12.06.2022 Aufrufe

Motocross Enduro Ausgabe 07-2022

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EDITORIAL

VOLLES PROGRAMM

Felix Melnikoff mit seiner KTM 125 XC-R, die für ihn alles hat, was eine Sportenduro braucht ...

• Foto: Uwe Laurisch

Themenvielfalt steht in dieser Ausgabe wieder

an erster Stelle. Und deshalb haben wir

für euch einen spannend-bunten Mix an

Themen für die Juli-Ausgabe aufbereitet.

Aber seht selbst.

Den Anfang macht ab Seite 12 die Motocross-WM.

Auf der legendären Strecke in

Maggiora setzte sich der zu diesem Zeitpunkt

noch unschlagbar scheinende Tim

Gajser mit zwei Laufsiegen durch. Doch

bereits beim nächsten Lauf in Riola Sardo

(S. 14) baute WM-Leader Gajser wohl aus

gesundheitlichen Gründen ab. Sensationell

bestieg dort Calvin Vlaanderen das

oberste Treppchen und konnte sein Glück

kaum fassen. In Spanien, genauer gesagt

in intu Xanadu (S. 16), erfolgte sozusagen

der „Generationenwechsel“. Rookie Maxime

Renaux holte sich in seiner ersten Saison

bei den Großen seinen ersten GP-

Sieg. Tom Vialle gewann die MX2-Klasse

und das Red Plate. Und auch unsere deutsche

Hoffnung Simon Längenfelder hatte

Grund zu jubeln. Mit einer Glanzleistung

belegte er den 2. Platz beim Spanien-GP.

In Dreetz (S. 18) fand der Saisonauftakt zu

den ADAC MX Masters statt und kein Geringerer

als Max Nagl dominierte das dortige

Geschehen.

Auch in den USA startete die Outdoorsaison

mit einem Paukenschlag (S. 22). In Pala

konnten sich die Hondafahrer Chase

Sexton, Ken Roczen (450 ccm), Jett und

Hunter Lawrence (250 ccm) gleich vier der

möglichen sechs Treppchenplätze sichern.

Besonders erfreulich, Ken Roczen

scheint wieder zu alter Stärke zurückgefunden

zu haben.

Aber auch im Endurobereich hat sich seit

unserer letzten Ausgabe so einiges getan.

Beim Auftakt der WM in Spanien (S. 24)

setzten sich Andrea Verona und Josep Garcia

in der EnduroGP-Klasse durch. Aber

gleich eine Woche später mussten sie sich

in Portugal (S. 28) Wil Ruprecht geschlagen

geben, gegen den an diesem Tag kein

Kraut gewachsen war.

Ab Seite 32 nehmen wir euch mit zum Auftakt

des Enduro Jugend Cups Ost in Hohn-

dorf, wo erstmals auch E-Bikes mit am

Start waren.

Natürlich kommen auch die 2023er-Modellvorstellungen

in dieser Ausgabe nicht

zu kurz. Den Anfang macht ab Seite 36 das

KTM-Motocross Line-up, gefolgt von den

Enduros von Husqvarna (S. 40) und Sherco

(S. 44).

Weitere Tipps zum Thema Training gibt

euch Marko Barthel ab Seite 48. In dieser

Folge geht es um eure persönlichen Bedürfnisse.

Seid gespannt.

Ab Seite 50 stellen wir euch Nachwuchsfahrer

Felix Melnikoff vor, aber natürlich

nicht nur ihn, sondern auch sein Racebike

KTM 125 XC-R, das auf seine Wünsche abgestimmt

wurde.

Von seinen Erlebnissen auf und neben der

Rennstrecke berichtet euch auch wieder

unser Kolumnist Lukas Platt (S. 56).

Uns bleibt jetzt nur noch, euch viel Spaß

beim Lesen zu wünschen.


SCHNAPPSCHUSS

Der 2. Zschopauer ADAC Enduro Jugend Cup war Serien-

Startschuss und bot wieder einmal Geländesport vom

Feinsten – ausgerichtet von den Zschopauer Endurosportlern

... • Foto: Uwe Laurisch


INHALT

07/2022

RACING

12

18

Foto: Yamaha

Foto: ADAC Motorsport

Motocross WM

WM Maggiora/I + Riola Sardo/I + intu Xanadu/E

ADAC MX Masters

Dreetz

MODELLE 2023 KTM MOTOCROSS

MOTOCROSS

12 WM Maggiora/I

14 Riola Sardo/I

16 intu Xanadu/E

18 ADAC MX Masters Dreetz

22 AMA MX Pala

ENDURO

24 WM Lalin/E

28 Pesoda Réguna/P

32 Enduro Jugend Cup Ost

Hohndorf

POSTER

34 Andrea Verona

MODELLE

36 KTM Motocross 2023

40 Husqvarna Enduro 2023

44 Sherco 2023

TIPPS & TRICKS

48 Training + 4-Wochen-Plan

36

MODELLE 2023 Sherco ENDURO

Foto: KTM

Wie jeder Champion versucht KTM ständig das Maximum herauszuholen und strebt stets nach Performance

sowie Perfektion. Die KTM-SX-Reihe des Modelljahres 2023 wird den Markt neu beleben und

alle Erwartungen der Fahrer übertreffen

VORSTELLUNG

50 Racebike Felix Melnikoff

KOLUMNE

56 Lukas Platt

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

58 Warenkorb/Notizen

66 Vorschau MCE 8/22

44

Foto: Sherco

Die Sherco Enduros 2023 sind wieder mit denselben Details erhältlich wie im Vorjahr. Insgesamt stehen

7 Modelle zur Auswahl und dazu gehören die SE 125, SE 250, SE 300, SEF 300, SEF 450, SEF 500

6 MOTOCROSS ENDURO 7/22

Titelfotos: Husqvarna, Uwe Laurisch


WARENKORB

KLIM

Aggressor „Minus 1.0“

58

Foto: Klim

Cippito

Kupplungs-Hebel Lever

60

Foto: Uwe Laurisch

ADAC Enduro Jugend Cup Ost

Hohndorf

32

Foto: Uwe Laurisch

MODELLE 2023 KTM Supermoto

MODELLE 2023 husqvarna enduro

64

Foto: KTM

In einer Disziplin, in der Zehntelsekunden und wenige Zentimeter den

Unterschied bei einer Rundenzeit oder einem Überholmanöver ausmachen,

sind die Präzision und der messerscharfe Fokus der KTM 450

SMR genau das, was jeder Supermoto-Fan oder Rennfahrer braucht

TIPPS & TRICKS Trainingsplan

40

Foto: Husqvarna

Husqvarna Motorcycles präsentiert die TE- und FE-Enduro-Reihe des

Modelljahres 2023 – ein Line-up an 2- und 4-Takt-Modellen, passend

für Enduro-Fahrer aller Leistungsklassen

VORSTELLUNG Racebike Felix Melnikoff

Foto: Uwe Laurisch

48

Das richtige und differenzierte Training während der Rennen ist die

Grundlage für gute Ergebnisse ...

50

Fotos:

Foto:

Mitterbauer

Uwe Laurisch

Diesmal waren wir mit dem Nachwuchsfahrer Felix Melnikoff auf unserer

Hausstrecke. Felix ist mit seinen 15 Jahren sehr erfolgreich im

deutschen Endurosport und siegte u.a. im ADAC Enduro Jugend Cup ...

7/22 MOTOCROSS ENDURO 7


motocro

PEOPLE & FACTS| RACING | TEAMS

ADAC MX MASTERS

NEUER TERMIN

FÜR FÜRSTLICH DREHNA

Saisonfinale in Fürstlich Drehna findet

eine Woche früher statt

DYLAN FERRANDIS

ERNEUT VERLETZT

AMA-Motocross-Champion Dylan Ferrandis

verpasst verletzungsbedingt

die ersten Läufe zur diesjährigen US-

Meisterschaft. Beim Pressetag auf

dem Fox Raceway in Pala zog er sich

bei einem Sturz einen Bänderriss am

linken Daumen zu und muss operiert

werden.

„Nach dem Sturz dachte ich, ich hätte

mir nur den Daumen verstaucht, aber

die medizinische Untersuchung ergab

einen Bänderriss, der operiert werden

muss. Eigentlich wollte ich versuchen,

beim Saisonauftakt zu fahren,

aber ohne Operation kann das Band

in ein paar Wochen absterben und die

Schäden irreversibel sein. Das Team

und ich haben gemeinsam entschieden,

die OP durchführen zu

lassen, um meine körperliche

Leistungsfähigkeit wiederherzustellen,

das bedeutet aber leider,

dass ich bei den ersten Rennen der

MX-Saison nicht dabei sein werde“,

gab Ferrandis enttäuscht bekannt.

• Fotos: Yamaha

Eine Terminverschiebung des „Motocross of European

Nations“ sorgt für ein neues Datum des

ADAC MX Masters-Saisonfinales in Fürstlich

Drehna. Das Rennen auf der brandenburgischen

Sandstrecke findet nun am 1./2. Oktober 2022

und damit eine Woche früher als ursprünglich

geplant statt. Durch die Terminanpassung erhalten

die besten internationalen Nachwuchsfahrer

die Möglichkeit, an beiden Rennen teilzunehmen.

• Foto: ADAC MX

motocross

Masters

8 MOTOCROSS ENDURO 7/22


ss

MXOEN 2022

TERMIN STEHT FEST

Beim MXGP in intu Xanadu wurde der Termin für das MXoEN bekanntgegeben.

Stattfinden wird das Event dieses Jahr am 8. und

9. Oktober in Talavera de la Reina. Auch die Entscheidung bei

den Damen wird dort fallen.

RACING-NEWS

MOTORRAD-MEYER-JUNIOR-RACING-TEAM

Top DM-Plätze für das Meyer Junior Team

Beim ADAC MX Weekend in Genthin fanden am 7. Mai die Prädikatsläufe

zur Deutschen Jugend-Motocross-Meisterschaft statt.

In der Klasse 85 ccm konnte sich Tristan Stadlbauer (#561) Platz

6 und Max Meyer (153) Platz 7 im international besetzten Starterfeld

sichern. Eine phantastische Leistung auf der sandigen Strecke

des MC Genthin in Ferchland. Hannes Lorenz (4) konnte mit

Platz 9 in der 65-ccm-Klasse ebenfalls ein top Ergebnis einfahren.

Max startete zusätzlich am Sonntag, 8. Mai, noch beim MC Culitzsch

bei der gemeinsamen Veranstaltung der Landesmeisterschaft

Sachsen und der Nordbayern Thüringen Motocross Challenge.

Mit zwei Laufsiegen und deutlichem Abstand zu den Verfolgern

erzielte Max mühelos den Tagessieg in der Klasse 85

ccm. • Text u. Foto: Motorrad-Meyer-Junior-Racing-Team

Endlich Masters

Am 21./22. Mai fand endlich der 1. ADAC-MX-Masters-Lauf des

Jahres beim MC Dreetz statt. Nach einer langen Anreise konnte

sich Max Meyer (153) trotz des international gut besetzen Starterfeldes

am Samstagmorgen mit Platz 28 im Qualifying problemlos

für die Teilnahme am Rennen qualifizieren. Nach einem

guten Start im ersten Lauf ging Max auf Platz 9 ins Rennen,

stürzte dann aber nach Kontakt mit einem anderen Fahrer und

konnte leider erst als Letzter die Verfolgung aufnehmen. Er zeigte

allerdings großen Kampfgeist und sehr viel Einsatz und konnte

sich im Verlauf des Rennens trotz sehr schwieriger Streckenverhältnisse

in Kombination mit Starkregen dann von Platz 40

auf Platz 24 verbessern. Auch am Sonntag zum 2. Lauf ging Max

nach einem guten Start in der zweiten Kurve mit diversen Fahrern

zu Boden. Nachdem er bereits wieder Fahrt aufgenommen

hatte, fand er sich aufgrund eines Rutschers auf der extrem zerbombten

Strecke wieder auf Platz 33. Ohne aufzugeben ging es

weiter und Max konnte sich auf den unglücklichen 21. Platz vorkämpfen.

Er verpasste somit nur ganz knapp Punkte bei dieser

ersten Masters-Veranstaltung des Jahres. Max zeigte tollen Einsatz

und Kampfgeist und konnte bereits sehr gute Rundenzeiten

im stark besetzten ADAC MX Masters Junior Cup 85 erzielen.

• Text: Motorrad-Meyer-Racing; Foto: Steve Bauerschmidt

„Glück Auf“ beim MSC Lugau

„Los geht’s zum dritten DM-Lauf beim MSC Lugau“, hieß es am

Sonntag, 29. Mai, und diesmal ging’s bei bestem Wetter auf einer

Hartbodenstrecke zur Sache. „Glück Auf“ wünschte der Veranstalter

und sorgte mit einer tollen Organisation für ein gelungenes

Event.

Max Meyer (153) war trotz einer Top Zeit im freien Training noch

nicht ganz zufrieden mit sich, fühlte sich aber im Pflichttraining

bereits deutlich wohler und konnte mit einer brillanten zweiten

Zeit zeigen, dass er als Rookie in der 85er-DM nicht zu unterschätzen

war. Mit guten Starts war Max im ersten Lauf zeitweise

sogar auf Platz 2 und konnte diesen mit einem tollen 3. Platz abschließen.

Auch im zweiten Lauf war Max bereits kurz nach dem

Start auf Platz 3 und schaffte es mühelos, diesen bis ins Ziel zu

verteidigen. In der Tageswertung reichte es somit ebenfalls für

einen hervorragenden 3. Platz und Max konnte das erste Podium

in seiner Rookie-Saison der 85er-DM einfahren. Tristan

Stadlbauer (561) hatte leider nicht ganz so viel Glück. Mit einem

soliden 10. Platz im Zeittraining hatte er sich zwar eine gute Ausgangsposition

für die Rennen geschaffen, allerdings wurde er

dann im ersten Lauf unverschuldet in einen großen Startcrash

verwickelt und musste das Feld von hinten aufrollen. Trotzdem

schaffte er es noch, auf Platz 14 vorzufahren. Lauf 2 konnte Tristan

dann trotz Schmerzen im Knöchel aufgrund des Crashs im

vorherigen Lauf noch auf dem 9. Platz beenden und schaffte somit

noch einen tollen Platz 9 in der Tageswertung. Weiter so Tristan

und gute Besserung!

• Text: Motorrad-Meyer-Junior-Racing-Team

6/22 MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS| TEAMS | TERMINE

Hard Enduro

MANUEL LETTENBICHLER

GEWINNT RUNDE 2 ZUR HARD-ENDURO-WM

Manuel Lettenbichler konnte sich nach seiner Verletzungspause

den Sieg bei der zweiten Runde der FIM-Hard-Enduro-Weltmeisterschaft

in Serbien sichern. Mit einer unglaublich soliden Fahrt

während des viertägigen Rennens holte sich Lettenbichler einen

wohlverdienten obersten Treppchenplatz.

Obwohl es ein langer Genesungsweg nach einer Knieoperation

war, bewies der Deutsche in Serbien, dass er bereits wieder in

Bestform ist und einen enormen Siegeswillen besitzt. Lettenbichler

war bestrebt, nach seiner längeren Pause einige ernsthafte

Rennmeilen zu sammeln und traf erst in letzter Minute die

Entscheidung, an der Xross Hard Enduro Rally teilzunehmen und

das hat sich ausgezahlt.

Manuel Lettenbichler: „Ich bin ohne große Erwartungen hierher

gekommen, daher ist es etwas ganz Besonderes zu gewinnen.

Ich saß lange nicht auf dem Bike und es war harte Arbeit, wieder

in Form zu kommen, aber es hat sich gelohnt. Der Sieg fühlt sich

verdammt gut an. Ich bin die Sache zu Beginn der Veranstaltung

ruhig angegangen und ich denke, das hat mir wirklich geholfen.

Es gab jeden Tag einige wirklich harte Abschnitte und zusammen

mit der GPS-Navigation war es nicht immer einfach. Aber die ersten

beiden Offroad-Tage liefen richtig gut. Ich wusste, dass ich

vor dem letzten Tag einen guten Vorsprung hatte, aber man weiß

nie, was hinter der nächsten Kurve passiert, also habe ich einfach

versucht, mich bis zur Ziellinie zu konzentrieren.“

• Text u. Fotos: KTM

10 MOTOCROSS ENDURO 7/22


TEAM DEUTSCHLAND

TRIUMPHIERT BEI DER NIGHT OF THE JUMPS

Ende Mai fand das zweite Freestyle of Nations 2022 statt. Vor über 8000

Zuschauern in der Kölner LANXESS arena gingen die Teams aus Italien,

Spanien und Deutschland bei der der NIGHT of the JUMPs an den Start.

Mit Luc Ackermann (Foto) und David Rinaldo standen gleich zwei FMX-

Weltmeister im Fahrerfeld und das auch noch zusammen in der deutschen

Mannschaft. Der Berliner Kai Haase komplettierte Schwarz-Rot-

Gold. Team Italien brachte mit Hochsprung-Rekordhalter und X Games

Winner Massimo Bianconcini, Leonardo Fini und Davide Rossi viel Erfahrung

auf den Nations Track. Team Spanien hingegen wurde vom jungen

Wilden Marc Pinyol angeführt. Das Tandem Duo um Rocky Florensa

und Antonio Navas sowie der junge Tscheche Matej Cesak komplettierten

die „Selección“. Rinaldo ergänzte Team Deutschland, Cesak Team

Spanien mit jeweils einer Wildcard.

Team Germany untermauerte gleich im ersten Freestyle Heat seine Favoritenposition.

Der Berliner Kai Haase zeigte neben dem Lazyboy Flip

auch noch einen Frontflip. Damit verwies er Marc Pinyol (E) und Massimo

Bianconcini (I) auf die Plätze. Die italienische Freestyle Legende

konnte aber gleich im Best Whip Contest kontern. Er zog gemeinsam mit

Matej Cesak und Kai Haase ins Halbfinale, musste sich dort aber verabschieden.

In einem epischen Whip Final konnte Kai Haase mit Crowd-

Decision knapp den jungen Cesak schlagen und fuhr 100 Punkte für

Team Germany ein. Den Freestyle Heat 2 dominierte der für Deutschland

startende Franzose David Rinaldo. Er packte mit der California Roll

und dem Double Seatgrab Flip höchstschwierige Tricks aus. Auf den

2. Platz schob sich der Italiener Davide Rossi mit Cliffhanger Backflip

und Ruler Flip, der damit das spanische Tandem-Duo auf den 3. Platz

verwies. Im Synchro Contest lieferten sich Team Deutschland und Team

Spanien ein spektakuläres Battle. Mit zwei perfekt synchronen Indy

Flips holten Marc Pinyol und Matej Cesak aber die 100 Punkte für die

Iberer. Im dritten Freestyle Heat legte Matej mit Tsunami Flip und Seatgrab

Flip spektakulär vor. Doch Leonardo Fini konterte mit Tricks wie

dem Hartattack Flip und Rowedova Backflip. Dann war der deutsche

FMX Terminator Luc Ackermann an der Reihe. Mit nur zwei Stunden

Schlaf aus Prag eingeflogen, war der Deutsche Weltmeister trotzdem

nicht zu stoppen und zündete ein wahres Trickfeuerwerk. Mit dem krassesten

Tsunami Flip des Abends, Flatspin 360, massiven Holygrab to

1-Hand-Lander, Seatgrab Indy Flip, Clicker to Superflip, Cliffhanger to

1-Hand-Lander und dem Double Backflip zum krönenden Abschluss erhielt

er mit 96 Zählern die Höchstpunktzahl des Abends und die Massen

in der LANXESS arena tobten. Team Deutschland räumte mit Rock Solid

Backflip von David Rinaldo und einem weiteren Double Backflip von Luc

Ackermann auch im Best Trick

FMX

ab und sicherte sich mit 547 Punkten den

Gesamtsieg. Spanien kam mit 449 Punkten auf Platz 2 vor Italien mit

408 Zählern auf dem 3. Rang.

VIDEOLINK NIGHT of the JUMPs Köln 2022:

https://youtu.be/nKNh1Hpdvsk

Mehr Infos, Bilder und Videos unter

www.NIGHToftheJUMPs.com

• Foto: Oliver Franke

6 oder 12

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MOTOCROSS-WM

MAGGIORA

MXGP

Tim Gajser ist

weiterhin der

Dominator des MXGP

• Fotos: Honda

MX2

Jago Geerts

holte seinen

13. Grand-Prix-Sieg

• Foto: Yamaha

TIM GAJSER

DOMINIERT WEITER

JAGO GEERTS

MX2-SIEGER

WM-Leader Tim Gajser präsentierte sich auf der kniffligen Strecke in Maggiora erneut als der

Mann, den es zu schlagen gilt und sicherte sich mit zwei Laufsiegen den Gesamtsieg.

Jubel herrschte auch im Monster Energy Yamaha Factory Team, das mit Jeremy Seewer und

Maxime Renaux die Plätze 2 und 3 belegte. In der MX2 setzte sich Jago Geerts vor Tom Vialle

und Stephen Rubini durch.

MXGP

Regen in der Nacht von Samstag auf

Sonntag setzte der Strecke in Maggiora

ordentlich zu. Beim Start zum ersten Lauf

war die Bahn aber bereits wieder gut abgetrocknet.

In beiden Läufen lag Gajser

nach der ersten Runde in den Top Drei. In

Rennen 1 übernahm er im letzten Renndrittel

die Führung, während er in Rennen

2 nur vier Runden brauchte, um sich die

Pole zu sichern. In beiden Läufen setzte

er sich sodann schnell vom Rest des Feldes

ab und fuhr ungefährdet als Erster

durchs Ziel.

Auf den Plätzen 2 und 3 in der Gesamtwertung

landeten Jeremy Seewer und Maxime

Renaux. Seewer hatte endlich zu alter

Form zurückgefunden und in beiden

Läufen den 2. Platz belegt. Rookie Renaux

wurde zweimal Dritter.

• Foto: Yamaha

MX2

Jago Geerts feierte in Maggiora den

13. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und

baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft

auf 6 Punkte vor Tom Vialle aus.

Trotzdem konnte Vialle mit seinem 2.

Platz – übrigens dem fünften Podestrang

in Folge – zufrieden sein. Im ersten Rennen

hatte er einen großartigen Start, ging

aber dann zu Boden. Seine Aufholjagd

brachte ihm schließlich den 5. Platz ein.

Im zweiten Rennen übernahm er in der

ersten Runde die Führung und gab sie bis

ins Ziel nicht mehr ab. Gesamtrang 3 ging

mit den Laufplatzierungen 2 und 6 an Stephen

Rubini. Simon Längenfelder folgte

mit den Plätzen 6 und 3 auf Position 4.

12 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrerstimmen

Tim Gajser: Heute waren die Bedingungen

ganz anders als gestern und das hat

dazu geführt, dass ich mir Linien aussuchen

konnte, die mir beim Überholen geholfen

haben. Ich erwischte zwei gute

Starts und konnte früh in die Top Drei fahren.

Von da an musste ich nur noch konzentriert

bleiben, um zum richtigen Zeitpunkt

zu überholen und das Rennen zu

kontrollieren. Ich genieße das Fahren im

Moment wirklich sehr. Ein großes Dankeschön

an das Team HRC für seine Arbeit.

Es sind einfach großartige Menschen, die

Wochenende für Wochenende an meiner

Seite sind. Vielen Dank auch an die Fans,

die zu diesen Rennen kommen. Es macht

viel mehr Spaß vor Publikum zu fahren,

das uns Fahrer anfeuert.

