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Motocross Enduro Ausgabe 07-2022

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EDITORIAL<br />

VOLLES PROGRAMM<br />

Felix Melnikoff mit seiner KTM 125 XC-R, die für ihn alles hat, was eine Sportenduro braucht ...<br />

• Foto: Uwe Laurisch<br />

Themenvielfalt steht in dieser <strong>Ausgabe</strong> wieder<br />

an erster Stelle. Und deshalb haben wir<br />

für euch einen spannend-bunten Mix an<br />

Themen für die Juli-<strong>Ausgabe</strong> aufbereitet.<br />

Aber seht selbst.<br />

Den Anfang macht ab Seite 12 die <strong>Motocross</strong>-WM.<br />

Auf der legendären Strecke in<br />

Maggiora setzte sich der zu diesem Zeitpunkt<br />

noch unschlagbar scheinende Tim<br />

Gajser mit zwei Laufsiegen durch. Doch<br />

bereits beim nächsten Lauf in Riola Sardo<br />

(S. 14) baute WM-Leader Gajser wohl aus<br />

gesundheitlichen Gründen ab. Sensationell<br />

bestieg dort Calvin Vlaanderen das<br />

oberste Treppchen und konnte sein Glück<br />

kaum fassen. In Spanien, genauer gesagt<br />

in intu Xanadu (S. 16), erfolgte sozusagen<br />

der „Generationenwechsel“. Rookie Maxime<br />

Renaux holte sich in seiner ersten Saison<br />

bei den Großen seinen ersten GP-<br />

Sieg. Tom Vialle gewann die MX2-Klasse<br />

und das Red Plate. Und auch unsere deutsche<br />

Hoffnung Simon Längenfelder hatte<br />

Grund zu jubeln. Mit einer Glanzleistung<br />

belegte er den 2. Platz beim Spanien-GP.<br />

In Dreetz (S. 18) fand der Saisonauftakt zu<br />

den ADAC MX Masters statt und kein Geringerer<br />

als Max Nagl dominierte das dortige<br />

Geschehen.<br />

Auch in den USA startete die Outdoorsaison<br />

mit einem Paukenschlag (S. 22). In Pala<br />

konnten sich die Hondafahrer Chase<br />

Sexton, Ken Roczen (450 ccm), Jett und<br />

Hunter Lawrence (250 ccm) gleich vier der<br />

möglichen sechs Treppchenplätze sichern.<br />

Besonders erfreulich, Ken Roczen<br />

scheint wieder zu alter Stärke zurückgefunden<br />

zu haben.<br />

Aber auch im <strong>Enduro</strong>bereich hat sich seit<br />

unserer letzten <strong>Ausgabe</strong> so einiges getan.<br />

Beim Auftakt der WM in Spanien (S. 24)<br />

setzten sich Andrea Verona und Josep Garcia<br />

in der <strong>Enduro</strong>GP-Klasse durch. Aber<br />

gleich eine Woche später mussten sie sich<br />

in Portugal (S. 28) Wil Ruprecht geschlagen<br />

geben, gegen den an diesem Tag kein<br />

Kraut gewachsen war.<br />

Ab Seite 32 nehmen wir euch mit zum Auftakt<br />

des <strong>Enduro</strong> Jugend Cups Ost in Hohn-<br />

dorf, wo erstmals auch E-Bikes mit am<br />

Start waren.<br />

Natürlich kommen auch die 2023er-Modellvorstellungen<br />

in dieser <strong>Ausgabe</strong> nicht<br />

zu kurz. Den Anfang macht ab Seite 36 das<br />

KTM-<strong>Motocross</strong> Line-up, gefolgt von den<br />

<strong>Enduro</strong>s von Husqvarna (S. 40) und Sherco<br />

(S. 44).<br />

Weitere Tipps zum Thema Training gibt<br />

euch Marko Barthel ab Seite 48. In dieser<br />

Folge geht es um eure persönlichen Bedürfnisse.<br />

Seid gespannt.<br />

Ab Seite 50 stellen wir euch Nachwuchsfahrer<br />

Felix Melnikoff vor, aber natürlich<br />

nicht nur ihn, sondern auch sein Racebike<br />

KTM 125 XC-R, das auf seine Wünsche abgestimmt<br />

wurde.<br />

Von seinen Erlebnissen auf und neben der<br />

Rennstrecke berichtet euch auch wieder<br />

unser Kolumnist Lukas Platt (S. 56).<br />

Uns bleibt jetzt nur noch, euch viel Spaß<br />

beim Lesen zu wünschen.


SCHNAPPSCHUSS<br />

Der 2. Zschopauer ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup war Serien-<br />

Startschuss und bot wieder einmal Geländesport vom<br />

Feinsten – ausgerichtet von den Zschopauer <strong>Enduro</strong>sportlern<br />

... • Foto: Uwe Laurisch


INHALT<br />

<strong>07</strong>/<strong>2022</strong><br />

RACING<br />

12<br />

18<br />

Foto: Yamaha<br />

Foto: ADAC Motorsport<br />

<strong>Motocross</strong> WM<br />

WM Maggiora/I + Riola Sardo/I + intu Xanadu/E<br />

ADAC MX Masters<br />

Dreetz<br />

MODELLE 2023 KTM MOTOCROSS<br />

MOTOCROSS<br />

12 WM Maggiora/I<br />

14 Riola Sardo/I<br />

16 intu Xanadu/E<br />

18 ADAC MX Masters Dreetz<br />

22 AMA MX Pala<br />

ENDURO<br />

24 WM Lalin/E<br />

28 Pesoda Réguna/P<br />

32 <strong>Enduro</strong> Jugend Cup Ost<br />

Hohndorf<br />

POSTER<br />

34 Andrea Verona<br />

MODELLE<br />

36 KTM <strong>Motocross</strong> 2023<br />

40 Husqvarna <strong>Enduro</strong> 2023<br />

44 Sherco 2023<br />

TIPPS & TRICKS<br />

48 Training + 4-Wochen-Plan<br />

36<br />

MODELLE 2023 Sherco ENDURO<br />

Foto: KTM<br />

Wie jeder Champion versucht KTM ständig das Maximum herauszuholen und strebt stets nach Performance<br />

sowie Perfektion. Die KTM-SX-Reihe des Modelljahres 2023 wird den Markt neu beleben und<br />

alle Erwartungen der Fahrer übertreffen<br />

VORSTELLUNG<br />

50 Racebike Felix Melnikoff<br />

KOLUMNE<br />

56 Lukas Platt<br />

RUBRIKEN<br />

3 Editorial<br />

4 Schnappschuss<br />

8 People & Facts<br />

58 Warenkorb/Notizen<br />

66 Vorschau MCE 8/22<br />

44<br />

Foto: Sherco<br />

Die Sherco <strong>Enduro</strong>s 2023 sind wieder mit denselben Details erhältlich wie im Vorjahr. Insgesamt stehen<br />

7 Modelle zur Auswahl und dazu gehören die SE 125, SE 250, SE 300, SEF 300, SEF 450, SEF 500<br />

6 MOTOCROSS ENDURO 7/22<br />

Titelfotos: Husqvarna, Uwe Laurisch


WARENKORB<br />

KLIM<br />

Aggressor „Minus 1.0“<br />

58<br />

Foto: Klim<br />

Cippito<br />

Kupplungs-Hebel Lever<br />

60<br />

Foto: Uwe Laurisch<br />

ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup Ost<br />

Hohndorf<br />

32<br />

Foto: Uwe Laurisch<br />

MODELLE 2023 KTM Supermoto<br />

MODELLE 2023 husqvarna enduro<br />

64<br />

Foto: KTM<br />

In einer Disziplin, in der Zehntelsekunden und wenige Zentimeter den<br />

Unterschied bei einer Rundenzeit oder einem Überholmanöver ausmachen,<br />

sind die Präzision und der messerscharfe Fokus der KTM 450<br />

SMR genau das, was jeder Supermoto-Fan oder Rennfahrer braucht<br />

TIPPS & TRICKS Trainingsplan<br />

40<br />

Foto: Husqvarna<br />

Husqvarna Motorcycles präsentiert die TE- und FE-<strong>Enduro</strong>-Reihe des<br />

Modelljahres 2023 – ein Line-up an 2- und 4-Takt-Modellen, passend<br />

für <strong>Enduro</strong>-Fahrer aller Leistungsklassen<br />

VORSTELLUNG Racebike Felix Melnikoff<br />

Foto: Uwe Laurisch<br />

48<br />

Das richtige und differenzierte Training während der Rennen ist die<br />

Grundlage für gute Ergebnisse ...<br />

50<br />

Fotos:<br />

Foto:<br />

Mitterbauer<br />

Uwe Laurisch<br />

Diesmal waren wir mit dem Nachwuchsfahrer Felix Melnikoff auf unserer<br />

Hausstrecke. Felix ist mit seinen 15 Jahren sehr erfolgreich im<br />

deutschen <strong>Enduro</strong>sport und siegte u.a. im ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup ...<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 7


motocro<br />

PEOPLE & FACTS| RACING | TEAMS<br />

ADAC MX MASTERS<br />

NEUER TERMIN<br />

FÜR FÜRSTLICH DREHNA<br />

Saisonfinale in Fürstlich Drehna findet<br />

eine Woche früher statt<br />

DYLAN FERRANDIS<br />

ERNEUT VERLETZT<br />

AMA-<strong>Motocross</strong>-Champion Dylan Ferrandis<br />

verpasst verletzungsbedingt<br />

die ersten Läufe zur diesjährigen US-<br />

Meisterschaft. Beim Pressetag auf<br />

dem Fox Raceway in Pala zog er sich<br />

bei einem Sturz einen Bänderriss am<br />

linken Daumen zu und muss operiert<br />

werden.<br />

„Nach dem Sturz dachte ich, ich hätte<br />

mir nur den Daumen verstaucht, aber<br />

die medizinische Untersuchung ergab<br />

einen Bänderriss, der operiert werden<br />

muss. Eigentlich wollte ich versuchen,<br />

beim Saisonauftakt zu fahren,<br />

aber ohne Operation kann das Band<br />

in ein paar Wochen absterben und die<br />

Schäden irreversibel sein. Das Team<br />

und ich haben gemeinsam entschieden,<br />

die OP durchführen zu<br />

lassen, um meine körperliche<br />

Leistungsfähigkeit wiederherzustellen,<br />

das bedeutet aber leider,<br />

dass ich bei den ersten Rennen der<br />

MX-Saison nicht dabei sein werde“,<br />

gab Ferrandis enttäuscht bekannt.<br />

• Fotos: Yamaha<br />

Eine Terminverschiebung des „<strong>Motocross</strong> of European<br />

Nations“ sorgt für ein neues Datum des<br />

ADAC MX Masters-Saisonfinales in Fürstlich<br />

Drehna. Das Rennen auf der brandenburgischen<br />

Sandstrecke findet nun am 1./2. Oktober <strong>2022</strong><br />

und damit eine Woche früher als ursprünglich<br />

geplant statt. Durch die Terminanpassung erhalten<br />

die besten internationalen Nachwuchsfahrer<br />

die Möglichkeit, an beiden Rennen teilzunehmen.<br />

• Foto: ADAC MX<br />

motocross<br />

Masters<br />

8 MOTOCROSS ENDURO 7/22


ss<br />

MXOEN <strong>2022</strong><br />

TERMIN STEHT FEST<br />

Beim MXGP in intu Xanadu wurde der Termin für das MXoEN bekanntgegeben.<br />

Stattfinden wird das Event dieses Jahr am 8. und<br />

9. Oktober in Talavera de la Reina. Auch die Entscheidung bei<br />

den Damen wird dort fallen.<br />

RACING-NEWS<br />

MOTORRAD-MEYER-JUNIOR-RACING-TEAM<br />

Top DM-Plätze für das Meyer Junior Team<br />

Beim ADAC MX Weekend in Genthin fanden am 7. Mai die Prädikatsläufe<br />

zur Deutschen Jugend-<strong>Motocross</strong>-Meisterschaft statt.<br />

In der Klasse 85 ccm konnte sich Tristan Stadlbauer (#561) Platz<br />

6 und Max Meyer (153) Platz 7 im international besetzten Starterfeld<br />

sichern. Eine phantastische Leistung auf der sandigen Strecke<br />

des MC Genthin in Ferchland. Hannes Lorenz (4) konnte mit<br />

Platz 9 in der 65-ccm-Klasse ebenfalls ein top Ergebnis einfahren.<br />

Max startete zusätzlich am Sonntag, 8. Mai, noch beim MC Culitzsch<br />

bei der gemeinsamen Veranstaltung der Landesmeisterschaft<br />

Sachsen und der Nordbayern Thüringen <strong>Motocross</strong> Challenge.<br />

Mit zwei Laufsiegen und deutlichem Abstand zu den Verfolgern<br />

erzielte Max mühelos den Tagessieg in der Klasse 85<br />

ccm. • Text u. Foto: Motorrad-Meyer-Junior-Racing-Team<br />

Endlich Masters<br />

Am 21./22. Mai fand endlich der 1. ADAC-MX-Masters-Lauf des<br />

Jahres beim MC Dreetz statt. Nach einer langen Anreise konnte<br />

sich Max Meyer (153) trotz des international gut besetzen Starterfeldes<br />

am Samstagmorgen mit Platz 28 im Qualifying problemlos<br />

für die Teilnahme am Rennen qualifizieren. Nach einem<br />

guten Start im ersten Lauf ging Max auf Platz 9 ins Rennen,<br />

stürzte dann aber nach Kontakt mit einem anderen Fahrer und<br />

konnte leider erst als Letzter die Verfolgung aufnehmen. Er zeigte<br />

allerdings großen Kampfgeist und sehr viel Einsatz und konnte<br />

sich im Verlauf des Rennens trotz sehr schwieriger Streckenverhältnisse<br />

in Kombination mit Starkregen dann von Platz 40<br />

auf Platz 24 verbessern. Auch am Sonntag zum 2. Lauf ging Max<br />

nach einem guten Start in der zweiten Kurve mit diversen Fahrern<br />

zu Boden. Nachdem er bereits wieder Fahrt aufgenommen<br />

hatte, fand er sich aufgrund eines Rutschers auf der extrem zerbombten<br />

Strecke wieder auf Platz 33. Ohne aufzugeben ging es<br />

weiter und Max konnte sich auf den unglücklichen 21. Platz vorkämpfen.<br />

Er verpasste somit nur ganz knapp Punkte bei dieser<br />

ersten Masters-Veranstaltung des Jahres. Max zeigte tollen Einsatz<br />

und Kampfgeist und konnte bereits sehr gute Rundenzeiten<br />

im stark besetzten ADAC MX Masters Junior Cup 85 erzielen.<br />

• Text: Motorrad-Meyer-Racing; Foto: Steve Bauerschmidt<br />

„Glück Auf“ beim MSC Lugau<br />

„Los geht’s zum dritten DM-Lauf beim MSC Lugau“, hieß es am<br />

Sonntag, 29. Mai, und diesmal ging’s bei bestem Wetter auf einer<br />

Hartbodenstrecke zur Sache. „Glück Auf“ wünschte der Veranstalter<br />

und sorgte mit einer tollen Organisation für ein gelungenes<br />

Event.<br />

Max Meyer (153) war trotz einer Top Zeit im freien Training noch<br />

nicht ganz zufrieden mit sich, fühlte sich aber im Pflichttraining<br />

bereits deutlich wohler und konnte mit einer brillanten zweiten<br />

Zeit zeigen, dass er als Rookie in der 85er-DM nicht zu unterschätzen<br />

war. Mit guten Starts war Max im ersten Lauf zeitweise<br />

sogar auf Platz 2 und konnte diesen mit einem tollen 3. Platz abschließen.<br />

Auch im zweiten Lauf war Max bereits kurz nach dem<br />

Start auf Platz 3 und schaffte es mühelos, diesen bis ins Ziel zu<br />

verteidigen. In der Tageswertung reichte es somit ebenfalls für<br />

einen hervorragenden 3. Platz und Max konnte das erste Podium<br />

in seiner Rookie-Saison der 85er-DM einfahren. Tristan<br />

Stadlbauer (561) hatte leider nicht ganz so viel Glück. Mit einem<br />

soliden 10. Platz im Zeittraining hatte er sich zwar eine gute Ausgangsposition<br />

für die Rennen geschaffen, allerdings wurde er<br />

dann im ersten Lauf unverschuldet in einen großen Startcrash<br />

verwickelt und musste das Feld von hinten aufrollen. Trotzdem<br />

schaffte er es noch, auf Platz 14 vorzufahren. Lauf 2 konnte Tristan<br />

dann trotz Schmerzen im Knöchel aufgrund des Crashs im<br />

vorherigen Lauf noch auf dem 9. Platz beenden und schaffte somit<br />

noch einen tollen Platz 9 in der Tageswertung. Weiter so Tristan<br />

und gute Besserung!<br />

• Text: Motorrad-Meyer-Junior-Racing-Team<br />

6/22 MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS| TEAMS | TERMINE<br />

Hard <strong>Enduro</strong><br />

MANUEL LETTENBICHLER<br />

GEWINNT RUNDE 2 ZUR HARD-ENDURO-WM<br />

Manuel Lettenbichler konnte sich nach seiner Verletzungspause<br />

den Sieg bei der zweiten Runde der FIM-Hard-<strong>Enduro</strong>-Weltmeisterschaft<br />

in Serbien sichern. Mit einer unglaublich soliden Fahrt<br />

während des viertägigen Rennens holte sich Lettenbichler einen<br />

wohlverdienten obersten Treppchenplatz.<br />

Obwohl es ein langer Genesungsweg nach einer Knieoperation<br />

war, bewies der Deutsche in Serbien, dass er bereits wieder in<br />

Bestform ist und einen enormen Siegeswillen besitzt. Lettenbichler<br />

war bestrebt, nach seiner längeren Pause einige ernsthafte<br />

Rennmeilen zu sammeln und traf erst in letzter Minute die<br />

Entscheidung, an der Xross Hard <strong>Enduro</strong> Rally teilzunehmen und<br />

das hat sich ausgezahlt.<br />

Manuel Lettenbichler: „Ich bin ohne große Erwartungen hierher<br />

gekommen, daher ist es etwas ganz Besonderes zu gewinnen.<br />

Ich saß lange nicht auf dem Bike und es war harte Arbeit, wieder<br />

in Form zu kommen, aber es hat sich gelohnt. Der Sieg fühlt sich<br />

verdammt gut an. Ich bin die Sache zu Beginn der Veranstaltung<br />

ruhig angegangen und ich denke, das hat mir wirklich geholfen.<br />

Es gab jeden Tag einige wirklich harte Abschnitte und zusammen<br />

mit der GPS-Navigation war es nicht immer einfach. Aber die ersten<br />

beiden Offroad-Tage liefen richtig gut. Ich wusste, dass ich<br />

vor dem letzten Tag einen guten Vorsprung hatte, aber man weiß<br />

nie, was hinter der nächsten Kurve passiert, also habe ich einfach<br />

versucht, mich bis zur Ziellinie zu konzentrieren.“<br />

• Text u. Fotos: KTM<br />

10 MOTOCROSS ENDURO 7/22


TEAM DEUTSCHLAND<br />

TRIUMPHIERT BEI DER NIGHT OF THE JUMPS<br />

Ende Mai fand das zweite Freestyle of Nations <strong>2022</strong> statt. Vor über 8000<br />

Zuschauern in der Kölner LANXESS arena gingen die Teams aus Italien,<br />

Spanien und Deutschland bei der der NIGHT of the JUMPs an den Start.<br />

Mit Luc Ackermann (Foto) und David Rinaldo standen gleich zwei FMX-<br />

Weltmeister im Fahrerfeld und das auch noch zusammen in der deutschen<br />

Mannschaft. Der Berliner Kai Haase komplettierte Schwarz-Rot-<br />

Gold. Team Italien brachte mit Hochsprung-Rekordhalter und X Games<br />

Winner Massimo Bianconcini, Leonardo Fini und Davide Rossi viel Erfahrung<br />

auf den Nations Track. Team Spanien hingegen wurde vom jungen<br />

Wilden Marc Pinyol angeführt. Das Tandem Duo um Rocky Florensa<br />

und Antonio Navas sowie der junge Tscheche Matej Cesak komplettierten<br />

die „Selección“. Rinaldo ergänzte Team Deutschland, Cesak Team<br />

Spanien mit jeweils einer Wildcard.<br />

Team Germany untermauerte gleich im ersten Freestyle Heat seine Favoritenposition.<br />

Der Berliner Kai Haase zeigte neben dem Lazyboy Flip<br />

auch noch einen Frontflip. Damit verwies er Marc Pinyol (E) und Massimo<br />

Bianconcini (I) auf die Plätze. Die italienische Freestyle Legende<br />

konnte aber gleich im Best Whip Contest kontern. Er zog gemeinsam mit<br />

Matej Cesak und Kai Haase ins Halbfinale, musste sich dort aber verabschieden.<br />

In einem epischen Whip Final konnte Kai Haase mit Crowd-<br />

Decision knapp den jungen Cesak schlagen und fuhr 100 Punkte für<br />

Team Germany ein. Den Freestyle Heat 2 dominierte der für Deutschland<br />

startende Franzose David Rinaldo. Er packte mit der California Roll<br />

und dem Double Seatgrab Flip höchstschwierige Tricks aus. Auf den<br />

2. Platz schob sich der Italiener Davide Rossi mit Cliffhanger Backflip<br />

und Ruler Flip, der damit das spanische Tandem-Duo auf den 3. Platz<br />

verwies. Im Synchro Contest lieferten sich Team Deutschland und Team<br />

Spanien ein spektakuläres Battle. Mit zwei perfekt synchronen Indy<br />

Flips holten Marc Pinyol und Matej Cesak aber die 100 Punkte für die<br />

Iberer. Im dritten Freestyle Heat legte Matej mit Tsunami Flip und Seatgrab<br />

Flip spektakulär vor. Doch Leonardo Fini konterte mit Tricks wie<br />

dem Hartattack Flip und Rowedova Backflip. Dann war der deutsche<br />

FMX Terminator Luc Ackermann an der Reihe. Mit nur zwei Stunden<br />

Schlaf aus Prag eingeflogen, war der Deutsche Weltmeister trotzdem<br />

nicht zu stoppen und zündete ein wahres Trickfeuerwerk. Mit dem krassesten<br />

Tsunami Flip des Abends, Flatspin 360, massiven Holygrab to<br />

1-Hand-Lander, Seatgrab Indy Flip, Clicker to Superflip, Cliffhanger to<br />

1-Hand-Lander und dem Double Backflip zum krönenden Abschluss erhielt<br />

er mit 96 Zählern die Höchstpunktzahl des Abends und die Massen<br />

in der LANXESS arena tobten. Team Deutschland räumte mit Rock Solid<br />

Backflip von David Rinaldo und einem weiteren Double Backflip von Luc<br />

Ackermann auch im Best Trick<br />

FMX<br />

ab und sicherte sich mit 547 Punkten den<br />

Gesamtsieg. Spanien kam mit 449 Punkten auf Platz 2 vor Italien mit<br />

408 Zählern auf dem 3. Rang.<br />

VIDEOLINK NIGHT of the JUMPs Köln <strong>2022</strong>:<br />

https://youtu.be/nKNh1Hpdvsk<br />

Mehr Infos, Bilder und Videos unter<br />

www.NIGHToftheJUMPs.com<br />

• Foto: Oliver Franke<br />

6 oder 12<br />

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MOTOCROSS-WM<br />

MAGGIORA<br />

MXGP<br />

Tim Gajser ist<br />

weiterhin der<br />

Dominator des MXGP<br />

• Fotos: Honda<br />

MX2<br />

Jago Geerts<br />

holte seinen<br />

13. Grand-Prix-Sieg<br />

• Foto: Yamaha<br />

TIM GAJSER<br />

DOMINIERT WEITER<br />

JAGO GEERTS<br />

MX2-SIEGER<br />

WM-Leader Tim Gajser präsentierte sich auf der kniffligen Strecke in Maggiora erneut als der<br />

Mann, den es zu schlagen gilt und sicherte sich mit zwei Laufsiegen den Gesamtsieg.<br />

Jubel herrschte auch im Monster Energy Yamaha Factory Team, das mit Jeremy Seewer und<br />

