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Georg 3-22

DER KLEINE GEORG ist eine Fachzeitschrift für den Pferdefreund, welche im Raum zwischen Harz und Heide sowie in der Umgebung und im westlichen Sachsen-Anhalt vertrieben wird. Hier wird über Pferdesport und Zucht in allen Facetten berichtet. Dabei macht die bunte Mischung aus überwiegend regionaler und überregionaler Berichterstattung sowie diversen Fachartikeln DER KLEINE GEORG so einzigartig.

DER KLEINE GEORG ist eine Fachzeitschrift für den Pferdefreund, welche im Raum zwischen Harz und Heide sowie in der Umgebung und im westlichen Sachsen-Anhalt vertrieben wird. Hier wird über Pferdesport und Zucht in allen Facetten berichtet. Dabei macht die bunte Mischung aus überwiegend regionaler und überregionaler Berichterstattung sowie diversen Fachartikeln DER KLEINE GEORG so einzigartig.

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DER KLEINE GEORG

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

3/2022

Ausgabe

Juni/Juli

€ 3,00

Nachlese Multi WC-Finale in Leipzig

Nachlese 5. Int. Deutsche Arena Polo Meisterschaft

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Zentrum Wolfsburg

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Satz: DER KLEINE GEORG

2

Bösdorfer Georg 3-22.indd Fahrsporttage 2 22.indd 1 17.05.22 30.05.22 17:24

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In dieser Ausgabe:

Letzte Meldung 3

Equitana 2022 4

RFV Westercelle/Altencelle e.V. 6

PRC Volkmarode 8

RFV Hildesheim 10

RFV Derenburg 13

RV Liebenburg 16

Neue Bult 18

5. Internationale Deutsche

Arena Polo Meisterschaft 21

Reitsportmosaik 23

Fütterung: Pferde richtig füttern 35

Energiebedarf des Pferdes 36

Neues von der IG Classic 38

Bronzenes Reiterkreuz

für Hanna Preller 40

Wilhelm Lörcher lebt nicht mehr 41

Wir gratulieren 42

Gustav Rau Medaille

für Ulrike Struck 42

Heidedragoner nehmen Proben

wieder auf 43

Zeltlager des KRV Gifhorn 44

Dem Namen Förderverein folgen

auch die Tätigkeiten 44

Vorschau: Harzburger Rennwoche 45

Vorschau: Bösdorfer Fahrsporttage 47

Vorschau: 50 Turnierjahre in

Volkmarode 48

Vorschau: 23. Vielseitigkeitsmeeting

in Bad Harzburg 49

Vorschau: Wir starten durch -

10. ASCANIA Pferdefestival 50

Vorschau: 45. Pferdefestival

Holtensen 51

Termine 53

Vorschau/Impressum 54

Letzte Meldung:

Frauenpower beim Deutschen

Spring- und Dressur Derby

3 Jahre musste das Deutsche

Spring- und Dressur-Derby eine

coronabedingte Pause einlegen, doch

vom 25. - 29.05.2022 meldete sich

Hamburgs Kultturnier eindrucksvoll

zurück und die zahlreichen Besucher

konnten wieder internationalen

Spitzenreitsport erleben. Dabei

gehörte auch dieses Jahr die Global

Champions Tour of Hamburg zu dem

weltweit einzigartigen Gesamtpaket,

das Tradition und Moderne auf

allerhöchstem Reitsportniveau vereint.

Am Sonntag standen dann allerdings

die beiden Derbys im Mittelpunkt.

Hier zeigte zuerst Kathleen Kröncke

mit ‚Hampton Court‘, dass sie einfach

eine Derby-Queen ist und sicherte zum

2. Mal nach 2011 das blaue Band. Im

Finale mit Pferdewechsel verwies sie

Frederic Wandres mit ‚Dom Perignon‘

und Hendrik Lochthowe mit ‚Bricco

Brione‘, der mit allen 3 Reitern

Ergebnisse über 70 % lieferte auf die

Plätze.

„Ich habe wirklich nicht damit

gerechnet“, strahlte sie.

Am Nachmittag schrieb Cassandra

Orschel mit ‚Dacara E‘ Geschichte.

Nicht nur, dass sie das 1. Mal im

Derby am Start war, sie war seit 1975

auch die 1. Frau, die dieses Springen

gewinnen konnte. Dabei war keinem

der 28 Paare eine fehlerfreie Runde

gelungen, so dass ein Stechen der mit

4 Fehlern belasteten Reiter über den

Sieg entscheiden musste. Am Ende

setzte sich die für Polen startende

29-Jährige mit der einzigen Nullrunde

gegen Frederic Tillmann/‚Comanche‘,

André Thieme/‚Contadur‘ und Sandra

Auffarth/‚Nupafeeds La Vista‘ durch.

Und auch sie hätte „nie und nimmer“

damit gerechnet, das Derby zu

gewinnen. Denn nach dem sich gezeigt

hat, dass ‚Dacara E‘ „diese Aufgaben

‚mit dem Finger in der Nase‘ löst“

wollte sie es unbedingt hier probieren -

als Hamburgerin beim Derby.“

„Ich habe das Derby noch nie so

verregnet erlebt, aber die Hamburger

kommen trotzdem. Wir haben fast

genauso viele Zuschauer wie 2019, da

hatten wir sehr schönes Wetter. Das

zeigt, dass die Leute wegen des Derbys

kommen – das ist natürlich toll“, freute

sich Derby-Chef Volker Wulff.

Einen ausführlichen Nachbericht

über das Kultturnier in Hamburg lesen

Sie in der nächsten Ausgabe von

DER KLEINE GEORG am 15.08.2022.

Text und Fotos K.B.

Satz: DER KLEINE GEORG

Zum Titelfoto:

Nach Siegen in den Jahren

2018, 2019 und 2020 voltigierte

Vize-Weltmeister Jannik Heiland mit

‚Rockemotion‘ dieses Jahr auf Rang 3.

Foto: Petra Beinecke

Immer gut informiert mit

DER KLEINE GEORG

Schon abonniert?

3

17:24

Georg 3-22.indd 3 30.05.22 21:16


Noch 2021 musste die Equitana

coronabedingt ausfallen, doch

pünktlich zu ihrem 50. Geburtstag

war die Weltmesse des Pferdesports

endlich wieder Treffpunkt der Branche.

Knapp 101.000 Besucher kamen ins

Ruhrgebiet, um die größte Messe der

Branche und die Abendveranstaltungen

mitzuerleben. Eine Zahl, die die

Erwartungen des Veranstalters RX

Austria & Germany bei weitem

übertroffen hat.

„Wir sind überwältigt von der

ungeheuren Resonanz in den

vergangenen Tagen und bedanken uns

bei allen Beteiligten für das große

Vertrauen, das sie uns entgegengebracht

haben”, betont COO Barbara Leithner

und Equitana-Direktorin Christina

Uetz ergänzt: „Wir haben gezeigt, wie

wichtig diese Veranstaltung für den

Markt ist - gerade nach den großen

Herausforderungen der Pandemie.“ So

habe die Equitana 2022 ein deutliches

Signal für die gesamte Pferdesport-

Branche und die Messewirtschaft in

ganz Deutschland gesetzt.

Aktuelles

Equitana 2022

Jubiläumsveanstaltung begeistert

Besucher und Branche

So bot die Weltmesse des Pferdesports

vom 07. - 13.04.2022 450 Ausstellern

wieder eine Plattform, um sich

und ihre Neuheiten erfolgreich

zu präsentieren. Und auch hier

herrschte überall Begeisterung, da die

Besucherfrequenz und der Umsatz

die Erwartungen deutlich übertroffen

haben. So erklärte z.B. Dorina Weber,

Leitung Horse Pferdesportsysteme:

„Wir sind sehr zufrieden und konnten

keinen Unterschied zu vorherigen

Veranstaltungen feststellen. Die

Besucher haben wieder richtig Lust auf

Messe und sind spürbar in Kauflaune.“

Doch die Besucher konnten auf der

Messe nicht nur Neues entdecken oder

sich das eine oder andere Schnäppchen

sichern. Zum 50. Geburtstag der

Equitana bekamen sie in 7 Tagen mehr

als 400 Stunden Programm geboten.

Dabei gaben z.B. Olympiasiegerin

Ingrid Klimke, Pferdeprofi Bernd Hackl

und der Meister der Freiheitsdressur

Jean-Francois Pignon ihr Wissen in

einem eigenen Ausbildungsabend

in Spielfilmlänge weiter. „Diesen

Ausbildungsabend vorzubereiten

hat sehr viel Spaß gemacht und wir

haben unglaublich positives Feedback

bekommen. Selbst Uta Gräf hat

gesagt, sie hätte keinen Moment

verpassen wollen und das ist schon

ein riesengroßes Kompliment“, sagte

Ingrid Klimke, die sich das ganze

Jahr auf die Veranstaltung gefreut hat.

„Es ist immer so spannend, weil es

so viele Neuheiten gibt und es ist ein

Wiedersehen mit vielen wunderbaren

Pferdemenschen.“

Und natürlich durften auch diverse

Lehrstunden mit prominenten Trainern

nicht fehlen. „Es war erstaunlich,

wieder vor einer so vollen Tribüne

zu stehen und den Schülern ein paar

Tipps mitzugeben, was sie im Training

zu Hause noch verbessern können“,

erklärte die 7-fache Olympiasiegerin

Isabell Werth und hob das gelungene

Gesamtkonzept hervor. „Die Equitana

ist die einzige Veranstaltung, die

Breiten- und Spitzensport verbindet und

beiden gleichermaßen eine Plattform

bietet.“ Dieser Aussage konnte sich

Vielseitigkeits-Olympiasiegerin Julia

Krajewski nur anschließen. „Es ist ein

toller Treffpunkt aller Disziplinen. Und

obwohl das Unterrichten mein Beruf

ist, macht es vor so vielen begeisterten

Menschen besonders viel Spaß“,

betonte die Junioren-Bundestrainerin.

Foto: PHILIPPE GRAND

Foto: Thomas Hellmann

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4

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Aktuelles

Foto: PHILIPPE GRAND

Foto: Holger-Schupp.de

Jean-Francois Pignon

Einen weiteren Höhepunkt der

erlebnisreichen Messetage bildeten

einmal mehr die 3 Hop Top Show-

Abende mit Künstlern aus ganz Europa,

die nicht nur die Besucher begeisterte.

Auch Publikumsliebling Lorenzo

schwärmt: „Die Equitana ist für mich

bis heute etwas ganz Besonderes. Mein

erster Auftritt dort 1995 hat für mich

alles verändert. Es war der Beginn

meiner internationalen Karriere. Die

Vielzahl hochkarätiger Künstler in der

Hop Top Show ist wirklich einzigartig.“

Und für die 84-jährige Grand Dame des

Horsemanship, Linda Tellington Jones,

die extra für die Messe aus Hawaii

angereist war, war es die beste Hop Top

Show, die sie je gesehen habe.

Das gesamte Jubiläumsprogramm

begeisterte auch Friederich Witte, der

die Equitana von der vermeintlich

verrückten Idee des Gründers Wolf

Kröber vor 50 Jahren bis heute

unterstützt und begleitet hat. „Die

Equitana ist keine Messe, sie ist ein

Naturereignis“, sagt der einstige

Vorsitzende des Pferdesport-Verbandes

Rheinland. Er ist begeistert, dass die

Idee einer Messe aus Liebe zum Pferd

so erfolgreich und zukunftsorientiert

weiterlebt.

Linda Tellington-Jones

Und da sich die verkürzte Laufzeit

von 7 Tagen aufgrund der pandemiebedingten

Verschiebung von 2021 auf

2022 im Jubiläumsjahr bereits bewährt

hat, wird die nächste Equitana vom 07.

- 15.03.2023 stattfinden. „Die positive

Resonanz von einer großen Mehrheit

der Aussteller hat uns davon überzeugt,

die Veranstaltung in diesem Rahmen

fortzuführen und entsprechend zu

planen“, betont Christina Uetz.

K.B.

U.a. begeisterten Lorenzo,

das Gestüt Kladruby und

Santi Serra Camps,

Marie Desodt die Zuschauer in der Hop Top Show

Fotos: Holger-Schupp.de, WWW.FOTOKUCZKA.DE, Antoine BASSALER

5

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2 Jahre musste das traditionelle Dressurund

Springturnier des RuF Westercelle/

Altencelle e.V. pandemiebedingt

pausieren, jetzt meldete sich der

Verein mit einem Reitsportevent der

Extraklasse zur Eröffnung der grünen

Saison wieder zurück. Dabei hatte man

laut Pressewartin Petra Heese zwar

„die Prüfungen ein bisschen erhöht“

und gleich 3 S-Springen sowie 2

S-Dressuren ausgeschrieben, aber auch

die Jugend wurde nicht vergessen. So

zählten ebenfalls eine Führzügelklasse,

ein Dressurreiterwettbewerb sowie

die E-Dressur und das E-Springen zu

den insgesamt 41 Prüfungen. „Das

ist bislang unser größtes Turnier,

ausgeweitet auf 4 Tage“, erzählt Petra

Heese. „Am Donnerstag fanden die

Jungpferdeprüfungen statt und von

Freitag bis Sonntag eben die ‚normalen’

Prüfungen bis S**-Springen und St.

Georg in der Dressur.“

Allerdings kommen die Reiter nicht

nur aufgrund der Ausschreibung immer

wieder gerne nach Westercelle. Denn

auch das ganze Drumherum stimmt. So

schwärmt nicht nur Hilmar Meyer, der

bereits 2019 hier zu Gast war: „Also

ich muss sagen, Westercelle kann man

immer mit auf dem Zettel haben, das

ist ein sehr gutes Turnier. Da stimmt

einfach alles, von der Bewirtung, der

Meldestelle, dem Parkplatzwärter

... das ist einfach ein harmonisches

Turnier.“

Und auch, dass wieder alles

stattgefunden hat, ist klasse. Dass war

kein reines Springturnier, sondern ein

richtiges Turnier wie es sich gehört. Das

war einfach sehr gut gemacht.“ Auch

Christof Kauert zeigte sich begeistert:

„Das war rundum gelungen. Es war

sehr herzlich, es wurde alles getan was

möglich ist, damit alle zufrieden sind.“

Regionaler Turniersport

RFV Westercelle/Altencelle e.V.

4 Tage Reitsport vom Feinsten zur Eröffnung

der Grünen Saison

gekommen ist, war klasse“, stellte

Petra Heese zufrieden fest. Allerdings

wissen die Veranstalter auch, dass so

ein Turnier nicht ohne die tatkräftige

Unterstützung von Sponsoren

und vielen ehrenamtliche Helfer

durchzuführen ist. So bedankte sich die

1. Vorsitzende Brigitte Frieling dann

auch bei allen Unterstützern: „Ohne Sie

Alle wäre eine so große Veranstaltung

auf diesem hohen Niveau nicht

möglich! DANKE!“

Hilmar Meyer nicht zu sclagen

So bildete das S-Springen am Samstag,

bei dem sich 40 Teilnehmer in die

Starterliste eingetragen hatten, einen

1. Höhepunkt. Hier legte der für den

RV Der Montagsclub startende Ire

Nano Healy mit ‚Cera 77’ als 7. Starter

schnelle fehlerfreie 60,56 Sekunden

vor und sah lange wie der Sieger aus.

Doch dann sauste Hilmar Meyer im

Sattel von ‚Come and fly 2’ (Reit- u.

Rennverein Schwarme 1897 e.V.) nach

58,07 Sekunden über die Ziellinie. Rang

3 holten sich Carsten Biermann und

‚Suncelina’ vom RFV Nienburg e. V.

Madeleine Engelke und ‚Shizeido GJ’

tanzen zum Sieg

Am Sonntag hatten die zahlreichen

Zuschauer dann ein bisschen die

Qual der Wahl. Denn während die

Dressurreiter im St. Georg Special

um die goldene Schleife kämpften,

wurde es für die Springreiter in

einem S**-Springen mit Stechen

ernst. Dabei lieferten sich bereits die

Reiter in Frack und Zylinder einen

spannenden Wettstreit. Denn nach

dem Mike Habermann und der Celler

Landbeschäler ‚Labbadio’ von der

Pferde-Sport-Gem. Nienhagen e.V. mit

68,780 % die Führung übernommen

hatte, verwies ihn kurz darauf Stella

Charlott Roth, die mit ‚Quantissimo’

(RFV Allertal) 69,187 % erzielen

konnte, auf Rang 2. Am Ende war

aber Madeleine Engelke mit ‚Shizeido

GJ’ nicht zu schlagen. Die für den RV

Niederstöcken e.V. startende Schwedin

wurde für ihre Vorstellung mit 69,756

% belohnt.

Doch die Veranstalter durften sich nicht

nur über viel Lob von allen Seiten,

sondern auch über stark gestiegene

Nennungszahlen freuen. „Wir haben

knapp 2.000 Nennungen. Und auch

das Starterfeld, das dann tatsächlich

6

Hilmar Meyer und ‚Come and fly 2’ waren am Samstag nicht zu schlagen

Georg 3-22.indd 6 30.05.22 21:16


Regionaler Turniersport

Jetzt kann ich glücklich und zufrieden

wieder nach Hause fahren. Und im

nächsten Jahr komme ich wieder!“

Madeleine Engelke und ‚Shizeido GJ’auf em Weg zum Sieg

Christof Kauert kommt

sieht und siegt

Auf dem Springplatz bildete am

Sonntagnachmittag das S**-Springen

mit Stechen den Höhepunkt. Und auch

hier bekamen die Zuschauer spannenden

Sport zu sehen. Dabei hatten Axel

Kögler und Oliver Wennerscheid den

36 Teilnehmern einen anspruchsvollen

Parcours in den Weg gestellt, der nur

von 6 Paaren fehlerfrei überwunden

wurde. In der Entscheidung konnte

dann zuerst Hilmar Meyer mit ‚Come

and Fly 2’ seine Nullrunde wiederholen,

die Beiden waren nach 71,66 Sekunden

zu Hause. Doch schon der nächste

Starter, Christof Kauert (Union 1861

Schönebeck e.V.), zeigte, dass es

deutlich schneller geht und sauste im

Sattel von ‚Annabell 510’ nach 67,58

Sekunden ins Ziel. An diese Zeit kam

keiner mehr heran. Allerdings war

Nano Healy auf ‚Cera 77’ mit 71,08

Sekunden auch flott unterwegs und

reihte sich auf Platz 2 ein.

mal ein Anreiz.“ So zeigte sich der

strahlende Sieger dann auch zufrieden

mit dem Abschluss. „Ich war mit dem

Ziel hergekommen, gute Runden zu

drehen und ein paar Platzierungen zu

holen, aber bisher hatte ich ja noch nicht

so viel Glück, doch jetzt umso mehr.

Und auch Hilmar Meyer zog eine

positive Turnierbilanz. „Ich bin mehr als

gut zufrieden. Ich habe aber auch 2 tolle

Pferde mitgehabt. Ich war erfolgreich,

mein Bereiter, der Ire Nano Healy, war

sehr, sehr gut, er war in jedem Springen

platziert.“ Dabei fand er besonders

lobende Worte für den 11-jährigen

‚Come and fly 2’, der am Montag

auch vom Hannoveranerverband

gekört worden ist. „Der Schimmel

war unglaublich. Der hat Samstag

das S gewonnen und war am Sonntag

Doppelnull und 3. Die Woche davor

in Westergellersen war er auch schon

alle Runden Null. Der ist natürlich ’ne

Augenweide und ich bin auch froh,

dass ich ihn habe“, so Meyer. Und auch

er schwärmt: „Das ist ein Top-Turnier

mit einem top Organisationsteam und

einem unglaublichen Engagement der

Sponsoren in dieser nicht einfachen

Zeit. Und es war natürlich auch mal

wieder super Gefühl vor so vielen

Zuschauern zu reiten. Das kennt man ja

gar nicht mehr. Das war richtig, richtig

toll!

„Ich bin das 1. Mal hier in Celle und

überaus begeistert. Ich bedanke mich

beim Veranstalter für das schöne

Turnier“ erklärte Christof Kauert.

„Es war einfach schön, endlich mal

wieder vor Zuschauern zu reiten. Die

Zuschauer haben auch mitgekämpft

und mitgefiebert, das ist einfach noch

Christof Kauert schnappte sich mit ‚Annabell 510‘ den Sieg

7

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8

Nano Healy sprang mit ‚Cera 77’ auf Rang 2

Übrigens: Diese

Prüfung wurde

neben einer bereits

aufgestellten

Spendenbox

in „Claudia`s

Gourmet-Remise“,

genutzt, um Spenden

für die Urkraine zu

sammeln. Dabei

wurde jeder Sprung

an Sponsoren

verteilt, jeder Fehler

kostete mindestens

5,00 Euro. So wurde

eine beachtliche

Summe in Höhe

von knapp 1.500,00

erzielt!

PRC Volkmarode

Basisturnier feiert grandiose Premiere

„Ich wollte schon seit vielen, vielen

Jahren ein Basisturnier haben“ sagt die

1. Vorsitzende des PRC Volkmarode,

Monika Bergmann. Dieser Wunsch

ging am 23. und 24.04.2022 in

Erfüllung und das Turnier kam auch bei

den Teilnehmern richtig gut an. „Wir

haben aufgrund der Nennungszahlen

gesehen, dass wir den Nagel auf den

Kopf getroffen haben.“ Schließlich

hatten Reiter aus Nah und Fern für die

6 Spring- und 7 Dressurprüfungen 500

Nennungen für 420 Pferde abgegeben.

Lisa Isensee auf ‚Anjolie 3’

Regionaler Turniersport

Doch nicht nur dieses Ergebnis sorgte

bei der 1. Vorsitzenden für Freude.