Jeremy Seewer: Es fühlt sich großartig an,

wieder auf dem Podium zu stehen und

zwei sehr solide 2. Plätze geholt zu haben.

Heute Zweitschnellster gewesen zu

sein, war sehr gut, aber ich weiß, dass ich

noch mehr Potenzial habe. Ich kämpfe immer

noch mit ein paar Kleinigkeiten, die

ich verbessern kann. Es sind nur kleine

Details, die den Unterschied ausmachen,

damit ich mich mit Tim (Gajser) messen

kann. Aber momentan bin ich mit dem

2. Platz zufrieden. Das war ein großer

Schritt nach vorne.

• Foto: Yamaha

Maxime Renaux: Ich bin mit

meinem Fahrstil nicht zufrieden.

Ich bin nicht so

gefahren, wie ich es

kann. Ich habe mich

ein bisschen gehetzt

und einige Fehler gemacht.

Aber ich muss

das Positive sehen. Es

ist trotzdem ein Podestplatz

in meiner Rookie-Saison

und ich bin in der Meisterschaft auf den

2. Platz vorgerückt. Ich hatte zwei sehr gute

Starts und das war das Hauptziel für

dieses Wochenende. Wir lernen und verbessern

uns weiter, um dem obersten

Treppchen näherzukommen.

Jago Geerts: Ich bin sehr glücklich. Zwei

konstante Läufe, zwei konstante Starts.

Ich fühlte mich das ganze Wochenende

über gut auf der Strecke. Ich habe es geschafft,

mich während der Rennen aus allem

Ärger herauszuhalten. Ich bin heute

gut gefahren. Im zweiten Rennen habe ich

versucht, um den Sieg zu fahren und habe

Tom (Vialle) überholt, aber am Ende hat

es nicht gereicht. Daher bin ich mit einem

1/2 für heute zufrieden und freue mich

schon auf das nächste Rennen.

Tom Vialle: Ich hatte im ersten Rennen ein

wenig Pech. Ich glaube nach meinem

Sturz lag ich auf Platz 15 oder so, aber ich

habe es noch geschafft, Fünfter zu werden.

Das war gar nicht so schlecht. Im

• Foto: KTM

zweiten Rennen hätte ich fast den Holeshot

geholt, übernahm dann aber trotzdem

die Pole und führte bis ins Ziel. Jago

war ziemlich nah dran, aber ich konnte

gewinnen. Ich bin ziemlich glücklich, weil

ich heute einige positive Dinge mitnehmen

konnte und das neue Bike wirklich

gut funktioniert.

Stephen Rubini: Es fühlt sich so gut an,

auf dem Podium zu stehen. Ich bin so

glücklich. So wie die Strecke am Samstag

war, sah sie aus wie für mich gemacht,

aber das Wochenende begann nicht so

gut mit einem Sturz im Qualifikationsrennen.

Obwohl ich mich als Dreizehnter

qualifizierte, hatte ich immer noch das

Gefühl, dass ich in den Rennen am Sonntag

viel besser abschneiden könnte, aber

ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht,

dass ich auf dem Podium stehen würde.

Simon Längenfelder: Heute war ein guter

Tag! Ich war im ersten Rennen fast Letzter,

aber ich habe einige Überholmanöver gemacht

und mein Speed war am Ende sehr

gut. Ich habe mich sehr über meinen

6. Platz gefreut! Im zweiten Rennen war

mein Start viel besser. Ich war wirklich,

wirklich schnell und habe die ersten bei-

Motocross-WM - 7. Lauf - Maggiora/I - 7./8.5.2022

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jeremy Seewer, CH,

Yamaha; 3. Maxime Renaux, F, Yamaha; 4. Calvin Vlaanderen,

NL, Yamaha; 5. Ruben Fernandez, E, Honda;

6. Ben Watson, GB, Kawasaki; 7. Pauls Jonass, LV,

Husqvarna; 8. Jeremy van Horebeek, B, Beta; 9. Mitch

Evans, AUS, Honda; 10. Glenn Coldenhoff, NL, Yamaha.

Ferner: 13. Henry Jacobi, D, Honda; 24. Loris Freidig, CH,

GASGAS.

MX2: 1. Jago Geerts, B, Yamaha; 2. Tom Vialle, F, KTM;

3. Stephen Rubini, F, Honda; 4. Simon Längenfelder, D,

GASGAS; 5. Kay de Wolf, NL, Husqvarna; 6. Mikkel Haarup,

DK, Kawasaki; 7. Isak Gifting, S, KTM; 8. Liam Everts,

B, KTM; 9. Kevin Horgmo, N, Kawasaki; 10. Kay Karssemakers,

NL, KTM.

Ferner: 15. Kevin Brumann, CH, Yamaha.

EMX250: 1. Cornelius Toendel, N, Fantic; 2. Haakon

Osterhagen, N, Fantic; 3. David Braceras, E, KTM; 4. Andrea

Bonacorsi, I, Yamaha; 5. Yago Martinez, E, KTM;

6. Lucas Coenen, B, Husqvarna; 7. Camden McLellan, ZA,

KTM; 8. Eddie Wade, E, Kawasaki; 9. Lorenzo Ciabatti, I,

KTM; 10. Maximilian Spies, D, KTM.

Ferner: 13. Marcel Stauffer, A, KTM; 14. Mike Gwerder,

CH, KTM.

EMX Open: 1. Stefano Pezzuto, I, KTM; 2. Jose Butron, E,

KTM; 3. Simone Croci, I, Husqvarna; 4. Tomas Kohut, SK,

KTM; 5. Simon Jost, SK, KTM; 6. Davide de Bortoli, I, Honda;

7. Michael Ivanov, BG, Husqvarna; 8. Giuseppe Tropepe,

I, Husqvarna; 9. Michael Sandner, A, KTM; 10. Brad

Anderson, GB, Honda.

Ferner: 16. Johannes Klein, A, KTM; 22. Florian Hellrigl, A,

KTM.

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen): 1. Butron, 150

Punkte; 2. Sandner, 129; 3. Kohut, 127; 4. Tropepe, 104;

5. Ivanov, 101; 6. Croci, 95; 7. Jost, 84; 8. Pezzuto, 64;

9. Raf Meuwissen, NL, KTM, 60; 10. de Bortoli, 57.

Ferner: 18. Tim Koch, D, Husqvarna, 32; 19. Marcel Stauffer,

KTM, 30; 23. Nico Koch, D, KTM, 27; 27. Klein, 22;

45. Hellrigl, 6.

• Fotos: GASGAS

den eingeholt. Die Strecke war schwierig

und ich hatte eine schöne Lücke hinter

mir, also beschloss ich, es langsam angehen

zu lassen und auf Nummer sicher zu

gehen. Ich wurde Vierter im Gesamtklassement,

aber ich denke, dass wir bald

wieder auf dem Podium stehen werden.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 13


MOTOCROSS-WM

RIOLA SARDO/I

MXGP

Gleich zwei

Laufsiege für

Calvin Vlaanderen

• Fotos: shotbybavo

MX2

Tom Vialle

holte den Sieg in der

MX2 in Sardinien

• Foto: KTM

VLAANDEREN

MXGP-GESAMTSIEG

VIALLE

BRILLANTE VORSTELLUNG

Calvin Vlaanderen schrieb in Sardinien Geschichte und sicherte sich mit zwei Laufsiegen den

Gesamtsieg in der MXGP-Klasse. Jorge Prado meldete sich mit Platz 2 von seiner Verletzungspause

zurück. Glenn Coldenhoff holte mit Rang 3 seinen ersten Treppchenplatz in dieser Saison.

In der MX2 lieferte Tom Vialle eine brillante Vorstellung ab. Jago Geerts und Thibault Benistant

belegten die Plätze 2 und 3.

MXGP

Drückend heiße Temperaturen gepaart mit einer

körperlich anstrengenden Tiefsandstrecke

machten den MXGP von Sardinien zum ultimativen

Test für Mensch und Maschine. Star

des Tages war Calvin Vlaanderen. Der großgewachsene

Südafrikaner erwischte nicht

den besten Start, aber während viele Fahrer

Probleme mit den herausfordernden Bedingungen

hatten, blühte der Südafrikaner im

Laufe des Rennens regelrecht auf und sicherte

sich den ersten Laufsieg seiner Karriere in

der MXGP-Klasse. Zweiter wurde WM-Leader

Tim Gajser vor Jorge Prado, der hier ein erstes

Ausrufezeichen nach seiner Verletzungspause

setzte. Auch das zweite Rennen dominierte

letztendlich Vlaanderen. Nach dem Start

lag er auf Platz 4, stürmte sodann an Ruben

Fernandez und Pauls Jonass vorbei und übernahm

in Runde 8 die Führung von Prado, die

er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Zweiter wurde

Coldenhoff vor Prado.

MX2

Tom Vialle lag nach dem Start zu Lauf

1 auf dem 5. Platz, hatte aber bald

zum führenden Jago Geerts aufgeschlossen.

Vialle (Foto)hielt mit dem

Tempo des Belgiers mit, machte aber

in der letzten Runde einen Fehler, sodass

Geerts sich den Laufsieg sichern

• Foto: KTM

konnte. Im zweiten Lauf übernahm Vialle

sofort die Führung und behielt sie bis ins

Ziel, immer dicht gefolgt von Geerts, der

letztlich das Nachsehen hatte. Dritter

wurde Thibault Benistant. Simon Längenfelder

kam mit den schwierigen Bedingungen

gut zurecht und belegte in der Gesamtwertung

den 6. Rang.

14 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrerstimmen

Calvin Vlaanderen: Ich bin sprachlos.

Ganz ehrlich, es war das perfekte Wochenende.

Ich war Erster im Zeittraining,

Erster im Qualifying und Erster in beiden

Läufen. Ich weiß nicht was ich sagen soll.

Die vielen Jahre harter Arbeit haben sich

gelohnt. Ich habe immer davon geträumt,

einen MXGP zu gewinnen. Es ist alles so

unwirklich. Ich wünschte nur, meine Familie

wäre hier, um das mitzuerleben.

• Foto: GASGAS

Jorge Prado: Es tut so gut, wieder Rennen

zu fahren. Ich habe es am Samstag etwas

locker angehen lassen, habe aber gemerkt,

dass ich ziemlich gut zurechtkomme

und das hat mich wirklich motiviert.

Der 2. Gesamtrang nach meiner Verletzungspause

ist wirklich großartig! Die

WM ist noch lange nicht zu Ende und ich

werde versuchen, mich noch weiter zu

steigern.

Glenn Coldenhoff: Das erste Rennen begann

nicht so gut. In der zweiten Kurve ist

jemand vor mir gestürzt und ich musste

das Feld ganz von hinten aufrollen. Ich

war ich die ganze Woche vor dem Rennen

krank und habe alles getan, um einigermaßen

fit hier anzutreten. Im zweiten

Rennen hatte ich einen besseren Start

und sah, wie Calvin (Vlaanderen) sofort

hart pushte. Ich wollte ihm folgen, aber

das hat nicht funktioniert. Herzlichen

Glückwunsch an Calvin, er ist super gefahren.

Es ist gut, wieder auf dem Podium

zu stehen. Es war ein harter Weg, aber ich

wusste immer, dass ich es schaffen kann

und hier sind wir wieder.

Tom Vialle: Es ist schön, wieder zu gewinnen.

Ich bin so glücklich, weil

es heute ein hartes Rennen

war. Wir hatten eine

tolle Pace und in

diesem tiefen Sand

war es nicht so einfach.

Ich habe den

ganzen Tag mit Jago

• Foto: KTM (Geerts) gekämpft und

er hat im zweiten Moto

wir klich gepusht, aber ich konnte das

Rennen kontrollieren. Es war ein großartiger

Sieg.

Jago Geerts: Es war ein harter GP mit einer

wirklich ruppigen Strecke und die heißen

Temperaturen haben es nicht einfacher

gemacht. Ich bin heute zwei gute

Rennen gefahren. Im ersten bin ich früh in

Führung gegangen und habe bis zum Ende

ein gutes Tempo gehalten. Tom (Vialle)

hat mich sehr gepusht, also wusste ich,

dass auch das zweite Rennen hart werden

würde. Tom hatte im zweiten Lauf einen

besseren Start, was es für ihn einfacher

und für mich schwieriger machte. Am Ende

wurde ich Gesamtzweiter, aber ohne

große Fehler, mit der gleichen Punktzahl

wie der Sieger, also war es ein guter Tag.

Thibault Benistant: Mein Wochenende

endete mit einem Podestplatz wirklich

gut. Ich hatte heute ein gutes Qualifikationsrennen

und zwei Holeshots, was wirklich

positiv ist und worüber ich wirklich

glücklich bin. Ich fühlte mich ziemlich

gut. Ich habe mein Rennen gut gemanagt

und mir meine Kräfte gut eingeteilt, denn

diese Strecke ist wirklich schwierig, vielleicht

eine der schwierigsten des Jahres.

Ich wollte dieses Podium so sehr, weil ich

dieses Jahr ein paarmal nah dran war.

Und ich habe es geschafft und bin wirklich

glücklich darüber.

Simon Längenfelder: Das war definitiv die

härteste Runde der bisherigen Saison! Im

zweiten Rennen hatte ich Pech, stürzte in

der dritten Kurve, arbeitete mich aber

schnell vom letzten auf den 8. Platz vor.

Ich fuhr meiner Meinung nach sehr gut.

Gegen Ende verlor ich meinen Rhythmus,

also fuhr ich einfach weiter und gab mein

Bestes. Heute hat es leider nicht für einen

Treppchenplatz gereicht.

Motocross-WM - 8. Lauf - Riola Sardo/I - 14./15.5.2022

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Calvin Vlaanderen, NL, Yamaha; 2. Jorge Prado,

E, GASGAS; 3. Glenn Coldenhoff, NL, Yamaha; 4. Maxime

Renaux, F, Yamaha; 5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

6. Brian Bogers, NL, Husqvarna; 7. Tim Gajser, SLO, Honda;

8. Mattia Guadagnini, I, GASGAS; 9. Jeremy van Horebeek,

B, Beta; 10. Pauls Jonass, LV, Husqvarna.

Ferner: 16. Henry Jacobi, D, Honda.

MX2: 1. Tom Vialle, F, KTM; 2. Jago Geerts, B, Yamaha;

3. Thibault Benistant, F, Yamaha; 4. Kevin Horgmo, N, Kawasaki;

5. Andrea Adamo, I, GASGAS; 6. Simon Längenfelder,

D, GASGAS; 7. Isak Gifting, S, KTM; 8. Mikkel

Haarup, DK, Kawasaki; 9. Liam Everts, B, KTM; 10. Bastian

Boegh Damm, DK, KTM.

Ferner: 11. Kevin Brumann, CH, Yamaha.

WMX: 1. Shana van der Vlist, NL, KTM; 2. Nancy van de

Ven, NL, Yamaha; 3. Daniela Guillen, E, KTM; 4. Larissa

Papenmeier, D, Yamaha; 5. Britt Jans-Beken, NL, KTM;

6. Martine Hughes, N, Honda; 7. Sara Andersen, DK,

KTM; 8. Giorgia Blasigh, I, Yamaha; 9. Mathea Seleboe,

N, Yamaha; 10. Lynn Valk, NL, Yamaha.

Ferner: 12. Sandra Keller, CH, Yamaha; 17. Virginie Germond,

CH, KTM; 20. Alicia Reitze, D, Yamaha; 21. Fiona

Hoppe, D, GASGAS.

EMX250: 1. Andrea Bonacorsi, I, Yamaha; 2. Rick Elzinga,

NL, Yamaha; 3. Lucas Coenen, B, Husqvarna; 4. Dave

Kooiker, NL, Yamaha; 5. Cornelius Toendel, N, Fantic;

6. Marc Quentin Prugnieres, F, Kawasaki; 7. Cas Valk, NL,

Fantic; 8. Jorgen-Matthias Talviku, EST, KTM; 9. Mike

Gwerder, CH, KTM; 10. Camden McLellan, ZA, KTM.

Ferner: 11. Maximilian Spies, D, KTM.

Stand (nach 4 von 10 Veranstaltungen): 1. Toendel, 156

Punkte; 2. Elzinga, 152; 3. Hakon Osterhagen, N, Fantic,

112; 4. Bonacorsi, 108; 5. Coenen, 108; 6. McLellan, 100;

7. D Braceras, E, KTM, 85; 8. Prugnieres, 81; 9. Talviku,

77; 10. Meico Vettik, EST, KTM.

Ferner: 11. Gwerder, 66; 12. Spies, 64; 14. Marcel Stauffer,

A, KTM, 60.

• Foto: GASGAS

7/22 MOTOCROSS ENDURO 15


MOTOCROSS-WM

INTU XANADU/E

MXGP

Rookie Maxime

Renaux mit einer

Top Leistung

• Fotos: shotbybavo

MX2

Tom Vialle war der

Mann in der MX2

• Foto: KTM

ROOKIE SENSATION

MAXIME RENAUX GEWINNT

LÄNGENFELDER

WIEDER AUF DEM TREPPCHEN

Rookie Maxime Renaux sicherte sich in Spanien seinen ersten MXGP-Sieg, während Glenn Coldenhoff

mit Platz 2 den Tag für das Monster Energy Yamaha Factory MXGP-Team perfekt machte. Auf

Rang 3 landete Husqvarna-Rider Brian Bogers. In der MX2 platzierte sich Simon Längenfelder endlich

wieder auf dem Treppchen. Er wurde hinter Tom Vialle und vor Jago Geerts Zweiter.

MXGP

Maxime Renaux präsentierte sich bei

hohen Temperaturen in beiden Läufen

einfach sensationell. Der 22-jährige

Franzose machte mit zwei überzeugenden

Laufsiegen seinen allerersten

Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse

perfekt. Aber auch sein Teamkollege

Glenn Coldenhoff konnte beeindrucken.

Er gewann die Qualifikation,

wurde im ersten Rennen Fünfter, im

zweiten Zweiter und landete schließlich

auf dem 2. Treppchenplatz. Standing

Construct Husqvarna Factory Racing-Fahrer

Brian Bogers zeigte sich

mit Gesamtrang 3 sehr zufrieden.

Durch schnelle Überholmanöver in

der ersten Runde in Lauf 1 gelangte er

aus den hinteren Top Ten schnell auf

Rang 4, den er bis zur Zielflagge hielt.

Auch im zweiten Lauf wusste Bogers

zu beeindrucken und wurde schließlich

Dritter.

• Foto: KTM

MX2

Mit seinem siebten Podestplatz in Folge

konnte Tom Vialle das Red Plate von Jago

Geerts übernehmen. In beiden Läufen konnte

der 21-Jährige seinen Titelkonkurrenten

Geerts von der Spitze verdrängen und sich

somit den Gesamtsieg sichern. Simon Längenfelder

zeigte in Spanien sein enormes Potenzial

und wurde einmal Zweiter und einmal

Dritter. Im ersten Lauf fuhr er vom 6.

auf den 2. Platz vor und erzielte dabei die

schnellste Runde des Rennens! Im zweiten

Lauf wusste er erneut zu beeindrucken

und liegt damit momentan im Klassement

auf Rang 3 hinter Jago Geerts.

16 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrerstimmen

Maxime Renaux: Mein erster Gesamtsieg

in der MXGP-Klasse. Meine Mutter hat

morgen Geburtstag, das ist ein schönes

Geschenk für sie. Das war großartig. Ich

habe mich an diesem Wochenende auf

der Strecke super gefühlt. Ich habe heute

gute Starts erwischt und bin zwei konstante

Motos ohne Fehler gefahren. Darüber

bin ich sehr, sehr glücklich.

Glenn Coldenhoff: Vor Argentinien haben

wir einige Tests durchgeführt und in allen

Bereichen große Verbesserungen erzielt.

Wir konnten uns enorm steigern. Gestern

lief es bereits gut. Ich gewann die Qualifikation

und konnte mir einen guten Startplatz

für heute sichern. Vor dem ersten

Lauf stürzte ich aufgrund der starken Streckenbewässerung.

Ich habe die Pfützen

zu spät gesehen und bevor ich mich versah,

lag ich auf dem Boden. Aufgrund

dessen fühlte ich mich im ersten Rennen

etwas benommen, aber ich schaffte es

trotzdem, Fünfter zu werden. Im zweiten

Rennen hatte ich einen guten Start und einen

fairen Kampf mit Maxime. Er war heute

zu stark. Insgesamt gesehen, war es ein

gutes Wochenende.

Brian Bogers: Das fühlt

sich unglaublich an.

Es war ein harter

Grand Prix. Ich bin

so glücklich, auf

dem Treppchen zu

stehen. Mein Fahrgefühl

war gut und

• Foto: Husqvarna

ich denke, dass die

Geschwindigkeit da ist,

um mich öfter auf dem Podest zu platzieren.

Ich fühle mich im Moment einfach top

auf meiner FC 450, egal, wo wir Rennen

fahren.

Tom Vialle: Ein tolles Wochenende für

mich. Ich habe den ersten Lauf gewonnen,

aber das war nicht einfach, weil viel

Wasser auf der Strecke war. Ich bin froh,

dass der Boden im zweiten Rennen besser

war. Als Jago (Geerts) einen kleinen Fehler

machte, ging ich in Führung. Ich fühlte

mich großartig auf dem Bike. Es ist schön,

das Red Plate zu haben, aber man darf

sich nie zu sicher fühlen. Jago ist ein starker

Fahrer und auch die restliche Konkurrenz

schläft nicht.

Jago Geerts: Heute war ein ziemlich

schwieriger Tag. Im ersten Lauf habe ich

den Holeshot geholt, bin dann aber

schwer gestürzt. Ich nahm das Rennen als

Neunter wieder auf, aber mein Lenker war

verbogen. Ich hatte während des Rennens

kein gutes Gefühl, aber am Ende ging es

mir wieder etwas besser. Im zweiten Rennen

holte ich wieder den Holeshot, was

immer gut ist, und lag wieder in Führung.

Diesmal unterlief mir aber ein kleiner Fehler

und Tom (Vialle) zog vorbei. Ich wurde

zum Glück noch Zweiter und konnte somit

Schadensbegrenzung betreiben. Letztendlich

bin ich zufrieden, auf dem Podium

gelandet zu sein.

Simon Längenfelder: Es war ein richtig

guter Tag für mich! Ich hatte im ersten

Rennen einen guten Start, habe aber die

ersten beiden Kurven etwas vermasselt.

Ich musste einige Überholmanöver absolvieren,

um Zweiter zu werden. Im zweiten

Rennen hatte ich einen guten Start, fand

aber nicht wirklich meinen Rhythmus,

wurde aber trotzdem

Dritter. Ich freue mich

sehr, wieder auf

dem Podium zu

stehen und hoffe,

dass das noch öfter

geschieht.

• Fotos: GasGas

Motocross-WM - 9. Lauf - intu Xanadu/E - 28./29.5.2022

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Maxime Renaux, F, Yamaha; 2. Glenn Coldenhoff,

NL, Yamaha; 3. Brian Bogers, NL, Husqvarna; 4. Tim

Gajser, SLO, Honda; 5. Jorge Prado, E, GASGAS; 6. Mattia

Guadagnini, I, GASGAS; 7. Ruben Fernandez, E, Honda;

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 9. Pauls Jonass, LV,

Husqvarna; 10. Alberto Forato, I, GASGAS.

Ferner: 15. Henry Jacobi, D, Honda.

