom
VMS-Team zwei Anlagen installiert
und in Betrieb genommen.
Der Startschuss fiel 2014 mit der
ersten „Kontifill Glassline“, eine
Abfüllanlage für das Kleinglas für
den (Bio)-Heumilchjoghurt. Im
Januar 2022 beauftragte die Genossenschaft
Milchhof Sterzing
VMS als Generalunternehmer für
die Projektierung und Inbetriebnahme
einer neuen Glasabfüllund
Verschließlinie.
Der Mittelpunkt der Linie ist die
„Kontifill Glassline“. Nach der
automatischen Zuführung werden
die leeren Gläser in der Zulaufschnecke
kontinuierlich vereinzelt.
Im Maschinentunnel
wird das Glas durch Glasgreifer
am Glaskörper gegriffen und
durch den Maschinentunnel geführt.
Dann wird es über Kopf
der Sterilisation zugeführt. Dabei
wird das Glas erwärmt und
mit einem H 2
O 2
-Sterilluft-Gemisch
behandelt. Die folgende
Trocknungsstation lässt das Gemisch
reagieren und setzt seine
sterilisierende Wirkung frei.
Keime werden abgetötet und das
Glas sauber dem Abfüllprozess
zugeführt.
STERIL Nun wird das Glas wieder
auf die Grundposition gewendet
und das Produkt abgefüllt.
Die Überkopfsterilisation
mit dem Zurückwenden der
Gläser kurz vor dem Befüllen
sorgt für ein minimales Fremdkörperrisiko.
Nach dem Füllprozess
wird das Glas weiter zur
Verschlussstation transportiert.
Dort wird die Kunststoffkappe
vom Glas abgeschleppt und aufgerollt.
pm
www.milchhof-sterzing.it/de
www.vms-maschinenbau.de
Es ist 5 vor 12 – längst geht es nicht
mehr um die Rettung der Eisbären,
sondern um die Erhaltung des
Lebensraumes.
Laufspaß und Musik
beim Company Trail
Der Lauf führt am Sonntag, 10. Juli, durch zehn Firmen im
Gewerbepark Hohenlohe – Anmeldung ab sofort.
Der Spaß wird im Vordergrund
stehen, wenn am
Sonntag, 10. Juli, Freizeitsportler
und Familien quer durch
Hochregallager und Produktionsbereiche
von Unternehmen im Gewerbepark
Hohenlohe laufen. Die
Firmen bieten wieder zahlreiche
Stationen an. „Wer nicht laufen
will, kann einfach aufs Festgelände
kommen und dort einen schönen
Tag haben“ sagt Rainer Grill,
Organisator bei Ziehl-Abegg. Die
Anmeldung ist ab sofort möglich.
Die Laufstrecke wird wieder rund
sechs Kilometer lang sein. Dazu
kommt die Strecke in den Unternehmen:
quer durch Hochregallager,
zwischen Schreibtischen
hindurch und vorbei an Produktionsmaschinen
sowie treppauf
und treppab. Durch die unterhaltsamen
und kurzweiligen Stationen
ist die Strecke auch für sportlich
Ungeübte gut zu bewältigen.
Erstmals führt der Lauf unter der
Oberer Graben 64 · 97980 Bad Mergentheim
www.energiewende1.de www.pm-bw.de Telefon 07931 / 92384-25
www.advisa-akademie.de
Autobahn hindurch aufs Areal der
Firma Würth.
Es wird keine Zeitmessung geben.
An der Strecke sowie im Startund
Zielbereich warten Verpflegungsstände
und andere Aktionen.
Start und Ziel sind bei Ziehl-
Abegg. Dort wird es eine Spielstraße
für Kinder und Musik von
der Stadtkapelle Krautheim und
der Cover-Band „Keep Alive“ geben.
Die Teilnahme am Lauf kostet
10 Euro pro Person (16 Jahre
und älter). Kinder und Jugendliche
bis einschließlich 15 Jahre
werden über die Eltern kostenfrei
angemeldet.
Das Anmeldeportal auf www.company-trail.de
ist freigeschaltet. Für
1500 Freizeitsportler wird es im
Ziel hochwertige Trinkflaschen
geben – wenn die Anmeldung bis
30. Juni eingeht. pm
www.company-trail.de
www.ziehl-abegg.com
.
06 Blickpunkt
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Steigende Preise und
weniger Wachstum
Der Krieg in der Ukraine treibt die Preise nach oben. Die Firmen in
der Region rechnen auch deshalb mit einer deutlichen
Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Nicht jede Branche
kann die Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben. Dies drückt
die Erwartungen erheblich. VON MARIUS STEPHAN
Die derzeitige Gemegenlage
aus verschiedenen Krisen
und Unsicherheiten belastet
Wirtschaft wie auch Bürger
enorm. Die Umfragen zeichnen
ein eindeutiges Bild: Die meisten
Akteure sehen den Wohlstand in
Region und Land gefährdet. Die
hohen Energiekosten treiben die
Preise, die Unternehmen und investieren
weniger Geld, eine Abwärtsspirale
droht.
„Bei den
Geschäftserwartungen
ist für
die kommenden
Monate ein
Einbruch zu
verzeichnen.“
BEFRAGUNG Angesichts des
Kriegs in der Ukraine und der
stark gestiegenen Inflation machen
sich mehr Bundesbürger
große Sorgen um ihre eigene
wirtschaftliche Situation als zu
irgendeinem Zeitpunkt während
der Corona-Krise. Aktuell empfindet
rund ein Viertel aller Erwerbstätigen
und Arbeitssuchenden
die eigene finanzielle Lage als
„äußerst stark“ oder „stark“ belastend
(24 Prozent) und hat große
Sorgen um die eigene wirtschaftliche
Zukunft (26 Prozent).
Das zeigen neue Ergebnisse aus
der repräsentativen Erwerbspersonenbefragung
der Hans-Böckler-Stiftung,
für die regelmäßig
ein Panel aus Erwerbstätigen und
Arbeitssuchenden befragt wird.
Die IHK Heilbronn-Franken formuliert
es vorsichtig: „Die Auswirkungen
des Russland-Ukraine-Kriegs
dürften die konjunkturelle
Dynamik in näherer Zukunft
erheblich belasten. Die regionalen
Unternehmen beurteilen zwar
ihre aktuelle Lage noch robust.
Bei den Geschäftserwartungen für
die kommenden Monate ist jedoch
ein Einbruch zu verzeichnen“,
heißt es im aktuellen Konjunkturbericht.
Das Handwerk beurteilt die Lage
in seinem letzten Lagebericht
ähnlich: Zwar war der Auftragseingang
in den Betrieben des
Kammerbezirks Heilbronn zuletzt
schwächer, aber noch etwas
über Vorjahresniveau. „Allerdings
Ansatzpunkt: Die Politik will mit einem breiten Maßnahmenpaket die explodierenden Kosten für Bürger und
in Teilen auch Unternehmen abfangen. Doch auch nach dem umstrittenen „Tankrabatt“ bleibt Kraftstoff
weiterhin ein teures Gut.
Foto: NPG-Archiv
setzen die stark steigenden Preise
die Betriebe immer mehr unter
Druck und sind ein Grund zur
Sorge“, so Bopp. Rund 90 Prozent
der Betriebe berichten von steigenden
Einkaufspreisen. „Hier
sind Handwerker dem Markt leider
oft hilflos ausgeliefert. Nicht
immer scheint die Preisspirale
den aktuellen Krisen geschuldet“,
kritisiert Bopp.
RÜCKGANG Die Entwicklung
schlägt bereits auf den Einzelhandel
durch. Mit einem Minus von
7,7 Prozent im Monat April im Lebensmitteleinzelhandel
steht die
Branche vor dem schärfsten realen
Umsatzrückgang seit Beginn
der Zeitreihe im Jahr 1994. Gegenüber
dem April 2021 blieben
die Umsätze 6,5 Prozent zurück.
Im gleichen Zeitraum stiegen die
Lebensmittelpreise um 8,6 Prozent
an. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer
des Handelsverbands
Deutschland (HDE): „Die
Verbraucher sehen sich nicht nur
im Handel Preissteigerungen gegenüber.
Ein Teil der Kunden insbesondere
in einkommensschwächeren
Haushalten wird darauf
reagieren und weniger oder günstiger
einkaufen.”
„Insgesamt zeigt sich das Bild einer
stark verunsicherten Gesellschaft,
die mit wenig Zuversicht
in die Zukunft blickt. Die Frustration,
dass auf die Pandemie nun
gleich die nächste schwere Krise
durch den russischen Angriffskrieg
folgt, zehrt an vielen Menschen,
die entweder gar nicht
mehr über die Runden kommen
oder befürchten, dass ihre individuellen
Reserven und die des
Landes schwinden“, sagt Prof. Dr.
Bettina Kohlrausch. „Die Ängste
speisen sich dabei nicht nur aus
der sicherheitspolitischen Weltlage,
sondern in sehr starkem Ausmaß
aus materiellen Belastungen
und Sorgen“, hebt die wissenschaftliche
Direktorin des
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung hervor.
„Tarifverträge haben noch nie zur Insolvenz geführt“
Uwe Bauer, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Schwäbisch Hall, will in der diesjährigen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie die Kaufkraft der
Beschäftigten spürbar stärken. Ängste vor einer Lohn-Preis-Spirale hält er angesichts hoher Dividenden für übertrieben. INTERVIEW VON FRANK LUTZ
REGIOBUSINESS Mit einer
Forderung von 8,2 Prozent mehr
Lohn ist die IG Metall in Nordrhein-Westfalen
in die aktuelle Tarifrunde
der Stahlindustrie gegangen.
Ist das realistisch?
UWE BAUER Ja, da die Stahlbranche
seit Monaten volle Auftragsbücher
hat und sehr gute Gewinne
erzielt.
REGIOBUSINESS Könnten
solche Forderungen in Zeiten
hoher Inflation nicht eine
Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen,
wie sie einige Ökonomen
und laut einer aktuellen Umfrage
auch 90 Prozent der Unternehmen
fürchten?
UWE BAUER Wenn 90 Prozent
der Unternehmen dies fürchten,
frage ich mich, warum Rekord-Dividenden
ausgeschüttet
werden und die Unternehmer damit
wenig soziale Verantwortung
gegenüber den Beschäftigten zeigen,
die dies in schwierigen Zeiten
erarbeitet haben.
Von Metall bis zum Schreinerhandwerk
REGIOBUSINESS Der baden-württembergische
IG-Metall-
Chef Roman Zitzelsberger hält
eine ähnlich hohe Forderung für
die Metall- und Elektroindustrie
nicht für realistisch. Stimmen Sie
ihm zu?
UWE BAUER Ich werde meinem
Bezirksleiter doch nicht widersprechen.
Spaß beiseite, bis zur
Tarifrunde im Herbst ist noch lange
hin und wir haben nun schon
oft erfahren dürfen, dass kurzfristig
sich vieles verändern kann.
Was wir heute beschließen, kann
aufgrund veränderter Rahmenbedingungen,
Stichwort zum Beispiel
Gasembargo, morgen völlig
anders zu bewerten sein.
REGIOBUSINESS Die IG Metall
will die Tarifforderung für die Metall-
und Elektroindustrie am 30.
Juni beschließen. Wie hoch sollte
sie Ihrer Meinung nach liegen?
UWE BAUER Die Kaufkraft
muss für die Beschäftigten spürbar
gestärkt werden, vor allem für
Die IG Metall Schwäbisch Hall hat über 11 000 Mitglieder. Dazu
gehören Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie, in der
Textil- und Bekleidungsindustrie sowie in der Holzbearbeitung
und -verarbeitung. Weiterhin vertritt die Gewerkschaft die Beschäftigten
im Metallhandwerk (Kfz, Schlosser/Schmiede, Installateure
und Heizungsbauer, Elektro, Landmaschinen, Feinwerktechnik)
und im Glaser- und Schreinerhandwerk.
Kämpferisch: Die Arbeitgeber müssen angesichts der steigenden Inflation mit einer guten Entgelterhöhung
ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten gerecht werden, meint Uwe Bauer. Um das zu
erreichen, ist er bereit, wieder „vors Werkstor zu gehen“.
Foto: IG Metall
2023, da vor allem die Belastungen
durch Energie und Strom aufgrund
der Verträge sich circa um
ein Jahr verzögern werden.
REGIOBUSINESS Wäre angesichts
der hohen Energiepreise
und der stockenden Lieferketten,
mit denen viele Unternehmen zu
kämpfen haben, eine differenzierte
Lohnforderung, die sich an der
jeweiligen Ertragslage orientiert,
eine mögliche Lösung?
UWE BAUER Ich persönlich halte
nichts von differenzierten Lohnforderungen
oder sonstigen Differenzierungen,
da es gerade Sinn
und Zweck von Flächentarifverträgen
ist, Wettbewerbsvorteile über
Personalkosten zu vermeiden. Zudem
sind es sehr oft auch die Unternehmen
selbst, die sich durch
variable Energieverträge, Outsourcing
und Verlagerungen und
so weiter selbst in eine schwierige
Lage gebracht haben. Tarifverträge
oder Erhöhungen haben noch
nie ein Unternehmen in eine Insolvenz
geführt, wohl aber falsche
und schlechte Unternehmensentscheidungen.
REGIOBUSINESS Der neue
Chef von Südwestmetall Joachim
Scholz, rechnet mit einer enorm
schwierigen Tarifrunde, da die Erwartungen
der Tarifparteien weiter
auseinanderlägen als üblich.
Befürchten Sie das auch und welche
Erwartungen haben Sie an die
Arbeitgeber in der kommenden
Tarifrunde?
UWE BAUER Mich würde es
überraschen, wenn die Arbeitgeber
angesichts der steigenden Inflation
mit einer guten Entgelterhöhung
ihrer sozialen Verantwortung
gegenüber den Beschäftigten
gerecht werden würden. Da
werden wir wohl noch sehr viel
Überzeugungsarbeit leisten müssen
und auch vors Werkstor gehen
dürfen.
REGIOBUSINESS Falls die
Lohnerhöhung, die in der nächsten
Tarifrunde beschlossen wird,
die Inflation nicht ausgleichen
sollte, welche anderen Möglichkeiten
sehen Sie dann, um die Beschäftigten
zu unterstützen?
UWE BAUER Zunächst einmal
bin ich davon überzeugt, dass wir
eine starke, wenn auch schwierige,
aber erfolgreiche Tarifrunde
hinlegen werden, natürlich unter
Berücksichtigung sich vielleicht
ändernder Rahmenbedingungen.
Aber natürlich kann eine Tarifrunde
nicht jede geopolitische Ursache
lösen, hier muss die Politik
sich auch für das nächste Jahr Gedanken
über ein Entlastungspaket
für die Bürger und Beschäftigten
machen und dieses auf den Weg
bringen.
www.igmetall.de
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Blickpunkt 07
Der Druck steigt und die Nöte wachsen
Die kräftigen Preisanstiege machen Firmen fast aller Branchen zu schaffen. Wie gehen Handwerker, Selbstständige oder
Handelsunternehmen in der Region mit den Herausforderungen um? Ein Stimmungsbild. VON KERSTIN DORN UND HERIBERT LOHR
Die Inflation zog bereits zum
Ende des vergangenen Jahres
an – mit dem Krieg in
der Ukraine nahm der Preisauftrieb
dann richtig Fahrt auf. Mit
den entsprechenden Folgen.
HANDWERK Bei der Handwerkskammer
(HWK) Heilbronn-Franken
meldeten bereits
im März 90 Prozent der Betriebe
steigende Einkaufspreise.
Auf der Vollversammlung rechnete
Präsident Ulrich Bopp vor:
„Betonstahl, der bis zu 40 Prozent
aus Russland und der Ukraine
kommt, kostet momentan etwa
dreimal so viel, wie im vergangenen
Jahr. Auch bei mit Öl erzeugten
Materialien wie PVC-Rohren,
Styropor und Dämmstoffen sind
die Aufschläge enorm.“ So warnt
der Zentralverband des Deutschen
Dachdeckerhandwerks vor
Preissteigerungen bei Tondachziegeln
von bis 40 Prozent, weil
in Italien die Fliesenproduktion
eingestellt und die Werke geschlossen
wurden. Trotz alledem
kommen die meisten Handwerker
laut Christina Bauer, Leiterin der
HWK-Geschäftsstelle in Schwäbisch
Hall, „im Moment aber
noch ganz gut mit den Lieferengpässen
zurecht“ und können die
gestiegenen Preise auch „relativ
gut weitergeben“.
UNTERNEHMEN In global agierenden
Firmen wie dem Ventilatorenhersteller
EBM-Papst rechnet
man auch „langfristig mit einem
hohen Preisniveau“, als Folge der
„weltweit und branchenübergreifenden
Nachfrage bei Elektronikbauteilen“.
In Mulfingen wird zudem
auch weiterhin von hohen
Kosten für Transport und Verpackung
ausgegangen, solange sich
die Situation der globalen Supply
Chain nicht verbessere. Der Versuch,
die Kosten an die Kunden
weiterzugeben, gelingt nach Aussage
der Firmenleitung „nur verzögert“.
Thomas Klenk, Geschäftsführer
bei Adolf Würth für Einkauf, Produkt,
Marketing und Divisionen,
räumt ein, die Preiserhöhungen
„in gewissem Rahmen“ weiterzugeben.
„Wir gehen dabei mit großer
Sensibilität und offener Kommunikation
vor und passen die
Preise nur bei den Produkten an,
die von den Beschaffungsmarkteffekten
in erheblichem Ausmaß
betroffen sind“, ergänzt Jens
Neumann, der für die Vertriebssteuerung
verantwortlich zeichnet.
Doch auch dem Branchenprimus
der Befestigungstechnik
gelingt das nur bedingt, „da
die Branche aufgrund enger Produktionskapazitäten
enorm unter
Preisdruck“ steht. Um den Ausfall
russischer, ukrainischer und
weißrussischer Stahl- und Drahtlieferungen
zu kompensieren,
setzt die Würth-Gruppe verstärkt
auf Eigenproduktion und hat dafür
die Kapazitäten bereits massiv
ausgebaut.
In anderen Branchen sind die
Sorgen etwas größer. Dr. Ralf
Zander, Vorstand Finanzen beim
Creglinger Spritzgussspezialisten
Wirthwein: „Der Preisanstieg trifft
uns massiv, da neben Rohstoffen,
Vorprodukten und Komponenten
auch die Energie mit massiven
Preissteigerungen versehen
ist. Selbstverständlich sind deshalb
auch unsere Margen unter
Druck.“ Für seinen Vorstandskollegen
Thomas Kraus (Vertrieb) ist
daher die Weitergabe der Kosten
„alternativlos“ und „wird mit großer
Stringenz verfolgt“. Die beiden
Manager sind auch davon
überzeugt, „dass die Preisanstiege
mittel- bis langfristig wirksam
sein werden“. Die Energiewende
in Deutschland und Europa
schlägt sich nach ihrer Ansicht
ebenfalls bereits auf die Kosten
nieder.
Auch Jörg Schaffitzel, Geschäftsführer
des gleichnamigen Ingenieur-Holzbauunternehmens
in Schwäbisch Hall, bereitet die
galoppierende Inflation Sorgen:
„Insbesondere im Bereich
des Schnittholzeinkaufs sind die
Preise extrem gestiegen. Hinzu
kommt eine große Volatilität der
Einkaufspreise, was die Kalkulation
zusätzlich erschwert. Als
Druck: Große Produktionsanlagen – hier eine Spritzgussmaschine bei Wirthwein in Creglingen – benötigen
viel Energie. Kostensteigerungen bei Rohstoffen oder Strom mindern die Margen enorm. Foto: Wirthwein
Höchstpreise haben wir letztes
Jahr in etwa das 3,5-fache im Vergleich
zum Jahresende 2020 im
Einkauf bezahlen müssen.“ Hinzu
kommen weitere Steigerungen
bei Leim und Stahl oder höhere
Preise bei den Transportkosten.
Dies wirke sich natürlich auf
die Margen aus. Jörg Schaffitzel:
„Wir müssen diese Preise auf jeden
Fall weitergeben und merken
dabei, dass einige Kunden zögerlicher
geworden sind.“
Wieder etwas anders gestaltet sich
die Situation im Spezialmaschinenbau
bei Bausch+Ströbel in
Ilshofen: „Der erhebliche Preisanstieg
in Kombination mit der
nicht berechenbaren Verfügbarkeit
trifft uns nicht nur im Einkauf,
sondern verkompliziert
auch unseren Wertschöpfungsprozess
erheblich, was zu Ineffizienzen
und damit nochmals erhöhten
Kosten führt und das mindert
auch die Margen erheblich.“
Auch Bausch+Ströbel versucht
die Preissteigerungen weiterzugeben.
Thomas Kraus: „Ob der
Markt das akzeptiert, wird sich
mittelfristig zeigen.“
HANDEL Eine Tendenz, die auch
im Handel beobachtet wird. Volker
Hasel, Geschäftsführer von
Götz Optik in Crailsheim: „Wir
sind derzeit noch in der glücklichen
Lage, dass unsere Brillenglashersteller
ihre Rohstoffe
aus Deutschland beziehen und
selbst produzieren. Brillengläser
sind darum von der Inflation
noch ausgeschlossen.“ Schon bei
den Brillenfassungen sieht es anders
aus. Die Kunststoffe kommen
zu 80 Prozent aus Italien und die
Metalle müssen eingekauft werden.
Auch sind die Granulate für
Kunststoff teurer geworden. Volker
Hasel: „Durch innerbetriebliche
Einsparungen und Optimierungen
konnten wir einen Teil der
Steigerungen auffangen. Es gibt
aber Fassungshersteller, die bis zu
20 Prozent bei Metallbrillen aufschlagen.
Das müssen wir bei Einzelstücken
leider an den Kunden
durchreichen.“
Eine extrem schwierige Gratwanderung
Eintritt verlangen oder Preise erhöhen? Gastronomen müssen genau rechnen, wie sie mit den gestiegenen Kosten umgehen. VON ADINA BAUER
Der Einkauf des täglichen
Brots sorgt aktuell bei Vielen
für tiefe Sorgenfalten:
Aus der für 60 Euro früher
prall mit Lebensmitteln gefüllten
Einkaufstasche ist ein halb leeres
Beutelchen geworden. Viele
Grundnahrungsmittel scheinen
in Gold abgewogen und -gerechnet
zu werden.
Was der Verbraucher an der Supermarktkasse
zu spüren bekommt,
trifft vor allem auch das
Gastgewerbe. Dabei ist die Branche
nach zwei Jahren Corona mit
Lockdowns und Co. bereits hart
gebeutelt. Nun gehen auch noch
die Betriebskosten durch die Decken.
Armin Meiser, Vorsitzender
des Dehoga-Kreisverbands
Schwäbisch Hall, bringt es auf
den Punkt: „Die Kostenentwicklung,
insbesondere bei Energieund
Lebensmitteln, macht unseren
Betrieben und natürlich auch
unseren Gästen zu schaffen. Wir
hoffen, dass das Konsumklima
dadurch nicht nachhaltig beeinträchtigt
wird.“ Anfang Mai sind
erste Meldungen aufgetaucht über
Restaurants, die künftig Eintritt
verlangen. Die zuständigen Wirte
sehen das als einzigen Ausweg,
um die Mehrkosten aufzufangen.
KALKULATION „Aktuell ist der
Gast der Gewinner. Die Gastronomen
können mit den Preiserhöhungen
gar nicht Schritt halten“,
ist Thomas Aurich, Gastronomie
Teuerung: Vielen Restaurant-Betreibern bleibt gar nichts anderes übrig, als die anfallenden Mehrkosten
zumindest in Teilen an ihre Gäste weiterzugeben.
Foto: NPG-Archiv
Sachverständiger aus Heilbronn,
überzeugt. Er rechnet vor, dass es
aktuell beim Speiseöl eine Preissteigerung
von 150 Prozent gibt,
das „Steak des kleinen Mannes“
ist um bis zu 62 Prozent teurer
geworden und auch Mehl schlägt
mit einer Preissteigerung von 23
Prozent ins Gewicht. Hinzu kommen
Mehrkosten für Energie, Reinigung
und so gut wie alle anderen
Dienste. „So schnell lassen
sich die Speisekarten gar nicht
neu drucken, wie die Preise geändert
werden müssten. Das ist wie
bei der Geschichte von Hase und
Igel. Wir hinken immer hinterher“,
macht Aurich deutlich.
Der Sachverständige nennt noch
einen Grund warum die Preise
in den Gasthäusern nicht so
stark steigen können: „Wir wissen
auch, dass der Verdienst unserer
Gäste Grenzen hat. Wenn
gespart werden muss, dann wird
mitunter zuerst der Gang ins Gasthaus
gestrichen.“ Wer also die
Preise zu stark anhebt, muss mit
leeren Tischen rechnen. Es bleibt
eine schwierige Gratwanderung.
Der Experte ist überzeugt: Die Deckungsbeiträge
der Betriebe am
Ende des Jahres werden sinken.
Dann zeigt sich das gesamte Ausmaß
in voller Wucht.
WEITERGABE Die Balance zu
halten, versucht dieser Tage auch
Ernst Kunz. „Wir befinden uns aktuell
in einer schwierigen Situation
und Kalkulieren ins Blaue hinein“,
fasst der Inhaber des Landhaus
Rössle in Veinau zusammen.
„Und wir haben gar keine andere
Wahl als die Preissteigerungen
moderat an unsere Kunden weiterzugeben“,
gibt er zu bedenken.
Er rechnet an einem Beispiel
vor: „Früher haben wir für das
Zehn-Liter-Gebinde Speiseöl 10
Euro gezahlt, nun werden wir 20
bis 30 Euro dafür fällig.“
Sein Landhaus ist vor allem als
Hochzeitslocation stark gefragt.
Die Brautpaare der künftigen Feiern
wurden und werden aktuell
über die neuen Preise informiert.
„Es gibt eine Steigerung
von um die zwölf Prozent. Und
das ist aber eigentlich noch zu
wenig“, fasst der Gastronom zusammen.
Er weiß auch, dass er
sich noch in einer relativ bequemen
Situation befindet: „Kollegen,
die mehr von A la carte-Essen
abhängig sind, haben es noch
schwerer. Viele Verbraucher sparen
sich jetzt den Besuch im Restaurant,
aber die Hochzeit wollen
viele dennoch weiterhin groß
feiern. Wir drehen jetzt entsprechend
an den Stellschrauben, um
passend zum jeweiligen Budget
das Beste für die Gäste zu leisten.“
Neben den Mehrkosten für Energie
und Lebensmittel müssen die
Betriebe künftig auch noch für
ihre Mitarbeiter tiefer in die Taschen
greifen: Vor drei Tagen haben
sich der Hotel- und Gaststättenverband
DEHOGA und
die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
auf einen neuen
Tarifvertrag geeinigt. Er sieht
deutliche Zuwächse in allen Lohngruppen
sowie bei Auszubildenden
der Branche vor. „Das muss
aber sein, um die Abwanderung
aufzuhalten“, betont Kunz.
AUSBLICK Thomas Aurich sieht
das volle Ausmaß der aktuellen
dramatischen Entwicklungen
ohne Schönfärberei: „Aufgrund
der Auswirkungen von zwei Jahren
Pandemie pflastern bereits
die Leichen von zahlreichen Gastronomiebetrieben
den Weg. Viele
aus der Region werden noch folgen.
Es bleibt spannend, was übrigbleibt.“
Und dennoch bleibt
der Sachverständige zuversichtlich:
„wer werden auch diese
Krisen überleben. Denn Gastronomen
sind wie Zirkusartisten.
Wir sind biegsam, passen uns an
und verstehen es, uns selbst am
Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.
Wir werden also wieder auferstehen.“
08 Firmen & Märkte
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Einmann-Betrieb wird zum Global Player
Vor 30 Jahren wurde mit der Gründung von KW Tuning der Grundstein einer eindrucksvollen Erfolgsgeschichte gelegt. Heute ist die
KW Automotive Gruppe in ihrem Segment weltbekannt. Am Hauptsitz in Fichtenberg werden täglich bis zu 400 Fahrwerke gefertigt.
Im Mai 1992 legte der Murrhardter
Klaus Wohlfarth mit
der Gründung seines Einzelhandelsgeschäfts
KW Tuning den
Grundstein einer eindrucksvollen
Erfolgsgeschichte. Drei Jahrzehnte
später ist aus dem Einzelhändler
ein weltbekannter Hersteller
für Gewindefahrwerke, Motorsportdämpfer
und Leichtmetallräder
geworden. Herz der KW Automotive
Gruppe ist der in Fichtenberg
ansässige Fahrwerkhersteller
KW Automotive, den Klaus
Wohlfarth mit seinem Bruder Jürgen
zum Weltmarktführer für individuelle
Fahrwerksysteme aufbaute.
In Fichtenberg sind 360 Menschen
tätig, weltweit beschäftigt
die inhabergeführte Unternehmensgruppe
an 13 Standorten
1200 Mitarbeiter. Zur Gruppe zählen
neben dem Leichtmetallräderhersteller
BBS der Offroad- und
Rallye-Fahrwerkhersteller Reiger
Suspension, die Stoßdämpfersparte
des Technologiekonzerns
AL-KO sowie weitere eigene Fahrwerk-
und SimRacing-Marken.
MEILENSTEIN Die Produkte des
Spezialisten werden von Automobilherstellern,
Motorsportteams
Gefragt: Zahlreiche große Automarken setzen auf die Produkte von KW Automotive Gruppe. Es gibt kaum
eine Meisterschaft im Motorsport, bei denen diese nicht beteiligt sind.
Foto: KW Automotive
„Wir bedienen
Kunden, von
deren Sport wagen
ich mir einst
Bilder in mein
Zimmer gehängt
habe.“
und begeisterten Automobilenthusiasten
weltweit geschätzt. „Da
es damals die Produkte, die die
Kunden wollten, nicht gab, fingen
wir an, ein eigenes Gewindefahrwerk
zu entwickeln“, erinnert
sich Klaus Wohlfarth an seine Anfängen.
Das auf der „Essen Motor
Show“ 1995 eingeführte Fahrwerk
war ein Meilenstein.
Mit eigenen Wurzeln im Rennsport
und den Kundennutzen im
Fokus, optimierte und verbesserte
Klaus Wohlfarth mit seinen Wegbegleitern
das Produkt Gewindefahrwerk
immer weiter. In den
vergangenen 30 Jahren entwickelte
der 1998 zur KW Automotive
GmbH umfirmierte Fahrwerkhersteller
zahlreiche große und kleine
Innovationen.
KUNDENKREIS Aber nicht nur
Automobilenthusiasten zählen seit
Jahren zu den Kunden. So war
Mercedes-Benz der erste Automobilhersteller,
der KW Automotive
damit beauftragte ausgewählte
Serienmodelle mit einem in der
Druck- und Zugstufe separat einstellbarem
Gewindefahrwerk auszurüsten.
Heute arbeitet KW Automotive
bei Straßen- oder Motorsportanwendungen
für Audi,
BMW, Ford, Mercedes, Porsche
und weitere Automobilhersteller.
„Wir bedienen Kunden und haben
Geschäftsfreunde, von deren
Sportwagen ich mir einst Bilder in
mein Zimmer gehängt habe. Aber
längst zählen auch neue Hersteller
wie Rimac Automobili, dessen
1900 PS starkes Elektro-Hyper-Car
Nevera wir ab Werk mit
unserer adaptiven Fahrwerktechnologie
ausrüsten, zu unseren
Industriekunden. Heute gibt es
im Motorsport kaum eine Meisterschaft,
in der nicht das eine
oder andere Produkt einer unserer
Marken eingesetzt wird“, freut
sich der Firmengründer.
HAUPTSITZ In Fichtenberg fertigt
die Gruppe all ihre Produkte
wie etwa die Gewindefahrwerke
ihrer Marken KW, ST und ap mit
einer Fertigungstiefe von nahezu
95 Prozent. Das Besondere dabei:
Alle Prozessketten sind so flexibel
gestaltet, dass die Fahrwerke individuell
auftragsbezogen gefertigt
werden. Durch dieses „Builtto-Order“-Prinzip
fertigt KW Automotive
rund 400 individuelle
Fahrwerke täglich – von denen
etwa 350 für völlig verschiedene
Fahrzeuge sind. „Es gibt weltweit
keinen zweiten Hersteller
von individuellen Fahrwerklösungen,
der die Fertigungslosgröße
von eins in dieser Geschwindigkeit
und Präzision herstellen
kann, wie wir das an unserem
Standort in Fichtenberg tun“, ist
Klaus Wohlfarth stolz. Während
beispielsweise das KW Lieferprogramm
1995 noch etwa neun
Fahrwerkprodukte für vier Fahrzeuganwendungen
beinhaltete,
sind es 2022 allein am Standort
Fichtenberg über 26 000 Fahrwerkanwendungen
für über 2400
Fahrzeuganwendungen.
In den Jahren 2017 bis 2020 investierte
der Fahrwerkhersteller
in die Erweiterung des Hauptsitzes
und digitalisierte sämtliche
Fertigungs- und Logistikprozesse
für die erfolgreiche Transformation
zur Industrie 4.0. „Das haben
wir alles im laufenden Betrieb
umgesetzt und dank engagierter
Mitarbeiter und starker Partner
erfolgreich gemeistert“, so Wohlfarth.
pm
www.kwautomotive.de
ADVERTORIAL
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Jobcasts für Young Talents
Würth Elektronik bietet Podcasts zu Ausbildungsfragen
Würth Elektronik verstärkt
sein Engagement als wichtiger
Ausbildungsbetrieb in der Region
Waldenburg mit einem neuen
Informationsangebot: In Podcasts
erfahren Interessenten, wie die
verschiedenen Ausbildungswege
beim Hersteller elektronischer und
elektromechanischer Bauelemente
in der Praxis tatsächlich aussehen.
Dafür kommen in den Gesprächen
jeweils ein Young Talent und eine
Mitarbeiterin der Ausbildungsabteilung
zu Wort. Die „Jobcasts“ informieren
beispielsweise darüber, was
sich hinter Begriffen wie Duales
und Kooperatives Studium verbirgt
oder wie sich die Ausbildung bei
Würth Elektronik gestaltet. Die
Angebote sind auf der Homepage
unter https://wejobcast.libsyn.com
zu finden oder direkt bei Spotify
und Apple Music abrufbar.
Bereits jetzt stehen die ersten fünf
Folgen von „Würth Elektronik
Jobcast - WE start your career!“ zur
Verfügung. In der ersten Audioaufzeichnung
geht es darum, was eine
Ausbildung bei Würth Elektronik
auszeichnet. Dazu gehören
Tätigkeiten in unterschiedlichen
Abteilungen, die frühe Übernahme
von Verantwortung für Projekte,
zusätzliche Seminarangebote und
die in allen Ausbildungsberufen
möglichen Auslandsaufenthalte
von bis zu drei Monaten. Weitere
Podcast-Themen sind das kooperative
und das duale Studium sowie
das Studium mit vertiefter Praxis
(STUP).
„Uns ist wichtig, dass spürbar wird,
was den ‚Würth Elektronik Spirit‘
für Young Professionals ausmacht:
Wir gehen individuell auf Azubis,
Studentinnen und Studenten ein
und geben früh Verantwortung
ab. Die Spezialisierungen im Laufe
der Ausbildung ergeben sich aus
den Neigungen und Talenten, die
die Young Talents in den einzelnen
Abteilungen für sich entde-
„Jobcasts“ sind Podcasts zu Ausbildungsfragen, die Würth Elektronik
jetzt anbietet.
Foto: Würth Elektronik
cken“, erklärt Caroline Greitzke,
Ausbildungsreferentin bei Würth
Elektronik eiSos, die bisher an allen
Jobcasts beteiligt war. „In Kürze
werden Jobcasts für Studentenprogramme
und den direkten Einstieg
in den Beruf folgen.“
Die Würth Elektronik eiSos
Gruppe ist Hersteller elektronischer
und elektromechanischer
Bauelemente
für die Elektronikindustrie
und Technologie-Enabler für
zukunftsweisende Elektroniklösungen.