„Wir haben ganz viel Ruhe hier drin

gehabt, auf dem gesamten Platz keine

Meckereien, keine Beanstandungen an

Platz oder Abreiteverhältnissen, das

hat mir sehr gut gefallen“, stellte sie

bereits nach den Springprüfungen am

Samstagabend fest. Allerdings gab die

1. Vorsitzende auch zu: „Nach 2 Jahren

Turnierausrichtung unser Corona-

Bedingungen, in der zwar auch geritten

wurde, aber eher verhalten, überraschte

Durchweg positives Turnierfazit

So zogen die Veranstalter am

Sonntagabend ein durchweg positives

Turnierfazit. „Wir sind super zufrieden,

wir haben nur positive Reaktionen

gehört, alle sind begeistert. Reiter

und Pferde haben sich wohl gefühlt“,

stellte Petra Heese fest. Und die 1.

Vorsitzende Brigitte Frieling ergänzte:

„Es war einfach toll und hat Spaß

gemacht. Wir haben spitzen Sport

gesehen und waren froh, nach einer so

langen Pause wieder ein großes Turnier

mit vielen Teilnehmern und vor allen

Dingen unter Zuschauern stattfinden

lassen zu können! Jetzt können die

Vorbereitungen für das Turnier 2023

beginnen!“

Text und Fotos: K.B.

der hohe Andrang an Reitern und

Besuchern wiederrum nicht.“

So hatte der PRC Volkmarode auch für

dieses Turnier „eine gute Atmosphäre

geschaffen“ und wurde mit vielen

Zuschauern und gutem Sport belohnt.

Dabei sorgten bereits am Samstag

die Erfolge der Vereinsmitglieder für

zusätzliche Freude bei den Veranstaltern.

Denn nach dem sich Nadine Lehmann

mit ‚Fuegolino’ und der Wertnote

7,8 bereits im A*-Stilspringen den

Sieg gesichert hatte, holten sich Lisa

Isensee auf ‚Anjolie 3’ sowie Henrik

Fischer mit ‚Scato’ gleich die Plätze

1 und 2 im Springen der Klasse A**

mit steigenden Anforderungen. Und

auch im abschließenden L-Springen

waren die Gastgeber nicht zu schlagen.

Dabei hatte Emma Borrosch vom

RFV Breitenrode e.V im Sattel von

‚Charles Brown 2’ schon eine flotte

Runde gedreht, doch die fehlerfreien

53,08 Sekunden sollten „nur“ zu Platz

2 reichen. Denn kurz danach sauste

Nadine Lehmann mit ‚Eccle-Stone’ in

52,07 Sekunden durch den von Piotr

Gospodarek gebauten Parcours. Rang 3

holten sich Henrik Fischer und ‚Scato’,

die nach 53,58 Sekunden zu Hause

waren.

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Regionaler Turniersport

Drebenstedt mit ‚Elfentanz 12’ die

Nase vorn, die sich mit der Wertnote

8,0 gegen Alexandra Müller und

‚Crocoman T’ (Rcl. Querum e. V., 7,8)

sowie Anneke Wintjen auf ‚Dannenberg

S’ (Reitclub Braunschweiger Land e.

V., 7,6) durchsetzen konnte.

„ Das ist erst mein 2. Turnier mit ihr

und unsere 1. L-Dressur, da freue ich

mich sehr drüber“, sprudelte es aus der

strahlenden Siegerin heraus.

So konnte Monika Bergmann ihre

Aussagen vom Vortag am Sonntagabend

nur wiederholen. „Ich gucke hier nur in

zufriedene Gesichter und so muss das

sein.“

Nadine Lehmann (hier mit ‚Eccle-Stone’) war mehrfach erfolgreich

„Das war mein 1. L-Springen und

eigentlich wollte ich nur durchkommen,

keine Verweigerung haben“, erklärte

Nadine Lehmann. „Das ist auf jeden

Fall ein Traum, das gewonnen zu

haben“. So will die junge Amazone, die

bei Florian Habermann trainiert, auch

erst einmal weiter „A**/L reiten und da

ein bisschen Sicherheit kriegen.“

Und auch am Sonntag wartete toller

Sport auf die zahlreichen Zuschauer.

Hier bildete die L-Dressur den

krönenden Abschluss, für die 28

Teilnehmer ihre Pferde gesattelt

hatten. Am Ende hatte die für den RFV

Königslutter u.U. e.V. startende Lena

Allerdings bleibt den Veranstaltern

nicht lange Zeit zum Durchatmen.

Denn vom 17. - 19.06.2022 und vom

29. - 31.07.2022 findet in Volkmarode

das große Dressur- bzw. Springturnier

mit Prüfungen bis zur Klasse S statt.

„Dafür brauchen wir unheimlich viele

Freiwillige. Also, unsere Mitglieder

sind immer gefordert und müssen sehr

fleißig sein, weil wir ja auch alles in

Eigenregie machen.“

Text und Fotos: K.B.

So zog auch Monika Bergmann am

Samstagabend ein absolut positives

Zwischenfazit. „Die Butze war voll,

unsere Cateringabteilung konnte sich

in diesem Jahr wieder auslassen.

Also, wir sind mit dem 1. Tag mehr

als zufrieden. Jetzt freuen wir uns auf

Morgen, dann sind ja auch die ganz

Kleinen dran.“ Und auch da ist laut der

1. Vorsitzenden „jede Prüfung bis zum

Ende ausgeschöpft.“ So geht ein großes

Dankeschön an die vielen fleißigen

Helfer, die dieses Wochenende

besonders gefordert waren. „Wir haben

ganz viele Coronaausfälle gehabt, es

sind bestimmt 10, 12 Mann krank und

die anderen Mitglieder mussten das

wieder auffangen. Auch da gab es kein

Gemurre, kein Theater. Heute war eine

einzige Harmonie hier. Und ich genieße

es auch, wenn unsere Mitglieder nicht

nur arbeiten, sondern wenn sie sich

auch verstehen und hier Spaß haben.“

Auch Lena Drebenstedt war mit ‚Elfentanz 12’, die sie seit ca. 1 Jahr zur

Verfügung hat, in ihrer 1. gemeinsamen L-Dressur erfolgreich

9

Foto: Moin Moin Design

Katharina Walkemeyer

Georg 3-22.indd 9 30.05.22 21:16


RFV Hildesheim

„Das war einfach ein schönes Turnier mit gutem Sport“

Nachdem die Corona-Pandemie

in den letzten 2 Jahren für viele

Turnierabsagen gesorgt hat, sind die

Beschränkungen seit einigen Wochen

aufgehoben und die Veranstalter

können wieder aufatmen. So hatte auch

der RFV Hildesheim erneut zu seinem

traditionellen Dressur- und Springturner

im Mai eingeladen. Und nicht nur der

1. Vorsitzende Oliver Tüpker stellte

zufrieden fest: „Es war ja auch schön,

ohne Auflagen und Konzepte.“ Auch

Richter Jan Crome-Sperling zeigte

sich begeistert: „Die Stimmung war

gut, das Publikum hatte unheimlich

Lust die Reiter zu feiern. Jetzt nach

der Pandemie war’s für alle toll, dass

mal wieder zusammengestanden,

zusammengesessen und der Sport

genossen werden konnte. Und da laut

Parcourschef Frank Drebing „die Leute

super nett“ sind und „einen Plan vom

Turniermachen“ haben, ist der Sport

auch immer gut. „Da muss man nicht

5 Mal überlegen, ob man vielleicht ein

Loch niedriger baut.“

Dabei gab es aber nicht nur im Großen

Preis Sport vom Feinsten zu sehen.

Schließlich hatten erneut zahlreiche

Spitzenreiter ihre Pferde in den 32

bis zur Klasse S ausgeschriebenen

Prüfungen auf Gut Steuerwald gesattelt.

Nach dem am Freitag die Dressur- und

Springpferdeprüfungen bis zur Klasse

M im Mittelpunkt standen, durften

sich die Zuschauer bereits am Samstag

über Sport auf höchsten Niveau in der

Reithalle bzw. auf dem Springplatz

freuen.

Carolin Miserre und

Gerald Nothdurft siegreich

Dabei bildete die S-Dressur einen

ersten Höhepunkt. Hier zeigte die

für den RFV Springe startende

10

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Carolin Miserre mit ‚Don Ricaro’

als 5. Starterin eine tolle Vorstellung

und übernahm die Führung in dem

18-köpfigen Starterfeld, die sie auch

nicht mehr abgab. Spannend wurde es

dann noch einmal, als Lokalmatadorin

Ann-Kristin Arnold mit ‚Sir Salvatore

2’ in das Viereck einritt. Und auch diese

Beiden präsentierten sich in bester

Verfassung, erzielten 68,728 % und

wurden mit Platz 2 belohnt. Allerdings

musste sie sich den mit Carolin Miserre

teilen, die auf ‚Duzfreund 2’ ebenfalls

68,728 % erreichte.

Zum Abschluss gab es dann noch einmal

spannenden Springsport zu sehen.

Denn im Punktespringen der Klasse S

hatte Parcourschef Frank Drebing den

42 Startern einen anspruchsvollen Kurs

in den Weg gestellt, der von 10 Paaren

mit voller Punktzahl bewältigt wurde.

Hier hatte der für den Ländlichen RFV

Moringen startende Gerald Nothdurft

mit ‚ride smart Legend of Life’ gleich

als 2. Starter seine Konkurrenten

ordentlich unter Druck gesetzt. Und

tatsächlich bissen sich die folgenden

Reiter an den 58,30 Sekunden die

Zähne aus. Allerdings musste Nothdurft

bei der Runde von Ferdinand Kähn

und ‚Bernie’ doch noch einmal etwas

zittern. Denn auch diese Beiden waren

super schnell unterwegs, die Uhr blieb

aber bei 58,75 Sekunden stehen. Rang 3

holte sich Enrico Süßenbach vom RFV

Isernhagen mit ‚Suzi Quatro FRH’.

Ann-Kristin Arnold war mit ‚Sir Salvatore 2’ erfolgreich

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Regionaler Turniersport

Carolin Miserre und ‚Don Ricaro‘ waren am Wochenende einfach nicht zu schlagen

Carolin Miserre erneut

nicht zu schlagen

Am Sonntag wurde es dann zuerst für

die Reiter in Frack und Zylinder ernst.

Und auch hier zeigte sich Carolin

Miserre in bestechender Form. Dabei

wurde bereits ihre Vorstellung von ‚Don

Ricaro’ von den Richtern Angelika-

Ingeborg Molitor-Boll, Regine Koch

und Gabriele Schmidt von Arndt mit

70,132 % bewertet, was den Sieg in

der S**-Dressur bedeutete. Außerdem

erzielte sie als letzte Teilnehmerin in

dem 9-köpfigen Starterfeld im Sattel

von ‚Duzfreund 2’ 69,474 % und Platz

2. Rang 3 holte sich Nicole Klatt-Cissee

vom PferdeSV Hahausen, die mit Della

Rose 69,342 % erhielt.

Gerald Nothdurft siegt

im Großen Preis

Bevor das S*-Springen mit Stechen

den krönenden Abschluss bildete,

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wartete auf dem Springplatz aber

erst noch eine Springprüfung der

Klasse M* um den Karl-Heinz Heise

Gedächtnispreis auf die Zuschauer.

Denn da Karl-Heinz Heise sowohl

in den Vereinen Hildesheim als auch

Lamspringe heimisch war, hatten diese

beiden Vereine laut Oliver Tüpker „auf

der Trauerfeier beschlossen, dass wir

ein Gedächtnisspringen machen. Wir

haben hier ein M* ausgeschrieben

für Junge Reiter und jünger, das mit

11

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500 Euro auch üppig dotiert war.

Weil ihm diese Jugendarbeit ja immer

am Herzen gelegen hat.“ In diesem

Springen war die für den gastgebenden

Verein startende Madlen Boy mit ‚Lord

Lucie 3’ nicht zu schlagen, die nach

fehlerfreien 56,09 Sekunden zu Hause

war und Thies Ludewig im Sattel von

‚Cartania 8’ (RFV Harsum u.U. e.V.,

56,70) auf Platz 2 verwies. Rang 3

teilten sich Aurelia-Sophie Weimann

im Sattel von ‚All You Need F’ (Ländl.

RFV Moringen u.U. e.V.) und Victoria

Herre auf ‚My Big Hope’ vom RFV

Mieste e.V.

„Wir hatten ja auch ein Bild von ihm

hier hingestellt, ich denke, das war

so in seinem Sinne und auch würdig

gemacht. Ich denke auch, das ist hier

bei uns im Kreis ganz gut angekommen.

Weil ja gerade auch hier im Kreis viele

eng mit ihm zu tun hatten“, erklärte

Tüpker.

Regionaler Turniersport

Zum Abschluss durften sich die

Veranstalter und Zuschauer dann

noch einmal über ein unheimlich

qualitätsvolles Starterfeld im Großen

Preis freuen. Kein Wunder also, dass

Frank Drebing den 18 Teilnehmern

einiges in den Weg gestellt hatte. Hier

drehte Simone Smitz mit ‚Naranja B’

(TG Schaumburg) die erste fehlerfreie

Runde, kurz darauf sorgte Gerald

Nothdurft auf ‚ride smart Legend

of Life’ für ein Stechen und auch

Lokalmatadorin Madlen Boy mit

‚Charlet Blue’ sowie Hilke Wohlgemuth

mit ‚Piece of Cake’ blieben fehlerfrei.

In der Entscheidung gelang allerding

nur Gerald Nothdurft und Hilke

Wohlgemuth eine erneute Nullrunde,

am Ende war Nothdurft aber nicht zu

schlagen. Rang 3 holte sich Madlen

Boy, die nach einer Doppelnullrunde

im bei ihrem 1. Nationenpreis und

dem Gewinn des Großen Preises beim

Nationenpreisturnier in Tschechien

ihre Erfolgsserie auch bei ihrem

Heimturnier fortsetzen konnte. „Im S

war sie ein bisschen schlapp, weil sie

ja auch echt viel gemacht hat. Aber,

in der 1. Runde sprang sie gut, der

Fehler in der 2. Runde war ein bisschen

ärgerlich, aber das war mein Fehler, da

bin ich ein bisschen dicht gekommen“,

erklärte sie.

„Sehr zufrieden“ zeigte sich auch

Gerald Nothdurft, der für seine

9-jährige ‚Lord Fauntleroy’-Tochter

nur lobende Worte fand. „Das ist

einfach ein tolles, schnelles Pferd mit

tollen Reflexen, wo man sich super

drauf verlassen kann. Da braucht man

keine Gerte, keine Sporen, sie sucht

immer den nächsten Sprung und hat alle

Qualität, die man braucht.“ Allerdings

wird sie nach Angaben ihres Reiters

„manchmal ein bisschen heiß und steht

sich dadurch zu doll im Weg. Das hat

sie heute super unter Kontrolle gehabt

und auch die letzten beiden Sprünge

richtig aufmerksam durchgezogen.“

Gerald Nothdurft und ‚ride smart Legend of Life’ waren das Maß der Dinge

12

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Regionaler Turniersport

Lokalmatadorin Madlen Boy und ‚Charlet Blue’ auf dem Sprung zu Platz 3

Sehr positive Turnierbilanz

So zeigten sich auch die Veranstalter

am Sonntagabend „super zufrieden.

Das Wetter hat gehalten, es gab keine

RFV Derenburg

Nach einer mehr oder weniger langen

Hallensaison fiebern wohl alle Reiter

der Grünen Saison entgegen. Dabei

kann sich der RFV Derenburg auch

sicher sein, dass immer viele Teilnehmer

den Weg nach Sachsen-Anhalt finden,

wenn er Anfang Mai zu seinem

traditionellen Reitturnier einlädt. So

konnten sich die Veranstalter auch nach

der Corona-Pause wieder über tolle

Nennungszahlen in den 21 Prüfungen

und viele Zuschauer freuen. „Das ist ja

jetzt 2 Jahre ausgefallen und wurde das

1. Jahr wieder sehr gut angenommen“

erklärt Carola Schedlbauer, die zu

den Dauergästen in Derenburg gehört.

Dabei ist das „Reitfest“ in Derenburg

für sie schon alleine deswegen etwas

Besonderes „weil immer viele Besucher

da sind. Auch Leute, die wenig oder

nichts mit Pferden zu tun haben.“ Und

auch Parcourschef Michael Dreibrodt,

der bereits zum 4. Mal für die Parcours

in Derenburg verantwortlich zeichnete,

schwärmt: „Derenburg ist ein schönes

ländliches Turnier. Das wird ja auch von

den Reitern sehr gut angenommen.“

Dabei liegt der Grund für den Zuspruch

für ihn auf der Hand. „Hier passt alles.

Unfälle, keine Verletzten und auch

keine Unsportlichkeiten, so dass es zu

Disqualifikationen kommt. Es ist alles

reibungslos gelaufen und die Stimmung

war nicht nur bei den Zuschauern,

Besser kann man es eigentlich nicht

haben.“

So konnte sich das Team um den 1.

Vorsitzenden Uwe Selle laut Hanna

Preller, die erneut die Leitung der

Meldestelle inne hatte, in diesem Jahr

über „deutlich mehr Nennungen als die

sondern auch bei den Organisatoren,

der Jury, den Offiziellen toll. Das war

immer alles harmonisch“, freute sich

Oliver Tüpker und fügte hinzu: „Schon

gestern waren gut Leute da, heute

war die Hütte voll.“ Diese Aussage

konnten übrigens auch die Reiter nur

bestätigen. „Das war ein super schönes

Turnier mit toller Organisation und

mal eine gelungene Abwechslung nach

der Corona Zeit. Und ich muss auch

sagen, während der höheren Dressuren

war unglaublich was los in der Halle“,

schwärmt Ann-Kristin Arnold.

So steht auch für Oliver Tüpker jetzt

schon fest, dass es im nächsten Jahr eine

Neuauflage des großen Dressur- und

Springturniers geben wird. Doch bevor

es soweit ist, wird der RFV Hildesheim

auch noch im September und zu

Halloween ein Turnier veranstalten.

Text und Fotos: K.B.

Reiter und Zuschauer feiern erneut gelungenes „Reitfest“

Jahre davor“ freuen. Allerdings war es

schon „traurig, dass die Reiter nicht

immer alle starten, es sind deutlich

mehr Ausfälle in allen Prüfungen, als

in den Jahren vorher.“ Doch von dieser

Vorgehensweise ist nicht nur der RFV

Derenburg betroffen. „Das hat sich in

den letzten Jahr so eingebürgert, es wird

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erst mal genannt, aber nicht geritten“,

weiß auch Michael Dreibrodt.

Dennoch sahen die zahlreichen

Zuschauer auch vom 06. - 08.05.2022

tollen Sport. Dabei hatten die

Veranstalter in diesem Jahr bewusst

auf die beiden S-Springen verzichtet

und „nur“ Prüfungen bis zur Klasse

M* ausgeschrieben. Denn laut Selle

herrschte zum Abgabetermin der

Ausschreibung „noch tiefster Winter

und wir wussten noch gar nicht

kommen wir überhaupt in Gang, gibt es

genügend Starter, sind denn überhaupt

so viele Reiter mit ihren Pferden schon

im Gang? Wenn dann bloß 10 Mann

zum S-Springen kommen, macht das

keinen Sinn. Und man muss ja auch

erst mal die Sponsoren haben und die

werden immer weniger. Also haben wir

uns gedacht, wir fangen erst mal wieder

klein an. Dann sagen die nächsten

wieder, ‚oh, es passiert ja wieder was

und dann geben sie nächstes Jahr

vielleicht doch wieder ein bissen mehr

Geld‘.“ So wollen die Veranstalter das

Thema S-Springen auch „nicht aus den

Augen“ verlieren.

Tim Körber und Kilian Römmer

nicht zu schlagen

Regionaler Turniersport

Brockenhexe‘ als 16. Starterin erst

einmal die Führung, die sie lange inne

hatte. Doch die 66,60 Sekunden sollten

„nur“ zu Rang 2 in der 1. Abteilung

reichen, da Tim Körber vom RFTV

am Park Osterweddingen e.V. mit

‚Carina 519‘ als vorletzter Starter über

3 Sekunden schneller über die Ziellinie

ritt. Und auch Lokalmatador Kilian

Römmer war auf ‚Foxi Zwei‘, den er

erst seit ca. ½ Jahr unter dem Sattel

hat, schneller unterwegs. Er sicherte

sich nach 65, 34 Sekunden den Sieg in

der 2. Abteilung vor Lutz Besecke auf

‚Cyrus-Chrysostomus (RV Ziepel e.V.,

66,72 Sekunden). Der 3. Platz ging

an Jan Luca Garz mit ,Classic Balou’

(RFV Colbitz e.V., 67,67 Sekunden).

„Das war ein mega Gefühl! Weil ich

auch mal 1 Jahr kein M-Springen

reiten konnte, das meine eine Stute

verstorben ist und die andere tragend

war“, erklärte Kilian Römmer nach

seinem Erfolg. Dabei konnte er zwar

auch mit ‚Foxi Zwei‘ „schon einige

M-Platzierungen“ erzielen, doch der

„Fuchs ist ein bisschen anders als

meine guten Stuten. Der hat wirklich

alles drin was man drin haben kann,

aber er ist halt stur“, sagt Römmer und

fügt hinzu: „Ich hätte nie gedacht, dass

ich mich so gut mit dem einfummeln

und das M gewinnen würde.“

Am Samstag bildete das M*-Springen,

das aufgrund der hohen Nennungszahlen

in 2 Abteilungen geteilt werden

musste, einen ersten Höhepunkt. Hier

übernahm die für den RFV Einetal

Westdorf-Aschersleben startenden

Nancy Krause im Sattel von ‚Calme‘s

Kilian Römmer war auf ‚Foxi Zwei‘

14

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Regionaler Turniersport

Carola Schedlbauer feiert

Start/Ziel-Sieg

Sonntag bildete dann ein spannendes

M*-Springen mit Siegerrunde

den krönenden Abschluss des 62.

