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s'Psairer Heftl - Juni Ausgabe 2022 s'Psairer Heftl - Monatsmagazin für das Passeiertal Herausgeber: Ratio KG des Helmuth Fritz Grafik & Redaktion: MP Graphics & Design der Monika Pfitscher

s'Psairer Heftl - Juni Ausgabe 2022
s'Psairer Heftl - Monatsmagazin für das Passeiertal
Herausgeber: Ratio KG des Helmuth Fritz
Grafik & Redaktion: MP Graphics & Design der Monika Pfitscher

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Monatsmagazin für das Passeiertal

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

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TIPPS & NEWS

Poste Italiane S.P.A. - Spedizione in abbonamento Postale-Aut. n°31319330-003

TERMINE Ausgabe 06 - Juni 2022 - Jahrgang 13

ROC 32966 /2020/BZ Periodico Roc

Foto: Helmut Gufler

Endlich

beginnt der

Sommer

WEITERE THEMEN

Rabenstein im Hinterpasseier

Faszination Landschaft: Feldererweg

Nachhaltigkeit: Putzen ohne Müll

Ein Abschlusskonzert der Extraklasse

Andreas Gabalier in der Quellenhof See Lodge

Rocknight im YOU

Kultursommer St. Leonhard 2022

Altarweihe im Seniorenwohnheim St. Barbara

Kolumne von Barbara Hofer


RAIFFEISENKASSE PASSEIER

Pr-Info

war es dann am Montag den 16.05.2022

endlich soweit: Einige Mittelschüler der

1. Klasse sind mit den Lehrern Bert Innerhofer,

Ernst Rinner und Marlies Haller

bei angenehmsten Wetterbedingungen

losgestartet.

Fahrradtour zum Gardasee: Mittelschüler

von St. Leonhard treten in die Pedale!

Jo, mir sein mitn Radl do - In diesem

Sinne ist eine Gruppe von Erstklässlern

der Mittelschule St. Leonhard an

den Gardasee geradelt. Nach einem

Monat Training und intensiver Vorbereitungen

für Sicherheit und Service,

Die insgesamt rund 180 km wurden in

drei Tagesetappen aufgeteilt. Die erste

Etappe führte bis zum Castelfeder

(75km), am zweiten Tag dann bis Rovereto

(75km) und am Mittwoch kam

die Gruppe in Torbole (25km) an, wo

die Kinder die Zeit am See bei einem

wohlverdienten Eis genossen. Als Zugabe

machten sie noch einen Abstecher

nach Riva del Garda. Heimwärts ging es

dann mit einem Reisebus.

Für die Schüler war es ein besonderes

Erlebnis, das sie sicherlich in Erinnerung

behalten werden!

Die Raika Passeier gratuliert herzlich

zu dieser Leistung und leistet einen

Beitrag, indem sie die Buskosten für

die Heimreise der Gruppe gerne übernimmt.

Raiffeisenkasse Passeier

Kolumne

Warum manchen immer heiß und manchen immer kalt ist

Temperaturkriege im Büro oder im

Wohnzimmer sind Realität. Im Sommer

kleben die einen mit ihren schwitzenden

Unterarmen am Tisch fest,

während andere ihren Sommerschal

um die Schultern legen. Im Winter treffen

trockene Heizungsluft-Fanaten auf

schnaubende Fenster-auf-Befürworter.

Könnten wir uns nicht eine allgemeine

Wohlfühltemperatur einigen?

Leider nein, denn laut einer Studie ist

Frauen prinzipiell immer kälter als Männern,

da Frauen eine ausgeglichenere

Fettschicht besitzen, welche die Zirkulation

des Blutes in die inneren Organe

fördert. Dadurch werden die Extremitäten

wie Hände und Füße immer

hintangestellt. So haben Männerhände

im Schnitt immer eine durchschnittliche

Temperatur von 32,3° und die von

Frauen lediglich 30,7°.

Das erklärt natürlich einiges, aber löst

nicht das generelle Problem. Was wir

dagegen tun können: Wärme- und Kälteempfinden

kann auch die Auswirkung

einer angeschlagenen Gesundheit oder

von erhöhtem Stress sein. Im Umkehrschluss

heißt das, dass wenn wir glücklich

sind, es auch mit der Temperatur

klappt.

Im Alltag gibt es zudem den ein oder

anderen Trick, um nicht immer als einziger

in der Runde an den Temperaturen

zu leiden. Von den Kleidern, die

wir tragen, bis zum Essen, das wir konsumieren,

beeinflussen viele Faktoren

unser Wärmeempfinden. Das meiste

kennt man als Hausmittelchen: Suppe

und Kohlenhydrate im Winter, damit

einem warm ist. Kleine Portionen mit

viel Gemüse im Sommer, das kühlt. Eine

Raumtemperatur zwischen 21° und

24°C ist optimal.

Wem das zu anstrengend ist: Anscheinend

hilft es auch, sich warme Orte

vorzustellen, wie eine tropische Insel

mit Sandstrand. Das setzt Endorphine

frei, die helfen, die Körpertemperatur

zu halten. Na dann, los und tagträumen!

Barbara Hofer


INHALT

Am

21. Juni

ist Sommeranfang

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt sind wir erst im Monat Juni und doch hat uns

die erste Hitzewelle bereits im Mai ein bisschen erwischt.

Deshalb haben wir für Sie ein paar schöne

Wander- und Hüttentipps, auf denen Sie der Hitze

entfliehen können und musikalisch unter dem Motto

„Aufgspielt auf den Almen“ zünftig unterhalten werden.

Denken Sie auch daran, in den Rucksack immer

etwas zu trinken, Regenschutz und trockene Kleidung,

Sonnen-Hut und Sonnencreme zu geben, denn

das Wetter kann sich in den Bergen schnell drehen,

von schön auf schlecht und umgekehrt.

Herz-Jesu-Sonntag: Am 4. Oktober 1809 sprach Andreas

Hofer zu den Bürgern, Priestern und Ministranten,

nachdem ihm in der Hofkirche zu Innsbruck vom

Abt von Wilten Markus Egle die Ehrenkette umhängt

wurde: *"Londsleit! Heit donk i dem ollerheiligschten

Herzen Jesu, dös mi stärken soll - so werd i´s Lond

trei verwolten in meines Kaisers Nomen. Mir Tiroler

donken insern Herrgott für seine groaße Hilf bei der

Befreiung inseres Voterlondes von dem so mächtigen

und grausomen Feind. Londsleit und Woffenbrüader,

dös Gnodenzoachen soll mi mohnen, Tog für Tog zu

beten und zu bitten: Gott beschütz inser liabs Voterlond

Tirol."

Seit diesem Jahr feiern Tiroler im Monat Juni (heuer

am 26. Juni) den Herz-Jesu-Sonntag und viele Freiwillige

entzünden imposante Bergfeuer. Gerade in

diesen Zeiten sollten wir uns dieser Worte besinnen

und zusammenhalten. *(Quelle: Text Meraner Volksschauspiele

Andreas Hofer 2009 Michael Forcher-

Insbruck und Erich Innerebner)

Einen schönen, erholsamen Urlaub wünschen wir

Ihnen und viel Spaß beim Lesen!

Helmuth Fritz

Herausgeber ‘s Psairer Heftl

Inhaltsverzeichnis

s'Psairer Heftl empfiehlt 4

Buchpräsentation - Ein Leben in Bewegung 4

Rabenstein im Hinterpasseier 5

Rubrik „Wieder aufstehen”: „Na des brauch i nit!" 6

Nachhaltigkeit: Putzen ohne Müll 7

Ein Abschlusskonzert der Extraklasse 8

Überraschungsständchen für die Quellenhof See Lodge-Gäste 9

Kraedu - Die Rauke 10

Rocknight im YOU 11

Kinderseite von Isabella Halbeisen 12

Oswald Kuenzer - Pfarrer im Hinterpasseier 13

Was ist eigentlich „Lievito Madre“? 13

Die Psairer Mecker-Goas: Parken oder worten? 14

Restegourmet-Rezept: Gefüllte Reisbällchen 14

Impressum 14

Hoi Grießt’Enk af dr Bockhütte! 15

Herzlich Willkommen auf der Oberen Gostalm! 15

Faszination Landschaft: Feldererweg 16

Kultursommer St. Leonhard 2022 - 15/2 17

Altarweihe im Seniorenwohnheim St. Barbara 18

Südtiroler Bauernbund: Um Sanierungsförderung ansuchen 18

Alles was Recht ist: Baur & Tappeiner Rechtsberatung 19

Getraut enk, mir sein für enk do! Krebshilfe Passeier 20

Vom richtigen Umgang mit tiefgekühlten Lebensmitteln 20

UBO-App: das Heilmittel gegen Lebensmittelverschwendung 21

Kleinanzeiger 22-23

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

3

PSAIRER HEFTL

INFO BOX

Redaktion: Monika Pfitscher 348 464 30 54 info@mpgraphicsdesign.com

Werbung: Isabella Halbeisen 349 445 75 15 isabella.halbeisen@gmail.com

Werbung: Barbara Hofer 348 002 89 69 hoferbaba91@gmail.com

Werbung: Robert Bernard 338 303 74 66 robert.bernard@wochenblatt.it

Werbung: Ernst Müller 333 464 33 34 redaktion@wochenblatt

Werbung: Markus Hatzis 335 646 56 60 info@imconcepts.it

Werbung: Allgemein 0473 49 15 05 werbung@heftl.it

Verwaltung: Helmuth Fritz 335 63 777 53 - Fax 0473 49 15 03 heftl@heftl.it


BUCHPRÄSENTATION

WIR EMPFEHLEN

Beschallung | Beleuchtung | Bühnenbau | Zeltverleih

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+39 335 1050837 - info@passeierevents.com

Ein Leben in Bewegung

Eine tolle und interessante Veranstaltung

fand letzens im Hirzergebiet, genauer

gesagt im Gasthaus Klammeben,

statt. Der bekannte Südtiroler Franz

Wimmer stellte sein neues Buch „Ein

Leben in Bewegung“ vor und hat daraus

gelesen. Es sind interessante Geschichten

aus seinem Leben, mit mehr oder

weniger bekannten Südtiroler Persönlichkeiten.

Musikalisch begleitet wurde

er vom allseits bekannten Sepp Messner

„Windschnur".

Lodenschneider's

+39 335 1050837

REINIGUNG

- info@passeierevents.com

Platter Anton

39015 St. Leonhard - Silbergasse 1

Tel. 0473 65 62 45

DAMEN- UND HERRENSCHNEIDEREI

Passeirer Herrentracht

Gamaschen

Den Schneider und die Schneiderin

gibt es nach wie vor.

Reparaturen und Änderungen

werden stets erledigt!

Glücklich ist nicht,

wer anderen so vorkommt,

sondern wer sich selbst

dafür hält.

- Seneca -

IN EIGENER SACHE

Das Psairer Heftl erhalten Sie in SCHENNA

COOP Market Illmer - Schennastraße 4

DORF TIROL

Lebensmittel Pirpamer - Haslachstraße 1

Verkauf und Reparaturservice

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Rabenstein im Hinterpasseier

Geheimtipp zum Wandern

Hier einige Wandertipps, wie Sie zu uns kommen:

Neuerrichteter Kummerseerundweg in Rabenstein 1½h

Wanderbus nach Hahnebaum –>

Rabenstein - Rabenstein nach Moos

Wanderbus Seeberkehre –>

Seeberalm über Schönau nach Rabenstein

Wanderbus Timmelsjoch –>

auf dem klassischen E5 nach Rabenstein

Buslinie nach Rabenstein und über E5 und

Passerschlucht nach St. Leonhard

Moos-Rabenstein und zurück

3h

2 ½h

3 ½h

4h

4h

AUSFLUGSTIPP

Wandervorschlag nach Rabenstein

Genießen Sie die Ruhe und Idylle des malerischen Ortes Rabenstein.