Würth Elektronik
eiSos ist einer der größten
europäischen Hersteller von
passiven Bauteilen und in
50 Ländern aktiv. Fertigungsstandorte
in Europa, Asien
und Nordamerika versorgen
die weltweit wachsende
Kundenzahl.
Das Produktprogramm
umfasst EMV-Komponenten,
Induktivitäten, Übertrager, HF-
Bauteile, Varistoren, Kondensatoren,
Widerstände, Quarze,
Oszillatoren, Power Module,
Wireless Power Transfer, LEDs,
Sensoren, Steckverbinder,
Stromversorgungselemente,
Schalter, Taster, Verbindungstechnik,
Sicherungshalter sowie
Lösungen zur drahtlosen
Datenübertragung.
Würth Elektronik ist Teil der
Würth-Gruppe, dem Weltmarktführer
für Montage- und
Befestigungstechnik.
Das Unternehmen beschäftigt
8 000 Mitarbeitende und hat
im Jahr 2021 einen Umsatz
von 1,09 Milliarden Euro
erwirtschaftet.
www.we-online.de
Von Waldenburg in die
weite Welt!
Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von
elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die
Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern
der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,
wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.
www.we-online.de
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Politik & Wirtschaft 09
Wirtschaft fördert Krankenhaus
Bauunternehmer Stefan Schmidt-Weiss steht an der Spitze des Fördervereins für das Klinikum in Crailsheim.
VON ANDREAS HARTHAN
Förderverein-Vorstand: Vorsitzender Stefan Schmidt-Weiss, sein erster Stellvertreter Prof. Dr. Alexander Bauer, sein zweiter Stellvertreter Daniel
Kunz, Schatzmeister Werner Schmidt und Schriftführerin Ute Bürkert (v. li.).
Foto: Andreas Harthan
Gibt es vor Ort ein Krankenhaus?
Die Antwort auf diese
Frage ist für Fachkräfte,
die von Crailsheimer Betrieben
umworben werden, sehr wichtig,
das wissen die Firmenchefs. Deshalb
ist es kein Wunder, dass viele
von ihnen das Krankenhaus in
der Großen Kreisstadt mit ihren
mittlerweile rund 35 000 Einwohnern
und etwa 20 000 sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten
unterstützen. Und das nicht nur
mit Worten, sondern auch mit Taten:
Kürzlich wurde der Verein
„Freunde und Förderer des Klinikums
Crailsheim“ gegründet. Vorsitzender
dieses Fördervereins ist
Stefan Schmidt-Weiss, geschäftsführender
Gesellschafter des Familienbetriebs
Leonhard Weiss,
der zu den größten Bauunternehmen
in Deutschland gehört.
Dass ein Mitglied aus der Familiendynastie
Schmidt-Weiss den
Förderverein führt, ist kein Zufall.
Darauf wies Gerhard Bauer, Landrat
des Landkreises Schwäbisch
Hall, bei der Gründungsversammlung
des Vereins hin. Werner
Schmidt-Weiss, der 2014 gestorbene
Vater des Fördervereinsvorsitzenden,
machte sich Zeit seines
Lebens für das vom Landkreis
getragene Krankenhaus in Crailsheim
stark. Das lange von ihm geführte
Bauunternehmen errichtete
das neue Krankenhaus (Einweihung
2016), baute das im vergangenen
Jahr in Betrieb genommene
Parkhaus und erstellt derzeit den
mehr als 30 Millionen Euro teuren
Anbau an den Neubau, der
2024 in Betrieb gehen soll.
Landrat Bauer wandte sich direkt
an Stefan Schmidt-Weiss: „Ich
habe Ihren Vater noch genau vor
Augen, wie er sich stets mit ganz
großer Leidenschaft für das Klinikum
eingesetzt hat. Es war ihm
geradezu eine Herzensangelegenheit.“
Dass nun die nächste Generation
diese „Familientradition“
fortsetzt, sei ganz im Sinne des Seniorchefs,
ist sich der Landrat sicher.
„Familientradition“ auch
deshalb, weil Susanne Hammer,
die Schwester von Stefan Schmidt-
Weiss, den Förderverein als Beisitzerin
unterstützt. Bauer dankte
den beiden ausdrücklich für ihr
Engagement.
Der Zweck des Fördervereins und
seine Aufgaben sind in der Satzung
klar definiert: Es geht um die
ideelle und materielle Unterstützung
des Klinikums, seiner Einrichtungen
und des Personals. Es
geht um die Verbesserung der Patientenversorgung,
um das Ermöglichen
neuer Behandlungsangebote,
um die Förderung von
Investitionen und um die Fortbildung
des Personals. Für die Beschäftigten
sollen sich die Arbeitsbedingungen
verbessern. Es
soll Aufklärungsarbeit erfolgen,
um die Menschen über frühzeitige
Beratungs- und Behandlungsangebote
zu informieren, und es
sollen ergänzende ambulante Behandlungsgebote
unterstützt werden,
die vor oder nach einem stationären
Klinikaufenthalt für die
Betroffenen hilfreich sind. Für
was der Verein nicht da ist, machte
Landrat Bauer auch deutlich:
für die Reduzierung des Defizits.
Das sei Aufgabe des Landkreises,
aber vor allem der Politik, die
endlich für eine auskömmliche
Finanzierung der Krankenhäuser
sorgen müsse.
Gerhard Bauer nutzte die Gründungsversammlung,
um einmal
mehr die Bedeutung des Kreisklinikums
in Crailsheim zu unterstreichen.
Das Krankenhaus
habe „einen sehr guten Ruf“, der
Klinik-Campus sei in den letzten
Jahren „gewaltig angewachsen“.
Deshalb platzen sowohl der Altbau
als auch der Neubau aus allen
Nähten und es sei der Anbau
vonnöten. Sein Fazit: „Das Krankenhaus
muss sich nicht hinter
Häusern in städtischen Ballungsräumen
verstecken.“ Die Qualität
von Klinikum und angeschlossenem
Medizinischen Versorgungszentrum
(MVZ) zeige sich
auch daran, dass das seit mehr als
140 Jahren bestehende Klinikum
mit seinen rund 650 Beschäftigten
inzwischen Akademisches
Lehrkrankenhaus und das MVZ
Akademische Lehrpraxis der Medizinischen
Fakultät Mannheim
der Universität Heidelberg geworden
sind. Umso mehr freue er
sich, dass die Anstrengungen des
Landkreises und der Klinikleitung
nicht nur von der Bürgerschaft,
sondern auch von der Wirtschaft
anerkannt werden, und die Anregung
zur Gründung des Fördervereins
aus Betrieben in Crailsheim
gekommen ist. Landrat Bauer
abschließend: „Unsere erfolgreichen
Unternehmen schätzen es
sehr, in Crailsheim ein so gutes
Klinikum zu haben. Es ist ein ,weicher
Standortfaktor‘ – ein großer
Pluspunkt, um Fachkräfte zu halten,
beziehungsweise hierher zu
bekommen.“
www.klinikum-crailsheim.de
Gastkommentar
Zeitenwenden (fast) allerorten
Walter Döring: Für die EU steht noch einiges auf einer dringend abzuarbeitenden Agenda.
Zeitenwende – schon wird
spekuliert, dass das das
„Wort des Jahres“ wird.
Seit dem Angriff des russischen
Kriegstreiber Wladimir Putin auf
die Ukraine werden nahezu weltweit
Entscheidungen getroffen,
die als „Zeitenwende“ oder sogar
„historisch“ bezeichnet werden.
Den Anfang machte Bundeskanzler
Olaf Scholz mit seiner Rede
am 27. Februar im Deutschen
Bundestag, in welcher er 100 Milliarden
Euro zur Sanierung beziehungsweise
Aufrüstung der Bundeswehr
ankündigte und zudem
die Erfüllung der seit Jahren bestehenden
Forderung der NA-
TO-Partner nach jährlich zwei
Prozent des Bruttosozialprodukts
an Ausgaben für die Verteidigung
ankündigte.
Ja, das war eine „Zeitenwende“,
denn seit Jahrzehnten blieb
jede Bundesregierung von Kohl
über Schröder bis hin zu Merkel
das Erreichen des „Zwei-Prozent-Ziels“
schuldig; zu Zeiten von
Ziele: Werden die Ergebnisse der „Konferenz zur Zukunft Europas“,
die Anfang Mai zu Ende ging, tatsächlich umgesetzt, kann das wahrlich
als „historisch“ verbucht werden.
Foto: Philipp von Ditfurth
Friedensnobelpreisträger Willy
Brandt wurde es mit mehr als drei
Prozent weit übertroffen.
Die Europäische Union beschloss
Hilfspakete für die unter den
Bombenhageln des russischen
Aggressors leidende Ukraine in
Milliardenhöhe, was in Höhe und
Geschlossenheit einer gravierenden
„Zeitenwende“ gleichkam,
und setzte mit abgestimmten Waffenlieferungen
und weiteren Milliarden
zum Kauf von Waffen noch
eine „historische Zeitenwende“
obendrauf.
Eine „Zeitenwende“ auch in den
Vereinigten Staaten von Amerika:
Während Ex-Präsident Donald
Trump die NATO noch infrage
stellte, setzt sich sein demokratischer
Nachfolger Joe Biden
mit ganzer Kraft für den Zusammenhalt
des Bündnisses ein und
machte die USA zu den mit weitem
Abstand wertvollsten und wichtigsten
Unterstützern der Ukraine.
Die „hirntote“ NATO – so Frankreichs
Präsident Macron noch
vor einem Jahr – agiert ebenso
wie die EU geschlossener denn je.
Und: Beide Organisationen wachsen
um neue Mitglieder, die den
Gemeinschaften der freien und
demokratischen Länder angehören
und unter den Schutzschirm
der Verteidigungsgemeinschaft
NATO kommen wollen.
Finnland steht exemplarisch für
„historische Zeitenwenden“, die
sich gegenwärtig mit rasender
Geschwindigkeit ereignen: Nach
über 80 Jahren gibt Finnland seine
Bündnisfreiheit auf und will
Dr. Walter Döring
Der gebürtige Stuttgarter Dr. Walter Döring war
lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war
Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996
bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-
Württemberg. Heute arbeitet der 68-Jährige als
Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen
und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch Hall. Im
Kreistag ist er für die Freien Demokraten politisch
aktiv. Döring ist Initiator und Mitorganisator des
Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“ in
Schwäbisch Hall und gründete die Akademie
Deutscher Weltmarktführer.
sich dem nordatlantischen Verteidigungsbündnis
anschließen.
Gleichzeitig ist Europa gegen den
Aggressor zusammengerückt; seine
Aggressivität hat zu einer bis
dahin selten zu beobachtenden
Einigkeit Europas geführt. Ein
Ende dieser Zeitenwende ist nicht
in Sicht; im Gegenteil: Schweden
will ebenfalls in die NATO, die Ukraine,
der Westbalkan wollen in
die EU.
Bei all den zahlreichen Beispielen
gibt es allerdings auch immer
noch eine Menge an unerfüllten,
jedoch nicht weniger notwendigen
Zeitenwenden: Ein Zusammenrücken
der europäischen
Nationen ist zu begrüßen, mindestens
genauso wichtig aber ist
ein Zusammenrücken der Gesellschaften.
Hier zeichnet sich jedoch
das Gegenteil ab: Die Spaltung
der Gesellschaft nimmt zu:
„sozial“, kulturell, politisch; keine
günstige Perspektive. Keine
günstigen Perspektiven auch hinsichtlich
des „Nord-Süd-Gefälles“:
Im Süden nehmen Armut
und Hunger in dramatischen Ausmaßen
zu. Eine Zeitenwende hin
zum Besseren ist weit und breit
nicht in Sicht.
Und bei aller Freude über positive
Wendungen in der EU, so steht
doch auch hier manches noch
auf einer dringend abzuarbeitenden
Agenda: Während der russische
Kriegsherr Putin in Moskau
am 9. Mai Kriegsgerät vorführen
ließ, tanzten in Europa vor allem
Jugendliche im Zusammenhang
mit der Übergabe der Ergebnisse
der Zukunftsforen zur Gestaltung
der Europäischen Union in
den nächsten Jahrzehnten: 800
zufällig ausgewählte EU-Bürgerinnen
und Bürger haben mit Europa-Kommissaren
und Politikern
monatelang diskutiert, wie die EU
künftig aussehen soll. Ergebnis:
49 Reformvorschläge, die hunderte
große und kleine Maßnahmen
erfordern.
Und damit stellt sich jetzt die Frage,
ob die EU es schafft, sich nicht
alleine – wichtig genug! – über
Sanktionen gegenüber Russland
und Hilfsmaßnahmen für die Ukraine
zu einigen, sondern sich
auch hinsichtlich der dann – aber
nur dann! – den Namen „Zeitenwende“
verdienenden Reformen
zu verständigen.
Worum geht es? Das hinderliche
Prinzip der Einstimmigkeit soll
endlich fallen, damit nicht ein
einziger Staat den ganzen Zug aufhalten
kann, die Rolle des Europaparlaments
und der EU-Kommission
soll gestärkt werden, die
unsinnig große Zahl der Kommissare
soll verringert, die Demokratie
gestärkt, der zweite Parlamentssitz
in Straßburg aufgegeben
werden – alles Themen, die
einer Zeitenwende harren. Diese
aber ist auch auf diesen Feldern
notwendig, wenn die Zukunftskommission
keine Alibi-Veranstaltung
gewesen sein soll.
10 IT−Lösungen
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Mehr Kriminalität im digitalen Raum
Die zunehmende Verzahnung internationaler Lieferketten sowie die weiter beschleunigte Digitalisierung schaffen eine Vielzahl neuer
Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle. Die Zahl der Attacken ist im vergangenen Jahr bundesweit stark gestiegen. VON ADINA BAUER
Cybercrime ist längst ein
professionelles Geschäft:
Die Täter greifen dort an,
wo es sich aus ihrer Sicht finanziell
lohnt. „Die organisierte Kriminalität
verdient mit Cybercrime
mehr als mit Drogen“, brachte es
kürzlich Arne Schönbohm, Präsident
des Bundesamtes für Sicherheit
in der Informationstechnik,
bei einem Vortrag in Schwäbisch
Hall auf den Punkt.
Auch heimische Firmen sind immer
öfter den Attacken aus dem
Netz ausgesetzt: Der Haller Verpackungsmaschinenhersteller
Optima
und die Bauunternehmung
Leonhard Weiss aus Satteldorf
zählen zum Beispiel zu den prominenten
Opfern der jüngeren
Vergangenheit. Sie sind allerdings
keine Einzelfälle, wie ein Blick auf
das „Bundeslagebild Cybercrime
2021“ zeigt, das das Bundeskriminalamt
kürzlich veröffentlichte.
Neuer Höchstwert
bei Delikten
Die Quintessenz des Berichts
lautet: Die Anzahl erfasster Cyber-Straftaten
hat im Jahr 2021 einen
neuen Höchstwert erreicht.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik
Ziele: Nahezu jede Branche war 2021 Hackerangriffen ausgesetzt.
verzeichnet im betroffenen Phänomenbereich
mehr als 146 000
Delikte. Das entspricht einem Anstieg
um mehr als zwölf Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung
ist Ausdruck der fortschreitenden
Verlagerung von Kriminalität
in den digitalen Raum.
Insbesondere die zunehmende
Verzahnung internationaler Lieferketten
sowie die beschleunigte
Digitalisierung schaffen neue
Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle.
Cybercrime gehört weiter zu
den Phänomenbereichen mit
Foto: REDPIXEL/shutterstock.com
dem höchsten Schadenspotenzial
in Deutschland. Die durch
den Branchenverband Bitkom errechneten
Cybercrime-Schäden in
Deutschland beliefen sich 2021
auf 223,5 Milliarden Euro und
sind damit mehr als doppelt so
hoch wie noch 2019. Alleine im
Bereich Ransomware hat sich der
jährliche Schaden mit 24,3 Milliarden
Euro seit der letzten Befragung
fast verfünffacht.
„Neben den rein monetären Schäden
beeinträchtigten Ransomware-Angriffe
auf Unternehmen, Kritische
Infrastrukturen und die öffentliche
Verwaltung oder ganze
Lieferketten auch die Funktionsfähigkeit
des Gemeinwesens. Insbesondere
im Bereich Ransomware
ist damit das Bedrohungspotential
nochmals deutlich angestiegen“,
sagte BKA-Vizepräsidentin Martina
Link.
Auch bei den sogenannten
„DDoS“-Angriffen war im vergangenen
Jahr erneut ein Zuwachs zu
verzeichnen. „DDoS“ zielt darauf
ab, Webpräsenzen, Server
und Netzwerke zu überlasten und
so eine Nichterreichbarkeit der
Dienste herbeizuführen. Von dieser
Art von Cyberangriffen waren
verschiedene Branchen betroffen.
Neben Finanzdienstleistern, Hosting-Anbietern,
Lern- und Impfportalen
standen 2021 auch öffentliche
Einrichtungen und –
primär in der Vorweihnachtszeit
– der E-Commerce im Fokus.
Professionelle Täter
arbeiten im Team
Das Jahr 2021 verdeutlichte zudem
erneut die zunehmende Anpassungsfähigkeit
von Akteuren
der Cybercrime. Sie agieren
mit zunehmender Professionalität
und hochgradig arbeitsteilig
nach dem „Crime-as-a-Service-
“-Modell. Dennoch sind den Ermittlungsbehörden
auch im vergangenen
Jahr regelmäßig bedeutende
Schläge gegen die Kriminalität
im Cyberraum gelungen.
Prominente Beispiele sind der
Takedown der Emotet-Infrastruktur,
des VPN-Dienstleisters vpnlab.net
oder auch des bedeutenden
Darknet-Markt-Platzes Hydra
Market.
Mit einem Wert von unter 30 Prozent
liegt die Aufklärungsquote
bei Angriffen aus dem weltweiten
Netz weiterhin auf einem
niedrigen Niveau. Gründe hierfür
sind unter anderem die verstärkte
Anonymisierung im Netz sowie
die komplexe Ermittlung von vielfach
im Ausland befindlichen Tätern.
Der Phänomenbereich Cybercrime
ist zudem weiterhin von
einem überdurchschnittlich großen
Dunkelfeld geprägt, da Straftaten
sehr häufig nicht angezeigt
werden.
Aber was können vor allem Unternehmen
angesichts einer so gravierenden
Gefahrenlage tun, um
sich zu schützen? Experte Arne
Schönbohm hat vor allem einen
Tipp: Die Firmen müssen ihr
IT-Personal fit und wettbewerbsfähig
halten. Unterstützung hierbei
erfahren sie unter anderem
bei den heimischen IT-Fachleuten.
Und auch Martina Link ist überzeugt:
„Letztendlich kann die Bekämpfung
von Cybercrime nur gemeinsam
gelingen: im Dreiklang
von gefahrenabwehrenden und
repressiven Maßnahmen, präventiven
IT-Sicherheitsvorkehrungen
und einer ausreichenden Sensibilisierung
hinsichtlich der Gefahren
und Eintrittsvektoren.“
www.bka.de/BLBCybercrime
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IT-TIPP
Was ist ein Quantencomputer?
Bits vs Qubits - Ein Quantensprung für die Rechenleistung?
Wissenschaftler fiebern dem Einsatz von
Quantencomputern entgegen. Verständlich,
denn die Leistungsfähigkeit eines
normalen PCs zu der eines Quantencomputers
entspricht etwa der eines Dreirads
zu der eines Raketenfahrzeugs.
Neue Medikamente entwickeln, die
Künstliche Intelligenz voranbringen, langfristige
Wettervoraussagen: All das
könnten Quantencomputer durch ihre
schnelle Rechenleistung erzielen. Deshalb
treiben Forschung und Großkonzerne die
Entwicklung voran. Quantencomputer
können in einer beeindruckend kürzeren
Zeit digitale Verschlüsselungen knacken,
die heute noch state-of-the-art sind. Deshalb
interessieren sich nicht nur Geheimdienste
und Militär für diese Technologie,
sondern auch Cyber-Kriminelle. Letztere
merken sich jetzt schon lohnende Ziele
vor, um sofort zuschlagen zu können,
wenn die Zeit reif ist.
Was macht Quantencomputer so
schnell?
Traditionelle Computer arbeiten mit Bits.
Ein Bit kennt zwei Zustände: 1 (Strom an)
oder 0 (Strom aus).
Quantencomputer dagegen arbeiten mit
Qubits, die aus Quanten gebildet werden.
Das sind kleinstmögliche Teilchen, also
z.B. Neutronen, Elektronen oder Photonen.
Ihr Vorteil: Neben dem Zustand 1
oder 0 können sie gleichzeitig 1 und 0
sein. Und theoretisch noch unendlich viele
Zustände dazwischen. Ein beliebter Vergleich
ist der mit einer Münze. Als Bit zeigt
sie Kopf oder Zahl. Als Qubit dagegen
wurde sie gerade hochgeworfen und
BU: Qubits müssen stark gekühlt werden und
sind stoßempfindlich. Quantenchips für Smartphones
sind daher noch lange Zukunftsmusik.
dreht sich so schnell um sich selbst, dass
sie in mehreren Zuständen gleichzeitig
sein kann. Die Quantenphysik nennt diesen
Zustand „Superposition“. Dadurch
können Quantenbits mehr Daten gleichzeitig
darstellen und verarbeiten als „normale“
Bits.
Damit nicht genug. Die Quanten können
sich zusätzlich miteinander vernetzen.
Beim Laden mit Informationen wird ein
Qubit in einen anderen Zustand gebracht.
Dabei ändert sich auch der Zustand der
mit ihm vernetzten Qubits. Da dies mit
Überlichtgeschwindigkeit passiert, rechnet
ein Quantencomputer überlichtschnell.
Qubits – (k)eine coole Sache
Doch es gibt einen großen Haken. Die
superschnellen Qubits sind immer in
Bewegung und schlecht zu steuern. Ruhig
sind sie nur, wenn sie auf den absoluten
Nullpunkt gekühlt (-273,15°C) werden.
Das dauert mehrere Tage. Um sie auf dieser
Temperatur zu halten, sind riesige
Kühlanlagen und Energie notwendig.
Gleichzeitig sind Qubits empfindlich und
müssen gegen Erschütterungen oder elek-
trische und magnetische Felder abgeschirmt
werden. Und auch beim Programmieren
müssen neue Wege gefunden
werden, da Quanten ganz eigenen Gesetzen
gehorchen.
Es liegen also noch Jahre der Forschung
vor uns, bevor erste Quantencomputer
außerhalb von Forschungs- oder Rechenzentren
zum Einsatz kommen.
Des einen Freud, des anderen Leid
Auch wenn Quantencomputer noch keine
Bedrohung für die Datensicherheit darstellen,
sollte man sich jetzt schon darauf
vorbereiten. Identifizieren Sie wichtige
Systeme, die auf neue Verschlüsselungsarten
umgestellt werden müssen. Prüfen
Sie die Ergebnisse regelmäßig auf Vollständigkeit,
um bei Bedarf schnell agieren
zu können. Auch das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
hat bereits Handlungsempfehlungen
(https://bit.ly/38gxabN) veröffentlicht.
Wir bei essendi it entwickeln IT-Lösungen
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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
IT−Lösungen 11
Erhöhte Bedrohungslage
Aufgrund des russischen Angriffskrieges sieht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor allem die Kritischen
Infrastrukturen in Gefahr. Bisher haben etwaige Attacken aber zum Glück nur geringe Auswirkungen. Vorsicht ist dennoch geboten.
In Anbetracht des russischen
Angriffskrieges gegen die Ukraine
bewertet das Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) fortwährend
die Lage mit Bezug zur Informationssicherheit
in Deutschland.
Nach wie vor stellt das BSI hierbei
eine erhöhte Bedrohungslage
fest. Dies gilt grundsätzlich auch
für Kritische Infrastrukturen. Das
BSI ruft daher weiterhin Unternehmen,
Organisationen und Behörden
dazu auf, ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen
zu überprüfen
und der gegebenen Bedrohungslage
anzupassen.
„Das Aufkommen
von
Phishing-Mails
dürfte weiter
steigen.“
geringfügige Auswirkungen. Dennoch
sollten Unternehmen und
Organisationen ein besonderes
Augenmerk auf den Schutz gegen
diese Art von Angriffen legen.
Daneben hat es in den vergangenen
Wochen verstärkt Cyber-Angriffe
auf Unternehmen und Einrichtungen
gegeben, die weiterhin
Geschäftsbeziehungen mit Russland
unterhalten. Weiterhin berichten
laut BSI mehrere Medien
zu erhöhten Aktivitäten von sogenannten
Trollen, beispielsweise
in den Kommentarspalten ihrer
Webseiten oder in den zugehörigen
Social-Media-Auftritten.
AUSWIRKUNGEN Seit Beginn
des Angriffs Russlands auf die
Ukraine ist es in Deutschland zu
einzelnen zusätzlichen IT-Sicherheitsvorfällen
gekommen, die
aber nur vereinzelt Auswirkungen
hatten. Insbesondere die sogenannten
„DDoS“-Angriffe – dabei
werden Internetdienste unzugänglich
gemacht oder komplett
außer Betrieb genommen
– waren jüngst zu verzeichnen
unter anderem auch auf Ziele in
Deutschland.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins
Spiegel richteten
sich zum Beispiel Attacken Anfang
Mai gegen das Verteidigungsministerium,
den Bundestag, die
Bundespolizei sowie mehrere
Landespolizeibehörden. Auch die
SPD-Webseite von Bundeskanzler
Olaf Scholz soll demnach betroffen
gewesen sein. Diese Angriffe
konnten in den meisten Fällen abgewehrt
werden oder hatten nur
Attacken: Der Ukraine-Krieg ist auch ein Cyber-Krieg. Immer wieder kommt es zu Hackerangriffen.
BETRUG Bald nach Beginn der
Krise sind auch schon die ersten
Phishing-Mails mit Bezug zum
Ukraine-Krieg auch in deutscher
Sprache in Umlauf gelangt. Dabei
treten vor allem Vorschussbetrügereien
auf, bei denen die
Mail-Empfänger zum Beispiel gebeten
werden, vermeintlichen
Opfern des Krieges Geld für die
Flucht zu überweisen.
Daneben ist auch klassisches Phishing,
das mit reißerischer Berichterstattung
die Mail-Empfänger
zum Klicken zum Beispiel auf
einen „Weiterlesen“-Button verleiten
soll, besonders verbreitet.
Auch Scam-Mails, die betrügerische
Spendenaufrufe verbreiten,
sind in Umlauf. Bei den aktuellen
Phishing-Mails wird demnach
der Krieg gegen die Ukraine zu
kriminellen Zwecken genutzt.
Nach Einschätzung der Experten
dürfte das Aufkommen an Phishing-Mails
weiter zunehmen.
SENSIBILISIERUNG Das BSI
hat angesichts der Lage seinen Eigenschutz
und seine Krisenreaktion
gestärkt und dazu das Nationale
IT-Krisenreaktionszentrum
aktiviert. Darüber hinaus hat das
BSI auch seine Zielgruppen, darunter
die Bundesverwaltung, Betreiber
Kritischer Infrastrukturen
sowie Organisationen und Unternehmen,
wiederholt sensibilisiert,
gezielt informiert und ruft erneut
zu einer erhöhten Wachsamkeit
und Reaktionsbereitschaft auf.
Das Amt weist zudem darauf hin,
dass Angriffe auf IT-Systeme wie
das Hacking von Webseiten oder
die Beteiligung an „DDoS“-Angriffen
verboten sind und ein erhebliches
Gefährdungspotential aufweisen.
Gründe hierfür sind unter
anderem nicht vorhersehbare
Folgewirkungen von Cyber-Angriffen
jeder Art, etwa bezüglich bestehender
Abhängigkeiten der angegriffenen
Systeme. Darüber hinaus
sind Vergeltungsmaßnahmen
genauso denkbar wie mögliche
Phishing-Versuche. pm/ina
www.bsi.bund.de
Foto: dpa
Hilfe beim Kauf
IT-Sicherheitskennzeichen gibt es seit Mai auch für smarte Kameras,
Spielzeug und andere Verbraucherprodukte.
Seit Mai können Hersteller
von smarten Kameras, Herstellerversprechen, die zugerufen
werden, die über das
smarten Lautsprechern, grundeliegenden Standards und
smarten Reinigungs- und Gartenrobotern,
smarten Spielzeugen
sowie smarten Fernsehprodukten
das IT-Sicherheitskennzeichen
aktuelle Sicherheitserkenntnisse
zum Produkt informiert.
Bereits seit Dezember konnte
das Kennzeichen in den ers-
beim Bundesamt für ten beiden Produktkatego-
Sicherheit in der Informationstechnik
rien „Breitbandrouter“ und
(BSI) beantragen. „E-Mail-Dienste“ beantragt
Das BSI arbeitet kontinuierlich werden. Mit der Einführung
daran, den Anwendungsbereich fünf weiterer Kategorien ist der
des IT-Sicherheitskennzeichens nächste Meilenstein erreicht.
auszuweiten. Damit macht das
Amt das Versprechen von Herstellern
VORTEIL Arne Schönbohm,
und Diensteanbietern in Präsident des BSI, erklärt:
die IT-Sicherheit ihrer Produkte
„Das IT-Sicherheitskennzei-
gegenüber Verbraucherinnen chen schafft nun auch Trans-
und Verbrauchern transparent. parenz in den Bereichen Smart
Die neue Produktkennzeichnung
des BSI schafft damit Orientierung
auf dem Verbrauchermarkt
und trägt zu einer informierten
Kaufentscheidung bei.
Über einen QR-Code kann online
eine individuelle Produktinformationsseite
Home, Multimedia und intelligentes
Spielzeug und fördert
den Schutz vor Cyber-Kriminalität.
Mit der ETSI EN 303 645 haben
wir einen europäischen Sicherheitsstandard
als Grundlage
ausgewählt, den wir gemein-
des BSI aufsam
mit
Branchenvertretern
und Partnern der europäischen
Standardisierungsarbeit entwickelt
haben. Wir liefern damit
einen wertvollen Beitrag für die
europäische Debatte um die Cyber-Sicherheit
bei Verbrauchergeräten
und sind überzeugt,
dass das IT-Sicherheitskennzeichen
einen wesentlichen Schritt
zu mehr Sicherheit darstellt.“
SCHUTZ Die neuen Produktkategorien
des IT-Sicherheitskennzeichens
stützen sich auf
den etablierten europäischen
Sicherheitsstandard ETSI EN
303 645. In einem Pilotprojekt
wurde er mit einem Produktanbieter
und einer Prüfstelle für
IT-Sicherheit auf praktische Anwendbarkeit
geprüft. Er adressiert
IoT-Geräte, die ein Risiko
für die Informationssicherheit
und Privatsphäre von Nutzern
darstellen können. Denn
smarte IT-Produkte sind ein beliebtes
Ziel von Cyber-Angreifern
und können missbraucht werden,
um an persönliche Daten
zu gelangen oder großflächige
Cyber-Angriffe auf Infrastrukturen
durchzuführen. Um diesen
Bedrohungen zu begegnen, beinhaltet
der Standard verpflichtend
umzusetzende Sicherheitsanforderungen.
Hierzu gehören
Authentisierungsmechanismen,
ein angemessenes Updatemanagement
und die Absicherung der
Kommunikation.
pm
Technologien: Smarte Unterstützung im Haushalt soll auch sicher
sein. Ein neues Kennzeichen unterstützt dabei, Produkte zu finden,
die Hackern das Leben schwerer machen. Foto: Medion www.bsi.bund.de
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12 Kapital & Finanzen
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Digital und direkt vor Ort
Die Targobank Crailsheim wächst trotz der schwierigen Marktlage.
Macher: Thomas Lützelberger prägt die Entwicklung der Bank.Foto: NPG-Archiv
Viele Erfolge
Vorstandsjubiläum: Thomas Lützelberger steht
seit 25 Jahren an der Spitze einer Sparkasse.
Thomas Lützelberger beging
dieser Tage ein Dienstjubiläum:
25 Jahre als Vorstand
einer Sparkasse. 19 Jahre davon
bestimmte er als Vorstandsvorsitzender
die Geschicke der Sparkasse
Schwäbisch Hall-Crailsheim.
„An seine Anfänge in der damaligen
Kreissparkasse erinnert er
sich: „Das Haus war gut aufgestellt.
Mit Blick auf die heutigen
Marktbedingungen, würde ich sagen:
Die Sparkasse war ein schlafender
Riese.“Den Gang nach
Schwäbisch Hall hat er nie bereut,
auch wenn es „so richtig ruhig“
nicht wurde, weil allein schon die
allgemeine Entwicklung in der Finanzbranche
auch die heimische
Sparkasse vor enorme Herausforderungen
stellte.
Und dennoch: In Lützelbergers
Amtszeit hat sich die Bilanzsumme
mehr als verdreifacht, die
Aufteilung in Regionalmärkte,
die Einrichtung von Service- und
Kompetenzcentern, die Neustrukturierung
der Geschäftsbereiche,
etwa in den Segmenten Privatkunden
und Immobilien, aber auch
die Ausgabe eines Regionalfonds
oder das gesellschaftliche Engagement
über die Sparkassenstiftung
und oder den Heimatpreis
sind ein Auszug an Mosaiksteinchen,
die das Gesamtbild der heutigen
Sparkasse ergeben.ibe
www.sparkasse-sha.de
Allem voran die Corona-Pandemie,
aber auch Lieferengpässe
und die steigende
Inflation haben 2021 erneut
für erhebliche wirtschaftliche
Herausforderungen gesorgt. Die
Targobank in Crailsheim blickt
trotz der andauernden Ausnahmesituation
auf ein erfolgreiches
Jahr zurück. „War der Start ins
Jahr 2021 noch stark von der
Pandemie belastet, erholte sich
die Geschäftstätigkeit ab der Jahresmitte
in breitem Umfang“, resümiert
Marius Zeller, Filialleiter
in Crailsheim.
VERTRIEBSWEGE Die Filiale
mit der Möglichkeit des
persönlichen Kontakts und der
Vor-Ort-Beratung blieb dabei
der bedeutendste Vertriebsweg
für die Bank. Möglich war dies
durch ein konsequentes Schutzund
Hygienekonzept, mit dem
die Targobank der Gesundheit
von Kundschaft und Mitarbeitenden
auch 2021 höchste Priorität
einräumte. „Großer Dank gilt
unseren Kundinnen und Kunden,
die unsere Auflagen mit Umsicht
und großem Verständnis mitgetragen
haben“, so Zeller.
Ergänzend zum Filialvertrieb hat
das Geldinstitut bereits lange vor
Zuwachs: Nicht nur die Angebote in der Niederlassung in der Horaffenstadt, sondern vor allem auch die
Online-Dienste wurden im vergangenen Jahr rege genutzt.
Foto: NPG-Archiv
der Pandemie die Online-Kreditvergabe
sowie die telefonische
Beratung als weitere Standbeine
fortentwickelt. Die gut etablierten
papierlosen Prozesse konnten
so Lücken schließen, die
durch die zeitweisen Einschränkungen
der persönlichen Kontakte
im Filialbetrieb entstanden
waren. Marius Zeller erklärt:
„Uns ist es wichtig überall
da zu sein, wo unsere Kundinnen
und Kunden mit uns in Kontakt
treten möchten. Deshalb kombinieren
wir die Vorteile einer Digitalbank
mit der persönlichen
Beratung vor Ort oder bei unseren
Kundinnen und Kunden zuhause.“
ZUNAHME Als stabil erwies
sich im Geschäftsjahr 2021 insbesondere
das Kreditgeschäft.