Maxime Renaux die Plätze 2 und 3 belegte. In der MX2 setzte sich Jago Geerts vor Tom Vialle<br />

und Stephen Rubini durch.<br />

MXGP<br />

Regen in der Nacht von Samstag auf<br />

Sonntag setzte der Strecke in Maggiora<br />

ordentlich zu. Beim Start zum ersten Lauf<br />

war die Bahn aber bereits wieder gut abgetrocknet.<br />

In beiden Läufen lag Gajser<br />

nach der ersten Runde in den Top Drei. In<br />

Rennen 1 übernahm er im letzten Renndrittel<br />

die Führung, während er in Rennen<br />

2 nur vier Runden brauchte, um sich die<br />

Pole zu sichern. In beiden Läufen setzte<br />

er sich sodann schnell vom Rest des Feldes<br />

ab und fuhr ungefährdet als Erster<br />

durchs Ziel.<br />

Auf den Plätzen 2 und 3 in der Gesamtwertung<br />

landeten Jeremy Seewer und Maxime<br />

Renaux. Seewer hatte endlich zu alter<br />

Form zurückgefunden und in beiden<br />

Läufen den 2. Platz belegt. Rookie Renaux<br />

wurde zweimal Dritter.<br />

• Foto: Yamaha<br />

MX2<br />

Jago Geerts feierte in Maggiora den<br />

13. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und<br />

baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft<br />

auf 6 Punkte vor Tom Vialle aus.<br />

Trotzdem konnte Vialle mit seinem 2.<br />

Platz – übrigens dem fünften Podestrang<br />

in Folge – zufrieden sein. Im ersten Rennen<br />

hatte er einen großartigen Start, ging<br />

aber dann zu Boden. Seine Aufholjagd<br />

brachte ihm schließlich den 5. Platz ein.<br />

Im zweiten Rennen übernahm er in der<br />

ersten Runde die Führung und gab sie bis<br />

ins Ziel nicht mehr ab. Gesamtrang 3 ging<br />

mit den Laufplatzierungen 2 und 6 an Stephen<br />

Rubini. Simon Längenfelder folgte<br />

mit den Plätzen 6 und 3 auf Position 4.<br />

12 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrerstimmen<br />

Tim Gajser: Heute waren die Bedingungen<br />

ganz anders als gestern und das hat<br />

dazu geführt, dass ich mir Linien aussuchen<br />

konnte, die mir beim Überholen geholfen<br />

haben. Ich erwischte zwei gute<br />

Starts und konnte früh in die Top Drei fahren.<br />

Von da an musste ich nur noch konzentriert<br />

bleiben, um zum richtigen Zeitpunkt<br />

zu überholen und das Rennen zu<br />

kontrollieren. Ich genieße das Fahren im<br />

Moment wirklich sehr. Ein großes Dankeschön<br />

an das Team HRC für seine Arbeit.<br />

Es sind einfach großartige Menschen, die<br />

Wochenende für Wochenende an meiner<br />

Seite sind. Vielen Dank auch an die Fans,<br />

die zu diesen Rennen kommen. Es macht<br />

viel mehr Spaß vor Publikum zu fahren,<br />

das uns Fahrer anfeuert.<br />

Jeremy Seewer: Es fühlt sich großartig an,<br />

wieder auf dem Podium zu stehen und<br />

zwei sehr solide 2. Plätze geholt zu haben.<br />

Heute Zweitschnellster gewesen zu<br />

sein, war sehr gut, aber ich weiß, dass ich<br />

noch mehr Potenzial habe. Ich kämpfe immer<br />

noch mit ein paar Kleinigkeiten, die<br />

ich verbessern kann. Es sind nur kleine<br />

Details, die den Unterschied ausmachen,<br />

damit ich mich mit Tim (Gajser) messen<br />

kann. Aber momentan bin ich mit dem<br />

2. Platz zufrieden. Das war ein großer<br />

Schritt nach vorne.<br />

• Foto: Yamaha<br />

Maxime Renaux: Ich bin mit<br />

meinem Fahrstil nicht zufrieden.<br />

Ich bin nicht so<br />

gefahren, wie ich es<br />

kann. Ich habe mich<br />

ein bisschen gehetzt<br />

und einige Fehler gemacht.<br />

Aber ich muss<br />

das Positive sehen. Es<br />

ist trotzdem ein Podestplatz<br />

in meiner Rookie-Saison<br />

und ich bin in der Meisterschaft auf den<br />

2. Platz vorgerückt. Ich hatte zwei sehr gute<br />

Starts und das war das Hauptziel für<br />

dieses Wochenende. Wir lernen und verbessern<br />

uns weiter, um dem obersten<br />

Treppchen näherzukommen.<br />

Jago Geerts: Ich bin sehr glücklich. Zwei<br />

konstante Läufe, zwei konstante Starts.<br />

Ich fühlte mich das ganze Wochenende<br />

über gut auf der Strecke. Ich habe es geschafft,<br />

mich während der Rennen aus allem<br />

Ärger herauszuhalten. Ich bin heute<br />

gut gefahren. Im zweiten Rennen habe ich<br />

versucht, um den Sieg zu fahren und habe<br />

Tom (Vialle) überholt, aber am Ende hat<br />

es nicht gereicht. Daher bin ich mit einem<br />

1/2 für heute zufrieden und freue mich<br />

schon auf das nächste Rennen.<br />

Tom Vialle: Ich hatte im ersten Rennen ein<br />

wenig Pech. Ich glaube nach meinem<br />

Sturz lag ich auf Platz 15 oder so, aber ich<br />

habe es noch geschafft, Fünfter zu werden.<br />

Das war gar nicht so schlecht. Im<br />

• Foto: KTM<br />

zweiten Rennen hätte ich fast den Holeshot<br />

geholt, übernahm dann aber trotzdem<br />

die Pole und führte bis ins Ziel. Jago<br />

war ziemlich nah dran, aber ich konnte<br />

gewinnen. Ich bin ziemlich glücklich, weil<br />

ich heute einige positive Dinge mitnehmen<br />

konnte und das neue Bike wirklich<br />

gut funktioniert.<br />

Stephen Rubini: Es fühlt sich so gut an,<br />

auf dem Podium zu stehen. Ich bin so<br />

glücklich. So wie die Strecke am Samstag<br />

war, sah sie aus wie für mich gemacht,<br />

aber das Wochenende begann nicht so<br />

gut mit einem Sturz im Qualifikationsrennen.<br />

Obwohl ich mich als Dreizehnter<br />

qualifizierte, hatte ich immer noch das<br />

Gefühl, dass ich in den Rennen am Sonntag<br />

viel besser abschneiden könnte, aber<br />

ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht,<br />

dass ich auf dem Podium stehen würde.<br />

Simon Längenfelder: Heute war ein guter<br />

Tag! Ich war im ersten Rennen fast Letzter,<br />

aber ich habe einige Überholmanöver gemacht<br />

und mein Speed war am Ende sehr<br />

gut. Ich habe mich sehr über meinen<br />

6. Platz gefreut! Im zweiten Rennen war<br />

mein Start viel besser. Ich war wirklich,<br />

wirklich schnell und habe die ersten bei-<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 7. Lauf - Maggiora/I - 7./8.5.<strong>2022</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jeremy Seewer, CH,<br />

Yamaha; 3. Maxime Renaux, F, Yamaha; 4. Calvin Vlaanderen,<br />

NL, Yamaha; 5. Ruben Fernandez, E, Honda;<br />

6. Ben Watson, GB, Kawasaki; 7. Pauls Jonass, LV,<br />

Husqvarna; 8. Jeremy van Horebeek, B, Beta; 9. Mitch<br />

Evans, AUS, Honda; 10. Glenn Coldenhoff, NL, Yamaha.<br />

Ferner: 13. Henry Jacobi, D, Honda; 24. Loris Freidig, CH,<br />

GASGAS.<br />

MX2: 1. Jago Geerts, B, Yamaha; 2. Tom Vialle, F, KTM;<br />

3. Stephen Rubini, F, Honda; 4. Simon Längenfelder, D,<br />

GASGAS; 5. Kay de Wolf, NL, Husqvarna; 6. Mikkel Haarup,<br />

DK, Kawasaki; 7. Isak Gifting, S, KTM; 8. Liam Everts,<br />

B, KTM; 9. Kevin Horgmo, N, Kawasaki; 10. Kay Karssemakers,<br />

NL, KTM.<br />

Ferner: 15. Kevin Brumann, CH, Yamaha.<br />

EMX250: 1. Cornelius Toendel, N, Fantic; 2. Haakon<br />

Osterhagen, N, Fantic; 3. David Braceras, E, KTM; 4. Andrea<br />

Bonacorsi, I, Yamaha; 5. Yago Martinez, E, KTM;<br />

6. Lucas Coenen, B, Husqvarna; 7. Camden McLellan, ZA,<br />

KTM; 8. Eddie Wade, E, Kawasaki; 9. Lorenzo Ciabatti, I,<br />

KTM; 10. Maximilian Spies, D, KTM.<br />

Ferner: 13. Marcel Stauffer, A, KTM; 14. Mike Gwerder,<br />

CH, KTM.<br />

EMX Open: 1. Stefano Pezzuto, I, KTM; 2. Jose Butron, E,<br />

KTM; 3. Simone Croci, I, Husqvarna; 4. Tomas Kohut, SK,<br />

KTM; 5. Simon Jost, SK, KTM; 6. Davide de Bortoli, I, Honda;<br />

7. Michael Ivanov, BG, Husqvarna; 8. Giuseppe Tropepe,<br />

I, Husqvarna; 9. Michael Sandner, A, KTM; 10. Brad<br />

Anderson, GB, Honda.<br />

Ferner: 16. Johannes Klein, A, KTM; 22. Florian Hellrigl, A,<br />

KTM.<br />

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen): 1. Butron, 150<br />

Punkte; 2. Sandner, 129; 3. Kohut, 127; 4. Tropepe, 104;<br />

5. Ivanov, 101; 6. Croci, 95; 7. Jost, 84; 8. Pezzuto, 64;<br />

9. Raf Meuwissen, NL, KTM, 60; 10. de Bortoli, 57.<br />

Ferner: 18. Tim Koch, D, Husqvarna, 32; 19. Marcel Stauffer,<br />

KTM, 30; 23. Nico Koch, D, KTM, 27; 27. Klein, 22;<br />

45. Hellrigl, 6.<br />

• Fotos: GASGAS<br />

den eingeholt. Die Strecke war schwierig<br />

und ich hatte eine schöne Lücke hinter<br />

mir, also beschloss ich, es langsam angehen<br />

zu lassen und auf Nummer sicher zu<br />

gehen. Ich wurde Vierter im Gesamtklassement,<br />

aber ich denke, dass wir bald<br />

wieder auf dem Podium stehen werden.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 13


MOTOCROSS-WM<br />

RIOLA SARDO/I<br />

MXGP<br />

Gleich zwei<br />

Laufsiege für<br />

Calvin Vlaanderen<br />

• Fotos: shotbybavo<br />

MX2<br />

Tom Vialle<br />

holte den Sieg in der<br />

MX2 in Sardinien<br />

• Foto: KTM<br />

VLAANDEREN<br />

MXGP-GESAMTSIEG<br />

VIALLE<br />

BRILLANTE VORSTELLUNG<br />

Calvin Vlaanderen schrieb in Sardinien Geschichte und sicherte sich mit zwei Laufsiegen den<br />

Gesamtsieg in der MXGP-Klasse. Jorge Prado meldete sich mit Platz 2 von seiner Verletzungspause<br />

zurück. Glenn Coldenhoff holte mit Rang 3 seinen ersten Treppchenplatz in dieser Saison.<br />

In der MX2 lieferte Tom Vialle eine brillante Vorstellung ab. Jago Geerts und Thibault Benistant<br />

belegten die Plätze 2 und 3.<br />

MXGP<br />

Drückend heiße Temperaturen gepaart mit einer<br />

körperlich anstrengenden Tiefsandstrecke<br />

machten den MXGP von Sardinien zum ultimativen<br />

Test für Mensch und Maschine. Star<br />

des Tages war Calvin Vlaanderen. Der großgewachsene<br />

Südafrikaner erwischte nicht<br />

den besten Start, aber während viele Fahrer<br />

Probleme mit den herausfordernden Bedingungen<br />

hatten, blühte der Südafrikaner im<br />

Laufe des Rennens regelrecht auf und sicherte<br />

sich den ersten Laufsieg seiner Karriere in<br />

der MXGP-Klasse. Zweiter wurde WM-Leader<br />

Tim Gajser vor Jorge Prado, der hier ein erstes<br />

Ausrufezeichen nach seiner Verletzungspause<br />

setzte. Auch das zweite Rennen dominierte<br />

letztendlich Vlaanderen. Nach dem Start<br />

lag er auf Platz 4, stürmte sodann an Ruben<br />

Fernandez und Pauls Jonass vorbei und übernahm<br />

in Runde 8 die Führung von Prado, die<br />

er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Zweiter wurde<br />

Coldenhoff vor Prado.<br />

MX2<br />

Tom Vialle lag nach dem Start zu Lauf<br />

1 auf dem 5. Platz, hatte aber bald<br />

zum führenden Jago Geerts aufgeschlossen.<br />

Vialle (Foto)hielt mit dem<br />

Tempo des Belgiers mit, machte aber<br />

in der letzten Runde einen Fehler, sodass<br />

Geerts sich den Laufsieg sichern<br />

• Foto: KTM<br />

konnte. Im zweiten Lauf übernahm Vialle<br />

sofort die Führung und behielt sie bis ins<br />

Ziel, immer dicht gefolgt von Geerts, der<br />

letztlich das Nachsehen hatte. Dritter<br />

wurde Thibault Benistant. Simon Längenfelder<br />

kam mit den schwierigen Bedingungen<br />

gut zurecht und belegte in der Gesamtwertung<br />

den 6. Rang.<br />

14 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrerstimmen<br />

Calvin Vlaanderen: Ich bin sprachlos.<br />

Ganz ehrlich, es war das perfekte Wochenende.<br />

Ich war Erster im Zeittraining,<br />

Erster im Qualifying und Erster in beiden<br />

Läufen. Ich weiß nicht was ich sagen soll.<br />

Die vielen Jahre harter Arbeit haben sich<br />

gelohnt. Ich habe immer davon geträumt,<br />

einen MXGP zu gewinnen. Es ist alles so<br />

unwirklich. Ich wünschte nur, meine Familie<br />

wäre hier, um das mitzuerleben.<br />

• Foto: GASGAS<br />

Jorge Prado: Es tut so gut, wieder Rennen<br />

zu fahren. Ich habe es am Samstag etwas<br />

locker angehen lassen, habe aber gemerkt,<br />

dass ich ziemlich gut zurechtkomme<br />

und das hat mich wirklich motiviert.<br />

Der 2. Gesamtrang nach meiner Verletzungspause<br />

ist wirklich großartig! Die<br />

WM ist noch lange nicht zu Ende und ich<br />

werde versuchen, mich noch weiter zu<br />

steigern.<br />

Glenn Coldenhoff: Das erste Rennen begann<br />

nicht so gut. In der zweiten Kurve ist<br />

jemand vor mir gestürzt und ich musste<br />

das Feld ganz von hinten aufrollen. Ich<br />

war ich die ganze Woche vor dem Rennen<br />

krank und habe alles getan, um einigermaßen<br />

fit hier anzutreten. Im zweiten<br />

Rennen hatte ich einen besseren Start<br />

und sah, wie Calvin (Vlaanderen) sofort<br />

hart pushte. Ich wollte ihm folgen, aber<br />

das hat nicht funktioniert. Herzlichen<br />

Glückwunsch an Calvin, er ist super gefahren.<br />

Es ist gut, wieder auf dem Podium<br />

zu stehen. Es war ein harter Weg, aber ich<br />

wusste immer, dass ich es schaffen kann<br />

und hier sind wir wieder.<br />

Tom Vialle: Es ist schön, wieder zu gewinnen.<br />

Ich bin so glücklich, weil<br />

es heute ein hartes Rennen<br />

war. Wir hatten eine<br />

tolle Pace und in<br />

diesem tiefen Sand<br />

war es nicht so einfach.<br />

Ich habe den<br />

ganzen Tag mit Jago<br />

• Foto: KTM (Geerts) gekämpft und<br />

er hat im zweiten Moto<br />

wir klich gepusht, aber ich konnte das<br />

Rennen kontrollieren. Es war ein großartiger<br />

Sieg.<br />

Jago Geerts: Es war ein harter GP mit einer<br />

wirklich ruppigen Strecke und die heißen<br />

Temperaturen haben es nicht einfacher<br />

gemacht. Ich bin heute zwei gute<br />

Rennen gefahren. Im ersten bin ich früh in<br />

Führung gegangen und habe bis zum Ende<br />

ein gutes Tempo gehalten. Tom (Vialle)<br />

hat mich sehr gepusht, also wusste ich,<br />

dass auch das zweite Rennen hart werden<br />

würde. Tom hatte im zweiten Lauf einen<br />

besseren Start, was es für ihn einfacher<br />

und für mich schwieriger machte. Am Ende<br />

wurde ich Gesamtzweiter, aber ohne<br />

große Fehler, mit der gleichen Punktzahl<br />

wie der Sieger, also war es ein guter Tag.<br />

Thibault Benistant: Mein Wochenende<br />

endete mit einem Podestplatz wirklich<br />

gut. Ich hatte heute ein gutes Qualifikationsrennen<br />

und zwei Holeshots, was wirklich<br />

positiv ist und worüber ich wirklich<br />

glücklich bin. Ich fühlte mich ziemlich<br />

gut. Ich habe mein Rennen gut gemanagt<br />

und mir meine Kräfte gut eingeteilt, denn<br />

diese Strecke ist wirklich schwierig, vielleicht<br />

eine der schwierigsten des Jahres.<br />

Ich wollte dieses Podium so sehr, weil ich<br />

dieses Jahr ein paarmal nah dran war.<br />

Und ich habe es geschafft und bin wirklich<br />

glücklich darüber.<br />

Simon Längenfelder: Das war definitiv die<br />

härteste Runde der bisherigen Saison! Im<br />

zweiten Rennen hatte ich Pech, stürzte in<br />

der dritten Kurve, arbeitete mich aber<br />

schnell vom letzten auf den 8. Platz vor.<br />

Ich fuhr meiner Meinung nach sehr gut.<br />

Gegen Ende verlor ich meinen Rhythmus,<br />

also fuhr ich einfach weiter und gab mein<br />

Bestes. Heute hat es leider nicht für einen<br />

Treppchenplatz gereicht.<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 8. Lauf - Riola Sardo/I - 14./15.5.<strong>2022</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Calvin Vlaanderen, NL, Yamaha; 2. Jorge Prado,<br />

E, GASGAS; 3. Glenn Coldenhoff, NL, Yamaha; 4. Maxime<br />

Renaux, F, Yamaha; 5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;<br />

6. Brian Bogers, NL, Husqvarna; 7. Tim Gajser, SLO, Honda;<br />

8. Mattia Guadagnini, I, GASGAS; 9. Jeremy van Horebeek,<br />

B, Beta; 10. Pauls Jonass, LV, Husqvarna.<br />

Ferner: 16. Henry Jacobi, D, Honda.<br />

MX2: 1. Tom Vialle, F, KTM; 2. Jago Geerts, B, Yamaha;<br />

3. Thibault Benistant, F, Yamaha; 4. Kevin Horgmo, N, Kawasaki;<br />

5. Andrea Adamo, I, GASGAS; 6. Simon Längenfelder,<br />

D, GASGAS; 7. Isak Gifting, S, KTM; 8. Mikkel<br />

Haarup, DK, Kawasaki; 9. Liam Everts, B, KTM; 10. Bastian<br />

Boegh Damm, DK, KTM.<br />

Ferner: 11. Kevin Brumann, CH, Yamaha.<br />

WMX: 1. Shana van der Vlist, NL, KTM; 2. Nancy van de<br />

Ven, NL, Yamaha; 3. Daniela Guillen, E, KTM; 4. Larissa<br />

Papenmeier, D, Yamaha; 5. Britt Jans-Beken, NL, KTM;<br />

6. Martine Hughes, N, Honda; 7. Sara Andersen, DK,<br />

KTM; 8. Giorgia Blasigh, I, Yamaha; 9. Mathea Seleboe,<br />

N, Yamaha; 10. Lynn Valk, NL, Yamaha.<br />

Ferner: 12. Sandra Keller, CH, Yamaha; 17. Virginie Germond,<br />

CH, KTM; 20. Alicia Reitze, D, Yamaha; 21. Fiona<br />

Hoppe, D, GASGAS.<br />

EMX250: 1. Andrea Bonacorsi, I, Yamaha; 2. Rick Elzinga,<br />

NL, Yamaha; 3. Lucas Coenen, B, Husqvarna; 4. Dave<br />

Kooiker, NL, Yamaha; 5. Cornelius Toendel, N, Fantic;<br />

6. Marc Quentin Prugnieres, F, Kawasaki; 7. Cas Valk, NL,<br />

Fantic; 8. Jorgen-Matthias Talviku, EST, KTM; 9. Mike<br />

Gwerder, CH, KTM; 10. Camden McLellan, ZA, KTM.<br />

Ferner: 11. Maximilian Spies, D, KTM.<br />

Stand (nach 4 von 10 Veranstaltungen): 1. Toendel, 156<br />

Punkte; 2. Elzinga, 152; 3. Hakon Osterhagen, N, Fantic,<br />

112; 4. Bonacorsi, 108; 5. Coenen, 108; 6. McLellan, 100;<br />

7. D Braceras, E, KTM, 85; 8. Prugnieres, 81; 9. Talviku,<br />

77; 10. Meico Vettik, EST, KTM.<br />

Ferner: 11. Gwerder, 66; 12. Spies, 64; 14. Marcel Stauffer,<br />

A, KTM, 60.<br />

• Foto: GASGAS<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 15


MOTOCROSS-WM<br />

INTU XANADU/E<br />

MXGP<br />

Rookie Maxime<br />

Renaux mit einer<br />

Top Leistung<br />

• Fotos: shotbybavo<br />

MX2<br />

Tom Vialle war der<br />

Mann in der MX2<br />

• Foto: KTM<br />

ROOKIE SENSATION<br />

MAXIME RENAUX GEWINNT<br />

LÄNGENFELDER<br />

WIEDER AUF DEM TREPPCHEN<br />

Rookie Maxime Renaux sicherte sich in Spanien seinen ersten MXGP-Sieg, während Glenn Coldenhoff<br />

mit Platz 2 den Tag für das Monster Energy Yamaha Factory MXGP-Team perfekt machte. Auf<br />

Rang 3 landete Husqvarna-Rider Brian Bogers. In der MX2 platzierte sich Simon Längenfelder endlich<br />

wieder auf dem Treppchen. Er wurde hinter Tom Vialle und vor Jago Geerts Zweiter.<br />

MXGP<br />

Maxime Renaux präsentierte sich bei<br />

hohen Temperaturen in beiden Läufen<br />

einfach sensationell. Der 22-jährige<br />

Franzose machte mit zwei überzeugenden<br />

Laufsiegen seinen allerersten<br />

Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse<br />

perfekt. Aber auch sein Teamkollege<br />

Glenn Coldenhoff konnte beeindrucken.<br />

Er gewann die Qualifikation,<br />

wurde im ersten Rennen Fünfter, im<br />

zweiten Zweiter und landete schließlich<br />

auf dem 2. Treppchenplatz. Standing<br />

Construct Husqvarna Factory Racing-Fahrer<br />

Brian Bogers zeigte sich<br />

mit Gesamtrang 3 sehr zufrieden.<br />

Durch schnelle Überholmanöver in<br />

der ersten Runde in Lauf 1 gelangte er<br />

aus den hinteren Top Ten schnell auf<br />

Rang 4, den er bis zur Zielflagge hielt.<br />

Auch im zweiten Lauf wusste Bogers<br />

zu beeindrucken und wurde schließlich<br />

Dritter.<br />

• Foto: KTM<br />

MX2<br />

Mit seinem siebten Podestplatz in Folge<br />

konnte Tom Vialle das Red Plate von Jago<br />

Geerts übernehmen. In beiden Läufen konnte<br />

der 21-Jährige seinen Titelkonkurrenten<br />

Geerts von der Spitze verdrängen und sich<br />

somit den Gesamtsieg sichern. Simon Längenfelder<br />

zeigte in Spanien sein enormes Potenzial<br />

und wurde einmal Zweiter und einmal<br />

Dritter. Im ersten Lauf fuhr er vom 6.<br />

auf den 2. Platz vor und erzielte dabei die<br />

schnellste Runde des Rennens! Im zweiten<br />

Lauf wusste er erneut zu beeindrucken<br />

und liegt damit momentan im Klassement<br />

auf Rang 3 hinter Jago Geerts.<br />

16 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrerstimmen<br />

Maxime Renaux: Mein erster Gesamtsieg<br />

in der MXGP-Klasse. Meine Mutter hat<br />

morgen Geburtstag, das ist ein schönes<br />

Geschenk für sie. Das war großartig. Ich<br />

habe mich an diesem Wochenende auf<br />

der Strecke super gefühlt. Ich habe heute<br />

gute Starts erwischt und bin zwei konstante<br />

Motos ohne Fehler gefahren. Darüber<br />

bin ich sehr, sehr glücklich.<br />

Glenn Coldenhoff: Vor Argentinien haben<br />

wir einige Tests durchgeführt und in allen<br />

Bereichen große Verbesserungen erzielt.<br />

Wir konnten uns enorm steigern. Gestern<br />

lief es bereits gut. Ich gewann die Qualifikation<br />

und konnte mir einen guten Startplatz<br />

für heute sichern. Vor dem ersten<br />

Lauf stürzte ich aufgrund der starken Streckenbewässerung.<br />

Ich habe die Pfützen<br />

zu spät gesehen und bevor ich mich versah,<br />

lag ich auf dem Boden. Aufgrund<br />

dessen fühlte ich mich im ersten Rennen<br />

etwas benommen, aber ich schaffte es<br />

trotzdem, Fünfter zu werden. Im zweiten<br />

Rennen hatte ich einen guten Start und einen<br />

fairen Kampf mit Maxime. Er war heute<br />

zu stark. Insgesamt gesehen, war es ein<br />

gutes Wochenende.<br />

Brian Bogers: Das fühlt<br />

sich unglaublich an.<br />

Es war ein harter<br />

Grand Prix. Ich bin<br />

so glücklich, auf<br />

dem Treppchen zu<br />

stehen. Mein Fahrgefühl<br />

war gut und<br />

• Foto: Husqvarna<br />

ich denke, dass die<br />

Geschwindigkeit da ist,<br />

um mich öfter auf dem Podest zu platzieren.<br />

Ich fühle mich im Moment einfach top<br />

auf meiner FC 450, egal, wo wir Rennen<br />

fahren.<br />

Tom Vialle: Ein tolles Wochenende für<br />

mich. Ich habe den ersten Lauf gewonnen,<br />

aber das war nicht einfach, weil viel<br />

Wasser auf der Strecke war. Ich bin froh,<br />

dass der Boden im zweiten Rennen besser<br />

war. Als Jago (Geerts) einen kleinen Fehler<br />

machte, ging ich in Führung. Ich fühlte<br />

mich großartig auf dem Bike. Es ist schön,<br />

das Red Plate zu haben, aber man darf<br />

sich nie zu sicher fühlen. Jago ist ein starker<br />

Fahrer und auch die restliche Konkurrenz<br />

schläft nicht.<br />

Jago Geerts: Heute war ein ziemlich<br />

schwieriger Tag. Im ersten Lauf habe ich<br />

den Holeshot geholt, bin dann aber<br />

schwer gestürzt. Ich nahm das Rennen als<br />

Neunter wieder auf, aber mein Lenker war<br />

verbogen. Ich hatte während des Rennens<br />

kein gutes Gefühl, aber am Ende ging es<br />

mir wieder etwas besser. Im zweiten Rennen<br />

holte ich wieder den Holeshot, was<br />

immer gut ist, und lag wieder in Führung.<br />

Diesmal unterlief mir aber ein kleiner Fehler<br />

und Tom (Vialle) zog vorbei. Ich wurde<br />

zum Glück noch Zweiter und konnte somit<br />

Schadensbegrenzung betreiben. Letztendlich<br />

bin ich zufrieden, auf dem Podium<br />

gelandet zu sein.<br />

Simon Längenfelder: Es war ein richtig<br />

guter Tag für mich! Ich hatte im ersten<br />

Rennen einen guten Start, habe aber die<br />

ersten beiden Kurven etwas vermasselt.<br />

Ich musste einige Überholmanöver absolvieren,<br />

um Zweiter zu werden. Im zweiten<br />

Rennen hatte ich einen guten Start, fand<br />

aber nicht wirklich meinen Rhythmus,<br />

wurde aber trotzdem<br />

Dritter. Ich freue mich<br />

sehr, wieder auf<br />

dem Podium zu<br />

stehen und hoffe,<br />

dass das noch öfter<br />

geschieht.<br />

• Fotos: GasGas<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 9. Lauf - intu Xanadu/E - 28./29.5.<strong>2022</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Maxime Renaux, F, Yamaha; 2. Glenn Coldenhoff,<br />