Stand (nach 9 von 19 Veranstaltungen): 1. Gajser, 404

Punkte; 2. Renaux, 338; 3. Seewer, 292; 4. Prado, 290;

5. Coldenhoff, 272; 6. Bogers, 243; 7. Fernandez, 242;

8. Jonass, 196; 9. Calvin Vlaanderen, NL, Yamaha, 194;

10. Jeremy van Horebeek, B, Beta, 189.

Ferner: 15. Jacobi, 114; 21. Tom Koch, D, KTM, 41; 22. Valentin

Guillod, CH, Yamaha, 32.

MX2: 1. Tom Vialle, F, KTM; 2. Simon Längenfelder, D,

GASGAS; 3. Jago Geerts, B, Yamaha; 4. Liam Everts, B,

KTM; 5. Stephen Rubini, F, Honda; 6. Thibault Benistant,

F, Yamaha; 7. Andrea Adamo, I, GASGAS; 8. Mikkel Haarup,

DK, Kawasaki; 9. Kevin Horgmo, N, Kawasaki; 10. Jan

Pancar, SLO, KTM.

Ferner: 20. Kevin Brumann, CH, Yamaha, 4; 21. Mike

Gwerder, CH, KTM, 4.

Stand (nach 9 von 19 Veranstaltungen): 1. Vialle, 382

Punkte; 2. Geerts, 372; 3. Längenfelder, 287; 4. Haarup,

266; 5. Horgmo, 259; 6. Adamo, 227; 7. Kay de Wolf, NL,

Husqvarna, 211; 8. Isak Gifting, S, KTM, 210; 9. Rubini,

207; 10. Benistant, 183.

Ferner: 16. Jeremy Sydow, D, Husqvarna, 88; 17. Kevin

Brumann, CH, Yamaha, 76; 38. Noah Ludwig, D, KTM, 7;

42. Gwerder, 4; 43. Maximilian Spies, D, KTM, 2.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Daniela Guillen,

E, KTM; 3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 4. Larissa

Papenmeier, D, Yamaha; 5. Sara Andersen, DK, KTM;

6. Lynn Valk, NL, Yamaha; 7. Giorgia Blasigh, I, Yamaha;

8. Tahlia Jade O’Hare, AUS, Honda; 9. Amandine Verstappen,

B, Kawasaki; 10. Mathea Seleboe, N, Yamaha.

Ferner: 16. Sandra Keller, CH, Yamaha; 17. Alicia Reitze,

D, Yamaha; 19. Virginie Germond, CH, KTM; 22. Fiona

Hoppe, D, GASGAS.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. van de Ven, 173

Punkte; 2. Valk, 148; 3. Shana van der Vlist, NL, KTM,

135; 4. Papenmeier, 132; 5. Verstappen, 102; 6. Andersen,

100; 7. Blasigh, 96; 8. Martine Hughes, N, Honda,

95; 9. Guillen, 85; 10. O’Hare, 83.

Ferner: 15. Keller, 47; 16. Germond, 42; 17. Anne Borchers,

D, Fantic, 35; 18. Reitze, 29; 22. Kim Irmgartz, D,

Honda, 14; 25. Janina Lehmann, D, Honda, 8; 31. Hoppe,

6.

EMX 125: 1. Ivano van Erp, NL, Yamaha; 2. Marc-Antoine

Rossi, F, KTM; 3. Janis Martins Reisulis, LV, Husqvarna;

4. Cas Valk, NL, Fantic; 5. Karlis Alberts Reisulis, LV, Yamaha;

6. Alexis Fueri, F, Fantic; 7. Mathis Valin, F, GAS-

GAS; 8. Elias Escandell, E, GASGAS; 9. Francisco Garcia,

E, GASGAS; 10. Toni Giorgessi, F, GASGAS.

Ferner: 21. Maximilian Werner, D, KTM.

Stand (nach 4 von 9 Veranstaltungen): 1. Valk, 165 Punkte;

2. Fueri, 138; 3. K.Reisulis, 135; 4. J.Reisulis, 121;

5. van Erp, 120; 6. Rossi, 77; 7. Elias Escandell, E, GAS-

GAS, 85; 8. Julius Mikula, CZ, KTM, 81; 9. Matteo Luigi

Russi, I, KTM, 77; 10. Ferrucio Zanchi, I, Yamaha, 76.

Ferner: 19. Werner, 23; 21. Maximilian Ernecker, A,

Husqvarna, 20.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 17


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS

Max Nagl erfuhr sich mit drei

Laufsiegen die Maximalpunktzahl

Dreetz

MAX NAGL

DOMINIERT BEIM AUFTAKT

18 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Beim Saisonauftakt des ADAC MX Masters

in Dreetz verfolgten 5000 Fans packende

Duelle auf der herausfordernden Sandstrecke.

Max Nagl setzte sich mit drei Laufsiegen

mit Maximalpunktzahl an die Tabellenspitze

vor den amtierenden Meister Jordi Tixier

und Stefan Ekerold.

Das Auftaktrennen der Saison gewann

Max Nagl bereits am Samstag. Nagl fuhr

einen kontrollierten Sieg ein, nachdem er

den Red Bull-Holeshot-Sieger Jorge Zaragoza

von der Spitze verdrängte. Tixier

und LS2 Best Qualifier Award Winner

Adam Sterry mussten sich aus dem Mittelfeld

vorarbeiten. Sterry beendete das

Rennen nach fünf Runden aufgrund eines

technischen Defekts vorzeitig. Beachrace-Spezialist

Lars van Berkel fuhr noch

vor Tixier ins Ziel, dessen Aufholjagd auf

dem 3. Rang endete. Stefan Ekerold und

Miro Sihvonen rundeten die Top Fünf ab.

Der ADAC MX Masters-Vizemeister von

2021, Tom Koch, begann die ADAC MX

Masters-Saison nach einer fünfwöchigen

Verletzungspause mit einem 6. Rang.

Am Sonntag spurtete Nagl im zweiten

Wertungslauf des Wochenendes als

Schnellster über die Red Bull Holeshot-Linie

und setzte sich sofort vom Rest des

Feldes ab. Sterry lag nach dem Start auf

dem 2. Rang und brachte diese Position

seinerseits in einem kontrollierten Rennen

bis zur Zielflagge. Tixier musste für

den 3. Rang umso mehr kämpfen, da er

nach der ersten Runde nur knapp in den

Top Ten lag. Ekerold hängte sich zu Rennmitte

in den Windschatten des Franzosen

und fuhr sich von Rang 6 auf den 4. Platz

vor. Sihvonen bestätigte seine Leistung

vom Vortag und kam abermals auf dem

5. Rang ins Ziel, nachdem er zwischenzeitlich

bereits auf dem 3. Platz lag.

Im dritten Wertungslauf luchste Sterry

noch in der Startkurve Nagl die Führung

ab und gewann den Red Bull Holeshot.

Die zahlreichen Fans am Streckenrand

verfolgten für einige Runden ein spannendes

Duell zwischen den beiden, bis

sich Nagl an die Spitze setzen und in Folge

einen Vorsprung herausfahren konnte,

den er bis ins Ziel nicht mehr abgab. In

der zweiten Rennhälfte setzte sich Ekerold

dann vor Sterry, der nach einem Fehler

sogar bis auf den 5. Platz zurückfiel.

Ekerold musste erst drei Runden vor

Schluss den erneut aus dem Mittelfeld

vorfahrenden Tixier auf den 2. Platz vorbeilassen.

Cedric Grobben fuhr ein unauffälliges,

aber starkes, Rennen, das er auf

dem 4. Platz vor Sterry beendete.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 19


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS

Jordi Tixier

Die Top Drei des letzten Rennens entsprechen

auch dem Podium der Gesamtwertung

in Dreetz: Nagl siegte vor Tixier und Ekerold,

der nach fünf Jahren erneut aufs Podest

eines ADAC MX Masters-Rennens

stieg. Nagl ist damit der erste Tabellenführer

der Saison 2022.

„Ich bin über sieben Monate keine Rennen

gefahren und freue mich, hier gleich gewonnen

zu haben. Ich bin zuvor noch nie in

Dreetz gefahren und muss sagen, dass es

die anstrengendste Strecke des gesamten

ADAC MX Masters-Kalenders ist. Man muss

in dem sehr tiefen Boden immer mit Druck

fahren, damit das Motorrad stabil liegt.

Meine guten Starts waren eine gute Basis

für die drei Laufsiege. Ehrlich gesagt, bin

ich über die Maximalpunktzahl selbst etwas

überrascht. Im letzten Rennen war ich

überrascht, dass Adam Sterry beim Start

noch innen durchgeflutscht ist, so konnte

ich mir aber ein paar gute Spuren von ihm

abgucken. Der Kampf mit ihm hat Spaß gemacht

und war sehr fair“, so Nagl über sein

Wochenende.

„Ich bin ehrlich: Ich bin nach Dreetz gereist,

um zu gewinnen, aber Max Nagl war hier

sehr stark. Ich hatte einige Probleme und

keine guten Starts, insgesamt war das Wochenende

mit dem 2. Platz also okay“, äußerte

sich Tixier.

„Dieses Resultat ist das Ergebnis von sehr

viel harter Arbeit mit meinen Trainern und

dem Team. Das letzte Mal habe ich vor fünf

Jahren, in meiner Rookie-Saison, auf dem

Podest gestanden. Ich hatte in Dreetz gute

Starts, habe aber auch alles gegeben“,

strahlte Ekerold bei der Siegerehrung.

Guillem Farres mit Punktemaximum im

ADAC MX Youngster Cup • Ivano van Erp

fährt mit Konstanz zum Gesamtsieg im

ADAC MX Junior Cup 125 • Maxime Lucas erringt

Doppelsieg im ADAC MX Junior Cup 85

Die Klassen ADAC MX Youngster Cup, ADAC

MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup

85 gingen im brandenburgischen Dreetz

ebenfalls an den Start. Guillem Farres beeindruckte

im ADAC MX Youngster Cup mit

drei Laufsiegen. Ivano van Erp zeigte sich

im ADAC MX Junior Cup 125 mit drei Podestplatzierungen,

darunter einem Laufsieg, als

konstantester und bester Fahrer. Im ADAC

MX Junior Cup 85 dominierte Maxime Lucas

mit einem ungefährdeten Doppelsieg.

ADAC MX Youngster Cup

Guillem Farres dominierte den Saisonstart.

Der Spanier fuhr seine KTM in allen drei

Rennen zum Sieg, nachdem er sich im Training

bereits den LS2 Best Qualifier Award

sicherte. Im ersten Lauf, der bereits am

Samstag stattfand, enteilte Farres nach

dem Red Bull Holeshot dem Rest des Feldes

und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Mike Gwerder lag etwas über die erste

Rennhälfte auf dem 2. Platz, bis er nach einem

selbstverschuldeten Sturz Camden

McLellan den Vortritt lassen musste. McLellan

hatte sich zuvor vom 8. Platz nach der

Startrunde nach vorne gekämpft. Hinter

Farres, McLellan und Gwerder rundeten Nico

Greutmann und Maximilian Spies die Top

Fünf ab, nachdem beide im Rennverlauf jeweils

in den Top Drei liegend Fehler machten.

Im zweiten Wertungslauf übernahm Farres

schnell die Spitze von Red Bull Holeshot-

Gewinner Mike Gwerder und setze sich

nach vorne ab. Gwerder kontrollierte den

2. Platz das ganze Rennen hinweg, während

sich McLellan erst aus dem Mittelfeld nach

vorne arbeiten musste. Mit Noah Ludwig

und Marnique Appelt platzierten sich erneut

zwei deutsche Fahrer in den Top Fünf.

Ludwig musste sich das Ergebnis, ebenfalls

aus dem Mittelfeld kommend, erkämpfen,

während Appelt von einem guten Start profitierte.

Im dritten Rennen bewies Farres seine Klasse

im tiefen Sand. Appelt errang den Red

Bull Holeshot, musste die Führung jedoch

bereits in der ersten Runde an Maximilian

Spies abgeben. Spies fuhr sich in der ersten

Rennhälfte einen Vorsprung von fast

20 Sekunden heraus, während Farres sich

nach dem Start aus dem Mittelfeld vorarbeiten

musste. Der Spanier flog förmlich

20 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Ivano van Erp fuhr als einziger in allen

drei Läufen des ADAC MX Junior

Cup 125 aufs Podium und holte sich

den Gesamtsieg

Guillem Farres erteilte dem ADAC MX

Youngster Cup eine Lehrstunde im Sandfahren:

Poleposition und Maximalpunktzahl

• Fotos: ADAC MX Masters/S.Bauerschmidt

Nagl siegt beim Saisonauftakt des ADAC MX Masters in Dreetz vor Tixier und Ekerold

Maxime Lucas dominierte den ADAC

MX Junior Cup 85 mit einem ungefährdeten

Doppelsieg

über die Strecke, übernahm in der fünften

Runden den 2. Platz und machte sich auf

die Jagd nach Spies. Durch einen Sturz von

Spies büßte dieser in einer einzigen Runde

zehn Sekunden des Vorsprungs auf Farres

ein. In einer spannenden Endphase fuhr

sich Farres mehrfach ans Hinterrad seines

Kontrahenten und übernahm in der letzten

Runde noch die Führung. Spies rutschte

nach einem Ausfall Gwerders im dritten

Lauf in der Gesamtwertung hinter Farres

und McLellan noch auf den 3. Platz.

„So ein erfolgreiches Wochenende hatte

ich tatsächlich nicht erwartet. Das Fahrerfeld

ist wirklich stark und der ADAC MX

Youngster Cup ist eine tolle Serie. Ich lebe

in Belgien und fahre gerne im Sand und die

Strecke hier hat mir sehr gut gefallen“,

freute sich Farres über seinen Erfolg.

ADAC MX Junior Cup 125

Den Auftakt im ADAC MX Junior Cup 125 am

Samstag gewann Karlis Alberts Reisulis

deutlich vor Ivano van Erp und Bence Pergel.

Auf die zwei Rennen am Sonntag musste

Reisulis aufgrund einer Krankheit verzichten.

So gelang im zweiten Wertungslauf

Julius Mikula ein knapper Start-Ziel-Sieg,

van Erp fuhr seine Yamaha keine halbe Sekunde

hinter dem Tschechen über die Ziellinie.

Der amtierende ADAC MX Junior Cup 85

Champion Viteszlav Marek beendete das

Rennen als Dritter. Auch im dritten Wertungslauf

holte sich Mikula den Red Bull

Holeshot, doch van Erp übernahm in der

dritten Runde die Führung und setze sich

nach vorne ab, um einen klaren Laufsieg

einzufahren. Maximilian Werner kämpfte

sich in der Schlussphase des Rennens

ebenfalls an Mikula vorbei. In der Gesamtwertung

gewann van Erp vor Mikula und

Marek.

„Es war ein nahezu perfektes Wochenende

mit zwei 2. Plätzen und dem Sieg im letzten

Rennen. Im letzten Rennen hatte ich endlich

einen guten Start, der Zweikampf mit

Julius Mikula hat Spaß gemacht und alles

lief fair ab. Ich fühle mich im Sand sehr

wohl, freue mich aber auch schon auf den

Hartboden beim nächsten Rennen in Möggers“,

so van Erp.

ADAC MX Junior Cup 85

In den zwei Läufen des ADAC MX Junior Cup

85 setze sich Maxime Lucas jeweils mit einem

klaren Vorsprung durch und sicherte

sich die Tabellenführung mit Maximalpunktzahl.

Im ersten Lauf am Samstag platzierten

sich Jonathan Frank vor Marius Adomaitis

auf den Rängen 2 und 3. Am Sonntag

fuhr Jayson van Drunen auf den 2. Rang vor

Mick Kennedy und Frank. In der Gesamtwertung

landete van Drunen punktgleich

vor Frank auf dem 2. Platz.

„Es war hier sehr schwierig zu fahren, auch

wenn ich tiefen Sand gewohnt bin. Ich bin

sehr zufrieden mit dem Rennen hier, besser

geht es nicht“, so Lucas über sein Rennwochenende.

Sämtliche Rennen beider Veranstaltungstage

können als Re-Livestream oder in Einzelläufen

kostenlos über die Playlist ADAC MX

Masters Dreetz angeschaut werden. Alle Ergebnisse

des Wochenendes sind online unter

adac.de/mx-masters zu finden.

ADAC MX Masters - 1. Lauf - Dreetz - 21./22.5.2022

Gesamtergebnisse:

MX Masters (Stand nach 1 von 8 Veranstaltungen): 1. Max

Nagl, Husqvarna, 75 Punkte; 2. Jordi Tixier, F, KTM, 62; 3. Stefan

Ekerold, Husqvarna, 56; 4. Lars van Berkel, NL, Honda, 52;

5. Cédric Grobben, B, Yamaha, 43; 6. Tom Koch, KTM, 41; 7.

Adam Sterry, GB, KTM, 38; 8. Jorge Zaragoza, E, Honda, 34; 9.

Miro Sihvonen, FIN, Honda, 32; 10. Gert Krestinov, EST, Honda,

29.

MX Youngster Cup: 1. Guillem Farres, E, KTM, 75 Punkte; 2.

Camden McLellan, ZA, KTM, 62; 3. Maximilian Spies, KTM, 50;

4. Nico Greutmann, Husqvarna, 46; 5. Mike Gwerder, CH, KTM,

42; 6. Bradley Mesters, NL, Kawasaki, 41; 7. Noah Ludwig,

KTM, 40; 8. Marnique Appelt, KTM, 40; 9. Rasmus Pedersen,

DK, KTM, 34; 10. Peter König, KTM, 30.

MX Junior Cup 85 (Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen): 1. Maxime

Lucas, B, KTM, 50 Punkte; 2. Jayson van Drunen, NL, Yamaha,

40; 3. Jonathan Frank, KTM, 40; 4. Mick Kennedy, NL,

KTM, 36; 5. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna, 33; 6. Mark Tanneberger,

Husqvarna, 26; 7. Jan-Marten Paju, EST, Husqvarna,

25; 8. Martin Kettlitz Coll, KTM, 25; 9. Trey Cox, ZA, KTM, 21; 10.

Aron Katona, H, KTM, 16.

MX Junior Cup 125: 1. Ivano van Erp, NL, Yamaha, 69 Punkte; 2.

Julius Mikula, CZ, KTM, 58; 3. Vitazslav Marek, CZ, KTM, 54; 4.

Maximilian Werner, KTM, 45; 5. Janis Martins Reisulis, LV, KTM,

44; 6. Markuss Ozolins, LV, KTM, 41; 7. Magnus Gregersen, DK,

GASGAS, 40; 8. Bence Pergel, H, KTM, 35; 9. Eric Rakow, GAS-

GAS, 30; 10. Saku Mansikkamäki, FIN, Husqvarna, 30.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 21


AMA MOTOCROSS

1. Lauf - Fox Raceway - Pala/USA

Foto: Honda

4 Treppchenplätze für honda

Ein Traumwochenende erlebten die Fahrer des Honda HRC-Teams beim Auftakt zur AMA MX Championship in Pala.

Chase Sexton holte in der 450er-Klasse den Sieg vor Ken Roczen und Christian Craig (Yamaha). Jett Lawrence setzte

sich vor seinem Bruder Hunter und Jo Shimoda (Kawasaki) in der 250er-Kategorie durch.

Honda feierte zudem an diesem magischen

Tag sein 50-jähriges MX-Jubiläum

genauso wie der Fox Raceway.

Sowohl Chase Sexton und Ken Roczen als

auch Jett und Hunter Lawrence lieferten

sich in ihren Klassen spannende Fights,

sodass der Rest des Feldes zu Statisten

degradiert wurde. Am Ende bewiesen

Chase Sexton (450) und Jett Lawrence

(250) den längeren Atem und setzten sich

vor ihren jeweiligen Teamkollegen Ken

Roczen und Hunter Lawrence durch.

Die „Red Riders“ starteten bereits stark.

In der 450er-Klasse holte sich einmal Sexton

und einmal Roczen den Holeshot. Jett

Lawrence lag bereits früh auf dem

2. Rang. Hunter Lawrence hatte die meis-

te Überholarbeit zu leisten. In Lauf 2 arbeitete

er sich vom 7. auf den 2. Platz vor.

Sowohl Sexton als auch Jett Lawrence gewann

letztlich mit einem relativ geringen

Vorsprung vor ihren Teamkollegen (10,3

bzw. 6,1 Sekunden), während Roczens

Vorsprung auf den drittplatzierten Christian

Craig bemerkenswerte 32 Sekunden

betrug!

Der besondere Tag bedeutete für die vier

Fahrer verschiedene Dinge: Für Sexton

war es eine Statement, das zeigte, dass

er bereit ist, an der Spitze der Königsklasse

zu fahren. Für Roczen war es ein erfolgreiches

Comeback, nachdem er Anfang

März die Supercrosssaison abbrechen

musste, um sich seiner Gesundheit zu

widmen. Für Jett Lawrence war es ein souveräner

Start für die 250er-Titelverteidigung

und für Hunter Lawrence war es der

Beweis, dass er eine ernstzunehmende

Konkurrenz für seinen Bruder ist.

Grund zum Feiern hatten aber auch Christian

Craig und Jo Shimoda, die sich gleich

zu Beginn der Saison in ihren Klassen auf

dem 3. Treppchen platzieren konnten.

Aufhorchen ließen auch die beiden Rennikonen

Ryan Dungey und Antonio Cairoli

beim Saisonauftakt. Nach sechs Jahren

Abwesenheit konnte sich Dungey mit

zwei 5. Plätzen den 5. Gesamtrang sichern.

Multi-Weltmeister Cairoli belegte

mit den Positionen 10 und 6 den 7. Gesamtplatz.

22 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Foto: KTM

Fahrerstimmen

Chase Sexton: Das war ein Traumtag für

mich. Während der gesamten Supercrosssaison

wollte ich das schnellste Qualifying

fahren, das Heat Race und das Main

Race gewinnen, aber ich habe es nie geschafft.

Ich denke, im Freien ist es noch

schwieriger, ein 1/1 zu fahren, da man

zwei gute Starts braucht und zwei volle

Läufe durchhalten muss. Ich habe mich

heute perfekt gefühlt. Ich denke, Kenny

Antonio Cairoli: „Pala war ein sehr schönes

Debüt für mich. Natürlich wäre es es ohne den

Sturz im ersten Rennen etwas besser gelaufen,

aber ich war in beiden Rennen nah

an den Top Five“

und ich haben großartig agiert. Unser

Team hat in der Nebensaison und in diesem

ganzen Jahr viel harte Arbeit investiert,

um es uns so leicht wie möglich zu

machen und ich habe das Gefühl, dass

wir gerade an einem guten Punkt gelandet

sind. Pala und die Fans hier in Südkalifornien

sind super, ich bin einfach begeistert.

Das war ein großer Tag für mich.

Noch nie habe ich zwei Läufe gewonnen.

Ich freue mich auf die weiteren Rennen.

Ken Roczen: Ich habe hart gekämpft. Zu

Beginn von Moto 2 habe ich Chase überholt.

Ich hatte einige wirklich gute Linien

und eine wirklich gute Geschwindigkeit

und ich blieb die ganze Zeit dran, als er

wieder vorne lag. Chase ist im Moment

wirklich stark und sehr schnell, also war

das Wichtigste für mich, nicht aufzugeben.

Diese Strecke war wirklich schwierig

zu fahren. Ich bin froh, dass wir auf dem

Podium gelandet und vor allem sturzfrei

aus den Läufen herausgekommen sind.