Zum Stichtag 31. Dezember belief
sich das Kreditvolumen in
Crailsheim auf 35 Millionen
Euro. Auch im Wertpapiergeschäft
setzte sich der Wachstumstrend
des Vorjahres fort
und sorgte für einen Anstieg des
Depotvolumens auf acht Millionen
Euro, einer Steigerung
von zehn Prozent. Zu beobachten
war auch ein steigendes Interesse
an nachhaltigen Fonds,
also an Wertpapieren, die nicht
nur Rendite bringen, sondern
auch ökologischen und sozialen
Werten Rechnung tragen. In
Crailsheim betreute die Bank mit
Hauptsitz in Düsseldorf zum 31.
Dezember insgesamt 4400 Kunden.
Der Schwerpunkt im Privat-,
Geschäfts- und Firmenkundengeschäft
liegt auf einfachen,
attraktiven Bankprodukten. pm
www.targobank.de
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BANKEN-TIPP
Sicherheit im Internet
Tipps für Ihr Online-Banking
Schützen Sie Ihre Konten und Depots vor
unberechtigten Zugriffen. Verfolgen Sie die
aktuellen Sicherheitswarnungen auf unserer
Homepage und beachten Sie ein paar einfache
Regeln zur sicheren Nutzung des Internets.
❚ Viele unserer täglichen Geschäfte erledigen
wir heute einfach und schnell über das Internet.
So, wie wir uns auch beim Bezahlen im Geschäft
nicht von Dritten über die Schulter schauen lassen,
sollten wir uns auch im Internet vor ungewollten
Mitlesern und Datendieben schützen.
Wie Sie sich vor diesen und anderen Gefahren
schützen können, zeigen wir anhand folgender
Sicherheitstipps.
• Gehen Sie vorsichtig mit Ihren Online-Banking-Daten
(Anmeldename, PIN und TAN) um
• Ignorieren Sie Anrufe und E-Mails, in denen
Sie aufgefordert werden, persönliche Daten
preiszugeben
• Sperren Sie im Zweifel Ihren Online-Banking-
Zugang
• Setzen Sie auf Ihrem PC und Smartphone
stets aktuelle Antiviren-Software ein
• Nutzen Sie einen sicheren Internet-Zugang
und Browser
Matthias Layher,
Abteilungsleiter
Medialer Vertrieb
ungeöffnet zu löschen. Grundsätzlich sollten
Sie niemals einen in der E-Mail enthaltenen
Link anklicken oder beigefügte Dateianhänge
öffnen.
Seien Sie stets aufmerksam und wenden Sie
sich bei Fragen an Ihre Sparkasse.
Was tun, wenn’s passiert ist?
Dann gilt: Schnell handeln. Karten und Online-
Banking sperren. Kontakt mit der Sparkasse
aufnehmen. Außerdem empfehlen wir Ihnen
bei Betrugsverdacht die Erstattung einer
behördlichen Strafanzeige.
Benefit für die Belegschaft
Eine besondere Krankenzusatzversicherung wertet das Image von
Unternehmen auf und steigert die Arbeitgeberattraktivität.
Immer mehr heimische Firmen
nutzen eine besondere Art der
Krankenzusatzversicherung
für das eigene Image. Torsten Fessel
wird nicht müde die Vorteile
zu unterstreichen. Seit 20 Jahren
ist der Versicherungsfachmann
in der Branche tätig und ist überzeugt:
„Das Produkt bietet einen
echten Mehrwert“.
Zahlreiche Firmen im Raum
Crailsheim haben bereits die Offerte
der ALH Gruppe, in Crailsheim
durch die Generalagentur
Maile vertreten, angenommen,
um ihren Belegschaften „einen
echten Benefit“ zu bieten. So auch
die Firma Möbel Bohn. Prokurist
Tobias Lehr: „Wir haben lange
nach etwas gesucht, das für jeden
unserer Beschäftigten greifbar ist
und dessen Vorteile auch keine
langen Erklärungen benötigen.“
Im Detail: Im Wettbewerb um geeignete
Fachkräfte müssen sich
die Arbeitgeber – gerade auch
der Mittelstand und kleinere Firmen
– etwas einfallen lassen. Das
Themenfeld Gesundheit bietet
sich hier geradezu an.
Und so geht es: Der Arbeitgeber
legt für seine Mitarbeiter ein Jahresbudget
an, die sie für Leistungen
wie Sehhilfen, Zahnbehandlungen,
Hörgeräte aber auch für
eine Physiotherapie oder ähnliches
Dienstleistungen nutzen
können. Über die Höhe des Budgets
entscheidet das jeweilige Unternehmen.
Erworben wird damit
„ein Gesundheitspaket“.
Die Mitarbeitenden können die
Leistungen abrufen, die sie wirklich
benötigen und sind dabei im
Vorfeld nicht festgelegt. Es gibt
auch keine Wartezeiten, keine
Gesundheitsprüfung oder andere
Ausschlüsse. Tobias Lehr zieht
eine erste Bilanz: „Auch bei uns
im Hause wird das Angebot sehr
gut angenommen.“ Dabei nutzt
das renommierte Möbelhaus
auch noch einen gewünschten Nebeneffekt:
„Wir müssen uns nicht
weiter darum kümmern“, erklärt
Tobias Lehr: „Der Service muss
stimmen, denn daran hängt unser
Auftritt als Arbeitgebermarke. ibe
www.al-h.de
Seien Sie auf der sicheren Seite
Grundsätzlich versenden wir keine E-Mails, in
denen wir Sie dazu auffordern, Ihre Kontodaten
einzugeben. Darüber hinaus stellen wir niemals
zu Test- oder Sicherheitszwecken Anfragen an
Sie. Derartige E-Mails, Anfragen und Transaktionen
sind Betrugsversuche. Der beste Schutz
vor Angriffen ist deshalb, E-Mails dieser Art
Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim
Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550
E-Mail: info@sparkasse-sha.de
Internet: www.sparkasse-sha.de
Partner: Sie haben das Potenzial von Gesundheit als Baustein der Mitarbeiterbindung und Pflege der Arbeitgebermarke
erkannt: Tobias Lehr (Möbel Bohn, li.) und Torsten Fessel (ALH, Generalagentur Maile). Foto: Heribert Lohr
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Firmen & Märkte 13
Ein halbes Jahrhundert voll innovativer Lösungen
Vor 50 Jahren wurde der Crailsheimer Spezialist für Prüf- und Messtechik sowie Arbeitsplatzsysteme Elabo gegründet. Heute beschäftigt das
Unternehmen 190 Mitarbeiter und gehört zur Gaildorfer Bott-Gruppe. VON MARIUS STEPHAN
Elabo ist präsent, bei Elabo
tut sich was“, eröffnet
Timo Henkelmann, Geschäftsführer
des Technologieunternehmens
das Jubiläumsfest in
den Werkshallen in Altenmünster.
Gute Nachrichten hatte der Geschäftsführer
sowohl für die Belegschaft
als auch die Gäste im
Gepäck: „Wir haben ein neues
ERP-System eingeführt, die Produktionsfläche
für einen Großauftrag
erweitert, wir hatten ein historisches
Rekordhoch beim Auftragseingang
im vergangenen Jahr
und sind gerade auf dem besten
Weg, das noch einmal zu toppen“,
erklärt Henkelmann. Das Unternehmen
rechnet mit einem Umsatz
von rund 30 Millionen Euro
in 2022.
WERTSCHÄTZUNG „Das Wichtigste
heute ist es, Danke zu sagen:
Danke an alle Kolleginnen
und Kollegen, Kunden und Lieferanten
und an alle, die den Weg
von Elabo in den letzten 50 Jahren
mitbegleitet haben“, sagt Henkelmann.
Folgerichtig stand bei
der Jubiläumsfeier auch die Leistung
der Mitarbeiter im Fokus.
Eine vorgezogene Bonuszahlung,
ein elektrisch betriebener Smart,
der übers Wochenende von den
Feierstunde: Elabo-Produktmanager Dietmar Striffler, Jan Willem Jongert (Vorstandsvorsitzender Bott-Gruppe),
Elabo-Geschäftsführer Timo Henkelmann, Angela Decker (Tochter von Elabo-Gründer Heinrich Decker),
Elabo-Gründer Egon Lauton und Horst Herold, stellvertretender Leiter des Ressorts Bildung & Wirtschaft der
Stadt Crailsheim (v. li.) beim Festtag zum Jubiläum.
Foto: Marius Stephan
Mitarbeitern „gewonnen“ werden
kann, und ein Firmenausflug
in einen Weinberg bei Ingelfingen
sind nur drei Beispiele für die
Wertschätzung, die die Geschäftsführung
den Mitarbeitern entgegenbringt.
„50 Jahre Elabo ist ein Grund
zu feiern“, sagt Jan Willem Jongert,
Vorstandsvorsitzender der
Bott-Gruppe aus Gaildorf, unter
deren Dach Elabo seit rund einem
Jahr operiert. „Es freut mich
und macht mich stolz, wenn ich
sehe, was hier bei Elabo an Innovation
betrieben wird.“ Durch
die Integration in die Bott-Gruppe
entwickeln sich neue Synergien:
„Was wir mit der Kombination
aus Elabo-Lösungen und Bott-Lösungen
angeboten haben, das findet
bei den Kunden richtig guten
Anklang“, freut sich Henkelmann.
Auch Jongert sieht hier die
Perspektive für die Zukunft: Die
Gruppe kann so „Gesamtlösungen
zur effizienteren Wertschöpfung
in der Industrie aus einer Hand
bieten“, sagt Jongert. Dafür habe
Elabo „alle nötigen Ingredienzen
mit an Bord, um ein großes Stück
Markt“ zu gewinnen. Bott wolle
alles dafür tun, dies zur Realität
werden zu lassen, versprach Jongert
beim Elabo-Jubiläum.
Horst Herold, stellvertretender
Leiter des Ressorts Bildung &
Wirtschaft der Stadt Crailsheim,
misst Elabo eine entscheidende
Rolle bei der Etablierung der
Stadt als attraktivem Standort für
Unternehmen zu: „Elabo half mit,
in Crailsheim einen großen Wandel
herbeizuführen – in fünf Jahrzehnten
transformierte die Stadt
von einem strukturschwachen
Raum zu einem starken Wirtschaftsstandort.“
GRÜNDER Egon Lauton, Gründer
des Unternehmens und auch
die Tochter des inzwischen verstorbenen
Mitgründers Heinrich
Decker, Angela Decker, fühlen
sich dem Unternehmen noch
heute verbunden. Beide feierten
mit den Mitarbeitern das Jubiläum.
„Es hing so viel Herzblut der
beiden Gründer in der Firma. Ich
war mit meinem Vater oft samstags
hier in der Firma und habe
das als Kind miterlebt“, sagt Angela
Decker. „Ich sehe die Zukunft
der Firma, es ist alles tipptopp
und organisiert“, sagt Lauton. Das
mache schon stolz.
Elabo wurde 1972 als Hersteller
elektronischer Laborausrüstung
in Kirchberg an der Jagst gegründet.
Daher rührt auch der Name
des Unternehmens: ein „E“ von
„Elektro“ und „LABO“ von „Labor“.
Mitte der 1980er erfolgte
der Umzug nach Crailsheim-Altenmünster.
1995 verkauften die
Gründer Elabo an die Berliner
Technik GmbH, die später in die
Euromicron-Gruppe umfirmierte.
Als diese Ende 2019 in die Insolvenz
rutschte, kaufte die Bremer
Zech-Gruppe den Arbeitsplatzspezialisten
aus Crailsheim.
Anfang 2021 erwarb dann die
Bott-Gruppe aus Gaildorf Elabo.
Die mittelständische Firmengruppe
fertigt Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen
und will Arbeitsplatzspezialisten
langfristig in die
Gruppe integrieren.
www.elabo.de
ADVERTORIAL
Crailsheim nimmt sich Zeit
Kreativität ist auf fruchtbaren Boden gefallen
Die Themenreihe „Crailsheim nimmt sich Zeit“ hat ihre Feuertaufe bestanden. Die Thementage steigern die Attraktivität der Stadt nachhaltig.
Die Premiere Anfang Mai ist beim
Publikum gut angekommen. Der
erste Thementag in der Reihe:
„Crailsheim nimmt sich Zeit“ stieß
bei den Besuchern auf die entsprechende
Resonanz und die Organisatoren
waren mit dem Zuspruch
zum Auftakt sehr zufrieden.
Stadtmarketing Crailsheim e.V.
Schweinemarktplatz 3
74564 Crailsheim
Volkmar Stanoschek
Geschäftsführer
Büro: +49 7951 3009391
Mobil: +49 173 5459984
E-Mail: v.stanoschek@stm-cr.de
www.stadtmarketingcrailsheim.de
Perspektive: Shoppen, genießen und bleiben: Crailsheim will wieder ein attraktiver Marktplatz werden,
der es für Einwohner und Besucher reizvoll macht, Zeit in der Stadt zu verbringen. Plakat: Stadtmarketing
❚ Die rund 150 Mitglieder des
Stadtmarktingvereins hatten dem
Start am 7. Mai gespannt entgegengeblickt,
doch trotz des kühleren
Frühlingswetter kamen viele
Menschen nach Crailsheim, um den
Genusstag zu erleben. Einzelhändler,
Gastronomen und Dienstleister
zeigten sich von ihrer besten Seite
und präsentierten den Besuchern
zahlreiche Aktionen und Kooperationen.
Vom Whiskey-Tasting im
Bekleidungshaus über Lesungen
beim Finanzdienstleister bis hin zu
besonderen Backwaren, Getränken
und Düften gab es vielfältige
Genüsse unterschiedlichster Art und
Ausprägung.
Die Vorbereitungen für den nächsten
Samstag unter dem Motto
„Blumen- & Gartentag“ liegen in
den letzten Zügen. Am Samstag,
4. Juni, soll dabei an den Auftakt
der Premierenveranstaltung angeknüpft
werden. Ähnlich wie zum
Auftakt gibt es wieder begleitende
Aktivitäten, zum Beispiel im
Stadtmuseum. Auf dem Marktplatz
findet ein Fahrrad-Check statt.
Auch der Wochenmarkt wird wieder
länger geöffnet. Auch das kam gut
an. Der eine oder andere Marktanbieter
war bei der zurückliegenden
Veranstaltung vom Zuspruch
überwältigt und bereits vor 16 Uhr
„völlig ausverkauft“.
Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe
hat die Stadt Crailsheim
auch das Konzept der „Essbaren
Stadt“ umgesetzt. Insgesamt acht
Hochbeete hat der Baubetriebshof
aufgestellt und bepflanzt, so
am Schweinemarktplatz, in der
Grabenstraße, im Lammgarten
und auf dem Kirchvorplatz an der
Johanneskirche.
Die „Essbare Stadt“ soll dazu
anregen, zu gärtnern, zu diskutie-
ren oder einfach im Vorbeigehen zu
naschen. Dieses Jahr wurden Tomaten,
Paprika, Chili, Möhren, Salat,
Kohlrabi, Mangold, Zwiebeln, Basilikum,
Petersilie, Schnittlauch und
verschiedene Kräuter eingesetzt.
Zum kommenden Thementag am
Samstag, 4. Juni, ist auch wieder
das Kindertheater im Jagstflimmern
Teile der Kampagne. Passend zum
Thema „Blumen- & Gartentag“
wird das Kindertheater um 13.30
Uhr und 15 Uhr das Stück „Biene
Maja“ aufführen.
Für beide Veranstaltungen gibt es
Eintrittskarten im Stadtmarketing-
Büro und am Einlass vor den Veranstaltungen
zum Preis von 3 Euro.
Wissenswertes zu „Crailsheim
nimmt sich Zeit“:
Der Verein für Stadtmarketing
und die Stadtverwaltung wollen
„Gemeinsam für Crailsheim“ mit
außergewöhnlichen Aktionen
die Attraktivität von Crailsheim
steigern und die Innenstadt nachhaltig
mit Leben füllen. Unter dem
Leitgedanken „Crailsheim nimmt
sich Zeit“ wurde ein Samstags-
Erlebnis-Konzept entwickelt, das in
dieser Form im gesamten Bundesgebiet
wohl einmalig sein dürfte.
Jeder erste Samstag im Monat steht
unter einem eigenen Motto, das
durchgehend im Einzelhandel, in
Dienstleitungsbetrieben und in der
Gastronomie wiederzufinden ist.
Händler, Gastronomen und
Dienstleister arbeiten zusammen
und verstärken gegenseitig das Einkaufserlebnis,
um den Kunden eine
Einkaufsqualität zu bieten, wie sie
Kunden in reinem Online-Kontakt
nicht erfahren können. Die Kernöffnungszeiten
an diesen Samstagen
bis 16 Uhr im Einzelhandel und bis
18 Uhr in der Gastronomie sind
wichtiger Bestandteil des Konzepts.
Es lohnt die Stadt zu besuchen.
Weitere Informationen unter:
www.stadtmarketing-crailsheim.de
Gemeinsam für Crailsheim:
Der Crailsheimer Stadtmarketingverein
Crailsheim nimmt sich Zeit
4. Juni Blumen- &
Gartentag
2. Juli E-Mobilitätstag
6. August Summervibes
3. September Fitness- &
Gesundheitstag
1. Oktober Mode- &
Lifestyletag
5. November Grill- &
Schlemmertag
3. Dezember Winterträume
Verkaufsoffene Sonntage 2022
3. Juli anlässlich des Regionaltages
18. September anlässlich des
Volksfestes
23. Oktober anlässlich der Gilde der
Marktschreier
Crailsheimer Shopping-Nacht
25. November zur Eröffnung des
Adventscarrés
Crailsheimer Adventscarré
25. – 27. November
3. + 4. Dezember
10. + 11. Dezember
Crailsheim hat ungeheures Potenzial,
viele engagierte Menschen und
gute Ideen.
Diese Kräfte gilt es in einer gemeinsamen
Organisation zu bündeln.
Der Stadtmarketing Crailsheim e.V.
übernimmt diese Rolle, versteht
sich als Impulsgeber, Ideenlieferant
und Verbindungsglied zwischen den
politischen, bürgerlichen, kulturellen
und wirtschaftlichen Akteuren in
Crailsheim.
14 Sport & Wirtschaft
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Nachhaltiger Erfolg bringt neue Partner
Basketball: Das Bundesliga-Team der Hakro Merlins wird für die heimischen Firmen als Marketing- und Werbepartner immer
interessanter. Gerade der Mittelstand findet hier eine ideale Plattform, um im Personalrecruiting zu punkten. VON HERIBERT LOHR
Dass die Hakro Merlins zu
den sportlichen Aushängeschildern
in Hohenlohe-Franken
gehören, ist bekannt.
Dass sie zudem eine stetig steigende
Zahl an Fans in der Region für
sich einnehmen, belegt nicht zuletzt
der wachsende Zulauf an Zuschauern
bei den Heimspielen
in der Arena Hohenlohe, wo die
Crailsheimer Korbjäger bei ihrem
enthusiastisch mitgehenden Publikum
regelmäßig für Herzschlagmomente
sorgen.
In den Jahren als Erstligist
kräftig gewachsen
„Wir haben uns sehr gut entwickelt“,
sagt Geschäftsführer Martin
Romig in der Rückschau und
fügt hinzu: „Das mussten wir aber
auch, sonst wären wir überhaupt
nicht wettbewerbsfähig.“ Denn
trotzt der kräftigen Zuwächse gehört
der Basketball-Betrieb zu
den fünf Bundesliga-Vereinen mit
den kleinsten Budgets. Und doch:
Als Standort im eher ländlich
strukturierten Hohenlohe-Franken
ist die Entwicklung wirklich
beachtlich.
Auch als Marketingpartner sind
die Basketballer zwischenzeitlich
Kongenial: Der Sportliche Leiter Ingo Enskat (li.) und Geschäftsführer Martin Romig (re.) gewährten den
mehr als 200 Gästen beim Sponsorenabend im Bauunternehmen Leonhard Weiss im Gespräch mit Hallensprecher
Daniel Feuchter in gewohnt lockerer Form hintergründige Einblicke in die wirtschaftlichen Gegebenheiten
beim zuletzt so erfolgreichen Basketball-Erstligisten.
Foto: Heribert Lohr
eine respektable Größe. Allein
die Live-Streams der Spiele verfolgen
bis zu 40 000 Zuschauer.
Wie sehr die Hakro Merlins mittlerweile
mit der Region verwachsen
sind, wurde auch beim jüngsten
Sponsorenabend im sportlich
geschmückten Foyer des Bauunternehmens
Leonhard Weiss in
Satteldorf deutlich. Den mehr als
200 Gästen wurde nicht nur eine
unterhaltsame Rückschau auf
eine „außergewöhnliche Saison“
mit dem Erreichen des Pokalendspiels,
dem Viertelfinale im Fiba-Europe-Cup
als besondere Höhepunkte
und eine interessant unterhaltsame
Talkrunde zu Thema
„Werte – Menschen – Führung“
geboten, die Förderer erhielten
obendrein auch Einblicke in die
wirtschaftlichen Rahmendaten, in
denen das sportliche Flaggschiff
der Region unterwegs ist.
Das Gedränge an den Stehtischen
machte zudem deutlich: Auch
aus der Wirtschaft heraus – neben
den Zuschauereinnahmen die
zweite wichtige ökonomische Basis
der Basketballer – wächst die
Unterstützung kontinuierlich.
Mittlerweile zählen rund 130 Firmen
aus der Region zu den Partnern
der ehemaligen Schulsport-AG,
die mit ihrem Engagement
Spitzensport auf Erstliga-Niveau
eigentlich erst so richtig
möglich machen, denn die Sponsoren
bestellen etwa zwei Drittel
des Umsatzes.
Selbst in der Corona-Krise mit
Lock-down und Zuschauerbeschränkungen
hielt die Unterstützung
an. Viele Firmen erhöhten
sogar zusätzlich ihr Werbebudget
und zahlreiche Betriebe stießen
neu hinzu. Prokurist und Markting-Chef
Lukas Lienert arbeitet
äußerst erfolgreich: Allein in der
zurückliegenden Spielzeit fanden
sich 15 neue Sponsoren ein.
Die wachsende Unterstützung
kommt nicht von ungefähr. Die
Ballsportler öffnen den Unternehmen
mit ihrem Auftritt als Sportereignis,
Treffpunkt und Unterhaltungsevent
den Zugang zu einer
vornehmlich jüngeren Altersgruppe.
Und die ist umworben.
Denn vor dem Hintergrund des
demographischen Wandels müssen
sich die Unternehmen intensiv
darum bemühen, bei den unter
35-Jährigen ein gutes Standbein
zu haben, um so Auszubildende
und junge Fachkräfte zu
gewinnen oder die Attraktivität
als Arbeitgeber nachhaltig zu steigern.
Vor allem für kleinere und
mittlere Firmen sind die Basketballer
„eine ideale Plattform“.
Denn ganz gleich ob der Zugriff
über die vereinseigene Website,
die Social-Media-Kanäle oder die
Streams erfolgt: Die Firmen erreichen
durch den bundes- und europäweiten
Auftritt der Korbjäger
eine Reichweite, die ihnen sonst
kaum möglich wäre.
Die Attraktivität als Werbepartner
dürfte sich demnächst noch weiter
erhöhen, denn künftig wird
die erste Liga über das Medienunternehmen
„S-Nation Media“ mit
dem früheren DFL-Chef Christian
Seifert an der Spitze vermarktet.
Dem Tochterunternehmen des
Axel-Springer-Konzerns stehen
noch einmal ganz andere Möglichkeiten
zur Verfügung, den
Basketballsport und damit auch
die Hakro Merlins publikumswirksam
in Szene zu setzen.
Eberhard Spies, Vorstandsvorsitzender
der VR Bank Heilbronn-Schwäbisch
Hall, der mit
dem Engagement der genossenschaftlichen
Bank, den Aufstieg
der Hakro Merlins in den Profisport
maßgeblich mitinitiierte,
brachte es mit Blick für das Firmenmarkting
bei einem früheren
Sponsorenabend auf den Punkt:
„Jeder Euro für die Merlins ist gut
investiertes Geld.“
www.hakro-merlins.de
PARTNER DER HAKRO MERLINS
Förderung beginnt beim
Nachwuchs
Die Merlins vermitteln Werte wie Toleranz und
Fairness bereits dem Nachwuchs. Menschen
unterschiedlicher Kulturen und sozialer Hintergründe
kommen zusammen. Wir unterstützen Integration und
stehen den Merlins als Sponsor zur Seite.
Tobias Glass
Geschäftsführer der temPERSO
Rummel & Glass GmbH
FLAIR PARK-HOTEL
ILSHOFEN
seit 150 Jahren
Im Verbund der SÜDWEST PRESSE
Außenanlagen GmbH
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Firmen & Märkte 15
Richtfest der Zukunft
Im Jahr des Ausbildungsjubiläums bei Leonhard Weiss errichtet das Bauunternehmen
in Satteldorf ein neues Ausbildungszentrum. VON MARIUS STEPHAN
Das Jahr 2022 steht beim
Bauunternehmen Leonhard
Weiss ganz im Zeichen
der Ausbildung: 50 Jahre
ist es her, dass der erste „echte
Azubi“ nach den Gegebenheiten
des damals neuen Berufsbildungsgesetzes
in das renommierte
Unternehmen eintrat.
Welch wichtigen Stellenwert die
Ausbildung nicht erst seit diesem
Zeitpunkt dort genießt - die erste
Ausbildungstätigkeit fand bereits
im Jahr 1900 bei Leonhard
Weiss statt - zeigt auch der Bau
eines neuen Ausbildungszentrums,
das auf dem Gelände des
Bauunternehmens in Satteldorf
erstellt wird. Zu einem späteren
Zeitpunkt diesen Jahres soll das
Zentrum nach Fertigstellung gebührend
eingeweiht werden.
Leonhard Weiss baut für
seine Auszubildenden
Anfang Mai stand aber zunächst
das Richtfest an: „Um den steigenden
Ansprüchen seiner jungen
Auszubildenden besser gerecht
zu werden und ihnen die
idealen Voraussetzungen für
eine erfolgreiche Ausbildung
zu bieten, setzt Leonhard Weiss
Feierlichkeit: Mit dem Richtfest beginnt auf dem Firmengelände von Leonhard Weiss in der Dieselstraße
die nächste Bauphase des Ausbildungszentrums.
Foto: Leonhard Weiss
mit der Erweiterung des Ausbildungszentrums
ein Zeichen für
seine aktuellen und künftigen
Nachwuchskräfte. Das Zentrum
soll vor allem eine Ausbildung
ermöglichen, die unter professioneller
Betreuung praxisnah
und auf dem neusten Stand der
Technik erfolgt“, definiert das
Unternehmen in einer Mitteilung
seine Zielsetzung.
Leonhard Weiss legt seit jeher
großes Augenmerk auf die Ausbildung
- auch deshalb, weil das
Unternehmen einen hohen Eigenbedarf
aufweist.
Das pandemiebedingt recht
klein gehaltene Richtfest wurde
in Satteldorf bei bestem Wetter
abgehalten. Mit dabei waren
neben den Handwerkern natürlich
auch Vertreter des Unternehmens,
unter anderem Ralf
Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter
von Leonhard Weiss,
sowie einige Mitarbeiter der verschiedenen
Bereiche der Bauunternehmung.
Den Richtspruch
verkündete Daniel Borchert,
Zimmermann der Firma Bauer
Holzbau.
www.leonhard-weiss.de
Neuzugang
bei Rosenberg
Ventilatorenbauer erweitert Geschäftsführung.
Rosenberg Ventilatoren mit
Sitz in Künzelsau stellt die
Geschäftsführung neu auf.
Der Diplom-Ingenieur Norbert
Schuster tritt als Geschäftsführer
Technik und Produktion im Juni
in das Unternehmen ein.
Der 62-jährige Maschinenbauingenieur
blickt als versierter Manager
auf eine 37-jährige Berufserfahrung,
davon 21 Jahre
in Geschäftsführungspositionen,
zurück. Er verfügt über einschlägiges
Branchen- und Fachwissen.
Zuletzt war er bis 2020 als
Vorstand Technik 17 Jahre lang
für die Ziehl-Abegg SE tätig und
nutzte danach seine Kompetenzen
über zwei Jahre als selbständiger
Unternehmensberater
bei renommierten Firmen.
Schuster soll neben seinen Aufgaben
als Geschäftsführer die notwendige
Transformation für den
anstehenden Generationswechsel
im Gesellschafter- und Geschäftsführungskreis
der Rosenberg-Gruppe
begleiten.
„Ich freue mich, dass wir Norbert
Schuster für diese verantwortungsvolle
Position gewinnen
konnten. Er ist die ideale Besetzung
für die anstehenden Herausforderungen
und hat durch unsere
langjährige freundschaftliche
Verbindung das volle Vertrauen
meiner Familie und mir“, erklärt
Gründer und Gesellschafter Karl
Rosenberg. Neben Unternehmensgründer
Karl Rosenberg und
Jörg Noe, seit 2018 Geschäftsführer
Vertrieb und Finanzen, komplettiert
Norbert Schuster nun die
Geschäftsführung des Künzelsauer
Herstellers von Motoren, Ventilatoren
und Lüftungsgeräten. pm
www.rosenberg-gmbh.com
Verantwortung: Norbert
Schuster ist neuer Geschäftsführer
Technik & Produktion bei
Rosenberg Ventilatoren. Foto: privat
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ADVERTORIAL
30 Jahre Profile von MAAS
Das wird am 24. und 25. Juni mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden gefeiert
Das Maas Profilzentrum hat allen
Grund zum Feiern: Das Unternehmen
steht heute besser da denn je und
kann am Freitag und Samstag, 24.
und 25. Juni, sein 30-jähriges Bestehen
begehen.
„Maas wird erst 30?“, wird manch
einer denken, für den die Firma
in Ilshofen-Eckartshausen seit
mehreren Generationen ein Begriff
ist. Tatsächlich gibt es das Unternehmen,
das seine Wurzeln im Transport
und Baustoffhandel hat, schon fast
75 Jahre. Der Vater des heutigen Geschäftsführers,
Walter Maas, hat sich
1948 mit Sand- und Kiestransporten
selbstständig gemacht.
1992 gilt als Meilenstein in der Firmengeschichte:
Die Firma investierte
in den ersten „Rollformer“, eine
Maschine, die aus Alu- und Stahlblechen
Profile herstellen konnte,
und vollzog damit den Wandel vom
reinen Händler zum Hersteller. Über
eine Partnerschaft mit einer Firma in
Norddeutschland war man damals
deutschlandweit im Geschäft.
Neustart und Wachstumspläne
Dennoch ging Maas Profile als
Teil der damaligen Maas-Gruppe
2017 in Insolvenz. 2018 erfolgte
der Neustart mit drei einzelnen und
voneinander unabhängigen Firmen:
dem Maas Bauzentrum, Bemo und
dem Maas Profilzentrum unter der
Leitung von Wolfgang Maas. Seither
liegt der Fokus auf einem gesunden
Wachstum, erklären die beiden
geschäftsführenden Gesellschafter
Wolfgang Maas und Marco Candido,
die mit diesem Ansatz Erfolg haben:
Wolfgang Maas (Geschäftsführender Alleingesellschafter) und
Marco Candido (Geschäftsführer).
Foto: Maas
Seit dem Neustart 2018 konnte der
Umsatz mehr als verdoppelt werden.
Waren es 2018 noch 24,5 Millionen
Euro, so will man in diesem Jahr die
60-Millionen-Euro-Umsatzmarke
knacken.
Die Firma beliefert ganz Süddeutschland
mit Profilen für Dach- und
Wandverkleidungen, die es heute
in 11 verschiedenen Ausführungen,
20 Farben, unterschiedlichen Dicken
und bis zu 20 Metern Länge gibt.
Den Erfolg für diesen gelungenen
Neustart sehen die Geschäftsführer
vor allem in der Nähe zum Kunden
begründet und in ihrer Philosophie,
immer aus der Sicht eines Handwerkers
zu denken. Der Servicegedanke
stehe an vorderster Stelle, ganz
gleich, ob es darum geht, einen
einzelnen Carport zu errichten oder
eine ganze Gewerbehalle.
Große Pläne hat die Firma auch für
die Zukunft: Sie plant den Neubau
eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes
und die Investition in neue
Maschinen. Mit mehr als zehn Millionen
Euro will man das anhaltende
Wachstum begleiten. Anfang 2023
soll der Bau starten. Auch in Bezug
auf die Digitalisierung, die Personalentwicklung
und Nachhaltigkeit sei
man auf einem guten Weg: Im Juli
werde man auf der Branchenmesse
„Dach und Holz“ die neuen digitalen
Services vorstellen, die es erlauben,
Projekte online zu planen und zu
konfigurieren.
[do]
Maas Profilzentrum GmbH
produziert und liefert Dachund
Fassadenprodukte aus
Metall mit insgesamt 120
Mitarbeitenden. Im Geschäftsjahr
2020/21 erzielte
das Unternehmen einen Umsatz
von 49,5 Mio. w und ist
neben Deutschland ebenso
in der Schweiz und in Österreich
aktiv.
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16 Leasing & Vermietung
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Nachhaltiger Hype
Das Leasing von Dienstfahrrädern liegt im Trend. Die steigenden
Spritpreise haben das Geschäft noch einmal befeuert. Immer mehr
Betriebe bieten es an und die heimischen Banken spüren die
Nachfrage nach entsprechenden Angeboten. VON HERIBERT LOHR
Stau, Berufsverkehr oder Verspätungen
bei Bus und Bahn
– der Weg zur Arbeit kostet
mitunter auch Nerven. Dienstfahrräder
sind gerade in einem ländlich-strukturierten
Raum wie Hohenlohe-Franken
eine sinnige Alternative.
Ob E-Bike, Stadt- oder
Rennrad – Firmenfahrräder sind
obendrein auch eine moderne
Form der Mobilität.
Längst bieten nicht nur große
Arbeitgeber wie etwa Procter &
Gamble in Crailsheim, EBM-Papst
in Mulfingen, Recaro in Schwäbisch
Hall, Bechtle in Gaildorf
oder Berner in Künzelsau entsprechende
Angebote. Auch in
vielen mittelständischen und kleineren
Betrieben ist das Firmenfahrrad
Teil einer perspektivisch
ausgelegten Personalpolitik. So
sind Dienstfahrräder schon häufig
ein wichtiger Bestandteil in Arbeitsverträgen
und gerade auch
bei jüngeren Arbeitnehmern eine
gefragte Alternative zum altbekannten
Dienstwagen.
Entsprechend groß ist auch die
Nachfrage bei Finanzdienstleistern
in der Region, die aber nicht
„Das Bike-
Leasing gehört
fast schon zum
guten Ton.“
nur den entsprechenden Finanzierungsservice
bieten, sondern
den Trend auch selbst nutzen.
Tillman Fabig von der Volksbank
Main-Tauber: „Wir waren in dieser
Hinsicht einer der Vorreiter
in der Region und bieten unseren
Mitarbeitern schon seit April
2015 die Möglichkeit zum Bikeleasing.
Die Resonanz ist sehr
gut und das Angebot wird rege
genutzt.“ Firmenfahrräder sind
auch für die Betriebe eine lohnende
Sache: Mehr Bewegung fördert
die Gesundheit der Mitarbeitenden
und weniger Krankheitstage
senken die Kosten. Zudem machen
Dienstfahrräder emissionsfrei
mobil und auch der Firmenparkplatz
kann kleiner ausfallen.
Mit etwas Geschick und Kreativität
Fuhrpark: Die Räder gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen: Mikromobile Fahrzeuge im Tourismus,
für die Wege zur Arbeit, als Diensträder oder für Transportaufgaben Foto: Patrick Pleul/dpa
lassen sich die „Muskelzünder“
auch noch zur Eigenwerbung für
das Unternehmen nutzen. Und
so hat sich das Geschäft mit den
Dienstfahrrädern durch das Interesse
der Firmenkunden noch
einmal verstärkt. Dabei hatte das
Verkehrsmittel Fahrrad laut einer
Analyse des Preisvergleich-Portals
idealo mit Zuwächsen bis zu
190 Prozent zuletzt ohnehin einen
regelrechten Nachfrageschub erlebt.
