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2022-06_RegioBusiness

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SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

WIR

SCHAFFEN

VERBINDUNGEN!

07951 33-0

Straßen- und Netzbau

CYBERCRIME

Die Bedrohungslage

spitzt sich zu SEITE 10

swp.de/regiobusiness

BILANZ

Würth knackt den

eigenen Rekord SEITE 17

JUNI 2022

ERFOLGSKURS

Jens Groninger

im Interview SEITE 18

Nr. 236 / Jg. 21 [1,75 EUR]

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

Das Ende des

Wohlstands

Auf Krise folgt Krise: Die Pandemie ist

noch nicht beendet, da belastet der russische

Angriffskrieg nicht nur die Region

Heilbronn-Franken. Die enorm gestiegenen

Preise setzen Firmen und Bürger

gewaltig unter Druck. SEITE 6

Illustration: Franziska Oblinger, mediaservice ulm

KONJUNKTUR

Stimmung lau,

Aussichten mau

Umfragen zeigen: Die Zukunftserwartungen

der heimischen

Unternehmen aus Industrie und

Handwerk trüben sich aktuell

deutlich ein. Seite 3

UNTERNEHMEN

Arnold bleibt

weiter auf Kurs

Der Umsatz des Forchtenberg

Spezialisten für Verbindungsteile

ist im vergangenen Jahr stark

gestiegen. An diesem Erfolg soll

angeknüpft werden. Seite 5

UNTERSTÜTZUNG

Wirtschaft fördert

Krankenhaus

Bauunternehmer Stefan Schmidt-

Weiss steht an der Spitze des

Fördervereins für das Crailsheimer

Krankenhaus. Sein Stellvertreter

ist. Dr. Alexander Bauer. Seite 9

Letzter Zwischenschritt

Vertreterversammlung VR Bank Heilbronn-Schwäbisch Hall auf Fusionskurs. Grundlagen

für den Zusammenschluss mit der RB Hohenloher Land sind gelegt. VON HERIBERT LOHR

Die Vertreterversammlung

der VR Bank Heilbronn-Schwäbisch

Hall

im Carmen Würth-Forum in

Künzelsau-Gaisbach hatte ungewollt

historische Dimensionen.

Nach drei Jahren coronabedingter

Pause war es die erste Veranstaltung

ihrer Art der erst vor einem

Jahr neugeschaffenen Bank

und in dieser Form gleichzeitig

auch ihre letzte. Denn wenn

die 366 Vertreter des Bankhauses

am 11. Juli an gleicher Stätte

noch einmal zu einer außerordentlichen

Vertreterversammlung

zusammenkommen, steht

nur die angestrebte Fusion mit

der Raiffeisenbank Hohenloher

Land auf der Agenda. Und so war

die genossenschaftliche Zusammenkunft

denn auch nicht mehr

als eine Formalie in schmucken

Ambiente. Der Aufsichtsratsvorsitzender

Armin Rapp und der

Vorstandvorsitzender Eberhard

Spies warben ruhig, aber nachdrücklich,

noch einmal für ihre

Vision von der „Bank der Regionen“.

Vor dem Hintergrund,

dass bis zum Jahr 2026 in der

Überzeugt: Aufsichtsrat und Vorstand warben auf der Vertreterversammlung gemeinsam noch einmal für

den Zusammenschluss mit der RB Hohenloher Land.

Foto: Heribert Lohr

Republik wohl nur noch rund

500 eigenständige Volks- und

Raiffeisenbanken (derzeit 760)

geben wird, gibt es für Armin

Rapp zum weiteren Zusammenschluss

keine Alternative: „Wir

wollen das Lenkrad in der Hand

halten, selbst steuern und unsere

Zukunft selbstbestimmt gestalten.“

Für Vorstand Eberhard

Spies sind die Grundlagen für einen

weiteren Zusammenschluss

gegeben: „Wir haben Heilbronn

und Schwäbisch Hall-Crailsheim

strukturell und technisch zusammengeführt.

Die bekannten Risiken

und Altlasten beseitigt. Der

geplante Zusammenschluss mit

der RB Hohenloher Land wird

nach seiner Überzeugung dazu

beitragen, „das genossenschaftliche

Banking in der Region perspektivisch

abzusichern.“ Mit

dem Zusammenschluss entsteht

eine Bank mit drei Geschäftsräumen

(Heilbronn, Hohenlohe

und Schwäbisch Hall), die

zum Start eine Bilanzsumme von

rund 6,3 Milliarden Euro und

ein Geschäftsvolumen von rund

12,5 Milliarden Euro ausweisen

würde. Die dann 868 Beschäftigten

werden im künftigen Geschäftsgebiet

in 46 Bankstellen

über 134 860 Mitglieder und

mehr als 212 000 Kunden betreuen.

www.vrbank-hsh.de

Neuer Chef

im Schlachthof

Bei Vion Crailsheim folgt Rainer Hartmann auf

Robert Boos. Der „Neue“ ist wohlbekannt und

will an den Erfolgen des Vorgängers anknüpfen.

Spitze: Rainer Hartmann führt

nun den Betrieb.

Foto: Vion

Bei Vion in Crailsheim wurde

ein Führungswechsel

vollzogen: Nach 20 Jahren

in der kaufmännischen Leitung

und weiteren fast 14 Jahren als

Geschäftsführer hat sich Robert

Boos Ende Mai in den Ruhestand

verabschiedet. Unter der Verantwortung

des Managers wurde

Vion Crailsheim mit seinen mehr

als 600 Mitarbeitenden zu einem

der erfolgreichsten deutschen

Mischbetriebe. Pro Woche können

21 000 Schweine und 2300

Rinder geschlachtet und zerlegt

werden.

Den Staffelstab in der Geschäftsführung

des bedeutendsten

Schlachtbetriebs in Baden-Württemberg

übernimmt Rainer Hartmann.

Der „Neue“ war bereits

von 1998 bis 2016 als Verkäufer

in Crailsheim tätig. Nun möchte

der 53-Jährige an die Erfolge seines

Vorgängers anknüpfen. Dabei

kommen einige Herausforderungen

auf ihn zu. Hartmann betont:

„Es gilt, zwischen dem Plus

an Qualität, Regionalität und Tierwohl

und der Tierhaltung aufseiten

der Landwirte immer das

Gleichgewicht zu halten. Dafür

bauen wir Lieferketten auf, die

genau solche Anforderungen der

Kunden bedienen und verändern

die Branche, die so dringend eine

Veränderung braucht.“ pm/ina

www.vionfoodgroup.com

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Für Ihre Planung und Entwicklung.


02 Politik & Wirtschaft

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Der Beschäftigungsmarkt bleibt stabil

Die Zahl der Arbeitslosen ist saisonbedingt im Mai gesunken. Ab Juni übernehmen die Jobcenter die Betreuung der Ukraine-Flüchtlinge.

Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen

im Agenturbezirk

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

auf 9312 gesunken.

Das sind 260 Arbeitslose (2,7

Prozent) weniger als im April

und 2176 (18,9 Prozent) weniger

als im Mai 2021. Die Arbeitslosenquote

ist um 0,1 auf 2,7 Prozent

gesunken. In Baden-Württemberg

liegt sie bei 3,2 Prozent

(April: 3,3 Prozent). „Der Rückgang

der Arbeitslosigkeit ist auch

saisonbedingt“, erklärt Elisabeth

Giesen, Leiterin der Agentur für

Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.

BÜNDELUNG Ab Juni betreuen

die Jobcenter Geflüchtete aus der

Ukraine: „Somit liegen Leistungen

zum täglichen Leben, Finanzierung

des Wohnraums, Beratung,

Vermittlung und Förderung von

Qualifizierung in einer Hand“,

so Elisabeth Giesen. „Damit die

Leistungen der Grundsicherung

schnell ausgezahlt werden können,

arbeiten die Jobcenter eng

mit den zuständigen Stellen wie

Ausländerbehörden und Integrationsmanagern

zusammen.“

Bis zur Übernahme der Zahlungen

durch die Jobcenter stellen

die Kommunen für eine Übergangsfrist

von bis zu drei Monaten

den Lebensunterhalt über das

„Somit liegen

Leistungen zum

täglichen Leben,

Finanzierung des

Wohnraums,

Beratung,

Vermittlung und

Förderung von

Qualifizierung in

einer Hand.“

Asylbewerberleistungsgesetz weiterhin

sicher.

ZAHLEN Im Mai wurden 1394

neue Arbeitsstellen gemeldet. Das

sind 162 (13,1 Prozent) mehr als

im April, und 33 (2,4 Prozent)

mehr als im Mai 2021. Insgesamt

waren 8248 Stellen gemeldet, 259

(3,2 Prozent) mehr als im April

und 2757 (50,2 Prozent) mehr

als im Mai 2021. „Der Arbeitsmarkt

zeigt sich weiterhin stabil.

Nicht nur in Gastronomie und

Pflege bewegt sich die Arbeitskräftenachfrage

weiterhin auf hohem

Niveau“, so Elisabeth Giesen.

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis

liegt die Arbeitslosenquote

bei 2,7 Prozent; im April waren

es noch 2,8. Die Arbeitgeber

haben 555 Stellen gemeldet, 110

mehr als im April und 26,7 Prozent

mehr als im Mai 2021. Der

Bestand an Stellenangeboten lag

zum Stichtag bei 2972; 45,8 Prozent

mehr als im Mai 2021.

HOHENLOHEKREIS Auch hier

ist die Arbeitslosenquote leicht

gesunken und beträgt mit 2,5

Prozent 0,1 Prozent weniger als

im April. Auch hier meldeten die

Arbeitgeber mehr freie Stellen

(232) als im April und im Mai

2021. Aktuell gibt es hier 1378

freie Stellen; 50,3 Prozent mehr

als im Mai 2021.

MAIN-TAUBER-KREIS Im Norden

des Agenturbezirkes blieb die

Arbeitslosenquote im Mai gegenüber

dem April unverändert bei

2,6 Prozent. Die Arbeitgeber haben

mit 420 Stellen 2,6 Prozent

(11 Stellen) weniger als im April

und 8,9 Prozent weniger als im

Mai 2021 gemeldet. Der Bestand

an Stellenangeboten lag zum

Stichtag dennoch bei 2681; 61,7

Prozent mehr als im Mai 2021

RECHTSKREISE Im Agenturbezirk

waren im Bereich der Grundsicherung

(Rechtskreis SGB II)

4321 Arbeitslose gemeldet, 120

weniger als im April. Im Bereich

der Arbeitslosenversicherung

(Rechtskreis SGB III) waren es

mit 4991 Menschen auch 140 weniger

als im Vormonat. Der Anteil

der Arbeitslosen aus dem Bereich

der Grundsicherung betrug unverändert

46,4 Prozent.

KURZARBEIT Vor Beginn von

Kurzarbeit müssen Betriebe eine

Anzeige über den voraussichtlichen

Arbeitsausfall erstatten.

Nach aktuellen Daten zu den geprüften

Anzeigen wurde im heimischen

Agenturbezirk im Mai

für 414 Personen konjunkturelle

Kurzarbeit angezeigt. Im April waren

es noch 458.

AUSBILDUNG Auf einen Bewerber

kommen rein rechnerisch

2,2 Berufsausbildungsstellen. Die

Praktikumswochen Baden-Württemberg

seien eine sehr gute Gelegenheit

Berufe zu erkunden

und Kontakte zu knüpfen, sagt die

Agenturleiterin und verweist auf

die landesweite Onlineplattform

www.praktikumswoche-bw.de.

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres

im Oktober wurden 5044

Ausbildungsstellen gemeldet, 6,7

Prozent mehr als vor einem Jahr.

2236 Interessenten haben sich

gemeldet, 6,5 Prozent weniger als

im Vorjahr. pm/do

www.arbeitsagentur.de

Impressum

STANDPUNKT

Marius Stephan

Redakteur

Das dicke Ende kommt noch

Foto: Marc Weigert

Coronakrise kaum überwunden, Krieg in Europa,

wankende Lieferketten, Chip-Knappheit,

schlechte wirtschaftliche Aussichten und

die Preisspirale dreht sich weiter – es kann

kaum schlechter werden, das muss die Talsohle

sein, könnte man meinen. Doch es

steht zu befürchten, dass es erst noch schlimmer

kommt, bevor es wieder aufwärts geht.

Rund acht Prozent betrug die durchschnittliche

Teuerungsrate zuletzt. Haupttreiber ist

der russische Überfall auf die Ukraine, der

überall in der Welt, aber besonders in Europa,

die Preise nach oben schnellen lässt.

Auch der Einzelhandel bekommt die momentanen

Belastungen zu spüren: um knapp fünf

Prozent sank der Umsatz im April. Bei Lebensmitteln

waren es sogar fast acht Prozent.

Das sind die höchsten Rückgänge seit fast

30 Jahren. Die Bevölkerung muss den Gürtel

notgedrungen enger schnallen und die Firmen

bekommen dies auch zu spüren.

Nicht umsonst fielen die letzten Umfragen

zur Konjunktur sowohl in der Region Heilbronn-Franken

bei der Industrie- und Handelskammer

und der Handwerkskammer

sowie auf nationaler

Ebene deutlich schlechter aus, als

noch vor Quartalsfrist.

Das Bild ist dabei keineswegs homogen:

Manche Unternehmen, zum Beispiel

die, aus der Verpackungsbranche,

sind in der glücklichen Lage, dass zum einen

ihre Kundschaft finanziell potent daherkommt

und deshalb auch notwendige

Preissteigerungen akzeptiert. Zum anderen

ist die Marge auf den Produkten hoch genug,

um auch Schwankungen und Krisen in gewissem

Maße abfedern zu können.

Andere Unternehmen, vor allem im Handel

und in der Produktion materialintensiver

aber günstiger Klein- und Verbrauchsteile,

haben große Probleme, die Preissteigerungen,

von denen sie selbst im Energiesektor

oder im Einkauf von Material betroffen sind,

weiterzureichen. Nicht zuletzt kam Würth-

Chef Robert Friedmann auf der Bilanzpressekonferenz

des Handelsriesen nicht drumherum,

die Situation mit dem zwar kräftig gestiegenen

Umsatz aber dem gleichzeitig „unterproportional

wachsenden“ Ergebnis zu

erklären. Es gelänge momentan nur unzureichend,

diese Diskrepanz beim Kunden geltend

zu machen, berichtete der Top-Manager.

Eine Lage, in der sich mittlerweile eine

nicht zu unterschätzende Anzahl von Unternehmen

befindet.

Derweil rufen auf der anderen Seite die Gewerkschaften

zu enormen Erhöhungen der

Löhne auf. Mit über acht Prozent ging beispielsweise

die IG-Metall in die Verhandlungen

mit der Stahlindustrie. Verständlich auf

der einen Seite, denn den Arbeitnehmer treffen

die gestiegenen Preise meist noch ein wenig

härter als die Unternehmen. Andererseits

müssten diese, zusätzlich zu den höheren

Kosten für Material und Energie auch

noch deutlich tiefer beim Personal und den

Arbeitgeberabgaben in die Tasche greifen. In

Zeiten von angespannten Kapitalsituationen

kann so eine Erhöhung der Ausgaben durchaus

den Unterschied zwischen Gewinnzone

und Schieflage ausmachen. Und damit ist weder

dem Unternehmen noch den dort arbeitenden

Menschen geholfen.

Und natürlich gibt es auch noch Branchen,

die aus den aktuellen Krisen enorm Kapital

schlagen und trotz vergleichsweise moderater

Einkaufspreise die Kunden schröpfen,

wo es nur geht. Aber gut, ein Auto mit

Verbrennungsmotor muss eben getankt werden,

was soll der Kunde auch machen? Wer

das Geld hat und noch an ein E-Auto herankommt,

schlägt zu. Längst ist die Versorgungslage

dort aber genauso löchrig wie zum

Beispiel bei Wärmepumpen für Einfamilienhäuser.

Auf der anderen Seite gibt es auch in

der Region Unternehmen, die nun aufgrund

der Lage freiwillig Sonderboni an ihre Beschäftigten

auszahlen. Die Politik versucht,

mit massiven Entlastungspaketen die Last der

Bürger ein wenig zu mildern: Neun-Euro-Ticket,

Tankrabatt, steuerliche Erleichterungen

und und und. Klar, das hilft zunächst einmal.

Aber am Ende muss auch dieses Geld irgendwo

herkommen. Und dann bezahlen wir alle

die Rechnung, die durch die Pandemie, den

Krieg und deren Folgen entstanden ist. Das

sind dunkle Wolken am Horizont, die nur gemeinsam

überstanden werden können, wenn

Politik Gesellschaft, Firmen und Arbeitnehmer

an einem Strang ziehen. Zusammenhalten

ist die Devise.

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hallerr Tagblatt

Haalstraße 5-7,

74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/404-0

Telefax: 0791/404-180

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

E-Mail: h.lohr@swp.de

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Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

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Adina Bauer (ina)

E-Mail: a.bauer@swp.de

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Anzeigen

Mario Bayer (verantw.)

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Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

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Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

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Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich in

Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Politik & Wirtschaft 03

Stimmung lau, Aussichten mau

In den Konjunkturumfragen der heimischen Kammern bleiben die Lageeinschätzungen stabil, die Zukunftserwartungen trüben sich ein.

Trotz Corona-Pandemie

und Ukraine-Krieg hat

sich die Lagebeurteilung

bei den Unternehmen in Heilbronn-Franken

nur leicht abgeschwächt

und stellt sich insgesamt

nach wie vor positiv dar.

Das geht aus der Konjunkturumfrage

der IHK Heilbronn-Franken

für das erste Jahresquartal hervor.

Die Betriebe beurteilen ihre

aktuelle Lage etwas ungünstiger

als im Vorquartal. 42 Prozent

bezeichnen den aktuellen Geschäftsverlauf

als gut (Vorquartal

49 Prozent), während 10 Prozent

(Vorquartal 11 Prozent) mit der

Geschäftslage unzufrieden sind.

Energiepreise als größtes

Geschäftsrisiko

Die Geschäftserwartungen fallen

allerdings vor dem Hintergrund

des Ukraine-Krieges wesentlich

schlechter aus als im Vorquartal.

Nur noch 20 Prozent (Vorquartal

32 Prozent) der Betriebe

blicken mit Zuversicht in die

Zukunft, wohingegen 25 Prozent

(Vorquartal 13 Prozent) einen

ungünstigeren Geschäftsverlauf

erwarten. Als größtes Geschäftsrisiko

betrachten 70 Prozent

(Vorquartal 49 Prozent) der

Unternehmen die hohen Energiepreise,

gestiegene Rohstoffpreise

bereiten 64 Prozent (Vorquartal

55 Prozent) Sorgen. Daneben

stellen der Fachkräftemangel mit

56 Prozent und die Arbeitskosten

mit 44 Prozent weitere Geschäftsrisiken

dar.

Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin

der IHK Heilbronn-Franken:

„Die regionale Wirtschaft

bleibt vorerst im Krisenmodus.

Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie

führt nun der Russland-Ukraine-Krieg

mitten in Europa

zu einer Verschärfung der

Lieferengpässe und zu enormen

Preissprüngen bei Energie und

Rohstoffen. Damit haben sich

die Hoffnungen auf ein schnelles

Aufholwachstum nach der Corona-Krise

zerschlagen. Auch in

diesem Jahr bleiben die Wachstumsaussichten

mau.“

Die große Unsicherheit in der

Wirtschaft spiegelt sich auch in

der Einstellungsbereitschaft wider.

So planen nur noch 23 Prozent

(Vorquartal 26 Prozent) ihr

Personal aufzustocken, 12 Prozent

(Vorquartal 11 Prozent)

wollen Personal abbauen.

Hatte sich bei der Konjunkturumfrage

der Handwerkskammer

(HWK) Heilbronn-Franken

die Mehrheit der Betriebe trotz

der vielen Unsicherheiten optimistisch

gezeigt (siehe Regio-

Business, Ausgabe Mai 2022), so

spricht auch die IHK Mittelfranken

bezüglich der Ergebnisse ihrer

Umfrage von einer „überraschen

guten“ Geschäftslage,

„aber der Pessimismus greift in

allen Branchen um sich“. Trotzdem

hat sich der IHK-Konjunkturklimaindex

– zwischen der

aktuell guten Lage in Handel

und Gastronomie auf der einen

und den negativen Erwartungen

in der Industrie auf der anderen

Seite – im Frühjahr stabilisiert.

Er verzeichnet mit einem

Wert von 113,3 ein leichtes

Plus von vier Punkten. Der Saldo

bei der Beurteilung der aktuellen

Geschäftslage zieht auf plus

27 Punkte an (Zuwachs von 22

Punkten), dagegen sinkt der Erwartungssaldo

um 13 Punkte auf

nur noch plus 1 Punkt.

Das mittelfränkische

Handwerk bleibt stabil

Die Lage im mittelfränkischen

Handwerk stabilisiert sich ebenfalls:

35,8 Prozent der Betriebe

(Vorquartal: 37,8 Prozent,

Vorjahr: 38,3 Prozent) befinden

sich laut Konjunkturumfrage

der HWK Mittelfranken in einer

guten wirtschaftlichen Situation.

41,5 Prozent (Vorquartal:

37,7 Prozent, Vorjahr: 36,4 Prozent)

sehen ihre Situation als

befriedigend an und 22,7 Prozent

(Vorquartal: 24,5 Prozent,

Vorjahr: 25,3 Prozent) geht es

schlecht.

81 Prozent (Vorquartal: 74,8

Prozent, Vorjahr: 65,5 Prozent)

erwarten mindestens einen

gleichbleibenden Geschäftsverlauf.

Einen konstanten oder

steigenden Auftragseingang prognostizieren

82,2 Prozent (Vorquartal:

77,0 Prozent, Vorjahr:

84,6 Prozent). pm

www.ihk.de

www.ihk-nuernberg.de

www.hwk-mittelfranken.de

Krisen als Chance betrachten

Trotz aller Herausforderungen: Bei den Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren in Eppingen

malt keiner der fünf Referenten Schreckensszenarien an die Wand. VON FRANK LUTZ

Auch bei den 28. Konjunkturprognosen

der Wirtschaftsjunioren

(WJ) Heilbronn-Franken,

die Mitte Mai auf

dem Landesgartenschaugelände

in Eppingen stattfanden, präsentierten

fünf Referenten aus verschiedenen

Bereichen der regionalen

Wirtschaft ihre jeweilige

Sicht der Dinge und ihre persönliche

Vorhersage für die Entwicklung

in der nahen Zukunft.

Den Anfang machte Elke Döring,

Hauptgeschäftsführerin der

IHK Heilbronn-Franken, mit den

wichtigsten Zahlen aus der aktuellen

Konjunkturumfrage der Kammer

(siehe Text oben). „Der Krieg

in der Ukraine trifft das Herz der

regionalen Wirtschaft, die Industrie“,

sagte Döring. Es herrsche

eine hohe Unsicherheit – Lieferkettenprobleme,

hohe Energiepreise

und der Ukraine-Krieg

verhinderten den erhofften Aufschwung.

MANGEL Thomas Aurich, der

zweite Referent, beklagte die Personalsituation

in der Gastronomie:

Vor Corona sei deutschlandweit

ein Drittel aller Studierenden

als Aushilfskräfte in der Branche

tätig gewesen, inzwischen seien es

weniger als ein Zehntel, berichtete

der von der IHK bestellte und

vereidigte Sachverständige für

Gastronomie. Und bei den Köchen

seien schon vor der Pandemie von

Optimistisch: Martin Kindtner (WJ-Kreissprecher 2022 und Moderator der Veranstaltung), Thomas Aurich,

Elke Döring, Peter Thalmann (Bau-Bürgermeister Eppingen und Betriebsleiter Landesgartenschau), Michael

Drechsler, Michael Röther und Bernd Kaufmann (v. li.).

Foto: Frank Lutz

100 Frauen und Männern, welche

die Ausbildung starteten, nur 12

dauerhaft im Beruf geblieben. Aurichs

Forderung: ein duales Kochstudium

an der DHBW (mehr zu

Thomas Aurich auf Seite 7).

„Der Branche geht’s prima. Wir

hatten in der Pandemie zweistellige

Zuwächse jedes Jahr“, berichtete

dagegen Michael Drechsler,

der sich als geschäftsführender

Gesellschafter der Bad Mergentheimer

„UFT Umwelt- und

Fluid-Technik Dr. H. Brombach

GmbH“ mit Regenwasserbehandlung

beschäftigt. Besonders am

Herzen liege ihm das Thema Ausbildung:

Gerade junge Menschen

könnten für den nachhaltigen Geschäftsansatz

des Unternehmens

leicht begeistert werden. „Es gibt

nichts Besseres, als in Bildung zu

investieren – machen Sie’s auch“,

riet er den Anwesenden.

EINGEBROCHEN Weniger gut

kam die Röther Beteiligungs

GmbH durch die Pandemie, berichtete

der vierte Referent Michael

Röther: Der Umsatz des Bekleidungseinzelhändlers

sei um

70 Prozent eingebrochen, die Eigenkapitalquote

von 40 auf 20

Prozent zurückgegangen. Trotz

allem blickt Geschäftsführer Röther

optimistisch in die Zukunft:

„2023 wird ein gutes Jahr. Wir

planen 7 Prozent Plus, aber auf

der Basis von 2019.“ Optimistisch

zeigte sich auch der letzte Referent:

„Die Rezession kommt“,

sagte Bernd Kaufmann, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

Hohenlohekreis zwar. Aber auch,

dass sich das „deutsche Modell“

einer hohen Eigenkapitalquote allein

seit 2008 schon in drei Krisen

bewährt habe und es auch diesmal

wieder so kommen werde.

Wichtig sei, die richtigen Lehren

zu ziehen: Abhängigkeiten müssten

reduziert, Bürokratie müsse

abgebaut werden. Die derzeitige

Krise solle als Chance betrachtet

werden.

www.wjhn.de

NEWSLINE

Tarifeinigung im Gastgewerbe

REGION. Die Beschäftigten im baden-württembergischen

Hotel- und Gaststättengewerbe erhalten ab Juli

mehr Geld. Darauf haben sich der Hotel- und Gaststättenverband

DEHOGA und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

(NGG) geeinigt. In der Einstiegs-Lohngruppe

für ungelernte Kräfte steigt der

Stundenlohn um 14,3 Prozent auf 12,30 Euro. Zum 1.

Oktober 2023 erfolgt eine weitere Anhebung auf 12,60

Euro. Fachkräfte mit abgeschlossener 3-jähriger Berufsausbildung

erhalten im ersten Jahr ihrer Beschäftigung

14,30 Euro pro Arbeitsstunde (+ 8,9 Prozent). Zum 1.

Oktober 2023 erfolgt eine nochmalige Anhebung um 8,4

Prozent auf 15,50 Euro. Damit liegt der Tariflohn für ausgebildete

Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe

ab 1. Juli 2022 bei mindestens 2417 Euro brutto pro

Monat und ab dem 1. Oktober 2023 bei mindestens

2620 Euro brutto pro Monat. Über eine deutliche Steigerung

ihrer Bezüge dürfen sich auch die Auszubildenden

im Gastgewerbe freuen: Sie bekommen ab 1. September

2022 900 Euro (1. Lehrjahr), im zweiten 1050 und im

dritten 1150 Euro.

pm

Hochschule Heilbronn evaluiert

Lacrosse für den Breitensport

HEILBRONN/KÜNZELSAU. Der Deutsche Lacrosse Verband

(DLaxV) möchte die strategische Vermarktung und

Ent wick lung der kanadischen Nationalsportart professionalisieren

sowie neue Zielgruppen erschließen. Dabei

wird der Verband durch den Stu dien gang Betriebs wirtschaft

und Kul tur-, Frei zeit-, Sport ma nage ment (BK) der

Reinhold-Würth-Hoch schule (RWH) am Campus Künzelsau

unter stützt. Durch die Kooperation profitiert der

Verband von der wissenschaftlichen Begleitung, während

die Studierenden die Gelegenheit erhalten, ihre

Kompetenzen in einem anspruchsvollen Projekt praktisch

anzuwenden. pm


04 Industrie

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

NEWSLINE

Optima wird CO 2

-neutral

SCHWÄBISCH HALL. Die Optima-Gruppe erweitert ihre

Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die Nutzung von erneuerbaren

Energien konnte der Sondermaschinenbauer die

Treibhausgasemissionen bereits um 40 Prozent senken.

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket wird nun

der Klimafußabdruck bis 2030 um weitere 25 Prozent

reduziert und ab diesem Jahr arbeiten die deutschen

Standorte netto-klimaneutral. „Unter Nachhaltigkeit

verstehen wir eine langfristig angelegte, partnerschaftliche

und ressourcenschonende Unternehmensführung.

100 Jahre Optima steht auch für diese Nachhaltigkeit –

wir denken in Generationen, in der Vergangenheit und

auch in Zukunft“, so Gesellschafter Hans Bühler. pm

Prüfsiegel für Axialventilatoren

BOXBERG. Im Forschungs- und Entwicklungszentrum

der Systemair GmbH, gibt es Grund zu feiern: Seit dem

Frühjahr sind nun auch die Axialventilatoren aus dem

badischen Windischbuch mit dem AMCA-Siegel für

Schall- und Luftleistung

versehen. Dem

ging eine aufwendige

Zertifizierungsphase

voraus. Der

firmeneigene Schubprüfstand,

der bereits

2013 eingeweiht

wurde, darf

nun auch die im

Werk gefertigten

Axialventilatoren nach dem AMCA-Standard abnehmen.

„Dieser fördert weltweit Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

durch das Überprüfen und Zertifizieren von Qualitätsventilatoren“,

erläutert Thomas Landgraf, Leiter des

Produktmanagements der Systemair GmbH. pm

Großes Engagement bei

Forschung und Entwicklung

MULFINGEN. Für seine innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeit

erhält der Ventilatorenspezialist EBM-

Papst zum fünften Mal in Folge das Gütesiegel „Innovativ

durch Forschung“ vom Stifterverband für die

Deutsche Wissenschaft. „Das Herzstück eines Technologieführers

ist seine Forschung- und Entwicklungsleistung.

Wir sehen diese Ehrung als Ansporn, weltweite

Innovation weiter voranzutreiben“, betont Dr. Stephan

Arnold, CTO. Um die Technologieführerschaft zu festigen,

investiert die Unternehmensgruppe jedes Jahr über

100 Millionen Euro in den F&E-Bereich. Dazu wurden

am Standort Mulfingen kürzlich ein neues Testzentrum

für Elektromagnetische Verträglichkeit sowie ein Erprobungszentrum

zur Qualifikationsprüfung innovativer

Ventilatorenlösungen fertiggestellt. Neben der Etablierung

eines durchgängigen Innovationsprozesses arbeitet

EBM-Papst konsequent an seinem stetig effizienter

werdenden Produktportfolio. Weiterhin fokussiert der

Industriebetrieb das Thema Digitalisierung. pm

Foto: Systemair

Veränderung im Vorstand

WALDENBURG. Bernardo Kral, der 2018 als Senior Vice

President Global Operations zu R. Stahl kam und seit

August 2021 neben Mathias Hallmann dem Vorstand

des Unternehmens angehört, wird den Explosionsschützer

auf eigenen Wunsch zum 30. Juni verlassen. Kral

wird sich außerhalb des Konzerns einer neuen Aufgabe

widmen.. „Wir bedauern Herr Krals Ausscheiden aus

dem Konzern sehr und hätten seine Expertise gern weiter

für R. Stahl genutzt“, so Peter Leischner, Vorsitzender

des Aufsichtsrats. Die Suche nach einem Nachfolger ist

bereits angelaufen. Bis zu dessen Einsetzung übernimmt

CEO Mathias Hallmann die Führung des Konzerns wieder

als Alleinvorstand.

pm

Lösungen von morgen

Würth Industrie Service zählt zu Deutschlands innovativsten Unternehmen. Das bestätigt

ein Siegel von Focus und Focus Money. Der C-Teile-Partner ist Branchensieger.

Als umfassender C-Teile-Partner

erfindet sich die Würth

Industrie Service GmbH mit

Sitz in Bad Mergentheim in der

ganzheitlichen Produktions- und

Betriebsmittelversorgung für über

20 000 Kunden jeden Tag neu.

Seit jeher stehen dabei innovative

Lösungen im Zeichen von Automatisierung,

Digitalisierung und

Industrie 4.0 im Fokus des Unternehmens.

Für sein Innovationsengagement

wurde der C-Teile-Partner

nun mit dem Deutschlandtest-Siegel

„Deutschlands innovativste

Unternehmen 2022“

von Focus und Focus Money ausgezeichnet

und zählt damit zur Innovationselite

Deutschlands.

Für die Studie „Deutschlands innovativste

Unternehmen 2022“

wurden verschiedenste Online-Quellen

analysiert und Aussagen

zu fünf innovationsrelevanten

Themengebieten bewertet. In

der Kategorie „Baustoffe und Bauzubehör

(Großhändler)“ geht die

Würth Industrie Service als Branchensieger

hervor.

Als Innovator

ständig im Wandel

Manchmal sind es die großen

Neuerungen, oft die kleinen Fortschritte:

Echte Innovatoren sind

ständig im Wandel und erfinden

sich jeden Tag neu. Zur Steuerung

Versorgungssystem: Der I-Placer ermöglicht die automatisierte Nachschubsteuerung.

und Koordination von Innovationsprojekten

setzt sich eine eigene

Abteilung „Digital Business

Development & Innovations“ mit

zukunftsweisenden Trends auseinander.

Sich mit wichtigen Entwicklungen

wie Virtual Reality zu

befassen, sehen die Experten der

Würth Industrie Service ebenfalls

als unumgänglich.

Die Innovationskraft der Würth

Industrie Service zeigt sich beispielsweise

an den entwickelten

Versorgungssystemen, die

ein Höchstmaß an Automatisierung

versprechen. Eine der innovativen

Neuentwicklungen ist der

batteriebetriebene I-Placer, der

als RFID-Technologie erstmals

nicht nur für den Bestellvorgang,

sondern auch für die Bestandsverwaltung

zum Einsatz kommt.

Ausgestattet mit einer Lese- und

Sendeeinheit lässt sich der Placer

überall anbringen. Für Kunden

bietet sich dadurch der Vorteil

einer automatisierten Nachschubsteuerung

an jedem Ort und

damit die Transparenz ihrer Verbräuche.

Zukunftsweisende

Entwicklungen

Auch die intelligenten Ausgabeautomaten

Orsymat für alle produktionsnahen

MRO Materialien haben

im Rahmen der Studie überzeugt.

Mit den Ausgabesystemen

kümmert sich der C-Teile-Partner

Von der Vision zum Prototyp

Die dritte Auflage des

Makeathons vom Packaging

Valley hatte es in sich:

Mit zukunftsrelevanten Fragestellungen

rund um smarte Lösungen

für Digitalisierung und Ressourcenschutz

in der Verpackungsindustrie

beschäftigten sich rund

50 Teilnehmer an den Standorten

Schwäbisch Hall, Waiblingen,

Heilbronn, Kempten und Allmersbach

im Tal. Dabei trafen frische

Ideen junger Talente auf das umfassende

Know-how der Experten

der Verpackungsbranche. Das Zusammenspiel

zwischen Packaging

Valley Mitgliedern, Technologiepartnern,

Hochschulen und den

Studierenden bestätigt die Innovationskraft

von Teamwork und

Schwarmintelligenz.

AUFGABEN So wurden bei Harro

Höfliger erste praktische Lösungen

entworfen, um die Bauteile

einer Maschine über die gesamte

Supply Chain zu verfolgen

und den CO 2

-Fußabdruck der

Komponenten zu ermitteln und zu

reduzieren. Bei Syntegon wurden

Ideen umgesetzt, wie man über

Sensorik und Kameras auf und

rund um die Maschine mehr Informationen

gewinnen kann, die

für die Effizienz der Prozesse und

die Sicherheit der Bediener erheblichen

Nutzen bringen.

Bei der Aufgabe von Optima &

Würth konnten erfolgreich Lösungen

gefunden werden, wie mit Hilfe

von KI in der Logistik für eine

optimale Ausnutzung beim Packen

von Versandkartons gesorgt

werden kann. Auch an der Hochschule

Heilbronn in Zusammenarbeit

mit Balluff beschäftigten

sich Studierende aus dem Studiengang

Mechatronik und Robotik

unter der Leitung von Professor

Peter Ott mit dem spannenden

Thema rund um Verpackung und

Verpackungsinhalt und untersuchten

das Potenzial von Radar

in der Verpackungstechnik.

Technologiepartner und Kooperationen

sind beim Makeathon nicht

wegzudenken. An der Hochschule

Kempten konnte mit Hilfe von

Robotern eine clevere Schnittstellenlösung

zwischen Verpackung

Foto: Würth Industrie Service

von der Belieferung über die Lagerung

und Bevorratung bis hin

zur vollautomatischen Nachbestückung

von Hilfs- und Betriebsstoffen.

Innovation und Fortschritt werden

auch im Herzstück des Industrieparks

Würth, einem der modernsten

Logistikzentren für Industriebelieferung

in ganz Europa,

großgeschrieben. Für eine

maximale Liefersicherheit kommen

vollautomatisierte Hochregal-

und Shuttlelager mit einer Kapazität

von über 650 000 Lagerplätzen,

fahrerlose Transportsysteme

sowie verschiedene Roboter

zum Einsatz.

pm

Beim Packaging Valley Makeathon stellten sich 50 Teilnehmer an fünf Standorten fünf Challenges.

Das Ziel: innovative Lösungsansätze für digitale und nachhaltige Prozesse.

Bildung: Das Event fordert und fördert kreative Ideen rund um die

Herausforderungen der Verpackungsbranche. Foto: Peshkova/shutterstock.com

www.wuerth-industrie.com

und Warenwirtschaftssystem entwickelt

werden.

IDEENSCHMIEDE Beim Event

entstand eine besondere Dynamik

zwischen den Teilnehmenden:

Eine einzigartige Möglichkeit,

verschiedene Ideen und

interdisziplinäre Perspektiven

zusammenzubringen, unter

Real-Life-Bedingungen industrierelevante

Lösungsansätze auszuprobieren

und mutig zu sein,

neue Wege zu gehen. „Die Interaktion

mit den Studierenden, den

Partnern und Standorten des Packaging

Valley ist einmalig“, so

Dr. Johannes Rauschnabel, PA/

ETI von Syntegon. Und Martin

Buchwitz, Geschäftsführer Packaging

Valley, ergänzt: „Der Packaging

Valley Makeathon spiegelt

unser Cluster in hervorragender

Weise wider: Technologische

Innovation, Nachhaltigkeit, Kontakte

zwischen Unternehmen und

werdenden Fachkräften, ein Aushängeschild

für die Branche.“ pm

www.packaging-valley.com

Schulungszentrum

Centrum für Ausbildung im Straßenverkehr

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Erfolgreich

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mit System


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Industrie 05

Arnold Umformtechnik bleibt auf Kurs

Der Umsatz des Forchtenberger Spezialisten für Verbindungsteile ist im vergangenen Jahr deutlich auf 242 Millionen Euro angestiegen.

Für dieses Jahr werden 250 Millionen Euro angestrebt – die Zeichen stehen günstig. VON FRANK LUTZ

Eigentlich sollte es Anfang

dieses Monats beim Pressegespräch

von Arnold Umformtechnik

vor allem um den

aktuellen Geschäftsbericht gehen.

Doch das Geschäftsführertrio

mit CEO Dirk Döllner, CFO

Frank Agner und CMO Ralf Lagerbauer

holte im Ernsbacher Kocherwerk

zum großen Rundumschlag

aus und informierte über

die verschiedensten Themen, die

mit dem Forchtenberger Spezialisten

für Verbindungselemente

in Zusammenhang stehen – von

der Firmengeschichte über den

Neubau im Forchtenberger Rauhbusch

bis zum Nachhaltigkeitsbericht.

PLUS Nichtsdestotrotz waren

auch harte Zahlen und Fakten geboten,

und die sprechen für das

Unternehmen: 242 Millionen

Euro Umsatz erwirtschaftete die

Arnold-Gruppe 2021 weltweit, ein

Plus von 38 Millionen Euro gegenüber

dem – allerdings von Corona

stark beeinträchtigten – Vorjahr.

Doch auch gegenüber dem

bisherigen Bestwert von 240 Millionen

Euro aus dem Jahr 2018

legt Arnold leicht zu.

250 Millionen Euro gab CEO Döllner

als Umsatzziel für das laufende

Geschäftsjahr vor. CFO Agner

zeigte sich optimistisch, diese

Marke zu erreichen, denn wenn

die Corona-Lockdowns in China

einmal beendet seien, seien große

Aufholeffekte zu erwarten. Außerdem

gebe es „positive Signale“

und einen hohen Auftragseingang

aus dem deutschen und europäischen

Markt.

Der Löwenanteil des Umsatzes –

198 Millionen Euro – wurde im

vergangenen Jahr an den beiden

deutschen Standorten in Ernsbach

und Dörzbach erwirtschaftet.