Mit Jett und Hunter Lawrence hat unser

Team zusätzlich in der 250er-Klasse einen

großartigen Erfolg erzielt. Vielen Dank an

dieses tolle Team.

Christian Craig: Nach dem Gewinn der SX-

Meisterschaft bin ich sehr motiviert. Mein

Selbstvertrauen ist im Moment wirklich

groß. Das hat sich auf der Strecke gezeigt.

Zum ersten Mal in meiner Karriere habe

ich in der 450er-Klasse einen Podestplatz

erreicht. Es ist etwas Besonderes, gleich

Dritter zu werden, vor allem konkurrenzfähig

zu sein und mit Rennlegenden wie Ryan

Dungey, Tony Cairoli und den restlichen

Jungs zu kämpfen. Es war einfach ein

super positiver Tag, um die Outdoor-Saison

zu beginnen. Für den Rest des Jahres

können wir darauf aufbauen.

Jett Lawrence: Hier zu siegen, gibt mir ein

gutes Gefühl, auch wenn der Fox Raceway

nicht zu meinen Lieblingsstrecken gehört.

Herzlichen Glückwunsch auch an Hunter.

Ich habe mich immer mal wieder umgeschaut,

um zu sehen, ob er Jo Shimoda

überholt hat und er hat es getan. Das Rennen

war einfach nur großartig.

Hunter Lawrence: Der Fox Raceway ist eine

wirklich schwierige Strecke. Hier ist die

Fahrtechnik gefragt. Ich bin froh, Zweiter

geworden zu sein. Dass Jett und ich Platz 1

und 2 belegt haben ist super und ein

großartiger Start in die Saison. Ich kann

dem Team gar nicht genug danken.

Jo Shimoda: Ich habe in diesen letzten

zwei Wochen wirklich hart trainiert, um

mich auf die Motocross-Saison vorzubereiten

und auf dem Podium zu stehen. Es

fühlt sich so gut an zu sehen, dass sich all

die harte Arbeit ausgezahlt hat. Ich kann

es kaum erwarten, einen weiteren Podiumsplatz

zu erreichen. Wir haben dieses

Jahr ein super starkes Fahrerfeld, das viele

spannende Rennen verspricht.

Foto: Honda

Lucas Oil AMA Pro Motocross Championship - 1. Lauf

Fox Raceway - Pala/USA - 28.5.2022

Gesamtergebnisse:

450 ccm: 1. Chase Sexton, Honda (1/1); 2. Ken Roczen, Honda

(2/2); 3. Christian Craig, Yamaha (3/3); 4. Eli Tomac, Yamaha

(7/4); 5. Ryan Dungey, KTM (5/5); 6. Jason Anderson, Kawasaki

(4/8); 7. Antonio Cairoli, KTM (10/6); 8. Aaron Plessinger, KTM

(6/10); 9. Justin Barcia, GASGAS (8/9); 10. Shane McElrath,

Husqvarna (11/7).

250 ccm: 1. Jett Lawrence, Honda (1/1); 2. Hunter Lawrence,

Honda (2/2); 3. Jo Shimoda, Kawasaki (4/3); 4. RJ Hampshire,

Husqvarna (3/9); 5. Michael Mosiman, GASGAS (9/4); 6. Austin

Forkner, Kawasaki (6/6); 7. Seth Hammaker, Kawasaki

(8/5); 8. Levi Kitchen, Yamaha (5/8); 9. Pierce Brown, GASGAS

(7/7); 10. Stilez Robertson, Husqvarna (10/11).

7/22 MOTOCROSS ENDURO 23


ENDURO-WM: LALIN/E

SIEGE FÜR

VERONA UND GARCIA

Beim Auftakt zur diesjährigen Enduro-WM-Saison sicherte sich Andrea

Verona am ersten Tag erstmals den GP-Sieg. Am zweiten Tag aber

landete Lokalmatador Josep Garcia auf dem obersten Treppchen.

24 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Tag 1:

Erster Sieg für Andrea Verona

Andrea Verona sichert sich den ersten EnduroGP-Sieg

der Saison 2022 • Steve

Holcombe (Beta) und Wil Ruprecht (TM)

belegen die Plätze 2 und 3 • Jane Daniels

siegt bei den Frauen

Aus einem Dreikampf um den Sieg ging

der GASGAS Factory Racing-Fahrer Andrea

Verona als Sieger hervor und sicherte

sich seinen ersten EnduroGP-Gesamtsieg.

Mit weniger als vier Sekunden Abstand

zwischen den ersten drei komplettierten

der Brite Steve Holcombe (Beta)

und der Australier Will Ruprecht (TM) das

EnduroGP-Podium.

Der lang erwartete Start der WPTGlobal

FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2022

begann mit dem traditionellen Akrapovic-

Supertest am Freitagabend. Der Italiener

Alex Salvini (Husqvarna) fuhr zwar die

beste Zeit, aber zwischen Steve Holcombe,

Brad Freeman (Beta) und Andrea Verona

war der Kampf eröffnet.

Holcombe ließ am Samstagmorgen nichts

anbrennen und gewann den Eröffnungs-

POLISPORT-Extreme-Test mit beeindruckenden

sieben Sekunden Vorsprung.

Durch einen schweren Sturz beim

ACERBIS-Cross-Test verlor er dann aber

wertvolle Sekunden. Am Ende der ersten

Runde hatte sich das Feld sortiert. Als

Schnellster im JUST1-Enduro-Test führte

Verona vor Holcombe mit weniger als

zwei Zehntelsekunden. Nathan Watson

folgte dicht dahinter auf Platz 3.

Im Laufe des Tages wechselten die Positionen

ständig. Holcombe, Ruprecht und

Verona trennten vor dem letzten Test nur

zwei Sekunden. Verona machte den Sack

zu und verwies seine Rivalen Holcombe

und Ruprecht auf die Plätze. Somit gewann

Verona erstmals die EnduroGP-

Klasse. Der Spanier Josep Garcia (KTM)

landete aufgrund einiger Fehler auf dem

4. Platz. Schwierig verlief der Saisonauftakt

für Brad Freeman. Er wurde Neunter.

Foto: GASGAS

Verona, Holcombe und Freeman

gewinnen ihre Klassen

Als Sieger der EnduroGP-Klasse führte

Verona natürlich auch die Enduro1-Kategorie

an. Hinter ihm holte sich Thomas Oldrati

einen hart umkämpften 2. Platz, der

Franzose Theophile Espinasse wurde Dritter.

Da die besten Enduro2-Konkurrenten

auch um den Sieg in der EnduroGP

kämpften, war das Tempo hoch. Trotz eines

kleinen Fehlers im letzten Test konnte

Holcombe mit nur einer Zehntelsekunde

Vorsprung auf Ruprecht gewinnen. Nach

einem durchwachsenen Start steigerte

sich Garcia in der Schlussphase und wurde

Dritter.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 25


ENDURO-WM: LALIN/E

Während die EnduroGP-Kategorie nicht

nach den Wünschen von Freeman verlief,

siegte er dennoch in der Enduro3-Klasse.

Klassenneuling Davide Guarneri (Fantic),

der 2022 in seine 20. Weltmeisterschaftssaison

startet, konnte sich als Zweiter

aufs Podium stellen. Matteo Pavoni (TM),

Juniorenmeister von 2021, setzte als Dritter

erste Duftmarken.

Daniels, Pichon und Edmondson stehen

ganz oben auf den Podien der Damen,

Junioren und Jugend

In der Damenklasse drehte sich alles um

eine Fahrerin – Jane Daniels. Die Britin

war die Fahrerin, die es zu schlagen galt,

sie gewann bis auf zwei alle Sonderprüfungen

und sicherte sich mit 70 Sekunden

Vorsprung einen souveränen Sieg. Mireia

Badia wurde Zweite, dicht gefolgt von Rosie

Rowett, die sich den 3. Podestplatz sicherte.

In der Junior-Kategorie siegte Neuling

Zach Pichon auf Sherco. Nachdem Pichon

beim ersten ACERBIS-Cross-Test viel Zeit

verloren hatte, kämpfte er sich zurück an

die Spitze und so blieb für Roni Kytonen

nur Rang 2. Hinter ihm platzierte sich Jed

Etchells auf Fantic.

In der Jugendklasse kam ein weiterer Sieg

für Fantic durch Harry Edmondson dazu.

Nach einem engen Kampf mit Samuli Puhakainen

(TM) gewann Edmondson mit

nur 7 Zehntelsekunden Vorsprung. Sherco-Fahrer

Thibault Giraudon komplettierte

die Top Drei.

Wie platzierten sich Edward Hübner

und Luca Fischeder?

Edward wurde am ersten Fahrtag Zwölfter

in der E1. Sherco-Pilot Luca Fischeder

konnte Rang 5 in der J1 für sich beanspruchen.

Für Brad Freeman war es

kein perfekter Start in die

Meisterschaft | Fotos: Beta

Tag 2:

Josep Garcia holt sich den Heimsieg

Andrea Verona wollte den Erfolg vom Vortag

unbedingt wiederholen, doch Garcia

fand zu 100 Prozent in den Wettkampf hinein

und machte so Veronas Pläne zunichte.

Titelverteidiger Brad Freeman,

legte seinen 9. Platz von Tag 1 ad acta, besann

sich auf sein Können und holte so in

der Gesamtwertung den letzten Podiumsplatz.

Bei den Damen machte mit zwei

Siegen aus zwei Starts Jane Daniels ihre

Ambitionen auf den Titel deutlich.

Josep Garcia wollte die heimischen Gefilde

am zweiten Tag nicht wieder anderen

überlassen, quetschte alles aus seiner

KTM heraus und zeigte sowohl beim

ACERBIS-Cross-Test als auch beim

JUST1-Enduro-Test mit 16-Sekunden-Vorsprung

auf Verona und Freeman, dass er

es verdammt ernst meinte. Wil Ruprecht

und Steve Holcombe mussten sich nach

Ein EnduroGP-Sieg für Josep

García | Foto: KTM

26 MOTOCROSS ENDURO 7/22


dem ersten Umlauf mit Platz 4 und 5 zufrieden

geben.

Freeman fuhr beim POLISPORT-Extreme-Test

zu Beginn der zweiten Runde hingegen Bestzeit.

Doch Garcia wusste, was er zu tun hatte.

Das zeigte er bei den folgenden beiden Tests,

als er seinen Vorsprung auf 22 Sekunden ausbaute.

Den Rest des Tages kontrolliere Garcia

das Feld und setzte so sein Ziel, den EnduroGP-Sieg

zu erringen, erfolgreich um. Hinter

dem Spanier wurde es zwischen Freeman und

Verona immer enger. Freeman schaffte im

POLISPORT-Extreme-Test eine weitere Bestzeit

und so trennten die beiden nur acht Hundertstelsekunden

vor der letzte Prüfung des

Tages. Verona stellte rechts richtig auf laut

und so musste Freeman vier Sekunden schlucken.

Das Feld sortierte sich schließlich mit

Verona auf 2 und Freeman auf 3.

Enduro1-, Enduro2- und Enduro3-

Klassensiege für Verona, Garcia und Freeman

Bei der Enduro1 läuft alles über Verona. Sein

letztendlicher Vorsprung von einer Minute

auf Thomas Oldrati und Matteo Cavallo ließ

keine Zweifel aufkommen.

In der Enduro2 war es ein Garcia-Schaulaufen.

Der Spanier zeigte mit 59-Sekunden Vorsprung

auf Verfolger Ruprecht, wer das Sagen

hat. Sherco-Pilot Hamish MacDonald demonstrierte

mit seinem 3. Platz und nur fünf

Sekunden Rückstand auf den Zweiten, dass

er 2022 auch bei den „Großen“ mitreden

will.

Neuer Tag, neues Spiel, so das Motto von

Freeman in der Enduro3. Er gewann alle neun

Tests überzeugend und beendete den Tag

mit über eine Minute und 42 Sekunden Vorsprung

vor Davide Guarneri. Matteo Pavoni,

ein weiterer Rookie in der Seniorenklasse,

setzte mit dem 3. Platz erste Duftmarken in

der E3.

Daniels und Pichon gewinnen erneut

in der Damen- und Juniorenklasse

Jane Daniels dominierte in Spanien von Anfang

bis Ende, konstant folgte ihr dabei Mireia

Badia, während Rita Vieira mit dem

3. Platz das Podium komplettierte.

Zach Pichon knüpfte an den ersten Tag an

und eroberte erneut die oberste Stufe des

Podiums. Damit scheinen Sieger-Gene wohl

doch angeboren zu sein ...

Fantic triumphierte in der Enduro Youth.

Diesmal war es aber Kevin Cristino, der den

Sieg holte. Sein Teamkollege Harry Edmondson

erzielte den 2. Platz für die Marke, während

Samuli Puhakainen (TM) die Top Drei

vervollständigte.

Wie platzierten sich Edward Hübner

und Luca Fischeder?

Edward Hübner wurde in der E1 auch am

zweiten Fahrtag Zwölfter. Sherco-Pilot Luca

Fischeder sicherte sich den 6. Rang in der J1.

Stimmen nach dem Rennen

Tag 1

Foto: GASGAS

Andrea Verona (GASGAS): Es fühlt sich

großartig an, den ersten Sieg in der EnduroGP-Klasse

errungen zu haben. In diesem

Jahr war es mein Ziel, mindestens

einmal den EnduroGP zu gewinnen. Es ist

unglaublich, dieses Ziel bereits beim Saisonauftakt

erreicht zu haben. Hoffentlich

war das nur der Anfang.

Steve Holcombe (Beta): Mit dem ersten

Extremtest fing alles super an, aber beim

nächsten Crosstest hatte ich einen üblen

Sturz. Ich bin zufrieden, dass ich trotzdem

wieder in den Kampf um den Sieg einsteigen

konnte, doch auch ein bisschen enttäuscht,

dass es am Ende nicht gereicht

hat.

Wil Ruprecht (TM): Was für eine Ride. Es

ist super, die Saison so zu eröffnen. Es

war den ganzen Tag verdammt knapp! Ich

freue mich, auf dem Podium zu stehen.

Tag 2

Josep García (KTM): Es ist fantastisch,

den EnduroGP-Sieg geholt zu haben. Ich

bin gestern gut gefahren, aber ein früher

Sturz warf mich zurück. Das sollte heute

auf keinen Fall passieren, also habe ich in

der ersten Runde alles richtig gemacht. In

Führung zu gehen, gab mir das nötige

Selbstvertrauen, noch ein bisschen mehr

zu pushen.

Andrea Verona (GASGAS): Es war ein

großartiges Wochenende und es ist unglaublich,

die Meisterschaft mit einer frühen

Führung zu beginnen. Die Tests waren

hart und es war eine echte Herausforderung.

Heute hatten wir einen großartigen

Kampf ums Podium. Josep war nur ein

bisschen schneller, aber ich habe beim

letzten Test alles gegeben, um Zweiter zu

werden.

Brad Freeman (Beta): Es war nicht wirklich

der Start in die Meisterschaft, den ich mir

erhofft hatte, aber ich bin froh, dass ich

heute die Kurve gekriegt habe. Ich habe

in der letzten Runde alles gegeben und

habe nur knapp den 2. Platz verpasst. Um

ehrlich zu sein, ist es nach meiner jüngsten

Verletzung und Covid das Beste, was

ich im Moment herausholen kann. Wir

stehen noch am Anfang, also werden wir

versuchen, uns in Portugal noch ein bisschen

zu verbessern.

Jane Daniels (Fantic): Es war ein toller

Start in die Meisterschaft. Beide Tage zu

gewinnen war großartig. Insgesamt hatte

ich das Gefühl, dass ich ein solides Wochenende

ohne größere Fehler oder Probleme

hatte. Ich freue mich auf die nächste

Runde.

Enduro-WM - 1. + 2. Lauf - Lalin/E - 6.-8.5.2022

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. Wil Ruprecht, AUS, TM; 4. Josep Garcia, E,

KTM; 5. Nathan Watson, GB, Honda; 6. Hamish MacDonald,

NZ, Sherco; 7. Thomas Oldrati, I, Honda; 8. Alex Salvini, I,

Husqvarna; 9. Brad Freeman, GB, Beta; 10. Theophile Espinasse,

F, Beta.

Ferner: 30. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Garcia; 2. Verona; 3. Freeman; 4. Ruprecht; 5. MacDonald;

6. Oldrati; 7. Watson; 8. Davide Guarneri, I, Fantic;

9. Matteo Cavallo, I, TM; 10. Daniel Milner, AUS, Fantic.

Ferner: 30. Hübner.

Enduro1 - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Thomas Oldrati,

I, Honda; 3. Theophile Espinasse, F, Beta; 4. Antoine Magain,

B, Sherco; 5. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 6. Loïc

Larrieu, F, Fantic; 7. Matteo Cavallo, I, TM; 8. Bruno Crivlin,

BRA, Honda; 9. Jordi Gardiol, I, TM; 10. Davide Soreca, I,

Husqvarna.

Ferner: 12. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Verona; 2. Oldrati; 3. Cavallo; 4. J.McCanney; 5. Soreca;

6. Larrieu; 7. Espinasse; 8. Magain; 9. Samuele Bernardini,

I, Honda; 10. Pau Tomas Font, E, Rieju.

Ferner: 12. Hübner.

Enduro2 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Wil Ruprecht,

AUS, TM; 3. Josep Garcia, E, KTM; 4. Nathan Watson, GB, Honda;

5. Hamish MacDonald, NZ, Sherco; 6. Alex Salvini, I,

Husqvarna; 7. Daniel Milner AUS, Fantic; 8. Hugo Blanjoue, F,

KTM; 9. Krystof Kouble, CZ, Husqvarna; 10. Anton Lundgren, S,

Honda.

2. Tag: 1. Garcia; 2. Ruprecht; 3. MacDonald; 4. Watson; 5. Milner;

6. Holcombe; 7. Salvini; 8. Blanjoue; 9. Kouble; 10. Lundgren.

Enduro3 - 1. Tag: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Davide Guarneri,

I, Fantic; 3. Matteo Pavoni, I, TM; 4. Daniel McCanney, GB,

Sherco; 5. Mikael Persson, S, Husqvarna; 6. Antoine Basset, F,

Beta; 7. Marc Sans Soria, E, Husqvarna; 8. Antoine Criq, F, Beta.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Guarneri; 3. Pavoni; 4. Persson;

5. D.McCanney; 6. Sans Soria; 7. Basset; 8. Leo Le Quere, F,

Sherco; 9. Criq.

Enduro Women - 1. Tag: 1. Jane Daniels, GB, Fantic; 2. Mireia

Badia, E, Rieju; 3. Rosie Rowett, GB, KTM; 4. Rita Vieira, P, Yamaha;

5. Vilde Holt, N, GASGAS; 6. Elodie Chaplot, F, Sherco;

7. Francesca Nocera, I, Honda; 8. Bruna Antunes, P, GASGAS;

9. Tania Gonzalez, CHI, Fantic; 10. Emelie Nilsson, S, KTM.

2. Tag: 1. Daniels; 2. Badia; 3. Vieira; 4. Holt; 5. Rowett; 6. Chaplot;

7. Antunes; 8. Mauricette Brisebard, F, GASGAS; 9. Nilsson;

10. Gonzalez.

Enduro Junior - 1. Tag: 1. Zachary Pichon, F, Sherco (J1); 2. Rony

Kytonen, FIN, Honda (J1); 3. Jed Etchells, GB, Fantic (J1); 4. Luc

Fargier, F, Beta (J2); 5. Max Ahlin, S, Beta (J2); 6. Lucas Vagberg,

S, Yamaha (J2); 7. Morgan Lesiardo, I, Sherco (J2); 8. Albin

Norrbin, I/S, Fantic (J2); 9. Sergio Navarro Huertas, E,

Husqvarna (J1); 10. Bernat Cortes, E, GASGAS (J2).

Ferner: 11. Luca Fischeder, D, Sherco (J1).

2. Tag: 1. Pichon; 2. Kytonen; 3. Etchells; 4. Navarro Huertas;

5. Lorenzo Maccoritto, I, Fantic (J1); 6. Fargier; 7. Lesiardo;

8. Vagberg; 9. Norrbin; 10. Ahlin.

Ferner: 13. Fischeder.

Enduro Youth - 1. Tag: 1. Harry Edmondson, GB, Fantic; 2. Samuli

Puhakainen, FIN, TM; 3. Thibault Giraudon, F, Sherco;

4. Albert Fontova, E, KTM; 5. Leo Joyon, F, Beta; 6. Deniele Delbono,

I, GASGAS; 7. Pyry Juupaluoma, FIN, Fantic; 8. Arvid Modin,

S, Yamaha; 9. Alex Puey, E, KTM; 10. Samuel Davies, GB,

GASGAS.

2. Tag: 1. Kevin Cristino, I, Fantic; 2. Edmondson; 3. Puhakainen;

4. Fontova; 5. Delbono; 6. Joyon; 7. Juupaluoma; 8. Davies;

9. Modin; 10. Charlie Chater, GB, Yamaha.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 27


ENDURO-WM: PESO DA REGUA/P

Josep Garcia mit konstanter

Leistung und zwei 2. Plätzen

beim Enduro-GP in Portugal

Foto: endurogp.com

28 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Wil Ruprecht

Foto: endurogp.com

DOPPELERFOLG FÜR

RUPRECHT

Nur eine Woche nach dem Auftakt in Spanien

folgte die Fortsetzung der Enduro-WM in Portugal.

Und an beiden Tagen konnte sich der Australier

Wil Ruprecht über den Sieg in der EnduroGP-

Klasse freuen.

Tag 1:

Wil Ruprecht siegt

Der Australier Wil Ruprecht sicherte sich

beim GP von Portugal der WPTGlobal FIM

EnduroGP World Championship den Gesamtsieg

am ersten Tag. Der TM-Fahrer

lieferte ein sensationelles Rennen ab.

Ohne Fehler sicherte er sich verdient seinen

ersten EnduroGP-Gesamtsieg.

Nachdem der Samstag nass und rutschig

begann, war es Hamish MacDonald auf

Sherco, der im technisch anspruchsvollen

JUST1-Enduro-Test die beste Zeit vorlegte.

Damit setzte er sich an die Spitze vor Ruprecht.

Der Spanier Josep Garcia (KTM)

hatte weitere acht Sekunden auf der Uhr

und wurde Dritter. Beim folgenden

ACERBIS-Test wendete Ruprecht das Blatt

und MacDonald hatte das Nachsehen.

MacDonald hielt aber im AKRAPOVIC-Super-Test

dagegen und ging vor Umlauf 3

wieder in Führung. Damit schien MacDonald

mit beeindruckenden 11 Sekunden

Vorsprung auf Ruprecht und Garcia wieder

auf Kurs zu sein und seinen ersten

Sieg in der EnduroGP-Kategorie heimzufahren.

Ein schwerer Sturz, bei dem er

sich eine Knieverletzung zuzog, und ein

Zeitverlust von über einer Minute und 47

Sekunden beim letzten JUST1-Enduro-Test

machte das Vorhaben aber zunichte. Ruprecht

profitierte davon und hielt den

dicht hinter ihm fahrenden Garcia den

Rest des Tages in Schach. Hinter den ersten

beiden fuhr Andrea Verona ein relativ

einsames Rennen. Er konnte den Rückstand

auf die Führenden nicht aufholen

und platzierte sich mit 46 Sekunden hinter

Ruprecht, hatte aber 71 Sekunden Vorsprung

auf den viertplatzierten Thomas

Oldrati. Brad Freeman musste sich in der

GP-Wertung mit Rang 5 zufrieden geben.