Tilmann Fabig ordnete denn auch
ein: „Bikeleasing ist mittlerweile
bei den Arbeitgebern in unserer
Region sehr weit verbreitet und
wird als Instrument der Mitarbeiterbindung
und zur Steigerung
der Arbeitgeberattraktivität gerne
und oft genutzt. Das steigende
Umweltbewusstsein, die enormen
Spritkosten und die Beliebtheit
des Fahrrades als Mittel der Freizeitgestaltung
sind dabei natürlich
ganz wichtige Aspekte.“
Das Leasing eines Firmenfahrrads
ist die gebräuchlichste Form
der Finanzierung und ist steuerlich
gesehen sowohl für die Arbeitgeber
als auch für die Arbeitnehmer
vorteilhaft. Durch die Gehaltsumwandlung
reduziert sich
das Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers,
wodurch weniger Lohnsteuer
und Sozialabgaben fällig
werden. Gleichzeitig erhält der
Arbeitnehmer eine Sachleistung:
das Dienstfahrrad.
Für die Arbeitgeber lohnt sich das
Leasing, da Unternehmen die anfallenden
Leasing- und Versicherungsraten
von der Steuer absetzen
können. Im Falle des Kaufes
eines Firmenfahrrads kann der
Arbeitgeber dieses sieben Jahre
lang von der Steuer abschreiben.
Die Nutzung eines Firmenfahrrads
in Freizeit und Alltag ist generell
erlaubt. Möchte der Arbeitnehmer
das Dienstfahrrad auch privat
nutzen, sollte darauf geachtet werden,
diese Nutzung als geldwerten
Vorteil zu versteuern. Grundsätzlich
gilt hier die ein Prozent- Regel.
Das bedeutet, dass jährlich
ein Prozent des Listenpreises versteuert
werden müssen. Jedoch
besteht in dem Zeitraum von 1.
Januar 2019 bis 2030 eine Ausnahmeregelung:
Wird das Dienstfahrrad
über den Arbeitgeber geleast
und per Gehaltsumwandlung
auf den Arbeitnehmer übertragen,
greift eine Steuervergünstigung.
Seit 2019 muss nur noch die Hälfte
des Bruttolistenpreises (0,5
Prozent) als geldwerter Vorteil
versteuert werden, seit 2020 nur
noch ein Viertel des Listenpreises
des Dienstfahrrads (0,25 Prozent).
Ähnlich wie bei der Nutzung
eines Dienstwagens lässt sich eine
Entfernungspauschale steuerlich
gültig machen. Wenn der tägliche
Arbeitsweg mit dem Dienstfahrrad
zurückgelegt wird, können pro
Kilometer 30 Cent als Werbekosten
in der Steuererklärung deklariert
werden. Für ein Bikeleasing
ein vorhandenes Fahrrad wegzuwerfen,
lohnt aber oft nicht. Wer
einen Drahtesel besitzt und nur
wenig fährt, für den ist das Modell
eher weniger geeignet.
Das sieht anders aus, wenn das
Rad teuer wird, was für Sporträder
meist ebenso zutrifft wie für
die beliebten E-Bikes, denn hier
liegen die Anschaffungskosten
doch schnell bei 3000 bis 4000
Euro. Nicht verschweigen sollte
man allerdings ein Faktor: Bei der
Rente mindert die Ersparnis die
Anwartschaften. Wer so ein Modell
regelmäßig nutzt, wird das
später bei der Höhe der Rente bemerken.
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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Firmen & Märkte 17
Würth knackt den eigenen Rekord
Bilanz: Der Handelskonzern erreicht mit einem Umsatz von 17,1 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.
VON MARIUS STEPHAN
Wieder kann der Künzelsauer
Handelskonzern
Würth ein neues
Rekordergebnis vermelden und
wieder lief es besser, als von der
Geschäftsführung zunächst erwartet,
berichtet Robert Friedmann,
Sprecher der Konzerngeschäftsführung,
auf der Bilanzpressekonferenz
des Schraubenspezialisten.
Diese fand zum dritten Mal
aufgrund der Corona-Pandemie
digital statt.
„Die Pandemie dauert an, wir haben
eine Inflation, wie wir sie in
40 Jahren nicht erlebt haben. Warenknappheit
und Preiserhöhungen
haben sich noch einmal deutlich
verschlechtert, Energielieferungen
sind auf einmal ein Megathema
und zu alldem haben wir
Krieg in Europa“, zeichnet Friedmann
ein von Herausforderungen
geprägtes Umfeld, in dem der
Konzern agiere. Trotzdem konnte
die Würth-Gruppe ihre Zahlen
steigern, das zweite Rekordergebnis
in Folge einfahren. 2020
schaffte es dieses aufgrund der
Pandemie nur knapp über jenes
aus 2019, dafür fiel das Wachstum
2021 deutlich höher aus: Mit
einem Betriebsergebnis von über
einer Milliarde Euro (1270 Millionen
Euro) im Geschäftsjahr
2021 erzielte das Unternehmen
einen neuen Höchstwert (2020:
775 Millionen Euro). Mit 17,1
Milliarden Euro erwirtschaftete
Würth den höchsten Umsatz der
Unternehmensgeschichte (2020:
14,4 Milliarden Euro). Dies entspricht
einem Wachstum von 18,4
Prozent, rund 10 Prozent davon
entfallen auf Inflationseffekte.
HERAUSFORDERUNGEN „Die
Corona-Pandemie und die damit
einhergehenden Preissteigerungen
sowie Materialknappheit
auf dem Beschaffungsmarkt waren
unsere Herausforderungen
im vergangenen Jahr. Die deutliche
Steigerung bei Umsatz und
Betriebsergebnis ist der Beweis,
dass unsere Strategie auch in Krisenzeiten
aufgeht“, sagt Friedmann.
„Deshalb sind wir sehr optimistisch
in das Jahr 2022 gestartet
– bis zum 24. Februar, als der
Konflikt zwischen Russland und
Vorstandsvorsitzender: Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, verkündet die
Zahlen. Würth war früher auf Schrauben spezialisiert, heute bietet der Konzern auch Werkzeuge, Elektronik-
Bauteile und Elektrogeräte oder chemische Produkte an.
Foto: Marijan Murat/dpa
der Ukraine eskalierte. Jetzt gilt
es, diese nie dagewesene Konstellation
von Unsicherheiten jeden
Tag aufs Neue zu bewältigen.“
Dazu gehört auch, dass der Konzern
sein Russlandgeschäft im
Moment stillgelegt hat.
WACHSTUM Der wichtigste Einzelmarkt
der Würth-Gruppe ist
nach wie vor Deutschland mit einem
Umsatzanteil von 40,7 Prozent.
Die deutschen Gesellschaften
zeigten sich im zweiten Pandemiejahr
robust und erzielten ein
Umsatzplus von 14,3 Prozent. Besonders
erfolgreich schnitten der
Elektrogroßhandel (plus 28,9
Prozent) sowie die Würth Elektronik
Gruppe ab (plus 32,5 Prozent).
Die Division Industrie kompensierte
den Umsatzrückgang
aus 2020 und erzielte mit 18,4
Prozent das größte Wachstum unter
den Divisionen der Würth-Linie.
Die Adolf Würth GmbH & Co.
KG, größte Einzelgesellschaft des
Konzerns, steigerte ihren Umsatz
um 13,4 Prozent – das stärkste
Wachstum der letzten zehn Jahre.
Erfolgreich schnitten auch die Gesellschaften
außerhalb Deutschlands
mit einem Umsatzplus von
21,4 Prozent ab. Dabei hat „Südeuropa
die USA wieder von Platz
2 der für uns wichtigsten Regionen
verdrängt“, erläutert Joachim
Kaltmaier, der in der Konzernführung
für den Bereich Finanzen
verantwortlich zeichnet.
Wie nahezu jedes andere Unternehmen
auch, kämpft Würth gerade
mit gestiegenen Materialund
Beschaffungskosten. „Die
Preissteigerungen haben einen erheblichen
Einfluss auf das Ergebnis,
dieses wächst momentan weniger
stark als der Umsatz. Unsere
Bemühungen gehen dahin, die
gestiegenen Preise auf der Einkaufsseite
an unsere Kunden weiterzugeben.
Dies gelingt uns im
Moment nur unzureichend“, sagt
Friedmann. Um weiter lieferfähig
zu bleiben, investiert Würth hohe
Summen in den Lageraufbau.
Rund 800 Millionen Euro flossen
2021 in die Erhöhung des Produktbestandes.
„Verfügbarkeit
entscheidet über den Erfolg, deswegen
versuchen wir, unsere Lager
auch mehr zu füllen. Trotzdem
ist die Lieferfähigkeit noch
immer eine Herausforderung“,
betont Friedmann. Dies ist auch
eine Folge des hohen Neukundenaufkommens
bei Würth. 275 000
neue Kunden konnte das Unternehmen
im vergangenen Jahr gewinnen.
Insgesamt wurden rund
54 Millionen Aufträge 2021 abgewickelt
AUSBLICK Das Unternehmen
stellte im vergangenen Geschäftsjahr
4044 neue Mitarbeiter
ein, ein Plus von 5,1 Prozent
und der höchste Anstieg der letzten
10 Jahre. 924 neue Mitarbeiter
entfielen auf Deutschland und
davon 621 auf den Landkreis Hohenlohe.
Für 2022 rechnet Friedmann
mit einem weiteren Aufbau
von etwa 4500 Stellen. Prognosen
gebe es jedoch keine offiziellen,
auch nicht zum voraussichtlichen
Wachstum 2022. Dieses
könnte unter Umständen knapp
zweistellig ausfallen und das Unternehmen
damit den Meilenstein
von 20 Milliarden Euro Umsatz
pro Jahr überspringen, festlegen
will sich Friedmann jedoch nicht.
Leichter zu beantworten ist die
Frage nach den Investitionen, die
auf Rekordergebnisse oft folgen:
„Wir haben für das Geschäftsjahr
2022 etwa 600 Millionen Euro an
Investitionen geplant, etwas über
die Hälfte wollen wir in Hohenlohe
investieren“, sagt Kaltmaier.
„Wir sind auf gutem Kurs, trotz
der schwierigen Lage und der aktuellen
Krisen“, so Friedmann.
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer
in der Entwicklung, Herstellung
und dem Vertrieb von
Montage- und Befestigungsmaterial.
Darüber hinaus sind Handels-
und Produktionsunternehmen,
die Allied Companies, in angrenzenden
Geschäftsfeldern aktiv.
Dazu zählen beispielsweise
der Elektrogroßhandel oder der
Bereich Elektronik bis hin zu Finanzdienstleistern.
In über 80
Ländern beschäftigt der Konzern
weltweit mehr als 83 000 Mitarbeitende
in über 400 Gesellschaften
mit 2500 Niederlassungen.
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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Bestes Ergebnis der Firmengeschichte
Wachstum: Der Crailsheimer Verpackungsmaschinenhersteller Groninger übertrifft die eigenen Ziele und erreicht mit einem Umsatz
von 215 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr einen neuen Rekord. VON MARIUS STEPHAN
Mit einem Plus von rund
acht Prozent schließt
die Unternehmensgruppe
Groninger das vergangene Geschäftsjahr
ab. Der Umsatz von
215 Millionen Euro ist für das
mittelständische Unternehmen
eine neue Bestmarke. Der Verpackungsmaschinenhersteller
verfügt
über Standorte in Crailsheim,
Schnelldorf und im US-amerikanischen
Charlotte. „Diese tolle
unternehmerische Leistung
haben wir dem unermüdlichen
Einsatz unserer 1300 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern zu verdanken.
Trotz der anhaltenden
Belastungen, die die Corona-Pandemie
auch im Jahr 2021 mit sich
gebracht hat, haben wir zusammengehalten.
Wir haben mit viel
Kreativität und Einsatz den coronabedingten
Herausforderungen
erneut trotzen können“, findet
Geschäftsführer Jens Groninger
anerkennende Worte für seine
Mannschaft.
WACHSTUM Groninger konnte
dieses Wachstum durch die
Krise halten: „Wir konnten unsere
geplanten Ziele erreichen.
Durch die Krisenzeit konnten wir
nicht nur im vergangenen Jahr im
Schnitt um acht bis zehn Prozent
wachsen“, sagt Jens Groninger.
Erfolgreich: Groninger trotzt der Krise und bleibt auf Wachstumskurs. Der Pharmabereich erholte sich in der
Pandemie deutlich schneller als die Geschäftsbereiche Consumer Healthcare und Kosmetik. Foto: Groninger
Eine Steigerung gab es bei Groninger
auch beim Auftragseingang:
Am Stammsitz in Crailsheim,
wo Groninger Füll- und
Verschließanlagen für die pharmazeutische
Industrie baut, erwirtschaftete
das Unternehmen
einen Auftragseingang von rund
255 Millionen Euro. Im Schnelldorfer
Werk, in dem Maschinen
für die Verarbeitung von Consumer-Healthcare-
und Kosmetik-Produkten
produziert werden,
lag dieser bei über 50 Millionen
Euro. In der US-amerikanischen
Niederlassung in Charlotte,
die in allen Sparten Service anbietet,
bei knapp unter 20 Millionen
Euro. Im Gegensatz zu vielen anderen
Branchen sei die Pandemie
ein Booster, der die Dynamik innerhalb
der Branche – vor allem
in der pharmazeutischen – noch
zusätzlich erhöht habe, erläutert
der CEO. „Diesem Druck haben
wir als Team standhalten müssen,
ohne Abstriche bei der Qualität
unserer Produkte und Services
zu machen. Das verlangt viel
Durchhaltevermögen und Ausdauer.
Und das haben wir geschafft.“
Um die Wertschätzung
gegenüber den Mitarbeitern auszudrücken,
erhielten diese erneut
eine Corona-Sonderzahlung im
Januar sowie eine Gewinnbeteiligung
in Höhe von über 60 Prozent
ihres Monatsentgelts im April dieses
Jahres.
Groninger erwirtschaftete die Gesamtleistung
für das Jahr 2021 erneut
in den wichtigsten Absatzmärkten
weltweit: 30 Prozent in
Nord- und Südamerika, 50 Prozent
in Europa, inklusive Deutschland,
sowie 20 Prozent in Asien.
„Wir haben unsere globale Präsenz
weiter ausgebaut und unseren
internationalen Kunden einmal
mehr gezeigt, dass sie auf uns
zählen können. Dass sie mit Groninger
einen verlässlichen Partner
an ihrer Seite haben“, sagt
Geschäftsführer Volker Groninger.
Aufgrund der angespannten
Lage am Beschaffungsmarkt sei
dies keinesfalls selbstverständlich
gewesen. Denn auch die Groninger-Gruppe
habe die zum Teil
dramatischen Material-Engpässe
an allen Standorten zu spüren bekommen,
erklärt Jens Groninger:
„Obwohl wir bis etwa zur Jahresmitte
die Situation aufgrund einer
strategischen und gut durchdachten
Planung in der Beschaffung
und in den Lagern noch weitgehend
haben abfedern können,
war dies etwa ab der zweiten Jahreshälfte
2021 nur noch mit sehr
viel Einfallsreichtum möglich.“
ERWEITERUNG Die Zeichen
bei Groninger stehen dennoch
weiterhin auf Wachstum. Um auch
in Zukunft den hohen Auftragsbestand
bearbeiten zu können, wurde
im Februar 2021 der Grundstein
für ein neues Lager- und
Logistikzentrum samt vollautomatisiertem
Kleinteile- und Hochregallager
gelegt. Inzwischen ist
das Gebäude kurz vor der Fertigstellung.
Im Sommer soll der
Komplex eingeweiht und der Betrieb
aufgenommen werden. Das
automatisierte Hochregallager für
Paletten wurde in der ersten Ausbaustufe
mit drei Gassen und einer
Kapazität von 3100 Stellplätzen
gebaut. Bei Bedarf kann es
um zwei weitere Gassen auf eine
maximale Kapazität von 5200
Stellplätzen erweitert werden.
Das automatisierte Kleinteilelager
wurde auf knapp 13 000 Behälter
ausgelegt. Auch dieses lässt sich
bei Bedarf um weitere 5000 Stellplätze
ausbauen. Das Investitionsvolumen
liegt bei über 20 Millionen
Euro und ist die bisher größte
Einzelinvestition in der über
40-jährigen Geschichte des Verpackungsmaschinenspezialisten.
Auch im laufenden Geschäftsjahr
2022 soll der großflächige Ausbau
am Standort Crailsheim fortgesetzt
werden. Die bauvorbereitenden
Arbeiten für eine neue,
derzeit noch in der Planungsphase
befindliche Montagehalle haben
kürzlich gestartet. Im Sommer
wird darüber hinaus der Eingangsbereich
in Form einer neuen
Pforte gestaltet. „Ein klares
Bekenntnis zu unserem Standort
in Crailsheim“, sind sich die Brüder
Jens und Volker Groninger einig.
„Wir legen damit das Fundament
für unser weiteres Wachstum
und bleiben damit dem von
uns eingeschlagenem Weg weiter
treu“, bekräftigen die beiden Geschäftsführer.
www.groninger-group.com
„Die Pandemie hat uns einen Boost gegeben“
Die Impfstoffnachfrage kurbelte während der Corona-Krise das Geschäft mit den Abfüllanlagen bei Groninger an. Geschäftsführer Jens Groninger über
die Situation im Betrieb und die Herausforderungen der Zukunft. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR UND MARIUS STEPHAN
REGIOBUSINESS Der Standort
Crailsheim wurde kräftig vergrößert
und erweitert. Dann dürfen
wir wohl davon ausgehen, dass
die Geschäftsentwicklung in den
zurückliegenden beiden Jahren
sehr gut war?
JENS GRONINGER Absolut.
Unsere Geschäftsentwicklung
war auch schon vor Corona gut,
aber die Pandemie hat uns nochmal
einen Boost gegeben. Es war
enorm, wie der Bedarf an Impfstoffen
zugenommen hat. Am Anfang
gab es zwar eine gewisse
Schockstarre, da war es ein halbes
Jahr lang extrem ruhig und
niemand wusste, ob die Lieferketten
halten. Zu diesem Zeitpunkt
gab es auch Stornierungsüberlegungen
von Kunden, es herrschte
eine gewisse Verunsicherung.
Mit der Impfstoffentwicklung kam
dann aber der Bedarf: für die Abfüllung
benötigt man Produktionsanlagen.
Wir haben dann am
Anfang auch sehr viel im Service
gemacht, also bereits bestehende
Anlagen beim Kunden umgebaut,
neue Formate eingerichtet,
um dann im Neumaschinengeschäft
etwas Zeit zu gewinnen.
Unser Glück war, dass wir schon
auf der letzten Interpack vor der
Krise eine neue Maschine in der
Bulk-Vial-Verarbeitung in den
Markt gebracht haben. Diese
konnten wir dann schnell ins Feld
führen und rund 25 Anlagen über
den Lauf der Pandemie verkaufen.
Ohne Covid wäre es vielleicht die
Hälfte gewesen. Zusammenfassend
kann man sagen, dass sich
das Geschäft in den letzten beiden
Jahren nachhaltig gut entwickelt
hat, auch und im Besonderen
der Service. Wir konnten im
vergangenen Geschäftsjahr jetzt
auch einen neuen Umsatzrekord
erzielen. Man muss aber auch sagen,
dass wir im Pharmabereich
in einem sehr dankbaren Markt
sind. Andere Firmen hat die Krise
viel heftiger erwischt, während
wir unsere geplanten Ziele sogar
erreichen konnten. Im Schnitt
konnten wir durch die Krise pro
Jahr acht bis zehn Prozent wachsen.
Dafür sind wir dankbar.
Zufrieden: Jens Groninger, Geschäftsführer des Verpackungsmaschinenherstellers
Groninger, freut sich über die guten Zahlen des
vergangenen Geschäftsjahres.
Foto: Groninger
REGIOBUSINESS Wo sehen Sie
in der aktuellen Lage, in der sich
mehrere Krisen überlappen, die
größten Herausforderungen für
Groninger?
JENS GRONINGER Eine Herausforderung
ist, wie wir die Lieferketten
in den Griff bekommen.
Was wir jetzt am Markt sehen,
wird so schnell nicht besser
werden, und uns noch vor große
Herausforderungen stellen. Ich
habe im Unternehmen eine Task
Force gegründet, die sich genau
damit beschäftigt. Zum Teil tauschen
wir Teile zwischen bestehenden
Maschinenanlagen für
Validierungen aus, weil die Teile,
die für die neue Anlage gedacht
sind, zum Beispiel noch nicht geliefert
wurden. Und wir legen –
gerade wegen der Lieferengpässe
– mehr Wert darauf, stabile,
lokale Lieferketten zu nutzen, als
jene, die zwar günstig sind, aber
weniger termintreu. Zudem haben
wir unsere Lager weiter aufgefüllt,
als dies sonst der Fall ist.
Der Fachkräftemangel beschäftigt
uns ebenfalls noch immer – wir
haben aktuell 70 offene Stellen im
Unternehmen.
REGIOBUSINESS Auffallend ist
das große Logistikgebäude. Ist so
etwas für einen Spezialmaschinenbauer
heute zwingend nötig?
JENS GRONINGER Hier hat
sich in den letzten fünf bis sechs
Jahren ein Wandel vollzogen.
Was jetzt passiert, ist, dass immer
mehr neue Unternehmen, Start-
Ups, an den Markt kommen, die
selbst keine Ingenieursstäbe beschäftigen.
Das heißt, dass nicht
mehr unbedingt der Kunde die
Lösung schon im Kopf hat und wir
sie umsetzen, sondern dass wir
die Lösung für den Kunden finden.
Das ist eine Riesenchance für
uns, weil wir so gewisse Technologien
über verschiedene Anlagen
gleichhalten können. Durch eine
Standardisierung können wir extrem
gute Lieferzeiten und extrem
gute Preise bieten. Für diese Anwendungen
benötigen wir mittlerweile
so ein Lager, weil wir die geforderten
kurzen Lieferzeiten nur
dann bedienen können, wenn wir
Module vormontieren. Ein schönes
Beispiel dafür ist Lego: Es gibt
einen 4er-, 6er- und 8er-Stein. Je
nachdem, wie man die Steine zusammensteckt,
bekommt man ein
individuelles Modell heraus. Aber
die Grundsteine bleiben immer
gleich. So einen modularen Baukasten
für Verpackungsanlagen
bauen wir gerade auf. Die komplett
maßgeschneiderte Sonderlösung
wird es natürlich auch in Zukunft
noch bei Groninger geben.
REGIOBUSINESS Sie bedienen
ja vor allem Pharma- und Kosmetikhersteller.
Haben sich beide
Geschäftsbereiche ähnlich gut
entwickelt?
JENS GRONINGER Im Pharmabereich
hatten wir in den vergangenen
beiden Jahren wesentlich
stärkere Wachstumsraten als
im Bereich Consumer Healthcare
und im Bereich Kosmetik erreichen
können. Man muss sagen,
dass die Entwicklung im Kosmetikbereich
etwas langsamer war,
Pharma hat sich deutlich früher
erholt. Aber mittlerweile sind wir
auch im Kosmetikbereich wieder
voll im Plan.
REGIOBUSINESS Geschäftserfolge
haben ja immer auch tiefere
Ursachen. Worauf führen Sie es
denn zurück, dass Sie zuletzt so
kräftig zulegen konnten?
JENS GRONINGER Ich sage
immer: Ein Unternehmen ist nur
so gut wie seine Mitarbeiter. Und
wir haben sehr gute Mitarbeiter,
die loyal sind und motiviert.
Da legen wir auch viel Wert darauf
und fragen beständig nach, wo
sich im Betrieb etwas verbessern
lässt. Wichtig ist auch eine gewisse
Nähe und die direkte Ansprache
zwischen Mitarbeitern und
Führung. Zudem haben wir gute
Kunden, die sich in einem stabilen
Umfeld bewegen. Ein weiterer Erfolgsfaktor
ist unser guter Service.
Wir sind da auch bestrebt, langfristige,
nachhaltige Geschäftsbeziehungen
aufzubauen. Das ist extrem
wichtig.
REGIOBUSINESS Mit der guten
Entwicklung ging ja auch ein
steter Personalaufbau einher. Planen
sie mit weiteren Arbeitsplätzen
oder sind Sie angesichts der
jüngsten Krisen etwas vorsichtiger
mit der Planung?
JENS GRONINGER Wie eingangs
erwähnt, haben wir gerade
rund 70 offene Stellen. Aber wir
gehen da beide Wege: Zum einen
müssen wir mit den Köpfen wachsen,
weil wir die Arbeit sonst nicht
erledigt bekommen. Zum anderen
schauen wir aber ganz stark
auch in unsere Prozesse. Ich bin
kein Fan davon, einen Riesenschlag
Leute einzustellen und die
dann einfach irgendwo hinzusetzen.
Man muss die Mitarbeiter ja
auch integrieren. Ich denke, der
gute Mix macht es aus.
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Firmen & Märkte 19
ADVERTORIAL
Leistungen der Arbeitgeberverbände
Heilbronn-Franken
Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner
an ihrer Seite. Juristen, Ingenieure und Bildungsexperten
beraten und unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit,
angefangen bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht über
organisatorische Aspekte bis hin zur Fachkräftesicherung.
Vier Juristinnen und Juristen beraten die Region
in einem Netzwerk von baden-württembergweit
mehr als 90 Kolleginnen und Kollegen im
Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle
Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der
Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer zentraler
Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen Mitbestimmung
sowie juristische Begleitung von Verhandlungen mit Betriebsräten
und Gewerkschaften. Daneben vertritt der Verband Mitgliedsunternehmen
in allen Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte.
Seminare, Leitfäden und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und
sozialrechtlichen Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.
Die Mitgliedsunternehmen können dabei auf eine jahrzehntelange
Erfahrung vertrauen.
Der Verbandsingenieur unterstützt in einem
Netzwerk von baden-württembergweit
insgesamt 19 Ingenieurinnen und Ingenieuren
zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung
oder der Optimierung von Arbeitsbedingungen.
Auch die Themen Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement
sowie Arbeitssicherheit und Betriebliches
Gesundheitsmanagement sind im Dienstleistungskatalog enthalten.
Ziel ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und Fachkräftemanagement
sind wichtige Tätigkeitsfelder der
Arbeitgeberverbände. Dafür setzen sie sich in der
Politik und in der Selbstverwaltung der Agentur
für Arbeit ein.
Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die
Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges
Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen
sich mit Fragen der Berufsausbildung
und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte
entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten
und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum
Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.
Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken
geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme
und setzen sich für deren Interessen in Politik
und Gesellschaft ein.
Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen
Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.
Neben aktuellen Informationen zu
Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeits-und
Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung und
Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen und
Veranstaltungen teilnehmen. Die Rundschreiben können von
mehreren Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert
werden.
Der Verbandsingenieur –
der Spezialist rund um die Arbeit
Jede unserer 13 Bezirksgruppen
bietet neben
der arbeitsrechtlichen
Unterstützung der
Mitgliedsunternehmen
durch unsere Juristen
auch die Unterstützungs-
und Beratungsleistungen
des Verbandsingenieurs
an.
Michael Schlack
Verbandsingenieur
der Bezirksgruppe
Heilbronn/
Region Franken.
Welche Themengebiete
deckt der Verbandsingenieur ab?
Das Schaubild
zeigt die Themengebiete,
die durch die
Verbandsingenieure
abgedeckt werden. In
diesem Artikel werden
aber nur die vier
Kernkompetenzen des
Verbandsingenieurs
betrachtet.
Grundentgelt-Leistungsentgelt-Belastungszulage
– die Regelungen des ERA-TV
Die Mitgliedsunternehmen werden
vom Verbandsingenieur in allen
Fragen der Grundentgeltfindung
unterstützt: vom Erstellen von
Niveaubeschreibungen bis zur
Begründung für die richtige Einstufung
der Arbeitsaufgabe. Da über
die Einstufung leider aus verschiedenen
Gründen in der betrieblichen
Praxis nicht immer Einigkeit erzielt
werden kann, gehört auch die
Vorbereitung der betrieblichen Arbeitgebervertreter
der Paritätischen
Kommission zum Aufgabengebiet.
Im gesamten Prozess der Grundentgeltfindung
ist der Verbandsingenieur
der Fachmann, der die
Arbeitgeberseite begleitet.
Bei dem tariflichen variablen
Die tariflichen Entgeltbestandteile des Entgeltrahmentarifvertrags
Möchten Sie als nicht tarifgebundenes Unternehmen ein Entgeltsystem
einführen, dann ist ihr Verbandsingenieur der richtige Ansprechpartner.
Entgeltbestandteil, dem Leistungsentgelt,
ist der Verbandsingenieur
vor dem Hintergrund der tariflichen
Regelungen, der Experte, wenn es
darum geht, einen leistungsabhängigen
Bestandteil zu definieren,
der zum Unternehmen passt. Ob
Beurteilungssysteme oder Systeme,
bei denen Leistungsergebnisse mit
Kennzahlen ermittelt werden, der
Verbandsingenieur kann hier eine
wichtige Hilfe sein.
Beim dritten tariflichen Baustein,
der Belastungszulage, werden die
konkreten betrieblichen Situationen
durch Begehungen ermittelt,
z.B. durch Lärmmessungen. Hier
bietet der Verband umfangreiche
Hilfestellungen für die Mitgliedsunternehmen
an.
Zu all diesen Themen werden die
Mitarbeiter, die damit betraut sind,
geschult und damit in die Lage
versetzt, die tariflichen Bestandteile
entsprechen zu ermitteln.
Arbeitszeit
Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.
Heilbronn / Region Franken
Ferdinand-Braun-Straße 18
74074 Heilbronn
Telefon 07131/9449-19
ernstberger@suedwestmetall.de
Die Unternehmen benötigen in
dieser Zeit Modelle, die ihnen größtmögliche
Flexibilität erlauben. Dies
steht aber oft nicht im Einklang mit
den Interessen der Beschäftigten.
Hier Lösungen zu finden, die beide
Interessenlagen berücksichtigen,
ist eine weitere Kernaufgabe des
Verbandsingenieurs. Vor dem Hintergrund
der gesetzlichen Regelungen,
bei tarifgebundenen Unternehmen
auch der Regelungen des Tarifvertrags,
können Modelle erarbeitet
werden, die die betrieblichen
Notwendigkeiten berücksichtigen.
Schichtmodelle aller Art, Gleitzeitund
Flexmodelle, gleichmäßige und
ungleichmäßige Verteilung. Auch
hierzu ist der Verbandsingenieur
der richtige Ansprechpartner. In Zusammenarbeit
mit den Juristen des
Verbands kann er die Mitgliedsunternehmen
von der Ideenfindung bis
zur Betriebsvereinbarung begleiten.
https://heilbronn.suedwestmetall.de
Twitter: J_Ernstberger
LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken
https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken
Beispiel eines ergonomisch günstigen Dreischichtmodells.
20 Firmen & Märkte
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Geballte Stärke für die Region
Entscheidungsträger aus Heilbronn-Franken tauschen sich über eine einheitliche Tourismusstrategie aus. VON LINDA HENER
Die Initiative pro Region
Heilbronn-Franken, der
Tourismusverband Liebliches
Taubertal und der Main-Tauber-Kreis
haben im Mai zu einer
Veranstaltung geladen, die eine
einheitliche Strategie beziehungsweise
eine gemeinsame Vermarktung
der Tourismusförderung der
Region zum Ziel hatte.
Der Arbeitstitel hierfür lautet
„Nördliches Baden-Württemberg“,
doch unter diesem Begriff
könne man die künftigen Marketingmaßnahmen
und Veranstaltungen
der hiesigen Tourismuslandschaft
nicht präsentieren:
„Wir reden auf der einen Seite
von ‚Schmeck den Süden‘, wenn
wir von Baden-Württemberg und
seinen touristischen Angeboten
sprechen, der Norden im Süden
würde dann aber vollends verwirren“,
meinte Sven Dell, Bad Mergentheimer
Kurdirektor und Geschäftsführer
des Tourismusverbands
Liebliches Taubertal. „Den
Norden verbindet man schließlich
mit der Küste.“ Und das sei
eines der wenigen landschaftlichen
Merkmale, die man eben
hier nicht vorweisen könne, so
Dell augenzwinkernd.
BÜNDELUNG Wichtig sei, erklärte
Christoph Schauder, Landrat
des Main-Tauber-Kreises,
dass die Zusammenarbeit innerhalb
der Tourismusförderung
sich nicht nach dem Namen richte,
sondern die Vermarktung aus
Sicht der gemeinsamen Bemühungen
gedacht werde: „Am Namen
darf es nicht scheitern.“ Derzeit
sehe es gut aus, die Tourismusaktivitäten
weiter so zu bündeln
und in Themenfeldern wie
„Rad und Wandern“ oder „Wein
und Genuss“ zusammenzufassen,
unabhängig davon, wo im Raum
Heilbronn-Franken diese umgesetzt
werden.
Um über die nächsten Schritte
der regionalen Tourismusentwicklung
zu informieren, hatten
die Veranstalter rund 60 Entscheidungsträger
aus Heilbronn-Franken
eingeladen, gemeinsam ein
Stück auf dem „5-Sterne-Radweg“
im Lieblichen Taubertal von Lauda
zum Kloster Bronnbach zu fahren.
Nach der Ankunft stand eine
Besichtigung durch Gästeführer
Kurt Lindner an.
GRENZEN Anschließend referierten
die Organisatoren, wie
Friedlinde Gurr-Hirsch, Vorsitzende
der Bürgerinitiative pro Region
Heilbronn-Franken: „Wir können
mit Landschaft, Kunst und Kultur,
Rad- und Wanderwegen, Wein
und Genuss, Gärten, Burgen und
Schlössern, pittoresken Städtchen
und wirtschaftlicher Prosperität
hervorragend punkten“,
Plädoyer: Friedlinde Gurr-Hirsch ist überzeugt, dass sich Touristen
nicht für Ländergrenzen oder Kreise interessieren.
Fotos: Linda Hener
Idylle: Das Kloster Bronnbach bot die perfekte Kulisse für das Treffen.
zeigte sie sich zufrieden, „aber
ich möchte auch etwas Wasser in
den Wein gießen. Nach wie vor ist
die Tourismuslandschaft in Heilbronn-Franken,
aber auch in vielen
Teilen von Baden-Württemberg
sehr zersplittert. Doch Touristen
aus Berlin, Hamburg, Europa
oder gar aus China oder
Übersee interessieren sich nicht
für Landesgrenzen.“ Interessierten
sei egal, in welchem Kreis sie
seien. Sie rief dazu auf, gemeinsam
„ein paar Kirchtürme“ einzureißen
und eine vernünftige Vereinheitlichung
zu schaffen, ein
gemeinsames Dach zu errichten.
„Das heißt nicht, dass die Teilraumschaften
sich irgendwo unterordnen
sollen. Es heißt nur,
dass wir nach außen gemeinsam
auftreten mit einer Marke, einem
gemeinsamen Internetauftritt,
Übernachtungsmanagement und
so weiter.“
Ein Name dafür müsse ihrer Meinung
nach in erster Linie werbewirksam
und griffig sein. Der
stehe aber am Ende des Abstimmungsprozesses.
Die gemeinsame
Radtour und das Treffen im
Kloster Bronnbach seien „ein
schöner Start“, um für Erfolg und
Akzeptanz des Vorhabens zu sorgen
und ein Wir-Gefühl zu erreichen,
„so dass wir am Ende unsere
Bemühungen auf eine vernünftige
Organisation stellen können.“
Andreas Braun von der Tourismus
Marketing GmbH Baden-
Württemberg ging in seinem Vortrag
darauf ein, dass Tourismus
vorrangig „Lebensraumbewirtschaftung“
sei und alles, was Touristen
zugänglich gemacht werde,
schließlich auch der heimischen
Bevölkerung Vorteile bringe. Er
erklärte, dass „die Bedeutung des
Urlaubs im eigenen Land“ durch
die Corona-Situation und Krisen
wie den Ukrainekrieg angestiegen
sei. Dabei hätten auch Freizeitbeschäftigungen
wie Wandern und
Radfahren den Weg aus der Nische
herausgefunden und sie seien
mittlerweile zu einem Massenthema
geworden. Er erinnerte an
Lieferengpässe bei den Fahrradhändlern
bundesweit.