„Ohne Corona und das Thema

Lieferkette hätten wir die 200 Millionen

übersprungen“, berichtete

Agner. Hinzu kommen 32 Millionen

Euro am chinesischen Standort

in Shenyang und 11 Millionen

Euro in der amerikanischen Niederlassung

in Rochester Hills bei

Detroit.

Unersetzbar: In ganz verschiedenen Fahrzeugteilen sind Produkte von

Arnold verbaut. Auch in der E-Mobilität liegt für das Unternehmen ein

großes Geschäftspotenzial.

Foto: Arnold Umformtechnik

LÖWENANTEIL Hinsichtlich

der Geschäftsfelder entfällt der

weitaus größte Teil des im Inland

erwirtschafteten Umsatzes – 140

Millionen Euro – auf das Segment

„Fastening Solutions“, worunter

kundenspezifisch gefertigte Verbindungselemente

zu verstehen

sind. Jeweils 30 Millionen Euro

steuern die Bereiche „Fastening

Systems“ (Komplette Verbindungssysteme)

und „Functional

Components“ (Kaltumformteile)

bei. In beiden Bereichen werde

jedoch ein überproportionales

Wachstum angestrebt, sagte Dirk

Döllner.

Das Betriebsergebnis gibt das

Unternehmen, das seit 1994 zur

Würth-Gruppe gehört, nicht bekannt.

Konzernweit wurde ja

2021 mit fast 1,3 Milliarden Euro

das beste Ergebnis der Firmengeschichte

erreicht (siehe Seite 17).

Zum eigenen Ergebnis machten

die Arnold-Geschäftsführer beim

Pressegespräch nur subtile Andeutungen:

„Wir haben eine gute

Eigenkapitalquote, und mit unserem

Cashflow bin ich zufrieden“,

berichtete Agner. „Wir haben keinen

negativen Einfluss auf die

Konzernrendite“, fügte Lagerbauer

schmunzelnd hinzu. Und Döllner

sagte: „Wir haben wohl den

größten Investitionsbedarf in der

Würth-Gruppe. Das würde Prof.

Würth nicht genehmigen, wenn es

nicht profitabel wäre.“

Tatsächlich liegt das Investitionsvolumen

der Projekte mit Startjahr

2022 und 2023 bei stolzen

75 Millionen Euro. „Das wird in

den nächsten Jahren so weitergehen“,

legte Döllner eine Größenordnung

für die nähere Zukunft

vor. Fast 60 Prozent werden

in diesem und nächstem Jahr

in technische Anlagen und Maschinen

investiert, 23 Prozent in

das Oberflächenzentrum in Dörzbach,

8 Prozent in Betriebs- und

Geschäftsausstattung.

NEUBAU Dabei ist in den 75

Millionen Euro das derzeit wohl

größte Investitionsprojekt, der

Bau des neuen Produktionsstandorts

im Forchtenberger Gewerbegebiet

Rauhbusch (siehe Regio-

Business, Ausgabe April 2022),

gar nicht enthalten, da die Planungen

schon früher begannen.

Allein der erste Bauabschnitt kostet

hier rund 20 Millionen Euro.

Die Arbeiten an der neuen Produktionshalle

für das Geschäftsfeld

„Functional Components“

laufen laut Döllner nach Plan. Anfang

2023 soll sie fertiggestellt

und bezogen werden – „falls die

Maschinen rechtzeitig kommen“.

Angesichts der aktuellen Lieferkettenprobleme

seien Lieferzeiten

von 14 bis 16 Monaten derzeit

nicht unüblich. Wenn bis 2028

auch noch eine weitere Produktionshalle,

ein Verwaltungsgebäude

und ein Hochregallager hinzugekommen

sind und die aktuell im

Bau befindliche Halle noch einmal

erweitert wurde, sollen 400

Mitarbeitende im Rauhbusch tätig

sein.

Ende 2021 beschäftigte die Arnold-Gruppe

knapp 1300 Frauen

und Männer – 500 in Ernsbach,

470 in Dörzbach, 300 in China

und 30 in den USA. Während die

Zahl seit 2012 kontinuierlich angestiegen

ist, gab es von 2020 auf

2021 eine Stagnation. Das sei natürlich

der Corona-Krise geschuldet,

erklärte Agner. Er betonte

aber auch, dass Arnold in der

Pandemie seine Mitarbeitenden

gehalten habe, da sie künftig wieder

gebraucht werden würden.

WACHSTUM Das Unternehmen

befinde sich also weiter auf einem

beträchtlichen Wachstumskurs

– darin waren sich die drei Geschäftsführer

einig. Döllner verdeutlichte

das noch an einem anderen

Fakt: Um 13 Prozent seien

die Fahrzeugneuzulassungen in

diesem Jahr in den Ländern den

EU- und EFTA-Ländern sowie im

Vereinigten Königreich zurückgegangen,

der Umsatz von Arnold

dagegen liege bisher weitgehend

auf Vorjahresniveau: „Wenn wir

trotz minus 13 Prozent bei den

Neuzulassungen auf Kurs liegen,

dann bedeutet das schon was.“

Einen weiteren Bericht zu Arnold

Umformtechnik lesen Sie auch

heute in unserer Tageszeitung.

www.arnold-fastening.com/de

Vom Gras ins Glas

Größter Auftrag in der Unternehmensgeschichte: VMS-Maschinenbau projektiert neue

Linie für Südtiroler Molkerei und nimmt sie in Betrieb.

Die Genossenschaft Milchhof

Sterzing – gegründet

1884 – ist eine der ältesten

und traditionsreichsten Molkereien

in Südtirol. Nun erweitert

die Genossenschaft ihre

Glasproduktion um eine neue

Glasabfülllinie und greift dabei

auf die Dienste von VMS-Maschinenbau

zurück.

QUALITÄT „Die Philosophie

der Nachhaltigkeit und die Liebe

zum Produkt wird von der

VMS-Maschinenbau-GmbH in

der neuen Glasabfüllanlage implementiert

und umgesetzt“,

schreibt das Obersontheimer

Unternehmen. In der neuen Linie

träfe höchster Produkt- auf

Nachhaltig: Frei und unbeschwert grasen die Kühe auf den

Berghängen um den Milchhof Sterzig.

Foto: Benjamin Pfitscher

höchsten Maschinenbaustandard.

Die Abfüllanlage von VMS

ist die dritte „Kontifill Line“ in

der Genossenschaft Milchhof

Sterzing. Seit 2014 wurden vom

VMS-Team zwei Anlagen installiert

und in Betrieb genommen.

Der Startschuss fiel 2014 mit der

ersten „Kontifill Glassline“, eine

Abfüllanlage für das Kleinglas für

den (Bio)-Heumilchjoghurt. Im

Januar 2022 beauftragte die Genossenschaft

Milchhof Sterzing

VMS als Generalunternehmer für

die Projektierung und Inbetriebnahme

einer neuen Glasabfüllund

Verschließlinie.

Der Mittelpunkt der Linie ist die

„Kontifill Glassline“. Nach der

automatischen Zuführung werden

die leeren Gläser in der Zulaufschnecke

kontinuierlich vereinzelt.

Im Maschinentunnel

wird das Glas durch Glasgreifer

am Glaskörper gegriffen und

durch den Maschinentunnel geführt.

Dann wird es über Kopf

der Sterilisation zugeführt. Dabei

wird das Glas erwärmt und

mit einem H 2

O 2

-Sterilluft-Gemisch

behandelt. Die folgende

Trocknungsstation lässt das Gemisch

reagieren und setzt seine

sterilisierende Wirkung frei.

Keime werden abgetötet und das

Glas sauber dem Abfüllprozess

zugeführt.

STERIL Nun wird das Glas wieder

auf die Grundposition gewendet

und das Produkt abgefüllt.

Die Überkopfsterilisation

mit dem Zurückwenden der

Gläser kurz vor dem Befüllen

sorgt für ein minimales Fremdkörperrisiko.

Nach dem Füllprozess

wird das Glas weiter zur

Verschlussstation transportiert.

Dort wird die Kunststoffkappe

vom Glas abgeschleppt und aufgerollt.

pm

www.milchhof-sterzing.it/de

www.vms-maschinenbau.de

Es ist 5 vor 12 – längst geht es nicht

mehr um die Rettung der Eisbären,

sondern um die Erhaltung des

Lebensraumes.

Laufspaß und Musik

beim Company Trail

Der Lauf führt am Sonntag, 10. Juli, durch zehn Firmen im

Gewerbepark Hohenlohe – Anmeldung ab sofort.

Der Spaß wird im Vordergrund

stehen, wenn am

Sonntag, 10. Juli, Freizeitsportler

und Familien quer durch

Hochregallager und Produktionsbereiche

von Unternehmen im Gewerbepark

Hohenlohe laufen. Die

Firmen bieten wieder zahlreiche

Stationen an. „Wer nicht laufen

will, kann einfach aufs Festgelände

kommen und dort einen schönen

Tag haben“ sagt Rainer Grill,

Organisator bei Ziehl-Abegg. Die

Anmeldung ist ab sofort möglich.

Die Laufstrecke wird wieder rund

sechs Kilometer lang sein. Dazu

kommt die Strecke in den Unternehmen:

quer durch Hochregallager,

zwischen Schreibtischen

hindurch und vorbei an Produktionsmaschinen

sowie treppauf

und treppab. Durch die unterhaltsamen

und kurzweiligen Stationen

ist die Strecke auch für sportlich

Ungeübte gut zu bewältigen.

Erstmals führt der Lauf unter der

Oberer Graben 64 · 97980 Bad Mergentheim

www.energiewende1.de www.pm-bw.de Telefon 07931 / 92384-25

www.advisa-akademie.de

Autobahn hindurch aufs Areal der

Firma Würth.

Es wird keine Zeitmessung geben.

An der Strecke sowie im Startund

Zielbereich warten Verpflegungsstände

und andere Aktionen.

Start und Ziel sind bei Ziehl-

Abegg. Dort wird es eine Spielstraße

für Kinder und Musik von

der Stadtkapelle Krautheim und

der Cover-Band „Keep Alive“ geben.

Die Teilnahme am Lauf kostet

10 Euro pro Person (16 Jahre

und älter). Kinder und Jugendliche

bis einschließlich 15 Jahre

werden über die Eltern kostenfrei

angemeldet.

Das Anmeldeportal auf www.company-trail.de

ist freigeschaltet. Für

1500 Freizeitsportler wird es im

Ziel hochwertige Trinkflaschen

geben – wenn die Anmeldung bis

30. Juni eingeht. pm

www.company-trail.de

www.ziehl-abegg.com

.


06 Blickpunkt

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Steigende Preise und

weniger Wachstum

Der Krieg in der Ukraine treibt die Preise nach oben. Die Firmen in

der Region rechnen auch deshalb mit einer deutlichen

Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Nicht jede Branche

kann die Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben. Dies drückt

die Erwartungen erheblich. VON MARIUS STEPHAN

Die derzeitige Gemegenlage

aus verschiedenen Krisen

und Unsicherheiten belastet

Wirtschaft wie auch Bürger

enorm. Die Umfragen zeichnen

ein eindeutiges Bild: Die meisten

Akteure sehen den Wohlstand in

Region und Land gefährdet. Die

hohen Energiekosten treiben die

Preise, die Unternehmen und investieren

weniger Geld, eine Abwärtsspirale

droht.

„Bei den

Geschäftserwartungen

ist für

die kommenden

Monate ein

Einbruch zu

verzeichnen.“

BEFRAGUNG Angesichts des

Kriegs in der Ukraine und der

stark gestiegenen Inflation machen

sich mehr Bundesbürger

große Sorgen um ihre eigene

wirtschaftliche Situation als zu

irgendeinem Zeitpunkt während

der Corona-Krise. Aktuell empfindet

rund ein Viertel aller Erwerbstätigen

und Arbeitssuchenden

die eigene finanzielle Lage als

„äußerst stark“ oder „stark“ belastend

(24 Prozent) und hat große

Sorgen um die eigene wirtschaftliche

Zukunft (26 Prozent).

Das zeigen neue Ergebnisse aus

der repräsentativen Erwerbspersonenbefragung

der Hans-Böckler-Stiftung,

für die regelmäßig

ein Panel aus Erwerbstätigen und

Arbeitssuchenden befragt wird.

Die IHK Heilbronn-Franken formuliert

es vorsichtig: „Die Auswirkungen

des Russland-Ukraine-Kriegs

dürften die konjunkturelle

Dynamik in näherer Zukunft

erheblich belasten. Die regionalen

Unternehmen beurteilen zwar

ihre aktuelle Lage noch robust.

Bei den Geschäftserwartungen für

die kommenden Monate ist jedoch

ein Einbruch zu verzeichnen“,

heißt es im aktuellen Konjunkturbericht.

Das Handwerk beurteilt die Lage

in seinem letzten Lagebericht

ähnlich: Zwar war der Auftragseingang

in den Betrieben des

Kammerbezirks Heilbronn zuletzt

schwächer, aber noch etwas

über Vorjahresniveau. „Allerdings

Ansatzpunkt: Die Politik will mit einem breiten Maßnahmenpaket die explodierenden Kosten für Bürger und

in Teilen auch Unternehmen abfangen. Doch auch nach dem umstrittenen „Tankrabatt“ bleibt Kraftstoff

weiterhin ein teures Gut.

Foto: NPG-Archiv

setzen die stark steigenden Preise

die Betriebe immer mehr unter

Druck und sind ein Grund zur

Sorge“, so Bopp. Rund 90 Prozent

der Betriebe berichten von steigenden

Einkaufspreisen. „Hier

sind Handwerker dem Markt leider

oft hilflos ausgeliefert. Nicht

immer scheint die Preisspirale

den aktuellen Krisen geschuldet“,

kritisiert Bopp.

RÜCKGANG Die Entwicklung

schlägt bereits auf den Einzelhandel

durch. Mit einem Minus von

7,7 Prozent im Monat April im Lebensmitteleinzelhandel

steht die

Branche vor dem schärfsten realen

Umsatzrückgang seit Beginn

der Zeitreihe im Jahr 1994. Gegenüber

dem April 2021 blieben

die Umsätze 6,5 Prozent zurück.

Im gleichen Zeitraum stiegen die

Lebensmittelpreise um 8,6 Prozent

an. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer

des Handelsverbands

Deutschland (HDE): „Die

Verbraucher sehen sich nicht nur

im Handel Preissteigerungen gegenüber.

Ein Teil der Kunden insbesondere

in einkommensschwächeren

Haushalten wird darauf

reagieren und weniger oder günstiger

einkaufen.”

„Insgesamt zeigt sich das Bild einer

stark verunsicherten Gesellschaft,

die mit wenig Zuversicht

in die Zukunft blickt. Die Frustration,

dass auf die Pandemie nun

gleich die nächste schwere Krise

durch den russischen Angriffskrieg

folgt, zehrt an vielen Menschen,

die entweder gar nicht

mehr über die Runden kommen

oder befürchten, dass ihre individuellen

Reserven und die des

Landes schwinden“, sagt Prof. Dr.

Bettina Kohlrausch. „Die Ängste

speisen sich dabei nicht nur aus

der sicherheitspolitischen Weltlage,

sondern in sehr starkem Ausmaß

aus materiellen Belastungen

und Sorgen“, hebt die wissenschaftliche

Direktorin des

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen

Instituts (WSI) der

Hans-Böckler-Stiftung hervor.

„Tarifverträge haben noch nie zur Insolvenz geführt“

Uwe Bauer, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Schwäbisch Hall, will in der diesjährigen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie die Kaufkraft der

Beschäftigten spürbar stärken. Ängste vor einer Lohn-Preis-Spirale hält er angesichts hoher Dividenden für übertrieben. INTERVIEW VON FRANK LUTZ

REGIOBUSINESS Mit einer

Forderung von 8,2 Prozent mehr

Lohn ist die IG Metall in Nordrhein-Westfalen

in die aktuelle Tarifrunde

der Stahlindustrie gegangen.

Ist das realistisch?

UWE BAUER Ja, da die Stahlbranche

seit Monaten volle Auftragsbücher

hat und sehr gute Gewinne

erzielt.

REGIOBUSINESS Könnten

solche Forderungen in Zeiten

hoher Inflation nicht eine

Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen,

wie sie einige Ökonomen

und laut einer aktuellen Umfrage

auch 90 Prozent der Unternehmen

fürchten?

UWE BAUER Wenn 90 Prozent

der Unternehmen dies fürchten,

frage ich mich, warum Rekord-Dividenden

ausgeschüttet

werden und die Unternehmer damit

wenig soziale Verantwortung

gegenüber den Beschäftigten zeigen,

die dies in schwierigen Zeiten

erarbeitet haben.

Von Metall bis zum Schreinerhandwerk

REGIOBUSINESS Der baden-württembergische

IG-Metall-

Chef Roman Zitzelsberger hält

eine ähnlich hohe Forderung für

die Metall- und Elektroindustrie

nicht für realistisch. Stimmen Sie

ihm zu?

UWE BAUER Ich werde meinem

Bezirksleiter doch nicht widersprechen.

Spaß beiseite, bis zur

Tarifrunde im Herbst ist noch lange

hin und wir haben nun schon

oft erfahren dürfen, dass kurzfristig

sich vieles verändern kann.

Was wir heute beschließen, kann

aufgrund veränderter Rahmenbedingungen,

Stichwort zum Beispiel

Gasembargo, morgen völlig

anders zu bewerten sein.

REGIOBUSINESS Die IG Metall

will die Tarifforderung für die Metall-

und Elektroindustrie am 30.

Juni beschließen. Wie hoch sollte

sie Ihrer Meinung nach liegen?

UWE BAUER Die Kaufkraft

muss für die Beschäftigten spürbar

gestärkt werden, vor allem für

Die IG Metall Schwäbisch Hall hat über 11 000 Mitglieder. Dazu

gehören Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie, in der

Textil- und Bekleidungsindustrie sowie in der Holzbearbeitung

und -verarbeitung. Weiterhin vertritt die Gewerkschaft die Beschäftigten

im Metallhandwerk (Kfz, Schlosser/Schmiede, Installateure

und Heizungsbauer, Elektro, Landmaschinen, Feinwerktechnik)

und im Glaser- und Schreinerhandwerk.

Kämpferisch: Die Arbeitgeber müssen angesichts der steigenden Inflation mit einer guten Entgelterhöhung

ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten gerecht werden, meint Uwe Bauer. Um das zu

erreichen, ist er bereit, wieder „vors Werkstor zu gehen“.

Foto: IG Metall

2023, da vor allem die Belastungen

durch Energie und Strom aufgrund

der Verträge sich circa um

ein Jahr verzögern werden.

REGIOBUSINESS Wäre angesichts

der hohen Energiepreise

und der stockenden Lieferketten,

mit denen viele Unternehmen zu

kämpfen haben, eine differenzierte

Lohnforderung, die sich an der

jeweiligen Ertragslage orientiert,

eine mögliche Lösung?

UWE BAUER Ich persönlich halte

nichts von differenzierten Lohnforderungen

oder sonstigen Differenzierungen,

da es gerade Sinn

und Zweck von Flächentarifverträgen

ist, Wettbewerbsvorteile über

Personalkosten zu vermeiden. Zudem

sind es sehr oft auch die Unternehmen

selbst, die sich durch

variable Energieverträge, Outsourcing

und Verlagerungen und

so weiter selbst in eine schwierige

Lage gebracht haben. Tarifverträge

oder Erhöhungen haben noch

nie ein Unternehmen in eine Insolvenz

geführt, wohl aber falsche

und schlechte Unternehmensentscheidungen.

REGIOBUSINESS Der neue

Chef von Südwestmetall Joachim

Scholz, rechnet mit einer enorm

schwierigen Tarifrunde, da die Erwartungen

der Tarifparteien weiter

auseinanderlägen als üblich.

Befürchten Sie das auch und welche

Erwartungen haben Sie an die

Arbeitgeber in der kommenden

Tarifrunde?

UWE BAUER Mich würde es

überraschen, wenn die Arbeitgeber

angesichts der steigenden Inflation

mit einer guten Entgelterhöhung

ihrer sozialen Verantwortung

gegenüber den Beschäftigten

gerecht werden würden. Da

werden wir wohl noch sehr viel

Überzeugungsarbeit leisten müssen

und auch vors Werkstor gehen

dürfen.

REGIOBUSINESS Falls die

Lohnerhöhung, die in der nächsten

Tarifrunde beschlossen wird,

die Inflation nicht ausgleichen

sollte, welche anderen Möglichkeiten

sehen Sie dann, um die Beschäftigten

zu unterstützen?

UWE BAUER Zunächst einmal

bin ich davon überzeugt, dass wir

eine starke, wenn auch schwierige,

aber erfolgreiche Tarifrunde

hinlegen werden, natürlich unter

Berücksichtigung sich vielleicht

ändernder Rahmenbedingungen.

Aber natürlich kann eine Tarifrunde

nicht jede geopolitische Ursache

lösen, hier muss die Politik

sich auch für das nächste Jahr Gedanken

über ein Entlastungspaket

für die Bürger und Beschäftigten

machen und dieses auf den Weg

bringen.

www.igmetall.de


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Blickpunkt 07

Der Druck steigt und die Nöte wachsen

Die kräftigen Preisanstiege machen Firmen fast aller Branchen zu schaffen. Wie gehen Handwerker, Selbstständige oder

Handelsunternehmen in der Region mit den Herausforderungen um? Ein Stimmungsbild. VON KERSTIN DORN UND HERIBERT LOHR

Die Inflation zog bereits zum

Ende des vergangenen Jahres

an – mit dem Krieg in

der Ukraine nahm der Preisauftrieb

dann richtig Fahrt auf. Mit

den entsprechenden Folgen.

HANDWERK Bei der Handwerkskammer

(HWK) Heilbronn-Franken

meldeten bereits

im März 90 Prozent der Betriebe

steigende Einkaufspreise.

Auf der Vollversammlung rechnete

Präsident Ulrich Bopp vor:

„Betonstahl, der bis zu 40 Prozent

aus Russland und der Ukraine

kommt, kostet momentan etwa

dreimal so viel, wie im vergangenen

Jahr. Auch bei mit Öl erzeugten

Materialien wie PVC-Rohren,

Styropor und Dämmstoffen sind

die Aufschläge enorm.“ So warnt

der Zentralverband des Deutschen

Dachdeckerhandwerks vor

Preissteigerungen bei Tondachziegeln

von bis 40 Prozent, weil

in Italien die Fliesenproduktion

eingestellt und die Werke geschlossen

wurden. Trotz alledem

kommen die meisten Handwerker

laut Christina Bauer, Leiterin der

HWK-Geschäftsstelle in Schwäbisch

Hall, „im Moment aber

noch ganz gut mit den Lieferengpässen

zurecht“ und können die

gestiegenen Preise auch „relativ

gut weitergeben“.

UNTERNEHMEN In global agierenden

Firmen wie dem Ventilatorenhersteller

EBM-Papst rechnet

man auch „langfristig mit einem

hohen Preisniveau“, als Folge der

„weltweit und branchenübergreifenden

Nachfrage bei Elektronikbauteilen“.

In Mulfingen wird zudem

auch weiterhin von hohen

Kosten für Transport und Verpackung

ausgegangen, solange sich

die Situation der globalen Supply

Chain nicht verbessere. Der Versuch,

die Kosten an die Kunden

weiterzugeben, gelingt nach Aussage

der Firmenleitung „nur verzögert“.

Thomas Klenk, Geschäftsführer

bei Adolf Würth für Einkauf, Produkt,

Marketing und Divisionen,

räumt ein, die Preiserhöhungen

„in gewissem Rahmen“ weiterzugeben.

„Wir gehen dabei mit großer

Sensibilität und offener Kommunikation

vor und passen die

Preise nur bei den Produkten an,

die von den Beschaffungsmarkteffekten

in erheblichem Ausmaß

betroffen sind“, ergänzt Jens

Neumann, der für die Vertriebssteuerung

verantwortlich zeichnet.

Doch auch dem Branchenprimus

der Befestigungstechnik

gelingt das nur bedingt, „da

die Branche aufgrund enger Produktionskapazitäten

enorm unter

Preisdruck“ steht. Um den Ausfall

russischer, ukrainischer und

weißrussischer Stahl- und Drahtlieferungen

zu kompensieren,

setzt die Würth-Gruppe verstärkt

auf Eigenproduktion und hat dafür

die Kapazitäten bereits massiv

ausgebaut.

In anderen Branchen sind die

Sorgen etwas größer. Dr. Ralf

Zander, Vorstand Finanzen beim

Creglinger Spritzgussspezialisten

Wirthwein: „Der Preisanstieg trifft

uns massiv, da neben Rohstoffen,

Vorprodukten und Komponenten

auch die Energie mit massiven

Preissteigerungen versehen

ist. Selbstverständlich sind deshalb

auch unsere Margen unter

Druck.“ Für seinen Vorstandskollegen

Thomas Kraus (Vertrieb) ist

daher die Weitergabe der Kosten

„alternativlos“ und „wird mit großer

Stringenz verfolgt“. Die beiden

Manager sind auch davon

überzeugt, „dass die Preisanstiege

mittel- bis langfristig wirksam

sein werden“. Die Energiewende

in Deutschland und Europa

schlägt sich nach ihrer Ansicht

ebenfalls bereits auf die Kosten

nieder.

Auch Jörg Schaffitzel, Geschäftsführer

des gleichnamigen Ingenieur-Holzbauunternehmens

in Schwäbisch Hall, bereitet die

galoppierende Inflation Sorgen:

„Insbesondere im Bereich

des Schnittholzeinkaufs sind die

Preise extrem gestiegen. Hinzu

kommt eine große Volatilität der

Einkaufspreise, was die Kalkulation

zusätzlich erschwert. Als

Druck: Große Produktionsanlagen – hier eine Spritzgussmaschine bei Wirthwein in Creglingen – benötigen

viel Energie. Kostensteigerungen bei Rohstoffen oder Strom mindern die Margen enorm. Foto: Wirthwein

Höchstpreise haben wir letztes

Jahr in etwa das 3,5-fache im Vergleich

zum Jahresende 2020 im

Einkauf bezahlen müssen.“ Hinzu

kommen weitere Steigerungen

bei Leim und Stahl oder höhere

Preise bei den Transportkosten.

Dies wirke sich natürlich auf

die Margen aus. Jörg Schaffitzel:

„Wir müssen diese Preise auf jeden

Fall weitergeben und merken

dabei, dass einige Kunden zögerlicher

geworden sind.“

Wieder etwas anders gestaltet sich

die Situation im Spezialmaschinenbau

bei Bausch+Ströbel in

Ilshofen: „Der erhebliche Preisanstieg

in Kombination mit der

nicht berechenbaren Verfügbarkeit

trifft uns nicht nur im Einkauf,

sondern verkompliziert

auch unseren Wertschöpfungsprozess

erheblich, was zu Ineffizienzen

und damit nochmals erhöhten

Kosten führt und das mindert

auch die Margen erheblich.“

Auch Bausch+Ströbel versucht

die Preissteigerungen weiterzugeben.

Thomas Kraus: „Ob der

Markt das akzeptiert, wird sich

mittelfristig zeigen.“

HANDEL Eine Tendenz, die auch

im Handel beobachtet wird. Volker

Hasel, Geschäftsführer von

Götz Optik in Crailsheim: „Wir

sind derzeit noch in der glücklichen

Lage, dass unsere Brillenglashersteller

ihre Rohstoffe

aus Deutschland beziehen und

selbst produzieren. Brillengläser

sind darum von der Inflation

noch ausgeschlossen.“ Schon bei

den Brillenfassungen sieht es anders

aus. Die Kunststoffe kommen

zu 80 Prozent aus Italien und die

Metalle müssen eingekauft werden.

Auch sind die Granulate für

Kunststoff teurer geworden. Volker

Hasel: „Durch innerbetriebliche

Einsparungen und Optimierungen

konnten wir einen Teil der

Steigerungen auffangen. Es gibt

aber Fassungshersteller, die bis zu

20 Prozent bei Metallbrillen aufschlagen.

Das müssen wir bei Einzelstücken

leider an den Kunden

durchreichen.“

Eine extrem schwierige Gratwanderung

Eintritt verlangen oder Preise erhöhen? Gastronomen müssen genau rechnen, wie sie mit den gestiegenen Kosten umgehen. VON ADINA BAUER

Der Einkauf des täglichen

Brots sorgt aktuell bei Vielen

für tiefe Sorgenfalten:

Aus der für 60 Euro früher

prall mit Lebensmitteln gefüllten

Einkaufstasche ist ein halb leeres

Beutelchen geworden. Viele

Grundnahrungsmittel scheinen

in Gold abgewogen und -gerechnet

zu werden.

Was der Verbraucher an der Supermarktkasse

zu spüren bekommt,

trifft vor allem auch das

Gastgewerbe. Dabei ist die Branche

nach zwei Jahren Corona mit

Lockdowns und Co. bereits hart

gebeutelt. Nun gehen auch noch

die Betriebskosten durch die Decken.

Armin Meiser, Vorsitzender

des Dehoga-Kreisverbands

Schwäbisch Hall, bringt es auf

den Punkt: „Die Kostenentwicklung,

insbesondere bei Energieund

Lebensmitteln, macht unseren

Betrieben und natürlich auch

unseren Gästen zu schaffen. Wir

hoffen, dass das Konsumklima

dadurch nicht nachhaltig beeinträchtigt

wird.“ Anfang Mai sind

erste Meldungen aufgetaucht über

Restaurants, die künftig Eintritt

verlangen. Die zuständigen Wirte

sehen das als einzigen Ausweg,

um die Mehrkosten aufzufangen.

KALKULATION „Aktuell ist der

Gast der Gewinner. Die Gastronomen

können mit den Preiserhöhungen

gar nicht Schritt halten“,

ist Thomas Aurich, Gastronomie

Teuerung: Vielen Restaurant-Betreibern bleibt gar nichts anderes übrig, als die anfallenden Mehrkosten

zumindest in Teilen an ihre Gäste weiterzugeben.

Foto: NPG-Archiv

Sachverständiger aus Heilbronn,

überzeugt. Er rechnet vor, dass es

aktuell beim Speiseöl eine Preissteigerung

von 150 Prozent gibt,

das „Steak des kleinen Mannes“

ist um bis zu 62 Prozent teurer

geworden und auch Mehl schlägt

mit einer Preissteigerung von 23

Prozent ins Gewicht. Hinzu kommen

Mehrkosten für Energie, Reinigung

und so gut wie alle anderen

Dienste. „So schnell lassen

sich die Speisekarten gar nicht

neu drucken, wie die Preise geändert

werden müssten. Das ist wie

bei der Geschichte von Hase und

Igel. Wir hinken immer hinterher“,

macht Aurich deutlich.

Der Sachverständige nennt noch

einen Grund warum die Preise

in den Gasthäusern nicht so

stark steigen können: „Wir wissen

auch, dass der Verdienst unserer

Gäste Grenzen hat. Wenn

gespart werden muss, dann wird

mitunter zuerst der Gang ins Gasthaus

gestrichen.“ Wer also die

Preise zu stark anhebt, muss mit

leeren Tischen rechnen. Es bleibt

eine schwierige Gratwanderung.

Der Experte ist überzeugt: Die Deckungsbeiträge

der Betriebe am

Ende des Jahres werden sinken.

Dann zeigt sich das gesamte Ausmaß

in voller Wucht.

WEITERGABE Die Balance zu

halten, versucht dieser Tage auch

Ernst Kunz. „Wir befinden uns aktuell

in einer schwierigen Situation

und Kalkulieren ins Blaue hinein“,

fasst der Inhaber des Landhaus

Rössle in Veinau zusammen.

„Und wir haben gar keine andere

Wahl als die Preissteigerungen

moderat an unsere Kunden weiterzugeben“,

gibt er zu bedenken.

Er rechnet an einem Beispiel

vor: „Früher haben wir für das

Zehn-Liter-Gebinde Speiseöl 10

Euro gezahlt, nun werden wir 20

bis 30 Euro dafür fällig.“

Sein Landhaus ist vor allem als

Hochzeitslocation stark gefragt.

Die Brautpaare der künftigen Feiern

wurden und werden aktuell

über die neuen Preise informiert.

„Es gibt eine Steigerung

von um die zwölf Prozent. Und

das ist aber eigentlich noch zu

wenig“, fasst der Gastronom zusammen.

Er weiß auch, dass er

sich noch in einer relativ bequemen

Situation befindet: „Kollegen,

die mehr von A la carte-Essen

abhängig sind, haben es noch

schwerer. Viele Verbraucher sparen

sich jetzt den Besuch im Restaurant,

aber die Hochzeit wollen

viele dennoch weiterhin groß

feiern. Wir drehen jetzt entsprechend

an den Stellschrauben, um

passend zum jeweiligen Budget

das Beste für die Gäste zu leisten.“

Neben den Mehrkosten für Energie

und Lebensmittel müssen die

Betriebe künftig auch noch für

ihre Mitarbeiter tiefer in die Taschen

greifen: Vor drei Tagen haben

sich der Hotel- und Gaststättenverband

DEHOGA und

die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

auf einen neuen

Tarifvertrag geeinigt. Er sieht

deutliche Zuwächse in allen Lohngruppen

sowie bei Auszubildenden

der Branche vor. „Das muss

aber sein, um die Abwanderung

aufzuhalten“, betont Kunz.

AUSBLICK Thomas Aurich sieht

das volle Ausmaß der aktuellen

dramatischen Entwicklungen

ohne Schönfärberei: „Aufgrund

der Auswirkungen von zwei Jahren

Pandemie pflastern bereits

die Leichen von zahlreichen Gastronomiebetrieben

den Weg. Viele

aus der Region werden noch folgen.

Es bleibt spannend, was übrigbleibt.“

Und dennoch bleibt

der Sachverständige zuversichtlich:

„wer werden auch diese

Krisen überleben. Denn Gastronomen

sind wie Zirkusartisten.

Wir sind biegsam, passen uns an

und verstehen es, uns selbst am

Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

Wir werden also wieder auferstehen.“


08 Firmen & Märkte

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Einmann-Betrieb wird zum Global Player

Vor 30 Jahren wurde mit der Gründung von KW Tuning der Grundstein einer eindrucksvollen Erfolgsgeschichte gelegt. Heute ist die

KW Automotive Gruppe in ihrem Segment weltbekannt. Am Hauptsitz in Fichtenberg werden täglich bis zu 400 Fahrwerke gefertigt.

Im Mai 1992 legte der Murrhardter

Klaus Wohlfarth mit

der Gründung seines Einzelhandelsgeschäfts

KW Tuning den

Grundstein einer eindrucksvollen

Erfolgsgeschichte. Drei Jahrzehnte

später ist aus dem Einzelhändler

ein weltbekannter Hersteller

für Gewindefahrwerke, Motorsportdämpfer

und Leichtmetallräder

geworden. Herz der KW Automotive

Gruppe ist der in Fichtenberg

ansässige Fahrwerkhersteller

KW Automotive, den Klaus

Wohlfarth mit seinem Bruder Jürgen

zum Weltmarktführer für individuelle

Fahrwerksysteme aufbaute.

In Fichtenberg sind 360 Menschen

tätig, weltweit beschäftigt

die inhabergeführte Unternehmensgruppe

an 13 Standorten

1200 Mitarbeiter. Zur Gruppe zählen

neben dem Leichtmetallräderhersteller

BBS der Offroad- und

Rallye-Fahrwerkhersteller Reiger

Suspension, die Stoßdämpfersparte

des Technologiekonzerns

AL-KO sowie weitere eigene Fahrwerk-

und SimRacing-Marken.

MEILENSTEIN Die Produkte des

Spezialisten werden von Automobilherstellern,

Motorsportteams

Gefragt: Zahlreiche große Automarken setzen auf die Produkte von KW Automotive Gruppe. Es gibt kaum

eine Meisterschaft im Motorsport, bei denen diese nicht beteiligt sind.

Foto: KW Automotive

„Wir bedienen

Kunden, von

deren Sport wagen

ich mir einst

Bilder in mein

Zimmer gehängt

habe.“

und begeisterten Automobilenthusiasten

weltweit geschätzt. „Da

es damals die Produkte, die die

Kunden wollten, nicht gab, fingen

wir an, ein eigenes Gewindefahrwerk

zu entwickeln“, erinnert

sich Klaus Wohlfarth an seine Anfängen.

Das auf der „Essen Motor

Show“ 1995 eingeführte Fahrwerk

war ein Meilenstein.

Mit eigenen Wurzeln im Rennsport

und den Kundennutzen im

Fokus, optimierte und verbesserte

Klaus Wohlfarth mit seinen Wegbegleitern

das Produkt Gewindefahrwerk

immer weiter. In den

vergangenen 30 Jahren entwickelte

der 1998 zur KW Automotive

GmbH umfirmierte Fahrwerkhersteller

zahlreiche große und kleine

Innovationen.

KUNDENKREIS Aber nicht nur

Automobilenthusiasten zählen seit

Jahren zu den Kunden. So war

Mercedes-Benz der erste Automobilhersteller,

der KW Automotive

damit beauftragte ausgewählte

Serienmodelle mit einem in der

Druck- und Zugstufe separat einstellbarem

Gewindefahrwerk auszurüsten.

Heute arbeitet KW Automotive

bei Straßen- oder Motorsportanwendungen

für Audi,

BMW, Ford, Mercedes, Porsche

und weitere Automobilhersteller.

„Wir bedienen Kunden und haben

Geschäftsfreunde, von deren

Sportwagen ich mir einst Bilder in

mein Zimmer gehängt habe. Aber

längst zählen auch neue Hersteller

wie Rimac Automobili, dessen

1900 PS starkes Elektro-Hyper-Car

Nevera wir ab Werk mit

unserer adaptiven Fahrwerktechnologie

ausrüsten, zu unseren

Industriekunden. Heute gibt es

im Motorsport kaum eine Meisterschaft,

in der nicht das eine

oder andere Produkt einer unserer

Marken eingesetzt wird“, freut

sich der Firmengründer.

HAUPTSITZ In Fichtenberg fertigt

die Gruppe all ihre Produkte

wie etwa die Gewindefahrwerke

ihrer Marken KW, ST und ap mit

einer Fertigungstiefe von nahezu

95 Prozent. Das Besondere dabei:

Alle Prozessketten sind so flexibel

gestaltet, dass die Fahrwerke individuell

auftragsbezogen gefertigt

werden. Durch dieses „Builtto-Order“-Prinzip

fertigt KW Automotive

rund 400 individuelle

Fahrwerke täglich – von denen

etwa 350 für völlig verschiedene

Fahrzeuge sind. „Es gibt weltweit

keinen zweiten Hersteller

von individuellen Fahrwerklösungen,

der die Fertigungslosgröße

von eins in dieser Geschwindigkeit

und Präzision herstellen

kann, wie wir das an unserem

Standort in Fichtenberg tun“, ist

Klaus Wohlfarth stolz. Während

beispielsweise das KW Lieferprogramm

1995 noch etwa neun

Fahrwerkprodukte für vier Fahrzeuganwendungen

beinhaltete,

sind es 2022 allein am Standort

Fichtenberg über 26 000 Fahrwerkanwendungen

für über 2400

Fahrzeuganwendungen.

In den Jahren 2017 bis 2020 investierte

der Fahrwerkhersteller

in die Erweiterung des Hauptsitzes

und digitalisierte sämtliche

Fertigungs- und Logistikprozesse

für die erfolgreiche Transformation

zur Industrie 4.0. „Das haben

wir alles im laufenden Betrieb

umgesetzt und dank engagierter

Mitarbeiter und starker Partner

erfolgreich gemeistert“, so Wohlfarth.

pm

www.kwautomotive.de

ADVERTORIAL

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Jobcasts für Young Talents

Würth Elektronik bietet Podcasts zu Ausbildungsfragen

Würth Elektronik verstärkt

sein Engagement als wichtiger

Ausbildungsbetrieb in der Region

Waldenburg mit einem neuen

Informationsangebot: In Podcasts

erfahren Interessenten, wie die

verschiedenen Ausbildungswege

beim Hersteller elektronischer und

elektromechanischer Bauelemente

in der Praxis tatsächlich aussehen.

Dafür kommen in den Gesprächen

jeweils ein Young Talent und eine

Mitarbeiterin der Ausbildungsabteilung

zu Wort. Die „Jobcasts“ informieren

beispielsweise darüber, was

sich hinter Begriffen wie Duales

und Kooperatives Studium verbirgt

oder wie sich die Ausbildung bei

Würth Elektronik gestaltet. Die

Angebote sind auf der Homepage

unter https://wejobcast.libsyn.com

zu finden oder direkt bei Spotify

und Apple Music abrufbar.