Fahren Sie mit dem Timmelsbus von Moos nach Schönau.

Wandern Sie über den E5 talauswärts bis nach Rabenstein.

Nach ca. 1-1,5 Stunden erreichen Sie das Dorf Rabenstein,

wo Sie verweilen und einkehren können.

Dann weiter auf dem neu angelegten Kummerseeweg

bzw. E5 nach Moos, wo Sie

nach ca. 1,5 Stunden wieder an Ihrem

Ausgangspunkt angelangt sind.

Der Kummerseeweg bei Rabenstein

Der Weg um den sagenumwobenen Kummersee in Rabenstein

im Hinterpasseier verbindet Naturerlebnis, Wandervergnügen

und spannende Geschichtsvermittlung. In den Sommermonaten

lässt sich das ehemalige Seebecken auf 1.340 m

Meereshöhe in ca. zweieinhalb Stunden Wegzeit, bei ungefähr

150 m Höhenunterschied umrunden. Festes Schuhwerk und

wetterfeste Ausrüstung werden empfohlen. An den acht Rastund

Informationsstationen, die in zeitlicher Abfolge um den ehemaligen

See führen, wird Wissenswertes zu verschiedenen Themenbereichen

des Kummersees und der Umgebung geboten.

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

5

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mai und Juni:

verschiedene passende

Frühlingsgerichte...

Juli und August:

Knödelvariationen und unsere

Spezialität "Bockenes"...

W

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Schep

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September und Oktober:

Bauernkuchl...

Gasthof Rabenstein HHH • Fam. Gufler

Rabenstein 2 • 39013 Moos in Pass.

Tel. & Fax: +39 0473 647 000

info@rabenstein.it • www.rabenstein.it


WIEDER AUFSTEHEN

6 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

„Na des brauch i nit!"

Immer wieder bekommen wir Rückmeldungen

von Passeirern, welche

die Rubrik Schicksalsgeschichten lesen.

Immer mehr Passeirer haben den Mut,

offen über ihr Schicksal zu sprechen.

In dieser Ausgabe habe ich mich mit Karl

(Name von der Redaktion geändert)

getroffen. Karl ist ein Mann im besten

Alter. Er hat zwei Kinder und… eine Ex-

Frau. Er hat sich bei mir gemeldet, um

ein Männerproblem anzusprechen. Etwas,

vorüber man nicht gerne spricht.

Etwas, das vielen passieren kann, wenn

man sich nicht schützt.

Aber lassen wir Karl erzählen. „Ja, wo soll

ich anfangen?“, fragt er mich und lächelt

ein wenig verschämt. „Am besten am

Anfang“, ermutige ich ihn und lasse ihn

erzählen. „Wir, also meine Frau und ich

haben uns vor 25 Jahren kennengelernt,

geheiratet und zwei Kinder, Mädchen

bekommen. Wir waren eine glückliche

Familie, bis nach zwanzig Jahren Ehe die

Luft ein wenig aus der Beziehung raus

war. Ich habe angefangen auszugehen, „a

bissl“ tanzen. Am Anfang mit Kollegen,

da hatten wir viel Spaß, haben andere

Frauen kennengelernt, mit denen eins

getrunken, getanzt. Oft bis in die frühen

Morgenstunden. Ich fühlte mich irgendwie

wieder jung und begehrenswert.

Mit der Zeit merkte meine Frau, dass ich

mich veränderte. Mich vor dem Ausgehen

richtig schneidig herrichtete, rasierte,

sogar neue, jugendlichere Kleidung kaufte.

Ja, ich denke, sie hegte da schon den

Verdacht, dass da was läuft, oder besser

gesagt aus den Rudern läuft. Sie sagte

aber nichts, wünschte mir einen schönen

Abend mit meinen Freunden und ließ

mich gehen. Ausgelassen feierten wir so

viele Freitage bis in die frühen Morgenstunden

und kamen überall in Südtirol

herum. Wir Männer fühlten uns großartig,

stark, wild und frei… frei, obwohl

wir es alle nicht waren. Es passierte dann

im Vinschgau, als ich an einem Abend

zu tief ins Glas geschaut hatte, dass ich

Melanie kennenlernte. Ich tanzte den

ganzen Abend mit ihr. Wir unterhielten

uns und gingen ins Freie, um eine zu rauchen.

Und dann passierte es irgendwie.

Wir küssten uns. Aber es blieb nicht bei

diesem Kuss. Es ging weiter. So weit,

dass wir miteinander geschlafen haben.

Ich fühlte mich in diesen Moment wild,

wie in alten Zeiten. Zwei Stunden später

bereute ich es jedoch bereits, als ich

heim kam und meine Frau schlafend im

Bett liegen sah. Ich verschwieg ihr mein

kleines Geheimnis.

Bis zu jenem Zeitpunkt, an dem ich HIVpositiv

getestet wurde. Über Wochen

war ich zuvor immer wieder schwach gewesen,

hatte mich nicht wohlgefühlt. Ich

spürte, dass da irgendwas mit mir nicht

stimmte. Das Blutbild brachte dann die

Erkenntnis, dass ich alter Trottel wohl

nicht daran gedacht hatte, ein Kondom

zu benutzen. Und ich erinnerte mich daran,

dass Melanie mich darum gebeten

hatte. „Na, des brauch i nit!“, war meine

Antwort darauf gewesen.

Nun musste ich also meiner Frau zwei

Geständnisse machen. Zum einen, dass

ich fremd gegangen war. Zum anderen,

dass ich HIV-positiv war und sie womöglich

auch in Gefahr gebracht hatte? Obwohl

das eher unwahrscheinlich wäre,

denn wir hatten in den letzten Monaten

kaum miteinander geschlafen. Für meine

Frau und auch für meine mittlerweile

erwachsenen Töchter brach eine Welt

zusammen. Gott sein Dank, hatte ich

meine Frau nicht angesteckt. Aber sie

konnte mir meinen Fehler nicht verzeihen

und hat mich verlassen. Ich kann das

auch verstehen. Irgendwie. Aber es ist

hart. Verdammt hart. Verzweifelt habe

ich versucht, diese Melanie zu finden. Bis

heute bin ich erfolglos. Ich weiß, es war

mein Fehler, kein Kondom zu benutzen.

Aber auch sie sollte wissen, dass sie andere

ansteckt. Ich habe meinen Fehler

zutiefst bereut, habe meine Frau, meine

Kinder und meine Gesundheit verloren.

Aber irgendwie geht es weiter. Wie lange,

das weiß ich nicht. Schauen wir mal.

Ich möchte nur an die Männerwelt da

draußen appellieren! SEID NICHT SO

BLÖD WIE ICH! Schützt euch, wenn ihr

schon fremd gehen müsst. Aber eines,

das sollte euch dabei bewusst sein: ihr

könntet alles dabei verlieren.“

Danke lieber Karl für deine Offenheit

und alles Liebe für dich.

ih


NACHHALTIGKEIT

Putzen ohne Müll - einfache Haushaltsmittel ersetzen jede Chemiekeule

Bei wem stehen im Bad oder in der

Küche nicht die üblichen verdächtigen

Reinigungsmittel rum? Eine beeindruckende

Sammlung an Mittelchen

zum Putzen und Reinigen. Von Kloreinigertabs,

über Spezialsprays für Backofen

und Co. bis hin zum Fleckenentferner

für quasi alle Eventualitäten und

jede Lebenslage.

Aber was brauche ich davon wirklich?

Sind diese chemischen Reiniger denn

überhaupt zwingend notwendig? Hilf

viel auch wirklich viel? Und müssen es

immer Mittel sein, die sowohl für die

Gesundheit als auch die Umwelt schädlich

sind? Nein.

Die gute Nachricht: In der Regel reichen

ein paar Hausmittel völlig aus, um

das Haus hygienisch sauber zu halten.

- Großes Einmachglas

Bei diesem Rezept lohnt es sich, etwas

mehr auf Vorrat herzustellen. Erst die

Kernseife fein raspeln, dann für das

Waschpulver alle Zutaten gut vermischen

und in einem Einmachglas trocken

lagern. Pro Waschgang braucht

man ca. 2 EL davon.

Mit diesen nachhaltigen Reinigungsmitteln

wird nicht nur das Zuhause blitzblank,

sondern es tut auch der Gesundheit,

der Umwelt und dem Geldbeutel

gut.

Diese und weitere Rezepte findet man

im Buch „Fünf Hausmittel ersetzen eine

Drogerie“ von Smarticular.

Barbara Hofer

Folgendes solltest du zuhause haben:

- (Wasch)Soda

- Natron

- Kernseife

- Zitronensäurepulver

Je nach Anwendung können wir aus

diesen kostengünstigen Zutaten Mittel

zum Fettlösen, Reinigen oder Waschen

zusammenstellen. Nur als Tipp:

Vorsicht beim Reinigen von empfindlichen

Oberflächen wie Naturstein, diese

können durch die Säure angegriffen

werden.

Rezept: Geschirrspülmittel

- 1 EL Soda

- 1 EL Natron

- 500 ml Wasser

- Flasche

Einfach die festen Zutaten in die Flasche

füllen und mit Wasser aufgießen. Gut

schütteln, bis sich alles aufgelöst hat.

Rezept: Klotabs

- 3 Teile Natron

- 1 Teil Zitronensäure

- Etwas Wasser

- Eiswürfelformen

Aufgspielt auf den Almen

Musica dal vivo nelle malghe

2022

Ulfas & Rabenstein

Ulfas e Corvara

19.06.

Pfelders

Plan

03.07.

Stuls

Stulles

04.09.

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

7

Zuerst alle festen Bestandteile in einer

Schüssel vermischen, dann etwas Wasser

hinzufügen, damit eine formbare

Masse entsteht, die leicht zusammenklebt.

Dann in die Formen geben und

trocknen lassen.

Rezept: Waschpulver

- 1 Teil Soda

- 1 Teil Natron

- 1 Teil fein geraspelte Kernseife

- Küchenreibe

Tourismusverein Passeiertal I Associazione turistica Val Passiria - Benjamin Pfitscher – Thomas Tribus – Marion Lafogler

Michelehof

Ulfaseralm

Obere Gostalm

Oberglanegg Alm

Timmelsalm

Faltmar Alm

Faltschnalalm

Grünboden Hütte

Gasthaus Lazins

Lazins Alm

Schneid Alm

Bockhütte

Egger-Grub-Alm

Hochalm

Morx Puite

passeiertal.it • valpassiria.it


JUBILÄUM

8 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Ein Abschlusskonzert der Extraklasse

Zum 50-Jahr-Jubiläum haben Vizedirektorin

Luisa Pamer, die siebzehn

Lehrpersonen und die Schüler*innen

eine Glanzleistung präsentiert.

Direktor Alexander Veit von der Musikschule

Meran/Passeier begrüßte am 20.

Mai im Festsaal des Vereinshauses von

St. Leonhard die zahlreichen Konzertbesucher:

Schüler*innen, Angehörige und

Interessierte. Er sprach sich lobend über

den gehobenen Standard der Musikschule

St. Leonhard aus. Besonders begrüßt

wurden der Vertreter des Gründungskomitees,

Heinrich Hofer und die

Gemeindevertreter von St. Martin und

Moos, Dominik Alber und Dr. Konrad

Pamer.