CHANCEN Die Voraussetzungen
seien deshalb so gut wie nie, als
Tourismusregion an einem Strang
zu ziehen und mit einer einheitlichen
Strategie erfolgreich zu sein.
Man habe starke Profilthemen,
wie eine vielfältige Landschaft,
hervorragende Radregionen und
ausgezeichnete Weine. Mit diesen
Highlights könne man überzeugen.
Landrat Christoph Schauder
merkte an, dass er die Region
Tauberfranken nicht als abgehängt
ansehe oder gar von Stuttgart
vergessen. Mit Corona habe
zudem ein Umdenken stattgefunden.
Die Digitalisierung sei gepusht
worden und der Breitbandausbau
damit enorm wichtig. Hier
sei die Region „mit ganz vorne
platziert“. Auf Nachfrage, wie man
junge Menschen in der Region
halten wolle und die Region überhaupt
als Lebens- und Wohnort
attraktiv mache, führte Schauder
die Initiative „Karriere daheim“
auf: „In Kooperation mit vielen
Firmen sprechen wir hierdurch
Schülerinnen und Schüler an.“
www.pro-region.de
www.lliebliches-taubertal.de
www.main-tauber-kreis
Ein sattes Plus
von 40 Prozent
Landrat Schauder besucht Frey Schrauben.
Christoph Schauder, Landrat
des Main-Tauber-Kreises
hat vor kurzem gemeinsam
mit Ursula Mühleck, Dezernentin
für Kreisentwicklung und Bildung,
sowie Bürgermeisterin Heidrun
Beck die Firma Frey Schrauben
in Boxberg-Schwabhausen besucht.
Das Unternehmen belegte
im Jahr 2020 den dritten Platz
beim Zukunftspreis „Innovation“
des Main-Tauber-Kreises.
„Die Digitalisierung liegt uns am
Herzen“, sagten Geschäftsführer
Dennis Oltmanns und Gesellschafter
Thomas Schnizler. Daher
investiere die Firma auch kontinuierlich
in Hard- und Software.
Einblicke: Bürgermeisterin
Heidrun Beck, Gesellschafter
Thomas Schnizler und Landrat
Christoph Schauder (v. li.) an
einer Schütte mit Schrauben bei
Frey in Boxberg. Foto: Landratsamt
„Die Digitalisierung weiter voranzubringen,
ist auch ein erklärtes
Ziel der Landkreisverwaltung. In
den vergangenen Jahren ist es uns
gelungen, beim Breitbandausbau
eine Spitzenposition in Baden-
Württemberg zu erlangen. Durch
die innerörtliche Erschließung
mit Glasfaser möchten wir diese
Spitzenposition noch weiter ausbauen“,
betonte der Landrat.
„Zudem legen wir großen Wert
auf den Klimaschutz“, erläuterte
Schnizler. „Seit vier Jahren setzen
wir nur noch regenerative
Energien ein. Wir achten darauf,
dass der Strom ausschließlich in
der Region gewonnen wird“. Derzeit
wird eine Fotovoltaikanlage
mit Trafo sowie E-Auto-Ladestellen
aufgebaut. In diesem Zuge
soll dann auch eine Splittinganlage
eingebaut werden, die sowohl
heizen als auch als kühlen kann.
Das Unternehmen ist ein Nischenund
Spezialanbieter für Schrauben.
Nach erheblichen Umsatzeinbrüchen
im Jahr 2020 wächst
die Firma wieder bei Umsatz und
Personal. In den ersten vier Monaten
2022 konnte eine Umsatzsteigerung
von mehr als 40 Prozent
gegenüber dem Vorjahr erzielt
werden.
pm
www.frey-schrauben.de
Karriere im Main-Tauber-Kreis
Ausbildungsplätze und Aufstiegschancen beim Berufsinformationstag in Wertheim.
Das Berufliche Schulzentrum
Wertheim, die Comenius
Realschule Wertheim
und die Gemeinschaftsschule
Wertheim organisieren
am Samstag, 25. Juni, zwischen
9.30 und 15 Uhr den 15. Wertheimer
Berufsinformationstag
(BIT) im Bildungszentrum Bestenheid.
Zahlreiche neue Aussteller,
interessante Vorführungen
und Gespräche bieten dann
spannende Einblicke in die faszinierende
Berufswelt.
Für Schülerinnen und Schüler,
die im Laufe des nächsten Schuljahres
ihren Schulabschluss erwerben
und dann eine Berufsausbildung
oder ein Studium
absolvieren möchten, bietet der
BIT Wertheim somit eine passende
Gelegenheit, sich umfassend
über die Perspektiven in
der Region zu informieren. Dies
ist im persönlichen Gespräch
mit den Vertreterinnen und Vertretern
der Ausbildungsbetriebe
und der Hochschulen der Region
möglich.
Kontakt: Schüler, Praktikanten und auch Fachkräfte können sich an den zahlreichen Ständen ganz direkt
über die Firmen aus der Region informieren.
Foto: BIT
PLÄTZE Rund 650 Ausbildungsplätze
werden hier aktuell angeboten,
dabei gibt es kaum ein
Berufsfeld, in dem kein Nachwuchs
gesucht wird. Zudem stehen
etwa 200 Plätze für ein Duales
Hochschulstudium zur Verfügung.
Dieses ermöglicht eine
hochwertige Verbindung von betrieblicher
Ausbildung und wissenschaftlichem
Studium – Theorie
und Praxis werden also sinnig
vereint.
Im Rahmen des BIT besteht auch
die Möglichkeit für Fachkräfte,
sich über die Perspektiven in der
Region zu informieren und mit
potenziellen Arbeitgebern ins
Gespräch zu kommen. Gleiches
gilt für Schüler, die sich zunächst
durch ein Praktikum orientieren
möchten.
BANDBREITE Kleine und mittelständische
Unternehmen sind
auf der Messe ebenso vertreten
wie global agierende Weltmarktführer.
Mehr als 75 Aussteller
bieten Schülerinnen und Schülern
sowie Eltern die Möglichkeit,
sich über die breite Vielfalt
der Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten
bei den regionalen
Unternehmen und
Institutionen zu informieren.
Das Spektrum reicht vom familiären
Handwerksbetrieb hin zum
Weltmarktführer.
Auch Bewerberinnen und Bewerber,
die noch für den Start in
2022 einen Ausbildungsplatz suchen,
können in der „Last-Minute-Börse“
im Eingangsbereich
des Beruflichen Schulzentrums
und der Comenius Realschule
fündig werden.
Alle Informationen zu den teilnehmenden
Unternehmen und
den Bewerbungsverfahren finden
sich auf der Website des
Berufsinformationstages unter
www.bit-wertheim.de. Ebenfalls
ist dort ein Lageplan mit Standnummern
veröffentlicht. Dort
erhalten Schüler auch Tipps, wie
sie den Besuch des BIT Wertheim
vorbereiten und sich vorab
über die Unternehmen informieren
können.
pm
www.bit-wertheim.de
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Firmen & Märkte 21
Varta hält an Zielen fest
Im Segment Lithium-Ions Solutions & Microbatteries ist der Umsatz gesunken, die
Bereiche Household Batteries und Consumer Batteries legten dagegen zu.
Die Varta AG erwartet für
das laufende Jahr einen
Konzernumsatz zwischen
950 Millionen und 1 Milliarde
Euro, was einem Anstieg von bis
zu rund 10 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr entspricht.
Die weltweit anhaltendende Covid-19-Pandemie
hat bislang keine
direkten Auswirkungen auf
die Lieferketten von Varta, Produktionsausfälle
infolge der Pandemie
an den eigenen Standorten
gab es nicht. Auch der Krieg
gegen die Ukraine belastet das
Unternehmen nicht direkt. Die
Auswirkungen der steigenden
Rohstoffpreise und Energiekosten
infolge des Angriffs auf die
Ukraine beeinflussen das Ergebnis,
nachdem die Weitergabe der
Preiserhöhungen nur zeitverzögert
erfolgen kann.
CEO Herbert Schein: „Varta investiert
weiter in das Lithium-Ionen-Geschäft
und wir erweitern
hier unser Portfolio. Unsere
Stärke ist unsere Innovationsfähigkeit.
Das stellen wir derzeit
mit unseren großformatigen Lithium-Ionen-Rundzellen
unter
Beweis. Hier bieten wir strategische
Wettbewerbsvorteile, wie
wir es bei CoinPower bereits getan
haben. Das Interesse seitens
der Kunden ist sehr groß. Varta-Zellen
werden es ihnen ermöglichen,
in den Bereichen
Home&Garden, Powertools,
in industriellen Anwendungen
oder im Automotive-Bereich
neue und bessere Produkte herzustellen
und zu verkaufen.“
Der Umsatz im Segment Lithium-Ion
Solutions & Microbatteries
liegt im ersten Quartal 2022
bei 88,4 Millionen Euro, was einem
Umsatzrückgang von -27,5
Millionen Euro entspricht. Varta
reagiert auf die zurückhaltende
Nachfrage mit temporären
Kapazitätsanpassungen
und Kosteneinsparungen, kann
aber kurzfristig zur Vollauslastung
zurückkehren und durch
die kurzfristige Erweiterung der
Produktionskapazitäten auch
zusätzliche Wachstumschancen
wahrnehmen. Im zweiten Halbjahr
werden Neuprodukteinführungen
erwartet, die zu einer
deutlichen Geschäftsbelebung
beitragen sollen.
Das Segment Household Batteries
umfasst das Geschäft der
Konsumentenbatterien und die
Energiespeicherlösungen. Der
Umsatz in diesem Segment ist in
den ersten drei Monaten 2022
im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitpunkt
von 82,4 auf
96,9 Millionen Euro gestiegen.
Dies entspricht einem Umsatzwachstum
von 17,6 Millionen
Euro. Das bereinigte Ebitda ist
jedoch von 13,9 auf 11,4 Millionen
Euro gesunken. Der Ergebnisbeitrag
aus dem zusätzlichen
Geschäft konnte den Preisanstieg
bei den Rohstoffen nicht
vollständig kompensieren.
Der Geschäftsbereich Consumer
Batteries profitiert von der hohen
Nachfrage und konnte seinen
Umsatz im zweistelligen Prozentbereich
steigern. Das Geschäft
mit Energiespeicherlösungen
ist im Geschäftsjahr erneut
sehr dynamisch gewachsen und
profitiert von der anhaltend hohen
Nachfrage nach Heimspeichern.
Die bereinigte Ebitda-Marge
liegt bei 11,8 Prozent im Verhältnis
zum Umsatz, was einem
Rückgang um 5,1 Prozentpunkte
im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
pm
Zuversichtlich: Der Umsatz soll bis Ende des Jahres zweistellig wachsen. Foto: dpa-Bildfunk/Marijan Murat www.varta-ag.com/publications
Grillfest: Bei Geschäftserfolgen lassen es sich die Ventilatorenspezialisten
in Boxberg fast schon traditionell gut gehen.
Foto: Systemair
In Feierlaune
Systemair: Rekorde bei Umsatz und Aufträgen
Der Hashtag „teamworkisdreamwork“
hat bei der
Systemair GmbH in Boxberg
eine besondere Bedeutung.
Unter diesem Motto ist der Hersteller
für Lüftungs-,Klima-, und
Kältetechnik nicht nur gut durch
die Corona-Pandemie gekommen,
sondern meldet auch neue
Umsatz- und Auftragseingangsrekorde.
Allein im Monat März erarbeitete
sich der Betrieb einen
Umsatz von 13,3 Millionen Euro –
eine neue Höchstmarke. Ein Auftragseingang
im selben Monat in
Höhe von 16 Millionen Euro war
ebenso ein neuer Firmen-Rekord.
Beinahe schon traditionell zu
„All-time-High“-Ergebnissen gab
es ein spontanes Grillfest für die
gesamte Belegschaft. „Auf diesem
Weg möchte ich mich nochmals
bei Euch allen für Euren unermüdlichen
Einsatz bedanken. Jeder
einzelne und jede einzelne hat
eine große Bedeutung für das gesamte
Systemair-Team“, bedankte
sich Geschäftsführer Stefan Fischer
in seiner Ansprache und
stellte fest: „Dies zeigt, dass unser
Unternehmen am Markt stark
präsent ist und wir mit großartigen
Zahlen ins neue Geschäftsjahr
starten werden.“
Die Systemair GmbH gehört zur
schwedischen Systemair-Gruppe.
Das Unternehmen beschäftigt
weltweit über 6200 Mitarbeiter.
Mehr als 70 Niederlassungen
in 50 Ländern produzieren und
vertreiben innovative und nachhaltige
Lüftungs- und Klimasysteme.
Diese sorgen für hohe Raumluftqualität
in zahlreichen Anwendungsbereichen
und bieten
Lösungen für öffentliche, gewerbliche
sowie industrielle Bauten
und Wohngebäude, bis hin zur
Lüftung und Entrauchung von
Tiefgaragen und Tunnel. pm/ibe
www.systemair.de
Info-Plattform
Der „Schwäbisch Haller Immobiliendialog“ ist
erneut thematisch breit angelegt.
„Best in Sports“ wird weiteren
Intersport-Kurs bestimmen
Nach fast drei Jahren Corona-Pause
findet am 21.
Juni in der ehenmaligen
Fassfabrik in Hessental der zweite
„Schwäbisch Haller Immobiliendialog“
statt. Ein Highlight der
ganztägigen Veranstaltung wird
der Impulsvortrag des ehemaligen
Nationalspielers Hansi Müller
sein. Unter dem Motto „Das
Tor zum Erfolg“ leitet der einstige
VfB-Star aus dem Sport Parallelen
für die Unternehmensführung
und Selbstmotivation ab.
Impulsvortrag: Hansi Müller ist
ein gefragter Refernt. Foto: Wilhelm Betz
Pierre Hilgerink, Initiator der
Veranstaltung und Geschäftsführer
der Hilgerink Consulting:
„Wie im Profifußball stehen
auch die Immobilienakteure vor
immer neuen Herausforderungen.“
Aktuell seien das der Digitalisierungsschub
sowie Engpässe
beim Personal, den Handwerkern
und den Materialien. „Mit
dem Schwäbisch Haller Immobiliendialog
wollen wir der Immobilienbranche
eine regionale
Plattform für die Vernetzung
bieten“, erläutert Hilgerink, der
selbst ein Beratungsunternehmen
für den Betrieb von Aufzügen und
Fahrtreppen betreibt. Immobilienfachleute
müssen Spezialisten
in allen Bereichen des Baus und
der Sanierung sein. Hinzu kommt
der Umgang mit Mietern, Eigentümern
und Mitarbeitern. „Kein
Unternehmen kann alles gleich
gut. Wer erfolgreich bleiben will,
braucht ein gutes Netzwerk.“
Die über 100 angemeldeten Gäste
des „Schwäbisch Haller Immobiliendialogs“
erwarten acht Fachvorträge.
So nennt Peter Schindmeier
(casavi GmbH) zehn Gründe,
warum bald Roboter Immobilien
managen werden. Weitere
Referenten befassen sich mit der
Digitalisierung beim Vertrieb,
dem Cyberschutz gegen den Missbrauch
von Kundendaten und digitalen
Lösungen für den Aufzug.
Der Haller Rechtsanwalt Rainer
Metschke referiert zum neuen
Modernisierungsgesetz für Wohneigentum
und Dr.-Ing. Fred Gresens,
Mitglied des Landesvorstandes
der Architektenkammer Baden-Württemberg,
wagt einen
Ausblick auf die Entwicklungen
im Wohnungsbau. pm/ibe
www.hilgerink-consulting.de.
Generalversammlung bestätigt die im Oktober 2021 eingeschlagene Wachstumsstrategie.
Deutschlands größter
Sportfachhandelsverbund
hat seine Generalversammlung
wieder in Heilbronn
abgehalten.
Die weitere Umsetzung der Strategie
„Best in Sports“ wird im
laufenden Geschäftsjahr den
Fahrplan bestimmen. „Wir sind
im Umsatz gewachsen und haben
das Geschäftsjahr auch mit
einem sehr positiven Ergebnis
abgeschlossen. Das zeigt,
dass wir im Verbund gut aufgestellt
sind und bereits viele Themen
der Strategie Best in Sports
erfolgreich greifen: Sei es in
der Flächen-Expansion, bei den
Shopformaten, der Umsetzung
der neuen CI-Verträge, der Einführung
des selektiven Vertriebs
für unsere Exklusivmarken, der
virtuellen Messe sowie des erfolgreichen
Hochlaufens unseres
neuen Lagers. Die erneute Bestätigung
des eingeschlagenen strategischen
Weges durch die Eigentümer
der Intersport schafft
Planungssicherheit: Das ist ein
starkes, positives Signal an unsere
Partner im Händler-Verbund
und an die Industrie,“ sagt Knud
Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender
der Intersport Deutschland
eG. CEO Dr. Alexander v. Preen
ergänzt: „Vor dem Hintergrund
der weiterhin sehr fragilen Rahmenbedingungen
mit unterbrochenen
Lieferketten, steigenden
Frachtkosten und Großhandelspreisen
sowie einer nach wie
vor global nicht endenden Pandemie-Situation
freut es mich
sehr, dass zum 1. Oktober 2021
bereits 463 Händler die neuen
CI-Verträge unterschrieben haben.
Das ist ein klares Bekenntnis
unserer Händler zur Marke
Intersport und zur Strategie Best
in Sports. Wir bedanken uns bei
den Eigentümern für dieses Vertrauen.
Den Zukunftskurs der
Intersport werden wir im Dialog
mit ihnen weiter konsequent
vorantreiben.“
Die neuen CI-Verträge haben das
Ziel, verbindliche und einheitliche
Kriterien zur Kundenansprache
unter der Marke Intersport
sowie definierte Qualitätsstandards
umzusetzen.
Die Generalversammlung hat
sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat
für das Geschäftsjahr
2020/2021 mit einer großen
Mehrheit entlastet.
Turnusgemäß standen die Aufsichtsräte
Knud Hansen, Intersport
Knudsen (Kiel), Harald L.
Schedl, Unternehmensberater
(Düsseldorf) und Oliver Krumholz,
Intersport Krumholz (Neuwied),
zur Wiederwahl. Alle drei
Mitglieder wurden in der Versammlung
in ihrem Amt für die
kommenden drei Jahre einstimmig
bestätigt und Knud Hansen
erneut zum Vorsitzenden gewählt.
pm
www.intersport.de
Kontrollgremium: Hansjörg Stähle, Jürgen Kettschau, Harald L. Schedl, Werner Holzmayer, Stefan Rübsam
(hintere Reihe, von links), Franziska Schölzel, Knud Hansen und Oliver Krumholz (vorne, von links) bilden
den Aufsichtsrat. Nicht im Bild ist Christoph Borgmann.
Foto: Intersport
22 Politik & Wirtschaft
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Im Schatten der Krise
Bei der Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken diskutierten die
Anwesenden rege über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. VON FRANK LUTZ
Die anhaltenden Materialengpässe
und die rasant
steigenden Energie- und
Rohstoffpreise belasten auch viele
Handwerksbetriebe. Zudem
hatten viele Mitglieder der Handwerkskammer
(HWK) Heilbronn-Franken
immer wieder
den Wunsch nach mehr Raum
für Fragen und Austausch geäußert.
Und so wurde bei der Vorstandssitzung
der HWK im April
beschlossen, eine „Aussprache
zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs
auf das regionale
Handwerk“ auf die Tagesordnung
der folgenden Sitzung der
Vollversammlung zu setzen.
Herausforderung: Wie viele andere Handwerkszweige kämpft auch die Baubranche mit Materialengpässen
und steigenden Energiepreisen.
Foto: Jan Woitas/dpa
ANSTIEG In der regen Diskussion,
die in der Sitzung Mitte Mai
im Heilbronner Meistersaal entstand,
sprach Fleischermeister
Harald Hohl von massiven Umsatzverlusten
und Kunden, die in
falscher Hoffnung auf niedrigere
Preise zu Discountern abwanderten.
Auch die rasant steigenden
Getreidepreise wurden thematisiert.
Und Kammerpräsident
Ulrich Bopp bezeichnete Hamsterkäufe
als ernstes Problem
und warf einigen Lieferanten vor,
sich auf Kosten ihrer Kunden zu
bereichern.
Den Ernst der Lage hatte Bopp
auch zuvor in seinem Grußwort
betont: Er bezeichnete die rasant
steigenden Preise für Strom,
Gas und Treibstoffe als „ernste
Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit
des Handwerks und
der deutschen Wirtschaft insgesamt“.
Er sprach sich für niedrigere
Steuersätze für Strom und
Energie und gegen einen sofortigen
Importstopp von russischem
Gas aus.
„Der Ukraine-Krieg mitten in
Europa bringt nach der Corona-
Krise weitere wirtschaftliche
Beeinträchtigungen mit sich“,
stimmte Steffen Rentschler, der
als Referent für Mittelstand
und Handwerk das Landeswirtschaftsministerium
vertrat, zu.
Doch auch wenn viele Betriebe
sorgenvoll in die Zukunft schauten,
sei das baden-württembergische
Handwerk ein „Stabilitätsfaktor
in Krisenzeiten“.
„Extreme Teuerungsraten im
Energie- und Rohstoffsektor, Lieferengpässe
und eine ungewisse
Entwicklung durch den Krieg
in der Ukraine sowie dadurch
zögerliches Konsumverhalten
bremsen unsere Wirtschaft aus
und gefährden zum Teil die Existenz
vieler Unternehmen“, sagte
auch Arbeitnehmer-Vizepräsident
Markus May. Er warnte die
Unternehmen aber davor, jetzt
die Fachkräftesicherung zu vernachlässigen
und Personal abzubauen:
„Jetzt ist eher die Zeit für
Qualifizierung und, wo es wirklich
wirtschaftlich brenzlig wird,
für Kurzarbeit, damit die Firmen
nach einer hoffentlich baldigen
Normalisierung handlungsfähig
bleiben.“
RÜCKGANG Auch andere
wichtige Themen standen an diesem
Nachmittag auf der Agenda:
Kerstin Lüchtenborg, Abteilungsleiterin
Berufsbildung, trug die
wichtigsten Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht
2021 vor:
Insgesamt befanden sich im
Kammerbezirk zum Jahreswechsel
4349 Frauen und Männer in
Ausbildung – ein leichtes Minus
von 2,5 Prozent gegenüber Ende
2020, aber ein deutlicher Rückgang
von rund 500 Azubis oder
10 Prozent gegenüber 10 Jahren
zuvor. Die Zahl der Neueintragungen
blieb mit genau 1700 nahezu
stabil gegenüber dem Vorjahr.
Johannes Richter, Leiter des Bildungs-
und Technologiezentrums,
kündigte ein „sehr großes
Streichkonzert“ beim Bau
der neuen Multifunktionswerkstatt
an, um den von der Vollversammlung
beschlossenen Kostenrahmen
von 700 000 Euro
nicht zu sprengen. Die Sparmaßnahmen
sollen aber nicht auf
Kosten der Qualität gehen.
www.hwk-heilbronn.de
Denkanstöße
Glücklichsein im Beruf
„Glücklichsein im Beruf, geht das
überhaupt?“ fragt mich ein Kollege,
als wir zum Parkhaus schlendern.
„Fragen wir die Nächsten, die uns
entgegenkommen“, schlage ich
vor. Gesagt, getan. Wir fragen und
bekommen Antwort von einer Frau:
„Ja klar, ich war glücklich, solange
Gunter König
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut
und Business-Coach
ich gearbeitet habe. Die Arbeit
machte ich mit großem Vergnügen.
Die Arbeit lag mir. Ich konnte sie auf
meine Weise machen. Die Kolleginnen
waren nett und einfach liebevoll.
Der Arbeitsplatz lag mitten in der
Stadt in einem alten Fachwerkhaus.
Es gab einen schönen Garten für die
Pausen. Unser Chef ließ uns unsere
Arbeit machen und lobte uns.“
Hier finden wir schon die wichtigen
Faktoren fürs Glücklichsein im Beruf:
1. Gute Stimmung am Arbeitsplatz;
soziale Beziehungen gestalten, sich
gegenseitig unterstützen.
2. Selbstständig arbeiten, Arbeit
mitgestalten können, fachliche und
persönliche Stärken einbringen.
3. Das tun, was einem Freude
bereitet.
4. Fair und respektvoll behandelt
werden von Kollegen und vom Chef.
5. Der Chef hat einen großen Einfluss
auf unsere Zufriedenheit, von
ihm ist Anerkennung, Wertschätzung
und Zutrauen sehr wichtig.
Viele Menschen haben hohe Erwartungen
an ihre Arbeit im Beruf. Die
Arbeit soll sinnvoll sein und Freude
machen. Dabei fragen sie sich: Finde
ich als Mitarbeiter einen Sinn in
meiner Arbeit und in den Zielen des
Unternehmens?
Glück wird im Lexikon definiert
als eine „günstige Fügung des
Schicksals“. In dieser ursprünglichen
Bedeutung war für Glück weder ein
besonderes Talent erforderlich noch
eigenes Zutun. Glück beschreibt
aber auch einen innerlich empfundenen
Zustand, bei dem wir uns
wohlfühlen. Daher ist noch heute der
Ausspruch „Jeder ist seines Glückes
Schmied“ sehr verbreitet. In dieser
Bedeutung hängt „die Fähigkeit,
glücklich zu sein, außer von äußeren
Umständen auch von eigenen Einstellungen
und Bemühungen ab.“
Um im Beruf glücklich und zufrieden
zu sein, muss ich mir selber Gedanken
über mein Tun machen: bin ich
mit mir stimmig? Kann ich meine
Arbeit verbessern? Kann ich sie
geschickter ausführen?
Glücklichsein und Zufriedenheit
erreiche ich auch durch meine Überzeugung
und mein Erleben, dass ich
etwas bewegen kann. Ich will selbst
erfahren, dass ich gebraucht werde
und wirksam bin. Ich kann mir etwas
vornehmen und das dann praktisch
umsetzen. Ich muss nicht immer
100 Prozent alles richtig machen
und erarbeiten, es genügen auch
80 Prozent. Wer glücklich sein will,
muss zu Veränderungen bereit sein.
Das bedeutet innehalten und seine
täglichen Gewohnheiten überprüfen.
Geschickterweise beginne ich mit
Tagebuchschreiben. Darüber möchte
ich gerne in der nächsten Kolumne
meine Gedanken äußern: „Gebrauchsanweisung
zum Glücklichsein
im Beruf“.
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FIRMENPORTRÄT
Perfekt in Szene setzen als Beruf
Innovationen treffen auf Erfahrung: Die MRG zeigt, wie Veranstaltungen zum Erlebnis werden
Die Media Resource Group (MRG) aus
Crailsheim ist de richtige Ansprechpartner,
wenn es um die Planung und Umsetzung
kreativ-technischer Konzepte für
Veranstaltungen jeglicher Art geht. Seit
über 22 Jahren arbeiten die geschäftsführenden
Gese lschafter Michael Frank
und Steffen Haug mit namhaften Firmen
aus der Region zusammen. Und auch im
Ausland sind sie vertreten.
❚ Gegründet im Jahr 1995 in Langenburg
als „Klangschmiede“ von Steffen Haug
und Michael Frank, verwirklicht das Unternehmen
bis heute Kundenwünsche in
Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.
„2010 haben wir unseren Standort
nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist
unser Wunschstandort. Als wir das 15 000
Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder
Straße gesehen haben, wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.
„Nach über 20 Jahren Innovation,
Das ist es“, sagt Michael Frank, geschäftsführender
Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit
ness ist das Portfolio der Möglichkeiten
Resource Group. Durch die Weiterentwicklung
in a len medialen Bereichen entstand Gese lschafter Steffen Haug. Die Unterneh-
gefächert“, meint der geschäftsführende
im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch
Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige
Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer
Dienstleister kann das Team Kundenwünsche
anhand neuster Medien- und Veran-
individue l zu realisieren, macht uns einzig-
weiterzuentwickeln und Kundenwünsche
staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.
MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung
oder die Präsentation anläss-
Bereich Licht, Ton, Rigging, Video- und Multimedia,
Bühne, Event- und Messebau an. lich einer Messe, die Media Resource
Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für
möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit
wie etwa das Schweben in der Luft, während
eines Bühnenauftritts zu verwirklitern
realisiert das Crailsheimer Unterneh-
der Hakro Arena. Bei einem Termin im Haus
40 festen und bis zu 100 freien Mitarbei-
Sponsorendinner der Crailsheim Merlins in
men Projekte deutschlandweit,
aber auch in Österrei-
wie Andreas Gabalier, Gianna Nannini oder
sei es durchaus möglich, einem Showstar
ch und der Schweiz. Zu den Sarah Brightman über den Weg zu laufen
Kunden zählen regionale – denn immer wieder sind diese in den Probenha
len der MRG unterwegs.
Unternehmen wie die Bausparkasse
Schwäbisch Ha l, „Das Faszinierende dabei ist, egal ob groß
Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le
Volksbank Hohenlohe und Lösungen zu finden“, sagt Steffen Haug.
Würth. Firmen wie „Wenn Events geplant werden, treffen wir
Mercedes Benz, Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen
Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen. Dennoch haben Unternehmer,
auf der Referenzliste. Ein Markenspezialisten und Stars ein verbindendes
Element – ihre Botschaften so len
Großereignis war im letzten
Jahr die Einweihungsveranstaltung
des Carmen Würth dies immer und übera l funktioniere, schaf-
ankommen“, erklärt Michael Frank. Damit
Forums in Gaisbach gewesen.
Im Auftrag der Agentur nische Lösungen. Auch sei der Anspruch
fe die Media Resource Group kreativ-tech-
„marbet“ durfte die Media der Dienstleister ihren Kunden den höchsten
Wirkungsgrad für das eingesetzte
Resource Group das Event
technisch inszenieren. Budget zu bieten. Dabei haben die Unternehmer
ein paar Prinzipien, welche sich Außerdem kümmerten sich
die
Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und Multimedia
Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.
Fotos: Media Resource Group
schreibt: „Uns ist Kreativität und Innovation
sehr wichtig, aber wir müssen bezahlbar
bleiben. Außerdem wo len wir es
unseren Partner so einfach wie möglich
machen, eine Veranstaltung auf die Beine
zu ste len. Frank sagt: „Früher war es die
Faszination Technik, heute begeistert es
mich, wenn wir dabei helfen, Erlebnisse zu
schaffen und Menschen zu bewegen.“
[pm]
Media Resource Group GmbH & Co. KG
Roßfelder Straße 54/5 | 74564 Crailsheim
Fon: 7951 27888100
Fax: 07951 / 27888900
E-Mail: info@mediaresourcegroup.de
Web: www.mediaresourcegroup.de
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FIRMENPORTRÄT
Zum Greifen nah
Das Mawell Resort hat sich die Natur als Baumeister gewählt
❚ Idy lisch hoch über der Jagst gelegen, bietet
das Mawe l Resort in Langenburg eine Auszeit
vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie
samt Tagungszentrum und regionale Gastronomie
unter einem Dach vereint, ist perfekt in die
Natur eingebettet.
Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich
durch die Anlage zieht. Von nahezu jedem Platz
aus haben die Besucher einen grandiosen Ausblick
auf das Jagsttal – so wird ein Bewusstsein
für die schöne Landschaft geschaffen. Und
auch im Inneren hat die Natur viel Raum.
Das zeigt sich am deutlichsten im großen Spa-
Bereich: Die Wellness-Landschaft ist nicht einfach
harmonisch in die 240 Mi lionen alte
Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern
geradezu aus ihr erwachsen. Die Natur war hier
Baumeister. Neben dem Naturstein ist Holz ein
bestimmendes Element im Resort. Und auch
das stammt aus den heimischen Wäldern.
Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat
Hausherr Wolfgang Maier viel Wert auf Nachhaltigkeit
gelegt, auch die Energieversorgung
folgt einem ausgeklügelten System. Das
Resort setzt komplett auf regenerative Energien
aus lokalen Quellen. Die benötigte Wärme
liefert ein Blockheizkraftwerk, das mit Biogas
aus Ludwigsruhe betrieben wird. Die Abwärme
des Blockheizkraftwerkes wird direkt vor Ort
verwendet, der Überschuss bringt das ortsan
Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht
entwachsen. Foto: Mawell
des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg
punkten. Hierbei wurde hervorgehoben,
dass ausschließlich regenerative Energien zum
Einsatz kommen und Biogas und Holzenergie in
einem Wärmeverbund optimal integriert sind.
An die regenerative Energieversorgung ist auch
die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,
angebunden. Die Genussmanufaktur verspricht
außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.
Gäste werden direkt in die Kochabläufe einbezogen
– das ist möglich dank der großen Show-
Küche die den Mittelpunkt des Gastraumes
bildet. Und auch hier besteht wieder eine enge
Bindung zur Natur: Kiefernholz aus der Region
sorgt für ein uriges Ambiente.
Im Rahmen eines Firmenporträts stellen wir Ihr Unternehmen
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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Firmen & Märkte 23
Kunden zeigen
sich zufrieden
Möbel Bohn überzeugt den Service-Inspektor.
Das Traditionshaus erzielt die Note 1,4.
Startschuss: Vertreter des Fertighaus-Herstellers, der Gemeinde und des ausführenden Bauunternehmens legten im Mai den Grundstein für den
Baubeginn der Hallenerweiterung am Stammsitz in Oberrot-Scheuerhalden.
Foto: Fertighaus Weiss
Die Zukunft im Blick
Fertighaus Weiss erweitert sein Plusenergiewerk. Zudem entsteht ein
Ausbildungszentrum, in dem Nachwuchskräfte in sieben Berufen geschult werden.
Fertighaus Weiss erweitert
die Produktionskapazitäten
am Stammsitz in Oberrot-Scheuerhalden.
Dazu wird
das Werksgelände erweitert: Bis
zum Frühjahr 2023 soll auf der
Fläche eine neue Produktionshalle
mit rund 3500 Quadratmetern
Produktions- und Lagerfläche
entstehen. Künftig werden
dort Innenwände, Sonderbau-Elemente
und Bauteile für
Mehrfamilienhäuser der Gebäudeklasse
3 gefertigt. Im Mai fand
der Spatenstich für das Zukunftsprojekt
statt. Durch die Vergrößerung
der Produktionsflächen
freiwerdende Hallenflächen sollen
künftig für ein Ausbildungszentrum
genutzt werden. Dort
wird der Fertighaushersteller in
modernen Räumen die Auszubildenden
in mittlerweile sieben
gewerblichen Ausbildungsberufen
schulen.
NACHHALTIG Der Neubau
wird als Effizienzgebäude 40 realisiert.
Damit erfüllt er dieselben
Anforderungen an nachhaltiges
Bauen wie viele der Holzfertighäuser,
die dort künftig gefertigt
werden sollen. Um den
Vorgaben an die Nachhaltigkeit
und Energieeffizienz zu entsprechen,
soll die Halle mit dem Siegel
Nachhaltiges Gebäude zertifiziert
werden.
Der erzeugte Strom der unternehmenseigenen
Fotovoltaikflächen
wird direkt für die Produktion
der Fertighäuser verwendet.
Die neue Halle wird zudem
ausschließlich mit Holzabfällen
beheizt, die bei der Produktion
anfallen. Wie im Rest des Werkes
werden in der neuen Halle
CNC-gesteuerte Fertigungsmethoden
für höchste Präzision
zum Einsatz kommen.
WACHSTUM Mit dem Hallenneubau
wächst das Plusenergiewerk
von Fertighaus Weiss weiter.
Künftig wird dort auf rund
55 000 Quadratmetern produziert.