NL, Yamaha; 3. Brian Bogers, NL, Husqvarna; 4. Tim<br />

Gajser, SLO, Honda; 5. Jorge Prado, E, GASGAS; 6. Mattia<br />

Guadagnini, I, GASGAS; 7. Ruben Fernandez, E, Honda;<br />

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 9. Pauls Jonass, LV,<br />

Husqvarna; 10. Alberto Forato, I, GASGAS.<br />

Ferner: 15. Henry Jacobi, D, Honda.<br />

Stand (nach 9 von 19 Veranstaltungen): 1. Gajser, 404<br />

Punkte; 2. Renaux, 338; 3. Seewer, 292; 4. Prado, 290;<br />

5. Coldenhoff, 272; 6. Bogers, 243; 7. Fernandez, 242;<br />

8. Jonass, 196; 9. Calvin Vlaanderen, NL, Yamaha, 194;<br />

10. Jeremy van Horebeek, B, Beta, 189.<br />

Ferner: 15. Jacobi, 114; 21. Tom Koch, D, KTM, 41; 22. Valentin<br />

Guillod, CH, Yamaha, 32.<br />

MX2: 1. Tom Vialle, F, KTM; 2. Simon Längenfelder, D,<br />

GASGAS; 3. Jago Geerts, B, Yamaha; 4. Liam Everts, B,<br />

KTM; 5. Stephen Rubini, F, Honda; 6. Thibault Benistant,<br />

F, Yamaha; 7. Andrea Adamo, I, GASGAS; 8. Mikkel Haarup,<br />

DK, Kawasaki; 9. Kevin Horgmo, N, Kawasaki; 10. Jan<br />

Pancar, SLO, KTM.<br />

Ferner: 20. Kevin Brumann, CH, Yamaha, 4; 21. Mike<br />

Gwerder, CH, KTM, 4.<br />

Stand (nach 9 von 19 Veranstaltungen): 1. Vialle, 382<br />

Punkte; 2. Geerts, 372; 3. Längenfelder, 287; 4. Haarup,<br />

266; 5. Horgmo, 259; 6. Adamo, 227; 7. Kay de Wolf, NL,<br />

Husqvarna, 211; 8. Isak Gifting, S, KTM, 210; 9. Rubini,<br />

2<strong>07</strong>; 10. Benistant, 183.<br />

Ferner: 16. Jeremy Sydow, D, Husqvarna, 88; 17. Kevin<br />

Brumann, CH, Yamaha, 76; 38. Noah Ludwig, D, KTM, 7;<br />

42. Gwerder, 4; 43. Maximilian Spies, D, KTM, 2.<br />

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Daniela Guillen,<br />

E, KTM; 3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 4. Larissa<br />

Papenmeier, D, Yamaha; 5. Sara Andersen, DK, KTM;<br />

6. Lynn Valk, NL, Yamaha; 7. Giorgia Blasigh, I, Yamaha;<br />

8. Tahlia Jade O’Hare, AUS, Honda; 9. Amandine Verstappen,<br />

B, Kawasaki; 10. Mathea Seleboe, N, Yamaha.<br />

Ferner: 16. Sandra Keller, CH, Yamaha; 17. Alicia Reitze,<br />

D, Yamaha; 19. Virginie Germond, CH, KTM; 22. Fiona<br />

Hoppe, D, GASGAS.<br />

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. van de Ven, 173<br />

Punkte; 2. Valk, 148; 3. Shana van der Vlist, NL, KTM,<br />

135; 4. Papenmeier, 132; 5. Verstappen, 102; 6. Andersen,<br />

100; 7. Blasigh, 96; 8. Martine Hughes, N, Honda,<br />

95; 9. Guillen, 85; 10. O’Hare, 83.<br />

Ferner: 15. Keller, 47; 16. Germond, 42; 17. Anne Borchers,<br />

D, Fantic, 35; 18. Reitze, 29; 22. Kim Irmgartz, D,<br />

Honda, 14; 25. Janina Lehmann, D, Honda, 8; 31. Hoppe,<br />

6.<br />

EMX 125: 1. Ivano van Erp, NL, Yamaha; 2. Marc-Antoine<br />

Rossi, F, KTM; 3. Janis Martins Reisulis, LV, Husqvarna;<br />

4. Cas Valk, NL, Fantic; 5. Karlis Alberts Reisulis, LV, Yamaha;<br />

6. Alexis Fueri, F, Fantic; 7. Mathis Valin, F, GAS-<br />

GAS; 8. Elias Escandell, E, GASGAS; 9. Francisco Garcia,<br />

E, GASGAS; 10. Toni Giorgessi, F, GASGAS.<br />

Ferner: 21. Maximilian Werner, D, KTM.<br />

Stand (nach 4 von 9 Veranstaltungen): 1. Valk, 165 Punkte;<br />

2. Fueri, 138; 3. K.Reisulis, 135; 4. J.Reisulis, 121;<br />

5. van Erp, 120; 6. Rossi, 77; 7. Elias Escandell, E, GAS-<br />

GAS, 85; 8. Julius Mikula, CZ, KTM, 81; 9. Matteo Luigi<br />

Russi, I, KTM, 77; 10. Ferrucio Zanchi, I, Yamaha, 76.<br />

Ferner: 19. Werner, 23; 21. Maximilian Ernecker, A,<br />

Husqvarna, 20.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 17


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS<br />

Max Nagl erfuhr sich mit drei<br />

Laufsiegen die Maximalpunktzahl<br />

Dreetz<br />

MAX NAGL<br />

DOMINIERT BEIM AUFTAKT<br />

18 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Beim Saisonauftakt des ADAC MX Masters<br />

in Dreetz verfolgten 5000 Fans packende<br />

Duelle auf der herausfordernden Sandstrecke.<br />

Max Nagl setzte sich mit drei Laufsiegen<br />

mit Maximalpunktzahl an die Tabellenspitze<br />

vor den amtierenden Meister Jordi Tixier<br />

und Stefan Ekerold.<br />

Das Auftaktrennen der Saison gewann<br />

Max Nagl bereits am Samstag. Nagl fuhr<br />

einen kontrollierten Sieg ein, nachdem er<br />

den Red Bull-Holeshot-Sieger Jorge Zaragoza<br />

von der Spitze verdrängte. Tixier<br />

und LS2 Best Qualifier Award Winner<br />

Adam Sterry mussten sich aus dem Mittelfeld<br />

vorarbeiten. Sterry beendete das<br />

Rennen nach fünf Runden aufgrund eines<br />

technischen Defekts vorzeitig. Beachrace-Spezialist<br />

Lars van Berkel fuhr noch<br />

vor Tixier ins Ziel, dessen Aufholjagd auf<br />

dem 3. Rang endete. Stefan Ekerold und<br />

Miro Sihvonen rundeten die Top Fünf ab.<br />

Der ADAC MX Masters-Vizemeister von<br />

2021, Tom Koch, begann die ADAC MX<br />

Masters-Saison nach einer fünfwöchigen<br />

Verletzungspause mit einem 6. Rang.<br />

Am Sonntag spurtete Nagl im zweiten<br />

Wertungslauf des Wochenendes als<br />

Schnellster über die Red Bull Holeshot-Linie<br />

und setzte sich sofort vom Rest des<br />

Feldes ab. Sterry lag nach dem Start auf<br />

dem 2. Rang und brachte diese Position<br />

seinerseits in einem kontrollierten Rennen<br />

bis zur Zielflagge. Tixier musste für<br />

den 3. Rang umso mehr kämpfen, da er<br />

nach der ersten Runde nur knapp in den<br />

Top Ten lag. Ekerold hängte sich zu Rennmitte<br />

in den Windschatten des Franzosen<br />

und fuhr sich von Rang 6 auf den 4. Platz<br />

vor. Sihvonen bestätigte seine Leistung<br />

vom Vortag und kam abermals auf dem<br />

5. Rang ins Ziel, nachdem er zwischenzeitlich<br />

bereits auf dem 3. Platz lag.<br />

Im dritten Wertungslauf luchste Sterry<br />

noch in der Startkurve Nagl die Führung<br />

ab und gewann den Red Bull Holeshot.<br />

Die zahlreichen Fans am Streckenrand<br />

verfolgten für einige Runden ein spannendes<br />

Duell zwischen den beiden, bis<br />

sich Nagl an die Spitze setzen und in Folge<br />

einen Vorsprung herausfahren konnte,<br />

den er bis ins Ziel nicht mehr abgab. In<br />

der zweiten Rennhälfte setzte sich Ekerold<br />

dann vor Sterry, der nach einem Fehler<br />

sogar bis auf den 5. Platz zurückfiel.<br />

Ekerold musste erst drei Runden vor<br />

Schluss den erneut aus dem Mittelfeld<br />

vorfahrenden Tixier auf den 2. Platz vorbeilassen.<br />

Cedric Grobben fuhr ein unauffälliges,<br />

aber starkes, Rennen, das er auf<br />

dem 4. Platz vor Sterry beendete.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 19


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS<br />

Jordi Tixier<br />

Die Top Drei des letzten Rennens entsprechen<br />

auch dem Podium der Gesamtwertung<br />

in Dreetz: Nagl siegte vor Tixier und Ekerold,<br />

der nach fünf Jahren erneut aufs Podest<br />

eines ADAC MX Masters-Rennens<br />

stieg. Nagl ist damit der erste Tabellenführer<br />

der Saison <strong>2022</strong>.<br />

„Ich bin über sieben Monate keine Rennen<br />

gefahren und freue mich, hier gleich gewonnen<br />

zu haben. Ich bin zuvor noch nie in<br />

Dreetz gefahren und muss sagen, dass es<br />

die anstrengendste Strecke des gesamten<br />

ADAC MX Masters-Kalenders ist. Man muss<br />

in dem sehr tiefen Boden immer mit Druck<br />

fahren, damit das Motorrad stabil liegt.<br />

Meine guten Starts waren eine gute Basis<br />

für die drei Laufsiege. Ehrlich gesagt, bin<br />

ich über die Maximalpunktzahl selbst etwas<br />

überrascht. Im letzten Rennen war ich<br />

überrascht, dass Adam Sterry beim Start<br />

noch innen durchgeflutscht ist, so konnte<br />

ich mir aber ein paar gute Spuren von ihm<br />

abgucken. Der Kampf mit ihm hat Spaß gemacht<br />

und war sehr fair“, so Nagl über sein<br />

Wochenende.<br />

„Ich bin ehrlich: Ich bin nach Dreetz gereist,<br />

um zu gewinnen, aber Max Nagl war hier<br />

sehr stark. Ich hatte einige Probleme und<br />

keine guten Starts, insgesamt war das Wochenende<br />

mit dem 2. Platz also okay“, äußerte<br />

sich Tixier.<br />

„Dieses Resultat ist das Ergebnis von sehr<br />

viel harter Arbeit mit meinen Trainern und<br />

dem Team. Das letzte Mal habe ich vor fünf<br />

Jahren, in meiner Rookie-Saison, auf dem<br />

Podest gestanden. Ich hatte in Dreetz gute<br />

Starts, habe aber auch alles gegeben“,<br />

strahlte Ekerold bei der Siegerehrung.<br />

Guillem Farres mit Punktemaximum im<br />

ADAC MX Youngster Cup • Ivano van Erp<br />

fährt mit Konstanz zum Gesamtsieg im<br />

ADAC MX Junior Cup 125 • Maxime Lucas erringt<br />

Doppelsieg im ADAC MX Junior Cup 85<br />

Die Klassen ADAC MX Youngster Cup, ADAC<br />

MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup<br />

85 gingen im brandenburgischen Dreetz<br />

ebenfalls an den Start. Guillem Farres beeindruckte<br />

im ADAC MX Youngster Cup mit<br />

drei Laufsiegen. Ivano van Erp zeigte sich<br />

im ADAC MX Junior Cup 125 mit drei Podestplatzierungen,<br />

darunter einem Laufsieg, als<br />

konstantester und bester Fahrer. Im ADAC<br />

MX Junior Cup 85 dominierte Maxime Lucas<br />

mit einem ungefährdeten Doppelsieg.<br />

ADAC MX Youngster Cup<br />

Guillem Farres dominierte den Saisonstart.<br />

Der Spanier fuhr seine KTM in allen drei<br />

Rennen zum Sieg, nachdem er sich im Training<br />

bereits den LS2 Best Qualifier Award<br />

sicherte. Im ersten Lauf, der bereits am<br />

Samstag stattfand, enteilte Farres nach<br />

dem Red Bull Holeshot dem Rest des Feldes<br />

und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.<br />

Mike Gwerder lag etwas über die erste<br />

Rennhälfte auf dem 2. Platz, bis er nach einem<br />

selbstverschuldeten Sturz Camden<br />

McLellan den Vortritt lassen musste. McLellan<br />

hatte sich zuvor vom 8. Platz nach der<br />

Startrunde nach vorne gekämpft. Hinter<br />

Farres, McLellan und Gwerder rundeten Nico<br />

Greutmann und Maximilian Spies die Top<br />

Fünf ab, nachdem beide im Rennverlauf jeweils<br />

in den Top Drei liegend Fehler machten.<br />

Im zweiten Wertungslauf übernahm Farres<br />

schnell die Spitze von Red Bull Holeshot-<br />

Gewinner Mike Gwerder und setze sich<br />

nach vorne ab. Gwerder kontrollierte den<br />

2. Platz das ganze Rennen hinweg, während<br />

sich McLellan erst aus dem Mittelfeld nach<br />

vorne arbeiten musste. Mit Noah Ludwig<br />

und Marnique Appelt platzierten sich erneut<br />

zwei deutsche Fahrer in den Top Fünf.<br />

Ludwig musste sich das Ergebnis, ebenfalls<br />

aus dem Mittelfeld kommend, erkämpfen,<br />

während Appelt von einem guten Start profitierte.<br />

Im dritten Rennen bewies Farres seine Klasse<br />

im tiefen Sand. Appelt errang den Red<br />

Bull Holeshot, musste die Führung jedoch<br />

bereits in der ersten Runde an Maximilian<br />

Spies abgeben. Spies fuhr sich in der ersten<br />

Rennhälfte einen Vorsprung von fast<br />

20 Sekunden heraus, während Farres sich<br />

nach dem Start aus dem Mittelfeld vorarbeiten<br />

musste. Der Spanier flog förmlich<br />

20 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Ivano van Erp fuhr als einziger in allen<br />

drei Läufen des ADAC MX Junior<br />

Cup 125 aufs Podium und holte sich<br />

den Gesamtsieg<br />

Guillem Farres erteilte dem ADAC MX<br />

Youngster Cup eine Lehrstunde im Sandfahren:<br />

Poleposition und Maximalpunktzahl<br />

• Fotos: ADAC MX Masters/S.Bauerschmidt<br />

Nagl siegt beim Saisonauftakt des ADAC MX Masters in Dreetz vor Tixier und Ekerold<br />

Maxime Lucas dominierte den ADAC<br />

MX Junior Cup 85 mit einem ungefährdeten<br />

Doppelsieg<br />

über die Strecke, übernahm in der fünften<br />

Runden den 2. Platz und machte sich auf<br />

die Jagd nach Spies. Durch einen Sturz von<br />

Spies büßte dieser in einer einzigen Runde<br />

zehn Sekunden des Vorsprungs auf Farres<br />

ein. In einer spannenden Endphase fuhr<br />

sich Farres mehrfach ans Hinterrad seines<br />

Kontrahenten und übernahm in der letzten<br />

Runde noch die Führung. Spies rutschte<br />

nach einem Ausfall Gwerders im dritten<br />

Lauf in der Gesamtwertung hinter Farres<br />

und McLellan noch auf den 3. Platz.<br />

„So ein erfolgreiches Wochenende hatte<br />

ich tatsächlich nicht erwartet. Das Fahrerfeld<br />

ist wirklich stark und der ADAC MX<br />

Youngster Cup ist eine tolle Serie. Ich lebe<br />

in Belgien und fahre gerne im Sand und die<br />

Strecke hier hat mir sehr gut gefallen“,<br />

freute sich Farres über seinen Erfolg.<br />

ADAC MX Junior Cup 125<br />

Den Auftakt im ADAC MX Junior Cup 125 am<br />

Samstag gewann Karlis Alberts Reisulis<br />

deutlich vor Ivano van Erp und Bence Pergel.<br />

Auf die zwei Rennen am Sonntag musste<br />

Reisulis aufgrund einer Krankheit verzichten.<br />

So gelang im zweiten Wertungslauf<br />

Julius Mikula ein knapper Start-Ziel-Sieg,<br />

van Erp fuhr seine Yamaha keine halbe Sekunde<br />

hinter dem Tschechen über die Ziellinie.<br />

Der amtierende ADAC MX Junior Cup 85<br />

Champion Viteszlav Marek beendete das<br />

Rennen als Dritter. Auch im dritten Wertungslauf<br />

holte sich Mikula den Red Bull<br />

Holeshot, doch van Erp übernahm in der<br />

dritten Runde die Führung und setze sich<br />

nach vorne ab, um einen klaren Laufsieg<br />

einzufahren. Maximilian Werner kämpfte<br />

sich in der Schlussphase des Rennens<br />

ebenfalls an Mikula vorbei. In der Gesamtwertung<br />

gewann van Erp vor Mikula und<br />

Marek.<br />

„Es war ein nahezu perfektes Wochenende<br />

mit zwei 2. Plätzen und dem Sieg im letzten<br />

Rennen. Im letzten Rennen hatte ich endlich<br />

einen guten Start, der Zweikampf mit<br />

Julius Mikula hat Spaß gemacht und alles<br />

lief fair ab. Ich fühle mich im Sand sehr<br />

wohl, freue mich aber auch schon auf den<br />

Hartboden beim nächsten Rennen in Möggers“,<br />

so van Erp.<br />

ADAC MX Junior Cup 85<br />

In den zwei Läufen des ADAC MX Junior Cup<br />

85 setze sich Maxime Lucas jeweils mit einem<br />

klaren Vorsprung durch und sicherte<br />

sich die Tabellenführung mit Maximalpunktzahl.<br />

Im ersten Lauf am Samstag platzierten<br />

sich Jonathan Frank vor Marius Adomaitis<br />

auf den Rängen 2 und 3. Am Sonntag<br />

fuhr Jayson van Drunen auf den 2. Rang vor<br />

Mick Kennedy und Frank. In der Gesamtwertung<br />

landete van Drunen punktgleich<br />

vor Frank auf dem 2. Platz.<br />

„Es war hier sehr schwierig zu fahren, auch<br />

wenn ich tiefen Sand gewohnt bin. Ich bin<br />

sehr zufrieden mit dem Rennen hier, besser<br />

geht es nicht“, so Lucas über sein Rennwochenende.<br />

Sämtliche Rennen beider Veranstaltungstage<br />

können als Re-Livestream oder in Einzelläufen<br />

kostenlos über die Playlist ADAC MX<br />

Masters Dreetz angeschaut werden. Alle Ergebnisse<br />

des Wochenendes sind online unter<br />

adac.de/mx-masters zu finden.<br />

ADAC MX Masters - 1. Lauf - Dreetz - 21./22.5.<strong>2022</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MX Masters (Stand nach 1 von 8 Veranstaltungen): 1. Max<br />

Nagl, Husqvarna, 75 Punkte; 2. Jordi Tixier, F, KTM, 62; 3. Stefan<br />

Ekerold, Husqvarna, 56; 4. Lars van Berkel, NL, Honda, 52;<br />

5. Cédric Grobben, B, Yamaha, 43; 6. Tom Koch, KTM, 41; 7.<br />

Adam Sterry, GB, KTM, 38; 8. Jorge Zaragoza, E, Honda, 34; 9.<br />

Miro Sihvonen, FIN, Honda, 32; 10. Gert Krestinov, EST, Honda,<br />

29.<br />

MX Youngster Cup: 1. Guillem Farres, E, KTM, 75 Punkte; 2.<br />

Camden McLellan, ZA, KTM, 62; 3. Maximilian Spies, KTM, 50;<br />

4. Nico Greutmann, Husqvarna, 46; 5. Mike Gwerder, CH, KTM,<br />

42; 6. Bradley Mesters, NL, Kawasaki, 41; 7. Noah Ludwig,<br />

KTM, 40; 8. Marnique Appelt, KTM, 40; 9. Rasmus Pedersen,<br />

DK, KTM, 34; 10. Peter König, KTM, 30.<br />

MX Junior Cup 85 (Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen): 1. Maxime<br />

Lucas, B, KTM, 50 Punkte; 2. Jayson van Drunen, NL, Yamaha,<br />

40; 3. Jonathan Frank, KTM, 40; 4. Mick Kennedy, NL,<br />

KTM, 36; 5. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna, 33; 6. Mark Tanneberger,<br />

Husqvarna, 26; 7. Jan-Marten Paju, EST, Husqvarna,<br />

25; 8. Martin Kettlitz Coll, KTM, 25; 9. Trey Cox, ZA, KTM, 21; 10.<br />

Aron Katona, H, KTM, 16.<br />

MX Junior Cup 125: 1. Ivano van Erp, NL, Yamaha, 69 Punkte; 2.<br />

Julius Mikula, CZ, KTM, 58; 3. Vitazslav Marek, CZ, KTM, 54; 4.<br />

Maximilian Werner, KTM, 45; 5. Janis Martins Reisulis, LV, KTM,<br />

44; 6. Markuss Ozolins, LV, KTM, 41; 7. Magnus Gregersen, DK,<br />

GASGAS, 40; 8. Bence Pergel, H, KTM, 35; 9. Eric Rakow, GAS-<br />

GAS, 30; 10. Saku Mansikkamäki, FIN, Husqvarna, 30.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 21


AMA MOTOCROSS<br />

1. Lauf - Fox Raceway - Pala/USA<br />

Foto: Honda<br />

4 Treppchenplätze für honda<br />

Ein Traumwochenende erlebten die Fahrer des Honda HRC-Teams beim Auftakt zur AMA MX Championship in Pala.<br />

Chase Sexton holte in der 450er-Klasse den Sieg vor Ken Roczen und Christian Craig (Yamaha). Jett Lawrence setzte<br />

sich vor seinem Bruder Hunter und Jo Shimoda (Kawasaki) in der 250er-Kategorie durch.<br />

Honda feierte zudem an diesem magischen<br />

Tag sein 50-jähriges MX-Jubiläum<br />

genauso wie der Fox Raceway.<br />

Sowohl Chase Sexton und Ken Roczen als<br />

auch Jett und Hunter Lawrence lieferten<br />

sich in ihren Klassen spannende Fights,<br />

sodass der Rest des Feldes zu Statisten<br />

degradiert wurde. Am Ende bewiesen<br />

Chase Sexton (450) und Jett Lawrence<br />

(250) den längeren Atem und setzten sich<br />

vor ihren jeweiligen Teamkollegen Ken<br />

Roczen und Hunter Lawrence durch.<br />

Die „Red Riders“ starteten bereits stark.<br />

In der 450er-Klasse holte sich einmal Sexton<br />

und einmal Roczen den Holeshot. Jett<br />

Lawrence lag bereits früh auf dem<br />

2. Rang. Hunter Lawrence hatte die meis-<br />

te Überholarbeit zu leisten. In Lauf 2 arbeitete<br />

er sich vom 7. auf den 2. Platz vor.<br />

Sowohl Sexton als auch Jett Lawrence gewann<br />

letztlich mit einem relativ geringen<br />

Vorsprung vor ihren Teamkollegen (10,3<br />

bzw. 6,1 Sekunden), während Roczens<br />

Vorsprung auf den drittplatzierten Christian<br />

Craig bemerkenswerte 32 Sekunden<br />

betrug!<br />

Der besondere Tag bedeutete für die vier<br />

Fahrer verschiedene Dinge: Für Sexton<br />

war es eine Statement, das zeigte, dass<br />

er bereit ist, an der Spitze der Königsklasse<br />

zu fahren. Für Roczen war es ein erfolgreiches<br />

Comeback, nachdem er Anfang<br />

März die Supercrosssaison abbrechen<br />

musste, um sich seiner Gesundheit zu<br />

widmen. Für Jett Lawrence war es ein souveräner<br />

Start für die 250er-Titelverteidigung<br />

und für Hunter Lawrence war es der<br />

Beweis, dass er eine ernstzunehmende<br />

Konkurrenz für seinen Bruder ist.<br />

Grund zum Feiern hatten aber auch Christian<br />

Craig und Jo Shimoda, die sich gleich<br />

zu Beginn der Saison in ihren Klassen auf<br />

dem 3. Treppchen platzieren konnten.<br />

Aufhorchen ließen auch die beiden Rennikonen<br />

Ryan Dungey und Antonio Cairoli<br />

beim Saisonauftakt. Nach sechs Jahren<br />

Abwesenheit konnte sich Dungey mit<br />

zwei 5. Plätzen den 5. Gesamtrang sichern.<br />

Multi-Weltmeister Cairoli belegte<br />

mit den Positionen 10 und 6 den 7. Gesamtplatz.<br />

22 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Foto: KTM<br />

Fahrerstimmen<br />

Chase Sexton: Das war ein Traumtag für<br />

mich. Während der gesamten Supercrosssaison<br />

wollte ich das schnellste Qualifying<br />

fahren, das Heat Race und das Main<br />

Race gewinnen, aber ich habe es nie geschafft.<br />

Ich denke, im Freien ist es noch<br />

schwieriger, ein 1/1 zu fahren, da man<br />

zwei gute Starts braucht und zwei volle<br />

Läufe durchhalten muss. Ich habe mich<br />

heute perfekt gefühlt. Ich denke, Kenny<br />

Antonio Cairoli: „Pala war ein sehr schönes<br />

Debüt für mich. Natürlich wäre es es ohne den<br />

Sturz im ersten Rennen etwas besser gelaufen,<br />

aber ich war in beiden Rennen nah<br />

an den Top Five“<br />

und ich haben großartig agiert. Unser<br />

Team hat in der Nebensaison und in diesem<br />

ganzen Jahr viel harte Arbeit investiert,<br />

um es uns so leicht wie möglich zu<br />

machen und ich habe das Gefühl, dass<br />

wir gerade an einem guten Punkt gelandet<br />

sind. Pala und die Fans hier in Südkalifornien<br />

sind super, ich bin einfach begeistert.<br />

Das war ein großer Tag für mich.<br />

Noch nie habe ich zwei Läufe gewonnen.<br />

Ich freue mich auf die weiteren Rennen.<br />

Ken Roczen: Ich habe hart gekämpft. Zu<br />

Beginn von Moto 2 habe ich Chase überholt.<br />

Ich hatte einige wirklich gute Linien<br />

und eine wirklich gute Geschwindigkeit<br />

und ich blieb die ganze Zeit dran, als er<br />

wieder vorne lag. Chase ist im Moment<br />

wirklich stark und sehr schnell, also war<br />

das Wichtigste für mich, nicht aufzugeben.<br />

Diese Strecke war wirklich schwierig<br />

zu fahren. Ich bin froh, dass wir auf dem<br />

Podium gelandet und vor allem sturzfrei<br />

aus den Läufen herausgekommen sind.<br />

Mit Jett und Hunter Lawrence hat unser<br />

Team zusätzlich in der 250er-Klasse einen<br />

großartigen Erfolg erzielt. Vielen Dank an<br />

dieses tolle Team.<br />

Christian Craig: Nach dem Gewinn der SX-<br />

Meisterschaft bin ich sehr motiviert. Mein<br />

Selbstvertrauen ist im Moment wirklich<br />

groß. Das hat sich auf der Strecke gezeigt.<br />

Zum ersten Mal in meiner Karriere habe<br />

ich in der 450er-Klasse einen Podestplatz<br />

erreicht. Es ist etwas Besonderes, gleich<br />

Dritter zu werden, vor allem konkurrenzfähig<br />

zu sein und mit Rennlegenden wie Ryan<br />

Dungey, Tony Cairoli und den restlichen<br />

Jungs zu kämpfen. Es war einfach ein<br />

super positiver Tag, um die Outdoor-Saison<br />

zu beginnen. Für den Rest des Jahres<br />

können wir darauf aufbauen.<br />

Jett Lawrence: Hier zu siegen, gibt mir ein<br />

gutes Gefühl, auch wenn der Fox Raceway<br />

nicht zu meinen Lieblingsstrecken gehört.<br />

Herzlichen Glückwunsch auch an Hunter.<br />

Ich habe mich immer mal wieder umgeschaut,<br />

um zu sehen, ob er Jo Shimoda<br />

überholt hat und er hat es getan. Das Rennen<br />

war einfach nur großartig.<br />

Hunter Lawrence: Der Fox Raceway ist eine<br />

wirklich schwierige Strecke. Hier ist die<br />

Fahrtechnik gefragt. Ich bin froh, Zweiter<br />

geworden zu sein. Dass Jett und ich Platz 1<br />

und 2 belegt haben ist super und ein<br />

großartiger Start in die Saison. Ich kann<br />

dem Team gar nicht genug danken.<br />

Jo Shimoda: Ich habe in diesen letzten<br />

zwei Wochen wirklich hart trainiert, um<br />

mich auf die <strong>Motocross</strong>-Saison vorzubereiten<br />

und auf dem Podium zu stehen. Es<br />

fühlt sich so gut an zu sehen, dass sich all<br />

die harte Arbeit ausgezahlt hat. Ich kann<br />

es kaum erwarten, einen weiteren Podiumsplatz<br />

zu erreichen. Wir haben dieses<br />

Jahr ein super starkes Fahrerfeld, das viele<br />

spannende Rennen verspricht.<br />

Foto: Honda<br />

Lucas Oil AMA Pro <strong>Motocross</strong> Championship - 1. Lauf<br />

Fox Raceway - Pala/USA - 28.5.<strong>2022</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