Bereits jetzt stehen die ersten fünf

Folgen von „Würth Elektronik

Jobcast - WE start your career!“ zur

Verfügung. In der ersten Audioaufzeichnung

geht es darum, was eine

Ausbildung bei Würth Elektronik

auszeichnet. Dazu gehören

Tätigkeiten in unterschiedlichen

Abteilungen, die frühe Übernahme

von Verantwortung für Projekte,

zusätzliche Seminarangebote und

die in allen Ausbildungsberufen

möglichen Auslandsaufenthalte

von bis zu drei Monaten. Weitere

Podcast-Themen sind das kooperative

und das duale Studium sowie

das Studium mit vertiefter Praxis

(STUP).

„Uns ist wichtig, dass spürbar wird,

was den ‚Würth Elektronik Spirit‘

für Young Professionals ausmacht:

Wir gehen individuell auf Azubis,

Studentinnen und Studenten ein

und geben früh Verantwortung

ab. Die Spezialisierungen im Laufe

der Ausbildung ergeben sich aus

den Neigungen und Talenten, die

die Young Talents in den einzelnen

Abteilungen für sich entde-

„Jobcasts“ sind Podcasts zu Ausbildungsfragen, die Würth Elektronik

jetzt anbietet.

Foto: Würth Elektronik

cken“, erklärt Caroline Greitzke,

Ausbildungsreferentin bei Würth

Elektronik eiSos, die bisher an allen

Jobcasts beteiligt war. „In Kürze

werden Jobcasts für Studentenprogramme

und den direkten Einstieg

in den Beruf folgen.“

Die Würth Elektronik eiSos

Gruppe ist Hersteller elektronischer

und elektromechanischer

Bauelemente

für die Elektronikindustrie

und Technologie-Enabler für

zukunftsweisende Elektroniklösungen.

Würth Elektronik

eiSos ist einer der größten

europäischen Hersteller von

passiven Bauteilen und in

50 Ländern aktiv. Fertigungsstandorte

in Europa, Asien

und Nordamerika versorgen

die weltweit wachsende

Kundenzahl.

Das Produktprogramm

umfasst EMV-Komponenten,

Induktivitäten, Übertrager, HF-

Bauteile, Varistoren, Kondensatoren,

Widerstände, Quarze,

Oszillatoren, Power Module,

Wireless Power Transfer, LEDs,

Sensoren, Steckverbinder,

Stromversorgungselemente,

Schalter, Taster, Verbindungstechnik,

Sicherungshalter sowie

Lösungen zur drahtlosen

Datenübertragung.

Würth Elektronik ist Teil der

Würth-Gruppe, dem Weltmarktführer

für Montage- und

Befestigungstechnik.

Das Unternehmen beschäftigt

8 000 Mitarbeitende und hat

im Jahr 2021 einen Umsatz

von 1,09 Milliarden Euro

erwirtschaftet.

www.we-online.de

Von Waldenburg in die

weite Welt!

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

www.we-online.de


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Politik & Wirtschaft 09

Wirtschaft fördert Krankenhaus

Bauunternehmer Stefan Schmidt-Weiss steht an der Spitze des Fördervereins für das Klinikum in Crailsheim.

VON ANDREAS HARTHAN

Förderverein-Vorstand: Vorsitzender Stefan Schmidt-Weiss, sein erster Stellvertreter Prof. Dr. Alexander Bauer, sein zweiter Stellvertreter Daniel

Kunz, Schatzmeister Werner Schmidt und Schriftführerin Ute Bürkert (v. li.).

Foto: Andreas Harthan

Gibt es vor Ort ein Krankenhaus?

Die Antwort auf diese

Frage ist für Fachkräfte,

die von Crailsheimer Betrieben

umworben werden, sehr wichtig,

das wissen die Firmenchefs. Deshalb

ist es kein Wunder, dass viele

von ihnen das Krankenhaus in

der Großen Kreisstadt mit ihren

mittlerweile rund 35 000 Einwohnern

und etwa 20 000 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten

unterstützen. Und das nicht nur

mit Worten, sondern auch mit Taten:

Kürzlich wurde der Verein

„Freunde und Förderer des Klinikums

Crailsheim“ gegründet. Vorsitzender

dieses Fördervereins ist

Stefan Schmidt-Weiss, geschäftsführender

Gesellschafter des Familienbetriebs

Leonhard Weiss,

der zu den größten Bauunternehmen

in Deutschland gehört.

Dass ein Mitglied aus der Familiendynastie

Schmidt-Weiss den

Förderverein führt, ist kein Zufall.

Darauf wies Gerhard Bauer, Landrat

des Landkreises Schwäbisch

Hall, bei der Gründungsversammlung

des Vereins hin. Werner

Schmidt-Weiss, der 2014 gestorbene

Vater des Fördervereinsvorsitzenden,

machte sich Zeit seines

Lebens für das vom Landkreis

getragene Krankenhaus in Crailsheim

stark. Das lange von ihm geführte

Bauunternehmen errichtete

das neue Krankenhaus (Einweihung

2016), baute das im vergangenen

Jahr in Betrieb genommene

Parkhaus und erstellt derzeit den

mehr als 30 Millionen Euro teuren

Anbau an den Neubau, der

2024 in Betrieb gehen soll.

Landrat Bauer wandte sich direkt

an Stefan Schmidt-Weiss: „Ich

habe Ihren Vater noch genau vor

Augen, wie er sich stets mit ganz

großer Leidenschaft für das Klinikum

eingesetzt hat. Es war ihm

geradezu eine Herzensangelegenheit.“

Dass nun die nächste Generation

diese „Familientradition“

fortsetzt, sei ganz im Sinne des Seniorchefs,

ist sich der Landrat sicher.

„Familientradition“ auch

deshalb, weil Susanne Hammer,

die Schwester von Stefan Schmidt-

Weiss, den Förderverein als Beisitzerin

unterstützt. Bauer dankte

den beiden ausdrücklich für ihr

Engagement.

Der Zweck des Fördervereins und

seine Aufgaben sind in der Satzung

klar definiert: Es geht um die

ideelle und materielle Unterstützung

des Klinikums, seiner Einrichtungen

und des Personals. Es

geht um die Verbesserung der Patientenversorgung,

um das Ermöglichen

neuer Behandlungsangebote,

um die Förderung von

Investitionen und um die Fortbildung

des Personals. Für die Beschäftigten

sollen sich die Arbeitsbedingungen

verbessern. Es

soll Aufklärungsarbeit erfolgen,

um die Menschen über frühzeitige

Beratungs- und Behandlungsangebote

zu informieren, und es

sollen ergänzende ambulante Behandlungsgebote

unterstützt werden,

die vor oder nach einem stationären

Klinikaufenthalt für die

Betroffenen hilfreich sind. Für

was der Verein nicht da ist, machte

Landrat Bauer auch deutlich:

für die Reduzierung des Defizits.

Das sei Aufgabe des Landkreises,

aber vor allem der Politik, die

endlich für eine auskömmliche

Finanzierung der Krankenhäuser

sorgen müsse.

Gerhard Bauer nutzte die Gründungsversammlung,

um einmal

mehr die Bedeutung des Kreisklinikums

in Crailsheim zu unterstreichen.

Das Krankenhaus

habe „einen sehr guten Ruf“, der

Klinik-Campus sei in den letzten

Jahren „gewaltig angewachsen“.

Deshalb platzen sowohl der Altbau

als auch der Neubau aus allen

Nähten und es sei der Anbau

vonnöten. Sein Fazit: „Das Krankenhaus

muss sich nicht hinter

Häusern in städtischen Ballungsräumen

verstecken.“ Die Qualität

von Klinikum und angeschlossenem

Medizinischen Versorgungszentrum

(MVZ) zeige sich

auch daran, dass das seit mehr als

140 Jahren bestehende Klinikum

mit seinen rund 650 Beschäftigten

inzwischen Akademisches

Lehrkrankenhaus und das MVZ

Akademische Lehrpraxis der Medizinischen

Fakultät Mannheim

der Universität Heidelberg geworden

sind. Umso mehr freue er

sich, dass die Anstrengungen des

Landkreises und der Klinikleitung

nicht nur von der Bürgerschaft,

sondern auch von der Wirtschaft

anerkannt werden, und die Anregung

zur Gründung des Fördervereins

aus Betrieben in Crailsheim

gekommen ist. Landrat Bauer

abschließend: „Unsere erfolgreichen

Unternehmen schätzen es

sehr, in Crailsheim ein so gutes

Klinikum zu haben. Es ist ein ,weicher

Standortfaktor‘ – ein großer

Pluspunkt, um Fachkräfte zu halten,

beziehungsweise hierher zu

bekommen.“

www.klinikum-crailsheim.de

Gastkommentar

Zeitenwenden (fast) allerorten

Walter Döring: Für die EU steht noch einiges auf einer dringend abzuarbeitenden Agenda.

Zeitenwende – schon wird

spekuliert, dass das das

„Wort des Jahres“ wird.

Seit dem Angriff des russischen

Kriegstreiber Wladimir Putin auf

die Ukraine werden nahezu weltweit

Entscheidungen getroffen,

die als „Zeitenwende“ oder sogar

„historisch“ bezeichnet werden.

Den Anfang machte Bundeskanzler

Olaf Scholz mit seiner Rede

am 27. Februar im Deutschen

Bundestag, in welcher er 100 Milliarden

Euro zur Sanierung beziehungsweise

Aufrüstung der Bundeswehr

ankündigte und zudem

die Erfüllung der seit Jahren bestehenden

Forderung der NA-

TO-Partner nach jährlich zwei

Prozent des Bruttosozialprodukts

an Ausgaben für die Verteidigung

ankündigte.

Ja, das war eine „Zeitenwende“,

denn seit Jahrzehnten blieb

jede Bundesregierung von Kohl

über Schröder bis hin zu Merkel

das Erreichen des „Zwei-Prozent-Ziels“

schuldig; zu Zeiten von

Ziele: Werden die Ergebnisse der „Konferenz zur Zukunft Europas“,

die Anfang Mai zu Ende ging, tatsächlich umgesetzt, kann das wahrlich

als „historisch“ verbucht werden.

Foto: Philipp von Ditfurth

Friedensnobelpreisträger Willy

Brandt wurde es mit mehr als drei

Prozent weit übertroffen.

Die Europäische Union beschloss

Hilfspakete für die unter den

Bombenhageln des russischen

Aggressors leidende Ukraine in

Milliardenhöhe, was in Höhe und

Geschlossenheit einer gravierenden

„Zeitenwende“ gleichkam,

und setzte mit abgestimmten Waffenlieferungen

und weiteren Milliarden

zum Kauf von Waffen noch

eine „historische Zeitenwende“

obendrauf.

Eine „Zeitenwende“ auch in den

Vereinigten Staaten von Amerika:

Während Ex-Präsident Donald

Trump die NATO noch infrage

stellte, setzt sich sein demokratischer

Nachfolger Joe Biden

mit ganzer Kraft für den Zusammenhalt

des Bündnisses ein und

machte die USA zu den mit weitem

Abstand wertvollsten und wichtigsten

Unterstützern der Ukraine.

Die „hirntote“ NATO – so Frankreichs

Präsident Macron noch

vor einem Jahr – agiert ebenso

wie die EU geschlossener denn je.

Und: Beide Organisationen wachsen

um neue Mitglieder, die den

Gemeinschaften der freien und

demokratischen Länder angehören

und unter den Schutzschirm

der Verteidigungsgemeinschaft

NATO kommen wollen.

Finnland steht exemplarisch für

„historische Zeitenwenden“, die

sich gegenwärtig mit rasender

Geschwindigkeit ereignen: Nach

über 80 Jahren gibt Finnland seine

Bündnisfreiheit auf und will

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter Dr. Walter Döring war

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996

bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-

Württemberg. Heute arbeitet der 68-Jährige als

Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen

und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch Hall. Im

Kreistag ist er für die Freien Demokraten politisch

aktiv. Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“ in

Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

sich dem nordatlantischen Verteidigungsbündnis

anschließen.

Gleichzeitig ist Europa gegen den

Aggressor zusammengerückt; seine

Aggressivität hat zu einer bis

dahin selten zu beobachtenden

Einigkeit Europas geführt. Ein

Ende dieser Zeitenwende ist nicht

in Sicht; im Gegenteil: Schweden

will ebenfalls in die NATO, die Ukraine,

der Westbalkan wollen in

die EU.

Bei all den zahlreichen Beispielen

gibt es allerdings auch immer

noch eine Menge an unerfüllten,

jedoch nicht weniger notwendigen

Zeitenwenden: Ein Zusammenrücken

der europäischen

Nationen ist zu begrüßen, mindestens

genauso wichtig aber ist

ein Zusammenrücken der Gesellschaften.

Hier zeichnet sich jedoch

das Gegenteil ab: Die Spaltung

der Gesellschaft nimmt zu:

„sozial“, kulturell, politisch; keine

günstige Perspektive. Keine

günstigen Perspektiven auch hinsichtlich

des „Nord-Süd-Gefälles“:

Im Süden nehmen Armut

und Hunger in dramatischen Ausmaßen

zu. Eine Zeitenwende hin

zum Besseren ist weit und breit

nicht in Sicht.

Und bei aller Freude über positive

Wendungen in der EU, so steht

doch auch hier manches noch

auf einer dringend abzuarbeitenden

Agenda: Während der russische

Kriegsherr Putin in Moskau

am 9. Mai Kriegsgerät vorführen

ließ, tanzten in Europa vor allem

Jugendliche im Zusammenhang

mit der Übergabe der Ergebnisse

der Zukunftsforen zur Gestaltung

der Europäischen Union in

den nächsten Jahrzehnten: 800

zufällig ausgewählte EU-Bürgerinnen

und Bürger haben mit Europa-Kommissaren

und Politikern

monatelang diskutiert, wie die EU

künftig aussehen soll. Ergebnis:

49 Reformvorschläge, die hunderte

große und kleine Maßnahmen

erfordern.

Und damit stellt sich jetzt die Frage,

ob die EU es schafft, sich nicht

alleine – wichtig genug! – über

Sanktionen gegenüber Russland

und Hilfsmaßnahmen für die Ukraine

zu einigen, sondern sich

auch hinsichtlich der dann – aber

nur dann! – den Namen „Zeitenwende“

verdienenden Reformen

zu verständigen.

Worum geht es? Das hinderliche

Prinzip der Einstimmigkeit soll

endlich fallen, damit nicht ein

einziger Staat den ganzen Zug aufhalten

kann, die Rolle des Europaparlaments

und der EU-Kommission

soll gestärkt werden, die

unsinnig große Zahl der Kommissare

soll verringert, die Demokratie

gestärkt, der zweite Parlamentssitz

in Straßburg aufgegeben

werden – alles Themen, die

einer Zeitenwende harren. Diese

aber ist auch auf diesen Feldern

notwendig, wenn die Zukunftskommission

keine Alibi-Veranstaltung

gewesen sein soll.


10 IT−Lösungen

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Mehr Kriminalität im digitalen Raum

Die zunehmende Verzahnung internationaler Lieferketten sowie die weiter beschleunigte Digitalisierung schaffen eine Vielzahl neuer

Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle. Die Zahl der Attacken ist im vergangenen Jahr bundesweit stark gestiegen. VON ADINA BAUER

Cybercrime ist längst ein

professionelles Geschäft:

Die Täter greifen dort an,

wo es sich aus ihrer Sicht finanziell

lohnt. „Die organisierte Kriminalität

verdient mit Cybercrime

mehr als mit Drogen“, brachte es

kürzlich Arne Schönbohm, Präsident

des Bundesamtes für Sicherheit

in der Informationstechnik,

bei einem Vortrag in Schwäbisch

Hall auf den Punkt.

Auch heimische Firmen sind immer

öfter den Attacken aus dem

Netz ausgesetzt: Der Haller Verpackungsmaschinenhersteller

Optima

und die Bauunternehmung

Leonhard Weiss aus Satteldorf

zählen zum Beispiel zu den prominenten

Opfern der jüngeren

Vergangenheit. Sie sind allerdings

keine Einzelfälle, wie ein Blick auf

das „Bundeslagebild Cybercrime

2021“ zeigt, das das Bundeskriminalamt

kürzlich veröffentlichte.

Neuer Höchstwert

bei Delikten

Die Quintessenz des Berichts

lautet: Die Anzahl erfasster Cyber-Straftaten

hat im Jahr 2021 einen

neuen Höchstwert erreicht.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik

Ziele: Nahezu jede Branche war 2021 Hackerangriffen ausgesetzt.

verzeichnet im betroffenen Phänomenbereich

mehr als 146 000

Delikte. Das entspricht einem Anstieg

um mehr als zwölf Prozent

gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung

ist Ausdruck der fortschreitenden

Verlagerung von Kriminalität

in den digitalen Raum.

Insbesondere die zunehmende

Verzahnung internationaler Lieferketten

sowie die beschleunigte

Digitalisierung schaffen neue

Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle.

Cybercrime gehört weiter zu

den Phänomenbereichen mit

Foto: REDPIXEL/shutterstock.com

dem höchsten Schadenspotenzial

in Deutschland. Die durch

den Branchenverband Bitkom errechneten

Cybercrime-Schäden in

Deutschland beliefen sich 2021

auf 223,5 Milliarden Euro und

sind damit mehr als doppelt so

hoch wie noch 2019. Alleine im

Bereich Ransomware hat sich der

jährliche Schaden mit 24,3 Milliarden

Euro seit der letzten Befragung

fast verfünffacht.

„Neben den rein monetären Schäden

beeinträchtigten Ransomware-Angriffe

auf Unternehmen, Kritische

Infrastrukturen und die öffentliche

Verwaltung oder ganze

Lieferketten auch die Funktionsfähigkeit

des Gemeinwesens. Insbesondere

im Bereich Ransomware

ist damit das Bedrohungspotential

nochmals deutlich angestiegen“,

sagte BKA-Vizepräsidentin Martina

Link.

Auch bei den sogenannten

„DDoS“-Angriffen war im vergangenen

Jahr erneut ein Zuwachs zu

verzeichnen. „DDoS“ zielt darauf

ab, Webpräsenzen, Server

und Netzwerke zu überlasten und

so eine Nichterreichbarkeit der

Dienste herbeizuführen. Von dieser

Art von Cyberangriffen waren

verschiedene Branchen betroffen.

Neben Finanzdienstleistern, Hosting-Anbietern,

Lern- und Impfportalen

standen 2021 auch öffentliche

Einrichtungen und –

primär in der Vorweihnachtszeit

– der E-Commerce im Fokus.

Professionelle Täter

arbeiten im Team

Das Jahr 2021 verdeutlichte zudem

erneut die zunehmende Anpassungsfähigkeit

von Akteuren

der Cybercrime. Sie agieren

mit zunehmender Professionalität

und hochgradig arbeitsteilig

nach dem „Crime-as-a-Service-

“-Modell. Dennoch sind den Ermittlungsbehörden

auch im vergangenen

Jahr regelmäßig bedeutende

Schläge gegen die Kriminalität

im Cyberraum gelungen.

Prominente Beispiele sind der

Takedown der Emotet-Infrastruktur,

des VPN-Dienstleisters vpnlab.net

oder auch des bedeutenden

Darknet-Markt-Platzes Hydra

Market.

Mit einem Wert von unter 30 Prozent

liegt die Aufklärungsquote

bei Angriffen aus dem weltweiten

Netz weiterhin auf einem

niedrigen Niveau. Gründe hierfür

sind unter anderem die verstärkte

Anonymisierung im Netz sowie

die komplexe Ermittlung von vielfach

im Ausland befindlichen Tätern.

Der Phänomenbereich Cybercrime

ist zudem weiterhin von

einem überdurchschnittlich großen

Dunkelfeld geprägt, da Straftaten

sehr häufig nicht angezeigt

werden.

Aber was können vor allem Unternehmen

angesichts einer so gravierenden

Gefahrenlage tun, um

sich zu schützen? Experte Arne

Schönbohm hat vor allem einen

Tipp: Die Firmen müssen ihr

IT-Personal fit und wettbewerbsfähig

halten. Unterstützung hierbei

erfahren sie unter anderem

bei den heimischen IT-Fachleuten.

Und auch Martina Link ist überzeugt:

„Letztendlich kann die Bekämpfung

von Cybercrime nur gemeinsam

gelingen: im Dreiklang

von gefahrenabwehrenden und

repressiven Maßnahmen, präventiven

IT-Sicherheitsvorkehrungen

und einer ausreichenden Sensibilisierung

hinsichtlich der Gefahren

und Eintrittsvektoren.“

www.bka.de/BLBCybercrime

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IT-TIPP

Was ist ein Quantencomputer?

Bits vs Qubits - Ein Quantensprung für die Rechenleistung?

Wissenschaftler fiebern dem Einsatz von

Quantencomputern entgegen. Verständlich,

denn die Leistungsfähigkeit eines

normalen PCs zu der eines Quantencomputers

entspricht etwa der eines Dreirads

zu der eines Raketenfahrzeugs.

Neue Medikamente entwickeln, die

Künstliche Intelligenz voranbringen, langfristige

Wettervoraussagen: All das

könnten Quantencomputer durch ihre

schnelle Rechenleistung erzielen. Deshalb

treiben Forschung und Großkonzerne die

Entwicklung voran. Quantencomputer

können in einer beeindruckend kürzeren

Zeit digitale Verschlüsselungen knacken,

die heute noch state-of-the-art sind. Deshalb

interessieren sich nicht nur Geheimdienste

und Militär für diese Technologie,

sondern auch Cyber-Kriminelle. Letztere

merken sich jetzt schon lohnende Ziele

vor, um sofort zuschlagen zu können,

wenn die Zeit reif ist.

Was macht Quantencomputer so

schnell?

Traditionelle Computer arbeiten mit Bits.

Ein Bit kennt zwei Zustände: 1 (Strom an)

oder 0 (Strom aus).

Quantencomputer dagegen arbeiten mit

Qubits, die aus Quanten gebildet werden.

Das sind kleinstmögliche Teilchen, also

z.B. Neutronen, Elektronen oder Photonen.

Ihr Vorteil: Neben dem Zustand 1

oder 0 können sie gleichzeitig 1 und 0

sein. Und theoretisch noch unendlich viele

Zustände dazwischen. Ein beliebter Vergleich

ist der mit einer Münze. Als Bit zeigt

sie Kopf oder Zahl. Als Qubit dagegen

wurde sie gerade hochgeworfen und

BU: Qubits müssen stark gekühlt werden und

sind stoßempfindlich. Quantenchips für Smartphones

sind daher noch lange Zukunftsmusik.

dreht sich so schnell um sich selbst, dass

sie in mehreren Zuständen gleichzeitig

sein kann. Die Quantenphysik nennt diesen

Zustand „Superposition“. Dadurch

können Quantenbits mehr Daten gleichzeitig

darstellen und verarbeiten als „normale“

Bits.

Damit nicht genug. Die Quanten können

sich zusätzlich miteinander vernetzen.

Beim Laden mit Informationen wird ein

Qubit in einen anderen Zustand gebracht.

Dabei ändert sich auch der Zustand der

mit ihm vernetzten Qubits. Da dies mit

Überlichtgeschwindigkeit passiert, rechnet

ein Quantencomputer überlichtschnell.

Qubits – (k)eine coole Sache

Doch es gibt einen großen Haken. Die

superschnellen Qubits sind immer in

Bewegung und schlecht zu steuern. Ruhig

sind sie nur, wenn sie auf den absoluten

Nullpunkt gekühlt (-273,15°C) werden.

Das dauert mehrere Tage. Um sie auf dieser

Temperatur zu halten, sind riesige

Kühlanlagen und Energie notwendig.

Gleichzeitig sind Qubits empfindlich und

müssen gegen Erschütterungen oder elek-

trische und magnetische Felder abgeschirmt

werden. Und auch beim Programmieren

müssen neue Wege gefunden

werden, da Quanten ganz eigenen Gesetzen

gehorchen.

Es liegen also noch Jahre der Forschung

vor uns, bevor erste Quantencomputer

außerhalb von Forschungs- oder Rechenzentren

zum Einsatz kommen.

Des einen Freud, des anderen Leid

Auch wenn Quantencomputer noch keine

Bedrohung für die Datensicherheit darstellen,

sollte man sich jetzt schon darauf

vorbereiten. Identifizieren Sie wichtige

Systeme, die auf neue Verschlüsselungsarten

umgestellt werden müssen. Prüfen

Sie die Ergebnisse regelmäßig auf Vollständigkeit,

um bei Bedarf schnell agieren

zu können. Auch das Bundesamt für

Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

hat bereits Handlungsempfehlungen

(https://bit.ly/38gxabN) veröffentlicht.

Wir bei essendi it entwickeln IT-Lösungen

für Finanzdienstleister, Handel und Industrie

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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

IT−Lösungen 11

Erhöhte Bedrohungslage

Aufgrund des russischen Angriffskrieges sieht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor allem die Kritischen

Infrastrukturen in Gefahr. Bisher haben etwaige Attacken aber zum Glück nur geringe Auswirkungen. Vorsicht ist dennoch geboten.

In Anbetracht des russischen

Angriffskrieges gegen die Ukraine

bewertet das Bundesamt

für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) fortwährend

die Lage mit Bezug zur Informationssicherheit

in Deutschland.

Nach wie vor stellt das BSI hierbei

eine erhöhte Bedrohungslage

fest. Dies gilt grundsätzlich auch

für Kritische Infrastrukturen. Das

BSI ruft daher weiterhin Unternehmen,

Organisationen und Behörden

dazu auf, ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen

zu überprüfen

und der gegebenen Bedrohungslage

anzupassen.

„Das Aufkommen

von

Phishing-Mails

dürfte weiter

steigen.“

geringfügige Auswirkungen. Dennoch

sollten Unternehmen und

Organisationen ein besonderes

Augenmerk auf den Schutz gegen

diese Art von Angriffen legen.

Daneben hat es in den vergangenen

Wochen verstärkt Cyber-Angriffe

auf Unternehmen und Einrichtungen

gegeben, die weiterhin

Geschäftsbeziehungen mit Russland

unterhalten. Weiterhin berichten

laut BSI mehrere Medien

zu erhöhten Aktivitäten von sogenannten

Trollen, beispielsweise

in den Kommentarspalten ihrer

Webseiten oder in den zugehörigen

Social-Media-Auftritten.

AUSWIRKUNGEN Seit Beginn

des Angriffs Russlands auf die

Ukraine ist es in Deutschland zu

einzelnen zusätzlichen IT-Sicherheitsvorfällen

gekommen, die

aber nur vereinzelt Auswirkungen

hatten. Insbesondere die sogenannten

„DDoS“-Angriffe – dabei

werden Internetdienste unzugänglich

gemacht oder komplett

außer Betrieb genommen

– waren jüngst zu verzeichnen

unter anderem auch auf Ziele in

Deutschland.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins

Spiegel richteten

sich zum Beispiel Attacken Anfang

Mai gegen das Verteidigungsministerium,

den Bundestag, die

Bundespolizei sowie mehrere

Landespolizeibehörden. Auch die

SPD-Webseite von Bundeskanzler

Olaf Scholz soll demnach betroffen

gewesen sein. Diese Angriffe

konnten in den meisten Fällen abgewehrt

werden oder hatten nur

Attacken: Der Ukraine-Krieg ist auch ein Cyber-Krieg. Immer wieder kommt es zu Hackerangriffen.

BETRUG Bald nach Beginn der

Krise sind auch schon die ersten

Phishing-Mails mit Bezug zum

Ukraine-Krieg auch in deutscher

Sprache in Umlauf gelangt. Dabei

treten vor allem Vorschussbetrügereien

auf, bei denen die

Mail-Empfänger zum Beispiel gebeten

werden, vermeintlichen

Opfern des Krieges Geld für die

Flucht zu überweisen.

Daneben ist auch klassisches Phishing,

das mit reißerischer Berichterstattung

die Mail-Empfänger

zum Klicken zum Beispiel auf

einen „Weiterlesen“-Button verleiten

soll, besonders verbreitet.

Auch Scam-Mails, die betrügerische

Spendenaufrufe verbreiten,

sind in Umlauf. Bei den aktuellen

Phishing-Mails wird demnach

der Krieg gegen die Ukraine zu

kriminellen Zwecken genutzt.

Nach Einschätzung der Experten

dürfte das Aufkommen an Phishing-Mails

weiter zunehmen.

SENSIBILISIERUNG Das BSI

hat angesichts der Lage seinen Eigenschutz

und seine Krisenreaktion

gestärkt und dazu das Nationale

IT-Krisenreaktionszentrum

aktiviert. Darüber hinaus hat das

BSI auch seine Zielgruppen, darunter

die Bundesverwaltung, Betreiber

Kritischer Infrastrukturen

sowie Organisationen und Unternehmen,

wiederholt sensibilisiert,

gezielt informiert und ruft erneut

zu einer erhöhten Wachsamkeit

und Reaktionsbereitschaft auf.

Das Amt weist zudem darauf hin,

dass Angriffe auf IT-Systeme wie

das Hacking von Webseiten oder

die Beteiligung an „DDoS“-Angriffen

verboten sind und ein erhebliches

Gefährdungspotential aufweisen.

Gründe hierfür sind unter

anderem nicht vorhersehbare

Folgewirkungen von Cyber-Angriffen

jeder Art, etwa bezüglich bestehender

Abhängigkeiten der angegriffenen

Systeme. Darüber hinaus

sind Vergeltungsmaßnahmen

genauso denkbar wie mögliche

Phishing-Versuche. pm/ina

www.bsi.bund.de

Foto: dpa

Hilfe beim Kauf

IT-Sicherheitskennzeichen gibt es seit Mai auch für smarte Kameras,

Spielzeug und andere Verbraucherprodukte.

Seit Mai können Hersteller

von smarten Kameras, Herstellerversprechen, die zugerufen

werden, die über das

smarten Lautsprechern, grundeliegenden Standards und

smarten Reinigungs- und Gartenrobotern,

smarten Spielzeugen

sowie smarten Fernsehprodukten

das IT-Sicherheitskennzeichen

aktuelle Sicherheitserkenntnisse

zum Produkt informiert.

Bereits seit Dezember konnte

das Kennzeichen in den ers-

beim Bundesamt für ten beiden Produktkatego-

Sicherheit in der Informationstechnik

rien „Breitbandrouter“ und

(BSI) beantragen. „E-Mail-Dienste“ beantragt

Das BSI arbeitet kontinuierlich werden. Mit der Einführung

daran, den Anwendungsbereich fünf weiterer Kategorien ist der

des IT-Sicherheitskennzeichens nächste Meilenstein erreicht.

auszuweiten. Damit macht das

Amt das Versprechen von Herstellern

VORTEIL Arne Schönbohm,

und Diensteanbietern in Präsident des BSI, erklärt:

die IT-Sicherheit ihrer Produkte

„Das IT-Sicherheitskennzei-

gegenüber Verbraucherinnen chen schafft nun auch Trans-

und Verbrauchern transparent. parenz in den Bereichen Smart

Die neue Produktkennzeichnung

des BSI schafft damit Orientierung

auf dem Verbrauchermarkt

und trägt zu einer informierten

Kaufentscheidung bei.

Über einen QR-Code kann online

eine individuelle Produktinformationsseite

Home, Multimedia und intelligentes

Spielzeug und fördert

den Schutz vor Cyber-Kriminalität.

Mit der ETSI EN 303 645 haben

wir einen europäischen Sicherheitsstandard

als Grundlage

ausgewählt, den wir gemein-

des BSI aufsam

mit

Branchenvertretern

und Partnern der europäischen

Standardisierungsarbeit entwickelt

haben. Wir liefern damit

einen wertvollen Beitrag für die

europäische Debatte um die Cyber-Sicherheit

bei Verbrauchergeräten

und sind überzeugt,

dass das IT-Sicherheitskennzeichen

einen wesentlichen Schritt

zu mehr Sicherheit darstellt.“

SCHUTZ Die neuen Produktkategorien

des IT-Sicherheitskennzeichens

stützen sich auf

den etablierten europäischen

Sicherheitsstandard ETSI EN

303 645. In einem Pilotprojekt

wurde er mit einem Produktanbieter

und einer Prüfstelle für

IT-Sicherheit auf praktische Anwendbarkeit

geprüft. Er adressiert

IoT-Geräte, die ein Risiko

für die Informationssicherheit

und Privatsphäre von Nutzern

darstellen können. Denn

smarte IT-Produkte sind ein beliebtes

Ziel von Cyber-Angreifern

und können missbraucht werden,

um an persönliche Daten

zu gelangen oder großflächige

Cyber-Angriffe auf Infrastrukturen

durchzuführen. Um diesen

Bedrohungen zu begegnen, beinhaltet

der Standard verpflichtend

umzusetzende Sicherheitsanforderungen.

Hierzu gehören

Authentisierungsmechanismen,

ein angemessenes Updatemanagement

und die Absicherung der

Kommunikation.

pm

Technologien: Smarte Unterstützung im Haushalt soll auch sicher

sein. Ein neues Kennzeichen unterstützt dabei, Produkte zu finden,

die Hackern das Leben schwerer machen. Foto: Medion www.bsi.bund.de

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12 Kapital & Finanzen

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Digital und direkt vor Ort

Die Targobank Crailsheim wächst trotz der schwierigen Marktlage.

Macher: Thomas Lützelberger prägt die Entwicklung der Bank.Foto: NPG-Archiv

Viele Erfolge

Vorstandsjubiläum: Thomas Lützelberger steht

seit 25 Jahren an der Spitze einer Sparkasse.

Thomas Lützelberger beging

dieser Tage ein Dienstjubiläum:

25 Jahre als Vorstand

einer Sparkasse. 19 Jahre davon

bestimmte er als Vorstandsvorsitzender

die Geschicke der Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim.

„An seine Anfänge in der damaligen

Kreissparkasse erinnert er

sich: „Das Haus war gut aufgestellt.

Mit Blick auf die heutigen

Marktbedingungen, würde ich sagen:

Die Sparkasse war ein schlafender

Riese.“Den Gang nach

Schwäbisch Hall hat er nie bereut,

auch wenn es „so richtig ruhig“

nicht wurde, weil allein schon die

allgemeine Entwicklung in der Finanzbranche

auch die heimische

Sparkasse vor enorme Herausforderungen

stellte.

Und dennoch: In Lützelbergers

Amtszeit hat sich die Bilanzsumme

mehr als verdreifacht, die

Aufteilung in Regionalmärkte,

die Einrichtung von Service- und

Kompetenzcentern, die Neustrukturierung

der Geschäftsbereiche,

etwa in den Segmenten Privatkunden

und Immobilien, aber auch

die Ausgabe eines Regionalfonds

oder das gesellschaftliche Engagement

über die Sparkassenstiftung

und oder den Heimatpreis

sind ein Auszug an Mosaiksteinchen,

die das Gesamtbild der heutigen

Sparkasse ergeben.ibe

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Allem voran die Corona-Pandemie,

aber auch Lieferengpässe

und die steigende

Inflation haben 2021 erneut

für erhebliche wirtschaftliche

Herausforderungen gesorgt. Die

Targobank in Crailsheim blickt

trotz der andauernden Ausnahmesituation

auf ein erfolgreiches

Jahr zurück. „War der Start ins

Jahr 2021 noch stark von der

Pandemie belastet, erholte sich

die Geschäftstätigkeit ab der Jahresmitte

in breitem Umfang“, resümiert

Marius Zeller, Filialleiter

in Crailsheim.

VERTRIEBSWEGE Die Filiale

mit der Möglichkeit des

persönlichen Kontakts und der

Vor-Ort-Beratung blieb dabei

der bedeutendste Vertriebsweg

für die Bank. Möglich war dies

durch ein konsequentes Schutzund

Hygienekonzept, mit dem

die Targobank der Gesundheit

von Kundschaft und Mitarbeitenden

auch 2021 höchste Priorität

einräumte. „Großer Dank gilt

unseren Kundinnen und Kunden,

die unsere Auflagen mit Umsicht

und großem Verständnis mitgetragen

haben“, so Zeller.

Ergänzend zum Filialvertrieb hat

das Geldinstitut bereits lange vor

Zuwachs: Nicht nur die Angebote in der Niederlassung in der Horaffenstadt, sondern vor allem auch die

Online-Dienste wurden im vergangenen Jahr rege genutzt.

Foto: NPG-Archiv

der Pandemie die Online-Kreditvergabe

sowie die telefonische

Beratung als weitere Standbeine

fortentwickelt. Die gut etablierten

papierlosen Prozesse konnten

so Lücken schließen, die

durch die zeitweisen Einschränkungen

der persönlichen Kontakte

im Filialbetrieb entstanden

waren. Marius Zeller erklärt:

„Uns ist es wichtig überall

da zu sein, wo unsere Kundinnen

und Kunden mit uns in Kontakt

treten möchten. Deshalb kombinieren

wir die Vorteile einer Digitalbank

mit der persönlichen

Beratung vor Ort oder bei unseren

Kundinnen und Kunden zuhause.“

ZUNAHME Als stabil erwies

sich im Geschäftsjahr 2021 insbesondere

das Kreditgeschäft.

Zum Stichtag 31. Dezember belief

sich das Kreditvolumen in

Crailsheim auf 35 Millionen

Euro. Auch im Wertpapiergeschäft

setzte sich der Wachstumstrend

des Vorjahres fort

und sorgte für einen Anstieg des

Depotvolumens auf acht Millionen

Euro, einer Steigerung

von zehn Prozent. Zu beobachten

war auch ein steigendes Interesse

an nachhaltigen Fonds,

also an Wertpapieren, die nicht

nur Rendite bringen, sondern

auch ökologischen und sozialen

Werten Rechnung tragen. In

Crailsheim betreute die Bank mit

Hauptsitz in Düsseldorf zum 31.

Dezember insgesamt 4400 Kunden.

Der Schwerpunkt im Privat-,

Geschäfts- und Firmenkundengeschäft

liegt auf einfachen,

attraktiven Bankprodukten. pm

www.targobank.de

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BANKEN-TIPP

Sicherheit im Internet

Tipps für Ihr Online-Banking

Schützen Sie Ihre Konten und Depots vor

unberechtigten Zugriffen. Verfolgen Sie die

aktuellen Sicherheitswarnungen auf unserer

Homepage und beachten Sie ein paar einfache

Regeln zur sicheren Nutzung des Internets.

❚ Viele unserer täglichen Geschäfte erledigen

wir heute einfach und schnell über das Internet.

So, wie wir uns auch beim Bezahlen im Geschäft

nicht von Dritten über die Schulter schauen lassen,

sollten wir uns auch im Internet vor ungewollten

Mitlesern und Datendieben schützen.

Wie Sie sich vor diesen und anderen Gefahren

schützen können, zeigen wir anhand folgender

Sicherheitstipps.

• Gehen Sie vorsichtig mit Ihren Online-Banking-Daten

(Anmeldename, PIN und TAN) um

• Ignorieren Sie Anrufe und E-Mails, in denen

Sie aufgefordert werden, persönliche Daten

preiszugeben

• Sperren Sie im Zweifel Ihren Online-Banking-

Zugang

• Setzen Sie auf Ihrem PC und Smartphone

stets aktuelle Antiviren-Software ein

• Nutzen Sie einen sicheren Internet-Zugang

und Browser

Matthias Layher,

Abteilungsleiter

Medialer Vertrieb

ungeöffnet zu löschen. Grundsätzlich sollten

Sie niemals einen in der E-Mail enthaltenen

Link anklicken oder beigefügte Dateianhänge

öffnen.

Seien Sie stets aufmerksam und wenden Sie

sich bei Fragen an Ihre Sparkasse.

Was tun, wenn’s passiert ist?

Dann gilt: Schnell handeln. Karten und Online-

Banking sperren. Kontakt mit der Sparkasse

aufnehmen. Außerdem empfehlen wir Ihnen

bei Betrugsverdacht die Erstattung einer

behördlichen Strafanzeige.

Benefit für die Belegschaft

Eine besondere Krankenzusatzversicherung wertet das Image von

Unternehmen auf und steigert die Arbeitgeberattraktivität.

Immer mehr heimische Firmen

nutzen eine besondere Art der

Krankenzusatzversicherung

für das eigene Image. Torsten Fessel

wird nicht müde die Vorteile

zu unterstreichen. Seit 20 Jahren

ist der Versicherungsfachmann

in der Branche tätig und ist überzeugt:

„Das Produkt bietet einen

echten Mehrwert“.

Zahlreiche Firmen im Raum

Crailsheim haben bereits die Offerte

der ALH Gruppe, in Crailsheim

durch die Generalagentur

Maile vertreten, angenommen,

um ihren Belegschaften „einen

echten Benefit“ zu bieten. So auch

die Firma Möbel Bohn. Prokurist

Tobias Lehr: „Wir haben lange

nach etwas gesucht, das für jeden

unserer Beschäftigten greifbar ist

und dessen Vorteile auch keine

langen Erklärungen benötigen.“

Im Detail: Im Wettbewerb um geeignete

Fachkräfte müssen sich

die Arbeitgeber – gerade auch

der Mittelstand und kleinere Firmen

– etwas einfallen lassen. Das

Themenfeld Gesundheit bietet

sich hier geradezu an.