Aufgrund des hohen Auftragsvorlaufes
und den zusätzlichen
Produktionskapazitäten
soll 2023 das Umsatzziel von
100 Millionen Euro erreicht
werden.
pm
www.fertighaus-weiss.de
Seit 2015 lässt sich Möbel
Bohn durch das unabhängige
Institut für bessere Kundenzufriedenheit,
der „Service-Inspektor
GmbH“, prüfen und bewerten.
Dabei teilen Kunden mit,
wie sie die Leistungen des Unternehmens
in den einzelnen Abteilungen
einschätzen. Dazu erhalten
sie bei der Lieferung der gekauften
Möbel eine Befragungsunterlage,
die sie online ausfüllen.
Eine entsprechende Auswertung
von über 4300 Kundenangaben
ergab nun die Zufriedenheits-Note
1,4. Sie errechnet sich aus den
Leistungen von Möbel Bohn in
den Bereichen „Service“, „Beratungsqualität“,
„Sortiment“, „Ausstattung“,
„Auftragsbearbeitung“,
„Lieferung“ und „Freundlichkeit
des Personals“.
BEGEISTERUNG Zudem ermittelte
der Service-Inspektor eine
Weiterempfehlungs-Quote von
annähernd 92 Prozent. „Dieses
Ergebnis bestätigt erneut, dass
sich jahrelange Kunden-Orientierung,
ein ehrliches Preis-Leistungsverhältnis
und ein hochmotiviertes
Team bewährt haben“,
heißt es in einer Pressemitteilung
des Unternehmens. Zudem gibt
das Möbelhaus aus der Horaffenstadt
an: „Unser oberstes Ziel ist
es, die Kunden rundum zufrieden
zu stellen und den Möbelkauf bis
hin zur Lieferung und Montage zu
einem Erlebnis werden zu lassen.
Nur durch stetige Weiterentwicklung
der Servicequalität und Berücksichtigung
der Kundenwünsche
in der Unternehmensphilosophie
ist eine permanente Steigerung
möglich.“
pm
www.moebel-bohn.de
Team: Silvio Rösner, Tobias Lehr
(Prokuristen), Birgit Grapentin
(Verkaufsleiterin) und Ullrich Müller
(Vertriebsleiter) freuen sich über die
gute Auszeichnung durch Christian
Fritz, Geschäftsführer Service
Inspektor (v. li.). Foto: Möbel Bohn
ADVERTORIAL
Das Fachkräfte-Netzwerk
Auf dem Weg zur ausgezeichneten Region
Wie Great Place to Work ® Arbeitgeberattraktivität in der Region Hohenlohe steigern will und welche Rolle Hohenlohe Plus dabei spielt.
Die Sichtbarkeit der Region Hohenlohe
als attraktiven Arbeitsstandort
erhöhen, die Unternehmen bei
der Gewinnung und Bindung von
Fachkräften wirksam unterstützen
und einen nachhaltigen Mehrwert
für Unternehmen stiften – das sind
die Ziele der Zusammenarbeit von
Hohenlohe Plus mit der Initiative
Great Place to Work ® .
❚ Hohenlohe Plus engagiert sich in
einer Partnerschaft mit Great Place
to Work ® für die Verbesserung der
Arbeitgeberattraktivität in der Region
Hohenlohe. Great Place to Work ®
ist ein international tätiges Institut
zur Entwicklung einer wirksamen
Unternehmenskultur. Weltweit
führt Great Place to Work ® jährlich
Befragungen in mehr als 10 000
Unternehmen mit fast 20 Millionen
Beschäftigten aus über 100 Ländern
durch. Damit ist Great Place to
Work ® eine international führende,
benchmarkbasierte Instanz bei der
Analyse, Weiterentwicklung und
Sichtbarmachung von Arbeitgeberattraktivität.
Jedes Unternehmen ab
10 Mitarbeitenden kann bei Great
Place to Work ® teilnehmen, es muss
dazu nicht Mitglied von Hohenlohe
Plus sein.
Die Initiative ruht auf den drei
Pfeilern Analyse, Entwickeln und
Auszeichnen. Die Analyse besteht
aus einer fundierten Standortbestimmung
für Hohenloher
Unternehmen durch die Great Place
to Work ® -Unternehmensbefragung
zur Arbeitgeberattraktivität und
Unternehmenskultur.
Beim Pfeiler „Entwickeln“ unterstützen
Hohenlohe Plus und Great
Place to Work ® gemeinsam die
Unternehmen auf dem Weg zur
erfolgreichen Unternehmenskultur
und wirksamen Attraktivität.
Im dritten Schritt schließlich erhalten
die Unternehmen das international
renommierte Great Place
to Work ® -Siegel „Certified“ und
tragen dazu bei, dass die Region als
attraktiver Arbeitsstandort kommuniziert
und wahrgenommen wird.
Alle Beteiligten ziehen einen Nutzen:
Die Beschäftigten in Hohenlohe
profitieren von der nachhaltigen
Entwicklung der Arbeitsplatzqualität
» Das Grundkonzept von
Great Place to Work ®
passt sehr gut zu
unserer Ausrichtung,
auch die Werte.
Martin Buchwitz
mit Wirkung auf Leistungsfähigkeit,
Motivation und Gesundheit. Der
Wirtschaftsstandort Hohenlohe wird
über die Regions- und Landesgrenze
hinaus sichtbar, seine Wettbewerbsfähigkeit
wird gefördert, er bindet
Absolventen und Fachkräfte stärker
an die Region und zieht nationale
oder auch internationale Fachkräfte
an. Die Unternehmen wiederum
werden als attraktiver Arbeitgeber
sichtbar. Sie erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit
in der Gewinnung
von Fachkräften sowie ihre
Wirtschaftlichkeit durch steigende
Mitarbeiteridentifikation, Bindung
und Engagement sowie erhöhte Innovationsfähigkeit.
Und sie erhalten
einen Anstoß sowie Unterstützung
bei der Weiterentwicklung einer
innovativen Personalarbeit.
Vielleicht finden sich hiesige Unternehmen oder die ganze Region auf der nächsten Prämierungsveranstaltung
wieder.
Foto: Lars Martens
Doch welche Rolle spielen die
Akteure in der Kooperation genau?
Hohenlohe Plus bewirbt die Initiative
bei den Unternehmen durch
Mailing im Netzwerk, über seine
Website, die Mitgliederzeitschrift
sowie weitere Maßnahmen und ist
Gastgeber von jährlichen Auftaktveranstaltungen
zum Aufruf in die
Initiative.
Außerdem bietet der Verein einen
Mehrwert für die Unternehmen,
indem er Netzwerke initiiert
und Austauschveranstaltungen
zu erfolgreichen Konzepten der
nachhaltigen Attraktivität von
Unternehmen anbietet. Nicht zuletzt
macht Hohenlohe Plus die Region
noch sichtbarer, indem es aktiv
nach außen kommuniziert, wenn
ein Unternehmen aus der Region
erfolgreich ausgezeichnet wurde.
Great Place to Work ® unterstützt
Unternehmen in Hohenlohe, aber
auch über die Region hinaus dabei,
die Befragungen zur Attraktivität
und Unternehmenskultur durchzuführen
und Feedback zu diesen
Themen einzuholen. Zudem zeichnet
die Initiative Unternehmen nach
der weltweit einheitlichen Great
Place to Work ® -Methodik und dem
entsprechenden Standard aus. Nicht
zuletzt unterstützt Great Place to
Work ® die Betriebe auch bei ihrer
Entwicklung zu einem nachhaltig
attraktiven Arbeitgeber und Unternehmenskultur.
In der Region sind
zum Wissenstransfer Austauschforen
und Workshops für teilnehmende
Unternehmen geplant.
Interessierte Unternehmen, die die
Feedbackbefragung, Zertifizierung
durchführen möchten oder an der
Begleitung interessiert sind, können
sich direkt bei Great Place to Work ®
oder Hohenlohe Plus melden.
„Das Grundkonzept von Great Place
to Work ® passt sehr gut zu unserer
Ausrichtung, auch die Werte“, sagt
Hohenlohe Plus-Geschäftsführer
Martin Buchwitz. „Great Place to
Work ® ist nicht einfach nur ein Siegel,
das man gegen Ausfüllen von
zehn Fragen und/oder Überweisung
von 10 000 Euro bekommt. Es ist ein
echtes Messinstrument der Qualitätssicherung
im Personalbereich.“
Hohenlohe Plus versteht sich
als gemeinschaftliche Interessenvertretung
für einen
Raum mit rund 385 000 Einwohnern
und einer starken
mittelständisch geprägten
Wirtschaft mit mehr als 100
Technologie- und Weltmarktführern.
Kontakt:
Geschäftsführer
Martin Buchwitz
Geschäftsstelle
Stauffenbergstraße 35 – 37
74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791/ 5801-22
www.hohenlohe.plus
24 Journal
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
NEWSLINE
Wellness-Oase mit Herz
ZWEIFLINGEN. Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe
in Zweiflingen wurde vom internationalen Hotelcheck
„Relax Guide“ als eines von Deutschlands herzlichsten
Wellnesshotels ausgezeichnet.
Die 4400
Quadratmeter große
Spa- und Wellnesswelt
des Fünf-Sterne-Superior-Hauses
wurde bereits zwölfmal
in Folge mit der
Höchstnote – 4 Lilien
und 20 Punkte –
in der Relax-Guide-Gesamtwertung
geehrt. Nun zählt das elegant-romantische
Haus zum ersten Mal auch zu den fünf besten Wellnesshotels
in puncto Herzlichkeit. pm
Schwäbisch Hall platziert
weiteren Benchmark-Pfandbrief
SCHWÄBISCH HALL. Die Bausparkasse hat die vierte
große Pfandbrief-Emission erfolgreich am Kapitalmarkt
platziert. Der Inhaber-Pfand brief im Benchmark-Volumen
von 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit von zwölf
Jahren. Der Kupon liegt bei 2,0 Prozent bei einer Rendite
von 2,07 Prozent. Moody’s bewertet Schwäbisch
Hall-Pfandbriefe mit der Bestnote Aaa mit einem Leeway
von +6. Die Emission ist am Markt auf rege Nachfrage
gestoßen. Die Bücher konnten mit einem Ordervolumen
von rund 800 Millionen Euro ge schlossen werden. Das
Orderbuch zählt insgesamt rund 38 nationale und
interna tionale Investoren. Rund ein Fünftel der Investoren
stammt vorwiegend aus dem europäischen Ausland,
aber auch aus Asien. Begleitet haben die Emission neben
dem Mutterkonzern DZ Bank als Kon sortialführerin
die Deutsche Bank, die Nord LB, Erste Group und die
ING.
pm
Mehr Geld für Reinigungskräfte
SCHWÄBISCH HALL. Den 920 Reinigungskräften im
Landkreis Schwäbisch Hall droht bei der Bezahlung ein
Rückschritt, warnt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG
BAU. „Aktuell erhalten
Reinigungskräfte
mindestens 11,55
Euro pro Stunde –
also weit mehr als
den gesetzlichen
Mindestlohn. Aber
der wird im Oktober
auf 12 Euro steigen.
Passiert bis dahin
nichts, würden Gebäudereinigerinnen dann mit dem
Lohn-Minimum nach Hause gehen. Der Bezirksvorsitzende
der IG BAU Stuttgart fordert deshalb, dass Beschäftigte
mindestens 13,73 Euro pro Stunde bezahlt
bekommen.
pm
Aalener Firma Hema Elektronik
liefert das „Produkt des Jahres“
AALEN. Bei Hema Electronic lernen Maschinen das Sehen:
Das Aalener Unternehmen entwickelt und produziert
spezielle Elektroniken für Roboter, Drohnen und
Hightech-Fahrzeuge, damit diese Kameradaten verarbeiten
und auswerten können. Für seine innovative Embedded
Vision Plattform wurde die Firma jetzt ausgezeichnet.
Die Besonderheit: Bei der Wahl zu den „Produkten
des Jahres“ stimmten über 12 000 Leser des Elektronik-Magazins
ab. Als Sieger in der Kategorie „Embedded
Hardware“ reiht sich Hema nun ein mit Namen wie Siemens,
Varta und Rohde & Schwarz. Das Branchenmagazin
hatte insgesamt 106 Produkte in neun Kategorien
nominiert. In der Kategorie „Embedded Hardware“ wurde
Hema für seine Elektronik-Plattform ausgezeichnet,
die den Designprozess individueller Elektroniken durch
die Nutzung eines Baukastensystem enorm beschleunigt.
In nur sechs Wochen kann damit ein Elektronik-Prototyp
entstehen – das spart viel Zeit bei der Entwicklung
und auf dem Weg zum Serienprodukt.
pm
Foto: NPG-Archiv
Foto: IG Bauen-Agrar-Umwelt
Saisonstart im neuen Outfit
11teamsports und Puma werden neues Ausrüster-Duo des 1. FC Heidenheim 1846.
Die Spieler laufen ab dem 18. Juni in den neuen Trikots auf.
Nach 17 Jahren wird der 1.
FC Heidenheim 1846 zur
Saison 2022/23 nicht mehr
mit Nike auflaufen. Die Partnerschaft
mit dem US-amerikanischen
Sportartikelhersteller endet
nach der aktuellen Spielzeit.
Die Ausrüsterpartnerschaft mit
11teamsports wird weiter fortgesetzt.
Dank der Vermittlung
des Teamsportspezialisten wird
die FCH Profimannschaft, genauso
wie alle Teams des Hartmann
Nachwuchsleistungszentrums,
künftig von PUMA mit Trikots und
Partner: Alexander Hill (Puma), Thomas Schreitt (FCH), Rolf Gramer (11teamsports), Holger Sanwald (FCH,
v. li.) haben ihre Zusammenarbeit besiegelt. Foto: eleven teamsports
Trainingsbekleidung ausgestattet.
Oliver Schwerin, Geschäftsführer
11teamsports: „Kein deutscher
Profiklub liegt näher an unserer
Firmenzentrale in Satteldorf
als der 1. FC Heidenheim 1846.
So ist es zum einen die regionale
Verbundenheit, die eine einzigartige
Grundlage für unsere Partnerschaft
schafft. Zum anderen
verbindet uns mit Holger Sanwald
und seinem Team eine sehr besondere
und persönliche Zusammenarbeit.
Unter diesen Voraussetzungen
haben wir bereits vor
über sieben Jahren unsere gemeinsame
Reise durch den deutschen
Profifußball angetreten.
Erstmals im neuen PUMA-FCH Trikot
wird die Mannschaft von Cheftrainer
Frank Schmidt dann zur
offiziellen Saisoneröffnung beim
TV Steinheim am 18. Juni (Anpfiff
um 17 Uhr) auflaufen. pm
www.11teamsports.com
BD tronic aus Weikersheim gleich
mehrfach ausgezeichnet
Hersteller für Anlagensysteme und Prozesslösungen gewinnt zwei Global- und Excellence Awards.
Preisgekrönt: Über den Erfolg freuen sich CEO Patrick Vandenrhijn
(2. v. li.) und Carlo Motta (2. v. re). Foto:bdtronic
Die Firma bdtronic aus Weikersheim
gewinnt auf der
CWIEME, der weltweit
größten Ausstellung und Konferenz
für Spulenwicklungen, Transformatoren,
Elektromotoren, Generatoren
und Elektromobilität,
zwei Global Awards und einen
Excellence Award. Darüber hinaus
wurde Carlo Motta als „Engineer
of the year“ ausgezeichnet.
Der „Excellence Award“ wurde
bdtronic für die Weiterentwicklung
der B8300 Imprägnieranlage
verliehen. Dieser Preis zeichnet
ein Produkt aus, das sowohl
Qualität als auch Innovation bietet
und in allen Aspekten von Forschung,
Entwicklung, Design und
praktischer Anwendung hervorragende
Leistungen verlangt. In diesem
Jahr wurde bdtronics B8300
Träufelimprägnieranlage für 800-
Volt Hairpin-Statoren in dieser
Kategorie ausgezeichnet. Bereits
2018 gewann das Unternehmen
aus Weikersheim mit dieser Imprägniermaschine
die weltweite
Auszeichnung für das Produkt
des Jahres. In letzter Zeit gibt es
eine starke Nachfrage und einen
hohen Bedarf an diesen Maschinen
mit hoher Lebensdauerleistung
sowie hocheffizienten 48-
Volt-, 400-Volt- und 800-Volt-E-
Antriebsplattformen. Bdtronic hat
die Maschine B8300 speziell für
diese anspruchsvollen Anforderungen
entwickelt und verbessert.
Darüber hinaus wurde Carlo Motta
von bdtronic als weltweit erfahrenster
Ingenieur auf dem Gebiet
der Imprägnierung von Elektromotoren
ausgezeichnet und ist bei
allen Elektroautoherstellern weltweit
bekannt. pm
www.i40-bw.de
„Leuchttürme“
gewürdigt
Würth Industrie Service gehört dazu.
Wirtschaftsstaatssekretär
Dr. Patrick Rapp hat
am 27. Mai per Videobot-schaft
die Preisträger des
Wettbewerbs „100 Orte für Industrie
4.0 in Baden-Württemberg“
ausgezeichnet: „Baden-Württemberg
wird nur führender Innovations-
und Wirtschaftsstandort Europas
bleiben, wenn gerade auch
die kleinen und mittelständischen
Unternehmen im Land bei der Digitalisierung
weiter mutig voranschreiten.“
Seit Beginn des offenen Wettbewerbs
wurden in 14 Runden landesweit
200 Preisträger prämiert,
die mittels neuer Digitalisierungslösungen
die Produktivität von industriellen
Geschäfts- und Herstellungsprozessen
maßgeblich
verbessern. Dazu gehört jetzt
auch die Würth Industrie Service
GmbH & Co. KG.
Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie
4.0 Baden-Württemberg“
will Kompetenzen künftig bündeln,
alle wesentlichen Akteure
vernetzen und durch innovative
Transferangebote den industriellen
Mittelstand bei der Umsetzung
der Industrie 4.0 begleiten. pm
Beispielhaft: Würth Industrie Service in Bad Mergentheim zählt zu den
Vorreitern in Sachen Digitalisierung. Archivfoto: Würth www.i40-bw.de
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Journal 25
Ausbau des Glasfaser-Netzes
Die Deutsche GigaNetz GmbH hat die Quote für den Netzausbau in Krautheim erreicht:
Wer sich beteiligen möchte, hat noch die Chance.
35 Prozent der Bürger aus
der Stadt Krautheim haben
sich für einen Anschluss der
Deutschen GigaNetz entschieden
– die erforderliche Quote wurde
somit erfüllt. „Wir freuen uns
sehr, dass uns von der Kommune
und den Menschen vor Ort so
viel Vertrauen entgegengebracht
worden ist“, sagt Geschäftsführer
Soeren Wendler. Denn die Stadt
Krautheim hatte eine Kooperationsvereinbarung
mit dem Telekommunikationsunternehmen
geschlossen, um den Anschluss
an das Internet der Zukunft zu
forcieren.
„Nun können wir mit den Bauplanungen
beginnen, um möglichst
alle Adressen, die Glasfaser
Glasfaser: Der Ausbau kann beginnen, Kurzentschlossene können sich noch beteiligen.
bestellt haben, auch anzubinden.
Nutzen Sie also auch die kommenden
Wochen für einen Vertragsabschluss.
Für Bestellungen
in diesem Zeitraum ist die Errichtung
des neuen Anschlusses bis in
die eigenen vier Wände noch kostenlos
bei uns“, so Soeren Wendler.
Glasfaser-Leitungen ermöglichen
Bandbreiten von bis 1000
Mbit/s symmetrisch in die Sendeund
Empfangsrichtung. Auch für
einen reibungslosen Wechsel aus
dem bestehenden Vertrag ist gesorgt:
Für die Dauer bis zur Rufnummernportierung
auf den neuen
Anschluss, maximal 12 Monate
bei einer Vertragslaufzeit von
24 Monaten, erlässt die Deutsche
GigaNetz die Grundgebühr
für den neuen Anschluss. Die Firma
mit Sitz in Hamburg realisiert
ausschließlich Open-Access-Lösungen
für Glasfaser-Anschlüsse
(FttH – Fiber to the home) sowohl
für Unternehmen als auch
für private Haushalte. pm
Wechsel in der Geschäftsführung
bei Fima in Obersontheim
Michael Hansen und Rainer Dietz kommen, Dr. Serdar Ertong geht in den Ruhestand.
Die Fima Maschinenbau
GmbH in Obersontheim hat
Michael Hansen als Mitgesellschafter
zum Vorstand der
Geschäftsführung ernannt. Hansen
ist 57 Jahre alt und dänischer
Staatsbürger. Für die Geschäftsführerposition
bei Fima zog er
nach Schwäbisch Hall. Er verfügt
über mehr als 30 Jahre Erfahrung
in Unternehmen des industriellen
Maschinenbaus in Europa, Asien
und Nordamerika und kann auf
eine sehr erfolgreiche Laufbahn
in verschiedenen Führungspositionen
in namhaften Unternehmen
wie Alstom, ABB, Howden Group
und Siemens zurückblicken. Zusätzlich
wird Rainer Dietz zum Geschäftsführer
ernannt. Dietz übernimmt
den operativen Bereich
und baut unter anderem die neue
Abteilung Operational Excellence
auf. Den 37 Jahre alten Hohenloher
begleiten Strömungsmaschinen
schon seine ganze Karriere
lang. Vor über zehn Jahren
wechselte er von einem Ventilatorenhersteller
in Künzelsau zur
Fima. Seitdem hat er intern verschiedene
Abteilungen durchlaufen
und leitende Funktionen innegehabt.
Dr. Serdar Ertong wird
nach fünf Jahren an der Spitze des
Unternehmens in den Ruhestand
verabschiedet. Er wird Fima bis
zum Jahresende beratend zur Verfügung
stehen. pm
www.fima.de
Bedarf: Die Gastronomie hofft auf Arbeitswillige aus der Ukraine und
erleichterte Zugänge zu Sprachkursen. Foto: Monkey Business Images/shutterstock.com
Foto:Dt. GigaNetz
Duo: Rainer Dietz und Michael Hansen (re.) führen die Geschäfte beim
Hersteller von Radialgebläsen und Turboverdichtern.
Foto: Fima
Hunderte
offene Stellen
Viele Hotels und Gaststätten
in der Region sind derzeit
dringend auf neues Personal
angewiesen – und könnten
dabei auch Geflüchteten aus
der Ukraine eine Job-Perspektive
bieten. „Vorausgesetzt, die Bezahlung
stimmt. Denn wer vor dem
Krieg flieht und bei uns Schutz
sucht, darf nicht ausgenutzt werden“,
sagt Burkhard Siebert von
der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Der Geschäftsführer
der NGG-Region Heilbronn
verweist auf aktuelle Zahlen der
Arbeitsagentur. Danach zählte das
Gastgewerbe im Landkreis Schwäbisch
Hall im April 116 offene
Stellen – 53 mehr als noch vor einem
Jahr, im Landkreis Ansbach
www.deutsche-giganetz.de/
krautheim
Gewerkschaft sieht Perspektive für Geflüchtete.
sind es gar 131. „Das ist eine
Chance für die Gastronomen und
Wirte, die faire Bedingungen bieten“,
so Siebert.
Denn das Gastgewerbe sei weltoffen:
Dort arbeiteten schon immer
Menschen unterschiedlichster
Herkunft – auch aus Osteuropa.
„Die Branche ist ideal für
den Quereinstieg: Hier haben
auch Beschäftigte ohne Berufsausbildung
gute Chancen.“, betont
Siebert. Jetzt gelte es, die ukrainischen
Bildungsabschlüsse
unkompliziert anzuerkennen
und einen einfachen Zugang zu
Sprachkursen zu ermöglichen.pm
www.suedwest.ngg.net/regionen/heilbronn
NEWSLINE
Jako rüstet Ski Alpin-, Ski Crossund
Freeski-Atlethen aus
MULFINGEN. Gemeinsam mit dem Handelspartner
Suissetech stattet JAKO die Teams des Deutschen Skiverbands
(DSV) in den
Sportarten Ski Alpin,
Ski Cross und Freeski
aus. Der Vertrag zwischen
dem DSV und
Suissetech wurde
bereits im Juli 2021
unterzeichnet und
läuft bis 2023. Rund
220 Athleten, Betreuer und Funktionäre erhalten neue
Outfits für Training und Freizeit, bevor es in die Vorbereitung
auf die Wintersaison geht. Das Foto zeigt Rüdiger
Lückertz (JAKO), Walter Vogel (DSV) und Jörn Nesslinger
(Suissetech) bei der Vertragsunterzeichnung. pm
Antworten auf berufliche Fragen
SCHWÄBISCH HALL. Die Kontaktstelle Frau und Beruf
Heilbronn-Franken berät im Landkreis Schwäbisch Hall
individuell zu beruflichen Themen. Mit dem Angebot der
Orientierungsberatung sind Frauen also mit ihren beruflichen
Fragen nicht allein. Die individuellen Beratungsgespräche
sind kostenfrei und finden nach Terminvereinbarung
statt. Die Beratung ist in Präsenz, per Mail,
Telefon oder Videokonferenz möglich. Ansprechpartnerin
ist Corina Comsa. Sie ist telefonisch unter
071 31 / 382 53 40 und per E-Mail unter c.comsa@heilbronn-franken.com
erreichbar. Weitere Informationen:
ww.frauundberuf-hnf.com. pm
IHK aktualisiert Ratgeber
REGION. Für den Aufbau eines eigenen Unternehmens
benötigen Gründer fachkundige Unterstützung. Hierzu
gehört die Publikation „Herausforderung Selbständigkeit“,
die nun vom Baden-Württembergischen Industrieund
Handelskammertag (BWIHK) unter Federführung
der IHK Heilbronn-Franken aktualisiert worden ist. Sie
bietet Hilfestellung zu Themen wie Qualifikation, Marktund
Standortplanung, Förderprogramme und Finanzierung,
Kapitalbedarf, Umsatz- und Ertragsplanung, gewerberechtliche
Fragen, Wahl der Rechtsform sowie
Steuern und Versicherungen. Download unter www.
heilbronn.ihk.de. pm
Preis für hervorragend geführte
Unternehmen geht an Kärcher
WINNENDEN/OBERSONTHEIM. Kärcher erhält erneut
den Best Managed Companies Award. Mit dem Preis
zeichnen Deloitte Private, Credit Suisse, die Frankfurter
Allgemeine Zeitung
und der Bundesverband
der Deutschen
Industrie hervorragend
geführte Unternehmen
aus. Als
viermaliger Preisträger
erhält Kärcher
den Goldstatus des
Gütesiegels. Florian
Kaiser, Bereichsleiter
Corporate Development, nimmt für Kärcher den Preis in
Düsseldorf entgegen (Bildmitte).
pm
Bechtle in den Niederlanden
NECKARSULM. Die Bechtle AG akquiriert mit der PQR
B.V. in den Niederlanden ein seit 32 Jahren im Markt etabliertes
IT-Systemhaus. Damit setzt das Unternehmen
seine Akquisitionsstrategie konsequent um, die seit
2021 für das Segment IT-Systemhaus & Managed Services
auch Standorte außerhalb der Region Deutschland,
Österreich und Schweiz vorsieht. PQR wurde 1990 gegründet,
beschäftigt 170 Mitarbeitende und hat seinen
Sitz in Utrecht. PQR betreut insbesondere öffentliche
Auftraggeber, aber auch Industriekunden. Der Umsatz
betrug im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 100 Millionen
Euro.
pm
Foto: Jako
Foto: Kärcher
26 Handelsregister
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Neueintragung
HRB 744205 – 21. April 2022
Waldorado GmbH, Bad Mergentheim, Pfarrweg
2, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 23.11.2021. Geschäftsanschrift: Pfarrweg 2,
97980 Bad Mergentheim. Gegenstand: Betrieb
eines Waldschulheim und Waldkindergarten
mit Eventgastronomie und Übernachtungen für
Kinder und Familien. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer: Rügamer,
Stephan, Bad Mergentheim, *18.04.1972, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Die Gesellschaft (übernehmender
Rechtsträger) ist entstanden infolge
Abspaltung des Teilbetriebs „Kinderbetreuung,
Schullandheim, und Eventteil mit Erdhaus und
Katzenberghütte“ (bisher „WiPaKi“ WildPark-
Kinder) aus dem Vermögen der Gesellschaft
mit beschränkter Haftung „FAUNA“ Wildpark
GmbH“, Igersheim (Amtsgericht Ulm HRB
680371) nach Maßgabe des Spaltungsplans
vom 23.11.2021 mit Nachtrag vom 18.03.2022
und des Versammlungsbeschlusses des übertragenden
Rechtsträgers vom 23.11.2021 und
18.03.2022. Auf die bei Gericht eingereichten
Urkunden wird Bezug genommen. Als
nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den
Gläubigern der an der Abspaltung beteiligten
Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten
nach dem Tag, an dem die Eintragung der
Abspaltung in das Register des Sitzes desjenigen
Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach
§ 19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren
Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich
anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht
Befriedigung verlangen können. Dieses Recht
steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie
glaubhaft machen, dass durch die Abspaltung
die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.
HRB 784475 - 25. April 2022
h-w-lee GmbH, Neuenstein, Fliederweg
18, 74632 Neuenstein. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
14.04.2022. Geschäftsanschrift: Fliederweg 18,
74632 Neuenstein. Gegenstand: Handel mit Aktien,
Optionen, CFD‘s im eigenen Namen, auf
eigene Rechnung und nicht als Dienstleistung
für Dritte sowie unter Ausschluss von erlaubnispflichtigen
Tätigkeiten (insbesondere unter
Ausschluss von erlaubnispflichtigen Tätigkeiten
nach dem Kreditwesengesetz). Stammkapital:
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführerin:
Hoffmann, Elke, Neuenstein, *24.03.1967, mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRA 739030 - 25. April 2022
Trend Optik Inh. Frank Poppe e. K.,
Schwäbisch Hall, Am Spitalbach 25, 74523
Schwäbisch Hall. (Der Einzelhandel mit modernen
Optikererzeugnissen, insbesondere Brillen,
Kontaktlinsen und sonstigen optischen Geräten,
sowie die Bearbeitung von solchen). Einzelkaufmann.
Geschäftsanschrift: Am Spitalbach
25, 74523 Schwäbisch Hall. Der Inhaber handelt
allein. Inhaber: Poppe, Frank, Bad Arolsen,
*11.04.1975. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb
des früheren Inhabers, der „Trend - Optik
GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart
HRB 570687), begründeten Forderungen und
Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.
HRB 744227 – 27. April 2022
Fast Lane Project GmbH, Bad Mergentheim,
Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 27,
97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
11.04.2022 mit Änderung vom 25.04.2022.
Geschäftsanschrift: Hans-Heinrich-Ehrler-Platz
27, 97980 Bad Mergentheim. Gegenstand: Die
Realisierung von Werbung im Motorsport, sowie
das Management von Motorsportlern. Die
Verwaltung eigenen Vermögens, auch in Form
des Handels mit Unternehmensbeteiligungen.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Kluss, Birgit Ilona,
Bad Mergentheim, *31.08.1978, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Einzelprokura mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Kluss, Kai, Bad Mergentheim,
*27.04.1965.
HRB 784526 - 27. April 2022
4- Uhr Immobilien GmbH, Obersontheim,
Akazienstraße 25, 74423 Obersontheim. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 04.04.2022. Geschäftsanschrift:
Akazienstraße 25, 74423 Obersontheim. Gegenstand:
Der Ankauf von Immobilien, Renovierung
von Immobilien und der Verkauf von
Immobilien. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Aleksic-Matic,
Mario, Schwäbisch Hall, *22.12.1986; Gamm,
Jens, Obersontheim, *31.01.1993, jeweils einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRA 739057 - 28. April 2022
Sterr Grundstücks-KG, Künzelsau, Mozartstraße
71, 74653 Künzelsau. (Der Erwerb,
Bebauung sowie Verwaltung und Vermietung
von Grundstücken/Immobilien). Kommanditgesellschaft.
Geschäftsanschrift: Mozartstraße
71, 74653 Künzelsau. Allgemeine Vertretungsregelung:
Jeder persönlich haftende Gesellschafter
vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende
Gesellschafter ist befugt, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Persönlich haftender Gesellschafter:
Sterr, Friedrich, Künzelsau, *08.06.1954.
HRB 784538 - 28. April 2022
WP1 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gegenstand: Stromerzeugung durch
erneuerbare Energien, unter anderem durch
den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf
und Handel mit Anlagen zur Erzeugung
erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,
Grazyna, geb. Palec, Forchtenberg, *26.08.1967,
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 784553 - 28. April 2022
WP3 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gegenstand: Stromerzeugung durch
erneuerbare Energien, unter anderem durch
den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf
und Handel mit Anlagen zur Erzeugung
erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,
Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003, mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 744239 – 28. April 2022
Albert Pfänder UG (haftungsbeschränkt),
Rot am See, Zum Sportplatz 25,
74585 Rot am See. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.01.2022.
Geschäftsanschrift: Zum Sportplatz 25, 74585
Rot am See. Gegenstand: Die Vernetzung und
Vermittlung von Kontakten und Austausch der
linerclub Nutzer untereinander. Stammkapital:
2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Pfänder, Albert, Rot am See, *10.03.1960, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 784559 - 29. April 2022
WP5 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gegenstand: Stromerzeugung durch
erneuerbare Energien, unter anderem durch
den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf
und Handel mit Anlagen zur Erzeugung
erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,
Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003, mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 784561 - 29. April 2022
ILWITHEO Verwaltungs GmbH, Kupferzell,
Im Greut 5, 74635 Kupferzell. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 26.04.2022. Geschäftsanschrift: Im Greut 5,
74635 Kupferzell. Gegenstand: Der Erwerb, das
Halten und die Verwaltung von Beteiligungen
an Handelsgesellschaften im eigenen Vermögen
sowie die Übernahme der Handelspersönlichen
Haftung und Geschäftsführung bei solchen
Gesellschaften, insbesondere die Komplementärbeteiligung
an der Firma Hans Metzger Besitz
GmbH & Co. KG (künftig ILWITHEO GmbH &
Co. KG) sowie die Erbringung von Geschäftsführungsleistung
an dieses Unternehmen. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Metzger, Johannes, Schwäbisch Hall,
*07.10.1985, einzelvertretungsberechtigt mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 784575 - 2. Mai 2022
WP4 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gegenstand: Stromerzeugung durch
erneuerbare Energien, unter anderem durch
den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf
und Handel mit Anlagen zur Erzeugung
erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,
Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003, mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Friedenstraße 1
74564 Crailsheim
Tel. 07951 297989-0
Überlassung | Vermittlung | Beratung | Outsourcing | Master-Vendor
www.temperso.de
HRB 744251 – 2. Mai 2022
GVVI Gesellschaft Verwaltung Verkauf
Immobilien GmbH, Crailsheim, Lange
Staße 30, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
24.09.2020. Die Gesellschafterversammlung
vom 30.03.2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz) und § 2
(Gegenstand des Unternehmens) beschlossen.
Der Sitz ist von Langweid a. Lech (Amtsgericht
Augsburg HRB 35555) nach Crailsheim verlegt.
Bisher: „DKH Autovermietung GmbH“; nun: Sitz
verlegt; nun: Änderung der Geschäftsanschrift:
Lange Staße 30, 74564 Crailsheim. Gegenstand
geändert; nun: Gegenstand: Der An- und
Verkauf von Immobilien sowie die Verwaltung
eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer:
Chahrour, Fares, Fichtenau, *27.11.1980,
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Dagli, Bülent, Augsburg, *15.08.1970.
HRB 784627 - 4. Mai 2022
WP2 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Gegenstand: Stromerzeugung durch
erneuerbare Energien, unter anderem durch
den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf
und Handel mit Anlagen zur Erzeugung
erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,
Grazyna, geb. Palec, Forchtenberg, *26.08.1967,
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 744270 – 4. Mai 2022
dynova Immobilien GmbH, Bad Mergentheim,
Waldstraße 4, 97980 Bad Mergentheim.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 05.04.2022. Geschäftsanschrift:
Waldstraße 4, 97980 Bad Mergentheim.