Reitturniers. Dabei ging es für die 30

Teilnehmer bereits im Umlauf darum,

eine schnelle fehlerfreie Runde zu

drehen, da nur die 8 besten Paare in

der Siegerrunde startberechtigt waren.

Hier bewies gleich die 1. Starterin,

Carola Schedlbauer vom Wernigeröder

SV/Abt. Pferdesport e.V. mit ‚Lutz‘

, dass ein hohes Tempo für sie kein

Problem ist und sauste nach 35,03

Sekunden ins Ziel. Diese Zeit sollte

von keinem mehr unterboten werden.

Allerdings war Nancy Krause, die

genau wie Schedlbauer 2 Pferde in

die Entscheidung gebracht hatte, mit

‚A Sweet‘ nur einen Wimpernschlag

langsamer und belegte nach 35,41

Sekunden Rang 2. Platz 3 holte sich

Nancy Krause im Sattel von ‚Clinta L‘

vor Carola Schedlbauer auf ‚Lotta 236‘.

Klar, dass sich die strahlende Siegerin

mehr als zufrieden zeigte: „Einen

besseren Saisonstart kann man sich

ja nicht vorstellen“. Dabei wollte sie

bei ihrem 1. Außenturnier nach der

Hallensaison erst einmal gucken „wie

die Pferde aus dem Winter gekommen

sind“ und war nicht „mit dem Ziel

hergekommen, hier zu gewinnen, aber

wenn man das so mitnehmen kann…“.

Carola Schedlbauer vom Wernigeröder SV/Abt. Pferdesport e.V. mit ‚Lutz‘

Allerdings hat die Amazone nach dem

Umlauf schon gedacht, dass in der

Siegerrunde noch etwas geht. „Ich

weiß, dass das ein sehr schnelles Pferd

ist und er hat schon im Umlauf einen

sehr guten Eindruck gemacht. Dann

versucht man das auch.“

„Das war wieder ein ‚Reitfest‘ “

So zogen auch die Veranstalter und

Michael Dreibrodt ein positives

Turnierfazit. „Als Parcoursbauer

wünscht man sich ja sowieso, dass

alles gut verläuft und alle wieder

gut nach Hause kommen. Und wenn

der Veranstalter zufrieden ist, ist der

Parcoursbauer auch zufrieden“ stellte

Dreibrodt am Sonntagabend fest und

Uwe Selle ergänzte: „Und wenn die

Reiter fragen, ‚wann findet nächstes

Jahr das Turnier statt‘, dann wissen

wir doch, wie gut wir das gemacht

haben. Nach 2 Jahren Corona-Pause ist

alles wieder super gelaufen, und viele

Zuschauer waren da. Das war wieder

ein ‚Reitfest‘.“ So geht auch, ein großes

Dankeschön an die Vereinsmitglieder,

die wieder alle mitgezogen haben.

„Als wir gefragt haben: ‚wollen wir ein

Turnier machen, oder nicht, da haben

die Augen überall geglänzt. Endlich ist

mal wieder was los und wir machen mal

wieder was“, erzählt der 1. Vorsitzende

nicht ohne Stolz.

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Und auch, wenn so ein Turnier für

alle viel Arbeit ist, steht bereits jetzt

fest, dass es im nächsten Jahr die 63.

Auflage geben wird.

Text und Fotos: K.B.

15

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Pferdesportveranstaltungen haben im

Park der Domäne Liebenburg eine

lange Tradition. Schließlich lädt der

Reitverein Liebenburg bereits seit 1960

alle 2 Jahre zu seinem Reitturnier dort

ein. Doch diese Reitturniere wären

ohne die großartige Unterstützung der

Familie von Schindling-Horny gar

nicht möglich. Denn der Verein ist laut

dem 1. Vorsitzenden Stephan Becker

darauf anwiesen, dass man „dieses

wunderbare Gelände hier nutzen“

kann. „Wir haben ja den schönen Platz

hier und das schöne Ambiente, das

bringt uns ja auch den Zuspruch durch

die Zuschauer.“

Und da es sich um eine

Freilandveranstaltung handelte, die ohne

weitere Einschränkungen/Auflagen

durch den Landkreis stattfinden

konnte, durften sich die Veranstalter

auch vom 13. - 15.05.2022 über regen

Besuch des erstmals ausgeschriebenen

reinen Dressurturniers freuen. „Das

Dressurturnier war toll besucht, muss

man ehrlich sagen. Auch am Freitag,

der ja normal immer etwas verhalten ist,

da das ja noch ein normaler Arbeitstag

ist, waren Nachmittags schon viele

Zuschauer da“, so Becker, der sich auch

mit den Nennungen „sehr zufrieden“

Regionaler Turniersport

RV Liebenburg

Dressurturnier lockt mit tollem Sport in den

Domänenpark

zeigte. So gab es in den 15 bis zur

Klasse S ausgeschriebenen Prüfungen

richtig tollen Sport zu sehen.

Dabei stand natürlich die S*-Dressur

im Mittelpunkt des Interesses. In dem

22-köpfigen Starterfeld entwickelte

sich ein spannender Wettkampf

zwischen Sandra Bothe mit ‚Lyscada‘

vom RFV Eilenstedt u.U. e.V. und

der für den PferdeSV Hahausen e.V.

startenden Nicole Klatt-Cissee auf

‚Fleur-Royal’. Denn nach dem Bothe

bereits als 3. Starterin von den Richtern

Sybille Bubenik, Jonas Weikum und

Antje-Kim Wilkens mit 68,968 %

belohnt wurde, erzielte Nicole Klatt-

Cissee erst kurz vor Schluss 70,556

% und verdrängte sie auf Platz 2. Den

musste sie sich allerdings mit Lisa Zurr

und ‚Athlet 129‘ (RG Schillerslage

e.V.) teilen, die ebenfalls 68,968 %

erzielten.

„Das war total schön hier zu reiten,

es hat echt Spaß gemacht“, erklärte

die strahlende Siegerin, gab aber zu:

„Ich war tatsächlich aufgeregter, als

die letzten 2 Jahre. Da hatte man kein

Publikum mehr und war so halb für sich

alleine. Das waren ja auch gar keine

richtigen Turniere,

dass war mehr wie Heimtraining mit

ein bisschen Ausstaffieren. Ich habe

gedacht, ‚Hauptsache, ich präsentiere

das Pferd entsprechend vor dem vielen

Publikum, das ist man ja nicht mehr

gewohnt.“ Allerdings war dieser Erfolg

noch aus einem anderen Grund ein

Besonderer für Nicole Klatt-Cissee.

Schließlich hat sie die ,Floriscount’-

Tochter erst vor Kurzem von ihrem

Mann Matthias übernommen. „In

Hildesheim gab’s schon eine Schleife

und hier war das jetzt die 1. S-Schleife

für sie und mich. Da habe ich mich

wirklich sehr gefreut.“ So geht sie auch

davon aus, dass sie ‚Fleur-Royal’ auch

weiterhin reiten wird. Und auch Sohn

Fabian wird im Sattel der Fuchsstute

platznehmen. „Bei Corona kam er an

und hat gesagt, ‚ich kann nichts anderes

machen, keine Freunde treffen, kein

Handball nix, jetzt will ich reiten, mein

Abzeichen machen, aber auf eigenen

Pferden.‘ Er hat im Moment so viel Lust

und dann unterstützen wir das natürlich

auch. Und von solchen ausgebildeten

Pferden kann er auch nur lernen, mit

seinen 15 Jahren.“

Doch nicht nur Reiter und Zuschauer

zeigten sich begeistert. Auch Stephan

16

Sandra Bothe und ‚Lyscada‘ teilten sich mit Lisa Zurr und ‚Athlet 129‘ Platz 2

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Becker geriet nach der S-Dressur

geradezu ins Schwärmen: „Das war

ein tolles Niveau, tolle Pferde und ein

hochkarätiges Feld. Das bestätigt uns ja

auch in dem, was wir gemacht haben.“

Dabei geht ein großes Dankeschön

an die zahlreichen Sponsoren. Denn

aufgrund dieser Unterstützung konnten

die Veranstalter auch in allen Prüfungen

100 % der Preisgelder ausloben. „Wir

haben in jeder Prüfung Ehrenpreise,

Stallplaketten und Sonderehrenpreise

auch für jede 1. Reserve vergeben. Ich

glaube, das kann sich sehen lassen“,

erklärt Becker nicht ohne Stolz und

fügt hinzu: „Das wollen wir auch

beibehalten.“ Und da man bereits

jetzt schon Anfragen von Sponsoren

bekommen hat, die in 2 Jahren wieder

dabei sein wollen, steht für den 1.

Vorsitzenden auch fest, dass es auch

zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

2024 ein Turnier mit Dressur- und

Springprüfungen bis zur Klasse S

bzw. M geben wird. Dann wollen die

Veranstalter „auch ordentliche Anreize

schaffen, dass auch die Springprüfungen

auf dem ‚sehr besonderen Grasplatz‘

gut gefüllt sind und wieder einen

mit

Regionaler Turniersport

Nicole Klatt-Cissee auf ‚Fleur-Royal’.

großen Pokal für den besten Reiter der

M-Springen ausloben.“

Text und Fotos: K.B.

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Foto: Frank Sorge - galoppfoto.de

Neue Bult Hannover

„Boxen auf“ zur Rennsaison 2022

Nach der 6-monatigen Winterpause

hieß es am 18.04.2022 dann endlich

wieder Boxen auf zu spannenden

Pferderennen auf der Neuen Bult.

Hier feierten etwa 10.500 Zuschauer

gemeinsam mit dem Hauptsponsor,

den VGH Versicherungen, bei

strahlendem Sonnenschein einen

gelungenen Saisonauftakt. Dabei

konnte sich das Nennungsergebnis

für die 10 Rennen am Ostermontag

wirklich sehen lassen. Immerhin

wurden 129 Pferde aus allen

Himmelsrichtungen der Republik

genannt. Und dieses hervorragende

Nennungsergebnis spiegelt einmal

mehr die Bedeutung der Galopprennen

auf der Neuen Bult in der Deutschen

Turflandschaft wider, denn rund um

das lange Osterwochenende gab es

insgesamt 6 Rennveranstalter, die um

Starter geworben haben.

Hier stand der Große Preis der VGH

Versicherungen, ein Listenrennen über

schnelle 1.300 Meter, im Mittelpunkt,

Galoppsport

bei dem 12 Sprintstars auf 5 Nationen

an den Start gingen. Doch trotz der

internationalen Besetzung blieb der

Sieg in Deutschland. Genau wie

2020 ging der Treffer nach Gütersloh

an den Stall von Andreas Wöhler.

Dabei setzte sich ‚Waldersee‘ unter

Jozef Bojko gegen den tschechischen

Gast ‚Jir Sun‘ (Lubos Urbanek/

Martin Laube) sowie die französische

Gasstute ‚Anatiya‘ (Ludovic Gabdin/

Delphine Santiago) durch. „Die

Anwesenheit von Trainerfrau Susanne

Wöhler hat scheinbar Glück gebracht,

sie wird uns dann wohl auch begleiten

müssen, wenn es zum Japan Cup

geht“, witzelte auch Hans Bierkämper,

der Besitzer von Waldersee.

Bereits im 2. Rennen gab es durch

Dominik Mosers ‚Wild Vegas‘ den 1.

Heimsieg. Hier setzte sich die 4-jährige

Stute aus dem Besitz des Gestüt

Brümmerhof unter Wladimir Panov

gegen ,Magic Carousel’ (Christian

Sprengel/Maxim Pecheur) und ,Indian

Hannieja’ (Pavel Vovcenko/Jozef

Bojko) durch. Und auch im 4. Rennen

setzte sich mit der von Dominik Moser

trainierten ,Mykonos’ unter Lilli-

Marie Engels ein auf der Neuen Bult

trainiertes Pferd gegen ,Kurtmatheus’

(Roland Dzubasz/ Michal Abik) sowie

,Speedy View’ (Pavel Vovcenko/

Maxim Pecheur) durch.

Später sicherte sich der von Bohumil

Nedorostek trainierte ,Victorio’

unter John Francis Egan den Sieg

im 7. Rennen vor ‚Amaana‘ (Pavel

Vovcenko/ Maxim Pecheur) und

Koebes (Pavel Vovcenko/Lilli-Marie

Engels). Kurz darauf durfte Nedorostek

noch einmal jubeln, als sich der bereits

10-jährige ‚Sun at work‘ unter Maxim

Pecheur bei seinem 1. Start für den

Neue Bult-Trainer den mit 15.000,00

Euro dotierten, hochkarätig besetzten

Ausgleich I schnappte. Die Plätze

2 und 3 gingen an ‚Juanito‘ unter

Wladimir Panov (Dominik Moser)

bzw. ‚Zavaro‘ mit Sean Byrne (Henk

Grewe).

Foto: Katarina Blasig

Fotos: Katarina Blasig

18

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Galoppsport

Foto: Katarina Blasig

Lilli-Marie Engels, Auszubildende am

Quartier von Dominik Moser, wurde

von Gregor Baum für ihren 100. Sieg

im Rennsattel geehrt

„Die größte Herausforderung des

heutigen Tages lag darin, nicht nur die

Winterpause zu überbrücken, sondern

quasi aus dem Stand den Sprung in

die Vor-Coronazeit zu meistern. Dies

ist uns auch dank der Unterstützung

des Publikums mehr als geglückt“, so

Geschäftsführer Matthias Seeber nach

dieser gelungenen Saisonpremiere.

13.000 Fans feiern Fußballfest

auf der Neuen Bult

Am 01.05.2022 kehrte dann nach

einer 2-jährigen Pause auch endlich

der beliebte Hannover 96-Renntag auf

die Neue Bult zurück. Denn nicht nur

Rennvereinspräsident Gregor Baum

weiß: „Fußball und Pferderennen, das

passt zusammen.“

‚India‘und Bayarsaikhan Ganbat auf dem Weg zum Sieg

So durften sich die 13.000 Zuschauer

nicht nur über 9 spannende Pferderennen,

sondern auch über ein Mini-

Traberrennen und eine Sportstafette

mit Beteiligung von Hannover 96

sowie auf Autogrammstunden mit den

96-Spielern freuen.

Die sportlichen Höhepunkte bildeten

die beiden mit 22.500,00 Euro dotierten

Listenrennen für 4-jährige und ältere

Stuten über 2.000 Meter bzw. 1.600

Meter um den Großen Preis von

Hannover 96 sowie den Großen Preis

von ROSSMANN.

Dabei konnte sich Gestüt Ittlingens

‚India‘, die von Waldemar Hickst

trainiert wird, mit Bayarsaikhan Ganbat

gegen Markus Klugs ,Accola’, die von

Maxim Pecheur geritten wurde, und

,Theodora’ (Waldemar Hickst) unter

Wladimir Panov durchsetzen. Damit

kam die 4-jährige ‚Adlerflug‘-Tochter

zu ihrem 1. Sieg auf diesem Level.

Und auch im 2. Höhepunkt des Tages

siegte ein Pferd aus Ittlinger-Zucht. Hier

war die von Markus Klug vorbereitete

4-jährige ‚Stella‘ unter Maxim Pecheur

nicht zu schlagen. Die Plätze 2 und 3

,Emilie Gray’ aus dem Quartier des

4-fachen Championtrainer Irlands,

Dermot K. Weld, mit dem für diesen

Ritt extra eingeflogenen Christopher

D. Hayes sowie ,Dima’ (Mario Hofer/

Stefanie Koyuncu).

Foto: Frank Sorge - galoppfoto.de

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Galoppsport

Fotos Frank Sorge - galoppfoto.de

‚Stella‘ war unter Maxim Pecheur nicht zu schlagen

Terachi) und ‚Kongo‘ (Dr. Andreas

Bolte/ Maxim Pecheur) durchsetzen

konnte. Und auch im letzten Rennen

war Moser erfolgreich. Hier schnappte

sich ‚Rufolo‘ mit Lilli-Marie Engels

den Sieg vor ,Apple Valley’ (Angelika

Glodde/ Leon Wolff) und ,Lotte’ (Pavel

Vovcenko/Andreas Helfenbein).

Und auch neben den sportlichen

Höhepunkten wurde einiges geboten.

So durften sich die Besucher über viele

Aktionen für die ganze Familie, wie

Torwandschießen, das Fußball-Rodeo

oder das Glücksrad von ROSSMANN

freuen und die Kinder konnten sich im

Kinderland austoben.

K.B.

Bei der Minitraber Trainer-Trophy konnte sich Physiotherapeut Thorsten Klopp

mit dem Pony ‚Emil‘ der Große über „die erste große Meisterschaft“

für die 96er freuen.

Dominik Moser mit Doppelpack

Den ersten Heimsieg gab es dann im 8.

Rennen, als sich die von Dominik Moser

für das Gestüt Brümmerhof vorbereitete

‚Jazzmatazz‘ mit Stalljockey Wladimir

Panov im Sattel, im Ausgleich III gegen

,Asterix’ (Pavel Vovcenko/ Shuichi

Im 3. Rennen des Tages, einem

Rennen für 3-jährige Pferde über

schnelle 1.200 Meter, gab es einen

besonders emotionalen Sieg. Denn

‚Early Eighties‘ gewann für Besitzer

Enno Albert, der in den 70er-Jahren

Präsident des Hannoverschen

Rennvereins e. V. war. Das Besondere

war aber nicht nur, dass der

82-jährige schon lange tief mit der

Neuen Bult verknüpft ist, sondern

dass die Stute ihren Namen zu Ehren

der goldenen Ära in den frühen 80er-

Jahren in Hannover trägt.

20

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Eigentlich wollte Ingo Rembitzki

für „die Stiftung Löwenbrücke in

Braunschweig ein kleines Turnier

ausrichten, um die Stiftung bekannter

zu machen und daraus sozusagen ein

Charity-Event machen.“ Letztlich ist

es die 5. Internationale Deutsche Arena

Polo Meisterschaft in Braunschweig

geworden. Denn Thomas Strunck vom

sportlichen Ausrichter Baltic Polo

Event GmbH machte den Vorschlag,

sich für die Austragung der DM zu

bewerben. „Wir haben gesagt, wir

machen das einfach mal, sind aber

nicht davon ausgegangen, dass wir

den Zuschlag bekommen“, erzählt

Rembitzki „Wir haben dann sehr

schnell ein Konzept geschrieben,

die Stadt hat uns diese Fläche hier

zugewiesen und der Veranstalter, die

grenzgänger GmbH hat das dann in der

Verantwortung übernommen.“

So feierte Polo in Braunschweig

vom 20. - 22.05.2022 eine glanzvolle

Premiere. Denn nicht nur zahlreiche

Zuschauer hatten den Weg in die

Löwenstadt gefunden, sondern auch

8 Teams, die auf der 100 x 60 Meter

Rasenarena an den Start gingen. „Wir

haben hier Top-Teams am Start, von

denen 2 Teams wirklich herausragend

sind. Die spielen in der höchsten

Spielklasse und haben auch die Spieler

mit dem höchsten Handicap. Das ist

für das 1. Turnier in dieser Stadt schon

Polosport

5. Internationale Deutsche Arena Polo Meisterschaft

Braunschweig feiert eine glanzvolle Premiere

In einem packenden Finale sicherte sich das Team BRW Finanz den Titel

eine kleine Sensation. Auch, dass sich

so viele gemeldet haben, ist schon ein

Vertrauensbeweis“, schwärmt Ingo

Rembitzki.

Nach 3 Tagen mit 12 packenden

Spielen setzte sich das Team BRW

Finanz (Poloclub Mühlen e.V.) mit

Daniel Deistler (HCP 0), Deutschlands

jüngstem Polo-Profi und mehrfachen

Deutschen Meister Patrick Maleitzke

(HCP +5) sowie Giordano Magini

(HCP +3) im Finale mit 18:6 gegen

das TEAM Physio x Clinics (PoloPark

Berlin Seeburg e.V.) mit Heidi Silvey

(HCP 0), Tuky Caivano (HCP +4)

und Hardy Reuter (HCP +1) durch.

Platz 3 holten sich Uwe Scherer

(HCP +1), Lukas Sdrenka (HCP +3)

und Moritz Mahns (HCP +2) vom

Team Clompleneo / Sonnenhotels

(Frankfurter Polo Club e.V.).

Da zeigte sich auch Amtstierärztin Tanja

Pietrzak, die für den Tierschutzbereich

zuständig war, zufrieden: „Ich war

mehrere Tage hier und habe mir die

Unterbringung, Vorbereitung, Haltung

der Pferde und auch den Einsatz der

Pferde im Spiel angeschaut. Und ich

bin sehr, sehr beeindruckt von der

Gelassenheit dieser Ponys und davon,

dass sie durchaus bis in ein hohes Alter

im Einsatz sind, trotz der heftigen

Belastung. Also, ich bin sehr positiv

überrascht.“

Ingo Rembitzki (li) stieg nach 20 Jahren Pause selbst wieder in den Sattel

Mehr als nur positiv überrascht waren

die Veranstalter. „Wir sind wirklich

super, super begeistert“, erklärte

Thomas Strunck am Sonntagabend.

„Wir hatten sehr viel Glück mit dem

Wetter, wir hatten sehr viel Glück mit

dem Sport, also es ist nichts passiert.

Keinem Pferd, das ist ganz wichtig,

das steht an vorderster Stelle, und

keinem Spieler. Also, es war eine

tolle, tolle Premiere. Die Gäste waren

begeistert, auch von allen Spielern,

21

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Galoppsport

allen Beteiligten gab es ein ‚Daumen

hoch‘ und wir freuen uns auf eine

schöne Fortsetzung.“ Dabei müssen

die Veranstalter noch einmal alles

Revuepassieren lassen und ein Fazit

ziehen, aber Thomas Strunck ist sich

sicher: „Es geht in Richtung 2023.“

Denn aufgrund der „sensationellen

Vorarbeit der Stadt Braunschweig“ hat

die Fläche super gehalten und auch

nach dem starken Regen am Samstag

konnten Spiele stattfinden. Die Schäden

sind wirklich gering, es ist Rasen, der

Spannendes Duell um Platz 3

wird bearbeitet, mit Sand aufgefüllt,

auch das passt. Und so werden wir

das an den Deutschen Poloverband

übermitteln. Ich denke die beiden

Daumen sind hoch und es ist eine gute

Zukunft für Braunschweig.“

Text und Fotos: K.B.