Und so geht es: Der Arbeitgeber

legt für seine Mitarbeiter ein Jahresbudget

an, die sie für Leistungen

wie Sehhilfen, Zahnbehandlungen,

Hörgeräte aber auch für

eine Physiotherapie oder ähnliches

Dienstleistungen nutzen

können. Über die Höhe des Budgets

entscheidet das jeweilige Unternehmen.

Erworben wird damit

„ein Gesundheitspaket“.

Die Mitarbeitenden können die

Leistungen abrufen, die sie wirklich

benötigen und sind dabei im

Vorfeld nicht festgelegt. Es gibt

auch keine Wartezeiten, keine

Gesundheitsprüfung oder andere

Ausschlüsse. Tobias Lehr zieht

eine erste Bilanz: „Auch bei uns

im Hause wird das Angebot sehr

gut angenommen.“ Dabei nutzt

das renommierte Möbelhaus

auch noch einen gewünschten Nebeneffekt:

„Wir müssen uns nicht

weiter darum kümmern“, erklärt

Tobias Lehr: „Der Service muss

stimmen, denn daran hängt unser

Auftritt als Arbeitgebermarke. ibe

www.al-h.de

Seien Sie auf der sicheren Seite

Grundsätzlich versenden wir keine E-Mails, in

denen wir Sie dazu auffordern, Ihre Kontodaten

einzugeben. Darüber hinaus stellen wir niemals

zu Test- oder Sicherheitszwecken Anfragen an

Sie. Derartige E-Mails, Anfragen und Transaktionen

sind Betrugsversuche. Der beste Schutz

vor Angriffen ist deshalb, E-Mails dieser Art

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de

Partner: Sie haben das Potenzial von Gesundheit als Baustein der Mitarbeiterbindung und Pflege der Arbeitgebermarke

erkannt: Tobias Lehr (Möbel Bohn, li.) und Torsten Fessel (ALH, Generalagentur Maile). Foto: Heribert Lohr


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Firmen & Märkte 13

Ein halbes Jahrhundert voll innovativer Lösungen

Vor 50 Jahren wurde der Crailsheimer Spezialist für Prüf- und Messtechik sowie Arbeitsplatzsysteme Elabo gegründet. Heute beschäftigt das

Unternehmen 190 Mitarbeiter und gehört zur Gaildorfer Bott-Gruppe. VON MARIUS STEPHAN

Elabo ist präsent, bei Elabo

tut sich was“, eröffnet

Timo Henkelmann, Geschäftsführer

des Technologieunternehmens

das Jubiläumsfest in

den Werkshallen in Altenmünster.

Gute Nachrichten hatte der Geschäftsführer

sowohl für die Belegschaft

als auch die Gäste im

Gepäck: „Wir haben ein neues

ERP-System eingeführt, die Produktionsfläche

für einen Großauftrag

erweitert, wir hatten ein historisches

Rekordhoch beim Auftragseingang

im vergangenen Jahr

und sind gerade auf dem besten

Weg, das noch einmal zu toppen“,

erklärt Henkelmann. Das Unternehmen

rechnet mit einem Umsatz

von rund 30 Millionen Euro

in 2022.

WERTSCHÄTZUNG „Das Wichtigste

heute ist es, Danke zu sagen:

Danke an alle Kolleginnen

und Kollegen, Kunden und Lieferanten

und an alle, die den Weg

von Elabo in den letzten 50 Jahren

mitbegleitet haben“, sagt Henkelmann.

Folgerichtig stand bei

der Jubiläumsfeier auch die Leistung

der Mitarbeiter im Fokus.

Eine vorgezogene Bonuszahlung,

ein elektrisch betriebener Smart,

der übers Wochenende von den

Feierstunde: Elabo-Produktmanager Dietmar Striffler, Jan Willem Jongert (Vorstandsvorsitzender Bott-Gruppe),

Elabo-Geschäftsführer Timo Henkelmann, Angela Decker (Tochter von Elabo-Gründer Heinrich Decker),

Elabo-Gründer Egon Lauton und Horst Herold, stellvertretender Leiter des Ressorts Bildung & Wirtschaft der

Stadt Crailsheim (v. li.) beim Festtag zum Jubiläum.

Foto: Marius Stephan

Mitarbeitern „gewonnen“ werden

kann, und ein Firmenausflug

in einen Weinberg bei Ingelfingen

sind nur drei Beispiele für die

Wertschätzung, die die Geschäftsführung

den Mitarbeitern entgegenbringt.

„50 Jahre Elabo ist ein Grund

zu feiern“, sagt Jan Willem Jongert,

Vorstandsvorsitzender der

Bott-Gruppe aus Gaildorf, unter

deren Dach Elabo seit rund einem

Jahr operiert. „Es freut mich

und macht mich stolz, wenn ich

sehe, was hier bei Elabo an Innovation

betrieben wird.“ Durch

die Integration in die Bott-Gruppe

entwickeln sich neue Synergien:

„Was wir mit der Kombination

aus Elabo-Lösungen und Bott-Lösungen

angeboten haben, das findet

bei den Kunden richtig guten

Anklang“, freut sich Henkelmann.

Auch Jongert sieht hier die

Perspektive für die Zukunft: Die

Gruppe kann so „Gesamtlösungen

zur effizienteren Wertschöpfung

in der Industrie aus einer Hand

bieten“, sagt Jongert. Dafür habe

Elabo „alle nötigen Ingredienzen

mit an Bord, um ein großes Stück

Markt“ zu gewinnen. Bott wolle

alles dafür tun, dies zur Realität

werden zu lassen, versprach Jongert

beim Elabo-Jubiläum.

Horst Herold, stellvertretender

Leiter des Ressorts Bildung &

Wirtschaft der Stadt Crailsheim,

misst Elabo eine entscheidende

Rolle bei der Etablierung der

Stadt als attraktivem Standort für

Unternehmen zu: „Elabo half mit,

in Crailsheim einen großen Wandel

herbeizuführen – in fünf Jahrzehnten

transformierte die Stadt

von einem strukturschwachen

Raum zu einem starken Wirtschaftsstandort.“

GRÜNDER Egon Lauton, Gründer

des Unternehmens und auch

die Tochter des inzwischen verstorbenen

Mitgründers Heinrich

Decker, Angela Decker, fühlen

sich dem Unternehmen noch

heute verbunden. Beide feierten

mit den Mitarbeitern das Jubiläum.

„Es hing so viel Herzblut der

beiden Gründer in der Firma. Ich

war mit meinem Vater oft samstags

hier in der Firma und habe

das als Kind miterlebt“, sagt Angela

Decker. „Ich sehe die Zukunft

der Firma, es ist alles tipptopp

und organisiert“, sagt Lauton. Das

mache schon stolz.

Elabo wurde 1972 als Hersteller

elektronischer Laborausrüstung

in Kirchberg an der Jagst gegründet.

Daher rührt auch der Name

des Unternehmens: ein „E“ von

„Elektro“ und „LABO“ von „Labor“.

Mitte der 1980er erfolgte

der Umzug nach Crailsheim-Altenmünster.

1995 verkauften die

Gründer Elabo an die Berliner

Technik GmbH, die später in die

Euromicron-Gruppe umfirmierte.

Als diese Ende 2019 in die Insolvenz

rutschte, kaufte die Bremer

Zech-Gruppe den Arbeitsplatzspezialisten

aus Crailsheim.

Anfang 2021 erwarb dann die

Bott-Gruppe aus Gaildorf Elabo.

Die mittelständische Firmengruppe

fertigt Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen

und will Arbeitsplatzspezialisten

langfristig in die

Gruppe integrieren.

www.elabo.de

ADVERTORIAL

Crailsheim nimmt sich Zeit

Kreativität ist auf fruchtbaren Boden gefallen

Die Themenreihe „Crailsheim nimmt sich Zeit“ hat ihre Feuertaufe bestanden. Die Thementage steigern die Attraktivität der Stadt nachhaltig.

Die Premiere Anfang Mai ist beim

Publikum gut angekommen. Der

erste Thementag in der Reihe:

„Crailsheim nimmt sich Zeit“ stieß

bei den Besuchern auf die entsprechende

Resonanz und die Organisatoren

waren mit dem Zuspruch

zum Auftakt sehr zufrieden.

Stadtmarketing Crailsheim e.V.

Schweinemarktplatz 3

74564 Crailsheim

Volkmar Stanoschek

Geschäftsführer

Büro: +49 7951 3009391

Mobil: +49 173 5459984

E-Mail: v.stanoschek@stm-cr.de

www.stadtmarketingcrailsheim.de

Perspektive: Shoppen, genießen und bleiben: Crailsheim will wieder ein attraktiver Marktplatz werden,

der es für Einwohner und Besucher reizvoll macht, Zeit in der Stadt zu verbringen. Plakat: Stadtmarketing

❚ Die rund 150 Mitglieder des

Stadtmarktingvereins hatten dem

Start am 7. Mai gespannt entgegengeblickt,

doch trotz des kühleren

Frühlingswetter kamen viele

Menschen nach Crailsheim, um den

Genusstag zu erleben. Einzelhändler,

Gastronomen und Dienstleister

zeigten sich von ihrer besten Seite

und präsentierten den Besuchern

zahlreiche Aktionen und Kooperationen.

Vom Whiskey-Tasting im

Bekleidungshaus über Lesungen

beim Finanzdienstleister bis hin zu

besonderen Backwaren, Getränken

und Düften gab es vielfältige

Genüsse unterschiedlichster Art und

Ausprägung.

Die Vorbereitungen für den nächsten

Samstag unter dem Motto

„Blumen- & Gartentag“ liegen in

den letzten Zügen. Am Samstag,

4. Juni, soll dabei an den Auftakt

der Premierenveranstaltung angeknüpft

werden. Ähnlich wie zum

Auftakt gibt es wieder begleitende

Aktivitäten, zum Beispiel im

Stadtmuseum. Auf dem Marktplatz

findet ein Fahrrad-Check statt.

Auch der Wochenmarkt wird wieder

länger geöffnet. Auch das kam gut

an. Der eine oder andere Marktanbieter

war bei der zurückliegenden

Veranstaltung vom Zuspruch

überwältigt und bereits vor 16 Uhr

„völlig ausverkauft“.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe

hat die Stadt Crailsheim

auch das Konzept der „Essbaren

Stadt“ umgesetzt. Insgesamt acht

Hochbeete hat der Baubetriebshof

aufgestellt und bepflanzt, so

am Schweinemarktplatz, in der

Grabenstraße, im Lammgarten

und auf dem Kirchvorplatz an der

Johanneskirche.

Die „Essbare Stadt“ soll dazu

anregen, zu gärtnern, zu diskutie-

ren oder einfach im Vorbeigehen zu

naschen. Dieses Jahr wurden Tomaten,

Paprika, Chili, Möhren, Salat,

Kohlrabi, Mangold, Zwiebeln, Basilikum,

Petersilie, Schnittlauch und

verschiedene Kräuter eingesetzt.

Zum kommenden Thementag am

Samstag, 4. Juni, ist auch wieder

das Kindertheater im Jagstflimmern

Teile der Kampagne. Passend zum

Thema „Blumen- & Gartentag“

wird das Kindertheater um 13.30

Uhr und 15 Uhr das Stück „Biene

Maja“ aufführen.

Für beide Veranstaltungen gibt es

Eintrittskarten im Stadtmarketing-

Büro und am Einlass vor den Veranstaltungen

zum Preis von 3 Euro.

Wissenswertes zu „Crailsheim

nimmt sich Zeit“:

Der Verein für Stadtmarketing

und die Stadtverwaltung wollen

„Gemeinsam für Crailsheim“ mit

außergewöhnlichen Aktionen

die Attraktivität von Crailsheim

steigern und die Innenstadt nachhaltig

mit Leben füllen. Unter dem

Leitgedanken „Crailsheim nimmt

sich Zeit“ wurde ein Samstags-

Erlebnis-Konzept entwickelt, das in

dieser Form im gesamten Bundesgebiet

wohl einmalig sein dürfte.

Jeder erste Samstag im Monat steht

unter einem eigenen Motto, das

durchgehend im Einzelhandel, in

Dienstleitungsbetrieben und in der

Gastronomie wiederzufinden ist.

Händler, Gastronomen und

Dienstleister arbeiten zusammen

und verstärken gegenseitig das Einkaufserlebnis,

um den Kunden eine

Einkaufsqualität zu bieten, wie sie

Kunden in reinem Online-Kontakt

nicht erfahren können. Die Kernöffnungszeiten

an diesen Samstagen

bis 16 Uhr im Einzelhandel und bis

18 Uhr in der Gastronomie sind

wichtiger Bestandteil des Konzepts.

Es lohnt die Stadt zu besuchen.

Weitere Informationen unter:

www.stadtmarketing-crailsheim.de

Gemeinsam für Crailsheim:

Der Crailsheimer Stadtmarketingverein

Crailsheim nimmt sich Zeit

4. Juni Blumen- &

Gartentag

2. Juli E-Mobilitätstag

6. August Summervibes

3. September Fitness- &

Gesundheitstag

1. Oktober Mode- &

Lifestyletag

5. November Grill- &

Schlemmertag

3. Dezember Winterträume

Verkaufsoffene Sonntage 2022

3. Juli anlässlich des Regionaltages

18. September anlässlich des

Volksfestes

23. Oktober anlässlich der Gilde der

Marktschreier

Crailsheimer Shopping-Nacht

25. November zur Eröffnung des

Adventscarrés

Crailsheimer Adventscarré

25. – 27. November

3. + 4. Dezember

10. + 11. Dezember

Crailsheim hat ungeheures Potenzial,

viele engagierte Menschen und

gute Ideen.

Diese Kräfte gilt es in einer gemeinsamen

Organisation zu bündeln.

Der Stadtmarketing Crailsheim e.V.

übernimmt diese Rolle, versteht

sich als Impulsgeber, Ideenlieferant

und Verbindungsglied zwischen den

politischen, bürgerlichen, kulturellen

und wirtschaftlichen Akteuren in

Crailsheim.


14 Sport & Wirtschaft

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Nachhaltiger Erfolg bringt neue Partner

Basketball: Das Bundesliga-Team der Hakro Merlins wird für die heimischen Firmen als Marketing- und Werbepartner immer

interessanter. Gerade der Mittelstand findet hier eine ideale Plattform, um im Personalrecruiting zu punkten. VON HERIBERT LOHR

Dass die Hakro Merlins zu

den sportlichen Aushängeschildern

in Hohenlohe-Franken

gehören, ist bekannt.

Dass sie zudem eine stetig steigende

Zahl an Fans in der Region für

sich einnehmen, belegt nicht zuletzt

der wachsende Zulauf an Zuschauern

bei den Heimspielen

in der Arena Hohenlohe, wo die

Crailsheimer Korbjäger bei ihrem

enthusiastisch mitgehenden Publikum

regelmäßig für Herzschlagmomente

sorgen.

In den Jahren als Erstligist

kräftig gewachsen

„Wir haben uns sehr gut entwickelt“,

sagt Geschäftsführer Martin

Romig in der Rückschau und

fügt hinzu: „Das mussten wir aber

auch, sonst wären wir überhaupt

nicht wettbewerbsfähig.“ Denn

trotzt der kräftigen Zuwächse gehört

der Basketball-Betrieb zu

den fünf Bundesliga-Vereinen mit

den kleinsten Budgets. Und doch:

Als Standort im eher ländlich

strukturierten Hohenlohe-Franken

ist die Entwicklung wirklich

beachtlich.

Auch als Marketingpartner sind

die Basketballer zwischenzeitlich

Kongenial: Der Sportliche Leiter Ingo Enskat (li.) und Geschäftsführer Martin Romig (re.) gewährten den

mehr als 200 Gästen beim Sponsorenabend im Bauunternehmen Leonhard Weiss im Gespräch mit Hallensprecher

Daniel Feuchter in gewohnt lockerer Form hintergründige Einblicke in die wirtschaftlichen Gegebenheiten

beim zuletzt so erfolgreichen Basketball-Erstligisten.

Foto: Heribert Lohr

eine respektable Größe. Allein

die Live-Streams der Spiele verfolgen

bis zu 40 000 Zuschauer.

Wie sehr die Hakro Merlins mittlerweile

mit der Region verwachsen

sind, wurde auch beim jüngsten

Sponsorenabend im sportlich

geschmückten Foyer des Bauunternehmens

Leonhard Weiss in

Satteldorf deutlich. Den mehr als

200 Gästen wurde nicht nur eine

unterhaltsame Rückschau auf

eine „außergewöhnliche Saison“

mit dem Erreichen des Pokalendspiels,

dem Viertelfinale im Fiba-Europe-Cup

als besondere Höhepunkte

und eine interessant unterhaltsame

Talkrunde zu Thema

„Werte – Menschen – Führung“

geboten, die Förderer erhielten

obendrein auch Einblicke in die

wirtschaftlichen Rahmendaten, in

denen das sportliche Flaggschiff

der Region unterwegs ist.

Das Gedränge an den Stehtischen

machte zudem deutlich: Auch

aus der Wirtschaft heraus – neben

den Zuschauereinnahmen die

zweite wichtige ökonomische Basis

der Basketballer – wächst die

Unterstützung kontinuierlich.

Mittlerweile zählen rund 130 Firmen

aus der Region zu den Partnern

der ehemaligen Schulsport-AG,

die mit ihrem Engagement

Spitzensport auf Erstliga-Niveau

eigentlich erst so richtig

möglich machen, denn die Sponsoren

bestellen etwa zwei Drittel

des Umsatzes.

Selbst in der Corona-Krise mit

Lock-down und Zuschauerbeschränkungen

hielt die Unterstützung

an. Viele Firmen erhöhten

sogar zusätzlich ihr Werbebudget

und zahlreiche Betriebe stießen

neu hinzu. Prokurist und Markting-Chef

Lukas Lienert arbeitet

äußerst erfolgreich: Allein in der

zurückliegenden Spielzeit fanden

sich 15 neue Sponsoren ein.

Die wachsende Unterstützung

kommt nicht von ungefähr. Die

Ballsportler öffnen den Unternehmen

mit ihrem Auftritt als Sportereignis,

Treffpunkt und Unterhaltungsevent

den Zugang zu einer

vornehmlich jüngeren Altersgruppe.

Und die ist umworben.

Denn vor dem Hintergrund des

demographischen Wandels müssen

sich die Unternehmen intensiv

darum bemühen, bei den unter

35-Jährigen ein gutes Standbein

zu haben, um so Auszubildende

und junge Fachkräfte zu

gewinnen oder die Attraktivität

als Arbeitgeber nachhaltig zu steigern.

Vor allem für kleinere und

mittlere Firmen sind die Basketballer

„eine ideale Plattform“.

Denn ganz gleich ob der Zugriff

über die vereinseigene Website,

die Social-Media-Kanäle oder die

Streams erfolgt: Die Firmen erreichen

durch den bundes- und europäweiten

Auftritt der Korbjäger

eine Reichweite, die ihnen sonst

kaum möglich wäre.

Die Attraktivität als Werbepartner

dürfte sich demnächst noch weiter

erhöhen, denn künftig wird

die erste Liga über das Medienunternehmen

„S-Nation Media“ mit

dem früheren DFL-Chef Christian

Seifert an der Spitze vermarktet.

Dem Tochterunternehmen des

Axel-Springer-Konzerns stehen

noch einmal ganz andere Möglichkeiten

zur Verfügung, den

Basketballsport und damit auch

die Hakro Merlins publikumswirksam

in Szene zu setzen.

Eberhard Spies, Vorstandsvorsitzender

der VR Bank Heilbronn-Schwäbisch

Hall, der mit

dem Engagement der genossenschaftlichen

Bank, den Aufstieg

der Hakro Merlins in den Profisport

maßgeblich mitinitiierte,

brachte es mit Blick für das Firmenmarkting

bei einem früheren

Sponsorenabend auf den Punkt:

„Jeder Euro für die Merlins ist gut

investiertes Geld.“

www.hakro-merlins.de

PARTNER DER HAKRO MERLINS

Förderung beginnt beim

Nachwuchs

Die Merlins vermitteln Werte wie Toleranz und

Fairness bereits dem Nachwuchs. Menschen

unterschiedlicher Kulturen und sozialer Hintergründe

kommen zusammen. Wir unterstützen Integration und

stehen den Merlins als Sponsor zur Seite.

Tobias Glass

Geschäftsführer der temPERSO

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Im Verbund der SÜDWEST PRESSE

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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Firmen & Märkte 15

Richtfest der Zukunft

Im Jahr des Ausbildungsjubiläums bei Leonhard Weiss errichtet das Bauunternehmen

in Satteldorf ein neues Ausbildungszentrum. VON MARIUS STEPHAN

Das Jahr 2022 steht beim

Bauunternehmen Leonhard

Weiss ganz im Zeichen

der Ausbildung: 50 Jahre

ist es her, dass der erste „echte

Azubi“ nach den Gegebenheiten

des damals neuen Berufsbildungsgesetzes

in das renommierte

Unternehmen eintrat.

Welch wichtigen Stellenwert die

Ausbildung nicht erst seit diesem

Zeitpunkt dort genießt - die erste

Ausbildungstätigkeit fand bereits

im Jahr 1900 bei Leonhard

Weiss statt - zeigt auch der Bau

eines neuen Ausbildungszentrums,

das auf dem Gelände des

Bauunternehmens in Satteldorf

erstellt wird. Zu einem späteren

Zeitpunkt diesen Jahres soll das

Zentrum nach Fertigstellung gebührend

eingeweiht werden.

Leonhard Weiss baut für

seine Auszubildenden

Anfang Mai stand aber zunächst

das Richtfest an: „Um den steigenden

Ansprüchen seiner jungen

Auszubildenden besser gerecht

zu werden und ihnen die

idealen Voraussetzungen für

eine erfolgreiche Ausbildung

zu bieten, setzt Leonhard Weiss

Feierlichkeit: Mit dem Richtfest beginnt auf dem Firmengelände von Leonhard Weiss in der Dieselstraße

die nächste Bauphase des Ausbildungszentrums.

Foto: Leonhard Weiss

mit der Erweiterung des Ausbildungszentrums

ein Zeichen für

seine aktuellen und künftigen

Nachwuchskräfte. Das Zentrum

soll vor allem eine Ausbildung

ermöglichen, die unter professioneller

Betreuung praxisnah

und auf dem neusten Stand der

Technik erfolgt“, definiert das

Unternehmen in einer Mitteilung

seine Zielsetzung.

Leonhard Weiss legt seit jeher

großes Augenmerk auf die Ausbildung

- auch deshalb, weil das

Unternehmen einen hohen Eigenbedarf

aufweist.

Das pandemiebedingt recht

klein gehaltene Richtfest wurde

in Satteldorf bei bestem Wetter

abgehalten. Mit dabei waren

neben den Handwerkern natürlich

auch Vertreter des Unternehmens,

unter anderem Ralf

Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter

von Leonhard Weiss,

sowie einige Mitarbeiter der verschiedenen

Bereiche der Bauunternehmung.

Den Richtspruch

verkündete Daniel Borchert,

Zimmermann der Firma Bauer

Holzbau.

www.leonhard-weiss.de

Neuzugang

bei Rosenberg

Ventilatorenbauer erweitert Geschäftsführung.

Rosenberg Ventilatoren mit

Sitz in Künzelsau stellt die

Geschäftsführung neu auf.

Der Diplom-Ingenieur Norbert

Schuster tritt als Geschäftsführer

Technik und Produktion im Juni

in das Unternehmen ein.

Der 62-jährige Maschinenbauingenieur

blickt als versierter Manager

auf eine 37-jährige Berufserfahrung,

davon 21 Jahre

in Geschäftsführungspositionen,

zurück. Er verfügt über einschlägiges

Branchen- und Fachwissen.

Zuletzt war er bis 2020 als

Vorstand Technik 17 Jahre lang

für die Ziehl-Abegg SE tätig und

nutzte danach seine Kompetenzen

über zwei Jahre als selbständiger

Unternehmensberater

bei renommierten Firmen.

Schuster soll neben seinen Aufgaben

als Geschäftsführer die notwendige

Transformation für den

anstehenden Generationswechsel

im Gesellschafter- und Geschäftsführungskreis

der Rosenberg-Gruppe

begleiten.

„Ich freue mich, dass wir Norbert

Schuster für diese verantwortungsvolle

Position gewinnen

konnten. Er ist die ideale Besetzung

für die anstehenden Herausforderungen

und hat durch unsere

langjährige freundschaftliche

Verbindung das volle Vertrauen

meiner Familie und mir“, erklärt

Gründer und Gesellschafter Karl

Rosenberg. Neben Unternehmensgründer

Karl Rosenberg und

Jörg Noe, seit 2018 Geschäftsführer

Vertrieb und Finanzen, komplettiert

Norbert Schuster nun die

Geschäftsführung des Künzelsauer

Herstellers von Motoren, Ventilatoren

und Lüftungsgeräten. pm

www.rosenberg-gmbh.com

Verantwortung: Norbert

Schuster ist neuer Geschäftsführer

Technik & Produktion bei

Rosenberg Ventilatoren. Foto: privat

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ADVERTORIAL

30 Jahre Profile von MAAS

Das wird am 24. und 25. Juni mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden gefeiert

Das Maas Profilzentrum hat allen

Grund zum Feiern: Das Unternehmen

steht heute besser da denn je und

kann am Freitag und Samstag, 24.

und 25. Juni, sein 30-jähriges Bestehen

begehen.

„Maas wird erst 30?“, wird manch

einer denken, für den die Firma

in Ilshofen-Eckartshausen seit

mehreren Generationen ein Begriff

ist. Tatsächlich gibt es das Unternehmen,

das seine Wurzeln im Transport

und Baustoffhandel hat, schon fast

75 Jahre. Der Vater des heutigen Geschäftsführers,

Walter Maas, hat sich

1948 mit Sand- und Kiestransporten

selbstständig gemacht.

1992 gilt als Meilenstein in der Firmengeschichte:

Die Firma investierte

in den ersten „Rollformer“, eine

Maschine, die aus Alu- und Stahlblechen

Profile herstellen konnte,

und vollzog damit den Wandel vom

reinen Händler zum Hersteller. Über

eine Partnerschaft mit einer Firma in

Norddeutschland war man damals

deutschlandweit im Geschäft.

Neustart und Wachstumspläne

Dennoch ging Maas Profile als

Teil der damaligen Maas-Gruppe

2017 in Insolvenz. 2018 erfolgte

der Neustart mit drei einzelnen und

voneinander unabhängigen Firmen:

dem Maas Bauzentrum, Bemo und

dem Maas Profilzentrum unter der

Leitung von Wolfgang Maas. Seither

liegt der Fokus auf einem gesunden

Wachstum, erklären die beiden

geschäftsführenden Gesellschafter

Wolfgang Maas und Marco Candido,

die mit diesem Ansatz Erfolg haben:

Wolfgang Maas (Geschäftsführender Alleingesellschafter) und

Marco Candido (Geschäftsführer).

Foto: Maas

Seit dem Neustart 2018 konnte der

Umsatz mehr als verdoppelt werden.

Waren es 2018 noch 24,5 Millionen

Euro, so will man in diesem Jahr die

60-Millionen-Euro-Umsatzmarke

knacken.

Die Firma beliefert ganz Süddeutschland

mit Profilen für Dach- und

Wandverkleidungen, die es heute

in 11 verschiedenen Ausführungen,

20 Farben, unterschiedlichen Dicken

und bis zu 20 Metern Länge gibt.

Den Erfolg für diesen gelungenen

Neustart sehen die Geschäftsführer

vor allem in der Nähe zum Kunden

begründet und in ihrer Philosophie,

immer aus der Sicht eines Handwerkers

zu denken. Der Servicegedanke

stehe an vorderster Stelle, ganz

gleich, ob es darum geht, einen

einzelnen Carport zu errichten oder

eine ganze Gewerbehalle.

Große Pläne hat die Firma auch für

die Zukunft: Sie plant den Neubau

eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes

und die Investition in neue

Maschinen. Mit mehr als zehn Millionen

Euro will man das anhaltende

Wachstum begleiten. Anfang 2023

soll der Bau starten. Auch in Bezug

auf die Digitalisierung, die Personalentwicklung

und Nachhaltigkeit sei

man auf einem guten Weg: Im Juli

werde man auf der Branchenmesse

„Dach und Holz“ die neuen digitalen

Services vorstellen, die es erlauben,

Projekte online zu planen und zu

konfigurieren.

[do]

Maas Profilzentrum GmbH

produziert und liefert Dachund

Fassadenprodukte aus

Metall mit insgesamt 120

Mitarbeitenden. Im Geschäftsjahr

2020/21 erzielte

das Unternehmen einen Umsatz

von 49,5 Mio. w und ist

neben Deutschland ebenso

in der Schweiz und in Österreich

aktiv.

MAAS Profilzentrum GmbH

Friedrich-List-Straße 25

74532 Ilshofen

07904 9714-0

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16 Leasing & Vermietung

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Nachhaltiger Hype

Das Leasing von Dienstfahrrädern liegt im Trend. Die steigenden

Spritpreise haben das Geschäft noch einmal befeuert. Immer mehr

Betriebe bieten es an und die heimischen Banken spüren die

Nachfrage nach entsprechenden Angeboten. VON HERIBERT LOHR

Stau, Berufsverkehr oder Verspätungen

bei Bus und Bahn

– der Weg zur Arbeit kostet

mitunter auch Nerven. Dienstfahrräder

sind gerade in einem ländlich-strukturierten

Raum wie Hohenlohe-Franken

eine sinnige Alternative.

Ob E-Bike, Stadt- oder

Rennrad – Firmenfahrräder sind

obendrein auch eine moderne

Form der Mobilität.

Längst bieten nicht nur große

Arbeitgeber wie etwa Procter &

Gamble in Crailsheim, EBM-Papst

in Mulfingen, Recaro in Schwäbisch

Hall, Bechtle in Gaildorf

oder Berner in Künzelsau entsprechende

Angebote. Auch in

vielen mittelständischen und kleineren

Betrieben ist das Firmenfahrrad

Teil einer perspektivisch

ausgelegten Personalpolitik. So

sind Dienstfahrräder schon häufig

ein wichtiger Bestandteil in Arbeitsverträgen

und gerade auch

bei jüngeren Arbeitnehmern eine

gefragte Alternative zum altbekannten

Dienstwagen.

Entsprechend groß ist auch die

Nachfrage bei Finanzdienstleistern

in der Region, die aber nicht

„Das Bike-

Leasing gehört

fast schon zum

guten Ton.“

nur den entsprechenden Finanzierungsservice

bieten, sondern

den Trend auch selbst nutzen.

Tillman Fabig von der Volksbank

Main-Tauber: „Wir waren in dieser

Hinsicht einer der Vorreiter

in der Region und bieten unseren

Mitarbeitern schon seit April

2015 die Möglichkeit zum Bikeleasing.

Die Resonanz ist sehr

gut und das Angebot wird rege

genutzt.“ Firmenfahrräder sind

auch für die Betriebe eine lohnende

Sache: Mehr Bewegung fördert

die Gesundheit der Mitarbeitenden

und weniger Krankheitstage

senken die Kosten. Zudem machen

Dienstfahrräder emissionsfrei

mobil und auch der Firmenparkplatz

kann kleiner ausfallen.

Mit etwas Geschick und Kreativität

Fuhrpark: Die Räder gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen: Mikromobile Fahrzeuge im Tourismus,

für die Wege zur Arbeit, als Diensträder oder für Transportaufgaben Foto: Patrick Pleul/dpa

lassen sich die „Muskelzünder“

auch noch zur Eigenwerbung für

das Unternehmen nutzen. Und

so hat sich das Geschäft mit den

Dienstfahrrädern durch das Interesse

der Firmenkunden noch

einmal verstärkt. Dabei hatte das

Verkehrsmittel Fahrrad laut einer

Analyse des Preisvergleich-Portals

idealo mit Zuwächsen bis zu

190 Prozent zuletzt ohnehin einen

regelrechten Nachfrageschub erlebt.

Tilmann Fabig ordnete denn auch

ein: „Bikeleasing ist mittlerweile

bei den Arbeitgebern in unserer

Region sehr weit verbreitet und

wird als Instrument der Mitarbeiterbindung

und zur Steigerung

der Arbeitgeberattraktivität gerne

und oft genutzt. Das steigende

Umweltbewusstsein, die enormen

Spritkosten und die Beliebtheit

des Fahrrades als Mittel der Freizeitgestaltung

sind dabei natürlich

ganz wichtige Aspekte.“

Das Leasing eines Firmenfahrrads

ist die gebräuchlichste Form

der Finanzierung und ist steuerlich

gesehen sowohl für die Arbeitgeber

als auch für die Arbeitnehmer

vorteilhaft. Durch die Gehaltsumwandlung

reduziert sich

das Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers,

wodurch weniger Lohnsteuer

und Sozialabgaben fällig

werden. Gleichzeitig erhält der

Arbeitnehmer eine Sachleistung:

das Dienstfahrrad.

Für die Arbeitgeber lohnt sich das

Leasing, da Unternehmen die anfallenden

Leasing- und Versicherungsraten

von der Steuer absetzen

können. Im Falle des Kaufes

eines Firmenfahrrads kann der

Arbeitgeber dieses sieben Jahre

lang von der Steuer abschreiben.

Die Nutzung eines Firmenfahrrads

in Freizeit und Alltag ist generell

erlaubt. Möchte der Arbeitnehmer

das Dienstfahrrad auch privat

nutzen, sollte darauf geachtet werden,

diese Nutzung als geldwerten

Vorteil zu versteuern. Grundsätzlich

gilt hier die ein Prozent- Regel.

Das bedeutet, dass jährlich

ein Prozent des Listenpreises versteuert

werden müssen. Jedoch

besteht in dem Zeitraum von 1.

Januar 2019 bis 2030 eine Ausnahmeregelung:

Wird das Dienstfahrrad

über den Arbeitgeber geleast

und per Gehaltsumwandlung

auf den Arbeitnehmer übertragen,

greift eine Steuervergünstigung.

Seit 2019 muss nur noch die Hälfte

des Bruttolistenpreises (0,5

Prozent) als geldwerter Vorteil

versteuert werden, seit 2020 nur

noch ein Viertel des Listenpreises

des Dienstfahrrads (0,25 Prozent).

Ähnlich wie bei der Nutzung

eines Dienstwagens lässt sich eine

Entfernungspauschale steuerlich

gültig machen. Wenn der tägliche

Arbeitsweg mit dem Dienstfahrrad

zurückgelegt wird, können pro

Kilometer 30 Cent als Werbekosten

in der Steuererklärung deklariert

werden. Für ein Bikeleasing

ein vorhandenes Fahrrad wegzuwerfen,

lohnt aber oft nicht. Wer

einen Drahtesel besitzt und nur

wenig fährt, für den ist das Modell

eher weniger geeignet.

Das sieht anders aus, wenn das

Rad teuer wird, was für Sporträder

meist ebenso zutrifft wie für

die beliebten E-Bikes, denn hier

liegen die Anschaffungskosten

doch schnell bei 3000 bis 4000

Euro. Nicht verschweigen sollte

man allerdings ein Faktor: Bei der

Rente mindert die Ersparnis die

Anwartschaften. Wer so ein Modell

regelmäßig nutzt, wird das

später bei der Höhe der Rente bemerken.

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Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Firmen & Märkte 17

Würth knackt den eigenen Rekord

Bilanz: Der Handelskonzern erreicht mit einem Umsatz von 17,1 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.

VON MARIUS STEPHAN

Wieder kann der Künzelsauer

Handelskonzern

Würth ein neues

Rekordergebnis vermelden und

wieder lief es besser, als von der

Geschäftsführung zunächst erwartet,

berichtet Robert Friedmann,

Sprecher der Konzerngeschäftsführung,

auf der Bilanzpressekonferenz

des Schraubenspezialisten.

Diese fand zum dritten Mal

aufgrund der Corona-Pandemie

digital statt.

„Die Pandemie dauert an, wir haben

eine Inflation, wie wir sie in

40 Jahren nicht erlebt haben. Warenknappheit

und Preiserhöhungen

haben sich noch einmal deutlich

verschlechtert, Energielieferungen

sind auf einmal ein Megathema

und zu alldem haben wir

Krieg in Europa“, zeichnet Friedmann

ein von Herausforderungen

geprägtes Umfeld, in dem der

Konzern agiere. Trotzdem konnte

die Würth-Gruppe ihre Zahlen

steigern, das zweite Rekordergebnis

in Folge einfahren. 2020

schaffte es dieses aufgrund der

Pandemie nur knapp über jenes

aus 2019, dafür fiel das Wachstum

2021 deutlich höher aus: Mit

einem Betriebsergebnis von über

einer Milliarde Euro (1270 Millionen

Euro) im Geschäftsjahr

2021 erzielte das Unternehmen

einen neuen Höchstwert (2020:

775 Millionen Euro). Mit 17,1

Milliarden Euro erwirtschaftete

Würth den höchsten Umsatz der

Unternehmensgeschichte (2020:

14,4 Milliarden Euro). Dies entspricht

einem Wachstum von 18,4

Prozent, rund 10 Prozent davon

entfallen auf Inflationseffekte.

HERAUSFORDERUNGEN „Die

Corona-Pandemie und die damit

einhergehenden Preissteigerungen

sowie Materialknappheit

auf dem Beschaffungsmarkt waren

unsere Herausforderungen

im vergangenen Jahr. Die deutliche

Steigerung bei Umsatz und

Betriebsergebnis ist der Beweis,

dass unsere Strategie auch in Krisenzeiten

aufgeht“, sagt Friedmann.

„Deshalb sind wir sehr optimistisch

in das Jahr 2022 gestartet

– bis zum 24. Februar, als der

Konflikt zwischen Russland und

Vorstandsvorsitzender: Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, verkündet die

Zahlen. Würth war früher auf Schrauben spezialisiert, heute bietet der Konzern auch Werkzeuge, Elektronik-

Bauteile und Elektrogeräte oder chemische Produkte an.

Foto: Marijan Murat/dpa

der Ukraine eskalierte. Jetzt gilt

es, diese nie dagewesene Konstellation

von Unsicherheiten jeden

Tag aufs Neue zu bewältigen.“

Dazu gehört auch, dass der Konzern

sein Russlandgeschäft im

Moment stillgelegt hat.

WACHSTUM Der wichtigste Einzelmarkt

der Würth-Gruppe ist

nach wie vor Deutschland mit einem

Umsatzanteil von 40,7 Prozent.

Die deutschen Gesellschaften

zeigten sich im zweiten Pandemiejahr

robust und erzielten ein

Umsatzplus von 14,3 Prozent. Besonders

erfolgreich schnitten der

Elektrogroßhandel (plus 28,9

Prozent) sowie die Würth Elektronik

Gruppe ab (plus 32,5 Prozent).

Die Division Industrie kompensierte

den Umsatzrückgang

aus 2020 und erzielte mit 18,4

Prozent das größte Wachstum unter

den Divisionen der Würth-Linie.

Die Adolf Würth GmbH & Co.

KG, größte Einzelgesellschaft des

Konzerns, steigerte ihren Umsatz

um 13,4 Prozent – das stärkste

Wachstum der letzten zehn Jahre.

Erfolgreich schnitten auch die Gesellschaften

außerhalb Deutschlands

mit einem Umsatzplus von

21,4 Prozent ab. Dabei hat „Südeuropa

die USA wieder von Platz

2 der für uns wichtigsten Regionen

verdrängt“, erläutert Joachim

Kaltmaier, der in der Konzernführung

für den Bereich Finanzen

verantwortlich zeichnet.

Wie nahezu jedes andere Unternehmen

auch, kämpft Würth gerade

mit gestiegenen Materialund

Beschaffungskosten. „Die

Preissteigerungen haben einen erheblichen

Einfluss auf das Ergebnis,

dieses wächst momentan weniger

stark als der Umsatz. Unsere

Bemühungen gehen dahin, die

gestiegenen Preise auf der Einkaufsseite

an unsere Kunden weiterzugeben.

Dies gelingt uns im

Moment nur unzureichend“, sagt

Friedmann. Um weiter lieferfähig

zu bleiben, investiert Würth hohe

Summen in den Lageraufbau.

Rund 800 Millionen Euro flossen

2021 in die Erhöhung des Produktbestandes.

„Verfügbarkeit

entscheidet über den Erfolg, deswegen

versuchen wir, unsere Lager

auch mehr zu füllen. Trotzdem

ist die Lieferfähigkeit noch

immer eine Herausforderung“,

betont Friedmann. Dies ist auch

eine Folge des hohen Neukundenaufkommens

bei Würth. 275 000

neue Kunden konnte das Unternehmen

im vergangenen Jahr gewinnen.

Insgesamt wurden rund

54 Millionen Aufträge 2021 abgewickelt

AUSBLICK Das Unternehmen

stellte im vergangenen Geschäftsjahr

4044 neue Mitarbeiter

ein, ein Plus von 5,1 Prozent

und der höchste Anstieg der letzten

10 Jahre. 924 neue Mitarbeiter

entfielen auf Deutschland und

davon 621 auf den Landkreis Hohenlohe.