Gegenstand: Der Kauf, Verkauf und Verwaltung
sowie Vermietung von Grundbesitz und
Immobilien. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Pfister, Hanspeter,
Bad Mergentheim, *08.05.1957, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 784638 - 5. Mai 2022
K13 Technology & Consulting UG (haftungsbeschränkt),
Ilshofen, Ulmenweg 10,
74532 Ilshofen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 09.03.2022.
Geschäftsanschrift: Ulmenweg 10, 74532 Ilshofen.
Gegenstand: die Softwareentwicklung und
das Consulting, insbesondere im Zusammenhang
mit innovations- und technologieorientierten
Branchen und Produkten. Stammkapital:
300,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführerin:
Schlaht, Evelyn, Ilshofen, *07.03.1995, mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 744289 – 6. Mai 2022
Müller GmbH Metallbau und Montageservice,
Crailsheim, Bahnhofstraße
48/1, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
19.06.2015 mit Änderung vom 18.12.2015. Die
Gesellschafterversammlung vom 08.04.2022
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §
1 (Firma und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von
Bad Neustadt a.d. Saale (Amtsgericht Schweinfurt
HRB 7118) nach Crailsheim verlegt. Änderung
der Neue Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße
48/1, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Die
Erbringung von Dienstleistungen im Bereich
Metallbau und Montageservice und die Arbeitnehmerüberlassung.
Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Personenbezogene Daten
(Wohnort) geändert bei Geschäftsführer: Müller,
Hans-Jürgen, Bad Neustadt, *02.01.1963,
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 784661 - 6. Mai 2022
DRK Schwäbisch Hall-Crailsheim Service
gGmbH, Schwäbisch Hall, Steinbacher
Straße 27, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 27.04.2022. Geschäftsanschrift: Steinbacher
Straße 27, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:
Die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens
und der Gesundheitspflege, die
Wohlfahrtspflege sowie die Förderung der Hilfe
für Kriegsflüchtlinge. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer: Amend,
Stefan, Rosengarten, *19.12.1962.
HRB 744300 – 9. Mai 2022
Das Team 300 Holding GmbH, Crailsheim,
Lange Straße 30, 74564 Crailsheim.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 26.03.2019 mit mehrfachen
Änderungen; zuletzt geändert am 19.11.2020.
Die Gesellschafterversammlung vom 11.04.2022
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in
§ 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von
Langweid a. Lech (Amtsgericht Augsburg HRB
33635) nach Crailsheim verlegt. Sitz verlegt;
nun: Änderung der Geschäftsanschrift: Lange
Straße 30, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Der
Erwerb und die Verwaltung eigenen Vermögens
sowie die Übernahme von Leitungsfunktionen
als Dachgesellschaft im Rahmen eines Zusammenschlusses
mehrerer selbständiger Unternehmen
zur Wahrung gemeinsamer Interessen.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Chahrour, Fares, Fichtenau,
*27.11.1980, einzelvertretungsberechtigt mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen: Heinrich, Patrick, Obersulm,
*22.08.1974; Käuffer, Clemens Maria Lorenz,
Augsburg, *09.05.1964.
HRB 744312 – 11. Mai 2022
GW Holding GmbH, Creglingen, Archshofen
192, 97993 Creglingen. Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 28.04.2022. Geschäftsanschrift: Archshofen
192, 97993 Creglingen. Gegenstand: Halten
und Verwalten von Beteiligungen und eigenem
Vermögen. Stammkapital: 100.000,00 EUR.
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Wolfarth, Gerold
Georg, Creglingen, *21.07.1970, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
VR 722145 – 16. Mai 2022
VfB Freunde Pfitzingen 2021 e.V., Niederstetten
(97996 Niederstetten).
HRB 744333 – 16. Mai
Schumm GmbH, Satteldorf, Heldenmühle
5, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
05.04.2022. Geschäftsanschrift: Heldenmühle 5,
74564 Crailsheim. Gegenstand: Die Herstellung
von und der Handel mit Transportbeton und
Beton, Transporte jeglicher Art, der Handel mit
Baustoffen aller Art, die Vermietung von Geräten
und Maschinen sowie die Durchführung
von Baustoffrecycling einschließlich der Beimischung
von RC-Material in Primärrohstoffe,
die Durchführung von Straßen-, Tiefbau und
Erdarbeiten, Bodenaufbereitungs-, Abbruchund
Kanalarbeiten, der Rohrleitungsbau sowie
der Garten- und Landschaftsbau, ferner der
Kauf von bebauten und unbebauten Grundstücken,
die Errichtung von Gebäuden auf solchen
Grundstücken und die Renovierung bestehender
Gebäude, deren Nutzungsüberlassung, insbesondere
deren Vermietung und Verwaltung sowie
deren sonstige Verwertung auch in Form des
Verkaufs, jeweils im eigenen Namen und auf eigene
Rechnung. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Schumm, Alexander
Rudolf, Kirchberg an der Jagst, *06.04.1991;
Schumm, Fabian, Wallhausen, *24.08.1997,
jeweils einzelvertretungsberechtigt.
HRB 744345 – 17. Mai 2022
Suckut Holding UG (haftungsbeschränkt),
Frankenhardt, Im Bergfeld 34,
74586 Frankenhardt. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
29.04.2022. Geschäftsanschrift: Im Bergfeld 34,
74586 Frankenhardt. Gegenstand: Das Halten
und Verwalten von Beteiligungen und Vermögen
im eigenen Namen, aber nicht als Dienstleistung
für Dritte. Stammkapital: 2.000,00 EUR.
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie
gemeinsam. Geschäftsführer: Suckut, Simon,
Frankenhardt, *24.10.1997, mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 744350 – 18. Mai 2022
Wunderle Holding GmbH, Igersheim, Harthäuser
Straße 17, 97999 Igersheim. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 11.03.2022. Geschäftsanschrift: Harthäuser
Straße 17, 97999 Igersheim. Gegenstand: Verwaltung
des eigenen Vermögens, insbesondere
durch das Halten von Beteiligungen an anderen
Gesellschaften. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer: Wunderle,
Sebastian, Igersheim, *20.02.1994, einzelvertretungsberechtigt.
HRB 784891 - 23. Mai 2022
Laukenmann Investment GmbH, Bühlertann,
Halden 48, 74424 Bühlertann. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 21.03.2022. Geschäftsanschrift: Halden
48, 74424 Bühlertann. Gegenstand: Der Erwerb
und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und die
Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,
insbesondere die Beteiligung als persönlich
haftende Gesellschafterin an der JL Investment
GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Laukenmann, Jonathan,
Obersontheim, *02.05.1990, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 784920 - 25. Mai 2022
RSY Green GmbH, Ilshofen, Justus-von-
Liebig-Straße 3, 74532 Ilshofen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 21.04.2022. Geschäftsanschrift: Justusvon-Liebig-Straße
3, 74532 Ilshofen. Gegenstand:
Der Einzelhandel mit Blumen und artverwandten
Artikeln, der Handel mit und die
Erbringung von Dienstleistungen im Bereich
des Garten- und Landschaftsbaus, die Errichtung,
die Entwicklung und der Handel von bzw.
mit Fassadenbegrünungssystemen sowie alle
ähnlichen Geschäfte. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit
einem Prokuristen. Geschäftsführer: Hofmann,
Rüdiger, Ilshofen, *11.08.1973; Sauermann,
Martina, Kirchberg an der Jagst, *27.04.1969,
jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Veränderung
HRB 680371 – 21. April 2022
„FAUNA“ Wildpark GmbH, Igersheim,
Am Lindach 9, 97999 Igersheim. Die Gesellschaft
(übertragender Rechtsträger) hat im
Wege der Abspaltung nach Maßgabe des Spaltungsplans
vom 23.11.2021 mit Nachtrag vom
18.03.2022 und des Versammlungsbeschlusses
vom 23.11.2021 und 18.03.2022 den Teilbetrieb
„Kinderbetreuung, Schullandheim, und Eventteil
mit Erdhaus und Katzenberghütte“ (bisher
„WiPaKi“ WildParkKinder) aus ihrem Vermögen
zum Zwecke der Neugründung der Gesellschaft
mit beschränkter Haftung „Waldorado
GmbH“, Bad Mergentheim (Amtsgericht Ulm
HRB 744205) auf diese übertragen (Abspaltung
zur Neugründung). Auf die bei Gericht eingereichten
Urkunden wird Bezug genommen. Als
nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den
Gläubigern der an der Abspaltung beteiligten
Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten
nach dem Tag, an dem die Eintragung der
Abspaltung in das Register des Sitzes desjenigen
Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach §
19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren
Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden,
Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht
Befriedigung verlangen können. Dieses Recht
steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie
glaubhaft machen, dass durch die Abspaltung
die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.
HRB 739673 – 21. April 2022
Pantera Refreshments UG (haftungsbeschränkt),
Bad Mergentheim, Max-Eyth-Straße
14/1, 97980 Bad Mergentheim. Bestellt als
Geschäftsführer: Eberle, Dennis, Bad Mergentheim,
*26.07.1987, einzelvertretungsberechtigt.
Nicht mehr Geschäftsführer: Schlemmer, Waldemar,
Bad Mergentheim, *16.05.1987.
HRA 580760 - 25. April 2022
Obermüller Grundstücksverwaltung II
GmbH & Co. KG, Öhringen, Schubertstr. 5,
74613 Öhringen. Personenbezogene Daten geändert
(Firma) bzw. berichtigt (Sitz) und um
Registergericht und Registernummer ergänzt
bei Persönlich haftender Gesellschafter: Obermüller
Verwaltungs-GmbH, Ohringen (Amtsgericht
Stuttgart HRB 580724).
HRB 590654 - 25. April 2022
Chila GmbH, Forchtenberg, Kopernikusstraße
1, 74670 Forchtenberg. Einzelprokura mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen: Dück, Alex,
Öhringen, *19.01.1985.
HRB 765247 - 25. April 2022
SBITC UG (haftungsbeschränkt), Schwäbisch
Hall, Geschwister-Scholl-Straße 21, 74523
Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung
vom 12.04.2022 hat die Neufassung des
Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital
ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom gleichen Tag um 23.000,00
EUR auf 25.000,00 EUR erhöht. Firma geändert;
nun: SBITC GmbH. Stammkapital nun:
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung
geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
HRB 777678 - 25. April 2022
GUSS- Gesellschaft für unternehmerische
Sondersituationen mbH, Schwäbisch
Hall, Karl-Kurz-Straße 6, 74523 Schwäbisch
Hall. Die Gesellschafterversammlung vom
17.03.2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 4 (Stammkapital) beschlossen.
Das Stammkapital ist durch Beschluss der
Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag
auf 44.016,00 EUR erhöht. Stammkapital nun:
44.016,00 EUR.
HRA 580759 - 26. April 2022
Obermüller Grundstücksverwaltung I
GmbH & Co. KG, Öhringen, Schubertstr. 5,
74613 Öhringen. Firma geändert bei persönlich
haftendem Gesellschafter „Gauer Verwaltungs-
GmbH“, nun Persönlich haftender Gesellschafter:
Obermüller Verwaltungs-GmbH, Öhringen
(Amtsgericht Stuttgart HRB 580724).
HRB 671368 – 26. April 2022
Locatec Ortungstechnik GmbH, Crailsheim,
Max-Eyth-Straße 12, 73479 Ellwangen
Jagst. Prokura erloschen: Reinders, Sascha,
Bitzfeld, *24.04.1985.
HRB 730451 – 26. April 2022
eleven teamsports stores GmbH, Satteldorf,
Im Winkel 1-3, 74589 Satteldorf. Personenbezogene
Daten (Wohnort) geändert bei
Geschäftsführer: Schwerin, Oliver, Gaildorf,
*23.10.1978, einzelvertretungsberechtigt mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 571767 - 26. April 2022
FIMA Maschinenbau GmbH, Obersontheim,
Oberfischacher Straße 58, 74423 Obersontheim.
Die Gesellschaft wird fortgesetzt.
HRB 571767 - 26. April 2022
FIMA Maschinenbau GmbH, Obersontheim,
Oberfischacher Straße 58, 74423 Obersontheim.
Bestellt als Geschäftsführer: Hansen,
Michael, Fanoe / Dänemark, *14.07.1964. Gesamtprokura
gemeinsam mit einem Geschäftsführer
oder einem anderen Prokuristen: Altmann,
Lars, Schwäbisch Gmünd, *09.12.1978;
Dietz, Rainer, Künzelsau, *02.09.1984; Mehlstäubl,
Johann, Neidlingen, *10.03.1962.
HRB 581123 - 27. April 2022
HESCON electronics GmbH, Neuenstein,
Max-Eyth-Str. 34, 74632 Neuenstein. Die Gesellschafterversammlung
vom 19.04.2022 hat die
Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
Bestellt als Geschäftsführer: Fischer, Ulrich
Wendelin, Pfedelbach, *31.08.1977, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 774516 - 27. April 2022
Waagrecht GmbH, Schwäbisch Hall, Mönchseestr.
58, 74072 Heilbronn. Die Gesellschafterversammlung
vom 08.04.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand
des Unternehmens) beschlossen. Änderung der
Geschäftsanschrift: Mönchseestraße 61, 74072
Heilbronn. Gegenstand geändert; nun: Estricharbeiten,
Pflastersteinverlegung, Maler- und
Tapezierarbeiten, Bauunternehmungen, Personalleasing,
An- und Verkauf von Immobilien,
An und Verkauf von Nonfoodprodukten.
HRB 671319 – 27. April 2022
Hero Textil AG, Crailsheim, Sulzbrunnenstraße
21, 74564 Crailsheim. Prokura erloschen:
Günther, Guido, Crailsheim, *24.01.1968.
HRB 671410 – 28. April 2022
Munzinger Verwaltungs GmbH, Crailsheim,
Hofwiesenstr. 15, 74564 Crailsheim. Nicht
mehr Geschäftsführer: Munzinger, Kurt, Crailsheim,
*30.07.1944. Bestellt als Geschäftsführer:
Munzinger, Gert, Crailsheim, *17.12.1981;
Munzinger, Claudia, Crailsheim, *10.02.1979;
Munzinger, Achim, Crailsheim, *17.12.1981,
jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 720635 – 28. April 2022
eleven teamsports GmbH, Satteldorf, Im
Winkel 1-3, 74589 Satteldorf. Personenbezogene
Daten geändert bei Geschäftsführer: Schröder,
Dennis, Obersontheim, *07.07.1980.
HRB 734154 - 29. April 2022
RB Elektro Systems Verwaltungs-
GmbH, Schwäbisch Hall, Max Planck Straße
10, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:
Breitschwerdt, Timo, Schwäbisch
Hall, *01.12.1978, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRA 580774 - 2. Mai 2022
SM Strukturmetall GmbH & Co. KG,
Bretzfeld, Moosbachstr. 22, 74626 Bretzfeld.
Prokura erloschen: Janssen, Anton Franz Hendricus
Barbara, Valkenswaard/ Niederlande,
*20.11.1960.
HRA 680807 – 2. Mai 2022
Klaus Partin Vermögens + Verwaltungs
KG, Bad Mergentheim, Dr.-Schier-Strasse 17,
97980 Bad Mergentheim. Persönlich haftender
Gesellschafter: Partin, Nikolaus Bernhard, Bad
Mergentheim, *15.09.1937. Eingetreten als
Persönlich haftender Gesellschafter: Partin, Gudula,
Bad Mergentheim, *09.07.1962. Prokura
erloschen: Partin, Gudula, Bad Mergentheim,
*09.07.1962. Einzelprokura mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Partin, Viktoria, Frankfurt am
Main, *05.09.1992.
HRB 680670 – 2. Mai 2022
Ökologische Beteiligungs-Aktiengesellschaft,
Bad Mergentheim, Marktplatz
16, 97980 Bad Mergentheim. Änderung der
Geschäftsanschrift: Altenbergring 58, 97999
Igersheim. Die Gesellschaft hat am 29.04.2022
die Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats
zum Handelsregister eingereicht.
HRB 730146 – 2. Mai 2022
Laukhuff Röttingen Verwaltungs-GmbH,
Weikersheim, Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990
Weikersheim. Allgemeine Vertretungsregelung
geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr
Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:
Laukhuff, Alexander, München, *23.05.1988.
Nicht mehr Geschäftsführer: Schröter, Tobias,
Würzburg, *06.02.1982. Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
HRB 734586 – 2. Mai 2022
Neckarsee 318. V V GmbH, Bad Mergentheim,
Marktplatz 3, 97980 Bad Mergentheim.
Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236
Handelsregister 27
Änderung der Geschäftsanschrift: Oberer Graben
64, 97980 Bad Mergentheim.
HRB 744144 – 2. Mai 2022
GIFK Gesellschaft für individuelle Finanzkonzepte
mbH, Crailsheim, Lange
Straße 30, 74564 Crailsheim. Prokura erloschen:
Yesilova, Halit Yadigar, Augsburg, *19.05.1965.
HRB 590663 - 3. Mai 2022
Albert Berner Deutschland GmbH, Künzelsau,
Bernerstraße 4, 74653 Künzelsau. Prokura
erloschen: Sütterlin, Andreas, Ludwigshafen,
*02.09.1970.
HRB 590804 - 3. Mai 2022
Sterr & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft
mbH, Künzelsau, Marcalistraße 36,
74653 Künzelsau. Bestellt als Geschäftsführer:
Dr. Schuster, Michael Maximilian, Stuttgart,
*28.07.1990. Nicht mehr Geschäftsführer: Angelone,
Andrea, Steuerberaterin, Michelfeld,
*17.03.1971.
HRB 724229 - 3. Mai 2022
Envases Öhringen GmbH, Öhringen, Otto-
Meister-Str. 2, 74613 Öhringen. Prokura erloschen:
Höller, Günter, Frankweiler, *24.09.1964.
HRB 725258 – 3. Mai 2022
Laukhuff Industries GmbH, Weikersheim,
Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim.
Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schröter, Tobias, Würzburg, *06.02.1982. Nicht
mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Geschäftsführer:
Laukhuff, Alexander, München,
*23.05.1988, Ist nur ein Liquidator bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Die Gesellschaft
ist aufgelöst.
HRB 741742 – 3. Mai 2022
Anytime Management GmbH, Niederstetten,
Bahnhofstraße 44, 97996 Niederstetten. Die
Gesellschafterversammlungen vom 07.04.2022,
mit Nachtrag vom 28.04.2022, hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1 (Firma und
Sitz) und Ziffer 2 (Gegenstand des Unternehmens)
beschlossen. Gegenstand geändert; nun:
IT Dienstleistung, Netz- und Systemadministration,
Kauf und Verkauf von Computer und
Zubehör. PC-Bereich: Austausch von Modulen,
Netzteilen, Platinen, Laufwerken, Karten; PC-
Service; Verschleißteile bei Hardware-Geräten
(z.B. Drucker); Vernetzung (=strukturierte
Verkabelung); Installation von Software. Kabelverleger
im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten),
Kabelverlegung im Tiefbau (ohne Anschlussarbeiten),
Verlegen von Rohrleitungen/Elektrokabeln
außerhalb des Hauses sowie Durchbruch
durch die Hauswand und Kabelverlegung bis
zum Hauptanschluss, Installation Smarthome,
Industriemontage, Einbau von genormten Baufertigteilen
(zum Beispiel Fenster, Türen, Zargen,
Regale), Bagger- u. Erdbewegungsarbeiten,
Kabelgrabenaushub/-bau, Bodenleger, Betonbohrer
und -schneider, Erdkabelverlegung, Gabionenbau,
Garten- und Landschaftsbau,
Hartfaserplatten verlegen, Heizkostenverteiler
montieren, Heizungsrohrisolierung. Photovoltaikanlagen
Montage und ohne Eingriff in die
Dachunter- bzw. Fassadenkonstruktion bei Aufdachsystemen.
Kauf und Verkauf von Handelsware,
insbesondere für Elektro als auch Heizanlagen.
Personenbezogene Daten (Wohnort)
geändert bei Geschäftsführer: Kurtishi, Shenazi,
Niederstetten, *20.07.1971, mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRA 701141 – 4. Mai 2022
Kaufhaus WOHA Drexel & Kißling
GmbH & Co. KG, Crailsheim, Voithstraße 19,
74564 Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung
geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als
Liquidator: Drexel, Axel Wolfgang Manfred, Aalen,
*05.08.1963; Kißling, Ulf Dirk, Crailsheim,
*15.12.1971. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 670806 – 4. Mai 2022
LEONHARD WEISS Beteiligungsholding
GmbH, Satteldorf, Leonhard-Weiss-Straße 2-3,
74589 Satteldorf. Bestellt als Geschäftsführer:
Ott, Christian, Kreßberg, *14.05.1971. Nicht
mehr Geschäftsführer: Straub, Dieter Clemens,
Rosenfeld, *16.02.1957. Prokura erloschen: Ott,
Christian, Kreßberg, *14.05.1971.
HRB 570583 - 4. Mai 2022
ConCab Kabel GmbH., Mainhardt, Am
Moosbach 7, 74535 Mainhardt. Bestellt als
Geschäftsführer: Bubolz, André, Isselburg,
*13.11.1970, einzelvertretungsberechtigt mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Kailer, Thomas, geb.
Mühle, Mainhardt, *27.08.1964; Pichler, Sabine,
Mainhardt, *07.03.1972.
HRB 724170 - 4. Mai 2022
WEA-Tech GmbH, Obersontheim, Ebbachweg
11, 74423 Obersontheim. Die Gesellschafterversammlung
vom 25.04.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz 2
(Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Bühlertann.
Neue Geschäftsanschrift: Alemannenweg
5, 74424 Bühlertann.
HRB 758153 - 4. Mai 2022
OBD Precision GmbH, Gaildorf, Daimlerstraße
16, 74405 Gaildorf. Einzelprokura: Müller,
Stefan, Immenstadt, *15.02.1973.
HRB 776683 - 4. Mai 2022
Baulux GmbH, Gaildorf, Kirchstraße 7, 74405
Gaildorf. Bestellt als Geschäftsführer: Landorf,
Kevin, Demmin, *24.11.1997, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Maxharraj, Kreshnik, Gaildorf, *24.09.1992.
HRB 590571 - 5. Mai 2022
Helmut Schneider GmbH, Künzelsau,
Dornäckerweg 24, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung
vom 26.04.2022 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §
3 (Stammkapital und Stammeinlagen) beschlossen.
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom 26.04.2022 ist das Stammkapital
auf Euro umgestellt. Das Stammkapital
ist ferner durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom gleichen Tag auf 205.000,00
EUR erhöht. Stammkapital nun: 205.000,00
EUR.
HRB 570105 - 5. Mai 2022
Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft
- Bausparkasse der
Volksbanken und Raiffeisenbanken -,
Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523
Schwäbisch Hall. Bestellt als Vorstand: Seyboth,
Kristin, Schwäbisch Hall, *27.06.1980. Nicht
mehr Vorstand: Gießler, Jürgen Josef, Schwäbisch
Hall, *26.11.1958. Prokura erloschen:
Seyboth, Kristin, Schwäbisch Hall, *27.06.1980.
HRB 769363 - 6. Mai 2022
HAFNIUM OM HOHENLOHE GmbH,
Forchtenberg, Ohrnberger Straße 13, 74670
Forchtenberg. Bestellt als Geschäftsführer: Mulawka,
Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003,
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Mulawka, Artur Martin, Forchtenberg,
*20.05.1993.
HRB 772950 - 6. Mai 2022
Europe24 Spedition + Logistik GmbH,
Öhringen, Münzstraße 76a, 74613 Öhringen.
Die Gesellschaft ist aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1
GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen
eingetragen.
HRB 738901 – 6. Mai 2022
Praass Innenausbau und Bautenschutz
GmbH, Kreßberg, Panoramaweg 30, 74594
Kreßberg. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen
(Amtsgericht Crailsheim, 2 1 IN 4/22) aufgelöst.
Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1
GmbHG von Amts wegen eingetragen.
HRB 571285 - 6. Mai 2022
KGH Umweltservice GmbH, Schwäbisch
Hall, Raiffeisenstr. 17, 74523 Schwäbisch Hall.
Bestellt als Geschäftsführer: Steinborn, Ulrich
Johanes, Inning a. Ammersee, *02.10.1962.
HRB 783972 - 6. Mai 2022
Patrick Schumm GmbH, Braunsbach,
Kilianstraße 15, 74542 Braunsbach. Die Gesellschafterversammlung
vom 02.05.2022 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziff.
2 beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Der
gewerbliche Güterverkehr, Großraum- und
Schwertransporte und weitere den Geschäftszweck
unterstützende Tätigkeiten.
HRA 723897 – 9. Mai 2022
MODUS GmbH & Co. Objekt Reutlingen
KG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.
HRB 734690 – 9. Mai 2022
MetallArt GmbH, Langenburg, Bahnweg
62, 74595 Langenburg. Die Gesellschafterversammlung
vom 29.04.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz), §
3 (Stammkapital) beschlossen. Das Stammkapital
ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom gleichen Tag auf 2.000.000,00
EUR erhöht. Sitz verlegt; nun: Salach. Änderung
der Geschäftsanschrift: Hauffstraße 40, 73084
Salach. Stammkapital nun: 2.000.000,00 EUR.
Bestellt als Geschäftsführer: Bauer, Jürgen Hendrik,
Süßen, *23.07.1979; Wahsner, Andreas,
Ortenburg, *24.10.1964, jeweils mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
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eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura
gemeinsam mit einem Geschäftsführer mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:
Frey, Tobias, Schlat, *18.03.1986.
HRB 742791 – 9. Mai 2022
Courtinside UG (haftungsbeschränkt),
Rot am See, Alemannenweg 9, 74585 Rot am See.
Die Gesellschafterversammlung vom 23.12.2021
hat mit Nachtrag vom 03.05.2022 die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1 (Firma und
Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Stimpfach.
Neue Geschäftsanschrift: Mörikestraße 8, 74597
Stimpfach. Bestellt als Geschäftsführer: Turac,
Muhammed Ali, Stimpfach, *26.03.1994. Nicht
mehr Geschäftsführer: Sabanovic, Edvin, Rot
am See, *29.02.1988.
HRB 570118 - 9. Mai 2022
AS-Motor Beteiligungs-Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Bühlertann,
Ellwangerstr. 15, 74424 Bühlertann. Die Gesellschaft
(übertragender Rechtsträger) ist
aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom
13.04.2022 und der Versammlungsbeschlüsse
der beteiligten Rechtsträger vom 13.04.2022 mit
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „AS-
Motor GmbH“, Bühlertann (Amtsgericht Stuttgart
HRB 777415) verschmolzen (Verschmelzung
zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird
erst mit der Eintragung der Verschmelzung im
Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers
wirksam. Auf die bei Gericht eingereichten
Urkunden wird Bezug genommen. Als nicht
eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern
der an der Verschmelzung beteiligten
Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten
nach dem Tag, an dem die Eintragung der
Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen
Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind,
nach § 19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht
gilt, ihren Anspruch nach Grund und Höhe
schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit
sie nicht Befriedigung verlangen können.
Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur
zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die
Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung
gefährdet wird.
HRB 759994 - 10. Mai 2022
Gold Lion Distribution Hohenlohe
GmbH, Forchtenberg, Ohrnberger Straße 13,
74670 Forchtenberg. Bestellt als Geschäftsführer:
Mulawka, Andreas, Forchtenberg,
*19.06.2003, einzelvertretungsberechtigt mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Mulawka, Artur Martin,
Forchtenberg, *20.05.1993.
HRB 765500 - 10. Mai 2022
AKI Bildungs GmbH, Niedernhall, Abt-Knittel-Straße
46, 74676 Niedernhall. Änderung der
Geschäftsanschrift: Hohenlohestraße 16, 74626
Bretzfeld.
HRB 763893 - 10. Mai 2022
formbench GmbH, Schwäbisch Hall, Ginsterweg
3, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung
vom 21.03.2022 hat die
Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des
Unternehmens sind Design, Entwicklung, Herstellung
von und Handel mit Waren im Bereich
Familie und Kinder, Lifestyle, Outdoor, Design
und Software sowie insoweit die Vermittlung von
Dienstleistungen und Waren Dritter.
HRB 777415 - 10. Mai 2022
AS-Motor GmbH, Bühlertann, Ellwanger
Straße 15, 74424 Bühlertann. Die Gesellschafterversammlung
vom 13.04.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 5.2 (Geschäftsjahr)
beschlossen. Mit der Gesellschaft
(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des
Verschmelzungsvertrages vom 13.04.2022 und
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten
Rechtsträger vom 13.04.2022 die Gesellschaft
mit beschränkter Haftung „AS-Motor Beteiligungs-Gesellschaft
mit beschränkter Haftung“,
Bühlertann (Amtsgericht Stuttgart HRB 570118)
verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).
Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden
wird Bezug genommen. Als nicht eingetragen
wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an
der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist,
wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag,
an dem die Eintragung der Verschmelzung in
das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,
dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3
UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch
nach Grund und Höhe schriftlich anmelden,
Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung
verlangen können. Dieses Recht steht den
Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft
machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung
ihrer Forderung gefährdet wird.
HRB 690178 – 11. Mai 2022
Richard Leidig Gesellschaft mit beschränkter
Haftung, Wallhausen, Sonnenweg
191, 74599 Wallhausen. von Amts wegen
berichtigt Gesellschaftsvertrag vom 24.01.1980
mit mehrfachen Änderungen, zuletzt geändert
am 31.10.1985. Allgemeine Vertretungsregelung
geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Personenbezogene
Daten von Amts wegen berichtigt bei
und nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt
als Liquidator: Leidig, Richard, Wallhausen,
*12.08.1946. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 759239 - 11. Mai 2022
GMA-Energy Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,
Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.
Bestellt als Geschäftsführer: Mulawka,
Grazyna, geb. Palec, Forchtenberg, *26.08.1967,
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Mulawka, Adrian Damian, Niedernhall,
*15.12.1991.
HRA 571036 - 11. Mai 2022
Klafs GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall,
Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523 Schwäbisch Hall.
Prokura erloschen: Schöllhammer, Simone,
Schwäbisch Hall, *22.06.1971.
HRB 723202 – 12. Mai 2022
STD GmbH, Crailsheim, Hofwiesenstraße 27,
74564 Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift:
Hofwiesenstraße 27/2, 74564 Crailsheim.
Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie
gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun
bestellt als Liquidator: Trautwein, Hans-Jörg,
Crailsheim, *18.10.1971. Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
HRB 733921 – 12. Mai 2022
MODUS RT GmbH, Langenburg, Bahnweg
62, 74595 Langenburg. Die Gesellschafterversammlung
vom 09.05.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz
und Geschäftsjahr der Gesellschaft) und §
3 (Stammkapital) beschlossen. Sitz verlegt;
nun: Bad Saulgau. Neue Geschäftsanschrift:
Schwarzachstraße 21, 88348 Bad Saulgau. Bestellt
als Geschäftsführer: Reisch, Andreas, Bad
Saulgau, *03.04.1973, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Kaske, Siegfried,
Crailsheim, *02.01.1950; Volz, Arndt, Crailsheim,
*04.09.1979.
HRB 742597 – 12. Mai 2022
orga-Bau GmbH, Crailsheim, Bahnhofstraße
22, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung
vom 03.05.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand
des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand
geändert; nun: -Die Vorbereitung, Durchführung
von Bauvorhaben als Bauherr für eigene
oder fremde Rechnung unter Verwendung von
Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern,
Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten
sowie von Bewerbern um Erwerbs-oder Nutzungsrechte;
-die wirtschaftliche Vorbereitung
sowie Durchführung von Bauvorhaben als
Baubetreuer im fremden Namen für fremde
Rechnung; -Vermittlung und Koordination von
Bauleistungen sowie der Import und Export von
Baustoffen.
HRB 580997 - 12. Mai 2022
Mayrer GmbH, Kupferzell, Haller Str. 15,
74635 Kupferzell. Die Gesellschafterversammlung
vom 29.04.2022 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer 2 (Sitz) beschlossen.
Sitz verlegt; nun: Bretzfeld. Änderung
der Geschäftsanschrift: Stuttgarter Straße 6/1,
74626 Bretzfeld.
HRB 570619 - 12. Mai 2022
Metzler GmbH., Rosengarten, Riedweg
8, 74538 Rosengarten. Die Gesellschafterversammlung
vom 02.05.2022 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages durch Einfügung von
Ziff. 9 beschlossen. Bestellt als Geschäftsführer:
Kliewer, Eugen, Rosengarten, *07.09.1989, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 752030 - 12. Mai 2022
Autohaus Cunzemann GmbH, Schwäbisch
Hall, Hauptstraße 65, 74523 Schwäbisch Hall.
Änderung der Geschäftsanschrift: Europaplatz
5, 74523 Schwäbisch Hall.
HRB 766370 - 12. Mai 2022
Die Datenschutzbeauftragten GmbH,
Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße 35, 74523
Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:
Münchbach, Ulrich, Ortenberg, *26.05.1968.
HRA 723897 – 13. Mai 2022
MODUS GmbH & Co. Objekt Reutlingen
KG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.
Sitz verlegt; nun: Bad Saulgau. Änderung
der Geschäftsanschrift: Schwarzachstraße 21,
88348 Bad Saulgau. Personenbezogene Daten
(Sitz) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter:
MODUS RT GmbH, Bad Saulgau
(Amtsgericht Ulm HRB 733921), einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis - auch für
die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 680198 – 13. Mai 2022
Büro Leuchs GmbH, Bad Mergentheim,
Wilhelm-Frank-Straße 65, 97980 Bad Mergentheim.
Bestellt als Geschäftsführer: Leuchs, Marc
Paul, Bad Mergentheim, *15.03.1991, einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Prokura erloschen: Leuchs,
Marc Paul, Bad Mergentheim, *15.03.1991.
HRA 722972 – 16. Mai 2022
Windpark Kirchberg GmbH & Co.KG,
Kirchberg an der Jagst, Fichtenstraße 1, 74592
Kirchberg an der Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift:
Rudolf-Diesel-Straße 5, 74592 Kirchberg
an der Jagst.
HRA 724540 – 16. Mai 2022
Windenergie Kirchberg/Jagst Infrastruktur
GmbH & Co. KG, Kirchberg an der Jagst,
Medizinalratsklinge 13, 74592 Kirchberg an der
Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: Rudolf-
Diesel-Straße 5, 74592 Kirchberg an der Jagst.
HRA 727096 – 16. Mai 2022
Sigloch GmbH & Co. Grundbesitz und
Service KG, Blaufelden, Am Buchberg 8,
74572 Blaufelden. Personenbezogene Daten
(Sitz, Registergericht und Registernummer) geändert
bei Persönlich haftender Gesellschafter:
Sigloch Verwaltungs-GmbH, Blaufelden (Amtsgericht
Ulm HRB 740604).
HRB 730844 – 16. Mai 2022
Windenergie Kirchberg/Jagst Verwaltungs
GmbH, Kirchberg an der Jagst, Medizinalsratsklinge
13, 74592 Kirchberg an der Jagst.
Änderung der Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-
Straße 5, 74592 Kirchberg an der Jagst.
HRB 740970 – 16. Mai 2022
Parkcity GmbH, Kirchberg an der Jagst, Von-
Humboldt-Straße 5, 74592 Kirchberg an der
Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: An der
Autobahn 2-8, 74592 Kirchberg an der Jagst.
HRB 741623 – 16. Mai 2022
elysium audio solutions GmbH, Crailsheim,
Roßfelder Straße 65/5, 74564 Crailsheim.
Personenbezogene Daten (Wohnort) geändert
bei Geschäftsführer: Kollmer, Anna, Oberrot,
*30.01.1988, einzelvertretungsberechtigt mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura:
Belle, Jürgen, Kreßberg, *05.12.1963.