Klassensiege für Verona,

Ruprecht und Freeman

Andrea Verona führt mit seinem dritten

Tagessieg in Folge die E1 an. Dahinter sortierten

sich Thomas Oldrati und Matteo

Cavallo auf dem Podium ein. Ruprecht

konnte auch die E2 mit drei Sekunden

Vorsprung vor Garcia und Nathan Watson

gewinnen. Brad Freeman blieb am Ende

des Tages der Sieg in der E3 . Davide Guarneri

auf Fantic wurde Zweiter vor Mikael

Persson vom Husqvarna Factory Racing

Team.

Daniels holt drei Siege bei den Damen

Mit dem 4. Platz im Supertest am Freitag

schien Jane Daniels ihren Mitstreiterinnen

in der Magnorange FIM Women’s Enduro

World Championship Hoffnung auf

mehr zu geben. Sie stellte jedoch schnell

die normale Ordnung wieder her und fuhr

mit fast zwei Minuten Vorsprung zum

Sieg. Mireia Badia (Rieju) wurde Zweite,

während die Einheimische Rita Vieira (Yamaha)

Rang 3 belegte.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 29


ENDURO-WM: PESO DA REGUA/P

In der Junior-Kategorie fuhr der Franzose

Zach Pichon erneut aufs Treppchen. Der

Team Sherco CH Racing-Fahrer holte sieben

der 13 Sondertestsiege. Luc Fargier

(Beta) verwies Jed Etchells (Fantic) auf

den 2. Platz.

Wie platzierten sich Edward Hübner

und Luca Fischeder?

Edward Hübner wurde Vierzehnter in der

E1. Sherco-Pilot Luca Fischeder wurde in

der J1 Sechster.

Tag 2:

Doppelte Freude für Ruprecht

Wil Ruprecht errang seinen zweiten Tagessieg

bei der WPTGlobal FIM EnduroGP-

Weltmeisterschaft 2022.

Warmes Wetter und trockene Bedingungen

erwartete die Fahrer am zweiten Tag

der Enduro-WM in Peso da Regua. Drei

Runden und zwölf Sonderprüfungen galt

es zu bewältigen. Wil Ruprecht machte

dort weiter, wo er am Samstag aufgehört

hatte, indem er beim Eröffnungs-Just1-Enduro-Test

die schnellste Zeit fuhr. Mit

über acht Sekunden Rückstand folgte Josep

Garcia , der wiederum Andrea Verona

auf den 3. Platz verwies. Alex Salvini

(Husqvarna) sicherte sich nach dem ersten

Test Platz 4. Nach den ersten drei

Tests waren die Abstände gleich geblieben,

nur Garcia konnte den Abstand zu

Ruprecht halbieren. Beim Kampf um den

4. Platz kam es zum ständigen Wechsel

zwischen Mikael Persson (Husqvarna),

Thomas Oldrati (Honda), Theophile Espinasse

(Beta) und Salvini.

Nach dem zweiten ACERBIS-Cross-Test

setzte sich Ruprecht mit einem 18-Sekunden

Vorsprung von Garcia ab. Doch nach

einem Fehler war dieser fast aufgebraucht.

Garcia war wieder auf Tuchfühlung

und im folgenden AKRAPOVIC-Super-

Test, setzte er sich von Ruprecht. Ruprecht

konterte erneut und sicherte sich

die nächsten beiden Tests. Garcia gewann

zwar die letzten beiden Tests, aber

das reichte nicht. Ruprecht machte seinen

zweiten Sieg fix, Garcia und Verona

hatten das Nachsehen. Vierter wurde Oldrati,

während Espinasse sich Platz 5 in

der GP-Wertung holte.

Verona sicherte sich in der E1 seinen vierten

Saisonsieg. Oldrati wehrte die Angriffe

von Espinasse ab und holte mit 7 Sekunden

Vorsprung den 2. Platz. Unser

deutscher Starter Edward Hübner verpasste

die Top Ten nur knapp und wurde

Elfter.

Den Kampf in der E2 gewannt Ruprecht

vor Garcia. Salvini hingegen sicherte sich

mit 6 Sekunden Vorsprung vor Nathan

Watson den 3. Platz.

Davide Guarneri gewann die E3. In seinem

22. WM-Jahr bewies der Italiener,

dass er genauso konkurrenzfähig ist wie

eh und je. Mit seiner bisher stärksten

Leistung in dieser Saison belegte Persson

den 2. Platz, der Franzose Antoine Basset

(Beta) wurde Dritter und erzielte damit

sein erstes Podestergebnis in der Meisterschaft.

Jane Daniels hatte ein perfektes Wochenende,

gewann alle Sonderprüfungen und

baute damit die Führung bei den Damen

weiter aus. Riejus Mireia Badia wurde

Zweite, während die Portugiesin Rita Vieira

ihren Heim-GP als Dritte beendete.

Zach Pichon ist der Fahrer, den es in der

Junior-Klasse zu schlagen gilt. Er holte

sich einen weiteren überzeugenden Sieg.

Der Franzose platzierte sich mit über

51 Sekunden Vorsprung vor Luc Fargier.

Jed Etchells von Fantic vervollständigte

die Top Drei.

Samuli Puhakainen gewann zum vierten

Mal die Youth-Klasse. Der Finne siegte

mit einem Vorsprung von 41 Sekunden

vor Harry Edmondson (Fantic) und Kevin

Cristino (Fantic).

Foto: Mastorgne

Photographie

Erstes WM-Podest

für Luca Fischeder

Seit er aktiv in den Endurosport eingestiegen

ist, war ein WM-Podium der langersehnte

Traum von Luca Fischeder. Diesen

erfüllte sich der Pilot vom Team Sherco

Academy Deutschland beim zweiten

WM-Lauf in Portugal. Am zweiten Fahrtag

wurde der 23-Jährige aus Geringswalde

Dritter der Klasse Junior 1 und konnte sein

Glück kaum fassen.

Beim Saisonauftakt in Lalin war Luca Fischeder

am Samstag mit einem 5. Platz in

der Klasse Junior 1 sowie mit Gesamtrang

11 aller Junioren in seine zweite komplette

WM-Saison gestartet. Tags darauf lief

es mit den Plätzen 6 (Junior 1) und 13 (gesamt)

nicht ganz so gut, doch ein Anfang

war gemacht. Gleich am darauf folgenden

Wochenende ging es im nur rund 100 Kilometer

südlich gelegenen Peso da Regua

im Norden Portugals weiter. Die Zeit zwischen

den beiden Rennen nutzte Luca Fischeder

mit seinem Sherco-Team und einem

speziellen Fahrwerkstechniker, um

das Fahrwerk komplett umzubauen und

zu testen. Am ersten Fahrtag in Portugal

agierte er dann am Morgen noch etwas zu

zögerlich und musste sich auch über den

restlichen Tag mit seinem neu eingestellten

Motorrad weiter vertraut machen. Somit

wirkten sich die definitiv erzielten

Verbesserungen noch nicht unmittelbar

aus. Mit Platz 6 in der Junior 1 sowie Rang

10 in der Junior-Overall-Wertung lag er zunächst

noch im Bereich von Spanien.

„Hinzu kam, dass es typische schnelle

portugiesische Strecken mit viel losem

Boden, Staub und blanken Steinen waren.

Mitunter hat man die Hindernisse

kaum gesehen. Es war zwar nicht übermäßig

gefährlich, aber man musste

schon die ganze Zeit zu 100 Prozent konzentriert

sein“, kommentierte er den ersten

Fahrtag.

Luca Fischeder ließ am zweiten Tag aufhorchen und belegte hinter Zach Pichon und Jed Etchells mit Rang 3

sein erstes Podium in der Weltmeisterschaft

Foto: endurogp.com

30 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Dann kam der zweite, an dem Luca Fischeder

richtig einen raus haute. Als

Fünftschnellster aller Junioren sowie

Rang 3 in der Junior 1 hatte er sich seinen

Podest-Traum erstmalig erfüllen können.

„Mit dem 3. Platz bin ich natürlich mega

happy. Das war ein super Fahrtag, an dem

alles perfekt lief. Ich bin am Morgen auf

dem Enduro-Test sehr gute Zeiten gefahren,

wo ich den Grundstein für den restlichen

Tag gelegt habe. Kurz vor Ende der

dritten Runde war ich nur zwei Sekunden

hinter dem Zweitplatzierten und hätte sogar

Zweiter werden können. Das war dann

noch ein enger Kampf. Ich bin aber trotzdem

mega zufrieden mit meinem ersten

WM-Podium und dass das gleich bei der

zweiten Veranstaltung des Jahres geklappt

hat. Das ist mein schönster und

mir bis jetzt wichtigster Erfolg in meiner

Karriere“, strahlte er anschließend.

Somit kann Luca Fischeder die nächsten

Rennen mit einem guten Gefühl, voller

Selbstbewusstsein und zusätzlich motiviert

angehen. „Das war auf jeden Fall eine

richtig gute Motivation für die nächsten

Rennen und Lohn für die ganze Arbeit.

Ich weiß jetzt, dass, wenn ich gut fahre

und alles klappt, ich das Potenzial habe,

vorne mitzufahren. Ich habe auch analysiert,

an was ich bis zum nächsten Lauf

noch arbeiten muss und werde jetzt

gleich damit beginnen. Ich möchte in diesem

Jahr noch mal aufs Podest fahren, am

besten gleich beim nächsten Rennen“,

fügte Luca Fischeder voller Tatendrang

hinzu. Und weiter: „Ich bin jetzt Tabellenvierter

und möchte die Saison gern in den

Top Drei beenden.“

Hocherfreut über Luca Fischeders Leistung

war auch sein Deutschland-Teamchef

und Mentor Marcus Kehr, der seinen

Schützling auch bei den WM-Läufen auf

der iberischen Halbinsel begleitete. Er

sagte dazu: „Wir sind schon mit einer gewissen

Erwartungshaltung zu den ersten

beiden WM-Läufen gefahren und haben

dort zwei super schwere WM-würdige Veranstaltungen

mit unterschiedlichen Bedingungen

vorgefunden. Das was wir in

diesem Jahr bisher im Rahmen der Deutschen

Enduro Meisterschaft gefahren

sind und was bei der WM abging, sind

einfach zwei Welten. Dabei hat sich Luca

sehr gut verkauft, zumal die Juniorenklassen

sehr stark besetzt sind. Wir haben

mit dem Team Azzalin eine sehr gute Basis

und ein sehr harmonisches Umfeld,

was ja auch wichtig ist. Wir haben auch

eine sehr solide Technik, die bei solchen

harten Bedingungen hält. Das ist auch für

uns als Team Sherco Academy Deutschland

ein super Erfolg und wir versuchen

jetzt, darauf aufzubauen. Ein großer Dank

gilt unseren Sponsoren, dass dieses

Abenteuer für unser Team und für Luca

überhaupt realisierbar ist.“

Stimmen nach dem Rennen

Tag 1

Foto: endurogp.com

Wil Ruprecht: Meinen Sieg habe ich mir

hart erkämpft. Es war schade, Hamish

stürzen zu sehen, denn wir hatten einen

unglaublichen Kampf. Das Tempo war

vorne super schnell und ich denke, es gibt

noch ein paar Abschnitte auf der Strecke,

an denen ich mich verbessern kann.

Josep García: Am Ende war es ein guter

Tag, aber ich habe am Anfang etwas Zeit

verloren. Die Enduro-Tests waren in den

ersten beiden Runden nicht meine Besten,

da habe ich an Boden verloren. Ich

bin dann in der letzten Runde in Schwung

gekommen und habe auf Will aufgeschlossen,

aber am Ende ist mir die Zeit

ausgegangen.

Andrea Verona: Dritter zu werden, darüber

bin ich ziemlich glücklich. Im Enduro-

Test kann ich mich verbessern. Mal sehen,

wie das Wetter morgen wird, denn es

könnte unterwegs etwas regnen!

Tag 2

Wil Ruprecht: Es war ein tolles Wochenende

mit zwei Siegen. Die Bedingungen waren

heute trocken, aber ziemlich hart. Ich

bin zufrieden mit mir – es war ein schmaler

Grat zwischen hart pushen und stürzen.

Wir haben noch ein paar Wochen bis

zur dritten Runde, die Motivation ist aber

groß, diesen Rhythmus beizubehalten.

Josep García: Insgesamt war es ein solides

Wochenende, an dem ich jeden Tag

Zweiter geworden bin. Ich wollte heute

mehr, aber habe es einfach nicht geschafft.

Ich werde versuchen, beim nächsten

Lauf in Italien stärker zu sein.

Andrea Verona: Ich hatte das Gefühl, dass

ich mich während des Wochenendes bei

den harten Sonderprüfungen verbessert

habe. Ich freue mich auf meinen Heim-GP

in Italien.

Zach Pichon: Insgesamt war es ein großartiges

Wochenende mit den Siegen an

beiden Tagen und einem soliden Abstand

zwischen mir und dem zweitplatzierten

Fahrer. Trotz des Regens am Samstag

konnte ich beim Enduro-Test einige gute

Zeiten fahren und mir so einen Vorsprung

in meiner Klasse erarbeiten. Ich habe

beim Extrem-Test etwas Zeit verloren, aber

insgesamt war der erste Tag gut. Am

Sonntag herrschten harte Bedingungen,

aber es lief super.

Enduro-WM - 3. + 4. Lauf - Peso da Regua/P - 13./14.5.2022

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Wil Ruprecht, AUS, TM; 2. Josep Garcia, E,

KTM; 3. Andrea Verona, I, GASGAS; 4. Thomas Oldrati, I, Honda;

5. Brad Freeman, GB, Beta; 6. Nathan Watson, GB, Honda;

7. Hamish MacDonald, NZ, Sherco; 8. Matteo Cavallo, I, TM;

9. Alex Salvini, I, Husqvarna; 10. Davide Guarneri, I, Fantic.

Ferner: 30. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Ruprecht; 2. Garcia; 3. Verona; 4. Oldrati; 5. Theopile

Espinasse, F, Beta; 6. Salvini; 7. Watson; 8. Guarneri; 9. Mikael

Persson, S, Husqvarna; 10. Cavallo.

Ferner: 26. Hübner.

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Ruprecht, 68 Punkte; 2. Garcia,

67; 3. Verona, 67; 4. Oldrati, 45; 5. Watson, 39; 6. Freeman,

33; 7. MacDonald, 30; 8. Guarneri, 26; 9. Salvini, 25;

10. Espinasse, 21.

Enduro1 - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Thomas Oldrati,

I, Honda; 3. Matteo Cavallo, I, TM; 4. Antoine Magain, B,

Sherco; 5. Theophile Espinasse, F, Beta; 6. Samuele Bernardini,

I, Honda; 7. Bruno Crivlin, BRA, Honda; 8. Davide Soreca, I,

Husqvarna; 9. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 10. Loïc Larrieu,

F, Fantic.

Ferner: 14. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Verona; 2. Oldrati; 3. Espinasse; 4. Cavallo; 5. Magain;

6. Larrieu; 7. Crivilin; 8. Soreca; 9. J.McCanney; 10. Jordi

Gardiol, I, TM.

Ferner: 11. Hübner.

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Verona, 80 Punkte; 2. Oldrati,

68; 3. Cavallo, 52; 4. Espinasse, 50; 5. Magain, 45; 6. J.McCanney,

38; 7. Larrieu, 36; 8. Soreca, 33; 9. Crivilin, 29; 10. Bernardini,

20.

Ferner: 14. Hübner, 15.

Enduro2 - 1. Tag: 1. Wil Ruprecht, AUS, TM; 2. Josep Garcia, E,

KTM; 3. Nathan Watson, GB, Honda; 4. Hamish MacDonald,

NZ, Sherco; 5. Alex Salvini, I, Husqvarna; 6. Daniel Milner AUS,

Fantic; 7. Hugo Blanjoue, F, KTM; 8. Krystof Kouble, CZ,

Husqvarna; 9. Jakub Hrones, CZ, Husqvarna.

2. Tag: 1. Ruprecht; 2. Garcia; 3. Salvini; 4. Watson; 5. Blanjoue;

6. Kouble; 7. Milner.

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Ruprecht, 74 Punkte; 2. Garcia,

69; 3. Watson, 54; 4. Salvini, 45; 5. MacDonald, 39; 6. Milner,

39; 7. Blanjoue, 36; 8. Kouble, 32; 9. Steve Holcombe, GB,

Beta, 30; 10. Hrones, 17.

Enduro3 - 1. Tag: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Davide Guarneri,

I, Fantic; 3. Mikael Persson, S, Husqvarna; 4. Matteo Pavoni,

I, TM; 5. Antoine Basset, F, Beta; 6. Daniel McCanney, GB,

Sherco; 7. Marc Sans Soria, E, Husqvarna; 8. Antoine Criq, F,

Beta.

2. Tag: 1. Guarneri; 2. Persson; 3. Basset; 4. Pavoni; 5. Sans

Soria; 6. D.McCanney; 7. Freeman; 8. Criq.

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Guarneri, 71 Punkte; 2. Freeman,

69; 3. Persson, 56; 4. Pavoni, 56; 5. Basset, 45;

6. D.McCanney, 44; 7. Sans Soria, 39; 8. Criq, 31; 9. Leo Le

Quere, F, Sherco, 8.

Enduro Women - 1. Tag: 1. Jane Daniels, GB, Fantic; 2. Mireia

Badia, E, Rieju; 3. Rita Vieira, P, Yamaha; 4. Rosie Rowett, GB,

KTM; 5. Elodie Chaplot, F, Sherco; 6. Bruna Antunes, P, GAS-

GAS; 7. Vilde Holt, N, GASGAS; 8. Emelie Nilsson, S, KTM;

9. Audrey Rossat, F, KTM; 10. Mauricette Brisebard, F, GASGAS.

2. Tag: 1. Daniels; 2. Badia; 3. Vieira; 4. Rowett; 5. Chaplot;

6. Brisebard; 7. Nilsson; 8. Rossat; 9. Holt.

Stand (nach 4 von 8 Läufen): 1. Daniels, 80 Punkte; 2. Badia,

68; 3. Vieira, 58; 4. Rowett, 52; 5. Chaplot, 42; 6. Holt, 40;

7. Nilsson, 30; 8. Brisebard, 29; 9. Antunes, 27; 10. Rossat, 23.

Enduro Junior - 1. Tag: 1. Zachary Pichon, F, Sherco (J1); 2. Luc

Fargier, F, Beta (J2); 3. Jed Etchells, GB, Fantic (J1); 4. Rony Kytonen,

FIN, Honda (J1); 5. Lucas Vagberg, S, Yamaha (J2); 6. Bernat

Cortes, E, GASGAS (J2); 7. Claudio Spanu, I, Honda (J1);

8. Alejandro Navarro, E, Beta (J1); 9. Enrico Rinaldi, I, GASGAS

(J2); 10. Luca Fischeder, D, Sherco (J1).

2. Tag: 1. Pichon; 2. Fargier; 3. Etchells; 4. Max Ahlin, S, Beta

(J2); 5. Fischeder; 6. Morgan Lesiardo, I, Sherco (J2); 7. Navarro;

8. Spanu; 9. Vagberg; 10. Rinaldi.

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Pichon, 80 Punkte; 2. Etchells,

60; 3. Fargier, 57; 4. Kytonen, 52; 5. Vagberg, 36; 6. Ahlin,

34; 7. Lesiardo, 31; 8. Fischeder, 25; 9. Spanu, 21; 10. Sergio

Navarro Huertas, E, Husqvarna (J1), 20.

Enduro Youth - 1. Tag: 1. Kevin Cristino, I, Fantic; 2. Harry Edmondson,

GB, Fantic; 3. Thibault Giraudon, F, Sherco; 4. Leo

Joyon, F, Beta; 5. Albert Fontova, E, KTM; 6. Samuel Davies, GB,

GASGAS; 7. Alex Puey, E, KTM; 8. Arvid Modin, S, Yamaha;

9. Samuli Puhakainen, FIN, TM; 10. Charlie Chater, GB, Yamaha.

2. Tag: 1. Puhakainen; 2. Edmondson; 3. Cristino; 4. Giraudon;

5. Leo Joyon, F, Beta; 6. Davies; 7. Daniele Delbono, I, GASGAS;

8. Albert Fontova, E, KTM; 9. Chater; 10. Lluis Gonfaus, E, KTM.

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Edmondson, 71 Punkte; 2. Puhakainen,

59; 3. Cristino, 55; 4. Fontova, 45; 5. Joyon, 45;

6. Giraudon, 43; 7. Davies, 34; 8. Delbono, 30; 9. Modin, 23;

10. Chater, 23.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 31


ENDURO

Robin Fleischer vor Paul Richter beim

65er-Rennen. Letztendlich fuhr Robin

auf Platz 5 und Paul wurde Siebter

ADAC Enduro Jugend Cup Ost - Hohndorf

VIELE PREMIEREN ZUM AUFTAKT

Arne Grocholski mit großen Sprüngen

auf den 2. Platz in der 65er-Klasse

31 Teilnehmer eröffnen die neue Saison in Hohndorf • Erstmals

auch E-Bikes am Start • In drei Wertungsklassen feiern junge

Talente jeweils ihren ersten Tagessieg

Am 21. Mai startete der ADAC Enduro Jugend

Cup Ost (EJC) in die neue Saison. Wie

schon 2021 erfolgte der Auftakt auf dem

Prolog-Areal des Enduro-Klassikers „Rund

um Zschopau“.

In der Schülerklasse 50 dominierte Jordan

Wittenberg aus Letschin das Geschehen

nach Belieben. Die Schülerklasse 65 entschied

Gabriel Meier für sich. Für den Lossataler

war es der erste EJC-Sieg, ebenso

wie für die beiden E-Bike-Fahrer Leon Labahn

(Großolbersdorf) und Max Richter

(Erlau).

Der Veranstalter, das RuZ-Prolog-Team

des MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC,

hatte keine Mühen gescheut, um für den

Nachwuchs wieder eine erstklassige und

bestens organisierte Veranstaltung auf

die Beine zu stellen. Die Runde und Sonderprüfung

des 2. EJC Hohndorf glich in

weiten Teilen der des Vorjahres. Die Sonderprüfung

war rund und flüssig auf einer

Wiese mit kleineren Hügeln abgesteckt.

Am Morgen gingen zunächst die Jüngsten

auf die Strecke, es galt, 15 Durchgänge zu

absolvieren. Jordan Wittenberg war von

Beginn an eine Klasse für sich und siegte

am Ende mit 1:45 Minuten Vorsprung. Für

den Brandenburger der zweite Tageserfolg,

nach seinem letztjährigen Laufsieg

in Fürstenwalde. Dabei verwies er Constantin

Richter (Laußnitz) und Paul Ziechner

(Dahlen) auf die Plätze 2 und 3.

32 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Leon Labahn startete mit der KTM SX-E

in der neuen Schüler-E50-Klasse

Der Sieger bei den „Großen“:

Gabriel Meier mit seiner Husqvarna

TC 65 an der Hohndorfer Brücke

Clara Heimrich war nur eines der Mädels

an diesem Rennwochenende

Das Podest der gut besetzen

65er-Klasse

Die technische Abnahme

für Max Richter mit

seiner HVR 65 Pro

wurde genau wie das

Rennen auf dem Prolog-Gelände

von Rund

um Zschopau unter

Federführung des

gleichnamigen Clubs

organisiert

In der im Wertungslauf integrierten und

neu eingeführten E50-Klasse für Elektro-

Bikes ging Leon Labahn aus Großolbersdorf

als erster Sieger hervor. Damit

schreibt der erst Sechsjährige ein weiteres

Kapitel der EJC-Erfolgsstory: E-Bike-

Premierensieg! Und das bei seiner ersten

Rennteilnahme überhaupt.