Das strahlende Siegerteam BRW Finanz

22

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Finalstandort PARTNER PFERD

Traditionell lockt das Kultturnier

PARTNER PFERD die Elite der

Gespannfahrer, Springreiter und

Voltigierer auf das Messegelände nach

Leipzig. Doch in diesem Jahr wurden

alle Superlative nochmal getoppt.

Denn vom 06. - 10.04.2022 war das

5*-Turnier Gastgeber der Finals aller

FEI World Cups. Und auch die Reiter

der ostdeutschen Landesverbände

hatten erneut die Chance, ihre Finals

im PARTNER PFERD Junior Cup und

im PARTNER PFERD CUP auf der

Leipziger Messe auszureiten. Nicht

nur für den Sieger von 2020 „schon ein

Jahreshighlight“.

So stand am Mittwoch zuerst eine

Einlaufprüfung für beide Cups auf

dem Programm, damit sich die

Teilnehmer und ihre Pferde schon einmal

an die besondere Atmosphäre der

großzügigen Arena gewöhnen konnten.

Hier bildete ein Stilspringen der Klasse

M* für die U21-Reiter, die sich über 7

Qualifikationsprüfungen für einen Start

in Leipzig empfehlen konnten, den

Auftakt. Dabei machte die für den RFV

Helmsdorf/Gerbstedt e.V. startende

Charlise Fleischlig deutlich, dass sie

sich für den PARTNER PFERD Junior

Cup einiges vorgenommen hat und

belegte im Sattel von ‚Caversal’ mit

einer Wertnote von 7,8 hinter Emma

Wiktor mit ‚Clara’ (8,4), Niklas Schipler

auf ‚Upside’ (8,2) und Paula Fischer mit

‚Schmuckstück’ (8,1) Rang 8.

spannendes Stechen über Sieg und

Platzierung entscheiden musste. Hier

deklassierte Charlise Fleischlig, die

mit ‚Caversal’ bereits im Umlauf die

schnellste Zeit geliefert hatte, ihre 8

Konkurrenten deutlich und flog mit

fast 3 Sekunden Vorsprung auf die

zweitplatzierte Emma Wiktor mit

‚Clara’ durchs Ziel. Platz 3 holte sich

Paula Nagel mit ‚Carmen’. „ ‚Caversal’

mag es durchaus, ein bisschen frecher

durch einen Parcours zu galoppieren“,

kommentierte Charlise Fleischlig ihre

flinke Runde mit dem Hengst. Die

Studentin der Agrarwissenschaften war

bereits zum 4. Mal in der Leipziger

Messe dabei und freute sich riesig,

endlich in der Ehrenrunde als Siegerin

vorneweg galoppieren zu können.

Am Mittwochabend kämpften dann

die Reiter um den Finalsieg im

TRAVEL CHARME Hotels & Resorts

PARTNER PFERD CUP. Hier gelang

erst einmal 10 Paaren eine fehlerfreie

Runde, so dass auch die Springprüfung

der Klasse S* in einem Stechen

entschieden werden musste. In der

spannenden Entscheidung konnten

jedoch nur 5 Teilnehmer ihre Nullrunde

wiederholen. So übernahm Ellen Kölz

mit ‚Something Special’ die Führung

und sah schon wie die Siegerin aus.

Denn die 38,92 Sekunden schienen

eine zu hohe Meßlatte für ihre

Konkurrenten. Doch dann spielten

Julia Mackerodt und ihr bewährter

‚Clitschko’ ihre ganz Routine aus und

sausten nach 37,60 Sekunden ins

Ziel. Rang 3 ging an Luise Bayer mit

‚Relaxa’ (39,75 Sekunden).

Vorjahressieger Tino Bode, der erneut

‚Chicago’ gesattelt hatte, schaffte zwar

die schnellste Zeit, kassierte aber einen

Abwurf und belegte am Ende Rang 6.

Julia Mackerodt und der inzwischen

18-jährige ‚Clitschko’ kennen die

Leipziger Messe gut: „Ich glaube,

wir sind schon seit zehn Jahren jedes

Jahr dabei“, blickt Mackerodt auf eine

erfolgreiche PARTNER PFERD Cup-

Laufbahn zurück. „Ich konnte das

Finale auch schon einmal gewinnen.

Jetzt freue ich mich umso mehr, denn

‚Clitschko’ werde ich nur noch ganz

gezielt einsetzen und wer weiß, ob ich

nächstes Jahr nochmal mit ihm dabei

bin.“

K.B.

Reitsportmosaik

In der Einlaufprüfung zum PARTNER

PFERD Cup wartete dann zuerst ein

Fehler/Zeitspringen der Klasse M**

auf die 28 Starter der Leistungsklassen

2 und 3. Hier waren Luise Bayer und

‚Relaxa’ nicht zu schlagen, die nach

62,48 Sekunden über die Ziellinie

galoppierten und sich gegen Michelle

Buchholtz mit ‚Lindgren-P’ sowie

Henry Tögel auf ‚Calotta’ durchsetzten.

Frauenpower aus den ostdeutschen

Landesverbänden - Fleischlig und

Mackerodt siegen

Foto: Johanna Milse

Im Finale des PARTNER PFERD

Junior Cup drehten dann 15 der 33

Starter eine Nullrunde, so dass ein

Julia Mackerodt und der inzwischen 18-jährige ‚Clitschko‘

kennen die Leipziger Messe gut

23

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Reitsportmosaik

PARTNER PFERD in Leipzig

D a s Kultturnier begeistert erneut mit 4-fach

Weltcupfinale und Spitzensport

Eigentlich lockt die PARTNER

PFERD immer im Januar die Elite

der Gespannfahrer, Springreiter und

Voltigierer auf das Messegelände nach

Leipzig. Doch dieses Jahr war alles

anders. Nicht nur, dass das Kultturnier

erst im April ausgetragen wurde, es war

auch zum 2. Mal Gastgeber des FEI

World Cup Finals in den Disziplinen

Dressur, Fahren, Springreiten und

Voltigieren. So ein Mega-Finale gab es

übrigens erst ein Mal in der Geschichte

des Weltcups und das war 2011 in

Leipzig.

Dabei war es zwar eine etwas andere

Saison, einige Qualifikationsturniere

mussten aufgrund der Corona-

Pandemie abgesagt werden, doch

die bestbesetzten Starterfelder ließen

ein spannendes und aufregendes

Vierfach-Finale erwarten. Dennoch

gab Turnierchef Volker Wulff offen

zu: „Ich muss zugeben, Wir hatten

viele Momente, in denen es Zweifel

gab, ob diese Veranstaltung wirklich

stattfinden kann. Ich bin sehr froh und

dankbar, dass wir mit diesem Event die

Menschen wieder etwas in Richtung

Normalität abholen können. Ich glaube,

die Gesellschaft braucht wieder schöne

Erlebnisse. Nach 2 Jahren der Pandemie

und den aktuellen Ängsten durch den

Ukraine-Krieg ist die Sehnsucht nach

positiven Erlebnissen groß.“

So zog die inoffizielle Hallen-WM

vom 06. - 10.04.2022 nicht nur die

besten Athleten der Welt, sondern

auch zahlreiche Zuschauer in die

Sachsenmetropole.

Martin Fuchs gewinnt Zeitspringen

Nach den spannenden Entscheidungen

im PARTNER PFERD Junior Cup

und dem TRAVEL CHARME Hotels

& Resorts PARTNER PFERD CUP

am Mittwoch wurde es dann zuerst

für die Springreiter ernst, die am

Donnerstag als erste Wertungsprüfung

ein Zeitspringen zu absolvieren hatten.

Hier war Martin Fuchs, der beim

letzten Finale vor der Corona-Pause

2019 Platz 2 belegte, nicht zu schlagen.

Im Sattel des routinierten ‚Chaplin’

nahm der Schweizer seiner Konkurrenz

über 1 Sekunde ab und verwies Max

Kühner (AUT) auf ‚Electric Blue P’

sowie den Iren Conor Swail mit ‚Count

Me In’ auf die Plätze. „Ich bin zwar

ein gewisses Risiko eingegangen, aber

noch nicht das letzte. Der Parcours war

schon tricky“, kommentierte Fuchs

seine Runde.

Aber auch die deutschen Springreiter,

die außer Marcus Ehning zum 1. Mal

an einem Weltcupfinale teilnahmen,

zeigten zum Auftakt gute Leistungen.

So gelang David Will und ‚C-Vier’

eine schnelle fehlerfreie Runde, mit der

sie Platz 4 belegten. „Es war ein sehr

schwieriger Parcours, den man aber

auch gut planen konnte. Es gab viele

Entscheidungen zu treffen und es hat

alles gut geklappt“, erklärte Will nach

seinem Umlauf. „Ich bin natürlich sehr

zufrieden, vor allem mit meinem Pferd.

‚C-Vier’ hat alles richtig gemacht, das

war echt spitze.“ Zumal die Hallen-

Atmosphäre mit Zuschauern nach

Monaten coronabedingter Pause eine

spezielle für Reiter und Pferde ist.

Und auch Gerrit Nieberg drehte mit

‚Ben’ eine schnelle Runde, kassierte

allerdings einen Abwurf, so dass er

in der Zwischenwertung auf Platz 6

rangierte. Ich bin sehr glücklich, mein

Pferd sprang erstaunlich, so Nieberg.

Damit hatten beide einen Schritt auf

dem Weg zu ihrem Ziel von Leipzig

gemacht. Denn beide waren zwar schon

in Leipzig am Start, konnten aber noch

keine großen Erfolge feiern und wollten

sich „unbedingt für die Finalrunde am

Sonntag qualifizieren.“

Ebenfalls unter den besten 10 Paaren

des 1. Tages lagen Philipp Schulze

Topphoff und ‚Concordess NRW’, die

nach einem Fehler Rang 10 belegten.

„Ich bin von Grund auf zufrieden.

Der Fehler war extrem ärgerlich, aber

sie hat super gekämpft und ist super

gesprungen.

McLain Ward und ‚Contagious’

siegen

Am Freitagnachmittag stand die 2.

Finalprüfung im Longines FEI Jumping

World Cup an. In diesem spannenden

Springen mit Stechen sicherte sich

McLain Ward mit ‚Contagious’ den

Sieg und somit die komfortabelste

Ausgangsposition für Sonntag.

„Ich konnte einige Ritte im Stechen

beobachten, das war natürlich ein

Vorteil. Ich wollte natürlich angreifen,

ohne zu viel Kraft aus dem Pferd zu

nehmen“, erklärte McLain Ward. „

‚Contagious’ ist ein grundschnelles

Pferd und am Ende des Parcours war

ich tatsächlich schneller als ich dachte.

Er ist in einer brillanten Form.“

Platz 2 ging an den 22-jährigen Briten

Harry Charles mit ‚Romeo’, der nach

diesem Erfolg in der Gesamtwertung

auf Rang 3 lag. „Wenn ich so auf die

Liste gucke, bin ich da wirklich in ganz

netter Gesellschaft“, lachte Charles.

„Ich habe das nicht erwartet.“

Rang 3 holte sich Jack Whitaker (GBR),

Sohn von Michael und Neffe von John.

Als bestes deutsches Paar belegte

Gerrit Nieberg mit ‚Ben’ sowohl in

der Prüfung als auch vor dem Finale

am Sonntag Platz 5. „Mein Vater ist

zufrieden, das ist auch wichtig”, sagte

er nach der Siegerehrung mit einem

Lächeln im Gesicht und fügte hinzu:

„Ich bin auch glücklich, vor allem

weil mein Pferd ‚Ben’ heute und

gestern fantastisch sprang.“ So zeigte

sich Nieberg im Hinblick auf das

abschließende Springen am Sonntag,

das über zwei Umläufe führt, auch

optimistisch und kampfeslustig: „Der

Plan für Sonntag ist: Doppel-Null. Ich

freue mich sehr auf das Finale.“

24

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Jos Verlooy siegt im Großen Preis

Am Samstag legte der Longines

FEI Jumping World Cup zwar

eine kleine Pause ein, spannenden

Spitzensport gab es aber dennoch zu

sehen. Schließlich trafen sich hier

internationale Spitzenreiter um den

Sieger im Großen Sparkassen-Preis von

Leipzig zu küren. Und wie hochkarätig

das Starterfeld war zeigt, dass sich

gleich 16 der 35 Paare für das Stechen

qualifizieren konnten. Hier übernahm

dann erst einmal Gerrit Nieberg mit

‚Blues D‘Aveline CH’ die Führung.

Doch der letzte Starter, Jos Verlooy,

zeigte mit ‚FTS Killossery Konfusion’,

dass es einen Wimpernschlag schneller

geht. Rang 3 belegte Mario Stevens mit

‚Starissa’.

Foto: Petra Beinecke

Reitsportmosaik

„Er ist ein sehr kompetitives Pferd. Ich

brauche mit ihm im Stechen auch nicht

viel über die Anzahl der Galoppsprünge

nachdenken, weil er sehr grundschnell

ist und ich auch Risiko mit ihm

eingehen kann“, freute sich Verlooy,

der „ausdrücklich noch ein großes

Dankeschön an die Sponsoren und

die Veranstalter“ schickte. „Wir sind

sehr froh, dass wir hier sein und vor

Publikum reiten dürfen!“

Rundum zufrieden zeigten sich auch

Gerrit Nieberg und Mario Stevens.

Schließlich saßen die Beiden auf noch

recht unerfahrenen Pferden. „ ‚Blues‘

D’Aveline CH’ hat noch nicht so viel

Erfahrung und ist schon in den letzten

Tagen super gesprungen. Auch heute

Jos Verlooy, zeigte mit ‚FTS Killossery Konfusion’

hat er das wirklich gut gemacht.“ Das

gilt auch für die erst 9-jährige ‚Starissa’.

„Die Stute war an den ersten Tagen

sehr beeindruckt vom Publikum. Aber

heute bin ich eingeritten und sie hat

auf die Ränge geguckt, dann haben wir

einmal durchgeatmet und dann hatte

ich wirklich das Gefühl, sie genießt

es und wird von den Zuschauern noch

motiviert“, zeigte sich auch Stevens

froh über die vollen Ränge in der

Leipziger Messe. „Jetzt sind wir endlich

wieder da, wo wir nach der Pandemie

hinwollten und auch ich bin froh und

dankbar, dass wir unseren tollen Sport

vor Publikum zeigen können.“

So stellte auch Turnierveranstalter

Volker Wulff mit Blick auf die restlos

besetzten Sitzplätze freudestrahlend

fest: „Das ist das, was wir uns

gewünscht haben. Ich bin zufrieden

und glücklich. Auch die Sponsoren

sind begeistert, aber Leipzig ist auch

einfach begeisternd!“

Überwältigendes Finale im

Longines FEI Jumping World Cup

Am Sonntagnachmittag wartete dann

ein bis zum letzten Reiter spannendes

Finale im Longines FEI Jumping World

Cup auf die zahlreichen Zuschauer,

Gerrit Nieberg mit ‚Blues D‘Aveline CH’

Mario Stevens mit ‚Starissa’.

25

Georg 3-22.indd 25 30.05.22 21:16


Reitsportmosaik

an dessen Ende der Schweizer Martin

Fuchs über den Sieg jubeln konnte.

Dabei stand der Sieger wirklich erst

mit der letzten Runde im Parcours fest.

Denn einige der Favoriten hatten kleine

Schwächen gezeigt und leichte Fehler

produziert.

So sicherte sich der amtierende

Vize-Europameister mit seinem

Toppferd ‚Chaplin’ nach dem Sieg im

Zeitspringen am Donnerstag, einer

soliden Runde mit ‚The Sinner’ am

Freitag und einer Doppelnullrunde am

Sonntag den Gesamtsieg.

„Ich hatte einen perfekten Plan, das

Finale auf 2 Pferde aufzuteilen“,

erklärte Martin Fuchs. „Am Freitag

nach dem Fehler hatte ich kurz

Zweifel, aber heute mit den zwei

Nullrunden ist ein Traum in Erfüllung

gegangen, diesen prestigeträchtigen

Titel zu gewinnen.“ ‚Chaplin’ sei sein

Herzenspferd, weil er ein unglaublicher

Kämpfer sei und das größte Herz habe.

„Dieses Jahr hat er übrigens seinen

ersten Fohlenjahrgang und es ist so toll,

die vielen Fohlenbilder zu bekommen“,

freute sich Fuchs.

Und auch Harry Smolders zeigte

sich mit Platz 2 absolut zufrieden.

Schließlich war es für sein Pferd

‚Monaco’ das 1. Championat „und

ich glaube, es war nicht sein letztes“,

erklärte der Niederländer. Rang 3 ging

an Jens Fredricson aus Schweden, der

ebenfalls voll des Lobes für sein Pferd

‚Markan Cosmopolit’ war. „Er ist toll

und ist in sehr guter Form. Ich bin hier

mit großen Erwartungen angereist und

bin überglücklich mit dem 3. Platz. Ich

habe jede Sekunde hier genossen.“

David Will, der mit ‚C Vier’ die letzte

Teilprüfung des Finales gewinnen

konnte, sprang in der Gesamtwertung

David Will und ‚C Vier’

Rang 6. „Es ist schwer, zufriedener

zu sein. Ich bin überglücklich“, freute

sich der 34-jährige nach dem Erfolg.

„Ich glaube, C-Vier hat heute die beste

Runde von allen gezeigt. Dass er am

letzten Tag, wo es ein bisschen an die

Reserven geht, seine beste Leistung

abruft, zeigt seine Qualität und seinen

Charakter“, schwärmte Will, der

sich auch von der Atmosphäre in den

Leipziger Messehallen begeistert

zeigte. „Da merkt man erst mal wieder,

was einem gefehlt hat. Es macht

wahnsinnig Spaß und die Zuschauer

sind richtig dabei, man spürte die

Spannung in der Luft.“

26

Martin Fuchs und ‚Chaplin’

Zwar schafften es neben David Will

auch Gerrit Nieberg (Rang 13),

Philipp Schulze Topphoff (Rang 17)

und Christian Kukuk (Rang 19) zum

Abschluss der Hallensaison unter

die Top-20, doch Bundestrainer Otto

Becker habe sich insgesamt jedoch

mehr erhofft. „Wir wussten, dass

wir 4 Neulinge hier haben, aber alle

waren gut drauf und hatten vorher gute

Erfolge. Am Ende ist nur David in der

Spitzengruppe. Unsere jungen Leute,

gerade Gerrit und Philipp, haben hier

sicher viel gelernt und nehmen viel

mit für die Zukunft. Davon werden sie

profitieren. Wenn man aber ganz nach

vorne kommen will, muss man an der

ein oder anderen Stelle noch akkurater

reiten.“

Georg 3-22.indd 26 30.05.22 21:16


Jessica von Bredow-Werndl und

‚TSF Dalera BB’ - erneut eine Klasse

für sich

Nach dem spannenden Auftakt

durch die Springreiter wurde es

am Donnerstagabend dann für die

Dressurreiter ernst. Und auch hier

hatte sich ein championatsreifes

Teilnehmerfeld in die Starterliste

eingetragen. Am Ende waren Jessica von

Bredow-Werndl und ihre ‚TSF Dalera

BB’ wieder einmal nicht zu schlagen.

Im beim Weltcup-Finale erstmals

gerittenen Kurz-Grand-Prix, bei dem

sich in kurzer Zeit ein Höhepunkt an

den anderen reiht, setzten sie sich mit

komfortablem Abstand gegen die Dänin

Cathrin Dufour auf ‚Vamos Amigos’

sowie Titelverteidigerin Isabell Werth

und ‚Weihegold OLD’ durch. „Ich bin

sehr stolz auf Weihegold. Sie war sehr

fokussiert und in einer super Form. Es

ist eine Freude, sie so zu präsentieren“,

erklärte Werth, die ihre Stute nach der

Kür am Samstag in den Ruhestand

verabschiedete.

„Es ist schwer, noch bessere Worte

für dieses Pferd zu finden, als ich es

bisher schon getan habe“, so Jessica

von Bredow-Werndl über TSF Dalera

BB „Sie gibt immer 100 Prozent. Wenn

Fehler passieren, mache ich sie. Und

ich habe tatsächlich immer noch das

Gefühl, dass sie sich weiterentwickelt.

Ich freue mich sehr auf die Kür.“

Jessica von Bredow-Werndl und ‚TSF Dalera BB’

Allerdings ist das FEI Dressage World

Cup Final vorerst die letzte große

Aufgabe für das Siegerpaar. Die

36-jährige erwartet im August ihr 2.

Kind.

Jessica von Bredow-Werndl und

‚TSF Dalera BB‘ gewinnen Finale

Am Samstagabend wurde den

Dressurfans beim 35. FEI Dressage

World Cup

Final wirklich

alles geboten, was

Dressurfans sich

nur wünschen

können. Es war

championatswürdig

und ging einfach

unter die Haut.

Einmal mehr

zelebrierten Jessica von Bredow-

Werndl und ‚TSF Dalera BB’ ihre La

La Land-Kür und wurden für ihre

fehlerfreie, kraftvolle Vorstellung

mit 90.836 % belohnt. Das waren nur

wenige Prozentpunkte weniger als bei

ihrem Olympiasieg in Tokio 2021,

doch unabhängig vom Ergebnis stand

für die Reiterin fest: „Es hat sich heute

noch besser angefühlt als in Tokio - ich

würde sogar sagen, es hat sich besser

angefühlt denn je. Das ist nicht normal,

‚Dalera’ verbessert sich immer weiter,

wir verbessern uns weiter. Es war heute

sehr emotional, weil ‚Dalera’ immer

alles für mich gibt und weil es das

letzte Turnier mit ihr für die nächsten 5

bis 6 Monate war. Aber zum Glück war

es nicht das Allerletzte.