Für 2022 rechnet Friedmann

mit einem weiteren Aufbau

von etwa 4500 Stellen. Prognosen

gebe es jedoch keine offiziellen,

auch nicht zum voraussichtlichen

Wachstum 2022. Dieses

könnte unter Umständen knapp

zweistellig ausfallen und das Unternehmen

damit den Meilenstein

von 20 Milliarden Euro Umsatz

pro Jahr überspringen, festlegen

will sich Friedmann jedoch nicht.

Leichter zu beantworten ist die

Frage nach den Investitionen, die

auf Rekordergebnisse oft folgen:

„Wir haben für das Geschäftsjahr

2022 etwa 600 Millionen Euro an

Investitionen geplant, etwas über

die Hälfte wollen wir in Hohenlohe

investieren“, sagt Kaltmaier.

„Wir sind auf gutem Kurs, trotz

der schwierigen Lage und der aktuellen

Krisen“, so Friedmann.

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer

in der Entwicklung, Herstellung

und dem Vertrieb von

Montage- und Befestigungsmaterial.

Darüber hinaus sind Handels-

und Produktionsunternehmen,

die Allied Companies, in angrenzenden

Geschäftsfeldern aktiv.

Dazu zählen beispielsweise

der Elektrogroßhandel oder der

Bereich Elektronik bis hin zu Finanzdienstleistern.

In über 80

Ländern beschäftigt der Konzern

weltweit mehr als 83 000 Mitarbeitende

in über 400 Gesellschaften

mit 2500 Niederlassungen.

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18 Firmen & Märkte

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Bestes Ergebnis der Firmengeschichte

Wachstum: Der Crailsheimer Verpackungsmaschinenhersteller Groninger übertrifft die eigenen Ziele und erreicht mit einem Umsatz

von 215 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr einen neuen Rekord. VON MARIUS STEPHAN

Mit einem Plus von rund

acht Prozent schließt

die Unternehmensgruppe

Groninger das vergangene Geschäftsjahr

ab. Der Umsatz von

215 Millionen Euro ist für das

mittelständische Unternehmen

eine neue Bestmarke. Der Verpackungsmaschinenhersteller

verfügt

über Standorte in Crailsheim,

Schnelldorf und im US-amerikanischen

Charlotte. „Diese tolle

unternehmerische Leistung

haben wir dem unermüdlichen

Einsatz unserer 1300 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern zu verdanken.

Trotz der anhaltenden

Belastungen, die die Corona-Pandemie

auch im Jahr 2021 mit sich

gebracht hat, haben wir zusammengehalten.

Wir haben mit viel

Kreativität und Einsatz den coronabedingten

Herausforderungen

erneut trotzen können“, findet

Geschäftsführer Jens Groninger

anerkennende Worte für seine

Mannschaft.

WACHSTUM Groninger konnte

dieses Wachstum durch die

Krise halten: „Wir konnten unsere

geplanten Ziele erreichen.

Durch die Krisenzeit konnten wir

nicht nur im vergangenen Jahr im

Schnitt um acht bis zehn Prozent

wachsen“, sagt Jens Groninger.

Erfolgreich: Groninger trotzt der Krise und bleibt auf Wachstumskurs. Der Pharmabereich erholte sich in der

Pandemie deutlich schneller als die Geschäftsbereiche Consumer Healthcare und Kosmetik. Foto: Groninger

Eine Steigerung gab es bei Groninger

auch beim Auftragseingang:

Am Stammsitz in Crailsheim,

wo Groninger Füll- und

Verschließanlagen für die pharmazeutische

Industrie baut, erwirtschaftete

das Unternehmen

einen Auftragseingang von rund

255 Millionen Euro. Im Schnelldorfer

Werk, in dem Maschinen

für die Verarbeitung von Consumer-Healthcare-

und Kosmetik-Produkten

produziert werden,

lag dieser bei über 50 Millionen

Euro. In der US-amerikanischen

Niederlassung in Charlotte,

die in allen Sparten Service anbietet,

bei knapp unter 20 Millionen

Euro. Im Gegensatz zu vielen anderen

Branchen sei die Pandemie

ein Booster, der die Dynamik innerhalb

der Branche – vor allem

in der pharmazeutischen – noch

zusätzlich erhöht habe, erläutert

der CEO. „Diesem Druck haben

wir als Team standhalten müssen,

ohne Abstriche bei der Qualität

unserer Produkte und Services

zu machen. Das verlangt viel

Durchhaltevermögen und Ausdauer.

Und das haben wir geschafft.“

Um die Wertschätzung

gegenüber den Mitarbeitern auszudrücken,

erhielten diese erneut

eine Corona-Sonderzahlung im

Januar sowie eine Gewinnbeteiligung

in Höhe von über 60 Prozent

ihres Monatsentgelts im April dieses

Jahres.

Groninger erwirtschaftete die Gesamtleistung

für das Jahr 2021 erneut

in den wichtigsten Absatzmärkten

weltweit: 30 Prozent in

Nord- und Südamerika, 50 Prozent

in Europa, inklusive Deutschland,

sowie 20 Prozent in Asien.

„Wir haben unsere globale Präsenz

weiter ausgebaut und unseren

internationalen Kunden einmal

mehr gezeigt, dass sie auf uns

zählen können. Dass sie mit Groninger

einen verlässlichen Partner

an ihrer Seite haben“, sagt

Geschäftsführer Volker Groninger.

Aufgrund der angespannten

Lage am Beschaffungsmarkt sei

dies keinesfalls selbstverständlich

gewesen. Denn auch die Groninger-Gruppe

habe die zum Teil

dramatischen Material-Engpässe

an allen Standorten zu spüren bekommen,

erklärt Jens Groninger:

„Obwohl wir bis etwa zur Jahresmitte

die Situation aufgrund einer

strategischen und gut durchdachten

Planung in der Beschaffung

und in den Lagern noch weitgehend

haben abfedern können,

war dies etwa ab der zweiten Jahreshälfte

2021 nur noch mit sehr

viel Einfallsreichtum möglich.“

ERWEITERUNG Die Zeichen

bei Groninger stehen dennoch

weiterhin auf Wachstum. Um auch

in Zukunft den hohen Auftragsbestand

bearbeiten zu können, wurde

im Februar 2021 der Grundstein

für ein neues Lager- und

Logistikzentrum samt vollautomatisiertem

Kleinteile- und Hochregallager

gelegt. Inzwischen ist

das Gebäude kurz vor der Fertigstellung.

Im Sommer soll der

Komplex eingeweiht und der Betrieb

aufgenommen werden. Das

automatisierte Hochregallager für

Paletten wurde in der ersten Ausbaustufe

mit drei Gassen und einer

Kapazität von 3100 Stellplätzen

gebaut. Bei Bedarf kann es

um zwei weitere Gassen auf eine

maximale Kapazität von 5200

Stellplätzen erweitert werden.

Das automatisierte Kleinteilelager

wurde auf knapp 13 000 Behälter

ausgelegt. Auch dieses lässt sich

bei Bedarf um weitere 5000 Stellplätze

ausbauen. Das Investitionsvolumen

liegt bei über 20 Millionen

Euro und ist die bisher größte

Einzelinvestition in der über

40-jährigen Geschichte des Verpackungsmaschinenspezialisten.

Auch im laufenden Geschäftsjahr

2022 soll der großflächige Ausbau

am Standort Crailsheim fortgesetzt

werden. Die bauvorbereitenden

Arbeiten für eine neue,

derzeit noch in der Planungsphase

befindliche Montagehalle haben

kürzlich gestartet. Im Sommer

wird darüber hinaus der Eingangsbereich

in Form einer neuen

Pforte gestaltet. „Ein klares

Bekenntnis zu unserem Standort

in Crailsheim“, sind sich die Brüder

Jens und Volker Groninger einig.

„Wir legen damit das Fundament

für unser weiteres Wachstum

und bleiben damit dem von

uns eingeschlagenem Weg weiter

treu“, bekräftigen die beiden Geschäftsführer.

www.groninger-group.com

„Die Pandemie hat uns einen Boost gegeben“

Die Impfstoffnachfrage kurbelte während der Corona-Krise das Geschäft mit den Abfüllanlagen bei Groninger an. Geschäftsführer Jens Groninger über

die Situation im Betrieb und die Herausforderungen der Zukunft. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR UND MARIUS STEPHAN

REGIOBUSINESS Der Standort

Crailsheim wurde kräftig vergrößert

und erweitert. Dann dürfen

wir wohl davon ausgehen, dass

die Geschäftsentwicklung in den

zurückliegenden beiden Jahren

sehr gut war?

JENS GRONINGER Absolut.

Unsere Geschäftsentwicklung

war auch schon vor Corona gut,

aber die Pandemie hat uns nochmal

einen Boost gegeben. Es war

enorm, wie der Bedarf an Impfstoffen

zugenommen hat. Am Anfang

gab es zwar eine gewisse

Schockstarre, da war es ein halbes

Jahr lang extrem ruhig und

niemand wusste, ob die Lieferketten

halten. Zu diesem Zeitpunkt

gab es auch Stornierungsüberlegungen

von Kunden, es herrschte

eine gewisse Verunsicherung.

Mit der Impfstoffentwicklung kam

dann aber der Bedarf: für die Abfüllung

benötigt man Produktionsanlagen.

Wir haben dann am

Anfang auch sehr viel im Service

gemacht, also bereits bestehende

Anlagen beim Kunden umgebaut,

neue Formate eingerichtet,

um dann im Neumaschinengeschäft

etwas Zeit zu gewinnen.

Unser Glück war, dass wir schon

auf der letzten Interpack vor der

Krise eine neue Maschine in der

Bulk-Vial-Verarbeitung in den

Markt gebracht haben. Diese

konnten wir dann schnell ins Feld

führen und rund 25 Anlagen über

den Lauf der Pandemie verkaufen.

Ohne Covid wäre es vielleicht die

Hälfte gewesen. Zusammenfassend

kann man sagen, dass sich

das Geschäft in den letzten beiden

Jahren nachhaltig gut entwickelt

hat, auch und im Besonderen

der Service. Wir konnten im

vergangenen Geschäftsjahr jetzt

auch einen neuen Umsatzrekord

erzielen. Man muss aber auch sagen,

dass wir im Pharmabereich

in einem sehr dankbaren Markt

sind. Andere Firmen hat die Krise

viel heftiger erwischt, während

wir unsere geplanten Ziele sogar

erreichen konnten. Im Schnitt

konnten wir durch die Krise pro

Jahr acht bis zehn Prozent wachsen.

Dafür sind wir dankbar.

Zufrieden: Jens Groninger, Geschäftsführer des Verpackungsmaschinenherstellers

Groninger, freut sich über die guten Zahlen des

vergangenen Geschäftsjahres.

Foto: Groninger

REGIOBUSINESS Wo sehen Sie

in der aktuellen Lage, in der sich

mehrere Krisen überlappen, die

größten Herausforderungen für

Groninger?

JENS GRONINGER Eine Herausforderung

ist, wie wir die Lieferketten

in den Griff bekommen.

Was wir jetzt am Markt sehen,

wird so schnell nicht besser

werden, und uns noch vor große

Herausforderungen stellen. Ich

habe im Unternehmen eine Task

Force gegründet, die sich genau

damit beschäftigt. Zum Teil tauschen

wir Teile zwischen bestehenden

Maschinenanlagen für

Validierungen aus, weil die Teile,

die für die neue Anlage gedacht

sind, zum Beispiel noch nicht geliefert

wurden. Und wir legen –

gerade wegen der Lieferengpässe

– mehr Wert darauf, stabile,

lokale Lieferketten zu nutzen, als

jene, die zwar günstig sind, aber

weniger termintreu. Zudem haben

wir unsere Lager weiter aufgefüllt,

als dies sonst der Fall ist.

Der Fachkräftemangel beschäftigt

uns ebenfalls noch immer – wir

haben aktuell 70 offene Stellen im

Unternehmen.

REGIOBUSINESS Auffallend ist

das große Logistikgebäude. Ist so

etwas für einen Spezialmaschinenbauer

heute zwingend nötig?

JENS GRONINGER Hier hat

sich in den letzten fünf bis sechs

Jahren ein Wandel vollzogen.

Was jetzt passiert, ist, dass immer

mehr neue Unternehmen, Start-

Ups, an den Markt kommen, die

selbst keine Ingenieursstäbe beschäftigen.

Das heißt, dass nicht

mehr unbedingt der Kunde die

Lösung schon im Kopf hat und wir

sie umsetzen, sondern dass wir

die Lösung für den Kunden finden.

Das ist eine Riesenchance für

uns, weil wir so gewisse Technologien

über verschiedene Anlagen

gleichhalten können. Durch eine

Standardisierung können wir extrem

gute Lieferzeiten und extrem

gute Preise bieten. Für diese Anwendungen

benötigen wir mittlerweile

so ein Lager, weil wir die geforderten

kurzen Lieferzeiten nur

dann bedienen können, wenn wir

Module vormontieren. Ein schönes

Beispiel dafür ist Lego: Es gibt

einen 4er-, 6er- und 8er-Stein. Je

nachdem, wie man die Steine zusammensteckt,

bekommt man ein

individuelles Modell heraus. Aber

die Grundsteine bleiben immer

gleich. So einen modularen Baukasten

für Verpackungsanlagen

bauen wir gerade auf. Die komplett

maßgeschneiderte Sonderlösung

wird es natürlich auch in Zukunft

noch bei Groninger geben.

REGIOBUSINESS Sie bedienen

ja vor allem Pharma- und Kosmetikhersteller.

Haben sich beide

Geschäftsbereiche ähnlich gut

entwickelt?

JENS GRONINGER Im Pharmabereich

hatten wir in den vergangenen

beiden Jahren wesentlich

stärkere Wachstumsraten als

im Bereich Consumer Healthcare

und im Bereich Kosmetik erreichen

können. Man muss sagen,

dass die Entwicklung im Kosmetikbereich

etwas langsamer war,

Pharma hat sich deutlich früher

erholt. Aber mittlerweile sind wir

auch im Kosmetikbereich wieder

voll im Plan.

REGIOBUSINESS Geschäftserfolge

haben ja immer auch tiefere

Ursachen. Worauf führen Sie es

denn zurück, dass Sie zuletzt so

kräftig zulegen konnten?

JENS GRONINGER Ich sage

immer: Ein Unternehmen ist nur

so gut wie seine Mitarbeiter. Und

wir haben sehr gute Mitarbeiter,

die loyal sind und motiviert.

Da legen wir auch viel Wert darauf

und fragen beständig nach, wo

sich im Betrieb etwas verbessern

lässt. Wichtig ist auch eine gewisse

Nähe und die direkte Ansprache

zwischen Mitarbeitern und

Führung. Zudem haben wir gute

Kunden, die sich in einem stabilen

Umfeld bewegen. Ein weiterer Erfolgsfaktor

ist unser guter Service.

Wir sind da auch bestrebt, langfristige,

nachhaltige Geschäftsbeziehungen

aufzubauen. Das ist extrem

wichtig.

REGIOBUSINESS Mit der guten

Entwicklung ging ja auch ein

steter Personalaufbau einher. Planen

sie mit weiteren Arbeitsplätzen

oder sind Sie angesichts der

jüngsten Krisen etwas vorsichtiger

mit der Planung?

JENS GRONINGER Wie eingangs

erwähnt, haben wir gerade

rund 70 offene Stellen. Aber wir

gehen da beide Wege: Zum einen

müssen wir mit den Köpfen wachsen,

weil wir die Arbeit sonst nicht

erledigt bekommen. Zum anderen

schauen wir aber ganz stark

auch in unsere Prozesse. Ich bin

kein Fan davon, einen Riesenschlag

Leute einzustellen und die

dann einfach irgendwo hinzusetzen.

Man muss die Mitarbeiter ja

auch integrieren. Ich denke, der

gute Mix macht es aus.


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Firmen & Märkte 19

ADVERTORIAL

Leistungen der Arbeitgeberverbände

Heilbronn-Franken

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner

an ihrer Seite. Juristen, Ingenieure und Bildungsexperten

beraten und unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit,

angefangen bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht über

organisatorische Aspekte bis hin zur Fachkräftesicherung.

Vier Juristinnen und Juristen beraten die Region

in einem Netzwerk von baden-württembergweit

mehr als 90 Kolleginnen und Kollegen im

Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle

Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der

Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer zentraler

Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen Mitbestimmung

sowie juristische Begleitung von Verhandlungen mit Betriebsräten

und Gewerkschaften. Daneben vertritt der Verband Mitgliedsunternehmen

in allen Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte.

Seminare, Leitfäden und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und

sozialrechtlichen Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.

Die Mitgliedsunternehmen können dabei auf eine jahrzehntelange

Erfahrung vertrauen.

Der Verbandsingenieur unterstützt in einem

Netzwerk von baden-württembergweit

insgesamt 19 Ingenieurinnen und Ingenieuren

zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung

oder der Optimierung von Arbeitsbedingungen.

Auch die Themen Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement

sowie Arbeitssicherheit und Betriebliches

Gesundheitsmanagement sind im Dienstleistungskatalog enthalten.

Ziel ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und Fachkräftemanagement

sind wichtige Tätigkeitsfelder der

Arbeitgeberverbände. Dafür setzen sie sich in der

Politik und in der Selbstverwaltung der Agentur

für Arbeit ein.

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen

sich mit Fragen der Berufsausbildung

und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte

entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten

und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum

Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme

und setzen sich für deren Interessen in Politik

und Gesellschaft ein.

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen

Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.

Neben aktuellen Informationen zu

Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeits-und

Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung und

Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen und

Veranstaltungen teilnehmen. Die Rundschreiben können von

mehreren Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert

werden.

Der Verbandsingenieur –

der Spezialist rund um die Arbeit

Jede unserer 13 Bezirksgruppen

bietet neben

der arbeitsrechtlichen

Unterstützung der

Mitgliedsunternehmen

durch unsere Juristen

auch die Unterstützungs-

und Beratungsleistungen

des Verbandsingenieurs

an.

Michael Schlack

Verbandsingenieur

der Bezirksgruppe

Heilbronn/

Region Franken.

Welche Themengebiete

deckt der Verbandsingenieur ab?

Das Schaubild

zeigt die Themengebiete,

die durch die

Verbandsingenieure

abgedeckt werden. In

diesem Artikel werden

aber nur die vier

Kernkompetenzen des

Verbandsingenieurs

betrachtet.

Grundentgelt-Leistungsentgelt-Belastungszulage

– die Regelungen des ERA-TV

Die Mitgliedsunternehmen werden

vom Verbandsingenieur in allen

Fragen der Grundentgeltfindung

unterstützt: vom Erstellen von

Niveaubeschreibungen bis zur

Begründung für die richtige Einstufung

der Arbeitsaufgabe. Da über

die Einstufung leider aus verschiedenen

Gründen in der betrieblichen

Praxis nicht immer Einigkeit erzielt

werden kann, gehört auch die

Vorbereitung der betrieblichen Arbeitgebervertreter

der Paritätischen

Kommission zum Aufgabengebiet.

Im gesamten Prozess der Grundentgeltfindung

ist der Verbandsingenieur

der Fachmann, der die

Arbeitgeberseite begleitet.

Bei dem tariflichen variablen

Die tariflichen Entgeltbestandteile des Entgeltrahmentarifvertrags

Möchten Sie als nicht tarifgebundenes Unternehmen ein Entgeltsystem

einführen, dann ist ihr Verbandsingenieur der richtige Ansprechpartner.

Entgeltbestandteil, dem Leistungsentgelt,

ist der Verbandsingenieur

vor dem Hintergrund der tariflichen

Regelungen, der Experte, wenn es

darum geht, einen leistungsabhängigen

Bestandteil zu definieren,

der zum Unternehmen passt. Ob

Beurteilungssysteme oder Systeme,

bei denen Leistungsergebnisse mit

Kennzahlen ermittelt werden, der

Verbandsingenieur kann hier eine

wichtige Hilfe sein.

Beim dritten tariflichen Baustein,

der Belastungszulage, werden die

konkreten betrieblichen Situationen

durch Begehungen ermittelt,

z.B. durch Lärmmessungen. Hier

bietet der Verband umfangreiche

Hilfestellungen für die Mitgliedsunternehmen

an.

Zu all diesen Themen werden die

Mitarbeiter, die damit betraut sind,

geschult und damit in die Lage

versetzt, die tariflichen Bestandteile

entsprechen zu ermitteln.

Arbeitszeit

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.

Heilbronn / Region Franken

Ferdinand-Braun-Straße 18

74074 Heilbronn

Telefon 07131/9449-19

ernstberger@suedwestmetall.de

Die Unternehmen benötigen in

dieser Zeit Modelle, die ihnen größtmögliche

Flexibilität erlauben. Dies

steht aber oft nicht im Einklang mit

den Interessen der Beschäftigten.

Hier Lösungen zu finden, die beide

Interessenlagen berücksichtigen,

ist eine weitere Kernaufgabe des

Verbandsingenieurs. Vor dem Hintergrund

der gesetzlichen Regelungen,

bei tarifgebundenen Unternehmen

auch der Regelungen des Tarifvertrags,

können Modelle erarbeitet

werden, die die betrieblichen

Notwendigkeiten berücksichtigen.

Schichtmodelle aller Art, Gleitzeitund

Flexmodelle, gleichmäßige und

ungleichmäßige Verteilung. Auch

hierzu ist der Verbandsingenieur

der richtige Ansprechpartner. In Zusammenarbeit

mit den Juristen des

Verbands kann er die Mitgliedsunternehmen

von der Ideenfindung bis

zur Betriebsvereinbarung begleiten.

https://heilbronn.suedwestmetall.de

Twitter: J_Ernstberger

LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken

Beispiel eines ergonomisch günstigen Dreischichtmodells.


20 Firmen & Märkte

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Geballte Stärke für die Region

Entscheidungsträger aus Heilbronn-Franken tauschen sich über eine einheitliche Tourismusstrategie aus. VON LINDA HENER

Die Initiative pro Region

Heilbronn-Franken, der

Tourismusverband Liebliches

Taubertal und der Main-Tauber-Kreis

haben im Mai zu einer

Veranstaltung geladen, die eine

einheitliche Strategie beziehungsweise

eine gemeinsame Vermarktung

der Tourismusförderung der

Region zum Ziel hatte.

Der Arbeitstitel hierfür lautet

„Nördliches Baden-Württemberg“,

doch unter diesem Begriff

könne man die künftigen Marketingmaßnahmen

und Veranstaltungen

der hiesigen Tourismuslandschaft

nicht präsentieren:

„Wir reden auf der einen Seite

von ‚Schmeck den Süden‘, wenn

wir von Baden-Württemberg und

seinen touristischen Angeboten

sprechen, der Norden im Süden

würde dann aber vollends verwirren“,

meinte Sven Dell, Bad Mergentheimer

Kurdirektor und Geschäftsführer

des Tourismusverbands

Liebliches Taubertal. „Den

Norden verbindet man schließlich

mit der Küste.“ Und das sei

eines der wenigen landschaftlichen

Merkmale, die man eben

hier nicht vorweisen könne, so

Dell augenzwinkernd.

BÜNDELUNG Wichtig sei, erklärte

Christoph Schauder, Landrat

des Main-Tauber-Kreises,

dass die Zusammenarbeit innerhalb

der Tourismusförderung

sich nicht nach dem Namen richte,

sondern die Vermarktung aus

Sicht der gemeinsamen Bemühungen

gedacht werde: „Am Namen

darf es nicht scheitern.“ Derzeit

sehe es gut aus, die Tourismusaktivitäten

weiter so zu bündeln

und in Themenfeldern wie

„Rad und Wandern“ oder „Wein

und Genuss“ zusammenzufassen,

unabhängig davon, wo im Raum

Heilbronn-Franken diese umgesetzt

werden.

Um über die nächsten Schritte

der regionalen Tourismusentwicklung

zu informieren, hatten

die Veranstalter rund 60 Entscheidungsträger

aus Heilbronn-Franken

eingeladen, gemeinsam ein

Stück auf dem „5-Sterne-Radweg“

im Lieblichen Taubertal von Lauda

zum Kloster Bronnbach zu fahren.

Nach der Ankunft stand eine

Besichtigung durch Gästeführer

Kurt Lindner an.

GRENZEN Anschließend referierten

die Organisatoren, wie

Friedlinde Gurr-Hirsch, Vorsitzende

der Bürgerinitiative pro Region

Heilbronn-Franken: „Wir können

mit Landschaft, Kunst und Kultur,

Rad- und Wanderwegen, Wein

und Genuss, Gärten, Burgen und

Schlössern, pittoresken Städtchen

und wirtschaftlicher Prosperität

hervorragend punkten“,

Plädoyer: Friedlinde Gurr-Hirsch ist überzeugt, dass sich Touristen

nicht für Ländergrenzen oder Kreise interessieren.

Fotos: Linda Hener

Idylle: Das Kloster Bronnbach bot die perfekte Kulisse für das Treffen.

zeigte sie sich zufrieden, „aber

ich möchte auch etwas Wasser in

den Wein gießen. Nach wie vor ist

die Tourismuslandschaft in Heilbronn-Franken,

aber auch in vielen

Teilen von Baden-Württemberg

sehr zersplittert. Doch Touristen

aus Berlin, Hamburg, Europa

oder gar aus China oder

Übersee interessieren sich nicht

für Landesgrenzen.“ Interessierten

sei egal, in welchem Kreis sie

seien. Sie rief dazu auf, gemeinsam

„ein paar Kirchtürme“ einzureißen

und eine vernünftige Vereinheitlichung

zu schaffen, ein

gemeinsames Dach zu errichten.

„Das heißt nicht, dass die Teilraumschaften

sich irgendwo unterordnen

sollen. Es heißt nur,

dass wir nach außen gemeinsam

auftreten mit einer Marke, einem

gemeinsamen Internetauftritt,

Übernachtungsmanagement und

so weiter.“

Ein Name dafür müsse ihrer Meinung

nach in erster Linie werbewirksam

und griffig sein. Der

stehe aber am Ende des Abstimmungsprozesses.

Die gemeinsame

Radtour und das Treffen im

Kloster Bronnbach seien „ein

schöner Start“, um für Erfolg und

Akzeptanz des Vorhabens zu sorgen

und ein Wir-Gefühl zu erreichen,

„so dass wir am Ende unsere

Bemühungen auf eine vernünftige

Organisation stellen können.“

Andreas Braun von der Tourismus

Marketing GmbH Baden-

Württemberg ging in seinem Vortrag

darauf ein, dass Tourismus

vorrangig „Lebensraumbewirtschaftung“

sei und alles, was Touristen

zugänglich gemacht werde,

schließlich auch der heimischen

Bevölkerung Vorteile bringe. Er

erklärte, dass „die Bedeutung des

Urlaubs im eigenen Land“ durch

die Corona-Situation und Krisen

wie den Ukrainekrieg angestiegen

sei. Dabei hätten auch Freizeitbeschäftigungen

wie Wandern und

Radfahren den Weg aus der Nische

herausgefunden und sie seien

mittlerweile zu einem Massenthema

geworden. Er erinnerte an

Lieferengpässe bei den Fahrradhändlern

bundesweit.

CHANCEN Die Voraussetzungen

seien deshalb so gut wie nie, als

Tourismusregion an einem Strang

zu ziehen und mit einer einheitlichen

Strategie erfolgreich zu sein.

Man habe starke Profilthemen,

wie eine vielfältige Landschaft,

hervorragende Radregionen und

ausgezeichnete Weine. Mit diesen

Highlights könne man überzeugen.

Landrat Christoph Schauder

merkte an, dass er die Region

Tauberfranken nicht als abgehängt

ansehe oder gar von Stuttgart

vergessen. Mit Corona habe

zudem ein Umdenken stattgefunden.

Die Digitalisierung sei gepusht

worden und der Breitbandausbau

damit enorm wichtig. Hier

sei die Region „mit ganz vorne

platziert“. Auf Nachfrage, wie man

junge Menschen in der Region

halten wolle und die Region überhaupt

als Lebens- und Wohnort

attraktiv mache, führte Schauder

die Initiative „Karriere daheim“

auf: „In Kooperation mit vielen

Firmen sprechen wir hierdurch

Schülerinnen und Schüler an.“

www.pro-region.de

www.lliebliches-taubertal.de

www.main-tauber-kreis

Ein sattes Plus

von 40 Prozent

Landrat Schauder besucht Frey Schrauben.

Christoph Schauder, Landrat

des Main-Tauber-Kreises

hat vor kurzem gemeinsam

mit Ursula Mühleck, Dezernentin

für Kreisentwicklung und Bildung,

sowie Bürgermeisterin Heidrun

Beck die Firma Frey Schrauben

in Boxberg-Schwabhausen besucht.

Das Unternehmen belegte

im Jahr 2020 den dritten Platz

beim Zukunftspreis „Innovation“

des Main-Tauber-Kreises.

„Die Digitalisierung liegt uns am

Herzen“, sagten Geschäftsführer

Dennis Oltmanns und Gesellschafter

Thomas Schnizler. Daher

investiere die Firma auch kontinuierlich

in Hard- und Software.

Einblicke: Bürgermeisterin

Heidrun Beck, Gesellschafter

Thomas Schnizler und Landrat

Christoph Schauder (v. li.) an

einer Schütte mit Schrauben bei

Frey in Boxberg. Foto: Landratsamt

„Die Digitalisierung weiter voranzubringen,

ist auch ein erklärtes

Ziel der Landkreisverwaltung. In

den vergangenen Jahren ist es uns

gelungen, beim Breitbandausbau

eine Spitzenposition in Baden-

Württemberg zu erlangen. Durch

die innerörtliche Erschließung

mit Glasfaser möchten wir diese

Spitzenposition noch weiter ausbauen“,

betonte der Landrat.

„Zudem legen wir großen Wert

auf den Klimaschutz“, erläuterte

Schnizler. „Seit vier Jahren setzen

wir nur noch regenerative

Energien ein. Wir achten darauf,

dass der Strom ausschließlich in

der Region gewonnen wird“. Derzeit

wird eine Fotovoltaikanlage

mit Trafo sowie E-Auto-Ladestellen

aufgebaut. In diesem Zuge

soll dann auch eine Splittinganlage

eingebaut werden, die sowohl

heizen als auch als kühlen kann.

Das Unternehmen ist ein Nischenund

Spezialanbieter für Schrauben.

Nach erheblichen Umsatzeinbrüchen

im Jahr 2020 wächst

die Firma wieder bei Umsatz und

Personal. In den ersten vier Monaten

2022 konnte eine Umsatzsteigerung

von mehr als 40 Prozent

gegenüber dem Vorjahr erzielt

werden.

pm

www.frey-schrauben.de

Karriere im Main-Tauber-Kreis

Ausbildungsplätze und Aufstiegschancen beim Berufsinformationstag in Wertheim.

Das Berufliche Schulzentrum

Wertheim, die Comenius

Realschule Wertheim

und die Gemeinschaftsschule

Wertheim organisieren

am Samstag, 25. Juni, zwischen

9.30 und 15 Uhr den 15. Wertheimer

Berufsinformationstag

(BIT) im Bildungszentrum Bestenheid.

Zahlreiche neue Aussteller,

interessante Vorführungen

und Gespräche bieten dann

spannende Einblicke in die faszinierende

Berufswelt.

Für Schülerinnen und Schüler,

die im Laufe des nächsten Schuljahres

ihren Schulabschluss erwerben

und dann eine Berufsausbildung

oder ein Studium

absolvieren möchten, bietet der

BIT Wertheim somit eine passende

Gelegenheit, sich umfassend

über die Perspektiven in

der Region zu informieren. Dies

ist im persönlichen Gespräch

mit den Vertreterinnen und Vertretern

der Ausbildungsbetriebe

und der Hochschulen der Region

möglich.

Kontakt: Schüler, Praktikanten und auch Fachkräfte können sich an den zahlreichen Ständen ganz direkt

über die Firmen aus der Region informieren.

Foto: BIT

PLÄTZE Rund 650 Ausbildungsplätze

werden hier aktuell angeboten,

dabei gibt es kaum ein

Berufsfeld, in dem kein Nachwuchs

gesucht wird. Zudem stehen

etwa 200 Plätze für ein Duales

Hochschulstudium zur Verfügung.

Dieses ermöglicht eine

hochwertige Verbindung von betrieblicher

Ausbildung und wissenschaftlichem

Studium – Theorie

und Praxis werden also sinnig

vereint.

Im Rahmen des BIT besteht auch

die Möglichkeit für Fachkräfte,

sich über die Perspektiven in der

Region zu informieren und mit

potenziellen Arbeitgebern ins

Gespräch zu kommen. Gleiches

gilt für Schüler, die sich zunächst

durch ein Praktikum orientieren

möchten.

BANDBREITE Kleine und mittelständische

Unternehmen sind

auf der Messe ebenso vertreten

wie global agierende Weltmarktführer.

Mehr als 75 Aussteller

bieten Schülerinnen und Schülern

sowie Eltern die Möglichkeit,

sich über die breite Vielfalt

der Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten

bei den regionalen

Unternehmen und

Institutionen zu informieren.

Das Spektrum reicht vom familiären

Handwerksbetrieb hin zum

Weltmarktführer.

Auch Bewerberinnen und Bewerber,

die noch für den Start in

2022 einen Ausbildungsplatz suchen,

können in der „Last-Minute-Börse“

im Eingangsbereich

des Beruflichen Schulzentrums

und der Comenius Realschule

fündig werden.

Alle Informationen zu den teilnehmenden

Unternehmen und

den Bewerbungsverfahren finden

sich auf der Website des

Berufsinformationstages unter

www.bit-wertheim.de. Ebenfalls

ist dort ein Lageplan mit Standnummern

veröffentlicht. Dort

erhalten Schüler auch Tipps, wie

sie den Besuch des BIT Wertheim

vorbereiten und sich vorab

über die Unternehmen informieren

können.

pm

www.bit-wertheim.de


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Firmen & Märkte 21

Varta hält an Zielen fest

Im Segment Lithium-Ions Solutions & Microbatteries ist der Umsatz gesunken, die

Bereiche Household Batteries und Consumer Batteries legten dagegen zu.

Die Varta AG erwartet für

das laufende Jahr einen

Konzernumsatz zwischen

950 Millionen und 1 Milliarde

Euro, was einem Anstieg von bis

zu rund 10 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr entspricht.

Die weltweit anhaltendende Covid-19-Pandemie

hat bislang keine

direkten Auswirkungen auf

die Lieferketten von Varta, Produktionsausfälle

infolge der Pandemie

an den eigenen Standorten

gab es nicht. Auch der Krieg

gegen die Ukraine belastet das

Unternehmen nicht direkt. Die

Auswirkungen der steigenden

Rohstoffpreise und Energiekosten

infolge des Angriffs auf die

Ukraine beeinflussen das Ergebnis,

nachdem die Weitergabe der

Preiserhöhungen nur zeitverzögert

erfolgen kann.

CEO Herbert Schein: „Varta investiert

weiter in das Lithium-Ionen-Geschäft

und wir erweitern

hier unser Portfolio. Unsere

Stärke ist unsere Innovationsfähigkeit.

Das stellen wir derzeit

mit unseren großformatigen Lithium-Ionen-Rundzellen

unter

Beweis. Hier bieten wir strategische

Wettbewerbsvorteile, wie

wir es bei CoinPower bereits getan

haben. Das Interesse seitens

der Kunden ist sehr groß. Varta-Zellen

werden es ihnen ermöglichen,

in den Bereichen

Home&Garden, Powertools,

in industriellen Anwendungen

oder im Automotive-Bereich

neue und bessere Produkte herzustellen

und zu verkaufen.“

Der Umsatz im Segment Lithium-Ion

Solutions & Microbatteries

liegt im ersten Quartal 2022

bei 88,4 Millionen Euro, was einem

Umsatzrückgang von -27,5

Millionen Euro entspricht. Varta

reagiert auf die zurückhaltende

Nachfrage mit temporären

Kapazitätsanpassungen

und Kosteneinsparungen, kann

aber kurzfristig zur Vollauslastung

zurückkehren und durch

die kurzfristige Erweiterung der

Produktionskapazitäten auch

zusätzliche Wachstumschancen

wahrnehmen. Im zweiten Halbjahr

werden Neuprodukteinführungen

erwartet, die zu einer

deutlichen Geschäftsbelebung

beitragen sollen.

Das Segment Household Batteries

umfasst das Geschäft der

Konsumentenbatterien und die

Energiespeicherlösungen. Der

Umsatz in diesem Segment ist in

den ersten drei Monaten 2022

im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitpunkt

von 82,4 auf

96,9 Millionen Euro gestiegen.

Dies entspricht einem Umsatzwachstum

von 17,6 Millionen

Euro. Das bereinigte Ebitda ist

jedoch von 13,9 auf 11,4 Millionen

Euro gesunken. Der Ergebnisbeitrag

aus dem zusätzlichen

Geschäft konnte den Preisanstieg

bei den Rohstoffen nicht

vollständig kompensieren.

Der Geschäftsbereich Consumer

Batteries profitiert von der hohen

Nachfrage und konnte seinen

Umsatz im zweistelligen Prozentbereich

steigern. Das Geschäft

mit Energiespeicherlösungen

ist im Geschäftsjahr erneut

sehr dynamisch gewachsen und

profitiert von der anhaltend hohen

Nachfrage nach Heimspeichern.

Die bereinigte Ebitda-Marge

liegt bei 11,8 Prozent im Verhältnis

zum Umsatz, was einem

Rückgang um 5,1 Prozentpunkte

im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

pm

Zuversichtlich: Der Umsatz soll bis Ende des Jahres zweistellig wachsen. Foto: dpa-Bildfunk/Marijan Murat www.varta-ag.com/publications

Grillfest: Bei Geschäftserfolgen lassen es sich die Ventilatorenspezialisten

in Boxberg fast schon traditionell gut gehen.

Foto: Systemair

In Feierlaune

Systemair: Rekorde bei Umsatz und Aufträgen

Der Hashtag „teamworkisdreamwork“

hat bei der

Systemair GmbH in Boxberg

eine besondere Bedeutung.

Unter diesem Motto ist der Hersteller

für Lüftungs-,Klima-, und

Kältetechnik nicht nur gut durch

die Corona-Pandemie gekommen,

sondern meldet auch neue

Umsatz- und Auftragseingangsrekorde.

Allein im Monat März erarbeitete

sich der Betrieb einen

Umsatz von 13,3 Millionen Euro –

eine neue Höchstmarke. Ein Auftragseingang

im selben Monat in

Höhe von 16 Millionen Euro war

ebenso ein neuer Firmen-Rekord.

Beinahe schon traditionell zu

„All-time-High“-Ergebnissen gab

es ein spontanes Grillfest für die

gesamte Belegschaft. „Auf diesem

Weg möchte ich mich nochmals

bei Euch allen für Euren unermüdlichen

Einsatz bedanken. Jeder

einzelne und jede einzelne hat

eine große Bedeutung für das gesamte

Systemair-Team“, bedankte

sich Geschäftsführer Stefan Fischer

in seiner Ansprache und

stellte fest: „Dies zeigt, dass unser

Unternehmen am Markt stark

präsent ist und wir mit großartigen

Zahlen ins neue Geschäftsjahr

starten werden.“

Die Systemair GmbH gehört zur

schwedischen Systemair-Gruppe.

Das Unternehmen beschäftigt

weltweit über 6200 Mitarbeiter.

Mehr als 70 Niederlassungen

in 50 Ländern produzieren und

vertreiben innovative und nachhaltige

Lüftungs- und Klimasysteme.

Diese sorgen für hohe Raumluftqualität

in zahlreichen Anwendungsbereichen

und bieten

Lösungen für öffentliche, gewerbliche

sowie industrielle Bauten

und Wohngebäude, bis hin zur

Lüftung und Entrauchung von

Tiefgaragen und Tunnel. pm/ibe

www.systemair.de

Info-Plattform

Der „Schwäbisch Haller Immobiliendialog“ ist

erneut thematisch breit angelegt.

„Best in Sports“ wird weiteren

Intersport-Kurs bestimmen

Nach fast drei Jahren Corona-Pause

findet am 21.

Juni in der ehenmaligen

Fassfabrik in Hessental der zweite

„Schwäbisch Haller Immobiliendialog“

statt. Ein Highlight der

ganztägigen Veranstaltung wird

der Impulsvortrag des ehemaligen

Nationalspielers Hansi Müller

sein. Unter dem Motto „Das

Tor zum Erfolg“ leitet der einstige

VfB-Star aus dem Sport Parallelen

für die Unternehmensführung

und Selbstmotivation ab.