Anschließend machten die Fahrer der

Schülerklasse 65 die Strecke unsicher, die

etwas vergrößert und um einige steile Aufund

Abfahrten reicher gemacht worden

war. Geplant waren ursprünglich 20 Runden,

gewertet wurden nach Rennabbruch

letztendlich zwölf. Ganz oben auf dem

Treppchen, und das zum ersten Mal, stand

Gabriel Meier aus Lossatal, der nach spannendem

Kampf Arne Grocholski (Grumbach)

und Elias Neunkirchner (Sachsendorf)

auf die Plätze 2 und 3 verwies.

Spektakulär dabei die knappen Abstände,

zwischen Rang 1 und 3 lagen lediglich acht

Sekunden. Den Premierensieg in der E-

Bike-Klasse E65 heimste der Erlauer Max

Richter ein. Auch für ihn war es der erste

Besuch auf dem obersten Treppchen.

„Es ist natürlich extrem schade mit dem

Rennabbruch. Ich hätte uns allen einen

schöneren Ausgang, der sonst super organisierten

Veranstaltung gewünscht. Uns

liegt der Motorsport wirklich sehr am Herzen.

Nur eins steht noch über all dem, die

Gesundheit und die Sicherheit der Kinder“,

so Serienkoordinator Martin Breitfeld

zum vorzeitigen Ende.

Ein Fahrer war gestürzt und musste auf der

Strecke medizinisch versorgt werden.

Letztlich aber großes Glück im Unglück.

„Ansonsten war es ein sehr schöner und

sportlich hochwertiger Saison-Auftakt.

Die Jungs und Mädels haben tolle Leistungen

gezeigt. Mit der Einführung der E-

Bike-Klassen haben wir ein neues Kapitel

im ADAC Enduro Jugend Cup Ost aufgeschlagen.

Ich bin schon gespannt, wie es

in dieser Saison weiter geht.“

Der ADAC Enduro Jugend Cup Ost wird am

12. Juni (nach Redaktionsschluss) mit allen

Wertungsklassen, in Schönebeck bei

Magdeburg fortgesetzt. Neuland für alle,

denn dort wird der EJC zum ersten Mal zu

Gast sein.

Text: ADAC Sachsen | Fotos: Uwe Laurisch

Ein kleines Video und weitere Bilder gibt es unter:

www.rundumzschopau.de

EJC Sachsen - 1. Lauf - Hohndorf - 21.5.2022

Ergebnisse:

Klasse 1 - Schüler 50: 1. Jordan Wittenberg, KTM; 2. Constantin

Richter, KTM; 3. Paul Ziechner, GASGAS; 4. Louis Meier, KTM;

5. John Ebert, Husqvarna; 6. Clara Heimrich; 7. Malte Schimanski,

KTM.

Klasse 2 - Schüler 65: 1. Gabriel Meier, Husqvarna; 2. Arne

Grocholski, KTM; 3. Elias Neukirchner; 4. Luis Dürrenfeld, Yamaha;

5. Robin Fleischer, Yamaha; 6. Norman Bieger, Husqvarna;

7. Paul Richter, Husqvarna; 8. Magdalena Höfer, GASGAS;

9. Joel Kurts, KTM; 10. Julian Aßmann.

Klasse 10 - Schüler E50: 1. Leohn Labahn, KTM.

Klasse 11 - Schüler E65: 1. Max Richter, Sherco-HVR.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 33


MODELLE 2023

KTM

MOTOCROSS LINE-UP 2023

Alles wie gehabt – Durchstarten mit der KTM-SX-Reihe

36 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Wie lässt sich Dominanz besser erzielen?

Wie jeder Champion versucht KTM ständig, das Maximum herauszuholen

und strebt stets nach Performance sowie Perfektion. Die

KTM-SX-Reihe des Modelljahres 2023 wird den Markt neu beleben

und alle Erwartungen der Fahrer übertreffen. Der Vorsatz,

atemberaubende Motorräder zu entwickeln, ist gleich geblieben.

Und genau deshalb wurde bei den 2023er-Modellen eine

ganze Menge verändert.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 37


MODELLE 2023

Das Sortiment besteht weiterhin aus

zwölf Modellen: Von elektrisch angetriebenen

Bikes für Anfänger über die 2-Takt-

Minicycles (50, 65 und 85 ccm) bis zu den

größeren 2-Takt-Modellen mit 125, 250

und 300 ccm Hubraum. Die KTM-SX-F-Reihe

besteht aus 4-Taktern mit 250, 350

und 450 ccm. Die Modelle bieten den perfekten

Einstieg für potenzielle AMA-

450-SX-Sieger oder MXGP-Weltmeister,

um sich unter Einfluss der orangenen Farben

zu einem möglichen Champion zu

entwickeln. Die Motorräder kommen auf

den Markt, doch warum sollte man sich

für ein Bike von KTM entscheiden? Warum

sollte die KTM-DNS verinnerlicht werden?

Die KTM-SX-Bikes besitzen die stärksten

Motoren sowie die besten Komponenten

in allen Klassen. Keine andere Modellreihe

ist stärker auf den Rennsport ausgerichtet.

KTM lernt vom Rennsport und gibt seine

Erfahrungen weiter. Die KTM-SX-Reihe

des Modelljahres 2023 ist sportlicher,

besser beherrschbar und die beliebteste

am Markt. Diese Modelle stehen für

atemberaubenden Motocross-Rennsport

und sind auf alles vorbereitet, wenn der

Fahrer es ist.

Vor dem Start:

Vorbereitung und Ausstattung

Wenn es darum geht, die neuesten Ideen

und Technologien im Motorradsektor umzusetzen,

setzt KTM den Maßstab und die

SX-Reihe des Modelljahres 2023 trägt

entscheidend dazu bei. Partnerschaften

mit Unternehmen wie KEIHIN, PANKL und

Brembo sorgen für noch bessere Performance

auf jedem Terrain. Die KTM-SX-

Bikes 2023 verfügen über zwei Mappings

(ein Standard-Mapping mit einer gleichmäßigen

Leistungsentfaltung und ein

weiteres für stärkeres Ansprechverhalten),

Launch-Control*, Traktionskontrolle*,

einen Schräglagensensor sowie einen

serienmäßigen Betriebsstundenzähler,

der über das Motormanagementsystem

von Keihin den Status der elektronischen

Kraftstoffeinspritzung und den

Kraftstoffstand anzeigt. Dank der neuesten

Entwicklungen von WP Suspension ist

die Federung nun ohne Werkzeug einstellbar.

Die Bikes verfügen über einen

neuen Kraftstofftank aus Polyäthylen mit

einem Fassungsvermögen von 7,2 Litern,

der die gut geschützte, einteilige Kraftstoffpumpe

und den Filter versorgt. Die

Excel-Leichtmetallfelgen lassen sich nun

dank eines neuen Speichennippel-Designs

schneller und leichter kontrollieren.

Damit bist du READY TO RACE.

KTM SX 125 KTM SX 250

KTM SX 300

KTM 350 SX-F

Das Startgatter fällt

und das Rennen startet

Nach dem Start des Motors mit dem serienmäßigen

Elektrostartersystem (bei al-

38 MOTOCROSS ENDURO 7/22

KTM 450 SX-F


len Modellen integriert) rasen die KTM-

SX-Bikes die erste Gerade hinunter und

nehmen souverän Kurven und Sprünge.

Die Motoren sind kompakter, länger haltbar,

einfacher zu warten und bieten das

beste Leistungsgewicht in ihrer Klasse.

Neue Zylinderköpfe sorgen für eine erhöhte

Performance. Durch die um zwei

Grad nach hinten ausgerichtete Drehung

der Motoren konnte die Massenzentralisierung

optimiert und das Fahrwerkskonzept

insgesamt verbessert werden.

Brandneue 5-Gang-Getriebe von PANKL

Racing Systems mit einem zusätzlichen

Sensor für die 4-Takter ermöglichen dank

einer Quickshifter-Funktion noch schnelleres

und reibungsloseres Hochschalten

(ab dem 2. Gang). Der Quickshifter lässt

sich über einen Schalter am Lenker deaktivieren.

Die gewichtsoptimierte Schaltwelle

im Getriebe sorgt nun dafür, dass

für den Schaltvorgang weniger Kraft benötigt

wird, was den Gangwechsel vereinfacht.

Eine Hydraulikkupplung von Brembo

garantiert höchste Zuverlässigkeit bei

allen Bedingungen.

Für die 2-Takter gilt: Weniger Vergaser =

mehr Power. Die KTM-SX-Modelle wurden

mit einer neuen elektronischen Kraftstoffeinspritzung

für einfachere Bedienung,

Spaß und Einzigartigkeit ausgerüstet.

Aus diesem Grund besitzen alle SX-Bikes

einen neuen 39-mm-Drosselklappenkörper

mit Einspritzventilen, die durch ihre

Position für schnelles Ansprechverhalten

sorgen. Die 2-Takt-Bikes besitzen einen

Drosselklappen-Positionssensor, der den

Motor bei Leerlaufdrehzahl angenehmer

macht und das Kraftstoff-Luft-Gemisch

optimiert (den Kaltstart-Mechanismus

nicht zu vergessen, der jenem der KTM

SX-F-Bikes gleicht). Das Resultat ist

„mehr“ und „besser“: mehr Power, besseres

Ansprechverhalten, mehr Vertrauen

in das Bike, mehr Spaß.

Den Rhythmus finden

und die Strecke meistern

Bei jedem Rennen geht es darum, seine

Konkurrenz und die Rennstrecke zu kennen

sowie bestens vorbereitet zu sein. In der

schwierigen Phase des Rennens kommt es

aber vor allem auf das Zusammenspiel zwischen

Fahrer und Motorrad an. Es kann

zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.

Auf der Suche nach einer optimierten

Dynamik, Stabilität und Robustheit wurde

das Fahrwerks- und Rahmenkonzept betrachtet.

Eine wichtige Rolle spielte die

„Längsstabilität“, die zusammen mit einem

verbesserten Feedback für den Fahrer

das Eintauchen des Hecks beim Beschleunigen

verhindern soll. Erreicht wurde dies

mit Hilfe eines neuen Rahmens, Halterungen,

Heckrahmen, Schwinge, neuer Positionierung

des Motors, Ergonomie und

Technologien von WP Suspension.

Der Rahmen wird hydrogeformt, lasergeschnitten

und robotergeschweißt. Seine

Wandstärke wurde optimiert, um an hoch

belasteten Punkten wie dem Steuerkopf

und den brandneuen Federbein-Montagepunkten

eine verbesserte spezifische

Haltbarkeit zu erreichen. Die 2-Takter der

KTM-SX-Baureihe besitzen nun neue, parallel

angeordnete Motoraufnahmepunkte.

Das Gesamtkonzept der Bikes ist auf

Wendigkeit ausgelegt: Ein Beispiel dafür

sind die neuen, weiter nach innen verlegten

Fußrasten, die die Bodenfreiheit und

Sprünge im „Scrub“-Stil verbessern. Die

neuen Fußrasten besitzen sogar eine größere

Auftrittfläche, sind aber aufgrund

des Druckgussverfahrens leichtgewichtiger

als je zuvor. Auch die Stabilität wurde

mit leichteren, im Druckgussverfahren

hergestellten, hohlen Schwingen (neue

Gussprozesse ermöglichten weitere Gewichtseinsparungen)

und einer neuen

Hinterradachse verbessert.

Das Federbein vom Typ WP XACT ist nun

kürzer und leichter. Darin zirkuliert das Öl

zuverlässiger und mit mehr Widerstand.

Die minimierte Größe des Federbeins verringert

das Risiko, dass Schadstoffe und

Schmutz eindringen. Seine Form sorgt für

mehr Bodenfreiheit, während die Umlenkung

und erweiterte Dämpfung zusammen

mit der neuen Geometrie die Traktion

beim Befahren von unebenem Terrain

verbessern. Am Kurveneingang und beim

Aufkommen nach einem Sprung zeigt

sich das volle Potenzial der WP XACT-Gabel

in den KTM-SX-Modelle. Dank der

AER-Technologie mit neuem Hydrostop

bietet sie effektivere Performance und

höhere Beständigkeit.

Die KTM-SX-Bikes des Modelljahres 2023

sind schmaler und sportlicher, bieten

aber größere Kontaktflächen, um das

Bike noch besser lenken zu können. Die

flache, orangefarbene Sitzbank sorgt für

hervorragenden Grip sowie optimale Sitzposition

und unterstreicht die Kontrollfähigkeit

des Bikes – weitere Beispiele dafür

sind der überarbeitete Vorderrad-Kotflügel

und zusätzlich auffallende Akzente.

Die „Schmutzfänger“ am Kotflügel

bieten optimalen Schutz für Fahrer und

Kühler – besonders bei nassem Wetter.

Du meisterst jedes Rennen mit Bravour

Das Durchhaltevermögen und die Schnelligkeit

waren nie höher. Jeder Profi-Rennfahrer

ist der Meinung, dass die letzten

zwei bis drei Runden besonders wichtig

sind. Hier profitieren die neuen KTM SX-

Modelle von ihrer Vielseitigkeit und Nutzbarkeit.

Dank des benutzerfreundlichen

Fahrwerks und anderer Komponenten wie

der neuen CNC-gefrästen Gabelbrücke

mit optimierten Lenkeraufnahmen und einer

breiteren Grifffläche meistert sie Unebenheiten

mühelos. Dadurch wird auch

das Lenkerschlagen unterbunden. Die gesamte

Einheit wird von einer neu gestalteten

Startnummerntafel geschützt. Beim

Heckrahmen handelt es sich um ein intelligent

entworfenes Hybridbauteil aus polyamidverstärktem

Aluminium, was den

Rahmen am unteren Ende aufwertet und

seine Flexibilität für bessere Kontrolle

und mehr Komfort erhöht. Er wiegt weniger

als zwei Kilogramm und wurde mit

Hilfe einer hochmodernen Finite-Elemente-Analyse

entwickelt.

Der Dunlop GEOMAX MX33-Reifen garantiert

optimale Traktion und Performance

auf jedem Zentimeter der Strecke. Zudem

wurde er nach ausgiebigen Tests und einem

Auswahlprozess zum Sieger gekürt.

Sobald man die Ziellinie überquert, ist es

Zeit für Erholung und erste Gedanken für

den nächsten Einsatz. An diesem Punkt

denken viele Fahrer über „Modifikationen“

nach – und dabei kommen die KTM

PowerParts und KTM PowerWear ins

Spiel. Sie bieten Fahrausrüstung, Schutz,

zusätzliche Teile und mehr. Sie wurden

speziell für die neue SX-Reihe des Modelljahres

2023 entworfen.

Willkommen in der Zukunft. Die pure

Überzeugung: Exklusive Videos gibt es

auf den digitalen Kanälen von KTM zu entdecken,

um mehr zu den KTM SX-Bikes

des Modelljahres 2023 zu erfahren.

Highlights der KTM SX-Reihe

des Modelljahres 2023

• Neue, innovative und hochmoderne

Generation der KTM SX-Bikes mit

perfekt abgestimmtem Fahrgefühl und

maximaler Performance – 12 verschiedene

Modelle und die umfangreichste

Palette, die für Kids bis zu echten Profi-

Bikes entwickelt wurde

• Brandneues Rahmenkonzept, um das

Eintauchen des Hecks zu verhindern

sowie optimale Fahrwerksabstimmung

und Rahmenarchitektur für noch

bessere Massenzentralisierung

• Ergonomie verbessert das Zusammenspiel

zwischen Fahrer und Bike, um

Stabilität, Wendigkeit und Feedback

zu steigern

• Leichtere und unverwechselbar starke

2-Takt-Motoren mit elektronischer

Kraftstoffeinspritzung

• Bessere Nutzbarkeit, die das Motocross-Erlebnis

einfacher und atemberaubender

als je zuvor macht

*) nur für SX-F-Modelle.

• Text u. Fotos: KTM

www.ktm.com

7/22 MOTOCROSS ENDURO 39


MODELLE 2023

HUSQVARNA

ENDURO LINE-UP 2023

40 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Husqvarna Motorcycles präsentiert die TE- und FE-Enduro-

Reihe des Modelljahres 2023 – ein Line-up an 2- und 4-Takt-

Modellen, passend für Endurofahrer aller Leistungsklassen.

Die Kombination aus Technik und fortschrittlicher Ergonomie

in der Enduro-Reihe 2023 sorgt für unübertroffene Leistung

und perfektes Handling beim Fahren.

Husqvarna FE 450 | FE 350| FE 250| TE 300 | TE 150

7/22 MOTOCROSS ENDURO 41


MODELLE 2023

Die Produktpalette ist geschaffen für Fahrer

jedes Fahrtyps und bietet technischen

Fortschritt, rennerprobte Zuverlässigkeit

und Performance. Das Line-up besteht

aus den 2-Takt-Modellen TE 150, TE 250

und TE 300 sowie den 4-Takt-Modellen

FE 250, FE 350, FE 450 und FE 501.

Dunkelblaue Grafiken und elektrogelbe

Akzente sorgen im Modelljahr 2023 für eine

völlig neue Kombination der bekannten

Farben und somit für ein modernes

Design. Die Ergonomie der Bikes ist speziell

auf Komfort und Kontrollierbarkeit

ausgelegt, gleichzeitig wird das Handling

und Wechseln der Fahrposition vereinfacht.

Der zweiteilige Heckrahmen aus

Kohlefaserverbundstoff von Husqvarna

Motorcycles wiegt nur etwas mehr als ein

kg und trägt massiv zum herausragenden

Komfort und Handling bei.

Das WP-Fahrwerk bietet unübertroffene

Dämpfungseigenschaften und Komfort.

Damit können selbst die größten Unebenheiten

ausgeglichen werden. Es verleiht

allen TE- und FE-Modellen optimales

Handling und Kontrolle. Die WP XPLOR

48-mm-Vorderradgabel verfügt über eine

geteilte Dämpfungsfunktion und leicht

zugängliche Federvorspanner. Am Heck

sorgen eine progressive Umlenkung, 300

mm Federweg und ein Druckausgleich im

Dämpfer jede Bodenunebenheit ab.

Vorhersehbare Kontrolle sorgt für Selbstbewusstsein

beim Fahrer, um jedes Terrain

meistern zu können. Die hydraulischen

Brems- und Kupplungssysteme von

BRAKTEC werden in der gesamten Enduro-Reihe

eingesetzt, da sie auch bei

schwierigen Bedingungen bestmögliche

Performance bieten.

Für Endurofahrer ist eine leicht dosierund

kontrollierbare Leistung wichtig, um

anspruchsvolles Gelände zu meistern.

Daher verfügen alle 4-Takt-Modelle über

zwei umschaltbare Modi für die elektronische

Kraftstoffeinspritzung (EFI) mit Traktionskontrolle.

Die 2-Takt-Motoren bieten

serienmäßig die Möglichkeit, bei wechselnden

Bedingungen einen sofortigen

Wechsel zwischen zwei Zündkurven zu tätigen.

Das 2-Takt-Motormanagementsystem

(EMS) passt die Kraftstoffeinspritzung

automatisch an die atmosphärischen

Bedingungen an.

Werksfahrer Billy Bolt hat mit seinem

Sieg bei der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft

Anfang des Jahres einmal mehr

gezeigt, was in der FE 350 steckt. Ein

Sieg, der den Ruf von Husqvarna Motorcycles

noch weiter stärkt und beweist, dass

das markeneigene Enduro Line-up den

Maßstab in diesem Segment setzt.

42 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Technische Highlights

• Neue Farbgebung, in Dunkelblau und

Gelb sorgen für einen einzigartigen,

von den schwedischen Wurzeln der

Marke inspirierten, Look. Dieser wird

von dem neuen metallic-blauen

Rahmen komplettiert

• Ein zweiteiliger Heckrahmen aus Kohlefaserverbundstoff,

der nur etwas mehr

als ein kg wiegt und massiv zum

herausragenden Komfort und Handling

beiträgt

• WP XPLOR-Federgabel vorne und

WP XACT-Federbein für gleichmäßige

Dämpfung und außergewöhnliche

Handhabung

• Die 4-Taktmodelle verfügen über zwei

umschaltbare EFI (Electronic Fuel

Injection) Modi. Die 2-Taktmodelle

verfügen über zwei wählbare Zündkurven

und elektronische Kraftstoffeinspritzung

• Verbesserte Linkage-Progression, die

auch auf den Husqvarna-Motocross-

Bikes für optimale Kontrolle und

Komfort sorgt

• Pankl Racing System 6-Gang-Getriebe

mit eigens auf das Enduro-Segment

abgestimmter Übersetzung für alle

Geländeanforderungen

• Premium-Komponenten und premium

Verarbeitung für bestmögliche Fahrerfahrung

• Die Enduro-Modellpalette ist mit den

klassenführenden Michelin-Enduro-

Reifen für bestmögliche Traktion,

ausgestattet. Diese Reifen sind

rennsporterprobt vom markeneigenen

Husqvarna Factory Racing Team

Die Husqvarna Motorcycles Functional

Offroad Apparel-Kollektion 2023 bietet

alles was Endurofahrer benötigen, um

perfekt ausgerüstet zu sein. Von der Gotland

Jacket, Gotland Pant, Gotland Shirt

und wasserfesten Ausrüstungskomponenten,

bis Schutzausrüstung bietet die

Kollektion zahlreiche Artikel, die speziell

für den Endurorennsport designt wurden.

Das Husqvarna Motorcycles Technical Accessories-Sortiment

bietet eine große

Auswahl an technischem Zubehör, Protektoren

und Werkzeug, um alle TE- und

FE Modelle auf die persönlichen Vorlieben

ihrer Fahrer anzupassen.

Die Enduro-Modellpalette 2023 ist demnächst

bei den autorisierten Husqvarna

Motorcycles Händlern verfügbar. Nähere

Informationen zu technischen Daten,

Preisen und Verfügbarkeit erhalten interessierte

Kunden beim Händler und auf

der Husqvarna Motorcycles Homepage.

• Text u. Fotos: Husqvarna | www.husqvarna-motorcycles.com

7/22 MOTOCROSS ENDURO 43


MODELLE 2023

SHERCO 2023

WAS GUT IST BLEIBT GUT ...

Die Sherco Enduros 2023 sind wieder mit denselben Details erhältlich

wie im Vorjahr. Insgesamt stehen sieben Modelle zur Auswahl

und dazu gehören die SE 125, SE 250, SE 300, SEF 250,

SEF 300, SEF 450 und SEF 500.

44 MOTOCROSS ENDURO 7/22


7/22 MOTOCROSS ENDURO 45


MODELLE 2023

KYB-FederungEn

Das Set-up der KYB-Fahrwerksteile bietet die

perfekte Lösung zwischen Leistung und Komfort.

Die KYB-Federelemente sind anerkannt als die

besten auf dem aktuellen Markt.

NEUER GRAFIK-SATZ 2023

Der neue Grafik-Satz wird mit der InMold-

Technologie gefertigt. Dadurch sind die Teile

dauerhaft widerstandsfähiger gegen Abrieb.