Reitsportmosaik

Isabell Werth und ‚Weihegold OLD’

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Georg 3-22.indd 27 30.05.22 21:16


Wir werden zurückkommen“, sagte

Jessica von Bredow-Werndl nach der

Siegerehrung.

Reitsportmosaik

Platz 2 ging an eine überglückliche

Cathrine Dufour mit ihrem erst

10-jährigen ‚Vamos Amigos’: „Es war

das 1. Weltcup-Finale für mich und für

‚Vamos’. Er war eine Bombe heute!

Ich bin superstolz auf ihn und dieses

Ergebnis ist weit über dem, was ich

erwartet habe!“

Bei ihrem letzten Auftritt tanzten Isabell

Werth und ‚Weihegold OLD’ in einer

dynamischen, topmotivierten Runde zu

Rang 3. „Ich bin überglücklich, dass

ich diese außergewöhnliche Stute auf

diesem Niveau verabschieden konnte.

Sie hat sich hier nochmal in so einer

tollen Form gezeigt, ich bin sehr stolz

auf sie. Und dem Veranstalter und auch

dem Leipziger Publikum sehr dankbar

für diese tolle, emotionale Atmosphäre“,

schwärmte eine hochemotionale Isabell

Werth.

Helen Langehanenberg und die

Holsteiner Stute ‚Annabelle’ schlossen

die Hallensaison auf Rang 6 ab.

Französische und deutsche Sieger

beim Voltigieren

Im Pas de Deux konnte das Leipziger

Publikum dann einen deutschen

Sieg bejubeln. Hier lieferten Jannika

Derks und Johannes Kay mit dem

bereits hochbewährten ‚Humphrey

Bogart OLD’ einen tollen Einstieg

in Leipzig. „Man merkt schon an der

Manon Moutinho

Atmosphäre in der Halle, dass es hier

kein Standardturnier ist. Es ist etwas

ganz Besonderes, hier zu sein. Und

wir genießen das und freuen uns, dass

wir nochmal hier einlaufen dürfen“,

strahlte Johannes Kay.

Am Freitag griffen dann auch die

Voltigierer mit ihrem Technik-Umlauf

in das Geschehen ein. Hier freute sich

nicht nur Bundestrainerin Ulla Ramge

„nach zwei Corona-Jahren auf ein

topbesetztes Starterfeld, sowohl aus

deutscher Sicht als auch international

gesehen.“

Hier setzte sich bei den Damen die

Französin Manon Moutinho mit

‚Saitiri’ und Longenführerin Corinne

Bosshard an die Spitze des Starterfeldes

und verwies Janika Derks mit

‚Rockemotion’ (Longenführerin Nina

Vorberg) sowie Kimberly Palmer mit

‚Rosenstolz’ (Longenführerin Simone

Aebi) aus den USA auf die Plätze. Und

auch in der Herrenkonkurrenz setzte

sich mit Lambert Leclezio und ‚Saitiri’

(Longenführerin Laura Carnabuci

ein Franzose durch. Platz 2 ging an

den Italiener Lorenzo Lupacchini mit

‚Rosenstolz’ (Longenführerin Laura

Carnabuci) vor Vize-Weltmeister

Jannik Heiland mit Rockemotion.

28

Jannika Derks und Johannes Kay

Foto: Petra Beinecke

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3 neue Champions gekürt

Am frühen Samstagnachmittag

verzauberte die herrliche Mischung aus

Eleganz, Akrobatik und Harmonie mit

dem Pferd die Besucher in der Leipziger

Messe. Am Ende gingen die Titel nach

Frankreich, Italien und Deutschland.

Dabei sicherte sich Manon Moutinho

mit Platz 2 in der Kür den Gesamtsieg.

Auch hier belegten Jannika Derks, die

die Kür für sich entscheiden konnte, und

Kimberly Palmer die Plätze 2 und 3.

„Ich bin wirklich glücklich und hätte

nicht mehr erwarten können – von

meinem Pferd, meiner Longenführerin

und mir. Es war eine tolle Erfahrung,

um in die Saison 2022 zu starten“ freute

sich Moutinho.

Reitsportmosaik

Foto: Petra Beinecke

Bei den Herren gab es eine

Überraschung. Denn nicht der klare

Favorit Lambert Leclezio, sondern

Lorenzo Lupacchini holte sich mit

der deutlich besten Kürdarbietung

den Titel. „Ich bin wirklich sehr

glücklich und habe dieses Ergebnis

nicht erwartet“, strahlte Lupacchini.

„Ich habe vor allem mitgemacht, um

dieses Turnier zu genießen. Ich hatte

nichts zu verlieren und habe einfach

versucht, nicht nur zu turnen, sondern

auch Gefühl rüberzubringen.“

Nach dem Jannik Heiland in den

Jahren 2018, 2019 und 2020 in Leipzig

triumphiert hatte, reichte es dieses Jahr

zu Rang 3. Dabei musste der Vize-

Weltmeister kurzfristig umplanen,

nachdem sein Pferd ‚Dark Beluga

FRH’ beim Vet-Check Probleme

zeigte. So wechselte er kurzerhand auf

den Rücken von ‚Rockemotion’ und

präsentierte an der Longe von Nina

Vorberg 2 gute Programme.

Im Pas de Deux gab es dann einen

sehr emotionalen Sieg von Jannika

Derks und Johannes Kay. Damit

sorgten die Beiden nicht nur für

„Gänsehaut-Momente“ (O-Ton

Bundestrainerin Ulla Ramge) sondern

auch für den perfekten Abschluss ihrer

eindrucksvollen Karriere. „Ich würde

sagen, wir können hier sehr zufrieden

herauslaufen“, freut sich Derks. „Es

war eine großartige Atmosphäre in der

Arena und das macht dieses Turnier

für uns sehr speziell, auch weil es ein

Foto: Petra Beinecke

völlig anderer Zirkel hier ist, als wir

sie kennen. Wir haben erreicht, was

wir erreichen wollten: Spaß haben, den

Sport genießen - es war das perfekte

Turnier, um unseren Abschluss

zu finden.“ Und auch Johannes

Kay strahlte: „Einen so schönen

Abschluss zu haben in so einer tollen

Atmosphäre - es geht nicht besser!“

Den 2. Platz sicherten sich die

Österreicherinnen Ramona Hintner

Lorenzo Lupacchini

und Eva Nagiller mit ‚Dr. Grunow’ und

Longenführer Peter Wagner.

Für die amtierenden Deutschen Meister

Chiara Congia und Justin van Gerven

vom Team Norka des VV Köln-

Dünnwald aus dem Rheinland, reichte

es am Ende mit dem 13-jährigen

Holsteiner-Wallach ‚Calidor’ und

Longenführer Patric Looser für Rang 3.

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Reitsportmosaik

Michael Brauchle,

Rasanter Auftakt beim Weltcup-

Finale der Vierspänner

Am Freitagabend absolvierten dann

auch die Fahrer ihre 1. Runde im

Weltfinale. Und da die Vierspänner

in Leipzig eine ganz besondere

Rolle spielen, stand auch hier die

Messehalle Kopf. Denn bereits in

der Einlaufprüfung lieferten sich 7

Teilnehmer aus 4 Nationen einen

spannenden Wettkampf. Dabei hatten

Michael Brauchle, der mit einer

Wildcard am Start war, und Mareike

Harm bereits sehr gute Leistungen

gezeigt. Denn obwohl der Vize-

Europameister mit dem Team 2021

und Bronzemedaillengewinner in der

Einzelwertung einen Abwurf kassierte,

belegte er mit 156,94 Sekunden am

Ende Rang 5. Mit diesem Ergebnis lag

er nur 6/10 hinter dem Belgier Glenn

Geerts, der zwar eine strafpunktfreie

Runde fuhr, aber mit 156,34 Sekunden

deutlich langsamer als Brauchle war.

Mareike Harm fuhr mit 163,89 Sekunden

auf Platz 6. Allerdings spiegelt dieses

Ergebnis nicht die wirkliche Klasse

Holz Janik

ihrer Vorstellung wider. Denn auch

sie hatte mit einer flotten Runde und

lediglich einem Abwurf eine sehr gute

Leistung erbracht. Allerdings überfuhr

sie im Laufe des Parcours ein bereits

durchfahrenes Hindernis nochmal, was

ihr Strafsekundenkonto um weitere 8

Sekunden erhöhte.

Richtig spannend wurde es dann bei

den letzten beiden Startern. Schließlich

schickte sich Multichampion Boyd

Exell aus Australien an, seinen 10.

Weltcup Finalsieg einzufahren, was

der Weltcup Sieger aus 2019 Bram

Chardon natürlich verhindern wollte.

So legte Exell als vorletzter Starter

eine fulminante Runde ohne Abwurf

hin und war 9 Sekunden schneller als

der Belgier Dries Degrieck. Doch die

143,35 Sekunden sollten „nur“ zu Platz

2 reichen. Denn als letzter Starter fegte

der amtierende Europameister Bram

Chardon in so atemberaubenden Tempo

durch die Halle, dass er noch einmal 8

Sekunden schneller war als Exell und

als überlegener Sieger die Ehrenrunde

anführte.

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Mareike Harm

„Ich wusste, dass Boyd bei weitem die

schnellste Zeit hatte, also dachte ich,

ich kann nur mit Glück an seine Zeit

rankommen. Ich wollte auf jeden Fall

auf Abstand bleiben, ich wollte auf

Sicherheit gehen. Aber als sich die

Pferde so gut anfühlten, habe ich sie

einfach laufen lassen und sie bis zum

Ende gepusht, als ich wusste, dass

noch mehr drin ist. Es war fantastisch“,

erklärte der Sohn von Fahrerlegende

Ijsbrand Chardon nach seinem Sieg.

Bram Chardon siegt im

Herzschlagfinale

Und auch am Sonntagmittag wartete ein

packendes Finale auf die zahlreichen

Zuschauer, die die Messehalle erneut

zum beben brachten. Dabei ging es

für die Fahrer erst einmal darum,

sich für das Stechen der besten 3 zu

qualifizieren. Hier machten dann der

Belgier Glenn Geerts, Boyd Exell und

Bram Chardon den Sieger unter sich

aus. So kam es erneut zum ewigen

Duell Chardon gegen Exell, bei dem

sich beide gegenseitig mächtig unter

Druck setzten und jeweils einen Fehler

kassierten.

Am Ende hatte Bram Chardon mit

seinen pfeilschnellen Lippizanern die

Nase vorn. „Das war hier Fahrsport

vom Feinsten, dieses Finale war toll!“,

erklärte der strahlende Sieger und fügte

hinzu: „Ich hatte mir einen genauen

Plan gemacht, wollte die 1. Runde auf

Sicherheit fahren. Das ging aber nicht

mehr, weil Boyd so schnell war. Ich

war super nervös. Umso mehr freue ich

mich, dass es jetzt zum Sieg gereicht hat,

obwohl ich im Umlauf und im Stechen

30

Georg 3-22.indd 30 30.05.22 21:16


einen Abwurf hatte. Den Sieg habe ich

auch meinem Vater zu verdanken, der

mir bei der Vorbereitung zu Hause und

auch hier sehr geholfen hat.“

Nach einem winzigen Fahrfehler im

Stechen belegte Boyd Exell Platz 2.

Dabei war ihm der Ärger über den

vergebenen Sieg zwar anzumerken, als

Profi hatte er sich jedoch fest im Griff,

lobte seine Pferde und sein Team. „Ich

bin so happy mit meinen Pferden und

meinem Team. Wir waren superschnell,

die Pferde waren wirklich frisch und

ich war sehr zufrieden mit ihnen.

Wir sind am Ende ein bisschen aus

der Balance gekommen, hatten einen

kleinen Schluckauf auf der Brücke und

haben keine saubere Linie erwischt.“

Sein Glück kaum fassen konnte der

drittplatzierte Glenn Geerts: „Ich stehe

tatsächlich ein bisschen unter Schock,

Bram Chardon

dass ich es noch aufs Treppchen

geschafft habe. Mit diesen beiden

Herren zusammen auf dem Podium zu

stehen ist eine große Ehre für mich.“

Dabei war dem Belgier im Stechen

noch ein Missgeschick unterlaufen,

das im Nachhinein für Erheiterung

sorgte. Weil er sich wenig Chancen für

das Stechen ausgerechnet hatte, hatte

er sich auch den Kurs nicht richtig

gemerkt. Sein „Navigator“, sprich

die hinter dem Kutschbock stehende

Person, die den Fahrer bei dem Weg

durch die Hindernisse unterstützt, ist

seine Ehefrau. „Sie hat mich nach

links dirigiert, ich bin nach rechts

gefahren, wir haben ein Hindernisteil

umgeschmissen, die Fahrt wurde

unterbrochen. Ich fürchte, das wird

auf der Rückfahrt nach Belgien noch

ausführlich diskutiert“, schmunzelt er.

Michael Brauchle und Mareike Harm

belegten die Plätze 6 und 7. „Es war

trotzdem ein tolles Erlebnis, hier in

der Halle bei diesem großartigen

Publikum zu fahren, auch wenn ich am

Ende des Tages nur den 7. Platz belegt

habe“, zog Mareike Harm das Fazit aus

ihrer 1. Teilnahme an einem Weltcup-

Finale und fügte hinzu: „Meine Pferde

haben toll mitgemacht. Mir waren die

Leinen etwas durch die Hand gerutscht,

deshalb musste ich einen zusätzlichen

Bogen fahren, das hat ein besseres

Ergebnis verhindert.“

Übrigens: Die „Navigatoren“ im

Fahrsport sind häufig weiblich, das ist

kein neues Phänomen. So ist auch das

Team um Mareike Harm rein weiblich.

Dabei steht Linda Tödten, die seit 6

Jahren im Team ist, hinter der Fahrerin

und gibt Anweisungen für den richtigen

Weg, beobachtet gleichzeitig auch die

Pferde, ist sozusagen Copilot auf der

Kutsche. Nicole Bielemeier ist für

die korrekte Gewichtsverteilung und

Balance der Kutsche verantwortlich.

„Das ist eigentlich ein reiner

Männerjob“, erklärt Mareike Harm,

„aber Nicole macht das fantastisch.

Wir sind damit im wahrsten Sinne des

Wortes gut gefahren und „never change

a winning Team“.

Neu ist jedoch die Teilnahme einer

Fahrerin in dieser inoffiziellen Hallen-

Weltmeisterschaft. Die Holsteinerin

Mareike Harm ist die erste Frau, die

sich in dieser bislang rein männlichen

Domäne einen Platz erobert hat, wie

Bram Chardon ausdrücklich betonte:

„Es ist gut, dass Mareike unter Beweis

stellt, wie gut auch Frauen diesen Sport

ausführen können. Fahrsport ist kein

Kraftsport, mit der richtigen Ausbildung

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Georg 3-22.indd 31 30.05.22 21:16


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und der richtigen Ausrüstung können

Frauen das ebenso erfolgreich wie

Männer ausüben.“

Dabei ist eine immer wiederkehrende

Frage die nach der Körperkraft, die

mutmaßlich für diesen Pferdesport

Voraussetzung ist. „Ich versuche

natürlich meine Pferde möglichst zu

sensibilisieren um es etwas leichter zu

haben, kann mir auch vorstellen, dass

manche meiner männlichen Kollegen

mehr Kraft aufwenden. Aber nein,

extra Krafttraining mache ich nicht.

Muss ich auch nicht, das Training mit

meinen Pferden reicht“, sagt Mareike

Harm. Außerdem ist ohnehin nicht

die körperliche Anstrengung die

Herausforderung, sondern eher die

Aufgabe, aus 4 verschiedenen Pferden,

4 unterschiedlichen Individuen ein

Team zu formen, beschreibt sie den

besonderen Reiz dieses Pferdesports

und fügt hinzu: „Einen Viererzug zu

fahren, besonders auch im Marathon,

hat mir so recht keiner zugetraut.

Deshalb bin ich heute ein bisschen

3 Jahre ist es her, dass das Pferdefestival

Redefin zahlreiche Zuschauer auf dem

Landgestüt in Mecklenburg-Vorpommern

begrüßen konnte. Denn nach dem

der Klassiker im Sportkalender 2020

coronabedingt ganz ausfallen musste,

gab es 2021 nur eine abgespeckte Version

auf Zwei-Sterne-Niveau, die auch

ohne Zuschauer stattfinden musste. So

war die Freude über die Rückkehr der

Traditionsveranstaltung natürlich groß.

Dabei lockten das CSI3* sowie das

stolz, dass ich das so durchgehalten

habe“, so Mareike Harm. Übrigens: Die

36-jährige, die in Holstein auf ihrem

Pensionspferdebetrieb 15 Fahrpferde

im Training hat, fährt im Unterschied

zu vielen ihrer Konkurrenten kein

spezielles Indoor-Gespann, sondern die

Pferde, die sie das ganze Jahr hindurch

auf Turnieren einsetzt.

Etwas Pech hatte Michael Brauchle. Er

hatte bereits alle Klippen des Parcours

strafpunktfrei bewältigt, als noch 3

Bälle fielen. „Ich war wohl hinten

raus etwas zu frech, meine Pferde

zu motiviert, weil bis dahin alles so

gut geklappt hatte“, vermutete er als

Fehlerquelle.

Durchweg positives Fazit

des Multifinales

Rundum zufrieden waren allerdings die

Veranstalter des Weltcup-Finales, das

nach 2002 (Fahren) und 2011 (Dressur,

Fahren, Springen und Voltigieren) zum

3. Mal in Leipzig ausgetragen wurde.

erstmals ausgeschriebene CDI3* vom

13. - 15.05.2022 Reiter aus 14 bzw.

11 Nationen nach Redefin. Denn nicht

nur Top-Reiter wie Ex-Europameister

Marco Kutscher, Powerfrau Janne

Friederike Meyer-Zimmermann oder

Europameister André Thieme schätzen

die guten Bedingungen und die variablen

Möglichkeiten zum Einsatz ihrer

Pferde.

„Gerne machen wir das in 11 Jahren

wieder“, erklärte Volker Wulff lachend.

„Wir hatten 4 tolle Disziplinen dabei

und haben großartige Leistungen

gesehen. 80.800 Zuschauer über 5

Tage ist eine große Zahl. Es ist zwar

nicht das, was wir 2011 hatten, aber

wir müssen die Situation bedenken, aus

der wir kommen. Manche Menschen

sind noch immer unsicher wegen

der Pandemie. Aber es waren mehr

Zuschauer da als erwartet. Jetzt freue

ich mich wirklich sehr auf die nächste

PARTNER PFERD, dann wieder als

FEI World Cup Qualifikation mit

mindestens 3 Disziplinen, über die 4.

Disziplin diskutieren wir noch.“

Übrigens: Die nächste Auflage

von Leipzigs Kultturnier ist nur

noch 7 Monate entfernt. Denn vom

19. - 22.01.2023 heißt es wieder:

Willkommen Spitzenreitsport in der

Leipziger Messe.

Text und Fotos: K.B.

Pferdefestival Redefin

Klassiker im Sportkalender feiert ein erfolgreiches

Comeback

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Felix Haßmann gewinnt Championat

Den 1. Höhepunkt auf dem Grasplatz

vor dem Portal des Reithauses bildete

das Championat des Landes Mecklenburg-Vorpommern

„Land zum Leben“.

Und bereits hier lieferten sich 15 der

54 Starter ein spannendes Stechen.

Am Ende waren der ehemalige Deutsche

Meister Felix Haßmann und sein

„Professor“ in Sachen Springsport

‚Cayenne WZ‘ wieder einmal nicht zu

schlagen. Die beiden waren nach 37,89

Sekunden und verwiesen Vorjahressieger

Richard Vogel mit ‚Carlchen S‘

auf Platz 2. Hinter den beiden für ihre

Schnelligkeit berühmten Springreiterkollegen

sprang Vielseitigkeitsweltmeisterin

Sandra Auffarth im Sattel von

‚Quirici H‘ auf Rang 3. Sie erlebte ihre

„Pferdefestival-Premiere“ und betonte

sie fühle sich „richtig wohl hier“.

Und obwohl Haßmann mit dem 17-jährigen

‚Cayenne WZ“ ein sehr erfahrenes

32

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Felix Haßmann und ‚Cayenne WZ‘ waren wieder einmal die Schnellsten

Pferd unter dem Sattel hat, zeigte er

sich etwas überrascht von seinem Sieg.

„Wochen hatte ich nicht so viel Glück,

insofern habe ich nicht mit dem Sieg

gerechnet. Aber In den letzten er war

auch auf dem Abreiteplatz schon super

drauf und es freut mich richtig, dass

er das wieder so gezeigt hat“, erklärte

er und fügte lachend hinzu: „Mit einem

erfahrenen Pferd ist es am Ende dann

doch einfacher. Ich habe ihn seit 11 Jahren

im Stall und wir kennen uns in und

auswendig“, so der strahlende Sieger.

Übrigens: Mit dem Holsteiner Hengst

hat er nicht nur einen sehr erfahrenen

Sportpartner, der „einfach weiß, was er

machen muss“, sondern auch ein sehr

grundschnelles Pferd unter dem Sattel.