Ein besonderer Dank ging an die

Mitarbeiter*innen im Passeiertal, denkend

an die Schwierigkeiten der Corona-Jahre.

Dem Dank und die Anerkennung

der Leistung der Eltern folgte die

Würdigung der Leistung der langjährigen

Direktorin Luisa Pamer, die bis heute an

vorderster Front stand und die mit Ende

August sich von der Schule verabschieden

wird. Blumen und nicht mehr enden

wollender Applaus des Publikums waren

der Dank der Anwesenden an die beliebte

und fähige Schulpädagogin. Sie hat

laut Alexander Veit die Musikschule Passeier

maßgeblich geprägt.

Auf die Einführung des Direktors folgte

ein ansprechendes und anspruchsvolles

Abendprogramm, das Dutzende von

Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen

meisterhaft, locker und begeistert vortrugen.

Zu hören waren die „Psairer

Flötenband(e)“, die drei Singklassen mit

Jugendchor, verschiedene Gesangseinlagen

sowie Instrumentalmusik mit Pass

Brass, Gitarre, Klavier, Trompete, Blockflöte,

Violine, Hackbrett und Steirische

Harmonika und Klarinette, Schlagwerk

und Blechbläser Ensemble.

Den hervorragend vorgetragenen Stücken

folgte die Prämierung der preisgekrönten

Schüler*innen der Aktion „prima

la musica“ aus dem Passeiertal: Lukas

Pramsohler erhielt vom Kulturreferent

von St. Martin eine Plakette, Christoph

Hofer, Franziska Hofer und Elias Raich

nahmen ihre Auszeichnung vom Gemeindereferent

von Moos entgegen.

Der Konzertabend schloss mit strahlenden

Gesichtern von Schüler*innen,

Lehrer*innen, einem begeisterten Publikum

und einem glücklichen Direktor

Alexander Veit, welcher der Musikschule

und den Gemeindeverwaltungen des

Tales für „beherzte Zusammenarbeit“

dankte.

Heinrich Hofer

Bilder v.l.n.r. oben: Gernot Hofer, Luisa Pamer, Dir. Alexander Veit; Leni

Walder, Leni Zipperle, Mirja Pamer; Preisträger -"Prima la Musica": Lukas

Pramsohler, Christoph Hofer, Franziska Hofer, Elias Reich; Singklasse

1+2, Leitung: Judit Pixner; Pass Brass: Franziska Hofer, Elias Reich,

Christoph Hofer; Gernot Hofer, Luisa Izer, Valentina Haller, Ivo Crepaldi

Einheimisches Gemüse

immer frisch & lokal

Öffnungszeiten Geschäft:

Di – Do 9/00 – 12/00

Fr 9/00 – 12/30

Sa 9/00 – 12/00

Schiefer Eishof - Haselstauderweg 2

39015 St Leonhard - Tel.: 348 3646355


VOLKS-ROCK’N‘ROLLER ANDREAS GABALIER

Überraschungsständchen für die Quellenhof See Lodge-Gäste

Andreas Gabalier auf Kurzbesuch in

Südtirol für Dreharbeiten für seinen

neuen Song „Südtirol“

Kaum glauben konnten es am vergangenen

Mittwoch die Hotelgäste der

brandneuen Quellenhof See Lodge, wer

da beim Abendessen am Nachbarstisch

sitzt - der bekannte österreichische

Volks-Rock’n‘Roller Andreas Gabalier.

Strahlende Gesichter: Marlene, Birgit, Helga, Heinrich und Meggy Dorfer

Aktuell ist der beliebte Künstler aus der

Steiermark mit seinem Filmteam quer

durch Südtirol unterwegs: vom Reschensee

über Meran bis hin zu den Dolomiten

und den Drei Zinnen. Sogar am Schnalstaler

Gletscher werden Filmszenen zum

neuen Song „Südtirol“ aufgenommen.

Andreas Gabalier schwärmt auf seinen

Social-Media-Kanälen ganz offen über

seine Liebe, seine große Sympathie zu

Südtirol, dem landestypischen Flair und

seinen herzlichen Bewohnern. Logiert

hat Gabalier während seines Südtirol-

Aufenthaltes in der neuen Quellenhof

See Lodge in Passeier, dem kürzlich neueröffneten

Schmuckstück der Passeirer

Hoteliersfamilie Dorfer. „Ich reise wirklich

viel und bin immer in den besten Häusern

auf der Welt unterwegs, aber so schön wie

hier in der neuen See Lodge, so sportlich

und dann die ganze Region drum herum!

Einfach wow!“, so der Volks-Rock’n’Roller

über das neueste, aus der Reihe der Quellenhof

Luxury Resorts stammende Resort.

Fühlte sich in der See Lodge sichtlich wohl:

Andreas Gabalier (Mitte) mit Heinrich und Tobias Dorfer.

Robert Tschöll (BM St. Leonhard), mit Magdalena Prünster

und Andreas Gabalier (v.r.n.l.)

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

9

Der Volks-Rock'n Roller Andreas Gabalier ließ es sich nicht nehmen,

einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wer ihn da kulinarisch so

verwöhnt. Die Küchen-Crew war sichtlich begeistert.

Ein Überraschungsständchen für die Gäste der Quellenhof See Lodge.

Genoss den Abend: Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin

von St. Martin in Passeier

„Es freut uns außerordentlich, dass Andreas

Gabalier in unserer neuen See Lodge

zu Gast ist. Wir werden alles versuchen,

dass er sich wohl fühlt.“, so ein sichtlich

stolzer Heinrich Dorfer. Noch mehr

freuten sich dann aber die Hotelgäste

der See Lodge, als sich Andreas Gabalier

kurzum dazu hinreißen ließ, abends auf

der Seeterrasse der See Lodge bei sommerlichen

Temperaturen ein paar seiner

Top-Hits zum Besten zu geben.

Atemberaubende Kulisse in der neuen Quellenhof See Lodge.

Andreas Gabalier wird heuer seinem

Lieblingsland Südtirol aber noch ein weiteres

Mal einen Besuch abstatten und

zwar beim anstehenden

Konzert am 7. Juli 2022 im

Rahmen des Maia Music

Festivals auf dem Pferderennplatz

Meran.

www.quellenhof-seelodge.it


GESUNDHEIT & NATUR

Pr-Info

10 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Alte Heilkräuter neu entdeckt:

Die Rauke

Bei uns ist sie bekannt unter dem

Namen Rucola. Botanisch gesehen,

gehört sie zu den Kreuzblütlern (Kohlgewächsen-Brassicaceae),

was vielen

nicht bekannt ist, dass es nicht nur eine

Rauke gibt, sondern mehrere Arten,

mit unterschiedlichen Geschmacksnuancen

und Ursprungsorten. In meinem

Garten finden wir neben der typischen

italienischen Rauke (Eruca sativa) auch

noch diverse andere Rauken-Arten, wie

die Wildform der italienischen Rauke

(Diplotaxis tenuifolia), Rucola „dragon´s

Tongue“, Olivenblättrige-Rauke, Afghanische-Rauke

oder die Wasabi-Rauke.

In unseren Breitengraden ist sie nur

als Gartenpflanze bekannt, manchmal

kommt es vor, dass die ein oder andere

Pflanze verwildert und somit im Laufe

der Jahre auch zu einer stattlichen Pflanze

heranwächst.

Da sie allesamt bei uns nur in der sommerlichen

Kulturzeit Erträge abwerfen,

anders als in ihren Ursprungsländern,

habe ich begonnen sie zu konservieren.

Pichler Walter KG - Kohlstatt Nr. 85 - 39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 0473 65 63 84 – Fax 0473 65 65 84 – walter.pichler@gruppoitas.it

Dabei werden die Blätter gesammelt

und verarbeitet. Je nach Verarbeitungsprozess

behalten sie ihre Eigenschaften.

Eines haben sie alle gemeinsam, sie sind

mehr oder weniger alle bitter bis scharf,

eine der wichtigen Eigenschaften von

P f l a n z e n ,

welche uns

gesund und

fit erhalten

sollen.

Sicherlich

ist es gewöhnungsbedürftig,

aber für den

körpereigenen

Stoffwechsel

und unsere

inneren

Verdauungs- und Entgiftungsorgane sind

diese Eigenschaften überlebenswichtig.

Zusätzlich besitzt der Rucola noch

heilende Eigenschaften, welche antirheumatisch,

durchblutungsfördernd,

verdauungsfördernd, stoffwechselanregend

und immunisierend sind. Die

wichtigsten Inhaltsstoffe sind Senfölglykoside,

Vitamine, wie A und C, ätherische

Öle, Bitterstoffe, ecc. Deshalb ist

es eines meiner Lieblingskräuter in der

sommerlichen Küche, indem ich sie in

diversen Speisen als frisches Kraut verwende.

Für die Wintermonate muss ich sie mit

Öl, Salz, Essig oder Alkohol konservieren.

Dabei entscheide ich, für welchen

Zweck ich sie dann verwende. Da ihr

mittlerweile wisst, dass bei mir Gesundheit

auf dem Teller beginnt, könnt

ihr euch auch vorstellen, dass die Konservierung

wohl auch hauptsächlich für

die Küche stattfindet. Genau mit diesen

Produkten versuche ich in den Wintermonaten

dann meinen Körper auf jede

erdenkliche Weise zu unterstützen.

Wie wichtig

Bitterstoffe

für unseren

Körper sind,

könnt ihr

in meinem

neuen Buch

„Bitter im

Mund, Magen

gesund“

nachlesen.

Ich wünsche

euch dabei

und vor allem

beim Kultivieren, Ernten und Verarbeiten

viel Spaß,

Eure Rosi.


JUGEND

JUGEND

INTERVIEW

...AUS DEM

JUGENDZENTRUM ST. LEONHARD

Rocknight im YOU

Endlich war es soweit - das erste

Open Air Konzert im neuen Leonhards.Zentrums.

Bei sommerlichen Temperaturen und

strahlend blauem Himmel konnte die

Rocknight der Musikschule Meran/Passeier

erstmals im Außenbereich des

Jugendzentrums YOU stattfinden.

18 Jugendliche und neun Lehrpersonen

waren bei der Umsetzung und

der Vorbereitung des Konzertabends

involviert. 10 Sängerinnen und Sänger

performten zusammen mit der

Musikschulband einen bunten Mix aus

Liedern von Adele, Sam Smith, Birdy,

James Bay, AC/DC und vielen, vielen

mehr.

Das Publikum genoss die wundervolle

Atmosphäre und war begeistert vom

Talent der vielen Jugendlichen.

Das Jugendbüro und die Musikschule

bedanken sich bei allen die zu dieser besonderen

Rocknight beigetragen haben.

Thomas Schölzhorn

»

»

»

»

»

LENI

13 JAHRE, AUS ST. MARTIN

Ich komme so gerne hier her, weil

immer jemand hier ist! Man kann

ganz einfach seine Freunde treffen,

ist nie alleine und kann unglaublich

Vieles machen!

Am besten gefällt mir hier die

Atmosphäre, die Stimmung, die

Gruppe – es ist einfach fein sich

hier zu treffen.

Meistens spreche ich hier mit

meinen Freunden, wir unterhalten

uns immer super!

Ein besonderes Highlight für mich

sind die Lagerfeuer, da herrscht

immer eine ganz besonders schöne

Stimmung...

Eigentlich bin ich hier wunschlos

glücklich!

DAS JUGENDZENTRUM FÜR

MICH IN EINEM WORT:

„Gemiatlich“

MEIN TIPP FÜR ALLE DIE

NOCH NICHT HIER WAREN:

Kommt vorbei –

Man trifft immer jemanden

& ist nie alleine!