HRA 724021 – 17. Mai 2022
Windenergie Kirchberg/Jagst GmbH &
Co.KG, Kirchberg an der Jagst, Medizinalrats-
klinge 13, 74592 Kirchberg an der Jagst. Neue
Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Straße 5,
74592 Kirchberg an der Jagst.
HRA 724531 – 17. Mai 2022
Windenergie Kirchberg/Jagst II GmbH
& Co. KG, Kirchberg an der Jagst, Medizinalratsklinge
13, 74592 Kirchberg an der Jagst.
Neue Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Straße
5, 74592 Kirchberg an der Jagst.
HRB 726901 – 17. Mai 2022
Sonnenenergie Kirchberg GmbH,
Kirchberg an der Jagst, Fichtenstraße 1, 74592
Kirchberg an der Jagst. Neue Geschäftsanschrift:
Rudolf-Diesel-Straße 5, 74592 Kirchberg an der
Jagst.
HRA 722675 – 18. Mai 2022
Sonnenenergie Kirchberg Betriebs
GmbH & Co. KG, Kirchberg an der Jagst,
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Straße 5, 74592 Kirchberg an der Jagst.
HRB 733356 – 18. Mai 2022
Straub Elektro + Sicherheit GmbH,
Crailsheim, Schäfergasse 2, 74564 Crailsheim.
Die Gesellschafterversammlung vom 28.04.2022
hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages
beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Der Handel,
der Vertrieb, die Produktion, die Installation,
die Reparatur und die Wartung von Anlagen der
Sicherheitstechnik, der IT-Technik, der BUS-
Technik (z. B. KNX-BUS) inkusive Smart Home,
der allgemeinen Elektrotechnik und der regenerativen
Energiegewinnungstechnik. Bestellt
als Geschäftsführer: von Resch, Julius, Stuttgart,
*30.07.1951, einzelvertretungsberechtigt. Vertretungsbefugnis
geändert bei Geschäftsführer:
Straub, Matthias Klaus, Crailsheim, *06.10.1966.
HRB 570105 - 23. Mai 2022
Bausparkasse Schwäbisch Hall, Aktiengesellschaft
- Bausparkasse der
Volksbanken und Raiffeisenbanken -,
Schwäbisch Hall Crailsheimer Str. 52, 74523
Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam
mit einem Vorstandsmitglied: Brenner, Dirk,
Frankenhardt, *20.09.1986; Fischer, Florian
Peter, Hüttlingen, *19.06.1982.
HRB 730050 - 23. Mai 2022
ABM Handels GmbH, Bühlerzell, Im Wiesengrund
1/1, 74426 Bühlerzell. Neue Geschäftsanschrift:
Wiesenweg 10, 74426 Bühlerzell.
HRB 570687 - 24. Mai 2022
Trend - Optik GmbH, Schwäbisch Hall,
Am Spitalbach 25, 74523 Schwäbisch Hall. Die
Sauberkeit & Hygiene
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Gesellschafterversammlung vom 17.05.2022
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz) und § 2 (Gegenstand des
Unternehmens) beschlossen. Firma geändert;
nun: HT Verwaltungs GmbH. Sitz verlegt; nun:
Schorndorf. Änderung der Geschäftsanschrift:
Konnenbergstraße 85, 73614 Schorndorf. Gegenstand
geändert; nun: Die Verwaltung von
eigenem Vermögen.
HRB 752589 - 27. Mai 2022
Kartal GmbH, Schwäbisch Hall, Blätteräcker
5, 74523 Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:
Blätteräcker 3, 74523 Schwäbisch Hall.
Löschung
HRB 735533 – 20. April 2022
MHT Bau GmbH, Igersheim, Obere Straße 8,
97999 Igersheim. Sitz verlegt; nun: Giebelstadt
(Amtsgericht Würzburg HRB 16199). Das Registerblatt
ist geschlossen.
HRB 734950 – 21. April 2022
Bürgerwind Kreßberg Verwaltungs UG
(haftungsbeschränkt), Kreßberg, Mühlbuck
1, 74594 Kreßberg. Die Liquidation ist
beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt
ist geschlossen.
HRB 590556 - 26. April 2022
Die-Hand-in-Hand-Werker GmbH, Ingelfingen,
Eichendorffstr. 22, 74653 Ingelfingen.
Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist
gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 736083 - 29. April 2022
Smolka Verwaltungs GmbH, Schöntal,
Sonnenrain 15, 74214 Schöntal. Die Liquidation
ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das
Registerblatt ist geschlossen.
HRB 721029 – 29. April 2022
Rafael Brown Culture Management
GmbH, Bad Mergentheim, Ketterberg 7, 97980
Bad Mergentheim. Bestellt als Liquidator:
Brown-Boecker, Cornelia-Bettina Elsa, Bad Mergentheim,
*13.08.1952. Nicht mehr Liquidator:
Brown, Rafael, Bad Mergentheim, *01.03.1949.
Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist
gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 738444 – 29. April 2022
Villa Karlsbad Seniorenresidenz Verwaltungs-GmbH,
Bad Mergentheim, Edelfinger
Straße 6/1, 97980 Bad Mergentheim.
Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie
gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun
Liquidator: Heindl, Hans-Dietrich, Haguenau
/ Frankreich, *03.10.1954. Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft
ist gelöscht.
HRB 571283 - 29. April 2022
Fliesenlädle GmbH, Gaildorf, Wilhelm-Bott-
Str. 1, 74405 Gaildorf. Die Liquidation ist beendet.
Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 768744 - 3. Mai 2022
UTZ Mineralölvertriebsges.mbH, Schwäbisch
Hall, Mühlweg 29, 74523 Schwäbisch Hall.
Nicht mehr Liquidator: Gundelfinger, Senta,
geb. Utz, Schwäbisch Hall, *22.06.1953. Eintragung
laufende Nummer 1 von Amts wegen
ergänzt: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Liquidation
ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRA 734638 - 5. Mai 2022
Schoch-IT.Solutions OHG, Bretzfeld, Kramerstraße
17, 74626 Bretzfeld. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet
nicht statt. Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 768949 - 5. Mai 2022
Lightning IT Verwaltungs GmbH, Fichtenberg,
Hauptstraße 85, 74427 Fichtenberg.
Sitz verlegt; nun: Zossen (Amtsgericht Potsdam
HRB 36718 P). Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 784320 - 6. Mai 2022
Ainova Just Fit GmbH, Krautheim, Götzstraße
30, 74238 Krautheim. Sitz verlegt von Krautheim
nach Wilkau-Haßlau (Amtsgericht Chemnitz HRB
34932). Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB 570118 - 12. Mai 2022
AS-Motor Beteiligungs-Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Bühlertann,
Ellwangerstr. 15, 74424 Bühlertann. Die Eintragung
der Verschmelzung im Register des
Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am
10.05.2022 erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG
von Amts wegen eingetragen.
Von Amts wegen
HRB 580484 - 29. April 2022
Günter Wüstemeyer GmbH, Waldenburg,
Siercker Str. 6, 74638 Waldenburg. Die Gesellschaft
ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß §
394 FamFG von Amts wegen gelöscht.
HRB 680828 – 3. Mai 2022
solar-direct GmbH, Weikersheim, Am Bahnhof
5-7, 97990 Weikersheim. Die Gesellschaft ist
wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG
von Amts wegen gelöscht.
Löschungsankündigung
HRA 670618 – 3. Mai 2022
B & D Dach- und Fassadenbau GmbH &
Co. KG, Fichtenau, Am Zigeunerweiher 2, 74579
Fichtenau. Das Gericht beabsichtigt, die Gesellschaft
wegen Vermögenslosigkeit im Handelsregister
von Amts wegen nach § 394 FamFG zu
löschen. Die Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs
gegen die beabsichtigte Löschung ist
auf einen Monat ab Veröffentlichung bestimmt.
HRB 671350 – 9. Mai 2022
B & D Dach- und Fassadenbau Verwaltungs
GmbH, Fichtenau, Am Zigeunerweiher
2, 74579 Fichtenau. Das Gericht beabsichtigt,
die Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit im
Handelsregister von Amts wegen nach § 394
FamFG zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung
eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte
Löschung ist auf einen Monat ab Veröffentlichung
bestimmt.
HRA 670500 – 17. Mai 2022
Weise Festmoden GmbH & Co., Fichtenau,
Birkenweg 1-6, 74579 Fichtenau. Das
Gericht beabsichtigt, die Eintragung der Firma
im Handelsregister wegen des Mangels einer wesentlichen
Voraussetzung von Amts wegen nach
§ 395 FamFG als unzulässig zu löschen. Die
Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs
gegen die beabsichtigte Löschung ist auf einen
Monat ab Veröffentlichung bestimmt.
Ohne Eintrag
HRB 680657 – 2. Mai 2022
FAINEST Beteiligungs-AG an Handelsund
Produktionsfirmen für umweltfreundliche
Technologie, Bad Mergentheim,
Marktplatz 16, 97980 Bad Mergentheim.
Änderung der Geschäftsanschrift: Altenbergring
58, 97999 Igersheim
Berichtigung
HRA 680807 – 3. Mai 2022
Klaus Partin Vermögens + Verwaltungs
KG, Bad Mergentheim, Dr.-Schier-Strasse 17,
97980 Bad Mergentheim. Personenbezogene
Daten von Amts wegen berichtigt bei Ausgeschieden
als Persönlich haftender Gesellschafter:
Partin, Klaus, Bad Mergentheim, *15.09.1937.
HRB 725258 – 5. Mai 2022
Laukhuff Industries GmbH, Weikersheim,
Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim.
Amtsbezeichnung von Amts wegen berichtigt
bei Liquidator: Laukhuff, Alexander, München,
*23.05.1988.
Juni 2022 / kostenlos
Seite 36
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Assamstadt: Gemeinde Assamstadt
Bad Mergentheim: Aktiv-Center, AKZENT Vitalhotel König am Park, Avia-Tankstelle, Bäckerei Bamberger, Bäckerei
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Mergentheim, Herbsthäuser Brauerei Tür, Herbsthäuser Brauerei Wunderlich KG, Jeans + Mode, Karl Bögner GmbH
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Vath GmbH, Tankstelle K. Gerlinger GmbH, Taubertal-Klinik, Tourist-Information, Verwaltungsstelle Wachbach,
Volksbank Main-Tauber eG, Weberdorf-Apotheke Ulrike Bauer e.K., Weingärtnergenossenschaft, Würth Industrie
Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim, Aktiv-Center, AKZENT Vit
Blaufelden: Autohaus Otto Model GmbH & Co. KG, Bäckerei Sohns, Blumen Rüdenauer, Gemeindeverwaltung,
Handarbeitszentrum, HERM-Tankstelle, Metzgerei Feghelm e. K., Rewe Blaufelden, Sigloch Distribution GmbH &
Co. KG
Braunsbach: D‘Schwarz Lebensmittel und Bäckereiwaren Inh. Katja Schwarz, Gasthof zum Löwen, Gemeindeverwaltung,
Hohenlohe Aktivtours, Stefan Thaidigsmann, Hotel-Restaurant Schloss Döttingen, Kochertal-Apotheke,
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Braunsbach, VR Bank Braunsbach
Bretzfeld: Bäckerei Spindler, Gasthaus „Zum Löwen“, Gemeindeverwaltung, Hotel - Restaurant Rose, Hotel /
Restaurant „Landhaus Rössle Brettach“, Landgasthaus Schmidt, Shell-Tankstelle, Hermann Ehmann, Sparkasse
Hohenlohe - Filiale Schwabbach, Textilpflege- Reinigung Ferch Ruth, Weingut Borth, Weinkellerei Hohenlohe eG
Bühlertann: AVIA Tankstelle, Bäckerei Mack, Bäckerei Schirle, Friseur Salon Le Färb, Gasthof Bären, Gasthof zum
Stern, Gemeindeverwaltung Bühlertann, Physiotherapie Sabrina Ziegler, Wanner Eis
Bühlerzell: Bäckerei Sanwald, Dorfkäserei Geifertshofen, Fleischwaren Wieland GmbH & Co. KG, Gasthof Goldener
Hirsch, Gemeindeverwaltung Bühlerzell, Friseur Danielle Cut and Colour
Crailsheim: A.T.U , Autohaus Doris Sing e.K., Automobil-Forum Stegmaier Crailsheim GmbH, Bäckerei Baier und
Cafe Frank, Bäckerei Groß, Bäckerei Weiß, Bäckereicafe Mack Crailsheim, Bäckereicafe Mack Rossfeld, Backstube
Steinhülb, Bahnhofsbuchhandlung Peter Sessler, Bayers Cafe Frank, Blumen & Mehr , Brot- und Feinbäckerei Baier,
Burger King, Cafe Kett, Café und Bar My Way Crailsheim, Chilis Restaurant Crailsheim, China Restaurant Shanghai,
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Crailsheim, Flügelau-Apotheke & Vitalzentrum, Friseur Heiko M. Haar-Werk, Friseursalon Schroth, Generalagentur
Ralph Maile , Gerhard Schubert GmbH, Gino Ginero Ledermoden GmbH, Götz Optik GmbH, Groninger & Co.
GmbH, Hallenbad Crailsheim, HEM Tankstelle, Hoffmanns Cafebar, Hotel Post-Faber, Imig´s Schlummerland,
JET-Tankstelle, Jugend-Sucht-Beratungsstelle des Landkreises, Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Kaufland
Dienstleistung GmbH & Co. KG, Life and Art Gbr, McDonald‘s Restaurant, Möbel Bohn GmbH, z.Hd. Ullrich Müller,
P&G Manufacturing GmbH, Parc Vital - Die Saunalandschaft, Rathaus, Sanitär Fischer, Sanitätshaus Siegel,
Schlossar GmbH, Stadtbücherei Crailsheim, Stadtmuseum im Spital, Stadtwerke Crailsheim GmbH, SÜDWEST
PRESSE Hohenlohe - Hohenloher Tagblatt, Terex Compact Germany GmbH, TÜV SÜD Auto Service GmbH, Voith
Turbo GmbH & Co. KG, VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG, Zoo Linhardt
Creglingen: BAG Raiffeisen e.G., Fremdenverkehrsamt/Bürgermeisteramt, Pfarramt, Tourismus Information
Dinkelsbühl: Kleiderstolz, Meiser Design Hotel Dinkelsbühl, Touristik-Service, Dinkelsbühl: Kleiderstolz, Meiser
Design Hotel Dinkelsbühl, Touristik-Service
Dörzbach: Bäckerei Kirchenbäck, Bistro Galaxy, EDEKA Geiger, Friseursalon Dieter Weber, Gemeinde Dörzbach,
Toto-Lotto Schreibwaren Carola Zankl, Volksbank Hohenlohe eG
Fichtenau: Adler, Bäckerei Café Lutz, Bäckerei G. Bartelmäs, Dadia‘s Bistro, Fleischwaren Wieland, Gemeindeverwaltung
Fichtenau, Landgasthof Zum Hirsch, Nahkauf, PENNY-Markt Discounter
Fichtenberg: Activ Sport Bohn Fichtenberg, Bäckerei Glück, Bäckerei Scholl, Gasthaus & Hotel Krone, Wolgang Fritz,
Gaststätte Adler, Gemeinde Fichtenberg, Hirsch Shisha Hotel, KW Automotive Fichtenberg , KW automotive GmbH,
Metzgerei Wieland, Norma Filiale, Pizzeria Restaurant Seestüble
Forchtenberg: Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG, Bäckerei Cafe Burkhardt Inh. H. Ehmann, Gemeindeverwaltung
Forchtenberg , LBV-Bäckerei, Schäfer Hohenloher Fleisch und Wurst GmbH & Co. KG, Volksbank Hohenlohe
eG, Weinstube Winkler
Frankenhardt: Bäckerei Lebsanft, Gemeindeverwaltung, Ums Eck
Friedrichsruhe: Golf-Club Heilbronn-Hohenlohe e.V., Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe
Gaildorf: Alt Gaildorf, Aral Tankstelle, Bäckerei Sanwald, Bott GmbH & Co,KG, Büro Heinz-Günter Wieszt, Carty
Bar, Carty Gaildorf , China-Restaurant Lucky, Gasthof Kocherbähnle, Gaststätte Weilerstüble / Pizzeria Dolce Vita,
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Stadtverwaltung Gaildorf, SÜDWEST PRESSE Hohenlohe - Rundschau, Wieland Fleischwaren GmbH & Co. KG
Gerabronn: AZURIT Seniorenzentrum Hohenlohe, Hof in Liebesdorf - Klingler, LBV im EDEKA, Pfizzeria Romana,
Stadtverwaltung Gerabronn, Volksbank Hohenlohe eG
Gschwend: Gemeindeverwaltung, Schwimmhalle Wasserreich
Igersheim: Bäckerei & Café Bamberger, Bäckerei Bamberger, Blumen- und Gartenbau Dittmann, Gemeindeverwaltung,
Niederle-Groh Mode & Trend GmbH
Ilshofen: ARAL-Tankstelle, Arena Hohenlohe, Bäckerei Knusperbrezel, Bahnhofmann Ilshofen Eckartshausen,
Biergarten am Globe Paul Bonin, BTE BiegeTechnik-Engineering GmbH, Chibap Ilshofen Inh. Carmen Kanat,
Edeka/LBV Ilshofen, Flair Park-Hotel Ilshofen, Ford Autohaus Busch GmbH, Fußpflegestudio Claudia Rupp, Lightlife
women, Netto Markt-Discount, Optik Blind, Pizzeria La Sila, Rossmann Ilshofen, Stadtverwaltung Ilshofen, Zentrum
Mensch lshofen
Ingelfingen: Autohaus AHS GmbH, Automobil-Forum AHS GmbH, BAGeno Raiffeisen eG, Bürkert Systemhaus
Ingelfingen, Christian Bürkert GmbH & Co. KG, Friseursalon Zoi Kelessi, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co.
KG, Hotel-Restaurant Haus Nicklass GmbH, Kochertalkellerei eG, LBV Bäckerei , REISSER-Schraubentechnik GmbH,
Schloßhotel, Stadtverwaltung Ingelfingen, Toto-Lotto E. Turber, Schreibwarengeschäft, TÜV SÜD Service-Center
Ingelfingen, Volksbank Hohenlohe eG
Jagsthausen: Fremdenverkehrsamt/Bürgermeisteramt, Rotes Schloss - Schlossremise - Lecker speisen & feiern
(Biergarten)
Kirchberg: Autohof Kirchberg Inh. Jutta Blumenstock, AVIA Tankstelle, Bäckerei Roland Schlötter, EDi Tankstelle,
Fröber‘s Bistro & Restaurant, Klappe - Kino Kultur Kneipe, Landhotel Kirchberg, Rewe Kirchberg, Schloss-Schule
Kirchberg gemeinnützige GmbH, Stadtverwaltung Kirchberg an der Jagst
Krautheim: Autohaus Joachim Essig, Bäckerei Kubach, Bäckerei Trabbold, BSK e.V. Büro Bundesverband Selbsthilfe
Körperbeh. e.V., Eduard-Knoll-Wohnzentrum GmbH, Fresssack, Krautheimer Werkstätten für Menschen mit
Behinderung gem. GmbH, Mühlenbeck Meinhard Kubach, Rüdinger Spedition GmbH, Smokers Shisha Lounge,
Stadtverwaltung Krautheim
Kreßberg: Friedrich Wolz GmbH, Landbäckerei Glück GmbH, Landgasthof-Hotel „Zum Hirsch“, Rathaus Kreßberg
Künzelsau: Albert Berner Deutschland GmbH, ARAL-Tankstelle Urusla Heyer, Autohaus Kunze Service GmbH,
Breuninger Lieblingsdinge, C. Fenchel Raumdesign GmbH & Co. KG, Cafe Auszeit, CSS Computer Software Service
Frank Schneider GmbH, Dr. med. Michael Häberle Hautarzt, Drogeriemarkt Müller, E neukauf Künzelsau, Emma
Café Bistro Bar, Gaststätte „Der Engel“, Gerhard Sprügel GmbH Befestigungstechnik, HEM Expert Künzelsau,
Hohenlohe-Apotheke Künzelsau, Hotel Restaurant Anne-Sophie, Jugendkulturverein Kokolores Künzelsau e.V.,
Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau (Hauswirtschaftliche Schule), Kaufmännische Schule Künzelsau, Kidano
Asia Restaurant, kyre and friends Kyre GbR, Landgasthof Adler, Landgasthof Flell, Landratsamt Künzelsau, Maas
Bauzentrum, Max-Richard-und-Renate-Hofmann-Haus, Müller Augenoptik und Hörgeräteakustik GmbH, Museum
Würth, Mustang Outlet Künzelsau, Nicos Friseure, Ottenbacher GmbH, Reinhold-Würth-Hochschule, Residenz
am Schloß, Schmezer GmbH Einrichtungshaus, Sportheim TSV Künzelsau, Sportivo, Stadtverwaltung Künzelsau,
STAHL CraneSystems GmbH, Tabak-Brückbauer, Tankstelle AVIA, KSG KFZ-Service, Vitalpark feel-well, Waldmann
Orthopädie-Schuhtechnik GmbH, ZIEHL-ABEGG SE, ZOO-Fachgeschäft Schierle
Kupferzell: Gemeindeverwaltung, GEMÜ Produktions- und Logistikzentrum Europa, Karl Bögner GmbH & Co.
KG, KBK Fenster & Türen GmbH, Landgasthof Beck, Landhotel Gasthof Krone, Landhotel Günzburg, Rossmann
Drogerie-Markt Kupferzell, Shell Tankstelle, Volksbank Hohenlohe eG, Volpp Küchen, Werner Bräuninger GmbH
Langenburg: Bäckerei F. Hölzle, BACKofenSIVE, Buchhandlung am Markt/Kruse, Café Bauer, Freibad Langenburg,
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Gästehaus Jagsttalblick, Gasthof zur Post, Mawell Resort GmbH, Restaurant Mosesmühle, Schloss und Automuseum
Langenburg , Stadtverwaltung Langenburg, Wiebelehäusle Eiscafe Langenburg
Lauda-Königshofen: Stadtverwaltung Lauda-Königshofen
Mainhardt: Aral Tankstelle Hans Kotzel, BAG-Hohenlohe-Raiffeisen eG, Gasthaus Löwen Kurt Kühnle OHG, Hotel
Café Restaurant Schoch GmbH, Landgasthof Sonne , MGT Motorrad & Teile, Rathaus Mainhardt, Rossmann
Mainhardt
Michelbach an der Bilz: Fitness- und Freizeitanlage Move, Ums Eck Markt
Michelfeld: Autohaus Walter Mulfinger GmbH, Bäckerei Ulrich Stutz, Bürgermeisteramt Michelfeld, denns Biomarkt
im Kerz, Getränke Schwanzer, Inh. Herbert Schwanzer, Haller Waschwelt, Hanselmann GmbH, Hobelbank Fam.
Butz, Hobelbank Gnadental, Landgasthof Adler, Mc Donald‘s Restaurant, Vitalwelt Michelfeld
Mulfingen: „Erlebnis Mittleres Jagsttal“ Herrenhaus Buchenbach, Autohaus Schmieg GmbH, ebm-papst Mulfingen
GmbH & Co. KG, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Edeka Schmid Toto Loto, Gemeindeverwaltung Mulfingen,
Hotel & Restaurant Amtshaus, Jagstmühle Heimhausen, JAKO AG, Landgasthof Jagstmühle, Raiffeisenbank
Kocher-Jagst eG, Waldcamping Hollenbacher See Wachter KG
Neuenstein: Avia-Servicestation Ulrike Riess, Hotel am Schloss - Garni, Kreisarchiv des Hohenlohekreis, Netto
Marken-Discount, Penny-Markt Discounter, Stadtverwaltung Neuenstein
Niedernhall: Akis Grill, BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG, Café Gockner, C‘est la vie, Dothentic, Friedrich
Hertweck GmbH, Jäger‘s Landhaus Rössle, LBV Bäckerei Edeka Titus, nahkauf Karl Volker, Niedernhaller Solebad,
Stadthallen-Restaurant, Stadtverwaltung Niedernhall, Stein Beauty Coiffeur
Niederstetten: Curly Sue Friseursalon, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Hotel Gasthof Krone, Metzgerei
Bohnet, Shell Tankstelle, Stadtverwaltung Niederstetten, Volksbank Vorbach-Tauber eG
Oberrot: Avia Tankstelle Oberrot, Bäckerei Kern im Netto, Backwaren Bohnert, Inh. Claudia Bohnert, Binderholz
Oberrot, EDEKA Stengelin, FKK-Camping Ofenberg Moll GbR, Flinsbergstüble Uwe Keuler Partyservice, Gaststätte
Rottal-Treff, Gemeindeverwaltungen Oberrot, Landhaus Noller, Netto Markt-Discount, Netto Oberrot, Oberroter
Kebap-Haus, Wieland Fleischwaren GmbH & Co. KG
Obersontheim: Autohaus Siegfried Sing e.K., Bäckerei Schierle, Gemeindeverwaltung Obersontheim, Müller
Jürgen Holzofenbäckerei, Neukauf/Bäcker, PENNY-Markt Discounter, Stabilo-devo Werkzeug Fachmarkt GmbH,
TimeOUT
Öhringen: Aral Tankstelle, Autohaus Assenheimer + Mulfinger GmbH & Co. KG , Auto-Schneider GmbH, Bäckerei
Konditorei Café Discher Andreas Discher GmbH, Bäckerei Müller, Bäckerei Offenhäuser, Bäckerei Pfisterer &
Oettinger, Bäckerei Trunk, Biomarkt Roland Geist GmbH, Blumenwerkstatt, Buchhandlung Vielseitig im Ö-Center,
Carle Zweiradfachgeschäft GmbH, Cosmetic & Haarstudio team 5, Druckerei Speh GmbH, EMS Lounge, ENVASES
ÖHRINGEN GMBH, Euronics XXL Sinn GmbH, Gaststätte Ochsen, Gewerbliche Schule, Groß GmbH Sport + Mode,
Hohenloher Spezialmöbelwerk Schaffitzel GmbH + Co. KG, Hotel & Restaurant Sinzinger‘s Krone, Hotel Württemberger
Hof, Klaiber Automobile Öhringen GmbH, Küchen Dorfer GmbH & Co. KG, LBV Bäckerei & KOnditorei
Öhringen Marktplatz, Metzgerei Megerle, Metzgerei Megerle, Modehaus Bär GmbH & Co. KG, Modewelt Rossmann,
OBI, Optik Bauer, Rendel-Bad Öhringen, Ristorante Pizzeria ITALIA, Schlosscáfe Nußknacker, Shell-Tankstelle,
Sporthotel Öhringen, Stadtbücherei, Stadtverwaltung Öhringen, TÜV Süd Service-Center, Volksbank Hohenlohe
eG, Ziegler Öhringen GmbH & Co. KG
Unterwegs auf
Straßen und Schienen
Testerella versus ÖPNV –
schafft sie es planmäßig
durch’s Verbreitungsgebiet?
Hollywoodreif:
Der Haller Gerd
Nefzer ist zweifacher
„Oscar“-Gewinner
Die weite Welt ruft
Vom Sabbatical in Afrika bis zum
Tagestrip vor der Haustüre –
Abenteurer berichten
Das neue
Trends
ist da!
Pfedelbach: Autohaus Kummich GmbH, Druckerei Bauer GmbH , Gemeindeverwaltung, Getränkeparadies
Pfedelbach, Jet-Tankstelle, Landhotel Küffner Hans Peter & Nicole Habel Küffner GbR, Penny-Markt Discounter,
RG - Druck Göhringer, Trunk dreierlei - Bäckerei, Café & Bistro, Zahnarzt Funk
Rosengarten: Bäckerei Scholl im Netto, BRT Berghof Racing Team, Gräter GmbH & Co.KG , Haarstudio Weis, Jet
Tankstelle, Jovan Eco Hause/ Nita Cafe, Nahkauf, Rathaus
Rot am See: Bäckerei Burkhard, EDEKA Aktiv-Markt Rühling, EDEKA Rühling, Feuchter - Fleisch & mehr, Gasthof
Lamm, Gemeine Rot am See, Getränkezentrale, Metzgerei Laubinger, Monis Modestudio GmbH, Pizzeria Dreispitz
Satteldorf: Bürgermeisteramt Satteldorf, Euro Rastpark Crailsheim-Satteldorf, HEM expert Satteldorf, LEONHARD
WEISS GmbH & Co. KG, McDonald‘s Restaurant, PENNY-Markt Discounter
Schnelldorf: McDonald‘s Restaurant
Schöntal: Autohaus Dieter Kohler, Autohaus Schlunski GmbH, Autohaus Zürn KG, BAGeno Raiffeisen eG, Gasthof
zum Ochsen, Gemeindeverwaltung, Kloster Schöntal , Klostercafe Schöntal, LTI-Metalltechnik GmbH, nah und gut
Fuggerer, Raiffeisenbank Hohenloher Land eG, Spar Markt Brümmer Ute, Textiltruhe Helga Schramm , Volksbank
Hohenlohe eG
Schrozberg: „S“ was Imbiss, AVIA-Servicestation Helga Heinold, Brauereigaststätte Riedbach, Fashion Outlet
Schrozberg, Feuchter‘s Essen und Kultur, Gasthaus Krone, Haar telier Tatjana Zlojutro, LBV im EDEKA-Markt,
Metzgerei Schilpp, n3 color cut style, Paparazzi Cafe Cocktalbar, Pizzeria da Rocco, Stadtverwaltung Schrozberg,
Uimbiss Özbey Döner-Pizza-Pasta
Schwäbisch Hall: A.T.U Bad Mergentheim, Akademie der Künste, Anlagencafe, AOK Baden-Württemberg, Apotheke
Vital Welt, Aral Tankstelle, ASS Auto Service Sommer , Augenzentrum Michelfeld, Autohaus Bruno Widmann
GmbH & Co. KG, Autohaus Koch GmbH, Autohaus Kummich GmbH, AVIA Tankstelle, AVS-Autoteile, Bäckerei Gräter,
Bäckerei Lang, Bäckerei Renner, Bäckerei Scheu, BAG-Hohenlohe-Raiffeisen eG, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft
Schwäbisch Hall AG, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Bergl, Big Russel, Bio-Bäcker Andreas Kretzschmar,
BIOritter Schwäbisch Hall, Bistro Relax, Blumen Bierbach Gelbingen, Brauerei-Ausschank zum Löwen, Cafe
Ableitner Inh. Joachim Burkart e.K., Cafe Auszeit, Cafeteria Technologiezentrum Schwäbisch Hall GmbH - Haus der
Wirtschaft , DEBI‘S Pizza Service, Dehner, dm im Kocherquartier, dm-drogerie Markt, Druckerei Oscar Mahl GmbH
& Co. KG, Dudis Waffelbar, Feinkost Knausenberger GmbH, Fremdenverkehrsamt, Gasthaus Roter Ochsen, Goethe-
Institut, Gourmet-Restaurant „Eisenbahn“, Gräter GmbH & Co.KG , Haarcut Studio, Margit Weller, hair backstage,
Haller Gartentreff, Hällisch-Fränkisches-Museum, HEM Expert Schwäbisch Hall, Hohenloher Fruchtsäfte GmbH
& Co. KG, Hotel Kronprinz Barbara und Sabine Braun GbR, Ilge Cafe & Bar - Gästeglück, Immobilien Vogelmann,
Kegelcenter Old Smuggler, KLAFS GmbH & Co. KG, Kreuzäcker Apotheke OHG, Kunsthalle Würth , Landbäckerei
Glück im Neukauf, Landratsamt/ Zulassungsstelle, Lang Objekt GmbH, Lauras Pizza Extra, Löwen Apotheke, MAHLE
Behr Service GmbH, marcel rosenauer friseure, Masusake Sushi-Restaurant, Metzgerei Horlacher , Metzgerei
Schäfer, Metzgerei Wassermann, MHW Bike-House GmbH, Mode Wanner, MoWi‘s Hair, Mowi‘s Hair Blockgasse,
N°8 - Burger und Bar im Alten Schlachthaus, No 8 im alten Schlachthaus, Norma - Markt, Ollis , Ollis Cocktailbar,
optik Jonas Piper e.K., Optik Scholl , OPTIMA packaging group GmbH, Pfisterer & Öttinger GmbH, Punto Fisso
Cafe-Bar Pizza Lieferservice, Q-mediko Apotheke , Rathaus, Recaro Aircraft Seating GmbH & Co. KG, Reinigung
Adretta, REISSER AG, Ringhotel Hohenlohe, Ristorante Cockpit, Romantik Hotel „Der Adelshof“, Schenkenseebad,
Seifried II OHG, Shäbby Chic, Siller Multicolor GmbH, Solebad Schwäbisch Hall GmbH, Sonneck Gaststättenbetriebs
GmbH, Stadtbibliothek , Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, STAHLGRUBER GmbH/Rücker Autoteile, Sudhaus an
der Kunsthalle Würth, Suite 21, Tabak im Kaufland, Tankstelle Kaufland, Tankstelle Shell Seibold, Tankstelle Total,
Technologiezentrum Schwäbisch Hall GmbH - Haus der Wirtschaft, Textilpflege Jauch, that BRGR, Total Tankstelle,
VR-Bank Heilbronn-Schwäbisch Hall eG, Weinstube Weilertor, Wieland Metzgerei im Neukauf, Wildbadquelle
Mineralbrunnen GmbH & Co. KG, Zarin Hair & Beauty
Stimpfach: AVIA Xpress Automatenstation, Gemeindeverwaltung, Landbäckerei Glück GmbH, Landhotel Rössle
Sulzbach-Laufen: Bäckerei Sanwald, Gasthaus Bahnhof, Gemeindeverwaltung Sulzbach-Laufen, Jäger Handling
GmbH, Kochertal-Draisine Fam Jäger, Rommelag Unternehmensgruppe, Uhlbachhof Hofcafe Fam. Jäger
Untermünkheim: AVIA-Servicestation Margret Enderer, Bäckerei Kern im Netto Untermünkheim, Café Wolf, Cafe
Wolf Bäckerei-Konditorei, Fachwerk, Gemeindeverwaltung, Kejs-Hair-Style-Beauty, Krimmers Backstub, Krimmers
Backstube Untermünkheim, Landgasthof Krone, Landmetzgerei Harld Schäfer, Rössler-Apotheke, Traube, Weber
Werbung GmbH, Zafer Kebap Untermünkheim
Vellberg: AVIE Apotheke, Bäckerei Glück, EDEKA Markt Möller, Museumsgasthof Ochsen, Rathaus Stadt Vellberg,
Salon im Städtle
Waldenburg: Berufskolleg Waldenburg gemeinnütziger e.V., Gleis 1 – Kunstbahnhof, Hotel-Café Mainzer Tor ,
Ländl.Heimvolkshochschule Hohebuch, nah und gut Beck, Nicotra Gebhardt GmbH, Panorama Hotel & Service
GmbH, R. STAHL Aktiengesellschaft, Shell-Tankstelle Ludwig Roth e.K., Sportheim Waldenburg, Stadtverwaltung
Waldenburg, SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH, Tierschutzverein Hohenlohe e.V., Würth Elektronik eiSos GmbH
& Co. KG, Zum Kirchersbäck, Zum Kirchersbäck
Wallhausen: Gemeindeverwaltung, Neukauf EDEKA
Weikersheim, Car Fit Jung Harald Auto Crew Partner, Hotel Laurentius, Informations- und Verkehrsamt/
Bürgermeisteramt, Jeunesses Musicales Deutschland e.V., Lotti‘s Bar und Grill, Michelberger GmbH, Staatl.
Schlösser u. Gärten
Weißbach: Cafe Miclhmädchen, Gemeindeverwaltung Weißbach, Konrad Hornschuch AG, Ums Eck Inh. Ilonka Hess
Bäckerei, Volksbank Hohenlohe eG
Wolpertshausen: AKZENT Hotel Goldener Ochsen, Bäckerei Kretzschmar/Regionalmarkt, Bürgermeisteramt
Wolpertshausen, Gaststätte Adler, Haus der Schönheit Wolpersthausen IDUN Friseur & Dermakosmetik GbR, Idunn
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