450 ccm: 1. Chase Sexton, Honda (1/1); 2. Ken Roczen, Honda<br />

(2/2); 3. Christian Craig, Yamaha (3/3); 4. Eli Tomac, Yamaha<br />

(7/4); 5. Ryan Dungey, KTM (5/5); 6. Jason Anderson, Kawasaki<br />

(4/8); 7. Antonio Cairoli, KTM (10/6); 8. Aaron Plessinger, KTM<br />

(6/10); 9. Justin Barcia, GASGAS (8/9); 10. Shane McElrath,<br />

Husqvarna (11/7).<br />

250 ccm: 1. Jett Lawrence, Honda (1/1); 2. Hunter Lawrence,<br />

Honda (2/2); 3. Jo Shimoda, Kawasaki (4/3); 4. RJ Hampshire,<br />

Husqvarna (3/9); 5. Michael Mosiman, GASGAS (9/4); 6. Austin<br />

Forkner, Kawasaki (6/6); 7. Seth Hammaker, Kawasaki<br />

(8/5); 8. Levi Kitchen, Yamaha (5/8); 9. Pierce Brown, GASGAS<br />

(7/7); 10. Stilez Robertson, Husqvarna (10/11).<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 23


ENDURO-WM: LALIN/E<br />

SIEGE FÜR<br />

VERONA UND GARCIA<br />

Beim Auftakt zur diesjährigen <strong>Enduro</strong>-WM-Saison sicherte sich Andrea<br />

Verona am ersten Tag erstmals den GP-Sieg. Am zweiten Tag aber<br />

landete Lokalmatador Josep Garcia auf dem obersten Treppchen.<br />

24 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Tag 1:<br />

Erster Sieg für Andrea Verona<br />

Andrea Verona sichert sich den ersten <strong>Enduro</strong>GP-Sieg<br />

der Saison <strong>2022</strong> • Steve<br />

Holcombe (Beta) und Wil Ruprecht (TM)<br />

belegen die Plätze 2 und 3 • Jane Daniels<br />

siegt bei den Frauen<br />

Aus einem Dreikampf um den Sieg ging<br />

der GASGAS Factory Racing-Fahrer Andrea<br />

Verona als Sieger hervor und sicherte<br />

sich seinen ersten <strong>Enduro</strong>GP-Gesamtsieg.<br />

Mit weniger als vier Sekunden Abstand<br />

zwischen den ersten drei komplettierten<br />

der Brite Steve Holcombe (Beta)<br />

und der Australier Will Ruprecht (TM) das<br />

<strong>Enduro</strong>GP-Podium.<br />

Der lang erwartete Start der WPTGlobal<br />

FIM <strong>Enduro</strong>GP-Weltmeisterschaft <strong>2022</strong><br />

begann mit dem traditionellen Akrapovic-<br />

Supertest am Freitagabend. Der Italiener<br />

Alex Salvini (Husqvarna) fuhr zwar die<br />

beste Zeit, aber zwischen Steve Holcombe,<br />

Brad Freeman (Beta) und Andrea Verona<br />

war der Kampf eröffnet.<br />

Holcombe ließ am Samstagmorgen nichts<br />

anbrennen und gewann den Eröffnungs-<br />

POLISPORT-Extreme-Test mit beeindruckenden<br />

sieben Sekunden Vorsprung.<br />

Durch einen schweren Sturz beim<br />

ACERBIS-Cross-Test verlor er dann aber<br />

wertvolle Sekunden. Am Ende der ersten<br />

Runde hatte sich das Feld sortiert. Als<br />

Schnellster im JUST1-<strong>Enduro</strong>-Test führte<br />

Verona vor Holcombe mit weniger als<br />

zwei Zehntelsekunden. Nathan Watson<br />

folgte dicht dahinter auf Platz 3.<br />

Im Laufe des Tages wechselten die Positionen<br />

ständig. Holcombe, Ruprecht und<br />

Verona trennten vor dem letzten Test nur<br />

zwei Sekunden. Verona machte den Sack<br />

zu und verwies seine Rivalen Holcombe<br />

und Ruprecht auf die Plätze. Somit gewann<br />

Verona erstmals die <strong>Enduro</strong>GP-<br />

Klasse. Der Spanier Josep Garcia (KTM)<br />

landete aufgrund einiger Fehler auf dem<br />

4. Platz. Schwierig verlief der Saisonauftakt<br />

für Brad Freeman. Er wurde Neunter.<br />

Foto: GASGAS<br />

Verona, Holcombe und Freeman<br />

gewinnen ihre Klassen<br />

Als Sieger der <strong>Enduro</strong>GP-Klasse führte<br />

Verona natürlich auch die <strong>Enduro</strong>1-Kategorie<br />

an. Hinter ihm holte sich Thomas Oldrati<br />

einen hart umkämpften 2. Platz, der<br />

Franzose Theophile Espinasse wurde Dritter.<br />

Da die besten <strong>Enduro</strong>2-Konkurrenten<br />

auch um den Sieg in der <strong>Enduro</strong>GP<br />

kämpften, war das Tempo hoch. Trotz eines<br />

kleinen Fehlers im letzten Test konnte<br />

Holcombe mit nur einer Zehntelsekunde<br />

Vorsprung auf Ruprecht gewinnen. Nach<br />

einem durchwachsenen Start steigerte<br />

sich Garcia in der Schlussphase und wurde<br />

Dritter.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 25


ENDURO-WM: LALIN/E<br />

Während die <strong>Enduro</strong>GP-Kategorie nicht<br />

nach den Wünschen von Freeman verlief,<br />

siegte er dennoch in der <strong>Enduro</strong>3-Klasse.<br />

Klassenneuling Davide Guarneri (Fantic),<br />

der <strong>2022</strong> in seine 20. Weltmeisterschaftssaison<br />

startet, konnte sich als Zweiter<br />

aufs Podium stellen. Matteo Pavoni (TM),<br />

Juniorenmeister von 2021, setzte als Dritter<br />

erste Duftmarken.<br />

Daniels, Pichon und Edmondson stehen<br />

ganz oben auf den Podien der Damen,<br />

Junioren und Jugend<br />

In der Damenklasse drehte sich alles um<br />

eine Fahrerin – Jane Daniels. Die Britin<br />

war die Fahrerin, die es zu schlagen galt,<br />

sie gewann bis auf zwei alle Sonderprüfungen<br />

und sicherte sich mit 70 Sekunden<br />

Vorsprung einen souveränen Sieg. Mireia<br />

Badia wurde Zweite, dicht gefolgt von Rosie<br />

Rowett, die sich den 3. Podestplatz sicherte.<br />

In der Junior-Kategorie siegte Neuling<br />

Zach Pichon auf Sherco. Nachdem Pichon<br />

beim ersten ACERBIS-Cross-Test viel Zeit<br />

verloren hatte, kämpfte er sich zurück an<br />

die Spitze und so blieb für Roni Kytonen<br />

nur Rang 2. Hinter ihm platzierte sich Jed<br />

Etchells auf Fantic.<br />

In der Jugendklasse kam ein weiterer Sieg<br />

für Fantic durch Harry Edmondson dazu.<br />

Nach einem engen Kampf mit Samuli Puhakainen<br />

(TM) gewann Edmondson mit<br />

nur 7 Zehntelsekunden Vorsprung. Sherco-Fahrer<br />

Thibault Giraudon komplettierte<br />

die Top Drei.<br />

Wie platzierten sich Edward Hübner<br />

und Luca Fischeder?<br />

Edward wurde am ersten Fahrtag Zwölfter<br />

in der E1. Sherco-Pilot Luca Fischeder<br />

konnte Rang 5 in der J1 für sich beanspruchen.<br />

Für Brad Freeman war es<br />

kein perfekter Start in die<br />

Meisterschaft | Fotos: Beta<br />

Tag 2:<br />

Josep Garcia holt sich den Heimsieg<br />

Andrea Verona wollte den Erfolg vom Vortag<br />

unbedingt wiederholen, doch Garcia<br />

fand zu 100 Prozent in den Wettkampf hinein<br />

und machte so Veronas Pläne zunichte.<br />

Titelverteidiger Brad Freeman,<br />

legte seinen 9. Platz von Tag 1 ad acta, besann<br />

sich auf sein Können und holte so in<br />

der Gesamtwertung den letzten Podiumsplatz.<br />

Bei den Damen machte mit zwei<br />

Siegen aus zwei Starts Jane Daniels ihre<br />

Ambitionen auf den Titel deutlich.<br />

Josep Garcia wollte die heimischen Gefilde<br />

am zweiten Tag nicht wieder anderen<br />

überlassen, quetschte alles aus seiner<br />

KTM heraus und zeigte sowohl beim<br />

ACERBIS-Cross-Test als auch beim<br />

JUST1-<strong>Enduro</strong>-Test mit 16-Sekunden-Vorsprung<br />

auf Verona und Freeman, dass er<br />

es verdammt ernst meinte. Wil Ruprecht<br />

und Steve Holcombe mussten sich nach<br />

Ein <strong>Enduro</strong>GP-Sieg für Josep<br />

García | Foto: KTM<br />

26 MOTOCROSS ENDURO 7/22


dem ersten Umlauf mit Platz 4 und 5 zufrieden<br />

geben.<br />

Freeman fuhr beim POLISPORT-Extreme-Test<br />

zu Beginn der zweiten Runde hingegen Bestzeit.<br />

Doch Garcia wusste, was er zu tun hatte.<br />

Das zeigte er bei den folgenden beiden Tests,<br />

als er seinen Vorsprung auf 22 Sekunden ausbaute.<br />

Den Rest des Tages kontrolliere Garcia<br />

das Feld und setzte so sein Ziel, den <strong>Enduro</strong>GP-Sieg<br />

zu erringen, erfolgreich um. Hinter<br />

dem Spanier wurde es zwischen Freeman und<br />

Verona immer enger. Freeman schaffte im<br />

POLISPORT-Extreme-Test eine weitere Bestzeit<br />

und so trennten die beiden nur acht Hundertstelsekunden<br />

vor der letzte Prüfung des<br />

Tages. Verona stellte rechts richtig auf laut<br />

und so musste Freeman vier Sekunden schlucken.<br />

Das Feld sortierte sich schließlich mit<br />

Verona auf 2 und Freeman auf 3.<br />

<strong>Enduro</strong>1-, <strong>Enduro</strong>2- und <strong>Enduro</strong>3-<br />

Klassensiege für Verona, Garcia und Freeman<br />

Bei der <strong>Enduro</strong>1 läuft alles über Verona. Sein<br />

letztendlicher Vorsprung von einer Minute<br />

auf Thomas Oldrati und Matteo Cavallo ließ<br />

keine Zweifel aufkommen.<br />

In der <strong>Enduro</strong>2 war es ein Garcia-Schaulaufen.<br />

Der Spanier zeigte mit 59-Sekunden Vorsprung<br />

auf Verfolger Ruprecht, wer das Sagen<br />

hat. Sherco-Pilot Hamish MacDonald demonstrierte<br />

mit seinem 3. Platz und nur fünf<br />

Sekunden Rückstand auf den Zweiten, dass<br />

er <strong>2022</strong> auch bei den „Großen“ mitreden<br />

will.<br />

Neuer Tag, neues Spiel, so das Motto von<br />

Freeman in der <strong>Enduro</strong>3. Er gewann alle neun<br />

Tests überzeugend und beendete den Tag<br />

mit über eine Minute und 42 Sekunden Vorsprung<br />

vor Davide Guarneri. Matteo Pavoni,<br />

ein weiterer Rookie in der Seniorenklasse,<br />

setzte mit dem 3. Platz erste Duftmarken in<br />

der E3.<br />

Daniels und Pichon gewinnen erneut<br />

in der Damen- und Juniorenklasse<br />

Jane Daniels dominierte in Spanien von Anfang<br />

bis Ende, konstant folgte ihr dabei Mireia<br />

Badia, während Rita Vieira mit dem<br />

3. Platz das Podium komplettierte.<br />

Zach Pichon knüpfte an den ersten Tag an<br />

und eroberte erneut die oberste Stufe des<br />

Podiums. Damit scheinen Sieger-Gene wohl<br />

doch angeboren zu sein ...<br />

Fantic triumphierte in der <strong>Enduro</strong> Youth.<br />

Diesmal war es aber Kevin Cristino, der den<br />

Sieg holte. Sein Teamkollege Harry Edmondson<br />

erzielte den 2. Platz für die Marke, während<br />

Samuli Puhakainen (TM) die Top Drei<br />

vervollständigte.<br />

Wie platzierten sich Edward Hübner<br />

und Luca Fischeder?<br />

Edward Hübner wurde in der E1 auch am<br />

zweiten Fahrtag Zwölfter. Sherco-Pilot Luca<br />

Fischeder sicherte sich den 6. Rang in der J1.<br />

Stimmen nach dem Rennen<br />

Tag 1<br />

Foto: GASGAS<br />

Andrea Verona (GASGAS): Es fühlt sich<br />

großartig an, den ersten Sieg in der <strong>Enduro</strong>GP-Klasse<br />

errungen zu haben. In diesem<br />

Jahr war es mein Ziel, mindestens<br />

einmal den <strong>Enduro</strong>GP zu gewinnen. Es ist<br />

unglaublich, dieses Ziel bereits beim Saisonauftakt<br />

erreicht zu haben. Hoffentlich<br />

war das nur der Anfang.<br />

Steve Holcombe (Beta): Mit dem ersten<br />

Extremtest fing alles super an, aber beim<br />

nächsten Crosstest hatte ich einen üblen<br />

Sturz. Ich bin zufrieden, dass ich trotzdem<br />

wieder in den Kampf um den Sieg einsteigen<br />

konnte, doch auch ein bisschen enttäuscht,<br />

dass es am Ende nicht gereicht<br />

hat.<br />

Wil Ruprecht (TM): Was für eine Ride. Es<br />

ist super, die Saison so zu eröffnen. Es<br />

war den ganzen Tag verdammt knapp! Ich<br />

freue mich, auf dem Podium zu stehen.<br />

Tag 2<br />

Josep García (KTM): Es ist fantastisch,<br />

den <strong>Enduro</strong>GP-Sieg geholt zu haben. Ich<br />

bin gestern gut gefahren, aber ein früher<br />

Sturz warf mich zurück. Das sollte heute<br />

auf keinen Fall passieren, also habe ich in<br />

der ersten Runde alles richtig gemacht. In<br />

Führung zu gehen, gab mir das nötige<br />

Selbstvertrauen, noch ein bisschen mehr<br />

zu pushen.<br />

Andrea Verona (GASGAS): Es war ein<br />

großartiges Wochenende und es ist unglaublich,<br />

die Meisterschaft mit einer frühen<br />

Führung zu beginnen. Die Tests waren<br />

hart und es war eine echte Herausforderung.<br />

Heute hatten wir einen großartigen<br />

Kampf ums Podium. Josep war nur ein<br />

bisschen schneller, aber ich habe beim<br />

letzten Test alles gegeben, um Zweiter zu<br />

werden.<br />

Brad Freeman (Beta): Es war nicht wirklich<br />

der Start in die Meisterschaft, den ich mir<br />

erhofft hatte, aber ich bin froh, dass ich<br />

heute die Kurve gekriegt habe. Ich habe<br />

in der letzten Runde alles gegeben und<br />

habe nur knapp den 2. Platz verpasst. Um<br />

ehrlich zu sein, ist es nach meiner jüngsten<br />

Verletzung und Covid das Beste, was<br />

ich im Moment herausholen kann. Wir<br />

stehen noch am Anfang, also werden wir<br />

versuchen, uns in Portugal noch ein bisschen<br />

zu verbessern.<br />

Jane Daniels (Fantic): Es war ein toller<br />

Start in die Meisterschaft. Beide Tage zu<br />

gewinnen war großartig. Insgesamt hatte<br />

ich das Gefühl, dass ich ein solides Wochenende<br />

ohne größere Fehler oder Probleme<br />

hatte. Ich freue mich auf die nächste<br />

Runde.<br />

<strong>Enduro</strong>-WM - 1. + 2. Lauf - Lalin/E - 6.-8.5.<strong>2022</strong><br />

Ergebnisse:<br />

<strong>Enduro</strong>GP - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Steve Holcombe,<br />

GB, Beta; 3. Wil Ruprecht, AUS, TM; 4. Josep Garcia, E,<br />

KTM; 5. Nathan Watson, GB, Honda; 6. Hamish MacDonald,<br />

NZ, Sherco; 7. Thomas Oldrati, I, Honda; 8. Alex Salvini, I,<br />

Husqvarna; 9. Brad Freeman, GB, Beta; 10. Theophile Espinasse,<br />

F, Beta.<br />

Ferner: 30. Edward Hübner, D, KTM.<br />

2. Tag: 1. Garcia; 2. Verona; 3. Freeman; 4. Ruprecht; 5. MacDonald;<br />

6. Oldrati; 7. Watson; 8. Davide Guarneri, I, Fantic;<br />

9. Matteo Cavallo, I, TM; 10. Daniel Milner, AUS, Fantic.<br />

Ferner: 30. Hübner.<br />

<strong>Enduro</strong>1 - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Thomas Oldrati,<br />

I, Honda; 3. Theophile Espinasse, F, Beta; 4. Antoine Magain,<br />

B, Sherco; 5. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 6. Loïc<br />

Larrieu, F, Fantic; 7. Matteo Cavallo, I, TM; 8. Bruno Crivlin,<br />

BRA, Honda; 9. Jordi Gardiol, I, TM; 10. Davide Soreca, I,<br />

Husqvarna.<br />

Ferner: 12. Edward Hübner, D, KTM.<br />

2. Tag: 1. Verona; 2. Oldrati; 3. Cavallo; 4. J.McCanney; 5. Soreca;<br />

6. Larrieu; 7. Espinasse; 8. Magain; 9. Samuele Bernardini,<br />

I, Honda; 10. Pau Tomas Font, E, Rieju.<br />

Ferner: 12. Hübner.<br />

<strong>Enduro</strong>2 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Wil Ruprecht,<br />

AUS, TM; 3. Josep Garcia, E, KTM; 4. Nathan Watson, GB, Honda;<br />

5. Hamish MacDonald, NZ, Sherco; 6. Alex Salvini, I,<br />

Husqvarna; 7. Daniel Milner AUS, Fantic; 8. Hugo Blanjoue, F,<br />

KTM; 9. Krystof Kouble, CZ, Husqvarna; 10. Anton Lundgren, S,<br />

Honda.<br />

2. Tag: 1. Garcia; 2. Ruprecht; 3. MacDonald; 4. Watson; 5. Milner;<br />

6. Holcombe; 7. Salvini; 8. Blanjoue; 9. Kouble; 10. Lundgren.<br />

<strong>Enduro</strong>3 - 1. Tag: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Davide Guarneri,<br />

I, Fantic; 3. Matteo Pavoni, I, TM; 4. Daniel McCanney, GB,<br />

Sherco; 5. Mikael Persson, S, Husqvarna; 6. Antoine Basset, F,<br />

Beta; 7. Marc Sans Soria, E, Husqvarna; 8. Antoine Criq, F, Beta.<br />

2. Tag: 1. Freeman; 2. Guarneri; 3. Pavoni; 4. Persson;<br />

5. D.McCanney; 6. Sans Soria; 7. Basset; 8. Leo Le Quere, F,<br />

Sherco; 9. Criq.<br />

<strong>Enduro</strong> Women - 1. Tag: 1. Jane Daniels, GB, Fantic; 2. Mireia<br />

Badia, E, Rieju; 3. Rosie Rowett, GB, KTM; 4. Rita Vieira, P, Yamaha;<br />

5. Vilde Holt, N, GASGAS; 6. Elodie Chaplot, F, Sherco;<br />

7. Francesca Nocera, I, Honda; 8. Bruna Antunes, P, GASGAS;<br />

9. Tania Gonzalez, CHI, Fantic; 10. Emelie Nilsson, S, KTM.<br />

2. Tag: 1. Daniels; 2. Badia; 3. Vieira; 4. Holt; 5. Rowett; 6. Chaplot;<br />

7. Antunes; 8. Mauricette Brisebard, F, GASGAS; 9. Nilsson;<br />

10. Gonzalez.<br />

<strong>Enduro</strong> Junior - 1. Tag: 1. Zachary Pichon, F, Sherco (J1); 2. Rony<br />

Kytonen, FIN, Honda (J1); 3. Jed Etchells, GB, Fantic (J1); 4. Luc<br />

Fargier, F, Beta (J2); 5. Max Ahlin, S, Beta (J2); 6. Lucas Vagberg,<br />

S, Yamaha (J2); 7. Morgan Lesiardo, I, Sherco (J2); 8. Albin<br />

Norrbin, I/S, Fantic (J2); 9. Sergio Navarro Huertas, E,<br />

Husqvarna (J1); 10. Bernat Cortes, E, GASGAS (J2).<br />

Ferner: 11. Luca Fischeder, D, Sherco (J1).<br />

2. Tag: 1. Pichon; 2. Kytonen; 3. Etchells; 4. Navarro Huertas;<br />

5. Lorenzo Maccoritto, I, Fantic (J1); 6. Fargier; 7. Lesiardo;<br />

8. Vagberg; 9. Norrbin; 10. Ahlin.<br />

Ferner: 13. Fischeder.<br />

<strong>Enduro</strong> Youth - 1. Tag: 1. Harry Edmondson, GB, Fantic; 2. Samuli<br />