Grauer Sitzbezug mit Rauten

Selle dalla Valle

Der graue Sitzbezug SELLE DALLA VALLE verleiht

dem Motorrad seinen „Factory„-Touch.

Erhöhte Festigkeit und Anti-Rutsch-Eigenschaften,dies

wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit

beim Fahren aus.

Neken-Lenkerpolster

Serienmäßiges NEKEN-Lenkerpolster.

Ausgleichsbehälter

Der Ausgleichsbehälter ist serienmäßig eingebaut.

Dieses Extra macht euer Fahrzeug

noch einen Schritt perfekter.

Serienmäßiger Lüfter

Der Lüfter ist serienmäßig eingebaut. Dieses

Extra macht euer Fahrzeug noch einen Schritt

perfekter.

Akrapovic-Schalldämpfer (450/500)

Signifikante Gewichtseinsparung und erhöhte

Leistung.

Krümmer 4-Takt Akrapovic 250/300)

Signifikante Gewichtseinsparung und erhöhte

Leistung.

Galfer-Bremsscheibe

GALFER Bremsscheibe vorn. Leistungsstarkes

BREMBO-GALFER-System. Das Bremsgefühl

und die Bremsleistung sind perfekt.

AXP-Gleitplatte

Hochwertige PHD-Gleitplatte mit 6 mm. Ein

hochwertiger Schutz für den Motor und Rahmen.

Dieses Extra macht ihr Fahrzeug noch

einen Schritt perfekter.

Sherco 125 SE

Ihr sucht ein leichtes, einfaches, spaßiges Motorrad

mit starkem Charakter?

Egal, ob ihr euch auf engen Strecken oder im anspruchsvollen

Gelände wohlfühlt, die SHERCO

125 SE ist der perfekte Partner, wenn es darum

geht, sein Können unter Beweis zu stellen und

gleichzeitig maximalen Fahrspaß zu bekommen.

Die Sherco 125 ist leicht, kompakt, kraftvoll, ansprechend

und ist für jene bestimmt, die den

Nervenkitzel suchen, aber auch für erfahrene

Fahrer geeignet.

Sherco 250/300 SE

Für den Fahrer, der ein 2-Takt-Liebhaber ist, der

ein Motorrad will, das eine bedingungslose Belastung

aushält und hervorragende Leistung zusammen

mit der Beschleunigung liefert, die nur

der 2-Takt-Motor liefern kann.

Fahrer, die Extrem-Enduro oder auch klassisches

Enduro fahren oder Leistungssuchende – diese

Motorräder sind für euch.

Die 2-Takt-Motoren der 250er und 300er wurden

mit dem Hauptziel entwickelt, das pure Vergnügen

wieder in den Mittelpunkt der Sherco-Enduros

zu stellen.

Ein einfach zu wartender Motor, der unter allen

Bedingungen funktioniert, vom Meer bis zum

Gebirge, im Schlamm, im Sand oder sogar auf

massiven Felsen.

Sherco 250/300 SEF

Bei Sherco weiß man, dass einige Fahrer andere

Empfindungen, Anforderungen und Vielseitigkeit

suchen. Ein Motorrad, mit dem man überall

fahren kann, an das sich jeder Fahrer anpassen

kann und mit dem sich einige Fahrer vom Rest

abheben können.

Die Schlüsselwörter, die die 250 und 300 SEF

charakterisieren, sind der starke Motor, das geringe

Gewicht, die Manövrierbarkeit und Leistung.

Unabhängig, ob ihr eure Bestzeit in einem Enduro-Test

erreichen oder einfach nur zum Vergnügen

in jedem Gelände fahren oder viele Kilometer

zurücklegen wollt, die 250 und 300 SEF werden

immer eure beste Wahl sein.

Sherco 450/500 SEF

Erlebt die Freiheit des Geländes. Egal, ob ihr ein

Fahrer seid, der die Weiten des Geländes, den

Rausch einer kurvenreichen Strecke oder das

Driften durch den Sand sucht – es gibt nichts

besseres als ein Motorrad, das Leistung, Geschwindigkeit

und Stabilität in Hülle und Fülle

bietet.

46 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrtechnik

MX/Enduro Training

mit Marko Barthel

INHALT:

• Grundeinstellungen am Motorrad

• Grundlagen auf dem Motorrad

• Grundlagen Kurventechnik

• Grundlagen Sprungtechnik

• Grundeinstellungen (Stoßdämpfer)

• Grundeinstellungen (Telegabel)

• Bergab mit dem Motorrad

• Bergauf mit dem Motorrad

• Wenden auf der Stelle / Jägerwende

• Wenden auf der Stelle / Donutspur

• Vorderrad anheben

• Hindernisse überqueren

Fahrtechnik mit Marko Barthel

Teil 1 bis 12 könnt ihr jetzt zum Preis

von 4,90 Euro (plus Porto und

Verpackung, 1,60 Euro Inland bzw.

2,60 Euro Ausland) wieder unter:

www.mce-online.de bestellen.

Bestellanschrift:

Ziegler Verlags OHG

Röntgenstraße 4

63755 Alzenau

Tel.: 06023 91782-86


TIPPS & TRICKS | TRAINING

EuerTrainingsplan

für die nächsten Wochen

In der letzten MCE haben wir uns ja mit Grundlagenausdauer, Technik-

Optimierung und Geschwindigkeitstraining befasst. Diesmal geht es

um eure persönlichen Bedürfnisse.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch

48 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Was trainieren wir

in den nächsten 4 Wochen?

Bei einigen Rennserien, ist momentan „Sommerpause“ angesagt

und bei anderen Cups findet jeden Monat mindestens eine

Veranstaltung statt.

Die kommenden vier Wochen richten sich also an deine persönlichen

Bedürfnisse und deswegen gibt es zwei Möglichkeiten für

das Training.

Sommerpause / aktuell keine Rennveranstaltung

In der Sommerpause sollten wir uns auch etwas Ruhe gönnen.

Dennoch ist ein Verzicht auf Trainingsaktivitäten, besonders für

den Sportfahrer nicht zu empfehlen. Der aufgebaute Fitnessstand,

besonders die Ausdauerleistung, reduziert sich nach wenigen

Tagen und so sind längere Pausen ohne Training nicht förderlich.

Daher sollte die Grundlagenausdauer auch in der Sommerpause/Rennpause

weiterhin im verminderten Umfang stattfinden.

Achtet darauf, jeden dritten Tag eine Trainingseinheit im Grundlagenausdauerbereich

(GA) durchzuführen. Hilfreich ist es, besonders

in der Sommerpause, wenn man die Sportart für den GA

wechselt. Statt Laufen mal Rad fahren oder statt Mountainbiken

mal Schwimmen zu gehen. Damit setzt man neue Trainingsmotivation

und es macht mehr Spaß.

Das reine Fahrtraining als Techniktraining und/oder als Geschwindigkeitstraining

kann auch 7 bis 14 Tage ruhen, aber anschließend

wieder ein paar Trainingseinheiten, auch in der Sommerpause,

realisieren.

racetime

Wenn nach wie vor Rennveranstaltungen auf deinem Terminkalender

stehen, dann kannst du den bestehenden Trainingsplan

weiterhin fortführen und den Trainingsaufwand (in %) 50/25/25

(Ausdauertraining GA/Techniktraining TT/Geschwindigkeitstraining

GT) beibehalten. Aber auch hier lohnt es sich, Alternativen

einzubauen, um neue Trainingsanreize (im GA) zu setzen und

wieder mehr Spaß zu haben.

Trainingsplan

Ihr habt Fragen?

Dann sendet eine E-Mail direkt an Marko

unter: barthel.mce.online@gmail.com

4-WOCHEN-TRAININGSPLAN SOMMERPAUSE / KEINE RENNEN

Trainingsart Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

AT 45 - 90 min. 45 - 90 min.

TT

30 - 60 min.

(alle 14 Tage)

GT

30 - 60 min.

alle (14 Tage)

4-WOCHEN-TRAININGSPLAN OHNE PAUSE / WEITERHIN RENNEN

Trainingsart Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

AT 90 - 120 min. 90 - 120 min.

TT 30 - 60 min. Race Race

GT

30 - 60 min.

4-WOCHEN-TRAININGSPLAN INDIVIDUELL (eigene Zeiten eintragen)

Trainingsart Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

AT

TT

GT

AT = Ausdauertraining (Laufen, Rad, MTB, Rudern usw.) • TT = Techniktraining • GT = Geschwindigkeitstraining

Jede Trainingseinheit beinhaltet das Aufwärmen und ein abschließendes Stretching/Lockerung. Pulsbereiche beachten, vor

allem beim Ausdauertraining!

Die Trainingsplanung erfolgt immer individuell nach Trainingsziel, athletischem Grundzustand, gesundheitlichen Gegebenheiten

sowie zeitlichen Möglichkeiten. Im Allgemeinen ist ein Training für den Hobbyfahrer von drei bis vier Trainingseinheiten

in der Woche hilfreich und vier bis fünf oder mehr Einheiten für den ambitionierten Sportfahrer notwendig.

7/22 MOTOCROSS ENDURO 49


VORSTELLUNG

50 MOTOCROSS ENDURO 7/22


KTM 125 XC-R

RACEBIKE

FELIX MELNIKOFF

Diesmal waren wir mit dem Nachwuchsfahrer Felix Melnikoff auf

unserer Hausstrecke. Felix ist mit seinen 15 Jahren sehr erfolgreich

im deutschen Endurosport und siegte unter anderem im

ADAC Enduro Jugend Cup. In diesem Jahr startet er im DMSB

Enduro Jugend Cup im Rahmen der Deutschen Enduromeisterschaft

und liegt hier momentan auf dem 2. Platz.

Auch sein Racebike konnten wir unter die Lupe nehmen …

7/22 MOTOCROSS ENDURO 51


VORSTELLUNG

PORTRÄT

Name: Felix Melnikoff

Geburtsjahr: 2006

Wohnort: Werben/Spreewald

(Brandenburg)

Motorrad: KTM 125 XC-R

Erfolge 2021:

1. Platz ADAC Enduro Jugend Cup 125

4. Platz DMSB Enduro Jugend Cup

3. Platz DMSB Enduro Cup

Aktuelle Rennserie:

DMSB Enduro Jugend Cup

Die bisherige Laufbahn

von Felix Melnikoff

Alles begann 2012 mit einer YCF-50-ccm-

4-Takt-Maschine. Von nun an war Felix

nicht mehr zu bremsen. 2013 bekam er zu

Weihnachten seine erste KTM, eine SX 50,

mit der er ab 2014 die erste Rennsaison

bestritt. 2016 und 2017 holte Felix den Vizemeistertitel

im ADAC Enduro Kids Cup

Berlin-Brandenburg in der 65-ccm-Klasse.

2018 feierte er ebenfalls in der 65er-

Klasse gleich drei Titel: einmal im ADAC

Enduro Kids Cup Berlin-Brandenburg,

einmal im ADAC Enduro Jugend Cup Sachsen

und wurde Sieger beim ADAC Motocross

Bundesendlauf. 2019 erfolgte der

Umstieg auf 85 ccm, wo er im ADAC Enduro

Jugend Deutschland Cup in der Kategorie

85 Dritter wurde. 2020 fanden, Corona

bedingt, wenige Veranstaltungen statt

und Felix holte den Titel im ADAC Enduro

Kids Cup Brandenburg Klasse 85A. 2021

räumte Felix noch einmal richtig ab und

gewann in der 125er-Königsklasse im

ADAC Enduro Jugend Cup sowie im ADAC

Enduro Kids Cup Berlin-Brandenburg und

wurde dritter im Deutschen Enduro Jugend

Cup B-Championat. Seit diesem

Jahr fährt Felix für das Team BvZ im DMSB

Enduro Jugend Cup, wo er momentan auf

dem 2. Rang liegt.

Racebike KTM 125 XC-R

Die KTM 125 XC-R im BvZ Team Design

Eine KTM 125 XC kennen wir bereits aus

den USA, als Cross-Country Modell. Dieses

Modell wurde vom Team BvZ überarbeitet

ist zulassungsfähig und kann im

klassischen Endurosport eingesetzt werden.

Die KTM 125 XC-R hat alles, was die

Sportenduro braucht. Dazu gehören ein

auf Enduro abgestimmter Motor mit mehr

Schwungmasse sowie einem EXC-Getriebe,

18 Zoll Hinterrad, E-Starter, Seitenständer,

Motorschutz, Handschalen, Tacho,

Lichtanlage und ein Enduro optimiertes

Fahrwerk.

Racebike im Detail

Statt mit einem PDS-System sind die XC-

Modelle mit einer Umlenkung ausgestattet.

Für die Zulassungsfähigkeit ist ein Tacho

notwendig, bekannt von den KTM-Enduro-Modellen.

Außerdem ist ein Elektro- und ein Kickstarter

vorhanden.

Kompakter Kunststoffmotorschutz und

Acerbis Rahmenschützer. Die Auspuffanlage

ist komplett Serie.

Ein griffiger Sitzbankbezug sorgt für

mehr Halt.

52 MOTOCROSS ENDURO 7/22


In Action

18-Zoll-Hinterrad mit Goldfren-Bremsscheibe.

Das Fahrwerk ist von WP und wurde an die

Vorlieben von Felix angepasst.

Felix fühlt sich sichtlich wohl auf dem Motorsportgelände des MC Flöha e.V.

Der Motor besitzt mehr Schwungmasse

und ein EXC-Getriebe. Damit bietet er

mehr Drehmoment und ist gut für das Gelände

geeignet.

Außerdem ist eine komplette Lichtanlage

inklusive Blinker montiert.

Sehr viel Rückhalt bekommt Felix von seiner Familie (v.l. Schwester, Felix, Papa, Mama)

7/22 MOTOCROSS ENDURO 53


VORSTELLUNG

Die 125er bietet ein gutes Drehmoment und

somit sind größere Hindernisse kein Problem

54 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Auch Marko durfte

die KTM 125 XC-R fahren

Markos Fazit

Die KTM 125 XC-R ist genau das richtige Motorrad für den Enduro-Nachwuchs. Besonders

wenn man im klassischen Endurosport Fuß fassen möchte, kommt man um eine

zulassungsfähige 125-ccm-Maschine nicht herum. Es gibt nicht mehr viele Marken, die

diese Möglichkeit bietet und somit ist es erfreulich, dass sich das Team Bvz die Mühe

gemacht hat, eine kleine Serie KTM 125 XC-R Modelle passend auszurüsten und mit einer

Zulassungsmöglichkeit zu versehen.

Fahrtechnisch ist die KTM auf einem hohen Niveau. Mit mehr Drehmoment dank optimierter

Schwungmasse sowie einem progressiven Stoßdämpfer mit Umlenkung und einer

Enduro geeigneten Telegabel glänzt das Modell auch im anspruchsvollen Gelände.

Auch genug Power und Durchzugskraft zeigt die 125er sobald man zügig auf der Sonderprüfung

unterwegs ist. Also insgesamt eine maßgeschneiderte 125-ccm-Maschine

für den Enduroeinsatz. Toll!

7/22 MOTOCROSS ENDURO 55


KOLUMNE LUKAS PLATT

PrivaTier #238

Moto

Hi Leute,

bei mir war in letzter Zeit so einiges los

und ich konnte ordentlich Racetime genießen.

Zwei Tage haben wir in Polen auf der

Hochzeit von meinem Trainingspartner

Robin verbracht und jetzt sitze ich mit

meiner Freundin Madlen und Kevox im

Transporter und wir sind auf dem Weg zur

fünften Runde der Deutschen Meisterschaft

in Lugau.

Wie in der letzten Ausgabe schon angekündigt,

bin ich am Anfang des Monats

mein allererstes Dutch-Masters-Rennen

in Harfsen (Niederlande) mitgefahren. Ich

nutzte das Rennen lediglich als Vorbereitung

für die anstehenden Rennen, was

gut zu meinen Rennkalender gepasst hat,

da die Strecke ähnliche Bodenverhältnisse

aufwies, wie die beim darauf folgenden

Wochenende bei der DM. Das gesamte

Team und ich waren sehr zufrieden mit

meinem Fahren und mit den Ergebnissen

9 und 8 in den Läufen.

Eine Woche später ging es dann nach

Genthin zur dritten Runde der DM Open,

worauf ich mich persönlich aufgrund des

sandigen Bodens schon gefreut habe! Am

Samstag machten wir wie gehabt unseren

Trackwalk, Anmeldung und die technische

Abnahme, damit wir am Sonntag ein kleines

bisschen länger schlafen konnten :-)

Im freien und Zeittraining testeten wir

nochmal ein wenig an den Fahrwerken

und startete als sechstes Team in die Wertungsläufe.


cross

setzen und kam als Fünfter ins Ziel. Um ehrlich

An diesem Wochenende gelang mir leider

bei beiden Läufen kein guter Start und ich

musste mich jeweils außerhalb der Top

Ten nach vorne arbeiten. Auf der teilweise

engen Strecke musste man sich die Kontrahenten

gut zurechtlegen und genau

überlegen, wo man den Angriff startet.

Das gelang mir recht gut. Ich konnte in

beiden Wertungsläufen bis auf Platz 3 vor

fahren und wurde dadurch in der Tageswertung

auch Dritter.

Schlag auf Schlag ging es dann weiter zur

nächsten DM-Veranstaltung Richtung

Göttingen nach Geisleden. Genauso wie

Genthin kannte ich die Strecke nicht und

informierte mich natürlich im Vorfeld.

Da gingen die Meinungen aber weit auseinander

und ich kann sagen, dass die

Bahn schon sehr speziell in meinen Augen

war. Aufgrund der an diesem Tag

startenden Quad- und Seitenwagen-DM

fand man kaum Spurrillen oder Anlieger

vor. Die Strecke war ziemlich einspurig

und teilweise so hart, dass man den Abrieb

vom Reifen auf dem Boden sehen

konnte. Trotzdem hatte ich richtig Lust

auf die anstehenden zwei Rennen, denn

unterm Strich ist es für alle gleich.

Nach meinen schlechten Starts in Genthin

arbeitete ich unter der Woche darandiese

zu verbessern und das gelang mir

auch. Im ersten Lauf fuhr ich als Vierter in

die erste Kurve und im zweiten Lauf verpasste

ich sogar knapp den Holeshot.

Im ersten Lauf hatte ich einen fairen Zweikampf

mit Nico Koch, konnte mich durch-

zu sein, hatte ich im zweiten Rennen viel zu viel

Respekt vor den Streckenverhältnissen, musste

drei Plätze abgeben und kam erneut als Fünfter

ins Ziel.

Das war nicht das, was wir wollten, aber nach

vier von acht Veranstaltungen liege ich auf dem

2. Platz in der Meisterschaft und werde alles daran

setzen, um weiterhin vorne mitzumischen!

Eine Woche später ging es ohne große Pause

nach Dreetz zum lang ersehnten ADAC MX Masters-Auftakt.

Ich kam gut vorbereitet zum Rennen, aber wie

sagt man so schön, Erfolg und Niederlage liegen

beim Motorsport nicht weit auseinander …

Im Zeittraining wurde ich in die zweite Gruppe

eingeteilt und konnte direkt zeigen, dass ich

diesen Winter fleißig im Sand trainiert habe. Ich

fuhr mit Platz 5 mein bisher bestes Qualifikations-Ergebnis

ein.

Das erste Rennen startete gut für mich. Ich fuhr

auf einen guten 8. Platz und machte ordentlich

Druck auf den Vordermann. Leider musste ich

das Rennen wegen eines technischen Fehlers

frühzeitig beenden, was mehr als frustrierend

für mich war.

Im zweiten Lauf fuhr ich erneut auf Platz 8 und

hatte ein gutes Tempo. Kurz vor Ablauf der

Rennzeit stürzte ich leider. Dabei verbog ich

meinen Lenker und verlor den Auspuff. Aufgrund

dessen wurde ich von Platz 18 auf 28

strafversetzt.

Mit viel Wut und Enttäuschung im Bauch ging es

dann in den dritten und letzten Wertungslauf an

diesem Wochenende.

Zu dem ganzen Pech

kam dann auch noch

Unglück hinzu und ich

stürzte gleich in der

ersten Kurve. Ohne

Rücksicht auf Verluste

startete ich die Aufholjagd

und musste mit

dem 13. Platz zufrieden

sein.

Am Ende des Wochenendes

war ich einfach

froh, dass sich mein

Tempo im Sand verbessert

hat und ich heile

nach Hause gekommen

bin. Jetzt heißt es, alle

Puzzleteile zusammenfügen

und ordentlich

Attacke zu machen!

Wir sehen uns!

• Fotos: www.kai-brake.de

Lp238

7/22 MOTOCROSS ENDURO 57


WARENKORB/NOTIZEN

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58 MOTOCROSS ENDURO 7/22


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und erfüllen gleichzeitig alle geforderten und gewünschten

Sicherheitsstandards – inklusive vollständigem Protektoren-Set

von D3O®.

Induction Pro: Bestmögliche Belüftung und außergewöhnlicher

Schutz: KLIM Karbonite Mesh, D30 Level 2-Protektoren, Leder-

Overlayer an den Ellenbogen, eine zusätzliche Brusttasche,

4-Way-Stretch-Einsätze aus Karbonite Micromesh an den Schultern

und ein Feuchtigkeit ableitendes Netz-Futter. Höchster Komfort

bei allen Geschwindigkeiten einen ganzen Sommer lang.

Avalon: Außergewöhnliche Durchlüftung für hohen Tragekomfort

bei warmen und heißen Temperaturen. KLIM Karbonite Mesh-Jacke

mit herausragender Schutzfunktion inklusive vollständigem

D3O-Protektoren-Set. Auch als „Induction Jacke“ für Herren verfügbar.

FARBEN/GRÖSSEN/PREIS

INDUCTION PRO, Herrenmodel:

Farben: Cool Gray, Asphalt Hi-Vis, Asphalt Redrock

Größen: SM bis 3XL

Preis: 560,- Euro

INDUCTION, Herrenmodel:

Farben: Stealth Black, Cool Gray, Navy Blue, Hi-Vis Monument

Gray

Größen: SM bis 4XL

Preis: 410,- Euro

AVALON, Damenmodel:

Farben: Monument Gray - Cool Gray, Vivid Asphalt,

Malbec - Castlerock-Gray

Größen: XS bis 2XL

Preis: 380,- Euro

TECHNISCHE DETAILS

Induction Pro

• Extrem durchlüftetes KLIM Karbonite Mesh

reiß-, stich- und abriebfest

• 4-Way Stretch Karbonite Mesh-Schultereinsätze

für höchsten Komfort

• Perforiertes Ziegenleder über den Ellenbogen

• Hochwertige 750D Cordura Overlayer an den Schultern

• D3O® Protektoren Ellenbogen Schultern Level 2,

Rücken Level 1

• 3M Scotchlite Reflektoren (Brust, Arme, Rücken)

• Gesamtgewicht inklusive Protektoren unter 2,5 kg

• Vielfach-Verstellungen, kurzer Kragen, 5 Taschen

• CE AA-Zertifizierung

Avalon

• Sommerjacke für Damen mit spezifischem Schnitt

• Extrem durchlüftetes KLIM Karbonite Mesh

reiß-, stich- und abriebfest

• Hochwertige 500D Cordura Overlayer an den Schultern

• D3O® EVO, Level 1 Protektoren an Ellenbogen, Schultern

und Rücken

• 3M Scotchlite Reflektoren

(Brust, Arme, Rücken)

• Atmungsaktives Stretchmaterial

an der Seite, an

den Schultern und Armen

• Vielfach-Verstellungen,

kur zer Kragen, 4 Taschen

• Gesamtgewicht inklusive

Protektoren unter 2,5 kg

• CE AA-Zertifizierung

• Induction Jacke,

Herrenmo dell in gleicher

Ausführung mit

angepasstem Schnitt

7/22 MOTOCROSS ENDURO 59


WARENKORB/NOTIZEN

CIPPITO LEVER

ZUR BESSEREN PERFORMANCE DURCH DIE SPEZIELLE

GEOMETRIE DES KUPPLUNGS-HEBELS

WWW.CIPPITO-INDUSTRIES.DE

• Bessere Performance durch die

spezielle Geometrie des Hebels

• Einstellschraube zur schnellen

Verstellung ohne Werkzeug

• Verbessert den Einsatz und die

Dosierung der Fingerkraft

• Der Handhebel und die Hülse wurden

aus hochfestem 7075 Aluminium

gefertigt

• Die Verstellschraube und der Druckstift

bestehen aus Edelstahl

Der Cippito Lever kann 1:1 gegen das

Originalteil ausgetauscht werden.