Kinder Seite

Hallo Kinder!

Nur noch wenige Schultage, dann dürft ihr die Ferien genießen.

Wie wäre es, wenn ihr heuer mal so viele Almen wie möglich bei uns im Passeiertal erwandert?

Ihr könntet euch bei einem der Tourismusbüros des Tales einen Almenführer besorgen und Almenstempel

sammeln. Im Wald könnt ihr „Stalleler“ bauen oder einen Barfussweg. Möchtet ihr mir eine tolle

Geschichte schreiben, oder ein Bild malen? Mailt es mir unter: isabella.halbeisen@gmail.com

Euer Helfritz

Barfußweg

Die Kinder suchen im Wald nach verschiedenen Naturmaterialien.

Baumrinde, Gras, Moos, kleine Steine,

Äste, Tannenzapfen, Zweige oder Herbstlaub

eignen sich gut dafür. Mit den gesammelten

Materialien legt man einen ca.40cm breiten

Pfad an. Nun gilt es, mit geschlossenen Augen

den Pfad zu betreten und zu erraten was sich

unter den Füßen befindet.

12 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Geschichte aus dem Buch „Lasst uns Liebe säen“

Es war in den Sommerferien. Da bin ich zusammen mit

meiner Familie durch den Wald gewandert und habe

einen riesigen Ameisenhaufen entdeckt. Zuerst habe

ich die Ameisen eine Zeit lang

beobachtet. Aber dann...“, flüstert Oskar leise

weiter, „habe ich einen Stock genommen und

damit in den Ameisenhaufen gestochen.“

„Oh nein!“, ruft Luisa laut heraus. „Oh ja!

Das habe ich gemacht!“, entgegnet Oskar.

„Die Ameisen sind alle kreuz und quer in alle

Richtungen gelaufen. Sogar am Stock sind sie

entlang gekommen. Mein Papa hat daraufhin

mit mir geschimpft. Er hat mir erklärt, dass ich

wie ein Riese für die kleinen Ameisen bin.

Ein gemeiner Riese, der ihre monatelange

Arbeit kaputt gemacht hat. Das hat mir dann

furchtbar leid getan. Ich habe eingesehen,

dass ich nicht ihr Zuhause kaputt machen darf

und habe mich sogar bei den

Ameisen entschuldigt.“

www.kinderbuch.it


Juni 22: Grundhaltung „fromm“

ieber Jesus, mach mich fromm…“

„L- (Wie) kann man heutzutage

„fromm“ sein?

Ist „fromm“ realitätsfern?

Ist „fromm-sein“ etwas Erstrebenswertes?

Hat „fromm“ nicht den Beigeschmack

von realitätsfern? Das ist gewiss

oft ein Vorurteil. Denn man kann nicht

sagen, dass etwa die Herzjesu- und Marienverehrung

und andere Formen der

Volksfrömmigkeit realitätsfern sind - im

Gegenteil: sie helfen, die Realität des oft

harten Lebens zu bestehen.

Wer ist ein frommer Mensch?

Doch wohl jemand, der Gott sucht, mit

ihm in Kontakt zu kommen sucht, der

ihm Platz lässt im eigenen Leben.

Wie der Theologe und Religionspädagoge

Hubertus Halbfas in seinem Buch

„Säkulare Frömmigkeit“ darlegt, ist die

Festlegung des Begriffs „fromm“ auf

den religiösen und kirchlichen Bereich

zu eng gefasst. Denn das alte deutsche

Wort „vrum“ (fromm) hatte noch die

Bedeutung von rechtschaffen, tapfer,

vortrefflich, tugendhaft (auch das Wort

"Tugend" kommt von taugen).

Das Gebet aus Kindertagen: „Lieber Jesus,

mach mich fromm, dass ich zu dir

in den Himmel komm!“ bedeutete darum

wohl: „Lieber Jesus, mach aus mir

einen ordentlichen, tüchtigen, gerechten,

gottverbundenen, (und vielleicht gerade

darum) tapferen Menschen!“

„fromm“ nein? „spirituell“ ja?

Darum will Halbfas das Wort »Frömmigkeit«

für säkular (diesseitig, also nicht

gläubig und kirchlich) lebende Menschen

neu in Anspruch nehmen. Auch

sie könnten spirituell leben. Überzeugt

davon, dass Jesus von Nazareth auch in

unserer Zeit gegenwärtig ist und für uns

heute Bedeutung hat, geht er der Frage

nach, was Frömmigkeit und Spiritualität

für heutige Zeitgenossen heißen kann.

Das zeigt, dass fromm sein alles andere

als „out“ ist. Spirituell ist sowieso „in“.

MENSCHEN, GLAUBE & KIRCHE

Der Mehrwert des Frommseins

Genügt es also nicht, kultiviert zu sein,

oder menschlich? Muss man auch fromm

sein? Worin besteht der Mehrwert des

Frommseins? Wie verhalten sich das

Göttliche und das Menschliche zueinander?

Der griechische Philosoph Sokrates

meinte, der wichtigste Gottesdienst sei

das Suchen nach Erkenntnis, zumal nach

Selbsterkenntnis. Das war doch auch

Jesu wichtigste Botschaft: „Ändert euer

Denken und Verhalten!“ Seid kritisch

zu euch selbst! und kritisch auch zum

Denken und Reden und Tun eurer Mitmenschen!

Dass ihr nicht alles gutheißt

und nachmacht, sondern das tut, was ihr

nach eurem Gewissen für richtig findet.

Wahre Frömmigkeit…

…ist, was uns Jesus vorgelebt hat: beim

Letzten Abendmahl, als er sagte: „Das

ist mein Leib, der für euch hingegeben

wird.“ (Lk 22,9); am Ölberg, als er betete:

„Vater … nicht, was ich will, soll

geschehen, sondern was du willst.“ (Lk

22,42); und am Kreuz, als er mit letzter

Stimme hauchte: „Vater, in deine Hände

lege ich mein Leben.“ (Lk 23,46). Das Tiroler

Herzjesubild bringt das alles sehr

schön zum Ausdruck.

Oswald Kuenzer

oswald@kuenzer.it

Pfarrer im Hinterpasseier

* Foto: Klassisches Bozner Herzjesubild

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

13

Was ist eigentlich „Lievito Madre“?

ievito Madre“, zu Deutsch Sauer-

Mutterhefe oder Naturhefe,

„Lteig,

ist ein milder Sauerteig, der aus fein gemahlenem

Weizen- oder Dinkelmehl

und Wasser hergestellt wird. In diesem

Ansatz entwickeln sich bei Raumtemperatur

spontan Milchsäurebakterien, andere

Bakterien und Hefepilze in einem

natürlichen, variablen Gleichgewicht. Die

Herstellung von Naturhefe benötigt Zeit

und Geduld, denn alle paar Tage muss der

Teig aufgefrischt werden: dabei wird ein

Teil des Teiges entnommen, mehr Mehl

und Wasser werden hinzugefügt. Die fertige

Naturhefe muss, ähnlich einem herkömmlichen

Sauerteig, gepflegt und regelmäßig

„gefüttert“ werden. Naturhefe

wird seit Jahrhunderten verwendet, um

Brot und andere Lebensmittel bzw. Speisen

aus Teig herzustellen. Sie eignet sich

für die Zubereitung sowohl von hellen

Brotteigen und Pizza als auch von dunkleren

Brotteigen und süßen Hefeteigen.

„Wird Naturhefe einem Teig zugegeben,

„verdauen“ die enthaltenen Mikroorganismen

einen Teil der im Mehl enthaltenen

Kohlenhydrate und vermehren sich“,

erklärt Silke Raffeiner, die Ernährungsexpertin

der VZS. „Dabei entsteht das Gas

Kohlendioxid, welches den Teig lockert

und dessen Volumen vergrößert. Auch

Aromastoffe, Vitamine, Antioxidantien

und Proteinverbindungen werden gebildet.“

Teige mit Naturhefe gelten als geschmackvoll

und gut bekömmlich. Da die

genaue Zusammensetzung der Mikroorganismen

von verschiedenen Umweltfaktoren

während der Herstellung abhängt,

ist Naturhefe nicht immer gleich, auch im

Geschmack nicht. Im Handel ist Naturhe-

fe auch in getrockneter Form als Pulver

erhältlich. Dieses kann wie herkömmliche

Bäckerhefe für Teige verwendet werden.

Zu berücksichtigen ist, dass die Teige Zeit

brauchen, um aufzugehen – denn die

Bakterien und Hefepilze benötigen Zeit

für ihre Vermehrung und Stoffwechselvorgänge.

Für Teige mit reiner (getrockneter)

Naturhefe empfiehlt ein Südtiroler

Hersteller eine Gehzeit von 14 Stunden.

Manchen Produkten wird zusätzlich etwas

herkömmliche Trockenhefe zugegeben,

dadurch verkürzt sich die Gehzeit

auf etwa zwei Stunden.

Im Vergleich zur Naturhefe ist industriell

hergestellte Bäckerhefe ein standardisiertes

Produkt. Sie besteht aus der so

genannten Bierhefe, Saccharomyces cerevisiae,

welche traditionell für die Herstellung

von Bier verwendet wird und

auch für die Broterzeugung bestens geeignet

ist. Bäckerhefe kann frisch oder als

Trockenhefe verwendet werden. Teige

mit Bäckerhefe benötigen ebenfalls mehrere

Stunden, um aufzugehen.

Verbrauerzentrale Südtirol


REZEPT

IMPRESSUM

Helmuth Fritz

Verleger & Herausgeber

heftl@heftl.it

Mob. 335 637 7753

14 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Die

Psairer

Mecker-Goas

Parken oder worten?

Es kennt enk nit vorstellen, wos mir

ietz a mol passiert isch! I hon an Termin

im Meraner Kronkenhaus kob und

bin eh schun frier gfohren, weil mir jo

olle wissen, wies mitn Verkear auswerts

olle Toge tuat - iberhaup wenn nor wieder

soufl Touristen afn Weg sein. Isch jo

kuan Problem, man konn sich mit olls

arrangieren, obr ietz hon i gemuant mir

steig dr Huat! Stellt enk vor, i bin nit

bisn Parkplotz fan Kronkenhaus kemmen,

weil er voll wor. Konn passieren

denkt es enk? Jo, obr er wor voll und vor

mir hobm sicher 10 Auto drau gewortet,

dasse do innen kemmen. Mit deitsche

und schweizer Targen. Fahlts ietz

total? Wen follt so eppes in, af an Spitolparkplotz

zu parken, lai weils biliger

und gleimer isch und Leit, de an Termin

hobm oder jemand bsuachn gien, miasn

worten und kemmen wiemeiglich nou zu

spat. Ietz ischs nor niemer hoagl. Wo

isch dr Hausverstond hin? Määääh!

*Die Psairer Mecker-Goas möchte anonym

bleiben, der Name ist der Redaktion

bekannt. Sie wird in Zukunft über

alle Themen, die im Passeiertal polarisieren

oder die Gemüter hochkochen

lassen, „a bissl ummermeckern”. Alles

ist mit einem Augenzwinkern geschrieben,

ironisch und mit dem Schalk im

Nacken.