Puhakainen, FIN, TM; 3. Thibault Giraudon, F, Sherco;<br />

4. Albert Fontova, E, KTM; 5. Leo Joyon, F, Beta; 6. Deniele Delbono,<br />

I, GASGAS; 7. Pyry Juupaluoma, FIN, Fantic; 8. Arvid Modin,<br />

S, Yamaha; 9. Alex Puey, E, KTM; 10. Samuel Davies, GB,<br />

GASGAS.<br />

2. Tag: 1. Kevin Cristino, I, Fantic; 2. Edmondson; 3. Puhakainen;<br />

4. Fontova; 5. Delbono; 6. Joyon; 7. Juupaluoma; 8. Davies;<br />

9. Modin; 10. Charlie Chater, GB, Yamaha.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 27


ENDURO-WM: PESO DA REGUA/P<br />

Josep Garcia mit konstanter<br />

Leistung und zwei 2. Plätzen<br />

beim <strong>Enduro</strong>-GP in Portugal<br />

Foto: endurogp.com<br />

28 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Wil Ruprecht<br />

Foto: endurogp.com<br />

DOPPELERFOLG FÜR<br />

RUPRECHT<br />

Nur eine Woche nach dem Auftakt in Spanien<br />

folgte die Fortsetzung der <strong>Enduro</strong>-WM in Portugal.<br />

Und an beiden Tagen konnte sich der Australier<br />

Wil Ruprecht über den Sieg in der <strong>Enduro</strong>GP-<br />

Klasse freuen.<br />

Tag 1:<br />

Wil Ruprecht siegt<br />

Der Australier Wil Ruprecht sicherte sich<br />

beim GP von Portugal der WPTGlobal FIM<br />

<strong>Enduro</strong>GP World Championship den Gesamtsieg<br />

am ersten Tag. Der TM-Fahrer<br />

lieferte ein sensationelles Rennen ab.<br />

Ohne Fehler sicherte er sich verdient seinen<br />

ersten <strong>Enduro</strong>GP-Gesamtsieg.<br />

Nachdem der Samstag nass und rutschig<br />

begann, war es Hamish MacDonald auf<br />

Sherco, der im technisch anspruchsvollen<br />

JUST1-<strong>Enduro</strong>-Test die beste Zeit vorlegte.<br />

Damit setzte er sich an die Spitze vor Ruprecht.<br />

Der Spanier Josep Garcia (KTM)<br />

hatte weitere acht Sekunden auf der Uhr<br />

und wurde Dritter. Beim folgenden<br />

ACERBIS-Test wendete Ruprecht das Blatt<br />

und MacDonald hatte das Nachsehen.<br />

MacDonald hielt aber im AKRAPOVIC-Super-Test<br />

dagegen und ging vor Umlauf 3<br />

wieder in Führung. Damit schien MacDonald<br />

mit beeindruckenden 11 Sekunden<br />

Vorsprung auf Ruprecht und Garcia wieder<br />

auf Kurs zu sein und seinen ersten<br />

Sieg in der <strong>Enduro</strong>GP-Kategorie heimzufahren.<br />

Ein schwerer Sturz, bei dem er<br />

sich eine Knieverletzung zuzog, und ein<br />

Zeitverlust von über einer Minute und 47<br />

Sekunden beim letzten JUST1-<strong>Enduro</strong>-Test<br />

machte das Vorhaben aber zunichte. Ruprecht<br />

profitierte davon und hielt den<br />

dicht hinter ihm fahrenden Garcia den<br />

Rest des Tages in Schach. Hinter den ersten<br />

beiden fuhr Andrea Verona ein relativ<br />

einsames Rennen. Er konnte den Rückstand<br />

auf die Führenden nicht aufholen<br />

und platzierte sich mit 46 Sekunden hinter<br />

Ruprecht, hatte aber 71 Sekunden Vorsprung<br />

auf den viertplatzierten Thomas<br />

Oldrati. Brad Freeman musste sich in der<br />

GP-Wertung mit Rang 5 zufrieden geben.<br />

Klassensiege für Verona,<br />

Ruprecht und Freeman<br />

Andrea Verona führt mit seinem dritten<br />

Tagessieg in Folge die E1 an. Dahinter sortierten<br />

sich Thomas Oldrati und Matteo<br />

Cavallo auf dem Podium ein. Ruprecht<br />

konnte auch die E2 mit drei Sekunden<br />

Vorsprung vor Garcia und Nathan Watson<br />

gewinnen. Brad Freeman blieb am Ende<br />

des Tages der Sieg in der E3 . Davide Guarneri<br />

auf Fantic wurde Zweiter vor Mikael<br />

Persson vom Husqvarna Factory Racing<br />

Team.<br />

Daniels holt drei Siege bei den Damen<br />

Mit dem 4. Platz im Supertest am Freitag<br />

schien Jane Daniels ihren Mitstreiterinnen<br />

in der Magnorange FIM Women’s <strong>Enduro</strong><br />

World Championship Hoffnung auf<br />

mehr zu geben. Sie stellte jedoch schnell<br />

die normale Ordnung wieder her und fuhr<br />

mit fast zwei Minuten Vorsprung zum<br />

Sieg. Mireia Badia (Rieju) wurde Zweite,<br />

während die Einheimische Rita Vieira (Yamaha)<br />

Rang 3 belegte.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 29


ENDURO-WM: PESO DA REGUA/P<br />

In der Junior-Kategorie fuhr der Franzose<br />

Zach Pichon erneut aufs Treppchen. Der<br />

Team Sherco CH Racing-Fahrer holte sieben<br />

der 13 Sondertestsiege. Luc Fargier<br />

(Beta) verwies Jed Etchells (Fantic) auf<br />

den 2. Platz.<br />

Wie platzierten sich Edward Hübner<br />

und Luca Fischeder?<br />

Edward Hübner wurde Vierzehnter in der<br />

E1. Sherco-Pilot Luca Fischeder wurde in<br />

der J1 Sechster.<br />

Tag 2:<br />

Doppelte Freude für Ruprecht<br />

Wil Ruprecht errang seinen zweiten Tagessieg<br />

bei der WPTGlobal FIM <strong>Enduro</strong>GP-<br />

Weltmeisterschaft <strong>2022</strong>.<br />

Warmes Wetter und trockene Bedingungen<br />

erwartete die Fahrer am zweiten Tag<br />

der <strong>Enduro</strong>-WM in Peso da Regua. Drei<br />

Runden und zwölf Sonderprüfungen galt<br />

es zu bewältigen. Wil Ruprecht machte<br />

dort weiter, wo er am Samstag aufgehört<br />

hatte, indem er beim Eröffnungs-Just1-<strong>Enduro</strong>-Test<br />

die schnellste Zeit fuhr. Mit<br />

über acht Sekunden Rückstand folgte Josep<br />

Garcia , der wiederum Andrea Verona<br />

auf den 3. Platz verwies. Alex Salvini<br />

(Husqvarna) sicherte sich nach dem ersten<br />

Test Platz 4. Nach den ersten drei<br />

Tests waren die Abstände gleich geblieben,<br />

nur Garcia konnte den Abstand zu<br />

Ruprecht halbieren. Beim Kampf um den<br />

4. Platz kam es zum ständigen Wechsel<br />

zwischen Mikael Persson (Husqvarna),<br />

Thomas Oldrati (Honda), Theophile Espinasse<br />

(Beta) und Salvini.<br />

Nach dem zweiten ACERBIS-Cross-Test<br />

setzte sich Ruprecht mit einem 18-Sekunden<br />

Vorsprung von Garcia ab. Doch nach<br />

einem Fehler war dieser fast aufgebraucht.<br />

Garcia war wieder auf Tuchfühlung<br />

und im folgenden AKRAPOVIC-Super-<br />

Test, setzte er sich von Ruprecht. Ruprecht<br />

konterte erneut und sicherte sich<br />

die nächsten beiden Tests. Garcia gewann<br />

zwar die letzten beiden Tests, aber<br />

das reichte nicht. Ruprecht machte seinen<br />

zweiten Sieg fix, Garcia und Verona<br />

hatten das Nachsehen. Vierter wurde Oldrati,<br />

während Espinasse sich Platz 5 in<br />

der GP-Wertung holte.<br />

Verona sicherte sich in der E1 seinen vierten<br />

Saisonsieg. Oldrati wehrte die Angriffe<br />

von Espinasse ab und holte mit 7 Sekunden<br />

Vorsprung den 2. Platz. Unser<br />

deutscher Starter Edward Hübner verpasste<br />

die Top Ten nur knapp und wurde<br />

Elfter.<br />

Den Kampf in der E2 gewannt Ruprecht<br />

vor Garcia. Salvini hingegen sicherte sich<br />

mit 6 Sekunden Vorsprung vor Nathan<br />

Watson den 3. Platz.<br />

Davide Guarneri gewann die E3. In seinem<br />

22. WM-Jahr bewies der Italiener,<br />

dass er genauso konkurrenzfähig ist wie<br />

eh und je. Mit seiner bisher stärksten<br />

Leistung in dieser Saison belegte Persson<br />

den 2. Platz, der Franzose Antoine Basset<br />

(Beta) wurde Dritter und erzielte damit<br />

sein erstes Podestergebnis in der Meisterschaft.<br />

Jane Daniels hatte ein perfektes Wochenende,<br />

gewann alle Sonderprüfungen und<br />

baute damit die Führung bei den Damen<br />

weiter aus. Riejus Mireia Badia wurde<br />

Zweite, während die Portugiesin Rita Vieira<br />

ihren Heim-GP als Dritte beendete.<br />

Zach Pichon ist der Fahrer, den es in der<br />

Junior-Klasse zu schlagen gilt. Er holte<br />

sich einen weiteren überzeugenden Sieg.<br />

Der Franzose platzierte sich mit über<br />

51 Sekunden Vorsprung vor Luc Fargier.<br />

Jed Etchells von Fantic vervollständigte<br />

die Top Drei.<br />

Samuli Puhakainen gewann zum vierten<br />

Mal die Youth-Klasse. Der Finne siegte<br />

mit einem Vorsprung von 41 Sekunden<br />

vor Harry Edmondson (Fantic) und Kevin<br />

Cristino (Fantic).<br />

Foto: Mastorgne<br />

Photographie<br />

Erstes WM-Podest<br />

für Luca Fischeder<br />

Seit er aktiv in den <strong>Enduro</strong>sport eingestiegen<br />

ist, war ein WM-Podium der langersehnte<br />

Traum von Luca Fischeder. Diesen<br />

erfüllte sich der Pilot vom Team Sherco<br />

Academy Deutschland beim zweiten<br />

WM-Lauf in Portugal. Am zweiten Fahrtag<br />

wurde der 23-Jährige aus Geringswalde<br />

Dritter der Klasse Junior 1 und konnte sein<br />

Glück kaum fassen.<br />

Beim Saisonauftakt in Lalin war Luca Fischeder<br />

am Samstag mit einem 5. Platz in<br />

der Klasse Junior 1 sowie mit Gesamtrang<br />

11 aller Junioren in seine zweite komplette<br />

WM-Saison gestartet. Tags darauf lief<br />

es mit den Plätzen 6 (Junior 1) und 13 (gesamt)<br />

nicht ganz so gut, doch ein Anfang<br />

war gemacht. Gleich am darauf folgenden<br />

Wochenende ging es im nur rund 100 Kilometer<br />

südlich gelegenen Peso da Regua<br />

im Norden Portugals weiter. Die Zeit zwischen<br />

den beiden Rennen nutzte Luca Fischeder<br />

mit seinem Sherco-Team und einem<br />

speziellen Fahrwerkstechniker, um<br />

das Fahrwerk komplett umzubauen und<br />

zu testen. Am ersten Fahrtag in Portugal<br />

agierte er dann am Morgen noch etwas zu<br />

zögerlich und musste sich auch über den<br />

restlichen Tag mit seinem neu eingestellten<br />

Motorrad weiter vertraut machen. Somit<br />

wirkten sich die definitiv erzielten<br />

Verbesserungen noch nicht unmittelbar<br />

aus. Mit Platz 6 in der Junior 1 sowie Rang<br />

10 in der Junior-Overall-Wertung lag er zunächst<br />

noch im Bereich von Spanien.<br />

„Hinzu kam, dass es typische schnelle<br />

portugiesische Strecken mit viel losem<br />

Boden, Staub und blanken Steinen waren.<br />

Mitunter hat man die Hindernisse<br />

kaum gesehen. Es war zwar nicht übermäßig<br />

gefährlich, aber man musste<br />

schon die ganze Zeit zu 100 Prozent konzentriert<br />

sein“, kommentierte er den ersten<br />

Fahrtag.<br />

Luca Fischeder ließ am zweiten Tag aufhorchen und belegte hinter Zach Pichon und Jed Etchells mit Rang 3<br />

sein erstes Podium in der Weltmeisterschaft<br />

Foto: endurogp.com<br />

30 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Dann kam der zweite, an dem Luca Fischeder<br />

richtig einen raus haute. Als<br />

Fünftschnellster aller Junioren sowie<br />

Rang 3 in der Junior 1 hatte er sich seinen<br />

Podest-Traum erstmalig erfüllen können.<br />

„Mit dem 3. Platz bin ich natürlich mega<br />

happy. Das war ein super Fahrtag, an dem<br />

alles perfekt lief. Ich bin am Morgen auf<br />

dem <strong>Enduro</strong>-Test sehr gute Zeiten gefahren,<br />

wo ich den Grundstein für den restlichen<br />

Tag gelegt habe. Kurz vor Ende der<br />

dritten Runde war ich nur zwei Sekunden<br />

hinter dem Zweitplatzierten und hätte sogar<br />

Zweiter werden können. Das war dann<br />

noch ein enger Kampf. Ich bin aber trotzdem<br />

mega zufrieden mit meinem ersten<br />

WM-Podium und dass das gleich bei der<br />

zweiten Veranstaltung des Jahres geklappt<br />

hat. Das ist mein schönster und<br />

mir bis jetzt wichtigster Erfolg in meiner<br />

Karriere“, strahlte er anschließend.<br />

Somit kann Luca Fischeder die nächsten<br />

Rennen mit einem guten Gefühl, voller<br />

Selbstbewusstsein und zusätzlich motiviert<br />

angehen. „Das war auf jeden Fall eine<br />

richtig gute Motivation für die nächsten<br />

Rennen und Lohn für die ganze Arbeit.<br />

Ich weiß jetzt, dass, wenn ich gut fahre<br />

und alles klappt, ich das Potenzial habe,<br />

vorne mitzufahren. Ich habe auch analysiert,<br />

an was ich bis zum nächsten Lauf<br />

noch arbeiten muss und werde jetzt<br />

gleich damit beginnen. Ich möchte in diesem<br />

Jahr noch mal aufs Podest fahren, am<br />

besten gleich beim nächsten Rennen“,<br />

fügte Luca Fischeder voller Tatendrang<br />

hinzu. Und weiter: „Ich bin jetzt Tabellenvierter<br />

und möchte die Saison gern in den<br />

Top Drei beenden.“<br />

Hocherfreut über Luca Fischeders Leistung<br />

war auch sein Deutschland-Teamchef<br />

und Mentor Marcus Kehr, der seinen<br />

Schützling auch bei den WM-Läufen auf<br />

der iberischen Halbinsel begleitete. Er<br />

sagte dazu: „Wir sind schon mit einer gewissen<br />

Erwartungshaltung zu den ersten<br />

beiden WM-Läufen gefahren und haben<br />

dort zwei super schwere WM-würdige Veranstaltungen<br />

mit unterschiedlichen Bedingungen<br />

vorgefunden. Das was wir in<br />

diesem Jahr bisher im Rahmen der Deutschen<br />

<strong>Enduro</strong> Meisterschaft gefahren<br />

sind und was bei der WM abging, sind<br />

einfach zwei Welten. Dabei hat sich Luca<br />

sehr gut verkauft, zumal die Juniorenklassen<br />

sehr stark besetzt sind. Wir haben<br />

mit dem Team Azzalin eine sehr gute Basis<br />

und ein sehr harmonisches Umfeld,<br />

was ja auch wichtig ist. Wir haben auch<br />

eine sehr solide Technik, die bei solchen<br />

harten Bedingungen hält. Das ist auch für<br />

uns als Team Sherco Academy Deutschland<br />

ein super Erfolg und wir versuchen<br />

jetzt, darauf aufzubauen. Ein großer Dank<br />

gilt unseren Sponsoren, dass dieses<br />

Abenteuer für unser Team und für Luca<br />

überhaupt realisierbar ist.“<br />

Stimmen nach dem Rennen<br />

Tag 1<br />

Foto: endurogp.com<br />

Wil Ruprecht: Meinen Sieg habe ich mir<br />

hart erkämpft. Es war schade, Hamish<br />

stürzen zu sehen, denn wir hatten einen<br />

unglaublichen Kampf. Das Tempo war<br />

vorne super schnell und ich denke, es gibt<br />

noch ein paar Abschnitte auf der Strecke,<br />

an denen ich mich verbessern kann.<br />

Josep García: Am Ende war es ein guter<br />

Tag, aber ich habe am Anfang etwas Zeit<br />

verloren. Die <strong>Enduro</strong>-Tests waren in den<br />

ersten beiden Runden nicht meine Besten,<br />

da habe ich an Boden verloren. Ich<br />

bin dann in der letzten Runde in Schwung<br />

gekommen und habe auf Will aufgeschlossen,<br />

aber am Ende ist mir die Zeit<br />

ausgegangen.<br />

Andrea Verona: Dritter zu werden, darüber<br />

bin ich ziemlich glücklich. Im <strong>Enduro</strong>-<br />

Test kann ich mich verbessern. Mal sehen,<br />

wie das Wetter morgen wird, denn es<br />

könnte unterwegs etwas regnen!<br />

Tag 2<br />

Wil Ruprecht: Es war ein tolles Wochenende<br />

mit zwei Siegen. Die Bedingungen waren<br />

heute trocken, aber ziemlich hart. Ich<br />

bin zufrieden mit mir – es war ein schmaler<br />

Grat zwischen hart pushen und stürzen.<br />

Wir haben noch ein paar Wochen bis<br />

zur dritten Runde, die Motivation ist aber<br />

groß, diesen Rhythmus beizubehalten.<br />

Josep García: Insgesamt war es ein solides<br />

Wochenende, an dem ich jeden Tag<br />

Zweiter geworden bin. Ich wollte heute<br />

mehr, aber habe es einfach nicht geschafft.<br />

Ich werde versuchen, beim nächsten<br />

Lauf in Italien stärker zu sein.<br />

Andrea Verona: Ich hatte das Gefühl, dass<br />

ich mich während des Wochenendes bei<br />

den harten Sonderprüfungen verbessert<br />

habe. Ich freue mich auf meinen Heim-GP<br />

in Italien.<br />

Zach Pichon: Insgesamt war es ein großartiges<br />

Wochenende mit den Siegen an<br />

beiden Tagen und einem soliden Abstand<br />

zwischen mir und dem zweitplatzierten<br />

Fahrer. Trotz des Regens am Samstag<br />

konnte ich beim <strong>Enduro</strong>-Test einige gute<br />

Zeiten fahren und mir so einen Vorsprung<br />

in meiner Klasse erarbeiten. Ich habe<br />

beim Extrem-Test etwas Zeit verloren, aber<br />

insgesamt war der erste Tag gut. Am<br />

Sonntag herrschten harte Bedingungen,<br />

aber es lief super.<br />

<strong>Enduro</strong>-WM - 3. + 4. Lauf - Peso da Regua/P - 13./14.5.<strong>2022</strong><br />

Ergebnisse:<br />

<strong>Enduro</strong>GP - 1. Tag: 1. Wil Ruprecht, AUS, TM; 2. Josep Garcia, E,<br />

KTM; 3. Andrea Verona, I, GASGAS; 4. Thomas Oldrati, I, Honda;<br />

5. Brad Freeman, GB, Beta; 6. Nathan Watson, GB, Honda;<br />

7. Hamish MacDonald, NZ, Sherco; 8. Matteo Cavallo, I, TM;<br />

9. Alex Salvini, I, Husqvarna; 10. Davide Guarneri, I, Fantic.<br />

Ferner: 30. Edward Hübner, D, KTM.<br />

2. Tag: 1. Ruprecht; 2. Garcia; 3. Verona; 4. Oldrati; 5. Theopile<br />

Espinasse, F, Beta; 6. Salvini; 7. Watson; 8. Guarneri; 9. Mikael<br />

Persson, S, Husqvarna; 10. Cavallo.<br />

Ferner: 26. Hübner.<br />

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Ruprecht, 68 Punkte; 2. Garcia,<br />

67; 3. Verona, 67; 4. Oldrati, 45; 5. Watson, 39; 6. Freeman,<br />

33; 7. MacDonald, 30; 8. Guarneri, 26; 9. Salvini, 25;<br />

10. Espinasse, 21.<br />

<strong>Enduro</strong>1 - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, GASGAS; 2. Thomas Oldrati,<br />

I, Honda; 3. Matteo Cavallo, I, TM; 4. Antoine Magain, B,<br />

Sherco; 5. Theophile Espinasse, F, Beta; 6. Samuele Bernardini,<br />

I, Honda; 7. Bruno Crivlin, BRA, Honda; 8. Davide Soreca, I,<br />

Husqvarna; 9. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 10. Loïc Larrieu,<br />

F, Fantic.<br />

Ferner: 14. Edward Hübner, D, KTM.<br />

2. Tag: 1. Verona; 2. Oldrati; 3. Espinasse; 4. Cavallo; 5. Magain;<br />

6. Larrieu; 7. Crivilin; 8. Soreca; 9. J.McCanney; 10. Jordi<br />

Gardiol, I, TM.<br />

Ferner: 11. Hübner.<br />

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Verona, 80 Punkte; 2. Oldrati,<br />

68; 3. Cavallo, 52; 4. Espinasse, 50; 5. Magain, 45; 6. J.McCanney,<br />

38; 7. Larrieu, 36; 8. Soreca, 33; 9. Crivilin, 29; 10. Bernardini,<br />

20.<br />

Ferner: 14. Hübner, 15.<br />

<strong>Enduro</strong>2 - 1. Tag: 1. Wil Ruprecht, AUS, TM; 2. Josep Garcia, E,<br />

KTM; 3. Nathan Watson, GB, Honda; 4. Hamish MacDonald,<br />

NZ, Sherco; 5. Alex Salvini, I, Husqvarna; 6. Daniel Milner AUS,<br />

Fantic; 7. Hugo Blanjoue, F, KTM; 8. Krystof Kouble, CZ,<br />

Husqvarna; 9. Jakub Hrones, CZ, Husqvarna.<br />

2. Tag: 1. Ruprecht; 2. Garcia; 3. Salvini; 4. Watson; 5. Blanjoue;<br />

6. Kouble; 7. Milner.<br />

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Ruprecht, 74 Punkte; 2. Garcia,<br />

69; 3. Watson, 54; 4. Salvini, 45; 5. MacDonald, 39; 6. Milner,<br />

39; 7. Blanjoue, 36; 8. Kouble, 32; 9. Steve Holcombe, GB,<br />

Beta, 30; 10. Hrones, 17.<br />

<strong>Enduro</strong>3 - 1. Tag: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Davide Guarneri,<br />

I, Fantic; 3. Mikael Persson, S, Husqvarna; 4. Matteo Pavoni,<br />

I, TM; 5. Antoine Basset, F, Beta; 6. Daniel McCanney, GB,<br />

Sherco; 7. Marc Sans Soria, E, Husqvarna; 8. Antoine Criq, F,<br />

Beta.<br />

2. Tag: 1. Guarneri; 2. Persson; 3. Basset; 4. Pavoni; 5. Sans<br />

Soria; 6. D.McCanney; 7. Freeman; 8. Criq.<br />

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Guarneri, 71 Punkte; 2. Freeman,<br />

69; 3. Persson, 56; 4. Pavoni, 56; 5. Basset, 45;<br />

6. D.McCanney, 44; 7. Sans Soria, 39; 8. Criq, 31; 9. Leo Le<br />

Quere, F, Sherco, 8.<br />

<strong>Enduro</strong> Women - 1. Tag: 1. Jane Daniels, GB, Fantic; 2. Mireia<br />

Badia, E, Rieju; 3. Rita Vieira, P, Yamaha; 4. Rosie Rowett, GB,<br />

KTM; 5. Elodie Chaplot, F, Sherco; 6. Bruna Antunes, P, GAS-<br />

GAS; 7. Vilde Holt, N, GASGAS; 8. Emelie Nilsson, S, KTM;<br />

9. Audrey Rossat, F, KTM; 10. Mauricette Brisebard, F, GASGAS.<br />

2. Tag: 1. Daniels; 2. Badia; 3. Vieira; 4. Rowett; 5. Chaplot;<br />

6. Brisebard; 7. Nilsson; 8. Rossat; 9. Holt.<br />

Stand (nach 4 von 8 Läufen): 1. Daniels, 80 Punkte; 2. Badia,<br />

68; 3. Vieira, 58; 4. Rowett, 52; 5. Chaplot, 42; 6. Holt, 40;<br />

7. Nilsson, 30; 8. Brisebard, 29; 9. Antunes, 27; 10. Rossat, 23.<br />

<strong>Enduro</strong> Junior - 1. Tag: 1. Zachary Pichon, F, Sherco (J1); 2. Luc<br />

Fargier, F, Beta (J2); 3. Jed Etchells, GB, Fantic (J1); 4. Rony Kytonen,<br />

FIN, Honda (J1); 5. Lucas Vagberg, S, Yamaha (J2); 6. Bernat<br />

Cortes, E, GASGAS (J2); 7. Claudio Spanu, I, Honda (J1);<br />

8. Alejandro Navarro, E, Beta (J1); 9. Enrico Rinaldi, I, GASGAS<br />

(J2); 10. Luca Fischeder, D, Sherco (J1).<br />

2. Tag: 1. Pichon; 2. Fargier; 3. Etchells; 4. Max Ahlin, S, Beta<br />

(J2); 5. Fischeder; 6. Morgan Lesiardo, I, Sherco (J2); 7. Navarro;<br />

8. Spanu; 9. Vagberg; 10. Rinaldi.<br />

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Pichon, 80 Punkte; 2. Etchells,<br />

60; 3. Fargier, 57; 4. Kytonen, 52; 5. Vagberg, 36; 6. Ahlin,<br />

34; 7. Lesiardo, 31; 8. Fischeder, 25; 9. Spanu, 21; 10. Sergio<br />

Navarro Huertas, E, Husqvarna (J1), 20.<br />

<strong>Enduro</strong> Youth - 1. Tag: 1. Kevin Cristino, I, Fantic; 2. Harry Edmondson,<br />

GB, Fantic; 3. Thibault Giraudon, F, Sherco; 4. Leo<br />

Joyon, F, Beta; 5. Albert Fontova, E, KTM; 6. Samuel Davies, GB,<br />

GASGAS; 7. Alex Puey, E, KTM; 8. Arvid Modin, S, Yamaha;<br />

9. Samuli Puhakainen, FIN, TM; 10. Charlie Chater, GB, Yamaha.<br />

2. Tag: 1. Puhakainen; 2. Edmondson; 3. Cristino; 4. Giraudon;<br />

5. Leo Joyon, F, Beta; 6. Davies; 7. Daniele Delbono, I, GASGAS;<br />

8. Albert Fontova, E, KTM; 9. Chater; 10. Lluis Gonfaus, E, KTM.<br />

Stand (nach 4 von 14 Läufen): 1. Edmondson, 71 Punkte; 2. Puhakainen,<br />

59; 3. Cristino, 55; 4. Fontova, 45; 5. Joyon, 45;<br />

6. Giraudon, 43; 7. Davies, 34; 8. Delbono, 30; 9. Modin, 23;<br />

10. Chater, 23.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 31


ENDURO<br />

Robin Fleischer vor Paul Richter beim<br />

65er-Rennen. Letztendlich fuhr Robin<br />

auf Platz 5 und Paul wurde Siebter<br />

ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup Ost - Hohndorf<br />

VIELE PREMIEREN ZUM AUFTAKT<br />

Arne Grocholski mit großen Sprüngen<br />

auf den 2. Platz in der 65er-Klasse<br />

31 Teilnehmer eröffnen die neue Saison in Hohndorf • Erstmals<br />

auch E-Bikes am Start • In drei Wertungsklassen feiern junge<br />

Talente jeweils ihren ersten Tagessieg<br />

Am 21. Mai startete der ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend<br />

Cup Ost (EJC) in die neue Saison. Wie<br />

schon 2021 erfolgte der Auftakt auf dem<br />

Prolog-Areal des <strong>Enduro</strong>-Klassikers „Rund<br />

um Zschopau“.<br />

In der Schülerklasse 50 dominierte Jordan<br />

Wittenberg aus Letschin das Geschehen<br />

nach Belieben. Die Schülerklasse 65 entschied<br />

Gabriel Meier für sich. Für den Lossataler<br />

war es der erste EJC-Sieg, ebenso<br />

wie für die beiden E-Bike-Fahrer Leon Labahn<br />

(Großolbersdorf) und Max Richter<br />

(Erlau).<br />

Der Veranstalter, das RuZ-Prolog-Team<br />

des MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC,<br />

hatte keine Mühen gescheut, um für den<br />

Nachwuchs wieder eine erstklassige und<br />

bestens organisierte Veranstaltung auf<br />

die Beine zu stellen. Die Runde und Sonderprüfung<br />

des 2. EJC Hohndorf glich in<br />

weiten Teilen der des Vorjahres. Die Sonderprüfung<br />

war rund und flüssig auf einer<br />

Wiese mit kleineren Hügeln abgesteckt.<br />

Am Morgen gingen zunächst die Jüngsten<br />

auf die Strecke, es galt, 15 Durchgänge zu<br />

absolvieren. Jordan Wittenberg war von<br />

Beginn an eine Klasse für sich und siegte<br />

am Ende mit 1:45 Minuten Vorsprung. Für<br />

den Brandenburger der zweite Tageserfolg,<br />

nach seinem letztjährigen Laufsieg<br />

in Fürstenwalde. Dabei verwies er Constantin<br />

Richter (Laußnitz) und Paul Ziechner<br />

(Dahlen) auf die Plätze 2 und 3.<br />

32 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Leon Labahn startete mit der KTM SX-E<br />

in der neuen Schüler-E50-Klasse<br />

Der Sieger bei den „Großen“:<br />

Gabriel Meier mit seiner Husqvarna<br />

TC 65 an der Hohndorfer Brücke<br />

Clara Heimrich war nur eines der Mädels<br />

an diesem Rennwochenende<br />

Das Podest der gut besetzen<br />

65er-Klasse<br />

Die technische Abnahme<br />

für Max Richter mit<br />

seiner HVR 65 Pro<br />

wurde genau wie das<br />

Rennen auf dem Prolog-Gelände<br />

von Rund<br />

um Zschopau unter<br />

Federführung des<br />

gleichnamigen Clubs<br />

organisiert<br />

In der im Wertungslauf integrierten und<br />

neu eingeführten E50-Klasse für Elektro-<br />

Bikes ging Leon Labahn aus Großolbersdorf<br />

als erster Sieger hervor. Damit<br />

schreibt der erst Sechsjährige ein weiteres<br />

Kapitel der EJC-Erfolgsstory: E-Bike-<br />

Premierensieg! Und das bei seiner ersten<br />

Rennteilnahme überhaupt.<br />

Anschließend machten die Fahrer der<br />

Schülerklasse 65 die Strecke unsicher, die<br />

etwas vergrößert und um einige steile Aufund<br />

Abfahrten reicher gemacht worden<br />

war. Geplant waren ursprünglich 20 Runden,<br />

gewertet wurden nach Rennabbruch<br />

letztendlich zwölf. Ganz oben auf dem<br />

Treppchen, und das zum ersten Mal, stand<br />

Gabriel Meier aus Lossatal, der nach spannendem<br />

Kampf Arne Grocholski (Grumbach)<br />

und Elias Neunkirchner (Sachsendorf)<br />

auf die Plätze 2 und 3 verwies.<br />

Spektakulär dabei die knappen Abstände,<br />

zwischen Rang 1 und 3 lagen lediglich acht<br />

Sekunden. Den Premierensieg in der E-<br />

Bike-Klasse E65 heimste der Erlauer Max<br />

Richter ein. Auch für ihn war es der erste<br />

Besuch auf dem obersten Treppchen.<br />

„Es ist natürlich extrem schade mit dem<br />

Rennabbruch. Ich hätte uns allen einen<br />

schöneren Ausgang, der sonst super organisierten<br />

Veranstaltung gewünscht. Uns<br />

liegt der Motorsport wirklich sehr am Herzen.<br />

Nur eins steht noch über all dem, die<br />

Gesundheit und die Sicherheit der Kinder“,<br />

so Serienkoordinator Martin Breitfeld<br />

zum vorzeitigen Ende.<br />

Ein Fahrer war gestürzt und musste auf der<br />

Strecke medizinisch versorgt werden.<br />

Letztlich aber großes Glück im Unglück.<br />

„Ansonsten war es ein sehr schöner und<br />

sportlich hochwertiger Saison-Auftakt.<br />

Die Jungs und Mädels haben tolle Leistungen<br />

gezeigt. Mit der Einführung der E-<br />

Bike-Klassen haben wir ein neues Kapitel<br />

im ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup Ost aufgeschlagen.<br />

Ich bin schon gespannt, wie es<br />

in dieser Saison weiter geht.“<br />

Der ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup Ost wird am<br />

12. Juni (nach Redaktionsschluss) mit allen<br />

Wertungsklassen, in Schönebeck bei<br />

Magdeburg fortgesetzt. Neuland für alle,<br />

denn dort wird der EJC zum ersten Mal zu<br />

Gast sein.<br />

Text: ADAC Sachsen | Fotos: Uwe Laurisch<br />

Ein kleines Video und weitere Bilder gibt es unter:<br />

www.rundumzschopau.de<br />

EJC Sachsen - 1. Lauf - Hohndorf - 21.5.<strong>2022</strong><br />

Ergebnisse:<br />

Klasse 1 - Schüler 50: 1. Jordan Wittenberg, KTM; 2. Constantin<br />

Richter, KTM; 3. Paul Ziechner, GASGAS; 4. Louis Meier, KTM;<br />

5. John Ebert, Husqvarna; 6. Clara Heimrich; 7. Malte Schimanski,<br />

KTM.<br />

Klasse 2 - Schüler 65: 1. Gabriel Meier, Husqvarna; 2. Arne<br />

Grocholski, KTM; 3. Elias Neukirchner; 4. Luis Dürrenfeld, Yamaha;<br />

5. Robin Fleischer, Yamaha; 6. Norman Bieger, Husqvarna;<br />

7. Paul Richter, Husqvarna; 8. Magdalena Höfer, GASGAS;<br />

9. Joel Kurts, KTM; 10. Julian Aßmann.<br />

Klasse 10 - Schüler E50: 1. Leohn Labahn, KTM.<br />

Klasse 11 - Schüler E65: 1. Max Richter, Sherco-HVR.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 33