Und da ‚Cayenne‘ hier das 1. Springen

gegangen ist, wollte Felix Haßmann

ihn auch am Sonntag im Großen Preis

einsetzen.

dem so genannten „neuen“ Paradeplatz

rundum wohl. „Das ist echt super“,

befand der Hamburger Profi Wolfgang

Schade und auch Juliane Brunkhorst

betonte: „Das ist schon sehr praktisch

und gut für uns, Prüfungsplatz und

Abreiteplatz so dicht zusammen zu

haben. Und für die jüngeren Pferde, die

in den vergangenen 2 Jahren ja kaum

Zuschauer erlebt haben, war das mal

eine ganz andere Erfahrung.“

So sahen die Zuschauer auch hier tollen

Sport von den Bundeschampionatsqualifikationen

bis zu Grand Prix Kür

und Grand Prix Special zu sehen. Dabei

machte Juliane Brunkhorst bereits im

Grand Prix de Dressage, dass sie sich

einiges für Redefin vorgenommen

hatte. Im Sattel von ‚Aperol‘ verwies

sie Nicole Wego-Engelmeyer mit dem

Oldenburger Hengst ‚Budhi‘ auf Rang

2 und übernahm auch die Favoritenrolle

für die Kür. Rang 3 ging an den

Luxemburger Mathis Goerens auf

‚Riptide NRW‘. Am Sonntag war die

Ausbilderin dann erneut nicht zu schlagen.

Hier gingen die Pätze 2 und 3 an

Nicole Wego-Engelmeyer auf ‚Budhi‘

bzw. Elisa Prigge, die ‚Dark Dancer‘

gesattelt hatte.

Reitsportmosaik

Top-Dressurpferde im Stadion

Doch nicht nur die Springreiter sind

laut Felix Haßmann der Meinung, dass

das Pferdefestival Redefin „einfach ein

richtig schönes Turnier mit einer tollen

Kulisse“ ist. Auch die Dressurreiter

fühlten sich im Dressurstadion auf

Juliane Brunkhorst und ‚Aperol‘

33

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Reitsportmosaik

Greta Heemsoth und der 5-jährige ‚Macchiato‘ sorgten

bei der Bundeschampionatsqualifikation für Aufsehen.

US-Amazone Chloe Reid

siegt im Großen Preis

Bei den Springreitern drehte sich am

Sonntag alles um den Großen Preis,

in dem 45 Starter ihre Pferde gesattelt

hatten. Und da 7 von ihnen eine fehlerfreie

drehten, musste ein Stechen über

Sieg und Platzierung entscheiden. Hier

legte gleich die 1. Starterin, die US-

Amerikanerin Chloe Reid, mit ‚Souper

Shuttle‘ eine Top-Zeit vor. Und dann

hieß es für die 25-Jährige minutenlang

warten. „Ich war schon so oft in einem

Stechen, wissend, dass tolle Leute wie

Eiken Sato oder Janne nach mir dran

sind - da macht einen das Warten echt

ziemlich nervös”, erklärte sie lachend.

Doch dieses Mal sollte keiner mehr

die 42,35 Sekunden unterbieten. Am

dichtesten dran waren der japanische

Olympiateilnehmer Eiken Sato und

‚Chacanno JRA‘. Ein feiner Erfolg für

den Routinier im Sattel auf dem Weg

zu seinem nächsten Ziel, der Teilnahme

an den Weltmeisterschaften in Herning

im August.

So sah man am Sonntagabend nur

strahlende Gesichter. Denn Redefins

Pferdefestival war ein echtes Ausflugsziel,

das auch für Picknicks und Treffen

mit Familie und Freunden genutzt

wurde. „Darauf haben nach 2 Jahren ja

nun auch alle gewartet und es ist einfach

toll zu sehen und zu erleben, dass

man sich wieder begegnen kann. Dazu

gab es richtig tollen Sport“, stellte Francois

Kasselmann zufrieden fest und

fügte hinzu „wir dürfen dankbar sein,

‚Elitist‘ und seine Ausbilderin Juliane Brunkhorst siegten

auch im NÜRNBERGER BURG-POKAL

dass unsere Partner und Sponsoren es

ermöglicht haben, dass wir wieder ein

Pferdefestival Redefin erleben konnten.“

Dabei gibt es laut dem Turnierchef

„ja immer etwas, was man noch

verändern oder verbessern könnte“,

doch er sieht keinen Grund, warum wir

2023 nicht auch wieder das Pferdefestival

ganz international erleben sollten.“

K.B.

Fotos: Stefan Lafrentz

Auf den 3. Platz sprang Janne Friederike

Meyer-Zimmermann mit ihrem

„Flugzeug“ ‚Chesmu KJ‘, den sie seit

1,5 Jahren im Stall hat. „Er springt

immer sehr hoch, das fühlt sich wirklich

wie fliegen an“, erklärte sie lachend.

Und auch die strahlende Siegerin, die

seit etlichen Jahren zwischen ihrer Heimat

und der Anlage von Markus Beerbaum

und seiner Frau Meredith pendelt,

hat ihr nächstes Ziel „das Nationenpreisturnier

in Rom“ im Blick, für das

„hier die perfekte Vorbereitung war.“

34

Positive Turnierbilanz

Chloe Reid, mit ‚Souper Shuttle‘

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Fachartikel

Fütterung: Pferde richtig füttern

Gesundheitsvorsorge beim Pferd durch gute Ernährung

Fotos: Katarina Blasig

In großen Herden durchstreiften Wildpferde

einst die Steppen. Ihr Alltag

unterschied sich elementar von dem

unserer Hauspferde. Bis zu 16 Stunden

waren sie mit der Suche nach Nahrung

beschäftigt, legten viele Kilometer

zurück und füllten ihren Magen allmählich

mit vielen kleinen Portionen. Auf

diese Weise konnte ein Pferd 50 bis 60

Kilogramm Weidegras pro Tag fressen.

Wobei das, wenn man den Wassergehalt

abzieht, einem Trockensubstanzgehalt

von 10 bis 12 Kilogramm entsprach.

Das hat sich nicht geändert. Auch heute

geht man in der Pferdefütterung bei der

Rationsberechnung davon aus, dass pro

100 Kilogramm Pferd 2 Kilogramm

Futter in der Trockensubstanz aufgenommen

werden. Der Verdauungstrakt

der Pferde hat sich im Laufe der Entwicklung

des Pferdes selbst und der

damit einhergehenden Veränderung des

Nahrungsspektrums (vom Waldbewohner

zum Steppentier) an diese Bedingungen

angepasst. Daher ist Raufutter

die Basis jedes Futterplans. Bei leichter

Arbeit und entsprechend hochwertigem

Heu kann ein Pferd auch ganz ohne

Kraftfutter auskommen.

Keine langen Fresspausen

Das Raufutter spielt in der Pferdefütterung

nicht nur in ernährungsphysiologischer

Hinsicht eine wichtige

Rolle. Aufgrund ihrer Entwicklungsgeschichte

haben Pferde das instinktive

Bedürfnis, ständig zu „naschen“

und sich dabei zu bewegen. Da das

Pferd ein Dauerfresser ist, produziert

der Pferdemagen ununterbrochen

Magensäure, die nur Speichel neutralisieren

kann. Und Speichel wiederum

fließt ausschließlich beim Kauen. Ist

der Magen länger als 4 Stunden ohne

Beschäftigung, greift die fortwährend

produzierte Magensäure die Schleimhaut

an.

Die Folgen falscher Fütterung:

Magengeschwüre, Koliken. Verhaltensauffälligkeiten

bis hin zu Verhaltensstörungen

wie Koppen und Weben etc.

sind andere Zeichen der mangelhaften

Versorgung mit ausreichend Futter.

Um psychische und physische Schäden

zu vermeiden, gibt es verschiedene

Ansätze, wie z.B.:

-Mehr Weidegang

-Offenstallhaltung mit Auslauf

-Stets genügend Raufutter zur Verfügung

stellen in Form von Heu und

Stroh

Raufutter, Kraftfutter, Saftfutter

Man unterscheidet beim Pferdefutter

rohfaserreiche (Raufutter) und konzentrierte

(Kraftfutter) Futtermittel.

Die rohfaserreichen Produkte können

feucht (Weidegras, Silage) und trocken

sein (Heu, Stroh). Zu den gängigen

Kraftfuttern zählen Hafer, Mais,

Gerste und Mischfutter. Äpfel, Möhren,

Rüben und Rote Bete werden als

Saftfutter bezeichnet. Sie liefern auch

Energie, aber vor allem Vitamine, die

insbesondere dann für die Ernährung

relevant sind, wenn im Winter kein frisches

Weidegras zur Verfügung steht.

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35

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Fachartikel

Energiebedarf des Pferdes

Foto: Katarina Blasig

Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Wasser,

Mineralien, Spurenelemente und

Vitamine sind die lebenswichtigen

Nährstoffe, die das Pferd braucht.

Wirklich hochwertiges Heu enthält

ausreichend viele davon, so dass

ein Pferd bei Erhaltungsbedarf

und auch noch bei leichter Arbeit

problemlos alleine von qualitativ

gutem Heu in ausreichender Menge

leben kann. Auch die Gesellschaft

für Ernährungsphysiologie empfiehlt,

wenigstens den Erhaltungsbedarf

an Energie über das Heu bzw. gutes

Futterstroh zu decken. Und zwar

unabhängig von der Nutzung der

Pferde. Bei einem 600 Kilogramm

schweren Warmblut können das 15

Kilogramm pro Tag sein.

36

Energiebedarf des Pferdes

Der Bedarf an Energie wird in

Megajoule (MJ) pro Tag angegeben.

Bei einem 600 Kilogramm schweren

Warmblüter in Boxenhaltung

rechnet man laut Gesellschaft für

Ernährungsphysiologie mit einem

Energiebedarf von ca. 63 MJ. Dieser

steigt bei großer Hitze oder Kälte

und in Offenstallhaltung um bis zu

zehn Prozent, bei Weidehaltung in der

Herde, womöglich auf Hangkoppeln

um bis zu 50 Prozent. Grundsätzlich

gilt allerdings, dass keine Tabelle

das Auge des Pferdebesitzers ersetzt.

Der Energiebedarf tragender Stuten

steigt stark an, im elften und letzten

Trächtigkeitsmonat auf 90 MJ.

Säugende Stuten verbrauchen im

ersten Lebensmonat des Fohlens ca.

126 MJ und im vierten ca. 112 MJ.

Insbesondere steigt auch der Bedarf

an Rohproteinen und Aminosäuren,

kurz Eiweiß, im ersten Lebensmonat

des Fohlens stark an und flacht dann

wieder ab, je älter das Fohlen wird.

Ein Warmblutfohlen, das einmal ca.

600 Kilogramm wiegen wird, benötigt

ab dem ersten Lebensmonat ca. 32

MJ. Der Bedarf steigt dann bis auf 74

MJ bei Zwei- und Dreijährigen. Auch

hier gilt: Dies sind Empfehlungen, die

gegebenenfalls anzupassen sind.

Ein Kilogramm Heu aus früher Ernte

enthält bis zu 9 MJ Energie (das

entspricht rund 0,8 Kilogramm Hafer).

Spät geerntetes Heu enthält hingegen

nur bis zu 6 MJ pro Kilogramm

(entspricht ca. 0,5 Kilogramm Hafer).

Beim Einsatz von Kraftfutter gilt

als Obergrenze maximal ein Gramm

Stärke pro Mahlzeit und Kilogramm

Pferdegewicht. Einen Teil der Energie

aus dem Kraftfutter kann man durch Öl

ersetzen. Hier werden ein Gramm pro

Tag und Kilogramm Pferd als Limit

betrachtet.

Mangel an Aminosäuren

Woran es heutzutage im Futter am

meisten mangelt, sind die hochwertigen

Aminosäuren. Das liege meist an

zu spät geschnittenem Heu. Dieses

ist strukturreicher, enthält also mehr

langstielige Halme, dafür aber weniger

Eiweiß. Die kleinsten Bestandteile

des Eiweiß (oder auch Protein) sind

eben jene Aminosäuren. Sie stellen

die Grundlage allen Lebens dar,

weil sie die Basis für den Bau der

Körperzellen darstellen. Pflanzen

können Aminosäuren selbst bilden.

Tiere, wie auch wir Menschen, müssen

die essenziellen Aminosäuren über die

Nahrung zu sich nehmen. Hochwertiges

Eiweiß enthält viele der essenziellen,

also lebenswichtigen Aminosäuren.

Äußerlich erkennt man einen Mangel

an essenziellen Aminosäuren an

der Muskulatur. Ist diese bei gleich

gebliebenem Trainingsumfang schlaff

statt straff und fest, liegt der Verdacht

nahe. Um sicherzugehen, sollte man

eine Analyse des Heus vornehmen

lassen.

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des Systems hängt von vielen Faktoren ab. Details entnehmen Sie bitte unseren entsprechenden Informationsunterlagen. ²Apple CarPlay ist ein Markenzeichen von

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3. Europa-Hengstschau

der Interessengemeinschaft

Deutsches Classic Pony

Am 03.09.2022 findet im Rahmen

des Löhlbacher Kutschenkorso in

Haina- Löhlbach/Hessen die Europa-

Hengstschau der IG Classic für

gekörte und eingetragene 3j. und

ältere Classic-Pony-Hengste sowie

eine Verwendungsklasse für Wallache

und nicht gekörte Hengste der Rasse

Deutsches Classic-Pony statt.

ACSh Hengste können ebenfalls

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Partbred- Shetlandpony Hengste, die

vor dem Jahr 2000 geboren worden sind,

bzw. bei ausländischen Zuchtverbänden

entsprechend eingetragene Classic-

Pony Hengste. Es werden wieder viele

renommierte und bedeutende Classic-

Pony-Vererber aus ganz Europa zu

dieser Schau erwartet.

Der alljährlich stattfindende

Kutschenkorso Löhlbach, der von

Rainer Wilhelmi ausgerichtet wird, ist

in jedem Jahr ein Zuschauermagnet und

begeistert seit Jahren Groß und Klein.

Somit ist es ein großes Schaufenster

für die Europa-Hengstschau der

Interessengemeinschaft Deutsches

Classic Pony.

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Classic-Pony-Hengst in

Luhmühlen gekört

Bei der Frühjahrskörung des

Zuchtverbands für Deutsche

Pferde (ZfdP) am 2. April 2022 in

Luhmühlen wurde der fünfjährige

Deutsche Classic-Pony-Hengst ‚Karat‘

(von ‚Kronprinz‘ aus der StPrSt

‚Bella Donna‘ von ‚Kleefeld‘ von

‚Belmondo‘) vorgestellt, der auch

gekört wurde. Laut Körkommission ein

Hengst mit ganz viel Typ und einem

sehr harmonischen Körperbau, der in

allen drei Grundgangarten durch seine

hohe Bewegungsqualität zu glänzen

weiß.

Fohlenzeit / Fohlengalerie

In vielen Ställen unserer Züchter sind

bereits die ersten Fohlen zur Welt

gekommen. Wir möchten auch in

diesem Jahr wieder eine Fohlengalerie

erstellen und Ihnen die Möglichkeit

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Der 112 cm große ‚Karat‘ ist gezüchtet

von Reinhard Cramer aus Herscheid

und steht im Besitz von Fam. Imke

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Fotos: privat

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2 Fotos je Fohlen mit folgenden

Angaben:

Name, Geburtstag, Geschlecht, Vater,

Mutter, Muttervater, Züchter.

Teilnehmen können alle Fohlen

unserer Mitglieder aus 2022 für die

eine Abstammungsbescheinigung

ausgestellt wird.

Wir freuen uns auf viele schöne Bilder!

Termine der IG Classic:

Am 3. September 2022 findet die Europa-Hengstschau der IG Classic in Löhlbach in Zusammenhang

mit dem Kutschenkorso statt. Der Veranstalter hofft auf zahlreiche Nennungen nicht nur aus den

Mitgliederreihen. Ein hohes Nennungsergebnis bietet die Gelegenheit, den hohen Stand der Classic-

Pony-Zucht zu dokumentieren. Es wird auch eine Verwendungsklasse für Wallache und nicht gekörte

Hengste angeboten.

Die IG-Classic ist eine zuchtverbandsübergreifende Interessenvertretung für die Kleinponyrasse „Deutsches Classic-Pony“.

Bei Fragen zum Deutschen Classic-Pony oder Fragen zu einer Mitgliedschaft kontaktieren Sie bitte: www.classic-pony.com

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39

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Hanna Preller ist dem Pferdesport

von Kindesbeinen an eng verbunden.

So absolvierte sie auch nach ihrer

Schulzeit eine Lehre zum Facharbeiter

für Pferdezucht- und Sport im Gestüt

Graditz.

Aus den Vereinen / Personalien

Bronzenes Reiterkreuz für Hanna Preller

In ihrer aktiven Zeit gehörte sie

zu den erfolgreichsten Springund

Vielseitigkeitsreitern in

Ostdeutschland. Schließlich sicherte

sie sich zwischen 1972 bis 1987 11

Mal den Titel der DDR-Meisterin und

gewann weitere 15 Mal die Silber- bzw.

Bronzemedaille. Nach dem ihr 1984

der Titel „Meisterin des Sports“ der

DDR verliehen wurde, beendete Hanna

Preller 1996 ihre aktive Karriere.

Doch auch nach ihrer aktiven Laufbahn

ist sie dem Pferdesport weiter

verbunden und gibt ihr Wissen auch

gerne weiter. So war die Trainerin A, die

selbst unter namenhaften Ausbildern,

wie Bernhard von Albedyll, gelernt

hat, z.B. jahrzehntelang Übungsleiter

in ihrem Heimatverein, dem heutigen

Wernigeröder SV Rot-Weiss, übernahm

1990 das Amt der Landestrainerin

Ponyreiter und Vielseitigkeit Sachsen-

Anhalt und hatte zudem 10 Jahre

lang den Vorsitz im Fachausschuss

Vielseitigkeit im Landesverband

Sachsen-Anhalt inne, zu dessen

Gründungsmitgliedern sie gehört.

Und auch privat dreht sich bei Hanna

Preller, die Anfang April ihren 80.

Geburtstag feiern konnte, viel um

den Pferdesport. So unterstützte sie

gemeinsam mit Ehemann Heinz-

Jürgen Preller (DDR-Meister 1972 in

der Vielseitigkeit) zuerst ihre Töchter

Heike und Silke, die den Eltern im

Pferdesport erfolgreich nacheiferten,

später die Enkelinnen Conny Linde und

Carola Schedlbauer, die an Deutschen

Jugendmeisterschaften teilnahmen und

heute bei den „Großen“ angekommen

sind.

Überhaupt brachte Hanna Preller in

ihrem Heimatverein immer wieder

Medaillenträger heraus. Dabei gilt ihr

besonderes Engagement in diesem

Zusammenhang dem Vierkampf,

40

den sie als wichtigen Beitrag zum

vielseitigen Reiten betrachtet.

Doch damit genug trifft man sie häufig

auf Turnieren bis hinauf an die Ostsee,

wo sie mit großem Engagement, nicht

nur auf Vielseitigkeitsturnieren, die

Meldestelle betreut.

Für dieses Engagement erhielt sie

bereits mehrere Auszeichnungen,

wie z.B. das DPV-Ehrenzeichen,

das Goldene Reitabzeichen der FN

sowie die Goldene Peitsche des

Landesverbandes der Reit- und

Fahrvereine Sachen-Anhalt, die

verbandshöchste Auszeichnung. Jetzt

wurde Hanna Preller im Rahmen des

Landesreitertages des Landesverbandes

Sachsen-Anhalt mit dem Deutschen

Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Eine schöne Überraschung. „Ich war

drauf vorbeireitet, dass da evtl. ein

Blumenstrauss kommt wegen meinem

Geburtstag, aber damit habe ich gar

nicht gerechnet“, Preller, für die diese

Auszeichnung „einen ziemlich hohen

Stellenwert“ hat. „Wenn man im Land

eine Ehrennadel kriegt oder im Verein,

o.k., das ist nicht schlecht. Aber jetzt

bundesweit von der FN, das ist schon

ein bisschen was anderes. Das war

schon ein bisschen emotional.“

Und wer jetzt denkt, mit 80 Jahren

würde Hanna Preller ein wenig kürzer

treten, der irrt. „Solange wir noch

können, werden wir weiter machen.

Das macht ja auch Spaß und man freut

sich, wenn man noch helfen kann, man

noch gebraucht wird.“

K.B.

Quelle FN

Foto: Katarina Blasig

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Foto: Katarina Blasig

Der Haflingerzüchter aus Fümmelse

verstarb am 25.03.2022 im Alter von

76 Jahren.

Bereits Anfang der 80er Jahre brachte

Wilhelm Lörcher den Elitehengst

‚Napo’ aus Bayern mit nach Fümmelse

und begann mit viel Leidenschaft

und Erfolg Haflinger zu züchten. So

wurden 165 Fohlen in seinem Stall

geboren, die alle mit einer 1. Prämie

ausgezeichnet wurden. Außerdem

kommen viele Körungssieger aus

Fümmelse. „Das spiegelt auch die

Qualitätsdichte seiner Zucht wider.

Man kann ihn uneingeschränkt als einen

Pionier der Haflingerzucht unseres

Verbandes, ja wahrscheinlich sogar

bundesweit bezeichnen. Er verfügte

über großes Fachwissen, das zeigen

auch die vielen Erfolge“, sagte Joachim

Völksen vom Verband der Pony- und

Kleinpferdezüchter Hannover e. V. bei

der Trauerfeier.“

Außerdem waren von Wilhelm Lörcher

gezogene Haflinger auch im nationalen

und internationalen Fahrsport hoch

erfolgreich. So holten sie an den Leinen

seines Sohnes Arndt z.B. 3 Mal den Titel

bei den Deutschen Meisterschaften und

waren auch bei Europameisterschaften

erfolgreich.

Aus den Vereinen / Personalien

Wilhelm Lörcher lebt nicht mehr

Foto: Anika Denecke

Doch Wilhelm Lörcher war nicht nur

ein leidenschaftlicher Pferdemann, er

zeichnete sich auch durch sein großes

Engagement für den Ponyverband

Hannover aus. So stellte er seit 4

Jahrzehnten den Platz in Fümmelse

zu Verfügung, auf dem jedes Jahr

die Stuten- und Fohlenschau aber

besondere Veranstaltungen, wie die

Staatsprämienstutenauswahl und die

Wolfgang Beindorf-Schau, stattfanden.