Wir hoffen, auch Sie können darüber

schmunzeln,

Ihre Redaktion vom s'Psairer Heftl

ResteGourmet

Rezept: Gefüllte

Reisbällchen

Ffür 2 Personen

Zeitaufwand: ca. 1 Stunde

Zutaten für 2 Portionen:

200 g (Safran-)Risotto (oder gekochter

Reis), 100 g frischer Caciocavallo-Käse

und 50 g gereifter Caciocavallo-Käse

(oder 150 g anderer Käse), 1 Ei, 50 g

Brotbrösel, 50 g Hackfleischsoße, Olivenöl,

Tomatensoße, Salz, Muskatnuss.

Den gereiften Käse reiben und vorsichtig

unter den Risotto mengen. Den frischen

Caciocavallo in Würfel schneiden. Das

Ei in einer Schüssel schlagen, die Brösel

auf einem flachen Teller verteilen. Für

die Reisbällchen etwas Risotto in einer

Hand flach drücken. Einen Esslöffel Sugo

Bolognese und ein paar Käsewürfel darauf

geben und mit einer weiteren Portion

Reis bedecken und an den Rändern

zusammendrücken. Kurz in das geschlagene

Ei tunken und vorsichtig in den

Bröseln wälzen.

Olivenöl in einer Pfanne oder in einer

Fritteuse erhitzen und die Reisbällchen

darin frittieren. Das überschüssige Fett

abtropfen lassen und mit der Tomatensoße

servieren.

Resteverwertungs-Rezept von Slow Food.

A TAVOLA SENZA SPRECHI

Verbraucherzentrale Südtirol

Isabella Halbeisen

Werbung, Kinderseite,

Berichte

isabella.halbeisen@gmail.com

Mob. 349 445 7515

Monika Pfitscher

Grafik, Redaktion &

Werbung

info@mpgraphicsdesign.com

Mob. 348 464 3054

Barbara Hofer

Werbung & Texte

hoferbaba91@gmail.com

Mob. 348 002 8969

IMPRESSUM 'S PSAIRER HEFTL

Verantwortlicher Direktor: Helmuth Fritz

Handy +39 335 63 777 53

Herausgeber: Ratio K.G. des Helmuth Fritz & Co.

Pfarrgasse 2 / B- I-39012 Meran,

MwSt./ Steuer Nr. 00 373 500 214,

ratio@arubapec.it

T. +39 0473 49 15 05, F. +39 0473 49 15 03

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ROC Nr. 32 996 del 16.05.2019, C.I.A.A. - Bolzano -

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Registriert im Register der Druckschriften

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Druck: Lanarepro - Lana - Peter-Anich-Straße 14,

I-39011 Lana (BZ), Tel. +39-0473 498 500

E-Mail: info@lanarepro.com

Layout, Grafik & Redaktion:

MP Graphics & Design d. Monika Pfitscher

Druck: Lana Repro - Auflage: 4.500 Stück,

erscheint monatlich - Postversand an alle

Haushalte im Passeiertal.

Kleinanzeiger: Kostenlos für private Inserate

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oder redaktion@heftl.it oder Mob. 338 30 37 466

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nicht die Meinung der Redaktion wiederspiegeln.


Wander- & Einkehrtipp

Hoi Grießt’Enk af dr Bockhütte!

Unsere Hütte liegt in den schönen Stullermahder auf 1.899 m.

inmitten der Bergwiesen im hinteren Passeiertal. Wir haben

von Juni bis Oktober geöffnet. Unsere Bockhütte bietet auch

eine Terrasse mit herrlichem Blick auf die umliegende Bergwelt.

Unsere Hausberge „Hochwart“ und „Hochkreuz“ sind immer

eine Wanderung wert. Der Weg um die „Stuller Mut“ ist für eine

gemütliche Wanderung geeignet. Auf unserer Speisekarte haben

wir traditionelle Bauern- und Almgerichte. Die meisten Produkte

kommen von unserem Hof in Stuls und natürlich dürfen unsere

leckeren selbstgebackenen Kuchen und Apfelstrudel nicht fehlen.

Sie erreichen uns vom Dorf Stuls zu Fuß oder Sie fahren mit

dem Auto bis zum Parkplatz „Hochegg“.

Wir freuen uns, Sie bei uns verwöhnen zu dürfen.

Eure Familie Hofer

Ausgangspunkt: Von Stuls bei der Kirche dem Panoramaweg

15A + 15B folgen / Stuls, Parkplatz Hochegg

Gehzeit (Parkplatz): 40 Minuten - Für Kinderwagen geeignet

Öffnungszeiten: Juni bis Oktober - Kein Ruhetag

Reservierung: +39 348 1860586

P.s. Sie finden uns auch auf Facebook.

Herzlich Willkommen auf

der Oberen Gostalm!

Umgeben von Ötztaler und Stubaier Gipfeln, inmitten

traumhaft aussichtsreicher Berglandschaft, liegt die Obere

Gostalm auf 1990 Metern. Ob als Familienausflug mit dem

Kinderwagen, oder als Raststätte für Gipfelstürmer - die Alm

bietet Jung und Alt Ruhe und Entspannung.

Während sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben und

unterhalten, könnt ihr euch von uns verwöhnen lassen und

die herrliche Aussicht genießen. Es werden täglich ganztags

warme und kalte Speisen serviert; eine Auswahl an typischen

Hausmannskostgerichten, sowie selbstgemachten Torten sorgen

für das leibliche Wohlergehen. Die Obere Gostalm ist

über einen Forstweg, oder einen Schatten spendenden Waldweg

zu erreichen.

Mir freidn ins af enk!

Das Obere-Gostalm-Team

Ausgangspunkt: Platterköfl (direkt an der Timmelsjochstraße)

Gehzeit: 45 Minuten - Schwierigkeit: leicht

Handy: 349 31 22 222

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

15


FELDERERWEG

Faszination Landschaft

Vor zwanzig Jahren, am 25. Mai 2002,

haben die Gemeindeverwalter von

Moos und der Tourismusverein Hinterpasseier

den Wanderweg von der Platterstrasse

zum Stieber Wasserfall im

Bad Sand feierlich eröffnet. Die Hochwilde

Böhmische hat für Geselligkeit

ALLEGRO

ITALIANO

Unterhaltsam und altersgerecht in

die italienische Sprache eintauchen!

SOMMER &

SPRACHEN

16.08. - 26.08.2022

9. - 12.30 Uhr

RIFFIAN

Preis: € 105 bzw. € 100 für KVW-Mitglieder

Der Besuch nur einer Woche ist möglich (€ 77)

2022

und gute Stimmung gesorgt. Der Weg

wurde mit einem Namen versehen, der

einen Pionier aus dem 20. Jahrhundert

in Erinnerung bringen sollte: eine späte,

aber verdiente Ehrung für den Kurarzt

Dr. Matthias Felderer (1861 - 1922),

dem Erbauer des Gasthauses Bad Sand

(um 1913) sowie

treibende Kraft

beim geplanten

Straßenbau

von Bad Sand bis

Moos. Der Feldererweg

führte

inzwischen viele

Schaulustige zum

überwältigenden

Stieber Wasserfall

am Pfeldererbach.

!

JETZT

ANMELDEN

Anmeldung:

KVW Bildung Meran

T. 0473 229 537

bildung.meran@kvw.org

alpha beta piccadilly Meran

T. 0473 210 650

info@alphabeta.it

www.alphabeta.it

Bereits Beda Weber,

der Verfasser

des Buches „Das

Thal Passeier und

seine Bewohner“

hat vor 170 Jahren

geschrieben

„Der Pfeldererbach

schäumt im

tiefgehöhlten Bette

nieder in die

Passer, und bildet

im Absturz durch

schauderhafte

Abgründe und

Felsgestaltungen

den sogenannten

Platterfall, das

schönste Wasserspiel

von ganz

Passeier. Wäre er

in der Schweiz, so

sähe man ihn bereits zum hundertsten

Mahl gezeichnet, lithografiert, gestochen

und besungen. So ist er aber in

Tirol, und nicht einmahl ein bequemer

Anstand ausgemittelt, ihn mit Muße zu

betrachten, und leider ist das nichts weniger

als tirolische Bescheidenheit“.

Seit der Begehbarkeit des Schluchtenwegs

von Moos nach St. Leonhard wird

den Wanderern ein Besuch des Stiebers

angeraten, weil der Feldererweg in

der Aue in den Schluchtenweg einmündet.

Um eine Sensation reicher wäre

die Anreise zum Schluchtenweg, wenn

der Feldererweg unterhalb des Gasthauses

Bad Sand ausgebaut werden

könnte, sodass der dort vorhandene

Gletschertopf besichtigt werden könnte.

Dieser Gletschertopf wurde vom

leider schon verstorbenen Wirt in Bad

Sand, Adolf Gögele, entdeckt und in

tagelanger mühevoller Kleinarbeit von

jahrtausendalten Humusschichten befreit

und gereinigt. In der Beschreibung

der „Archäologischen Wanderwege“

das Passeiertal betreffend - inzwischen

vergriffen - wurde diesem Gletschertopf

der Name „Adolf“ gegeben, um

den Wirt für seine kulturelle Großtat

zu würdigen.

Der Naturforscher Florian Schrott,

„Schneckenpfarrer“ von Schweinsteg,

schrieb 1947 im „Schlern“ über die

vielen Gletschertöpfe von Platt und

meinte: “Der Gletschergarten von Platt

dürfte in Südtirol einzigdastehend sein

mit seinen zahlreichen Zeichen aus

dem Naturgeschehen der fernen Vergangenheit.“

Heinrich Hofer

MIT FINANZIELLER UNTERSTÜTZUNG DER AUTONOMEN PROVINZ BOZEN


VERANSTALTUNGSHINWEIS

Kultursommer St. Leonhard 2022 - 15/2

Auch für den Sommer 2022 haben

wir uns vom Kultursommerteam

wieder vorgenommen, unserem Publikum

ein abwechslungsreiches und interessantes

Kulturprogramm anzubieten.

Hier zur Erinnerung ein bisschen Geschichte

und ein paar Zahlen: in unserer

Teamchronik seit 2007 sind 15 Kultursommer

verzeichnet, davon 12 im alten,

romantischen Gemäuer der Jaufenburg.

Unser bereits geplantes Programm für

2020 wurde wegen Corona abgesagt.

2021 und heuer durften und dürfen wir

nun wieder im Tirolerhof-Stadl unsere

Sommerabende veranstalten.

Aus Termingründen verteilt sich unser

Programm auf den ganzen Sommer von

Juli bis September, beginnend

• am Mittwoch, den 27. Juli 2022 mit der

deutschen, vielfach ausgezeichneten Pianistin

und Kabarettistin Lucy van Kuhl

und ihrem Programm „Dazwischen“, in

dem sie ihre Steckenpferde Wort und

Musik auf charmante, originelle Weise

auf dem Klavier mit Chansons und Kabarett

verbindet.

Hierbei war es uns als Veranstalter ein

Anliegen, auch mal wieder eine Frau auf

unsere Bühne zu bitten.

• am Mittwoch, den 3. August, nehmen

der Gitarrist und Komponist Hubert

Dorigatti und seine Bandmitglieder unser

Publikum mit in ihre Welt des Blues,

in der Hubert es als Südtiroler zum besten

italienischen Blues Musiker in der

renommierten IBC Blues Challenge gebracht

hat.

• Einen besonderen Folkloreabend mit

Liedern und Instrumenten aus Katalonien

bieten uns am Mittwoch, den 10.

August der Katalane Daniel Mestre und

seine Familie. Daniel ist den Passeirer

Sängerinnen und Sängern sehr gut bekannt

als Musikprofessor für Stimmbildung

und Chormusik, seine Frau Ulrike

Haller und seine Kinder David, Marcel,

Alba und Felix begleiten ihn mit Gesang

und ihren Instrumenten.