MODELLE 2023<br />

KTM<br />

MOTOCROSS LINE-UP 2023<br />

Alles wie gehabt – Durchstarten mit der KTM-SX-Reihe<br />

36 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Wie lässt sich Dominanz besser erzielen?<br />

Wie jeder Champion versucht KTM ständig, das Maximum herauszuholen<br />

und strebt stets nach Performance sowie Perfektion. Die<br />

KTM-SX-Reihe des Modelljahres 2023 wird den Markt neu beleben<br />

und alle Erwartungen der Fahrer übertreffen. Der Vorsatz,<br />

atemberaubende Motorräder zu entwickeln, ist gleich geblieben.<br />

Und genau deshalb wurde bei den 2023er-Modellen eine<br />

ganze Menge verändert.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 37


MODELLE 2023<br />

Das Sortiment besteht weiterhin aus<br />

zwölf Modellen: Von elektrisch angetriebenen<br />

Bikes für Anfänger über die 2-Takt-<br />

Minicycles (50, 65 und 85 ccm) bis zu den<br />

größeren 2-Takt-Modellen mit 125, 250<br />

und 300 ccm Hubraum. Die KTM-SX-F-Reihe<br />

besteht aus 4-Taktern mit 250, 350<br />

und 450 ccm. Die Modelle bieten den perfekten<br />

Einstieg für potenzielle AMA-<br />

450-SX-Sieger oder MXGP-Weltmeister,<br />

um sich unter Einfluss der orangenen Farben<br />

zu einem möglichen Champion zu<br />

entwickeln. Die Motorräder kommen auf<br />

den Markt, doch warum sollte man sich<br />

für ein Bike von KTM entscheiden? Warum<br />

sollte die KTM-DNS verinnerlicht werden?<br />

Die KTM-SX-Bikes besitzen die stärksten<br />

Motoren sowie die besten Komponenten<br />

in allen Klassen. Keine andere Modellreihe<br />

ist stärker auf den Rennsport ausgerichtet.<br />

KTM lernt vom Rennsport und gibt seine<br />

Erfahrungen weiter. Die KTM-SX-Reihe<br />

des Modelljahres 2023 ist sportlicher,<br />

besser beherrschbar und die beliebteste<br />

am Markt. Diese Modelle stehen für<br />

atemberaubenden <strong>Motocross</strong>-Rennsport<br />

und sind auf alles vorbereitet, wenn der<br />

Fahrer es ist.<br />

Vor dem Start:<br />

Vorbereitung und Ausstattung<br />

Wenn es darum geht, die neuesten Ideen<br />

und Technologien im Motorradsektor umzusetzen,<br />

setzt KTM den Maßstab und die<br />

SX-Reihe des Modelljahres 2023 trägt<br />

entscheidend dazu bei. Partnerschaften<br />

mit Unternehmen wie KEIHIN, PANKL und<br />

Brembo sorgen für noch bessere Performance<br />

auf jedem Terrain. Die KTM-SX-<br />

Bikes 2023 verfügen über zwei Mappings<br />

(ein Standard-Mapping mit einer gleichmäßigen<br />

Leistungsentfaltung und ein<br />

weiteres für stärkeres Ansprechverhalten),<br />

Launch-Control*, Traktionskontrolle*,<br />

einen Schräglagensensor sowie einen<br />

serienmäßigen Betriebsstundenzähler,<br />

der über das Motormanagementsystem<br />

von Keihin den Status der elektronischen<br />

Kraftstoffeinspritzung und den<br />

Kraftstoffstand anzeigt. Dank der neuesten<br />

Entwicklungen von WP Suspension ist<br />

die Federung nun ohne Werkzeug einstellbar.<br />

Die Bikes verfügen über einen<br />

neuen Kraftstofftank aus Polyäthylen mit<br />

einem Fassungsvermögen von 7,2 Litern,<br />

der die gut geschützte, einteilige Kraftstoffpumpe<br />

und den Filter versorgt. Die<br />

Excel-Leichtmetallfelgen lassen sich nun<br />

dank eines neuen Speichennippel-Designs<br />

schneller und leichter kontrollieren.<br />

Damit bist du READY TO RACE.<br />

KTM SX 125 KTM SX 250<br />

KTM SX 300<br />

KTM 350 SX-F<br />

Das Startgatter fällt<br />

und das Rennen startet<br />

Nach dem Start des Motors mit dem serienmäßigen<br />

Elektrostartersystem (bei al-<br />

38 MOTOCROSS ENDURO 7/22<br />

KTM 450 SX-F


len Modellen integriert) rasen die KTM-<br />

SX-Bikes die erste Gerade hinunter und<br />

nehmen souverän Kurven und Sprünge.<br />

Die Motoren sind kompakter, länger haltbar,<br />

einfacher zu warten und bieten das<br />

beste Leistungsgewicht in ihrer Klasse.<br />

Neue Zylinderköpfe sorgen für eine erhöhte<br />

Performance. Durch die um zwei<br />

Grad nach hinten ausgerichtete Drehung<br />

der Motoren konnte die Massenzentralisierung<br />

optimiert und das Fahrwerkskonzept<br />

insgesamt verbessert werden.<br />

Brandneue 5-Gang-Getriebe von PANKL<br />

Racing Systems mit einem zusätzlichen<br />

Sensor für die 4-Takter ermöglichen dank<br />

einer Quickshifter-Funktion noch schnelleres<br />

und reibungsloseres Hochschalten<br />

(ab dem 2. Gang). Der Quickshifter lässt<br />

sich über einen Schalter am Lenker deaktivieren.<br />

Die gewichtsoptimierte Schaltwelle<br />

im Getriebe sorgt nun dafür, dass<br />

für den Schaltvorgang weniger Kraft benötigt<br />

wird, was den Gangwechsel vereinfacht.<br />

Eine Hydraulikkupplung von Brembo<br />

garantiert höchste Zuverlässigkeit bei<br />

allen Bedingungen.<br />

Für die 2-Takter gilt: Weniger Vergaser =<br />

mehr Power. Die KTM-SX-Modelle wurden<br />

mit einer neuen elektronischen Kraftstoffeinspritzung<br />

für einfachere Bedienung,<br />

Spaß und Einzigartigkeit ausgerüstet.<br />

Aus diesem Grund besitzen alle SX-Bikes<br />

einen neuen 39-mm-Drosselklappenkörper<br />

mit Einspritzventilen, die durch ihre<br />

Position für schnelles Ansprechverhalten<br />

sorgen. Die 2-Takt-Bikes besitzen einen<br />

Drosselklappen-Positionssensor, der den<br />

Motor bei Leerlaufdrehzahl angenehmer<br />

macht und das Kraftstoff-Luft-Gemisch<br />

optimiert (den Kaltstart-Mechanismus<br />

nicht zu vergessen, der jenem der KTM<br />

SX-F-Bikes gleicht). Das Resultat ist<br />

„mehr“ und „besser“: mehr Power, besseres<br />

Ansprechverhalten, mehr Vertrauen<br />

in das Bike, mehr Spaß.<br />

Den Rhythmus finden<br />

und die Strecke meistern<br />

Bei jedem Rennen geht es darum, seine<br />

Konkurrenz und die Rennstrecke zu kennen<br />

sowie bestens vorbereitet zu sein. In der<br />

schwierigen Phase des Rennens kommt es<br />

aber vor allem auf das Zusammenspiel zwischen<br />

Fahrer und Motorrad an. Es kann<br />

zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.<br />

Auf der Suche nach einer optimierten<br />

Dynamik, Stabilität und Robustheit wurde<br />

das Fahrwerks- und Rahmenkonzept betrachtet.<br />

Eine wichtige Rolle spielte die<br />

„Längsstabilität“, die zusammen mit einem<br />

verbesserten Feedback für den Fahrer<br />

das Eintauchen des Hecks beim Beschleunigen<br />

verhindern soll. Erreicht wurde dies<br />

mit Hilfe eines neuen Rahmens, Halterungen,<br />

Heckrahmen, Schwinge, neuer Positionierung<br />

des Motors, Ergonomie und<br />

Technologien von WP Suspension.<br />

Der Rahmen wird hydrogeformt, lasergeschnitten<br />

und robotergeschweißt. Seine<br />

Wandstärke wurde optimiert, um an hoch<br />

belasteten Punkten wie dem Steuerkopf<br />

und den brandneuen Federbein-Montagepunkten<br />

eine verbesserte spezifische<br />

Haltbarkeit zu erreichen. Die 2-Takter der<br />

KTM-SX-Baureihe besitzen nun neue, parallel<br />

angeordnete Motoraufnahmepunkte.<br />

Das Gesamtkonzept der Bikes ist auf<br />

Wendigkeit ausgelegt: Ein Beispiel dafür<br />

sind die neuen, weiter nach innen verlegten<br />

Fußrasten, die die Bodenfreiheit und<br />

Sprünge im „Scrub“-Stil verbessern. Die<br />

neuen Fußrasten besitzen sogar eine größere<br />

Auftrittfläche, sind aber aufgrund<br />

des Druckgussverfahrens leichtgewichtiger<br />

als je zuvor. Auch die Stabilität wurde<br />

mit leichteren, im Druckgussverfahren<br />

hergestellten, hohlen Schwingen (neue<br />

Gussprozesse ermöglichten weitere Gewichtseinsparungen)<br />

und einer neuen<br />

Hinterradachse verbessert.<br />

Das Federbein vom Typ WP XACT ist nun<br />

kürzer und leichter. Darin zirkuliert das Öl<br />

zuverlässiger und mit mehr Widerstand.<br />

Die minimierte Größe des Federbeins verringert<br />

das Risiko, dass Schadstoffe und<br />

Schmutz eindringen. Seine Form sorgt für<br />

mehr Bodenfreiheit, während die Umlenkung<br />

und erweiterte Dämpfung zusammen<br />

mit der neuen Geometrie die Traktion<br />

beim Befahren von unebenem Terrain<br />

verbessern. Am Kurveneingang und beim<br />

Aufkommen nach einem Sprung zeigt<br />

sich das volle Potenzial der WP XACT-Gabel<br />

in den KTM-SX-Modelle. Dank der<br />

AER-Technologie mit neuem Hydrostop<br />

bietet sie effektivere Performance und<br />

höhere Beständigkeit.<br />

Die KTM-SX-Bikes des Modelljahres 2023<br />

sind schmaler und sportlicher, bieten<br />

aber größere Kontaktflächen, um das<br />

Bike noch besser lenken zu können. Die<br />

flache, orangefarbene Sitzbank sorgt für<br />

hervorragenden Grip sowie optimale Sitzposition<br />

und unterstreicht die Kontrollfähigkeit<br />

des Bikes – weitere Beispiele dafür<br />

sind der überarbeitete Vorderrad-Kotflügel<br />

und zusätzlich auffallende Akzente.<br />

Die „Schmutzfänger“ am Kotflügel<br />

bieten optimalen Schutz für Fahrer und<br />

Kühler – besonders bei nassem Wetter.<br />

Du meisterst jedes Rennen mit Bravour<br />

Das Durchhaltevermögen und die Schnelligkeit<br />

waren nie höher. Jeder Profi-Rennfahrer<br />

ist der Meinung, dass die letzten<br />

zwei bis drei Runden besonders wichtig<br />

sind. Hier profitieren die neuen KTM SX-<br />

Modelle von ihrer Vielseitigkeit und Nutzbarkeit.<br />

Dank des benutzerfreundlichen<br />

Fahrwerks und anderer Komponenten wie<br />

der neuen CNC-gefrästen Gabelbrücke<br />

mit optimierten Lenkeraufnahmen und einer<br />

breiteren Grifffläche meistert sie Unebenheiten<br />

mühelos. Dadurch wird auch<br />

das Lenkerschlagen unterbunden. Die gesamte<br />

Einheit wird von einer neu gestalteten<br />

Startnummerntafel geschützt. Beim<br />

Heckrahmen handelt es sich um ein intelligent<br />

entworfenes Hybridbauteil aus polyamidverstärktem<br />

Aluminium, was den<br />

Rahmen am unteren Ende aufwertet und<br />

seine Flexibilität für bessere Kontrolle<br />

und mehr Komfort erhöht. Er wiegt weniger<br />

als zwei Kilogramm und wurde mit<br />

Hilfe einer hochmodernen Finite-Elemente-Analyse<br />

entwickelt.<br />

Der Dunlop GEOMAX MX33-Reifen garantiert<br />

optimale Traktion und Performance<br />

auf jedem Zentimeter der Strecke. Zudem<br />

wurde er nach ausgiebigen Tests und einem<br />

Auswahlprozess zum Sieger gekürt.<br />

Sobald man die Ziellinie überquert, ist es<br />

Zeit für Erholung und erste Gedanken für<br />

den nächsten Einsatz. An diesem Punkt<br />

denken viele Fahrer über „Modifikationen“<br />

nach – und dabei kommen die KTM<br />

PowerParts und KTM PowerWear ins<br />

Spiel. Sie bieten Fahrausrüstung, Schutz,<br />

zusätzliche Teile und mehr. Sie wurden<br />

speziell für die neue SX-Reihe des Modelljahres<br />

2023 entworfen.<br />

Willkommen in der Zukunft. Die pure<br />

Überzeugung: Exklusive Videos gibt es<br />

auf den digitalen Kanälen von KTM zu entdecken,<br />

um mehr zu den KTM SX-Bikes<br />

des Modelljahres 2023 zu erfahren.<br />

Highlights der KTM SX-Reihe<br />

des Modelljahres 2023<br />

• Neue, innovative und hochmoderne<br />

Generation der KTM SX-Bikes mit<br />

perfekt abgestimmtem Fahrgefühl und<br />

maximaler Performance – 12 verschiedene<br />

Modelle und die umfangreichste<br />

Palette, die für Kids bis zu echten Profi-<br />

Bikes entwickelt wurde<br />

• Brandneues Rahmenkonzept, um das<br />

Eintauchen des Hecks zu verhindern<br />

sowie optimale Fahrwerksabstimmung<br />

und Rahmenarchitektur für noch<br />

bessere Massenzentralisierung<br />

• Ergonomie verbessert das Zusammenspiel<br />

zwischen Fahrer und Bike, um<br />

Stabilität, Wendigkeit und Feedback<br />

zu steigern<br />

• Leichtere und unverwechselbar starke<br />

2-Takt-Motoren mit elektronischer<br />

Kraftstoffeinspritzung<br />

• Bessere Nutzbarkeit, die das <strong>Motocross</strong>-Erlebnis<br />

einfacher und atemberaubender<br />

als je zuvor macht<br />

*) nur für SX-F-Modelle.<br />

• Text u. Fotos: KTM<br />

www.ktm.com<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 39


MODELLE 2023<br />

HUSQVARNA<br />

ENDURO LINE-UP 2023<br />

40 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Husqvarna Motorcycles präsentiert die TE- und FE-<strong>Enduro</strong>-<br />

Reihe des Modelljahres 2023 – ein Line-up an 2- und 4-Takt-<br />

Modellen, passend für <strong>Enduro</strong>fahrer aller Leistungsklassen.<br />

Die Kombination aus Technik und fortschrittlicher Ergonomie<br />

in der <strong>Enduro</strong>-Reihe 2023 sorgt für unübertroffene Leistung<br />

und perfektes Handling beim Fahren.<br />

Husqvarna FE 450 | FE 350| FE 250| TE 300 | TE 150<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 41


MODELLE 2023<br />

Die Produktpalette ist geschaffen für Fahrer<br />

jedes Fahrtyps und bietet technischen<br />

Fortschritt, rennerprobte Zuverlässigkeit<br />

und Performance. Das Line-up besteht<br />

aus den 2-Takt-Modellen TE 150, TE 250<br />

und TE 300 sowie den 4-Takt-Modellen<br />

FE 250, FE 350, FE 450 und FE 501.<br />

Dunkelblaue Grafiken und elektrogelbe<br />

Akzente sorgen im Modelljahr 2023 für eine<br />

völlig neue Kombination der bekannten<br />

Farben und somit für ein modernes<br />

Design. Die Ergonomie der Bikes ist speziell<br />

auf Komfort und Kontrollierbarkeit<br />

ausgelegt, gleichzeitig wird das Handling<br />

und Wechseln der Fahrposition vereinfacht.<br />

Der zweiteilige Heckrahmen aus<br />

Kohlefaserverbundstoff von Husqvarna<br />

Motorcycles wiegt nur etwas mehr als ein<br />

kg und trägt massiv zum herausragenden<br />

Komfort und Handling bei.<br />

Das WP-Fahrwerk bietet unübertroffene<br />

Dämpfungseigenschaften und Komfort.<br />

Damit können selbst die größten Unebenheiten<br />

ausgeglichen werden. Es verleiht<br />

allen TE- und FE-Modellen optimales<br />

Handling und Kontrolle. Die WP XPLOR<br />

48-mm-Vorderradgabel verfügt über eine<br />

geteilte Dämpfungsfunktion und leicht<br />

zugängliche Federvorspanner. Am Heck<br />

sorgen eine progressive Umlenkung, 300<br />

mm Federweg und ein Druckausgleich im<br />

Dämpfer jede Bodenunebenheit ab.<br />

Vorhersehbare Kontrolle sorgt für Selbstbewusstsein<br />

beim Fahrer, um jedes Terrain<br />

meistern zu können. Die hydraulischen<br />

Brems- und Kupplungssysteme von<br />

BRAKTEC werden in der gesamten <strong>Enduro</strong>-Reihe<br />

eingesetzt, da sie auch bei<br />

schwierigen Bedingungen bestmögliche<br />

Performance bieten.<br />

Für <strong>Enduro</strong>fahrer ist eine leicht dosierund<br />

kontrollierbare Leistung wichtig, um<br />

anspruchsvolles Gelände zu meistern.<br />

Daher verfügen alle 4-Takt-Modelle über<br />

zwei umschaltbare Modi für die elektronische<br />

Kraftstoffeinspritzung (EFI) mit Traktionskontrolle.<br />

Die 2-Takt-Motoren bieten<br />

serienmäßig die Möglichkeit, bei wechselnden<br />

Bedingungen einen sofortigen<br />

Wechsel zwischen zwei Zündkurven zu tätigen.<br />

Das 2-Takt-Motormanagementsystem<br />

(EMS) passt die Kraftstoffeinspritzung<br />

automatisch an die atmosphärischen<br />

Bedingungen an.<br />

Werksfahrer Billy Bolt hat mit seinem<br />

Sieg bei der FIM Super<strong>Enduro</strong>-Weltmeisterschaft<br />

Anfang des Jahres einmal mehr<br />

gezeigt, was in der FE 350 steckt. Ein<br />

Sieg, der den Ruf von Husqvarna Motorcycles<br />

noch weiter stärkt und beweist, dass<br />

das markeneigene <strong>Enduro</strong> Line-up den<br />

Maßstab in diesem Segment setzt.<br />

42 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Technische Highlights<br />

• Neue Farbgebung, in Dunkelblau und<br />

Gelb sorgen für einen einzigartigen,<br />

von den schwedischen Wurzeln der<br />

Marke inspirierten, Look. Dieser wird<br />

von dem neuen metallic-blauen<br />

Rahmen komplettiert<br />

• Ein zweiteiliger Heckrahmen aus Kohlefaserverbundstoff,<br />

der nur etwas mehr<br />

als ein kg wiegt und massiv zum<br />

herausragenden Komfort und Handling<br />

beiträgt<br />

• WP XPLOR-Federgabel vorne und<br />

WP XACT-Federbein für gleichmäßige<br />

Dämpfung und außergewöhnliche<br />

Handhabung<br />

• Die 4-Taktmodelle verfügen über zwei<br />

umschaltbare EFI (Electronic Fuel<br />

Injection) Modi. Die 2-Taktmodelle<br />

verfügen über zwei wählbare Zündkurven<br />

und elektronische Kraftstoffeinspritzung<br />

• Verbesserte Linkage-Progression, die<br />

auch auf den Husqvarna-<strong>Motocross</strong>-<br />

Bikes für optimale Kontrolle und<br />

Komfort sorgt<br />

• Pankl Racing System 6-Gang-Getriebe<br />

mit eigens auf das <strong>Enduro</strong>-Segment<br />

abgestimmter Übersetzung für alle<br />

Geländeanforderungen<br />

• Premium-Komponenten und premium<br />

Verarbeitung für bestmögliche Fahrerfahrung<br />

• Die <strong>Enduro</strong>-Modellpalette ist mit den<br />

klassenführenden Michelin-<strong>Enduro</strong>-<br />

Reifen für bestmögliche Traktion,<br />

ausgestattet. Diese Reifen sind<br />

rennsporterprobt vom markeneigenen<br />

Husqvarna Factory Racing Team<br />

Die Husqvarna Motorcycles Functional<br />

Offroad Apparel-Kollektion 2023 bietet<br />

alles was <strong>Enduro</strong>fahrer benötigen, um<br />

perfekt ausgerüstet zu sein. Von der Gotland<br />

Jacket, Gotland Pant, Gotland Shirt<br />

und wasserfesten Ausrüstungskomponenten,<br />

bis Schutzausrüstung bietet die<br />

Kollektion zahlreiche Artikel, die speziell<br />

für den <strong>Enduro</strong>rennsport designt wurden.<br />

Das Husqvarna Motorcycles Technical Accessories-Sortiment<br />

bietet eine große<br />

Auswahl an technischem Zubehör, Protektoren<br />

und Werkzeug, um alle TE- und<br />

FE Modelle auf die persönlichen Vorlieben<br />

ihrer Fahrer anzupassen.<br />

Die <strong>Enduro</strong>-Modellpalette 2023 ist demnächst<br />

bei den autorisierten Husqvarna<br />

Motorcycles Händlern verfügbar. Nähere<br />

Informationen zu technischen Daten,<br />

Preisen und Verfügbarkeit erhalten interessierte<br />

Kunden beim Händler und auf<br />

der Husqvarna Motorcycles Homepage.<br />

• Text u. Fotos: Husqvarna | www.husqvarna-motorcycles.com<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 43


MODELLE 2023<br />

SHERCO 2023<br />

WAS GUT IST BLEIBT GUT ...<br />

Die Sherco <strong>Enduro</strong>s 2023 sind wieder mit denselben Details erhältlich<br />

wie im Vorjahr. Insgesamt stehen sieben Modelle zur Auswahl<br />

und dazu gehören die SE 125, SE 250, SE 300, SEF 250,<br />

SEF 300, SEF 450 und SEF 500.<br />

44 MOTOCROSS ENDURO 7/22


7/22 MOTOCROSS ENDURO 45


MODELLE 2023<br />

KYB-FederungEn<br />

Das Set-up der KYB-Fahrwerksteile bietet die<br />

perfekte Lösung zwischen Leistung und Komfort.<br />

Die KYB-Federelemente sind anerkannt als die<br />

besten auf dem aktuellen Markt.<br />

NEUER GRAFIK-SATZ 2023<br />

Der neue Grafik-Satz wird mit der InMold-<br />

Technologie gefertigt. Dadurch sind die Teile<br />

dauerhaft widerstandsfähiger gegen Abrieb.<br />

Grauer Sitzbezug mit Rauten<br />

Selle dalla Valle<br />

Der graue Sitzbezug SELLE DALLA VALLE verleiht<br />

dem Motorrad seinen „Factory„-Touch.<br />

Erhöhte Festigkeit und Anti-Rutsch-Eigenschaften,dies<br />

wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit<br />

beim Fahren aus.<br />

Neken-Lenkerpolster<br />

Serienmäßiges NEKEN-Lenkerpolster.<br />

Ausgleichsbehälter<br />

Der Ausgleichsbehälter ist serienmäßig eingebaut.<br />

Dieses Extra macht euer Fahrzeug<br />

noch einen Schritt perfekter.<br />

Serienmäßiger Lüfter<br />

Der Lüfter ist serienmäßig eingebaut. Dieses<br />

Extra macht euer Fahrzeug noch einen Schritt<br />

perfekter.<br />

Akrapovic-Schalldämpfer (450/500)<br />

Signifikante Gewichtseinsparung und erhöhte<br />

Leistung.<br />

Krümmer 4-Takt Akrapovic 250/300)<br />

Signifikante Gewichtseinsparung und erhöhte<br />

Leistung.<br />

Galfer-Bremsscheibe<br />

GALFER Bremsscheibe vorn. Leistungsstarkes<br />

BREMBO-GALFER-System. Das Bremsgefühl<br />

und die Bremsleistung sind perfekt.<br />

AXP-Gleitplatte<br />

Hochwertige PHD-Gleitplatte mit 6 mm. Ein<br />

hochwertiger Schutz für den Motor und Rahmen.<br />

Dieses Extra macht ihr Fahrzeug noch<br />

einen Schritt perfekter.<br />

Sherco 125 SE<br />

Ihr sucht ein leichtes, einfaches, spaßiges Motorrad<br />

mit starkem Charakter?<br />

Egal, ob ihr euch auf engen Strecken oder im anspruchsvollen<br />

Gelände wohlfühlt, die SHERCO<br />

125 SE ist der perfekte Partner, wenn es darum<br />

geht, sein Können unter Beweis zu stellen und<br />

gleichzeitig maximalen Fahrspaß zu bekommen.<br />

Die Sherco 125 ist leicht, kompakt, kraftvoll, ansprechend<br />

und ist für jene bestimmt, die den<br />

Nervenkitzel suchen, aber auch für erfahrene<br />

Fahrer geeignet.<br />

Sherco 250/300 SE<br />

Für den Fahrer, der ein 2-Takt-Liebhaber ist, der<br />

ein Motorrad will, das eine bedingungslose Belastung<br />

aushält und hervorragende Leistung zusammen<br />

mit der Beschleunigung liefert, die nur<br />

der 2-Takt-Motor liefern kann.<br />

Fahrer, die Extrem-<strong>Enduro</strong> oder auch klassisches<br />

<strong>Enduro</strong> fahren oder Leistungssuchende – diese<br />

Motorräder sind für euch.<br />

Die 2-Takt-Motoren der 250er und 300er wurden<br />

mit dem Hauptziel entwickelt, das pure Vergnügen<br />

wieder in den Mittelpunkt der Sherco-<strong>Enduro</strong>s<br />

zu stellen.<br />

Ein einfach zu wartender Motor, der unter allen<br />

Bedingungen funktioniert, vom Meer bis zum<br />

Gebirge, im Schlamm, im Sand oder sogar auf<br />

massiven Felsen.<br />

Sherco 250/300 SEF<br />

Bei Sherco weiß man, dass einige Fahrer andere<br />

Empfindungen, Anforderungen und Vielseitigkeit<br />

suchen. Ein Motorrad, mit dem man überall<br />

fahren kann, an das sich jeder Fahrer anpassen<br />

kann und mit dem sich einige Fahrer vom Rest<br />

abheben können.<br />

Die Schlüsselwörter, die die 250 und 300 SEF<br />

charakterisieren, sind der starke Motor, das geringe<br />

Gewicht, die Manövrierbarkeit und Leistung.<br />

Unabhängig, ob ihr eure Bestzeit in einem <strong>Enduro</strong>-Test<br />

erreichen oder einfach nur zum Vergnügen<br />

in jedem Gelände fahren oder viele Kilometer<br />

zurücklegen wollt, die 250 und 300 SEF werden<br />

immer eure beste Wahl sein.<br />

Sherco 450/500 SEF<br />

Erlebt die Freiheit des Geländes. Egal, ob ihr ein<br />

Fahrer seid, der die Weiten des Geländes, den<br />

Rausch einer kurvenreichen Strecke oder das<br />

Driften durch den Sand sucht – es gibt nichts<br />

besseres als ein Motorrad, das Leistung, Geschwindigkeit<br />

und Stabilität in Hülle und Fülle<br />

bietet.<br />

46 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Fahrtechnik<br />

MX/<strong>Enduro</strong> Training<br />

mit Marko Barthel<br />

INHALT:<br />

• Grundeinstellungen am Motorrad<br />

• Grundlagen auf dem Motorrad<br />

• Grundlagen Kurventechnik<br />

• Grundlagen Sprungtechnik<br />

• Grundeinstellungen (Stoßdämpfer)<br />

• Grundeinstellungen (Telegabel)<br />

• Bergab mit dem Motorrad<br />

• Bergauf mit dem Motorrad<br />

• Wenden auf der Stelle / Jägerwende<br />

• Wenden auf der Stelle / Donutspur<br />

• Vorderrad anheben<br />

• Hindernisse überqueren<br />

Fahrtechnik mit Marko Barthel<br />

Teil 1 bis 12 könnt ihr jetzt zum Preis<br />

von 4,90 Euro (plus Porto und<br />

Verpackung, 1,60 Euro Inland bzw.<br />

2,60 Euro Ausland) wieder unter:<br />

www.mce-online.de bestellen.<br />

Bestellanschrift:<br />

Ziegler Verlags OHG<br />

Röntgenstraße 4<br />

63755 Alzenau<br />

Tel.: 06023 91782-86


TIPPS & TRICKS | TRAINING<br />

EuerTrainingsplan<br />

für die nächsten Wochen<br />

In der letzten MCE haben wir uns ja mit Grundlagenausdauer, Technik-<br />

Optimierung und Geschwindigkeitstraining befasst. Diesmal geht es<br />

um eure persönlichen Bedürfnisse.<br />

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch<br />

48 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Was trainieren wir<br />

in den nächsten 4 Wochen?<br />

Bei einigen Rennserien, ist momentan „Sommerpause“ angesagt<br />

und bei anderen Cups findet jeden Monat mindestens eine<br />

Veranstaltung statt.<br />

Die kommenden vier Wochen richten sich also an deine persönlichen<br />

Bedürfnisse und deswegen gibt es zwei Möglichkeiten für<br />

das Training.<br />

Sommerpause / aktuell keine Rennveranstaltung<br />

In der Sommerpause sollten wir uns auch etwas Ruhe gönnen.<br />

Dennoch ist ein Verzicht auf Trainingsaktivitäten, besonders für<br />

den Sportfahrer nicht zu empfehlen. Der aufgebaute Fitnessstand,<br />

besonders die Ausdauerleistung, reduziert sich nach wenigen<br />

Tagen und so sind längere Pausen ohne Training nicht förderlich.<br />

Daher sollte die Grundlagenausdauer auch in der Sommerpause/Rennpause<br />

weiterhin im verminderten Umfang stattfinden.<br />

Achtet darauf, jeden dritten Tag eine Trainingseinheit im Grundlagenausdauerbereich<br />