Des weiteren war Wilhelm Lörcher 25

Jahre im Vorstand des Zuchtverband

Bezirk Südhannover-Braunschweig

aktiv und fast ebenso lange als Deligierter

im Landesverband. Außerdem gehörte

er dem Rasseausschuss der Haflinger

an und war einige Jahre Rassevertreter

in der Körkommission.

So erhielt er aufgrund seines

großen Engagements mehrere

Auszeichnungen, wie Urkunden

und Medaillen vom Landesverband,

der Landwirtschaftskammer

Niedersachsen, vom niedersächsischen

Ministerium für Ernährung

Landwirtschaft und Forsten und

von der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung. 2003 wurde er aufgrund

seiner außerordentlichen Erfolge in

der Zucht mit der goldenen Ehrennadel

des Ponyverbandes ausgezeichnet und

erhielt einige Jahre später die FN-

Plakette für besondere Leistungen in

der Zucht und vorbildlicher Haltung.

„Als er die FN-Plakette bekommen hat,

hat er kurz nach der Verleihung zu mir

gesagt: ‚Eigentlich bin ich ja nicht so

für die Auszeichnungen, aber gefreut

habe ich mich trotzdem‘. Dieser kurze

Satz spiegelt ja auch seine innere Werte

wider“, so Joachim Völksen.

Jetzt wird sein Sohn Alexander Lörcher

die Haflingerzucht im Sinne seines

Vaters weiterführen.

K.B.

41

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Wir gratulieren

Ekkert Meinecke wird 75

Bereits von Kindesbeinen an hat Ekkert

Meinecke auf dem elterlichen Hof im

Stall und auf dem Feld mitgearbeitet

und schon mit 13 Jahren selbstständig

mit einem Pferdegespann gepflügt

und geeggt. Ein Jahr später lernte er

reiten. Und auch als er wegen einer

Verletzung das Reiten aufgeben

musste, blieb er den Pferden treu.

Zunächst als Fohlenaufzüchter,

später als Fahrer. 1982 legte er das

Fahrabzeichen ab und fing wieder mit

dem Turniersport an. Die ersten Erfolge

stellten sich rasch ein. So schrieb

Ekkert Meinekke bereits 1985 als 1.

Weltmeister im Zweispännerfahren

Geschichte. Insgesamt errang er

2 WM-Goldmedaillen sowie eine

Silber- und eine Bronzemedaille, dazu

kamen die Titel des Landesmeisters

und Deutschen Meisters sowie Derby-

Siege im Vierspännerfahren und

Mannschafts-Bronze 1988 bei den

Vierspänner-WM in Appeldoorn.

Doch Ekkert Meinecke ist nicht nur als

internationaler Sportler bekannt. Denn

nach der Schule erlernte er zunächst den

Beruf des Heizungsbauers, später den

des Sattlers und machte sich 1973 sich

Am 26. März wurde Ulrike Struck,

Zuchtleiterin des Stammbuches für

Kaltblutpferde Niedersachsen e. V. und

des Zuchtverbandes für das Ostfriesische

und Alt-Oldenburger Pferd e.V. im

Rahmen der Jahresversammlung

in den wohlverdienten Ruhestand

verabschiedet.

In seiner Laudatio zeigte Joachim

Völksen noch einmal einige Stationen

im beruflichen Werdegang der

ambitionierten Fachfrau auf: Als

eine mit Pferden aufgewachsene

passionierte Reiterin studierte sie

Agrarwissenschaften in Göttingen und

war Leiterin der Bezirksstelle in Uelzen.

Als niedersächsische Fachreferentin für

Pferdezucht- und haltung war Ulrike

Struck unter anderem auch als Lehrer

der Meisterschüler in diesem Bereich

tätig. Über 25 Jahre betreute sie als

Geschäftsführerin die Bezirksvereine

42

Aus den Vereinen / Personalien

in Eicklingen mit einer eigenen Sattlerei

selbständig. Mit seinen Geschirren

machte er sich weltweit einen

Namen und belieferte sogar diverse

Königshäuser, später konzentrierte

er sich auch auf die Herstellung

hochwertiger Voltigiergurte. Heute

Gustav Rau Medaille für Ulrike Struck

der Pony -und Kleinpferdezüchter und

der Hannoveraner im Bereich Lüneburg.

Bis zu ihrer Verabschiedung war sie

auch Zuchtleiterin des Verbandes der

Ostfriesischen und Alt Oldenburger

Pferde und des Stammbuches der

Kaltblutpferde.

Für diesen engagierten beruflichen

Einsatz wurde ihr nun von Joachim

Völksen, dem stellvertretenden

Vorsitzenden des FN-Bereichs Zucht

die Gustav Rau Medaille in Bronze

verliehen.

Dem konnte der 1. Vorsitzende Dr.

Uwe Clar noch einiges hinzufügen. 10

Jahre Zuchtleitung für die Kaltblüter

seien geprägt von einer sehr guten,

vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Als ein besonderes Verdienst hob er

hervor, dass es durch Ulrike Strucks

Engagement möglich geworden sei,

wird die Sattlerei von seiner ältesten

Tochter Tanja weitergeführt und

Enkelin Marcella Meinecke knüpft an

die Erfolge im Fahrsport an - natürlich

mit Ekkert Meinecke als Trainer.

Quelle FN-press

in den Niederlanden eine Dependance

für Schwarzwälder Kaltblutzüchter

zu errichten. Die Population sei dort

in der Zwischenzeit größer als in

Niedersachsen selbst.

Doch nun geht diese Ära zu Ende,

mit Frau Struck wurden auch die

Mitarbeiterinnen im Stammbuch Silke

Rosebrock (seit 2002), Maren Körtke

(seit 2009) und Marit Burdorf (seit

2011) geehrt und verabschiedet.

Ulrike Struck dankte den Züchtern noch

einmal für die vielen schönen Jahre, in

denen ihr der Einsatz für die Kaltblüter

immer viel Freude bereitet habe. Und

Jan Rolfs stellte für seine Weser-

Emsregion noch einmal stellvertretend

für alle klar: „Du siehst, wir haben dich

gemocht!“

Ab 01.04.2022 wird das Büro des

Stammbuches nach Burgdorf umziehen,

Georg 3-22.indd 42 30.05.22 21:17


da man nun eine verwaltungsmäßige

Zusammenarbeit mit dem Verband

der Pony- u. Kleinpferdezüchter

Hannover eingeht. Urska Kamensek,

Zuchtleiterin der Ponys, wird in

Zukunft auch die Zuchtleitertätigkeit

Aus den Vereinen / Personalien

bei den Kaltblütern übernehmen. Die

gebürtige Slowenin hat in ihrer Heimat

Agrarwissenschaften studiert und

anschließend Pferdewissenschaften

in Göttingen. Auf einem Zuchtbetrieb

in Baden-Württemberg war sie einige

Jahre tätig. Seit 2 Jahren arbeitet die

begeisterte Reiterin beim Ponyverband

Hannover.

Text und Foto: M. Schwöbel

Joachim Völksen überreicht die Gustav Rau Medaille,

daneben Dr. Uwe Clar, Vorsitzender des Stammbuches für

Kaltblutpferde Niedersachsen e. V.

Heidedragoner nehmen Proben wieder auf

Fast 2 Jahre waren Proben und Auftritte

in der Coronazeit nicht möglich. Nun

will der Verein wieder durchstarten und

sich zu monatlichen Proben treffen.

Anfang April begleitete eine kleine

Abordnung mit Reitern die Hochzeit

von Vereinsmitglied Lydia Laudien und

Lasse Laudien. Stellvertretend für den

ganzen Verein überbrachten der neue

1. Vors. Dieter Knoren aus Walsrode/

Dreikronen und die neu gewählte 2.

Vorsitzende Anne Friesenborg aus

Winsen (A) dem jungen Paar die besten

Wünsche.

Adelheid und Wolfhard von Samson

ließen es sich nicht nehmen, die

eigenen Schimmel im Hänger

nach Krelingen zu bringen und an

der Veranstaltung teilzunehmen.

Anja Schäfer, Vereinsmitglied und

langjährige Helferin bei Auftritten

zu Pferde, kümmerte sich souverän

um die kleine Reitergruppe. Trotz

Glockengeläut waren die Pferde

nicht aus der Ruhe zu bringen und

es wurde ein unvergessener Auftritt

für die angereisten Heidedragoner.

Interessierte Musiker/innen dürfen

sich gerne beim ersten Vors. Dieter

Knoren melden. Auf der Webseite

des Vereins www.heidedragoner.de

wird die bisherige

Arbeit des Vereins

dargestellt und

Kontaktdaten stehen

zur Verfügung.

Derzeit sind keine

Auftritte geplant,

die musikalischen

Proben und Musik

zu Pferde (derzeit

den letzten Samstag

im Monat ab 10.00

Uhr in Walsrode)

stehen laut dem

musikalischen Leiter

Knoren die nächsten

Monate erstmal im

Vordergrund.

Text und Foto:

Anne Friesenborg

Urska Kamensek (li), Zuchtleiterin Ponyverband Hannover

und nun auch bei den Kaltblütern

im Vordergrund das Brautpaar Lydia und Lasse Laudien

von links Reiterin Viviane Baumgarten, stehend

Dieter Knoren, Reiter Bernd Otten, Reiterin Urte Ruge und

Anja Schäfer stehend hinter dem Brautpaar

43

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Zeltlager des Kreisreiterverband Gifhorn

Ein unvergessliches Wochenende

Vom 30.4. - 01.05.2022 lud der

Kreisreiterverband Gifhorn alle

Kinder und Jugendlichen der

angeschlossenen Reitvereine zu

einem gemeinsamen Zeltlager ein.

Als Ausrichter dieser Veranstaltung

stellte der PJRuF Knesebeck seine

Reitanlage zur Verfügung und das dort

heimische Jugendteam unter Leitung

von Esther Engwer organisierte ein

unvergessliches Wochenende für die

Teilnehmer im Alter zwischen 8 und 22

Jahren.

Unter anderem standen Stockbrot braten

am offenen Lagerfeuer, ein Völkerball-

Spiel und eine GPS-Tour durch

das Otterzentrum in Hankensbüttel

auf dem Rahmenprogramm. Aber

auch zwischendurch wurde es nicht

langweilig und man veranstaltete u.a.

Steckenpferd-Rennen und verschiedene

andere Spiele.

Ein weiteres Highlight war das

gemeinsame Bauen von Vogel-

Nistkästen, die jeder Teilnehmer im

Bereits vor Corona sind die Zahlen der

Aktiven in den Nachwuchsbereichen

des Turniersports gesunken. Dies konnten

wir bei den Turnieren in den Bereichen

E und A in Dressur und Springen

feststellen. Und die Pandemie hat die

Lage noch verschärft. So fanden 2020

fast nur Turniere für den Profibereich

statt. Doch nach dem sich die Lage im

Aus den Vereinen / Personalien / Aus- und Fortbildung

Anschluss mit nach Hause nehmen

durfte, um den Vögeln im heimischen

Garten eine Nisthilfe zur Verfügung zu

stellen.

Die Nacht verbrachten die Teilnehmer

natürlich in ihren Zelten, die auf dem

Springplatz der Reitanlage aufgebaut

waren.

Dem Namen Förderverein folgen auch die Tätigkeiten!

Erfolgreicher Lehrgang mit Kevin Rudolph

Jahr 2021 etwas verbessert hat, hoffen

wir alle, dass für die kommende Saison

wieder ein besseres Angebot auf den

Turnieren vorliegt.

Damit der Nachwuchs, der in den Vereinen

ausgebildet

wird, weitere Unterstützung

erhält, hat

Anfangs kannten sich die meisten

Teilnehmer untereinander gar nicht,

aber im laufe des Wochenendes haben

sich viele neue Freundschaften gebildet

und man war sich einig, dass diese

Veranstaltung unbedingt im nächsten

Jahr wiederholt werden muss.

Text und Foto: Barbara Radzinski

der Verein zur Förderung des Pferdesports

e.V. bereits in den letzten 2 Jahren

Lehrgänge in Dressur und Springen

für den Nachwuchs durchgeführt und

auch zur Vorbereitung auf die kommende

Saison wieder angeboten.

44

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So trafen sich am 23. und 24.04.2022

20 Nachwuchsreiterrinnen und 2 Reiter

auf dem Hardenberg, um sich von

dem selbst in Springprüfungen bis

zur Klasse S*** erfolgreichen Kevin

Rudolph Tipps für die Arbeit mit ihren

Pferden zu holen.

„Wir wollten einem so erfolgreichen

Reiter auch einmal die Chance geben

einen Lehrgang für den Nachwuchs

zu gestalten und sind voll und ganz

überzeugt die richtige Entscheidung

getroffen zu haben“, so die beiden verantwortlichen

Christian Rhoden und

Herbert Hausknecht. Schließlich war

auch von den Aktiven, den anwesenden

Eltern und Förderern nur Positives zu

hören! So waren sich dann auch alle

einig, dass sie gerne wieder kommen

Aus- und Fortbildung / Vorschau

wollen, um auf dem tollen Gelände an

den Start zu gehen.

Hierfür sind vom RV Hardenberg und

vom Förderverein folgende Veranstaltungen

auf dem Hardenberg geplant.

Beginnen wird alles mit dem Turnier

„Dressur im Park vom 17. - 19.06.2022,

mit dem Highlight Qualifikation zum

Bundeschampionat.

Den Auftakt zum Springturnier des RV

Hardenberg vom 22. - 24.07.2022 bildet

am Donnerstag den 21.07.2022 der

Tag der „Jungen Pferde“ mit Springpferdeprüfungen

der Kl. A bis M. Hier

können auch Stuten im Rahmen einer

Springpferdeprüfung die Voraussetzungen

für eine Eintragung als Zuchtstute

erfüllen. Weiterhin sind Korrekturrunden

außer Konkurrenz usw. vorgesehen.

Den Abschluss bildete in den letzten

Jahren das Erntedank Turnier vom

Förderverein. Hier ist in diesem Jahr

eine Neuerung vorgesehen, am 24. und

25.09.2022 findet ein Amateur und

Nachwuchsturnier mit Springprüfungen

der Klassen E bis M statt. Auch

hier gibt es besondere Höhepunkte,

so zum Beispiel das Finale im ACT

Springpferde Cup, Finale Reifen Ehrhard

Amateur Tropy 2022 und nicht zu

vergessen die Jagd um den Hardenberger

Keiler!

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung

Vorschau:

Boxen auf zur Harzburger Rennwoche 2022

Herber Hausknecht

Foto: Petra Beinecke

Endlich wieder Galopprennen auf

der Bahn am „Weißen Stein“ in Bad

Harzburg wie im Jahre 2019: Nach 2

von der Corona-Pandemie geprägten

Jahren kehrt im Juli wieder Normalität

ein. 5 Renntage sind vorgesehen,

wie gewohnt von Samstag bis

Sonntag, über eine Woche gestreckt,

mit unbeschränktem Zutritt, ohne

irgendwelche Restriktionen.

2020 waren die Renntage komplett

ausgefallen, vor 12 Monaten

wurde die Rennwoche auf 3 Tage

zusammengestrichen, es gab

Zuschauerbeschränkungen. „Wir

sind aber sehr gut durch diese

Zeit gekommen“, sagt Stephan

Ahrens, Präsident des Harzburger

Rennvereins, „auch wenn wir das

Gelände natürlich weiter intensiv

gepflegt haben und uns die Einnahmen

teileweise weggebrochen sind.

Aber die Reaktion unserer Partner

hat uns mehr als positiv überrascht.

Alte und neue Sponsoren haben sich

zum Galopprennsport bekannt, die

Region ist regelrecht heiß auf die

Rennwoche.“

Zudem wurde die Zeit genutzt, die

Rennbahn weiter

zu entwickeln. An

den Baulichkeiten

wurde gearbeitet,

die Tribüne auf

den neuesten Stand

gebracht, neue

Räumlichkeiten

für das Publikum

geschaffen. Seit

Wochen sind

Rennbahnverwalter

Jürgen Deike und

sein Team dabei,

insbesondere das

142. BAD

HARZBURGER

GALOPP-

RENNWOCHE

16. – 24. JULI 2022

Grasgeläuf perfekt herzurichten.

Gerade in Zeiten zunehmender

Trockenheit erfordert das besondere

Pflege. Stephan Ahrens: „Für unser

Geläuf bekommen wir seit Jahren nur

positive Kritiken. Das unterstreicht

die gute Arbeit, die unsere Mannschaft

leistet.“

DER HARZ RUFT!

JETZT E-TICKET SICHERN

www.harzburger-rennverein.de

Harzburger

Rennverein e.V. von 188O

45

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Vorschau

Fotos: Petra Beinecke Fotos: Matthias Adamek

Und deutschlandweit haben sich die

Besitzer und Trainer die Rennwoche

bereits im Kalender angekreuzt.

Das zeigt das bereits erfolgte

Meldeergebnis für die Superhandicaps,

mit jeweils 15.000,00 Euro besonders

hoch dotierte Basisrennen, ein

Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.

Über 150 Pferde wurden im April für

diese Rennen eingeschrieben, eine

schon erstaunliche Zahl, bedenkt

man, dass in Deutschland nur rund

2.000 Vollblüter im Renntraining

sind. „Ein Votum für Bad Harzburg

und ein Beweis,

wie beliebt unsere

Bahn ist“, sagt

Ahrens. Natürlich

dürfen bei den

eingeschriebenen

Pferden die

vierbeinigen

Gäste aus den

Niederlanden nicht

fehlen, Stammgäste

im Harz.

Ein wichtiger

‚Quality Time’ unter Lukas Delozier auf dem Weg zum Sieg sportlicher

im Hauptrennen 2021

Programmpunkt ist

seit einigen Jahren

das Auktionsrennen

am 2. Samstag.

Hier dürfen um

ein Preisgeld von

37.500,00 Euro

ausschließlich

3-jährige Pferde

laufen, die vor 2

Jahren bei einer

Auktion in Iffezheim

im Ring waren.

Es gab ebenfalls

einen frühen

Meldeschluss,

startberechtigt

‚The Donald’ sicherte sich 2022 unter Carlos Henrique

das wichtigste Superhandicap

sind noch Pferde

von führenden

deutschen Trainern wie Champion

Peter Schiergen, Henk Grewe, Marcel

Weiß oder Waldemar Hickst.

An den beiden Sonntagen dürfen die

beliebten Seejagdrennen nicht fehlen.

„Eigentlich wollten wir nur eines

durchführen“, sagt Stephan Ahrens,

„aber die Sonntage sind besonders

publikumsträchtig, da wollten wir dann

auch etwas Besonderes bieten.“ Der

Donnerstag steht dann ganz im Zeichen

des Hindernissports, mit drei Rennen

über Sprünge. Erwartet werden dann

Gäste aus Polen, Tschechien und der

Slowakei.

Neu gestaltet wurde das Konzept der

Eintrittspreise, die einheitlich bei 12,00

Euro mit entsprechenden Ermäßigungen

liegen, am Hauptrenntag, dem zweiten

Samstag sind es 15,00 Euro, mit freiem

Zugang zu der Tribüne. Dafür ist aber

ab sofort der Parkplatz frei, zudem gibt

es ein kostenloses Rennprogramm.

Das Programm der 142. Harzburger

Rennwoche

- Samstag, 16. Juli ab 13 Uhr

- Sonntag, 17. Juli ab 13 Uhr

- Donnerstag, 21. Juli ab 15 Uhr

- Samstag, 23. Juli ab 13 Uhr

Nach den Rennen ab 18.30 Uhr

Live-Konzert

- Sonntag, 24. Juli ab 13 Uhr

Alle weiteren Infos und Tickets unter

www.harzburger-rennverein.de

Daniel Delius

Foto: Katarina Blasig

Der wegen seiner Größe „Big Joe“ genannte Josef Bartos

sicherte im Sattel von ‚Bitcoin’ 2021 den Sieg

im Listenrennen über Sprünge

46

Die Seejagdrennen bilden immer

besondere Höhepunkte der Rennwoche

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Die traditionellen Bösdorfer

Fahrsporttage zählen zu den beliebtesten

Fahrturnieren bundesweit und der RFV

Bösdorf/Rätzlingen u.U. e.V. genießt

als Veranstalter einen ausgezeichneten

Ruf in der Fahrsportszene. Und auch

in diesem Jahr wird Bösdorf zum

Schauplatz eines der bedeutendsten

und größten Fahrturniere Deutschlands.

Dabei ist der Verein aufgrund seiner

bespielhaften Jugendarbeit sowie der

ausgezeichneten Organisation und

Durchführung vergangener Events

erneut mit der Ausrichtung der Deutschen

Jugendmeisterschaften (U25) und

der Bundesnachwuchschampionate

(U16) im Gespannfahren beauftragt

worden, die vom 14. - 17.07.2022

stattfinden. „Hierzu erwarten wir ein

Teilnehmerfeld von ca. 120 Gespannen,

sowie zahlreiche Besucher und Gäste

aus dem gesamten Bundesgebiet“, freut

sich der 1. Vorsitzende der RFV Bösdorf/

Rätzlingen, Michael Müller und fügt

hinzu: „Schon seit Wochen bereiten

unser motiviertes und engagiertes

Organisations- und Helferteam sowie

unzählige Freunde des RFV´s die

sportlichen Wettbewerbe sowie ein

umfangreiches Rahmenprogramm für

die ganze Familie vor!“

Die Teilnehmer starten ein-oder

zweispännig mit Ponys oder Pferden

in einer kombinierten Prüfung,

bestehend aus Dressur, Gelände-und

Hindernisfahren. Außerdem steht

erstmals auch für die Pony-Vierspänner

die Austragung einer Deutschen

Meisterschaft auf dem Programm.

Vorschau

Bösdorfer Fahrsporttage 2022

Faszination Fahrsport live erleben

sportlichen Spaßwettkampf antreten

werden!