Impulsvortrag: Hansi Müller ist

ein gefragter Refernt. Foto: Wilhelm Betz

Pierre Hilgerink, Initiator der

Veranstaltung und Geschäftsführer

der Hilgerink Consulting:

„Wie im Profifußball stehen

auch die Immobilienakteure vor

immer neuen Herausforderungen.“

Aktuell seien das der Digitalisierungsschub

sowie Engpässe

beim Personal, den Handwerkern

und den Materialien. „Mit

dem Schwäbisch Haller Immobiliendialog

wollen wir der Immobilienbranche

eine regionale

Plattform für die Vernetzung

bieten“, erläutert Hilgerink, der

selbst ein Beratungsunternehmen

für den Betrieb von Aufzügen und

Fahrtreppen betreibt. Immobilienfachleute

müssen Spezialisten

in allen Bereichen des Baus und

der Sanierung sein. Hinzu kommt

der Umgang mit Mietern, Eigentümern

und Mitarbeitern. „Kein

Unternehmen kann alles gleich

gut. Wer erfolgreich bleiben will,

braucht ein gutes Netzwerk.“

Die über 100 angemeldeten Gäste

des „Schwäbisch Haller Immobiliendialogs“

erwarten acht Fachvorträge.

So nennt Peter Schindmeier

(casavi GmbH) zehn Gründe,

warum bald Roboter Immobilien

managen werden. Weitere

Referenten befassen sich mit der

Digitalisierung beim Vertrieb,

dem Cyberschutz gegen den Missbrauch

von Kundendaten und digitalen

Lösungen für den Aufzug.

Der Haller Rechtsanwalt Rainer

Metschke referiert zum neuen

Modernisierungsgesetz für Wohneigentum

und Dr.-Ing. Fred Gresens,

Mitglied des Landesvorstandes

der Architektenkammer Baden-Württemberg,

wagt einen

Ausblick auf die Entwicklungen

im Wohnungsbau. pm/ibe

www.hilgerink-consulting.de.

Generalversammlung bestätigt die im Oktober 2021 eingeschlagene Wachstumsstrategie.

Deutschlands größter

Sportfachhandelsverbund

hat seine Generalversammlung

wieder in Heilbronn

abgehalten.

Die weitere Umsetzung der Strategie

„Best in Sports“ wird im

laufenden Geschäftsjahr den

Fahrplan bestimmen. „Wir sind

im Umsatz gewachsen und haben

das Geschäftsjahr auch mit

einem sehr positiven Ergebnis

abgeschlossen. Das zeigt,

dass wir im Verbund gut aufgestellt

sind und bereits viele Themen

der Strategie Best in Sports

erfolgreich greifen: Sei es in

der Flächen-Expansion, bei den

Shopformaten, der Umsetzung

der neuen CI-Verträge, der Einführung

des selektiven Vertriebs

für unsere Exklusivmarken, der

virtuellen Messe sowie des erfolgreichen

Hochlaufens unseres

neuen Lagers. Die erneute Bestätigung

des eingeschlagenen strategischen

Weges durch die Eigentümer

der Intersport schafft

Planungssicherheit: Das ist ein

starkes, positives Signal an unsere

Partner im Händler-Verbund

und an die Industrie,“ sagt Knud

Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender

der Intersport Deutschland

eG. CEO Dr. Alexander v. Preen

ergänzt: „Vor dem Hintergrund

der weiterhin sehr fragilen Rahmenbedingungen

mit unterbrochenen

Lieferketten, steigenden

Frachtkosten und Großhandelspreisen

sowie einer nach wie

vor global nicht endenden Pandemie-Situation

freut es mich

sehr, dass zum 1. Oktober 2021

bereits 463 Händler die neuen

CI-Verträge unterschrieben haben.

Das ist ein klares Bekenntnis

unserer Händler zur Marke

Intersport und zur Strategie Best

in Sports. Wir bedanken uns bei

den Eigentümern für dieses Vertrauen.

Den Zukunftskurs der

Intersport werden wir im Dialog

mit ihnen weiter konsequent

vorantreiben.“

Die neuen CI-Verträge haben das

Ziel, verbindliche und einheitliche

Kriterien zur Kundenansprache

unter der Marke Intersport

sowie definierte Qualitätsstandards

umzusetzen.

Die Generalversammlung hat

sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat

für das Geschäftsjahr

2020/2021 mit einer großen

Mehrheit entlastet.

Turnusgemäß standen die Aufsichtsräte

Knud Hansen, Intersport

Knudsen (Kiel), Harald L.

Schedl, Unternehmensberater

(Düsseldorf) und Oliver Krumholz,

Intersport Krumholz (Neuwied),

zur Wiederwahl. Alle drei

Mitglieder wurden in der Versammlung

in ihrem Amt für die

kommenden drei Jahre einstimmig

bestätigt und Knud Hansen

erneut zum Vorsitzenden gewählt.

pm

www.intersport.de

Kontrollgremium: Hansjörg Stähle, Jürgen Kettschau, Harald L. Schedl, Werner Holzmayer, Stefan Rübsam

(hintere Reihe, von links), Franziska Schölzel, Knud Hansen und Oliver Krumholz (vorne, von links) bilden

den Aufsichtsrat. Nicht im Bild ist Christoph Borgmann.

Foto: Intersport


22 Politik & Wirtschaft

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Im Schatten der Krise

Bei der Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken diskutierten die

Anwesenden rege über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. VON FRANK LUTZ

Die anhaltenden Materialengpässe

und die rasant

steigenden Energie- und

Rohstoffpreise belasten auch viele

Handwerksbetriebe. Zudem

hatten viele Mitglieder der Handwerkskammer

(HWK) Heilbronn-Franken

immer wieder

den Wunsch nach mehr Raum

für Fragen und Austausch geäußert.

Und so wurde bei der Vorstandssitzung

der HWK im April

beschlossen, eine „Aussprache

zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs

auf das regionale

Handwerk“ auf die Tagesordnung

der folgenden Sitzung der

Vollversammlung zu setzen.

Herausforderung: Wie viele andere Handwerkszweige kämpft auch die Baubranche mit Materialengpässen

und steigenden Energiepreisen.

Foto: Jan Woitas/dpa

ANSTIEG In der regen Diskussion,

die in der Sitzung Mitte Mai

im Heilbronner Meistersaal entstand,

sprach Fleischermeister

Harald Hohl von massiven Umsatzverlusten

und Kunden, die in

falscher Hoffnung auf niedrigere

Preise zu Discountern abwanderten.

Auch die rasant steigenden

Getreidepreise wurden thematisiert.

Und Kammerpräsident

Ulrich Bopp bezeichnete Hamsterkäufe

als ernstes Problem

und warf einigen Lieferanten vor,

sich auf Kosten ihrer Kunden zu

bereichern.

Den Ernst der Lage hatte Bopp

auch zuvor in seinem Grußwort

betont: Er bezeichnete die rasant

steigenden Preise für Strom,

Gas und Treibstoffe als „ernste

Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit

des Handwerks und

der deutschen Wirtschaft insgesamt“.

Er sprach sich für niedrigere

Steuersätze für Strom und

Energie und gegen einen sofortigen

Importstopp von russischem

Gas aus.

„Der Ukraine-Krieg mitten in

Europa bringt nach der Corona-

Krise weitere wirtschaftliche

Beeinträchtigungen mit sich“,

stimmte Steffen Rentschler, der

als Referent für Mittelstand

und Handwerk das Landeswirtschaftsministerium

vertrat, zu.

Doch auch wenn viele Betriebe

sorgenvoll in die Zukunft schauten,

sei das baden-württembergische

Handwerk ein „Stabilitätsfaktor

in Krisenzeiten“.

„Extreme Teuerungsraten im

Energie- und Rohstoffsektor, Lieferengpässe

und eine ungewisse

Entwicklung durch den Krieg

in der Ukraine sowie dadurch

zögerliches Konsumverhalten

bremsen unsere Wirtschaft aus

und gefährden zum Teil die Existenz

vieler Unternehmen“, sagte

auch Arbeitnehmer-Vizepräsident

Markus May. Er warnte die

Unternehmen aber davor, jetzt

die Fachkräftesicherung zu vernachlässigen

und Personal abzubauen:

„Jetzt ist eher die Zeit für

Qualifizierung und, wo es wirklich

wirtschaftlich brenzlig wird,

für Kurzarbeit, damit die Firmen

nach einer hoffentlich baldigen

Normalisierung handlungsfähig

bleiben.“

RÜCKGANG Auch andere

wichtige Themen standen an diesem

Nachmittag auf der Agenda:

Kerstin Lüchtenborg, Abteilungsleiterin

Berufsbildung, trug die

wichtigsten Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht

2021 vor:

Insgesamt befanden sich im

Kammerbezirk zum Jahreswechsel

4349 Frauen und Männer in

Ausbildung – ein leichtes Minus

von 2,5 Prozent gegenüber Ende

2020, aber ein deutlicher Rückgang

von rund 500 Azubis oder

10 Prozent gegenüber 10 Jahren

zuvor. Die Zahl der Neueintragungen

blieb mit genau 1700 nahezu

stabil gegenüber dem Vorjahr.

Johannes Richter, Leiter des Bildungs-

und Technologiezentrums,

kündigte ein „sehr großes

Streichkonzert“ beim Bau

der neuen Multifunktionswerkstatt

an, um den von der Vollversammlung

beschlossenen Kostenrahmen

von 700 000 Euro

nicht zu sprengen. Die Sparmaßnahmen

sollen aber nicht auf

Kosten der Qualität gehen.

www.hwk-heilbronn.de

Denkanstöße

Glücklichsein im Beruf

„Glücklichsein im Beruf, geht das

überhaupt?“ fragt mich ein Kollege,

als wir zum Parkhaus schlendern.

„Fragen wir die Nächsten, die uns

entgegenkommen“, schlage ich

vor. Gesagt, getan. Wir fragen und

bekommen Antwort von einer Frau:

„Ja klar, ich war glücklich, solange

Gunter König

Diplom-Psychologe, Psychotherapeut

und Business-Coach

ich gearbeitet habe. Die Arbeit

machte ich mit großem Vergnügen.

Die Arbeit lag mir. Ich konnte sie auf

meine Weise machen. Die Kolleginnen

waren nett und einfach liebevoll.

Der Arbeitsplatz lag mitten in der

Stadt in einem alten Fachwerkhaus.

Es gab einen schönen Garten für die

Pausen. Unser Chef ließ uns unsere

Arbeit machen und lobte uns.“

Hier finden wir schon die wichtigen

Faktoren fürs Glücklichsein im Beruf:

1. Gute Stimmung am Arbeitsplatz;

soziale Beziehungen gestalten, sich

gegenseitig unterstützen.

2. Selbstständig arbeiten, Arbeit

mitgestalten können, fachliche und

persönliche Stärken einbringen.

3. Das tun, was einem Freude

bereitet.

4. Fair und respektvoll behandelt

werden von Kollegen und vom Chef.

5. Der Chef hat einen großen Einfluss

auf unsere Zufriedenheit, von

ihm ist Anerkennung, Wertschätzung

und Zutrauen sehr wichtig.

Viele Menschen haben hohe Erwartungen

an ihre Arbeit im Beruf. Die

Arbeit soll sinnvoll sein und Freude

machen. Dabei fragen sie sich: Finde

ich als Mitarbeiter einen Sinn in

meiner Arbeit und in den Zielen des

Unternehmens?

Glück wird im Lexikon definiert

als eine „günstige Fügung des

Schicksals“. In dieser ursprünglichen

Bedeutung war für Glück weder ein

besonderes Talent erforderlich noch

eigenes Zutun. Glück beschreibt

aber auch einen innerlich empfundenen

Zustand, bei dem wir uns

wohlfühlen. Daher ist noch heute der

Ausspruch „Jeder ist seines Glückes

Schmied“ sehr verbreitet. In dieser

Bedeutung hängt „die Fähigkeit,

glücklich zu sein, außer von äußeren

Umständen auch von eigenen Einstellungen

und Bemühungen ab.“

Um im Beruf glücklich und zufrieden

zu sein, muss ich mir selber Gedanken

über mein Tun machen: bin ich

mit mir stimmig? Kann ich meine

Arbeit verbessern? Kann ich sie

geschickter ausführen?

Glücklichsein und Zufriedenheit

erreiche ich auch durch meine Überzeugung

und mein Erleben, dass ich

etwas bewegen kann. Ich will selbst

erfahren, dass ich gebraucht werde

und wirksam bin. Ich kann mir etwas

vornehmen und das dann praktisch

umsetzen. Ich muss nicht immer

100 Prozent alles richtig machen

und erarbeiten, es genügen auch

80 Prozent. Wer glücklich sein will,

muss zu Veränderungen bereit sein.

Das bedeutet innehalten und seine

täglichen Gewohnheiten überprüfen.

Geschickterweise beginne ich mit

Tagebuchschreiben. Darüber möchte

ich gerne in der nächsten Kolumne

meine Gedanken äußern: „Gebrauchsanweisung

zum Glücklichsein

im Beruf“.

www.personalgesundheit.de

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FIRMENPORTRÄT

Perfekt in Szene setzen als Beruf

Innovationen treffen auf Erfahrung: Die MRG zeigt, wie Veranstaltungen zum Erlebnis werden

Die Media Resource Group (MRG) aus

Crailsheim ist de richtige Ansprechpartner,

wenn es um die Planung und Umsetzung

kreativ-technischer Konzepte für

Veranstaltungen jeglicher Art geht. Seit

über 22 Jahren arbeiten die geschäftsführenden

Gese lschafter Michael Frank

und Steffen Haug mit namhaften Firmen

aus der Region zusammen. Und auch im

Ausland sind sie vertreten.

❚ Gegründet im Jahr 1995 in Langenburg

als „Klangschmiede“ von Steffen Haug

und Michael Frank, verwirklicht das Unternehmen

bis heute Kundenwünsche in

Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.

„2010 haben wir unseren Standort

nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist

unser Wunschstandort. Als wir das 15 000

Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder

Straße gesehen haben, wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.

„Nach über 20 Jahren Innovation,

Das ist es“, sagt Michael Frank, geschäftsführender

Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit

ness ist das Portfolio der Möglichkeiten

Resource Group. Durch die Weiterentwicklung

in a len medialen Bereichen entstand Gese lschafter Steffen Haug. Die Unterneh-

gefächert“, meint der geschäftsführende

im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch

Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige

Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer

Dienstleister kann das Team Kundenwünsche

anhand neuster Medien- und Veran-

individue l zu realisieren, macht uns einzig-

weiterzuentwickeln und Kundenwünsche

staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.

MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung

oder die Präsentation anläss-

Bereich Licht, Ton, Rigging, Video- und Multimedia,

Bühne, Event- und Messebau an. lich einer Messe, die Media Resource

Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für

möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit

wie etwa das Schweben in der Luft, während

eines Bühnenauftritts zu verwirklitern

realisiert das Crailsheimer Unterneh-

der Hakro Arena. Bei einem Termin im Haus

40 festen und bis zu 100 freien Mitarbei-

Sponsorendinner der Crailsheim Merlins in

men Projekte deutschlandweit,

aber auch in Österrei-

wie Andreas Gabalier, Gianna Nannini oder

sei es durchaus möglich, einem Showstar

ch und der Schweiz. Zu den Sarah Brightman über den Weg zu laufen

Kunden zählen regionale – denn immer wieder sind diese in den Probenha

len der MRG unterwegs.

Unternehmen wie die Bausparkasse

Schwäbisch Ha l, „Das Faszinierende dabei ist, egal ob groß

Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le

Volksbank Hohenlohe und Lösungen zu finden“, sagt Steffen Haug.

Würth. Firmen wie „Wenn Events geplant werden, treffen wir

Mercedes Benz, Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen

Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen. Dennoch haben Unternehmer,

auf der Referenzliste. Ein Markenspezialisten und Stars ein verbindendes

Element – ihre Botschaften so len

Großereignis war im letzten

Jahr die Einweihungsveranstaltung

des Carmen Würth dies immer und übera l funktioniere, schaf-

ankommen“, erklärt Michael Frank. Damit

Forums in Gaisbach gewesen.

Im Auftrag der Agentur nische Lösungen. Auch sei der Anspruch

fe die Media Resource Group kreativ-tech-

„marbet“ durfte die Media der Dienstleister ihren Kunden den höchsten

Wirkungsgrad für das eingesetzte

Resource Group das Event

technisch inszenieren. Budget zu bieten. Dabei haben die Unternehmer

ein paar Prinzipien, welche sich Außerdem kümmerten sich

die

Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und Multimedia

Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.

Fotos: Media Resource Group

schreibt: „Uns ist Kreativität und Innovation

sehr wichtig, aber wir müssen bezahlbar

bleiben. Außerdem wo len wir es

unseren Partner so einfach wie möglich

machen, eine Veranstaltung auf die Beine

zu ste len. Frank sagt: „Früher war es die

Faszination Technik, heute begeistert es

mich, wenn wir dabei helfen, Erlebnisse zu

schaffen und Menschen zu bewegen.“

[pm]

Media Resource Group GmbH & Co. KG

Roßfelder Straße 54/5 | 74564 Crailsheim

Fon: 7951 27888100

Fax: 07951 / 27888900

E-Mail: info@mediaresourcegroup.de

Web: www.mediaresourcegroup.de

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FIRMENPORTRÄT

Zum Greifen nah

Das Mawell Resort hat sich die Natur als Baumeister gewählt

❚ Idy lisch hoch über der Jagst gelegen, bietet

das Mawe l Resort in Langenburg eine Auszeit

vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie

samt Tagungszentrum und regionale Gastronomie

unter einem Dach vereint, ist perfekt in die

Natur eingebettet.

Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich

durch die Anlage zieht. Von nahezu jedem Platz

aus haben die Besucher einen grandiosen Ausblick

auf das Jagsttal – so wird ein Bewusstsein

für die schöne Landschaft geschaffen. Und

auch im Inneren hat die Natur viel Raum.

Das zeigt sich am deutlichsten im großen Spa-

Bereich: Die Wellness-Landschaft ist nicht einfach

harmonisch in die 240 Mi lionen alte

Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern

geradezu aus ihr erwachsen. Die Natur war hier

Baumeister. Neben dem Naturstein ist Holz ein

bestimmendes Element im Resort. Und auch

das stammt aus den heimischen Wäldern.

Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat

Hausherr Wolfgang Maier viel Wert auf Nachhaltigkeit

gelegt, auch die Energieversorgung

folgt einem ausgeklügelten System. Das

Resort setzt komplett auf regenerative Energien

aus lokalen Quellen. Die benötigte Wärme

liefert ein Blockheizkraftwerk, das mit Biogas

aus Ludwigsruhe betrieben wird. Die Abwärme

des Blockheizkraftwerkes wird direkt vor Ort

verwendet, der Überschuss bringt das ortsan

Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht

entwachsen. Foto: Mawell

des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg

punkten. Hierbei wurde hervorgehoben,

dass ausschließlich regenerative Energien zum

Einsatz kommen und Biogas und Holzenergie in

einem Wärmeverbund optimal integriert sind.

An die regenerative Energieversorgung ist auch

die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,

angebunden. Die Genussmanufaktur verspricht

außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.

Gäste werden direkt in die Kochabläufe einbezogen

– das ist möglich dank der großen Show-

Küche die den Mittelpunkt des Gastraumes

bildet. Und auch hier besteht wieder eine enge

Bindung zur Natur: Kiefernholz aus der Region

sorgt für ein uriges Ambiente.

Im Rahmen eines Firmenporträts stellen wir Ihr Unternehmen

und Ihr Leistungsspektrum in einer professionell gestalteten

redaktionellen Anzeige vor.

Mögliche Größen:

1/1 Seite (273 x 402 mm), 1/2 Seite (273 x 210 mm),

1/4 Seite (135 x 210 mm)

Verlag Crailsheim:

Ingo Bölz Telefon 0 79 51 / 4 09-2 45 i.boelz@swp.de

Martin Naterski Telefon 0 79 51 / 4 09-2 34 m.naterski@swp.de

Sebastian Nutsch Telefon 0 79 51 / 4 09-2 37 s.nutsch@swp.de

Verlag Schwäbisch Hall:

Martin Haas Telefon 07 91 / 4 04-2 44 m.haas@swp.de

Afsoon Kamrani Telefon 07 91 / 4 04-2 45 a.kamrani@swp.de

Kai Müller Telefon 07 91 / 4 04-2 41 k.mueller@swp.de

Julia Winterfeldt Telefon 07 91 / 4 04-2 46 j.winterfeldt@swp.de

Verlag Gaildorf:

Holger Gschwendtner Telefon 0 79 71 / 95 88-30 h.gschwendtner@swp.de


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Firmen & Märkte 23

Kunden zeigen

sich zufrieden

Möbel Bohn überzeugt den Service-Inspektor.

Das Traditionshaus erzielt die Note 1,4.

Startschuss: Vertreter des Fertighaus-Herstellers, der Gemeinde und des ausführenden Bauunternehmens legten im Mai den Grundstein für den

Baubeginn der Hallenerweiterung am Stammsitz in Oberrot-Scheuerhalden.

Foto: Fertighaus Weiss

Die Zukunft im Blick

Fertighaus Weiss erweitert sein Plusenergiewerk. Zudem entsteht ein

Ausbildungszentrum, in dem Nachwuchskräfte in sieben Berufen geschult werden.

Fertighaus Weiss erweitert

die Produktionskapazitäten

am Stammsitz in Oberrot-Scheuerhalden.

Dazu wird

das Werksgelände erweitert: Bis

zum Frühjahr 2023 soll auf der

Fläche eine neue Produktionshalle

mit rund 3500 Quadratmetern

Produktions- und Lagerfläche

entstehen. Künftig werden

dort Innenwände, Sonderbau-Elemente

und Bauteile für

Mehrfamilienhäuser der Gebäudeklasse

3 gefertigt. Im Mai fand

der Spatenstich für das Zukunftsprojekt

statt. Durch die Vergrößerung

der Produktionsflächen

freiwerdende Hallenflächen sollen

künftig für ein Ausbildungszentrum

genutzt werden. Dort

wird der Fertighaushersteller in

modernen Räumen die Auszubildenden

in mittlerweile sieben

gewerblichen Ausbildungsberufen

schulen.

NACHHALTIG Der Neubau

wird als Effizienzgebäude 40 realisiert.

Damit erfüllt er dieselben

Anforderungen an nachhaltiges

Bauen wie viele der Holzfertighäuser,

die dort künftig gefertigt

werden sollen. Um den

Vorgaben an die Nachhaltigkeit

und Energieeffizienz zu entsprechen,

soll die Halle mit dem Siegel

Nachhaltiges Gebäude zertifiziert

werden.

Der erzeugte Strom der unternehmenseigenen

Fotovoltaikflächen

wird direkt für die Produktion

der Fertighäuser verwendet.

Die neue Halle wird zudem

ausschließlich mit Holzabfällen

beheizt, die bei der Produktion

anfallen. Wie im Rest des Werkes

werden in der neuen Halle

CNC-gesteuerte Fertigungsmethoden

für höchste Präzision

zum Einsatz kommen.

WACHSTUM Mit dem Hallenneubau

wächst das Plusenergiewerk

von Fertighaus Weiss weiter.

Künftig wird dort auf rund

55 000 Quadratmetern produziert.

Aufgrund des hohen Auftragsvorlaufes

und den zusätzlichen

Produktionskapazitäten

soll 2023 das Umsatzziel von

100 Millionen Euro erreicht

werden.

pm

www.fertighaus-weiss.de

Seit 2015 lässt sich Möbel

Bohn durch das unabhängige

Institut für bessere Kundenzufriedenheit,

der „Service-Inspektor

GmbH“, prüfen und bewerten.

Dabei teilen Kunden mit,

wie sie die Leistungen des Unternehmens

in den einzelnen Abteilungen

einschätzen. Dazu erhalten

sie bei der Lieferung der gekauften

Möbel eine Befragungsunterlage,

die sie online ausfüllen.

Eine entsprechende Auswertung

von über 4300 Kundenangaben

ergab nun die Zufriedenheits-Note

1,4. Sie errechnet sich aus den

Leistungen von Möbel Bohn in

den Bereichen „Service“, „Beratungsqualität“,

„Sortiment“, „Ausstattung“,

„Auftragsbearbeitung“,

„Lieferung“ und „Freundlichkeit

des Personals“.

BEGEISTERUNG Zudem ermittelte

der Service-Inspektor eine

Weiterempfehlungs-Quote von

annähernd 92 Prozent. „Dieses

Ergebnis bestätigt erneut, dass

sich jahrelange Kunden-Orientierung,

ein ehrliches Preis-Leistungsverhältnis

und ein hochmotiviertes

Team bewährt haben“,

heißt es in einer Pressemitteilung

des Unternehmens. Zudem gibt

das Möbelhaus aus der Horaffenstadt

an: „Unser oberstes Ziel ist

es, die Kunden rundum zufrieden

zu stellen und den Möbelkauf bis

hin zur Lieferung und Montage zu

einem Erlebnis werden zu lassen.

Nur durch stetige Weiterentwicklung

der Servicequalität und Berücksichtigung

der Kundenwünsche

in der Unternehmensphilosophie

ist eine permanente Steigerung

möglich.“

pm

www.moebel-bohn.de

Team: Silvio Rösner, Tobias Lehr

(Prokuristen), Birgit Grapentin

(Verkaufsleiterin) und Ullrich Müller

(Vertriebsleiter) freuen sich über die

gute Auszeichnung durch Christian

Fritz, Geschäftsführer Service

Inspektor (v. li.). Foto: Möbel Bohn

ADVERTORIAL

Das Fachkräfte-Netzwerk

Auf dem Weg zur ausgezeichneten Region

Wie Great Place to Work ® Arbeitgeberattraktivität in der Region Hohenlohe steigern will und welche Rolle Hohenlohe Plus dabei spielt.

Die Sichtbarkeit der Region Hohenlohe

als attraktiven Arbeitsstandort

erhöhen, die Unternehmen bei

der Gewinnung und Bindung von

Fachkräften wirksam unterstützen

und einen nachhaltigen Mehrwert

für Unternehmen stiften – das sind

die Ziele der Zusammenarbeit von

Hohenlohe Plus mit der Initiative

Great Place to Work ® .

❚ Hohenlohe Plus engagiert sich in

einer Partnerschaft mit Great Place

to Work ® für die Verbesserung der

Arbeitgeberattraktivität in der Region

Hohenlohe. Great Place to Work ®

ist ein international tätiges Institut

zur Entwicklung einer wirksamen

Unternehmenskultur. Weltweit

führt Great Place to Work ® jährlich

Befragungen in mehr als 10 000

Unternehmen mit fast 20 Millionen

Beschäftigten aus über 100 Ländern

durch. Damit ist Great Place to

Work ® eine international führende,

benchmarkbasierte Instanz bei der

Analyse, Weiterentwicklung und

Sichtbarmachung von Arbeitgeberattraktivität.

Jedes Unternehmen ab

10 Mitarbeitenden kann bei Great

Place to Work ® teilnehmen, es muss

dazu nicht Mitglied von Hohenlohe

Plus sein.

Die Initiative ruht auf den drei

Pfeilern Analyse, Entwickeln und

Auszeichnen. Die Analyse besteht

aus einer fundierten Standortbestimmung

für Hohenloher

Unternehmen durch die Great Place

to Work ® -Unternehmensbefragung

zur Arbeitgeberattraktivität und

Unternehmenskultur.

Beim Pfeiler „Entwickeln“ unterstützen

Hohenlohe Plus und Great

Place to Work ® gemeinsam die

Unternehmen auf dem Weg zur

erfolgreichen Unternehmenskultur

und wirksamen Attraktivität.

Im dritten Schritt schließlich erhalten

die Unternehmen das international

renommierte Great Place

to Work ® -Siegel „Certified“ und

tragen dazu bei, dass die Region als

attraktiver Arbeitsstandort kommuniziert

und wahrgenommen wird.

Alle Beteiligten ziehen einen Nutzen:

Die Beschäftigten in Hohenlohe

profitieren von der nachhaltigen

Entwicklung der Arbeitsplatzqualität

» Das Grundkonzept von

Great Place to Work ®

passt sehr gut zu

unserer Ausrichtung,

auch die Werte.

Martin Buchwitz

mit Wirkung auf Leistungsfähigkeit,

Motivation und Gesundheit. Der

Wirtschaftsstandort Hohenlohe wird

über die Regions- und Landesgrenze

hinaus sichtbar, seine Wettbewerbsfähigkeit

wird gefördert, er bindet

Absolventen und Fachkräfte stärker

an die Region und zieht nationale

oder auch internationale Fachkräfte

an. Die Unternehmen wiederum

werden als attraktiver Arbeitgeber

sichtbar. Sie erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit

in der Gewinnung

von Fachkräften sowie ihre

Wirtschaftlichkeit durch steigende

Mitarbeiteridentifikation, Bindung

und Engagement sowie erhöhte Innovationsfähigkeit.

Und sie erhalten

einen Anstoß sowie Unterstützung

bei der Weiterentwicklung einer

innovativen Personalarbeit.

Vielleicht finden sich hiesige Unternehmen oder die ganze Region auf der nächsten Prämierungsveranstaltung

wieder.

Foto: Lars Martens

Doch welche Rolle spielen die

Akteure in der Kooperation genau?

Hohenlohe Plus bewirbt die Initiative

bei den Unternehmen durch

Mailing im Netzwerk, über seine

Website, die Mitgliederzeitschrift

sowie weitere Maßnahmen und ist

Gastgeber von jährlichen Auftaktveranstaltungen

zum Aufruf in die

Initiative.

Außerdem bietet der Verein einen

Mehrwert für die Unternehmen,

indem er Netzwerke initiiert

und Austauschveranstaltungen

zu erfolgreichen Konzepten der

nachhaltigen Attraktivität von

Unternehmen anbietet. Nicht zuletzt

macht Hohenlohe Plus die Region

noch sichtbarer, indem es aktiv

nach außen kommuniziert, wenn

ein Unternehmen aus der Region

erfolgreich ausgezeichnet wurde.

Great Place to Work ® unterstützt

Unternehmen in Hohenlohe, aber

auch über die Region hinaus dabei,

die Befragungen zur Attraktivität

und Unternehmenskultur durchzuführen

und Feedback zu diesen

Themen einzuholen. Zudem zeichnet

die Initiative Unternehmen nach

der weltweit einheitlichen Great

Place to Work ® -Methodik und dem

entsprechenden Standard aus. Nicht

zuletzt unterstützt Great Place to

Work ® die Betriebe auch bei ihrer

Entwicklung zu einem nachhaltig

attraktiven Arbeitgeber und Unternehmenskultur.

In der Region sind

zum Wissenstransfer Austauschforen

und Workshops für teilnehmende

Unternehmen geplant.

Interessierte Unternehmen, die die

Feedbackbefragung, Zertifizierung

durchführen möchten oder an der

Begleitung interessiert sind, können

sich direkt bei Great Place to Work ®

oder Hohenlohe Plus melden.

„Das Grundkonzept von Great Place

to Work ® passt sehr gut zu unserer

Ausrichtung, auch die Werte“, sagt

Hohenlohe Plus-Geschäftsführer

Martin Buchwitz. „Great Place to

Work ® ist nicht einfach nur ein Siegel,

das man gegen Ausfüllen von

zehn Fragen und/oder Überweisung

von 10 000 Euro bekommt. Es ist ein

echtes Messinstrument der Qualitätssicherung

im Personalbereich.“

Hohenlohe Plus versteht sich

als gemeinschaftliche Interessenvertretung

für einen

Raum mit rund 385 000 Einwohnern

und einer starken

mittelständisch geprägten

Wirtschaft mit mehr als 100

Technologie- und Weltmarktführern.

Kontakt:

Geschäftsführer

Martin Buchwitz

Geschäftsstelle

Stauffenbergstraße 35 – 37

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/ 5801-22

www.hohenlohe.plus


24 Journal

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

NEWSLINE

Wellness-Oase mit Herz

ZWEIFLINGEN. Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

in Zweiflingen wurde vom internationalen Hotelcheck

„Relax Guide“ als eines von Deutschlands herzlichsten

Wellnesshotels ausgezeichnet.

Die 4400

Quadratmeter große

Spa- und Wellnesswelt

des Fünf-Sterne-Superior-Hauses

wurde bereits zwölfmal

in Folge mit der

Höchstnote – 4 Lilien

und 20 Punkte –

in der Relax-Guide-Gesamtwertung

geehrt. Nun zählt das elegant-romantische

Haus zum ersten Mal auch zu den fünf besten Wellnesshotels

in puncto Herzlichkeit. pm

Schwäbisch Hall platziert

weiteren Benchmark-Pfandbrief

SCHWÄBISCH HALL. Die Bausparkasse hat die vierte

große Pfandbrief-Emission erfolgreich am Kapitalmarkt

platziert. Der Inhaber-Pfand brief im Benchmark-Volumen

von 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit von zwölf

Jahren. Der Kupon liegt bei 2,0 Prozent bei einer Rendite

von 2,07 Prozent. Moody’s bewertet Schwäbisch

Hall-Pfandbriefe mit der Bestnote Aaa mit einem Leeway

von +6. Die Emission ist am Markt auf rege Nachfrage

gestoßen. Die Bücher konnten mit einem Ordervolumen

von rund 800 Millionen Euro ge schlossen werden. Das

Orderbuch zählt insgesamt rund 38 nationale und

interna tionale Investoren. Rund ein Fünftel der Investoren

stammt vorwiegend aus dem europäischen Ausland,

aber auch aus Asien. Begleitet haben die Emission neben

dem Mutterkonzern DZ Bank als Kon sortialführerin

die Deutsche Bank, die Nord LB, Erste Group und die

ING.

pm

Mehr Geld für Reinigungskräfte

SCHWÄBISCH HALL. Den 920 Reinigungskräften im

Landkreis Schwäbisch Hall droht bei der Bezahlung ein

Rückschritt, warnt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG

BAU. „Aktuell erhalten

Reinigungskräfte

mindestens 11,55

Euro pro Stunde –

also weit mehr als

den gesetzlichen

Mindestlohn. Aber

der wird im Oktober

auf 12 Euro steigen.

Passiert bis dahin

nichts, würden Gebäudereinigerinnen dann mit dem

Lohn-Minimum nach Hause gehen. Der Bezirksvorsitzende

der IG BAU Stuttgart fordert deshalb, dass Beschäftigte

mindestens 13,73 Euro pro Stunde bezahlt

bekommen.

pm

Aalener Firma Hema Elektronik

liefert das „Produkt des Jahres“

AALEN. Bei Hema Electronic lernen Maschinen das Sehen:

Das Aalener Unternehmen entwickelt und produziert

spezielle Elektroniken für Roboter, Drohnen und

Hightech-Fahrzeuge, damit diese Kameradaten verarbeiten

und auswerten können. Für seine innovative Embedded

Vision Plattform wurde die Firma jetzt ausgezeichnet.

Die Besonderheit: Bei der Wahl zu den „Produkten

des Jahres“ stimmten über 12 000 Leser des Elektronik-Magazins

ab. Als Sieger in der Kategorie „Embedded

Hardware“ reiht sich Hema nun ein mit Namen wie Siemens,

Varta und Rohde & Schwarz. Das Branchenmagazin

hatte insgesamt 106 Produkte in neun Kategorien

nominiert. In der Kategorie „Embedded Hardware“ wurde

Hema für seine Elektronik-Plattform ausgezeichnet,

die den Designprozess individueller Elektroniken durch

die Nutzung eines Baukastensystem enorm beschleunigt.

In nur sechs Wochen kann damit ein Elektronik-Prototyp

entstehen – das spart viel Zeit bei der Entwicklung

und auf dem Weg zum Serienprodukt.

pm

Foto: NPG-Archiv

Foto: IG Bauen-Agrar-Umwelt

Saisonstart im neuen Outfit

11teamsports und Puma werden neues Ausrüster-Duo des 1. FC Heidenheim 1846.

Die Spieler laufen ab dem 18. Juni in den neuen Trikots auf.

Nach 17 Jahren wird der 1.

FC Heidenheim 1846 zur

Saison 2022/23 nicht mehr

mit Nike auflaufen. Die Partnerschaft

mit dem US-amerikanischen

Sportartikelhersteller endet

nach der aktuellen Spielzeit.

Die Ausrüsterpartnerschaft mit

11teamsports wird weiter fortgesetzt.

Dank der Vermittlung

des Teamsportspezialisten wird

die FCH Profimannschaft, genauso

wie alle Teams des Hartmann

Nachwuchsleistungszentrums,

künftig von PUMA mit Trikots und

Partner: Alexander Hill (Puma), Thomas Schreitt (FCH), Rolf Gramer (11teamsports), Holger Sanwald (FCH,

v. li.) haben ihre Zusammenarbeit besiegelt. Foto: eleven teamsports

Trainingsbekleidung ausgestattet.

Oliver Schwerin, Geschäftsführer

11teamsports: „Kein deutscher

Profiklub liegt näher an unserer

Firmenzentrale in Satteldorf

als der 1. FC Heidenheim 1846.

So ist es zum einen die regionale

Verbundenheit, die eine einzigartige

Grundlage für unsere Partnerschaft

schafft. Zum anderen

verbindet uns mit Holger Sanwald

und seinem Team eine sehr besondere

und persönliche Zusammenarbeit.

Unter diesen Voraussetzungen

haben wir bereits vor

über sieben Jahren unsere gemeinsame

Reise durch den deutschen

Profifußball angetreten.

Erstmals im neuen PUMA-FCH Trikot

wird die Mannschaft von Cheftrainer

Frank Schmidt dann zur

offiziellen Saisoneröffnung beim

TV Steinheim am 18. Juni (Anpfiff

um 17 Uhr) auflaufen. pm

www.11teamsports.com

BD tronic aus Weikersheim gleich

mehrfach ausgezeichnet

Hersteller für Anlagensysteme und Prozesslösungen gewinnt zwei Global- und Excellence Awards.

Preisgekrönt: Über den Erfolg freuen sich CEO Patrick Vandenrhijn

(2. v. li.) und Carlo Motta (2. v. re). Foto:bdtronic

Die Firma bdtronic aus Weikersheim

gewinnt auf der

CWIEME, der weltweit

größten Ausstellung und Konferenz

für Spulenwicklungen, Transformatoren,

Elektromotoren, Generatoren

und Elektromobilität,

zwei Global Awards und einen

Excellence Award. Darüber hinaus

wurde Carlo Motta als „Engineer

of the year“ ausgezeichnet.

Der „Excellence Award“ wurde

bdtronic für die Weiterentwicklung

der B8300 Imprägnieranlage

verliehen. Dieser Preis zeichnet

ein Produkt aus, das sowohl

Qualität als auch Innovation bietet

und in allen Aspekten von Forschung,

Entwicklung, Design und

praktischer Anwendung hervorragende

Leistungen verlangt. In diesem

Jahr wurde bdtronics B8300

Träufelimprägnieranlage für 800-

Volt Hairpin-Statoren in dieser

Kategorie ausgezeichnet. Bereits

2018 gewann das Unternehmen

aus Weikersheim mit dieser Imprägniermaschine

die weltweite

Auszeichnung für das Produkt

des Jahres. In letzter Zeit gibt es

eine starke Nachfrage und einen

hohen Bedarf an diesen Maschinen

mit hoher Lebensdauerleistung

sowie hocheffizienten 48-

Volt-, 400-Volt- und 800-Volt-E-

Antriebsplattformen. Bdtronic hat

die Maschine B8300 speziell für

diese anspruchsvollen Anforderungen

entwickelt und verbessert.

Darüber hinaus wurde Carlo Motta

von bdtronic als weltweit erfahrenster

Ingenieur auf dem Gebiet

der Imprägnierung von Elektromotoren

ausgezeichnet und ist bei

allen Elektroautoherstellern weltweit

bekannt. pm

www.i40-bw.de

„Leuchttürme“

gewürdigt

Würth Industrie Service gehört dazu.

Wirtschaftsstaatssekretär

Dr. Patrick Rapp hat

am 27. Mai per Videobot-schaft

die Preisträger des

Wettbewerbs „100 Orte für Industrie

4.0 in Baden-Württemberg“

ausgezeichnet: „Baden-Württemberg

wird nur führender Innovations-

und Wirtschaftsstandort Europas

bleiben, wenn gerade auch

die kleinen und mittelständischen

Unternehmen im Land bei der Digitalisierung

weiter mutig voranschreiten.“

Seit Beginn des offenen Wettbewerbs

wurden in 14 Runden landesweit

200 Preisträger prämiert,

die mittels neuer Digitalisierungslösungen

die Produktivität von industriellen

Geschäfts- und Herstellungsprozessen

maßgeblich

verbessern. Dazu gehört jetzt

auch die Würth Industrie Service

GmbH & Co. KG.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie

4.0 Baden-Württemberg“

will Kompetenzen künftig bündeln,

alle wesentlichen Akteure

vernetzen und durch innovative

Transferangebote den industriellen

Mittelstand bei der Umsetzung

der Industrie 4.0 begleiten. pm

Beispielhaft: Würth Industrie Service in Bad Mergentheim zählt zu den

Vorreitern in Sachen Digitalisierung. Archivfoto: Würth www.i40-bw.de


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Journal 25

Ausbau des Glasfaser-Netzes

Die Deutsche GigaNetz GmbH hat die Quote für den Netzausbau in Krautheim erreicht:

Wer sich beteiligen möchte, hat noch die Chance.