(GA) durchzuführen. Hilfreich ist es, besonders<br />

in der Sommerpause, wenn man die Sportart für den GA<br />

wechselt. Statt Laufen mal Rad fahren oder statt Mountainbiken<br />

mal Schwimmen zu gehen. Damit setzt man neue Trainingsmotivation<br />

und es macht mehr Spaß.<br />

Das reine Fahrtraining als Techniktraining und/oder als Geschwindigkeitstraining<br />

kann auch 7 bis 14 Tage ruhen, aber anschließend<br />

wieder ein paar Trainingseinheiten, auch in der Sommerpause,<br />

realisieren.<br />

racetime<br />

Wenn nach wie vor Rennveranstaltungen auf deinem Terminkalender<br />

stehen, dann kannst du den bestehenden Trainingsplan<br />

weiterhin fortführen und den Trainingsaufwand (in %) 50/25/25<br />

(Ausdauertraining GA/Techniktraining TT/Geschwindigkeitstraining<br />

GT) beibehalten. Aber auch hier lohnt es sich, Alternativen<br />

einzubauen, um neue Trainingsanreize (im GA) zu setzen und<br />

wieder mehr Spaß zu haben.<br />

Trainingsplan<br />

Ihr habt Fragen?<br />

Dann sendet eine E-Mail direkt an Marko<br />

unter: barthel.mce.online@gmail.com<br />

4-WOCHEN-TRAININGSPLAN SOMMERPAUSE / KEINE RENNEN<br />

Trainingsart Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag<br />

AT 45 - 90 min. 45 - 90 min.<br />

TT<br />

30 - 60 min.<br />

(alle 14 Tage)<br />

GT<br />

30 - 60 min.<br />

alle (14 Tage)<br />

4-WOCHEN-TRAININGSPLAN OHNE PAUSE / WEITERHIN RENNEN<br />

Trainingsart Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag<br />

AT 90 - 120 min. 90 - 120 min.<br />

TT 30 - 60 min. Race Race<br />

GT<br />

30 - 60 min.<br />

4-WOCHEN-TRAININGSPLAN INDIVIDUELL (eigene Zeiten eintragen)<br />

Trainingsart Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag<br />

AT<br />

TT<br />

GT<br />

AT = Ausdauertraining (Laufen, Rad, MTB, Rudern usw.) • TT = Techniktraining • GT = Geschwindigkeitstraining<br />

Jede Trainingseinheit beinhaltet das Aufwärmen und ein abschließendes Stretching/Lockerung. Pulsbereiche beachten, vor<br />

allem beim Ausdauertraining!<br />

Die Trainingsplanung erfolgt immer individuell nach Trainingsziel, athletischem Grundzustand, gesundheitlichen Gegebenheiten<br />

sowie zeitlichen Möglichkeiten. Im Allgemeinen ist ein Training für den Hobbyfahrer von drei bis vier Trainingseinheiten<br />

in der Woche hilfreich und vier bis fünf oder mehr Einheiten für den ambitionierten Sportfahrer notwendig.<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 49


VORSTELLUNG<br />

50 MOTOCROSS ENDURO 7/22


KTM 125 XC-R<br />

RACEBIKE<br />

FELIX MELNIKOFF<br />

Diesmal waren wir mit dem Nachwuchsfahrer Felix Melnikoff auf<br />

unserer Hausstrecke. Felix ist mit seinen 15 Jahren sehr erfolgreich<br />

im deutschen <strong>Enduro</strong>sport und siegte unter anderem im<br />

ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup. In diesem Jahr startet er im DMSB<br />

<strong>Enduro</strong> Jugend Cup im Rahmen der Deutschen <strong>Enduro</strong>meisterschaft<br />

und liegt hier momentan auf dem 2. Platz.<br />

Auch sein Racebike konnten wir unter die Lupe nehmen …<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 51


VORSTELLUNG<br />

PORTRÄT<br />

Name: Felix Melnikoff<br />

Geburtsjahr: 2006<br />

Wohnort: Werben/Spreewald<br />

(Brandenburg)<br />

Motorrad: KTM 125 XC-R<br />

Erfolge 2021:<br />

1. Platz ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup 125<br />

4. Platz DMSB <strong>Enduro</strong> Jugend Cup<br />

3. Platz DMSB <strong>Enduro</strong> Cup<br />

Aktuelle Rennserie:<br />

DMSB <strong>Enduro</strong> Jugend Cup<br />

Die bisherige Laufbahn<br />

von Felix Melnikoff<br />

Alles begann 2012 mit einer YCF-50-ccm-<br />

4-Takt-Maschine. Von nun an war Felix<br />

nicht mehr zu bremsen. 2013 bekam er zu<br />

Weihnachten seine erste KTM, eine SX 50,<br />

mit der er ab 2014 die erste Rennsaison<br />

bestritt. 2016 und 2017 holte Felix den Vizemeistertitel<br />

im ADAC <strong>Enduro</strong> Kids Cup<br />

Berlin-Brandenburg in der 65-ccm-Klasse.<br />

2018 feierte er ebenfalls in der 65er-<br />

Klasse gleich drei Titel: einmal im ADAC<br />

<strong>Enduro</strong> Kids Cup Berlin-Brandenburg,<br />

einmal im ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup Sachsen<br />

und wurde Sieger beim ADAC <strong>Motocross</strong><br />

Bundesendlauf. 2019 erfolgte der<br />

Umstieg auf 85 ccm, wo er im ADAC <strong>Enduro</strong><br />

Jugend Deutschland Cup in der Kategorie<br />

85 Dritter wurde. 2020 fanden, Corona<br />

bedingt, wenige Veranstaltungen statt<br />

und Felix holte den Titel im ADAC <strong>Enduro</strong><br />

Kids Cup Brandenburg Klasse 85A. 2021<br />

räumte Felix noch einmal richtig ab und<br />

gewann in der 125er-Königsklasse im<br />

ADAC <strong>Enduro</strong> Jugend Cup sowie im ADAC<br />

<strong>Enduro</strong> Kids Cup Berlin-Brandenburg und<br />

wurde dritter im Deutschen <strong>Enduro</strong> Jugend<br />

Cup B-Championat. Seit diesem<br />

Jahr fährt Felix für das Team BvZ im DMSB<br />

<strong>Enduro</strong> Jugend Cup, wo er momentan auf<br />

dem 2. Rang liegt.<br />

Racebike KTM 125 XC-R<br />

Die KTM 125 XC-R im BvZ Team Design<br />

Eine KTM 125 XC kennen wir bereits aus<br />

den USA, als Cross-Country Modell. Dieses<br />

Modell wurde vom Team BvZ überarbeitet<br />

ist zulassungsfähig und kann im<br />

klassischen <strong>Enduro</strong>sport eingesetzt werden.<br />

Die KTM 125 XC-R hat alles, was die<br />

Sportenduro braucht. Dazu gehören ein<br />

auf <strong>Enduro</strong> abgestimmter Motor mit mehr<br />

Schwungmasse sowie einem EXC-Getriebe,<br />

18 Zoll Hinterrad, E-Starter, Seitenständer,<br />

Motorschutz, Handschalen, Tacho,<br />

Lichtanlage und ein <strong>Enduro</strong> optimiertes<br />

Fahrwerk.<br />

Racebike im Detail<br />

Statt mit einem PDS-System sind die XC-<br />

Modelle mit einer Umlenkung ausgestattet.<br />

Für die Zulassungsfähigkeit ist ein Tacho<br />

notwendig, bekannt von den KTM-<strong>Enduro</strong>-Modellen.<br />

Außerdem ist ein Elektro- und ein Kickstarter<br />

vorhanden.<br />

Kompakter Kunststoffmotorschutz und<br />

Acerbis Rahmenschützer. Die Auspuffanlage<br />

ist komplett Serie.<br />

Ein griffiger Sitzbankbezug sorgt für<br />

mehr Halt.<br />

52 MOTOCROSS ENDURO 7/22


In Action<br />

18-Zoll-Hinterrad mit Goldfren-Bremsscheibe.<br />

Das Fahrwerk ist von WP und wurde an die<br />

Vorlieben von Felix angepasst.<br />

Felix fühlt sich sichtlich wohl auf dem Motorsportgelände des MC Flöha e.V.<br />

Der Motor besitzt mehr Schwungmasse<br />

und ein EXC-Getriebe. Damit bietet er<br />

mehr Drehmoment und ist gut für das Gelände<br />

geeignet.<br />

Außerdem ist eine komplette Lichtanlage<br />

inklusive Blinker montiert.<br />

Sehr viel Rückhalt bekommt Felix von seiner Familie (v.l. Schwester, Felix, Papa, Mama)<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 53


VORSTELLUNG<br />

Die 125er bietet ein gutes Drehmoment und<br />

somit sind größere Hindernisse kein Problem<br />

54 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Auch Marko durfte<br />

die KTM 125 XC-R fahren<br />

Markos Fazit<br />

Die KTM 125 XC-R ist genau das richtige Motorrad für den <strong>Enduro</strong>-Nachwuchs. Besonders<br />

wenn man im klassischen <strong>Enduro</strong>sport Fuß fassen möchte, kommt man um eine<br />

zulassungsfähige 125-ccm-Maschine nicht herum. Es gibt nicht mehr viele Marken, die<br />

diese Möglichkeit bietet und somit ist es erfreulich, dass sich das Team Bvz die Mühe<br />

gemacht hat, eine kleine Serie KTM 125 XC-R Modelle passend auszurüsten und mit einer<br />

Zulassungsmöglichkeit zu versehen.<br />

Fahrtechnisch ist die KTM auf einem hohen Niveau. Mit mehr Drehmoment dank optimierter<br />

Schwungmasse sowie einem progressiven Stoßdämpfer mit Umlenkung und einer<br />

<strong>Enduro</strong> geeigneten Telegabel glänzt das Modell auch im anspruchsvollen Gelände.<br />

Auch genug Power und Durchzugskraft zeigt die 125er sobald man zügig auf der Sonderprüfung<br />

unterwegs ist. Also insgesamt eine maßgeschneiderte 125-ccm-Maschine<br />

für den <strong>Enduro</strong>einsatz. Toll!<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 55


KOLUMNE LUKAS PLATT<br />

PrivaTier #238<br />

Moto<br />

Hi Leute,<br />

bei mir war in letzter Zeit so einiges los<br />

und ich konnte ordentlich Racetime genießen.<br />

Zwei Tage haben wir in Polen auf der<br />

Hochzeit von meinem Trainingspartner<br />

Robin verbracht und jetzt sitze ich mit<br />

meiner Freundin Madlen und Kevox im<br />

Transporter und wir sind auf dem Weg zur<br />

fünften Runde der Deutschen Meisterschaft<br />

in Lugau.<br />

Wie in der letzten <strong>Ausgabe</strong> schon angekündigt,<br />

bin ich am Anfang des Monats<br />

mein allererstes Dutch-Masters-Rennen<br />

in Harfsen (Niederlande) mitgefahren. Ich<br />

nutzte das Rennen lediglich als Vorbereitung<br />

für die anstehenden Rennen, was<br />

gut zu meinen Rennkalender gepasst hat,<br />

da die Strecke ähnliche Bodenverhältnisse<br />

aufwies, wie die beim darauf folgenden<br />

Wochenende bei der DM. Das gesamte<br />

Team und ich waren sehr zufrieden mit<br />

meinem Fahren und mit den Ergebnissen<br />

9 und 8 in den Läufen.<br />

Eine Woche später ging es dann nach<br />

Genthin zur dritten Runde der DM Open,<br />

worauf ich mich persönlich aufgrund des<br />

sandigen Bodens schon gefreut habe! Am<br />

Samstag machten wir wie gehabt unseren<br />

Trackwalk, Anmeldung und die technische<br />

Abnahme, damit wir am Sonntag ein kleines<br />

bisschen länger schlafen konnten :-)<br />

Im freien und Zeittraining testeten wir<br />

nochmal ein wenig an den Fahrwerken<br />

und startete als sechstes Team in die Wertungsläufe.


cross<br />

setzen und kam als Fünfter ins Ziel. Um ehrlich<br />

An diesem Wochenende gelang mir leider<br />

bei beiden Läufen kein guter Start und ich<br />

musste mich jeweils außerhalb der Top<br />

Ten nach vorne arbeiten. Auf der teilweise<br />

engen Strecke musste man sich die Kontrahenten<br />

gut zurechtlegen und genau<br />

überlegen, wo man den Angriff startet.<br />

Das gelang mir recht gut. Ich konnte in<br />

beiden Wertungsläufen bis auf Platz 3 vor<br />

fahren und wurde dadurch in der Tageswertung<br />

auch Dritter.<br />

Schlag auf Schlag ging es dann weiter zur<br />

nächsten DM-Veranstaltung Richtung<br />

Göttingen nach Geisleden. Genauso wie<br />

Genthin kannte ich die Strecke nicht und<br />

informierte mich natürlich im Vorfeld.<br />

Da gingen die Meinungen aber weit auseinander<br />

und ich kann sagen, dass die<br />

Bahn schon sehr speziell in meinen Augen<br />

war. Aufgrund der an diesem Tag<br />

startenden Quad- und Seitenwagen-DM<br />

fand man kaum Spurrillen oder Anlieger<br />

vor. Die Strecke war ziemlich einspurig<br />

und teilweise so hart, dass man den Abrieb<br />

vom Reifen auf dem Boden sehen<br />

konnte. Trotzdem hatte ich richtig Lust<br />

auf die anstehenden zwei Rennen, denn<br />

unterm Strich ist es für alle gleich.<br />

Nach meinen schlechten Starts in Genthin<br />

arbeitete ich unter der Woche darandiese<br />

zu verbessern und das gelang mir<br />

auch. Im ersten Lauf fuhr ich als Vierter in<br />

die erste Kurve und im zweiten Lauf verpasste<br />

ich sogar knapp den Holeshot.<br />

Im ersten Lauf hatte ich einen fairen Zweikampf<br />

mit Nico Koch, konnte mich durch-<br />

zu sein, hatte ich im zweiten Rennen viel zu viel<br />

Respekt vor den Streckenverhältnissen, musste<br />

drei Plätze abgeben und kam erneut als Fünfter<br />

ins Ziel.<br />

Das war nicht das, was wir wollten, aber nach<br />

vier von acht Veranstaltungen liege ich auf dem<br />

2. Platz in der Meisterschaft und werde alles daran<br />

setzen, um weiterhin vorne mitzumischen!<br />

Eine Woche später ging es ohne große Pause<br />

nach Dreetz zum lang ersehnten ADAC MX Masters-Auftakt.<br />

Ich kam gut vorbereitet zum Rennen, aber wie<br />

sagt man so schön, Erfolg und Niederlage liegen<br />

beim Motorsport nicht weit auseinander …<br />

Im Zeittraining wurde ich in die zweite Gruppe<br />

eingeteilt und konnte direkt zeigen, dass ich<br />

diesen Winter fleißig im Sand trainiert habe. Ich<br />

fuhr mit Platz 5 mein bisher bestes Qualifikations-Ergebnis<br />

ein.<br />

Das erste Rennen startete gut für mich. Ich fuhr<br />

auf einen guten 8. Platz und machte ordentlich<br />

Druck auf den Vordermann. Leider musste ich<br />

das Rennen wegen eines technischen Fehlers<br />

frühzeitig beenden, was mehr als frustrierend<br />

für mich war.<br />

Im zweiten Lauf fuhr ich erneut auf Platz 8 und<br />

hatte ein gutes Tempo. Kurz vor Ablauf der<br />

Rennzeit stürzte ich leider. Dabei verbog ich<br />

meinen Lenker und verlor den Auspuff. Aufgrund<br />

dessen wurde ich von Platz 18 auf 28<br />

strafversetzt.<br />

Mit viel Wut und Enttäuschung im Bauch ging es<br />

dann in den dritten und letzten Wertungslauf an<br />

diesem Wochenende.<br />

Zu dem ganzen Pech<br />

kam dann auch noch<br />

Unglück hinzu und ich<br />

stürzte gleich in der<br />

ersten Kurve. Ohne<br />

Rücksicht auf Verluste<br />

startete ich die Aufholjagd<br />

und musste mit<br />

dem 13. Platz zufrieden<br />

sein.<br />

Am Ende des Wochenendes<br />

war ich einfach<br />

froh, dass sich mein<br />

Tempo im Sand verbessert<br />

hat und ich heile<br />

nach Hause gekommen<br />

bin. Jetzt heißt es, alle<br />

Puzzleteile zusammenfügen<br />

und ordentlich<br />

Attacke zu machen!<br />

Wir sehen uns!<br />

• Fotos: www.kai-brake.de<br />

Lp238<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 57


WARENKORB/NOTIZEN<br />

KÜHLENDE UNTERWÄSCHE:<br />

DIE LÖSUNG FÜR HEISSE SOMMERTAGE UND<br />

BRÜTENDE HITZE: AGGRESSOR „MINUS 1.0“<br />

WWW.KLIM.COM<br />

Die KLIM Aggressor „Minus 1.0“ Produkte aus patentiertem<br />

Cool Core Gewebe funktionieren nach dem physikalischen<br />

Prinzip der Verdunstungskühlung! Der Kühleffekt<br />

setzt ein, sobald das Gewebe Feuchtigkeit aufnimmt.<br />

Das Geheimnis dahinter ist ein luftdurchlässiger, rohrartiger Faden<br />

mit einer vielfach größeren Oberfläche als vergleichbare<br />

Stoffe, der dadurch den Verdunstungsprozess extrem beschleunigt.<br />

Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass das Cool Core-Gewebe<br />

den natürlichen Kühleffekt des Schwitzens potenziert und<br />

dass dieser Effekt dauerhaft ist, selbst oftmaliges Tragen und<br />

Waschen beeinträchtigt die Funktion nicht!<br />

Das Vier-Wege-Stretch-Material, die Flat-Lock Nähte und die<br />

mehrteilige Konstruktion garantieren höchsten Tragekomfort<br />

und volle Bewegungsfreiheit!<br />

FARBEN/GRÖSSEN/PREIS<br />

Shirt Long Sleeve<br />

Farben: Camo, Camo-Gray<br />

Größen: SM bis 3XL<br />

Preis: 75,- Euro<br />

Shirt Short Sleeve<br />

Farben: Camo, Camo-Gray<br />

Größen: SM bis 3XL<br />

Preis: 65,- Euro<br />

Pant<br />

Farben: Camo, Camo-Gray<br />

Größen: SM bis 3XL<br />

Preis: 65,- Euro<br />

Brief<br />

Farben: Camo, Camo-Gray<br />

Größen: SM bis 3XL<br />

Preis: 55,- Euro<br />

58 MOTOCROSS ENDURO 7/22


Sommerjacken von KLIM, die verantwortungsvolle<br />

Motorradfahrer vom permanenten<br />

Konflikt zwischen lässiger Luftigkeit und<br />

adäquatem Schutz befreien.<br />

COOL PROTECTION<br />

FÜR DAMEN UND HERREN<br />

WWW.KLIM.COM<br />

Die Schlüsseltechnologie dieser Jacken – speziell für heiße Tage<br />

– ist das von KLIM entwickelte und patentierte KLIM KARBONITE<br />

MESH. Ein luftdurchlässiges, extrem widerstandsfähiges Karbon/Nylon-Netz-Gewebe;<br />