• Für den letzten Musikabend stehen

am Samstag, den 3. September Georg

Clementi und Ossi Pardeller mit ihrem

Liederprogramm „Clempanei“ auf der

Stadlbühne - eigentlich zwei in Salzburg

tätige Südtiroler Künstler, die wir uns

schon lange für unser Kultursommerprogramm

gewünscht haben. Die Texte

von Georg Clementi sowie die Gitarrenbegleitung

von Ossy erschaffen mit einfachen

Mitteln „dramatisch schöne Lieder“,

die sich thematisch in keinen festen

Rahmen fügen lassen - außer in den der

Poesie!

Wie wir finden, ein schönes Programm

für vier Sommerabende im urigen Ambiente

des Tirolerhofstadls, den uns

freundlicherweise Andrea und Klaus

Holzknecht erneut zur Verfügung stellen!

Ein großes Dankeschön ihnen und

unseren anderen Gönnern, Unterstützern

und Helfern: dem Bildungsausschuss

der Gemeinde St. Leonhard,

dem Tourismusverein Passeier, der ITAS

Landesversicherung, der Raiffeisenkasse

Passeier, Hans Gufler sowie Wolfgang

Hofer vom Musikgeschäft Pro Musica!

Für die grafische Gestaltung unserer

Werbung sorgt Verena Bacher, der

Sound und die stimmungsvolle Beleuchtung

des Stadls kommen wieder aus dem

Mischpult von Alexander Schweigl.

Die Abende beginnen jeweils um 20.30,

Informationen unter

www.kultursommer.lima-city.de

Wir - Maria, Peter, Hansjörg und Gaby

- vom Team des Kultursommers freuen

uns auf ein interessiertes, zahlreiches Publikum!

(Wir bitten, die zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen

Corona-Bestimmungen zu beachten!)

Rennweg - Via delle Corse 31/L

(Galleria Ariston Galerie) 39012 Meran

T. +39 338 815 8654

info@tamara-lingerie.it

s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

17


SENIORENWOHNHEIM ST. BARBARA

18 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Altarweihe im Seniorenwohnheim St. Barbara

Am 7. Mai wurde der Altar in der Kapelle

im Seniorenwohnheim St. Barbara

durch den Hochmeister des Deutschen

Ordens P. Frank Bayard feierlich

geweiht. Der eigens aus Wien angereiste

Hochmeister gestaltete im Beisein von P.

Christian Stuefer OT, P. Christian Blümel

und Diakon Thomas Schwarz die

beeindruckende Zeremonie. Zu Beginn

wurden die Reliquien der hl. Barbara

von Nikomedien und des Seligen Josef

Mayr-Nusser in den Altar eingesetzt und

verschlossen. Danach wurde der Altar

mit Weihwasser besprengt, der Stein

mit Chrisam gesalbt und anschließend

auf dem Altar der Weihrauch verbrannt,

während das Weihegebet gesprochen

wurde. Nachdem der Altar mit Tüchern,

Kerzen und Blumen geziert war, wurde

die heilige Messe fortgesetzt. Der Gottesdienst

wurde von Sängerinnen und

Sängern des Kirchenchores musikalisch

umrahmt. Der Künstler Karl Hofer aus

Stuls hat es geschafft, Elemente aus der

alten Kapelle, den Tabernakel, das Kreuz

und das Bild der hl. Barbara, mit den

neuen Elementen Altar und Ambo harmonisch

zu verbinden. Der Künstler hat

den Unterbau von Ambo und Altar aus

Holz sowie die Platte aus Passeirer Stein

erstellt.

An der Zeremonie nahmen die Heimbewohner

und Mitarbeiter sowie Präsident

und Direktor des Seniorenwohnheimes

St. Barbara teil, aber auch Vertreter der

Gemeinden St. Leonhard und Moos, des

Pfarrgemeinderates und Angehörige der

Bewohner. Die Feier wurde zudem direkt

online übertragen, um noch weiteren

Personen, die aufgrund der gesetzlichen

Bestimmungen nicht alle in die

Kapelle des Seniorenwohnheimes eingelassen

werden konnten, die Teilnahme

an der Feier zu ermöglichen.

Ein großer Dank gilt der Stiftung Südtiroler

Sparkasse und der Raiffeisenkasse

Passeier für die großzügige Spende zur

Errichtung der Kapelle.

Nachdem nun der Altar feierlich geweiht

wurde, findet für die Bewohner

und Angehörigen nun wieder wöchentlich

am Donnerstag die heilige Messe im

Hause statt. Für die Bewohner ist die

wöchentliche Messe der Fixpunkt in der

Wochenplanung, der nicht fehlen darf.

Text: Dr. Tobias Hillebrand

Fotos: Bernadette Pfeifer

Südtiroler Bauernbund: Um Sanierungsförderung ansuchen

Über den Aufbaufonds (PNRR) werden

Projekte zum Schutz und zur

Aufwertung von Architektur und Landschaft

im ländlichen Raum gefördert.

Die Frist für die Abgabe der Gesuche

wurde bis 15. Juni verlängert. Bis zu diesem

Datum können Projekte für die Restaurierung

und Aufwertung des architektonischen

und landschaftlichen Erbes

im ländlichen Raum online eingereicht

werden. Bei Erfüllung der Kriterien zählt

die zeitliche Eingabe der Gesuche.

Einreichen können private Eigentümer,

Unternehmen und Organisationen des

dritten Sektors bis 15. Juni online über

ein italienisches Portal und zusätzlich per

Pec-E-Mail beim Land Südtirol. Voraussetzung

ist, dass sie das unbewegliche

Gut besitzen oder darüber verfügen

können. Es kann ein Höchstbetrag von

bis zu 150.000 Euro als Finanzierung zu

einem Fördersatz von 50 oder 100 Prozent

gewährt werden.

So sieht es der kürzlich vom Land Südtirol

veröffentlichte staatliche Aufruf vor.

Hauptziel ist es, historische ländliche Architektur

und Landschaften zu schützen

und diese aufzuwerten.

Auch ländliche Wohnhäuser von kulturhistorischem

Wert betroffen

Konkret können ländliche Gebäude, auch

Wohnhäuser, Ställe, Scheuen, Brunnen,

Mühlen, Kapellen, Votivheiligtümer etc.,

die mindestens 70 Jahre alt sind, saniert

und gefördert werden.

Einige wichtige Punkte sind:

Das Gebäude muss im ländlichen Grün

gelegen sein (nicht im bebauten Ortskern/nicht

in einer Bauzone). Auch bereits

in Angriff genommene Sanierungsprojekte

(ab 1. Februar 2020) können

eingereicht werden. Sanierungsbeginn

für neue Projekte muss spätestens der

30. Juni 2023 sein. Alle sechs Monate

muss dem Land Südtirol schriftlich Rechenschaft

über den Baufortschritt abgelegt

werden. Die Sanierungsarbeiten

müssen bis spätestens 31. Dezember

2025 abgeschlossen sein.

Das Gebäude muss für fünf Jahre nach

Abschluss der Arbeiten öffentlich verfügbar

sein (es wird eine Vereinbarung

mit dem Land Südtirol abgeschlossen).

Vorrang für die Förderung bekommen

Projekte, die auf mehreren Gebieten liegen

(bei nur einem Antragsteller);

an kulturtouristischen Routen liegen;

in Gebieten mit besonderem Landschaftsschutz

liegen; zeitlich zuerst eingereicht

wurde (sofern mindestens 60

Punkte bei der Bewertung erreicht).

Interessierte Bauernbund-Mitglieder

können sich an Heike Mayr wenden: heike.mayr@sbb.it,

Tel. 0471 999375. Diese

stellt den Kontakt zur Kammer der Architekten

her, die einen Sanierungsberater

vermittelt. Auch bei der Eintragung

in das entsprechende Portal ist der Bauernbund

behilflich, Ansprechperson ist

auch hier Heike Mayr.

www.sbb.it


Pr-Info

ALLES WAS RECHT IST

Landwirtschaftliches Pachtverhältnis

RA Dr. Janis Noel Tappeiner und RA Dr. Lorenz Michael Baur

Im Generellen spricht man immer dann

von einem Pachtverhältnis, wenn der

Mietvertrag eine ertragsbringende Sache

(cosa produttiva) zum Gegenstand

hat. Dieser Umstand unterscheidet den

Pacht- vom Mietvertrag einer gewerblich

genutzten Liegenschaft, welche an

sich keinen Ertrag abwirft. Diesbezüglich

haben wir bereits in einer vorangegangenen

Ausgabe berichtet. Bei der

ertragsbringenden Sache kann es sich

z.B. um einen Gastbetrieb (Restaurant,

Bar, Hotel, usw.) oder aber auch um

ein landwirtschaftlich genutztes Grundstück

handeln. Das Rechtsinstitut wird

ebenso wie die Mietverhältnisse durch

die entsprechenden Bestimmungen des

Zivilgesetzbuches (Art. 1615 u. ff.) geregelt,

unterliegt jedoch vorwiegend

einer zwingenden Spezialgesetzgebung,

welche die Position des Pächters in den

Vordergrund rückt. Der fortwährenden

Arbeitsleistung und der damit verbundenen

Aufrechterhaltung der betrieblichen

Tätigkeit wird damit ein übergeordnetes

und öffentliches Interesse beigemessen.

Damit bewirkt der Gesetzgeber den

Schutz des schwächeren Vertragspartners

zu Lasten des Kapitals, sprich der

Grundeigentümer. Insbesondere im Bereich

der Agrarverträge, einschließlich

der diesbezüglichen Pachtverhältnisse,

wurde die Gesetzgebung in den letzten

Jahrzehnten erheblich abgeändert, wobei

dem staatlichen Gesetz Nr. 203 vom

03.05.1982 eine zentrale Rolle zukommt.

Grundsätzlich stellt der Gesetzgeber

dabei auf die Unterscheidung zwischen

Pachtverträgen, welche mit sog. Direkterzeugern

bzw. Selbstbebauern (coltivatore

diretto) und jenen, welche mit

Personen, die ebendieser Voraussetzung

entbehren (keine Direkterzeuger bzw.

Selbstbebauer), abgeschlossen werden,

ab. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen

gilt jener Landwirt als Direktbebauer,

welcher selbst und eventuell

unter Mithilfe seiner Familienmitglieder

mindestens ein Drittel des nötigen Arbeitsaufwandes

für die Bewirtschaftung

des Kulturgrundes erbringt. Die Unterschiede

zwischen den beiden vorer-

wähnten Arten von Pachtverträgen sind

marginal. Hervorzuheben gilt hingegen

der Umstand, wonach nur dem direktbearbeitenden

Pächter für den Fall der

Veräußerung des Pachtgrundes an Dritte

das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht

im Sinne der Bestimmung des Gesetzes

Nr. 590/1965 zusteht. Die gesetzliche

Dauer des Pachtverhältnisses beträgt 15

Jahre mit Beginn jeweils am 11. November.

In Ermangelung einer fristgerechten

schriftlichen Kündigung (1 Jahr vor Vertragsende)

verlängert sich das Pachtverhältnis

um weitere 15 Jahre, mit einer

Maximallaufzeit von 30 Jahren. Lediglich

dem Pächter steht es zu, das Pachtverhältnis

jederzeit mittels Vorankündigung

von einem Jahr zu beenden. Die Gegenleistung

für die Nutzung der Kulturfläche

seitens des Pächters darf ausschließlich

in der Bezahlung eines Geldbetrages bestehen.