Cippito-Lever / Preis: 85,- € (inkl. MwSt.)

Bestellnummer:

60000110 / Artikelnummer: 80001296

Beta 2010-2022 alle Modelle

Husqvarna 2014-2016 125-501 TE/TC/TX/

FE/FC (außer 2016 FC und 2016 TC 125)

Husqvarna 2022 125-450 TC/TX/FC/FX

KTM 2016-2022 125/150 SX/XC/XCW

KTM 2006-2022 250/300 XC/SX/XCW/

EXC/6D

KTM 2011-2022 350 XCF/XCWF/EXCF/

SXF/6D

KTM 2009-2010 400 XCWF/EXCF

KTM 2007 + 2009-2022 450 XCF/SXF/

XCWF/EXCF

KTM 2012-2022 500 XCFW/EXCF/6D

KTM 2008-2011 530 XCFW/EXCF

Sherco, alle Modelle mit Brembo-Bremse

(master cylinders)

TM 2008-2022, alle Modelle mit

Brembo-Bremse (master cylinders)

Händler Deutschland

AFS Motors 01594 Riesa

Neubert Racing Shop 04654 Frohburg

RMA-Offroadshop 04626 Thonhausen

K&P Zweiradtechnik 04736 Waldheim

Beats Garage 06889 Lutherstadt Wittenberg

enduro4you 09432 Großolbersdorf

Beta Offroad Shop 14913 Jüteborg

RR Motorradtechnik 24306 Plön

TTW-Offroad 25469 Halstenbek

Kiedrowski Racing 29320 Hermannsburg

BMS Enduroparts 32791 Lage / Lippe

Extrem Enduro shop 35781 Weilburg

Offroadshop Kölbach 42579 Heiligenhaus

BigAirMax 52152 Simmerath

Stefans-Enduroshop 52428 Jülich

HRP Enduro Hardware 53757 Sankt Augustin

Odenthal Racing Service 53859 Niederkassel

Zweirad Neubold 57562 Herdorf

KMP-MX shop 68775 Ketsch

MSR Einspurfahrzeuge 71665 Vaihingen/Enz

Zinsmeister KFZ & Zweirad 72535 Heroldstatt

Swazicowboyz 73268 Erkenbrechtsweiler

MH Motorräder 73560 Böbingen an der Rems

DIRTFREAK 74078 Heilbronn

Motospot München 80687 München

MXC 83329 Waging am See

MXTREME 84130 Dingolfing

Motoschmiede 85649 Brunnthal

Motorradtechnik Gürtner 86447 Aindling

Motorrad Waldmann 87616 Marktoberdorf

Danckert Bike-Store 88074 Meckenbeuren

Bombe Racing 88260 Argenbühl

XBOOT-FACTORY 91126 Schwabach

AMS Scheiderer 91622 Rügland

MCS Racing 94569 Michaelsbuch

Motorrad Welink 97516 Am Schleifweg 2

MZH 98587 Steinbach Hallenberg

KTM Bauerschmidt 98597 Breitungen Werra

Diller Powerparts 98617 Rhönblick

ZAP TechniX 99444 Blankenhain

Händler Österreich

Schruf Motorrad 2563 Pottenstein

HED Racing GmbH 3151 St. Pölten

Bachner Racing 3293 Lunz am See

X-Moto Tirol 6141 Schönberg im Stubaital

MotoXB14 6842 Koblach

MB Motors GmbH 6868 Egg

Händleranfragen bitte unter der E-Mail:

info@cippito-industries.de

DIGA ACADEMY: J

Die „DIGA Academy“ ist eine von Justin Amian

gegründete Academy, die sich darauf

spezialisiert hat, jungen Motocross-Athleten

und deren Familien beratend zur Seite

zu stehen.

Über die letzten Jahre hat Initiator Justin

Amian, der ebenfalls Manager und Besitzer

des DIGA Procross Racing Teams ist, im Motocross

Business ein großes Netzwerk aufbauen

können und verfügt über weltweite

Kontakte zu Motorradherstellern, Zubehörlieferanten,

Teams und Offiziellen.

Mit dem neuen Projekt „DIGA Academy“ hat

sich Justin Amian die Jugendförderung auf

die Fahne geschrieben und unterstützt eine

limitierte Anzahl an jungen Athleten und deren

Familien mit seinem jahrelange Knowhow

und Kontakten nach besten Kräften.

Justin Amian: „Ich freue mich darauf, nach

vielen Jahren im Profi-MX-Business zusätzlich

mit der DIGA Academy wieder in der Jugendförderung

aktiv zu werden. Ich selbst

habe früher als Hobbyfahrer immer zu den

großen MXGP-Teams aufgeschaut und wäre

froh gewesen, auf einen solchen Erfah-

60 MOTOCROSS ENDURO 7/22


UGENDFÖRDERUNG IM MOTOCROSS

rungsschatz zurückgreifen zu können. Heute

befinde ich mich in der glücklichen Lage,

gemeinsam mit meinem engsten Team,

über die letzte Jahre einen eigenen immensen

Erfahrungsschatz aufgebaut zu haben.

Nun ist es an der Zeit, diesen Erfahrungsschatz

zu nutzen und gezielt an ausgewählte

und talentierte junge Athleten und deren

Familien weiterzugeben.“

In der Saison 2022 werden der zehnjährige

Jamiro Peters auf seiner KTM SX 65 und

der siebenjährige Matteo Bauten auf seiner

GASGAS MC50 im Namen der DIGA Academy

an den Start gehen.

Jamiro Peters, der bereits einige Erfolge in

seiner noch sehr jungen Karriere vorzuweisen

hat, wird in der Saison 2022 bei der

EMX65 Europameisterschaft, der ONK65 in

den Niederlanden und bei der Deutschen

Meisterschaft 65 ccm starten und um Pokale

kämpfen

Jamiro Peters: „Ich bin sehr froh und dankbar,

ein Athlet der DIGA Academy zu sein

und bereits so jung schon von einem so professionellen

Umfeld unterstützt zu werden.

Ich freue mich riesig auf die Saison und gebe

mein Bestes, so viele Pokale wie möglich

für mich und die DIGA Academy einzufahren.“

Neben Jamiro Peters wird Matteo Bauten bei

diversen lokalen 50-ccm-Meisterschaften

und der European Junior E-Motocross Series

unter der Flagge der DIGA Academy antreten.

Matteo Bauten: „Ich freue mich über die

Möglichkeit, als Athlet der DIGA Academy,

gemeinsam mit meinem Freund Jamiro, von

dem ich noch viel lernen kann, an den Start

zu gehen und möchte mich hierfür bei Justin

Amian und der DIGA Academy bedanken.

Die Zeit bei den Rennen und beim Training

zusammen zu verbringen,, ist für mich das

schönste und natürlich ist es mein Traum,

eines Tages Weltmeister zu werden.“

Die DIGA Academy bedankt sich bei den

zahlreichen Partnern, die das Projekt „DIGA

Academy“ und die Jugendförderung tatkräftig

unterstützen und mit nach vorne treiben.

• Foto: Bavo Swijgers

7/22 MOTOCROSS ENDURO 61


NOTIZEN

MOTOCROSS SCHWEIGHAUSEN AM 16./17. JULI 2022

Am 16. und 17. Juli wird es nach aktuellem

Stand eine Motocross-Veranstaltung in

49. Auflage in Schweighausen im

Schwarzwald geben. „Nachdem bereits

Deutsche Meisterschaftsläufe aller Klassen

vom Deutschen Motorsportbund zugeteilt

wurden, ist die Durchführung geradezu

eine Herausforderung“, so der Vorsitzende

des MSC Schweighausen, Marco

Zehnle.

Auch im Juli 2021 fand eine Motocoss-Veranstaltung

auf dem Pflingstberg statt, jedoch

unter größeren Pandemie-Einschränkungen.

Am Samstag, 16. Juli, werden die üblichen

Wertungsläufe zur Baden-Württembergischen

Landesmeisterschaft ausgetragen,

zusätzlich werden Senioren und

auch Ladys starten. Außerdem werden

Läufe zum DMV Classic Cup ausgetragen.

Am Sonntag, 17. Juli, sind Pokalläufe der

großen Klasse zur Baden-Württembergischen

Landesmeisterschaft im Rahmenprogramm

vorgesehen. Das Highlight

sind aber die DM-Läufe der Klassen Open

und 125 ccm.

MIBRAG WARNT VOR ILLEGALEN ENDURO-TOUREN DURCH TAGEBAU

• Bergbauunternehmen richtet Appell

an Offroad-Sportler

• Gefahren werden unterschätzt

• MIBRAG ermöglicht Fahrten auf

ausgewiesenen Strecken

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft

mbH (MIBRAG) betreibt in Sachsen-Anhalt

und Sachsen den Tagebau

Profen. Verschiedene Offroadsportler

nutzen leider Teile des rekultivierten oder

aktiven Tagebaus illegal als Endurostrecken.

Das birgt große Gefahren sowohl

für die Fahrer als auch für MIBRAG-Beschäftigten

in sich. Dabei bietet MIBRAG

offizielle Möglichkeiten für Crossfahrer in

speziell ausgewiesenen Bereichen des

Tagebaus an.

„Der Tagebau ist kein öffentlicher Spielplatz

für Motorsportfreunde und steht

nicht grundlos unter strenger Bergaufsicht“,

betont Alexander Lengstorff Wendelken,

Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor.

„Der Tagebau ist eine Industrieanlage,

in der automatisch anfahrende

Bänder sowie stromführende und

bewegliche Anlagen und Maschinen eingesetzt

sind. Ebenso wie hohe Böschungskanten

bergen sie für Ungeschulte

ein großes Gefahrenpotenzial. Insbesondere

durch das Befahren von Böschungen

können Rutschungen ausgelöst

und Fahrer mit ihren Maschinen verschüttet

werden. Wer trotzdem solche Hinweise

ignoriert, bringt sich selbst und andere

in Gefahr. Das muss Jedem klar sein!“

Deshalb richtet MIBRAG an alle den Appell,

betretet nicht das Tagebaugelände,

achtet auf Hinweisschilder und Absperrungen.

MIBRAG ist sehr bemüht, die Interessen

der Offroadsportler zu kanalisieren. Das

Unternehmen wird aber gegen illegales

Betreten und Befahren – auch zum Schutz

der Sportler – konsequent straf- und zivilrechtlich

vorgehen.

62 MOTOCROSS ENDURO 7/22


THE WORLD ADVENTURE WEEK:

DIE CHALLENGES STEHEN FEST

mit Profitrainer Marko Barthel

Sei dabei, stelle dich den täglichen Herausforderungen

und gewinne ein exklusives KTM-

VIP-Erlebnis

• KTM verkündet die Preise der diesjährigen

Ausgabe von THE WORL

ADVENTURE WEEK

• Sechs glückliche Gewinner kommen in

den Genuss eines einzigartigen KTM-

Erlebnisses

• Eine Auswahl an tollen Tagespreisen

wartet auf die abenteuerlustigen Fahrer

• Die Teilnahme erfordert den Download

der RISER App und eine Eventregistrierung

THE WORLD ADVENTURE WEEK 2022 ist eine

perfekte Gelegenheit, um mit Gleichgesinnten

spannende Momente zu erleben. Um teilzunehmen,

müssen die Fahrer die RISER App

herunterladen, sich für THE WORLD ADVENTU-

RE WEEK anmelden und ihre Fahrten aufzeichnen.

Die täglichen Challenges für alle Teilnehmer

im Überblick:

4. Juli: Unternimm eine Ausfahrt und teile

sie via #theworldadventureweek

5. Juli: Fahre auf 890 Meter Seehöhe

6. Juli: Besuche einen KTM-Händler und poste

ein Foto davon auf Social Media

7. Juli: Es geht hoch hinaus. Lege an diesem

Tag insgesamt 1290 Höhenmeter zurück

8: Juli: Registriere von Montag bis Freitag mindestens

fünf Fahrten in deiner App

9. Juli: Fahre 390 km am Stück (+/- 15 km)

10. Juli: Unternimm eine Ausfahrt mit mindestens

zwei deiner Freunde

KTM präsentiert für 2022 einen ganz besonderen

Hauptpreis. Alle Fahrer die mindestens

1000 Kilometer zurücklegen und mindestens

drei der sieben Tagesaufgaben abschließen,

nehmen an der Verlosug des Hauptpreises

teil.

Die ersten fünf gezogenen Finalisten gewinnen

die All-inclusive-Teilnahme an einem VIP-

Fahrerlebnis im KTM-Stil: Sie werden die Ersten

sein, die eine neue Generation von KTM-

ADVENTURE-Bikes unter echten Adventure-Bedingungen

testen dürfen. Diese Veranstaltung

findet in Europa in der zweiten Jahreshälfte

statt. Das sechste und letzte Ticket wird an

den Fahrer vergeben, der im Laufe der Woche

die meisten Kilometer zurücklegt.

Alle Fahrer, die im Laufe der Woche erfolgreich

1000 Kilometer oder mehr zurücklegen, bekommen

einen individuellen Preis von KTM.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht

der Tagespreise gibt es auf

theworldadventureweek.com

Termine 2022

SCHNUPPERKURS ENDURO & MOTOCROSS

3 STUNDEN MIT LEIHMOTORRAD/

LEIHBEKLEIDUNG UNTER ANLEITUNG

22.06. Schnupperkurs Flöha für

Beginner/Einsteiger/Wiedereinsteiger

23.06. Schnupperkurs Flöha für

Beginner/Einsteiger/Wiedereinsteiger

24.06. Schnupperkurs Flöha für

Beginner/Einsteiger/Wiedereinsteiger

TRAINING – IN KLEINEN GRUPPEN

MIT INDIVIDUELLEN TRAININGSINHALTEN

09.07. Kids & Jugend-

MX/Endurotraining Schwepnitz

08.10. Endurotraining Pflückuff

09.10. Hardendurotraining Pflückuff

INTENSIVES-TRAINING

TRAINING IN KLEINEN GRUPPEN

MIT INDIVIDUELLEN TRAININGSINHALTEN

ÜBER 2 TAGE

27./28.08. Endurotraining in Viernau

für Anfänger/Fortgeschrittene

10./11.09. Endurotraining in Schweinfurt

für Anfänger/Fortgeschrittene

ENDUROPROJEKTE – EXKLUSIVE STRECKEN-

NUTZUNG, FREIES FAHREN UND GRUPPEN-TRAINING

MIT EINEM TRAINER über 3 TAGE

23.-26.09. EnduroPROjekt 2022 2.0

„3 Tage Offroad-Fun für jeden”

in Hohenmölsen

KinderTRAINING – UNSER KINDER-SOMMER-

MOTOCROSS-CAMP GEHT ÜBER 4 TAGE

23.07.-26.07. SOMMER-MOTOCROSS-

CAMP für KIDS und JUGENDLICHE

auf zwei Strecken

Kontakt:

Telefon: 037206/568881

Email: info@enduropro.de

www: enduropro.de

10 Euro Rabatt

mit dem Code: MCE10

bei der online-Anmeldung


VORSTELLUNG

KTM PRÄSENTIERT DIE KTM SMR DES MODELLJAHRES 2023

In einer Disziplin, in der Zehntelsekunden und wenige Zentimeter den Unterschied bei einer Rundenzeit

oder einem Überholmanöver ausmachen, sind die Präzision und der messerscharfe Fokus der

KTM 450 SMR genau das, was jeder Supermoto-Fan oder Rennfahrer braucht.

Die Innovationen beginnen schon mit

dem hydrogeformten, lasergeschnittenen

und robotergeschweißten Rahmen. Fokus

und Sensibilität vorn, Stabilität hinten:

Das ist das Rezept für schnelle und starke

Bikes auf der Supermoto-Strecke. KTM

hat (auch durch Anpassung der Rahmen-

Wandstärke) die Längs- und Torsionsflexibilität

verändert, um sicherzustellen,

dass das Feedback so unmittelbar und

präzise ist, wie jeder Fahrer, vom Einsteiger

bis zum Weltmeister, es sich wünscht.

Die überarbeitete Federbein-Halterung

des Modelljahres 2023 steigert die Energieabsorption

und Stabilität auf gerader

Strecke. Das Bike verhindert effektiv ein

Eintauchen, was die Beschleunigung und

die Kurvenausfahrt verbessert. Hierzu

tragen auch die Verlagerung der rotierenden

Massen und das neue Federbein

selbst bei. Die innen liegenden Fußrasten

verstärken das gute Gefühl, dass die KTM

450 SMR 2023 bis an ihre absoluten

Grenzen immer unter Kontrolle gehalten

werden kann. Der zweiteilige, mit Polyamid

verstärkte Aluminium-Heckrahmen

bietet nicht nur hervorragende Festigkeit,

sondern verbessert das Handlung noch

weiter. Den Kontakt mit der Strecke spürt

der Fahrer durch die CNC-gefräste Gabelbrücke

aus hochwertigem Aluminium,

nun mit einer Oberfläche mit gesteigertem

Grip für weniger „Verdrehen“ des

Lenkers.

Sich in die Kurve zu lehnen, hat sich nie

einfacher angefühlt, dank der meisterhaft

abgestimmten Flexibilität der Schwinge

aus Aluminiumguss, der neuen 22-mm-

Hinterradachse und der neuesten Generation

der WP XACT Suspension. Die AER-

48-mm-Gabeln bieten Split-Damping,

einfache Einstellung ohne Werkzeug und

weitere Vorteile. Ebenso praktisch ist das

neue kürzere, leichtere (jedoch weiterhin

mit selbem Federweg) WP XACT-Federbein,

das mit mehreren Verbesserungen

absolut optimiert wurde und so erweiterte

Dämpfungseigenschaften bietet. Das

WP XACT-Federbein ist das progressivste,

leistungsstärkste System, das je in eine

KTM Supermoto-Maschine eingebaut

wurde.

Die Kurveneinfahrt auf den Millimeter

präzise zu fahren, ermöglichen die starken

4-Kolben-Bremsen von Brembo mit

310-mm-Vorderscheibe. Eine 220-mm-

Scheibe und ein Bremssattel mit einem

Kolben kümmern sich um das Heck, und

die Antihopping-Kupplung von SUTER

und Hydraulik von Brembo lassen dich

driften, bis es Zeit zum Schalten wird.

Die KTM 450 SMR 2023 verfügt über eine

Metzeler Racetec SM K1 Bereifung (mit

langem Nutzungsfenster und kurzer Aufwärmzeit).

Bei der Konstruktion des neuen

SOHC-Motors war Zentralisierung der

Masse das Ziel: Nun feuert der Motor mit

63 PS und wiegt dabei nur knapp unter

27 kg, fast ein halbes Kilo weniger als

sein Vorgänger. Der Motor selbst wurde

nach hinten geneigt und das Kettenritzel

um 3 mm abgesenkt; das neue Zylinder-

Innenleben und die Kurbelwellenoptimie-

64 MOTOCROSS ENDURO 7/22


ung sind weitere Markenzeichen des Modelljahres

2023. Von PANKL Racing Systems

kommt ein überarbeitetes 5-Gang-

Getriebe mit neuem Übersetzungsverhältnis.

Ein weiteres Merkmal ist der neue

Quickshifter-Sensor auf der Schaltwalze,

der ein Hochschalten ohne Kupplung ermöglicht

(über den Kombischalter auf

dem Lenker deaktivierbar). Das Motormanagementsystem

von Keihin regelt Traktionskontrolle,

Launch-Control und Quickshifter

und bietet die Möglichkeit, zwischen

zwei anpassbaren Motor-Mappings

umzuschalten.

Die KTM 450 SMR 2023 ist demnächst

bei autorisierten KTM-Händlern

verfügbar.

Technische Highlights KTM 450 SMR

2023

• Neues Rahmenkonzept für unschlagbare

Agilität, Sensitivität und Stabilität

• Leichteres und robusteres 63-PS-Motorpaket

für ein unübertroffenes

Leistungsgewicht

• Hochentwickelte, einfach einstellbare

WP Suspension der neuen Generation

• Bremsanlage von Brembo

• Leistungsorientierte Bauteile von Fußrasten

und kompakter Auspuffanlage

bis hin zu Elektronik, Rädern und

Bereifung

• Die verbesserte Ergonomie betont

Agilität und Zentralisierung: Schneller

bessere Rundenzeiten erreichen

• Unverwechselbare Rennoptik und

sportliches Design

Hier findet ihr euren

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älterer Ausgaben als E-Paper und Videos der Bike- und

Produkt-Tests der letzten MCE-Ausgaben gibt es auf unserer

Homepage unter: www.mce-online.de

Anzeigen-Tel.

06023 9178286

0176/45861498

7/22 MOTOCROSS ENDURO 65


VORSCHAU

MCE 08/2022

Bei unseren

Tipps & Tricks

gibt es wieder einen

Trainingsplan für die

nächsten 4 Wochen

• Foto: Uwe Laurisch

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

MOTOCROSS ENDURO

Röntgenstraße 4

D-63755 Alzenau

Telefon: 06023 9178286

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

redaktion@ziegler-verlag.de

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Gerichtsstand Aschaffenburg

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Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Gerichtsstand Aschaffenburg

Redaktion: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06023 9178286

abo@ziegler-verlag.de

Redakteure und Fotografen:

Marko Barthel, Matthias Rülke, Marcus

Kehr, Mirko Knorr, Uwe Laurisch, Daniel

Hänel, Patrick Strelow, Gunnar Junge, Lars

Hertwig, Benjamin Koob, Micha Tetzner

MCE-Testcrew & Mediaproduktion:

Uwe Laurisch

09661 Rossau

Hauptstraße 56

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

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Manuskripte werden nur zurückgesandt,

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BIC: COBADEFFXXX

Mittlerweile ist das ADAC MX Masters aus der Motocross-Welt nicht mehr wegzudenken und genießt

einen enorm hohen Stellenwert. Wir sind natürlich auch wieder für euch dabei und werden

über die Rennen in Möggers und Bielstein berichten.

• Foto: ADAC Motorsport

MOTOCROSS ENDURO 08/2022

erscheint am 21. Juli 2022

Der Verlag übernimmt keine Haftung für unverlangt

eingeschickte Manuskripte u. Fotos.

Leserbriefe können aus redaktionellen

Gründen gekürzt werden.

Die Zeitschrift und alle Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt.

Veröffentlichungen, auch auszugsweise, nur

mit der Genehmigung der Redaktion. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder.

66 MOTOCROSS ENDURO 7/22

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