abrieb-, reiß- und stichfest stellt es<br />

herkömmliche Polyester/Mesh-Materialien weit ins Abseits. Alle<br />

drei Jacken Induction Pro, Induction und das Damenmodel Avalon<br />

sind extrem leicht und komfortabel, sie sind absolut luftdurchlässig<br />

und erfüllen gleichzeitig alle geforderten und gewünschten<br />

Sicherheitsstandards – inklusive vollständigem Protektoren-Set<br />

von D3O®.<br />

Induction Pro: Bestmögliche Belüftung und außergewöhnlicher<br />

Schutz: KLIM Karbonite Mesh, D30 Level 2-Protektoren, Leder-<br />

Overlayer an den Ellenbogen, eine zusätzliche Brusttasche,<br />

4-Way-Stretch-Einsätze aus Karbonite Micromesh an den Schultern<br />

und ein Feuchtigkeit ableitendes Netz-Futter. Höchster Komfort<br />

bei allen Geschwindigkeiten einen ganzen Sommer lang.<br />

Avalon: Außergewöhnliche Durchlüftung für hohen Tragekomfort<br />

bei warmen und heißen Temperaturen. KLIM Karbonite Mesh-Jacke<br />

mit herausragender Schutzfunktion inklusive vollständigem<br />

D3O-Protektoren-Set. Auch als „Induction Jacke“ für Herren verfügbar.<br />

FARBEN/GRÖSSEN/PREIS<br />

INDUCTION PRO, Herrenmodel:<br />

Farben: Cool Gray, Asphalt Hi-Vis, Asphalt Redrock<br />

Größen: SM bis 3XL<br />

Preis: 560,- Euro<br />

INDUCTION, Herrenmodel:<br />

Farben: Stealth Black, Cool Gray, Navy Blue, Hi-Vis Monument<br />

Gray<br />

Größen: SM bis 4XL<br />

Preis: 410,- Euro<br />

AVALON, Damenmodel:<br />

Farben: Monument Gray - Cool Gray, Vivid Asphalt,<br />

Malbec - Castlerock-Gray<br />

Größen: XS bis 2XL<br />

Preis: 380,- Euro<br />

TECHNISCHE DETAILS<br />

Induction Pro<br />

• Extrem durchlüftetes KLIM Karbonite Mesh<br />

reiß-, stich- und abriebfest<br />

• 4-Way Stretch Karbonite Mesh-Schultereinsätze<br />

für höchsten Komfort<br />

• Perforiertes Ziegenleder über den Ellenbogen<br />

• Hochwertige 750D Cordura Overlayer an den Schultern<br />

• D3O® Protektoren Ellenbogen Schultern Level 2,<br />

Rücken Level 1<br />

• 3M Scotchlite Reflektoren (Brust, Arme, Rücken)<br />

• Gesamtgewicht inklusive Protektoren unter 2,5 kg<br />

• Vielfach-Verstellungen, kurzer Kragen, 5 Taschen<br />

• CE AA-Zertifizierung<br />

Avalon<br />

• Sommerjacke für Damen mit spezifischem Schnitt<br />

• Extrem durchlüftetes KLIM Karbonite Mesh<br />

reiß-, stich- und abriebfest<br />

• Hochwertige 500D Cordura Overlayer an den Schultern<br />

• D3O® EVO, Level 1 Protektoren an Ellenbogen, Schultern<br />

und Rücken<br />

• 3M Scotchlite Reflektoren<br />

(Brust, Arme, Rücken)<br />

• Atmungsaktives Stretchmaterial<br />

an der Seite, an<br />

den Schultern und Armen<br />

• Vielfach-Verstellungen,<br />

kur zer Kragen, 4 Taschen<br />

• Gesamtgewicht inklusive<br />

Protektoren unter 2,5 kg<br />

• CE AA-Zertifizierung<br />

• Induction Jacke,<br />

Herrenmo dell in gleicher<br />

Ausführung mit<br />

angepasstem Schnitt<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 59


WARENKORB/NOTIZEN<br />

CIPPITO LEVER<br />

ZUR BESSEREN PERFORMANCE DURCH DIE SPEZIELLE<br />

GEOMETRIE DES KUPPLUNGS-HEBELS<br />

WWW.CIPPITO-INDUSTRIES.DE<br />

• Bessere Performance durch die<br />

spezielle Geometrie des Hebels<br />

• Einstellschraube zur schnellen<br />

Verstellung ohne Werkzeug<br />

• Verbessert den Einsatz und die<br />

Dosierung der Fingerkraft<br />

• Der Handhebel und die Hülse wurden<br />

aus hochfestem 7<strong>07</strong>5 Aluminium<br />

gefertigt<br />

• Die Verstellschraube und der Druckstift<br />

bestehen aus Edelstahl<br />

Der Cippito Lever kann 1:1 gegen das<br />

Originalteil ausgetauscht werden.<br />

Cippito-Lever / Preis: 85,- € (inkl. MwSt.)<br />

Bestellnummer:<br />

60000110 / Artikelnummer: 80001296<br />

Beta 2010-<strong>2022</strong> alle Modelle<br />

Husqvarna 2014-2016 125-501 TE/TC/TX/<br />

FE/FC (außer 2016 FC und 2016 TC 125)<br />

Husqvarna <strong>2022</strong> 125-450 TC/TX/FC/FX<br />

KTM 2016-<strong>2022</strong> 125/150 SX/XC/XCW<br />

KTM 2006-<strong>2022</strong> 250/300 XC/SX/XCW/<br />

EXC/6D<br />

KTM 2011-<strong>2022</strong> 350 XCF/XCWF/EXCF/<br />

SXF/6D<br />

KTM 2009-2010 400 XCWF/EXCF<br />

KTM 20<strong>07</strong> + 2009-<strong>2022</strong> 450 XCF/SXF/<br />

XCWF/EXCF<br />

KTM 2012-<strong>2022</strong> 500 XCFW/EXCF/6D<br />

KTM 2008-2011 530 XCFW/EXCF<br />

Sherco, alle Modelle mit Brembo-Bremse<br />

(master cylinders)<br />

TM 2008-<strong>2022</strong>, alle Modelle mit<br />

Brembo-Bremse (master cylinders)<br />

Händler Deutschland<br />

AFS Motors 01594 Riesa<br />

Neubert Racing Shop 04654 Frohburg<br />

RMA-Offroadshop 04626 Thonhausen<br />

K&P Zweiradtechnik 04736 Waldheim<br />

Beats Garage 06889 Lutherstadt Wittenberg<br />

enduro4you 09432 Großolbersdorf<br />

Beta Offroad Shop 14913 Jüteborg<br />

RR Motorradtechnik 24306 Plön<br />

TTW-Offroad 25469 Halstenbek<br />

Kiedrowski Racing 29320 Hermannsburg<br />

BMS <strong>Enduro</strong>parts 32791 Lage / Lippe<br />

Extrem <strong>Enduro</strong> shop 35781 Weilburg<br />

Offroadshop Kölbach 42579 Heiligenhaus<br />

BigAirMax 52152 Simmerath<br />

Stefans-<strong>Enduro</strong>shop 52428 Jülich<br />

HRP <strong>Enduro</strong> Hardware 53757 Sankt Augustin<br />

Odenthal Racing Service 53859 Niederkassel<br />

Zweirad Neubold 57562 Herdorf<br />

KMP-MX shop 68775 Ketsch<br />

MSR Einspurfahrzeuge 71665 Vaihingen/Enz<br />

Zinsmeister KFZ & Zweirad 72535 Heroldstatt<br />

Swazicowboyz 73268 Erkenbrechtsweiler<br />

MH Motorräder 73560 Böbingen an der Rems<br />

DIRTFREAK 74<strong>07</strong>8 Heilbronn<br />

Motospot München 80687 München<br />

MXC 83329 Waging am See<br />

MXTREME 84130 Dingolfing<br />

Motoschmiede 85649 Brunnthal<br />

Motorradtechnik Gürtner 86447 Aindling<br />

Motorrad Waldmann 87616 Marktoberdorf<br />

Danckert Bike-Store 88<strong>07</strong>4 Meckenbeuren<br />

Bombe Racing 88260 Argenbühl<br />

XBOOT-FACTORY 91126 Schwabach<br />

AMS Scheiderer 91622 Rügland<br />

MCS Racing 94569 Michaelsbuch<br />

Motorrad Welink 97516 Am Schleifweg 2<br />

MZH 98587 Steinbach Hallenberg<br />

KTM Bauerschmidt 98597 Breitungen Werra<br />

Diller Powerparts 98617 Rhönblick<br />

ZAP TechniX 99444 Blankenhain<br />

Händler Österreich<br />

Schruf Motorrad 2563 Pottenstein<br />

HED Racing GmbH 3151 St. Pölten<br />

Bachner Racing 3293 Lunz am See<br />

X-Moto Tirol 6141 Schönberg im Stubaital<br />

MotoXB14 6842 Koblach<br />

MB Motors GmbH 6868 Egg<br />

Händleranfragen bitte unter der E-Mail:<br />

info@cippito-industries.de<br />

DIGA ACADEMY: J<br />

Die „DIGA Academy“ ist eine von Justin Amian<br />

gegründete Academy, die sich darauf<br />

spezialisiert hat, jungen <strong>Motocross</strong>-Athleten<br />

und deren Familien beratend zur Seite<br />

zu stehen.<br />

Über die letzten Jahre hat Initiator Justin<br />

Amian, der ebenfalls Manager und Besitzer<br />

des DIGA Procross Racing Teams ist, im <strong>Motocross</strong><br />

Business ein großes Netzwerk aufbauen<br />

können und verfügt über weltweite<br />

Kontakte zu Motorradherstellern, Zubehörlieferanten,<br />

Teams und Offiziellen.<br />

Mit dem neuen Projekt „DIGA Academy“ hat<br />

sich Justin Amian die Jugendförderung auf<br />

die Fahne geschrieben und unterstützt eine<br />

limitierte Anzahl an jungen Athleten und deren<br />

Familien mit seinem jahrelange Knowhow<br />

und Kontakten nach besten Kräften.<br />

Justin Amian: „Ich freue mich darauf, nach<br />

vielen Jahren im Profi-MX-Business zusätzlich<br />

mit der DIGA Academy wieder in der Jugendförderung<br />

aktiv zu werden. Ich selbst<br />

habe früher als Hobbyfahrer immer zu den<br />

großen MXGP-Teams aufgeschaut und wäre<br />

froh gewesen, auf einen solchen Erfah-<br />

60 MOTOCROSS ENDURO 7/22


UGENDFÖRDERUNG IM MOTOCROSS<br />

rungsschatz zurückgreifen zu können. Heute<br />

befinde ich mich in der glücklichen Lage,<br />

gemeinsam mit meinem engsten Team,<br />

über die letzte Jahre einen eigenen immensen<br />

Erfahrungsschatz aufgebaut zu haben.<br />

Nun ist es an der Zeit, diesen Erfahrungsschatz<br />

zu nutzen und gezielt an ausgewählte<br />

und talentierte junge Athleten und deren<br />

Familien weiterzugeben.“<br />

In der Saison <strong>2022</strong> werden der zehnjährige<br />

Jamiro Peters auf seiner KTM SX 65 und<br />

der siebenjährige Matteo Bauten auf seiner<br />

GASGAS MC50 im Namen der DIGA Academy<br />

an den Start gehen.<br />

Jamiro Peters, der bereits einige Erfolge in<br />

seiner noch sehr jungen Karriere vorzuweisen<br />

hat, wird in der Saison <strong>2022</strong> bei der<br />

EMX65 Europameisterschaft, der ONK65 in<br />

den Niederlanden und bei der Deutschen<br />

Meisterschaft 65 ccm starten und um Pokale<br />

kämpfen<br />

Jamiro Peters: „Ich bin sehr froh und dankbar,<br />

ein Athlet der DIGA Academy zu sein<br />

und bereits so jung schon von einem so professionellen<br />

Umfeld unterstützt zu werden.<br />

Ich freue mich riesig auf die Saison und gebe<br />

mein Bestes, so viele Pokale wie möglich<br />

für mich und die DIGA Academy einzufahren.“<br />

Neben Jamiro Peters wird Matteo Bauten bei<br />

diversen lokalen 50-ccm-Meisterschaften<br />

und der European Junior E-<strong>Motocross</strong> Series<br />

unter der Flagge der DIGA Academy antreten.<br />

Matteo Bauten: „Ich freue mich über die<br />

Möglichkeit, als Athlet der DIGA Academy,<br />

gemeinsam mit meinem Freund Jamiro, von<br />

dem ich noch viel lernen kann, an den Start<br />

zu gehen und möchte mich hierfür bei Justin<br />

Amian und der DIGA Academy bedanken.<br />

Die Zeit bei den Rennen und beim Training<br />

zusammen zu verbringen,, ist für mich das<br />

schönste und natürlich ist es mein Traum,<br />

eines Tages Weltmeister zu werden.“<br />

Die DIGA Academy bedankt sich bei den<br />

zahlreichen Partnern, die das Projekt „DIGA<br />

Academy“ und die Jugendförderung tatkräftig<br />

unterstützen und mit nach vorne treiben.<br />

• Foto: Bavo Swijgers<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 61


NOTIZEN<br />

MOTOCROSS SCHWEIGHAUSEN AM 16./17. JULI <strong>2022</strong><br />

Am 16. und 17. Juli wird es nach aktuellem<br />

Stand eine <strong>Motocross</strong>-Veranstaltung in<br />

49. Auflage in Schweighausen im<br />

Schwarzwald geben. „Nachdem bereits<br />

Deutsche Meisterschaftsläufe aller Klassen<br />

vom Deutschen Motorsportbund zugeteilt<br />

wurden, ist die Durchführung geradezu<br />

eine Herausforderung“, so der Vorsitzende<br />

des MSC Schweighausen, Marco<br />

Zehnle.<br />

Auch im Juli 2021 fand eine Motocoss-Veranstaltung<br />

auf dem Pflingstberg statt, jedoch<br />

unter größeren Pandemie-Einschränkungen.<br />

Am Samstag, 16. Juli, werden die üblichen<br />

Wertungsläufe zur Baden-Württembergischen<br />

Landesmeisterschaft ausgetragen,<br />

zusätzlich werden Senioren und<br />

auch Ladys starten. Außerdem werden<br />

Läufe zum DMV Classic Cup ausgetragen.<br />

Am Sonntag, 17. Juli, sind Pokalläufe der<br />

großen Klasse zur Baden-Württembergischen<br />

Landesmeisterschaft im Rahmenprogramm<br />

vorgesehen. Das Highlight<br />

sind aber die DM-Läufe der Klassen Open<br />

und 125 ccm.<br />

MIBRAG WARNT VOR ILLEGALEN ENDURO-TOUREN DURCH TAGEBAU<br />

• Bergbauunternehmen richtet Appell<br />

an Offroad-Sportler<br />

• Gefahren werden unterschätzt<br />

• MIBRAG ermöglicht Fahrten auf<br />

ausgewiesenen Strecken<br />

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft<br />

mbH (MIBRAG) betreibt in Sachsen-Anhalt<br />

und Sachsen den Tagebau<br />

Profen. Verschiedene Offroadsportler<br />

nutzen leider Teile des rekultivierten oder<br />

aktiven Tagebaus illegal als <strong>Enduro</strong>strecken.<br />

Das birgt große Gefahren sowohl<br />

für die Fahrer als auch für MIBRAG-Beschäftigten<br />

in sich. Dabei bietet MIBRAG<br />

offizielle Möglichkeiten für Crossfahrer in<br />

speziell ausgewiesenen Bereichen des<br />

Tagebaus an.<br />

„Der Tagebau ist kein öffentlicher Spielplatz<br />

für Motorsportfreunde und steht<br />

nicht grundlos unter strenger Bergaufsicht“,<br />

betont Alexander Lengstorff Wendelken,<br />

Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor.<br />

„Der Tagebau ist eine Industrieanlage,<br />

in der automatisch anfahrende<br />

Bänder sowie stromführende und<br />

bewegliche Anlagen und Maschinen eingesetzt<br />

sind. Ebenso wie hohe Böschungskanten<br />

bergen sie für Ungeschulte<br />

ein großes Gefahrenpotenzial. Insbesondere<br />

durch das Befahren von Böschungen<br />

können Rutschungen ausgelöst<br />

und Fahrer mit ihren Maschinen verschüttet<br />

werden. Wer trotzdem solche Hinweise<br />

ignoriert, bringt sich selbst und andere<br />

in Gefahr. Das muss Jedem klar sein!“<br />

Deshalb richtet MIBRAG an alle den Appell,<br />

betretet nicht das Tagebaugelände,<br />

achtet auf Hinweisschilder und Absperrungen.<br />

MIBRAG ist sehr bemüht, die Interessen<br />

der Offroadsportler zu kanalisieren. Das<br />

Unternehmen wird aber gegen illegales<br />

Betreten und Befahren – auch zum Schutz<br />

der Sportler – konsequent straf- und zivilrechtlich<br />

vorgehen.<br />

62 MOTOCROSS ENDURO 7/22


THE WORLD ADVENTURE WEEK:<br />

DIE CHALLENGES STEHEN FEST<br />

mit Profitrainer Marko Barthel<br />

Sei dabei, stelle dich den täglichen Herausforderungen<br />

und gewinne ein exklusives KTM-<br />

VIP-Erlebnis<br />

• KTM verkündet die Preise der diesjährigen<br />

<strong>Ausgabe</strong> von THE WORL<br />

ADVENTURE WEEK<br />

• Sechs glückliche Gewinner kommen in<br />

den Genuss eines einzigartigen KTM-<br />

Erlebnisses<br />

• Eine Auswahl an tollen Tagespreisen<br />

wartet auf die abenteuerlustigen Fahrer<br />

• Die Teilnahme erfordert den Download<br />

der RISER App und eine Eventregistrierung<br />

THE WORLD ADVENTURE WEEK <strong>2022</strong> ist eine<br />

perfekte Gelegenheit, um mit Gleichgesinnten<br />

spannende Momente zu erleben. Um teilzunehmen,<br />

müssen die Fahrer die RISER App<br />

herunterladen, sich für THE WORLD ADVENTU-<br />

RE WEEK anmelden und ihre Fahrten aufzeichnen.<br />

Die täglichen Challenges für alle Teilnehmer<br />

im Überblick:<br />

4. Juli: Unternimm eine Ausfahrt und teile<br />

sie via #theworldadventureweek<br />

5. Juli: Fahre auf 890 Meter Seehöhe<br />

6. Juli: Besuche einen KTM-Händler und poste<br />

ein Foto davon auf Social Media<br />

7. Juli: Es geht hoch hinaus. Lege an diesem<br />

Tag insgesamt 1290 Höhenmeter zurück<br />

8: Juli: Registriere von Montag bis Freitag mindestens<br />

fünf Fahrten in deiner App<br />

9. Juli: Fahre 390 km am Stück (+/- 15 km)<br />

10. Juli: Unternimm eine Ausfahrt mit mindestens<br />

zwei deiner Freunde<br />

KTM präsentiert für <strong>2022</strong> einen ganz besonderen<br />

Hauptpreis. Alle Fahrer die mindestens<br />

1000 Kilometer zurücklegen und mindestens<br />

drei der sieben Tagesaufgaben abschließen,<br />

nehmen an der Verlosug des Hauptpreises<br />

teil.<br />

Die ersten fünf gezogenen Finalisten gewinnen<br />

die All-inclusive-Teilnahme an einem VIP-<br />

Fahrerlebnis im KTM-Stil: Sie werden die Ersten<br />

sein, die eine neue Generation von KTM-<br />

ADVENTURE-Bikes unter echten Adventure-Bedingungen<br />

testen dürfen. Diese Veranstaltung<br />

findet in Europa in der zweiten Jahreshälfte<br />

statt. Das sechste und letzte Ticket wird an<br />

den Fahrer vergeben, der im Laufe der Woche<br />

die meisten Kilometer zurücklegt.<br />

Alle Fahrer, die im Laufe der Woche erfolgreich<br />

1000 Kilometer oder mehr zurücklegen, bekommen<br />

einen individuellen Preis von KTM.<br />

Weitere Informationen sowie eine Übersicht<br />

der Tagespreise gibt es auf<br />

theworldadventureweek.com<br />

Termine <strong>2022</strong><br />

SCHNUPPERKURS ENDURO & MOTOCROSS<br />

3 STUNDEN MIT LEIHMOTORRAD/<br />

LEIHBEKLEIDUNG UNTER ANLEITUNG<br />

22.06. Schnupperkurs Flöha für<br />

Beginner/Einsteiger/Wiedereinsteiger<br />

23.06. Schnupperkurs Flöha für<br />

Beginner/Einsteiger/Wiedereinsteiger<br />

24.06. Schnupperkurs Flöha für<br />

Beginner/Einsteiger/Wiedereinsteiger<br />

TRAINING – IN KLEINEN GRUPPEN<br />

MIT INDIVIDUELLEN TRAININGSINHALTEN<br />

09.<strong>07</strong>. Kids & Jugend-<br />

MX/<strong>Enduro</strong>training Schwepnitz<br />

08.10. <strong>Enduro</strong>training Pflückuff<br />

09.10. Hardendurotraining Pflückuff<br />

INTENSIVES-TRAINING<br />

TRAINING IN KLEINEN GRUPPEN<br />

MIT INDIVIDUELLEN TRAININGSINHALTEN<br />

ÜBER 2 TAGE<br />

27./28.08. <strong>Enduro</strong>training in Viernau<br />

für Anfänger/Fortgeschrittene<br />

10./11.09. <strong>Enduro</strong>training in Schweinfurt<br />

für Anfänger/Fortgeschrittene<br />

ENDUROPROJEKTE – EXKLUSIVE STRECKEN-<br />

NUTZUNG, FREIES FAHREN UND GRUPPEN-TRAINING<br />

MIT EINEM TRAINER über 3 TAGE<br />

23.-26.09. <strong>Enduro</strong>PROjekt <strong>2022</strong> 2.0<br />

„3 Tage Offroad-Fun für jeden”<br />

in Hohenmölsen<br />

KinderTRAINING – UNSER KINDER-SOMMER-<br />

MOTOCROSS-CAMP GEHT ÜBER 4 TAGE<br />

23.<strong>07</strong>.-26.<strong>07</strong>. SOMMER-MOTOCROSS-<br />

CAMP für KIDS und JUGENDLICHE<br />

auf zwei Strecken<br />

Kontakt:<br />

Telefon: 037206/568881<br />

Email: info@enduropro.de<br />

www: enduropro.de<br />

10 Euro Rabatt<br />

mit dem Code: MCE10<br />

bei der online-Anmeldung


VORSTELLUNG<br />

KTM PRÄSENTIERT DIE KTM SMR DES MODELLJAHRES 2023<br />

In einer Disziplin, in der Zehntelsekunden und wenige Zentimeter den Unterschied bei einer Rundenzeit<br />

oder einem Überholmanöver ausmachen, sind die Präzision und der messerscharfe Fokus der<br />

KTM 450 SMR genau das, was jeder Supermoto-Fan oder Rennfahrer braucht.<br />

Die Innovationen beginnen schon mit<br />

dem hydrogeformten, lasergeschnittenen<br />

und robotergeschweißten Rahmen. Fokus<br />

und Sensibilität vorn, Stabilität hinten:<br />

Das ist das Rezept für schnelle und starke<br />

Bikes auf der Supermoto-Strecke. KTM<br />

hat (auch durch Anpassung der Rahmen-<br />

Wandstärke) die Längs- und Torsionsflexibilität<br />

verändert, um sicherzustellen,<br />

dass das Feedback so unmittelbar und<br />

präzise ist, wie jeder Fahrer, vom Einsteiger<br />

bis zum Weltmeister, es sich wünscht.<br />

Die überarbeitete Federbein-Halterung<br />

des Modelljahres 2023 steigert die Energieabsorption<br />

und Stabilität auf gerader<br />

Strecke. Das Bike verhindert effektiv ein<br />

Eintauchen, was die Beschleunigung und<br />

die Kurvenausfahrt verbessert. Hierzu<br />

tragen auch die Verlagerung der rotierenden<br />

Massen und das neue Federbein<br />

selbst bei. Die innen liegenden Fußrasten<br />

verstärken das gute Gefühl, dass die KTM<br />

450 SMR 2023 bis an ihre absoluten<br />

Grenzen immer unter Kontrolle gehalten<br />

werden kann. Der zweiteilige, mit Polyamid<br />

verstärkte Aluminium-Heckrahmen<br />

bietet nicht nur hervorragende Festigkeit,<br />

sondern verbessert das Handlung noch<br />

weiter. Den Kontakt mit der Strecke spürt<br />

der Fahrer durch die CNC-gefräste Gabelbrücke<br />

aus hochwertigem Aluminium,<br />

nun mit einer Oberfläche mit gesteigertem<br />

Grip für weniger „Verdrehen“ des<br />

Lenkers.<br />

Sich in die Kurve zu lehnen, hat sich nie<br />

einfacher angefühlt, dank der meisterhaft<br />

abgestimmten Flexibilität der Schwinge<br />

aus Aluminiumguss, der neuen 22-mm-<br />

Hinterradachse und der neuesten Generation<br />

der WP XACT Suspension. Die AER-<br />

48-mm-Gabeln bieten Split-Damping,<br />

einfache Einstellung ohne Werkzeug und<br />

weitere Vorteile. Ebenso praktisch ist das<br />

neue kürzere, leichtere (jedoch weiterhin<br />

mit selbem Federweg) WP XACT-Federbein,<br />

das mit mehreren Verbesserungen<br />

absolut optimiert wurde und so erweiterte<br />

Dämpfungseigenschaften bietet. Das<br />

WP XACT-Federbein ist das progressivste,<br />

leistungsstärkste System, das je in eine<br />

KTM Supermoto-Maschine eingebaut<br />

wurde.<br />

Die Kurveneinfahrt auf den Millimeter<br />

präzise zu fahren, ermöglichen die starken<br />

4-Kolben-Bremsen von Brembo mit<br />

310-mm-Vorderscheibe. Eine 220-mm-<br />

Scheibe und ein Bremssattel mit einem<br />

Kolben kümmern sich um das Heck, und<br />

die Antihopping-Kupplung von SUTER<br />

und Hydraulik von Brembo lassen dich<br />

driften, bis es Zeit zum Schalten wird.<br />

Die KTM 450 SMR 2023 verfügt über eine<br />

Metzeler Racetec SM K1 Bereifung (mit<br />

langem Nutzungsfenster und kurzer Aufwärmzeit).<br />

Bei der Konstruktion des neuen<br />

SOHC-Motors war Zentralisierung der<br />

Masse das Ziel: Nun feuert der Motor mit<br />

63 PS und wiegt dabei nur knapp unter<br />

27 kg, fast ein halbes Kilo weniger als<br />

sein Vorgänger. Der Motor selbst wurde<br />

nach hinten geneigt und das Kettenritzel<br />

um 3 mm abgesenkt; das neue Zylinder-<br />

Innenleben und die Kurbelwellenoptimie-<br />

64 MOTOCROSS ENDURO 7/22


ung sind weitere Markenzeichen des Modelljahres<br />

2023. Von PANKL Racing Systems<br />

kommt ein überarbeitetes 5-Gang-<br />

Getriebe mit neuem Übersetzungsverhältnis.<br />

Ein weiteres Merkmal ist der neue<br />

Quickshifter-Sensor auf der Schaltwalze,<br />

der ein Hochschalten ohne Kupplung ermöglicht<br />

(über den Kombischalter auf<br />

dem Lenker deaktivierbar). Das Motormanagementsystem<br />

von Keihin regelt Traktionskontrolle,<br />

Launch-Control und Quickshifter<br />

und bietet die Möglichkeit, zwischen<br />

zwei anpassbaren Motor-Mappings<br />

umzuschalten.<br />

Die KTM 450 SMR 2023 ist demnächst<br />

bei autorisierten KTM-Händlern<br />

verfügbar.<br />

Technische Highlights KTM 450 SMR<br />

2023<br />

• Neues Rahmenkonzept für unschlagbare<br />

Agilität, Sensitivität und Stabilität<br />

• Leichteres und robusteres 63-PS-Motorpaket<br />

für ein unübertroffenes<br />

Leistungsgewicht<br />

• Hochentwickelte, einfach einstellbare<br />

WP Suspension der neuen Generation<br />

• Bremsanlage von Brembo<br />

• Leistungsorientierte Bauteile von Fußrasten<br />

und kompakter Auspuffanlage<br />

bis hin zu Elektronik, Rädern und<br />

Bereifung<br />

• Die verbesserte Ergonomie betont<br />

Agilität und Zentralisierung: Schneller<br />

bessere Rundenzeiten erreichen<br />

• Unverwechselbare Rennoptik und<br />

sportliches Design<br />

Hier findet ihr euren<br />

Offroad-<br />

Spezialisten<br />

älterer <strong>Ausgabe</strong>n als E-Paper und Videos der Bike- und<br />

Produkt-Tests der letzten MCE-<strong>Ausgabe</strong>n gibt es auf unserer<br />

Homepage unter: www.mce-online.de<br />

Anzeigen-Tel.<br />

06023 9178286<br />

0176/45861498<br />

7/22 MOTOCROSS ENDURO 65


VORSCHAU<br />

MCE 08/<strong>2022</strong><br />

Bei unseren<br />

Tipps & Tricks<br />

gibt es wieder einen<br />

Trainingsplan für die<br />

nächsten 4 Wochen<br />

• Foto: Uwe Laurisch<br />

IMPRESSUM<br />

Ziegler Verlags OHG<br />

MOTOCROSS ENDURO<br />

Röntgenstraße 4<br />

D-63755 Alzenau<br />

Telefon: 06023 9178286<br />

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redaktion@ziegler-verlag.de<br />

Homepage: www.ziegler-verlag.de<br />

Herausgeber:<br />

Ziegler Verlags OHG<br />

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605<br />

Gerichtsstand Aschaffenburg<br />

Geschäftsführer: Stefan Ziegler<br />

Anzeigenabteilung:<br />

Nadine Pfeiffer, Uwe Laurisch, Lars Hertwig<br />

Anzeigenpreisliste Nr. 52/22<br />

Bei Anzeigenaufträgen aus dem<br />

Ausland Vorkasse<br />

Gerichtsstand Aschaffenburg<br />

Redaktion: Gaby Gasche<br />

Layout: Uwe Laurisch<br />

Aboservice: Nicole Bauer<br />

Tel. 06023 9178286<br />

abo@ziegler-verlag.de<br />

Redakteure und Fotografen:<br />

Marko Barthel, Matthias Rülke, Marcus<br />

Kehr, Mirko Knorr, Uwe Laurisch, Daniel<br />

Hänel, Patrick Strelow, Gunnar Junge, Lars<br />

Hertwig, Benjamin Koob, Micha Tetzner<br />

MCE-Testcrew & Mediaproduktion:<br />

Uwe Laurisch<br />

09661 Rossau<br />

Hauptstraße 56<br />

Telefon: 0176 45861498<br />

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com<br />

Druck und Verarbeitung:<br />

Druckpunkt Gesellschaft mbH, Hösbach<br />

Vertrieb:<br />

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.<br />

Nachdruck nur mit ausdrücklicher<br />

Genehmigung des Verlages<br />

unter voller Quellenangabe. Unverlangte<br />

Manuskripte werden nur zurückgesandt,<br />

wenn Rückporto beigefügt wurde.<br />

Einzelheft € 5,50 inkl. MwSt.,<br />

Abo jährlich € 55,-<br />

Auslandsabo jährlich € 69,- inkl. Porto<br />

Kündigung nur unter Einhaltung der Kündigungsfrist<br />

von 3 Monaten vor Ablauf des Bezugsjahres<br />

per Einschreiben oder per E-Mail<br />

(PDF mit Unterschrift)<br />

Zahlungen erbeten an:<br />

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Commerzbank Hanau<br />

IBAN: DE68 5064 0015 0234 5866 00<br />

BIC: COBADEFFXXX<br />

Mittlerweile ist das ADAC MX Masters aus der <strong>Motocross</strong>-Welt nicht mehr wegzudenken und genießt<br />

einen enorm hohen Stellenwert. Wir sind natürlich auch wieder für euch dabei und werden<br />

über die Rennen in Möggers und Bielstein berichten.<br />

• Foto: ADAC Motorsport<br />

MOTOCROSS ENDURO 08/<strong>2022</strong><br />

erscheint am 21. Juli <strong>2022</strong><br />

Der Verlag übernimmt keine Haftung für unverlangt<br />

eingeschickte Manuskripte u. Fotos.<br />

Leserbriefe können aus redaktionellen<br />

Gründen gekürzt werden.<br />

Die Zeitschrift und alle Beiträge sind urheberrechtlich<br />

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