Jegliche anderweitige Form der

Pachtzinsleistung (z.B. Arbeitsleistung,

Ernteteilung) wird ausgeschlossen. Der

Pachtzins ist mittels einer einmaligen

Zahlung am Ende eines jeden Agrarjahres

an den Verpächter zu bezahlen, wobei

er das angemessene Ausmaß nicht

überschreiten darf. Aufgrund des Vertrauensverhältnisses

zwischen Verpächter

und Pächter ist jegliche Form der

Unterverpachtung bzw. Vertragsabtregung

ohne Zustimmung des Verpächters

untersagt.

Schlussendlich sei noch darauf hingewiesen,

dass die gesetzlichen und im Gesetz

Nr. 203/1982 enthaltenen zwingenden

Bestimmungen über die gesetzlichen

Pachtverhältnisse nur dann von den

Vertragsparteien einvernehmlich und

rechtsgültig abgeändert werden können,

sofern der entsprechende Vertrag mit

dem Beistand der jeweiligen Berufsorganisation

abgeschlossen wird.

RA Dr. Lorenz Michael Baur und

RA Dr. Janis Noel Tappeiner

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s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

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„Getraut enk, mir sein für enk do!“

„An manchen

Tagen brauchen

wir ganz dringend

schöne

Gedanken, um

mit der Realität

klar zu

kommen.“

Gemeinsam trägt sich vieles leichter!

Man lacht und weint zusammen...

fühlt miteinander und hilft sich gegenseitig,

tauscht Erfahrungen aus und darf

einfach so sein, wie man ist! Mal gut

drauf, dann wieder traurig mit sich, seinem

Körper, seiner Krankheit.

All das bereichert die Gruppe und gibt

das Gefühl, nicht allein zu sein.

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der Südtiroler Krebshilfe!

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· Ausflüge und Treffen

· Fahrten in entlegene Krankenhäuser

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20 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Am Freitag 10.06. findet auf dem Parkplatz der alten Grundschule

von Gomion von 15-17:00 Uhr ein kleiner Haus-Flohmarkt statt!

Wir freuen uns auf euch!

Vom richtigen Umgang mit tiefgekühlten Lebensmitteln

Rennweg, 27 - 39012 Meran

T. +39 0473 44 57 57

meran-burggrafenamt@krebshilfe.it

www.krebshilfe.it

Spätestens vor Beginn der Erntesaison

im eigenen Garten ist es an der

Zeit, die Lebensmittel, die schon vor

längerer Zeit eingefroren wurden, zu

verbrauchen, um Platz für die Bevorratung

der neuen Ernte zu schaffen. In der

Tiefkühltruhe, dem Gefrierschrank oder

Gefrierfach können Lebensmittel über

einen längeren Zeitraum aufbewahrt

werden, da dank der tiefen Temperaturen

(-18°C) die Aktivität von Mikroorganismen

und Enzymen stark verlangsamt

und der Verderb dadurch verzögert

wird.

Die maximal empfohlene Lagerdauer

hängt von der Art des Lebensmittels ab.

Bei gekauften Tiefkühlprodukten sind jeweils

die Angaben auf der Verpackung

einzuhalten. „Die meisten eingefrorenen

Lebensmittel wie Gemüse, Früchte,

Knödel oder Speisereste können ohne

vorheriges Auftauen verwendet und

sollten bei der Zubereitung gut durcherhitzt

werden“, weiß Silke Raffeiner, die

Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale

Südtirol. „Größere Fleisch- und

Fischstücke werden vor der Zubereitung

am besten in einem Gefäß und ohne

direkten Kontakt zu anderen Lebensmitteln

im Kühlschrank aufgetaut und

anschließend gut durcherhitzt. Die Auftauflüssigkeit

gehört entsorgt. Tiefgekühlte

Torten und Brote, die ohne weitere

Zubereitung gegessen werden, lässt man

vor dem Verzehr vollständig auftauen.“

Einmal aufgetaute Lebensmittel sollen

nicht neuerlich eingefroren werden. Ausnahmen

sind frisch zubereitete Speisen

aus zuvor tiefgefrorenen Zutaten: die

fertigen Speisen können nach rascher

Abkühlung wieder eingefroren werden.

Grundsätzlich sollten nur frische, hygienisch

einwandfreie Lebensmittel guter

Qualität eingefroren werden. Gemüse

und Obst werden geputzt, gewaschen

und bei Bedarf zerkleinert. Für die meisten

Gemüsearten wird das Blanchieren

vor dem Einfrieren empfohlen, für Beeren

das Vorfrieren auf einem Tablett.

Das Gefriergut wird in passende verschließbare

Behälter oder Gefrierbeutel

gefüllt, auf diesen wird die Art des

Gefrierguts und das Einfrierdatum vermerkt.

Das Abfüllen von kleinen Portionen

ermöglicht das raschere Durchfrieren

und später eine bequemere

Entnahme der Ware.

Gefriergeräte ohne „No Frost“-Technik

sollten ein bis zwei Mal jährlich abgetaut

werden, damit sie nicht vereisen. Regelmäßiges

Abtauen reduziert zudem den

Energieverbrauch.

Verbraucherzentrale Südtirol

Detaillierte Informationen zur optimalen Aufbewahrung von Lebensmitteln

liefert die kostenlose App „Eine gute Gelegenheit - Una Buona

Occasione“.

Unter guten hygienischen Bedingungen und bei -18°C gelten in etwa

die folgenden Haltbarkeitsfristen:

Zucchini blanchiert, Fenchel blanchiert 4 bis 8 Monate // Suppengemüse portioniert

6 Monate // Küchenkräuter portioniert 8 bis 10 Monate // Spinat blanchiert,

Mangold blanchiert, Karfiolröschen blanchiert 8 bis 12 Monate // Stangenbohnen,

Broccoli 9 bis 15 Monate // Obstmus 8 bis 10 Monate // Äpfel blanchiert, Birnen

blanchiert 8 bis 12 Monate // Beeren (Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren,

Himbeeren, Ribisel) 10 bis 12 Monate // Zwetschgen, Pflaumen 10 bis 12 Monate

// Kirschen entsteint, Marillen halbiert und enthäutet bis 18 Monate // Brot

und Brötchen 6 Monate // Hart- und Schnittkäse 2 bis 4 Monate // Hackfleisch

(mager) bis 3 Monate // Gulaschfleisch 3 bis 6 Monate // Schnitzel 6 bis 8 Monate

// Bratenfleisch 9 bis 12 Monate // Speisereste 3 bis 6 Monate


NACHHALTIGKEIT

der UBO-App auf App Store und Google

Play:

https://play.google.com/store/apps/

details?id=it.ubo.android

https://apps.apple.com/it/app/una-buona-occasione/id1001285353

UBO-App: das Heilmittel gegen

Lebensmittelverschwendung

Die UBO-App hilft Verbrauchern und

Verbraucherinnen, bedarfsgerecht

einzukaufen, Lebensmittel sachgerecht

zu lagern und rechtzeitig zu verbrauchen

sowie Speisereste und Überschüsse zu

verwerten. Die deutschsprachige Version

der App wurde in Zusammenarbeit

mit der Verbraucherzentrale Südtirol

erstellt und ist nun kostenlos verfügbar.

Hier die direkten Links zum Download

Die besten Reste-Rezepte

Bürger und Bürgerinnen, die ein bewährtes

Rezept für die Verwertung von

Speiseresten, nicht mehr ganz frischen

oder überschüssigen Lebensmitteln kennen,

werden dazu eingeladen, dieses

(gegebenenfalls unter Angabe der Quelle

und unter Angabe, ob bei Veröffentlichung

der Name der Einsenderin bzw.

des Einsenders genannt werden darf)

an die Verbraucherzentrale Südtirol zu

senden (info@verbraucherzentrale.it,

Zwölfmalgreiner Straße 2, 39100 Bozen).

Die besten Rezepte werden im Internet

bzw. auf Facebook veröffentlicht. Ziel ist

es, für Südtirol typische Reste-Rezepte

zu sammeln und zu verbreiten.

www.einegutegelegenheit.it

Pr-Info

Fuchs - Holz, Naturstein und Fliesen

Natur und Design in einem, finden

Kundinnen und Kunden bei der

Fuchs AG. Ausstellungsflächen in Meran/Sinich

und Schlanders/Vetzan geben

Einblick in das breite Sortiment:

Holz, Naturstein und Fliesen für den

Innen- und Außenbereich. Unter anderem

sind hier auch einheimische Natur-

steine wie der Marteller Granit oder

der Passeirer Silbergneis zu finden, zudem

Porphyr aus Trient und Luserna

aus dem Piemont. In der hauseigenen

Produktionsstätte werden die Natursteine

verarbeitet. Derzeit aktuell: Alles

für den Garten finden Kundinnen

und Kunden bei der Fuchs AG, zum

Beispiel Trittplatten, Mauersteine, Polygonale

Bodenplatten, Blockstufen oder

die beliebten 2-Zentimeter-Fliesen. Das

Tätigkeitsfeld der Fuchs AG: Beraten,

liefern und verlegen. Kommen Sie vorbei,

besuchen Sie die Ausstellungen und

lassen Sie sich beraten.

www.fuchs.it

Naturstein

Fliesen

Holzböden

Beratung, Verkauf, Lieferung und Verlegung

Ausstellung in Schlanders und Meran


KLEINANZEIGER

Die Kleinanzeigen Ihre private erscheinen Kleinanzeige sowohl können im Psairer Sie einfach Heftl und als auch kostenlos im Maiser auf der Wochenblatt. Webseite

www.wochenblatt.it/kleinanzeiger aufgeben

22 s‘Psairer Heftl - N° 06 ▪ 2022

Biete Arbeit

• Wir suchen ab 20. Mai fleißiges Zimmermädchen mit

deutsch- und italienisch Kenntnissen zur Verstärkung unseres

Teams (5 Tage Woche).

Tel. 0473-234046

• Aushilfe im Speisesaal (Hausgäste) einmal wöchentlich

morgens und abends (8-12 Uhr oder 17.30-22 Uhr) Saison

bis Ende Oktober in Marling gesucht.

Tel. 0473-447258 | 335-6068093

• Putzfrau für 4 Stunden wöchentlich in Algund gesucht.

Tel. 335-6507381

• Für Sommerbetreuung in Meran suchen wir Betreuer

(m/w) und für unsere KiTas im Raum Meran Kinderbetreuerinnen

und Tagesmütter mit Ausbildung. Sozialgenossenschaft

Casa Bimbo/Tagesmutter.

Tel. 344-2439524

• Barista oder Student (m/w, auch zum Einlernen) ab sofort

oder ab Mai für Dienstag und Freitag von 18-22 Uhr

gesucht.

Tel. 348-6093338

• Frau zur Mithilfe in Etage 3-4-mal die Woche ab Juni gesucht.

Tel. 348-6093338

• Zugehfrau für Mithilfe zur Reinigung von Ferienwohnungen

in Dorf Tirol samstags für den Vormittag gesucht.

Tel. 349-3934486

• Verkäufer (m/w) und Lehrling in Voll- und Teilzeit für unser

Raumfachgeschäft in Meran ab sofort gesucht.

Tel. 0473-233033

• Engagierte Mitarbeiterin für renommiertes Appartementhaus

in Algund in Vollzeit mit abwechslungsreichem

Tätigkeitsfeld für Reinigung, Gästeempfang und Housekeeping

gesucht, Dienstwohnung vorhanden.

Tel. 0473-233116

• Zimmermädchen in Riffian ab sofort gesucht (6 Tage, immer

8–14 Uhr oder nach Vereinbarung) Teilzeit (3-4 Tage in

der Woche, immer Di, Do und Fr vormittags).