35 Prozent der Bürger aus

der Stadt Krautheim haben

sich für einen Anschluss der

Deutschen GigaNetz entschieden

– die erforderliche Quote wurde

somit erfüllt. „Wir freuen uns

sehr, dass uns von der Kommune

und den Menschen vor Ort so

viel Vertrauen entgegengebracht

worden ist“, sagt Geschäftsführer

Soeren Wendler. Denn die Stadt

Krautheim hatte eine Kooperationsvereinbarung

mit dem Telekommunikationsunternehmen

geschlossen, um den Anschluss

an das Internet der Zukunft zu

forcieren.

„Nun können wir mit den Bauplanungen

beginnen, um möglichst

alle Adressen, die Glasfaser

Glasfaser: Der Ausbau kann beginnen, Kurzentschlossene können sich noch beteiligen.

bestellt haben, auch anzubinden.

Nutzen Sie also auch die kommenden

Wochen für einen Vertragsabschluss.

Für Bestellungen

in diesem Zeitraum ist die Errichtung

des neuen Anschlusses bis in

die eigenen vier Wände noch kostenlos

bei uns“, so Soeren Wendler.

Glasfaser-Leitungen ermöglichen

Bandbreiten von bis 1000

Mbit/s symmetrisch in die Sendeund

Empfangsrichtung. Auch für

einen reibungslosen Wechsel aus

dem bestehenden Vertrag ist gesorgt:

Für die Dauer bis zur Rufnummernportierung

auf den neuen

Anschluss, maximal 12 Monate

bei einer Vertragslaufzeit von

24 Monaten, erlässt die Deutsche

GigaNetz die Grundgebühr

für den neuen Anschluss. Die Firma

mit Sitz in Hamburg realisiert

ausschließlich Open-Access-Lösungen

für Glasfaser-Anschlüsse

(FttH – Fiber to the home) sowohl

für Unternehmen als auch

für private Haushalte. pm

Wechsel in der Geschäftsführung

bei Fima in Obersontheim

Michael Hansen und Rainer Dietz kommen, Dr. Serdar Ertong geht in den Ruhestand.

Die Fima Maschinenbau

GmbH in Obersontheim hat

Michael Hansen als Mitgesellschafter

zum Vorstand der

Geschäftsführung ernannt. Hansen

ist 57 Jahre alt und dänischer

Staatsbürger. Für die Geschäftsführerposition

bei Fima zog er

nach Schwäbisch Hall. Er verfügt

über mehr als 30 Jahre Erfahrung

in Unternehmen des industriellen

Maschinenbaus in Europa, Asien

und Nordamerika und kann auf

eine sehr erfolgreiche Laufbahn

in verschiedenen Führungspositionen

in namhaften Unternehmen

wie Alstom, ABB, Howden Group

und Siemens zurückblicken. Zusätzlich

wird Rainer Dietz zum Geschäftsführer

ernannt. Dietz übernimmt

den operativen Bereich

und baut unter anderem die neue

Abteilung Operational Excellence

auf. Den 37 Jahre alten Hohenloher

begleiten Strömungsmaschinen

schon seine ganze Karriere

lang. Vor über zehn Jahren

wechselte er von einem Ventilatorenhersteller

in Künzelsau zur

Fima. Seitdem hat er intern verschiedene

Abteilungen durchlaufen

und leitende Funktionen innegehabt.

Dr. Serdar Ertong wird

nach fünf Jahren an der Spitze des

Unternehmens in den Ruhestand

verabschiedet. Er wird Fima bis

zum Jahresende beratend zur Verfügung

stehen. pm

www.fima.de

Bedarf: Die Gastronomie hofft auf Arbeitswillige aus der Ukraine und

erleichterte Zugänge zu Sprachkursen. Foto: Monkey Business Images/shutterstock.com

Foto:Dt. GigaNetz

Duo: Rainer Dietz und Michael Hansen (re.) führen die Geschäfte beim

Hersteller von Radialgebläsen und Turboverdichtern.

Foto: Fima

Hunderte

offene Stellen

Viele Hotels und Gaststätten

in der Region sind derzeit

dringend auf neues Personal

angewiesen – und könnten

dabei auch Geflüchteten aus

der Ukraine eine Job-Perspektive

bieten. „Vorausgesetzt, die Bezahlung

stimmt. Denn wer vor dem

Krieg flieht und bei uns Schutz

sucht, darf nicht ausgenutzt werden“,

sagt Burkhard Siebert von

der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Der Geschäftsführer

der NGG-Region Heilbronn

verweist auf aktuelle Zahlen der

Arbeitsagentur. Danach zählte das

Gastgewerbe im Landkreis Schwäbisch

Hall im April 116 offene

Stellen – 53 mehr als noch vor einem

Jahr, im Landkreis Ansbach

www.deutsche-giganetz.de/

krautheim

Gewerkschaft sieht Perspektive für Geflüchtete.

sind es gar 131. „Das ist eine

Chance für die Gastronomen und

Wirte, die faire Bedingungen bieten“,

so Siebert.

Denn das Gastgewerbe sei weltoffen:

Dort arbeiteten schon immer

Menschen unterschiedlichster

Herkunft – auch aus Osteuropa.

„Die Branche ist ideal für

den Quereinstieg: Hier haben

auch Beschäftigte ohne Berufsausbildung

gute Chancen.“, betont

Siebert. Jetzt gelte es, die ukrainischen

Bildungsabschlüsse

unkompliziert anzuerkennen

und einen einfachen Zugang zu

Sprachkursen zu ermöglichen.pm

www.suedwest.ngg.net/regionen/heilbronn

NEWSLINE

Jako rüstet Ski Alpin-, Ski Crossund

Freeski-Atlethen aus

MULFINGEN. Gemeinsam mit dem Handelspartner

Suissetech stattet JAKO die Teams des Deutschen Skiverbands

(DSV) in den

Sportarten Ski Alpin,

Ski Cross und Freeski

aus. Der Vertrag zwischen

dem DSV und

Suissetech wurde

bereits im Juli 2021

unterzeichnet und

läuft bis 2023. Rund

220 Athleten, Betreuer und Funktionäre erhalten neue

Outfits für Training und Freizeit, bevor es in die Vorbereitung

auf die Wintersaison geht. Das Foto zeigt Rüdiger

Lückertz (JAKO), Walter Vogel (DSV) und Jörn Nesslinger

(Suissetech) bei der Vertragsunterzeichnung. pm

Antworten auf berufliche Fragen

SCHWÄBISCH HALL. Die Kontaktstelle Frau und Beruf

Heilbronn-Franken berät im Landkreis Schwäbisch Hall

individuell zu beruflichen Themen. Mit dem Angebot der

Orientierungsberatung sind Frauen also mit ihren beruflichen

Fragen nicht allein. Die individuellen Beratungsgespräche

sind kostenfrei und finden nach Terminvereinbarung

statt. Die Beratung ist in Präsenz, per Mail,

Telefon oder Videokonferenz möglich. Ansprechpartnerin

ist Corina Comsa. Sie ist telefonisch unter

071 31 / 382 53 40 und per E-Mail unter c.comsa@heilbronn-franken.com

erreichbar. Weitere Informationen:

ww.frauundberuf-hnf.com. pm

IHK aktualisiert Ratgeber

REGION. Für den Aufbau eines eigenen Unternehmens

benötigen Gründer fachkundige Unterstützung. Hierzu

gehört die Publikation „Herausforderung Selbständigkeit“,

die nun vom Baden-Württembergischen Industrieund

Handelskammertag (BWIHK) unter Federführung

der IHK Heilbronn-Franken aktualisiert worden ist. Sie

bietet Hilfestellung zu Themen wie Qualifikation, Marktund

Standortplanung, Förderprogramme und Finanzierung,

Kapitalbedarf, Umsatz- und Ertragsplanung, gewerberechtliche

Fragen, Wahl der Rechtsform sowie

Steuern und Versicherungen. Download unter www.

heilbronn.ihk.de. pm

Preis für hervorragend geführte

Unternehmen geht an Kärcher

WINNENDEN/OBERSONTHEIM. Kärcher erhält erneut

den Best Managed Companies Award. Mit dem Preis

zeichnen Deloitte Private, Credit Suisse, die Frankfurter

Allgemeine Zeitung

und der Bundesverband

der Deutschen

Industrie hervorragend

geführte Unternehmen

aus. Als

viermaliger Preisträger

erhält Kärcher

den Goldstatus des

Gütesiegels. Florian

Kaiser, Bereichsleiter

Corporate Development, nimmt für Kärcher den Preis in

Düsseldorf entgegen (Bildmitte).

pm

Bechtle in den Niederlanden

NECKARSULM. Die Bechtle AG akquiriert mit der PQR

B.V. in den Niederlanden ein seit 32 Jahren im Markt etabliertes

IT-Systemhaus. Damit setzt das Unternehmen

seine Akquisitionsstrategie konsequent um, die seit

2021 für das Segment IT-Systemhaus & Managed Services

auch Standorte außerhalb der Region Deutschland,

Österreich und Schweiz vorsieht. PQR wurde 1990 gegründet,

beschäftigt 170 Mitarbeitende und hat seinen

Sitz in Utrecht. PQR betreut insbesondere öffentliche

Auftraggeber, aber auch Industriekunden. Der Umsatz

betrug im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 100 Millionen

Euro.

pm

Foto: Jako

Foto: Kärcher


26 Handelsregister

Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Neueintragung

HRB 744205 – 21. April 2022

Waldorado GmbH, Bad Mergentheim, Pfarrweg

2, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.11.2021. Geschäftsanschrift: Pfarrweg 2,

97980 Bad Mergentheim. Gegenstand: Betrieb

eines Waldschulheim und Waldkindergarten

mit Eventgastronomie und Übernachtungen für

Kinder und Familien. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Rügamer,

Stephan, Bad Mergentheim, *18.04.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Die Gesellschaft (übernehmender

Rechtsträger) ist entstanden infolge

Abspaltung des Teilbetriebs „Kinderbetreuung,

Schullandheim, und Eventteil mit Erdhaus und

Katzenberghütte“ (bisher „WiPaKi“ WildPark-

Kinder) aus dem Vermögen der Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „FAUNA“ Wildpark

GmbH“, Igersheim (Amtsgericht Ulm HRB

680371) nach Maßgabe des Spaltungsplans

vom 23.11.2021 mit Nachtrag vom 18.03.2022

und des Versammlungsbeschlusses des übertragenden

Rechtsträgers vom 23.11.2021 und

18.03.2022. Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den

Gläubigern der an der Abspaltung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten

nach dem Tag, an dem die Eintragung der

Abspaltung in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach

§ 19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können. Dieses Recht

steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die Abspaltung

die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

HRB 784475 - 25. April 2022

h-w-lee GmbH, Neuenstein, Fliederweg

18, 74632 Neuenstein. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.04.2022. Geschäftsanschrift: Fliederweg 18,

74632 Neuenstein. Gegenstand: Handel mit Aktien,

Optionen, CFD‘s im eigenen Namen, auf

eigene Rechnung und nicht als Dienstleistung

für Dritte sowie unter Ausschluss von erlaubnispflichtigen

Tätigkeiten (insbesondere unter

Ausschluss von erlaubnispflichtigen Tätigkeiten

nach dem Kreditwesengesetz). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführerin:

Hoffmann, Elke, Neuenstein, *24.03.1967, mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 739030 - 25. April 2022

Trend Optik Inh. Frank Poppe e. K.,

Schwäbisch Hall, Am Spitalbach 25, 74523

Schwäbisch Hall. (Der Einzelhandel mit modernen

Optikererzeugnissen, insbesondere Brillen,

Kontaktlinsen und sonstigen optischen Geräten,

sowie die Bearbeitung von solchen). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Am Spitalbach

25, 74523 Schwäbisch Hall. Der Inhaber handelt

allein. Inhaber: Poppe, Frank, Bad Arolsen,

*11.04.1975. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb

des früheren Inhabers, der „Trend - Optik

GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart

HRB 570687), begründeten Forderungen und

Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

HRB 744227 – 27. April 2022

Fast Lane Project GmbH, Bad Mergentheim,

Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 27,

97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.04.2022 mit Änderung vom 25.04.2022.

Geschäftsanschrift: Hans-Heinrich-Ehrler-Platz

27, 97980 Bad Mergentheim. Gegenstand: Die

Realisierung von Werbung im Motorsport, sowie

das Management von Motorsportlern. Die

Verwaltung eigenen Vermögens, auch in Form

des Handels mit Unternehmensbeteiligungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Kluss, Birgit Ilona,

Bad Mergentheim, *31.08.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Kluss, Kai, Bad Mergentheim,

*27.04.1965.

HRB 784526 - 27. April 2022

4- Uhr Immobilien GmbH, Obersontheim,

Akazienstraße 25, 74423 Obersontheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.04.2022. Geschäftsanschrift:

Akazienstraße 25, 74423 Obersontheim. Gegenstand:

Der Ankauf von Immobilien, Renovierung

von Immobilien und der Verkauf von

Immobilien. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Aleksic-Matic,

Mario, Schwäbisch Hall, *22.12.1986; Gamm,

Jens, Obersontheim, *31.01.1993, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRA 739057 - 28. April 2022

Sterr Grundstücks-KG, Künzelsau, Mozartstraße

71, 74653 Künzelsau. (Der Erwerb,

Bebauung sowie Verwaltung und Vermietung

von Grundstücken/Immobilien). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Mozartstraße

71, 74653 Künzelsau. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Sterr, Friedrich, Künzelsau, *08.06.1954.

HRB 784538 - 28. April 2022

WP1 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gegenstand: Stromerzeugung durch

erneuerbare Energien, unter anderem durch

den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf

und Handel mit Anlagen zur Erzeugung

erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,

Grazyna, geb. Palec, Forchtenberg, *26.08.1967,

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 784553 - 28. April 2022

WP3 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gegenstand: Stromerzeugung durch

erneuerbare Energien, unter anderem durch

den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf

und Handel mit Anlagen zur Erzeugung

erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,

Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 744239 – 28. April 2022

Albert Pfänder UG (haftungsbeschränkt),

Rot am See, Zum Sportplatz 25,

74585 Rot am See. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.01.2022.

Geschäftsanschrift: Zum Sportplatz 25, 74585

Rot am See. Gegenstand: Die Vernetzung und

Vermittlung von Kontakten und Austausch der

linerclub Nutzer untereinander. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Pfänder, Albert, Rot am See, *10.03.1960, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 784559 - 29. April 2022

WP5 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gegenstand: Stromerzeugung durch

erneuerbare Energien, unter anderem durch

den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf

und Handel mit Anlagen zur Erzeugung

erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,

Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 784561 - 29. April 2022

ILWITHEO Verwaltungs GmbH, Kupferzell,

Im Greut 5, 74635 Kupferzell. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.04.2022. Geschäftsanschrift: Im Greut 5,

74635 Kupferzell. Gegenstand: Der Erwerb, das

Halten und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften im eigenen Vermögen

sowie die Übernahme der Handelspersönlichen

Haftung und Geschäftsführung bei solchen

Gesellschaften, insbesondere die Komplementärbeteiligung

an der Firma Hans Metzger Besitz

GmbH & Co. KG (künftig ILWITHEO GmbH &

Co. KG) sowie die Erbringung von Geschäftsführungsleistung

an dieses Unternehmen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Metzger, Johannes, Schwäbisch Hall,

*07.10.1985, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 784575 - 2. Mai 2022

WP4 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gegenstand: Stromerzeugung durch

erneuerbare Energien, unter anderem durch

den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf

und Handel mit Anlagen zur Erzeugung

erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,

Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Friedenstraße 1

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HRB 744251 – 2. Mai 2022

GVVI Gesellschaft Verwaltung Verkauf

Immobilien GmbH, Crailsheim, Lange

Staße 30, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

24.09.2020. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.03.2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und § 2

(Gegenstand des Unternehmens) beschlossen.

Der Sitz ist von Langweid a. Lech (Amtsgericht

Augsburg HRB 35555) nach Crailsheim verlegt.

Bisher: „DKH Autovermietung GmbH“; nun: Sitz

verlegt; nun: Änderung der Geschäftsanschrift:

Lange Staße 30, 74564 Crailsheim. Gegenstand

geändert; nun: Gegenstand: Der An- und

Verkauf von Immobilien sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer:

Chahrour, Fares, Fichtenau, *27.11.1980,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Dagli, Bülent, Augsburg, *15.08.1970.

HRB 784627 - 4. Mai 2022

WP2 Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.02.2022. Geschäftsanschrift:

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Gegenstand: Stromerzeugung durch

erneuerbare Energien, unter anderem durch

den Betrieb von Windkraftanlagen, sowie Stromverkauf

und Handel mit Anlagen zur Erzeugung

erneuerbarer Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Mulawka,

Grazyna, geb. Palec, Forchtenberg, *26.08.1967,

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 744270 – 4. Mai 2022

dynova Immobilien GmbH, Bad Mergentheim,

Waldstraße 4, 97980 Bad Mergentheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.04.2022. Geschäftsanschrift:

Waldstraße 4, 97980 Bad Mergentheim.

Gegenstand: Der Kauf, Verkauf und Verwaltung

sowie Vermietung von Grundbesitz und

Immobilien. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Pfister, Hanspeter,

Bad Mergentheim, *08.05.1957, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 784638 - 5. Mai 2022

K13 Technology & Consulting UG (haftungsbeschränkt),

Ilshofen, Ulmenweg 10,

74532 Ilshofen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 09.03.2022.

Geschäftsanschrift: Ulmenweg 10, 74532 Ilshofen.

Gegenstand: die Softwareentwicklung und

das Consulting, insbesondere im Zusammenhang

mit innovations- und technologieorientierten

Branchen und Produkten. Stammkapital:

300,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführerin:

Schlaht, Evelyn, Ilshofen, *07.03.1995, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 744289 – 6. Mai 2022

Müller GmbH Metallbau und Montageservice,

Crailsheim, Bahnhofstraße

48/1, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

19.06.2015 mit Änderung vom 18.12.2015. Die

Gesellschafterversammlung vom 08.04.2022

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Firma und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von

Bad Neustadt a.d. Saale (Amtsgericht Schweinfurt

HRB 7118) nach Crailsheim verlegt. Änderung

der Neue Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße

48/1, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Die

Erbringung von Dienstleistungen im Bereich

Metallbau und Montageservice und die Arbeitnehmerüberlassung.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Personenbezogene Daten

(Wohnort) geändert bei Geschäftsführer: Müller,

Hans-Jürgen, Bad Neustadt, *02.01.1963,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 784661 - 6. Mai 2022

DRK Schwäbisch Hall-Crailsheim Service

gGmbH, Schwäbisch Hall, Steinbacher

Straße 27, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.04.2022. Geschäftsanschrift: Steinbacher

Straße 27, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens

und der Gesundheitspflege, die

Wohlfahrtspflege sowie die Förderung der Hilfe

für Kriegsflüchtlinge. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Amend,

Stefan, Rosengarten, *19.12.1962.

HRB 744300 – 9. Mai 2022

Das Team 300 Holding GmbH, Crailsheim,

Lange Straße 30, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.03.2019 mit mehrfachen

Änderungen; zuletzt geändert am 19.11.2020.

Die Gesellschafterversammlung vom 11.04.2022

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von

Langweid a. Lech (Amtsgericht Augsburg HRB

33635) nach Crailsheim verlegt. Sitz verlegt;

nun: Änderung der Geschäftsanschrift: Lange

Straße 30, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Der

Erwerb und die Verwaltung eigenen Vermögens

sowie die Übernahme von Leitungsfunktionen

als Dachgesellschaft im Rahmen eines Zusammenschlusses

mehrerer selbständiger Unternehmen

zur Wahrung gemeinsamer Interessen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Chahrour, Fares, Fichtenau,

*27.11.1980, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Heinrich, Patrick, Obersulm,

*22.08.1974; Käuffer, Clemens Maria Lorenz,

Augsburg, *09.05.1964.

HRB 744312 – 11. Mai 2022

GW Holding GmbH, Creglingen, Archshofen

192, 97993 Creglingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.04.2022. Geschäftsanschrift: Archshofen

192, 97993 Creglingen. Gegenstand: Halten

und Verwalten von Beteiligungen und eigenem

Vermögen. Stammkapital: 100.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Wolfarth, Gerold

Georg, Creglingen, *21.07.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

VR 722145 – 16. Mai 2022

VfB Freunde Pfitzingen 2021 e.V., Niederstetten

(97996 Niederstetten).

HRB 744333 – 16. Mai

Schumm GmbH, Satteldorf, Heldenmühle

5, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

05.04.2022. Geschäftsanschrift: Heldenmühle 5,

74564 Crailsheim. Gegenstand: Die Herstellung

von und der Handel mit Transportbeton und

Beton, Transporte jeglicher Art, der Handel mit

Baustoffen aller Art, die Vermietung von Geräten

und Maschinen sowie die Durchführung

von Baustoffrecycling einschließlich der Beimischung

von RC-Material in Primärrohstoffe,

die Durchführung von Straßen-, Tiefbau und

Erdarbeiten, Bodenaufbereitungs-, Abbruchund

Kanalarbeiten, der Rohrleitungsbau sowie

der Garten- und Landschaftsbau, ferner der

Kauf von bebauten und unbebauten Grundstücken,

die Errichtung von Gebäuden auf solchen

Grundstücken und die Renovierung bestehender

Gebäude, deren Nutzungsüberlassung, insbesondere

deren Vermietung und Verwaltung sowie

deren sonstige Verwertung auch in Form des

Verkaufs, jeweils im eigenen Namen und auf eigene

Rechnung. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Schumm, Alexander

Rudolf, Kirchberg an der Jagst, *06.04.1991;

Schumm, Fabian, Wallhausen, *24.08.1997,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 744345 – 17. Mai 2022

Suckut Holding UG (haftungsbeschränkt),

Frankenhardt, Im Bergfeld 34,

74586 Frankenhardt. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

29.04.2022. Geschäftsanschrift: Im Bergfeld 34,

74586 Frankenhardt. Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Beteiligungen und Vermögen

im eigenen Namen, aber nicht als Dienstleistung

für Dritte. Stammkapital: 2.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Suckut, Simon,

Frankenhardt, *24.10.1997, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 744350 – 18. Mai 2022

Wunderle Holding GmbH, Igersheim, Harthäuser

Straße 17, 97999 Igersheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.03.2022. Geschäftsanschrift: Harthäuser

Straße 17, 97999 Igersheim. Gegenstand: Verwaltung

des eigenen Vermögens, insbesondere

durch das Halten von Beteiligungen an anderen

Gesellschaften. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Wunderle,

Sebastian, Igersheim, *20.02.1994, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 784891 - 23. Mai 2022

Laukenmann Investment GmbH, Bühlertann,

Halden 48, 74424 Bühlertann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.03.2022. Geschäftsanschrift: Halden

48, 74424 Bühlertann. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung und die

Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der JL Investment

GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Laukenmann, Jonathan,

Obersontheim, *02.05.1990, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 784920 - 25. Mai 2022

RSY Green GmbH, Ilshofen, Justus-von-

Liebig-Straße 3, 74532 Ilshofen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.04.2022. Geschäftsanschrift: Justusvon-Liebig-Straße

3, 74532 Ilshofen. Gegenstand:

Der Einzelhandel mit Blumen und artverwandten

Artikeln, der Handel mit und die

Erbringung von Dienstleistungen im Bereich

des Garten- und Landschaftsbaus, die Errichtung,

die Entwicklung und der Handel von bzw.

mit Fassadenbegrünungssystemen sowie alle

ähnlichen Geschäfte. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Hofmann,

Rüdiger, Ilshofen, *11.08.1973; Sauermann,

Martina, Kirchberg an der Jagst, *27.04.1969,

jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Veränderung

HRB 680371 – 21. April 2022

„FAUNA“ Wildpark GmbH, Igersheim,

Am Lindach 9, 97999 Igersheim. Die Gesellschaft

(übertragender Rechtsträger) hat im

Wege der Abspaltung nach Maßgabe des Spaltungsplans

vom 23.11.2021 mit Nachtrag vom

18.03.2022 und des Versammlungsbeschlusses

vom 23.11.2021 und 18.03.2022 den Teilbetrieb

„Kinderbetreuung, Schullandheim, und Eventteil

mit Erdhaus und Katzenberghütte“ (bisher

„WiPaKi“ WildParkKinder) aus ihrem Vermögen

zum Zwecke der Neugründung der Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „Waldorado

GmbH“, Bad Mergentheim (Amtsgericht Ulm

HRB 744205) auf diese übertragen (Abspaltung

zur Neugründung). Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den

Gläubigern der an der Abspaltung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten

nach dem Tag, an dem die Eintragung der

Abspaltung in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach §

19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können. Dieses Recht

steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die Abspaltung

die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

HRB 739673 – 21. April 2022

Pantera Refreshments UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Max-Eyth-Straße

14/1, 97980 Bad Mergentheim. Bestellt als

Geschäftsführer: Eberle, Dennis, Bad Mergentheim,

*26.07.1987, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Schlemmer, Waldemar,

Bad Mergentheim, *16.05.1987.

HRA 580760 - 25. April 2022

Obermüller Grundstücksverwaltung II

GmbH & Co. KG, Öhringen, Schubertstr. 5,

74613 Öhringen. Personenbezogene Daten geändert

(Firma) bzw. berichtigt (Sitz) und um

Registergericht und Registernummer ergänzt

bei Persönlich haftender Gesellschafter: Obermüller

Verwaltungs-GmbH, Ohringen (Amtsgericht

Stuttgart HRB 580724).

HRB 590654 - 25. April 2022

Chila GmbH, Forchtenberg, Kopernikusstraße

1, 74670 Forchtenberg. Einzelprokura mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen: Dück, Alex,

Öhringen, *19.01.1985.

HRB 765247 - 25. April 2022

SBITC UG (haftungsbeschränkt), Schwäbisch

Hall, Geschwister-Scholl-Straße 21, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.04.2022 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um 23.000,00

EUR auf 25.000,00 EUR erhöht. Firma geändert;

nun: SBITC GmbH. Stammkapital nun:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

HRB 777678 - 25. April 2022

GUSS- Gesellschaft für unternehmerische

Sondersituationen mbH, Schwäbisch

Hall, Karl-Kurz-Straße 6, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom

17.03.2022 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 4 (Stammkapital) beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss der

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag

auf 44.016,00 EUR erhöht. Stammkapital nun:

44.016,00 EUR.

HRA 580759 - 26. April 2022

Obermüller Grundstücksverwaltung I

GmbH & Co. KG, Öhringen, Schubertstr. 5,

74613 Öhringen. Firma geändert bei persönlich

haftendem Gesellschafter „Gauer Verwaltungs-

GmbH“, nun Persönlich haftender Gesellschafter:

Obermüller Verwaltungs-GmbH, Öhringen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 580724).

HRB 671368 – 26. April 2022

Locatec Ortungstechnik GmbH, Crailsheim,

Max-Eyth-Straße 12, 73479 Ellwangen

Jagst. Prokura erloschen: Reinders, Sascha,

Bitzfeld, *24.04.1985.

HRB 730451 – 26. April 2022

eleven teamsports stores GmbH, Satteldorf,

Im Winkel 1-3, 74589 Satteldorf. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei

Geschäftsführer: Schwerin, Oliver, Gaildorf,

*23.10.1978, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 571767 - 26. April 2022

FIMA Maschinenbau GmbH, Obersontheim,

Oberfischacher Straße 58, 74423 Obersontheim.

Die Gesellschaft wird fortgesetzt.

HRB 571767 - 26. April 2022

FIMA Maschinenbau GmbH, Obersontheim,

Oberfischacher Straße 58, 74423 Obersontheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Hansen,

Michael, Fanoe / Dänemark, *14.07.1964. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Altmann,

Lars, Schwäbisch Gmünd, *09.12.1978;

Dietz, Rainer, Künzelsau, *02.09.1984; Mehlstäubl,

Johann, Neidlingen, *10.03.1962.

HRB 581123 - 27. April 2022

HESCON electronics GmbH, Neuenstein,

Max-Eyth-Str. 34, 74632 Neuenstein. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.04.2022 hat die

Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Bestellt als Geschäftsführer: Fischer, Ulrich

Wendelin, Pfedelbach, *31.08.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 774516 - 27. April 2022

Waagrecht GmbH, Schwäbisch Hall, Mönchseestr.

58, 74072 Heilbronn. Die Gesellschafterversammlung

vom 08.04.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen. Änderung der

Geschäftsanschrift: Mönchseestraße 61, 74072

Heilbronn. Gegenstand geändert; nun: Estricharbeiten,

Pflastersteinverlegung, Maler- und

Tapezierarbeiten, Bauunternehmungen, Personalleasing,

An- und Verkauf von Immobilien,

An und Verkauf von Nonfoodprodukten.

HRB 671319 – 27. April 2022

Hero Textil AG, Crailsheim, Sulzbrunnenstraße

21, 74564 Crailsheim. Prokura erloschen:

Günther, Guido, Crailsheim, *24.01.1968.

HRB 671410 – 28. April 2022

Munzinger Verwaltungs GmbH, Crailsheim,

Hofwiesenstr. 15, 74564 Crailsheim. Nicht

mehr Geschäftsführer: Munzinger, Kurt, Crailsheim,

*30.07.1944. Bestellt als Geschäftsführer:

Munzinger, Gert, Crailsheim, *17.12.1981;

Munzinger, Claudia, Crailsheim, *10.02.1979;

Munzinger, Achim, Crailsheim, *17.12.1981,

jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 720635 – 28. April 2022

eleven teamsports GmbH, Satteldorf, Im

Winkel 1-3, 74589 Satteldorf. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer: Schröder,

Dennis, Obersontheim, *07.07.1980.

HRB 734154 - 29. April 2022

RB Elektro Systems Verwaltungs-

GmbH, Schwäbisch Hall, Max Planck Straße

10, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Breitschwerdt, Timo, Schwäbisch

Hall, *01.12.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 580774 - 2. Mai 2022

SM Strukturmetall GmbH & Co. KG,

Bretzfeld, Moosbachstr. 22, 74626 Bretzfeld.

Prokura erloschen: Janssen, Anton Franz Hendricus

Barbara, Valkenswaard/ Niederlande,

*20.11.1960.

HRA 680807 – 2. Mai 2022

Klaus Partin Vermögens + Verwaltungs

KG, Bad Mergentheim, Dr.-Schier-Strasse 17,

97980 Bad Mergentheim. Persönlich haftender

Gesellschafter: Partin, Nikolaus Bernhard, Bad

Mergentheim, *15.09.1937. Eingetreten als

Persönlich haftender Gesellschafter: Partin, Gudula,

Bad Mergentheim, *09.07.1962. Prokura

erloschen: Partin, Gudula, Bad Mergentheim,

*09.07.1962. Einzelprokura mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Partin, Viktoria, Frankfurt am

Main, *05.09.1992.

HRB 680670 – 2. Mai 2022

Ökologische Beteiligungs-Aktiengesellschaft,

Bad Mergentheim, Marktplatz

16, 97980 Bad Mergentheim. Änderung der

Geschäftsanschrift: Altenbergring 58, 97999

Igersheim. Die Gesellschaft hat am 29.04.2022

die Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

HRB 730146 – 2. Mai 2022

Laukhuff Röttingen Verwaltungs-GmbH,

Weikersheim, Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990

Weikersheim. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr

Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator:

Laukhuff, Alexander, München, *23.05.1988.

Nicht mehr Geschäftsführer: Schröter, Tobias,

Würzburg, *06.02.1982. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 734586 – 2. Mai 2022

Neckarsee 318. V V GmbH, Bad Mergentheim,

Marktplatz 3, 97980 Bad Mergentheim.


Juni 2022 I Jahrgang 21 I Nr. 236

Handelsregister 27

Änderung der Geschäftsanschrift: Oberer Graben

64, 97980 Bad Mergentheim.

HRB 744144 – 2. Mai 2022

GIFK Gesellschaft für individuelle Finanzkonzepte

mbH, Crailsheim, Lange

Straße 30, 74564 Crailsheim. Prokura erloschen:

Yesilova, Halit Yadigar, Augsburg, *19.05.1965.

HRB 590663 - 3. Mai 2022

Albert Berner Deutschland GmbH, Künzelsau,

Bernerstraße 4, 74653 Künzelsau. Prokura

erloschen: Sütterlin, Andreas, Ludwigshafen,

*02.09.1970.

HRB 590804 - 3. Mai 2022

Sterr & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft

mbH, Künzelsau, Marcalistraße 36,

74653 Künzelsau. Bestellt als Geschäftsführer:

Dr. Schuster, Michael Maximilian, Stuttgart,

*28.07.1990. Nicht mehr Geschäftsführer: Angelone,

Andrea, Steuerberaterin, Michelfeld,

*17.03.1971.

HRB 724229 - 3. Mai 2022

Envases Öhringen GmbH, Öhringen, Otto-

Meister-Str. 2, 74613 Öhringen. Prokura erloschen:

Höller, Günter, Frankweiler, *24.09.1964.

HRB 725258 – 3. Mai 2022

Laukhuff Industries GmbH, Weikersheim,

Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schröter, Tobias, Würzburg, *06.02.1982. Nicht

mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Geschäftsführer:

Laukhuff, Alexander, München,

*23.05.1988, Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 741742 – 3. Mai 2022

Anytime Management GmbH, Niederstetten,

Bahnhofstraße 44, 97996 Niederstetten. Die

Gesellschafterversammlungen vom 07.04.2022,

mit Nachtrag vom 28.04.2022, hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1 (Firma und

Sitz) und Ziffer 2 (Gegenstand des Unternehmens)

beschlossen. Gegenstand geändert; nun:

IT Dienstleistung, Netz- und Systemadministration,

Kauf und Verkauf von Computer und

Zubehör. PC-Bereich: Austausch von Modulen,

Netzteilen, Platinen, Laufwerken, Karten; PC-

Service; Verschleißteile bei Hardware-Geräten

(z.B. Drucker); Vernetzung (=strukturierte

Verkabelung); Installation von Software. Kabelverleger

im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten),

Kabelverlegung im Tiefbau (ohne Anschlussarbeiten),

Verlegen von Rohrleitungen/Elektrokabeln

außerhalb des Hauses sowie Durchbruch

durch die Hauswand und Kabelverlegung bis

zum Hauptanschluss, Installation Smarthome,

Industriemontage, Einbau von genormten Baufertigteilen

(zum Beispiel Fenster, Türen, Zargen,

Regale), Bagger- u. Erdbewegungsarbeiten,

Kabelgrabenaushub/-bau, Bodenleger, Betonbohrer

und -schneider, Erdkabelverlegung, Gabionenbau,

Garten- und Landschaftsbau,

Hartfaserplatten verlegen, Heizkostenverteiler

montieren, Heizungsrohrisolierung. Photovoltaikanlagen

Montage und ohne Eingriff in die

Dachunter- bzw. Fassadenkonstruktion bei Aufdachsystemen.

Kauf und Verkauf von Handelsware,

insbesondere für Elektro als auch Heizanlagen.

Personenbezogene Daten (Wohnort)

geändert bei Geschäftsführer: Kurtishi, Shenazi,

Niederstetten, *20.07.1971, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRA 701141 – 4. Mai 2022

Kaufhaus WOHA Drexel & Kißling

GmbH & Co. KG, Crailsheim, Voithstraße 19,

74564 Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als

Liquidator: Drexel, Axel Wolfgang Manfred, Aalen,

*05.08.1963; Kißling, Ulf Dirk, Crailsheim,

*15.12.1971. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 670806 – 4. Mai 2022

LEONHARD WEISS Beteiligungsholding

GmbH, Satteldorf, Leonhard-Weiss-Straße 2-3,

74589 Satteldorf. Bestellt als Geschäftsführer:

Ott, Christian, Kreßberg, *14.05.1971. Nicht

mehr Geschäftsführer: Straub, Dieter Clemens,

Rosenfeld, *16.02.1957. Prokura erloschen: Ott,

Christian, Kreßberg, *14.05.1971.

HRB 570583 - 4. Mai 2022

ConCab Kabel GmbH., Mainhardt, Am

Moosbach 7, 74535 Mainhardt. Bestellt als

Geschäftsführer: Bubolz, André, Isselburg,

*13.11.1970, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Kailer, Thomas, geb.

Mühle, Mainhardt, *27.08.1964; Pichler, Sabine,

Mainhardt, *07.03.1972.

HRB 724170 - 4. Mai 2022

WEA-Tech GmbH, Obersontheim, Ebbachweg

11, 74423 Obersontheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 25.04.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz 2

(Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Bühlertann.

Neue Geschäftsanschrift: Alemannenweg

5, 74424 Bühlertann.

HRB 758153 - 4. Mai 2022

OBD Precision GmbH, Gaildorf, Daimlerstraße

16, 74405 Gaildorf. Einzelprokura: Müller,

Stefan, Immenstadt, *15.02.1973.

HRB 776683 - 4. Mai 2022

Baulux GmbH, Gaildorf, Kirchstraße 7, 74405

Gaildorf. Bestellt als Geschäftsführer: Landorf,

Kevin, Demmin, *24.11.1997, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Maxharraj, Kreshnik, Gaildorf, *24.09.1992.

HRB 590571 - 5. Mai 2022

Helmut Schneider GmbH, Künzelsau,

Dornäckerweg 24, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 26.04.2022 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

3 (Stammkapital und Stammeinlagen) beschlossen.

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 26.04.2022 ist das Stammkapital

auf Euro umgestellt. Das Stammkapital

ist ferner durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf 205.000,00

EUR erhöht. Stammkapital nun: 205.000,00

EUR.

HRB 570105 - 5. Mai 2022

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken -,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523

Schwäbisch Hall. Bestellt als Vorstand: Seyboth,

Kristin, Schwäbisch Hall, *27.06.1980. Nicht

mehr Vorstand: Gießler, Jürgen Josef, Schwäbisch

Hall, *26.11.1958. Prokura erloschen:

Seyboth, Kristin, Schwäbisch Hall, *27.06.1980.

HRB 769363 - 6. Mai 2022

HAFNIUM OM HOHENLOHE GmbH,

Forchtenberg, Ohrnberger Straße 13, 74670

Forchtenberg. Bestellt als Geschäftsführer: Mulawka,

Andreas, Forchtenberg, *19.06.2003,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Mulawka, Artur Martin, Forchtenberg,

*20.05.1993.

HRB 772950 - 6. Mai 2022

Europe24 Spedition + Logistik GmbH,

Öhringen, Münzstraße 76a, 74613 Öhringen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 738901 – 6. Mai 2022

Praass Innenausbau und Bautenschutz

GmbH, Kreßberg, Panoramaweg 30, 74594

Kreßberg. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

(Amtsgericht Crailsheim, 2 1 IN 4/22) aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1

GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 571285 - 6. Mai 2022

KGH Umweltservice GmbH, Schwäbisch

Hall, Raiffeisenstr. 17, 74523 Schwäbisch Hall.

Bestellt als Geschäftsführer: Steinborn, Ulrich

Johanes, Inning a. Ammersee, *02.10.1962.

HRB 783972 - 6. Mai 2022

Patrick Schumm GmbH, Braunsbach,

Kilianstraße 15, 74542 Braunsbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 02.05.2022 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziff.

2 beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Der

gewerbliche Güterverkehr, Großraum- und

Schwertransporte und weitere den Geschäftszweck

unterstützende Tätigkeiten.

HRA 723897 – 9. Mai 2022

MODUS GmbH & Co. Objekt Reutlingen

KG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.

HRB 734690 – 9. Mai 2022

MetallArt GmbH, Langenburg, Bahnweg

62, 74595 Langenburg. Die Gesellschafterversammlung

vom 29.04.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz), §

3 (Stammkapital) beschlossen. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf 2.000.000,00

EUR erhöht. Sitz verlegt; nun: Salach. Änderung

der Geschäftsanschrift: Hauffstraße 40, 73084

Salach. Stammkapital nun: 2.000.000,00 EUR.

Bestellt als Geschäftsführer: Bauer, Jürgen Hendrik,

Süßen, *23.07.1979; Wahsner, Andreas,

Ortenburg, *24.10.1964, jeweils mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

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eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Frey, Tobias, Schlat, *18.03.1986.

HRB 742791 – 9. Mai 2022

Courtinside UG (haftungsbeschränkt),

Rot am See, Alemannenweg 9, 74585 Rot am See.

Die Gesellschafterversammlung vom 23.12.2021

hat mit Nachtrag vom 03.05.2022 die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 1 (Firma und

Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Stimpfach.

Neue Geschäftsanschrift: Mörikestraße 8, 74597

Stimpfach. Bestellt als Geschäftsführer: Turac,

Muhammed Ali, Stimpfach, *26.03.1994. Nicht

mehr Geschäftsführer: Sabanovic, Edvin, Rot

am See, *29.02.1988.