Der Samstag steht ganz im Zeichen der

Geländewettbewerbe, dem Herzstück

der 3-tägigen Veranstaltung. Hier

werden sicher die Hindernisplätze

am Rund um den Bösdorfer

Sportplatz Anziehungspunkt und

Zuschauermagnet sein, wo die

Gespanne in 6 anspruchsvollen

Hindernissen zu sehen sein werden.

Am Sonntag finden die Meisterschaften

mit dem Hindernisfahren sowie einigen

Showeinlagen und den Ehrungen der

neuen Deutschen Meister, wiederum

auf den Plätzen in der Drömlingsstraße,

ihren Abschluss.

„Faszination Fahrsport live erleben“ -

Herzlich willkommen in Bösdorf

Auch die Lokalmatadoren Amelie Müller und

Fotos: Katarina Blasig

Foto: Katarina Blasig

Das Turnier beginnt bereits am

Donnerstagnachmittag auf dem

Hauptplatz in der Drömlingsstraße, mit

den ersten Basisprüfungen sowie der

Eröffnungsfeier und anschließendem

großen Länderabend, bei dem sich die

teilnehmenden Verbände bzw. Teams

mit regional- landestypischem Essen/

Getränke präsentieren werden.

Am Freitagvormittag wird das

Programm mit den Dressurprüfungen

aller Klassen fortgesetzt, bevor am

Abend die Teilnehmer zu einem

Tom Stottmeister werden bei der DJM am Start sein

47

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50. Turnierjahre in Volkmarode

Auch in diesem Jahr findet im Ponyund

Reit-Club Volkmarode das allseits

beliebte Sommer-Turnier (früher

Herbst-Turnier) statt.

Nach der enorm positiven Resonanz

im letzten Jahr, und das trotz der

schwierigen Corona Umstände,

werden Dressur- und Springturnier

wieder getrennt voneinander

ausgerichtet. Aus Rücksicht auf

andere Reitturnier-Veranstaltungen in

der Region jedoch nicht wie im letzten

Vorschau

Jahr an zwei aufeinander folgenden

Wochenenden. So findet das Dressur-

Turnier vom 17. - 19.06.2022 und das

Springturnier vom 29. - 31.07.2022

statt. Sicherlich eine Herausforderung

für die Helfer, der man sich hier

aber bewusst stellt. Sind es doch die

letzten Turniere auf dem altbekannten

Platz, der Ende dieses Jahres geräumt

werden muss.

Nach dem Motto jetzt erst recht, werden

zum 50-jährigen Turnierjubiläum

noch mal alle Register gezogen. So ist

das Weinzelt bestellt, das Catering mit

neuen leckeren Ideen am Start und die

Mannschaft hochmotiviert.

Der PRCV lädt daher alle

Pferdebegeisterten ein, interessanten

und hochwertigen Pferdesport zu

erleben oder aber einfach einen

unterhaltsamen Nachmittag mit der

gesamten Familie auf der Anlage zu

verbringen.

Foto: Katarina Blasig

Foto: Georg Hohmann

Antonia Sandbrink und ‚Eclipse OSF‘

zeigten sich 2021 in Topform

Katharina Braulke und ‚Kingston FBH’ auf dem Sprung

zum Sieg 2021

48

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Foto: Katarina Blasig

Foto: Georg Hohmann

Längst hat sich Bad Harzburg über die

Landesgrenzen hinaus einen Namen

als Pferde-Stadt gemacht. Schließlich

findet hier nicht nur die traditionelle

Harzburger Galopprennwoche statt,

seit 1998 treffen sich auch die Vielseitigkeitsreiter

jährlich im Sportpark

an der Rennbahn. Und da sich bereits

herumgesprochen hat, dass hier Top-

Bedingungen auf Reiter und Pferde

warten, zählen auch immer wieder

Spitzenreiter, wie Andreas Dibowski,

Vorschau

23. Vielseitigkeitsmeeting in Bad Harzburg lockt

mit 3 internationalen Prüfungen in den Harz

Ingrid Klimke oder Dirk Schrade zu

den Teilnehmern.

Vom 12. - 14.08.2022 lockt das

Vielseitigkeitsmeeting dann aber

nicht nur nationale und internationale

Spitzenreiter in den Harz. Denn

neben den schon traditionellen

CCI3-S und CCI2-S hat der Verein

für Vielseitigkeitsreiten Bad

Harzburg erstmals eine CCI1-Intro

ausgeschrieben. „Mit dieser Prüfung,

die das Niveau einer

schweren A-Prüfung

hat, möchte der

Verein insbesondere

auch den Reitern

der Region einen

Einstieg in die

internationalen

P r ü f u n g e n

ermöglichen“,

erklärt der 1.

Vorsitzende Markus

Hohmann. Dabei

sollen Dressur und Gelände am

Samstag und das Springen am Sonntag

durchgeführt werden. „Mit dieser 2

Tage-Prüfung ist der zeitliche und

finanzielle Aufwand für die Teilnehmer

auch nicht so groß.“

Doch da CCI3-S und CCI2-S wie

gehabt über 3 Tage laufen werden,

starten die Teilnehmer hier bereits

am Freitag mit der Dressur, bevor

am Samstag die erneut von Uwe

Meier gebaute Geländeprüfung mit

abwechslungsreicher Streckenführung

und interessanten Sprüngen sowie am

Sonntag das abschließende Springen

auf dem Programm stehen.

So hoffen die Veranstalter auf

zahlreiche Starter und eine weitere

schöne Veranstaltung, bei der das

Rennbahngelände Bad Harzburg mit

seiner besonderen Topographie und

die Klosterwiesen der Familie Edel

mit ihren Wasserpassagen ihren ganzen

Charme ausspielen können.

23. Bad Harzburger Vielseitigkeitsmeeting

vom 12. - 14.08.2022

CCI3-S CCI2-S CCI1-Intro

Sportpark

Rennbahn

Satz: DER KLEINE GEORG

Verein für Vielseitigkeitsreiten Bad Harzburg e.V.

49

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Nach zweijähriger Corona Pause

wird es vom 18. - 21.08.2022 im

Gartenträume Park Herrenbreite, dem

größten Bahnhofsvorplatz Europas

in Aschersleben das 10. ASCANIA

Pferdefestival geben. Ein Muss für

Pferdefreunde und solche, die es noch

werden möchten. Die Faszination des

Pferdesportes wird mit Springprüfungen

bis zur schweren Klasse, der Große

Preis der Salzlandsparkasse als einzige

Drei-Sterne-Prüfung in Sachsen-Anhalt

erlebbar gemacht. Für die Dressurreiter

gibt es 2 Dressurprüfungen der

schweren Klasse mit dem Höhepunkt

einer Intermediaire Kür mit Musik und

auf die Freunde des Fahrsports warten

2 Hindernisfahren für Vierspänner

Ponys und Großpferde. Natürlich gibt

es auch wieder ein Rahmenprogramm

für die ganze Familie.

Vorschau

Wir starten durch: Aufgalopp für das 10. ASCANIA Pferdefestival

18. - 21.08.2022 auf der Herrenbreite in Aschersleben

Sonnabend stehen 2 Springen der

Klasse S auf dem Programm. Am

Vormittag ein Zeitspringen und am

späteren Nachmittag eine Zwei-

SterneSpringprüfung der Klasse S.

Zwischen beiden wird es den beliebten

Kutschenkorso geben. Aus der Altstadt

heraus kommen ca. 30 Gespanne

verschiedener Anspannungsarten

und Pferderassen begleitet von

Spielmannszügen auf die Herrenbreite.

In einem Kutschenkarussell werden sie

vorgestellt und die schönsten Gespanne

prämiert. Einmalig. Dann werden die

Vierspänner in einem Hindernisfahren

der Klasse M präsentiert. Der Abend

des 3. Turniertages beginnt mit der

Intermediaire Kür mit Musik und endet

mit der Gala „Pferde und Musik“.

Dafür konnte Christian Goldberg und

seine Ascania Kammerphilharmonie

als Begleitung von acht Schaubildern

gewonnen werden. Im einmaligen Flair

der Herrenbreite und unter Flutlicht ein

besonderes Event.

Sontag ist der Finaltag des 10.

ASCANIA Pferdefestivals mit

dem Quadrillewettbewerb des

Salzlandkreises, der Super-Sonntag

Führzügelklasse mit Kostüm und dem

Großen Preis der Salzlandsparkasse

Foto: Katarina Blasig

4 Tage wird die Herrenbreite zum Mekka

des Pferdesports. Am Donnerstag,

18. August werden die jungen Pferde

bis 7 Jahre in Springpferdeprüfungen

beurteilt und es gibt am Nachmittag

Springprüfungen für die Reiterinnen

und Reiter aus der Region rund um

den Salzlandkreis. Am Abend wird der

kulturelle Teil des 10. ASCANIA mit

der Kultband „Atemlos“ ab 19.30 Uhr

im Festzelt am Platz eröffnet. Garant

für gute Stimmung.

Der Freitag ist dann dem Einstieg

in die schwere Klasse Springen und

Dressur vorbehalten. Ab 8 Uhr wird

es zunächst Springprüfungen der

Klasse M und am Nachmittag der

Klasse S* geben, eine Qualifikation

zum PARTNER PFERDE Cup Leipzig

2023. Die Fahrsportfreunde kommen

auf ihre Kosten. In verschiedenen

Anspannungen garantiert ein

Hindernisfahren am späten Nachmittag

viel Stimmung und gute Laune, ehe die

Dressurreiter am frühen Abend eine

Qualifikation Intermediaire I reiten

werden, für die am Samstagabend

stattfindende Kür mit Musik. Der

Freitag wird mit einem erstmals

ausgeschriebenen Flutlichtspringen der

Klasse M* als Mannschaftsspringen

beendet.

50

Amke Stroman (hier auf ‚Forchello’) gewann 2019 den Großen Preis

Der Führzügelwettbewerb ist immer wieder ein Hingucker

Fotos: Katarina Blasig

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Vorschau

Fotos: Katarina Blasig

Foto: Katarina Blasig

Steffen Gerber war 2019 nicht zu schlagen

Springen S*** mit Siegerrunde. Den

Abschluss bildet ein Hindernisfahren

Vierspänner mit Geländehindernissen.

Neu werden 3 überdachte

Zuschauertribünen sein. Es wird ein

reichhaltiges Imbissangebot von Eis,

Zuckerwatte bis hin zum Weinfest

geben, wie auch verschiedene

Kinderkarussells und Banjy-Jumping.

Für die Freunde der Blasmusik ist am

Sonnabend- und Sonntagnachmittag

Reitturniere haben in Holtensen eine

lange Tradition. Schließlich richtet

das Team vom Göttinger Pony-, Reitund

Fahrclub seit 45 Jahren Turniere

aus, in dessen Rahmen seit 2015 auch

S-Springen angeboten werden. Und

die erfreuen sich in Reiterkreisen großer

Beliebtheit. Denn nicht nur Lucas

Silber, der zu den Dauergästen in Holtensen

gehört, weiß: „Hier sind tolle

Bedingungen für Pferd und Reiter.“

Auch Frank Plock schwärmt: „Das

ist einfach ein super schön gemachtes

ländliches Turnier, bei dem man schon

merkt, das da Pferdeleute was mit zu

tun haben.“

Live Musik am Turnierplatz angesagt.

Für die Senioren der Stadt Aschersleben

gibt es am Freitagnachmittag im Festzelt

einen beschwingten Nachmittag mit der

vom Alpen Grand Prix der Volksmusik

bekannten Sängerin Regina Ross. Bei

Kaffee und Kuchen von der Bäckerei

Träger aus Frose wird sie die Gäste

entführen zum Thema „Feiern wie

Bacchus“ .

Die Kindergärten der Stadt

Aschersleben und ihrer Ortsteile sind

am Donnerstagvormittag eingeladen

zum Puppentheater ins Festzelt. Zum

Mittag gibt es Nudeln mit Tomatensoße

und die Salzlandsparkasse spendiert

Gutscheine für’s Karussell oder die

Eisbude. Der Kindergarten, der mit

der größten Anzahl von Kindern

zum ASCANIA kommt, erhält eine

besondere Überraschung.

Bleibt nur zu hoffen, dass Corona

mitspielt und vor allem schönes

Wetter auf die Herrenbreite einlädt.

Gemeinsam mit der Aschersleber

Kulturanstalt, unterstützt von namhaften

Sponsoren veranstaltet der Reitund

Fahrverein „Einetal“ Westdorf-

Aschersleben e.V. dieses Megaevent.

Ein Kartenvorverkauf findet in der

Tourist-Information Aschersleben statt

und ansonsten an den Tageskassen. Am

Donnerstag ist wie eh und je der Eintritt

frei. Und noch eins: Die Inhaber einer

Kombikarte erhalten bei Vorlage einen

Rabatt bei Buchungen von Schubert

Touristik Aschersleben.

Göttinger Pony-, Reit- und Fahrclub lädt zum

45 Pferdefestival Holtensen ein

Foto: Katarina Blasig

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Das 45 Pferdefestival lockt mit Springprüfungen bis zur Klasse S...

51

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Vorschau

Foto: Katharina Hofmann

und Dressurprüfungen bis Klasse M nach Holtensen

So dürfen sich die hoffentlich zahlreichen

Zuschauer auch dieses Jahr

wieder auf 2 Wochenenden tollen Pferdesport

freuen. Dabei stehen vom 19.

- 21.08.2022 erst einmal die Springreiter

im Mittelpunkt. Und da den Veranstaltern

laut dem 1. Vorsitzenden Frank

Drebing „auch diejenigen am Herzen

liegen, die A- und L-Springen reiten“,

wird erneut eine große Bandbreite von

Jugendprüfungen bis zum schweren

Springen ausgeschrieben. So findet in

Holtensen u.a. auch eine Springprüfung

der Klasse M* als Qualifikation

zur Reifen-Ehrhardt-Amateur-Trophy

2022 statt.

Außerdem nehmen die Veranstalter an

dem Pilotprojekt LPO 2024 teil, um

zu sehen, wie überhaupt die Resonanz

der Reiter darauf ist. Hier wartet eine

Springpferdeprüfung A* auf die Teilnehmer,

bei der alle Pferde, die strafpunktfrei

und in der vorgeschriebenen

Zeit bleiben, zum Sieger erklärt

werden. „Das ist ja für die Amateure,

wenn die gegen Profis reiten nicht so

schlecht“, erklärt Frank Drebing.

Eine Woche später, vom 26. -

28.08.2022, wird es dann für die Dressurreiter

ernst, für die Prüfungen von

der Dressurpferde A und L - M*-Dressur

im Angebot sind.

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52

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Datum Kategorie Turnierort

17. - 19.06.2022 D bis Kl. S** Nörten Hardenberg

Quali Bucha Dressurpf.

17. - 19.06.2022 D+S bis Kl. M, Suhlendorf

17. - 19.06.2022 D bis S BS - Volkmarode

17. - 19.06.2022 S bis Kl. M* CremlingenDestedt

16. - 19.06.2022 D+S bis Kl. S Nienburg

17. - 19.06.2022 S bis Kl. S Harsum

17. - 19.06.2022 D+S bis Kl. M Thönse

18.06.2022 WBO Holzerode

24. - 26.06.2022 D+ S bis Kl. M Adelebsen

23. - 26.06.2022 D+S bis Kl. S** Vorsfelde

24. - 26.06.2022 D+S bis Kl. S Schillerslage

25. - 26.06.2022 D+S bis Kl. L Langenhagen

01. - 03.07.2022 D + S bis S Adelebsen

01. - 03.07.2022 DA/SS*/FHWB Ihleburg (S/A)

01. - 03.07.2022 Fahren bis Kl. M Garbsen-Heitlingen

01. - 03.07.2022 S bis Kl. S Hi-Marienburg

01. - 03.07.2022 D + S bis Kl. S Wolfsburg

02. - 03.07.2022 Viels. Bis Kl. A Westergellersen

02. - 03.07.2022 D bis Kl. S* Springe

02. - 03.07.2022 D+S bis Kl. M Garbsen-Heitlingen

02. - 03.07.2022 S bis Kl. S Dannenberg

02. - 03.07.2022 D+S bis Kl. S* Isernhagen

03.07.2022 WBO Winsen-Aller

07. - 10.07.2022 D bis Kl.S***, Hof Bettenrode

07. - 10.07.2022 D+S bis Kl. S*** Isernhagen

08. - 10.07.2022 D+S bis Kl. S Moringen

08. - 10.07.2022 D bis Kl. S Seesen

08. - 10.07.2022 Viels. A , Holzerode

Geländepfd. Kl.A+L

Kombi E

08. - 10.07.2022 D+S bis Kl. S Königslutter

Quali Bucha Dressurpf.

08. - 10.07.2022 S bis Kl. M Springe

09. - 10.07.2022 Volti bis Kl. S, LM Luhmühlen

14. - 17.07.2022 HA.LT, D + S bis Kl. S Westergellersen

LM Dr./Spr./Pony

Viels. Standartenwettk.

Ponys + KRVs,

14. - 17.07.2022 DJM Fahren 2022 Bösdorf (S/A)

16. - 17.07.2022 WBO Einbeck

21.07.2022 Jungpf., S bis Kl. M* Nörten Hardenberg

22. - 24.07.2022 S bis Kl. S* Nörten Hardenberg

22. - 24.07.2022 S bis Kl. M Springe

22. - 23.07.2017 Viels. bis Kl. L, Harbarnsen

RM Vielseitigkeit

(Aller-Oker, Harzvorland)

28. - 31.07.2022 SS* Etingen (S/A)

29. - 31.07.2022 D+S bis Kl. S Clenze

29. - 31.07.2022 D bis Kl. L, Knesebeck

S bis Kl. M

29. - 31.07.2022 S bis S BS-Volkmarode

30. - 31.07.2022 ein Tag D+S bis Kl. M Echte

anderer Tag WBO

30. - 31.07.2022 D+S bis Kl. L Harbarnsen

Viels. bis Kl. L,

RM Aller - Oker/Harzvorland

01. - 02.08.2022 S bis Kl. S Westergellersen

05. - 07.08.2022 S bis Kl. S Hannover

05 - 07.08.2022 DM*/SM* Zobbenitz (S/A)

06. - 07.08.2022 D bis Kl. S BS-Madamenweg

06. - 07.08.2022 S bis Kl. L Uslar-Sohlingen

06. - 07.08.2022 D bis L, S bis Kl. M Blumenhagen

12. - 14.08.2022 S bis Kl. M** Kreiensen

13.08.2022 WBO Bodenteich

13. - 14.08.2022 S bis Kl. M* BS-Madamenweg

13. - 14.08.2022 SS* Gardelegen (S/A)

18. - 21.08.2022 DS**/SS***/FHM Aschersleben (S/A)

10. ASCANIA Pferdefestival

Nationale und Internationale Turniere:

16. - 19.06.2022 Luhmühlen Horsetrials

23. - 26.06.2022 DJM Viels Westergellersen

04. - 07.08.2022 CDN Verden

12. - 14.08.2022 Bad Harzburger Vielseitigkeitsmeeting

Sonstiges:

- 18.06.2022 Fahnenjagen in Hondelage.

(Anmeldung kann auf der Homepage

heruntergeladen werden.)

- 16.07. - 17.07.2022 Fahnenjagen Hohe Tor Madamenweg

(Anmeldung kann auf der Homepage

heruntergeladen werden.)

- Renntermine Neue Bult

Sonntag, 19.06.2022 Derby Trial, Stutensprint

Sonntag, 10.07.2022 Meilenpreis, Stutensteher - Preis

Sonntag, 21.08.2022 Auktionsrennen

- Renntermine Magdeburger Rennverein

Samstag, 09.07.2022 ex Hamburg Trophy

- Ausbildung-Online-Seminar:

Lehren und Lernen im Pferdesport: Richtig reiten gut

erklärt

mit Lisa Kreitel

Datum: 28. Juni 2022, Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: PM 10 Euro, Nicht - PM 20 Euro

Anmeldung: www.pferd - aktuell.de/seminare, Telefon

02581/6362 - 247 oder seminare@fn - dokr.de

- Ausbildung-Online-Seminar:

Neuerungen zur APO 2020

mit Kathrin Krage

Datum: 19. Juli 2022, Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: PM 10 Euro, Nicht - PM 20 Euro

Anmeldung: www.pferd - aktuell.de/seminare, Telefon

02581/6362 - 247 oder seminare@fn - dokr.de

- PM-Online-Seminar:

Stress ade! So reduzieren Reiter Stress

mit Johanna Kujaw

Datum: 26. Juli 2022, Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: PM 10 Euro, Nicht - PM 20 Euro

Anmeldung: www.pferd - aktuell.de/seminare, Telefon

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Termine

53

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In der nächsten Ausgabe von DER KLEINE GEORG lesen Sie u.a. Berichte

über:

- diverse Reitsportveranstaltungen, wie z.B. das Pfingstturnier in Klötze,

die Reitturniere in Müden und Cremlingen oder das Dressurturnier in

Volkmarode

- Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen

- Fachthemen

Im Reitsportmosaik werden wir u.a. über

- das Deutsche Spring- und Dressur-Derby

- die Longines Luhmühlen Horsetrials

berichten.

54

Anmerkung der Redaktion

Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung des Herausgebers und der Redaktion dar.

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Jeder Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung und unter

Quellenangabe gestattet.

Eingesandte Manuskripte unterliegen der eventuellen

redaktionellen Bearbeitung.

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für eingesandtes Material

Druckfehler

„Wenn Sie einen Druckfehler finden,

bitte bedenken Sie,

dass er beabsichtigt war.

Unser Blatt bringt für jeden etwas,

denn es gibt immer Leute,

die nach Fehlern suchen.“

Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen

kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

(Henry Ford)

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Katarina Blasig (K.B.)

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Katarina Blasig

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Kerstin Isserstedt (K.I.)

Andreas u. Christine Pantel (ACP)

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Fachberichte

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August, Oktober und Dezember

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Redaktionsschluss

für die

nächste Ausgabe

08. Juli 2022

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