Tel. 0473-241177

• Fleißiges, deutschsprachiges Zimmermädchen für Hotel

in Lana für 3 Stunden vormittags gesucht.

Tel. 0473-561338

• Bedienung, auch Anfänger (m/w), ab sofort für Pension

in Schenna gesucht! Arbeitszeit: 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr,

sonntags frei.

Tel. 0473-946011

• Suche eine erfahrene Dame für Babysitting und als Haushaltshilfe.

Tel. 328-1537155

• Reinigungskraft, immer samstags für Ferienwohnungen

in Meran/Untermais ab sofort gesucht. Gute Entlohnung

garantiert.

Tel. 328-7599235

• Hotel im Passeiertal sucht (m/w) Koch (auch Pensionist)

dreimal wöchentlich von 16-21 Uhr im Juli und August für

ca. 25 Hausgäste, Schüler (Sommerjob) 3 Stunden vormittags

für kleinere Aufgaben und ein Zimmermädchen nur

vormittags.

Tel. 333-8954598

• Der FC Obermais sucht ab Mitte Juni einen Platzwart

für die Platzpflege auf dem Fußballplatz Lahn für ca. 10-12

Wochenstunden.

Tel. 335-7756321

Ich suche vormittags 2-3-mal in der Woche eine Reinigungskraft.

Tel. 339-1360702

• Unsere Hotel-Rezeption in Obermais sucht freundliche

Teilzeit Sekretärin (m/w), gerne auch aushilfsweise, Quereinsteiger

oder Wiedereinsteiger, Student … Weiters suchen

wir noch einen Masseur (m/w) in Teilzeit, gerne auch

aushilfsweise. Wir sind ein junges Team und freuen uns von

Dir zu hören. info@hotel-burggräflerhof.com

Tel. 0473-230034

• Für unser Immobilienbüro in Meran suchen wir einen

Assistenten (m/w) zur Unterstützung unserer Geschäftsleitung

und Makler. Bist du lösungsorientiert, organisiert und

belastbar? Wir von Immo Mayer freuen uns schon auf deine

aussagekräftige Bewerbung an daniel@immo-mayer.com.

Tel. 0473-421778

• Suche Fachkraft in Teilzeit mittags, für die Zubereitung

von kalten Platten.

Tel. 328-4689948

• Wir suchen 1 oder 2 junge Burschen zur Mithilfe auf unserer

Alm im Ultental.

Tel. 340-4667991

• Die Zimmerei/Spenglerei Haspinger GmbH in Riffian

sucht für seinen neuen Zweig einen Spengler (Vorarbeiter).

Wir bieten selbstständiges Arbeiten (von der Planung

bis zur Fertigstellung), großteils flexible Urlaubseinteilung,

Firmenauto und beste Bezahlung. Bewerbungen bitte an

florian@zimmereihaspinger.it oder

Tel. 340-6329561

• Restaurant Festival in Meran Untermais sucht für die

Sommersaison fleißigen Kellner (m/w), oder Sommer Praktikant

(m/w). Bewerbungen an tschoel.fabian@icloud.com.

Tel. 348-5792548

Für unser Rosmarie-Team sind wir auf der Suche für die

Sommersaison Nach Servicemitarbeiter/in / Frühstücksbedienung

Servicelehrling oder auch als Sommerjob Küchencomies

Zimmermädchen. Mir frein ins af di. Meld di unter

Tel. 346-6861670

fahrzeuge

• Alte Motorräder, Vespa, Ciao, Fantic, auch reparaturbedürftig

zu kaufen gesucht.

Tel. 338-6277044

• Suche alte Kleinmotorräder, auch reparaturbedürftig,

günstig zu kaufen oder geschenkt.

Tel. 340-4645162

• 4 neuwertige, originale VW-18-Zoll Felgen für Golf 5,6,7

zu verkaufen.

Tel. 340-5814746

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Suche guterhaltene 2 Zimmerwohnung mit Autostellplatz

oder Garage, Parterre oder mit Aufzug, im Burggrafenamt

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• Suche renovierungsbedürftige 1-2-Zimmerwohnung in

Meran zu kaufen.

Tel. 338-4102947

• Schöne Altbauwohnung in der Matteottistraße zu verkaufen

(Keine Makler).

Tel. 338-5975792

• Suche Wohnung von Privat im Raum Burggrafenamt zu

kaufen.

Tel. 340-4645162

• Privater sucht großzügige Wohnung, mit oder ohne Garten

zu kaufen. Auch Einzelhaus oder Villa oder Altbauwohnung,

keine Makler.

Tel. 347-2623560

Partner gesucht

• 73-jährige Meranerin freut sich auf Freizeitpartner (m/w)

gerne motorisiert, für Kulturelles, zum Wandern und dergleichen.

Tel. 333-3324596

Sommerjob

• Suche Student (m/w) zur Mithilfe auf Alm (nähe Meran)

über die Sommermonate mit Unterkunft.

Tel. 338-1729112

• 16-jährige Oberschülerin sucht Sommerjob im Juli oder

August, vorzugsweise im Gastgewerbe oder in einem Büro

im Raum Burggrafenamt.

Tel. 347-1649184

• 15-jähriger Student sucht Sommerbeschäftigung im

Raum Meran.

Tel. 380-2448236

• Suche Au-pair-Mädchen für Australien/Katherine/NT von

ca. Mitte Juli bis Mitte Dezember. Infos via sara_ladurner@

hotmail.com.

Tel. 329-3673131

suche Arbeit

• Ich suche vormittags Arbeit in einer Wäscherei.

Tel. +36-349-5193185

• Biete Hilfe für alleinstehende Person im Garten.

Tel. 320-2363817

• Ich backe für Almen: Strudel, Linzer, Sacher, Blechkuchen,

Buchweizen- und Marmortorten, Pizza, Focaccia …

Tel. 327-0262728

• Suche Nebenjob wie z. B. Hilfe beim Einkaufen, Gassi

gehen, Beaufsichtigung von Kindern oder älteren Mitmenschen,

Abspüler usw.

Tel. 328-0062156

• Suche Arbeit als Hausmeister.

Tel. 333-3087154

• Ich betreue stundenweise älterer Person.

Tel. 333-6458398

• Ich übernehme für Sie zuverlässig und sorgfältig die Betreuung

und Pflege ihrer Grabstätte.

Tel. 348-8816235

• Krankenschwester aus der Ukraine (61) bietet Abend-/

Nachtdienst für pflegebedürftige Person in Meran.

Tel. 0473-232084

• Ich suche vormittags Arbeit als Hausfrau bei Familie in

Meran.

Tel. 329-8782839

• Suche Arbeit für mindestens 15 Stunden in der Woche

als Kinderbetreuung, Haushalthilfe, oder für die Begleitung

älterer Personen, als Abspülerin usw.

Tel. 338-3342878

• Biete Durchführung kleinerer Schlägerungsarbeiten und

Durchforstungen an.

Tel. 340-5814746

• 25-jährige, arbeitswillige Dame sucht Nebenjob als Reinigungsfrau

in einem Privathaushalt in Meran Algund oder

Lana. Wöchentlich einmal vormittags und einmal nachmittags.

Tel. 345-2445040

• Frau mit Erfahrung sucht Arbeit als Zimmermädchen in

Vollzeit mit Unterkunft.

WhatsApp: 389-77812330

Tiere

• Fuchsrote und silbergraue, reinrassige Häschen zu verkaufen.

Tel. 340-9024002

Unterricht

• Biete Aufgabenhilfe für Grund-, Mittel- oder Oberschüler

an (auch über den Sommer).

Tel. 349-6449124

Verschiedenes

Pächter für Bar Café Schmiedhaus in St. Leonhard ab Juli

2022 gesucht.

Tel. 348-6961886

zu kaufen gesucht

• Suche neuwertiges Klavier Yamaha U1 oder Hoffmann

oder ähnliche Qualitätskategorie zu kaufen.

E-Mail: vogelw@virgilio.it

zu mieten gesucht

• Garten zu mieten gesucht.

Tel. 320-2363817

• Vierköpfige Familie sucht eine Wohnung.

Tel. 328-6981061

• Ortsansässige Familie sucht in St. Martin in Passeier eine

3-4-Zimmerwohnung (auch Ferienwohnung) für 2 Jahre zu

mieten.

Tel. 333-3696463

• Einheimische, ruhige Pensionistin sucht 1-2-Zimmerwohnung

im letzten Stock mit Aufzug im Raum Meran zu mieten,

gerne auch Mithilfe im Garten.

Tel. 347-8307031

• Zimmer in einem Wohnheim gesucht, Obergrenze €

400,00.

Tel. 388-9032992

Gesucht Haus oder Grundstück in St. Martin

für Privathausbau.

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T. +39 338 79 64 469


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mit einem festen Vertrag bei Interspar in Meran, spreche

sehr gut Italienisch, bin ordentlich und ruhig.

Tel. 333-1664502

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1-2-Zimmerwohnung mit Balkon in Raum Meran.

Tel. 348-2929287

• Suche 2-Zimmerwohnung mit Balkon oder Terrasse und Autostellplatz

ab Sommer/Herbst in Meran, Algund oder Sinich.

Tel. 351-8300308

• Ruhige, einheimische, berufstätige, zuverlässige Meranerin

sucht ruhige 2-Zimmerwohnung in Meran, nur Küche möbliert,

gern letzter Stock mit Garage und Balkon. Haustiere

sollten willkommen sein, Referenzen vorhanden.

Tel. 366-8124486

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Mietwohnung für seine 3-köpfige Familie in Lana, Tisens,

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Tel. 348-2237650

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• Guterhaltener, wenig getragener Motorradanzug (Gr. 50),

Motorradjacke (Gr. XL), Handschuhe, Bauchtasche günstig

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Dorfzentrum von Algund zu vermieten. Individuelle Raumeinteilung

möglich. Preis auf Anfrage.

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großer Terrasse für € 950,00 und Spesen in Untermais zu

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1 Stock mit Terrasse, Keller, Garage oder Autoabstellplatz

in Marling zu vermieten (keine Haustiere).

Tel. 339-3481504 (abends)

• Nachmieter für Zimmer in Völlan gesucht.

Tel. 388-9032992

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sofort beziehbar, zu vermieten.

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• 3-Zimmerwohnung in Meran Franziskusstraße, Küche

möbliert, Keller, Hobbyraum, 2 Balkone, Garage, ab Juli 2022

längerfristig an referenzierte Ortsansässige zu vermieten.

Tel. 348-6900166

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• Gut erhaltenes Eck-Sofa zu verschenken.

Tel. 366-3571123

DAS WANDERGEBIET HIRZER

IM HERZEN

Die Seilbahnen Hirzer

und der Sessellift Grube sind geöffnet.

Zahlreiche Gasthäuser und Hütten erwarten

Sie mit viel Gastfreundschaft und

köstlichen Schmankerln.

Genießen Sie zur Zeit die herrliche Enzian-

Blumenpracht und in Kürze auch die wunderbaren

Blüten der Alpenrose.

Nähere Informationen an der Kassa an der

Talstation oder unter www.hirzer.info

Die Hirzer Seilbahnen und die Wirte freuen

sich auf Ihren Besuch, also bis bald.

Das Wandergebiet Hirzer

ist immer einen Besuch wert!

Hirzer Seilbahnen: www.hirzer.info

Tel. 0473-64 54 98 (Kassa Talstation)

E-Mail: seilbahn.hirzer@rolmail.net

Passeirerstr. 2, I-39010 Saltaus/St. Martin in Passeier

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