HRB 570118 - 9. Mai 2022

AS-Motor Beteiligungs-Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Bühlertann,

Ellwangerstr. 15, 74424 Bühlertann. Die Gesellschaft

(übertragender Rechtsträger) ist

aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom

13.04.2022 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten Rechtsträger vom 13.04.2022 mit

der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „AS-

Motor GmbH“, Bühlertann (Amtsgericht Stuttgart

HRB 777415) verschmolzen (Verschmelzung

zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird

erst mit der Eintragung der Verschmelzung im

Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers

wirksam. Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen. Als nicht

eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern

der an der Verschmelzung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten

nach dem Tag, an dem die Eintragung der

Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind,

nach § 19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach Grund und Höhe

schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit

sie nicht Befriedigung verlangen können.

Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die

Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 759994 - 10. Mai 2022

Gold Lion Distribution Hohenlohe

GmbH, Forchtenberg, Ohrnberger Straße 13,

74670 Forchtenberg. Bestellt als Geschäftsführer:

Mulawka, Andreas, Forchtenberg,

*19.06.2003, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Mulawka, Artur Martin,

Forchtenberg, *20.05.1993.

HRB 765500 - 10. Mai 2022

AKI Bildungs GmbH, Niedernhall, Abt-Knittel-Straße

46, 74676 Niedernhall. Änderung der

Geschäftsanschrift: Hohenlohestraße 16, 74626

Bretzfeld.

HRB 763893 - 10. Mai 2022

formbench GmbH, Schwäbisch Hall, Ginsterweg

3, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.03.2022 hat die

Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des

Unternehmens sind Design, Entwicklung, Herstellung

von und Handel mit Waren im Bereich

Familie und Kinder, Lifestyle, Outdoor, Design

und Software sowie insoweit die Vermittlung von

Dienstleistungen und Waren Dritter.

HRB 777415 - 10. Mai 2022

AS-Motor GmbH, Bühlertann, Ellwanger

Straße 15, 74424 Bühlertann. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.04.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 5.2 (Geschäftsjahr)

beschlossen. Mit der Gesellschaft

(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des

Verschmelzungsvertrages vom 13.04.2022 und

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten

Rechtsträger vom 13.04.2022 die Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „AS-Motor Beteiligungs-Gesellschaft

mit beschränkter Haftung“,

Bühlertann (Amtsgericht Stuttgart HRB 570118)

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden

wird Bezug genommen. Als nicht eingetragen

wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an

der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist,

wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag,

an dem die Eintragung der Verschmelzung in

das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3

UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich anmelden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

HRB 690178 – 11. Mai 2022

Richard Leidig Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Wallhausen, Sonnenweg

191, 74599 Wallhausen. von Amts wegen

berichtigt Gesellschaftsvertrag vom 24.01.1980

mit mehrfachen Änderungen, zuletzt geändert

am 31.10.1985. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Personenbezogene

Daten von Amts wegen berichtigt bei

und nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt

als Liquidator: Leidig, Richard, Wallhausen,

*12.08.1946. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 759239 - 11. Mai 2022

GMA-Energy Hohenlohe GmbH, Forchtenberg,

Ohrnberger Straße 13, 74670 Forchtenberg.

Bestellt als Geschäftsführer: Mulawka,

Grazyna, geb. Palec, Forchtenberg, *26.08.1967,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Mulawka, Adrian Damian, Niedernhall,

*15.12.1991.

HRA 571036 - 11. Mai 2022

Klafs GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall,

Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523 Schwäbisch Hall.

Prokura erloschen: Schöllhammer, Simone,

Schwäbisch Hall, *22.06.1971.

HRB 723202 – 12. Mai 2022

STD GmbH, Crailsheim, Hofwiesenstraße 27,

74564 Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Hofwiesenstraße 27/2, 74564 Crailsheim.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun

bestellt als Liquidator: Trautwein, Hans-Jörg,

Crailsheim, *18.10.1971. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 733921 – 12. Mai 2022

MODUS RT GmbH, Langenburg, Bahnweg

62, 74595 Langenburg. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.05.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz

und Geschäftsjahr der Gesellschaft) und §

3 (Stammkapital) beschlossen. Sitz verlegt;

nun: Bad Saulgau. Neue Geschäftsanschrift:

Schwarzachstraße 21, 88348 Bad Saulgau. Bestellt

als Geschäftsführer: Reisch, Andreas, Bad

Saulgau, *03.04.1973, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Kaske, Siegfried,

Crailsheim, *02.01.1950; Volz, Arndt, Crailsheim,

*04.09.1979.

HRB 742597 – 12. Mai 2022

orga-Bau GmbH, Crailsheim, Bahnhofstraße

22, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.05.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: -Die Vorbereitung, Durchführung

von Bauvorhaben als Bauherr für eigene

oder fremde Rechnung unter Verwendung von

Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern,

Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten

sowie von Bewerbern um Erwerbs-oder Nutzungsrechte;

-die wirtschaftliche Vorbereitung

sowie Durchführung von Bauvorhaben als

Baubetreuer im fremden Namen für fremde

Rechnung; -Vermittlung und Koordination von

Bauleistungen sowie der Import und Export von

Baustoffen.

HRB 580997 - 12. Mai 2022

Mayrer GmbH, Kupferzell, Haller Str. 15,

74635 Kupferzell. Die Gesellschafterversammlung

vom 29.04.2022 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer 2 (Sitz) beschlossen.

Sitz verlegt; nun: Bretzfeld. Änderung

der Geschäftsanschrift: Stuttgarter Straße 6/1,

74626 Bretzfeld.

HRB 570619 - 12. Mai 2022

Metzler GmbH., Rosengarten, Riedweg

8, 74538 Rosengarten. Die Gesellschafterversammlung

vom 02.05.2022 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages durch Einfügung von

Ziff. 9 beschlossen. Bestellt als Geschäftsführer:

Kliewer, Eugen, Rosengarten, *07.09.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 752030 - 12. Mai 2022

Autohaus Cunzemann GmbH, Schwäbisch

Hall, Hauptstraße 65, 74523 Schwäbisch Hall.

Änderung der Geschäftsanschrift: Europaplatz

5, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 766370 - 12. Mai 2022

Die Datenschutzbeauftragten GmbH,

Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße 35, 74523

Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:

Münchbach, Ulrich, Ortenberg, *26.05.1968.

HRA 723897 – 13. Mai 2022

MODUS GmbH & Co. Objekt Reutlingen

KG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595 Langenburg.

Sitz verlegt; nun: Bad Saulgau. Änderung

der Geschäftsanschrift: Schwarzachstraße 21,

88348 Bad Saulgau. Personenbezogene Daten

(Sitz) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter:

MODUS RT GmbH, Bad Saulgau

(Amtsgericht Ulm HRB 733921), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis - auch für

die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 680198 – 13. Mai 2022

Büro Leuchs GmbH, Bad Mergentheim,

Wilhelm-Frank-Straße 65, 97980 Bad Mergentheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Leuchs, Marc

Paul, Bad Mergentheim, *15.03.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Prokura erloschen: Leuchs,

Marc Paul, Bad Mergentheim, *15.03.1991.

HRA 722972 – 16. Mai 2022

Windpark Kirchberg GmbH & Co.KG,

Kirchberg an der Jagst, Fichtenstraße 1, 74592

Kirchberg an der Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift:

Rudolf-Diesel-Straße 5, 74592 Kirchberg

an der Jagst.

HRA 724540 – 16. Mai 2022

Windenergie Kirchberg/Jagst Infrastruktur

GmbH & Co. KG, Kirchberg an der Jagst,

Medizinalratsklinge 13, 74592 Kirchberg an der

Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: Rudolf-

Diesel-Straße 5, 74592 Kirchberg an der Jagst.

HRA 727096 – 16. Mai 2022

Sigloch GmbH & Co. Grundbesitz und

Service KG, Blaufelden, Am Buchberg 8,

74572 Blaufelden. Personenbezogene Daten

(Sitz, Registergericht und Registernummer) geändert

bei Persönlich haftender Gesellschafter:

Sigloch Verwaltungs-GmbH, Blaufelden (Amtsgericht

Ulm HRB 740604).

HRB 730844 – 16. Mai 2022

Windenergie Kirchberg/Jagst Verwaltungs

GmbH, Kirchberg an der Jagst, Medizinalsratsklinge

13, 74592 Kirchberg an der Jagst.

Änderung der Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-

Straße 5, 74592 Kirchberg an der Jagst.

HRB 740970 – 16. Mai 2022

Parkcity GmbH, Kirchberg an der Jagst, Von-

Humboldt-Straße 5, 74592 Kirchberg an der

Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: An der

Autobahn 2-8, 74592 Kirchberg an der Jagst.

HRB 741623 – 16. Mai 2022

elysium audio solutions GmbH, Crailsheim,

Roßfelder Straße 65/5, 74564 Crailsheim.

Personenbezogene Daten (Wohnort) geändert

bei Geschäftsführer: Kollmer, Anna, Oberrot,

*30.01.1988, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura:

Belle, Jürgen, Kreßberg, *05.12.1963.

HRA 724021 – 17. Mai 2022

Windenergie Kirchberg/Jagst GmbH &

Co.KG, Kirchberg an der Jagst, Medizinalrats-

klinge 13, 74592 Kirchberg an der Jagst. Neue

Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Straße 5,

74592 Kirchberg an der Jagst.

HRA 724531 – 17. Mai 2022

Windenergie Kirchberg/Jagst II GmbH

& Co. KG, Kirchberg an der Jagst, Medizinalratsklinge

13, 74592 Kirchberg an der Jagst.

Neue Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Straße

5, 74592 Kirchberg an der Jagst.

HRB 726901 – 17. Mai 2022

Sonnenenergie Kirchberg GmbH,

Kirchberg an der Jagst, Fichtenstraße 1, 74592

Kirchberg an der Jagst. Neue Geschäftsanschrift:

Rudolf-Diesel-Straße 5, 74592 Kirchberg an der

Jagst.

HRA 722675 – 18. Mai 2022

Sonnenenergie Kirchberg Betriebs

GmbH & Co. KG, Kirchberg an der Jagst,

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Änderung der Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-

Straße 5, 74592 Kirchberg an der Jagst.

HRB 733356 – 18. Mai 2022

Straub Elektro + Sicherheit GmbH,

Crailsheim, Schäfergasse 2, 74564 Crailsheim.

Die Gesellschafterversammlung vom 28.04.2022

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Der Handel,

der Vertrieb, die Produktion, die Installation,

die Reparatur und die Wartung von Anlagen der

Sicherheitstechnik, der IT-Technik, der BUS-

Technik (z. B. KNX-BUS) inkusive Smart Home,

der allgemeinen Elektrotechnik und der regenerativen

Energiegewinnungstechnik. Bestellt

als Geschäftsführer: von Resch, Julius, Stuttgart,

*30.07.1951, einzelvertretungsberechtigt. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer:

Straub, Matthias Klaus, Crailsheim, *06.10.1966.

HRB 570105 - 23. Mai 2022

Bausparkasse Schwäbisch Hall, Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken -,

Schwäbisch Hall Crailsheimer Str. 52, 74523

Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Vorstandsmitglied: Brenner, Dirk,

Frankenhardt, *20.09.1986; Fischer, Florian

Peter, Hüttlingen, *19.06.1982.

HRB 730050 - 23. Mai 2022

ABM Handels GmbH, Bühlerzell, Im Wiesengrund

1/1, 74426 Bühlerzell. Neue Geschäftsanschrift:

Wiesenweg 10, 74426 Bühlerzell.

HRB 570687 - 24. Mai 2022

Trend - Optik GmbH, Schwäbisch Hall,

Am Spitalbach 25, 74523 Schwäbisch Hall. Die

Sauberkeit & Hygiene

Gesellschafterversammlung vom 17.05.2022

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und § 2 (Gegenstand des

Unternehmens) beschlossen. Firma geändert;

nun: HT Verwaltungs GmbH. Sitz verlegt; nun:

Schorndorf. Änderung der Geschäftsanschrift:

Konnenbergstraße 85, 73614 Schorndorf. Gegenstand

geändert; nun: Die Verwaltung von

eigenem Vermögen.

HRB 752589 - 27. Mai 2022

Kartal GmbH, Schwäbisch Hall, Blätteräcker

5, 74523 Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Blätteräcker 3, 74523 Schwäbisch Hall.

Löschung

HRB 735533 – 20. April 2022

MHT Bau GmbH, Igersheim, Obere Straße 8,

97999 Igersheim. Sitz verlegt; nun: Giebelstadt

(Amtsgericht Würzburg HRB 16199). Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 734950 – 21. April 2022

Bürgerwind Kreßberg Verwaltungs UG

(haftungsbeschränkt), Kreßberg, Mühlbuck

1, 74594 Kreßberg. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 590556 - 26. April 2022

Die-Hand-in-Hand-Werker GmbH, Ingelfingen,

Eichendorffstr. 22, 74653 Ingelfingen.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 736083 - 29. April 2022

Smolka Verwaltungs GmbH, Schöntal,

Sonnenrain 15, 74214 Schöntal. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 721029 – 29. April 2022

Rafael Brown Culture Management

GmbH, Bad Mergentheim, Ketterberg 7, 97980

Bad Mergentheim. Bestellt als Liquidator:

Brown-Boecker, Cornelia-Bettina Elsa, Bad Mergentheim,

*13.08.1952. Nicht mehr Liquidator:

Brown, Rafael, Bad Mergentheim, *01.03.1949.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 738444 – 29. April 2022

Villa Karlsbad Seniorenresidenz Verwaltungs-GmbH,

Bad Mergentheim, Edelfinger

Straße 6/1, 97980 Bad Mergentheim.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun

Liquidator: Heindl, Hans-Dietrich, Haguenau

/ Frankreich, *03.10.1954. Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

HRB 571283 - 29. April 2022

Fliesenlädle GmbH, Gaildorf, Wilhelm-Bott-

Str. 1, 74405 Gaildorf. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 768744 - 3. Mai 2022

UTZ Mineralölvertriebsges.mbH, Schwäbisch

Hall, Mühlweg 29, 74523 Schwäbisch Hall.

Nicht mehr Liquidator: Gundelfinger, Senta,

geb. Utz, Schwäbisch Hall, *22.06.1953. Eintragung

laufende Nummer 1 von Amts wegen

ergänzt: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRA 734638 - 5. Mai 2022

Schoch-IT.Solutions OHG, Bretzfeld, Kramerstraße

17, 74626 Bretzfeld. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet

nicht statt. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 768949 - 5. Mai 2022

Lightning IT Verwaltungs GmbH, Fichtenberg,

Hauptstraße 85, 74427 Fichtenberg.

Sitz verlegt; nun: Zossen (Amtsgericht Potsdam

HRB 36718 P). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 784320 - 6. Mai 2022

Ainova Just Fit GmbH, Krautheim, Götzstraße

30, 74238 Krautheim. Sitz verlegt von Krautheim

nach Wilkau-Haßlau (Amtsgericht Chemnitz HRB

34932). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 570118 - 12. Mai 2022

AS-Motor Beteiligungs-Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Bühlertann,

Ellwangerstr. 15, 74424 Bühlertann. Die Eintragung

der Verschmelzung im Register des

Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am

10.05.2022 erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG

von Amts wegen eingetragen.

Von Amts wegen

HRB 580484 - 29. April 2022

Günter Wüstemeyer GmbH, Waldenburg,

Siercker Str. 6, 74638 Waldenburg. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß §

394 FamFG von Amts wegen gelöscht.

HRB 680828 – 3. Mai 2022

solar-direct GmbH, Weikersheim, Am Bahnhof

5-7, 97990 Weikersheim. Die Gesellschaft ist

wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

von Amts wegen gelöscht.

Löschungsankündigung

HRA 670618 – 3. Mai 2022

B & D Dach- und Fassadenbau GmbH &

Co. KG, Fichtenau, Am Zigeunerweiher 2, 74579

Fichtenau. Das Gericht beabsichtigt, die Gesellschaft

wegen Vermögenslosigkeit im Handelsregister

von Amts wegen nach § 394 FamFG zu

löschen. Die Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs

gegen die beabsichtigte Löschung ist

auf einen Monat ab Veröffentlichung bestimmt.

HRB 671350 – 9. Mai 2022

B & D Dach- und Fassadenbau Verwaltungs

GmbH, Fichtenau, Am Zigeunerweiher

2, 74579 Fichtenau. Das Gericht beabsichtigt,

die Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit im

Handelsregister von Amts wegen nach § 394

FamFG zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung

eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte

Löschung ist auf einen Monat ab Veröffentlichung

bestimmt.

HRA 670500 – 17. Mai 2022

Weise Festmoden GmbH & Co., Fichtenau,

Birkenweg 1-6, 74579 Fichtenau. Das

Gericht beabsichtigt, die Eintragung der Firma

im Handelsregister wegen des Mangels einer wesentlichen

Voraussetzung von Amts wegen nach

§ 395 FamFG als unzulässig zu löschen. Die

Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs

gegen die beabsichtigte Löschung ist auf einen

Monat ab Veröffentlichung bestimmt.

Ohne Eintrag

HRB 680657 – 2. Mai 2022

FAINEST Beteiligungs-AG an Handelsund

Produktionsfirmen für umweltfreundliche

Technologie, Bad Mergentheim,

Marktplatz 16, 97980 Bad Mergentheim.

Änderung der Geschäftsanschrift: Altenbergring

58, 97999 Igersheim

Berichtigung

HRA 680807 – 3. Mai 2022

Klaus Partin Vermögens + Verwaltungs

KG, Bad Mergentheim, Dr.-Schier-Strasse 17,

97980 Bad Mergentheim. Personenbezogene

Daten von Amts wegen berichtigt bei Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Partin, Klaus, Bad Mergentheim, *15.09.1937.

HRB 725258 – 5. Mai 2022

Laukhuff Industries GmbH, Weikersheim,

Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim.

Amtsbezeichnung von Amts wegen berichtigt

bei Liquidator: Laukhuff, Alexander, München,

*23.05.1988.


Juni 2022 / kostenlos

Seite 36

Das Freizeitmagazin ist an

diesen Auslagestellen – unseren

TRENDS spots – erhältlich:

Assamstadt: Gemeinde Assamstadt

Bad Mergentheim: Aktiv-Center, AKZENT Vitalhotel König am Park, Avia-Tankstelle, Bäckerei Bamberger, Bäckerei

Bamberger, Bäckerei Freitag, BAGeno Raiffeisen eG, Bürgermeisteramt Bad Mergentheim, Burgpark-Ring Kart

GmbH, Cafe Europa, Café-Bäckerei Weber, Deutscher Hof Metzgerei Eidel, Deutschordenmuseum GmbH, DHBW

Mosbach, Diabetes Klinik GmbH & Co. KG, Edekamarkt , Edelfinger Hof, Elektro Schwender, Esso-Tankstelle,

Flair Hotel Weinstube Lochner, Fremdenverkehrsamt, Gärtnerei Rüdenauer, Gästehaus Kippes, HEM Expert Bad

Mergentheim, Herbsthäuser Brauerei Tür, Herbsthäuser Brauerei Wunderlich KG, Jeans + Mode, Karl Bögner GmbH

& Co. KG, KFZ Hellinger GmbH & Co. KG, Klaus Arnold Tabakgeschäft, Kliniken Dr. Vötisch GmbH, Kurverwaltung

Haupteingang, LBV Bäckerei & Konditorei Bad Mergentheim BAGeno, Marquardt C. u. H. Die Pflanzen-Oase,

MEDIAN Klinik Hohenlohe, Modehaus Kuhn, Patriz Herrmann e.K., PAZAR Obst + Gemüse, Pizzeria im Weberdorf,

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Rupprecht Buchhandlung, Sanitätshaus Schmieg GmbH & Co. KG, Schloßcafe, Schurk Markelsheim OHG, Sport

Vath GmbH, Tankstelle K. Gerlinger GmbH, Taubertal-Klinik, Tourist-Information, Verwaltungsstelle Wachbach,

Volksbank Main-Tauber eG, Weberdorf-Apotheke Ulrike Bauer e.K., Weingärtnergenossenschaft, Würth Industrie

Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim, Aktiv-Center, AKZENT Vit

Blaufelden: Autohaus Otto Model GmbH & Co. KG, Bäckerei Sohns, Blumen Rüdenauer, Gemeindeverwaltung,

Handarbeitszentrum, HERM-Tankstelle, Metzgerei Feghelm e. K., Rewe Blaufelden, Sigloch Distribution GmbH &

Co. KG

Braunsbach: D‘Schwarz Lebensmittel und Bäckereiwaren Inh. Katja Schwarz, Gasthof zum Löwen, Gemeindeverwaltung,

Hohenlohe Aktivtours, Stefan Thaidigsmann, Hotel-Restaurant Schloss Döttingen, Kochertal-Apotheke,

Physiotherapiezentrum Bianca Bauer, Schreibwaren Susanne Kobald Braunsbach , Sonne Braunsbach, Sonnenblume

Braunsbach, VR Bank Braunsbach

Bretzfeld: Bäckerei Spindler, Gasthaus „Zum Löwen“, Gemeindeverwaltung, Hotel - Restaurant Rose, Hotel /

Restaurant „Landhaus Rössle Brettach“, Landgasthaus Schmidt, Shell-Tankstelle, Hermann Ehmann, Sparkasse

Hohenlohe - Filiale Schwabbach, Textilpflege- Reinigung Ferch Ruth, Weingut Borth, Weinkellerei Hohenlohe eG

Bühlertann: AVIA Tankstelle, Bäckerei Mack, Bäckerei Schirle, Friseur Salon Le Färb, Gasthof Bären, Gasthof zum

Stern, Gemeindeverwaltung Bühlertann, Physiotherapie Sabrina Ziegler, Wanner Eis

Bühlerzell: Bäckerei Sanwald, Dorfkäserei Geifertshofen, Fleischwaren Wieland GmbH & Co. KG, Gasthof Goldener

Hirsch, Gemeindeverwaltung Bühlerzell, Friseur Danielle Cut and Colour

Crailsheim: A.T.U , Autohaus Doris Sing e.K., Automobil-Forum Stegmaier Crailsheim GmbH, Bäckerei Baier und

Cafe Frank, Bäckerei Groß, Bäckerei Weiß, Bäckereicafe Mack Crailsheim, Bäckereicafe Mack Rossfeld, Backstube

Steinhülb, Bahnhofsbuchhandlung Peter Sessler, Bayers Cafe Frank, Blumen & Mehr , Brot- und Feinbäckerei Baier,

Burger King, Cafe Kett, Café und Bar My Way Crailsheim, Chilis Restaurant Crailsheim, China Restaurant Shanghai,

Cinecity Crailsheim, Clever fit Crailsheim, Deutsche Bank, Dierolf Orthopädieschuhtechnik, Emmas Biomarkt

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Ralph Maile , Gerhard Schubert GmbH, Gino Ginero Ledermoden GmbH, Götz Optik GmbH, Groninger & Co.

GmbH, Hallenbad Crailsheim, HEM Tankstelle, Hoffmanns Cafebar, Hotel Post-Faber, Imig´s Schlummerland,

JET-Tankstelle, Jugend-Sucht-Beratungsstelle des Landkreises, Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Kaufland

Dienstleistung GmbH & Co. KG, Life and Art Gbr, McDonald‘s Restaurant, Möbel Bohn GmbH, z.Hd. Ullrich Müller,

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Schlossar GmbH, Stadtbücherei Crailsheim, Stadtmuseum im Spital, Stadtwerke Crailsheim GmbH, SÜDWEST

PRESSE Hohenlohe - Hohenloher Tagblatt, Terex Compact Germany GmbH, TÜV SÜD Auto Service GmbH, Voith

Turbo GmbH & Co. KG, VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG, Zoo Linhardt

Creglingen: BAG Raiffeisen e.G., Fremdenverkehrsamt/Bürgermeisteramt, Pfarramt, Tourismus Information

Dinkelsbühl: Kleiderstolz, Meiser Design Hotel Dinkelsbühl, Touristik-Service, Dinkelsbühl: Kleiderstolz, Meiser

Design Hotel Dinkelsbühl, Touristik-Service

Dörzbach: Bäckerei Kirchenbäck, Bistro Galaxy, EDEKA Geiger, Friseursalon Dieter Weber, Gemeinde Dörzbach,

Toto-Lotto Schreibwaren Carola Zankl, Volksbank Hohenlohe eG

Fichtenau: Adler, Bäckerei Café Lutz, Bäckerei G. Bartelmäs, Dadia‘s Bistro, Fleischwaren Wieland, Gemeindeverwaltung

Fichtenau, Landgasthof Zum Hirsch, Nahkauf, PENNY-Markt Discounter

Fichtenberg: Activ Sport Bohn Fichtenberg, Bäckerei Glück, Bäckerei Scholl, Gasthaus & Hotel Krone, Wolgang Fritz,

Gaststätte Adler, Gemeinde Fichtenberg, Hirsch Shisha Hotel, KW Automotive Fichtenberg , KW automotive GmbH,

Metzgerei Wieland, Norma Filiale, Pizzeria Restaurant Seestüble

Forchtenberg: Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG, Bäckerei Cafe Burkhardt Inh. H. Ehmann, Gemeindeverwaltung

Forchtenberg , LBV-Bäckerei, Schäfer Hohenloher Fleisch und Wurst GmbH & Co. KG, Volksbank Hohenlohe

eG, Weinstube Winkler

Frankenhardt: Bäckerei Lebsanft, Gemeindeverwaltung, Ums Eck

Friedrichsruhe: Golf-Club Heilbronn-Hohenlohe e.V., Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

Gaildorf: Alt Gaildorf, Aral Tankstelle, Bäckerei Sanwald, Bott GmbH & Co,KG, Büro Heinz-Günter Wieszt, Carty

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Stadtverwaltung Gaildorf, SÜDWEST PRESSE Hohenlohe - Rundschau, Wieland Fleischwaren GmbH & Co. KG

Gerabronn: AZURIT Seniorenzentrum Hohenlohe, Hof in Liebesdorf - Klingler, LBV im EDEKA, Pfizzeria Romana,

Stadtverwaltung Gerabronn, Volksbank Hohenlohe eG

Gschwend: Gemeindeverwaltung, Schwimmhalle Wasserreich

Igersheim: Bäckerei & Café Bamberger, Bäckerei Bamberger, Blumen- und Gartenbau Dittmann, Gemeindeverwaltung,

Niederle-Groh Mode & Trend GmbH

Ilshofen: ARAL-Tankstelle, Arena Hohenlohe, Bäckerei Knusperbrezel, Bahnhofmann Ilshofen Eckartshausen,

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Edeka/LBV Ilshofen, Flair Park-Hotel Ilshofen, Ford Autohaus Busch GmbH, Fußpflegestudio Claudia Rupp, Lightlife

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Mensch lshofen

Ingelfingen: Autohaus AHS GmbH, Automobil-Forum AHS GmbH, BAGeno Raiffeisen eG, Bürkert Systemhaus

Ingelfingen, Christian Bürkert GmbH & Co. KG, Friseursalon Zoi Kelessi, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co.

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Schloßhotel, Stadtverwaltung Ingelfingen, Toto-Lotto E. Turber, Schreibwarengeschäft, TÜV SÜD Service-Center

Ingelfingen, Volksbank Hohenlohe eG

Jagsthausen: Fremdenverkehrsamt/Bürgermeisteramt, Rotes Schloss - Schlossremise - Lecker speisen & feiern

(Biergarten)

Kirchberg: Autohof Kirchberg Inh. Jutta Blumenstock, AVIA Tankstelle, Bäckerei Roland Schlötter, EDi Tankstelle,

Fröber‘s Bistro & Restaurant, Klappe - Kino Kultur Kneipe, Landhotel Kirchberg, Rewe Kirchberg, Schloss-Schule

Kirchberg gemeinnützige GmbH, Stadtverwaltung Kirchberg an der Jagst

Krautheim: Autohaus Joachim Essig, Bäckerei Kubach, Bäckerei Trabbold, BSK e.V. Büro Bundesverband Selbsthilfe

Körperbeh. e.V., Eduard-Knoll-Wohnzentrum GmbH, Fresssack, Krautheimer Werkstätten für Menschen mit

Behinderung gem. GmbH, Mühlenbeck Meinhard Kubach, Rüdinger Spedition GmbH, Smokers Shisha Lounge,

Stadtverwaltung Krautheim

Kreßberg: Friedrich Wolz GmbH, Landbäckerei Glück GmbH, Landgasthof-Hotel „Zum Hirsch“, Rathaus Kreßberg

Künzelsau: Albert Berner Deutschland GmbH, ARAL-Tankstelle Urusla Heyer, Autohaus Kunze Service GmbH,

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Frank Schneider GmbH, Dr. med. Michael Häberle Hautarzt, Drogeriemarkt Müller, E neukauf Künzelsau, Emma

Café Bistro Bar, Gaststätte „Der Engel“, Gerhard Sprügel GmbH Befestigungstechnik, HEM Expert Künzelsau,

Hohenlohe-Apotheke Künzelsau, Hotel Restaurant Anne-Sophie, Jugendkulturverein Kokolores Künzelsau e.V.,

Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau (Hauswirtschaftliche Schule), Kaufmännische Schule Künzelsau, Kidano

Asia Restaurant, kyre and friends Kyre GbR, Landgasthof Adler, Landgasthof Flell, Landratsamt Künzelsau, Maas

Bauzentrum, Max-Richard-und-Renate-Hofmann-Haus, Müller Augenoptik und Hörgeräteakustik GmbH, Museum

Würth, Mustang Outlet Künzelsau, Nicos Friseure, Ottenbacher GmbH, Reinhold-Würth-Hochschule, Residenz

am Schloß, Schmezer GmbH Einrichtungshaus, Sportheim TSV Künzelsau, Sportivo, Stadtverwaltung Künzelsau,

STAHL CraneSystems GmbH, Tabak-Brückbauer, Tankstelle AVIA, KSG KFZ-Service, Vitalpark feel-well, Waldmann

Orthopädie-Schuhtechnik GmbH, ZIEHL-ABEGG SE, ZOO-Fachgeschäft Schierle

Kupferzell: Gemeindeverwaltung, GEMÜ Produktions- und Logistikzentrum Europa, Karl Bögner GmbH & Co.

KG, KBK Fenster & Türen GmbH, Landgasthof Beck, Landhotel Gasthof Krone, Landhotel Günzburg, Rossmann

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Langenburg: Bäckerei F. Hölzle, BACKofenSIVE, Buchhandlung am Markt/Kruse, Café Bauer, Freibad Langenburg,

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Gästehaus Jagsttalblick, Gasthof zur Post, Mawell Resort GmbH, Restaurant Mosesmühle, Schloss und Automuseum

Langenburg , Stadtverwaltung Langenburg, Wiebelehäusle Eiscafe Langenburg

Lauda-Königshofen: Stadtverwaltung Lauda-Königshofen

Mainhardt: Aral Tankstelle Hans Kotzel, BAG-Hohenlohe-Raiffeisen eG, Gasthaus Löwen Kurt Kühnle OHG, Hotel

Café Restaurant Schoch GmbH, Landgasthof Sonne , MGT Motorrad & Teile, Rathaus Mainhardt, Rossmann

Mainhardt

Michelbach an der Bilz: Fitness- und Freizeitanlage Move, Ums Eck Markt

Michelfeld: Autohaus Walter Mulfinger GmbH, Bäckerei Ulrich Stutz, Bürgermeisteramt Michelfeld, denns Biomarkt

im Kerz, Getränke Schwanzer, Inh. Herbert Schwanzer, Haller Waschwelt, Hanselmann GmbH, Hobelbank Fam.

Butz, Hobelbank Gnadental, Landgasthof Adler, Mc Donald‘s Restaurant, Vitalwelt Michelfeld

Mulfingen: „Erlebnis Mittleres Jagsttal“ Herrenhaus Buchenbach, Autohaus Schmieg GmbH, ebm-papst Mulfingen

GmbH & Co. KG, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Edeka Schmid Toto Loto, Gemeindeverwaltung Mulfingen,

Hotel & Restaurant Amtshaus, Jagstmühle Heimhausen, JAKO AG, Landgasthof Jagstmühle, Raiffeisenbank

Kocher-Jagst eG, Waldcamping Hollenbacher See Wachter KG

Neuenstein: Avia-Servicestation Ulrike Riess, Hotel am Schloss - Garni, Kreisarchiv des Hohenlohekreis, Netto

Marken-Discount, Penny-Markt Discounter, Stadtverwaltung Neuenstein

Niedernhall: Akis Grill, BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG, Café Gockner, C‘est la vie, Dothentic, Friedrich

Hertweck GmbH, Jäger‘s Landhaus Rössle, LBV Bäckerei Edeka Titus, nahkauf Karl Volker, Niedernhaller Solebad,

Stadthallen-Restaurant, Stadtverwaltung Niedernhall, Stein Beauty Coiffeur

Niederstetten: Curly Sue Friseursalon, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Hotel Gasthof Krone, Metzgerei

Bohnet, Shell Tankstelle, Stadtverwaltung Niederstetten, Volksbank Vorbach-Tauber eG

Oberrot: Avia Tankstelle Oberrot, Bäckerei Kern im Netto, Backwaren Bohnert, Inh. Claudia Bohnert, Binderholz

Oberrot, EDEKA Stengelin, FKK-Camping Ofenberg Moll GbR, Flinsbergstüble Uwe Keuler Partyservice, Gaststätte

Rottal-Treff, Gemeindeverwaltungen Oberrot, Landhaus Noller, Netto Markt-Discount, Netto Oberrot, Oberroter

Kebap-Haus, Wieland Fleischwaren GmbH & Co. KG

Obersontheim: Autohaus Siegfried Sing e.K., Bäckerei Schierle, Gemeindeverwaltung Obersontheim, Müller

Jürgen Holzofenbäckerei, Neukauf/Bäcker, PENNY-Markt Discounter, Stabilo-devo Werkzeug Fachmarkt GmbH,

TimeOUT

Öhringen: Aral Tankstelle, Autohaus Assenheimer + Mulfinger GmbH & Co. KG , Auto-Schneider GmbH, Bäckerei

Konditorei Café Discher Andreas Discher GmbH, Bäckerei Müller, Bäckerei Offenhäuser, Bäckerei Pfisterer &

Oettinger, Bäckerei Trunk, Biomarkt Roland Geist GmbH, Blumenwerkstatt, Buchhandlung Vielseitig im Ö-Center,

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ÖHRINGEN GMBH, Euronics XXL Sinn GmbH, Gaststätte Ochsen, Gewerbliche Schule, Groß GmbH Sport + Mode,

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Öhringen Marktplatz, Metzgerei Megerle, Metzgerei Megerle, Modehaus Bär GmbH & Co. KG, Modewelt Rossmann,

OBI, Optik Bauer, Rendel-Bad Öhringen, Ristorante Pizzeria ITALIA, Schlosscáfe Nußknacker, Shell-Tankstelle,

Sporthotel Öhringen, Stadtbücherei, Stadtverwaltung Öhringen, TÜV Süd Service-Center, Volksbank Hohenlohe

eG, Ziegler Öhringen GmbH & Co. KG

Unterwegs auf

Straßen und Schienen

Testerella versus ÖPNV –

schafft sie es planmäßig

durch’s Verbreitungsgebiet?

Hollywoodreif:

Der Haller Gerd

Nefzer ist zweifacher

„Oscar“-Gewinner

Die weite Welt ruft

Vom Sabbatical in Afrika bis zum

Tagestrip vor der Haustüre –

Abenteurer berichten

Das neue

Trends

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Pfedelbach: Autohaus Kummich GmbH, Druckerei Bauer GmbH , Gemeindeverwaltung, Getränkeparadies

Pfedelbach, Jet-Tankstelle, Landhotel Küffner Hans Peter & Nicole Habel Küffner GbR, Penny-Markt Discounter,

RG - Druck Göhringer, Trunk dreierlei - Bäckerei, Café & Bistro, Zahnarzt Funk

Rosengarten: Bäckerei Scholl im Netto, BRT Berghof Racing Team, Gräter GmbH & Co.KG , Haarstudio Weis, Jet

Tankstelle, Jovan Eco Hause/ Nita Cafe, Nahkauf, Rathaus

Rot am See: Bäckerei Burkhard, EDEKA Aktiv-Markt Rühling, EDEKA Rühling, Feuchter - Fleisch & mehr, Gasthof

Lamm, Gemeine Rot am See, Getränkezentrale, Metzgerei Laubinger, Monis Modestudio GmbH, Pizzeria Dreispitz

Satteldorf: Bürgermeisteramt Satteldorf, Euro Rastpark Crailsheim-Satteldorf, HEM expert Satteldorf, LEONHARD

WEISS GmbH & Co. KG, McDonald‘s Restaurant, PENNY-Markt Discounter

Schnelldorf: McDonald‘s Restaurant

Schöntal: Autohaus Dieter Kohler, Autohaus Schlunski GmbH, Autohaus Zürn KG, BAGeno Raiffeisen eG, Gasthof

zum Ochsen, Gemeindeverwaltung, Kloster Schöntal , Klostercafe Schöntal, LTI-Metalltechnik GmbH, nah und gut

Fuggerer, Raiffeisenbank Hohenloher Land eG, Spar Markt Brümmer Ute, Textiltruhe Helga Schramm , Volksbank

Hohenlohe eG

Schrozberg: „S“ was Imbiss, AVIA-Servicestation Helga Heinold, Brauereigaststätte Riedbach, Fashion Outlet

Schrozberg, Feuchter‘s Essen und Kultur, Gasthaus Krone, Haar telier Tatjana Zlojutro, LBV im EDEKA-Markt,

Metzgerei Schilpp, n3 color cut style, Paparazzi Cafe Cocktalbar, Pizzeria da Rocco, Stadtverwaltung Schrozberg,

Uimbiss Özbey Döner-Pizza-Pasta

Schwäbisch Hall: A.T.U Bad Mergentheim, Akademie der Künste, Anlagencafe, AOK Baden-Württemberg, Apotheke

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Bäckerei Lang, Bäckerei Renner, Bäckerei Scheu, BAG-Hohenlohe-Raiffeisen eG, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft

Schwäbisch Hall AG, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Bergl, Big Russel, Bio-Bäcker Andreas Kretzschmar,

BIOritter Schwäbisch Hall, Bistro Relax, Blumen Bierbach Gelbingen, Brauerei-Ausschank zum Löwen, Cafe

Ableitner Inh. Joachim Burkart e.K., Cafe Auszeit, Cafeteria Technologiezentrum Schwäbisch Hall GmbH - Haus der

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Kegelcenter Old Smuggler, KLAFS GmbH & Co. KG, Kreuzäcker Apotheke OHG, Kunsthalle Würth , Landbäckerei

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GmbH, Kochertal-Draisine Fam Jäger, Rommelag Unternehmensgruppe, Uhlbachhof Hofcafe Fam. Jäger

Untermünkheim: AVIA-Servicestation Margret Enderer, Bäckerei Kern im Netto Untermünkheim, Café Wolf, Cafe

Wolf Bäckerei-Konditorei, Fachwerk, Gemeindeverwaltung, Kejs-Hair-Style-Beauty, Krimmers Backstub, Krimmers

Backstube Untermünkheim, Landgasthof Krone, Landmetzgerei Harld Schäfer, Rössler-Apotheke, Traube, Weber

Werbung GmbH, Zafer Kebap Untermünkheim

Vellberg: AVIE Apotheke, Bäckerei Glück, EDEKA Markt Möller, Museumsgasthof Ochsen, Rathaus Stadt Vellberg,

Salon im Städtle

Waldenburg: Berufskolleg Waldenburg gemeinnütziger e.V., Gleis 1 – Kunstbahnhof, Hotel-Café Mainzer Tor ,

Ländl.Heimvolkshochschule Hohebuch, nah und gut Beck, Nicotra Gebhardt GmbH, Panorama Hotel & Service

GmbH, R. STAHL Aktiengesellschaft, Shell-Tankstelle Ludwig Roth e.K., Sportheim Waldenburg, Stadtverwaltung

Waldenburg, SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH, Tierschutzverein Hohenlohe e.V., Würth Elektronik eiSos GmbH

& Co. KG, Zum Kirchersbäck, Zum Kirchersbäck

Wallhausen: Gemeindeverwaltung, Neukauf EDEKA

Weikersheim, Car Fit Jung Harald Auto Crew Partner, Hotel Laurentius, Informations- und Verkehrsamt/

Bürgermeisteramt, Jeunesses Musicales Deutschland e.V., Lotti‘s Bar und Grill, Michelberger GmbH, Staatl.

Schlösser u. Gärten

Weißbach: Cafe Miclhmädchen, Gemeindeverwaltung Weißbach, Konrad Hornschuch AG, Ums Eck Inh. Ilonka Hess

Bäckerei, Volksbank Hohenlohe eG

Wolpertshausen: AKZENT Hotel Goldener Ochsen, Bäckerei Kretzschmar/Regionalmarkt, Bürgermeisteramt

Wolpertshausen, Gaststätte Adler, Haus der Schönheit Wolpersthausen IDUN Friseur & Dermakosmetik GbR, Idunn

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